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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 678 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 99 I 169. Jahrgang I Dienstag, 15. Dezember 2015

«Wieder Tritt gefasst»

Etabliert

Gemeindeversammlung Ottenbach: Die Präsidentin zur Situation im Gemeinderat. > Seite 3

Stimmungsvoller Adventsmarkt auf dem Weisbrod-Areal in Hausen. > Seite 8

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Schnabelgeissen aktiv Spräggele und Spräggelemärt in Ottenbach haben Tradition. > Seite 8

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Therapeutisch gut Jahreschlussfeier im Kispi: Mitmachen können und Freude fördern Rehabilitation. > Seite 9

Auch in Hedingen steigt Steuerfuss

Fesselnd «Die Realität ist der grösste Fantast»: Wilfried Meichtry las aus seinem neusten Buch. > Seite 15

Schweizer Trägerschaft verabschiedet sich vom Centro Sociale

Als letzte im Bezirk haben am Donnerstag die Hedinger über ihr Budget für 2016 abgestimmt. Wie in sechs weiteren Gemeinden steigt auch hier der Steuerfuss – und zwar um 7 %. «Wir haben in der Steuerplanung Fehler gemacht», gab Gemeindepräsident Bertram Thurnherr an der Hedinger Gemeindeversammlung unumwunden zu. Zu optimistisch waren die Steuereinnahmen 2014 budgetiert worden, zu stark wurde entsprechend der Steuerfuss auf 98 % gesenkt. Diese Fehler müsse man nun schnellstmöglich korrigieren, so Thurnherr weiter. An der Steuererhöhung um 7 % hatte die Versammlung sichtlich zu schlucken. Man solle die Ausgaben den Einnahmen anpassen, statt einfach die Steuern erhöhen. Dieser Forderung der Rechnungsprüfungskommission (RPK) schlossen sich auch einige Votanten an. Mit einem «Ja, aber ...» empfahl die RPK trotzdem die Annahme des Voranschlags. Eine deutliche Mehrheit der 169 anwesenden Stimmbürger hiess schliesslich das Budget und den Steuerfuss von neu 105 % gut. (tst.) ................................................... > Weiterer Verhandlungsbericht auf Seite 5

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Das Centro Sociale an der Giessenstrasse in Affoltern ist ein Treffpunkt für die italienische Bevölkerung im Bezirk Affoltern. Seit Beginn durfte es auf die Unterstützung des Arbeitgeberverbandes, der katholischen Kirche und der Gemeinde Affoltern zählen. Diese Trägerschaften ziehen sich nun per Ende Jahr zurück. «Der Integrationsauftrag ist erfüllt», sagt Jürg Schmidlin, Vorstandsmitglied des Arbeitgeberverbandes. Kontakte will man aber weiterhin pflegen. (-ter.)

................................................... > Bericht auf Seite 9

anzeigen

Flanieren, plaudern und verweilen bei Sonnenschein. (Bild Marianne Voss)

Geschätzte Tradition in Rifferswil Weihnachten zu reduzierten Preisen vom 15. bis

Zum 19. Mal fand in Rifferswil der Weihnachtsmarkt statt. Diese Tradition wird im Oberamt sehr geschätzt, der Anlass war auch wieder entsprechend gut besucht. An den Ständen

konnte man schöne handgefertigte Gegenstände bewundern und kaufen oder viele feine hausgemachte Leckereien geniessen. Höhepunkte waren der Besuch vom Samichlaus mit Esel,

das Platzkonzert des Jugendchors Focus Team und zum Abschluss das Harfen-Konzert in der Kirche. (mvm) ................................................... > Bericht auf Seite 8

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Wird es regionalen Fitness Centers ergehen wie den Quartierläden im 20. Jahrhundert?

– so schön wohnen, so günstig.

Activ Fitness hat in Affoltern das 36. Fitness-Studio der Migros eröffnet Mit Activ Fitness hat erstmals eine Fitness-Center-Kette im Säuliamt eine Filiale eröffnet. Die Konkurrenz muss sich neue Strategien überlegen, sonst könnte es ihr wie den Quartierläden ergehen, die von Supermärkten verdrängt wurden.

öffneten zahlreiche Fitnessbegeisterte ihr eigenes Fitness Center. Es entstand ein stark segmentierter Markt, mit zahlreichen regional verankerten Fitnessanbietern. In den 2000er-Jahren fand eine Konsolidierung statt. Der Fitness-Boom wurde von einem allgemeinen Gesundheits-Boom abgelöst und zahlreiche Fitnessanbieter wurden nicht nur grösser, sondern eröffneten auch neue Filialen.

................................................... von salomon schneider

Die Kundschaft wird sich entscheiden

Anfangs 20. Jahrhundert waren alle Lebensmittelgeschäfte bedient. Die Kundschaft nannte die Bestellungen und die Verkäufer holten die gewünschten Waren an die Theke. In der Zwischenkriegszeit entstanden neben den Migros-Wagen – die anfangs erst fünf Produkte verkauften – Selbstbedienungsläden. Heute erinnert nur noch die Schwarzenbach Kolonialwaren AG im Zürcher Niederdorf an diese Zeiten. Auch Quartierläden bieten heute vieles in Selbstbedienung an und auch sie werden immer weniger.

Fitness Center entstehen Wie den Quartierläden könnte es irgendwann auch der Fitness-Branche ergehen. Mit dem Fitness-Boom in den 1980er- und frühen 1990er-Jahren er-

So gemütlich wie für diese Sportlerin beim Liegevelotraining wird die Situation für die Fitness-Anbieter im Säuliamt in den kommenden Jahren nicht sein. (Bild Salomon Schneider)

Auf einen dieser expandierenden Fitnessanbieter wurde die Migros aufmerksam, als sie ins Fitnessgeschäft einsteigen wollte: 2007 übernahm sie Activ Fitness und fährt seither eine aggressive Expansionsstrategie. Schliesslich wird es in den Händen der Kundschaft liegen, ob die regionalen Fitness Centers, deren Betreiber man seit Jahren kennt und mit denen viele auch befreundet sind, überleben, oder ob die preisgünstigeren Grossanbieter den Markt sukzessive einnehmen. Wenn die erste Generation Fitness-Studio-Betreiber in zehn bis zwanzig Jahren in Pension geht, wird sich zeigen, welche regionalen Fitness Centers regional bleiben können. ................................................... > Bericht auf Seite 7

200 51 9 771661 391004


Gemeinde Bonstetten Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 8. Dezember 2015 A. Politische Gemeinde

Gemeinde Hausen am Albis

B. 1a. Das Budget 2016 der politischen Gemeinde Bonstetten wurde wie folgt genehmigt: Erfolgsrechnung: Gesamtaufwand Fr. 19 228 600.– Gesamtertrag Fr. 18 782 600.– Aufwandüberschuss Fr. 446 000.–

Wahlvorschlag für die Ersatzwahl von zwei Mitgliedern der Sozialbehörde für den Rest der Amtsdauer 2014–2018

Investitionsrechnung VV: Ausgaben Einnahmen Nettoinvestition

Fr. 5 925 000.– Fr. 200 000.– Fr. 5 725 000.–

einfacher (100%iger) Gemeindesteuerertrag:

Fr. 12 739 000.–

Der Aufwandüberschuss der Erfolgsrechnung geht zu Lasten des zweckfreien Eigenkapitals. 1b. Der Steuerfuss der politischen Gemeinde ist auf 38 % (unverändert) des einfachen Gemeindesteuerertrages festzusetzen. 2.

Dem Austritt aus dem Teilbereich des Zweckverbandes Sozialdienst Bezirk Affoltern per 31. Dezember 2017 wird zugestimmt.

3.

Der Teilrevision der Besoldungsverordnung ab 1. Januar 2016 wird im Hinblick auf die Einführung der Einheitsgemeinde per 1. Januar 2016 zugestimmt.

4.

Der Vertrag zwischen der politischen Gemeinde Bonstetten und der Sekundarschulgemeinde betreffend Betrieb und Unterhalt der Sporthalle Schachen seitens der politischen Gemeinde per 1. Juli 2016 wird zugestimmt.

B. Primarschulgemeinde C. 1a. Das Budget 2016 der Primarschule Bonstetten wurde wie folgt genehmigt: Erfolgsrechnung: Gesamtaufwand Fr. 11 193 200.– Gesamtertrag Fr. 11 000 300.– Aufwandüberschuss Fr. 192 900.– Investitionsrechnung VV: Ausgaben Einnahmen Nettoinvestition

Fr. Fr. Fr.

135 000.– 0.– 135 000.–

einfacher (100%iger) Gemeindesteuerertrag:

Fr. 12 740 000.–

Der Aufwandüberschuss der Erfolgsrechnung geht zu Lasten des zweckfreien Eigenkapitals. 1b. Der Steuerfuss der Primarschule ist auf 55 % (unverändert) des einfachen Gemeindesteuerertrages festzusetzen. 2. Die Vereinbarung betreffend die Beteiligung der Schulgemeinden des Bezirks Affoltern an den Kosten für den Kindergarten, die Primar- und die Sekundarschule für die «Schulkinder mit Asylbewerberstatus der 2. Phase» wird genehmigt.

Gestützt auf die Wahlausschreibung vom 30. Oktober 2015 sind für die Ersatzwahl innert der festgesetzten Frist folgende Wahlvorschläge eingereicht worden: 1. Peter-Schweizer Yvonne 1973 Sigristin Hausfrau 2. Schwegler Catherine 1972 Dipl. Sozialpädagogin Hausfrau 3. Sykora Timo 1978 Fachbereichsleiter Kantonales Sozialamt Zug

Rigiblickstrasse 13a parteilos Hausen am Albis Bifangstrasse 19 parteilos Hausen am Albis Rifferswilerstrasse 3 parteilos Hausen am Albis

In Anwendung von Art. 6 der Hauser Gemeindeordnung und § 53 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) wird eine neue Frist von 7 Tagen, bis spätestens am 22. Dezember 2015, angesetzt, innert welcher die Wahlvorschläge zurückgezogen, geändert oder auch neue Wahlvorschläge bei der Wahlvorsteherschaft, c/o Daniela Bommer, Gemeindeschreiberin, Zugerstrasse 10, 8915 Hausen am Albis, eingereicht werden können. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname und die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei angegeben werden. Jeder neue Wahlvorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Da die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt sind, wird am 5. Juni 2016 eine Urnenwahl mit einem leeren Wahlzettel durchgeführt werden. Formulare für die Wahlvorschläge sind bei der Gemeindekanzlei Hausen am Albis, per E-Mail jacqueline.kauer@hausen.zh.ch, via Homepage www.hausen.ch oder Telefon 044 764 80 20, erhältlich. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Hausen am Albis, 15. Dezember 2015

Gemeinderat Hausen am Albis

C. Reformierte Kirchgemeinde 1a. Das Budget 2016 der reformierten Kirche Bonstetten wurde wie folgt genehmigt: Laufende Rechnung: Aufwand Fr. 725 400.– Ertrag Fr. 720 200.– Aufwandüberschuss Fr. 5 200.– Investitionsrechnung VV: Ausgaben Fr. 0.– Einnahmen Fr. 0.– Nettoinvestition Fr. 0.– einfacher (100%iger) Gemeindesteuerertrag:

Fr. 4 506 000.–

Der Aufwandüberschuss der Laufenden Rechnung geht zu Lasten des Eigenkapitals. 1b. Den Steuerfuss der reformierten Kirche auf 13 % (unverändert) des einfachen Gemeindesteuerertrages festzusetzen. D. E. Genehmigung der revidierten Kirchgemeindeordnung 2016. Rechtsmittelbelehrung Gegen diese Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Im Übrigen kann gegen diese Beschlüsse gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- und Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Ein Rekurs gegen die Richtigkeit des Protokolls muss innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, eingereicht werden (gemäss § 54 des Gemeindegesetzes). Das Protokoll liegt für die Stimmberechtigten auf der Gemeindekanzlei ab sofort zur Einsichtnahme auf.

Alleinerziehendes Mami mit 4-jähriger Tochter, ohne Familie, sucht

Beschluss der ordentlichen Kirchgemeindeversammlung vom 13. Dezember 2015: • Der Voranschlag 2016 sowie der Steuerfuss von 14 % werden genehmigt. • Michael Hauser wird als Ersatzdelegierter in den Verein Kloster Kappel gewählt. Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung kann bei der Gemeindekanzlei eingesehen werden. Bei der Bezirkskirchenpflege können – von der Veröffentlichung an gerechnet – schriftlich folgende Rechtsmittel ergriffen werden: – innert 5 Tagen Rekurs wegen Verletzung der politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung (gemäss § 147 Gesetz über die politischen Rechte); – innert 30 Tagen Rekurs mit dem Begehren um Berichtigung des Protokolls (gemäss § 54 Gemeindegesetz); – innert 30 Tagen Beschwerde gegen die gefassten Beschlüsse (gemäss § 151 Gemeindegesetz).

Ersatzgrosseltern.

Feiertage und Jahreswechsel 2015/2016 Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung

Mittwoch, 23. Dezember 2015, bis und mit Sonntag, 3. Januar 2016, geschlossen. Für Todesfälle steht folgende Telefonnummer täglich von 13.00 bis 15.00 Uhr zur Verfügung: 078 656 11 31. Gemeindewerke Die Gemeindewerke sind am Donnerstag, 24. Dezember 2015, bis 12.00 Uhr, und am Donnerstag, 31. Dezember 2015, bis 15 Uhr erreichbar. Von Montag bis Mittwoch, 28. bis 30. Dezember 2015, gelten die normalen Arbeitszeiten.

Die Rechtsmittel müssen einen Antrag und eine Begründung enthalten. Kappel am Albis, 13. Dezember 2015

Sammelstelle Brunnmatt

Kirchenpflege Kappel am Albis

Die Sammelstelle Brunnmatt ist am Mittwoch, 30. Dezember 2015, von 13.30 bis 17.00 Uhr geöffnet. Am Samstag, 26. Dezember 2015 (Stephanstag), und Samstag, 2. Januar 2016 (Berchtoldstag), bleibt die Sammelstelle geschlossen.

Namens der Gemeindevorsteherschaften Gemeinderat Bonstetten

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Veranstaltungen

Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben von

Über die Festtage können die Gemeindewerke in dringenden Fällen über Telefon 044 761 15 21 erreicht werden.

Bonstetten, 15. Dezember 2015

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Der Gemeinderat und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung und der Gemeindewerke wünschen frohe Festtage und alles Gute im neuen Jahr!

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 15. Dezember 2015

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«Als Team wieder Tritt gefasst» Massnahmen gegen Lärmbelästigung im Schulhausbereich in Ottenbach Nicht weniger als 118 Stimmberechtigte besuchten die Ottenbacher Gemeindeversammlung vom vergangenen Donnerstag. Im Zentrum des Interesses standen nicht die Budgets, die eine Erhöhung des Steuerfusses um drei Prozent auf 115 (ohne Kirche) beinhalten, sondern zwei Anfragen aus der Bevölkerung. ................................................... von bernhard schneider Zu Beginn der Sitzung begrüsste Gemeindepräsidentin Gaby Noser den neu gewählten Gemeinderat Ronald Alder, der seine Arbeit als Sozialvorstand bereits aufgenommen hat. Er wurde von der Gemeindeversammlung ebenso mit Applaus willkommen geheissen wie die neue Gemeindeschreiberin, Evelyne Abegglen, und die neue Schulpflegerin, Daniela Burkart.

