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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 100 I 168. Jahrgang I Dienstag, 23. Dezember 2014

Schulanlage erweitern

Abschied

Mettlen: Wettswil stimmt am 10. Mai 2015 an der Urne über den Baukredit ab. > Seite 3

Geschäftsleiter Martin Summerauer verlässt das Haus zum Seewadel. > Seite 5

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Alterungsschub Gemäss Statistischem Amt ist der Bezirk Affoltern besonders stark betroffen. > Seite 5

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Forschen am Ferienort Molekularbiologe Olivier Duss will mit agierenden Proteinen Krankheiten bekämpfen. > Seite 9

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Nazareth – Bethlehem Unterwegs mit dem Bonstetter glp-Kantonsrat Hans Wiesner. > Seite 12

«Und einen Himmel aus Hortensien ...» Grosse Geschichten brauchen grosse Bilder – Weihnachten 2014 ................................................... von markus sahli, theologischer leiter kloster kappel

W

eihnachten ist ein grosses Fest. Das spüren wir jedes Jahr neu. Es hat etwas Magisches, auch für Menschen, die Glauben und Kirche sonst eher distanziert gegenüberstehen. Für viele sind Kindheitserinnerungen prägend: die Düfte von Mandarinen, Zimt und Schokolade, der Tannenbaum mit den vielen Kerzen, das gemeinsame Singen und Musizieren, die geheimnisvolle und gleichzeitig festliche Stimmung. Selbstverständlich ist da im Vorfeld eine gewisse Geschäftigkeit zu spüren, manchmal auch Stress; aber schlussendlich eindrücklich bleibt das Andere: die Freude, die Wärme, das Licht. Weihnachten ist ein grosses Fest, weil eine grosse Geschichte dahintersteht. Gott öffnet den Himmel und bahnt sich in der Geburt Jesu einen Weg in die Welt, zu uns Menschen, zu seiner ganzen Schöpfung. Und so kommt es, wie es sich für grosse Geschichten ziemt: Sie werden mit grossen Bildern erzählt. Vor 2000 Jahren, so erzählt es der Evangelist Lukas, sind in einer Nacht Hirten auf dem Feld. Es ist eine Nacht wie jede andere. Plötzlich öffnet sich der Himmel, Licht erleuchtet die ganze Umgebung und ein Engel erscheint. Er sagt: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch grosse Freude, die allem Volk widerfahren wird: denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegend. Und plötzlich wird das Licht noch heller,

der Himmel öffnet sich noch mehr und eine ganze Heerschar von Engeln ist zu sehen. Ein wunderbarer Gesang erfüllt die Nacht: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens. Aber was bedeutet dieses grosse Fest «Weihnachten» eigentlich? Was bedeutet es, wenn sich Gott einen Weg bahnt, den Himmel öffnet und geboren wird unter uns? Zum Glück ist diese Frage nie abschliessend zu beantworten. Sonst würde das Weihnachtsfest seine Magie verlieren und in Vergessenheit geraten. Und so bleiben wir der Bedeutung von der Geburt Jesu im Stall von Bethlehem immer hoffnungsvoll auf der Spur. Unzählige Weihnachtsgeschichten sind seit 2000 Jahren entstanden, aber auch viele Lieder und Gedichte. Sie alle versuchen auf ihre Weise und zu ihrer Zeit eine weihnächtliche Spurensuche. Liebe Leserin und lieber Leser des «Anzeigers», ich bin vor Kurzem auf ein Gedicht des Kabarettisten Hanns Dieter Hüsch gestossen. Es trägt den Titel «Utopie»; das Wort Weihnacht kommt im ganzen Text nirgends vor. Aber mir scheint, es ist dennoch ein Weihnachtsgedicht. Eine Suche nach den Spuren von Weihnacht in der Welt von heute. Auch ein Bekenntnis. Auffallend ist, dass Hanns Dieter Hüsch für diese Spurensuche ebenfalls grosse Bilder braucht. Zum Beispiel das Bild des Himmels aus Hortensien. Wissen Sie, welche symbolische Bedeutung die Hortensie hat? Sie steht für die ehrliche und beständige Liebe. Könnte das eine Spur von Weihnachten für die heutige Zeit sein: Dass sich die ehrliche und beständige Liebe ihren Weg bahnt in die Welt und zu uns?

Die Hortensie steht für ehrliche und beständige Liebe. (Bild Fotocommunity) anzeigen

Utopie Ich seh ein Land mit neuen Bäumen. Ich seh ein Haus mit grünem Strauch. Und einen Fluss mit flinken Fischen. Und einen Himmel aus Hortensien seh ich auch. Ich seh ein Licht von Unschuld weiss. Und einen Berg, der unberührt. Im Tal des Friedens geht ein junger Schäfer, Der alle Tiere in die Freiheit führt. Ich hör ein Herz, das tapfer schlägt, In einem Menschen, den es noch nicht gibt, Doch dessen Ankunft mich schon jetzt bewegt.

Weil er erscheint und Feinde liebt. Das ist die Zeit, die ich nicht mehr erlebe, Das ist die Welt, die nicht von unsrer Welt. Sie ist von fein gesponnenem Gewebe, Und Freunde, glaubt und seht: sie hält. Das ist das Land, nach dem ich mich so sehne, Das mir durch Kopf und Körper schwimmt, Mein Sterbenswort und meine Lebenskantilene, Dass jeder jeden in die Arme nimmt. Hanns Dieter Hüsch

Überall leuchtet und glitzert es Weihnachten steht vor der Tür – das zeigt sich beim Eindunkeln überall im ganzen Bezirk: kunstvoll dekorierte Fensterbilder, dazu in den Gärten und auf Vordächern festlich beleuchtete Rentierschlitten und Weihnachtsmänner sowie – etwas traditioneller – Kerzen und Krippenmotive. Von weither zu sehen ist etwa die Sunnmatt auf dem Hügel zwischen Zwillikon und Ottenbach, effektvoll geschmückt präsentieren sich auch das Haus an der Zwillikerstrasse 38 in Hedingen und die Szenerie um die Krippe im Obfelder Dorfteil Wolsen. Der «Anzeiger» hat seinen Lesern in dieser Ausgabe eine Bilder-Auswahl zusammengestellt. Redaktion und Verlag wünschen damit schöne Festtage! ................................................... > Bilder auf Seite 6 und 7

200 52 Festlich beleuchteter Garten bei der Sekundarschule Mettmenstetten. (Bild Thomas Stöckli)

9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Mit Beschluss vom 15. Dezember 2014 hat der Gemeinderat Affoltern am Albis, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen:

Aeugst a.A., Affoltern a.A., Jonen, Wettswil a.A.

Verschiebung der Kehrichtsammlungen an Weihnachten und Neujahr Infolge der bevorstehenden Feiertage – im Speziellen Weihnachten und Neujahr – finden die Kehrichtsammlungen in den jeweils am Donnerstag und Freitag bedienten Gemeinden wie folgt statt Haus-, Gewerbe- und Industrieabfuhr Mittwoch

24.12.14

Donnerstag Freitag Samstag Montag Dienstag Mittwoch

25.12.14 26.12.14 27.12.14 29.12.14 30.12.14 31.12.14

Donnerstag Freitag Samstag Montag

01.01.15 02.01.15 03.01.15 05.01.15

ordentliche Abfuhr sowie Aeugst a.A. und Jonen keine Abfuhr keine Abfuhr Affoltern a.A. westlicher Teil ordentliche Abfuhr sowie Wettswil a.A. ordentliche Abfuhr ordentliche Abfuhr sowie Aeugst a.A. und Jonen keine Abfuhr keine Abfuhr Affoltern a.A., westlicher Teil ordentliche Abfuhr sowie Wettswil a.A.

Affoltern am Albis, 23. Dezember 2014

Die Kehrichtabfuhren in den nicht aufgeführten Trägergemeinden finden ordnungsgemäss an den üblichen Sammeltagen (siehe auch Abfallkalender) statt. Zwischen Weihnachten und Neujahr findet keine Grüngutabfuhr statt. Der Kehricht (Siedlungsabfall) muss gemäss den entsprechenden Vorschriften der Gemeinde bereitgestellt werden.

Gemeinderat Affoltern am Albis

Wir bitten Sie, diese Publikation aufzubewahren.

— KUCINAC Krstivoj, 1948, Staatsangehöriger von Kroatien

Das Dienstleistungscenter Amt (Dileca) wünscht Ihnen schöne und erholsame Festtage sowie einen guten Rutsch ins Jahr 2015. Affoltern a.A., 23. Dezember 2014

Erneuerungswahl FriedensrichterIn

Infolge Neuausrichtung meiner Treuhandtätigkeit suche ich einen bestehenden

Amtsdauer 2015-2021

Kundenstamm für Steuererklärungen

Nach Ablauf der zweiten Frist für die Erneuerungswahl des Friedensrichters/der Friedensrichterin liegt folgender definitiver Wahlvorschlag vor: Corrodi Jasmin, 1956, Juristin/Mediatorin, Rosrainstr. 12, 8915 Hausen am Albis Die Urnenwahl findet am 8. März 2015 statt. In Anwendung von Art. 6 der Gemeindeordnung wird ein gedruckter Wahlvorschlag als Wahlzettel verwendet. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Bezirksgebäude, Postfach 121, 8910 Affoltern a. A., schriftlich Stimmrechtsrekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

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Amtsdauer 2015 bis 2021 Urnengang vom 8. März 2015 Auf die Ausschreibungen ist ein Wahlvorschlag beim Gemeinderat Rifferswil eingegangen. Dabei handelt es sich um Marianne Roth, Jg. 51, lic. phil./Organisationsund Unternehmensberaterin, whft. Ausserfeldstr. 10b, 8911 Rifferswil (bisher). Rifferswil, 23. Dezember 2014 Gemeindeverwaltung Rifferswil

Feldschützenverein Wettswil Berchtoldschiessen 2015 Freitag, 2. Januar 2015 13.30 bis 15.00 Uhr Der Vorstand

Als Gott sah, dass der Weg zu lang, der Hügel zu steil, der Atem zu schwer wurde, legte er den Arm um ihn und sprach: komm heim

Walter Gröbly * 5. 5. 1938

÷ 17. 12. 2014

Annette und Reto Frei Gröbly mit Dimitri Silvie und Richard Breyer-Gröbly mit Philippe und Thierry Ursula Gröbly-Steffen Die Trauerfeier findet am Donnerstag, 8. Januar 2015, um 14.00 in der ref. Kirche in Aeugst a. A. statt. Die Besammlung für die Urnenbeisetzung ist um 13.45 beim Friedhofgebäude.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 23. Dezember 2014

Erweiterung der Schulanlage Mettlen in Wettswil

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Integration Sozialdienst auf Kurs

Über den Baukredit wird am 10. Mai 2015 an der Urne abgestimmt Aus dem Gemeinderat Affoltern An der Gemeindeversammlung vom 8. Dezember 2014 hat die Primarschulpflege Wettswil über den geplanten Neubau beim Schulareal Mettlen informiert. Das Jurierungsverfahren ist mittlerweile abgeschlossen und das Siegerprojekt steht fest. Detaillierte Informationen zur Urnenabstimmung vom 10. Mai 2015 folgen am Informationsabend vom 5. März 2015. An der ausserordentlichen Schulgemeindeversammlung vom September vergangenen Jahres haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger den Kredit für die Planung eines neuen Schulhauses mit Hort, Bibliothek und Mehrzwecksaal bewilligt. Seither laufen die Planungsarbeiten auf Hochtouren. Vier Gesamtleistungsanbieter haben je ein Projekt ausgearbeitet, das sie der Jury zur Begutachtung unterbreitet haben. Sie alle erstellten interessante, in ihrer Architektur sehr unterschiedliche Entwürfe, welche die vielen und anspruchsvollen Anforde-

wir gratulieren Zum 85. Geburtstag Am Mittwoch, 24. Dezember, feiert Erika Grob-Lauper in Stallikon ihren 85. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich der Jubilarin zu diesem Fest, verbunden mit den besten Wünschen fürs neue Lebensjahr.

Zum 85. Geburtstag In Affoltern dürfen wir Angela Maria Russo-Gagliastro zum 85. Geburtstag gratulieren. Sie feiert am zweiten Weihnachtstag, 26. Dezember. Herzliche Gratulation und alles Gute!

Zum 80. Geburtstag An Heiligabend, 24. Dezember, feiert Heidi Weideli in Obfelden den 80. Geburtstag. Der rüstigen Jubilarin gratulieren wir herzlich zu diesem Ehrentag, wünschen ihr ein schönes Fest.

Zum 80. Geburtstag In Ottenbach wohnt ein Christkind! Am 25. Dezember feiert Rita SchiblerTrachsel mit ihrer Familie und mit vielen Freunden ihren 80. Geburtstag. Zum Eintritt ins neunte Jahrzehnt wünschen wir der lebensfrohen Kollegin, der eifrigen Leserin, Quilterin und Weltenbummlerin herzlich viel Glück.

Zum 80. Geburtstag Am kommenden Sonntag, 28. Dezember, darf Ernst Winkler in Affoltern ebenfalls den 80. Geburtstag feiern. Wir gratulieren dem Jubilaren herzlich und wünschen ihm alles Gute.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material

rungen vollständig berücksichtigen. Aus diesen vier Vorschlägen hat sich die breit abgestützte Jury, bestehend aus Vertretern von Schulpflege, Gemeinderat, Mitarbeitern aus Schule, Hort und Bibliothek, Anwohnern, Elternrat sowie beratenden Architekten, eindeutig für ein Sieger- Gute Gliederung der Baukörper. (Visualisierung zvg.) projekt entschieden. Insgesamt überzeugt das Projekt formationsabend am Donnerstag, 5. durch die gute Gliederung der Baukör- März 2015 erläutern. Ausserdem werper. Das Projekt fügt sich optimal in den alle eingereichten Projekte im die bestehende Umgebung ein und Rahmen einer Plakatausstellung vom schafft eine kindgerechte Massstäb- März bis April 2015 der Öffentlichkeit lichkeit. Und die öffentlichen Nutzun- vorgestellt. gen sind optimal angeordnet. Über den Baukredit wird am 10. Erste Informationen zum ausge- Mai 2015 an der Urne abgestimmt. Für wählten Projekt sind auf der Home- Fragen steht Matthias Gretler (Ressortpage der Primarschule Wettswil unter leiter Liegenschaften der Primarschulwww.schulewettswil.ch abrufbar. Wei- pflege Wettswil) unter Tel. 043 466 20 tere Details (insbesondere auch über 30 (Schulverwaltung) oder per E-Mail Kosten und Finanzierung) wird die an matthias.gretler@schulewettswil.ch Schulpflege an einem öffentlichen In- zur Verfügung. (rs.)

