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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 913 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 100 I 167. Jahrgang I Freitag, 20. Dezember 2013

«Fantastisch»

Polizeichef geht

Lichterzauber und reges Interesse am Adventsmärt auf dem Weisbrod-Areal, Hausen. > Seite 5

Matthias Kehrli, Leiter Sicherheitsabteilung in Affoltern, wird Gemeindeschreiber. > Seite 5

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Für Blinde Infos von fünf Tafeln am «Ämtlerwäg» in Braille-Punktschrift. > Seite 7

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Erste Einheiten fertig Betreutes Wohnen und Pflege auf dem OVA-Areal in Affoltern nehmen Gestalt an. > Seite 9

Migros-Neubau in Affoltern: Baubeginn im Sommer 2014 Studie für Gestaltung des Zentrums Oberdorf – Standort Industriestrasse fallen gelassen Der Spatenstich für die Neugestaltung des Zentrums Oberdorf in Affoltern erfolgt im Sommer 2014. Ein Standort an der Industriestrasse in Affoltern, mit dem die Migros zwischenzeitlich liebäugelte, wird definitiv fallen gelassen.

Hermann Brütsch nun offizieller FDP-Gemeindepräsidiumskandidat in Affoltern. > Seite 11

MobilfunkAntennenanlage darf errichtet werden Nach einem längeren Rechtsmittelverfahren steht nun fest: Die MobilfunkAntennenanlage in Wettswil kann errichtet werden. Der Gemeinderat hat Sunrise die Baubewilligung erteilen müssen. Aufgrund nochmalig geprüfter Baugesuchsunterlagen hat das kantonale Awel bestätigt, dass die massgebenden Grenzwerte eingehalten werdne. – Die «IG Mobilfunk mit Vernunft in Wettswil» wehrte sich seinerzeit mit einer von 1200 Personen unterzeichneten Petition.

Innovatives Produkt Die Entwicklung von spezialisierten Galvanometer-Scanner-Komponenten, das ist die Kernkompetenz von Heinz Keiser. Nun sucht der Stalliker Interessierte, die seinen neusten FeedbackScanner produzieren und vermarkten wollen. (tst.)

................................................... > Bericht auf Seite 15 anzeigen

Ab Sommer 2014 wird das Zentrum Oberdorf in Affoltern umgestaltet. Eine Studie, die am Ende des ersten Quartals 2014 vorliegt, dient unter anderem der Suche nach einem attraktiven Laden-Mix. (Bild Werner Schneiter) klärt – und natürlich auch in Gesprächen mit der Zürich Versicherung, der Liegenschaften-Eigentümerin, bei der die Migros derzeit eingemietet ist. «Wir wollen ja ein möglichst attraktives Gesamt-Center», hält Heinz Fankhauser fest. Die Resultate dieser Studie sollen bis zum Ende des ersten Quartals 2014 vorliegen.

Kleinere Ladenfläche Die Pläne der Migros sind demgegenüber schon lange bekannt. Ein Neubau zwischen Zentrum Oberdorf und Jonenbach bildet den Kernpunkt des Bauvorhabens. Mit seinem Raumprogramm soll er sich mit der bestehenden Anlage zu einem Einkaufs- und

Abwasser fliesst ins Kelleramt Das Abwasser aus Ottenbach fliesst nun in einer 4 km langen Transportleitung in den Kanton Aargau, in die erweiterte ARA Kelleramt in Unter-

Nominiert

................................................... > Bericht auf Seite 3

................................................... von werner schneiter Nachdem nun auch ein Landkauf von der Gemeinde unter Dach ist, wird die Migros im Sommer 2014 mit der Neugestaltung des Zentrums Oberdorf starten. Dies bestätigte Heinz Fankhauser, Leiter Entwicklung/Expansion der Migros-Genossenschaft Zürich, auf Anfrage. Damit ist ein möglicher Standort an der Industriestrasse definitiv vom Tisch. «Gewiss wäre das eine Alternative gewesen. Das hat sich nicht nach unseren Vorstellungen entwickelt und ist politisch offenbar auch nicht durchsetzbar», so Fankhauser. Nun wird also im Oberdorf gebaut. Die Baubewilligung liegt bereits seit Herbst 2012 vor. Dies, nachdem – für die Bauherrschaft etwas überraschend – keine Rekurse eingegangen waren. Überraschend deshalb, weil das Vorhaben von verschiedener Seite kritisiert worden war. «Der projektierte Bau ist so nicht bewilligungsfähig», hielt zum Beispiel Pro Amt mit Blick auf die Erschliessungsfrage fest. Bis im Sommer 2014 die Baumaschinen auffahren werden, sind jedoch noch eine ganze Reihe von Fragen zu klären, zum Beispiel zum Mietermix. Welche Branchen und Dienstleistungen sich ausser der Migros im Oberdorf niederlassen sollen, wird laut Fankhauser mittels Studie abge-

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lunkhofen. Zusammen mit Jonen hat sich die Gemeinde dem dortigen Zweckverband angeschlossen. Die Abwasserreinigungsanlage Ottenbach-

Jonen wird grösstenteils zurückgebaut. (-ter.) ................................................... > Bericht auf Seite 3

Blick ins Pumpwerk in der ARA Ottenbach, wo das Abwasser nach Unterlunkhofen gepumpt wird. (Bild Werner Schneiter)

Begegnungsort verbinden. Zu den zentralen Elementen zählt auch eine Piazza, die zu zwei Dritteln überdeckt wird. Die Ladenfläche im Migros-Neubau wird im Vergleich zum heutigen Laden um rund 150 auf 1800 Quadratmeter reduziert. Migros investiert rund 35 Mio. Franken in das neue Center.

Grosse Beute bei Einbruch in Einkaufszentrum Unbekannte Diebe haben in der Nacht auf Dienstag bei einem Einbruch in ein Einkaufscenter in Affoltern Sachwerte im Betrag von mehreren zehntausend Franken gestohlen. Laut Angaben der Kantonspolizei brachen die Täter kurz nach 3 Uhr eine Türe auf, um ins Einkaufszentrum zu gelangen. Trotz ausgelöstem Alarm stahlen die Einbrecher aus einem Elektronikgeschäft über 200 Mobiltelefone, Tablets und Bargeld im Wert von mehreren zehntausend Franken. Der angerichtete Sachschaden wird auf rund 7000 Franken geschätzt. ................................................... > Weitere Polizeimeldungen auf Seite 5

500 51 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Einstellung der konkursamtlichen Nachlassliquidation Über den Nachlass von Markus Kofler, geb. 5. Januar 1962, von Winterthur ZH und Brusino Arsizio TI, gest. 23. Juni 2013, wohnhaft gewesen am Chileweg 25, 8912 Obfelden, ist durch Urteil des Einzelgerichts am Bezirksgericht Affoltern vom 29. November 2013 die konkursamtliche Liquidation angeordnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichtes vom 11. Dezember 2013 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 30. Dezember 2013 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 4000.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Affoltern a. A., 20. Dezember 2013 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Öffnungszeiten der Bezirksverwaltung über den Jahreswechsel 2013/2014 Die Büros der folgenden Amtsstellen der Bezirksverwaltung Affoltern, die sich im Bezirksgebäude, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, befinden, bleiben über den Jahreswechsel ab Montag, 23. Dezember 2013, bis und mit Freitag, 3. Januar 2014, geschlossen: Statthalteramt Bezirksratskanzlei Bezirksgericht Mietgericht Paritätische Schlichtungsbehörde in Miet- und Pachtsachen Am 23./24/27./30. und 31. Dezember 2013 sowie am 3. Januar 2014 ist das Bezirksgericht für dringende Notfälle jeweils zwischen 09.00 bis 10.00 Uhr unter Telefon 044 763 17 00 erreichbar. Wir wünschen Ihnen frohe Festtage und ein glückliches neues Jahr. Die Bezirksverwaltung

Erneuerungswahlen Der Gemeinderat und die Primarschulpflege Aeugst am Albis haben den 1. Wahlgang für die kommunalen Erneuerungswahlen für die Amtsdauer 2014 bis 2018 auf den Sonntag, 30. März 2014, für folgende Behörden angeordnet: Politische Gemeinde: 7 Mitglieder und das Präsidium des Gemeinderates 5 Mitglieder und das Präsidium der Rechnungsprüfungskommission 3 Mitglieder der Sozialbehörde Primarschulgemeinde: 5 Mitglieder und das Präsidium der Primarschulpflege Gemäss den Gemeindeordnungen der Politischen Gemeinde und der Primarschulgemeinde sind für die Erneuerungswahlen leere Wahlzettel zu verwenden. Gemäss dem Gesetz über die Politischen Rechte dient die Abgabe eines Beiblattes mit alphabetischer Auflistung der Kandidaten zu den Wahlunterlagen als Hilfe für die stimmberechtigten Personen. Damit soll das Ausfüllen der Wahlzettel erleichtert werden.

Kommunale Richtund Nutzungsplanung (Änderung) I. Die von der Gemeindeversammlung Hausen am Albis am 22. März 2012 festgesetzte und mit Beschluss des Gemeinderates vom 26. März 2013 bereinigte Änderung der kommunalen Richt- und Nutzungsplanung wird unter Vorbehalt von Dispositiv II genehmigt. II. Von der Genehmigung einstweilen ausgenommen werden: – Die Umzonung im Gebiet Weid/Jonentäli des Ortsteils Hausen. – Ziff. 8.4 der Bau- und Zonenordnung betreffend die Abstände gegenüber der Nichtbauzone. Der Gemeinderat Hausen am Albis wird eingeladen nach Rechtskraft der entsprechenden Erlasse die Genehmigung zu beantragen. III. Die von der Gemeindeversammlung Hausen am Albis am 22. März 2012 beschlossene Aufhebung des Richtplaninhalts «Siedlung, Landschaft, Versorgung» (RRB Nr. 484/1983) wird genehmigt.

Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2014 bis 2018

Hedingen, 20. Dezember 2013 Gemeinderat Hedingen

Stallikon, 17. Dezember 2013

Wahlanordnung Der Gemeinderat hat mit Beschluss vom 21. Mai 2013 den 1. Wahlgang für die Erneuerungswahlen 2014 bis 2018 auf Sonntag, 30. März 2014, angeordnet. Gemäss Art. 5 der Gemeindeordnung (GO) vom 8. Februar 2009 bzw. Art. 6 der Kirchgemeindeordnung der reformierten Kirchgemeinde (KGO) vom 11. Dezember 1997 sind an der Urne zu wählen: • 4 Mitglieder und das Präsidium des Gemeinderats • 7 Mitglieder und das Präsidium der Schulpflege • 5 Mitglieder und das Präsidium der Rechnungsprüfungskommission • 4 Mitglieder der Baukommission • 9 Mitglieder und das Präsidium der reformierten Kirchenpflege

Für jede Behörde wird den Wahlunterlagen ein Beiblatt beigelegt, auf dem Kandidatinnen und Kandidaten aufgeführt werden, die öffentlich zur Wahl vorgeschlagen sind. Stimmberechtigte, die auf dem erwähnten Beiblatt aufgeführt sein möchten, haben sich bis spätestens am Donnerstag, 30. Januar 2014 (Eingang), schriftlich bei der Gemeindeverwaltung Aeugst am Albis, Gemeindehaus, Dorfstrasse 22, 8914 Aeugst am Albis, schriftlich zu melden. Sie geben an, für welche Behörde sie kandidieren und teilen Name und Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf und Adresse mit. Zusätzlich können Rufname, die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei oder Gruppe sowie der Hinweis, ob die Kandidatin oder der Kandidat der Behörde schon bisher angehört hat, angegeben werden. Entsprechende Formulare können bei der Gemeindeverwaltung Aeugst am Albis bezogen werden.

Die Teilrevision BZO tritt mit der Publikation am 20. Dezember 2013 in Kraft. Hausen am Albis, 20. Dezember 2013

Beiblatt

Gemeinderat Hausen am Albis

Den Wahlunterlagen wird ein Beiblatt zugefügt, auf welchem für jede Behörde die Kandidatinnen und Kandidaten aufgeführt werden, die sich zur Wahl stellen. Stimmberechtigte, die auf dem Beiblatt aufgeführt sein möchten, haben sich bis spätestens Freitag, 31. Januar 2014, schriftlich beim Gemeinderat Hedingen, Zürcherstr. 27, 8908 Hedingen, zu melden.

Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihrer Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen.

Aeugst am Albis, 18. Dezember 2013 Gemeinderat Aeugst am Albis Primarschulpflege Aeugst am Albis

Der Gemeinderat Hausen am Albis genehmigte am 26. November 2013 folgende Verordnungen: 1. Bestattungs- und Friedhofverordnung 2. Gebührenreglement zur Bestattungs- und Friedhofverordnung Die Verordnungen können am Schalter der Gemeindekanzlei eingesehen oder im Internet auf www.hausen.ch abgerufen werden. Auf Verlangen werden die Verordnungen auch in gedruckter Form zugestellt.

Hausen am Albis, 20. Dezember 2013 Gemeinderat Hausen am Albis

Die Gesundheitsbehörde Stallikon hat am 17. Dezember 2013 die folgende Präsidialverfügung erlassen: 1. Jakob Schweizer, geb. 24. April 1952, von Zürich, letztbekannter Wohnort Hauptstrasse 55, 8552 Felben-Wellhausen TG, wird hiermit aufgefordert, das Grundstück Kat.Nr. 2084, Tägerst, 8143 Stallikon, bis spätestens 31. Januar 2014 vollständig von Abfällen zu räumen. Die Entsorgung der Materialien, insbesondere der Schrottfahrzeuge, hat nach den Abfallvorschriften des Bundes, des Kantons Zürich und der Gemeinde Stallikon zu erfolgen. 2. Die korrekte Entsorgung der Schrottfahrzeuge (Lieferwagen VW LT, weiss, mit blauem Blachenverdeck; Lieferwagen Ford Transit, weiss, mit Aufschrift «alfafrigor»; Lieferwagen Ford Transit, weiss; Personenwagen Chevrolet Blazer, blau/silber) durch ein dafür spezialisiertes Unternehmen ist der Gesundheitsbehörde Stallikon durch Zustellung von entsprechenden Dokumenten zu belegen. 3. Ebenfalls bis zum 31. Januar 2014 sind der Gesundheitsbehörde Stallikon Dokumente über die Betriebssicherheit der beiden Personenwagen Renault Espace und Opel Frontera (Kopien der Fahrzeugausweise, Belege über die letzte amtliche Kontrollen, etc.) zuzustellen. 4. Leistet Jakob Schweizer der Aufforderung gemäss Ziffer 1 keine Folge, so wird die Räumung im Sinne einer Ersatzvornahme unter Kostenfolge zulasten von Jakob Schweizer veranlasst. 5. Neu zugeführte Materialien, Gerätschaften und Fahrzeuge, welche unter das Ablagerungsverbot fallen, werden nach schriftlicher Beseitigungsaufforderung im Sinne einer Ersatzvornahme unter Kostenfolge umgehend abgeführt. 6. Die Kosten dieses Beschlusses von Fr. 200.– werden Jakob Schweizer auferlegt. 7. Bei Missachtung der Frist gemäss Ziffer 1 dieses Beschlusses erfolgt eine Verzeigung. Die Widerhandlung gegen diesen Beschluss ist gemäss § 39 Abs. 1 lit. b des Abfallgesetzes mit Haft oder Busse bis Fr. 50 000.– bedroht. 8. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift ist im Doppel einzureichen und muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen; die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. 9. Diese Verfügung ist in den Amtsblättern der Kantone Zürich und Thurgau sowie im Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern zu publizieren.

In Anwendung von Art. 6 GO bzw. Artikel 6 KGO werden leere Wahlzettel verwendet. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde Hedingen hat.

Neue Verordnungen

Ablagerung von Abfällen

Für die Erwähnung auf dem Beiblatt sind folgende Angaben zwingend erforderlich: • • • • • •

Behörde, für welche kandidiert wird Name, Vorname und Geschlecht Geburtsdatum Beruf Adresse Heimatort

Folgende Angaben sind fakultativ: • Rufname • Hinweis, ob die Kandidatin oder der Kandidat der Behörde schon bisher angehört hat • Parteizugehörigkeit Die Mitunterzeichnung durch 15 Stimmberechtigte ist nicht erforderlich. Rechtsmittel Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Postfach, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Gesundheitsbehörde Stallikon

Verschiebung der Kehrichtabfuhr Wegen des Stefanstages wird die wöchentliche Kehrichtabfuhr vom Donnerstag, 26. Dezember 2013, auf Freitag, 27. Dezember 2013, verlegt. Stallikon, 17. Dezember 2013 Gesundheitsbehörde Stallikon


Bezirk Affoltern

Freitag, 20. Dezember 2013

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Das Ottenbacher Abwasser wird nun in Unterlunkhofen gereinigt Die 4 km lange Leitung ist in Betrieb – kantonsübergreifendes Gemeinschaftsprojekt von acht Gemeinden Seit wenigen Tagen wird das Abwasser aus Ottenbach in einer vier Kilometer langen Transportleitung nach Unterlunkhofen geführt und dort in der erweiterten ARA Kelleramt gereinigt. Nun wird die ARA Ottenbach-Jonen grösstenteils zurückgebaut.

sprächsbedarf mit Landeigentümern und mit Naturschutzvertretern. So wurde die Leitung mit bodenbegleitender Aufsicht landschaftsschonend «eingepflügt» und ist heute kaum sichtbar. Mit gesteuerter Bohrung wurde sie unter Bachläufen durchgeführt. «Der Bau verlief ohne Probleme und in gutem Einvernehmen zwischen den Beteiligten», bilanzierte Max Frei.

................................................... von werner schneiter «Das Projekt ist zukunftsorientiert, wirtschaftlich und betrieblich absolut sinnvoll», sagte Toni Burkart, Präsident des Zweckverbandes ARA Kelleramt, anlässlich einer kleinen Einweihungsfeier in der ARA Ottenbach-Jonen. Nun ist das kantonsübergreifende Gemeinschaftsprojekt abgeschlossen – nach zwölfjähriger Planung, einigen Stolpersteinen und vielen Diskussionen. «Ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk fürs ganze Kelleramt», so Burkart. Weil politisch nicht reif genug, musste das Erweiterungsprojekt der ARA Unterlunkhofen vorerst auf Eis gelegt werden. Doch das Erreichen der Kapazitäten in den Gemeinden zwang zum Handeln. Sechs Kellerämtler Gemeinden trafen einen Grundsatzentscheid, dem die Zustimmung der Gemeindeversammlungen aus Ottenbach und Jonen folgte. Satzungen, Einkaufsverhandlungen, Staatsvertrag, Baueingabe und anderes haben nach den Worten von Toni Burkart Papier produziert, das eine Europalette füllt. Am 3. Mai 2012 folgte der Spatenstich zum Erweiterungsprojekt in Unterlunkhofen. Heute kann dort das Abwasser von acht Gemeinden mit insge-

Rückbau von Gemeinden und Anlageteilen in Ottenbach

Symbolisches Öffnen des Schiebers. Nun fliessen das Ottenbacher und das Joner Abwasser nach Unterlunkhofen. Von rechts: Fritz Schumacher, Tiefbauvorstand in Ottenbach; Dieter Brodbeck, Tiefbauvorstand in Jonen; Toni Burkart, Präsident des Zweckverbandes ARA Kelleramt; Max Frei, Bauführer. (Bild Werner Schneiter) samt 20 000 Einwohnern gereinigt werden – eine Kapazität, die für die nächsten 15 Jahre genügt. «Wir haben auch bezüglich der Kosten eine Punktlandung geschafft, können den Kredit voraussichtlich einhalten», so der Präsident, der andererseits auf einen unschönen Fakt hinwies: «Leider hat es der Kanton Zürich bis heute nicht ge-

schafft, den Staatsvertrag und die Satzungen zu genehmigen.»

Ein Jahr Bauzeit für die 4 km lange Transportleitung Nun ist auch die Kunststoff-Transportleitung von Ottenbach und Jonen nach Unterlunkhofen in Betrieb. Sie ist 4

km lang und hat einen Durchmesser von knapp 30 cm. Bei Regen fliessen 100 Liter pro Sekunde durch, bei trockenem Wetter die Hälfte. Bauleiter Max Frei verwies auf die vielen zu beachtenden Vorschriften und den beträchtlichen baulichen Aufwand, der sich über rund ein Jahr erstreckt hat. Zeitraubend ausserdem auch der Ge-

Nach dem Anschluss in Unterlunkhofen ist das Pumphaus in Ottenbach zum zentralen Element mutiert. Es enthält drei Pumpen, zwei Kammern und einen Schieber. Mit Ausnahme eines Havariebeckens werden die übrigen Gebäude und Anlageteile der ARA Ottenbach-Jonen zurückgebaut. Sie liegen in einer öffentlichen Zone, im Naturschutzgebiet und können nicht mehr verwendet werden. Laut dem Ottenbacher Tiefbauvorstand Fritz Schumacher wird für den Rückbau eine Vorlage samt Kreditantrag ausgearbeitet. Die Einweihung der erweiterten ARA Kelleramt in Unterlunkhofen findet am 9. Mai 2014 statt.

wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit Das Ehepaar Amelia und Vincenzo Carfagno-Pizza darf am kommenden Montag, 23. Dezember, in Affoltern die goldene Hocheit feiern. Wir gratuliern herzlich und wünschen ein schönes Fest.

