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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 96_1212 I 171. Jahrgang I Dienstag, 12. Dezember 20 17

Startklar

142 Stimmberechtigte

Am 3. Januar 2018 nimmt der neue Sozialdienst Unteramt den Betrieb auf. > Seite 3

An der Gemeindeversammlung Hedingen wurde der Spital-Austritt vorberaten. > Seite 5

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Fast einstimmig

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Die Gemeindeversammlung Ottenbach hat alle Vorlagen deutlich angenommen. > Seite 6

Kommen und Gehen An der Gemeindeversammlung in Knonau war der Schreiber-Wechsel Thema. > Seite 7

Ein Säuliämtler im Bundeshaus Im Dezember 2015 rutschte mit Hans-Ulrich Bigler ein FDPVertreter aus dem Knonauer Amt in den Nationalrat nach. Der Direktor des schweizerischen Gewerbeverbandes (sgv) versteht sich als klassischer Vertreter von Gewerbe und Wirtschaft. ................................................... von werner schneiter

Der Schweizer Bassist Daniel Schläppi im Interview vor seinem Gastspiel in Affoltern. > Seite 11

Arbeitslosenquote steigt saisonal

anzeigen

vom 12. bis zum 25. Dezember

Vertritt KMU und Wirtschaft erfolgreich im Nationalrat: Hans-Ulrich Bigler, FDP-Vertreter aus Affoltern, in der Wandelhalle an der Eingangstüre zum Plenum. (Bild Werner Schneiter) Fuss gefasst, weil ihm der Betrieb als svg-Direktor schon zuvor bekannt war, dazu natürlich auch die Dossiers aus seinem Fachgebiet. Zu seinen Kernanliegen zählt eine wettbewerbsfähige KMU-Wirtschaft. Eine Voraussetzung dafür ist, in den Augen von Bigler, die Eindämmung der wuchernden Regulierung. Eine seiner Herzensangelegenheiten. Auch die Förderung der Berufsbildung hat er auf seine Fahne geschrieben und in diesem Zusammen-

hang einst die Berufsmesse Zürich aufgebaut. All die gewerblichen Themen sind auch Teil seiner Kommissionsarbeit in Bern. Hans-Ulrich Bigler sitzt in der nationalrätlichen Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK) und in der Finanzkommission (FK), wo er jüngst zum Vizepräsidenten aufgestiegen ist. In seiner Zeit als Nationalrat hat er erfolgreich die Kampagnen gegen die 1:2-Initiative und gegen die Min-

destlohninitiative mitverantwortet, das Referendum gegen die BillagMediensteuer geführt und zur Abschaffung der Pauschalbesteuerung und der Erbschaftssteuer-Initiative beigetragen. Im Parlament hat Bigler bis dato neun Vorstösse eingereicht. Der «Anzeiger» hat den passionierten Zigarrenraucher und Motorrad-Freak im Bundeshaus besucht. ................................................... > Bericht auf Seite 9

Letzte Delegiertenversammlung des Zweckverbands Sozialdienste Margareta Wildhaber als letzte Präsidentin geehrt Die Delegiertenversammlung des Zweckverbandes Sozialdienst Bezirk Affoltern übergab am vergangenen Donnerstag die symbolischen Schlüssel an ihre Nachfolgeorganisationen IKA Sozialdienst und IKA Kesb. ................................................... von urs e. kneubühl Zum Schluss der allerletzten Delegiertenversammlung des Zweckverbandes Sozialdienst – die Delegierten hatten vorab sämtliche Geschäfte einstimmig verabschiedet – liess Präsidentin Margareta Wildhaber die bewegte Geschichte der über 50-jährigen Institution Revue passieren. Danach verabschiedete sie die aktuellen Delegierten der Bezirksgemeinden und den Vorstand mit grossem Dank und loben-

Jazz-Leidenschaft

780 Personen waren Ende November im Knonauer Amt arbeitslos gemeldet, das sind 22 mehr als einen Monat zuvor. Die Arbeitslosenquote stieg von 2,6 auf 2,7 %. Vier Fünftel des Anstiegs im Kanton Zürich sind auf die witterungsbedingte Zunahme der Arbeitslosigkeit im Baugewerbe zurückzuführen, wie das Amt für Wirtschaft und Arbeit mitteilte. Bereinigt um die saisonalen Effekte war die Arbeitslosigkeit sogar leicht rückläufig. Das wirtschaftliche Umfeld verbesserte sich für die Schweiz und für den Kanton Zürich im Verlauf des vergangenen Jahres deutlich. Die aktuellen Wirtschaftsprognosen lassen auf eine Fortsetzung des moderaten Aufschwungs schliessen. (tst.)

Besuch beim Affoltemer FDP-Nationalrat Hans-Ulrich Bigler in Bern

In den 90er-Jahren sassen mit Toni Bortoluzzi (SVP), Rolf Hegetschweiler (FDP) und Hans Steiger (SP) drei Ämtler gleichzeitig im Nationalrat. Von 2003 bis 2014 auch der Wettswiler SVP-Vertreter Hans Kaufmann. 2015 ging dann Bortoluzzi nach 24 Jahren Parlamentstätigkeit von Bord. Und fast nahtlos setzte sich die Tradition der Ämtler Vertretung im Nationalrat fort: Als Ruedi Noser in den Ständerat entrückte, rutschte im Dezember 2015 mit Hans-Ulrich Bigler ein FDP-Vertreter nach, der seit mehr als 13 Jahren in Affoltern wohnt. Seine Vereidigung erfolgte am 8. Dezember 2015 – also vor fast exakt zwei Jahren. Als Direktor des schweizerischen Gewerbeverbandes (sgv) versteht Hans-Ulrich Bigler sich im Parlament logischerweise als klassischer Vertreter von Gewerbe und Wirtschaft. Der sgv ist der grösste Dachverband der Schweizer Wirtschaft. 250 Mitgliederorganisationen und fast 300 000 Unternehmungen sind ihm angeschlossen. In der grossen Kammer hat der 60-jährige Hans-Ulrich Bigler schnell

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Die symbolische Schlüsselübergabe von Margareta Wildhaber an Bertram Thurnherr (IKA SD) und Claude Wuillemin (IKA Kesb) beendete die Geschichte des Zweckverbandes Sozialdienst Bezirk Affoltern. (Bild zvg.) den Worten: «Unsere Zusammenarbeit und die Diskussionen, die wir geführt

haben, waren stets offen und fair, loyal und zuverlässig sowie von ho-

hem persönlichen Engagement geprägt.» Die Präsidentin selbst wurde von Vizepräsident Thomas Ammann ebenso mit anerkennenden Worten und Dank aus ihrer Funktion entlassen: «Dreieinhalb Jahre hat sie die DV mit viel Herzblut und grossem Engagement geleitet und dabei sehr viel hinter den Kulissen wertvoll gewirkt. Dafür gebührt ihr grösste Wertschätzung – Margareta Wildhaber war eine sehr würdige letzte Präsidentin des Zweckverbandes Sozialdienst.» Mit der anschliessenden symbolischen Schlüsselübergabe an die Verwaltungsräte der Nachfolgeorganisationen wurde die Überführung des Zweckverbandes an die beiden Interkommunalen Anstalten IKA Sozialdienst und IKA Kesb endgültig abgeschlossen. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 3

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Sekundarschulgemeinde Hausen am Albis Kappel am Albis Rifferswil

Beschluss der Gemeindeversammlung vom 6. Dezember 2017 1. Genehmigung des Voranschlages 2018. 2. Genehmigung der Totalrevision der Statuten des Schulzweckverbandes Bezirk Affoltern. Rechtsmittelbelehrung: Beim Bezirksrat Affoltern am Albis, im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, können – von der Veröffentlichung an gerechnet – schriftlich folgende Rechtsmittel ergriffen werden: – innert 5 Tagen Rekurs wegen Verletzung der politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung (gemäss § 147 Gesetz über die politischen Rechte). – innert 30 Tagen Rekurs mit dem Begehren um Berichtigung des Protokolls (gemäss § 54 Gemeindegesetz). – innert 30 Tagen Beschwerde gegen die gefassten Beschlüsse (gem. § 151 Gemeindegesetz). Die Rechtsmittel müssen einen Antrag und eine Begründung enthalten. Das Protokoll liegt zu den Schalteröffnungszeiten in der Einwohnerkontrolle der drei Kreisgemeinden zur Einsicht auf. Sekundarschulpflege Hausen am Albis

Gemeinde Hedingen

Gemeinde Stallikon

Beschlüsse der Gemeindeversammlungen vom Donnerstag, 7. Dezember 2017

Festsetzung der Liegenschaftenabgaben 2018

Reformierte Kirchgemeinde 1. Der Voranschlag 2018 der reformierten Kirchgemeinde, der einen Aufwandüberschuss von 8400 Franken ausweist, wurde genehmigt und der Steuerfuss bei 12 % belassen. Politische Gemeinde 1. Die Kündigung der Mitgliedschaft beim Spitalzweckverband Affoltern per 31. Dezember 2020 wurde zuhanden der Urnenabstimmung vorberaten. 2. Die Gebührenverordnung der Gemeinde Hedingen wurde festgesetzt. 3. Der Totalrevision der Statuten des Schulzweckverbands Affoltern a.A. wurde zugestimmt. 4. Der Voranschlag des Politischen Gemeindegutes für das Jahr 2018, welcher einen Aufwandüberschuss von 498 600 Franken aufweist, wurde genehmigt und der Steuerfuss bei 105 % belassen. 5. Die Bauabrechnung über den Ersatzbau Bibliothek Hedingen in der Höhe von 2 408 412 Franken wurde genehmigt. 6. Die Bauabrechnung über den Anbau an den Sek-Spezialtrakt in der Höhe von 750 205.80 Franken wurde genehmigt. 7. Die Bauabrechnung über die Erneuerung der Sportanlage Schachen in der Höhe von 551 757.15 Franken wurde genehmigt. 8. Die Anfrage gemäss §51 Gemeindegesetz des Komitees für eine sichere Arnistrasse wurde beantwortet. Protokollauflage und Rechtsmittel Die Protokolle können während 30 Tagen von dieser Publikation an gerechnet in der Gemeinderatskanzlei, Zürcherstrasse 27, 8908 Hedingen, eingesehen werden. Gegen die von den Versammlungen gefassten Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von dieser Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden.

1. Genehmigung des Budgets 2018 und Festsetzung des Steuerfusses auf 17 % 2. Genehmigung Totalrevision Statuten des Schulzweckverbandes Bezirk Affoltern 3. Genehmigung Verpflichtungskredit Sanierung Lehrerzimmer Trakt B Das Protokoll liegt ab 13. Dezember 2017 bei den Gemeindeverwaltungen von Bonstetten, Stallikon, Wettswil a.A. sowie der Schulverwaltung zur Einsicht auf. Rechtsmittel Stimmrechtsrekurs: Im Zusammenhang mit der Gemeindeversammlung kann die Verletzung der politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung gemäss dem Gesetz über die politischen Rechte spätestens innert 5 Tagen, ab dieser Publikation, geltend gemacht werden (§ 151a Gemeindegesetz).

Fr. 2.00 je m³ Frischwasserverbrauch (2017: Fr. 1.30 je m³) Als Berechnungsgrundlage gilt der abgelesene Wasserverbrauch des Vorjahrs.

Abfallgrundgebühren Gestützt auf Art. 11 und 12 der Abfallverordnung vom 16. April 2014 und Art. 6 der Vollziehungsverordnung zur Abfallverordnung werden die Grundgebühren für 2018 wie folgt festgesetzt (Beträge je zuzüglich 7.7 % Mehrwertsteuer): Wohnungen bis 2½ Zimmer Wohnungen ab 3 Zimmer Gewerbebetriebe Kleingewerbe Gewerbecontainer-Leerung (inkl. MwSt.)

2018 Fr. 78.– Fr. 120.– Fr. 120.– Fr. 60.– Fr. 35.–

2017 Fr. 90.– Fr. 144.– Fr. 144.– Fr. 72.– Fr. 35.–

Wassergebühren Der Gemeinderat hat mit Beschluss vom 7. Dezember 2017 die neue Tarifordnung zum Reglement der Wasserversorgung (T RWV, KRS 95.11) mit folgenden jährlich wiederkehrenden Gebühren erlassen (Beträge je zuzüglich 2.5 % Mehrwertsteuer).

Rechtsmittel: Gegen die hier publizierten Beschlüsse kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, schriftlich und begründet beim Bezirksrat Affoltern, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift hat einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten und ist im Doppel einzureichen.

Reformierte Kirchenpflege und Gemeinderat Hedingen

Fr. 250.– pro Einfamilienhaus, Wohnung oder Betrieb

Mengengebühr: Fr. 2.00 je m³ (2017: Fr. 2.50 je m³) Löschgebühr:

Fr. 187.50 pro Liegenschaft gemäss Art. 62 RWV.

Als Berechnungsgrundlage gilt der abgelesene Wasserverbrauch des Vorjahrs.

Die Beschlüsse liegen im Gemeindehaus (Schalter Einwohnerkontrolle) auf und können unter www.stallikon.ch eingesehen werden. Stallikon, 12. Dezember 2017

EDV-Umstellung in der Gemeindeverwaltung Die Büros der Gemeindeverwaltung und des Betreibungs- und Gemeindeammannamtes Hausen a.A. (zuständig für die Gemeinden Aeugst a.A., Hausen a.A., Kappel a.A., Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten und Rifferswil) bleiben am Freitag, 15. Dezember 2017 den ganzen Tag geschlossen. Bei Todesfällen erhalten Sie unter der Telefonnummer 044 764 80 20 Auskunft über den Pikettdienst. Wir danken für Ihr Verständnis. Gemeindeverwaltung Hausen am Albis

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 6. Dezember 2017 1. Genehmigung Voranschlag 2018 der Politischen Gemeinde und Festsetzung des Steuerfusses auf 85 % 2. Genehmigung Totalrevision Statuten Schulzweckverband Bezirk Affoltern 3. Erlass Gebührenverordnung Politische Gemeinde 4. Genehmigung Totalrevision Reglement Wasserversorgung Das Protokoll der Gemeindeversammlung liegt ab heutiger Publikation im Gemeindehaus (Schalter EG) zur Einsicht auf. Rechtsmittel

Rekurse oder Beschwerden sind beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, einzureichen. Die Eingaben müssen einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Die Gebührenverordnung und das Reglement der Wasserversorgung liegen auf der Gemeindekanzlei (Schalter Einwohnerkontrolle) während der Öffnungszeiten zur Einsichtnahme auf. Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die separate amtliche Publikation der Beschlüsse der Gemeindeversammlung verwiesen.

Bonstetten, 12. Dezember 2017

Stallikon, 12. Dezember 2017

Stallikon, 12. Dezember 2017

Sekundarschulpflege Bonstetten

Gemeinderat Stallikon

Gemeinderat Stallikon

Protokollberichtigung: Begehren um Berichtigung des Protokolls können in Form des Rekurses innert 30 Tagen, von der Auflage an gerechnet, erhoben werden (§ 54 Abs. 3 Gemeindegesetz).

Fr. –.15 je m² gewichtete Fläche (2017: Fr. –.10 je m²)

Mengenpreis:

Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen.

1. Begehren um Berichtigung des Protokolls sind in der Form des Rekurses innert 30 Tagen, von der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern am Albis einzureichen (§ 54 Gemeindegesetz, LS 131.1). 2. Die Beschlüsse der Gemeindeversammlung können von den Gemeindebehörden, von Stimmberechtigten und von denjenigen Personen, die gemäss § 21 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes (VRG, LS 175.2) berechtigt sind, innert 30 Tagen, ab Publikation, durch Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern angefochten werden (§ 151 Gemeindegesetz, LS 131.1). 3. Im Zusammenhang mit dieser Gemeindeversammlung kann die Verletzung der politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung mit Rekurs in Stimmrechtssachen gemäss dem Gesetz über die politischen Rechte (GPR, LS 161) spätestens innert 5 Tagen, ab dieser Publikation, beim Bezirksrat Affoltern geltend gemacht werden (§ 151a Gemeindegesetz, LS 131.1).

Gemeindebeschwerde: Die Beschlüsse der Gemeindeversammlung können von den Gemeindebehörden, von Stimmberechtigten und von denjenigen Personen, die gemäss § 21 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes berechtigt sind, innert 30 Tagen, ab Publikation, durch Beschwerde angefochten werden (§ 151 Gemeindegesetz).

Grundgebühr:

Grundgebühr:

Kreisschulgemeinde Bonstetten, Stallikon, Wettswil a. A. Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 7. Dezember 2017

Abwassergebühren Gestützt auf Art. 3.6 der von der Gemeindeversammlung am 17. September 2003 erlassenen Gebührenverordnung für Siedlungsentwässerungsanlagen werden die Benützungsgebühren für die Siedlungsentwässerung (Kanalisation) für 2018 wie folgt festgesetzt (Beträge je zuzüglich 7.7 % Mehrwertsteuer):

Im Übrigen kann gegen die Beschlüsse gestützt auf § 151 Abs. 1 des Gemeindegesetzes (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) innert 30 Tagen, von dieser Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Beschwerde erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen.

Hedingen, 12. Dezember 2017

Sekundarschulgemeinde Bonstetten

Gestützt auf das Budget 2018 hat der Gemeinderat die Tarife für die Abwasserentsorgung und das Abfallwesen überprüft und sie mit Beschlüssen vom 26. September 2017, bzw. 7. Dezember 2017, für die nächste Verrechnung der Liegenschaftenabgaben wie folgt festgesetzt:

Gemeindeversammlung vom 6. Dezember 2017 Erlass und Inkraftsetzung Gebührenverordnung und Reglement der Wasserversorgung Die Gemeindeversammlung hat am 6. Dezember 2017 die Gebührenverordnung (GebVO, KRS 80.10) und das Reglement der Wasserversorgung (RWV, KRS 95.10) erlassen. Diese treten am 1. Januar 2018 in Kraft. Wird ein Rechtsmittel ergriffen, wird über die Inkraftsetzung erneut entschieden.

Gemeinderat

Erlass und Inkraftsetzung Einbürgerungen Gebührentarif Unter dem Vorbehalt der Die Gemeindeversammlung hat am 6. Dezember 2017 die Gebührenverordnung (GebVO, KRS 80.10) erlassen. Auf Grundlage der Gebührenerhebung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 7. Dezember 2017 den Gebührentarif (GebT, KRS 80.11) erlassen und auf den 1. Januar 2018 in Kraft gesetzt. Wird ein Rechtsmittel ergriffen, wird über die Inkraftsetzung erneut entschieden. Der Beschluss und der Gebührentarif liegen während der Rekursfrist auf der Gemeindekanzlei (Schalter Einwohnerkontrolle) während der Öffnungszeiten zur Einsichtnahme auf. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, schriftlich und begründet beim Bezirksrat Affoltern am Albis Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift hat einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten und ist im Doppel einzureichen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Stallikon, 12. Dezember 2017 Gemeinderat

Erteilung des Kantonsbürgerrechtes sowie der eidg. Einbürgerungsbewilligung hat die Gemeindeversammlung der Politischen Gemeinde Ottenbach mit Beschluss vom 7. Dezember 2017 ins Bürgerrecht der Gemeinde Ottenbach aufgenommen: – Tan, Hock Ann, geb. 1972, Staatsangehöriger von Singapur – Tan, Joel Jia Le, geb. 2004, Staatsangehöriger von Singapur – Tan, Sarah Jia Ai, geb. 2006, Staatsangehörige von Singapur Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Ottenbach, 12. Dezember 2017 Gemeindeverwaltung Ottenbach


Bezirk Affoltern

Dienstag, 12. Dezember 2017

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Zweckverband Sozialdienst ist Geschichte Letzte Delegiertenversammlung genehmigte alle Anträge Die Delegierten des Zweckverbandes Sozialdienst hiessen vergangenen Donnerstag sowohl den Voranschlag 2018 mit Ausgaben von 2,71 Millionen Franken, als auch alle weiteren Anträge für die künftigen IKAs Sozialdienst und Kesb Bezirk Affoltern gut. Per 31. Dezember schliesst für den Bezirkssozialdienst das Kapitel Zweckverband. ................................................... von urs e. kneubühl Kappel also kam vergangenen Donnerstag die Würde zu, die allerletzte Delegiertenversammlung des Zweckverbandes Sozialdienst Bezirk Affoltern durchzuführen. Eine Reputation, die die Gemeinde mit Freude und Stolz erfüllt, wie Vizegemeindepräsident Hans Arnold bestätigte. Er stellte vorab die Oberämtler Gemeinde kurz und launig vor, wobei er das «eigene Kulinarium», die Milchsuppe, ebenso herausstrich, wie die Tatsache, dass Kappel seit 16 Jahren ununterbrochen jedes Jahr den Adventsfenster-Brauch bietet. Zweckverbandspräsidentin Margareta Wildhaber hielt anschliessend zur Einleitung der statutarischen Geschäfte fest, dass diese speziell seien, zwar nicht inhaltlich, aber hinsichtlich ihrer Vorbereitung: «Diese wurden von der Projektgruppe SoNeK vorbereitet,

was herzlich verdankt sei.» Ebenso anerkennend für stetes engagiertes Mitwirken für und an den Delegiertenversammlungen bedankte sich die Präsidentin auch beim Vorstand, den Delegierten sowie bei Geschäftsleitung und Mitarbeitenden von Sozialdienst und Kesb.

Stellenplan und Voranschlag 2018 Kesb Traktandiert waren, abgesehen von der Wahl der Stimmenzählerin und der Kenntnisnahme des Protokolls der DV vom Mai dieses Jahres, ausschliesslich Geschäfte, welche die im Rahmen einer Universalsukzession in die Rechte und Pflichten des Zweckverbandes eintretende Nachfolgeorganisation betrafen. Der Anstaltsvertrag tritt per 1. Januar 2018 in Kraft, die Amtsübergabe an den Verwaltungsrat ist bereits am 23. November vollzogen worden. Sowohl der beantragte Stellenplan Kesb mit 1300 Stellenprozenten als auch der Voranschlag 2018 mit Ausgaben von 2,71 Millionen Franken wurden von der Versammlung einstimmig genehmigt. Finanzvorstand Werner Michel merkte zum Budget zuvor an, dass dieses keinesfalls spiegelbildlich mit jenem des Vorjahres verglichen werden könne, wegen diversen Neuerungen und Umstellungen. Anerkennend erwähnte er dazu auch den grossen Effort, den Ivo Lötscher

und Franziska Camenzind vom Sozialdienst bei der aufwändigen Umstellung auf eine neue Finanzsoftware geleistet haben.