Die Gemeindeversammlung hat am 9. Dezember 2013 beschlossen, einen Teilaustritt aus dem Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern vorzunehmen. Mindestens die Aufgabengebiete Wirtschaftliche Hilfe und Asylwesen hat die Gemeinde Affoltern am Albis ab 1. Januar 2016 selber anzubieten. Das nun vorliegende Grobkonzept mit dem entsprechenden Zeitplan zeigt auf, dass das Projekt auf Kurs ist. Die Meilensteine sind definiert und die notwendigen Ressourcen bekannt. Die Integration der verschiedenen Aufgabenbereiche, welche bis Ende 2015 vom Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern ausgeführt werden,

Und übrigens ... ... hat der Gemeinderat im vergangenen Jahr an 26 Sitzungen insgesamt 328 Geschäfte behandelt. Das Gemeinderatsprotokoll umfasst 902 Seiten. Der gemeinderätliche Sozialausschuss hat zudem 223 Anträge bearbeitet und auf 323 Protokollseiten die Beschlüsse festgehalten.

führt zu einer Neuorganisation der Sozialabteilung. Als Projektleiterin wurde Kerstin Borek, Leiterin Sozialabteilung, ernannt. Sie verfügt aus ihren bisherigen Tätigkeiten einerseits über ein umfassendes Wissen im Sozialbereich und andererseits über eine grosse Erfahrung bei der Umsetzung von solchen Projekten.

Neue Delegierte beim Zweckverband Spital Affoltern Nachdem der Zweckverband Spital Affoltern per 1. Januar 2015 einen eigenen Haushalt erhält, ist grundsätzlich nicht mehr mit Erträgen oder Aufwendungen in das Budget der Sozialabteilung zu rechnen. Es ist deshalb auch nicht mehr zwingend notwendig, dass der zuständige Ressortvorstand, Martin Gallusser, als Delegierter amtet. Die neue Stellung des Zweckverbandes ist vergleichbar mit einer Finanzbeteiligung. Aus diesem Grund wird ab 1. Januar 2015 Finanzvorstand Susanne Leuenberger als Delegierte ernannt. Der bisherige Delegierte, Sozialvorstand Martin Gallusser, wird neu Ersatzdelegierter. (tro)

Obfelden sucht einen neuen Klärmeister Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Obfelden Der langjährige Klärmeister Cornel Föhn hat seine Anstellung per Ende Februar 2015 gekündigt, um in einer anderen Gemeinde die Leitung einer grösseren ARA zu übernehmen. Die Stelle wurde zur raschen Wiederbesetzung ausgeschrieben.

Kläranlage Die Prozesssteuerungen und das Leitsystem der Abwasserreinigungsanlage (ARA) haben ihre Lebensdauer erreicht und müssen ersetzt werden. Für die Ingenieurarbeiten für das Projekt (Vorbereitungsphase, Baufürung IBS/Abschluss) wurde ein Kredit von 412 000 Franken bewilligt und die Arbeiten an die EKAG und Partner, Seengen, vergeben. Über die Weihnachts- und Neujahrfeiertage bleibt die Gemeindeverwaltung von Montag, 22. Dezember 2014 bis und mit Sonntag, 4. Januar 2015 geschlossen. Das Bestattungsamt kann über Telefon Nr. 078 656 11 31, täglich zwischen 13 bis 15 Uhr, erreicht werden. Der Gemeinderat und die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung und der Gemeindewerke danken der Bevölkerung für die gute Zusammenarbeit und wünschen ihr frohe Festtage und ein glückliches neues Jahr.

Kulturkommission Per 31. Dezember 2014 haben Marcel Tillmann und Peter Vollenweider den Rücktritt aus der Kulturkommission erklärt. Als Nachfolger wurden David Häberling und Philipp Metzler gewählt. Den beiden zurückgetreten Mitgliedern wird für ihre Arbeit innerhalb der Kulturkommission der herzliche Dank ausgesprochen.

Krankenpflege Der Gemeinderat stimmte im September 2011 der Umsetzung einer Informationsstelle gemäss § 3 Abs. 3 der Verordnung über die Pflegeversorgung durch die Pro Senectute Kanton Zürich zu und sprach sich dafür aus, dass vorerst mit einer 60-%-Stelle gestartet werden soll. Per 1. Mai 2012 erfolgte die Beset-

zung der 60-%-Stelle für die zweijährige Pilotphase «Beratungsstelle für Alters- und Gesundheitsfragen». Nach Abschluss der Pilotphase wurde diese Stelle auf den 1. Mai 2014 in die reguläre Betriebsphase überführt. Die Dienstleistungen werden nach wie vor durch die in Affoltern domizilierte Beratungsstelle mit einem 60-%-Stellenpensum erbracht. Der Leistungsvereinbarung zwischen der Gemeinde Obfelden und der Pro Senectute Kanton Zürich betreffend die Führung der Beratungsstelle für Alters- und Gesundheitsfragen Bezirk Affoltern gemäss § 7 des Pflegegesetzes wurde zugestimmt und für den Betrieb ein jährlich wiederkehrenden Kredit von 12 000 Franken bewilligt.

Schwimmbad-Kiosk Als Pächter für den Schwimmbad-Kiosk für die Saison 2015 wurde, wie bereits in der vergangenen Saison, Roland Bulliard, Obfelden, gewählt und der entsprechende Vertrag genehmigt. Der Gemeinderat freut sich auf die Weiterführung der guten Zusammenarbeit.

Gewerbepolizei: Verkaufsoffene Sonntage Die Gemeinden können aufgrund des per 1. Juli 2008 in Kraft gesetzten Art. 19 Abs. 6 des Arbeitsgesetzes (ArG) höchstens vier Sonntage pro Jahr bezeichnen, an denen Arbeitnehmer in Verkaufsgeschäften ohne Bewilligung beschäftigt werden können. Es dürfen höchstens zwei Sonntage nacheinander bezeichnet werden. Als Sonntage, an denen die bewilligungsfreie Beschäftigung von Arbeitnehmenden in Verkaufsgeschäften möglich ist, werden für das Jahr 2015 der 10. Mai (Muttertag), der 29. November sowie der 13. und 20. Dezember bezeichnet.

Bewilligung der Wirtschaftspolizei Raffaelo, Natale, Affoltern, wurde ein bis zum 31.12.2015 befristetes Patent mit Alkoholausschank für einen Pizzaverkaufswagen einmal pro Woche an der Dorfstrasse 17 erteilt.

Neue Wasserleitung an der Stehlistrasse In der Stehlistrasse muss aufgrund ungenügender Hydrantenleistung die bestehende Wasserleitung mit einem Durchmesser 100 mm durch eine Leitung Durchmesser 125 mm ersetzt werden. Dafür wurde ein Kredit von 66 000 Franken bewilligt und die Arbeiten an die Firma Ritschard AG, Ottenbach (Sanitär) und die Firma Ernst Höhener, Obfelden (Tiefbauarbeiten), vergeben.

Kreditabrechnungen Folgende Kreditabrechnungen wurden genehmigt: Staatsstrasse, Kostenbeteiligung für die Erstellung einer Öv-Studie im Zusammenhang mit dem Autobahnzubringer A4 im Betrag von Fr. 10 706.45; Gemeindestrassen, erstmalige Zustanderhebung im Betrage von Fr. 19 170.05; Kläranlage, Ersatz Rührwerk im Betrag von Fr. 17 126.80; Öffentliche Gewässer, Berechnung Hydrologie (Hochwasserschutzmassnahmen), Ingenieurarbeiten im Betrag von Fr. 43 334.35 und Sanierung der Feuerwehrstauhalteranlage im Betrag von Fr. 21 051.45; Wasserversorgung, Reservoir Bickwil: Lieferung Brunnenstube im Betrag von Fr. 24 957.70, Ingenieurarbeiten von Fr. 10 868.80 und Tiefbau- und Sanitärarbeiten im Betrag von Fr. 32 012.30, Überarbeitung anzeige

GWP: Ingenieurarbeiten im Betrag von Fr. 24 999.35.

Baupolizei Baurechtliche Bewilligungen wurden erteilt an: Christoph und Marianne Altherr, Obfelden, für den Anbau eines gedeckten Sitzplatzes am Wohnhaus Vers.-Nr. 1482 an der Winkelstrasse; Aula AG, Cham, für acht Doppeleinfamilienhäuser und zwei Einfamilienhäuser mit Unterniveaugarage an der Gugelrebenstrasse; Topas Management AG, Rotkreuz, für die Projektänderung: Einbau von zwei zusätzlichen Wohnungen im Dachgeschoss des bewilligten Mehrfamilienhauses an der Wolserstrasse. Eveline Meier

Neujahrsapéro in Stallikon Am Sonntag, 4. Januar 2015, ab 11 Uhr, findet in der Turnhalle Loomatt bereits zum 23. Mal der Stalliker Neujahrsapéro statt, zu dem der Gemeinderat alle Stallikerinnen und Stalliker mit ihren Gästen einlädt. Das ungezwungene Zusammensein steht unter dem Motto der gegenseitigen Kontaktförderung in der Bevölkerung.Der Anlass wird wiederum durch die Musikgesellschaft Stallikon umrahmt. (rb.)


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 23. Dezember 2014

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Von Bord in ruhigem Gewässer Geschäftsleiter Martin Summerauer nimmt Abschied vom Haus zum Seewadel in Affoltern In den sechs Jahren seines Wirkens hat er das Haus zum Seewadel in Affoltern in ruhige Gewässer geführt. Nun geht Geschäftsleiter Martin Summerauer von Bord, um in Uster eine neue Aufgabe zu übernehmen. ................................................... von werner schneiter Es war ein emotionaler Abschied mit humorvollen Einlagen, vielen Geschenken und Worten des Dankes. Er sei geschockt gewesen, als er von der Kündigung Martin Summerauers erfahren habe, sagte Gemeinderat Martin Gallusser, fügte aber sogleich bei: «Ich kann die Entscheidung gut verstehen». Der scheidende Hauszum-Seewadel-Geschäftsführer wird in der Stadt Uster künftig vier öffentlichrechtliche Heime leiten. Er tritt die neue Stelle am 5. Januar 2015 an. Dem Haus zum Seewadel steht künftig Urs Petermann vor. Unter der Führung von Martin Summerauer habe sich im Seewadel Zukunftsträchtiges entwickelt; er habe mit seiner Arbeit die Basis für eine gute Zukunft gelegt – und das Schiff nach vorgängigen Krisenzeiten in ruhiges Gewässer geführt, sagte Martin Gallusser. «Der Seewadel geniesst heute einen ausgezeichneten Ruf», fügte er bei.

Aus- und Weiterbildung wichtig Im Gespräch mit dem «Anzeiger» spricht Martin Summerauer von einer grossen Entwicklung, die auf einem neuen Leitbild und einer neuen konzeptionellen Ausrichtung basiert – mit neuem Pflege- und Betreuungskonzept, neuem Verpflegungskonzept, fachlichen Weiterbildungen unter anderem in den Bereichen Demenz und Palliative care usw. Starkes Gewicht misst er der Aus- und Weiterbildung

des Personals bei und verweist auf den erfreulichen Umstand, dass im Haus zum Seewadel inzwischen 16 Ausbildungsplätze angeboten werden. Bei seinem Stellenantritt waren es drei. Die Fluktuationsrate beim Personal ist vergleichsweise gering, im Jahr 2014 sind es knapp über 10 Prozent – ein sehr guter Wert. Das deutet natürlich auf ein gutes Arbeitsklima hin; im Seewadel gibt es 60 Vollzeitstellen, die von 80 bis 85 Mitarbeitenden geteilt werden. «Wir mussten keine Stelle ausschreiben», sagt Martin Summerauer. Auch das ist vor dem Hintergrund des akuten Personalnotstands im Pflegebereich als ein gutes Zeichen zu werten. Positives gibt es auch im finanziellen Bereich zu berichten: Seit 2010 schreibt das Haus zum Seewadel schwarze Zahlen, obgleich der Druck des Kantons auf die ohnehin engen Budgets zu spüren ist. Martin Summerauers Bilanz in Affoltern ist also positiv. Das verdanke er auch der inzwischen aus dem Gemeinderat Affoltern ausgeschiedenen Heidi Fraefel. «Sie hat den Boden gelegt für ein gutes Gedeihen und mir stets den Rücken freigehalten», betont er.

Baulicher Zustand des Hauses bereitet Sorgen Auf der Negativseite steht aber der bauliche Zustand des Hauses zum Seewadel. Die Platzverhältnisse sind nicht optimal. «Erfreulich, dass deswegen keine Betagten das Haus verlassen haben», schiebt Summerauer nach und lobt in diesem Zusammenhang den technisches Dienst, der mit seinem Einsatz – zum Beispiel bei wiederholten Wasserrohrbrüchen – Schlimmeres verhindert. Immerhin hat Gemeindepräsident Clemens Grötsch im ersten Quartal 2015 eine Information zur Zukunft des Hauses zum Seewadel angekündigt.

Abschied vom Haus zum Seewadel in Affoltern nach sechs Jahren: Martin Summerauer (rechts) und sein Nachfolger Urs Petermann. (Bild Werner Schneiter)

Das Knonauer Amt mit dem stärksten Alterungsschub

Neuer Jugendraum macht Freude

Das Statistischs Amt mit neuer Bevölkerungsprognose

«Träffpunkt» Bonstetten: Erster Rückblick

Die Zürcher Bevölkerung wird bis 2040 weiter wachsen und weiter altern – besonders stark im Säuliamt. Dies zeigt die Bevölkerungsprognose für den Kanton Zürich des Statistischen Amts.

Nach der Eröffnung des neuen Jugendraumes «Träffpunkt» am 31. Oktober in Bonstetten kann ein erster Rückblick gemacht werden. Der Träffpunkt ist nun ausgerüstet mit Licht- und Tontechnik, einer installierten Küche und schönen Dekorationen, welche im Raum für Gemütlichkeit sorgen. Die Jugendlichen genossen das Zusammensein beim «Jugenddinner» und beim «Mädchentreff». Ihre Ideen und Anliegen konnten sie explizit anlässlich der Veranstaltung «Jugendforum» einbringen.

Das Statistische Amt hat sein bisheriges Prognosemodell überarbeitet und berücksichtigt neu auch gemeindespezifische Annahmen zur künftigen Siedlungsentwicklung. Gemäss dem in der Prognose verwendeten Szenario werden 2040 rund 1,7 Millionen Menschen im Kanton leben. Das sind 280 000 Personen respektive 20 Prozent mehr als heute. Das Szenario geht davon aus, dass die Geburtenrate niedrig bleibt, die Lebenserwartung weiter steigt, die Wanderungsgewinne mit dem Ausland mittelfristig etwa auf drei Fünftel des Durchschnitts der letzten zehn Jahre sinken und die Wanderungsbilanz mit den übrigen Kantonen leicht negativ bleibt. Die Zürcher Bevölkerung wächst bis 2040 zu zwei Dritteln aufgrund von Wanderungsgewinnen (mehr Zuzüge als Wegzüge). Ein Drittel des Wachstums steuert der Geburtenüberschuss bei: Die Zahl der Geburten übertrifft jene der Sterbefälle während des gesamten Prognosezeitraums, weil die Lebenserwartung laufend steigt.

Das Wachstum schwächt sich in den kommenden Jahrzehnten jedoch ab, weil die geburtenstarken Jahrgänge ins Alter kommen, die Sterbefälle sich häufen und dadurch der Geburtenüberschuss rückläufig ist. Der Altersaufbau der Zürcher Bevölkerung wird sich deutlich verändern. Ab etwa 2025 sind die Menschen ab 65 zahlreicher als jene unter 20. Im Jahr 2040 leben doppelt so viele Hochbetagte, 80 und mehr Jahre alt, im Kanton Zürich wie heute. Dementsprechend steigt das Durchschnittsalter bis 2040 um weitere drei auf 45 Jahre. Die Bevölkerung des städtisch geprägten Kantons Zürich altert aber aufgrund der Wanderungsströme weniger stark als im schweizerischen Mittel, da eher jüngere Erwachsene zuziehen und ältere Erwachsene abwandern. Dadurch wird die demografische Alterung der Bevölkerung etwas verlangsamt, aber nicht aufgehalten.

