099_2020

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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 633 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

GUTe Gesundheit und ein frohes neues Jahr!

GESUNDHEITSZENTRUM GUT www.gut-tut-gut.ch AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 99 I 174. Jahrgang I Freitag, 18. Dezember 2020

Alterskonzept verzögert Netzwerk Gesundheit Aufgrund der Pandemie wird der öffentliche Workshop in Wettswil verschoben. > Seite 3

Ämtler Institutionen stellen sich den Herausforderungen mit vereinten Kräften. > Seite 7

Häuser zum Zweiten

Das Neujahrsblatt 2021 der GGA lädt ein zu einem Streifzug durchs Knonauer Amt. > Seite 11

Früh aufstehen

In Obfelden und Ottenbach bringt Sibylle Andrianello die Zeitung in den Brief kasten. > Seite 13

Ein fortschrittliches Wärmeverbundsystem in Hausen Leitungsnetz der Häcksel-Service GmbH geht an die HGH Die Häcksel-Service GmbH hat als Pionierunternehmen in Hausen vor mehr als zehn Jahren eine Schnitzelheizung mit Fernleitungsnetz aufgebaut. Dieses wird nun von der Heizgenossenschaft Hausen (HGH) übernommen und in das geplante Wärmeverbundsystem integriert. Die HGH wird in den kommenden Jahren eine neue Heizzentrale erstellen.

Das «Tröpfli» in Obfelden bietet eine Vielfalt an lokalen Produkten. > Seite 15

Ein Trinkglas fürs «LaMarotte» Keine öffentlichen Veranstaltungen, noch mindestens bis zum 22. Januar. Das Affoltemer Kellertheater LaMarotte leidet unter der Coronakrise, geniesst aber auch ganz viel Unterstützung. Trinkgläser mit dem «LaMarotte»-Logo und einem Rettungsring sollen nun helfen, die schwierige Zeit zu überbrücken. Für 15 Franken kann man sie auf der Vereins-Webseite bestellen. (tst.)

> Bericht auf Seite 19

Andri Moser im Europacup

Von Marianne Voss Kari Burkard aus Hausen setzte schon vor mehr als zehn Jahren auf die Holzenergie aus unseren umliegenden Wäldern. Mit seiner Häcksel-Service GmbH hat er als Pionierunternehmen im Dorf eine Holzschnitzel-Heizzentrale und ein Fernleitungsnetz für acht Liegenschaften aufgebaut. Er ist nach wie vor überzeugt, dass der Wald in Zukunft noch mehr als Energielieferant an Bedeutung gewinnen wird. Daher suchte er nach einer möglichst nachhaltigen Nachfolgelösung für sein Unternehmen. Die gewünschte Lösung war bereits vorgespurt. Vor einem guten Jahr wurde in Hausen die HGH (Heizgenossenschaft Hausen a. A.) gegründet. Das Projekt war damals durch den Gemeinderat Gregor Blattmann und Förster Robi Püntener vorwärtsgetrieben worden. Die beiden waren der Überzeugung, dass in Hausen mehr Potenzial vorhanden sei für Wärmeabnehmer von Holzenergie. Ihr Ziel war, die 830 Hektaren Wald und das Gartenschnittholz unserer Region als wirtschaftlich und ökologisch sinnvolle Wärmeressource zu nutzen. Mitglied in der HGH sind die Gemeinde Hausen, die

Gebranntes schenken

Übergabe mit Corona-Handschlag: Oliver Weisbrod (links), Präsident der HGH, und Kari Burkard von der Häcksel-Service GmbH. (Bild Marianne Voss) Holzkorporationen als Lieferanten und die potenziellen Wärmebezüger.

alle Beteiligten aus der direkten Umgebung.»

Übernahme auf 1. Januar 2021

Win-win-win-Situation

Die HGH mit Oliver Weisbrod als Präsident und die Häcksel-Service GmbH mit Kari Burkard wurden sich in den vergangenen Monaten einig, dass ein Zusammenschluss, respektive eine Übernahme für alle der beste Weg ist. Die Häcksel-Service GmbH hat nun auf den 1. Januar 2021 das bestehende Fernleitungsnetz an die HGH verkauft. Die HGH übernimmt den Wärmeverbund Husmatte. Die Häcksel-Service GmbH wird bis zur Verfügbarkeit der neuen Heizanlage der HGH die Wärmeproduktion sicherstellen. Kari Burkard ist glücklich mit der Lösung: «Einerseits steht hinter dem Projekt der Genossenschaftsgedanke, andererseits stammen

Im Weisbrod-Areal wird nächstes Jahr eine neue Holzschnitzel-Heizzentrale mit einer Leistung von bis zu maximal 1,2 Megawatt (mit Ausbaupotenzial) gebaut. Die Weisbrod-Zürrer AG wird dabei den Rohbau erstellen und diesen der HGH vermieten. In den letzten Jahren habe in der Bevölkerung ein grosses Umdenken stattgefunden, stellt Oliver Weisbrod fest. Das Interesse an einem Anschluss sei in mehreren Quartieren vorhanden. Die bereits vorliegenden Zusagen von grossen Bezügern zeigten auch, dass diese Heizlösung nicht nur ökologisch überzeugt, sondern sich auch rechne. Für viele Eigentümer sei es die einfachste und günstigste Alter-

native bei einem anstehenden Heizungsersatz. Für den ersten Ausbau des Leitungsnetzes seien durch Darlehen zurzeit genügend finanzielle Mittel vorhanden. Doch der grosse Finanzierungsbedarf werde erst nächstes Jahr anfallen. «Wir hoffen da auf eine Bürgschaft vonseiten der Gemeinde, um gute Konditionen bei der Fremdfinanzierung zu bekommen.» Er spricht von einer Win-win-win-Situation. «Wir haben eine gute Lösung gefunden für Kari Burkard. Die HGH kann nun bereits operativ starten und ist am Markt. Und das Dorf Hausen bekommt ein sehr fortschrittliches ökologisches Wärmeverbundsystem.» Kari Burkard ergänzt: «Zudem bleibt die Wertschöpfung in der Region und wir sichern eine kostendeckende Waldbewirtschaftung.» Weitere Infos: www.heizgenossenschafthausen.ch.

Strategischer Kauf Hausen kürt in Mettmenstetten Siegerprojekte

Suchttherapie im Wandel

Geschenke für Senioren

Kurz- bis mittelfristig soll sie als Wohnraum für Asylbewerber dienen, mittelbis langfristig als Erweiterung der Bibliothek und des Begegnungsorts, oder des Schulraums. Die Gemeinde Mettmenstetten erwirbt die Liegenschaft neben dem entstehenden Begegnungsort mit Bibliothek, Dorfspielplatz und neuem Primarschulhaus. Der Kaufpreis liege innerhalb seiner Finanzkompetenz, teilt der Gemeinderat mit und spricht von einem «strategischen Kauf mit Zukunftspotenzial». Neben den bereits eingangs erwähnten Nutzungsmöglichkeiten – der definitive Bestimmungszweck ist derzeit noch offen – könne so nicht zuletzt auch Konfliktpotenzial wegen der Nähe zum neuen Begegnungsort vermieden werden. (red.)

Hausen plant für 23 Mio. Franken ein neues Schulgebäude und eine Dreifachturnhalle mit Tagesstrukturen. Die entsprechenden Projektierungskredite wurden vor einem guten Jahr genehmigt. Inzwischen hat die vom Gemeinderat eingesetzte Jury die Beiträge aus dem entsprechenden Projektierungswettbewerb bewertet und zwei Siegerprojekte erkoren. Sie sind auf der Gemeindewebseite aufgeschaltet. Für die letzte Januarwoche ist zudem eine Ausstellung sämtlicher Wettbewerbsbeiträge im Gemeindesaal Weid geplant, sofern dies aufgrund der Corona-Situation möglich ist. In einem nächsten Schritt geht es nun darum, die beiden Siegerprojekte noch detaillierter auszugestalten. Die erforderlichen Urnenabstimmungen sind für Februar 2022 vorgesehen. (red.)

Vor gut 100 Tagen hat Christian Klein die Leitung des Vereins für umfassende Suchttherapie «Die Alternative» in Ottenbach übernommen. «Der rote Faden, der sich durch mein Berufsleben zieht, ist die Arbeit mit Menschen am Rande der Gesellschaft», verrät er, der vorher als Psychiatriepfleger und zuletzt als Gefängnisleiter gearbeitet hat, im Interview. In den nächsten zwölf Monate will Klein, die Weichen stellen in Richtung Zukunft: «Das fängt damit an, dass wir eine Vision entwickeln. Wer ist unsere Zielgruppe? Für wen wollen wir ‹Die Alternative› sein?» Das Ergebnis soll dann im Jubiläumsjahr 2022 – dann feiert «Die Alternative» ihren 50. Geburtstag – präsentiert werden. «Mit Pauken und Trompeten», wie der neue Leiter betont. (tst.)

Auf die 110 Bewohnerinnen und Bewohner des Pflegezentrums Sonnenberg in Affoltern wartet zu Weihnachten eine besondere Überraschung. Sie erhalten alle ein Geschenkpäckli. Die Geschenkaktion ermöglicht haben die Mitglieder der Facebook-Gruppe «Pinnwand Säuliamt». In dieser war eine Suche lanciert worden für ein Radiogeräte für eine ältere Dame, damit diese bestimmte Musiksendungen hören konnte. Daraus ergab sich eine spontane Sammelaktion, in deren Verlauf 200 Mitglieder der Gruppe innerhalb von wenigen Tagen 4000 Franken spendeten. Mit diesem Geld kann nun für alle Senioren im Pflegezentrum ein Geschenk zusammengestellt werden. Was in diesem Geschenk alles enthalten sein wird, ist noch offen. (sts.)

> Verhandlungsbericht auf Seite 3

> Verhandlungsbericht auf Seite 5

> Interview auf Seite 9

> Bericht auf Seite 13

Dank toller Ergebnisse im vergangenen Winter ist Andri Moser neu im C-Kader von SwissSki. In Zinal konnte der 19-Jährige aus Bonstetten seine ersten Europacup-Rennen bestreiten. Im Super-G und in den zwei Kombinationsrennen wartete er mit respektablen Leistungen auf und verpasste die Punkteränge nur knapp. «Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung», sagte Moser. (red.)

> Bericht auf Seite 25 ANZEIGEN

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfä fällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Wir bleiben uns nah, auch wenn wir Abschied nehmen müssen. Denn das, was uns verbindet, wird stärker sein als das, was uns jetzt trennt. Und unsere Liebe wird all das bewahren, was wir füreinander gewesen sind.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir traurig Abschied von meiner Schwester, Schwägerin, Gotti, Tanti und Grosstanti

31. März 1937 – 9. Dezember 2020

Nach einem erfüllten Leben durfte sie ruhig einschlafen. Wir sind dankbar für all die schönen Stunden, die wir mit dir verbringen durften. Wir werden dich in lieber Erinnerung behalten

Die Büros der folgenden Amtsstellen der Bezirksverwaltung Affoltern, die sich im Bezirksgebäude, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, befinden, bleiben über den Jahreswechsel ab Donnerstag, 24. Dezember 2020, bis und mit Samstag, 2. Januar 2021, geschlossen: Statthalteramt Bezirksratskanzlei Bezirksgericht Mietgericht Paritätische Schlichtungsbehörde in Miet- und Pachtsachen Am 24., 28., 29., 30. und 31. Dezember 2020 ist das Bezirksgericht für dringende Notfälle jeweils zwischen 9.00 – 10.00 Uhr unter der Nummer 044 763 17 00 erreichbar.

Martin Waser Martina Waser und Enrico Savi mit Stella Rösli Waser-Schönenberger Franziska und Marcel Kunz-Waser mit Katharina, Michael, Sophia, Raphael Michael, Michèle, Valentin Waser Christine Waser Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 8. Januar 2021, 14.00 Uhr auf dem Friedhof in Affoltern am Albis statt, anschliessend um 14.30 Uhr Trauergottesdienst in der Katholischen Kirche, Seewadelstrasse 13, Affoltern am Albis. Bei Spenden gedenke man dem Gönnerverein Aettenbühl, 5643 Sins, IBAN CH26 0076 1016 0906 4126 0, Vermerk: Annemarie Waser. Traueradresse: Franziska Kunz-Waser, Baarerstrasse 17, 8932 Rossau-Mettmenstetten

Wir wünschen Ihnen frohe Festtage und ein glückliches Neues Jahr. Die Bezirksverwaltung

Öffnungszeiten Bezirksverwaltungen Affoltern Weihnachten/Neujahr 2020/2021

Ersatzwahl eines Mitglieds der Primarschulpflege für den Rest der Amtsdauer (2018 –2022) Für die per 31. Dezember 2020 aus der Primarschulpflege zurücktretende Andrea Bollmann ist eine Nachfolgerin bzw. ein Nachfolger für den Rest der laufenden Amtsdauer zu wählen. In Anwendung von Artikel 8 der Gemeindeordnung sowie § 48 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sind bis spätestens am

Die Büros der Bezirksgemeinden Affoltern sind über den Jahreswechsel wie folgt geöffnet bzw. geschlossen: Stadt/Gemeinde

geschlossen

Pikettnummer Todesfälle

Aeugst am Albis

24. Dezember 2020 bis und mit 3. Januar 2021

044 710 99 70 Bosshard Bestattungen AG

Affoltern am Albis

24. Dezember 2020 ab 11.30 Uhr bis und mit 3. Januar 2021

079 527 10 11 27. Dezember 2020 / 30. Dezember 2020 sowie 2. Januar 2021 von 08.00 bis 10.00 Uhr

Bonstetten

24. Dezember 2020 bis und mit 3. Januar 2021

044 710 99 70 Bossardt Bestattungen AG

Hausen am Albis

24. Dezember 2020 bis und mit 3. Januar 2021

044 764 80 51 25. Dezember 2020 / 28. Dezember 2020 / 31. Dezember 2020 sowie 3. Januar 2021 von 08.00 bis 09.00 Uhr

Mittwoch, 27. Januar 2021

Johann Wolfgang von Goethe

Tieftraurig, aber dennoch sehr dankbar für die vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von meinem geliebten Mann, unserem Vater, Schwiegervater, Opa, Bruder, Schwager und Götti

Kurt Gubler-Ecknauer 7. Juni 1950 – 7. Dezember 2020

Annemarie Waser

Öffnungszeiten der Bezirksverwaltung über den Jahreswechsel 2020/2021

Der Tod ist gewissermassen eine Unmöglichkeit, die plötzlich zur Wirklichkeit wird.

Dein Herz hat völlig unerwartet aufgehört zu schlagen. Nun hast du deinen Platz in der Ewigkeit gefunden. Wir vermissen dich und deine Liebe unendlich.

Brigitte Gubler-Ecknauer Deborah Gubler und Ramiro Dip mit Madlaina und Nicolas Melanie Gubler und Brendan Shashoua mit Ben Flavia und Benjamin Adams mit Amelia Regula Gubler und Verwandte Die Trauerfeier findet aufgrund der aktuellen Situation im engsten Familienkreis statt. Anstelle von Blumen bitten wir, für allfällige Spenden folgende Institutionen zu berücksichtigen: Die Spitex Knonaueramt, Postkonto 87-267156-1 oder die Stiftung Theodora (kranken Kindern ein Lachen schenken), Postkonto 10-61645-5, Vermerk: Kurt Gubler, Ottenbach Traueradresse: Brigitte Gubler, Erlenweg 4, 8913 Ottenbach

Was du im Leben hast gegeben, dafür ist jeder Dank zu klein. Du hast gesorgt für deine Lieben, von früh bis spät, tagaus, tagein. Du warst im Leben so bescheiden, nur Pflicht und Arbeit kanntest du. Mit allem warst du stets zufrieden, nun schlafe sanft in stiller Ruh.

Traurig und dankbar für die gemeinsame schöne Zeit nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem lieben Vater, Schwiegervater, Bruder, Onkel und Götti

Gustav Eduard Trüb-Keller 21. April 1939 bis 14. Dezember 2020

Nach einem glücklichen und reich erfüllten Leben durfte er friedlich einschlafen.

In stiller Trauer Margrit Trüb-Keller Marianne Trüb und Francis Marolf Eliane Trüb Astrid Schaub-Trüb mit Familie Peter Müller Die Urne wird im engsten Familienkreis beigesetzt.

Wahlvorschläge von stimmberechtigten Personen, die ihren politischen Wohnsitz in der Stadt Affoltern am Albis haben, beim Stadtrat schriftlich mit folgenden Angaben einzureichen:

Hedingen

24. Dezember 2020 bis und mit 3. Januar 2021

044 762 25 55 jeweils von 09.00–11.00 Uhr

Kappel am Albis

Namen, Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort. Zudem können der Rufname und die Parteizugehörigkeit angegeben werden.

24. Dezember 2020 bis und mit 3. Januar 2021

28. Dezember 2020 bis 31. Dezember 2020 von 09.00 bis 11.00 Uhr über 044 764 83 65.

Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Spitex Obfelden, Postkonto 87-267156-1, IBAN CH78 0900 0000 8726 7156 1 oder der Palliative Care, Stiftung Spital Affoltern, Postkonto 85-391373-1, IBAN CH44 0900 0000 8539 1373 1, Vermerk Gustav Trüb.

Knonau

24. Dezember 2020 bis und mit 3. Januar 2021

076 405 55 11 jeweils vormittags

Traueradresse: Margrit Trüb-Keller, Villaweg 2, 8912 Obfelden

Maschwanden

22. Dezember 2020 bis und mit 3. Januar 2021

044 710 99 70 Bosshard Bestattungen AG

Mettmenstetten

24. Dezember 2020 bis und mit 3. Januar 2021

044 767 90 27

Obfelden

24. Dezember 2020 bis und mit 3. Januar 2021

078 656 11 31 13.00 bis 15.00 Uhr

Ottenbach

24. Dezember 2020 bis und mit 3. Januar 2021

044 763 40 50 Telefonbeantworter

Rifferswil

24. Dezember 2020 079 422 39 56 ab 11.30 Uhr bis und mit 3. Januar 2021

Stallikon

24. Dezember 2020 bis und mit 3. Januar 2021

044 710 99 70 Bossardt Bestattungen AG

Wettswil am Albis

21. Dezember 2020 bis und mit 3. Januar 2021 vom 21. –23. Dezember 2020 ist die Gemeindeverwaltung zwischen 08.00–11.30 Uhr telefonisch und per E-Mail erreichbar.

079 355 90 90, Remo Buob, Leiter Bestattungsamt, täglich von 11.00 –12.00 Uhr

Formulare sind auf der Homepage www. stadtaffoltern.ch oder unter der Telefonnummer 044 762 56 32 erhältlich. Gegen diese Wahlanordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. 18. Dezember 2020 Stadtrat Affoltern am Albis

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Wir wünschen Ihnen fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. 18. Dezember 2020 Ihre Bezirksverwaltungen

Der Trauergottesdienst findet am Dienstag, 29. Dezember 2020, um 14.30 Uhr in der reformierten Kirche Obfelden statt.

Man sieht die Sonne langsam untergehen und erschrickt doch, wenn es plötzlich dunkel wird. Franz Kafka

Walter Zberg * 25. 1. 1961 Zürich

† 12. 12. 2020 Bonstetten

Mit unbändigem Lebenswillen hast du gegen diese heimtückische Krankheit angekämpft. Bis zum Schluss haben wir mit dir gehofft und mussten dich nun doch gehen lassen. Wir sind sehr traurig, aber auch dankbar für die vielen schönen Momente und Erinnerungen.

Astrid und Tim Ida und Erika Gerd, Jens, Luisa, Valerio und Nelly Die Urnenbeisetzung findet Anfang Januar 2021 unter Einhaltung der dann geltenden Bestimmungen statt. Daher bitten wir um Anmeldung: zberg.astrid@gmx.ch Traueradresse: Astrid Zberg, Chüeweid 12, 8906 Bonstetten Es werden keine Leidzirkulare versandt.


Bezirk Affoltern

Freitag, 18. Dezember 2020

3

Eine Kommission für die frühe Förderung Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Mettmenstetten Bereits im Sommer 2019 hat der Gemeinderat im Rahmen des nationalen Programms «Primokiz» einen Kredit in der Höhe von 8500 Franken für eine Situationsanalyse bewilligt. Diese nun vorliegende Situationsanalyse hat den Gemeinderat davon überzeugt, dass im Bereich der Frühen Förderung Handlungsbedarf besteht, weshalb er eine Kommission Frühe Förderung einsetzen will. Ein ausführlicher Bericht dazu ist in der aktuellen Dorfzeitung «Mir Mättmistetter, Nr. 281» zu lesen.

Hindernisfreie Bushaltestellen beim Bahnhof Mettmenstetten Das Behindertengleichstellungsgesetz des Bundes verlangt, dass bestehende Bauten und Anlagen sowie Fahrzeuge für den öffentlichen Verkehr spätestens nach 20 Jahren nach dem Inkrafttreten dieses Gesetzes behindertengerecht sein müssen. Diese zwanzigjährige Frist läuft Ende 2023 ab. Aufgrund dessen hat der Gemeinderat für die Massnahmenplanung, der im Zuständigkeitsbereich der Gemeinde liegenden Bushaltestelle Bahnhof Mettmenstetten, einen Kredit von 14 100 Franken bewilligt. Die übrigen Bushaltestellen auf Gemeindegebiet liegen in der Zuständigkeit des Kantons.

Überbauung Im Loo/Hombergweg Der Bau des Siedlungsgebiets im Loo/ Hombergweg befindet sich in der Endphase. Nach dem Abbau der Baustelleninstallation werden die Elektrizitäts-

werke des Kantons Zürich mit der – beim Bau der Strasse im Jahr 2015 bereits vorbereiteten – Installation der Strassenbeleuchtung beginnen. Der Gemeinderat hat für das entsprechende Beleuchtungsprojekt Ausgaben von Fr. 22 389.60 bewilligt.

Liegenschaftserwerb In unmittelbarer Nähe des entstehenden Begegnungsorts mit Bibliothek, Dorfspielplatz und neuem Primarschulhaus wurde dem Gemeinderat eine Liegenschaft zum Kauf angeboten. Mit dem strategischen Kauf mit Zukunftspotenzial wird einerseits das einst zur Alten Sennerei gehörende Grundstück arrondiert. Andererseits kann Konfliktpotenzial wegen der Nähe zum neuen Begegnungsort vermieden werden. Die definitive Nutzung ist derzeit noch nicht bestimmt. Kurz- bis mittelfristig soll die Liegenschaft als Wohnraum für Asylbewerber, mittel- bis langfristig als Erweiterung der Bibliothek und des Begegnungsortes, oder des Schulraums dienen. Der Kaufpreis liegt innerhalb der Finanzkompetenz des Gemeinderats für Investitionen in Liegenschaften des Finanzvermögens. Mit dem derzeitigen Leitungsbau für die Alte Sennerei konnten gleichzeitig die Werkleitungen für diese Liegenschaft erfolgen und damit unter anderem der Anschluss an den Wärmeverbund und die heute geforderte Retention kostengünstig realisiert werden.

Rettungsdienst In der Interkommunalen Vereinbarung aller Gemeinden des Bezirks Affoltern mit dem Spital Affoltern hat die Bevölkerung an der Abstimmung vom 19. Mai 2019 der Verpflichtung zugestimmt, dass die Gemeinden den Rettungsdienst durch das Spital Affoltern sicherstellen. Der Rettungsdienst des Spitals Affoltern wird langfristig wirtschaftlich nicht überleben können, weshalb sich das Spital Affoltern nach einem Partner umgesehen und mit Schutz und Rettung Zürich gefunden hat. Das Spital Affoltern schlägt vor, die dafür anfallenden Kosten von vier Franken pro Einwohner zwischen dem Spital und der politischen Gemeinde hälftig aufzuteilen. Der Gemeinderat hat der entsprechenden Leistungsvereinbarung mit dem Spital Affoltern zugestimmt.

Einführung der digitalen Geschäftsverwaltung Gemeinderat und Gemeindeverwaltung sind sich einig, dass die Einführung einer digitalen Geschäftsverwaltung für beide weitreichende Ressourcen-Potenziale bringt. In der Folge wurden Gespräche mit den Anbietern von drei verbreiteten digitalen Geschäftsverwaltungslösungen geführt. Der Gemeinderat hat sich für den branchenführenden Anbieter CMI AG, welche im Bezirk Affoltern verbreitet ist, entschieden, nicht zuletzt weil diese Lösung, mit

bereits bestehenden Modulen und Schnittstellen, auch auf die Schulen ausgeweitet werden kann. Für die 2021 anfallenden einmaligen Kosten wurden inklusive der Organisationsberatung Fr. 46 203.30 bewilligt. Die jährlich wiederkehrenden Kosten belaufen sich auf Fr. 13 017.25.

Ferner hat der Gemeinderat ... • die totalrevidierten Statuten des Sicherheitszweckverbands Albis (Szva) zur Kenntnis genommen und zuhanden des beleuchtenden Berichts für die Abstimmung vom 7. März 2021 eine Empfehlung im positiven Sinne eingereicht. • der neuen Leistungsvereinbarung mit dem Haus zum Seewadel, welche nur geringfügige Änderungen aufweist, zugestimmt. • Helen von Allmen für die Cafeteria im Werk- und Wohnhaus zur Weid das Gastgewerbepatent mit Alkoholausschank erteilt. • den Budgets 2021 des Dienstleistungscenters Amt (Dileca) sowie des Abwasserverbands Knonau zugestimmt. • dem Abteilungsleiter Dienste die Zuständigkeit für die Arbeiten im Zusammenhang mit Gemeindeurnengeschäften übertragen (Führung Sekretariat Wahlbüro, Unterschrift Protokoll). • den Finanzvorstand aufgrund der anstehenden Investitionsprojekte dazu ermächtigt, bis Ende 2024 im Namen der Gemeinde Mettmenstetten ein maximales Kreditvolumen von 35 Mio.

Franken auf dem Kapitalmarkt aufzunehmen. • das Budget der politischen Gemeinde Mettmenstetten mit einem Aufwandüberschuss von 1 292 800 Franken und einem massgeblichen Steuerfuss von 78 % genehmigt und der Gemeindeversammlung unterbreitet. Der Souverän hat das Budget und den Steuerfuss an der Gemeindeversammlung vom 7. Dezember genehmigt. • dem von der Energiekommission aktualisierten Energieleitbild 2030 sowie dem von der Biodiversitätskommission ebenfalls aktualisierten Leitbild Biodiversität zugestimmt. Beide Reglemente liegen der Primar- und Sekundarschule zur Genehmigung vor. • im Zusammenhang mit der Erweiterung der Primarschulanlage nach durchgeführter Submission die Arbeiten für die Unterlagsböden / Hartbeton vergeben. • die neuen Reglemente für die kommunal angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über den Bereitschaftsdienst und die Funkioneneinreihung sowie die Aktualisierung des Geschäfts- und Kompetenzreglements genehmigt. • die Löschung der Personaldienstbarkeiten durch das Amt für Raumentwicklung zustimmend zur Kenntnis genommen. • die kommunalen Abstimmungsresultate vom 27. September 2020 erwahrt. Oliver Bär, Geschäftsführer Gemeindeverwaltung Mettmenstetten

Neophyten werden weiter bekämpft Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Wettswil

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 633 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Neophyten sind Pflanzen, die aus fremden Gebieten absichtlich oder unabsichtlich eingeführt werden, sich bei uns in der Natur etablieren und sich auf Kosten einheimischer Arten effizient ausbreiten. In Wettswil wurden im Zusammenhang mit dem Pilotprojekt «Gemeinsam gegen Neophyten» im Reppischtal im Zeitraum von 2017 bis 2020 sämtliche Neophyten-Bestände intensiv bekämpft. Ziel dieses Pilotprojekts war es, die Neophyten zurückzudrängen, so dass künftig mit wenig Aufwand und geringer Kostenfolge die NeophytenBestände langfristig eingedämmt werden können. Von insgesamt 962 aufgewendeten Stunden im Jahr 2017 konnten die Einsätze im Jahr 2020 auf rund 580 Stunden reduziert werden. Die Massnahmen aus diesem Pilotprojekt zeigen entsprechend Wirkung und die Bestände konnten stark minimiert werden. Um die getätigten Investitionen zu schützen, die Restbestände nachhaltig auf tiefem Niveau zu halten sowie sich neu ansiedelnde Arten zu bekämpfen, ist es nun wichtig, dass die klare Eindämmungsstrategie weiterverfolgt wird. Gemeinsam mit Fachpersonen wird der Werkdienst weiterhin Kontroll- und Bekämpfungsdurchgänge kleiner und wenig dichter Bestände durchführen. Jeweils zu Beginn der Hauptblüte-Phase und im Spätsommer werden die Grossbestände wie bisher in Gruppeneinsätzen mit Teilnehmenden aus Integrations- und Beschäftigungsprogrammen gejätet. Der Gemeinderat hat für die Weiterführung der Neophytenbekämpfung einen jährlich wiederkehrenden Kredit von 9500 Franken bewilligt.