Personalreglement, Kontrollstelle und VR-Entschädigungen Kesb Ebenfalls ohne Gegenstimme passierten anschliessend die vom Zweckverbandsvorstand in Absprache mit dem VR Kesb beantragten drei Geschäfte. Beim Personalreglement, welches auf jenem des Zweckverbandes basiert und aufgrund der Umwandlung des Zweckverbandes in zwei Interkommunale Anstalten formell angepasst wur-

de, gelten grundsätzlich die Anstellungsbedingungen des Kantons Zürich. Die vom Zweckverband aus drei Vorschlägen ausgewählte Baumgartner & Wüst GmbH wurde von der Versammlung als Kontrollstelle für die Kesb Bezirk Affoltern bestätigt. Sie ist seit 2016 als Revisionsstelle für den Zweckverband mandatiert. Schliesslich herrschte genauso Einstimmigkeit bei der Genehmigung des Entschädigungsreglements für den Verwaltungsrat der Kesb Bezirk Affoltern. Grundlagen dafür bildet der Anstaltsvertrag Interkommunale Anstalt (IKA) Kesb Bezirk Affoltern vom 21. Mai 2017. Die Verwaltungs-

räte erhalten ab 1. Januar 2018 als Entschädigung eine Jahrespauschale (Präsidium: 6000 Franken; Vizepräsidium: 3000 Franken; übrige Verwaltungsräte: 2000 Franken) sowie Sitzungsgelder. Zudem werden Reisezeit und Reisespesen vergütet. Mit Informationen aus dem Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern, einem kurzen geschichtlichen Rückblick und der Schlüsselübergabe durch Zweckverbandspräsidentin Margareta Wildhaber an Bertram Thurnherr, VR-Präsident IKA Sozialdienst, und Claude Wuillemin, VR IKA Kesb, endete die letzte DV des Zweckverbandes.

Über viele Jahre Vorzeigemodell Anlässlich der letzten DV des Zweckverbandes Sozialdienst Bezirk Affoltern liess Präsidentin Margareta Wildhaber die bewegte Geschichte der über 50-jährigen Institution kurz Revue passieren: 2015 konnte der Zweckverband Sozialdienst sein 50Jahr-Jubiläum feiern, seine Wurzeln allerdings gehen bis ins Jahr 1929 zurück. Damals wurde unter dem Namen «Gesellschaft der Fürsorgestelle für Alkoholkranke des Bezirks Affoltern» ein Verein und damit so etwas wie die Vorläuferorganisation des 1965 gegründeten Zweckverban-

des aus der Taufe gehoben. Der Verein existierte bis zur Zweckverbandsgründung, wobei der Verband vorerst unter der Bezeichnung «Fürsorgestelle für Alkoholgefährdete und Amtsvormundschaft für Erwachsene» geführt wurde. Es war der erste Zweckverband dieser Art im Kanton Zürich und galt über viele Jahre als Vorzeigemodell, wie Gemeinden solidarisch und kostengünstig zusammen eine Aufgabe erfüllen können. 1972 wurde zum Markstein in der Verbandsgeschichte: Die Fürsorgetätigkeit wurde ausgebaut und der Ver-

band wurde zum Sozialdienst für Erwachsene im Bezirk Affoltern, der sich in der Folge stets den Bedürfnissen von Zeit und Gesellschaft angepasst hat. Der heutige Zweckverband, dessen Geschichte per 31. Dezember enden wird, umfasst: Soziale Wirtschaftshilfe, persönliche Beratung, Sucht-Beratung, aufsuchende Hilfe, soziale Wohnbegleitung, Asylwesen, das Sozialtherapeutische Wohnheim Central, die Berufs-Beistandschaften sowie – 2013 zuletzt dazugekommen – die Kesb.

wir gratulieren Zum 85. Geburtstag Meta Strebel-Grosjean in Affoltern feiert heute den 85. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich und wünschen ein schönes Geburtstagsfest.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch

Die IKA Sozialdienst Unteramt ist startklar Am 3. Januar 2018 nimmt der neue Sozialdienst Unteramt in Bonstetten den Betrieb auf. In den verbleibenden Dezembertagen gilt es nun, den «Umzug» der diversen Ordner, Akten und Dossiers abzuschliessen. Seit der Entscheidung des Souveräns im Dezember 2015, die drei Sozialämter der Gemeinden Bonstetten, Wettswil und Stallikon zu «fusionieren» und eine gemeinsame Sozialbehörde Unteramt in Form einer IKA (Interkommunale Anstalt) zu gründen, sind fast zwei Jahre vergangen. Die konzeptionelle Arbeit der vorbereitenden Projektgruppe kann mit der Konstituierung des IKA-Verwaltungsrats als abgeschlossen gelten. Und mit Genehmigung dieser bisher erstmaligen Form im Kanton Zürich durch den Regierungsrat, dass drei Gemeinden eine fusionierte gemeinsame Sozialbehörde als IKA führen, kann ab Januar 2018 die Arbeit des Sozialdienstes Unteramt starten. Die neue gemeinsame Sozialbehörde der Unteramtsgemeinden setzt sich aus den drei Sozialvorständen und deren Stellvertretungen zusam-

Die Verwaltungsräte der IKA Sozialdienst Unteramt. Von links: Remo Hablützel, Monika Rohr, Claude Wuillemin, Fritz Kurt, Christoph Ehrsam, Christina Kienberger. men. Für Stallikon sind dies Monika Rohr und Remo Hablützel, für Bonstetten Claude Wuillemin und Christina Kienberger, für Wettswil Fritz Kurt und Christoph Ehrsam. Als Präsidentin hat der Verwaltungsrat Monika

Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Das neue Team von Mitarbeitenden ist ab dem neuen Jahr bereit. (Bilder zvg.)

Rohr gewählt und als Vizepräsident Fritz Kurt. Seit Oktober 2017 sind die Räumlichkeiten in der Stallikerstrasse 4/6 in Bonstetten der Ort, an dem das neue Team von Mitarbeitenden den Betrieb aufnehmen wird. Ab dem neuen Jahr werden Beratungen und Leistungen in den beiden Hauptbereichen Wirtschaftliche Sozialhilfe und Zusatzleistungen AHV/IV ergänzt durch weitere sozialdienstliche Aufgaben in den ideal gelegenen Räumen im Mauritiuspark direkt beim Bahnhof Bonstetten erbracht. Von Beginn an wurde von den Gemeinden das Ziel verfolgt, die langjährigen Erfahrungen in der Leitung der bisher getrennt geführten drei Sozialsekretariate in der neuen Organisation zu nutzen. Deshalb gibt es nun eine Team-Geschäftsführung mit Teresa Lauria aus Wettswil und Liza Egli aus Bonstetten unter der Leitung von Peter Müller aus Stallikon als Geschäftsführer.

Nur noch Details zu regeln In den letzten Wochen und Monaten hat vor allem die Ausstattung der Räumlichkeiten für insgesamt 10 Arbeitsplätze mit zwei Besprechungszimmern, einem Personal- und Archivraum viel Aufmerksamkeit erfordert. Die Gestaltung der IT-Landschaft mit Anbindung an den Server der Gemeinde Wettswil, die funktionale Ausstattung jedes Arbeitsplatzes mit Zugriff auf die spezifische Software, die auch höchste Anforderungen für kantonal geforderte Statistiken erfüllt, war dabei eine besondere Herausforderung, die das Wissen und Können aller ITSpezialisten erforderte. Jetzt gilt es in den verbleibenden Dezembertagen den «Umzug» der diversen Ordner, Akten und Dossiers abzuschliessen und letzte «Kleinigkeiten» für den Start ab 3. Januar 2018 zu organisieren – bis es dann die Aussicht auf ein paar erholsame Tage zum Jahreswechsel gibt. (pd.)


Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 7. Dezember 2017

Politische Gemeinde Knonau

Gemeindeversammlungen vom 6. Dezember 2017

Reformierte Kirchgemeinde

Beschlüsse

An der Gemeindeversammlung vom 7. Dezember 2017 wurden folgende Beschlüsse gefasst:

An der Gemeindeversammlung vom 7. Dezember 2017 sind folgende Beschlüsse gefasst worden:

A. Politische Gemeinde Ottenbach

Politische Gemeinde

1. Erteilung des Bürgerrechts an Tan, Hock Ann und die Kinder Tan, Joel Jia Le und Tan, Sarah Jia Ai, von Singapur, Am Tobelbach 1, 8913 Ottenbach 2. Genehmigung des Voranschlages inkl. Steuerfuss 2018 von 41 % (Vorjahr 41 %) des Politischen Gemeindegutes 3. Genehmigung des Bruttokredites von Fr. 336 000.00 für die Sanierung der Wasser-, Abwasser- und Meteorleitung Im Rainacker 4. Genehmigung der Gebührenverordnung der Politischen Gemeinde Ottenbach

1. Erteilung des Gemeindebürgerrechts an Strahl, Sofia, deutsche Staatsangehörige 2. Statutenrevision Schulzweckverband Bezirk Affoltern; Genehmigung 3. Voranschlages 2018; Genehmigung 4. Festsetzung des Steuerfusses 2018 auf 88 %; Genehmigung 5. Neubewertung Verwaltungsvermögen (Restatement); Genehmigung

B. Primarschulgemeinde Ottenbach

Rechtsmittelbelehrung

1. Genehmigung des Voranschlages inkl. Steuerfuss 2018 von 50 % (Vorjahr 50 %) des Primarschulgutes 2. Genehmigung der Totalrevision der Statuten des Schulzweckverbandes des Bezirks Affoltern (SZV)

Vom Zeitpunkt der Veröffentlichung an gerechnet, können beim Bezirksrat Affoltern, Postfach 121, 8910 Affoltern a.A., folgende Rechtsmittel ergriffen werden:

C. Evangelisch-reformierte gemeinde Ottenbach

1. Genehmigung des Voranschlages inkl. Steuerfuss 2018 von 14 % (Vorjahr 14 %) des reformierten Kirchengutes

Innert 5 Tagen wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung (§ 151a Gemeindegesetz, § 147 Gesetz über die politischen Rechte).

Rechtsmittelbelehrung

Gemeindebeschwerde

Gegen die Beschlüsse der Gemeindeversammlungen kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und deren Ausübung innert fünf Tagen ab dieser Publikation schriftlich Rekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden.

Innert 30 Tagen gegen die gefassten Beschlüsse (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit; § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz).

Kirch-

Im Übrigen kann gestützt auf § 151 Abs. 1 des Gemeindegesetzes (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) gegen die Beschlüsse innert 30 Tagen ab dieser Publikation schriftlich Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Protokolle der Gemeindeversammlungen liegen ab Dienstag, 12. Dezember 2017, im Gemeindehaus Ottenbach zur Einsichtnahme auf. Protokollberichtigungsbegehren sind in Form des Rekurses innert 30 Tagen ab Auflage schriftlich beim Bezirksrat Affoltern einzureichen. In Angelegenheiten der evangelischreformierten Kirchgemeinde gelten die gleichen Rechtsmittel. Diese sind jedoch nicht an den Bezirksrat, sondern an die Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis, c/o Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, zu richten. Ottenbach, 12. Dezember 2017 Gemeinderat Ottenbach

Reformierte Kirchgemeinde 1. Voranschlage 2018: Genehmigung 2. Festsetzung des Steuerfusses 2018 auf 14 %; Genehmigung

Stimmrechtsrekurs

Begehren um Berichtigung der Protokolle sind in Form eines Rekurses innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, einzureichen (§ 54 Abs. 3. Gemeindegesetz). Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die Beschlüsse und die Protokolle liegen ab Freitag, 15. Dezember 2017, bis zum Ablauf der Rechtsmittelfristen zu den Schalteröffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf oder können unter www.knonau.ch abgerufen werden. Knonau, 11. Dezember 2017 Im Auftrag der Vorsteherschaften – Gemeinderat Knonau – Reformierte Kirchenpflege

Politische Gemeinde Rifferswil 1. Der kommunale Verkehrsrichtplan der Gemeinde Rifferswil wurde festgesetzt. 2. Die Statutenrevision des Schulzweckverbands Bezirk Affoltern wurde genehmigt. 3. Die Gebührenverordnung der politischen Gemeinde Rifferswil wurde gutgeheissen. 4. Dem Anschlussvertrag betreffend die Zusammenführung der Steuerämter Hausen a. A. und Rifferswil wurde nach abgelehntem Rückweisungsantrag zugestimmt. 5. Das Budget 2018 der polit. Gde. Rifferswil (inkl. Primarschule Rifferswil) mit einem Steuerfuss von 109 % wurde verabschiedet. Evang.-ref. Kirchgemeinde Rifferswil 1. Das Budget 2018 der evang.-ref. Kirchgde. Rifferswil mit einem Steuerfuss von 14 % wurde verabschiedet. 2. Die Bauabrechnung über den Anschluss des ref. Pfarrhauses und des Gebäudes «Engel» an den Wärmeverbund Rifferswil wurde abgenommen. 3. Die Revision des Entschädigungsreglements der evang.-ref. Kirchgemeinde Rifferswil wurde genehmigt. Die Protokolle liegen ab heute in der Gemeindeverwaltung Rifferswil, Jonenbachstr. 1, 8911 Rifferswil, zur Einsichtnahme auf. Protokollberichtigungsbegehren (gem. § 54 Abs. 3 GG) sind in Rekursform innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Bezirksgebäude, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern a. A., oder bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Püntenstr. 16, 8932 Mettmenstetten, einzureichen. Gegen die Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Bezirksrat Affoltern oder bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern erhoben werden. Im Übrigen kann gegen die Beschlüsse gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) innert 30 Tagen schriftlich Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern oder bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern erhoben werden. Die Verfahrenskosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Rekurs- oder Beschwerdeschriften müssen einen Antrag mit Begründung enthalten. Der angefochtene Entscheid ist – soweit möglich – beizulegen. Rifferswil, 12. Dezember 2017 Gemeinderat Rifferswil Evang.-ref. Kirchenpflege Rifferswil

WIR DANKEN allen von Herzen für die grosse Anteilnahme und die Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von meiner geliebten Frau, unserer Mutter, Grossmutter und Urgrossmutter

Heidi Schärer-Mutzner erfahren durften. Herzlichen Dank an die Mitarbeiterinnen der Spitex und des Entlastungsdienstes für die langjährige, liebevolle Betreuung. Wir danken allen für die vielen persönlichen Karten, die tröstenden Worte, die Blumen sowie die Spenden für späteren Grabschmuck und das Dr. Beat Beatocello Richner, Kantha Bopha Children’s Hospital. Herrn Pfarrer Werner Schneebeli danken wir für den würdevollen Trauergottesdienst. Affoltern am Albis, im Advent 2017

Die Trauerfamilie

Kavallerieverein des Bezirkes Affoltern

TO D E S A N Z E I G E In stiller Trauer nehmen wir Abschied von unserem Freimitglied

Max Bühlmann-Gut Maschwanden

Wir werden dem Verstorbenen ein ehrendes Andenken bewahren. Seiner Familie und allen Angehörigen sprechen wir unser tiefes Beileid aus. Der Vorstand

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 12. Dezember 2017

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«Ich habe ein Problem mit der öffentlichen Hetzjagd gegen das SpitaI» Vorberatung der Urnenabstimmung in Hedingen über den Austritt aus dem Zweckverband Der Aufmarsch von 142 Stimmberechtigten an der Gemeindeversammlung Hedingen war wohl in erster Linie dem Traktandum betreffend Austritt aus dem Zweckverband Spital Affoltern zuzuschreiben, obwohl nur diskutiert, nicht entschieden wurde. Der Entscheid fällt am 4. März 2018 an der Urne. Einhellig war die Ablehnung der «öffentlichen Hetzjagd gegen das Spital».

Spital gelangt, argumentierte ein älterer Hedinger, und lebe dank der kompetenten Pflege und ärztlichen Versorgung im Spital noch immer zu Hause. Seine Frau ergänzte: «Betriebswirtschaftlich muss man vielleicht das Spital schliessen, aber ich habe ein Problem mit der öffentlichen Hetzjagd gegen das Spital. Wir sind sehr zufrieden, wie wir im Spital behandelt werden, deshalb möchte ich das Spital unter allen Umständen behalten.»

Keine Gemeindeaufgabe

................................................... von bernhard schneider So kontrovers das Thema auch diskutiert wurde: Die Voten waren wohl emotional, das Gespräch blieb aber stets fair und Gemeindepräsident Bertram Thurnherr liess den kurzen Applaus, der jeweils auf die Voten beider Seiten folgte, gewähren. Am 18. Januar 2018 folgt eine Informationsveranstaltung zum Thema, an der auch der Präsident der Betriebskommission, Clemens Grötsch, anwesend sein wird. Sozialvorstand Martin Vetsch erläuterte die Vorgeschichte der Vorlage: 2012 fand mit der Einführung des Spitalplanungs- und -finanzierungsgesetzes ein Bruch in der Spitallandschaft statt. Die Gemeinden sind seither nicht mehr für Akutspitäler zuständig, sondern für die Langzeitpflege. Mit der Einführung der Fallpauschalen (DRG) wurde die Finanzierung der Spitäler grundlegend verändert. Mit dem Ziel, den Patientinnen und Patienten Wahlfreiheit zu ermöglichen, wurde ein Konkurrenzkampf unter den Spitälern lanciert. In der Folge stieg der Anteil ambulanter Operationen. Die Festlegung einer minimalen Anzahl pro Operation verschärfte die Konkurrenz. Das Spital Affoltern wollte sich diesen Herausforderungen mit der Änderung der Rechtsform und einem einmaligen Investitionsbeitrag der Gemeinden stellen. Trotz Volksmehr scheiterte die Vorlage 2013 am Gebot der Einstimmigkeit, das im Zweckverband besteht.

Strategische Optionen Die Geschichte des Spitals Affoltern ist seither geprägt von zahlreichen personellen Wechseln auf allen Führungsebenen und einer zunehmenden Verschlechterung der Finanzlage. Die Betriebskommission hat vier strategische Möglichkeiten evaluiert: Erstens weiter wie bisher, zweitens Aufbau einer Fachklinik Affoltern, drittens Aufbau eines Gesundheitszentrums Affoltern, viertens Schliessung des Akutspitals. Sie empfiehlt die Variante Gesundheitszentrum, die Investitionen von bis zu 200 Millionen Franken erfordert. Zusätzlich wäre in der Übergangszeit mit erheblichen Verlusten zulasten der Gemeinden zu rechnen. Hedingen ist mit 2.7 Millionen Buchwert am Spital beteiligt. Bei einem Austritt aus dem Zweckverband müsste dieser Betrag möglicherweise ganz abgeschrieben werden. Die Betriebskommission plant, am 10. Juni 2018 erneut über die Umwandlung in eine gemeinnützige Aktiengesellschaft abstimmen zu lassen. Der Hedingen Gemeinderat erachtet es als unsicher, ob diesmal Einstimmigkeit für die Rechtsformänderung unter den Gemeinden besteht. Falls Hedingen im März den Austritt aus dem Zweckverband beschliesst, ist eine Beteiligung am Spital mit neuer Rechtsform noch immer möglich. Stimmen hingegen nicht alle Gemein-

Viel Sanierungsbedarf: Rechts das Haus Rigi, dahinter der Altbau. Links das neue Haus Pilatus, dazwischen das neue Verpflegung- und Energiezentrum, das gemäss dem Hedinger Gemeinderat «viel zu aufwendig konzipiert wurde». (Bild bs) den der Auflösung des Zweckverbands zu, kann Hedingen die Mitgliedschaft kündigen und erspart sich damit die Beteiligung an den Defiziten ab 2021. Martin Vetsch schloss, für die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung sei der Ausgang der Abstimmung nicht von Belang, da ohnehin die Freiheit der Patientinnen und Patienten bestehe, sich im von ihnen gewünschten Spital behandeln zu lassen.

Mit dem Töff ins Spital Dezidiert gegen den Austritt aus dem Zweckverband votierten zwei anwesende Ärzte, der Kardiologe David Koller und der ehemalige Hausarzt Martin Kehrer. Wenn der Austritt von Hedingen dem Spital, das sich wirtschaftlich auf der Kippe befinde, den Gnadenstoss gebe, sei es auch für die Hedinger nicht mehr zugänglich. An-

gesichts der Abnahme der Anzahl Hausärzte werde die Notfallstelle des Spitals immer wichtiger. Zudem seien 700 Stellen vom Spital abhängig. «Alle Gesunden sind für die Senkung der Gesundheitskosten, anders urteilen allerdings diejenigen mit gesundheitlichen Problemen», stellte Martin Kehrer fest. Er sei nach seinem Herzinfarkt mit dem Töff in drei Minuten ins

Der Präsident der Rechnungsprüfungskommission, Paul Erni, hielt im Namen seines Gremiums fest, dass in den Spitälern des Kantons Zürich eine Überkapazität von 50 Prozent bestehe. Mit der Zunahme der ambulanten Operationen würden diese Überkapazitäten weiter gesteigert: «Wir haben in der Schweiz 90 Milliarden Franken Gesundheitskosten und alle klagen darüber. Mit höheren Fallzahlen können die Kosten gesenkt werden.» Das Führen eines Akutspitals sei keine Gemeindeaufgabe und könne daher auch nicht mit Millionenbeträgen aus Steuergeldern finanziert werden. Wenn das Spital Affoltern einem Bedürfnis entspreche, werde es auch ohne Zuschüsse der Gemeinden überleben, sonst nicht. Deshalb unterstütze die RPK den Antrag des Gemeinderats auf Austritt aus dem Zweckverband einstimmig. Gemeindepräsident Bertram Thurnherr ergänzte, es gehe bei der Abstimmung nicht um die Qualität des Spitals, sondern um die Frage, ob die Gemeinde für eine Aufgabe des Kantons ein hohes Risiko eingehen müsse: «Es ist keine Rechtsgrundlage mehr für den Betrieb eines Akutspitals vorhanden.»

Unveränderter Steuerfuss in Hedingen

Positive Bauabrechnung Begegnungszentrum Bibliothek Der Hedinger Steuerfuss beträgt unverändert 105 Prozent, derjenige der reformierten Kirche 12 Prozent. Die totalrevidierten Statuten des Schulzweckverbands Affoltern waren ebenso unbestritten wie die Bauabrechnungen.