Regionen wachsen und altern unterschiedlich Bis 2040 wird die Bevölkerungszahl in sämtlichen Zürcher Regionen wachsen, allerdings unterschiedlich stark. Prozentual am stärksten wachsen das Limmattal und das Furttal, in absoluten Zahlen sind es die Stadt Zürich sowie die Region Winterthur. Die demografische Alterung schreitet in sämtli-

chen Regionen fort, jedoch in unterschiedlichem Tempo. Den stärksten Alterungsschub erfahren die eher ländlich geprägten Regionen, beispielsweise das Oberland, das Unterland, das Knonauer Amt und das Weinland. Die Stadt Zürich, die noch um die Jahrtausendwende zusammen mit dem Pfannenstiel das höchste Durchschnittsalter aufwies, kann sich verjüngen und gehört 2040 zusammen mit dem Limmattal zu den «jüngsten» Regionen. Die Region mit der ältesten Bevölkerung ist auch 2040 der Pfannenstiel.

Vernetzungssitzungen Modell neu mit Annahmen zur künftigen Siedlungsentwicklung Das Statistische Amt hat sein bisheriges Bevölkerungsprognosemodell überarbeitet. Neu berücksichtigt es auch Annahmen zur künftigen Siedlungsentwicklung. Damit können für den Zeitraum bis 2040 Kapazitätsgrenzen für die kommunale Einwohnerentwicklung einbezogen werden. Gegenüber dem bisherigen Modell, das sich in dieser Hinsicht insbesondere auf die Wohnbautätigkeit der letzten Jahre abstützte, erhöht sich im neuen Modell der Anteil des Wachstums der urbanen Gebiete des Kantons. (ki.)

Auch die Jüngeren nahmen das Angebot in Anspruch und besuchten das «6. Klassen-Willkommensfest». Die Jugendarbeitenden nutzen die Räume auch für Vernetzungssitzungen; so fanden zum Beispiel der «Runde Tisch Unteramtplus» sowie eine Sitzung der

«RJS» (Regionale Jugendarbeit Säuliamt) im Träffpunkt statt. Der nun sehr einladend mit Sofas, Töggelikasten, W-LAN, Küche, Licht- und Musiktechnik ausgestattete «Träffpunkt» bietet eine gute Basis für weitere Aktivitäten. Das Team von jugendplus freut sich auf den Besuch der Jugendlichen im Jahr 2015.

Öffnungszeiten Während der Weihnachts-Schulferien bleibt der Träffpunkt geschlossen. Öffnungszeiten Träffpunkt 2015: Mittwoch von 13.30 bis 17 Uhr. Freitag von 17 bis 19 Uhr. Zusätzlich jeweils von 1. September bis 31. Mai: Freitag von 19 bis 22 Uhr. Wochenendbetrieb nach Programm. Betriebsferien während der Weihnachts- und Sommerferien. Weitere Infos zum Angebot unter www.jugendplus.ch Offene Jugendarbeit Unteramtplus.


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Bezirk Affoltern

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Dienstag, 23. Dezember 2014

Dienstag, 23. Dezember 2014

Krippenszenen, Weihnachtsmänner und Renttierschlitten – das Säuliamt in Festglanz

Weihnachtszug und Geschenke in Ottenbach.

Kamin-Kerze im Ennetgraben, Affoltern. (Bild zvg.)

Der Weihnachtsmann im Rentierschlitten abfahrbereit in Mettmenstetten ...

... und in voller Fahrt in Affoltern.

Krippenszene im Obfelder Dorfteil Wolsen.

Jedes Jahr ein Hingucker: festlich beleuchtetes Haus an der Zwillikerstrasse in Hedingen.

Vier Kerzen brennen: Adventsstimmung in Ottenbach.

Das Kind im (Weihnachts-) Manne. Gesehen in Zwillikon

Fensterbilder wie diese verzieren ...

... das Semper-Schulhaus in Affoltern.

Von weither zu sehen: Die Sunnmatt über Zwillikon. (Bilder Werner Schneiter/Thomas Stöckli)

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Krippenszenen, Weihnachtsmänner und Renttierschlitten – das Säuliamt in Festglanz

Weihnachtszug und Geschenke in Ottenbach.

Kamin-Kerze im Ennetgraben, Affoltern. (Bild zvg.)

Der Weihnachtsmann im Rentierschlitten abfahrbereit in Mettmenstetten ...

... und in voller Fahrt in Affoltern.

Krippenszene im Obfelder Dorfteil Wolsen.

Jedes Jahr ein Hingucker: festlich beleuchtetes Haus an der Zwillikerstrasse in Hedingen.

Vier Kerzen brennen: Adventsstimmung in Ottenbach.

Das Kind im (Weihnachts-) Manne. Gesehen in Zwillikon

Fensterbilder wie diese verzieren ...

... das Semper-Schulhaus in Affoltern.

Von weither zu sehen: Die Sunnmatt über Zwillikon. (Bilder Werner Schneiter/Thomas Stöckli)

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Dank Bakterien ans Meer zum Surfen Molekularbiologe Olivier Duss will mit agierenden Proteinen Krankheiten bekämpfen Als Molekularbiologe wurde Olivier Duss schon mehrfach ausgezeichnet. Seine Jugendzeit hat er in Knonau verbracht. Nun forscht er da, wo andere Ferien machen. ................................................... von julian feldmann Seine vor zwei Jahren abgeschlossene Doktorarbeit hat in der wissenschaftlichen Welt der Molekularbiologie hohe Wellen geschlagen. Olivier Duss’ Erkenntnisse wurden in der renommiertesten Fachzeitschrift publiziert. Nun lebt der 32-Jährige mit seiner Familie in San Diego und forscht an weiteren bedeutsamen Projekten, die in Zeiten der zunehmenden Antibiotika-Resistenz schon bald für alle eine wichtige Rolle spielen könnten.

Eine Reise verschaffte Klarheit Dass er diese Laufbahn eingeschlagen hat, erstaunt im Nachhinein nicht besonders: «Ich war schon als kleiner Bub interessiert, was wieso wie funktioniert», erzählt Olivier Duss. «Da wir auf dem Land wohnten, hatten wir die Möglichkeit, schon früh zu experimentieren und Explosionen mit dem Chemiekasten zu testen, ohne eine ganze Stadt in die Luft zu jagen.» Sein Vater, Werner Duss, kann sich noch gut daran erinnern: «Ab und zu stank es plötzlich aus seinem Zimmer nach Chemikalien. Olivier liebte es auch, mit seinen Kameraden ‹Bömbeli› zu bauen. Nicht nur harmlose.» An der Kantonsschule Zug hat Duss dann die Richtung Biologie und Chemie gewählt. Nach bestandener Matura und einem kurzen Sprachaufenthalt im Ausland absolvierte er ein Chemiestudium an der ETH Zürich. «Danach hatte ich vorerst genug von Schule und Studium. Also bin ich ein halbes Jahr um die Welt gereist.» Während dieser langen Reise sei Duss langsam wieder klar geworden, dass er in Zukunft forschen möchte. Zurück auf Schweizer Boden hat Olivier Duss aber erst einige Monate an der Kantonsschule Zug als Ersatzlehrer gearbeitet. «Ich liebe es, Leuten etwas zu erklären. Was mir aber ge-

Olivier Duss geniesst mit seiner Familie das Strandleben in San Diego. (Bild zvg.) fehlt hat», sagt Duss, «ist, am Morgen aufzustehen und nicht zu wissen, was im Labor beim Forschen rauskommen wird. Etwas Neues zu entdecken, was noch niemand gesehen hat. Zu verstehen, wie der Mensch und das Leben funktionieren.»

Preisgekrönte Doktorarbeit «Je mehr man forscht, desto mehr erkennt man, wie wenig wir verstehen und wie genial das Leben funktioniert», so Duss. «Ein Forscher wird während seiner Karriere nur einen

kleinen Teil ein wenig verstehen können. Und doch gibt einem das so viel, nur etwas Kleines vom so komplexen Leben verstehen zu dürfen.» Diese Wissbegierde und die Freiheit des Forschens haben den Knonauer letztendlich dazu motiviert, eine Doktorarbeit an der ETH Zürich abzulegen (vgl. Kästchen). Schon vor der Veröffentlichung durfte Duss vor grosser Kulisse, bestehend aus Professoren aus aller Welt, Vorträge halten. Eine Zeit lang arbeitete er auch im Forschungsteam von Nobelpreisträger Professor Kurt Wüth-

rich (2006) mit. Als Auslöser des grossen Echos darf man die Publikation eines Artikels in der Fachzeitschrift «Nature» erwähnen. In der Folge durfte Duss diverse Auszeichnungen entgegennehmen: Die Medaille der ETH Zürich, einen Grant der «Swiss National Foundation» (SNF) und – als erster Schweizer überhaupt – den «Raymond Andrew Prize». Trotz dem durchschlagenden Erfolg bleibt Duss auf dem Boden: «Obwohl mir diese Preise beweisen, dass ich nicht total auf dem Holzweg bin, ist mir auch bewusst, dass die Publika-

Der Kampf gegen die Überlebenskünstler Olivier Duss erklärt den Inhalt seiner preisgekrönten Doktorarbeit gleich selber. Bakterien sind Überlebenskünstler. Wenn sie etwa in einen menschlichen Körper eindringen und diesen anstecken, müssen sie sich sehr schnell an die neuen Bedingungen anpassen, um zu überleben. Viele Faktoren (wie die Temperatur, der Säureoder Sauerstoffgehalt) sind innerhalb und ausserhalb des Körpers grundverschieden. Diese rasche An- Wie ein Schwamm saugt die RNS mehrere Proteine (hier passung des Bak- als grüne Fäden dargestellt) auf. (Illustration Lukas Zimmerli) teriums an die Umgebung verlangt, dass die mole- teriums schnell und effizient ablaukularen Prozesse innerhalb des Bak- fen.

Molekulare Prozesse im Körper eines Organismus (zum Beispiel in Bakterien oder im Menschen) werden im Allgemeinen von Proteinen ausgeführt. Der Plan, wie und wann diese Proteine hergestellt werden müssen, ist in der DNS programmiert (Erbinformation). Diese in der DNS codierte Information wird dann in eine Kopie (RNS) umgeschrieben, welche die Information weiter an die Protein-Produktionsmaschinen (Ribosomen) übermittelt. Der Weg zwischen DNS-RNSProtein kann lange dauern, manchmal zu lange, als dass sich ein Bakterium genug schnell anpassen könnte. Deshalb haben Bakterien ein System entwickelt, das ihnen erlaubt, Proteine schneller zur Verfügung zu stellen und wieder wegzunehmen, wenn sie nicht mehr gebraucht werden. Während meiner Doktorarbeit haben wir ein solches System auf molekularer Ebene analysiert. In diesem ausgeklügelten System stellt das Bakterium eine RNS her. Diese RNS dient aber nicht wie in anderen Prozessen als einfache Botin der Erbinformation, sondern hat ihre eigene Aufgabe. Sobald sie hergestellt ist, kann sie selber zahlreiche Proteine aufsaugen, so wie ein Schwamm Wasser aufsaugen kann (vgl. Bild). Dadurch können viele

Proteine in kurzer Zeit gespeichert werden. Die Herstellung dieser RNS (und als Folge das Inaktivieren der Proteine) läuft wesentlich schneller ab, als wenn diese Proteine hätten zerstört werden müssen. Wenn ein Bakterium später die Proteine wieder benötigt, kann es einfach diese RNS zerstören. Dadurch werden alle Proteine frei und können ihre ursprüngliche Aufgabe übernehmen, ohne zuerst durch einen langsamen Prozess neu hergestellt werden zu müssen. Das erlaubt dem Bakterium, sich viel schneller an die sich rasch ändernde Umgebung anzupassen, wie zum Beispiel beim erfolgreichen Infizieren eines Menschen. Wenn wir verstehen, wie Bakterien auf molekularer Ebene funktionieren, können wir gezielter neue Stoffe (Antibiotika) entwickeln, welche diese molekularen Mechanismen beeinflussen und stören und somit die Bakterien ausser Gefecht setzen. Mit der allgemein wachsenden Resistenz gegen die heutigen Antibiotika ist es sehr wichtig, neue therapeutische Wege zu erkunden, um den Kampf gegen die Bakterien zu gewinnen. (jf.)

tion in «Nature» und der Gewinn der Preise auch mit Glück verbunden waren und andere Forscher diese Auszeichnungen genauso verdient hätten.» Dankbar sei er aber auf jeden Fall, da ihm bewusst sei, dass diese Erfolge helfen, neue Forschungsgelder und interessante Jobangebote zu bekommen, was mehr Freiheit für seine Forschungen bedeutet.

In Übersee winkt die Freiheit Nachdem Duss die Hürde der Doktorarbeit also erfolgreich gemeistert hat, ist er mit seiner Frau Daniela DussStadler und den beiden gemeinsamen Kindern Jonah, 3, und Jenna, 5 Jahre, nach Kalifornien ausgewandert. Jetzt forscht er als Post-Doktorand am Scripps Research Institute in San Diego und teilweise an der Stanford University in San Francisco an einem gemeinsamen Projekt. «Wir versuchen herauszufinden, wie die molekularen Protein-Produktionsmaschinen, also die Ribosome, im Organismus zusammengesetzt werden», erzählt der Knonauer. «Diese Ribosomen bestehen selber aus mehr als 50 verschiedenen Proteinen, und diese riesige Anzahl an Bausteinen muss in einem Organismus innerhalb von ein bis zwei Minuten zusammengesetzt werden. Man stelle sich vor, man werfe 50 Lego-Bausteine in einen Eimer und schaue zu, wie sich von selbst ein Lego-Auto zusammensetzt.» Wenn man verstehe, wie sich zum Beispiel die Ribosomen in Bakterien zusammenbauen, könne man gezielt deren Aufbau unterbinden und so bösartige Bakterien an ihrem Wachstum hindern. «Der Grund, warum ich nach Kalifornien gegangen bin», so Duss, «ist neben dem interessanten Projekt und den renommierten Labors auch der relaxte Lebensstil und die Möglichkeit zum Surfen.» Das Leben in San Diego sei freier und weniger gestresst. «Raum und Freiheit ist wichtig, um neue Ideen für die Forschung zu entwickeln», weiss Duss.


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Dienstag, 23. Dezember 2014

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Weihnachtsgeschichte aus Sicht eines Kamels Für das Weihnachtssingen haben die Kinder der Primarschule Hausen diesmal ein Musical einstudiert Das Weihnachtssingen am letzten Freitag vor den Festtagen hat an der Primarschule Hausen Tradition. Diesmal wurde allerdings ein besonderes Projekt zur Aufführung gebracht: Das Musical von Meredith, dem Weihnachtskamel. ................................................... von thomas stöckli Die Sitzplätze sind schon lange besetzt. Wer gegen 8.30 Uhr in den mit Sternen dekorierten Gemeindesaal kommt, muss mit einem Stehplatz ganz hinten oder am Rand vorliebnehmen, doch auch hier stehen die Eltern dicht gedrängt. Das Interesse am Weihnachtssingen der Primarschule Hausen ist jedes Jahr riesig. «Wir haben leider keinen grösseren Raum in Hausen», so Kindergärtnerin Eva Locher, die für die Organisation des Anlasses verantwortlich ist. Die farbigen Sterne für die Bühnendekoration sind übrigens am Zukunftstag entstanden: «Ein paar Mädchen sind zu mir gekommen», verrät Eva Locher. Gemeinsam mit den Kindergartenkindern haben sie die Sterne gefaltet.

