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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 26 352 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 098 I 173. Jahrgang I Dienstag, 17. Dezember 2019

Telefonbetrüger

Lotteriefonds-Beitrag

Bei der Polizei gehen zurzeit täglich Dutzende Meldungen von älteren Personen ein. > Seite 5

Das Historische Kleinkraftwerk in Ottenbach bekommt 54 000 Franken. > Seite 9

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Genuss im Seewadel Zum Weihnachtsessen waren die Bewohner und ihre Angehörigen eingeladen. > Seite 10

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Grösster Christbaum Vor dem «Löwen» in Hausen steht eine Blautanne, dekoriert mit 3000 Lichtern und Kugeln. > Seite 11

Studie zur Zentrumsentwicklung in Hedingen kommt Gemeindeversammlung bewilligt einen Planungskredit von 280 000 Franken Nur ein Geschäft löste an der Hedinger Gemeindeversammlung eine längere Diskussion aus: Der Rahmenkredit für die Erstellung einer Ideenstudie zur Neugestaltung des Dorfkerns, der von der Gemeinde und Privaten bezahlt wird. Die Bedenken galten dem Strassenverkehr.

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Steigender Aufwand Ämtler Kantonsräte meinen: Hans Finsler über die BudgetDebatte. > Seite 12

«Chumm und lueg» in Hausen Der Gewerbeverein Oberamt organisiert Mitte April wieder eine dreitägige Gewerbeschau. Unter dem Motto «Chumm und lueg» werden sich auf gut 800 m² wieder über 60 Aussteller präsentieren. Das Konzept der Organisatoren um OK-Präsident Claudio Rütimann sieht in Zusammenarbeit mit den Dorfvereinen einen Mix von Business, Kultur, Unterhaltung und Gastronomie vor. Aber auch für die ganz Kleinen werde, wie immer, wieder einiges geboten. ................................................... > Bericht auf Seite 9

25 Auszeichnungen zum Jubiläum

................................................... von martin platter Hedingen möchte einen neuen Dorfkern. Dies ist das Fazit einer rund einstündigen Diskussion an der Gemeindeversammlung vom letzten Donnerstagabend, die sich um den Antrag eines Planungskredits für die Erarbeitung einer Ideenstudie drehte. Eine sachliche Diskussion, bei der zum Ausdruck kam, dass auch in Hedingen der stockende Durchgangsverkehr aus dem Aargau in den Stosszeiten zunehmend als Problem erachtet wird. Hedingens Hoch- und Tiefbauvorsteher Claude Hafner verdeutlichte zunächst die Dimensionen des Perimeters, mit der sich die Ideenstudie befasst. Er sagte: «Wir erhalten die Chance, mit den 16 Grundeigentümern auf 30 Parzellen, die eine Fläche von 17 500 Quadratmetern umfassen, einen neuen Dorfkern zu gestalten.» Das Projekt werde innerhalb von zwei Jahren ausgearbeitet. Details dazu seien bereits an der Informationsveranstaltung vom 8. November bekannt gegeben worden. Die bestehenden Gebäude haben eine Bestandsgarantie. Mit der Zentrumsentwicklung könnten die Volumen nach oben jedoch erhöht werden, denn sie würde in die Gesamtrevision der kommunalen Richt- und Nutzungsplanung einfliessen», so Hafner. Nur sechs Grund-

Aus den Wortmeldungen der 126 Stimmberechtigten war herauszuhören, wo der Schuh drückt. Ein Mann meinte, der Knackpunkt sei die Zufahrt von 40-Tonnen-Lastwagen zum Areal der Ernst Schweizer AG beim Bahnhof. Man habe die Chance

vor 22 Jahren verpasst, mit der seinerzeitigen Baustellenzufahrt zur A4, aus der die Maienbrunnenstrasse entstanden ist, auch gleich eine Nordzufahrt zu Schweizer zu bauen – und bei dieser Gelegenheit die Autos aus dem Aargau über die Maienbrunnenstrasse ums Dorf zu führen. Ein anderer Votant stellte sogar einen Rückweisungsantrag. Er verknüpfte diesen mit der Bedingung, zuerst ein kommunales Verkehrskonzept erstellen zu lassen, ehe es an die Zentrumsplanung gehe. Er befürchte, dass mit der Zentrumsplanung noch mehr Verkehr ins Dorf «gepumpt» werde und nannte Bonstetten mit seiner Umfahrung als Beispiel, wie man es auch in Hedingen machen

Bus über die Kantonsgrenze

Neuer Werkhof abgenommen

«S’Guggerzytli» Täufergemeinde in der Adventszeit in Mettmenstetten

Seit dem Fahrplanwechsel vom Wochenende verkehrt die Zuger Buslinie 42 vom Bahnhof Cham über Eizmoos bis nach Knonau. Das bringt nicht nur den Chamern einen Anschluss an die S5, sondern auch den Ämtlern einen direkteren Zugang nach Cham und an den Zugersee. Am Freitag wurde die verlängerte Linie mit einer «Willkommensfahrt» für geladene Gäste eingeweiht. An Bord waren fast alle Gemeinderäte von Knonau und Cham, weiter der Zuger Regierungsrat und Baudirektor Florian Weber sowie Cyrill Weber, Unternehmensleiter der Zugerland Verkehrsbetriebe (ZVB). ................................................... > Bericht auf Seite 5

Lange Jahre musste doch der Regiebetrieb der Gemeinde Ottenbach mit zum Teil engen und in der Gemeinde verteilten Werkgebäuden vorliebnehmen. Dann bewilligte das Stimmvolk an der Urnenabstimmung vom 25. November 2018 einen Bruttokredit von 2,3 Millionen Franken für den Bau eines neuen Werkhofs. Nun, nach achtmonatiger Bauzeit, war es so weit: Der Bau wurde planmässig abgeschlossen, und die Baukommission konnte den neuen Werkhof an der Stüdlerstrasse abnehmen. Die öffentliche Einweihung findet am 7. März 2020 statt, der «Anzeiger» hat vorab einen ersten Einblick erhalten. ................................................... > Bericht auf Seite 9

Auch wenn es kein Weihnachtslied ist, so versetzte das Lied vom «Guggerzytli» die Seniorinnen und Senioren an der Adventsfeier in Affoltern in beste Festlaune. Daneben sangen die geladenen 160 Seniorinnen und Senioren im Kasinosaal aber auch «richtige» Weihnachtslieder wie «Leise rieselt der Schnee» und «Macht hoch die Tür». Neben einer Reihe von Ansprachen durch lokale Politprominenz war es dann vor allem die vom reformierten Pfarrer vorgetragene Adventsgeschichte von einer schrulligen, unbeliebten Altersheimbewohnerin mit grossem Herz, welche die Zuhörer vorweihnachtlich einstimmte. ................................................... > Bericht auf Seite 10

Die Teilnehmenden der Hedinger Gemeindeversammlung haben sich mit grossem Mehr für einen Planungskredit zur Neugestaltung des Dorfzentrums ausgesprochen. (Bild Martin Platter) stücksbesitzer, die eine Fläche von 2000 m² innerhalb des Perimeters zwischen Bahnlinie und Zürcherstrasse repräsentieren, werden sich nicht beteiligen, was es zu respektieren gelte. Ein Drittel der Studienkosten würden von der Gemeinde getragen, der Rest von den Grundeigentümern.

Verkehrsbelastung als Hauptsorge

sollte. Hafner entgegnete: «Die Nordzufahrt ist mit wahnsinnigen Hürden verbunden.» Dass im Zentrum nur kommunale und regionale Strassen existierten, sei eine grosse Chance, als Gemeinde selber gestalten zu können. Verschiedene Repräsentanten von Grundstücken innerhalb des Perimeters unterstützten mit Voten den Antrag des Gemeinderats, betonten die Chancen – auch in Bezug auf die Verkehrsplanung und höhere Ausnützungsziffern. Der Rückweisungsantrag wurde schliesslich nur von drei Stimmenden unterstützt, der Projektkredit mit grossem Mehr angenommen. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 3

Während der Reformation in Zürich entstanden, gibt es heute auf allen Kontinenten zahlreiche Täufergemeinden. Nach Jahrhunderten der Verfolgung durften sie sich nach der Gründung des liberalen Staates wieder in der Schweiz niederlassen. Auch Fredi Haab aus Mettmenstetten gehört der evangelischen Täufergemeinde an. Im Interview mit dem «Anzeiger» erzählt er, wie sein Umfeld auf seine Religionszugehörigkeit reagiert, was die Täufergemeinde für die Gesellschaft leistet und weshalb er sich nicht im Namen der Gemeinde über Zwischengeschlechtlichkeit und Homosexualität äussert. ................................................... > Bericht auf Seite 11

Sein 25-Jahre-Jubiläum konnte Alzheimer Zürich feiern – ein guter Anlass, um 25 Personen auszuzeichnen, welche sich in der Pflege oder Betreuung für Menschen mit Demenz engagieren. Unter den Preisträgerinnen des Jubiläums-Fokuspreis sind auch vier Frauen aus dem Knonauer Amt. Sie alle leisten in der einen oder andern Form einen aussererordentlichen Beitrag für Menschen mit Demenz. ................................................... > Bericht auf Seite 14 anzeigen


Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, von vielen Blättern eines. Das eine Blatt man merkt es kaum, denn eines ist ja keines. Doch dieses eine Blatt allein war Teil von unserem Leben. Drum wird dies eine Blatt allein uns immer wieder fehlen.

Mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Schwester und Gotte

Margrit Huber-Neuhaus 14. Februar 1924 – 9. Dezember 2019

Nach einem arbeitsreichen Leben bist Du müde und geschwächt am Montagnachmittag, 9. Dezember 2019 im Senevita Obstgarten in Affoltern am Albis friedlich eingeschlafen. Du wirst uns sehr fehlen, doch Deine beeindruckende, herzliche Persönlichkeit und Dein Lachen bleiben fest in unserer Erinnerung. Wir danken Dir von Herzen. In stiller Trauer: Hermann und Vreni Huber Esther und Urs Fässler, Sabrina und Franco Jeanette und Erwin Bouffé Lisbeth und Ivo Crameri Flavio und Giulia Crameri, Alessandro und Sarah Lina Marino Crameri Daniela und Daniel Hofer Annemarie und Henoch Wider Ruth und Erwin Koch Sandro und Philippe Koch Geschwister, Verwandte und Freunde Abschiedsfeier: Freitag, 20. Dezember 2019, Urnenbeisetzung 14.00 Uhr auf dem Friedhof in Stallikon mit anschliessendem Trauergottesdienst in der Kirche.

Bezirksgemeinden Affoltern Öffnungszeiten der Bezirksverwaltung über den Jahreswechsel 2019/2020 Die Büros der folgenden Amtsstellen der Bezirksverwaltung Affoltern, die sich im Bezirksgebäude, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, befinden, bleiben über den Jahreswechsel ab Dienstag, 24. Dezember 2019, bis und mit Donnerstag, 2. Januar 2020, geschlossen: Bezirksgericht Mietgericht Paritätische Schlichtungsbehörde in Miet- und Pachtsachen Am 24., 27., 30. und 31. Dezember 2019 ist das Bezirksgericht für dringende Notfälle jeweils zwischen 9.00 und 10.00 Uhr unter der Nummer 044 763 17 00 erreichbar. Die Büros der folgenden Amtsstellen der Bezirksverwaltung Affoltern, die sich im Bezirksgebäude, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, befinden, bleiben über den Jahreswechsel ab Montag, 23. Dezember 2019, bis und mit Freitag, 3. Januar 2020, geschlossen: Statthalteramt Bezirksratskanzlei Wir wünschen Ihnen frohe Festtage und ein glückliches Neues Jahr. Die Bezirksverwaltung

Öffnungszeiten Bezirksgemeinden Affoltern

Anstelle von Blumen gedenke man: Senevita AG, 3074 Muri bei Bern, IBAN CH12 0630 0142 2807 9465 5, «Todesfall Frau HuberNeuhaus/Senevita Obstgarten», Verein Spitex Knonaueramt Affoltern am Albis, Postkonto 87-267156-1, IBAN CH780900 0000 8726 7156 1. Traueradresse: Hermann Huber, Stallikonerstrasse 46, 8903 Birmensdorf

Die Büros der Bezirksgemeinden Affoltern sind über den Jahreswechsel wie folgt geöffnet bzw. geschlossen: Stadt / Gemeinde geschlossen

Pikettnummer Todesfälle

Aeugst am Albis

044 710 99 70 Bossardt Bestattungen AG

24. Dezember 2019 bis und mit 3. Januar 2020

Affoltern am Albis 24. Dezember 2019 ab 11.30 Uhr bis und mit 3. Januar 2020

079 527 10 11 27. Dezember 2019 / 30. Dezember 2019 / 2. Januar 2020 sowie am 3. Januar 2020, 8.00 – 10.00 Uhr

Bonstetten

24. Dezember 2019 bis und mit 5. Januar 2020

044 710 99 70 Bossardt Bestattungen AG

Hausen am Albis

24. Dezember 2019 bis und mit 5. Januar 2020

044 764 80 51 26. Dezember 2019 / 29. Dezember 2019 / 31. Dezember 2019 sowie 3. Januar 2020, 8.00 – 9.00 Uhr

13. März 1929 – 6. Dezember 2019

Wir bitten Sie, unserem verstorbenen Mitglied ein ehrendes Andenken zu bewahren.

Hedingen

24. Dezember 2019 bis und mit 3. Januar 2020

044 710 99 70 Bossardt Bestattungen AG

Kappel am Albis

24. Dezember 2019 bis und mit 3. Januar 2020

044 776 63 90 täglich 9.00 – 11.00 Uhr

Knonau

24. Dezember 2019 bis 5. Januar 2020

076 405 55 11 jeweils vormittags

Maschwanden

23. Dezember 2019 bis 3. Januar 2020

044 710 99 70 Bossardt Bestattungen AG

Mettmenstetten

24. Dezember 2019 bis 3. Januar 2020

079 648 73 75 Edy Gamma

Obfelden

24. Dezember 2019 bis und mit 5. Januar 2020

078 656 11 31 täglich 13.00 – 15.00 Uhr

Ottenbach

24. Dezember 2019 bis und mit 5. Januar 2020

044 763 40 50 (Telefonbeantworter)

Rifferswil

23. Dezember 2019 bis und mit 3. Januar 2020

079 422 39 56 Bruno Hänni

Stallikon

24. Dezember 2019 bis und mit 3. Januar 2020

044 710 99 70 Bossardt Bestattungen AG

Wettswil am Albis 24. Dezember 2019 bis und mit 3. Januar 2020

079 355 90 90 täglich 11.00 – 12.00 Uhr

Wir wünschen Ihnen fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. 20. Dezember 2019 Ihre Bezirksgemeinden

Männerturnverein Affoltern am Albis (MTVA)

TO D E S A N Z E I G E Wir haben die traurige Pflicht, Sie vom Hinschied unseres langjährigen und geschätzten Turnkameraden

Walter Bregenzer in Kenntnis zu setzen.

Der Vorstand des MTVA und alle Vereinsmitglieder Die Abschiedsfeier findet am Dienstag, 17. Dezember 2019, um 13.30 Uhr in der Nydeggkirche in Bern statt.


Bezirk Affoltern

Martin Haab als ZBV-Präsident? Der Vorstand des Zürcher Bauernverbands will den Mettmenstetter SVP-Nationalrat als Nachfolger von Hans Frei. Martin Haab sei die ideale Nachfolge von Hans Frei als Präsident. Das teilte der Zürcher Bauernverband Ende letzter Woche mit. «Als praktizierender Landwirt kennt er die Herausforderungen unserer Basis, er Martin Haab. kennt den ZBV ein- (Archivbild) gehend sowohl von innen als auch aussen, ist als Persönlichkeit hervorragend vernetzt, kennt die Verwaltung kantonal und national und verfügt über umfassende Medienerfahrung.» Die Findungskommission unter Max Binder sei deshalb einstimmig zum Entschluss gekommen, Haab zur Wahl vorzuschlagen. Der Vorstand folgte diesem Antrag. (pd.)

wir gratulieren Zum 90. Geburtstag Am Donnerstag, 19. Dezember, feiert Hansmartin Rudolf Bächler in Affoltern seinen stolzen 90. Geburtstag. Wir wünschen gute Gesundheit und gratulieren von Herzen.