Minderaufwand bei der Bibliothek zur Hälfte – statt 710 000 kostete er 750 000 Franken. Gemeindepräsident Bertram Thurnherr räumte ein, hier sei nicht alles optimal gelaufen, was sich nicht zuletzt in der Kreditüberschreitung äussere. Eine deutliche Unterschreitung konnte bei der im September 2016 eröffneten Sportanlage Schachen realisiert werden. Die Hälfte der 140 000 Franken unter dem Voranschlag wurde durch geringere Kosten realisiert, die andere Hälfte durch nicht budgetierte Förderabgaben des Kantons Zürich.

.................................................. von bernhard schneider Gemeindepräsident und Finanzvorstand Bertram Thurnherr präsentierte das Budget der Gemeinde Hedingen. Der Voranschlag budgetiert einen Aufwandüberschuss von 500 000 Franken, wobei die Ergebnisentwicklung gemäss den Berechnungen mittelfristig ausgeglichen sein dürfte. Mit Abstand grösster Budgetposten ist der Bereich Bildung mit 43 Prozent aller Ausgaben. Bei einem Nettovermögen von 10 Millionen besteht die Möglichkeit, kurzfristige Budgetschwankungen ohne Steuerfussveränderungen zu verkraften. Der Voranschlag und der Steuerfuss von 105 Prozent wurden unbestritten gutgeheissen.

Gemeinde darf nur Vorgeschriebenes leisten Private dürfen alles tun, was nicht verboten ist. Für die Gemeinden gilt

Keine Einzellösungen Gemeindepräsident Bertram Thurnherr erteilt das Wort an der Gemeindeversammlung Hedingen, die trotz teilweise emotionalen Voten stets fair blieb. (Bild Bernhard Schneider)

das Gegenteil, sie dürfen nur leisten, was vorgeschrieben ist, leitete Bertram Thurnherr die Ausführungen zur neuen Gebührenverordnung ein. Gemäss dem neuen Gemeindegesetz erlischt die kantonale Gebührenverordnung, weshalb jede Gemeinde eine eigene benötigt. Die Vereinigung der Gemeindeschreiber hat deshalb eine Mustervorlage erarbeitet, damit nicht alle Gemeinden die Welt neu erfinden müssen. An diese Vorlage lehnt sich die neue Hedinger Verordnung an. Die Gemeindeversammlung

folgte dem Antrag ohne Diskussion und Gegenstimmen. Unbestritten waren auch verschiedene Bauabrechnungen. Die Bauarbeiten für die Bibliothek kamen zügig voran und im Mai 2014 konnte sie bezogen werden. Der Kredit von 2.5 Millionen wurde um über 80 000 Franken unterschritten. Sie ist nicht nur Medienausleihe im klassischen Sinn, sondern auch Begegnungs- und Kulturzentrum. Die Bauabrechnung des Spezialraumtrakts im Sekundarschulhaus Güpf kompensierte den

Auf eine Anfrage des Komitees «für eine sichere Arnistrasse» antwortete der Gemeinderat, die Fragen müssten im Gesamtzusammenhang geprüft werden, was im Rahmen der Überarbeitung der kommunalen Verkehrsrichtplanung geschehen werde. Auf die Frage aus der Bevölkerung, ob der Hediger Weiher in diesem Winter als Eisfeld zugelassen werde, antwortete Gemeinderat Ruedi Fornaro, dies geschehe, sobald die Kantonspolizei das Eis als genügend tragfähig beurteile. Das Hauptthema des Abends, die Vorberatung der Urnenabstimmung über den Austritt aus dem Zweckverband Spital Affoltern, wurde ausgiebig diskutiert, erforderte aber keine Abstimmung (siehe Hauptartikel).


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 12. Dezember 2017

Unveränderte Steuerfüsse in Ottenbach Gemeindeversammlung sagte fast durchgehend Ja zu den Vorlagen Mit einer Ausnahme segneten 42 Stimmberechtigte an der Ottenbacher Gemeindeversammlung alle Vorlagen einstimmig ab. Die Steuerfüsse 2018 von Politischer Gemeinde, Schulgemeinde und reformierter Kirche bleiben unverändert.

Kirchgemeinde, deren Steuersatz ebenfalls unverändert bei (maximalen) 14 Prozent verharrt.

336 000 Franken für Leitungssanierung

................................................... von werner schneiter Eine Gegenstimme resultierte lediglich bei der Erteilung des Bürgerrechts an Hock Ann Tan und an seine Kinder Joel Lia Le und Sarah Jia Ai – eine Familie die 2001 aus Singapur in die Schweiz kam und seit zehn Jahren in Ottenbach wohnt. Und sich in der Gemeinde «zu Hause» fühlt, wie Gesundheits- und Sozialvorsteher Ronald Alder anfügte. Die anderen Geschäfte fanden einhellige Zustimmung. Hubert Treichler, seit 18. September 2017 neuer Finanzvorstand und Nachfolger von Roger Hatzi, präsentierte ein Budget der Politischen Gemeinde, bei dem Aufwand und Ertrag ungefähr den Zahlen des Vorjahres entsprechen. Der prognostizierte Aufwandüberschuss: knapp 240 000 Franken, wodurch sich das Eigenkapital auf gut 8,3 Mio. Franken reduziert – mitunter ein Grund, weshalb Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger die von der FDP an der JuniGemeindeversammlung angepeilte Steuerfusssenkung nicht für sinnvoll hält, schon deshalb nicht, weil unter anderem mit der Dorfkerngestaltung weitere Investitionsaufgaben warten. So bleibt der Steuerfuss der Politischen Gemeinde nach dem Willen der Anwesenden bei 41 Prozent.

Primarschule saniert Heizanlage Stabil bei rund 3 Mio. Franken bleibt das Eigenkapital der Primarschule, deren Budget 2018 ein Minus von 90 000 Franken vorsieht. Laut Präsident Anastasios Minidis investiert die Primarschule rund 70 000 Franken in Sanierungen, unter anderem bei der Heizanlage. Der Steuersatz von unveränderten 50 Prozent fand diskussionslos Zustimmung. So auch das von Monika Bächli erläuterte Budget der reformierten

In Ottenbach eingebürgert: Hock Ann Tan und seine Kinder Joel Lia Le und Sarah Jia Ai, die von Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger sowie Gesundheits- und Sozialvorsteher Ronald Alder flankiert werden. (Bild Werner Schneiter)

Von der Notwendigkeit einer Sanierung der Wasser-, Abwasser- und Meteorleitung im Rainacker liessen sich die Stimmberechtigten nach Erläuterungen durch Tiefbau- und Werkvorsteher Peter Weis ebenfalls überzeugen. Sie bewilligten den Kredit von 336 000 Franken ebenfalls einstimmig. Dabei geht es auch um eine teilweise Umlegung einer stark sanierungsbedürftigen Leitung von Privatareal auf öffentliches Gelände. Ja sagten alle auch zur überarbeiteten und angepassten Gebührenordnung der Politischen Gemeinde. Auch gegen die von der Primarschule beantragte Totalrevision der Vereinbarung zwischen Schulgemeinden und Schulzweckverband des Bezirks erwuchs keinerlei Widerstand. Die wesentlichste Änderung bildet laut Gioia Schwarzenbach die Einführung eines eigenen Haushalts mit Bilanz für Zweckverbände.

Behördenmitglieder gesucht In Ottenbach ist es immer wieder interessant, was im Rahmen der Gemeindeversammlung ausserhalb der traktandierten Geschäfte zu erfahren ist. Für die am 15. April 2018 stattfindenden Gesamterneuerungswahlen werden neue Behördenmitglieder gesucht. So im Gemeinderat, wo Salomon Schneider seinen Rücktritt angekündigt hat. In der Primarschulpflege wird ein Sitz frei, in der Rechnungsprüfungskommission gemäss Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger ein bis zwei Sitze und in der Oberstufe Obfelden-Ottenbach zwei Sitze. Hingegen sind alle Kirchenpflegemitglieder zu einer weiteren Amtsdauer bereit. Bis 17. Januar 2018 können Wahlvorschläge eingereicht werden. Nachdem die Zentrumsgestaltung an der ausserordentlichen Ge-

meindeversammlung vom 5. Oktober 2017 Thema war, kann nun im Rahmen einer «Zukunftswerkstatt» am 7. April 2018 unter anderem über mögliche Nutzungen diskutiert werden. Beim Werkhof-Projekt läuft das Einladungsverfahren für den Architekturwettbewerb. An der Gemeindeversammlung vom 4. Oktober 2018 soll nun über den Baukredit abgestimmt werden können. Beim Autobahnzubringer-Projekt sind beim Verwaltungsgericht nach wie vor drei Einsprachen hängig. Wann entschieden wird, ist offen. Derzeit sind archäologische Grabungen im Gang. Abgesehen davon befasst sich der Ottenbacher Gemeinderat weiterhin mit Geschäften, die dieses Projekt tangieren: unter anderem mit Tempo 30 und mit der Parkierung beim Haas-Shopping bzw. bei der al-

ten Mühle. Von «grossen Herausforderungen» sprach Ronald Alder beim Thema Spital Affoltern. Über die Bildung einer Interkommunalen Anstalt (IKA) für die Langzeitpflege und die Gründung einer gemeinnützigen AG für das Akutspital wird am 10. Juni 2018 bezirksweit in Urnenabstimmungen befunden. In Ottenbach findet am 17. Mai 2018 eine Informationsveranstaltung statt. Laut Ronald Alder wird auch Wohnraum für Flüchtlinge gesucht, weil eine Liegenschaft abgebrochen wird. Nachdem die Aufnahmequote von 5 auf 7 pro tausend Einwohner erhöht wurde, sind es in Ottenbach 20 Flüchtlinge: Familien aus Syrien, Eritrea und Afghanistan, die zum Teil auch gemeinnützige Einsätze leisten. Ob vor der Urnenabstimmung über die Bildung einer Einheitsgemeinde in Ottenbach am 4. März 2018

die Wogen hochgehen werden? «Für uns hat die Einheitsgemeinde mehr Nachteile als Vorteile. Wir lehnen sie ab», sagte Schulpräsident Anastasios Minidis. Am Info-Anlass vom 22. Januar 2018 wird sich vielleicht andeuten, in welche Richtung es gehen wird. Im Falle des Projekts KGplus, in dessen Rahmen zehn reformierte Kirchgemeinden des Bezirks bereit sind zu Gesprächen über einen Zusammenschluss, ist das noch schwer zu sagen. Ein Lenkungsausschuss ist gebildet. Nach den Worten von Kirchenpflegepräsident Hans-Peter Stutz wird im Rahmen eines Submissionsverfahrens nach einem externen Projektleiter gesucht und versucht, eine Projektvereinbarung auf die Beine zu stellen. Möglicher Endtermin ist das Jahr 2020. (-ter.)

Trotz Einheitsgemeinde: 2018 noch separate Rechnungen Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Obfelden Anlässlich der Urnenabstimmung vom 24. September 2017 stimmten die Stimmberechtigten der Totalrevision der Gemeindeordnung und der Bildung einer Einheitsgemeinde per 1. Juli 2018 zu. Da zum Zeitpunkt der Budgetierung für das Jahr 2018 das Ergebnis der Urnenabstimmungen vom 24.09.2017 noch nicht bekannt war, wurden die Budgets der Politischen Gemeinde und der Primarschulgemeinde unabhängig voneinander erstellt. Der Gemeinderat beschloss deshalb, die Rechnungen 2018 noch getrennt zu führen und diese dann als Einheitsgemeinde im Frühsommer 2019 der Gemeindeversammlung ebenfalls getrennt zur Abnahme zu unterbreiten. Das Budget 2019 soll erstmals gemeinsam erstellt werden. Vom Finanzplan 2017 bis 2021 und dem Investitionsprogramm 2017 bis 2021 wurde Kenntnis genommen und die folgenden grundsätzlichen finanzpolitischen Ziele gutgeheissen: Begrenzung der Verschuldung (Nettovermögen zwischen +/- 1000 Franken pro Einwohner); Die laufende Rechnung im Steuerhaushalt soll jährlich mindestens die Konsumausgaben finanzieren

können. Als Untergrenze für den Cashflow wird ein Wert von 0 Franken angesehen; der Gesamtsteuerfuss soll sich nach Möglichkeit stabil entwickeln und sich bei Veränderungen am kantonalen Mittelwert orientieren.

Kanalisationen Für die Zustandsauswertung der Abwasseranlagen mittels des Tools ewpInvers wurde ein Kredit von 15 000 Franken bewilligt.

Abwasserreinigungsanlage (ARA) Der Wärmetauscher in der Abwasserreinigungsanlage muss ersetzt werden. Für die entsprechenden Ingenieurarbeiten wurde ein Kredit von 38 000 Franken bewilligt und der Auftrag an das Ingenieurbüro Hunziker Betatech AG, Zürich, vergeben. Im Februar 2017 stimmte der Gemeinderat der Erstellung einer Studie für die Optimierung des Frischschlammabzuges zu. Die entsprechende Studie kommt zum Schluss, dass die Realisierung einer Überschussschlammeindickung die beste Lösung

darstellt, um den Betrieb der ARA Obfelden in den kommenden Jahren zuverlässig zu gewährleisten. Für die Ingenieurarbeiten für die Realisierung der Massnahme Frischschlammabzug wurde ein Kredit von 25 000 Franken bewilligt und das Ingenieurbüro Hunziker Betatech AG, Zürich, mit den Arbeiten beauftragt.

Gemeinderat Die Sprechstunde des Gemeinderates vom Mittwoch, 13. Dezember, wird auf Mittwoch, 20. Dezember 2017, 18 bis 20 Uhr, verschoben.

Gewerbepolizei / Verkaufsoffene Sonntage Die Gemeinden können aufgrund des per 1. Juli 2008 in Kraft gesetzten Art. 19 Abs. 6 des Arbeitsgesetzes (ArG) höchstens vier Sonntage pro Jahr bezeichnen, an denen Arbeitnehmer in Verkaufsgeschäften ohne Bewilligung beschäftigt werden können. Es dürfen höchstens zwei Sonntage nacheinander bezeichnet werden. Als Sonntage, an denen die bewilligungsfreie Be-

schäftigung von Arbeitnehmenden in Verkaufsgeschäften möglich ist, werden für das Jahr 2018 der 13. Mai (Muttertag), der 2. sowie 16. und 23. Dezember bezeichnet.

Baupolizei Baurechtliche Bewilligungen wurden erteilt an: Theresia Marazzi-Aeberli, Obfelden, für die Vergrösserung des Vorplatzes an der Dorfstrasse; AlbisNova AG, Horgen, für Projektänderungen: Aussenparkplätze und Erstellung einer Doppelgarage und von zwei Carports an der Gugelrebenstrasse; Stefan Müller, Obfelden, für die Nutzungsänderung Einstellraum und Autounterstand zu Brennerei sowie Anbau Carport am Wohn- und Gewerbehaus Vers.-Nr. 247 an der Dorfstrasse; Herr R.P.G. Benkert und Stefanie Meier, Obfelden, für den Einbau einer Schlepplukarne am Wohnhaus Vers.-Nr. 347 an der Alten Schulhausstrasse.

Informatik Für die Betreuung der neuen IT-Infrastruktur und IP-Telefonie der Gemein-

deverwaltung wurde ein jährlich wiederkehrender Kredit von 32 500 Franken genehmigt und der Auftrag an die Firma MTF, Baar, erteilt.

Gemeindeverwaltung Der Revisionsbericht der Finanzdirektion Kanton Zürich, Kantonales Steueramt, im Bereiche Steueramt wurde abgenommen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Steueramtes für die gute Arbeit der beste Dank ausgesprochen. Über die Weihnachts- und Neujahrsfeiertage bleibt die Gemeindeverwaltung von Samstag, 23. Dezember, bis und mit Dienstag, 2. Januar 2018, geschlossen. Das Bestattungsamt kann über Telefon Nr. 078 656 11 31, täglich zwischen 13 und 15 Uhr, erreicht werden. Der Gemeinderat und die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung und der Gemeindewerke danken der Bevölkerung für die gute Zusammenarbeit und wünschen Ihnen frohe Festtage und ein glückliches neues Jahr. Eveline Meier, Gemeindeschreiberin


Bezirk Affoltern

Dienstag, 12. Dezember 2017

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Begrüssung und Verabschiedung in der politischen Gemeinde Unaufgeregter Versammlungsabend in der Knonauer Stampfi Am Donnerstagabend versammelten sich in Knonau die Stimmberechtigen im Stampfisaal. Sie genehmigten in rund 50 Minuten fünf Traktanden der Politischen Gemeinde. Dabei begrüssten sie eine neue Gemeindebürgerin. Blumen gab es aber auch für den scheidenden Gemeindeschreiber und die neue Amtsinhaberin. ................................................... von andrea bolliger Im Anschluss an die Versammlung der Sekundarschulgemeinde leerte sich die erste Reihe. Gemeindepräsident Walter von Siebenthal konnte noch 49 Stimmberechtigte zur Versammlung der politischen Gemeinde begrüssen. Während der Stimmenzähler die Stimmberechtigten ermittelte, verlas er die Rechtsmittelbelehrung. Im ersten Traktandum ging es um die Erteilung des Gemeindebürgerrechtes an Sofia Strahl. Sie lebt seit 2007 im Säuliamt und seit dem 1. Oktober 2015 in der Gemeinde Knonau. Nichts spräche sich gegen eine Erteilung des Bürgerrechts aus und der Gemeinderat empfehle der Versammlung, es ihr zu erteilen. Dies geschah einstimmig. Die neue Gemeindebürgerin durfte einen herrlich duftenden Blumenstrauss entgegennehmen. Zuvor hatte bereits die Sekundarschulgemeinde die Totalrevision der Statuten des Schulzweckverbandes angenommen. Darüber musste nun auch die politische Gemeinde abstimmen. Dominik Stöckli, Gemeinderat und

Präsident der Schulpflege fasste sich kurz, weil das Traktandum schon erläutert worden war. Die Gemeinde sei auf den Verband angewiesen, weil die Gemeinden nicht in der Lage wären, diese Bandbreite an Angeboten anzubieten. Zur Statutenänderung des Schulzweckverbandes Bezirk Affoltern kommt es wegen des neuen Gemeindegesetzes. Dieses schreibt die Totalrevision, unter Berücksichtigung der neuen Vorgaben vor. Die Gemeinden haben dafür vier Jahre Zeit. Allerdings ist ab Januar nicht mehr die Gemeindeversammlung berechtigt, die neuen Statuten zu genehmigen. Dann müsste jede Gemeinde eine aufwendige und kostspielige Urnenabstimmung dafür durchführen. Auch zu dieser Vorlage sagten alle Stimmberechtigten Ja.

Investitionen in verschiedenen Bereichen Bei einem Aufwand von 12 191 300 Franken und einem Ertrag von 11 647 300 Franken (inkl. ordentliche Steuern) verbleibt ein Aufwandüberschuss von 544 000 Franken. Finanzvorstand Rico Roth erläuterte den Voranschlag 2018. Ein grosser Anteil des Aufwandes fliesst auch in Knonau in die Bildung und in die soziale Wohlfahrt. Personalwechsel und damit verbundene Übergangsfristen, schlugen sich in der Lohnsituation nieder. Es wurde eine externe Beratung zur Entwicklung einer Liegenschaftsstrategie engagiert. Gesamthaft seien in der Bildung die Tagesstrukturen massgebend. Im Verwaltungsvermögen sind Nettoinvestitionen von 3 691 200 Franken geplant. Die Kulturförderung ist höher budgetiert. Im nächsten Jahr

Noch einmal ein Steuerprozent weniger Versammlung Sekundarschulgemeinde Turnusgemäss tagte die Sekundarschulgemeinde Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten am Donnerstagabend in Knonau. An dieser Versammlung nahmen 75 Stimmberechtigte teil. Sie mussten über zwei Traktanden abstimmen. Walter Rüttener erläuterte den Antrag fürs Budget 2018. Diesem stimmt die RPK zu unter dem Vorbehalt, dass nächstes Jahr einem Investitionskredit zur IT-Gerätebeschaffung zugestimmt wird. Dies wird nötig, weil der Zürcher Lehrplan 21 vorsieht, dass pro zwei Schüler ein Gerät bereitgestellt werden muss. Hierüber wird 2018 ein detailliertes Konzept vorgelegt werden. Das Budget erwartet für 2018 einen Aufwand von 6 617 200 Franken und einen Ertrag von 6 452 000. Das ergibt einen Aufwandüberschuss von 165 000 Franken. Bei einem Steuerfuss von anzeige

23 Prozent wäre ein Ertragsüberschuss von 42 000 Franken ausgewiesen. Deshalb wird der Versammlung eine Steuerfusssenkung auf 22 Prozent vorgeschlagen. Bereits im Vorjahr konnte der Steuerfuss von 24 auf 23 Prozent gesenkt werden. Die Stimmberechtigten nahmen Budget und Steuerfuss an. Aufgrund von Abschreibungen könnte ihnen im nächsten Jahr eine weitere Steuersenkung empfohlen werden. Auch die Sekundarschulgemeinde musste der Totalrevision der Statuten des Schulzweckverbandes zustimmen. Nachdem dies ebenfalls angenommen war, konnte Präsidentin Céline Lingua die Versammlung, mit einem Hinweis auf die bevorstehenden Wahlen schliessen. Sie informierte, dass die Schulgemeinde noch zwei Mitglieder suche. Für das Ressort Personal habe sich bereits jemand gemeldet. Es fehle noch eine Person für die Finanzen. (abo)

Gemeindepräsident Walter von Siebenthal verteilte drei Blumensträusse. Je einen für die neue Gemeindeschreiberin Daniela Rieder und den scheidenden Matthias Ebnöther ... sind sechs Veranstaltungen geplant. Investiert wird unter anderem in ein Festzelt für Vereine, in die IT und in einen Lieferwagen. Zudem wird auch der Treppenlift in der Stampfi ersetzt und von Batterie auf Strombetrieb umgestellt. Peter Pfiffner als Präsident der Rechnungsprüfungskommission kommentierte die Rechnung. Hinter dieser stecke viel Knochenarbeit. Der Wille zum Sparen sei vorhanden und werde intensiv kontrolliert. Mittelfristig seien die Finanzen auf einem guten Weg. Nachdem der Voranschlag einstimmig angenommen wurde, erfolgte die Abstimmung über den Steuerfuss. Seit dem vergangenen Jahr wird darüber separat abgestimmt. Er soll unverändert bei 88 Prozenten belassen werden. Die Stimmbürger stimmten zu.