Beim Weihnachtssingen im Gemeindesaal wirkten alle Primarschüler und Kindergartenkinder mit. (Bild Thomas Stöckli) «Merry Christmas to you!» Unterstützung hat sie dieses Jahr von Monika Regli erhalten. Die Sechstklass-Lehrerin hat für die Hausemer Kinder das englische Musical «Meredith The Christmas Camel» arrangiert – mit schweizerdeutschen Texten für die Kindergarten- und Unterstufenkin-

Magische Momente im Schulhaus Güpf

der. Es erzählt die Weihnachtsgeschichte aus der Perspektive eines Kamels. Die Kinder singen, musizieren und erzählen vom Eselkauf auf dem Markt in Nazareth, der beschwerlichen Reise von Josef und Maria nach Bethlehem, der vergeblichen Suche nach einer Herberge und der Ankunft der ersten

Gratulanten nach der Geburt Jesu. Ereignisse, die das Kamel Meredith nicht nur hautnah miterlebt, sondern teilweise auch beeinflusst hat. So stösst es die Weisen auf das richtige Weihnachtsgeschenk und erkennt als erstes die unlauteren Absichten von König Herodes. Mit einem gesungenen «Merry Christmas to you!» endet eine tolle

Inszenierung. Den tosenden Applaus haben sich die Kinder redlich verdient. Nach der Vorführung ging es für die Kinder zurück in die Klassenzimmer. Für die Mütter und Väter hatte der Elternrat Getränke und Gebäck vorbereitet. So bot sich noch Gelegenheit, sich auszutauschen.

Feiern bis zum frühen Morgen Schulsilvester in Mettmenstetten organisiert von der 3. Sek

Projekt-Präsentationen der Sek. Hedingen Einmal mehr schloss die Sekundarschule Hedingen das Kalenderjahr mit einer Projektwoche ab. Was dabei herausgekommen ist, präsentierten neun verschiedene Projektgruppen am vergangenen Donnerstagabend ihren Eltern .

Küche ist hier ebenso Thema wie Selbstverteidigung und Kampfkunst sowie die Meditation: In der ersten Stufe gehe es darum, sich auf ein Objekt zu konzentrieren, in der zweiten Stufe stelle man sich das Objekt nur noch vor, die dritte Stufe habe erreicht, wer ohne etwas in sich gehen könne, erklären die Schüler.

................................................... von thomas stöckli

Selbstvertrauen stärken

Es schäumt und sprudelt, qualmt und brennt im Naturkundezimmer der Sek. Hedingen. Die Schüler verblüffen ihr Publikum – nicht mit Magie, aber mit Chemie. Die Vorführungen «Chemie verzaubert» sind ein Highlight am Präsentationsabend. Doch auch die Resultate der acht anderen Projekte lassen sich durchaus sehen. Im Elterncafé werden die Besucher kulinarisch verwöhnt, im Singsaal gleich daneben laufen Musik- und Tanzvorführungen. Spannende Einblicke in ihre Hüttentour gewähren die Wandersleute im Klassenzimmer gelb, in der Werkstatt bietet sich gar Gelegenheit, selber etwas zu drechseln. Fernöstlich geht es im Klassenzimmer orange zu und her. Die asiatische

In der Projektgruppe «Girls, Girls, Girls» ging es primär darum, mit verschiedenen Aktivitäten das Selbstvertrauen zu stärken. Entsprechend vielseitig war das Wochenprogramm: Zumba und Hip-Hop, Yoga und Modeschau, Klettern und Karate. Mit ihrer Fotodokumentation beweisen die Mädchen, dass die Woche nicht nur dem Selbstwertgefühl gut getan, sondern vor allem auch viel Spass gemacht hat. Die Eltern zeigen sich beeindruckt von den Präsentationen, die Schüler fiebern derweil dem Ende entgegen. Im Anschluss an den Präsentationsabend dürfen sie in der festlich geschmückten Turnhalle nämlich jeweils eine Party feiern – dieses Jahr unter dem Motto «Masquerade».

Die Mettmenstetter Sekundarschülerinnen und Sekundarschüler liessen sich vor der Skyline von Las Vegas ablichten.

Schulsilvester hat seit Jahren einen immer schlechteren Ruf. Um Vandalismus entgegenzuwirken erlaubt die Sekundarschule Mettmenstetten den Jugendlichen, im Schulhaus eine Freinacht zu organisieren. ................................................... von salomon schneider

Wie vor einem Club stehen die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Mettmenstetten vor dem Mehrzweckgebäude Wygarten in einer Schlange und warten auf den Einlass. Jacken werden deponiert und in einer Schleuse durchsuchen die Schüler und Schülerinnen ihre Kameraden nach unerlaubten Gegenständen. Handys müssen abgegeben werden, Zigaretten werden konfisziert. Am Schluss schaut der Schularzt allen kurz in die Augen und stellt sicher, dass sie nüchtern sind.

Von Schülerinnen für Schüler

Magische Chemie: Die Zauberer der Sek. Hedingen. (Bild Thomas Stöckli)

Drinnen öffnet sich der Raum ins Spielcasino. Nebenan gibt es Chillout-Ecken, im zweiten Stock ein Kino, einen Club und ein Restaurant mit

Alle Klassen führten eine Choreografie auf. (Bilder Salomon Schneider) Bar. «Alles natürlich alkoholfrei», versichert Lehrer Christian Scheurer. Die Getränke sind von der Garage Graf spendiert: «Diese Art von Schulsilvester finden wir super. Die Jugendlichen können Spass haben und es geht nichts kaputt», erklärt Robi Graf. Die Dritt-Sekundarklassen haben alles auf die Beine gestellt. Vier Wochen lang hatten sie im Projektunterricht Zeit, die Party zu organisieren – in den Projektgruppen Dekoration,

Administration, Spielcasino, MusikUnterhaltung und Verpflegung. Damit niemand nach draussen geht, sind sogar die Notausgänge bewacht. Die Partygäste verlassen das Gebäude erst am Morgen, um sechs Uhr. Müde scheinen jedoch nur einzelne zu werden. Es wird getanzt, gespielt, geflirtet und philosophiert. Für viele ist dies die erste Freinacht des Lebens – in einem geschützten Rahmen und trotzdem frei.


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Reportage

Dienstag, 23. Dezember 2014

Auf Hirtenpfaden von Nazareth nach Bethlehem Unterwegs mit dem Bonstetter glp-Kantonsrat Hans Wiesner

I

n der Adventszeit prägt das Bild von Maria und Josef, die auf Befehl von Kaiser Augustus von Nazareth in ihre Heimatstadt Bethlehem ziehen mussten, unsere Gottesdienste. Damals war das Land von den Römern besetzt und es galt auf dem Weg von Galiläa durch Samaria nach Judäa bereits damals viele Dörfer, Städte und Streckenposten zu passieren. Wie sieht das heute aus? Im letzten März wanderte Hans Wiesner mit einer kleinen Gruppe und einem Esel auf dieser historischen Route. Hier sein Bericht: Der Besuch von Nazareth erfolgte noch inmitten von Touristengruppen. Tags drauf passierten wir einen gut bewachten Checkpoint, wo wir nach Reiseziel und Reisezweck befragt wurden: Wir wollen zu Fuss nach Bethlehem – das stiess auf kein grosses Verständnis, aber man liess uns ohne Schikanen ziehen. Die erste Etappe führte unter Olivenbäumen über Blumenwiesen nach Zababdeh, einer kleinen Stadt am Kreuzpunkt alter Handelsstrassen, wo wir bei christlichen Familien übernachteten. Hier wohnen seit 500 Jahren Christen und Muslime friedlich beieinander. Kirchenglocken und Muezzin lösen einander ab, in der Schule und auf den Strassen spielen die Kinder gemeinsam, geheiratet hingegen wird streng innerhalb der eigenen Religionsgemeinschaft. In den nächsten Tagen führte der Weg über Hügel und Felder, wir begegnen Hirten, die mit ihren Schaf- und Ziegenherden unter Bäumen Schatten suchen und verpflegen uns mit Fladenbrot, Schafskäse und süssem Tee. Ein Esel begleitete uns auf der ganzen Strecke mit Habib, seinem Besitzer, der die Feldwege und Abkürzungen kennt und bei Dorfbewohnern erstaunte und fröhliche Reaktionen auslöste: Woher kommst du denn heute? Mit wem ziehst du denn da durch die Gegend? Warum fahren die nicht wie andere Ausländer? Etliche Male wurden wir spontan zu einem Tee eingeladen, den man in orientalischen Ländern auf keinen Fall ausschlagen darf. Auch die alte Stadt Nablus, das biblische Sichem und römische Neapolis, war ein Etappenziel. Hier übernachteten wir im einfachen, traditionsreichen Hotel Al Yasmeen mitten in der Altstadt. Über dem Jakobsbrunnen, wo einst die Samaritanerin Jesus Wasser gereicht haben soll, wurde bereits im 4. Jahrhundert eine Kirche gebaut; die heutige orthodoxe Kirche ist die fünfte an dieser Stelle. Die Herren der Gruppe besuchten in Nablus einen traditionsreichen Hamam, um den Staub der ersten Tage herauszuschwitzen, während die Damen durch die lebendigen Gassen des historischen orientalischen Marktes schlenderten. Über weite Hügelzüge und einen anspruchsvollen Gebirgspfad gelangten wir ins Jordantal, wo noch heute nicht sesshafte Beduinen lagern und von Schaf- und Ziegenzucht leben. Wir übernachteten im Gästezelt einer Grossfamilie und wurden mit Fladenbrot, Ziegenkäse und gegrilltem Poulet ausgezeichnet bewirtet. Ein Abstecher führte tags drauf zur Stelle am Jordan, wo Johannes der Täufer Jesus taufte und zum JohannesKloster am Berg der Versuchung. Beim

Hans Wiesner Hans Wiesner aus Bonstetten ist Kantonsrat und Geschäftsführer von Imbach Reisen in Luzern. Er organisiert Natur- und Wanderreisen, oftmals mit geschichtlichem Hintergrund. www.imbach.ch.

Weg ins Jordantal.

Feldarbeit wie vor 2000 Jahren.

Die katholische Kirche von Zababdeh. abendlichen Schwimmen im Pool des Jericho Resorts, erinnerte ich mich an das Frühstück bei den Beduinen, wo wir unsere Hände mit wenigen Spritzern Wasser aus einer Giesskanne gewaschen hatten – und zehn Stunden später vergnügte ich mich in einer palmenbesetzten Gartenanlage in einem 25 Meter langen Süsswasserbecken. Was für ein Kontrast, was für ein Luxus! Eines peinlichen Gefühls und Gedanken über die Ungerechtigkeiten auf unserer Welt konnte ich mich nicht erwehren. Die Landschaft wird nun mehr und mehr zur Wüste – mitten darin steht in einem Tal seit dem 5. Jahrhundert das gewaltige Kloster Mar Saba, in dem einst 800 Mönche wohnten –

Hirtenpicknick unterwegs. heute nur noch ein Dutzend. Bethlehem erreichen wir über das Hirtenfeld, das heute als Vorort mit grosser Bautätigkeit und regem Strassenverkehr seinem Namen nur noch wenig Ehre macht. Nach 12 Tagen und 140 km unter den Füssen, voller Eindrücke und bereichert durch viele spannende Begegnungen standen wir schliesslich vor dem Tor der Geburtskirche in Bethlehem, einer der ältesten Kirchen im Heiligen Land. Ein Stern markiert die Stelle, wo einst die Krippe gestanden haben soll. Auf den von Engeln an dieser Stelle verheissenen Frieden warten wir leider bis heute.

Am Ziel. Vor der Geburtskirche in Bethlehem. (Bilder zvg.)

Infos unter www.imbach.ch.


Forum

Neue Direktzahlungen bereiten Kopfzerbrechen Mein Lohn schrumpft um 26 822 Franken, «Anzeiger» vom 12. Dezember. Schweizer Bauern müssen zum Glück nicht nur von den Direktzahlungen leben. Im Durchschnitt betragen sie nur 23 % des Ertrages, 77 % erzielen die Betriebe nach wie vor mit der Produktion und dem Verkauf von Nahrungsmitteln. Also ist in erster Linie hier anzusetzen, um mit einer günstigen Kostenstruktur oder einer höheren Wertschöpfung ein entsprechendes Einkommen zu erzielen. Mit einer intensiveren Zusammenarbeit unter Berufskollegen kann die Effizienz erhöht und können Kosten gesenkt werden. Als bisher kaum genutzte Möglichkeit sei hier die Bewirtschaftungsarrondierung erwähnt: mehrere Landwirte entscheiden sich freiwillig, ein paar oder alle Bewirtschaftungsflächen unter sich neu zu verteilen. Damit entstehen grössere Bewirtschaftungseinheiten, können zeitraubende und teure Strassenfahrten reduziert werden. Die eingesparten Kosten machen sich in einem grösseren Einkommen bemerkbar. Computerprogramme unterstützen die Suche nach einer optimalen und gerechten Lösung. Mit den bisherigen Tierbeiträgen wurde ein Anreiz geschaffen, mehr Tiere zu halten. Mehr Tiere heisst mehr Milch und Fleisch auf dem Markt, was unter anderen Grün-

Dienstag, 23. Dezember 2014

Grüne Weihnachten

den zu einem grösseren Preisdruck und zu sinkenden Preisen führte. Die Milchproduktion wurde in den letzten 20 Jahren um 13 % ausgedehnt. Kein vernünftiger Politiker oder Ökonom steckt Fördergelder in ein Produkt, von dem es bereits zu viel auf dem Markt hat. Aus diesem Grund ist zu erwarten, dass sich mit der Abschaffung der Tierbeiträge höhere Milch- und Fleischpreise realisieren lassen als mit den bisherigen Tierbeiträgen möglich gewesen wären. Fünf Rappen mehr Milchpreis machen die wegfallenden Beiträge für Hochleistungskühe wett. Höhere Beiträge führten unter anderem im Nebeneffekt dazu, dass einzelne Landwirte mit überhöhten und ungesetzlichen Pachtzinsangeboten den Berufskollegen das Pachtland wegnahmen, am Schluss hat es nicht mehr Pachtland aber viele bezahlen höhere Pachtzinse. Wie jedes Unternehmen sich nach den Anforderungen des Marktes richten muss, muss sich der Landwirt zusätzlich überlegen, ob er die neuen Programme des Bundes als Chance annehmen will oder nicht. Wenn er nicht bereit ist sich anzupassen, wird er zwangsläufig Beiträge verlieren. Auf jeden Fall muss er seine gesamte Situation beurteilen und nicht nur die Direktzahlungen betrachten. Werner Zbinden, dipl. Ing. Agr. ETH, Agronomie und Ökologie, Obfelden

Herbstmorgen in Oberrifferswil? Aufgenommen am 19. Dezember. (Bild Thomas Stöckli)

Kinder fühlen sich wohl in gemischten Klassen

Erfolgsmodell auch im neuen Jahr bewahren

Altersdurchmischtes Lernen in Obfelden.