Zum 80. Geburtstag Ebenfalls am Donnerstag, 19. Dezember, feiert Paul Johann Scholze in Affoltern seinen 80. Geburtstag. Zum hohen «Runden» gratulieren wir ganz herzlich und wünschen ein schönes Fest.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 352 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.chmedia.ch

Dienstag, 17. Dezember 2019

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Lieber schlemmen statt schiessen Budgetgemeindeversammlung Hedingen genehmigt alle Vorlagen Der Rückbau der Schiessanlage Moos in Hedingen gab an der Gemeindeversammlung am Donnerstagabend ebenso wenig Anlass zu Diskussionen wie das defizitäre Budget 2020 und der mit 105 Prozent gleichbleibende Steuerfuss. ................................................... von martin platter Nachdem Gemeindepräsident Ruedi Fornaro die 126 Stimmberechtigten begrüsst und die zu behandelnden Geschäfte kurz vorgestellt hatte, übergab er das Wort an Finanzvorsteherin Nicole Doppler, die das Budget 2020 präsentierte. Bei gleichbleibendem Steuerfuss von 105 Prozent (inkl. Primar- und Sekundarschule) schliesst der Voranschlag bei einem Gesamtaufwand von 20,834 Millionen Franken mit einem Defizit von 474 400 Franken. Doppeler sagte: «Die Erstellung des Budgets war nicht einfach. Wir haben im Bereich Gesundheit und soziale Sicherheit mit massiven Kostenzunahmen zu rechnen, die wir nicht beeinflussen können und die schlecht kalkulierbar sind.» Dazu kämen ausserordentliche Kosten für die Zentrumsentwicklung (Bericht auf der Front) und die Altlastensanierung von Kugelfang und Scheibenstand der Schiessanlage Moos. Gleichbleibend seien voraussichtlich die Aufwendungen für Bildung, allgemeine Verwaltung, öffentliche Ordnung und Sicherheit. Dazu rechnet die Finanzvorsteherin mit geringeren Erträgen aus der Grundstückgewinnsteuer.

Unberechenbare Sozialkosten Der Gemeinderat habe Sparmassnahmen eingeleitet, um die Zusatzausgaben abzufedern. So werde beispielsweise kein Druck und Massenversand der Weisungen für die Gemeindeversammlung mehr erfolgen. Die Unterlagen würden nur noch auf ausdrücklichen Wunsch per Post zugesandt, seien aber von der Gemeindehomepage jederzeit herunterladbar. Dazu gebe es nur noch alle zwei Jahre die Jungbürger- und Neuzuzügerfeier. Hauptkostentreiber im Bereich Bildung sei die Sonderbeschulung. Zudem würden die Kosten für die schulische Computerinfrastruktur mit dem neuen Modul ICT (Informations- und Kommunikationstechnologie) deutlich steigen. Die Kostenzunahmen in den Bereichen Gesundheit und soziale Sicherheit seien einerseits der demografischen Entwicklung in der Bevölkerung (immer mehr ältere Menschen, die auf Pflege und Unterstützung angewiesen sind) als auch der Zuwanderung (nach fünf bis sieben Jahren Unterstützung durch den Bund werden die Sozialkosten für Asylbewerber auf die Gemeinden überwälzt) geschuldet. Auf der Ertragsseite rechnet Doppler bei den Steuern mit moderaten Mehreinnahmen wegen des Einwohnerzuwachses und einem Ressourcenausgleich in Höhe von rund 2,8 Millionen Franken. Sowohl das Budget als auch der Steuerfuss wurden darauf vom Souverän diskussionslos gutheissen.

Die letzten Schüsse sind gefallen Mit den Worten: «Die letzten Schüsse sind gefallen», leitete Christine Erni, Ressortvorsteherin Gesundheit und Soziales, zum Geschäft betreffend des Schiessstandes Moos über. Sinkende Mitgliederzahlen und die fehlende Bereitschaft, ein Amt zu übernehmen, hätten bereits im November 2018 zum Generalversammlungsbeschluss geführt, den Schützenverein Hedingen per Ende 2019 aufzulösen. Damit die Angehörigen der Armee auch künftig

Hedinger müsste man sein: Im Anschluss an die Gemeindeversammlung verwöhnten Regula und Seraina Pfyl die Anwesenden mit Köstlichkeiten aus ihrer Backstube. (Bild Martin Platter)

Diverse Wechsel in der reformierten Kirchgemeinde 44 Stimmberechtigte konnte Peter Ott, der Präsident der reformierten Kirchgemeinde, zur Gemeindeversammlung begrüssen. Es galt einzig das Budget 2020 und Festsetzung des Steuerfusses abzusegnen. Bei gleichbleibendem Steuerfuss von zwölf Prozent schliesst der Voranschlag bei Gesamtaufwendugen von 753 640 Franken mit einem Defizit von 27 730 Franken. Finanzvorsteherin Jeanine Grossmann sagte: «Die wirtschaftliche Lage ist solid. Wegen des Umbaus des Pfarrhauses sei jedoch ein Teil der Mieteinnahmen weggefallen.» Dafür rechne sie mit 5000 Franken weniger Zentralkassenbeitrag zulasten der Gemeindekasse. Grossmann ist zuversichtlich, dass das Budget in Zukunft nicht mehr so tiefrot sein werde wie derzeit.

Budget und Steuerfuss wurden darauf einstimmig angenommen. Im Anschluss an den offiziellen Teil informierte Ott über den Werdegang des Fusionsprojekts Kirchgemeinde Plus (ref.saeuliamt.ch). Bevor im kommenden Jahr an der Urne über KG+ abgestimmt werden könne, gelte es in der Gemeinde zwei prinzipielle Fragen zu klären. Ist sichergestellt, dass die Nähe der Menschen zur Kirche auch mit KG+ gegeben ist? Bringt die Fusion tatsächlich die gewünschten Effekte für Hedingen? Die Kirchenpflege sei sich noch nicht ganz sicher, diskutiere im Hintergrund aber intensiv über diese Fragen, so Ott. Falls die Gemeinde das Fusionsvorhaben ablehne, bleibe alles beim Alten. Bis zur Gemeindeversammlung im Juni 2020 sollen alle offenen Fragen geklärt sein.

Meret von der Crone informierte über den Stand der laufenden Pfarrwahl. (Das langjährige Pfarrehepaar ist Mitte 2019 pensioniert worden.) Der erste Anlauf hat zu keinem Resultat geführt. Im Herbst wurde ein zweiter Anlauf genommen. Jetzt sei man an den Bewerbungsgesprächen. Der derzeitige Pfarrer Lukas Zünd werde die Gemeinde per 1. Januar 2020 wieder verlassen. Von Januar bis März werden zwei Pfarrstellvertretungen übernehmen. Peter Ott gab die Rücktritte von Gabriela Schafroth und Marcel Möckli als Folge von beruflicher Neuorientierung bzw. Belastung bekannt und verdankte ihre Dienste. Er rief Interessierte auf, sich in der Kirchenpflege zu engagieren. (map.)

ihrer Schliesspflicht nachkommen können, habe Hedingen einen Vertrag mit Bonstetten abgeschlossen. Der Feldschützenverein Bonstetten habe ausserdem Interesse an der Trefferanzeige des Schützenvereins Hedingen angemeldet. Zurück bleibt die Sanierung bzw. der Rückbau von Kugelfang und Scheibenstand des Schiessstandes Moos, was rund 350 000 Franken kostet. Der Bund würde sich zu 40 Prozent an den Kosten beteiligen, sofern die Arbeiten bis spätestens Dezember 2020 abgeschlossen sind. Die verbleibenden 226 800 Franken teilen sich Kanton (143 791.-) und Gemeinde (83 008.-) auf, denn der Schiessverein habe das Geld nicht und ohnehin nur den Auftrag von Kanton und Bund ausgeführt, so Erni. Worauf auch dieses Geschäft kommentarlos gutgeheissen wurde.

ernannt, die wiederum als Schnittstelle für die Bereichsverantwortlichen wirken. Um mehr Sicherheit zu erreichen, wurden versuchsweise die Fussgängerquerungen bzw. Trottoirs am Gehrsteig/Bachtalenstrasse und bei der Kreuzung Arnistrasse/Zwillikerstrasse grün eingefärbt. Die HochwasserGefahrenkarte des Kantons werde genauer überprüft, indem man die Wasserstände von Tobelbach und

Dorfbach nun über längere Zeit aufzeichne. Die Geschichte habe gezeigt, dass man nie grosse Probleme mit Hochwasser im Unterdorf hatte. Deshalb wolle man auch nicht Millionen in womöglich unnötigen Hochwasserschutz investieren, erklärte Fornaro. Zum Abschluss lud er die Anwesenden zum Apéro Riche, der im Säuliamt wohl seinesgleichen sucht. Eine sehr sympathische Art, das Stimmvolk an die Gemeindeversammlung zu locken.

Frischer Wind auf der Verwaltung Im Anschluss an die Diskussion zur Zentrumsentwicklung (Bericht auf Seite 1) beendete Ruedi Fornaro den offiziellen Teil der Gemeindeversammlung und kam zu den Mitteilungen. Zuerst lobte er den neuen Gemeindeschreiber Reto Rudolf, der seit seinem Stellenantritt im Juli mit guten Ideen viel frischen Wind in die Verwaltung gebracht habe. Ebenfalls neu im Team sind Isabelle Bruhin (Steuerverwaltung) und Robin Harsch (Einwohnerkontrolle und Sicherheit). Ab nächstem Jahr werde eine neue Organisationsstruktur auf der Gemeindeverwaltung in Kraft gesetzt. Um die Gemeinderäte zu entlasten, wurden in den diversen Ressorts Abteilungsleiter

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Reglemente und Verordnungen

Sachplan Übertragungsleitungen (SÜL)

Anordnung der Gemeindeurnenabstimmungen vom 9. Februar 2020

Der Sozialausschuss Affoltern am Albis hat am 3. Dezember 2019 folgendes Reglement genehmigt und in Kraft gesetzt:

Entwurf Objektblatt 611: Leitungszug Niederwil – Obfelden 2 x 380 kV Information und Mitwirkung der Bevölkerung

Am Sonntag, 9. Februar 2020, kommen in Bonstetten folgende Gemeindevorlagen zur Abstimmung:

• Unterstützungsrichtlinie Sozialhilfe – Anhang

Art. 19 der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000; RPV; SR 700.1)

Die Richtlinie ist der Publikation unter www.amtliche-nachrichten.ch angehängt und liegt während der Rekursfrist bei der Abteilung Präsidiales, 3. Stock, Verwaltungszentrum, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf.

Die Bevölkerung wird hiermit über die öffentliche Auflage des Entwurfs des Objektblatts 611 für einen Planungskorridor im Sachplan Übertragungsleitungen (SÜL) für das künftige Leitungsprojekt Niederwil – Obfelden (2 x 380 kV) informiert. Dieser Planungskorridor soll vom Bundesrat im Hinblick auf die Erarbeitung des Ausführungsprojektes für eine Hochspannungsleitung zwischen den Unterwerken Niederwil (AG) und Obfelden (ZH) festgesetzt werden.

Aeugst am Albis Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 10. Dezember 2019 Politische Gemeinde Gesellschaftsverträge mit der Gruppenwasserversorgung Amt (GWVA) und Amt-Limmat-Mutschellen (GALM) – Genehmigung Kredit CHF 145 000 für den Kauf eines Allradmultifunktionstraktors – Genehmigung Budget 2020 und Festsetzung des Steuerfusses – Genehmigung. Der Steuerfuss wurde auf 37% festgesetzt Primarschulgemeinde Budget 2020 und Festsetzung des Steuerfusses – Genehmigung. Der Steuerfuss wurde auf 41 % festgesetzt Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Teilrevision des Entschädigungsreglements – Genehmigung Kredit für die Sanierung der Orgel – Genehmigung Budget 2020 und Festsetzung des Steuerfusses – Genehmigung. Der Steuerfuss wurde auf 12 % festgesetzt Wahl einer Pfarrwalkommission Gewählt wurden: Gabriela Bär (Präsidentin), Corinne Imthurn, Blanche Keeris, Stephan Schaub, Hannes Tanner, Claudia Tschuor, Gian von Salis Rechtsmittelbelehrung Von der Veröffentlichung an gerechnet, können beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, folgende Rechtsmittel erhoben werden: • Wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen • Und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden.

Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Mitteilung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. 17. Dezember 2019 Sozialausschuss Affoltern am Albis

In Angelegenheiten der Reformierten Kirchgemeinde gelten die gleichen Rechtsmittel. Diese sind jedoch nicht an den Bezirksrat, sondern an die Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis, c/o Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, zu richten. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. 12. Dezember 2019 Namens der Gemeindevorsteherschaften Gemeinderatskanzlei Aeugst am Albis

Teilrevision öffentlicher Gestaltungsplan Stümel Öffentlichen Auflage Beschluss des Gemeinderats Aeugst am Albis vom 3. Dezember 2019: Die Teilrevision des öffentlichen Gestaltungsplans Stümel wird zuhanden der öffentlichen Auflage und Vernehmlassung durch die nach- und nebengeordneten Planungsträger im Sinne von § 7 des Planungs- und Baugesetzes (PBG) verabschiedet. Die Teilrevision des öffentlichen Gestaltungsplans besteht aus folgenden Teilen: – Bestimmungen (Teilrevision) – Erläuterungsbericht Art. 47 der Raumplanungsverordnung (RPV) Die Teilrevisionsvorlage liegt zusammen mit den zugehörigen Unterlagen während 60 Tagen ab der Publikation, d.h. vom 16. Dezember 2019 bis am 28. Februar 2020, öffentlich auf und kann am Empfang im Gemeindehaus Aeugst am Albis, Dorfstrasse 22, 8914 Aeugst am Albis während der ordentlichen Öffnungszeiten oder im Internet unter www.aeugst-albis.ch eingesehen werden. Während der Auflagefrist können sich alle interessierten Personen zur Teilrevisionsvorlage äussern. Einwendungen sind schriftlich bis 28. Februar 2020 dem Bauamt Aeugst am Albis, Dorfstrasse 22, 8914 Aeugst am Albis, einzureichen. Über die nicht berücksichtigten Einwendungen wird gesamthaft bei der Festsetzung der Teilrevisionsvorlage entschieden. Gemeinderat Aeugst am Albis

Einbürgerungen Mit Beschluss vom 10. Dezember 2019 hat der Stadtrat Affoltern am Albis, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, in das Bürgerrecht der Stadt Affoltern am Albis aufgenommen: • Tiago Da Conceição, 2004, Staatsangehöriger von Deutschland • Mariana Jimenez Gamboa, 2007, Staatsangehörige von Kolumbien • Igor Smiljkovic, 1988, Staatsangehöriger von Serbien • Andrej Smiljkovic, 2013, Staatsangehöriger von Serbien • Aleksej Smiljkovic, 2015, Staatsangehöriger von Serbien und aus dem Bürgerrecht der Stadt Affoltern am Albis entlassen: • Monika Ursula Keller, 1969, Bürgerin von Affoltern am Albis des Weiteren hat der Stadtrat ein Gesuch abgelehnt. 17. Dezember 2019 Stadtrat Affoltern am Albis

Alle Privatpersonen sowie alle Körperschaften des öffentlichen und des privaten Rechts können sich im Rahmen dieser Anhörung zum Entwurf dieser Anpassung des SÜL äussern. Auflagezeit: vom 2. Dezember 2019 bis am 15. März 2020 während der ortsüblichen Bürozeiten Auflageorte:

Reglemente und Verordnungen Der Stadtrat Affoltern am Albis hat am 10. Dezember 2019 folgendes Reglement genehmigt und in Kraft gesetzt: • Gebührenreglement (GebR) Der Beschluss ist der Publikation unter www.amtliche-nachrichten.ch angehängt und liegt während der Rekursfrist bei der Abteilung Präsidiales, 3. Stock, Verwaltungszentrum, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Mitteilung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. 17. Dezember 2019 Stadtrat Affoltern am Albis

Reglemente und Verordnungen Die Primarschulpflege Affoltern am Albis hat am 9. Dezember 2019 folgendes Reglement genehmigt und in Kraft gesetzt: • Reglement Tagesstrukturen Die Primarschulpflege Affoltern am Albis hat am 9. Dezember 2019 folgendes Reglement einer Teilrevision unterzogen und genehmigt: • Schulzahnpflegereglement Die Reglemente sind der Publikation unter www.amtliche-nachrichten.ch angehängt und liegen während der Rekursfrist bei der Abteilung Bildung, Breitenstrasse 18, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. Gegen diese Beschlüsse kann innert 30 Tagen, von der Mitteilung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. 17. Dezember 2019 Primarschulpflege Affoltern am Albis

