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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 633 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 99 I 175. Jahrgang I Dienstag, 21. Dezember 2021

Rezertifiziert

Die Gemeinde Aeugst hat ihre Energiestadt-Werte nochmals deutlich verbessert. > Seite 3

Zuschlag erteilt

Bonstetten plant den Neubau des Mehrzweckgebäudes im Heumoos mit der Halter AG. > Seite 5

Gesundheit fördern

Der «Ulmenhof» in Ottenbach baut das ehemalige Kerzenatelier zum Gymnastikraum um. > Seite 9

Vor Gericht

Ein 28-Jähriger sieht sich mit happigen Vorwürfen seiner Frau konfrontiert. > Seite 13

«Mehr als die Hälfte des Verkehrs ist hausgemacht» Der Gemeinderat Obfelden hat über die Neugestaltung der Dorfstrasse orientiert Der Verkehr auf der Obfelder Dorfstrasse kann nur beschränkt reduziert werden, da der Grossteil hausgemacht ist. Im Zentrum steht daher eine Verlangsamung. Dies ist die Ausgangslage für die Neugestaltung der Dorfstrasse, über die der Gemeinderat Obfelden letzten Donnerstag online orientiert hat.

lich unterstützt hatte, dämpfte die Erwartungen an eine starke Reduktion des Verkehrs: Der Durchgangsverkehr betrage, je nach Abschnitt der Dorfstrasse, lediglich 25 bis 40 Prozent des Verkehrs, worauf Peter Weiss bilanzierte: «Mehr als die Hälfte des Verkehrs ist hausgemacht.» Diesen Ziel-Quell-Verkehr könne man kaum auf die Umfahrungsstrasse bringen, deshalb müsse das Hauptziel darin liegen, den Verkehr zu verlangsamen, um die Strasse sicherer zu gestalten.

von Bernhard Schneider Peter Weiss, im Gemeinderat Obfelden zuständig für Verkehr und Umwelt, orientierte einleitend über den Stand der Arbeiten: Zwischen 2017 und 2020 wurde eine Vorstudie erarbeitet, gemeinsam von der Verkehrskommission, der Arbeitsgruppe Dorfstrasse und dem Planungsteam. Auf deren Grundlage wurde die Submission des Ingenieurunternehmens, mit dessen Unterstützung das definitive Projekt konzipiert und umgesetzt wird, durchgeführt und abgeschlossen.

Mitwirkung der Bevölkerung Bis am 7. Januar können nun Einwände gegen den vorliegenden Konzeptentwurf

Kinder-Impfung auch in Affoltern

Passende Strassengestaltung

Wie sicher sind die Schulwege in Obfelden? Die Fragen aus der Bevölkerung an der Online-Veranstaltung zeigten, dass diese Frage vorrangig beantwortet werden muss. (Bild Bernhard Schneider) eingereicht werden. Auf die Frage, weshalb die Bevölkerung erst jetzt in die Planung miteinbezogen werde, antwortete Gemeindepräsident Stephan Hinners, bereits an der Vorstudie seien etwa zwanzig Personen beteiligt gewesen. Für eine offizielle Anhörung der

Bevölkerung müsse man greifbare Vorschläge unterbreiten, was jetzt zutreffe. Urnenabstimmung und Projektauflage mit formellem Einspracherecht folgen bis Anfang 2024. Verkehrsplaner Lukas Ostermayr, der die Erarbeitung der Vorstudie fach-

Gemäss Vorstudie soll nicht bei der Signalisation der Höchstgeschwindigkeit angesetzt werden, sondern bei der Strassengestaltung. Tempo 30 sei zwar auf einer Kantonsstrasse zulässig, allerdings müsse die Reduktion der Höchstgeschwindigkeit auch durchgesetzt werden. Mit einer passenden Strassengestaltung hingegen könne erreicht werden, dass der Verkehr in den Hauptverkehrszeiten – dann, wenn auch die Schülerinnen und Schüler unterwegs sind – am stärksten gebremst werde, während zu den Randzeiten und insbesondere nachts die Gefährdung geringer sei.

> Ausführlicher Bericht auf Seite 9

Brocki schliesst

Das Brockenhaus der Heilsarmee in Affoltern empfängt nur noch bis Ende Jahr. > Seite 15

GGA-Neujahrsblatt: Vereine im Fokus Die Schweiz gilt als Land der Vereine, was sich auch im Knonauer Amt mit seinen weit über 400 Vereinen widerspiegelt. In ihrem Neujahrsblatt 2022 veranschaulicht die Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirks Affoltern (GGA) diese reichhaltige Landschaft anhand kurzer Vereinsporträts. Die Auswahl spannt einen Bogen von traditionellen Vereinen über kulturelle Gruppierungen bis hin zu Sportklubs. Vorgestellt wird das Werk üblicherweise an einem Neujahrsapéro. Wegen der angespannten epidemiologischen Lage muss dieser traditionelle Anlass allerdings erneut abgesagt werden. (red.)

> Bericht auf Seite 17

Erlös gespendet Nach langem Bangen durfte der Frauenverein Hedingen dieses Jahr am 27. November wieder den traditionellen Advents-Markt durchführen. Darüber freuen dürfen sich auch die Stiftung Schule Tägerst und das Alterszentrum Seewadel in Affoltern. Sie werden vom Frauenverein mit je 4000 Franken unterstützt. Möglich machten dies die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern – und natürlich freigiebige Käuferinnen und Käufern am «Sternäzauber». (red.)

> Bericht auf Seite 19

Carrosserie/Spritzwerk

Lido Galli

Weihnachten naht

Einstimmung auf Heiligabend auf dem Ebertswiler Krippenweg

Zürichstrasse 1A 8932 Mettmenstetten SB-Waschanlage

Telefon 044 776 81 11

Die Booster-Impfung sorgt aktuell für viel Betrieb im Impfzentrum Affoltern. Seit letzter Woche steht zudem fest, dass sich künftig auch Kinder in Affoltern impfen lassen können. Die verkürzte Wartefrist vor der Auffrischungsimpfung war ein grosses Thema an der letzten Medienkonferenz des Bundesrats. Während andere Impfzentren im Kanton Zürich ihre Tore vorübergehend geschlossen haben und nun teils wieder eröffnet wurden oder noch werden, stand das Angebot des Spitals Affoltern durchgängig zur Verfügung – und wird nun wieder intensiv genutzt. «Wir haben Vollbetrieb», vermeldet Lukas Rist, Direktor des Spitals Affoltern, und meint damit sowohl den Impf- als auch den Testbetrieb im OVA-Areal. Für die gestiegene Nachfrage seien allerdings hauptsächlich die Auffrischungsimpfungen verantwortlich. Und seit Anfang letzter Woche hat das Spital Affoltern auch Gewissheit, künftig Kinderimpfungen anbieten zu dürfen. Ab wann und unter welchen Rahmenbedingungen, das stehe allerdings noch nicht fest. (tst.)

> Interview auf Seite 7

FREUDE AN GUTEM LICHT Die Geschehnisse der Heiligen Nacht werden in Ebertswil in 34 einzigartigen Krippen präsentiert. (Bild zvg.) Ein idealer Ort, um die Wartezeit vor Heiligabend zu verkürzen und sich auf das Weihnachtsfest einstimmen, ist der Ebertswiler Krippenweg. Auf einem drei

Kilometer langen Rundweg sind 34 Krippen zu besichtigen. Der Krippenweg lädt dazu ein, die Hektik der Adventszeit abzulegen und einige Stunden der Ruhe,

des Innehaltens und der Einkehr zu geniessen. (sts)

> Bericht auf Seite 11

20051 9 771661 391004


HOLZKORPORATION UNTER AFFOLTERN

Einbürgerungen Mit Beschluss vom 14. Dezember 2021 hat der Stadtrat Affoltern am Albis, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, in das Bürgerrecht der Stadt Affoltern am Albis aufgenommen:

x Vesna Ljubinkovic, 1995, Staatsangehörige von Serbien x Lena Ljubinkovic, 2020, Staatsangehörige von Serbien x Helena Ljubinkovic, 2021, Staatsangehörige von Serbien x Antonius Hubertus Maria Münkel, 1963, Staatsangehöriger von Deutschland x Julian Münkel, 2007, Staatsangehöriger von Deutschland x Robin Münkel, 2010, Staatsangehöriger von Deutschland

Überraschend müssen wir vom Hinschied unseres Anteilhabers und Revisors Kenntnis nehmen.

Bernhard Jordi

Du bist nicht mehr da, wo du warst, aber du bist überall, wo wir sind.

Unfassbar traurig, aber dankbar für die gemeinsame Zeit nehmen wir Abschied.

Bernhard-Rudolf Jordi

19. Juni 1950 – 14. Dezember 2021 Als Landwirt auf dem Betrieb der Landwirtschaftlichen Schule in Affoltern am Albis hat Bernhard Jordi aktiv als Vertreter des Kantons und später als Anteilhaber die Geschicke unserer Korporation viele Jahre mitgeprägt. Wir werden dem Verstorbenen ein ehrendes Andenken bewahren und entbieten den Angehörigen unsere herzlichste Anteilnahme. Die Abdankung findet am Mittwoch, den 22. Dezember 2021, um 14.00 Uhr auf dem Jordihof, in den Schwanden 4, 8910 Affoltern am Albis statt.

Vorstand Holzkorporation Unter Affoltern

21. Dezember 2021 Stadtrat Affoltern am Albis

19. Juni 1950 – 14. Dezember 2021 Unerwartet bist du von uns gegangen. Wir glaubten, wir hätten noch so viel Zeit, und du hattest noch so viele Pläne. Du fehlst uns sehr und wir vermissen dich. In liebevoller Erinnerung Gisela Jordi-Herzog Daniel Jordi mit Lian Monika Jordi und Dario Daquino Andrea und Mirco Plozza-Desax mit Milena Karin Desax Pascal Desax und Isis-Sophia Keller Angehörige und Freunde Die Abdankung findet im engsten Familienkreis und Freundeskreis statt. Traueradresse: Gisela Jordi-Herzog, In den Schwanden 4, 8910 Affoltern am Albis

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Knonau Bauherrschaft: Inthuro AG, Seilerhof 7, 6344 Meierskappel Projekt: Umnutzung des Angestelltenzimmers im 1. OG zu 2½-Zimmer-Wohnung. Umnutzung des Aufenthaltsraums, der Waschküche und des Angestelltenzimmers im 2. OG zu 2½-Zimmer-Wohnung., Oberdorfstrasse 3, 8934 Knonau Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 693, Gebäudevers.-Nr.: 007-00321, Zone: Kernzone

Knonau Bauherrschaft: Andreas und Sandra Huber, Bachweg 4, 8934 Knonau Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Anbau mit energetischer Sanierung der Fassaden und des Daches. Carport, verglaster Wintergarten (unbeheizt) und Sichtschutzwand auf Grundstücksgrenze. Masse Carport: L 9.73 M / B 5.5 M / H 2.3 M, Masse Wintergarten: L 9.40 M / B 4.957 / H 2.3 M, Masse Sichtschutzwand: L 36.93 M / H 1.80 M, Bergli 6, 8934 Knonau Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 413, Gebäudevers.-Nr.: 529, Zone: W2/35

Einbürgerungen Mit Beschluss vom 14. Dezember 2021 hat der Gemeinderat Obfelden, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, in das Bürgerrecht der Gemeinde Obfelden aufgenommen:

Gemeinde Rifferswil Jonenbachstrasse 1 8911 Rifferswil 044 764 11 50 kanzlei@rifferswil.ch

Wahlerklärung für die stille Erneuerungswahl der Rechnungsprüfungskommission Rifferswil für die Amtsdauer 2022 - 2026 Wahlerklärung Auf die Ausschreibung vom 8. Oktober 2021 sind dem Gemeinderat Rifferswil folgende Personen als gültige Kandidatinnen und Kandidaten vorgeschlagen worden: • Gallmann Thommen Susanne • Hotz Christoph

Wir haben die schmerzliche Pflicht, uns von unserem langjährigen Vorstandsmitglied und Präsidenten zu verabschieden.

Bernhard-Rudolf Jordi 19. Juni 1950 – 14. Dezember 2021

• Hurter Yvonne

Völlig unerwartet ist er von uns gegangen. Der Trauerfamilie sprechen wir unser tiefes Beileid aus.

• Prechtl Alexander • Zeller Willi Nach Ablauf der Nachfrist von 7 Tagen sind nur diese Personen definitiv zur Wahl vorgeschlagen. In Anwendung von § 54 des Gesetzes über die politischen Rechte und Art. 7 der Gemeindeordnung Rifferswil sind damit die Voraussetzungen für eine stille Wahl erfüllt.

Braunviehzuchtverein Unteramt

Der Gemeinderat Rifferswil beschliesst: 1. Als Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission Rifferswil werden für die Amtsdauer 2022 – 2026 als gewählt erklärt: • Gallmann Thommen Susanne, geb. 1961, Sachbearbeiterin Rechnungs­ wesen, Hägiweidstr. 1, 8911 Rifferswil, neu

Es kommt so wie es kommen muss, und so wie es kommt, ist es richtig

• Hotz Christoph, geb. 1962, Marktforscher, Jonentalstr. 13, 8911 Rifferswil, neu • Hurter Yvonne, geb. 1964, Kauffrau / Servicefachfrau, Dorfstr. 2, 8911 Rifferswil, bisher • Prechtl Alexander, geb. 1975, Rechtsanwalt, Engelweg 3, 8911 Rifferswil, neu • Zeller Willi, geb. 1947, Rentner, Tränkegasse 4, 8911 Rifferswil, bisher 2. Als Präsidentin der Rechnungsprüfungskommission Rifferswil wird für die Amtsdauer 2022 – 2026 als gewählt erklärt: • Hurter Yvonne, geb. 1964, Kauffrau/Servicefachfrau, Dorfstr. 2, 8911 Rif­ ferswil, neu 3. Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern a. A., Im Grund 15, 8910 Affoltern a. A. erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. c VRG). Die Rekursschrift hat einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten. Rifferswil, 21. 12. 2021 Gemeinderat Rifferswil

Olga-Margrit Roth-Frei 15.11.1925 - 11.12.2021

Unsere Mutter durfte wie von ihr gewünscht ruhig im Schlaf in die andere Welt gehen. In stiller Trauer: Margrit Roth, Zwillikon Hansruedi und Daria Roth mit Kindern, Zufikon AG Ueli Roth, Ottenbach Verwandte und Freunde Aufgrund der aktuellen Situation findet die Trauerfeier im engen Familienkreis statt. Anstelle von Blumen berücksichtige man das Kinderheim der Heilsarmee Paradies, Mettmenstetten Konto 80-29458-4, IBAN: CH64 0900 0000 8002 9458 4 Vermerk: Wohnheim Paradies

Anpassung Gebührentarif und Festsetzung Abfallgebühren Der Gemeinderat hat den Gebührentarif angepasst und die Abfallgebühren für das Jahr 2022 festgelegt. Sie betragen 180 Franken für Kleinhaushalte, 225 Franken für Haushalte und 155 Franken für das Gewerbe. Der angepasste Gebührentarif liegt vom 21. Dezember 2021 am Schalter der Einwohnerkontrolle zur Einsicht auf. Nach unbenutztem Ablauf der Rekursfrist tritt der Gebührentarif in Kraft.

y Kaldos, Béla (m), geb. 1964, von Ungarn y Niederländer, Luis Klaus (m), geb. 2003, von Deutschland y Ros, Chumsanthavy (w), geb. 1997, von Kambodscha y Ruhl, Andrea Margarete (w), geb. 1966, von Deutschland y Sriranjan geb. Selvarasa, Selvashakila (w), geb. 1982, von Sri Lanka

Gegen den Beschluss des Gemeinderats kann innert 30 Tagen, von der Mitteilung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern am Albis, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist soweit möglich beizulegen.

17. Dezember 2021 Gemeinderat Obfelden

Aeugst am Albis, 17. Dezember 2021 Gemeinderat Aeugst am Albis

Einbürgerungen

Im Bezirk werden keine Leidzirkulare versandt.

Mit Beschluss vom 7. Dezember 2021 hat der Gemeinderat Knonau, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, in das Bürgerrecht der Gemeinde Knonau aufgenommen:

Traueradresse: Ueli Roth, Affolternstrasse 25, 8913 Ottenbach

y Christoph Friedrich Strathmann, männlich, geb. 1967, Staatsangehöriger von Deutschland y Pia Strathmann, weiblich, geb. 1967, Staatsangehörige von Deutschland y Simon Strathmann, männlich, geb. 1998, Staatsangehöriger von Deutschland y Britta Antje Strathmann, weiblich, geb. 2002, Staatsangehörige von Deutschland. Die Publikation erfolgt im Sinne § 20 (KBüV) der kantonalen Bürgerrechtsverordnung. 16. Dezember 2021 Gemeinderat Knonau


Bezirk Affoltern

Dienstag, 21. Dezember 2021

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Altersstrategie verabschiedet Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Wettswil Die Altersstrategie koordiniert die Altersarbeit innerhalb der Gemeinde, zeigt Lücken auf und definiert Ziele und Massnahmen, um diese Lücken zu schliessen und die Lebensqualität der Seniorinnen und Senioren zu erhalten oder gar zu verbessern. Der Gemeinderat hat im Juli 2020 einen Kredit von insgesamt 13 000 Franken bewilligt und diesen Prozess angestossen. Ab August 2020 wurde eine freiwillige Arbeitsgruppe, bestehend aus einem Kernteam und einer Projektgruppe, eingesetzt, welche das Projekt begleitet und aktiv an der Altersstrategie mitgewirkt hat. Unterstützt wurde der gesamte Prozess durch die Pro Senecute des Kantons Zürich. Sämtliche rund 1000 Wettswiler Einwohnerinnen und Einwohner über 65 Jahre wurden eingeladen, die Altersstrategie im Rahmen eines Grossanlasses (Workshop) mitzugestalten. Der Einladung sind rund 200 Personen gefolgt, und haben im August und September 2021 an den zwei Grossanlässen teilgenommen. Sie konnten aktiv in den sieben relevanten Lebensbereichen «Information und Koordination», «Gesellschaftlicher Zusammenhalt», «Betreuung, Pflege und ergänzende Dienstleistungen», «Gesundheit, Gesundheits-

förderung und Prävention», «Wohnen», «Infrastruktur und Mobilität» sowie «Materielle und individuelle Sicherheit», mitwirken. Die Bedürfnisse, Wünsche und Handlungsvorschläge der Bevölkerung wurden eruiert, festgehalten und gemeinsam priorisiert. Das Kernteam und die Projektgruppe haben die Altersstrategie im November ausformuliert und zuhanden des Gemeinderats verabschiedet. Der Gemeinderat hat dieses nun genehmigt. Anfang 2022 wird die Altersstrategie Wettswil grafisch umgesetzt und ab zirka Ende Februar 2022 allen interessierten Personenkreisen auf verschiedenen Kanälen zugänglich gemacht. Mit der Altersstrategie werden auch Angebote in verschiedenen Lebensbereichen vorgestellt sowie nützliche Tipps für den Alltag gegeben. Der Gemeinderat ist erfreut über den erfolgreichen Prozess und dankt allen Beteiligten für die wertvolle und engagierte Mitarbeit.

