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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 26 352 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 099 I 173. Jahrgang I Freitag, 20. Dezember 2019

Massiv zu schnell

Fahrplanwechsel

Bezirksgericht Affoltern: 13 Monate auf Bewährung für 36-jährigen Porsche-Raser. > Seite 3

Auch im Knonauer Amt gab es seit Sonntag im öV verschiedene Anpassungen. > Seite 5

Häuser und ihre Geschichte

20 Jahre nach «Lothar»

Der Geschichte und den Geschichten von Häusern ist das Neujahrsblatt 2020 der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks Affoltern gewidmet. Seien es das «Ämtlerhaus», stattliche Wohnhäuser von renommierten Besitzern, die «Hütten» von Sennereigenossenschaften, malerische Speicher oder auch kleine Bahnwärterhäuschen – sie alle haben ihren interessanten Werdegang, dem sich das Neujahrsblatt in Wort und Bild widmet. Am traditionellen Neujahrs-Apéro am 2. Januar 2020 wird das neue Heft präsentiert. ................................................... > Bericht auf Seite 5

Neue Kläranlage An der Abwasserreinigungsanlage (ARA) Zwillikon sind, neben Affoltern, die Gemeinden Aeugst, Hedingen, Rifferswil und der Weiler Grossholz (Mettmenstetten) angeschlossen. Zusammen mit Obfelden und den Aargauer Gemeinden aus dem Abwasserverband Reuss-Schachen wurde während fünf Jahren die Möglichkeit einer Gross-Kläranlage und deren Auswirkungen geprüft. Doch der Gemeinderat Obfelden lehnt eine solche GrossKläranlage in Obfelden ab. Nun müssen die übrigen beteiligten Gemeinden neue Lösungen suchen. Ein Neubau ist nötig. ................................................... > Bericht auf Seite 7

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Stabiler Steuerfuss Der Gemeinderat Obfelden hat grundsätzliche finanzpolitische Ziele festgelegt. > Seite 7

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«Demenzfreundlich» Der Gemeinderat Bonstetten beteiligt sich am bezirksweiten Projekt. > Seite 11

Ämtler Wälder sind heute artenreicher und sturmresistenter Vor 20 Jahren, am 26. Dezember 1999, fällte Orkan «Lothar» innert Stunden 10 Millionen Bäume in der Schweiz. Auch im Bezirk Affoltern wütete er auf verheerende Weise. Heute sind die Wunden verheilt, die Wälder weisen eine grössere Artenvielfalt auf und sind sturmresistenter. ................................................... von stefan schneiter Wer den Tag vor zwanzig Jahren miterlebt hat, mag sich wohl noch gut zurückerinnern. Am Morgen des 26. Dezember 1999 fegte der Orkan «Lothar» mit einer bisher unbekannten Wucht übers Land. In der Schweiz starben 14 Menschen, unzählige Gebäude wurden beschädigt. Immens waren die Schäden in den Wäldern. 10 Millionen Bäume wurden gefällt, die Eidgenössische Forschungsanstalt WSL in Birmensdorf beziffert den finanziellen Schaden am Wald auf über eine Milliarde Franken. Im Knonauer Amt lagen 95 000 m³ Sturmholz darnieder. «Der Bezirk Affoltern war vom Sturm Lothar stark betroffen», sagt Kreisforstmeister Jürg Altwegg. Grund dafür ist, dass viel Waldfläche in der Region windexponierten Stellen ausgesetzt ist. Zudem war es am Sturmtag ziem-

lich warm, die Waldböden waren nicht gefroren und Regen hatte die Böden aufgeweicht, sodass insgesamt mehr Bäume mitsamt ihren Wurzeln umgeworfen statt gebrochen wurden.

Lehren gezogen Mittlerweile sind die gröbsten Schäden längst behoben. Und man hat die Lehren gezogen. So wurden die grossen vom Sturm herausgeschlagenen Freiflächen mit standortgerechten Baumarten wiederaufgeforstet. Die Fichtenbestände wurden reduziert, dafür mehr Laubbäume gesetzt, wie etwa Eichen, Kirschbaum oder Spitzahorn. «Der Wald ist heute vielfältiger», sagt Flurin Farrér, Förster des Reviers Knonauer Amt Süd. «Mit mehr Baumarten kann man das Risiko bei Stürmen, aber auch bei Trockenheit oder hohem Insektenbefall besser verteilen.» Auch werden heute neue Bäume mit grösseren Abständen zueinander gesetzt, um so in den Zwischenräumen eine naturnahere Verjüngung zuzulassen. Und Waldränder werden gegenüber früher vermehrt aufgelichtet, was den Wald sturmresistenter macht. Eine Bilanz zu «Lothar» fällt zweischneidig aus. «Finanziell ist ein Sturm wie Lothar für die Waldbesitzer eine Katastrophe», sagt Jürg Altwegg. Es sei

jedoch erstaunlich, wie rasch sich die Natur regneriere und wieder Wald entstehe. Hinsichtlich Biodiversität hätten die grossen Freiflächen zu einem grösseren Artenreichtum gefunden. Die Jungbaumbestände erfordern aber auch mehr Pflege, damit sie sich gegen andere konkurrenzstarke Baumarten durchzusetzen vermögen.

Mit Klimawandel Schritt halten Mit dem Klimawandel werden Extremereignisse künftig vermehrt auftreten. «Die nach den Stürmen Vivian 1990 und Lothar gesammelten Erkenntnisse aus Forstpraxis und Forschung helfen, die natürliche Walddynamik besser zu verstehen und Störungen als Chance zur raschen Anpassung zu erkennen», meint dazu Waldökologe Thomas Wohlgemuth vom WSL. Wenn das Klima deutlich wärmer und trockener werde, sei damit zu rechnen, dass vermehrt Bäume auf grösseren Flächen absterben, sei es wegen Sturm, Trockenheit, Insektenbefall oder auch Waldbrand. Die Wälder dürften danach ihre Artenzusammensetzung langsam verändern. «Ob sie mit dem rasanten Tempo des Klimawandels Schritt halten können, ist allerdings fraglich», so Wohlgemuth. ................................................... > Bericht auf Seite 13

Neues Ausbildungsgebäude der Kantonspolizei

Auch Ämtler Kantons- und Stadtpolizisten werden im Reppischtal geschult Ein zweckmässiger und auf die Ausbildungsbedürfnisse der Polizei zugeschnittener Bau steht sowohl den kantonalen, als auch den kommunalen Polizeistellen zur Verfügung. Der nach knapp 10 Monaten entstandene und rund 1,5 Millionen teure Bau wurde letzten Montag auf dem Waffenplatzgelände der Kaserne Birmensdorf von Regierungsrat Mario Fehr eingeweiht. Zu den Gästen sprachen der Kommandant der Kapo, Thomas Würgler, Architekt Christian Gautschi sowie Daniel Baumann, Abteilungsleiter in der Baudirektion.

Kurzer Weg für Ämtler Polizisten Natürlich profitieren auch die Polizeistellen im Säuliamt von der neuen Ausbildungsstätte, in der sämtliche Polizeikorps des Kantons ausgebildet werden. Martin Ott, Kommandant der Stadtpolizei Affoltern ist sehr erfreut, dass auch seine Truppe Gelegenheit bekommt, dieses Ausbildungsgebäude zu nutzen. Die kostengünstige Schulung seiner Polizistinnen und Polizisten nennt er einen wertvollen Beitrag zur Bewältigung der anspruchsvollen Tätigkeit.

An der Einweihungsfeier des neuen Kapo-Ausbildungsgebäudes wird demonstriert, wie ein renitenter Verbrecher verhaftet wird. (Bild Martin Mullis) Eine zentrale Dienststelle organisiert die Ausbildung des gesamten Kapo-Korps. Trotzdem ist Adrian Peterhans, Bezirkschef der Kapo Affoltern,

sehr froh, dass die Schulungen im Reppischtal nicht nur einen kürzeren Weg bedeuten, sondern auch die verschiedenen Lehrgänge wie Instrukti-

on, Intervention und praktisches Verhalten am selben Ort stattfinden. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 3

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Umwelt und Wirtschaft Nicole Beck hat das Präsidium der Bezirks-glp von Hans Wiesner übernommen. > Seite 13

Vortritt für Schafe Da mussten sich die Autofahrer minutenlang gedulden: Am vergangenen Dienstag sperrte die Polizei in Bonstetten einen Abschnitt der Zürcherstrasse zwischen Hedingen und Birmensdorf. Grund: 121 Schafe dislozierten. ................................................... > Bericht auf Seite 11

Nah an der Bibel Da seine Eltern Mitglieder der Pfingstgemeinde sind, ist Stefan Guntern mit der Gemeinschaft in Affoltern aufgewachsen. «Die Basis unserer Glaubensgemeinschaft ist die Bibel und nur die Bibel», sagt der 36-jährige Unternehmensberater. Der Fokus der Pfingstgemeinde liege auf der Lehre des Heiligen Geistes. Dieser rede zu den Gläubigen, helfe und tröste, und bringe das Evangelium direkt in ihren Alltag. ................................................... > Bericht auf Seite 12

Legoroboter an der Sek Mättmi «Lego Mindstorms» an der Sekundarschule Mettmenstetten – Schülerinnen und Schüler vom Informatikunterricht bei Lehrerin Eliane Lichtensteiger erlebten einen spannenden Tag, an dem sie das Programmieren von kleinen Legorobotern lernten. Zwei Schülerinen berichten, was sie dabei alles erlebt haben. ................................................... > Bericht auf Seite 17 anzeigen


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Traurig nehmen wir Abschied von unserer lieben

Margrit Treichler 27. September 1932 – 17. Dezember 2019

Deine Bescheidenheit und deine Zufriedenheit haben uns sehr berührt. Deine Grosszügigkeit, Hilfsbereitschaft und Dankbarkeit bleiben für immer in unseren Herzen. In dankbarer Erinnerung

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Moni, Sven und Karola Weyermann Der Trauergottesdienst findet am Montag, 23. Dezember 2019, um 14.30 Uhr in der Kirche Stallikon statt.

Mami, ich hoffe, dass als du starbst, ein Engel deine Hand nahm und mit meiner Stimme sagte, dass ich dich ewig liebe.

Traurig, aber auch dankbar, nehmen wir nach deinem langen Leiden Abschied von meiner Mutter, Schwiegermutter, Schwester, Tante und Gotti

Elsa Vencli-Berli 15. Dezember 1941– 17. Dezember 2019

In stiller Trauer: Elvira und Max Widmer-Vencli Anverwandte und Freunde Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Es werden keine Leidzirkulare versandt.

Schluss des Konkursverfahrens Die konkursamtliche Liquidation über den Nachlass der Ruth Theresia Hofstetter, geb. 2. Mai 1948, von Aeschi SO, c/o Haus zum Seewadel, Seewadelstrasse 12, 8910 Affoltern am Albis, gestorben am 5. Januar 2018, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 16. Dezember 2019 als geschlossen erklärt worden. Affoltern am Albis, 17. Dezember 2019 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Öffnungszeiten der Bezirksverwaltung über den Jahreswechsel 2019/2020 Die Büros der folgenden Amtsstellen der Bezirksverwaltung Affoltern, die sich im Bezirksgebäude, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, befinden, bleiben über den Jahreswechsel ab Dienstag, 24. Dezember 2019, bis und mit Donnerstag, 2. Januar 2020, geschlossen: Bezirksgericht Mietgericht Paritätische Schlichtungsbehörde in Miet- und Pachtsachen Am 24., 27., 30. und 31. Dezember 2019 ist das Bezirksgericht für dringende Notfälle jeweils zwischen 9.00 und 10.00 Uhr unter der Nummer 044 763 17 00 erreichbar. Die Büros der folgenden Amtsstellen der Bezirksverwaltung Affoltern, die sich im Bezirksgebäude, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, befinden, bleiben über den Jahreswechsel ab Montag, 23. Dezember 2019, bis und mit Freitag, 3. Januar 2020, geschlossen: Statthalteramt Bezirksratskanzlei Wir wünschen Ihnen frohe Festtage und ein glückliches Neues Jahr. Die Bezirksverwaltung

Teilrevision des Gebührentarifs

Traueradresse: Elvira Widmer-Vencli, Hirzwangen 6, 8925 Ebertswil

Der Gemeinderat Aeugst am Albis hat am 17. Dezember 2019 den Gebührentarif teilrevidiert und insbesondere den Abschnitt B (Baugebührentarif) überarbeitet. Die Gebühren werden künftig nach effektivem Aufwand verrechnet (bisher Pauschale). Zudem wird mit der Erteilung der baurechtlichen Bewilligung inskünftig ein Baudepot eingefordert. Der Beschluss des Gemeinderats Aeugst am Albis vom 17. Dezember 2019 sowie der teilrevidierte Gebührentarif liegen vom 20. Dezember 2019 während 30 Tagen am Schalter der Einwohnerkontrolle zur Einsicht auf. Nach unbenutztem Ablauf der Rekursfrist tritt der Gebührentarif sofort in Kraft.

Niemand geht von uns, er geht nur voraus.

Giuseppe Vara 16. Juni 1932 – 11. Dezember 2019

Mit Sehnsucht schnell – zu deiner Liebe – bist gegangen. Hast uns geprägt – warme Erinnerungen hinterlassen. Wir vermissen dich. Die Trauerfamilie in Liebe und Dankbarkeit

Gegen den Beschluss des Gemeinderats kann innert 30 Tagen, von der Mitteilung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern am Albis, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Aeugst am Albis, 18. Dezember 2019 Gemeinderat Aeugst am Albis

Giuseppa Huwyler-Vara Sandra und Stefan Zumsteg mit Giulia Raffaela und Simon Gabriel mit Nevio Vincenzina Bollinger-Vara mit Genny, Nadja und Thomas Kistler Maria-Rosa Vara Arthur Bollinger Herbert Huwyler mit Michelle Mit Verwandten und Bekannten Der Abschied findet Freitag, 27. Dezember 2019, um 14.30 Uhr in der kath. Kirche St. Josef und St. Antonius, Seewadelstrasse 13, 8910 Affoltern am Albis statt. Traueradresse: Enza Bollinger-Vara, Im Chlösterli 8, 8902 Urdorf

Du bist nicht mehr da, wo du warst, aber du bist überall wo wir sind.

ABSCHIED Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen, nehmen wir Abschied von unserem lieben Mami, Grossmami, Grosi

Gertrud Hegner-Schär 11. August 1934 – 11. Dezember 2019

Nach langjährigem Pflegeaufenthalt im Haus Pilatus in Affoltern am Albis bist du nun von uns gegangen. Wir werden dich und dein Lächeln nie vergessen. Du bist immer in unseren Herzen. In stiller Trauer Sonja Hegner mit Dominik Hansruedi Hegner Carmen mit Roman und Charlotte Verwandte und Bekannte Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Eine Abdankungsfeier wird im Januar 2020 stattfinden. Traueradresse: Sonja Hegner, Ottenbacherstrasse 80, 8909 Zwillikon


Bezirk Affoltern Spital-Partnerschaft wird ausgebaut Das Zuger Kantonsspital und das Stadtspital Waid und Triemli in Zürich sind nicht nur Partner des Spitals Affoltern, sondern pflegen ihreseits seit Jahren eine enge Zusammenarbeit im Bereich der invasiven Kardiologie und Herzchirurgie. Diese wollen sie nun im Bereich der invasiven Kardiologie ausbauen. Ab Frühjahr 2020 können somit am Zuger Kantonsspital geplante ambulante invasiv-kardiologische Untersuchungen und Behandlungen durchgeführt werden. Dringende Notfalluntersuchungen und Notfallbehandlungen wie beispielsweise bei einem akuten Herzinfarkt erfolgen wie bisher ausschliesslich im Triemli. (pd.)

Freitag, 20. Dezember 2019

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Aus- und Weiterbildung als Fundament für die Polizeiarbeit Neues Ausbildungsgebäude der Kapo auf dem Waffenplatzareal Birmensdorf Auf dem Gelände des Waffenplatzes Zürich-Reppischtal in Birmensdorf, hat die Kantonspolizei am Montag ihr neues Ausbildungsgebäude eingeweiht. Regierungsrat Mario Fehr und Thomas Würgler, Kommandant der Kapo Zürich, haben den zweckmässigen Bau den zahlreichen Gästen vorgestellt.

wir gratulieren Zum 90. Geburstag Morgen Samstag, 21. Dezember, feiert Otto Weber in Affoltern seinen 90. Geburtstag. Zu seinem hohen Ehrentag gratulieren wir und wünschen ein schönes Fest.

Zum 85. Geburtstag Werner Frick-Segert in Obfelden hat am Sonntag, 22. Dezember, seinen 85. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich und wünschen ein gutes neues Lebensjahr.

Zum 80. Geburtstag Eine Jubilarin und ein Jubilar begehen heute Freitag, 20. Dezember, ihren «hohen Runden». In Obfelden feiert Emil Huber-Schleith seinen 80. Geburtstag und in Affoltern könnte Alma Vera Obrist-Sturzenegger 80 Kerzen auf dem Kuchen ausblasen. Wir wünschen beiden viel Vergnügen und einen schönen Feiertag.

................................................... von martin mullis Mit heissen Marroni und Punsch wurden Sicherheitsdirektor Mario Fehr, Thomas Würgler, Kommandant der Kantonspolizei, Architekt Christian Gautschi, Daniel Baumann, Abteilungsleiter der Baudirektion, sowie Behördenvertreterinnen und -vertreter der umliegenden Gemeinden von den Mitarbeitern der Kapo freundlich begrüsst. Es herrschte eine aufgeräumte und erfreute Stimmung unter den knapp 50 Gästen vor dem eingeschossigen Zweckbau, welcher für knapp 1,5 Millionen in Rekordzeit erstellt wurde. Die Ausbildungsstätte wird auch von den kommunalen Polizeistellen im Kanton genutzt. Regierungsrat Fehr erschien bestens gelaunt im Reppischtal. In seiner kurzen Begrüssungsrede lobte er die nicht immer einfache Arbeit der Polizistinnen und Polizisten. Das

Er ist stolz auf seine Polizei: Sicherheitsvorsteher Mario Fehr. (Bild Martin Mullis) Fundament dafür, so Fehr, seien eine gute Aus- und Weiterbildung sowie die entsprechende Ausrüstung. «Eine Polizei, die sich nicht selber schützen kann, kann auch nicht helfen», hielt er fest und dankte allen an der Realisierung der Ausbildungsstätte Beteiligten.

Verhaftungs-Szenarien und Bratwurst-Fraktion Thomas Würgler, Kommandant der Kapo, beschränkte sich bei seiner

Kurzansprache auf den Dank für die grosse Unterstützung, welche die Kantonspolizei von allen Seiten für die Erstellung des Baus erhalten hat. Würgler stellte fest, dass vor knapp zehn Monaten an dieser Stelle für die Ausbildung lediglich eine grüne Wiese zur Verfügung stand. Das Gebäude diene der Ausbildung, die für den Erhalt der unabdingbaren Professionalität der Polizei notwendig sei. Im Anschluss durften die Gäste im Rahmen einer praktischen Vorführung ein kurzes Training beobachten.

Ein Ausbildner der Kapo demonstrierte verschiedene Verhaftungen, erst eine Festsetzung eines friedlichen Verdächtigen bis hin zur etwas unsanften Inhaftnahme eines renitenten Verbrechers. Regierungsrat Fehr, von der professionellen Vorführung sichtlich angetan, bat seine Gäste anschliessend zum Grill vor dem Gebäude, indem er lachend erwähnte, er freue sich auf den Imbiss, immerhin gehöre er innerhalb der Kantonsregierung zur legendären Bratwurst-Fraktion.

Mit dem «Sommer-Auto» massiv zu schnell Bezirksgericht: 13 Monate auf Bewährung für 36-jährigen Elektroniker

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 352 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.chmedia.ch

Mit 64 km/h über der signalisierten Geschwindigkeit Richtung Mettmenstetten: Das Bezirksgericht verurteilte einen 36-jährigen Schweizer zu 13 Monaten auf Bewährung und einer Busse von 500 Franken. ................................................... von werner schneiter Am 19. Mai drückte der nicht vorbestrafte Elektroniker aus dem Bezirk auf der Albisstrasse in Rifferswil Richtung Mettmenstetten das Gaspedal seines Porsches durch und wurde ausserorts mit 150 km/h geblitzt. Unter Abzug der Toleranz verblieben auf der 80er-Strecke 144 km/h – knapp über dem sogenannten Rasertatbestand. Es sei seine erste Ausfahrt mit dem «Sommer-Auto» gewesen. Er habe nicht auf den Tacho geschaut und bereue sein Schnellfahren. «Es war dumm und unachtsam. Es wird mir eine Lehre sein», beteuerte der gepflegt und höflich auftretende Mann vor Gericht. Die Vermutung, dass er höhere Geschwindigkeiten liebt, gründet auf seinen Trainings auf der Rennstrecke von Dijon. Weil er den Sachverhalt anerkennt und das Strafmass akzeptiert, kam es zum abgekürzten Verfahren. In der Anklageschrift heisst es in solchen Fällen unter anderem immer: «Durch die hohe Geschwindigkeit nahm er wissentlich und willentlich das hohe Risiko eines Unfalls mit Schwerverletzten oder Todesopfern in Kauf, da andere Verkehrsteilnehmer – insbesondere Fussgänger und Fahrradfahrer – rechnen und es bei solchen Geschwindigkeiten zu Fehleinschätzungen und Fehlreaktionen (…) kommen kann.» Das Gericht folgte dem Urteilsvorschlag der Staatsanwaltschaft vollum-

Schnurgerade: Die Albisstrasse zwischen Schonau und Rifferswil verleitet zu schnellem Fahren. (Bild Werner Schneiter) fänglich. Es verurteilte den Mann wegen qualifiziert grober Verletzung der Verkehrsregeln zu 13 Monaten Gefängnis bedingt – dies bei der minimalsten Probezeit von zwei Jahren. Die Busse beträgt 500 Franken. Zudem muss der Schnellfahrer am Lernprogramm «Start» für risikobereite Lenkende teilnehmen und zu den Nachkontrollgesprächen beim Amt für Justizvollzug erscheinen.