Kanton Aargau: • Gemeindeverwaltungen Aristau, Besenbüren, Bremgarten, Bünzen, Fischbach-Göslikon, Jonen, Niederwil, Oberlunkhofen, Rottenschwil, Unterlunkhofen, Waltenschwil, Wohlen, Zufikon; • Kantonale Verwaltung: Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung Raumentwicklung, Entfelderstrasse 22, 5001 Aarau; Kanton Zürich • Gemeindeverwaltungen Affoltern am Albis, Obfelden, Ottenbach; • Kantonale Verwaltung: Amt für Raumentwicklung des Kantons Zürich, Stampfenbachstr. 12, 8090 Zürich (am Empfang) Bundesamt für Energie • Internet: www.bfe.admin.ch/niederwil-obfelden Auskünfte: • Kanton Aargau: Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung Energie, Nicola Ruch (Telefon 062 835 28 82; E-Mail nicola.ruch@ag.ch) • Kanton Zürich: Amt für Raumentwicklung des Kantons Zürich, Abteilung Raumplanung, Daniela Wegner (Telefon 043 259 41 95; E-Mail: daniela.wegner@bd.zh.ch) • Bundesamt für Energie, Sektion Elektrizitäts-, Rohrleitungs- und Wasserrecht, 3003 Bern (Telefon Assistenzdienst: 058 462 56 26) Stellungnahmen zum Entwurf des Objektblattes 611 des Sachplans Übertragungsleitungen sind unter dem Stichwort SÜL Objektblatt 611 bis am 15. März 2020 beim Bundesamt für Energie (BFE), 3003 Bern schriftlich oder per E-Mail (suel_611@bfe.admin.ch) einzureichen. 11. Dezember 2019 Bundesamt für Energie

1. Totalrevision der Gemeindeordnung der Politischen Gemeinde Bonstetten 2. Genehmigung der Bauabrechnung über die Sanierung der Schmutz- und Meteorwasserleitung Ligusterweg, Sanierung der Trinkwasserleitung Ligusterweg und Friedmattstrasse sowie Sanierung der Strasse Ligusterweg Die Anträge und der Beleuchtende Bericht sind auf der Gemeindewebsite ersichtlich und werden den Stimmberechtigten in der Woche 3 per Post zugestellt. Bezüglich Ausübung des Stimmrechts wird auf die Informationen auf dem Stimmrechtsausweis verwiesen. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern a. A., erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Bonstetten, 17. Dezember 2019 Gemeinderat Bonstetten

Öffnungszeiten über die Festtage Die Büros der Gemeindeverwaltung sind vom Montag, 23. Dezember 2019, ab 16.30 Uhr bis und mit Freitag, 3. Januar 2020, geschlossen. Für die Anmeldung von Todesfällen erhalten Sie Auskunft von: Bossardt Bestattungen AG Telefon 044 710 99 70 Ab Montag, 6. Januar 2020 gelten wieder die ordentlichen Öffnungszeiten. Gemeindeverwaltung Hedingen


Bezirk Affoltern

Telefonbetrüger sind aktiv Die Kantonspolizei Zürich hat in enger Zusammenarbeit mit der Stadtpolizei Zürich am 11. Dezember zwei Fälle von Telefonbetrug verhindert. Die beiden von angeblichen Polizisten kontaktierten Frauen hatten die verlangten Bargeldsummen in der Höhe von mehreren zehntausend Franken bereits bei Finanzinstituten abgeholt. Die beiden Frauen im Alter von 78 und 82 Jahren waren zwei von zahlreichen potenziellen Opfern, welche in den letzten Wochen von unbekannten Betrügern telefonisch kontaktiert worden waren. Bei der Polizei gehen zurzeit täglich mehrere Dutzend Meldungen von älteren Personen ein. Diese teilen den Disponenten jeweils mit, dass Sie von einem Polizisten oder einer Polizistin einen Anruf erhalten hätten, die sie davon überzeugen wollten, dass ihre Vermögenswerte auf der Bank nicht mehr sicher seien und das Bargeld deshalb der Polizei übergeben müssten. Um sich vor Telefonbetrügern zu schützen, rät die Kantonspolizei: – Überprüfen, ob es sich um einen echten Polizisten handelt, indem man selber die Verbindung trennt und sich (idealerweise mit einem anderen Telefon) bei der Polizei (in der Nähe oder unter der Nummer 117) erkundigt. – Misstrauisch sein: Die Polizei verlangt n i e grössere Bargeldsummen; erst recht nicht telefonisch und schon gar nicht für «verdeckte Ermittlungen». – Am Telefon niemals persönliche Daten sowie Passwörter bekanntgeben und keinerlei Angaben zu den finanziellen Verhältnissen machen. – Warnhinweise von Bank- oder Postangestellten ernstnehmen, verdächtige Anrufe umgehend der Polizei melden, Notrufnummer 117. (pd.) anzeige

Dienstag, 17. Dezember 2019

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Willkommensfahrt durch den Schneeregen Verlängerung des Chamer Busses 42 über die Kantonsgrenze nach Knonau eingeweiht

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ls letzten Freitagmorgen kurz vor 9 Uhr der Bus aus Cham am Bahnhof Knonau einfuhr, war niemandem nach aussteigen zumute. Kälte und Schneeregen begrüssten die Passagiere der «Willkommensfahrt» – neben den fast vollständigen Gemeinderäten Knonau und Cham auch der Zuger Regierungsrat Florian Weber, sowie Cyril Weber, Unternehmensleiter der Zugerland Verkehrsbetriebe (ZVB) AG – im Knonauer Amt. So beschränkte man sich auf eine kurze Fotosession vor dem Bus, ehe es wieder an die Wärme, nämlich zum Apéro in den «Freihof» ging. Im Bus hatte Georges Helfenstein, Gemeindepräsident von Cham, zuvor von einem «Meilenstein» gesprochen und die vielen Berührungspunkte zwischen den Gemeinden Cham und Knonau hervorgehoben, etwa im Schiesswesen oder beim Kiesabbau – und künftig auch im Abwasserwesen, plant Knonau doch wie Mettmenstetten, Kappel und Hausen einen Anschluss an die ARA Schönbühl in Cham. «Ich wünsche mir, dass die Verlängerung dieser Buslinie ein gutes Omen ist für unser zweites gemeinsames Projekt», spielte auch die Knonauer Gemeindepräsidentin Esther Breitenmoser auf den ARA-Anschluss an, ehe sie dem Kollegen aus Cham ein Brot in Form eines Busschlüssels überreichte.

Die Protagonisten der Willkommensfahrt. Von links: Nathanaël Wenger und Marianne Domeisen (beide Gemeinderat Knonau), Rolf Ineichen, Christine Blättler-Müller und Drin Alaj (alle Gemeinderat Cham), der Zuger Baudirektor Florian Weber, flankiert von den Gemeindepräsidenten Georges Helfenstein (Cham) und Esther Breitenmoser (Knonau), Rico Roth und Dominik Stöckli (Gemeinderat Knonau) sowie ZBV-Unternehmensleiter Cyrill Weber. (Bild Thomas Stöckli) Die Idee, die Buslinie 42 über die Kantonsgrenze hinaus nach Knonau zu verlängern, hatte die SVP Cham vor anderthalb Jahren ins Spiel gebracht. Die schnelle Realisierung führte Helfenstein als Beweis an, dass Politik und Verwaltung effizient arbeiten. Fahrplanmässig ist der Bus nun seit Montagmorgen im Einsatz – vor-

erst befristet auf drei Jahre. «Wir hofffen, dass das Angebot stark genutzt wird», betonte ZVB-Unternehmensleiter Cyrill Weber. Auf Knonauer Seite hat Esther Breitenmoser jedenfalls bereits einige konkrete Ziel-Vorschläge: den Zugersee, den Fussballplatz Eizmoos oder die Andreas-Klinik. Die Chamer dürf-

ten sich ihrerseits auf die verkürzte Reisezeit in Richtung Zürich freuen. Zumal in Knonau die Sitzplätze im Zug noch im Übermass zur Verfügung stehen. Das Nachsehen werden dann die Pendler im weiteren Verlauf der S-Bahn durchs Knonauer Amt haben, ab Affoltern, Hedingen und spätestens Bonstetten-Wettswil. (tst.)


Obfelden Beschlüsse der Gemeindeversammlungen vom Donnerstag, 12. Dezember 2019 Reformierte Kirchgemeinde 1. Der Voranschlag 2020 der reformierten Kirchgemeinde, der einen Aufwandüberschuss von CHF 27 730 ausweist, wurde genehmigt und der Steuerfuss bei 12 % belassen. Politische Gemeinde 1. Der Voranschlag des Politischen Gemeindegutes für das Jahr 2019, welcher einen Aufwandüberschuss von CHF 474 400 aufweist, wurde genehmigt und der Steuerfuss bei 105 % belassen. 2. Für die Altlastensanierung des Kugelfangs und des Scheibenstands bei der 300-m-Schiessanlage Moos wurde ein Objektkredit von brutto CHF 350 000 (inkl. MwSt.) bewilligt. 3. Für die Ideenstudie für das Zentrum von Hedingen wurde ein Planungskredit von brutto CHF 280 000 (inkl. MwSt.) bewilligt. Rechtsmittel Gegen diesen Beschluss kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis – wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen – und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen.

Nutzungsplanung: Sachplan Übertragungsleitungen (SÜL) Entwurf Objektblatt 611: Leitungszug Niederwil – Obfelden 2 x 380 kV Information und Mitwirkung der Bevölkerung (Art. 19 der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000; RPV; SR 700.1) Betrifft 8912 Obfelden Öffentliche Auflage Die Bevölkerung wird hiermit über die öffentliche Auflage des Entwurfs des Objektblatts 611 für einen Planungskorridor im Sachplan Übertragungsleitungen (SÜL) für das künftige Leitungsprojekt Niederwil – Obfelden (2 x 380 kV) informiert. Dieser Planungskorridor soll vom Bundesrat im Hinblick auf die Erarbeitung des Ausführungsprojektes für eine Hochspannungsleitung zwischen den Unterwerken Niederwil (AG) und Obfelden (ZH) festgesetzt werden. Alle Privatpersonen sowie alle Körperschaften des öffentlichen und des privaten Rechts können sich im Rahmen dieser Anhörung zum Entwurf dieser Anpassung des SÜL äussern. Rechtliche Hinweise Auflage vom 2. Dezember 2019 bis am 15. März 2020 während der Bürozeiten in der Gemeindeverwaltung Obfelden und im Internet unter www.bfe.admin.ch/niederwil-obfelden Anmeldestelle für Forderungen, Einsprachen oder Rekurse Stellungnahmen zum Entwurf des Objektblattes 611 des Sachplans Übertragungsleitungen sind unter dem Stichwort SÜL Objektblatt 611 bis am 15. März 2020 beim Bundesamt für Energie (BFE), 3003 Bern schriftlich oder per E-Mail (suel_611@bfe.admin.ch) einzureichen. Weitere Angaben zur Meldung Auskünfte erteilen: Kanton Zürich: Amt für Raumentwicklung des Kantons Zürich, Abteilung Raumplanung, Daniela Wegner, Tel. 043 259 41 95, E-Mail: daniela.wegner@ bd.zh.ch Bundesamt für Energie, Sektion Elektrizitäts-, Rohrleitungs- und Wasserrecht, 3003 Bern, Telefon Assistenzdienst 058 462 56 26.

Nachdem keine weiteren Wahlvorschläge eingereicht worden sind, wird für den Rest der Amtsdauer 2018 – 2022 als gewählt erklärt: Roland Koller, 11. Januar 1976, von Nesslau SG, wohnhaft Am Tobelbach 10, 8913 Ottenbach Der noch pendente fünfte Sitz wird bei Vorliegen einer Kandidatin, eines Kandidaten in einem neuen Wahlverfahren zur Wahl vorgeschlagen. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, vom Datum dieser Publikation an gerechnet, ein schriftlicher Rekurs bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, c/o Martin Billeter, Präsident, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, eingereicht werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Ottenbach, 12. Dezember 2019 Kirchenpflege der evangelischreformierten Kirchgemeinde Ottenbach

Pfarrbestätigungswahlen 2020 – 2024 Publikation stille Wahl Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Ottenbach Die Kirchenpflege beschliesst:

Hedingen, 17. Dezember 2019 Reformierte Kirchenpflege und Gemeinderat Hedingen

Bauprojekte Ersatzwahl zur Planauflage: Ergänzung der Die Pläne liegen auf den betreffenden Kirchenpflege Ottenbach Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. für den Rest der Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der AusschreiAmtsdauer 2018 / 2022

Ottenbach Öffentliche Auflage und Vernehmlassung zum Sachplan Übertragungsleitungen (SÜL) Entwurf Objektblatt 611: Leitungszug Niederwil-Obfelden 2×380 kV Information und Mitwirkung der Bevölkerung (Art. 19 der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000; RPV; SR 700.1) Die Bevölkerung wird hiermit über die öffentliche Auflage des Entwurfs des Objektblatts 611 für einen Planungskorridor im Sachplan Übertragungsleitungen (SÜL) für das künftige Leitungsprojekt Niederwil-Obfelden (2×380 kV) informiert. Dieser Planungskorridor soll vom Bundesrat im Hinblick auf die Erarbeitung des Ausführungsprojektes für eine Hochspannungsleitung zwischen den Unterwerken Niederwil (AG) und Obfelden (ZH) festgesetzt werden. Alle Privatpersonen sowie alle Körperschaften des öffentlichen und des privaten Rechts können sich im Rahmen dieser Anhörung zum Entwurf dieser Anpassung des SÜL äussern. Auflagezeit: vom 2. Dezember 2019 bis am 15. März 2020 während der ortsüblichen Bürozeiten Auflageorte: Kanton Aargau: • Gemeindeverwaltungen Aristau, Besenbüren, Bremgarten, Bünzen, Fischbach-Göslikon, Jonen, Niederwil, Oberlunkhofen, Rottenschwil, Unterlunkhofen, Waltenschwil, Wohlen, Zufikon; • Kantonale Verwaltung: Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung Raumentwicklung, Entfelderstrasse 22, 5001 Aarau; Kanton Zürich: • Gemeindeverwaltungen Affoltern am Albis, Obfelden, Ottenbach; • Kantonale Verwaltung: Amt für Raumentwicklung des Kantons Zürich, Stampfenbachstr. 12, 8090 Zürich (am Empfang) Bundesamt für Energie: Internet: www.bfe.admin.ch/niederwil-obfelden Auskünfte: • Kanton Aargau: Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung Energie, Nicola Ruch, Telefon 062 835 28 82, E-Mail: nicola.ruch@ag.ch • Kanton Zürich: Amt für Raumentwicklung des Kantons Zürich, Abteilung Raumplanung, Daniela Wegner, Telefon 043 259 41 95, E-Mail: daniela.wegner@bd.zh.ch • Bundesamt für Energie, Sektion Elektrizitäts-, Rohrleitungs- und Wasserrecht, 3003 Bern, Telefon Assistenzdienst 058 462 56 26 Stellungnahmen zum Entwurf des Objektblattes 611 des Sachplans Übertragungsleitungen sind unter dem Stichwort SÜL Objektblatt 611 bis am 15. März 2020 beim Bundesamt für Energie (BFE), 3003 Bern schriftlich oder per E-Mail (suel_611@bfe.admin.ch) einzureichen. 17. Dezember 2019 Gemeinde Ottenbach im Auftrag für das Bundesamt für Energie