Das Erfolgsmodell Schweiz steht auf einem sehr guten Fundament. Das Erfolgsmodell funktioniert, es profitieren alle davon. Die Schweiz sollte sich deshalb nach wie vor vernetzen und nicht isolieren. Die Schweiz sollte zudem das nachhaltige Wachstum fördern und die natürlichen Lebensgrundlagen nicht verschwenden. In einem solchen Erfolgsmodell hat auch die Sozialhilfe zur Selbsthilfe Platz, aber keine überbordende Sozialindustrie. In diesem Zusammenhang sind nicht nur die bilateralen Verträge mit der Europäischen Union sehr wichtig, sondern auch die Europäische Menschenrechtskonvention. Denn sie schützt den einzelnen Bürger vor staatlicher Willkür. Es braucht eine Instanz, die unabhängig von politischen Launen dafür sorgt, dass die Rechte jedes einzelnen Bürgers nicht angetastet werden. Die Entscheide des Europäi-

Eltern wollen immer nur das Beste zum Wohl ihrer Kinder – das beste Schulsystem, die motiviertesten Lehrpersonen usw. Auch die Schule Obfelden will das Beste für die Kinder; so habe ich das während der 35 Jahre, in denen ich in der Schule gearbeitet habe erlebt, und so wird es auch noch heute sein. Die Schulpflege und die Schulleitung erachten ADL als das Beste für die Kinder! Darüber, wie der Entschluss begründet und kommuniziert wurde, weiss ich zu wenig. Über den Werdegang und die Geschichte des Obfelder ADL jedoch kann ich berichten. Bereits im Jahr 2000 haben einige innovative Lehrkräfte ein pädagogisch

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begründetes Gesuch für je eine ADLKlasse auf Unter- und Mittelstufe eingereicht. Die Schulpflege hat einen dreijährigen Versuch bewilligt. Bereits zwei Jahre später wurden aufgrund der positiven Rückmeldungen von SchülerInnen, Eltern und Lehrpersonen diese ADL-Klassen definitiv bewilligt. Im Jahr 2006 wurden aufgrund von guten pädagogischen Erfahrungen und einer sinnvollen Klassenbildung neu sieben ADL-Klassen bewilligt. Der Schulpflege und der Schulleitung schlug am ersten Informationsabend eine ähnliche Widerstandswelle entgegen, wie es dieses Jahr geschah. Einige Textstellen in den Zeitungsartikeln erinnern mich an Voten, welche bereits damals gemacht wurden. Durch zwei Informations-Veranstaltungen mit Fachleuten und Ein-

blick in den ADL- Unterricht konnten 2006 viele Befürchtungen bei den besorgten Eltern ausgeräumt werden. In den folgenden Jahren war die Zufriedenheit der Betroffenen sehr gross. Die vielen positiven Rückmeldungen zeigten, dass sich die Kinder in den gemischten Klassen wohl fühlten und vom vielseitigen Unterricht profitierten. Viele Eltern bedauerten, dass nach der Unterstufe nicht einmal die Hälfte der Kinder weiterhin in Genuss von ADL kamen, da von sieben Klassen nur zwei Mittelstufen altersdurchmischt geführt wurden. Ich persönlich war nie ganz glücklich, dass die beiden Systeme parallel geführt wurden und freue mich über die generelle Einführung von ADL. Jean-Pierre Chanson, ehemaliger Schulleiter, Zürich

Auf dem Gänsestreifen

Im Albisbrunn in Hausen werden nicht nur die Jungs bestens geschult! (Leserbild Marcel Landolt)

schen Gerichtshofes für Menschenrechte sind zwar nicht immer ganz nachvollziehbar, ein Austritt wäre aber kaum vorstellbar, weil das Image der Schweiz im Ausland darunter leiden und die Schweiz international isoliert würde. Der Weg der bilateralen Verträge mit der Europäischen Union und das Festhalten an der Europäischen Menschenrechtskonvention sind daher das einzig Richtige. Diesen Weg zu verlassen beziehungsweise die Europäische Menschenrechtskonvention aufzugeben, würde für die Schweiz beträchtliche wirtschaftliche und politische Unsicherheiten hervorrufen sowie den erreichten Wohlstand und damit das Erfolgsmodell Schweiz massiv in Mitleidenschaft ziehen. Hans Ulrich Meuter, FDP Co-Präsident Ortspartei Affoltern

Stallikon verliert sein Gemischtwarenlädeli Im März 2015 ist Schluss. Das Lädeli schliesst endgültig. Was für ein Verlust für unsere Gemeinde! Wo kaufen wir jetzt die Papeteriewaren, die Taschenbücher und die Glückwunschkarten? Im Ranking wird Stallikon sicher verlieren. Gleichzeitig geht auch die Poststelle zu, was angesichts des Niedergangs des «gelben Riesen» zu erwarten war. Es wurden einfach zu wenig Glückwunschkarten geschrieben. Die Post hat uns in den vergangenen Jahren viel «Freude» bereitet. Wie sie mit viel «Feingefühl» den Fall des Posthalters löste, war «Klasse». Bei der Neuordnung der Briefzustellung hat sie uns den feinsten Sand in die Augen gestreut – und als «Krönung» nun die Schliessung der Post-

stelle. Wir sind jetzt auf der Stufe des Bergdörfchens. Um was geht es bei der Schliessung eigentlich? Um Geld, um Gewinn. Von Service Public kann keine Rede mehr sein. Aber sie macht das alles nur, um den (Kunden) Aktionären besser zu dienen. Wenn sie schon sparen will, hätte ein Vertreter der Post genügt, der uns die frohe Botschaft überbringt. Drei so feine Kerle sind Luxus für ein kleines Bauerndorf. Uns bleibt nun noch die Faust im Sack – und die Suche nach Alternativen. Die gibt es sicher. Aber ob sie gelb sind, glaube ich eher nicht, denn viele Einwohner haben die Nase voll. Mani Wyss, Stallikon


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Drei Generationen

Sagen-Projekt

Die Clown-Familie Dimitri gastiert Anfang März mit ihrem neuen Programm in Affoltern. > Seite 25

Szenische Musikaufführung mit «tacchi alti» und Schauspielerin Mona Petri in Kappel. > Seite 26

Dienstag, 23. Dezember 2014

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15

Erfolgreiche Saison Die Geräteriege des TV Mettmenstetten zieht Bilanz. > Seite 27

Zeitoptimiertes Training gegen den Bewegungsmangel Das Gymfit lädt zu Training und Referat nach Affoltern

Denner-Satellit-Betriebsleiterin Brigitte Manz (rechts) und Mitarbeiterin Daniela Wetli mit den Gewinnerinnen und Gewinnern des Samichlaus-Zeichnungswettbewerbs. (Bild zvg.)

Die schönsten Samichläuse gemalt Wettbewerb im Denner-Satellit in Kappel Zahlreiche Schulkinder haben sich am Mal-Wettbewerb des Denner-Satelliten in Kappel beteiligt und Samichläuse zu Papier gebracht, die im Laden von der Kundschaft juriert worden sind. Nun liegen die Wettbewerbsergebnisse der drei Kategorien vor. Von Geschäftsführerin Helen Berger und den Mitarbeitenden durften die Kinder für ihre Arbeiten Preise entgegennehmen: Geschenkkörbe und Gutscheine. Die Zeichnungen sind im Denner-Satelliten noch bis Ende Jahr zu sehen; alle

Teilnehmenden können ihre Werke bis zum 5. Januar im Laden abholen.

Die Gewinnerinnen und Gewinner Kategorie bis fünf Jahre: 1. Julia Diener, 2. Nik Huber, 3. Zaïna Schweizer. – Kategorie 6 bis 8 Jahre: 1. Remo Steiner, 2. Noemi Reichlin, 3. Ramona Meili. – Kategorie 9 bis 12 Jahre: 1. Alex Steiner, 2. Leila Reichlin, 3. Kerstin Kropf.

Exklusiv von Victorinox Denner-Satellit Kappel führt neues Messer

Wer überleben wollte, der musste in den Anfängen der Menschheit schnell, stark und gesund sein. Kurz gesagt: Wer überleben wollte, musste sich bewegen. Über Tausende von Jahren hat sich daran nichts geändert. Selbst zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch lag die durchschnittliche Gehstrecke des Menschen zwischen 17 und 20 km am Tag. Legt man eine Gehgeschwindigkeit von 5 bis 6 km/h zugrunde, war der Mensch demnach drei bis vier Stunden am Tag zu Fuss unterwegs. Selbst wenn wir es wollten, wer könnte sich einen solchen Luxus in unserer Zeit noch leisten? Heute liegt die durchschnittliche Gehstrecke des Menschen bei 1000 m am Tag. Bewegung bringt uns nicht mehr vorwärts, Bewegung hält uns auf. Im heutigen Geschäftsleben verliert jeder, der sich bewegt, kostbare Zeit. Wer heute etwas erreichen möchte, für den ist jeder Schritt zu viel. Die Folge ist ein Bewegungsmangel, der inzwischen so gross geworden ist, dass er allein durch Bewegung schon nicht mehr kompensiert werden kann.

Herzinfarkt und Übergewicht In der Vergangenheit war der ganze Tag mit Bewegung ausgefüllt. Deshalb reichte die tägliche Bewegung aus, um die Leistungsfähigkeit auf einem ausreichend hohen Niveau zu erhalten. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg begann sich der Alltag in den Industrienationen entscheidend zu verändern. Im Jahre 1958 beispielsweise entwickelte sich laut Professor Wildor Hollmann in Deutschland der Herzinfarkt von einem nahezu unbekannten Phänomen zur häufigsten Todesursache. Das waren die 50er-Jahre. Die Wirtschaftswunderzeit! Nach den harten Kriegsjahren waren die Regale wieder voll und für den Weg zur Arbeit nahm man ab jetzt den Wagen. 1990 war ein ähnlich markantes Datum. In diesem Jahr explodierte das Körpergewicht der Deutschen, und zwar ohne, dass im Durchschnitt mehr gegessen wurde. Der Schluss liegt nahe, dass mit der Einführung des Computers die Bewegung noch anzeige

Denner-Satellit-Geschäftsführerin Helen Berger präsentiert das neue Tisch- und Tafelmesser von Victorinox – eine Exklusivität. (Bild -ter.) Ergänzend zum Haushaltsortiment führt der Denner-Satellit in Kappel am Albis ein Tisch- und Tafelmesser. Mit dem schlichten, grauen Griff ist es eine Exklusivität der Marke Victorinox. Auch nicht ganz zartes Fleisch lässt

sich damit ohne allzu grosse Muskelbeanspruchung schneiden. Es ist eine kostengünstige Investition für den Haushalt: 5 Franken kostet ein Messer, im 20er-Pack gar nur 89 Franken.

einmal drastisch reduziert worden ist. Mit dem entscheidenden Unterschied, dass man 1958 zumindest 21 Jahre alt sein und über das nötige Kleingeld verfügen musste, um ein Auto fahren zu können, während es heute schon die Andreas Bredenkamp ist der meistgelesene SportwissenJüngsten sind, die schaftler im deutschsprachigen Raum. (Bild zvg.) vor dem Computer hocken. ginnt dort, wo die Bewegung stattfinSeit Menschengedenken hat sich det unter Einhaltung wichtiger Traidas Leben zwischen den Polen «Sicher- ningsregeln. Wer beim Bewegen die heitsbedürfnis» und «Abenteuerlust» wichtigen Trainingsregeln beachtet, abgespielt. Die Abenteuerlust diente der erreicht mit zwei- bis dreimal eine der Vorbereitung auf die Jagd. Auch Stunde Trainingspensum pro Woche wenn unsere heutige Generation der ein höheres Leistungsniveau als ein Über-40-Jährigen für das Überleben Postbote, der fünfmal die Woche sechs nicht mehr auf die Jagd gehen musste, Stunden lang die Post mit dem Fahrso haben wir doch unsere Abenteuer- rad ausfährt. lust auch in der zweiten Hälfte des 20. Wo Bewegung allein nicht mehr Jahrhunderts noch auf dem Spiel- oder ausreicht, um den Bewegungsmangel Fussballplatz ausgelebt. Die Kinder zu kompensieren, wird körperliches von heute dagegen setzen für ihr Training zu einer Notwendigkeit. FitAbenteuer häufig keinen Schritt mehr nesstraining ist heute zu einem Teil vor die Tür. Sie ziehen sich den Spass der Körperpflege geworden. am Abenteuer auf den Joystick und leAllerdings macht Gewichte heben ben ihn virtuell am Bildschirm aus. keinen Spass. Die Menschen haben all Für ihre körperliche Widerstands- und ihre Intelligenz eingesetzt, um genau Leistungsfähigkeit ist diese Entwick- das nicht mehr tun zu müssen. Wenn lung eine Katastrophe. Experten war- sie ihre Kraft und ihre Ausdauer nun nen bereits jetzt davor, dass die heute dennoch in einem Fitnessclub trainieSechsjährigen das erste Mal die Le- ren wollen, dann nicht aus Freude am benserwartung ihrer Elterngeneration Gewichtheben, sondern aus der Einnicht mehr erreichen werden. Zu glau- sicht heraus, dass Muskeltraining zur ben, die Entwicklung liesse sich zu- Erhaltung ihrer körperlichen Leisrückdrehen, ist unrealistisch. Die Kin- tungsfähigkeit zu einer Notwendigkeit der heutzutage vom Computer fernzu- geworden ist. Das Einstellen von Gerähalten, liesse sie den Anschluss an die ten und das Aufpacken von Gewichten Zeit verpassen. ist dabei nur lästig und kostet mehr Zeit als das eigentliche Training. Dementsprechend ist für ein zeitoptimierFitness als Teil der Körperpflege tes Bewegen der Milon-Zirkel als optiWo allein aus zeitlichen Gründen die male Lösung entwickelt worden. (pd.) Bewegung allein nicht mehr ausreicht, um den Bewegungsmangel zu kom- Milon-Zirkel testen mit dem Gutschein, der dieser pensieren, erscheint es sinnvoll, sich «Anzeiger»-Ausgabe beigelegt ist. Termin vereinbazeitoptimiert zu bewegen. Im Hinblick ren: Tel. 044 761 77 74, www.gymfit-affoltern.ch. auf die Erhaltung der körperlichen «Der sichere Weg zu besserer Gesundheit und mehr Leistungsfähigkeit ist zeitoptimierte Lebensqualität», Vortrag von Andreas Bredenkamp Bewegung Training. Das Training be- am Mittwoch, 21. Januar, 18.30 Uhr.


