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RENÉHÄCHLEROBFELDEN aus dem bezirk affoltern I Nr. 096 I 172. Jahrgang I Freitag, 7. Dezember 2018

Weiterhin Energiestadt Zahlen angepasst Mettmenstetten durfte kürzlich die Rezertifizierung entgegennehmen. > Seite 3

Das Budget von Maschwanden sieht einen Aufwandüberschuss von 86 000 Franken vor. > Seite 5

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Kabelnetz verkauft Die Obfelder folgten an der Gemeindeversammlung allen Anträgen. > Seite 6

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Leistung vereinbaren Das Familienzentrum Affoltern rüstet sich für die finanzielle Zukunft. > Seite 7

Unverständnis und Fragen Die Spitex-Kündigung gab an der Gemeindeversammlung Affoltern zu reden Die Budgets waren es nicht, welche am Montag die Mehrheit der 142 Stimmberechtigten an die Gemeindeversammlung Affoltern lockten. Viel mehr hat die Kündigung der Leistungsvereinbarung mit der Spitex bewegt. ................................................... von marianne voss Im Vorfeld der Gemeindeversammlung war beim Stadtrat eine schriftliche Anfrage von Dr. Philippe Luchsinger eingegangen mit sieben kritischen Fragen zur Kündigung der Leistungsvereinbarung mit der Spitex. Dabei ging es um die gesetzlichen Grundlagen, um die Infragestellung der besseren Effizienz und des Fachwissens oder auch um die Besorgnis, dass auf fahrlässige Art und Weise die Gesundheit der Affoltemer Bevölkerung aufs Spiel gesetzt werden könnte. Stadtpräsident Clemens Grötsch verlas die Fragen sowie die Antworten des Stadtrats. Dr. Philippe Luchsinger entgegnete: «Diese Antworten genügen mir nicht. Mit dieser Kündigung wurde ein Schnellschuss gemacht. Mit der Gesundheit der Bevölkerung darf

man nicht spielen. Die Leute werden in einem Jahr bezüglich Spitex im leeren Raum hängen.» Er stellte Antrag auf eine Diskussion, der auch angenommen wurde.

«Solidarität im Bezirk geht verloren» Jedoch: Die Diskussion änderte nichts an der Sachlage, denn eine Anfechtung des Stadtratsbeschlusses ist nicht möglich. Trotzdem hagelte es kritische Voten und Fragen. Auch alt Nationalrat Toni Bortoluzzi meldete sich zu Wort und gab dem Stadtrat zu bedenken, dass er da eine happige Übung vorhabe. «Was mich aber auch plagt, ist, dass die Solidarität im Bezirk immer mehr verloren geht.» Das Thema der fehlenden Solidarität wurde von anderen Anwesenden ebenfalls aufgenommen. Weitere Voten lauteten beispielsweise: «Das ist fünf Schuhnummern zu gross für euch», oder «Ich glaube nicht, dass ihr wirklich Kosten sparen werdet.» Die Kündigung sei unrealistisch, es sei zu unklar, wie es wirklich weitergehen werde, äusserte die ehemalige Gemeindepräsidentin Irene Enderli. Eine andere Stimmbürgerin sagte: «Wir reden doch von Menschen und

Der Kaman K-Max K-1200 im Forst-Einsatz über dem Homberg. (Bild Thomas Stöckli)

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Drogengeschäfte Ein 32-jähriger Schweizer kassiert vom Bezirksgericht Affoltern acht Monate bedingt. > Seite 12

Tempo-30-Zonen in Stallikon 118 Stimmberechtigte haben an der Gemeindeversammlung vom Mittwochabend in Stallikon unter anderem die Tempo-30-Zonen Langfuren und Pünten angenommen. Während für die Langfurenstrasse punktuell sogenannte Berliner Kissen sowie Einengungen vorgesehen sind, brauche es für die Püntenstrasse keine weiteren verkehrsberuhigenden Massnahmen, so Tiefbauvorsteher Robert Sidler. ................................................... > Bericht auf Seite 5

Bruder des Dalai Lama im Schloss Knonau

Heftig kritisiert: der Stadtrat Affoltern – hier am kleinen Konzert der Harmonie Affoltern zum Auftakt der Legislatur. Von links: Claudia Spörri, Martin Gallusser, Eliane Studer Kilchenmann, Stadtpräsident Clemens Grötsch, Susanne Leuenberger, Markus Gasser und Markus Meier. (Bild Marianne Voss) nicht vom Geld. Mit Menschen kann man nicht Geld verdienen.» Und Dr. Luchsinger äusserte kurz vor Beendigung der Diskussion: «Projekte entwickeln, ja. Aber durch Zusammenarbeit und nicht durch Kündigung.» Die Stimmung im Saal war ziemlich angeheizt. Bis auf einige wenige

Personen zeigten die meisten grosses Unverständnis für den Entscheid des Stadtrats. Dieser jedoch gab sich recht sicher und optimistisch, dass der Plan aufgehen werde.

Lasthelikopter im Baumfäll-Einsatz

Sagenumwobene Pillen

Helikopter in der Forstarbeit – diese Bilder kennt man sonst aus schwer zugänglichen alpinen Gebieten. Am Mittwoch war ein Lasthelikopter auf dem Homberg in Rifferswil im Baumfäll-Einsatz.

Noch heute, 60 Jahre nach seinem Tod, sind die berühmt berüchtigten «Chalberpillen» von Dr. Rothenbach vielen Menschen im Säuliamt ein Begriff. Deren Wirkstoff war Kreosot, der aus Steinkohlenteer gewonnen wird und damals verdünnt als Desinfektionsmittel verwendet wurde. Der damals in Affoltern praktizierende Tierarzt stellte die Pillen selber her – und verabreichte sie in seiner Praxis nicht nur Tieren, sondern auch Menschen. Mit einigem Erfolg. ................................................... > Serie auf Seite 17

Drei Föhren und eine grosse Birke, alle rund 70 Jahre gewachsen, standen mitten im Gebäudeensemble auf dem Homberg und drohten beim nächsten Sturm umzufallen. Doch was tun, ohne die Bauten ringsum zu beschädigen? Gärtner Karl Bolzli fand die Lösung und am Mittwoch um 8 Uhr war alles bereit für die helikopterunterstützte Rodung. Doch der Nebel in Zürich verunmöglichte einen Start ab Albisgüetli bis gegen 11.30 Uhr. Gut zehn Minuten später wurde das Lastseil in Rifferswil zum ersten Mal eingeklinkt. Sieben Mal flog der Kaman 1200 K-Max an – um die je rund zwei Tonnen schweren Baumstücke rund 50 Meter weiter am Wegrand wieder abzuwerfen. Wie nötig die Rodung war, zeigte sich am Wurzelstock der Birke: Im Kern hatte sich das Holz bereits zersetzt. Hauseigentümer Hansueli Känzig war eigens aus der Westschweiz auf den Homberg angereist. Hier ist er aufgewachsen und hier führte sein Vater schon damals eine biologische Gärtnerei. Das Spektakel währte allerdings nur kurz: Um 11.50 Uhr drehte der Doppelrotor-Heli bereits wieder ab und entschwand zur nächsten BaumfällAktion beim Zoo in Zürich. (tst.)

................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 3

Süssigkeiten für den guten Zweck Das Mehrzweckgebäude Brunnmatt in Obfelden erinnerte am vergangenen Montagabend an ein Schlaraffenland: Bonbons, Schokolade in allen Formen und Grössen, Lebkuchen, Nüsse, Müesli-Riegel und Mandarinen, für jeden Geschmack war etwas dabei. Die Leckereien wurden von den Mitgliedern des Lions Clubs Knonaueramt in 3500 Chlaussäcke verpackt. Diese werden als Kunden- oder Mitarbeitergeschenke an Firmen, Vereine oder Schulen verkauft. Der Reinerlös geht an Menschen mit Handycap. ................................................... > Bericht auf Seite 18

Tenzin Choegyal Rinpoche, jüngerer Bruder und Privatsekretär des Dalai Lama, war am Mittwoch zu Gast bei Jörg Wolfgang von Sachsen-Coburg und Gotha im Schloss Knonau. Nach den Worten des Schlossherrn ermöglichten «Verbindungen zu guten Freunden» den Besuch des 73-Jährigen in Knonau. ................................................... > Bericht auf Seite 11 anzeigen

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Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 3. Dezember 2018 A) Sekundarschulgemeinde Affoltern am Albis / Aeugst am Albis 1. Genehmigung korrigiertes Budget 2019 und Festsetzung Steuerfuss 2019 B) Politische Gemeinde 1. Genehmigung korrigiertes Budget 2019 und Festsetzung Steuerfuss 2019 Rechtsmittelbelbelehrung Von der Veröffentlichung an gerechnet, können beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, folgende Rechtsmittel erhoben werden: • Wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen • Und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. 07. Dezember 2018 Stadtrat Affoltern am Albis

Sekundarschulgemeinde Hausen am Albis Kappel am Albis, Rifferswil Beschluss der Gemeindeversammlung vom 05.12.2018 1. Genehmigung des Budgets 2019 2. Festsetzung des Steuerfusses auf 22% Rechtsmittelbelehrung: Gegen diese Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern Im Grund 15, 8910 Affoltern a. A. - wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen - und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Das Protokoll liegt zu den Schalteröffnungszeiten in der Einwohnerkontrolle der drei Kreisgemeinden zur Einsicht auf.

Konkurseinstellung

Sofern ein Gläubiger bis zum 17.12.2018 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 3500.00 leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Affoltern am Albis, 28.11.2018 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Konkurseröffnung Schuldner: Susanne Boss-Grunder, geb. 05.12.1979, Bürgerort: Vechigen BE und Sigriswil BE, Dorfplatz 3, 8913 Ottenbach (Inhaberin der Einzelunternehmung. Susanne Grunder, Obfelden, CHE-112.477.763). Datum der Konkurseröffnung: 25.04.2018, summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG. Eingabefrist innert einem Monat nach Bekanntmachung. Vergleiche im Übrigen Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 07.12.2018. Affoltern am Albis, 28.11.2018 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 574 8910 Affoltern am Albis

Beschlüsse der Kirchgemeindeversammlung vom 25. November 2018 in Hausen am Albis 1) Der Voranschlag 2019 der Kirchgemeinde wurde genehmigt. Der Steuerfuss beträgt unverändert 15 % der einfachen Staatssteuer. 2) Der Antrag der Kirchgemeinde die Behördenentschädigung anzupassen, wird einstimmig angenommen.

Sekundarschulpflege Hausen am Albis

Über den Nachlass von Jakob Winteler, geb. 29.01.1949, von Glarus Nord GL, gest. 12.05.2018, wohnhaft gewesen Im Wängli 14, 8910 Affoltern am Albis, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 13.07.2018 die konkursamtliche Nachlassliquidation angeordnet, die Verfahren aber mit Urteil dieses Richters vom 23.11.2018 mangels Aktiven eingestellt worden.

Römisch-katholische Kirchgemeinde Hausen-Mettmenstetten

Das Protokoll der Versammlung kann ab dem 30. November 2018 bei den Pfarreisekretariaten in Hausen und Mettmenstetten eingesehen werden oder auf der Homepage http://www.kath-hausen-mettmenstetten.ch/ downloadet werden. Gegen diesen Beschluss kann, gestützt auf § 151a Gemeindegesetz wegen Verletzung der politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung, innert 5 Tagen, im Übrigen wegen Verstosses gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit innert 30 Tagen von der amtlichen Veröffentlichung an gerechnet, bei der Rekurskommission der römisch-katholischen Körperschaft des Kantons Zürich, Hirschengraben 66, 8001 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Katholische Kirchenpflege Hausen-Mettmenstetten, 27. November 2018

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom Freitag, 30. November 2018, 20.00 Uhr 1. Genehmigung Budget 2019 2. Festsetzung des Steuerfusses 2019 B. Evang.-Reformierte Kirchgemeinde

Politische Gemeinde Hausen am Albis

1. Voranschlag 2019 2. Verschiedenes.

1. Genehmigung des Voranschlages für das Jahr 2019 und 2. Festsetzung des Steuerfusses auf 14% Politische Gemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages für das Jahr 2019 und 2. Festsetzung des Steuerfusses auf 90% Rechtsmittelbelehrung: Beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, können von der Veröffentlichung an gerechnet - schriftlich folgende Rechtsmittel ergriffen werden: – innert 5 Tagen Rekurs wegen Verletzung von Verfahrensvorschriften in der Gemeinde- versammlung, sofern sie in der Versammlung gerügt wurden (§ 19 Abs. 1 lit. c i.V.m. § 21a Abs. 2 und § 22 Abs. 1 VRG) – innert 30 Tagen Rekurs wegen Rechtsverletzungen, unrichtiger oder ungenügender Feststellung des Sachverhaltes sowie Unangemessenheit der angefochtenen Anordnung (§ 19 Abs. 1 lit. a und d i.V.m. § 19b Abs. 2 lit. c sowie § 20 Abs. 1 und § 22 Abs. 1 VRG) Hausen am Albis, 7. Dezember 2018 Die Gemeindevorsteherschaften

Bonstetten, 7. Dezember 2018 Der Gemeinderat

Gebührentarif der polit. Gemeinde Rifferswil Gestützt auf die von der GV v. 6.12.17 genehmigte Gebührenverordnung der polit. Gemeinde Rifferswil, hat die Exekutive am 20.11.2018 den Gebührentarif der politischen Gemeinde Rifferswil mit Inkraftsetzung 1.1.2019 gutgeheissen. Der kommunale Gebührentarif kann ab sofort in der Gemeindekanzlei Rifferswil oder auf www.rifferswil.ch eingesehen werden. Gegen diesen Beschluss kann innerhalb von 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich und begründet beim Bezirksrat Affoltern, Bezirksgebäude, Im Grund 15, PF 121, 8910 Affoltern am Albis, Rekurs erhoben werden. Die Einsprache hat einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten. Gemeindeverwaltung Rifferswil

Evangelisch–reformierte Kirchgemeinde Hausen am Albis

Reformierte Kirchgemeinde

Die Gemeindeversammlung hat am 12. Juni 2018 die Siedlungsentwässerungsverordnung (SEVO) erlassen. Auf Grundlage von Ziffer 9 Abs. 1 SEVO hat der Gemeinderat die Ausführungsbestimmungen zur Siedlungsentwässerungsverordnung (AB zu SEVO) erlassen. Beide Erlasse sind rechtskräftig und vom Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) vom Kanton Zürich mit Verfügung Nr. 568 vom 25. Oktober 2018 genehmigt worden. Die Erlasse treten am 1. Januar 2019 in Kraft.

Rifferswil, 7.12.2018

A. Politische Gemeinde

Beschlüsse der Gemeindeversammlungen

Siedlungsentwässerungsverordnung (SEVO) und Ausführungsbestimmungen zur Siedlungsentwässerungsverordnung (AB zu SEVO) Inkraftsetzung per 1. Januar 2019

Gegen diesen Beschluss kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis - wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen - und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Gemeinderat Kappel am Albis

Siedlungsentwässerungsverordnung (SEVO) und Ausführungsbestimmungen zur Siedlungsentwässerungsverordnung (AB zur SEVO) Inkraftsetzung per 1. Januar 2019 Die Gemeindeversammlung hat am 6. Juni 2018 die Siedlungsentwässerungsverordnung (SEVO) erlassen. Auf Grundlage von Ziffer 19 Abs. 1 SEVO hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 12. Juni 2018 die Ausführungsbestimmungen zur Siedlungsentwässerungsverordnung (AB zur SEVO) erlassen. Beide Erlasse sind rechtskräftig und vom Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft Kanton Zürich (AWEL) mit Verfügung Nr. 568 vom 25.10.2018 genehmigt worden. Die Erlasse treten am 1. Januar 2019 in Kraft. Stallikon, 7. Dezember 2018 Gemeinderat

Beschlüsse der Gemeindeversammlungen vom 3. Dezember 2018 A Politische Gemeinde Budget 2019 sowie Festsetzung des Steuersatzes auf 47%: Genehmigung (unter Berücksichtigung eines Änderungsantrages des Gemeinderates mit einem Aufwandüberschuss von Fr. 86131.00) B Primarschulgemeinde 1. Budget 2019 sowie Festsetzung des Steuersatzes auf 61%: Genehmigung (unter Berücksichtigung eines Änderungsantrages der Primarschulgemeinde mit einem Aufwandüberschuss von Fr. 73636.00) 2. Gebührenverordnung der Primarschule Maschwanden ab 1.1.2019: Genehmigung (unter Berücksichtigung eines Änderungsantrages der RPK) C Reformierte Kirchgemeinde 1. Budget 2019 sowie Festsetzung des Steuersatzes auf 14 %: Genehmigung 2. Wahl von zwei Mitgliedern für die Dorfspende-Kommission Amtsdauer 2018 bis 2022; gewählt wurden: - Walter Wetli-Büeler - Vreni Künzi-Nef Protokollauflage und Rechtsmittel Die Protokolle liegen ab 10. Dezember 2018 im Gemeindehaus, Dorfstrasse 54, 8933 Maschwanden, während den Öffnungszeiten, zur Einsichtnahme auf. Die Berichtigung des Protokolls kann selbstständig nur mittels Aufsichtsbeschwerde beim örtlich zuständigen Bezirksrat als Aufsichtsbehörde verlangt werden. Gegen diese Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, - wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen (§ 19 Abs. 1 lit. c in Verbindung mit § 21a VRG), - und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden (§ 19 Abs. 1 in Verbindung mit § 19b Abs. 2 lit. c sowie § 20 Abs. 1 VRG). Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. In Angelegenheiten der evangelischreformierten Kirchenpflege gelten die gleichen Rechtsmittel. Diese sind an die Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, zu richten. Maschwanden, 7. Dezember 2018 Im Auftrag der Vorsteherschaften Gemeinderat Maschwanden Primarschulgemeinde Maschwanden Reformierte Kirchenpflege Maschwanden

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Festtage


Bezirk Affoltern

Freitag, 7. Dezember 2018

Zwei Budgets und eine lange, emotionale Diskussion Affoltern: Der Gesamtsteuerfuss von 124 Prozent soll gehalten werden Zu den Budgets der Sekundarschulgemeinde und der Stadt Affoltern meldete sich an der Gemeindeversammlung vom vergangenen Montag in Affoltern niemand zu Wort. Harsche Kritik wurde dann aber bei der Diskussion zum Thema «Spitex-Kündigung» laut.

nanzplan 2018 bis 2022 vor und zeigte auf, dass durch die bevorstehenden Investitionen (Seewadel, Schulhaus Butzen und weitere) die Schulden ansteigen werden. Der Gesamtsteuerfuss von 124 Prozent solle aber gehalten werden. Aufgrund der geplanten Steuerfusssenkung der Sekundarschulgemeinde um vier Prozent auf 17 Prozent kann der Steuerfuss der Stadt Affoltern nun um vier Prozent erhöht werden. Für die Steuerzahler ändert sich nichts.

................................................... von marianne voss Der Beginn der Gemeindeversammlung am vergangenen Montag in Affoltern war sehr festlich. Die Harmonie eröffnete die neue Legislatur mit schwungvoller Musik. Das Ende der Versammlung hingegen war weniger festlich, sondern ziemlich angespannt, denn nach der Abnahme der Budgets hatte die Versammlung während einer Stunde intensiv über die Kündigung des Leistungsvertrages mit der Spitex diskutiert. Wegen dieses Themas war der Aufmarsch an der Versammlung auch ungewöhnlich gross. Die Mitarbeitenden der Spitex waren in ihren grünen Shirts präsent und unübersehbar. Auch Präsident Leonhard Grimmer und Geschäftsführerin Verena Bieri waren anwesend, zudem viele aktive und ehemalige Politiker und Politikerinnen von links bis rechts (vgl. Frontseite). Die Stadt Affoltern und die Sekundarschulgemeinde Affoltern/Aeugst haben die kürzlich erlassene Anweisung des Regierungsrates umgesetzt und das Budget entsprechend ange-

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Livia Häberling redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.chmedia.ch

Budgets genehmigt Urs Bregenzer, der neue Präsident der Sek Affoltern/Aeugst. (Bild Marianne Voss) passt (der «Anzeiger» berichtete). Zudem sind bei den Budgets 2019 die neuen Rechnungslegungen gemäss HRM2 zum ersten Mal zur Anwendung gekommen. Finanzvorsteherin Susanne Leuenberger stellte den Fi-

Der neue Präsident der Sekundarschule, Urs Bregenzer, konnte 143 Stimmberechtigte begrüssen. Sie stimmten ohne Gegenstimme dem Budget 2019 zu, das einen Aufwandüberschuss von 132 108 Franken ausweist. Finanzvorstand Christoph Bühlmann erklärte, warum der Steuerfuss um vier Prozent gesenkt werden soll. Das Eigenkapital sei seit einigen Jahren stets sehr hoch.

«Das vorgegebene Ziel ist aber eine ausgeglichene Rechnung.» Auch das Budget 2019 der Stadt Affoltern wurde von den 142 Stimmberechtigten ohne Wortmeldung genehmigt. Es weist – nach der buchhalterischen Korrektur – einen Gesamtaufwand von 82,7 Millionen und einen Ertragsüberschuss von 2,9 Millionen Franken aus.

Neubau Seewadel Am Schluss wurden die Stimmberechtigten noch über den Verlauf des Projektes Neubau Seewadel informiert. Der Abschluss des Vorprojekts ist auf Februar 2019 geplant, die Urnenabstimmung soll im Februar 2020 und der Baubeginn dann im Frühling 2020 stattfinden. Verläuft alles nach Plan, kann der Neubau im Herbst 2021 bezogen werden. Die nächsten Themen sind nun die Übergangslösung für die Bewohnenden, das Energielabel und die Haustechnik.

Fachwissen und Fachkräfte als Knackpunkte Lokale Spitex-Verbände seien weder organisatorisch noch finanziell sinnvoll und effektiv, monierte Dr. Philippe Luchsinger in seiner Anfrage an den Stadtrat. Zudem sei der Aufbau einer Spitexorganisation aus dem Nichts in einem Jahr gar nicht möglich, es fehle an Fachwissen und verfügbaren Fachkräften. Aus rechtlicher Sicht lässt sich der Stadtrats-Beschluss nicht anfechten. Gemäss Gemeindeordnung ist für den Abschluss und die Kündigung solcher Vereinbarungen der Stadtrat zuständig. Und dieser ist der Ansicht, dass eine Spitexorganisation ohne Restdefizit geführt werden kann. Seit 2012 habe Affoltern Restdefizite von rund 1.4 Mio. Franken bezahlt. Gemäss Gesundheitsdirektion sei es sogar zulässig, in einer Leistungsvereinbarung Ansätze zu definieren, die tiefer sind als die Normkosten. Reine Grösse sei keine Garantie für effiziente Strukturen, heisst es in der Stellungnahme weiter, die Stadtpräsident Clemens Grötsch an der Gemeindeversammlung verlas. Aus seiner Sicht geht der Trend eher dahin, dass sich Spitex-

organisationen – wie etwa in Birmensdorf – bei Pflegeheimen angliedern.

Zeitplan: sportlich, aber machbar Als zweitgrösste Arbeitgeberin im Bezirk, mit mehr als 500 gut ausgebildeten Fachkräften aus allen Bereichen, verfüge die Stadt Affoltern über die nötigen betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Kenntnisse. Dort wo das Fachwissen noch fehle, werde es extern eingekauft. Die Spitex hat mitgeteilt, dass vom Entscheid des Stadtrates bis zu 30 Vollzeitstellen betroffen sind. Der Stadtrat sei bereit, den Pflegefachpersonen eine Stelle in der neuen Stadtspitex anzubieten. Ziel sei es, dem Personal möglichst schnell Perspektiven aufzuzeigen, damit keine Abwanderung stattfinde. Ansonsten würden die vakanten Stellen Anfang 2019 ausgeschrieben. Die damit beauftragten Kaderpersonen arbeiten bereits seit Ende November an der operativen Umsetzung des Stadtratsbeschlusses. Der Zeitplan sei sportlich, aber machbar. Ziel sei es, weiterhin qualitativ hochwertige und umfassende Spitexdienstleistungen

für die Einwohnerinnen und Einwohner von Affoltern zu erbringen. Es sei auch vorgesehen, weiterhin mit den bewährten Spezial-SpitexOrganisationen, wie Onko- oder Kinder-Spitex zusammen zu arbeiten.

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Brennender Traktor Aus noch unbekannten Gründen ist am 30. November in Stallikon ein in einer Scheune parkierter Traktor in Brand geraten. Die Feuerwehr stand im Einsatz. Die Kantonpolizei kann den Schaden noch nicht beziffern. Ein solcher entstand nur am Gefährt. Wegen Lärms, verursacht am Sonntag, 1. Dezember, um 1.30 Uhr, hat ein Barbetreiber in Affoltern von der Kommunalpolizei eine Ordnungsbusse kassiert. Bei einem weiteren Vorfall müsste er mit einer Verzeigung rechnen, machten ihm die Ordnungshüter klar. (-ter.)

Für mehr Pünktlichkeit Um künftig wieder pünktlicher verkehren zu können, will die Sihltal Zürich Üetliberg Bahn SZU bis in die Jahre 2022/23 verschiedene Schlüsselprojekte umsetzen. Dies weil die Nachfrage seit 1990 massiv zugenommen hat und für die Zukunft weiteres Wachstum prognostiziert wird. Mit der Unterstützung des Zürcher Verkehrsverbunds und des Bundesamts für Verkehr will die SZU die Üetlibergbahn von 1200 Volt Gleichstrom auf 15 000 Volt Wechselstrom umstellen. Damit müssen auch die orangefarbenen Gleichstrom-Triebwagen ersetzt werden. Eine neue Weichenverbindung und ein verlängerter Doppelspur-Abschnitt sollen weitere Flexibilität bringen, was die Fahrplanstabilität begünstigt. Bis ins Jahr 2030 sind dann Fahrplanverdichtungen vorgesehen, teilweise zum 7,5-Minuten-Takt. (pd.)

wir gratulieren Zum 95. Geburtstag

«Ein gefährliches Spiel», findet Anfragesteller Luchsinger Anfragesteller Philippe Luchsinger vermochten die Antworten des Stadtrats nicht zu überzeugen: «Weder sind die finanziellen Folgen vom Stadtrat bezifferbar – eigentlich erstaunlich, wenn man sparen will –, noch ist der Aufbau der Nachfolgeorganisation gesichert.» In Zeiten, in denen die Zusammenarbeit wegen der fehlenden Ressourcen so entscheidend ist, einen Alleingang zu wagen, sei ein gefährliches Spiel findet er. Entsprechend mache er sich Sorgen um die Gesundheit der Patientinnen und Patienten. «Noch wäre Zeit, den Vertrag zu erneuern, und die Kooperationen sinnvoll zu gestalten, zu erweitern, mit Seewadel, mit Langzeitpflege», so Luchsinger. (tst.)

Theodor Frei in Affoltern feiert am Sonntag, 9. Dezember, sein 95. Wiegenfest. Wir wünschen viel Freude und alles Gute.

Zum 85. Geburtstag Morgen Samstag, 8. Dezember, wird Rudolf Johann Marty in Affoltern 85 Jahre jung. Zum hohen Geburtstag wünschen wir gute Gesundheit und ein schönes Fest.

