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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 99 I 170. Jahrgang I Dienstag, 13. Dezember 2016

Energiestadt

Sicher heimkehren

Hedingen bekam an der Gemeindeversammlung die zweite Re-Zertifizierung. > Seite 5

Auch Ämtler engagieren sich als freiwillige Helfer bei Nez Rouge. > Seite 7

Bereits 3500 Unterschriften für die Mittelschule Affoltern soll Gymi-Standort werden. Darüber herrscht im Knonauer Amt weitgehend Einigkeit. Unter der Koordination der Standortförderung hat sich ein breit abgestütztes Komitee formiert, welches sich für die Mittelschule am Bezirkshauptort einsetzt. Wie breit die Abstützung ist, das zeigte sich zuletzt am Chlausmärt in Affoltern, sammelten dort doch verschiedene Parteien Unterschriften für die Ämtler Mittelschule. Und das Engagement trägt Früchte, so kamen bis vergangene Woche stolze 3500 Unterschriften zusammen. Ursprünglich war geplant, die Petitionsbögen im Dezember an Regierungsrätin Dr. Silvia Steiner zu übergeben. Voraussichtlich lässt sich das Petitionskomitee nun allerdings noch bis Anfang nächsten Jahres Zeit. So will man etwa den Draht zu den Ämtler Schulpflegen nutzen, um noch weitere Unterschriften zu sammeln. Die Kantonsschule im Knonauer Amt steht in Konkurrenz zum Erweiterungsneubau für die Kantonsschule Limmattal. Dieser ist Ende Oktober ausgeschrieben worden. Die Frist läuft noch bis kommenden Freitag. Neu gebaut werden sollen in Urdorf der gesamte Unterrichtsbereich für die Naturwissenschaften und die Musik, dazu vier Sporthallen und eine Aula. (tst.)

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Internationaler Treff Am Jahresessen präsentierte das Centro Sociale in Affoltern seine neue Boccia-Bahn. > Seite 7

Von LA nach Affoltern Nach Erfolgen in Hollywood illustriert Künstlerin Miriam Selmi Reed jetzt Kinderbücher. > Seite 8

Falschmeldungen und Emotionen im Vorfeld Gut besuchte Sekundarschul-Gemeindeversammlung in Bonstetten Ungewohnt zahlreich fanden die Stimmberechtigten aus dem Unteramt am Donnerstag aufs Bonstetter Schachenareal – so zahlreich, dass die Sekundarschul-Gemeindeversammlung kurzfristig in die Aula verlegt werden musste. Grund waren Gerüchte um Nutzungskosten für die Dreifachhalle. ................................................... von thomas stöckli Für Wochenend-Veranstaltungen in der Sportanlage Schachen will die Schulpflege künftig auch bei Vereinen aus Bonstetten, Stallikon und Wettswil Gebühren erheben. Das soll der Gemeindeversammlung vom 8. Juni unterbreitet werden. Davor werden Vertreter der Vereine kommendes Jahr allerdings noch an einen runden Tisch eingeladen. Nicht betroffen sei von der beabsichtigten Änderung der Gebührenverordnung der normale Trainingsbetrieb – entgegen anderslautenden Gerüchten, die im Vorfeld der Ver-

Die Dreifach-Turnhalle Schachen in Bonstetten. Örtliche Vereine dürfen hier auch künftig unter der Woche gratis trainieren. (Archivbild) sammlung im Unteramt kursierten. Die örtlichen Vereine dürfen die Infrastruktur also unter der Woche weiterhin gratis nutzen. Es habe im Vorfeld der Versammlung viele Emotionen und Falschmeldungen zum Thema gegeben, verriet Sekundarschulpräsidentin Corinne Stutz. Das erklärt auch den Grossauf-

Der Rifferswiler Weihnachtsmarkt lockte die Leute in Massen an

Markttreiben im malerischen Dorfkern von Rifferswil. (Bild Martin Mullis) einerseits sicher am malerischen Dorf selber, aber auch an der Auswahl der Marktfahrenden. So wird statt austauschbarer Massenware vorwiegend

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Mit Schnabelgeissen Der «Spräggele-Määrt» in Ottenbach ist nicht nur wegen des abendlichen Treibens bekannt. > Seite 9

Arbeitslosigkeit leicht angestiegen Im Bezirk Affoltern waren im November 49 Personen mehr arbeitslos gemeldet als im Vormonat, die Arbeitslosenquote erhöhte sich um 0,2 Prozentpunkte auf 3,0 Prozent. Damit fällt das Knonauer Amt im kantonalen Vergleich hinter Pfäffikon (2,9 %) auf Position vier zurück. Am besten stehen nach wie vor die Bezirke Andelfingen (2.3 %) und Meilen (2,7 %) da. Wie üblich um diese Jahreszeit gibt es saisonale Schwankungen im Bau- oder im Gastgewerbe. Bereinigt um diese Bewegungen, entwickelt sich die Arbeitslosigkeit insgesamt stabil. Das gilt insbesondere auch für den Bausektor, inklusive der dort häufig vorkommenden temporären Arbeitsverhältnisse, ebenso wie für die Banken und den Grosshandel. (tst.) anzeigen

Markt in stimmungsvoller Kulisse

Längst hat es sich herumgesprochen, dass ein Sonntagsspaziergang durch den Rifferswiler Weihnachtsmarkt ein ganz besonderes Erlebnis ist. Das liegt

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Selbstgemachtes feilgeboten – vieles davon von Einheimischen. ................................................... > Bericht auf Seite 9

marsch an der Gemeindeversammlung, die angesichts des breiten Interessens kurzfristig vom Mehrzweckraum in die Aula verlegt worden war: 54 Stimmberechtigte waren es insgesamt. «Für uns ist das ein aussergewöhnliches Bild», so Corinne Stutz. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 3

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Aeugst erweitert Tagesstrukturen Die Versammlungen von Primarschul-, reformierter Kirch- und politischer Gemeinde in Aeugst genehmigten vergangenen Donnerstagabend sämtliche Anträge diskussionslos. Seitens der politischen Gemeinde kann nun die Mitgliedschaft im Zweckverband Sozialdienst gekündigt werden und auch der Voranschlag 2017 mit einem Aufwandüberschuss von 80 188 Franken wurde einstimmig genehmigt. Die anschliessende Vorberatung zur Urnenabstimmung zur Gründung der IKA Sozialdienst am 12. Februar 2017 lässt auf dannzumalige Zustimmung in Aeugst schliessen. Die Versammlung der Primarschulgemeinde stimmte den Abrechnungen für die Sanierung der Turnhalle, der Instandsetzung und Anpassung der Spielplätze und der Anschaffung des Schulbusses zu, desgleichen gab sie grünes Licht für die Anschaffung von Schulmobiliar sowie die definitive Erweiterung der Tagesstrukturen – jeweils diskussionslos und ohne Gegenstimme. Zudem wurde das Budget 2017 (Aufwandüberschuss 84 500 Franken) bei zwei Gegenstimmen grossmehrheitlich genehmigt. Zum Schluss hiess auch die reformierte Kirchgemeindeversammlung den Voranschlag 2017 mit einem prognostizierten Ertragsüberschuss von 4862 Franken unisono gut. ................................................... > Bericht auf Seite 3

200 50 9 771661 391004


Sekundarschulgemeinde Bonstetten

Beschlüsse der Gemeindeversammlungen vom Donnerstag, 8. Dezember 2016

Kreisschulgemeinde Bonstetten, Stallikon, Wettswil a. A.

A. Reformierte Kirchgemeinde

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 8. Dezember 2016 1. Genehmigung des Budgets 2017 und Festsetzung des Steuerfusses 2. Rückzug des Antrags Baukredit Renovation Lehrerzimmer Trakt B 3. Genehmigung Schaffung Stelle Schulassistenz 4. Genehmigung Verzicht Werterhaltungs- und Erneuerungsreserven Das Protokoll liegt ab 14. Dezember 2016 bei den Gemeindeverwaltungen von Bonstetten, Stallikon, Wettswil am Albis sowie der Schulverwaltung zur Einsicht auf. Rechtsmittel Stimmrechtsrekurs: Im Zusammenhang mit der Gemeindeversammlung kann die Verletzung der politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung gemäss dem Gesetz über die politischen Rechte spätestens innert 5 Tagen, ab dieser Publikation, geltend gemacht werden (§ 151a Gemeindegesetz). Gemeindebeschwerde: Die Beschlüsse der Gemeindeversammlung können von den Gemeindebehörden, von Stimmberechtigten und von denjenigen Personen, die gemäss § 21 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes berechtigt sind, innert 30 Tagen, ab Publikation, durch Beschwerde angefochten werden (§ 151 Gemeindegesetz). Protokollberichtigung: Begehren um Berichtigung des Protokolls können in Form des Rekurses innert 30 Tagen, von der Auflage an gerechnet, erhoben werden (§ 54 Abs. 3 Gemeindegesetz). Rekurse oder Beschwerden sind beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, einzureichen. Die Eingaben müssen einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Bonstetten, 13. Dezember 2016 Sekundarschulpflege Bonstetten

Festsetzung der Wassergebühren 2017 Gestützt auf das Budget 2017 hat der Gemeinderat die Tarife für die Wasserversorgung mit Beschluss vom 27. September 2016 für die nächste Verrechnung der Liegenschaftenabgaben wie folgt festgesetzt: Gestützt auf Art. 51 des Wasserreglements wird die Tarifordnung für das Rechnungsjahr 2017 wie folgt festgesetzt: Grundgebühr: Fr. 70.– je m³/h der Nenngrösse des installierten Wasserzählers (2016: Fr. 50.– je m³/h) Mengengebühr: Fr. 2.50 je m³ (2016: Fr. 2.– je m³) Als Berechnungsgrundlage gilt der abgelesene Wasserverbrauch des Vorjahrs – je zuzüglich 2,5 % Mehrwertsteuer. Rechtsmittel: Gegen den hier publizierten Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, schriftlich und begründet beim Bezirksrat Affoltern, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift hat einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten und ist im Doppel einzureichen. Der Beschluss liegt im Gemeindehaus (Schalter Einwohnerkontrolle) auf und kann unter www.stallikon.ch eingesehen werden. Stallikon, 13. Dezember 2016 Gemeinderat

1. Der Voranschlag 2017 der Reformierten Kirchgemeinde, der einen Ertragsüberschuss von Fr. 10 100.– ausweist, wurde genehmigt und der Steuerfuss bei 12 % belassen. 2. Die Bauabrechnung über die Sanierung des «Chilehuus» Hedingen von Fr. 1 180 435.– wurde genehmigt. B. Politische Gemeinde 1. Dem Austritt per 31. Dezember 2017 beim Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern, Zweckbereich Sozialdienst, wurde zugestimmt. 2. Der Abschluss des Anstaltsvertrages «Interkommunale Anstalt (IKA) Sozialdienst» wurde zuhanden der Urnenabstimmung vom 12. Februar 2017 vorberaten. 3. Der Voranschlag des Politischen Gemeindegutes für das Jahr 2017, welcher einen Aufwandüberschuss von 596 400.– Franken aufweist, wurde genehmigt und der Steuerfuss bei 105 % belassen. Protokollauflage und Rechtsmittel Die Protokolle können während 30 Tagen von dieser Publikation an gerechnet in der Gemeinderatskanzlei, Zürcherstrasse 27, 8908 Hedingen, eingesehen werden.

Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach Politische Gemeinde Primarschulgemeinde Reformierte Kirchgemeinde

Gemeindeversammlungen vom 7. Dezember 2016

Beschlüsse der Gemeindeversammlung

1. Die Teilrevision 2016 der kommunalen Bau- und Zonenordnung (mit Ausnahme der Änderung von Artikel 12) wurde festgesetzt. 2. Der private Gestaltungsplan Park Seleger Moor wurde festgesetzt. 3. Der Voranschlag 2017 wurde genehmigt und der Steuerfuss auf 113 % festgelegt. 4. Der Veräusserung der Liegenschaft Obstgarten (Haus an der Jonenbachstr. 20 mit Grundstück) zum Mindestpreis von Fr. 2 Mio. an die/ den Meistbietende/n wurde zugestimmt. 5. Die Kündigung der Mitgliedschaft beim Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern (Bereich Sozialdienst) per 31. Dezember 2017 wurde gutgeheissen.

Die Stimmberechtigten fassten an der Gemeindeversammlung vom 7. Dezember 2016 folgende Beschlüsse: A. Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach 1. Genehmigung des Voranschlages 2017 und Festsetzung des Steuerfusses auf 26 % 2. Genehmigung der Nutzungsvereinbarung für Schulliegenschaften auf dem Areal Chilefeld der Primarschule Obfelden B. Politische Gemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages 2017 und Festsetzung des Steuerfusses auf 45 % 2. Genehmigung der Kündigung der Mitgliedschaft im Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern für den Bereich Sozialdienst per 31. Dezember 2017 3. Genehmigung der Teilrevision der Kabelnetzverordnung 4. Ablehnung der Initiative «Abschaffung Kommunalpolizei und Übertragung der Aufgaben an die Kantonspolizei auf den nächsten möglichen Termin»

Gegen die von den Versammlungen gefassten Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von dieser Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden.

C. Primarschulgemeinde

Im Übrigen kann gegen die Beschlüsse, gestützt auf § 151 Abs. 1 des Gemeindegesetzes (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) innert 30 Tagen, von dieser Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Beschwerde erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen.

D. Reformierte Kirchgemeinde

Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Hedingen, 13. Dezember 2016 Reformierte Kirchenpflege und Gemeinderat Hedingen

Beschluss der evang.-ref. Kirchgemeindeversammlung Stallikon-Wettswil Die Kirchgemeindeversammlung vom Sonntag, 4. Dezember 2016, fasste folgenden Beschluss: 1. Genehmigung des Voranschlages 2017 mit einem Steuerfuss von 8 % Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen ab Veröffentlichung schriftlich Rekurs bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Herrn Martin Billeter, Präsident, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, erhoben werden. Das Protokoll liegt für die Stimmberechtigten auf den Gemeinden Stallikon und Wettswil, ab Montag, 12. Dezember 2016, zur Einsichtnahme auf. Beschwerden gegen die Richtigkeit des Protokolls müssen innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Herrn Martin Billeter, Präsident, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, eingereicht werden Evang.-ref. Kirchenpflege Stallikon-Wettswil

1. Genehmigung des Voranschlages 2017 und Festsetzung des Steuerfusses auf 50 % 2. Genehmigung des Baurechtsvertrages zwischen der Primarschule Obfelden und der Sekundarschule Obfelden-Ottenbach

1. Genehmigung des Voranschlages 2017 und Festsetzung des Steuerfusses auf 12 % 2. Genehmigung des Verkaufes des Grundstückes Kataster-Nummer 3812 (296 m²) zum Preise von Fr. 133 200.– an die politische Gemeinde Gegen diese Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet schriftlich, beim Bezirksrat, im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis – innert 5 Tagen Stimmrechtsrekurs wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung (§ 151a Gemeindegesetz und § 147 Gesetz über die politischen Rechte); – innert 30 Tagen Rekurs als Begehren um Berichtigung des Protokolls (§ 54 Abs. 3 Gemeindegesetz); und – innert 30 Tagen Beschwerde gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekursoder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen.