Baubewilligung für Mobilfunk-Antennenanlage

Zum 85. Geburtstag

Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Wettswil

Zum 80. Geburtstag

Der Gemeinderat hat Sunrise die – zunächst verweigerte – Baubewilligung für eine MobilfunkAntennenanlage erteilt. Im vorgängigen Rechtsmittelverfahren wurde (nicht unerwartet) entschieden, dass die geplante Antennenanlage gesetzeskonform ist und die Gesuchstellerin Anspruch auf deren Bewilligung hat. Mit Beschluss vom 14. Juni 2010 hatte der Gemeinderat die nachgesuchte Baubewilligung für die Errichtung einer Sunrise Mobilfunk-Antennenanlage auf dem Wohn- und Geschäftshaus Langächerstrasse 5 verweigert (und damit der von der «IG Mobilfunk mit

Vernunft in Wettswil» eingereichten Petition mit über 1200 Unterschriften Rechnung getragen). Dagegen erhob die Sunrise Communications AG Rekurs. Das Baurekursgericht des Kantons Zürich hiess den Rekurs am 5. Juli 2011 gut, hob die angefochtene Bauverweigerung auf und lud den Gemeinderat ein, die nachgesuchte Baubewilligung unter den erforderlichen Nebenbestimmungen zu erteilen. Gegen diesen Entscheid reichte der Gemeinderat (in Absprache mit dem Vorstand der IG) Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich ein. Mit Entscheid vom 25. Januar 2012 wies das Verwaltungsgericht die Beschwerde ab. Aufgrund der fehlenden Erfolgsaussichten verzichtete der Gemeinderat schliesslich auf eine An-

Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 913 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

fechtung des Verwaltungsgerichts-Entscheides beim Bundesgericht. Dementsprechend musste die zunächst verweigerte Baubewilligung für die Mobilfunk-Antennenanlage nunmehr – unter zahlreichen Nebenbestimmungen – erteilt werden. Das Awel hat aufgrund seiner nochmaligen Prüfung der (aktualisierten) Baugesuchsunterlagen bestätigt, dass die massgebenden Grenzwerte der Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV) eingehalten werden. Im Weiteren wurde Valentin Vonder Mühll die nachgesuchte baurechtliche Bewilligung für eine Gartenumgestaltung mit Schwimmbad und Wärmepumpe beim Wohnhaus Wannächerstrasse 55 in Wettswil am Albis erteilt.

Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701

Gemeindeverwaltung (EDV) Das bestehende EDV-Netzwerk der Gemeindeverwaltung vermag den heutigen (gestiegenen) Anforderungen zunehmend nicht mehr zu entsprechen und zudem nimmt mit der Alterung der Anlagekomponenten auch das Ausfallrisiko zu. Mit der in Auftrag gegebenen, mit Kosten von 166 500 Franken verbundenen umfassenden Erneuerung des Netzwerkes werden Server und EDV-Arbeitsplätze auf den neusten Stand gebracht und neu auch der (externe) Werkbetrieb an das Netzwerk angeschlossen. Die Ausgabe ist im Budget 2014 enthalten. – Der Gemeinderat und das Gemeindepersonal wünschen der Bevölkerung besinnliche Weihnachten sowie Gesundheit, Glück und Erfolg im neuen Jahr. (rs.)

Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch

Dora Fasler-Urmi, wohnhaft in Obfelden, feiert am Sonntag, 22. Dezember, ihren 85. Geburtstag. Herzliche Gratulation und alles Gute zum Ehrentag. Wir wünschen ein schönes Geburtstagsfest.

Gestern Donnerstag, 19. Dezember, feierte Ruth Leuthold-Kleiner in Aeugst ihren 80. Geburtstag. Die Jubilarin erfreut sich guter Gesundheit. Nachträglich gratulieren wir herzlich und wünschen ihr alles Gute. anzeige

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


Schlicht und einfach war Dein Leben, treu und fleissig Deine Hand, möge Gott Dir nun Ruhe geben.

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

TODESANZEIGE

Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG).

Karl Adam

Traurig aber dankbar nehmen wir Abschied von meinem Lebenspartner, unserem Vater, Grossvater und Schwiegervater

14. November 1928 – 17. Dezember 2013

Nach langer, geduldig ertragener Krankheit durfte er am vergangenen Dienstag friedlich einschlafen. Einen herzlichen Dank allen, die ihn ein Stück auf seinem Lebensweg begleitet haben. Speziellen Dank an das Pflegepersonal und die Ärzte im Pflegeheim Rigi, Affoltern am Albis, für die herzliche Betreuung und Pflege. Du bleibst uns in lieber und dankbarer Erinnerung.

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

In stiller Trauer: Häse und Conny Adam mit Samantha und Leroy Monika und Tom Winkler mit Sarah Lina Fässler-Corbellini

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindezentrum Marktplatz 1 Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: SBW Stiftung Bauen + Wohnen, Culmannstrasse 30, 8006 Zürich Projektverfasser: Knörr Architekten FH/SIA/ETH, Limmattalstrasse 209, 8049 Zürich Bauvorhaben: Totalsanierung von 2 Mehrfamilienhäusern mit Dachgeschossausbau, Lifteinbau und Balkonvergrösserungen, Vers.-Nrn. 1869 und 1871, Kat.-Nr.4969, Bärengasse 2 und 4, Wohnzone W3

Urnenbeisetzung auf dem Friedhof Affoltern am Albis mit anschliessender Trauerfeier am Montag, 23. Dezember 2013, um 11.00 Uhr. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Schweizerischen MS-Gesellschaft, Spendenpostkonto 80-8274-9. Gilt als Leidzirkular. Traueradressen: Häse Adam, Hausmattenweg 1, 8932 Mettmenstetten Lina Fässler, Betpurstrasse 11, 8910 Affoltern am Albis

Mettmenstetten Bauherrschaft: Luigi + Lotti MusioKünzli, Baarerstrasse 35, 8932 Mettmenstetten Vertreter: Architekturbüro AG Markus Hächler, Rossauerstrasse 10, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Neubau Schwimmbad mit Sichtschutzwänden, Warmwasseraufbereitung auf Geräteschopf, Vers.Nr. 1695, Kat.-Nr. 3889, Baarerstr. 35, Rossau (Kernzone KB)

TODESANZEIGE Mit grosser Betroffenheit haben wir erfahren, dass

Martin Halbeis-Moser

Wettswil am Albis Bauherrschaft: Isabella Keusch, Niederweg 1a, 8907 Wettswil a. A., und Walter Keusch, Hostattweg 2, 6052 Hergiswil Projektverfasser: Gächter Architektur GmbH, Junggrütstrasse 22, 8907 Wettswil a. A. Bauvorhaben: Abbruch Einfamilienhaus Vers.-Nr. 491 und Neubau Dreifamilienhaus auf Kat.-Nr. 1991 am Niederweg 27 (Wohnzone W2a)

am 13. Dezember 2013 im Alter von 77 Jahren unerwartet verstorben ist. Martin Halbeis war während vielen Jahren Mitglied verschiedener Behörden in der Gemeinde Hedingen, darunter als engagierter Tiefbauvorstand Mitglied des Gemeinderates. Er zeichnete sich dabei als liebenswürdiger und unkomplizierter Kollege aus, für den stets das Wohl der Gemeinde im Vordergrund stand. Wir werden Martin stets in guter Erinnerung behalten und sprechen seinen Angehörigen, speziell seiner Ehefrau Ruth Halbeis-Moser, unser tiefstes Mitgefühl aus. Gemeinderat Hedingen Der Trauergottesdienst findet am Freitag, 20. Dezember 2013, um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche Mettmenstetten statt.

Musikverein Hedingen

TODESANZEIGE

Turnveteranen Hedingen Männerriege Hedingen Turnverein Hedingen

TODESANZEIGE

Wir trauern um unser geschätztes Ehrenmitglied Wir trauern um unser langjähriges Mitglied

Martin Halbeis 25. November 1936 – 13. Dezember 2013

Martin Halbeis 25. November 1936 – 13. Dezember 2013

Martin Halbeis war während vielen Jahren mit dem Musikverein Hedingen freundschaftlich verbunden. Er förderte und unterstützte unseren Verein in aussergewöhnlichem Masse und wir werden ihn immer in guter Erinnerung behalten. Wir nehmen am Freitag, 20. Dezember 2013, 14.15 Uhr, am Gottesdienst in der reformierten Kirche Mettmenstetten mit einem letzten musikalischen Gruss von Martin Halbeis Abschied. Anstelle von Blumen gedenke man der Stiftung Solvita (Götschihof), 8902 Urdorf, Postkonto 80-507-0.

Wir werden unserem verstorbenen Kameraden ein ehrwürdiges Andenken bewahren und sprechen den Angehörigen unser tief empfundenes Beileid aus. Wir bitten Sie, Martin ein ehrendes Andenken zu bewahren und ihm die letzte Ehre zu erweisen. Die Vereinsvorstände Abschiedsgottesdienst: Freitag, 20. Dezember 2013, 14.15 Uhr, in der reformierten Kirche Mettmenstetten.


Bezirk Affoltern

Freitag, 20. Dezember 2013

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«Ein fantastisch schöner Markt» Lichterzauber und reges Interesse bei der Adventsmärt-Premiere auf dem Weisbrod-Areal in Hausen Erstmals fand vergangenen Samstag auf dem Innenhof des Weisbrod-Areals ein Adventsmärt statt. Der grosse Erfolg überraschte selbst die Initianten. ................................................... von thomas stöckli Kreativität hat auf dem Weisbrod-Areal in Hausen eine lange Tradition – und dieser Tradition wurde vergangenen Samstagnachmittag und -abend auch der erste Adventsmärt gerecht: Schmuck-Kreationen und Kunstwerke, dazu Etagèren aus altem Porzellan, Kerzen, Lichtobjekte und allerlei Dekoratives präsentierten sich an den 15 Ständen. Aus der Not eine Tugend machen? Für die Organisatoren kein Problem: Auf die Absage eines Ausstellers haben sie mit einem Bring- und-HolStand reagiert. Hier konnten die Marktbesucher unter anderem einen Christbaum «entschmücken». Mit Tannästen und Lichterglanz haben die Aussteller ihre Stände geschmückt. «Eine tolle Atmosphäre», lobte eine Besucherin. Zur weihnachtlichen Stimmung trug auch die LiveMusik, die in der Luft zu schweben schien, ihren Teil bei. «Ein fantastisch schöner Markt», und ähnlich urteilten die Besucher. Die Aussteller freuten sich derweil über die zahlreichen interessierten Gäste. «Wir wurden fast etwas überrannt», so Heini Wachter von «Herzlistern», der sich auch im OK engagierte. Entsprechend musste wiederholt Nachschub an Esswaren und Getränken organisiert werden. Ein Höhepunkt war dann, als um 18 Uhr das besondere Adventsfenster erleuchtet wurde: im Zentrum der grosse Fabrikkamin. (tst.)

Mit dem Eindunkeln kommen die Lichter zur Geltung. (Bilder tst. / zvg.)

Spielwaren aus der «Albisbrunn»-Werkstatt.

Patrik Feusi LimecoGeschäftsführer Emil Schönmann aus Affoltern pensioniert Am 1. Januar übernimmt Patrik Feusi die Nachfolge von Emil Schönmann als Geschäftsführer von Limeco. Während fünfzehn Jahren führte Emil Schönmann aus Affoltern die Geschäfte von Limeco, nun tritt er in den Ruhestand. Zu seinen Meilensteinen zählen unter anderem die Umwandlung der Rechtsform vom Zweckverband zur Interkommunalen Anstalt (2010) und der Ausbau der heute modernsten Abwasserreinigungsanlage Europas (2004 bis 2012). Nach einem aufwändigen Selektions- und Rekrutierungsprozess ist Jean-Pierre Balbiani, Präsident des Verwaltungsrats, überzeugt: «Patrik Feusi wird Limeco als Kompetenz-

zentrum für Abfall und Abwasser positionieren.» Feusi übernimmt am 1. Januar 2014 die Geschäftsführung und damit den Vorsitz der fünfköpfigen Geschäftsleitung. Als dipl. Elektroingenieur FH verfügt er über fundierte interdisziplinäre Kenntnisse und Erfahrung in den Bereichen technische Investitionsgüter, Anlagebau und Dienstleistungen. Berufsbegleitend schloss er das Studium Executive MBA HSG in General Management ab. Patrik Feusi ist 44 Jahre alt, verheiratet und Vater von drei Kindern im Teenageralter. Er freut sich auf die neue Aufgabe: «Mich reizt die Herausforderung, die Interessen der öffentlichen Hand mit dem Wettbewerb des freien Markts in Einklang zu bringen.»

Ausfall der Strassenbeleuchtung Im EKZ-Versorgungsgebiet funktionierte am Dienstagabend die Strassenbeleuchtung erst ab 18.15 Uhr. Die Ursache war ein technischer Defekt. Normalerweise wird in dieser Jahreszeit die Strassenbeleuchtung im EKZ Versorgungsgebiet etwa um 16.30 Uhr automatisch eingeschaltet. Am Dienstagabend funktionierte das aufgrund einer technischen Störung nicht wie gewohnt. Der Fehler lag in der Elektronik der Rundsteuerung, die das automatische Ein- und Ausschalten steuert. Betroffen waren etwa 130 Gemeinden, welche von den EKZ direkt versorgt werden. Um 18.15 Uhr war die Störung behoben und die Strassenbeleuchtung funktionierte wieder. Die EKZ bedauern diesen Vorfall und bitten um Verständnis. (pd.)

Ein besonderes Adventsfenster.

Stahlhart und verspielt: die Objekte von Marianne Schwerzmann.

Matthias Kehrli verlässt die Gemeinde Affoltern Neuer Gemeindeschreiber in Hettlingen ZH Der Gemeindeschreiber-Stellvertreter und Leiter Sicherheitsabteilung verlässt die Gemeindeverwaltung Affoltern am Albis Richtung Weinland. Matthias Kehrli wurde per 1. Juli 2014 zum Gemeindeschreiber der Gemeinde Hettlingen ZH gewählt. Er ist bereits seit 11 Jahren für die Gemeinde Affoltern tätig. Zudem amtet er seit anderthalb Jahren als Sekretär des Gemeindepräsidentenverbands Bezirk Affoltern und ist Vizepräsident des Gemeindeschreiber-Vereins Bezirk Affoltern. Mit Matthias Kehrli verlässt ein langjähriger Mitarbeiter mit sehr viel Wissen über Affoltern am Albis und den Bezirk die Gemeindeverwaltung. Gemeinderat und Verwaltung danken ihm bereits heute für die geleistete Ar-

Matthias Kehrli. (Archivbild) beit. Die Stelle wird zur Neubesetzung ausgeschrieben. (tro)

Zimmerbrände in Affoltern Was die Kantonspolizei in den vergangenen Tagen beschäftgt hat

Patrik Feusi, neuer Geschäftsführer. (Bild zvg.)

Bei zwei Zimmerbränden in Affoltern entstand Schaden von mehreren tausend Franken.

von Abklärungen. Personen wurden in beiden Fällen nicht verletzt.

Ein Brand ereignete sich am Samstag um Mitternacht in einem Mehrfamilienhaus. Laut Kantonspolizei ist die Ursache noch nicht bekannt. Es entstanden Brand- und Russschäden in der Höhe von mehreren tausend Franken. Noch nicht bekannt ist die Höhe des Schadens bei einem Zimmerbrand im MNA-Zentrum Lilienberg. Auch hier ist die Ursache noch Gegenstand

Einbruch und Einbruchsversuche Gleich zweimal gerieten Einfamilienhäuser in Stallikon ins Visier von Einbrechern. Im einen Fall, der sich am Freitag zwischen Mittag und 18.30 Uhr ereignete, wurde Bargeld gestohlen. Die Täter verschafften sich durch das Aufbrechen eines Fensters Zutritt und verursachten dabei einen Schaden von mehreren 100 Franken. Beim Versuch

blieb es am Samstag. Möglicherweise wollte die gleiche Täterschaft die Türe eines Einfamilienhauses aufbrechen und verursachte dabei Schaden von mehreren 1000 Franken. Auch am Dorfrand von Affoltern versuchten Einbrecher, die Türe eines Einfamilienhauses aufzubrechen – ohne Erfolg. Die Polizei spricht von einem Sachschaden von mehreren 100 Franken. Erneut wurde die Mehrzweckhalle Zendenfrei in Obfelden von Dienstag auf Mittwoch mit Graffiti verunstaltet. Der Sachschaden: 2000 Franken. (-ter.)


WIR DANKEN HERZLICH allen Verwandten, Freunden, Nachbarn und Bekannten für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserem lieben

Hans-Jakob (Jögg) Huber-Erb 1. Dezember 1934 – 21. November 2013

erfahren durften. Besonders danken wir – Frau Pfarrerin Irene Girardet für ihre einfühlsame und eindrückliche Abschiedsfeier. – den Ärzten Dr. Berli und Frau Dr. Dürr für die persönliche Betreuung. – dem Kardiologie-Team des Spitals Triemli für die gute Betreuung. – dem Turnverein, der Männerriege und den Veteranen für den letzten Fahnengruss. – für die Spenden an das Wohnhuus Meilihof, Blumen und für späteren Grabschmuck sowie für die vielen Karten und tröstenden Worte. Herzlichen Dank allen, die Hansjögg auf seinem letzten Weg begleitet haben. Hausen am Albis, im Dezember 2013

Die Trauerfamilien

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Freitag, 20. Dezember 2013

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Damit auch Blinde auf dem «Ämtlerwäg» Informationen erhalten Schweizerische Caritasaktion der Blinden stellt Infos zu fünf Tafeln in Braille-Punktschrift zur Verfügung Auf Initiative von Johannes Heinrich Koller, frisch pensionierter Mitarbeiter der Schweizerischen Caritasaktion der Blinden (CAB), stehen Blinden bei fünf Tafeln am «Ämtlerwäg» Informationen in Blindenschrift zur Verfügung. Der «Ämtlerwäg» wurde von der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks Affoltern (GGA) initiiert – aus Anlass ihres 175-Jahre-Jubiläums im Jahr 2000. Er wurde im Mai 2001 eröffnet, führt über 46 km rund ums Säuliamt und ist mit insgesamt 22 grossflächigen Tafeln bestückt, auf denen viel Geschichtliches zu erfahren ist. Informationen von fünf Tafeln – Kappelerkriege, Kloster Kappel, Rifferswiler Riegelbauten, Maschwanden und Maschwander Allmend – liegen nun auch in Blindenschrift vor. Die Idee dazu entstand anlässlich einer Wanderwoche für Seh- und Hör-Sehgeschädigte, für Blinde und Taubblinde. Nach einem Vortrag von GGA-Vorstandsmitglied Hans Jenni hat Johannes Heinrich Koller veranlasst, dass die Infos von fünf Tafeln, die von der Wandergruppe passiert worden waren, auch in Braille-Schrift (Blindenschrift) zur Verfügung stehen. Das sind weisse A4-Blätter mit Punkt-

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schrift. Finanziert wurde das einerseits durch die Teilnehmenden, die CAB und durch das Bundesamt für Sozialversicherung. «Blindenschrift ist enorm wichtig. Wir helfen damit den Menschen aus der Isolation», sagt Johannes Heinrich Koller. Mit diesen Informationen können sich Blinde zu Hause auf die Wanderung vorbereiten und das Erlebte nachverarbeiten. Es ist sozusagen ein Reiseführer und eine Ergänzung zu Informationen, die Blinde von ihren Begleitpersonen erhalten. (-ter.)

1933 gegründet Die Schweizerische Caritasaktion der Blinden (CAB) wurde im Jahr 1933 gegründet. Als Selbsthilfeorganisation ist die CAB seither der Ort, wo tausende von blinden, stark sehbehinderten und taubblinden Menschen gemeinsam auf dem Weg sind, unterstützt von sehenden Begleitpersonen. Durch Weiterbildungskurse, regionale Treffen und persönliche Begleitung trägt die CAB dazu bei, dass Betroffene ihr Leben möglichst selbstständig gestalten. Ihre Integration ist für die CAB wichtiges Anliegen.