Eigentliches Haupttraktandum zurückgezogen Die Diskussionen und Leserbriefe im Vorfeld haben gezeigt, dass das eigentliche Haupttraktandum nicht in den Budgets und im Steuerfuss bestand. Hoch gingen die Emotionen bezüglich des Planungskredits von 200 000 Franken für eine Zentrumsüberbauung. Der Gemeinderat zog das Traktandum zurück, da, wie die Gemeindepräsidentin erläuterte, eine vertiefte Diskussion an einer Gemeindeversammlung mit den Budgets von vier Behörden nicht in dem Umfang möglich wäre, wie er aufgrund der vorgängigen Diskussionen zu erwarten wäre. Anderseits wolle der Gemeinderat die vorgebrachten Kritikpunkte prüfen und seinen Antrag allenfalls modifizieren. Daher finde am 17. März 2016 eine ausserordentliche Gemeindeversammlung allein zu diesem Traktandum statt.

Moderate Steuerfusserhöhung Finanzvorstand Roger Hatzi erläuterte das Budget, das trotz einer Steuererhöhung von 38 auf 41 Prozent einen

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701

der flankierenden Massnahmen 2022.

Wir-Gefühl entwickeln Der Sicherheitsvorstand Salomon Schneider nahm auf eine Anfrage zu Nachtruhestörungen im Umkreis des Schulhauses durch eine Gruppe Jugendlicher Stellung: In erster Linie seien die Eltern der Jugendlichen zuständig für die Einhaltung von Ruhe und Ordnung. Bei Nachtruhestörungen nach 22 Uhr Grosses Interesse der Bevölkerung, sachliche Diskussion: Das Podium des Gemeinderats während der könne die Kantonspolizei aufgeboten Gemeindeversammlung. (Bild Bernhard Schneider) werden. Die GeFehlbetrag von 108 000 Franken zulas- Eigenkapital, strebe aber für die kom- meinde Ottenbach arbeite seit mehreten des Eigenkapitals vorsieht. Im lau- menden Jahre einen ausgeglichenen ren Jahren mit Mjas (Mobile Jugendarfenden Jahr hat der Buchgewinn aus Abschluss an. Der Antrag wurde eben- beit Region Säuliamt) zusammen, die dem Spital von 354 000 das Eigenkapi- so oppositionslos genehmigt wie der zwischen Jugendlichen und Anwohtal gestärkt; dies wird im nächsten Antrag, das Dach der Turnhalle für nern zu vermitteln versuche. Der Gemeinderat habe erkannt, Jahr fehlen und der Gewinnanteil, den 222 000 Franken zu sanieren. Dies sei die ZKB ausschüttet, wird um 55 000 auch aus Sicherheitsgründen unum- dass die Situation für die Anwohner Franken sinken. Der Gemeinderat hat gänglich, erläuterte Katja Niederer, die unhaltbar sei, und die Mjas habe die der Zustände bestätigt. Beim «Hotspot» gleichzeitig Einsparungen von 121 000 Infrastruktur-Verantwortliche Schulhausplatz Chappelistein stelle Franken beschlossen. Nach einigen Schulpflege. Mjas nach zahlreichen Einsätzen eine Rückfragen nahm die Gemeindeverpositive Entwicklung fest, da das Besammlung das Budget bei 16 Gegenwusstsein steige, dass für die Erhalstimmen klar an. Diskussionslos ange- Die Sekundarschule baut nommen wurde sodann die Abrech- Sekundarschulpräsidentin Susanne tung des Platzes ein kooperatives Vernung der Sanierung Salzrain/Hob- van Hoof orientierte über das Projekt halten erforderlich sei. Als vertrauensacherstrasse, die den Kredit von zum Neubau eines Schulhauses. Aus bildende Massnahme habe Mjas das 965 000 Franken um 88 000 Franken- den zahlreichen Bewerbungen für die Projekt Feuertonne lanciert: Zusamunterschritt. Submission wurden fünf Teams ausge- men mit den Jugendlichen werde etwa Die Sekundarschule Obfelden-Ot- wählt, im Juli 2016 wird das Siegerpro- zweimal im Monat an einem Wochentenbach bleibt bei einem Steuerfuss jekt bestimmt. Im kommenden Herbst ende ein Feuer entfacht. Ziel sei, dass von 26 Prozent, obwohl der Gesamt- orientiert die Sekundarschulpflege die Jugendlichen beim wärmenden aufwand gegenüber dem Voranschlag über das konkrete Bauvorhaben. Vor- Feuer Kontakte zur Mjas knüpfen und des laufenden Jahres um 0,2 Millionen aussichtlich im November wird über ein Wir-Gefühl entwickeln, das zu verantwortungsbewussteren auf 6,4 Millionen Franken steigt. Der den erforderlichen Investitionskredit einem Antrag der Schulpflege wurde ohne in Obfelden und Ottenbach an der Ur- Verhalten führe. Für die in dieser Sache ebenfalls Diskussion einstimmig genehmigt. ne entschieden. – Bei den InformaSchulpflege ergänzte Die Primarschule Ottenbach hat tionen orientierte der Gemeinderat angefragte den Steuerfuss unverändert bei 48 über den Stand der Planung des Auto- Schulpräsident Anastasios Minidis, die Steuerprozent belassen, bei einem bahnzubringers. Aufgrund der zahlrei- Schulanlage biete einem breiten PubliAufwand von 5 Mio. Franken. Wie Prä- chen Einsprachen – 44 davon aus Ot- kum Raum für unterschiedlichste Aksident Anastasio Minidis ausführte, tenbach – rechnet er mit einer Eröff- tivitäten. Während der Schulzeit komlebt die Primarschule zurzeit vom nung 2021 und der Umsetzung me dem Unterricht, anschliessend der

Freizeit Priorität zu. Er bestätigte, dass die Zusammenarbeit der Mjas positiv angelaufen sei. Wer die Platzordnung nicht einhalte, müsse mit einem Platzverweis rechnen. Interpellant Urs Bürki bedankte sich für die Antworten. Im Winter sei die Situation nun tatsächlich beruhigt, er bat aber die Behörden, die Entwicklung im kommenden Frühjahr sorgfältig zu beobachten und gegebenenfalls die getroffenen Massnahmen zu überprüfen. Lärm war auch Thema bei den Informationen des Gemeinderats. Nachdem das Baurekursgericht eine Klage gegen die Lärmemissionen im Zusammenhang mit dem Gemeindesaal gutgeheissen hat, musste die Nutzung des Saals eingeschränkt werden. Auswärtige Privatpersonen dürfen den Saal deshalb künftig nicht mehr buchen. Der Gemeinderat hat – abgesehen von Grossveranstaltungen – den oberen Parkplatzteil abgesperrt, wie dies der private Gestaltungsplan vorsieht, und erarbeitet nun ein neues Nutzungskonzept für den Saal.

Bereinigung der Situation Auf eine zweite Anfrage aus der Bevölkerung, zu den Spannungen innerhalb des Gemeinderats, die in einem Artikel und verschiedenen Leserbriefen im Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern gipfelten, antwortete Gemeindeschreiberin Evelyne Abegglen namens des Gemeinderats, die Tagesgeschäfte seien jederzeit verantwortungsbewusst ausgeführt worden. Allen Beteiligten sei bewusst, dass eine derart verfahrene Situation nie nur von einer Seite allein verursacht werde, sondern infolge einer Spirale von Missverständnissen, Unklarheiten, Unüberlegtheiten und hochgehenden Emotionen. Mit Unterstützung des Bezirksrats habe sich der Gemeinderat intensiv um eine Klärung der Situation bemüht. Dieser Prozess erfordere Zeit und strikte Vertraulichkeit. Er bitte daher um Verständnis, dass er erst anlässlich der Gemeindeversammlung vom 8. Juni informiere: «Bis dahin wollen wir durch eine überzeugende Tagesarbeit zum Wohle der Gemeinde Ottenbach beweisen, dass wir als Einzelne, aber auch als Team wieder Tritt gefasst haben.»

Voranschlag 2016 der Feuerwehr «Knonaueramt Süd»: Maschwander Anteil gut 49 000 Franken Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Maschwanden Die laufende Rechnung zeigt einen Aufwand von 548 200 Franken und einen Ertrag von 38 200 Franken, sodass ein zu deckender Aufwandüberschuss von insgesamt 510 000 Franken verbleibt, welcher durch die Betriebsbeiträge der Verbandsgemeinden zu decken ist. Die Investitionsrechnung weist Ausgaben im Betrag von 168 500 Franken und Einnahmen von 81 500 Franken auf. Somit verbleibt ein Investitionsanteil zulasten der Verbandsgemeinden im Betrag von 87 000 Franken. Für die Gemeinde Maschwanden ergibt das einen provisorischen Anteil von 49 300 Franken. Der Betrag für die Beteiligung an den Investitionskosten beläuft sich auf 8400 Franken. Die definitive Festsetzung der Gemeindeanteile ergeht per 31. Dezember 2015.

Schwimmbad Maschwanden: Kassensturz vom 14. September 2015 Die RPK Maschwanden hat am 14. Sep-

tember 2015 einen Kassensturz beim Schwimmbadkiosk vorgenommen. Weder in der Eintrittskasse, noch in der Kioskkasse des Schwimmbades Maschwanden wurde eine Differenz festgestellt. Die Rechnungsprüfungskommission bestätigt die korrekte Führung der beiden Schwimmbadkassen. Der Gemeinderat hat den Bericht abgenommen und die sorgfältige Führung der Kassen Eintritte und Kiosk der Kioskleiterin Käthy Huwiler und dem Kioskteam bestens verdankt.

Ersatzwahl in Bibliothekskommission Bei der Bibliothekskommission wurde infolge des Austritts von Sabina Sommer eine Ersatzwahl für ein Mitglied erforderlich. Der Gemeinderat hat mit Kathrin Schmid-Genther, wohnhaft in Hünenberg See, ein neues geeignetes Mitglied für die Bibliothekskommission gefunden. Die Bibliothekskommission und die Primarschule sind mit der Wahl einverstanden. Sabina Sommer wird

aus der Bibliothekskommission entlassen. Kathrin Schmid-Genther wird in die Bibliothekskommission gewählt.

Littering: Sensibilisierung der Bevölkerung Leider werden immer wieder ausgediente Möbel, durchnässte Matratzen, kaputte Waschmaschinen, defekte Heizöfen, alte Pneus usw. im Wald, auf Maschwander Gemeindegebiet von unbekannten Personen deponiert. Dadurch entstehen für die Gemeinde hohe Entsorgungskosten. Die Bevölkerung wird ersucht, bei Beobachtung eines solchen Fehlverhaltens die Autonummer zu notieren und sie der Gemeindeverwaltung mitzuteilen. Besten Dank für die wertvolle Unterstützung.

strasse eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Von den 4936 gemessenen Fahrzeugen wurden 27 Übertretungen registriert. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit lag bei 76 Stundenkilometern. (grk)

wir gratulieren Zum 95. Geburtstag In Affoltern feiert Helena ReichmuthCozzio heute Dienstag, 15. Dezember, den 95. Geburtstag. Zum hohen Wiegenfest gratulieren wir herzlich und wünschen der Jubilarin ein schönes Geburtstagsfest.

Zum 85. Geburtstag Geschwindigkeitskontrolle: 27 Übertretungen Die Kantonspolizei Zürich hat vom 1. bis 4. September 2015 an der Dorf-

Maria Schneebeli-Tanczos feiert am Donnerstag, 17. Dezember, in Affoltern den 85. Geburtstag. Herzliche Glückwünsche und alles Gute.


Beschlüsse der Gemeindeversammlungen vom 8. Dezember 2015 A. Primarschulgemeinde 1. Genehmigung der definitiven Einführung der Schulsozialarbeit an der Schule Aeugst auf den 1. Januar 2016. 2. Genehmigung Krediterteilung von Fr. 115 000.– für die Instandsetzung und Anpassung der Spielplätze auf dem Schulareal. 3. Genehmigung Krediterteilung von Fr. 70 000.– für die Anschaffung eines Schulbusses und die Kostengutsprache für den Betrieb des Schulbusses. 4. Genehmigung des Voranschlages für das Jahr 2016 des Primarschulgutes sowie Festsetzung des Steuersatzes von 38 %. 5. Erlass einer Personalverordnung für die kommunalen Mitarbeitenden der Schule Aeugst am Albis. B. Politische Gemeinde 1. Genehmigung Krediterteilung von Fr. 180 000.– inkl. MwSt. für die Beschaffung eines Kommunalfahrzeuges (Ersatzbeschaffung) für den Werkhof Aeugst am Albis. 2. Genehmigung des Voranschlages für das Jahr 2016 des politischen Gemeindegutes sowie Festsetzung des Steuersatzes von 35 %.

Öffnungszeiten der Bezirksverwaltung über den Jahreswechsel 2015/2016

Ersatzwahl eines Mitgliedes sowie des Präsidiums der Primarschulpflege Kappel am Albis für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018

Die Büros der folgenden Amtsstellen der Bezirksverwaltung Affolten, die sich im Bezirksgebäude, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, befinden, bleiben über den Jahreswechsel von

Für den zurückgetretenen Christian Plüss ist eine Nachfolgerin bzw. ein Nachfolger als Mitglied der Schulpflege sowie für das Schulpräsidium zu wählen. Die Ersatzwahl erfolgt nach den Bestimmungen der Gemeindeordnung (Art. 7) und gemäss Gesetz über die politischen Rechte (§ 48 und folgende). Wählbar ist jede stimmberechtigte Person mit politischem Wohnsitz in der Gemeinde Kappel am Albis.

Mittwoch, 23. Dezember 2015, bis und mit Freitag, 1. Januar 2016, geschlossen: Statthalteramt Bezirksratskanzlei Bezirksgericht Mietgericht Paritätische Schlichtungsbehörde in Miet- und Pachtsachen Am 23./24./28./29./30. und 31. Dezember 2015 ist das Bezirksgericht für dringende Notfälle jeweils zwischen 09.00 und 10.00 Uhr unter der Telefonnummer 044 763 17 00 erreichbar. Wir wünschen Ihnen frohe Festtage und ein glückliches neues Jahr. Die Bezirksverwaltung

C. Reformierte Kirchgemeinde 1. Genehmigung der Bauabrechnung der Sanierung der Fenster im Pfarrhaus. 2. Genehmigung eines Baukredites zur Sanierung der Heizung im Pfarrhaus. 3. Genehmigung des Voranschlages für das Jahr 2016 des reformierten Kirchengutes sowie Festsetzung des Steuersatzes von 13 %. 4. Kenntnisnahme von den Informationen der Kirchenpflege Aeugst am Albis. Rechtsmittelbelehrung Stimmrechtsrekurs Gegen die Beschlüsse der Gemeindeversammlungen kann gemäss § 151a Gemeindegesetz wegen Verletzung der politischen Rechte und die Vorschriften über ihre Ausübung (§ 147 des Gesetzes über die politischen Rechte) innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Einen Stimmrechtsrekurs kann nur erheben, wer die Verletzung von Vorschriften schon an der Versammlung gerügt hat. Gemeindebeschwerde Gegen Beschlüsse der Gemeindeversammlung kann, gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz, wegen Verstosses gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Protokollberichtigungsrekurs Ein Rekurs gegen die Richtigkeit der Protokolle muss innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern eingereicht werden (gemäss § 54 Gemeindegesetz). Die Protokolle liegen ab Montag, 4. Januar 2016, zur Einsicht auf. Aeugst am Albis, 10. Dezember 2015 Gemeinderat Aeugst am Albis

Schulen und Kurse

Beschlüsse der Gemeindeversammlungen vom 10. Dezember 2015 Reformierte Kirchgemeinde 1. Der Voranschlag 2016, welcher einen Ertragsüberschuss von Fr. 15 600.– aufweist, wurde genehmigt und der Steuerfuss auf 12 % belassen. Politische Gemeinde 1. Die Abrechnung für die Sanierung Hintere Bahnhofstrasse wurde zurückgezogen. 2. Für den Ersatz des Tanklöschfahrzeugs wurde ein Kredit von Fr. 150 000.– bewilligt. 3. Dem Verkauf des Grundstücks an der Alten Zwillikerstrasse zum Preis von Fr. 464 616.– wurde zugestimmt. 4. Der Erhöhung des Stellenplans der Gemeindeverwaltung um 50 % wurde zugestimmt. 5. Der Voranschlag für das Jahr 2016, welcher einen Aufwandüberschuss von Fr. 74 200.– aufweist, wurde genehmigt und der Steuerfuss auf 105 % erhöht.