Beschlüsse Politische Gemeinde

Evang.-ref. Kirchgemeinde Der Voranschlag 2017 wurde genehmigt und der Steuerfuss auf 14 % festgelegt. Rechtsmittelbelehrung Die Protokolle liegen in der Gemeindeverwaltung Rifferswil zur Einsichtnahme auf. Begehren um Protokollberichtigung sind in Rekursform innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Bezirksgebäude, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, oder bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, einzureichen. Gegen die Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Bezirksrat Affoltern oder bei der Bezirkskirchenpflege (Adresse siehe oben) erhoben werden. Im Übrigen kann gegen die Beschlüsse gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) innert 30 Tagen schriftlich Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern (Adresse siehe oben) erhoben werden. Die Verfahrenskosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Rekurs- oder Beschwerdeschriften müssen einen Antrag mit Begründung enthalten. Der angefochtene Entscheid ist – soweit möglich – beizulegen. Rifferswil, 13. Dezember 2016

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 7. Dezember 2016 Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 7. Dezember 2016 1. Genehmigung Bauabrechnung Wasserversorgungsleitung Bleiki– Weidhoger 2. Genehmigung Neubau Wasserversorgungsleitung Müsli (Bliggi)–Tobel 3. Genehmigung Bauabrechnung Holzschnitzelheizung Wärmeverbund öffentliche Bauten Stallikon Dorf 4. Vorberatung nachträgliche Kreditbewilligung Wärmeverbund öffentliche Bauten Stallikon Dorf (EKZ Energie-Contracting) (zuhanden Urnenabstimmung vom 12. Februar 2017) 5. Vorberatung Vertrag IKA Sozialdienst Unteramt (zuhanden Urnenabstimmung vom 12. Februar 2017) 6. Genehmigung Verzicht Führung Werterhaltungs- und Erneuerungsreserven sowie Kenntnisnahme Bilanzanpassungsbericht (HRM2) 7. Genehmigung Voranschlag 2017 der politischen Gemeinde und Festsetzung des Steuerfusses auf 81 % Das Protokoll der Gemeindeversammlung liegt ab heutiger Publikation im Gemeindehaus (Schalter EG) zur Einsicht auf. Rechtsmittel 1. Begehren um Berichtigung des Protokolls sind in der Form des Rekurses innert 30 Tagen, von der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern am Albis, einzureichen (§ 54 Gemeindegesetz, LS 131.1). 2. Die Beschlüsse der Gemeindeversammlung können von den Gemeindebehörden, von Stimmberechtigten und von denjenigen Personen, die gemäss § 21 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes (VRG, LS 175.2) berechtigt sind, innert 30 Tagen, ab Publikation, durch Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern am Albis angefochten werden (§ 151 Gemeindegesetz, LS 131.1). 3. Im Zusammenhang mit dieser Gemeindeversammlung kann die Verletzung der politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung mit Rekurs in Stimmrechtssachen gemäss dem Gesetz über die politischen Rechte (GPR, LS 161) spätestens innert 5 Tagen, ab dieser Publikation, beim Bezirksrat Affoltern am Albis geltend gemacht werden (§ 151a Gemeindegesetz, LS 131.1). Stallikon, 13. Dezember 2016 Gemeinderat Stallikon

Gemeinderat Rifferswil Evang.-ref. Kirchenpflege Rifferswil

Todesfälle

Schulen und Kurse

Bonstetten Elmer, Heinrich geboren 29. Juni 1927, von Niederurnen, wohnhaft Bruggenmattweg 81, Bonstetten. Er verstarb in Affoltern am Albis, am 7. Dezember 2016.

Obfelden, 13. Dezember 2016

Andacht: Friedhof Bodenfeld, Bonstetten, am Freitag, 16. Dezember 2016, um 13.30 Uhr.

Die Gemeindevorsteherschaften

Abdankung: Reformierte Kirche, Bonstetten, am Freitag, 16. Dezember 2016, um 14.00 Uhr.

Veranstaltungen

Bestattungsamt Bonstetten

Obfelden

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Am 11. Dezember 2016 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Huser Brigitte geb. 12. Dezember 1966, von Magliaso TI, wohnhaft gewesen in Obfelden, Winkelstrasse 41. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Die Friedhofvorsteherin


Bezirk Affoltern

Dienstag, 13. Dezember 2016

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Aeugster stimmen sämtlichen Anträgen zu Gemeindeversammlungen haben die lange Traktandenliste rasch abgearbeitet Die Versammlungen von Primarschul-, reformierter Kirch- und politischer Gemeinde in Aeugst hatten sich am vergangenen Donnerstagabend mit insgesamt neun Geschäften und einer Vorberatung zu befassen. ................................................... von urs e. kneubühl Soviel vorab: Die 71 anwesenden Stimmberechtigten der politischen Gemeinde genehmigten die Kündigung der Mitgliedschaft im Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern sowie den Voranschlag für das Jahr 2017. Genauso nahm die Versammlung der Primarschulgemeinde (67 Stimmbürger) die Abrechnungen für die Sanierung der Turnhalle, für die Instandset-

wir gratulieren Zum 90. Geburtstag Am Donnerstag, 15. Dezember, feiert in Affoltern Angelica Rieder - Loo den 90. Geburtstag. Herzliche Gratulation und alles Gute!

Zum 80. Geburtstag In Obfelden dürfen wir Rudolf Schönbächler - De Carli zum 80. Geburtstag gratulieren. Er feiert den «Runden» am Donnerstag, 15. Dezember.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

zung und Anpassung der Spielplätze sowie die Anschaffung des Schulbusses an und stimmte einem Kredit für die Anschaffung von Schulmobiliar sowie der Erweiterung der Tagesstrukturen und dem Budget 2017 zu. Schliesslich sagte auch die reformierte Kirchgemeindeversammlung (33 Stimmberechtigte) Ja zum Voranschlag 2017.

Primarschule: Definitive Erweiterung der Tagesstrukturen Die Versammlung der Primarschulgemeinde machte mit insgesamt sechs zu behandelnden Geschäften den Auftakt. Ohne Wortmeldungen und je einstimmig passierten dabei die Anträge der Primarschulpflege zu den Abrechnungen für die Sanierung der Turnhalle (Planungskredit: 68 433 Franken/ ausgeschöpft. Baukredit: 1,55 Mio. Franken/Minderkosten 47 758 Franken), für die Instandsetzung und Anpassung der Spielplätze (119 004 Franken/Mehraufwendungen 4004 Franken) sowie für die Anschaffung des Schulbusses (Gesamtkosten: 69 766 Franken/Minderaufwand 234 Franken). Auch der Antrag betreffend der definitiven Erweiterung der Tagesstrukturen der Villa Kunterbunt auf das Schuljahr 2017/2018 gab keinerlei Anlass zu Nachfragen oder Diskussionen; die Versammlung genehmigte die neuen Strukturen – die nun den Hortrichtlinien des Kantons Zürich unterliegen – und zugleich das Beitragsreglement ohne Gegenstimme. Ebenso erteilte man der Schulpflege die Kompetenz zur jährlichen Anpassung der Tarifordnung und des Betriebsreglements, damit ein Deckungsgrad von zwei Dritteln der Betriebskosten durch Elternbeiträge erreicht werden kann. Neu wird der Betrieb durch eine Sozialpädagogin geführt, unterstützt von einem Team mit zwei Teilzeitmitarbeiterinnen und einem Praktikanten. Der Voranschlag 2017 der Primarschulgemeinde sieht bei einem Totalertrag von 3,7 Mio. Franken und 3,78 Mio. Franken Aufwand einen Aufwandüberschuss von 84 500 Franken vor. Hohe Abschreibungen und der Finanzausgleich sind dabei die hauptsächlich belastenden Faktoren, und da gleichzeitig das Eigenkapital aufgrund der kantonalen Neubewertung des Finanzvermögens der Schule Anfang des Jahres um 37 Prozent reduziert wurde, hofft die Primarschulpflege mit einem gleichzeitig beantragten, um zwei Pro-

zentpunkte angehobenen Steuersatz von 40 % bis in zwei, drei Jahren wieder ein ausgeglichenes Budget erreichen zu können. Mit zwei Gegenstimmen wurden der Voranschlag und der angehobene Steuersatz genehmigt, womit die Stimmberechtigten grossmehrheitlich unisono mit dem Motto «Fit für die Zukunft» welches die Primarschulpflege über das Budget gestellt hat, kongruierten.

Politische Gemeinde: Ja zum Austritt aus dem Zweckverband Sozialdienst Mit den beiden Anträgen des Gemeinderates bezüglich Austritt aus dem Zweckverband Sozialdienst sowie dem Budget 2017 und weiter mit der Vorberatung zur Urnenabstimmung vom 12. Februar 2017 über die Gründung der interkommunalen Anstalt (IKA) Sozialdienst hatten sich die Stimmberechtigten der Politischen Gemeindeversammlung zu befassen. Der Voranschlag 2017, der bei einem unveränderten Steuerfuss von 35 % einen Ertrag von 7,67 Mio. und einen Aufwand von 7,75 Mio. Franken (Aufwandüberschuss: 80 188 Franken) prognostiziert, wurde dabei ebenso einstimmig genehmigt, wie die Kündigung der Mitgliedschaft im Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern. Mit der uneingeschränkten Bejahung der Zweckverbands-Kündigung hat Aeugst den ersten Schritt zur Neuorganisation des Sozialdienstes im Bezirk gemacht. Und wie die anschliessende Vorberatung zum nächsten von insgesamt drei Schritten zu dieser Neuorganisation – er steht mit der Urnenabstimmung zur Gründung der interkommunalen Anstalt (IKA) Sozialdienst am 12. Februar 2017 an – vermuten lässt, hofft der Gemeinderat auch diesbezüglich dannzumal auf Zustimmung. Die Stimmbürger zeigten sich sehr interessiert und es gab einige Nachfragen, welche zur Befriedigung der Votanten beantwortet wurden.

«IKA hat Vorteile gegenüber dem Zweckverband ...» Die Neuorganisation des Sozialdienstes im Bezirk Affoltern auf 1. Januar 2018 sieht zwei organisatorisch getrennte Einheiten vor: Eine Interkommunale Anstalt (IKA) Kesb, deren Mitgliedschaft für alle 14 Bezirksgemeinden verpflichtend ist, und eine IKA Sozialdienst, die den Gemeinden die Wahlfreiheit einer vollen Mitglied-

schaft oder den Bezug von lediglich einzelnen Dienstleistungen lässt. «Die Interkommunale Anstalt ist, wie der Zweckverband, eine öffentlich-rechtliche Gesellschaftsform, hat aber gegenüber dem Zweckverband den Vorteil, dass die Strukturen einfacher sind, An der Dorfstrasse in Aeugst wird gebaut. (Bild tst.) was kürzere Entscheidungswege ermöglicht», erklärte chende Flüchtlinge aus Afghanistan am Donnerstag die in Aeugst für Sozi- betreut. Raum für die fünf zur Kontinales, Kultur und Freizeit zuständige gentserfüllung fehlenden AsylsuchenGemeinderätin Esther Franceschini den ist vorhanden, Aeugst hofft, dass Guggisberg dazu. es eine Familie zugeteilt bekommt. LaGemeinsam mit Aeugst wollen die bel Energiestadt: Ab Ende 2017 wird sieben Gemeinden Hausen, Hedingen, Aeugst Energiestadt sein – nach HeKnonau, Maschwanden, Mettmenstet- dingen, Knonau und Mettmenstetten ten, Obfelden und Ottenbach künftig als vierte Ämtler Gemeinde. Über das die IKA Sozialdienst als Vollmitglieder weitere Vorgehen bezüglich Gestalbetreiben, worüber sie an der Urnen- tungsplan Stümel wurde ebenfalls inabstimmung vom 12. Februar 2017 formiert: Bezüglich des umstrittenen zwecks Gründung der IKA Sozialdienst Aussichtsschutzes wird die Rechtslage entscheiden werden. Am 21. Mai 2017 analysiert. Nötig wird schliesslich eine folgt dann mit dem in allen 14 Ge- von allen Bewohnern mitgetragene meinden zu fällenden Entscheid über verbindliche schriftliche Vereinbadie Gründung einer IKA Kesb (Zustim- rung; dazu wird es eine Infoveranstalmung in allen Gemeinden nötig) noch tung im kommenden Frühling geben. der dritte Schritt zur Neuorganisation Zum Schluss der drei GemeindeSozialdienst Bezirk Affoltern. In versammlungen in Aeugst stimmten Aeugst wird diese Vorlage am 30. März die 33 Stimmberechtigten der refor2017, anlässlich einer ausserordentli- mierten Kirchgemeinde unisono dem chen Gemeindeversammlung, vorbe- Voranschlag 2017 sowie der Festsetraten. zung des unverändert bei 13 % bleibenden Steuersatzes zu. Für kommendes Jahr wird in der laufenden RechReformierte Kirchgemeinde: nung bei 421 300 Franken Ertrag und Voranschlag 2017 genehmigt 416 438 Aufwand ein ErtragsüberAnschliessend an die behandelten Ge- schuss von 4862 Franken prognostischäfte informierte die Politische Ge- ziert. Die Integration der Flüchtlinge meinde über den aktuellen Stand eini- sei auf sehr gutem Weg informierte ger offener Angelegenheiten. Liegen- Flucht.Punkt.. Das im November erstschaft Dorfstrasse 37: Hier wird ge- mals und erfolgreich durchgeführte baut. Man hofft, dass die Arbeiten bis «Gemeinschafts-Znacht», zu dem die in einem Jahr abgeschlossen sind und Flüchtlinge Gerichte aus ihrer Heimat auf Januar 2018 sowohl die Wohnun- kochen, wird vorerst am 15. Januar, gen vermietet, als auch die Kinder- am 12. Februar und am 12. März wiekrippe in Betrieb genommen werden derholt – die Bevölkerung ist herzlich können. Kinderkrippe: Es wurde eine eingeladen. (Anmeldung bei Monica Leistungsvereinbarung mit dem Ver- Stoop erforderlich). Der Mitgliederein Coccolino ins Auge gefasst, der in schwund macht KirchGemeindePlus Stallikon und in Wettswil erfolgreich Sorgen; eine eigene Pfarrstelle ist so Kinderkrippen betreibt. Eine Infover- ab 2020 ungewiss. Überlegungen und anstaltung zur Kinderkrippe ist ge- Gespräche bezüglich Fusionen, bei plant. Asylwesen Gemeinde: Zurzeit gleichzeitiger Bewahrung von lokalen werden durch die Gemeinde Aeugst, Strukturen, sind im Gang. Der thein enger und guter Zusammenarbeit menreiche Abend endete um 22.40 mit der Kirchgemeinde, neun asylsu- Uhr.