Auf Tafeln vermerkte Informationen am «Ämtlerwäg» – hier in der Maschwander Allmend – stehen Blinden nun auch in Braille-Punktschrift zur Verfügung. (Bild Werner Schneiter)


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Freitag, 20. Dezember 2013

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Senevita Obstgarten: Erste Zimmer und Wohnungen sind fertig Betreutes Wohnen und Pflege auf dem OVA-Areal in Affoltern nehmen Gestalt an 48 Seniorenwohnungen und 120 Pflegezimmer entstehen auf dem OVA-Areal in Affoltern. Der Bau verlaufe planmässig, verrät Werner Müller, Leiter Unternehmensentwicklung bei Senevita. Die ersten Musterzimmer und -wohnungen sind fertig. Der Eingangsbereich ist noch im Rohbau. Die Treppe hoch, gelangt man in eine der acht künftigen Wohngruppen à 15 Zimmer. Wie der Gang und der gemeinsame Aufenthaltsraum aussehen werden, das bleibt noch weitgehend der Fantasie überlassen. Sichtbar ist, wie die Zimmer in Zweier- und

Dreier-Einheiten strukturiert sind und die Gänge und Loggias Platz zum Zirkulieren bieten – natürlich alles schwellenlos. Bereits fertig sind die ersten Pflegezimmer. Parkettboden, stimmiges Farb- und Lichtkonzept sowie Materialien, die sich gut anfühlen und doch pflegeleicht sind, prägen das Intérieur. Was das Mobiliar anbelangt, sind ein Schrank, eine Ablagefläche und das Pflegebett gegeben. Vorhänge, zwei Sessel und einen Tisch gibt es optional dazu. «Die Leute können ihre Möbel auch selber mitbringen», so Werner Müller, der bei Senevita die Unternehmensentwicklung leitet. Jedes Zimmer verfügt über eine eigene Nasszelle. Überall sind hier Handläufe montiert, auf denen sich die Bewohner abstützen können.

Andrea Wanner als Geschäftsführerin

Einblick in eine der neuen Seniorenwohnungen.

Gleich hinter dem Hauptgebäude entstehen in zwei Nebenbauten 48 Einund Zweizimmerwohnungen. Auch sie gehören zum Senevita-Betrieb.

Werner Müller, Leiter Unternehmensentwicklung bei Senevita, zeigt ein Musterzimmer in der Pflege. (Bilder Thomas Stöckli) Im Pensionspreis inbegriffen sind entsprechend ein Notruf-System mit Pflegebereitschaft über 24 Stunden, eine wöchentliche Reinigung und das tägliche Mittagessen. Fünf dieser Seniorenwohnungen sind bereits vermietet – «bevor unsere Aktivitäten überhaupt begonnen haben», betont Werner Müller. Entsprechend ist er zuversichtlich,

dass sich die Wohneinheiten rasch füllen werden. Im Mai 2014 will Senevita Obstgarten den Betrieb aufnehmen. Die Wohnungen sollen schon ab März bezugsbereit sein. Der Bau verlaufe planmässig, verrät Werner Müller – und fügt an, dass es von der Planung über die Bewilligung bis zur Realisierung gera-

de mal drei Jahre gedauert habe. Als Geschäftsführerin wird Andrea Wanner walten. Sie bringt einiges an Führungserfahrung aus der Alterspflege mit und baut ihr Team selber auf. Rund 150 bis 160 Mitarbeiter dürfte Senevita Obstgarten künftig beschäftigen. Von rund 120 Vollzeitstellen geht Werner Müller aus. (tst.)

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Freitag, 20. Dezember 2013

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Hinter dem Christbaum steckt viel Arbeit Bruno Fankhauser verkauft auf dem Kronenplatz Tannenbäume – der grösste Ansturm steht noch bevor Die Bäume, die er verkauft, stammen alle aus der Region, fast alle aus Kulturen, die ihm gehören oder die er zumindest selber bewirtschaftet. Für den Zwilliker Bruno Fankhauser sind Christbäume eine Leidenschaft – nicht nur im Dezember. ................................................... von thomas stöckli Schon bald stehen sie wieder in den Stuben, die reich geschmückten und effektvoll beleuchteten Tannenbäumchen. Der grosse Auftritt dauert in der Regel allerdings nur ein, zwei Wochen. Das ist weniger als ein Prozent ihrer Lebensdauer. Zwischen fünf und zehn Jahre wächst eine Jungtanne oder -fichte nämlich, ehe sie zum Christbaum wird. Zeit, in der ihr Hagel, Trockenheit und Frost zusetzen. Was kaum einer weiss: Tannenbäume können auch Sonnenbrand bekommen. Um das Schadenrisiko von lokalen Unwettern einzuschränken, bewirtschaftet Bruno Fankhauser Christbaum-Kulturen im ganzen Säuliamt, von Bonstetten über Affoltern, Aeugst und Zwillikon bis Ottenbach. Als «Rasenmäher» nehmen ihm von März bis Oktober seine Schafe etwas Arbeit ab. Viel zu tun geben die Kulturen trotz-

dem. Das «Christbaumjahr» beginnt üblicherweise mit der Schädlingskontrolle im Frühling. Im August kennzeichnet Fankhauser schon, welche Bäume dieses Jahr in den Verkauf sollen. «Da bin ich vier Tage dran», verrät er.

Schlank, symmetrisch und mit Spitz Die Kunden haben ganz konkrete Vorstellungen, wie ein Christbaum auszusehen hat: Von schlankem Wuchs soll er sein, symmetrisch, nicht zu dicht und nicht zu licht, und das Wichtigste: die Spitze. Immer wieder kommt es vor, dass diese so wichtige Spitze abknickt. Damit ist der Christbaum allerdings noch nicht verloren – sofern der Bewirtschafter rechtzeitig reagiert. So lässt sich ein Ast aus dem obersten Kranz hochbinden. Das ist nur einer von vielen Tricks: Wenn die Äste zu weit auseinander zu liegen drohen, hemmt eine spezielle Zange den Saftfluss und somit das Wachstum des Stämmchens, mit Zweigreglern einem Rückschnitt oder Betonklötzchen als Gewicht kann der Symmetrie nachgeholfen werden. Beim «Ernten» schliesslich richtet sich Fankhauser nach Mondphasen. Nordmanntannen, Rot-, Weissund Blautannen, dazu speziellere Sorten wie Concolor, Koreana und Nobilis. Rund 200 Bäumchen zeigt Bruno

Christbaumverkäufer auf dem Kronenplatz, Affoltern: Bruno und Andrea Fankhauser. (Bild Thomas Stöckli) Fankhauser auf dem Kronenplatz. Insgesamt dürfte er deren 1000 an die Kundschaft bringen. Im Trend ist die Weissfichte. «Sie ist viel besser haltbar als die Rottanne», erklärt Fankhauser. Fast alle Bäumchen, die auf dem Kronenplatz in den Verkauf kommen, stammen aus den Kulturen, die er sel-

Treue Stammkundschaft Seit über 32 Jahren verbindet man in und um Affoltern den Namen Fank-

hauser mit Christbäumen. Entsprechend gross ist auch der Anteil an jahre- oder jahrzehntelanger Stammkundschaft. Gross sei der Andrang auf dem Kronenplatz jeweils abends und in der letzten Woche vor Weihnachten, verrät Fankhauser. Der grösste Ansturm steht ihm also noch bevor ...

ämtler kantonsräte meinen

forum der parteien

Hermann Brütsch als Gemeinderatspräsident der FDP Die FDP nominierte Markus Meier als Gemeinderat in Affoltern Am Mittwochabend haben sich die Mitglieder der FDP Affoltern am Albis zur Nominationsversammlung eingefunden. Die FDP Affoltern bedankt sich bei den abtretenden Behördenmitgliedern ganz herzlich für die geleistete Arbeit, die mit viel Zeitaufwand wie auch persönlichem Engagement verbunden war. Weiter freut sich die FDP Affoltern, dass sich im neu verkleinerten Gremium der Rechnungsprüfungskommission (RPK) zwei der Bisherigen, Felix Blaser und Claude Pfister, für eine weitere Amtsdauer zur Verfügung stellen. Desgleichen wird sich auf Bezirksebene Thomas Hunziker weiterhin als Präsident des Schulzweckverbandes zur Verfügung stellen. Ausserordentlich freut sich die FDP, dass es trotz allgemein grossen Schwierigkeiten, Kandidaten oder Kandidatinnen zu finden, gelungen

ber bewirtschaftet. Einzige Ausnahme: 20 Bäume, die er in Zufikon (AG) zugekauft hat.

ist, drei neue Kandidaturen vorzuschlagen, welche alle anlässlich der Versammlung nominiert worden sind. So wird sich in der Primarschulpflege Britta Kull zur Wahl stellen. Sie verfügt im Schul- und Sozialbereich über grosses Fachwissen, war sie doch bereits einmal für die Primarschulpflege tätig, musste jedoch aus familiären Gründen pausieren und hat nun wieder genügend zeitliche Ressourcen, um erneut als Primarschulpflegerin zu wirken. Daneben ist sie als Co-Betriebsleiterin des Mütterzentrums Affoltern tätig. Ihr Wissen um schulische und soziale Belange, gepaart mit ihrem Flair für Zahlen und ihrem Können im buchhalterischen Bereich, würde sie im neuen Gremium sehr gerne einbringen. Als neuen Kandidaten für die Gemeinderatswahlen stellt sich Markus Meier zur Wahl. Er lebt seit einigen Jahren in Affoltern. Beruflich ist er ei-

Von der FDP Affoltern am Mittwochabend nominiert, von links: Markus Meier, Britta Kull und Hermann Brütsch. (Bild zvg.)

genständiger Unternehmer in der Finanzbranche (Steuer- und Versicherungsberatung usw.). Er verfügt über eine vielfältige Ausbildung im elektrotechnischen und EDV-Bereich sowie eine fundierte Wirtschaftsausbildung, welche er mit dem höheren Wirtschaftsdiplom am Institut für Kaderschulung abgeschlossen hat. Bevor er sich selbstständig gemacht hat, hat er viele Jahre in grossen Unternehmungen in Kaderpositionen gearbeitet. Personalführung ist ihm daher vertraut. Diese konnte er in seiner früheren Funktion als Kommandooffizier einer Feuerwehr im Furttal wie auch als Präsident eines Fussballclubs bestens umsetzen. Markus Meier hat sich damit nebst privater Tätigkeit auch bisher schon im öffentlichen Interesse eingebracht und würde sich freuen, seine Fähigkeiten als Gemeinderat der Gemeinde Affoltern am Albis zukommen zu lassen. Wir sind überzeugt, mit ihm einen sehr fähigen Kandidaten präsentieren zu können. Hermann Brütsch wird von der FDP als Kandidat für das Gemeindepräsidium auf den Schild gehoben. Hermann Brütsch ist seit einem Jahr im Gemeinderat als Sozialvorstand tätig. Er zeichnet sich durch analytisches Denken und eine engagierte Art aus. Er scheut sich nicht, bestehende Situationen auf ihre weitere Funktionstauglichkeit hin zu überprüfen und dann allenfalls notwendige Veränderungen anzupacken. Davon konnte sich Affoltern anlässlich der letzten Gemeindeversammlung überzeugen, wo er kompetent die Vorlage betreffend Austritt aus dem Zweckverband Sozialdienst präsentierte und die Versammlung trotz abschlägiger Wahlempfehlung der RPK von seinem Vorschlag zu überzeugen vermochte. Solche Leute braucht Affoltern, wenn wir je einen Ausweg aus der finanziellen Misere finden wollen!

Martin Haab (SVP, Mettmenstetten)

Alle Jahre: Budgetdebatte Aufgewachsen auf dem heimischen Landwirtschaftsbetrieb, durfte ich das Privileg geniessen, dass ich an den schulfreien Nachmittagen mein Sackgeld selbst verdienen konnte. Sei es mit Stallarbeit, mit Futterrüben putzen oder mit dem Auflesen von Mostobst im Herbst. Letzteres brachte 10 Rappen pro Korb, und bei fleissigem Arbeiten konnte am Abend schon mal die stolze Summe von 10 Franken beim Grossvater einkassiert werden.

neue Verwaltungsstelle schlägt in der Rechnung des Kantons mit rund 100 000 Franken zu Buche. Die allerwenigsten werfen einen direkten Ertrag ab. Die Verwaltung, die verwaltet, bewilligt, bewilligt auch nicht, plant, führt manchmal aus, manchmal auch nicht oder äusserst zögerlich (Autobahnzubringer). Sie kontrolliert und kontrolliert nochmals und weiss manchmal selber nicht, was sie noch alles will ...

Das sauer verdiente Geld wurde in die Sparbüchse gelegt oder im nah gelegenen Volgladen in Süssigkeiten oder auch mal in «Fussballbildi» investiert. Damals habe ich jedoch eines gelernt: Ich konnte niemals mehr ausgeben als ich verdient und eingenommen habe. Leider funktioniert diese Denkweise in unserem Kanton nur bruchstückhaft, wie die vergangene Budgetdebatte einmal mehr bewiesen hat. Der Kantonsrat hat am vergangenen Montag nach rund 20-stündiger Debatte während 2½ Tagen das Budget für das kommende Jahr verabschiedet. Im Gegensatz zum Vorjahr präsentierte uns die Regierung Mehrausgaben im Umfang von 449 Millionen Franken. Dies bei einem Gesamtbudget von rund 14,4 Milliarden. Laut Regierung würde im kommenden Jahr ein Ausgabenüberschuss von 175 Millionen resultieren.

Die Finanzkommission des Kantonsrates versuchte, das budgetierte Defizit auf 88 Millionen zu korrigieren. Nachdem rund 100 Anträge im Rat behandelt wurden, war der Ausgabenüberschuss bei 93 Millionen angelangt. Mittels einer pauschalen Kürzung im ominösen Konto 4950 um 150 Millionen konnte dennoch ein Plus von rund 57 Millionen erreicht werden.

Vielfältig sind die Begehrlichkeiten des Staates und vor allem der linken Ratsseite. Sei es bei den Sozialausgaben, der Bildung, beim Gesundheitswesen oder allen voran, bei der Verwaltung. Letztere wird in fast sämtlichen Direktionen unaufhaltsam aufgebläht. Es werden Staatsstellen geschaffen, als ob es kein Morgen gäbe. Jede

Vor einem Jahr hat Finanzdirektorin Ursula Gut dem Kantonsrat jedoch unmissverständlich klar gemacht, dass diese Pauschalkürzung für die Regierung nicht bindend ist. Somit gilt es einmal mehr zu hoffen, dass im kommenden Jahr die Steuereinnahmen höher sind als budgetiert, damit einem roten Rechnungsabschluss entgegengewirkt werden kann. Und die Moral der Geschichte: Auch der Kanton Zürich darf und kann mittelfristig nicht mehr ausgeben als er einnimmt. Tut er dies dennoch, so gibt es zwei Wege der Zukunft: Entweder er hinterlässt unseren nachfolgenden Generationen einen anwachsenden Schuldenberg oder der Bürger und Steuerzahler wird je länger je mehr zur Kasse gebeten. Beides will ich nicht.


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Freitag, 20. Dezember 2013

Ruft die FDP nun zum Gesetzesbruch auf? Ziviler Ungehorsam auch in Affoltern? Leserbrief im «Anzeiger» vom 17. Dezember. Wie sollen wir den Aufruf bzw. die Fragestellung vom letzten Dienstag verstehen? Dass der Urheber dieses Textes mit seiner Frau, einer Bezirksrichterin und vielleicht bald Gemeinderatskandidatin die lokale FDP leitet, scheint ihn von diesem Aufruf zum öffentlichen Ungehorsam nicht abzuhalten. Vielleicht lässt er sich am Küchentisch einmal erklären, was das vor Ge-

richt absetzen würde: Zwangsmassnahmen, superprovisorische Verfügungen zum Abwinken. Die Strafe ginge ja noch, aber die Schreib- und Gerichtsgebühren. Das würde bald einmal ein Monatsgehalt ausmachen. Da könnten Sie dann schön meutern. Statt zivilen Ungehorsam hätte ich von der FDP Engagement erwartet, zum Beispiel als des Co-Präsidenten Parteikollege in der Betriebskommission vom Spital sich wacker im Hunderttausenderbereich bediente. Nichts geschah, als lautes Schweigen. Und

was setzten wir dem entgegen? Riefen wir zu Ungehorsamkeit auf? Nein, wir zeigten Engagement, langten tief in unseren Geldbeutel und machten in Inseraten Stunk gegen diese Selbstbediener und ihre Helfershelfer in der RPK (auch FDP-durchsetzt). Wir haben nichts ausgelassen, um ihre Untaten zu beschreiben. Und unser Lohn war eine gewonnene Volksabstimmung. Aber dass dieser Aufruf gerade von der FDP kommt, erstaunt nicht. Zwar wollen sie als hochbezahlte Funktionäre sich an unserem Staat reichlich

bedienen (Der Autor steht im Staatsdienst, natürlich in der Teppichetage). Aber sonst, wenn es darum geht, ihr schrankenloses, unersättliches Abschöpfen im Rahmen der Finanzakrobatik durch Gesetze zu unterbinden, jaulen sie auf und wollen den Staat gleich abschaffen. («Weniger Staat, mehr Freiheit», haben sie schon vor Jahrzehnten proklamiert). Weshalb sollen wir solche Leute in unsere Behörden delegieren? Also ich denke, ohne die FDP geht das künftig ganz gut. Hans Roggwiler, Affoltern

Spital Affoltern: Die zügige Revision der Statuten ist der richtige Entscheid Spital soll möglichst rasch eigenen Haushalt führen können, «Anzeiger» vom 17. Dezember 2013. Die Mitteilung im Affolter Anzeiger vom 17. Dezember, dass die Statuten des Spitalzweckverbands zügig angepasst werden sollen, ist erfreulich. Damit werden nicht nur die rechtlichen Vorgaben umgesetzt, sondern vor allem der demokratisch gefällte Entscheid der Bevölkerung vom 24. November gegen die Privatisierung des Spitals. Es ist verständlich, dass die Befürworter der Spitalprivatisierung vom klaren Entscheid der Bevölkerung

Auf dass endlich wieder Ruhe einkehrt Wissen Sie, wie das ist, wenn sich einem beim Lesen der Artikel über den Spital so langsam der Magen zusammenzieht und sich unterschwelliger Ärger breitmacht? Ich als Mitarbeiterin der Langzeitpflege Sonnenberg, die ja auch Spital ist, bin nämlich am Spiessrutenlaufen unter den Freunden und Bekannten, da ich das Glück habe, auch noch im Bezirk Affoltern zu wohnen. Denkt eigentlich auch mal jemand von den Beteiligten an das Spitalpersonal oder dreht sich alles nur um die eigene Profilierung? Ich fände es wunderbar, wenn alle offenen «Baustellen» endlich fertig erstellt werden und Ruhe einkehrt, damit wir an unserem schönen Spital wieder unsere Arbeit machen können, ohne uns ständig zu rechtfertigen. Annemarie Galli, Mettmenstetten

überrascht waren – hatten sie doch ausser der SP alle Parteien auf ihrer Seite, ebenso die Spitalleitung, die Chefärzt/innen, die Betriebskommission, die Gemeinderät/innen usw. – und auch sehr viel Geld für ihre Kampagne. Sie konnten auch auf den «Anzeiger» zählen, der Interviews, Leserbriefe und Inserate der Befürworter einer Privatisierung optimal platzierte. Dass die Bevölkerung trotz dieses Aufgebots Nein sagte, ist eine deutliche Niederlage für das Privatisierungsprojekt und ein klarer Auftrag an die verantwortlichen Behörden. Es ist ihre Aufgabe, jetzt alles zu unternehmen, damit das Spital als öffentlich-rechtliche Institution die Gesundheitsversorgung

der Bevölkerung im Bezirk sicherstellen kann. Die Bevölkerung hat sie in dieser Abstimmung beauftragt, den Zweckverband weiterzuentwickeln, zu stärken und zu sichern. Wer jetzt den Niedergang des Spitals heraufbeschwört – wie dies kürzlich der FDPKantonsrat Olivier Hofmann im Affolter Anzeiger tat – und die Verantwortung dafür der SP und dem Vpod übertragen will, weil sie sich gegen die Privatisierung des Spitals engagiert haben, stellt einen demokratisch gefällten Entscheid einer Bevölkerung in Frage, die ganz offensichtlich in der Lage ist, sich eine eigene Meinung zu bilden. Die Betriebskommission braucht jetzt Mitglieder, die den Auf-

trag der Bevölkerung umsetzen wollen. Wer den Zweckverband des Spitals Affoltern an die Wand fahren und so eine Privatisierung herbeiführen will, ist dort fehl am Platz. Die bevorstehenden Behördenwahlen sind eine gute Gelegenheit Leute zu mandatieren, die den Auftrag der Bevölkerung umsetzen wollen. Brigitte Gügler, Gewerkschaftssekretärin Vpod Zürich * Anmerkung der Redaktion: Der «Anzeiger» hat bezüglich Platzierung niemanden bevorzugt und Spital-AG-Gegnern wie -Befürwortern exakt gleichviel Platz eingeräumt.