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Hedingen

Mittwoch, 24. Dezember 17.00 Familiengottesdienst zum Heiligen Abend. Aeugster Kinder singen und spielen die Weihnachtsgeschichte unter Leitung von Eva Stückelberger und Marlies Schmidheiny. Donnerstag, 25. Dezember 10.00 Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl, Pfarrerin Bettina Stephan. Musik: Verena Stehli (Querflöte) und Christian Stuckert (Orgel) Sonntag, 28. Dezember 10.00 Uhr, Regionalgottesdienst in Affoltern, Pfarrer Werner Schneebeli

Mittwoch, 24. Dezember 16.00 Familienweihnacht Pfarrerin Renate Hauser und Anette Bodenhöfer, Orgel 22.00 Heilig-Abend-Feier Pfarrer Walter und Renate Hauser Musikalische Mitwirkung von Corinna Meyenberg, Violine und Anette Bodenhöfer,Orgel Donnerstag, 25. Dezember 10.00 Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl Pfarrer Walter Hauser Es spielen Mira Luttikhuis, Violine und Angela Bozzola, Orgel Sonntag, 28. Dezember 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern mit Pfarrer Werner Schneebeli Fahrdienst auf Anfrage bei P. Ott, Tel. 044 761 34 90

Ref. Kirche Affoltern a. A. Mittwoch, 24. Dezember 17.30 «Devoo g’loffe vor de Wiehnacht» Familiengottesdienst Pfr. Th. Müller Donnerstag, 25. Dezember 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl, «Wollen Sie sich dieses Heil gefallen lassen?» (Lukas 2, 14), Pfr. W. Schneebeli und der Kirchenchor unter der Leitung von Rico Zela Samstag, 27. Dezember 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel, Pfr. W. Schneebeli Sonntag, 28. Dezember 10.00 Gottesdienst, «Was Johannes zu Weihnachten sagt.» (Johannes 1, 14), Pfr. W. Schneebeli

Ref. Kirche Kappel a. A. Mittwoch 24. Dezember 23.00 Christnachtfeier mit dem Projektchor den Konfirmandinnen und Konfirmanden und Pfr. Ch. Menzi M. Matsuura, Orgel Donnerstag 25. Dezember 9.30 Abendmahlsgottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi Werner Huwyler, Blockflöte K. Müller, Orgel Sonntag 28. Dezember 9.30 Regionalgottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi

Ref. Kirche Bonstetten

Kloster Kappel a. A.

Mittwoch, 24. Dezember, Heiligabend 17.00 Familienweihnachtsfeier mit Pfrn. Susanne Sauder Aufführung des Weihnachtsmusicals «Uf nach Bethlehem» mit Kindern vom Kindergarten bis und mit 6. Klasse unter der Leitung von Manuela Rapp, Maria Mark und Jeremy Notz 23.00 Festliche Christnachtfeier mit Pfrn. Susanne Sauder Maria Grundmann, Gesang anschliessend Glühwein im Kirchgemeindehaus Donnerstag, 25. Dezember, Weihnachten 17.00 Weihnachtsfeier mit Pfrn. Susanne Sauder Maria Mark, Orgel/Piano mit Abendmahl Sonntag, 28. Dezember 10.00 Regionalgottesdienst in Bonstetten mit Pfr. Reinhard Rolla und dem Trio Lindenberg

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 im Kapitelsaal Sonntag, 28. Dezember 9.30 Regionalgottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi Verabschiedung von Hans Schär

Ref. Kirche Hausen a. A. Mittwoch, 24. Dezember 17.00 Kolibri-Weihnacht: «De Schuemacher Martin» mit den Kindern vom Kolibri und Zuzügern, Sandra Cierny und Pfarrerin Irene Girardet Fischer 22.30 Christnacht mit der Band «Brain Blazer» (Jonas und Simon Plüss, Etienne Beyeler, Patrick Siedler, Linda Weichert) und Pfarrer Matthias Fischer Donnerstag, 25. Dezember 2014 6.00 Currende-Singen Besammlung bei der reformierten Kirche Im Anschluss gibt es ein kräftiges Zopf-Frühstück in der Zwinglistube 10.00 Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl mit Pfarrerin Irene Girardet Fischer Urs Haenggli, Blockflöte und Vincent Dallèves, Orgel Sonntag, 28. Dezember 2014 9.30 Oberämtler Gottesdienst in Kappel mit Pfarrer Christof Menzi

Ref. Kirche Knonau Mittwoch, 24. Dezember Heiligabend 17.00 «Lichtholen in der Kirche» Feier für Familien, vor allem mit Kindern, Pfr. Maurer und Vikarin Mehl – «Der Stern meines Lebens ist aufgegangen» Wir teilen das Friedenslicht von Bethlehem aus – Sie können gerne Lampen mitbringen (Dauer ca. 35 Min.) 23.00 Christnachtfeier Vikarin Claudia Mehl, mit Vokalensemble Hottingen unter der Leitung von Reto Cuonz Donnerstag, 25. Dezember Weihnachten 11.00 (!) Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl, Pfr. Thomas Maurer mit Claudia Beck, Hackbrett Sonntag, 28. Dezember Erster Sonntag nach dem Christfest 10.00 Regionalgottesdienst mit Pfr. Thomas Maurer, Gastprediger : Pfarrer Walmor Kanitz aus Porto Allegre, Südbrasilien, Universität in Sao Leopoldo der evangelischlutherischen Kirche in Brasilien (ICELB), anschliessend Begegnung beim Kirchenkaffee im Pfarrhaus

Kath. Kirche Hausen a. A.

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Kath. Kirche Mettmenstetten

Mittwoch, 24. Dezember 17.00 Familiengottesdienst mit Krippenspiel 23.15 Mitternachtsfeier feierliche Musik Donnerstag, 25. Dezember 11.00 Eucharistiefeier, Kirchenchor Samstag, 27. Dezember 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 28. Dezember 11.00 Eucharistiefeier

Mittwoch, 24. Dezember, Heiligabend 17.00 Kirche Stallikon Familiengottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler Musik: Patricia Meier, Harfe, & Casey Crosby, Orgel. Fahrdienst: Anmeldung: 23. Dez., Telefon 044 700 09 91 22.00 Kirche Stallikon: Christnachtfeier mit Pfr. Otto Kuttler Musik: Patricia Meier, Harfe, & Casey Crosby, Orgel. Fahrdienst: Anmeldung: 23. Dez., Telefon 044 700 25 69 Donnerstag, 25. Dez., Weihnachten 10.00 Kirche Wettswil: Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl, Pfr. Matthias Ruff Musik: Patricia Meier, Harfe Fahrdienst: Anmeldung: 23.Dez.,Telefon 044 700 17 75 Freitag, 26. Dezember 17.00-20.00 Kirche Stallikon: Licht und Stille Sonntag, 28. Dezember 10.00 ref. Kirche Bonstetten: Regionalgottesdienst für Stallikon-Wettswil und Bonstetten mit Pfrn. Susanne Sauder. Fahrdienst: Anmeldung: 27. Dez., Telefon 044 700 09 91 17.00-20.00 Kirche Stallikon: Licht und Stille

Mittwoch, 24. Dezember 17.00 Familiengottesdienst mit Krippenspiel «En helle Stern» mit Pfr. A. Saporiti und Frau B. Broch 23.00 Christmette mit Pfr. A. Saporiti, Musik: Roman Deuber (Orgel) und Simone Glauser (Klarinette) Donnerstag, 25. Dezember 9.30 Weihnachts-Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti. Musik: Sylvia Koch (Orgel), Martina Müller (Cello), Flavian Imlig (Horn) Sonntag, 28. Dezember 9.30 Eucharistiefeier mit Pater Benz aus Immensee

Ref. Kirche Mettmenstetten Dienstag, 23. Dezember 19.30 Weihnachtskonzert Musik und Wort buonamici quartett Pfarrer Andreas Fritz Mittwoch, 24. Dezember, Heiligabend 22.00 Christnachtfeier Pfarrer Andreas Fritz, Orgel Ursula Hauser Posaune Ulrich Eichenberger Donnerstag, 25. Dezember 10.00 Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl, Pfarrer Andreas Fritz, Orgel Ursula Hauser, Flöte Ursula Bosshardt Sonntag, 28. Dezember 10.00 Regionalgottesdienst in Knonau Pfarrer Thomas Maurer Mittwoch, 31. Dezember 17.00 Altjahresfeier mit Umtrunk Pfarrer Andreas Fritz Orgel Ursula Hauser www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 28. Dezember 17.00 Ökumenischer AltjahrGottesdienst in der ref. Kirche Pfrn. Bettina Ferrat und Pastoralassistentin Linda Cantera; Erich Eder (Orgel) www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Mittwoch, 24. Dezember 22.00 Heilig-Abend-Feier Pfarrerin Elisabeth Armingeon Bill Nulty, Trompete Veronica Nulty, Orgel Donnerstag, 25. Dezember 10.00 Festgottesdienst mit Abendmahl an Weihnachten Pfarrer Jörg Ebert Bill Nulty, Trompete Veronica Nulty, Orgel Sonntag, 28. Dezember 10.00 Regionaler Gottesdienst in Affoltern am Albis Pfarrer Werner Schneebeli Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47 Mittwoch, 31. Dezember, Silvester 17.00 Ökumenischer Gottesdienst zum Jahreswechsel Pfarrer Jörg Ebert Pfarreibeauftragter Pedro Guerrero Miriam Künzli, Querflöte Veronica Nulty, Orgel www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Mittwoch, 24. Dezember, Heiligabend 22.30 Christnachtfeier Lukas 2, 1–20 «Was isch das für e Nacht?!» Pfrn. Yvonne Schönholzer Therese von Büren, Orgel Jürg Morgenthaler, Klarinette Donnerstag, 25. Dezember, Weihnachten 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Matthäus 2, 1–12 «Vom Schenken und beschenkt werden» Pfrn. Yvonne Schönholzer Therese von Büren, Orgel Claudia von Wartburg, Querflöte Sonntag, 28. Dezember 9.30 Regionalgottesdienst in Kappel Pfr. Christof Menzi Fahrdienst: 9.10 Uhr ab Volg Donnerstag, 1. Januar 10.00 Neujahrs-Gottesdienst «Ehre sei Gott!» Pfrn. Yvonne Schönholzer Andreas Fischer, Orgel Anschliessend Apéro

Kath. Kirche Obfelden Mittwoch, 24. Dezember 17.00 Familienweihnachtsfeier mit Krippenspiel 22.30 Festlicher Weihnachtsgottesdienst mit den ital. Pfarreiangehörigen Donnerstag, 25. Dezember 10.30 Weihnachtsgottesdienst Sonntag, 28. Dezember 17.00 Ökum. Gottesdienst zum Jahresende in der reformierten Kirche Obfelden

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24

Kath. Kirche Affoltern a. A. Mittwoch, 24. Dezember Heiligabend 16.00 Familienweihnachtsfeier mit Krippenspiel 22.45 Weihnachtssingen mit dem Cäcilienverein 23.00 Feierliche Mitternachtsmesse mit dem Cäcilienverein Messe in B-Dur von Franz Schubert. Solisten: Simone Füssler, Sopran; Céline Bindy, Alt; Siddique Eggenberger, Tenor; Jerzy Michno, Bariton Donnerstag, 25. Dezember Weihnachten 10.00 Weihnachtsgottesdienst mit Generalvikar Josef Annen, mit den ital. Pfarreiangehörigen Freitag, 26. Dezember 10.00 Eucharistiefeier für die ganze Pfarrei Samstag, 27. Dezember 11.00 Familiengottesdienst für die Kroaten 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 28. Dezember 9.00 Eucharistiefeier dt./it. anschl. Chilekafi

Kath. Kirche Bonstetten Mittwoch, 24. Dezember 16.00 Familiengottesdienst mit Krippenspiel 17.30 Weihnachtsgottesdienst 23.00 Christmette mit dem MauritiusChor Ale Gottesdienste im Singsaal Schulhaus Mettlen, Wettswil Donnerstag, 25. Dezember 10.15 Weihnachtsgottesdienst im Singsaal Mettlen, Wettswil Freitag, 26. Dezember 10.00 Gottesdienst zum Stefanstag im Provisorium Bonstetten Samstag, 27. Dezember Kein Vorabend-Gottesdienst Sonntag, 28. Dezember 10.15 Eucharistiefeier im Singsaal Mettlen, Wettswil Dienstag, 30. Dezember 19.30 Abendmesse im Provisorium Bonstetten Mittwoch, 31. Dezember 18.00 Jahresschluss-Gottesdienst im Provisorium Bonstetten

Mittwoch, 24. Dezember 18.00 Weihnachtsfeier GsE Donnerstag, 25. Dezember 9.45 Weihnachts-Gottesdienst ‹Mein Fokus?› Andi Wolf, Kinderhüeti, Kids-Treff-Ferienprogramm Sonntag, 28. Dezember 9.45 Jahresschlussfeier ‹Lebt in der Liebe› Pfr. Ueli Baltensperger Kinderhüeti, Kids-Treff-Ferienprogramm Mehr Infos: www.sunntig.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Donnerstag, 25. Dezember 6.00 Weihnachtssingen in den Strassen von Affoltern 10.00 Besinnlicher Weihnachts-Zmorge Sonntag, 28. Dezember 10.00 Gottesdienst – Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Donnerstag, 25. Dezember 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch Sonntag, 28. Dezember 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Donnerstag, 25. Dezember 10.30 Gottesdienst für die ganze Familie Sonntag, 28. Dezember 10.30 Gottesdienst Kinderhort/Sonntagsschulen/ Unterricht www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Mittwoch, 24. Dezember 17.00 bis 18.00 Uhr Weihnachtsandacht Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


veranstaltungen

Das Vocalensemble Hottingen. (Bild zvg.)

Christnachtfeier in Knonau Vocalensemble Hottingen zu Gast An Heilig Abend in der Christnachtfeier empfängt Knonau einen Chor aus Zürich. Das Vocalensemble Hottingen Zürich wurde 1997 von Reto Cuonz gegründet. Als ausgewogen besetzte, flexible Formation arbeitet es in erster Linie projektorientiert, vor allem an Intensivwochenenden. Sein Repertoire reicht unter anderem von Claudio Monteverdis Marienvesper über Passionen, Kantaten und Motetten von Johann Sebastian Bach und Joseph Haydns «Stabat Mater», über das Deutsche Requiem von Brahms, der Doppelchörigen Messe von Frank Martin bis zum Totentanz Hugo Distlers. Auch weltliche Werke zwischen Renaissance, Romantik und Volkstümlichem gehören dazu. Das Vocalensemble arbeitet eng mit der Kirchgemeinde Hottingen zusammen und wirkt

neben seiner Konzerttätigkeit auch mehrmals im Jahr bei Gottesdiensten mit. In der Christnachtfeier in Knonau sind sechsstimmige frühbarocke Weihnachts-Motetten von Michael Praetorius, Heinrich Schütz, Andreas Hammerschmidt und Sethus Calvisius in solistischer Besetzung zu hören. Sopran: Susanna Bucher, Therese Cuonz-Räz; Alt: Regina Kobe Théato; Tenor: Matthias Bucher, Reto Cuonz; Bass: Claude Théato-Kobe Der Gottesdienst wird von der Knonauer Vikarin Claudia Mehl gestaltet; sie wird in ihrer Predigt eine der Motetten von Heinrich Schütz auslegen. Die Feier klingt aus mit dem gesungenen Lied «Stille Nacht» – hoffentlich unter dem Sternenhimmel. Heilig Abend, 24. Dezember, 23 Uhr, reformierte Kirche Knonau.

Walmor und Gattin Sonja Kanitz, Sao Leopoldo, Brasilien. (Bild zvg.)