Verwaltung bleibt geschlossen Die Gemeindeverwaltung bleibt über die Festtage vom 21. Dezember 2020 bis und mit 3. Januar 2021 geschlossen. Vom 21. bis 23. Dezember ist die Verwaltung jeweils von 8 bis 11.30 Uhr telefonisch und per E-Mail erreichbar. In der Zeit vom 24. Dezember bis und mit 3. Januar ist für Todesfälle täglich von 11 bis 12 Uhr ein Pikettdienst unter der Telefon-

nummer 079 355 90 90 eingerichtet. Gerne sind wir ab 4. Januar wieder zu den üblichen Öffnungszeiten für Sie da. Der Gemeinderat und das Personal danken für das auch in diesem ausserordentlichen Jahr entgegengebrachte Vertrauen und wünschen schöne Festtage und einen gesunden Start ins neue Jahr.

lich zugänglicher Defibrillator auch beim Briefkasten der Gemeindeverwaltung platziert. Auf der Website www.defikarte. ch finden Sie den nächstgelegenen Standort eines Defibrillators. Die Karte soll helfen, schnell und effizient einen Defibrillator zu finden in einer hektischen, nicht alltäglichen Situation.

Zweite Phase des Wald- und Naturnutzungskonzepts

Alterskonzept wird verzögert

Den Wald und die Natur in Wettswil erlebbar, verständlich und interessant machen, so lautet das Ziel des Wald- und Naturnutzungskonzeptes. Mit verschiedenen Massnahmen sollen dabei Wald- und Naturschutzgebiete für Naherholungssuchende aufgewertet werden. Im Frühjahr 2020 wurde in einer ersten Phase die Grillstelle «Sitzholz» realisiert, welche sich seither grosser Beliebtheit erfreut. In einer zweiten Etappe sollen nun sämtliche Naturschutztafeln auf dem Gemeindegebiet erneuert sowie zusätzliche Informationstafeln positioniert werden. Dadurch entsteht ein Wald- und Naturspazierweg als Lehrpfad mit entsprechenden Thementafeln. Die Inhalte zur heimischen Tierund Pflanzenwelt werden gemeinsam mit der Naturschutzkommission im nächsten Jahr erarbeitet und sollen Interessierte zum Nach- und Weiterdenken zu unserer Natur anregen. Noch in diesem Jahr angeschafft werden die Holzeinfassungen mit den entsprechenden Stahlteilen zum Schutz vor Fäulnis.

Defibrillator beim Gemeindehaus In der Schweiz stirbt pro Stunde jemand am plötzlichen Herzstillstand. Ein Herzkreislaufstillstand kann jeden, jederzeit und ohne Vorwarnung treffen. Dieser endet ohne Wiederbelebungsmassnahmen und sofortiger Defibrillation (Elektroschock) rasch und in jedem Fall tödlich. Entscheidend bei der Defibrillation ist der frühestmögliche Einsatz. Aus diesem Grund werden im öffentlichen Raum immer mehr automatisierte externe Defibrillatoren platziert. Seit vergangener Woche ist ein solcher während 24 Stunden öffent-

Geplant war ursprünglich, dass das Alterskonzept unter aktivem Einbezug der Bevölkerung erarbeitet und bis im Juni 2021 abgeschlossen wird. Dazu wurde eine freiwillige Arbeitsgruppe «Alterskonzept Wettswil», bestehend aus einem Kernteam und einer Projektgruppe, gebildet. Im Kernteam sind sogenannte Schlüsselpersonen vertreten, welche über besondere Kenntnisse im Bereich Altersarbeit verfügen. Diese sind z.B. die Ortsvertretung der Pro Senectute, die Leiterin der Anlaufstelle für Alters- und Gesundheitsfragen und Vertreter der beiden Kirchen etc. Das Kernteam hat seine Arbeit in diesem Jahr aufgenommen und sich darauf fokussiert, die bestehenden Angebote und Themen im Bereich Alter zusammenzutragen und die für die Wettswilerinnen und Wettswiler wichtigen Lebensbereiche zu definieren. Diese Ergebnisse hätten der interessierten Bevölkerung 65+ Anfang Januar 2021 anlässlich eines öffentlichen Workshops präsentiert werden sollen, damit diese die Themen in Gruppengesprächen vertiefen, eine Soll-Analyse erarbeiten und wesentliche Punkte und Umsetzungsmassnahmen für das Alterskonzept formulieren können. Als Resultat des Prozesses hätte bis Mitte 2021 ein Alterskonzept Wettswil entstehen sollen. Dieses soll eine Leitplanke für kommende Entscheidungen zu Altersfragen in der Gemeinde Wettswil bilden. Leider muss dieser Prozess aufgrund der anhaltenden Pandemiesituation unterbrochen werden. Von einer schriftlichen Befragung wird bewusst abgesehen. Es wird als zielführend erachtet, den aktiven und physischen Dialog mit der Bevölkerung zu verschiedenen Themen im Rahmen eines Workshops zu führen. Vorge-

sehen ist derzeit, dass diese öffentliche Veranstaltung mit interessierten Personen der Bevölkerungsschicht 65+ im Frühling 2021 durchgeführt werden kann. Dies bleibt jedoch abhängig von den weiteren Entwicklungen.

Im Weiteren hat der Gemeinderat … • das Protokoll der Gemeindeversammlung vom 7. Dezember genehmigt. • die Leistungsvereinbarung mit der Spital Affoltern AG für die rettungsdienstliche Versorgung durch Schutz und Rettung Zürich genehmigt. • beschlossen, dem Familienzentrum Bezirk Affoltern wie in den früheren Jahren einen Beitrag von Fr. 1.25 pro Einwohner sowie den kantonalen Subventionsbeitrag auszurichten. • der Leistungsvereinbarung mit der Pro Senectute Kanton Zürich für das Koordinationszentrum CareNet+ für die Jahre 2021 bis 2023 zugestimmt und dafür einen Kredit von 17 000 Franken pro Jahr als Kostendach bewilligt. Alexandra Brandenberger, Gemeindeschreiberin ANZEIGE

Affoltern am Albis · roman-peter.ch


Gemeinde Obfelden Abstimmungen und Wahlen Stille Erneuerungswahl des Friedensrichters für die Amtsdauer 2021 bis 2027

Erscheinungsweise während der Weihnachtsfeiertage

Wahlerklärung

Der Anzeiger erscheint in der Woche 52 einmalig am Mittwoch, 23. Dezember 2020. Inserateannahmeschluss für die Mittwochausgabe Dienstag, 22. Dezember, 8.00 Uhr Annahmeschluss Todesanzeigen Dienstag, 22. Dezember, 11.00 Uhr Der Schalter und die Büros der Weiss Medien bleiben am Freitag, 25. Dezember 2020 geschlossen.

Obere Bahnhofstrasse 5 • 8910 Affoltern am Albis Telefon 058 200 57 00 • inserat@weissmedien.ch www.affolteranzeiger.ch

Gestützt auf die Wahlanordnung vom 16. Oktober 2020 ist dem Gemeinderat Reto Aschwanden als gültige Kandidatur für die Erneuerungswahl des Friedensrichters für die Amtsdauer 2021 – 2027 vorgeschlagen worden. Nach Ablauf der Nachfrist von 7 Tagen (bis 8. Dezember 2020) liegt nur dieser eine Wahlvorschlag vor. In Anwendung von Art. 7 der Gemeindeordnung und § 54 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) ist vom Gemeinderat als wahlleitende Behörde am 15. Dezember 2020 als in stiller Wahl gewählt erklärt worden: Name, Vorname

Beruf

Jahr- Adresse gang.

Aschwanden Reto

Rechtsanwalt, 1981 Mediator

Nein, in unserem Bettwaren-Shop können Sie keine Ferien geniessen oder buchen, denn dieser macht ebenfalls eine Ferienpause und bleibt daher vom 21. Dezember 2020 bis 5. Januar 2021 geschlossen. Gerne heissen wir Sie ab Mittwoch, 6. Januar 2021 wieder erholt in unserer bezaubernden Erlebnis-Schlafwelt herzlich willkommen. Benötigen Sie in der Ferienzeit dringend Bettwaren? Keine Sorge, unsere Verkaufsadministration steht Ihnen während der Ferienpause des Bettwaren-Shops am Empfang zu den unten aufgeführten Öffnungszeiten für Fragen, professionelle Beratung oder Verkauf gerne zur Verfügung. Kommen Sie vorbei, wir beraten Sie gerne und freuen uns auf Ihren Besuch h.

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Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat, Im Grund 15, Postfach, 8910 Affoltern a/A, erhoben werden (§19 Abs. 1 lit. c VRG). Die Rekursschrift hat einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten. Obfelden, 18. Dezember 2020

Entsorgung Weihnachten und Neujahr 2020/2021

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Die Kehricht- und Grüngutabfuhr Affoltern am Albis findet wie folgt statt: Abfall Östlich der Bahnlinie: übliche Abfuhrtage Abfall Westlich der Bahnlinie: statt Freitag, 25. Dezember 2020 am Donnerstag, 24. Dezember 2020 Abfall Westlich der Bahnlinie: statt Freitag, 1. Januar 2021 am Donnerstag, 31. Dezember 2020 Grüngut Östlich der Bahnlinie: Montag, 4. Januar 2021 Grüngut Westlich der Bahnlinie: Dienstag, 5. Januar 2021. Für das Entsorgungszentrum ÖKI-HOF gelten folgende Annahmezeiten: Heiliger Abend, 24. Dezember 2020 geschlossen ab 16.00 Uhr Weihnachten, 25. Dezember 2020 ganzer Tag geschlossen Stephanstag, 26. Dezember 2020 ganzer Tag geschlossen 28. bis 30. Dezember 2020 übliche Öffnungszeiten Silvester, 31. Dezember 2020 geschlossen ab 16.00 Uhr Neujahr, 1. Januar 2021 ganzer Tag geschlossen Berchtoldstag, 2. Januar 2021 ganzer Tag geschlossen Für das ÖKI-MOBIL gilt folgender Fahrplan: Weihnachten, 25. Dezember 2020 entfällt Stephanstag, 26. Dezember 2020 entfällt Neujahr, 1. Januar 2021 entfällt Berchtoldstag, 2. Januar 2021 entfällt 18. Dezember 2020 Stadt Affoltern am Albis, Bereich Hochbau und Umwelt

Gemeinderat

Erneuerungswahl Friedensrichter/in definitiver Wahlvorschlag und Wahlanordnung Nach Ablauf der zweiten Frist für die Erneuerungswahl des/der Friedensrichters/ in für die Amtsdauer 2021 bis 2027 liegt folgender definitiver Wahlvorschlag vor: Bandi Roland, geb. 1965, Unternehmensberater, von Oberwil b. Büren BE, Affolternstrasse 24b, 8913 Ottenbach, parteilos (bisher) Die Urnenwahl wird am 7. März 2021 durchgeführt. In Anwendung von Art. 5 der Gemeindeordnung i.V.m. § 55 Abs. 1 lit. a GPR wird ein amtlicher Wahlzettel mit gedrucktem Wahlvorschlag verwendet. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. Gemeinderat Ottenbach 18. Dezember 2020

Beschluss der ev. ref. Kirchgemeindeversammlung Stallikon Wettswil Die Kirchgemeindeversammlung vom Montag, 14. Dezember 2020, fasste folgenden Beschluss: 1. Genehmigung des Voranschlages 2021 und Festlegung des Steuerfusses auf 8%

Neue Benutzungs- und Gebührenverordnung der Bibliothek Ottenbach Der Gemeinderat hat mit Beschluss vom 30. November 2020 die Benutzungs- und Gebührenverordnung der Bibliothek Ottenbach ab 1. Januar 2021 genehmigt. Die Jahresgebühr der Bibliothek Ottenbach wird von Fr. 20.00 (bisher) auf neu Fr. 30.00 erhöht. Die weiteren Gebührenansätze bleiben unverändert. Die neue Benutzungs- und Gebührenverordnung kann auf der Homepage der Bibliothek Ottenbach (www.bibliothekottenbach.ch) heruntergeladen werden. Auf Wunsch wird die Benutzungs- und Gebührenverordnung auch zugestellt. Gegen diesen Beschluss kann innerhalb 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Gemeinderat Ottenbach 18. Dezember 2020

Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen ab Veröffentlichung schriftlich Rekurs bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Herrn Martin Billeter, Präsident, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, erhoben werden. Das Protokoll liegt für die Stimmberechtigten auf den Gemeinden Stallikon und Wettswil, ab 18. Dezember 2020, zur Einsichtnahme auf. Beschwerden gegen die Richtigkeit des Protokolls müssen innert 30 Tagen, gerechnet vom Beginn der Auflage, bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Herrn Martin Billeter, Präsident, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, eingereicht werden. Ev. ref. Kirchenpflege Stallikon Wettswil


Bezirk Affoltern

Freitag, 18. Dezember 2020

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Schul- und Sportraumplanung auf Kurs Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Hausen Am 11. November hat die vom Gemeinderat Hausen eingesetzte Jury die Wettbewerbsbeiträge zu den geplanten Neubauten Schule/ Sport/Tagesstrukturen bewertet und zwei Siegerprojekte erkoren. Dieser Entscheid wurde vom Gemeinderat bestätigt und ist zwischenzeitlich in Rechtskraft erwachsen. An der Gemeindeversammlung vom 4. Dezember 2019 wurden zwei Projektierungskredite im Rahmen der Hausemer Schul- und Sportraumplanung genehmigt: einer für ein neues Schulgebäude im Umfang von 500 000 Franken sowie einer für eine neue Dreifachsporthalle inklusive Tagesstrukturen im Umfang von 1,31 Mio. Franken. Das geplante Bauvolumen für die beiden Projekte umfasst rund 23 Mio. Franken. Da die beiden Projekte ungefähr im gleichen Zeitraum realisiert werden sollen, konnte der nächste Schritt in Form eines gemeinsamen Projektwettbewerbsverfahrens durchgeführt werden. Bei einem solchen Verfahren sollen verschiedene Architekturteams um die beste Projektumsetzung wetteifern, wobei das Siegerteam den Auftrag zur Weiterbearbeitung erhält. Beim inzwischen gefällten Juryentscheid wurde von der vorgesehenen Option Gebrauch gemacht, dass die beiden Teilprojekte separat juriert werden. Da die Rechtsmittelfrist zwischenzeitlich unbenutzt verstrichen ist, können die beiden Teilprojektsieger bekannt gegeben werden: Beim Teilprojekt «Schulgebäude» haben das Team Jonas Wüest Architekten GmbH, Zürich, und beim Teilprojekt «Sporthalle/Tagesstrukturen» die Arbeitsgemeinschaft Rohrer Sigrist Architekten GmbH, Luzern / Atelier Brandau Ciccardini Architekten GmbH, Luzern, das Rennen gemacht. Das Wettbewerbsresultat ist ab sofort auf der Gemeindehomepage einsehbar. Für die letzte Januarwoche ist eine Ausstellung sämtlicher Wettbewerbsbeiträge im Gemeindesaal Weid geplant. Ob

Mitwirkung entscheidend Die angespannte Situation in den Zürcher Spitälern hat sich verschärft und belastet das Gesundheitspersonal stark. Der Regierungsrat hat deshalb am Mittwoch erneut an die Solidarität und das Verantwortungsbewusstsein der Bevölkerung appelliert und alle gebeten, die Hygiene- und Abstandsempfehlungen konsequent einzuhalten sowie die direkten Kontakte mit anderen Personen auf ein Minimum zu reduzieren. Nur so könne es gelingen, die Fallzahlen zu senken und noch einschneidendere Massnahmen zu verhindern. Der Bundesrat dürfte heute Freitag weitergehende Massnahmen gegen die Ausbreitung von Covid-19 erlassen. Das unterstützt auch die Zürcher Regierung: Angesichts der epidemiologischen Lage und der damit einhergehenden Belastung des Gesundheitssystems sei sofortiges Handeln auf nationaler Ebene erforderlich, teilte der Regierungsrat mit und forderte unter anderem, die Skigebiete schweizweit sofort zu schliessen: «Die Spitäler im Kanton Zürich sind kaum in der Lage, zusätzliche Unfallpatientinnen und Unfallpatienten aus den Skigebieten zu versorgen», heisst es in der Stellungnahme. Sollte der Bundesrat heute Freitag wider Erwarten keine weiteren Massnahmen zur Bekämpfung von Covid-19 erlassen, will der Kanton Zürich seinerseits aktiv werden, weitere Massnahmen beschliessen und dann sofort in Kraft setzen. (red.)

versammlung verabschiedete Gemeindeordnungsentwurf wurde durch das kantonale Gemeindeamt vorgeprüft und für in Ordnung befunden. Neben den zwingend notwendigen primär formalen Anpassungen an das neue Gemeindegesetz werden auch ein paar wenige inhaltliche Optimierungen vorgeschlagen (z.B. betreffend Finanzkompetenzen). Im Februar 2021 wird den Einwohnerinnen und Einwohnern der beleuchtende Bericht inklusive Gemeindeordnungsentwurf zur Verfügung gestellt.

Postplatz Der Gemeinderat wird an der nächsten Gemeindeversammlung vom 10. März 2021 über den Stand betreffend Postplatz Hausen informieren.

Konstruktives Gespräch mit Polizei und Albisbrunn

Innenansicht des Siegerprojekts «Sporthalle/Tagesstrukturen». (Visualisierung zvg.) und in welcher Form diese aufgrund der aktuellen Corona-Situation stattfinden kann, wird der Gemeinderat an seiner Sitzung vom 19. Januar 2021 definitiv entscheiden. In einem nächsten Schritt geht es darum, die beiden Siegerprojekte noch detaillierter auszugestalten, um bis im Herbst 2021 das Baubewilligungsverfahren durchlaufen zu können. Die erforderlichen Urnenabstimmungen sind für Februar 2022 vorgesehen, die Inbetriebnahme schliesslich für Anfang 2024 (Schulgebäude) respektive Anfang 2025 (Sporthalle/Tagesstrukturen).

Hausen ist Energiestadt Bereits im Frühling 2020 wurde im «Anzeiger» informiert, dass die Gemeinde Hausen in Sachen energiebewusstes Verhalten bereits einen sehr guten Stand aufweist und die Energiestadt-Zertifizierung in Griffnähe hat. Mit Schreiben von Anfang Dezember hat der Trägerverein Energiestadt die Zertifizierung nun formell bestätigt und der Gemeinde Hausen das Zertifikat übermittelt. Eine formelle Zertifikatsübergabe und feierliche

«Eröffnung» der frischgebackenen Energiestadt soll im kommenden Jahr, verbunden mit einem Energie-Projekt, stattfinden. Die Umweltkommission der Gemeinde Hausen wurde mit der Ausarbeitung der geeigneten Umsetzungsmodalitäten für das Zeremonielle beauftragt. Das Legislaturziel «Energiestadt-Zertifizierung» ist damit frühzeitig erreicht.

Personelles Neben geringfügigen Anpassungen des Organigramms auf Anfang 2021 hat der Gemeinderat folgende Anstellungen beschlossen: Als neuer Leiter Tiefbau konnte Stefan Frei gewonnen werden. Stefan Frei war viele Jahre in der Baubranche namentlich als Bauführer und Polier tätig und verfügt über langjährige Erfahrung in der Projektarbeit sowie in Tiefbau- und Werkangelegenheiten. Er tritt per 1. April 2021 die Nachfolge von Maik Röhl an. Die vormalige Leiterin und seither stellvertretende Leiterin der Gemeindebibliothek Susi Fischli hat sich entschieden, die Gemeindeverwaltung auf Ende

2020 zu verlassen, um sich vor ihrer Pensionierung nochmals einer neuen Herausforderung zu widmen. Den frei gewordenen Platz im Bibliotheksteam nimmt seit 1. Dezember 2020 die Hausemerin Monique Blaghgi ein. Zudem wurde das bis anhin befristete Pensum von Kaja Lang als Sachbearbeiterin Betreibungsamt in ein unbefristetes Anstellungsverhältnis umgewandelt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Stefan Frei und Monique Blaghgi sowie auf die weitere Zusammenarbeit mit Kaja Lang.

Neue Gemeindeordnung Aufgrund des geänderten Gemeindegesetzes müssen die Gemeinden ihre Gemeindeordnung totalrevidieren. Gemäss geltender Gemeindeordnung ist für jede Änderung der Gemeindeordnung eine vorberatende Gemeindeversammlung einzuberufen. Diese wird auf den 10. März 2021 (Reservetermin) angesetzt. Für die Genehmigung der Änderungen ist am 13. Juni 2021 eine Urnenabstimmung durchzuführen. Der nun vom Gemeinderat zuhanden der Gemeinde-

Ende November führte eine Delegation des Gemeinderates ein Gespräch mit Vertretern der Polizei und der Leitung des Albisbrunn. Anlass für dieses Gespräch waren die seit dem CoronaSommer festgestellten zunehmenden Sachbeschädigungen und Pöbeleien sowie weitere stossende Verhaltensweisen, die Bewohnern des Albisbrunn zugeordnet werden konnten. Es wurden Massnahmen diskutiert, wie Sachbeschädigungen und anderweitig nicht korrektes Verhalten, insbesondere Pöbeleien mit allfälligem Eskalationspotenzial, reduziert werden können. Sowohl die Polizei als auch die Heimleitung sind auf das Thema sensibilisiert und werden entsprechende Dispositionen treffen. Voraussetzung für ein wirkungsvolles Handeln ist jedoch, dass Vorfälle gemeldet werden: Eine Meldung kann und soll mit Beschreibung des Vorfalles jederzeit, das heisst auch am Wochenende, beim Albisbrunn (044 764 81 81) gemacht werden. Akute Fälle (mit Schadens- oder Gefährdungspotenzial) sollen direkt bei der Polizei (117) gemeldet werden. Christoph Rohner, Gemeindeschreiber

Rettungsdienst durch Schutz und Rettung Zürich

Aus den Verhandlungen des Stadtrats Affoltern Der Stadtrat Affoltern hat die Leistungsvereinbarung mit dem Spital betreffend Rettungsdienst genehmigt. In Zukunft wird Schutz und Rettung Zürich den Rettungsdienst auch in Affoltern sicherstellen. Am 19. Mai 2019 haben die Stimmberechtigten der Gründung einer Aktiengesellschaft für das Spital Affoltern zugestimmt. In den damaligen Vertragswerken wurde auch festgehalten, dass das Spital Affoltern den Rettungsdienst für alle Gemeinden zu erbringen hat. Das Spital Affoltern hat nun den Bezirksgemeinden eine Leistungsvereinbarung betreffend den Rettungsdienst vorgelegt. Der Rettungsdienst wird in Zukunft nicht mehr vom spitaleigenen Rettungsdienst, sondern von Schutz und Rettung Zürich gewährleistet. Schutz und Rettung ist eine Dienstabteilung der Stadt Zürich. Für den ausgelagerten Rettungsdienst müssen die Gemeinden neu zwei Franken pro Einwohner bezahlen. Bisher flossen die Betriebsdefizite vollumfänglich in die Spitalrechnung. Das Spital übernimmt seinerseits zwei Franken von den Gesamtkosten von vier Franken pro Einwohner. Der Vertrag ist durch die Stadt nur kündbar, wenn die Aktienanteile verkauft würden, was eine Urnenabstimmung zur Folge hätte.

E-Konto Steuern

Corona-Pandemie

Im Jahr 2019 wurde eine Submission im selektiven Verfahren für die Erneuerung der Software in der Stadtverwaltung durchgeführt. Diese Submission hat die Firma Dialog gewonnen. Die gesamte IT-Erneuerung erfolgte am 12. Oktober. Die neue Hardware läuft einwandfrei. Die Umstellung der Fachsoftware dauert noch bis Anfang 2021. Die Softwareumstellung im Bereich Steuern ist sehr komplex. Neben dem Tagesgeschäft arbeitet das Steueramt derzeit mit Hochdruck an der Kontrolle der Datenübernahme und ist mit dem Beheben von Fehlern beschäftigt. Im täglichen Gebrauch musste auch stadtintern festgestellt werden, dass die neue Steuersoftware wohl eine längere Eingewöhnungsphase benötigt. Bis zur IT-Umstellung konnte den Steuerpflichtigen das E-Konto Steuern zur Verfügung gestellt werden. Dort waren Steuerrechnungen und Zahlungen ersichtlich. Ebenfalls konnte eine Fristverlängerung online eingegeben werden. Dieses Angebot wurde vom IT-Hersteller «Abraxas» zur Verfügung gestellt. Der heutige Softwarelieferant «Dialog» hat kein E-Konto im Angebot. Die Dienstleistung E-Konto Steuern musste deshalb per Anfang Oktober ersatzlos eingestellt werden. Derzeit ist kein Nachfolgeprodukt in Sicht. Das Steueramt steht aber per E-Mail oder Telefon bei Anliegen gerne zur Verfügung.

Seit Ende Oktober mussten innerhalb der Stadtverwaltung Affoltern keine Corona-Ansteckungen mehr festgestellt werden. Die sofort eingeleiteten Massnahmen haben Wirkung gezeigt. Derzeit gibt es nur einzelne Krankheitsausfälle oder Quarantänen bei den Mitarbeitenden. Ein Ausbruch bei Bewohnenden und Pflegenden musste Ende November im Pflegeheim Seewadel registriert werden. Die getroffenen Massnahmen zeigten aber auch dort Wirkung und die unkontrollierte Ausbreitung konnte gestoppt werden. Leider sind vier Personen an den Folgen der Covid-19-Erkrankung verstorben. Der Umzug ins Provisorium wurde aber wie geplant letzte Woche durchgeführt. Der «Seewadel» ist somit ab sofort im Giessen. Die Bevölkerung wird weiterhin gebeten, persönliche Kontakte zur Stadtverwaltung zu vermeiden und Anliegen per Telefon oder E-Mail zu äussern. Aufgrund der derzeitigen Lage ist davon auszugehen, dass die Homeoffice-Arbeit der Verwaltungsangestellten nach der Pause zwischen Weihnachten und Neujahr ausgedehnt werden muss. Ziel bleibt es aber, alle Dienstleistungen für die Bevölkerung aufrechtzuerhalten.

Spitex Seewadel Für die Pflege zu Hause steht den Einwohnerinnen und Einwohnern die stadt-

eigene Spitex Seewadel zur Verfügung. Die Spitex Seewadel ist auch während der Festtage über die übliche Telefonnummer erreichbar.

Rücktritte aus der Primarschulpflege In der Primarschulpflege ist innert kurzer Zeit bereits der zweite Rücktritt zu verzeichnen. Nachdem sich ein Schulpflegemitglied beruflich verändert hat und deshalb die notwendige Zeit für das Amt als Primarschulpflegemitglied nicht mehr aufbringen konnte, zieht ein anderes Mitglied in eine andere Gemeinde um. Die Vorbereitungen für die Ersatzwahlen sind derzeit am Laufen. Der erste Wahlgang für die erste Vakanz findet am 7. März 2021 statt. Das Vorverfahren für die zweite Vakanz startet am 18. Dezember 2020. Interessierte können sich bei der Schulpflegepräsidentin, Claudia Spörri, über das Amt informieren.

