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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 97 I 170. Jahrgang I Dienstag, 6. Dezember 2016

Zusammenkommen

3500 Chlaussäcke

In Maschwanden wird bis zum 24. Dezember fast jeden Abend ein Adventsfenster eröffnet. > Seite 3

Rund siebzig Helfer des Lions Clubs Knonaueramt haben in Ottenbach geholfen. > Seite 6

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Uralter Brauch Eine Woche vor dem Auftritt der «Spräggele» in Ottenbach übte der Nachwuchs. > Seite 7

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Modernes Krippenspiel Mit Andrew Bond -

Der lokale Kinderchor der Musikschule begeisterte in Mettmenstetten. > Seite 8

«Abwasserleitungen in Privatbesitz sind oft beschädigt» Über den Aufbau und Zustand der Trink- und Schmutzwasserleitungen im Knonauer Amt Wasserversorgung und Abwasserentsorgung sind in der Schweiz längst zur Selbstverständlichkeit geworden. Jeder Schweizer verbraucht täglich 160 Liter Wasser, welches nach Gebrauch zum grössten Teil als Schmutzwasser der Kanalisation zugeführt wird. Gerade Leitungen in Privatbesitz sind oft in schlechtem Zustand. ................................................... von salomon schneider Grösstenteils gehören die Trinkwasserund Abwasserleitungen auf öffentlichem Grund der Gemeinde oder der öffentlichen Wasserversorgung. Von dort wo private Grundstücke beginnen, bis zu den Hausanschlüssen, gehören die Leitungen meistens den Grundstückbesitzern. Sowohl bei öffentlichen als auch bei privaten Kanalisationsleitungen ist Unterhalt sehr wichtig. Bei Trinkwasserleitungen, welche unter hohem Druck stehen, werden Schäden und undichte Stellen relativ schnell erkannt und in aller Regel

auch rasch behoben. Bei Hauptleitungsbrüchen kann zudem in ganzen Quartieren die Wasserversorgung kurzfristig zusammenbrechen. Anders sieht es bei defekten Kanalisationsleitungen aus, wo Schäden in Form von Undichtigkeiten lange unbemerkt bleiben und Abwasser in den Untergrund sickert und schlussendlich ins Grundwasser gelangt. Schäden an der Kanalisation werden erst registriert, wenn das Abwasser nicht mehr abläuft oder sich in die Liegenschaft zurückstaut.

Kontaminiertes Trinkwasser Genau dies ist auch das Hauptproblem wenn Abwasserleitungen nicht dicht sind. «Wenn durch lang anhaltende Regenperioden der Grundwasserspiegel steigt, kann Abwasser aus undichten Leitungen schnell ins Grundwasser sickern und das Trinkwasser verunreinigen. Auch der umgekehrte Fall, das heisst eindringendes Grundwasser ins Kanalisationssystem, ist unerwünscht und verursacht unnötig hohe Kosten bei der Abwasserreinigung. Regelmässiger Unterhalt der Abwasserleitungen ist deshalb von gros-

ser Bedeutung – sowohl im öffentlichen als auch im privaten Bereich», erläutert André Rösch vom Affoltemer Ingenieurbüro gpw, das im Grossteil der Gemeinden im Knonauer Amt die Zustandsanalysen der Abwasserrohre durchführt.

Unwissenheit der Grundstückbesitzer Da die Gewässerschutzverordnung funktionstüchtige Abwasseranlagen vorschreibt, werden öffentliche Leitungen im Auftrag der Gemeinden regelmässig kontrolliert. Bei privaten Leitungen sehe dies etwas anders aus, erklärt André Rösch: «Bei Privatgrundbesitzern ist das Bewusstsein für die Problematik von defekten Abwasserleitungen nicht immer vorhanden. Solange das Abwasser abläuft, haben diese meistens das Gefühl, dass alles in Ordnung ist. Hier sind die Gemeinden in der Pflicht, die Kontrollen der privaten Abwasserleitungen anzuordnen und den Lead zu übernehmen. Die Kontrollen werden dann auch durch die Abwassergebühren finanziert. Die Reparaturen allerdings müssen aber von den Werkeigentümern durchgeführt und finanziert werden.»

Unterhalt ist zentral Um die Lebensdauer der Abwasserleitungen zu verlängern und Schäden vor dem Entstehen zu verhindern, ist guter Unterhalt der Leitungen wichtig. Regelmässiges Spülen löst beispielsweise frische Kalkablagerungen, die sonst mit einem Fräsroboter entfernt werden müssen. «Wer seine Abwasserleitungen alle zwei bis drei Jahre spült, kann ihre Lebensdauer um ein Mehrfaches verlängern und muss keine teuren Reparaturarbeiten in Kauf nehmen», erläutert André Rösch. Kürzlich habe gpw in einer Bezirksgemeinde alle Schmutzwasserleitungen der 499 privaten Liegenschaften geprüft, erläutert André Rösch: «40 Prozent der Leitungen wiesen Mängel wie Risse, Ablagerungen und Wurzeleinwüchse auf – 60 Prozent waren in gutem Zustand. Der Grossteil der Schäden wurde bei über 20-jährigen Liegenschaften festgestellt, deren Leitungen nicht oder nur mangelhaft unterhalten wurden. Die Akzeptanz für die Sanierungen ist aber auch bei Privatgrundbesitzern sehr gross.» ................................................... > Bericht und Interview auf Seite 5

200 Stalliker Kinder sangen für die Sternenwoche zugunsten syrischer Kinder. > Seite 8

Sozialabteilung neu organisiert Nachdem Affoltern Ende 2015 aus dem Bereich Sozialdienst des Zweckverbands ausgetreten war, musste die Organisation für die Erledigung der entsprechenden Aufgaben bei der Gemeindeverwaltung neu geschaffen werden. Abteilungsleiterin Kerstin Borek und die beiden Bereichsleiterinnen Andrea Erifilidis (Soziale Dienste) und Carole Leuenberger (Dienstleistungszentrum) blicken aufs erste Jahr zurück. ................................................... > Interviews auf Seite 9 anzeigen

Letzte Geschenke zu Confo-Preisen! Vom 6. bis zum 26. Dezember Bei uns können Sie noch immer von unseren wunderbaren Preisen profitieren. Entdecken Sie unsere letzten Angebote, die wir für Weihnachten vorschlagen. Sie finden sicher in einem unserer Geschäfte Ihr Traumprodukt zum besten Preis! Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Conforama wünscht Ihnen frohe Festtage

Zweckverband schnell auflösen In der Delegiertenversammlung des Zweckverbands Spital Affoltern vom vergangenen Donnerstagabend haben sich die Gemeindevertreter für eine schnelle Trennung von Akutspital und Langzeitpflege ausgesprochen. Dadurch soll das Spital flexibler und handlungsfähiger werden. Die Betriebskommission erhielt den Auftrag, schnellstmöglich geeignete Rechtsformen zu finden. ................................................... > Bericht auf Seite 3

Versuchte schwere Körperverletzung Samichlaus und Schmutzli verteilten den ganzen Tag grosszügig Leckereien. (Bild Salomon Schneider) Das Bezirksgericht Affoltern verurteilt einen vorbestraften 53-Jährigen aus Bosnien-Herzegowina zu drei Jahren Gefängnis Er hat die ehemalige Lebenspartnerin in seiner Wohnung in Affoltern mit einem Aschenbecher und anderen Gegenständen erheblich verletzt und sie mit einem Messer bedroht. Der Mann muss dem Opfer 1000 Franken Genugtuung leisten. Zudem wurde eine stationäre therapeutische Massnahme angeordnet. ................................................... > Bericht auf Seite 7

Der sportliche Markt an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern Weihnachtsmarkt und Chlauslauf zogen über tausend Besucher an Der mer nell der

Weihnachtsmarkt in der AffolteBegegnungszone findet traditiogemeinsam mit dem Chlauslauf Leichtathletik-Vereinigung Albis

statt. Zwischen 10 und 12 Uhr rannten hunderte Läuferinnen und Läufer das Kurzstreckenrennen rund um und durch den Markt hindurch. Der Nach-

mittag gehörte dann ganz der gemütlichen Begegnung am Markt. (sals) ................................................... > Berichte auf Seite 13 und 17

200 49 9 771661 391004


Einbürgerungen Mit Beschluss vom 29. November 2016 hat der Gemeinderat Affoltern am Albis, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen: – ANTIC Branimir, 1982, Staatsangehöriger von Serbien – ANTIC Brankica, 1985, Staatsangehörige von Serbien – ANTIC Julija, 2004, Staatsangehörige von Serbien – ANTIC Kristijan, 2007, Staatsangehöriger von Serbien – GEBREBI Alem, 1977, Staatsangehöriger von Eritrea – GEBREBI Roma, 1985, Staatsangehörige von Eritrea – GEBREBI Carina, 2003, Staatsangehörige von Eritrea – GEBREBI Kebron, 2006, Staatsangehöriger von Eritrea Affoltern am Albis, 6. Dezember 2016 Gemeinderat Affoltern am Albis

Tel. 032 520 10 82 www.ref-mettmenstetten.ch Mettmenstetter Telefon-Adventskalender Vom 1. bis 27. Dezember 2 Minuten Atempause täglich. 25 verschiedene Weihnachtsgedanken von Menschen aus dem Dorf fürs Dorf und die Region.

Die Kirchgemeindeversammlung vom 27. November 2016 fasste folgende Beschlüsse: 1. Der Voranschlag 2017 wird genehmigt und der Steuerfuss für das Jahr 2017 unverändert auf 13 % festgelegt. 2. Der Kredit von Fr. 46 000.– zur Weiterentwicklung der Audio-/VideoInstallationen wird genehmigt. Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung liegt ab Dienstag, 6. Dezember 2016, im Sekretariat der reformierten Kirchgemeinde, Zürichstr. 94, zur Einsicht auf. Beim Präsidenten der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Herrn Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, können schriftlich folgende Rechtsmittel ergriffen werden: – innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, kann Rekurs wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung erhoben werden. – innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, kann Rekurs mit Begehren um Berichtigung des Protokolls erhoben werden. – innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, kann Beschwerde gegen die Beschlüsse erhoben werden. Reformierte Kirchenpflege Affoltern am Albis

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Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach Politische Gemeinde Primarschulgemeinde Reformierte Kirchgemeinde

Einladung zur Gemeindeversammlung

Der Gemeinderat Stallikon hat am 29. November 2016 folgende Beschlüsse gefasst: 1. Die Gebühren für die obligatorische Feuerungskontrollen werden ab 1. Januar 2017 für 1-stufige Ölfeuerungen auf Fr. 108.– und für 2stufige Anlagen auf Fr. 143.– (jeweils exkl. MwSt.) festgelegt. 2. Die Gebühren für die ab 1. Januar 2017 obligatorischen Messungen von Holzfeuerungen bis 70 kW werden auf Fr. 105.– pro Stunde (exkl. MwSt.) festgelegt. Die Gemeinderatsbeschlüsse liegen während der Rekursfrist auf der Gemeindekanzlei (Schalter Einwohnerkontrolle) zur Einsicht auf. Gegen diese Beschlüsse kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, schriftlich und begründet beim Bezirksrat Affoltern am Albis Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift hat einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten und ist im Doppel einzureichen. Stallikon, 6. Dezember 2016 Gemeinderat

Todesfälle Affoltern am Albis Am 29. November 2016 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Giovannina Maria Cimminiello-Dal Molin geb. 13. Februar 1933, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Trauergottesdienst am Mittwoch, 7. Dezember 2016, um 14.00 Uhr in der Friedhofkapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Schulen und Kurse

Schreibwerkstatt 2-Tage-Workshop autobiografisches Schreiben

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Ersatzwahl der Notarin/des Notars für die Amtsdauer 2014 bis 2018

Die Stimmberechtigten der Gemeinden Obfelden und Ottenbach (Sekundarschulgemeinde) sowie der Gemeinde Obfelden (politische Gemeinde, Primarschulgemeinde und reformierte Kirchgemeinde) werden zur Gemeindeversammlung eingeladen auf

Gestützt auf die Wahlausschreibung vom 21. Oktober 2016 ist für die Erneuerungswahl der Notarin/des Notars innert der festgesetzten Frist folgender Wahlvorschlag eingereicht worden:

Mittwoch, 7. Dezember 2016, 20.00 Uhr,

Von Arx Tobias, 1982, Notar-Stellvertreter, Bettlistrasse 37, 8600 Dübendorf

in der Mehrzweckhalle Zendenfrei (anstelle Singsaal). Die Stimmberechtigung richtet sich nach dem Gesetz über die politischen Rechte vom 1. September 2003. Anträge: A. Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach 1. Genehmigung des Voranschlages 2017 und Festsetzung des Steuerfusses auf 26 % 2. Genehmigung der Nutzungsvereinbarung für Schulliegenschaften auf dem Areal Chilefeld der Primarschule Obfelden B. Politische Gemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages 2017 und Festsetzung des Steuerfusses auf 45 % 2. Genehmigung der Kündigung der Mitgliedschaft im Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern für den Bereich Sozialdienst per 31. Dezember 2017 3. Genehmigung der Teilrevision der Kabelnetzverordnung 4. Ablehnung der Initiative «Abschaffung Kommunalpolizei und Übertragung der Aufgaben an die Kantonspolizei auf den nächsten möglichen Termin» C. Primarschulgemeinde

Tarifanpassungen Feuerungskontrolle und Holzfeuerungskontrolle

Notariatskreis Schlieren

1. Genehmigung des Voranschlages 2017 und Festsetzung des Steuerfusses auf 50 % 2. Genehmigung des Baurechtsvertrages zwischen der Primarschule Obfelden und der Sekundarschule Obfelden-Ottenbach D. Reformierte Kirchgemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages 2017 und Festsetzung des Steuerfusses auf 12 % 2. Genehmigung des Verkaufes des Grundstückes Kat.-Nr. 3812 (296 m²) zum Preise von Fr. 133 200.– an die politische Gemeinde Als Ergänzung zu den Anträgen liegen die Akten 14 Tage vor der Versammlung während den Bürozeiten bei der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Auf Wunsch werden die Anträge in Broschürenform den Stimmberechtigten zugestellt. Die Anträge können auch auf der Homepage der Gemeinde Obfelden (www.obfelden.ch) eingesehen werden. Obfelden, 4. November 2016 Die Gemeindevorsteherschaften

Publikation Wahlvorschlag und Ansetzung der 2. Frist

In Anwendung von § 12 der Gemeindeordnung und § 53 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) wird eine neue Frist von 7 Tagen, bis spätestens am 13. Dezember 2016, angesetzt, innert welcher der Wahlvorschlag zurückgezogen oder geändert werden kann oder auch neue Wahlvorschläge beim Stadtrat Schlieren, Stadtkanzlei, Freiestrasse 6, 8952 Schlieren, eingereicht werden können. Wahlvorschläge müssen von mindestens 15 Stimmberechtigten des Notariatskreises Schlieren unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Vorschlag unterzeichnen. Der Stadtrat erklärt den Vorgeschlagenen/die Vorgeschlagene als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind. Sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt, wird am 12. Februar 2017 eine Urnenwahl mit einem leeren Wahlzettel durchgeführt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Dietikon, Bahnhofplatz 10, 8953 Dietikon, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. Stadtrat Schlieren 8952 Schlieren, 6. Dezember 2016


Bezirk Affoltern

Dienstag, 6. Dezember 2016

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Und jeden Abend ein Fenster mehr Maschwander Privatpersonen und Organisationen zeigen Verbundenheit mit ihrem Dorf In Maschwanden wird bis zum 24. Dezember fast jeden Abend ein Adventsfenster eröffnet. Am Eröffnungstag gibt es vor Ort Getränke, manchmal auch etwas Kleines zu essen. Ziel der traditionellen Aktion: Sich vergnügen, sich vernetzen und geniessen. ................................................... von regula zellweger «Punkt 3» auf dem Dorfplan von Maschwanden befindet sich etwas ausserhalb des Dorfkerns. «Punkt 3» bedeutet: Am 3. Dezember wird das «Fenster» in der Remise Ehrler-Studer an der Rainstrasse eröffnet. Das «Fenster» besteht aus einem geschreinerten Riesenrad, mit dem sich die Gewebegruppe Maschwanden präsentiert. An langen Tischen im Freien trinkt man weissen Glühwein und geniesst eine hervorragende Siedfleischsuppe. Man kennt sich, plaudert und scherzt miteinander. Dazwischen wärmt man sich an einer der Feuerschalen wieder auf.