Ein Gastprediger aus Südbrasilien Pfarrer Walmor Kanitz in Knonau Im Regionalgottesdienst nach Weihnachten, also am 28. Dezember, wird in der Kirche Knonau Pfarrer Walmor Kanitz aus Südbrasilien zu begrüssen und hören sein. Pfr. Kanitz gehört der Lutherischen Kirche in Brasilien an. Diese Kirche ist aus den Einwanderungsbewegungen aus Deutschland nach Brasilien entstanden. Heute leben evangelische Lutheraner in ganz Brasilien verstreut. Viele leben im Süden, vor allem in der Nähe der Stadt Porto Allegre. Dort führt die lutherische Kirche eine Universität, in São Leopoldo. Für diese arbeitet Walmor Kanitz. Er wird im Gottesdienst vom nicht immer ganz einfachen Leben

einer evangelischen Kirche in Brasilien erzählen. Nach dem Gottesdienst kann das Gespräch bei einer Tasse Kaffee im Pfarrhaus weitergeführt werden. Pfr. Maurer hat diese Kirche anlässlich eines Sabbaticals kennen gelernt, als er dort studiert hat und ein Praktikum in Rio de Janeiro absolviert hat. Die Kontakte nach Brasilien sind nie abgerissen. Nun kommt ein Gast nach Knonau. Es wäre schön, wenn viele Gemeindeglieder zum weihnachtlichen Gottesdienst nach Weihnachten kommen würden. (pd.) Sonntag, 28. Dezember, 10 Uhr, ref. Kirche Knonau.


Vermischtes

Dienstag, 23. Dezember 2014

25

Eine Clownfamilie – drei Generationen Die Familie Dimitri gastiert Anfang März mit ihrem neuen Programm in Affoltern Von Ende Februar bis Ende Mai tourt «La Famiglia Dimitri» drei Monate lang quer durch die gesamte deutschsprachige Schweiz und macht mit 23 Vorführungen Halt auf grossen wie auch kleineren Bühnen. Der Startschuss fällt am 28. Februar 2015 mit der Premiere im KKL in Luzern. Nach der letzten erfolgreichen Tournee der «Famiglia Dimitri» vor vier Jahren – die für einige Wochen sogar auf die Bühnen des Broadways in New York führte – steht die bekannte Tessiner Artistenfamilie nun in den Startlöchern für ein neues Vorhaben. Unter dem Titel «DimiTRIgenerations» begeben sich zum ersten Mal gleich drei Generationen der DimitriFamilie – Grossvater, Kinder und Enkel – auf Tournee. Nebst Nonno Clown Dimitri und seinen beiden Töchtern Masha und Nina Dimitri ist zum ersten Mal auch Enkel Samuel mit von

der Partie. Zudem wird das familiäre Quartett durch die Bühnenpartnerin von Nina, Silvana Gargiulo, eine enge Freundin der Familie, ergänzt. Jede und jeder von ihnen geht seinen eigenen künstlerischen Weg und bringt für diese gemeinsame Bühnenschau nun seine besonderen Fertigkeiten mit ein. Und es ist gerade die Einzigartigkeit jedes Einzelnen, die das Ganze so vielfältig bereichert und für ständig neue Überraschungen auf der Bühne sorgt. Gleichzeitig versteht sich dieses aktuelle Programm auch als Jubiläums-Tournee und Hommage an den Vater und Nonno Dimitri, der im kommenden Jahr seinen 80. Geburtstag feiert.

Poesie, akustischer Live-Musik und ästethisch-hochkarätiger Akrobatik auf die Bühne – unterlegt mit einem feinsinnigen Humor und der für Dimitri typischen Clownerie. Ob ein Spiel zu bekannten alltäglichen Spannungsfeldern oder zu realen Situationen aus der Welt der eigenen Dreigenerationenfamilie: Voller Übermut und Begeisterung geben die fünf Bühnenakteure ihre Freude an der Schaffenskraft mit offenem Herzen ans Publikum weiter. Dabei gibt es durchaus auch nachdenkliche Momente. Aber die Bühne bietet die wunderbare Gelegenheit, kleine aufkommende Alltagsdramen leicht, lustig und poetisch erscheinen zu lassen. Türen lassen sich mit einem Lächeln öffnen, und der Weg wird frei für eine neue fantastische Reise ... (pd.)

Akrobatik, Humor und Posie Singend, musizierend und Räder schlagend: Einmal mehr zaubern die fünf Künstlerinnen und Künstler einen raffiniert-gewobenen Mix aus

La Famiglia Dimitri gastiert am Mittwoch, 4. März, um 20 Uhr in Affoltern, in der Aula Ennetgraben. Tickets: www.ticketcorner.ch, für die Premiere in Lu-

La Famiglia Dimitri kommt auch nach Affoltern. (Bild zvg.)

Ereignisreiches Jahr geht zu Ende Rückblick der Pfadi-Abteilung Albis&Felsenegg Wie jedes Jahr startete die Pfadi Abteilung Albis&Felsenegg den Jahresbeginn gemeinsam mit einem Filmnachmittag, um das neue Jahr einzuläuten. Im Frühling durfte die Meute Okami (Kinder 7 bis 10 Jahre) während ihres Meuteweekends Lagererfahrungen sammeln und konnte sich so einstimmen auf das bevorstehende dreitägige Pfingstlager. Sie haben sich an diesem Weekend auf die erste kleine Prüfung vorbereitet und absolvierten diese auch erfolgreich, als Anerkennung erhielten sie den Sternwolf, ein Abzeichen in der 1. Stufe, wobei den Kindern zum Beispiel die vier Himmelsrichtungen gezeigt, oder die Geheimschrift beigebracht wird. Nebenbei halfen sie noch, dem bösen Shirkan das Handwerk zu legen. Auch das Fähnli Plank, Jungs von zehn bis 14 Jahren, durfte ihren Gruppengeist in einem Gruppenweekend vor den Frühlingsferien stärken. An ihrem Nachtplatz bei Oetwil fanden sie eine riesige Bombe, die von den Grillariern platziert worden war, um die Welt zu zerstören. Auf ihrer Mission zur Rettung der Welt mussten sie dann natürlich die Bombe entschärfen, was wenige Millisekunden vor Ablauf des Timers gelang. Das Fähnli Venus, Mädchen zwischen zehn und 14 Jahren, traf sich am Brunnen in Bonstetten und lief mit dem Assistenten des Professors zur Waldhütte Bonstetten. Als nächstes machten sie einen OL, um mehr über die tropische Krankheit Zebragrippe zu erfahren, an welcher der Professor erkrankt war. Mit einer Karte und Koordinaten machten sie sich auf die Suche nach dem Gegenmittel und kehrten mit diesem und einer Packung Doppelkekse zurück. Wie das

so ist mit Mädels, wurde anschliessend bis tief in die Nacht hinein gequatscht. An der neu alljährlichen Abteilungswanderung waren auch dieses Jahr wieder viele Kinder mit ihren Eltern dabei. Dies war eine gute Gelegenheit die Eltern, aber auch Leiter der Kinder, und das Pfadisein kennen zu lernen. Dieses Jahr begleiteten sie Sir Arthur und seine Knappen von Bonstetten zum Islisberg und weiter nach Hedingen und kehrten müde aber glücklich am frühen Abend zurück.

Auffahrtslauf reaktiviert Bis 2007 war es nahezu Pflichtprogramm für jeden Pfader der 2. Stufe (10-14) am alljährlichen Auffahrtslauf teilzunehmen. Dieses Jahr hatte sich einige Leiter wieder an diese Tradition erinnert und sie reaktiviert. Die Gruppe, bestehend aus 17 Teilnehmern, machte sich auf den Weg und lief mit viel Ausdauer und Motivation die vorgegebenen 30 Kilometer. Die Gespräche, die Abendstimmung, die Geräusche im Wald, die Erfahrung, das Zusammensein und das morgendliche Aufwachen bei Sonnenschein machen die Anstrengungen der Wanderungen vergessen. Die Pfingsttage sind bei jedem Pfadfinder und dessen Eltern meist dick in der Agenda eingetragen, denn da findet jeweils das traditionelle Pfingstlager (kurz Pfi-La) statt. Zur Vorbereitung auf das bevorstehende Korps-Sommerlager (Korps: Verbund von 7 Abteilungen im südwestlichen Teil Zürichs) durfte dieses Jahr auch die 1. Stufe mit. In diesem Pfingstlager hat die Pfadi Albis&Felsenegg dem grossen Odin beim Schutz seiner Fes-

tung Asgard geholfen. Sie hatten ausserordentliches Glück beim Wetter, vielleicht war es aber auch ein bisschen zu heiss, denn ein grosser Teil schlief in der ersten Nacht draussen unter freiem Himmel. Wer sich von den Mückenstichen nicht abschrecken liess, wurde am nächsten Morgen von den ersten Sonnenstrahlen über dem Islisberg geweckt.

Als Wikinger im Sommerlager Das Korps-Sommerlager (kurz So-La) fand in den ersten zwei Sommerferienwochen statt (für die 1. Stufe nur die 1. Woche). Übernachtet wurde in Zelten. Der Korps schickte eine Einladung zur Erforschung von «Octaterra», dem achten Kontinent, welchen Jante van der Brekelenkam entdeckt hatte. Und so machten sich die sieben Abteilungen – unter anderen auch die Pfadi Säuliamt – auf den Weg, um diese Insel mit See zu erkunden. Als Wikinger-Volk war man sicher, die bestgeeigneten Siedler zu sein. Leider waren da noch die anderen sechs Völker, die es zu besiegen galt. So entstanden rund um den Greyerzersee verschiedene Festungen, und deren Bewohner massen sich in diversen Disziplinen. Die Wikinger hatten jedoch noch weitere Probleme, denn Wickie war von einer mysteriösen Krankheit befallen: blaue Flecken am ganzen Körper. Neben diesen Herausforderungen blieb aber noch genug Zeit für Spiel, Spass und Unsinn, wie es zu jedem Lagerleben dazugehört. Nach den Sommerferien startete die Pfadi Abteilung Albis&Felsenegg an der Chilbi Bonstetten wie jedes Jahr mit einem Pfadistand und der weitbekannten Wühlkiste. Das Dorf soll sehen, wer die Pfadi ist, und was sie jeden Samstag und in den Lagern so alles erlebt. Am Ende des Jahres gab es – wie so oft für die 2. Stufe – ein Chlausweekend und für die 1. Stufe ein Chlauszmorge. Am letzen Samstag vor den Weihnachtsferien liess man das Pfadijahr besinnlich an einer Waldweihnacht ausklingen. Die Pfadizeit ist für viele sehr prägend und verbunden mit zahlreichen schönen Erinnerungen – auch an die erfolgreich gemeisterten Herausforderungen. Pepino v/o Anyi Steiner

Pfadis als «Wikinger» im So-La. (Bild zvg.)

Weitere Infos unter www.pfadi-af.ch.

zern am 28. Februar auch unter www.kkl-luzern.ch.

Eisskulpturen auf der Felsenegg Bildhauer Cla Coray bietet Spektakel Anlässlich ihres 60-jährigen Geburtstags und zum Abschluss der über das ganze Jahr 2014 verteilten Jubiläumsaktivitäten, veranstaltet die Felseneggbahn am Dienstag, 30. Dezember, ein wahrlich «cooles» Spektakel. Von Pionieren erbaut, wurde die Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg LAF im Dezember 1954 in Betrieb genommen. Bis zum heutigen Zeitpunkt ist sie die einzige konzessionierte Luftseilbahn im Kanton Zürich und sowohl bei Einheimischen als auch bei Ausflüglern aus der Umgebung gleichermassen beliebt. Zum Abschluss des Jubiläumsjahrs wird der bekannte Oberrieder Künstler und Bildhauer Cla Coray auf der Felsenegg Skulpturen aus Eisblöcken gestalten. Durch das Anstrahlen mit farbigen Leuchten in der Dämmerung erhalten diese einen ganz besonderen Schein und können – winterliche Temperatu-

ren vorausgesetzt – auch in den Folgetagen noch bewundert werden. Die von der LAF in Zusammenarbeit mit ihren direkten Anrainern, der Stadt Adliswil (Arbeitsgruppe Kultur) sowie der Gemeinde Stallikon, organisierte Live-Performance findet am Dienstag, 30. Dezember, zwischen 14.30 und 17 Uhr auf der Felsenegg statt. Übrigens erhalten sämtliche LAF-Fahrgäste am 30. Dezember kostenlos ein heisses Getränk und ein Stück Geburtstagskuchen. Nach einer Ausbildung zum Steinbildhauer widmete sich Cla Coray zunehmend auch anderen elementaren Materialien wie Sand, Holz, Eisen und Eis. Mit seinen Werken war der Träger des Kulturpreises der Gemeinde Oberrieden des Jahres 2013 bereits an zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen und Wettbewerben präsent. (pd.) Live-Performance am Dienstag, 30. Dezember, 14.30 bis 17 Uhr auf der Felsenegg, Stallikon.

Schneeweekend auf dem Hoch-Ybrig Jugendliche ab 13 Jahren sind willkommen Jugendliche, die gemeinsam ein ganzes Wochenende im Schnee verbringen möchten, erhalten am 17. und 18. Januar 2015 die Möglichkeit dazu. Der Jugendarbeiter der reformierten Kirche Stallikon-Wettswil, Ralph Baumgartner, organisiert ein Schneeweekend auf dem Hoch-Ybrig. Treffpunkt ist am Samstagmorgen um 7.15 Uhr bei der reformierten Kirche Wettswil. Mit einem Kleinbus geht es dann gemeinsam auf den Hoch-Ybrig,

wo zwei Tage Spass auf der Piste auf dem Programm stehen. Übernachtet wird im Bärghuus gleich bei der Bergstation der Luftseilbahn Weglosen-Seebli. Die Rückkehr ist auf Sonntagabend um ca. 17.30 Uhr geplant. Die Teilnahmegebühr beträgt 95 Franken. Darin inbegriffen sind die An- und Rückreise, zwei Tageskarten sowie die Übernachtung mit Abendessen, Frühstück und Mittagessen. Anmelden bis 6. Januar (Platzzahl beschränkt) bei Ralph Baumgartner unter Tel. 076 535 65 25 oder r.baumgartner@stawet.ch.

Das Museum Kloster Muri passt die Öffnungszeiten an Das im Frühjahr eröffnete Museum Kloster Muri bekommt neue Öffnungszeiten. Vom 1. November bis 31. März

ist das Museum von Dienstag bis Sonntag, 11 bis 16 Uhr, in den wärmeren Monaten bis 17 Uhr geöffnet. (pd.)


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Veranstaltungen

agenda

Zauberhafter Abend in Aussicht

Dienstag, 23. Dezember Affoltern am Albis 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94. 20.00: 15! Birthday Party mit Andy Frasco Live und Supporting Act soHnderbar. Break Musik Bar. Industriestrasse 19.

Mittwoch, 24. Dezember Affoltern am Albis 17.00-21.00: Weihnachtsfeier 2014 des Rotary-Clubs Zürich. Telefonische Anmeldung: D. Zimmermann 044 761 20 80. Kasinosaal. Marktplatz 1.

Kappel am Albis 17.15: KEIN offenes Singen während der Schulferien. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Obfelden 22.00: Ad-hoc-Chor und Gesangsverein Knonau mit Angela Bozzola am Flügel. Mitwirkung am Heiligabend-Gottesdienst. Reformierte Kirche.

Donnerstag, 25. Dezember Ebertswil 06.00: Currende-Singen. Für alle, die einen besonderen Morgen erleben wollen. Taschenlampe und der Witterung entsprechende Kleidung mitbringen, Textbüchlein werden abgegeben. Reformiertes Pfarrhaus.