Öffentliche Kandidaturen bekannt Am 27. März 2022 findet der erste Wahlgang der Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden für die Amtsdauer

2022–2026 statt. Die Gemeindeordnungen der Politischen Gemeinde Wettswil beziehungsweise der Primarschulgemeinde Wettswil sehen vor, dass leere Wahlzettel verwendet werden. Für jede Behörde wird den Wahlunterlagen ein Beiblatt beigelegt, auf dem Kandidatinnen und Kandidaten aufgeführt werden, die öffentlich zur Wahl vorgeschlagen sind. Auf die amtliche Publikation vom 5. November 2021 sind zahlreiche Kandidaturen eingegangen. Für das Gemeindepräsidium kandidiert die aktuelle Gemeindepräsidentin Katrin Röthlisberger sowie als Gemeinderatsmitglieder die Bisherigen Fritz Kurt und Traugott Trachsler. Als neue Kandidaten stellen sich Miriam Fischer Wolf, Peter Gretsch und Sarah Willimann zur Verfügung. Für die Baukommission kandidieren die bisherigen Mitglieder Hermann Baur, Stephan Breidenstein und Niklaus Schwendener erneut für eine Amtsdauer. Für die Rechnungsprüfungskommission stellen sich für das Präsidium das bisherige Mitglied Christian Gräub, als Aktuar Thomas Lanz (bisher) sowie als Mitglieder Patricia Jacotin (bisher) und neu Andreas Burri, Judith Eugster, Bruno Rüegsegger und Daniel Wyss zur Verfügung.

Für die Primarschulpflege kandidiert Roger Schmutz erneut für das Präsidium sowie als Mitglieder der Primarschulpflege die Bisherigen Fabiola Gramsamer und Matthias Grettler. Neu kandidieren Diana Pfister und Franziska Bieri für das Amt. Die Erneuerungswahlen der evang.ref. Kirchenpflege Stallikon-Wettswil finden mit gedruckten Wahlzetteln statt. Das Vorverfahren wurde ebenfalls am 5. November 2021 ausgelöst. Die amtliche Publikation der eingegangenen Wahlvorschläge folgt am 7. Januar 2022 im Anzeiger des Bezirks Affoltern. Wählbar für das Präsidium als auch als Mitglied für sämtliche Behörden ist selbstverständlich auch jede andere stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde hat und nicht auf dem Beiblatt aufgeführt ist. Sämtliche Informationen zu den Gesamterneuerungswahlen finden sich auf der Website www.wettswil.ch.

Neujahrsapéro 2022 abgesagt Die gesamte Entwicklung der Pandemie ist äusserst unsicher und die damit verbundenen Massnahmen schränken die Durchführung von Anlässen erneut

ein. Der Gemeinderat hat deshalb entschieden, den Neujahrsapéro 2022 abzusagen.

Gemeindeverwaltung bis und mit 2. Januar 2022 geschlossen Die Gemeindeverwaltung bleibt vom 24. Dezember bis und mit 2. Januar 2022 geschlossen. Gerne sind wir ab Montag, 3. Januar 2022, wieder zu den üblichen Öffnungszeiten für alle Anliegen da. Für Todesfälle ist täglich von 11 bis 12 Uhr ein Pikettdienst unter der Telefonnummer 079 355 90 90 eingerichtet. Weitere Informationen zu den Öffnungszeiten finden sich auf der Website www.wettswil.ch. Der Gemeinderat und das Gemeindepersonal wünschen allen Einwohnerinnen und Einwohner eine erholsame und besinnliche Weihnachtszeit und einen gesunden Start in das neue Jahr.

Im Weiteren hat der Gemeinderat ... das Protokoll der Gemeindeversammlung vom 6. Dezember genehmigt. Es ist auf der Website www.wettswil.ch aufgeschaltet. Alexandra Brandenberger, Gemeindeschreiberin

WIR GRATULIEREN Zum 80. Geburtstag Es darf gefeiert werden – zwei 80ste Geburtstage sind guter Grund dafür! Rudolf Feuz-Hofmann in Obfelden feiert heute Dienstag, 21. Dezember, und Heinz Pieren in Affoltern wird morgen Mittwoch, 22. Dezember, «achzgi» – herzliche Gratulation!

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 633 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Aeugst ist weiterhin Energiestadt

Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Aeugst Die Gemeinde Aeugst hat 2017 das Label Energiestadt erhalten. Nach vier Jahren musste dieses Label mit einer Rezertifizierung bestätigt werden. Im Rahmen der Rezertifizierung schloss die Gemeinde deutlich besser ab als vor vier Jahren und kann sich weiterhin Energiestadt nennen. Mit dem Energiestadt-Label zeigt die Gemeinde Aeugst am Albis, dass sie sich für eine effiziente Nutzung von Energie und erneuerbarer Energien einsetzt wie auch für den Klimaschutz und die umweltverträgliche Mobilität. Nachdem die Gemeinde Aeugst im Jahr 2017 Energiestadt geworden ist, musste sie sich in diesem Jahr rezertifizieren lassen, um das Label «Energiestadt» weiterhin führen zu dürfen. Die Rezertifizierung wurde im Jahr 2021 unter der Leitung und mit grossem Einsatz von Gemeinderat Bruno Fuchs und mit tatkräftiger Unterstützung der Energiekommission durchgeführt. Dank seines Einsatzes als Ressortverantwortlicher für Naturschutz und Energie in den letzten vier Jahren wie auch im Rahmen der Rezertifizierung konnte das Niveau von 2017 nicht nur gehalten, sondern deutlich gesteigert werden. Wurden bei der Erstzertifizierung 67 Prozent der möglichen Punkte erreicht, waren es bei der Rezertifizierung 75.2 Prozent der möglichen Punkte. Energiestädte, die mindestens 75 Prozent erreicht haben, können den European Energy Award Gold beantragen. Da die Vergabe des Gold-Labels aber ein erneutes Zertifizierungsverfahren auf europäischer Ebene und mit einem internationalen Auditor sowie mit höheren Anforderungen voraussetzt, verzichtet der Gemeinderat darauf, das offizielle Energiestadt Gold-Label zu beantragen.

Anpassung Gebührentarif Der Gemeinderat hat im September beschlossen, die Abfallgebühren auf den Stand von 2003 anzuheben, und zwar auf 210 Franken für Kleinhaushalte, 240 Franken für Haushalte und 200 Franken für das Gewerbe. Der Eidgenössische Preisüberwacher hat von Gesetzes wegen die vorgesehene Abfallgebühren-Anpassung überprüft und Empfehlungen

zur Umsetzung gemacht. Der Gemeinderat berücksichtigt die Empfehlungen des Preisüberwachers und erhöht nun die Abfallgebühren weniger stark, als ursprünglich geplant. Die Abfallgebühren werden für das Jahr 2022 auf 180 Franken für Kleinhaushalte, 225 Franken für Haushalte und 155 Franken für das Gewerbe festgelegt. Mit dieser Anpassung können die Empfehlungen des Preisüberwachers umgesetzt werden. Allerdings bedeutet die moderate Anpassung auch, dass der Spezialfinanzierungsfonds langsamer geäufnet werden kann und die Abfallgebühren somit erst später wieder gesenkt werden können. Der Gemeinderat hat im Zuge der Anpassung der Abfallgebühren den Gebührentarif der Gemeinde Aeugst bereinigt. Dabei wurden keine Anpassungen der Gebührentarife vorgenommen, sondern nur redaktionelle Anpassungen gemacht. Insbesondere wurden die Gebührentarife für Kopien und geplottete Pläne vereinfacht und vereinheitlicht, aber auch die Bestimmungen zur Vermietung von Räumlichkeiten präzisiert.

Mit der Ladestation bekommen nicht nur die Besucherinnen und Besucher der Gemeindeverwaltung und des Restaurants Eichhörnli, sondern alle E-Auto-Fahrerinnen und -Fahrer die Gelegenheit, ihr Auto in Aeugst an einer öffentlichen Ladestation aufzuladen. Die Gemeinde leistet somit einen wichtigen Beitrag an die Förderung der E-Mobilität wie auch an den Klimaschutz.

Studie Verkehrssituation Überbauung Üerenberg

Konzept Neophyten-Detektive

Im Sommer 2021 wurde eine Baueingabe für acht Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 24 Wohneinheiten auf dem Üerenberg eingereicht. Die Überbauung wird aufgrund ihrer Grösse einen Einfluss auf die Verkehrssituation am Üerenberg bis zu den Hauptstrassen haben. Um das Baugesuch umfassend zu prüfen, hat der Gemeinderat das Verkehrsplanungsbüro Visioplan beauftragt, eine Studie zum Mehrverkehr und zur Verkehrssicherheit auf den Zubringerstrassen zu erstellen. Mit den Ergebnissen aus dieser Studie kann die Baueingabe zur Überbauung Üerenberg umfassend und unter Berücksichtigung aller Faktoren geprüft werden.

Neue E-Autoladestation Gemeindeparkplatz Die Gemeinde Aeugst bleibt auch in Zukunft seiner Bezeichnung als Energiestadt treu. So hat der Gemeinderat beschlossen, auf dem Gemeindeparkplatz eine Ladestation für E-Autos zu installieren. Insgesamt werden zwei Parkplätze zu E-Auto-Ladeplätzen umgerüstet.

Winterdienstentschädigungen und Pikett-Reglement Der Gemeinderat hat die Winterdienstentschädigungs-Ansätze für externe Personen überprüft und die Ansätze für den Bereitschaftsdienst angehoben. Ausserdem hat der Gemeinderat das Pikett-Reglement für die internen Mitarbeitenden überarbeitet. Das PikettReglement betrifft insbesondere Piketteinsätze im Rahmen der Wasserversorgung und des Winterdienstes. Dabei hat er die Stundenansätze an diejenigen des Kantons angepasst und die Pikettzeiten werktags auf 17 Uhr bis 7 Uhr ausgedehnt.

Vier Jahre lang wurden im Rahmen eines Projekts im Gebiet Reppischtal die Neophyten bekämpft. Dabei haben engagierte Bürgerinnen und Bürger als Neophyten-Detektive in einem ihnen zugewiesenen Gebiet Ausschau nach Neophyten gehalten und kleinere Bestände beseitigt. Grössere Bestände wurden zur Beseitigung gemeldet. Das Projekt hat sich bewährt. Deshalb hat der Gemeinderat beschlossen, die Neophyten-Bekämpfung mit Neophyten-Detektiven auf die ganze Gemeinde auszuweiten. Er hat den Auftrag erteilt, ein Konzept zu erstellen, aufgrund dessen Neophyten-Detektive in der ganzen Gemeinde zum Einsatz kommen sollen.

Unterzeichnung egovpartner Der Kanton Zürich und die Zürcher Gemeinden verfügen mit egovpartner über eine Zusammenarbeitsorganisation, mit der die digitale Transformation der Verwaltungen auf kommunaler und kantonaler Ebene weiterentwickelt werden soll. Gemeinden, die an dieser Weiterentwicklung teilhaben wollen, müssen eine Zusammenarbeitsvereinbarung

unterzeichnen. Der Gemeinderat hat der Unterzeichnung der egovpartner zugestimmt und ermöglicht der Gemeinde Aeugst im Bereich der digitalen Transformation weiter am Ball zu bleiben.

Bewilligung KiTa Coccolino Die Kinderkrippe Coccolino hat sich als wichtiger Bestandteil der familienergänzenden Kinderbetreuung in der Gemeinde Aeugst am Albis etabliert. Die Betriebsbewilligung muss alle vier Jahre erneuert werden. Der Gemeinderat hat der Kinderkrippe Coccolino die Betriebsbewilligung für die kommenden vier Jahre erteilt.

Neujahrs-Apéro fällt aus Aufgrund der Entwicklung der CovidFallzahlen und der damit verbundenen Massnahmen in Bezug auf Anlässe und Veranstaltungen fällt der traditionelle Neujahrs-Apéro in Aeugst bereits das zweite Jahr hintereinander aus.

Arbeitsvergaben und Baubewilligungen Der Gemeinderat hat folgende Aufträge vergeben: Sanierung Meteorleitung Spitzenstrasse in der Höhe von 77 000 Franken an A&T Vollenweider Mettmenstetten; Ersatz Doppelschächte in der Höhe von Fr. 10 231.50 an die Firma Frei + Partner in Mettmenstetten; E-Auto-Ladestation in der Höhe von 9870 Franken an die Firma Elektro Lang in Affoltern. Ausserdem hat der Gemeinderat folgenden baurechtlichen Entscheid getroffen: BG 2020-040, entrèe Generalunternehmung AG, Renovation und Umbau eines bestehenden Wohnhauses mit Scheune sowie ein Neubau eines Mehrfamilienhauses, In der Breite 6; BG 2021-021 Aeberli, in Scheune mit Dacheinschnitt, Höchweg 37; BG 2021-027 Rissi, Ausbau Dachgeschoss mit Loggia und Fenstern, Hinterdorfstrasse 10; BG 2021-036, Chmiel/Märki, Anbau an bestehendes Wohnhaus, Breitenstrasse 12; BG 2021-055, Stocker/Siegrist, Einbau Lukarne und Balkon, Breitenweg 5. Mit diesen Informationen verabschiedet sich der Gemeinderat in die Weihnachtspause und wünscht allen Leserinnen und Lesern frohe Festtage und einen guten Rutsch in das neue Jahr. Vit Styrsky, Gemeindeschreiber


Gemeinde Rifferswil Jonenbachstrasse 1 8911 Rifferswil 044 764 11 50 kanzlei@rifferswil.ch

Erneuerungswahl der Mitglieder des Gemeinderats Rifferswil für die Amtsdauer 2022 – 2026 Definitive – Wahlvorschläge und Wahlanordnung Nach Ablauf der zweiten Frist für die Erneuerungswahl der Mitglieder des Gemeinderats Rifferswil für die Amtsdauer 2022 bis 2026 liegen folgende definitiven Wahlvorschläge vor: Erneuerungswahl der Mitglieder des Gemeinderats:

Öffnungszeiten Bezirksgemeinden Affoltern Die Büros der Bezirksgemeinden Affoltern sind über den Jahreswechsel wie folgt geöffnet bzw. geschlossen:

Stadt/Gemeinde

geschlossen

Pikettnummer Todesfälle

Aeugst am Albis

23.12.2021 bis und mit 02.01.2022

27.12.2021 und 30.12.2021 von 09.00 – 11.00 Uhr, Tel. 044 763 50 66

Affoltern am Albis

Zivilstandesamt bereits ab 23.12.2021 geschlossen Verwaltung von: 24.12.2021 ab 11.30 Uhr bis und mit 02.01.2022

Bossardt Bestattungen AG, Tel. 044 710 99 70

Bonstetten

23.12.2021 bis und mit 02.01.2022

Bossardt Bestattungen AG, Tel. 044 710 99 70

Name, Vorname, Geschlecht

Geb. Jahr

Beruf

Adresse

Heimatort

bisher/neu

Haller Yves (m)

1977

Kaminfeger

Dorfstrasse 5b

Reinach (AG) Hausen a.A. (ZH)

neu

Jäggi Walter (m)

1961

Kaufmann

Im Winkel 18b

Etziken (SO)

bisher

Lüthi Christoph (m)

1963

Ing. Agr. HTL/ Informatiker

Hauserstrasse 1

Zürich (ZH) Rohrbach (BE)

bisher

Hausen am Albis

24.12.2021 bis und mit 02.01.2022

24.12.2021/27.12.2021/30.12.2021 sowie 02.01.2022 von 08.00 – 09.00 Uhr, Tel. 044 764 870 51

Rüttimann-Hurter Corinne (w)

1988

Sachbearbeiterin Buchhaltung

Kappelerstrasse 8

Rifferswil (ZH)

neu

Hedingen

24.12.2021 bis und mit 02.01.2022

zwischen 09.00 – 11.00 Uhr, Tel. 044 762 25 55

Salzmann Marlies (w) 1961

Gemeinderätin/ nicht erwerbstätig

Kappelerstrasse 1

Maschwanden (ZH)

bisher

Kappel am Albis

23.12.2021 bis und mit 02.01.2022

23.12. – 24.12. sowie 27.12. –31.12. zwischen 09.00 – 11.00 Uhr, Tel. 044 764 83 65

Strasky Claudia (w)

1960

Mittelschullehrerin

Pfarrhausstrasse 2

Glarus Süd (GL) Steinhausen (ZG)

bisher

Knonau

24.12.201 bis und mit 02.01.2022

Bestattungsamt Knonau, Tel. 076 405 55 11 jeweils vormittags

Maschwanden

Suter Daniel (m)

1971

Masch. Mechaniker

Zeisenbergstrasse 5

Muotathal (SZ)

neu

20.12.2021 bis und mit 02.01.2022

Bossardt Bestattungen AG, Tel. 044 710 99 70

von Schulhess Rechberg Reto (m)

1963

Dr. sc. nat. ETH

Ausserfeldstrasse 8

Zürich (ZH)

neu

Mettmenstetten

24.12.2021 bis und mit 02.01.2022

Dominik Pfefferli, Abteilungsleiter Dienste, Tel. 044 767 90 27

Obfelden

23.12.2021 bis und mit 02.01.2022

Tel. 079 190 18 43 von 14.00 – 16.00 Uhr ansonsten Bossardt Bestattungen AG, Tel. 044 710 99 70

Ottenbach

23.12.2021 ab 11.30 Uhr bis und mit 02.01.2022

Tel. 044 763 40 50 Telefonbeantworter gibt Pikettnummer bekannt

Erneuerungswahl des Präsidenten des Gemeinderats: Name, Vorname, Geschlecht

Geb. Jahr

Beruf

Adresse

Heimatort

bisher/neu

Jäggi Walter (m)