Zum 80. Geburtstag Annemarie Fix-Hofmann in Affoltern hat heute Freitag, 7. Dezember, ihren 80. Geburtstag. Zum hohen «Runden» gratulieren wir herzlich und wünschen ihr einen wunderschönen Festtag. anzeige

Mettmenstetten bleibt Energiestadt

Rezertifizierung mit noch besseren Werten als 2014 Kürzlich durfte Mettmenstetten die Rezertifizierung als Energiestadt entgegennehmen – mit einer nochmals deutlich besseren Bewertung. Das Label «Energiestadt» ist eine Verpflichtung, sich kontinuierlich für eine effiziente Nutzung von Energie, den Klimaschutz und erneuerbare Energien sowie umweltverträgliche Mobilität einzusetzen. Vor über sieben Jahren ist Mettmenstetten ins Programm eingetreten. 2014 erfolgte die erste Zertifizierung. Die Bewertung damals: Mettmenstetten hat 54 % der möglichen Massnahmen bereits umgesetzt. Dieser Wert konnte nun bei der Rezertifizierung auf 67 % gesteigert werden. «Das zeigt den Erfolg unseres

Bestrebens», freut sich Edwin Ehrenbaum, der im Gemeinderat unter anderem für das Ressort Umweltschutz zuständig ist. So wurden bereits zahlreiche kommunale Gebäude und Anlagen energetisch saniert, beim Heizungsersatz setzt die Gemeinde auf erneuerbare Energien – mit dem Rückhalt der Bevölkerung: So gaben die Stimmberechtigten, als es um die Modernisierung des Gemeindehauses ging, der energetisch besten Variante den Vorzug.

Elektroautos zum Teilen «Für Mettmenstetten ist die Bezeichnung ‹Energiestadt› nicht nur ein Wort, sondern vielmehr eine gelebte Tatsache», sagt Ehrenbaum. «Wir haben bereits viel getan, dürfen uns

aber nicht ausruhen.» So will die Gemeinde in den kommenden Jahren das Stromsparen und die Elektromobilität fördern. Die Schulraumerweiterung wird zum Anlass genommen, die Wärmeversorgung auf dem Areal künftig durch erneuerbare Energien sicherzustellen. Ein Schwerpunkt liegt auch auf der Zusammenarbeit mit der Energieregion. Grosses Potenzial zur Optimierung ortet Ehrenbaum insbesondere im Bereich Mobilität. Hier könnten Elektroautos zum Teilen ein Ansatz sein. Im Auge behalten müsse man auch die Entwicklung der Wasserstoff-Technologie. Doch schon kleine Schritte bringen einen Nutzen. So kann Mettmenstetten mit einem eigenen Salzsilo die Fahrdistanzen im Winterdienst deutlich senken. (tst.)

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Todesfälle

Gemeinde Ottenbach Gebührenfestsetzung 2019: Kehricht-, Wasser- und Abwassergebühren Die Gebührenansätze für das Jahr 2019 wurden anlässlich der Gemeinderatssitzung vom 5. November 2018 wie folgt festgelegt: Gebühr vom 01.01.2019 − 31.12.2019 Wassergebühr pro 1 m³ Wasserverbrauch 1. November 2018 bis 31. Oktober 2019

Jahr 2019 exkl. MwSt. Fr. 1.90

Vorjahr exkl. MwSt. Fr. 1.40

Wassergrundgebühr (inkl. 1 Zählermiete) pro 1. Wohn-/Gewerbeeinheit

Fr. 100.00

Wassergrundgebühr pro zusätzliche Wohn-/Gewerbeeinheit

Fr. 60.00

Fr. 25.00

Wasserzähler zusätzlich

Fr. 30.00

Fr. 25.00

Abwasser pro 1 m³ Fr. Frischwasserbezug vom 01.11.2018 − 31.10.2019

3.10

Fr. 40.00

Fr.

3.60

geboren am 14. März 1943 in Wetzikon ZH, von Steinen SZ, wohnhaft an der Dorfstrasse 51 in Bonstetten. Er verstarb am 4. Dezember 2018 in Zürich. Bestattungsamt Bonstetten

Bonstetten Pfiffner geb. Ackva, Gisela geboren am 14. März 1918 in Strassburg (Frankreich), von Quarten SG, wohnhaft am Herenholzweg 53, Bonstetten, verstarb am 30. November 2018 in Schlieren.

Abwasser Minimalgebühr pro Wohn-/ Gewerbeeinheit

Fr. 240.00

Fr. 240.00

Bestattungsamt Bonstetten

Kehricht je Wohneinheit und Betrieb/ Gewerbe

Fr. 140.00

Fr. 140.00

Hausen am Albis

Reduzierte Kehrichtgebühr pro Betrieb/ Gewerbe (ohne Grüngut) gem. Gebührenreglement 3b

Fr. 41.00

Fr. 41.00

Am 2. Dezember 2018 ist in Rüschlikon ZH verstorben:

Die Mehrwertsteuer wird zusätzlich mit 2,5 % für die Wassergebühren und mit 7,7 % für Kehricht- und Abwassergebühren erhoben. Baugebührenverordnung und Tarifreglement zur Wasserversorgungsverordnung Bisher fehlte die Präzisierung, ob bei den Gebühren in der Baugebührenverordnung sowie im Tarifreglement zur Wasserversorgungsverordnung die Mehrwertsteuer enthalten ist oder nicht. Mit Gemeinderatsbeschluss vom 5. November 2018 wurde festgelegt, dass die in der Baugebührenverordnung sowie im Tarifreglement zur Wasserversorgungsverordnung enthaltenen Gebühren sich exklusiv Mehrwertsteuer verstehen und eine allfällige Mehrwertsteuer zuzüglich verrechnet wird. Die Akten liegen während 30 Tagen ab Veröffentlichung dieser Publikation in der Gemeindekanzlei zur öffentlichen Einsicht auf. Gegen diese Beschlüsse kann innerhalb von 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern a. A., schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Ottenbach, 7. Dezember 2018 Gemeinderat Ottenbach

Bauprojekte Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Gesuchsteller: Corinne Hilti Mohr und Patrick Mohr, Oetlistal 5a, 8910 Affoltern am Albis / Loretta und Michael Koch, Oetlistal 5b, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Aussenaufstellung LuftWasser-Wärmepumpe, Kat.-Nr. 5451, Oetlistal bei Nr. 5a und 5b, Kernzone

Bonstetten Bauherrschaft: Markus Müller, Dorfstrasse 56, 8906 Bonstetten Projektverfasser: Politische Gemeinde Bonstetten, vertreten durch den Gemeinderat, Am Rainli 2, 8906 Bonstetten Bauvorhaben: Spielplatz für Gartenspielgruppe mit Kleinbauten und Einzäunung; Masstrasse / Geren, Grundstück Nr. 663; Zone Landwirtschaft (Ersatzvornahme durch die Gemeinde, bereits erstellt)

Wolint geb. Meister, Evelyn geb. 9. Oktober 1931, von Merishausen SH, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis ZH. Die Beisetzung erfolgt im engsten Familienkreis.

Am 2. Dezember 2018 ist in Zürich gestorben:

Wälchli, Joseph geboren 15. Juli 1941, Bürger von Wettswil am Albis und Seeberg BE, Ehemann der Wälchli geb. Gideon, Marlene Violet, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Stationsstrasse 6b. Der Abdankungsgottesdienst findet am Freitag, 14. Dezember 2018, 14.30 Uhr, in der ref. Kirche Wettswil am Albis statt.

Mettmenstetten

Bauherrschaft: Politische Gemeinde Bonstetten, vertreten durch den Gemeinderat, Am Rainli 2, 8906 Bonstetten Bauvorhaben: Sanierung des bestehenden Kugelfangs der 300-m-Schiessanlage Lochenfeld, Abtragen der kontaminierten Fläche und Wiederinstandstellung; Scheibenstandstrasse, Grundstück Nr. 854, Zone Landwirtschaft

Bauherrschaft: Werner Häfliger, Wissenbach 22, 8932 Mettmenstetten Vertreter: dito Bauprojekt: Umbau Scheunenteil in zwei Wohnungen, Neubau Tiefgarage, Photovoltaikanlage auf südseitigem Hauptdach sowie best. Nebengebäude, Vers.-Nr. 209, Kat.-Nr. 2418, Wissenbach 22 (Kernzone KC) (überkommunales Schutzobjekt)

Hedingen Gesuchsteller: Marc und Sara Engeli, Schachenstrasse 18, 8908 Hedingen Bauprojekt: Abgeändertes Projekt: Umbau und Erweiterung Wohnhaus, Schachenstrasse 18, Kat.-Nr. 594; Wohnzone W1.6

Joseph «Sepp» Wälchli 15. Juli 1941 ‒ 2. Dezember 2018

Wir vermissen Dich sehr und werden dich für immer in unseren Herzen tragen. Marlene Wälchli-Gideon Sonja La Rocca-Wälchli und Stefan Angst mit Marina und Jarno Daniela und Urs Eggenberger-Wälchli mit Elin und Til Hans Wälchli mit Söhnen und Germaine Uhlmann Verwandte und Freunde Die Trauerfeier findet am Freitag, 14. Dezember 2018, um 14.30 Uhr in der reformierten Kirche Wettswil am Albis statt. Im Sinne von Sepp gedenke man der Krebsforschung Schweiz, Effingerstrasse 40, 3001 Bern, IBAN CH67 0900 0000 3000 3090 1, Vermerk: Joseph Wälchli. Traueradresse: Marlene Wälchli, Stationsstrasse 6b, 8907 Wettswil

Wettswil

Bonstetten

Gesuchsteller: Danja und Roger Gfeller, Husmattstrasse 3, 8915 Hausen am Albis Bauprojekt: Umbau Wohnhaus mit Erweiterung Carport auf Kat.-Nr. 1663, Husmattstrasse 3 (W/1.4)

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von meinem über alles geliebten Mann, unserem Papa, Grosspapi, Schwiegerpapi, Bruder und Freund

Bestattungsamt Hausen am Albis

Der Friedhofvorsteher

Hausen am Albis

Ich habe ein erfülltes Leben gelebt. Ich habe so ziemlich jede Erfahrung gemacht. Und mehr, viel mehr als das: Ich habs auf meine Art getan. Frank Sinatra

Bonstetten Appert, Franz Josef

Wir sind dankbar, dass du bei uns warst. Nun trauern wir, dich verloren zu haben.

Anna Rinderknecht 11. Februar 1922 – 29. November 2018

Liebes Anni, liebes Gotteli, an die Spuren deines Lebens denken wir gerne zurück und danken für alles, was du uns und deinen Mitmenschen zuliebe getan hast. Deine herzliche, tatkräftige und engagierte Begleitung hat uns geprägt. Hans und Margrit Rinderknecht-Akermann mit Kindern und Enkeln Verena Heusi-Rinderknecht mit Kindern und Enkeln Susanne und Walter Funk-Rinderknecht mit Kindern Dorothe Rinderknecht Hansruedi und Ruth Sidler-Schnyder Ueli und Marianne Sidler-Keller mit Kindern Lisa Dermont-Sidler Heiner und Jolanda Sidler-Zoller mit Kindern und Enkeln Die Abdankung findet am Mittwoch, 12. Dezember, in der Kirche Hedingen statt, die Urnenbeisetzung auf dem Friedhof, um 13.40 Uhr, die Abschiedsfeier um 14 Uhr. An Stelle von Blumen gedenke man der Schweizerischen Vogelwarte Sempach, IBAN: CH47 0900 0000 6000 2316 1, Postkonto: 60-2316-1, Vermerk: Anna Rinderknecht Traueradresse: Lisa Dermont, Oberalbis 4, 8915 Hausen am Albis

Wettswil Bauherrschaft: Hanspeter Baur, Ettenbergstrasse 35, 8907 Wettswil am Albis Bauvorhaben: Neubau Lagerhalle auf Kat.-Nr. 3524 an der Ettenbergstrasse 35 (Landwirtschaftszone)

Wettswil Bauherrschaft: Sportgarage Schweizer AG, Schulstrasse 1–3, 8907 Wettswil a.A. Bauvorhaben: Änderung Reklameanlagen bei den Wohn- und Geschäftshäusern Vers.-Nrn. 70 und 131 auf Kat.-Nr. 3288 an der Schulstrasse 1/3 (Kernzone)

H E RZ L I C H E N D A N K für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit beim Abschied von unserer lieben

Rosmarie Schwarzenbach 6. Januar 1936 – 25. Oktober 2018

Besonders danken wir - Pfarrerin Elisa-Maria Jodl Huppenbauer für die einfühlsame und würdevolle Gestaltung der Trauerfeier - dem Spitex-Team Oberamt für die liebevolle Betreuung und der Palliativstation Affoltern. Danke für die zahlreichen Karten und die Spenden für den späteren Grabschmuck und für die Spitex Knonauer Amt. Dezember 2018

Die Trauerfamilie

Kappel am Albis Bauherrschaft: Hans Rudolf Schärer, Allenwinden 3, 8926 Kappel am Albis; vertreten durch Landwirtschaftliches Bau- und Architekturbüro, Bärenmatte 1, 6403 Küssnacht am Rigi Projektverfasser: Landwirtschaftliches Bau- und Architekturbüro, Bärenmatte 1, 6403 Küssnacht am Rigi Bauprojekt: Erneuerungen und Anpassungen (Abbruch Schweinestall, Ersatzbau Garage, Balkonanbau inkl. Fenstertüren), Kat.-Nrn. 840 und 851, Assek.-Nrn. 71 und 410, Allenwinden 2 und 3, Kappel am Albis (Landwirtschaftszone).

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Bezirk Affoltern

Freitag, 7. Dezember 2018

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Stallikon: Ja zu Tempo-30-Zonen Langfuren und Pünten Gemeindeversammlung genehmigt auch das Budget 2019 118 stimmberechtigte Stalliker und Stallikerinnen hatten am Mittwochabend in der Turnhalle der Schulanlage Loomatt über zwei Anträge des Gemeinderates zu bestimmen. Beide wurden klar angenommen. ................................................... von urs e. kneubühl Die Stalliker Gemeindeversammlung vom Mittwochabend hatte sich mit zwei zu behandelnden Geschäften zu befassen: Das erste, die Einführung von Tempo-30-Zonen in den Quartieren Langfuren und Pünten mit der Genehmigung eines entsprechenden Kredits von 42 000 Franken, war eine Art Pendenz aus dem Jahr 2009. Damals verwehrte die Gemeindeversammlung dem Gemeinderat nämlich die beantragten Ausführungsprojekte zur Einführung von Tempo 30 für die Quartiere Pünten, Langfuren, Dorf und Aegerten, die allerdings mit wesentlich höheren Kosten veranschlagt waren. Die Einführung von Tempo-30Zonen waren in der Folge «auf Eis» gelegt, mit Ausnahme des Quartiers Aegerten. Hier wurde aufgrund einer Petition nachträglich eine Tempo-30Zone eingeführt und ohne grosse bau-

Zweieinhalb oder fünf Minuten läuten? Nachdem aufgrund einer Bevölkerungsumfrage klar ist, dass in Maschwanden wieder um 4.45 Uhr statt um 6.45 Uhr geläutet wird («Anzeiger» vom 30. Oktober), stellt sich nun die Frage, wie lange die Kirchenglocken zu frühmorgendlicher Stunde ertönen sollen. Die Kirchenpflege hat entschieden: zweieinhalb Minuten. «So schläft man schneller wieder ein als bei fünf Minuten Läutdauer», sagte Kirchenpflegepräsidentin Vreni Bär im Info-Teil der Gemeindeversammlung. Eine Umstellung auf die in früheren Zeiten üblichen fünf Minuten ausserhalb der üblichen Revision der Anlage sei mit erheblichen Kosten verbunden. «Ich übernehme die Kosten für eine Verlängerung der Läutdauer», rief der ehemalige Gemeindepräsident Koni Messikommer vom Kirchenbank aus der Kirchenpflege zu. Er, der sich vehement für das alte Läutregime eingesetzt hatte. Gemäss Vreni Bär sieht die Kirchenpflege die zweieinhalb Minuten aber nicht als sakrosankt. «Wir können die Umstellung beim nächsten Service vollziehen, wenn das die Bevölkerung wünscht», schloss sie das Thema. Sie schloss die Gemeindeversammlung mit Infos zum Projekt KG+ und verwies in diesem Zusammenhang auf die Möglichkeit, sich via Homepage (www.ref-saeuliamt.ch) über den laufenden Stand zu informieren. «Ist der Gemeinderat bereit, sich für eine geschützte Dachlandschaft ohne Mobilfunk einzusetzen?», lautete eine Anfrage von Guido Huwiler. «Für uns hat eine geschützte Dachlandschaft grosse Bedeutung», sagte Gemeindepräsident Christian Gabathuler. Er wollte aber nicht näher auf das Thema «Mobilfunk» eingehen, weil zwei Einzelinitiativen hängig sind. «Wir befassen uns mit dem Thema und werden zu gegebener Zeit informieren», so Gabathuler. (-ter.)

liche Massnahmen und mit entsprechend geringen Kosten umgesetzt.

Langfuren und Pünten: Zukünftig Tempo 30 Tiefbauvorsteher Robert Sidler merkte in seinen Ausführungen zu den beiden wiederum beantragten Tempo-30Zonen Langfuren und Pünten an, dass verdeckte Geschwindigkeitsmessungen vor Ort ergeben haben, dass die überwiegende Mehrheit der motorisierten Verkehrsteilnehmer mit gemässigten Geschwindigkeiten unterwegs sei. Man werde sich daher, gemäss dem Grundsatz «so wenig wie möglich und so viel wie notwendig», zur Einhaltung von Tempo 30 entsprechend im Wesentlichen auf Signalisations- und Markierungsmassnahmen beschränken. «Für die Püntenstrasse sind keine weiteren verkehrsberuhigenden Massnahmen notwendig, während in der Langfurenstrasse zusätzlich punktuell sogenannte Berliner Kissen an den Knoten sowie einzelne Einengungen mittels Pflanzentrögen vorgesehen sind», hielt Sidler weiter fest. Eine komplette Umgestaltung sei nicht notwendig, weshalb ein Gesamtkredit von 42 000 Franken für beide Tempo30-Zonen ausreichen würden.

Der Antrag des Gemeinderates überzeugte, weshalb ein aus der Versammlung kommender Antrag, separat über die beiden Projekte abzustimmen, mit 89 Ja-Stimmen deutlich abgelehnt sowie der Einführung der beiden Tempo-30-Zonen mit 93 zu 20 Stimmen zugestimmt wurde.

Paragraf 119 bringt auch in Stallikon kurzfristig zusätzlichen Aufwand Das Traktandum «Genehmigung Budget 2019 und Festsetzung Steuerfuss» unterbreitete Gemeindepräsident Werner Michel als Finanzvorsteher selbst. Er hielt vorab fest, dass der Gemeinderat den Auftrag «Einsparungen bei den Investitionen» angepackt habe. Diverse Projekte seien auf ihre Dringlichkeit überprüft und nach Möglichkeit verschoben oder gestrichen worden. Ebenso seien in der Erfolgsrechnung die nicht gebundenen Ausgaben hinterfragt und durch die Finanzverwaltung entsprechend diverse Bereinigungen vorgenommen worden. Michel wies auch darauf hin, dass man gemäss den Weisungen des Regierungsrates bezüglich Paragraf 119 auch in Stallikon kurzfristig zusätzlichen Aufwand habe betreiben müssen, um das Budget 2019 anzupassen.

Budget 2019 genehmigt, Steuerfuss weiter bei 85 Prozent Daraus resultiert für das Budget 2019 in der laufenden Rechnung bei einem Aufwand von 19,134 Mio. und einem Ertrag von 19,135 Mio. ein Ertragsüberschuss von 92 100 Franken. Wesentliche Veränderungen zum Budget 2018 zeigen sich mit Minderaufwand bei der öffentlichen Ordnung und Sicherheit (66 800.–), der wirtschaftlichen Hilfe (Sozialhilfe, 36 000.–) und dem Netto-Beitrag an die Postautolinie 227 (47 000.–), während 2019 mit Mehraufwand in den Bereichen Bildung (449 000.–), Pflegefinanzierung/Altersund Pflegeheime (55 000.–), Spitex (62 000.–), Asylwesen (65 000.–), Planung und Projekt Dorfkern (80 000.–) sowie in einmaligen Ausgaben zum Unterhalt der Gemeindestrassen (64 000.–) gerechnet wird. Per 2019 hat zudem auch Stallikon, wie alle Zürcher Gemeinden, erstmals einen Beitrag an den Bahninfrastrukturfonds des Bundes zu leisten. Dieser beträgt Fr. 28.73 pro Einwohner, was für Stallikon einen neuen, jährlich wiederkehrenden Aufwand von 107 000 Franken bedeutet. Die Investitionsrechnung im Verwaltungsvermögen sieht 1,808 Mio. Nettoinvestitionen vor.

Licht und ein Abschied Anschliessend an die offiziellen Traktanden der Stalliker Gemeindeversammlung informierte NeuGemeinderätin Valérie Battiston dahingehend, dass gemäss Bundesgerichtsbeschluss Weihnachtsbeleuchtungen am und ums Haus spätestens um 1 Uhr und bis 6 Uhr abzuschalten sind. Ebenso dürfen solche Aussenbeleuchtungen lediglich bis 6. Januar in Betrieb sein. Robert Sidler seinerseits verabschiedete mit launigen Worten und Anekdoten den langjährigen Brunnenmeister Hugo Feuz, welcher nach 40 Dienstjahren Ende dieses Jahres pensioniert wird. Die Versammlung verdankte Feuz’ Dienste mit anhaltendem herzlichem Applaus. (kb.) In der Abstimmung folgten die Stimmberechtigten einstimmig dem Antrag des Gemeinderates und genehmigte sowohl das Budget 2019 als auch den Steuerfuss, welcher 2019 auf dem diesjährigen Satz von 85 Prozent bleibt.

Keine Notbudgets in Maschwanden Gemeindeversammlung genehmigt angepasste Budgets und Steuerfüsse Einstimmig genehmigte die Maschwander Gemeindeversammlung die angepassten Budgets und Steuerfüsse 2019 von Politischer und Schulgemeinde. Damit werden eine wortgetreue Umsetzung des Gemeindegesetzes befolgt und Notbudgets verhindert. ................................................... von werner schneiter Die neue Vorschrift zur Abgrenzung der Finanzausgleichsgelder, aber auch die Anordnung des Regierungsrates, die neue Regel wortgetreu umzusetzen, dürfte in manchen Zürcher Gemeinden vor den Budgetversammlungen Kopfzerbrechen bereitet haben – auch der Umstand, dass die Bezirksräte als Aufsichtsorgane der Gemeinden vom Kanton angewiesen wurden, nicht dementsprechend angepasste Budgets abzulehnen. Tröstlich für manche Finanzvorstände und Verwaltungsmitarbeitende ist der Umstand, dass dies eine einmalige Aktion bleiben wird. Am Montag dieser Woche hat der Kantonsrat einen Vorstoss angenommen, der es den Gemeinden künftig überlassen will, die Gelder abzugrenzen oder nicht. «Wir wollen keinen Rechtsstreit mit der Obrigkeit und auch kein Notbudget. Wir beantragen deshalb, die geänderten Budgets zu genehmigen», sagte Gemeindepräsident Christian Gabathuler bei der Präsentation der Vorlage. Er bekräftigte damit das, was der Gemeinderat in seinem Artikel im «Anzeiger» vom 30. November betont hatte.

(Noch) kein Isola-Antrag Das Budget 2019 sieht in der Neufassung einen Aufwandüberschuss von 86 000 Franken vor statt der 9700 Franken gemäss alter Fassung. Das

Budget erfährt nur bei zwei Posten Änderungen: Bei den Grundstückgewinnsteuern (von 80 000 auf 220 000 Franken) und beim Verkauf des Badikiosks (neu 105 000 Franken). Der Ressourcenausgleich sieht ein Minus von 345 112 Franken vor. Weil Maschwanden für 2019 nur einen geringen Aufwandüberschuss von 86 131 Franken ausweist, wird auf einen Antrag für Individuellen Sonderlastenausgleich (Isola) verzichtet. Falls dieser doch noch nötig werden sollte, kann die Gemeinde bis im März 2020 beim Kanton ein neues Gesuch einreichen. Voraussetzung ist allerdings ein Steuerfuss von mindestens 130 Prozent. Bei der Politischen Gemeinde beträgt dieser neu 47 Prozent (alte Variante: 52), bei der Primarschulgemeinde 61 Prozent (56); bei der Oberstufenschulgemeinde bleibt er bei 22 Prozent. Der Gesamtsteuerfuss 2019 beträgt 130 Prozent (-1 Prozent). Ohne Gegenstimmen folgte die von 69 Stimmberechtigten besuchte Gemeindeversammlung den Neufassungen der Budgets/Steuerfüsse bei Politischer Gemeinde und Schulgemeinde. Neben den erforderlichen Budgetanpassungen erläuterte Christian Gabathuler die grössten Budgetabweichungen der Politischen Gemeinde: Höhere Spitexkosten, höherer Unterhalt der Alterswohnungen (Mieterwechsel) und Mehraufwendungen beim Strassenunterhalt fallen hier besonders ins Gewicht. Demgegenüber ist ein Plus bei den Grundstückgewinnsteuern zu erwarten. Wie sich diese Einnahmen entwickeln, ist laut Gabathuler aber nur zum Teil voraussehbar. Unwägbarkeiten gibts auch beim Finanz- und Aufgabenplan 2018 bis 2022. Fest steht, dass künftige Investitionen, etwa ab 2021, nicht durch Ertragsüberschüsse gedeckt werden können. «Hier müssen wir neue Lösungen suchen: zum Beispiel Gebühren erhöhen oder Leistungen kürzen», fügte der Gemeindepräsident bei.

Gemeindepräsident Christian Gabathuler ist froh, dass der Kantonsrat einen Vorstoss angenommen hat, der den Gemeinden bei der Budgetierung Spielraum gewährt. Er begrüsst es auch, dass die Maschwander Kirchenglocken am Morgen wieder um 4.45 Uhr ertönen. (Bild Werner Schneiter) Schule: Selbstfinanzierung steigt Bei dem von Finanzvorstand Michael Neuweiler präsentierten Budget 2019 der Schule wird gemäss Neufassung mit einem Aufwandüberschuss von 73 636 Franken gerechnet (alte Version: 18 600 Franken). Auch hier folgten die Stimmberechtigten dem Antrag für das angepasste Budget und den Steuerfuss einstimmig. Dieser verbleibt nun bei 61 Prozent auf Vorjahresniveau statt bei ursprünglich vorgesehenen 56 Prozent. Gemäss Finanzplan 2018/2022 steigt der Selbstfinanzierungsgrad der Schule – ein Vorteil angesichts der Tatsache, dass 2020 eine Heizungssanierung und 2022 eine Dachsanierung anstehen. Aktuell verzeichnet die Tagesschule eine Steigerung der Schülerzahl, eine gute Auslastung der Tagesbetreuung, aber auch höhere Sonderschulkosten. Die Schule zog ihr zweites Traktandum Genehmigung eines Verpflich-

tungskredites (Sanierung von Wasserleitungen, Duschen und Einbau einer Lehrerdusche) zurück. Gemäss Präsident Ursin Dosch deshalb, weil sowohl RPK als auch Gemeindeamt einen vorangegangenen Wasserrohrbruch als mehrheitlich gebundene Ausgabe, und nicht als Verpflichtungskredit sehen. Die Sanierungsmassnahmen sind nun Bestandteil des Budgets. Die von Präsidentin Vreni Bär geleitete Kirchgemeindeversammlung genehmigte Budget und Steuerfuss (weiterhin 14 Prozent) einstimmig.