Teure Verfahren Das Bezirksgericht setzte die Gerichtsgebühr auf 2500 Franken fest, die der Beschuldigte übernehmen muss – ebenso die Kosten der amtlichen Verteidigung von 2333 Franken. Die Verfahrenskosten belaufen sich auf 1600 Franken. Für die Festsetzung der Gerichtsgebühr dient die Gebührenverordnung. Dabei spielt der Aufwand eine Rolle. Bei länger dauernden Beweisverfahren sind die Kosten naturgemäss höher als im vorliegenden Fall – zum Beispiel dann, wenn ein Raser die Geschwindigkeitsmes-

sung anficht und ein Eichzertifikat erstellt werden muss. Die Verfahrenskosten werden dem Beschuldigten auferlegt, weil er das Verfahren verursacht hat. Im aktuellen Fall ist das für den Raser kein Problem, weil er sein Vermögen vor Gericht auf 80 000 Franken bezifferte. Vielen Verurteilten fehlen aber oft die finanziellen Mittel, um diese Verfahrenskosten zu berappen; deshalb müssen sie von Gerichten oft abgeschrieben werden. Mit anderen Worten: die Steuerzahlenden übernehmen … Zum Vergleich: Beim Aeugster Mordprozess mit drei Beschuldigten belief sich die Gerichtsgebühr auf insgesamt 27 000 Franken, im Mordfall von Bonstetten (beide Fälle im «Anzeiger») auf 18 000 Franken. Im jüngsten Fall – Freispruch vom Vorwurf der Vergewaltigung («Anzeiger» vom 15. und 26. November) – beliefen sich die Gesamtkosten auf knapp 50 000 Franken. Bei Gefängnisstrafen ab 12 Monaten ist der Beizug eines Verteidigers vorgeschrieben. Benennt der Beschuldigte keinen, so wird ihm ein Pflicht-

verteidiger zur Seite gestellt. Im aktuellen Fall wirkte auch ein amtlicher Verteidiger mit, der – entgegen der Gepflogenheiten – sein Honorar dem Beschuldigten direkt verrechnet. Damit verzichtet er auf den «sicheren Weg», das Geld via Gericht zu erhalten. In solchen Fällen verlangt das Gericht den Betrag beim Beschuldigten. Angesichts der Vermögenslage des Schnellfahrers geht der Pflichtanwalt hier wohl kein Risiko ein. anzeige


Bezirksgemeinden Affoltern Öffnungszeiten Bezirksgemeinden Affoltern Die Büros der Bezirksgemeinden Affoltern sind über den Jahreswechsel wie folgt geöffnet bzw. geschlossen: Stadt / Gemeinde geschlossen

Pikettnummer Todesfälle

Aeugst am Albis

044 710 99 70 Bossardt Bestattungen AG

24. Dezember 2019 bis und mit 3. Januar 2020

Affoltern am Albis 24. Dezember 2019 ab 11.30 Uhr bis und mit 3. Januar 2020

079 527 10 11 27. Dezember 2019 / 30. Dezember 2019 / 2. Januar 2020 sowie am 3. Januar 2020, 8.00 – 10.00 Uhr

Bonstetten

24. Dezember 2019 bis und mit 5. Januar 2020

044 710 99 70 Bossardt Bestattungen AG

Hausen am Albis

24. Dezember 2019 bis und mit 5. Januar 2020

044 764 80 51 26. Dezember 2019 / 29. Dezember 2019 / 31. Dezember 2019 sowie 3. Januar 2020, 8.00 – 9.00 Uhr

Hedingen

24. Dezember 2019 bis und mit 3. Januar 2020

044 710 99 70 Bossardt Bestattungen AG

Kappel am Albis

24. Dezember 2019 bis und mit 3. Januar 2020

044 776 63 90 täglich 9.00 – 11.00 Uhr

Knonau

24. Dezember 2019 bis 5. Januar 2020

076 405 55 11 jeweils vormittags

Maschwanden

23. Dezember 2019 bis 3. Januar 2020

044 710 99 70 Bossardt Bestattungen AG

Mettmenstetten

24. Dezember 2019 bis 3. Januar 2020

079 648 73 75 Edy Gamma

Obfelden

24. Dezember 2019 bis und mit 5. Januar 2020

078 656 11 31 täglich 13.00 – 15.00 Uhr

Ottenbach

24. Dezember 2019 bis und mit 5. Januar 2020

044 763 40 50 (Telefonbeantworter)

Rifferswil

23. Dezember 2019 bis und mit 3. Januar 2020

079 422 39 56 Bruno Hänni

Stallikon

24. Dezember 2019 bis und mit 3. Januar 2020

044 710 99 70 Bossardt Bestattungen AG

Wettswil am Albis 24. Dezember 2019 bis und mit 3. Januar 2020

079 355 90 90 täglich 11.00 – 12.00 Uhr

Wir wünschen Ihnen fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. 20. Dezember 2019 Ihre Bezirksgemeinden

Entsorgung Weihnachten und Neujahr 2019/2020 Die Kehricht- und Grüngutabfuhr Affoltern am Albis findet wie folgt statt: Kehricht: übliche Abfuhrtage

Du bist nicht mehr da, wo Du warst, aber Du bist überall, wo wir sind.

HERZLICHEN DANK für die grosse Anteilnahme, die tröstenden Worte und die Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von

Grüngut: Östlich der Bahnlinie, Montag, 6. Januar 2020

Hanny Schär-Steinmann

Westlich der Bahnlinie, Dienstag, 7. Januar 2020

erfahren durften.

Für das Regionale Entsorgungszentrum ÖKI-HOF gelten folgende Annahmezeiten: Heiliger Abend, 24. Dezember 2019, geschlossen ab 16.00 Uhr Weihnachten 25. Dezember 2019, ganzer Tag geschlossen Stephanstag 26. Dezember 2019, ganzer Tag geschlossen 27. und 28. Dezember 2019, übliche Öffnungszeiten

Besonderer Dank gilt – allen, die Omi geschätzt haben und ihr im Leben in Freundschaft begegnet sind – den hilfsbereiten Nachbarn, welche stets präsent waren, und – Pfarrer Andreas Fritz für die einfühlsamen Worte. Allen Verwandten, Freunden und Bekannten herzlichen Dank für die Teilnahme an der Trauerfeier, für die lieben Worte, Beileidskarten und Blumen sowie für die Spenden. Mettmenstetten, im Dezember 2019

Die Trauerfamilie

Silvester, 31. Dezember 2019, geschlossen ab 16.00 Uhr Neujahr, 1. Januar 2020, ganzer Tag geschlossen Berchtoldstag, 2. Januar 2020, ganzer Tag geschlossen

DANKSAGUNG

Für das ÖKI-Mobil gilt der übliche Fahrplan.

Jürg Kuhn

20. Dezember 2019

27. Dezember 1942 – 28. November 2019

Stadt Affoltern am Albis, Bereich Hochbau und Umwelt

Bei unserer Trauer über den Verlust von Jürg durften wir überaus viele Zeichen der Anteilnahme erfahren. Wir fühlen uns reich beschenkt und getragen. Unser grosser Dank geht an alle, die uns während der Zeit des Abschiednehmens begleitet haben und weiterhin begleiten.

Beschluss der Kirchgemeindeversammlung vom 9. Dezember 2019 Das Budget 2020 wurde einstimmig angenommen und der Steuerfuss 2020 wurde bei 13 % belassen. Der Nachtrag zur Kirchgemeindeordnung Streichung Paragraf 12 des Artikels 24 wurde einstimmig angenommen. Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung liegt ab Montag, 16. Dezember 2019, in den Sekretariaten der kath. Kirchgemeinde Affoltern am Albis, Seewadelstrasse 13, 8910 Affoltern am Albis, und Bachstrasse 18, 8912 Obfelden, zur Einsicht auf. Auf unserer Internetseite www.kathaffoltern.ch wird das Protokoll, sowie das Budget 2020 publiziert. Rechtsmittelbelehrung: Gegen diese Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Rekurskommission der römischkatholischen Körperschaft des Kantons Zürich, Minervastrasse 99, 8032 Zürich, – wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte oder ihre Ausübung innert fünf Tagen und – im Übrigen wegen Rechtsverletzungen sowie unrichtiger oder ungenügender Feststellung des Sachverhaltes innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die katholische Kirchenpflege Affoltern am Albis

Wir danken den vielen Menschen, die unsere Abschiedsfeier so tröstlich haben werden lassen. Den Verwandten, den Leuten aus dem Dorf, den Freunden, den Nachbarn, den alten Pfadikameraden, den Seglerkollegen und den pensionierten Lehrpersonen des Freien Gymnasiums Zürich. Ein besonderer Dank geht an Herrn Pfarrer Andreas Fritz, an die Organistin Marina Wehrli und die Sängerinnen Bea, Yvonne und Lisa. Mettmenstetten, im Dezember 2019

Die Trauerfamilie

ABSCHIED Vom 15. Dezember 1941 bis 17. Dezember 2019 durfte ich unter euch sein. Mein Leben war einfach aber schön. Die letzten Jahre habe ich mit meiner Tochter sehr gegen den Krebs gekämpft, aber leider verloren. Ein grosses «Danke» für die liebevolle Unterstützung. Dein Mami Nicht traurig sein Danke – meinem Hausarzt Dr. Ph. Luchsinger für die jahrelange Betreuung – dem Spital Affoltern und der Onkologie – dem Spital Triemli, Prof. Weber und Team – der Spitex Knonaueramt Viele liebe Pflegende durfte ich kennenlernen, auch Ihnen gehört ein grosser Dank. Ich sage «Tschüss zäme, machets guet!» Eure Elsa Vencli Auf meinen Wunsch soll meine Asche verstreut werden.


Bezirk Affoltern

Freitag, 20. Dezember 2019

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Häuser im Knonauer Amt Neujahrsblatt 2020 der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks Affoltern Das Neujahrsblatt 2020 widmet sich der Geschichte und den Geschichten von Häusern. Neben altehrwürdigen und bekannten Bauten finden sich auch kaum beachtete, aber nicht minder interessante. In den traditionellen Neujahrs-Apéro vom 2. Januar wird das Ämtler Trio SaxmitBass einstimmen. ................................................... von rolf oberhänsli «Nur wo du zu Fuss warst, bist du auch wirklich gewesen.» Dieses Zitat von Johann Wolfgang Goethe könnte sich als Motto für das aktuelle Neujahrsblatt eignen. Der Leser wird eingeladen auf einem Streifzug durch unsere Region, Häuser zu entdecken und in ihre Geschichten einzutauchen. In Wort und Bild offenbart sich die Schönheit und Eigenheit der Häuser des Bezirks Affoltern.

Das «Ämtlerhaus» Repräsentativ für unseren Bezirk ist das unter dem First in Wohnteile gegliederte «Ämtlerhaus». Die malerisch anmutenden Bauernhäuser mit den charakteristischen Klebdächern als Schutz gegen Wind und Kälte entstanden aus einer wirtschaftlichen Notlage heraus. Die stete Bevölkerungszunahme im 17. Jahrhundert führte dazu, dass immer mehr Wohnteile unter einem Dach zusammengefasst werden mussten. Ein besonders stattliches Wohnhaus im Grüt bei Mettmenstetten steht für den Bohlenständer, ein Mehrzweckbauernhaus in Zwillikon für den in unserer Region besonders reich vertretenen Fachwerkbau. Diese Gebäude zeugen von der Bauernhauskultur im Knonauer Amt, das während langer Zeit ländlich geprägt war. Kurze Kapitel erläutern den Wandel in der Bauweise, vom Block- über den Bohlenständer- bis zum Fachwerk-

Das Neujahrsblatt 2020 lädt ein, Häuser der Region zu entdecken und in ihre Geschichten einzutauchen. (Bild zvg.) bau und der Baustoffe, veranschaulichen Fachbegriffe des Riegelhauses und zeigen auf, weshalb 1863 die Baugesetzgebung des Kantons Zürich entstand.

Geschichtsträchtige Häuser in Affoltern Dass auch der Bezirkshauptort über geschichtsträchtige Häuser verfügt, dokumentieren zwei porträtierte Bauten: das derzeit unter der Leitung des Denkmalschutzes umgebaute ehemalige Restaurant «Schmiedstube» und ein Kleinod am Jonenbach, das heutige Optikergeschäft Büchi. Das aktuelle Neujahrsblatt beleuchtet die architektonischen Veränderungen und vermittelt ebenfalls einen Überblick über die verschiedenartigen Nutzungen im Laufe der Baugeschichte. So diente das letztgenannte Objekt lange Zeit als Schmiede und

beherbergte später ein Weisswarengeschäft. Namen von renommierten Besitzern offenbaren, wie bedeutsam gewisse Häuser einst waren. Unter den Eigentümern der ehemaligen «Schmiedstube» finden sich zahlreiche Vertreter der lokalen Oberschicht, darunter ein Untervogt, ein Amtsfähndrich sowie ein Zunftgerichtspräsident. Historische Fotos präsentieren Affoltern als idyllisches Bauerndorf mit lokalem Gewerbe. Manch prächtige Bauten sind der verkehrstechnischen Erschliessung zum Opfer gefallen oder wurden gar an einen andern Ort versetzt. Das Haus «Maienbrunnen» in Hedingen fügt sich seit 1983 harmonisch ins Ortsbild des Weilers Ismatt ein. Andere jedoch erstrahlen in einem neuen Kleid. Ein Beispiel dafür ist ein im Riegelbau erstelltes Bauernhaus in Dachlissen, das nun als Wellness Oase dient

und auf dessen Gelände zeitweilig sogar Tabak angebaut wurde.

Käsereien und Milchsammelstellen, Speicher und Bahnwärterhäuser Das neue Neujahrsblatt zeigt auch auf, wie sich die Industrialisierung auf die Landwirtschaft auswirkte. So sind die zahlreichen Sennereien, von den Einheimischen «Hütten» genannt, verschwunden oder werden andersartig genutzt. Besonders gut lässt sich diese Entwicklung in Maschwanden ablesen, wo die erste Sennereigenossenschaft des Bezirks gegründet wurde und 2002 der Käsereibetrieb stillgelegt werden musste. Wer gemächlich durch die Orte des Knonauer Amtes streift, stösst an ihren Rändern darauf – auf malerische Speicher. Viele sind infolge der Melioration in den 1950er-Jahren an diesen Standort verlegt, umgenutzt oder

abgebrochen worden. Umso kostbarer sind die wenigen erhaltenen. Ein Beispiel für einen besonders gelungenen Umbau ist der Speicher im Habersaat, Aeugstertal. Bahnwärterhäuser zeugen von einer Zeit, als noch Bahnwärter und Bahnwärterinnen die Übergänge über die Eisenbahnlinien überwachten. Lina Tscharner aus Dachlissen war eine der letzten Bahnwärterinnen, die bis zur Automatisierung der Barrierenanlage um 1983 ihren Dienst versah. Ihr Porträt veranschaulicht diese verantwortungsvolle Aufgabe durch gleichermassen dramatische wie amüsante Episoden. Abgerundet wird das einmal mehr sehr vielschichtige Neujahrsblatt durch ein kleines Quiz. Die darin gezeigten Fotos illustrieren Trouvaillen und weitere Kostbarkeiten unserer Region und der Betrachter wird aufgefordert, zu erraten, wo sich diese Objekte befinden und welche Geschichten sie erzählen. Da das Thema des Neujahrsblatts 2020 besonders reichhaltig ist, wird es im nächsten Heft weitergeführt.

Neujahrs-Apéro am 2. Januar Am 2. Januar lädt die Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirks Affoltern zum traditionellen Neujahrs-Apéro ein. Die Veranstaltung findet im Mehrzweckraum des Spitals Affoltern (Haus Rigi, Eingang Melchior-Hirzel-Weg 40) statt und beginnt um 16 Uhr. Dabei stellt das Redaktionsteam der GGA das neue Neujahrsblatt 2020 vor. Zudem besteht die Möglichkeit, sich mit Bekannten aus der Region und anderen Gästen auszutauschen und auf das neue Jahr anzustossen. Musikalisch untermalt wird der Neujahrs-Apéro durch das Trio SaxmitBass, bestehend aus Musikern aus dem Knonauer Amt. Das Neujahrsblatt 2020 gibts für 10 Franken bei der Buchhandlung Scheidegger, Affoltern oder bei der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks Affoltern, www. ggaffoltern.ch, info@ggaffoltern.ch.

Fahrplanwechsel: Anpassungen im Bezirk Affoltern Mit dem Fahrplanwechsel gab es diese Woche auch im Knonauer Amt verschiedene Anpassungen. 212 Affoltern–Obfelden–Rickenbach– Ottenbach: Wegen der Grossbaustelle in Obfelden und Ottenbach halten die Postautos zeitweise an der Haltestelle Ottenbach Engelwiese anstelle Zentrum. Ein zusätzliches Postauto fährt werktags um 5.02 Uhr ab Ottenbach Zentrum. Der bisherige Kurs um 5.56 Uhr ab Affoltern fährt nicht mehr. Samstags fährt das Postauto neu tagsüber bis 21 Uhr im Halbstundentakt (x.26/x.56). Mit Anschluss in Affoltern von/an die S5 Richtung Zug sowie S14 Richtung Zürich. 213 Affoltern–Bickwil–Ottenbach: Die Linie wird aufgrund der Grossbaustelle eingestellt. Als Ersatz fährt die Linie 215 via Bickwil. 214 Ottenbach–Zwillikon–Affoltern: Diese neue Linie verkehrt von Montag bis Samstag bis 21 Uhr halbstündlich von Affoltern nach Ottenbach, abends und sonntags stündlich. In Affoltern besteht Anschluss von/an die S5 in Richtung Zürich. 215 Zürich Wiedikon–Birmensdorf–Oberlunkhofen–Affoltern: Wegen der Grossbaustelle in Obfelden und Ottenbach fährt das Postauto neu von Affoltern via Bickwil nach Ottenbach. Die Fahrplanzeiten werden tagsüber angepasst: Ab Affoltern x.17 und x.47 Uhr. An Affoltern x.13 und x.43 Uhr. In Affoltern besteht Anschluss an die S5 von/nach Zürich. Das erste Post-

auto am Samstag fährt neu bereits ab Birmensdorf Bahnhof um 6.09 Uhr nach Affoltern. Am Sonntag verkehrt das Postauto um 23.30 Uhr ab Affoltern nur noch bis Oberlunkhofen. Die Fahrt um 0.40 Uhr ab Zürich, Bahnhof Wiedikon entfällt. 221 Ortsbus Wettswil (Rundkurs): Die Haltestelle Wettswil Schachenbach wird aufgehoben. Damit erhöht sich die Fahrplanstabilität. 225 Affoltern–Aeugst: Die Postautos fahren am Abend ab 21 Uhr nur noch stündlich und zu neuen Zeiten. Am Wochenende fährt das erste Postauto ab Aeugst Grossacher in Richtung Affoltern bereits um 6.50 Uhr (bisher 6.56 Uhr). In Affoltern besteht Anschluss an die S5 in Richtung Zug. 235 Wiedikon–Stallikon–Aeugst: Ab Aeugst fährt das Postauto werktags zwischen 6.03 und 8.03 Uhr sowie von 17.03 bis 18.03 Uhr halbstündlich. Ab Bahnhof Wiedikon fährt das Postauto zwischen 6.18 bis 8.18 Uhr sowie von 16.18 bis 18.18 Uhr halbstündlich. Die Postautos um 12.18 und 13.18 Uhr ab Wiedikon nach Aeugst verkehren weiter nach Hausen, bzw. um 12.18 Uhr bis Ebertswil. Die Postautos ab 21.30 Uhr fahren neu um xx.40 Uhr zwischen Aeugst und Aeugstertal. In Aeugstertal Kloster besteht kein Anschluss an die Linie 236 in Richtung Zürich. Die letzte Fahrt um 0.19 Uhr ab Wiedikon verkehrt neu via Aeugst als Linie 235 nach Hausen. Die Fahrten um 0.50 Uhr ab Aeugstertal nach

Aeugst sowie 0.34 Uhr ab Aeugst nach Aeugstertal entfallen. 236 Wiedikon–Stallikon–Hausen (-Ebertswil): Ab Hausen fährt das Postauto werktags zwischen 5.31 und 7.31 Uhr sowie von 16.31 bis 17.31 Uhr halbstündlich. Ab Wiedikon fährt das Postauto zwischen 6.49 bis 7.49 Uhr sowie von 16.49 bis 18.49 Uhr halbanzeige

stündlich. Zwischen Stallikon, Aegerten und Wiedikon verkehren zusätzliche Postautos. Damit besteht zusammen mit der Linie 235 eine viertelstündliche Verbindung während den Hauptverkehrszeiten. Von Montag bis Samstag verkehrt die letzte Fahrt um 0.19 Uhr ab Wiedikon neu via Aeugst als Linie 235 nach Hausen.

280 Hausen–Kappel–Baar: Im Rahmen eines Versuchsbetriebs gibt es werktags eine zusätzliche Verbindung ab Hausen Post um 12.05 Uhr und ab Bahnhof Baar um 12.34 Uhr. Ab Ebertswil Schulhaus fährt ein Zusatzkurs der Linie 280 um 6.25 Uhr nach Hausen Post mit Anschluss an die Line 236 nach Wiedikon.


Pfarrbestätigungswahlen 2020 – Publikation Bestätigung und Aufteilung der Stellenprozente Die Kirchenpflege beschliesst: 1. Die der Kirchgemeinde im Pfarramt zur Verfügung stehenden Stellenprozente werden für die Amtsdauer 2020 – 2024 der Pfarrerinnen und Pfarrer wie folgt aufgeteilt: Pfarrerin Bettina Bartels mit 40 Stellenprozent, davon 2 Stellenprozent für die gemeindeeigene Pfarrstelle, Pfarrer Thomas Müller mit 80 Stellenprozent, davon 4 Stellenprozent für die gemeindeeigene Pfarrstelle, Pfarrer Werner Schneebeli mit 80 Stellenprozent, davon 4 Stellenprozent für die gemeindeeigene Pfarrstelle. 2. Den Stimmberechtigten der Kirchgemeinde werden zur Bestätigung für die Amtsdauer 2020 – 2024 mit den Stellenprozenten gemäss Ziffer 1 vorgeschlagen: Pfarrerin Bettina Bartels

Dauernde Verkehrsanordnung Islisbergstrasse

Todesfälle

Betrifft: 8906 Bonstetten Verkehrsanordnung: Auf Antrag des Gemeinderates Bonstetten hat die Kantonspolizei Zürich folgende Verkehrsanordnung verfügt: Islisbergstrasse, Ortsteil Lätten. Auf dem Streckenabschnitt zwischen der Zürcherstrasse und «Im Gibel» wird der Ortsteil «Lätten» sowie die Innerortshöchstgeschwindigkeit wie folgt signalisiert: a) Abschnitt Zürcherstrasse bis Höhe Stockenweg: 40 km/h b) Abschnitt Stockenweg bis «Im Gibel»: 60 km/h Verfügende Stelle: Kantonspolizei Zürich – Verkehrstechnische Abteilung

Pfarrer Thomas Müller Pfarrer Werner Schneebeli 3. Gemäss § 13 Abs. 3 des Kirchengesetzes können mindestens 100 Stimmberechtigte der Kirchgemeinde für jede bzw. jeden der in Ziffer 2 aufgeführten Pfarrerin und Pfarrer schriftlich die Wahl an der Urne verlangen. Die Unterschriften sind der Kirchenpflege, Zürichstrasse 94. 8910 Affoltern am Albis, binnen 30 Tagen seit der amtlichen Veröffentlichung dieses Beschlusses einzureichen. Wird binnen dieser Frist keine Urnenwahl verlangt, so wird die Kirchenpflege die Pfarrerin und Pfarrer gemäss Ziffer 2 als in stiller Wahl gewählt erklären. 4. Die stille Wahl und die Wahl an der Urne erfolgen unter dem Vorbehalt einer Änderung der massgebenden gesetzlichen Bestimmungen sowie der Amtspflichten der gewählten Pfarrerinnen und Pfarrer in örtlicher und inhaltlicher Hinsicht während der Amtsdauer. 5. Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung binnen 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs bei der Bezirkskirchenpflege, Herrn Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. 6. Mitteilung an Stadtrat Affoltern am Albis, an die Bezirkskirchenpflege sowie an den Kirchenrat. 7. Amtliche Veröffentlichung im Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern. Affoltern am Albis, 20. Dezember 2020

Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Rekursabteilung, Postfach, 8090 Zürich, Rekurs eingereicht werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen.