1. Es wird davon Kenntnis genommen, dass die Stimmberechtigen die Wahl an der Urne von Pfarrerin Elisabeth Armingeon mit 60 Stellenprozent Pfarrerin Sonja Weisenhorn mit 30 Stellenprozent binnen der gesetzlichen Frist nicht verlangt haben. 2. Die Wahlen erfolgten unter dem Vorbehalt einer Änderung der massgebenden gesetzlichen Bestimmungen sowie der Amtspflichten der vorgeschlagenen Pfarrerinnen und Pfarrer in örtlicher und inhaltlicher Hinsicht während der Amtsdauer 3. Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung binnen 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Martin Billeter, Präsident, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. 4. Mitteilung an die Politische Gemeinde Ottenbach, an die Bezirkskirchenpflege sowie an den Kirchenrat. 5. Amtliche Veröffentlichung im Anzeiger für den Bezirk Affoltern. Ottenbach, den 12. Dezember 2019 Evangelisch-reformierte Kirchenpflege Ottenbach Der Präsident: Hans Peter Stutz Die Finanzvorständin: Monika Bächli

bung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Knonau Bauherrschaft: Seline + Andreas Stalder, Hellbühlstrasse 51, 6102 Malters Projektverfasser: Andreas Pizza, Triemlistrasse 60, 8047 Zürich Projekt: Anbau einer Terrasse mit Autounterstand, diverse Umbauten (Fensterersatz, Verschiebung Eingangstüre, Erneuerung Bad und Küche). Baaregg 33, 8934 Knonau Katasterinformationen: GrundstückNr. 1508, Zone: Kernzone Weiler

Todesfälle Affoltern am Albis Am 11. Dezember 2019 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Giuseppe Vara geboren am 16. Juni 1932, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Abdankung am Freitag, 27. Dezember 2019, um 14.30 Uhr in der katholischen Kirche Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Stallikon Am 5. Dezember 2019 ist in Stallikon ZH gestorben:

Gull Heinz geboren am 2. Oktober 1948, von Volketswil ZH, wohnhaft gewesen in Stallikon ZH. Die Abdankungsfeier findet am Donnerstag, 19. Dezember 2019, 14.30 Uhr in der reformierten Kirche Stallikon statt. Die Beisetzung erfolgt im engsten Familienkreis. Bestattungsamt Stallikon

Stallikon Am Montag, 9. Dezember 2019, ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Huber-Neuhaus Margaretha geboren am 14. Februar 1924, von Stallikon ZH, wohnhaft gewesen Hofstetterweidweg 10, 8143 Stallikon. Die Beisetzung mit anschliessender Abdankungsfeier findet am Freitag, 20. Dezember 2019, 14.00 Uhr, auf dem Friedhof Stallikon statt. Bestattungsamt Stallikon

Obfelden Am 8. Dezember 2019 ist in Obfelden ZH gestorben:

Zimmermann-Kälin, Irene geb. 9. Januar 1975, von Ennetbürgen NW, Einsiedeln SZ und Obfelden ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, Raihaltenstrasse 23; Ehefrau des Zimmermann-Kälin Rolf. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Abdankung in der ref. Kirche am Freitag, 20. Dezember 2019, 14.30 Uhr. Die Friedhofvorsteherin


Bezirk Affoltern

Dienstag, 17. Dezember 2019

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Ein neues Zuhause für den Unterhaltsbetrieb Der Bau des neuen Werkhofes in Ottenbach wurde planmässig abgeschlossen Nach achtmonatiger Bauzeit hat die Baukommission den neuen Werkhof an der Stüdlerstrasse abgenommen. Das Gebäude erfüllt den Minergie-Standard und passt ästhetisch sehr gut ins Gewerbe- und Industriequartier Hobacher. ................................................... von martin mullis Der Blick von Markus Bättig, Chef des Unterhaltsbetriebs der Gemeinde Ottenbach schweift an diesem Donnerstagmorgen sichtlich zufrieden über den stattlichen Neubau im Quartier Hobacher. Seine Freude über die neue Arbeitsstätte ist verständlich, musste doch der Regiebetrieb der Gemeinde Ottenbach lange Jahre mit zum Teil engen und in der Gemeinde verteilten Werkgebäuden vorliebnehmen. Diese Situation erschwerte die vielfältigen Aufgaben natürlich erheblich, welche die drei Unterhaltsangestellten täglich zu bewältigen haben. Der Rundgang durch das neu erstellte Gebäude zusammen mit dem Architekten Mauro Malpetti, der Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger sowie den Mitgliedern der Baukommission, führte durch einen durchdachten und funktionell eingerichteten, modernen Werkhof. Die Räume gewähren den Unterhaltsfahrzeugen genügend Platz. Ein Büro-

sowie ein Aufenthaltsraum mit einer kleinen Küche und natürlich Garderoben, Dusch- und Toilettenanlagen, bieten den Angestellten die notwendige Infrastruktur.

Ökologische Wärmeversorgung mit Fotovoltaikanlage Die Wärmeversorgung wird wirtschaftlich und ökologisch mittels einer Wärmepumpe gewährleistet. Auf der 400 Quadratmeter grossen Dachkonstruktion befindet sich eine Fotovoltaik-Anlage, welche eine Produktion von bis zu 75 000 kWh Strom ermöglicht. Architekt Mauro Malpetti hält während der Bauabnahme fest, dass er seine Arbeit für den neuen Werkhof als überaus erfreulich empfand. Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde als Bauherrin und der Baukommission bezeichnet er als ausserordentlich angenehm. Der an der Urnenabstimmung vom 25. November 2018 bewilligte Bruttokredit von 2,3 Millionen Franken wurde nicht überschritten. Auch die geplante Bauzeit konnte eingehalten werden. Leider mussten, verursacht durch einen Wasserschaden, die Bauarbeiten um rund sechs Wochen verlängert werden. So konnte zwar die Bauabnahme plangemäss durchgeführt werden, hingegen wurde die öffentliche Einweihung mit der Bevölkerung auf den 7. März 2020 verschoben.

Die Mitglieder der Baukommission und Arbeitsgruppe auf dem Dach des Werkhofs: (von links) Kurt Schlegel, Architekt Mauro Malpetti, Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger, Gemeinderat Peter Weis, Bruno Etterlin, Unterhaltschef Markus Bättig und Walter Herrmann. (Bild Martin Mullis) Gemeindepräsidentin Noser zeigte sich erfreut, dass es nicht zuletzt dank dem Einsatz der verantwortlichen Behörden- und Kommissionsmitglieder gelang, den Neubau im dafür vorgese-

hen Zeitrahmen fertigzustellen. Ein grosses Problem der Gemeinde sei damit gemeistert worden, hielt sie fest und freut sich auf die gebührende Einweihung im kommenden März.

Und mit ein wenig Fantasie konnte man das zustimmende Kikeriki des riesigen Güggels im Wappen der Gemeinde auf dem Salzsiloturm vor dem Gebäude hören.

Beitrag fürs historische «Chumm und Lueg» in Hausen Kraftwerk in Ottenbach Oberämtler Gewerbeschau vom 17. bis 19. April 2020

Letzte Tranche aus dem Lotteriefonds Das Historische Kleinkraftwerk in Ottenbach bekommt für Informationsmaterial 54 000 Franken aus dem Zürcher Lotteriefonds. Insgesamt unterstützt der Regierungsrat mit der letzten Tranche des laufenden Jahres 15 gemeinnützige Projekte mit Beiträgen im Umfang von knapp zwei Millionen Franken. Andere dürfen sich sogar auf sechsstellige Beiträge freuen. Das Sauriermuseum in Aathal etwa bekommt 200 000 Franken für eine neue, interaktive Ausstellung über Meteoriten und das Ende der Dinosaurier. Die Opferhilfe Zürich erhält 480 000 Franken für eine Chat-Beratung minderjähriger Opfer von Gewalt. Für den

Kauf von zwölf Simulatoren, die speziell auf Velo- und E-Bike-Fahrende ausgerichtet sind, hat der Regierungsrat dem Verein «Am Steuer Nie!» 152 000 Franken freigegeben. Das Tibet-Institut in Rikon im Tösstal erhält 343 000 Franken für die dritte und letzte Etappe seiner Gebäudesanierung (insgesamt 460 000 Franken). Ebenfalls ein sechsstelliger Beitrag, nämlich 240 000 Franken, geht an den Verein «Hot Spots», der seltene Ackerbegleitpflanzen auf 20 Ackerflächen in zehn Regionen der Kantone Zürich und Schaffhausen schützen, deren Wiederansiedlung fördern und die beteiligten Landwirte dabei beraten will. (ki.)

zwischen-ruf

«Gaggi und Schoggi» «Was? Immer noch Windeln?» Die kleine Melissa ist gerade drei geworden. «Das kapiert sie einfach nicht», meint meine Tochter, «hat schon zweimal auf den Boden ‹bislet›, als wir einen Versuch starteten.» Ich überlege. Samichlaus heisst das Zauberwort. Der soll es richten. Aber natürlich will man dem Kind nicht einen Schock einjagen mit einem bärtigen bösen Mann mit tiefer Stimme. Da könnte der Schuss nach hinten rausgehen mit nächtlichen Angstträumen und nicht mehr alleine schlafen wollen. Nein, das muss man subtil angehen. Und da ich schlauer bin als Günther Jauch (Sendung gesehen?), mache ich folgendes Experiment: Ich bringe einen etwa ein Meter hohen Stoffsamichlaus mit und hänge ihn im Gang auf. «Du, Melissa, der Samichlaus hat gesagt, er freut sich, wenn du das Bisi ins Häfi machst.» Eine halbe Stunde

später spurtet die Kleine ins Bad und setzt sich aufs Häfi. Wir sind alle drei begeistert von der gelben Flüssigkeit: Melissa, ich und der Samichlaus, dem wir das unverzüglich mitteilen. «Melissa, der Samichlaus hat gerade gesagt, er würde sich freuen, wenn du auch Gaggi ins Häfi machst.» Aber o weh, das nächste Gaggi landet in der Windel. Nun muss ich noch einen draufsetzen. «Der Samichlaus hat gesagt, wenn du Gaggi ins Häfi machst, bekommst du ein Löffeli Schoggicreme.» Oha, sowas hört man gern. Und tatsächlich am nächsten Morgen: Melissa eilt ins Bad, setzt sich aufs Häfi, begibt sich danach zum Samichlaus, meldet die Tat und spaziert dann weiter zum Kühlschrank. Ute Ruf Das Büechli «Da musste ich lachen» als Weihnachtsgeschenk? Bestellen bei: uteruf@bluewin.ch, 10 Fr. inkl. Porto.

Die OK-Mitglieder blicken optimistisch in Richtung Gewerbeausstellung 2020. (Bild zvg.)

Nach vier Jahren organisiert der Gewerbeverein Oberamt eine weitere Gewerbeschau. Diesmal unter dem Motto «Chumm und lueg». Auf gut 800 m² werden sich wieder über 60 Aussteller präsentieren. Das OK der Oberämtler Gewerbeschau 2020 setzt sich zusammen aus acht Mitgliedern der letzten beiden Ausstellungen sowie drei neuen Kräften und ist seit Februar 2019 an der Arbeit. Die OK-Mitglieder sind davon überzeugt, dass auch die Ausstellung 2020 ein voller Erfolg werden wird. Am 27. November fand im Gemeindesaal die übliche vorgängige Ausstellerversammlung statt. Bei dieser Gelegenheit hat OK-Präsident Claudio Rütimann seine OK-Mitglieder vorgestellt und ihnen die Möglichkeit gegeben, aus ihren Ressorts zu berich-

ten und den Besuchern offene Fragen zu beantworten. Ebenso wurde noch einmal detailliert auf die Regeln des Auf- und Rückbaus hingewiesen. Nur durch die Disziplin jedes einzelnen Ausstellers ist eine geordnete Durchführung der Messe jetzt und in Zukunft gesichert. Weiter wurden ein paar Eckdaten thematisiert, welche zu leichten Verschiebungen gegenüber der letzten Ausstellung 2016 führen werden. So beanspruchen mehr Aussteller Aus-

senplätze oder einfach mehr Quadratmeter. Sicher wird durch entsprechende Planungen auch dafür eine zufriedenstellende Lösung gefunden. Grundsätzlich werden Flächen in der Grössenordnung von über 800 m² von wiederum über 60 Ausstellern reserviert. Das Konzept zu diesen drei Tagen steht. Eine Durchmischung von Business, Kultur, Unterhaltung und Gastronomie werden die drei AusstellungsTage prägen. Berufsbilder werden bei Führungen vorgestellt. Dorfvereine werden für Unterhaltung sorgen. Gwerblerbeiz und Barbetrieb bilden die Plattformen, welche es einfach bei solchen Anlässen braucht. Aber auch für die ganz Kleinen wird wie immer einiges geboten werden. (RG) Weitere Infos folgen im «Anzeiger» auf Facebook

«Chumm und Lueg».

(Gewerbeschau 2020) und unter www.gewerbeoberamt.ch.


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Bezirk Affoltern

hinter-gründe

Stimmungsvolle Weihnachtsfeier

Bestattungen einst und jetzt Im Zusammenhang mit dem Totensonntag von Ende November, an dem jeweils der Verstorbenen gedacht wird, ging mir obiges Thema durch den Kopf. Als Gemeindeschreiber von Hausen ab 1960 gehörten auch die Bestattungen zu meinem Aufgabenbereich. Früher befand sich der Friedhof noch direkt an der Ebertswilerstrasse beim Dorfeingang vom Albisbrunn. Für die meisten Verstorbenen stand dannzumal eine Erdbestattung im Vordergrund. In der Regel wurde der Termin auf den dritten Tag nach dem Tod fixiert, wobei man auch auf das damals pro Woche noch dreimalige Erscheinen des «Anzeigers» Rücksicht nahm. Einen Leichenwagen als Auto kannte man bei uns nicht, sodass die im Bezirksspital Verstorbenen mit dem von einem Pferd gezogenen Leichenwagen dort abgeholt und an ihren Wohnort gebracht wurden. Das konnte auch bis in die Weiler Schweikhof oder Oberalbis gehen, wenn jemand vor seinem Tod dort daheim gewesen war. Der Sarg wurde über Mittag vor dem Haus aufgebahrt und man konnte vom Verstorbenen Abschied nehmen. Nachher begab sich ein Trauerzug Richtung Dorf. Leute, die am Strassenrand standen, schlossen sich diesem an. Wenn jemand Kremation gewünscht hatte, musste dies ein Angehöriger gegenüber der Gemeinde bzw. der Stadt Zürich schriftlich bestätigen – ein solcher Papierkrieg ist heute kaum mehr vorstellbar. Der Leichnam wurde dann nach dem Abzug der Trauernden in die Kirche von einem Auto aus Zürich abgeholt. Die Einäscherung erfolgte jeweils im einzigen Krematorium in unserer Region, im Sihlfeld. Im Gebäude auf dem jetzigen Friedhof «Weid», am Waldrand hinter den Schulanlagen gelegen, wurden zwei kühlbare Katafalke eingebaut. Die Verstorbenen werden in der Regel vor der Bestattung abgeholt und dort für die Angehörigen aufgebahrt, damit sich diese verabschieden konnten. Die Einäscherung erfolgt heute meistens bereits vor der Abdankung. Einzelne Gedenkfeiern finden seit einiger Zeit viel später statt, was man sich früher nicht vorstellen konnte. In den letzten sechzig Jahren haben sich die Bestattungsrituale stark verändert. Sie sind aus meiner Optik heute leider etwas unpersönlicher als dies früher der Fall war. Erdbestattungen bilden die Ausnahme und wohl alle Gemeinden bieten auch Gemeinschaftsgräber für jene an, welche kein Einzelgrab mehr wünschen. Doch der Verlust eines Mitmenschen schmerzt auch heute noch immer wie einst. Erich Rüfenacht

Ärzte-Überangebot vermeiden Ärztinnen und Ärzte, die nicht mindestens drei Jahre an einer anerkannten schweizerischen Weiterbildungsstätte tätig gewesen sind, unterliegen im Kanton Zürich per sofort einer Zulassungsbeschränkung. Das hat der Regierungsrat beschlossen. Davon ausgenommen sind die Grundversorger (Allgemeine Innere Medizin, Praktische Ärztin und Praktischer Arzt, Kinder- und Jugendmedizin, Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie), weiter Ärzte, die im Rahmen ihrer Weiterbildung in einer anerkannten Weiterbildungsstätte oder die an einer Poliklinik mit Leistungsauftrag der öffentlichen Hand tätig sind. Sodann auch Ärztinnen und Ärzte, die ihre Tätigkeit in einem Spital ausüben. So sieht der Regierungsrat im Sinne des Grundsatzes «ambulant vor stationär» davon ab, den spitalambulanten Bereich zu regulieren. (ki.)