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Bezirk Affoltern

Freitag, 7. Dezember 2018

Neues Budget, unveränderter Steuerfuss Kurze Gemeindeversammlung in Obfelden Gemeindepräsident Thomas Ammann konnte einen ruhigen Abend verbringen: Die Obfelder und Obfelderinnen folgten allen Anträgen des Gemeinderats an der Gemeindeversammlung vom Mittwochabend ohne grosse Diskussionen. Der Gemeindesteuerfuss bleibt bei 95 Prozent. Hinzu kommen 26 Prozent der Sek Obfelden-Ottenbach. ................................................... von bernhard schneider Die Gemeindeversammlung Obfelden wurde – trotz Nebel und vorangegangener Bundesratswahl – von immerhin 51 Stimmberechtigten besucht. Beim Budget 2019 sei fast alles neu, eröffnete Finanzvorstand Christoph Kobel seine Ausführungen zum Haupttraktandum: Der neue Kontenplan des vom Kanton frisch eingeführten Rechnungslegungsmodells HRM2 führe dazu, dass Vorjahresvergleiche nur von beschränkter Aussagekraft seien. Zweitens seien erstmals Gemeindeund Schulbudget vereint, drittens

hätten die meisten Ressortvorstände geändert. Das Budget, das er präsentierte, sieht bei Einnahmen und Ausgaben von je 34 Millionen Franken eine schwarze Null vor. Grösster Aufwandposten ist die Primarschule mit 10.2 Millionen Franken, gefolgt von der Sozialen Sicherheit mit 7.5 Millionen Franken. Der Gemeinderat beantragte, den Steuerfuss unverändert bei 95 Prozent zu belassen. Hinzu kommen die Steuern für die Sekundarschule von 26 Prozent – ebenfalls wie im Vorjahr – sowie allfällige Kirchensteuern. HRM2 soll die Rechnungslegung der Gemeinden derjenigen von Unternehmen annähern. Im neuen Kontenplan werden Aufgaben teilweise neu zugeordnet und Abschreibungen nicht mehr als Gesamtbetrag unter «Finanzen und Steuern» gebucht, sondern direkt den einzelnen Aufgaben belastet. Das Verwaltungsvermögen wurde neu bewertet und die Abschreibungen erfolgen nun linear über die ganze Lebensdauer einer Investition. Die neue Abgrenzung des kantonalen Finanzausgleichs ergibt im Budget 2019 einen buchhalterischen Minderertrag von 2.2 Millionen Franken,

ohne etwas an den realen Geldflüssen zu ändern. Die Gemeindeversammlung hiess im Einklang mit der Rechnungsprüfungskommission sowohl das Budget als auch den beantragten Steuerfuss diskussionslos und einstimmig gut.

Verkauf des Kabelnetzes Das Obfelder Kabelfernsehnetz wird bisher von der WWZ Telekom AG Zug betrieben. Der rasche Ausbau und der ständige Wandel im Bereich der Datenübertragung führen dazu, dass dieses Angebot nicht mehr zu den Grundaufgaben der Gemeinde zählt. Das Netz ist derzeit auf einem zeitgemässen Stand, doch kann davon ausgegangen werden, dass es auch künftig laufend technologischen Neuerungen angepasst werden muss. Die Gemeinde Obfelden hat daher vom bisherigen Betreiber sowie von UPC Kaufofferten angefordert. Den Zuschlag erhält WWZ Telekom für 2.3 Millionen Franken. Dabei fiel ausser dem gebotenen Preis ins Gewicht, dass die Erfahrungen mit dem Unternehmen als dem bisherigen Vertragspartner sehr gut seien und

Finanzvorstand Christoph Kobel erläutert das neue Budget nach den Regeln des neuen Rechnungslegungsmodells HRM2 knapp und klar. (Bild Bernhard Schneider) sich für die Obfelder Kundinnen und Kunden nichts ändere ausser der Rechnungsadresse, argumentierte der Gemeinderat. Das Glasfasernetz wird vom neuen Eigentümer weiter ausgebaut, wie dessen Vertreter auf eine entsprechende Frage antwortete. Die Gemeindeversammlung stimmte auch diesem Antrag – mit einigen Gegenstimmen – zu.

Im Weiteren hiess die Gemeindeversammlung die Bauabrechnungen für Abbruch und Ersatzneubau des Kindergartens Räsch für 3.8 Millionen Franken und die Sanierung des Grundwasserpumpwerks Mettenholz für 0.8 Millionen Franken gut. Nach weniger als einer halben Stunde konnte der Gemeindepräsident die Stimmberechtigten in den Feierabend entlassen.

Gesundheitskonferenz: Alle Budgets in Hausen gutgeheissen Paragraf 119 wirkte sich auch hier auf die Voranschläge aus Aeugst tritt bei

Mitteilungen des Gemeinderats Aeugst Die Umsetzung des Pflegegesetzes des Kantons Zürich ist eine anspruchsvolle Aufgabe der Städte und Gemeinden des Kantons Zürich: Die Sicherstellung einer bedarfs- und fachgerechten Pflegeversorgung stellt eine grosse Herausforderung dar. Infolge der demografischen Entwicklung nimmt einerseits der Pflege- und Betreuungsbedarf stark zu, andererseits steht zu wenig Fachpersonal zur Verfügung. Die Finanzierung der Pflegeversorgung belastet die Städte und Gemeinden des Kantons Zürich in hohem Ausmass. Die Kostensteigerung in der Pflegeversorgung musste in den letzten Jahren einseitig von den Gemeinden getragen werden. Mit dem Aufbau und der Etablierung der Gesundheitskonferenz «GeKo Kanton Zürich» mit professioneller Geschäftsstelle der Zürcher Städte und Gemeinden können die Zukunftsherausforderungen angemessen und koordiniert angegangen werden.

Gemeindeversammlungen Am nächsten Dienstag, 11. Dezember, findet die Budget-Gemeindeversammlung statt. Die Termine 2019 sind: Donnerstag, 21. März, Vorberatung Spital-Vorlagen; Donnerstag, 20. Juni, Rechnungs-Gemeindeversammlung; Dienstag, 17. September, Vorberatung Vorlage Einheitsgemeinde; Dienstag, 10. Dezember, Budget-Gemeindeversammlung.

Winterdienst: Aeugst ist für den Schneefall gerüstet Die Routenpläne sind aktualisiert und die Einsatzteams bestellt. Seit Jahren wird das Werkhof-Team für diesen Spezialeffort mit zusätzlichen Mitarbeitenden unterstützt. Die Tarifierung dazu für den Winter 2018/19 beträgt Fr. 42.50 Stundenansatz für Handarbeit, Fr. 125.50 für den Einsatz mit dem Eigenfahrzeug.

Totalrevision des Sozialhilfegesetzes Aeugst schliesst sich der Stellungnahme durch die Sozialkonferenz des

Kantons Zürich an. Beantragt ist, den kantonalen Kostenanteil von heute 4 % nicht auf 25 % (nach Revisionsvorlage) sondern 50 % zu erhöhen. Bezüglich dem verbleibenden kommunalen Anteil sollen im Sinne einer fairen Verteilung der Sozialhilfekosten verschiedene Modelle geprüft werden.

Arbeitsvergabe Rigiweg, PAK-Zustandsuntersuchung: Tecnotest AG, Rüschlikon. Bei bestehenden Werken wie einem Weg sind die vorhandenen Installationen auf Altlasten zu überprüfen. Vorliegend ist dies nach den Richtlinien für die Entsorgung von PAK-belasteten Belägen abzuklären (Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe). Die Resultate der Zustandsuntersuchung auf PAK sind notwendige Information für Baufirmen, die später für die Bauausführung offerieren.

Beitragsleistungen Generalversammlung Verband Zürcher Forstpersonal vom 10. Mai 2019 in Affoltern; 300 Franken. Familienzentrum Bezirk Affoltern, Kostenbeitrag 2019: Fr. 1.25/Einwohner/-in. Das Programm des allgemein als beliebter Treffpunkt bekannten Familienzentrums in Affoltern am Albis spricht insbesondere Mütter und Väter von Vorschulkindern und Familien mit Migrationshintergrund an und umfasst im Wesentlichen Angebote im Sinne der Frühförderung, Angebote im Sinne der Integration, gesunde Ernährung, Englischkurse, Räume zur Anmietung für Anlässe, Koordinationsplattform. Genossenschaft Kiss Knonauer Amt in Gründung, Kostenbeitrag 2019: Fr. 0.40/Einwohner/-in. Die Genossenschaft Kiss Knonauer Amt steht kurz vor der Gründung. Ergänzend zu Spitex, Pro Senectute, Alzheimervereinigung usw. wird sie kostenlose Nachbarschaftshilfe mit Zeitgutschriften anbieten. Dies für Menschen im 4. Lebensabschnitt. Peter Trachsel, Gemeindeschreiber

Auch in Hausen führte der umstrittene Paragraph 119 des neuen Gemeindegesetzes zu einer Feuerwehrübung auf den Finanzverwaltungen. An der Gemeindeversammlung am Mittwochabend wirkten die Vorstehenden dennoch gewohnt souverän. Alle Budgets wurden kommentarlos abgenommen.

................................................... von martin platter Den Auftakt der Hausemer Gemeindeversammlungstrilogie machte die reformierte Kirchgemeinde. Mit den Worten «wir sind heute wieder mal ein überschaubares Grüppchen», begrüsste Präsident Jürg Billeter die 23 Stimmberechtigten. Bei einem mutmasslichen Aufwand von 573 600 Franken resultiert bei gleichbleibendem Steuerfuss von 14 Prozent voraussichtlich ein Defizit von 29 500 Franken. «Wir haben markant mehr Ausgaben», begründete Billeter. Generell sei zwar ein leichter Anstieg der Steuereinnahmen zu verzeichnen. Dieser werde allerdings durch kontinuierlich sinkende Mitgliederzahlen wieder egalisiert. Das Fusionsprojekt Kirchgemeinde Plus führe zu Mehrausgaben von 7500 Franken. Dazu komme, dass die Abgabe an die Zentralkasse im kommenden Jahr markant steige, weil 2017 gute Steuereinnahmen realisiert werden konnten. Die Rechnungslegung sei inzwischen auf HRM2 umgestellt worden. Gleichzeitig habe die Landeskirche die Aktivierungsgrenze für Abschreibungen auf 50 000 Franken angehoben. Das Neustreichen des Kircheninnenraums, das 2019 vorgesehen sei und voraussichtlich 32 000 Franken kostet, könne nun nicht mehr über zehn Jahre abgeschrieben werden. Mehrkosten verursache zudem die externe Führung der Buchhaltung (+13 200.-) nach HRM2 wie auch deren Prüfung. 4100 Franken seien für einen neuen Sekretariatscomputer und das Einrichten eines kabellosen Netzwerks vorgesehen, 4000 Franken für die Zeller-Weihnacht, die nächstes Jahr nach 40 Jahren wieder einmal gefeiert werden soll. Budget und Steuerfuss wurden darauf angenommen.

Im Anschluss an den offiziellen Teil gab Vizepräsidentin Sonja Kilchmann bekannt, dass Mitte 2020 der Zusammenarbeitsvertrag und die neue Kirchenordnung für das Projekt Kirchgemeinde Plus vorliegen werden.

Sek trotz neuer Budgetregel im Plus Den Vorsitz der Versammlung der Sekundarschulkreisgemeinde Hausen, Kappel, Rifferswil hatte erstmals Regula Baer, die 37 Stimmberechtigte begrüssen konnte und zunächst das erneuerte Gremium vorstellte. Mit Claudio Rütimann stellte einer der Bisherigen gewohnt souverän das erste Budget gemäss des neuen Harmonisierten Rechnungsmodells (HRM2) vor, beziehungsweise dessen Korrektur, die nach Paragraf 119 Gemeindegesetz nötig wurde. Dennoch resultiert voraussichtlich ein Überschuss. Rütimann machte die positiven Effekte durch den neuen Abschreibungsmodus geltend, dazu mehr Steuereinnahmen und mehr Ressourcenausgleich. «Die Finanzen der Sekundarschule stehen auf einer soliden Finanzierungsbasis mit hohem Eigenfinanzierungsgrad von 177 Prozent und haben eine geringe Zinsbelastung», führte Rütimann aus. Das 4,9 Millionen-Franken-Budget sieht bei einem gleichbleibenden Steuerfuss von 22 Prozent einen Gewinn von 119 000 Franken vor. Dagegen hatte niemand etwas einzuwenden. Regula Baer schloss die Versammlung, indem sie den Brief eines ehemaligen Schülers an die Sekundarschule vorlas. Der junge Mann, der heute eine kaufmännische Lehre in einem multinationalen Unternehmen absolviert, bedankte sich für seine Zeit an der Sek Hausen und insbesondere auch bei seinen Lehrerinnen. «Lehrer werden in der heutigen Zeit meist nur mit Kritik bedacht. Umso wichtiger erscheint mir auch mal deren Wertschätzung für diese Leistungen im Dienste der Allgemeinheit», so Baer.

Gemeinde deutlich tiefer im Minus Auch Stefan Gyseler hatte leichtes Spiel mit der Politischen Gemeindeversammlung, der 59 Stimmberechtigte beiwohnten. Er gab zunächst bekannt, dass das Protokoll der Gemein-

deversammlung künftig vom Gemeinderat genehmigt wird – und nicht wie bis anhin von den Stimmenzählern. Es stehe ausserdem auf der Gemeindehomepage zur Einsicht bereit. Finanzvorsteherin Beatrice Sommerauer, stellte anschaulich strukturiert das erste Budget nach HRM2 vor. Bei einem mutmasslichen Gesamtaufwand von 21 Millionen Franken sieht es bei einem gleichbleibenden Steuerfuss von 90 Prozent für Gemeinde und Primarschulgemeinde ein Defizit von 607 450 Franken vor. Auch Hausen musste das Budget gemäss Paragraf 119 des neuen Gemeindegesetzes bereinigen, was eine Verschlechterung des Resultats um rund eine halbe Million Franken zur Folge hatte. Ohne diese Bereinigung wäre ein voraussichtliches Minus von 127 000 Franken zubuche gestanden. Sommerauer deklarierte mehr Sach-, Personal und Betriebsaufwand, aber auch mehr Steuereinnahmen. Sie stellte in Aussicht, dass die Spezialfinanzierungen als Folge des Reservoirbaus künftig zunähmen. Selbstkritisch fügte sie an, dass bisher nicht alle finanzpolitischen Ziele erreicht wurden. Der angestrebte Selbstfinanzierungsgrad von zehn Prozent liege derzeit nur bei sieben Prozent. Und auch die vorgenommene Schuldengrenze von 15 Millionen Franken werde zurzeit wegen diverser Neubauten vor allem im Primarschulbereich nicht erreicht. Das werde zur Folge haben, dass das Nettovermögen stark abnehmen werde, was man im Gemeinderat aber zu verhindern sucht. Gyseler hakte ein: «Unser Ziel war es, den Steuerfuss zu halten und das Fremdkapital zu reduzieren. Das ist uns gelungen – im Gegensatz zur Hälfte der Säuliämtler Gemeinden, die ihre Steuern letztes Jahr erhöhen mussten.» Nun stünden jedoch grössere Investitionen an, die es anzupacken gelte. Das Budget wurde deutlich angenommen. Danach gab Gyseler die Legislaturziele des Gemeinderates 2018 bis 2022 bekannt, die während einer Retraite ausgearbeitet wurden. Sie umfassen die Bereiche kommunale Infrastruktur, Standortattraktivität, Mobilität, Umwelt, Energie, Finanzen und Service Public und sind im Detail von der Gemeindehomepage downloadbar: hausen.ch


Bezirk Affoltern

Freitag, 7. Dezember 2018

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«Wir möchten für die Gemeinden ein starker Partner sein» Das Familienzentrum Affoltern rüstet sich für die finanzielle Zukunft Wegen gestrichener Subventionen stand das Familienzentrum Affoltern im Frühling vor einer ungewissen Zukunft. Inzwischen wurde mit der Stadt Affoltern eine Leistungsvereinbarung ausgearbeitet. Das Geschäft ist nun im Stadtrat hängig.

sei, werde man das Angebot noch vermehrt an die Vorstellungen der Gemeinden angleichen. «Die Stadt hat signalisiert, dass die Leistungsvereinbarung für sie der richtige Weg sei und das Interesse an einer Zusammenarbeit bestehe», so Thomas Artho. Zurückhaltend zeigt sich die Stadt Affoltern. Auf die Frage, ob eine weitere Zusammenarbeit mit dem Familienzentrum Affoltern beabsichtigt werde, gab es von Stadtschreiber Stefan Trottmann keine Stellungnahme. «Der Stadtrat hat noch gar keinen Beschluss zur Leistungsvereinbarung gefasst. Das Geschäft ist pendent.» Ein Beschluss ist bis Ende Januar zu erwarten.

................................................... von livia häberling Wer das Geschehen rund um das Familienzentrum Affoltern im Frühling mitverfolgt hat, weiss: Dem Verein stand keine einfache Zeit bevor. Nach der letzten Mitgliederversammlung vom 13. April war unklar, wie es weitergehen würde. In erster Linie ging es dabei – wie so oft – ums Geld. Im Jahr 2017 war die Unterstützung der Fachstelle für Integration weggefallen, und auch der Beitrag vom Amt für Jugend und Berufsberatung wird 2019 zum letzten Mal ausbezahlt. Dadurch bleiben namhafte Geldbeträge weg, die das Familienzentrum dringend bräuchte: «Das Zentrum soll einen integrativen Charakter haben. Keine Familie soll von unseren Angeboten ausgeschlossen werden», so Thomas Artho. Deshalb halte man die Preise in den Kursen, im Café oder bei den anderen Angeboten bewusst tief, was einen kostendeckenden Betrieb erschwere. Dieses Betriebsdefizit hatte man bis anhin mit Unterstützungsbeiträgen der 14

Hofft, dass eine Leistungsvereinbarung mit der Stadt Affoltern und den anderen Bezirksgemeinden zustande kommt: Vorstandspräsident Thomas Artho im Café des Familienzentrums. (Bild Livia Häberling) Bezirksgemeinden abgefedert. Doch auch diese Beiträge waren jüngst auf der Kippe gestanden.

Die Gemeinden als zusätzliche Anspruchsgruppe Heute, ein halbes Jahr später, sind zwar für 2020 noch keine Geldzusprachen erfolgt, dennoch sei man auf gutem Weg, erklärt Thomas Artho. Im Frühsommer habe es erste Gespräche mit der Stadt Affoltern über die weitere Unterstützung gegeben. «Dabei hat die Stadt angeregt, für zukünftige Gutsprachen eine Leistungsvereinbarung auszuarbeiten», so Artho. Während

der Sommer- und Herbstmonate habe man viel Zeit in die Vereinbarung investiert. Als erste Bezirksgemeinde soll Affoltern die neue Vereinbarung unterzeichnen, anschliessend sei geplant, das Modell auf die restlichen 13 Gemeinden auszuweiten. Der Vorstandspräsident ist überzeugt, dass das Familienzentrum für den Bezirk Affoltern ein attraktives Angebot bietet: «Wir möchten die Familien stärken und ihnen ermöglichen, neue Beziehungen zu knüpfen. Mit unserer Kinderhüeti bieten wir den Eltern ausserdem eine Entlastung», erklärt er. Details aus der Vereinbarung waren noch keine zu erfahren. Natür-

lich aber sei geplant, das künftige Angebot noch stärker auf die Vorstellungen und Anforderungen der Gemeinden auszurichten. Für das Familienzentrum bedeutet die Leistungsvereinbarung auch ein Umdenken: «Für uns kommen die Gemeinden als neue Anspruchsgruppe hinzu.» Darin sieht Thomas Artho vor allem auch Chancen: «Wir möchten uns in Zukunft mehr als Partner der Gemeinden positionieren.» Ein Ansatz sei es, beim Angebot in Zukunft auch die Grosseltern noch mehr zu integrieren. Überdies sei man bemüht, das Angebot weiterzudenken, auszuweiten. Sobald die Leistungsvereinbarung unterschrieben

Neue Vorstandsmitglieder gesucht Derweil ist das Familienzentrum daran, alternative Finanzquellen aufzubauen. Hierzu laufen verschiedene Projekte, die jedoch sehr zeitintensiv sind. Nachdem sich Michael Bommel von seinem Amt zurückgezogen hat, ist der Vorstand noch mit drei Personen besetzt. «Damit sind wir heute schon unterdotiert», so Artho. «Fünf, oder besser sechs Vorstandsmitglieder wären ideal.» Doch auch auf Aktuarin Carmen Spauwen wird der Vorstand künftig verzichten müssen, sie hat ihren Rücktritt angekündigt. Nun hofft Thomas Artho, dass an der Mitgliederversammlung im Frühling drei bis vier neue Freiwillige gefunden werden, die bereit sind, sich für die Zukunft des Familienzentrums zu engagieren.

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Bezirk Affoltern

Freitag, 7. Dezember 2018

Mit Pliés, Jetés und Cabrioles die Welt retten fie, macht seine Schritte selbstvergessen mit leuchtendem Gesicht. Die Tutus, die Ballettröcke, schwingen als zarter Hauch in Pastell, in Regenbogenfarben, als rosa-weisse Mandelblüten, schwarz-gelbe Bienen, als grüner Wald und blaues Meer. Mal erinnern die Mädchen an Erdbeeren mit Schlagrahm, dann wieder an Sonnenblumenfelder oder an Möwen, ganz in Weiss mit Federflügeln. Ein Fest für die Sinne mit mitreissenden Musikrhythmen, magischem Farbzauber und sprühendem Tanz. Eine Mutter meint am Ende zu Nadine Böhm: «Du hast die Geschichte ganz toll umgesetzt.» Nach der Show ist Nadine Böhm sehr zufrieden mit ihrer Truppe und strahlt vor Freude: «Mir ist während des Auftritts vor allem die Atmosphäre hinter der Bühne wichtig, dass wir ein gutes Miteinander haben, die Grossen den Kleinen helfen und das war ‹uh herzig› und wird von Jahr zu Jahr besser. Alle haben natürlich Lampenfieber und sind nervös, auch ich.»

Nadine Böhm zeigte mit ihrer Ballettschule Swan und 220 Eleven und Elevinnen im Kasinosaal die Aufführung «Make a wish». Ein Ballett gegen die Umweltverschmutzung von den leuchtenden Sternen bis ins dunkle Meer. ................................................... von christine häusermann Die kleinen Mädchen lassen ihr grosses Vorbild nicht aus den Augen und freuen sich mit ihrer strahlenden Lehrerin Nadine Böhm, die beim Schlussapplaus inmitten ihrer Schülerinnen und Schüler den begeisterten Zuschauern zuwinkt. Kein Wunder, denn die aufrechte Haltung, die Körperbeherrschung, die Pliés und Jetés, die Ballonnés und Ballottés, mit denen die Kinder und jungen Frauen in den letzten zwei Stunden über die Bühne gewirbelt sind, haben sie von ihr abgeschaut und in vielen Stunden gelernt und geübt. Und es übt sich leichter, wenn die Lehrerin dem Kleinmädchentraum einer Ballerina so nahe kommt wie Nadine Böhm, mit ihrer grazilen Figur, der liebevollen Ausstrahlung und notabene ihrer Topausbildung an der Royal Academy of Dance in London.

Ballett mit Botschaft Das über zweistündige Ballett «Make a wish» hat Nadine Böhm selber geschrieben und nach der Musik von Arnold Broekmeijer choreografiert

Die Mandelblüten - Haltung und Grazie früh geübt. (Bild Christine Häusermann) und es begeisterte nicht nur die Eltern der Tanzenden. Das Werk ist eine poetische Liebeserklärung an unsere schöne Welt. Es erzählt von den Sternen, die das Wolkenmädchen jeden Tag putzen muss, weil die Menschen immer mehr Dreck produzieren, der sogar die Sterne schmutzig macht. Das findet sie heraus, als sie sich aufmacht, die Ursachen für den Schmutz zu suchen. Sie steigt auf die Erde herab, kommt zu den Mandelbäumen, die sich frisches Wasser und glückliche Bienen wünschen, die erschöpften Bienen wünschen sich Biodiversität, natürliche Bienenstöcke statt Holzkisten

und den eigenen Honig, die Kühe möchten keine Hochleistungskühe mehr sein, der Wald kann die Luft nicht mehr reinigen und hat zu wenig Insekten, der Regen ist schadstoffbeladen, das Meer voller Plastik, den die Seevögel und Meerestiere als falsche Nahrung fressen und daran zugrunde gehen. Das Wolkenmädchen erkennt, dass ihre Hilfe nur wenig ausrichtet und es ohne die Mithilfe der Menschen unmöglich ist, die Welt zu retten. Umwelt und Tiere sind Nadine Böhm sehr wichtig, gibt sie doch selber einem halben Zoo von Tieren in

Not ein Zuhause. Die Einnahmen aus dem Getränkeverkauf der drei Vorstellungen gehen denn auch an das Pfotenteam Tierhilfe

Lampenfieber gehört dazu Eine Geschichte in 16 Kapiteln getanzt – ausdrucksstark, gefühlvoll, beschwingt, traurig, aber auch hoffnungsvoll. Die Tänzerinnen und ein paar wenige Tänzer laufen, wirbeln, springen über die Bühne, mal sanft und anmutig, mal rasant und kraftvoll. Ein glückliches kleines Mädchen schert sich kaum um die Choreogra-

Magisches Tutu Nadine Böhm schreibt bereits am neuen Stück. Bis im Mai gibt es Techniktraining, danach fangen bereits die Proben für die nächste Aufführung Ende Jahr an. Und übrigens, auch grosse «Mädchen» können sich ihren BallerinaTraum noch erfüllen, wie eine Mutter auf der Bühne bewiesen hat. Es soll auch gut sein für Haltung, Koordination, Geschmeidigkeit und Ausstrahlung, falls frau nicht zugeben will, dass sie schon immer mit dem Tutu über die Bühne wirbeln wollte.

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Bezirk Affoltern

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Der Bruder des Dalai Lama in Knonau Zu Gast im Schloss bei Jörg Wolfgang von Sachsen-Coburg und Gotha Tenzin Choegyal Rinpoche, jüngerer Bruder und Privatsekretär des 14. Dalai Lama, kam am Mittwoch zu Besuch ins Schloss Knonau. Dort sprach er im Rahmen eines Firmenseminars. Die wechselvolle Geschichte des Schlosses Knonau ist um eine Episode reicher: Nach den Worten von Schlossherr Jörg Wolfgang von SachsenCoburg und Gotha ermöglichten «Verbindungen zu guten Freunden» den Besuch des 73-jährigen Dalai-LamaBruders in Knonau, der mit seiner Frau Rinchen Khando Choegyal anreiste und in den altehrwürdigen Schlossräumen als Gast der Feri Schweiz AG sprach. Die Vermögensverwaltungsfirma veranstaltete am Mittwoch und Donnerstag im Schloss Knonau ein Seminar zu den Themen «Zukunft, Verantwortung und Nachhaltigkeit». Nach seiner Ausbildung zum Mönch entschied sich Tenzin Choegyal Rinpoche für ein weltliches Leben. Gleichwohl trägt er den tibetischen Ehrentitel «Rinpoche», was mit Reinkarnation (Wiedergeburt) zu tun hat. «In westlichem Sinn heisst das auch: erleuchtete Seelen, die anderen Frieden und Weisheiten bringen», sagte eine Seminarteilnehmerin. Als der heute 83-jährige Dalai Lama 1959 nach dem Einmarsch der Chinesen nach Indien flüchtete, wur-

Der Dalai Lama ist das geistige Oberhaupt der Tibeter und Friedensbotschafter; 1989 erhielt er den Friedensnobelpreis, weil er sich auch um eine gewaltlose Lösung des Tibetproblems bemühte. Sein Bruder war von 1990 bis 1995 Abgeordneter im ExilParlament von Tibet. Heute fungiert er als Privatsekretär des 14. Dalai Lama. Er engagiert sich vorwiegend für karitative Projekte und seine Frau Rinchen Khando Choegyal für die Bildung einer Tibetischen Frauenakademie. Allerdings fehlen hier noch Spendengelder, die einen Bau ermöglichen.

Kunst, Kultur und Etikettenschule

Tenzin Choegyal Rinpoche, Bruder des 14. Dalai Lama, und seine Frau Rinchen Khando Choegyal werden im Schloss Knonau von Jörg Wolfgang von Sachsen-Coburg und Gotha begrüsst. (Bild Werner Schneiter) de er von seinem zehn Jahre jüngeren Bruder begleitet. Seither weilen sie im Exil, von wo aus der Dalai Lama

die Demokratisierung der tibetischen Gesellschaft vorantrieb. 2011 hat er sich aus allen politischen Ämtern

der Exilregierung verabschiedet – zugunsten der demokratischen Institutionen.