Bis zum Silvester beleuchtet Mit jedem Tag wird Maschwanden vorweihnachtlicher. Privatpersonen oder Organisationen sind für einen Abend Gastgeber und präsentieren ihr Fenster, das nicht unbedingt ein Fenster sein muss. Es ist eine individuelle, visuelle Attraktion, die danach bis zum 31. Dezember zwischen 17 und 21 Uhr beleuchtet ist. Auf dem Flyer mit dem Programm und den Ortsangaben ist zu lesen: «Wir laden euch alle ein, die warmen Stuben zu verlassen, einen Abendspaziergang zu machen und die

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Marco Streich, Judith Kneubühl-Wydler und Roland Weidmann (von links) vor dem Riesenrad der Gewerbegruppe Maschwanden. (Bild Regula Zellweger) Adventsfenster zu besuchen. Wir wünschen allen eine schöne Adventszeit mit vielen freudigen Begegnungen und neuen Bekanntschaften!» Gezeichnet: Vorstand Frauenverein Maschwanden und die Adventsfenstergestalter. Neben den einzelnen Familien, die in ihrem Haus, in Stall oder Scheune ein Fenster gestalten, machen auch Organisationen mit. Beispielsweise am 8. Dezember um 19 Uhr singen die Schulkinder des Tagesschule Maschwanden auf dem Chäsiplatz. Am 9. kein Fenster, aber ab 18 Uhr RaclettePlausch in der Gerbi-Bar. Am 15. wird um 17 Uhr in der Bibliothek eine Ge-

schichte erzählt und ab 19.30 Uhr spielt der Musikverein Maschwanden. Am 18. um 18.30 Uhr gibt es ein Krippenspiel in der Kirche …

Riesenrad der Gewebegruppe Judith Kneubühl-Wydler engagiert sich für das Adventsfenster-Projekt. Aufgewachsen in Maschwanden identifiziert sie sich mit dem Dorf. «Maschwanden ist etwas Besonderes. Hier spürt man noch den Bauernstand, Kuh- und Kirchenglockengeläute sind – anders als in anderen Dörfern – allseits geschätzt. Man kennt sich und die Nähe zum Naturschutzgebiet und

das gut erhaltene Dorfbild bewirken einen achtsamen Umgang mit Natur und dörflichen Traditionen.» Judith Kneubühl-Wydler ist Mitglied der Gewerbegruppe Maschwanden. Diese präsentierte sich im Vorjahr mittels Boxen – dieses Jahr sollte mehr Bewegung hineingebracht werden. Rollende Boxen – fliegende Kisten? Schliesslich wurde ein Hochrad konstruiert, das statt Kabinen beleuchtete Boxen kreisen lässt. Die Gewerbegruppe hat rund 30 Mitglieder. Ziel ist die Förderung des lokalen Gewerbes. Man vernetzt sich und berücksichtigt lokale Unternehmen bei der Vergabe von Aufträgen. Einmal im Jahr unter-

Spital Affoltern budgetiert 2 Mio. Franken Gewinn Delegiertenversammlung des Zweckverbands Die Delegiertenversammlung des Zweckverbands Spital Affoltern vom vergangenen Donnerstagabend verlief in ruhigen Bahnen. Die Anträge der Betriebskommission wurden ohne Gegenstimmen angenommen. ................................................... von thomas stöckli Von einem «sportlichen Budget» sprach Susanne Leuenberger, in der Spital-Betriebskommission (BK) für die Finanzen zuständig. «Es wird anspruchsvoll», bestätigte auch BK-Präsident Clemens Grötsch. Mehrere Budget-Runden waren nötig, bis die angestrebten 2 Mio. Franken Gewinn für 2017 in Reichweite rückten. Die Planung sieht nun ein Plus von 1,972 Mio Franken vor. Möglich machen sollen es unter anderem Personalreduktionen in der Akutpflege, aber auch in der Reinigung und Wäscherei sowie bei der Ärzteschaft und im medizinisch-technischen Bereich. Insgesamt fallen 7,5 Vollzeitstellen weg. Für Restrukturierungen im Rahmen der Umsetzung der neuen Strategie sind 400 000 Franken vorgesehen. Der Be-

reich Langzeitpflege soll 755 000 Franken einbringen, das Spital 1,212 Mio. Franken. Mit einem Minus von «nur» noch 122 000 Franken (2015: – 462 852 Franken) steht der Bereich Cafeteria besser da. «Wir haben bereits die Preise erhöht», verrät Susanne Leuenberger. Künftig soll eine bessere Auslastung die bisher nur am Mittag genutzte Infrastruktur rentabler machen. Beim Rettungsdienst schliesslich soll eine schwarze Null resultieren.

Minderkosten beim Verpflegungszentrum Rund anderthalb Jahre nach dem Bezug des neuen Verpflegungs- und Energiezentrums durften die Delegierten auch über die entsprechende Bauabrechnung abstimmen. Mit Projektkosten von 18,406 Mio. Franken wurde der bewilligte Kredit um 784 000 Franken unterschritten. Wie der Voranschlag und die Bauabrechnung wurde auch der Antrag der Delegierten Peter Hoppler, Aeugst, und Ronald Alder, Ottenbach, ohne Gegenstimmen angenommen. Sie haben beantragt, den Spitalzweckverband schnellstmöglich aufzulösen und in geeignete, getrennte Rechtsformen

für das Akutspital und die Langzeitpflege zu überführen. Die Idee: Das Spital soll selbstständiger agieren können und flexibler sein. Weiter bietet sich mit dieser Trennung für Gemeinden die Option, aus dem Akutbereich auszusteigen. Bis April will die BK die Optionen sondiert haben und Fahrt aufnehmen, damit das Geschäft am 8. Dezember beraten werden kann.

nimmt man gemeinsam einen Ausflug und einmal trifft man sich in der Waldhütte zu einem Sommerfest. Nicht nur Maschwander machen im abendlichen Maschwanden einen Spaziergang auf der Suche nach den Adventsfenstern. Auch «Auswärtige» sind willkommen. Je näher Weihnachten rückt, desto mehr Fenster kann man finden. Empfehlenswert ist ein Spaziergang an Heiligabend, wenn es eingedunkelt hat – besonders mit Kindern, während das Christkind zuhause in Ruhe noch die letzten Aufgaben erledigen kann. Programm unter www.kneubuehl-architektur.ch.

Glatte Strasse in Rifferswil Gleich zwei Selbstunfälle ereigneten sich gestern Montagmorgen in Rifferswil. Beim ersten um kurz vor 7 Uhr kippte ein Auto um, eine Person hat sich dabei verletzt und konnte sich nicht mehr aus eigener Kraft aus dem Fahrzeug befreien. Entsprechend musste die Feuerwehr aufgeboten werden. Ein zweiter Unfall kurz darauf blieb ohne Verletzungsfolgen, so Marc Besson vom Mediendienst der Kantonspolizei Zürich.

wir gratulieren Gemeinnützige Einsatzplätze nicht prioritär Auf wenig Gehör stiess Ronald Alder mit einem weiteren Antrag, gemeinnützige Einsatzplätze für Flüchtlinge und Sozialhilfebezüger zu schaffen. «Ein lobenswerter Gedanke», anerkannten verschiedene Delegierten, «allerdings zum falschen Zeitpunkt.» Andere Themen geniessen aktuell höhere Priorität. So sprachen sich die Delegierten mit 11:2 Stimmen gegen den Antrag aus. «Die BK nimmt das als Anregung entgegen», versprach Clemens Grötsch trotzdem. Noch keinen Beschluss hat die Betriebskommission zur neuen Strategie gefasst. «Es braucht nur noch Feinschliff», so Grötsch optimistisch.

Zum 85. Geburtstag Am Mittwoch, 7. Dezember, feiert Herbert Kunz aus Stallikon seinen 85. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich und wünschen ein schönes Fest.


Liegenschaften Sekundarschulgemeinde Hausen am Albis Kappel am Albis Rifferswil

Beschluss der Gemeindeversammlung vom 25. November 2016 1. Genehmigung des Voranschlages 2017 und Festsetzung des Steuerfusses auf 22 % 2. Verzicht auf Neubewertung des Verwaltungsvermögens im Übergang zu HRM2 Rechtsmittelbelehrung: Beim Bezirksrat Affoltern am Albis, im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, können – von der Veröffentlichung an gerechnet – schriftlich folgende Rechtsmittel ergriffen werden: – innert 5 Tagen Rekurs wegen Verletzung der politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung (gemäss § 147 Gesetz über die politischen Rechte). – innert 30 Tagen Rekurs mit dem Begehren um Berichtigung des Protokolls (gemäss § 54 Gemeindegesetz). – innert 30 Tagen Beschwerde gegen die gefassten Beschlüsse (gem. § 151 Gemeindegesetz). Die Rechtsmittel müssen einen Antrag und eine Begründung enthalten. Das Protokoll liegt zu den Schalteröffnungszeiten in der Einwohnerkontrolle der drei Kreisgemeinden zur Einsicht auf. Sekundarschulpflege Hausen am Albis

«Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir weggehen.»

Beschlüsse der Kirchgemeindeversammlung vom 4. Dezember 2016 1. Der Voranschlag 2017 mit einem Steuerfuss von 12 % wurde genehmigt 2. Kreditantrag für Aussensanierung Kirche von Fr. 718 000.– wurde genehmigt Gegen die Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung binnen 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis, Herrn Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, erhoben werden. Im Übrigen kann gegen die Beschlüsse gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Beschwerde bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis erhoben werden. Begehren um Berechtigung des Protokolls sind als Rekurs innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis einzureichen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen.

Albert Schweitzer

Adrian-Oscar Müller Wir haben einen wunderbaren Menschen verloren. Meinen geliebten Mummin, euse Fätze, liebster Bruder und Schwager, Onkel und Schwiegersohn, bester Freund und Götti. Katrin, Vivi und Marc Müller-Güldenzoph Sonja-Marina und Erich Meyer-Müller Corinna, Angela und Daniel von Achenbach-Müller Peter und Elfie Güldenzoph Peter Vögelin Ruedi Kunz Marc Thommen Verwandte und Freunde Wir waren glücklich und dankbar, dass wir Adrian bis zum Ende zu Hause begleiten durften. In unserem Herzen bleibt er ewiglich. Unser besonderer Dank gilt Prof. Dr. med. Ralph Braun, Dermatologie Unispital Zürich, welcher über die Jahre zu einem guten Freund wurde, sowie dem ganzen Team. Ebenso danken wir unserem Freund und Hausarzt Dr. Daniel Zimmermann herzlichst.

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TO D E S A N Z E I G E Tief betroffen nehmen wir Abschied von unserem langjährigen Geschäftsführer, Verwaltungsrat und Mitinhaber

Adrian Oscar-Müller 16. April 1960 – 1. Dezember 2016

Wir verlieren mit ihm einen liebevollen, grosszügigen und herzlichen Menschen, der die Firma während 37 Jahren geleitet und mit seiner besonderen Art geprägt hat. Wir trauern um ihn, er wird uns fehlen. Unser tiefes und aufrichtiges Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Angehörigen. Ihnen wünschen wir in dieser schweren Zeit viel Kraft und Zuversicht.

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16. April 1960 geboren 1. Dezember 2016 gestorben

Das Protokoll liegt zu den Schalteröffnungszeiten in der Gemeindekanzlei Mettmenstetten zur Einsicht auf.

Ganz besonders danken wir: – dem Pflegepersonal Haus Pilatus in Affoltern für die liebevolle Pflege und Sterbebegleitung – Frau Pfarrerin Irene Girardet Fischer für die einfühlsam gestaltete Trauerfeier – den Frauen der Spitex Oberamt für die Betreuung in der Vollenweid.

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 6. Dezember 2016

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«Früher war alles Wasser Abwasser» Analyse der Abwassersysteme und des Leitungszustands im Bezirk Affoltern Für Abwasser gibt es Trennsysteme, in denen Meteorwasser – gesammeltes Regenwasser – und Schmutzwasser aus dem Haushalt getrennt abgeführt werden und Mischsysteme, in denen alles in die Abwasserreinigungsanlage gelangt. Welches System in welchem Quartier der Bezirksgemeinden zum Einsatz kommt, hängt von politischen, historischen und topografischen Faktoren ab.

Ein durch einen Reinigungsroboter gereinigtes Abwasserrohr.

Ein durch Druck stark deformiertes Rohr.

Eine gebrochene Leitung ist teilweise eingestürzt.

................................................... von salomon schneider Die ersten Kanalisationssysteme wurden im Knonauer Amt Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut, in den Dorfzentren. Vorher wurde das gesamte Abwasser in Jauchegruben gesammelt und gemeinsam mit dem Tierdung auf den Feldern verteilt. Bis in die 1970erJahre, als im Bezirk Affoltern die ersten Kläranlagen gebaut wurden, wurde das Abwasser nicht landwirtschaftlicher Liegenschaften durch die Kanalisationsrohre in nahe Gewässer geleitet. Da man glaubte, dass es möglichst viel Wasser braucht, damit die Leitungen nicht verstopfen, wurde auch der Grossteil des gesammelten Regenwassers in sogenannte Mischsysteme eingespeist und in die Kläranlagen geleitet.

Als der Irrtum bemerkt wurde, war es zu spät «Als der Irrtum bemerkt wurde, dass das Meteorwasser gar nicht benötigt

heute jede neu gebaute Liegenschaft im Trennsystem entwässert werden. Wenn ein Neubau an ein Mischsystem grenzt, wird das getrennte Wasser aber wieder zusammengeleitet, bis für das gesamte Quartier ein Trennsystem umgesetzt werden kann», erläutert der Stalliker Gemeindeingenieur Ueli Solka. Die entlegenen Weiler in Stallikon wurden bereits bei ihrer Erschliessung durch Mischsysteme entwässert. «Sie wurden erst ab Ende der 1970er-Jahre erschlossen. Da das Meteorwasser direkt in einen nahen Bach geleitet werden kann und die Trennkanäle viel kleiner sind, konnte durch das Trennsystem viel Geld gespart werden. Zudem hatte sich die Trennphilosophie damals bereits durchgesetzt.»