Spräggele: Missbrauchte Vorweihnachtszeit Die Schnabelgeissen trieben wieder einmal mehr ihr Unwesen, «Anzeiger» vom 17. Dezember. Ausgerechnet die Vorweihnachtszeit wird für das Aufleben eines heidnischen Brauches missbraucht. Das Warten auf das Geheimnisvolle, die Hoffnung auf Wärme, Liebe, Geborgenheit wird roh unterbrochen durch lautes Treiben. Warum die Spräggele nicht auf den November vorlegen, damit die Kinder ihre Hoffnungen auf viel Gutes mit andächtiger Erwartung in der Weihnachtszeit ausleben dürfen? «Spräggele» tut auch die Wirtschaft: Angst machen mit Glupschaugen und lautem Geklapper: wenn du nicht schon im Kindergarten dein intellektuelles Gehabe unter Beweis stellen kannst, darfst du vielleicht als Jugendlicher nicht arbeiten. Mich wundern die Eltern, die so gleichgültig an diesen Wirklichkeiten vorbeigehen und ihre eigenen Kinder der Angstmacherei zusätzlich ausliefern. Da heisst es dann: Achtung grosse Mäuler, Gekreisch und ha, der andere hat Angst vor mir. So haben unsere Mütter und Grossmütter nicht gekämpft und vor allem uns nie solchen Riten ausgesetzt, die ja jetzt offenbar ganz eifrig von Erwachsenen, die auch gerne Angst machen, hervorragend praktiziert werden. Im Zorn: Marilen Gantenbein, Ottenbach

Schöne Bescherung der Polizei! Warum kompliziert, wenn es auch einfacher geht? Am Dienstag, 10. Dezember, staunte ich nicht schlecht als ich mit meinem Wagen um 08.00 Uhr von der Muristrasse in die Sennhüttenstrasse hineinfuhr. Die Polizei und 7 private Autos standen bei der Mosterei Wittwer in Obfelden parkiert. Da es keinen «Freimost» gab, wusste ich, aus eigener schmerzlicher Erfahrung, was passiert war. Um genau 7.47 Uhr kommt jeden Tag der Bus der Linie 213 von Ottenbach her und hält in Bickwil, gleich nach einer kleinen Verkehrsinsel. Der Bus parkiert gerade so, dass ihn knapp ein Auto nach der Insel überholen könnte. Da aber die von Ottenbach her nahenden Autos freie Sicht von mindestens 200 m haben, kommt es leider allzu häufig vor, dass dort die Insel links umfahren wird, was natürlich absolut verboten ist....! Die Polizei steht, wie eine Zimmerpflanze, wartend im Wagen, entweder gleich bei der Haltestelle oder wie an jenem Tag weiter oben, an der Senn-

hüttenstrasse, um dann alle überholenden Autos gleich herauszuwinken. Die Busse, die besagte «Verkehrssünder» erhalten werden, ist keine ordentliche Busse. Sie werden allesamt beim Stadtrichteramt verzeigt. Wenn man eine weisse Weste hat, erhält man eine Busse von nicht weniger als 150 Franken mit einer Schreibgebühr von weiteren 150 Franken. Dieses Geld fliesst natürlich in die Staatskassen, und so wird das Bussenbudget, das es «offiziell» ja nicht geben soll, noch vor Ende Jahr vielleicht noch erreicht. Was ist denn hier das Problem, fragen Sie sich sicher? Nun, an jenem Abend um 19.17 Uhr machte ich mich auf dem Heimweg und beobachtete, wie ein dunkelhäutiger Herr (und es war sicher nicht der «Schmutzli», an besagter Haltestelle aus dem Bus 213 stieg und einigen Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die auf ihn warteten etwas verkaufte. Glauben Sie mir, es waren sicherlich keine Manda-

rinen! Es bedarf natürlich einer weitaus grösseren strategischen Planung und Organisation, wie auch einem höheren IQ als eine Zimmerpflanze und etwas mehr Geduld, um einen Drogendealer aus dem Verkehr zu ziehen, als einen Autofahrer. Nichts gegen die Polizisten, die ja nur ihren Job tun müssen und ihre Befehle haben, und wie sie mir selber gestanden, den heissen Tipp vom Buschauffeur erhielten. Es ist aber auch sehr viel lukrativer 10, 20 oder 30 Verkehrssünder pro Monat zu büssen als einen mittellosen Drogendealer eine Nacht im Gefängnis zu bewirtschaften, vor allem, wenn er am nächsten Tag ohnehin wieder freigelassen werden muss. Die Hintermänner zu fassen? Ein wahrscheinlich unmögliches Unterfangen, wie man uns heutzutage immer wieder weiss machen möchte. Nun, was könnte denn das Statthalteramt tun, wenn es weiss, dass an besagter Stelle schon zig Autofahrer gebüsst wurden? Eine Überprüfung

der Verkehrssituation? Für dieses Unterfangen müssten sich die Herren aus der Teppichetage etwas mehr bewegen. Aber hier kommt nun mein heisser Tipp: Vor der Insel ist eine gestrichelte Linie (das irritiert die Autofahrer), diese könnte zu einer durchzogene Linie ausgemalt werden, wie 500 m weiter oben bei der nächsten Insel. Die Bewohner an dieser Stelle müssten ebenfalls um die Insel fahren, was weiter nicht tragisch wäre. Wahrscheinlich ist aber die Goldquelle an dieser Stelle so lukrativ, dass wir uns gerne von den Aargauern, die jeden Morgen durch Obfelden fahren, um den Autobahnanschluss zu erreichen, die Staatskassen füllen lassen. Spätestens, wenn die neue Strasse durch Bickwil gebaut wird, verschwindet aber diese Insel und der Goldesel mit ihr. Eine schöne Bescherung zur Weihnachtszeit! Dr. med. Rafael Alvarez, Obfelden

Affoltern handelt solidarisch – sowieso

Beispielhaftes Zeichen der Solidarität

Private Sammelaktion, falls Gemeinde kein Geld bezahlen darf.

An die Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinden Obfelden, Hausen am Albis, Hedingen und Affoltern am Albis.

An der Gemeindeversammlung vom 9. Dezember wurde auch in Affoltern am Albis beschlossen, zehn Prozent aus dem «Glencore-Effekt», das heisst total 165 000 Franken, via fünf Hilfswerke an die betroffene Bevölkerung in den Rohstoff-Ländern zurückzugeben. Herzlichen Dank an alle, die mit ihrem Ja zu diesem Ergebnis beigetragen haben! Wie bereits an der Versammlung erwähnt, kann es sein, dass der Kanton Zürich der Gemeinde Affoltern verbietet, dieses Geld aus dem Finanzausgleich zu bezahlen. Weil Affoltern eine der wenigen Gemeinden im Kanton Zürich ist, die zurzeit neben dem Ressourcenausgleich auch Übergangsausgleich erhält, hat der

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Kanton bei den Gemeinde-Ausgaben ein gewichtiges Wort mitzureden. Ob das von der Gemeindeversammlung gesprochene Geld fliesst oder nicht, ist allerdings erst im Sommer 2014 klar, nämlich dann, wenn die definitive Rechnung 2013 vorliegt und die Verhandlungen mit dem Kanton abgeschlossen sind.

Private Sammelaktion als Alternative Die Hilfswerke sollen aber in keinem Fall leer ausgehen. Falls die Gemeinde Affoltern tatsächlich kein Geld auszahlen darf, wird das Initiativkomitee im Sommer 2014 eine grosse private Sammelaktion unter dem Titel «Affoltern handelt solidarisch» organisieren. Für das Initiativkomitee: Esther Naef

Sie haben entschieden, einen Teil der Gelder, welche Sie über den kantonalen Finanzausgleich dank dem Börsengang des Rohstoffkonzerns Glencore erhalten haben, an Projekte im Kongo zu spenden. Sie setzen damit ein bei-

spielhaftes Zeichen der Solidarität mit Menschen im Süden, die den negativen Folgen des Rohstoffabbaus schutzlos ausgeliefert sind. Im Namen der Hilfswerke Brot für alle und Fastenopfer danken wir Ihnen ganz herzlich dafür! Mit Ihrem öffentlichen Einstehen tragen Sie ausserdem dazu bei, dass die Diskussion über Missstände in der Rohstoffbranche weite Kreise der Schweizer Bevölkerung erreicht und diese motiviert,

nach Ihrem Vorbild bei Behörden und Konzernen mehr Gerechtigkeit im Ressourcenabbau einzufordern. Danke für das Engagement in den erwähnten Gemeinden zugunsten einer Welt, in der Solidarität gelebt wird! Beat Dietschy, Zentralsekretär Brot für alle Matthias Dörnenburg, Direktor ad interim Fastenopfer


Veranstaltungen

Frau Bettina Barz liess den Worten Taten folgen. Seit dem November 2013 ist sie stolze Besitzerin einer dachintegrierten Solarstromanlage am Einfamilienhaus in Affoltern. Damit stellt sie bereits heute die Weichen für die Zukunft. Die schnider solar ag bedankt sich bei der Bauherrschaft für den Auftrag zur Planung und Ausführung der dachintegrierten Fotovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 5,52 kWp (Solarstrommodule Fabrikat E. Schweizer AG Hedingen, Elektroinstallation durch unseren Partner Elektro Roth AG in Mettmenstetten). Die Firma Markus Schnider Bedachungen und Fassadenbau mit den Partnerfirmen, Flavio De Luigi Baugeschäft, Affoltern, Rusterholz & Lanz Metallbau, Affoltern, Ritschard Haustechnik AG, Ottenbach, bedanken sich für den Gesamtsanierungsauftrag der Gebäudehülle.

Tel. 044 700 02 02

8906 Bonstetten

Christbaumverkauf 2013 Bonstetten, NEU vor der Landi Montag, 16., bis Montag, 23. Dezember, von 10.00 bis 18.00 Uhr Dienstag, 24. Dezember, Verkauf nur Im Grüt 10, Wettswil, von 10.00 bis 18.00 Uhr Wettswil, im Grüt 10, oberhalb Vita-Parcours Von Mittwoch, 18., bis Montag, 23. Dezember, von 10.00 bis 18.00 Uhr Dienstag, 24. Dezember, von 10.00 bis 14.00 Uhr

Die Politische Gemeinde Stallikon liess auf ihrem Werkhof den Worten Taten folgen. Die schnider solar ag bedankt sich herzlich für den Auftrag zur Planung, Ausführung und sowie dasm Nutzungsrecht der dachintegrierten Fotovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 44,28 kWp (Solarstrommodule Fabrikat E. Schweizer AG). Die Elektromontagen wurde durch die Firma Elektro Roth AG Mettmenstetten, realisiert.

Tel. 044 700 02 02

8906 Bonstetten

Familie Werner und Regula Brawand in Bonstetten liessen den Worten Taten folgen. Seit Dezember 2013 sind sie stolze Besitzer einer dachintegrierten Solarstromanlage an der Oberdorfstrasse 27 in Bonstetten. Damit stellen sie bereits heute die Weichen für die Zukunft. Die schnider solar ag bedankt sich herzlich bei der Bauherrschaft für den Auftrag zur Planung und Ausführung der dachintegrierten Fotovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 28,7 kWp (Solarstrommodule Fabrikat E. Schweizer AG Hedingen, Elektroinstallation durch unseren Partner, Elektro Roth AG in Mettmenstetten).

Tel. 044 700 02 02

8906 Bonstetten

Wettswil, Industrie Im Moos: Bäume direkt ab Kultur zum selber Schneiden Samstag, 21., und Sonntag, 22. Dezember, von 10.00 bis 17.00 Uhr Traugi Trachsler und Team, Im Grüt 10, 8907 Wettswil, Tel. 044 700 03 68/079 404 32 36


Gewerbe/Dienstleistungen

Kultur planen

Saisonal und fair

Die Galerie Märtplatz in Affoltern blickt aufs 2013 zurück und sucht Verstärkung. > Seite 18

Knonauer Matthias Studer präsentiert in seinem Kochbuch 40 Rezepte. > Seite 23

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Freitag, 20. Dezember 2013

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Magische Momente Beflügelnde Weihnachtsfeier im Kispi- Rehabilitationszentrum Affoltern. > Seite 27

Hightech aus dem Säuliamt Scanner- und Laser-Spezialist aus Stallikon sucht Interessenten Seit einem Hirnschlag vor zwölf Jahren ist sein Kommunikationszentrum lahmgelegt. Die kreativen, kognitiven und konstruktiven Fähigkeiten (Auto-CAD zeichnen) sind ihm allerdings geblieben. Nun sucht Heinz Keiser jemanden, der seinen neusten Scanner produziert und vertreibt.

Restaurant Funk wieder eröffnet: Der neue Pächter Giovanni Annoscia (links) und sein Geschäftsführer Akram Nezar.

Italienische Gastfreundschaft «Funk» in Ottenbach mit neuem Wirt Seit Frühling waren im heimeligen Restaurant Funk in Ottenbach die Läden geschlossen und die Gaststube unbenutzt. Nun hat Giovanni Annoscia übernommen. Nachdem die Liegenschaft des Restaurants Funk von Urs Räbsamen, dem Besitzer des «Engels», erstanden wurde, suchte der Investor und Spezialist für Renovationen von schutzwürdigen Häusern einen neuen Wirt für die gemütliche Dorfbeiz. Er fand ihn in der Person von Giovanni Annoscia, dem langjährigen Wirt des bekannten Restaurants «Dal Buongustaio» in Kilchberg. Dieser wiederum bestimmte Akram Nezar, seinen Geschäftspartner, zum neuen Geschäftsführer des Restaurants Funk in Ottenbach. Langfristig, so die Aussage von Urs Räbsamen besteht durchaus die Option, nach der Eröffnung der Umfahrungsstrasse mit demselben Pächter den «Engel» und je nach Geschäftserfolg auch beide Gasthäuser weiterzuführen.

Fokus auf italienische Spezialitäten Mit kleinen und sanften Änderungen und geschmackvollen Dekorationen gelang es Akram Nezar erstaunlich gut, im altehrwürdigen «Funk» ein äusserst behagliches Ambiente zu schaffen. Der Fokus der vielfältigen Speisekarte richtet sich auf italienische Spezialitäten insbesondere auch auf eine grosse Auswahl an Pizzen. Aber auch Liebhaber von Fegato di vitello alla Veneziana oder eines Ossobuco dürften im «Funk» ganz bestimmt auf ihre Kosten kommen. Täglich werden zusätzlich preiswerte und gutbürgerliche Mittagsmenüs angeboten. Der neue Pächter und sein Geschäftsführer beabsichtigen das Gasthaus Funk als Dorfrestaurant und insbesondere auch als Lokal für die Dorfvereine wieder zu etablieren. (mm) Restaurant Funk, Muristrasse 9, Ottenbach. Tel. 043 300 11 00. Öffnungszeiten: Durchgehend von Montag bis Sonntag von 8 bis 23 Uhr.

Kleine Lasershow-Anlagen für Discos und Private – damit haben Heinz Keiser und zwei Kollegen 1975 den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Mit Erfolg: Immer grösser wurden die Aufträge, immer komplexer und leistungsstärker die Laseranlagen. Nach sieben Jahren beschloss der gelernte Feinmechaniker mit zusätzlicher Elektronik-Ausbildung an der ETH Hönggerberg, alleine weiterzumachen. Seine Spezialentwicklungen für die Industrie waren gefragt und auch die Lasertechnik liess ihn nie los. So eignete sich der Stalliker immer mehr Kenntnisse in Konstruktion und Magnetismus, Elektronik, Analogtechnik und Optik an. Kernkompetenz von Heinz Keiser und seiner Laser Scanning Keiser AG (LSK) ist die Entwicklung von spezialisierten Galvanometer-Scanner-Komponenten – Einzelstücke oder Kleinst-Serien. Diese können die Kunden je nach Verwendungszweck in ihre eigenen Geräte integrieren – von Medizinaltechnik bis Aviatik: So beschriftet einer der zwei weltgrössten Flugzeughersteller seine Kabel mit Komponenten aus Stallikon.

Ein Hirnschlag bremste die Erfolgsgeschichte des Ämtler Unternehmers 2001 allerdings jäh aus. Trotzdem tüftelte er bereits vier Monate später wieder in seiner geliebten Werkstatt, obwohl seine Kommunikationsfähigkeit beeinträchtigt bleibt. Einige bestehende Kunden setzten trotzdem weiterhin auf seine Innovationskraft und seine massgeschneiderten Lösungen. Doch

Champagner für das eidg. Diplom: Christian Kunz und Viviane Bucher. (Bild -ter.) nen «sanften» Übergang in die Pensionierung. Familie Kunz ist froh, dass nun die Weichen für die Zukunft gestellt sind. Sie dankt ihrer treuen Kundschaft

neue Aufträge hereinzuholen, stellte sich wegen seinem sprachlichen Handicap als schwierig heraus. Deshalb fokussierte sich der Stalliker auf die Entwicklung und erarbeitete einen neuen Feedback-Scanner, der ohne aufwändige Wicklungen und hochspezifische Materialien auskommt. Das Resultat: ein einfacher, günstiger und doch schneller Scanner, geeignet etwa für Lasershows oder (Schaufenster-)Werbung. Dieser neue Scanner soll nun auch an die Kundschaft gebracht werden. Deshalb sucht Heinz Keiser jemanden, der sein innovatives Produkt eigenständig produzieren und vermarkten will – allenfalls als zweites Standbein. anzeige

Handwerkliches Feingefühl gefragt

Papeterie Kunz plant die Zukunft Mit sehr viel Disziplin und Zielstrebigkeit hat Viviane Bucher mit Bravour das Diplom zur eidgenössischen Detailhandelsspezialistin erworben. «Wir sind stolz auf ihre Leistung, hat sie doch während zweier Jahre nebst ihrem Job in der Papeterie in Affoltern zusätzlich die Schule besucht», sagt Fritz Kunz. Ab Frühjahr wird sie das Ladengeschäft leiten, zusammen mit dem zukünftigen Geschäftsführer Christian Kunz, der auch schon zehn Jahre im elterlichen Geschäft tätig ist, vor allem im administrativen Bereich. «Wir sind überzeugt, dass beide, zusammen mit einem langjährigen Verkaufsteam voller Zuversicht in die Zukunft blicken können. Dies trotz grosser Konkurrenz und steigendem Preisdruck», ist Fritz Kunz überzeugt. Seine Ehefrau Regina wird noch bis Frühjahr, er selber mit einem Teilpensum noch etwas länger arbeiten. Sie sorgen für ei-

Heinz Keiser in seiner geliebten Werkstatt. (Bild Thomas Stöckli)

herzlich und hofft, dass sie das Vertrauen auch der nun folgenden vierten Generation entgegenbringt, denn ohne Kunden wäre die Weiterführung der Papeterie nicht mehr möglich.

Muss das ein Feinmechaniker sein? «Nein», winkt der Stalliker ab. Etwas handwerkliches Feingefühl reiche aus. Die Fertigungsschritte hat er fotografisch und zeichnerisch (Auto-CAD) dokumentiert. Von Vorteil wäre allenfalls, wenn der oder diejenige aus der Region käme, die englische Sprache beherrschen würde und vielleicht Erfahrungen im Programmieren mitbringe. Damit kann Heinz Keiser nämlich nicht dienen. «Ich bin AnalogTechniker», betont er. (tst.) Laser Scanning Keiser AG, Heinz Keiser, Obere Aegerten 12, 8143 Stallikon. Kontakt per E-Mail h.keiser@laserscanning.com oder Fax 044 700 12 70.


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Hausen a. A.