Knonau war für den Dalai-Lama-Bruder und dessen Frau ein Punkt ihres zwölftägigen Aufenthalts in der Schweiz, womit der Schlossherr um ein Ereignis reicher ist. Jörg Wolfgang von Sachsen-Coburg und Gotha, Vizedirektor in der Luzerner Kantonalbank, hat das 1525 als Landvogtei erbaute Schloss Knonau vor exakt 20 Jahren erworben und durch mehrfache Renovationen – letztmals im Frühjahr die Fassade – aufgewertet. Er hat sich insbesondere der Kunst und Kultur verschrieben, immer wieder Ausstellungen und Konzerte veranstaltet. Dazu betreibt er eine Etikettenschule, in der gutes Benehmen gelehrt wird. «Erfreulicherweise interessieren sich vermehrt Junge für alte Regeln», sagte der Schlossherr. (-ter.)

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Es weihnachtet … … und du hast noch kein Geschenk für deine Liebsten? Bei uns im Zugerland kannst du ein schönes Weihnachtsglas dekorieren und mit LED-Lämpchen zum Leuchten bringen. Die Aktivität ist kostenlos und findet auf der oberen Verkaufsebene statt: 12. Dezember 2018, 13 bis 17 Uhr, 15. Dezember 2018, 10 bis 16 Uhr


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Bezirk Affoltern

Freitag, 7. Dezember 2018

Zusätzliche Strafe, weil er Drogen verkaufen wollte Bezirksgericht Affoltern: weitere acht Monate für 32-Jährigen Weil er versucht hat, Drogen zu verkaufen, kassierte ein 32-jähriger Schweizer vom Bezirksgericht Affoltern acht Monate bedingt – als Zusatzstrafe zu jenen 14 Monaten, die er im Mai 2017 erhalten hat. Knapp unter jenem Mass, bei dem ein Gang hinter Gitter drohen würde. ................................................... von werner schneiter «Dumm gelaufen. Ich habe die falschen Leute kennengelernt. Das bereue ich. Solche Kontakte meide ich in Zukunft und will einen Schlussstrich ziehen», sagte der gelernte ElektroInstallateur, der heute als Betonfräser arbeitet. Vor diesem «Schlussstrich»

31 «Geldesel» überführt Die Kantonspolizei Zürich hat im Zuge einer internationalen Aktion gegen illegale Finanzaktionen 31 «Money Mules» überführt, die insgesamt über 650 000 Franken gewaschen hatten. Zum vierten Mal fand von September bis November eine koordinierte Aktion zur Bekämpfung von «Money Muling» in ganz Europa statt. 30 Länder nahmen an der vierten «European Money Mule Aktion» (Emma) von Europol teil, darunter auch die Schweiz mit zehn kantonalen Polizeikorps (BS, FR, GE, GR, LU, NE, SO, SG, SZ und ZH) und fedpol. Dabei übernahm fedpol die Koordination zwischen Europol und den Kantonen. Die Kantonspolizei Zürich hat insgesamt 31 «Money Mules» (Geldesel) überführt. Diese hatten für kriminelle Organisationen über 650 000 Franken gewaschen. Gegen die 31 Finanzagenten wurden Strafverfahren wegen Mithilfe zur Geldwäscherei eröffnet. Die von den Ermittlern als «Money Mules» bezeichneten Personen werden von kriminellen Organisationen als Geldwäschereivermittler angeworben. Sie erhalten illegale Gelder auf ihre privaten Bankkonten und transferieren diese anschliessend physisch oder elektronisch weiter. Diese illegalen Geldtransaktionen dienen der Finanzierung der organisierten Kriminalität, etwa Drogenhandel, Menschenhandel und Online-Betrug. Das Vorgehen der Kriminellen ist meist ähnlich: Sie locken mit attraktiven Jobangeboten, die mit hohem Gehalt, Arbeit von zu Hause und Flexibilität werben. In einzelnen Fällen werden dafür eigens Firmen erfunden, oder die Namen bekannter Firmen werden missbraucht. Die Polizei rät: misstrauisch sein! Wenn etwas zu gut ist, um wahr zu sein, ist es das auch nicht. Nicht alles glauben, was man im Internet findet oder in den E-Mails liest, auch wenn das Logo oder die Gestaltung des Absenders bekannt erscheinen oder die Firma im Schweizer Handelsregister zu finden ist. Seriöse Firmen fordern niemals vertrauliche Daten per E-Mail an. Seriöse Arbeitgeber laden in der Regel zu einem Vorstellungsgespräch ein und verlangen nicht, dass man das Privatkonto für den Zahlungsverkehr des Geschäfts zur Verfügung stellt. Im Zweifelsfall gilt: Beim «richtigen» Absender nachfragen, ob das Job-Angebot wirklich besteht. Besser auf ein verlockendes Angebot verzichten, als in die Falle tappen. (pd.)

hat der Beschuldigte mehrfach deliniquiert, in einem Fall wegen Fahrens in fahruntüchtigem Zustand und dreimal wegen Verstosses gegen das Betäubungsmittelgesetz: 2011, 2016 und 2017 erhielt er bedingte Geldstrafen und im letzten Fall vom Mai 2017 eine 14-monatige, bedingte Gefängnisstrafe sowie eine Probezeit von vier Jahren. Zu dieser Strafe gesellt sich nun eine Zusatzstrafe in der Höhe von acht Monaten bedingt – und eine Erhöhung der Bewährungsfrist auf fünf Jahre.

Über 300 Gramm Kokain verhandelt In der Anklageschrift wird dem 32-Jährigen vorgeworfen, sich im Februar 2016 an seinem Wohnort im Säuliamt mit einem Händler zu Gesprächen über einen Verkauf von 300 Gramm Kokain (reine Menge 120 Gramm) an

einen Dritten geführt zu haben. Der Staatsanwalt spricht von einer «grossen Menge einer gefährlichen Droge». Nun, das Geschäft kam nicht zustande. Gemäss Artikel 19 Abs. 2 lit. a des Betäubungsmittelgesetzes heisst das «Anstaltstreffen zum Veräussern». Das hat der Beschuldigte im Rahmen der Einvernahme auch eingestanden. Er anerkennt den Sachverhalt und akzeptiert die Zusatzstrafe von acht Monaten im Einklang mit seiner Verteidigerin. Deshalb kam es vor Bezirksgericht Affoltern zum abgekürzten Verfahren.

Sonst «räblets» Das Gericht schliesst sich diesem Urteilsvorschlag an und bestätigte die acht zusätzlichen Monate als Zusatz zur 14-monatigen Strafe, die das Gericht im Mai 2017 ausgesprochen hat-

te. Auch die auf fünf Jahre erhöhte Probezeit entspricht dem, was der Staatsanwalt forderte. Zudem muss er die Verfahrenskosten berappten und eine Verbindungsbusse von 1000 Franken bezahlen. «Damit sie auch tatsächlich etwas spüren», sagte Gerichtspräsident Peter Frey. Er machte auch klar, dass sich das Strafmass im unteren Bereich bewege. Es hätte auch so hoch ausfallen können, dass ein Gang hinter Gitter nötig gewesen wäre. Das Gericht nahm ihm seine Beteuerungen, sich vom Drogengeschäft verabschieden zu wollen, ab – auch, weil der Mann ein geregeltes Leben führt, einer Arbeit nachgeht und Reue zeigt. «Jetzt dürfen Sie nicht mehr delinquieren, sonst ‹räblets›. Wir wollen Sie hier nicht mehr sehen», schloss der Gerichtspräsident die Verhandlung.

Ein Defibrillator kann Leben retten

Kolb macht Gerät in Hedingen öffentlich zugänglich Ein Defibrillator kann Leben retten! Darum hat sich Lukas Aggeler, Leiter Betriebssanität der Firma Kolb in Hedingen, für einen öffentlichen Zugang stark gemacht – und dies nun auch erfolgreich umgesetzt. Die Firma Kolb in Hedingen hat ihren Defibrillator vom Inneren des Hauptgebäudes nach draussen umplatziert. Somit ist er ab sofort öffentlich zugänglich und kann im Notfall von jedermann und -frau genutzt werden. Der Defibrillator befindet sich bei der Warenannahme an der Maienbrunnenstrasse 1 und die Ausgabe des Gerätes erfolgt auf Knopfdruck und ist einfach zu bedienen. «Wir sind überzeugt, dass der öffentliche Zugang des Defibrillators ein Bedürfnis in Hedingen ist und darum war uns eine Versetzung des Standortes wichtig», erläutert Lukas Aggeler bei der Inbetriebnahme. Kolb wird auch in Hedingen über den Standort informieren und die Bevölkerung davon in Kenntnis setzen.

Für Laien anwendbar Ein Defibrillator, auch Schockgeber, oder abgekürzt Defi, kann durch gezielte Stromstösse Herzrhythmusstörungen wie Kammerflimmern und Kammerflattern beenden (Kardioversi-

Über 150 tödliche Sportunfälle In der Schweiz sind in den letzten 18 Jahren durchschnittlich 182 Personen beim Sport ums Leben gekommen. Die meisten Todesopfer sind in Berg- und Wintersportarten zu beklagen. Ein grosser Teil der Schweizer Bevölkerung treibt Sport, und der positive Einfluss von Bewegung auf die Gesundheit ist allgemein anerkannt. Allerdings verletzen sich in der Schweiz jährlich rund 400 000 Sportler und Sportlerinnen. 182 kommen pro Jahr bei Sportunfällen ums Leben – das zeigt die neueste Erhebung der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu), die alle bekannten Unfälle der Jahre 2000 bis 2017 umfasst. Im Bergsport gibt es am meisten Getötete: 84 pro Jahr. Im Jahresschnitt werden beim Bergwandern 46 und beim Bergsteigen 30 Todesopfer registriert. Etwas mehr als ein Drittel der Betroffenen sind Touristen aus dem Ausland. Wichtig für sicheres Bergwandern sind eine sorgfältige Planung, die richtige Einschätzung der eigenen Fähigkeiten, geeignete Ausrüstung sowie die stetige Kontrolle, ob man plangemäss unterwegs ist. Beim Wintersport sind 39 Getötete pro Jahr zu verzeichnen, die meisten davon beim Tourenskifahren (16) und beim Freeriden (12). Die bfu empfiehlt, generell im lawinengesicherten Gelände zu bleiben. Bei Wassersportarten sterben pro Jahr 29 Menschen. Viele davon ertrinken beim Baden oder Schwimmen in offenen Gewässern. Über alle Sportarten gesehen verunfallen deutlich mehr Männer (83 %) als Frauen tödlich. Allgemein gilt: Die Zahl der Getöteten sagt nichts über das Sterberisiko in einer Sportart aus. Dafür müssten die Anzahl aktiver Sportler sowie die Ausübungsdauer berücksichtigt werden. (pd.)

forum

Einblick in interessante Berufsfelder Zur neuen Serie «Lernende».

Der Kolb-Defibrillator ist ab sofort öffentlich zugänglich. Möglich gemacht hat dies Lukas Aggeler, Leiter Betriebssanität der Hedinger Firma. (Bild zvg.) on). Defibrillatoren werden auf Intensivstationen, in Operationssälen, in Notaufnahmen, sowie in Fahrzeugen des Rettungsdienstes bereitgehalten. Seit den 1990er-Jahren werden Defibrillatoren in Form automatisierter

externer Defibrillatoren (AED) auch zunehmend in öffentlich zugänglichen Gebäuden wie Bahnhöfen, Flughäfen und anderen Orten für eine Anwendung durch medizinische Laien bereitgestellt. (pd.)

zwischen-ruf

Grösster Weihnachtsbaum des Säuliamts Humor ist …

Mit über 3000 Lichtern steht er beim «Löwen» in Hausen: der wahrscheinlich grösste Weihnachtsbaum des Säuliamts. (Leserbild Joëlle Apter, Hausen)

Neulich war die temperamentvolle zehnjährige Eleni einen Tag lang bei der Nachbarin. Diese schrieb am Abend eine SMS: «Ich schicke gleich ein sehr braves Mädchen nach Hause.» Worauf dessen Vater zurückschrieb: «Und wo ist Eleni?» Eleni ist ein afrikanisches Mädchen; als Kleinkind wurde sie adoptiert von dem Schweizer Ehepaar, sie ist Psychologin, er Zahnarzt. Jetzt wollen sie ein weiteres Kind adoptieren, diesmal ein 7-jähriges Mädchen aus Haiti. Aber die Übergabe ist noch nicht definitiv. Die Eheleute werden erneut auf Herz und Nieren geprüft. Noch ein Interview und noch eines! «Herr Y, was lesen Sie gerade?» «Das letzte, was ich gelesen habe, war vor ein paar Jahren der Ikea-Katalog.» Ein witziger Papi, ist doch toll! Ute Ruf

Ich bin begeistert von der neuen Serie «Lernende». Die ersten zwei Porträts waren enorm informativ und haben aufgezeigt, wie unsere Jungen in gestandenen Betrieben vom ersten Tag weg gut in die Teams integriert werden können. Die exklusive Möglichkeit der Ausbildung zur Berufsfachfrau oder Berufsfachmann ist in der Schweiz auf einem einzigartig hohen Niveau. Immer wieder kommen Delegationen aus dem Ausland, um unsere Berufs- und Lernlandschaft zu besuchen und um das langjährige Knowhow in ihr Heimatland transferieren zu können. Als Mutter von drei Söhnen, wobei zwei ausgelernt sind und der dritte vor der Berufswahl steht, bin ich sehr interessiert zu sehen, wie junge Leute sich nach der obligatorischen Schulzeit dank einer Berufslehre mit Freude rasch in der Erwachsenenwelt bewegen und bewähren können. Julia Meier, lernende Metallbaukonstrukteurin bei Ernst Schweizer AG in Hedingen wie auch Ueli Fehr, lernender Automobil-Mechatroniker bei Albin Herzog AG, Obfelden, liessen den Leser staunen und boten Einblick in zwei interessante Berufsfelder. Im Knonauer Amt werden permanent über 200 junge Leute ausgebildet. Da dürfen wir gespannt sein, welche interessanten Berufe den Lesern, unter anderem Eltern und Oberstufenschülern, in den nächsten Monaten vorgestellt werden. Für die Lehrer der Oberstufenschüler ist diese Serie eine gute Ergänzung des Unterrichts. Simone Müller, Wettswil


Forum ämtler kantonsräte meinen

Hans Finsler (SVP, Affoltern)

Entgegen dem Ziel der Initiativen ... Auch im Kantonsrat gibt es spannendere und weniger spannende Sitzungen. Von denen, welchen ich bisher beiwohnen durfte, war die vom 5. November eine der interessanteren. Neben einigen weiteren Gegenständen ging es zunächst um die Volksinitiative «Für die Entlastung der unteren und mittleren Einkommen (Entlastungsinitiative)». Die Entlastungsinitiative verlangt zum einen, die sogenannte Nullstufe deutlich nach oben zu verschieben, nämlich von 6700 auf 19 300 Franken bei den Ledigen und von 13 500 auf 28 900 Franken bei den Verheirateten. Einkommen unter diesen neuen Grenzen blieben steuerfrei. Zum anderen soll der Tarif für steuerbare Einkommen bis etwa 100 000 bei Ledigen beziehungsweise 120 000 Franken bei Verheirateten leicht reduziert werden. Im Gegenzug würde sich der Tarif für alle anderen Einkommen teilweise deutlich erhöhen: die höchste Progressionsstufe sollte von 13 auf 17 Prozent angehoben werden. Dies hätte für Personen mit einem steuerbaren Einkommen über den erwähnten Grenzen eine Steuererhöhung von bis zu 30 Prozent zur Folge. Das gab den verschiedenen Parteivertretern Gelegenheit, ihre Weltanschauung und ihre Parteiprogramme hinsichtlich einer konkreten Vorlage zu demonstrieren. Im Lauf der Diskussion setzte sich bei der Mehrheit der Ratsmitglieder aber die Einsicht durch, dass gerade mal 3,5 Prozent der Steuerpflichtigen für 35 Prozent der Einkommenssteuern auf kommen. Genau diese Leute können sich aber leisten, jederzeit irgendwo sonst hinzuziehen, wenn es ihnen im

Kanton Zürich nicht mehr gefällt. Ausfälle in diesem Segment würden Kanton und Gemeinden stark treffen und zu einem Leistungsabbau sowie – entgegen dem Ziel der Initiative – zu einer Erhöhung der Steuerbelastung für den Mittelstand führen. Nach längerer engagierter Diskussion beschloss der Rat mit 125:41 Stimmen, diese Volksinitiative zur Ablehnung zu empfehlen. Alsdann kam die parlamentarische Initiative auf Änderung von § 76 des Steuergesetzes zur Behandlung. Ziel dieser Initiative war, die Fifa nicht mehr wie einen Verein, sondern wie eine Kapitalgesellschaft zu besteuern. Weil man nicht gut «Fifa» in das Gesetz schreiben kann, schlugen die Initianten einen neuen Absatz 2 vor: «Vereine mit einer Bilanzsumme von mehr als einer Milliarde Franken werden wie Kapitalgesellschaften besteuert.» Ob man die Fifa sympathisch findet oder nicht, ist die eine Frage. Die andere Frage ist, ob es klug ist, ein Gesetz zu schaffen, welches ausschliesslich auf die Fifa zugeschnitten ist, und dies mit einer willkürlichen Grenze bei der Bilanzsumme von 1 Mia. Franken bewirkt. Würde sich ein davon betroffener Verein umstrukturieren, könnte seine Bilanzsumme ja plötzlich wieder unter dieser Grenze sein. Sodann würde diese Neuregulierung die Fifa wohl motivieren, einfach ihren Sitz zu verlegen, mitsamt ihren Angestellten abzuwandern, und ihre Steuern woanders zu bezahlen. Auch dieses Geschäft wurde am Ende mit 101:60 Stimmen abgelehnt und war damit erledigt.

Konzepte kommen Unterlagen für die Spital-Abstimmung abgesegnet, «Anzeiger» vom 4. Dezember. In den letzten Monaten ist in der Spitalfrage Ruhe eingekehrt und eine Spur von Effizienz dazu. Manches hat sich verändert: 11 von 14 Delegierten sind neu, der Spitalpräsident ist neu und in seiner Person erkennen wir eine positive Ausgangslage. Und das in einem Ausmass, wie seit 10 Jahren nicht mehr. Es wurde ein Chefarzt entlassen und es macht den Anschein, als ob das Spital bald nicht mehr sechs Chefärzte zu entlöhnen hat. Die Delegierten hörten von zwei Konzeptgruppen. BK-Neumitglied Eugster stellte das Grundgerüst einer Neuausrichtung der Langzeitpflege gut verständlich vor. Sachlich wohlbegründet hat er mehrfach auf die wichtige und wesentliche Zusammenarbeit von Pflege und eigentlichem Akutspital hingewiesen. Und auch die Sprecherin der zweiten Gruppe – Frau Dr. Faehnrich – legte interessante Ideen vor, um das Akutspital vom Abwärtssog zu befreien. Sie erwähnte wiederholt das grosse Plus: das mögliche Zusammenwirken beider Institutionen unter einem Dach und die Anlehnung ans Triemli. Auch bei den Delegierten kommt Bewegung auf. Nicht mehr alle finden es richtig, dass das Spital zur AG wer-

den soll und die Langzeitpflege davon abgetrennt zur interkommunalen Anstalt. Offen gesagt: Das ist sehr unbedacht und von der rasanten Entwicklung bereits überholt. Weshalb will man – aus der damaligen Ratlosigkeit entstanden – die Form der Trägerschaft massiv und behindernd verändern, bevor die konzeptionelle Neuausrichtung ausgereift und spruchreif ist? Der von vielen gebetsmühlenhaft verbreitete Glaubenssatz, dass der Zweckverband nicht mehr genüge, behindert die neue Aufbruchstimmung enorm. Das erfolgreiche Limmatspital ist ein Zweckverband, Uster ebenfalls. Den Zweckverband können wir demokratisch verbessern, eine AG nicht. Diese Abstimmung vom 19. Mai 2019 kommt ganz klar verfehlt und zur Unzeit. Vor allem auch, weil unbekannt, ob die Gesundheitsdirektion per 1.1.22 einen neuen Leistungsauftrag erteilen wird. Während den Festtagen sollten wir beherzt darüber nachdenken, ob es nicht viel klüger wäre, die Abstimmung erst dann durchzuführen, wenn die Konzepte vorliegen, wenn klar ist, ob die angepeilte intensivierte Zusammenarbeit mit dem Triemli klappen wird und ob die Gesundheitsdirektion (wenigstens partiell) einen Leistungsauftrag erteilt. Hans Roggwiler, Zwillikon, Vorstand Verein «Pro Zweckverband»

Zuschriften sind willkommen Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief muss mit Namen, Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein, soll in maximal

2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen und darf keine persönlichen Angriffe enthalten. Über die Publikation und Kürzungen entscheidet die Redaktion. (Red.)

Freitag, 7. Dezember 2018

FDP Mettmenstetten beantragt Steuersenkung Gemeindeversammlung vom 10. Dezember in Mettmenstetten. Sekundarschulgemeinde: Das Budget 2019 der Sekundarschulgemeinde weist ein ausgeglichenes Ergebnis aus. Der Steuerfuss bleibt bei 22 %. Die FDP empfiehlt, das Budget zu genehmigen. Der mit Abstand grösste Ausgabenposten betrifft die Lehrersaläre plus Sozialleistungen. Ausgaben, die sich schwerlich reduzieren lassen. Auch der Investitionskredit von 135 000 Franken für die Erweiterung der «Information and Communication Technology» ist zum Zweck der digitalen Bildung der Schülerinnen und Schüler und der Schulung im Umgang mit digitalen Medien zu befürworten. Politische Gemeinde: Die Unterschreitung des genehmigten Kredits von 1 595 500 Franken für die Sanierung des Wohnhauses Obere Fischbachstrasse 16 um 203 000 Franken oder 12.7 % nimmt die FDP mit Genugtuung und Dank zur Kenntnis und empfiehlt, die Rechnung abzunehmen; dies mit der Ermunterung an die Gemeindebehörden, in dieser Art weiterzuarbeiten. Der zum Erlass vorliegenden Gebührenordnung ist zuzustimmen. Die Gemeinde benötigt eine rechtliche Grundlage zur Erhebung ihrer Gebühren für spezifische Dienstleistungen.

Etwas anders sieht die FDP das Budget der politischen Gemeinde. Es rechnet mit einem Ertragsüberschuss von 1 912 000 Franken, was 12.7 % des einfachen Gemeindesteuerertrags ausmacht. Es soll also zulasten der jetzigen Steuerzahler Gewinn erwirtschaftet und damit weitere Reserven für die Zukunft geschaffen werden. Die öffentliche Hand sollte grundsätzlich nicht auf Gewinn aus sein, wobei ein gesundes Mass an Reservenbildung im Hinblick auf künftige Verpflichtungen zum vorsichtigen Haushalten gehört. Sparen um des Sparens Willen ist indes nicht zielführend. Per Ende 2017 betrug das Eigenkapital der Gemeinde fast 40 Mio. Franken. Ein grosser Teil davon ist in liquiden Mitteln angelegt. Das bewilligte Schulhausprojekt für 28.5 Mio. wird nur zum Teil eigene Mittel absorbieren. Wir sind klar der Ansicht, dass ein Gewinn von deutlich über 10 % der Steuereinnahmen auch bei vorsichtiger Finanzplanung nicht angemessen ist. Eine Senkung des budgetierten Gewinns auf diese immer noch beachtlichen 10 % erlaubt eine Steuerfusssenkung um 2 Prozentpunkte. Da bleibt immer noch reichlich Geld für die Zukunft. Die FDP wird an der Gemeindeversammlung vom 10. Dezember diese Steuerfusssenkung beantragen. Der Vorstand der FDP Mettmenstetten

SVP für Steuersenkung Gemeindeversammlung vom 10. Dezember in Mettmenstetten. Der Gemeinderat Mettmenstetten budgetiert für 2019 einen rekordhohen Ertragsüberschuss von über 1,9 Mio. Franken. Dies nach ähnlich hohen Überschüssen in den letzten Jahren, bei einem Eigenkapital von weit über 35 Mio. Franken! Da ist es völlig unverständlich, dass der Gemeinderat wie in den Vorjahren dem Stimmbürger – und Steuerzahler! – wiederum weismachen will, eine Reduktion des Steuerfusses sei nicht zu rechtfertigen. Der Gemeinderat begründet seine Haltung mit den bekanntermassen hohen Investitionen über die nächsten Jahre im Zusammenhang mit der Schulraumerweiterung. Ganz abgesehen davon, dass jedes Jahr eine andere Begründung dafür herhalten muss, weshalb eine Senkung des Steuerfusses angeblich nicht vertretbar sei, sticht das Argument nicht: so ist die Finanzierung der anstehenden Investitionen doch längstens gesichert und der Gemeinderat weist in seinem eigenen Bericht auf die guten wirtschaftlichen Aussichten und die höheren

Steuererträge dank steigenden Einwohnerzahlen hin. Ebenso, wie darauf, dass das Gemeindegesetz selber den mittelfristigen Ausgleich der Erfolgsrechnung des Budgets verlange. Ja wann, wenn nicht jetzt, ist denn der Zeitpunkt für eine Senkung des Steuerfusses? Die SVP Mettmenstetten wird daher an der Gemeindeversammlung vom kommenden Montag, 10. Dezember, für eine Senkung des Steuerfusses der politischen Gemeinde um sehr moderate 2 % eintreten, was zusammen mit dem Steuerfuss der Sekundarschulgemeinde zu einem Gesamtsteuerfuss von 98 % führt. Auch so resultiert noch immer ein erheblicher Ertragsüberschuss von rund 1,5 Mio. Franken. Allerdings: ein solcher Antrag ist nur dann erfolgreich, wenn sich die Stimmbürger – und Steuerzahler – trotz vielfältiger anderweitiger vorweihnächtlicher Verlockungen auch tatsächlich an die Gemeindeversammlung bewegen und sich dann, im richtigen Moment, durch Erheben ihrer Hand gewissermassen selber ein Weihnachtsgeschenk machen.

Der Stadtrat von Affoltern gerät mit seinem Entscheid, aus der Spitex-Organisation Knonaueramt auszutreten, von verschiedenen Seiten unter Druck. Dies erzeugt eine Dynamik, die wir aus der Politik nur allzu gut kennen. Druck erzeugt Abwehr und kann zu einer Blockade führen. Die Behörde befürchtet, ihre Glaubwürdigkeit zu verlieren, wenn sie sich auf Kritik einlässt und einen einmal getroffenen Entscheid hinterfragt. In seiner Abschiedsrede vor der Bundesversammlung hat Bundesrat Schneider Ammann einen bemerkenswerten Satz gesagt: «Über seinen Schatten zu springen, ist kein

Ambulante Grundversorgung Zur Zukunft des Spitals Affoltern. Seit Sommer ist die neue Betriebskommission daran, eine neue strategische Ausrichtung zu konkretisieren. Wie an der letzten Delegiertenversammlung präsentiert, setzen dabei drei der vier strategischen Säulen auf die ambulante Gesundheitsversorgung. Eine Säule besteht aus dem Ambulatorium (Haus/Facharztpraxen), eine weitere aus einer Tageschirurgie (Eingriffe ohne Übernachtung), die dritte aus notfallmedizinischer Versorgung, die vierte aus fachspezifischen stationären Behandlungen (Akutgeriatrie/Psychiatrie/Palliative Care). Aufgrund der kantonalen stationären Überkapazitäten (Bettenauslastung der Spitäler im Kanton Zürich nur 75 %, Tendenz abnehmend) ist die ambulante Ausrichtung die einzig logische Massnahme, um dem Standort des Spitals eine Zukunft zu geben. Angesichts der Pensionierung von vielen Hausärzten in den nächsten Jahren wird die Grundversorgung immer schwieriger werden. Auch deshalb begrüssen die Grünliberalen, dass auf ein starkes Ambulatorium gesetzt wird. Weil das Spital Affoltern in einigen stationären Bereichen aufgrund der zu tiefen Fallzahlen keine Leistungsaufträge erhalten wird, ist die Kooperation mit anderen stationären Einrichtungen angezeigt. Dies gewährleistet eine qualitativ gute und kosteneffiziente stationäre Versorgung. Deshalb ist die Absicht sinnvoll, mit den Stadtspitälern Triemli und Waid vermehrt zusammenzuarbeiten. So können die Stärken des Spitals Affoltern im stationären Bereich, wie Akutgeriatrie, Psychiatrie inkl. Mutter-Kind-Behandlung und Palliative Care weiter gestärkt und das Ambulatorium ausgebaut werden. Die Grünliberalen sehen mit einer Entwicklung in der vorgegebenen Richtung die Chance, dass das Spital Affoltern ein Vorzeigeprojekt mit Pioniergeist werden kann. Diesen hat das Knonauer Amt ja auch schon in anderen Gebieten (z.B. als Energieregion) bewiesen. Ronald Alder, Ottenbach Kantonsrat und Vorstand GLP

Menschen betroffen Zur Spitex-Kündigung.