1961

Kaufmann

Im Winkel 18b

Etziken (SO

neu

Rifferswil

23.12.2021 bis und mit 10.01.2022

Dominique Kern, Leiterin Einwohnerkontrolle, Tel. 079 828 08 99

Lüthi Christoph (m)

1963

Ing. Agr. HTL/ Informatiker

Hauserstrasse 1

Zürich (ZH) Rohrbach (BE)

bisher

Stallikon

23.12.2021 bis und mit 02.01.2022

Bossardt Bestattungen AG, Tel. 044 710 99 70

Wettswil am Albis

24.12.2021 bis und mit 02.01.2022

Remo Buob, Leiter Bestattungsamt, täglich von 11.00 – 12.00 Uhr, Tel. 079 355 90 90

Die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sind nicht erfüllt. Die Urnenwahl wird am 27. März 2022 durchgeführt. In Anwendung von Art. 7 der Gemeindeordnung Rifferswil i.V.m. § 54 Abs. 2 GPR wird ein leerer Wahlzettel verwendet. Den Wahlunterlagen wird ein Beiblatt beigelegt, auf dem die definitiv vorgeschlagenen Kandidatinnen und Kandidaten aufgeführt werden. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern am Albis, im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Rifferswil, 17. Dezember 2021 Gemeinderat Rifferswil

Affoltern am Albis Hausen am Albis Am 19. Dezember 2021 ist in Muri AG gestorben:

Livia Villiger geboren am 15. Juli 1985, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis. Die Trauerfeier findet zu einem späteren Zeitpunkt statt. Bestattungsamt Hausen am Albis

Am 11. Dezember 2021 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Olga Margrith Roth, geb. Frei geboren am 15. November 1925, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. 21. Dezember 2021 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Wettswil am Albis Am 11. Dezember 2021 ist in Zürich gestorben:

Kuhn, Heinrich geboren am 5. Dezember 1936, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis mit Aufenthalt in Zürich. Der Abdankungsgottesdienst findet am Dienstag, 21. Dezember 2021, 14.00 Uhr, in der Kirche St. Peter in Zürich statt. Bestattungsamt Wettswil am Albis

Wir wünschen Ihnen fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. 21. Dezember 2021 Ihre Bezirksgemeinden


Bezirk Affoltern

Dienstag, 21. Dezember 2021

5

Totalunternehmer für den Neubau Mehrzweckgebäude Heumoos ausgewählt Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Bonstetten Die vorgenannte Leistung wurde am 25. Juni 2021 auf simap.ch nach den Bestimmungen der Verordnung über das öffentliche Beschaffungswesen (VöB, LS 720.1) und der Submissionsverordnung (SVO, LS 720.1 1) im selektiven Verfahren ausgeschrieben. Aufgrund der Präqualifikation wurden folgende fünf Bewerber zur Einreichung eines Totalunternehmer-Angebots ausgewählt: Anliker AG Generalunternehmung, Emmenbrücke; Erne AG Bauunternehmung, Frick; Gross Generalunternehmung AG, Brugg; Halter AG, Schlieren; HRS Real Estate AG, Zürich. Alle fünf Unternehmer haben ein Angebot eingereicht. Diese wurden einer eingehenden Prüfung unterzogen und aufgrund der gewichteten Zuschlagskriterien Werkpreis inklusive Planung (60 %), Bau- und Konstruktionsbeschrieb (30 %) und Terminprogramm (10 %) bewertet. Die Bewertung des Preises erfolgte nach folgender Bewertungsmethode: Das Angebot mit dem tiefsten Preis erhält die maximale Punktzahl. Angebote, die 50 Prozent oder mehr von dem tiefsten Preis abweichen, erhalten die Punktzahl 0. Dazwischen werden die Punktzahlen (auf zwei Kommastellen gerundet) linear vergeben und mit der Gewichtung multipliziert. Dementsprechend erfolgt die Zuschlagserteilung an die Halter AG, da sie die Zuschlagskriterien am besten erfüllt und das wirtschaftlich günstigste Angebot im Sinn von § 33 der Submissionsverordnung eingereicht hat. Nach Ablauf der Rekursfrist bzw. unter Vorbehalt eines Rekurses wird der Zuschlag an die Halter AG, Schlieren für 16 931 734 Franken (inkl. MwSt.) erteilt. Die Volksabstimmung zur Genehmigung des Kredits erfolgt am 15. Mai 2022.

Risikomanagement und internes Kontrollsystem Mit Entscheid vom 22. Oktober 2019 hat der Gemeinderat beschlossen, in der Gemeindeverwaltung Bonstetten (inkl. Primarschule) ein Risikomanagement (RM) sowie ein internes Kontrollsystem (IKS) in Zusammenarbeit mit der HSS

Unternehmensberatung, Sursee einzuführen. An der Klausurtagung vom 4. September 2021 wurde entschieden, dass das Risikomanagement mindestens einmal pro Jahr (in der Regel anlässlich der Klausur) im Gemeinderat traktandiert wird. Die Verantwortung zur laufenden Überwachung wurde an die Verwaltungsleitung (Abteilungsleiter) delegiert. Diese berichtet mindestens jährlich über den Stand des RM. Relevante Erkenntnisse werden im Sinne eines Eskalationsverfahrens den Verantwortlichen zeitnah mitgeteilt. Der Leiter Finanzen hat zusammen mit dem Gemeindeschreiber die Risikoanalyse und die Risikobeurteilung vorgenommen und die Risiken neu bewertet bzw. geprüft. Die vorgenommenen Anpassungen erfordern momentan keine relevanten oder zusätzlichen Massnahmen, da diese bereits ergriffen wurden oder am Laufen sind. Weiter hat der Leiter Bereich Finanzen alle Bereichsleiter aufgefordert, ihre Dokumentationen, Anpassungen und Checklisten, die sie seit Einführung des IKS erstellt haben, zuzustellen oder Stellung dazu zu nehmen. Diverse Abteilungen konnten solche Dokumentationen oder sogar Prozesse einreichen. Weiter haben der Gemeindeschreiber und der Leiter Bereich Finanzen vor, die Arbeitsanleitungen, Checklisten, usw. der verschiedenen Bereiche mittels einer Vorlage einheitlich zu dokumentieren und zentral abzuspeichern, damit der Zugriff für alle gewährleistet ist. Der Gemeinderat genehmigte das angepasste Risikomanagement bzw. die Risikoanalyse und setzte die Risiken für die Gemeinde Bonstetten entsprechend fest.

Verkehrssicherheit Fussgängerstreifen Dorfstrasse/Stationsstrasse Die Buslinie 200 im Angebot des Zürcher Verkehrsverbundes (ZVV) führt von Affoltern (Bahnhof) nach Zürich (Bahnhof Enge) und bedient auf dem Gemeindegebiet von Bonstetten die Haltestellen «Dorfstrasse» an der Stationsstrasse/ Dorfstrasse und «Bahnhof BonstettenWettswil». Die positive Entwicklung der

Fahrgastzahlen nach einem einjährigen Pilotversuch veranlasste die Post-Auto Zürich eine definitive Bushaltestelle an der Stationsstrasse einzuführen. Die Projektierung und Realisierung der behindertengerechten Bushaltestelle wurde durch das Kantonale Tiefbauamt, Projektieren und Realisieren, vorgenommen. Mittlerweile sind bei der Gemeinde Bonstetten viele Resonanzen der Bevölkerung eingegangen, dass die Überquerung der Stationsstrasse (60 km/h) nur durch das bestehende «Inseli» ohne Fussgängerstreifen als sehr gefährlich erachtet wird. Aufgrund dessen hat am 8. November 2021 eine Begehung durch das kantonale Tiefbauamt, Verkehrstechnische Abteilung der Kantonspolizei (Kapo) Zürich, Ressortvorsteher Sicherheit und der Bereichsleiterin Sicherheit stattgefunden. Die Grundlagen, um einen Fussgängerstreifen zu realisieren, liefern die nationalen Normen. Die Bedingungen bezüglich Querungsnachfrage (kein Bedarf nach flächigem Queren), Geschwindigkeit (60 km/h), die Fahrzeugmenge (DTV 4078) und Fussgängerfrequenzen sind an beiden Standorten gewährleistet. Fussgängerstreifen Stationsstrasse: Die Querung an der Haltestelle Dorfstrasse in Fahrtrichtung Affoltern wird grossmehrheitlich von ÖV-Nutzern beansprucht und weist ein besonderes Vortrittsbedürfnis auf. Für diesen Fussgängerstreifen sind alle Voraussetzung erfüllt und die Einwilligung des kantonalen Tiefbauamts ist gegeben, um einen Antrag an die Kapo zu stellen. Da die Stationsstrasse eine Kantonsstrasse ist, wird die Umsetzung durch das Tiefbauamt übernommen. Fussgängerstreifen Dorfstrasse: Diese Querung wird meistens von ÖV-Nutzern beansprucht. Gemäss Auflage der Kapo erfüllt der geplante Fussgängerstreifen über die Dorfstrasse die notwendige Sichtweite nicht, jedoch kann diese mit einfachen baulichen Massnahmen behoben werden. Wird die Einmündung mit einfachen baulichen Massnahmen nach vorne verschoben, hätten die Fahrzeuglenker bereits Blickkontakt mit den Fussgängern, bevor sie in die Dorf-

strasse einbiegen. Mit dieser Auflage kann die Sicherheit und Sichtweite mit einem Fussgängerstreifen gewährleistet werden. Es wurden Abklärungen mit dem Ingenieurbüro SNZ getätigt. Der Gemeinderat beauftragte den Bereich Sicherheit, das Gesuch für die beiden Fussgängerstreifen an die Kapo, Verkehrstechnische Abteilung, zu stellen.

Im Weiteren hat der Gemeinderat ... • die Festsetzung der Gebühren zur Finanzierung der Siedlungsentwässerung genehmigt; • den Antrag an die Gemeindeversammlung vom 21. Juni 2022 betreffend Projekt- und Kreditgenehmigung für die Erneuerung der öffentlichen Trinkwasserleitung Chrüzacherweg und Erneuerung der öffentlichen Schmutzund Meteorwasserleitung Chrüzacherweg sowie die Erneuerung der Gemeindestrasse Chrüzacherweg verabschiedet; • den Kredit und die Vergabe der Baumeister- und Sanitärarbeiten für den Ersatz der Lösch- und Zubringerleitung der Sekundarschule Bonstetten gutgeheissen; • die Bauabrechnung für die Sanierung der Strasse Auf der Rüti verabschiedet; • die Bauabrechnung für die Erneuerung der Trinkwasserleitung des nordwestlichen Teils im Chrüzacherweg genehmigt; • den Kredit und die Vergabe der Ingenieurdienstleistung für die Erneuerung der Trinkwasserleitung in der Sunnehaldestrasse gutgheissen; • den Antrag für die Gesamtplanung der privaten Werkleitungen der Miteigentümergemeinschaft Bruggenmatt geprüft; • die Schlussabrechnung für den Ausbau der ARA Etappe 1 bis 3 der Kläranlage Birmensdorf genehmigt; • dem Kredit und der Vergabe der Tiefbauarbeiten der behindertengerechten Bushaltestelle Lärchenhof zugestimmt; • die Projekt- und Krediterteilung für die Gehwegüberfahrt Schachenstrasse gutgeheissen; • die Abrechnung über die strategische Entwicklung des Kabelnetzes Bonstet-

ten für die Erweiterung des Glasfasernetzes verabschiedet; • einen Zusatzkredit für den Klimaschutz und die Klimaanpassung des Räumlichen Entwicklungsleitbildes (REL) genehmigt; • der Beschaffung eines Ersatzfahrzeuges Iseki-Traktor für den Hausdienst zur Grünpflege und Winterdienst zugestimmt; • über die Beteiligung an den Kosten bis zur Pensionierung eines Mitarbeiters für die Suchtberatung 2021 für den Sozialdienst Bezirk Affoltern (Soba) beraten.

Aus der Primarschulpflege Die Primarschulpflege hat an ihrer Sitzung vom 9. Dezember 2021 ... • eine temporäre Maskenpflicht für die Kinder des Kindergartens vom 3.1.2022 bis zum Erhalt der Testresultate beschlossen. Für die Kinder ab der 1. Klasse gilt die vom Kanton verordnete und befristete Maskenpflicht vom 3. bis 24. Januar 2022; • den Jahresbericht der Schulsozialarbeit genehmigt; • die Budgetüberschreitungen 2021 zur Kenntnis genommen; • den Vorbericht der externen Schulevaluation zur Kenntnis genommen; • zwei kommunale Kündigungen zur Kenntnis genommen und besprochen.

Frohe Festtage und ein glückliches und vor allem gesundes 2022 Die Gemeindeverwaltung und die Büros des Gemeindeammann- und Betreibungsamtes Bonstetten sind von Donnerstag, 23. Dezember, bis und mit Sonntag, 2. Januar 2022, geschlossen. Der Pikettdienst für das Bestattungsamt ist unter Telefon 044 710 99 70 (Bossardt Bestattungen AG) erreichbar. Der Gemeinderat und das Verwaltungspersonal wünschen der Bonstetter Bevölkerung schöne und besinnliche Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins 2022. Christof Wicky, Gemeindeschreiber

Neuorganisation der Schrebergärten Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Mettmenstetten Da zwei von drei Schrebergarten-Hauptstandorte aufgehoben werden, kündigte die Gemeinde im Frühjahr 2021 sämtliche Pachtverhältnisse. 22 Schrebergärten am Standort Friedhofstrasse können nächstes Jahr weitergeführt werden. In der Pünten/Rossmatten konnten zehn neue, offizielle Schrebergärten der Gemeinde errichtet werden. Die neuen Pachtverträge beinhalten strengere Biodiversitätsrichtlinien, die Pachtzinsen wurden ausserdem von zehn auf 100 Franken pro Jahr und Are erhöht. Es wird ein pauschaler Wasserzins von 20 Franken pro Jahr und Schrebergarten erhoben. Alle 32 Parteien, die sich zeitig bewarben, können von einem Schrebergarten profitieren. Eine Weitergabe von Schrebergärten «unter der Hand» ist weiterhin untersagt – Interessenten dürfen sich in der Gemeindeverwaltung auf eine Warteliste setzen lassen.

Vereinbarung mit Sekundarschule über gegenseitige Verrechnungstarife Wenn Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Knonau-MaschwandenMettmenstetten Räumlichkeiten der benachbarten Primarschule Mettmenstetten benutzen, ist hierfür eine Kostenmiete zu bezahlen – und umgekehrt. Da die Liegenschaften der Primarschule

mit Steuergeldern aus Mettmenstetten finanziert werden, diejenigen der Sekundarschule jedoch von Knonau, Maschwanden und Mettmenstetten, stellt eine gegenseitige Verrechnung sicher, dass es zu keinen versteckten Subventionen zwischen den zwei Gemeinden kommt. Die Eröffnung der neuen Schulliegenschaften der Primarschule Mettmenstetten nahmen Gemeinderat und Primarschulpflege zum Anlass, die Mietpreise anzupassen. Dabei wurden nach dem Vollkostenprinzip Unterhalt, Reinigung, Zinsen und Abschreibungen berücksichtigt.

Benutzungsreglement für Räume und Anlagen Am 1. Januar 1996 erliessen die Gemeinde Mettmenstetten, die Sekundarschule Knonau-Maschwanden-Mettmenstetten und die Primarschule Mettmenstetten das Benutzungsreglement für die Belegung und Benützung von öffentlichen Räumen und Anlagen in der Gemeinde Mettmenstetten. Das Benutzungsreglement regelt die grundsätzlichen Bestimmungen, welche bei der Vermietung von öffentlichen Anlagen an Dritte gelten. In der Zwischenzeit hat sich einiges verändert, insbesondere sind neue Räume

dazugekommen, Tarife werden neu im Gebührentarif aufgeführt und die Primarschule wurde in die Politische Gemeinde integriert. Das vom Gemeinderat genehmigte Reglement beinhaltet neben allgemeinen Bestimmungen und Normen zu Nutzung, Betrieb, Haftung, Reservierung und Vermietung.

Sanierung Schulhaus Gramatt I, Projektierungskredit Das Schulhaus Gramatt I ist in die Jahre gekommen und soll deshalb saniert werden. Die im Zusammenhang mit dem Projekt Mett vorgesehenen Nutzungsanpassungen sind dabei vorzunehmen. Im Einladungsverfahren wurde bei vier Architekturbüros die Submission über die Planerleistung durchgeführt. Es sind drei Angebote eingegangen. Das wirtschaftlich günstigste Angebot hat das Architektur- und Ingenieurbüro Baucal AG in Affoltern abgegeben. Für die Planerleistung hat der Gemeinderat einen Kredit von 56 000 Franken (inkl. MwSt.) für die Phase 3 (Vorprojekt, Bauprojekt, Baubewilligungsverfahren) genehmigt. Ein Baukredit für die nachfolgenden Phasen soll der Gemeindeversammlung am 23. Mai 2022 vorgelegt werden. Gemäss Zeitplan sollen im Juli 2022 die Bauarbeiten beginnen.