Sonntag, 22. Dezember 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern, Pfarrer Thomas Müller Dienstag, 24. Dezember 16.30 Familiengottesdienst zum Heiligen Abend Pfarrerin Bettina Stephan Katechetin Marlies Schmidheiny Singleiterin Eva Stückelberger Mittwoch, 25.Dezember 10.00 Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl Pfarrerin Bettina Stephan

Samstag, 21. Dezember 9.30 bis 11.30 Uhr Probe für die Kolibri-Weihnacht Treffpunkt in der Kirche Sonntag, 22. Dezember 9.30 Gottesdienst zum vierten Advent mit Pfarrer Markus Sahli Anschliessend Chilekafi Dienstag, 24. Dezember 17.00 Kolibri-Weihnacht: Die Kinder vom Kolibri und Zuzüger singen, musizieren und spielen die Weihnachtgeschichte nach der Mitsingwienacht von Andrew Bond unter der Leitung von Pfrn. Irene Girardet und Claudia Torriani 22.30 Christnachtfeier mit Pfarrer Matthias Fischer und der Huusemer Band «Brain Blazer»: Weihnachtslieder einmal anders! Mittwoch, 25. Dezember 6.00 Currende-Singen: Besammlung bei der reformierten Kirche. Nach dem Dorfrundgang Frühstück in der Zwinglistube. Taschenlampe nicht vergessen! 10.00 Abendmahlsgottesdienst mit Pfarrer Matthias Fischer Musik: Stefanie Haller, keltische Harfe, Roman Haller, keltische Flöte und Vincent Dallèves, Orgel

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 21. Dezember 16.30 Gottesdienst mit Abendmahl im Haus zum Seewadel Pfr. Th. Müller Sonntag, 22. Dezember, 4. Advent 10.00 Sing-Gottesdienst Pfr. Th. Müller Dienstag, 24. Dezember, Heiligabend 17.30 Familiengottesdienst «Ich steh an deiner Krippe hier» Pfr. W. Schneebeli Mittwoch, 25. Dezember, Weihnachten 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Pfrn. B. Bartels Es singt der Kirchenchor

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 22. Dezember 10.00 Gottesdienst zum 4. Advent mit Pfrn. S. Sauder zum Thema «zur Welt kommen» Musik: Rägle Brawand, Flöte und Roland Schmid, Piano und Flöte Dienstag, 24. Dezember, Heiligabend 17.00 Familienweihnachtsfeier in der weihnachtlich geschmückten Kirche; unser ad hoc Kinderchor singt neue und altbekannte Weihnachtslieder Bitte bringen Sie eine Laterne mit; falls Sie selber keine haben, geben wir Ihnen gerne ein Kerzenlicht mit. Musik: Minako Matsuura, Pianistin 23.00 Christnachtgottesdienst Worte: Susanne Sauder, Pfrn. Musik: Yuliya Sadykava, Orgel Anschliessend Glühwein im Kirchgemeindehaus Mittwoch, 25. Dezember, Weihnachten 17.00 Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl Liturgie und Predigt: Pfrn. S. Sauder Musik: Yuliya Sadykava, Orgel Sonntag, 29. Dezember 10.00 Gottesdienst «zwischen den Zeiten» mit Pfr. Reinhard Rolla Musik: Susanna Baltensperger, Organistin/Pianistin

Ref. Kirche Hedingen Samstag, 21. Dezember 10.00 Einsingen für die Familienweihnacht Sonntag, 22. Dezember 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern mit Pfarrer Thomas Müller Fahrdienst auf Anfrage bei T. Rinderknecht Telefon 079 318 22 30 Dienstag, 24. Dezember 16.00 Familienweihnacht Pfarrerin Renate Hauser und Anette Bodenhöfer, Organistin 22.00 Heilig-Abend-Feier Pfarrer Walter Hauser Weihnachtliche Kammermusik mit dem jugendlichen Ensemble der Eröffnungsfeier des Jubiläumsjahres Corinna Meienberg, Violine Jonas Gassmann, Blockflöte Matthias Kobi, Cello Anette Bodenhöfer, Orgel Mittwoch, 25. Dezember 10.00 Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl Es spielt das Blockflötenensemble «I flauti sonori» Leitung: Lotti Gläser Orgel: Anette Bodenhöfer Pfarrer Walter Hauser

Ref. Kirche Kappel a. A. Samstag, 21. Dezember 16.00 Chor-Projekt im Chor der Kirche Sonntag, 22. Dezember 9.30 Regionalgottesdienst in Hausen mit Pfr. Markus Sahli Montag, 23. Dezember 19.00 Chor-Projekt in der Kirche Dienstag, 24. Dezember 23.00 Christnachtfeier mit den KonfirmandInnen Minako Matsuura, Orgel, dem Projekt-Chor und Pfr. Ch. Menzi Mittwoch, 25. Dezember 9.30 Abendmahlsgottesdienst mit Dorothea Möhrle, Violine, Katrin Müller, Orgel und Pfr. Ch. Menzi

Kloster Kappel a. A.

Ref. Kirche Obfelden

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Im Kapitelsaal Sonntag, 22. Dezember bis Donnerstag, 26. Dezember KlosterTage zu Weihnachten «Zur Abendzeit wird Licht sein» Kosten: Fr. 470.– inkl. Vollpension und Teilnahmegebühren. Detailinformationen auf unserer Homepage oder rufen Sie uns an: Telefon 044 764 87 84 Mittwoch, 25. Dezember 17.15 Musik und Wort im Klosterkeller ILIOS Quartett Mit Andrzej Kilian, Violine Seiko Morishita, Violine Dominik Ostertag; Viola Anita Federli-Rutz, Violoncello Eintritt frei/Kollekte Anschliessend besteht Möglichkeit zum Abendessen (Fr. 32.–), Fleisch, Fisch oder Vegetarisch Auf Voranmeldung 17.15 KEIN offenes Singen während der Schulferien Donnerstag, 26. Dezembe, 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli im Kapitelsaal

Freitag, 20. Dezember 13.30 Freitagstreff, Jassen für alle, kath. Chilehuus Samstag 21. Dezember 17.00 Oratorium «There is a light» von Lorenz Maierhofer Ad-hoc-Chor Obfelden und Gesangverein Knonau sowie Musiker und Solisten reformierte Kirche freier Eintritt – Kollekte Sonntag, 22. Dezember 9.30 Gottesdienst zum 3. Advent Pfr. Christoph Hürlimann Erich Eder (Orgel) Dienstag, 24. Dezember 22.00 Heiligabend-Gottesdienst Pfrn. Bettina Ferrat Angela Bozzola (Orgel) Duo AlpPan mit Käthi und Kurt Ott-Kaufmann Mittwoch, 25. Dezember 9.30 Weihnachts-Gottesdienst Pfrn. Bettina Ferrat Angela Bozzola (Orgel) Daniela Braun (Klarinette) Andreas Braun (Trompete) www.kircheobfelden.ch

Samstag, 21. Dezember 10.00 Fiire mit de Chliine 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 22. Dezember, 4. Advent 7.00 Rorategottesdienst ohne Zmorge 11.00 Santa Messa Dienstag, 24. Dezember, Heiliger Abend 16.00 Familienweihnachtsfeier mit kleinem Krippenspiel 22.45 Weihnachtssingen mit dem Kirchenchor 23.00 Feierliche Mitternachtsmesse mit dem Kirchenchor; Ausschnitte aus «Die Schöpfung von Josef Haydn» für Soli, Chor und Orchester Muriel Schwarz, Sopran Siddique Eggenberger, Tenor Andreas Büchler, Bariton Mittwoch, 25. Dezember, Weihnachten 10.00 Weihnachtsgottesdienst/ Eucharistie zusammen mit den italienischen Pfarreiangehörigen Musik: C. Brunner, Cello Donnerstag, 26. Dezember 10.00 Eucharistiefeier für die ganze Pfarrei Freitag, 27. Dezember 11.00 Kroaten-Familiengottesdienst

Ref. Kirche Knonau Freitag, 20. Dezember 20.00 Konzert Gesangverein in der Kirche, mit WeihnachtsSpiritual-Oratorium ad-hoc-Chor Obfelden Gesang: Caroline Spörri Sonntag, 22. Dezember, 4. Advent 17.00 Gottesdienst mit den Kolibri-Kindern Kolibri-Leiterin Anna Fischer Feier für alle mit Pfr. Maurer

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 22. Dezember 18.30 Kolibri Weihnachtsspiel «Die Reise mit der Zeitmaschine» Leitung: Ilona Lüscher Annemarie Frei, Vreni Bär Geschichte: Pfrn. Susanne Wey Musik: Silvia Seipp Dienstag, 24. Dezember 18.00 «Fiire mit de Chline» Leitung: Susann Studer Ernst Humbel 22.30 Christnachtfeier Leitung: Pfrn. Susanne Wey Gesang: Silvia Seipp Orgel und Klavier: Marianne Rutscho Eine weihnachtliche Feier zum Mitsingen Mittwoch, 25. Dezember 10.00 Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl Predigt: Pfrn. Susanne Wey Orgel: Marianne Rutscho

Ref. Kirche Mettmenstetten Freitag, 20. Dezember ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit im Chor Leitung Pfarrer Andreas Fritz Sonntag, 22. Dezember 10.00 Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Orgel Angela Bozzola 18.00 Öffnung 4. Adventsfenster Montag, 23. Dezember 19.30 Weihnachtskonzert buonamici-Quartett Dienstag, 24. Dezember 22.00 Christnachtfeier Pfarrer Andreas Fritz Orgel: Ursula Hauser und Violine: Nora Peterhans Mittwoch, 25. Dezember 10.00 Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl Pfarrer Andreas Fritz Orgel: Motoko Matsushita www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 22. Dezember 10.00 Regionaler Gottesdienst zum 4. Advent in der Kirche Affoltern mit Pfarrer Thomas Müller Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47 Dienstag, 24. Dezember 22.00 Heiliger Abend mit musikalischer Begleitung von Veronica Nulty, Orgel und William Nulty, Trompete Pfarrerin Elisabeth Armingeon Mittwoch, 25. Dezember 10.00 Festgottesdienst mit Abendmahl «Heisst Gott als Kind willkommen» (Lk. 2) mit Pfarrer Jörg Ebert Veronica Nulty, Orgel

Ref. Kirche Rifferswil Samstag, 21. Dezember 16.00 Familien-Weihnachtsfeier «Es chlopfet» Pfrn. Yvonne Schönholzer Heidi Thöni, Diana Fischer, Kolibris und JuKis Sonntag, 22. Dezember 9.30 Regional-Gottesdienst in Hausen Pfr. Markus Sahli Fahrdienst: 9.10 Uhr ab Volg Dienstag, 24. Dezember, Heiligabend 22.30 Christnachtfeier Matthäus 2, 1–12 «De Stärn zeiged de Wäg» Pfrn. Yvonne Schönholzer Therese von Büren, Orgel Claudia von Wartburg, Flöte Mittwoch, 25. Dezember, Weihnachten 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Micha 5, 1–4 «Beth Lächäm – Haus des Brotes» Pfrn. Yvonne Schönholzer Therese von Büren, Orgel Ursula Rechsteiner, Trompete

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Dienstag, 24. Dezember, Heiligabend 17.00 Kirche Wettswil: Familiengottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Fahrdienst: Anmeldung 23. Dezember Telefon 044 700 25 69 22.00 Kirche Wettswil: Christnachfeier mit Pfr. Matthias Ruff Musik: Patricia Meier, Harfe Fahrdienst: Anmeldung 23. Dezember Telefon 044 777 99 72 Mittwoch, 25. Dezember, Weihnachten 10.00 Kirche Stallikon: Gottesdienst mit Abendmahl Leitung Pfr. Otto Kuttler Musik: Casey Crosby und Chor Changing Times Fahrdienst: Anmeldung 23. Dezember Telefon 044 700 17 75

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 21. Dezember 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 22. Dezember 10.00 Eucharistiefeier Dienstag, 24. Dezember 16.00 Familiengottesdienst mit Krippenspiel anschliessend Apéro 17.30 Weihnachtsgottesdienst mit Philipp Meier, Trompete 23.00 Christmette mit MauritiusChor anschliessend Apéro Mittwoch, 25. Dezember 10.00 Weihnachtsgottesdienst mit Philipp Meier, Trompete anschliessend Apéro Donnerstag, 26. Dezember 10.00 Gottesdienst zum Stefanstag

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 21. Dezember, 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 22. Dezember 11.00 Wortgottesfeier Dienstag, 24. Dezember, Heiligabend 17.00 Familiengottesdienst mit Krippenspiel 23.00 Mitternachtsfeier mit dem Kirchenchor Mittwoch, 25. Dezember, Weihnachtstag, 11.00 Eucharistiefeier mit feierlicher Musik

Kath. Kirche Mettmenstetten Samstag, 21. Dezember 18.30 Santa Messa Sonntag, 22. Dezember 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Dienstag, 24. Dezember 17.00 Familiengottesdienst mit Krippenspiel «Die Nacht der Geschenke» 23.15 Christmette mit Pfr. A. Saporiti spez. musikalische Begleitung Mittwoch, 25. Dezember 9.30 Weihnachtsfeier mit Pfr. A. Saporiti Mit spezieller musikalischer Begleitung

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 22. Dezember, 4. Advent 10.30 Eucharistiefeier Dienstag, 24. Dezember Heiliger Abend 17.00 Familienweihnachtsfeier mit kleinem Krippenspiel 22.30 Festliche Weihnachtsmesse d/ital. zusammen mit den italienischen Pfarreiangehörigen Musik: M. Meier, Panflöte Mittwoch, 25. Dezember, Weihnachten 10.30 Weihnachtsgottesdienst/ Eucharistie, Musik: i flauti allegri Donnerstag, 26. Dezember 10.00 Eucharistiefeier für die ganze Pfarrei in Affoltern


Gewerbe

Freitag, 20. Dezember 2013

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Weihnachtsmann und Engel besuchten das Kinderspital Originelle und grosszügige Spende zweier Garagisten und der Renault Suisse SA Die Renault-Garagen Ernst Denzler, Birmensdorf, Daniel Schaub, Affoltern, sowie die Renault Suisse SA überbrachten dem Kinderspital ein Weihnachtsgeschenk in Form einer Wagenladung Spielzeug, vom Kispi bedürfnisgerecht ausgewählt. ................................................... von martin mullis

Brachten die Geschenke ins Kinderspital: Daniel Schaub, Ernst Denzler, Garagisten, Phillip Mörgeli, Renault SA, Ruth Meierhofer und Luk Decrom, vom Kinderspital (von links). (Bild Martin Mullis)

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24

Heilsarmee Affoltern a. A.,

Freitag, 20. Dezember 19.30 Twens: Pit-Stop Samstag, 21. Dezember 16.30 Twens: Weihnachtsabend mit den Senioren Sonntag, 22. Dezember 17.00 Abend-Gottesdienst Andi Wolf Kinderhüeti Montag, 23. Dezember 11.30 Mittagstisch Mittwoch, 25. Dezember 9.45 Weihnachts-Gottesdienst Pfr. Ueli Baltensperger Kinderhüeti, Kids-Treff-Ferienprogramm Mehr Infos: www.sunntig.ch

Sonntag, 22. Dezember 17.00 Korps-Weihnachtsfest Mittwoch, 25. Dezember 6.00 Weihnachtssingen in den Strassen und im Gefängnis in Affoltern 10.00 Weihnachtsgottesdienst mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 22. Dezember 9.45 Gottesdienst (Heinz Bähler) mit Chor und Brass Band Kinderhort Mittwoch, 25. Dezember 9.45 Weihnachtsgottesdienst (Heinz Bähler) Kinderhort

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 22. Dezember kein Gottesdienst Mittwoch, 25. Dezember 9.45 Weihnachtsgottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Der Weihnachtsmann traf am Mittwochabend mit dem grosszügigen Geschenk stilgerecht bei der Reha-Klinik des Kinderspitals in Affoltern ein. Wenn es für die Beschenkten auch durchaus verständlich gewesen wäre, wenn der Samichlaus in einem Renault-Automobil vorgefahren wäre, verzichtete er auf einen Motor mit vielen PS und beschränkte sich auf eine einzige «Eselstärke» samt Leiterwagen. Sozusagen als Ausgleich begleitete den Weihnachtsmann jedoch zusätzlich eine Assistentin mit Engelsflügeln. Die einzigartige Entourage war denn auch durchaus gerechtfertigt, immerhin bestand die Wagenladung

aus sehr vielen schön verpackten Geschenken. Die Geschichte rund um die Präsente für die Patienten im RehaZentrum des Kinderspitals ist schnell erzählt.

Spielwaren für rund 2000 Franken Die beiden Garagisten Ernst Denzler, Birmensdorf und Daniel Schaub, Affoltern wollten den Kindern im Krankenhaus zum Weihnachtsfest eine Freude bereiten. Die Direktion der Renault Suisse SA in Urdorf fand die Idee ihrer beiden Markenvertreter schlicht grossartig und beteiligte sich ebenfalls spontan. So kam eine Summe von rund 2000 Franken zusammen, mit welcher beim Internet Spielzeugvertrieb «Denzler-Toy» Spielwaren vom Kispi ausgewählt, bestellt und an diesem Abend vom Weihnachtsmann mit Engel und Esel im Reha-Zentrum in Affoltern geliefert wurden. Die stimmige Übergabe mit Fackeln und Weihnachtsdekoration an die Vertreterin des Kispis, Ruth Meierhofer, wurde von vielen Kindern und Eltern, welche sich über die generöse Spende sehr freuten, mitverfolgt.

Wiesenstrasse 10

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 22. Dezember 10.30 Gottesdienst Sonntagsschulen/Unterricht Mittwoch, 25. Dezember 10.30 Familiengottesdienst

Gemeinde für Christus Schulweg 1 Ottenbach, Sonntag, 22. Dezember 14.00 Gottesdienst Wir heissen Sie herzlich willkommen

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntag, 22. Dezember 10.00 bis 11.30 Uhr Festlicher Weihnachtsgottesdienst mit der Geschichte von Varenka Dienstag, 24. Dezember 16.30 bis 17.15 Uhr Andacht zum Heiligen Abend

Wilma Wyss (links) ist die neue Wirtin auf dem Albishorn. Sie wird unterstützt von ihrem Partner Hans Kryenbühl und Tochter Lisa. (Bild Marianne Voss)

Klein, frisch und freundlich Bergrestaurant Albishorn unter neuer Leitung Seit Anfang Dezember ist die Zugerin Wilma Wyss Wirtin im Bergrestaurant Albishorn. Sie kocht mit frischen regionalen Produkten und möchte, dass ihr Restaurant ein Ort ist, wo sich alle wohl fühlen, auch Wanderer mit Hunden. ................................................... von marianne voss An diesem Sonntag ist das Gasthaus auf dem Albishorn auch nachmittags voll besetzt. Wanderer aus dem Säuliamt, der Stadt Zürich, aus dem Zugerbiet oder vom Zürichseeufer haben sich an den Tischen niedergelassen. Da und dort liegt auch ein Vierbeiner unter dem Tisch. Einige der Gäste geniessen noch das Tagesmenü: Gehacktes und Hörnli. Andere lassen sich Kaffee und Wähe oder Nussgipfel servieren. Die Aussicht ist atemberaubend. Auf der einen Seite der Blick über den

Zürichsee und das ganze Zürcher Oberland. Auf der andern Seite liegen dem Gast das Säuliamt und ein gewaltiges Alpenpanorama zu Füssen. Unter den zahlreichen Besuchern sitzt auch der Besitzer der Liegenschaft, der Apotheker Daniel Reitzer. Er freut sich, dass «seine» Beiz seit der Eröffnung Anfang Dezember so gut läuft. Und er steht voll und ganz hinter dem Konzept seiner Pächterin, der Wirtin Wilma Wyss. Daniel Reitzer hat das Restaurant im vergangenen Frühling gekauft. «Hier ist der schönste Platz vom ganzen Kanton Zürich», schwärmt er und ergänzt scherzend:» Klar, ich habe mir mit diesem Kauf ein teures Hobby zugelegt.» Das Gebäude braucht eine umfassende Sanierung. Die werde er nun schrittweise in Angriff nehmen.

Wunschtraum erfüllt Und wer ist die neue Wirtin? Wilma Wyss ist Zugerin und war zuletzt Lei-

terin Hauswirtschaft im Altersheim Neustadt in Zug. Jetzt arbeitet sie nicht nur auf dem Albishorn, sondern ist auch mit Sack und Pack auf den Aussichtspunkt gezogen. «Ich habe mir einen Wunsch erfüllt», erklärt sie. Es sei immer ihr Traum gewesen, wenn die Kinder gross seien, einmal eine Beiz zu führen. Sie verstehe sich als Wirtin und Gastgeberin und ihr Ziel sei, dass sich hier alle wohl fühlen. «Ich wünsche mir, dass meine Gäste bald nicht nur aufs Albishorn gehen, sondern zur Wilma», verrät sie. Wilma Wyss wird von ihrem Partner Hans Kryenbühl und ihrer Tochter Lisa unterstützt. Und sie hat eine tatkräftige Crew, die an diesem Sonntag alle Hände voll zu tun hat. Ihr Motto sei «Klein, frisch und freundlich». Auf der Speisekarte ist für jeden Gluscht etwas zu finden: Rösti, Ravioli, Suppen, Käsekuchen oder kalte Plättli. Das Restaurant Albishorn ist täglich von 9 bis 22 Uhr geöffnet. Ruhetag ist am Donnerstag.


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Vermischtes

Freitag, 20. Dezember 2013

«Aufhören, wenn es am Schönsten ist» Letztes Weihnachtskonzert im Landgasthof Krone in Hedingen Am Sonntag, 15. Dezember, spielten zum fünften und letzten Mal die Schwarzwaldkrainer ein Oberkrainer Weihnachtskonzert. Von Anfang an herrschte eine ganz spezielle Stimmung im restlos ausverkauften Kronensaal, ob das wohl die Vorahnung war auf die Schocknachricht die später folgen sollte? ................................................... von dani hess Schwungvoll eröffneten die Weltklassemusikanten das traditionelle Kon-

«Freunde, wir bleiben Freunde» Liebe Mägi und lieber Franz, die «Kronen»-Familie wünscht Euch auf dem nächsten Lebensabschnitt viel Gesundheit und Zufriedenheit. Wir wissen, dass der Entscheid aufzuhören auch für Euch nicht einfach war, aber denkt immer daran, ihr habt da etwas Einmaliges und Unvergessliches geschaffen. Zurück bleiben wunderbare Erinnerungen an all die vielen schönen Stunden mit Freunden in der «Krone» in Hedingen. Wir hoffen, Euch weiterhin auf der alljährlichen Reise nach Slowenien anzutreffen, denn auch wenn die «Krone» irgendwann im Verlaufe des nächsten Jahres schliessen wird und wir uns nicht mehr so oft sehen werden, so denkt immer daran, ganz getreu nach dem Motto und einem Titel von Slavko Avsenik: «Freunde, wir bleiben Freunde»! (dh.)