Ja zum Restatement Auch das fünfte Traktandum schien Formsache. Finanzvorstand Rico Roth hatte die Aufgabe, die trockene Geschichte, wie er sie nannte, zu erklären. Mit der Totalrevision werde die Rechnungslegung in der ganzen Schweiz vereinheitlicht. Die Umsetzung verlange ein Umdenken hin zu privatwirtschaftlichem Handeln und umfangreiche Anpassungen. Dafür wird die Vermögens, Finanz- und Ertragslage den tatsächlichen Verhältnissen entsprechend dargestellt. Man stimme über das Restatement ab. Die Gemeinde Knonau ist sozusagen ein Spezialfall. Der Grund dafür ist der gebührenfinanzierte Bereich. Dazu zählen Wasser-, Abwasser und Abfall. In diesem Bereich hat man in den letzten 30 Jahren mehr eingenommen als ausgegeben, weil zum Beispiel Wasserleitungen noch nicht saniert wurden. Nun würden diese Einnahmen, neben den Ausgaben ebenfalls neu bewertet. Die Einnahmen aus diesen Anschlussgebühren würden negativ ins Verwaltungsvermögen fallen.

Und noch zwei Blumensträusse zum Schluss Nachdem auch dieses Traktandum angenommen wurde, konnte Gemeindepräsident Walter von Siebenthal die

Versammlung der politischen Gemeinde schliessen. Dieser hat auch die neue Gemeindeschreiberin, Daniela Rieder beigewohnt. Walter von Siebenthal stellt sie den Anwesenden vor und überreicht ihr einen Blumenstrauss. Einen solchen erhält auch Matthias Ebnöther, der scheidende Gemeindeammann. Mit ihm verlasse ein gut ausgebildeter Gemeindeschreiber mit Managementerfahrung die Verwaltung. Er habe stets unternehmerisch gedacht und sei ein guter Vorgesetzter und Mitarbeiter gewesen.

... und einen für die neueingebürgerte Sofia Strahl. (Bilder Andrea Bolliger)

Am 19. Dezember übergibt Matthias Ebnöther die Schlüssel an seine Nachfolgerin. Mit Daniela Rieder sei eine neue Schreiberin gefunden worden, die einen breit gefüllten Rucksack an Erfahrung und Weiterbildung besitze. Sie ist in Andermatt aufgewachsen und hat dort auf der Gemeinde die Lehre absolviert. Zuletzt war sie als Substitutin in Kriens tätig. Bei ihrer Arbeit ist sie gerne nahe an den Einwohnerinnen und Einwohnern. Deshalb hat sie die Stelle in Knonau angenommen.

Informatives, Budget und Steuerfuss

Versammlung reformierte Kirchgemeinde Den Abschluss des Knonauer Versammlungsabends, machte die Versammlung der reformierten Kirchgemeinde mit drei Traktanden. Es standen die Genehmigung des Voranschlags 2018, die Festsetzung des Steuerfusses, sowie eine Aussprache über das kirchliche Leben auf der Traktandenliste. Letzteres betraf das neu erworbene Pfarrhaus. Der Präsident der Kirchenpflege Markus Rosenberger informierte, dass am 25. September die notarielle Beglaubigung stattgefunden hatte. Seit diesem Datum gehört das Pfarrhaus nun auch offiziell der Kirchgemeinde Knonau. Es sei ein langer Weg gewesen, seit 2010 habe man verhandelt, so Markus Rosenberger. Inzwischen sind die Mitglieder für die Baukommission bestimmt worden. Diese hat die Arbeit aufgenommen. Die Arbeit am denkmalgeschützten Gebäude gestalte sich schwierig. Die Zahlen der Gemeinde liessen an höhere Steuereinnahmen glauben. Die laufende Rechnung ist mit einem Aufwand von 365 000 und einem Ertrag von 144 800 Franken, sowie einem Anteil von Steuern von

220 000 Franken budgetiert. Der voraussichtliche Aufwandüberschuss von 200 Franken soll dem Eigenkapital entnommen werden. Ein Votant, der erste und einzige an diesem Abend, hatte Fragen zum Beitrag aus dem Finanzausgleich. Markus Rosenberger erklärte, dass man 57 000 Franken aus dem Finanzausgleich erhalte und an die Zentralkasse 51 000 Franken zahle. Dieser Beitrag sei vorgegeben und hänge von der Mitgliederzahl ab. Demnach blieben 6000 Franken übrig. Der Vorschlag wurde ebenso gutgeheissen, wie in einer separaten Abstimmung der Steuerfuss von unverändert 14 %. Hinsichtlich der Wahlen werden noch Kirchenpfleger gesucht. Wer Interesse hat, kann sich bei Markus Rosenberger oder Pfarrer Thomas Maurer informieren. Auch die RPK hat noch zwei Vakanzen. Im Anschluss informierte Thomas Maurer, dass Vikar Balthasar Bächtold eine Stelle im Albulatal gefunden habe und dass die Finanzen bei den Landeskirchen 2021 ins Minus fallen. Mit einem Hinweis auf die nächste Gemeindereise – im Mai geht es nach Armenien – schloss er den Abend ab. (abo)


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 12. Dezember 2017

Rifferswil ist bereit für Veränderungen Gemeindeversammlung senkt die Steuern um vier Prozent und genehmigt alle Geschäfte Nur das Vorhaben des Gemeinderates, das Rifferswiler Steueramt mit demjenigen von Hausen zusammenzuführen, löste an der Rifferswiler Gemeindeversammlung letzten Mittwochabend eine längere Diskussion aus. Ein Rückweisungsantrag hatte jedoch keine Chance. ................................................... von martin platter Rifferswil hat eine finanziell sehr bewegte Vergangenheit hinter sich. Vor zwei Jahren war das Budget noch hochkant vom Souverän abgeschmettert worden. Wegen der regen Schulbautätigkeit schlug der Gemeinderat damals eine kantonsweit rekordhohe Steuererhöhung um 22 Prozent vor, um der Schuldenfalle zu entrinnen. Erst an der ausserordentlichen Budgetgemeindeversammlung Mitte März 2016 wurde der Voranschlag 2016 samt der happigen Steuererhöhung zähneknirschend genehmigt. In dieser Zeit wurde der Gemeinderat nicht zu knapp mit Vorwürfen und Misstrauen eingedeckt. Immer wieder wurde der Wunsch nach Sparmassnahmen laut. Das liess das Gremium unter der Führung von Marcel Fuchs nicht auf sich sitzen und arbeitete mit einer extra ins Leben gerufenen Zukunfts-Kommission Vorschläge aus, wie die Kosten in der Gemeinde künftig einge-

dämmt werden können. Einer der Vorschläge lautete: Kooperationen bilden, um Synergien zu nutzen. Genau in diese Richtung zielt der geplante Anschlussvertrag, der dem Rifferswiler Stimmvolk am letzten Mittwochabend in der Engelscheune zur Abstimmung vorgelegt wurde. Gemeindepräsident Fuchs plädierte dafür, das Steueramt Rifferswils demjenigen Hausens anzugliedern, um mit den 50 Stellenprozenten von Rifferswil und den 150 von Hausen in Hausen zwei Vollzeitstellen zu schaffen. «Etwa die Hälfte der Steuererklärungen werden bereits heute direkt in Zürich bearbeitet. Der Rest muss die Gemeinde erledigten. Selbstverständlich behalten wir die Steuerhoheit. Es geht nur ums Administrative», erklärte Fuchs und räumte Zweifel aus dem Weg: «Unser Steueramt hat nicht etwa schlecht gearbeitet. Es geht mehr um interne Stellvertretungen und kundenfreundlichere Präsenzzeiten zu vernünftigen Konditionen.» Rhetorisch schob Fuchs nach: «Und, ob Rifferswil bereit ist für Veränderungen.»

Zum Auftakt ein Rückweisungsantrag Worauf der frühere Gemeinderat Willy Baumgartner sogleich einen Rückweisungsantrag stellte. Seine Begründung: «Ich wünsche mir, dass der neugewählte Gemeinderat im kommenden Jahr über das Geschäft befinden kann – nicht etwa, weil ich etwas

gegen den amtierenden Gemeinderat habe.» Kirchenpflegepräsident HansUlrich Meier stellte sich argumentativ hinter den Rückweisungsantrag: «Ich bezweifle, ob die Vorlage ‹al dente› ist. Es hat zu viele Unsicherheiten drin und es wurde bisher nicht darüber diskutiert.» Er bezweifle die strukturellen Vereinfachungen und auch bezüglich Infrastruktur und System gebe es viele Fragezeichen. «Hat man mit den involvierten Leuten auf der Verwaltung schon darüber gesprochen?», fragte Meier. Alt-Gemeindepräsident Köbi Geissbühler erklärte: «Wir hatten mit Corinne Wittenwiller eine sehr gute Steuersekretärin, die nun aber gekündigt hat. Im Moment ist das Steueramt Hausen jedoch selber nicht in der Lage, seine Aufgaben selbst zu erfüllen.» Es würden Pendenzen nach Horgen ausgelagert. Eine Votantin meinte: «Viele Abläufe auf der Steueramt sind standardisiert. Wieso haben wir nicht mehr Vergleichszahlen anstatt nur Vermutungen? Mir erscheint die Vorlage wenig ausgegoren. Bei aller Sympathie tendiere ich deshalb auch eher auf Rückweisung.» Fuchs erklärte: «Unsere Idee wäre gewesen, dass Corinne Wittenwiller in Hausen weiter für Rifferswil gearbeitet hätte. Aber sie wollte nicht. Nun haben wir einen Springer engagiert, der teurer ist als Wittenwiller.» Ein Votant bezweifelte, dass jemals wieder etwas günstiger wird. Er habe es bisher nicht

Neue Gebührenordnung, Budgets und Statutenrevisionen Die übrigen Geschäfte der Gemeinde, der Sekundarschulkreisgemeinde Hausen und der reformierten Kirchgemeinde, die grösstenteils dem neuen Gemeindegesetz geschuldet sind, das im kommenden Jahr eingeführt wird, blieben ohne grössere Resonanz. Gleich zweimal musste das Stimmvolk über die Statutenrevision des Schulzweckverbandes abstimmen. Hier warfen einzig die grösseren Finanzkompetenzen – die Behörde kann nun in Eigenregie über einmalige Ausgaben in Höhen von einer Million Franken bestimmen – Fragen auf. Man habe lange darüber beraten, die Ansätze entsprächen den neuen Standards, lautete die Antwort. Bei der neuen

Gebührenordnung regte ein Votant an, dass der persönliche Bezug eines Steuerausweises in Rifferswil künftig kostenlos sein soll (Artikel 34, Absatz 1 des neuen Gebührenreglements). In der Abstimmung blieb der Vorstoss jedoch chancenlos. Weitgehend wortlos wurde der kommunale Verkehrsrichtplan angenommen, der wortreich vom früheren Regionalplaner Hugo Wandeler vorgestellt wurde. Die Voranschläge von Sekundarschule und reformierter Kirchgemeinde wurden bei gleichbleibenden Steuerfüssen (22 bzw. 14 Prozent) gutgeheissen. Die Sekundarschule rechnet bei einem Aufwand von 4,8 Millionen Franken mit 144 000 Franken Defizit, die reformierte Kirchgemeinde bei

233 500 Franken Aufwand mit einem Gewinn von 388 Franken. Die Baukostenabrechnung der reformierten Kirchgemeinde für den Anschluss an den Holzschnitzel-Wärmeverbund Kehrli wurde ebenfalls gutgeheissen wie auch das revidierte Entschädigungsreglement der Kirchenpflege. Gross ist der Aderlass bei allen Behörden im Hinblick auf die Neuwahlen im kommenden Jahr. Aus dem Gemeinderat treten sechs von sieben Mitgliedern zurück, inklusive Präsident. Aus der Sekundarschulpflege sinds drei von fünf, inklusive Präsident. Sogar sämtliche sieben Plätze sind in der reformierten Kirchenpflege neu zu besetzen. (map.)

erlebt, dass Fusionen Kostenersparnisse gebracht hätten.

falls zugestimmt, liess Fuchs die Versammlung danach wissen.

Enttäuscht über Wortmeldungen

Neubewertungen und Abschreibungen

«Ich bin enttäuscht über die Wortmeldungen. Jetzt wäre es an der Zeit, endlich zu handeln. Es ist die richtige Richtung. Kompliment an den Gemeinderat. Wenn wir jetzt so kleinlich sind, sind wir Hinterwäldler», meinte ein Mann. Er bekam zu hören: «Ich stimme dem Vorredner zu. Aber die Zahlen sind zu wenig konkret. Er braucht präziseres Zahlenmaterial. So kommt das Ganze zu vage rüber und wird damit zum Wagnis.» Fuchs beschwichtigte: «Für die Zusammenarbeit steht nur Hausen zur Verfügung.» Dann zählte der Gemeindepräsident gute Beispiele von Fusionen auf, die sich für Rifferswil sehr wohl gelohnt haben: Feuerwehr und Zivilschutz. «Wenn wir nicht handeln, wird Rifferswil seinen hohen Steuerfuss behalten», ist Fuchs überzeugt. «Der Vertrag tritt nur dann in Kraft, wenn die Rahmenbedingungen personell und bezüglich Infrastruktur in Hausen bis Mitte nächstes Jahr den Anforderungen entsprechen. Anderenfalls erlischt der Zusammenarbeitsvertrag.» Dann schaltete sich Christian Baer, Präsident der Rechnungsprüfungskommission, in die Diskussion ein: «Auch wir haben nur spärliche Unterlagen erhalten. Demnach sind Einsparungen frühestens ab 2019 zu erwarten. Wir werden wegen dieser Zusammenlegung die Steuern ohnehin nicht gross senken können. Für uns ist es eine strategische Entscheidung. Gewisse Dinge können wir in Rifferswil gut abgeben, ohne dass wir eine Komfort- oder Serviceeinbusse haben werden. In baldiger Zukunft werden die Steuererklärungen sowieso digital eingereicht. Deshalb haben wir dieses Geschäft zur Annahme empfohlen.» Willy Baumgartner gab zu bedenken: «In den letzten 40 Jahren hatten wir in Rifferswil drei Steuersekretäre. Hausen hatte seit der Jahrtausendwende schon mindestens vier. Wenn Leute so lange an ihrer Stelle bleiben, setzen sie sich auch ein.» Der Rückweisungsantrag wurde von den 72 Stimmberechtigten schliesslich mit 26:37 Stimmen abgelehnt. Die Abstimmung zur Vorlage wurde mit 36:29 Stimmen angenommen. Hausen habe dem Geschäft eben-

Das Budget 2018, vorgestellt von Finanzvorstand Daniel Schneider, stützt sich auf die neue Finanzplanung der Gemeinde, die bis ins Jahr 2021 reicht. Schneider schlug der Versammlung vor, bei einem Budget von 9,136 Millionen Franken und einem mutmasslichen Gewinn von 12 500 Franken die Gemeindesteuern (inkl. Primarschule) von derzeit 113 im kommenden Jahr auf 109 zu senken. Mit der Sekundarschule (gleichbleibend bei 22 %), ergäbe das einen Gesamtsteuerfuss (ohne Kirchen) von 131 Prozent. Genau so viel, damit der individuelle Sonderlastenausgleich (Isola) bis im März 2019 auch noch nachträglich beim Kanton beantragt werden könnte. Das Eigenkapital würde sich so bis Ende 2018 auf 4,627 Millionen verbessern. Da mochte man sich fragen, wie das möglich ist, dass das Eigenkapital Rifferswils seit 2016 um 600 000 Franken anwachsen konnte. Möglich machte es die Neubewertung des Grundeigentums im Finanzvermögen, das der Kanton vorgenommen hat. Mit der Folge, dass der Kanton nur rund die Hälfte des zugesagten Isola auszahlte, der seinerzeit die massive Steuererhöhung nötig machte. Um diese Abhängigkeit in den kommenden Jahren und mit der Einführung des neuen Rechnungsmodells HRM2 abzumildern, schreibt auch Rifferswil 2018 ein letztes Mal tüchtig ab: insgesamt 3,2 Millionen. Ein Grossteil davon ist der Buchgewinn aus dem Verkauf des «Obstgartens» (Erlös: 2,7 Mio. Franken) und auf das neugebaute Schulhaus. Gemäss Schneider macht die Bildung auch in Zukunft den Löwenanteil (38 Prozent) in der Gemeinderechnung aus, gefolgt von der sozialen Wohlfahrt. Zum Abschluss stellte der Finanzvorstand in Aussicht: «Mit dem Steuerfuss von 109 Prozent können wir uns selber tragen.» Dieser Steuerfuss wirke auch noch 2019 nach, wenn der Finanzausgleich auf den neuen Satz wirksam werde. «Das Schulhaus ist verdaut, aber wir kommen nicht mehr auf den früheren Steuerfuss. Dafür bleibt die Verschuldung in einem moderaten Rahmen», schloss der Finanzvorstand. Das Budget (samt Steuerfuss) wurde danach kommentarlos und einstimmig angenommen.

Die Kunde verbreitete sich in Windeseile Der Samichlaus zu Besuch im Haus zum Seewadel, Affoltern Seit Anfang Dezember wird bei den Bewohnerinnen und Bewohnern des Hauses zum Seewadel gerätselt, ob der Samichlaus wohl auch dieses Jahr wieder kommen werde. Immer wieder werden die Mitarbeitenden darüber befragt. Wenn der Chlaustag da ist, ist die Vorfreude und die Angespanntheit im ganzen Hause spürbar. Und dann endlich taucht er auf, der Samichlaus mit seinen zwei Schmutzlis. Kurz nach fünf besuchte er die Bewohnerinnen und Bewohner, denen es nicht so gut geht, in ihren Zimmern. Sie freuten sich sehr über das gefüllte Säckli und die lieben Worte. Danach ging der Samichlaus ins Stübli, wo ihn die dort Anwesenden bereits gespannt erwarteten, denn die Kunde, dass der Samichlaus nun im Hause sei, verbreitete sich in Windeseile. Auch die Mitarbei-

tenden freuten sich über den Samichlaus.

Sprüche oder Erlebnisse von früher

Der Samichlaus mit seinen Helfern beim Erzählen einer Geschichte. (Bild zvg.)

Danach trafen der Samichlaus und die Schmutzlis bei der Abendessenszeit im Speisesaal ein. Dort erzählte der Samichlaus zuerst eine Geschichte und verteilte anschliessend auch hier Säckli und hatte dazu für alle ein aufmunterndes Wort bereit. Bei der Verteilung unterstützten ihn die Schmutzlis tatkräftig. Da und dort erzählten Bewohnerinnen und Bewohner Sprüche oder Erlebnisse von früher oder fragten, wo der Esel geblieben sei. Langsam verabschiedeten sich der Samichlaus und seine Helfer und hinterliessen eine entspannte und verzauberte Stimmung. Mit der Hoffnung, dass der Samichlaus auch nächstes Jahr den Seewadel wieder besuche, gingen alle glücklich und zufrieden in den ruhigen Abend. (pd.)


Bezirk Affoltern

Dienstag, 12. Dezember 2017

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Ein Affoltemer, der in Bern die Interessen von Wirtschaft und Gewerbe vertritt Zu Besuch bei FDP-Nationalrat und sgv-Direktor Hans-Ulrich Bigler im Bundeshaus Viele Dossiers waren ihm schon vertraut, und er hat im Nationalrat schnell Fuss gefasst: HansUlrich Bigler, seit über 13 Jahren in Affoltern wohnhafter Direktor des schweizerischen Gewerbeverbandes, sitzt seit exakt zwei Jahren als FDP-Vertreter im Parlament – und hat dort klare Präferenzen: die Anliegen von Wirtschaft und Gewerbe.

ohne dass das Parlament korrigierend oder bremsend einschreiten kann», sagt er. Der liberale Staat brauche ein gesundes Mass an Regeln, aber es könne nicht sein, dass dieser Staat alles vorschreibe und jeder Ausnahmefall geregelt sein müsse.

Am rechten Flügel der FDP

................................................... von werner schneiter Hans-Ulrich Bigler ist seit dem 1. Juli 2008 Direktor des schweizerischen Gewerbeverbandes (sgv). Der grösste Dachverband der Schweizer Wirtschaft zählt 250 Mitgliederorganisationen und gegen 300 000 Unternehmungen. Eine gewichtige Organisation, die seit 8. Dezember 2015 nun auch eine gewichtige Stimme hat im Nationalrat. Als Ruedi Noser zum Ständerat gekürt wurde, durfte Bigler Einsitz nehmen in der grossen Kammer. Lange vor seinem Eintritt bewegte er sich in der Wandelhalle des Bundeshauses. Als sgv-Direktor kannte er nicht nur die wirtschaftspolitischen Dossiers à fonds, sondern auch eine Vielzahl an Parlamentsmitgliedern. «Ich habe tatsächlich schnell Fuss gefasst, aber die Mechanismen in Kommissionen, in der Fraktion und im Plenum musste ich erst verinnerlichen», sagt er beim Besuch des «Anzeigers» in Bern. Und er fügt bei: «Seit ich im Parlament sitze, bin ich natürlich zeitnaher bei Entscheidungen dabei und früher informiert. So kann ich auch früher Einfluss nehmen. Das ist ein markanter Gewinn für meine Rolle als KMU/Wirtschaftsvertreter». Wir treffen ihn in der Wandelhalle, die rund um den Ratssaal führt und Schauplatz ist von Interviews, von lockeren Gesprächen zwischen Besuchern und Nationalräten. Rege Betriebsamkeit herrscht auch an diesem Dienstag, jenem Tag, als Alain Berset (SP) zum Bundespräsidenten und Ueli Maurer (SVP) zum Vize gewählt werden. Im Plenum sorgt die SVP für Aufregung mit ihrer Aktion zum 25. Jahrestag der EWR-Ablehnung durch das Schweizervolk. Der neue Fraktionschef Thomas Aeschi verteidigt das Absingen der Nationalhymne seiner Fraktion vor laufender Kamera mit lauter Stimme. Gewerkschaftsvertreter Corrado Paradini sagt vor dem Mikrofon «Sauerei». Hans-Ulrich Bigler

Rege Betriebsamkeit und Kameras: Hans-Ulrich Bigler in der Wandelhalle des Bundeshauses. (Bild Werner Schneiter) kann dieser Aktion nicht viel abgewinnen. «Gehört nicht ins Parlament und spaltet in dieser Frage weiter», sagt er.