Gesichtsverlust sondern wahre Grösse». Ich wünsche dem Stadtrat Affoltern diese Grösse. In der Spitex-Sache geht es um eine Weichenstellung mit Auswirkungen auf alle Gemeinden im Bezirk. Ich bin überzeugt, dass die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen in die Behörden gestärkt werden, wenn diese bereit sind, aufgrund von Reaktionen aus der Bevölkerung über den eigenen Schatten zu springen und einen Entscheid zu überprüfen. Und die politische Arbeit wird erst noch lustvoller, wenn Entscheide einer Behörde von der Bevölkerung breit mitgetragen werden.

Als ich im «Anzeiger» las, dass der Stadtrat von Affoltern beschlossen habe, den Leistungsvertrag mit der erst vor Kurzem neu geschaffenen Spitex Knonaueramt zu kündigen, war ich völlig konsterniert. Seit 1977 bin ich chronisch erkrankt und meine Krankheit verläuft progredient, das heisst, dass es immer abwärts geht. Meine Frau unterstützt mich und seit etwa 20 Jahren benötige ich immer mehr Pflege. Wir sind zunehmend auf gute, vielseitige Unterstützung angewiesen. Dank Spitex kann ich noch zu Hause leben und die Arbeitgeberin meiner Frau ermöglicht ihr, ein kleines Pensum zu arbeiten. So ist ihr Risiko klein, im Beruf abgehängt zu werden. Wir können normal Steuern und Krankenkassenprämien bezahlen und «normal» leben. Die Spitex steht uns immer mit Rat und Tat bei, ich glaube, dass wir uns in den vielen Jahren kennen und schätzen gelernt haben. Hausarzt und Spitex sind unsere verlässlichen Partner geworden. Dank alledem komme ich mit ambulanten Leistungen aus und erspare der öffentlichen Hand Geld, viel Geld. Wenn ich im «Anzeiger» die Begründung des Stadtrates lese, dann frage ich: Hat man sich schon überlegt, dass auch noch Menschen wie ich oder ihre eigenen Wähler betroffen sein könnten?

Georges Köpfli, Hausen a. A.

Marc Berger, Affoltern a. A.

Für die SVP Mettmenstetten Christoph Niederer, Vizepräsident

Über seinen Schatten springen Zur Spitex-Kündigung.

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Lehrstellenangebote 2019 Firma

Lehre

Eintritt

Dauer Kontakt

Fachfrau/Fachmann Gesundheit

August 2019

3 Jahre

Edith Schmid Bildungsverantwortliche

Assistent/Assistentin Gesundheit und Soziales

August 2019

2 Jahre

Pflegefachfrau/ Pflegefachmann HF

ab Frühjahr 19 ab Herbst 19

3 Jahre

Werkstrasse 1 8910 Affoltern a.A. Tel. 044 762 50 43 edith.schmid@spitexka.ch www.spitexka.ch

Firma

Sonnenbergstr. 27 / Postfach 8910 Affoltern a.A. www.spitalaffoltern.ch

August 2019

3 Jahre

Kauffrau/Kaufmann EFZ

August 2019

3 Jahre

Fachfrau/Fachmann Langzeitpflege EFZ

August 2019

3 Jahre

Fachfrau/Fachmann Betriebsunterhalt EFZ

August 2019

3 Jahre

Pflegefachfrau/ Pflegefachmann HF Akutpflege, Psychiatrie und Langzeitpflege

März/ September 2019

3 Jahre und verkürzt 2 Jahre

Kaufmann/-frau (Dienstleistung und Administration) EFZ, erw. Grundbildung

August 2019

3 Jahre

Zürichstrasse 19 8910 Affoltern am Albis Tel. 044 762 26 26 www.schmidlinag.ch

August 2019

Für alle Lehrstellen: Sonja Burgardt Leitung Bildung Tel.: 044 714 27 31 sonja.burgardt@ spitalaffoltern.ch Bewerbung via Tool

Jelena Stojkovic Tel. 044 762 26 56 j.stojkovic@schmidlinag.ch

August 2019

Kolb Distribution Ltd. Maienbrunnenstrasse 1 8908 Hedingen Tel. 044 762 46 46, www.kolb.ch

Kauffrau/Kaufmann EFZ Profil E (Profil M nach Absprache)

August 2019

3 Jahre

Laborantin/Laborant EFZ

August 2019

3 Jahre

Jasmine Hänggi jasmine.haenggi@kolb.ch Tel. 044 762 47 11

Eintritt

Dauer Kontakt

Metallbauer/-in

August 2019

4 Jahre

Walter Trüb Tel. 044 767 01 35 info@baurmetallbau.ch

Spengler/-in EFZ

August 2019

3 Jahre

Heizungsinstallateur/-in EFZ

August 2019

3 Jahre

Diego Fiesolani Tel. 043 322 60 59

Heizungsmonteur/-in EFZ

August 2019

3 Jahre

Herr L. Imoberdorf

Sanitärmonteur/-in EFZ

August 2019

3 Jahre

Herr L. Imoberdorf

Spengler/-in EFZ

August 2019

3 Jahre

Herr D. Bachofner

Polybauer/-in EFZ

August 2019

3 Jahre

Herr R. Herrmann

Baur Metallbau AG Erspachstrass 24 8932 Mettmenstetten baurmetallbau.ch

Im Ausbildungsverbund mit dem Haus zum Seewadel Köchin/Koch EFZ

Lehre

d.fiesolani@ shs-haustechnik.ch

SHS Haustechnik AG 8910 Affoltern a.A. Telefon 043 322 60 60

Ernst Lips AG Sanitär Spengler Dachdecker, Heizung Solaranlagen Knüslistrasse 4 8004 Zürich Tel. 044 201 25 50 www.ernstlips.ch

Lonstroff AG Industrie Nord 1 5634 Merenschwand Tel. 062 836 37 37 www.lonstroff.com

info@ernstlips.ch zu Handen der zuständigen Person Kaufmann/Kauffrau EFZ

August 2019

3 Jahre

Kunststofftechnologe /-technologin EFZ

August 2019

4 Jahre

Logistiker/Logistikerin EFZ August 2019

3 Jahre

Herr G. Sivanathan Tel. 062 836 37 95 g.sivanathan@ lonstroff.com

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Gewerbe/Dienstleistungen

Freitag, 7. Dezember 2018

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9. DEZEMBER 2018 «Pension Schöller»

Weihnachtskonzert

Die Theatergruppe Oberamt bringt einen irrwitzigen Dreiakter auf die Bühne. > Seite 19

Die Schwestern Sibylle und Isabel Tschopp sind in Obfelden als Duo Violine-Klavier zu hören. > Seite 21

Bei Leuthard gab es etwas zu feiern

Jubiläums-Apéro in Merenschwand Am 19. November fand die Ehrung von 30 Jubilaren, die ein Jubiläum zwischen 5 und 35 Jahren feierten sowie die Verabschiedung eines Mitarbeiters in den frühzeitigen Altersrücktritt FAR statt. Mit einem Apéro riche in den Räumlichkeiten der Leuthard-Gruppe in Merenschwand wurden die Jubilare

jeweils von ihren Vorgesetzten, der Personalleiterin Karin Leuthard und dem CEO Dieter Greber, geehrt. Es war ein gelungener und schöner Abend. «Damit bedankt sich die Leuthard-Gruppe bei allen Jubilaren und den verabschiedeten Mitarbeitenden für die langjährige Treue sowie für ihre Verbundenheit zur Firma und wünscht ihnen weiterhin alles Gute und beste Gesundheit», hiess es weiter. (pd.)

Whisky Dinner im «Central» Bereits zum vierten Mal führte der Dorfmärt Obfelden sein siebengängiges Whisky Dinner im Restaurant Central in Affoltern durch. Zu jedem Gang wurde ein geschmacklich passender Whisky kredenzt. Das führte wahrlich zu geschmacklichen Explosionen. Die Langatun Destillerie konnte dieses Jahr ihren ersten zehnjährigen Whisky präsentieren. Dieser konnte an jenem Abend auch degustiert und gekauft werden. Da lediglich ein Fass abgefüllt worden war, war das also eine seltene Gelegenheit. Momentan stehen im Dorfmärt noch ganz wenige Flaschen zum Verkauf bereit. «Es hät, solang’s hät.» Auch der Dorfmärt konnte wieder Innovatives präsentieren. So wurde der weltweit erste Whisky mit Ruché Cask Finish präsentiert. Nur noch ganz wenige Gemeinden im Piemont keltern diese spezielle Traubensorte. Dieser Wein ist im Dorfmärt erhältlich und weil er so wunderbar

ist, entstand die Idee, einen Whisky in diesem Fass auszubauen. Bereits der Wein für sich ist eine Spezialität, doch der Whisky ist eine Wucht und exklusiv im Dorfmärt Obfelden erhältlich. André von Ah (Langatun) führte mit seinem Whiskywissen und Mc Limi musikalisch durch den gemütlichen und genussvollen Abend. (pd.)

Weihnachtsbasteln im Zugerland Am Mittwoch, 12. Dezember, und Samstag, 15. Dezember, können Kinder im Einkaufscenter Zugerland hübsche Glaslichter dekorieren. Gebastelt wird am Mittwochnachmittag von 13 bis 17 Uhr und am Samstag von 10 bis 16 Uhr auf der oberen Verkaufsebene. Die kleinen Besucherinnen und Besucher dekorieren ein festliches Weihnachts-

glas. Je nach Schwierigkeitsgrad können verschiedene Basteltechniken und Dekomaterial ausgewählt werden. Das verzierte Glas wird mit praktischen LED-Lämpchen zum Leuchten gebracht. Die Teilnahme ist kostenlos. Zwischendurch gibt es Besuch von Purzel, dem Maskottchen aus dem Kinderparadies Purzelbaum. (pd.) Weitere Informationen: www.ekz-zugerland.ch.

Für das Turnfest in Obfelden haben sich 136 Vereine angemeldet. > Seite 25

GEÖFFNET 10 – 17 UHR

«Brautkleid-Träume AG» in Affoltern feierte Eröffnung Schon ein paar Wochen vor dem 30. November konnte sich frau kaum eines tiefen Seufzers erwehren, wenn sie entlang der Unteren Bahnhofstrasse in Affoltern an den grossen Schaufenstern vorbeiging. Die grossen Fotos auf den Folien kündigten an: Hier zieht bald ein Brautkleid-Geschäft ein. Am vergangenen Freitag, 30. November, war es so weit: Die Inhaberin der Brautkleid-Träume AG, Annika Isenegger-Meister hiess ihre Gäste und ab sofort auch Bräute willkommen. Schon beim Eintreten stachen die vielen Roben, die auf beiden Längsseiten des Ladens an ihren Bügeln hingen, ins Auge. Und sofort wurde klar: Weiss ist beileibe nicht einfach Weiss. Brautkleider bestechen durch viele Variationen von Beige und Weisstönen in diversen Crème-, Champagner- und hauchfeinem Rosa-Farben und sind so vielfältig in Ausführung und Schnitt wie ihre zukünftigen Trägerinnen.

«Meine Bräute sollen ihr perfektes Brautkleid finden, dafür bin ich für sie da. Sie sollen schon beim Aussuchen und Bestimmen der Robe eine ganz private und intime Atmosphäre vorfinden und erhalten so zusammen mit ihren Begleiterinnen bei mir ein Erlebnis, das für sie unvergesslich wird», erläutert Annika Isenegger-Meister ihr Konzept. «Sie machen mit mir einen Termin aus, an dem ich den Salon exklusiv für sie öffne. So erhalten meine Bräute und ihre Begleiterinnen diese Wohlfühlumgebung, bei der sie in Vorfreude und femininem Hochgefühl in den Brautkleid-Träumereien schwelgen können.» Das Ladenlokal ist mutig in sehr dunklen Farben gehalten und die schönen Biedermeier-Sessel und Sofas in Altrosa rund um den BrautCatwalk kommen darin wunderbar zur Geltung. Der Gesamteindruck vermittelt eine elegante und sehr weibliche Stimmung und zukünftige Bräute dürften sich problemlos als Prinzessinnen fühlen, fast schon sind die Gespräche, das Lachen und Kichern der weiblichen Brautkleid-Einkäuferinnen zu hören. Die Termine können online anzeige

Das siebengängige Whisky-Dinner war ein voller Erfolg. (Bild zvg.)

Über 4000 Turnende

Absolute und pure Weiblichkeit

Prinzessin in Wohlfühlatmosphäre Die anwesenden Jubilarinnen und Jubilare sowie der Pensionär beim Ehrungsapéro der Leuthard-Gruppe, mit CEO Dieter Greber (2. v.l.) und Personalleiterin Karin Leuthard (vorne links). (Bild zvg.)

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Annika Isenegger-Meister in ihrem Geschäft bietet Wohlfühlumgebung und Brautkleid-Träume. (Bild Susanne Crimi) und unkompliziert gebucht werden. Idealerweise nimmt frau sich dazu genügend Zeit, Annika Isenegger-Meister empfiehlt mindestens sechs Monate im Voraus. Das Brautkleid wird nach der Bestellung in Auftrag gegeben und für eventuelle Anpassungen bleibt so auch noch genügend Zeit.

«Meine Bräute sind mir wichtig» Die spanischen Hersteller der Brautkleider «Rosa Clará», «Aire», «Lunanovias» oder «Adriana Alier» bieten für jeden Wunsch passende BrautkleidTräume, von schlichten Kleidern bis zu Designer-Roben. Fast alle sind lang und viele haben Schleppen. Und doch sind drei knielange, sehr edle «Prinzessinnen-Kleider» auszumachen, damit auch diese Vorstellung abgedeckt ist. Natürlich sind auch die passenden Accessoires wie Schuhe, Schleier, Schmuck bis hin zu Diademen zu finden. «Mein Ziel ist es, dass ‹meine› Braut sich hier wohlfühlt und gut aufgehoben ist. Auf sie allein richte ich mein Augenmerk, darum habe ich auch keine anderen Kleider wie Brautführerinnen-Kleider oder solche für

Gäste. Sie bekommt hier ihre Exklusivität und die individuelle Einzelberatung, die sie sich wünscht und verdient. So wird ihr Brautkleid-Einkauf schon vor dem grossen Tag eine schöne und unvergessliche Erinnerung», verspricht die Inhaberin. Für jede Frau und jeden Wunsch gibt es «D a s eine Kleid», in dem der Hochzeitstag zum einmaligen Erlebnis wird, davon ist Annika Isenegger-Meister überzeugt. «Ich habe mir sagen lassen, dass durchschnittlich jede Braut 2,37 Brautkleider-Geschäfte besucht», erzählt die Inhaberin der «Brautkleid-Träume AG» lächelnd weiter. In ihrem Brautkleid-Traum-Laden dürfte allerdings jede zukünftige Braut fündig werden. «Für Dezember habe ich noch genau fünf Termine frei», freut sich die Brautkleider-Fachfrau. Wer in der ersten Hälfte von 2019 heiraten möchte und noch kein «Das-Eine-Kleid» hat, muss sich also sputen. (sci)

Brautkleid-Träume AG, Merkurstrasse 4, Affoltern, Telefon 078 944 12 30. Weitere Infos auf www.brautkleid-traeume.ch.


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Hedingen

Freitag, 7. Dezember 19.00 Weihnachtskonzert in der Kirche «Zimt&Zucker feat. SMZ-Bigband» Zwei Stimmen, die swingen, versüssen die jazzigen, weihnachtlichen Klänge der SMZ-Bigband aus Zürich. Eintritt frei, Kollekte Sonntag, 9. Dezember 10.00 Gottesdienst Pfarrer Jürgen Schultz Im Anschluss Chilekaffee Freitag, 14. Dezember 12.00 Kolibri in der Chilestube

Sonntag, 9. Dezember, 2. Advent 10.00 Gottesdienst mit Spitalpfarrerin Daniela Hess Mittwoch, 12. Dezember 6.45 Adventsgottesdienst am frühen Morgen mit der Konfirmandenklasse Pfarrer Walter Hauser und Organistin Anette Bodenhöfer Anschliessend Morgenessen im Chilehuus Donnerstag, 13. Dezember 12.00 Gemeindenachmittag mit dem Chor von Anette Bodenhöfer und dem Pfarrerehepaar 19.15 Gemeindeversammlung im Schachensaal

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 8. Dezember 10.00 Familienmorgen Beginn im Chilehuus «De Samichlaus chunnt» Anschliessend Familienkafi Sonntag, 9. Dezember, 2. Advent 9.30 bis 9.55 Uhr «Morgenlob», Singen in der Kirche mit Chr. Sommer 10.00 Gottesdienst Pfr. Th. Müller 11.00 Kirchgemeindeversammlung im Kirchgemeindehaus Dienstag, 11. Dezember 9.30 bis 11.00 Uhr Gesprächsgruppe für pflegende und begleitende Angehörige trifft sich im Wöschhüsli Donnerstag, 13. Dezember 14.00 Senioren-Treff Adventsfeier im Kasino Freitag, 14. Dezember 20.00 Uhr, Feier nach der Liturgie von Taizé in der katholischen Kirche

Ref. Kirche Bonstetten Samstag, 8. Dezember 10.00 Fiire mit de Chliine Ökumenischer Gottesdienst für Kinder von 2 bis 6 Jahren in der reformierten Kirche Bonstetten Anschliessend gemeinsames Znüni Sonntag, 9. Dezember 10.00 Gottesdienst zum 2. Advent Mitwirkung von JuKi-Jugendlichen zum Thema «Fake News – Great News». Verabschiedung unserer langjährigen Sigristen Hanni und Jürg Müller Begrüssung des neuen Sigristen Armin Brunner An der Orgel/Klavier: C. Crosby Anschliessend um 11 Uhr Kirchgemeinde-Versammlung im Chilesaal. Danach Apéro riche

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 9. Dezember 11.00 Gottesdienst zum 2. Advent mit Anna Gordos, Querflöte Vincent Dallèves, Orgel und Pfarrerin Irene Girardet Fischer Montag, 10. Dezember 9.00 10.30 Uhr Lese- und Gesprächskreis im Pfarrhaus Mittwoch, 12. Dezember 19.00 Jugendgottesdienst 19.00 bis 20.00 Uhr Meditation am Abend in der katholischen Kirche 20.00 Vorprobe Currende-Singen im katholischen Pfarreizentrum Freitag, 14. Dezember 6.00 Kontemplatives Morgengebet

Ref. Kirche Kappel a. A. Samstag, 8. Dezember 9.00 Chor-Projekt im Chor der Kirche 16.00 Fiire mit de Chliine Sonntag, 9. Dezember 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Irene Girardet Dienstag, 11. Dezember 19.00 Jugendgottesdienst Mittwoch, 12. Dezember 12.30 minichile

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal Mittwoch, 12. Dezember 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 13. Dezember 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Susanne Wey 18.30 Adventliches Fondue-Essen im Kreuzgang (Tel. Anmeldung bis Mittwoch, 12. Dezember, 12.00 Uhr, 044 764 88 10) 20.15 Uhr: «…es begab sich zu jener Zeit» – Adventsgeschichten und Musik mit dem Gesangsensemble «Syrinx»

Ref. Kirche Mettmenstetten

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Kath. Kirche Obfelden

Freitag, 7. Dezember 19.30 Neumondsingen in der Kirche Leitung Elsbeth Durrer Samstag, 8. Dezember 19.30 Konzert Peter Lehel, Orgel Peter Schindler, Saxofon Anna Toro, Flöte Sonntag, 9. Dezember 10.00 Gottesdienst zum 2. Advent Pfarrer Andreas Fritz mit Peter Lehel, Orgel Peter Schindler, Saxofon Anschliessend Kirchgemeindeversammlung und Apéro 17.00 Jugendgottesdienst in Knonau www.ref-mettmenstetten.ch

Sonntag, 9. Dezember 17.00 Kirche Wettswil Familiengottesdienst Krippenspiel «Unterwegs nach Bethlehem», es spielen Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 4 und 15 Jahren aus Wettswil. Anna und Matthias Ruff. Musik: Florian Engelhardt Anschliessend Apéro Dienstag, 11. Dezember 9.00 bis 11.00 Uhr Café Mama im Kirchgemeindesaal Wettswil 20.00 Kirchgemeindeversammlung im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 13. Dezember 12.30 Wettswiler Senioren Mittagessen im Restaurant Hirschen 14.30 Kafi Träff im Kirchgemeindesaal Wettswil Freitag, 14. Dezember 11.45 Stalliker Senioren Mittagessen im Restaurant Burestübli Ab 13.00 Uhr Senioren-Adventsfahrt nach Luzern

Sonntag, 9. Dezember 7.00 Rorate-Feier Anschliessend Zmorge 10.30 Gottesdienst entfällt Montag, 10. Dezember 20.00 Kirchgemeindeversammlung Anschliessend Pfarreiversammlung im Chilehuus Anschliessend Apéro Mittwoch, 12. Dezember 19.30 Versöhnungsfeier für die ganze Pfarrei in Affoltern Donnerstag, 13. Dezember 6.30 Ökumenische Rorate-Feier in der reformierten Kirche 9.00 Gottesdienst entfällt

Ref. Kirche Obfelden Freitag, 7. Dezember 19.00 Concerto piccolo mit Blockflötenensemble Obfelden, Klavierbegleitung Angela Bozzola Leitung Marianne Zaugg Reformierte Kirche Eintritt frei, Kollekte Sonntag, 9. Dezember 8.15 Chilezmorge im Singsaal Chilefeld 9.15 Kolibri Sonntagsclub für Kinder 10.00 Gottesdienst mit Pfrn. Eva Eiderbrant und Familienchor unter Leitung von Angela Bozzola am Flügel 11.00 Kirchgemeindeversammlung 17.00 Weihnachtskonzert mit Sibylle Tschopp (Violine) und Isabel Tschopp (Klavier) Reformierte Kirche Montag, 10. Dezember 15.45 Minichile, Gruppe Pax Ref. Kirchgemeindehaus Dienstag, 11. Dezember 17.45 Konfirmandenunterricht Ref. Kirchgemeindehaus Mittwoch, 12. Dezember 9.15 Fiire mit de Chliine Reformierte Kirche 15.00 und 17.00 Uhr Pfarrcours zum Thema «Feste des Lichts» Pfarrhaus Donnerstag, 13. Dezember 6.00 Rorate-Singen mit Eva Eiderbrant und Angela Bozzola am Flügel Anschliessend Zmorge im Kirchgemeindehaus 12.00 Club 4, Gruppe Omega Ref. Kirchgemeindehaus 13.30 Senioren-Wandergruppe Schlusshock Parkplatz Zendenfrei www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Knonau

Ref. Kirche Ottenbach

Samstag, 8. Dezember 17.00 Adventsfenster des Gesangvereins KnObf mit anschliessendem Punsch draussen Sonntag, 9. Dezember, Zweiter Advent 10.00 Gottesdienst mit Pfrn. Sabine Brändlin Vorstandsmitglied des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes SEK und Beauftragte Kirche AG für Frauen- und Genderfragen 17.00 Juki in Knonau Pfr. Maurer und Vikar Wildenauer, anschliessend Imbiss im Pfarrhaus Dienstag, 11. Dezember 6.30 Musik und Stille im Advent Pfr. Maurer und seine Konfirmanden, anschliessend um ca. 7.00 Zmorge im Pfarrhaus für alle

Sonntag, 9. Dezember, 2. Advent 9.15 bis 9.45 Uhr Morgensingen in der Kirche Leitung: Veronica Nulty Alle singfreudigen Interessentinnen und Interessenten sind herzlich dazu eingeladen, im anschliessenden Gottesdienst mitzusingen 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Sonja Weisenhorn Arthur Schärer, Bassbariton Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Chilekafi uf de Heiweg www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 9. Dezember 10.00 Meditativer Gottesdienst zum Thema «Maria durch ein Dornwald ging» mit Pfrn. C. Mehl Musik: Marianne Rutscho

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 8. Dezember 16.30 Gottesdienst im Haus Seewadel 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 9. Dezember 9.00 Eucharistiefeier Anschliessend Chilekafi 11.00 Santa Messa Montag, 10. Dezember 20.00 Kirchgemeindeversammlung Anschliessend Pfarreiversammlung im Chilehuus Obfelden Anschliessend Apéro Mittwoch, 12. Dezember 6.30 Rorate-Feier Anschliessend Zmorge 9.15 Gottesdienst entfällt 19.30 Versöhnungsfeier für die ganze Pfarrei Freitag, 14. Dezember 20.00 Taizé-Feier in der katholischen Kirche

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 8. Dezember 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 9. Dezember 10.00 Eucharistiefeier und Chlauseinzug Montag, 10. Dezember 19.30 Monatsandacht Dienstag, 11. Dezember 19.30 Abendmesse Mittwoch, 12. Dezember 6.15 Rorate-Gottesdienst Anschliessend Zmorge Donnerstag, 13. Dezember 19.00 Rosenkranz

Freitag, 7. Dezember 18.30 Jugend-Chile Sonntag, 9. Dezember 9.30 Gottesdienst zum 2. Advent Jesaja 2, 4: «Erwartung des Friedens» Pfr. Werner Schneebeli Montag, 10. Dezember 15.45 Kolibri Mittwoch, 12. Dezember Kirchgemeindeversammlung

Freitag, 7. Dezember 19.00 Kurs «lieben-scheitern-leben» 19.00 Alphalive Sonntag, 9. Dezember 15.00 Mitmach-Weihnachten Anschliessend Apéro Montag 10. Dezember 12.00 Mittagstisch Dienstag, 11. Dezember 14.15 60 plus Adventsfeier Donnerstag, 13. Dezember 19.30 Gebets-Abend Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Affoltern a. A., Zürichstrasse 47 Sonntag, 9. Dezember 17.00 Festival of 9 Lessons and Carols Alle sind willkommen! Mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Samstag, 8. Dezember Ab 9 Uhr Topfkollekte in Affoltern Sonntag, 9. Dezember 17.00 ABEND-Gottesdienst (Predigt: Manuel Fuhrer) Donnerstag, 13. Dezember 14.30 Frauen-Treff Mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 9. Dezember 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter www.pga.ch

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 8. Dezember 17.00 Wortgottesfeier Sonntag, 9. Dezember 11.00 Wortgottesfeier mit dem Oberämtlerchor Montag, 10. Dezember 19.00 Meditation Donnerstag, 13. Dezember 6.30 Roratefeier Anschliessend Frühstück

Kath. Kirche Mettmenstetten

Ref. Kirche Rifferswil

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24

Sonntag, 9. Dezember Gebet für den Menschenrechtstag 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Musikalische Umrahmung mit Gospelchor, Affoltern Dirigentin: A. Bodenhöfer Anschliessend Lebkuchen- und Glühwein-Aktion Mittwoch, 12. Dezember 6.30 Roratefeier mit Pfr. A. Saporiti und der Firmleiterin S. Bartels Speziell für FirmandInnen Anschliessend gemeinsames Frühstück

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 9. Dezember 10.30 Gottesdienst Thema: «Die Freude am Herrn» Lukas 1, 39 –56 Kleinkinderhort Sonntagsschulen und Unterricht proben für die Weihnachtsaufführung Donnerstag, 13. Dezember 18.45 Chorprobe Offenes Singen 20.00 Gebetsabend www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.45 Abendmahlsversammlung 11.05 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Serie

Freitag, 7. Dezember 2018

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Die berühmten «Chalberpillen» von Viehdoktor Hermann Rothenbach Willy Hug: Alte Geschichten aus dem Säuliamt – Serie (128) Noch heute werden Geschichten über Dr. Rothenbach erzählt, obwohl er bereits vor 60 Jahren verstarb. Ehemalige Patienten schwärmen immer noch von seinen selbst hergestellten «Chalberpillen».

schah dies auf Schusters Rappen oder zu Pferd. Autos gab es dort noch keine. Er als Veterinär und ein Kollege, ein Humanmediziner, so erzählte er später in Affoltern, hätten sich die Besuche aufgeteilt. Wenn er etwa wegen des Viehs gerufen wurde, so verarztete er, wenn nötig, am selben Ort auch die Patienten des Kollegen. Hermann Rothenbach, eher klein und hager, war von bescheidenem Wesen, er konnte sehr herzlich, aber auch sehr energisch auftreten. Sein Arbeitsgebiet waren vor allem Pferde und Rinder. Viehdoktor war damals noch ein reiner Männerberuf. Rothenbach war ein guter Erzähler und konnte unzählige Anekdoten aus seinem Leben zum Besten geben. Wenn er abends zu Fuss unterwegs war, befestigte er auf seiner Schulter eine Taschenlampe, welche rückwärts leuchtete. «Damit ich nicht verkarrt werde», begründete er dies.