Wie wird die Strassenentwässerung eingestuft?

Ablagerungen im Sohlenbereich durch mangelnden Unterhalt.

Auch in diesem Rohr haben sich die Ablagerungen bereits verhärtet.

Von Wurzeln durchwachsene Rohrverbindung.

wird, um das Abwasser zur Abwasserreinigungsanlage zu schwemmen, war es zu spät. Mischsysteme hatten sich durchgesetzt und der Umbau zu Trennsystemen wäre sehr kostenintensiv geworden – sie wurden also nur bei Neubauquartieren installiert. In den Gemeinden des Bezirks Affoltern wird das Abwasser grösstenteils mit Mischsystemen abgeführt. In Bachnähe gibt es aber immer mehr Trennsysteme. Ausserhalb des Zentrums wurden in Ottenbach beispielsweise grösstenteils Trennsysteme gebaut»,

erklärt der Ottenbacher Tiefbauvorsteher Peter Weis und der Obfelder Tiefbausekretär Thomas Hunziker ergänzt: «Mitte der 1970er-Jahre wurde in Obfelden mit ersten Trennsystemen begonnen, da es keinen Sinn macht, sauberes Wasser mit verschmutztem zu mischen und dann wieder zu klären. Trennsysteme wurden aber grösstenteils bei Grossüberbauungen und Einfamilienhaussiedlungen gebaut – beispielsweise an der Haltenstrasse.» Momentan ist Obfelden mit der Erarbeitung des Generellen Entwässe-

rungsplans (GEP) beschäftigt. Er schreibt fest, wie in Zukunft das Abwasser abgeführt werden soll.

Trennsystem dank später Erschliessung In Stallikon wurden bereits Ende der 1970er-Jahre erste Mischsysteme gebaut. Stallikon hat auf dem Gemeindegebiet rund 70 Bäche. Die Ableitung von Meteorwasser in einen Bach ist deshalb praktisch immer ohne lange Leitungen möglich. «In Stallikon muss

Was als Meteorwasser gilt und was nicht, hängt von den Verordnungen der Gemeinden und dem Gewässerschutzgesetzt ab. Ueli Solka erläutert die Strategie: «In Stallikon gilt beispielsweise von nicht stark befahrenen Strassen abgeleitetes Regenwasser als Meteorwasser – von begehbaren Terrassen abgeleitetes Wasser wird jedoch als Schmutzwasser in die Kanalisation eingeleitet. Wasser der Reppischtalstrasse kann in die Reppisch geleitet werden, da sie nicht stark befahren ist und die Reppisch vergleichsweise viel Wasser führt. Grundsätzlich soll Meteorwasser bei Neubauten versickern oder einem Bach zugeleitet werden. Nur wo dies nicht möglich ist, darf bei Neubauten Meteorwasser der Kanalisation zugeführt werden.»

«Quellen haftet immer noch etwas Mystisches an» Interview mit ETH-Professor Max Maurer zum Thema Wasser und Abwasser Damit aus dem Hahn jederzeit trinkbares Frischwasser kommt und Abwasser reibungslos entsorgt werden kann, wird viel Infrastruktur benötigt, die aufwendig unterhalten werden muss. Der «Anzeiger» hat sich mit Max Maurer, Professor für Systeme der Siedlungswasserwirtschaft, über die unter dem Boden liegende WasserInfrastruktur unterhalten. «Anzeiger»: Können Sie erklären, wie das Wassersystem in der Schweiz aufgebaut ist? Max Maurer: Die Netzinfrastrukturen für Wasser und Abwasser befinden sich fast ausschliesslich in Gemeindebesitz. Bei 2294 Gemeinden in der Schweiz gibt es aber rund 3000 Wasserversorgungen. Woher beziehen die Wasserversorgungen ihr Wasser? Der Grossteil des Wassers wird heute durch Grundwasserpumpwerke gefördert – beispielsweise entlang der Reuss. Während Quellen heute nur noch einen Bruchteil des Wassers liefern, waren sie früher essenziell und konnten in Trockenzeiten immer wieder versiegen. Dadurch wurde das Überleben von Mensch und Tier gefährdet. Wasserrationierungen waren vor der Zeit der Grundwasserpumpwerke deshalb in Landgemeinden an der Tagesordnung (das grosse Grundwasserpumpwerk der Gruppenwasserversorgung Amt wurde im März 1950 in Betrieb genommen, Anm. der Red.). Quellen haftet aus diesen Zeiten immer noch etwas Mystisches an. In einem Grossteil der Gemeinden

wissen die älteren Generationen noch, welcher Brunnen jeweils am längsten Wasser führte. «Züriwasser» besteht zu 70 Prozent aus Seewasser. Wie wird sichergestellt, dass das Trinkwasser qualitativ einwandfrei ist? Ein wichtiger Teil macht hier die Raumplanung aus. Gewässerschutzzonen müssen dem Gesetz entsprechend eingerichtet und umgesetzt werden. Grundsätzlich kann man sagen, je mehr Wasser bezogen wird, desto grösser muss die Gewässerschutzzone dimensioniert werden. Das kantonale Labor prüft aber auch regelmässig die Wasserproben und kontrolliert so die Wasserversorgungen. Wie beurteilen Sie den Zustand der Wasserleitungen in der Schweiz? Gesamthaft sind die Wasserleitungen in der Schweiz in einem guten Zustand. Bei Frischwasserleitungen geht im Durchschnitt etwa 13,6 Prozent des Wassers verloren, da sie unter Druck stehen und auch kleine Struktur- und Materialschäden zu messbaren Verlusten führen können. Diese werden oft lange nicht bemerkt. ...............................................................

«Es werden sehr bald zahlreiche Leitungssanierungen anfallen.» ............................................................... Wasserleitungen sind gebührenfinanziert. Ist das ein Garant für ein qualitativ hochwertiges Leitungssystem? Nein. Es ist an den Infrastrukturverantwortlichen, die Qualität des Leitungssystems zu erhalten. Das

beinhaltet zum Beispiel den Ersatz defekter Leitungen oder die Sanierung alter Reservoirs. Das Stichwort hier ist professionelles Infrastrukurmanagement. Allerdings kann es auch vorkommen, dass gewisse Massnahmen nicht alleine durch den Zustand der Wasserinfrastruktur bedingt sind. So können durch die gleichzeitige Sanierung von Kanalisation, Wasserleitung und Strasse die Kosten für die Strassensanierung mit Gebühren querfinanziert werden. Dieses Geld fehlt dann bei der Sanierung von kritischeren Teilen des Leitungssystems. Was soll denn mit den Gebühreneinnahmen passieren, wenn das Leitungssystem in einem guten Zustand ist? Ein Grossteil der Wasserleitungen wurde während der 1970er-Jahre gebaut. Bei gutem Bau und Unterhalt halten diese Leitungen etwa zwei bis drei Generationen (typische Lebenserwartungen von Leitungen sind 60 bis 80 Jahre). Es werden also sehr bald zahlreiche Leitungssanierungen anfallen. Die Wasser- und Abwassergebühren berechnen sich aus den aktuellen Jahreskosten der Gemeinde. Trotzdem bezahlen wir nicht immer den korrekten Preis. Grund dafür ist eine Reihe von Regeln in der Rechnungslegung, welche die Gebührenfestlegung stark verzerren. Die beiden wichtigsten Einflüsse haben dabei die Anschlussgebühren und die sogenannten stillen Reserven. So lange in einer Gemeinde viel gebaut wird, verbilligen die Anschlussgebühren den Wasserzins. Die stillen Reserven stammen aus der Nutzung funktionierender Anlagen, welche aber vollständig bezahlt und abgeschrieben sind. Da beide Faktoren,

Anschlussgebühren und stille Reserven, in vielen Gemeinden völlig unterschiedlich sind, kann der Preis von einem Liter Wasser von Gemeinde zu Gemeinde völlig unterschiedlich sein. Bei Neubauten von Abwassersystemen wird meistens auf Trennsysteme gesetzt, Regenwasser – im Gesetz auch nicht verschmutztes Abwasser genannt – und Schmutzwasser werden dabei getrennt abgeleitet. Wie wird genau zwischen verschmutztem und nicht verschmutztem Abwasser unterschieden? Das ist eine komplexe Frage, welche die Wissenschaft schon eine Weile beschäftigt. Regenwasser auf einem Parkplatz beispielsweise ist normalerweise nicht weiter verschmutzt und könnte als Meteorwasser abgeleitet werden. Wenn ein Auto aber Öl verliert oder das Auto gewaschen wird, kann der gesamte Bach, in den das Meteorwasser geleitet wird, kontaminiert werden. Solche Sachen kommen immer wieder vor. Die Frage ist dann, ob Parkplatzwasser als Gewässerschutzmassnahme grundsätzlich als Abwasser behandelt werden soll. Ein weiteres Beispiel sind die vermehrt eingesetzten Bauchemikalien in Fassaden und Dächern, welche durch das Regenwasser abgewaschen werden. Die Frage an die Wissenschaft ist nun: Schädigt dieses Abwasser unsere Gewässer? Ähnliche Fragestellungen ergeben sich auch bei der Strassenentwässerung. Ein bewusstes Infrastrukturmanagement scheint unter diesem Licht essenziell. Welche Eckpfeiler gilt es dabei zu beachten? Schlussendlich geht es dabei immer um eine Kosten-Nutzen-Analyse. Welchen Nutzen erwarten wir und

Max Maurer, Professor für Systeme der Siedlungswasserwirtschaft der ETH Zürich. (Bild Salomon Schneider) was sind wir bereit zu bezahlen. Gerade im Frischwasserbereich zahlen sich rechtzeitige Leitungssanierungen aus, da Brüche zu hohen Schäden führen können und zu Ausfällen bei der Wasserversorgung. Auch bei Abwasserleitungen ist eine regelmässige Wartung angebracht. Dies verlängert die Lebensdauer der Leitungssysteme markant, Schäden werden frühzeitig erkannt und Gewässerschutz sowie Versorgungssicherheit können auf hohem Niveau gehalten werden. Infrastrukturmanagement ist dabei die Kunst, die richtigen Massnahmen zu treffen, welche all diese unterschiedlichen Bedürfnisse bedient. Infrastrukturmanagement ist aber auch ein Generationenauftrag. Es sorgt dafür, dass die wichtigen Anlagen, welche unsere Vorväter errichtet haben, in einem ordentlichen Zustand an unsere Kinder übergeben werden. Interview: Salomon Schneider


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Dienstag, 6. Dezember 2016

Adventskalender in gross Geschmückte Adventsfenster erhellen die Dörfer In vielen Ämtler Gemeinden und Quartieren ist das Schmücken von Adventsfenstern zur Tradition geworden. Vielfach wird das Beleuchten eines Fensters, sei es in privatem oder gewerblichem Besitz, mit einem kleinen Anlass gefeiert. ................................................... von andrea bolliger Rund siebzig Helferinnen und Helfer packten dieses Jahr die traditionellen Chlaussäcke des Lions Clubs Knonaueramt ab. (Bild Urs E. Kneubühl)

3500 Chlaussäcke schweizweit Tradition des Lions Clubs Knonaueramt Die Elfen sind menschlich. Wer am vergangenen Donnerstagabend durch Nacht und Nebel zu den hell erleuchteten Werkstätten der Schneebeli AG, Küchen- und Innenausbau, in Ottenbach gelangte, konnte sich vor Ort davon überzeugen. Hier packen fleissige Hände von rund siebzig Helferinnen und Helfer des Samichlaus eifrig Chlaussäcke ab. Schliesslich gilt: «Äpfel, Nuss und Mandelkern essen fromme Kinder gern…» So steht denn auch das Chlaussäcke-Abpacken des Lions Clubs Knonaueramt, der die rund siebzig Elfen aufgeboten hat, ganz im Zeichen der Kinder: «Einerseits sollen sich Kinder, anzeige

ebenso Erwachsene, in der ganzen Schweiz an unseren Chlaussäcken erfreuen», sagt Lions-Präsident Jürg Schmidlin und ergänzt umgehend: «Andererseits fliesst der Erlös dieser traditionellen Lions-Club-Aktivität jedes Mal voll und ganz in eine karitative Institution.» Seit zwanzig Jahren werden die Lions-Club-Mitglieder im Knonauer Amt, Familien und Freunde Anfang Dezember zu Nikolaus-Elfen. 3500 Chlaussäcke gibt es abzupacken – ehrenamtlich – im Auftrag von diversen Kunden schweizweit. Und dies hat die Elfenschar des Lions Clubs auch heuer wieder bravourös gemeistert. (kb.)

Bereits zum dritten Mal öffnen Private und Firmen in Mettmenstetten ihre dekorierten Fenster zu einem DorfAdventskalender. Jeden Tag eines – mit oder ohne Umtrunk. Die Dorfzeitung kündigt in ihrer neuesten Ausgabe an, es sollen in diesem Jahr viele Fenster unter dem Motto «Mettmenstetten feiert 900 Jahre» gestaltet sein. Das erste wurde am vergangenen Donnerstagabend kurz vor 19 Uhr in der alten Schmitte an der Zürichstrasse 17 geöffnet. Es zeigt keinen Bezug zum Jubiläumsjahr, sondern ein ZirkusMotiv mit Elefanten. Helena Ferrari begrüsste zusammen mit Schwiegertochter Sandra Ferrari rund ein Dutzend Gäste zum kleinen Umtrunk mit Orangenpunsch und frisch gebackenen Törtchen. Für die kleinen und grossen Besucher erzählte Helena Ferrari eine weihnächtliche Geschichte, wie sie dies auch in den vergangenen zwei Jahren getan hatte. Sie handelte vom kleinen Fritz, der mit seinen Geschwistern Teller unter den Kamin legte, um vom Christkind beschenkt zu werden. Fritz platzierte seinen nachträglich so, dass fast alles, was

Das erste Fenster des Mettmenstetter Dorfadventskalenders entführt in den Zirkus. (Bilder Andrea Bolliger) das Christkind durch den Kamin würfe, zur Hauptsache auf seinem Teller landen würde. Doch so war es nicht und Fritz wäre, ohne die Gnade seiner Mutter, beinahe leer ausgegangen. Wo die weiteren Fenster in Mettmenstetten zu bestaunen sind, ist der Dorfzeitung «Mir Mättmistetter» zu entnehmen. Sie leuchten noch jeden Abend bis zum 6. Januar. Auch in anderen Gemeinden sind Adventsfenster zu bestaunen. Zum Beispiel in Hedingen, wo die Adventsfenster die Geschichte des Zwergen Zipfelmutz auf der Suche nach dem Glücksstern erzählen. Die zugehörigen Episoden zu jedem Fenster finden sich in der November-Ausgabe der «Hediger Dorfzitig».

Helena und Sandra Ferrari.