Die Lehrerzimmer-Renovation wurde vertagt Sekundarschul-Gemeindeversammlung in Bonstetten Den Kreditantrag für die Renovation des Lehrerzimmers hat die Schulpflege zurückgezogen, allen anderen Geschäften stimmten die Unterämtler deutlich zu. ................................................... von thomas stöckli Nach den Informationen zur geplanten Änderung des Nutzungsreglements des Sportzentrums Schachen (siehe Frontseite) wurde das Budget der Sekundarschule, das bei einem Gesamtaufwand von rund 9,80 Mio. Franken ein Defizit von 378 000 Franken vorsieht, deutlich angenommen. «Wir haben den Aufwand deutlich nach unten korrigiert», so Finanzvorsteherin Claudia Chinello. Das Minus, das knapp einem Steuerprozent entspricht, sei aufgrund des hohen Eigenkapitals gut verkraftbar. Ab 2018 sol-

len dann wieder schwarze Zahlen geschrieben werden. Von 235 000 Franken Nettoinvestitionen war in der Weisung zur Gemeindeversammlung noch zu lesen. Dieser Wert wurde nun auf Null korrigiert: Die Schulpflege hat den Kreditantrag für die Renovation des Lehrerzimmers zurückgezogen. Grund war die ablehnende Haltung der Rechnungsprüfungskommission. Diese hatte einen hohen Budgetposten gerügt und gefordert, dass Varianten abzuklären seien. Der Antrag wird der Gemeindeversammlung zu einem späteren Zeitpunkt in veränderter Form vorgelegt werden. Unumstritten war die Schaffung einer Schulassistenz-Stelle im Umfang von 50 bis 70 %. Damit trägt die Schule dem Auftrag nach integrativer Schulung Rechnung. Eine Aufgabe der Schulassistenz ist es nämlich, Schüler zu begleiten, die besondere Unterstützung brauchen. Weiter kann sie in

Klassen mit disziplinarischen Problemen aushelfen und die – wesentlich teureren – Schulischen Heilpädagogen entlasten, so dass sich diese auf ihre Kernaufgabe konzentrieren können. Sogar kurzfristige Ausfälle von Lehrpersonen können künftig überbrückt werden, auch wenn die Schulassistenz natürlich kein Ersatz für eine pädagogische Person sei, wie Schulleiterin Beate Kuhnt betont.

Robotik, IT-Unterstützung und Asyl-Anfangsklasse Nach dem auch die – nur buchhalterisch relevante – Auflösung der Werterhaltungs- und Erneuerungsreserven beschlossen war, nutzte Corinne Stutz die Gelegenheit, die zahlreichen Zuhörer über aktuelle Themen aus der Schule zu orientieren. Dazu gehören die steigenden Schülerzahlen. Aktuell unterrichtet die Sek. Bonstetten in 17 Klassen 317 Schülerinnen und Schü-

ler. «Wir sind am Schauen, wo sich die Schulraum-Ausnützung noch optimieren lässt», verriet die Schulpflege-Präsidentin – und gab gleich Entwarnung: «Keine Angst, wir planen keinen Neubau.» Gut angelaufen ist das neue Wahlfach Robotik. Auf Anhieb liessen sich 18 Schüler dafür begeistern. Ein Thema ist auch, Informatik pädagogisch sinnvoll einzusetzen. So hat sich bei einer Klasse mit IT-Unterstützung der Notendurchschnitt bei FranzösischWörterprüfungen um eine halbe Note gesteigert. Weiter hat die Sek. Bonstetten mit zehn Schülerinnen und Schülern eine Asyl-Anfangsklasse gebildet, in der Schülerinnen und Schüler ohne Sprach- und teilweise gar ohne Schulkenntnisse vor Ort zusammengefasst und je nach Fähigkeiten situativ in die Regelklassen integriert werden können. «Diese Flexibilität dient allen», ist Corinne Stutz überzeugt.


Beschlüsse der Gemeindeversammlungen vom 8. Dezember 2016

Der Tod ist das Tor zum Licht am Ende eines mühsam gewordenen Weges. Franz von Assisi

TO D E S A N Z E I G E

A. Primarschulgemeinde 1.

2.

3.

4.

5.

6.

Genehmigung der Abrechnung des Projektierungskredites von Fr. 58 433.61 (inkl. MwSt.) sowie des Baukredites für die Sanierung der Turnhalle von Fr. 1 502 203.40 (inkl. MwSt.). Genehmigung der Abrechnung des Baukredites für die Instandsetzung und Anpassung der Spielplätze von Fr. 119 004.00 (inkl. MwSt.). Genehmigung der Abrechnung über die Anschaffung des Schulbusses von Fr. 69 766.00. Genehmigung Krediterteilung von Fr. 125 000.– (inkl. MwSt.) für die Anschaffung von Schulmobiliar. Genehmigung des Betriebes der schulergänzenden Tagesbetreuung gemäss den Hortrichtlinien des Kantons Zürich. Genehmigung des Voranschlages für das Jahr 2017 des Primarschulgutes sowie Festsetzung des Steuersatzes von 40 %.

B. Politische Gemeinde 1.

2.

3.

Genehmigung Zustimmung zur Kündigung der Mitgliedschaft im Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern, Zweckbereich Sozialdienst. Gründung der interkommunalen Anstalt (IKA) Sozialdienst, Vorberatung zur Urnenabstimmung vom 12. Februar 2017 (ohne Beschlussfassung). Genehmigung des Voranschlages für das Jahr 2017 des politischen Gemeindegutes sowie Festsetzung des Steuersatzes von 35 %.

C. Reformierte Kirchgemeinde 1.

Genehmigung des Voranschlages für das Jahr 2017 des Reformierten Kirchengutes sowie Festsetzung des Steuersatzes von 13 %.

Rechtsmittelbelehrung Stimmrechtsrekurs Gegen die Beschlüsse der Gemeindeversammlungen kann gemäss § 151a Gemeindegesetz wegen Verletzung der politischen Rechte und die Vorschriften über ihre Ausübung (§ 147 des Gesetzes über die politischen Rechte) innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Einen Stimmrechtsrekurs kann nur erheben, wer die Verletzung von Vorschriften schon an der Versammlung gerügt hat. Gemeindebeschwerde Gegen Beschlüsse der Gemeindeversammlung kann, gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz, wegen Verstosses gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Protokollberichtigungsrekurs Ein Rekurs gegen die Richtigkeit der Protokolle muss innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern eingereicht werden (gemäss § 54 Gemeindegesetz). Die Protokolle liegen ab Dienstag, 3. Januar 2017, zur Einsicht auf. Aeugst am Albis, 10. Dezember 2016 Gemeinderat Aeugst am Albis

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem Vater, Schwiegervater und Grossvater

Heinrich Elmer 29. Juni 1927 – 7. Dezember 2016

Nach kurzem Spitalaufenthalt konntest Du, wie erhofft, friedlich einschlafen. Deine vielseitigen Interessen bescherten Dir bis ins hohe Alter ein erfülltes Leben. Die intensiv geführten Diskussionen mit Dir werden uns fehlen. Beat und Claudia Elmer-Penati mit Melanie und Michael Claudia und Alex Elmer Spelters mit Nina und Tanja Monika Elmer mit Dominic Manuela Elmer mit Dominic und Lorine Trauerfeier: Die Abdankung findet am Freitag, den 16. Dezember 2016, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Bonstetten statt. Urnenbeisetzung 13.30 Uhr Friedhof Bodenfeld Bonstetten. Anstelle von Blumen gedenke man der wabe knonaueramt, Postkonto 87-267156-1, Vermerk: Heinrich Elmer. Traueradresse: Claudia Elmer Spelters, Herenholzweg 6, 8906 Bonstetten

Je schöner die Erinnerung, desto schwerer ist die Trennung!

TO D E S A N Z E I G E In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von unserem lieben Vater, meinem Lebenspartner, unserem Grossvater, Uropi, Bruder, Schwager und Onkel

Heinrich Walter (Henry) Irniger 13. September 1945 – 6. Dezember 2016

Mit grosser Dankbarkeit behalten wir Dich in liebevoller Erinnerung. Wir vermissen Dich unendlich! Caroline und Reto Keller-Irniger und Familie Jean-Pierre Irniger und Edith Kronenberg Lis Spötl und Familie Marlène Irniger Felix und Karin Irniger-Hunke und Familie Bruno und Erika Irniger-Plahuta und Familie Brigitte Hess-Irniger und Familie Marianne und Walter Oeschger-Irniger und Familie Verwandte und Freunde Abschiedsfeier: am 19. Dezember 2016 um 11.00 Uhr im Restaurant «Sport Inn» (Waldmannhalle), 6340 Baar. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Statt Blumen danken wir für Ihre Spende an die Krebsliga Zug, Postkonto 80-56342-6. Gilt als Leidzirkular. Traueradresse: Lis Spötl, Sonnhalde 10, 5643 Sins

Christbaumverkauf 2016

Frisch geschnittene Wettswiler und Aargauer Tannli Wettswil, Im Grüt 10, oberhalb Vita-Parcours ab 10. Dezember täglich von 10 bis 18 Uhr Im Moos, Industrie Wettswil Bäume selber schneiden Samstag/Sonntag, 17. und 18. Dezember 10 bis 17 Uhr Bonstetten, vor der Landi Ab 15. Dezember, täglich ausser sonntags von 10 bis 18 Uhr Fam. Traugi Trachsler und Team

Brigitte Huser 12. Dezember 1966 – 11. Dezember 2016

Liebi Brigitte Nach churzer Zit hesch Du de Kampf gäge Dini schweri Chranket verlore und bisch mit Dine Ängel im Himmel. Du hinterlosch es riesigs Loch i eusem Läbe und mir vermissed Dich jede Tag. Mir wünsched Dir ewigä Fridä. I eusem Härz läbsch Du für immer witer. Danke, das mir en Teil i Dim Läbe hend dörfe si. Mir hend Dich so sehr lieb. Jean-Michel den Hartog Elfi Huser Karin Bertschi-Huser René Bertschi Sabrina und Fabian Wechsler Traueradresse: Elfi Huser, Bachstrasse 7b, 8912 Obfelden


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Dienstag, 13. Dezember 2016

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Vom Zweckverband zur Interkommunalen Anstalt Wichtige Beschlüsse der Gemeindeversammlung Hedingen im Bereich der Sozialdienste Die Gemeindeversammlung in Hedingen stellte wichtige Weichen bezüglich der Aufgaben des Sozialdienstes. Der Voranschlag wurde kommentarlos genehmigt und der Steuerfuss wie bisher belassen.

anstaltung am 12. Januar 2017 wird darüber umfassend orientieren. Gemeinderat Ruedi Fornaro referierte anschliessend über die verschiedenen Varianten bezüglich der geplanten Abwasserreinigungsanstalt (ARA) Reuss, welche in Zusammenhang mit der in die Jahre gekommenen ARA Zwillikon steht. Auch die Infos betreffend der Gleiserneuerung der SBB im nächsten Jahr, sowie die Situation um die Arnistrasse gehören zu den Aufgaben des Tiefbauvorstandes Fornaro.

................................................... von martin mullis Die reformierte Kirchgemeinde begann den Versammlungsabend im Schachensaal mit zwei Geschäften. Die 43 anwesenden Stimmberechtigten stimmten dem Voranschlag und dem Steuerfuss von 12 Prozent diskussionslos zu. Auch die Bauabrechnung zur Sanierung des «Chilehuus» genehmigten sie einstimmig. Die Stimmenzähler an der Versammlung der politischen Gemeinde Hedingen wurden am Donnerstagabend ebenfalls nicht allzu sehr gefordert. Die anwesenden Stimmberechtigten der Gemeinde Hedingen füllten die Turnhalle nicht einmal zur Hälfte zudem wurden beide Geschäfte, über welche der Souverän entscheiden musste, einstimmig genehmigt. Nicht ganz so einfach war jedoch der Job von Gemeindepräsident Bertram Thurnherr, der den abwesenden Gemeinderat und Sozialvorsteher Martin Vetsch vertreten musste. Die Neuausrichtung der Aufgaben im Bereich Soziales war denn auch ein Kernthema der ordentlichen Gemeindeversammlung. Beschlossen wurde, die Mitgliedschaft beim Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern zu kündigen und der neuen Organisation für Interkommunale Anstalt (IKA) Sozialdienst beizutreten. Der Gemeindepräsident

Label Energiestadt und Apéro als Schlusspunkt

Viel Arbeit an der Gemeindeversammlung: Claude Hafner, Ruedi Fornaro, Bertram Thurnherr und Gemeindeschreiber Daniel Keibach (von links). (Bild Martin Mullis) erklärte anhand anschaulicher Folien die in diesem Bereich doch etwas komplizierte Situation im Säuliamt. Die drei Gemeinden im Unteramt, der Bezirkshauptort zusammen mit den Gemeinden Kappel und Rifferswil sowie die übrigen acht Gemeinden des Bezirks, bilden je eine eigene Organisation. Die Aufgaben der Kesb wiederum sind übergeordnet und die 14 Gemeinden des Bezirks bilden einen Kesb-Kreis. Wie in einigen anderen Säuliämtler Gemeinden wird in Hedingen nur über die Auflösung der jetzi-

gen Mitgliedschaft abgestimmt. Der Beitritt zur IKA wird vorgängig beraten und schlussendlich an der Urnenabstimmung am 12. Februar 2017 beschlossen.

Hedingen finanziell «gut unterwegs» Ähnlich viele Erklärungen und Folien verwendete Bertram Thurnherr über das Traktandum Voranschlag und Steuerfuss 2017. Nach seiner verhalten positiven Feststellung, dass die Gemeinde Hedingen «finanziell auf gu-

tem Weg» sei erhielt er auch bei diesem Geschäft Zustimmung ohne eine Gegenstimme. Die anschliessenden Mitteilungen der Gemeinde beanspruchten mit sieben verschiedenen Themen die Aufmerksamkeit der Versammlungsteilnehmer während einer weiteren Stunde. Gemeinderat Claude Hafner orientierte über die Phasen der Revision der Bau- und Zonenordnung (BZO). Auch der private Gestaltungsplan der Ernst Schweizer AG fällt in das Ressort von Claude Hafner. Eine Informationsver-

Bei den Informationen der Kommission für Altersfragen vertrat nochmals Bertram Thurnherr den abwesenden Sozialvorsteher. Gemeindeschreiber Daniel Keibach stellte anschliessend die angepasste Organisation der Gemeindeverwaltung und die damit verbundenen neuen Gesichter vor. Er hatte einen Teil seines Teams «mitgebracht» und die fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung – darunter zwei Lernende – verfolgten an der Seite sitzend die Geschehnisse in der Turnhalle. Ein schöner Schluss der doch traktandenreichen Versammlung war die Labelübergabe in Form eines gerahmten Zertifikates für die Energiestadt Hedingen. Es ist seit 2008 die zweite Re-Zertifizierung des Trägervereins Energiestadt für die Gemeinde. Ein entsprechendes Schild soll an den Dorfausgängen angebracht werden. Möglich allerdings, dass für einige Besucher der Gemeindeversammlung der im Schachensaal bereitstehende Apéro mindestens ebenso als attraktiver Abschluss des Abends empfunden wurde.