Für die Ersatzwahl als Mitglied der Schulpflege sowie für diejenige des Schulpräsidiums sind je separate Wahlvorschläge bis zum 25. Januar 2016 einzureichen. Jeder Vorschlag (mit Angabe von Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort) muss von mindestens 15 Stimmberechtigen der Gemeinde Kappel am Albis (mit Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse) unterzeichnet sein. Die Unterzeichnung kann nicht zurückgezogen werden. Entsprechende Formulare können unter www.kappel-am-albis.ch vom Internet heruntergeladen oder bei der Gemeindekanzlei bezogen werden. Die Wahlvorschläge werden nach Ablauf der Frist veröffentlicht. Innert einer weiteren Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge zurückgezogen, aber auch neue eingereicht werden. Wird für die Vakanz nur eine Person vorgeschlagen und stimmt der zunächst eingereichte Vorschlag mit dem definitiven Vorschlag überein, erklärt der Gemeinderat die Vorgeschlagene bzw. den Vorgeschlagenen als in stiller Wahl gewählt (§ 54 GPR). Andernfalls erfolgt die Wahl an der Urne. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, ab Publikationsdatum gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Stimmrechtsrekurs erhoben werden. Rekurse müssen einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Gemeinderat Kappel am Albis

Politische Gemeinde Knonau Reformierte Kirchgemeinde

Gemeindeversammlungen vom 9. Dezember 2015

An der Gemeindeversammlung vom 8. Dezember 2015 sind folgende Beschlüsse gefasst worden:

Beschlüsse

Politische Gemeinde 1. Erteilung des Gemeindebürgerrechts an Mihajlovic Perica, Jovanka, Lara und Lena, Staatsangehörige von Bosnien und Herzegowina; Genehmigung 2. Erteilung des Gemeindebürgerrechts an Schänzle, Bianca, deutsche Staatsangehörige; Genehmigung 3. Voranschlag 2016 und Festsetzung des Steuerfusses auf 88 %; Genehmigung Ref. Kirchgemeinde 1. Voranschlag 2016 und Festsetzung des Steuerfusses auf 14 %; Genehmigung Rechtsmittelbelehrung

Geschäft Der Voranschlag 2016 wurde genehmigt und der Steuerfuss auf 14 % festgesetzt. Politische Gemeinde Geschäfte 1. Teilrevision der BZO der Gemeinde Rifferswil; die Einzelinitiative W. Klauser und J. Geissbühler wurde zurückgezogen und der gemeinderätliche Gegenvorschlag abgelehnt. 2. Der Voranschlag 2016 mit der beantragten Steuerfusserhöhung von 22 % wurde zurückgewiesen. 3. Aufgrund der Rückweisung des Budgets 2016 wurde die Behandlung des Geschäfts Umgestaltung des Dorfplatzes Rifferswil mit Kosten von Fr. 160 000.– hinfällig.

Vom Zeitpunkt der Veröffentlichung an gerechnet, können beim Bezirksrat Affoltern, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, folgende Rechtsmittel ergriffen werden:

Rechtsmittelbelehrung

Stimmrechtsrekurs Innert 5 Tagen wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung (§ 151a Gemeindegesetz, § 147 Gesetz über die politischen Rechte).

Begehren um Protokollberichtigung sind in Rekursform innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Bezirksgebäude, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, oder bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Püntenstr. 16, 8932 Mettmenstetten, einzureichen.

Gemeindebeschwerde Innert 30 Tagen gegen die gefassten Beschlüsse (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit; § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz). Begehren um Berichtigung der Protokolle sind in Form eines Rekurses innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, einzureichen (§ 54 Abs. 3. Gemeindegesetz). Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die Beschlüsse und die Protokolle liegen ab Dienstag, 15. Dezember 2015, bis zum Ablauf der Rechtsmittelfristen zu den Schalteröffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf oder können unter www.knonau.ch abgerufen werden. Knonau, 9. Dezember 2015

Die Anfrage von Christian Bacher gemäss § 51 Gemeindegesetz bezüglich Verkehrssicherheit Arnistrasse wurde beantwortet.

Evang.-ref. Kirchgemeinde

Im Auftrag der Vorsteherschaften Gemeindeverwaltung Knonau Reformierte Kirchenpflege

Die Protokolle liegen in der Gemeindeverwaltung Rifferswil zur Einsichtnahme auf.

Gegen die Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Bezirksrat Affoltern oder bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern (Adr. siehe oben) erhoben werden. Im Übrigen kann gegen die Beschlüsse gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) innert 30 Tagen schriftlich Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern oder bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern erhoben werden. Die Verfahrenskosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Rekurs- oder Beschwerdeschriften müssen einen Antrag mit Begründung enthalten. Der angefochtene Entscheid ist – soweit möglich – beizulegen. Rifferswil, 15. Dezember 2015 Gemeinderat Rifferswil Evang.-ref. Kirchenpflege Rifferswil

Die Protokolle können während 30 Tagen von dieser Publikation an gerechnet in der Gemeinderatskanzlei, Zürcherstrasse 27, 8908 Hedingen, eingesehen werden.

Bestattungen

Gegen die von den Versammlungen gefassten Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von dieser Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Im Übrigen kann gegen die Beschlüsse gestützt auf § 151 Abs. 1 des Gemeindegesetzes (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) innert 30 Tagen, von dieser Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Beschwerde erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen.

Hausen am Albis Am 11. Dezember 2015 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Staub geb. Steiner, Rosa Marie Herr Hermann Baur liess den Worten Taten folgen. Seit Oktober 2015 nutzt er den eigenen Solarstrom für seinen Fabrikationsbetrieb an der Ettenbergstrasse 24 in Wettswil. Damit stellt er bereits heute die Weichen für die Zukunft. Die schnider solar ag bedankt sich bei der Bauherrschaft für den Auftrag zur Planung und Ausführung einer dachintegrierten Fotovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 14,28 kWp (Solarstrommodule Fabrikat E. Schweizer AG, Hedingen, Elektroinstallation durch unseren Partner die Elektro Roth AG, Mettmenstetten)

Tel. 044 700 02 02

8906 Bonstetten

geb. 8. Oktober 1943, von Richterswil ZH, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis. Die Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 17. Dezember 2015, 13.30 Uhr, im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Hausen am Albis statt. Bestattungsamt Hausen am Albis

Mettmenstetten Am Donnerstag, 17. Dezember 2015, 13.30 Uhr, findet auf dem Friedhof, anschliessend um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche die Beisetzung/Abdankung für

Eberhard Haupt

Hedingen, 15. Dezember 2015

Grundfeldweg 5, statt.

Reformierte Kirchenpflege Hedingen Gemeinderat Hedingen

Der Friedhofvorsteher


Bezirk Affoltern

Dienstag, 15. Dezember 2015

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Landverkauf und Occasions-Feuerwehrauto Nach Budgetierungsfehlern der Vergangenheit zeigt Hedingen Sparbemühung und erschliesst neue Geldquellen Die Gemeindeversammlung Hedingen hat vergangenen Donnerstag sämtliche BehördenAnträge unterstützt. Für seine Budgetierung musste sich der Gemeinderat von der RPK einiges an Kritik gefallen lassen. ................................................... von thomas stöckli Mit sechs Minuten Verspätung eröffnete Bertram Thurnherr die Versammlung der politischen Gemeinde. Weil das Interesse seitens der Bevölkerung offensichtlich grösser war als erwartet, mussten erst noch zusätzliche Stühle herangeschleppt werden. Gleich zu Beginn wurden die 179 Stimmberechtigten auf die nächste Gemeindeversammlung vertröstet: Die traktandierte Bauabrechnung für die Sanierung Hintere Bahnhofstrasse könne noch nicht seriös präsentiert und verabschiedet werden, begründete Thurnherr.

TLF aus zweiter Hand So kam Ruedi Fornaro nicht als Tiefbau-, sondern als Sicherheitsvorstand zu Wort: Nach gut 25 Jahren zeige das Tanklöschfahrzeug (TLF) der Feuerwehr relevante Altersschwächen. Anstelle einer ungewissen Neuanschaffung – die Gebäudeversicherung berücksichtigt für ihre Sammelbestellungen alternierend unterschiedliche Hersteller – sprach sich Fornaro für die Übernahme eines zehnjährigen Occasions-Fahrzeugs von Schutz und Rettung Zürich aus. Dieser Scania Typ P124 CB 4x4 mit Rusterholz-Aufbau sei nicht nur einsatzerprobt und zuverlässig, sondern bei einem Kostenanteil von 130 000 Franken für die Gemeinde auch deutlich günstiger als ein Neufahrzeug, welches rund 230 000 Franken kosten würde. In beiden Fällen kommen 20 000 Franken für kleinere Umbauarbeiten an Fahrzeug und Depot dazu. Gegen die Beschaffung sprach sich Beat Schmid aus. Der Hedinger Feuerwehr-Offizier und Präsident des Bezirks-Feuerwehrverbands stört sich einerseits an der geringen Differenz zwischen einem Occasions- und einem Neufahrzeug – geht er doch bei einer Neuanschaffung von einem Kostenanteil für die Gemeinde von 200 000 Franken aus. Weiter machte er auf ein Projekt aufmerksam, demgemäss Tanklöschfahrzeuge den Gemeinden in einigen Jahren gratis abgegeben

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Mit dem Ja der Gemeindeversammlung Hedingen zum Landverkauf zwischen Bahnlinie und Alter Zwillikerstrasse ist der Weg geebnet für eine Überbauung. Im August 2016 soll die Baueingabe erfolgen, Baubeginn dürfte dann im März 2017, Bezug der Mietwohnungen im September 2018 sein. (Bild Thomas Stöckli) werden könnten. Fornaro bestätigte die Existenz des Projekts, bezweifelt hingegen, dass der Kanton dem zustimmen würde – und selbst wenn, könne das lange dauern. «Ich will nicht, dass wir ein Fahrzeug einmieten müssen», so der Sicherheitsvorstand. Die Occassions-Beschaffung fand schliesslich eine klare Mehrheit.

Grundstück verkaufen und Jugendtreffleiter in Verwaltung integrieren Dass das schmale Grundstück zwischen der Bahnlinie und der Alten Zwillikerstrasse der Gemeinde keinen Nutzen bringt, ist offensichtlich. Ein Verkauf leuchtet entsprechend ein. Der Käufer plane eine Überbauung über diese Parzelle und drei weitere, führte Bertram Thurnherr aus. Im Gegenzug verpflichte er sich, den Fahrund den Schulweg bis zur Unterführung zu entflechten. Für das Überbauungsvorhaben sei das Gemeindegrundstück äusserst wichtig, widersprach alt Schulpräsident Moritz Wandeler und forderte den Gemeinderat auf, die gute Verhandlungsposition zu nutzen, und ein Mitspracherecht zu wahren, was gestalterischer Qualität und Nutzung betrifft. Anderer Meinung waren gleich

zwei alt Gemeindepräsidenten: Ernst Jud und Paul Schneiter empfahlen beide eine sofortige Zustimmung zum Landverkauf. Der Rückweisungs-Antrag Wandeler wurde deutlich abgelehnt und der Verkauf gutgeheissen. Keine Mehrkosten solle die Erhöhung des Stellenplans der Gemeindeverwaltung um 50 % verursachen, das versprach Sozialvorstand Martin Vetsch. So wird der bisher als Selbstständiger agierende Jugendtreffleiter zum «normalen» Gemeindeangestellten. Der Stelleninhaber gewinne dadurch an sozialer Sicherheit und die Verwaltung an Flexibilität, erklärte Vetsch. So wirkt der Treffleiter je nach Bedarf auch als Aufgabenhilfe oder begleitet Jugendliche im Bewerbungsprozess. Trotz Ablehnungs-Empfehlung der SVP Ortspartei, die sich an den niedrigen Besucherzahlen des Treffs stört, stimmte die Versammlung der Erhöhung des Stellenplans deutlich zu.

«Kosten unter Kontrolle» Am meisten zu reden gaben natürlich die Zahlen, schliesslich wurde der Steuerfuss von 98 auf 105 % erhöht (siehe Frontseite). Das Nettovermögen ist seit 2013 um zwei Drittel ge-

schrumpft. Als Ursachen nennt Thurnherr eine Massierung von Investitionen und den grossen Verlust von 2014. «Die Kosten haben wir unter Kontrolle», versicherte der Gemeindepräsident. Sorgen bereiten hingegen die Steuereinnahmen. Dieses Jahr dürften sie um eine Million Franken tiefer ausfallen als vorgesehen. Trotzdem sollte die Rechnung nach heutigen Stand «nur» um eine Viertelmillion schlechter ausfallen als budgetiert, also mit einem Minus von 1,1 Mio. Franken. Die Steuererhöhung dürfte kommendes Jahr 700 000 Franken zusätzlich in die Gemeindekasse bringen. Unter diesen Umständen sei der Vorschlag mit einem Aufwandüberschuss von 74 000 Franken (Aufwand: 19,72 Mio.) realistisch, so Thurnherr. Die RPK machte dem Gemeinderat unmissverständlich klar, dass sie künftig mehr Transparenz, höhere Planungsgenauigkeit – zumindest auf ein, zwei Jahre – und Sparwillen erwarte. Weiter kritisierte sie die Ressortverteilung, wonach der Gemeindepräsident gleichzeitig für die Finanzen verantwortlich ist. Weniger umstritten war zuvor die Versammlung der reformierten Kirchgemeinde gewesen. Mit einer restriktiven Ausgabenpolitik soll ein ausgegli-

chenes Resultat erreicht werden. Für die Pfarrwahlen vom 28. Februar empfiehlt die Kirchenpflege weiterhin Renate (30 %) und Walter (70 %) Hauser.

Beschwerde abgelehnt Mit Neuigkeiten ausserhalb der Traktandenliste will der Gemeinderat Hedingen den Besuch der Gemeindeversammlung attraktiver machen. Diesmal war etwa von Bildungsvorstand Hermann Bättig zu erfahren, dass der Bezirksrat die Aufsichtsbeschwerde gegen die Schulpflege und den Schulleiter Oberstufe abgelehnt hat. Auf den vergangenen Sommer hin hatten nicht weniger als neun Lehrpersonen die Schule verlassen. Die Oberstufe Hedingen empfängt die Bevölkerung am Freitag, 15. Januar. Ab 13.30 Uhr sind Unterrichtsbesuche möglich, um 17 Uhr serviert die Freifachgruppe Catering einen Apéro und um 17.30 Uhr findet eine offene Diskussion zum Thema Mosaikschule und Oberstufe Hedingen statt. (tst.)


Wenn die Kraft versiegt, die Sonne nicht mehr wärmt, dann ist der ewige Frieden eine Erlösung.

Beschlüsse d er Gemeindeversammlung vom 10. Dezember 2015 An der Gemeindeversammlung vom 10. Dezember 2015 wurden folgende Beschlüsse gefasst: A. Sekundarschulgemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages inkl. Steuerfuss 2016 von 26 % (Vorjahr 26 %) des Sekundarschulgutes. B. Politische Gemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages inkl. Steuerfuss 2016 von 41 % (Vorjahr 38 %) des politischen Gemeindegutes. 2. Genehmigung der Bauabrechnung Sanierung Salzrain/Hobacher (Wasser-Kanalisation-Gewässer).