Ferner hat der Gemeinderat ... • die jährlichen Beiträge an den Sigristenlohn der reformierten Kirche Mettmenstetten (neu: reformierte Kirche Bezirk Affoltern) im Umfang von 3000 Franken eingestellt; • der Meili Management AG für das Bauprojekt «Drei Linden» ein Näherbaurecht auf dem Gemeindeparkplatz Kat.-Nr. 4155 gegen eine Entschädigung von 22 000 Franken zugesprochen; • die Asseco Berit AG und Peter Ott Ingenieurbüro für Hoch- und Tiefbau AG damit beauftragt, die Daten über die öffentlichen und privaten Abwasserleitungen der Gemeinde Mettmenstetten an die Geozug AG zu übergeben; • Peter Ott Ingenieurbüro für Hoch- und Tiefbau AG mit der technischen Bearbeitung der Sanierung der öffentlichen und privaten Kanalisationsleitungen der Niederfeldstrasse und des Rennwegs mit einem Kredit in der Höhe von 8600 Franken beauftragt; • das Budget 2022 der ARA Knonau genehmigt; • das Gesuch um Durchführung von Veranstaltungen im Güterschuppen des Restaurants Bahnhöfli unter Auflagen und befristet genehmigt; • Sebat Coskun-Demir das Patent mit Alkoholausschank für das Kay Bistro

an der Zürichstrasse 17 unter Auflagen erteilt; • Fabio Oetterli das Patent für den Kleinund Mittelverkauf von alkoholhaltigen Getränken unter Vorbehalt erteilt; • dem Antrag der Feuerwehrkommission der Feuerwehr Knonaueramt Süd um Ersatzbeschaffung eines Tanklöschfahrzeugs entsprochen; • das revidierte Entschädigungsreglement des Verwaltungsrats IKA Sozialdienst Affoltern genehmigt; • der Kindertagesstätte Wurzelbaum die Betriebsbewilligung unter Vorbehalt erteilt; • die Tarifanpassung der Kinderspitex 2022 genehmigt; • die von der Prüfstelle GemeindeFinanzen.ch GmbH ausgestellten Berichte zum Bereich Gebühren und zur Geldverkehrsprüfung 2021 genehmigt; • die Kreditabrechnung für die Revision des Kommunalfahrzeugs «Viatrac Aebi» mit einer Kostenüberschreitung von Fr. 19 557.45 genehmigt; • die Kreditabrechnungen für die Sanierung der Grundrebenstrasse und die baulichen Massnahmen am Tobelbach genehmigt. Insgesamt resultierte eine Kostenunterschreitung von 15 654 Franken. Oliver Bär, Geschäftsführer


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 21. Dezember 2021

7

«Sobald wir die Leistungsaufträge haben, wird es ein Neubauprojekt geben» Nebst der Pandemiebewältigung macht sich das Spital Affoltern fit für die anstehenden Herausforderungen Mit einem Basispaket der wohnortnahen Grundversorgung, den «Leuchtturm-Disziplinen» Akutgeriatrie, Palliative Care und Psychiatrie sowie ambulanten Spezialangeboten will sich das Spital Affoltern in der Spitallandschaft behaupten. Direktor Lukas Rist hat sich den Fragen des «Anzeigers» gestellt. «Anzeiger»: Überall hört man von Spitälern am Anschlag – wie sieht es im Spital Affoltern aus? Lukas Rist: Wir sind momentan voll. Aktuell haben wir sieben Covid- und einige Verdachtsfälle. Wir leisten gerne unseren Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie – und das wird von anderen Spitälern auch gewürdigt –, aber der Aufwand mit dem Isolieren ist gross. Wir müssen alles tun, um die Patienten so gut wie möglich zu schützen – und nicht zuletzt auch unsere Mitarbeitenden – und um den Betrieb aufrechterhalten zu können. Es mangelt auch ohne Corona an Fachpersonal. Wie hat sich die Altersstruktur der CovidPatienten entwickelt? Weil wir in der Altersmedizin stark sind, haben wir per se mehr ältere. Aber es geht querbeet durch alle Schichten. Und wenn vermehrt Kinder positiv getestet werden, wirkt sich das auch auf unsere Personalplanung aus: Wenn Eltern unter unseren Mitarbeitenden auf ihr Testergebnis warten müssen oder gar selber positiv getestet werden. Mit was rechnen Sie im Hinblick auf die Festtage? Mit steigenden Covid-Zahlen. Die Frage ist: Wann ist der Peak erreicht? Ich denke, die Fallzahlen gehen noch hoch, oder bleiben auf hohem Niveau stabil. Noch sind wir mit der DeltaVariante beschäftigt und wissen nicht, wie es mit Omikron wird.

«Seit Anfang letzter Woche wissen wir, dass wir auch Kinder impfen dürfen.» Wie ist die Stimmungslage bei den SpitalMitarbeitenden? Eigentlich sehr gut. Sie sind sehr motiviert unterwegs. Jeder weiss, es kommt auf jeden an. Sie sind bereit, gegenseitig auszuhelfen und füreinander einzuspringen. Sie haben ja auch eine sehr sinnstiftende Tätigkeit. Die ständig ändernden Regeln und die Testerei zehren allerdings an den Nerven. Das Schweizer Stimmvolk hat sich deutlich für verbesserte Rahmenbedingungen für Pflegende ausgesprochen. Wird nun alles besser? Über das deutliche Resultat hat man sich sicher gefreut. Aber bessere Entschädigungen und andere Arbeitsmodelle kosten unter dem Strich. Also müssen erst die Mittel zur Verfügung gestellt

Bald zwei Jahre sind seit dem Splitting von Spital und Pflegezentrum vergangen. Ist da mittlerweile alles geklärt? Die tägliche Zusammenarbeit funktioniert sehr gut. Die Wege sind sehr kurz und von den engen Kontakten profitieren beide Seiten. Die Service-LevelAgreements (Vereinbarungen für wiederkehrende Dienstleistungen, Anm. d. Red.) sind fertig verhandelt und wir hoffen, noch dieses Jahr eine finanzielle Einigung erzielen zu können. Die Gespräche waren anspruchsvoll, aber konstruktiv. Und sie waren eine Chance, eigene Abläufe unter die Lupe zu nehmen. Wenn beide Institutionen schlanker werden, bei gleichem Leistungspotenzial, ist das sicher ein Vorteil.

Lukas Rist, Direktor Spital Affoltern: «Der Magnetresonanztomograf wertet unseren Notfall deutlich auf.» (Bild Thomas Stöckli) werden. Etwa indem die Baserates (Preise für stationäre Spitalbehandlungen, Anm. d. Red.) erhöht werden. Wir hoffen, dass dies nächstes Jahr umgesetzt wird. Das Spital betreibt ja auch das Test- und Impfzentrum im OVA-Areal. Wie läuft der Betrieb? Wir haben Vollbetrieb, sowohl beim Impfen als auch beim Testen. Momentan kommen viele für die Booster-Impfung. Das Zentrum läuft sicher noch bis im Frühling weiter. Die meisten Zentren wurden zwischenzeitlich geschlossen, Affoltern nicht – weshalb? Der Standort hat sich bewährt. Wir haben das Glück, eine Liegenschaft zu haben, wo wir den Vertrag problemlos verlängern konnten. Es läuft gut und wir sind sehr effizient unterwegs. Zuletzt kamen die Kinder-Impfungen ins Gespräch – wird das auch in Affoltern möglich sein? Ja, seit Anfang letzter Woche wissen wir, dass wir auch Kinder impfen dürfen. Ab wann und unter welchen Rahmenbedingungen, das steht allerdings noch nicht fest. In der längerfristigen Planung ist das Spital Affoltern auf Leistungsaufträge angewiesen, die für die kantonale Spitalliste ab 2023 neu vergeben werden. Im Herbst ist die Bewerbungsfrist abgelaufen, bis im Frühling soll ein provisorischer Entscheid des Kantons vorliegen – mit welchem Gefühl blicken Sie dem entgegen? Mit Optimismus. Das ist mein Grundansatz. Wir sind gut aufgestellt, wirtschaftlich wie fachlich, und wir geniessen die Unterstützung der Bevölkerung. Es gibt also keinen Grund, weshalb wir die Leistungsaufträge, für die wir uns beworben haben, nicht bekommen sollten. Zumal die Pandemie zeigt, dass es eben auch die kleinen Spitäler

braucht. So haben wir auch aus dem Zürcher Oberland und aus Winterthur Covid-Patienten übernommen, um die dortigen Spitäler zu entlasten. Überhaupt ist die Zusammenarbeit unter den Spitälern erfreulich. In der Not spielt Konkurrenzdenken keine Rolle.

«In der Mutter-KindAbteilung wird es nach der Erweiterung bereits wieder knapp.» Zusammenarbeit ist auch das Stichwort in der Radiologie. Da haben Sie vor einigen Tagen eine neue Kooperation mit Adus Radiologie kommuniziert. Weshalb ist das so wichtig? Ein Magnetresonanztomograf (MRI) komplettiert unser radiologisches Angebot. Dadurch wird unsere Notfallstation deutlich aufgewertet. Für die Patienten fällt das mühsame Verlegen für Abklärungen weg. Künftig haben wir einen Bedienraum für Röntgen, Computertomografie (CT) und MRI. Der Umbau läuft bereits. Andere Projekte sind schon umgesetzt, etwa die Erweiterung der Mutter-Kind-Abteilung und die Übergabe des Rettungsdiensts. Mit der Zusammenarbeit mit Schutz und Rettung Zürich sind beide Seiten hochgradig zufrieden. Und in der Mutter-Kind-Abteilung wird es nach der Erweiterung von neun auf 14 Plätze bereits wieder knapp. Offenbar braucht es uns in diesem Gebiet. Die Psychiatrie ist auch immer voll ausgelastet. Das bestätigt den Bedarf und es ist wichtig, dass solche Angebote auch wohnortsnah angeboten werden. Weiter wurden wir in der Akutgeriatrie, in der Palliative

Care und in der Pflege rezertifiziert. Das sehr gute Feedback der externen Experten ist toll zu hören: Bei uns wird Interdisziplinarität und Interprofessionalität gelebt. Wichtig ist auch die Anerkennung als Weiterbildungsstätte. Das hilft uns auch, Assistenzärzte zu gewinnen. Als weitere Dienstleistung soll eine Dialysestation kommen, wie ist da der aktuelle Stand? Diese ist fürs nächste Jahr geplant und ebenfalls eine Aufwertung des Standorts Affoltern. Betrieben wird die Dialysestation gemeinsam mit dem Stadtspital Zürich an der Obstgartenstrasse, und zwar voraussichtlich ab dem zweiten Halbjahr 2022. Sind weitere Angebote in Planung? Wir sind immer daran, uns weiter zu entwickeln und das macht auch Spass. Ab Januar haben wir neu einen Neurologen, der hier an zwei Halbtagen pro Woche Sprechstunden anbieten wird. Weiter sind wir auf der Suche nach einem Lungenspezialisten und weiteren Fachärzten. Der Fachkräftemangel besteht nicht nur in der Pflege, sondern auch bei den ärztlichen Fachspezialisten. Ein breiteres Angebot ist gut und recht, aber auch Zahlen müssen stimmen, wie sieht es diesbezüglich aus? Sehr erfreulich: Wir sollten mit schwarzen Zahlen abschliessen können. Mit konstanten Kosten ist es uns gelungen, mehr Leistungen zu erbringen. Wir haben eine bessere Auslastung und leicht schwerere Fälle, das schlägt sich auch in den Zahlen nieder. Und wir hatten relativ viele Zusatzversicherte. Das spricht für die Qualität unseres Angebots: Obwohl wir nicht die allerschickste Infrastruktur bieten können, fühlen sich die Patientinnen und Patienten bei uns in sehr guten Händen.

Was sind die Herausforderungen für das kommende Jahr? Die Leistungsaufträge und deren Umsetzung. Wir wollen wieder schwarze Zahlen schreiben können. Wir sind noch nicht am Ende der Effizienzsteigerung angekommen. Und schliesslich gilt es, die neuen Angebote gut zu integrieren und bekannt zu machen.

«Solange wir nicht aufhören zu lernen, bin ich zuversichtlich.» Wie stellen Sie sich das Spital Affoltern in zehn Jahren vor? Im Neubau. Sobald wir die Leistungsaufträge haben, wird es dazu ein Projekt geben und wir starten den politischen Prozess. Zehn Jahre scheinen mir ein realistisches Ziel. Nach wie vor wird das Spital Affoltern im Bereich Altersmedizin spezialisiert bleiben, ergänzt durch viele ambulante Spezialangebote. Und wie lange wird die Pandemie den Alltag noch prägen? Experten haben mal gesagt, eine Pandemie dauere immer drei Jahre. Ich habe die Hoffnung, dass es nächsten Winter vorbei sein wird, vielleicht wird Covid auch zum Dauerthema und wir müssen einen Modus finden, damit zu leben – etwas zwischen früher und jetzt. Ich hätte mir früher auch nicht vorstellen können, mit einem Mundschutz herumzulaufen. Aber, um Wilhelm Busch zu zitieren: «Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.» Sie haben die Hoffnung angesprochen, was nährt diese? Wir haben eine gute medizinische Wissenschaft und eine Gesundheitsversorgung, die bewiesen hat, dass sie reagieren kann. Natürlich geschehen auch Fehler, das gehört dazu, aber deshalb darf man nicht aufgeben. Und mit verbesserten Behandlungsmöglichkeiten gegen Covid wird zusätzlich auch viel gewonnen. Solange wir nicht aufhören zu lernen, bin ich zuversichtlich. Interview: Thomas Stöckli

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Dienstag, 21. Dezember 2021

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Was wirkt stärker: Verbotstafeln oder Strassengestaltung? Vorstudie Neugestaltung Obfelder Dorfstrasse setzt auf dynamischen Prozess Gemäss der Vorstudie zur Neugestaltung der Dorfstrasse, die der Obfelder Gemeinderat am Donnerstag präsentiert hat, soll nach der für 2027 geplanten Eröffnung eine begleitende Wirkungsstudie klären, ob die Ziele erreicht werden. Die Projektskizze sei so angelegt, dass Nachjustierungen jederzeit möglich seien, erklärte Projektleiter Lukas Ostermayr. von Bernhard Schneider Es zeichnete sich bereits im Vorfeld der Online-Veranstaltung vom Donnerstagabend ab: Die Frage, ob Tempo 30 signalisiert werden soll oder nicht, bewegt die Gemüter am meisten. Der Projektleiter der Vorstudie, Lukas Ostermayr, versuchte die Wogen zu glätten: Der Geschwindigkeitsunterschied sei mehr von der Gestaltung der Strasse als von der signalisierten Höchstgeschwindigkeit abhängig.

Erhöhung der Sicherheit Dass die Sicherheit auf der Strasse und die Aufwertung des Dorf kerns die Hauptziele der Neugestaltung der Dorfstrasse nach der Eröffnung des Autobahnzubringers darstellen, wurde an der Online-Veranstaltung, an der Fragen und Diskussionsbeiträge per Chat eingegeben werden konnten, von niemandem bestritten. Die Frage ist, wie diese Ziele optimal erreicht werden können. Lukas Ostermayr betonte, dass die Dorfstrasse auch nach der Eröffnung des Autobahnzubringers die kürzeste Verbindung für den Durchgangsverkehr bleibe. Deshalb müssten Netzwiderstände eingefügt werden, um den Verkehr so zu verlangsamen, dass es sich nicht lohne, durchs Dorf zu fahren – es sei denn, das Dorf sei Ziel oder Ausgangspunkt des Verkehrs, was für die Mehrheit der Fahrten zutreffe. Das Konzept der Vorstudie sieht vor, dass die Dorfstrasse weiterhin mit Tempo 50 signalisiert sein wird. Der Verkehr soll in erster Linie durch eine starke Verschmälerung der Fahrbahn von heute 7.20 bis 7.60 m auf 4.50 m gebremst werden. Für Lastwagen wird das Kreu-

zen bei dieser Breite schwierig, doch auch breite Personenwagen können nicht ungebremst aneinander vorbeifahren.

Schulweg erhält Einbiegespur Bei den Fussgängerstreifen sind zusätzliche Verengungen vorgesehen. Die Verengung des Fussgängerübergangs westlich der Bachstrasse soll für eine VeloEinbiegespur genutzt werden, da viele Schülerinnen und Schüler auf diesem Weg nach Schulschluss in Richtung Ottenbach fahren. Eine Bremswirkung haben auch die Bushaltestellen, die teilweise – wie bereits heute – auf der Strasse angebracht werden. Neben dem Trassee für den motorisierten Verkehr wird aufwärts ein Velostreifen angelegt, während der Verkehr abwärts gemischt wird, da der Autoverkehr angesichts der Massnahmen abwärts kaum mehr schneller sein wird als die Zweiräder.

Randsteine oder Barrierefreiheit? Spielraum beim Kreuzen gibt die beidseitige Entwässerungsrinne, wie Anita Brechbühl, Fachplanerin Raumplanung, ausführte. Diese werde optisch abgetrennt, sei aber befahrbar. Im Sinn der Barrierefreiheit werde auf Randsteine bei den Trottoirs verzichtet, doch ein Belagswechsel solle vermeiden, dass Autos beim Kreuzen hierhin ausweichen. Vorgesehen seien im Weiteren Brunnen, Sitz- und Begrünungselemente. Eine passende Platzbeleuchtung soll zum Ambiente beitragen. Erste Frage: Weshalb Tempo 50, wenn Tempo 30 angestrebt wird? Lukas Ostermayr möchte vorerst die Möglichkeit offenlassen, nachts und in Randzeiten etwas schneller zu fahren. Wenn man aber feststellen sollte, dass die Signalisation zu gefährlichen Situationen führe, könne jederzeit anders signalisiert werden, was aber bedeute, dass die Geschwindigkeit auch kontrolliert werden müsste. Auf Nachfragen erklärte Peter Weiss, es sei möglich, abschnittsweise, beispielsweise bei Schule und Gemeindehaus, Tempo 30 zu signalisieren. Entscheiden darüber würde die Kantonspolizei auf Antrag des Gemeinderats. Die Postauto AG werde den Fahrplan auf-

Im Anschluss an die Insel des Zebrastreifens in der Bildmitte ist eine Einbiegespur für Fahrräder in die Bachstrasse vorgesehen, um den Schulweg sicherer zu gestalten. (Bild Bernhard Schneider) grund der neuen Situation im Dorf überprüfen, allerdings werde die Fahrt durch Obfelden höchstens etwa eine Minute länger dauern.

«Chance für Obfelden» Was erhofft sich die Gemeinde vom Projekt? Auf diese Frage antwortete Peter Weiss, die Neugestaltung der «Lebensader» sei eine Chance für Obfelden, die Dorfstrasse wohnlicher zu gestalten und mehr Sicherheit zu gewähren. Zum Thema Wohnlichkeit folgte die Frage: «Wie wollen Sie die Dorfstrasse verkehrsberuhigen, wenn die 40-Tonnen-LKW mit 50 bis 60 km/h durchs Dorf donnern?» Nach Lukas Ostermayr wird dies künftig nicht mehr möglich sein: «Beim vorgesehenen Ausbaustandard fährt hier kein Lastwagen mehr mit 50 km/h!». Der Projektleiter der Umsetzung, Paul Rytz, ergänzte, dass die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer an erster Stelle stehe, auch die der Menschen mit Beeinträchtigungen, weshalb konsequent auf hindernisfreies Bauen gesetzt werde.