Und übrigens … …ist im Werkhof die Lehrstelle als Fachmann/Fachfrau Betriebsunterhalt EFZ per Sommer 2021 noch frei. Interessierte Jugendliche können sich direkt beim Leiter Werkhof, Bruno Petrig, melden. Weitere Informationen sind auf der Homepage, Suchbegriff Betriebsunterhalt, abrufbar. Stefan Trottmann, Stadtschreiber


Hausen am Albis

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Peter Bleuler Generalunternehmung AG, Albisstrasse 60, 8135 Langnau am Albis Projektverfasser: Die Vertretung der Bauherrschaft ist Projektverfasser. Projekt: Neubau Einfamilienhaus mit Doppelgarage, Buechbodenstrasse 16, 8914 Aeugst am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1563, Zone: WB

Bauherrschaft: Peter Schmid, Lindenmoosstrasse 9, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: ilu AG, Zentralstrasse 2a, 8610 Uster Projekt: Projektänderung: Verlängerung der temporären Ausnahmebewilligung für das Unterbodendepot Sümmerig, bis am 31. Dezember 2022 Rifferswilstrasse, 8915 Hausen am Albis, Sümmerig Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 677, Zone: LW

Bauherrschaft: Prika Projekt AG, Gewerbestrasse 6, 6330 Cham Projektverfasser: Burlet & Partner Architekten AG, Püntenstrasse 8, 8932 Mettmenstetten Projekt: Neubau 2 MFH mit Unterniveaugarage, Albisstrasse 18, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 124, Zone: W/1.8

Hausen am Albis Bauherrschaft: AG für Liegenschaften und Hypotheken, Weidstrasse 19, 6300 Zug Projektverfasser: Leutwyler Partner Architekten AG, Staffelstrasse 8, 8045 Zürich Projekt: Wohnüberbauung Rauchmatt Areal SÜD (erneute Publikation aufgrund fehlender Aussteckung) Rifferswilerstrasse, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 3787, Zone: WG/3.0, privater Gestaltungsplan Rauchmatt-Ried

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Das Werk- und Wohnhaus zur Weid unterstützt suchtkranke und psychisch beeinträchtigte Frauen und Männer in ihrer persönlichen Stabilisierung. Gemeinsam gestalten wir an 70 betreuten Wohn- und Arbeitsplätzen ein Umfeld, das ein sinnerfülltes Leben begünstigt. Die Stiftung befindet sich in naturnaher, ländlicher Umgebung von Rossau, 8932 Mettmenstetten. Per 1. April 2021 oder nach Vereinbarung suchen wir für den Agrarbereich eine/einen

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Bezirk Affoltern

Fokus auf Nachhaltigkeit Der Zürcher Kantonsrat hat am Dienstag ein Budget mit einem Defizit von 525 Mio. Franken gutgeheissen. Eingebracht hat sich in der viertägigen Debatte auch Ronald Alder (GLP, Ottenbach). Der Kanton müsse jetzt in die Zukunft investieren und einen Fokus auf Nachhaltigkeit mit allen wirtschaftlichen Vorteilen und Digitalisierung setzen, forderte er: «Erneuerbare Energien haben einen positiven Einfluss auf die lokale Wertschöpfung und schaffen Arbeitsplätze. Zudem haben sie einen direkten Effekt auf den Klimawandel und verringern die Abhängigkeit vom Ausland.» Grosses Effizienzpotenzial ortet Alder bei der Digitalisierung. Wie die Coronakrise deutlich aufgezeigt habe, führe Homeoffice zum Wegfall der Pendelzeiten, zu geringerer Umweltbelastung und geringerem Bedarf an Büroflächen. Zudem sprach er sich im Namen der Grünliberalen gegen den unbeschränkten Ausbau der kantonalen Verwaltung aus. (red.)

Baumaterial in Brand gesetzt Unbekannte haben am 11. Dezember nach 19 Uhr auf einer Baustelle in Mettmenstetten Dichtungsmaterial in Brand gesetzt und einen Feuerwehreinsatz nötig gemacht. Die Kantonspolizei schätzt den Schaden auf etwa 3000 Franken. Weitere Abklärungen sind im Gang. Gar 5000 Franken Schaden durch Rauch und Russ entstand am 12. Dezember nach 9 Uhr beim Brand eines Adventsgestecks in einer Gewerbeliegenschaft in Affoltern. Möglicher Grund ist laut Kapo die unvorsichtige Handhabe mit Kerzen. Vom 11. auf den 12. Dezember stahlen Diebe auf dem Vorplatz einer Liegenschaft in Ottenbach die gesamte Weihnachtsbeleuchtung: Schlitten, Rehe, Chlaus – einschliesslich Kabel und Zeitschaltuhr. Der Wert dieser Gegenstände beläuft sich auf etwa 200 Franken.

Fliegende Eisbälle und Lärm Vandalen haben an der Äusseren Grundstrasse in Affoltern am 11. Dezember in den Vorabendstunden mit Eisbällen das Fenster einer Liegenschaft zertrümmert. Die Höhe des Schadens ist nicht bekannt. Erneut belästigten Jugendliche am 11. Dezember vor 22 Uhr in der Umgebung der Mehrzweckhalle Zendenfrei in Obfelden die Anwohner mit Lärm. Die ausrückende Polizei stiess auf 17 Personen, zum Teil aus dem Bezirk Horgen stammend. Sie sprach zwei Wegweisungen aus. Bei der naheliegenden Bushaltestelle kam es eine halbe Stunde danach erneut zu Lärmimmissionen. Wegen Lärm rückte die Polizei im Weiteren einmal mehr auf den Sportplatz Moos in Affoltern aus, wo sie am 11. Dezember nach 23 Uhr auf drei Gruppen à fünf Personen stiess. Lärm und Musik störten Anwohner am 11. Dezember kurz vor Mitternacht auch in der Umgebung des Schulhauses Chilefeld in Obfelden. (-ter.)

WIR GRATULIEREN Zum 85. Geburtstag Alles Gute zum 85. Geburtstag wünschen wir am Montag, 21. Dezember, gleich zwei Jubilarinnen in Obfelden. Es sind dies Ruth Odermatt-Blaser und Erika Fröhli. Wir gratulieren und hoffen, dass die Lebensfreude ebenso wächst wie die Anzahl Jahre.

Zum 80. Geburtstag In Affoltern dürfen heute Freitag, 18. Dezember, gleich drei Personen ihren ehrenvollen 80. Geburtstag feiern. Es sind dies Marie Therese Rüegg-Rubin, Anna De Michele und Xaver Heinrich Amstutz. Morgen Samstag jubiliert auch Elisabeth Vollenweider-Schmid, ebenfalls in Affoltern. Wir wünschen alles Gute im neuen Lebensjahrzehnt und einen freudigen Festtag.

Freitag, 18. Dezember 2020

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Personal als limitierender Faktor Ämtler Gesundheitsbetriebe gehen gemeinsam durch die Ausnahmesituation Die Coronakrise lässt Gesundheitsbetriebe und Wohnheime aus dem Knonauer Amt zusammenrücken. Monatlich tauscht sich eine Netzwerkgruppe aus. Der «Anzeiger» war beim letzten Treff dabei. von Thomas sTöckli Wie feiert man coronakonform Weihnachten? Wie lässt sich die Moral trotz Einschränkungen hochhalten? Wie geht man mit Rückkehrern von privaten Familienfeiern um? Die bevorstehenden Festtage waren vor Wochenfrist das grosse Thema am Treff der Netzwerkgruppe Gesundheitsbetriebe. Die Austausch-Plattform für ein Dutzend Gesundheitsbetriebe und Wohnheime aus dem Knonauer Amt hat sich während der ersten Corona-Welle im Frühling formiert. Während damals der Austausch von Schutzmaterial noch ein Kernthema war, geht es aktuell eher um Planungs- und Personalfragen an den monatlichen Treffs unter der Leitung von Matthias Gretler, Fachbereichsleiter Gesundheit in der Regionalen Führungsorganisation (RFO) Albis und hauptamtlich Leiter des Wohnhuus Meilihof in Ebertswil. Zum Netzwerk gehört neben den Treffs auch eine allen zugängliche Plattform zum Austausch von Dokumenten wie Inventarlisten, Strategiepapieren, Leitfäden, Checklisten und anderen Hilfsmitteln zur Bewältigung der Pandemie. «Die Situation präsentiert sich angespannt, ähnlich wie vor vier Wochen», beurteilte Gretler zu Beginn

Vertreter von Ämtler Gesundheitsbetrieben und Wohnheimen tauschen sich unter der Leitung von Matthias Gretler (2.v.r.) aus im Mehrzweckraum des Pflegezentrums Sonnenberg in Affoltern. (Bild Thomas Stöckli) der Sitzung die aktuelle Lage: «Der Bund will die Spitalsituation entlasten, bringt das aber nicht hin.» Als grosse Herausforderung bezeichnet er die anstehende Impfkampagne: «Sechs Millionen Menschen in einem halben Jahr impfen – das wird ein riesiger ‹Hosenlupf›!» Zumal sich einige gar nicht impfen lassen wollen. So sei davon auszugehen, dass man noch länger an den allgemeinen Hygienemassnahmen festhalten müsse. «Das ist ein extrem wichtiger Beitrag gegen das Virus», betonte Gretler und schob nach: «Und auch Gruppenansammlungen müssen wir vermeiden.»

Hohe Akzeptanz und Disziplin In den Rückmeldungen der Institutionen fällt auf, dass kaum eine komplett von Coronafällen verschont wurde. Die einen waren wie das RgZ-Wohnheim Loomatt in Stallikon während der ersten Welle im Frühling stärker betroffen, andere dann eher im Herbst, wie der Götschihof in Aeugstertal bis vor fünf

Wochen. Die Akzeptanz für die Massnahmen und die Disziplin bei deren Einhaltung seien mehrheitlich gut bis sehr gut, sowohl beim Personal als auch bei den Klienten. Zugenommen habe insbesondere der psychosoziale Pflegebedarf, heisst es bei der Spitex Knonaueramt. Die psychische Belastung zeigt sich auch im Wohnheim Central in Affoltern. Ob das an Corona oder auch an der Jahreszeit liege, sei allerdings schwierig zu sagen.

Feiern ja, aber ohne Angehörige Die Einschränkungen möglichst tief halten und soziale Kontakte ermöglichen – das gilt im Hinblick auf die Festtage. Für die Wohnheime heisst das: Feiern ja, aber ohne Angehörige und wo möglich nur in Wohngruppen. Kopfzerbrechen bereiten Bewohner, die über die Festtage zur Familie gehen. Mancherorts müssen die Rückkehrer dann sicherheitshalber in Quarantäne, andere belassen es bei einer Vereinbarung, sich

an die Regeln zu halten, oder einem Selbstcheck bei der Rückkehr.

Hilfsangebot in der Personalnot Das Spital Affoltern verzeichnete zuletzt rund 20 stationäre Covid-Patienten pro Woche. Bei den Coronatests sei die Positivitätsrate mit 26 % höher denn je. Sorgen bereitet dem Spital die Patienten, die ohne Symptome, aber unwissentlich Corona-positiv eintreten – und die hohe Belastung des Pflegepersonals. Hier stellten zwei Wohnheime aus dem Netzwerk spontan Unterstützung über die Festtage in Aussicht. Dann seien bei ihnen viele Bewohner bei den Familien und entsprechend Pflegepersonal verfügbar. «Es ist wichtig, als Netzwerkgruppe in dieser Form weiterhin gemeinsam unterwegs zu sein», hielt Matthias Gretler fest. «Das hat schon ganz viel Wertvolles gebracht und ist ein grosser Beitrag zur Bewältigung der Pandemie in der Region. Zusammen schaffen wir das!»

Den Ladyboy mit einem Baseballschläger erheblich verletzt Bezirksgericht Affoltern: 24 Monate Gefängnis auf Bewährung für Informatiker Weil er sich massiv gestört, nach seinen Angaben gar bedroht fühlte, hat ein Informatiker mittleren Alters aus dem Säuliamt seinen Ex-Lover, einen thailändischen Ladyboy, mit einem Baseballschläger erheblich verletzt. Wegen versuchter schwerer Körperverletzung kassierte er vom Bezirksgericht zwei Jahre Gefängnis auf Bewährung. von Werner schneiTer Die beiden haben sich über ein Inserat auf einer einschlägigen Plattform kennengelernt. Der Beschuldigte, ein Schweizer, war erst Massagekunde, dann wurde laut Angaben des aus Thailand stammenden Ladyboys mehr. «Für mich war es Liebe», liess er sich vor Gericht übersetzen. Weil sein Gefährte nicht zu einem vereinbarten Termin in einer Stadtzürcher Bar erschien, kreuzte er am Wohnort des Beschuldigten auf, weil er den Grund für das Nichterscheinen erfahren wollte. Dort klingelte er und polterte gegen die Türe, in kurzen Abständen. Und das während rund einer halben Stunde. Dabei rief er auch «Thii Rak», was auf Deutsch «Schatz» bedeutet. Doch der wollte nichts wissen und rief: «Hau ab, wir sind nicht verheiratet». Schliesslich öffnete der Beschuldigte die Wohnungstür und schlug mit einem meterlangen, 900 Gramm schweren Baseballschläger auf den hartnäckigen Ex-Liebhaber ein. Mit dem ersten Schlag traf er ihn auf der rechten Stirnseite. Laut Anklage versuchte der Geschädigte, sein Gesicht mit beiden Händen zu schützen. Worauf ihn ein zweiter Schlag am linken

Handgelenk, ein dritter am linken Ellbogen traf. Das Resultat: ein Schädelbruch, mehrfache Hämatome am linken Unterarm und eine Knöchelverstauchung. Laut Anklage waren die Verletzungen nicht lebensgefährlich.

60 Anrufe und SMS in der Nacht Der Beschuldigte gestand diesen Sachverhalt ein und sagte, er sei Kunde gewesen und hernach mehr. «Die Liebe war anfänglich am Gedeihen.» Nach anstrengenden Nachtschichten sei er gereizt gewesen und Ruhe gesucht. Er sei über Nacht rund 60-mal angerufen und per SMS kontaktiert, ja geradezu Psychoterror überzogen worden. Er sprach von einer lügenvollen Vorgeschichte. Und er habe Angst vor einem Angriff des unberechenbaren Geschädigten bekommen, denn seine veraltete Wohnungstüre hätte man leicht überwinden können. «Ich wusste ja nicht, ob da möglicherweise gar zwei bewaffnete Personen im Treppenhaus stehen», rechtfertigte er sich. Dass er die Türe dann doch plötzlich öffnete, den Ladyboy erst zurückschob und hernach mit einem Baseballschläger auf ihn einschlug, begründete er so: «Ich wollte kein Aufsehen wegen der Nachbarn und wegen des strengen Vermieters. Deshalb habe ich vorerst auch die Polizei nicht gerufen. Ich habe auf die Schulter gezielt». Zeugen haben die heftige Auseinandersetzung im Gang wahrgenommen, Schreie gehört und dann vor der Haupteingangstüre den blutenden Verletzten angetroffen.

Staatsanwältin: Grenze zur Notwehr massiv überschritten Für die Staatsanwältin hat der Beschuldigte unangemessen reagiert. Sie sprach

von einer gewalttätigen Aktion, von einer Kurzschlusshandlung, mit der die Grenze zur Notwehr massiv überschritten worden sei. Es sei nicht erstellt, ob ihn der Ex-Lover auch tatsächlich angegriffen hätte. Seine Schläge gegen den Kopf hätten auch zu tödlichen Verletzungen führen können, argumentierte sie und forderte eine 24-monatige Gefängnisstrafe auf Bewährung – dies bei einer Probezeit von zwei Jahren. Dass er aus Angst gehandelt haben soll, ist für den Verteidiger des Opfers eine reine Schutzbehauptung – auch mit Blick auf den zierlichen, schmächtigen Körper. Er forderte Schadenersatz und Genugtuung. Schliesslich habe der Geschädigte wegen des OP-Eingriffs acht Tage im Spital verbracht und klage nach diesem äusserst brutalen Vorgehen heute noch über Kopfschmerzen und Schwindel, gleichbedeutend auch für Einschränkungen in seinem Leben.

Tat entspricht nicht seiner Wesensart Für die Verteidigerin stellte dieser Gewaltakt einen einmaligen Ausrutscher dar, der nicht der Wesensart ihres nicht vorbestraften Mandanten entspreche. Er sei sich des Unrechts bewusst, verfüge über einen guten Leumund und wohne völlig unauffällig in der Gemeinde. Die Vorgeschichte dieses Vorfalls sei zu würdigen. Hier könne von einer Teilnotwehrsituation gesprochen werden, weil der Ladyboy krankhaft eifersüchtig sei, ihren Mandanten geradezu terrorisiert habe. Da seien ihm, dem durch die Schichtarbeit völlig Übernächtigten, die Sicherungen für einmal durchgebrannt. Dies sei keinesfalls seine Art, Probleme zu lösen, argumentierte die Verteidigerin. Gewiss sei es kein leichtes, aber keinesfalls ein schweres Verschulden. Der Ladyboy habe einen Hang zur Dramatik.

Und zum Thema «Kopfschmerzen» gebe es Fragezeichen, weil das Opfer nach dem Vorfall beim Tanzen in einer Bar gesehen worden sei. Die Anwältin sprach sich für eine Strafe von höchstens 21 Monaten bedingt aus, zu angemessenem Schadenersatz und Genugtuung. «Die Arbeitsunfähigkeit wird durch Arztzeugnisse belegt», replizierte der Verteidiger des Opfers. «Ich entschuldige mich hiermit für mein Fehlverhalten. Daraus habe ich gelernt. Die Sache hat mich mental extrem belastet. Ich habe 10 kg an Gewicht verloren», sagte der Beschuldigte in seinem Schlusswort. Sein spätes «Sorry» begründete er mit ihm auferlegten Kontaktverbot zum ehemaligen Lover.

63 Tage in U-Haft Wegen versuchter schwerer Körperverletzung wurde der Mann vom Bezirksgericht Affoltern zu 24 Monaten Gefängnis auf Bewährung verurteilt – abzüglich 63 Tage, die er in U-Haft verbracht hat. Dies bei der minimalen Bewährungsfrist von zwei Jahren. Er muss Schadenersatz von gut 4000 Franken und eine Genugtuung von 5000 Franken leisten sowie für die Verfahrenskosten auf kommen. Laut Gerichtspräsident Peter Frey bedeutet das dreimalige Dreinschlagen eine Tateinheit – einen Vorsatz. Einfache Körperverletzung falle hier weg. Er sprach von einer krassen, intensiven Gewalteinwirkung und von Zufall, dass daraus keine schwere Hirnverletzung resultiert. Immerhin sei eine Operation notwendig gewesen. Das Gericht ging von einer 36-monatigen Einsatzstrafe aus, entschied sich aber für 24 Monate. Es berücksichtigte die persönlichen Verhältnisse (keine Vorstrafen), die gute Prognose, das Geständnis und die knappe Entschuldigung.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 18. Dezember 2020

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«Der Schwerpunkt hat sich von Suchtauf Sozialtherapie verlagert» Vor dem 50-Jahre-Jubiläum: «Die Alternative» in Ottenbach stellt die Weichen in Richtung Zukunft Am 1. September hat Christian Klein die Leitung des Vereins für umfassende Suchttherapie «Die Alternative» in Ottenbach übernommen. Nach 100 Tagen im Amt stellt er sich den Fragen des «Anzeigers». «Anzeiger»: Seit 100 Tagen leiten Sie «Die Alternative» in Ottenbach, davor waren Sie Gefängnisleiter – was ist anders und wo sehen Sie Parallelen? Christian Klein: Der rote Faden, der sich durch mein Berufsleben zieht, ist die Arbeit mit Menschen am Rande der Gesellschaft. Menschen also, mit denen man eigentlich nicht so gerne zusammenarbeitet. Mir liegt das. In den vergangenen Jahren habe ich in der stationären Psychiatrie und im Strafvollzug mit sehr engen Leitplanken gearbeitet. Das ist denn auch der grösste Unterschied: In der Suchttherapie sind die Leitplanken viel weiter gesetzt, es gibt viel mehr Bewegungsspielraum. Ich selber bin in der neuen Aufgabe deutlich mehr strategisch gefordert. Die Institutionen funktionieren sehr gut. Das dürfte in der Übergangszeit geholfen haben. Ihr Vorgänger Stephan Germundson war bereits weg, als Sie kamen. Ja, es gab in dieser Zeit kein Vakuum und alles ging nahtlos weiter. Das operative Geschäft ist handlungsfähig und ich habe mit Andreas Thanner, dem Bereichsleiter HR und Finanzen, einen kompetenten Stellvertreter. Er ist seit Januar da. Zudem hatte ich im Frühjahr mehrere Arbeitssitzungen mit meinem Vorgänger. Seine starke fachliche Vernetzung hat mich beeindruckt.

«Die Menschen bringen viele Ressourcen und Kompetenzen mit – aber auch viele Probleme.» Was zeichnet «Die Alternative» und ihre Angebote aus? «Die Alternative» hat eine immens bewegte Geschichte. Was sie auszeichnet, ist der ursprüngliche Gedanke dahinter: Zu ihrer Entstehungszeit hatte der Staat in der Suchtarbeit viele Nischen unbearbeitet gelassen. Diese Lücken wollte man schliessen, «Die Alternative» halt. Die Entstehung geht zurück auf die Zeit vor dem Letten und dem Platzspitz. Eine Zeit, in der Kinder von Drogenabhängigen vermehrt zum

Thema wurden. Sie litten unter dem System. In dieser Nische hat «Die Alternative» sich stark gemacht. Es gibt keine vergleichbare Institution, die derart umfassend und nachhaltig für diese Klienten sorgt, vom Erstkontakt im «Kanu» in Zürich über Sozialtherapie und Rehabilitation bis zur Nachsorge werden die Klienten von der gleichen Institution betreut. Das zeichnet uns aus, macht die Arbeit aber auch sehr komplex. Heute sehen wir uns weniger als Alternative zu den staatlichen Stellen, als Nischendienstleister, sondern als Partner auf Augenhöhe. Für die Kinder ist dieser Partner das Amt für Jugend und Berufsberatung (ajb), für Erwachsene das Sozialamt und manchmal ist auch noch die Justiz involviert. Dieses Dreieck ist nicht immer einfach. In der Gesellschaft hat sich seit der Gründung vor bald 50 Jahren einiges gewandelt. Vor zwölf Jahren lag der Fokus noch auf Gemeinschaft. Das soziale Interagieren hat Wertvolles gebracht, etwa wenn man sich auf etwas einigen muss. Die gesellschaftliche Realität ist heute allerdings eine andere. Die Leute sitzen abends nicht mehr zusammen und sprechen. Sie wollen deutlich mehr für sich sein. Das stellt uns vor die Frage: Sollen wir das soziale Interagieren trotzdem fördern oder beugen wir uns der Realität draussen? Und wie sieht es bei den Klienten aus? Auch die haben sich stark verändert. Früher hatten wir es mit Menschen zu tun, welche die Heroinsucht physisch und psychisch zerstört hat. Sie mussten ihr Leben von Null auf wieder aufbauen. Während damals die Sucht die Hauptdiagnose war, ist sie heute nur noch eine von vielen. Der Schwerpunkt hat sich von Sucht- auf Sozialtherapie verlagert, wobei die Sucht nach wie vor der Eintrittsgrund ist. Die Menschen bringen viele Ressourcen und Kompetenzen mit – aber auch viele Probleme. Entsprechend ist der Behandlungsspielraum auch viel breiter geworden. Was gehört da dazu? Viele haben eine psychiatrische Diagnose. Das wurde vor 20 Jahren noch nicht zum Thema. Genau gesehen hat heute jeder Mensch eine Diagnose. Früher sagte man vielleicht einfach: Der ist etwas eigen. Wir haben komplexe Familiensysteme, die es als Gesamtbild zu betrachten gilt. Wir wollen nicht nur helfen, sondern die Eltern in ihrer Rolle befähigen. Dazu bieten wir vieles an. Das Hauptproblem ist, dass nicht alles durch die öffentliche Hand getragen

Zürcher Spitäler rufen dazu auf, die Massnahmen strikte zu befolgen Die Covid-19-bedingten Spitaleintritte steigen nach wie vor auf hohem Niveau. Das GesundheitsFachpersonal braucht Entlastung. Dank dem grossen Einsatz der Zürcher Spitäler und des Personals konnte die Corona-Pandemie bisher gut bewältigt werden. Allerdings nehmen die Covid-19-bedingten Spitaleintritte weiter zu. Anfang Woche wurden in den Intensivstationen im Kanton Zürich 97 schwere Covid-19-Fälle behandelt. Das heisst, dass nur noch 47 % der Intensivbetten für alle anderen Patientinnen und Patienten zur Verfügung stehen. Da auch diese Intensivbetten mit Non-Covid-19-Betroffenen belegt seien, betrage die Auslastung 100 %, teilt der Verband Zürcher Krankenhäuser (vzk) mit. Die längerfristige Auslastung auf sehr

hohem Niveau strapaziert das Gesundheits-Fachpersonal über Massen. Erschwerend kommt hinzu, dass Mitarbeitende selber krank sind oder sich in Quarantäne befinden. Die Erholungsphasen werden immer kürzer, so dass mit weiteren Ausfällen des Personals zu rechnen sei. Um die Belastung zu reduzieren und die Qualität der Behandlungen sicherzustellen, müssen die Covid-19-bedingten Spitaleintritte und die Anzahl der Patientinnen und Patienten auf den Intensivpflegestationen deutlich abnehmen. Die Zürcher Spitäler rufen die gesamte Bevölkerung dazu auf, die Massnahmen des Bundesrates und der Zürcher Regierung strikte zu befolgen. Nur so könne die Gesundheit des Spitalpersonals und die Versorgungssicherheit der Zürcher Bevölkerung gewährleistet werden. (red.)

Aussenwirkung hatten in Vergangenheit vor allem der Verkaufsladen, der schon aufgelöst wurde, und das DOG-Turnier. Wie wollen Sie in Zukunft mit der Bevölkerung vor Ort in Kontakt treten? Es hat in der Vergangenheit leider Massnahmen gebraucht, um wieder auf gesunden Beinen stehen zu können. Umso wichtiger ist es, auf uns aufmerksam zu machen und so den Kontakt zur Bevölkerung wieder herzustellen. Im Jubiläumsjahr möchten wir dies mit einer Reihe von Veranstaltungen und öffentlichen Vorträgen tun. Unsere Klientel soll nicht abgegrenzt sein, sondern ein Teil der Gesellschaft. Dazu braucht es Verbindungspunkte.

«Früher war man in Ottenbach weit weg von Zürich und somit von der Szene.»

Christian Klein leitet «Die Alternative» in Ottenbach. (Bild Thomas Stöckli) wird. Bauernhofbesuche etwa sind in keinem Leistungskatalog. Trotzdem sind sie für die Familien enorm wichtig.