Drehorgelmusik und Geschichten voller wunderbarer Weisheit Weihnachtsstimmung am Frauezmorge Stallikon Wettswil Der Frauezmorge in Wettswil erfreut sich grosser Beliebtheit. Vergangenen Freitag genossen die Frauen wieder ein feines Frühstück und anschliessend die Geschichten der Märchenerzählerin Ingrid de Heer Lotsy sowie Drehorgelmusik.

Bali, wo sie auch viel Zeit verbringe. «Als ich diese Kinder das erste Mal sah, kam mir die Idee, sie zu unterstützen.» Und seither erzähle sie Geschichten an Anlässen, an Geburtstagen, bei Bekannten, Freunden oder eben am Frauezmorge und gebe das gespendete Geld direkt an diese Schule weiter.

Wahrheit und Märchen Hand in Hand

................................................... von marianne voss Der Saal der Kirche Wettswil war wunderschön geschmückt mit Tannenzweigen und Lichtern auf den Tischen. Und er füllte sich bis auf den letzten Platz. Der Frauezmorge Stallikon Wettswil ist ein Anlass, der stets gut besucht ist. Die Frauen geniessen das leckere Frühstück, die Gespräche und natürlich auch das Programm. Und vor Weihnachten ist dieses jeweils ganz besonders stimmungsvoll. Schon während des Frühstücks kurbelte Werner Utz emsig an seiner Drehorgel und entlockte ihr lüpfige, fröhliche und gemütliche Klänge. Nach dem Essen konnten sich die Gäste zurücklehnen und der Märchenerzählerin Ingrid de Heer Lotsy zuhören. Sie erzähle Geschichten von der Wahrheit, der Weisheit und von Wundern, erklärte die gebürtige Holländerin. Seit drei Jahren sei sie im Kontakt mit einer Schule für behinderte Kinder in

Märchenerzählerin Ingrid de Heer Lotsy und Drehorgelmann Werner Utz begeisterten mit ihren Beiträgen die zahlreichen Frauen am Frauezmorge in Wettswil. (Bild Marianne Voss)

Die Geschichten, an welchen sich die Frauen an diesem Vormittag freuen konnten, waren heiter und tiefsinnig zugleich. So erzählte die Referentin zum Beispiel von der nackten Wahrheit, die durch eine Stadt ging und von niemandem gesehen werden wollte. Das bunte Märchen hingegen wurde auf den Strassen sehr geschätzt. Schliesslich lieh das Märchen der nackten Wahrheit ein paar Kleider. «Seither gehen Wahrheit und Märchen Hand in Hand durch die Welt.» Eine andere Geschichte handelte von der einer Familie, die sich statt mehr Besitz oder schöne Dinge das Bewahren der Achtsamkeit wünschte. Und in einem weiteren Märchen ging es um den Auftrag, mit nur fünf Silberlingen etwas zu kaufen, womit ein ganzer Festsaal gefüllt werden kann. Möglich war dies mit unzähligen Ladungen von Strohhäckseln aber auch ganz einfach mit dem Schein einer einzigen Kerze.


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Dienstag, 13. Dezember 2016

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Sie sorgen für sicheres Heimkehren Auch Ämtler engagieren sich freiwillig bei Nez Rouge Wer nicht fahrtüchtig ist, der soll sich auch nicht ans Steuer setzen. Dafür setzt sich die Aktion Nez Rouge seit Jahren erfolgreich ein. Möglich machen es freiwillige Helfer.

gar ein Lamborghini oder ein Ferrari auf die Heimfahrt. Was braucht es, um für Nez Rouge zu fahren? Vorausgesetzt werden ein definitiver Fahrausweis und ein Alter unter 70 Jahren. «Man muss sich mit verschiedenen Leuten unterhalten wollen», nennt Gutzwiller als wichtigen Punkt. Weiter soll man sich schnell an ein fremdes Auto anpassen, defensiv fahren und mit schwierigen Strassenverhältnissen klarkommen können. Das Schöne am freiwilligen Einsatz: Man kann für andere Leute ein Problem lösen. Einige schätzen es zudem, tolle Autos fahren zu dürfen, andere kommen, um über die Feiertage nicht alleine zu Hause sitzen zu müssen.

................................................... von thomas stöckli «Ich bin gerne nachts unterwegs», verrät Leander Gutzwiller. Der Mettmenstetter ist einer von 15 Säuliämtlern in der Helferkartei von Nez Rouge Zürich. Insgesamt sind es im Kanton rund 440 Helferinnen und vorwiegend Helfer. Gut ein Viertel davon dürfte dieses Jahr im Einsatz sein. «Einige kommen zehnmal, andere nur an Silvester», verrät Marguerite Weber, Aktionsverantwortliche von Nez Rouge Zürich. Nebst den Fahrer-Duos – je einer für das Nez-Rouge- sowie das Kundenfahrzeug – sind mindestens drei Personen in der Zentrale: die Einsatzleitung, ein Disponent und ein Telefonist. An Silvester sind es gar zehn bis zwölf Personen, die dann über 40 Fahrerteams organisieren. Für die Fahrer beginnt der Einsatz auf dem Militärflugplatz Dübendorf. Hier werden sie gebrieft, übernehmen ihr Fahrzeug, kontrollieren die Ausrüstung und beziehen Warteraum – oft bei einem Jass mit Bekannten unter den Fahrern. «Von 22 bis 24 Uhr ist, ausser an einem Freitagabend, nicht viel los», weiss Marguerite Weber aus Erfahrung. Mit 30 bis 45 Minuten Wartezeit, je nach Abend, muss man rechnen, wenn man im eigenen Auto heimchauffiert werden will. «Beim ersten Gedanken ans

Für Epilepsie-Begleithunde

Sicher nach Hause gebracht. Der Service von Nez Rouge ist der Kundschaft von 20 bis 300 Franken wert. (Bild zvg.) Heimgehen sollte man sich melden», empfiehlt Marguerite Weber deshalb, so verkürzt man die Wartezeit.

Spenden von 20 bis 300 Franken Sind die Nez-Rouge-Fahrer vor Ort, steigt der Kunde in sein eigenes Fahrzeug und lässt sich vom einen Fahrer heimchauffieren, während der andere hinterherfährt. Angekommen, wird

das Kundenauto parkiert und der Schlüssel übergeben. Anschliessend unterschreibt der Kunde den Fahrtenbericht und spendet, was er für angemessen hält. Von 20 bis 300 Franken reicht hier das Spektrum. Dann melden sich die Nez-Rouge-Fahrer in der Einsatzzentrale, bereit für den nächsten Auftrag. Dass Nez Rouge Alkoholleichen transportiert, gehört weitgehend ins

Land der Mythen. «Ich kann mich nicht erinnern, dass jemand wirklich betrunken war», so Leander Gutzwiller über die Kundschaft. Die meisten hatten ein, zwei Gläser zu viel, oft weil sich der Abend überraschend lustig entwickelt hat. Andere fühlen sich schlicht zu müde für die Heimfahrt, sie haben Mühe mit der Dunkelheit oder den Strassenverhältnissen. Gelegentlich wartet in einer Tiefgarage so-

Den Gewinn aus ihren Fahrdiensten spendet Nez Rouge übrigens an wohltätige Institutionen. Dieses Jahr wird «EpiDogs for Kids» berücksichtigt. Der Verein unterstützt Familien mit epilepsiekranken Kindern in der Schweiz bei der Beschaffung und Ausbildung eines Epilepsie-Begleithundes. Der ausgeprägte Geruchssinn der Tiere ermöglicht es ihnen, Veränderungen im Stoffwechsel des Menschen zu erkennen, die vor einem epileptischen Anfall stattfinden. So kann der Hund warnen und in der Not helfen. Nez Rouge Kanton Zürich: Bis 15. Dezember 22 bis 1 Uhr, 16. bis 30. Dezember 22 bis 3 Uhr, Silvester 22 bis 5 Uhr. Gratisnummer 0800 802 208 oder Direktwahl 044 822 02 22. Weitere Informationen unter www.nezrougezuerich.ch, Anmelden für Freiwillige: www.nezrougezuerich.ch/portal/freiwillige.html.

Centro Sociale Affoltern mit neuer Boggia-Bahn Ein Treffpunkt, an dem Ausländer diskutieren und Probleme zur Sprache bringen können Anlässlich des Jahresessens vom 7. Dezember präsentierte Franco Palattella, Gerant und Vizepräsident des Centro Sociale den geladenen Gästen die neue Boccia-Bahn an der Giessenstrasse in Affoltern.

nischen Vereinen. Zum Jahresessen werden die ehemaligen schweizerischen Vertreter des Vorstandes aber immer noch eingeladen, einige davon sind durch die jahrelange unterstützende Tätigkeit auch Ehrenmitglieder geworden. Nicht zuletzt wegen des immer vorzüglichen Essens lässt sich möglichst niemand das Jahresessen im Centro Sociale entgehen.

................................................... von susanne crimi

Eine kleine «Notte italiana»

«Benvenuti à tutti» rief Franco Pallattella in die Runde, nachdem er festgestellt hatte, dass alle angemeldeten Eingeladenen eingetroffen waren. «Ich freu mich, dass Sie unserer Einladung gefolgt sind, möchte Ihnen aber, bevor wir uns zum Essen hinsetzen, unsere Neuheit vorstellen. Bitte nochmals die Mäntel anziehen; es ist kalt draussen.» Stolz und mit einer weissen Kochschürze gewandet, weil er auch als Koch am heutigen Abend amtet, geht er der Delegation durch die Räume des Centros voran, um durch die hintere Tür zur überdachten Boccia-Bahn zu führen.

Im Frühling die neue Boccia-Bahn einweihen «Wir freuen uns sehr, dass es gelungen ist, dieses Projekt zu verwirklichen. Einmal mehr war es nur durch Sponsorenbeiträge in Form von Baumaterial und Geld und natürlich vielen Fronstunden, die geleistet wurden, möglich diese Boccia-Bahn zu bauen. Im Frühjahr möchten wir die Eröffnung mit einem Fest feiern. Damit danken wir den Baugeschäften, Geldgebern und Arbeitern, die mitgeholfen haben. Gleichzeitig erhoffen wir uns mit der Bocciabahn die Attraktivität des Cen-

Franco Palattella (ganz links) freut sich, den ehemaligen Vorstandsmitgliedern die überdachte Boccia-Bahn zu präsentieren. (Bild Susanne Crimi) tros zu erhöhen.» Das Centro Sociale war und ist ein Begegnungsort für ausländische Einwohner, in der Vergangenheit vor allem für Italiener. Die Trägerschaften setzten sich aus schweizerischen und italienischen Komitees zusammen. Die schweizerischen Vertreter waren Personen aus Gemeinde, katholischer Kirche, Arbeitgeberverband und Schulverwaltung. Für die italienischen Staatsange-

hörigen bestand der Vorstand aus diversen Interessengruppen: Colonia Libera Italiana, Sport Club Italiano, ein Elternverein, diverse Provinzvertreter und Beamtenvereinigungen sowie eine politische Partei. Vor einem Jahr haben sich die schweizerischen Repräsentanten aus dem Vorstand zurückgezogen, die Integrationsarbeit war gelungen und der Vorstand des Centros bildet sich jetzt aus den sieben italie-

Dieses Jahr musste Franco Palattella allerdings einige Entschuldigungen entgegennehmen. Offenbar machte das nahe Weihnachtsfest vielen einen Strich durch die Rechnung. Von den geladenen 20 Gästen konnten sich nur 14 Personen, davon die meisten aus der ehemaligen schweizerischen Trägerschaft, den Termin freihalten, trotzdem gestaltete sich der Abend kurzweilig und amüsant. Nebst einer Vorspeise mit Salat und Rohschinken, Scaloppine in Marsalasauce und Safranrisotto, einen feinen Rotwein und einem Panna-Cotta-Dessert, welcher das kulinarische Highlight des Abends bildete, waren natürlich die italienische Politik ein Thema. Jemand meinte, es sei etwa die 67. italienische Regierungsneubildung in 70 Jahren, Vergleiche mit Berlusconi und Trump wurden angestellt und dazwischen Fotos auf Handys gezeigt von Häusern und Familienmitgliedern im fernen Italien. Der Zwiespalt zwischen einstiger Heimat und der heutigen Zugehörigkeit zur Schweiz wurden erwähnt, das soziale Umfeld, das heute mehr und mehr in der Schweiz liegt und die doch immerwährende Sehnsucht nach einem «Zuhause», dass aber nur noch in Ferienzeiten besucht wird.

Treffpunkt und Intergrationshilfe Das Ziel des Centro Sociale an der Giessenstrasse ist heute, nebst den italienischen Einwohnern auch anderen ausländischen Bewohnern aus dem Säuliamt einen Raum zu bieten, in dem man sich treffen, diskutieren, Probleme zur Sprache bringen soll und auch auf die Erfahrung von Mitgliedern des Centros zurückgreifen kann. All dies in einem Rahmen, der nebst einer wundervollen mediterranen Küche auch Platz bietet für Versammlungen oder eben das BoggiaSpiel. Das Centro ist immer am Freitagabend, Samstag und Sonntag geöffnet, an den übrigen Wochentagen jeweils nachmittags bis in den frühen Abend, dann allerdings mit einem eingeschränkten Menu-Angebot.


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Dienstag, 13. Dezember 2016

Von der Mitarbeit beim Film Titanic zum Kinderbuch Die Illustratorin Miriam Selmi Reed ist von Los Angeles nach Affoltern gezogen Miriam Selmi Reed hat erfolgreich bei zahlreichen HollywoodProduktionen mitgearbeitet, aus familiären Gründen ist sie aber nach Affoltern gezogen. Hier hat sie den Verlag Reedaround Publishing gegründet und mit «Run Ziggy Run» ihr erstes Buch veröffentlicht. ................................................... von salomon schneider Die Künstlerin Miriam Selmi Reed ist in der Schweiz geboren und hat früh in ihrem Leben eine Faszination für die USA entwickelt. Ende der 1990erJahren pendelte sie zwischen Zürich und New York: «Ich habe den Sommer jeweils in New York verbracht und als Künstlerin gearbeitet. Über den Winter bin ich dann jeweils nach Zürich zurückgekehrt, habe als Grafikerin gearbeitet und mir so das Geld für den nächsten Sommer verdient.»