Anmeldestelle: Sicherheitsdirektion des Zürich, Rekursabteilung, 8090 Zürich

Kantons Postfach,

Publizierende Stelle: Gemeinde Bonstetten

Änderung der Schalteröffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Sekundarschulgemeinde Bonstetten Kreisschulgemeinde Bonstetten, Stallikon, Wettswil a.A.

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 12. Dezember 2019

Einladung Informationsveranstaltung zur neuen Gemeindeordnung

Die Sekundarschulgemeindeversammlung vom 12. Dezember 2019 hat folgende Beschlüsse gefasst: 1. Genehmigung Budget 2020 2. Genehmigung Steuerfuss 2020 Das Budget ist auf unserer Homepage www.sek-bonstetten.ch einsehbar. Rechtsmittelbelehrung Gegen die Beschlüsse der Gemeindeversammlung kann von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis • wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen • und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Bonstetten, 20. Dezember 2019 Sekundarschulpflege Bonstetten

Die Stimmberechtigten der Sekundarschulgemeinde Bonstetten, Stallikon, Wettswil a. A. werden zur Informationsveranstaltung am Donnerstag, 9. Januar 2020, 19.30 Uhr, in die Aula im Trakt B des Schulhauses «Im Bruggen», Schachenrain 1, Bonstetten eingeladen. Programm 1. Begrüssung 2. Vorstellung Entwurf der neuen Gemeindeordnung mit Erläuterungen zu den wichtigsten Änderungen 3. Fragen aus der Bevölkerung Der Entwurf der neuen Gemeindeordnung ist als Synopse ab dem 20. Dezember 2019 auf der Webseite www.sek-bonstetten.ch publiziert. Schluss der offiziellen Veranstaltung ist um ca. 21.00 Uhr. Bonstetten, 20. Dezember 2019 Sekundarschulpflege Bonstetten

Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben ab Dienstag, 24. Dezember 2019, bis und mit Sonntag, 5. Januar 2020, geschlossen. Für Todesfälle steht folgende Telefonnummer täglich von 13.00 bis 15.00 Uhr zur Verfügung: 078 656 11 31. Gemeindewerke Die Gemeindewerke sind am Freitag, 27. Dezember 2019, Montag, 30. Dezember 2019, und Freitag, 3. Januar 2020, zu den normalen Arbeitszeiten erreichbar. Über die Festtage können die Gemeindewerke in dringenden Fällen über Telefon 044 761 15 21 erreicht werden. Sammelstelle Brunnmatt Die Sammelstelle Brunnmatt ist an den Samstagen, 28. Dezember 2019 und 4. Januar 2020, von 9.00 bis 11.30 Uhr geöffnet. Der Gemeinderat und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung und der Gemeindewerke wünschen frohe Festtage und alles Gute im Neuen Jahr!

Der Gemeinderat Maschwanden hat beschlossen, ab 10. Januar 2020 die Öffnungszeit des Gemeindeschalters am Freitag jeweils auf 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr festzusetzen. Die Verwaltungsangestellten stehen der Bevölkerung somit nicht mehr von 7.00 Uhr, sondern erst ab 8.00 Uhr zu Diensten. Diese Änderung gilt unbefristet. Die restlichen Öffnungszeiten der Verwaltung bleiben unverändert. Somit ist die Gemeindeverwaltung am Montag zwischen 8.00 und 11.30 Uhr, am Dienstag zwischen 8.00 und 11.30 sowie 15.00 und 18.00 Uhr, am Donnerstag zwischen 8.00 und 11.30 Uhr und am Freitag neu ab 8.00 bis 13.00 Uhr erreichbar. Gemeinderat Maschwanden 20. Dezember 2019

Am 17. Dezember 2019 ist in Ebertswil gestorben:

Vencli, Elsa geb. 15. Dezember 1941, von Affoltern am Albis, wohnhaft gewesen in Ebertswil. Die Bestattung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Hausen am Albis

Obfelden Am 11. Dezember 2019 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Hegner-Schär, Gertrud Anna geb. 11. August 1934, von Galgenen SZ, wohnhaft gewesen in Obfelden, mit Aufenthalt in der Langzeitpflege Sonnenberg, Melchior Hirzel-Weg 40, 8910 Affoltern am Albis, Witwe des Hegner Kaspar Martin. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Die Friedhofvorsteherin

Stallikon Am Dienstag, 17. Dezember 2019, ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Treichler Margaretha Luise geboren am 27. September 1932, von Stallikon ZH, wohnhaft gewesen Möslistrasse 17, 8143 Stallikon. Die Abdankungsfeier findet am Montag, 23. Dezember 2019, 14.30 Uhr in der reformierten Kirche Stallikon statt.

Ablauf der Frist: 20. Januar 2020

Der Präsident: Hans Asper Die Aktuarin: Monika Sutter, Sekretariat

Sekundarschulgemeinde Bonstetten

Gemeindeverwaltung

Frist: 30 Tage

Evangelisch-reformierte Kirchenpflege Affoltern am Albis

Kreisschulgemeinde Bonstetten, Stallikon, Wettswil a.A.

Feiertage und Jahreswechsel 2019/2020, Öffnungszeiten

Hausen am Albis

Bestattungsamt Stallikon

Dauernde Verkehrsanordnung Schulrain Betrifft: 8913 Ottenbach Verkehrsanordnung: Auf Antrag des Gemeinderates Ottenbach hat die Kantonspolizei Zürich folgende Verkehrsanordnung verfügt: Schulrain. Zwischen dem Schulweg und der Isenbergstrasse ist der Verkehr mit Motorwagen, Motorrädern und Motorfahrrädern verboten. Der Zubringerdienst ist von Seite Isenbergstrasse gestaltet. Verfügende Stelle: Kantonspolizei Zürich – Verkehrstechnische Abteilung Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Rekursabteilung, Postfach, 8090 Zürich, Rekurs eingereicht werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 20. Januar 2020 Anmeldestelle: Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Rekursabteilung, Postfach, 8090 Zürich Publizierende Stelle: Gemeindeverwaltung Ottenbach, 20. Dezember 2019


Bezirk Affoltern

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Kläranlage Zwillikon muss erneuert werden Aus den Verhandlungen des Stadtrates Affoltern Nachdem der Gemeinderat Obfelden die Gross-Kläranlage in Obfelden ablehnt, müssen die übrigen beteiligten Gemeinden neue Lösungen suchen. Die Stadt Affoltern am Albis wird deshalb die Kläranlage in Zwillikon neu bauen.

ten Kredit von 240 000 Franken fielen Mehrkosten bei den technischen Arbeiten an. Die gleichzeitig durchgeführte Sanierung der Abwasserleitung kostete Fr. 205 081.12. Damit wurde der bewilligte Kredit von 250 000 Franken um Fr. 44 918.88 unterschritten, weil keine unvorhergesehenen Kosten entstanden und die Baumeisterarbeiten günstiger ausgeführt wurden. Die Rohrinnensanierung der Kanalisationsleitung an der Alten Hedingerstrasse wurde Fr. 9942.80 günstiger ausgeführt als geplant. Die Kreditabrechnung wurde mit Gesamtkosten von Fr. 40 057.20 vom Stadtrat genehmigt.

................................................... von stadtschreiber stefan trottmann An der Abwasserreinigungsanlage (ARA) Zwillikon sind, neben der Stadt Affoltern, die Gemeinden Aeugst (ohne Aeugstertal), Hedingen, Rifferswil und der Weiler Grossholz (Mettmenstetten) angeschlossen. Zusammen mit der Gemeinde Obfelden und den Aargauer Gemeinden aus dem Abwasserverband Reuss-Schachen wurde während fünf Jahren die Möglichkeit einer Gross-Kläranlage und deren Auswirkungen geprüft. Nachdem eine gemeinsame ARA in Obfelden nicht mehr weiterverfolgt werden kann, muss die Anlage am heutigen Standort neu gebaut werden. Die ARA Zwillikon ist am Lebensende und an der Kapazitätsgrenze angelangt. Eine umfassende Sanierung macht aufgrund der gesetzlichen Vorgaben und der zusätzlich notwendigen Reinigungsstufe für Mikroverunreinigungen keinen Sinn. Der Stadtrat wird nun die nächsten Schritte einleiten und die Planung vorantreiben.

Gemeinsame Alters- und Gesundheitsstrategie Die Stadt Affoltern verfügt seit Ende 2018 über ein umfassendes Alters- und Gesundheitsversorgungskonzept. Auch bei den übrigen Bezirksgemeinden besteht ein Bedürfnis nach einer übergreifenden Alters- und Gesundheitsstrategie. Der Stadtrat unterstützt die-

Die Abwasserreinigungsanlage Zwillikon ist am Lebensende und an der Kapazitätsgrenze angelangt. (Bild zvg.) se Bemühungen. Er hat einer gemeinsamen Strategie-Erarbeitung für den Bezirk Affoltern zugestimmt. Die Kosten für das Projekt tragen die übrigen 13 Bezirksgemeinden. Affoltern wird das bestehende Alters- und Gesundheitsversorgungskonzept als Basis einbringen, was als Vorleistung angerechnet wird.

Neue Hard- und Software für die Stadtverwaltung Die Stadt Affoltern setzt seit über 20 Jahren auf die Softwarelösung der Abraxas (ehem. Vrsg) und auf das Knowhow der Cadd Line Products AG im Hardware- und Netzwerkbereich. In letzter Zeit musste festgestellt werden, dass die bisherigen Eigenentwicklungen der Vrsg durch komplizierte Fremdprodukte ersetzt wurden und die übrigen Produkte, mit Ausnahme der Steuerlösung, die Ansprüche nicht mehr zu befriedigen vermochten. Mitte 2019 wurde deshalb eine Submission für den Ersatz der beste-

henden Hard- und Software im offenen Verfahren mit Präqualifikation durchgeführt. Von den acht interessierten Firmen erfüllten drei die geforderten Standards. Die Produkte dieser drei Firmen wurden unter anderem auf ihre Prozesseffizienz hin geprüft. Im Rahmen der Submission obsiegte die Dialog Verwaltungs-Data AG aus Baldegg als Generalunternehmerin (Hard- und Software). Die Dialog überzeugte durch die intuitive Bedienweise der Programme und die technische Umsetzung. Als Steuerlösung wird das Programm (Napeduv) des Kantons Zürich eingesetzt. Dies vereinfacht eine mögliche Zusammenarbeit zwischen den Gemeindeverwaltungen im Steuerbereich erheblich. Die Umstellung der Hard- und Software wird Mitte Oktober 2020 erfolgen.

LED-Beleuchtung Die Beleuchtung der Büros im Verwaltungszentrum wurde auf energiespa-

rende LED-Technik umgestellt. Durch die bessere Leuchtkraft bei gleichzeitig geringerem Stromverbrauch konnte die Anzahl Leuchten von 170 auf 80 reduziert werden. Für den Ersatz hat der Stadtrat einen Kredit von 60 000 Franken bewilligt. Im Rahmen des Förderprogrammes «Stromeffizienz in Unternehmen» des Elektrizitätswerks des Kantons Zürich wird mit einer Rückvergütung von rund 12 000 Franken gerechnet. Anfang Januar 2020 wird auch die Bühnenbeleuchtung des Kasinosaals auf LED umgestellt. Neben der besseren Energieeffizienz reduziert sich dadurch auch die Wärmeentwicklung auf der Bühne. Für den Ersatz der Bühnenbeleuchtung wurde ein Kredit von 30 000 Franken bewilligt.

Bauabrechnungen Die Sanierung der Heimpelstrasse im Bereich Titlisstrasse bis Obere Seewadelstrasse wurde mit Fr. 244 722.35 abgerechnet. Gegenüber dem bewillig-

Freie Lehrstelle Kauffrau/Kaufmann EFZ Auf den Lehrbeginn 2020 ist bei der Stadtverwaltung Affoltern noch eine von zwei Lehrstellen als Kauffrau oder Kaufmann EFZ frei. Die Lernenden durchlaufen während ihrer dreijährigen Ausbildung sechs Abteilungen der Stadtverwaltung und besuchen die überbetrieblichen Kurse der Branche öffentliche Verwaltung. Jugendliche mit gutem Notendurchschnitt in der Sekundarschule A bzw. Niveau E können sich bei der Stadtkanzlei für eine kaufmännische Lehre im E- oder M-Profil bewerben.

Und übrigens … … findet am Montag, 13. Januar 2020, die letzte Informationsveranstaltung betreffend Neubau Haus zum Seewadel statt. Interessierten wird nochmals die Gelegenheit geboten, sich vor der Urnenabstimmung vom 9. Februar aus erster Hand informieren zu lassen. Die Veranstaltung im Saal des Mehrzweckgebäudes an der Büelstrasse beginnt um 19.30 Uhr.

Steuerfuss soll sich am kantonalen Mittelwert orientieren Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Obfelden Der Gemeinderat nahm vom Finanzplan 2019–2023 Kenntnis und legte die folgenden grundsätzlichen finanzpolitischen Ziele fest: Begrenzung der Verschuldung (Nettovermögen zwischen +/- 1000 Franken pro Einwohner); die Erfolgsrechnung im Steuerhaushalt soll jährlich mindestens die Konsumausgaben finanzieren können; die Selbstfinanzierung der Erfolgsrechnung soll mindestens 10 % des Ertrages betragen und der Gesamtsteuerfuss soll sich nach Möglichkeit stabil entwickeln und sich bei Veränderungen am kantonalen Mittelwert orientieren.

Gemeindeverwaltung Über die Weihnachts- und Neujahrsfeiertage bleibt die Gemeindeverwaltung von Dienstag, 24. Dezember 2019, bis und mit Sonntag, 05. Januar 2020, geschlossen. Das Bestattungsamt kann über Telefon Nr. 078 656 11 31, täglich zwischen 13 und 15 Uhr, erreicht werden. Der Gemeinderat und die Mitarbeiter(innen) der Gemeindeverwaltung und der Gemeindewerke danken der Bevölkerung für die gute Zusammenarbeit und wünschen Ihnen frohe Festtage und ein glückliches neues Jahr.

und die Erweiterung der IT-Infrastruktur der Primarschule Obfelden im Jahre 2020. Zwischenzeitlich führte eine externe Beraterfirma die Submission für die Hardware durch. Aufgrund der Auswertung der eingegangenen Angebote wurde der Auftrag im Betrage von Fr. 269 795.65 an die Firma Letec IT AG, Schaffhausen, vergeben.

Hallenbad Schlossächer Das Hallenbad Schlossächer ist altersbedingt sanierungsbedürftig. Im Frühsommer 2019 wurde durch die Firma Beck Schwimmbadbau, Winterthur, eine Bestandesaufnahme durchgeführt. In einem nächsten Schritt soll für die Gesamtsanierung ein Vorprojekt inkl. Kostenschätzung erstellt werden. Der Auftrag für die Erstellung des Vorprojektes wurde nach Prüfung von drei Offerten an die Firma Beck Schwimmbadbau, Winterthur, vergeben.

Gewerbepolizei Herrn Kha, Seng, Merenschwand, wurde das Patent und die Bewilligung zum Betrieb eines Imbiss-Verkaufsstandes auf dem Parkplatz an der Reuss für die Zeit vom 1. Mai bis 31. Oktober 2020 erteilt.

IT-Infrastruktur Primarschule

Liegenschaften

Die Gemeindeversammlung genehmigte am 4. Juni 2019 einen Kredit von 565 000 Franken für den Ersatz

Die Teppich-Bodenbeläge im Gemeindehaus werden sehr strapaziert. Die Beläge in den Büroräumen im 1. Ober-

geschoss haben die Lebensdauer erreicht und müssen ersetzt werden. Dafür wurde ein Kredit von 15 000 Franken bewilligt und die Arbeiten an die Firma Kurt Wohndesign, Obfelden, vergeben.

Neues Fahrzeug Werkbetriebe Die Werkbetriebe benötigen zur Verbesserung der Arbeitseinsätze und -abläufe ein zusätzliches Fahrzeug (PickUp), welches auch die im Unterhalt eher teuren zwei Kommunalfahrzeuge «Meili» entlasten soll. Als Energiestadt ist es dem Gemeinderat ein grosses Anliegen, Beschaffungen unter dem Aspekt von erneuerbaren Energien zu prüfen. Leider gibt es zurzeit auf dem Markt keinen für die Arbeiten im Werkhof tauglichen Pick-Up in Elektro- oder Hybridausführung. Für den Kauf eines Fiat Doblo bei der Garage K. Graf Automobile in Mettmenstetten wurde ein Kredit von 24 000 Franken bewilligt.

Altlastenuntersuchung In früheren Zeiten war die umweltverträgliche Entsorgung von Abfällen nicht bekannt, sodass nicht mehr verwertbare oder benötigte Produkte meist vergraben oder in Deponien abgelagert wurden. Solche, durch Ablagerungen belastete Standorte, müssen untersucht und falls nötig saniert werden. Auch Grundstücke der Politischen Gemeinde sind davon betroffen. Für die Durchführung des

Monitorings und der Grundwasseruntersuchung der belasteten Standorte «Innerallmend», «Ausserallmend» und «Lötschenmatt» wurde ein Kredit von 20 000 Franken bewilligt.

che soll als Holzboden ausgekleidet werden. Für den Ersatz der Fussgängerbrücke wurden ein Kredit von 32 000 Franken bewilligt und die Arbeiten vergeben.

Strassen

Wasserversorgung

Das Trottoir an der Schmittenstrasse in Höhe Dorfstrasse bis Einfahrt Schulareal Chilefeld ist in einem baulich schlechten Zustand. Die Wurzeln der angrenzenden Bäume beschädigen den Belag sowie teilweise den Randabschluss, wodurch ein Unfallrisiko für Fussgänger besteht. Da dieses Trottoir meist als Schulweg genutzt wird und die Sanierung des Belages notwendig ist, sollen die Arbeiten während den Frühlings-Schulferien ausgeführt werden. Für die Trottoirsanierung wurden ein Kredit von 15 000 Franken bewilligt und die Arbeiten an die Firma Vonplon AG, Affoltern a. A., vergeben.

Die Ringleitung, welche die Liegenschaften Hölibachstrasse 18 bis 52 sowie vier Hydranten mit Wasser versorgt, ist innerhalb kürzester Zeit mehrfach geborsten. Für die Sanierung dieser Leitung wurde im Sinne einer gebundenen Ausgabe ein Kredit von 455 000 Franken bewilligt und die Baumeisterarbeiten an die Firma Ernst Höhener AG, Obfelden sowie die Sanitärarbeiten an die Firma Ritschard Haustechnik AG, Ottenbach, vergeben.

Fussgängerbrücke Schwimmbad Die Fussgängerbrücke, welche im Schwimmbad die Liegenflächen mit der Spielwiese verbindet, ist in einem schlechten Zustand und muss ersetzt werden. Der Ersatz der Brücke bietet auch die Möglichkeit, den Hochwasserschutz des Wolserbaches zu verbessern. So sollen der Durchlass vergrössert und die Böschungen angepasst werden. Das Awel des Kantons Zürich bewilligte den Ersatz der Fussgängerbrücke. Für die neue Brücke wird ein Stahlbauwerk vorgesehen. Die Laufflä-

Baupolizei Baurechtliche Bewilligungen wurden erteilt an: Mc Donald’s Suisse Development Sàrl, Crissier, für die Umgestaltung des Gastrobetriebs für Mc Donald’s Suisse in der Autobahnraststätte MyStop und Anbringen einer neuen Leuchtreklame; Sergio Fernandez, Obfelden, für ein Schwimmbecken im Bächler; Roland Moser, Obfelden, für den Anbau eines Unterstandes am Waschplatz des Gebäudes Vers.-Nr. 422 an der Mühlestrasse; Bernhard Foster und Isabel Tschopp Foster, Obfelden, für eine Sichtschutzwand an der Haltenstrasse. Eveline Meier, Gemeindeschreiberin


Gemeinden Aeugst a.A., Affoltern a. A., Bonstetten, Hausen a.A., Hedingen, Islisberg, Jonen, Kappel a. A., Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten, Obfelden, Ottenbach, Rifferswil, Stallikon und Wettswil a.A.