«Unser Erfolg misst sich nicht nur in der Abstinenz.» Wie lange sind die Leute bei Ihnen und was machen sie hier? Die Menschen sind so unterschiedlich, genauso individuell ist ihr Weg. Manche stehen schnell wieder auf eigenen Beinen. Es gibt Menschen, die wir 10, 15 Jahre betreuen und einige brauchen noch länger Unterstützung und sei es nur im finanziellen Bereich. Ohne diesen Halt bräuchten sie vielleicht einen Beistand. So können sie selbstständig bleiben und das entlastet erst noch den Staat. Unser Erfolg misst sich also nicht nur in der Abstinenz. Sie sind im Ausnahmezustand Pandemie gestartet – wie hat sich der auf den Alltag ausgewirkt? Im stationären Suchtbereich sind meines Wissens keine Coronafälle bekannt. Das hat wohl alle überrascht. Wir können unsere Arbeit machen, wenn auch mit Einschränkungen, wel-

che aber aussen nicht minder einschneidend sind. Ein Thema ist sicher das Spannungsfeld zwischen Schutzmassnahmen und Kinderbedürfnissen. In der Entwicklungspädagogik passiert bekanntlich viel über die Mimik. Mehr als die direkten Auswirkungen beschäftigen mich die indirekten Folgen: Wir arbeiten mit Menschen, bei denen die öffentliche Hand schnell mal spart, wenn es wirtschaftlich nicht so läuft. Was waren die dringlichsten Themen in den ersten 100 Tagen? Ich bin hier auf eine für mich völlig neue Organisationsform getroffen. Die wollte ich erst mal kennenlernen. Welche Herausforderungen stehen im kommenden Jahr an? Unser Ziel für die nächsten zwölf Monate ist, die Weichen zu stellen in Richtung Zukunft. Das fängt damit an, dass wir eine Vision entwickeln. Wer ist unsere Zielgruppe? Für wen wollen wir «Die Alternative» sein? Das Ergebnis wollen wir im Jubiläumsjahr 2022 mit Pauken und Trompeten präsentieren und uns zeigen. Wichtige Aspekte sind sicher Marketing und Kommunikation. Heutzutage arbeitet man ja mit sozialen Medien – da haben wir noch einiges vor.

Was bedeutet ihnen der Standort Ottenbach und das Säuliamt? Früher war man in Ottenbach weit weg von Zürich und somit von der Szene. Weiter weg ging im Kanton fast nicht. Ottenbach ist unser Hauptsitz, hier sind unsere Büros. Die Institutionen der «Alternative» verteilen sich allerdings über Obfelden und Birmensdorf bis nach Zürich. Ist das noch zeitgemäss? Von der Kostenstruktur her müsste man sich auf ein Zentrum beschränken. Die Frage ist: Wie viel Identität würde dadurch verloren gehen. Die Wohngruppe Ulmenhof ist ein Familienersatz. Wie viel Familiäres würde bleiben mit 40 Kindern auf einem Platz? Und die verschiedenen Standorte haben einen weiteren Vorteil. Wie wenn ein Jugendlicher aus dem Elternhaus auszieht, braucht es einen Schritt nach draussen, in die Selbstständigkeit. An einen Ort, wo nicht immer jemand da ist. Mit was sollen die Säuliämtler «Die Alternative» assoziieren? Sie sollen stolz sein, dass eine Institution hier zu Hause ist, die einen so wertvollen gesellschaftliche Auftrag erfüllt, und die Stärken der Region erkennt und wertschätzt. Was wir hier tun, finde ich mit Herzblut fantastisch. Und mit zirka 90 Mitarbeitenden – rund 50 davon am Standort Ottenbach – sind wir auch ein attraktiver Arbeitgeber. Interview Thomas Stöckli

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Schöne Festtage und alles Gute fürs neue Jahr! Nach der politischen Ausnahmesituation des Vorjahrs war 2020 wegen der Pandemie für unser Spital erneut ein ganz besonderes Jahr. Wir danken den Pflegenden, den Ärztinnen und Ärzten und der ganzen Belegschaft ganz herzlich für ihr grosses Engagement! Die Pandemie hat vielen Bewohnerinnen und Bewohnern unseres Bezirks in Erinnerung gerufen, was wir an unserem Spital haben: eine Versorgung nahe beim Wohnort in einem familiären Rahmen. Unser Verein wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass uns unser Spital erhalten bleibt – für unsere Gesundheit und für ein starkes Säuliamt.

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Bezirk Affoltern RATGEBER BEZIEHUNG

Viktor Arheit, Paarberater/ Mediator in Affoltern

Liebe Sagt man heute noch «Ich liebe dich!»? Sicher ist, dass diese drei Worte die Welt bewegen und fast alle grossartigen Geschichten immer auch Liebesgeschichten sind. Ich kann nicht beurteilen, ob diese drei Worte heute häufiger gesagt werden als früher. Mir begegnen sie in den Gesprächen selten, bei jüngeren Paaren kaum. Was ist denn eigentlich gemeint, wenn von Liebe gesprochen wird? Letztlich muss dies jeder Mensch für sich selber beantworten. Ich kann sagen: Das sind ganz starke Gefühle zu einem Menschen, der für mich einzigartig ist und dem ich von ganzem Herzen alles Wohl der Welt wünsche. Liebe ist uneigennützig, sie ist ein tiefes Gefühl der Wertschätzung und der Anteilnahme. Und wenn ich einen Menschen liebe, empfinde ich Freude in der Verbundenheit. Was ist Liebe nicht? Liebe ist nicht Verliebtheit. Liebe ist kein verklärtes, romantisches und auch kein erotisches Gefühl.

«Ohne Freiheit entsteht Abhängigkeit, und die Liebe hat keinen Platz.» Die Liebe spielt in Schlagern und Filmen eine zentrale Rolle. Ist das die Realität? In vielen Schlagern oder Heimatliedern wird die Liebe idealisiert. Alles ist Verliebtheit, himmelblau und rosarot. Alles ist heil und geht auf. Das hat mit der Realität des Lebens nichts zu tun. Wenn zum Beispiel gesungen wird, dass der Partner alles für einen bedeutet und das Leben ohne ihn/sie nichts sei – dann ist das Abhängigkeit und keine Liebe. Aber Liebe hat doch viel Kraft. Ja – die Liebe ist kraftvolle Stille und gleichzeitig ein starker Wind – kein laues Lüftchen. Aber nicht idealisierte Kraft, sondern seelische Energie und starkes Vertrauen. Darauf kann eine Beziehung gebaut werden, auch wenn nicht alles heil und schön ist. Liebe meint doch auch Nähe? Wie viel Nähe ist gut? Liebe beinhaltet eine starke Verbundenheit und den Wunsch nach Nähe. Es braucht in einer Beziehung aber auch persönlichen Raum und Freiheit. Ohne Freiheit entsteht Abhängigkeit, und dort hat die Liebe keinen Platz. Wenn zwei Menschen sich lieben, müssen sie eigenständig bleiben. Dann können sie sich auch immer wieder neu annähern und sich gegenseitig erobern. Kontakt: viktor.arheit@paarberatung-mediation.ch.

Freitag, 18. Dezember 2020

Häuser im Knonauer Amt Neujahrsblatt 2021 der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks Affoltern Das Neujahrsblatt 2021 befasst sich wie im Vorjahr mit der Geschichte und Geschichten von Häusern. Die reich bebilderte Broschüre lädt ein zu einem Streifzug durchs Knonauer Amt, stellt geschichtsträchtige Bauten und weitere interessante Gebäude vor. Der beliebte Neujahrsanlass entfällt wegen der verschärften Schutzbestimmungen des Bundes.

Häuser im Knonauer Amt Geschichte und Geschichten Teil 2

Von Rolf obeRhänsli «Das Waschen war in meiner Kindheit eine anstrengende und aufwendige Arbeit. Am Samstagabend pflegte die ganze Familie zu baden, am Sonntag zogen wir frische Kleider an und bei sonnigem Wetter folgte in der nächsten Woche einmal monatlich der obligate Waschtag. Schon früh am Morgen wurde – anfänglich noch bei Kerzenlicht – der Waschkessel eingeheizt», erinnert sich Ruedi Bieri an das Waschen in seiner Jugend. Die Geschichte von Waschhäusern ist ein Schwerpunkt dieses Neujahrsblattes. Beispielhaft dafür stehen drei Kleinode in Aeugst, welche die vielfältige Nutzung der Waschhäuser in der Vergangenheit illustrieren. So dienten gewisse Waschhäuser nicht nur zum Waschen, sondern ebenfalls als Schlachtlokale und der eingeheizte Kupferkessel wurde zum Brennen von Schnaps oder zum Sieden von Schweinefutter verwendet. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg mit dem Auf kommen der vollautomatischen Waschmaschinen wurde das Waschen in Waschhäusern allmählich hinfällig. Heute werden diese Gebäude vielfältig genutzt. In einigen wird ein Hofladen geführt, etliche dienen als Lager-, Versammlungs- oder sogar als Unterrichtsraum für Kleingruppen. Andere wiederum wurden zu Wohnraum umgestaltet, doch viele stehen – scheinbar funktionslos – als steinerne Zeugen einer verflossenen Zeit, bereichern jedoch durch ihr malerisches Aussehen so manches Ortsbild.

Schlachthäuser und Bauten der «Belle Epoque» Ein zweites Kapitel widmet sich den Hofund Notschlachtungen. Auch in einem

Neujahrsblatt der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks Affoltern 2021

Markante Bauten: Die Titelseite des GGA-Neujahrsblatts 2021. (Bild zvg.) einfachen Lokal an der Tränkegasse in Rifferswil wurden solche Notschlachtungen durchgeführt. Erfahrenen Störmetzgern oblag dabei diese Aufgabe, so dass das sogenannte Versicherungsfleisch – Meinungsverschiedenheiten über Preise und Qualität waren häufig – schliesslich verteilt werden konnte. Die landschaftliche Schönheit unserer Region ist unbestritten. Das aktuelle Neujahrsblatt lädt jedoch ein, besonders prächtige Bauten zu entdecken. So zeugen Gebäude der «Belle Epoque» vom Glanz des Bezirkshauptortes um die Jahrhundertwende, als der Wasserkurort Affoltern mit Kneippkuren und Luftbädern internationales Renomee erlangte. Das Haus «Friedheim», die «Villa Alpina» sowie das erste Wohnhaus im Hägeler, die allesamt unter Denkmalschutz stehen, dokumentieren die Schönheit dieser Architektur und sind teilweise mit Gottlieb Gautschi, einem legendären Baumeister der «Belle Epoque», verbunden. Doch auch in anderen Orten des Knonauer Amtes hat die Stilvielfalt der Jahrhundertwende ihre Spuren hinterlassen. So in zwei Gebäuden von Obfelden, in der repräsentativen Villa Stehli-Vollenweider mit zahlreichen Jugendstilelementen und dem «Friedberg» (Türmlihaus), Alterssitz des Dekans

Esslinger. In Mettmenstetten schliesslich besticht das Vollenweider Haus, auch «sBotte Huus» genannt, nicht nur durch seine prunkvolle Fassade, sondern ebenso durch den grosszügigen Garten. Herrschaftliche Häuser waren oft gepaart mit einem bedeutenden politischen Amt der Besitzer oder demonstrierten deren unternehmerische Macht. Die Vollenweiders in Mettmenstetten wirkten als Gemeinderäte und Gemeindepräsidenten, während Stehli-Vollenweider in Obfelden als Direktor der Seidenweberei Stehli fungierte.

Trouvaillen im Frohmoos und Häuser aus Bruchsteinmauerwerk Im idyllischen Weiler Frohmoos, oberhalb von Hedingen gelegen, thront das Haus Spillmann, ein herrschaftlich anmutendes Gebäude. Die Geschichte dieses Hauses zeigt auf, wie eine gut gestellte Bauernfamilie im 19. und 20. Jahrhundert lebte. Besonders reich an Trouvaillen ist das Innere des Gebäudes. Ein Läutwerk beispielsweise verrät, wie einst Eigentümer mit den in verschiedenen Zimmern beschäftigten Mägden in Verbindung treten konnten. Wer durch den alten Dorf kern von Mettmenstetten sowie die Weiler Grossholz, Grüt und Dachlissen streift, be-

Umstieg auf E-Mobilität beschleunigen

Kantonsrat: EVP will Lade-Infrastruktur für Elektrofahrzeuge Die Parkplätze von Mehrfamilienhäusern sollen künftig mit Lade-Infrastrukturen für ElektroFahrzeuge erschlossen werden. Dafür fordern der Affoltemer Kantonsrat Daniel Sommer und zwei EVP-Parteikollegen mittels Motion eine gesetzliche Grundlage. Die «Roadmap Elektromobilität 2022» des Bundes will den Anteil sogenannter «Steckerfahrzeuge» – also Elektroautos und Plug-in-Hybride – bei den Neuzulassungen von Personenwagen bis 2022 auf

15 Prozent erhöhen. Eine zentrale Rolle komme der Verfügbarkeit einer LadeInfrastruktur im privaten Bereich zu, findet die EVP-Kantonsratsfraktion um den Affoltemer Daniel Sommer. Sie hat deshalb am Montag eine Motion eingereicht, die den Ausbau von Lade-Infrastrukturen von Elektrofahrzeugen in Mietobjekten fördern will, und zwar von einer starken Anschlussleistung über ein Lademanagement bis zu kommunizierenden Ladegeräten. «Wir sind überzeugt, dass die Elektromobilität einen wichtigen Beitrag für die Reduktion des CO2-Ausstosses leisten kann und ganz

im Sinne der Energiewende ist», so Sommer. «Leider zögern noch immer zu viele Käuferinnen und Käufer, von einem fossil betriebenen auf ein Elektromobil umzusteigen. Einer der Hauptgründe ist, dass noch praktisch keine Lademöglichkeiten an den Wohnorten bestehen.» Zum Alleingang der EVP sei es wegen verschiedener Vorbehalte bei den anderen Parteien gekommen: «Die einen finden, dass die Hauseigentümer nicht tangiert werden dürfen», so Sommer, «andere sind grundsätzlich dagegen, jegliche Formen von Elektromobilität zu fördern.» (red.)

gegnet ihnen besonders häufig: Den Häusern aus Bruchsteinmauerwerk, welche diese Orte prägen. Da Hau- oder Quaderbausteine lokal nicht verfügbar waren, verwendete man damals oft unverputztes Bruchsteinmauerwerk, so auch im vorgestellten Bauernwohnhaus mit Baujahr 1862 in Dachlissen. Abgerundet wird das informative Neujahrsblatt durch ein Quiz, in dem die Leserschaft aufgefordert wird zu erraten, wo sich die Gebäude mit den abgebildeten Inschriften befinden.

Verabschiedung von Marianne Voss verschoben Seit 2008 war Marianne Voss Vorsitzende der Redaktionsgruppe und durch ihre umsichtige Führung massgeblich daran beteiligt, dass das Neujahrsblatt stets von neuem Kostbarkeiten aus dem Knonauer Amt in Wort und Bild präsentierte. Wegen der Absage des Neujahrsanlasses muss die Verabschiedung auf die am 27. Mai stattfindende Generalversammlung der GGA verschoben werden. Das Neujahrsblatt gibt es für 10 Franken bei der Buchhandlung Scheidegger, Affoltern, oder bei der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks Affoltern, www.ggaffoltern.ch, info@ggaffoltern.ch.

«2 x Weihnachten»: nun noch notwendiger In dieser durch die Pandemie geprägten Zeit hat die Aktion «2 x Weihnachten» eine besondere Bedeutung. Die Armut, die oft verborgen bleibt, ist nun selbst in der Schweiz sichtbar geworden. Menschen, die in prekären Verhältnissen leben, müssen ihr ohnehin kleines Budget noch weiter straffen. Die Bevölkerung ist aufgerufen, Pakete mit Artikeln des Grundbedarfs zusammenzustellen. Die gefragtesten Artikel sind Mehl, Zucker, Konfitüre, Honig, Kakao, Trockenprodukte wie Linsen, Beutelsuppen, Salz, Mayonnaise und Senf, Schokolade, Tee sowie Körperhygieneprodukte. (red.) Weitere Infos unter www.2xweihnachten.ch.

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Bezirk Affoltern

Freitag, 18. Dezember 2020

…und plötzlich gibts für alle ein Geschenk Facebook-Gruppe sammelt zu Weihnachten für das Pflegezentrum Sonnenberg Alle Bewohner des Pflegezentrums Sonnenberg in Affoltern erhalten diese Weihnachten ein Geschenkpäckli. Die FacebookGruppe «Pinnwand Säuliamt» hat eine spontane Sammelaktion lanciert und kann nun den Senioren eine weihnachtliche Freude bereiten. von stefan schneiter Geplant war die Aktion nicht, sie ergab sich spontan. Vor zwei Wochen hat eine Person auf der Facebook-Gruppe «Pinnwand Säuliamt» eine Anfrage platziert, in der sie für eine ältere Frau einen Radio suchte. Auf ihrem eigenen Radio, einem älteren Modell mit UKW-Empfang, konnte diese den von ihr so geliebten Sender «SRF Musikwelle» nicht empfangen. Schnell war die Anfrage wieder gelöscht, aus welchen Gründen auch immer. Der Administrator der Facebook-Gruppe, Niki Greco aus Mettmenstetten, brachte dies aber auf die Idee, eine Sammelaktion zu starten, um den Bewohnerinnen und Bewohnern im Pflegezentrum Sonnenberg zu einem neuen Radio und damit zum Genuss ihrer geliebten Musikwelle zu verhelfen. 119 Franken koste ein neues Radio, rechnete Greco aus. Wenn 24 Mitglieder je einen Fünfliber spenden würden, sei das nötige Geld schnell beisammen. «Kleiner Stutz – grosse Wirkung» nannte er seine Sammelaktion.

«Wir denken an Sie» Und in der Tat, die Wirkung war gross. In Nullkommanix kam eine Vielzahl von Reaktionen aus der Facebook-Gruppe zusammen: «Super Idee. Habe gerade was gespendet» – «Wohin kann ich ein-

zahlen?» – «Bin au debi» – «Super Idee, werde sehr gerne mitmachen und heute noch twinten» vermeldeten Gruppenteilnehmer. Eine Meldung richtete sich direkt an die Senioren am Sonnenberg: «Wir wünschen Ihnen eine wunderschöne Weihnachtszeit! Sie sind nicht alleine! Wir denken an Sie! Liebe Grüsse.» Die überwältigenden Reaktionen und breite Spendenbereitschaft brachten wiederum Niki Greco auf die Idee, das Ganze auszuweiten zu einer Sammelaktion, von der alle Bewohnerinnen und Bewohner des Pflegezentrums profitieren und ein Geschenk erhalten könnten. Die Gruppe machte begeistert mit. Zusage um Zusage zu einem Spendenbeitrag trudelte ein, auch viele Kinder machten mit. Am Mittwochabend wurde die Sammelaktion beendet. 200 Personen machten mit. Zusammen kam schlussendlich die gewaltige Summe von 4000 Franken! Die höchste Einzelspende betrug 500 Franken, weitere Einzelbeträge von 100 und 70 Franken gingen ein bis hin zu Kleinspenden von 1 Franken.

Der Inhalt – eine Überraschung Damit wird sich nun Niki Greco auf Einkaufstour begeben, um 110 Geschenkpäckli – eines für jede Bewohnerin und jeden Bewohner des Pflegezentrums Sonnenberg in Affoltern – zusammenzustellen. Gekauft werden auch zwei seniorengerechte DAB-Radios, ein UKW-Radio wurde gespendet. Den Senioren wird man eine grosse Freude bereiten können, ist Niki Greco überzeugt: «Die betagten Pflegezentrumbewohner im Sonnenberg haben ein extrem strenges Jahr hinter sich, und die aussergewöhnliche Situation ist noch nicht fertig. Angehörige dürfen nicht zu ihnen, sie sind einsam. Einige haben gar keine Angehörigen mehr. Wer soll denn noch an sie denken? Wir

Über die Facebook-Gruppe «Pinnwand Säuliamt» kam die Weihnachtsgeschenk-Aktion zustande. (Bild Thomas Stöckli) tun es und wir können ihnen mit diesem Geschenk nun eine kleine Freude machen.» Was genau in den Geschenkpäckli drin sein wird, will Greco noch nicht verraten. «Irgendwas Alltägliches, etwas Feines zu essen und etwas, das die Be-

schenkten in ihrem Alltag gut gebrauchen können.» Als Nächstes macht er sich nun zusammen mit seiner Frau auf den Einkauf für 4000 Franken, danach gilt es, die 110 Geschenke zu verpacken. Am Montag werden die Geschenke im Pflegezentrum Sonnenberg übergeben.

Wenn sich Fuchs und Hase guten Morgen wünschen Nichts für Siebenschläfer: Die Arbeit als Zeitungszustellerin ist kein «Schoggi-Job» Tageszeitungen täglich pünktlich in die Briefkästen zu legen ist keine Arbeit für Faulpelze. Die Bezeichnung «Frühaufsteher» gehört zwingend zum Berufsbild. Sibylle Andrianello bezeichnet sich auf ihrer Weihnachtskarte für die Kunden als «Zeitungsfee». von Martin Mullis

Mit Stirnlampe und Leuchtweste zu den Briefkästen: Zeitungsfee Sibylle Andrianello. (Bild Martin Mullis)

An rund 280 Tagen versorgt mich zuverlässig und pünktlich zwischen 4.00 Uhr und 5.00 Uhr morgens irgendeine Person, welche ich nicht kenne, mit Nachrichten. Dass diese leider überwiegend über Kriege, Erdbeben, Überschwemmungen und seit vielen Monaten auch über eine weltumspannende Pandemie berichten, liegt in der Natur der Sache. Die genaue Zeitangabe der Zustellung kenne ich, weil meistens der Bewegungsmelder einen kurzen matten Lichtschein ins Schlafzimmer wirft, der Brief kasten leise klappert und sich das Geräusch eines Motors leiser werdend entfernt. Das bedeutet jeweils, dass ich mich getrost nochmals im Bett drehen kann und gut und gerne drei Stunden weiterschlafen darf. Da es selbstverständlich falsch ist, den Überbringer der schlechten Nachrichten zu bestrafen, steckte ich wie jedes Jahr eine weihnächtliche Karte mit Dank und Glückwünschen sowie einen Geldschein in den Briefkasten. Jeden Werktag bei Wind und Hudelwetter, bei Kälte und Schneetreiben zu

dieser Tageszeit unterwegs zu sein, muss belohnt werden. Immerhin: Dieser Job dürfte sicher nicht zu den angenehmsten Tätigkeiten gehören.

In aller Herrgottsfrühe bedient sie 130 Briefkästen Höchste Zeit also, die Zeitungsfee einmal persönlich kennenzulernen. Der «Anzeiger» trifft Sibylle Andrianello in aller Herrgottsfrühe um 3.50 Uhr am Brief kasten. Sie ist verheiratet, Mutter von drei Knaben zwischen 6 und 14 Jahren und wohnt in Obfelden. Sibylle hat Koch gelernt und verträgt seit elf Jahren mit einem kurzen Unterbruch die Tageszeitungen «Tages-Anzeiger», «Blick» und «Der Limmattaler» in Obfelden und Ottenbach. Sie erzählt, dass sie während rund 280 Tagen in den frühen Morgenstunden sehr vielen Füchsen begegnet und hie und da auch Rehe, selten auch einen Dachs, zu Gesicht bekommt. Für die Bitte, eines der schönsten Erlebnisse auf ihrer Tour zu den 130 Brief kästen zu schildern, muss sie keine Sekunde nachdenken. Einmal vor Weihnachten habe sie ein Zeitungsleser mit einem heissen Kaffee erwartet und ihr anschliessend mit einem richtig grossen Trinkgeld für ihre Zuverlässigkeit gedankt, erzählt sie strahlend. Die kurze Zeit für das Bild und den Schwatz am kalten und nebligen Morgen erzeugt für den Morgenmuffel gewaltigen Respekt für diese Dienstleistung. Sibylle, die Zeitungsfee, hat ein Trinkgeld wirklich verdient.

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FORUM

Postplatz Hausen: Ein Trauerspiel Mit den Fragen von Hans Binzegger an den Gemeinderat Hausen zum Postplatz-Drama bin ich völlig einverstanden. Dass, wie Hans schreibt, anscheinend eine Sanierung im Zusammenhang mit der Rifferswilerstrasse nicht möglich war, veranlasst mich, nun auch einige Worte oder noch weitergehende Fragen zum leidigen Thema zu schreiben. Was heisst «anscheinend» nicht möglich? Den Grund wollen wir Hausemer hören. Liegt es am Planer, da es offensichtlich ein Planungsfehler war? Wenn dem so ist, so hat jedes Planungsbüro eine entsprechende Planerhaftpflichtversicherung. Es darf keinesfalls zulasten der Steuerzahler nach Fertigstellung nun wiederum saniert werden! Oder war es «anscheinend nicht möglich» weil es an Kommunikation zwischen den Projektbeteiligten Postplatz und Rifferswilerstrasse fehlte? Weil es Gemeinde und Kanton betraf ? Miteinander reden wäre auch in Zeiten der «neumödigen» Medien wie Twitter, Mail und Co. erfolgversprechender. Denn zwischen den Worten hört man bekanntlich auch einiges heraus und nicht selten ist dies das Wesentliche. Waren für die Qualitätssicherung des Projektes externe Spezialisten zuständig? Ich bin zwar Laie im Strassenbau, aber trotzdem schwebte mir seit Längerem folgende Idee vor: Die Rifferswilerstrasse im Bereich Postplatz 20 Zentimeter tieferlegen und den «halben» Postplatz daran anpassen, sodass die Postautos nicht mehr in der Mulde stehen müssen. Am Wirtshaustisch erfuhr ich, dass die Postplatzlösung, wie auch immer, mit der Sanierung der Rifferswilerstrasse zusammen erledigt werden soll. Das war, wie erwähnt anscheinend nicht möglich oder nicht gemacht worden, oder verschlafen? Schade, eine verpasste Chance, die wohl noch teuer wird. Oder wird die Strategie «Gras drüber wachsen lassen» gefahren? Nun da der Postplatz gebaut und die Rifferswilerstrasse saniert ist, scheint es mir von grosser Wichtigkeit und Dringlichkeit, dass die Hausemer Bevölkerung vom Gemeinderat umgehend und mit Fakten und Antworten zu den offenen Fragen informiert wird. Dies. um Misstrauen in Vertrauen zu wandeln. Roland Zehnder, Hausen am Albis

Nationaler Aktionstag psychische Gesundheit Am 10. Dezember fand der nationale Aktionstag psychische Gesundheit unter dem Motto «Darüber reden. Hilfe finden.» statt. Das Coronavirus ist nicht nur eine Gefahr für unsere körperliche Verfassung. Es drückt bei einigen Menschen auch aufs Gemüt. Die Pandemie wirkt sich auf die Stimmungslage der Bevölkerung aus, teils negativ, teils auch positiv. Die erste Welle drückte zu Beginn auf das persönliche Befinden, die Lage entspannte sich dann über den Sommer wieder. Mit dem Ausbruch der zweiten Welle hat sich die Stimmung wieder eingetrübt. Psychische Gesundheit ist nicht ein Zustand, sondern entsteht durch dynamische und vielfältige Interaktionen zwischen Ressourcen und Belastungen. Primär wenden sich Betroffene bei Problemen und Sorgen an Vertraute im privaten Umfeld. Was jedoch wenn ein solches Umfeld fehlt? Dann können einfach verfügbare Hilfs-, Unterstützung- oder Beratungsangebote als Anlaufstelle wichtig sein. So beispielsweise die Dargebotene Hand (143) oder das Ärztephone des Kanton Zürich (0800 33 66 55). Gemäss aktuellem BAG-Faktenblatt kennt erstaunlicherweise ein Drittel der Bevölkerung keine Anlaufstelle, an die sie sich in persönlichen Krisen oder Notlagen wenden kann. Fabian Kraxner, Hedingen, dipl. Arzt, Vorstandsmitglied glp Knonauer Amt


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Forum

Die Stimmberechtigten entscheiden über den Gemeindenamen Aus der Projektorganisation Kirchgemeinde Knonauer Amt. Am 27. September wurde dem Vertrag für den Zusammenschluss der Kirchgemeinden Aeugst, Affoltern, Bonstetten, Hausen, Hedingen, Maschwanden, Mettmenstetten, Ottenbach und Rifferswil zugestimmt. In den Abstimmungsunterlagen wurde die neue Kirchgemeinde als Kirchgemeinde Knonauer Amt bezeichnet. Jetzt entscheiden die Stimmberechtigten am 7. März 2021 an der Urne über den Namen der neuen Kirchgemeinde. Die Projektorganisation schlägt eine Variantenabstimmung vor. Die Bezeichnung der neuen Kirchgemeinde ist seit dem Start der Vertragsverhandlungen Thema in verschiedenen Gremien. Dem Entwurf des Zusammenschlussvertrags, der dem Kirchenrat im Frühling 2020 zur Vorprüfung eingereicht wurde, lag die Bezeichnung «Kirchgemeinde Säuliamt» zugrunde. In seiner Stellungnahme beurteilte der Kirchenrat die Bezeichnung «Kirchgemeinde Säuliamt» aus sprachlichen Gründen als ungeeignet. Diese Haltung hat der Kirchenrat zwischenzeitlich aufgegeben, so dass der im Vorfeld der Abstimmung vom 27. September 2020 geäusserte Wunsch aufgenommen und die Bezeichnung der neuen Kirchgemeinde nochmals zur Diskussion gestellt werden konnte.