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Dienstag, 6. Dezember 2016

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Der Wurf eines Aschenbechers hätte auch zum Tod führen können Versuchte schwere Körperverletzung: 3 Jahre Gefängnis für 53-Jährigen aus Bosnien-Herzegowina Er hat die ehemalige Lebenspartnerin in seiner Wohnung in Affoltern mit einem Aschenbecher und anderen Gegenständen erheblich verletzt und sie mit einem Messer bedroht: Dafür kassierte ein vorbestrafter 53-Jähriger aus Bosnien-Herzegowina vom Bezirksgericht drei Jahre Gefängnis. Mehr als ein Jahr hat er davon bereits abgesessen. ................................................... von werner schneiter Der Mann spricht einen für die Übersetzerin nicht ganz leicht verständlichen serbokratischen Dialekt, weshalb sich der Verhandlungsbeginn am Bezirksgericht Affoltern verzögerte. Danach schilderte er seine triste Jugendzeit, seine Schwierigkeiten und seine Heirat, die mit 15 Jahren unmittelbar nach der Schule erfolgte – freilich nicht standesamtlich besiegelt. Ohne Ausbildung arbeitete er als Magaziner in einer Strassenbaufirma und wurde während des Balkankrieges als Soldat während eines Jahres unter Hausarrest gestellt. 1997 kam er als Flüchtling in die Schweiz, bekam den Status eines vorläufig Aufgenommenen und schlug sich als Hilfsarbeiter in diversen Firmen durch. Mit 15 Frauen ging er Beziehungen ein. Manchmal habe er geschlagen, räumt er freimütig ein. «Wir haben halt eine andere Mentalität», sagte der aus einer Roma-Familie stammende Mann, der 2008 wegen psychischer Probleme und Suizidgefahr in eine Klinik musste. Wegen Drohung und Gewalt gegen Beamte und einfacher Körperverletzung ist er mehrfach vorbestraft.

«Schlimmer als Krieg» Zu den Vorfällen am 17. November 2015 in der Wohnung des Beschuldigten in Affoltern gibt es widersprüchliche Angaben. Dass der Mann seine ehemalige Partnerin, die 15. in seinem Leben, mit einem Messer bedroht, ihr

mit Schlägen mittels Aschenbecher und anderen Gegenständen stark blutende Verletzungen beigebracht hat, ist weniger bestritten als die Frage nach den Umständen. Hat er das getan, weil sich die mit psychischen Problemen belastete Frau, die IV bezieht, wiederholt aggressiv verhielt, ihn angriff und ins Gesicht spuckte, kratzte, die Wohnung partout nicht verlassen wollte – und er deswegen sogar in Angstzustände versetzt wurde? «Alle wollten, dass ich ihr helfe, sie ins Spital fahre, um Medikamente zu holen – ich konnte nicht, weil ich zu diesem Zeitpunkt kein Auto zur Verfügung hatte. Ich wollte nichts mehr mit ihr zu tun haben», sagte der Mann vor Bezirksgericht. Er räumte zwar ein, vor ihr – in einem Abstand von 1,5 Meter – ein Messer geschwenkt zu haben und gestand Schläge ein, widersprach aber der Feststellung in der Anklageschrift, er habe dabei auf Halshöhe auch Stichbewegungen gemacht und sie mit dem Tod bedroht. Und gestenreich bestritt er, ihr von hinten einen Holzstuhl in den Rücken geschlagen zu haben und mit einem Metallstuhl nach ihr geworfen zu haben. Und vor allem widersprach er der Anklage, die Frau mittels eines Aschenbechers wuchtig auf den Kopf geschlagen zu haben. «Diesen Aschenbecher habe ich nach ihr geworfen», sagte er, ohne sich noch an Details zu erinnern. Das Blut habe er erst nachher entdeckt. Als sie weg war, habe er aus Wut Teile der Wohnung zertrümmert. Er sei einfach wütend gewesen über ihr Verhalten. Das Messer habe er ihr nur gezeigt, um ihr Angst zu machen – aber Angst habe sie nicht gezeigt; sie sei extrem aggressiv gewesen. «Sie hat mich auch in der Wohnung eingeschlossen. Alle diese Jahre mit ihr waren schlimmer als Krieg», hielt er fest. Der zweite Vorfall, der ihm von der Staatsanwaltschaft IV zur Last gelegt wird, datiert vom 12. Oktober 2014. Damals eskalierte die Situation in Affoltern, weil die Frau vom Beschuldigten Geld zurückfordern wollte – und er von ihr 100 Franken erhielt. Für Chauffeurdienste an diesem Tag –

zu wenig, wie er sagte, weil er sie den ganzen Tag herumgefahren habe. Sie sei wütend gewesen, er habe sie beruhigen wollen. Er gab dann zu, sie mit einem zwischen Zeige- und Mittelfinger eingeklemmten Fahrzeugschlüssel an den Kopf geschlagen und verletzt, aber nicht mit dem Tod bedroht zu haben. Warum er denn nicht einfach davongelaufen sei, wollte Gerichtspräsident Peter Frey wissen. «Sie hat mich festgehalten, meine Kleider beschädigt, mich bespuckt und das Gesicht verkratzt», antwortete der Mann.

Vertreterin des Opfers, erkennt in den Taten keine Notwehr des Angeschuldigten. Er habe seine Taten verharmlost, die Kontrolle über sich verloren und lebensgefährliche Verletzungen riskiert. Die Frau leide an posttraumatischen Verhaltensstörungen und müsse Psychopharmaka einnehmen. «Ihr Verhalten gegenüber dem Angeklagten ist die Folge dieser Erkrankung. Und er hat gewusst, dass sie krank ist», sagte sie und forderte Zahlung einer Genugtuung an das Opfer in der Höhe von 5000 Franken sowie eine angemessene Strafe.

zeige nun aber Einsicht und Reue. Deshalb seien 20 Monate Gefängnis bedingt und drei Jahre Probezeit angesagt, dazu eine ambulante Behandlung, bei der gute Resultate möglich seien. Eine stationäre sei unverhältnismässig, weil eine solche bis fünf Jahre dauern könne. Und eine Genugtuungszahlung in der Höhe von 500 Franken genüge angesichts der Mittellosigkeit des Mannes. «Ich schäme mich. Ich will in die Freiheit und begehe keine Delikte mehr. Das schwöre ich. Danke, dass Sie mich angehört haben», sagte der Angeklagte in seinem Schlusswort.

«Erschütternde Lebensgeschichte»

Glaubhafte Aussagen des Opfers

Dass er sie angeblich nicht mit dem Aschenbecher an den Kopf geschlagen, sondern diesen «nur» nach ihr geworfen hat, ist für den Verteidiger ein wichtiger Punkt. Natürlich könne auch ein Wurf zu lebensgefährlichen Verletzungen führen, aber vorliegend sei der Wille nicht vorhanden, dass er die Frau lebensgefährlich habe verletzen wollen. Die Aussagen des Opfers seien zwiespältig, widersprüchlich und teilweise nicht nachvollziehbar. Die widersprüchlichen Angaben seines Mandanten bei der polizeilichen Einvernahme und vor Gericht seien sprachlicher Natur. Eine Drohung sieht der Verteidiger deshalb nicht, weil die Frau keinerlei Angst gezeigt habe. Und beim Fall des Schlages mit dem Autoschlüssel fehlten die Beweismittel. Es sei nicht bekannt, wie weit der Schlüssel beim Schlag zwischen den Fingern herausgeragt habe. Seine Vorstrafen seien zwar strafverschärfend, die Verletzungen der Frau jedoch nicht schwerwiegend. Der Verteidiger zeichnete dann das Bild eines Mannes mit einer «erschütternden Lebensgeschichte» und der Konfrontation mit Gewalt bereits in Jugendjahren. Es sei zwar eine gewagte Behauptung, aber niedere Motive könne er vorliegend nicht erkennen. Die aggressive Frau habe ihn stark bedrängt, ihn provoziert – bis er auf sie losgegangen sei. Gewiss habe er Grenzen überschritten und überreagiert,

Nun, bis er in die Freiheit entlassen wird, werden wohl noch etwa zwei Jahre verstreichen. Wegen versuchter schwerer und einfacher Körperverletzung, wegen Nötigung und Drohung verurteilte das Bezirksgericht den Mann zu drei Jahren Gefängnis und folgte damit dem Strafmass-Antrag der Staatsanwaltschaft. Zudem wurde eine stationäre therapeutische Massnahme angeordnet. Die schwere Körperverletzung mit Aschenbecher hat er anerkannt. Auch wenn er Stichbewegungen mit dem Messer bestreite, habe der Mann mit der Präsentation des Messers erreichen wollen, dass die Frau das Zimmer verlasse. Für das Gericht seien die Aussagen der Frau glaubhaft, dadurch in Angst und Schrecken versetzt worden zu sein, hält Gerichtspräsident Peter Frey fest. Beim Vorfall vom 12. Oktober 2014 erkennt das Gericht einfache qualifizierte Körperverletzung und ist der Meinung, dass hier Nötigung aufgrund glaubhafter Angaben des Opfers vorhanden ist. Als strafmildernd taxiert das Gericht den Versuch der schweren Körperverletzung, die mittelgradig verminderte Schuldfähigkeit, Teilgeständnis, Einsicht und Reue. Die Vorstrafen und die Zahl der Delikte als strafverschärfend. Der Mann muss dem Opfer 1000 Franken Genugtuung leisten. Die Kosten des gesamten Verfahrens belaufen sich auf mehr als 51 000 Franken.

Vorsätzlich gehandelt Der anklagende Staatsanwalt zeichnete natürlich ein völlig anderes Bild. Der Mann sei emotional instabil und behaftet mit einem ausgeprägten Minderwertigkeitskomplex. Die Gewaltspirale habe sich in den letzten Jahren nach den Vorstrafen deutlich erhöht. Nur durch Zufall sei das Opfer nicht lebensgefährlich verletzt worden, sein Verhalten sei brutal und skrupellos. Ob mit dem Aschenbecher geschlagen oder ihn nur geworfen zu haben, sei nicht von Bedeutung – der Mann habe vorsätzlich gehandelt. Das Opfer habe den Sachverhalt detailliert und glaubwürdig geschildert. Das werde durch Spurenbild und psychiatrisches Gutachten untermauert. Dieses zeige ausserdem, dass der Angeklagte zu den Tatzeiten «emotional instabil» gewesen sei. Seine Aussagen seien widersprüchlich und nicht glaubhaft, nachdem er im Rahmen der polizeilichen Einvernahmen noch andere Angaben gemacht habe, sagte der Staatsanwalt. Er qualifizierte seine Aussagen zu den Vorfällen vom 14. Oktober 2014 als Schutzbehauptungen, räumte aber ein, dass das Opfer durch sein Verhalten eine gewisse Mitschuld trage. Der Ankläger forderte drei Jahre Gefängnis ohne Bewährung und eine stationäre Massnahme – auch, weil der Mann nach seiner Auffassung stark rückfallgefährdet sei. Seit 17. November 2015 befindet er sich in Haft, seit Mitte Juni 2016 im vorzeitigen Strafvollzug. Auch die Rechtsanwältin,

Ein uralter Brauch lebendiger denn je Eine Woche vor dem Auftritt der «Spräggele» in Ottenbach übte der Nachwuchs Nach etlichen Bastelstunden und langem Warten durften letzten Freitag die kleinen «Spräggele» ihren grossen Auftritt geniessen. Der Nachwuchs der berühmten Ottenbacher Schnabelgeissen zog mit viel Lärm und Spässen um die Häuser.

Nach Einbruch der Dunkelheit geht der Spuk los

................................................... von martin mullis Eine Woche vor der eigentlichen «Spräggele»-Nacht kommt in Ottenbach der «Spräggele»-Nachwuchs zum Einsatz. Die gut 30 Knaben und auch Mädchen im Alter zwischen fünf und 14 Jahren aus Ottenbach haben sich gut auf ihre «Nacht der Nächte» vorbereitet. Der Erhalt des uralten Brauches der «Spräggele», wird im Dorf an der Reuss sorgfältig gepflegt. Mitglieder des Turnvereins und der Pontoniere basteln Wochen vor dem Anlass mit den Schulkindern die Klapperköpfe mit Kuhhörnern und organisieren den Abend der kleinen «Spräggele». Dass manche Väter die «Spräggele»-Köpfe zusätzlich und mit viel Fantasie tech-

Klappern vor der Haustüre: Paula Mata hält Abstand von den unheimlich schönen «Spräggele». (Bild Martin Mullis) nisch aufbessern, bewiesen die fantasievollen Kreationen, welche am Freitagabend im Dorf ihr schnatterndes Unwesen trieben. Leuchtende Velo-

rücklichter in allen Farben, funkelnde LED-Lämpchen und sogar ein zweiköpfiger «Spräggele»-Geist tanzten um den Christbaum auf dem Dorfplatz. Kein

Wunder, wenn einige der kleinen «Spräggele» der schieren Ungeduld wegen schon eine Stunde vor der vereinbarten Zeit ins Dorf marschierten.

Auch bei Paula Mata an der Zwillikerstrasse schnatterten und klapperten vor ihrer Haustüre vier Schnabelgeissen kurz nach Einbruch der Dunkelheit. Eva, Alisha, Luca und Lena wollten ihren Schulkollegen, Pablo «heimsuchen» und hofften dabei natürlich auf eine süsse Belohnung. Etwas später trafen sich dann die kleinen Spräggele auf dem Dorfplatz bei ihren dort bereits versammelten Eltern. Die fünfjährige Aline klapperte nach dem Dorfrundgang der empfindlich kalten Temperaturen wegen fast lauter mit den Zähnen als mit der «Spräggele». Doch die Mitglieder des Turnvereins waren bestens ausgerüstet, um die Kinder wieder aufzuwärmen. In grossen Thermoskannen standen heisse Getränke bereit und dazu gab es für jeden Klappergeist einen feinen Hot-Dog. Weitaus schwieriger gestaltete sich anschliessend der Versuch, den schönsten Klapperkopf zu bestimmen. Jeder einzelne war furchterregend, gruselig, beängstigend und damit eben unheimlich schön.


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Dienstag, 6. Dezember 2016

Die Herdmanns spielen die Hauptrolle Ein modern inszeniertes Krippenspiel in der reformierten Kirche Mettmenstetten Schüler des Kinderchors der Musikschule Knonauer Amt, singen und spielen in der reformierten Kirche von Mettmenstetten ein Krippenspiel nach dem Buch «Die Herdmanns kommen!» von Barbara Robinson. ................................................... von andrea bolliger Auf der hinter dem Altar aufgebauten Leinwand begrüsste am vergangenen Samstag, kurz nach 19 Uhr, Maria Rodriguez zu den «Züri News» und verkündete als Schlagzeile, dass in Mettmenstetten eine Scheune niedergebrannt sei. Ein Reporter berichtete vor Ort vom Grossereignis aus der schönen Ortschaft, die in diesem Jahr das 900-Jährige feiert. Die Verdächtigen waren schnell ausgemacht. Keine der befragten Stimmen aus dem Dorf zweifelte an der Schuld der Herdmann-Kinder. Sie sollen auch noch 50

Frau Bordin musste auch den Pfarrer (Hanspeter Isoz) überzeugen.

Nussgipfel aus dem Volg entwendet haben. Die berüchtigten HerdmannKinder, Ralf, Eugenia, Leopold, Klaus, Oli und Hedwig sind die schlimmsten Kinder aller Zeiten. Sie rauchen, lügen, klauen und erschrecken die anderen Kinder, die mit ihnen sowieso nichts zu tun haben wollen. Nein, die Herdmanns wohnen nicht in Mettmenstetten. Doch Hanspeter Amstein, Schulleiter der Primarschule, dessen Hobby das Schreiben von Muscials ist, fand das Thema spannend. Ausserdem wollte er mit der Inszenierung einen Beitrag zum 900-Jahr-Jubiläum leisten. Die Kinder des Chors der Musikschule Knonauer Amt waren mit modernen Funkmikrofonen ausgerüstet und wurden von fünf Musikern begleitet.