Kehricht- und Grüngutsammlungen über Weihnachten und Neujahr Infolge der bevorstehenden Feiertage – im Speziellen Weihnachts-, Stefans-, Neujahrs, und Berchtoldstag – finden die Kehrichtsammlungen in den jeweils am Dienstag und Mittwoch bedienten Gemeinden wie folgt statt Haus-, Gewerbe- und Industrieabfuhr Montag 23. Dezember 2019 ordentliche Abfuhr sowie Mettmenstetten Dienstag 24. Dezember 2019 ordentliche Abfuhr sowie Hausen am Albis, Obfelden und Ottenbach Mittwoch 25. Dezember 2019 keine Abfuhr Donnerstag 26. Dezember 2019 keine Abfuhr Freitag 27. Dezember 2019 ordentliche Abfuhr sowie Aeugst a.A., Jonen und Stallikon Montag 30. Dezember 2019 ordentliche Abfuhr sowie Mettmenstetten Dienstag 31. Dezember 2019 ordentliche Abfuhr sowie Hausen a.A., Obfelden und Ottenbach Mittwoch 1. Januar 2020 keine Abfuhr Donnerstag 2. Januar 2020 keine Abfuhr Freitag 3. Januar 2020 ordentliche Abfuhr sowie Aeugst a.A., Jonen und Stallikon Grüngutabfuhr Zwischen Weihnachten und Neujahr finden keine Grüngutabfuhren statt. Erstmalige Grüngutabfuhren im Jahr 2020: Freitag 3. Januar 2020 Mettmenstetten (ganzes Gemeindegebiet) und Obfelden Montag 6. Januar 2020 Affoltern a.A. (östlicher Teil) und Bonstetten (ganzes Gemeindegebiet) Dienstag 7. Januar 2020 Affoltern a.A. (westlicher Teil), Jonen und Ottenbach Mittwoch 8. Januar 2020 Aeugst a.A. und Stallikon Donnerstag 9. Januar 2020 Hedingen, Kappel a.A., Rifferswil und Wettswil a.A. Wir bitten Sie, diese Publikation aufzubewahren. Die Dileca sowie das beteiligte Abfuhrunternehmen Obrist Transport + Recycling AG, Neuenhof, wünschen Ihnen schöne und erholsame Festtage sowie ein GESUNDES 2020. Affoltern am Albis, 20. Dezember 2019 Dienstleistungscenter Amt (Dileca)

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Bezirk Affoltern

Freitag, 20. Dezember 2019

Wenn die Schafe Vortritt haben In Bonstetten dislozierte eine Herde seltener Spiegelschafe über die Kantonsstrasse

V

ergangenen Dienstag um 14 Uhr: Zwei Polizeiautos sperren in Bonstetten einen rund 700 Meter langen Abschnitt der Zürcherstrasse zwischen Hedingen und Birmensdorf. Noch ist nichts zu sehen. Dann rennt ein Mann von der westlichen Anhöhe beim Hirschenbach herunter. Ihm folgen 121 Schafe. Der Mann ist Schafzüchter Marcel Frei. Seine Frau wartet mit den Kindern an der Einmündung in die Kantonsstrasse, um der Herde mit Stecken die Richtung vorzugeben. Unterstützt werden sie von befreundeten Züchtern mit Hirtenhunden. Die wartenden Autofahrer sehen, wie die Herde nördlich auf die Kantonsstrasse einbiegt. Schafzüchter Frei kann sie kaum bremsen. Mit etwas Brot hält er sie auf Kurs und rennt voran, vorbei am Blumenstand, der mit einem parkierten Auto vor den gefrässigen Tieren geschützt ist. Die lange Gerade bewältigt Frei mehrheitlich im Laufschritt. Nach rund 600 Metern macht die Strasse einen Linksknick. Und kurz darauf zweigt ein Feldweg in Richtung Filderen ab. Hier werden die Schafe die nächste Woche weiden. Nach wenigen Minuten ist der Spuk vorüber und die Polizisten geben die Strasse wieder frei. Mehr oder weniger geduldig haben die Autofahrer das in der Region nicht alltägliche Schauspiel verfolgt. «Lori und Silla sind vorausgerannt wie gestört», sagt Marcel Frei nach dem Weidewechsel. Es sind nicht die einzigen Tiere, die

Der Verkehr muss warten: Marcel Frei und seine Haus- und Spiegelschafe auf der Zürcherstrasse, Bonstetten. (Bild Th. Stöckli) Freis mit Namen rufen. «Lori» ist ein Hausschaf und gehört seinem Sohn. «Sie ist wild wie er auch», sagt er. «Silla» ist – wie der Grossteil der Herde – ein Spiegelschaf. Charakteristisch für diese seltene Rasse (Pro Specie Rara) aus dem Prättigau sind die dunkle Zeichnung ums Maul und um die Augen – die sogenannte Brille – sowie die dunkel gefärbten Ohrspitzen. «Silla» ist zwar rassenuntypisch schneeweiss, dafür habe sie wunderschön gezeichnete Lämmer.

Aufwändiges «Hobby» Die Schafzucht bezeichnet Marcel Frei, selbstständig in der Hauswartungsbranche und leidenschaftlicher

Velofahrer, als Familien-Hobby. Ein zeitintensives Hobby: Auf rund 50 Stellenprozent – mehrheitlich am Wochenende – beziffert er den Aufwand. Rund eine Hektare Grasland weiden seine Schafe pro Woche ab. Das sei gut fürs künftige Gedeihen der Weidfläche. Das heisst aber auch, dass die Herde regelmässig umziehen muss. Üblicherweise in der Nähe seines Stalls in Beinwil. Nach Bonstetten kommt er nur aus kollegialen Gründen. Für den Rücktransport eines Teils der Herde in den heimischen Stall und den Weitertransport des anderen Teils nach Uezwil wird er die Tiere verladen müssen, was er eigentlich ungern tut. Das Wohl ihrer Schafe liegt der Familie sichtlich am Herzen. Ihr

«Ruthli» war ihnen rund 3500 Franken an Tierarztkosten wert. So lange es nicht leide, bleibe das Schaf in der Herde. Für andere Tiere bieten sie Patenschaften an. Weiter legen Freis Wert darauf, die Schafe möglichst im Freien zu halten – je nach Witterung mit einem Unterstand. Die Platz-Vorgaben des Labels KAGfreiland übertreffe er teils um das Doppelte, so Frei. Auch wenn das Scheren im Frühling sein muss, für Schafwolle finden sich kaum Abnehmer. Begehrt ist das Lammfleisch. Die Familie Frei vermarktet möglichst viel selber. Er habe allerdings lange kein Lammfleisch essen können, erzählt Marcel Frei. Schliesslich ist er es, der die Tiere zum Metzger bringt. (tst.)

Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Bonstetten

................................................... von gemeindeschreiber christof wicky Der Kanton Zürich fördert seit mehreren Jahren die Altersvorsorge mit Projektinitialisierung und Unterstützung für die Gemeinden bei der Altersvorsorge. Die nationale Demenzstrategie des Bundes 2014–2019 wurde im Kanton ausdrücklich verfolgt. Das Thema Demenz wird mit der zunehmend älter werdenden Bevölkerung auch für Bonstetten immer wichtiger. Die fachkompetente Anlaufstelle dazu ist die Beratungsstelle für Alters- und Gesundheitsfragen Bezirk Affoltern der Pro Senectute in Affoltern (an vier Wochentagen). Zudem gibt es das ALZ-Café in Affoltern, wo einmal monatlich ein Treffen für einen Austausch stattfindet. Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen treffen sich und können gemeinsam einen geselligen Abend in entspannter Atmosphäre verbringen. anzeige

Baucontainer versprayt: 8000 Franken Schaden Vandalen, Diebe, Einbrecher, Betrüger, ein Brandalarm und Lärmverursacher beschäftigten Kantons- und Kommunalpolizei in den vergangenen Tagen. In Affoltern haben Unbekannte zwischen 13. und 16. Dezember den Baucontainer auf einer Grossbaustelle rundum mit Graffiti überzogen. Die Kantonspolizei beziffert den Schaden auf rund 8000 Franken. Ebenfalls im Bezirkshauptort wurden am 13. Dezember zwischen 1.30 und 11 Uhr an der Zürichstraasse der Aussenspiegel eines PWs abgerissen und andere Schäden verursacht. Wie viel das kostet, ist noch nicht bekannt.

Zustimmung zum «Demenzfreundlichen Bezirk»

Das Bewusstsein für das Thema Demenz zu vergrössern findet der Gemeinderat Bonstetten ebenso sinnvoll wie die Absicht, das Thema als Bezirk anzugehen. Dafür hat er einen jährlich wiederkehrenden Beitrag genehmigt.

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Das Bewusstsein für das Thema Demenz in der breiten Öffentlichkeit niederschwellig zu vergrössern ist sinnvoll. Die Absicht, das Thema bezirksweit anzugehen ebenso. Für das Projekt «Demenzfreundliche Gemeinden Bezirk Affoltern» entstehen für die Gemeinden Auslagen für das Beratungsangebot und das Bereitstellen von Raum und Personal für die Dienstleistungen. Dafür stellt der Gemeinderat einen jährlich wiederkehrenden Betrag von 500 Franken sowie die kostenlose Benützung der Räumlichkeiten zur Verfügung.

Wahl des Bonstetter Aktionärsvertreters fürs Spital Affoltern Im Sinne von Art. 3 der Interkommunalen Vereinbarung «Gründung gemeinnützige AG Spital Affoltern» üben, soweit in der IKV nichts anderes geregelt ist, die Gemeindevorstände die Aktionärsrechte aus. Mit Beschluss vom 3. September 2019 wurden die Delegierten für die erste Generalversammlung der gAG bestimmt. Nun ist auch noch der ständige Aktionärsvertreter aus dem Gemeinderat zu wählen. Die Aktionärsgemeinden stellen je einen Aktionärsvertreter. Der Gemeinderat Bonstetten wählt Arianne Moser, Ressortvorsteherin Gesundheit, zur

Aktionärsvertreterin der gAG Spital Affoltern sowie Erwin Leuenberger, Gemeindepräsident, zu deren Stellvertreter.

Im Weiteren hat der Gemeinderat ... • das Protokoll der Gemeindeversammlung vom 26. November 2019 genehmigt; • die neuen Anstellungsverfügungen und Funktionsbeschreibungen im Rahmen des Stellenplans 2020 gutgeheissen; • die Vernehmlassung zur Mehrwertausgleichsverordnung (MAV) verabschiedet; • die Bauabrechnung zur Altlastensanierung des Kugelfangs der 300mSchiessanlage Lochenfeld genehmigt; • Willem van der Heiden «avec Bonstetten» das Patent zur Führung eines Klein- und Mittelverkaufsbetriebs erteilt; • die Leistungsvereinbarung mit der Triangel GmbH zur Aufsicht über Kindertagesstätten und Tagesfamilien genehmigt.

Aus der Primarschulpflege Die Primarschulpflege hat an ihrer Sitzung vom 10. Dezember 2019 ... • das Konzept Schulsozialarbeit

Primarschule Bonstetten genehmigt; • die Umsetzung und Kontrolle des ICT-Konzepts beschlossen; • die Vereinbarung Kostenbeteiligung Bildung Kinder Asylsuchender 2. Phase verabschiedet; • den Vertrag mit dem Schularzt gutgeheissen; • die Mitarbeiterbeurteilungen genehmigt; • die Kündigung / Anstellung Tagesstruktur beschlossen.

Frohe Festtage und ein glückliches und gesundes 2020 Die Gemeindeverwaltung und die Büros des Gemeindeammann- und Betreibungsamtes Bonstetten sind von Dienstag, 24. Dezember 2019, bis und mit Sonntag, 5. Januar 2020, geschlossen. Sie erreichen den Pikettdienst für das Bestattungsamt unter Tel.-Nr. 044 710 99 70 (Bossardt Bestattungen AG). Der Gemeinderat und das Verwaltungspersonal wünschen der Bonstetter Bevölkerung schöne und besinnliche Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins 2020. Am Dienstag, 7. Januar 2020, um 18.30 Uhr findet der traditionelle Neujahrsapéro im Gemeindesaal statt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch, um mit Ihnen auf das neue Jahr anzustossen.

Auto beschädigt und Räder gestohlen Ein Passant hat am 18. Dezember um 3.40 Uhr in Affoltern einen Mann beobachtet, der bei einem Fahrzeug die Scheibe auf der Fahrerseite eingeschlagen hat. Der Verursacher konnte noch vor Eintreffen der Polizei flüchten. Er hinterliess rund 1000 Franken Schaden. Vom 13. auf den 14. Dezember verschafften sich Einbrecher in Bonstetten Zutritt zur Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses. Sie entwendeten vier Autoräder (Felgen und Sommerreifen) im Wert von etwa 6000 Franken. In Ebertswil blieb es vom 16. auf den 17. Dezember beim Versuch, die Türe der Einliegerwohnung in einem Mehrfamilienhaus zu knacken. Der Schaden beläuft sich auf zirka 500 Franken.

Lederjacken-Verkäufer nahm Reissaus «Ich kenne dich doch. Erinnerst du dich: Wir haben zusammen gearbeitet!» So hat ein 40- bis 45-jähriger Mann, der sich als «Mario» vorstellte, am 17. Dezember kurz vor 16 Uhr in Obfelden einen Passanten angesprochen – in gebrochenem Deutsch. «Mario» versuchte, dem Mann zwei Lederjacken zu verkaufen. Offenbar liess sich der Angesprochene vorerst darauf ein und lud den «Verkäufer» zu sich nach Hause ein. Laut Angaben der Kantonspolizei kam der Handel dann nicht zustande. «Mario» machte sich mit seinem Auto mit italienischem Kennzeichen kurzerhand «vom Acker».

Rauch und Lärm Wegen Zigarettenrauchs wurde in einem Bürogebäude auf dem ehemaligen OVA-Areal in Affoltern am 13. Dezember um 23.10 Uhr der Brandmelder aktiv. Die Stützpunktfeuerwehr rückte aus, musste aber nicht eingreifen. Die Ursache des Alarms wird derzeit abgeklärt. Lärmimmissionen beschäftigen auch in den Wintermonaten. Zweimal rückte deswegen die Stadtpolizei Affoltern aus: am 14. Dezember nach 23 Uhr zum Singsaal des Schulhauses Chilefeld in Obfelden, wo Partygänger die Anwohnerschaft mit grossem Lärm um den Schlaf brachten. Und am Sonntag, 15. Dezember, um 1 Uhr, an die Seewadelstrasse in Affoltern. Dort sorgten Jugendliche für erhebliche Unruhe. (-ter.)


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Bezirk Affoltern

gesundheits-kompass

Dem Heiligen Geist so nah

Dr. med. Matthias Wiens, Chefarzt Chirurgie, Spital Affoltern

Blut am WC-Papier – nur Hämorrhoiden? Viele Erwachsene haben es schon einmal erlebt: Schmerzen und Jucken am After oder sogar Blut am Toilettenpapier. Dieses Thema ist vielen peinlich und man spricht nicht gerne darüber. Diese Symptome verunsichern und sollten ernst genommen werden. Ein Besuch beim Hausarzt schafft Klarheit, wenn es um die Diagnose und die Behandlungsmöglichkeiten geht. Was sollten Sie im Umgang mit diesen Symptomen beachten? Gehen Sie zunächst zu Ihrem Hausarzt. Es ist wichtig, den Symptomen auf den Grund zu gehen. Manchmal genügt ein Blick und die Diagnose von krankhaft veränderten Hämorrhoiden ist klar. Können andere Krankheiten nicht sicher ausgeschlossen werden, wird Ihr Hausarzt weitere Untersuchungen anordnen, wie z. B. eine Darmspiegelung. Wenn die Diagnose «Hämorrhoiden» lautet, sollten Sie viel trinken und sich regelmässig bewegen. Achten Sie auf eine ballaststoffreiche und fleischarme Ernährung. Verzichten Sie auf das Rauchen. So verhindern Sie Verstopfungen und erleichtern die Darmentleerung. Floh- oder Leinsamen – und die kurzfristige Einnahme eines milden Abführmittels – können bei Verstopfung auch helfen. Versuchen Sie regelmässig auf die Toilette zu gehen und vermeiden Sie das Pressen, da dieses den Druck in den Hämorrhoiden erhöht und so zu deren Vergrösserung führt. Ausserordentlich wichtig ist die Hygiene. Am besten reinigen Sie Ihren After nach jedem Stuhlgang mit Wasser. Unterwegs können Sie feuchtes Toilettenpapier benutzen. Meiden Sie Feuchttücher. Diese haben zu viele, möglicherweise schlecht verträgliche, Inhaltsstoffe. Benutzen Sie weiches Toilettenpapier und wischen Sie dabei nur leicht ab, um die Haut nicht zu reizen. Bei leichten Hämorrhoidalbeschwerden wie Jucken, Brennen und Stuhlschmieren können Sie Salben und Zäpfchen verwenden. Nehmen die Beschwerden zu, sollten Sie Ihren Hausarzt oder einen Spezialisten für Magen-DarmErkrankungen aufsuchen. Dieser wird prüfen, ob allenfalls eine Gummibandligatur, eine Laserbehandlung oder ein chirurgischer Eingriff durchgeführt werden muss. Andere Krankheiten, die zu Blutungen führen können, sind entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulzerosa, Reizungen und Infektionen der Haut um den After oder auch sogenannte Fissuren oder Fisteln. Bei jungen Menschen ist die Gefahr von bösartigen Darmtumoren klein, diese steigt aber mit zunehmendem Alter an. Ab dem 50. Lebensjahr sollten Sie deshalb die Vorsorgemöglichkeit zur Dickdarmspiegelung nutzen.

Im Gesundheits-Kompass geben Fachleute des Spitals Affoltern Tipps zu Gesundheitsfragen. Weitere Infos: Telefon 044 714 26 68 oder gesundheitskompass@spitalaffoltern.ch.

Freitag, 20. Dezember 2019

Serie Kirchenlandschaft Knonauer Amt (7): die Pfingstgemeinde in Affoltern zur sache

Stefan Guntern ist mit der Pfingstgemeinde aufgewachsen. Er schätzt den Austausch und die Freundschaften innerhalb der Glaubensgemeinschaft. Die Bibel gibt ihm Kraft im Alltag und begleitet ihn und seine Familie durchs Leben.

Pfingstgemeinde Affoltern

................................................... von angela bernetta Soeben ist Stefan Guntern vom Kinderhüten zurückgekommen. Die Aufgabe übernimmt er während der sonntäglichen Messe der Glaubensgemeinschaft. «Ich teile sie mit anderen Mitgliedern.» Während die Erwachsenen singen, sich austauschen und einer Predigt lauschen, spielt Stefan Guntern mit dem Nachwuchs und liest ihnen Geschichten aus der Bibel vor. Der 36-Jährige ist ein aufgeschlossener und aufmerksamer Mensch. Er arbeitet als Unternehmensberater in Zürich. Stefan Guntern ist verheiratet und Vater von zwei Buben. Einer der beiden ist ebenfalls im Vereinslokal unterwegs. Die Freikirche hat die Räumlichkeiten im Industriequartier von Affoltern für den wöchentlichen Gottesdienst und ihre Veranstaltungen gemietet. Regelmässig treffen sich an verschiedenen Orten auch Kleingruppen, die sich über ihre Hobbies, das Leben und die Bibel austauschen. Da seine Eltern Mitglieder der Pfingstgemeinde sind, ist Stefan Guntern mit der Gemeinschaft in Affoltern aufgewachsen. «Über die Jahre haben sich viele Freundschaften entwickelt, die ich sehr schätze», sagt er. «Die Basis unserer Glaubensgemeinschaft ist die Bibel und nur die Bibel», antwortet er auf die Frage, was die Pfingstgemeinde von anderen Freikirchen unterscheidet. «Ein Fokus liegt auf der Lehre des Heiligen Geistes. Er redet zu uns, kann uns helfen und trösten, was uns Gott unmittelbar erleben lässt. Er bringt das Evangelium in den Alltag.»

Weihnachten mit Brunch Die Pfingstgemeinde in Affoltern hat sich als Verein konstituiert. «Wir ha-

Der 36-Jährige Stefan Guntern ist mit der Pfingstgemeinde in Affoltern aufgewachsen. (Bild Angela Bernetta) ben einen Vorstand, der die Gemeindeleitung übernimmt. Unser Pastor ist vom Verein angestellt und Vorstandsmitglied. Verschiedene Ressorts mit ehrenamtlichen Mitarbeitern sorgen zusätzlich für einen reibungslosen Ablauf.» Angegliedert ist die Gemeinde an die Schweizerische Pfingstmission (SPM) und an den Verband evangelischer Freikirchen und Gemeinden der Schweiz (VFG). Die Pfingstgemeinde ist eine der grössten Freikirchen weltweit. «Ich mache keinen Hehl aus meiner Überzeugung», antwortet Stefan Guntern auf die Frage, ob er sich manchmal für seinen Glauben rechtfertigen muss. «Dass ich am Sonntag in die Kirche gehe, gehört einfach zu mir. Gelegentlich fragen Neugierige nach, wie es denn bei uns so ist. Oder sie bitten mich bei religiösen Themen um meine Meinung.» Advent und Weihnachten sind auch bei der Pfingstgemeinde zentral, da Jesus

zwischen-ruf

Allianz mit Freikirchen «Unsere Glaubensgemeinschaft ist transparent. Wir kommunizieren offen über die Finanzen, unsere Zukunftspläne und Visionen. Interessierte können jederzeit vorbeikommen und Fragen stellen. Man darf mitmachen und wieder gehen.» Die Schweizerische Pfingstmission beteilige sich im In- und Ausland an diversen Projekten und engagiere sich im Rahmen von Hilfswerken, welche die humanitäre Hilfe zum Ziel habe. «Da unsere Gemeinschaft in Affoltern am Albis klein ist, schliessen wir uns grösse-

ren nationalen und internationalen Projekten an, die wir finanziell und teilweise auch personell mittragen.» Nicht nur in Affoltern legt die Pfingstgemeinde viel Wert auf die Nachwuchsförderung. Regelmässige Kinder- und Jugendarbeit mit gemeinsamen Gottesdiensten, Jugendunterricht und -lagern gehören dazu. «Man kann sich bei uns frei entscheiden, ob und wann man sich taufen lassen will. Deshalb kennen wir das Sakrament der Konfirmation nicht», ergänzt Stefan Guntern. Nicht nur im Bereich Kinder- und Jugendarbeit ist die Glaubensgemeinschaft mit (Frei-)Kirchen wie der Chrischona Schweiz, der Heilsarmee oder der evangelischmethodistischen Kirche vernetzt. «Im Rahmen der Evangelischen Allianz Affoltern unterstützen wir uns gegenseitig und tauschen uns regelmässig aus.»

korrekt

«Will zu dir» Freundinnentreffen. Ausnahmsweise versammelten wir uns statt am Esstisch zuerst um den Couchtisch. Diejenigen auf dem Sofa hatten eine grossartige Aussicht über den Züri-See. Ich sass im Sessel, mir gegenüber die Wand. Aber was sah ich da? Ein Bild – wunderschöne Blumen in einer hohen grünen Vase. Lebhaftes Geplauder wie immer. Dann stimmte jemand ein Weihnachtslied an. Ich sang nur halb mit. Sagte dieser rosé Strauss doch gerade: «Ich will zu dir.» Meine Freundin Yvette ist Künstlerin, hatte ihn selber gemalt, auch schon Ausstellungen gehabt. Aber mit Bildern bin ich eigentlich versorgt. Meine Mutter malt! Sonnenblumen, Rosen, Wicken, Veilchen und Vergissmeinnicht spriessen an meinen Wänden, dazu das tolle Mohnbild der Obfelderin Ursina Würmli. Ausserdem besitze ich ein richtig teures Gemälde, was aber ein armseliges Dasein hinter meiner Schlafzimmertür führt. Und das hat seinen Grund: Im linken unteren Viertel befindet sich ein Tisch, an dem drei Personen sitzen und sich zuprosten. (Das Bild heisst «Sommerwein».) Als ich einer Kollegin das Bild zeigte, meinte sie lachend: «Die Typen da, haben die was mit deinen Problemfällen zu tun?» Nun, ich war zu jener Zeit Schulleiterin in Zürich und,

Christus, der Erlöser, auf die Erde kam. «Wir feiern die Adventszeit und Weihnachten allerdings ganz klassisch mit Adventskranz und Weihnachtsbaum.» Am Weihnachtstag ist in diesem Jahr ein spezieller Gottesdienst mit Brunch geplant, der von den Gemeindemitgliedern organisiert wird.