Zweimal Ja zur Kirchgemeindeordnung Die Projektorganisation, die gemäss Zusammenschlussvertrag für den Antrag an die Stimmberechtigten verantwortlich ist, hat den Entwurf der Kirchgemeindeordnung bei den Kirchenpflegen, den Rechnungsprüfungskommissionen sowie bei den Pfarrpersonen und den Mitarbeitenden in eine Vernehmlassung gegeben. Aus diesem Kreis wurde in den letzten Wochen mehrfach das Anliegen geäussert, den Stimmberechtigten den Entscheid über den Namen der neuen Kirchgemeinde zu überlassen. Diesem Anliegen kommt die Projektorganisation nach. Sie führt am 7. März 2021 eine Variantenabstimmung durch. Der Hauptantrag beinhaltet den Erlass einer Kirchgemeindeordnung mit dem Gemeindenamen «Kirchgemeinde Knonauer Amt». Im Varian-

tenantrag geht es inhaltlich um die gleiche Kirchgemeindeordnung, jedoch mit dem Gemeindenamen «Kirchgemeinde Säuliamt». Die Stimmberechtigten können mit der Stichfrage entscheiden, welchen Gemeindenamen sie bevorzugen. Das setzt allerdings voraus, dass in einem ersten Schritt dem Erlass einer Kirchgemeindeordnung zugestimmt wird. Nur wenn beide Kirchgemeindeordnungen angenommen werden, kann mit der Stichfrage dem bevorzugten Gemeindenamen zum Durchbruch verholfen werden.

Projektorganisation für «Knonauer Amt» Die antragstellende Behörde muss gemäss kantonalem Recht einen Hauptantrag stellen. Antragstellende Behörde ist gemäss dem von den Stimmberechtigten angenommenen Zusammenschlussvertrag die Projektorganisation. Sie empfiehlt den Gemeindenamen «Kirchgemeinde Knonauer Amt». Beim Entscheid über die Bezeichnung geht es um den amtlichen, offiziellen Namen einer Kirchgemeinde. Kirchgemeinden sind Teil des (Staats-)Systems. Weder die Bezeichnung «Säuliamt» noch «Knonauer Amt» sind amtliche Bezeichnungen für die Region, so dass beide Bezeichnungen grundsätzlich denkbar sind. Es war und ist Ziel des Zusammenschlusses, dass die Identifikation in Zukunft hauptsächlich über die kirchlichen Orte mit ihren lokalen Angeboten, mit ihren Pfarrerinnen und Pfarrern, Sozialdiakoninnen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und künftig den Mitgliedern der Kirchenkommissionen erfolgt. In diesem Sinn spielt die amtliche Bezeichnung der Kirchgemeinde für die Identifikation im Alltag eine untergeordnete Rolle. Die Bezeichnung Knonauer Amt nimmt Bezug auf die Region und wird von verschiedenen anderen öffentlichen Institutionen und Organisationen bereits verwendet. Der Name Kirchgemeinde Knonauer Amt ist sprachlich neutral, hält die Türen für alle Kirchgemeinden im Bezirk offen und hat – im Gegensatz zur Bezeichnung «Säuliamt» – nichts Kosehaftes. Die Abstimmung über die Kirchgemeindeordnung findet am 7. März 2021 statt. Projektorganisation Kirchgemeinde Knonauer Amt

Den Einsatz zu schätzen wissen Verschiedene Leserbriefe zum Winterdienst in Affoltern. In den letzten drei Ausgaben des «Anzeigers» waren gleich mehrere Leserbriefe von verärgerten Anwohnern zu lesen, welche an einem verschneiten, eisigen Morgen vom Winterdienst aus dem Schlaf gerissen wurden. Verständlicherweise wird niemand an seinem wohlverdienten, freien Tag gerne in aller Herrgottsfrühe durch Maschinenlärm geweckt. Es gibt jedoch auch noch einen anderen Blickwinkel. Viele berufstätige Mitmenschen leisten Schichtarbeit. Und dies meist in Berufen, welche für die Allgemeinheit durchaus von

grosser Wichtigkeit sind. Zum Beispiel im Gesundheitswesen, bei Polizeieinsätzen, Rettungsdiensten, im öffentlichen Verkehr usw. Diese Berufsgruppen leisten ihre Schichtdienste nicht nur Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr, sondern rund um die Uhr an allen Tagen des Jahres. Ich bin überzeugt, dass viele dieser Berufstätigen, deren Dienstzeit oft beginnt, wenn sich die meisten von uns noch im Land der Träume befinden, die frühmorgendlichen Winterdiensteinsätze der verschiedenen Werkdienste sehr zu schätzen wissen. Ursula Brunner, Zwillikon

Freitag, 18. Dezember 2020

ÄMTLER KANTONSRÄTE MEINEN

Arianne Moser, FDP, Bonstetten

Ein ausserordentliches Jahr Ein ausserordentliches Jahr 2020 neigt sich seinem Ende zu. Das bietet Gelegenheit für einen persönlichen Rückblick. Nach dem Shutdown hat der Kantonsrat bereits Ende März seine Arbeit wieder aufgenommen. Seither tagen wir in der Messe Zürich. Eine Rückkehr ins Rathaus ist leider nicht absehbar. Nicht überraschend hat Corona die Geschäfte in diesem Jahr massgeblich geprägt. Dabei stand die Abfederung der Folgen von Covid im Vordergrund. Das Positivste für mich war, wie effizient und schnell Rat und Regierung im Frühling, auch aufgrund Initiativen der FDP, wichtige Massnahmen verabschiedet haben, um stark betroffenen Unternehmen das Überleben zu ermöglichen und möglichst viele Arbeitsplätze zu sichern. Und was waren meine persönlichen Highlights? Seit Sommer darf ich die Untersuchungskommission des Kantonsrats zu den verschiedenen Vorkommnissen am Zürcher Universitätsspital leiten. Dies ist vermutlich die aktuell spannendste Aufgabe im Kantonsrat, aber auch eine sehr fordernde. Unser Untersuchungsbericht soll im März erscheinen.

Mit einem weiteren Vorstoss möchte ich das Home Office unterstützen – auch nach der Pandemie. Das Arbeiten von zu Hause aus soll unterstützt, respektive diesbezügliche Hürden beseitigt werden. Home Office hilft nicht nur Unternehmen in der Krise, indem wesentliche Unternehmensfunktionen dezentral weitergeführt werden können. Home Office bietet auch den Mitarbeitenden mehr zeitliche Flexibilität und verbessert damit ihre Möglichkeit, sich neben der Berufstätigkeit flexibel Betreuungs- oder Pflegeaufgaben zuzuwenden. Zudem entlastet Home

Office die Verkehrsinfrastruktur, da weniger Personen ins Büro pendeln. Das kann auch einen wirksamen Beitrag zu tieferen CO2-Emissionen und damit zu den Klimazielen des Kantons Zürich leisten. Auch daran würde der Regierungsrat gerne arbeiten. Aber auch hier ist die SP dagegen und will diskutieren. Kein Wunder also, dass, trotz vielen Zusatz-Sitzungen, die Pendenzenliste des Rates nicht kürzer wird. Befremdend für mich ist, dass zum Teil offen gesagt wird, dass Vorlagen nicht aus inhaltlichen Gründen abgelehnt werden, sondern weil sich eine «falsche» Partei damit Meriten verdienen könnte. Ein Kommentar zu solchem Verhalten erübrigt sich. Auch 2021 wird es dem Rat daher nicht langweilig werden. Mit der Überarbeitung des Energiegesetzes und des Spitalplanungs- und -finanzierungsgesetzes möchte ich nur zwei interessante Gesetzesvorlagen erwähnen, die auch 2021 behandelt werden. Ihnen allen wünsche ich gute Gesundheit, frohe Festtage und einen guten Start ins 2021. Bleiben wir diszipliniert, damit sich unser Leben möglichst bald so weit wie möglich normalisieren kann.

Was nun mit den Abwassergebühren? Wert eines Briefs Neuorganisation der regionalen Abwasserentsorgung KnonauMettmenstetten-Kappel. Am 29. November haben die Stimmbürger von Mettmenstetten dem Anschluss an die ARA Schönau in Cham und dem Rückbau der ARA Knonau mit einem überwältigenden Mehr von über 94 % zugestimmt. Dafür sind Investitionen von 3.3 Mio. Franken vorgesehen, wovon 2.9 Mio. Franken im Budget 2021 der politischen Gemeinde eingestellt worden sind. Das Budget ist an der Gemeindeversammlung vom 7. Dezember mit grossem Mehr angenommen worden. Es mag dem einen oder anderen entgangen sein, dass die notwendigen Investitionen nicht mit Steuermitteln respektive mit dem Eigenkapital der Gemeinde finanziert werden, sondern über die Abwassergebühren. Auf dem Spezialfinanzierungskonto für Abwasser liegen 2.5 Mio. Franken, welche nun nicht mehr gebraucht werden. Die Infrastruktur für unser Abwasser geht in den Besitz des Gewässerschutzverbands Zugersee-Küssnachtersee-Ägerisee (Gvrz) über. Im beleuchtenden Bericht zur Vorlage wird auf Seite 18 vorgerechnet, dass die Gemeinde mit dem Anschluss an die ARA Schönau in Cham einen Gebührengewinn von jährlich 100 000 Franken

«erwirtschaftet». Eigenwirtschaftsbetriebe sind gemäss Gemeindegesetz nach dem Kostendeckungsprinzip zu führen, was insbesondere für die Abwasserbeseitigung und Abfallwirtschaft gilt. Die Gewinnorientierung ist dabei ausdrücklich verboten. Die 2.5 Mio. Franken auf dem Spezialfinanzierungskonto für Abwasser dürfen auch nie in das freie Vermögen der Gemeinde überführt werden, sondern müssen in irgendeiner Form für das Abwasser verbraucht werden. Es ist also höchste Zeit, die Gebühren (zurzeit 60 Franken pro Haushalt, Fr. 1.50 pro m3) deutlich zu senken. Das Gleiche betrifft die Abfallentsorgung: Der Gebührentopf enthält 335 000 Franken. Die Abfallentsorgung ist komplett an einen Dritten, an die Obrist Transport + Recycling AG, Neuenhof, ausgelagert und benötigt dazu keinerlei Infrastruktur. Wozu also Geld anhäufen? Auch hier ist eine Gebührensenkung mehr als angezeigt. Wann hören wir in dieser Angelegenheit etwas vom Gemeinderat? An der Gemeindeversammlung herrschte Schweigen zum Thema. Fairerweise ist festzuhalten, dass die Versammlungsteilnehmer auch nicht danach fragten. Ob es richtig ist, dass man immer erst fragen muss? FDP Mettmenstetten

Affoltern wird Energiestadt Energiestadt werden, «Anzeiger» vom 8. Dezember.

Der Nebel steigt auf ins Oberamt. (Leserbild Albert A. Stahel)

Mit dem Postulat zur «Mobilitätsfinanzierung nach dem Verursacherprinzip» wollte ich aufzeigen lassen, wie die Verkehrsfinanzierung erneuert werden kann, damit sowohl die langfristige Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur gesichert als auch die Erreichung des Klimaziels Netto Null bis 2050 ermöglicht werden kann. Der Regierungsrat unterstützt mein Anliegen und möchte es gerne anpacken. Da aber die SP Diskussion verlangt hat, wird der Rat darüber debattieren müssen. Im ersten Quartal 2021 könnte das Geschäft auf die Traktandenliste kommen.

Der Stadtrat hat beschlossen, dass Affoltern eine Energiestadt werden soll. Der Entscheid fällt drei Jahre, nachdem die Grünen am Chlausmärt die ersten Unterschriften gesammelt haben für ihre Petition, die genau dies angeregt hat. Die Grüne Partei Affoltern begrüsst es, dass der Stadtrat die Verantwortung wahrnehmen will, auch auf Gemeindeebene die Energieeffizienz nachhaltig zu verbessern. Das Tempo der Umsetzung ist leider langsam: Erst 2023 soll das Label Energiestadt erreicht werden. Wenn die jetzige Pandemie-Krise überstanden ist, wird die Senkung des CO2-Ausstosses zuoberst auf der politischen Prioritätenliste stehen müssen.

Die Zeit wird immer knapper, um die Klimaerwärmung noch in einem einigermassen verträglichen Ausmass zu halten. Gerade Länder wie die Schweiz müssen ihren stark überproportionalen Anteil an dieser Entwicklung dringend senken. Dabei sind alle Ebenen der Politik gefordert, auch die Gemeinden. Das Label Energiestadt ist kein Selbstzweck, es ist eine Chance, gemeinsam mit Fachleuten alle Möglichkeiten zur Verbesserung der Energieeffizienz zu finden und Einsparungen vorzunehmen. Der Ausstieg aus der fossilen Energie ist ohnehin unabwendbar. Es ist daher eine sinnvolle Politik, den Kopf nicht in den Sand zu stecken und jetzt Alternativen umzusetzen. Grüne Partei Affoltern

Hand aufs Herz: Wann haben Sie das letzte Mal einen Brief erhalten? Ich meine nicht die Rechnung von Swisscom oder die Aufforderung vom Zahnarzt, man solle doch den nächsten Kontrolltermin vereinbaren. Vielmehr denke ich dabei an einen geschriebenen Gruss von einem lieben Menschen. Ist ein handgeschriebener Brief, eine selbstgebastelte Karte mit einem Gruss oder eine Notiz mit einem ernst gemeinten Kompliment überhaupt noch etwas wert? Was hat mehr Wert? Wenn ich 100 Leuten zu Weihnachten eine identische WhatsApp-Nachricht sende mit einem tanzenden Weihnachtsbaum oder wenn ich zehn individuelle Briefe schreibe an mir nahestehende Menschen? Sicher gibt es ganz verschiedene Meinungen dazu. Einen Moment darüber nachzudenken, ist es aber wert. Haben Sie den Weihnachtsgruss vom letzten Jahr von ihrer besten Freundin noch auf Ihrem Handy, bzw. ist es Ihnen die Zeit wert, diesen Gruss noch einmal zu suchen und zu lesen? Was ist mit dem Brief, welchen Sie von Ihrer Mutter, dem Onkel oder von der Oma vor zwei bis drei Jahren erhalten haben? Vielleicht haben Sie diesen Brief in einer schönen Box aufbewahrt? Vielleicht lesen Sie diesen Brief jedes Jahr wieder durch, weil Sie diese Person vermissen? Vielleicht haben Sie im Moment genug Zeit, um in alten Briefen zu stöbern? Vielleicht war es der letzte Brief dieses geliebten Menschen? Ein handgeschriebener Brief hat etwas sehr Persönliches. Er ist ja auch direkt an Sie adressiert. Oft beginnt der Brief mit: Liebe ... oder Lieber ... Und es wird meistens nachgefragt, wie es Ihnen geht. Für mich hat so ein Brief viel mehr wert als unzählige und unpersönliche «Massen-Nachrichten» per SMS. Gerne verzichte ich dieses Jahr auf einen singenden Schneemann auf Facebook oder eine tanzende Weihnachtsgans per WhatsApp. Dafür freue ich mich riesig auf die mit wackeliger Schrift geschriebene Karte meines Neffen oder den bunt verzierten Brief einer Freundin. Und ja, einen lieben Brief am Samstag per Post zu bekommen, ist mir tausendmal mehr wert als ein frisches Gipfeli am Sonntag zu verspeisen! Monika Schmidli, Bonstetten


Gewerbe

Freitag, 18. Dezember 2020

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Orientteppiche Lebensraum erhalten Serie «Vereinsleben»: Der Naturund Vogelschutzverein Bezirk Affoltern. > Seite 17

Weihnachtsstimmung

Auch ohne begleitenden Anlass sind die Adventsfenster im Bezirk einen Besuch wert. > Seite 20

Holzkunstwerke

Für sein geliebtes Hobby, das Laubsägen, steigt Edwin Rothacher jeden Tag in den Keller. > Seite 27

seit 1988 in Zug . 041 712 09 44

Gleitsichtgläser vom Spezialisten Doctor Eyepoint – Optiker mit Screening

Beispiel einer PV-Anlage auf einem Betriebs-Gebäude. (Bild zvg.)

30% des Angebots sind schon genutzt Projekt Fotovoltaik-Anlage bei Betrieben sehr gut gestartet

Das Angebot der Standortförderung, Unternehmen für nur 150 Franken Abklärungen und Entscheidungshilfen für den Bau einer Fotovoltaik-Anlage zu bieten, kam sehr gut an. Bereits wurden erste Beratungen vereinbart und der dafür geschaffene Budgetposten ist schon zu 30 % genutzt. Um den Betrieben eine Entscheidungshilfe zu geben und ihnen die Abklärungsarbeiten abzunehmen, wird ihnen ein Coaching von der Bedarfsabklärung über die Offerten-Einholung, Prüfung der Offerten bis hin zur Auftragsvergabe der PV-Anlage angeboten. Die Unternehmen bekommen so fachlich kompetente Begleitung und sparen viel Zeit. Die Standortförderung, unterstützt vom Bundesamt für

Energie BFE, übernimmt den Grossteil der Kosten.

Es geht auch ohne eigene Investition Das Angebot richtet sich auch an Besitzer von Immobilien, in denen ein Betrieb eingemietet ist. Ist ein grösseres Dach vorhanden, aber der Betrieb kann oder will nicht selber investieren, dann prüft die Standortförderung die Situation, sucht einen geeigneten Contractor und lässt einen Vorschlag ausarbeiten, der sich für den Betrieb lohnt. Es gibt gute Gründe, sich jetzt für eine Beratung anzumelden. Erstens ist der für die Beratungen reservierte Betrag definiert. Zweitens, wer sich jetzt auf den Weg macht, kann schon im nächsten Sommer vom günstigen Sonnenstrom und von tieferen Energiekosten profitieren. Ein Anruf oder ein Mail an die Geschäftsstelle der Standortförderung

genügt und jemand vom Beraterteam nimmt Kontakt zum Betrieb auf. Die Berater sind neutral und verfolgen kein Verkaufsinteresse. Nach Klärung der Gebäudelage und der potenziellen Jahres-Energieleistung wird die ganzheitliche Grundlagenaufnahme gemacht und eine Bedarfsabklärung (Dach, Stromverbrauch, Budget) vorgenommen. Es folgt die Einladung an zwei Anbieter und Begehung vor Ort. Die Angebote werden überprüft und mit der Bauherrschaft besprochen. Ziel ist in jedem Fall eine Win-winSituation – der Betrieb zahlt weniger für den Strom und die Anlage amortisiert sich in nützlicher Frist. Energieregion Kontakt per Telefon 043 333 55 66 (Geschäftsstelle Standortförderung) oder per E-Mail an info@knonauer-amt.ch. Weitere Infos unter knonauer-amt.ch/energieregion-aktivitaeten.

«Ich möchte keine Gleitsichtbrille, daran gewöhnt man sich nicht», hört man immer wieder. Was ist dran an solchen Geschichten? Dr. med. Dietmar Thumm, Augenarzt und Medizinischer Leiter bei Doctor Eyepoint, erklärt: «Fakt ist, dass es zwar eine Angewöhnungszeit von bis zu sechs Wochen geben kann. Fakt ist aber auch, dass es nur 2 % wirkliche Unverträglichkeit von Gleitsichtgläsern gibt.» «Das ist so. Aus diesem Grunde geben wir allen unseren Kunden eine VerträglichkeitsGarantie», ergänzt CEO Matthias Brozek, der vor mehr als fünf Jahren zusammen mit Dietmar Thumm Doctor Eyepoint – den Optiker mit direktem und hürdenlosem Zugang zum Augenarzt – gegründet hat. Die heutige Technologie ermöglicht es, für jede Person das für sie/ihn geeignete Gleitsichtglas auszumessen und zu produzieren. «Nur wenn wir die genauen Anforderungen an das Auge kennen, können unsere Fachleute auch korrekt beraten. Und das ist nur mit einem vorgängigen Augenscreening möglich», sagt Brozek. Wird beim Screening etwas Auffälliges entdeckt bzw. eine Diagnose gestellt, wird eine zeitgerechte Weiterweisung zum entsprechenden Fachspezialisten organisiert. So garantiert Doctor Eyepoint, dass der Brillenkauf mittelfristig nicht zur bösen Überraschung wird. Ehrlich, bodenständig und zum Fixpreis. Klarheit schafft Doctor Eyepoint auch beim Preis. Egal welche Glaskorrektur nötig ist oder für welches Modell sich der Kunde entscheidet, beim Optiker mit Augenarzt gibt es nur vier Preise. Die Einstärkenbrille gibts für 399 oder 689 Franken, in der «Plus»-Linie;

die Gleitsichtbrille (Mehrstärkenbrille) zu 799 / 1149 Franken. Bis auf Weiteres gibt es beim Kauf von zwei Korrektur-Brillen frei nach Wahl ein weiteres, frei wählbares Modell kostenlos dazu. Egal ob Computerbrillen, Einstärken- oder Gleitsichtbrillen: Die günstigste ist während dieser Aktion immer geschenkt. Da bei Doctor Eyepoint alle Brillen zum Fixpreis angeboten werden, bietet diese Aktion volle Kostentransparenz. Ob zum Beispiel eine komplette Einstärkenbrille für 399 oder eine Gleitsicht-Plus-Brille für 1149 Franken, kann man sich drei perfekte Brillen für alle Lebenslagen gönnen, davon ist die günstigste immer geschenkt. Gerne darf man die Brillen auch unter den Personen im selben Haushalt aufteilen. Die Gesundheit der Kundschaft und der Mitarbeitenden liegt Doctor Eyepoint am Herzen. Darum hält man sich während der Beratung, dem Screening unter augenärztlicher Aufsicht als auch dem Verkauf strikt an alle Richtlinien des BAG. Eyepoint Doctor Eyepoint Filiale Affoltern, Zentrum Oberdorf, Centralweg 6, affoltern@doctoreyepoint.ch.

Zu zwei Korrekturbrillen gibts eine weitere gratis dazu. (Bild zvg.)

Brennerei zum Tröpfli: Spezialitäten aus lokalen Rohstoffen Neue Produkte und tolle Geschenkideen im Laden in Obfelden

Stefan Müller verarbeitet in seiner Brennerei Obst aus dem Säuliamt, Freiamt und Kelleramt. (Bild zvg.)

Die Brennerei zum Tröpfli befindet sich an ihrem neuen Standort an der Dorfstrasse 82 in Obfelden nun bereits in ihrer dritten Saison, nachdem Stefan und Selesia Müller das traditionsreiche Geschäft vor bald drei Jahren übernommen haben. In der neuen Brennerei konnte die Produktionsqualität dank einer dritten, grösseren Holstein-Brennerei und diversen Modernisierungen weiter gesteigert werden. Zu den bestehenden konnten nun etliche zusätzliche lokale Lieferanten hinzugewonnen werden. Das ergibt kurze Transportwege und eine direkte Wertschöpfungskette vom Baum bis in die Flasche. Bis zum heutigen Tag konnten am neuen Standort nun bereits 128 Tonnen lokales Obst für den eigenen Bedarf der Brennerei und 32,5 Tonnen Lohnbrand für Kunden verarbeitet werden. Beim Lohnbrand, wo die von Privatkunden angelieferten Früchte zu ihrem eigenen Schnaps gebrannt werden, wurde das Angebot um weitere Leistungen wie Einmaischen, Lagerung und Weiterverarbeitung erweitert. So können aus dem eigenen Destillat auch Liköre oder Vieille-Produkte hergestellt werden. Wenn gewünscht, werden die edlen

Tropfen auch in Flaschen abgefüllt und mit einer eigenen Etikette versehen – ein wunderbares, sehr persönliches Geschenk aus dem eigenen Garten. Neben dem sehr umfangreichen bestehenden Sortiment an Destillaten, Likören und den Vieille-Produkten hat die Brennerei zum Tröpfli auch verschiedene neue Produkte kreiert. Damit umfasst das Sortiment mittlerweile 43 Produkte. So ist zum Beispiel das Scheller-Tröpfli hinzugekommen, ein Vieille Poire aus Schellerbirnen, die ausschliesslich in unserer Region vorkommen. Neu gibt es im Laden auch einen Bierbrand, einen Holunderlikör oder feine Schnapsnasen zu kaufen. Die Schnapsnasen sind Pralinés in Form einer Nase, gefüllt mit Schnaps der Brennerei zum Tröpfli. Ein feines Geschenk mit einem Schuss Humor und Schnaps. Auch der erste Säuliämtler Single Malt Whisky der Brennerei zum Tröpfli lagert bereits im Barrique-Fass. Da der edle Tropfen aber bis Ende 2022 dort lagern muss, braucht es noch etwas Geduld, bis der exklusive Single Cask Whisky erhältlich sein wird. Dafür gibt es im Tröpfli neu eine eigene Gin-Kollektion, bestehend aus vier Sorten, deren

Geschmacksrichtungen von den vier Jahreszeiten inspiriert sind. Passend dazu gibt es im Laden neun verschiedene Tonics. In einer schönen Holzkiste der Kistenfabrik Merenschwand verpackt, lässt sich die Gin-Kollektion ideal aufbewahren oder verschenken. Wie alle anderen Flaschen auch kann eine leere Flasche im Laden später wieder aufgefüllt werden, wenn sich der Inhalt «verflüchtigt» hat. Dies hat den Vorteil, dass man weniger Glas entsorgen muss und dass die Nachfüllung auch etwas weniger kostet, weil nur der flüssige Inhalt verrechnet wird. Wer auf der Suche nach einem schönen Geschenk ohne Alkohol ist, findet im Laden neben dem grossen Flaschensortiment aus mundgeblasenem Glas auch edle Glaswaren wie Vasen und Kerzenständer. Ebenfalls ist es mit genügender Vorlaufzeit möglich, individuelle Glaswaren nach Wunsch herstellen zu lassen. Brennerei zum Tröpfli

Breite Auswahl an lokalen Brennereiprodukten (Bilder zvg.)

Brennerei zum Tröpfli, Dorfstrasse 82, Obfelden. Der Laden in Obfelden ist jeweils am Dienstag,

am Montag, 21. Dezember, von 13.30 bis 18.30 Uhr,

Mittwoch und Freitag von 13.30 bis 18.30 Uhr

am Donnerstag, 24. Dezember, von 10 bis 16 Uhr und

und am Samstag von 10 bis 16 Uhr durchgehend

am Donnerstag, 31. Dezember, von 10 bis 16 Uhr

geöffnet. Während der Festtage zusätzlich auch

geöffnet.


Januar-Programm 2021 Aufgrund der aktuellen Situation finden im Januar keine Aktivitäten statt. Information zum Februar: Die Vorstellung der Seniorenbühne Zürich, vom 18. Februar 2021, ist abgesagt.