Verständnis für Unzufriedenheit in den USA Ende der 1990er-Jahre bewarb sie sich für eine Künstler-Greencard in den USA und erhielt diese tatsächlich: «Ich habe meine Sachen gepackt, bin aus-

gewandert, habe an der Columbia University in New York City studiert und habe mich ein paar Jahre später in LA niedergelassen.» Dort fand sie schnell Arbeit als Illustratorin für Filmstudios, wie Disney. Für den Film Titanic arbeitete sie als Concept Artist für das Special-Effect-Team, das unter anderem für die Szene des versinkenden Rumpfes des gebrochenen Schiffes zuständig war. «Die USA sind ein tolles Land. Die Leute sind unglaublich offen und Sachen wie Neid sind fast inexistent. Gleichzeitig sind die Löhne aber so tief, dass ein Grossteil der Einwohner mehreren Jobs nachgeht. Auch ich habe nur selten unter 12 Stunden gearbeitet – deshalb kann ich eine gewisse Ratlosigkeit der US-Bevölkerung durchaus nachvollziehen. 2009 kehrte ich mit meinem Mann jedoch in die Schweiz zurück. Die Luft in LA ist schon grundsätzlich schlecht. Die zahlreichen Waldbrände führten aber zu so stickiger Luft, dass ich die Reissleine ziehen musste.»

den Kleinverlag Reedaround Publishing zusammen mit ihrem Mann gegründet, der sich auf zweisprachige Kinderbücher spezialisieren will: «Die Bücher erzählen von mir illustrierte Kindergeschichten in Deutsch und Englisch. Speziell daran ist die Interaktivität. Die Bilder sind so gestaltet, dass von jeder Seite Spannendes gesehen werden kann. So können Kinder die Bücher gemeinsam lesen und erfahren.»

Kindern Englischeinstieg erleichtern

Illustratorin und Lehrerin Miriam Selmi Reed liess sich mit ihrem Mann, dem Art Director Michael Alan Reed in Affoltern nieder und arbeitet auch hier als Illustratorin und Erwachsenenbildnerin. Zuletzt hat sie

Miriam Selmi Reed bei der Illustration von «Run Ziggy Run. (Bild zvg.) anzeige

Die Erosionskraft des Wassers wird sichtbar Verwunschene Wasserwunder – Teil 3 Viele, einst wilde Tobel wurden frühzeitig Opfer von forstlichbaulichen Eingriffen, beispielsweise der Talbach in Hausen am Albis der durch hohe Wasserwehre gezähmt wurde. Im Verborgenen findet man aber auch heute noch unbekannte Wasserwunder. Die Autoren Michel und Ueli Brunner haben die rund 300 bedeutendsten Tobel des Kantons aufgesucht, darunter auch einige in der Region. Zu den schönsten Tobelbächen im Bezirk gehört der Weidlibach in Affoltern am Albis mit seiner urtümlichen Flora und Fauna. Eine Route aus ihrem nun erschienenen Wanderbuch führt beispielsweise zum Lindenbach in Obfelden. Die unscheinbare Geländevertiefung weist einige interessante Wurzelbäume auf. Nebst einem grösseren Wasserfall bilden die härteren Sandsteinschichten nur kleine Giessen, die aber tiefe, unterspülte Tosbecken aufweisen. Wer weiterwandert, kommt entlang der Reuss zur Jonen, die kantonsübergreifend schliesslich wieder auf Affoltemer Boden führt. Das Jonen-Tobel beinhaltet zwar weder einen Wasserfall, noch eine Sinterstufe, ist aber wegen der Wallfahrtskapelle Jonental das bekannteste der Gegend.

Der Feldenmasbach in Hedingen. (Bild Michel Brunner)

sticht das Tobel durch ausgeprägten Quelltuff, der linksufrig im untersten Bachlauf in Form eines mächtigen Tuffsteinhügels sichtbar wird. Gleich zu Beginn vereint sich der Bach im Dorf mit dem Hirslenbach – die meisten kennen ihn vom daneben gelegenen Hediger Weiher. Zusammen ergeben die beiden Gewässer den Dorfbach, der wiederum vom dominanteren Hofibach vereinnahmt wird und alsbald in die Jonen mündet.

Feldenmasbach, Hedingen Zu den wildesten Bächen gehört der Feldenmasbach in Hedingen. Dieser entspringt in der Ebene Feldenmas und wird beim Eintritt in den Wald erstmals lebendig. Der tiefe Einschnitt im Gelände bezeugt die Erosionskraft des Wassers. Auch hier zeigt sich im obersten Bachlauf wie bei den bereits beschriebenen Kleinschluchten in Rifferswil und Hedingen die Bildung von Sinterstufen. Im Vergleich zu den beiden anderen Gewässern existiert hier jedoch ein Wanderweg und das Tobel ist mehrheitlich von einer Versinterung betroffen, bei dem der Kalk im Bachbett flächendeckend gewirkt hat. Nebst den meist künstlich aufgestockten Wasserfällen weiter unten, be-

Eindrückliche Tobel Michel und Ueli Brunner porträtieren in ihrem Bestseller «Wasserwunder – 22 verwunschene Tobelwanderungen im Kanton Zürich» die über hundert eindrücklichsten Tobel. Gegen 180 Wasserfälle werden darin vorgestellt. Auf kinder- und seniorenfreundlichen Spaziergängen bis hin zu abenteuerlichen Pfaden gelangt man anhand der beschriebenen Routen und Wanderkarten mit Höhenprofilen in 50 Kleinschluchten. Das 240-seitige Buch ist im Buchhandel oder via AS-Verlag erhältlich und kostet Fr. 48.–

Das erste Buch von Miriam Selmi Reed und Michael Alan Reed heisst «Run Ziggy Run» und handelt von einem Hund im Tierheim, der von der Freiheit träumt und tatsächlich adoptiert wird: «In den USA sind streunende Tiere omnipräsent. Doch auch in der Schweiz sind Tierheime überfüllt. Wenn das Buch direkt über den reedaround.jimdo.com bestellt wird, gehen sechs Euro des Verkaufspreises direkt an den Tierschutz», erklärt Miriam Reed. Sie hofft, mit dem Buch Schweizer Kindern den Einstieg in die englische Sprache zu erleichtern. «Run Ziggy Run» ist auch in der Affoltemer Buchhandlung Scheidegger, dem Kinderbuchladen Zürich und über exlibris.ch erhältlich.


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Dienstag, 13. Dezember 2016

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Poetische Adventsstimmung im Oberamt Sehr gut besuchter Weihnachtsmarkt im Dorfkern von Rifferswil Der Dorfplatz und die Gässchen von Rifferswil boten am kalten Sonntagnachmittag eine überaus stimmungsvolle Kulisse für den traditionellen Weihnachtsmarkt. ................................................... von martin mullis Der Rifferswiler Markt ist weitherum bekannt, das beweisen nicht nur die Autoschilder auf den Parkplätzen, sondern auch die verschiedenen Dialekte an den Markständen. Einige Marktfahrer kommen bereits schon viele Jahre in das malerische Dorf im Oberamt. So auch Bauer Franz Rüttimann, welcher mit seiner Frau und seinem Sohn eine vielfältige Palette von Spezialitäten direkt von seinem Hof anbietet. Selbstverständlich bieten auch viele Einheimische ihre Produkte an. Auf den Markttischen sind Kunsthandwerk, selbstgefertigte Strick- und Filzsachen, Bienenhonig, wunderbar duftende Seifen, Tonwaren und nach speziellen Rezepten gefertigte Körperpflegemittel zu finden.

Lockerer Griff in den Geldbeutel Die gemütliche Szenerie im Dorfkern zeigte sich fast wie zu Gotthelfs Zeiten und verführte die Marktbesucher

Ein schönes Geschenk für das kommende Fest: Kauffreudige Marktbesucher. (Bild Martin Mullis) natürlich zusätzlich zu einem lockeren Griff an ihre Portemonnaies. Das kulinarische Angebot sorgte dafür, dass kein Magenknurren die weihnächtliche Stimmung trübte. Das

Weihnachtsmarkt-Komitee hatte die Engelscheune zu einem Raclettestübli umfunktioniert, auf dem Vorplatz wurden Pizzen verkauft und neben allerlei kleineren süssen Leckereien

durften selbstverständlich auch die weitherum bekannten Bratwürste der Dorfmetzgerei nicht fehlen. Die vielen Kinder mit glänzenden und begehrlichen Augen, welche mit ihren Eltern

durch den Markt schlenderten, bewiesen eindeutig, dass ein Sonntagsspaziergang durch den Rifferswiler Weihnachtsmarkt ein ganz besonderes Erlebnis ist.

Glühwein, Perlen und Quittengelée unter dem Christbaum Der kleine aber ganz besondere Weihnachtsmarkt in Ottenbach Der Ottenbacher «SpräggeleMäärt» ist nicht nur wegen des abendlichen Treibens der Schnabelgeissen weitherum bekannt. An nur rund zwei Dutzend Markständen wird eine Vielfalt an Produkten geboten.

den war aber auch am letzten Freitagabend auf dem Dorfplatz fast kein Durchkommen mehr möglich. Auch im leergeräumten und in eine Raclettebeiz verwandelten Feuerwehrdepot war kein Platz mehr zu finden.

Der Dorfplatz mit dem mittendrin platzierten Christbaum ist am «Spräggele-Määrt» jeweils viel zu klein. Zwar sind am Rand des Platzes und auf den umliegenden Parkfeldern höchstens zwei Dutzend Markstände aufgestellt, dafür werden Produkte angeboten, welche an den «gewöhnlichen» Weihnachtsmärkten nicht anzutreffen sind. Diese Tatsache zieht stets Besucher, nicht nur aus dem ganzen Säuliamt, sondern auch aus dem nahen Aargau nach Ottenbach. Natürlich spielt dabei auch der Auftritt der «Spräggele», welche während einiger Zeit den beschaulichen Weihnachtsmarkt in ein kleines Chaos verwandeln, eine ganz wichtige Rolle. Während der Dauer des «Spräggele-Määrts» von gerade mal zwei Stun-

An den Ständen scharten sich schauund kauflustige Marktbesucher und staunten ob der angebotenen Vielfalt von auserlesenen Produkten. Preziosen aus Perlen und Halbedelsteinen aus dem sich im Dorf befindlichen Atelier fanden sich gleich neben wärmenden Chili-feet-Sohlen. Der Verein Kultur Ottenbach bot heisse Getränke und interessante Informationen, die Landfrauen selbstgebackene Zöpfe und Guetzli und am nebenstehenden Stand konnte Bienenhonig vom Imker aus dem Dorf erstanden werden. Exklusiv auch verschiedene sorgfältig zubereitete Erzeugnisse wie Sirup, Gelée oder eingekochte Stücke von Quittenfrüchten aus dem eigenen Garten verkaufte eine «Biospezialistin».

Heisse Getränke und Perlenpreziosen

Heisse Getränke und spannende Infos beim Stand Kultur Ottenbach. (Bild: Martin Mullis)

Ebenfalls im Angebot an den Marktständen waren Alpkäse und Spirituosen, schamanische Trommeln anzeige

und Flöten und handgefertigte Weihnachtskarten zu finden und sorgten somit für Exklusivität. Ein Markt der

ganz besonderen Art, der im Säuliamt in der Adventszeit nicht mehr wegzudenken ist. (mm)


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Eine kompetente und verlässliche Persönlichkeit Ersatzwahl des Bonstetter Gemeindepräsidenten. Mit Frank Rutishauser schlägt die FDP eine kompetente und verlässliche Persönlichkeit für das Amt des Gemeindepräsidenten vor. Der 46-jährige Jurist will Nachfolger von Bruno Steinemann werden, welcher Ende Oktober seinen vorzeitigen Rücktritt erklärt hat (siehe «Anzeiger» vom 2. Dezember). Am 29. November 2016 hat die Mitgliederversammlung der FDP.Die Liberalen Frank Rutishauser einstimmig nominiert. Seine Motivation schöpft er aus der tiefen Überzeugung, dass Demokratie, Freiheit und Wohlstand jeden Tag neu verdient werden müssen. Frank Rutishauser lebt mit seiner Frau Beatrice seit 2004 in Bonstetten. Die vier schulpflichtigen Kinder sind aktiv im FC Wettswil-Bonstetten, im Skiclub und in der Pfadi Albis-Felsenegg. Die Bedürfnisse der Vereine, welche das Dorfleben attraktiv gestalten, sind dem Kandidaten ein Anliegen. Ihnen sollen gute Rahmenbedingungen eine selbstbestimmte Programmgestaltung ermöglichen. Mit viel Herzblut hat sich Frank Rutishauser für die Realisation des Jugendraumes der offenen Jugendarbeit Unteramtplus eingesetzt.

Mit strategischer Weitsicht zur letzten grösseren Baulandreserve Frank Rutishauser führt seine eigene Anwaltskanzlei in Zürich-Enge. Er betreut anspruchsvolle Schweizer Kunden in allen Fragen des Steuer- und Vertragsrechts. Aus dieser Beratungstätigkeit kennt er die Zusammenhänge, welche eine effiziente Verwaltung, erfolgreiche Unternehmer und Gewerbetreibende sowie kinderreiche Familien zu einer Gemeinschaft zufriedener Bürger zusammenfügen. Er weiss aus Erfahrung, welche grundlegende Bedeutung gesunden Finanzen zukommt. Von diesen hängt entscheidend die Handlungsfähigkeit ab. Er stellte sich deshalb nach seiner Wahl

Frank Rutishauser. (Bild zvg.) in den Gemeinderat im Juni 2013 der Herausforderung, das Ressort Finanzen und Steuern zu übernehmen. Zusammen mit den Gemeinderatskollegen konnte er wichtige Weichen stellen, um den Steuerfuss langfristig stabil halten zu können. Die auf die Gemeinden zukommenden Herausforderungen, davon ist der Kandidat für das Gemeindepräsidium überzeugt, sind vermehrt nur noch im Verbund mit anderen zu bewältigen. Frank Rutishauser setzt sich deshalb mit viel Engagement für die Umsetzung der Einheitsgemeinde ein und befürwortet die Bildung des gemeinsamen Sozialdienstes Unteramt, über dessen Zustandekommen die Gemeinden Stallikon, Wettswil und Bonstetten an der Urne, ebenfalls am Wahltag des 12. Februar 2017, entscheiden werden. Die strategische Weitsicht unseres Kandidaten hat massgeblich zum Erwerb der letzten grösseren Baulandreserve in der Heumatt geführt. Noch ist offen, welche öffentlichen Aufgaben dort dereinst erfüllt werden sollen. Es würde auch diesem Projekt Schub verliehen, wenn es vom Support und der Führungserfahrung eines zupackenden, langfristig denkenden und ausdauernden Gemeindepräsidenten mitgetragen werden könnte. Vorstand FDP Bonstetten-Stallikon-Wettswil

Blaue Zone auf Privatgrund: In Hedingen seit Jahren toleriert. (Bild zvg.)