Dienstag, 17. Dezember 2019

Ein Genuss für Bewohner und ihre Angehörigen im Haus zum Seewadel Zum jährlichen Höhepunkt der Veranstaltungen im Altersheim Seewadel in Affoltern gehört das Weihnachtsessen für die Bewohner und ihre Angehörigen. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind im Einsatz und geben ihr Bestes. ................................................... von christine häusermann Wer nicht an die frühen Essenszeiten des Altersheims gewöhnt ist und um halb zwölf Uhr nicht auf dem reservierten Platz sitzt, verpasst die Weihnachtsgeschichte von Stadträtin Eliane Studer Kilchenmann. Dass uns die letztjährige aber gut gefallen hat, daran erinnern wir uns noch. Der Empfang im Seewadel ist auch für zu spät Kommende sehr herzlich. Schwiegerpapa sitzt auch noch nicht am reservierten Tisch, entweder überlegt er noch, welche Krawatte er binden soll oder er möchte in seinem Zimmer abgeholt werden. Als Aperitif wird allen Gästen ein Glas Knonauer Rivaner serviert. Dazu gibt es beschwingte und besinnliche Live-Musik mit Edith Sievi am Piano und Erwin Müri auf der Klarinette. Kaum sind wir dann komplett, wird das Essen aufgetischt. Küchenchef Claude Ney mutiert zum Chef de Service und dirigiert die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Präzision und System. Seinen Argusaugen entgeht nicht, wo noch ein Teller fehlt, damit alle am Tisch gemeinsam mit dem Essen beginnen können.

Schön komponiertes Menu Der Nüsslisalat mit Ei und hausgemachtem Lachstartar schmeckt nach mehr. Ja, wir hätten gerne noch einige

Gute Laune am Weihnachtsessen: Fritz Hofstetter und Geschäftsleiterin Verena Feller verstehen sich. (Bild Christine Häusermann) grüne Blättchen mehr «verputzt». So halten wir uns an die Brötchen und hoffen, dass die Bewohner im Alltag, ihrer Gesundheit zuliebe, zu mehr Grünzeug kommen. Die Steinpilzsuppe mit Blätterteighaube wird festlich in der Tasse serviert. Das Duo vom gebratenem Kalbsrücken und geschmorter Rindsbacke auf PetersilienRisotto mit glasierten Kürbiswürfeln mundet sehr. Der Schwager mault zwar, dass sein Rindsbäggli zäh sei, was wir andern am Tisch überhaupt nicht bestätigen können. Beim Nachschlag jedoch, wird er vollauf entschädigt und ist nun seinerseits glücklich. Vor dem Dessert macht Verena Feller, die Geschäftsleiterin des Seewadels, ihre Honneurs und wechselt an

jedem Tisch ein paar Worte. Das belebt auch den 92-jährigen Fritz Hofstetter. Fast wie ein schneidiger Mittzwanziger parliert er figulant und charmant. Aber Verena Feller nutzt den Anlass auch, um anwesende Affoltemer für die kommende SeewadelAbstimmung im Februar 2020 zu sensibilisieren.

Applaus und Gesang Als süssen Abschluss gibt es ein feines Apothekerschnittchen Tarte Tatin mit Zimtglace und Chantilly – Seniorenteller leider auch beim Dessert. Damit jetzt die Steuerzahler der Stadt Affoltern nicht meinen, dass sich die Angehörigen auf ihre Kosten den Bauch

vollgeschlagen haben, hier noch die finanziellen Fakten: Das Menu kostete pro Angehörigen 65 Franken. Diesen Betrag und ein ordentliches Trinkgeld haben wir gerne bezahlt, wir schätzen es sehr, dass der Seewadel die schöne Weihnachtsfeier im stimmigen Ambiente anbietet und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich so mächtig ins Zeug legen. Zum Abschluss holt Verena Feller ihre gesamte Crew in den Speisesaal, bedankt sich unter grossem Applaus bei ihnen und den souveränen Musikern für den tollen Einsatz. Nach dem feierlichen «Ave Maria» stimmen alle in die «gnadenbringende Weihnachtszeit» ein und enden mit der «Stillen Nacht».

S’Guggerzytli passt auch in die Adventszeit Stimmungsvolle Adventsfeier für Seniorinnen und Senioren in Affoltern Leise rieselte der Schnee zwar draussen in Affoltern nicht, doch in gesanglicher Form tat er das am vergangenen Donnerstag im Kasinosaal, als 160 Seniorinnen und Senioren das Lied anstimmten. Die Adventsfeier versetzte die geladenen Gäste mit Gesang, Pianoklängen, Adventsgeschichte und einigen Ansprachen in festliche Stimmung. ................................................... von stefan schneiter «Oh, das hämmer au mal gsunge!» – «Känned Sie das au – Guggu, Guggu?» – Es brauchte wenig, um die Seniorinnen und Senioren an der Adventsfeier gleich zu Beginn in eine nostalgische, zufriedene Stimmung zu versetzen. Zwar mag das Lied vom Guggerzytli, das, wie die Grossmutter dem Buben erklärt, schon seit vielen Jahren an der Wand hängt, kein Weihnachtslied sein, doch versetzte es die anwesenden Gäste an der Adventsfeier dennoch in beste Festlaune und viele sangen oder summten das «Guggu, Guggu ho-duli-duli-dulio» gleich kräftig mit. Der Präsident der Seniorendienste, Ernst Bründler, hatte zuvor schon die anwesenden 160 Gäste herzlich zur traditionellen Adventsfeier in Affoltern begrüsst. Und nach dem Guggerzytli war die Reihe an Stadtpräsident Clemens Grötsch, in einem kurzen Überblick über die wichtigsten politischen Projekte zu informieren. Das Schulhaus Butzen gehörte im zu Ende

Luigi Lore’ umrahmte die Adventsfeier mit seinen Pianoklängen. (Bild S.Schneiter) gehenden Jahr dazu, sowie der Neubau des Pflegeheims Seewadel. «Die Abstimmung am 9. Februar 2020 ist für mich eine Herzensangelegenheit» meinte Grötsch und lud die Zuhörenden gleich zu einem Orientierungsanlass darüber am 13. Januar 2020 ein. Auch die «Vision 2050» hat den Affoltemer Stadtrat in diesem Jahr beschäftigt. Auch wenn viele im Saal dieses Jahr vielleicht nicht mehr erleben werden, so ist es nach den Worten von Clemens Gröstsch doch wichtig, dass Politik und Bevölkerung all die sich stellenden Zukunftsfragen schon jetzt angingen.

Besinnliche und witzige Adventsgeschichte Musikalisch setzte der aus Italien stammende Pianist Luigi Lore’, der heute in Zwillikon zu Hause ist, immer wieder festliche Akzente. Sein «Leise rieselt der Schnee» begleitete die Seniorenschaft gesanglich in besinnlicher Art, ebenso das «Macht hoch die Tür die Tor macht weit». Viele kannten den Text auswendig, benötigten das Liedblatt zum Mitsingen gar nicht erst. In ihren Adventsgedanken sprach Linda Cantero, Pastoralassistentin der katholischen Kirche, über

den Wert des Menschen, dessen man sich gerade in der Adventszeit bewusst sein sollte: «Gott braucht uns als kleine Lichter – kleine Lichter mit grosser Wirkung.» In seiner Kurzansprache hob Sozialvorstand Martin Gallusser die Bedeutung von Bewegung gerade für ältere Menschen hervor. Bewegung, für die in Affoltern vor allem der Seniorendienst mit seinen Wanderangeboten sorge, aber auch für die geistliche Beweglichkeit, etwa durch viele Referate das ganze Jahr über. Karen Hug, Leiterin Gesellschaft, appellierte in ihrer Rede an die Seniorinnen und Senioren, sich der Digitalisierung zu stellen und illustrierte das gleich anschaulich mit dem Beispiel ihrer eigenen Grossmutter und ihrer Eltern. «Haben Sie keine Angst vor Computern. Versuchen Sie es einfach. Und wenn es nicht klappt, fragen Sie einen Junior.» Der reformierte Pfarrer Thomas Müller schloss den Reigen der Reden. Seine Adventsgeschichte, in deren Zentrum eine schrullige, verstockte Altersheimbewohnerin mit einem Katzentick stand, die an Weihnachten für andere Altersheimbewohner heimlich Geschenke bereitstellte und dafür selbst mit Katzenfutter und einem Gutschein für Katzenmilch belohnt wurde, löste bei den Zuhörenden nachdenkliche Momente wie auch manchen Lacher aus. Der Abschluss der Adventsfeier war ein kulinarischer: Kartoffelsalat mit Fleischkäse, gefolgt von Café mit feinen Weihnachtsguetzli, sorgten dafür, dass garantiert niemand hungrig heimgehen musste.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 17. Dezember 2019

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«Religion und individueller Glaube sind zwei Paar Schuhe» Serie «Kirchenlandschaft» Knonauer Amt: Fredi Haab und die Mettmenstetter Wiedertäufer Während der Reformation in Zürich entstanden, gibt es heute auf allen Kontinenten zahlreiche Täufergemeinden. Nach Jahrhunderten der Verfolgung durften sie sich nach der Gründung des liberalen Staates wieder in der Schweiz niederlassen.

Mitarbeiter, sind sehr selten. Auch der Zusammenhang mit der Täuferbewegung ist für viele Menschen ein unbekanntes Feld. Dadurch kommt es aber immer wieder zu spannenden Gesprächen. Welchen Beitrag leistet die ETG Mettmenstetten für den gesellschaftlichen Zusammenhalt? Wir haben ein Haus, das allen Menschen offensteht, die sich respektvoll verhalten und sich einbringen wollen. Wir machen Kinder-, Jugend und Seniorenarbeit und organisieren Veranstaltungen für Migranten. Unsere Gemeinde versteht sich als Gemeinschaft, sowie als Basis für individuelle Beziehungen untereinander. Wir sind bewusst auch im Dorfleben voll integriert und bringen uns auf allen Ebenen ein.

Eines der aktiven Mitglieder der evangelischen Täufergemeinde ETG Mettmenstetten ist Fredi Haab. Der Zivilschutzchef des Bezirks Affoltern ist verheiratet und hat drei erwachsene Söhne. Im Interview mit dem «Anzeiger» erläutert er, wie die ETG Mettmenstetten funktioniert, für was sie steht und weshalb er sich nicht im Namen der Gemeinde über Zwischengeschlechtlichkeit und Homosexualität äussert. «Anzeiger»: Wie sind Sie zur Täufergemeinschaft gekommen? Fredi Haab: Bereits mein Grossvater war Mitglied der Täufergemeinde. Meine Eltern, mein Bruder, meine Schwestern und ich waren dann einfach auch immer dabei. Ich habe mich mit 17 Jahren aufgrund meines persönlichen Glaubens bewusst taufen lassen. Meine Cousine und ich waren damals die ersten, die im neuen Versammlungshaus in Mettmenstetten getauft wurden. Wie sieht der Alltag in der ETG Mettmenstetten aus? Vor allem den Sonntag begehen wir gemeinsam, mit Gottesdienst. Am Sonntag findet parallel zum Gottesdienst der Religionsunterricht für die Kinder statt, in drei Gruppen. Kindern im Vorschulalter werden primär biblische Geschichten erzählt. Die Primarschüler behandeln zusätzlich auch eigene Fragen und die Sekundarschüler setzen sich intensiv mit der Bibel, mit wichtigen Lebensfragen und verschiedenen Religionen auseinander. Ich habe selber mit 25 Unterricht für Sekundarschüler erteilt. Nach dem Gottesdienst gibt es traditionell ein ge-

Für Fredi Haab, hier vor dem Versammlungshaus in Mettmenstetten, liegt die Lösung in der Bibel. (Bild Salomon Schneider) meinsames Mittagessen und am Nachmittag noch einzelne Veranstaltungen. Neben dem gemeinsamen Sonntag finden meistens am Donnerstag Abendveranstaltungen statt. Ich bin zum Beispiel Teil eines Männerkreises. Manchmal tut es einfach gut, sich unter Männern auszutauschen. Zudem hat das Gebet einen hohen Stellenwert. Im persönlichen Gebet stehen wir füreinander ein. Wie ist die Hierarchie aufgebaut? Die Hierarchien sind flach, da wir als Verein selbstorganisiert sind. Das höchste Entscheidungsgremium ist

die Jahresversammlung. Die geistliche Leitung wird von gewählten Ältesten wahrgenommen. Die operative Arbeit ist in Ressorts unterteilt. Die Ressortverantwortlichen treffen sich dreimal jährlich im sogenannten Geschwisterrat. Wer sich im Gemeinschaftsleben einbringen will, trägt sich im Jahresplan ein und wird in den entsprechenden Dienst integriert. Wie reagiert Ihr Umfeld, wenn Sie erzählen, dass Sie zu einer Täufergemeinde gehören? Meistens reagieren Mitmenschen sehr fragend. Solche kirchlichen Gemeinschaften, ohne festangestellte

Die ETG Mettmenstetten predigt Feindesliebe, Versöhnungsbereitschaft und, dass jeder Mensch von Gott geliebt wird. Heisst dies, dass auch Homosexualität akzeptiert wird? Darüber kann ich nicht für die Gemeinschaft sprechen. Die Bibel spricht sich klar dagegen aus. Die Bibel sagt jedoch nie: «Du darfst nicht». Sie sagt: «Du sollst nicht». Die Auslegung kann eine Frage des persönlichen Glaubens sein. Religion und persönlicher Glaube sind zwei Paar Schuhe, das sollte nie vergessen werden. Die ETG Mettmenstetten äussert sich also nicht politisch? Genau. Innerhalb der Gemeinde ist der politische Teil unwichtig, auch wenn viele Mitglieder politisch aktiv sind. Politik als weltliches Thema gehört nicht zur Gemeinde. Wir unterstützen aber natürlich unsere Gemeindemitglieder, die politisch aktiv sind. Im Namen Gottes wurde und wird immer wieder zu Gewalt und Ausgrenzung aufgerufen. Wie steht die ETG Mettmenstetten dazu? Wenn man schaut, welche Verbrechen im Namen der Religion began-

Kindergärten: Lohn-Petition übergeben Im September hat die Zürcher Bildungsdirektion Lohnerhöhungen für Kindergartenlehrpersonen angekündigt. Ein Teil der Lehrkräfte geht allerdings leer aus. Dagegen hat die Gewerkschaft Vpod Unterschriften gesammelt. Gestern wurde die Petition dem Kantonsrat übergeben. Am 26. September hat die Bildungsdirektion den Bericht zur Situation des Kindergartens veröffentlicht. Eine zentrale Massnahme darin war, dass Kindergartenlehrpersonen im Kanton Zürich künftig in dieselbe Lohnklasse eingereiht werden, wie Lehrpersonen der Primarstufe. Der Haken: Die Lohnanzeige

erhöhung erhält nur, wer die kombinierte Lehrerausbildung für die Kindergarten- und Unterstufe absolviert hat. Das sind schätzungsweise 40 Prozent der Lehrpersonen. Kindergärtnerinnen, die schon länger im Beruf sind und beispielsweise das Kindergartenseminar absolviert haben, gehen leer aus, weil sie keinen Hochschulabschluss vorweisen können. Stattdessen sollen sie sich mit einer Zusatzausbildung nachqualifizieren können. Die neue Regelung kam nicht überall gut an. Gerade langjährige Berufsleute, die zwar über viel Erfahrung, aber nicht über den erforderlichen Hochschulabschluss verfügten, fühlten sich benachteiligt. Die Gewerkschaft Vpod Lehrberufe hat dagegen eine Petition lanciert. Darin forderte sie, dass alle Kindergartenlehrpersonen in die Lohnklasse 19 eingereiht werden. Während der vergangenen drei Monate seien aus diversen Schulstufen und Schulgemeinden 8500 Unterschriften zusammengekommen, heisst es auf der Website. Gestern Montag wurde die Petition nun dem Kantonsrat überreicht. Die Vernehmlassung für den Vorschlag der Bildungsdirektion endet Mitte Januar 2020. (lhä)

zur sache Wiedertäufer Mettmenstetten – Gründung: 1985 durch eine Gruppe von über 20 Säuliämtlern und Säuliämtlerinnen, die bisher zur Täufergemeinde in Schlieren gehörten. Aufgrund des Wachstums und der Möglichkeit, in Mettmenstetten ein Haus zu bauen. Der Kontakt zur ETG Schlieren ist aber immer noch sehr eng. – Kirche: Das Versammlungshaus an der Weidstrasse 20 wurde 1986 bezogen. – Anzahl Mitglieder: 70 Gemeindemitglieder. Kinder können erst nach der Glaubenstaufe Mitglied werden, die auf Grund eines Glaubensbekenntnisses abgelegt wird. – Finanzierung: Da alle Funktionen ehrenamtlich ausgeführt werden, müssen nur der Unterhalt der Liegenschaft, Nebenkosten und Nahrungsmittel für die gemeinsamen Mahlzeiten durch Spenden gedeckt sein. Für die Gottesdienste sind fünf Laienprediger verantwortlich. – Ideologie: Im Glaubensbekenntnis der ETG Mettmenstetten ist nachzulesen, dass ihr Glaube auf der Bibel gründet. Die Mitglieder glauben, dass die ganze Bibel – altes und Neues Testament – das vom Heiligen Geist eingegebene Wort Gottes und absolute Wahrheit ist. Es offenbart ihnen völlig vertrauenswürdig die Botschaft der Versöhnung mit Gott und ist höchste Autorität für ihr Leben. (sals) gen wurden, dann hat das mit der Bibel nichts zu tun. Es war deshalb wichtig, dass Menschen wie Luther und Zwingli sich wieder auf das Wort der Bibel zurückbesannen. Wir wollen einander innerhalb unserer Gemeinschaft dienen, unsere Nächsten lieben und Beziehungen pflegen. Es liegt nicht an uns, zu richten. Interview Salomon Schneider