Reformierte Kirchgemeinden im Bezirk Mit dem Telefon und im Internet kommt die reformierte Kirche in der Adventszeit zu Ihnen nach Hause. Telefonischer Adventskalender: Auf der Nummer 032 520 10 82 geht vom 29.11. – 25.12. jeden Tag ein neues inspirierendes «Törli» auf. Lassen Sie sich überraschen! Video-Andachten: Zum Thema «Vier Schritte auf Weihnachten zu» wird auf der Homepage des Pfarrkapitels an jedem Adventssonntag eine Andacht einer Pfarrerin, eines Pfarrers aus dem Säuliamt abrufbar sein. 4. Advent: Pfr. Andreas Fritz, Mettmenstetten, «Ein Schritt zur Krippe» www.ref-saeuliamt.ch

Kloster Kappel a. A. Vom 7. Dezember 2020 bis einschliesslich 7. Januar 2021 schliesst das Kloster Kappel seine Pforten (telefonisch erreichbar). Trotzdem feiern wir täglich um 12.00 Uhr das Mittagsgebet (ausser Sonntag). Gottesdienste: s. Kirchgemeinde Kappel. Die Klosterkirche ist tagsüber geöffnet. Ausstellung: Krippe mit Schwarzenberger Figuren. Beachten Sie den neuen Kerzentisch. www.klosterkappel.ch

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 20. Dezember 9.30 Regionalgottesdienst in Hausen mit Pfrn. Irene Girardet

Ref. Kirche Aeugst Sonntag, 20. Dezember 10.00 Gottesdienst Pfr. Ulrich Harzenmoser Das Orgelkonzert zum 4. Advent darf coronabedingt nur online stattfinden: Infos unter www.kirche-aeugst.ch

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 18. Dezember Weihnachtsweg im Chilepark mit Fotostationen der «minichile» zum Sehen und Hören. Von 17.30 bis 20.00 Uhr ist der Weg an diesem Abend mit Feuer- und Kerzenlicht erhellt. Sonntag, 20. Dezember 10.00 Gottesdienst zum 4. Advent in Zwillikon «Verrückte Weihnachten» Es predigen Advents- und Weihnachtslieder mit Pfrn. B. Bartels 9.30 Uhr Fahrdienst vor der Post und der Kirche Dienstag, 22. Dezember Weihnachtsweg im Chilepark mit Fotostationen der «minichile» zum Sehen und Hören. Von 17.30 bis 20.00 Uhr ist der Weg an diesem Abend mit Feuer- und Kerzenlicht erhellt. Donnerstag, 24. Dezember ab 16.00 Video-Gottesdienst für Jung und Alt Pfr. Th. Müller Link auf www.ref-affoltern.ch 18.00 Gottesdienst-Projektion im Ulmensaal für jene, die über keinen Computer verfügen oder nicht alleine zuhause schauen wollen. Weihnachtsweg im Chilepark bis 2. Januar mit Fotostationen zum Sehen und Hören. Von 17.00 – 19.00 Uhr ist der Weg an diesem Abend mit Feuer- und Kerzenlicht erhellt.

Ref. Kirche Bonstetten Samstag 19. Dezember, 10.00 «Fiire mit de Chliine» in der ref. Kirche Bonstetten. (ohne Znüni) Sonntag, 20. Dezember 10.00 Regional-Gottesdienst zum 4. Advent mit Pfrn. Susanne Sauder und Casey Crosby, Musik. www.kirchebonstetten.ch

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 20. Dezember 9.30 Oberämtler Gottesdienst mit Pfarrerin Irene Girardet

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 20. Dezember 10.00 4. Advent, Regionalgottesdienst in Bonstetten Pfarrerin Susanne Sauder Fahrdienst auf Anfrage bei Franziska Frei (044 761 00 05).

Ref. Kirche Knonau Sonntag, den 20. Dezember Vierter Advent 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Thomas Maurer Sollte die Regierung härtere Coronamassnahmen beschliessen und dieser Gottesdienst nicht stattfinden dürfen, informieren wir Sie darüber auf der Homepage www.kircheknonau.ch

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 20. Dezember 10.00 Uhr Gottesdienst zum 4. Advent «Zeit zum Träumen» mit Pfrn. C. Mehl Musik: Marianne Rutscho In der ref. Kirche Maschwanden Donnerstag, 24. Dezember 17.00 Fiire mit de Chliine mit dem Fiire-Team; diesmal etwas anders; Eltern werden informiert 22.00 Christnacht «Weil Gott in tiefster Nacht erschienen» mit Pfrn. C. Mehl Musik: Marianne Rutscho In der ref. Kirche Maschwanden www.kirche-maschwanden.ch

Ref. Kirche Mettmenstetten Freitag, 18. Dezember Ab 20.00 Nachtsamkeit Meditationsnacht in der Kirche, max. 5 Personen / mit Voranmeldung Sonntag, 20. Dezember 10.00 Gottesdienst zum 4. Advent Pfarrer Andreas Fritz Orgel Daniel Rüegg www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Ottenbach Aktuelle Informationen über die Gottesdienste sind auf der Homepage www.kircheottenbach.ch ersichtlich. Angebot: Alternative zum Weihnachtsgottesdienst War es Ihnen nicht möglich an einem Gottesdienst teilzunehmen oder haben Sie einfach das Bedürfnis nach einem persönlichen Kontakt? Dann melden Sie sich bei Pfarrerin Lilian Gächter, lilian.gaechter@gmx.ch oder Telefon 078 808 10 28. Gerne werde ich mich mit Ihnen in der Kirche zu einer kleinen Besinnung treffen. Im Schein der Osterkerze und der Lichter des Adventskranzes können wir zusammen beten, die Weihnachtsgeschichte lesen, zu Weihnachtsliedern ab CD summen oder tanzen oder einfach miteinander darüber reden, wie Sie die Weihnachtzeit dieses Jahr erleben. Friedenslicht von Bethlehem in der Kirche Ottenbach Das Friedenslicht von Bethlehem brennt in der Kirche Ottenbach vom 21. bis 27. Dezember 2020. Auch am Ende der folgenden Gottesdienste können Sie es mit nach Hause nehmen: Heiligabendgottesdienst, 24. Dezember 2020, 22.00 Uhr und am Weihnachtsmorgen, 25. Dezember 2020, 10.00 Uhr. Sonntag, 20. Dezember 4. Advent 10.00 Regionaler Gottesdienst in Bonstetten. Es wird ein Fahrdienst angeboten. Melden Sie sich bitte bei Käthi Kurtz, Telefon 044 761 23 47 Donnerstag, 24. Dezember 22.00 Heiligabendgottesdienst Pfarrerin Lilian Gächter Mira Luttikhuis Violine Veronica Nulty, Orgel Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl auf 50 Personen beschränkt werden muss. Melden Sie sich bitte für den Gottesdienst bei Hans Peter Stutz an, praesidium@kircheottenbach.ch oder per SMS oder Whatsapp an 079 406 38 21. Merci Freitag, 25. Dezember 10.00 Weihnachtsgottesdienst Pfarrer Jörg Leuthold Jan Müller, Trompete Veronica Nulty, Orgel Donnerstag, 31. Dezember 17.00 Ökumenischer Silvestergottesdienst Pfarrerin Lilian Gächter Pastoralassistentin Linda Cantero Jan Müller, Trompete Veronica Nulty, Orgel Der Stationenweg für Kinder kann bis und mit dem 6. Januar 2021 während der Öffnungszeiten in der Kirche bestaunt werden. www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Obfelden

Ref. Kirche Rifferswil

Sonntag, 20. Dezember 17.00 «Stille Stunde» − Musikgottesdienst mit Pfrn. Eva Eiderbrant, Margrit Stutz und Donata Walser (Querflöte) und Erich Eder (Orgel) Das Friedenslicht befindet sich ab dann in der Kirche und kann abgeholt werden.

Sonntag, 20. Dezember 9.30 Regional-Gottesdienst zum 4. Advent in Hausen a. A. Heiligabend, 24. Dezember 17.00 Heilig-Abend-Feier für Familien und alle Generationen in der Kirche Rifferswil 22.30 Christnachtfeier für Alt und Jung in der Kirche Rifferswil Wir bitten für die Feiern an Heiligabend um vorherige Anmeldung beim Pfarramt, damit die Coronaregeln eingehalten werden können und die Plätze gesichert sind. Weihnachten, 25. Dezember 10.00 Weihnachtsfest-Gottesdienst mit Abendmahl www.kircherifferswil.ch

Mittwoch, 23. Dezember 14.00 Digitaler Seniorennachmittag, Anleitung auf der Website Sie können jeden Tag im digitalen Adventskalender auf unserer Website das Türchen anklicken und einen kleinen Film mit einer Adventsbotschaft ansehen. www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Kath. Kirche Hausen a. A.

Samstag, 19. Dezember 17.00 Kirche Stallikon, das Weihnachtskonzert fällt aus, ist aber ab dem 20. Dez. ca. 17.00 Uhr auf unserem YouTube-Kanal zu sehen. Zhanel Messaadi, Orgel / Gunta Abele, Cello Sonntag, 20. Dezember 10.00 Kirche Wettswil, Versöhnungs-Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Das Friedenslicht aus Bethlehem steht für Euch zum Abholen bereit. Wenn möglich eigene Laterne / Windlicht / Kerze mitbringen. Es stehen aber auch Laternen (zum Ausleihen) und Kerzen zum Mitnehmen bereit. www.friedenslicht.ch Licht und Stille, Kirche Stallikon offene Kirche und Kerzenlicht: 29. Nov. bis 6. Jan. jeweils Sonntag, Mittwoch und Freitag von 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr Bitte melden Sie sich an – für folgende Gottesdienste in Stallikon – (telefonisch im Sekretariat oder via Homepage):

Wir freuen uns, mit Euch wieder folgende Gottesdienste zu feiern: Samstag, 19. Dezember 17.00 Eucharistiefeier mit Pater Edwin Gwerder von Immensee Sonntag, 20. Dezember 11.00 Kein Gottesdienst 17.00 Familiengottesdienst Donnerstag, 24. Dezember, Heiligabend 17.30 Krippenspiel mit Gottesdienst (aufgrund der grossen Nachfrage können wir keine Anmeldungen mehr entgegennehmen) 23.15 Mitternachtsmesse mit Matthias, musikalisch begleitet von Anette Bodenhöfer, Corinna Meienberg und Rolande Ziegler Freitag, 25. Dezember, Weihnachten 11.00 Wortgottesfeier mit Matthias, musikalisch begleitet von Anette Bodenhöfer und Mira Luttikhuis Samstag, 26. Dezember 17.00 Eucharistiefeier mit Pater Ben Kentchimon, musikalisch begleitet von Anette Bodenhöfer und Rägle Brawand Wir laden Euch herzlich ein, den Adventsweg in unserer Kirche zu begehen. Jede Adventswoche kommt eine neue Überraschung zum Mitnehmen dazu. Im oberen Foyer haben wir zudem den Raum der Stille zum Besinnen eingerichtet. Wir freuen uns auf Euch. Aufgrund der aktuellen Situation mit 50 Gottesdienstbesuchern bitten wir Euch, wenn möglich, Euch für die jeweiligen Gottesdienste in der Adventszeit anzumelden. Per Mail auf sekretariat@kath-hausen.ch, per Telefon mit der Nummer 044 764 00 11 oder schriftlich an die Bifangstrasse 4, 8915 Hausen. www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Openair-Gottesdienste, 24. Dezember 16.00 oder 17.30 Pilgerweg Stallikon, nur begrenzte Platzzahl verfügbar, Anmeldeschluss Dienstag, 22. Dez., Maskenempfehlung www.kirche-stallikon-wettswil.ch

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 19. Dezember 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 20. Dezember 9.00 Eucharistiefeier 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten 19.00 Santa Messa Weihnachtsgottesdienste: siehe Anzeiger vom Mittwoch, 23. Dezember www.kath-affoltern.ch


Vermischtes

Freitag, 18. Dezember 2020

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Engagiert für die Natur Serie «Vereinsleben»: Natur- und Vogelschutzverein Bezirk Affoltern Das Ziel des Natur- und Vogelschutzvereins Bezirk Affoltern (Nvba) ist der Erhalt einer intakten, vielfältigen Natur als Lebensraum für Tiere und Pflanzen und als Lebensgrundlage für uns Menschen. Mit sehr begehrten Exkursionen, Vorträgen oder Kursen will er die Bevölkerung dafür sensibilisieren.

oder das Pflanzen von Hecken angepackt. Das neuste Projekt ist ein Feld, auf dem im letzten Spätsommer noch Mais geerntet wurde. «BirdLife Zürich hat uns dieses neue Biodiversitätsprojekt vermittelt und wir arbeiten beratend und fachlich mit dem Grundstückbesitzer zusammen. Jetzt sind bereits erste Sträucher gepflanzt. Ein weiteres gefreutes Vorhaben», so Keller. Solcherart hat der Nvba im Bezirk Affoltern schon zur Entstehung von einer ganzen Reihe wertvoller Lebensräume beigetragen, welche nun in regelmässigen Abständen durch Mitglieder oder Externe gepflegt werden. Ausserdem besitzt der Verein auch eigene Grundstücke, die er dank Legaten und eigenem Vermögen erwerben konnte und damit sicher sein kann, dass diese Grundstücke auch in Zukunft naturverträglich genutzt und gepflegt werden. Als Fazit kann somit gesagt werden: «Mit unserer Vereinsarbeit soll den Menschen die Natur vertraut gemacht und ihre Freude an Tieren und Pflanzen geweckt werden. Denn nur wer die Natur kennt und schätzt, wird ihr auch Sorge tragen.»

Von nepita Santiago Von der Musik herkommend, waren die Vogelstimmen für sie immer schon interessant. Und so kam es, dass Heide Keller im 2011 beim Nvba einen ornithologischen Grundkurs besuchte. Als sie kurz danach angefragt wurde, ob sie das damals verwaiste Präsidium übernehmen wolle, schlug sie ein. Keller lebt mit ihrer Familie schon seit über dreissig Jahren im Säuliamt, hat hier ihre Kinder grossgezogen aber als Musikpädagogin stets auswärts gearbeitet. So sah sie in einer Vereinstätigkeit eine gute Möglichkeit, sich aufs Alter hin vertiefter mit der Gegend zu verbinden und sich zu engagieren. Eines der ersten Projekte, das unter ihrer Präsidentschaft angepackt wurde, war es, das Gelände rund ums Vereinslokal in Affoltern, von einem gewöhnlichen in einen Vorzeigegarten zu verwandeln. «Wir fuhren grosses Geschütz auf», erzählt Heide Keller voller Freude und zeigt Bilder von den Arbeiten. «Humus wurde abgetragen, Hecken wurden mit einheimischen Sträuchern aufgelockert, Steinmauern und Strukturen für Reptilien wurden gesetzt, ein riesiges Bienenhotel entstand, etc. Heute blüht es auf den neu entstandenen Magerflächen wunderbar.» Aber im Verein werde nicht nur

Nvba-Präsidentin Heide Keller in ihrem vielfältigen Naturgarten. (Bild Nepita Santiago) gekrampft, sondern das Gesellige sei genauso wichtig, betont Keller. Und noch etwas betont sie: «Wir haben einen ganz tollen und engagierten Vorstand und viele ebenso engagierte Mitglieder.» An den Vereinsanlässen sind aber längst nicht nur Mitglieder willkommen. «Wir möchten alle Menschen für die Notwendigkeit der Biodiversität sensibilisieren, darauf ist auch unser Jahresprogramm ausgerichtet. So organisieren wir Exkursionen mit fachkundigen Ornithologen, Kurse, Filmvorführungen oder Vorträge.» Gerade der ornithologische und der botanische Grundkurs, die

alternierend alle zwei Jahre stattfinden, seien jeweils sofort ausgebucht. Oder es finden Familienanlässe statt, wo Alt und Jung gemeinsam ein Vogel- oder Maienkäferhaus, ein Bienenhotel oder eine Nisthilfe bauen können. «Da wird jeweils geschafft und gewerkt. Das macht richtig Freude», so Heide Keller.

Kath. Kirche Bonstetten

Kath. Kirche Mettmenstetten

Heilsarmee Affoltern a. A.

Samstag 19. Dezember 10.00 Fiire mit de Chliine, ref. Kirche Bonstetten 18.00 Vorabendmesse 19.30 S. Messa in lingua Italiana Sonntag, 20. Dezember – 4. Adventssonntag 9.00 Beichtgelegenheit im 2. OG 10.00 Hl. Messe Gedächtnis: Martha & Johann Gulotti Dienstag, 22. Dezember 19.30 Hl. Messe, anschl. «Laudemus» Donnerstag, 24. Dezember – Heiligabend 16.00 Familiengottesdienst mit Krippenspiel 21.00 Erste Christmette, Vocalquartett 23.00 Zweite Christmette Freitag, 25. Dezember – Weihnachten 8.00 Erste Weihnachtsmesse 10.00 Zweite Weihnachtsmesse Anmeldungen zu Gottesdiensten über Weihnachten am 24. & 25. Dez. Da Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen verboten sind, bitten wir Sie, sich für die Gottesdienste über Weihnachten im Sekretariat bis Vormittag, 23. Dez. telefonisch: 044 700 00 11 oder per E-Mail: sekretariat@kath-bonstetten.ch anzumelden.

Sonntag, 20. Dezember 9.30 Wortgottesdienst mit Diakon Urs Laenzlinger Orgel: A. Bozzola HEILIGABEND UND WEIHNACHTEN werden Familien-Weihnachtsfeiern und Eucharistiefeiern zusätzlich auch noch in den Saal übertragen. Donnerstag, 24. Dezember 15.00 Familien-Weihnachts-Feier und 17.00 Familien-Weihnachts-Feier, Religionspädagogin Silvana Bartels, Sandra Hanke Orgel: A. Bozzola 23.15 Eucharistiefeier mit Pfr. Luzius Huber Musikalische Umrahmung: AlpPan Duo Kurt Ott und Käthi Kaufmann Freitag, 25. Dezember 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. Luzius Huber Musikalische Umrahmung: Orgel Anette Bodenhöfer und an der Violine Mira Luttikhuis

Biodiversität fördern Der Verein zählt rund 300 Mitglieder. Etwa 50 davon arbeiten aktiv mit. Die «Spyrengruppe» etwa betreue die Mauersegler, indem sie neue künstliche

ANZEIGEN

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 20. Dezember 10.30 Eucharistiefeier Weihnachtsgottesdienste: siehe Anzeiger vom Mittwoch, 23. Dezember www.kath-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A. Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 20. Dezember 2020 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm www.pfimiaffoltern.ch

Evang.-methodistische Kirche Affoltern a. A. Sonntag, 20. Dezember 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann) mit Abendmahl; Brass Band; EMKidz

Wiesenstrasse 10

Alle Veranstaltungen mit vorgeschriebenem Schutzkonzept Sonntag, 20. Dezember 16.30 Korps-Weihnachtsfest Bei der Waldhütte Ettenberg in Birmensdorf Montag, 21. Dezember – Mittwoch, 23. Dezember Topfkollekte in Zürich www.affoltern.heilsarmee.ch

Chrischona Affoltern am Albis Kirche mit Nähe Alte Obfelderstrasse 24 Sonntag, 20. Dezember 10.00 Gottesdienst im Livestream David Ruprecht Mehr unter www.sunntig.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.15 Online Klassenzeit 11.30 Abendmahlsversammlung in der Kirche Informationen über weitere Veranstaltungen siehe: www.hlt-bonstetten.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 20. Dezember 10.30 Gottesdienst mit vorgängiger Anmeldung Thema: Die Enthüllung eines Geheimnisses, Römer 16, 25-27 Hort / Sonntagsschulen / Unterricht www.etg-mettmenstetten.ch

Bruthöhlen schafft und Buch über die Bestände und Bruterfolge im Bezirk führt. Auch Nisthilfen für Höhlenbrüter wie Trauerschnäpper, Wendehals oder den Gartenrotschwanz werden von Vereinsmitgliedern geschaffen und unterhalten. Aber das allein sei zu wenig: «Wenn man Vögel schützen will, muss man die Biodiversität fördern», ist Keller überzeugt. So werden in diesem Sinne von den Vereinsmitgliedern auch ganz praktische Naturschutzarbeiten wie die Pflege von Biotopen, Hecken und Waldrändern, das Ausstechen von Neophyten,

Weitere Infos unter www.nvba.ch.

Serie Vereinsleben Vereine sind ein Kitt der Gesellschaft. Hier begegnen sich Menschen, die sich sonst vielleicht nicht begegnen würden, und hier finden Neuzugezogene Anschluss ans Dorf- oder Stadtleben. Der «Anzeiger» besucht in loser Folge Vereine im Säuliamt. (san)


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Veranstaltungen

Freitag, 18. Dezember 2020

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Verständnis für Veranstaltungs-Shutdown Wie das Affoltemer Kellertheater LaMarotte die Krisenzeit überbrückt und für den Frühling plant Mehraufwand und Minderertrag – das «LaMarotte» in Affoltern leidet unter der Coronakrise, geniesst aber auch ganz viel Unterstützung von verschiedenen Seiten. Vor dem 20. Geburtstag gilt es nun, die mageren Zeiten zu überbrücken. von Thomas sTöckli Keine öffentlichen Veranstaltungen, mindestens bis zum 22. Januar. Der Veranstaltungs-Shutdown trifft auch das Kellertheater LaMarotte in Affoltern. Bei aller Betroffenheit zeigt Geschäftsführerin Isabelle Schaetti volles Verständnis für die Massnahme: «Angesichts der Hilferufe der Spitäler vom Wochenende ist das richtig», sagt sie. «Wir müssen jetzt alle am gleichen Strick ziehen, wir müssen die Kontakte reduzieren und da stehen wir voll und ganz dahinter.» Den eigenen Theaterkeller hat der Verein schon länger geschlossen, da sich in den begrenzten Räumlichkeiten die Sicherheitsvorgaben nicht adäquat umsetzen liessen. Und so ging «LaMarotte» im Herbstsemester auf Tournee durchs Säuliamt, gastierte mit seinen Kulturveranstaltungen mal hier im Gemeindesaal und mal dort in der Kirche – und spürte dabei überall ganz viel Herzlichkeit und Entgegenkommen. Nicht nur von Kirchgemeinden, Kulturvereinen und -kommissionen, auch Erika und André Ruchti, Vermieter-Ehepaar des Kellertheaters am Centralweg, zeigten sich äusserst kulant: Sie verzichteten im Frühling zunächst auf zwei Monatsmieten und erliessen später nochmals deren drei. Weiter zeigten sich Mitglieder äusserst grosszügig beim Aufrunden ihres

Jahresbeitrags und auch von dritter Seite seien Spenden gekommen – auch grössere Beträge –, vielfach verbunden mit ermutigenden Durchhalteparolen.

zu Hause abwaschen sollen. Angesichts des nun verhängten VeranstaltungsShutdowns kann man das Glas aber auch als «Andenken» an ein mühsames Jahr sehen. An eine Krise, welche die Kulturszene – und insbesondere freischaffende Künstler und private Institutionen – besonders hart getroffen hat.

Mit einem Trinkglas unterstützen Natürlich verursacht eine Saison auf Tour Mehraufwand. Miete für Lokalitäten, Infrastruktur und Technik ... «Wir rechnen mit Mehrkosten von 15 000 Franken», so Isabelle Schaetti. Gleichzeitig brachen die Einnahmen weg: 16 000 Franken weniger Kollekten, 10 000 Franken weniger Eintritte und 30 000 Franken weniger durch den Wegfall oder die Reduktion des GastronomieAngebots. «Der Einbruch ist dermassen massiv, dass wir neue Ideen brauchten», so Isabelle Schaetti. Eine solche Idee war das «GeisterEntenrennen» – eine Durchführung des beliebten Familienanlasses am Jonenbach ohne Publikum. 6500 Franken kamen allein dadurch zusammen», freut sich die «Marotte»-Geschäftsführerin, «so viel wie noch nie!» Der Zustupf ist sehr willkommen, denn die Reserven sinken rasant. Es gilt, die Zeit zu überbrücken, bis die zugesicherten Bundesgelder fliessen – der Betrag steht noch nicht fest – und sich die Lage normalisiert. «Nächstes Jahr feiern wir das 20Jahre-Jubiläum», sagt Isabelle Schaetti. «Und so kurz vor dem Geburtstag wollen wir nicht die Segel streichen!» Eine weitere Einnahmequelle sollen nun Trinkgläser mit dem «LaMarotte»Logo und einem Rettungsring sein. Für 15 Franken kann man sie auf der Vereins-Webseite bestellen, im Sechserpack ist eines gratis. Und: «Bestellungen im Bezirk bringen wir persönlich vorbei», verspricht Isabelle Schaetti. Als weiteres Plus hätten die Gläser dazu

Freiluft-Anlässe im Frühling

Rettungsring fürs «LaMarotte»: Der Verkauf dieser Gläser soll helfen, das Kellertheater in Affoltern zu retten. Isabelle Schaetti hat eine ganze Menge davon auf Lager (Schachteln im Hintergrund). (Bild Thomas Stöckli) beitragen sollen, die Materialschlacht auf der Tour zu reduzieren. So hätten

die Veranstaltungsbesucher das Glas immer wieder mitbringen und jeweils

Bis Januar war die Tournee durchs Säuliamt geplant. Bis zum 22. Januar werden Veranstaltungen nach den landesweiten Restriktionen sicher nicht möglich sein. Und was dann? Die Zusammenarbeit mit der Chrischona für den Jazz-Donnerstag soll verlängert werden. Und sobald es Frühling und etwas wärmer wird, will «LaMarotte» vermehrt auf Openair-Anlässe setzen. Anbieten würde sich das Areal der Leuthard Immobilien AG an der Lagerstrasse in Affoltern. «Das hat Charme und im Industriequartier würden wir auch niemanden stören», so Isabelle Schaetti. Für die technisch anspruchsvolleren Anlässe bleibe man aber auf Gemeindesäle angewiesen. Was sich definitiv bewährt hat, sind Diskussionen vor Online-Publikum, wie im Mai und Anfang Dezember zum Thema Energiewende. «Statt 30 Leute bei uns können es sich so 400 oder 500 Leute anhören.» Und so soll die Diskussion am 10. Februar weitergehen. Vorgesehen ist zudem am 21. April eine Würdigung des «Echo der Zeit» zu dessen 75-jährigem Bestehen – mit Rückblicken, Casper Selg, der die politische Hintergrundsendung über drei Jahrzehnte lang mitgeprägt hat und dem aktuellen Aushängeschild Nicoletta Cimmino. «Das wird auch für ein breiteres Publikum interessant sein», so die «Marotte»-Geschäftsführerin.

Weihnachtsweg im Chilepark Affoltern Familiengottesdienst zu Weihnachten im Livestream In der Pfarrei Sankt Mauritius im Unteramt wird in diesem Jahr der weihnachtliche Familiengottesdienst über einen Livestream stattfinden. Einen grossen Teil macht traditionell das von Kindern dargebotene Krippenspiel aus. Auf dieses muss man trotz Pandemie nicht verzichten. Via YouTube-Kanal «Sankt Mauritius Unteramt» oder www.kath.ch/ bonstetten kann man am 24. Dezember um 16 Uhr live miterleben, wie die titelgebende Familie Huber ein ganz und gar nicht idyllisches Weihnachtsfest erlebt. Vorausgesetzt, dass Gottesdienste bis 50

Gruppenbild vom Krippenspiel 2019. (Archivbild Martin Bieri) Personen zugelassen bleiben, wird das Krippenspiel mit lückenlosem Schutz-

konzept live gefeiert und ausgestrahlt. Michał Bursztyn, Pastoralassistent

Segen fürs Haus und für Kinder in Not Die Szenen der Weihnachtsgeschichte erzielen eine intensive Wirkung auf die Betrachter. (Bild zvg.)