«Strasse so gestalten, dass keine Verbote nötig sind» Weshalb werden Lastwagen nicht generell verboten? Sollte sich ein solches Verbot in der Praxis aufdrängen, antwortete Peter Weiss, müsste dies von der Kantonspolizei verordnet und durchgesetzt werden. Diese Frage sei aber unabhängig von der Gestaltung der Dorfstrasse zu klären, so Lukas Ostermayr: «Wir empfehlen, die Dorfstrasse so zu gestalten, dass ein Verbot gar nicht nötig ist.» Auf Bedenken der IG sicherer Schulweg bezüglich der Sicherheit der Schülerinnen und Schüler antwortete Peter Weiss, dass diese vor allem dann unterwegs seien, wenn es am meisten Verkehr hat: «Dann kann bei dieser Strassenbreite nicht schneller als 30 gefahren werden. Dadurch wird die Sicherheit der Schüler deutlich erhöht.»

Bautätigkeit bis zur Eröffnung Projektleiter Paul Rytz stellte den Zeitplan vor: Im nächsten halben Jahr wird

das Vorprojekt unter Berücksichtigung der Eingaben aus der Bevölkerung fertiggestellt, anschliessend unter anderem den kantonalen Ämtern und den Blaulichtorganisationen zur Stellungnahme unterbreitet. 2023 wird das definitive Bauprojekt erarbeitet, anschliessend wird an der Urne darüber befunden. Falls die Bevölkerung dem Kredit zustimmt und weder das anschliessende Einwendungsverfahren noch der Landerwerb zu Verzögerungen führt, wird die neu gestaltete Dorfstrasse Mitte 2027 eröffnet. Auf die Frage, welche Massnahmen zwischen der Eröffnung des Autobahnzubringers im Mai 2023 und der Eröffnung der neuen Dorfstrasse getroffen würde, erläuterte Peter Weiss, dass der Kanton zuerst den oberen Teil der Dorfstrasse saniere, anschliessend folge die Ottenbacherstrasse. Dann folge der Neubau der Dorfstrasse. Diese Bauvorhaben hätten alle eine stark bremsende Wirkung. Gemeindepräsident Stephan Hinners schloss: «Wir prüfen nun alle Eingaben aus der Bevölkerung. Es ist noch nichts in Stein gemeisselt.»

Vom ehemaligen Kerzenatelier zum Gymnastikraum

Gesundheitsförderung im Ulmenhof mit Spenden unterstützen «Die Alternative», der Verein für umfassende Suchttherapie in Ottenbach, möchte das leerstehende ehemalige Kerzenatelier zum Gymnastikraum umbauen. Finanzielle Unterstützung für diese zukünftige Förderung der Gesundheit der UlmenhofBewohnenden ist sehr willkommen.

weil die Situation – wie bei uns allen – zu vermehrtem Stressempfinden und oft auch zu einer Zunahme von depressiven Symptomen, Schlafstörungen und Ängsten führen kann. Gleichzeitig schränken die mit Covid einhergehenden Eindämmungsmassnahmen die Möglichkeiten für sportliche Betätigung sehr stark ein.»

Dringend notwendige Isolation von UrS e. KneUBühl Man weiss es und belegt ist es auch tausendfach: Körperliche Aktivität und Bewegung fördern nicht nur die physische, sondern ebenso die psychische Gesundheit. Im Rahmen der Sozialtherapie gehört Gesundheitstraining daher praktisch zum Pflichtprogramm. «Allerdings», so merkt Marie-Therese Gehring, Bereichsleitung Therapie des Vereins Die Alternative, diesbezüglich an, «machen die Auswirkungen der Pandemie das so wichtige regelmässige Gesundheitsund Bewegungstraining unserer Klientel seit Monaten sehr schwierig. Einerseits,

Und da die Folgen einer jahrelangen Sucht zur Entfremdung vom eigenen Körper führen, sind die sozialtherapeutischen Massnahmen, mit welchen den Klientinnen und Klienten im Ulmenhof – unter anderen mit Bewegung und gymnastischem Training – auf sensitive und abgestimmte Weise der eigene Körper und dessen Signale und Empfindungen wieder näher gebracht werden, von besonderer Wichtigkeit. Der im Verein für umfassende Suchttherapie für Kommunikation und Fundraising zuständige Marco Eichenberger hält dazu weiter fest: «Um die Gesundheit der Bewohnerinnen und

Bewohner weiter regelmässig und gezielt mit Gymnastik und Bewegung unterstützen und fördern zu können, ist die Idee gereift, die ehemalige, leerstehende Kerzenwerkstatt im Erdgeschoss des Verwaltungsgebäudes beim Ulmenhof in einen Gymnastikraum umzubauen.» Leichter gesagt, als getan, denn die einstige Kerzenwerkstatt ist weder unterkellert noch ausreichend isoliert. Was Wunder: Wo Kerzen hergestellt wurden, war es ja ganz üppig warm. Eine Wärmedämmung des Raumes wird daher zwingend wie dringend notwendig, nicht zuletzt, weil sie auch nachhaltige Auswirkungen auf das gesamte Gebäude haben wird.

Seit 50 Jahren sozialtherapeutisch erfolgreich – Spenden willkommen Die dazu nötigen Aufwendungen kann der seit mittlerweile 50 Jahren sozialtherapeutisch erfolgreich wirkende Verein alleine nicht stemmen. Die Dämmung sowie der weitere Ausbau hinterlassen einen ungedeckten Finanzie-

Marie-Therese Gehring, Bereichsleitung Therapie, und Marco Eichenberger, Kommunikation/Fundraising, vor dem ehemaligen Kerzenatelier, das zum Gymnastikraum umgebaut werden soll. (Bild Urs E. Kneubühl) rungsbedarf von rund 57 000 Franken. Marie-Therese Gehring, Marco Eichenberger und Geschäftsführer Christian Klein hoffen deshalb auf Unterstützung von Gönnerinnen und Gönnern, Spenderinnen und Spendern. «Mit der Schaffung eines Raumes für Kraft- und Kardiotraining erweitern wir das Bewegungs- und Sportangebot für unsere Klientel. Eine neue und zweckmässige Infrastruktur wird ein

von Fachpersonen angeleitetes und strukturiertes Training in Gruppen sowie – nach abgeschlossener Instruktion – ein individuelles Selbsttraining ermöglichen.» Die Alternative, Affolternstrasse 40, Ottenbach, 044 763 40 80, contact@diealternative.ch. Spenden sind unter www.diealternative.ch (auch Twint) möglich oder durch Einzahlung auf Postkonto: 87-80 100-5, IBAN: CH03 0900 0000 8708 0100 5.


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Dienstag, 21. Dezember 2021

Die Figuren dieser Krippe lassen sich wie ein Puzzle zu einem ganzen Block zusammenfügen. (Bilder sts und zvg.)

Heilige Nacht in 34 Variationen

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Schlicht, stilvoll, elegant – die Zinnfiguren-Krippe.

Der Ebertswiler Krippenweg stimmt auf Weihnachten ein Wer mit seinen Kindern die Wartezeit bis Heiligabend verkürzen oder der Hektik vor Weihnachten entfliehen will, der kann dies auf dem Ebertswiler Krippenweg tun. Auf dem drei Kilometer langen Rundweg sind 34 verschiedene Darstellungen der Geschehnisse der Heiligen Nacht zu entdecken. von stefan schneiter Höchstwahrscheinlich gehen die Weihnachtskrippen auf den Heiligen Franz von Assisi zurück. Er stellte am 24. Dezember 1123 das erste Mal die Weihnachtsgeschichte mit lebenden Personen und Tieren bei einer Futterkrippe in einem Wald nahe des Klosters Greccio (Italien) nach. Mit der anschaulichen Szene wollte er Gläubigen, die nicht in der Lage waren zu lesen, das Weihnachtsevangelium in Bildern erläutern. Ab dem 16. Jahrhundert fand die Weihnachtskrippe durch die Jesuiten europaweite Verbreitung. So stand die erste Krippe des Ordens um 1560 in einem Kloster in Portugal, bald folgten Kirchen und Fürstenhäuser in Spanien, Italien und Süddeutschland. Ab dem 19. Jahrhundert wurde es Tradition, in den Stuben der Familien Krippen aufzustellen, nachdem solche bis dahin nur in Kirchen anzutreffen waren. Heute sind Weihnachtskrippen ein fester Bestandteil der weihnachtlichen Dekoration. Krippenwege findet man an vielen Orten. Seit diesem Jahr auch in Ebertswil. Einen Monat lang im Dezember sind auf einem drei Kilometer langen Rundweg entlang Ebertswil, Hirzwangen

und dem Husertal 34 unterschiedliche Krippendarstellungen zu finden. Aufgebaut hat den Krippenweg der Verein Ebertswiler Krippenweg. Ihm gehören drei Familien an. Initiator des Vereins ist Frank Renneke. «Inspiriert zu diesem Weg hat mich mein Vater. Vor rund 25 Jahren hat er in meiner Heimat Münster angefangen, Krippen zu bauen und mit Freunden zusammen einen Krippenweg eingerichtet, der zu einer vielgeliebten Tradition geworden ist. Heute kann er aus Altersgründen selber keine Krippen mehr bauen. Ich möchte sein Erbe weiterführen, hier in Ebertswil. Es gibt eigentlich keinen schöneren Ort für einen Krippenweg als hier, mitten in der Natur und mit einer wunderbaren Aussicht auf die Zentralschweiz, die Berge und den Zugersee.»

Ein bisschen Freude zur Adventszeit Der Krippenweg hat laut Renneke keinen religiösen Hintergrund: «Wir möchten den Menschen zur Adventszeit ein bisschen Abwechslung und Freude schenken.» Ob jemand Ruhe im hektischen Alltag der Adventszeit suche oder einfach mit Familie, Freunden oder allein einen Ort zum Innehalten suche – jede und jeder soll seinen eigenen Grund finden, den Krippenweg zu begehen. Im September hat der Verein einen Aufruf gestartet, Krippen für den Weg zur Verfügung zu stellen. Dadurch kamen eine Reihe individueller, origineller und selbst gestalteter Krippen aus Ebertswil zusammen. Einige Krippen hat Renneke von seinem Vater übernommen, weitere wurden über Ricardo oder tutti gekauft. Neben Krippen aus der Schweiz sind auch solche aus dem Erzgebirge, aus Peru oder Mexiko vertreten. Zu den

Zuweilen muss Frank Renneke Krippen reparieren.

«klassischen» Krippen mit fein geschnitzten Figuren gesellen sich an den 34 Posten auch einige «Kinderkrippen», bei denen die biblische Stallszene mit Playmobil- oder Habafiguren dargestellt ist. Fein gearbeitet ist die Krippe mit Tonfiguren, grazile Ästhetik zeichnet die Zinnfiguren-Krippe aus. Von besonderer Originalität ist die Krippe, die eigentlich gar keine Krippe ist, sondern die auf zwanzig Kaffeerahmdeckeli klassische Krippenszenen zeigt.

Krippe zum Mitmachen Eine der Krippen ist interaktiv: Mit einer Spieluhr versehen, lässt sich auf ihr «Stille Nacht» intonieren, was die Einstimmung auf Weihnachten perfekt macht. Aussergewöhnlich – so sie denn echt ist, worüber sich Frank Renneke nicht ganz sicher ist – ist eine Schwarzenberger Krippe mit aus Drahtgestellen und Stoffen gefertigten Figuren ohne Gesichter. Bei der Mitmachkrippe sind alle Besuchenden angehalten, selbst Hand anzulegen. Bastelutensilien und Werkzeug liegen zur Verwendung bereit. «Es ist interessant zu sehen, wie sich diese Krippe jeden Tag verändert», erzählt Franz Renneke. «Diese Engelsfigur etwa war gestern noch nicht da. Bei der Gestaltung dieser Krippe nehmen wir gar keinen Einfluss darauf. Die Leute können umdekorieren, etwa mit Naturmaterialien, oder ihre eigenen Figuren dazusetzen, ganz wie sie wollen. Wir überlassen diese Krippe ihrem Schicksal und den persönlichen Gestaltungswünschen der Menschen».

Bei der Mitmachkrippe können alle selber die Krippe mitgestalten.

Bis Ende Dezember. Start ab Bushaltestelle Ebertswil Schulhaus. Der Weg ist ausgeschildert. www.ebertswiler-krippenweg.ch

Die Kafirahmdeckeli-Krippe.

Alle Krippen sind in ehemaligen Weinkisten aus Holz hinter Plexiglas eingerichtet.

Peruanische Krippe mit Boot.

Hl. Playmobil-Familie mit Wildschwein.


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Bezirk Affoltern

Einbrecher verhaftet Die Kantonspolizei Zürich hat am Freitagabend, 17. Dezember, in Affoltern zwei mutmassliche Einbrecher verhaftet. Am Freitag gegen 22 Uhr meldete aus Affoltern ein Mann, dass er an der Schwandenstrasse zwei verdächtige Männer beobachten würde. Aufgrund dieser Meldung begaben sich Patrouillen der Kantonspolizei Zürich sowie der Kommunalpolizei Affoltern in das Quartier. Nach kurzer Zeit konnten zwei Männer, welche auf die Beschreibung des Melders passten, auf dem Vorplatz einer Liegenschaft angetroffen werden. Da bei der anschliessenden Überprüfung der Verdächtigen eine gestohlene Handtasche sowie entwendetes Bargeld sichergestellt werden konnte, wurden sie festgenommen. Bei den Festgenommenen handelt es sich um zwei Algerier im Alter von 16 und 18 Jahren. Die Männer werden der zuständigen Staatsanwaltschaft beziehungsweise Jugendanwaltschaft zugeführt. Die Polizei rät: Augen und Ohren offen halten und verdächtige Wahrnehmungen umgehend der Polizei über die Notrufnummer 117 melden. (red.)

Wartefrist für Booster verkürzt Personen im Kanton Zürich können sich neu für eine Boosterimpfung anmelden, wenn ihre Grundimmunisierung fünfeinhalb Monate zurückliegt. Der Bundesrat hat am Freitag eine Verkürzung der Frist vor der Impfauffrischung von sechs auf vier Monate in Aussicht gestellt. Die Empfehlung soll im Verlauf dieser Woche vorliegen. Vor diesem Hintergrund hat die Gesundheitsdirektion entschieden, schon jetzt allen Personen einen Zugang zur Boosterimpfung zu ermöglichen, deren vollständige Impfung nicht länger als fünf Monate und zwei Wochen zurückliegt. Die Terminbuchung ist seit Samstag möglich. Die zugelassenen Personen werden per SMS oder Brief kontaktiert, sobald sie einen Termin buchen können. Im Kanton Zürich haben bereits über 300 000 Menschen eine Boosterimpfung erhalten. In den acht Impfzentren, rund 110 Apotheken, über 500 Hausarztpraxen und im Impftram werden derzeit täglich rund 15 000 Impfungen durchgeführt. Die Kapazitäten werden weiter ausgebaut. 62 Prozent der über 65-Jährigen und über ein Fünftel der über 16-Jährigen sind bereits geboostert. Nach wie vor seien auch Erst- und Zweitimpfungen möglich und dringend empfohlen, teilt die Gesundheitsdirektion weiter mit. Um Wartezeiten zu vermeiden, ist die Bevölkerung gebeten, zum vereinbarten Zeitpunkt – nicht zu früh und nicht zu spät – zum Impftermin zu erscheinen. (red.)

Noch attraktiver für Stiftungen Sie unterstützen Kunst und Kultur, fördern soziale Anliegen und tragen zu einem vielfältigen Wissenschafts- und Forschungsstandort bei. Mit 2219 gemeinnützigen Förderstiftungen und einem geschätzten Gesamtvermögen von über 18 Milliarden Franken ist der Kanton Zürich der grösste Stiftungsstandort der Schweiz. Das soll auch so bleiben, findet der Regierungsrat, und will den Stiftungsstandort Kanton Zürich weiter stärken. Dazu hat er eine neue direktionsübergreifende Arbeitsgruppe eingesetzt. (red.) Infos unter www.stiftungsstandortzh.ch/.

Dienstag, 21. Dezember 2021

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Gewalttäter oder Opfer, weil sie eine Abschiebung verhindern will? Verhandlung gegen einen 28-Jährigen am Bezirksgericht Affoltern Hat er seine Frau geschlagen, verletzt, eingesperrt und sexuell genötigt – oder hat sie ihn einfach angezeigt, um eine drohende Abschiebung nach Bosnien zu verhindern? Diese Frage muss nun das Bezirksgericht Affoltern nach einer eintägigen Verhandlung klären. von Werner Schneiter Die Geschichte nimmt auf einer DatingPlattform ihren Anfang. Auf einer solchen lernte der 28-jährige Beschuldigte eine in Sarajewo lebende Frau kennen. Er stammt ebenfalls aus Bosnien-Herzegowina, ist hierzulande in einem Asylheim geboren, inzwischen Schweizer und Bürger einer Ämtler Gemeinde. Im Sommer 2017 besuchte er die Frau in Sarajewo. Sie verliebten sich offenbar schnell und entschieden sich nach seinen Worten schon nach drei Tagen zu einer Heirat – ein überstürzter Entscheid, wie sich herausstellte. Sie zog mit ihm in die Schweiz. Das Paar wohnte anfänglich bei der Mutter des Beschuldigten. Nach etlichen Problemen danach in einem Hotel und schliesslich in einer Wohnung; die Scheidung erfolgte Anfang 2021. Es kam offenbar häufig zum Streit, wobei hier die Gründe in der Befragung der beiden diametral auseinandergehen. Sie warfen sich gegenseitig vor, eifersüchtig und respektlos zu sein und Lügen zu verbreiten. Die Auseinandersetzung gipfelte schliesslich in einer Anzeige der Frau, die in eine Anklage der Staatsanwaltschaft mündete und wie eine veritable Horrorschrift daherkommt. So soll er sie mehrfach drangsaliert, geschlagen, dabei verletzt und auch mehrfach – laut Anklage über 100-mal – eingesperrt haben. Bis zu dreimal wöchentlich drei bis

sechs Stunden. Stundenlang habe er auf sie eingeredet, sie nicht aus dem Zimmer gelassen und über einen Waldboden geschleift. Auch habe er sie mehrfach sexuell genötigt, sie zum Oralsex gezwungen.