Die Schwarzwaldkrainer zogen am vergangenen Sonntag das Publikum in ihren Bann. (Bild Walter Aregger) zert mit vielen Titeln aus der Feder von Slavko und Vilko Avsenik. Aber nicht nur typische Oberkrainerklänge waren zu hören, auch Weihnachtslieder, neu arrangiert und oberkrainergerecht vorgetragen, wurden zum Besten gegeben. Den Musikern gelang es von Anfang an, das Publikum in ihren Bann zu ziehen. Im festlich geschmückten Saal wurde es dann aber plötzlich still, als sich der «Kronen»-Wirt aus Hedingen, Franz Gasche, auf die Bühne begab und einen Moment um Ruhe bat. Wer Franz Gasche kennt, der konnte bereits an seiner Körpersprache erahnen, dass die Nachricht, die er gleich zu verkünden hatte, keine einfache war. Auch wenn es viele der mittlerweile grossen «Kronen»-Familie bereits ahnten, so sass der Schock doch sehr tief, als Franz verkündete, dass dies das letzte Weihnachtskonzert in der Krone sein werde. Seine Frau Mägi und er hätten sich entschlossen, den ihnen zustehenden und wohlverdien-

ten Ruhestand anzutreten. Nun musste Franz Gasche nicht mehr speziell um Ruhe im Saal bitten …!

Ein «Oberkrainermekka» Über mehrere Jahrzehnte haben sich die Wirtsleute mit ihrem Team aufopfernd für das leibliche Wohl der Gäste eingesetzt und seit ein paar Jahren war die Krone zum Oberkrainermekka avanciert. Nur das Beste vom Besten aus der Oberkrainerszene war in der «Krone» anzutreffen. Etliche Spät- und Frühschoppen durften in der Krone abgehalten werden. Franz Gasche betonte bei seiner Abschiedsrede, dass man aufhören sollte, wenn es am Schönsten ist, und dass dieses Fest dann eines der schönsten wurde, dafür sorgten die Musikanten und natürlich auch das Publikum. Mit speziellen Titeln wie «Das Hirtenlied» oder zum Beispiel «Amazing Grace», welches mit nicht weniger als 7 verschiedenen Blasinstrumenten vor-

getragen wurde, sorgten im Saal für Gänsehaut. Die Schwarzwaldkrainer verfügen selbstverständlich auch über eigene Kompositionen, welche sich auf Augenhöhe mit dem Titeln der Original Oberkrainer befinden. Auch der Samichlaus mit seinem Schmutzli und sogar einem Engel liessen es sich nicht nehmen und betraten die Bühne. Über all die Jahre hinweg haben viele gute Geister dazu beigetragen, dass die «Krone» in Hedingen für immer unvergesslich bleiben wird. Einige wurden deshalb vom Samichlaus auch beschenkt und auch er hielt eine emotionale Abschiedsrede, welche unter die Haut ging.

«Kronen»-Saal zum letzten Mal in einen Hexenkessel verwandelt Nach diesem Auftritt legten die Schwarzwaldkrainer dann so richtig los und das Publikum verwandelte den Kronensaal zum letzten Mal in einen Hexenkessel, so als gäbe es kein

Morgen mehr, was im weitesten Sinne und aus Oberkrainersicht ja auch zutrifft. Nach vielen Zugaben kam dann der schmerzlichste Moment des Abends; der Abschied! Aus und vorbei! Dies war das letzte offizielle Oberkrainerkonzert in der «Krone» Hedingen! Einige der Anwesenden versuchten sich gar nicht erst zurückzuhalten und so floss bei Klein und Gross die eine oder andere Träne. Allen war bewusst, dass es so etwas wie in der «Krone» in Hedingen wohl in dieser Gegend wohl nie mehr geben wird. An dieser Stelle erwähnt sei Tamara Zingg, die über all die Jahre hinweg die diversen Oberkrainergruppen nach Hedingen holte. Zur guten Stimmung trug jeweils auch der Oberkrainerclub Prijatelji od Slovenia unter der Leitung der Gebrüder Bonetti seinen Teil bei. Das ganze Kronenteam schliesslich stellte immer aufgestellt und freundlich die hungrige und durstige Gästeschar zufrieden.

Vielfalt des kulturellen Schaffens in der Region aufzeigen Rückblick 2013 der Galerie Märtplatz in Affoltern Das Ausstellungsjahr der Galerie Märtplatz in Affoltern ist mit den filigran und schön ausgestellten Glas- und Holzjuwelen des Affoltemer Ehepaares SchneiterLüchinger zu Ende gegangen. Wiederum war es das Ziel der Kulturkommission und der Galeristinnen, vielfältiges kulturelles Schaffen im Bezirk Affoltern und Umgebung zu zeigen. ................................................... von irma gerber, galerie märtplatz kultur in affoltern Im März startete die Galerie fulminant mit der breit beachteten Ausstellung des Malers und Grafikers H.U. Steger aus Maschwanden. Ein ganzseitiger Bericht mit viel Insiderwissen und Hintergrundinformationen erschien im Tages-Anzeiger in Zürich, wo der Künstler viele Jahre als Karikaturist die Leserschaft mit seinen spitzen Zusammenfassungen informierte und unterhielt. Dieser Bericht lockte zahlreiche neue Besucher in die Galerie. Sprachmüll, Souvenirs und die letzten (Kinder-) Bücher waren ebenso zu finden. Schritte, so der Name der zweiten Ausstellung, widmete sich im April liebevoll den Öl- und Pastellbildern von Gianna Zumstein aus Affoltern und sie brachte gleich den Tessiner Numa Del Parente aus ihrer alten Heimat mit seinen aussagekräftigen Skulpturen mit. Fasziniert konnte in dieser Ausstellung verfolgt werden, wie sich ein

schönes Stillleben in mehreren Schritten in ein abstraktes Gemälde verwandelte.

Gelobter Ausstellungssaal Frisch und jugendlich mixte der Hausemer Mike Knobel alias «Ämka» den besonnenen Galerieraum im Mai auf, indem er seine grafischen Kunstwerke präsentierte. Er hatte bereits im Januar desselben Jahres in der Gemeindebibliothek Affoltern eine Ausstellungsplattform erhalten. In die spätsommerliche Ambiente dann im September passten die Erinnerungen von Katharina Gessler an die erste Begegnung und Reise mit dem Kunstmaler Georg Gessler und den Katharina-Bildern mit dem Titel «Kunst, Quelle der Lebensenergie». Diese Lebensenergie war auch in dem witzigen Kurzfilm zu spüren, den Katharina mitbrachte. Er zeigte GeGe bei der Arbeit aus längst vergangenen Tagen und wurde zum ersten Mal öffentlich gezeigt. Eine Trouvaille, die Lust macht, das Atelier des verstorbenen Kunstmalers in Ottenbach einmal zu besuchen! Das eingespielte Herrenduo mit dem Affoltemer Bruno Arnold und Angelo De Moliner aus Aarau bewährte sich erneut. Auf den Tag genau nach vier Jahren eröffneten sie ihre Ausstellung in der Galerie Märtplatz am 1. November und gewährten Einblick in ihr Schaffen. Die Acryl-Bilder von Bruno Arnold harmonierten in gelungenster Art und Weise mit den Baumgefässen von Angelo De Moliner. Die sorgfältige Raumgestaltung ergab ein sehr

harmonisches Raumgefühl und der allgemein als schön empfundene Ausstellungssaal wurde vielfach gelobt. Egal, in welchem Winkel des Raumes man sich befand, die Exponate ergänzten sich wunderbar und erfreuten das Auge. Die neue Deckenbeleuchtung, die endlich in diesem Jahr realisiert werden konnte, gab dem Galerieraum zusätzlichen Glanz.

Auf Keramik folgt Quilt Die sechste und letzte Ausstellung im Galeriejahr widmet sich traditionell einem handwerklichen Thema, wobei die Grenze zwischen Kunsthandwerk und Handwerk durchaus fliessend sein darf. Eigenwillige Keramica, wunderschöne textile Arbeiten und geflochtene Meisterwerke wurden in den Weihnachtsausstellungen der letzten Jahre gezeigt. Nun wurde Glas das Thema der Winterausstellung. Das Ehepaar Martina Schneiter-Lüchinger und Bruno Schneiter präsentierten ihre Glas- und Holzjuwelen während drei Wochenenden bis zum 15. Dezember. Objekte, die am letzten Ausstellungstag nicht abgeholt wurden, sind ab sofort bei Martina SchneiterLüchinger, Tel. 044 761 22 51 abholbereit. Mit den Ausstellungen in der Galerie Märtplatz im 2014 wird die Reihe um das Sichtbarmachen des vielfältigen künstlerischen Schaffens in der Säuliämter Region und Orstansässiger weitergeführt und eröffnet im März mit einer vielversprechenden, erfrischenden Frühlingsausstellung der Aeugster Quilterin Beatrice Lanter.

Wer fühlt sich angesprochen, bei der Kulturplanung mitzuarbeiten? (Bild zvg.) Wer interessiert sich für das kulturelle Angebot

Kontakt: Kultur in Affoltern, Postfach,

in Affoltern und möchte in der Gestaltung des viel-

8910 Affoltern oder kia@affolternamalbis.ch.

schichtigen Programmes oder der Ausstellungen in

Neue Mitglieder in der Kulturkommission

der Galerie Märtplatz mitwirken?

sind herzlich willkommen.


Vermischtes

Freitag, 20. Dezember 2013

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zwischen-ruf

Drei Tage im Dezember Ein Drittklässler sagt zu unserer hübschen Kenianerin «Bruuns Biescht». Sie weint und ich bin wütend. Zum xten Mal gilt es, darüber zu reden, dass sie interessant ist, unsere Völkervielfalt in der Klasse. Und über Respekt gegenüber Andersfarbigen, Andersredenden, Andersdenkenden. Ich notiere den Vorfall und verlange die Unterschrift der Eltern. Am nächsten Tag wird mir diese lachend präsentiert. Weder Vater noch Mutter hätten geschimpft. Und weshalb nicht? Weil er einen Zettel dem Brief beigelegt habe mit der Bitte: «Macht kein grosses Hallo wegen dieser Unterschrift.» Einen Tag später fahren wir mit dem Tram. Die Kinder singen «Stille Nacht». Wie schön! Aber was höre ich da? «Buddha, der Retter ist da-aa, Buddha, der Retter ist da.» «Was soll das?» «Damit sich unsere Ausländer nicht ausgeschlossen fühlen.» Ute Ruf

in kürze

Master in Corporate Finance Anfang Dezember erhielten 15 erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen des MAS Corporate Finance ihren «Master of Advanced Studies Hochschule Luzern/FHZ in Corporate Finance». Darunter war auch Marina Gastager aus Uerzlikon. Herzliche Gratulation!

Lebkuchen selber pflücken Mit einem besonderen Weihnachtsbaum versüsst die Bäckerei-Café Betschart die Adventszeit: Auf dem Platz Burgwies mitten in Bonstetten steht er, reich geschmückt, und lädt Passanten ein, Lebkuchen zu pflücken. «Es hed so langs hed.»

Theoretisch und praktisch überzeugt Ein Hedinger vertrat die Schweiz an der Techniker-WM von Isuzu Am 27. November fanden in Tokio zum achten Mal die internationalen Techniker-Weltmeisterschaften von Isuzu statt. Zum ersten Mal hatte die Schweiz ein Team am Start. Mit dabei: Beat Schmid aus Hedingen. Nach einer Vorausscheidung in der Schweiz und einer Qualifikation in Italien stand das Team Schweiz fest: Unter der Leitung des Coaches Marco Gardinale von Midi Europe srl konnten die Techniker Daniel Iten von Bolliger Nutzfahrzeuge AG und Beat Schmid von Werner Gehrig Nutzfahrzeuge AG die weiteren Vorbereitungen für die Meisterschaften starten. Neben den intensiven persönlichen Vorbereitungen, dem praktischen Alltag im Betrieb wurde in einem mehrtägigen Training im Trainingszentrum von Midi Europe srl, Italien, die Teamzusammenarbeit und das praktische Wissen gefestigt. Am Sonntagabend, 24. November, brachte das Flugzeug ab Kloten das Team Schweiz in die Millionen-Metropole Tokyo, wo sich auch der Hauptsitz und das Trainingszentrum von Isuzu befinden. Die Teams aus verschiedenen Nationen trafen nach und nach ein und am Dienstag, 26. November, fiel dann der Startschuss zur ei-

Arbeiten unter Beobachtung: Nach dem Ausmessen von diversen Lagerungen stellt Beat Schmid nun die Steuerkette für die Nockenwelle ein. (Bilder zvg.)

gentlichen «Isuzu World Technical Competition»: Die Teams wurden in den Ablauf der Meisterschaften eingeführt und konnten die Arbeits-Plattformen und Aufenthaltsräume besichtigen. Die Nervosität nahm stetig zu. Am Wettbewerbstag, Mittwoch, 27. November, waren die Teams den ganzen Tag abgeschottet: kein Kontakt zu anderen Teams, kein Kontakt zu den angereisten Gästen. Unter den Die Schweizer Delegation von links: Beat Schmid kritischen Augen aus Hedingen, Coach Marco Gardinale und Daniel Iten.

der Isuzu-Konzernspitze, der verschiedenen Landesvertreter und der zugeordneten Schiedsrichter, wurde an den praktischen Arbeitsplätzen konzentriert und zielorientiert im Team gearbeitet. Im theoretischen Teil galt es, in Einzelarbeit 25 Fragen auf technisch höchstem Niveau zu lösen. Grosser Druck lastete auf den Titelverteidigern aus Neuseeland und auf den ewigen Favoriten aus Japan. Japan konnte dem Druck standhalten und gewann nach 2006 und 2010 zum dritten Mal, vor den Teams aus Australien und Israel. Für die meisten überraschend, belegte das Team Schweiz den hervorragenden vierten Platz – dies bei der ersten Teilnahme eines Schweizer Teams überhaupt!

Aqua-Fitness ist äusserst gefragt Kurs im Hallenbad Ottenbach ab 10. Januar Die erfahrene Aqua-Fitness-Trainerin Margrit Hard hat sich nach unfallbedingter Auszeit kürzlich zurückgemeldet und kann neu wieder im Hallenbad Ottenbach einen Aqua-FitnessKurs anbieten. Margrit Hard hat schon im 1996 erstmals im Hallenbad in Ottenbach Kurse gegeben. Margrit Hard ist diplomierte Aqua-Fitness-, Aerobic- sowie Gymnastik-Instruktorin und kennt sich aus im Body-Shaping, in Sport- und Ernährungstherapie. Sie leitete auch Kurse und Weiterbildungen für die EAA (European Aquatic Association).

ten diversen Weiterbildungen im Wasser wie zu Land werden die Lektionen nach den neusten Erkenntnissen mit fetziger Musik und diversen Geräten umgesetzt. Jedermann und -frau ist herzlich willkommen zum neuen Kurs im Hallenbad Ottenbach. Aqua-Fitness ist der Trendsport auch für Unsportliche. Gelenkschonung, geringstes Verletzungsrisiko, hoher Kalorienverbrauch und psychisch-physisches Wohlbefinden machen diese Wassersportart zum Erlebnis. Kurs im Hallenbad Ottenbach, vom Freitag,

Mit fetziger Musik und diversen Geräten Durch die jahrelange Erfahrung und durch die seit letztem Jahr absolvier-

10. Januar, bis 11. Juli 2014, jeweils 20.20 bis 21.05 Uhr. Die 20 Kursstunden kosten 450 Franken, inkl. Bad-Eintritt. Kontakt und Anmeldung: Margrit Hard, www.margrit-hard.ch,

«Feines für ein sommerliches Picknick». Appetitanregendes Bild aus dem Kochbuch von Matthias Studer, aufgenommen an der Reuss bei Obfelden. (Bild zvg.)

«Regionale Küche in vier Jahreszeiten» Kochbuch von Matthias Studer, Knonau

E-Mail: margrit_hard@bluewin.ch.

Essen ist viel mehr als nur Nahrungsaufnahme. Der Knonauer Fotograf Matthias Studer präsentiert in seinem Kochbuch auf 52 Seiten 40 Rezepte. Der Schwerpunkt liegt auf saisonalen und fair gehandelten Produkten.

Gelenkschonend, geringes Verletzungsrisiko, hoher Kalorienverbrauch – das ist Aqua-Fitness. (Bild zvg.)

«Ein spontanes Festessen» heisst das zweite Rezept im neusten Kochbuch von Matthias Studer. Bärlauch und Radieschen setzen in dieser Kreation die Akzente. Weiter folgen im Frühling etwa Artischocken und Spargeln. Hinter den saisongerechten Rezepten stehen Monika und Magdalena

Küng sowie die Knonauerin Mechtild Willi Studer. Wo nicht anders vermerkt, sind die Rezepte für vier Personen gerechnet. Fotograf Matthias Studer hat die Zutaten und fertigen Gerichte dann appetitanregend in Szene gesetzt. Und was empfiehlt das Kochbuch für die aktuelle Winterzeit? Unter anderem Gerstensuppe und heisse mexikanische Schokolade. (tst.) Regionale Küche in vier Jahreszeiten – Eine kulinarische Reise. Erhältlich in der Buchhandlung Scheidegger, Affoltern oder bei Matthias Studer, E-Mail: ms@matthiasstuder.ch. Verkaufspreis Fr. 19.50, ISBN 978-3-033-03788-5.

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Veranstaltungen

Freitag, 20. Dezember 2013

agenda

gen im Dorf, Kinder und Erwachsene herzlich willkommen. Besammlung reformiertes Pfarrhaus.

Freitag, 20. Dezember

Kappel am Albis

Knonau

17.15: Musik und Wort im Klosterkeller mit dem ILIOS Quartett. Andrzej Kilian, Violine; Seiko Morishita, Violine; Dominik Ostertag, Viola; Anita Federli-Rutz, Violoncello. Eintritt frei, Kollekte. Anschliessend kostenpflichtiges Nachtessen möglich, auf Voranmeldung. Klosterkeller. 17.15: KEIN offenes Singen während der Schulferien. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

20.00: Oratorium zur Weihnacht «There is a light» von Lorenz Maierhofer. Leitung Angela Bozzola mit den Chören Gesangverein Knonau, Ad hoc Chor Obfelden und Pfarreichor kath. Kirche Mettmenstetten. mit Solisten und Musikern. Reformierte Kirche.

Stallikon 20.00: Weihnachtskonzert mit dem Chor «Changing Times» mit beliebten Weihnachtsliedern aus der ganzen Welt in Deutsch, Latein und Englisch. Eintritt frei/Kollekte. Kirche.

Donnerstag, 26. Dezember Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Recéption). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Samstag, 21. Dezember Affoltern am Albis 08.00-12.00: Letzter Wochenmarkt 2013 mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, frisches Brot, süsses Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, Tiroler Spezialitäten und griechische Köstlichkeiten, Handwerk und Schmuck, frischer Fisch. Marktplatz.

Bonstetten 11.00-17.00: Advents-Samstage mit Taschen, Accessoires von Ramon Kuster, Seidenkreationen von Rita Tomasini. Tomasini Creazioni. Birchstrasse 4.

Mettmenstetten 10.00-16.00: Brocki - breites Angebot in guter Qualität. Evang. Missionshaus Güetli. Rossau.

Der schüchterne Walter Mitty (rechts, Ben Stiller) stürzt sich in sein erstes reales Abenteuer. (Bild zvg.)

«Feelgood-Movie» für die Festtage

Ausstellungen

«The Secret Life Of Walter Mitty» im Kino Cinepol

Kappel am Albis

Der schüchterne Walter Mitty arbeitet im Fotoarchiv der Zeitschrift Life! und entflieht seinem grauen Alltag am liebsten mit Tagträumen. Als ein wichtiges Bild unauffindbar ist, stürzt sich Walter auf der Suche nach diesem in sein erstes reales Abenteuer – eines, das ihn für immer verändern wird. Ben Stiller mal anders. Es wagt niemand zu bezweifeln, dass Stiller

17.00: Oratorium zur Weihnacht «There is a light» von Lorenz Maierhofer. Leitung Angela Bozzola mit den Chören Gesangverein Knonau, Ad hoc Chor Obfelden und Pfarreichor kath. Kirche Mettmenstetten. mit Solisten und Musikern. Reformierte Kirche.