Blaue Zone auf Privatgrund In Hedingen gibt es immer mehr verbotene Sonderrechte die den Gemeinderat nicht stören. Blaue Zone gibt es nur auf öffentlichem Grund, so sind die Farben Blau/Weiss und Gelb (nur Fussgängerstreifen) die Farben der Behörden Staat, Stadt, Gemeinden auch die dazugehörenden Signaltafeln sowie Markierungen. Vor dem Volg in Hedingen gibt es aber verbotenerweise eine markierte Blaue Zone mit öffentlicher Signaltafel auf Privatgrund, schon mehrere Jahre. Diese Blaue Zone kann durch die Gemeinde nicht kontrolliert werden und jeder kann dort so lange parkieren, wie er will. Die Politische Gemeinde müsste dort einschreiten und gelbe Markie-

rungen durch den Grundstück-Eigentümmer verlangen. So ist im VolgLaden vor kurzer Zeit eine Post eingerichtet worden, die eine stärkere Frequenz mit Fahrzeugen aufweist und ein kürzeres Parken vorgeschrieben werden müsste. Die meisten Fahrzeuglenker denken, es handle sich wirklich um eine Blaue Zone und legen vielmals die Karte aufs Armaturen-Brett. Die Leute, die es aber wissen – und das sind sehr viele – parkieren den ganzen Tag auf diesem privaten Freigrund. Alle anderen haben das Nachsehen, da diese Parkplätze fast rund um die Uhr besetzt sind. Georg Faoro, Hedingen

Geschenke unter dem Baum In Bonstetten wurden unter dem Christbaum bereits drei Päckli gesichtet! Holen Sie sich dieses Geschenk ab: An der heutigen Gemeindeversammlung können die Einwohner darüber abstimmen, ob sie künftig wieder Kunststoff und Karton beim Öki-Bus abgeben dürfen. Ein Geschenk für sich selbst und die Umwelt! Hans Wiesner, Bonstetten

Geschenke in Bonstetten. (Bild zvg.)


Gewerbe/Dienstleistungen

Ambulant versorgen

Albert Einstein

Die Spitex Knonaueramt leistet jährlich über 100 000 Einsätze. > Seite 15

Autor Hanspeter Isoz lässt in Mettmenstetten an seiner Spurensuche teilhaben. > Seite 17

Apéro im Medienhaus Die Weiss-Medien AG lud ihre Druckerei-Kunden zum Apéro Am vergangenen Donnerstag, 8. Dezember, lud das Team der Druckerei Weiss seine Stammkunden an die Obere Bahnhofstrasse 5 in Affoltern. Um 17.30 Uhr trudelten die ersten geladenen Gäste im festlich dekorierten Haus der Weiss Medien ein. Den rund dreissig Kunden wurden zu Wein und Jus feine Häppchen gereicht. Wichtiger waren aber Gespräche, Austausch und Vernetzung rund um die beiden Apéro-Tische. Geschäftsführerin Barbara Roth bedankte sich beim Team für dessen ausgezeichnete Leistung auch in der nicht eben leichten Zeit für das Druckgewerbe. abo

Geschäftsführerin Barbara Roth im Gespräch mit Gästen. (Bild Andrea Bolliger)

Das Unmögliche möglich machen Klar, es geht auch fit zu und her in der Werkstatt. Im CoreYoga etwa schwitzen alle und kommen an ihre Grenzen. An der Grenze erhalten die Muskeln die entscheidenden Impulse. In der regulären Yoga-Stunde steht die Ent- Martin Schmid. (Bild Maya Joerg) spannung im Vordergrund. Ankommen, sich einlassen, Das besondere Advents-Event sich niederlassen in der Haltung. «Das ist sehr spannend», sagt Schmid. Am Samstag, 17. Dezember, findet ein «Denn wir können auch beobachten, besonderer Event statt: «Ankommen.» ob wir zu den nötigen Spannungen Ganz im Sinne des Advents. Denn Adnoch unnötige hinzufügen.» Der Kie- vent bedeutet anzukommen. An jenem Samstag wird das mit Yin-Yoga, fer sei da ein beliebter Ort. Bei Qigong und Taiji steht das ent- einer sehr sanften Form des Yoga, und spannte Fliessen im Vordergrund. «Die dem sogenannten Open Hands Form Chinesen waren Meister darin, den annehmen. Anschliessend gibt es ein Wandel zu verstehen. Und der natürli- gemütliches Beisammensein. Eine guchen Entwicklung nicht im Weg zu te Gelegenheit, «Werkstatt»-Luft zu stehen.», sagt Schmid, der in Luzern schnuppern. (pd.) an der Heilpraktikerschule auch medizinische Qigong-Therapeuten ausbil- Samstag, 17. Dezember, Werkstatt, Im Winkel 5, det. Wer eine Ruhe sucht, die jedoch Affoltern. 13.30 bis 15. Uhr. Yin Yoga; 15.30 bis 17 auch weckt und dynamisiert, ist mit Uhr Open Hands. Anschliessend gemütlicher diesen Wegen gut bedient. Weihnachts-Apéro.

Volg-Kunden erfüllen Herzenswünsche

Insgesamt sind 85,6 kg Volg-Märkli und 76,2 kg volle «Rabattmarkenbüechli» zusammengekommen. Volg rundet den gesammelten Betrag grosszügig auf, so dass der Stiftung Sternschnuppe stolze 110 000 Franken über-

Die Schweizer Strassenmeisterschaft 2017 steigt in Affoltern. > Seite 21

Spannungen lösen und Kraft schöpfen

reicht werden können. Dieter Krähenbühl, Geschäftsleiter Verkauf bei Volg, hat den Check mit der Rekordsumme persönlich an Nicole Sami und Lucia Wohlgemuth, die beiden Co-Geschäftsleiterinnen der Stiftung, übergeben. Die Stiftung erfüllt mit dem Geld Herzenswünsche von Kindern mit einer Krankheit oder einer Behinderung und hilft so, den oft belastenden Alltag der Betroffenen und ihrer Angehörigen etwas zu erleichtern. (pd.)

Den Arbeitstag mit Qigong beenden, sich Zeit nehmen und durchatmen, Spannungen lösen, Ballast abwerfen und die Gedanken zur Ruhe kommen lassen. Den Tag mit sanften, meditativen Bewegungen beginnen und erfrischt und belebt in den Alltag zurückkehren. Beides ist wohltuend und stärkt die Abwehrkräfte. Die Kursleiterin und Bewegungstherapeutin Therese Bachmann unterrichtet Qigong in Gruppen von maximal acht Teilnehmenden. Im Einführungskurs werden in wohlwollender Atmosphäre schrittweise die «8 Brokate» vermittelt und in den fortlaufenden Kursen die Qigongpraxis vertieft. «Wie bei anderen Bewegungsformen, werden durch das regelmässige Üben die süssesten Früchte geerntet», meint Therese Bachmann. Beim Üben achtet die Kursleiterin besonders auf die Standfestigkeit, das Zentrieren in der Körpermitte, die aufgerichtete Haltung und den freien Atemfluss. Die Bewegungen werden mit so viel Kraft wie nötig und mit so wenig Anspannung als möglich ausgeführt. Dies stärkt das achtsame Körperbewusstsein und fördert die Beweg-

lichkeit. Mit der Zeit kommen die Gedanken zur Ruhe und die Konzentrationsfähigkeit steigert sich. Innere Bilder unterstützen die wohltuende Wirkung. (pd.) Daten: 9./13. Januar bis 17.März/10.April, Zeit: Montag, 18.45 bis 20 Uhr; 20.15 bis 21.30 Uhr. Freitag 8.45 bis 10.00 Uhr (Einführung); 10.15 bis 11.30 Uhr. Ort: Werkstrasse 1, Affoltern am Albis. Kosten: 240 Franken (Einführung), resp. 30 Franken/Lektion. Auskunft und Anmeldung: Therese Bachmann, dipl. Kunsttherapeutin (ED), Integrative Bewegungstherapeutin FPI/btk, Telefon 076 570 07 32 oder www.bttb.ch.

Umbau Ende Frühling 2017 abgeschlossen Seit knapp einem Jahr wird das Emmen Center umfassend modernisiert und technologisch erneuert. 2017 warten weitere Highlights: Pull & Bear sorgt für eine Deutschschweizer Premiere und weitere Geschäfte ziehen ein oder bauen um.

Qualität und Stil aus der Schweiz

Dieter Krähenbühl mit Lucia Wohlgemuth, links, und Nicole Sami. (Bild zvg.)

Therese Bachmann. (Bild zvg.)

Neues aus dem Emmen Center

Mit Pull & Bear zieht nach Zara ein weiterer berühmter Mode-Anbieter ins Emmen Center. Im Frühling 2017 wird das spanische Modehaus sein erstes Geschäft in der Deutschschweiz eröffnen. Pull & Bear ist Teil der InditexGruppe, zu der auch Zara, Massimo Dutti und andere gehören. Pull & Bear greift die neusten internationalen Trends auf und mixt sie mit Einflüssen von der Strasse und aus der Clubszene. Die Mode ist jung, urban, komfortabel und im preiswerten Segment.

Marken für den guten Zweck gesammelt Für die Volg-Sammelaktion zugunsten der Stiftung «Kinderhilfe Sternschnuppe» haben VolgKundinnen und -Kunden auch in diesem Herbst wieder viele «Märkli» gespendet.

Radsporthochburg

Die Übungen aus der traditionellen chinesischen Medizin stärken die Lebenskraft durch sanftes und achtsames Bewegen und Dehnen. Sie eignen sich für Menschen in jedem Lebensalter, denen Gesundheit und Wohlbefinden am Herzen liegen.

Yoga-Event zum Advent in Affoltern

Martin Schmid ist Yoga-, Qigong- und Taiji-Lehrer aus Leidenschaft. «Diese Bewegungsformen sind mein Leben», sagt er. Und überrascht dann gleich: «Ich unterrichte aber nicht Yoga, Qigong und Taiji.» Was dann? «Ich unterrichte Menschen. Und «unterrichten» ist ein etwas unglückliches Wort. Wir sind zusammen unterwegs. Wir fahren auf einem Fluss, und unsere Schiffe sind mit «Yoga», «Qigong» und «Taiji» angeschrieben.» Martin Schmid, der sich seit bald dreissig Jahren mit diesen Methoden auseinandersetzt, setzt auf das Miteinander. Natürlich hat er seine Lektionen vorbereitet. Es ist aber nur ein Gerüst. «Die konkreten Inhalte ergeben sich meist erst aus dem Moment im direkten Austausch mit den Praktizierenden.» Die genannten Methoden sind eine Entdeckungsreise. «Und wir sind die Schatzkarte», lächelt er. Dieses Miteinander ist in der Werkstatt zentral. Hier werden die Teilnehmenden persönlich begrüsst. «Und das ist es, was uns von einem Fitness-Club unterscheidet.»

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Qigong-Kurse in Affoltern ab Januar 2017

Viel Bewegung in der Werkstatt In der «Werkstatt», in Affoltern wird Yoga-, Qigong- und Taiji vermittelt. Am Samstag, 17. Dezember, lädt Martin Schmid zu zwei Bewegungsstunden mit gemütlichem Beisammensein.

Dienstag, 13. Dezember 2016

Vielfältige Mode, erstklassige Qualität, persönliche Beratung und professioneller Service – diese Werte verkörpert Walder Schuhe. Das Schuhhaus

wird bereits in sechster Generation geführt und beschäftigt rund 350 Mitarbeitende. Die Eröffnung im Emmen Center ist auf Anfang März geplant. Mit den beiden neuen Mietern profiliert sich das Emmen Center noch stärker im Modebereich.

Trendiges aus Küche, Backofen und Kühlschrank Frozen Yogurt ist Lifestyle pur – nicht nur im Sommer. Das Eis ist kalorienarm, erfrischend und deswegen zu Recht in aller Munde. Bald kann das «In-Dessert» von Illaollao im Emmen Center genossen werden. Coffee To Go sowie viel Feines und Trendiges finden die Kundinnen und Kunden künftig auch bei American Bakery, einer weiteren, kulinarischen Neuerung des Centers. Herzhaft und lecker bleibt es auch bei der Confiserie Bachmann. Die grosse Filiale im Emmen Center mit zahlreichen Sitzplätzen wird im Frühjahr 2017 modernisiert und umgebaut. Alle Umbaumassnahmen und Neueinzüge sind Ende Frühling 2017 abgeschlossen. (pd.)


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Vermischtes

Dienstag, 13. Dezember 2016

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Über 100 000 Einsätze für die Bevölkerung Spitex Knonaueramt plant die Verlagerung des Zentrums Mettmenstetten in den Standort Hausen Die Spitex Knonaueramt stellt im Auftrag der 14 Bezirksgemeinden die ambulante Versorgung der Bevölkerung zu Hause sicher. Diese anspruchsvolle Aufgabe erfüllt sie in Zusammenarbeit mit Ärzteschaft und Spitälern mit 175 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – grösstenteils in Teilzeitarbeit.

den einen vom Regierungsrat jährlich neu festgesetzten Beitrag, das so genannte Normdefizit zu leisten. Dieses liegt für das kommende Jahr für die verschiedenen Leistungsarten zwischen Fr. 74.35 und Fr. 80.65 pro Stunde. Die Kunden zahlen pro Tag, an welchem eine Leistung beansprucht wird, einen pauschalen Beitrag von acht Franken (Patientenbeteiligung). Durch diese Beiträge nicht gedeckte Kosten werden für die öffentlichen, nicht profitorientierten Spitex-Organisationen durch die Gemeinden übernommen. In der ganzen Schweiz belaufen sich die Kosten aller Spitex-Organisationen auf rund 3 % der gesamten Gesundheitskosten.

Die Spitex Knonaueramt leistet ihre jährlich über 100 000 Einsätze heute aus fünf Zentren in Affoltern, Bonstetten, Hausen, Mettmenstetten und Obfelden. Im steten Bemühen, ein gutes Verhältnis von Leistung, Qualität und Kosten zu erbringen, wird gegenwärtig die Verlagerung des Zentrums Mettmenstetten in den Standort Hausen geplant und die neue Zuteilung der Einsatzgebiete analysiert. Ziel dabei ist, die Kontinuität der Dienstleistungen bei regelmässiger Auslastung sicherzustellen.

Sorgfältige Abklärung, ganzheitliches Angebot Vor einem Einsatz wird der Bedarf beim Kunden abgeklärt. Der verordnende Arzt und die Angehörigen werden beigezogen. Die Abklärung erfolgt mittels eines systematischen Fragekatalogs, der dazu dient, Wirtschaftlichkeit, Zweckmässigkeit und Wirksamkeit der Massnahmen zu sichern. Die erforderlichen Massnahmen, wie Behandlungspflege, Grundpflege, psychiatrische Pflege oder hauswirt-

Gegen 3000 Mitglieder

Die Bevölkerung ambulant zu Hause versorgen. Darauf versteht sich die Spitex Knonaueramt. (Bild zvg.) schaftliche Unterstützung und Betreuung werden innert Tagesfrist organisiert und von den entsprechenden Fachpersonen bei der Spitex-Kundschaft nach Bedarf täglich zwischen sieben Uhr morgens und 22 Uhr abends erbracht. In komplexen Einsätzen, wo spezialisiertes Fachwissen nötig ist, wie zum Beispiel in schwierigen palliati-

ven Situationen oder bei der Behandlung von Kindern, arbeitet die Spitex Knonaueramt eng mit spezialisierten Diensten wie Onko Plus oder Kinderspitex-Organisationen zusammen. Für diese Einsätze erreicht die Spitex Knonaueramt die erforderliche Auslastung für eigenes Personal nicht. Wegzeiten werden bei der öffentlichen Spitex keine verrechnet.