Vizepräsident der Finanzkommission Wir lassen aber das Thema EU beiseite und kommen schnell zu den Kernanliegen des sgv-Chefs, die naturgemäss jene der Wirtschaft beziehungsweise der KMU sind, namentlich Berufs- und Weiterbildung. Von Bedeutung ist für ihn der Umstand, dass all diese Dossiers auch Thema sind in den Kommissionen, denen er angehört: Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK) sowie in der Finanzkommission, wo Hans-Ulrich Bigler zum Vizepräsidenten aufgestiegen ist. Was er als Anerkennung für seine Arbeit wertet. In der WBK hat sein Einsatz ein Ja zur definitiven Finanzierung der Vorbereitung für die höhere Berufsbildung bewirkt – vor allem aber, dass diese höhere Berufsbildung den universitären Lehrgängen finanziell gleichgestellt wird. «Dieses Anliegen hat der Gewerbeverband 2009 lanciert und stellt eine massive Stärkung der Berufsbildung insgesamt dar, auch weil das auf Verfassungsstufe geregelt ist», betont Bigler. Im Weiteren hat er mit seinem Votum im Rat eine Erhöhung der Pauschalbeiträge an die Berufsbildung um 25 Millionen einen Etappensieg errungen. «Das Geschäft ist noch nicht durch. Würden wir diese 25 Millionen

beim Bund sparen, so kämen dann noch 75 Millionen der Kantone dazu – 100 Millionen nicht ausgeben für die Berufsbildung – das wäre dramatisch», fügt er bei. Und er enerviert sich über den Bundesrat, der sich gegen die Ausrichtung der Berufs-Weltmeisterschaften von 2021 in der Schweiz ausgesprochen hat – und gleichzeitig fast eine Milliarde für olympische Winterspiele ausgeben will. «Dabei war die Schweiz an der letzten Berufs-WM äusserst erfolgreich», schiebt Bigler nach.

Gegen die Regulierungswut Zu den Kernanliegen, ja zu den übergeordneten Zielen des im Säuliamt wohnhaften Berners gehört natürlich auch der Kampf gegen die wuchernde Regulierung, die ja gerade in KMUKreisen stark beklagt wird. Bigler gehörte zu den treibenden Kräften in seiner Fraktion für eine Regulierungsmessung und eine -bremsung. Dieser Fraktionsvorsstoss wurde vor eineinhalb Jahren eingereicht und ist noch nicht behandelt worden. «Die Mühlen mahlen hier nur langsam», fügt er lachend bei. Gleichzeitig betont er aber die gute Zusammenarbeit zwischen FDP und SVP, wenn es um Sparmassnahmen beim Bund geht. «Da haben wir einiges durchgebracht», fügt er bei und nennt in diesem Zusammenhang auch die ausufernde externe Beratung bei der Bundesverwaltung sowie die

Senkung der gebundenen Ausgaben. «Hier ist nun der Bundesrat gezwungen, ein Konzept auszuarbeiten». Als weiteres Ziel des Gewerbes nennnt Hans-Ulrich Bigler die Einführung eines sogenannten Verordnungs-Vetos seitens des Parlaments. «Vieles wird heute auf Verwaltungsstufe legiferiert,

Neun Vorstösse sind bisher mit Biglers Absender versehen. Er nennt die Arbeit im Parlament insgesamt anregend und vielseitig – dazu auch jene in seiner Fraktion, wo auch seine Anliegen manchmal kontrovers diskutiert werden, aber er gleichwohl auch von grosser Unterstützung seiner Kolleginnen und Kollegen spricht. «Mit der Position der FDP zu Gewerbethemen bin ich grossmehrheitlich zufrieden», bekennt er. Auch wenn das liberale Gedankengut hochgehalten werde, erkenne er eine klare Parteilinie, die in seiner Partei klar rechts der Mitte liege. Bigler wird in der Fraktion dem rechten Flügel zugeordnet. «Gemäss neuestem Rating der NZZ liegt Parteichefin Petra Gössi nicht weit weg von mir», fügt er lachend bei. Er betont aber, dass die Arbeit unter der Bundeshauskuppel auch aussserhalb seiner Kernbereiche spannend ist. Er denkt zum Beispiel an die parlamentarische Gruppe Schweiz-Russland. «Da gibt es Lagebeurteilungen, die profunder sind als von Medien beschrieben».

Mitglied der parlamentarischen Zigarrrengruppe Hans-Ulrich Bigler spricht von spannenden Beziehungen, die sich in Bern auch jenseits von Parteigrenzen ergeben. Dabei geht es nicht nur um Geselligkeit, sondern auch um das Schmieden von Allianzen – manchmal sogar mit der links-grünen Seite. «Wir arbeiten ohne weiteres auch mit Gewerkschaftern zusammen. Das gehört zum politischen Spiel», hält der FDP-Mann fest und betont, dass im Parlament gut unterschieden wird zwischen Sachund Parteipolitik. Und dass man sich ausserhalb des Plenums näherkommt, dafür sorgen allein die 50 bis 70 Veranstaltungen, zu der Parlamentsmitglieder während einer Session eingeladen werden. Macht pro Tag drei bis vier Events, mittags oder abends. Mit Apéro und Essen, ver-

steht sich. «Da muss man selektionieren. Solche Veranstaltungen besuche ich nur, wenn ich einen Mehrwert für meine politische Arbeit erkenne. Ich mache gerne mit, aber es braucht Mut zur Lücke – auch aus Rücksicht auf meine Ehefrau Erika», sagt Hans-Ulrich Bigler, Vater eines Sohnes und von zwei Töchtern, die erwachsen sind. Eine Veranstaltung, die freilich nichts mit dem Betrieb unter der Bundeshauskuppel zu tun hat, lässt er jedoch kaum einmal aus: Jeden Montag der dritten Sessionswoche trifft er sich in einem Lokal an der Kramgasse in Bern mit Zigarrenliebhabern. In dieser parlamentarischen Zigarrengruppe sind Mitglieder aus allen Fraktionen vertreten, die Linke besonders gut. (-ter.)

medien-tipp

Aerea: Action-RPG für Kinder im Primarschulalter Aerea ist ein mit liebevoller, farbiger und comichafter Grafik gestaltetes Action-RPG, das sich an Kinder im Primarschulalter richtet. ................................................... von petra schweizer, regionalbibliothek affoltern

Petra Schweizer. (Bilder zvg.)

Als Student an Grossmeister Guidos Musikakademie hat man die Wahl zwischen vier verschiedenen Musikinstrumenten und somit zwischen vier Helden und deren Fern- und Nahkampfklassen. Egal, ob man sich für Harfe (Bogen), Laute (Magierstab), Trompete (Pistole) oder Cello (Schild und Schwert) entscheidet, man wird

sich schnell als talentierter Held erweisen. Die Heimatwelt Aezir wurde durch den erbitterten Streit um die Macht der Musik in viele kleine Inseln zersprengt. Demetrio, der zusammen mit dem eigenen Grossmeister diese Macht entdeckt hatte, wollte sie missbrauchen, um die Menschen zu unterjochen. Beim Kampf zwischen den beiden wurden musikalische Kräfte freigesetzt, die Aezir auseinanderbrechen liessen. Um die Inseln wieder zu einen, müssen die neun Ur-Instrumente gefunden werden. Dazu reist man mit dem Luftschiff in die entlegensten Winkel des Landes, wo man kämpfend und mechanische Rätsel lösend bis zum jeweiligen Endboss vordringt, den man für den Erhalt des Instruments besiegen musst.

Aerea ist ein mit liebevoller, farbiger und comichafter Graphik gestaltetes Action-RPG, das sich an Kinder im Primarschulalter richtet. Die Bedienung ist einfach und schnell erlernt. Die ganze Geschichte ist, vom Musikinstrument als Waffe, über den stimmungsvollen Soundtrack bis hin zur Stimmgabel, die man einsammelt, um damit die RP seiner Waffe aufzuladen, konsequent vom Musikthema durchdrungen. Auch für den gemeinsamen Spass ist gesorgt. Das Spiel kann von einem bis vier Spielern gleichzeitig entdeckt werden und ist nicht nur für die Xbox one, sondern auch für die PS4 und den PC erhältlich. Du findest dieses und auch zahlreiche andere Konsolenspiele in der Bibliothek Affoltern zur Ausleihe.

«Aerea - Collector’s Edition». Konsolenspiel für die Xbox one. Soedesco, Hoogvliet 2017. ISBN 871-8-591-184116. (Bild zvg.)


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Dienstag, 12. Dezember 2017

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«Jazz ist die einzige echte Momentkunst» Der Schweizer Bassist Daniel Schläppi im Interview vor seinem Gastspiel mit Marc Copland in Affoltern Am Samstag spielt der Schweizer Bassist Daniel Schläppi mit dem renommierten New Yorker Pianist Marc Copland in Affoltern. Im Interview gibt Schläppi Auskunft über sein Verhältnis zur Region und zu seiner Musik. Der Berner Bassist Daniel Schläppi lernte in Manhattan den Pianisten Marc Copland kennen. Daraus entwickelten sich gemeinsame Europatourneen, und einmal spielten sie in der Jazzgallery in New York. Copland wuchs in Philadelphia auf und zog dann nach New York. Zunächst spielte er Saxofon. Der Weltmusiker veröffentlichte viele Alben. Zu seinen Duopartnern zählen Grössen wie John Abercrombie, Gary Peacock, Dave Liebman, Ralph Towner oder Greg Osby. Daniel Schläppi ist in der Musikwelt ein bekannter Name und bereichert den Genre mit vielen CDs und Konzerten, die in der aktuellen JazzSzene Akzente setzen. Am Samstagabend, 16. Dezember, spielen die beiden im «LaMarotte», Affoltern. «Anzeiger»: Sie besuchen mit Marc Copland Affoltern am Albis, Hand aufs Herz: kennen Sie die Gegend? Daniel Schläppi: Selbstverständlich kenne ich das Säuliamt. Ich habe schon mehrere Male in Affoltern gespielt, und es war immer super! Dominik Egli, Schlagzeuger in meinem Quartett «Voices», ist in Affoltern aufgewachsen. Bekannte von mir haben hier gewohnt und gearbeitet. Die Aussicht und die Hotellerie im Kloster

Sie spielten auch schon in den Staaten und in Deutschland. Merkt man die örtliche Mentalität auch durch das jeweilige Publikum? Aus Publikumsreaktionen weiss ich, dass unsere Musik unmittelbar Emotionen evoziert. Das elementare Empfinden von Menschen, die an Jazzkonzerte gehen, ist in Manhattan ähnlich wie in Wuppertal oder Affoltern. Mentalitäten hängen heutzutage weniger mit Orten als mit Lebensstilen zusammen. Wer volkstümlichen Schlager hört – ob in Berlin oder Beckenried –, wird kaum an unser Konzert kommen.

Kappel kann ich wärmstens empfehlen. Und dann gibt es auch noch diesen schweizweit bekannten, zum Poltern neigenden SVP-alt-Nationalrat … ...............................................................

«Wir interpretieren unser Repertoire jeden Abend anders.» ............................................................... Bleiben wir bei der Musik. Mit Copland starten Sie die fünfte Tournee und zusammen machten Sie auch das zweite Duo-Album. Wie kann man sich die Zusammenarbeit vorstellen? Wer bringt was ein? Unsere Musik ist geprägt durch unsere Vorliebe für das Dialogische und für spontanes Interplay. Wir sind beide virtuose Instrumentalisten, aber unser wichtigstes Organ ist das Gehör. Zuhören, kommunizieren und vollkommen in den Moment eintauchen können nur wenige Musiker. Wir interpretieren unser Repertoire jeden Abend anders und entscheiden oft erst auf der Bühne, welche Songs wir spielen möchten. Das ist für uns und das Publikum spannend. Bass und Piano – eine interessante Kombination. Was macht sie faszinierend? Marc und ich sind beide auf DuoBesetzungen spezialisiert. Marc pflegt diese Leidenschaft mit Grössen des Weltjazz wie Gary Peacock, Dave Liebman, Ralph Towner, John Abercrombie und Greg Osby. Ich spiele seit über einem Jahrzehnt regelmässig mit dem wunderbaren Gitarristen Tomas Sauter. Die kleinstmögliche

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«Wenn ich von der Intensität im Konzert Gänsehaut bekomme, ist das ein grandioses Gefühl»

Auf Duo-Besetzung spezialisiert: Bassist Daniel Schläppi. (Bild Uwe Schädelin) «Band» gibt am meisten Raum für musikalische Interaktion. Als Bassist liebe ich es, wenn ich – anders als im Jazz üblich – nicht die Rolle als «Motor» der

Gruppe übernehmen muss. Im Duo bin ich vom ersten Ton an gleichwertiger Partner und geniesse alle Freiheiten, die man sich wünschen kann.

............................................................... Schon immer beschäftigten Sie sich mit Jazz auch in der Vermittlung und in Verbänden. Woher stammt die Liebe zu diesem Genre? Jazz ist die einzige echte Momentkunst. Gespielt und schon verklungen! Wenn ich – oder das Publikum – von der Intensität des Augenblicks im Konzert Gänsehaut bekomme, ist das ein grandioses Gefühl, ein einzigartiges Erlebnis. Trotzdem sind die Produktionsbedingungen für improvisierte Musik vielerorts verbesserungswürdig. Deshalb habe ich mich lange Jahre in der Berufs- und Verbandspolitik engagiert. Interview: Urs Heinz Aerni

Diesjährige Perlen aus Belletristik und Lyrik 20 Bücher in einer Stunde: Hardy Ruoss stellte in der Bibliothek Affoltern Neuerscheinungen vor Mit viel Vorfreude wurde der Winterbücherabend mit Hardy Ruoss, bekannter Journalist und überaus versierter ehemaliger Literaturredaktor von DRS 2, in der Regionalbibliothek angekündet. Der anregende Anlass fand ein zahlreiches Publikum. ................................................... von denise bohnert Zwanzig Bücher in einer guten Stunde vorzustellen, braucht ein gutes Zeitmanagement. Nur für dieses brachte der beliebte, bald siebzigjährige Literaturkritiker Hardy Ruoss Notizzettel mit – erzählen konnte er frei und ohne «Spick». Bekannt als passionierter Vielleser und begnadeter Erzähler, der aber niemals Pointen vergibt oder den Schluss verrät, wie Bibliotheksmitarbeiterin Irene Scheurer in ihrer Begrüssung betonte, machte Hardy Ruoss «gluschtig» auf in diesem Jahr neu erschienene Perlen aus Belletristik und Lyrik (davon sechs in Schweizer Verlagen) mit einfachem bis literarischem Anspruch. Gut vorbereitet händigten die Bibliotheksfrauen Listen mit den Titeln und Titelbildern aus. Die vollen Reihen Interessierter waren ein klares Statement, dass gern und viel gelesen wird.

Dramaturgie des Erzählens Der Literaturfachmann weist auch auf Techniken des Schreibens, die Dramaturgie der Texte hin und erklärt, was das Buch lesenswert macht. Wie im Film werden gerne Vor- und Rückblenden verwendet; das Aufziehen des Spannungsbogens, der Charakter der verwendeten Sprache, die Dreidimen-

stellen, Heimatlosigkeit und beklemmende Abwesenheit von Pathos führt Hardy Ruoss als Merkmale an.

Krieg, Schicksale und Alter Mit ihrem Roman «Tauben fliegen auf» erhielt Melinda Nadj Abonji 2010 den Deutschen sowie den Schweizer Buchpreis, nun ist ihr neustes Werk beim Hardy Ruoss stellte mit Humor und Verve 20 NeuerscheiBerliner Verlag nungen von 2017 vor. (Bild Denise Bohnert) Suhrkamp erschiesionalität der Figuren, das alles sind nen: «Schildkrötensoldat» begleitet die Qualitätselemente. Mit Humor und 30-jährige Lehrerin Anna auf ihrer Reigrosser Nähe zum Publikum erzählt se in ihr Herkunftsland Serbien, wo Hardy Ruoss zügig, ausdrucksstark sie dem Schicksal ihres jung verstorbemit den Händen illustrierend, wenn er nen Cousins nachgeht, der, durch eine streckenweise Passagen überspringt – Verletzung behindert, von seinen El«Das müssen Sie dann selber lesen» – tern in die Armee und damit in den oder die Zuhörenden bewusst über Krieg geschickt wird, dessen Rohheit den Ausgang der Geschichten in der und Gewalt den feinfühligen NaturLuft lässt, schafft Verbindungen zu freund zerstören. «Hier regiert der Realität oder selbst Erlebtem. Lauf der Welt.» Mit diesem trockenen Aufbruch, Abgründe, Rückblick Satz ihrer Tante macht sich Anna ersind Themenkreise, in die er die klei- nüchtert auf den Heimweg. «Ein wortnen Stapel aufgeteilt hat. Vierzehn, gewaltiger Roman, der mit eindringlizehn und achtzehn Jahre alt sind die cher Sprache und ungewöhnlichen poProtagonisten der ersten drei Romane etischen Bildern Kriegslogik hinter«Lanz» (Flurin Jecker), «Ein fauler Gott» fragt und Kriegswunden offen legt.» (Stephan Lohse) und «Ellbogen» (Fatma (Hessischer Rundfunk). Auch in «Die Aydemir). Aufbruch ins Leben, Selbst- Fremde» des Holländers Stefan Hertfindung und erstes Bewältigen von mans geht es um den – heiligen – schwierigen Lebenssituationen in eige- Krieg der Kreuzritter, Ruoss zieht hier ner Verantwortung, das Finden der Parallelen zur IS. Das Bestehen in eieigenen Resilienz, bis das Leben wie- ner Welt, die man nicht ändern kann, der funkelt, simulierte Jugendsprache, das Annehmen seines Schicksals und um eine subjektive Innensicht herzu- die Parabel des ins Leben Geworfen-

seins sowie die Entwicklung neuer Werte sind Themen in «Ein Mann, der fällt» von Ulrike Edschmid. Wie sie ist die weibliche Hauptfigur in Haruk Kents «Unsere Seelen bei Nacht» in den Siebzigern. Des Alleinseins überdrüssig, überwindet diese jedoch buchstäblich ihre Hemmschwelle, um sich mit ihrem ebenfalls alleinstehenden Nachbarn zusammenzutun. «Eine Beziehungsgeschichte mit Coming out und Krise», so Ruoss. (Der Roman wurde am 14.11.17 im «Anzeiger» vorgestellt). Und noch einen Aufbruch ins Alter erlebt man in der Erzählung über einen 84-Jährigen: «Mensch Keun» des altersspezialisierten Arztes Peter Weibel erschien im jungen Verlag edition bücherlese, Hitzkirch. Franz Hohler begleitet in jeder Lebenslage, Altwerden sei ein Zu-sich-Kommen, in der kondensierten Sprache seines Lyrikbandes «Alt?» trägt er zum inneren Frieden bei, denn «ein Gedicht pro Tag ersetzt langjährige Therapie», so die Überzeugung von Hardy Ruoss. Habe ich nur Erwartungen erfüllt oder Bedeutendes gemacht? Das ist Adolf Muschgs Frage an das Leben («Der weisse Freitag»).

kam – ein Versehen – nicht zur Sprache. Dieses rund vierzigseitige Bändchen, letztes Werk des vor hundert Jahren geborenen Schweizer Autors, der in Niederbipp und auf Reisen die weite Welt erfuhr sowie die grosse Liebe zu seiner Frau Dora, beschreibt eben diese, ein Leben abrundend, mit Blumen und Bäumen, Vögeln, Schmetterlingen, Orten, Zitaten und Lebensbegegnungen sinfonisch malend. Zu guter Letzt genossen die Gäste, Bibliothekarinnen und Ehemalige sowie der mit Blumenstrauss und einem Gedichtband («Für ein therapiefreies Jahr») beschenkte Erzähler den köstlichen Apéro, plauderten und kauften noch das eine oder andere Buch vom bereitgestellten Angebot der Buchhandlung Scheidegger.

Vorgestellte Bücher Flurin Jecker; Lanz; Nagel & Kimche, Zürich. Stephan Lohse; Ein fauler Gott; Suhrkamp, Berlin. Fatma Aydemir; Ellbogen; Hanser, München. Melinda Nadj Abondji; Schildkrötensoldat; Suhrkamp, Berlin. Stefan Hertmans;Die Fremde; Hanser, Berlin. Annette Mingels; Was alles war; Albert Knaus, München. Ulrike Edschmid; Ein Mann, der fällt; Suhrkamp Berlin. Kent Haruf; Unsere Seelen bei Nacht; Diogenes, Zürich. Peter Weibel; Mensch Keun; edition bücherlese,

Unheimliches, Krimi, Gedichte und ein Lücke Eine neue Übersetzung von Edgar Allen Poes «Unheimlichen Geschichten», der neunte Fall für Bruno, den Chef de Police im Perigord, von Martin Walker, sowie Gedichte über das Glück und das Verlieben rundeten das hier nicht vollständig wiedergegebene Sortiment des Abends ab. Eine Lücke hinterlässt aber auch der Gast, der mit seiner Passion für das Lesen die Anwesenden bereicherte: Gerhard Meiers «Ob die Granatbäume blühen»

Hitzkirch. Leila Slimani; Dann schlaf auch du; Luchterhand, München. Yasmina Reza; Babylon; Hanser, München. Sara Stridsberg; Das grosse Herz; Hanser, München. Franz Hohler; Alt?; Luchterhand, München. Urs Faes; Halt auf Verlangen; Suhrkamp, Berlin. Adolf Muschg; Der weisse Freitag; C. H. Beck, München. Martin Walker; Grand Prix. Der neunte Fall für Bruno, Chef de Police; Diogenes, Zürich. Edgar Allen Poe; Unheimliche Geschichten; Hrsg. Charles Baudelaire, neu übersetzt von Andreas Nohl, dtv, München. Erwin Messmer; Nur schnell das Glück streicheln, Gedichte; edition 8, Zürich. Clara Paul (Hrsg.); Gedichte zum Verlieben; Insel, Berlin. Gerhard Meier; Ob die Granatbäume blühen; Zytglogge, Basel. Alle 2017 erschienen.