– Gründung: Schweizerische Pfingstmission 1921. Pfingstmission Affoltern 1983. Treffen gab es bereits früher. – Kirche: Seit 1987 Gemeindesaal an der Alten Obfelderstrasse 55 in Affoltern. – Anzahl Mitglieder: Zurzeit 68 Vereinsmitglieder. Besucherinnen und Besucher variieren zwischen 40 und 60 Personen. – Finanzierung: Die Pfingstgemeinde Affoltern ist strukturell als auch finanziell ein eigenständiger und unabhängiger Verein. Er finanziert sich ausschliesslich über Spenden und Kollekte. – Ideologie: Die Pfingstgemeinde ist eine evangelische Freikirche mit Menschen aus unterschiedlichsten Generationen und Kulturen und mit verschiedenen Hintergründen. Es ist eine Glaubensgemeinschaft für alle, die Gott kennenlernen möchten. Sie sollen die Liebe von Gott überall praktisch erfahren können. Die Basis der Pfingstgemeinde ist die Bibel und nur die Bibel. (net)

Weiterhin aktiv in der Region

Yvettes Blütenbild. (Bild zvg.) nein, meine Problemfälle wollte ich nicht zu Hause haben. Ich konnte diese drei Wein trinkenden Leute von Stund an nicht mehr sehen und war zu einer Bildänderung gezwungen. Gottlob existieren von der Künstlerin, einer ehemaligen Nachbarin in Zürich, noch andere Sujets. Ich besass eine witzige Karte mit genau denselben Farben wie auf meinem Bild. Von dieser Karte machte ich ein paar Kopien und gestaltete damit das linke untere Viertel neu (klebte sie einfach darüber). Die anderen Drei-Viertel sind intakt und wirklich schön. Jetzt aber Yvettes Blütenbild – üppig und fröhlich. «Hallo, ich will zu dir», flüsterte es nochmal, bevor wir fünf Freundinnen uns zum Esstisch begaben. Am nächsten Tag schrieb ich Yvette ein Mail: «Verkaufst du mir das Blumenbild über dem Kamin?» Gestern holte ich es ab – das Weihnachtsgeschenk an mich selbst. Ute Ruf

In der Ausgabe vom 13. Dezember hat der «Anzeiger» über den Advents-Treff von «Kiss» im Knonauer Amt berichtet. Zu lesen war auch, dass das Zeittauschnetz «give&get» seit der Auflösung des Ämtler Tauschnetzes als eigenständiger Verein im Jahre 2014 nicht mehr regional aktiv sei. Das stimmt so nicht: Das Ämtler Tauschnetz ist seit 2014 eine von fünf Regionalgruppen von anzeige

«give&get», dem Netz für Zeittausch und Zeitvorsorge in der Region Zürich – und pflegt die Zusammenarbeit mit «Kiss»: «Die Kooperation und gegenseitige Anerkennung der Zeitgutschriften zwischen ‹give&get› und ‹Kiss› ist bereits vereinbart», so Marianne Zimmerli, Präsidentin von «Kiss» Knonauer Amt. (Red.) Weitere Infos zum Ämtler Tauschnetz «give&get»: Ursula Decurtins, Koordinatorin, Tel. 044 761 70 56 oder www.giveandget.ch.


Bezirk Affoltern

Freitag, 20. Dezember 2019

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«Lothar» hat auch viel Positives bewirkt Zwanzig Jahre nach dem Orkan vom 26. Dezember 1999 hat sich in der Waldbewirtschaftung einiges verändert Am Morgen des 26. Dezember 1999 fegte der Orkan «Lothar» über die Schweiz und warf 12,7 Millionen Kubikmeter Holz zu Boden. Auch im Bezirk Affoltern fielen ihm gewaltige Mengen Holz zum Opfer. Zwanzig Jahre später fällt eine Bilanz durchzogen aus: Ökonomisch spürt die Waldwirtschaft die Folgen heute noch, aus ökologischer Sicht haben die Wälder aber profitiert. ................................................... von stefan schneiter «Orkan Lothar wütete wie ein Berserker», zog der «Anzeiger» am letzten Tag des 20. Jahrhunderts, am 31. Dezember 1999, eine erste Zwischenbilanz. Drei Tage zuvor, am 28. Dezember, vermeldete er, dass der schwerste Wintersturm seit Jahrzehnten am Weihnachtswochenende grosse Schäden angerichtet und manche Todesopfer in der Schweiz gefordert habe. Verwüstete Wälder, abgedeckte Dächer und umgeknickte Strommasten waren nur einige der verheerenden Folgen. 95 000 m³ Holz fielen in den Wäldern des Bezirks Affoltern dem Sturm zum Opfer, was rund der fünffachen Jahresnutzung entsprach. Wo «Lothar» mit Geschwindigkeiten von 200 km/h und mehr wütete, blieb kaum ein Baum stehen. Die Wirkung der Orkanböen war besonders gross, weil es in diesen Tagen relativ warm

war, die Waldböden nicht gefroren waren und Regen die Böden aufweichte. Darum wurden Bäume häufiger mitsamt ihren Wurzeltellern umgeworfen als gebrochen. Hoch gewachsene Nadelbäume setzten den stürmischen Winden grösseren Luftwiderstand entgegen als kleinere Laubbäume, die im Winter keine Blätter tragen. «Die Sturmböen veränderten die Wälder in wenigen Stunden stärker, als es Forstbetriebe in zwei bis drei Jahren tun», sagt der Waldökologe Thomas Wohlgemuth von der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL). Laut Flurin Farrér, Förster des Forstreviers Knonaueramt Süd war der Bezirk Affoltern etwa gleich betroffen von «Lothar» wie der Grossteil des Schweizer Mittellands. Heute, 20 Jahre später, sei optisch jedoch kaum mehr etwas sichtbar. Die Freiflächen von damals sind inzwischen wieder aufgeforstet. Vernichtet wurden vor allem Fichtenmonokulturen. Heute wächst auf diesen Flächen Jungwald heran.

Artenreicher, jünger, robuster Heute sind die Wälder artenreicher als früher. Der Anteil an Nadelbäumen, vor allem der Fichten, wurde reduziert, zugunsten von Laubbäumen. Vor allem Spitzahorn, Eiche und Kirschbaum sind heute mehr in den Wäldern anzutreffen; Baumarten, welche Trockenheit besser vertragen als Buche oder Fichte. «Ein Wald mit mehr Baumarten ist stabiler gegen

«Orkan Lothar wütete wie ein Berserker», schrieb der «Anzeiger» 1999 nach dem verheerenden Sturm. (Archivild Martin Platter) Stürme, Insektenbefall und Trockenheit», erklärt Farrér. Die Bäume werden in grösseren Abständen zueinander gepflanzt, rund vier statt zwei Meter. Zwischen den gepflanzten Baumgruppen setzt man laut Farrér auf «Naturverjüngung», auf Pflanzen- und Baumarten, welche die Natur selbst nachzieht. Heute werden auch Waldränder verstärkt aufgelichtet. Es hatte sich gezeigt, dass die Sturmwinde damals von (zu) dichten Waldrändern nach oben abgedrängt wurden und im Innern des Waldes, wo sie niederfie-

len, verheerende Schäden anrichteten. Auch werden Wälder verstärkt verjüngt. «Mit kürzeren Lebenszyklen der Wälder kann das Windwurfrisiko vermindert werden, dann sind viele Bäume kleiner und standfester», sagt Thomas Wohlgemuth vom WSL. Das WSL verweist auf eine weitere Lehre, die aus «Lothar» zu ziehen sei. Wenn kräftige Stürme auf grossen Flächen Wälder umwerfen, folge in fichtenreichen Beständen fast immer ein Borkenkäferbefall. Wichtig sei daher eine schnelle Räumung des Sturmhol-

zes sowie die frühzeitige Nutzung von stehenden, mit Käfern besiedelten Fichten, um einen ungebremsten Befall der Baumbestände zu verhindern. Aus ökologischer Sicht fällt eine Bilanz 20 Jahre nach «Lothar» positiv aus, vor allem dank der grösseren Artenvielfalt der Wälder. Aus ökonomischer Sicht hingegen sieht es anders aus. Die Preise sackten nach «Lothar», als riesige Überbestände an Holz anfielen, ab. Teilweise ins Bodenlose. Bis heute haben sie sich nicht mehr vollständig davon erholt.

«Mit der Kombination von Umwelt und Wirtschaft sind wir auf dem richtigen Dampfer» Grünliberale im Knonauer Amt: Nicole Beck-Taubenest hat das Präsidium von Hans Wiesner übernommen Sie waren die grossen Gewinner der nationalen Wahlen im Knonauer Amt. Wie sich die glp als zweitstärkste Kraft hinter der SVP behaupten will, das verraten der abtretende Präsident Hans Wiesner und seine Nachfolgerin Nicole Beck im Interview. «Anzeiger»: An den nationalen Wahlen war die glp zweitstärkste Kraft im Bezirk – Hans Wiesner, war es geplant, dass Sie auf dem Höhepunkt zurücktreten? Hans Wiesner: Eigentlich wollte ich ja nach den Kantonsratswahlen zurücktreten, aber nach dem Erfolg liess ich mich nochmals überreden ... Das Abschneiden an den Nationalratswahlen hat unsere Erwartungen übertroffen. Wir hätten nie damit gerechnet, die zweitstärkste Partei im Bezirk zu werden. Das gibt uns eine Bestätigung für die letzten acht Jahre. ...............................................................

«Wir sind eine MitmachPartei und das wollen wir ausbauen.» ............................................................... Was macht es aus, dass die glp im Bezirk so viel Unterstützung erhielt? Wiesner: Als Hauptgrund sehe ich die Unzufriedenheit mit der Verhinderungs-Mehrheit für alle ökologischen Themen. Wichtig ist: Grün muss nicht gleich links sein. Dafür haben wir auch von der FDP und der SVP Stimmen erhalten. Umweltverantwortung geht jeden Einwohner des Knonauer Amts etwas an. Wir setzen auf Kompetenz und auf eine sachliche Diskussion statt Polemik. Auch wenn das nicht so sexy ist.

Hans Wiesner hat das Bezirks-Präsidium der glp an Nicole Beck übergeben. (tst.) Was haben Sie ihrer Nachfolgerin übergeben? Einen USB-Stick. Auf Papier waren nur noch die Protokolle bis 2008. Ausserdem einen Ämtler Apfel und einen weiblichen Grittibänz, weil sie als erste Frau das Präsidium übernimmt. Für Sie, Nicole Beck, liegt die Messlatte nun hoch. Wie gehen Sie damit um? Nicole Beck: Ja, ich steige hoch ein, aber mit dem klaren Ziel, das Erreichte zu bewahren oder sogar noch auszubauen. Einen Teil unseres Erfolgs sehe ich in der Vereinigung von Ökologie und Ökonomie. Umweltthemen können auch eine Möglichkeit sein, die Wirtschaft zu stärken. Gemessen am Wähleranteil sind Sie untervertreten in Ämtler Behörden – woran liegt das und wie können Sie es ändern? Beck: Wir haben mehr Sympathisanten als Mitglieder. Da müssen wir ansetzen, wenn wir weiter wachsen wollen. Wir sind eine Mitmach-Partei und das wollen wir ausbauen. Wir

leben sehr stark das Miteinander und wollen signalisieren, dass wir ein offenes Ohr haben. Jeder Sympathisant wird zu einem Kaffee eingeladen. Wir wollen, dass die Leute uns melden, was sie bewegt. Und wir wollen sie unterstützen, wenn sie für ein politisches Amt kandidieren, wie jetzt Claudia Ledermann für den Stadtrat Affoltern. Wiesner: Das Potenzial ist da. Wir haben die Mandate in den letzten Jahren vervierfacht und wollen sie in den nächsten Jahren nochmals verdoppeln. Erfreulich ist auch, dass die jungen Grünliberalen mehr Stimmen geholt haben als die jungen Grünen. Beck: Wir haben einige Junge mit dem «Feu sacré» in sich, und der Bereitschaft, sich zu engagieren. Was sind die grossen Themen der nahen Zukunft? Wiesner: Im Knonauer Amt sicher die Verkehrs- und Bildungspolitik. Jeder Bus 200 spart 40 Autos. Mit einem Zusatzhalt beim Fussballplatz

Moos in Wettswil entstünde ein zusätzlicher «Park&Ride». Ein Anliegen bleibt auch eine Kantonsschule in Affoltern. Das ist auch aus verkehrspolitischer Sicht spannend, würde doch die morgens überfüllte S5 um 300 Leute entlastet und die Schulwege vieler Schülerinnen und Schüler deutlich verkürzt. Mit der Umfahrung Obfelden/Ottenbach und einem Schnellbus ab Muri haben wir bald ein zusätzliches Einzugsgebiet. Beck: Neben der Bildung und Mobilität bleibt auch die Ökologie ein Thema. So unterstützen wir die Überdeckung der A4 mit einer Fotovoltaikanlage. Heute muss man «Bittibätti» machen, wenn man ökologisch bauen will. Wir müssen dahin kommen, dass man begründen muss, weshalb man nicht ökologisch baut. Wiesner: Wichtig ist es, Anreize zu schaffen und nicht zu strafen … Beck: … ermöglichen und nicht verhindern. Hans Wiesner, Sie haben den Autobahnzubringer Obfelden/Ottenbach angesprochen. Bevor es dazu kommen kann, muss der Kantonsrat ja erst noch den Zusatzkredit bewilligen. Wie stehen Sie dazu? Wiesner: Die Umfahrung wurde an einer Volksabstimmung angenommen. Das müssen wir unterstützen. Eine Verhinderungspolitik wäre hier verfehlt. Auf die erste «Grüne Welle» vor acht Jahren kam prompt die Gegenbewegung. Was braucht es, dass Sie das Glanzresultat in vier Jahren verteidigen können? Wiesner: Auch wenn es vor vier Jahren etwas zurückging, zeigt der Mehrjahrestrend doch klar nach oben. Immer mehr Leute merken: Das Klima ist ein Thema. Mit der Kombination von Umwelt und Wirtschaft sind wir

auf dem richtigen Dampfer, respektive Velo oder Postauto. ...............................................................

«Fliegen ist super, aber zu billig. Ein Privileg, kein Menschenrecht.» ............................................................... Beck: Diesen Kernthemen müssen wir treu bleiben. Und wir sind gefordert, die Versprechen auch einzulösen. Wiesner: Die Schweiz verbraucht dreimal so viel Energie wie ihr zusteht. Ein Teil unseres Wohlstands basiert also auf anderen. Und dafür müssen wir Verantwortung übernehmen, müssen wir mehr machen, müssen wir vorausgehen. Sei es mit Konzernverantwortung oder mit Luftverkehrsabgaben. Fliegen ist super, aber zu billig. Ein Privileg, kein Menschenrecht. Und damit gilt es verantwortungsbewusster umzugehen als bisher. Beck: Als Vorreiter in der Wirtschaft sind wir moralisch verpflichtet, etwas zu tun. Nicole Beck, was sind Ihre persönlichen politischen Ambitionen? Beck: Ich konzentriere mich aufs Ermöglichen. In Aeugst engagiere ich mich bereits in der Sozialbehörde. Und ich schliesse nicht aus, in zwei Jahren für den Gemeinderat zu kandidieren. Hans Wiesner, in welcher Form bleiben Sie der Partei erhalten? Als Mitglied der Senior-glp. Die Politik sollen die machen, die 20 Jahre jünger sind. Aber reinreden tue ich noch gerne (er lacht). Interview: Thomas Stöckli


Vermischtes

Silvester-Party

Aufstieg gepackt

Am 31. Dezember heizt DJ Q-No in der Güggel Bar in Rickenbach ein. > Seite 19

Die U15-Handballer des HSV Säuliamt spielen künftig in der Inter-Klasse. > Seite 25

Freitag, 20. Dezember 2019

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Fall lösen Ratekrimi: Detektiv Adrian Aegerter aus Affoltern ermittelt am Weihnachtsmarkt. > Seite 27

Glühwein und Schweizer Bäume

«Eine Party für Jesus»

Gelungener Weihnachtsverkauf im Landimärt Obfelden

Weihnachten in der kath. Kirche Bonstetten

Am vergangenen Wochenende führte der Landimärt Obfelden den alljährlichen Weihnachts-Landitag durch. Schöne preisgünstige Weihnachtsbäume, Schweizer Bäume aus Schöpfer Christbaumkulturen Hünenberg, wurden angeboten und auf Wunsch zugeschnitten. Die Weihnachtsnische mit schönen Accessoires lud zum Verweilen ein und mancher Weihnachtsbaum erstrahlt im neuen Glanz. Fruchtige und gehaltvolle Weine wurden degustiert und so wird manches Festessen mit dem passenden Wein abgerundet. Jeder Kunde wurde in der weihnachtlichen Festwirtschaft mit einer feinen Gratis-Wurst vom Grill und Glühwein oder Punsch verwöhnt. Das Landimärt-Team wünscht für das Jahr 2020 viel Glück und Gesundheit. (pd.)

«An Weihnachten gibts was auf die Ohren», das verspricht die katholische Kirche in Bonstetten. Von der Weihnachtsgeschichte als Erzählung über ein Krippenspiel bis zur Mitternachtsmesse mit dem MauritiusChor.

Neue Ausstellung in der Lichtbox Obfelden Lichtbox, der Shop für Leuchten, Lampen und LED an der Ottenbacherstrasse 25 in Obfelden, eröffnet kommenden Sonntag, 22. Dezember, 16 Uhr, die neue Ausstellung. Auf 700 Quadratmetern werden die aktuellen Modelle verschiedenster Marken und Hersteller gezeigt, darunter beispielsweise die dekorativen Lampenkollektionen der Linea di Kármán aus Italien. Hier findet man auch Aussergewöhnliches, wie eine Serie von Lampenkollektionen für den Innen- und Aussenbereich, die in Zusammenarbeit mit verschiedenen international anerkannten Designern entstanden sind: ein frisches Konzept der klassischen Kronleuchter, neu und modern interpretiert im unverkennbaren Design von Kármán. Speziell hervorgehoben sei dabei die Kollektion von Leuchttieren und Gebrauchsgegenständen. Ideal für private Wohnungen von Individualisten, die dem Alltäglichen entfliehen und ein originelles und gleichzeitig elegantes Ambiente schaffen möchten, genauso für Hotels, Restaurants oder öffentliche Lokale. (kb.) anzeige

Schon am Samstag, 21. Dezember, um 10 Uhr fängt es an. Beim «Fiire mit de Chliine» für Drei- bis Fünfjährige und ihre Eltern oder Grosseltern wird dann schon in die Weihnachtsgeschichte eingestimmt. Am 24. Dezember geht es um 16 Uhr mit dem Krippenspiel sehr musikalisch und weih-

Strahlende Gesichter am Weihnachts-Landitag. (Bild zvg.) Der Landimärt ist über die Feiertage wie folgt

28.12., 8-17 Uhr; 30.12., 8-19 Uhr; 31.12., 8-17

geöffnet: 24.12., 8-17 Uhr; 27.12., 8-19 Uhr;

Uhr; ab 3.1.20 wieder normale Öffnungszeiten.

nachtlich weiter: Unter dem Titel «Weihnachten, eine Party für Jesus» übersetzen Unterämtler Primarkinder die Weihnachtserzählung mit Spiel und Gesang ins Heute. Ebenfalls am Weihnachtsabend um 23 Uhr erfolgt die traditionelle Mitternachtsmesse, musikalisch umrahmt durch den MauritiusChor und Instrumentalmusiker mit Mozarts Missa brevis (KV 259). Anschliessend lädt die Kirchgemeinde zum Apéro ein. (pd.) «Fiire mit de Chliine» am 21. Dezember, 10 Uhr; Krippenspiel am 24. Dezember, 16 Uhr; Mitternachtsmesse um 23 Uhr. St. Mauritius Bonstetten.

Wasserplausch für die ganze Familie

Schöner «Happy Water Day» in Ottenbach Das Krippenspiel bringt die Weihnachtserzählung ins Heute. (Bild zvg.)

Das grösste Geschenk

Weihnachten in der Kirche Jesu Christi HLT

Das Wasser mit Spiel und Spass entdecken. (Bild zvg.) Am Samstag, 14. Dezember, fand im Hallenbad Ottenbach ein Wasserplausch für die ganze Familie statt. Die Kinder und Ihre Eltern entdeckten das Wasser mit Spiel und Spass! Eine Stunde Wasserplausch mit Mami und Papi! Die Schwimmschule Wellebrecher stellte den Familien das Schwimmbecken, Spielzeug und einen feinen Znüni bereit. Über 50 kleine und grosse Wellebrecher nutzten am Morgen den besonderen Spass …!

Sölen Eichhorn, Inhaberin der Schwimmschule, freute sich sichtlich über die vielen fröhlichen Gesichter, so hat sie selber als Kind einmal in genau diesem Hallenbad das Schwimmen gelernt. «Es war ein wunderschöner Tag zusammen mit den Familien», sagt sie. Und die neuen Kurse sind bereits schon fast wieder ausgebucht. (pd.) www.wellebrecher.ch.

Der Weihnachtsmarkt der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage vom vergangenen Samstag war ein voller Erfolg: Die Kinder und Jugendlichen verkauften ihre selbstgemachten Artikel wie Weihnachtsguetzli, Wachspapier oder Kerzen. Selbst Erwachsene brachten handgefertigte Utensilien, die zu Gunsten der katholischen Hilfsmission von Schwester «Christina» in Shkodra, Albanien, erworben werden konnten. 676 Franken an freiwilligen Spenden kamen so an diesem Abend zusammen. Die Gäste erfreuten sich an Raclette und Speisen aus dem arabischen Raum und hatten Zeit für einen gemütlichen Schwatz. Dazwischen wurden Lieder von Kindern, Jugendlichen und Familien dargeboten – selbst eine kleine Gruppe aus Venezuela trat auf und trug bekannte lateinamerikanische Weihnachtslieder vor. Die beschwingten Rhythmen versprühten grosse Lebensfreude und zogen das Publikum in ihren Bann.

Höhepunkt des Abends war eine lebendig und in historischen Kostümen vorgetragene, heitere Weihnachtsgeschichte, in der ein Schneider und seine Katze rechtzeitig ein prunkvolles königliches Gewand fertigstellen mussten, was nur dank der Mithilfe einer grossen Mäuseschar gelang. Am Sonntag, 22. Dezember, wird um 11.10 Uhr der Geburt Jesu Christi in einem feierlichen Gottesdienst gedacht. Unter dem Motto «Kommt, lasset uns anbeten!» wird die Weihnachtsgeschichte aus den biblischen Evangelien gelesen, begleitet von passenden Liedern und musikalischen Darbietungen. Auch das Abendmahl wird gereicht. Die ganze Bevölkerung ist herzlich eingeladen. (pd.) Weihnachtsgottesdienst am Sonntag, 22. Dezember, 11.10 bis zirka 12.15 Uhr; Andacht zum Heiligen Abend am Dienstag, 24. Dezember, 16 bis 17 Uhr. Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, Heumattstrasse 2, Bonstetten.