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von meinem lieben herzensguten Ehemann, unserem Vater, Schwiegervater, Schwager und Onkel

Eberhard Wilhelm Haupt 29. September 1942 – 12. Dezember 2015

Er war gerne in seinem schönen Zuhause, aber nun haben ihn seine Kräfte verlassen und er ist weitergezogen. Seine ruhige, leise und friedliche Art wird uns fehlen. Wir gedenken seiner in Dankbarkeit und Liebe und gönnen ihm seine Ruhe und den Frieden, den er sich gewünscht hat. Wir vermissen Dich: Roswitha Haupt-Lück Joachim und Ursula Haupt mit Andrea und Michi Olaf Haupt und Simone Schütz Annette und Fine Haupt Dietmar und Karin Lück mit Michael und Tobias Eckhard Lück Freunde und Verwandte

C. Primarschulgemeinde 1. Genehmigung des Voranschlags inkl. Steuerfuss 2016 von 48 % (Vorjahr: 48 %) des Primarschulgutes. 2. Bewilligung eines Kredites von Fr. 221 835.– für die Sanierung des Turnhallendaches. D. Reformierte Kirchgemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages inkl. Steuerfuss 2016 von 14 % (Vorjahr 14 %) des reformierten Kirchengutes. 2. Bildung einer Pfarrwahlkommission Rechtsmittelbelehrung Gegen die Beschlüsse der Gemeindeversammlungen kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und deren Ausübung innert fünf Tagen ab dieser Publikation schriftlich Rekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Im Übrigen kann, gestützt auf § 151 Abs. 1 des Gemeindegesetzes (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit), gegen die Beschlüsse innert 30 Tagen ab dieser Publikation schriftlich Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Protokolle der Gemeindeversammlungen liegen ab Mittwoch, 16. Dezember 2015, im Gemeindehaus Ottenbach zur Einsichtnahme auf. Protokollberichtigungsbegehren sind in Form des Rekurses innert 30 Tagen ab Auflage schriftlich beim Bezirksrat Affoltern einzureichen. In Angelegenheiten der evangelischreformierten Kirchgemeinde gelten die gleichen Rechtsmittel. Diese sind jedoch nicht an den Bezirksrat, sondern an die Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis, c/o Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, zu richten. Ottenbach, 15. Dezember 2015 Namens der Vorsteherschaften Gemeinderat Ottenbach

Veranstaltungen

Die Trauerfeier findet am Donnerstag, den 17. Dezember 2015, um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche in Mettmenstetten statt. Die Beisetzung ist im engsten Familienkreis um 13.30 Uhr auf dem Friedhof in Mettmenstetten. Anstelle von Blumen gedenke man der Stiftung Spital Affoltern, 8910 Affoltern am Albis, Projekt Palliativstation, Postkonto 85-391373-1 , IBAN CH44 0900 0000 8539 1373 1, Trauerfall Eberhard Haupt. Traueradresse: Roswitha Haupt, Grundfeldweg 5, 8932 Mettmenstetten

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 15. Dezember 2015

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«Jeder Baum wirft seinen Schatten» Am Freitag hat das 36. Activ-Fitness-Studio in Affoltern eröffnet – der Konkurrenzkampf ist vorprogrammiert Mit dem Activ Fitness im OVAAreal hat das siebte Fitnesscenter im Bezirk Affoltern seine Türen geöffnet. Um dem zur Migros gehörenden Günstiganbieter Paroli bieten zu können, setzen die ansässigen Fitnesscenters noch mehr auf Spezialisierung. ................................................... von salomon schneider Konkurrenz ist im wirtschaftlichen Sinne ein Wettbewerb zwischen mindestens zwei Akteuren. Auf dem Fitness-Markt gab es bisher genügend Platz für die verschiedenen Bewerber – auch, weil sich diese auf unterschiedliche Kundensegmente spezialisiert hatten.

Der Fitness-Markt im Knonauer Amt ist eigentlich gesättigt Activ Fitness rechnet mit fünf bis zehn Prozent der Bevölkerung, die zur potenziellen Kundschaft ihres Fitness Centers gehören. Das sind im Bezirk Affoltern zwischen 2500 und 5000 Personen – Tendenz steigend. Da die bestehenden Fitness Centers bereits gegen 5000 Mitglieder zählen – die grösstenteils aus dem Säuliamt stammen – bahnt sich mit dem Markteintritt von Activ Fitness ein Konkurrenzund vielleicht sogar Verdrängungskampf an. «Auch die Migros weiss, dass der Markt bereits gesättigt ist», zeigt sich Marianne Morger vom Teamtraining wenig erfreut über die Konkurrenz des Grossanbieters: «Wir werden uns noch intensiver auf unsere Stärken konzentrieren – Individualität, Functional-Training und den Physio- und Rehabilitationsbereich.»

Die Frage nach Qualität und Preis Vergleichbar tönt es auch bei Michel Cochard vom Personal Training Fitness Center. «Jeder Baum wirft Schatten. Auch wenn ich in Bonstetten sicher weniger von der Konkurrenz in Affoltern betroffen bin, als die dort ansässigen Fitness Centers, verzerren Grossanbieter mit Dumpingpreisen das Wertegleichgewicht. Bei einem Preis von 740 Franken pro Jahr ist ein ganzheitlicher Trainingsansatz mit top ausgebildetem Personal schlicht und einfach nicht möglich.» Das Gymfit stellt sich dem Konkurrenzkampf mit breiter Brust. «Wir freuen uns, über den neuen Mitbewerber. Unsere erfolgreiche Kundschaft stellt jedoch andere Ansprüche», stellt Geschäftsführer Dave Sägesser knapp fest. Carmen Schulz vom nur für Frauen konzipierten Viva Fitness ebenfalls in Affoltern sieht die Sache ähnlich: «Wir sind einfach anders als die grossen Fitnesscenters. Frauen kommen zu uns, um sich mit Freundinnen zu treffen und ihrem Körper etwas Gutes zu tun. Wir sprechen ein Kundinnensegment an, das sonst niemand im Bezirk anspricht.» anzeige

Activ Fitness zieht ist in den letzten Neubau-Teil im OVA-Areal eingezogen: Mit dem öV gut erreichbar, fehlen kostenlose Aussenparkplätze. (Bild Salomon Schneider) Wellnessbereich auf der Aussichtsterrasse Einen schwereren Stand dürfte das erst vor zwei Jahren eröffnete ReussFit in Obfelden haben – auch wenn die Abonnentenzahlen sich sehr positiv entwickelt haben. «Wir können auf ein sehr motiviertes, konstantes Team zählen, haben einen grossen Wellness-

bereich auf der Aussichtsterrasse und eine Bar für Gespräche und Begegnungen vor und nach dem Training», erklärt der Arzt und Reussfit-Gründer Jonas Rickli. Der Markteintritt einer Fitness-Kette sei im dynamisch wachsenden Säuliamt eine logische Entwicklung. Mit dem Einkaufszentrum im gleichen Gebäude, habe das ReussFit aber klare Standortvorteile.

Nicht Fitness-Studio, sondern Kompetenzzentrum für Gesundheit Bereits seit einigen Jahren hat sich das Gesundheitszentrum Gut – ehemals Gut Training – Gedanken über die zukünftige Ausrichtung gemacht. «Fitness ist nur am Rand wichtig für uns. Bei uns stehen im ganzheitlichen Konzept Bewegung, Regeneration, Ent-

Die Fitness Centers im Säuliamt PT Fitness Center, Bonstetten Das Personal Training Fitness Center am Lärchenhofweg 1 in Bonstetten beschreibt sich als «klein aber fein.» Das PT Fitness Center wird vom Personal-Trainer Michel Cochard als One-Man-Show geführt – trotzdem hat die ausgewählte Kundschaft von morgens früh bis abends spät Zutritt zum Fitnesscenter.

Teamtraining, Hedingen Das Teamtraining an der Maienbrunnenstrasse 12 im Hedinger Industriegebiet ist mit Fitness, Functional Training und Rehabilitation sehr breit aufgestellt. Das Teamtraining positioniert sich als persönliches Fitness Center für die gesamte Familie.

Gymfit, Affoltern Das Gymfit an der Lindenmoosstrasse 8 in Affoltern ist das grösste Fitness Center im Bezirk. Es bietet ne-

ben einem riesigen Angebot für Einzeltrainings 21 verschiedene Gruppenfitnessangebote – die mehrmals pro Woche stattfinden. Es ist eingebettet ins Somasana «Fitness, Gesundheit, Wellness und Beauty Center.»

Viva Fitness, Affoltern Das Viva Fitness an der Zürichstrasse 53 in Affoltern ist ein kleines Fitnesscenter, das nur Frauen offen steht. Es hat sich auf figur- und gesundheitsbetontes Training spezialisiert. Da es nur weibliche Abonnentinnen hat, streicht es die private Atmosphäre «unter Kolleginnen» heraus.

Activ Fitness, Affoltern Das Activ Fitness wurde am vergangenen Freitag an der Obstgartenstrasse 1 auf dem Affoltemer OVA-Areal eröffnet. Die zum Migros-Konzern gehörende Fitness-Center-Kette ist die grösste ihrer Art in der Schweiz. Es lockt die Kundschaft mit günstigen Preisen

und Trainingsmöglichkeiten in allen Activ Fitness Centern.

Reuss-Fit, Obfelden Das Reuss-Fit an der Ottenbacherstrasse 23 in Obfelden wurde vom Arzt Jonas Rickli gegründet. Er positioniert es als Fitness Center mit Spezialisierung auf Rückentraining, Ernährung und Gewichtsreduktion. Es bietet zudem einen Wellness-Bereich auf der Terrasse und einen grossen Begegnungsbereich.

Gut Gesundheitszentrum, Mettmenstetten Das Gut Gesundheitszentrum an der Erspachstrasse 5 in Mettmenstetten positioniert sich nicht als Fitness Center sondern als Gesundheitscenter mit den Säulen Bewegung, Ernährung und Entspannung. Es spricht so primär Menschen in der zweiten Lebenshälfte an, die «bewusst und gesund» leben wollen.

spannung und Rehabilitation im Zentrum. Unser Zielpublikum sind Menschen aus dem Dorf und über 40 Jahre. Wir sind ein Kompetenzzentrum für Gesundheit, deshalb will unsere Kundschaft nicht das Günstigste, sondern ein für ihre Bedürfnisse optimiertes Angebot», erläutert Christian Gut vom Gesundheitszentrum Gut. Er habe beispielsweise seit Jahren ein gutes Verhältnis zu Gymfit-Gründer Sony Schönbächler: «Wir waren immer komplementär und haben uns bewusst so positioniert.»

Die Migros setzt mit Activ Fitness stark auf Expansion Seit die Activ Fitness-Gruppe 2007 von der Migros übernommen worden ist, treibt diese das Wachstum rasant voran. Die Filiale in Affoltern ist das 36. Fitness Center des Konzerns – acht davon wurden alleine dieses Jahr eröffnet. «Mit der Mitgliedschaft in einem Activ Fitness-Studio erhalten Kunden Zugang zu allen unseren Studios – die gerade im Raum Zürich flächendeckend vorhanden sind», hebt Charles Zürcher von Activ Fitness hervor. Ein klarer Nachteil für das Activ Fitness ist die Parkierung. Es sind nur Tiefgaragenparkplätze vorhanden und diese kosten 50 Rappen pro Stunde. Wie gut sich Activ Fitness etablieren kann und ob die Konkurrenzsituation zu Verdrängung führt, wird sich im Laufe der kommenden Jahre zeigen. Im besten Fall nimmt das Gesundheitsbewusstsein der Säuliämtler Bevölkerung weiter zu und die Konkurrenz führt zu innovativen und attraktiven Angeboten.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 15. Dezember 2015

Klein, fein und gemütlich Bereits zum 19. Mal Weihnachtsmarkt in Rifferswil – und wie immer gut besucht Der Weihnachtsmarkt in Rifferswil hat seinen ganz eigenen Reiz: kein Adventsstress oder Geschenkerummel, sondern Geruhsamkeit sowie viel Raum für Begegnungen und Gespräche.

die schönen Auslagen zu bewundern. Dabei fiel ein Stand mit der Anschrift «Sek Hausen» auf. Hinter der Auslage mit hübsch eingepackten Backwaren, farbigem Badesalz in Gläsern und Prospekten von Hilfswerken stand eine Gruppe von fröhlichen Jugendlichen. Sie berichteten von ihrem Projekt. «Wir verkaufen diese selbst hergestellten Produkte. Der Erlös geht an ein Hilfswerk, in die Klassenkasse für das nächste Lager und in unsern Sack – je zu einem Drittel.»

................................................... von marianne voss Wer steckt eigentlich dahinter? Oftmals stellt sich der Besucher eines Anlasses diese Frage gar nicht, sondern geniesst einfach, was auf die Beine gestellt worden ist. Hinter jeder Veranstaltung stehen Menschen mit Ideen, mit Idealismus und mit uneigennütziger Tatkraft. Das stärkt die Gemeinschaft in unsern Dörfern. Der Rifferswiler Weihnachtsmarkt konnte am vergangenen Sonntag bereits zum 19. Mal durchgeführt werden. Die Idee war vor vielen Jahren im Verein Kleinkind entstanden, heute wird der Anlass von einem unabhängigen Organisationskomitee getragen. Conny Vollenweider, Monika Covucci und Hansruedi Bircher setzen sich gerne und mit viel Herzblut für den Weihnachtsmarkt ein. Rund 60 Stände waren auf dem Dorfplatz und in den angrenzenden Gassen aufgebaut, das

Klein und fein bleiben

Das OK freut sich über den gut besuchten Weihnachtsmarkt. Von links: Conny Vollenweider, Hansruedi Bircher und Monika Covucci. (Bild Marianne Voss) Angebot ist gross und reichte nebst vielem anderen von Knoblauchbrot, Guezli, Berlinern und Würsten über Holzspielsachen, Taschen, Kissen, Kar-

ten und Schmuck bis zu selbst Gestricktem oder feinen Spezialitäten aus der Region. Die Besucherinnen und Besucher genossen am Sonntag

das Flanieren, Schauen, Plaudern, Kaufen oder Probieren. Die fast frühlingshafte Sonne half mit, dass man gerne verweilte für einen Schwatz oder um

Die Mitglieder des OKs waren sehr zufrieden und freuten sich natürlich über die vielen Leute. Das ganze Oberamt schien den Weg nach Riffi gefunden zu haben. Viele zu Fuss oder mit dem Velo, Junge, Familien oder auch Ältere. Alle fühlten sich wohl und freuten sich über den Anlass, wo Gemütlichkeit über dem sonst verbreiteten Adventsstress stand. Das OK berichtete von einer langen Warteliste von Interessenten für einen Stand. «Wir wollen aber nicht grösser werden und uns daher auf diese Anzahl beschränken.» Denn gerade das Kleine, Überschaubare mache ja diesen Weihnachtsmarkt zu dem, was er ist.

Mit der Dunkelheit kam die Weihnachtsstimmung Der Adventsmarkt auf dem Weisbrod-Areal hat sich etabliert Im dritten Jahr seines Bestehens ist der Hausemer Adventsmarkt auf dem Weisbrod-Areal kein Geheimtipp mehr. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher liessen sich in den Geschäften und an den Ständen von den kreativen, hochwertigen und oft selbstgefertigten Geschenkideen inspirieren.

Jux und Tollerei: Spräggele auf dem Dorfplatz in Ottenbach. (Bild Martin Mullis)

Schnabelgeissen trieben ihr Unwesen Traditioneller Spräggelemärt in Ottenbach Am letzten Freitagabend punkt 20 Uhr stürmten mit einem Donnerknall die Spräggele den Dorfplatz. Das emsige Treiben am besonderen Weihnachtsmarkt in Ottenbach wurde kurze Zeit durch die klappernden Schnabelgeissen unterbrochen. ................................................... von martin mullis Ein überaus heftiger und lauter Knall schreckte um 20 Uhr am Spräggelemärt in Ottenbach die kauffreudigen Besucher auf. Für kurze Zeit wurde das Marktgeschehen durch das wilde Gebaren der Schnabelgeissen unterbrochen. Mit allerlei Jux und Tollerei versuchten die Spräggele, Kinder zu erschrecken und den Erwachsenen Hüte, Taschen und Halstücher zu stehlen. Doch der Klamauk der geisterhaf-

ten Unwesen hielt die Marktbesucher nicht lange ab, das vielseitige Angebot an den Markständen in Augenschein zu nehmen. Dank des ausserordentlich grossen Besucherandrangs, durften die meist vom Dorf stammenden Standbetreiber gute Geschäfte tätigen. Das an den Ständen zum Kauf angebotene Sortiment war denn auch überaus abwechslungsreich. Verschiedene wunderschöne Bastel- und Handarbeiten, Honig von einheimischen Imkern, Zöpfe, Guezli und Blumengestecke der Landfrauen, Präsentationen vom Netzwerk «Die Alternative», Glühwein und Punsch vom Kulturverein und natürlich auch diverse kulinarische Köstlichkeiten konnten erworben werden. Der Spräggelemärt in Ottenbach ist vielfach auch Ziel von Besucherinnen und Besuchern aus der ganzen Region und öfters auch von einigen Heimweh-Ottenbachern.