Forum

Wer lügt denn da? Bericht «Die Jagd: Wildtierschutz und ökologische Notwendigkeit» im «Anzeiger» vom 24. November und Leserbrief vom 8. Dezember. In ihrem Leserbrief im Anzeiger vom 8. Dezember wirft Nicole Holzherr, ihres Zeichens Vorstandsmitglied der Tierpartei Schweiz, der Jägerschaft vor, diese würde mit «Lügen und Panikmache» operieren, die Jagdgegner dagegen mit «Fakten». Wie es mit diesen Fakten aussieht, nämlich sehr dünn bis lächerlich – dafür liefert sie den Beweis gleich selbst. So führt sie in ihrem Leserbrief an, was Jagdgegner immer wieder verbreiten: Es gäbe «wissenschaftliche Studien und praktische Beispiele», die belegen würden, dass es falsch sei, die Jagd mit Wildschutz und ökologischer Notwendigkeit gleichzusetzen. Nun, Frau Holzherr: Ein Fakt ist erst ein Fakt, wenn er auch belegbar ist. Die Jagdgegner haben bis heute keine solche «wissenschaftliche Studie» konkret benennen können (Titel, Autor, Ort und Datum der Publikation). Als «praktisches Beispiel» haben sie bis anhin immer den Kanton Genf angeführt. Neuerdings verzichten sie darauf, weil sehr leicht anhand der eidgenössischen Jagdstatistik nachgewiesen werden kann, dass das Beispiel nichts taugt. So viel zur «Fakten»lage bei den Jagdgegnern. Ein zweites Thema: Frau Holzherr bemängelt das Fehlen einer Alkoholpromillegrenze für die Ausübung der Jagd. Auch da hat sie eben nur teilweise recht: Es gehört sich tatsächlich nicht, im angetrunkenen Zustand auf die Jagd zu gehen. Und tatsächlich gibt es keine solche Grenze als legislatorisch festgehaltene Vorschrift. Selbstverständlich ist aber, dass bei einem allfälligen gesetzeswidrigen Vorfall auf der Jagd wie überall sonst zur Feststellung der Schuldfrage auch abgeklärt wird, ob der Schuldige unter Alkoholeinfluss stand. Das wissen die Jäger und verhalten sich entsprechend. Der Beweis: Für keine andere Versicherung mit Millionendeckung ist die Prämie so verschwindend niedrig wie für die (übrigens obligatorische) Jagdhaftpflichtversicherung. Dies nach den Gesetzen der Versicherungsmathematik schlicht und ergreifend deshalb, weil die Schadenfälle im Verhältnis zur Anzahl der Prämienzahler sehr, sehr gering sind. Ob diese Tatsache eine Grundlage ist, die Einführung einer Promillegrenze (die ja dann auch kontrolliert werden müsste!) für die Ausübung der Jagd zu fordern, mag jede(r) selbst beurteilen. Noch ein kleines, aber bezeichnendes Detail: Das von Frau Holzherr als «Ende der Jagd» bezeichnete Signal heisst in Tat und Wahrheit nach allen verfügbaren Quellen (z.B. Reinhold Stief: Die deutschen Jagdsignale – Handbuch der Jagdmusik Band 1) nicht so, sondern «Jagd vorbei». So viel zu ihrer Exaktheit beim Recherchieren und Schreiben … Ich wünsche Ihnen, Frau Holzherr, nun viel Spass beim Aufspüren von Lügen in meinem Text. Fredy Kradolfer, Ottenbach

Dienstag, 12. Dezember 2017

Ein neues Team für die Schulpflege Hedingen 2018 chen Hintergründen mitbringt, kommen in den Gesprächen jeweils klar zum Tragen. Und man spürt die offene und konstruktive Art und Weise, wie miteinander und mit den Themen umgegangen wird. V.l.: Barbara Scheidegger, Donald Shushack, Alice SchöbSpürbar ist auch Ackermann, Roland Schneider (kandidiert als Präsident) der Wunsch, geMichael Grimmer, Maja Vetsch, Felix Peter. (Bild zvg.) meinsam mit den Für die am 15. April 2018 stattfinden- Schulleitungen, der Schulverwaltung den Erneuerungswahlen hat sich in und den Lehrpersonen ebenso wie mit Hedingen eine Gruppe von sieben der Gemeinde, den Eltern und den Kandidierenden gefunden, die als Schülerinnen und Schülern als zuTeam für die Einzelwahlen in die künftige Schulpflege die RahmenbeSchulpflege antritt. Während mehre- dingungen schaffen zu wollen für eine rer Sitzungen wurden das Amt und die positive Schule Hedingen, auf die alle damit verbundenen Aufgaben bereits stolz sind. Und das Bekenntnis, auch engagiert, mit Freude und intensiv be- in schwierigen Situationen offen, krisprochen. Die vielfältigen Kompeten- tikfähig und mit Respekt miteinander zen und Erfahrungen, die dieses gut umzugehen, um das Vertrauen aufzualters- und geschlechtsdurchmischte bauen. Es ist auf jeden Fall ein geballTeam mit unterschiedlichsten berufli- ter Wille da, sich mit der Rolle als

Schulpflege auseinander- und für die Schule Hedingen einzusetzen. Als Gruppe möchte man antreten, da man an einen Neuanfang glaubt: Um auf gut Funktionierendem aufbauen zu können, aber auch, um dort wo Handlungsbedarf besteht, unbelastet und konsequent anpacken zu können. Und im Sinne von «ein Team ist mehr als die Summe seiner Mitglieder» liegt die Stärke in einem bereits heute gut funktionierendem Team, das im Hinblick auf die Wahlen intensiv, konstruktiv und gemeinsam auf ein Engagement als Schulpflege Hedingen hinarbeitet, und sich darauf freut, dies dann in der Amtsperiode 2018 bis 2022 umsetzen zu können. Allen sieben Kandidierenden ist Transparenz, Offenheit und Kommunikation ein Anliegen, und in diesem Sinn stellt sich das Team interessierten Hedingern und Hedingerinnen am Dienstag, 13. März 2018, um 19.30 Uhr im Chilehuus gerne vor. Weitere Infos: www.schulpflege-2018.ch. Nicole Brunschweiler, Hedingen

«Ich bezahle jetzt mehr Steuern als zu meiner Erwerbszeit in Zürich» Bevölkerung will hohe Verschuldung beibehalten, Stalliker Gemeindeversammlung dauert bis nach Mitternacht, «Anzeiger» vom 8. Dezember. Zitat: «In Stallikon ist die Zahl der Senioren und Kinder in den vergangenen Jahren überdurchschnittlich gestiegen. Deshalb müssen die steigenden Kosten durch immer weniger Arbeitstätige getragen werden. Die tiefsten Steuereinnahmen entfallen (...) und betagten Personen.» Und: «... zahlreiche Stalliker das Pensionsalter erreicht hätten … Wenn immer mehr

Ausgaben durch immer weniger Personen getragen werden müssten, dann steigt zwangsläufig der Steuerfuss ...» Diese beiden Zitate erwecken den Eindruck, dass ich als «Betagter» bezeichnete Einwohner an der desolaten Steuersituation mitschuldig sei. Dabei hat der Gemeindepräsident offensichtlich etwas übersehen: das Steuerrecht. Es ist tatsächlich so, dass mein Einkommen seit der Pensionierung auf 86 % gesunken ist. Das könnte zur Ansicht führen, dass der Gemeinde dadurch Steuern entgehen. In Tat und Wahrheit ist jedoch das Gegenteil der Fall: Ich bezahle jetzt mehr Steuern

als zu meiner Erwerbszeit in Zürich (mit bekanntlich noch höherem Steuerfuss als Stallikon). Mein steuerbares Einkommen ist bei real gesunkenem Einkommen auf 115.6 % gestiegen, eine satte Differenz von fast 30 %. Und dabei ist die Bundessteuer noch nicht einmal berücksichtigt. Die beiden Zauberwörter zu diesem scheinbaren Paradoxon heissen «Eigenmietwert» und «fehlende Abzüge». Unter diesen Umständen scheint es mir doch etwas gewagt, «Betagte» einfach pauschal als Kostenverursacher darzustellen. Martin Rudolf, Stallikon

Stallikon – Bus 227 – Grosserfolg? Die Stalliker Stimmbürger konnten an der extrem langen Gemeindeversammlung vom 6. Dezember unter anderem hören, dass der Bus 227 dank ausdauernder Verhandlungen zu einem grossen Erfolg geworden sei. Der ZVV übernehme die Verbindungen an Samstagen und Stallikon müsse nun viel weniger budgetieren. Und die Fakten? Gemäss dem Vertrag mit dem ZVV sollte Stallikon drei Jahre lang unter anderem für Busverbindungen an Samstagen zu den Bahnhöfen in Birmensdorf und Bonstetten zahlen. Wenn die Linie sich bewährte, sollte der ZVV die Verbindungen fortan übernehmen. Die Linie bewährte sich, aber der ZVV übernahm die Kurse nicht und Stallikon zahlt

nun das neunte Jahr. Erst nach neun statt der vereinbarten drei Jahre, will der ZVV einen Teil der Samstags-Verbindungen übernehmen. Für Busverbindungen an Werktagen am Abend galten die gleichen Abmachungen. Für einen Rest dieser Kurse zahlt Stallikon weiterhin. Die Zahlen sind im Budget. Ob der ZVV diese Verbindungen jemals übernehmen wird, ist völlig offen. Stallikon ist die einzige Gemeinde, welche so behandelt wird. Trotzdem will Stallikon sich nicht wehren, völlig egal, dass ein Viertel der Stalliker Bevölkerung das in einer Petition verlangte. Stallikon ist lieb, zahlt und erhöht die Steuern. Zurzeit läuft ein etwa gleich teures Projekt für eine Busverbindung im

Halbstundentakt von Uitikon Waldegg nach Schlieren und das an sechs Tagen in der Woche (an Sonntagen Stundentakt). Ich wette, dass der ZVV diese Busverbindungen nach Ablauf der Vertragsfrist übernehmen wird, wenn die Fahrgastzahlen erreicht wurden. Denn Uitikon würde sich wehren. Übrigens: wer meint, dass die Stalliker nun in Uitikon nach Schlieren umsteigen können, der irrt: der Bus aus Stallikon kommt in Uitikon (Katholische Kirche) erst gut eine Viertelstunde nach der Abfahrt des Busses 201 nach Schlieren an. Auch nicht gerade ein Grosserfolg für die Stalliker. Visu, Andreas Ochsenbein, Stallikon

«Chropfläärete» am Stand der EVP am Chlausmärt in Affoltern Einmal mehr hat der Chlausmärt in Affoltern bewiesen, dass er nicht einfach ein Sonntagsverkauf an Marktständen ist. Sportliche Aktivitäten und kulturelle Beiträge gehören zu diesem Anlass genauso wie die Begegnung und der Austausch. Diesem Credo fühlt sich die EVP seit Beginn ihrer Präsenz am Chlausmärt verpflichtet und hat das auch in diesem Jahr entsprechend gepflegt. Dabei war der Holz-Schusstisch ein beliebter Anziehungspunkt, bei dem sich auf spielerische Weise Geschick und Spielfreude verbinden lassen. Wer lieber den Intellekt anregen wollte konnte dies, indem er sich den

vermeintlich einfachen Quiz-Fragen zur Region stellte. Weil aber doch viele die Maximalpunkte erreichten, musste die Schätzfrage betreffend der genauen Einwohnerzahl von Affoltern auf Ende Oktober 2017 über die Gewinner des Hauptpreises entscheiden. Paula und Gody Plankensteiner aus Affoltern haben hier die richtige Lösung von 11 944 Personen nur um 14 Nasen verpasst. Nebst dem inzwischen schon traditionellen Holz-Kachelofen am Stand haben aber auch angeregte Gespräche Körper und Geist erwärmt. Die aktuell unbefriedigende Situation von verschiedenen Vereinen in Ort und Re-

gion war dabei das meist angesprochene Thema. Das ist auch richtig so. Nur im offenen Gespräch lassen sich Pro und Contra austauschen und Lösungen finden. Ob dies beim angesprochenen Thema gelingt, wird sich zeigen. Die EVP wird die Sache jedenfalls im Auge behalten und weiterhin eine Politik pflegen, die nahe beim Menschen und seinen Anliegen ist. EVP Bezirks- und Ortspartei Affoltern, Daniel Sommer Weitere Chlausmärt-Bilder unter www.evp-affolternamalbis.ch.

Daniel Sommer (links) übergibt den Hauptpreis an Paula und Gody Plankensteiner. (Bild zvg.)

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Gerüchteküche Bonstetten Offene Gräben im Gemeinderat Bonstetten, «Anzeiger» vom 8. Dezember. Im Bericht über die Gemeindeversammlung Bonstetten vom vergangenen Dienstag lesen wir, dass es im hiesigen Gemeinderat nicht eben herzlich zu und her zu gehen scheint. Der Gemeindepräsident sei «charakterlich nicht für dieses Amt» geeignet. Was soll das? Sowohl der Gemeindepräsident wie auch die Gemeinderätinnen und -räte sind vom Stimmvolk gewählt, zwar mit verschieden hohen Stimmenzahlen, aber sie sind gewählt. Und wer gewählt wurde, hat sich auch wählen lassen. Und wer sich wählen lässt, soll sich bitte den andern Ratsmitgliedern gegenüber kameradschaftlich verhalten – das heisst nicht etwa, immer einer Meinung zu sein. Aber es heisst, zum Wohle der Gemeinde zu einer erspriesslichen Zusammenarbeit beizutragen. Wenn es ihr oder ihm nicht passt, soll er auf den nächsten Termin – und der kommt ja bald – zurücktreten, begründet oder nicht. Obwohl die Fassaden des Gemeindehauses weisser Farbe sind, wollen wir Einwohner von Bonstetten kein Weisses Haus mit Lügen, Beschimpfungen und Fake News wie andernorts. Adolf Bühler, Bonstetten

Stimmbürger rettet unser Spital Wollt ihr wirklich, dass unsere Behörden unser gut eingerichtetes Spital, in deren Apparate jedes Jahr 5 Millionen Franken investiert worden sind, radibutz abbrechen? Jahre später für einen masslos übertriebenen Neubau für 200 Mio., die sie nicht bekommen werden, für 120 Patienten, die sie nicht haben? Wollen Sie erlauben, dass die Behörden mehrere 1000 m² Spitalland an wunderbarer Lage an ihre Freunde aus der Immobilienlobby verscherbeln? Was glauben Sie, weshalb vergeben diese Behörden an ihre Freunde aus Lieferantenkreisen regelmässig Aufträge im Hunderttausenderbereich – ohne Konkurrenzofferten? Würden mindestens drei Chefärzte samt Teams abgeschafft beziehungsweise reduziert, hätten wir jährlich 5 bis 6 Mio. Franken Überschuss, wie alle anderen Spitäler rundum. (Die Spitäler Limmi und Uster sind auch Zweckverbände!). Wissen Sie, weshalb in den letzten zwei Jahren die Ärztezahl aufgeblasen worden ist? Fast mehr, wie Patienten vorhanden sind? Wann werden Profis anstelle der Laien-Betriebskommission – die wichtigen Zahlen seit 2012 vor den Gemeindebehörden versteckt – unser Spital mit einem Konzept versehen? Weshalb dürfen sich die zu hoch bezahlten Chefärzte seit Jahren weigern, unser Spital zukunftstauglich zu gestalten? Weshalb soll das Kader nun weitere 2,6 Mio. zusätzlich erhalten? Darf man ehrlich sein? Die meisten der bezirksweit 85 Behörden samt den sechs Kantonsräten haben durch tatenloses Zuschauen völlig versagt. Die Spitalbehörden sind durch die Delegierten sofort zu entlassen und diese sollten endlich ihre Unterlagen studieren. Eine Delegierte sagte es am 30. November deutlich: «Viele lesen die Akten nicht». Kurzum, unsere heftige Intervention ist dringend. Also Nein zu AG und IKA, die uns Einblickund Mitsprache-Möglichkeiten rauben würden. Ebenso: Keine Trennung von Akut und Langzeitpflege, aber ein weiser Sanierer mit dosiertem Skalpell und dem Willen zur sorgsamen Pflege unserer Betagten. Hans Roggwiler, Zwillikon


Vermischtes

Fragen zum Thema Druck? Ich habe die Antworten! Irene Wyss Kunden- und Projektberaterin

kæser.ch DIE DRUCKER

Dienstag, 12. Dezember 2017

Sturmwarnung

Turbulenter Dreiakter

Der Ottenbacher Spräggele-Määrt musste zum 30. Geburtstag in den Gemeindesaal weichen. > Seite 19

Die Theatergruppe Oberamt zeigt im Januar die Komödie «De Butler und d Elfe». > Seite 21

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Vorbildlich und fair An der Gala des Fussballverbands der Region (Fvrz) wurden Ämtler Vereine gewürdigt. > Seite 23

Zum Jubiläum ein «Musigfäscht», das die ganze Bevölkerung anspricht Weiterer Grossanlass im Oberamt: Der Musikverein Harmonie Hausen organisiert regionalen Musiktag 2019 Im Rahmen des 125-JahreJubiläums des Musikvereins Harmonie Hausen wird ein «Musigfäscht» geplant, das die ganze Bevölkerung ansprechen wird. Ein motiviertes Team arbeitet in einem Organisationskomitee zusammen und ist verantwortlich für Planung und Vorbereitung des Grossanlasses.

Das OK hat schon fünf Sitzungen abgehalten. (Bild zvg.)

Besuchsdienste Knonauer Amt Im Januar-Einführungskurs der Besuchsdienste im Knonauer Amt hat es noch Plätze frei. Der Besuchsdienst ist ein Beziehungsangebot von Mensch zu Mensch. Besuchsdienste dienen ausschliesslich der Kontaktpflege, sie sind kein Gratis-Ersatz, sondern eine wichtige Ergänzung zu den Spitex-Diensten, zum Entlastungsdienst und weiteren Organisationen und Institutionen. Ziele sind der Kontakt zum Mitmenschen – Ergänzung des Beziehungsnetzes, Verbesserung der Lebensqualität, Strukturen im Alltag – Schnittstelle zum Umfeld, zur Gemeinde, eventuell zu Behörden und Institutionen. Besucht werden in den Gemeinden Menschen, welche behindert, krank oder betagt sind, wenig Kontakt zu Mitmenschen haben und selber nicht in der Lage sind, Kontakte zu knüpfen oder durch ihre Lebenssituation belastet sind. Die Besuche sind ein Zeitgeschenk, sie werden nicht finanziell entschädigt (Freiwilligenarbeit). Die Vereinbarungen zwischen Besucherinnen und Besuchern gegenüber dem Besuchten sind verpflichtend. Anerkennungsformen für Freiwillige sind unentgeltliche Einführungsund Weiterbildungskurse, Erfahrungsaustauschveranstaltungen, Spesenentschädigung, CH-Sozialzeitausweis. Der Kurs ist unentgeltlich, wenn man sich im Besuchsdienst einsetzt, ansonsten kostet er 250 Franken. (pd) Mittwochs, 10., 17., 24. und 31. Januar, jeweils von 9 bis 11.30 Uhr, im Chilehuus der reformierten Kirche Affoltern, Zürichstrasse 94, Affoltern.

Im Jahre 2019 feiert der rund 50 Mitglieder zählende Musikverein Harmonie Hausen sein 125-jähriges Bestehen. Dieses Jubiläum ist Anlass für die Durchführung des Musiktages Amt und Limmattal. Das «Musigfäscht» wird am Wochenende vom 28. bis 30. Juni 2019 stattfinden. Nach dem letztmalig im 2016 in Dietikon durchgeführten regionalen Musiktag werden in Hausen rund 20 Vereine mit bis zu 700 Musikantinnen und Musikanten erwartet. Zusätzlich zum regionalen Musiktag wird ein Jubiläumsfest stattfinden. Während drei Tagen soll der gesellschaftliche Zusammenhalt im Dorf und in der Region gefördert

werden. Vorgesehen sind am Freitagabend Auftritte von regionalen jungen Bands und des Musikvereins Harmonie Hausen. Am Samstag ist ein vielseitiger Unterhaltungsabend mit einer professionellen Show-Band geplant. Die Wettspielvorträge und die Marschmusikparaden sind öffentlich und finden am Samstag und Sonntag statt. Während des ganzen Wochenendes wird eine leistungsfähige Festwirtschaft betrieben. Geplant wird mit einem grossen Festzelt auf dem Schulareal. Durch die Nutzung der Schulräumlichkeiten und der nahe gelegenen reformierten Kirche sind alle Aktivitäten in einem sehr überschaubaren Bereich mit kurzen Wegdistanzen gelegen.

Organisationskomitee mit kompetenter Persönlichkeit Im Jahre 2016 hat sich ein Organisationskomitee gebildet, das für die Konzeption und die Planung des Anlasses verantwortlich ist. Als OK-Präsident konnte mit dem ehemaligen Gemeinderat Georges Köpfli eine kompetente

Persönlichkeit gewonnen werden. Es wurden bereits fünf OK-Sitzungen durchgeführt, an denen das Festkonzept ausgearbeitet wurde. Es konnten bereits zwei Hauptsponsoren gewonnen werden. Mit der Zürcher Kantonalbank und der Mobiliar sind zwei stark regional verankerte Unternehmen an Bord. Für die Organisation und die Durchführung des «Musigfäscht» ist der gastgebende Verein auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Angestrebt werden Beiträge von Sponsoren und Gönnern in der Höhe von 60 000 Franken. Das ausführliche Sponsoringkonzept findet man auf der Homepage.

Präsentation des Logos Speziell für das Hausemer «Musigfäscht Hausen2019.ch» wurde vom lokalen Designer Heini Ehrensperger unentgeltlich ein Logo gestaltet. Es ist bereits auf der Homepage zu sehen. www.hausen2019.ch. (pd.) Weitere Infos und Neuigkeiten unter www.hausen2019.ch.