In historischen Kostümen inszenierten die Kinder in der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzen Tag die Weihnachtsgeschichte. (Bild zvg.)


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Hausen a. A.

Sonntag, 22. Dezember 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern Pfarrer Thomas Müller Dienstag, 24. Dezember 17.00 Familiengottesdienst zum Heiligen Abend, Pfarrerin Bettina Stephan, Aeugster Kinder, Katechetin Marlies Schmidheiny. Dienstag, 24. Dezember 22.00 Wort und Musik zur Heiligen Nacht, Pfarrerin Bettina Stephan, Musik: Susanna Baltensperger, Rico Zela, Oboe Mittwoch, 25. Dezember 10.00 Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl, Pfarrerin Bettina Stephan, Musik: Susanna Baltensperger, Sylvia Baumann, Flöte Sonntag, 29. Dezember kein Gottesdienst in Aeugst Dienstag, 31. Dezember 19.00 Gottesdienst zum Jahresschluss, Pfarrerin Bettina Stephan. Musik: Susanna Baltensperger, Orgel und Jemma Abrahamyan, Violine

Sonntag, 22. Dezember 9.30 Gottesdienst zum 4. Advent mit Pfarrerin Irene Girardet Fischer. Anschliessend Chilekafi Dienstag, 24. Dezember 17.00 D’Zäller Wiehnacht (Reservierung erforderlich auf www.ref-hausen.ch) 22.30 Christnacht: Swingende Weihnachtslieder mit Jazz’n’so (Sandra & Adrian Siegfried & Guests), Liturgie: Pfrn. Irene Girardet Fischer. Anschliessend Glühwein vor der Kirche Mittwoch, 25. Dezember 6.00 Currende-Singen. Besammlung bei der reformierten Kirche 10.00 Abendmahlsgottesdienst mit Cordula Aeschbacher, Cello, Vincent Dallèves, Orgel und Pfarrerin Irene Girardet Fischer

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 21. Dezember 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel, Pfr. Th. Müller Sonntag, 22. Dezember 10.00 «Josef wie wir» – Gottesdienst zum vierten Advent Pfr. Th. Müller Dienstag, 24. Dezember, Heiligabend 17.30 Familiengottesdienst «Fremde Weihnachten» (Lukas 2, 1 – 20), Pfr. W. Schneebeli zusammen mit Kindern und Jugendlichen Mittwoch, 25. Dezember, Weihnachten 10.00 «Das grosse Licht» – Gottesdienst mit Abendmahl, musikalisch gestaltet von A. Nardone (Orgel) und Mira Luttikhuis (Violine), Pfrn. B. Bartels Samstag, 28. Dezember 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel, Pfr. Th. Müller Sonntag, 29. Dezember 10.00 Gottesdienst mit Taufe von Marlene Gübeli Pfr. Th. Müller

Ref. Kirche Bonstetten Samstag, 21. Dezember 10.00 Fiire mit de Chliine in der kath. Kirche Anschl. gemeinsames Znüni Sonntag, 22. Dezember 10.00 Gottesdienst zum 4. Advent mit Pfrn. S. Sauder und C. Crosby an Orgel & Flügel Dienstag, 24. Dezember 17.00 Familien-Weihnachtsfeier an Heiligabend mit Pfrn. S. Sauder und C. Crosby an Orgel & Flügel. Bitte Laterne (oder ähnliches) mitnehmen um das Licht vom Christbaum nach Hause tragen zu können. Dienstag, 24. Dezember 22.30 Besinnlich-festliche Christnachtfeier mit Pfrn. S. Sauder, Raffaela Eschenmoser, Gesang und C. Crosby an Orgel & Flügel. Mittwoch, 25. Dezember 17.00 Fröhliche Weihnachtsfeier mit Abendmahl. Pfrn. S. Sauder, Hans Tobler, Gesang und C. Crosby an Orgel & Flügel. Sonntag, 29. Dezember 10.00 Gottesdienst am Ende des Jahres mit Pfr. Jörg Leuthold, Oberlunkhofen

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 22. Dezember 4. Advent 17.00 Familiengottesdienst mit dem Weihnachtsspiel der Kolibri-Kinder VDM Lukas Zünd und das Kolibri-Team Anschliessend Apéro Dienstag, 24. Dezember 16.00 Weihnachtsfeier für die ganze Familie VDM Lukas Zünd Organistin Anette Bodenhöfer und viele Jugendliche 22.00 Heiligabend-Feier VDM Lukas Zünd Besinnliche weihnachtliche Musik mit Corinna Meienberg und Mira Luttikhuis (Violine) und Anette Bodenhöfer (Orgel) Mittwoch, 25. Dezember Weihnachten 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl VDM Lukas Zünd Festliche Musik mit Deborah Haldemann (Klavier) und Veronica Füglister (Gesang) Sonntag, 29. Dezember 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern Pfarrer Thomas Müller Fahrdienst auf Anfrage bei Franziska Frei (044 761 00 05)

Ref. Kirche Kappel a. A. Samstag, 21. Dezember 9.30 Chor-Projekt Christnachtfeier im Chor der Kirche Sonntag, 22. Dezember 9.30 Regionalgottesdienst in Hausen mit Pfrn. Irene Girardet Dienstag, 24. Dezember 23.00 Christnachtfeier mit den Konfirmandinnen, dem Projekt-Chor und Pfr. Ch. Menzi Weihnachten, 25. Dezember 9.30 Abendmahlsgottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi Mai Yasuhara, Oboe, M. Matsuura Berger, Orgel, Klavier Sonntag, 29. Dezember 9.30 Regionalgottesdienst in Kappel mit Pfr. Ch. Menzi

Kloster Kappel a. A.

Ref. Kirche Mettmenstetten

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal Dienstag, 24. Dezember 17.00 Öffnen des Adventsfensters und Ankunft des Bethlehem-Lichtes 23.00 Christnachtfeier in der Klosterkirche mit dem Projekt-Chor, Konfirmanden und Pfr. Christof Menzi (warme Kleidung empfohlen) Mittwoch, 25. Dezember Weihnachten 9.30 Weihnachtsgottesdienst im Zwinglisaal mit Pfr. Christof Menzi Im Anschluss um zirka 11.00 Uhr Offenes Weihnachts-Singen 17.15 Musik und Wort mit Gianna Lunardi (Mezzosopran) und Martin Rabensteiner (Piano) im Klosterkeller: «Kunstvolle Weihnachten». Deutsche Lieder und Arien von Bach bis ins 20. Jahrhundert Lesungen: Pfr. Volker Bleil Eintritt frei/Kollekte Donnerstag, 26. Dezember 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception)

Sonntag, 22. Dezember 10.00 Gottesdienst zum 4. Advent Pfarrer Andreas Fritz Orgel: Daniel Rüegg Montag, 23. Dezember 19.30 Wort und Musik Pfarrer Andreas Fritz und Buonamici Quartett Heiligabend, 24. Dezember 22.00 Christnachtfeier Pfarrer Andreas Fritz Orgel: Motoko Matsushita Solisten: Mark und Eri Redding, Klarinette und Fagott Weihnachten, 25. Dezember 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Pfarrer Andreas Fritz Orgel: Daniel Rüegg Violine: Salome Rüegg Silvester, 31. Dezember 17.00 Altjahresfeier und Umtrunk, Pfarrer Andreas Fritz, Orgel Daniel Rüegg 23.45 Turmbläser www.ref-mettmenstetten.ch

Ausstellung «ohne Worte – das Bild wirkt» Zeichnungen, Bilder, Installationen von Carmen Cabert. Dauer der Ausstellung bis 6. Januar 2020. Die Künstlerin ist jeden Sonntag von 14.00 bis 16.00 Uhr anwesend

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 22. Dezember Vierter Advent 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Thomas Maurer mit Antje Wagner aus Neuried, Ortenau, Trompete Dientag, 24. Dezember Heiligabend 17.00 Licht holen in der Kirche Pfr. Thomas Maurer Wir verteilen das Friedenslicht von Bethlehem, Feier vorallem für Familien mit Kindern, Dauer zirka 40 Minuten. Sie können gerne Lampen mitbringen 23.00 Christnachtfeier mit Pfr. Thomas Maurer und Konfirmanden, Thema: «Wie kann ich meinem Weihnachten Sinn geben?» Mit René Büttiker, Trompete, und Lilo Schmidt, Orgel Mittwoch, 25. Dezember Weihnachten 11.00 (!) Gottesdienst mit Abendmahl Pfr. Walter Albrecht aus Lachen SZ, früher Rifferswil Kirchenpflege und Pfarrer wünschen Ihnen ein frohes und erfülltes Weihnachtsfest!

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 22. Dezember 10.00 Gottesdienst zum 4. Advent «Macht hoch die Tür’, die Tor’ macht weit» mit Pfrn. C. Mehl Musik: Marianne Rutscho Dienstag, 24. Dezember 17.00 Fiire mit de Chliine in der Kirche mit dem Fiire Team und Pfrn. C. Mehl 22.00 Feierliche Christnacht mit Pfrn. C. Mehl «Weisse Weihnacht» Musik: Marianne Rutscho, Therese Salzmann und Cornelia Fischer Mittwoch, 25. Dezember 10.00 Gottesdienst zum 1. Weihnachtsfeiertag mit Abendmahl (Wein) «Krippe und Kreuz» mit Pfrn. C. Mehl Musik: Veronica Hvalic Sonntag, 29. Dezember 10.00 Gottesdienst in Knonau

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 22. Dezember 17.00 «Musik und Geschichte» in der Kirche mit Siddique Eggenberger und Angela Bozzola Mittwoch, 25. Dezember 10.00 Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl Pfr. Eva Eiderbrant Vreni Eichmann und Heidi Roth (Jodel) und Erich Eder (Orgel) Sonntag, 29. Dezember 10.00 Gottesdienst in der ref. Kirche Affoltern mit Pfr. Thomas Müller www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 22. Dezember 4. Advent 10.00 Regionaler Gottesdienst in Affoltern am Albis Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47 Dienstag, 24. Dezember Adventsfenster 22.00 Heiligabendgottesdienst Pfarrerin Sonja Weisenhorn Heather Holden, Querflöte Veronica Nulty, Orgel Mittwoch, 25. Dezember Weihnachten 10.00 Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl VDM Lilian Gächter Bill Nulty und das Duo Ottoni Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Apéro Sonntag, 29. Dezember 10.00 Regionaler Gottesdienst in Affoltern am Albis Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47 Dienstag, 31. Dezember Silvester 17.00 Ökumenischer Silvestergottesdienst VDM Lilian Gächter und Diakon Pedro-José Guerrero Veronica Nulty, Orgel www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 22. Dezember 9.30 Regionalgottesdienst in Hausen Pfrn. Irene Girardet Dienstag, 24. Dezember Heiligabend 22.30 Christnachtfeier «D’Botschaft vo de Freud» Pfrn. Yvonne Schönholzer Therese von Büren, Orgel Heidi Roth und Vreni Eichmann Jodlerinnen Mittwoch, 25. Dezember Weihnachten 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl «Gott im Gwöhnliche» Pfrn. Yvonne Schönholzer Therese von Büren, Orgel Christine Boeck, Cello Sonntag, 29. Dezember 9.30 Regionalgottesdienst in Kappel Pfarrer Christof Menzi Mittwoch, 1. Januar 10.00 Neujahrs-Gottesdienst Pfrn. Yvonne Schönholzer Anschliessend Apéro

Januar-Programm 2020 Dienstag, 7./14./21./28. Januar SENIOREN 60plus Gemeinsames Spiel und Gespräche 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger+Team, 044 761 58 94 Mittwoch, 8./15./22./29. Januar FITNESS ab 60 Seniorenturnen für sie und ihn Turnhallen: Ennetgraben: 12.45 und 14.00 Uhr Zwillikon: 13.45 Uhr Freitag, 3. Januar SENIORENTREFF Rückblick auf die Ferienwoche 2019 im Bregenzerwald 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Ausk.: Vreni Eugster, 044 761 53 67 Donnerstag, 9. Januar STERNWANDERUNG Bergwandergruppe: 8.30 Uhr, Bahnhof Affoltern Wanderzeit: 3 Std. Affoltern – Zwillikon – Wettswil Wandergruppe: 8.45 Uhr, Bahnhof Affoltern Wanderzeit: 2½ Std. Müliberg – Wettswil Spaziergruppe: 9.55 Uhr, Bahnhof Affoltern Spazierzeit: 1½ Std. Bonstetten Dorfstrasse – Wettswil Nicht-Wanderer treffen sich direkt zum Mittagessen 12.00 Uhr, gemeinsames Mittagessen, Rest. Hirschen Wettswil Anreise mit ÖV Bus 200 bis Haltestelle Moosstrasse, Wettswil Anm. für alle Teilnehmenden bis Dienstag, 7. Januar an: Hans Heierli, 044 761 71 43 Donnerstag, 23. Januar EXKURSION Solebad Rheinfelden 8.30 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung / Anmeldung: Ursula Frutig, 044 761 80 66 Pro Senectute Ortsvertretung Tavolata, So, 12. Januar, 12.00 Uhr An-/Abmeldung: Heidi Kleinhans, 044 761 09 88 Mittagstisch, Do. 30. Jan. 11.15 Uhr An-/Abmeldung: Esther Maurer, 079 358 58 18

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 22. Dezember 10.00 Kirche Wettswil, Regio-Versöhnungsgottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Fahrdienst: Anmeldung bis 21. Dez. unter Tel. 044 777 99 72 17.00 Kirche Stallikon, Licht und Stille, Jürg Fehr spielt aus seinem Album, Akkordeon und Gesang (17.00 – 17.30 Uhr) Heiligabend, 24. Dezember 16.00 Kirche Wettswil, Familien-Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Musik: Gaby Baumgartner (Panflöte), Dina Sommerhalder (Orgel) 22.30 Kirche Wettswil, Christnachtfeier mit Pfr. Matthias Ruff Musik: Gaby Baumgartner Weihnachten, 25. Dezember 10.00 Kirche Stallikon, Weihnachts-Gottesdienst mit Abendmahl, Pfr. Otto Kuttler Musik: Ursula Hauser (Orgel), Stefanie Haller (Harfe), Roman Haller (irische Flöte) Fahrdienst: Anmeldung bis 23. Dez. unter Tel. 044 700 45 45 Neujahr, 1. Januar 17.00 Kirche Stallikon, Neujahrs-Gottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler anschliessend Apéro Fahrdienst: Anmeldung bis 30. Dez. unter Tel. 044 777 99 72 Licht und Stille in der Kirche Stallikon: Sonntag, 22., Mittwoch, 25. und Freitag, 27. Dezember, jeweils von 17.00 bis 20.00 Uhr. An diesen Abenden ist die Kirche Stallikon geöffnet. Bei Kerzenlicht können Sie die Ruhe und Stille erleben.


Kath. Kirche Affoltern a. A.

Kath. Kirche Obfelden

Samstag, 21. Dezember 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 22. Dezember 9.00 Eucharistiefeier anschl. Chilekafi 19.00 Santa Messa; in memoriam Antonio Salvatore Bruno Heiligabend, 24. Dezember 16.00 Familienweihnachtsfeier mit Krippenspiel; Musik: Konstantin Saltykov (Orgel) und Trio Perez 22.45 Weihnachtssingen mit dem Cäcilienverein 23.00 Feierliche Mitternachtsmesse; Musik: Cäcilienverein; Ai Furuya (Klavier) Weihnachten, 25. Dezember 10.00 Weihnachtsgottesdienst mit Musik 19.00 Santa Messa Stephanstag, 26. Dezember 10.00 Eucharistiefeier für die ganze Pfarrei Freitag, 27. Dezember 11.00 Eucharistiefeier für die Kroaten Samstag, 28. Dezember 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 29. Dezember 9.00 Eucharistiefeier 19.00 Santa Messa

Sonntag, 22. Dezember 10.30 Eucharistiefeier Heiligabend, 24. Dezember 17.00 Familienweihnachtsfeier mit Krippenspiel; Musik: Heidi Huser (Orgel) 22.30 Festlicher Weihnachtsgottesdienst mit Musik Weihnachten, 25. Dezember 10.30 Weihnachtsgottesdienst mit Musik Stephanstag, 26. Dezember (siehe unter Affoltern) Sonntag, 29. Dezember 10.30 Eucharistiefeier

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 21. Dezember 10.00 Fiire mit de Chliine 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 22. Dezember 10.00 Heilige Messe Dienstag, 24. Dezember 16.00 Familiengottesdienst mit Krippenspiel 23.00 Christmette mit dem MauritiusChor Mittwoch, 25. Dezember 10.00 Weihnachtsgottesdienst Donnerstag, 26. Dezember 10.00 Heilige Messe Samstag, 28. Dezember 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 29. Dezember 10.00 Heilige Messe

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 21. Dezember 17.00 Uhr Wortgottesfeier Sonntag, 22. Dezember 4. Advent kein Gottesdienst Dienstag, 24. Dezember Heiligabend 17.30 Krippenspiel Achtung – um eine halbe Stunde auf 17.30 Uhr verschoben 23.00 Mitternachtsfeier Sehr besinnlich mit romantischer Querflöte von Rägle Brawand Mittwoch, 25. Dezember 11.00 Weihnachtsgottesdienst mit dem Projektchor von Anette Bodenhöfer Samstag, 28. Dezember 17.00 Eucharistiefeier Mittwoch, 1. Januar 17.00 Ökumenischer Neujahrsgottesdienst mit Anette Bodenhöfer Nina Lutz und Sarah Ihn Anschliessend Behördenapéro

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 22. Dezember 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Orgel: A. Bodenhöfer Anschliessend Chilekafi Jahresgedächtnis von Agnes Heyden Dienstag, 24. Dezember 17.00 Familien-Weihnachtsfeier mit Pfr. A. Saporiti, S. Hanke und dem Weihnachtsmusical Dirigentin: A. Bozzola 23.15 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Musikalische Umrahmung: A. Bodenhöfer Orgel V. Meienberg und M. Luttikhuis, Violine Mittwoch, 25. Dezember 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Musikalische Umrahmung: Projektchor Dirigentin: A. Bodenhöfer Anschliessend Chilekafi Sonntag, 29. Dezember 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Orgel: A. Bodenhöfer Anschliessend Chilekafi

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Samstag, 21. Dezember 18.30 Tweens grow Sonntag, 22. Dezember 17.00 Abend-Gottesdienst Andi Wolf Kinderhüeti Dienstag, 24. Dezember 22.30 Heiligabend-Besinnung Mittwoch, 25. Dezember 10.00 Weihnachts-Besinnung Sonntag, 29. Dezember 10.00 Gottesdienst Andi Wolf Kinder-Ferienprogramm Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Affoltern a. A., Zürichstrasse 47 Mittwoch, 25. Dezember Weihnachtstag 9.45 Weihnachtsfeier (Urs Baumann) mit den EMKidz Silvester, 31. Dezember 2019 18.00 Jahresschlussfeier (Urs Baumann); Ziehung der Jahreslose und anstossen aufs neue Jahr! Mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 20. Dezember 17.30 Singing Christmas-Tree am Werdmühleplatz in Zürich Sonntag, 22. Dezember 17.30 Korpsweihnachtsfeier mit Raclette-Plausch Mittwoch, 25. Dezember 6.00 Strassen-Singen 7.30 Gefängnis-Singen 9.30 Besinnlicher Weihnachts-Zmorge Mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Vermischtes

Programmieren von kleinen Legorobotern Einige Schülerinnen und Schüler der Sek Mettmenstetten, aus dem Informatikunterricht bei Eliane Lichtensteiger, durften am Projekt «Lego Mindstorms» teilnehmen. Ein Erfahrungsbericht von zwei Schülerinnen. Lehrerin Eliane Lichtensteiger hat dieses Projekt schon mehrmals organisiert und hat ihre beiden Informatikklassen dazu eingeladen. Bei diesem Projekt wurde uns das Programmieren von kleinen Legorobotern nähergebracht. Wir konnten in Zweierteams an einem Computer, mit einem uns zur Verfügung gestellten Roboter, mit einem einfachen Programm erste Schritte programmieren. Unterstützt wurden wir von Eliane Lichtensteiger und vier (ehemaligen) Mitarbeitern der Credit Suisse, welche uns all das Material zur Verfügung gestellt hat. Zuerst wurden uns in einem Theorieblock grob die Grundlagen des Programmierens beigebracht und was wir mit all den Gadgets anfangen können. Unsere erste Herausforderung war es, dass der Roboter zwei Meter geradeaus fährt, eine 180-Grad-Drehung macht und wieder zwei Meter zurückfährt. Zuerst hatten wir keinen Plan, wo und wie wir anfangen sollten. Doch dank der hervorragenden Unterstützung der vier Herren war die Verwirrung schnell verschwunden.

Nach dem Mittag in die Arena Der zweite Step war, den Roboter in einem Quadrat fahren zu lassen. Doch um nicht viermal den Befehl «Geradeaus, 90-Grad-Drehung» zu programmieren, benutzten wir eine sogenannte «Schleife», oder auch Loop genannt, welche den Vorgang nach Wunsch

Startbereit in der «Arena»: Ein «Mindstorm»-Roboter. (Bild zvg.) wiederholt. Anschliessend konnten wir noch Töne hinzufügen oder programmieren, dass er blinkt. Danach konnten wir einen Infrarotsensor einbauen, welcher Gegenstände lokalisiert und dann anhält, damit es keine Kollision gibt. Es hat allen sehr viel Spass bereitet, den Sensor einzubauen, zu programmieren und anschliessend auszuprobieren. Als Hindernisse haben wir unsere Füsse benutzt. Nach dem Mittag haben wir uns auf den «Arenakampf» vorbereitet, indem wir an unseren Robotern möglichst viel noch optimiert haben, so dass jedes Team das Gefühl hatte, dass ihr Roboter gewinnt. Die Teams, die ihren Roboter schon vor der Mittagspause kampfbereit hatten, bauten entweder einen zweiten, kleineren Motor, oder einen Lichtsensor ein. Mit dem zweiten Motor konnte man zum Beispiel einen Propeller konstruieren.