................................................... von willy hug Wer war Dr. Rothenbach und was hatte es auf sich mit diesen «Chalberpillen»? Rothenbachs Spuren haben sich verwischt. Dort, wo sein grosses, sonnengebräuntes Chalet im heutigen Industriequartier stand, steht heute die neue Filiale von Aldi. Rothenbachs Pillen sind nicht mehr erhältlich. Licht in das Geheimnis der Pillen brachte Fritz Eggimann aus Hausen. Während fast 20 Jahren führte er bis 1975, in Hausen seine Drogerie. Eines Tages, Ende 2003 besuchte er mich wieder und schenkte mir voller Stolz das Manuskript seiner Lebenserinnerungen. Fritz konnte viel aus dem Dorfleben erzählen. Amüsantes ist in seinen Erinnerungen im Abschnitt über Dr. Rothenbach und seine Pillen zu lesen. Fritz Eggimanns Lebenserinnerungen: «In Affoltern praktizierte ein Tierarzt mit Namen Dr. Rothenbach, den man als Original bezeichnen konnte. Dr. Rothenbach besuchte uns oft in der Drogerie und hielt uns Vorträge über seine «Chalberpillen», die er in seiner Praxis ebenfalls an Menschen abgab. Der Wirkstoff dieser Pillen war Kreosot, der aus Steinkohlenteer gewonnen wird und damals verdünnt als Desinfektionsmittel verwendet wurde, das allerdings unverdünnt ätzend und giftig war. Der Wirkstoff in seinen Pillen war allerdings abgeschwächt, konnte aber bei längerem Gebrauch eine gewisse Giftigkeit erreichen, indem es die natürliche Darmflora zerstörte. Jedenfalls hatte Dr. Rothenbach mit seinen Pillen Erfolg, denn damals gab es die modernen Antibiotika noch nicht. Ich kenne viele Fälle von Infektionen, die er mit seinen Pillen geheilt hat. Auch ich habe einmal seine Original «Chalberpillen» mit Erfolg verwendet. Im Handel gab es die, von der Firma Doetsch-Grether vertriebenen Phlegmonin Rothenbach Pillen in abgeschwächter Form, die an Menschen durch Apotheken und Drogerien abgegeben werden durften. Diese Pillen waren kleiner als seine braunen Original Pillen und mit einem Silberüberzug versehen. Rothenbach war von seinen Pillen dermassen überzeugt, dass er oft

60 Jahre als Veterinär

Auch Dr. Rothenbach war 1913 in Zug Teilnehmer bei der Jahrhundertfeier der Tierärzte-Gesellschaft (Ausschnitt).

Dösli der «Chalberpillen» von Rothenbach. (Bilder zvg.) in heftige Diskussionen geriet und dabei selber ‹giftig› werden konnte». Eggimann erwähnte auch den heute noch bekannten scherzhaften Vers: «Unter diesem Autodach, sitzt Dr. Rothenbach. Schon manchem Kalb und mancher Kuh verhalf er zur ewigen Ruh».

So sah es aus, das Chalet von Hermann Rothenbach.

Sein Arbeitsgebiet waren vor allem Pferde und Rinder.

Menschen- und Viehdoktor Dass Rothenbach seine Pillen selber herstellte, war damals nicht unüblich. Ärzte, Apotheker oder Drogisten stellten einen Teil der Pillen, Salben oder Wichsen selbst her. Heute noch gibt es

Leute, welche der Meinung sind, dass Rothenbachs Pillen für das Vieh und die Menschen dieselben gewesen wären. Andere wiederum bestreiten dies vehement. Als Rothenbach in seinen ersten Jahren als angehender Viehdoktor im Bernbiet unterwegs war, ge-

Hermann Rothenbach, 1868 geboren und heimatberechtigt im bernischen Seeland, in Worben, schloss 1895 bei der Tierarzneischule Bern das Studium der Veterinärmedizin ab. Erst fünf Jahre später wurde der Universität Bern eine veterinärmedizinische Fakultät unterstellt. Im bernischen Schwarzenburg und in der zugerischen Gemeinde Cham betätigte er sich als junger Tierarzt. 1896 heiratete er Bertha Kohler und zog nach Affoltern am Albis. Im heutigen Industriequartier auf einer leichten Anhöhe baute er ein grosses Chalet. In der Folge amtete er auch während 26 Jahren als Bezirkstierarzt. Nach 60 Jahren in der anspruchsvollen Aufgabe als Veterinär trat er 1944, nicht zuletzt aus gesundheitlichen Gründen, in den wohlverdienten Ruhestand. Mit seiner Frau durfte er noch die diamantene Hochzeit feiern. Er verstarb 1957 mit 89 Jahren in Affoltern. Eine seiner drei Töchter wanderte nach Schweden aus, sein Sohn nach Chile. Sehr gewandelt hat sich seither der Beruf des Tierarztes. Heute gibt es kaum noch Pferde als Arbeitstiere, eher als Sportpferde. Erst 1938 erwarb die erste Frau das Patent als Tierärztin. Es sind heute mehrheitlich Frauen, welche diesen Beruf ausüben. Die Heimtiermedizin hat einen wichtigen Platz erhalten. Geändert hat sich heute auch das Industriequartier beim ehemaligen Chalet von Rothenbach. Es erinnert dort nichts mehr an Dr. Hermann Rothenbach und seine «Chalberpillen».

1962 stand es noch inmitten von Wiesen. Heute ist alles überbaut. Links die heutige Industriestrasse, rechts die Zeughäuser.


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Vermischtes

Freitag, 7. Dezember 2018

Fliessbandarbeit in der Samichlauswerkstatt

Der Lions Club Knonaueramt verpackte zum 21. Mal Chlaussäcke

Schlager-Abend für die Kinderkrebshilfe

Checkübergabe am 26. November Am einmal mehr erfolgreichen Benefiz Schlager-Abend vom 27. Oktober kamen 33 761 Franken zusammen. Mit mehr als 1700 Besuchern war die Waldmannhalle bis auf den letzten Platz ausverkauft.

Mandarinen, Nüsse und jede Menge Süssigkeiten: Fliessbandarbeit in der Samichlauswerkstatt. (Bild Martin Mullis)

Die Mitglieder des Lions Clubs Knonaueramt füllten 3500 Chlaussäcke mit Nüssen und süssen Köstlichkeiten. Als Kunden- oder Mitarbeitergeschenke werden sie an Firmen, Vereine, Schulen und Organisationen verkauft. Der Reinerlös geht an Menschen mit Handycap. Wer am letzten Montagabend das Mehrzweckgebäude Brunnmatt in Obfelden betrat, durfte seinen Augen kaum trauen. Bereits im Foyer lagerten mehrere bis zum Rand gefüllte SBB-Paletten mit Mandarinen. Im Saal standen grosse Jutesäcke in denen sich Erd- und Baumnüsse befanden. An zwei langen Tischreihen, auf denen Schachteln voller Süssigkeiten aller Art lagerten, verpackten rund 40 Frauen, Männer und Jugendliche die Köstlichkeiten in rote Stoffsäcke. Bonbons, Schokolade in allen Formen und Grössen, Lebkuchen und Müesliriegel ver-

schwanden in den Chlaussäcken. Kein Filmregisseur könnte das sagenhafte Schlaraffenland besser darstellen. Auch die Zusammensetzung des Personals in der märchenhaften Samichlauswerkstatt bot einen ziemlich exotischen Anblick. Der Obfelder Gemeindepräsident Thomas Ammann sorgte für Mandarinennachschub, alt Kantonsrat Röbi Marty zählte fein säuberlich «Kägifret-Stängel» in den roten Sack, Inneneinrichter Mirco Kurt beschäftigte sich mit Bergen von Schleckzeug und alt Gemeindepräsident Ernst Jud aus Hedingen schaufelte ebenfalls Bonbons und Appenzeller Biberli in die Geschenksäcke.

Trotz Hektik eine fröhliche Stimmung Unternehmer Jürg Schmidlin schleppte Schachteln voller süsser Köstlichkeiten zu den Abpacktischen und Ruedi Müller, im richtigen Leben Weinhändler, mühte sich sichtlich mit einem Stapel Verteil-, Kunden- und Ausliefe-

Nach wie vor grosses Interesse am Modelleisenbahnmarkt Zum 45. Mal haben die Reppischtaler Eisenbahnamateure (REA), die ihrem Hobby sonst im Ottenbacher Clubhaus frönen, in Birmensdorf ihren weitherum bekannten Modelleisenbahnmarkt organisiert.

bahnamateure die Gelegenheit, einen Sonderdruck aus der Fachzeitschrift «Loki» zur «Steigerung des Spielwertes von Eisenbahnen für Vier- bis Zehnjährige» zu verteilen. Hoffentlich ist die Aktion nachhaltig. Es wäre doch schade, wenn die vielen schönen Modelle eines Tages nicht mehr benutzt auf dem Abfall landen würden. Vorläufig kaufen aber auch Silberhaarige weiterhin fleissig Modelle, sei es, um Sammlungen zu vervollständigen, oder mit den Enkeln Anlagen aufzubauen. Der Markt in Birmensdorf findet nach wie vor grossen Anklang, sodass die REA das Gemeindezentrum Brüelmatt bereits wieder reserviert haben: am Samstag, 7. Dezember 2019, gehört Birmensdorf wieder ganz den Modelleisenbahnern und von Eisenbahnen begeisterten Familien. (HäA)

Das Publikum: in der Regel männlich und silberhaarig. Aber es gibt auch Familien mit Kindern, die die Gelegenheit nutzen, tausende von Modelleisenbahnen in allen Spurweiten anzuschauen. Besonderes Interesse finden die Kinder an der jeweils auf der Bühne aufgestellten Modelleisenbahnanlage. Dieses Jahr waren es Basler Eisenbahnamateure, die in ihrem Kofferanhänger ca. 25 Anlagenteile nach Birmensdorf transportierten und als Modulanlage aufstellten. Auf der grossen Spurweite 0 dampften dann faszinierende Loks im Massstab 1:45. Oder ist es doch nur das «Kind im Mann», das auch Familien an die Ausstellung lockt? Will Papi seine Bubenträume wahr werden lassen? Jedenfalls nutzten die Reppischtaler Eisen- Vater und Sohn am «Isebähnle». (Bild Andreas Häni)

rungslisten ab. Trotz aller Hektik und Betriebsamkeit ob der ungewohnten Tätigkeiten herrschte im Auslieferungszentrum vom Samichlaus jedoch eine legere und fröhliche Stimmung. Die Mitglieder des Lions Clubs Knonaueramt und ihre Angehörigen verrichteten die Arbeiten zur «Aktion Chlaussäcke» immerhin bereits zum 21. Mal. Am Ende der Abpackarbeiten werden 3500 Chlaussäcke zum Preis von 19 Franken und 50 grössere Geschenksäcke zum Preis von 114 Franken zur Auslieferung bereitstehen. Sämtliche Chlaussäcke sind bereits verkauft, vorwiegend an Firmen als Kunden- oder Mitarbeitergeschenke. Ola Schröen, Präsident des Lions Clubs Knonaueramt, freut sich über die langjährigen und treuen Kunden, welche die gemeinnützige Aktion mit ihrem Kauf unterstützen. Der Erlös dieser beliebten Chlaussack-Geschenkidee wird verwendet für Menschen mit Handycap, oder für Institutionen, die sich um solche Menschen kümmern. (mm)

Der Affoltemer Marcel Baier und Eliane Müller, Verantwortliche vom Verein Schlager-Abend, konnten der Kinderkrebshilfe Schweiz kürzlich einen Check von 33 761 Franken überreichen. Die Freude bei Birgitta Setz, Geschäftsstellenleiterin, und Chantal Beeler, Vorstandsmitglied, ist gross. «Dass trotz dem grossen Staraufgebot, welches bekanntlich seinen Preis hat, eine so hohe Summe resultiert, damit haben wir wirklich nicht gerechnet», meinten sie. Das Geld wird auch dieses Mal für Ferienwochen eingesetzt, welche die Kinderkrebshilfe Schweiz für betroffene Familien je in Engelberg und in der

Lenzerheide anbietet. Diese Ferien für die ganze Familie sind wertvolle Tage abseits vom Alltag, um neue Kräfte zu tanken, Hoffnung zu schöpfen, aber auch gemeinsam als Familie etwas zu erleben. Die Familienferien der Kinderkrebshilfe Schweiz schenken wunderbare Farbtupfer in einer leider oft düsteren Zeit, und sie helfen, den Moment zu geniessen und vor allem für eine Woche die Krebserkrankung hinten anstehen zu lassen. Für Marcel Baier und Eliane Müller geht es nun gleich mit Vollgas weiter: die Künstler für den 10. Benefiz Schlager-Abend vom Samstag, 9. November 2019, sind unter Vertrag. Mit dabei sein werden: Ross Antony, Andy Borg, Calimeros, Stefan Roos, Monique, die Dorfrocker, Marc Pircher und Band sowie Anita und Alexandra Hofmann. Der Erlös kommt auch dann wieder der Kinderkrebshilfe Schweiz zugute. (BaM) Weitere Infos unter www.schlager-abend.ch.

Bei der Checkübergabe von links: Eliane Müller (OK Schlager-Abend), Birgitta Setz, Chantal Beeler (Kinderkrebshilfe) und Marcel Baier (OK Schlager-Abend). (Bild zvg.)

Abendwanderung als gelungener Jahresabschluss

«Erlebnisse» im Gartencenter Guggenbühl Die traditionelle winterliche Abendwanderung fand wie immer im Dezember statt, auch wenn vom Winter diesmal weit und breit nichts zu sehen war – trotzdem wie immer ein sehr guter Jahresabschluss von «Erlebnisse». Mit dem Postauto fuhren über 40 Wandersleute am Samstag, 1. Dezember, auf den Müliberg, wo die abendliche Wanderung begann. In gemütlichem Tempo ging es zuerst zum Schnitzelschopf und von dort weiter in Richtung Hedinger Weiher. Es war bereits recht dunkel, doch auf dem guten Weg war das kein Problem und Jung und Alt wanderten und plauderten bei gutem Wetter weiter übers Feldermoos in Richtung Bonstetten. Nach etwas mehr als einer Stunde traf die Wandergruppe im Gartencenter Guggenbühl ein. Der Besuch im Gartencenter begann mit einem Apéro (Glühmost und Glühwein) und der Begrüssung durch Arthur Küng. Aufgeteilt in zwei Gruppen stellten er und seine Tochter den sehr grossen Betrieb vor. Die Gäste kamen kaum aus dem Staunen heraus, wie gross der Betrieb ist und was auch unter dem Boden «versteckt» ist. Sei es

Das Raclette im festlich dekorierten Gartencenter Guggenbühl rundete das «Erlebnisse»-Jahr ab. (Bild zvg.) die Wasserversorgung, die Feuerschutzanlage oder auch der Energieund Chemie-Verbrauch. Die mit unglaublich vielen Informationen versorgten Besucherinnen und Besucher erwartete im GuggiBeizli daraufhin das feine Nachtessen. Raclette und reichhaltige Beilagen mundeten ausgezeichnet – ebenso war die Bedienung ganz hervorragend. Nach Kaffee und Kuchen war dann der offizielle Teil vorüber und die Wandersleute machten sich auf den Nachhauseweg. Die einen mit dem Post-

auto und andere wiederum zu Fuss nach Zwillikon, Hedingen, Affoltern oder gar bis nach Obfelden. Mit diesem sehr gut gelungenen Anlass ging das Erlebnisse-Jahr 2018 zu Ende. Das Programm 2019 ist noch nicht abschliessend bereit. Die Informationen folgen auf der Homepage, auf Facebook und im «Anzeiger». Otto Steinmann Fotos zu diesem und anderen Erlebnissen unter www.erlebnisse.ch/fotolabum.


Veranstaltungen

Freitag, 7. Dezember 2018

Dieses Jahr macht die TGO die «Pension Schöller» unsicher

Sabine Brändlin predigt in Knonau

Aufführungen der Theatergruppe Oberamt

Am Sonntag, 9. Dezember, um 10 Uhr

Bereits ist die Theatergruppe Oberamt wieder emsig am Proben. Im Januar 2019 wird sie den irrwitzigen Dreiakter «Pension Schöller» aufführen, eine Komödie von Karin C. Laufs und W. Jacoby, überarbeitet von Harry Sturzenegger.

Sabine Brändlin, Ratsmitglied des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes SEK, wird am zweiten Advent in der reformierten Kirche Knonau eine Predigt halten.

Der Gutsbesitzer Philipp Klapproth möchte sehr gerne einmal eine Irrenanstalt von innen sehen und echte «Irre» erleben. Er verspricht seinem Cousin Fredy, ihn bei einer Geschäftsgründung finanziell zu unterstützen, wenn er ihm diesen speziellen Wunsch erfüllt. Eine Bekannte von Fredy empfiehlt ihm, dem Cousin doch die Pension Schöller zu zeigen, deren Gäste in der Tat ziemlich exzentrisch seien. Klapproth, der die Gäste wirklich für «Irre» hält, amüsiert sich prächtig. Die Situation eskaliert allerdings, als er – zurück auf seinem Gut – urplötzlich von diesen «Irren» besucht wird. Die bekannte Festwirtschaft und

Aufstieg und Fall einer Grossmacht Auf den Spuren der Habsburger – am Montag, 10. Dezember, findet im Refektorium des Klosters Muri um 19 Uhr ein öffentlicher Vortrag statt. Ein Herrscherhaus vom ersten habsburgischen König Rudolf I. (1291) bis zum letzten Kaiserpaar Karl und Zita 1918 – was stimmt eigentlich: was man über die Habsburger in der Schule gelernt hat, oder was man sich noch vor wenigen Jahrzehnten erzählt hat? Oder welche Spuren hat die letzte Kaiserin Zita in Muri hinterlassen? Ein Vortrag über die mehr als 800jährige Geschichte der Habsburger vermittelt neue Einblicke, korrigiert Ansichten, die man über Generationen erzählt hat. Wer die Habsburger versteht, versteht in weiten Teilen auch die Geschichte Europas der letzten 800 Jahre. Der Vortrag zeigt auf, wie die Habsburger den europäischen Raum geprägt haben, mit ihrer Dominanz, mit ihren Kaisern und Königen, aber auch mit ihrer Politik, ihrer Kultur und ihrer Architektur. Der Vortrag stellt auch Bezüge zur Schweiz her, insbesondere zum Kloster Muri. Referent ist der bekannte Historiker Dr. Josef Kunz. Eintritt frei. Es wird eine freiwillige Kollekte erhoben. Eine Veranstaltung der Klosterführer und -führerinnen von Muri. (pd.) Öffentlicher Vortrag: «Auf den Spuren der Habsburger – Aufstieg und Fall einer Grossmacht», Montag, 10. Dezember, 19 Uhr, Refektorium des Klosters Muri (Eingang bei der Primarschule benützen).

Stubete in Maschwanden für einen guten Zweck Im Stallbeizli der Familie Fahrni an der Steinbüllenstrasse 28 in Maschwanden musizieren am kommenden Sonntag, 9. Dezember, ab 11 Uhr verschiedene Formationen – lüpfige Klänge im Rahmen einer Stubete, die obendrein einem guten Zweck dient. Die Grossnichte Valeria von Margrit Fahrni leidet an einer seltenen, unerforschten Krankheit. Und so kommt der Inhalt der Kasse einer Vereinigung zugute, welche die seltene Krankheit erforscht: die valeria association. (pd.) Weitere Informationen auf: www.valerias.org/deutsch/mitmachen.

Die Theatergruppe Oberamt ist mitten in den Proben. Am 5. Januar findet die erste Vorstellung statt. (Bild zvg.) auch die Kaffeestube sorgen für das leibliche Wohl. An den Abendvorstellungen warten viele Preise auf die glücklichen Gewinner des grossen Quiz. An beiden Samstagen bittet wiederum Albert Pichler aus Österreich beschwingt zum Tanz. Die TGOBar öffnet ihre Pforten an den beiden Samstagen und natürlich auch nach der Freitagsvorstellung. (pd.)

Aufführungsdaten im Gemeindesaal «zur Mühle» in Kappel: Samstag, 5. Januar, 20 Uhr, Sonntag, 6. Januar, 14 Uhr, Mittwoch, 9. Januar, 20 Uhr, Freitag, 11. Januar, 20 Uhr, Samstag, 12. Januar, 20 Uhr. Türöffnung und Festwirtschaft jeweils ab 18.30 Uhr, sonntags 13.15 Uhr. Reservierung für alle Vorstellungen möglich ab Montag, 10. Dezember, 14 Uhr (empfohlen) via www.tgoberamt.ch oder telefonisch unter 079 623 57 06 (nur wochentags von 17 bis 19 Uhr).

Lesetipps austauschen

Neues Format in der Bibliothek Wettswil Am Donnerstag, 13. Dezember, von 8.30 bis 10 Uhr laden Simone Eutebach und die Bibliothek Wettswil Leserinnen und Leser zu einer Premiere ein: zum Lese(r)café! Zwar ist es heute möglich, allerlei Buchtipps im Internet zu finden, doch

Bibliothekarin Simone Eutebach stellt ihre liebsten Bücher vor. (Bild zvg.)

der persönliche Kontakt und Austausch gehen dabei verloren. Mit der neuen Veranstaltungsreihe «Lese(r)café» bietet die Bibliothek Wettswil die Möglichkeit, in einer gemütlichen Runde bei Kaffee und Weihnachtsgebäck ganz zwanglos untereinander Lesetipps auszutauschen. Willkommen sind alle, die gern Bücher lesen, Gleichgesinnte treffen möchten und neugierig sind, andere Autoren und Autorinnen für sich zu entdecken. Die Bibliothekarin Simone Eutebach wird an diesem Morgen ebenfalls einige ihrer Lesehighlights dieses Jahres vorstellen; darunter das neue Buch der Schweizer Autorin Angelika Waldis «Ich komme mit». Es ist eine Generationengeschichte, in der sich eine ältere Frau und ein junger Student unverhofft näherkommen und füreinander sorgen. Geplant sind im nächsten Jahr drei weitere Lese(r)cafés, im Frühling, im Herbst und in der Adventszeit. Falls das Angebot auf Anklang stösst, wird das Lese(r)café auch danach weiter angeboten. (pd.)

Ein genussvoller Benefizanlass

Im «LaMarotte» in Affoltern Am Freitag, 14. Dezember, findet im Kellertheater LaMarotte ein spezieller Benefizanlass statt. Ein Teil des Küchenteams zaubert ein 5-gängiges «Wine and Dine» auf den Tisch. Zum Thema Winter werden verschiedene Gerichte aufgetischt und Weine des Weingutes Aagne aus Hallau begleiten das Menu. Gekocht wird nach den Ideen von Slow Food: Frisch, saisongerecht, mit erstklassigen Zutaten und regional eingekauft. Die Fachstelle Kultur des Kantons Zürich hat die jährliche Unterstützung des LaMarotte gekürzt, da die Stadt Affoltern den geforderten Mehrbetrag nicht leisten kann oder will. Statt zu jammern, findet ein erstes «Wine and Dine» zur Mittelbeschaffung statt. Für 120 Franken/Person kann man sich verwöhnen lassen und hervorragende Weine des preisgekrönten Weingutes Aagne aus Hallau kredenzen. (pd.)

19

Auf Einladung der Kirchgemeinde Knonau predigt am zweiten Advent Pfarrerin Sabine Brändlin. Sie war zwölf Jahre lang Pfarrerin in Binningen-Bottmingen, dann auch Kirchenrätin in Baselland. Sie leitet die Fachstelle Frauen, Männer und Gender der reformierten Aargauer Kirche und ist Ratsmitglied des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes SEK, wo sie die Ressorts Liturgie und Kirchenentwicklung inne hat. Als verheiratete Mutter von drei schulpflichtigen Kindern kennt sie auch das Leben der Heranwachsenden. Der SEK wird im Dezember zur Evangelischen Kirche Schweiz EKS mutieren. Pfarrer Thomas Maurer und die Kirchenpflege Knonau freuen sich, Gottesdienst mit Frau Brändlin zu feiern und von ihr Interessantes zu erfahren. Nachher

Sabine Brändlin. (Bild zvg.) können die Besucherinnen und Besucher ihre Fragen stellen und mit ihr ins Gespräch kommen. Es wäre schön, wenn diese «Teil-Bischöfin» eine volle Knonauer Kirche vorfinden würde. Pfr. Maurer und die Kirchenpflege Knonau Sonntag, 9. Dezember, 10 Uhr, reformierte Kirche Knonau, Uttenbergstrasse.

Sechs Städte, ein Chor

Konzert in Zürich mit Ämtler Beteiligung

Rund 100 singbegeisterte Frauen und Männer aus sechs Schweizer Städten stehen morgen gemeinsam auf der Bühne. (Bild zvg.)

Morgen Samstag, 8. Dezember, findet im Volkshaus Zürich die «Zürich Singt Christmas Music Night 2018» statt. Die Chorleiterin Tanya Birri und zwei der Sängerinnen wohnen im Säuliamt. «DeineStadtSingt» ist der grösste Mitsing-Event der Schweiz und mittlerweile in sechs Schweizer Städten vertreten. Die Idee: Menschen singen miteinander und teilen ihre Freude an der Musik. Gesungen wird keine klassische Chormusik, sondern alles, was Spass macht und ansteckt: mitreissen-

der Gospel, Soul und die grössten Hits der Popgeschichte. Am morgigen Abschlusskonzert stehen rund 100 singbegeisterte Frauen und Männer aus sechs Schweizer Städten gemeinsam auf der Bühne. Tanya Birri, die Chorleiterin für die Stadt Zürich im Rahmen von «DeineStadtSingt, wohnt in Kappel. Zwei weitere Teilnehmerinnen des Projekts sind aus Obfelden und Affoltern. (pd.) «Zürich Singt Christmas Music Night 2018», Samstag, 8. Dezember, 20 Uhr, Volkshaus Zürich. Tickets auf www.deinestadtsingt.com oder an der Abendkasse erhältlich.

Neuro-Hörtherapie: Infoabend mit Alexandra Meier Am Dienstag, 11. Dezember, erhalten Interessierte die einmalige Gelegenheit, sich vor Ort über das ganzheitliche Konzept der Neuro-Hörtherapie zu informieren. Alexandra Meier lädt am Dienstag, 11. Dezember, ab 17 Uhr herzlich in ihre Praxis nach Mettmenstetten ein. Zum Programm: 17 bis 19 Uhr: Besichtigung der Therapieräume, Hörproben (Musik über Kopfhörer). Auf Wunsch und wenn zeitlich möglich: Erstellung eines persönlichen Hörprofils. 19 bis 20 Uhr: Vortrag von Alexandra Meier zum Thema: «Die Systemische Hörtherapie nach Dr. Tomatis.» (pd.)