Das schöne und warme Wetter verströmte auch am Samstag vor dem dritten Advent eher Frühlings- denn Weihnachtsgefühle. Dem Zulauf zum Adventsmarkt der Interessengemeinschaft Weisbrod-Areal tat dies aber keinen Abbruch. Dank dem vielseitigen und zeitgemässen Angebot, der schönen Dekoration und den zahlreichen Läden auf dem Areal der einstigen Seidenweberei verzeichneten OK, Stand- und Ladenbesitzer regen Zulauf interessierter Besucherinnen und Besucher.

Der initiative Vorstand des Vereins «IG Weisbrod-Areal» von links Gabriela Nay (Vizepräsidentin), Oliver Weisbrod (Infrastruktur/Technik), Heini Wachter (Finanzen), Chantal Mattes (Präsidentin), Marcel Langhi (Medien/Aktuar), Nik Egger (Werbung). (Bilder Martin Platter) beleuchtung an den Ständen und auf dem ganzen Areal zu Geltung brachte, kam dann auch atmosphärische Weihnachtsstimmung auf. Die IG hatte vorgesorgt. Begleitet vom Zürcher Pianisten Ekkehard Blomeyer verbreiteten die beiden Sängerinnen Domenica Patak aus Kilchberg und ihr 12-jähriges Gottenkind Yara Lechner aus Ebertswil mit ihren Liedvorträgen besinnliche Stimmung, als das 12. Ad-

ventsfenster im Innenhof des Fabrikareals erstmals beleuchtet wurde.

... weit über Hausen hinaus

«Der Adventsmarkt strahlt inzwischen bis weit über die Dorfgrenze hinaus in die Region und ist für Hausen zum Besinnliche Stimmung ... weihnachtlichen Treffpunkt geworden. Es hat sich herumgesprochen, Abends, als die Temperaturen sanken, dass man sich in der hektischen Vorund die Dunkelheit die Weihnachtsweihnachtszeit auf dem Weisbrod-Areal in familiärer und stimmiger Atmosphäre entspannt treffen kann», erklärte Marcel Langhi, Medienverantwortlicher der IG. Dass der Adventsmarkt wirklich für alle etwas zu bieten hatte, zeigte sich nach 20 Uhr, als die Musik lauter und der Rhythmus schneller wurde und sich die Gläser auf das gute Gelingen des Marktes in der «Schmutzli-Disco» Der Hausemer Adventsmarkt auf dem Weisbrod-Areal hat sich zum etablierten Treffpunkt in der erhoben. (map/lam.) Vorweihnachtszeit gemausert.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 15. Dezember 2015

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«Der Integrationsauftrag ist erfüllt» Die Schweizer Trägerschaften verabschieden sich per Ende Jahr vom Centro Sociale in Affoltern Integrationsauftrag erfüllt: Mit diesem Argument verabschieden sich der Arbeitgeberverband, die katholische Kirchgemeinde und die Gemeinde Affoltern per Ende Jahr aus der Trägerschaft des Centro Sociale, dem Treffpunkt der italienischen Gemeinde im Säuliamt. ................................................... von werner schneiter Mit dem Austritt werden natürlich keine Freundschaften aufgekündigt. Italienerinnen und Italiener, die zum Teil seit vielen Jahren im Säuliamt wohnen und arbeiten, werden den Kontakt zu den Vertretern der Schweizer Institutionen weiterhin pflegen. Von Freundschaft geprägt war auch das traditionelle, gemeinsame Jahresschlussessen im Centro an der Giessenstrasse in Affoltern. «Integrationsmassnahmen, Hilfeleistungen und administrativer Beistand sind heute nicht mehr nötig. Der Integrationsauftrag ist erfüllt», sagte Jürg Schmidlin, Vorstandsmitglied des Arbeitgeberverbandes zum Rückzugsentscheid der Schweizer Trägerschaften. Ein Entscheid, den die italienische Seite nachvollziehen kann, aber trotzdem bedauert. «Eine grössere Trägerschaft gibt uns mehr Sicherheit und ist auch gut fürs Image. Wir müssen uns reorganisieren und haben nun auch in finanzieller Hinsicht mehr Verantwortung», sagt Franco Palattella, Vizepräsident des Centro.

Im Centro sind alle willkommen Die Trägerschaft des Centro Sociale besteht nun aus den fünf italienischen Vereinen, dem sogenannten Comitato Cittadino Affoltern. Aus diesem Kreis wird das Centro an der Giessenstrasse in Affoltern betreut. Als Gerant verantwortet Bruno Viglione seit sieben Jahren den Restaurantbetrieb, wo es – auf Vorbestellung – auch Fisch gibt. Dieser ist wochentags von 16 bis 19 Uhr ge-

Die Schweizer Trägerschaften verabschieden sich zwar vom Centro Sociale, wollen aber weiterhin Kontakt pflegen – wie beim traditionellen, gemeinsamen Essen, das jeweils im Dezember im Centro stattfindet. (Bild Werner Schneiter) öffnet sowie am Wochenende. Es ist vor allem ein Treffpunkt für einen Teil der 1800 Italienerinnen und Italiener, die im Säuliamt wohnen. «Es würde uns freuen, wenn auch mehr Schweizer zu uns kommen würden», sagt Franco Palattella. Das Lokal sei bestens geeignet für Familien- und Vereinsfeste, Tanzanlässe oder kulturelle Veranstaltungen, fügt er bei. Mit den Frequenzen ist man zwar zufrieden, aber es gibt offenbar noch «Luft nach oben», weil auch der Generationenwechsel spürbar ist. «Viele Junge, die hier geboren sind, kommen leider

nicht ins Centro», so die Verantwortlichen, die anlässlich des 30-Jahre-Jubiläums eine ans Lokal angrenzende Boccia-Bahn gebaut haben – das Spiel der Italiener schlechthin.

Von der «Villa Roma» zum Pavillon an der Giessenstrasse Zu hoffen bleibt natürlich, dass das Centro noch stärker zum multikulturellen Ort mutiert und weiter gedeiht. Die Anfänge konkreter Integrationsmassnahmen gehen ins Jahr 1981 zurück. Damals entstand in Affoltern das

neue Pfarreizentrum, wodurch die damalige Vereinshalle «Villa Roma» nicht mehr gebraucht wurde. Sie fand auf dem gemeindeeigenen Grundstück hinter der Bier-Import AG eine neue Heimat – dort, wo heute der Coopark steht. Als dieses Grundstück beansprucht wurde, musste das Lokal weichen. Eine Verlegung erwies sich als zu kostspielig. Die Gemeindeversammlung bewilligte schliesslich 1997 im Rahmen des Voranschlags 400 000 Franken Beitrag an einen Neubau am heutigen Standort, der auch dank vieler Fronstunden realisiert werden

konnte. Bedeutung hat das Centro nicht nur als Vereinslokal und Treffpunkt. Viele Jahre war es auch ein Dienstleistungszentrum mit einer Verbindungsperson zum italienischen Generalkonsulat in Zürich. Für Beratungen aller Art und Erledigung von Arbeiten konnte man sich an eine Vertrauensperson wenden und einen speziellen Raum benützen. Gemeinde, Arbeitgeberverband und katholische Kirchgemeinde halfen in all den Jahren mit, die Integration der italienischen Bevölkerung voranzutreiben.

Mitmachen können und Freude fördern die Rehabilitation Das Reha-Zentrum des Kinderspitals Zürich in Affoltern führte seine Jahresabschlussfeier durch

Während des Aufwärmens war noch alles nüchtern im Fledermaussaal des Reha-Zentrums.

Mit der Jahresabschlussfeier bringt das Reha-Zentrum des Kinderspitals in Affoltern Festlichkeit in den Alltag der Kinder und Jugendlichen – nicht ohne therapeutische Wirkung. ................................................... von salomon schneider Das Rehabilitationszentrums des Kinderspitals Zürich auf dem Lilienberg

oberhalb von Affoltern – das Haus wurde 1900 ursprünglich als KneippKurhotel errichtet – ist eine weltweit anerkannte Rehaeinrichtung, die vor allem im Bereich Neurorehabilitation führend ist. Es ist spezialisiert auf die Rehabilitation nach frisch erlittenen Gehirnverletzungen. Bei Kindern wird in der Rehabilitation speziell auch auf die schulische Bildung geachtet und einen natürlichen Umgang mit der neuen Situation. «Für den Lehrkörper hier ist des-

Im Anschluss brachte die Farbenmaschine Stimmung zum Anfassen. (Bilder Salomon Schneider)

halb die Jahresabschlussfeier etwas sehr Wichtiges. Die Kinder und Jugendlichen können nach ihren Fähigkeiten mitplanen, mitmachen und so etwas Normalalltag erleben», erläutert der Schulleiter des Reha-Zentrums, Richard Kissling.

Verantwortung und Freude Bereits im September habe der Lehrkörper angefangen die Jahresabschlussfeier zu koordinieren und orga-

nisieren: «Dieses Jahr wollten wir die Planung und Durchführung erstmals so weit wie möglich den Kindern und Jugendlichen überlassen. Integration und Verantwortung sind nämlich sehr förderlich für die Rehabilitationsprozesse.» Die Aufführung gab dem Lehrteam recht. Die Patienten stellten eine Vorstellung auf die Beine, die Kinder und Jugendliche von zweieinhalb bis 20 Jahren, mit unterschiedlichsten Befindlichkeitsgraden integrierte. Das

Thema war «Farbe erleben». Mit riesigem Aufwand hatten die Kinder den Rollstuhl eines Patienten in eine Farbenmaschine verwandelt und die weisse Kleidung aller Beteiligten diente als optimale Projektionsfläche für die farbenprächtige Show. Die Jahresabschlussfeier im RehaZentrum des Kinderspitals war ein gutes Beispiel dafür, dass Menschen mit unterschiedlichsten Fähigkeiten und Interessen gemeinsam vieles erreichen können.


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Forum

Dienstag, 15. Dezember 2015

Zweite Röhre lieferte viel Diskussionsstoff

Feurige Stimmung beim Stand der EVP am Chlausmärt in Affoltern

Grünliberale am Chlausmärt in Affoltern

Foto-Quiz mit Affoltemer Gewinnerin

Am 6. Dezember waren die Grünliberalen mit einem Stand am Chlausmärt in Affoltern präsent. Zahlreiche Passantinnen und Passanten nahmen am Wettbewerb teil, die Gewinner werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben. Die Äpfel und die selbst gebackenen Guetzli und Lebkuchen haben den Interessierten gut geschmeckt! Es konnten viele interessante Gespräche geführt werden zu Themen wie Energie-, Verkehrs- und Wirtschaftspolitik. Insbesondere die Abstimmung vom 28. Februar 2016 zur zweiten Gotthardröhre gab viel zu diskutieren. Hier sind die Grünliberalen klar für den Verzicht auf eine zweite Röhre. Dies sind die Argumente, welche auch am Chlausmärt viele Standbesucher überzeugten.

Was gebaut wird, nutzt man auch! Mit einer zweiten Röhre würde der Gotthardtunnel von zwei auf vier Spuren ausgebaut. Was gebaut und bezahlt ist, wird über kurz oder lang auch genutzt. Zwei Millionen statt einer Million Lastwagen werden dann die kürzeste vierspurige Nord-Süd-Achse Europas nutzen. Die Schweiz würde zur Transithölle. Die Folgen: Verkehrskollaps im Mittelland, in der Romandie und im Tessin, mehr Unfälle von Basel bis Chiasso.

Auch eine Röhre ist sicher! Beim Verzicht des Baus einer zweiten Röhre wird der Tunnel nach der Sanierung der bestehenden Röhre grösser und heller. Zudem kann eine absenkbare Mittelleitplanke eingebaut werden. Der Tunnel wird also noch sicherer. Eine zweite Röhre ist somit aus Sicherheitsgründen nicht nötig, zumal 99,97 % aller Unfälle in der Schweiz nicht im Gotthard stattfinden.

Der Bau und der Betrieb einer zweiten Röhre sind auch eine Verschleuderung von Steuergeldern. Diese Variante würde drei Milliarden Franken mehr kosten als die Sanierung der bestehenden Röhre. Zudem kommt das Geld für die zweite Röhre aus dem gleichen Topf, wie jenes für die Verkehrsprojekte in den Städten und Agglomerationen. Dort nimmt der Verkehr rasant zu. Es fehlt das Geld und hunderttausende Pendlerinnen und Pendler stehen weiterhin täglich im Stau oder drücken sich in überfüllte Züge. Mehr Geld für die Strasse gibt es wegen der zweiten Röhre nicht – im Gegenteil.

Die zweite Röhre konkurrenziert die Neat Die zweite Röhre kommt auch einer Demontage der Neat gleich. Das Schweizer Volk hat 24 Milliarden in neue Eisenbahn-Alpentunnels investiert. Im Juni wird der Gotthard-Basistunnel eröffnet – der längste Eisenbahntunnel der Welt. Das Ziel dieses Jahrhundertbauwerks ist es, den Güterverkehr auf die Schiene zu bringen und die Alpen vor dem Transitverkehr zu schützen. Eine zweite Röhre des Strassentunnels würde diese Investition in die Neat vernichten.

Zunahme der Umweltbelastung Auch die Umweltbelastung würde erheblich zunehmen. Mensch und Natur werden in den engen Alpentälern und im Südtessin schon heute stark belastet. Mehr Lastwagen bringen mehr Gefahr, Lärm, Feinstaub und CO2. Die Bevölkerung der Kantone Tessin und Uri hat daher immer nein zu einer zweiten Röhre gesagt.

Auf den ersten Blick sah es einfach aus die sechs Fragen des inzwischen fast legendären Foto-Quiz richtig zu beantworten. Nicht wenige haben gestaunt, dass es zum Beispiel im Bislikerhau oberhalb Affoltern einen einzigartigen, historischen Steinkreis gibt. Die Tücke liegt aber bekanntlich im Detail und so konnten nur wenige der Teilnehmenden alles richtig erraten. Zum Schluss musste die Stichfrage über die Gewinnerin des Hauptpreises entscheiden. Es galt zu schätzen, wie viele Personen am Ende des Chlausmärts am Quiz teilgenommen haben. Hulda Oertig aus Affoltern lag mit ihrer Zahl 56 dabei der Lösung von 58 Personen am nächsten und wurde somit als verdiente Gewinnerin des Hauptpreises erkoren. Der sowohl bei jüngeren als auch bei älteren Gästen beliebte Schusstisch wurde rege benützt und mit einem Spitzenresultat von 26 Punkten hat dort am Ende Alexander Bill den herausragenden Rekord erzielt.

Angeregte Gespräche Gewonnen haben aber auch alle anderen Besucherinnen und Besucher des EVP-Standes am Chlausmärt in Affoltern. Nebst interessanten Gesprächen haben nämlich der einzigartige Gewürztrunk und die selbst gebackenen Guetzli wiederum grossen Anklang gefunden. Zudem hat ein am Stand installierter Kachelofen herrlich wohltuende Wärme verströmt. So muss Politik sein: Feuriges Engagement nah beim Menschen! EVP Bezirks- und Ortspartei Affoltern, Daniel Sommer Weitere Chlausmärt-Bilder auf www.evp-affolternamalbis.ch .