Freitag der 13. – für drei Betriebe ein Glückstag

Energieeffizienz im Betrieb

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntag, 22. Dezember 11.10 – 12.15 Weihnachtsgottesdienst Dienstag, 24. Dezember 16.00 – 17.00 Andacht zum Heiligen Abend Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

17

«Lego Mindstorms» an der Sek Mättmi

Sonntag, 22. Dezember 10.00 Brunch-Weihnachts-Gottesdienst für alle Sonntag, 29. Dezember 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter www.pga.ch

Sonntag, 22. Dezember 10.30 Gottesdienst Thema: «Von Gnade überrascht» Micha 5, 1–4 Musikalische Umrahmung mit Kevin Flirl am Klavier Hort/Sonntagsschulen/Unterricht Mittwoch, 25. Dezember 10.30 Gottesdienst für Gross und Klein gestaltet von der Jugendgruppe Sonntag, 29. Dezember 10.30 Gottesdienst Hort/Sonntagsschulen/Unterricht www.etg-mettmenstetten.ch

Freitag, 20. Dezember 2019

Lydia Omlin und Johannes Bartels ziehen den ersten Gewinner. (Bild zvg.) Das Projekt «Energieeffizienz im Betrieb» läuft im dritten Jahr. Wie zu Beginn der Aktion angekündigt, nehmen alle Betriebe, die in der Energieberatung empfohlene Massnahmen umgesetzt haben, an einer Verlosung teil. Verlost werden drei Gewinner von je drei Fotovoltaik-Panels. Diese werden von der Firma Solarify auf einem verfügbaren Dach installiert. Sie betreibt die Anlage und verkauft den Solarstrom im Auftrag der Panel-Besitzer. Diese erhalten dann während 25 Jahren den Ertrag des Panels vierteljährlich ausbezahlt. Erfahrungswerte zeigen, dass sich ein Solarpanel während dieser 25 Jahre ungefähr zweimal zurückbezahlt. Die Gewinner verdienen also nicht nur dank der umgesetzten Massnahmen Energiekosten, sondern bekommen dank der drei Panels nochmals gegen 1400 Franken dazu. Die drei Gewinner werden in den nächs-

ten Tagen informiert und zur Preisübergabe im Januar 2020 eingeladen.

Beratungen werden fortgesetzt Alle Betriebe, die bisher eine Beratung beansprucht haben, würden dies sofort wieder tun. Deshalb hat die Standortförderung Knonauer Amt beschlossen, die vergünstigte Beratung weiterhin anzubieten – für nochmals 40 Unternehmen. Die Betriebe bezahlen 50 Franken, den Rest (175 Franken) übernimmt die Standortförderung. Die Beratung findet im Unternehmen statt und dauert selten länger als eine Stunde. Danach weiss der Betrieb, mit welchen Massnahmen er wie viel Geld und Energie spart. In der Regel beträgt die Payback-Zeit drei bis fünf Jahre. Ab dann bleiben die Einsparungen im Unternehmen und kommen dem Gewinn zugute.

Mit dem Lichtsensor konnte der Roboter einer Klebebandspur auf dem Boden folgen. Als alle fertig waren mit verbessern und ausprobieren, verlagerten wir den «Unterricht» in den Flur, wo eine kleine Arena aufgebaut war. Zuerst gab es einen Probedurchlauf. Doch anschliessend wurde es ernst. Alle, einschliesslich der Schüler von anderen Klassen, versammelten sich vor der Arena und beobachteten gespannt das Geschehen. Schlussendlich hat das Team von Jasper Järvinen und Joshua Kubba, aus der 3. Sek Ab, gewonnen. Als Belohnung bekamen sie ein Schoggi-Gipfeli. Nach der Siegerehrung bedankte sich Eliane Lichtensteiger bei den vier Instruktoren mit einer Pralinenschachtel. Es war ein sehr toller, interessanter und lehrreicher Tag! Jana Eisenegger und Emilie Friedl

Bagatellfälle vereinfachen Die neue Ordnungsbussenverordnung tritt am 1. Januar 2020 in Kraft. Der Bund hat ein neues Ordnungsbussengesetz und eine neue -verordnung erlassen. Kern ist die Ausdehnung des Ordnungsbussenbereichs. Bisher gab es solche Bussen im Bund nur für geringfügige Verstösse im Strassenverkehr sowie für den Cannabiskonsum. Neu wird das Ordnungsbussenverfahren auf 15 weitere Gesetze ausgedehnt (z.B. Bundesgesetz über die Binnenschifffahrt, zum Schutz vor Passivrauchen, Waldgesetz, Jagdgesetz, Bundesgesetz über die Fischerei). Damit können beispielsweise auch Verletzungen von Verkehrsregeln auf dem See oder Verstösse gegen das Jagdrecht im einfachen Ordnungsbussenverfahren geahndet werden. Die Bürgerinnen und Bürger werden entlastet, da sie neben der Busse keine Gebühren mehr bezahlen müssen. Gleichzeitig haben die Behörden weniger Arbeit, da Bagatellfälle nicht mehr in einem aufwändigen Verfahren bearbeitet werden müssen. (ki.) anzeige


Glückwünsche

ZUM JAHRESWECHSEL Herzlichen Dank für Ihre Treue und das uns geschenkte Vertrauen im 2019 ! Gute Gesundheit und besseres Hören auch im neuen Jahr. Ihr Neuroth Affoltern-Hörcenter Richard und Michelle Toggenburger

Das Schenk Haustechnik Team wünscht Ihnen frohe Festtage und alles Gute im neuen Jahr. Wir freuen uns, Sie auch in der Zukunft im Bereich Wasser und Wärme zu unterstützen.

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Ein herzliches Dankeschön an all unsere Kunden und Geschäftspartner für das entgegengebrachte Vertrauen im vergangenen Jahr. Wir wünschen frohe Festtage und ein glückliches neues Jahr. Ihr Elektro Ackermann-Team

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Wir wünschen allen von Herzen frohe Weihnachten und viel Glück im neuen Jahr! Wir wünschen allen unseren Kunden und Bekannten einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Wir wünschen unserer Kundschaft frohe Festtage und die besten Glückwünsche fürs neue Jahr.

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Veranstaltungen

«Rotkäppli» in Affoltern Rotkäppli, die Grossmutter und der Wolf spielen die Hauptrollen im bekannten Grimm-Märchen. Die Textfassung schrieb der Gründer des Reisetheaters Jörg Christen mit viel Humor und Gespür für eine kinder- und bühnengerechte Umsetzung. Für die Inszenierung zeichnet Fabio Romano verantwortlich, für die Musik Antonio Conde, die farbenfrohe Bühnenausstattung kreierten Tarcis Cadalbert und Moni Holenstein. Mit einem Lied auf den Lippen und einem Korb mit Kuchen und Wein macht sich ein Mädchen mit einem roten Käppchen auf den Weg zur kranken Grossmutter. Im Wald begegnet es dem Wolf, über den viele Leute schlecht reden. Rotkäppli ist fasziniert von ihm und findet nichts Schlechtes an ihm. Der Wolf meint, die Grossmutter würde sich bestimmt über einen selbst gepflückten Blumenstrauss freuen. Schnell lässt sich das Mädchen überzeugen und vergisst die Ermahnung der Mutter, den Weg nicht zu verlassen. Das Abweichen vom Weg und von den guten Vorsätzen führt zu der bekannten Frage: «Aber Grossmutter, warum hast du so grosse Ohren?» (pd.) Das Reisetheater: «Rotkäppli». Für die ganze Familie. Samstag, 11. Januar, 14.30 Uhr, Aula Ennetgraben, Zwillikerstrasse 16, Affoltern. www.kulturaffoltern.ch

Rotkäppchen will der Grossmutter einen Blumenstrauss bringen - das hat Folgen. (Bild zvg.)

Freitag, 20. Dezember 2019

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Musik aus der Zeit von Louis XIV. Mitternachtsmesse in der katholischen Kirche Affoltern

Der Cäcilienverein unter der Leitung von Maja Fluri begleitet die festliche Mitternachtsmesse musikalisch. (Bild zvg.) Ob dieser festliche Gottesdienst als besinnlicher Treffpunkt, religiöse Feier oder als Konzertbesucher besucht wird – er findet Jahr für Jahr viele Anhänger. «Willkommen ist jedermann», bestätigt Pedro Guerrero, der Gemeindeleiter der katholischen Pfarrei Affoltern. «Ob wegen unserem Gottesdienst oder um Musik zu geniessen – Hauptsache ist, dass sich die Besucher mit uns freuen und mit uns feiern.» Für den Cäcilienverein, den katholischen Kirchenchor in Affoltern, ist dieser Gottesdienst natürlich ein Anlass, der sich selbstverständlich in dessen Agenda einfindet. In diesem Jahr wird die Messe zur Feier Christi Geburt von einer französischen Weihnachtsmesse umrahmt. Die «Messe de Minuit» die zur Zeit des Sonnenkönigs, Ludwigs XIV. um zirka 1690 komponiert wurde, und zwar von Marc-Antoine Charpentier (1643–1704), wird dem

liturgischen Geschehen eine besondere Note verleihen. Hört man in diese Messe hinein, manifestieren sich vor dem inneren Auge die aufwändigen Kleider und die hochgetürmten Perücken der damaligen Zeit. Allerdings darf auch eine wunderbar leichte, konzertante und fröhlich beschwingte Chormusik erwartet werden, die zart und doch unglaublich festlich anzuhören ist. Der Cäcilienverein wird durch ein Ad-hocOrchester unterstützt. Dieses wird in selbstständigen Sätzen einen wesentlichen Anteil am musikalischen Geschehen mittragen und sich mit unterschiedlich gruppierten Vokalstimmen abwechseln.

Loslassen an Heiligabend Das «Kyrie» vermittelt von Beginn an diese für die damalige Zeit typische,

fast beschwingte Leichtigkeit, geht in der Folge in ein nahezu flehendes «Christe Eleison» über. Das «Gloria» beginnt getragen, wunderschöne solistische Passagen gehen zart und fliessend in Chorabschnitte über. Das «Credo» wirkt sehr innig, demütig und hingebungsvoll, wird dabei aber niemals schwer. Fröhlicher und fast verspielt erscheint das «Sanctus» und ohne weitere Pause startet das «Benedictus» wiederum solistisch, um verheissungsvoll in Chorpassagen überzugehen. Zum Abschluss wird ein leises, flehentliches «Agnus Dei» mit Sicherheit für eine wohlige Gänsehaut bei den Besuchern der Mitternachtsmesse sorgen. Als Solisten amten in diesem Jahr Olga Papikian (Sopran), Désirée Mori (Alt), Nicolas Dill (Tenor) und Sascha Litschi (Bass). Die musikalische Gesamtleitung hat Maja Fluri.

Die Feier der Mitternachtsmesse hat auch für Nicht-Katholiken oft einen speziellen, weihnachtlichen Touch. Abseits von Geschenkorgien und adventlichem Stress darf in dieser späten Stunde an Heiligabend endlich losgelassen und sogar über die Bedeutung dieses Anlasses nachgedacht werden. Am Ende der liturgischen Feier wird jeweils das Licht in der Kirche gelöscht, nur die Kerzen an den grossen Tannenbäumen bleiben erleuchtet. Immer wieder berührend für alle Anwesenden ist das gemeinsame Singen aller Besucher des wohl bekanntesten Weihnachtsliedes überhaupt. «Stille Nacht, heilige Nacht» – so festlich, gefühlvoll und innig endet diese eine, spezielle Nacht. (sci) Dienstag, 24. Dezember, weihnachtliches Einsingen für alle um 22.45 Uhr, 23 Uhr Mitternachtsmesse, katholische Kirche Affoltern, Seewadelstrasse 13.

Heiterer Jahresbeginn im «LaMarotte» Ein Jahreswechsel Musik zum Berchtoldstag mit dem Ensemble «Salon Passion» für Tanzbegeisterte Das 1996 gegründete Ensemble «Salon Passion» – Marc Luisoni (Violine), Johannes Gürth (Viola), Stefania Verità (Violoncello), Peter Kosak (Kontrabass), Scarlet Cavassini (Klavier) – ist zum grossen Teil aus Musikern des TonhalleOrchesters Zürich gebildet. Aus der einmaligen, wiederentdeckten Notensammlung des belgischen Salonorchesters Knokke-le-Zoute erstellt «Salon Pas-

sion» seine Programme aus kleinen Schmuckstücken und nostalgischen Zeugen vergangener Epochen. Ob mit spritzigem Charakter eines Genrestücks oder mit ruhigem Charme einer Romanze – diese Musik erlaubt so viele unterschiedliche und abwechslungsreiche Programme zu gestalten, dass die Zuhörer jedes Mal überrascht und verzaubert werden. Das «Programm

nach Ansage» wird durch die SalonMusiker kommentiert. (pz)

Donnerstag, 2. Januar, Bar & Kasse ab 14.30 Uhr, Konzertbeginn: 16 Uhr. Eintritt 40 / 30 Franken, mit KulturLegi 20 Franken. Ab 15 Uhr Kaffee & Kuchen à discrétion für 15 Franken. Platzreservierungen für diesen Anlass erwünscht unter Tel. 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch.

Silvester-Party in der Güggel Bar

Am 31. Dezember heizt DJ Q-No in der Güggel Bar in Rickenbach ein. Start um 22 Uhr, mit kleiner Überraschung um Mitternacht. Es wird ein Jahreswechsel für Tanzbegeisterte und Partygelaunte.

auch immer wieder mit anderen Events: dem «Relax»- und dem «Kulturchuchi»-Fest sowie spontanen Konzerten und Anlässen. Die Räumlichkeiten eignen sich auch perfekt für Privatpartys und werden dafür oft gemietet. (cn) Silvester-Party in der Güggel Bar, Rickenbach 3,

Salonmusik ist ein Ausdruck für leicht fassbare, oft besonders virtuose oder sentimentale Musik. Gespielt vom Ensemble «Salon Passion». (Bild zvg.)

Als Krönung dieses Jahres feiert die Ottenbach, am 31. Dezember, ab 22 Uhr. Güggel Bar am 31. Dezember mit DJ Eintritt frei. www.gueggelbar.ch, Q-No, der die Silvesternacht mit sei- www.facebook.com/gueggelbar. nem heissen Sound garantiert zu einer Sound-Kostprobe unter www.mixcloud.com/denzzz unvergesslichen Party werden lässt. oder www.facebook.com/denzzzparty. Schwerpunkte sind Disco, Dance, House, Electro Swing, Funk, R’n’B. DJ Q-No ist Resident-DJ in der Barfussbar Zürich und legte in der Vergangenheit auch schon im «Moods» Zürich und am legendären Event «Mezzanotte» im Zürcher Kaufleuten auf. Die Güggel Bar ist mit der Vollmonddisco weitherum als monatlicher Treffpunkt bekannt. Allerdings lockt die Kultbar DJ Q-No aka Kuno. (Bild zvg.)


Glückwünsche

ZUM JAHRESWECHSEL Wir wünschen allen frohe Festtage und eine gute Fahrt im neuen Jahr! Albis-Garage Schaub 8910 Affoltern a./A. Tel.: 044 761 48 48 www.albisgarage.ch

Wir wünschen unseren Kunden, Freunden und Bekannten frohe Festtage und alles Gute im neuen Jahr.

Wir wünschen allen Kunden von Agrar, Volg, Treib- und Brennstoffen sowie der Albis Beck, frohe Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Besten Dank für Ihre Kundentreue 2019!

Der Jodlerklub Affoltern a. A. wünscht seinen Gönnern und Freunden schöne Fes age und alles Gute im neuen Jahr.

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Wir danken allen unseren Kunden für das entgegengebrachte Vertrauen und wünschen Ihnen sowie unseren Freunden und Bekannten einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Herzlichen Dank für Ihre Treue und das uns geschenkte Vertrauen. Heinz Zimmermann und sein Team wünschen Ihnen frohe Festtage und einen guten Rutsch ins 2020.

Wir wünschen Ihnen frohe Festtage und eine gute Fahrt im 2020. Ihr Fredy Rüegg Team


Veranstaltungen agenda

Freitag, 20. Dezember Bonstetten

15.00-19.00: Adventsausstellung im Textilatelier, mit selbstgemachten Köstlichkeiten. Atelier Rita Tomasini (neben Schreinerei Hanselmann). Birchstrasse 4.

Freitag, 20. Dezember 2019

Albumtaufe in Kappel Die Ämtler Band «Unity» stellt ihre CD «Meh vo dir» vor

Stallikon

18.30-23.30: «Groovin’ Christmas» mit Maël - Melodien und swingende Eigenkompositionen, dazu ein 4-Gang-Weihnachtsmenu. Mehr unter www.utokulm.ch. Hotel-Restaurant Uto Kulm. Üetliberg.

Affoltern am Albis

Mettmenstetten

16.00-18.00: Finissage: «Natur und Farbenspiel». Bilder in Acryl und Mischtechnik von Erika Affolter, Mühlau, und Uschi Müller, Mettmenstetten. Atelier und Galerie «Kunst im Stall». Untere Bahnhofstrasse 6.

Die Mitglieder der Familienband «Unity» kommen aus Uerzlikon und Obfelden. (Bild zvg.) Bereits seit einiger Zeit machen sie Musik zusammen. Endlich bringen sie nun ihr Debut-Album «Meh vo dir» auf den Markt. «Unity», das ist eine Familie. Geschwister und Cousins aus Uerzlikon und Obfelden, alle zwischen 20

Rifferswil

17.00/18.00/20.00: Weihnachtskino i de Schüür zeigt: 17.00 Uhr «Tomte Tummetott und der Fuchs» für Chindsgi-Kinder und ihre jüngeren Geschwister; 18.00 Uhr «Ein Schweinchen namens Babe» für Schulkinder ab 6 Jahren und deren Eltern; 20.00 Uhr «Smoke» (Original mit Untertiteln) für Eltern und andere Erwachsene. Engelscheune. Dorfplatz.

Sonntag, 22. Dezember anzeige

Aeugst am Albis

16.00: Dorfweihnacht: Von Station zu Station unterwegs nach «Bethlehem», Schluss in Moser’s Scheune mit Suppe und Punsch. Gemeindehaus (Platz).

Bonstetten

17.00: «dezibelles». A-CappellaQuartett im Kerzenschein. Adventsabend mit den schönsten Weihnachtsliedern. Reformiertes Kirchgemeindehaus. Am Chileweg 7.

Hausen am Albis

17.00: «Dä Stern vo Bethlehem Zäller Wienacht» mit ca. 41 Kindern aus Hausen und Umgebung. Eintritt frei, Ticketreservierung erforderlich, www.ref-hausen.ch, Plätze nicht nummeriert, Kollekte. Ref. Kirche.

Dienstag, 24. Dezember Affoltern am Albis

17.00-21.00: Weihnachtsfeier für Alleinstehende 2019. Organisiert anzeige

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Elastolin Spielzeug der Firma Hausser. Zirkus, Bauernhof, Schweizer Armee, Zoo, Indianer, Ritterburgen, usw. Mi-So, 11-17 Uhr. Bis Juni 2020.

Mettmenstetten

Bonstetten

17.00: «Dä Stern vo Bethlehem Zäller Wienacht» mit ca. 41 Kindern aus Hausen und Umgebung. Eintritt frei, Ticketreservierung erforderlich, www.ref-hausen.ch, Plätze nicht nummeriert, Kollekte. Reformierte Kirche.

Aeugstertal

Kloster Kappel, Kappelerhof 5: «Ohne Worte - das Bild wirkt». Zeichnungen, Bilder und Installationen von Carmen Cabert. Die Künstlerin ist jeden Sonntag von 14-16 Uhr anwesend. Öffentlich zugängliche Räume (Klostercafé, Klosterkeller, Gänge). Bis 6. Januar.

08.00-12.00: Letzter Wochenmarkt mit Märtkafi, festliche Drehorgelmusik. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, frisches Brot und Gebäck, Pasta, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte, italienische Spezialitäten und frische Ravioli, Schönes aus Nepal, Handgemachtes. Marktplatz.

Hausen am Albis

Ausstellungen

Kappel am Albis

Samstag, 21. Dezember

13.00-17.00: Adventsausstellung im Textilatelier, mit selbstgemachten Köstlichkeiten. Atelier Rita Tomasini (neben Schreinerei Hanselmann). Birchstrasse 4.

21

und 30 Jahren. Alle ihre Songs stammen aus den eigenen Reihen. Morgen Samstag stellt die Ämtler Band ihre CD «Meh vo dir» in Kappel vor. Die Besucher der «Release-Party» dürfen sich auf spannende Informationen zu

vom Rotary-Club Zürich Knonaueramt. Klassische Klänge, Weihnachtsgeschichte von Martin Mullis. Mit Nachtessen und Lottospiel. Anmelden bei Marcel Tillmann, Obfelden, marcel.tillmann@landi-obfelden.ch. Kasinosaal. Marktplatz 1.

Hausen am Albis

17.00: «Dä Stern vo Bethlehem Zäller Wienacht» mit ca. 41 Kindern aus Hausen und Umgebung. Eintritt frei, Ticketreservierung erforderlich, www.ref-hausen.ch, Plätze nicht nummeriert, Kollekte. Ref. Kirche.

Kappel am Albis

17.00: Öffnen des Adventsfensters und Ankunft des Bethlehem-Lichts. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Mittwoch, 25. Dezember Hausen am Albis

06.00: Currende-Singen. Ein besonderes Ereignis für Jung und Alt. Der Witterung entsprechende Kleider mitbringen, Taschenlampe nicht vergessen. Besammlung bei der reformierten Kirche.

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den Songs und exklusiven Einblicken in die Produktion freuen. (pd.) CD-Release-Party am Samstag, 21. Dezember, 19.30 Uhr, Gemeindesaal Kappel. Eintritt frei. Weitere Infos und CD bestellen unter www.unity.band.

Kappel am Albis

17.15: Musik und Wort im Klosterkeller zu Weihnachten, «Kunstvolle Weihnachten» mit Gianna Lunardi, Mezzosopran und Martin Rabensteiner, Piano. Lieder und Arien von Bach bis ins 20. Jahrhundert. Lesungen Pfarrer Volker Bleil. Eintritt frei, Kollekte. Die Platzzahl im Klosterkeller ist feuerpolizeilich beschränkt. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Donnerstag, 26. Dezember Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Freitag, 27. Dezember Hausen am Albis

20.30: In Concert: «Mili & Lea» Vocals and Instruments - vielfältig resonant. Barbetrieb ab 20.00 Uhr. Mülibar. Gemeinschaftsraum Mülimatt. Rifferswilerstrasse.

Atelier und Galerie «Kunst im Stall», Untere Bahnhofstrasse 6: «Natur und Farbenspiel». Bilder in Acryl und Mischtechnik von Erika Affolter, Mühlau, und Uschi Müller, Mettmenstetten. Mi 9-12, Do 9-12/14-18, jeden ersten Sa im Monat 14-17 Uhr. Bis 21. Dezember.

Stallikon

Kunstforum Stallikon, Schulhaus Loomatt: «Farben im Fluss». Bilder in verschiedenen Techniken von Ruth Moser, Stallikon. Mo, Mi, Do, Fr, 15-19, Di 15-20, Sa, 10-12 Uhr. Bis 30. Januar.