Grösster Weihnachtsbaum im Säuliamt Er ist wohl der grösste Weihnachtsbaum, der im Säuliamt steht. Mit 3000 Lichtern und goldenen und roten Kugeln dekoriert, steht der mächtige Baum, eine Blautanne aus Mettmenstetten, vor dem «Löwen» in Hausen. 10 Meter hoch ist er. «Vor dem grossen Restaurant brauchts auch einen grossen Baum, damit er zur Wirkung kommt», meint Joëlle Apter, die mit Michael von Arx zusammen das traditionsreiche Gasthaus «Löwen» bewirtet. Im Zentrum Hausens, das sonst über keine Weihnachtsdekoration verfügt, soll er laut Joëlle Apter ein emotionaler Treffpunkt für alle Leute sein. «Mitten im Dorf, wo man sich trifft, wo die Menschen zusammen feiern und sich freuen können.» Und zwar an allen Festtagen, da der «Löwen» in diesem Jahr auch über Weihnachten und Silvester geöffnet ist. (sts) anzeige

3000 Lichter zaubern weihnachtlichen Glanz nach Hausen. (Bild Stefan Schneiter)


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Vermischtes

ratgeber zahnmedizin

ämtler kantonsräte meinen

Dr. med. dent. Milan Herzog

Hans Finsler (SVP, Affoltern)

orale Implantologie und zahnärztliche Prothetik

Ein fiskalisches Perpetuum Mobile

www.praxisherzog.ch.

Teamwork und Nachhaltigkeit

In der Vergangenheit war der Gang zum Zahnarzt damit verbunden, dass der Behandler über die Therapieform entschied. Sie als Patient mussten sich auf Auswahl und Wertigkeit verlassen. Diese Zeiten haben sich drastisch geändert. Unter anderem durch die neuen Medien hat sich in punkto «Vorinformation» für den Patienten viel getan. Aber auch der Zahnarzt selber hat die Verpflichtung, seinem Patienten unterschiedliche Therapiewege aufzuzeigen und transparent darzulegen. Demnach ist nicht nur die Behandlungsqualität ausschlaggebend, sondern auch eine adäquate Patientenbetreuung im Sinne der Aufklärung über verschiedene Therapiemöglichkeiten. Letztlich sollte die Entscheidung über Behandlungswunsch und Wahl der Therapie nicht beim Arzt, sondern vielmehr beim Patienten selber liegen. So nimmt heutzutage der Zahnarzt vor, während und nach der Therapie auch eine Art begleitende Funktion ein. Seine Aufgabe ist es, neben der aktiven Betreuung, jedem Patienten Pro und Kontra der Behandlungsmöglichkeiten darzulegen und diese im Hinblick auf individuelle Abweichungen aufklärend zu werten. Ein weiterer wesentlicher Ansatz in der Krankentherapie ist aktuell auch der wirtschaftliche Aspekt. So ist nicht ausschliesslich die Qualität, sondern vielmehr die Nachhaltigkeit des Behandlungskonzepts in die Planung der Therapiemöglichkeiten mit einzubeziehen; dabei gibt es kein «Schema-F»! Eine Zahnarztpraxis sollte mit dem heutigen Stand der Medizin und Technik breit aufgestellt sein. Individuelle Therapiekonzepte sind nur dann wertvoll, wenn sie angeboten und auch mit der versprochenen Qualität umgesetzt werden können. Was ist nun zukunftsweisend? Aufgrund neuer Therapiewege haben sich andere Behandlungsdimensionen für Arzt und auch Patienten ergeben. Wo früher bei Zahnverlust das einzige Mittel die «Brücke» oder (Teil-)Prothese war, ist heute das Implantat oft Mittel der Wahl. Das liegt an der langjährigen wissenschaftlich bewiesenen Standzeit und Qualität dieser Therapieform. Und im Gegensatz zur Brücke, die vom langfristigen Erhalt ihrer Ankerzähne abhängig ist, steht das Implantat «allein». Wird nun einer der Ankerzähne durch Karies oder Parodontitis geschädigt, geht dies oft mit dem Verlust der Brücke einher. Dem Patienten eine Langzeitbeständigkeit mit einer Therapieform zu bieten, ist demnach viel öfter möglich, als es scheint. Sie will nur adäquat und individuell gewählt sein. Fazit: Es ist wichtig, dem Patienten die Therapiealternativen zu vermitteln, auf eine Art, die für ihn greifbar ist. Viele moderne Therapien sind – nicht wie allgemein vermutet – gleichermassen teurer als frühere Methoden. Vielmehr ist von Bedeutung, dass diese Behandlung auf ein individuelles Mass angepasst und damit auf den Patienten nachhaltig zugeschnitten werden. Moderne Verfahren stellen somit eine Weiterentwicklung von klassischen dar. Wobei das Ziel immer eine Verbesserung für den Patienten, im Sinne von Auswahl, Qualität, Preis und vor allem Nachhaltigkeit sein sollte.

Dienstag, 17. Dezember 2019

Am Montag, 9. Dezember, hat die schweizweit längste Budgetdebatte über das zweitgrösste Budget in der Schweiz begonnen. Der Antrag der Regierung mit dem Budget umfasst zehn eng bedruckte Seiten, der Antrag der Finanzkommission mit den Änderungsanträgen volle 48 Seiten. Budgetiert ist ein Aufwand von über 16 Milliarden. Zugleich ist vom Konsolidierten Entwicklungs- und Finanzplan 2020–2023 (KEF) Kenntnis zu nehmen, welcher für die Planperiode Aufwandüberschüsse von total 1,1 Milliarden in Aussicht stellt. Die Regierung erwartet Mehraufwendungen bei der Universität, beim Universitätsspital, beim ZVV und bei den Liegenschaften im Verwaltungsvermögen, bei den Krankenkassenprä-

mien, dem Sozialamt und den Volksschulen. Die Erträge sollen zwar auch wachsen, aber eben nicht so stark wie der Aufwand. Es sind neun Halbtagssitzungen für dieses Geschäft angesetzt. Insgesamt sind rund 50 Antrage zum Budget und 60 Erklärungen zur Finanzplanung einzeln zu beraten und zu beschliessen. Würden die Anträge der Finanzkommission alle angenommen, verbesserte sich das Plus im kommenden Jahr von 1,8 auf 55,4 Mio. Franken. Gemessen am gesamten Volumen des Budgets sind das gerade 0,4 %. Schon in der Eintretensdebatte wurden die grundsätzlichen Positionen abgesteckt: die linke Ratsseite argumentierte, die Arbeit des Personals des Kantons

werde zu wenig geschätzt und honoriert. Die rechte Ratsseite entgegnete, die 5. Ferienwoche für alle sei eine bedeutende Mehrleistung, und die Privatindustrie bezahle tiefere Gehälter und Dienstalterprämien. Endlich forderte die FDP eine Steuersenkung von 1 %, die SVP sogar von 2 %.

aber ein Personalausbau bei der Staatsanwaltschaft ohne Gegenstimme, also auch mit den Stimmen der Linken, abgelehnt. Bei der Kulturförderung argumentierte die SP dann selbst mit der «Milchbüechlirechnung» und forderte ein Ausgabenwachstum proportional zum Wachstum der Bevölkerung.

Die ersten Kürzungsanträge wendeten sich gegen Personalaufstockungen bei der Staatskanzlei, der Justizdirektion, der Staatsanwaltschaft, dem Justizvollzug und dem Gemeindeamt, die auffallend über dem Bevölkerungswachstum liegen. Die SP bezeichnete diesen Vergleich als «Milchbüechlirechnung» und befürwortete zunächst jede Stellenaufstockung. Erstaunlicherweise wurde

Jedes Jahr wird erneut beantragt, die Zahl der Steuerkommissäre zu erhöhen, denn angeblich soll jeder zusätzliche Steuerkommissär dem Kanton Mehreinnahmen von einer Million Franken bringen. Wäre das wahr, würden 16 000 Steuerkommissäre ganz von selbst die 16 Milliarden einbringen, die der Kanton im Jahr braucht – wir hätten ein fiskalisches Perpetuum Mobile!

forum

Schandfleck mitten in Knonau – Sicht eines Auswärtigen Als ich vor Jahren um die intensiven Diskussionen des »Schandflecks» von Knonau jeweils gehört und gelesen hatte, konnte ich mir diese Situation direkt «vor Ort» nicht wirklich vorstellen! Vor wenigen Tagen nun bin ich zusammen mit meinen TVO-Veteranenkollegen vom Bahnhof Knonau nach Obfelden gewandert. Nach wenigen 100 m entlang dem schönen und zurzeit freigelegten, renaturierten Haselbach und prächtigen Schloss, stand ich also vor diesem unsäglichen «Sammelplatz» sprich Schandfleck vom ansonsten gepflegten Knonau. Im Wissen darum, dass Gemeinden bestimmte Bürger auch immer wieder anhalten, zum jeweiligen gepflegten Dorfbild ihren Beitrag beizusteuern, ist es absolut unverständlich, dass dem Besitzer dieser mitten im Dorf gelegenen Liegenschaft nicht schon längst «der Riegel» geschoben werden konnte!

Die rechtliche Lage scheint offenbar zuzulassen, dass der Liegenschaftsbesitzer sich in «seinem Tun» nach wie vor quasi bestätigt fühlt – schier unglaublich, solche verqueren Mitbürger ertragen zu müssen! Ich gehe davon aus, dass die Knonauer Behörden schon lange wissen, was in diesem unsäglichen Fall zu unternehmen wäre (kurz und bündige Korrektur bzw. Aufräumete nämlich!) und daher hoffe ich für alle Knonauer Bürger, dass dieser unsägliche Missstand baldmöglichst gelöst wird (Aufräumete eben). Auch wenn die politische Gemeinde vermutlich Gefahr läuft, in einen Rechtsstreit verwickelt zu werden – nur die Mehrheit der vernünftigen und zudem steuerzahlenden Bürger hat schliesslich auch ein Anrecht, dass ihr ansonsten schönes Dorf allumfassend gepflegt erhalten bleibt. Werni Frei, Pfäffikon ZH

Geprellte Wärmepumpen-Besitzer

«Der Regenbogen hat mir Energie gegeben für den ganzen Tag.» Aufgenommen am Montag, 9. Dezember, in Aeugst. (Leserbild Silvia Steinemann)

Ufervorland mit Pferden geniessen Das Reitverbot wird aufgehoben, im «Anzeiger» vom 13. Dezember. Für uns Reiter und Reiterinnen im Knonauer Amt ist das eine freudige Nachricht in der Adventszeit. Dass es nun offiziell vom ALN Kanton Zürich bestätigt wurde, dass im Ufervorland zwischen Damm und Reuss vom Lorzenspitz bis Brücke Obfelden und dort bis zum Zugang in die Reuss anzeige

geritten werden darf, ist höchst erfreulich. Somit können wir Reiter diesen schönen Abschnitt mit unseren Pferden geniessen. Immer unter Rücksichtnahme auf andere Naturgeniesser, die dort auch unterwegs sind. Ich danke dem ALN und allen, die dazu beigetragen haben, dies wieder zu ermöglichen. Harald Leuthard, Affoltern

Mit ihrer drastischen Strompreis-Erhöhung torpedieren die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) die Bemühungen für ein klimafreundlicheres Heizen. In unserem 7000 Kubikmeter umfassenden Geschäftshaus in Zwillikon heizen wir seit Jahrzehnten mit einer Wasser-Wärmepumpe. Zusätzliches Heizöl benötigen wir nur bei sehr tiefen Temperaturen. Unsere Anlage haben wir vor vier Jahren umfassend erneuert, um den heutigen Vorschriften zu genügen. Dafür haben wir fast 140 000 Franken investiert. Kurzfristig haben nun die EKZ in einem trockenen Brief eine Erhöhung des Strompreises um satte 16 Prozent (!) für das kommende Jahr angekündigt – mit der nicht nachvollziehbaren Begründung eines teureren Stromeinkaufs in den Wintermonaten: Strom, der aus der Kernenergie in Frankreich

oder aus der Kohlestromproduktion in Deutschland stammt – von zwei Energieträgern, die nachgerade in Deutschland von der Politik eliminiert werden, ohne dass taugliche Alternativen vorhanden sind? Und damit in der Kohleindustrie zehntausende von Arbeitsplätzen verloren gehen. Für Windenergie fehlen in Deutschland die Stromtrassen Richtung Süden. Die vielbeschworene Energiewende wird hier zur Farce und mit der EKZ-Stromerhöhung hierzulande förmlich torpediert. Wir überlegen uns jedenfalls ernsthaft, wie wir – unabhängig vom Werk – Strom erzeugen können, zum Beispiel mit einer eigenen Anlage zur Erzeugung von Wind-Energie. Die Beleuchtung an unserer Geschäftsliegenschaft haben wir schon vor Jahren auf die wirksam energiesparenden LEDLeuchen und -Lampen umgerüstet. Hans Ulrich Noser, Noserlight AG, Zwillikon


Gewerbe/Dienstleistungen

«Kochen wie früher»

Jahressiegerin

Die Bonstetterin Carole Locher hat Rezepte an ein internationales Kochbuch beigesteuert. > Seite 14

Erika Sami gewinnt das beliebte Jass-Turnier im «Hirschen», Wettswil. > Seite 19

Dienstag, 17. Dezember 2019

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Handball-Premiere Der HSV-Säuliamt hat seit dieser Saison eine reine U13-MädchenMannschaft. > Seite 19

Konfitüre aus aussortierten Früchten

WWZ spendet Brunnen

Ein Beispiel, wie Volg gegen Foodwaste vorgeht Lebensmittelverschwendung wird nicht nur in den Haushalten, sondern auch in den elf Volg-Verkaufsstellen der Landi Albis thematisiert und behandelt. Im Säuliamt werden Konfitüren aus aussortierten Früchten angeboten. Rund ein Drittel aller in der Schweiz produzierten Lebensmittel werden verschwendet und entsorgt. Dies entspricht etwa zwei Millionen Tonnen Nahrungsmittel pro Jahr. Das kommt deshalb zustande, weil die Schweiz über mehr Nahrungsmittel verfügt als benötigt wird. Die Landi Albis setzte sich mit dem Thema intensiv auseinander und berichtet über Massnahmen und Ideen, welche in den Volg-Läden umgesetzt werden. Christa Winzeler erzählt im Interview mit dem Ladenleiter, Michael Zaugg. Bitte stellen Sie sich kurz vor. Mein Name ist Christa Winzeler, ich bin 45 Jahre alt und in Mettmenstetten aufgewachsen. Heute lebe ich mit meiner Familie in Zwillikon. Wir haben einen Hof mit zwei Pferden. Hobbymässig organisieren wir Kutschenfahrten und ich produziere zahlreiche Lebensmittel für den Eigengebrauch sowie für den Verkauf. Nebenbei arbeite ich im Volg-Laden in Zwillikon und bin Mitgründerin vom «Ämtlerchorb. Welche Produkte stellen Sie selbst her?