14.00-16.30: Weihnachtsfeier für Senioren. Für Fahrdienst bitte frühzeitig melden bei L. Curt, Telefon 044 764 07 22. Anmeldung nicht erforderlich. Gemeindesaal Weid.

dem Cäcilienverein, der Chorpassagen aus «Die Schöpfung» von Joseph Haydn vorträgt. Weihnachtssingen für jedermann um 22.45 Uhr, danach Einzug in die Kirche. Katholische Kirche. Seewadelstrasse 13.

Mittwoch, 25. Dezember Hausen am Albis 06.00-08.00: Currende-Singen. Singbüchlein werden abgegeben. Taschenlampe mitnehmen, Kleidung der Witterung anpassen.Sin-

Ein Bussard oder ein Milan? Der Natur- und Vogelschutzverein Bezirk Affoltern (Nvba) veranstaltet ab Mitte Februar 2014 einen Vogelkunde-Einführungskurs. An elf Anlässen lernt man die häufigsten Vögel der Region kennen. An sechs Theorieabenden, jeweils am Dienstag in Affoltern, werden die verschiedenen Lebensräume und ihre Bewohner mit Ton und Bild vorgestellt. Am darauffolgenden Wochenende findet jeweils eine ca. dreistündige Feldexkursion statt. Zentrales Anliegen des Kurses ist es, die Freude an die Natur zu wecken und zu stärken und dabei die Kenntnisse über die Vogelwelt zu verbessern. Infos: www.nvba.ch.

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Grosse Spannung verbreitete das Jassturnier bis zum letzten Stich. Schliesslich setzte sich das Team Lea Maurer und Simone Hedinger, welches nach drei Runden noch weit hinten in der Rangliste stand, dank einem mächtigen Schlussspurt durch und gewann mit einem einzigen Punkt Vorsprung vor der Equipe Marco Meili und Thierry Bühler. Weitere 38 Zähler zurück gewannen Bruno Servodio und Daniel Margreth den dritten Platz. Gut angekommen ist auch die Buffetverpflegung, wo alle Teilnehmer mit einem feinen heissen Schinken, verschiedenen Salaten und zuletzt einem prächtig gefüllten Dessertbuffet verwöhnt und verpflegt wurden. Feuchtfröhlich ging es später an der Bar zu und her, an welcher das Fussballjahr 2013 gemeinsam verabschiedet wurde.

Patzer und faire Geste Wie immer an diesem Anlass, wurde der Hauptpreis, ein Gutschein vom

agenda-einträge Veranstaltungshinweise für die Ausgabe vom 31. Dezember bis spätestens Donnerstag, 26. Dezember, per E-Mail an: uschi.gut@azmedien.ch

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................................................... von andreas wyniger

Montag, 23. Dezember

Affoltern am Albis 23.00: Mitternachtsmesse mit

Schulhaus Loomatt: Kunstforum Stallikon: Bilder auf Keramik und Leinwand von Cecilia Betancourt. Öffungszeiten Kunstforum: Mo 19-20.30, Sa 10-12 Uhr. Bis 18. Januar 2014.

und weitere Details unter www.cinepol.ch.

Mit einer grossartigen Teilnehmerzahl von 192 Jasserinnen und Jassern, einem stimmungsvollen Abend und tollen Preisen für alle 96 Teams ging am vergangenen Wochenende das vom Fanionteam des FC Wettswil-Bonstetten organisierte 12. FCWB Jass-Open über die Bühne.

Hausen am Albis

Dienstag, 24. Dezember

Stallikon

Mittwoch, 25. Dezember, 21 Uhr. Reservation

Rundum gelungenes 12. FCWB Jass-Open

Sonntag, 22. Dezember

durch die Rockgeschichte» mit Cover-Band «Flahback».Break Eventhall, Eintritt frei

ge, für die auch die legendäre Shirley MacLaine in der Rolle von Walters Mutter gewonnen werden konnte, ist hervorragende Unterhaltung garantiert. Wer den Trailer bereits gesehen hat, ist sich sicher: Das wird ein richtiger «Feelgood-Movie» für die Festtage.

«Ein toller Abend»

Obfelden

Affoltern am Albis 20.00: 14 Jahre Break:«Zeitreise

ein grossartiger Schauspieler und Filmemacher ist. Allein, durch die überwiegend komischen Rollen, die er darzustellen pflegt, wird er leider oft unterschätzt. Mit «The Secret Life Of Walter Mitty», der am 25. Dezember 2013 in die Kinos kommen wird, könnte sich das über Nacht ändern. Mit einer spritzigen Handlung und einer eindrucksvollen Schauspielerrie-

Kloster Kappel, Kappelerhof 5: Bilder-und Buchausstellung «Vom Licht geführt». Bilder von Markus Sandhofer, Gedichte von Helena Aeschbacher-Sinecká. Offen täglich 8-22 Uhr. Bis 20. Januar 2014.

kino kino kino Tel. Reservation/Auskunft: Mo bis Fr 9–12 h sowie ab 14 h, Sa/So ab 12 h

SEEHOF 1 041 726 10 01 ZUG

!!!Am 24. Dezember bleiben die Kinos abends, am 25. Dezember ganztags geschlossen!!! 4. Woche/Reduz. Eintrittspr.! Sa/So/Mo/Di 14.15 h 2D So auch 11 h 3D DIE EISKÖNIGIN – D gespr., ab 6/4 J.

VÖLLIG UNVERFROREN (FROZEN)

Das stolze Siegerpaar Lea Maurer und Simone Hedinger. (Bilder zvg.) Uto Kulm im Wert von 500 Franken, der erneut von der Firma W.R. Bernhard AG, Sanitär, Wettswil, gespendet wurde, verlost. Aufgrund eines Patzers des Moderators, welcher sich auch an dieser Stelle nochmals entschuldigt, wurde fälschlicherweise zuerst das falsche Team als Sieger ausgerufen. Nach der Korrektur und Dank der Grosszügigkeit des Spenders Reto Bernhard sowie dem sportlichen Verständnis aller Beteiligter, fand der Preis dann doch zum Gewinnerpaar Dölf Lang und Manfred Grob. Selbiger Dölf Lang hätte auch noch den ersten Preis (Früchtekorb von Mode Schiavone, Bonstetten) im Schätzwettbewerb gewonnen. Grosszügig verzichtete dieser jedoch und überliess seinen Gewinn der zweitplatzierten Ursula Bünter. Also alles in allem ein toller Abend und man darf sich allseits schon sehr auf die Austragung im nächsten Jahr, welche am 13. Dezember 2014 stattfinden wird, freuen. Gesamte Rangliste

Dölf Lang überliess den Schätz-Preis Ursula Bünter.

unter www.fcwb.ch.

So 11 h (im Seehof 2) F/d, ab 14/12 J. Von Asghar Farhadi, mit Taher Rahim uva. Letzte Tage! Do/Fr 18 h INSIDE LLEWYN DAVIS E/d/f, ab 12/10 J. Von Joel & Ethan Coen, mit Carey Mulligan uva. 2. Woche! Do/Fr/Sa/So/Mo 20.15 h 3D Sa/So/Mo auch 16.45 h, 2D THE HOBBIT: E/d/f, ab 12/10 J. Matinee!

LE PASSÉ

THE DESOLATION OF SMAUG Von Peter Jackson, mit Cate Blanchett uva.

SEEHOF 2 041 726 10 01 ZUG

!!!Am 24. Dezember bleiben die Kinos abends, am 25. Dezember ganztags geschlossen!!! Sa/So/Mo/Di 14.15 h D gespr., ab 6/4 J. Von Nicolas Vanier, mit Tchéky Karyo uva. Letzte Tage! Do/Fr 18 h THE LUNCHBOX OV/d/f, ab 10/8 J. Premiere/Reduz. Eintrittspr!

BELLE & SEBASTIAN

(DABBA) Von Ritesh Batra, mit Irrfan Kahn uva. 7. Woche! Sa/Mo 17 h FACK JU GÖHTE D gespr., ab 12/10 J. Von Bora Dagtekin, mit Katja Riemann uva. Letzte Vorstellung! So 16.45 h

THE HUNGER GAMES – CATCHING FIRE D gespr., ab 12/10 J. Von Francis Lawrence, mit Jennifer Lawrence uva. Do/Mo 20.30 h, E/d/f Ab 14/12 J. Von Jim Jarmusch, mit Tilda Swinton uva. 2. Woche! Fr/Sa 20.30 h 3D, So 20.30 2D DER HOBBIT: D gespr., ab 12/10 J. Premiere!

ONLY LOVERS LEFT ALIVE

SMAUGS EINÖDE

Von Peter Jackson, mit Martin Freeman uva.

GOTTHARD 041 726 10 02 ZUG

!!!Am 24. Dezember bleiben die Kinos abends, am 25. Dezember ganztags geschlossen!!!

LUX 041 726 10 03 BAAR

!!!Am 24. Dezember bleiben die Kinos abends, am 25. Dezember ganztags geschlossen!!!

Premiere/Reduz. Eintrittspr.! Do/Fr 18 h Sa/So/Mo/Di 14.30 h, D gespr. DIE SCHWARZEN BRÜDER Ab 8/6 J. Von Xavier Koller, mit Moritz Bleibtreu uva. 5. Woche! Sa/So/Mo 17 h BLUE JASMINE E/d/f, ab 10/8 J. Von Woody Allen, mit Cate Blanchett uva. Premiere! Do/Fr/Sa/So/Mo 20.15 h LE PASSÉ F/d, ab 14/12 J. Von Asghar Farhadi, mit Tahar Rahim uva.

4. Woche/3D/Reduz. Eintrittspr.!

Sa/So/Mo 14 h

DIE EISKÖNIGIN – 3D-D, ab 6/4 J. VÖLLIG UNVERFROREN (FROZEN) 2. Woche! Do/Fr 20.15 h 3D Sa/So/Mo auch 16.30 h 2D, 20.15 h 3D, Di 14 h 3D DER HOBBIT: D gespr., ab 12/10 J.

SMAUGS EINÖDE Von Peter Jackson, mit Martin Freeman uva.


Veranstaltungen

Freitag, 20. Dezember 2013

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Zeitreise durch die Rockgeschichte 14 Jahre Break: Party mit «Flashback»

Chorprobe mit Musikern. (Bild André Chollet)

«There is a light» Oratorium in Knonau und Obfelden Dieses Wochenende führen unter Leitung von Angela Bozzola drei Chöre das Oratorium zur Weihnacht «There is a light» von Lorenz Maierhofer in den reformierten Kirchen Knonau und Obfelden auf. Zum bekannten Chortandem des Gesangvereins Knonau und des Ad hoc Chors Obfelden gesellt sich dieses Jahr der katholische Pfarreichor von Mettmenstetten als Gastchor. Die Aufführungen werden durch die Solistin Caroline Spörri, den Sprecher Tobias Fischer sowie durch die Musiker Erich Eder (Klavier), HansRuedi Bossart (E-Bass) und Valentin Bodmer (Perkussion) bereichert.

Musikalisch vielfältiges Programm «There is a light» thematisiert Vers 114 von Kapitel 2 des Lukas-Evangeliums und stellt die Inhalte der Weihnachtsgeschichte in 21 Songs, Spirituals und Folksongs dar. Solistische Passagen leiten die Chorteile textlich und musikalisch ein, sie spannen auch Brücken zu den gesprochenen Texten des Erzählers oder zu den Rezitativen der Solistin. Nach seiner Tätigkeit als Dozent in der Lehrer- und Chorleiterfortbildung widmet sich der Komponist Lorenz Maierhofer seit 2002 ausschliess-

lich seinem kompositorischen Schaffen. Er lebt als freischaffender Künstler in Kirchberg an der Raab in der Steiermark. Sein Werk zeichnet sich durch eine grosse stilistische Breite aus mit zeitgenössischen und historischen Klangsprachen wie auch solchen des Jazz, Gospel, Ethno und der alpenländischen Volksmusik. Konzerte: heute Freitag, 20. Dezember, reformierte Kirche Knonau, 20 Uhr, sowie morgen Samstag, 21. Dezember, 17 Uhr, in der reformierten Kirche Obfelden; Eintritt frei, Dauer ca. 1 Stunde, Kollekte zur Deckung der Unkosten.

Singen und Mitternachtsmesse Festlicher Heiligabend mit dem Cäcilienverein Affoltern Am 24. Dezember begleitet der Cäcilienverein die Mitternachtsmesse in der katholischen Kirche St. Josef in Affoltern am Albis mit den schönsten Chorpassagen aus dem kürzlich aufgeführten Oratorium «Die Schöpfung» von Joseph Haydn. Musikliebhaber, Menschen, die sich nach etwas Zeit für Besinnung sehnen oder auch jedermann, der gerne die klassische festliche und nächtliche Weihnachtsstimmung in einer Kirche erlebt. Als Einstimmung für die Christmette, die um 23 Uhr beginnt, lädt die röm.-kath. Pfarrei ein, um 22.45 Uhr beim Weihnachtssingen mit traditionellen Weihnachtsliedern mitzumachen. Anschliessend beginnt der Gottesdienst in der Kirche. Die zwei gelungenen Aufführungen im November diesen Jahres, die viel Lob geerntet haben, führen nun

René Neuschwander ist es gelungen die Kult-Rock-Cover-Band Flashback zu engagieren. Rock-Klassiker der letzten 40 Jahre in sattem, groovigem Sound werden die Halle beben lassen, und das Publikum in Ekstase versetzen! Energetische Claudia Bretscher und Beat Gadola geben Gas. (Bild zvg.) Songs von AC/DC über Deep Purple zu Nina Hagen, von Selbstverständlich gibt es auch Red Hot Chili Peppers bis Led Zeppelin wieder einen gratis Säuliamt-Shuttle – das bieten Sängerin Claudia Bret- ab 24 Uhr. scher und Beat Gadola (Schlagzeug), Rolf Steiger (Bass) sowie LA Disarea Montag, 23. Dezember, Break Eventhall, Industrie(Gitarre). Kurz: eine Zeitreise durch strasse 19, Affoltern. Türöffnung 20 Uhr, Eintritt frei! die Rockgeschichte! Infos: www.break.ch.

«Varenka» zu Besuch in Bonstetten Russische Legende in Kirche Jesu Christi Traditionell bereits am vierten Advent führt die Kirche Jesu Christi in Bonstetten jeweils einen besonderen Weihnachtsgottesdienst durch, zu dem die ganze Bevölkerung eingeladen ist.

Cäcilienverein verstärkt mit Gastsängern gibt Höhepunkte aus «Die Schöpfung» zum Besten. (Bild zvg.) dazu, dass der Cäcilienverein speziell die Chorpassagen, die innerhalb der «Schöpfung» die himmlischen Heerscharen repräsentieren, nochmals zum Besten gibt. Für neu gewonnene Fans oder solche, die die zwei Konzerte nicht besuchen konnten, bietet sich so die Möglichkeit, diese Höhepunkte nochmals geniessen zu können.

Verstärkt wird der Cäcilienverein durch ein Ad-hoc-Orchester. Als Solisten amten Muriel Schwarz (Sopran), Siddique Eggenberger (Tenor) und Andreas Büchler (Bass). Mitternachtsmesse am 24. Dezember um 23 Uhr in der kath. Kirche St. Joseph in Affoltern, vorgängig Weihnachtssingen für alle um 22.45 Uhr.

Der «Freund aus Damaskus» Vor über 150 Menschen erzählte Rafik Schami aus Syrien Rafik Schami, einer der bedeutendsten deutschsprachigen Erzähler, war zum vierten Mal Gast in Affoltern und alle, die ihm gebannt zuhörten, waren begeistert: Von seiner Erzählkunst, seinem Talent frei zu erzählen und seiner wohlklingenden mit leichtem Akzent vorgetragenen Sprache und der ausdrucksvollen Gestik. Sein Künstlername bedeutet «Freund aus Damaskus», von wo er vor über vierzig Jahren nach Deutschland emigriert ist. Seine Stoffe sind geprägt von seinen Erinnerungen an seine Grosseltern und Eltern, an Damaskus und dessen Bewohner. Dies erlebte das Publikum mit Passagen aus seinem persönlichsten Buch «Die Frau, die ihren Mann auf dem Flohmarkt verkaufte». Rafik Schamis Anliegen ist es, den Kindern in Syrien in ihrer Not zu helfen. Diese Benefiz-Veranstaltung in der Buchhandlung Scheidegger hat der Stiftung www.schams.org über 6000 Franken Einnahmen beschert.

Am Montag, 23. Dezember, steigt einmal mehr eine grosse Party in der Break Eventhalle! Es werden 14 Jahre Break gefeiert!

Im Zentrum des diesjährigen Gottesdienstes steht die russische Legende um Varenka, eine Witwe, die in den Wäldern Russlands lebte. Eines Tages rieten ihr die Leute zur Flucht, da im Westen Krieg herrsche und die Soldaten immer näher kämen. Obwohl Varenka ob dieser Nachricht erschrak, sprach sie: «Wer wird die müden Wanderer stärken, wenn ich mit euch komme? Wer nimmt sich der Kinder an, die sich im Wald verirren? Und wer wird sich um die Tiere und Vögel kümmern, wenn der Winter kommt mit Eis und Schnee? Nein, ich muss bleiben!» Varenka blieb und nahm nacheinander einen Ziegenhirten, einen Maler und ein Mädchen in ihr Häuschen auf. Jede Nacht kniete sie nieder und bat Gott, um ihr Haus eine Mauer zu bauen, damit die Soldaten sie nicht fänden. Aber Gott baute keine Mauer um ihr Haus. Am letzten Abend jedoch, da begann es zu schneien, und es schneite so stark, dass das Haus im Schnee versank und unsichtbar für die Soldaten wurde, die tags darauf ganz in der Nähe vorüberzogen.

Alle sind geflüchtet, Varenka harrt aus, die Soldaten ziehen vorbei. (Bild zvg.) Im Zentrum von Varenkas Geschichte stehen Glaube, Aufnahme und Wunder. Elemente, die sich alle in der Weihnachtsgeschichte wiederfinden. Anhand von Varenkas Geschichte und umrahmt von vielfältigen musikalischen Darbietungen lädt darum die Kirche Jesu Christi am Sonntag, 22. Dezember, 10 bis 11.30 Uhr, zum besinnlichen Innehalten in ihre Kapelle an der Heumattstrasse 2 in Bonstetten.

«English Conversation» Kurs im Familienzentrum Bezirk Affoltern Rafik Schami (Mitte) und Mitarbeiter der Buchhandlung Scheidegger. (Bild zvg.) «Schams» ist das arabische Wort für «Sonne». Der Autor verzichtete auf ein Honorar, die Buchhandlung hat die Eintritte sowie einen Grossteil der Buchverkäufe dazugelegt, und der NordSüd Verlag stiftete 50 Exemplare

des Bilderbuchs «Der Schnabelsteher». Weitere Spenden können weiterhin über die Buchhandlung getätigt werden. Man darf sich auf die nächste Begegnung mit Rafik Schami im Herbst 2014 freuen.

Am Montag, 13. Januar 2014, startet im Familienzentrum Bezirk Affoltern der nächste Semesterkurs «English Conversation». In einer gemütlichen Atmosphäre unter Anleitung von Kristie LeBow, einer englischen Muttersprachlerin, werden in einer kleinen Gruppe von maximal zehn Teilnehmenden interessante Alltagsthemen

besprochen. Jede Diskussionsrunde dauert von 9 bis 10.30 Uhr. Anmeldung bis 6. Januar an Familienzentrum Bezirk Affoltern, Kurswesen, Zürichstrasse 136, 8910 Affoltern, Tel. 044 760 21 13 (Freitagvormittag, sonst Beantworter), kurse@mueze-affoltern-am-albis.ch. Weitere Infos und das ganze Veranstaltungsprogramm unter www.mueze-affoltern-am-albis.ch.


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Sport

Freitag, 20. Dezember 2013

Titelkämpfe in Bonstetten

Publikumswahl beginnt nach den Festtagen

Schweizer Fecht-Meisterschaften in den Kategorien U17 und U20

Säuliämtler Sports Awards in Affoltern

Kurz vor Jahresende treffen sich Fechterinnen und Fechter aus der ganzen Schweiz in Bonstetten. In den Kategorien Kadetten (U17) und Junioren (U20) wird am Wochenende im Sportzentrum Schachen um vier Landestitel gekämpft.

Die Fachjury hat nominiert. Wiederum stehen in den Kategorien Männer, Frauen, Männer Nachwuchs, Frauen Nachwuchs und Teams interessante einheimische Sportler aus verschiedenen Sportarten zur Auswahl. Die Ehrungen erfolgen an der Säuliämtler Nacht des Sports am 31. Januar 2014.

den im Fechtsport jedoch viele Facetten über Sieg oder Niederlage.