Wettswil

Reformierte Kirche: Acryl-Bilder von Nicole Ziehbrunner-Steinmann aus Wettswil. Jeweils Dienstagmorgen und Donnerstag, sowie an Anlässen und Gottesdiensten der Kirchgemeinde. Bis Frühlingsferien 2020.

agenda-einträge Veranstaltungshinweise für die Agenda neu ab 2020 jeweils bis spätestens Montag, 10 Uhr, an: agenda@affolteranzeiger.ch. Die Agenda erscheint nächstes Mal (da in dieser Woche nur eine Zeitung erscheint) ausnahmsweise am Dienstag, 31. Dezember 2019 (Annahmeschluss: Freitag, 27. Dezember, 9 Uhr) und dann erst wieder am Freitag, 10. Januar 2020.


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Wünscht Ihnen farbenfrohe Festtage und ein erfolgreiches 2020! Danke für Ihr Vertrauen im 2019.

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Vielen Dank unseren Kunden! Wir wünschen Ihnen ein frohes Fest und fürs neue Jahr Gesundheit, Glück, Freude! Kurmann & Partner GmbH

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Wir wünschen Ihnen von Herzen schöne Festtage. Vielen Dank für das entgegengebrachte Vertrauen. Wir wünschen Ihnen frohe Festtage, Gesundheit und ein erfolgreiches Jahr 2020. Raiffeisenbank Kelleramt-Albis

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Wir wünschen unseren Kunden frohe Festtage und ein gutes neues Jahr! 044 761 85 55

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Besten Dank für Ihre Treue!

Für das uns im vergangenen Jahr geschenkte Vertrauen danken wir Ihnen bestens und wünschen Ihnen im kommenden Jahr alles Gute.

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Das BOA Team wünscht Ihnen eine schöne Weihnachtszeit und ein glückliches 2020

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Wir bedanken uns bei allen Kunden für die Treue und wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen ein schönes und gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes 2020.

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Verbunden mit den besten Wünschen, freuen wir uns mit Ihnen auf das neue Jahr. BURGER & CO Tel. 079 226 55 50 info@burger-gartenbau.ch

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Wir wünschen unseren Kunden und Freunden alles Gute im neuen Jahr.

Unserer Kundschaft danken wir herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen. Wir wünschen besinnliche, ruhige Festtage und einen guten Start ins neue Jahr. Ihr Häberling-Bau-Team

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ZUM JAHRESWECHSEL Wir wünschen ein frohes Geschätzte Kunden, liebe Freunde... Weihnachtsfest

Wir wünschen frohe Weihnachtstage, das ist doch klar und ohne Frage. Bei Tannenduft und Kerzenschein, möge alles schön und fröhlich sein. In diesem Sinne wünschen wir, Merry Christmas and Happy New Year! Markus Da Rugna – Stefan Da Rugna – André Herrmann

Allen meinen lieben Kunden wünsche ich von Herzen eine schöne Weihnachtszeit und ein glückliches, erfolgreiches 2020. Vielen Dank für Ihre Treue.

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Sport

Freitag, 20. Dezember 2019

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Es ist noch vieles möglich HSV Säuliamt: Aufstieg der U15-Handballer in die Inter-Klasse Nach der super Vorrunde in der Meisterschaft – zehn Spiele mit zehn klaren Siegen – durfte das U15-Team des HSV Säuliamt an den Aufstiegsspielen in die Inter-Klasse teilnehmen. In den schweizweit sechs 3er-Gruppen kann jeweils nur der Gruppenerste aufsteigen. Somit mussten zwei Siege her. Die Mannschaft von Christian Deiss und Thomas Schudel reiste vor einer Woche zum ersten Aufstiegsspiel nach Basel. Alle waren gespannt. Man wusste nicht, wie stark der Gegner sein würde. Nach den ersten zehn Minuten war das Spiel noch ausgeglichen, dann aber folgte bis zur Pause der HSV Säuliämtler Turbo, der den Gegner überfuhr. Zur Pause war klar, wer siegen würde. In der zweiten Hälfte konnte der Vorsprung ausgebaut werden bis auf 19 Tore. Ein nie gefährdeter Sieg stand zu Buche, und der erste Schritt war getan. Am letzten Samstag stand das Entscheidungsspiel gegen die stärker eingestuften Handballer aus Altdorf auf der Agenda. Schnell gingen die Urner in Führung – nicht mit zwingenden Angriffen; ihre Gegenstösse und Spielzüge wirkten nicht. Nein, der HSV Säuliamt war noch nicht bei der Sache und liess einfache Tore zu. Beim Spielstand von 10:6 zugunsten der Altdorfer nahm das Trainerduo der Säuliämtler ein Time-out. Die Verteidigung wurde umgestellt, mehr Härte und Beanzeige

weglichkeit in der Abwehr, Laufarbeit und schnelles Spiel im Angriff gefordert. Das Team setzte dies perfekt um. In den nächsten 15 Minuten wurde der Grundstein zum Sieg herausgespielt. 10:2 lautete das Ergebnis in dieser Zeit zum Pausenstand von 16:12. In der zweiten Hälfte wurde weiterhin die erste Garde eingesetzt, damit der Sieg nie auf der Kippe stand. Die Säuliämtler kamen besser aus der Pause und konnten gleich mit zwei schönen Toren weiter vorlegen. Der Ablauf mit dem Kreisholen funktionierte immer wieder, und so konnte der Vorsprung ausgebaut werden. Die Geschafft – das U15-Team des HSV steigt in die Inter-Klasse auf. (Bild zvg.) Altdorfer stellten auf eine sehr offensive Abwehr um, einer der Top-Spieler des HSV verletzt stand von 32:23. Ausschlaggebend war was aber nicht die grosse Wirkung auf die Bank musste. Das Team meis- das grössere Kader mit Spielern, die terte dieses Malheur souverän und Tore werfen und hinten dicht machen. zeigte. Etwa zehn Minuten vor Ende des konnte den viel umjubelten Sieg vor Mit dem Aufstieg in die Inter-Klasse ist Spiels kam nochmals Hektik auf, als grosser Kulisse heimfahren zum End- das erste Ziel der Saison erreicht. Das

Trainerduo freut sich, weiterhin mit diesem talentierten Team zu arbeiten, denn es ist noch vieles möglich. Bereits am nächsten Samstag können sie es im Cup-Finale zeigen. (chd)


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Die Gemeinde Knonau zählt rund 2300 Einwohnerinnen und Einwohner, ist durch den öffentlichen Verkehr gut erschlossen und besitzt eine kunden- und qualitätsorientierte Gemeindeverwaltung.

Finanzverwalter/-in und Stv. Gemeindeschreiberin (100 %) Unser langjähriger Finanzverwalter tritt per April 2020 eine neue berufliche Herausforderung in einer grösseren Gemeinde an. Aus diesem Grund suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine/-n Nachfolger/-in für unseren Finanzverwalter sowie für die Stellvertretung der Gemeindeschreiberin. Wir sind ein junges, offenes und motiviertes Team und freuen uns Sie kennenzulernen und eventuell bald in unserem Team begrüssen zu dürfen. Ihre Hauptaufgaben sind: – Fachliche, organisatorische und administrative Führung des Bereiches Finanzen – Rechnungsführung der Politischen Gemeinde (Einheitsgemeinde) – Vollzug des Lohnwesens – Erstellung Gebührenabrechnungen – Weitere Aufgaben innerhalb des Verwaltungsteams – Ausbildung von Lernenden im Fachbereich Ansprechperson intern und extern im Fachbereich – Umsetzung von Beschlüssen und Mitarbeit in Projekten – Stellvertretung des Gemeindeschreibers Wir erwarten von Ihnen: – Kaufmännische Ausbildung EFZ, idealerweise in einer Zürcher Gemeindeverwaltung – Weiterbildung und Erfahrung im Bereich öffentliche Finanzen – IT-Kenntnisse im Bereich FIS-Abraxas von Vorteil – Flair für Zahlen, exakte, speditive und selbstständige Arbeitsweise – Freude, Menschen zu beraten und Auskünfte zu erteilen – Gutes Auftreten und gute Umgangsformen

Als etablierte, innovative Generalunternehmung entwickeln und erstellen wir im Raum Freiamt, Knonauer Amt und im Seetal attraktive Wohn- und Gewerbebauten. Unsere Kernkompetenzen liegen im Bereich der Projektierung, Planung und der spezialisierten Bauleitung im Hochbau. Zur Ergänzung unseres Teams suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung

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Die Risi Service AG wurde 2013 aus der früheren, betriebsinternen Werkstatt der Risi AG gegründet und hat sich seither erfolgreich als markenunabhängige Werkstatt im Markt positioniert. Die 2009 neu gebaute Werkstatt unterstützt uns tagtäglich bei den verschiedensten Arbeiten rund ums Nutzfahrzeug. Neue Antriebstechnologien bieten für unser junges und flexibles Unternehmen Chancen und eine spannende Zukunft – und DU könntest uns dabei unterstützen! Zur Verstärkung für unser Werkstatt-Team, suchen wir einen motivierten

Lastwagen-, Landmaschinen- oder Baumaschinenmechaniker (m/w) Deine Aufgaben: – Unterhalts- und Reparaturarbeiten an leichten und schweren Nutzfahrzeugen und Aufbauten – Nutzfahrzeuge für MFK bereitstellen und vorführen – Diagnosearbeiten mit verschiedenen markenübergreifenden Diagnosesystemen – Bremsprüfprotokolle für Nutzfahrzeuge und Anhänger erstellen – Notfalleinsätze und Pannenbehebung ausserhalb der Werkstatt – Reifenservice an Nutzfahrzeugen und Anhängern ausführen – Interne Lehrlingsbetreuung (zwei Lernende im Betrieb) Dein Profil: – Abgeschlossene Lehre als Lastwagen-, Landmaschinen- oder Baumaschinenmechaniker/-in – Führerausweis Kategorie C – Selbstständige und exakte Arbeitsweise – Freundliche Umgangsform sowie kundenorientierte, positive Einstellung – Flexibilität, Teamfähigkeit sowie gute Arbeitsmoral Wir bieten Dir: – Moderne Nutzfahrzeugwerkstätte – Weiterbildung auf Mehrmarkenbasis – Abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Stelle – Vorteilhafte Anstellungsbedingungen Wir freuen uns auf Deine Bewerbungsunterlagen. An: Risi Service AG, Roland Iten, Gulmmatt, 6340 Baar roland.iten@risiserviceag.ch Gerne empfangen wir Dich vorab auch einmal ungezwungen für eine kleine Führung bei uns in Baar (ZG) im Werkhof Süd der Risi Service AG, Telefon 041 766 99 44


Extra

Viele Alkoholunfälle in Festtagsnächten Alkoholbedingte Verkehrsunfälle kosten in der Schweiz jedes Jahr im Schnitt 38 Menschenleben. Schon in kleinen Mengen schränkt Alkohol die Fahrfähigkeit ein. Die BFU empfiehlt darum, auch über die Festtage konsequent zu sein: Wer trinkt, fährt nicht. Alkoholbedingte Verkehrsunfälle sind grundsätzlich ganz einfach vermeidbar: Wer alkoholisiert ist, sollte kein Fahrzeug lenken. Dies beherzigen jedoch nicht alle. Auf Schweizer Strassen gibt es wegen alkoholisierten Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern noch immer 38 Tote und 448 Schwerverletzte pro Jahr. Ein beträchtlicher Teil der Schweizer Autofahrerinnen und Autofahrer glaubt, dass diese negativen Effekte des Alkohols erst nach mehreren Gläsern auftreten. Laut der aktuellen Bevölkerungsbefragung der BFU glauben 28 %, dass sie erst nach drei alkoholischen Getränken nicht mehr sicher ein Fahrzeug lenken können. 13 % gaben vier Gläser als Limit an, 9 % fünf Gläser und mehr. Doch schon in kleinen Mengen verringert Alkohol die Fahrfähigkeit. Die Reaktion wird langsamer, der Anhalteweg somit länger. Das Sehvermögen wird schlechter. Die Müdigkeit nimmt zu, die Konzentration ab. Und das ist noch nicht alles: Gleichzeitig steigert Alkohol nämlich die Risikobereitschaft.

Gefährliche Weihnachtsund Silvesternächte An den Weihnachtstagen und an Silvester konsumieren viele Menschen mehr Alkohol als üblich. Dies zeigt sich in der Statistik der nächtlichen Verkehrsunfälle: Während des Jahres ist bei rund 32 % der schweren Unfälle am Abend und in den frühen Morgenstunden Alkohol im Spiel, während der Weihnachts- und Silvesternächte bei 46 %. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) gibt Tipps: Für Neulenkende gilt beim Alkohol die gesetzliche Nulltoleranz. Auch mit mehr Fahrerfahrung bewährt sich der Grundsatz: Wer trinkt, fährt nicht. Als Alternative zum eigenen Auto kann man öffentliche Verkehrsmittel oder Taxis nutzen. Weiter empfiehlt es sich, sich frühzeitig mit Angeboten wie Nez Rouge vertraut zu machen, alkoholisierte Personen bei sich übernachten zu lassen oder ein Taxi für sie zu organisieren. (pd.)

Freitag, 20. Dezember 2019

Der Weihnachtsmann Detektiv Adrian Aegerter aus Affoltern ermittelt – Ratekrimi Sie möchten hier in Ihrem «Anzeiger» mit mir ermitteln? Das ist wunderbar! Der heutige Fall führt uns an einen Weihnachtsmarkt … Ich hatte den Chlausmärt bei uns in Affoltern besucht, mich im Zürcher «Wienachtsdorf» am Bellevue auf dem Sechseläutenplatz vor dem Opernhaus vergnügt, den «Wiehnachtsmärt» in Maschwanden genossen, sämtliche Weihnachtsgeschenke besorgt und meinen Christbaum wie jedes Jahr am Kronenplatz in Affoltern gekauft. Deshalb war ich kurz vor Heiligabend auch so richtig in weihnachtlicher Stimmung und wollte nicht daran denken, dass ich diesen Christbaum im Januar bei der Feuerwehr am Friedhof zwischen Affoltern und Zwillikon verbrennen lassen und dabei «Da brännt dä Baum!» rufen würde, als mich eine Bekannte zu einem Weihnachtsmarkt auf dem Land entführte. Eine Entführung im positiven Sinne natürlich, denn die Tatsache, dass sie lachend auch mir eine blinkende Weihnachtsmannmütze auf den Kopf setzte und mich in ihren viel zu kleinen Kleinwagen stopfte, war mit keiner Lösegeldforderung verbunden. Im Gegenteil, sie forderte nur, dass sie mich auf eine Bratwurst, einen Glühwein und die eine oder andere gebrannte Mandel einladen durfte. Der Weihnachtsmarkt, den sie an diesem Tag für uns ausgesucht hatte, war klein, aber fein. Die bunten Lämpchen an den Dächern der vierundzwanzig völlig gleichen Stände strahlten in die hereinbrechende Dunkelheit, Weihnachtslieder tönten aus den versteckten Lautsprechern, die Pyramide in der Mitte drehte sich und es duftete so, wie es auf einem Weihnachtsmarkt duften sollte. Vier Reihen mit jeweils sechs Ständen standen auf dem Platz dicht aneinander, weil wenig Platz war, die in den ersten beiden Reihen mit den Rückseiten sozusagen Rücken an Rücken und die in den letzten beiden Reihen mit ihren Rücken auch, sodass sich die Besucher vor der ersten Reihe, vor der letzten Reihe und in dem freien Bereich zwischen den beiden mittleren Reihen drängten, also immer dort, wo etwas verkauft, verschenkt oder verlost wurde. Nummeriert waren die Stände natürlich auch, mit goldenen Nummern auf grünen und

wetter

Detektiv aus Affoltern: Adrian Aegerter ermittelt über die Festtage im «Anzeiger». roten Schildern, von der Nummer eins oben links in der Ecke, wenn man sich die aufgestellten Stände zusammen als aufgestelltes Rechteck vorstellte, die Reihe hinüber und in einer Schlangenlinie über die weiteren Nummern in den weiteren Reihen bis zur Nummer vierundzwanzig unten links in der Ecke. Wir zogen die Reissverschlüsse unserer Jacken hoch, weil es schneite und ein leichter Wind die Flöckchen zwischen den Ständen hindurch und auch in unsere Gesichter trieb. «Das ist ja hier so wunderschön wie auf so einer wunderschönen Weihnachtskarte!», stellte ich anerkennend fest. «Ich will gar nicht glauben, dass das alles echt ist!» Es war alles echt, davon konnte ich mich überzeugen, als wir gleich am Eingang die versprochene Bratwurst assen, den angekündigten Glühwein tranken und Mandeln aus einer Tüte knabberten. Natürlich drängten, drängelten und drückten wir wie alle anderen Besucher, weil auch das zu einem Weihnachtsmarkt gehört, wir verloren uns aus den Augen, fanden uns wieder, wurden wieder getrennt und feierten mit einem Weihnachtstee an einem Stehtisch im Flockenwirbel schliesslich unser erneutes Wiedersehen. Und lachten darüber, dass ein dicker Mann meiner Bekannten auf

Jemand Jemand und Niemand sind Worte, über die sich kaum jemand Gedanken macht. Fast niemand denkt darüber nach, weil sie so selbstverständlich daherkommen. Grammatikalisch gelten beide als Pronomen, obwohl sie gerade nicht für einen Namen stehen. Jemand, das ist irgendwer, während niemand gar nicht vorhanden ist. Eine vertrackte Angelegenheit, die in sprachlicher Hinsicht leicht durchschaubar ist. Jemand geht zurück auf den mittelhochdeutschen Ausdruck ieman, der zusammengewachsen ist aus althochdeutsch io oder eo für «immer» und man für «Mann oder Mensch». Jemand bedeutet demnach «Immermensch» und der «Niemensch» heisst dementsprechend Niemand. Allerdings in der Praxis bleibt die Unterscheidung unübersichtlich, wie der folgende Konflikt unter vier Brüdern namens Jeder, Jemand, Irgendwer und Niemand nahelegt: Als es darum ging, eine wichtige Arbeit zu erledigen, war Jeder sicher, dass sich Jemand darum kümmert. Irgendwer hätte es tun können, aber Niemand tat es. Da wurde Jemand wütend, weil es Jeders Arbeit war. Doch Jeder dachte, Irgendwer könnte es machen. Aber Niemand wusste, dass es Jeder nicht tun würde. Schliesslich beschuldigte Jeder Jemand, weil Niemand tat, was Irgendwer hätte tun können. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

Im Spital Affoltern geboren

Jaron, 12. Dezember.

Lösung: Nach der Anordnung der Stände («… vier Reihen mit jeweils sechs Ständen standen auf dem Platz dicht aneinander …») und der Nummerierung («… von der Nummer eins oben links in der Ecke …») liegt der Stand neun auf der einen Seite an «dem freien Bereich zwischen den beiden mittleren Reihen» und der Stand der Täterin auf der anderen Seite - weil «genau gegenüber von Stand neun» in der zweiten Reihe dder Stand sechzehn in der dritten Reihe liegt, kann nur die Besitzerin von Stand sechzehn die Täterin sein.

Jona, 12. Dezember. (Bilder Irene Magnin)

digitalisierung in worten

Kartoffelgnocchi

Crowdfunding

220 g Kartoffeln, mehlig kochend ½ Ei 50 g Mehl Salz Pfeffer Muskat

Zubereitung

«…und wenn du glaubst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her.» – nach Wintersonnwende, 21. Dezember, werden die Tage wieder länger.

Wissen Sie, welche Standbesitzerin schliesslich ihre Rivalin mit einem Nussknacker schlug?

herkömmliches

volg-rezept

Zutaten für 4 Personen

lebensweisheit

ihren dünnen Fuss getreten war, mir ein Kind ein Plüsch-Krokodil schenken wollte, weil es mich versehentlich für seinen Papa hielt, und verschiedene Menschen uns verschiedene Arme und Hände in Rücken, Bauch und beide Seiten gestossen, geschlagen und gedrückt hatten. Irgendwann aber lachten wir nicht mehr. Als nämlich hinter uns die Besitzerin des Standes genau gegenüber von Stand neun, an dem wir uns befanden, mit einer Frau wegen des hilflos am Stand herumstehenden Weihnachtsmannes in einen heftigen Streit geriet, der zu Tränen, Taschentüchern und den Worten «Das ist nicht dein Weihnachtsmann, das ist mein Ehemann!» führte …

Die Kartoffeln mit der Schale weich dämpfen, schälen und pürieren. Kartoffelmasse mit dem Ei mischen, mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Die Masse erkalten lassen (wichtig!) und dann mit Mehl zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten (nur so viel Mehl wie nötig). Ein paar Gnocchi formen und diese als Testversuch im Salzwasser leicht köcheln lassen, bis sie aufschwimmen. Wenn die Gnocchi gut

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sind, die Kartoffelmasse in einen Spritzsack füllen und Stangen à zirka 1,5 cm Durchmesser spritzen. Mit einem Teighorn gleichmässige Nocken abstechen, nussgrosse Kugeln formen und diese über eine Gabel abrollen, um die typische Gnocchiform zu erhalten. Im Salzwasser pochieren, abschütten und bis zum Servieren warmstellen. Zubereitung: ¾ Std. plus 30 bis 45 Min. auskühlen lassen. Tipp: Fertige Gnocchi vor dem Anrichten mit in Butter angebratenen Salbeiblätter-Streifen belegen. Weitere Rezepte unter www.volg.ch/rezepte.

Finanzierung durch Menschenmengen – genannt Crowdfunding – ist eine moderne Art der Suche nach Investierenden. Der deutsche Begriff Schwarmfinanzierung konnte sich bisher nicht durchsetzen. Anstatt auf einen oder wenige Grossinvestierende setzt Crowdfunding auf dutzende oder hunderte Kleininvestierende. Crowdfunding findet meistens über OnlinePlattformen statt. Für Schweizer Projekte gibt es beispielsweise die Internetseite wemakeit.org, die alle Arten von Projekten ermöglicht und speziell für Vereine lokalhelden.ch. Grundsätzlich gibt es vier verschiedene Varianten von Crowdfunding, die auch kombiniert werden können: spenden-, belohnungs-, leihe- und investitionsbasiert. Auch Säuliämtlerinnen und Säuliämtler haben bereits Erfahrungen mit Crowdfunding gesammelt. Der Affoltemer Musiker Fredi Früh beispielsweise hat über wemakeit.com erfolgreich die Produktion seiner Solo-CD «The early bird» finanziert. (sals)


Veranstaltungen

Sonntag, 22. Dezember 2019

grosser Innen-Flohmarkt in Uster/ZH,

ab 9 Uhr im Stadthofsaal, Infos: Tel. 079 356 67 00, flohmi-uster@gmx.ch

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