Auf die Gäste warten fünf wunderbare Gänge und bester Wein. (Bild zvg.)

Vortrag von Alexandra Meier, Dienstag,

Türöffnung ab 18.30 Uhr, Beginn 19 Uhr.

Der Platz in den Räumlichkeiten ist begrenzt,

11. Dezember, Im Grindel 37, Mettmenstetten.

Mindestteilnehmerzahl: 20 zahlende Gäste.

deshalb wird um Voranmeldung gebeten: Per

Reservierung unter www.lamarotte.ch oder per

Telefon: 079 484 52 27 oder via E-Mail:

Telefon 044 760 52 62 bis 11. Dezember.

info@neuro-hoertherapie.ch.

Referentin Alexandra Meier. (Bild zvg.)


Veranstaltungen

20

Freitag, 7. Dezember 2018

agenda

Affoltern am Albis

14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen mit der Physiotherapeutin des Hauses. Anmelden erwünscht: 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 19.30: «Faith». Gospel mit Christina Jaccard. Infos: Sylvia Meyer, 078 897 91 88. Reformierte Kirche. 20.15: «Gredi üüfe», die Mundart und was sie mit uns macht. Mit H.P. Müller-Drossaart, Markus Gasser und Urs Heinz Aerni. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10. 20.15: «The Square». Spielfilm von Ruben Östlund. Schweden 2017, 142 Min. Schwedisch/E/d. Bar und Abendkasse 19.30 Uhr. Kinofoyer Lux. Aula Ennetgraben.

Bonstetten

15.00-19.00: Adventsausstellung. Atelier Rita Tomasini (neben Schreinerei Hanselmann). Birchstrasse 4.

Obfelden

19.00-19.30: Concerto piccolo no. otto: Blockflötenkonzert «Seht, es naht die heilige Zeit». Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche.

Samstag, 8. Dezember Affoltern am Albis

08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte. Marktplatz. anzeige

Kunsthaus Zug | www.kunsthauszug.ch 23.9. 2018 – 1.6.2019 KOMÖDIE DES DASEINS – Kunst und Humor von der Antike bis heute Eine Kunstgeschichte des Humors von den Griechen der Antike bis zur Gegenwart mit über 300 Werken: Vasen, Flugblätter, Zeitschriften, Zeichnungen, Gemälde, Skulpturen und Videos. Mit Werken von Callot, Goya, Daumier, Ensor, Klee, Man Ray, Duchamp, Heartfield, Picasso, Oppenheim, Signer, Ai Weiwei u.v.a.

VERANSTALTUNGEN Sonntag, 9. Dezember, 10.30 – 12 Uhr, Skurril-schräge Märchen: Rundgang durch die Ausstellung mit Erzählungen für Erwachsene, mit Caroline Capiaghi, Erzählerin Sonntag, 9. Dezember, 14, 15, 16 Uhr, Zuger Märlisunntig: Märchen mit Humor, für Kinder ab 5 Jahren, erzählt von Caroline Capiaghi, Dauer 30 Min. Donnerstag, 13. Dez., 19.30 – 20.30 Uhr, «Der Ernst der Ironie»: Streifzug durch die zeitgenössische Kunst, Vortrag von Stefanie Gschwend, ehem. wiss. Volontärin Sonntag, 16. Dezember, 10.30 – 12 Uhr, Letzte Einführung in die Ausstellung, mit Marco Obrist, Sammlungskurator Sonntag, 16. Dezember, 14 – 15.30 Uhr, Das Buch der Opritschniks: Vladimir Sorokin, Schriftsteller, Dramatiker und Maler aus Moskau und Berlin, und Yaroslaw Schwarzstein, Grafiker aus Hannover, präsentieren ihr neues grosses Album über Russland. Jeweils am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag, 12 – 12.30 Uhr, Kunst über Mittag zu einzelnen Positionen der Ausstellung: Zu Teniers und Deshays, Rosemarie Trockel, Ilya Kabakov, Carl Spitzweg, Timm Ulrichs.

20.15: Kultur Affoltern präsentiert: «Das Ala Fekra Projekt», eine ägyptisch-schweizerische Begegnung. Bar und Abendkasse ab 19.30 Uhr. Galerie Märtplatz. Obere Bahnhofstrasse 7. 20.30: Konzert der Youtube-Sensation Anika Nilles & Nevell. Türöffnung 19.45 Uhr, Platzzahl beschränkt. Trommelgarage/Schlagzeugschule Roli Elmer. Lindenmoosstrasse 19.

Bonstetten

13.00-17.00: Adventsausstellung. Atelier Rita Tomasini (bei Schreinerei Hanselmann). Birchstrasse 4.

Hausen am Albis

09.30-12.00: Frühstück mit SP-Kantonsrats-Kandidaten und Nationalrätin Jaqueline Badran. Eine Veranstaltung der SP Hausen. Gemeinschaftsraum Mülimatt. Rifferswilerstrasse 26. 11.00-20.00: 6. Adventsmarkt mit 38 stimmungsvoll dekorierten Ständen. «Acoustic by candlelight, bei der Rampe ab 19 Uhr. Parkieren bei Parkplatz Chratz. Weisbrod Areal.

Mettmenstetten

17.00-20.00: Finissage Maly Sauvain Knonau «Encaustic Painting». Kunst im Stall - Galerie/Atelier Bernadette Galli. Untere Bahnhofstrasse 6. 19.30: Konzert für Saxofon, Orgel und Flöte. Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche.

Ottenbach

21.00: Güggel Dance Party mit DJ Fix. Fix in the Mix...Funky and groovy. Bar offen ab 20.00 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3.

Wenn Ältere von den Jungen lernen «Computeria» Obfelden: Schüler und Schülerinnen der 3. Sek Obfelden-Ottenbach zeigen ab dem 11. Dezember, wie sie die heutigen Medien nutzen. An einem offenen Abend im Schulhaus Chilefeld E1 in Obfelden stellten die Jugendlichen die Medien vor, die sie nutzen und mit der sie einen Teil ihrer Freizeit verbringen. Welche Games werden heute gespielt und wie funktionieren diese? Was versteckt sich hinter «Instagram» oder «Snapchat»? Es war spannend, zu beobachten, wie Jugendliche mit Spielen miteinander kommunizieren, aber auch festzustellen, wie digitale Minuten zu Stunden werden können. Für die Besucherinnen und Besucher gab es «AhaMomente»: So ist Facebook heute vorwiegend bei Älteren beliebt, oder in-

sich beraten lassen. Keine Anmeldung nötig. Auskunft: Kommission für Altersfragen, 044 763 53 54. Ref. Kirchgemeindehaus. Räschstrasse 8. 16.00, 17.00, 18.00: Everdance Obfelden, tanzend auf Weihnachten einstimmen zu Adventsmusik. www.everdance-obfelden.ch, 044 761 89 80, H. Spörri. Singsaal Chilefeld. Dorfstrasse 65.

Stallikon

Donnerstag, 13. Dezember Affoltern am Albis

10.00-11.00: Offenes Singen mit Elisabeth Studer. Interessierte sind herzlich eingeladen. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 14.00: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Adventsfeier mit dem Jodlerclub Affoltern. Anmeldung nicht nötig. Kasinosaal. Marktplatz 1. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Straymonk». Bar offen ab 18.30 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Sonntag, 9. Dezember Affoltern am Albis

Mittwoch, 12. Dezember

15.00-19.00: Adventsausstellung. Atelier Rita Tomasini (bei Schreinerei Hanselmann). Birchstrasse 4.

Affoltern am Albis

Kappel am Albis

12.00-16.00: Tavolata-Sonntagsträff 60+. Anmeldung bis Freitagabend an Heidi Kleinhans, 044 761 09 88. Gemeinsam zubereiten, essen, sich unterhalten und spielen. OV Pro Senectute Affoltern am Albis. Familienzentrum. Zürichstrasse 136. 17.00: «Von Venedig nach Dresden». Festliches Barockkonzert des reformierten Kirchenchors zusammen mit Singkreis Hettlingen. Werke von Vivaldi, Zelenka und Händel. Eintritt frei, Kollekte. Katholische Kirche. Seewadelstrasse 13.

Rifferswil

10.30-17.00: 22. Rifferswiler Weihnachtsmarkt. 13.30 Uhr Platzkonzert vom Jugendchor Focus Team. 14-15.30 Uhr Besuch Samichlaus mit Eseli, Restaurant Schwiizer Pöschtli geöffnet. 17 Uhr Konzert «Celtic Treasure» in der Kirche. Dorfplatz.

Dienstag, 11. Dezember

Bonstetten

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster. Kappelerhof 5. 18.30: Adventliches Fondue-Essen im Kreuzgang. Anmelden bis Mittwoch 12 Uhr, 044 764 88 10. Ab 20.15 Uhr «...es begab sich zu jener Zeit...» Adventsgeschichten und Musik mit dem Gesangsensemble «Syrinx». Kloster. Kappelerhof 5.

12.45: Fitness ab 60, Seniorenturnen für sie und ihn. Turnhallen: Ennetgraben 12.45 und 14 Uhr, Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Turnlektion für Frau und Mann mit einfachen Aerobic- und Kickboxkombinationen. Sporthalle Stigeli.

Kappel am Albis

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche Kappel. Kappelerhof 5.

Obfelden

Ottenbach

14.30: OTTENBACH60plus: Besinnliche und gemütliche Weihnachtsfeier mit Daniela Lorenz mit Harfenklängen. Sonja Weisenhorn und Renate Wüst lesen dazwischen weihnachtliche Texte. Anschliessend kleines Nachtessen. Gemeindesaal. Schulrain 12.

16.30: Everdance Obfelden, tanzend auf Weihnachten einstimmen. www.everdance-obfelden.ch, 044 761 89 80, Helen Spörri. Schulhaus Chilefeld. Dorfstrasse 65.

Stallikon

14.00: Senioren Wandergruppe Stallikon: Jahreshöck mit Bilderschau auf die Wanderungen 2018.

Restaurant Schwarzer Hecht. Reppischtalstrasse 62.

Wettswil

08.30-10.00: Adventslese(r)café, Austausch von Buchtipps unter Lesern bei Kaffee und Guetzli mit Lesehighlights von Simone Eutebach. Bibliothek. Dettenbühlstrasse 1.

Ausstellungen Aeugstertal

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Elastolin Spielzeug der Firma Hausser. Zirkus-BauernhofSchweizer Armee-IndianerZoo-Ritterburgen usw. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis Ende 2019.

Kappel am Albis

Kloster Kappel, Kappelerhof 5: «Schnittiges». Scherenschnitte von Heidi Zbinden. Öffentlich zugängliche Räume (Klostercafé, Klosterkeller, Gänge). Bis 13. Januar 2019.

Mettmenstetten

Kunst im Stall - Galerie/Atelier Bernadette Galli, Untere Bahnhofstrasse 6: «Encaustic Painting». Maly Sauvain, Knonau. Mi, 9-12, Do, 9-12, 14-18.30, Sa, 17-20 Uhr. Bis 8. Dezember. Pfarrhauskeller: «ArtGrid» Gruppenausstellung. Ein Gesamtkunstwerk, welches sich aus kleineren, einzelnen Bildern zusammensetzt. Die Grids können wunschgemäss ausgesucht, zusammengesetzt und mitgenommen werden. ArtGrid-Künstlerkollektiv: Delia Sulser, Katharina Forster, Flurin Forster, Luc Marrel, Matti Nissen. Besuch jederzeit auf Anfrage möglich. Bis Frühjahr 2019.

Stallikon

Schulhaus Loomatt (Kunstforum): «Metall-Stoff-Acryl-Mosaik». Werke von Nico Freitag, Reto Schwarz, Erica Waldmeier und Pascale Wenger, vom Atelier Brotchorb Hinterbuchenegg. Mo, Mi, Do, Fr, 15-19, Di, 15-20, Sa, 10-12 Uhr. Bis 20. Januar 2019.

Wettswil

Reformierte Kirche: «Von innen nach aussen». Mandalas von Germaine Bühler-Rey in den kirchlichen Räumen zu Büroöffnungszeiten und nach den Gottesdiensten. Bis März 2019.

Affoltern am Albis

14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Theres Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Obfelden

14.00-16.00: «Computeria». Schüler der 3. Sek. Obfelden-Ottenbach bieten Hilfe beim Nutzen von Medien. Eigenes Handy mitbringen und

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ZUGER KINOPROGRAMM www.kinozug.ch

Seehof 041 726 10 01 Gotthard -02 Lux -03

DO 06.12.18 FR 07.12.18 SA 08.12.18 SO 09.12.18 MO 10.12.18 DI 11.12.18 MI 12.12.18

1. Woche

WIDOWS ASTRID

empfohlen ab 14J 130 Min.

20:30 Edf

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12J 123 Min.

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17:30 OVdf

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14J 117 Min.

20:15 Ed A

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1. Woche

11:30 OVdf 17:30 OVdf 20:15 OVdf 20:15 OVdf 20:15 OVdf 20:15 OVdf ................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................. Reprise

THE BIG LEBOWSKI ­ Mit Einführung!

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6. Woche BOHEMIAN RHAPSODY 12J 135 Min. 20:15 Edf 17:00 Edf 20:15 Edf ................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................. "Kunst im Kino"

CANALETTO UND DIE KUNST VON VENEDIG

12J 87 Min.

11:45 Ed A

15:00 Ed A

18:00 Ed A

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EX VOTO (1986) 12J 106 Min. 15:00 CHD 15:00 CHD 18:00 CHD 4. Woche #FEMALE PLEASURE 14J 97 Min. 18:00 OVdf 18:00 OVdf 18:00 OVdf 18:00 OVdf ................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................. 4. Woche EVERYBODY KNOWS (TODOS LO SABEN) 14J 132 Min. 17:30 SPdf A 15:00 SPdf A 17:30 SPdf A ................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................. 4. Woche FANTASTIC BEASTS: 12J 134 Min. 17:15 Edf THE CRIMES OF GRINDELWALD ................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................. 7. Woche WOLKENBRUCH 12J 94 Min. 15:00 D 15:00 D 15:00 D 15:00 D ................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................. 1. Woche 3J 91 Min. 14:30 D C 14:30 D C 15:00 D C TABALUGA DER FILM ................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................. 2. Woche THE GRINCH 6J 86 Min. 14:30 D BC 14:30 D BC 15:00 D BC Reprise

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Kinoprogramm Sins

stallierte Apps werden nicht vollständig genutzt. Dagegen wurde festgestellt, dass die Jugendlichen fast regelmässig Whatsapp, Instagram, Snapchat und das Videoportal Youtube nutzen. Für Fragen zur eigenen Nutzung bietet die Kommission für Altersfragen zusammen mit den Jugendlichen der 3. Sekundarklasse im Rahmen des Projektes «Computeria» Sprechstunden an. Die erste findet am Dienstag 11. Dezember, von 14 bis 16 Uhr, im reformierten Kirchgemeindehaus Obfelden statt. Weitere folgen am 15. Januar und 26. Februar in Obfelden sowie am 19. März in der Bibliothek Ottenbach. Die Sprechstunden sind kostenlos, ebenso der Kaffee. Die Kommission für Altersfragen und die Jugendlichen der 3. Sek. ObfeldenOttenbach freuen sich auf einen lebhaften Austausch mit viel Zeit und Geduld. (pd.)

18.30-19.30: 10. Stalliker Wintersport-, Kraft- und Konditionstraining für jedermann zur Unfallprävention auf der Ski- oder Snowboardpiste. Unkostenbeitrag pro Stunde Fr. 5.-. Turnhalle Loomatt.

SEEHOF 1+2 ZUG

Freitag, 7. Dezember

Donnerstag 6. - Mittwoch 12. Dezember

Kino Cinepol, Bahnhofstrasse 28, 5643 Sins Tel: 041 787 36 00

D 8(12)

D 6/4 D 6(10) D 12(14) Der Grinch Bohemian Rhapsody 20.15 Die Unglaubliche Reise... Fantastische Tierwesen Sa So Mi 13.30 D 12/10 Do Fr Sa 100 Dinge So 11.00 So 11.00 Täglich (ausser Sa) 20.15 15.45 Do Fr Sa So 20.15 So Mi 17.45 Mo Di Mi 20.15 Sa 20.30 Mo Di Mi Sa So 15.45 Sa So Mi 15.40 3D

CH-Premiere

D 6/4 Smallfoot Sa Mi 15.45

D 12 /10 25 km/h Do Fr 18.00 Fr Sa 17.45 Mo Di 20.15

CH-Premiere D 8(10) Wolkenbruch D 6(12) Tabaluga D 6/4 Do Fr Mo Di Mi 18.00 A Star Is Born D 12/10 Verschwörung D 16/14 Der Nussknacker Sa So Mi 13.30 17.45 Sa So Mi 13.30 17.45 Sa So Sa So 18.15 Do Fr Mo Di Mi 17.45 So 11.00

LUX BAAR GOTTHARD ZUG

17:00 Edf C

1. Woche

ROMA

17:00 SPd A 17:00 SPd A 17:00 SPd A 20:15 SPd A 20:15 SPd A 20:15 SPd A 20:15 SPd A 20:15 SPd A 20:15 SPd A ................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................. FLIZ­Filmclub

OUT OF PARADISE

14J 135 Min. 100 Min.

20:00 OVd

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2. Woche COLD WAR 14J 84 Min. 18:00 OVdf A 18:00 OVdf A ................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................. 7. Woche

WOLKENBRUCH

12J 94 Min.

18:00 D

14:30 D

14:30 D

18:00 D

12J 134 Min. 17:00 D PHANTASTISCHE TIERWESEN: GRINDELWALDS VERBRECHEN 20:15 D 20:15 D 20:15 D 20:15 D 6. Woche 12J 135 Min. 20:15 D 17:00 D 20:15 D 20:15 D BOHEMIAN RHAPSODY ................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................. 2. Woche THE GRINCH 6J 86 Min. 14:30 D C 14:30 D C 4. Woche

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Altersangaben: Das Mindestalter ist 3 Jahre. Die Jahresangaben sind Mindestalter­Empfehlungen. Im Falle von Empfehlung "16J" vor 14. Geburtstag Einlass nur mit volljähriger Begleitperson. U25 Personen unter 25 Jahren erhalten das Ticket für CHF 10.00. / % Reduzierter Eintrittspreis. / Auf alle 3D­Vorstellungen wird ein Zuschlag von CHF 2.00 erhoben.


Veranstaltungen

Freitag, 7. Dezember 2018

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Vier Veranstaltungen, welche die hektische Vorweihnachtszeit erträglicher machen Die nächsten zehn Tage im Kellertheater LaMarotte in Affoltern «Gredi üüfe»: Die Mundart – und was sie mit uns macht «Gredi üüfe» lautet das brandneue Gedichtbuch von Hanspeter MüllerDrossaart. Der erste Band des Autors erschien auf Obwaldnerisch, der zweite nun im Urner Dialekt. Seine Lesungen sind legendär, sein Spiel mit der Mundart ebenso. Was passiert, wenn man in einem «Tatort» schwäbisch hört, oder alemannisch oder auch tirolerisch? Genau, es heimelt an. Und in der Regel sind Figuren im Film, die Mundart sprechen, nicht die Bösewichte. Urs Heinz Aerni und seine Gäste nehmen Platz am literarischen Kaminfeuer in der guten Wortstube: Der Schauspieler Hanspeter Müller-Drossaart verwandelt sich im Rahmen seines Berufes wie kein anderer verbal in einen Bayer, Bündner oder Basler. Markus Gasser beantwortet als Redaktor der SRF-Sendung «Schnabelweid» Fragen rund um unsere Mundart. Heute Freitag, 7. Dezember, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 25 / 15 Franken, mit Kulturlegi 12 Franken.

«Jazz am Donnerstag» Straymonk Im Mittelpunkt von Straymonk stehen die beiden Alt-Saxofonisten Nathanael Su und Gabriel Dalvit. Sie

verbindet die gemeinsame Leidenschaft zum vollen, warmen Altosound. Ergänzt werden die zwei Musiker von einer bestens eingespielten Rhythmusgruppe. Der Kontrabassist Dominique Girod und der Schlagzeuger Jonas Ruther beweisen dabei nicht nur ihre Fähigkeit, den Solisten die nötigen Freiräume und Unterstützung zu geben, sondern sie setzen selber auch markante Akzente als Solisten. So entsteht eine beschwörende kollektive Musik, die dicht und leicht zugleich ist. «Magische Gegenwart» nennt Manfred Papst das in der NZZ am Sonntag.

Engelbert Humperdinck (1854–1921) steht zurzeit die zauberhafte und beliebte Oper «Hänsel und Gretel» im Opernhaus Zürich in einer umstrittenen Regie auf dem Programm. In Affoltern hingegen erklingt Humperdincks melodienseliges Streichquartett in C-Dur. Und von Claude Debussy (1862–1918) wird dessen einziges Streichquartett in g-Moll interpretiert, eine beglückende Schöpfung! Samstag, 15. Dezember, Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr, Konzertbeginn 20.15 Uhr, Eintritt 40 / 30 Franken, mit Kulturlegi 20 Franken, Ab 19 Uhr Essen: «Maghreb-Eintopf» 20 Franken (Reservierung erwünscht).

Donnerstag, 13. Dezember, ab 20.15 Uhr, Bar ab 18.30 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Essen: 18 Franken.

Klassik mit dem Streichquartett «le buisson prospérant» Ulrich Poschner, Daniel Kagerer, Violinen, Nada Anderwert, Viola, und Gabriel Wernly, Cello, spielen spätromantische Streichquartette. Alle vier Musiker üben neben ihrer Zusammenarbeit im Quartett rege Tätigkeiten als Orchestermusiker und Solisten aus. Die gemeinsame Leidenschaft für die Kammermusik sowie die Liebe zum unerschöpflich reichen Repertoire für Streichquartett verbindet das Ensemble. Im Programm sind zwei spätromantische Werke zu hören: Von

Blockflötenmusik zur Weihnachtszeit

Neu im Programm: «Klazz Brothers & Cuba Percussion» Echo Klassik – Jazz Award – GrammyNominierung – Hollywood ... so vielfältig die Auszeichnungen, so aussergewöhnlich ist die Musik von Klazz Brothers & Cuba Percussion. Mit «Christmas meets Cuba» erwecken Bruno Böhmer Camacho (Piano), Kilian Forster (Bass), Tim Hahn (Schlagzeug), Alexis Herrera Estevez (Timbales, Bongos) und Ellia Rodriguez Luis (Congas) internationale und deutsche Weihnachtslieder zu neuem Leben. Weltbekannte Weihnachtsmelodien, gepaart mit dem Temperament kubanischer Rhythmen und sinnlichen Jazzharmonien, bringen Weihnachtsstimmung

Das Ensemble «le buisson prospérant» um Daniel Kagerer, Gabriel Wernly, Nada Anderwert und Ulrich Poschner (v.l.) spielt spätromantische Streichquartette von Humperdinck und Debussy. (Bild zvg.) auf die Zuckerinsel und Latin Grooves in die europäischen Weihnachtsstuben und Konzertsäle. Egal, ob man winterliche Weihnacht oder karibische Temperaturen bevorzugt: «Christmas meets Cuba» verbindet beides! Weihnachtliche Besinnlichkeit mit kubanischer Lebensfreude, «Jingle Bells» mit schweisstreibenden Salsagrooves und «Stille

Nacht» mit kubanischer Melancholie. Musikalische Überraschungen als kreativer Adventskalender! (pz) Einziges Konzert in der Schweiz, Sonntag, 16. Dezember, Bar und Kasse ab 16.30 Uhr, Konzertbeginn 17 Uhr, Eintritt 40 / 30 Franken, mit Kulturlegi 20 Franken. Platzreservierungen für alle Anlässe empfohlen über Telefon 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch.

Festliches Weihnachtskonzert mit Sibylle und Isabel Tschopp

Concerto piccolo no. 8 in Obfelden

Sonntag, 9. Dezember, 17 Uhr, reformierte Kirche Obfelden

«Seht, es naht die heilige Zeit.» Unter diesem Titel lädt das Blockflötenensemble Obfelden heute Freitag, 7. Dezember, zum Concerto piccolo um 19 Uhr ein.

Ihr 18. «Festliches Weihnachtskonzert» am 9. Dezember in der reformierten Kirche Obfelden verspricht ein stimmungsvolles Programm.

Am Klavier begleitet Angela Bozzola die Gruppe. Neben Melodien von bekannten Weihnachtsliedern spielt das Ensemble, unter der Leitung von Christiane Zaugg, solche aus Böhmen, Polen, Frankreich, Deutschland, der Schweiz und aus der ehemaligen Tschechoslowakei. Das Concerto piccolo findet wie gewohnt in und unter dem Patronat der reformierten Kirche Obfelden statt. Das musikalische Programm zur Weihnachtszeit dauert zirka eine halbe Stunde. Seit 2008 spielt das Obfelder Ensemble unter Leitung von Christiane Zaugg. So ist dieser Auftritt auch ein

kleines Jubiläum. Wenn es auch in den zehn Jahren Wechsel bei den Musikerinnen gab, ist die Begeisterung und Freude am gemeinsamen Üben und Spielen über all die Jahre geblieben. Die Gruppe probt regelmässig in der Bibliothek Obfelden und spielt jeweils am Adventsabend in der Bibliothek, in verschiedenen Gottesdiensten, aber auch im Götschihof oder an kleinen Sommerkonzerten im Meilihof. Musikfreunde, welche sich mit dem Obfelder Blockflötenensemble von Christiane Zaugg auf die besinnliche Adventszeit einstimmen möchten, sind herzlich zum achten Apéro-Konzert dieses Jahres eingeladen. (pd.) Reformierte Kirche Obfelden, Freitag, 7. Dezember, Beginn 19 Uhr, Dauer bis zirka 19.30 Uhr, Eintritt

Ob berühmte Meisterwerke oder musikalische Neuentdeckungen – mit ihren fesselnden Interpretationen als Duo Violine-Klavier garantieren die Schwestern Sibylle und Isabel Tschopp musikalische Höhenflüge und begeistern mit ihrer klanglichen Finesse und ihrem ausgefeilten Zusammenspiel. Als Duo oder solistisch tourten sie durch viele Länder Europas, durch Nord-, Zentral- und Südamerika, Südafrika und Nahost und haben mehrere CDs eingespielt. Unvergessliche Melodien, beschwingt, besinnlich und facettenreich variiert, werden das

Isabel und Sibylle Tschopp. (Bild zvg.) Publikum verzaubern. Nach der lebensfrohen Sonate in A-Dur KV 305 von Wolfgang Amadeus Mozart zieht der tief beseelte «Cantus doloris» des norwegischen Romantikers Christian Sinding das Publikum schon mit dem ersten Geigengesang in seinen Bann. Die meditative Kraft von Arvo Pärts wunderschönem Werk «Fratres» er-

laubt die friedliche Einkehr in unser Inneres – eine Oase der Ruhe in hektischer Zeit. Zum Abschluss entfaltet Edvard Grieg in seiner 2. Sonate in G-Dur einen Fächer an nordischen Farben und Klängen. Zwischen den Werken werden besinnliche Texte gelesen. Das «Festliche Weihnachtskonzert Obfelden» steht seit seinem Bestehen für Solidarität mit Hilfsbedürftigen in Armenien ein. Auch dieses Jahr geht der Reinerlös an Menschen, welche durch Krankheit, Arbeitslosigkeit und andere missliche Umstände in Not sind. (pd.) Sonntag, 9. Dezember, 17 Uhr, reformierte Kirche Obfelden, Kollekte anstelle eines Eintritts. Infos und Platzreservierung für Rollstühle: Telefon 044 761 35 03, tschoppmusic@bluewin.ch, Infos auf www.sibylletschopp.com.

frei, Kollekte zur Deckung der Unkosten.