Business-Lunch im Fitnessstudio

Unternehmerinnen-Treff für Geschäftsfrauen aus der Umgebung Geschäftsfrauen aus dem Knonauer Amt und der näheren Umgebung treffen sich einmal im Monat zum Mittagessen. Dabei knüpfen sie wertvolle Kontakte und nutzen Synergien. ................................................... von andrea bolliger Am Samichlaustag, kurz vor 12 Uhr, ist im Winzenried-Training in Wettswil viel los. Inhaberin Liliane Winzenried und ihre Mitarbeiterin Andrea Surutka Mettler begrüssen zwölf Geschäftsfrauen zum Lunch. Das ist nur ein kleiner Teil der gewerbetreibenden Frauen die sich dem Unternehmerinnen-Treff angeschlossen haben und sie vertreten nicht nur typische Frauenberufe, sondern sind auch in Branchen wie Küchendesign, Gartenplanung, Architektur oder Schuhmacherei tätig. Sie treffen sich jedes Mal bei einer anderen Unternehmerin. Den Einladenden bietet dies eine gute Gelegenheit, ihr Geschäft vorzustellen. Es ist aber kein Muss, schliesslich hat nicht jede Gewerbetreibende entsprechende Arbeitsräume und Platz. Bei den monatlichen Treffen erhält ohnehin jede Teilnehmende die Möglichkeit, ihr Geschäft vorzustellen. Die Damen sind per Du und es herrscht eine kollegiale Atmosphäre. Liliane Winzenried bittet am festlich gedeckten Tisch, der mitten im Fitnessraum steht, Platz zu nehmen. Es

Liliane Winzenried (stehend rechts) und ihre Mitarbeiterin Andrea Surutka Mettler (daneben) empfingen die Gewerblerinnen zum Lunch. (Bild Andrea Bolliger) gibt Wienerli und eine feine Gemüsesuppe. Das Essen ist aber eher nebensächlich. Denn jetzt beginnt die Vorstellungsrunde. Jede bekommt anderthalb Minuten Zeit, um ihre Tätigkeit oder das Geschäft zu präsentieren. Broschüren und Visitenkarten werden herumgereicht.

Netzwerken, wie geht das überhaupt? Es ist gar nicht so einfach, sich effektvoll und Netzwerk-technisch korrekt zu präsentieren. Liliane Winzenried sagt, beim ersten Mal würden sich die meisten als Privatperson vorstellen. Doch Hobbys und Privates sind nicht relevant, wenn es darum geht, seine

Kompetenzen zu empfehlen und zu vermarkten. Viel mehr kommt es darauf an, dass das Gegenüber das Geschäftsfeld und vor allem den Geschäftsnamen kennen lernt. Liliane Winzenried hat das Netzwerk für die weiblichen Gewerbetreibenden vor zwei Jahren gegründet. Weil Frauen gerne unter sich sind und sie es sehr schätzt, dass das Netzwerk auch privat genutzt werden kann. Tatsächlich geben die meisten anwesenden Frauen an, dass sie selber, ihre Familienangehörigen oder Freunde, mit anderen aus dem Netzwerk, mindestens eine Geschäftsbeziehung eingegangen sind. Man empfiehlt sich weiter, vermittelt Aufträge oder lädt

andere Frauen ein, dem Unternehmerinnen-Treff beizutreten. Die Teilnehmenden müssen nicht zwingend im Säuliamt tätig oder wohnhaft sein, sie sind auch aus benachbarten Regionen oder Kantonen willkommen. Nach der Vorstellungsrunde bleibt noch etwas Zeit für angeregte Gespräche im kleinen Kreis. Auch jetzt geht es um Geschäftliches. Während ihre Mitarbeitern Andrea Surutka Mettler die Gäste mit Kaffee bewirtet, zeigt Liliane Winzenried die Räume die sich im Obergeschoss befinden. Die anderthalb Stunden sind schnell vergangen und bald verabschieden sich die ersten zurück in den Arbeitstag.


Adventsverkauf Wir haben zusätzlich auch jeden Samstag im Dezember bis einschliesslich 23. Dezember von 8.00 bis 12.30 Uhr den Laden geöffnet. Ab 8. Januar ist wieder geöffnet.


Vermischtes

Dienstag, 12. Dezember 2017

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Adventskonzert mit Bekanntem und Ungewohntem Der reformierte Kirchenchor Affoltern trat mit einem Projektorchester in Hausen auf Die Orgel links oben, der Chor rechts oben und das Orchester unten. Nur schon die räumliche Aufstellung war für alle Musizierenden eine Herausforderung. Am vergangenen Wochenende begeisterte der reformierte Kirchenchor Affoltern zusammen mit einem Projektorchester des MVH Hausen.

und die Dirigenten, die sich in der Leitung abwechselten. Doch nach der Premiere waren beide, Dirigentin und Dirigent, sehr glücklich. Das zweite Konzert fand am Sonntag in Affoltern statt.

Auch bekannte Weihnachtsmelodien

................................................... von marianne voss Der Anfang war etwas ungewohnt, modern, sperrig und mystisch: «Hodie Christus natus est» von Hendrik Andriessen. Rico Zela, Dirigent des reformierten Kirchenchors Affoltern, hat das Stück bewusst gewählt und auch bewusst an den Anfang gestellt. «Ich wollte zum Beginn nicht das Übliche, das haben wir an den Schluss des Konzertes gesetzt.» Er fordere den Chor und führe bewusst nicht nur einfache Literatur auf. «Das Risiko sind halt ein paar Fehler, aber es muss spannend bleiben.» Angefangen hatte alles viel früher. Der reformierte Kirchenchor Affoltern plante am traditionellen Adventskonzert, die «Missa Brevis» von Jacob de Haan aufzuführen. Dafür brauchte es ein Blasorchester. Und dieses Orchester konnte Rägle Brawand mehrheitlich mit Musikern aus den Reihen des Musikvereins Harmonie Hausen auf-

Viel Applaus für alle Musizierenden nach einem gelungenen Konzert. Vorne die Dirigenten Rägle Brawand und Rico Zela. (Bild Marianne Voss)

stellen. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden musikalischen Leitenden war dann ausnehmend gut. Rägle Brawand hatte sich in viel Vorarbeit überlegt, wann sie welche Instrumen-

te einsetzen möchte. «Und die Interpretation passte dann sehr gut», erklärte sie nach dem Konzert in Hausen am vergangenen Samstag. Ganz besonders herausfordernd war für alle

Musizierenden die ungewohnte Aufstellung im Kirchenraum. Einerseits die Orgel (mit Martin Kovarik) auf der Empore, gegenüber der Chor und unten in der Kirche das Blasorchester

Das Herzstück des Konzertes war die «Missa Brevis», ein abwechslungsreiches Werk mit vielen warmen, lieblichen, besinnlichen Klängen und auch pompösen, strahlenden oder dramatischen Höhenpunkten. Eine Musik zum Geniessen. Chor und Orchester kamen dabei in gleicher Weise zur Geltung. Das Blasorchester spielte so sensibel, dass der Gesang des Chors auch in leisen Partien gut zum Tragen kam. Der Schluss vom Agnus Dei überraschte durch sein zartes Verklingen, wie wenn sich die Töne verabschieden oder gehn Himmel schweben würden. Zwischen einigen Liedern völlig unterschiedlichen Charakters spielte das Blasorchester das fröhliche, mitreissende «Concerto d’amore» ebenfalls von Jacob de Haan. Und der Schlusspunkt war dann eben das Übliche, nämlich «The Spirit of Christmas», ein Potpourri desselben Komponisten mit bekannten Weihnachtsmelodien. Chor und Orchester brillierten um die Wette und zogen klanglich alle Register. Das Publikum war begeistert, verlangte eine Zugabe und freute sich, selber noch bei zwei Adventsliedern mitzusingen.

Mit dem Superstar auf Tour durch Obfelden Er ist weltbekannt und wird auf dem ganzen Planeten geliebt und verehrt. Am 6. Dezember war er in Obfelden: der Samichlaus. Und weil eine Berühmtheit dieses Formats eine angemessene Betreuung verdient, hat ihn der «Anzeiger» einen Abend lang auf seiner Provinztour begleitet. ................................................... ein arbeitsprotokoll von livia häberling Es ist nichts Aussergewöhnliches, dass internationale Stars in grösseren Schweizer Städten auftreten. Aber ein Weltstar in Obfelden? Das hat Seltenheitswert. Nun ist dem Turnverein Obfelden mit seiner Chlausaktion ein besonderer Coup gelungen. Mit dem Samichlaus konnte man nämlich keinen C-Promi und auch keinen B-Promi, sondern einen hochkarätigen und wahrhaftigen A-Promi ins Säuliamt holen. In diesem Ausnahmezustand sind helfende Hände gefragt. Deshalb (und auch, weil ich nicht immer nur Land-, sondern mal ein bisschen Promiluft schnuppern will) bin ich für einen Abend die persönliche Chauffeuse und Managerin von Samichlaus und Schmutzli. 17.20 Uhr: Los gehts. Am Dorfrand von Obfelden wartet die erste Familie. Kaum vorgefahren, zeigen sich die ersten Tücken des Prominenten-Daseins. In der Nähe spielen Kinder, die nicht zum heutigen Meet and Greet geladen sind. Ich werde angewiesen, den Dienstschlitten in eine ruhigere Strasse zu lenken, um unnötige Fanhysterie zu vermeiden. Es scheint verzwickt: Für manche Menschen besteht ihre grösste Angst darin, ein Leben lang unentdeckt zu bleiben – während andere sich ständig fürchten, erkannt zu werden. Warum wollen wir immer-

zu das, was wir gerade nicht kriegen können?

Korrektiv auch für Eltern 17.48 Uhr: Es klopft am Fenster. Die beiden sind zurück. Und ich in der Bredouille. Vor lauter Gedanken habe ich die Zeit vergessen. Dabei besteht eine meiner Aufgaben nebst dem Fahrservice darin, die Route zu ermitteln. Nun hole ich das unter dem strengen (und irgendwie genervten) Blick meines Chefs nach. Apropos Blick: Früher hatte der Samichlaus jederzeit ein wachsames Auge auf seine Pappenheimer. Heute ist das Thema Überwachungsstaat aktueller denn je – wer würde da seine Kleinen freiwillig rund um die Uhr ausspionieren lassen? Noch dazu von einem fremden, alten alleinstehenden Mann?

Eben. Aus Datenschutzgründen liefern die Eltern das Sündenregister inzwischen selbst an. Was wiederum zu neuen Problemen führt. Zum Beispiel, wenn dort tatsächlich nur Sünden aufgeführt werden. Dann greift der Samichlaus mit lobenden Worten nach eigenem Gutdünken ein – und ist damit nicht nur das Korrektiv für Kinder, sondern auch für deren Eltern. 17.58 Uhr: Wir sind jetzt in der Nähe des Reuss-Centers, mein Einsatz dauert bereits vierzig Minuten. Höchste Zeit, die ersten Interna auszuplaudern. Die rote Nase ist nämlich weder den frostigen Aussentemperaturen noch altersbedingten Hautveränderungen geschuldet. Nein, nach verrichteter Arbeit ist der Samichlaus einem guten Schnaps nicht abgeneigt. Das ist übrigens auch der Grund, wieso er

überhaupt einen Fahrdienst braucht. Da läppert sich bei einem halben Dutzend Besuchen halt ein hübsches Promillesümmchen zusammen, und damit möchte auch der Samichlaus nicht am Steuer erwischt werden. Promi hin oder her. 18.40 Uhr: Irgendwo im unteren Dorfkern kriegen jetzt die Jungs von Familie drei ein bisschen Lob, ein bisschen Schelte und ein bisschen Süssigkeiten. Für mich bleibt Zeit, um zu reflektieren, nach welchem Modus wir hier eigentlich operieren. Das Ganze läuft so: Ich fahre in die Nähe einer Wohngegend, halte Ausschau nach Anwohnern, und sobald die Luft rein ist, scheuche ich die beiden Herren aus meinem Auto, rein in eine fremde Wohnung. Dreissig Minuten später ist die Kundschaft zufrieden und ich zähle die Geldscheine – und fühle mich dabei wie eine Zuhälterin.

Zeitplan in Schieflage

Der Samichlaus erhält viel Fanpost. Das meiste sind Kunstwerke mit persönlicher Widmung. Hier sehen wir den Portraitstil, aber auch die etwas abstraktere Variante. (Bild zvg.)

19.15 Uhr: Die nächste Familie wartet. Seit zehn Minuten, um genau zu sein. Den Samichlaus lässt das kalt, er bringt gerade seinen Bart in Form. Eitler alter Sack, könnte man denken – was ich natürlich nicht tue. Ich rede ihm gut zu, wie sich das für eine loyale Managerin gehört. Dabei ist der Samichlaus in Plauderlaune, und ich erfahre Erstaunliches: Es soll ja in den besten Familien vorkommen, dass eines Tages und scheinbar aus dem Nichts ein neues Kind auftaucht. Das ist unschön, vor allem wenn man den Part besetzt, der in die Sache nicht eingeweiht ist. Der Samichlaus erlebt dieses Szenario bei seinen Besuchen auch ab und zu. Da steht dann plötzlich dieses eine Kind, das irgendwie nicht Teil der Show hätte sein sollen. Erläuterungen aus dem Sündenregister werden in aller Regel nicht vermisst. Anders sieht es bei den

Geschenken aus. Da wird es dann meist wieder unschön. Und Zeit für den Samichlaus, sich schnellstens aus dem Staub zu machen. 19.53 Uhr: Die Herren sind zurück. Und bringen ganze zwanzig Minuten Verspätung mit. Als Managerin ist es meine Pflicht, mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen und zu handeln. Und hier orte ich eines mit der Glaubwürdigkeit. Gopfert***, Wie sollen die Kids den Samichlaus ernst nehmen, wenn er extra vorbeikommt, um ihnen Tugenden – darunter auch die Pünktlichkeit – ans Herz zu legen, und dann selbst eine halbe Stunde zu spät aufkreuzt? Natürlich könnte man sagen: «Probleme mit dem Zeitmanagement? No big deal!» Für uns Normalos, die schon daran scheitern, ein bisschen Zeit für uns selbst freizuschaufeln, mag das stimmen. Bei einem Superstar wie Samichlaus, der allerdings Zeit für sämtliche Kinder dieser Welt verspricht, scheinen mir solche Probleme einigermassen delikat. Deshalb gibts von mir einen Rüffel. Die Herren sind froh, als sie aussteigen dürfen. 20.20 Uhr: Wir sind schon fast im Endspurt. Nun, quasi auf der Zielgeraden, offenbart sich nochmals eine letzte Schikane. Obwohl von Haus aus Kosmopolit, bekundet der Samichlaus Mühe mit den vielen exotisch klingenden Kindernamen. Vor allem die südländischen erweisen sich als Zungenbrecher. Doch die Aussprache muss sitzen, basta! Deshalb üben wir: einmal, zweimal, dreimal. Dann klappts, und dem zweitletzten Besuch steht nichts im Weg. 20.50 Uhr: Für den allerletzten Besuch gehts schliesslich nochmals in den unteren Dorfkern. Und dann, um 21.11 Uhr, ist es so weit. Wir sind durch. Und reif für die Beiz, für ein Nachtessen – und nicht zuletzt für einen Schnaps.


Daniel und Paul Ammann

Hier


Vermischtes

Dienstag, 12. Dezember 2017

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Adventsatmosphäre mit 34 Ständen Klein aber fein: stimmungsvoller 5. Adventsmärt im Weisbrod-Areal Wer am vergangenen Samstag im Weisbrod-Areal durch das grosse Markttor schritt, tauchte in eine zauberhafte Welt ein. Ein Engel mit einem Pony kam entgegen, ein Samichlaus mit riesigem Rauschebart lauschte den Gedichten der Kinder und an festlich geschmückten Marktbuden wurden Waren angeboten.

ligen Seidenweberei auf dem Weisbrod-Areal Kurse und Beratungen, am Adventsmärt verkaufen sie bemalte Taschen und weisen auf die Events «Flip Flop selbermachen» hin. «Wir arbeiten gut zusammen im WeisbrodAreal und stellen uns gegenseitig auch mal bei speziellem Bedarf Räumlichkeiten zur Verfügung. Es macht Sinn, dass wir unsere Kräfte bündeln und immer mal wieder mit einem gemeinsamen Event auf uns aufmerksam machen», erzählt Maya Langhi.

................................................... von regula zellweger Die Unternehmen im Weisbrod-Areal müssen sich immer mal wieder etwas einfallen lassen – denn im WeisbrodAreal kommt man nicht vorbei, man geht hin. Laufkundschaft gibt es kaum. Der Verein IG Weisbrod-Areal setzt sich zusammen aus den Mietern und der Vermieterfamilie Weisbrod. «Die Mieter gehen ein Risiko ein, wenn sie sich im eher abgelegenen Weisbrod-Areal einmieten. Dieses Risiko teilen wir mit ihnen – und es schweisst uns alle zusammen», so Oliver Weisbrod. «Gestern Abend haben Chantal Mattes vom Kampf- und Bewegungszentrum SilatPlus und ich in der Küche der Schule Birke endlos Gemüse geschnippelt und Suppe gekocht», erzählt Hana Gucher von L’air du Sud. Sie arbeitet im Komitee der IG Weisbrod Areal bei der Planung und Durchführung des Adventsmärt mit. «Wie

Gelebte Unternehmensphilosophie

Gemütlich wurde zwischen den dekorierten Ständen flanieret und geplaudert. (Bild Regula Zellweger) sind ein eingespieltes Team, alle übernehmen bestimmte Aufgaben.» Ihr grossflächiger Laden ist während dem Adventsmärt gut besucht und sie betreibt auch einen Stand mit Geschenken und Wohnaccessoires im Seidenhof, dem Innenhof des Weisbrod-Areals. Sie und auch Oliver Weisbrod betonen: «Wir wollen klein bleiben. Wir legen Wert darauf, dass der Märt sowohl optisch als auch von der Philosophie her als Einheit wirkt.» Die Stände sind alle beschriftet, damit man sofort erkennen kann, wer und woher die Betreiber sind. Es gibt grüne, rote und gelbe Markisen, ansonsten unterscheiden sich die reich geschmückten Stände vor allem durch die Produkte, die angeboten werden.

Abwechslungsreiches Programm Die IG Weisbrod-Areal liest die Standbetreiber bewusst aus. Es soll einen guten Mix geben, von Angeboten, aber auch von internen Unternehmen und externen Standbetreibern. Es werden vor allem handgemachte und einzigartige Geschenkideen angeboten, keine Dutzendware. Die Besucher sollen sich wohl fühlen. Es gibt Glühwein, Marroni, Suppe, Raclette, Bratwürste, Tee, Kaffee, Kuchen, Weihnachtsguetzli und weitere kulinarische Köstlichkeiten. Eltern sind stolz, wenn ihre Kinder auf dem Pony reiten oder den Samichlaus mit einem Gedicht beglücken. Zudem spielt Musik unentgelt-

Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht

Spräggele-Määrt Ottenbach feierte 30. Geburtstag im Gemeindesaal

lich, die Bands tun dies auch beim Abendprogramm «Acoustics by candlelight» ab 20 Uhr. Zwei kleine Engel spazieren durch den Märt und sammeln Geld für die Musiker. Das Wetter spielte mit: Schnee und Sonnenschein. Neben dem Schlendern zwischen den Marktständen kann man bei Ute Kücking Kerzen ziehen, im Weisbrod Stoffladen Meterware kaufen und im Weisbrod-Café gemütlich bei Kaffee und Kuchen zusammensitzen. Am Nachmittag darf man eine Darbietung des Kampfsport- und Bewegungszentrums SilatPlus besuchen. Marina Eugster bietet Geschirr an, das in Südafrika unter fairen Bedingungen produziert wird. Maya Langhi und ihr Mann offerieren in der ehema-

Kaltes Wetter und warme Herzen

Centralmärt 2017 in Affoltern Bei kalten Temperaturen fand bereits zum 4. Mal der Centralmärt statt. Erneut gelang es den Organisatoren, trotz der winterlichen Temperaturen, eine herzliche Wärme in den Märt zu zaubern.

Spräggele-Määrt im Gemeindesaal – nicht dasselbe wie auf dem Dorfplatz, aber doch gut besucht. (Bild Martin Mullis)

Der 30. Geburtstag des beliebten Vorweihnachtsmarktes sollte besonders stimmig durchgeführt werden – natürlich wie immer auf dem Dorfplatz. Ein prophezeites aber nicht eingetretenes Sturmtief wehte die Marktfahrer allerdings in den Gemeindesaal. ................................................... von martin mullis Der Spräggele-Määrt in Ottenbach ist insbesondere wegen des uralten Brauchs der Spräggele weit über die Bezirksgrenzen hinaus bekannt und beliebt. Er findet als kleiner, aber ganz besonders exklusiver Weihnachtsmarkt seit 30 Jahren auf dem Dorfplatz und kleinen Nebenplätzen statt. Der Kulturverein als Organisator wurde ausgerechnet im Jubiläumsjahr infolge der Wetterkapriolen vor eine knifflige Entscheidung gestellt. Auf normalerweise zuverlässigen WetterApps wurde auf den Freitagabend ein veritables Sturmtief prophezeit. Eine Krisensitzung wurde einberufen und die Situation eingeschätzt.

Die nicht allzu robusten Markstände und die vielfach filigranen Verkaufsartikel sowie die verschiedenen Lebensmittel, welche traditionellerweise angeboten werden, beeinflussten schliesslich den Entscheid, den Markt in den Gemeindesaal zu verlegen. Dieser Entschluss fand aber bei einigen Einwohnern nicht unbedingt freudige Zustimmung, insbesondere darum, weil am Freitagabend ausser romantischen Schneeflocken und winterlichen Temperaturen von einem Sturm keine Rede war. Das Fazit der am Spräggele-Määrt vorherrschenden Diskussionen darf versöhnlich mit der Binsenwahrheit «Im Nachhinein ist man immer klüger» zusammengefasst werden.