Dr. Thomas Beck, Vorstand Grünliberale Knonauer Amt

Daniel Sommer übergibt Hulda Oertig den Hauptpreis. (Bild zvg.)

Schade, wenn Feste mit unsinnigen Auflagen verhindert werden 2016 kein Strassenfest in Affoltern, «Anzeiger» vom 30. November. Mit grosser Verwunderung haben wir am 30. November gelesen, dass es 2016 kein Strassenfest mehr in Affoltern am Albis gibt. Nach der Verwunderung und dem Lesen des Artikels kam dann der Ärger dazu. Die Vereinigung Obere Bahnhofstrasse (Voba), die sich seit vielen Jahren gemeinsam mit dem ortsansässigen Gewerbe und Vereinen bemüht, Affolterns «Begegnungszone» zu beleben, muss sich mit umfangreichen Auflagen der Gemeinde auseinandersetzen? Diese Auflagen müssen immens gewesen sein, wenn

es so weit kommt, dass die Voba die Lust am Organisieren verloren hat. Was mit der «Verbannung» der Fasnacht aus Affoltern begann, geht mit dieser traurigen Geschichte weiter. Es sei hier noch erwähnt, dass der Fasnachtsmontag in Affoltern seit vielen Jahren nicht mehr existiert, die Büros der Gemeinde haben aber noch immer an diesem Tag geschlossen! Wir fragen uns wirklich langsam: In was für einem Dorf leben wir hier eigentlich? Für was wurde die Begegnungszone überhaupt realisiert, wenn nicht einmal ein Strassenfest stattfinden kann? Es ist einfach nur beschämend, wenn sich Freiwillige bemühen, ein

Fest auf die Beine zu stellen, welches dann durch hohe Auflagen der Gemeinde nicht durchgeführt werden kann. Wir waren selbst am Strassenfest 2015 anwesend, bei schönstem Wetter, vielen Showeinlagen, leckerem Essen und in lustiger Gesellschaft. Dort wo sich viele Menschen treffen, ist es normal, dass es Abfall gibt und vielleicht auch gelegentlich einmal etwas kaputt geht. Doch das sollte unserer Meinung nach für die Gemeinde kein Grund sein, kulturelle Anlässe mit solch unsinnigen Auflagen zu belegen. Im Gegenteil, solche Anlässe sollte es viel öfters geben! Gabriela und André Gyr, Affoltern

zwischen-ruf

Neue Entsorgungsgebühren ärgern

Die neuen grünliberalen Behördenmitglieder stossen auf ihre Wahl an, von links: Michael Bommel, RPK Affoltern, Ronald Alder, Gemeinderat Ottenbach, Roger Marti, Schulpflege Affoltern. (Bild zvg.)

Es ist frustrierend, wenn man seinen Abfall sortiert und pflichtbewusst entsorgt. Neu ist, dass man als Einwohner und auch Steuerzahler von Affoltern am Albis zwei Franken pro 60-LiterEntsorgungssack für Plastik zahlen muss. Auswärtige Personen/Entsorger bekommen für ihre Jahresgebühr von 50 Franken zwei Rollen Plastikentsorgunssäcke gratis, sprich 40 Franken geschenkt. Ist das richtig?! Heinz und Renata Ryser, Zwillikon

«Stille Nacht» einmal anders Ein Drittklässler sagte zu unserer hübschen Kenianerin «Bruuns Biescht». Sie weinte und ich war wütend. Zum xten Mal galt es, darüber zu reden, dass sie interessant ist, unsere Völkervielfalt in der Klasse. Und über Respekt gegenüber Andersfarbigen, Andersredenden, Andersdenkenden. Ich notierte den Vorfall und verlangte die Unterschrift der Eltern. Am nächsten Tag wurde mir diese lachend präsentiert. Weder Vater noch Mutter hätten geschimpft. Und weshalb nicht? Weil er einen Zettel dem Brief beigelegt habe mit der Bitte: «Macht kein grosses Hallo wegen dieser Unterschrift.»

Einen Tag später fuhren wir mit dem Tram. Die Kinder sangen «Stille Nacht». Wie schön! Aber was hörte ich da? «Buddha, der Retter ist da – aa, Buddha, der Retter ist da.» «He, was soll denn das!?», rief ich empört. «Damit sich unsere Ausländer nicht ausgeschlossen fühlen.» PS: Dies hatte sich vor etlichen Jahren genau so abgespielt. Heute hätten die Kinder nicht Buddha sondern Allah gesungen, und ich hätte gedacht: «O Gott!» Ute Ruf


Gewerbe/Dienstleistungen

30 Jahre später

Neues Datum

Buch-Tipp: In «Eine Reise später» wiederholen die Protagonisten einen Jugend-Trip. > Seite 13

Die Regionalbibliothek Affoltern lädt zum Winterbücherabend mit Hardy Ruoss. > Seite 18

Adventsgesteck gewonnen

Dienstag, 15. Dezember 2015

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Nominierte stehen fest Säuliämtler Sports Awards im Kasinosaal Affoltern: Der Countdown läuft. > Seite 19

Feier mit Bullenreiten und Surfen Mitarbeiterfest bei Leuthard Gruppe Merenschwand und Affoltern

Obfelder Dorfmärt-Tag war ein Erfolg Bei nebligem Wetter konnten sich die Kunden mit einer feinen, heissen Bouillon beim Oswald-Stand aufwärmen, dabei fand so mancher Kunde noch ein passendes Würzprodukt für sein feines Weihnachtsmenü. Der Stand der Firma Energetix inspirierte Männer wie Frauen mit der neusten Kollektion von edlem Magnetschmuck. Rege Diskussionen gab es zwischen Mamis und Kindern bei der Suche nach den schönsten Backförmli für die feinen Weihnachtsguetzli. Die grosse Auswahl liess so manches Herz höher schlagen und die Entscheidung fiel nicht leicht.

Drei richtige Schätzungen beim Wettbewerb Der Wettbewerb fand in der wunderschönen Adventsausstellung von

Blume 48 statt. Hier war genaues Schätzen gefordert. Im eigens dafür vorbereiteten Glas musste die Anzahl Tannzapfen geschätzt werden. Gleich drei Volg-Kunden errieten die genaue Zahl von 57 Zapfen. So musste das Losverfahren entscheiden und die Obfelderin Ursula Kunz durfte sich am wunderschönen Adventsgesteck im Wert von 120 Franken erfreuen. Isabelle Graf aus Obfelden und Beat Abplanalp aus Ottenbach gingen natürlich nicht leer aus und durften je eine Flasche Stella d’Oro geniessen. In der Festwirtschaft wurden als Stärkung feine Cervelats und Bratwürste vom Grill mit Punsch oder Glühwein angeboten. Die schöne Adventsausstellung ist immer einen Besuch wert und weiterhin von Montag bis Samstag, von 6 Uhr bis 21 Uhr geöffnet. (pd.)

An der Jahresendfeier wurden einmal mehr die Jubilare gefeiert. Mit Krawatte: CEO Dieter Greber. (Bild zvg.) Am 4. Dezember 2015 konnten die aktiven und die pensionierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Leuthard-Gruppe (Leuthard Bau AG, Leuthard Fassaden AG, Leuthard Immobilien AG und Leuthard Baumanagement AG) zur traditionellen Jahresendfeier im Kasinosaal Affoltern begrüsst werden. CEO Dieter Greber informierte über die Ereignisse des vergangenen Jahres und bedankte sich bei den Mitarbeitenden für die erbrachten Leistungen im Jahr 2015. Die diesjährige Jahresendfeier fand unter dem Motto «Leuthard in Action» statt. Die Mitarbeitenden der Leuthard-Gruppe konnten beim Bullri-

ding und beim Surfgliding ihr Geschick unter Beweis stellen. Die Jubilare und Pensionäre, welche beim diesjährigen Jubiläumsapéro vom 18. November in den Räumlichkeiten der Leuthard-Gruppe in Merenschwand von der Geschäftsleitung geehrt oder verabschiedet wurden, durften die Aktion eröffnen. Im Rahmen dieses gelungenen und schönen Abends blickte die Leuthard-Gruppe auf ein erfreuliches Geschäftsjahr zurück. (pd.)

Bauarbeiter Strassen- und Tiefbau; Skender Daki, Affoltern, Maschinist Strassen- und Tiefbau; Nevzat Krasniqi, Hedingen, Bauarbeiter Strassen- und Tiefbau; Perparim Nexhipi, Affoltern, Verkehrswegbauer; Hysen Shala, Obfelden, Vorarbeiter Strassen- und Tiefbau; Kastriot Shala, Affoltern, Bauarbeiter Strassen- und Tiefbau (alle 5 Jahre). Agim Aliu, Affoltern, Bauarbeiter Hochbau (15 Jahre). Dragisa Jankovic, Affoltern, Maschinist Strassen- und Tiefbau (25 Jahre). Leuthard Fassaden AG: Ismail Ibraimi, Affoltern, Bauarbeiter; Naser Ramadani, Obfelden, Bauarbeiter (beide 10 Jahre). Leuthard Baumanagement AG: Karin Freimann,

Ämtler Jubilare:

Mettmenstetten, Projektassistentin (5 Jahre).

Leuthard Bau AG: Lars Beck, Affoltern, Maschinist

Frühzeitiger

Strassen- und Tiefbau; Giovanni Bernardo, Affoltern,

Zwillikon, Polier Hochbau, Leuthard Bau AG.

Altersrücktritt

FAR:

Zajim

Hasani,

Das Kino wird professioneller! Geschichten aus 40 Jahren Filmklub Muri – Teil 2

Volg-Mitarbeiterin Karin Tillmann und Gewinnerin Ursula Kunz. (Bild zvg.)

Kraftvoll und dynamisch ins neue Jahr starten Jala Yoga und Pilates in Affoltern Im Jala Yoga und Pilates beginnen ab Januar wieder die beliebten Yoga- und Pilateskurse. Jeder ist willkommen, ob Anfänger, oder Fortgeschritte. Es hat für alle einen Platz auf der Matte! Yoga ist eine jahrtausendalte Tradition, die heute von vielen begeisterten Menschen praktiziert wird. Yoga ist wie ein grosses Geschenk! Yoga schenkt Vitalität, Kraft, und mehr Be-

weglichkeit – geistig und körperlich. Durch das bewusste Atmen, wird der Geist stiller und man kommt zur Ruhe. Im Studio von Chantal Steiger wird Chi Yoga praktiziert, das im Fluss der Jahreszeiten ausgeführt wird, und sich vor allem durch Wellen und spiralförmige Bewegungen auszeichnet. Vinyasa Yoga ist ein kraftvolles, dynamisches Yoga. Die Bewegungen werden im Einklang mit dem Atem ausgeführt. Pilates stärkt das Körperzentrum. Das Besondere an dieser Technik ist, dass die Muskulatur von innen nach aussen trainiert wird. Das wirkt sich auf die umliegenden Strukturen aus, was der Haltung zugute kommt. Ab Januar wird es zusätzliche Yoga- und Pilatesanfängerkurse am Mittwochmorgen geben! (pd.) Chantal Steiger, Yogalehrerin und Bewegungspäda-

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Ende der 70er-, Anfang der 80er-Jahre hatte sich der Filmklub Muri (FKM) im Klosterdorf etabliert. Mittlerweile war der FKM als erstes ehrenamtliches Kinounternehmen der Schweiz im Status eines «ausserordentlichen Mitgliedes» in den Schweizer Lichtspieltheater-Verband aufgenommen – es muss ja alles seine Ordnung haben. Man wurde wahrgenommen – sowohl von der eingeschworenen Fangemeinde, wie auch von den regionalen Medien. Stellenweise gewollt, teilweise unabsichtlich wurden durch die Auswahl des Filmprogramms Grenzen und Konventionen der damaligen Zeit ausgetestet. Filme von Rainer W. Fassbinder oder Jean-Luc Godard riefen regelmässig auch im Freiamt die gesamte Bandbreite unterschiedlichster Zuschauerreaktionen hervor: von Begeisterung bis hin zu empörter Ablehnung. Letztlich ermöglicht die «Philosophie» der finanziellen Unabhängigkeit und Selbstständigkeit dem Filmklub bis heute die programmatische Freiheit. Im Winter 1986 wird ein längeres Anliegen der FKM Realität. Mit dem Ziel, den direkten Kontakt zwischen Filmemachern und dem Publikum zu ermöglichen, gelingt es, den Luzerner Dok-Filmer Erich Langjahr für das Projekt zu begeistern. Anlässlich der Aufführung seines Filmes «Ex Voto» diskutieren rund dreissig Gäste lebhaft über das Thema, inwiefern man Protagonisten des Filmes vor sich selbst schützen sollte. Fragestellungen die heute nicht minder aktuell sind.

Das Kino im Kloster-Estrich Der nächste entscheidende Meilenstein der Kinogeschichte in Muri bahnt sich Ende der Achtzigerjahre an. Der Osttrakt des Klostergebäudes (Lehmann-Bau genannt) soll restauriert werden. Das beauftragte Architekturbüro verfolgte die Absicht, die ursprüngliche Mansarden-Dachform

des Gebäudes, von vor dem verheerenden Klosterbrand im August 1889, wiederherzustellen. Filmklub Urgestein Hardy Ketterer trug massgeblich dazu bei, den Gemeinderat von der Idee eines Veranstaltungssaa- Der Kinosaal nach dem Umzug. (Bild zvg.) les zu überzeugen. Dass Ketterer gleichzeitig als leitender macher werden eingeladen, ein FilmArchitekt und Projektleiter dieses Um- bulletin zusammengestellt und an Inbaus in der Verantwortung stand, war teressierte verschickt – als Resultat dem Erfolg dieses Vorhabens mit Si- der Anstrengungen steigen die Zucherheit nicht abträglich. Eines der schauerzahlen. Mit dem Ziel, verstärkt jüngere ZuZiele war es, die Grösse, Höhe und Anmut der Dachkonstruktion für die Be- schauer in das Kino zu locken, organisucher erlebbar zu machen. Genau sieren 1991/92 junge Filmfreaks mit 100 Jahre nach dem Grossbrand, wur- Unterstützung des Filmklubs am de am 21. August 1989 im neugestalte- Sonntag Film-Matinees. Es bleibt manten Dachtheater Einweihung gefeiert. gels Resonanz beim Versuch. 1994 erDie Besucher stehen auf Einlass war- folgt eine Zwangspause im Kinobetend bis ins Treppenhaus. Muri hat da- trieb. Ursache ist die Fertigstellung mit ein Kommunalkino; der Verein in- der Umbauarbeiten im ehemaligen stalliert seine technischen Anlagen Klostergebäude. Jedoch findet im Somdarin und kann seither den Saal mit mer dieses Jahres wie gewohnt ein seinem abgestuften Zuschauerraum Film-Open-Air statt. Die Zuschauer für Filmvorführungen von der Ge- danken es: «Philadelphia» und «Mrs. meinde mieten. Während im legendä- Doubtfire» ziehen gut 1650 Zuschauer ren Ochsensaal 60 bis 70 Zuschauer in ihren Bann – Rekord! Der reguläre Betrieb startet 1995 Platz fanden, sind es hier nun über 130. Und der Hinweis an die Zuschau- mit dem «Murianer Kinofrühling». Daer vor Filmbeginn im Ochsen «Rau- mit wird es Zeit, dem Kino einen neuchen Sie nur solange wie Sie dieses en Namen zu geben: Kino Mansarde. Dia sehen» ist ebenfalls überflüssig ge- Zu den Eröffnungsveranstaltungen worden – es herrschte schon damals werden 17 Filme gezeigt und mit Rolf Lyssy, Fredi Murer Schweizer FilmproRauchverbot im Mansardedach. minenz eingeladen. Viele der Veranstaltungen sind völlig ausgebucht. Aus Fortan saisonaktuelle Filme dem kleinen Murianer Kino im Säli Mit der neuen Infrastruktur weitet der entsteht damit ein richtiges Landkino, Filmklub sein Angebot aus. Fortan welches dieses Jahr seinen vierzigsten werden saisonaktuelle Filme zweimal Geburtstag feiert. im Monat immer am Mittwoch und Donnerstag gezeigt. Eine Vorverkaufs- Teil eins ist am 3. November erschienen. Im dritten stelle im Laden von Hannelore Pabrot- Teil wird es um die Neuausrichtung des Open Airs ta wird eingerichtet; Schweizer Filme- und neue programmatische Versuche gehen.