Abgelegen Wohnende sollen nicht benachteiligt sein.

Wer kommt für die Kosten auf? Die Krankenkassen zahlen für die anerkannten pflegerischen Leistungen je nach Leistungsart einen Anteil von Fr. 54.60 bis Fr. 79.80 pro Stunde. Dazu haben im Kanton Zürich die Gemein-

Der Verein Spitex Knonaueramt zählt gegen 3000 Mitglieder. Diese können ab dem 2. Mitgliedsjahr von einem um 10 % reduzierten Stundensatz auf beanspruchte Hauswirtschaftsleistungen profitieren (ausgenommen Sozialtarif). Zudem werden sie anlässlich der Generalversammlung jeweils über die Arbeit, über aktuelle Gesundheitsthemen und geplante Projekte informiert. Eine Mitgliedschaft im Spitex Verein Knonaueramt kostet 35 Franken pro Jahr. Vielleicht ein sinnvolles Weihnachtsgeschenk? Anmeldungen nimmt die Spitex Knonaueramt gerne entgegen. Weitere Infos unter www.spitexka.ch oder Telefon 044 762 50 40.

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Grünliberale am Chlausmärt

Vorstandsmitglieder der Grünliberalen am Chlausmärt. Von links: Ronald Alder, Gemeinderat Ottenbach; Peter Weiss, Obfelden; Dr. Thomas Beck, Aeugst. (zvg.) Am 4. Dezember 2016 haben die Grünliberalen mit einem Stand am Chlausmärt Affoltern teilgenommen. Dank des schönen Wetters war der Chlausmärt sehr gut besucht, und auch der Stand der Grünliberalen stiess auf reges Interesse. Die Grünliberalen sammelten über 130 Unterschriften für die Petition Mittelschule in Affoltern! Zahlreiche Passantinnen und Passanten nahmen auch am Wettbewerb teil, wer gewonnen hat, wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Die Mandarinli und die selbstgebackenen Guetzli und Lebkuchen haben allen gut geschmeckt! Es konnten viele interessante Gespräche geführt werden zu Themen wie Energie-, Verkehrs- und Wirtschaftspolitik. Insbesondere die Ablehnung des geordneten Atomausstiegs bei der Abstimmung vom 27. November gab viel zu diskutieren. Hier wurde immer

wieder die Befürchtung geäussert, dass nun auch die Energiewende in Frage gestellt werde. Die SVP und ein Teil der FDP haben sich in diese Richtung bereits geäussert. Die Grünliberalen werden alles daran setzen, die Energiewende zu einem Erfolg zu führen. Die Schweiz soll für die Zukunft dank einer fortschrittlichen Energiepolitik mit erneuerbaren Energieträgern und den dadurch geschaffenen Arbeitsplätzen gerüstet sein. Deshalb rufen die Grünliberalen schon heute alle diejenigen, denen die Energiewende am Herzen liegt, auf, sich mit Leserbriefen, Diskussionen mit Nachbarn und Freunden etc. zu engagieren. Neue Mitglieder und Spenden für diese so wichtigen politischen Schritte sind natürlich auch herzlich willkommen. Dr. Thomas Beck Vorstand Grünliberale Knonauer Amt

Feurige Stimmung am Stand der EVP

Zustimmung zu sämtlichen Geschäften

Chlausmärt in Affoltern.

SVP Ottenbach zur Gemeindeversammlung vom 15. Dezember.

Was vermeintlich einfach ist, hat manchmal seine Tücken. Das mussten viele der Teilnehmenden des diesjährigen Quiz der EVP erfahren. Nicht wenige haben gestaunt, dass zum Beispiel das Knonauer Amt der einzige Bezirk im Kanton Zürich ist, der ein eigenes Wappen hat. Weil aber trotzdem viele Personen alle Fragen korrekt beantwortet haben, musste wieder die Stichfrage über die Gewinner des Hauptpreises entscheiden. Wer sich jedoch den kniffligen Fragen gestellt hatte, durfte in jedem Fall ein handgearbeitetes Holzlicht in Empfang nehmen. Gewonnen haben aber auch alle anderen Besucherinnen und Besucher des EVP-Standes am Chlausmärt in Affoltern. Denn der einzigartige Gewürztrunk und die selbstgebackenen Guetzli fanden wiederum grossen Anklang. Zudem verströmte ein am Stand installierter Kachelofen herrlich

wohltuende Wärme. Spiel, Genuss und Austausch sollten so einen Beitrag an einen Chlausmärt leisten, bei dem Begegnung im Vordergrund stehen soll.

Unterschriften für Gymi in Affoltern Für einmal ist die EVP von ihrem Grundsatz, keine politischen Aktivitäten am Chlaus-Märt zu praktizieren, abgewichen. Das überparteiliche und breit abgestützte Anliegen, sich für eine Mittelschule in Affoltern einzusetzen, war der Grund dafür. Viele angeregte Gespräche haben darum auch zu den rund 250 Unterschriften für die laufende Petition geführt. Politisches Engagement erzielt nur dann eine Wirkung, wenn sie von einer breiten Bevölkerung mitgetragen wird. Die EVP dankt darum herzlich für die grosse Unterstützung in dieser Sache. EVP Affoltern, Daniel Sommer Weitere Bilder: www.evp-affolternamalbis.ch.

Marcel Landolt (links) und Verena Böni mit dem von Daniel Sommer überreichten Früchtekorb. (Bild zvg.)

Am traditionellen Chlaushöck vom 6. Dezember wurden die Geschäfte der Gemeindeversammlung vom 15. Dezember ausgiebig diskutiert. Die Voranschläge der Primarschule, der politischen Gemeinde und der evangelischreformierten Kirchgemeinde wurden kritisch begutachtet. Bei der politischen Gemeinde sind noch einige Fragen offen, welche sicher an der Gemeindeversammlung beantwortet werden. Die SVP Ottenbach anerkennt auch die laufenden Bemühungen, die Gemeindeinfrastruktur in Schuss zu halten. Daher können auch die beiden Kreditanträge für die Sanierung der Wasser- und Abwasserleitungen am Schulrain und im Untermättli mit guten Gewissen bewilligt werden. Mit der Kündigung der Mitgliedschaft im Zweckverband Sozialdient wird der Weg geebnet für einen Neustart in der Zusammenarbeit im Sozialwesen. Die geplante interkommunale Anstalt bietet die Möglichkeit, eine schlankere und effizientere Struktur aufzubauen. Die Gründung und die zukünftige Mitgliedschaft sind zu befürworten. Zu Sorge Anlass gibt die Entwicklung der Primarschule. Dieser werden vom Kanton immer mehr Aufgaben mit Kostenfolge zugewiesen, welche dann von der Gemeinde zu tragen sind. Daher auch die Erhöhung des Steuerfusses von 48 % auf 50 %. Dem Kredit für den Umbau im Erdgeschoss der Turnhalle ist nur schon aus Gründen der Sicherheit zuzustimmen. Zusammengefasst empfehlen wir, alle Geschäfte anzunehmen. SVP Orts-Sektion Ottenbach


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Päckli-Service der «Boutique Namaste» Fehlt Ihnen die Zeit und/oder Lust, Ihre Geburtstags- und/oder Weihnachtsgeschenke oder auch mal ein Mitbringsel selbst einzupacken? Neu bieten wir während des ganzen Jahres einen Päckli-Service an. Bringen Sie uns Ihre Geschenke vorbei, oder noch besser, kaufen Sie sie in unserer Boutique und suchen Sie aus unserer Auswahl an wunderschönem handgeschöpftem Reispapier das Geschenkapapier oder die Geschenkbox aus. Wir verpacken und verzieren Ihnen Ihre Geschenke liebevoll und mit Herz. Wie funktioniert der Päckli-Service der Boutique Namaste? Je nach Verfügbarkeit unserer Mitarbeitenden und Arbeitsaufwand sagen wir Ihnen, wann Sie die eingepackten Gewschenke wieder abholen können. – Haben Sie Ihre Geschenke bei uns eingekauft? Für das verwendete Material und den Arbeitsaufwand können Sie einen Betrag Ihrer Wahl in die Spendenkasse zu Gunsten der Stiftung Tibet forever legen. – Bringen Sie uns die Geschenke zum Einpacken, welche Sie nicht in unserer Boutique eingekauft haben! Sie suchen das Geschenkpapier oder eine Geschenkbox aus und bezahlen je nach Verpackung zwischen Fr. 2.50 bis Fr. 4.50. Für das zusätzlich verwendete Material und den Arbeitsaufwand können Sie einen Betrag Ihrer Wahl in die Spendenkasse zu Gunsten der Stiftung Tibet forever legen.

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18. Dezember 2016 10.00 bis 17.00 Uhr

Bitte beachten Sie die Öffnungszeiten im Dezember 2016: 1. bis 22. Dezember: Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag: 13.30 bis 18.30 Uhr Samstag 9.00 bis 16.00 Uhr Ausnahmen:

23. Dezember: 9.00 bis 18.30 Uhr 24. Dezember: 9.00 bis 16.00 Uhr

Vom 25. Dezember bis 11. Januar 2017 bleibt der Laden geschlossen Wir freuen uns über jeden Besuch und/oder Einkauf!

Esther Schönbächler mit Team


Veranstaltungen

Dienstag, 13. Dezember 2016

Gospel-Konzert Christina Jaccard und Dave Ruosch Band in Affoltern Christina Jaccard und Dave Ruosch, die beiden Swiss Jazz Award Gewinner sind in der Schweizer Musikszene ein Begriff. Am 18. Dezember gastieren sie mit ihrer Gospel Tour «What can I give» in Affoltern. Die Zürcher Sängerin Christina Jaccard macht mit ausdrucksstarker Stimme und emotionaler Kraft die Quelle des Gospels spürbar. Zusammen mit dem bekannten Blues-, Stride- und Boogie-Pianisten Dave Ruosch erobert sie die Herzen des Publikums. In ihrer alljährlich neu konzipierten Christmas Tour pflegen die beiden Mu-

Christina Jaccard. (Bild Adriana Tripa.) siker seit vielen Jahren das musikalische Erbe berühmter Interpreten wie Mahalia Jackson, Sister Rosetta Tharpe, The Staple Singers und viele mehr. Aber auch der Pop nimmt in

ihrem Repertoire einen wichtigen Platz ein. In der erneuten Zusammenarbeit mit dem exzellent eingespielten Streicher-Trio werden die Feinheiten des Gospels mit kammermusikalischer und orchestraler Bereicherung zu einem besonderen und feierlichlich-besinnlichen Hörerlebnis. Dem Musiker und grossen Songwriter Bob Dylan wird dieses Jahr im Programm besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Das Publikum darf sich auf ein inniges Konzerterlebnis freuen. (pd.) Sonntag, 18. Dezember, 17 Uhr, reformierte Kirche Affoltern, Türöffnung und Abendkasse 16.30 Uhr. Vorverkauf: Starticket. Infos: voicejaccard.ch Telefon: 043 300 68 33.

Bilder, Kerzen und Figuren Farbenspiel in der «Kunst im Stall»-Galerie in Mettmenstetten Die diesjährige Weihnachtsausstellung in der Galerie «Kunst im Stall» steht ganz unter dem Motto Farbsinfonien. Wie Sinfonien in der Musik die wechselnde Form und Besetzung in der Musik beschreibt, so könnte man die Bilder der diesjährigen Weihnachtsausstellung von Bernadette Galli interpretierten. Beim Betrachten der Bilder lässt das faszinierende Farbenspiel eine Art visuelle Musik erklingen. So wechseln sich mystische Farbverläufe (Bilder von Urs Küng) mit den zarten, wilden und eindrucksvollen Farbkompositionen von Bernadette

Galli ab. Farbe aus Asche klingt mit zarten Acrylfarben um die Wette. Das tiefe Schwarz der Bitumen gibt sich ein Stelldichein mit Napalorange und Himmelblau. Bekanntlich ziehen sich Gegensätze an, nicht so bei Bitumen und Acryl, diese zwei Medien kämpfen eher um Beachtung. Licht ins Dunkel bringen die farbigen Kerzen von Weizenkorn und die meterhohen Kerzenständer aus Holz mit Drahtgeflecht und Glas. Die Figuren aus Artestone und Kaschiertechnik runden die Weihnachtsausstellung ab. Die abwechslungsreiche Ausstellung kann bei weihnächtlichen Klängen, einem Getränk, Glühwein oder

Bernadette Galli. (Bild zvg.) süssem Gebäck genossen werden und der Alltag kann für einen Moment lang sein lassen gelassen werden. (pd.) Galerie Kunst im Stall, Untere Bahnhofstr. 6, Mettmenstetten. 16., 17. und 18. Dezember jeweils von 14 bis 19 Uhr.

Was lesen in der kalten Jahreszeit? Winterbücherabend der Regionalbibliothek Am Donnerstag, 15. Dezember, um 19.30 Uhr lädt die Regionalbibliothek zum Winterbücherabend ein.

Schwung und Sachkenntnis und tauschen Leseerfahrungen aus. Die Liste der Titel spiegelt die unterschiedlichen literarischen Vorlieben, sie ist abwechslungsreich und im wörtlichen Sinne auserlesen. Darauf finden sich nicht nur vielbesprochene Bestseller, sondern auch kleine Trouvaillen und schräge Storys. Die Buchhandlung Scheidegger legt die Titel auf einem Büchertisch bereit und bietet Gelegenheit, abseits vom Weihnachtsrummel in den Büchern zu schmökern und, falls einen die «Liebe auf das erste Wort» ergreifen sollte, das eine oder andere Buch zu erwerben. Der Eintritt ist frei. Im Anschluss lädt das Team der Regionalbibliothek zu einem Adventsumtrunk ein. (pd.)

Der diesjährige Winterbücherabend wird vierstimmig. Zwei Paare haben Neuerscheinungen ausgesucht, die sie für lesens- und schenkenswert halten. Die beiden Frauen, Ulla Schiesser und Karin Wieler von der Regionalbibliothek, haben ihre Bücherliebe zum Beruf gemacht und lesen sich jedes Jahr durch Stapel von Neuerscheinungen. Mit von der Partie sind ihre Ehemänner, Leser aus Leidenschaft und lebende Beweise dafür, dass auch Männer Romane lesen und Statistiken lügen. Lorenz Gerber hat Deutsch und Geschichte studiert und unterrichtet Donnerstag, 15. Dezember, 19.30 Uhr, in der an der Kantonsschule in Zug. Er ver- Regionalbibliothek, Obere Seewadelstrasse 14, breitet Lesefieber unter seinen Schüle- Affoltern. Eintritt frei – Kollekte. rinnen und Schülern. Beni Wieler kennen viele im Säuliamt als Hausarzt oder aus seiner Zeit im Spital Affoltern. Unterdessen lebt er mit seiner Frau in Zürich und verbringt seine Zeit mit Vorliebe auf dem Fahrrad oder in Buchhandlungen, wo er sich Stoff für lange Nächte besorgt. Die vier plaudern mit Esprit, Die Bücher sind zum Lesen bereit. (Bild zvg.)