Bis am 2. Januar laden Fotostationen mit Szenen der Weihnachtsgeschichte im Chilepark der Reformierten Kirche Affoltern zum Spaziergang ein. Eigentlich hätte am vergangenen Samstag die traditionelle Waldweihnacht der Kirchgemeinde Affoltern stattfinden sollen. Doch auch hier galt es einmal mehr, Gewohntes loszulassen und mit Mut und Kreativität neue Formen auszuprobieren. Inspiriert durch die gelungene und beeindruckende Ausstellung «Corona und ich» entschied sich das Vorbereitungsteam, im Chilepark einen Weihnachtsweg zu gestalten. Auf dem Weihnachtsweg sind auf grossen Plakaten Szenen der Weihnachtsgeschichte zu entdecken, dargestellt von den 2.-Klasskindern der «Minichile». Da begegnen einem Soldaten, Hirten und Könige, eine fröhliche Engelschar, ein Wirt und natürlich auch Maria und Josef mit ihrem Esel. Die kunstvoll inszenierten Bilder berühren

auf ganz besondere Art und Weise und wenn man die Kinder dann auch zusätzlich erzählen hört und ein Weihnachtslied ertönt, wird das Erlebnis noch eindrücklicher. Diese Audiodatei kann vor Ort über den an jeder Station angegebenen QR-Code oder über die Kirchenhomepage abgespielt werden. Es lohnt sich also, das Smartphone dabeizuhaben. Wer kennt es nicht, das Bild im Stall?! Die Szene wird durch die fast lebensgrossen, ausgeschnittenen Fotofiguren dargestellt und hat eine intensive Wirkung. Sich hinsetzen, staunen und die ausdrucksstarken Gesichter der Kinder in Ruhe betrachten, lohnt sich. Die Kirche ist täglich von 9 bis 20 Uhr geöffnet und erhellt. Ref. Kirche Affoltern Weihnachtsweg bis 2. Januar im Chilepark der Reformierten Kirche Affoltern. An diesen drei Abenden ist der Weihnachtsweg zusätzlich mit

Am Sonntag, 10. Januar, sind die kleinen und grossen Könige der katholischen Pfarrei in Affoltern wieder in den Strassen von Aeugst, Zwillikon, Hedingen, Obfelden, Ottenbach und Affoltern unterwegs – diesmal ohne Gesang. Mit dem Kreidezeichen «20*C+M+B+21» bringen die Mädchen und Jungen in der Nachfolge der Heiligen Drei Könige den Segen «Christus segne dieses Haus» zu den Menschen, sammeln kontaktlos für benachteiligte Kinder in aller Welt und werden damit selbst zu einem wahren Segen. Die Gruppen werden vom Religionspädagogen Tomas Villagomez Vega und Jugendarbeiter Gaspare Marino begleitet, die auf die Einhaltung der Hygieneregeln und Schutzmassnahmen achten. Eines ist Tomas Villagomez überzeugt: «Die Sternsinger werden die frohe Botschaft zu den Menschen bringen – vielleicht auf neuen Wegen, aber dafür heller denn je.»

Sternsinger-Besuche am Sonntag, 10. Januar,

Feuer- und Kerzenlicht erhellt (bei sehr schlechtem Wetter brennen die Kerzen nicht): Freitag, 18. Dezember, von 17.30 bis 20 Uhr, Dienstag, 22. Dezember, von 17.30 bis 20 Uhr, Heiligabend, 24. Dezember, 17 bis 19 Uhr. www.refkircheaffoltern.ch.

weit» heisst das Leitwort der 63. Aktion Dreikönigssingen. 1959 wurde die Aktion erstmals gestartet. Inzwischen ist das Dreikönigssingen die weltweit grösste Solidaritätsaktion, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren. «Missio», ein internationales, katholisches Missionswerk setzt die Beträge, die durch die Aktion eingenommen werden, in elf Caritas-Tageszentren in unterschiedlichen Städten der Ukraine sowie das «Haus der Barmherzigkeit» für Mädchen aus schwierigen familiären Situationen ein. Und für die Kinder in den Armutsregionen dieser Welt sind die Sternsinger-Spenden ein wichtiger Beitrag zur Entschärfung ihrer noch prekärer gewordenen Lebensbedingungen. Ein umfassendes Schutzkonzept, das von «Missio» erarbeitet wurde und konsequent eingehalten wird, ermöglicht einen Besuch auch in dieser schwierigen Zeit. Pfarrei St. Josef und St. Antonius, Affoltern und Obfelden, Claudia Bruckner, Katechetin

Für Kinder spenden «Segen bringen, Segen sein. Kindern Halt geben – in der Ukraine und welt-

zwischen 12.30 und 16 Uhr. Anmeldung erforderlich bis 23. Dezember unter www.kath-affoltern.ch, bei den Ausgängen der Kirche oder per E-Mail an sekretariat.affoltern@kath-affoltern.ch.

Luca Noah gehört zu den «Königen», die den Haussegen vorbeibringen und Spenden sammeln. (Bild zvg.)

AGENDA Ohne «Agenda» Die Zahl der positiv auf Corona getesteten Personen ist zuletzt wieder angestiegen. Zum Schutz der Bevölkerung hat der Bundesrat strenge Massnahmen beschlossen. Dazu gehört ein weitgehendes Verbot von öffentlichen Veranstaltungen. Aus diesem Grund verzichtet der «Anzeiger» bis auf weiteres auf die Agenda-Seite. (red.)


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Veranstaltungen

Freitag, 18. Dezember 2020

Für alle oder nur die Dorfbewohner? Adventsfenster in Ottenbach, Maschwanden und Hausen Die Meinungen, ob Adventsfenster so kommuniziert werden sollen, dass Dorfgrenzen überschreitende Besuche geduldet, geschätzt oder abgelehnt werden, gehen weit auseinander. In Ottenbach freut man sich über breite Aufmerksamkeit, in Maschwanden will man vor den Adventsfenstern unter sich bleiben. von Regula ZellwegeR «Auf Treffen in der warmen Stube müssen die Gastgeber dieses Jahr verzichten. Die meisten werden auch auf den Ausschank von Getränken und Knabbereien verzichten», erklärte Heiner Tschopp, Präsident Verein Kultur Ottenbach. Eine Ausnahme machte Susanna Forster. Am 13. Dezember stand ein Tisch im Freien vor ihrem B&B «Altes Schloss» an der Lanzenstrasse bereit, mit Blick auf vier ansprechend gestaltete Fenster. Besucher erhielten hier Glühwein oder Weihnachtstee sowie ostfriesisches Weihnachtsbrot, Chräbeli und Mailänderli. Die gestaffelt erschienenen Besucher trugen Masken und hielten grossen Abstand ein. Susanne Forster ist von Herzen Gastgeberin, das spürte man auch an diesem Dezemberabend.

«Schloss» in Ottenbach Wer in Ottenbach nach einem Schloss mit Türmen und Zinnen sucht, wird enttäuscht sein. «Altes Schloss» heisst das Haus von Susanna Forster. Sie weiss nicht genau, weshalb ihr Zuhause

Susanna Forster betreibt ein B&B in Ottenbach und war auch am 13. Dezember zur Eröffnung ihres Adventsfensters an der Lanzenstrasse eine herzliche Gastgeberin.

Wer abends durch Maschwanden spaziert, kann Adventsfenster entdecken. Nummer 3 wurde von der Bibliothek gestaltet. (Bilder Regula Zellweger)

Schloss genannt wird – vielleicht im Zusammenhang mit dem Schloss in Knonau oder gar Schloss Hallwil? Das «Alte Schloss» wurde 1750 erbaut und steht am südwestlichen Rand der Gemeinde Ottenbach. Es wurde früher als Herberge genutzt, wenn Reisende auf der NordSüd-Achse eine Unterkunft brauchten. Im Laufe der Zeit wurde das Flarzhaus in drei Teile aufgeteilt und von Familien bewohnt. Das Haus wirkt völlig unspektakulär und man vermutet beim Wandern oder Velofahren von Obfelden nach Bremgarten kaum, dass hier drei wunderschöne Gästezimmer für Gäste aus aller Welt eingerichtet wurden. In Ottenbach wird nicht täglich ein neues Adventsfenster geöffnet. 2014 drohte der Brauch sogar einzuschlafen. Heiner Tschopp erzählt: «Der Kulturverein hat dann entschieden, nicht mehr an jedem Abend im Advent ein Fenster zu öffnen und auch Institutio-

Dieses Jahr hängen fröhliche Fische an der Tanne, gestaltet aus alten MusikCDs», erzählt Heiner Tschopp begeistert. Auf dem Plan zu den Ottenbacher Adventsfenstern unter www.kulturottenbach.ch findet man Ort, Datum und Zeit der Eröffnungen der einzelnen Fenster.

Maschwandern, für Maschwander›, um die Fenster coronakonform betreiben zu können.» Man kann abends durchs Dorf spazieren und entdeckt geschmückte, beleuchtete Fenster, beispielsweise bei der Bibliothek. Die dekorierten Fenster leuchten von 17 bis 21 Uhr, ab Fenstereröffnung bis zum 31. Dezember.

Abendspaziergang in Maschwanden

In Hausen auch morgens

In Maschwanden stehen die Adventsfenster unter dem Patronat des Frauenvereins. «Wir laden alle herzlich dazu ein, die warmen Stuben zu verlassen, einen Abendspaziergang zu machen und die Adventsfenster anzusehen; etwas, das auch in Corona-Zeiten möglich ist.» So steht es auf dem Flyer, der an die Dorfbewohner verteilt wurde, der aber bewusst nicht online publiziert ist. Silvia Bachmann vom Frauenverein teilt mit: «Dieses Jahr gilt nun das Motto ‹Von

In Hausen wird traditionsgemäss auch dieses Jahr jeden Abend um 18 Uhr ein liebevoll geschmücktes Fenster geöffnet. Bereits geöffnete Fenster leuchten von 17 bis 22 Uhr und morgens von 6 bis 8 Uhr. Informationen findet man auf der Webseite der reformierten Kirche www.ref-hausen.ch.

nen zuzulassen. Seitdem melden sich jedes Jahr zwischen 16 und 18 Private oder Institutionen für die Gestaltung eines Adventsfensters. Auch Neuzuzüger haben schon die Gelegenheit wahrgenommen, um sich so den Besuchern vorzustellen.»

Christbaum auf dem Dorfplatz «Am meisten beeindruckt hat mich die Krippe beim Christbaum auf dem Dorfplatz, welche vor zwei Jahren zum ersten Mal aufgestellt wurde. Die Figuren wurden aus Petflaschen gebastelt und kommen wunderbar daher. Die Befürchtungen, dass die Krippe durch Vandalen beschädigt werden könnte, sind glücklicherweise nicht eingetroffen. Nur einmal kam der niedliche Esel weg. Die Christbaumbeschmückung wurde, wie seit vielen Jahren, durch Schüler der Primarschule Ottenbach gebastelt.

Es folgt am Mittwoch ein letzter Bericht zu den Ämtler Adventsfenstern.

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GEWERBEZEITUNG Bezirk Affoltern K M U - U N D G E W E R B E V E R B A N D B E Z I R K A F F O LT E R N w w w. g e w e r b e v e r b a n d - a f f o l t e r n . c h

18. Dezember 2020

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Sicher ist, dass nichts sicher ist Seit geraumer Zeit erleben wir einen wahren Statistik-Hype. Was deren Glaubwürdigkeit und Bezug zur Realität angeht, scheiden sich die Geister. Kein Wunder, denn die Wirklichkeit, die durch die Statistik abgebildet werden soll, und die Statistik selbst sind komplex und können nur schwer verstanden werden. Sicher ist, dass Statistik gegenwärtig unglaublich oft eingesetzt wird, genauso, dass dabei nichts sicher ist. Viele Menschen stehen Statistiken skeptisch gegenüber. Meist sind diese für den Normalbürger nämlich nicht lesbar und können folglich dessen Wunsch nach eindeutigen, klaren und sicheren Aussagen, nach denen das eigene Handeln ausgerichtet werden kann, oft schlicht nicht nachkommen. In der Statistik «geht es oft um Wahrscheinlichkeiten, Szenarien und vereinfachende Modelle. Damit umzugehen ist für Laien und für Experten nicht immer einfach», lässt sich so auch im Informationsmagazin «ValeurS» des Bundesamtes für Statistik über Statistik und Modelle nachlesen. Statistik nimmt Wahrscheinlichkeiten an, zeigt nicht Gewissheiten

Einer von Tausend – wie viel ist das in Prozent? Dies erinnert an die Metapher von den beiden Wanderern, welche in einer eisigen Nacht am wärmenden Feuer sitzen, welches allerdings mehr und mehr auszugehen droht. Sie beschliessen, dass der eine errechnet, ob Glut und Flammen noch bis zum Sonnenaufgang

halten könnten, während der andere sich überlegt, wie man die Bewahrung des Feuers solange als möglich hinhalten könnte. Keiner der beiden aber hat je in seinem Leben Holz gehackt, weshalb sie schon bald erbärmlich frierend am erloschenen Feuer sitzen… Noch eine Kostprobe, die aufzeigt, wie unverstanden Statistikzahlen zuweilen sind: Einer von tausend – wie viel ist das in Prozent? Diese scheinbar einfache Frage, welche die Risikoforschung einer grossen Zahl von Menschen gestellt hat, konnten gerade einmal 46 Prozent der Befragten richtig beantworten. Einer von tausend entspricht 0,1 Prozent. Klar. Sie und ich mögen das wissen, aber mehr als die Hälfte lag daneben. Manche zuckten mit den Schultern, manche vermuteten, eine Person gleich ein Prozent. Und manche boten sogar zehn Prozent. Das zeigt, wie selbst vermeintlich simple Statistiken, Grafiken und Hochrechnungen mehr Unruhe stiften, als aufklären können. Die Statistik mag uns Methoden in die Hand geben, um Vorurteile kritischer zu beleuchten und die Wahrscheinlichkeit scheinbaren Wissens zu beurteilen. Allerdings muss sie mit Verantwortungsbewusstsein und Sorgfalt verwendet werden. Wir meinen, es ist höchste Zeit, darüber zukunftsgerichtet nach-

Die Scharfmacher

Klar, es gibt Statistiken, die auf realen Zahlen basieren und ent-

sprechend auch höchst dienlich sein können. Der Hang aber, bald alles und jedes mit einer Statistik untermauern zu wollen, ist beispiellos gross geworden. So basieren zahlreiche Statistiken auf Umfrageergebnissen sowie Stichproben, die folglich lediglich eine Auswahl einer Grundgesamtheit berücksichtigen. Selbst eine sorgfältig zusammengesetzte Stichprobe aber unterscheidet sich in wesentlichen Einflussgrössen von der Gesamtheit. Sie widerspiegelt diese keinesfalls, auch dann nicht, wenn die Statistik «repräsentativ» geschimpft wird. Was selbst ein paar Tausend Befragte aussagen, lässt womöglich zwar Tendenzen erkennen, bestätigt aber nie eindeutig die Werte der Gesamtheit. Statistik nimmt Wahrscheinlichkeiten an und zeigt nicht Gewissheiten, zumal mit der «schweigenden Mehrheit» auch gar nicht zu rechnen ist.

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zudenken und die überbordende Statistik einzudämmen. Ihnen allen wünschen wir gute Gesundheit, gesegnete Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Für den Vorstand des GVA René Ammann

Bahnhofplatz 1, 8910 Affoltern Telefon 044 761 34 60

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KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern Olivier Hofmann, Präsident c/o carus gmbh Beratung. Analysen. Lösungen Bifangstrasse 29 8915 Hausen am Albis Tel. 078 653 09 35 E-Mail: info@carus-gmbh.ch Gewerbeverein Affoltern René Ammann Theo Fischer Malergeschäft GmbH Zürichstr. 81, 8910 Affoltern a.A. Tel. 043 817 15 60 E-Mail: theo.fischer@gmx.net Gewerbeverein Hedingen Andri Oertli Halbeis AG Affolternstrasse 14, 8908 Hedingen Tel. 044 761 61 47 E-Mail: info@halbeis-bau.ch Gewerbeverein MKM Vreni Spinner Gasthaus zum weissen Rössli Albisstrasse 1, 8932 Mettmenstetten Tel. 044 767 02 01 E-Mail: vreni.spinner@bluewin.ch Gewerbeverein Oberamt Claudio Rütimann Rütimann Drogerie AG Ebertswilerstrasse 7 8915 Hausen a.A. Tel. 044 764 06 68 E-Mail: info@drogerie24.ch Gewerbeverein Obfelden Daniel Launer Maler Launer Wolserstrasse 72, 8912 Obfelden Tel. 044 761 41 61 E-Mail: maler-launer@bluewin.ch Gewerbeverein Unteramt: Hans-Ruedi Widmer Widmer Qualitäts- und Management-Systeme Dorfstrasse 13, 8906 Bonstetten Tel. 044 481 70 54 E-Mail: widmer@hrwidmer.ch

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Weihnachten ist dieses Jahr anders Warum schenken Sie nicht Freude und ein Danke?

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Die einen nennen es «Ruhestand»... ... die anderen «Die beste Zeit des Lebens». Was die Finanzen betrifft, sollte Ihr Ruhestand vor allem eines sein: unbeschwert. Damit Sie all das geniessen können, wofür Ihnen im ersten Lebensabschnitt das Geld und im zweiten die Zeit gefehlt hat. Je früher Sie Ihre Pensionsplanung in Angriff nehmen, desto besser erreichen Sie das Ziel. Ihr persönlicher Raiffeisen-Berater freut sich darauf, Sie schon heute in Ihre Zukunft zu begleiten. Die Planung Ihrer Pension umfasst Entscheidungen, deren Auswirkungen Sie bis ins hohe Alter begleiten. Zum Beispiel die Wahl zwischen einem Renten- oder Kapitalbezug aus der Pensionskasse. Je früher Sie Ihre Möglichkeiten, aber auch Ihre Ziele und Wünsche kennen, desto genauer lassen sich diese aufeinander abstimmen und die notwendigen Massnahmen treffen. Unser Ziel ist es, eine individuell auf Sie zugeschnittene Lösung zu finden. Dazu analysieren wir zunächst Ihre Finanzlage, sprechen über Ihre Bedürfnisse und ermitteln Ihre voraussichtlichen Ausgaben. Aus diesen Angaben entwerfen wir verschiedene in Frage kommende Lösungsstrategien. Wir unterstützen Sie dabei, die passende Lösung auszuwählen und gestalten anschliessend einen Massnahmenplan zu deren Umsetzung.

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sommerholz.ch Mit Ihrem 50. Geburtstag erreichen Sie das ideale Alter, um die Pensionsplanung konkret in Angriff zu nehmen. Zu Beginn stehen einige Grundsatzüberlegungen, die vor allem den gewünschten Pensionierungszeitpunkt betreffen. Eine persönliche Standortbestimmung hilft Ihnen einzuschätzen, ob Ihre Pläne umsetzbar sind. Je früher Sie eine genaue Vorstellung haben, desto besser können wir Sie hinsichtlich der langfristigen Umsetzungsentscheide beraten, gezielte Finanzierungen in die Wege leiten und allfällige Lücken erkennen. Eines ist sicher: Ein Beratungsgespräch ist der erste Schritt in Richtung einer gesicherten Zukunft.

Ihr Pensionsplan steht und ist das Ergebnis unserer gemeinsamen Analysen und Überlegungen. Kurz vor der Pensionierung ist der richtige Zeitpunkt, Ihre Finanzen noch einmal zu justieren und gegebenenfalls Verbesserungen vorzunehmen.

Ihre Pension hat begonnen und Sie geniessen Ihre neu gewonnene Freizeit mit Hobbys, Reisen und anderen angenehmen Dingen des Lebens. Sie beziehen Ihre Rente und nutzen gegebenenfalls allfällige Vermögenswerte, um sich Wünsche zu erfüllen.

Oberstes Ziel ist die Einkommenssicherung nach der Pensionierung. Dazu gehört auch, die passende Anlagestrategie für angesparte Vermögenswerte zu finden, den Kapitalverzehr zu planen und Reserven zu bestimmen. Sollte Ihr Pensionsplan dies bereits vorsehen, kümmern Sie sich jetzt um operative Schritte wie die Anmeldung des Rentenbezugs bei der AHV oder den Bezug einer Kapitaloption bei der Pensionskasse.

Wir sind weiterhin für Sie da und prüfen Ihre Finanzsituation in regelmässigen Abständen. So können bei Bedarf neue Ziele gesetzt und Anpassungen vorgenommen werden.

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Dezember 2020

Regional gut versorgt! 25 Jahre gibt es das Fachgeschäft Ortho Vital an der Äusseren Grundstrasse 1 im Zentrum von Affoltern. Es ist die regionale Anlaufstelle für Menschen mit Problemen an Gelenken, Sehnen, Muskeln, Bändern und Venenerkrankungen. Hier nehmen sich Doris und Mario Harkam persönlich und professionell sowie mit Feingefühl diesen an. «Wir sehen es als einen massgeblichen Vorteil von uns, dass wir seit mittlerweile einem Vierteljahrhundert den Menschen im Bezirk bei Erkrankungen des Bewegungsapparates mit orthopädischen Hilfsmitteln zielgerichtet helfen können», erklären Doris und Mario Harkam von Ortho Vital, Affoltern. Und in der Tat bestätigen ihre Kundinnen und Kunden, dass dies kompetent, modern, individuell und sehr persönlich geschieht. Der persönliche Faktor mit grossem Feingefühl und hoher Rücksichtnahme besticht dabei ganz besonders. Gute regionale Zusammenarbeit, gute Versorgung für die Bevölkerung Bei Doris und Mario Harkam sind junge wie ältere Menschen, die Schuheinlagen, Komfortschuhe und andere orthopädische Hilfsmittel, wie Bandagen, Kompressionsstrümpfe, Kissen etc. bestens aufgehoben. Desgleichen führt Ortho Vital auch geeignete Hilfsmittel für die Rehabilitation nach einer Schmerztherapie, einer Operation oder einer Sportverletzung. «Wir arbeiten eng und gut mit den hiesigen Hausärzten und dem Spital zusammen, wofür wir sehr dankbar sind. Diese wertvolle

regionale Zusammenarbeit ermöglicht uns eine sehr gute Versorgung mit orthopädischen Hilfsmitteln für die Bevölkerung in der Region», halten die beiden Geschäftsführer von Ortho Vital, Affoltern, ausdrücklich weiter fest. Die langjährige professionelle Erfahrung des Ehepaares und seiner Mitarbeitenden Sandra Gloor und Monika Schmidlin kommt überdies bei der persönlichen und individuellen Beratung der Kunden und der Auswahl der richtigen orthopädischen Hilfsmittel besonders elementar zum Tragen. Mit hohem Know-how verhelfen sie Kundinnen und Kunden zu neuer Lebensqualität. Feine Auswahl an Orthetik, Einlagen, Kompressionsstrümpfen etc. Die Orthetik, ein Fachgebiet von Ortho Vital, befasst sich mit medizinischen Hilfsmitteln, die zur Stabilisierung, Entlastung, Ruhigstellung, Führung oder Korrektur von Gliedmassen oder des Rumpfes eingesetzt werden. Hier bieten Doris und Mario Harkam eine feine Auswahl an wirkungsvollen Markenprodukten. Genauso bei Schuheinlagen, welche stützen, führen, den Fuss aktivieren sowie dämpfend, korrigierend und bettend auf Fussdeformitäten, Fehlstellungen und reduziertes muskuläres Ungleichgewicht wirken. Auch bezüglich Kompressionsstrümpfen gibt es im Fachgeschäft an der Aeusseren Grundstrasse 1 in Affoltern eine Vielzahl von Produktlösungen und gleichsam wird man bei Ortho Vital obendrein hinsichtlich körper- und umweltgerechten Kissen sowie Bequemund Gesundheitsschuhen fündig.

«Damit die Lebensfreude wieder zurückkehrt…» Schmerzen verstehen, behandeln und… vergessen. Das sind die Säulen auf denen das Berufsverständnis und entsprechend die Beratung bei Ortho Vital gründet. Doris und Mario Harkam: «Die besondere Lage, in der sich jemand mit Schmerzen befindet, zu verstehen und ihre Ursachen mit den richtigen Mitteln zu bekämpfen, ist die Aufgabe der Orthopädie. Der Patient soll sich in guten Händen fühlen und möglichst für immer vom Schmerz befreit sein. Damit die Lebensfreude wieder zurückkehrt...» Langer Rede kurzer Sinn: Doris und Mario Harkam von Ortho Vital unterstützen mit umfassender Beratung und ihren orthopädisch-medizinischen Hilfsmitteln den Heilungserfolg, helfen mit, eine weitere Erkrankung zu vermeiden und gar den Körper vollständig zu regenerieren. Damit die Lebensfreude wiederkehrt! (kb)

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Mein Ziel:

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Dezember 2020

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Fugen-Behandlung: Der Tipp vom Plattenleger-Profi Kurmann & Partner, Im Grindel 6, Mettmenstetten, ist der bewährte Fachpartner für Plattenbeläge aller Art: Professionelles Verlegen von Platten wie Keramik, Feinsteinzeug, Naturstein, Glasmosaik, Tonplatten, Kunststein, Terrassenplatten u.v.m. Die kompetenten Profis sorgen auch für die richtige Reinigung, Behandlung und den Schutz von neuen wie alten Plattenbelägen. Wissen Sie, dass die Verfugung eines Plattenbelages nicht säurebeständig ist? Als Kunden des Mettmenstetter Fachpartners für Plattenbeläge aller Art mit Bestimmtheit, denn zur Information darüber gibt Fredy Kurmann jeweils auch einen entsprechenden, wichtigen Reinigungstipp weiter. Selbstredend können Sie diesen gerne auch über einem Anruf auf 044 767 02 38 erfahren und zudem findet er sich auf der Homepage www.kurmann-platten.ch. Herkömmliche flüssige Bad- und Bodenreiniger, wie sie zuweilen in Haushaltstipps fälschlicherweise empfohlen werden, sind z.B. oft auf Zitronensäure- oder Essigsäurebasis hergestellt und greifen die Zementfugen stark an. Beim Reinigen schmutziger Fugen zwischen Fliesen oder Naturstein hilft der Tipp vom Familienbetrieb der Mettmenstetter Platten-Profis entsprechend, die Verfugungen vor Schäden zu bewahren. Fachliche Plattenreinigung und Unterhalt Zement- und Silikonfugen «Platte ist nicht gleich Platte; schon gar nicht, wenn es um die Pflege, den Schutz und die Reinigung geht», halten Astrid

und Fredy Kurmann fest. Entsprechend behandeln die Profis von Kurmann & Partner Platten-Wand- und Bodenbeläge fachlich mit den optimalen Mitteln für die Bauend- und Unterhaltsreinigung. «Gerade jetzt, wo die Corona-Situation uns alle vermehrt in den eigenen vier Wänden hält, schafft dies die willkommene Chance, sich Beläge und deren Verfugungen etwas genauer anzusehen und erhaltende Schritte einzuleiten oder um Wasserschäden zu vermeiden. So schafft man Mehrwert, denn wir sind auch spezialisiert darauf, alte Zementfugen als auch Silikonfugen oder einzelne Platten zu ersetzen – mit geeigneten Mitteln und unserer langjährigen Erfahrung.» Neue Platten sind nämlich nicht in jedem Fall die einzige Lösung. Kurmann & Partner aber ist in jedem Fall die richtige Wahl, wenn es um die fachliche Reinigung, den nachhaltigen Unterhalt geht, genauso für das gekonnte Verlegen neuer Plattenbeläge. Plattenlegen ist Vertrauenssache – Rundum-Service wird geboten! Beim Plattenlegen zählt nicht nur die Fachkompetenz. Zuhören und verstehen, was der Kunde will, kompetente Beratung und die professionelle Umsetzung von Kundenvorstellungen und -wünschen gehören genauso dazu. Kurmann & Partner tun dies gewissenhaft, kreativ, modern und manchmal auch unkonventionell. Plattenbeläge für Böden und Wände führen sie in allen Farben und Variationen aus: Keramik, Feinsteinzeug, Naturstein, Glasmosaik, Tonplatten, Terrassenplatten und eben-

so Kunststein werden von den Mettmenstetter Platten-Profis fachgerecht in der gewünschten Verlege-Art und -Möglichkeit sauber verlegt. Astrid und Fredy Kurmann ergänzen: «Zusammen mit unseren langjährigen Lieferanten bieten wir eine grosse Auswahl an Platten in unterschiedlichen Materialien, Farben und Grössen an.» Und es versteht sich, dass bei Fredy Kurmann und seinem Team auch kleinere Sanierungsarbeiten gleichermassen zuverlässig und kompetent erledigt werden. Egal, ob bei Um- und Neubauten oder bei grösseren Überbauungen – bei Kurmann & Partner kann man auf über 35 Jahre Erfahrung zählen. Entsprechend wird auch ein Rundum-Service angeboten, bei dem sich der Kunde nicht um die Organisation sämtlicher anfallenden Arbeiten kümmern muss. Hier ist von einer umfassenden und kompakten Baudienstleistung die Rede! Astrid und Fredy Kurmann bekräftigen diesbezüglich: «Selbstverständlich organisieren wir bei Bedarf auch weitere Handwerker wie z.B. Sanitär- oder Elektrofachkräfte…» Ganz so, wie man sich das als Kunde vom zuverlässigen und kompetenten Handwerker-Partner wünscht. (kb)

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Vielen Dank für Ihre Kundentreue in diesem aussergewöhnlichen Jahr! Wir wünschen Ihnen alles Gute und freuen uns Sie im nächsten Jahr wieder bei uns begrüssen zu dürfen. Ihre Garage Rüegg AG

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Baumann Bau-Spenglerei AG Ottenbacherstrasse 22, 8909 Zwillikon Nichts dem Zufall überlassen: Plattenleger-Profi Fredy Kurmann von Kurmann & Partner, Mettmenstetten, stellt in einem Neubau mittels CM-Messung die «Platten-Belegreife» eines Bodens fest.