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Vermischtes

Weihnachtsbasteln im Einkaufscenter Zugerland Am Samstag, 19., und Sonntag, 20. Dezember, findet im Einkaufscenter Zugerland ein Weihnachtsbasteln für Kinder statt. Als persönliches Geschenk für Weihnachten können Kinder im Zugerland am Samstag, 19., und Sonntag, 20. Dezember (Sonntagsverkauf), eine FotoSchneekugel basteln. Damit auch gleich ein passendes Bild zur Hand ist, dürfen die Kleinen beim Fotoshooting das perfekte Erinnerungsfoto machen lassen. Das Weihnachtsbasteln inkl. Fotoshooting findet jeweils von 10 bis 17 Uhr auf der oberen Verkaufsebene statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen: www.ekz-zugerland.ch.

Trinkbrunnen anstelle von Weihnachtskarten Die Wasserwerke Zug AG (WWZ), die ihre Fernseh-, Telefon- und Internetdienstleistung auch in der südlichen Hälfte des Säuliamts anbieten, versenden diese Adventszeit erneut keine Weihnachtskarten. Das gesparte Geld wird stattdessen in den Bau eines Trinkwasserbrunnens in Kamerun investiert.

Dienstag, 15. Dezember 2015

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Neues Körpergefühl und Gelassenheit im Alltag Manuela Bär aus Hauptikon ist 13 kg leichter «Nach meiner Schwangerschaft hatte ich mein absolutes Höchstgewicht erreicht. Die Waage benutzte ich schon lange nicht mehr, da sie Zahlen anzeigte, welche ich nicht mehr sehen wollte. Mein Kleiderschrank bestand noch aus Stretch-Hosen und wenn diese zu eng wurden, war die Waschmaschine daran schuld. Und so fand ich für alles immer eine Ausrede. Mehrere Versuche abzunehmen, zeigten zuerst Wirkung. Nur hielten sie nie für lange. Meistens war ich danach noch schwerer als zuvor. Dass mich mein Gewicht im Alltag einschränkte, hatte ich verdrängt und ignoriert. Als ich mich dann mit meinem Höchstgewicht auf einem Foto selber betrachtete, wurde mir klar, dass dies so nicht weitergehen kann. Ich sah den einzigen Weg darin, professionelle Hilfe anzunehmen. Die Zeiten von Ausreden erfinden und mich selbst belügen, mussten nun endgültig vorbei sein. Über einen Zeitungsartikel habe ich von ParaMediForm und Sonja Humbel erfahren, was mir den Anstoss gab, mit ihr ein unverbindliches Beratungsgespräch zu vereinbaren. Als sie dabei die Methode erklärte, wurde mir bewusst, dass es sich hierbei nicht um eine dieser unzähligen Diätvarianten handelt, sondern um eine gezielte und individuelle sowie einfache Ernährungsumstellung. Da war für mich klar: dies ist der richtige Weg, um endlich erfolgreich und ohne JoJo-Effekt

Manuela Bär vorher ...

... und jetzt. (Bilder zvg.)

abzunehmen. Voller Elan starteten wir das Programm und die Wirkung liess nicht lange auf sich warten. Die Kilos verabschiedeten sich quasi von Woche zu Woche von mir, was ich so nie für möglich gehalten hätte.»

Ich weiss nun, wie ich mein Gewicht halten oder allenfalls korrigieren kann «Ich lernte vor allem bewusster und auch genügend zu essen. Gemäss Stoffwechselanalyse das Richtige im

richtigen Zeitpunkt zu wählen, was mir auf meinen Typ bezogen besonders gut tut. Und das erst noch ohne Verzicht sowie alles mit normalen Lebensmitteln, dass es im Alltag praktikabel ist und zugleich auch meine Familie mitessen kann. So gönne ich mir auch ab und zu ein Glas Wein oder esse mal ausserhalb des Programmes mit Mass. Wichtig war für mich zusätzlich die professionelle Begleitung durch Sonja Humbel. Nebst allem lernte ich meinen Körper neu kennen und der Druck fiel weg, einem äusseren Bild entsprechen zu müssen. So besitze ich heute eine neue Gelassenheit, die sich auch im Alltag bemerkbar macht. Dank ParaMediForm habe ich endlich nach langer Zeit mein Wunschgewicht wieder zurück und kann es erfolgreich halten! Wieder in einen Laden zu gehen und mir die Hosen zu kaufen, die mir gefallen und nicht nur jene, die halt gerade passen, ist ein weiteres Erfolgserlebnis, welches ich ebenfalls ParaMediForm zu verdanken habe. Auch die Angst vor dem Zunehmen besteht nicht mehr, da ich nun weiss, wie ich mein Gewicht halten oder allenfalls korrigieren kann. Ich kann die Methode von ParaMediForm und Sonja Humbel nur empfehlen.» ParaMediForm Affoltern, Seewadelstrasse 24, 8910

Lichtpfad zum Tempel Atme ein, Lichtlein klein! Fliesst Licht in diesen Raum. Erfüllt das Herz, den Schatten auch. Licht verwandelt alten Rauch. Verbrennt den Kummer, alle Sorgen – So trägt das Licht am neuen Morgen. Wandert lang den eigenen Pfad, erleuchtet, schmal in dir dein Herz – bist Du. Schritt für Schritt Im eigenen Schuh. Kraft in jenem Angesicht bin ich für dich dein kleines Licht!

Affoltern a.A., affoltern@paramediform.ch, Tel. 043 817 16 61 www.paramediform.ch.

Sabine Dalla Costa

buch-tipp

«Eine Reise später» ................................................... von susanne achenbach, bibliothek bonstetten

Der Ottenbacher Chor unter der Leitung von Anette Bodenhöfer. (Bild zvg.)

Advents- und Weihnachtslieder Offenes Singen in der Ottenbacher Kirche am Samstag Am kommenden Samstag, 19. Dezember, um 18 Uhr lädt der Ottenbacher Chor unter der Leitung von Anette Bodenhöfer zum offenen Adventssingen. Nachdem es platzmässig die letzten Jahre im Singsaal schon etwas knapp

war, findet der beliebte Anlass diesmal in der Kirche statt. Herzlich eingeladen sind alle, die gerne Advents- und Weihnachtslieder singen. Auf dem Programm stehen viele bekannte Lieder zum Mitsingen und festliche Chormusik zum Zuhören. Dazwischen tragen besinnliche Texte zur

weihnachtlichen Stimmung bei. Im Anschluss sind dann alle eingeladen, bei Glühwein und weihnachtlichem Gebäck im Chilehuus zu verweilen. (pd.) Samstag, 19. Dezember, 18 Uhr, ref. Kirche Ottenbach. Eintritt frei, Kollekte. Anschliessend Apéro.

Gospel-Gottesdienst zum Mitsingen Am 4. Advent in der reformierten Kirche Affoltern Gemeinsam mit Gospels auf Weihnachten einstimmen. Am vierten Advent in der reformierten Kirche Affoltern. Von 9.15 bis 9.55 Uhr proben Gospelchorsängerinnen und -sänger zusammen mit singfreudigen Gottesdienstbesuchern als Ad-hoc-Chor unter der Leitung von Anette Bodenhöfer einfache (weihnachtliche) Gospels, die man anschliessend im Gottesdienst zum vierten Advent singt. Damit die Gospels auch so richtig zum Klingen kommen, sind zahlreiche Mitsängerinnen und Mitsänger erwünscht. (pd.)

Auch schmerzhafte Themen werden angesprochen

Sonntag, 20. Dezember, ref. Kirche Affoltern. 9.15 bis 9.55 Uhr: Offene Probe, 10 Uhr: Gospel-Gottesdienst mit Pfr. Th. Müller.

Was geht in einem vor, wenn man nach dreissig Jahren im Bahnhof die Durchsagen hört und dabei die Stimme seiner ersten Liebe erkennt? Man fragt sich wahrscheinlich: Wo lebt sie? Ist sie solo? Genau so ergeht es Schmid, der Hauptfigur im Susanne Achenneuen Roman von bach. (Bild zvg.) Patrick Tschan. Mit sechzehn begann die Liebe zwischen Schmid und seiner Astrid. Bis dreiundzwanzig hatten sie sich viermal getrennt und wieder versöhnt. Jetzt mit über fünfzig treffen sie sich wieder. Bei einem Nachtessen kommen sich die zwei schnell näher und beschliessen, die gemeinsame Jugendreise von damals nach Frankreich zu wiederholen. Die Reise führt nach Paris, Dieppe und Saint Malo. Die beiden Hauptfiguren im Roman wirken sehr sympathisch. Die Dialoge sind geprägt von grosser Vertrautheit und Humor. Es wird viel diskutiert, wie hat man sich verändert? Soll man die Reise wie damals per Autostopp unternehmen? Darf es auch ein besseres Hotel sein und beim Essen etwas Luxus?

Max eine wichtige Rolle. Mit diesem Erzählstrang gelingt es Patrick Tschan, im Roman die nötige Spannung aufrechtzuhalten. Es gibt auch immer wieder humorvolle Situationen, die mich mitten im Leben abholten. Das Buch zeigt schön, wie Bekanntschaften, die in der Jugend entstanden sind, eine tiefe Vertrautheit bilden, die trotz langen Trennungen erhalten bleibt. Genauso wie das Buch viele Jugenderinnerungen weckt, ruft es auch Gedanken über das Altern wach. Alles in allem stellt das Buch ein positives Menschenbild dar und bietet gute Unterhaltung. Patrick Tschan lebt in Allschwil, BL. Er führte in zahlreichen Theaterstücken Regie und arbeitete in der Werbung und Kommunikation. Sein vorletzter Roman «Polarrot» erschien im Jahr 2012.

Die Gospelchorsängerinnen und -sänger suchen Verstärkung. (Bild zvg.)

Patrick Tschan hat mit diesem Buch eine schöne Liebesgeschichte geschrieben. Dabei gefällt mir sehr gut, dass es nie kitschig wird. Auf dieser Reise nach Frankreich werden auch schmerzhafte Themen angesprochen. Viermal hat Astrid Schmid verlassen, dabei spielte auch der Jugendfreund

«Eine Reise später» von Patrick Tschan. Braumüller Verlag, Wien 2015. ISBN 978-3-99200-141-5.


Veranstaltungen

Dienstag, 15. Dezember 2015

15

«Die Realität ist der grösste Fantast» Wilfried Meichtry las in der Buchhandlung Scheidegger in Affoltern aus seinem neusten Buch Mit der Paar-Biografie von Freddy Drilhon und Katharina von Arx fesselte der Historiker und Schriftsteller Wilfried Meichtry am vergangenen Freitag sein Publikum. Wie bereits beim erfolgreichen, verfilmten Roman über Iris von Rothen steht mit Katharina von Arx wiederum eine eigenwillige, freiheitsliebende Frau im Zentrum. ................................................... von regula zellweger Wilfried Meichtry hat sie nicht gesucht, die Geschichte über Katharina von Arx. Sie hat ihn gefunden, interessiert und nicht mehr losgelassen. Nach dem Buch «Die Welt ist verkehrt, nicht wir!» befasst sich der Autor nun mit der Verfilmung der Biografie des reisenden und schreibenden Paares Katharina von Arx und Freddy Drilhon. Auch Katharina und Freddy haben sich nicht gesucht. Sie haben sich gefunden, interessiert und nicht mehr losgelassen.

Das Archiv – ein Offenbarung Der Funke sprang über, als die 80-jährige Katharina von Arx Wilfried Meichtry ihr privates Archiv öffnete. Der Historiker war sich bewusst, hier einen Schatz gefunden zu haben, den

anzeigen

es so aufzuarbeiten galt, dass die Leben der beiden einzigartigen Persönlichkeiten echt und authentisch erzählt wurden. Der Roman ist nicht nur ein Roman, sondern auch Zeitgeschichte vom Zweiten Weltkrieg bis zur Jahrtausendwende. Kisten und Stapel von Zeitungsausschnitten, Manuskripten, Fotos und Briefen hat der Autor im 800 Jahre alten Haus des Priors in Romainmôtier gesichtet, geordnet und ausgewertet. Katharina von Arx wohnte in ihrer kleinen Wohnung im Priorenhaus. So konnte Meichtry mit Trouvaillen aus dem Archiv immer gleich direkt das Gespräch mit ihr suchen, bis zu ihrem Tod 2013. Die Geschichte der beiden zugleich starken und verletzlichen Menschen beweist einmal mehr: «Die Realität ist der grösste Fantast.»

Katharina von Arx Die Mutter war moralisch und schwierig, der Vater einfach verschwunden. Katharina von Arx reagierte mit Freiheitsdrang und Rebellion. Was sie von anderen Frauen ihrer Zeit unterschied: Sie sperrte sich gegen eine Ehe und sie verstand es – wie man heute sagt – zu vernetzen. Sie hatte zeit ihres Lebens die Gabe, auf Menschen zu stossen, die sie förderten, unterstützten und ihr die Türen zu interessanten Welten öffneten. Bekannt wurde Katharina von Arx durch ihre Reise, die sie allein als

25-Jährige rund um die Welt machte – ohne Geld. Nach ihrer Rückkehr entstand daraus 1956 der Bestseller: «Nehmt mich bitte mit: Eine Weltreise per Anhalter», der nun wieder neu aufgelegt wurde. Den zweiten Bestseller landete Katharina von Arx 1975 mit ihrem biografischen Roman «Mein Luftschloss auf Erden», der von der aufwendigen Restaurierung des Priorhauses, das sie «Schloss» nannte, erzählt. Denn Katharina von Arx wollte ihre Luftschlösser auch bewohnen.

Freddy Drilhon Auch die Kindheit von Freddy Drilhon war absolut nicht geprägt von Geborgenheit und Verständnis. Die grossbürgerlichen Eltern verstiessen ihn, als er sich mit 16 Jahren zur Armee meldete, um mit de Gaulles Forces françaises libres mit den Alliierten gegen Hitler in den Krieg zu ziehen. Er war zuerst in U-Booten in Kriegseinsatz, U-Boote, die man damals eiserne Särge nannte. Traumatisiert von den Seeschlachten des Zweiten Weltkriegs verliess der 19-jährige Freddy Drilhon 1946 Europa als Matrose. Er reiste durch die Südsee und lebte längere Zeit bei einem ehemaligen Kannibalen-Stamm.