Kräftige Farben

Liebesgeschichten und Komödien

In der Galerie von Leuenberger & Töchter

Die drei nächsten Filme im Kino Mansarde Muri

Im Herbst hat die Leuenberger & Töchter GmbH in Affoltern ihre Räumlichkeiten um eine Galerie erweitert. Zur Einweihung zeigt hier Lisa Olia ihre Werke.

«Un peu, beaucoup, aveuglément!» (Mit dem Herz durch die Wand)

Seit den 80er-Jahren lässt die Kunstmalerin, bei der Familie Leuenberger einrahmen – aus Überzeugung, weil sie sich von Anfang an professionell beraten und sehr gut aufgehoben gefühlt hat. In kräftigen Farben zeigt die Malerin mit ihren Öl- und Veloursbildern eine farbenfrohe Welt der Blumen, Felder, Seen und Tiere, die in ihrer romantischen Intensität viele Besucher berühren werden. Die Weihnachtsausstellung dauert bis Freitag, 30. Dezember. Die Finissage mit Lisa Olia und einem weihnachtlichen Apero findet am 18. Dezember ab 11 Uhr statt. Gleichzeitig öffnen auch einige Nachbargeschäfte im

Lisa Olia vor einem ihrer blumigen Bilder. (Bild zvg.) Haus ihre Türen: das Fotostudio Magnin, die Trommel-Garage, Coiffeur Engel und Leuenberger & Töchter GmbH. (pd.)

Sie (Mélanie Bernier) ist gerade erst in ihre neue Wohnung eingezogen, wo sie sich auf ihre Aufnahmeprüfung am Konservatorium vorbereiten will, als sie feststellt, dass die Wand zwischen ihrer und der Nachbarwohnung so papierdünn ist, dass man jedes Geräusch hört und jedes Wort versteht. Schon bald bekriegen sich die beiden Streithähne durch die Wand mit allerlei nervtötenden Aktivitäten. Irgendwie entsteht durch die Wand hindurch so etwas wie Sympathie und die Nachbarn beschliessen sich zu treffen.

«El Olivo» (Der Olivenbaum) Die Protagonisten von «El Olivo» sind die Verlierer der neoliberalen Goldgräberstimmung, die Spanien in den

Eltern und Kinder musizieren Neues Kursangebot der Musikschule Knonauer Amt Ab Februar 2017 bietet die Musikschule Knonauer Amt einen nicht subventionierten Kurs für Eltern, Grosseltern und Kleinkinder an. Singend-musizierend-spielend-tanzend-klingend-lauschend-schaukelndhüpfend ... die Welt der Musik entdecken. Der neue Kurs der Musikschule Knonauer Amt bietet Kleinkindern und ihren Eltern einen spielerischen Einstieg in die Welt der Musik. Es werden alte Kinderlieder aufgefrischt, neue Lieder, «Fingerversli», «Sprüchli» und einfache Tänzchen gelernt. Dabei werden alle Sinne angesprochen und die Kinder in ihrer gesamten Entwick-

lung gefördert. Angesprochen sind Kinder im Alter von 1½ bis 4 Jahren zusammen mit Mutter, Vater, Grossmutter, Grossvater, Gotti oder Götti. Es können sechs bis acht Eltern-KindPaare am Kurs teilnehmen. Dieser findet im Saal der Musikschule Knonauer Amt statt, OVA-Areal, Obstgartenstrasse 1, Affoltern statt. (pd.)

Sommerferien mit zirka 18 Lektionen. Semester-

«Hinter den Wolken»

Nerviger Nachbar. (Bild zvg.) ersten Jahren des 21. Jahrhunderts erfasst hat. Vor einigen Jahren hatte Almas (Anna Costillo) Vater einen 2000 Jahre alten Olivenbaum verkauft, um ein Restaurant direkt am Strand zu eröffnen. Dieser Baum stand für ein Leben im Einklang mit der Natur. Als ihr geliebter Grossvater nicht nur sein Gedächtnis, sondern auch seinen Lebenswillen verliert, beschliesst Alma, den Baum, der mittlerweile in Düsseldorf, in der Zentrale eines grossen Energiekonzerns steht, zurückzuholen.

Für Emma (Chris Lomme) beginnt nach dem Tod ihres Mannes, mit dem sie 50 Jahre verheiratet war, völlig unerwartet ein neuer Lebensabschnitt, als sie auf ihre erste grosse Liebe Gerard (Jo De Meiere) trifft. Ein Problem sind jedoch die Kinder und Enkelkinder, die Emma eher in Trauer als in Verliebtheit erwarten und mit der Affäre ihrer Mutter beziehungsweise Oma erst klar kommen müssen. Es beginnt ein Kampf um einen glücklichen Lebensabend voller Liebe. yh Termine: «Un peu, beaucoup, aveuglément!»: Donnerstag, 15. Dezember, 18 Uhr und Freitag, 16. Dezember, 20.30 Uhr (F/d). «El Olivo»: Donnerstag, 15. Dezember, 20.30 Uhr (Ov/d/f). «Hinter den Wolken»: Freitag, 16. Dezember, 18 Uhr, (Ov/d/f). Reservierungen unter www.kinomansarde.ch oder telefonisch unter 056 644 21 21.

Albert Einstein und das Paradies Lesung mit Hanspeter Isoz in Mettmenstetten

Donnerstagmorgen 10.30 bis 11.15 Uhr. Semesterkurs (Frühlingssemester) Februar bis zu den

17

Im Kurs wird ein spielerischer Einstieg in die Musik gefördert. (Bild zvg.)

beginn Donnerstag, 2. Februar. Kursleitung: Antoinette Horat, amhorat@bluewin.ch dipl. Musikerin

wöchentliche Unterricht. Anmeldung und weitere

und Violinelehrerin an der Musikschule Knonauer

Infos: Musikschule Knonauer Amt, Sekretariat,

Amt. Kurskosten 250 Franken/Semester. Während der

Obstgartenstrasse 1, Affoltern oder www.mska.ch.

Schulferien (Affoltern) und Feiertage entfällt der

Anmeldeschluss: 31. Dezember.

Vielen Ämtlern ist bekannt, dass Albert Einstein am Ende des 19. Jahrhunderts das Hotel Paradies in Mettmenstetten besucht hat. Hanspeter Isoz hat diese «Besuche» etwas genauer untersucht und dabei Erstaunliches festgestellt. Seine Recherchen hat er in seinem neuen Buch «Wie bitte, Herr Einstein, war das jetzt ganz genau im Paradies?» festgehalten. Am Donnerstag, 15. Dezember, um 19.30 Uhr liest Hanspeter Isoz in der reformierten Kirche Mettmenstetten aus seinem Buch und lässt an der Entstehungsgeschichte teilhaben.

Autor Hanspeter Isoz. (Archivbild) Anschliessend trifft man sich im Pfarrhauskeller.


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Sport

Dienstag, 13. Dezember 2016

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Affoltern bleibt eine Radsporthochburg Vorbereitungen für die Schweizer Meisterschaft 2017 24 Jahre nach dem letzten grossen Event – Startetappe der Tour de Suisse – bereitet ein 10köpfiges Organisationskomitee in Affoltern den nächsten Grossanlass vor: Die Schweizer Strassenmeisterschaft, die vom 23. bis 25. Juni 2017 im Bezirkshauptort steigt.

machen», bekräftigt Franz Liebhart – auch mit Blick auf gewisse Vorfälle in der Vergangenheit bei anderen Radveranstaltungen. Es wird eine grosse Zahl an Helferinnen und Helfern benötigt. Um das Budget zumindest im Lot halten zu können, kommt der Sponsorensuche natürlich ebenso grosse Bedeutung zu.

Mit der Durchführung von zwei Tourde-Suisse-Schlussetappen (1975 und 1978), mit dem Tour-Prolog (1987) und -Startetappe (1993) sowie mit kleineren Anlässen sicherte sich Affoltern den Begriff einer Radsporthochburg, die insbesondere der 2011 verstorbene TV-Kommentator und als OK-Präsident agierende Hans Jucker gezimmert hat. Die Organisation der Schweizer Strassenmeisterschaft ist geeignet, diesen Status zu zementieren. Nach dem Ja der Generalversammlung des Radrennclubs Amt formierte sich ein 10köpfiges Organisationskomitee, das von Franz Liebhart präsidiert wird – von einem Allrounder, der als OK-Präsident der Duathlon-WM 2003 in Affoltern viel Erfahrung mitbringt. Das nötige Know-how ist aber auch im gesamten Gremium vorhanden; die meisten Mitglieder engagieren sich im

Martin Elmigers letztes Rennen

Das OK der Schweizer Strassenmeisterschaft, von links: Ariane Previtali (Tecnical Guide, erweitertes OK), René Graf (Bauten/Infrastruktur), Pascal Hügi (Sicherheit/Streckenchef), Werner Schneiter (Medien/Kommunikation), Els Imhof (Festwirtschaft), Urs Staub (technischer Leiter), Franz Liebhart (Präsidium/Unterhaltung), Mägi Fontana (Finanzen), Hansruedi Böhler (Sekretariat), Hugo Trachsler (Vizepräsident/Sponsoring/Marketing). (Bild Bernhard Schneider) Radsport, sind Kenner der Szene. Das ist auch nötig, weil die Ausrichtung einer nationalen Meisterschaft detailreiche Kenntnisse erfordert und einen veritablen Kraftakt darstellt. Vier Sitzungen hat das OK bereits hinter sich.

Im Vordergrund steht derzeit die Bereinigung des Budgets, immer verbunden mit der Frage: Wo lassen sich Kosten einsparen, wo können Einnahmen generiert werden? Die Diskussionen und das Ringen um Zahlen, die nach

Vertragsunterzeichnung mit Swiss Cycling einsetzten, ist stets mit einem sehr wichtigen Aspekt verbunden: Sicherheit für die rund eintausend erwarteten Athletinnen und Athleten. «Hier dürfen wir keinerlei Abstriche

Das Start-/Zielgelände befindet sich an der Aeugsterstrasse in Affoltern. Die Elite bestreitet am Sonntag, 25. Juni 2017, eine rund 35 km lange Einführungsrunde. Diese stellt eine Art «Tour de Säuliamt» dar. Der anschliessende Rundkurs ist knapp 13 km lang – mit Bergpreis in Aeugst. Einer steht hier besonders im Fokus: Martin Elmiger, Schweizer Meister von 2014, der in Affoltern sein letztes Rennen bestreiten wird. Die Gesamtdistanz für die Elite beträgt rund 200 km. Für Freitag, 23. Juni 2017, sind ein Volksrennen und ein Volksfest geplant; am Samstag gehen die Schülerkategorien, die Frauen-Elite, Frauen U-17/U-19 sowie ParaCycling-Handbike an den Start. Am Sonntag starten die Elite-Männer, Herren U-19 sowie die Kategorie HerrenMaster. (-ter.)

Erfolgreiche Karatekas

OL-Wettkämpfe zum Saisonende

Junioren des Shito Ryu Karate Center Albis

Die Besten der Saison wurden ausgezeichnet

Chatrina Maron kämpft mit vollem Einsatz für den dritten Platz. (Bild zvg.)

Am Sonntag, dem 27. November, fand in Solothurn die dritte und letzte Junior Karate League im Jahr 2016 statt. Rund 300 Kinder aus der ganzen Schweiz, im Alter von 6 bis 13 Jahren nahmen an diesem nationalen Jugendkarateturnier teil und kämpften um einen Podestplatz in den Kategorien Kata (Schattenkampf, ohne Gegner) und Kumite (Kampf mit Gegner). Mit dabei waren aus dem Karate Center

Albis Chatrina Maron, Luisa Hess und Adrian Hess. Aufgrund vieler harter Trainingsstunden und guter Vorbereitung von ihren Coaches Remo Knobel, Brandon Schweizer und Patricia Volic, schafften es alle drei auf einen ausgezeichneten 3. Rang in der Kategorie Kumite. Der Leiter des Karate-Centers Andi Müller, freut sich schon auf das nationale Heimturnier JKL, Junioren Karate League in Bonstettten, das im Juni 2017 stattfinden wird. (pd.)

Im Spätherbst wird das Wetter rauher, das Laufen durch den Wald anstrengender, für die OL-Läuferinnen und -Läufer steht damit die Winterpause vor der Tür. Zu dieser Zeit werden auf nationaler Ebene, die während des Jahres, an den grossen Läufen gesammelten Punkte zusammengezählt und anlässlich der sogenannten Swiss-OGala die ersten drei ihrer Kategorie prämiert. Auf dem Podest standen aus dem Säuliamt bei den Herren 80 der Rifferswiler August Grüniger (1. Rang) sowie der Mettmenstetter Walter Bickel (2. Rang). Zudem konnte Christian Egli aus Wettswil den dritten Platz der Kategorie HB erreichen. Kurze Zeit später führte die OLG Säuliamt zum Saisonschluss die Klubmeisterschaft durch. Diese stellt die Teilnehmer jeweils vor knifflige Probleme. So mussten in diesem Jahr ein auf einer bestimmten Strecke laufender Posten, in einem abgegrenzten Gebiet, mit mehreren möglichen Standorten, eingeholt werden; ein versteckter Posten gefunden oder ein Posten zu einer bestimmten Zeit angelaufen werden, um die höchstmögliche Punktzahl zu erreichen.

Die nationalen Punkte-Gewinner: Walter Bickel (2. Rang H80), Christian Egli (3. Rang HB) und August Grüniger (1. Rang H80). (Bild zvg.) Daneben war ein üblicher Parcours abzulaufen, wobei jeder – nach seiner Stärke bemessen – eine gewisse Punktezahl zu erreichen hatte. Organisiert wurde der Lauf von Zbynek Cernin und seiner Familie. Die nötige Punktzahl und damit den Titel eines Klubmeisters holte sich Simon Bienz aus Zwillikon. Als Nachwuchsmeister etablierte sich Joel Annen aus Hausen,

er war der Schnellste unter den Jugendlichen. Am Abend wurde in festlichem Rahmen die Preisverleihung vorgenommen, verdiente Mitglieder geehrt sowie der «Sisueli» für den besonderen Einsatz an Kaspar Oettli aus Hausen verliehen. Daneben gab es ein feines Essen und Präsentationen zu speziellen Vereinsaktivitäten. Hannes Zaugg


Lesung Hanspeter Isoz liest aus seinem Buch

ÂŤWie bitte, Herr Einstein, war das jetzt genau im Paradies?Âť Donnerstag, 15. Dezember 2016, 19.30 Uhr reformierte Kirche Mettmenstetten Eintritt frei

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099 2016  

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