Immer die Gleichen Das alljährliche Krippenspiel steht an. Kaum angekündigt geht auch schon das Gerangel um die Verteilung der wichtigsten Rollen los. Wie im richtigen Leben, sind es auch im Spiel die streberhaft-braven Kinder, die sich um die begehrten Hauptrollen reissen. Alices Mutter hat gar schon ein prächtiges Maria-Kostüm genäht. Doch jetzt waren diese Herdmanns da – und stellten Ansprüche. Lautstark und auch mit Konsequenzen drohend bemühten sie sich um die Rollen von Maria und Joseph und die der heiligen drei Könige. Aber nicht nur die anderen Kinder hatten etwas gegen diese Rollenverteilung. Auch der Pfarrer, gespielt von Hanspeter Isoz, mischte sich ein. «Wenn das nur gut geht», stöhnte er. Ihm wäre sogar eine Inszenierung aus Sicht des Esels lieber gewesen, als dass die Herdmanns die Hauptrollen im Krippenspiel besetzten. Doch Frau Bordin, die Leiterin, gespielt von Alex Gisler, liess sich nicht beirren und gab den fünf Herdmann-Kindern die Chance. Und so kam es, dass die Mutter der fleissigen Alice, das Maria-Kostüm vergebens genäht hatte. Dass diese nicht

Die Kinder spielten ihre Rollen ausdrucksstark. Jana und Yannis (vorne) überzeugten als Ralf und Eugenia Herdmann, wie auch als Maria und Joseph. (Bilder Andrea Bolliger) ganz freiwillig auf die Rolle der Maria verzichtete, hatte sie ihrer Mutter wohl nicht zu erzählen gewagt. Schon bei der ersten Probe war klar: Die Herdmann-Kinder wissen nichts, weder was eine Herberge ist, noch was die Rolle der Weisen aus dem Morgenland war. Die Leiterin musste ihnen die Weihnachtsgeschichte erzählen. Die Herdmann-Kinder fragten viel und taten ihre Meinung lautstark kund. Die aufmüpfige Eugenia, als Maria, wollte sich so manches nicht gefallen lassen und verstand partout nicht, weshalb sie die Weisen an die Krippe ihres neugeborenen Kindes vorlassen sollte. Es brauche noch Ruhe, sagte sie direkt.

Alle Kinder haben Angst Dann wurde es dunkel in der Kirche. Nur noch die Taschenlampen der

Kinder leuchteten und jedes erzählte, wovor es Angst hat; auch die Herdmann-Kinder. Dass dem Jesuskind in der Krippe Geschenke wie Öl und Myrrhe gebracht wurden, stiess bei den Mettmenstetter Kindern von 2016 auf Unverständnis. Im folgenden Rap rezitierten sie ihre Wünsche mit Produktebeschreibungen wie sie in Katalogen stehen. Diese sorgten für herzhafte Lacher im Publikum. Schliesslich war der Tag des Krippenspiels gekommen und die Kerzen am Weihnachtsbaum wurden entzündet. Doch auf die beiden Hauptfiguren wartete man lange. Andächtig und still, eine Wolldecke über die Schultern geworfen standen Eugenia und Ralf Herdmann als Maria und Joseph schliesslich im Kirchengang. Eine eindrückliche Szene! Ob sie das Licht oder die vielen Menschen so verändert haben?

Die fast zwei Stunden dauernde Aufführung verlangte von den Kindern Konzentration auf Text und Einsatz. Seit dem Ende der Sommerferien hatten sie regelmässig geprobt und ihre Rollen einstudiert. Das Publikum, zweihundert meist Bekannte oder Verwandte der Kinder, honorierte die gelungene Inszenierung mit kräftigem Applaus. Lange konnten sich die Kinder auf den Lorbeeren nicht ausruhen, denn die Bühne musste für den sonntäglichen Gottesdienst weggeräumt werden. Erst dann gab es den längst verdienten Nussgipfel. Hanspeter Amstein verkündete, die aus dem Volg entwendeten 50 Stück seien wieder aufgetaucht. Für die Aufführung am Mittwoch, 7. Dezember, 19 Uhr, hat es noch wenige Tickets. Diese können bei der Schulverwaltung bezogen werden. Die Aufführung vom Freitag, 9. Dezember ist ausverkauft.

Konzert mit Andrew Bond und 200 Stalliker Kindern Engagement für die Sternenwoche von Unicef zugunsten syrischer Kinder Am vergangenen Mittwoch gab Andrew Bond zusammen mit 200 Kindern im Schulhaus Loomatt in Stallikon ein Konzert. Rund eine Stunde unterhielten die Kinder das begeisterte Publikum mit eingängigen Melodien und lustigen Liedtexten. ................................................... von regula zellweger Endlich dürfen die wartenden 200 Kinder zusammen mit ihren Lehrpersonen auf die Bühne. Die Kinder sind aufgeregt und zappelig. Andrew Bond hat am Morgen mit ihnen den Auftritt geübt und die Lehrpersonen hatten bereits über mehrere Wochen die Lieder einstudiert. Andrew Bond verstand es, die Kinder ganz schnell zur Ruhe zu bringen. Und endlich wurden auch die Saaltüren geöffnet und die Eltern versuchten, schnell einen möglichst guten Platz zu ergattern, um ihre Kinder sehen, fotografieren und filmen zu können. Man winkte sich aufgeregt zu – schade, dass aus Platzgründen pro Kind nur zwei Bezugspersonen das Konzert besuchen konnten.

Tonträgern zu den erfolgreichsten Kinderliedermachern und Musikern der Schweiz. Dass er nach Stallikon kam, verdankt die Schule Ariane Buffat, die seit vielen Jahren für die Bibliothek im Schulhaus arbeitet. Sie ist bei Unicef verantwortlich für die Kindermitgliedschaften, insbesondere für die Organisation der Sternenwoche. Diese ist eine Sammelaktion von Kindern für Kinder. Sie findet Anfang Dezember statt. Seit 2004 haben etwa 92 000 Kinder rund 5.7 Millionen Franken gesammelt und damit eindrücklich ihre Solidarität für Kinder in Not gezeigt. Ariane Buffat erzählt: «Andrew Bond ist schon seit Langem Unterstützer der Sternenwoche. Dieses Jahr habe ich die Schule Stallikon angefragt, ob Interesse bestünde. Wie der Abend gezeigt hat, ist etwas Tolles zustande gekommen.» Sie freut sich sehr, dass fast das ganze Schulhaus aktiv mitgemacht hat. Sie spricht allen beteiligten Lehrpersonen, welche die Lieder mit ihren Schülern einstudiert und Dekoration gebastelt haben, ein grosses Kompliment und ihren Dank aus: «Von Spenden und Kuchenverkauf kamen über 5000 Franken zusammen.»

Bewegt und bewegend Engagement für die Sternenwoche Jede Schule wünscht sich wahrscheinlich, einmal mit Andrew Bond ein Konzert geben zu können. Er zählt heute mit über 700 000 verkauften

Andrew Bond versteht es, rund eine Stunde mit 200 Kindern zu singen, sodass weder die Kinder noch die Zuschauer merken, wie schnell die Zeit vergeht. Die Kinder sind meistens ir-

Beliebt bei Jung und Alt: Andrew Bond.

Die Kinder werden von Andrew Bond mitgerissen. Auch schüchterne Kinder kommen aus sich heraus und singen lauthals mit. (Bilder Regula Zellweger)

gendwie in Bewegung, vermitteln die Liedtexte nicht nur über die Stimme, sondern mit dem ganzen Körper – beispielsweise im Affenlied oder als Kängurus. Zur Einstimmung sang der Kinderliedermacher solo ein besinnliches Lied und bezog danach gleich die Eltern ein. «Wer würde gern einen Winterschlaf machen?», fragte er. Die Eltern nickten heftig – einfach mal Ruhe! Die Kinder aber wären von einem Winterschlaf wenig angetan. «Das ist der Unterschied zwischen Kindern und Erwachsenen», kommentierte Bond. Er nahm den typischen Kinderwunsch vom Fliegen auf und nahm Kinder und Publikum mit auf eine fan-

tastische Weltreise – mit einem Chaoten als Piloten. Die Kinder sangen voller Begeisterung und die Eltern waren berührt und stolz zugleich. Die Lehrpersonen unterstützten ihre Klassen aus dem Hintergrund, auch sie durften stolz sein – denn es braucht einiges, um so viele Lieder und Bewegungsabläufe einzustudieren. Ariana Buffat zog nach dem Konzert Fazit: «Alle Besucher waren begeistert. Andrew Bond wurde von allen Seiten gelobt. Er verteilte Autogramme und Kinder konnten Selfies mit ihm machen. Die Eltern waren mächtig stolz, dass ihre Kinder bei einem solchen Projekt mitgemacht ha-

ben. Der Elternrat hat für Verpflegung gesorgt und daher blieben viele Familien noch, um das Nachtessen gleich vor Ort einzunehmen. Das Konzert bleibt sicherlich allen in guter Erinnerung.» Mit dem Projekt wurde – wie drei Kinder auf der Bühne präsentierten – auf die Situation syrischer Kinder auf der Flucht aufmerksam gemacht. Weitere Infos unter www.andrewbond.ch oder www.unicef.ch. Am 10. Dezember um 12.15 Uhr, am Internationalen Tag der Menschenrechte, wird in drei Schweizer Städten eine Menschenkette für die Rechte der Kinder auf der Flucht gebildet, in Zürich beim Helmhaus am Limmatquai.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 6. Dezember 2016

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forum

Ein Blick hinter die Kulissen Die Sozialabteilung Affoltern am Albis ist seit einem Jahr neu organisiert Nachdem die Gemeinde Affoltern am Albis auf Ende 2015 aus dem Bereich Sozialdienst des Zweckverbands ausgetreten war, musste die Organisation für die Erledigung der entsprechenden Aufgaben bei der Gemeindeverwaltung neu geschaffen werden. Heute hat die Sozialabteilung zwei neue Bereiche: die Sozialen Dienste mit der Sozialhilfe, der Fachstelle Gesellschaft und der Berufsbeistandschaft sowie das Dienstleistungszentrum, das alle Bereiche der Sozialabteilung tatkräftig unterstützt. Die Sozialabteilung der Gemeinde ist heute erste und kompetente Anlaufstelle für die Bevölkerung von Affoltern bei Fragen und Anliegen zur Sozialen Sicherheit, zur Gesundheit oder bei belastenden persönlichen Situationen. In der Infothek der Fachstelle Gesellschaft kann sich die Bevölkerung zu vielen Themen und Angeboten des Sozial- und Gesundheitsbereichs informieren oder ihre Projektideen einbringen. Rückblickend auf das erste Jahr wurden der Abteilungsleiterin und den Bereichsleiterinnen je vier Fragen gestellt.

Nachgefragt bei Kerstin Borek, Leiterin der Affoltemer Sozialabteilung In der Sozialabteilung im 2. Stock des Gemeindehauses verkehren täglich viele unterschiedliche Menschen. Welches sind die häufigsten Themen, mit denen diese Menschen zu Ihnen kommen? Kerstin Borek: Die häufigsten Themen betreffen Anliegen der Sozialhilfe. In diesem Fachbereich werden sehr viele persönliche Gespräche geführt. Zahlenmässig bearbeiten die Mitarbeitenden des Bereichs «Zusatzleistungen zu AHV/IV» die meisten Dossiers. Auch Subventionen für die familienergänzende Kinderbetreuung in Krippen und Tagesfamilien werden regelmässig beantragt. Darüber hinaus werden viele Aufgaben der Abteilung ohne persönlichen Kontakt erledigt. Ich denke da vor allem an Aufgaben im Zusammenhang mit der Lebensmittelkontrolle oder der Finanzierung von Spitexleistungen. Die Sozialabteilung Affoltern am Albis wurde innert kurzer Zeit zu einer der grössten Abteilungen der Gemeindeverwaltung. Welche Bereiche gehören heute dazu? Zur Sozialabteilung gehören die Regionalbibliothek, die Kinderkrippe Kreisel, die persönliche und wirtschaftliche Sozialhilfe, die Berufsbeistandschaft, die Fachstelle Gesellschaft, das Sozialsekretariat und das Gesundheitssekretariat. Das Gesundheitssekretariat beinhaltet im Wesentlichen die Bereiche Pflegefinanzierung, Lebensmittelkontrolle, Pilzkontrolle, Wohnhygiene, Altlasten sowie Planungs- und Entwicklungsaufgaben. Sie waren bereits früher in ähnlichen Funktionen tätig. Was ist in Affoltern am Albis anders ist als in anderen Gemeinden? Uns sind einige Aufgaben übertragen, die man auf den ersten Blick nicht bei einer Sozialabteilung vermutet. Eine Regionalbibliothek kannte ich bisher nicht als Teil der Sozialabteilung. Sie ist für mich aber eine wertvolle Bereicherung und es ergibt sich eine sehr gute Zusammenarbeit bei vielen Aufgaben der Abteilung. Im Gesundheitsbereich bearbeiten Sozialabteilungen in der Regel die Aufgaben mit Schnittstellen zu den Sozialversicherungen und zum Sozialbereich, wie zum Beispiel Pflegefinanzierung, Gesundheitsprävention oder Altersarbeit. In der Gemeinde Affoltern am Albis ist ein grosser Teil der ehemaligen Gesundheitsabteilung bei der Sozialabteilung. Die wesentlichsten Unterschiede ergeben sich aber durch die unterschiedlichen gesetzlichen Grundlagen

heute und in der Zukunft sehr wichtig. Den Aufbau unserer Dienste betrachte ich als noch nicht abgeschlossen. Wir haben uns weitere Ziele gesetzt, um unsere Dienstleistungen stetig zu verbessern.

Nachgefragt bei Carole Leuenberger, Leiterin Dienstleistungszentrum (DLZ)

Carole Leuenberger, Kerstin Borek und Andrea Erifilidis (von links), Sozialabteilung Affoltern am Albis. (Bild zvg.) in den Kantonen und die jeweilige Organisation einer Verwaltung. Welche Herausforderungen sehen Sie für die Zukunft der Sozialabteilung? Sozialabteilungen stehen dauernd neuen Herausforderungen gegenüber. Die Gesetze im Sozial- und Gesundheitsbereich ändern sich laufend und erfordern Anpassungen bei den Abläufen, bei der EDV und der Wissensvermittlung. Sozialabteilungen weisen hohe Ausgaben in der Verwaltungsrechnung aus, denn sie bearbeiten viele Bereiche, die gesetzlich vorgeschriebene Aufgaben und Ausgaben beinhalten. Auch im Gesundheitsbereich steigen die Kosten für die Pflegefinanzierung stetig. Deshalb werden Sozialabteilungen besonders kritisch beobachtet. Sachliche Kritik ist mir wichtig und sie hilft uns, gute Leistung zu erbringen und uns zu verbessern. Wenig hilfreich sind pauschale und unsachliche Aussagen, welche Mitarbeitende von Sozialabteilungen direkt oder indirekt für die hohen Kosten verantwortlich machen. Unsere Mitarbeitenden benötigen viel Energie und Durchhaltevermögen, um ihr Fachwissen immer auf dem neusten Stand zu halten und täglich mit Menschen zu arbeiten, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Gute und motivierte Mitarbeitende zu finden und zu halten ist für mich, als Abteilungsleiterin der Sozialabteilung, die grösste und eine schöne Herausforderung.