Nicht ohne einander – und nicht zusammen Katharina von Arx und Freddy Drilhon lernten sich 1956 in der Südsee ken-

Autor und Historiker Wilfried Meichtry las am vergangenen Freitag in der Buchhandlung Scheidegger aus seinem neusten Buch «Die Welt ist verkehrt, nicht wir!» (Bild Regula Zellweger) nen. Sie reisten zusammen drei Jahre lang durch wenig erforschte Gebiete und verfassten Reportagen, die sie in ganz Europa bekannt machten. 1958 kehrten sie mit eindrücklichen Fotos, Filmaufnahmen und der kleinen Tochter Frédérique nach Europa zurück und entdeckten das Priorenhaus in Romainmôtier, dessen Sanierung ihre Beziehung so belastete, dass es zu einer Trennung kam. Freddy Drilhons

Leben nahm eine tragische Wende. Als das Paar nach langen Jahren der Krise wieder einen gemeinsamen Weg zu finden schien, war es zu spät. Mit knapp fünfzig Jahren starb Freddy Drilhon im Jahr 1976. Katharina von Arx fühlt sich schuldig am frühen Tod ihres Mannes. Doch, wie der Titel der Paar-Biografie von Wilfried Meichtry sagt: «Die Welt ist verkehrt, nicht wir!»


veranstaltungen

Bücher, die besonders faszinieren und fesseln Winterbücherabend in der Regionalbibliothek Am Donnerstag, 17. Dezember, um 19.30 Uhr präsentiert Hardy Ruoss Neuerscheinungen in der Regionalbibliothek Affoltern. Letzte Woche musste der geplante Winterbücherabend mit Hardy Ruoss wegen eines Unfalls kurzfristig abgesagt werden. Der Anlass ist nun um eine Woche auf den Donnerstagabend, 17. Dezember, um 19.30 Uhr verschoben worden. Der Literaturvermittler und -kritiker Hardy Ruoss wird trotz Blessuren Romane, Essays, Krimis und Gedichtbände mit Tiefsinn und Humor zur Lektüre empfehlen und verraten, weshalb ihn einzelne Bücher besonders faszinieren und fesseln.

Hardy Ruoss. (Bild zvg.) Bücher sind ausleihbereit Die Buchhandlung Scheidegger legt alle vorgestellten Titel auf einem Büchertisch bereit. Wer Lust dazu hat, darf nach der Präsentation in den Büchern schmökern und ganz entspannt einkaufen. Die Bibliothek wird die vorgestellten Bücher ausleihbereit halten, um ihrer Kundschaft die eine

oder andere lange Winternacht zu verkürzen. Der Eintritt ist frei und im Anschluss lädt das Team der Regionalbibliothek zu einem Adventsumtrunk ein. (pd.) Donnerstag, 17. Dezember, 19.30 Uhr, Regionalbibliothek, Obere Seewadelstr. 14, Affoltern.

Raclette, Kuchen und Päcklidienst Weihnachtsfest im Brocki der Heilsarmee Am Freitag, 18., und Samstag, 19. Dezember, steht das Heilsarmee-Brocki an der Zwillikerstrasse 1 in Affoltern ganz im Zeichen von Weihnachten. Sammelt die Heilsarmee normalerweise an Weihnachten Geld für Bedürftige – die Topfkollekte findet auch dieses Jahr in der ganzen Schweiz statt (www.heilsarmee.ch/topfkollekte) –, so möchte sie dieses Jahr an ihrem Weih-

nachtsfest beschenken. Sei es mit gratis Kaffee und Kuchen oder mit dem Päcklidienst: Jeder darf sein Päckli vorbeibringen und einpacken lassen. Oder man geniesst ein feines Raclette zum Selbstkostenpreis. Auch die Kinder sollen nicht zu kurz kommen. Verschiedene Animationen sind für sie geplant. Also vorbeikommen und sich überraschen respektive beschenken lassen! (pd.) Infos: heilsarmee-affoltern.ch, Tel. 044 761 69 15.

Der Himmel über Berlin Kino in der Kirche Bonstetten In Wim Wenders poetischem Drama, mit Bruno Ganz in der Hauptrolle, wachen Engel über das Leben und die Menschen im geteilten Berlin der 1980er-Jahre. Die Engel Damiel und Cassiel wandern durch das geteilte Berlin. Dort beobachten die körperlosen, nur für Kinder sichtbaren Wesen die Menschen in der Stadt und hören ihre Gedanken. Eingreifen können sie kaum, denn es handelt sich nicht um mächtige Schutzengel, sondern eher um ratlose Weise. Als Damiel sich in die Trapezkünstlerin Marion verliebt, erwächst in ihm das Verlangen, selbst Mensch zu werden. Er gibt seine Unsterblichkeit auf, um das zu erleben, was Engeln vorenthalten bleibt: die irdische Existenz und die sinnliche Erfahrung des Menschseins. (pd.)

Engel Damiel (Bruno Ganz) möchte am Leben der Menschen teilhaben. (Bild zvg.)

Freitag, 18. Dezember, 20 Uhr in der ref. Kirche Bonstetten. Eintritt frei, freigegeben ab 6 Jahren.


Sport

Dienstag, 15. Dezember 2015

19

Der Countdown läuft

Lange mitgehalten und dann doch verloren

Säuliämtler Nacht des Sports: Nominierte sind bestimmt

Eishockey: Affoltern unterliegt ZSC Lions II

Die ersten Würfel sind gefallen. Die Jury hat die Nominierten für die Säuliämtler Sports Awards 2015 erkoren. Für Spannung wird gesorgt sein an der Säuliämtler Nacht des Sports.

Affoltern-Hedingen hat nach vier Siegen in Serie wieder einmal ohne Punkte das Eis verlassen müssen. Im Spitzenkampf gegen die ZSC Lions II unterliegen die Affoltemer mit 3:6 (1:0, 1:2, 1:4).

................................................... von michèle scherz-spörri

Affoltern ist auf seinem Vormarsch gestoppt worden. Gegen den Leader ZSC Lions II haben die Säuliämtler am vergangenen Sonntag zu Hause mit 3:6 (1:0, 1:2, 1:4) verloren. Die Gastgeber erwischten dabei einen guten Start. Durch Tore von Joel Heller (13. Minute) und Andreas Sattlegger (34. Minute) führten sie lange Zeit. Doch noch vor der zweiten Pause konnten die Stadtzürcher das Geschehen wieder ausgleichen. Ärgerlich dabei, dass der Ausgleichstreffer der ZSC Lions II 19 Sekunden vor Schluss des zweiten Drittels fiel. Danach verloren die Platzherren ein wenig den roten Faden. Mit fatalen Folgen. In der 43. Minute gelang den Gästen die erstmalige Führung. Und das, mit einem Mann weniger auf dem Eis. Aber die Affoltemer gaben nicht auf und kamen in der 55. Minute durch Tobias Walter nochmals auf 3:4 heran. Doch den Gästen gelangen später noch zwei Treffer zum 6:3. Die Affoltemer haben den Leader gefordert, aber sind für ihre gute Leistung letztlich nicht belohnt worden. Bis zur Jahreswende haben die Akteure von Affoltern-Hedingen noch

Kunstturnen, Leichtathletik, Klettern, Judo, Fussball, 4-Kampf: Die Siegerinnen und Sieger der vergangenen Sports-Awards-Austragungen kommen aus den unterschiedlichsten Sportarten. Und an der Säuliämtler Nacht des Sports haben die Gäste jeweils so einiges über die jeweiligen Sportarten erfahren. Die Moderatoren entlockten den Athleten immer wieder spannende Details über ihre Leidenschaft und letztes Jahr musste der Moderator gar einsehen, dass er gegen eine Nachwuchs-Judoka nicht den Hauch einer Chance hatte.

Nacht des Sports am 29. Januar Vor wenigen Tagen hat die Jury der Säuliämtler Sports Awards nun ihre Wahl getroffen und für alle fünf Kategorien (Männer, Frauen, Nachwuchs Männer, Nachwuchs Frauen und Team) je drei Athletinnen und Athleten nominiert. Und es sind auch dieses Jahr neue und spannende Sportarten

Spannung im Saal an der Säuliämtler Nacht des Sports. (Bild Mark Eichmann) vertreten, was einen interessanten Abend verspricht. Alle Nominierten werden am Dienstag, 5. Januar, im «Anzeiger» vorgestellt und präsentiert. Mit Bildern, Steckbriefen und den wichtigsten sportlichen Erfolgen des vergangenen Jahres. Zudem findet im Schaufenster der Fredy Rüegg Velo-Sport AG eine kleine Ausstellung zu den Nominierten und ihren Sportarten statt. Zeitgleich beginnt dann auch das Abstimmungsverfahren. Alle Infos zu den Nominierten und der Abstimmung finden sich ab Anfang Januar auf der Website der Sports Awards.

Die grosse Nacht des Sports geht am Freitag, 29. Januar 2016, im Kasinosaal in Affoltern am Albis über die Bühne. Franz Liebhart, ein ausgewiesener Kenner der lokalen Sportszene, wird gekonnt durch den Abend führen und dafür sorgen, dass die Athletinnen und Athleten bei der Athletenpräsentation auch in ihrer eleganten Abendgarderobe ein klein wenig ins Schwitzen kommen. Abgerundet wird der Abend mit einem edlen Drei-Gang-Menü, Musik und Barbetrieb. Infos unter www.ssa-affoltern.ch.

zwei Spiele zu absolvieren. Am Samstag spielen die Säuliämtler auswärts gegen den Eishockeyclub Uri (16.30 Uhr, Kunsteisbahn Zingel, Seewen). Eine Woche später folgt dann die Heimpartie gegen Sursee II (20. Dezember, 14.45 Uhr, Trainingshalle Zug). Das Hinspiel gegen die Urner haben die Säuliämtler nach Verlängerung mit 4:3 gewonnen. Und das Team von Coach-Präsident Werner Reiterhauser will natürlich auch am Samstag punkten. Thomas Winter EHC Affoltern-Hedingen – ZSC Lions II 3:6 (1:0, 1:2, 1:4). – Trainingshalle Zug. – 50 Zuschauer. – SR: Siegenthaler, Unternährer. Tore: 13. Heller 1:0. 34. Sattlegger (Walter, Nietlisbach) 2:0. 38. Meisterhans (Staub) 2:1. 40. Grujovic (Markendorf, Ausschluss Brügger) 2:2. 43. Alex Marco Hess (Hochschorner, Ausschluss Rehmann!) 2:3. 49. Staub (Weibel) 2:4. 55. Walter (Janick Jud) 3:4. 57. Staub (Alex Marco Hess) 3:5. 59. Staub (Weibel) 3:6. – EHC Affoltern-Hedingen: De Jongh; Sattlegger, Risi; Roth, Strebel; Brügger, Heller, Bischofberger; Nietlisbach, Janick Jud, Holzner; Walter, Diener, Portmann. Strafen: Affoltern 5-mal 2 Minuten plus 1-mal 10 Minuten (Brügger); ZSC Lions II 6-mal 2 Minuten. 4.Liga, Gruppe 3: Seetal II – Sursee II 4:11. Luzern – Limmattal Wings 2:10. Einsiedeln – Uri 1:7. Affoltern-Hedingen – ZSC Lions II 3:6. Tabelle: 1. ZSC Lions II 8/23. 2. Limmattal Wings 8/17. 3. Sursee II 7/16. 4. Affoltern-Hedingen 8/14. 5. Eishockeyclub Uri 8/11. 6. Seetal II 8/9. 7. Luzern 7/3. 8. Einsiedeln 8/0.

Rang fünf zum Weltcup-Start Petra Klingler knüpft an starke Leistungen der letzten Saison an

Mit 58 geschossenen Toren zeigte die Mannschaft ihre grosse Torgefährlichkeit und durfte sowohl grandiose als auch knappe Siege einfahren. (Bild zvg.)

Elf Siege aus 13 Spielen Erfolgreiche B Jugend des FC Affoltern Auch in dieser Saison zeigte die B-Jugend des FC Affoltern, warum sie ein nicht zu unterschätzender Gegner in der Liga-Promotion ist. Obwohl nur eine Handvoll Spieler aus dem älteren Jahrgang vertreten war und die gesamte Mannschaft hauptsächlich aus dem jüngeren Jahrgang B-Junioren bestand, belegte die Mannschaft von Manfred Hauptmann, Günther Hutzler und Dennis Lüdin den dritten Platz der Promotion mit elf Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage. Mit 58 geschossenen Toren zeigte die Mannschaft ihre grosse Torgefährlichkeit und sorgte sowohl für grandiose, als auch für knappe, entscheidende Siege. Doch auch die Verteidigung hielt mit nur 16 Gegentoren grössenteils dicht und brachte die gegnerischen Stürmer zur Verzweiflung. Die Highlights der Saison waren klar die Spiele gegen Herrliberg und United Zürich. In Herrliberg entstand ein Kopf-anKopf-Rennen, bei dem keine Mannschaft nachgeben wollte und sich beide Teams, nach abwechselndem Rück-

stand und Aufholjagd, mit einem unbefriedigenden 3:3 trennten. Gegen den FC Zürich United musste der FC Affoltern sogar ohne den Stammgoalie antreten, doch die Defensive hielt dicht und die B-Junioren gewannen verdient in einer spannenden Partie mit 0:1, und fügten dem FC Zürich United die einzige Niederlage in der Saison zu. Zu diesem Zeitpunkt war der Aufstieg in die Coca-ColaLeague in greifbarer Nähe, doch das Spiel gegen den FC Einsiedeln beendete dieses Bestreben. Bei ungewohnt schlechten Rasenverhältnissen, Dauerregen und fragwürdigen Schiedsrichterentscheiden – unter anderem gab es eine rote Karte für den Goalie des FCA – verlor die B-Jugend 2:1 und musste Platz 1 United Zürich überlassen. Alles in allem war es eine hitzige und anstrengende Saison mit einer Spielergemeinschaft, die gemeinsam Spass hatte und darüber hinaus den Willen, sich zu verbessern. Die Spieler des FCA freuen sich auf die neue Saison und auf ihre Revanche gegen Herrliberg und Einsiedeln. Paul Asam

Am Freitag und Samstag, 11. und 12. Dezember, fand in Bozeman (USA) der erste Eiskletter-Weltcup der Saison 2015/16 statt. Ausgetragen wurden ein Leadund ein SpeedWettbewerb. Im Lead-Wettbewerb qualifizierte sich Bonstetterin Petra Klingler problemlos für die Halbfinals. Auch diese Hürde überstand sie und im Final bewies die Bonstetterin mit ihrem fünften Rang, dass sie auch diese Saison mitreden wird, wenn es um die Verteilung der Podestplätze geht. Die Umstellung auf Eis ist Petra Klingler geglückt. (Archivbild)

Trumpf, «Undenufe» und «Obenabe» Die 33. FCA-Jassmeisterschaft steigt am 23. Januar Bereits zum 33. Mal organisiert die Seniorenabteilung des FC Affoltern die traditionelle Jassmeisterschaft, zu welcher alle Jassbegeisterten und solche, die es noch werden wollen, herzlich willkommen sind. Gespielt wird mit fixem Partner. Anmelden kann man sich aber auch als Einzelperson – und bekommt dann einen Jasspartner aus den verschiedenen Anmeldungen zugeteilt. Auf vielseitigen Wunsch startet der Anlass dieses Jahr bereits um 13.30 Uhr mit

einem kleinen Apéro. Und um 14 Uhr beginnt der Jassmarathon. Zum Start werden zwei Passen gespielt, bevor es zur Stärkung an das Kuchenbuffet geht – und dann in die finalen drei Durchgänge. Danach wird noch ein feines Nachtessen serviert mit anschliessender Rangverkündigung. Es gibt Trumpf, Undenufe und Obenabe ohne Stöck- und Wyspunkte. Gezählt wird alles einfach mit 157 Punkten pro Spiel. Die besten Teams können sich nach der Rangverkündigung am attraktiven Gabentisch einen schönen Preis aussuchen. Je Teilnehmer beträgt

der Jasseinsatz 40 Franken, inklusive Apéro, Kuchenbuffet und Nachtessen (zu bezahlen am Jasstag). Da die Kapazität im eigenen Clublokal beschränkt ist, findet die «Schieberei» im Singsaal Schulhaus Zwillikon an der Langacherstrasse 1 statt. Parkplätze sind unmittelbar beim Lokal verfügbar. Die Organisatoren freuen sich auf zahlreiche Teilnehmer und einen gemütlichen Jassnachmittag. Auskunft und Anmeldung (bis 18. Januar) bei Alex Roshardt, Bifangstrasse 11, 8915 Hausen, Tel. 079 358 82 10, alex.roshardt@bluewin.ch oder www.fcaffoltern.ch.


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