Konfitüre gibt es heute bei allen Detailhändlern zu kaufen. Warum sollte man doch zu Ihnen kommen und Ihre Konfi kaufen? Ich probiere bei der Herstellung sehr gerne aus. So entstehen verschiedene Sorten, welche eben nicht bei jedem Detailhändler zu erwerben sind. Zum Beispiel «Löwenzahnblüten-Gelee», «Tannenspitzen-Gelee» oder auch «Süssmost-Holunderblüten-Gelee.» Oder kennen Sie schon meinen Aprikosen- oder Bärlauch-Senf ?

Unternehmen etwas gegen Foodwaste: (v.l.) Jacqueline Benz, Christa Winzeler und Fabienne Keller. (Bild zvg.)

Was können Sie uns zum Thema «Ämtlerchorb» erzählen? Ich bin mit 14 weiteren Frauen Mitgründerin des Vereins. Seit 2015 vermarkten wir Produkte aus dem Säuliamt, stellen Geschenkkörbe her und bieten uns an, um Apéros zu organisieren. Auf der Internetseite www.aemtlerchorb.ch gibt es Informationen über Produzenten, Produkte, Preise, Hersteller, Hofladen und noch vieles mehr. Der Bauernverband hat ein Pilotprojekt lanciert, bei dem unsere Produkte in einem 24-StundenAutomat angeboten werden. Die Produkte müssen zwingend aus der Region und selbstgemacht sein. Weitere Informationen auf der Homepage www.hoflaedeli.ch.

Und jetzt wollen wir wissen, wie es zu dieser einen speziellen Konfitüre aus aussortierten Früchten gekommen ist? Eines Tages hatten wir im Volg recht viele Früchte, welche wir aus dem Verkauf nehmen mussten, weil sie nicht mehr so gut aussahen. Ich habe diese mit nach Hause genommen. Essen konnte ich dann doch nicht alle. Da wir bei uns sehr grossen Wert darauf legen, dass keine Lebensmittel weggeworfen werden, verarbeitete ich die verschiedenen Früchte zu einer Konfitüre. Meiner Familie hats geschmeckt, den Freunden auch, und die Kolleginnen im Volg wollten auch noch ein «Gläsli» haben. Heute werfen wir im Volg keine Früchte mehr weg. Ich nehme sie mit nach Hause und ver-

Doctor Eyepoint – Optiker und Augenarzt unter einem Dach «Ich möchte keine Gleitsichtbrille, daran gewöhnt man sich nicht», hört man immer wieder. Was ist dran an solchen Geschichten? Dr. med. Dietmar Thumm, Medizinischer Leiter bei Doctor Eyepoint, erklärt: «Fakt ist, dass es zwar eine Angewöhnungszeit von bis zu sechs Wochen geben kann. Fakt ist aber auch, dass es nur 2 Prozent wirkliche Unverträglichkeit von Gleitsichtgläsern gibt.» Das wissen auch die Glashersteller. «Aus diesem Grunde können wir auch die Verträglichkeits-Garantien abgeben», ergänzt CEO Matthias Brozek, der vor mehr als fünf Jahren zusammen mit Augenarzt Dietmar Thumm Doctor Eyepoint – der Optiker mit direktem und hürdenlosem Zugang zum Augenarzt – gegründet hat.

Es gibt nicht nur ein Gleitsichtglas Die heutige Technologie ermöglicht es, für jedes Individuum das für ihn geeignete Gleitsichtglas auszumessen und zu produzieren. «Nur wenn wir die genauen Anforderungen an das Auge kennen, können unsere Fachleute auch korrekt beraten. Und das ist nur mit einem vorgängigen Augenscreening möglich.», sagt Brozek. Wird beim Screening etwas Auffälliges entdeckt bzw. eine Diagnose gestellt, wird eine zeitgerechte Weiterweisung

Anstelle von Weihnachtskarten unterstützt das Zuger Versorgungsunternehmen WWZ auch dieses Jahr die Stiftung St. Martin beim Bau eines Trinkwasserbrunnens in Kamerun.

Hauptsächlich stelle ich verschiedene Konfitüren und Gelees her. Insgesamt sind es 12 verschiedene Sorten, die auch in unserem Volg-Laden verkauft werden. Im Weiteren mache ich sechs verschiedene Sorten Likör, zwei Sorten Senf sowie selbstgemachte Hand- und Fusscrème.

Gleitsichtbrillen vom Spezialisten

arbeite sie. Da es jeden Tag verschiedene Mengen und verschiedene Sorten an Früchten hat, schmeckt die Konfi nicht immer gleich. Aber genau das macht sie interessant.

Weitere Bäuerinnen gesucht Und so war die «Konfi-aus-aussortierten-Früchten» geboren und ist in den Volg-Filialen Zwillikon und Ottenbach bereits ein Renner. Dies motivierte weitere Bäuerinnen mitzumachen und die Menge reicht nun aus, um die Läden in Aeugst und Hedingen zu beliefern. Die Landi -Albis sucht laufend Bäuerinnen aus der Umgebung, welche sie bei der Produktion dieser Konfitüre unterstützen möchten. (pd.)

zum entsprechenden Fachspezialisten organisiert. So garantiert Doctor Eyepoint, dass der Brillenkauf mittelfristig nicht zur bösen Überraschung wird. Ehrlich, bodenständig und zum Fixpreis.

Alles drin zum einmaligen Preis Egal welche Glaskorrektur nötig sei, meint CEO Matthias Brozek abschlies-

send, egal welche Beschichtung und Fassung der Kunde auswähle, es koste immer gleich viel, inklusive Messung und augenärztlich überwachtem Screening: Die Einstärkenbrille 399 Franken und die Gleitsichtbrille (Mehrstärkenbrille) 799 Franken. (pd.) Doctor Eyepoint, Center Oberdorf, Centralweg 6, Affoltern, Tel. 043 817 10 15, www.doctoreyepoint.ch.

Verschmutztes Wasser ist eine der Hauptursachen für Krankheiten und die hohe Kindersterblichkeit in Entwicklungsländern. Auch in Nkol-Ngok, einer Dorfgemeinschaft nördlich der Hauptstadt Yaoundé, mussten die Menschen ihr Trinkwasser an offenen Wasserstellen schöpfen. Dieses Wasser ist mit Krankheitserregern verunreinigt, die Menschen litten an Durchfall, Amöben oder Typhus. Das Hilfswerk «Wasser ist Leben» realisierte mit der letztjährigen Weihnachtsspende von WWZ einen Handpumpbrunnen in Nkol-Ngok. Neben dem Bau gehört die Aufklärung über die Zusammenhänge zwischen Wasser, Hygiene und Gesundheit zur Arbeit vor Ort. Auch ein Brunnenkomitee wurde gegründet: Es betreut den Brunnen und meldet Probleme oder Schäden. Das Projekt «Wasser ist Leben» existiert seit 1989. WWZ unterstützt die Stiftung seit den frühen 90er-Jahren. (pd.)

Die Stiftung St. Martin ermöglicht Zugang zu sauberem Wasser. (Bild zvg.)

Weihnachts-Endspurt im Coopark Affoltern Lichterglanz, Weihnachtsmusik und köstliches Essen: Die feierlichsten Tage des Jahres stehen unmittelbar bevor. Der Coopark ist herrlich dekoriert und lädt zum letzten Sonntagsverkauf vor dem grossen Fest. Weihnachtsfans treffen sich hier entspannt zum Last-Minute-Shopping.

Gleitsichtbrillen vermitteln mehr Lebensqualität. (Bild zvg.)

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Hauptpreis auf einen Gewinner. Die kleinen Nachwuchsbastler freuen sich auf das Bastelprogramm, um ihre letzten Weihnachtsgeschenke von der Todo-Liste zu streichen. Am Samstag, 21. Dezember, kommt die Märchenfee zu Besuch und erzählt spannende Weihnachtsgeschichten und am Sonntags-Shopping vom 22. Dezember basteln die Kinder lustige Weihnachtsmann-Girlanden. Die Bastelzeiten am Samstag und am Sonntagsverkauf sind von 12 bis 16 Uhr. Das Weihnachtsbastelprogramm ist kostenlos für alle Kinder. So werden Weihnachtsträume schon vor dem grossen Fest wahr. (pd.)

Das Christkind muss ein Affoltemer sein. Denn was der Coopark seinen Kunden im Advent präsentiert, lässt keine Festtags-Wünsche mehr offen. Am Sonntag, 22. Dezember, öffnet der Coopark von 10 bis 17 Uhr seine Tore und läutet so den grossen ShoppingEndspurt ein. Noch einmal kann man mit dem Bonheft beim Weihnachtseinkauf clever sparen und von den 13 attraktiven Angeboten profitieren. Beim grossen Weihnachtswettbewerb wartet noch bis am 24. Dezember ein Skoda Kamiq im Wert von Last Minute Basteln am letzten Weekend vor Weihnachten. 25 000 Franken als (Bild zvg.)


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Vermischtes

Dienstag, 17. Dezember 2019

«Europäer verstehen sich primär beim Essen»

Die Bonstetterin Carole Locher hat Rezepte mit Milchprodukten an ein internationales Kochbuch beigesteuert «Kochen wie früher, international, mit Berthe Elsen-Melkert», heisst das auf Luxemburgisch, Deutsch und Französisch erschienene Kochbuch. Es beinhaltet traditionell geprägte Küche mit Milchprodukten aus jenen Ländern, die eine «faireMilch-Genossenschaft» haben und ist damit beste Standortwerbung für das Knonauer Amt. ................................................... von salomon schneider Effektive Standortförderung braucht viele Standbeine. Projekte wie «Di fair Milch» Säuliamt oder «Zürioberland natürli» haben bewiesen, dass sich Standortförderung gerade über Nahrungsmittel gut über die Bezirksgrenzen hinaustragen lässt. Die Luxemburgerin Berthe Elsen-Melkert hat dies erkannt und Bäuerinnen aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxembourg, Österreich und der Schweiz nach ihren Lieblingsrezepten mit Milchprodukten gefragt. Herausgekommen ist ein Kochbuch mit währschaften Gerichten, die schnell zubereitet sind und viel über Lebensweise, Kultur und Gepflogenheiten in

den Herkunftsländern erzählen. Eine ganze Doppelseite ist zudem der Genossenschaft «Di fair Milch» Säuliamt gewidmet.

Eine verbindende Sache Die Schweizer Rezepte wurden allesamt von der Bonstetter Bäuerin und Lehrerin Carole Locher eingereicht: «An einer Sitzung des European Milk Board, dem europäischen Verband unabhängiger Milchbauern (EMB), an der mein Mann Werner und ich teilgenommen haben, kam die Frage auf, wer die vier Schweizer Rezepte für das Kochbuch liefern kann und ich habe mich bereit erklärt, die Rezepte auszuwählen.» Es sei beim EMB nicht immer einfach, auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen, wegen der verschiedenen Kulturen, Sprachen und Ideologien der beteiligten Bauern. Carole Locher erläutert: «Die Norweger halten sich beispielsweise gerne kurz und knapp, während die Italiener gerne ausholen. Zudem sind bei den Belgiern Flamen und Walonen oft grundsätzlich unterschiedlicher Meinung und natürlich gibt es auch zwischen progressiven und konservativen Kräften immer wieder längere Diskussionen. Beim Essen verstehen sich jedoch immer alle, egal

ob das Essen italienisch, deutsch, französich oder belgisch ist. Deshalb war ich überzeugt, dass das faire-MilchKochbuch eine verbindende Sache wird.»

Milchprodukte prägen die europäische Küche «Milchprodukte sind in fast allen meinen Gerichten enthalten. Beispielsweise die sahnige Leichtigkeit von Butter, die bis ins Nussige gehen kann, gibt meinen Mahlzeiten den charakteristischen Geschmack, den ich schon aus der Küche meiner Mutter kenne. Zu meinen Backwaren gehört Milch, zu meinen Saucen gehört Vollrahm und zu meinen Gratins gehört Käse. Deshalb war es ziemlich schwierig, vier für das bäuerliche Mittelland repräsentative Rezepte herauszusuchen», erläutert Carole Locher. Für die Rezepte hat sie sich überlegt, was zur wirklich traditionellen Küche der Schweiz gehört und gleichzeitig auf primär hofeigenen Zutaten beruht: «Eier, Milch, Fleisch, Äpfel, Getreide und Gemüse haben wir vom Hof. Diese Zutaten machen deshalb den Hauptteil der Rezepte aus.» Die Rezepte sind Zürcher Geschnetzeltes mit Rösti, Älplermakronen, Nidelwähe und Apfeldessert mit Vanillesauce.

Carole Locher und ihr Mann Werner setzen sich für faire Milchpreise ein. Mit ihrem Beitrag zum Kochbuch «Kochen wie früher, international» tragen sie die Idee der fairen Milch Säuliamt in die Welt hinaus. (Bild Salomon Schneider) «Die Älplermakronen musste ich bei der Autorin Berthe Elsen-Melkert hart verteidigen. Makronen hat sie nicht gekannt, wollte Apfelschnitze anstatt Apfelmus und als Schmuck musste Petersilie dazu. Sie konnte sich schlicht und einfach nicht vorstellen, dass etwas so Einfaches wie unsere Älplermakronen hervorragend schmecken kann. Schlussendlich haben wir uns aber auf etwas einigen können, mit dem alle leben konnten», erläutert

Carole Locher – und zeigt damit, was der Schlüssel zu interkulturellem Verständnis ist: Die Überzeugung, dass das Gegenüber ebenfalls das Beste für alle im Sinne hat und das Vertrauen, dass aus einer Verschmelzung der Kulturen etwas Neues, noch Besseres entstehen kann. Das Buch «Kochen wie früher, international, mit Berthe Elsen-Melkert» ist bei der Buchhandlung Scheidegger in Affoltern erhältlich.

buch-tipp

Ohne Liebe ist es nicht Vier Ämtlerinnen ausgezeichnet Alzheimer Zürich verleiht den Fokuspreis zum 25-Jahre-Jubiläum zu schaffen! ................................................... Von catherine müller, leiterin bibliothek knonau Seit längerer Zeit verfolge ich auf Facebook Melanies Blogg: Julia – der Weg mit unserem «Angel». Zuvor hatte ich noch nie vom AngelmanSyndrom gehört. Beim Lesen von Melanies Erlebnis- Catherine Müller. sen mit ihrer Toch- (Bilder zvg.) ter Julia wurden mir nach und nach die Augen (noch mehr) geöffnet und ich konnte nachempfinden, was es heisst, ein Kind mit besonderen Bedürfnissen zu haben. Im Jahre 2010 erhielten die Eltern Melanie und Roman die Diagnose, dies nach knapp vier Jahren voller Verzweiflung, Hoffen und Bangen um ihr zweites Kind. Etliche Untersuchungen und Fragen nach Erklärungen für das Anderssein von Baby Julia waren bis dahin ergebnislos, bis eben zu jenem Tag, der ihnen den Boden unter den Füssen wegzog. Es begann bereits mit der sehr schweren Geburt, Julia wollte nicht zur Welt kommen, stundenlang. Dann endlich, nach mehr als 20 Stunden kam Julia mit der Nabelschnur eng um den Hals zur Welt. Es war still, sehr still. Weit weg nahm Melanie hektische Bewegungen des Ärzteteams wahr. Völlig erschöpft hörte sie dann nach einiger Zeit den ersten Schrei ihres Kindes, der dann sogleich in Stille überging. Die ganzen Anstrengungen waren weg, als man ihr Julia auf die Brust legte und die Hebamme den Satz aussprach, den sich alle frischgebackenen Eltern wünschen: Ein gesundes Mädchen! Doch Julia kam mit dem Angelman-Syndrom zur Welt, einer Genbesonderheit des 15. Chromosoms, benannt nach dem britischen Kinderarzt Dr. Harry Angelman. Diese genetische Veränderung bewirkt eine starke Verzögerung der körperlichen sowie geistigen Entwicklung und das Ausbleiben der Sprache. So abstrus es klingen

mag: Eine Krankheit, welche nichts mit Engeln zu tun hat und doch ganz genau passt. An die ersten Jahre mit Julia vermag sich Melanie nur noch durch einen grauen Schleier erinnern: schlaflose Nächte, Yanis, der grosse Bruder von Julia, der seinen Abendschoppen mit aufgesetzten Kopfhörern trank, um wenigstens für einen kurzen Augenblick seine Ruhe zu haben. Ihre zwei «Männer», die gemeinsam einen Nachmittag in der Badi verbrachten, während Melanie zu Hause mit dem brüllenden Baby ausharrte und dieses in Gedanken schüttelte. Mit neun Monaten der fiese Rota Virus, der Julia austrocknete, die Nieren drohten zu versagen. Julia, die sich einfach nicht richtig entwickeln wollte, nicht schlief und Melanie, die sehr bald mit ihrem mütterlichen Instinkt spürte, dass da etwas nicht stimmt. Zum Glück, ja das darf man wirklich so nennen, wohnen die Vier in einem Drei-Generationen-Haus, in dem ihre Tochter trotz schwerer Behinderung mit aufwändiger Rundum-Betreuung aufwachsen kann. Ein Buch, das mich tief bewegt zum Nachdenken und Dankbarsein angeregt hat und das ich gerne noch ausführlicher beschreiben würde.