Nachgefragt bei Andrea Erifilidis, Leiterin der Sozialen Dienste Können Sie das erste Jahr der Sozialen Dienste in einigen Worten beschreiben? Andrea Erifilidis: Es war und ist eine spannende, herausfordernde Aufbauphase mit vielseitigen administrativen, technischen und menschlichen Überraschungen. Welche Dienstleistungen erbringen die Sozialen Dienste und wer kann sie nutzen? Beratung im Rahmen der persönlichen Hilfe ist ein Angebot für die Einwohnerschaft der Gemeinde Affoltern am Albis, unabhängig davon, ob finanzielle Hilfe beantragt wird. Bei Bedarf vermitteln wir die ratsuchenden Menschen auch an spezialisierte Fachstellen. Im Fachbereich der wirtschaftlichen Sozialhilfe verantworten wir die finanzielle Unterstützung der Hilfesuchenden. Bewilligt wird Sozialhilfe nach den Bestimmungen des Sozialhilfegesetzes, den Richtlinien der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (Skos) sowie den Ausführungsbestimmungen des Sozialausschusses des Gemeinderates Affoltern am Albis. Wir unterstützen die Sozialhilfebeziehenden aber nicht nur mit Geld, sondern auch in anderen Lebensbereichen. So begleiten wir sie beispielsweise im Prozess der beruflichen und sozialen Integration. Wir helfen den Menschen, Ansprüche auf Sozialversicherungsleistungen geltend zu machen und unterstützen bei vielen wei-

teren Fragen, immer nach dem Leitsatz «Hilfe zur Selbsthilfe». Im Fachbereich Berufsbeistandschaft werden die von der Kesb (Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde) angeordneten Beistandschaften für erwachsene Personen geführt. Die Kesb überträgt den Berufsbeiständinnen in jedem Fall konkrete Aufgaben. Diese Aufgaben und die Betreuung und Unterstützung der verbeiständeten Personen mit ihren persönlichen Anliegen und Möglichkeiten, stehen im Mittelpunkt der Arbeit der Berufsbeistände. Im Rahmen der persönlichen Hilfe führen wir im Bereich Berufsbeistandschaft auch freiwillige Einkommensund Vermögensverwaltungen. Die Fachstelle Gesellschaft trägt Informationen über Angebote für die Bevölkerung zusammen. Sie pflegt und fördert die Vernetzung mit und zwischen den Anbietern und sie unterstützt Personen und Institutionen bei der Planung und Umsetzung von Projekten. Ziel der Fachstelle Gesellschaft ist unter anderem, dass die vielen Institutionen und Anbieter auch künftig eng miteinander kommunizieren und zusammenarbeiten. Zudem soll sich die Bevölkerung mit ihren Ideen tatkräftig einbringen können und Affoltern als attraktiven Wohn- und Arbeitsort erleben. Was war oder ist die grösste Herausforderung beim Aufbau der Sozialen Dienste? Die Vorbereitungszeit war eher kurz und es war viel Energie und Arbeit notwendig, dass auf Januar 2016 der Bereich Sozialhilfe mit all seinen administrativen Vorgaben und technischen Herausforderungen startklar war. Alle Zahlungen mussten bereits im Dezember 2015 verarbeitet werden, damit die unterstützten Personen rechtzeitig ihr Geld auf dem Konto hatten. Wir haben es in den meisten Fällen gut geschafft und konnten Fehler schnell beheben. Es sind weiterhin laufend Anpassungen und Verbesserungen bei den Abläufen und der Technik notwendig. Die Herausforderungen bleiben uns erhalten. Gibt es noch weitere wichtige Informationen zu den Sozialen Diensten? Wir werden in den nächsten Jahren weitere Zusammenarbeitsvereinbarungen mit wichtigen Institutionen abklären. Bisher konnten wir mit der Caritas die KulturLegi im Bezirk initiieren. Ein Angebot, dass es einkommensschwachen Personen ermöglicht, kostengünstiger soziale und kulturelle Angebote in Anspruch zu nehmen. Wir geben an berechtigte Einwohnerinnen und Einwohner Tischlein deck dich-Karten ab. Ein Angebot, bei dem einkommensschwache Personen einmal pro Woche gegen einen symbolischen Franken Lebensmittel beziehen können. Die Suchtberatung wird in Zusammenarbeit mit der Zürcher Fachstelle für Alkoholprobleme (ZFA) angeboten. Weitere Zusammenarbeitsverträge bestehen in den Bereichen der beruflichen und sozialen Integration. Zusammenarbeit und Vernetzung sind für die Sozialen Dienste

Welche Dienstleistungen erbringt das Dienstleistungszentrum der Sozialabteilung? Carole Leuenberger: Im Dienstleistungszentrum wird die Sachbearbeitung für die Sozialabteilung gewährleistet. Der Schwerpunkt liegt in den Bereichen wirtschaftliche Hilfe, Berufsbeistandschaften, Zusatzleistungen und Gesundheit. Auch der Empfang und die Telefonzentrale der Sozialabteilung werden vom Dienstleistungszentrum abgedeckt. Für die Sozialen Dienste führen wir die Erstgespräche mit Personen, die sich für die wirtschaftliche Hilfe anmelden. Das DLZ hat eine Art Drehscheibenfunktion in der Sozialabteilung. Die Zusatzleistungen zu AHV und IV sind schon länger ein Teil der Sozialabteilung. Was hat sich durch die Neuorganisation der Sozialabteilung für sie geändert? Die Mitarbeiterinnen der Zusatzleistungen gehören nun zum Team des Dienstleistungszentrums und sind in die Sozialabteilung eingebunden. Früher waren die Zusatzleistungen der einzige Bereich der Sozialabteilung mit direktem Kundenkontakt und die Mitarbeiterinnen waren zuständig für den Telefondienst der Abteilung. Heute übernehmen sie nur an einzelnen Tagen den Telefondienst. Für den Empfang der Kunden und Kundinnen und für Kurzgespräche haben die Zusatzleistungen einen eigenen Empfangsschalter. Welche Arbeiten und Dienstleistungen beinhaltet das Gesundheitssekretariat? Das Gesundheitssekretariat beinhaltet diverse Dienste für die Bevölkerung, wie zum Beispiel Lebensmittelkontrolle, Pilzkontrolle, Feuerungskontrolle, Pflegefinanzierung (Gemeindebeiträge an die ambulante Pflege). Einige Aufgaben werden von Drittstellen im Auftrag der Gemeinde ausgeführt. Andere Aufgaben, beispielsweise die Gesundheitsförderung oder die Altlasten, werden von anderen Bereichen der Abteilung bearbeitet. Für alle Aufgaben erledigt das Dienstleistungszentrum die administrativen Arbeiten. Was macht Ihre Arbeit besonders interessant und gibt es besondere Herausforderungen? Besonders interessant ist die Vielfalt an Themen, die im DLZ bearbeitet werden. Wir machen Sachbearbeitung für fast alle Bereiche der Sozialabteilung und haben Einblick in die unterschiedlichsten Fachgebiete. Der Empfangsschalter und die Telefonzentrale sind die ersten Anlaufstellen der Abteilung. Unsere Mitarbeiterinnen sind deshalb mit vielen verschiedenen Anliegen der Bevölkerung konfrontiert und müssen eine hohe Kompetenz im Umgang mit Menschen haben. Das macht die Arbeit abwechslungsreich und spannend. Es ist eine Herausforderung, die Kunden und Kundinnen mit ihren oft noch unklaren Anliegen an die richtige Stelle oder Person weiterzuleiten. Wichtig und anspruchsvoll ist zudem die korrekte Beratung von Personen in Bezug auf die Erstabklärungen zur wirtschaftlichen Sozialhilfe. Dazu sind fundierte Kenntnisse der Sozialversicherungen und anderer gesetzlichen Grundlagen notwendig. (tro)

Umweltthemen haben es schwer bei der FDP Kunststoffsammlung durch die Gemeinde?, im «Anzeiger» vom 2. Dezember. Dass sich die FDP gegen meine Initiative für die Entgegennahme der Kunststoffsammelsäcke durch den Ökibus in Bonstetten einsetzt, überrascht mich nicht. Diese Partei hat in den letzten vier Jahren auch im Kantonsrat gegen alle Umweltvorlagen gestimmt. Sie war z.B. für eine Senkung des ÖV-Fonds, gegen mehr Veloparkplätze am Bahnhof Winterthur, gegen Sonnenkollektoren auf kantonalen Gebäuden und gegen eine Petition für weniger Nahrungsmittelabfälle (Food Waste) in kantonalen Verpflegungsbetrieben. Das äusserst knapp abgelehnte Postulat für Kunststoffverwertung im Kanton Zürich hatte ein fortschrittlicher FDP-Kantonsrat mit eingereicht. Am Schluss stimmte er im Rat gegen sein eigenes Postulat: es sei ihm peinlich, aber er habe seine Fraktionskollegen nicht überzeugen können.

Jedes Kilo Kunststoff spart bis zu 3 Liter Erdöl Kunststoff ist viel zu schade zum Verbrennen. Deshalb hat die Firma Muldenschmid in Affoltern vor einem Jahr ein innovatives System mit eigenen Sammelsäcken für Kunststoffverpackungen eingeführt. Mehr Infos dazu finden sich auf www.sammelsack.ch. Die Qualität in den gelieferten Säcken sei gut, meint die Geschäftsinhaberin Priska Schmid, und es habe kaum PET-Flaschen darin, die ja gratis bei den Verkaufsstellen abgegeben werden können. Rund 70 % des so gesammelten Kunststoffes kann weiterverwendet werden und jedes Kilo davon spart bis zu 3 Liter Erdöl und stösst 2,8 kg weniger klimaschädliches CO2 aus – ob die FDP das sinnvoll findet oder nicht! Hans Wiesner, glp-Kantonsrat, Bonstetten

«De versetzti Kantonsgränzstei» Grenzwertiges über Gemeindepräsidenten, Einsiedler und Hausierer aus Knonau, im «Anzeiger» vom 22. November. Zuerst möchte ich Bruno Grob zu seinem neuen Buch «De versetzti Marchstei» ganz herzlich gratulieren. Es ist wiederum sehr interessant und spannend zu lesen, wie sein erstes Buch «De Büelme-Rank». Auch möchte ich ihm an dieser Stelle danken für alles, was er für unsere Gemeinde getan hat. Leider ist der Marchstein, neben dem sich Bruno Grob für das Foto im «Anzeiger» vom 22. November positioniert hat, auch ein illegal versetzter Marchstein. Bei diesem historischen Stein handelt es sich nämlich um den Kantonsgrenzstein Zürich/Zug, der an der Flurstrasse Buchhof/Bann gestanden hat. In einer Nacht- und Nebelaktion wurde dieser Grenzstein durch den ehemaligen Gemeinderat (Bruno Grob war damals noch nicht dabei, dafür u.a. mein Vater) ausgegraben und vor das neu erstellte Gemeindehaus versetzt. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass dieser Grenzstein wieder an seinen Ursprungsort, an dem er über 200 Jahre gestanden hat, gehört, und nicht vor das Gemeindehaus. Die weltweiten Bestrebungen, Kultur-Raubgut wieder an den ursprünglichen Ort zurückzuführen ist leider in Knonau noch nicht angekommen. Ruedi Gut, Baaregg


Gewerbe/Dienstleistungen

Weihnachtsmarkt

«Fataler Liebesbrief»

Selbstgemachtes, Kulinarik und Musik kommenden Sonntag in Rifferswil. > Seite 14

Am 7. Januar feiert die Theatergruppe Oberamt Premiere mit ihrem neuen Stück. > Seite 15

Dienstag, 6. Dezember 2016

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Fans willkommen Der HSV Säuliamt will am Samstag zu Hause die Weichen in Richtung Regionalmeister stellen. > Seite 17

Einzigartige Vielfalt im Säuliamt

Bankkunden wünschen jederzeit Bargeldbezüge

Buch von und für Menschen im Säuliamt

Bankschalter im Dorfmärt Obfelden wird durch Automat ersetzt

Die Affoltemer Lehrerin Annette Sidler hat ein Buch mit Angeboten aus dem Bereich «KörperGeist-Seele» herausgegeben.

Der Bankschalter der Zürcher Kantonalbank im Dorfmärt Obfelden wird durch einen Bankomaten ersetzt.

Was passiert, wenn man beginnt, eine Idee umzusetzen ohne genau zu wissen, wie das Endresultat aussehen wird? Dieser Frage ging Annette Sidler, Lehrerin aus Affoltern, nach. Als an vielen Themen interessierte Person kam sie mit einer Therapeutin ins Gespräch, bei der es unter anderem um die Eigenverantwortung für das eigene Wohlbefinden ging. Diese Begegnung inspirierte Annette Sidler dazu, ein Buch mit Angeboten aus dem Bereich «Körper-Geist-Seele» herauszugeben. Da sie es wichtig findet, sich gerade in der zunehmend globalisierten Welt wieder vermehrt auf bereits Vorhandenes in der näheren Lebensumgebung abzustützen, machte sie sich auf die Suche nach Personen, die im Säuliamt tätig sind. Gefunden hat sie 27 Frauen und zwei Männer, deren Angebote nun im Buch beschrieben sind. Diverse therapeutische Verfahren, Astrologie, ver-

schiedene Formen von Energiearbeit, Coaching-Angebote, Yoga und Qigong sind darin vertreten und stehen zur Auswahl, für Menschen, die sich Beratung und Unterstützung besonderer Art holen wollen oder ihrem Körper etwas Gutes tun wollen. «Die Zeit von der Idee bis zum fertigen Buch war für mich ein spannender und lehrreicher Prozess. Die Begeisterung und Unterstützung von Seiten der Teilnehmenden war gross und hat mich motiviert, dranzubleiben», lautet das Fazit der Herausgeberin. Zum Endprodukt meint sie: «Die Texte und Angebote sind so vielfältig und interessant, dass es einfach Spass macht, in diesem Buch zu lesen.» Am diesjährigen Chlausmärt in Affoltern nahmen ein Teil des Teams und die Herausgeberin teil. Neben dem Kauf des Buches samt einer kleinen Überraschung bot dies eine Gelegenheit, einzelne Teilnehmende und die Herausgeberin persönlich kennenzulernen. Das Buch mit dem Titel «Die Kunst Menschen zu berühren und zu bewegen. Einzigartig vielfältige Angebote aus dem Säuliamt.» ist in einem SelfPublishing-Verlag herausgekommen und kann unter der Isbn-Nummer 9783741253423 unter anderem in der Buchhandlung Scheidegger in Affoltern bestellt werden. (pd.) Mehr Infos zum Buch findet man auf der Website

Ein Teil der im Buch Porträtierten vor dem Affoltemer «Märtkafi». (Bild zvg.)

www.mehrvielfalt.jim-

Schreibwerkstatt Trudy Furrer-Estermann

Neu schreiben, das eigene Leben neu lesen. Viele haben den Wunsch zu schreiben, aber wie damit anfangen? Erinnertes und Gegenwärtiges aus dem eigenen Leben einfangen und aufschreiben. Spuren suchen – Fährten folgen. Es gibt unterschiedliche Wege dazu. Trudi Furrer-Estermann gibt Impulse, die diesen Zugang und den Einstieg in kurzen Schreibsequenzen erleichtern. Die Chronologie steht nicht im Vordergrund, sondern auf Schreib-Ausflügen ins Gestern, Heute und Morgen werden unterschiedliche Lebenslandschaften gegenwärtig. Während den zwei Tagen gibt es ein «Amuse-Bouche», eine Erfahrung, wie Schreiben sein könnte. Die Atmo-

sphäre einer kleinen interessierten Gruppe schafft den Boden dazu und ermöglicht den Austausch und das Erleben der Vielfalt. Nebst diesem zweitägigen Wochenendworkshop bietet Trudy Furrer-Estermann weitere Kurse in kreativem und autobiografischem Schreiben an, vierzehntäglich abends oder vormittags. Zudem finden Schreibwochen an attraktiven Destinationen statt, etwa vom 10. bis 14. September 2017 im Fextal. Diese Gelegenheiten des persönlichen Schreibens sind kostbare Entdeckungsreisen mit leichtem Gepäck: Papier und Stift. (pd.) Kurslokal für den Workshop und die fortlaufenden Kurse: Atelier Grossholzerstrasse 9, Mettmenstetten. Prospekte, Auskunft und Anmeldung: Trudy FurrerEstermann Psychotherapeutin und Leiterin von Schreibwerkstätten FPI. www.trudyfurrer.ch oder trudy.furrer@bluemail.ch, Telefon 044 767 12 80 oder 079 789 07 85.