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Vermischtes

Kalmann Kalmann Odinsson, Anfang 30, lebt in Raufarhöfn, in einem sehr kleinen, abgelegenen Ort im Nord-Osten von Island. Wer die Möglichkeit hatte, ist schon längst in die Stadt gezogen. Denn vom Fischfang kann man heute nicht mehr leben. Die Fischfabriken haben geschlossen. Kalmann ist etwas anders. Sein Denken funktioniert nicht wie bei anderen Leuten. Er sieht sich als Sheriff, denn er besitzt einen Sheriffstern, einen Cowboyhut und eine Pistole. Das sind die einzigen Erinnerungsstücke an seinen amerikanischen Vater. Dieser war als Soldat nur kurz in Island stationiert. Weil seine Mutter arbeiten musste, ist er grösstenteils bei seinem Grossvater aufgewachsen. In der Schule hatte es Kalmann nie leicht. Aber der Grossvater ist immer zu ihm gestanden und hat ihm das nötige Rüstzeug für sein Leben

«Kalmann» von Joachim B. Schmidt, Diogenes Verlag, Zürich 2020, ISBN 978-3-257-07 138-2. (Bilder zvg.)

Erste Europacup-Rennen für Andri Moser mitgegeben: Er hat ihm das Haifischjagen und noch vieles mehr beigebracht. Seit Kurzem lebt der Grossvater in einem Pflegeheim. Weil beide in einer anderen Stadt wohnen, muss er seinen Alltag allein meistern. Im Dorf kennt Elisabeth Frey. man Kalmann. Man lässt ihn sein einfaches, ruhiges Leben leben. Raufarhöfn ist seine Heimat. Tag für Tag wandert er über die weite Ebene in seinem beinahe ausgestorbenen Dorf und jagt Polarfüchse oder legt Haifischköder im Meer aus, um den Fang dann zu Gammelhai — einer isländischen «Spezialität» — zu verarbeiten. Doch eines Tages ist es mit der Ruhe vorbei. Als Kalmann auf seiner Jagd auf eine Blutlache im Schnee trifft, ist nichts mehr wie vorher. Es stellt sich heraus, dass das Blut tatsächlich von Robert McKenzie, dem «König von Raufarhöfn» ist. Dieser ist nämlich fast zur gleichen Zeit verschwunden. Die Dinge überstürzen sich und mittendrin ist Kalmann als Hauptzeuge. Was als Krimi beginnt, wird allmählich zu einem Buch über einen ganz besonderen Menschen. Kalmann hat eine kindliche Sicht auf die Welt. Er ist ehrlich, direkt, und trotz seiner Einschränkungen sehr lebensklug. Ich habe ihn sofort ins Herz geschlossen. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive erzählt und enthält ganz witzige Passagen, bei denen ich oft schmunzeln musste. Der Roman ist auch eine Liebeserklärung an Island. Das Land am Rande von Europa mit der einzigartigen, rauhen und einsamen Natur. Den Schauplatz gibt es tatsächlich. Und wer weiss, wenn das Reisen wieder möglich ist, kann man die Geschichte bei einem Islandbesuch selber nochmals aufleben lassen. Autor Joachim B. Schmidt ist Schweizer und lebt seit 2007 mit seiner Familie in der Hauptstadt Reykjavik. «Kalmann» ist sein dritter Roman.

Kein Christbaumverbrennen Es hat sich zum beliebten Abschluss der Festtage über Weihnachten und Neujahr entwickelt, das Christbaumverbrennen des Feuerwehr-Oldtimer-Vereins Affoltern (Vefa) beim Friedhof. Wie so viele Anlässe wird es diesen Winter allerdings nicht stattfinden. «Leider zwingt uns die schwierige Lage zur Absage», so Vereinspräsident Thomas Bietenholz. «Es hat uns immer Spass gemacht, die Veranstaltung zu organisieren», betont er, ein Schutzkonzept für einen Anlass dieser Grösse sei allerdings viel zu aufwendig. So wird der Verein das 6. Christbaumverbrennen erst im Januar 2022 organisieren. (red.)

Seit diesem Jahr ist der Bonstetter Skirennfahrer Andri Moser (19) Mitglied des C-Kaders von SwissSki. Dank tollen Ergebnissen im vergangenen Jahr durfte er letzte Woche in Zinal seine ersten Europacup-Rennen bestreiten. Mit ungewohnt hoher Startnummer zeigte er am ersten Tag im Super-G eine respektable Leistung und verlor rund 3 Sekunden auf den Gewinner und Weltcup-Athleten Ralph Weber. Seine Leistung beschreibt Moser folgendermassen: «Die Fahrt war in Ordnung, vor allem, da ich seit vier Monaten nur einen Tag Super-G trainiert habe. Wir haben in der Vorbereitung das Schwergewicht auf die technischen Disziplinen Slalom und Riesenslalom gelegt.» Am nächsten Tag, in der Kombination gelang Moser ein wesentlich verbesserter Super-G. Mit 1.74 Sekunden Rückstand auf die Spitze verlor er nur etwas mehr als eine Sekunde auf den Weltcup-Podestfahrer Urs Kryenbühl. Im Slalom schaffte er noch einen Sprung nach vorne und wurde in der Endabrechnung 36. und damit zweitbester Schweizer Junior. Auf die Top 30

Erst 2022 wieder: Christbäume verbrennen in Affoltern. (Archivbild zvg.)

üben herausfordernde Gespräche zu Themen wie Depression, Suizidgedanken und Sucht. Die Kursteilnehmenden lernen, wie sie auf Betroffene im persönlichen Umfeld zugehen, ihnen beistehen und sie informieren können. Ausserdem erfahren sie, wie sie die Person zu professioneller Hilfe ermutigen und unterstützende Ressourcen aktivieren können. Das ensa-Festtags-Webinar kompakt wird in den Sprachen Deutsch und Französisch angeboten und kostet 380 Franken (inkl. Kursmaterial). Pro Mente sana Kursdaten und -zeiten unter: ensa.swiss/de/ ensa-festtage/

Andri Moser im Europacup-Slalom von Zinal. (Bild zvg.) und somit seine allerersten Europacuppunkte fehlten ihm nur vier Zehntel. «Es ist schon schade, habe ich die Punkteränge verpasst. Aber ich bin trotzdem sehr zufrieden mit meiner Leistung. So kann es weitergehen», so Moser. Der C-Kader-Athlet hofft, dass in dieser

Saison noch weitere Europacup-Einsätze dazukommen, vor allem will er sich aber auf die anstehenden FIS-Rennen konzentrieren. Rachel Moser www.andrimoser.ch.

Hohe Belastungen nicht unterschätzen Schneesport: Verletzungsgefahr mit App Slope Track vermeiden Verletzungen beim Schneesport sollten möglichst vermieden werden, um das Gesundheitssystem in Coronazeiten nicht zusätzlich zu belasten. Die App Slope Track unterstützt dabei, das eigene Risikoverhalten einzuschätzen und gegebenenfalls die eigene Fahrweise anzupassen. Neuste Auswertungen von 130 000 Abfahrten von Ski- und Snowboardfahrenden der im letzten Winter lancierten Suva-App Slope Track zeigen: Bei weit über der Hälfte der aufgezeichneten Fahrten wurden hohe Belastungswerte für den Körper gemessen. Bei ungenügender Fitness erhöht dies die Verletzungsgefahr. Die App sensibilisiert für auftretende Kräfte und körperliche Fitness beim Skioder Snowboardfahren. Mit der App lassen sich Ski- und Snowboardfahrten in Echtzeit aufzeichnen. Dabei wird die körperliche Belastung anhand von «G-Werten» gemessen. Ein «G» entspricht dem eigenen Körpergewicht. Alles, was mehr als eineinhalb Mal das eigene Körpergewicht auf den Skiern oder auf dem Snowboard ist, gilt beim Fahren als hohe Belastung. Je nach körperlicher Fitness erhöht dies die Verletzungsgefahr.

Belastungswerte vergleichen

Helfen lernen und sich selber stärken Die zweite Corona-Welle verstärkt die psychische Not, immer mehr Menschen leiden unter psychischen Belastungen. Was jetzt entscheidend ist: Gesunde werden aktiv und stärken kompetent ihr Umfeld in belastenden Situationen. Die Stiftung Pro Mente Sana lanciert deshalb das ensa-Festtags-Webinar kompakt. Im Onlinekurs lernen die Teilnehmenden, wie sie auf Betroffene psychischer Schwierigkeiten zugehen und Erste Hilfe leisten können. Die Webinare vermitteln in 14 Stunden Basiswissen über psychische Erkrankungen und richten sich an Privatpersonen sowie Unternehmen. In kurzweiligen Modulen lernen Laien praxisnah die fünf Schritte zur Ersten Hilfe und

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«Fahrt war in Ordnung»

BUCH-TIPP

VON ELISABETH FREY, BIBLIOTHEK OBFELDEN

Freitag, 18. Dezember 2020

Die Datenanalyse der bisher rund 130 000 aufgezeichneten Fahrten zeigt, dass bei 65 Prozent aller Abfahrten der Skifahrenden jeweils mehr als eineinhalbmal das eigene Körpergewicht mitfährt. Bei den Snowboardfahrenden sind es 58 Prozent. Dies erhöht bei mangelnder Fitness die Verletzungsgefahr. Die App ermöglicht einen direkten Vergleich mit den Belastungswerten von Skirennsportlerin Wendy Holdener. Sie ist erneut Botschafterin der App Slope Track. Gemäss der Datenanalyse liegt der höchste Belastungswert bei einer durchschnittlichen Abfahrt bei rund 1,7 G. Dies bedeutet: In diesem Moment fährt rund 1,7-mal das eigene Körpergewicht mit. Bei knapp einem Viertel der ausgewerteten Abfahrten liegt dieser Belastungswert sogar über dem doppelten Körpergewicht. «Umso schneller und kurvenreicher ich fahre, desto höher ist meine körperliche Belastung. Die Konsequenz daraus: Der Körper ermüdet schneller und die Sturzgefahr erhöht sich», erklärt Samuli Aegerter, Schneesportexperte der Suva.

Gemäss Auswertung erreichen Männer deutlich höhere Geschwindigkeiten und Belastungswerte als Frauen, jüngere Erwachsene wiederum höhere als ältere. Die durchschnittliche Höchstgeschwindigkeit liegt bei rund 60 Stundenkilometern; die Durchschnittsgeschwindigkeit bei 28 Stundenkilometern. Zwischen dem Tempo und den Belastungen gibt es einen klaren Zusammenhang: je höher das Tempo, desto höher die erreichten Belastungswerte. Wer unter 30 Stundenkilometern fährt, vermeidet

eine hohe Belastung. Eine Nachbefragung bei den rund 33 000 App-Nutzerinnen und -Nutzern zeigt: Die Mehrheit hat durch die Benutzung der App Slope Track über die Belastungen und Verletzungsrisiken nachgedacht. Der Zusammenhang von Tempo und Belastung für den Körper wurde bewusster wahrgenommen und das Fahrverhalten entsprechend angepasst. Suva Weitere Informationen auf www.suva.ch/ schneesport und www.suva.ch/slopetrack.

Zurzeit ist wegen Corona nicht sicher, ob und ab wann Schneesport überhaupt ausgeübt werden kann. Doch kann man diesem Vergnügen frönen, lässt sich mit geeigneten Massnahmen die Verletzungsgefahr reduzieren. (Bild zvg.)

Skibindung korrekt einstellen Ein unfallfreier Tag auf der Piste beginnt mit sorgfältiger Vorbereitung: Beim Skifahren kommt es dabei auf korrekt eingestellte Bindungen an – diese sollte man zum Saisonstart in einem Fachgeschäft einstellen lassen. Allerdings zeigt eine Studie der BFU, dass nur 54 Prozent der Skifahrerinnen und Skifahrer diesen Rat beherzigen. Gerade in diesem speziellen Winter helfen solche einfachen Präventionsmassnahmen, Verletzungen zu vermeiden und das Gesundheitswesen zu entlasten. Wer beim Skifahren stürzt, ist dankbar, wenn sich der Skischuh vom Ski löst. Verletzungen am Unterschenkel und Knie können so verhindert werden. Doch auch die beste Sicherheitsbindung wirkt nur so gut, wie sie eingestellt ist – denn jede Person bringt ihr individuelles Gewicht, ihren persönlichen Fahrstil und weitere Eigenschaften mit auf die Piste. Die

sicherste Option lautet daher: Vor der ersten Abfahrt des Winters im Fachhandel die Bindungen überprüfen lassen. «Die jährliche Kontrolle ist in jedem Fall sinnvoll», betont Flavia Bürgi, Co-Autorin der Studie. «Die Einstellwerte können sich nämlich durch Nutzung, Transport oder Lagerung verändern.» Auch rät die BFU davon ab, selbst an den Bindungen zu schrauben. Die BFU-Vignette am Ski bestätigt die professionelle Bindungseinstellung durch eine Fachperson. Ein weiterer Befund der aktuellen Schneesportstudie betrifft das Snowboarden: Nur jede sechste Person trägt dabei einen Handgelenkschutz (16 % von über 700 befragten Personen). Dies, obwohl ein Drittel aller Snowboard-Verletzungen die Handgelenke, Hände und Unterarme betrifft. Wer hinfällt, fängt sich instinktiv mit den Händen auf. Ein guter Handgelenkschutz dämpft den Aufprall. BFU


Glückwünsche ZUM JAHRESWECHSEL Vielen Dank unseren Kunden! Wir wünschen Ihnen ein frohes Fest und fürs neue Jahr Gesundheit, Glück, Freude! Kurmann & Partner GmbH

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Allen meinen lieben Kunden wünsche ich von Herzen eine schöne Weihnachtszeit und ein glückliches, erfolgreiches 2021. Vielen Dank für Ihre Treue.

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Frohe Festtage und en guete Rutsch wünscht Ihnen die Generalagentur Affoltern.


Extra

Freitag, 18. Dezember 2020

«Sägen ist eine wunderbare Beschäftigung» Menschen im Säuliamt: Edwin Rothacher verbringt täglich einige Stunden im Bastelraum Edwin Rothacher lebt seit 50 Jahren in Wettswil und feiert im nächsten Februar seinen 90. Geburtstag. Für sein geliebtes Hobby, das Laubsägelen, steigt er jeden Tag in den Keller. Seine Kunstwerke kann er dieses Jahr aber nicht an den Märkten verkaufen.

Kopf und Hände machen mit Das Laubsägelen praktiziert er seit zehn Jahren. Er habe schon immer gerne mit Holz gearbeitet und sei damals im Internet auf diese Sterne gestossen. «Ich bestellte die Vorlage und probierte das Anfertigen des ersten Sternes aus. Er bestand übrigens aus 17 Teilen.» Das war der Start eines Hobbys, das er bis heute nicht missen möchte. Er suchte stets neue Sujets aus, sein Sortiment wurde von Jahr zu Jahr umfangreicher. «Das Sägen ist für mich eine wunderbare Beschäftigung. Es fordert mich heraus und gibt mir Struktur und Ab-

In der Werkstatt: Edwin Rothacher mit einigen seiner Holzkunstwerken. (Bild Marianne Voss) wechslung im Tag.» Er geniesse jeweils die Zeit ganz für sich und könne sich dann am Resultat freuen. Nächsten Februar feiert Edwin Rothacher seinen 90. Geburtstag. Seine Hände und sein Kopf machen bei der anspruchsvollen und präzisen Sägearbeit aber noch uneingeschränkt mit. Nur der Rücken, der mache ihm etwas zu schaffen. Auch die moderne Technik hat er ohne Hilfe der Enkel im Griff. Auf seinem iPhone scrollt er sich versiert durch sein Fotoalbum und zeigt der Besucherin Bilder von weiteren Holzkunstwerken, die er früher gefertigt und bereits verkauft hat.

Edwin Rothacher ist in Baar aufgewachsen. Einen Beruf konnte er nicht erlernen. «Ich wäre gerne Koch oder Bäcker geworden, aber mein Vater war nicht in der Lage, das Lehrgeld zu bezahlen.» So arbeitete er in verschiedenen Fabriken als Hilfsarbeiter und lernte in der Spulenfabrik seine zukünftige Frau kennen. Zuerst wohnte das Paar in Baar und später in Urdorf. Vor genau 50 Jahren zog die junge Familie dann nach Wetts-

Heute Basel 4° 9° Zürich 2° 7°

Affoltern

St.Gallen 3° 6°

3° 8°

Luzern 2° 7°

Bern 2° 8°

Interlaken 1° 7°

Chur 1° 10° St.Moritz -8° 2°

Sion -1° 9°

Genève 4° 10°

wil in die Wohnung, wo Edwin und seine Frau heute noch zuhause sind. «Wir sind jetzt 66 Jahre verheiratet und haben sieben Grosskinder sowie acht Urgrosskinder», erklärt er und sinniert: «Ja ja, das Leben hat sich vermehrt und ist weitergegangen.» Beruflich konnte er sich stets weiterentwickeln und war schliesslich viele Jahre für Versicherungen tätig und zum Schluss auch bei der Bankgesellschaft angestellt. «Hier in der Siedlung haben meine Frau und ich während 40 Jahren das Hauswartsamt ausgeführt. Das hat uns Spass gemacht. Wir hatten grosse Kompetenzen und konnten selbstständig am Werk sein.»

40 Jahre Hauswartung

WETTER

Neuchâtel 4° 8°

ZWISCHEN-RUF

Weihnachten früher Im Kloster Kappel habe ich sie im Januar kennengelernt. Bei einem SchreibWochenende. Eine originelle Bündnerin mit dem Hobby Trekking. Wir mussten zu den Klängen klassischer Musik notieren, was uns so einfällt. Erika las dann vor: «Was soll ich überhaupt schreiben, wozu denn, bald wird es Frühling.» In dem Stil ging es weiter. Nach dem dritten solchen Text bat ich sie nach einem unterhaltsamen Essen: «Erzähl doch beim nächsten Musikstück etwas!» Und prompt fiel ihr Weihnachtliches ein. Hier ist sie nun, Erika Hösslis schöne Geschichte: Ein paar Stunden vor dem Heiligabend schickt uns die Mutter einen Stock tiefer in die Schulstube. Dort dürfen wir das Harmonium benutzen, die Wandtafel und das Lehrerpult beschlagnahmen und Schule spielen. Über uns hört man Schritte und das Knarzen des Bodens. Mama hilft dem Christkind.

Mit Edwin RothachER spRach MaRiannE Voss Die wunderschönen, filigranen Holzkunstwerke hängen aufgereiht an mehreren Stangen: dreidimensionale Sterne, Winterlandschaften mit Tieren und Dörfern oder auch Krippenszenen – die meisten mit integrierter Beleuchtung. Alle diese Dekorationen hat Edwin Rothacher in vielen Stunden Arbeit aus Birkensperrholz ausgesägt. Auch wenn ihm das Gehen nicht mehr ganz leicht fällt, steigt er täglich die Treppe hinunter in den Keller, wo er seine Werkstatt eingerichtet hat. Mehrere Stunden verbringt er dort mit seinem geliebten Hobby, dem Laubsägelen. Er präzisiert: «Jeden Werktag, ausser am Sonntag, dann arbeite ich nicht.» Seine Kunstwerke sind jetzt also wieder bereit für den Verkauf an den Weihnachtsmärkten, wo sie in den vergangenen Jahren sehr gefragt waren. Doch diesen Dezember müssen sie zuhause bleiben. Die Märkte sind abgesagt worden. Das macht Edwin Rothacher natürlich ein bisschen betrübt, und er hofft, dass sich vielleicht ein paar seiner Stammkunden direkt bei ihm melden (edi.rothacher@bluewin.ch).

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Bellinzona 0° 7°

Serie «Menschen im Säuliamt» In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss in loser Folge aus dem Leben von Menschen - ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt -, die im Säuliamt wohnen oder hier ihren Arbeitsplatz haben.

Wanderferien In Vereinen oder in der Politik war Edwin Rothacher nie aktiv. «Ein solches Engagement wäre zeitlich schwierig gewesen, vor allem als ich im Aussendienst bei den Versicherungen arbeitete.» Mit seiner Frau habe er aber viele Jahre die Wirtschaft vom Schützenverein geführt. «Nach dem Schiessen sass man da gerne noch gemütlich zusammen. Natürlich wurde es dann meistens spät – oder eben früh.» Er schmunzelt. Früher ging die Familie Rothacher in den Ferien gerne wandern. «Mit den Kindern war es am besten und am günstigsten, in der Schweiz in den Bergen eine einfache Ferienwohnung zu mieten. Reisen ins Ausland, das kannte man damals noch nicht. Für uns war vor allem wichtig, dass die Kinder genügend Auslauf hatten.» Er berichtet von wunderschönen anspruchsvollen Touren, die er mit seiner Familie unternommen hat – vor allem von einer zehnstündigen Wanderung im Berner Oberland. «Das war für die Kinder eine grosse Herausforderung. Aber sie konnten danach stolz sein, dass sie durchgehalten hatten.»

Papa hat gestern mit den Schulbuben den Christbaum für die Kirche aus dem Wald geholt. Ich wäre so gerne mitgegangen, aber Mädchen müssen in die verhasste Nähschule. Die Lehrerin isst immer dienstags bei uns zu Mittag. Da mag ich sie. Aber im Nähschulzimmer wünsche ich sie ins Pfefferland mit all den Socken, Strümpfen, Stickereien, hellblauen Nachthemden und karierten Küchenschürzen. Jedes Jahr dasselbe! Wenn es nicht mehr zum Aushalten ist, fällt mir das Stecknadelschächtelchen unter den Tisch. Dann kann ich für eine Weile abtauchen. Hoffentlich bekomme ich den neuesten «Ringgi-und Zofi»-Band! Meine grosse Schwester Margrith bestellt jedes Jahr für alle etwas aus dem Rheinbrücke-Katalog. Wenn das Paket kommt, schliesst sie sich im Zimmer ein, und es raschelt geheimnisvoll. Durchs Schlüsselloch erfährt man nichts Befriedigendes. Aber abends, wenn wir im Bett liegen, quetschen wir sie aus. Meist mit Erfolg. Irmali, unsere Erstgeborene, verschenkt Entbehrliches aus ihrem eigenen Fundus und verlangt es spätestens nach fünf Wochen wieder zurück. Ich selber habe für alle etwas gebastelt und bereits im Sommer damit angefangen. Mama bekommt einen rot umhäkelten Topflappen und Papa ein selbst geschriebenes Buch mit Zeichnungen. Grossvater drückt immer lange am Päckchen herum und sagt dann: Socken oder Tabak. Dieses Jahr werde ich seine Show durchkreuzen. Ich habe einen Tabakbeutel aus Leder genäht, den aber in eine Schachtel gesteckt, ha! Meinen Grossvater liebe ich. Er hat mir im Herbst ein neues Gewehr geschnitzt. Das alte habe ich auf der Jagd verloren.

VOLG-REZEPT

HERKÖMMLICHES

Fruchtiger Wintersalat

Kurios

Zutaten für 4 Personen

Kurios kommt von lateinisch curiosus und bedeutet laut Wörterbuch a) sorgfältig, sorgsam, eifrig; b) wissbegierig, neugierig. Auch oder gerade nach eifriger, sorgfältiger und sorgsamer Herkunftsforschung mutet das Ergebnis etwas kurios an. Eine Kuriosität scheint die Neugier eher zu wecken als zu befriedigen. (ubo)

1 Mango 1 Avocado 1 Rande, gekocht 4 Feigen, getrocknet 2 EL Pommel-Essig 2 EL Sonnenblumenöl 2 TL Senf 200 g Nüsslisalat, gewaschen, gerüstet Salz, Pfeffer

Feigen klein hacken. Mit Essig übergiessen und etwas quellen lassen. Öl und Senf dazugeben und zu einer sämigen Sauce verrühren. Sauce mit Feigen und Nüsslisalat in die Schüssel geben, alles gut mischen. Schön anrichten und sofort servieren. Rezepte unter www.volg.ch/dorfplatz/rezepte.

In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

Aussichten

min °C max °C

Alpennordseite Alpensüdseite

Samstag

1° 8°

5° 8°

Sonntag

2° 7°

5° 7°

LEBENSWEISHEIT «Sanftmut kann die Welt erschüttern.» Arun Gandhi (Enkel von Mahatma Gandhi)

Montag

3° 7°

5° 8°

Dienstag

3° 9°

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Mittwoch

4° 9°

5° 9°

Zubereitung Mango schälen, in Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Avocado halbieren, mit einem Esslöffel aus der Schale holen, Avocado und Randen in kleine Würfel schneiden und beides zu den Mangowürfeln geben.

GEDANKENSPRÜNGE

Ausgelöscht Eine abgebrannte Christbaumkerze Wünscht den Lichterketten überall Zum Weihnachtsfest nur so zum Scherze Ganz herzlich einen Stromausfall Martin Gut


LETZTER WOCHENMARKT: SAMSTAG, 19. DEZEMBER 2020

STIMMUNGSVOLLE

WEIHNACHTS-MUSIK HERZLICHEN DANK UNSEREN TREUEN KUNDEN

Christbaumverkauf auf dem Kronenplatz Affoltern am Albis

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Ab Freitag, 11. Dezember bis Donnerstag, 24. Dezember 2020, inkl. Sonntagsverkauf vom 13. und 20. Dezember 2020 Täglich offen von 9.00 bis 19.00 Uhr

15.-

! 24. Dezember bis 12.00 Uhr !

Kanadischer Wildlachs und Halibut Verkauf am Türlersee Bestellung/Infos www.eventundwerken.ch unter «Wildlachs»

Nur Schweizer Rot- und Edeltannen (Mondphasen), div. Dekorationsäste, Frohe Misteln und Holzdeko. Fam. B. Fankhauser, Mitglied der IG Suisse Telefon 044 776 65 26, Natel 079 651 68 18

Kinoprogramm Sins Donnerstag 17. Dez. bis Mittwoch 20. Jan. 2021 ZUGER KINOPROGRAMM Kino Cinepol, Bahnhofstrasse 28, 5643 Sins

Festtage

www.kinozug.ch

Seehof 041 726 10 01 Gotthard -02 Lux -03

Unser Kino bleibt wegen des Lockdowns bis 22. Januar geschlossen. Wir freuen uns, auch im kommenden Jahr wieder täglich ein abwechslungsreiches und spannendes Programm zeigen zu dürfen.

NE S KINOGUTSCHEI

Kino Kasse Öffnungszeiten: Donnerstag, 17. Dez. Freitag, 18. Dez. Samstag, 19. Dez.

17.30 - 19.00 Uhr 17.30 - 19.00 Uhr 13.00 - 15.00 Uhr

Dienstag, Mittwoch,

17.30 - 19.00 Uhr 17.30 - 19.00 Uhr

22. Dez. 23. Dez.

Gibt es neu auch in unserem Webshop

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Sie möchten Kinogutscheine lieber vor Ort statt online kaufen und dazu noch eine süsse Überraschung geschenkt erhalten?

Gemäss den landesweiten Vorgaben finden in den Zuger Kinos bis auf Weiteres keine Filmvorstellungen statt.

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