Die Ehe - eine lohnende Herausforderung

Ehekurs von Januar bis April 2019: Jetzt anmelden! Ein Team der Heilsarmee Affoltern führt in der Zeit von Januar bis Anfang April 2019 den Ehekurs von «FamilyLife» durch. Dies, weil man überzeugt ist, dass die Ehe als Fundament einer stabilen Gesellschaft von grosser Bedeutung ist.

Das Blockflötenensemble Obfelden spielt heute Abend in der reformierten Kirche Obfelden ein halbstündiges Konzert. (Bild zvg.)

Das Ziel des Ehekurses ist, verheiratete Paare beim Aufbau und bei der Pflege einer starken und glücklichen Ehe zu unterstützen. Der Kurs umfasst

sieben praktisch ausgerichtete Treffen, um über wichtige Themen der Partnerschaft ins Gespräch zu kommen. Die Treffen ermöglichen, über Dinge zu reden, die in der Hektik des Alltags unter den Tisch fallen. Jede Kurseinheit beginnt mit einem romantischen Candle-LightDinner, gefolgt von einem spannenden Input. Anschliessend haben die Paare Zeit, um über das Gehörte unter vier Augen zu sprechen. Es gibt keine Gruppengespräche und die Privatsphäre bleibt stets gewährleistet. Der Ehe-

kurs eignet sich für jedes Ehepaar, das gemeinsam an seiner Beziehung arbeiten will, unabhängig davon, wie viele Jahre die Partner schon miteinander unterwegs sind. Sie sind herzlich willkommen. (pd.) Kursthemen, Kursdaten, Anmeldeformular und weitere Informationen sind zu finden auf www.heilsarmee-affoltern.ch.

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Sport

Freitag, 7. Dezember 2018

Turnfest Obfelden: mit Neue Website, über 4000 Turnenden! neue Mission

Der «Triamt» hat umstrukturiert

Seit über 25 Jahren verbindet der Triathlon Club Säuliamt (Triamt) begeisterte Triathleten der Region.

Das Turnfestgelände im Gebiet Wolsen in Obfelden. (Bild zvg.)

Zwei Monate hatten die Turnvereine Zeit, sich für das Regionalturnfest Obfelden 2019 anzumelden. Nach der Anmeldephase zeigt sich: Das Fest mobilisiert die Massen. Über 4000 Turnerinnen und Turner werden 2019 nach Obfelden kommen. Es war eine nervenaufreibende Zeit, die das OK während der zweimonatigen Anmeldezeit zu überstehen hatte. Nach dem guten Start der Anmeldephase Anfang Oktober mit 23 Vereinsanmeldungen an einem Tag nahmen die Anmeldezahlen wieder ab. «Wir waren überrascht, wie lange sich die Vereine Zeit gelassen haben, ihre Anmeldungen für die Turnfestsaison 2019 durchzuführen», gesteht denn auch Heinz Weber ein, Leiter Ressort Turnen am Regionalturnfest. Jetzt, einige Tage nach Anmeldeschluss, ist die Nervosität grosser Vorfreude gewichen. Die Organisatoren gaben bekannt, dass sich 136 Vereine mit insgesamt 4081 Turnerinnen und Turnern angemeldet haben. Hinzu kommen die mehreren Hundert Nachwuchsschwinger, die am ersten Wettkampfwochenende am 77. Zürcher Kantonalen Nachwuchsschwingfest ebenfalls ihre Duelle auf dem Areal des Regionalturnfests austragen.

Turner aus der ganzen Schweiz Ein Blick auf die Herkunft der angemeldeten Turnvereine zeigt: Aus allen Landesteilen werden Turnerinnen und Turner nach Obfelden reisen. «Zum

Beispiel kommen 25 Vereine aus dem Kanton Bern, 13 aus dem Aargau, 10 aus St. Gallen, 5 aus dem Kanton Schwyz, 4 aus Luzern, je einer aus dem Wallis und Schaffhausen und natürlich viele aus dem Kanton Zürich», so Heinz Weber. Die Gemeinde Obfelden mutiert damit Ende Mai und Anfang Juni 2019 für kurze Zeit zur Turnhauptstadt der Schweiz.

Die Karate Schule Obfelden «Shinkyokushin Dojo Obfelden», unter der

Alle weiteren Infos zur Mission und den Trainings beim Triamt unter triamt.ch.

Eine Riesensause auch für die Bevölkerung Mit Hochdruck wird nun die Wettkampfplanung vorangetrieben. Die Turnvereine erwarten einige Wochen vor dem Fest die Detailplanung ihrer Einsätze, damit sie ihre Anreise entsprechend planen können. Bereits stark konkretisiert hat sich das Festprogramm. Speziell für die regionale Bevölkerung findet am Samstagabend, 25. Mai 2019 eine riesige Party statt unter dem Motto «Das grosse Halligalli». Eine Partyband und ein DJ werden mit bekannten Partysongs und Hits aus allen Dekaden der Festschar einheizen. Bierschwemme, Bar- und Weinzelt und Verpflegungsstände mit herzhaftem Speiseangebot runden das Fest-Angebot ab. «Beim grossen Halligalli zählen wir auf viele Besucherinnen und Besucher aus der Region! Denn wir wollen speziell auch der Bevölkerung ein unvergessliches Erlebnis an unserem Fest bieten», freut sich OK-Präsident Mirco Kurt. (dan) Der «Anzeiger» unterstützt das Regionalturnfest als Medienpartner. Weitere Infos unter www.obfelden2019.ch.

Turniererfolg am nationalen Züri Kata Cup Sechs Podestplätze für die Karate Schule Obfelden «Shinkyokushin Dojo Obfelden» am nationalen Karatewettkampf Züri Kata Cup in Otelfingen.

Beim Triamt treffen sich Anfänger mit ambitionierten Ironman-Athleten. So schafft der Verein ein Umfeld für alle Bedürfnisse und jedes Budget. Ganz nach dem Motto: We live the Spirit – the Spirit of Hawaii. Der «Triamt» ist ein nicht kommerzieller Verein, der die Leistung in den Hintergrund stellt und den Spass am Sport in Verbindung mit einem gesunden Lebensstil fördert. Die Athleten von «Triamt» sind der Meinung, dass die heutige Gesellschaft bereits genügend Leistungsdruck an den Tag legt. Deswegen verfolgen die Mitglieder allesamt ihre persönlichen Ziele und lassen sich voneinander inspirieren. In der heutigen Leistungsgesellschaft befinden sich die Menschen tagtäglich unter Strom. Die Möglichkeit,

sich einem Hobby zu widmen ist in den letzten Jahren immer kleiner geworden. Immer mehr verbinden Amateursportler ihre Freizeit mit dem Leistungsdruck aus dem Alltag. Das widerspricht dem Sinn einer Freizeitaktivität und verhindert die Regeneration vom alltäglichen Stress, was der Gesundheit zusätzlich schädigen kann. Diese Werte widerspiegelt nun auch die Webseite vom Triamt.ch. Mit Geschichten und Erlebnissen aus der Sportwelt möchte der Verein den Spass am Triathlon-Sport in den Vordergrund stellen und Neulinge wie auch alteingesessene Triathleten dazu ermutigen, einem nicht leistungsorientierten Verein beizutreten. Bei Fragen steht der Vorstand jederzeit zur Verfügung und unterstützt jene, die den Einstieg in den Sport suchen. (AvP)

Leitung von Andi Gabler, nahm mit 15 Wettkämpferinnen und Wettkämpfern der Kinder- und Jugendklasse sowie in der Seniorenkategorie am nationalen Karatewettkampf Züri Kata Cup in Otelfingen ZH teil. Mit sechs Podestplätzen konnte das gesamte Team grossartige Erfolge verzeichnen. Auch wenn es für die anderen nicht ganz auf das Podest gereicht hatte, waren alle rundum glücklich und zufrieden. Die Karate Schule Obfelden führt interessierte Personen gerne in das Karate ein und bietet zwei kostenlose Probetrainings an. (pd.)

In Otelfingen reichte es für sechs Podestplätze. (Bild zvg.)

Infos unter www.shinkyokushin-obfelden.ch.

Für die Athletinnen und Athleten des Triathlon Clubs Säuliamt steht die Freude am Sport im Vordergrund. (Bild zvg.)

15 neue Brevetierte

Brevet des Reitstalls Birkenhof Fünfzehn engagierte Reiterinnen und Reiter haben erfolgreich die Ausbildung zum Reiterbrevet absolviert. Die vielseitige Arbeit zum Verständnis der Pferde, zum reiterlichen Können und zum Ziel, an Spring- und/oder Dressurprüfungen teilnehmen zu können ist sehr anspruchsvoll. Sogar an Patrouillenritten wird oft das Brevet zur Teilnahme vorausgesetzt, dies zur Sicherheit der Reiter und Pferde. In der jetzigen Form ist das Brevet Geschichte. Für 2019 wurde ein neues

Konzept vorgestellt, welches zu vielen Diskussionen Anlass gibt. Zuerst wird ein Attest durchgeführt, welches für Reitende und interessierte Nichtreiter mit viel Theorie und Bodenarbeit verbunden ist. Darauf folgt das Diplom analog dem heutigen Brevet, ohne Sprüngli … Der Abschluss ist das stark erschwerte Brevet, welches zur Teilnahme an offiziellen Spring- und Dressurprüfungen berechtigt. Umso glücklicher sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, welche das Brevet jetzt noch bestanden haben. Herzliche Gratulation! Susanne Schelling

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Versicherungs-Ratgeber der Mobiliar Die Generalagentur Affoltern am Albis der Mobiliar informiert:

Wenn der Advent Feuer fängt Im Dezember brennt es in der Schweiz häufiger als in den anderen Monaten. Oft sorgen Kerzen in Kombination mit dürren Tannenästen für Haus- und Wohnungsbrände. Mit einfachen Tipps lässt sich die Gefahr bannen. • Verwenden Sie für den Adventskranz oder Christbaum eine unbrennbare Unterlage. • Beaufsichtigen Sie Kinder, solange sie sich in einem Raum mit brennenden Kerzen aufhalten. Behalten Sie ebenfalls Ihre Haustiere im Auge. • Stellen Sie Kerzen nie in die Nähe von brennbaren Gegenständen oder an einen Ort mit starker Zugluft. • Löschen Sie vor dem Verlassen des Raumes alle Kerzen – auch wenn Sie nur kurz weg sind. • In der beheizten Wohnung trocknen Adventskranz und Weihnachtsbaum rasch aus. Löschen Sie deshalb Kerzen rechtzeitig und lassen Sie sie nicht zu tief herunterbrennen. • Trockene Tannennadeln sind leicht entflammbar: Kaufen Sie den Tannenbaum erst kurz vor Weihnachten, lagern Sie ihn kühl und stellen Sie ihn ins Wasser, um das Austrocknen zu verzögern. • Halten Sie zur Sicherheit einen Feuerlöscher, eine Löschdecke oder einen Eimer mit Wasser bereit. • Lichterketten sind eine Alternative für Kerzen. Schauen Sie, dass diese ein aktuelles Prüfsiegel aufweisen und überlasten Sie die Steckdose nicht mit mehreren Lichterketten. Dies kann zur Überhitzung und im schlimmsten Fall zu einem Schwelbrand führen. Im Brandfall gilt es, Ruhe zu bewahren und nach dem Grundsatz «Alarmieren – Retten – Löschen» zu handeln. Alarmieren Sie die Feuerwehr über die Telefonnummer 118. Bringen Sie sich und andere in Sicherheit. Verlassen Sie den Raum und schliessen Sie alle Türen zum Brandzimmer. Löschen Sie nur, wenn Sie sich selber nicht in Gefahr bringen. Richtige Versicherungssumme Bei einem Brand sind Eigentum des Versicherten sowie anvertraute, geleaste und gemietete Sachen durch die Feuerversicherung im Hausrat gedeckt: Zerstörte Möbel, Kleidung, EDV-Anlagen usw. werden ersetzt – Weihnachtsgeschenke übrigens auch. Wichtig ist, dass die Versicherungssumme für den Hausrat richtig kalkuliert wurde, sonst deckt die Versicherung nicht den gesamten Schaden. Gerne beantworten wir Ihre Fragen: Sie erreichen uns unter Telefon 044 762 50 60 oder via E-Mail auf affoltern@mobiliar.ch. Im Schadenfall: 044 762 50 20

Thomas Naef Generalagentur Affoltern am Albis Generalgent

mobiliar.ch

Brevetiert: Desirée Ayer (1), Andreas Bucher (2), Zippora Febbo (8), Bruno Frommenwiler (3), Linda Gomez (9), Yasmin Hostettler (4), Anina Knecht (5), Miriam Kofel (6), Aliyn Müller (10), Jade Otter (11), Manuela Roth (12), Ramona Roth (7), Alina Sattler (13). Florence Ott und Nina Kindlimann (nicht im Bild) haben die Prüfung aus terminlichen Gründen an anderen Reitschulen absolviert. (Bild zvg.)

160603A07GA

Schweizweit mehr als 130 Vereine dabei

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ÜBERRASCHUNGEN UND SCHÖNE GESCHENKE


Extra Im Spital Affoltern geboren

Freitag, 7. Dezember 2018

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«Reisen ist meine Leidenschaft» Menschen im Säuliamt: Cornelia Aerni ist 32-mal umgezogen und hat 75 Länder bereist

Kaon Jonin, 24. November.

Sie ist in der Schweiz geboren, in Südafrika aufgewachsen und hat viele Jahre im Kosmetik-Bereich gearbeitet. Cornelia Aerni war auch als Reisebegleiterin für Einzelpersonen und Gruppen tätig. Heute verschenkt sie gerne ihre Zeit bei Einsätzen in der Freiwilligenarbeit und sie hat immer wieder neue Reisepläne. ................................................... mit cornelia aerni sprach marianne voss

Mina, 26. November.

Selina, 28. November.

Luana, 30. November.

«Ich bin in Zürich geboren, habe dann aber bis zu meinem 14. Lebensjahr in Südafrika gelebt», erzählt Cornelia Aerni. Seit acht Jahren wohne sie nun hier in Aeugst, wo es ihr sehr gut gefalle. «Das heisst etwas, so lange am gleichen Ort», bemerkt sie humorvoll. «Ich bin nämlich bereits 32-mal umgezogen.» Sie habe ein sehr bewegtes spannendes Leben und sei viel unterwegs gewesen. «Und ich war auch von einigen Schicksalsschlägen betroffen, aber ich lache trotzdem immer noch.» Ganz wichtig in ihrem Leben ist das Reisen. «Das ist für mich kein Virus. Travelling is my passion, das Reisen ist meine Leidenschaft», betont sie in ihrem englisch-deutschen Sprachgemisch. Sie habe schon rund 75 Länder bereist, sei es privat oder als Reisebegleiterin. Zu dieser Tätigkeit kam sie durch eine Kosmetikkundin. «Die betagte Dame fragte mich, ob ich sie auf einer Reise begleiten würde.» Cornelia Aerni absolvierte dann noch eine Reiseleiterausbildung und den Rotkreuz-Pflegehelferkurs. Sie begleitete nicht nur Einzelpersonen, sondern arbeitete auch als Gruppenreiseleiterin für Reisebüros.

Erste mobile Kosmetikerin

Moritz Emilian, 2. Dezember (I. Magnin) anzeige

wetter

Ursprünglich war es ihr Traum, Krankenschwester zu werden. «Mein Vorbild war Florence Nightingale, und ich hatte immer das Bedürfnis, mich für andere Menschen zu engagieren.» Aus finanziellen Gründen war ihr die Ausbildung aber versagt. Sie absolvierte die Lehre als Parfümerie-Verkäuferin, reiste zurück nach Südafrika und arbeitete dort in Geschäften. Durch die Liebe zu einem Mann kam sie zu einer Tätigkeit bei einer Strassenbaufirma. «Ich betreute im Busch die Verpflegung und die Unterkünfte der Arbei-

Cornelia Aerni vor ihrer Weltkarte. Sie weiss genau, wo sie war und wohin sie gerne noch reisen würde. (Bild Marianne Voss) ter. Das war eine sehr schöne und spannende Zeit für mich.» Doch die Liebe sei in Brüche gegangen, und sie habe sich zurück in die Schweiz begeben. «Die Reise machte ich auf einem Lastwagen auf dem Landweg. Ich war vier Monate unterwegs. Das war mega!» Was sie dort erlebte, wäre genug Stoff für ein ganzes Buch. In der Schweiz lernte sie ihren zukünftigen Mann kennen. «Wir waren 23 Jahre zusammen und wir haben einen Sohn, der heute natürlich erwachsen ist», erzählt sie. Während dieser Zeit entschloss sie sich zu einer weiteren Ausbildung und lernte im Alter von 40 Jahren noch den Beruf der Kosmetikerin. «Solche gibt es aber wie Sand am Meer, das war mir bewusst. Daher beschloss ich, etwas Neues zu wagen und ging zu den Kundinnen und Kunden, die selber nicht aus dem Haus können.» Sie war die erste mobile Kosmetikerin und begab sich zu Menschen nach Hause aber auch in Heime oder Spitäler. Werbung sei nicht nötig gewesen. «Die Heftli, das Radio und TV, die kamen alle selber auf mich zu, denn ich machte etwas völlig Neues.» In diesen Jahren habe

Nun holt Cornelia Aerni die Zusammenstellung ihres Lebenslaufes hervor. Da ist ersichtlich, dass das bereits Erwähnte nur ein kleiner Teil ist von ihrem abwechslungsreichen Leben. Doch nun kommt sie auf ihre aktuellen Hobbys und Aktivitäten zu sprechen: «Heute bin ich in der Freiwilligenarbeit tätig und verschenke auf diese Weise gerne meine Zeit.» Sie lese auch viel und sie nähe. «Ich nähe alles, auch meine eigenen Kleider.» Zudem schwimme sie leidenschaftlich gerne im Türlersse, im Sommer fast jeden Tag. Das Reisen gehört natürlich nach wie vor zu ihrem Leben. Sie sei aber nicht mehr als Backpacker unterwegs. «Ich schlafe nicht mehr auf dem Bänkli, sondern schätze ein sauberes Bett und eine Dusche.» Fest in ihren Reiseplan gehöre einmal jährlich die Fahrt

Serie «Menschen im Säuliamt» In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss in loser Folge aus dem Leben von Menschen – ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt –, die im Säuliamt wohnen oder im Bezirk ihren Arbeitsplatz haben.

herkömmliches

Japanische Fleischkugeln

Grippe

150 g Rüebli, sehr fein gewürfelt 2 Zwiebeln, fein geschnitten 1 TL Sonnenblumenöl 8 EL Paniermehl 2 EL Wasser 2 Eier, verquirlt 2 EL Ingwer, fein gerieben 350 g Hackfleisch 1 TL Salz Pfeffer Mehl, zum Formen

Zubereitung

«Wenn Winde wehen im Advent, so wird uns viel Obst gesend’t.»

Zeit verschenken

nach Südafrika, wo sie immer noch Verwandte und Freunde habe. Auch an Weihnachten wird Cornelia Aerni verreisen. «Ich habe diese Zeit nicht gerne. Früher, im Verkauf, war das anders. Da liebte ich den Betrieb. Die Leute gaben viel Geld aus, der Umsatz stimmte.» Dem Geschenkerummel und dem Kommerz könne sie heute nichts mehr abgewinnen. «Da werden schon im Oktober Samichläuse aufgehängt!» Das sei doch nicht mehr normal. «Damit geht der echte Inhalt des Festes verloren. Denn eigentlich wäre es doch eine schöne und besinnliche Zeit.»

volg-rezept

Zutaten für 4 Personen

bauernregel

sie sehr viel Bereicherndes erlebt im Kontakt mit unzähligen pflegebedürftigen Menschen. «Ich konnte ihnen etwas Gutes tun durch die Pflege, und das machte mich selber glücklich.»

Rüebli und Zwiebeln im heissen Öl andünsten. Mit Paniermehl, Wasser, Ei und Ingwer zum Hackfleisch und den Gewürzen geben. Alles mit feuchten Händen gut durchkneten,

bis die Masse gleichmässig und kompakt ist. Aus der Masse runde Kugeln formen und im Mehl wenden. Bei starker Hitze je nach Grösse und Dicke sechs bis acht Minuten braten. Zubereitung: ca. 40 Minuten Weitere Rezepte unter www.volg.ch/rezepte/.

Eine Grippe ist ebenso unerwünscht wie das Kampfflugzeug Gripen, das in der Schweiz keinen Anklang fand. Es stellt sich die Frage nach einem sprachlichen Zusammenhang zwischen den so unterschiedlichen Gemütserregern. Die Antwort ist ergreifend: Das schwedische Wort Gripen bedeutet Greifer, was einen tüchtigen Vogel kennzeichnet. Das französische Verb gripper, von dem die Erkältungskrankheit hergeleitet ist, bedeutet ebenfalls ergreifen, zupacken, nach etwas haschen. Die sprachliche Verwandtschaft ist keineswegs aus der Luft gegriffen. Aber natürlich hascht niemand freiwillig nach einer lästigen oder gar gefährlichen Grippe. Vielmehr packt sie einen nach eigener Lust und Laune und kann den Betroffenen die gute Laune gründlich verderben. Dies mag hinreichend erklären, weshalb das französische Substantiv grippe wörtlich übersetzt Laune oder Grille bedeutet. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.


Veranstaltungen

Märt-Tag!

Sonntag 9. Dezember 2018

22. Rifferswiler Weihna eihnachtsmarkt 10.30 – 17.00 Uhr auf dem Dorfplatz / Rest. Schwiizer Pöschtli ist geöffnet 13.30 Uhr Platzkonzert Jugendchor FOCUS TEAM 14.00 – 15.30 Uhr Besuch vom SAMICHLAUS und ESELI 17.00 Uhr Konzert in der Kirche Rifferswil mit den CELTIC TREASURES „Musik aus der Keltischen Schatztruhe“

«Probier-Festival» mit Käse-Fondue, CaillerPralinen & Gewürzen.

Bitte benutzen Sie die öffentlichen Verkehrsmittel. Für Autofahrer stehen signalisierte Parkplätze zur Verfügung.

Strickler Reisen Neuheim, Carreisen Einsteigen und geniessen! Wir freuen uns, Sie an Bord begrüssen zu dürfen. Samstag, 15. Dezember Weihnachtsmarkt in Murten Carfahrt CHF 42.– Samstag , 12. Jan. 2019 – Eispaläste Schwarzsee Carfahrt inkl. Eintritt CHF 59.– HIGHLIGHT 2019! Samstag, 27. Juli 19 – Fête des Vignerons Carfahrt inkl. Eintritt Kat. 3 CHF 266.- / nur Carfahrt CHF 67.– Sa. 27. April bis Fr. 3. Mai 2019 – Ausflugs- & Jassreise ins Südtirol, Völs am Schlern Carfahrt inkl. ÜN im Hotel Völserhof (HP) ab CHF 1’380.00 Do. 30. Mai bis So. 2. Juni 2019 – Weinreise Toscana, Casino di Terra Carfahrt inkl. ÜN im Hotel Fattoria (HP) ab CHF 670.00

Degustieren Sie traumhafte Weine in weihnächtlichem Ambiente

Sa 8. Dez. 2018

Pssst… wir laden auch in Affoltern am Albis zu! Alle Reisen finden Sie in unserem Reisekatalog 2019! Weitere Tages-/Mehrtagesfahrten finden Sie auf unserer Webseite www.strickler-reisen.ch oder fragen Sie telefonisch nach: 041 756 07 66

Florales Weihnachtsgesteck für Fr. 150.- gewinnen! Rachel Skull for Rockers. Degustieren Sie das köstliche Fondue der Käserei Berglinde (11-14 Uhr) und die exquisiten Pralinen von Cailler. Riechen und schmecken Sie ausgewählte Oswald-Würzprodukte: damit wird jedes Gericht zum Gedicht. Rachel Skull ist bei uns zu Gast mit edlem Silberschmuck, Accessoires und feurigen Likörs für echte Rocker. Im Dorfmärt-Beizli offerieren wir Ihnen Glühwein, Gratis-Getränke und eine saftige Wurst vom Grill für nur Fr. 3.-. Mit etwas Glück gewinnen Sie im Wettbewerb ein florales Weihnachtsgesteck im Wert von Fr. 150.- nach Ihrem Geschmack gestaltet!

Nauer Weine - Oberebenestr. 3 - 5620 Bremgarten - www.nauer-weine.ch

120 Weine degustieren - Jubiläumsgutscheine traumhafte Genusswelt - Restaurant Ausstellung Welt der Geschenke Gratisparkplätze

Freitage 7. + 14. Dez. 17.30 – 21.30 Uhr Samstage 8. + 15. Dez. 11.00 – 17.00 Uhr Sonntag 9. Dez. 13.00– 17.00 Uhr

Sicherheitspersonal gesucht für Eidg. Schwing- und Älplerfest 2019 Zug

Die Abteilung «Sicherheit» sucht ungefähr 150 Personen, die speziell in diesem Bereich besondere Erfahrung mitbringen. Ehemalige Polizisten und Feuerwehrleute sind besonders geeignet. Auch suchen wir einen Verein oder eine Gruppe (ca. 50 Personen) die das Gepäckdepot von Freitagnachmittag bis am Montagmorgen betreibt. Die Entschädigung pro Stunde beträgt mind. Fr. 8.– pro Helfer. Interessiert? Dann melden Sie sich direkt bei pius.schlumpf@esafzug.ch 079 254 46 48 oder marco.brotschi@esafzug.ch 079 255 96 51

Rotary Club Zürich – Knonaueramt «Zusammen ist es schöner, als alleine»

SI N D SI E N OC H AUF DE R SUC HE N AC H DEM G EE I G N E T EN W E I H N AC H T SG ESC HEN K ? Dann kommen Sie in unserem Bettwaren-Shop vorbei, bestimmt finden Sie das passende Geschenk für Ihre Liebsten.

Unter diesem Motto soll auch dieses Jahr im Bezirk Affoltern niemand den Heiligen Abend alleine verbringen müssen. Wir laden Menschen jeden Alters, Konfession und Nationalität zur traditionellen Weihnachtsfeier ein auf

Montag, 24. Dezember 2018, 17 bis 21 Uhr im Kasino in Affoltern am Albis Mit klassischen Klängen wird die Konzertpianistin Michiko Tsuda begleitet von Regula Brawand an der Querflöte den feierlichen Anlass musikalisch eröffnen und begleiten. Die Weihnachtsgeschichte wird den Anwesenden von Pfarrer Christoph Hürlimann aus Kappel a.A. vorgetragen, gefolgt vom gemeinsamen Singen bekannter Weihnachtslieder. Für Ihr leibliches Wohl ist gesorgt. Zur Einstimmung in den Abend serviert Ihnen der Rotary Club Kaffee, Tee und Weihnachtsguetzli und nach dem Ausklingen der Weihnachtslieder geniessen Sie ein feines Nachtessen, zubereitet von Rotarier/innen und ihren Familien. Das allseits beliebte Lottospiel mit schönen Preisen soll auch dieses Jahr nicht fehlen und den Abend zu einem harmonischen Ausklang führen. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

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Anmeldung bis spätestens Mittwoch, 19. Dezember 2018

per Brief: Christian Gut, z.Hd. RC Zürich-Knonaueramt, Erspachstrasse 5, 8932 Mettmenstetten per Email: christian.gut@gut-tut-gut.ch Name/n ___________________________________ Vorname/n________________________ Albis Bettwarenfabrik AG alte Obfelderstrasse 69 CH-8910 Affoltern am Albis www.albis.ch

Öffnungszeiten Mittwoch– Freitag 10 –18 Uhr / Samstag 10 –16 Uhr Vom 24. Dezember 2018 bis 5. Januar 2019 bleibt unser Bettwaren-Shop geschlossen.

Strasse ___________________________________ Wohnort __________________________ Telefon ___________________________________ Anzahl Personen ____________________ ❑ Ich/wir möchte/n abgeholt und wieder heimgebracht werden ❑ Ich bin Rollstuhlfahrer/in

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