Das Lächeln wird am Automat fehlen: Marcel Tillmann (links), Käthi Gut (hinter dem Schalter) und Martin Diethelm. (Bild Martin Mullis) Millionen Franken in ihre Vertriebskanäle. Martin Diethelm, Filialleiter der ZKB Affoltern, spricht deshalb trotz der Schliessung der Agentur von einem Dienstleistungsausbau.

Bargeld künftig vom Bankomaten – rund um die Uhr Die ZKB will die regionalen Standorte, wie zum Beispiel im Bezirkshauptort, ausbauen. So sind in Affoltern auch Einzahlungen rund um die Uhr möglich. Als Ersatz für den Schalter im Laden des Dorfmärts wird künftig unmittelbar vor der Ladentüre ein hochmoderner Bankomat seine Dienste zeitlich unabhängig anbieten. Während am Agenturschalter lediglich ZKB-Kunden Bargeld oder Fremdwährungen beziehen konnten steht diese Funktion nun allen Personen, auch

mit Karten anderer Geldinstitute, zur Verfügung. Da rund 90 Prozent aller Bargeldbezüge am Automaten erfolgen, sind Bankfachmann Diethelm und Geschäftsführer der Volg Obfelden, Marcel Tillmann, deshalb überzeugt, dass sich die Barbezüge am Automaten mindestens verdreifachen werden. Am Bankomaten sind Barbezüge – auch in Euro – bis zu 10 000 Franken pro Tag möglich. Personell wurde die Agentur bisher durch Mitarbeitende der Landi Obfelden betrieben, Entlassungen sind nicht vorgesehen. Bei eventuellen Schwierigkeiten bei der Bedienung des Automaten steht während der Ladenöffnungszeiten das Volg-Personal gerne zur Verfügung. Lediglich das stets freundliche Lächeln des Schalterpersonals dürften einige langjährige ZKB-Kunden sicher vermissen. (mm)

Der Lampenshop wird zur Lichtbox Das Lichtbox-Team lädt zum Anstossen nach Obfelden

do.com.

Autobiografisches Schreiben Psychotherapeutin und Leiterin von Schreibwerkstätten FPI Trudy Furrer-Estermann bietet einen zweitägigen Workshop in autobiografischem Schreiben in Mettmenstetten an.

Das Verhalten und die Bedürfnisse der Bankkunden haben sich in den letzten Jahren radikal verändert. Die Zürcher Kantonalbank sieht sich gezwungen, Änderungen vorzunehmen. So ersetzt die Bank die persönlichen Schalterdienstleistungen im Dorfmärt der Landi Obfelden durch einen Bankomaten. Bargeldbezüge, auch in Euro, sind somit rund um die Uhr möglich. Seit mehr als 30 Jahren bestand im Dorfmärt der Volg Obfelden eine Agentur der Zürcher Kantonalbank. Am Bankschalter im Volg-Laden wurden die ZKB-Kunden jedoch nur während der normalen Öffnungszeiten bedient. Über Mittag, in den Abendstunden und sonntags war die Agentur im Gegensatz zum Laden nicht bedient. Die Bedürfnisse der Bevölkerung in Sachen Bargeldbezüge haben sich in den letzten Jahren jedoch stark verändert. Die Kundenwünsche am Schalter der bedienten Agentur beschränkten sich in den allermeisten Fällen auf den Bezug von Bargeld. Die neuen modernen Möglichkeiten von Bankgeschäften, wie E-Banking, Mobile Apps und die Gelegenheit, Bargeld innert 24 Stunden telefonisch nach Hause zu bestellen, erfordern aber auch diverse technische Neuerungen. So investiert die ZKB seit 2013 bis 2020 über 300

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Der Name ist neu und die Ausstellung über weite Strecken ebenfalls. Am 9. und 10. Dezember lädt die Lichtbox in Obfelden zum Anstossen ein. Es locken 15 % Rabatt. Ein Zweijähriger stürmt euphorisch von einem Lämpchen zum nächsten – und davon hat es einige in der Lichtbox in Obfelden. Es ist Lewis, der Sohn von Werner Funk, der das Unternehmen in zweiter Generation führt. Die Begeisterung fürs Licht ist offensichtlich bereits auf die dritte Generation übergesprungen. Und diese Freude am Licht will die Lichtbox auch an ihre Kundschaft weitergeben. Im Fokus steht dabei immer die Qualität. Mit 700 m² gehört die frisch umgebaute Lichtbox in Obfelden zu den grössten Showrooms für Licht in der Region. «Wir haben für jeden Geschmack und jedes Budget das Passende», verspricht Werner Funk. Gemeinsam mit den Lieferanten werden auch immer wieder Produkte für die besonderen Bedürfnisse der Schweizer Kundschaft entwickelt. Ein Beispiel dafür ist die ausziehbare Lampe, die sich passend zur flexiblen Möblierung, die sie ausleuchtet, verlängern oder verkürzen lässt. Dimm- und Farbwechsel-Funktionen runden die Wirkungsvielfalt ab.

Das Team der Lichtbox bringt Glanz in die Adventszeit. (Bild Thomas Stöckli) «Die meisten Lampen importieren wir direkt aus Italien und Deutschland», verrät Werner Funk. Doch auch Hersteller aus der Schweiz sind in der Ausstellung gut vertreten. Ein Hingucker ist das Lampengestell mit einer Vielzahl von filigran gefertigten Ahornblättern, jedes einzelne aus Eisenblech gestanzt, geäzt und mit Zink galvanisiert. Gleich daneben wird dem Vintage-Look gefrönt: Retro-Lampen, die nicht nur in einer 68er-Stube hängen könnten, sondern auch auf bald 50 Jahre Gebrauch getrimmt sind. Im italienischen Teil der Ausstellung glitzern derweil die Kristalle – auch dieser Stil ist nach wie vor sehr gefragt.

Selbst eigene LED-Leuchtmittel gehören zum Angebot der Lichtbox. Und damit die Wahl des passenden Leuchtmittels nicht dem Zufall überlassen bleibt, können die Kunden die Leuchtwirkung verschiedener Produkte vergleichen. Davon kann man sich in der Ausstellung selber überzeugen – am 9. und 10. Dezember bei einem Punsch oder einem Glas Sekt und mit 15 % Rabatt. (tst.) Freitag, 9. Dezember, 9 bis 12 und 13.30 bis 18.30 Uhr, und Samstag, 10. Dezember, 9 bis 16 Uhr durchgehend. Lichtbox, Ottenbacherstrasse 25, Obfelden. Weitere Infos unter www.lampenshop.ch oder www.lichtbox.ch.


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Vermischtes

Dienstag, 6. Dezember 2016

Geniessen, Einkaufen und Begegnen Der Weihnachtsmarkt an der Oberen Bahnhofstrasse zog weit über tausend Säuliämtler nach Affoltern Sie genossen einen Glühwein, deckten sich mit Weihnachtsgeschenken ein und nahmen sich viel Zeit, um sich mit Verwandten und Bekannten auszutauschen. Der Affoltemer Weihnachtsmarkt war ein Ort für Genuss und Begegnung. ................................................... von salomon schneider Spanferkel, Schnitzelbrot aus dem BBQ-Smoker, frisch gebackene Berliner, Glühwein und Glühmost waren nur einige der Leckereien, die am Weihnachtsmarkt vom vergangenen Sonntag in der Affoltemer Begegnungszone zum Verweilen und Geniessen einluden. Im dichten Gedränge um die Marktstände war ein schnelles Vorankommen unmöglich. Deshalb nahmen sich die Besucher viel Zeit, hielten an, wenn sie etwas Schönes sahen oder jemanden kannten und nutzten die Gelegenheit, um sich gemeinsam einen Glühwein zu gönnen. Die gemütliche Stimmung und das sonnige Wetter liessen die Besuchenden bis in die frühen Abendstunden verweilen. «Bis spätestens nächstes Jahr», meinte eine Besucherin, als sie sich von einer Bekannten verabschiedete.

Das Team des «Roots» sorgte mit einem knusprigen Spanferkel für viel Aufsehen und eine lange Schlange vor dem Stand. (Bilder Salomon Schneider)

Hunderte Besucherinnen und Besucher aus dem ganzen Knonauer Amt am Weihnachtsmarkt ...

... kauften ein, verpflegten sich und nutzten den Tag zur gemütlichen Begegnung.

Gewinnerinnen der schönsten Stände: 1. Preis Petra Vollenweider aus Merenschwand, 2. Preis Silvia Schlegel aus Luzern, 3. Preis Simone Klaming aus Affoltern. (Bild Susanne Crimi)

Die Familie Schelling bot auch dieses Jahr wieder zahlreiche Berliner mit unterschiedlichen Füllungen an.

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Veranstaltungen

20. Rifferswiler Weihnachtsmarkt Selbstgemachtes, Kulinarik und Musik

Impression vom vergangenen Rifferswiler Weihnachtsmarkt. (Bild zvg.)

Wie jedes Jahr am zweiten Sonntag im Dezember findet am 11. Dezember der Weihnachtsmarkt in Rifferswil statt. Der beliebte Weihnachtsmarkt mit der besonderen weihnächtlichen Stimmung erfreut wiederum Jung und Alt mit vielen handwerklichen und hausgemachten feinen und schönen Sachen. Nahezu 60 Aussteller- und Ausstellerinnen werden auf dem Dorfplatz von Rifferswil ihre tollen zumeist selbsthergestellten Unikate aus der näheren Umgebung anbieten. Auch gibt es dieses Jahr wieder viele feine Köstlichkeiten. In der Engelscheune werden Raclette sowie Kaffee und Kuchen angeboten. Ebenfalls wer-

den die Besucher mit Bratwürsten, Pizza, Glühwein, Berliner und vielen weiteren Leckereien verwöhnt. Um 13.30 Uhr sorgt der Jugendchor «Focus Team» mit einem Platzkonzert für musikalische Unterhaltung. Von 14 bis um 15.30 Uhr hält der Samichlaus mit seinem Eseli eine kleine Überraschung für die jüngsten Besucher bereit. Anschliessend an den Weihnachtsmarkt findet um 17 Uhr in der Kirche Rifferswil ein Konzert der Musikgruppe «Celtic Treasures» statt. Besucher werden gebeten, wenn möglich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu kommen. Für Autofahrer stehen Parkplätze beim Gemeindehaus Rifferswil sowie an der Kappelerstrasse zur Verfügung. (pd.)

Dorfweihnacht Knonau führt die Weihnachtsgeschichte auf Alle zwei Jahre findet in Knonau eine ökumenische Weihnachtsfeier mit Dorfumgang statt. Dieses Jahr am Sonntag, 11. Dezember.

land huldigen dem Kind. Diese für alle Christen heilige Geschichte wird in Knonau von 43 Kindern aufgeführt. Dabei wird mit verschiedenen Instrumenten musiziert und es wird aus vollen Kinderkehlen gesungen. Sogar ein richtiges Christkind ist dabei. Alle sind eingeladen, dieser Einstimmung auf die Weihnachtstage beizuwohnen und so den Ursprung dieses christlichen Festes zu erleben. Die Feier beginnt am Sonntag, 11. Dezember, um 17 Uhr in der Kirche Knonau.

Alle zwei Jahre findet in Knonau eine ökumenische Weihnachtsfeier mit Dorfumgang statt. In 4 eindrücklichen Szenen wird die Weihnachtsgeschichte nachvollzogen. In der Knonauer Kirche wird der Engel bei Maria erscheinen, aber auch der römische Krieger, der die Volkszählung ankündet. Bei der Herberge im Dorfzentrum wird Bruno Grob das heilige Paar in einen Stall verwiesen. Auf der Schafweide erscheinen den Hirten der Stern von Bethlehem und die Engel des Himmels. Schliesslich wird das Christkind im Stall beim Stampfisaal geboren und die drei Weisen aus dem Morgen- Bei der Probe des Knonauer Krippenspiels. (Bild zvg.)

Filmklassiker in der Kirche Bonstetten Die Feuerzangenbowle Die reformierte Kirche Bonstetten zeigt am 9. Dezember den Filmklassiker «Die Feuerzangenbowle» nach dem Roman von Heinrich Spoerl. Der erfolgreiche Schriftsteller Dr. Pfeiffer (Heinz Rühmann) stellt bei einer abendlichen Feuerzangenbowle mit Freunden fest, dass er die «eigentliche» Schule nie kennengelernt hat, da er durch einen Privatlehrer unterrichtet wurde. Da beschliesst er, noch einmal die Schulbank zu drücken, wobei er mit seinen Streichen die Schule und sein ganzes Heimatstädtchen auf den Kopf stellt. (pd.) Freitag, 9. Dezember, 20 Uhr, ref. Kirche Bonstetten (Eintritt frei).

Wer nie in der Schule war, hat etwas verpasst. (Bild zvg.)


Veranstaltungen

Dienstag, 6. Dezember 2016

Im Januar und Februar tanzen Jugendliche durch den Bezirk

Fataler Liebesbrief

«Teens on the Dancefloor» ein Projekt der Jugendarbeiten

Am 7. Januar feiert die Theatergruppe Oberamt (TGO) im Gemeindesaal Kappel Premiere mit ihrem neuen Stück «En fatale Liebesbrief».

Für die Jugend aus dem Bezirk Affoltern beginnt im Januar 2017 eine Reihe von Tanzworkshops. Die Jugendarbeiten von Affoltern , Obfelden – Ottenbach, Mettmenstetten – Knonau – Maschwanden und Bonstetten – Wettswil – Stallikon – Islisberg schwingen nach zwei erfolgreichen Durchführungen erneut die Tanzbeine. Mit dem Ziel, der Jugend positive Erlebnisse, ein bewegungsförderndes Angebot und eine gute Beziehungsarbeit zu bieten. Das Angebot richtet sich an alle männlichen und weiblichen Jugendlichen der 6. bis 9. Klasse aus dem Bezirk Affoltern am Albis. Der Workshop wird von erfahrenen Tanzlehrern angeleitet und von den Jugendarbeitenden begleitet.