Fechtsport aus nächster Nähe An beiden Tagen starten die Wettkämpfe um 9.30 Uhr für die Burschen und um 11 Uhr für die Mädchen. Die K.o.-Gefechte um den Einzug ins Finale können jeweils ab 15 Uhr mitverfolgt werden. Im Sportzentrum Schachen kann Fechtsport auf höchstem Niveau aus nächster Nähe live miterlebt werden.

Am vierten Advent-Wochenende werden in Bonstetten über 200 Degen Fechterinnen und Fechter erwartet. Aus Infrastrukturgründen wurde dieser Grossanlass kurzfristig von Bern ins Säuliamt übernommen. Dank der spontanen Mithilfe von Clubs aus der Umgebung wurde die Austragung dieser Schweizer Meisterschaften erst möglich.

Der Favoritenkreis ist gross In beiden Kategorien zählen die Fechterinnen und Fechter aus der Romandie zum Favoritenkreis. Die Clubs aus der Westschweiz reisen teils mit einer eindrücklichen Anzahl Sportlerinnen und Sportler nach Zürich. Aber auch Mitglieder des Zürcher Fechtclubs werden um die Medaillen kämpfen können.

Zwei Degenfechter unter Spannung. (Bild zvg.) Schweizer Meisterschaften

Bei den Kadetten Burschen ist der letztjährige Silbermedaillen-Gewinner Jori Villiger aus Bonstetten ebenfalls am Start. Am Ende des Tages entschei-

in den Kategorien Kadetten (U17) und Junioren (U20) am Samstag und Sonntag, 21. und 22. Dezember, ab 9.30 Uhr im Sportzentrum Schachen, Bonstetten.

Pflichtsieg gegen Dulliken Dank einem 11:3-Auswärtssieg gegen die Mad Dogs Dulliken sichert sich der SHC BonstettenWettswil den Einzug in die Viertelfinals des Schweizer Cups. Damit verabschiedet sich die 1. Mannschaft in die zweimonatige Winterpause. Ein Sieg im Spiel gegen den Erstligisten aus Dulliken war natürlich Pflicht für die Zürcher. Doch schon beim Einspielen stellte sich heraus, dass dies einiges schwieriger werden könnte, als angenommen. Der Platz liess kein flüssiges Spiel zu. Bereits einfache Passstafetten waren durch den holprigen Belag beinahe unmöglich. Dies kam dem unterklassigen Dulliken natürlich entgegen.

Klare Feldüberlegenheit – kaum Tore Im ersten Drittel gelangen den Ämtlern trotz klarer Feldüberlegenheit lediglich vier Tore. Da dem Heimteam ebenfalls ein etwas glücklicher Treffer gelang, ging es mit einem 4:1 in die erste Pause. Zu Beginn des Mitteldrittels setzten die Dulliker das letzte Ausrufezeichen. Mit einem herrlichen Slapshot erzielten sie den zweiten Treffer. Danach kämpften die Ämtler wieder mehr mit dem Platz und mit sich selbst und kamen so nur noch zu zwei weiteren Treffern.

Im letzten Drittel dann endlich aufgedreht Im letzten Drittel war dann die Gegenwehr des Heimteams ganz gebrochen. Sibik erzielte kurz nach Anpfiff seinen ersten persönlichen Treffer an diesem Tag. Danach setzte Bürki zur Kür an. Gleich vier Mal netzte er ein und stellte somit den 11:3-Sieg sicher. Damit steht der SHC BonstettenWettswil im Viertelfinal des Schweizer Cups. Die nächste Runde wird im Februar 2014 gespielt, der Gegner ist noch unbekannt. Die 1. Mannschaft verabschiedet sich somit in die wohlverdiente Winterpause. Das nächste Spiel findet Ende Februar 2014 statt.

................................................... von hanspeter feller Mehr zu den Nominationen verrät das OK zu diesem Zeitpunkt nicht. Die Nominierten werden am 7. Januar 2014 im Anzeiger präsentiert. Nur so viel: unter den Nominierten befinden sich bekannte und weniger bekannte Sportlerinnen und Sportler, welche im 2013 ausserordentliche sportliche Erfolge feiern konnten, sei es auf der internationalen Bühne, national oder regional. Dabei sind Sportler, welche den Sport zum Beruf gemacht haben oder sich auf dem Weg zur Profi-Karriere befinden, aber auch solche, die Leistungssport auf höchstem Niveau betreiben und dazu noch voll berufstätig oder im Studium sind. An der Säuliämtler Nacht des Sports haben alle Nominierten ihren grossen Auftritt vor heimischem Publikum. Sie werden ihr Bestes geben, um beim Saalpublikum die letzten Stimmen für sich zu holen. Das Schlussresultat setzt sich zusammen aus den

Stimmen der Fachjury, welche 15% Anteil hat, aus den Stimmen der Bevölkerung mit einem Anteil von 60% und aus den Stimmen des Saalpublikums, welche zu 25% gewichtet werden. Die Abstimmung für die Bevölkerung startet am 7. Januar 2014. Wahltalons werden im «Anzeiger» publiziert oder können bei der Zürcher Kantonalbank in Affoltern am Albis, Bonstetten, Hausen am Albis und Obfelden bezogen werden. Auch bei Gubler Sport werden Wahlzettel aufliegen und sie können von der Website www.saeuliaemtlersportsaward.ch heruntergeladen werden. Die Säuliämtler Nacht des Sports am Freitag, 31. Januar 2014, bietet alles, was das Sportlerherz begehrt. Der Abend beginnt mit einem Apéro. Dann rücken die Sportlerinnen und Sportler ins Zentrum. Sie werden durch den Fernsehmoderator René Rindlisbacher präsentiert. Ein Nachtessen und Unterhaltung dürfen ebenso wenig fehlen wie das Sportler-Quiz, an welchem die Gäste im Saal einen wertvollen Preis gewinnen können. Nach der Verleihung der Awards, einem Wandrelief vom bekannten Holzbildhauer Oskar Studer aus Hausen am Albis, geht es weiter mit Tanzmusik und Barbetrieb bis 2 Uhr. Tickets für den Anlass können ab sofort über die Website bestellt werden. Der Verkauf bei den Partnern ZKB und Gubler Sport beginnt ebenfalls am 7. Januar 2014.

Mit Nadja Styger um die Tore kurven Schnupperskitraining der RG Hausen Vorne, von links: Marco Schindler, Jonas Haab, Martin Hecht, Nicolas Rendi. Hinten: Dario Liechti, Micha Haab, Phil Michel, Björn Blaser. Es fehlt: Goalie Louis Arpagaus. (Bild zvg.)

Ungeschlagen in die Weihnachtspause A1-Junioren von Floorball Albis dominant Es gehört zur Planung einer neuen (Unihockey-) Saison, dass man sich ein Ziel setzt. Wenn man sich bereits im Vorjahr als eines der besten zweitplatzierten Teams für die Finalrunde qualifiziert hat und von dieser mit der Bronzemedaille nach Hause gefahren war, konnte das Ziel für 2013/14 nur lauten: Den ersten Tabellenrang belegen. Die Saison begann am 29. September in Ruswil mit dem Spiel gegen Kriens. Ein bekannter Gegner aus der B-Junioren-Zeit. Mit einem 14:5-Sieg bestätigten die A1-Junioren von Floorball Albis die gute Form der Saisonvorbereitung. Bereits im zweiten Match ging es gegen Beromünster, einen der Mitfavoriten, um den 1. Platz in der Tabelle. Es entwickelte sich das erwartet spannende Spiel mit dem besseren Ende von 6:3 für die Ämtler. Die zweite Spielrunde war bereits die Heimrunde in der Dreifachhalle Schachen in Bonstetten. Man wollte «seinen» Zuschauern eine Gala zeigen, was mit deutlichen Siegen gelang: 22:1 gegen Grosswangen und 22:5 gegen Mellingen. Der Start von Floorball Albis A1 war also geglückt. Nicht nur offensiv gelangen tolle Spiele, auch defensiv spielten sie sehr solide. Die dritte Run-

de führte dann nach Beromünster zu zwei Gegnern, welche ebenfalls ein Wort um die ersten beiden Plätze mitreden wollen. Aber FBA band sowohl Waltenschwil mit 11:3 wie auch Spreitenbach mit 11:6 zurück. Zum Abschluss der Vorrunde ging es nach Spreitenbach. Dort liess man gegen Würenlos (12:3) und Ruswil (17:2) nichts mehr anbrennen.

Zusammen mit der Renngruppe des SC Hausen organisiert Swiss Ski am 8. Januar das Schnuppertraining für Kinder im Alpthal. Mit dabei ist auch Nadja Styger, ehemalige Skirennfahrerin und sechsfache Schweizer Meisterin in Super-G und Abfahrt. Im Vorfeld der Migros-Grand-Prix-Ausscheidungsrennen werden neu in 4 Skigebieten der Schweiz Schnuppertrainings für Kinder mit prominenten Skistars angeboten. Initianten dieser Idee ist Housi Bigler (Swiss Ski) und Andi Moser (Rg Hausen). Nach dem Erfolg vom letzen Jahr wurde die Idee eines Schnuppertrainings neu ins Angebot der Migros-Grand-Prix-Aktivitäten aufgenommen. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren! Anmeldungen können über www.gp-migros.ch gemacht werden.

Teilnahmeberechtigt: Mädchen und Knaben der Jahrgänge 1997 bis 2008; selbstständiges Skiliftfah-

Einstieg in den alpinen Rennsport Stärkste Offensive aller A-Junioren

den Einstieg in den alpinen Rennsport schmackhaft zu machen und sie zur Teilnahme an den Migros-Ausscheidungsrennen zu animieren. Den Kindern wird ein spielerischer Einstieg in das «Torefahren» ermöglicht. In verschiedenen Parcours können dort die Kinder das Torefahren üben, Startvorbereitungen trainieren, Sprünge machen, einen kleinen Mini-Kipp-Slalom absolvieren. Die Kinder werden am diesem Schnuppertraining von den J&S-Leitern und Clubtrainern betreut. Für nur 15 Franken (inkl. Skipass) können die Kinder am Anlass teilnehmen, tolle Preise werden ausgelost und alle erhalten ein Erinnerungsgeschenk. Die Kinder haben die Möglichkeit, einen Gratis-Startplatz für ein Migros-Rennen sowie Tageskarten der BrunniHaggenegg zu gewinnen.

Ziel dieser Schnuppertrainings ist es, Kindern zwischen sechs und 16 Jahren

ren ist Voraussetzung. 8. Januar 2014: 13 bis 16.30 Uhr, Skilifte Brunni-Haggenegg (Alpthal bei Einsiedeln (SZ). Auskunft/Information: 076 200 20 07 und www.gp-migros.ch; www.brunni.com

Somit gehen die Ämtler verlustpunktlos und mit einem Vorsprung von vier Punkten in die Weihnachtspause und freuen sich bereits auf die Rückrunde. Mit der stolzen Zahl von 115 Toren – was einen Schnitt von 14 Treffern pro Spiel ergibt – haben sie klar die stärkste Offensive aller 71 teilnehmenden A-Junioren-Teams im Land, was schon etwas stolz macht. Und mit 28 Gegentoren hat man in der Gruppe auch am wenigsten Treffer erhalten. Ob es so weiter geht, wird die Rückrunde zeigen, welche am 12. Januar in Würenlos mit den Spielen gegen Beromünster und Kriens beginnt. Resultate, Tabellen und spannende Spielberichte unter www.floorball-albis.ch.

Das perfekte «Torefahren» lernen. (Bild zvg.)


Extra

Im Spital Affoltern geboren

Freitag, 20. Dezember 2013

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«Wenn ich Flügel hätte ...» Zauberhafte Weihnachtsfeier im Rehabilitationszentrum für Kinder und Jugendliche

Lorik, 9. Dezember. (Bilder I. Magnin)

Das Schulteam vom Kispi-Rehazentrum Affoltern übt mit den Kindern jedes Jahr ein Weihnachtsspiel ein. Vor Wochenfrist war es wieder so weit. Diesmal drehte sich alles ums Thema Flügel. ................................................... von thomas stöckli

Alessandra Flores, 10. Dezember.

Levin, 10. Dezember.

«Wenn ich Flügel hätte ...» – so weit die Vorgabe. Die Schüler durften den Satz beliebig ergänzen. Sie taten dies mit Abenteuerlust: «..., wär ich ein Superheld» und praktisch: «..., würde ich nach Korsika fliegen», selbstlos: «..., wäre ich gerne ein Schutzengel und würde anderen helfen» und humorvoll: «..., würde ich nie mehr den öffentlichen Verkehr nutzen.» «Flügel machen Hoffnung, Flügel wecken Träume», so Schulleiter Richard Kissling in seiner Begrüssung. Um einen Drachen, der nicht fliegen kann, ging es im nächsten Teil des Programms. Und um ein Mädchen, das ihm helfen will. «Grosse Flügel müssen her», so die Erkenntnis. Diese werden gebacken, genäht und geschreinert – alles ohne nachhaltigen Erfolg. Doch das tut schliesslich kaum noch etwas zur Sache, denn der einsame Drachen erkennt, dass die Hilfsbereitschaft und die Gesellschaft der Kinder wertvoller sind als der Traum vom Fliegen.

Freundschaft ist wichtiger als der Traum vom Fliegen. Drachen und Kinder geniessen das Zusammensein. (Bild zvg.) Magisch bis humorvoll, laut und leise Mit Musik, Schauspiel und viel Poesie haben die Schüler ihrem Publikum manch magischen Moment beschert. Etwa, als ultraviolettes Licht mit weissem Tuch beflügelte Fabelwesen in Szene setzte – begleitet durch zarte

Klavierklänge. Humorvoll wurde es dann mit Mani Matters «Dr Alpeflug». Vier Duos aus Pilot und Passagier stellen diese komisch-tragische Geschichte nach. Einmal mehr ist es dem Schulteam vom Kispi-Rehazentrum gelungen, dass sich Kinder mit unterschiedlichsten Fähigkeiten und Bedürfnissen

in ein zauberhaftes Weihnachtsspiel einbringen konnten. Flügel wünschte schliesslich auch der ärztliche Leiter Andreas Meyer-Heim den Besuchern der Weihnachtsfeier. Allerdings nicht um wegzufliegen, sondern um das Tempo runterzufahren und besinnliche Weihnachtstage verbringen zu können.

volg-rezept

Pendlerleid

Filet-Feuilletées

Warten an der Postautohaltestelle Dann gehts schnelle

Zutaten für 4 Personen

Alina, 11. Dezember. 4 EL Sesamsamen 1 Blätterteig, rechteckig ausgewallt 4 Bundzwiebeln, längst halbiert 8 Schweinsfiletmedaillons à 60 g Salz, Pfeffer aus der Mühle 1 EL Bratcrème 6 EL Portwein 180 g Crème fraîche

Hinein in den Wagen Keine Blicke wagen Schon gar kein Gruss Pendeln ist ohne Genuss Jeder sitzt mit düsterem Gesicht der Tag nichts Gutes verspricht Chauffeurs Gruss verhallt ungehört Auf dass am Morgen niemand stört. Meinrad

Finn Isaac, 11. Dezember.

wetter

Die Freude am tierischen Geschenk kann schnell vergehen. (Bild zvg.)

Zubereitung

Keine Tiere unter den Christbaum

Ofen auf 220°C vorheizen. 2 EL Sesamsamen auf Teig streuen und mit dem Wallholz sorgfältig auswallen. 8 grosse Sterne und aus den Teigresten kleine Sternchen ausstechen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. In der unteren Ofenhälfte ca. 10 Min. hellgelb backen. Herausnehmen. Bundzwiebeln längs halbieren und in Salzwasser ca. 1 Min. blanchieren, eiskalt abschrecken und abtropfen lassen. In beschichteter Bratpfanne restlichen Sesam ohne Fett goldgelb rösten. Herausnehmen. Zwiebeln und Fleisch würzen. Bratcreme erhitzen, beides darin ca. 4 Min. rundum braten. Herausnehmen und warm stellen. Portwein in Bratpfanne giessen, Bratensatz auflösen und alles bei grosser Hitze zur Hälfte einkochen. Crème fraiche dazugeben und erhitzen. Medaillons auf die Hälfte der Blätterteigsterne legen, etwas Sauce darüber geben, Zwiebeln dazulegen und alles mit Sesam bestreuen, mit restlichen Teigsternen decken und mit kleinen Teigsternchen dekorieren. Zubereitung: 45 Minuten

Auch wenn die Überraschung und die erste Freude riesengross sind, so sind sie oftmals nicht von Dauer. Tiere sind kein Ware, die nach den Festtagen problemlos umgetauscht werden kann. Der Schweizer Tierschutz STS rät dringend davon ab, Haustiere zu Weihnachten zu verschenken. Tiere sollten grundsätzlich nie unbedacht angeschafft oder verschenkt werden, weder zu Weihnachten noch zu anderen Anlässen und schon gar nicht zur Überraschung der Beschenkten. Spontane Urlaubspläne, unerwartete Kosten oder einfach die Anforderungen an eine artgerechte Haltung der Tiere lassen die Freude an so manchem tierischen Geschenk schnell vergehen. Die Aufnahme eines Haustieres muss eine wohlüberlegte Entscheidung sein, im Bewusstsein notwendiger Kompromisse, Einschränkungen und finanzieller Belastungen. Und im Wissen um die Bedürfnisse und Ansprüche des Heimtiers.

bauernregel

Wohlüberlegte Entscheidung

«Wenn der St. Thomas (21. Dez.) dunkel war, gibts ein schönes neues Jahr.»

Der STS empfiehlt, die Anschaffung eines Haustieres immer mit der ganzen Familie mit genügend Zeit zu über-

denken und zu besprechen, damit es nicht zu Enttäuschungen kommt. Ist das Familienprojekt Heimtier gut überlegt und beschlossene Sache, rät der Schweizer Tierschutz STS dazu, das Tier in der ruhigen Zeit nach den Festtagen gemeinsam auszusuchen und ins neue Heim zu holen. Die stressigen Feiertage sind eine denkbar ungünstige Zeit zur Eingewöhnung – das Tier würde es unnötig schwer haben. Für den weihnächtlichen Gabentisch geeignet ist stattdessen ein Sachbuch zur artgerechten Tierhaltung oder Zubehör wie Körbchen, Futtergeschirr oder Kleintiergehege.

Nach den Festtagen im Tierheim Spontaneität und Mitleid sind schlechte Ratgeber beim Kauf eines Heimtiers. Tierhändler, die herzige Kätzchen und Hundewelpen zu günstigen Preisen im Internet anbieten, spekulieren damit, gerade zur Weihnachtszeit. Wer auf solche Angebote eingeht, unterstützt den internationalen Tierhandel. Für jedes verkaufte Tierbaby steht meist schon ein neues bereit. Und nach den Festtagen findet sich manches der leichtfertig und unüberlegt gekauften tierischen Weihnachtsgeschenke im Tierheim wieder ...


Der Nussknacker begibt sich in den

(Un-)Ruhestand Deshalb ist am Samstag, 21. Dezember 2013 zum letzten Mal regulär geöffnet. In der Woche vom Montag, 20. Januar bis Samstag, 25. Januar 2014 wird zum letzten Mal anlässlich des

Totalausverkaufs/ Flohmarktes geöffnet sein.

Dienstag, 31. Dezember 2013

Silvesterfeier im Brüelmatt Birmensdorf ZH! Ab 18 Uhr (kleiner Apéro) Bouillon mit hausgemachten Flädli Nüsslisalat mit Ei Kalbs-Cordon-bleu Pommes-frites Gemüsebouquet Circa 23.00 Uhr! Grosses Dessertbuffet! Mitternacht: 1 Cüpli Sekt

Carfahrten, Umzüge und Spezialtransporte Kunz & Kiser Weidliweg 8 8909 Zwillikon Telefon 044 761 01 55 Donnerstag, 6. Februar 2014 Winterfahrt in den Schwarzwald 09.00 Uhr Fr. 40.– Sonntag, 2. März 2014 Theater Buochs «Dä grossi Bschiss» 12.00 Uhr inkl. Eintritt Fr. 58.– Donnerstag, 6. März 2014 Triesenberg–Malbun 10.00 Uhr

Fr. 38.–

Ferienreisen 2014 2. Mai bis 5. Mai 2014 Schwarzwald DZ/HP Fr. 540.–

Musikalische Unterhaltung ab CDs!

2. Juni bis 6. Juni 2014 Salzburgerland DZ/HP Fr. 720.–

Das Ganze kostet Fr. 90.–

18. August bis 22. August 2014 Wachau–Dürnstein–Wien DZ/HP Fr. 790.–

Anmeldung bis 28. Dezember 2013 Telefon 044 737 35 50 oder 044 737 36 56 Schöne Festtage und guten Rutsch ins neue Jahr wünschen Ihnen M. + J. Korpar und Personal!

29. September bis 3. Oktober 2014 Südtirol DZ/HP Fr. 730.– 10. Dezember bis 12. Dezember 2014 Semino Rossi klingende Bergweihnacht in Seefeld inkl. Eintritt DZ/HP Fr. 445.–

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