5 Jahre und 2 Monate gefordert Wegen Nötigung, mehrfacher Freiheitsberaubung, mehrfacher sexueller Nötigung und einfacher Körperverletzung verlangt die Staatsanwaltschaft eine Freiheitsstrafe von fünf Jahren und zwei Monaten. Für den Staatsanwalt ist die Sachlage klar, durch protokollierte Aussagen erstellt, das Tatverschulden «erheblich» und durch nichts zu rechtfertigen. Er habe sie zu seiner persönlichen Befriedigung schamlos ausgenützt. Die Anklage erwähnte auch seine drei Vorstrafen wegen Fälschung von Ausweisen, Trunkenheit am Steuer und Verletzung von Verkehrsregeln sowie Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes. Vor Gericht bestritt der Beschuldigte sämtliche Tatvorwürfe, nannte sie «frei erfunden». Die Konflikte seien verbal ausgetragen worden, sie habe ihm zwei Ohrfeigen verpasst, er habe leider zu spät gemerkt, dass das nicht die richtige Frau für ihn sei – auch, weil bei ihr keine Bereitschaft vorhanden sei, sich hier zu integrieren. «Das Zusammenleben funktionierte nicht; jeder lebte für sich», sagte der Mann. Ihren Suizidversuch im Frühjahr 2018 begründet er mit der drohenden Scheidung und ihrer wahrscheinlichen Ausweisung nach Bosnien. Auch zwei Spitalaufenthalte, wegen fehlendem Hausarzt nötig, aufgrund starker Kopfschmerzen nach Weinkrämpfen reiht der Beschuldigte in dieses Thema ein. Auch nach der Trennung und Ersatzmassnahmen (Rayonverbot für den Beschuldigten) habe sie ihn immer wieder kontaktiert.

In der Schweiz wahres Gesicht gezeigt Die perfekt Deutsch sprechende Frau widersprach in der gerichtlichen Befragung den Angaben des Mannes, die Heirat innert dreier Tage beschlossen zu haben. Das sei nach mindestens drei Wochen der Fall gewesen. Ihre strengen, konservativen Eltern hätten ihr klargemacht, dass das Zusammensein nur mit einer Heirat möglich sei. Die schnelle Heirat sei auch der Wunsch ihrer Eltern gewesen. In Bosnien habe er sich anders verhalten als nachher in der Schweiz und habe sich als irrationaler, instabiler, überforderter, eifersüchtiger und gewalttätiger Mensch gezeigt. All seine persönlichen Probleme – auch mit seiner Mutter – seien für sie erst in der Schweiz sichtbar geworden, sie sei komplett hilflos und zunehmend verzweifelt gewesen und habe von niemandem Hilfe bekommen, sagte sie. «Seine PsychoGehirnwäsche hat meinen Suizidversuch ausgelöst», sagte sie. Angst habe sie schliesslich auch in ein Frauenhaus getrieben, wo sie allerdings nur wenige Tage verbrachte, fügte sie unter Tränen bei. Die Frau habe den Sachverhalt korrekt wiedergegeben, sagte ihre Anwältin, die Genugtuung von 12 000 Franken und knapp 1500 Franken Schadenersatz forderte. Die Aggression und Gewalt bezeichnete sie als «Selbstläufer des Mannes», der ihre Mandantin während zweieinhalb Jahren erniedrigt, physisch und psychisch verletzt habe – mit stundenlangen Übergriffen, was zu posttraumatischen Belastungsstörungen geführt habe. Die Anwältin untermauerte ihre Ausführungen mit entsprechenden Zeugenaussagen und mehreren Fotos, auf denen Verletzungen sichtbar sind.

Wertlose Fotos? Die Verteidigerin des Beschuldigten forderte einen vollumfänglichen Frei-

spruch, eine Genugtuung für erstandene Haft von 400 Franken und für das Rayonverbot 2200 Franken. Sie sprach von Vier-Augen-Delikten und in diesem Zusammenhang von wertlosen Zeugenaussagen. Aggressivität unter Drogen seien nicht belegt. Sie habe sich immer wieder in Widersprüche verstrickt, ihre Aussagen von Einvernahme zu Einvernahme geändert, diese immer wieder angepasst. Auch zeitliche Angaben seien nicht stimmig – schon gar nicht, was das angebliche sehr häufige Einsperren bis jeweils sechs Stunden betreffe. Sie verstehe nicht, warum sie nie um Hilfe geschrien habe; zudem sei der Mann einer Arbeit nachgegangen. Ihr Suizidversuch sei erfolgt, weil ihre Eltern mit einer Scheidung nicht einverstanden gewesen seien und sie bei ihrer Rückkehr verstossen hätten. Die Frau habe nun Sachverhalte bestätigt, die sie früher bestritten habe – etwa, dass ihr Mann erwacht sei, als sie ihn oral befriedigt habe. Ihre Anzeige sei erfolgt, um die Abschiebung nach Bosnien zu verhindern. Zudem stehe für das Migrationsamt ein Härtefall nicht zur Diskussion. Auf den Bildern sei weder das Opfer erkennbar noch eine Zeitangabe vorhanden. «Sie haben keinerlei Beweiswert.» Nach den Plädoyers folgte noch ein rund stündiges Hickhack (Replik, Duplik) mit teils emotionalen «Spitzen» zwischen der Vertreterin der Frau und jener des Beschuldigten. «Ich werde von meiner Ex-Frau falsch beschuldigt und hoffe, dass dieses Lügengeflecht vom Gericht erkannt wird», sagte der Beschuldigte in seinem Schlusswort. «Wir werden wegen der bevorstehenden Feiertage die Beratung des Falls erst am 11. Januar 2022 in Angriff nehmen können», sagte Gerichtspräsident Peter Frey am Verhandlungsschluss um 17 Uhr. Der Termin der Urteilsverkündigung steht noch nicht fest.

FORUM

Liberale Kandidierende für Bonstetten Im zentral am Dorfplatz gelegenen Ladenlokal des usgsuechts.ch hat die FDP Bonstetten im informellen Rahmen ihre Kandidierenden für die bevorstehenden Kommunalwahlen bestätigt. Arianne Moser stellt sich nach ihrer ersten Legislatur als Finanzvorsteherin der Gemeinde der Bonstetter Bevölkerung nun als Gemeindepräsidentin zur Verfügung. Gerne möchte sie die angestossenen Projekte weiterführen und umsetzen, was der aktuelle Gemeinderat begonnen hat. Thomas Fischer seinerseits ist als bewährtes Mitglied der Rechnungsprüfungskommission (RPK) nun bereit, das Präsidium der Kommission von Peter Ehrler, der zum Ende dieser Amtsdauer aus dem Gremium ausscheidet, zu übernehmen. Die FDP freut sich mit Marco

Fontana einen neuen Kandidaten für einen der vakanten Sitze in der RPK vorzuschlagen. Als diplomierter Wirtschaftsprüfer und Dozent für Wirtschaft an der Hochschule Luzern ist er für diese interessante Aufgabe bestens Marco Fontana in die RPK, Arianne Moser als Gemeindeprägerüstet. Im vorweih- sidentin und Thomas Fischer als Präsident der RPK. (Bild zvg.) nachtlichen Ambiente bei Glühwein und passendem – nach den bevorstehenden Festtagen Gebäck unterhielten sich die anwesen- – auf eine interessante Wahlphase im den Mitglieder bestens und freuen sich 2022. FDP Bonstetten

Ein «normales» Leben? Muss auch ich noch zur Demonstrantin werden? Leserbrief vom 14. Dezember. So wie Frau Moser wünschen sich viele eine Rückkehr zum normalen Leben – was, wenn es dieses «normale» Leben gar nicht mehr geben wird? Was, wenn wir im grössten Wandel aller Zeiten wären, in einer Transformationszeit, in einer Zeit mit mehr Menschlichkeit und mehr Herz-Verbundenheit? Jeder Mensch darf sich da eine eigene Meinung bilden. Ich war selber mal Gemeindepolitikerin und es erstaunt mich deshalb sehr, dass Sie die Idee haben, dass man mit einem Aufruf andere Menschen motivieren kann, sich impfen zu lassen. Gerade als Politikerin

weiss man doch, dass es immer mindestens zwei Meinungen und Ansichten gibt und dass es nie möglich ist, andere von etwas zu überzeugen, schon gar nicht, wenn man Druck ausübt. Das Gleiche gilt übrigens auch in der Begleitung von Kindern! Eine wichtige Frage dürfen wir uns alle stellen – war das Leben vor Corona wirklich «normal» – sprich lebens- und liebenswert respektive menschlich? Ich sehe uns Menschen als Teil der Natur. Wir hier im Westen haben uns jedoch sehr vom natürlichen, ganzheitlichen Menschsein entfernt! Davon zeugen die vielen Krankheiten, Burnouts, die vielen Probleme der Kinder in der Schule, die Kirchenaustritte etc. Meiner Ansicht nach haben wir uns vor allem von unseren Gefühlen und

Emotionen entfernt, da wir gelernt haben zu funktionieren! Gerade da dürfen wir wieder Eigenverantwortung übernehmen. Wir alle haben nämlich Angst – oder Wut, doch darunter liegt auch eine Angst! Was wenn wir aufeinander zugehen würden und uns mutig und verletzlich zeigen, indem wir sagen – weisst du, ich habe Angst, dass ... und wovor hast du Angst? Vielleicht können wir dann einander helfen, in ein Vertrauen zu kommen, nämlich ins Vertrauen, dass uns das Leben nicht im Stich lässt und dass immer jemand da sein wird, der uns auffängt, wenn wir das denn wirklich wollen! Ich wünsche uns allen liebe- und vertrauensvolle Festtage! Renate Lehnherr, Bonstetten

Die unbekannte Handschrift Vor wenigen Tagen lag in unserem Briefkasten ein Couvert, adressiert – in einer mir unbekannten Handschrift – an die Gruppe Welt Oberamt und mit meinem Namen. Eine Weihnachtskarte mit den Worten «Für das Syrienprojekt» und ein grösserer Geldbetrag steckten im Couvert. Da wir, die Gruppe Welt und ich nicht wissen, wer die so liebevolle und grosszügige Spenderin oder der Spender ist, bedanken wir uns auf diesem Wege ganz herzlich. Der Beitrag für die syrischen Kinder berührt und freut uns sehr. Für die traumatisierten Kinder in Syrien ist der Schulbesuch sehr wichtig. Er gibt ihnen etwas Lebens-Normalität zurück. Und eine Zukunftsperspektive. Und wenn wir schon am Danke Sagen sind: Wir danken Ihnen allen, die Sie am Adventsmärt auf dem WeisbrodAreal an unserem Stand Solidaritäts-Spaghetti gekauft haben. Wir sind glücklich, für das Schulprojekt von Caritas einen ansehnlichen Betrag überweisen zu können. Ihnen allen wünschen wir friedvolle und freudige Festtage. Gruppe Welt Oberamt, Verena Schlapfer, Hausen am Albis

Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief muss mit Namen, Adresse und Telefonnummer versehen sein und in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen. Ein Recht auf Publikation besteht nicht. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor. (red.)


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Allen meinen lieben Kunden wünsche ich von Herzen eine schöne Weihnachtszeit und ein glückliches, erfolgreiches 2022. Vielen Dank für Ihre Treue.

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Gewerbe

Dienstag, 21. Dezember 2021

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Das spezielle Kino

Ghostbusters: Legacy

Gelungenes Vermächtnis der Geisterjäger

Mi, 29. Dez - 14.00

Stürm: Bis wir tot sind oder frei

Packender Film über den Ausbrecherkönig

Mi, 29. Dez - 17.00 Online-Tickets: www.kinomansarde.ch

Jugendliche sind aktiv auf Lehrstellensuche Im Jahr 2021 haben Schweizer Schülerinnen und Schüler 4,15 Prozent mehr OnlineBewerbungen über yousty.ch versendet, als letztes Jahr. Für den Lehrstart 2022 gibt es noch offene Lehrstellen in diversen Berufen. Gut 87 000 Jugendliche befinden sich seit den Sommerferien gemäss Bundesamt für Statistik in ihrem letzten obligatorischen Schuljahr und starten mit dem Bewerbungsprozess für eine Lehrstelle. Zu dieser Zahl kommen die knapp 10 000 Jugendlichen, welche im Vorjahr jeweils keine Lehrstelle gefunden und ein Brückenjahr in Form des 10. Schuljahres, eines Praktikums etc. absolviert haben. Seit den Sommerferien sind viele Jugendliche aktiv auf Lehrstellensuche, wie das Berufsbildungsportal yousty mitteilt. 2020 wurden über den mit jährlich 4,3 Millionen beglaubigten Besuchen und über 2600 aktiven Firmenkunden wichtigsten Online-Marktplatz für Lehrstellen 198 896 Online-Bewerbungen versendet. Im Jahr 2021 waren die Jugendlichen im Bewerbungsprozess noch aktiver. Insgesamt wurden 207 126 Online-Bewerbungen versendet, was einem Anstieg von 4,15 Prozent entspricht. Für Jugendliche, die noch keine Lehrstelle haben, gibt es keinen Grund zur Panik. Freie Lehrstellen gab es, Stand Donnerstag, 16. Dezember, unter anderem auch noch in den beiden beliebtesten Lehrberufen, dem KV (1987 offene Lehrstellen auf yousty.ch), und dem Detailhandel (976) sowie in der Logistik (578), in der Pflege (441) und in vielen weiteren beliebten Berufen und Branchen. (red.)

Rekordverdächtig

«Hinter-Gründe»: Kolumnist Erich Rüfenacht über Mettmenstetter Besonderheiten. > Seite 17

Lachen tut gut

Der Deutsche Comedy-Star Kay Ray hat sein Ämtler Publikum einmal mehr begeistert. > Seite 19

Hockey-Nachwuchs

Die B-Junioren des SHC BonstettenWettswil gewinnen beide Partien in der Cup-Qualifikation. > Seite 23

Fragen zum Thema Druck? Ich habe die Antworten! Irene Wyss, Kunden- und Projektberaterin 044 700 18 42 Stallikon /Affoltern a.A. Ihre Druckerei im Amt

kæser.ch DIE DRUCKER

Das Brocki Affoltern schliesst «Platzmangel»: Die Heilsarmee hat in Baar einen neuen, grösseren Standort gefunden Mehr als 20 Jahre hat die Heilsarmee in Affoltern ein Brockenhaus betrieben. Nun ist per 31. Dezember Schluss. Die Filiale zieht nach Baar, wo mehr Ladenfläche zur Verfügung steht. von livia häberling Ein Set Christbaumkugeln? Eine Porzellankanne? Oder doch lieber neue Lederstühle? Noch einmal bietet sich auf Regalen und Tischen, an Kleiderbügeln und auf dem Boden allerlei an, was – meistens – nicht mehr ganz neu ist, aber eine neue Bleibe sucht. Das «Brocki» ist am Donnerstagnachmittag gut besucht, für die Damen bei der Warenannahme gibt es viel zu tun. Nichts deutet darauf hin, dass hier an der Zwillikerstrasse mit dem alten Jahr auch ein Kapitel zu Ende geht. Nach mehr als zwei Jahrzehnten in Affoltern schliesst das Brockenhaus per 31. Dezember. «Der Standort Affoltern war stets sehr gut besucht», sagt Jakob Amstutz, der bei der Heilsarmee den Betrieb von rund 20 Brockenhäusern verantwortet. Es laufe gar so gut, dass man auf den 500 Quadratmetern an eine Kapazitätsgrenze gestossen sei: «Das Brocki platzt seit Längerem aus allen Nähten.» Man habe sich deshalb nach einer Alternative umgesehen: Auch der Ausbau des heutigen Gebäudes sei zur Debatte gestanden, aber wieder verworfen worden. Schliesslich habe sich die Chance ergeben, an der Sihlbruggstrasse 3a in Baar ein Ladenlokal zu mieten, das mit rund 1000 Quadratmetern die doppelte Fläche bietet. Derzeit wird gebaut. Wenn alles klappt, wird das neue Brockenhaus Ende März eröffnet.

Mirjam Rhyner, die stellvertretende Filialleiterin in Affoltern, sieht dem Umzug «mit einem weinenden und einem lachenden Auge» entgegen. «Wir hängen alle an diesem Gebäude», sagt sie, und meint damit ihr fünfköpfiges Frauenteam, von dem sie in den höchsten Tönen schwärmt. Aber natürlich sind dem Team auch die Kundinnen und Kunden ans Herz gewachsen. Viele stöbern regelmässig durch die Regale, suchen nach neuen Schnäppchen. Ausgeprägt sei das beispielsweise bei den Kleidern zu beobachten. Hänge etwas Neues am Bügel, bleibe es nicht lange unerkannt.

Gegenständen neues Leben schenken Ein Herz hat man im «Brocki» aber längst nicht nur für Kleider. In der alten Fabrikhalle finden sich Raclette-Öfeli und Porzellanfigürchen, Handtaschen, Sonnenbrillen, Bilder – ja sogar ausrangierte Pokale. «Wir geben unser Bestes, um all den Gegenständen in unserem Laden ein neues Leben zu schenken», sagt Mirjam Rhyner, schliesslich gebe die Kundschaft die Ware nicht selten unter Herzschmerz ab. Es gebe Dinge, die ständig gefragt seien, zum Beispiel Dörrmaschinen oder Mörser. Anderes sei eher für das Nischenpublikum gemacht, zum Beispiel das antike Wandtelefon, das ein halbes Jahr im Brocki wartete, bevor es entdeckt wurde. «Diese Zeit geben wir unseren Gegenständen», sagt sie. Das Publikum sei inzwischen bunt durchmischt. Auch jüngere Kundschaft komme je länger je mehr, auf der Suche nach Raritäten, die es sonst nirgends mehr zu kaufen gebe. Wer die letzte Chance auf ein besonderes Schmuckstück packen will, hat noch bis am Freitag, 31. Dezember, die Gelegenheit dazu.