«Ohne Liebe ist es nicht zu schaffen. Wenn alles anders ist als erwartet» von Melanie Della Rossa. Erschienen 2018. ISBN 978-3-033-06529-1.

Alzheimer Zürich feierte sein 25-Jahre-Jubiläum und nahm dies zum Anlass 25 Personen auszuzeichnen, die sich in der Pflege oder Betreuung für Menschen mit Demenz engagieren. Der Jubiläums-Fokuspreis 2019 geht auch an vier engagierte Personen im Knonauer Amt.

Weit über 100 000 Personen im Kanton Zürich sind mit der Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz beschäftigt. Die Spitex Knonaueramt hat deshalb zwei Personen, die ein wichtiges Glied in der Zusammenarbeit mit ihren Kunden sind, für diesen Preis vorgeschlagen. Priska Betschart ist eigentlich auf der Suche nach einer Stelle in ihrem angestammten Beruf, hat aber leider als Ü50 kaum mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt. So kam es, dass sie sich einverstanden erklärte, eine längerfristige Begleitung einer allein lebenden Person mit Demenz zu übernehmen. Was anfänglich als einmal wöchentliche Begleitung in den Rhythmikunterricht begann, entwickelte sich zu einer liebevollen Beziehung, die mehrmals in der Woche gepflegt wird. Damit trägt sie wesentlich zur Mobilitätserhaltung bei und gibt der Person mit Demenz die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten in Kommunikation zu nutzen und sich selber als wichtig zu erleben. Mit viel Humor wird das Leben erleichtert. «Es tut mir selber auch gut», sagt sie zu Annadora Müller von der Spitex Knonaueramt. Die Zentrumsleiterin des Spitexzentrums Bonstetten und gleichzeitig Fachverantwortliche Demenz hat Priska Betschart als Fallführende Bezugsperson der Kundin in die Aufgabe sorgfältig eingeführt. Denn es braucht auch Fachwissen, welches hilft, das Verhalten der Person mit Demenz zu verstehen oder zu deuten, um ihr situationsangepasst begegnen zu können. Brigitte Gubler ist als Wirtin vom Restaurant Hirschen in Wettswil besonders um ihren Gast besorgt, der an Demenz erkrankt ist. Sie benachrichtigt die Spitex, wenn er nicht zum Essen kommt. Frau Gubler sorgt dafür, dass er im Restaurant wartet, bis er

Priska Betschart.

Brigitte Gubler.

Annadora Müller.

Heidi Frei. (Bilder zvg.)

dort abgeholt wird und kümmert sich persönlich darum, dass er in Kontakt mit anderen Gästen kommt. Es ist sehr wertvoll und wichtig, dass Menschen mit Demenz in der Gesellschaft Anschluss finden. Die Spitex Knonaueramt nominierte Brigitte Gubler und Priska Betschart als Dank für die sehr wertvolle Zusammenarbeit und ist erfreut, dass die zwei vorgeschlagenen Personen je einen Preis erhielten. Die Spitex übernimmt in der Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz eine wichtige Rolle. Sie erbringt Pflege-, und Hauswirtschaftsleistungen, zudem in Zusammenarbeit mit Angehörigen und dem erweiterten Helfernetz abklärende, beratende und koordinierende Aufgaben. Dies beinhaltet z.B. auch das Beraten vom Umgang mit herausforderndem Verhalten. Damit wird zwar nicht immer die zeitliche Belastung der an der Betreuung Beteiligten gemindert,

jedoch fördert es das Verständnis für die Person mit Demenz und es ist eine Gelegenheit, den Angehörigen den Rücken zu stärken. Das trägt dazu bei, dass die Betreuungsarbeit gelingt und den Betreuenden deshalb Freude bereitet oder dass sie die Situation leichter tragen können. Die Spitex Knonaueramt freut sich sehr, dass auch Annadora Müller vom Spitexzentrum Bonstetten und Heidi Frei vom Spitexzentrum Affoltern (neu Spitex Seewadel) ebenfalls mit dem Fokuspreis ausgezeichnet wurden. Alle diese Auszeichnungen haben einen grossartigen symbolischen Charakter. Der Preis wurde stellvertretend für so viele andere Personen im Bezirk entgegengenommen – seien es Gesundheitsfachpersonen, Angehörige, Freiwillige oder Dienstleister, die sich zum Wohl von Menschen mit Demenz in ganz unterschiedlicher Form engagieren. (pd.)


Vermischtes

Dienstag, 17. Dezember 2019

Mix aus E-Bike-Touren und «Flexi-Wandern»

«Dezibelles» im Kerzenschein Die A-Capella-Weihnachtstour macht am 22. Dezember Halt in Bonstetten.

«Erlebnisse»: Von Affoltern via Brünig, Grimsel und Nufenen nach Biasca Das Jahresprogramm 2020 ist ein bunter Mix zwischen E-BikeTouren und einem neuen Wanderangebot: dem «FlexiWandern» – einer neuen Idee für flexible und spontane Leute. Das übliche Erlebnisse-Jahr beginnt im März mit der Besichtigung der erfolgreichen Zuger Unternehmung V-ZUG. Danach folgen vom April bis Oktober verschiedene E-Bike-Touren. Beginnend mit Wetzikon–Schaffhausen. Es folgen die Touren von Pfäffikon SZ nach Einsiedeln und die Zwei-Tagestour von Maloja via den Albulapass nach Thusis, später dann vom Hinterrhein durch die Viamala nach Thusis und im Oktober die Fahrt rund um den Bielersee. Vom 22. bis 28. August findet zum zweiten Mal die E-Bike-Wochen-Tour in Slowenien statt. Dieses Mal mit Beginn in Kranska Gora und am Schluss im Italienischen Grado am

Sie bieten Erlebnisse: Andreas, Otto und Hansruedi Steinmann (v.l.). (Bild zvg.) Mittelmeer (diese Woche ist jedoch ausverkauft).

«Flexi-Wandern» – die neue Wander-Idee Das Wichtigste in Kürze: Über das

Jahr 2020 verteilt, bisher noch an unbekannten Daten (bereits im Januar möglich), findet die Wanderung von Affoltern via Luzern–Brünigpass–Grimselpass–Nufenenpass–Strada Alta nach Biasca (TI) statt. Mit E-Mail und auf der Homepage

erlebnisse.ch wird jeweils zwei bis fünf Tage vor dem Wandertag über die nächste Etappe informiert, und wer Zeit und Lust hat, kommt mit. Mehrheitlich werden es Eintageswanderungen sein. In der Region Grimsel/Nufenen voraussichtlich dann Mehrtagesetappen. Bei Beginn einer Etappe ist nur der «Start-Ort» bekannt, nicht aber das Ziel. Start und Zielorte sind immer mit dem ÖV erreichbar. Eine ausführliche Information ist auf der Homepage erlebnisse.ch aufgeschaltet. Interessierte Wanderleute erhalten mit Mail diese Informationen auch zugeschickt – Mail an untenstehende Adresse. Otto Steinmann Anmeldung und Informationen für «Erlebnisse»Telefon 079 318 80 08. E-Mail-Adresse:

Konzert am 22. Dezember, 17 bis 21 Uhr, reformierte

otto@erlebnisse.ch oder noch besser über die

Kirche Bonstetten. www.dezibelles.ch.

Homepage www.erlebnisse.ch.

Neujahrsapéro in Stallikon

Beliebtes Jass-Turnier im Restaurant Hirschen, Wettswil wird von den Frauen dominiert

Einmal im Monat wird im Restaurant Hirschen, in Wettswil, von 14 bis 17 Uhr gejasst, und zwar ein Schieber mit zugelostem Partner. Acht von zwölf Runden werden für das Jahresklassement gewertet. Total nahmen dieses Jahr 60 Jasserinnen und Jasser an diesem beliebten Turnier teil. Den letzten Tagessieg holte sich die Jahres-Siegerin Erika Sami. Bereits im 3 Rang der Jahreswertung behauptete sich mit Maja Koller aus Zürich eine weitere Frau. Nur Guido Keller aus Affoltern konnte sich in der Frauen-Dominanz als Zweiter der Jahreswertung behaupten. Als Dank für die

perfekte Organisation über das ganze Jahr überreichte Remo Illi im Namen aller Teilnehmenden Karin und Richi Nydegger einen Gutschein. Ein herzliches Dankeschön ging an die Wirtin Brigitte Gubler und Personal, für die Bewirtung und speziell für den spendierten Abschluss-Apéro und Imbiss.

Bereits am 18. Januar findet wieder die erste Runde im Jahr 2020 statt, alle Jass-Freunde sind zu diesem beliebten und gemütlichen Anlass herzlich eingeladen. Remo Illi sen. Jahresklassement: 1. Erika Sami, Rudolfstetten, 31 Koller, Zürich, 31 446

Am Sonntag, 5. Januar, ab 11 Uhr, findet in der Turnhalle Loomatt der Stalliker Neujahrsapéro statt, zu dem der Gemeinderat alle Stallikerinnen und Stalliker mit ihren Gästen einlädt. Das ungezwungene Zusammensein steht unter dem Motto der gegenseitigen Kontaktförderung. Der Anlass wird wiederum durch die Musikgesellschaft Stallikon umrahmt. (pd.)

Noé Roth Dritter

Schon im Januar gehts weiter

953 Pkte, 2. Guido Keller, Affoltern 31 63, 3. Maya

Die jungen Schweizerinnen des A-Cappella-Quartetts «Dezibelles» laden zu einem abwechslungsreichen Abend zwischen klassischen Weihnachtsliedern und modernen Songs ein. Mit ihrer Weihnachtstour sind «Dezibelles» in diversen Kirchen in der ganzen Deutschschweiz zu erleben. Die grossartigen Stimmen gepaart mit der einzigartigen Ausstrahlung des Quartetts, verzaubern Jung und Alt. Das vorgetragene Repertoire wird in ensemblegewohnter Manier mit treffenden Inszenierungen zu den sinnlichen Melodien ergänzt. «Dezibelles» garantieren einen stimmungsvollen und musikalisch abwechslungsreichen Adventabend, mit den schönsten Weihnachtsliedern und vielen Gänsehautmomenten. Die vier Stimmen von «Dezibelles» sind Nicole Hitz, Rebekka Bräm, Daniela Villiger und Editha Lambert. Seit knapp zehn Jahren begeistern «Dezibelles» die Schweizer A-CappellaSzene bereits. (pd.)

Veranstaltungen bei: Erlebnisse, Otto Steinmann,

Die Jahressiegerin ist gekürt Am Samstag, 14. Dezember, fand die zwölfte und letzte Runde des beliebten Jass-Turniers statt. Den Sieg holte sich Erika Sami aus Rudolfstetten.

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Die besten drei in diesem Jahr: Maya Koller, Erika Sami und Guido Keller. (Bild zvg.)

Die 22-jährige Mountainbikerin Sina Frei wurde am 12. Dezember zum ersten «SRF 3 Best Talent Sport» gekürt. Sie setzte sich in einer öffentlichen Publikumswahl gegen Leichtathlet Jason Joseph und Skiakrobat Noé Roth vom Mettmenstetter Team Freestyle Company Jumpin durch und wurde im Rahmen der TV-Gala «Sports Awards» am Sonntagabend gewürdigt. (pd.)

Das gab es noch nie beim Handballclub Säuliamt Saison 2019/2020 mit reinem U13-Mädchen-Team

Gruppenbild mit Samichlaus (hinten von links): Lidia, Maria, Selina, Melinda, Aline, Sabrina, Jasmin, Silvan, Mira. Vorne von links: Valeria, Schmutzli, Samichlaus, Julia, Eid. (Bild Valeria Nocco)

U23 Hinrunde in der 2. Liga Mit viel Elan und gutem Einsatz starteten das U23-Team von Volley S9 die diesjährige Saison neu in der 2. Liga nach dem letztjährigen Aufstieg glücklicherweise direkt mit einem Sieg. Leider ging es nicht nur mit Siegen weiter und auch das Zusammenspiel verlief sich manchmal etwas. Dennoch konnte die Hinrunde mit einem guten

Einsatz und viel Spass mit zwei Siegen und drei Niederlagen im Mittelfeld auf dem 4. Platz abgeschlossen werden. Selbst der Samichlaus stattete am Ende der Hinrunde in einem Training einen Besuch ab. Er erwähnte einige verbesserungsfähige Punkte und brachte auch seinen Sack mit allerhand leckeren Sachen mit. (pd.)

Der HSV-Säuliamt hat seit 2019 eine reine U13-Mädchen-Mannschaft. Unter der Leitung von Regina Bohren und Stefan Schnider spielt das junge Team seit dem Saisonstart im September 2019 zusammen an diversen Turnieren. Am Sonntag, 8. Dezember, spielte das motivierte Team in Urdorf beim letzten Turnier in diesem Jahr. Die Zuschauer kamen in den Genuss einer kämpferischen und engagierten Leistung. Über 40 Tore wurden erzielt. Dank der guten Leistungen der beiden Torhüterinnen bewegte sich das einzige reine Mädchen-Team absolut auf Augenhöhe mit den zum Teil körperlich überlegenen gemischten Jungs-/Mädchen-Teams. Knappe Niederlagen waren letztlich wegen etwas Wettkampfpech leider trotzdem nicht zu verhindern. Das gemeinsame Mittagessen, das durch den Verein gesponsert wurde und die vom Samichlaus mitgebrachten Grittibänzen rundeten einen gelungenen Spieltag ab.

Seit diesem Jahr tritt der HSV-Säuliamt mit einem reinen U13-Mädchen-Team an. (Bild zvg.) Mitglieder gesucht Der HSV-Säuliamt würde sich sehr über weitere Mitglieder freuen. Moti-

vierte, talentierte Mädchen können einfach zu einem Probetraining vorbeikommen. Weitere Informationen unter www.hsv-s.ch. (pd.)


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Gemeindearbeiter-Aushilfe (Stellenpensum zirka 20 %) Wir erwarten eine einsatzfreudige Person, die Verantwortung übernehmen will, Dienstleistungen an die Bevölkerung erbringen und gerne einen wichtigen Beitrag zur Pflege unseres schönen Dorfes leisten möchte. Wir erwarten folgende Fähigkeiten: – Erfahrung im Strassen- und Tiefbauwesen oder in Gemeindewerken (von Vorteil) – regelmässiges Lenken von Traktoren – Interesse und Verständnis für technische Anlagen. Wir betreuen das Abwasserpumpwerk, Wasserpumpwerk, Schwimmbad (Naturbad), usw. – Bereitschaft für Pikett- und Wochenend-Dienst (Notfälle, Winterdienst, Naturbad usw.) – Belastbarkeit und Leistungsbereitschaft – Gute Umgangsformen und Freude am Umgang mit der Dorfbevölkerung Wir bieten eine vielseitige Aufgabe in einem motivierten Team, einen modernen Arbeitsplatz und zeitgemässe Anstellungsbedingungen. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann senden Sie uns Ihre schriftliche Bewerbung mit den üblichen Unterlagen und einem Foto bis am 10. Januar 2020 an die Gemeindeverwaltung, Dorfstrasse 54, 8933 Maschwanden. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen der Gemeindearbeiter Alois Nussbaumer (Telefon 044 768 33 15). Mehr über die Gemeinde Maschwanden erfahren Sie unter: www.maschwanden.ch

Sonntags geöffnet 22.12.2019 10.00 – 17.00 Uhr

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