Einen wirklichen Sturm produzierten nur die Schnabelgeissen Doch Unwetter hin und Sturmböen her, im Gemeindesaal herrschte Hochbetrieb und als die mehr als 30 Spräggele hineinstürmten, gab es zeitweise kein Durchkommen mehr. An den Marktständen wurden meist exklusive und im Dorf oder in der Region herge-

stellte Produkte angeboten. Bio-Rapsöl, Bergkäse, Honig und gebrannte Wasser aus heimischen Früchten, Guezli, Zöpfe und Brot der Landfrauen sowie Perlenschmuck. Auch der Verpflegungsstand einiger Syrier, die ihre heimischen Spezialitäten anboten, fand grosse Beachtung. Der Jugendverein 7up, eine Gruppe von zehn Jugendlichen, pries seine hausgemachte Gerstensuppe derart charmant bei den Marktbesuchern an, dass sie beim Kassensturz am Schluss des SpräggeleMäärts einen veritablen Freudentanz aufführten. Regen Zuspruch und zwar nicht nur von Schnapsnasen erhielten auch die Schokoladenasen, welche mit diversen hochprozentigen Wassern gefüllt waren. Beim kurzen Marsch vom Gemeindesaal zum Feuerwehrlokal, welches in das für den SpräggeleMäärt traditionelle Raclette-Stübli umfunktioniert wurde, bot der einsetzende leichte Schneefall denn auch noch die richtige winterlich romantische Stimmung. Das stilvolle Geburtstagsfest des kleinen, aber berühmten Vorweihnachtsmarktes in Ottenbach darf trotz des heiklen Entscheides als absolut gelungen bezeichnet werden.

Geschätzt wird das persönliche Engagement der Familie Weisbrod. Oliver Weisbrod steht am Wurstgrill und saust immer mal wieder los, wenn es was zu tun gibt. «Oliver» ruft es – und schon hilft er mit, eine schwere Tonne zu leeren. «Eine Kultur der Offenheit ist uns ebenso wichtig wie Toleranz und gegenseitiger Respekt. Wir verstehen uns als Partner unserer Kunden.» Diese Aussage auf ihrer Homepage lebt Familie Weisbrod in der sechsten Generation. Oliver Weisbrod lobt die Zusammenarbeit mit dem «Albisbrunn». Und nutzt gleich die Gelegenheit, um auf den 9. Juni 2018 hinzuweisen. Dann gibt es zur Einweihung des Neubaus einen Handwerksmarkt. «Oliver», hört man. Und schon ist er wieder weg, um schnell einem Standbetreiber etwas zu helfen – bevor die Würste auf dem Grill schwarz werden.

Der kleine aber feine Weihnachtsmarkt war auch dieses Jahr etwas ganz Besonderes. Die Marktbetreiber dekorierten ihre Stände sehr liebevoll und schön. Tannenbäume, eine Feuerschale und die Zwerg-Geissen verwandelten den Parkplatz des Restaurants Central in ein kleines Weihnachtsdorf. Obwohl es kalt war, schlenderten viele Besucher durch den wohl kleinsten Weihnachtsmarkt im Bezirk. Das Interesse an all dem Selbstgemachten war dieses Jahr sehr gross. Viele handgemachte Kunsthandwerke warteten auf den richtigen Käufer. Es wurde ge-

staunt und ausprobiert, geschwatzt und geplaudert. Für leuchtende Augen sorgten die kleinen Geissen. Hier wurde gemeckert und gelacht. Alle blieben stehen und schauten den kleinen akrobatischen Vierbeinern zu. Wenn die Kälte langsam durch die Kleider drang, wärmte man sich am Feuer mit einem Glas heissen Punsch oder Glühwein auf. Gemütlich und etwas wärmer war es im Raclette-Zelt. Hier konnten die Besucher eine Gerstensuppe oder ein Raclette geniessen. Manch einer blieb länger sitzen und genoss die guten Gespräche und die stimmungsvolle Atmosphäre. Der Duft der heissen Marroni fehlte auch dieses Jahr nicht. Die vielen Besucher und die Komplimente haben die Betreiber riesig gefreut. Dank Sonntagsverkauf hatten auch die umliegenden Geschäfte geöffnet. Auch sie können auf einen gelungenen Sonntag zurückblicken. (pd.)

Die Besucher konnten sich an einem Feuer aufwärmen. (Bild zvg.)


Päckli-Service der «Boutique Namaste» Betpurstrasse 18a, 8910 Affoltern am Albis, Telefon 044 760 34 03 oder 079 287 89 72 Öffnungszeiten ab 2018: Donnerstag und Freitag 9.00 bis 18.30 Uhr, Samstag 9.00 bis 16.00 Uhr Fehlt Ihnen die Zeit und/oder Lust, Ihre Geburtstags- und/oder Weihnachtsgeschenke oder auch mal ein Mitbringsel selbst einzupacken? Bringen Sie uns Ihre Geschenke vorbei, oder noch besser, kaufen Sie sie in unserer Boutique und suchen Sie aus unserer Auswahl an wunderschönem handgeschöpftem Reispapier das Geschenkpapier aus. Wir verpacken Ihnen Ihre Geschenke liebevoll und mit viel Herz. Mehr Details finden Sie auf unserer Homepage tibet-forever.ch! Bitte beachten Sie die Öffnungszeiten im November und Dezember 2017: Mittwoch, Donnerstag und Freitag Samstag

9.00 bis 18.30 Uhr 9.00 bis 16.00 Uhr

Sonntagsverkauf:

3./17./24. Dezember

10.00 bis 17.00 Uhr

Centralmärt in Affoltern am Albis Weihnachtsmarkt in Rifferswil:

3. Dezember 10. Dezember

11.00 bis 18.00 Uhr 10.30 bis 17.00 Uhr

Mit einem Besuch in der «Boutique Namaste» und dem Kauf dieser in Nepal handgefertigten Produkte tragen unsere Kundinnen und Kunden etwas zu einem schönen Kreislauf bei. Wir freuen uns über jeden Besuch und jede Begegnung! Herzlichst, Esther Schönbächler mit Team


Veranstaltungen

Dienstag, 12. Dezember 2017

Theatergruppe Oberamt spielt turbulenten Dreiakter

Aufführungen in Kappel ab 6. Januar

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«Alles Bürste»

Peter Spielbauer im Weidsaal Am Samstag, 16. Dezember, im Weidsaal der Stiftung zur Weid in Mettmenstetten tritt der Wortakrobat Peter Spielbauer auf. Peter Spielbauer ist ein Wortakrobat, der die Worte im Munde verdreht, ein intellektuelles und intelligentes Spiel mit dem Sprachklang, dem Phonetischen, betreibt. Einer, der mit komischer Verve und eigener PurzelbaumLogik um die Ecke denkt, um dann doch wieder alles auf die Reihe zu bringen mit seinen sehr elastischen Synapsen und grauen Zellen. Jahrzehntelang selbst in den Ungenauigkeiten und Unsicherheiten der Existenz schwimmend, ist es dem Worttänzer und Objekttäter Peter Spielbauer mit seiner finalen Erkenntnis, «Alles ist eine Bürste!», gelungen, endlich Klarheit und Halt ins flüchtige Dasein zu blasen. Peter Spielbauer

sieht das grosse Ganze, zweifelt zwar, ob das grosse Ganze auch ihn sieht, gibt jedoch nie auf und sieht in der geschickten Verknüpfung von Umwegen den bequemen Teppich des intellektuellen Wohlbefindens. Mit grossem körperlichen Einsatz und dem exzessiven Gebrauch spärlichster Requisiten (ein Tuch, ein Stab, ein Stein, ein Irrtum) «tuchstabirrt» er durch seinen Spielbauer-Kosmos. Kein Fitzel Dreck ist ihm zu gering, keine Goldstandard-Krone zu unantastbar. Alles hängt mit allem zusammen und wenn man etwas sucht, ist es egal, wo man sucht, weil gefunden wird es sowieso woanders. (pd.) Samstag, 16. Dezember, 20.15 Uhr, Stiftung zur Weid, Weidsaal, Mettmenstetten. Reservierungen: www.bieus.ch. Abendkasse ab 19.30 Uhr, Weid-Kafi geöffnet ab 19 Uhr. Eine Veranstaltung des Kulturvereins Mettmenstetten «bi eus ... z Mättmistette»

Stalliker Wienacht

Krippenspiel am 3. Dezember Die Spielenden proben fleissig für «De Butler und d Elfe». (Bild zvg.)

Mit «De Butler und d Elfe» geht die Theatergruppe Oberamt in die elfte Runde seit ihrer Gründung. Am Samstag, 6. Januar, ist Première im Gemeindesaal «zur Mühle» in Kappel. Bereits ist die Theatergruppe Oberamt wieder fleissig am Proben. Im Januar wird der turbulente Dreiakter «De Butler und d Elfe» aufgeführt, eine Komödie von Karin C. Schomogyi, übersetzt von Gabi-Regli-Notter. Elvira, die Nichte der Familie von Wechtenbrecht, findet bei einem Spaziergang im Wald etwas, das wie ein Zauberstab aussieht. Aber da es sich hier nicht um ein Märchen handelt, glaubt ihr das natürlich keiner! Ausser dem Butler Johann, der zufällig im Raum ist, als zwei Elfen erscheinen, weil sie ihren Zauberstab suchen. Und wie es sich für diese Wesen gehört, möchten sie sich bei Elvira bedanken,

indem sie jedem der Hausbewohner einen Wunsch erfüllen. Nur passieren leider auch Elfen Fehler, denn sie zaubern Elvira und Johann in einen tiefen Schlaf, bevor sie ihnen erklären können, worum es sich bei diesem Geschenk handelt. So passiert es, dass alle Bewohner unbedacht irgendeinen Wunsch äussern, ohne zu wissen, was die Elfen ihnen da eingebrockt haben. Es sind nicht unbedingt die schlechtesten Wünsche, die da in Erfüllung gehen, aber trotzdem ist man nicht glücklich mit der Situation ...

Mit List gegen das Chaos Johann und Elvira dichten das nun beginnende, seltsame und chaotische Verhalten ihrer Mitbewohner richtigerweise den Elfen an und wünschen diese schleunigst zur Aufhebung der vermaledeiten Wünsche herbei. Die Elfen kommen und bringen Amor als Verstärkung mit. Nun fängt das Chaos aber erst richtig an. Bis alle wieder

Planet Earth II: Eine Erde – viele Welten

Kino in der reformierten Kirche Bonstetten Das Kino in der reformierten Kirche Bonstetten zeigt am Freitag, 15. Dezember den Film Planet Earth II. Die Naturdokumentation verspricht beeindruckende Bilder. Der Fortschritt in der Filmtechnik ermöglicht es, die Natur aus völlig neuartigen Blickwinkeln zu erleben. Über die reine Beobachtung hinaus taucht der Zuschauer in die spektakulärsten Landschaften und Lebensräume ein und begibt sich auf Augenhöhe mit den dort lebenden Tieren. Mit faszinierenden Aufnahmen, spannend erzählt und mit Hans Zimmers Soundtrack untermalt, verspricht Planet Earth II ein atemberaubender neuer Meilenstein der Naturdokumentation zu werden. Der Film nimmt das Publikum näher an die Natur heran als jemals zuvor, fängt überraschende Verhaltensweisen und aussergewöhnliche Orte ein, die vor zehn Jahren unerreichbar gewesen sind. Zusätzlich widmet sich die Serie einem neuen Lebensraum: Zum ersten Mal legt eine richtungs-

Kino in der Kirche mit beeindruckenden Naturbildern. (Bild zvg.) weisende Naturdokumentation ihr Augenmerk in einer Episode auf die Grossstadt und die verblüffenden Überlebensstrategien von Tieren im Grossstadtdschungel. (pd.) Freitag, 15. Dezember, 20 Uhr, in der ref. Kirche Bonstetten (Eintritt frei).

«normal» sind, müssen Elvira und Johann erst mit viel List einige schwierige Situationen mit einem Psychiater, dessen Pfleger und einer Kommissarin meistern. Die bekannte Festwirtschaft und auch die Kaffeestube sorgen für leibliches Wohl. An den Abendvorstellungen warten viele Preise auf die Gewinner des Quiz’. An beiden Samstagen bittet Albert Pichler aus Österreich wie gewohnt galant zum Tanz. Die TGO-Bar öffnet ihre Pforten an den beiden Samstagen und natürlich auch nach der Freitagsvorstellung. (pd.) Aufführungsdaten im Gemeindesaal «zur Mühle» in Kappel am Albis: Samstag, 6. Januar, 20 Uhr, Sonntag, 7. Januar, 14 Uhr, Mittwoch, 10. Januar, 20 Uhr, Freitag, 12. Januar, 20 Uhr, Samstag, 13. Januar, 20 Uhr. Türöffnung und Festwirtschaft jeweils ab 18.30 Uhr, sonntags 13.15 Uhr. Reservierung für alle Vorstellungen ab Dienstag, 12. Dezember, 14 Uhr, möglich und wärmstens empfohlen auf www.tgoberamt.ch oder Telefon 079 623 57 06 (wochentags von 14 bis 19 Uhr).

«Als ob Du in Wahrheit König wärst» ist der Titel des Krippenspiels zum Mitgehen, das am 3. Advent, 17. Dezember, um 17.30 Uhr, in Stallikon aufgeführt wird. Der Engel, den die Stalliker Künstlerin Patricia Zenklusen der Kirchgemeinde geschenkt hat, wartet schon in der Kirche Stallikon, bis die Kinder endlich das Krippenspiel aufführen. Dann werden noch mehr Engel zu Besuch kommen, ebenso natürlich Hirten und Könige – und selbstverständlich der Esel von Maria und Joseph. Es beginnt unter freiem Himmel auf den Wiesen zwischen Pfarrhaus und Jugendhäuschen, wo Joseph und Maria auf dem Esel eine Herberge in Bethlehem suchen und Engel den Hirten am nächtlichen Lagerfeuer die frohe Botschaft verkünden. Die letzte Szene spielt in der warmen Kirche, wo der Stall von Bethlehem aufgebaut ist. Hirten und Könige bringen dem Jesuskind ihre Geschenke und erkennen den wahren König. Das Stück von Otto Kuttler wird von Kolibri-Kindern, Primarschülern

Der Engel in der Kirche Stallikon erwartet die Teilnehmenden des Krippenspiels. (Bild zvg.) und Konfirmanden gespielt. Musikalisch umrahmt wird die Aufführung von Florian Engelhardt und dem Saxofonschüler Dario Nyffenegger aus Aesch. Im Anschluss an das Krippenspiel sind alle Besucher und Schauspieler zu heissem Punsch am Feuer eingeladen. (pd.)

Weihnachtsausstellung

Galerie «kunst im stall» Mettmenstetten Die diesjährige Weihnachtsausstellung von Bernadette Galli in der Galerie «kunst im stall» in Mettmenstetten, steht ganz unter dem Motto Visionen und Farben. Sie findet am 15., 16. und 17. Dezember von 14 bis 19 Uhr statt. Was bedeutet das Wort Vision? Aus dem Lateinischen Visio für Anblick, Erscheinung, steht es auch für das Aufnehmen und Interpretieren von Bildern. Sowie im weiteren Sinne für das innere Bild einer Vorstellung. Dies machte sich die Künstlerin zum diesjährigen Thema. Viel in der Natur, bewegen sich grösstenteils auch die Visionen von Bernadette Galli in diese Richtung. Natur und Umwelt sind ihr wichtig, so nimmt sie die Natur gerne als Vorbild. Diese visionär oder impressionistisch umgesetzt, in kräftigen Farben, das macht Freude und lässt die Wirklichkeit für einige Momente vergessen. Das Element Wasser liegt ihr besonders, selber gerne am oder im Wasser, hat sie dieses Element in verschiedenen Visionen auf der Leinwand festgehalten. Bei diesem Thema sind ihr keine Grenzen gesetzt, meint

Bernadette Galli lädt zur Weihnachtsausstellung. (Bild zvg.) die Künstlerin. Der eine oder andere Besucher sieht in den Luftbildern vielleicht Wasser, oder umgekehrt. Es ist nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich, welcher Vision das gemalte entspricht. Auf einen zweiten regen die Bilder zur Diskussion an und laden zur Auseinandersetzung ein. Alles ist darin Wunder und Vision, dies macht die Bilder so einzigartig. Die Ausstellung ist für alle, die farbenstarke Bilder schätzen und keine Angst vor verrückten Visionen haben.

Auf jeden Fall laden die Bilder von Bernadette Galli ein, auf Entdeckungsreise zu gehen. Dies ist eine gute Gelegenheit etwas abzuschalten, einzutauchen und auf Entdeckungsreise zu gehen und die Galerie mit integriertem Atelier kennen zu lernen. Wie jedes Jahr offeriert die Künstlerin heissen Caipirinha, Punsch, Glühwein, Tee und Mineral mit süssem Gebäck in weihnachtlicher Atmosphäre. (pd.)


sport

FC Bonstetten-Wettswil und FC Hausen geehrt

Gala des Fussballverbands der Region (Fvrz) Einige Neuerungen im Traditionellen: Die 16. Fvrz-Gala, am Freitagabend des 8. Dezember in der Samsung Hall in Dübendorf durchgeführt, wurde von über 1000 Personen besucht. Erstmals nahmen über 1000 Personen an der Fvrz-Gala teil. Infolge des Kongresshaus-Umbaus in Zürich fand die Veranstaltung erstmals in der Samsung Hall in Dübendorf statt. Christa Rigozzi führte als konzentrierte und flexible Moderatorin durch den Abend. Die in drei Blöcken durchgeführten traditionellen Ehrungen «Schiedsrichter des Jahres» (Gewinner Mario Gullo/FC Uitikon) oder «Ehrenamtlicher des Jahres» (Heinz Gross/FC Küsnacht) bedeuten immer sowohl individuell-persönliche wie symbolische Anerkennungen. Beim «Vereins-Fairplay» stand der FC Hausen auf dem obersten Podestplatz und war so noch ein Spürchen besser als Seuzach (2.) und Zollikon (3.) klassiert.

Der FCWB ist ein vorbildlicher Verein 44 Klubs (im Vorjahr deren 50) wurden als «Vorbildliche Vereine» ausgezeichnet. In dieser Sparte wird honoriert, wer seiner Aufgabe als Sportverein sowohl intern wie extern initiativ und nachhaltig nachkommt. Ligazugehörigkeiten oder Spitzenklassierungen einer ersten Mannschaft ergeben vielfach Zerrbilder über die tatsächliche Vereinsqualität. Die so wichtige sport-soziale Knochenarbeit an der Basis produziert bekanntermassen so gut wie nie irgendwelche Schlagzeilen. Eine Neubewertung der Kriterien brachte mit sich, dass sechs der 44 Vereine mit der Gold-Plakette honoriert wurden. Aus diesem Sextett hat-

ten alle Gala-Besucher die Aufgabe, via elektronischer Abstimmung den «Verein des Jahres» zu küren. 90 Prozent der Anwesenden beteiligten sich. Die meisten Stimmen gingen an den FC Neftenbach (30,5 Prozent), vor Bäretswil (21,8 %), Pfäffikon (20,3 %), Wettswil-Bonstetten (10,4 %), Wallisellen (10 %) und Wiedikon (7 %).

50 000 Franken ausgeschüttet Insgesamt schüttete der Verband rund 50 000 Franken in Form von Gutscheinen, Bällen und Bargeld aus; zwar eine enorme Summe, und doch nur ein Bruchteil dessen, was die Vereine beziehungsweise deren Funktionäre und Trainer während des Jahres an ehrenamtlichem Einsatz leisten. Fvrz-Präsident Sandro Stroppa konnte so gut wie immer pünktlich gegen 23 Uhr mit den besten Wünschen die «grosse Fussballfamilie» in die Winterpause verabschieden. Von allen unbemerkt, legten sich während der Darbietungen im Saal Millionen von Schneeflocken auf Strassen und Wiesen – es war dies die letzte Überraschung eines gelungenen Abends. Die an der Gala 2017 Ausgezeichneten Ehrenamtlicher des Jahres: Heinz Gross (FC Küsnacht) Schiedsrichter des Jahres: Mario Gullo (FC Uitikon) Vereins-Fairplay 1. FC Hausen am Albis 2. FC Seuzach 3. SC Zollikon Verein des Jahres: FC Neftenbach (Vom Publikum aus den sechs mit Gold ausgezeichneten «Vorbildlichen Vereinen» gewählt.) Vorbildliche Vereine: Gold (6 Vereine) FC Bäretswil, FC Neftenbach, FC Pfäffikon, FC Wallisellen, FC Wettswil-Bonstetten, FC Wiedikon. Silber (10 Vereine) FC Affoltern am Albis, FC Embrach, FC Fehraltorf, FC Hinwil, FC Küsnacht, FC Männedorf, FC Seuzach, FC Wädenswil, FC Wiesendangen, FC Witikon.

Zweimal Silber für Michel Erni

Affoltemer Kletterer am Rheintalcup

Michel Erni arbeitet sich systematisch an der Kletterwand hinauf. (Bild zvg.) Am 2. Dezember fand in Dornbirn (Österreich) das traditionelle Nikoloklettern statt. Gleichzeitig bildet dieser Lead-Wettkampf der RheintalcupSerie den Saisonabschluss. Der Rheintalcup gehört zu dem grössten Anlassreihen an denen die Schweiz, Österreich und Deutschland teilnehmen. Michel Erni stand an jedem Wett-

kampf auf dem Podest. Dazu gehörten drei Lead-, zwei Boulder- und ein Speed-Wettkampf. Am Nikoloklettern schloss Michel Erni mit dem 2. Platz seine tolle Leistung über das ganze Jahr ab und gewann so auch in der Gesamtwertung die silberne Auszeichnung. (pd.)


Veranstaltungen

Christbaumverkauf an der Neugutstr. 5 in Obfelden Vom 14. Dez. bis 23. Dez. 2017 Sonntagsverkauf am 17. Dez. 2017 ab 10.00 Uhr Tannen aus Schweizer Kulturen Familie Brunner/Stutz, Neugutstrasse 5, Obfelden

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Christbaumverkauf in Mettmenstetten beim Gemeindehaus ab 14. Dez. bis 23. Dez. 2017 Sonntagsverkauf am 17. Dez. 2017 ab 10.00 Uhr. Tannen aus Schweizer Kulturen Täglich von 9.00 bis 12.00 Uhr und 13.30 bis 18.30 Uhr Samstag 9.00 bis 16.00 Uhr Familie Brunner, Uerzlikon

Max Lässer, Andrea Caprez & Das Überlandorchester Donnerstag, 14. Dezember 2017, 20.30 Uhr

Pöschtli Aeugstertal Tel. 044 761 61 38

Neueröffnung:

Hungaricum-Shop Mittwoch 13.12.2017 Öffnungszeiten: Mo – Sa 8:00 –12:00 Freitag: 8:00 –12:00 + 16:00 –18:00 Zürichstrasse 16 8910 Affoltern am Albis www.niliya-dienstleistung.ch

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