Mit dabei sein und Anmeldung Für die Teilnahme wird ein Beitrag von fünf Franken pro Person und Workshop eingezogen. Inbegriffen ist eine professionelle Tanz-Anleitung

Jugendliche tanzen unter fachkundiger Anleitung. (Bild zvg.) und anschliessend eine gemeinsame Verpflegung. Genauere Informationen zum jeweiligen Standort erfolgen nach der Anmeldung per Post. (pd.)

Affoltern heruntergeladen werden. www.ja-aaa.ch Bei Fragen und Anliegen melde man sich bei Bettina Gyr, Telefon 079 820 46 11 oder 044 761 40 42. Daten Tanz–Workshops: Samstag, 14. Januar, in Affoltern, 14 bis 18 Uhr; Samstag, 21. Januar, in Mettmenstetten, 14 bis 18 Uhr; Samstag, 28. Januar,

Der Anmeldeschluss ist der 3. Januar und das

in Bonstetten, 14 bis 18 Uhr; Samstag, 4. Februar, in

Anmeldeformular kann über die Jugendarbeit

Obfelden, 14 bis 18 Uhr.

Lichtermeer für Armutsbetroffene Beim Volg Obfelden brennen die Kerzen am 10. Dezember In der Schweiz leben 530 000 Personen in Armut. Caritas macht mit der Solidaritätskampagne «Eine Million Sterne» am 10. Dezember darauf aufmerksam. Zusammen mit zahlreichen Menschen zündet Caritas an über hundert Orten in der Schweiz Tausende Kerzen an

und bietet ein entsprechendes Rahmenprogramm. «Jede einzelne Kerze ist ein leuchtendes Zeichen für Zusammenhalt und Solidarität in unserer Gesellschaft», sagt Bojan Josifovic, der die Kampagne für die Caritas Regionalstellen leitet. Diese soll daran erinnern, dass viele Menschen arm und ausgeschlossen leben. Im Bezirk brennen die Kerzen beim Volg in Obfelden. (pd.)

Lichter gegen Armut. (Bild zvg.) anzeige

Programmieren lernen Workshop im «Zentrum Kafimüli», Stallikon Am 11. Dezember, findet im «Zentrum Kafimüli» in Stallikon der sechste ProgrammierWorkshop statt. Mitten im neuen Zeitalter der Handys und Tablets nutzt man alle möglichen und auch zum Teil unmöglichen Dinge. Aber wie funktioniert denn das genau und vor allem kann man es auch für persönliche Zwecke programmieren? Im Workshop Programmieren lernt man, wie ein Computer aufgebaut ist und wie man mit einfachen Dingen programmiert. Dazu wird jedem Teilnehmer ein Einplatinencomputer, «Raspberry Pi» genannt, abgegeben. Dieser Kleinstcomputer besitzt alles wie ein grosser, um zu Arbeiten. Wlan und Bluetooth, Hdmi und SD-Card. Am Schluss werden im idealen Umfeld der Kafimüli mit seinen grosszügigen Innen- und Aussenräumen kreative Ideen an Solarspielhaus und Solarkataster überlegt und neue Möglichkeiten der Berufsfindung angeregt. Für die ganz Spielfreudigen ist das Spiel Mindcraft bereits installiert. Ein Computerspiel, das von Pädagogen als wertvoll erachtet wird. Der im Workshop selber programmierte Computer

kann für 55 Franken mit nach Hause genommen werden. Alle Teilnehmer erhalten eine Kursbestätigung, welche für ein Lehrstellen-Erstgespräch gut gebraucht werden kann.

Workshops in der Kafimüli, Stallikon In Partnerschaft mit WWF Zürich, Verein Standortförderung Knonaueramt und Siemens Schweiz werden Workshops mit einem interessanten Netzwerk angeboten. Das «Zentrum Kafimüli» ist der ideale Ort, um sich über das Thema Energie zu informieren. Während die Teilnehmer unter fachkundiger Leitung einen Workshop besuchen, können sich die Begleitpersonen bei einem Kaffee über den Solarkataster, Elektroautos, Energieeinsparung oder anstehende Anlässe informieren. Neu im Angebot ist auch eine Gelateria mit Bio-Eis. Sonntag, 11. Dezember, von 13.30 bis 17 Uhr, (von 12 bis 99 Jahren). Kosten 80 Franken pro Teilnehmer (20 Franken Begleitperson). Infos beim Workshop-Leiter Lutz Eichelkraut, Telefon 079 355 63 56 oder im Café des Zentrums Kafimüli, Weidhogerweg 11, Stallikon, offen jeweils Mittwoch und Sonntagnachmittag, Weitere Daten und Infos: www.zentrum-kafimueli.ch

korrigendum

Im Kasino statt im Chilehuus Die in der Agenda (im «Anzeiger» vom 2. Dezember) angekündigte Adventsfeier der Arbeitsgruppe für Seniorendienste vom 8. Dezember findet nicht im Chilehuus, sondern im Kasinosaal Affoltern statt. (Red.)

Weihnachtsfeier für Senioren Ottenbach60plus lädt am 14. Dezember, 14.30 Uhr, zum Seniorennachmittag mit dem Ottenbacher Chor und anschliessendem Abendessen in den Gemeindesaal (ohne Anmeldung). (pd.)

15

Jubiläums-Vorstellungen der TGO in Kappel

Für die Mitglieder und das Publikum der TGO heisst es heuer zum 10. Mal: Vorhang auf und Bühne frei! Das turbulente Stück, welches im Januar aufgeführt wird und das erstmals Die Schauspieler der Theatergruppe Oberamt. (Bild zvg.) mit fünf Vorstellungen der TGO, trägt den verheis- verkneifen, sich vor dem Gatten von sungsvollen Titel «En fatale Liebes- Yvonne mit dem Liebesbrief zu brüsbrief». Es wurde umgesetzt von Harry ten. Als der feurige Massimo sofort die Sturzenegger nach einer Idee von Handschrift seiner Frau erkennt, geht G. Feydeau. Die Regie übernimmt die Post ab. Nun beginnt sich das Karussell der Verwechslungen und VerSämi Schwarzenberger. Der Anlass ist durchaus banal: Ein wirrungen immer schneller und Päckchen aus dem Hotel «Aphrodite», schneller zu drehen ... Für das leibliche Wohl sorgen Festadressiert an Herrn Inderbitzin, gerät in die Hände seiner Frau Rita. Der Ver- wirtschaft und Kaffeestube, die Theadacht, dass Viktor-Emmanuel in die- ter-Bar ist freitags und samstags nach sem berüchtigten Hotel verkehrt, den Vorstellungen geöffnet. An den keimt auf. Rita beschliesst, ihrem Gat- Abendvorstellungen warten zahlreiten eine Falle zu stellen. Sie diktiert che Preise auf die Gewinner des Quiz. ihrer Freundin, Yvonne Casagrande, Albert Pichler sorgt an den Samstagen einen anonymen Liebesbrief. Dieser für musikalische Unterhaltung. (pd.) soll Viktor-Emmanuel an den Ort der Sünde locken, wo Rita ihren Mann in Aufführungsdaten im Gemeindesaal «zur Mühle» in flagranti zu erwischen hofft. Kappel, Samstag, 7. Januar, 20 Uhr, Sonntag, 8. JaViktor-Emmanuel – fern jeden nuar, 14 Uhr, Mittwoch, 11. Januar, 20 Uhr, Freitag, ehebrecherischen Gedankens – 13. Januar, 20 Uhr, Samstag, 14. Januar, 20 Uhr, schickt seinen Freund Charly Vögeli, Türöffnung und Festwirtschaft jeweils ab 18.30 Uhr, einen notorischen Schürzenjäger, an sonntags 13.15 Uhr. Reservieren ab dem 12. seiner Stelle zum Rendezvous. Viktor- Dezember, Telefon 079 623 57 06 (wochentags Emmanuel kann es sich jedoch nicht 14 bis 19 Uhr) oder unter www.tgoberamt.ch.


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Sport

Dienstag, 6. Dezember 2016

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Aude Salord und Agnus Fölmi Tagessieger Stimmungsvoller Säuliämtler Chlauslauf der Leichtathletik-Vereinigung Albis in Affoltern, am letzten Sonntag Die Rennen der Hauptkategorien waren hart umkämpft. Bei den Frauen siegte die Favoritin Aude Salord, bei den Männern Agnus Fölmi von GS Immensee. In den Nachwuchsrennen standen auch Einheimische auf dem Podest. ................................................... von hanspeter feller Aude Salord und Lara Alemanni liefen bei den Frauen weit vorne weg, ihr Vorsprung auf die Overall-Drittklassierte und Kategoriensiegerin Jasmin Wärdell aus Rifferswil betrug fast zwei Minuten. Spannender verlief das Rennen um die Spitzenplätze bei den Männern. Hinter Agnus Fölmi und Philipp Arnold lief der Aeugster UltraTrail-Spezialist Adrian Brennwald auf den ausgezeichneten dritten Rang, dicht gefolgt vom Vorjahressieger Sven Marti, LA Nidwalden.

Säuliämtler Podestplätze Säuliämtler Kategorien-Podestplätze im Hauptrennen erzielten Yanick Arnold, Affoltern, Sarina Huber, Mettmenstetten, Sonja Fröhli, Aeugst, Valérie Fröhlich, Schule Affoltern, Heinz Andermatt, Rifferswil und Ernst Züfle aus Mettmenstetten, als ältester Läufer im gesamten Feld. Lara Alemanni, die Kategoriensiegerin U20, ist eine der besten Läuferinnen ihres Jahrgangs und vertritt nächsten Sonntag die Schweizerfarben an den Cross-Europameisterschaften in Italien. Den Säuliämtler Chlauslauf bestritt sie als Testlauf für diesen internationalen Grossanlass. Kunstturn-Europameisterin Ariella Kaeslin belegte in ihrer Kategorie den vierten Platz und landete im Mittelfeld.

Nachwuchs mit guten Leistungen In den Nachwuchskategorien wusste sich der einheimische Nachwuchs ebenfalls gut in Szene zu setzen. Marvin Erb von der LV Albis gewann in der Kategorie U10M vor Pascal Schmid aus Hedingen und bei den U10W wurde Hanna Wärdell, ebenfalls von der LV Albis, Dritte. Flurina Wärdell, Schule Rifferswil/LV Albis landete in der Kategorie U12W ebenfalls auf dem dritten Platz. Auf dem zweiten Rang in seiner Kategorie klassierte sich Oliver Letheren von der Schule Aeugst. Leif Bernhard, Stallikon, und Joel Wälti, Knonau, belegten in der Kategorie U14M die Plätze zwei und drei. Vom AOZ MNA-Zentrum Lilienberg gelang Mohamed Abdi ein

Direkt nach dem Startschuss probierten die ambitionierten Läufer, sich auf den vorderen Rängen in Stellung zu bringen. (Bilder Salomon Schneider) gutes Resultat, er belegte in seiner Kategorie den zweiten Platz. Die übrigen Podestplätze in den Nachwuchskategorien belegten die Läuferinnen und Läufer von der LA Nidwalden, vom TV Oerlikon, Hochwacht Zug, Laufgruppe Cham, LC Regensdorf und vom LAC TV Unterstrass.

Eltern und Kinder gemeinsam Die Mutter/Kind- und Vater/Kind-Läufe wurden von den Einheimischen dominiert. In der Kategorie der älteren Kinder gewannen Romina Burkhard/ Andreas Frick, Mettmenstetten, vor Gian und Andy Deller aus Obfelden und Jan und Claudia Kehrle aus Wettswil. Die andere Kategorie wurde von Viola und René Meier, Muri, vor Livia und Florian Plüss, Rifferswil, und Oliver und Stefan Zimmermann aus Mettmenstetten gewonnen. Die Vereinsstaffeln wurden von den Teams aus der Innerschweiz dominiert und in der Sie+Er-Plauschstaffeln siegten Elin und André Kinner vor Kathrin Neuhaus und William White sowie Lynn und Francesca Scholtes. 650 Läuferinnen und Läufer erreichten das Ziel auf dem Platz vor dem Gemeindehaus in Affoltern, ein grosser Erfolg die organisierende LV Albis.

Die ehemalige Kunstturn-Europameisterin Ariella Kaeslin macht jetzt Ausdauersport.

Der Ultramarathonläufer Adrian Brennwald für einmal auf einer Kurzstrecke.

Die Fans könnten den Unterschied ausmachen Der HSV Säuliamt will am Samstag die Weichen für den Gewinn der Regionalmeisterschaft stellen Am Samstag findet der grosse Kampf um den Spitzenplatz in der 3. Liga statt. Die erste Mannschaft des HSV Säuliamt tritt im Heimspiel gegen die HSG Baar/Zug Superbulls an.

sierten aus dem Säuliamt in die Halle ein, um dieses Spiel zu verfolgen und das Herren 1 anzufeuern. Die Unterstützung der Fans motiviert zu Höchstleistungen und kann das Zünglein an der Waage sein. Das leibliche Wohl kommt natürlich auch nicht zu kurz. Das KioskTeam um Hallenchef Willy bietet mit Getränken und einem kleinen Happen zu essen die perfekten Rahmenbedingungen für einen gelungenen Handballabend. Wer also an diesem Samstag noch nicht verplant ist, ist willkommen, die HSV Säuliamt in der Stigelihalle zu unterstützen und Einblick in diese dynamische Sportart zu gewinnen. (pd.)

Das Duell zwischen dem HandballSportverein Säuliamt und den HSG Baar/Zug Superbulls wird um 17 Uhr in der Sporthalle Stigeli stattfinden und einen wegweisenden Schritt auf dem Weg zur Regionalmeisterschaft darstellen.

Das Zünglein an der Waage? Das Team um das Trainerduo Baumann/Grau lädt alle Handballinteres-

Der HSV Säuliamt freut sich auf lautstarke Unterstützung. (Bild zvg.)

Weitere Infos unter www.hsv-s.ch.


Veranstaltungen

Stellenanzeiger

Schwimmbad Mettmenstetten Kiosk-Pächter/-in gesucht Unsere beliebte, idyllisch gelegene Badeanstalt ist für ihren einzigartigen Charme bekannt. Die Freizeitanlage ist bei der Mettmenstetter Bevölkerung sehr beliebt. Die grosszügigen Öffnungszeiten laden nicht nur am Wochenende zum Verweilen ein. Auch Handwerker schätzen bei schönem Wetter die Verpflegungsmöglichkeiten. Wir suchen eine innovative, kundenfreundliche und flexible Person, welche den Kiosk während der ganzen Saison von ca. Mitte Mai bis Mitte September pachtet. Das Angebot wird durch die einfache Infrastruktur der Kücheneinrichtung bestimmt. Zum Aufgabengebiet gehört im Weiteren der Verkauf der Eintrittstickets. Den Pachtvertrag finden Sie unter www.mettmenstetten.ch-›Neuigkeiten. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Ihre schriftliche Bewerbung senden Sie bitte bis 15. Dezember 2016 an Gemeinderat, Albisstrasse 2, 8932 Mettmenstetten. Marino Marchetto, Gemeinderat, steht Ihnen für weitere Auskünfte gerne zur Verfügung (079 261 50 60/ marino.marchetto@gmail.com).

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