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel. Kappelerhof 5. 17.15: Musik und Wort in der Klosterkirche mit «Celtc Treasures - Moving trough the fair», mehrstimmige keltische Lieder, Lesungen Pfr. Markus Sahli. Im Anschluss besteht die Möglichkeit für ein 3-Gang Menu. Anmeldung: 044 764 88 10. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Samstag, 27. Dezember Mettmenstetten 10.00-16.00: Brocki von Jugendlichen auf freiwilliger Basis gestaltet und geführt, Erlös zugunsten eines Hilfwerkes. «Im Güetli» Rossau.

Sonntag, 28. Dezember Affoltern am Albis 17.00: Michael Williams mit Gospelchor «Go To Spell». Gospelkonzert mit Weihnachtsgospels im zweiten Teil. Eintritt frei/Kollekte. Katholische Kirche. Seewadelstrasse 13.

agenda-einträge Veranstaltungshinweise für die Agenda der Ausgabe vom 30. Dezember: Angaben bis spätestens Mittwoch, 24. Dezember, 12 Uhr an agenda@affolteranzeiger.ch

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Dienstag, 23. Dezember 2014

Undine – eine szenische Musikaufführung in Kappel

Affoltern am Albis Kunst am Bach c/o Büchi Optik, Alte Dorfstrasse 21: Franz Opitz Sonderausstellung. Während den Ladenöffungszeiten. www.ihroptiker.ch. Bis 17. Januar 2015

Im November haben tacchi alti und Mona Petri ihre Schweizer Tournee in Bremgarten lanciert. Siebte Station ist am Donnerstag, 1. Januar, Kappel am Albis. Tacchi alti und die Schauspielerin Mona Petri erzählen die herzerweichende Geschichte der traurigen und hoffnungslosen Seejungfrau und entführen die Zuschauer in eine fantastische Welt der grossen Gefühle. Mit der Musik der romantischen Komponisten Schubert, Bruch und Reinecke und den wunderbaren Erzählungen von Friedrich de la Motte Fouqué und Ingeborg Bachmann wird ein zauberhafter Abend in Aussicht gestellt. Tacchi alti sucht in jedem neuen Projekt überraschende und noch unbegangene Wege: zum Beispiel durch die Zusammenarbeit mit anderen Kunstrichtungen wie Tanz (totentanz 2013) oder Schauspielerei. Durch die Verflechtung von Musik und Schauspiel entsteht etwas Neues, etwas Gesamtheitliches und Spannendes. Musik ergänzt den Text, der Text leuchtet die Kompositionen aus und erklärt oder schweigt, wenn es keiner Worte mehr bedarf. Mit Mona Petri, der Zürcher Schauspielerin, hat tacchi alti eine junge und erfahrene Künstlerin gefunden, welche wunderbar zum Ensemble passt.

Undine, ein weiblicher Meergeist, verliebt sich in einen Prinzen, Huldbrand. Durch die Heirat mit ihm wird Undine zu einem Menschen, das heisst, sie erhält eine Seele. Doch das Glück währt nicht lang. Huldbrand verlässt Undine für eine Menschenfrau und Undine ist gezwungen, nach ihren «Natur-Gesetzen», Huldbrand zu töten. Sie küsst ihn zu Tode. Die Geschichte der Undine von Friedrich de la Motte Fouqué diente vielen Komponisten als Grundlage ihrer Musik. Debussy, Stravinsky und Dvo4ràk, um nur ein paar wenige zu nennen, haben die traurige Geschichte um einen Wassergeist zu musikalischen Inspirationen gebracht. Der Querflöte, welche bei tacchi alti neben der Harfe eine zentrale Rolle spielt, wurde keine typische romantische Sonate geschrieben. Weder Mendelssohn, Schumann, Brahms noch Dvo4ràk haben dem Instrument ein Werk gewidmet. Einzig Carl Reinecke, der für sich in Anspruch nehmen kann, Erbe der Romantiker zu sein, hat der Flöte eine Sonate gewidmet, die Undinesonate. Für sie liess er sich durch de la Motte Fouqués Märchen anregen. Der Wunsch der Nixe Undine nach einer menschlichen Seele vermischt sich auf typisch romantische Weise mit ihrer Liebe zum Ritter Huldbrand, der sie zugunsten einer Menschenfrau verlässt und ihr damit Glück und Seele raubt. Die Umsetzung dieses poeti-

Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Space Toys» Eine Reise in die fantastischen Welten der 50er-, 60er- und 70er-Jahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis 31. Mai 2015.

Sagenumwoben und märchenhaft: Die szenische Musikaufführung erzählt die Geschichte der Undine – oder die Geschichte eines hoffnungslosen Wassergeistes. Das Kammermusikensemble «tacchi alti» bringt mit der Schauspielerin Mona Petri eine spartenübergreifende Produktion auf die Bühne.

Meergeist verliebt sich in Prinz

Ausstellungen

Spital, Eingangshalle Akutspital, Sonnenbergstrasse 27: Helena Aeschbacher-Sinecka: «Winter» Fotografien und Zeichnungen. In den Fluren des medizinischen Traktes im Parterre. Bis 21. März.

Hausen am Albis Baumschulen Reichenbach, Schonau 1: Samichlaus: Cornelia Reichenbach präsentiert ihre private Sammlung von SamichlausFiguren. Mo-Fr, 8-12 und 13-17 Uhr, Sa, 8-16 Uhr. Bis 23. Dezember.

Mettmenstetten Bibliothek im Primarschulhaus Gramatt: Papiercollagen 2½- dimensional von Tom Künzler. Mo, 10-12, 18-20, Di und Mi 15-18, Fr, 18-20, Sa, 10-12 Uhr. Bis 31. Januar. Mona Petri (rechts) und das Kammermusikensemble «tacchi alti». (Bild zvg.)

Stallikon schen Programms unterscheidet die Undinesonate von typischen Virtuosensonaten. In seinem poetischen Gehalt verschafft es der Flöte eine romantische Rolle, die vollendet zu ihrem Ausdrucksspektrum passt. Die Ahnung von freier Natur, die im Klang der Flöte liegt, ihre schon vom Barock goutierte Aura eines Liebesinstruments und die weiche Zeichnung ihres Tons schaffen ein ideales Medium für die Geschichte von der unglücklichen Liebe Undines. Vierhändige Klaviermusik des 19. Jahrhunderts wirft in der Regel keine grossen Schatten: Harmlose Gebrauchsmusik war sie zumeist, gedacht für höhere Töchter und die beschauliche Atmosphäre des biedermeierlichen Salons. Was immer den schönen Schein des bürgerlichen Lebensglücks trüben mochte, die Hausmusik gehörte in der Regel nicht dazu. Franz Schuberts späte, ein halbes Jahr vor seinem Tod vollendete f-moll-Fantasie für Klavier zu vier Händen wirkt in diesem behaglichen Umfeld wie eine Drohung. Sollte Schubert das Stück für den Salon komponiert haben, dann lauert unter dessen Dielenboden ein Abgrund. Vom ersten Takt an kreist dieses wahnwitzige Stück in einem Meer der Hoffnungslosigkeit, und nach jeder der raren Dur-Aufhellungen versinkt es tiefer darin. Man mag sich noch so vehement dagegen wehren, die biografische Situation eines Künstlers für die Deutung seiner

Musik heranzuziehen, aber die f-mollFantasie erzählt tatsächlich mit beklemmender Unmittelbarkeit von der Verletzlichkeit und Verletztheit einer Seele. Sie schreit die Einsamkeit und die panische Suche nach menschlicher Nähe geradezu heraus. (pd.)

Schulhaus Loomatt: Kunstforum Stallikon: Im Schnitt - Papier von Estrellita Fauquex. Sa 10-12 Uhr, während den Schulferien: Di 15-20. Bis 17. Januar 2015.


Sport

Dienstag, 23. Dezember 2014

Die Vereinsmeisterschaften als Saisonabschluss Die Geräteriege des TV Mettmenstetten zieht Bilanz

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Die Hypothek wog zu schwer Affoltern-Hedingen kassiert zu Hause eine ärgerliche 5:6 (0:4, 4:1, 1:1)-Niederlage. Bereits nach 12 Minuten liegen die Säuliämtler mit 0:4 im Rückstand. Ein guter Start ist Gold wert. Diese Erkenntnis scheint Affoltern-Hedingen (4. Liga) im Heimspiel gegen Seetal II fremd zu sein. Ehe die Partie richtig begonnen hatte, lagen die Säuliämtler mit 0:4 im Hintertreffen. Dass dabei der Affoltemer Keeper De Jongh zwei Schüsse passieren liess, welche er halten sollte, mag ärgerlich sein. Doch das Defensivverhalten der Gastgeber liess gegen die Seetaler Reserven zu wünschen übrig. Erschwerend kam noch hinzu, dass Affoltern viele Chancen versiebte, währenddem die Luzerner aus fünf Skoremöglichkeiten vier Tore machten.

Geschlafen und nicht aufgepasst

Die Geräteriege Mettmenstetten im neuem Outfit. (Bild zvg.)

Mit dem Vereinswettkampf geht die diesjährige Saison für die Geräteriege des TV Mettmenstetten zu Ende. Mit mehreren Podestplätzen und diversen Top-TenPlatzierungen an kantonalen Wettkämpfen können die Turnerinnen und Turner auf eine sehr erfolgreiche Wettkampfsaison zurückblicken. Anna Fusinato und Eileen Siegenthaler heissen die beiden Siegerinnen von kantonalen Wettkämpfen. Eileen konnte sich die obersten Podestplätze am kantonalen Gerätewettkampf und an den kantonalen Gerätemeisterschaften sichern. Anna durfte sich am kantonalen Geräteturntag als Siegerin

ausrufen lassen. Beide starteten in der Kategorie 4 und lieferten sich an allen Wettkämpfen hochstehende, spannende Duelle. Als Drittplatzierte im K5B konnte Juliana De Siebenthal einen weiteren Podestplatz für die Geräteriege Mettmenstetten erturnen. Ergänzt wurden die starken Leistungen mit den Topten -Platzierungen von Larissa Kurmann im K3, Pola Pfenningwerth im K4, und Katja Künzli im K5B.

Erstmals ein Mettmenstetter Turner an den Schweizer Meisterschaften Aber nicht nur bei den Mädchen konnten hervorragende Resultate erzielt werden. Mit Emanuel Foster konnte erstmals ein Turner aus Mett-

menstetten an den Schweizer Meisterschaften an den Start gehen. Emanuel qualifizierte sich mit einem 2. Platz am Frühlingswettkampf, einem 3. Platz am Geräteturntag, dem 5. Platz an den kantonalen Gerätemeisterschaften sowie einem Sieg am Kantonalfinal für die SM. An der Schweizer Meisterschaft klassierte er sich im 33. Rang im K5. Nebst Emanuel konnten noch weitere Jungs tolle Ergebnisse erzielen. So konnte Jonas Kurmann am kantonalen Geräteturntag ebenfalls einen 3. Rang verzeichnen. Mit Pascal Bitterli, Niklas Burkhard, Tim Schmid und Gian Müller konnten sich noch weiter Turner von Mettmenstetten an diversen Wettkämpfen jeweils unter den Top-Ten klassieren.

Geräteübungen, Beweglichkeit, Kraft Den Saisonabschluss bildet traditionsgemäss der Vereinswettkampf. Bei diesem vereinsinternen Wettkampf werden nicht nur die Übungen an den Geräten bewertet, sondern auch die Beweglichkeit und Kraft. Aus allen Wettkampfteilen wird dann ein Total errechnet. Am 10. und 12. Dezember gingen 43 Turner und Turnerinnen für dieses «Kräftemessen» an den Start. Nach einem hart umkämpften Wettkampf konnte sich Anna Fusinato als neue Vereinsmeisterin feiern lassen. Nach einem trainingsintensiven Herbst und Winter darf man gespannt sein, wie die Resultate an den Wettkämpfen im 2015 ausfallen werden. (al)

Winzenried Training spürt bereits den Frühling Nach fast zehn Jahren in Bonstetten zieht Winzenried Training & More in grössere Räumlichkeiten an die Ettenbergstrasse 5, Wettswil. Alles vom Fach unter einem Dach anzubieten – darum geht es beim Umzug von Winzenried Training & More. Fünf anzeige

ausgewiesene Fach- und Powerfrauen betreuen das bewährte Angebot in Power Plate, Thaimassage, Metabolic-Typing und Personaltraining. Ab Neujahr kommen neu und schweizweit exklusiv das PowerJump–Krafttraining auf der PowerPlate und Herzkreislauf-Training auf dem Bellikon-Trampolin als effizientes Fitnesstraining für jedermann und -frau dazu.

Spass an der Bewegung Durch die gelenkschonende Federung des bewährten Bellicon-Trampolins eignet sich Power-Jump für Personen unterschiedlichsten Fitnesszustandes und Alters. Das abwechslungsreiche Training kann im Einzeltraining oder in Kleingruppen von vier Personen gebucht werden. Power Jump hilft gegen Rü-

ckenbeschwerden, regt den Stoffwechsel an, stärkt Knochen und schmiert die Gelenke. Und ganz nebenbei werden zudem nachweislich auch noch Glückshormone freigesetzt, wodurch Spass an der Bewegung garantiert ist. (pd.)

Immerhin erwachten die Affoltemer dann im Mitteldrittel doch noch und machten den Rückstand wett. Doch nur zehn Sekunden (!) nach dem Ausgleichstreffer konnten die Seetaler wieder einschieben. Da hatte die Affoltemer Hintermannschaft nach dem Bully ganz einfach geschlafen. Auch im letzten Drittel passten die Säuliämtler nicht auf und lagen nach einem Kontertor nach 44 Minuten wieder mit 4:6 im Hintertreffen. Wohl konnte Andreas Sattlegger nur 38 Sekunden später wieder auf 5:6 verkürzen, aber es sollte das letzte Tor der Partie sein. In der Schlussphase konnten die Affoltemer zwar nochmal in Überzahl agieren, doch eine harte Strafe gegen das Team von Coach-Präsident Werner Reiterhauser machte diesen Vorteil wieder wett. Schlimmer noch: Kurze Zeit später wanderte ein weiterer Affoltern-Akteuer auf die Strafbank. Und mit drei Akteuren gegen fünf ist es natürlich schwer, noch den Ausgleich zu erzielen. Alles in allem schlossen die Affoltemer das Jahr mit einer weiteren ärgerlichen Niederlage ab. Das nächste Spiel tragen die Säuliämtler am 4. Januar auswärts gegen Einsiedeln aus (20 Uhr, Diners-Club Arena, Rapperswil). Diesen Gegner muss Affoltern-Hedingen dann aber packen: Die Schwyzer haben in sechs Spielen noch keinen Punkt geholt. Thomas Winter EHC Affoltern-Hedingen – Seetal II 5:6 (0:4, 4:1, 1:1). – Bossard-Arena.– Tore: 3. Flühler (Betschart) 0:1. 6. Bachmann 0:2. 9. Spörri 0:3. 12. Flühler (Ausschluss Brügger) 0:4. 29. Gisler (Kälin) 1:4. 31.

Winzenried Training & More, Ettenbergstrasse 5,

Bischofberger (Heller) 2:4. 35. Gisler 3:4. 36 (35.35)

Wettswil. Infos unter www.winzenried-training.ch

Portmann 4:4. 36 (35.46). Bachmann 4:5. 44.

oder Telefon 079 448 25 03.

Bachmann 4:6. 45. Sattlegger 5:6.


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