Noch bis am 31. Dezember kann im Brockenhaus Affoltern eingekauft werden. Voraussichtlich Ende März 2022 eröffnet die neue Filiale in Baar. (Bild Livia Häberling)

Im Spannungsfeld der Erwartungen Überhöhte und sich widersprechende Erwartungen können den Alltag vergiften An jede Funktion in einem Unternehmen sind Erwartungen und Forderungen geknüpft. Diese Erwartungen können widersprüchlich sein. Widersprüchliche Erwartungen sind nicht nur im Berufsleben oft Kern von Problemen. Sie können auch die Befindlichkeit im Privatleben trüben – oft über die Festtage. von regula Zellweger Jede berufliche Funktion beinhaltet ein Spannungsfeld von Erwartungen, expliziten, ausgesprochenen, und impliziten, unausgesprochenen. Erwartungen von innen, von Mitarbeitenden, Vorgesetzten, Unternehmensmanagement, und von aussen, von Kunden, Lieferanten, Vermietern und vielen mehr. Diese Erwartungen können sich widersprechen, konfligieren. Da gilt das Sprichwort: «Allen Leuten recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann.» Anderseits wurden die meisten heute Berufstätigen so erzogen, dass sie es möglichst allen

recht machen wollen. Doch dies kann man im Berufsleben manchmal nicht, weil es aufgrund der unterschiedlichen Erwartungen nicht möglich ist. Dann liegen daraus resultierende Probleme nicht in der eigenen Person, sondern in der Funktion, in den konfligierenden Erwartungen. Es gilt, Funktion und Person zu trennen und Probleme nicht persönlich zu nehmen, die bereits in der Funktion angelegt sind.

Beispiele Lehrpersonen sehen sich den Erwartungen von Schülern, Schulleitern, Kollegen, Eltern und Behörden ausgesetzt. Diese stimmen meist nicht zu hundert Prozent überein. Pflegepersonal steht im Clinch mit den eigenen ethischen Werten, den Erwartungen von Patienten, Kollegen, der Spitalleitung und den Versicherungen. Man kann sich leicht vorstellen, dass alle Berufe solche Spannungsfelder der Erwartungen beinhalten. Wer spürt, dass er Erwartungen nicht erfüllen kann, ist oft frustriert, enttäuscht von sich selbst und empfin-

det eine latente Unzufriedenheit. Es lohnt sich, mal aufzulisten, welche Erwartungen im Beruf an einen gestellt sind – und herauszukristallisieren, welche sich widersprechen, welchen man gar nicht genügen kann, auch wenn man es wollte.

Spannungsfelder Berufs- und Privatleben Alles unter einen Hut bringen, Berufsleben, Familienleben, Freizeitgestaltung und soziale Kontakte – und das leichtfüssig im Dreivierteltakt – dies schaffen viele nicht. Auch hier gilt es, sich selbst aufzuzeigen, welche Spannungsfelder von Erwartungen belasten, wo man das Gefühl hat, nicht zu genügen. Mütter und Hausfrauen beispielsweise versuchen oft verzweifelt, allen Erwartungen zu genügen. Es tut ihnen letztlich nicht gut. Gerade um die Weihnachtszeit herum soll man sich Zeit nehmen, sich mit den überhöhten Erwartungen, eigenen und solchen von anderen, beruflichen und privaten, auseinanderzusetzen. Der Alltag von vielen ist wie ein bis zum

Rand gefülltes Glas Wasser – und sie versuchen, noch mehr Wasser hineinzudrücken. Logisch, was dies bewirkt! Will man Wasser ins volle Glas füllen, ohne Wasser zu verschütten, muss man zuerst Wasser aus dem Glas nehmen – oder mit anderen Worten: Welchen Erwartungen will man nicht mehr genügen, was möchte man delegieren, weil es einfach nicht auch noch machbar ist.

Erwartungen auf den Tisch legen Mit expliziten, definierten Erwartungen kann man leichter umgehen als mit impliziten, diffus im Raum stehenden, unausgesprochenen. Man kennt Sätze, die mit: «Du musst doch spüren, dass…» beginnen. Nein! Man muss nicht spüren, man muss es aussprechen. Dann kann sich das Gegenüber auch wehren, sich abgrenzen. Es ist einfacher, wenn implizite Erwartungen als Wünsche ausgesprochen werden, dann kann man darüber diskutieren und allenfalls Kompromisse finden. Ohne geht es meist nicht. Explizite Erwartungen sind im Berufsleben in der Arbeitsbeschreibung verbindlich

festgelegt – oder sollten es sein. So ist die Sache klar. Und man kann sich darauf beziehen, wenn überhöhte Erwartungen den Berufsalltag erschweren. Im Privatleben ist selten klar festgehalten, wie die Aufgaben beispielsweise in der Familie verteilt sind. Im Berufsleben ist das Mitarbeitergespräch eine Möglichkeit, konfligierende, unberechtigte und überhöhte Erwartungshaltungen zu klären. Und privat? Vielleicht sollte man sich vor den Festtagen gemeinsam hinsetzen, die Erwartungen von allen sammeln. «Was erwartest du von allen anderen und dir selbst für die Festtage? Wie sollen sie gestaltet sein? Dann gilt es zu klären, was machbar ist – und was nicht. Dazu gehört Respekt, Toleranz, die Fähigkeit, auch mal zu verzichten, Grosszügigkeit und die Bereitschaft, die Anliegen von anderen zu verstehen. Ganz einfach Liebe. Regula Zellweger ist dipl. Psychologin FH, dipl. Berufs- und Laufbahnberaterin, Buchautorin. Bisher erschienen: Arbeitszufriedenheit, 8.10.; Portfolio-Lebensstil, 15.10.; Burnout vorbeugen, 19.10.; Übergänge, 2.11.; Resilienz, 16.11., Entscheiden, 26.11.; Krisenmanagement, 7.12.


Die Gemeinde Knonau ist eine lebendige und aufstrebende Gemeinde im Kanton Zürich mit rund 2400 Einwohnerinnen und Einwohnern. Sie ist Namensgeberin für das Knonaueramt und grenzt an den Kanton Zug.

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Die Gemeinde Obfelden liegt im Bezirk Affoltern und zählt mit bald 6000 Einwohnerinnen und Einwohnern zur zweitgrössten Gemeinde im Bezirk. Obfelden liegt zentral und ist gut erschlossen. Würden Sie gerne im Dienst der Öffentlichkeit der Gemeinde Obfelden stehen und für die Bevölkerung wertvolle Dienstleistungen erbringen, dann könnte Sie unsere Stelle interessieren. Infolge einer internen Reorganisation suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine/n

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Vermischtes

Dienstag, 21. Dezember 2021

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Bezirk mit über 400 Vereinen «Vereine im Knonauer Amt – Früher und heute»: Neujahrsblatt 2022 der Gemeinnützigen Gesellschaft Die Schweiz gilt als Land der Vereine, was sich auch im Knonauer Amt mit seinen weit über 400 Vereinen widerspiegelt. Das GGA-Neujahrsblatt 2022 veranschaulicht die reichhaltige Vereinslandschaft in unserem Land und Bezirk. Von Rolf obeRhänsli Das aktuelle Neujahrsblatt der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks Affoltern vermittelt einen historischen Überblick über das Vereinswesen in der Schweiz und im Knonauer Amt und veranschaulicht anhand kurzer Porträts die historische Entwicklung einzelner Vereine im Säuliamt. Die Auswahl spannt einen Bogen von traditionellen Schützenvereinen über Gruppierungen, die sich der Kultur, Natur oder Technik widmen, bis zu einem Inline-HockeyClub. «Ich bin noch immer dabei, weil dieser Sport mir stets Spass gemacht hat. Die Entwicklung des Vereins mitzugestalten, hat mich sehr an diesen Verein und vor allem an die Mitglieder gebunden»: Die Aussage des derzeitigen Präsidenten des HC Sidewinders Affoltern am Albis, offenbart beispielhaft, wie sich die Mitglieder eines Vereins während Jahren, häufig sogar Jahrzehnten, für ihren Club einsetzen. So zählt dieser porträtierte Verein gegenwärtig 17 Mitglieder, von denen vier bereits 1998 zu den Gründungsmitgliedern zählten. Die Identifizierung für einen Verein ist, ob-

Auf dem Titelbild des aktuellen GGA-Neujahrsblatts «Vereine im Knonauer Amt»: Zeiger vor einem aufgehobenen Schiessstand im Knonauer Amt, 1913. (Bild zvg.) wohl der Mitgliederschwund auch in der Schweiz eine Tatsache ist, sicherlich typisch für dieses Land. Vor allem in den 70er- und 80er-Jahren des 20. Jahrhunderts setzte eine wahre Flut von Vereinsgründungen ein, insbesondere im Sportbereich. So sind gegenwärtig in den rund 19 000 Sportvereinen dieses Landes etwa 2 Millionen Menschen aktiv.

Strebertum und krankhafter Ehrgeiz? Das Neujahrsblatt 2022 zeigt jedoch ebenfalls auf, dass in den historischen Anfängen die Betätigung in einem Verein oft auf Skepsis stiess. Die Vereinsmeierei verderbe das Ehrgefühl, viele würden beim Strebertum und krankhaftem Ehrgeiz landen und die heilige

Gottesdienstzeit am Sonntagmorgen würde durch Turnen, Bummeln oder Kommissionstätigkeit verunreinigt, hiess es aus kritischen Kreisen. Dabei gehen die Wurzeln der Vereinskultur bereits auf die Auf klärung zurück, als Männer, meist Pfarrer oder andere Gelehrte der lokalen oder regionalen Eliten, in Diskussionszirkeln liberales Gedankengut verbreiteten und Regeln für die aufklärerischen Gesellschaften in Statuten festhielten. Ein eigentlicher Schub erfolgte durch die politische Umwälzung der Schweiz durch den Einmarsch von Napoleon und die damit verbundene liberale Verfassung. So entstand beispielsweise 1810 die Gemeinnützige Gesellschaft der Schweiz. Ein weiterer Meilenstein für die Gründung von Ver-

einen war die Entstehung des Schweizerischen Bundesstaates von 1848. Eine zentrale Rolle spielten dabei die Schützenvereine. In den Statuten des in diesem Neujahrsblatt porträtierten Feldschützenvereins Bonstetten heisst es im Artikel 1: «Er bezweckt die Schiessfertigkeit seiner Mitglieder im Interesse der Landesverteidigung zu erhalten und weiter zu fördern ... und ebenso wichtig erachtet der Verein die Förderung des sportlichen Schiessens und die Pflege der guten Kameradschaft.» Obwohl die Pflichtmitgliedschaft der Schiessdienstpflichtigen 1996 aufgehoben worden ist, haben die zitierten Statuten nichts von ihrer Aussagekraft eingebüsst.

Traditionsreich, neu und international Der Einstieg in den Schiesssport erfolgte noch im letzten Jahrhundert nicht selten schon im Primarschulalter durch die Teilnahme an Wettbewerben im Armbrustschiessen, so auch in Dachlissen (Gemeinde Mettmenstetten). Ein anschaulicher Beitrag illustriert, wie das Armbrustschiessen lange gepflegt wurde. Die Feldschützengesellschaft Zwillikon ist einer der wenigen Schützenvereine im Knonauer Amt, welche diese Tradition im Lande von Wilhelm Tell hochhalten. Vereine kommen und gehen – auch in unserem Bezirk. ohoo! Das 2017 gegründete Kinder- und Jugendtheater steht stellvertretend für das reichhaltige Kulturschaffen. Auf eine lange und bewegte Geschichte blickt der Bienen-

züchterverein Bezirk Affoltern zurück. In diesem Portrait wird deutlich, welch herausfordernde, aber trotzdem faszinierende Tätigkeit die Imkerei war und noch immer ist. Der Verein Ades schliesslich sprengt Grenzen. Diese Organisation, geführt von der Schweiz aus, engagiert sich für die Herstellung und den Vertrieb von Solar- und Energiesparkochern in Madagaskar.

Spannende Einzelheiten Die Rubrik «Wussten Sie, dass» fördert spannende Einzelheiten zutage: beispielsweise, dass der 1941 gegründete Eishockeyclub Affoltern seine Meisterschaftsspiele anfänglich auf dem «Stigeliweiher» austrug. Ein besonderer Blickfang in diesem kleinen, aber kostbaren Werk sind die zahlreichen Bilder. Darunter finden sich Trouvaillen, welche die gesellschaftlichen Veränderungen im 19. und 20. Jahrhundert eindrücklich widerspiegeln, aber auch Schnappschüsse aus jüngster Zeit.

Neujahrsapéro am 2. Januar entfällt Wegen der angespannten epidemiologischen Lage muss der traditionelle Neujahrsapéro bereits zum zweiten Mal in Folge abgesagt werden. Das Neujahrsblatt 2022 ist für 10 Franken zu beziehen bei der Buchhandlung Scheidegger, Affoltern oder bei der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks Affoltern. www.ggaffoltern.ch, info@ggaffoltern.ch.

HINTER-GRÜNDE

Mettmenstetten bewegt sich Rund hundert Personen standen letzte Woche bei meiner Ankunft vor dem Schulhauseingang Wygarten, um in der dortigen Mehrzweckhalle an der Gemeindeversammlung teilzunehmen. Dies, obschon die Covid-Kontrolle am Eingang zum Versammlungsraum dann recht speditiv verlief. Im überfüllten Raum hatten schlussendlich 364 Personen Platz genommen, um beim Schicksal rund um den Steuerfuss 2022 mitbestimmen zu können. Bei 5400 Einwohnern mag die Teilnehmerzahl mit knapp 10 Prozent der 3700 Stimmberechtigten auf den ersten Blick zwar nicht besonders hoch erscheinen, trotzdem ist sie rekordverdächtig. Der Gemeindepräsident hatte zusammen mit seinen Adlaten den Ablauf während des ganzen Abends im Griff. Auch die vier Stimmenzähler, deren Reviere mit rot-weissen Bändern markiert wurden, machten ihre Arbeit gut. Rund ein Dutzend Wortmeldungen erfolgten zu Budget und Steuerfuss. «Das Mikrofon für Stimmbürger darf von diesen nicht angefasst werden», war in den schriftlichen GV-Unterlagen festgehalten. Zwei Personen rückten deshalb durch die dichten Reihen zu den Votanten vor und hielten ihnen dieses an einer langen Stange vors Gesicht. Ist der Entscheid richtig, dass die vom Gemeinderat beantragte Steuerfusserhöhung von 78 auf 82 Prozent mit 298 Nein-Stimmen abgelehnt wurde? Prognosen über den künftigen Steuerertrag tönten aus dem Volk einfach viel

optimistischer als seitens der Behörden. 201 Anwesende waren auch gegen einen Landverkauf an der Grundrebenstrasse, obschon dieser bei einem Mindestpreis von 1800 Franken pro m² rund 2,5 Mio. Franken in die Gemeindekasse gespült hätte. Die grosse Mehrheit wollte dieses Tafelsilber nicht verscherbeln. Das neue Schulhaus, die Turnhalle mit Tagesstrukturen und die wiederaufgebaute alte Sennhütte, für die an der Urne im Herbst 2018 ein Gesamtkredit von 28,5 Mio. Franken bewilligt wurde, sind alle bald fertig gebaut und fügen sich gut ins Landschaftsbild ein. Aber auch der Betrieb solcher Häuser hat seinen Preis, wie seitens des Gemeinderates argumentiert wurde. Bekanntlich treten bei den Erneuerungswahlen alle sieben Gemeinderätinnen und Gemeinderäte nicht mehr an. Eine allfällige Forderung nach einem kollektiven Rücktritt nach diesem GV-Debakel erübrigt sich somit. Nun wird der Schwarze Peter einer latenten Steuererhöhung einer neuen, wohl teils unerfahrenen Behörde zugespielt. Sie wird ins kalte Wasser geworfen – hoffentlich können alle gut schwimmen. Mettmenstetten bewegt sich, wie diese GV zeigte. Zu prüfen ist vielleicht noch, ob der Rekord-Besuch an der über dreistündigen GV und der In-corpore-Rücktritt im Gemeinderat einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde rechtfertigen könnte.

Blick über die Winterzauber-Landschaft Albis und das Nebelmeer. (Leserbild Martine Greutert)

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Kornkreise kennt man bereits, diese Schneekreise am Waldrand zwischen Mühliberg und Aeugst geben derweil noch Rätsel auf. (Leserbild Silvia Steinemann)

Auch im Winter sieht man Singvögel, hier eine Goldammer. (Leserbild Albert A. Stahel)


Unsere Nachbarn Den geschätzten Inserenten herzlichen Dank, gute Gesundheit und viel Glück im neuen Jahr. Nächste Erscheinung dieser Spezialseite ist am 25. Januar 2022. Interessiert? Copyright/Promotion/Verkauf/Layout: Kaspar Köchli

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Dienstag, 21. Dezember 2021

19

Zweimal 4000 Franken gespendet

ZWISCHEN-RUF

Fels verschwunden

Hediger Sternäzauber: Der Frauenverein Hedingen hat seinen Erlös weitergegeben

Ein Kran wuchtet den massiven Steinquader wieder hoch. (Bild zvg.) Mein Parkplatz ist der oberste von zehn Plätzen, quer zur Strasse. Die acht unteren halten vor einem Gartenzaun. Bei uns oberen beiden ist kein Zaun, sondern eine abhängende Wiese. Vor Jahren beantragte ich deshalb einen Schutz mit der Begründung: Sehr gefährlich! Wenn man zum Beispiel bei Nacht zu weit vorfährt, dann – o je. Daraufhin wurde ein mehrere hundert Kilo schwerer Quaderstein dort platziert. Nun war es vor zwei Wochen der Fall, dass ich, als ich rückwärts wegfahren wollte, aus Versehen den ersten Gang statt den Retourgang einlegte, aber sofort bremsen konnte. (Passierte mir zum ersten Mal, ich schwöre!) Meine Tochter sass zufällig neben mir. Sie lachte: «Wie gut, dass da vorn ein Stein ist.» Vor einigen Tagen, da lag dieser riesige «Felsen» plötzlich unten am Hang. Was war passiert? Also ich war es nicht! Ich fragte nach. Ein Schneepflug hatte ihn versehentlich beim Räumen hinabgestossen. Tags darauf wurde er mit einem Kran hochgewuchtet und wieder zur Abgrenzung auf meinen Parkplatz deponiert. Gut so. Ute Ruf

Nach langem Hoffen und Bangen durfte der Frauenverein Hedingen dieses Jahr am Samstag, 27. November, wieder den traditionellen Advents-Markt durchführen. Auch die Kinder durften sich freuen, das Figurentheater konnte besucht werden und dank des Vereins anang&ilema gibts selbstgezogene Kerzen für Göttis und Gottis. Dank vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern und freigiebigen Käuferinnen und Käufern darf der Frauenverein Hedingen wieder grosszügig spenden. Mit 4000 Franken unterstützt der Frauenverein Hedingen das Zentrum für Gesundheit und Alter Seewadel bei der Anschaffung eines «Snoezelen-Wagens». Da immer mehr Menschen, die in ein Heim kommen, an Demenz erkrankt sind, wird es auch immer wichtiger, möglichst viele Hilfsmittel zur Verfügung zu haben, die diesen Menschen ein würdiges Leben ermöglichen. Vor allem für bettlägerige oder an Demenz erkrankte Menschen bietet Snoezelen ein Plus an Lebensqualität. Der mobile Sinneswagen soll der Verbesserung der sensitiven Wahrnehmung und der Entspannung dienen. Der Schule Tägerst können ebenfalls 4000 Franken gespendet werden. Die Schule Tägerst ist eine sonderpädago-

Checkübergabe an die Stiftung Schule Tägerst in Affoltern. Von links: Corinne Zeller, Doris Meile (Frauenverein), Christian Moser (Präsident des Stiftungsrates), Peter Kriemler (Schulleiter), Claudia Muff, Ursula Decurtins (Frauenverein). (Bild zvg.) gisch geführte Tagesschule für Kinder und Jugendliche mit Lernschwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten. In Kleinklassen von sechs bis acht Schülerinnen und Schülern wird ein ganzheitlich orientierter und von Therapie begleiteter Unterricht erteilt. 2022 soll der

Permakultur-Serie unter bioterra.ch/permakultur.

näher kennenzulernen. Dabei konnten sie sich ein Bild machen vom Engagement mit Herzblut der Schulleitung und der Lehrpersonen. Für den Frauenverein Hedingen Ursula Decurtins, Präsidentin

Tut einfach gut: «O Tannenbaum» Lachen, lachen, lachen! für Elche im Langenberg Kay Ray trat in Mettmenstetten auf

Weihnachtsbäume werden zum Festmahl

Bald geht es den Elchen im Langenberg wieder besonders gut: Immer nach Weihnachten werden Hunderte von nicht verkauften Weihnachtsbäumen zum Festmahl für die Tiere.

Gärtnern im Kreislauf Die Natur steht nie still, sie ist stets in einem endlosen Kreislauf. Dieses Prinzip hat sich die Permakultur abgeschaut. Wer in seinem Garten auf diese dauerhafte, ökologische Bewirtschaftungsmethode umsteigen will, kann jetzt im Winter mit der Planung anfangen. In einer Artikelserie zeigt Bioterra, die Organisation für Bio- und Naturgarten in der Schweiz, wie man dabei vorgeht und worauf bei der Permakultur zu achten ist. Bioterra

Pausenplatz neu gestaltet werden. Es ist geplant, ein Outdoor-Fitnessgerät draussen fix zu montieren, um so den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, sich aktiv zu betätigen. Am 15. Dezember waren vier Frauenvereins-Frauen eingeladen, die Schule

Kay Ray begeisterte in Mettmenstetten. (Bild Anna Maria Vegliante) Am letzten Dienstag fegte, vom Humorfestival Arosa her kommend, der Wirbelwind Kay Ray durch das Mettmenstetter «Brister Kulturcafé». Dort strapazierte er drei Stunden lang die Lachmuskeln der Gäste, die zuvor mit Gulaschsuppe aus der Holzofenküche und einem Glas Rotwein verpflegt worden waren. Am nächsten Tag zog der deutsche ComedyStar weiter nach Frankfurt, um den

nächsten seiner jährlich 250 Auftritte zu bestreiten. «Wir kommen wieder!», war vom Publikum nach dem fünften Säuliämtler Auftritt des Künstlers zu hören – und bereits tüftelt Greco an der sechsten Edition der mittlerweile legendären Show «Kay beim Klaus». Niki Greco

«Der Nadelbaum-Bedarf im Tierpark ist im Winter gross», sagt Martin Kilchenmann, Leiter des Bereichs Tiere im Wildnispark Zürich, und erklärt: «Unsere Elche stellen ihre Nahrung jeweils Ende Oktober von Laub- auf Nadelbäume um.» Auch für andere Wildtiere seien Nadelbäume in der kalten Jahreszeit eine beliebte Abwechslung im Menüplan. So mögen auch die PrzewalskiPferde, Hirsche, Wisente und Steinböcke die stachligen Überraschungen. Was bietet sich also mehr an als nicht verkaufte Weihnachtsbäume an Elche zu verfüttern? Die Erfolgsgeschichte der tierischen Weihnachtsbaum-Verwertung geht auf den Beginn der Elchhaltung im Tierpark Langenberg im Jahre 1969 zurück. Dank einer etablierten Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern werden nach dem 24. Dezem-

ber jeweils Hunderte von Weihnachtsbäumen in den Langenberg geliefert. Gebrauchte Bäume aus privaten Haushalten können allerdings nicht an die Tiere verfüttert werden. Lametta- und Wachsreste würden ihnen schaden. Reste wird es kaum geben: Ein ausgewachsener Elch frisst vier bis sechs Nadelbäume pro Tag, respektive deren nährstoffreiche Zweige, Knospen und Nadeln – die Feinschmecker und Futterspezialisten suchen ihre Nahrung nämlich ganz gezielt aus. Wildnispark Zürich

Elche stellen ihre Nahrung im Winter auf Nadelbäume um. (Bild Stefan Eichholzer)

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Dienstag, 21. Dezember 2021

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Die U15 des SHC BW mit 10. Sieg in Serie Die B-Junioren des SHC Bonstetten-Wettswil gewinnen beide Partien in der Cup-Qualifikation mit 4:1 und 5:0 souverän. Geplant war, frühmorgens am Samstag, 18. Dezember, mit dem Car nach Martigny zu fahren, und dort die Qualifikation im U15-Cup zu spielen. Martigny zog sich aber ganz kurzfristig vom Cup zurück und so ging die Reise ins windige wie auch kalte Kernenried. Zwei wichtige Spiele standen auf dem Programm der Juniorenmannschaft. Der erste Gegner hiess SHC Belp, welcher in der Meisterschaft erst zwei Spiele verloren hatte. Mit vollem Einsatz und hohem Selbstvertrauen startete die U15 von Bonstetten-Wettswil ins Spiel. Der Start verlief wie gewünscht und der SHC

MARKTPL ATZ

BW war nach einer Minute schon 1:0 in Führung. Die erste Halbzeit verlief etwas harzig und keine der beiden Mannschaften fand so richtig ins Spiel. Trotz zwei Strafen auf Seiten der Bonstetter, welche brenzlige Situationen herbeiführten, blieb das Team aus dem Säuliamt bis zum Halbzeitpfiff mit 2:0 in Führung. Mit geschickten Spielzügen im Angriff konnte der SHC BW in der zweiten Hälfte des Spiels nochmals zwei Tore erzielen und beendete das Spiel verdient mit 4:1. Nach einer halbstündigen Pause, in der so viel Energie wie möglich getankt wurde, trafen die B-Junioren auf den zweiten Gegner, den SHC Bulldozer Kernenried. Nicht so schnell wie im ersten Spiel, aber nach gut vier Minuten konnte der SHC BW das erste Tor erzielen. Das hervorragende Zusammenspiel wie

auch die exakten Passkombinationen ermöglichten den 3:0-Vorsprung bis zur Halbzeitpause. Die Gastgeber aus Kernenried gaben aber nicht so schnell klein bei und wollten den Sieg natürlich auch. Die Verteidigung war gefordert! Mit einer sauberen Manndeckung konnten die Bonstetter alle Angriffe erfolgreich abwehren und im Angriff nochmals zwei Tore erzielen. Das gute Zusammenspiel, die Einsätze der Torhüter und das Anfeuern der mitgereisten Fans, sprich den Eltern, beflügelte die Junioren zum 5:0-Sieg. Dank den beiden Siegen steht der SHC Bonstetten-Wettswil im CupHalbfinal. Am 9. Januar 2022 findet das CupHalbfinale in Bettlach statt. Liaro Tanner

Defensivbully des SHC BW gegen den SHC Bulldozers Kernenried. (Bild zvg.)

Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

180 000 kWh Solarstrom pro Jahr Erfolg für das Projekt «Fotovoltaik auf Betrieben» der Standortförderung Die beiden Fotovoltaik-Anlagen, die noch dieses Jahr bei zwei Betrieben ans Netz gehen, werden so viel Strom produzieren, wie 45 Haushalte pro Jahr verbrauchen. Damit kann das Projekt «Fotovoltaik auf Betrieben» der Standortförderung, das Ende Oktober 2020 mit Unterstützung des BFE gestartet wurde, einen schönen Erfolg verbuchen.

Seraina Egger und Graziella Schmid – beide im Spitexzentrum Obfelden tätig – präsentieren das neue Outfit. (Bild zvg.)

Zehn Betriebe nahmen das Beratungsangebot der Standortförderung bisher in Anspruch. Zwei haben den Weg bis zur Realisierung der Anlage nun abgeschlossen – Schneebeli AG, Schreinerei in Ottenbach, und KPW, Kurt Peter AG in Wettswil. Auch wenn die Projektinitianten mehr Anlagen-Realisierungen erhofft hatten, ist die Leistungsausbeute der beiden Anlagen mit total 190 kWp dennoch voll im angepeilten

Rahmen. Erfreulich ist auch, dass beide Anlagen von regionalen Unternehmen ausgeführt wurden, Schnider Solar AG, Bonstetten, und Solar-Werkstatt AG, Affoltern. Die Schneebeli AG hat das im Jahr 1971 errichtete Dach auf dem Produktionsgebäude der Schreinerei ersetzt und total neu gebaut. Die Ost-WestAusrichtung der beiden Dachhälften boten sich geradezu optimal für eine PV-Anlage an. 102 Panels auf der Ostseite und 272 Panels auf der Westseite werden wohl über 140 000 kWh Strom pro Jahr liefern. Davon kann die Schreinerei rund 40 Prozent selber nutzen – der Rest wird ins Netz eingespeist. Das Unternehmen wird jetzt erst einmal Erfahrungen sammeln und dann überlegen, ob zusätzlich eine Batterie Sinn macht. Die KWP Kurt Peter AG ging mit ihrer PV-Anlage am 14. Dezember ans Netz. Von den prognostizierten über 35000 kWh Strom pro Jahr werden gegen 80 Prozent vor Ort verbraucht.

Neue Arbeitskleidung für Spitex Knonaueramt Die offizielle Arbeitskleidung verschafft der Spitex Knonaueramt Visibilität – im täglichen Einsatz bei Kundinnen und Kunden – und trägt gleichzeitig zur positiven Verankerung bei. Bis anhin hat es für die Mitarbeitenden der Spitex Knonaueramt keine offiziellen Arbeitskleider gegeben. Bei den Einsätzen wurden und werden auch weiterhin «Spitexschürzen» getragen. Wenn es um den Schutz vor Ansteckungen geht, werden zusätzliche Schutzkleider verwendet. Diese sind aus Einwegmaterial gefertigt. Seit Beginn von Corona sind diese Schutzkleider allen Mitarbeitenden der Spitex Knonaueramt bestens vertraut. Bei positiven Testergebnissen kommen sie, neben weiteren Massnahmen, stets konsequent zum Einsatz. Bereits im Jahr 2020 wurde entschieden, die Mitarbeitenden der Spitex Knonaueramt zukünftig mit professioneller Berufsbekleidung auszustatten. Ein Projektteam von ausgewählten Mitarbeitenden hatte den Auftrag, Möglichkeiten zur Umsetzung respektive Angebote von verschiedenen Firmen einzuholen, diese sorgfältig zu prüfen und im Anschluss die neuen Prozesse zu definieren. Ende November 2021 war es so weit – Corona hatte auch diesbezüglich seine Viren mit im Spiel und trug

zur Verspätung bei. Die ersten Kleidungsstücke wurden ausgeliefert und konnten den Mitarbeitenden übergeben werden. Durch die einheitlichen Arbeitskleider wird Spitex Knonaueramt nun noch erkennbarer, wenn die Mitarbeitenden für die Kundinnen und Kunden unterwegs sind. Das in der Schweiz entworfene Outfit, gefertigt in Europa, besteht aus einer Hose und einem Oberteil, nach Wahl in zwei frischen Farben. «Diese neu gewonnene Identität durch die Arbeitsbekleidung steht in keiner Weise in einem Widerspruch zur individuellen Pflege und Betreuung von Personen oder einem gesamten Familiensystem», sagt Verena Bieri, Geschäftsleiterin Spitex Knonaueramt. Ganz im Gegenteil, durch den neuen, einheitlichen Auftritt der Spitex-Mitarbeitenden wird indirekt auf die Hilfestellung, Pflege, Betreuung – kurz, das gesamte Dienstleistungspaket von Spitex Knonaueramt hingewiesen. Der Bedarf an Unterstützung in Pflege, Hauswirtschaft und Betreuung kann jeden von uns treffen, von heute auf morgen. Spitex Knonaueramt ertritt und lebt den Grundsatz von individueller Abstimmung, je nach Bedarf. Gemeinsam mit den Betroffenen wird stets nach der persönlich passenden und richtigen Lösung gesucht. Spitex Konaueramt

Das Dach auf dem Produktionsgebäude der Schneebeli AG wird neu gebaut ...

... und mit einer Fotovoltaik-Anlage eingedeckt. (Bild zvg.)

Kommen später noch die angedachten Elektro-Autos dazu, wird die Anlage wohl auch diesen Verbrauch decken. Im Betrieb möglichst viel vom selber produzierten Strom profitieren, ist der Grundgedanke des Projekts. Dazu wird den Unternehmen kompetente Beratung und ein Coaching von der Grundlagenaufnahme und Bedarfsklärung über die Offerten Einholung und Prüfung bis hin zur Unterstützung bei der Auftragsvergabe angeboten. Da die Standortförderung den überwiegenden Teil dieser Kosten übernimmt, bezahlt ein Betrieb für dieses umfassende Beratungspaket nur 150 Franken. Ein Betrag, der sich mehr als lohnt, wie die beiden Beispiele aus Ottenbach und Wettswil zeigen. Das Angebot steht weiteren Interessenten offen (Kontakt per Telefon 043 333 55 66 oder E-Mail info@knonauer-amt.ch). Standortförderung Knonauer Amt


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ÖFFNUNGSZEITEN ÜBER DIE E FEIERTAGE FEIERTAG

Aktion 20. – 31. Dez. 2021

FREITAG, 24. DEZEMBER 2021 20 1 Migros 08.00 – 16.00 Uhr Lidl 07.30 – 16.00 Uhr übrige Geschäfte 09.00 – 116.00 Uhr 20 SAMSTAG, 25. DEZEMBER 2021 Feiertag SONNTAG, 26. DEZEMBER 20 2021 Feiertag FREITAG, 31. DEZEMBER 2021 20 1 Migros 08.00 – 17.00 Uhr Lidl 07.30 – 17.00 Uhr übrige Geschäfte 09.00 – 17.00 Uhr SAMSTAG, 1. JANUAR 2022 Feiertag SONNTAG, 2. JANUAR 2022 Feiertag

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Kanadischer Wildlachs und Halibut Verkauf am Türlersee Infos: www.eventundwerken.ch / 079 305 44 84/079 297 38 20

Aus Liebe zum Dorf und zum Portemonnaie.

AGRI NATURA SCHWEINSFILET

Montag, 20.12. bis Samstag, 25.12.21

–25%

11.90

per 100 g

–20%

–20%

statt 9.40

statt 29.85

statt 6.40

CAFFÈ CHICCO D’ORO

KAMBLY BISCUITS

ZENI VALPOLICELLA RIPASSO DOC SUPERIORE

div. Sorten, z.B. Butterfly, 2 x 100 g

– 31%

–28%

statt 3.80

statt 4.50

2.60

div. Sorten, z.B. Bohnen, 3 x 500 g

Herkunft siehe Etikette, Stück

(Jahrgangsänderung vorbehalten)

–25%

–26%

statt 11.55

statt 4.60

3.40

8.60

LORENZ NÜSSE

KAMBLY APÉRO

div. Sorten, z.B. Nic Nac’s, 2 x 125 g

div. Sorten, z.B. Goldfish, 3 x 160 g

–21%

12.90

statt 5.70

GRANINI FRUCHTSÄFTE

CAILLER FRIGOR

RED BULL ENERGY DRINK 6 x 250 ml

6.60 statt 8.25

9.20 statt 10.90

CASTEL DAUERBACKWAREN

div. Sorten, z.B. Meringues, 100 g

VOLG BIER AMBER Dose, 6 x 50 cl

3.80

KALTBACH EMMENTALER PORTION

BEN’S ORIGINAL div. Sorten, z.B. Langkornreis, 20 Min., 1 kg

statt 4.80

AGRI NATURA BRATSPECK

250 g

160 g

–23%

– 40%

–20%

–20%

statt 9.–

statt 31.80

statt 3.60

statt 8.50

18.90

2.85

PERSIL

div. Sorten, z.B. Color, Kraft-Gel, 2,5 l, 50 WG

LEISI QUICK BLÄTTERTEIG div. Sorten, z.B. rund, 230 g

6.80

LUSSO VIENNETTA div. Sorten, z.B. Vanilla, 650 ml

Druck- und Satzfehler vorbehalten.

Folgende Wochenhits sind in kleineren Volg-Läden evtl. nicht erhältlich:

div. Sorten, z.B. Frigor Milch, 3 x 100 g

–20%

statt 7.95

statt 5.95

div. Sorten, z.B. Zahnpasta Kariesschutz, 2 x 75 ml

Dose, 6 x 50 cl

Schweiz, Schale, 100 g

5.95

4.40

ELMEX

VOLG BIER NATURTRÜB

div. Sorten, z.B. Orange, 6 x 1 l

NÜSSLISALAT

–25%

–26%

6.90

4.50

statt 19.20

3.20

ANANAS EXTRA SWEET

Italien, 75 cl, 2019

– 32%

4.45

23.80

7.50

statt 15.90

– 30%

2.90 statt 3.75

4.50 statt 5.70

NESTLÉ CEREALIEN

div. Sorten, z.B. Cini Minis, 2 x 375 g

FREIXENET PROSECCO DOC Extra Dry, 75 cl

6.95 statt

HERO PASTETENFÜLLUNG

12.90 statt

PERWOLL

8.70

15.90

div. Sorten, z.B. 2 x 415 g

div. Sorten, z.B. Wool & Delicates, flüssig, 2 x 1,5 l

Alle Standorte und Öffnungszeiten finden Sie unter volg.ch. Dort können Sie auch unseren wöchentlichen Aktions-Newsletter abonnieren. Versand jeden Sonntag per E-Mail.

10.30 statt 12.20

16.90 statt 23.80