Page 1

Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 96 I 168. Jahrgang I Dienstag, 9. Dezember 2014

Neue Namen

Drei Kandidaten

Die Schulhäuser im Schachen in Hedingen heissen Alpha, Beta, Gamma, Delta. > Seite 3

Friedensrichteramt: Für die IPK Obfelden sind alle Bewerber wählbar. > Seite 3

-

«Klanghotel Rössli» Neues Fotobuch illustriert, was von der Neuauflage des Kulturprojekts 2015 zu erwarten ist. > Seite 7

-

Engel über Wettswil Ein festlicher Adventsanlass des «Frauezmorge» Stallikon–Wettswil. > Seite 8

-

Vier Kandidierende «Integrale Politik» nimmt im Bezirk Affoltern erstmals an den Kantonsratswahlen teil. > Seite 9

Schuldspruch gegen Buchhalter aus dem Säuliamt aufgehoben Das Bezirksgericht Affoltern hat einen Buchhalter aus dem Bezirk Affoltern schuldig gesprochen, weil er mittels gefälschtem Lohnausweis die Steuerbehörden betrogen haben soll. Das Zürcher Obergericht hat nun diesen Schuldspruch aufgehoben. Es kam zum Schluss, dass in diesem Fall Beweise fehlen. Er sei zwar seinen Pflichten als Buchhalter nicht korrekt nachgekommen, habe sich aber dennoch nicht strafbar gemacht.

................................................... > Bericht auf Seite 3

anzeigen

Gerangel um die beste Ausgangslage: Die schnellsten Läufer im Hauptrennen des Chlauslaufs zwischen den Marktständen. (Bild Thomas Stöckli)

Erst sportlich, dann feierlich Weihnachten zu reduzierten Preisen. Nur noch 10 Tage! Bei Conforama in Wallisellen und in Schlieren

Chlausmärt und -lauf haben einmal mehr die Massen in die Begegnungszone gelockt

können Sie noch vom 9. bis 22. Dezember von unseren wunderbaren Preisen profitieren. Entdecken Sie die letzten Angebote, die wir für Weihnachten

Zuweilen war kaum ein Durchkommen an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern. Vergangenen Sonntag lockten wieder zwei Grossanlässe die Mas-

sen in die Begegnungszone. Am Vormittag prägten die Läufer und ihre Fans das Geschehen. Lautstark wurden die Teilnehmer am Chlauslauf unter-

stützt. Der Nachmittag gehörte den Marktfahrern und ihren Besuchern. Über 100 Stände boten die Möglichkeit für Weihnachtseinkäufe, Glüh-

wein unter Freunden und Infos über lokale Organisationen. (tst./sas) ................................................... > Berichte auf den Seiten 5 und 17

vorschlagen, und auch 1 Tag = 1 unschlagbarer Preis. Attraktive Produkte sind jeweils an einem bestimmten Tag zu einem absoluten Tiefpreis erhältlich, solange der Vorrat reicht! Conforama – so schön wohnen, so günstig.

Auch mit Lidl und Aldi wird verhandelt Bald ist Baustart für ein neues Gesamtzentrum im Oberdorf in Affoltern Noch ist nicht bekannt, wer neben der Migros zu den Anbietern im neuen Gesamtzentrum im Oberdorf gehören wird. Bestätigt werden aber Gespräche mit Lidl und Aldi. Vorboten des Baustarts sind Testfahrten für Aus- und Einfahrt mit Lastwagen, die am 10. Dezember erstmals durchgeführt werden. ................................................... von werner schneiter Die Pläne für ein neues Gesamtzentrum im Oberdorf in Affoltern liegen seit letztem Sommer auf dem Tisch. Es wird von der Migros und den Zürich Versicherungen gemeinsam entwickelt; die Migros investiert zwischen 35 und 40 Millionen Franken. Den Hauptteil davon beansprucht der Neubau auf dem heutigen Parkplatzareal, dessen Fläche in etwa der heutigen entspricht: rund 2000 Quadratmeter. Vom 1. bis zum 4. Obergeschoss entstehen insgesamt 31 Zweieinhalb- bis Viereinhalb-Zimmer-Wohnungen. Im ersten Obergeschoss sind auch Flächen für Büro- und Dienstleistungen geplant. Laut Reto Bühler, Vertreter der Eigentümerin Zürich Versicherungen, wird die Migros rund 1500 Quadratmeter für den neuen Supermarkt

Etwa so präsentiert sich das Zentrum Oberdorf ab Ende 2016. (Visualisierung zvg.) im Erdgeschoss nutzen. Die restlichen 500 Quadratmeter Ladenfläche am heutigen Migros-Standort sind für andere Nutzungen vorgesehen. Noch ist nicht klar, für welche. «Wir haben ein paar Ideen, werden aber die Vertragsverhandlungen erst im Herbst 2015 intensivieren», sagt Reto Bühler. Er bestätigt aber, dass auch mit Lidl und Aldi Gespräche laufen. Geplant sind ausserdem Café und Bäckerei. Als Standorte kommen die ehemaligen

Spar-Räume oder eine Restfläche am heutigen Migros-Standort infrage.

Enge Platzverhältnisse – heikle Bauphase Der Baustart soll im Zeitraum Januar/Februar 2015 erfolgen. Wegen der engen Platzverhältnisse und dem Umstand, dass bei laufenden Betrieben gebaut werden muss, sind die Bauarbeiten ein anspruchsvolles Unterfan-

gen. Viel Lastwagenverkehr und zwei bis drei grosse Kräne rufen auch nach Sicherheitsmassnahmen. «Am 10. Dezember werden erstmals Testfahrten mit Lastwagen durchgeführt», sagt Reto Bühler. Läuft alles rund, so wird die Migros Ende 2016 in die neuen Räume umziehen können. Anfang 2017 sind die Zürich Versicherungen parat, dann, wenn die Teilüberdeckung der Piazza und mögliche Anpassungen an der Ladenfront erfolgt sind.

200 50 9 771661 391004


1. Publikation des Wahlvorschlages Erneuerungswahl eines Friedensrichters/einer Friedensrichterin für die Amtsdauer 2015 bis 2021 Gestützt auf die Wahlanordnung vom 24. Oktober 2014 ist für die Erneuerungswahl eines Friedensrichters/einer Friedensrichterin innert festgesetzter Frist folgender Wahlvorschlag eingereicht worden:

Affoltern am Albis Submission (offenes Verfahren) – Bauvorhaben: Gesamtsanierung Schulhaus Ennetgraben, Affoltern am Albis – Leistungen BKP 273 Allgemeine Schreinerarbeiten – Bezug der Ausschreibungsunterlagen: www.simap.ch

GESUCHT: Ferienplatz für gut erzogene und liebe 8-jährige Schäferhündin vom 21. Dezember 2014 bis 3. Januar 2015. Angemessene Entschädigung. Falls Sie Interesse haben, Hunde mögen und über die entsprechende Erfahrung verfügen, melden Sie sich bitte unter Telefon 043 818 74 74. Ich freue mich auf Ihren Anruf.

Kath. Kirchgemeinde Bonstetten 1. Publikation des Wahlvorschlages Erneuerungswahl von 1 Mitglied der Synode der römisch-katholischen Körperschaft des Kantons Zürich für die Amtsdauer 2015 bis 2019 Gestützt auf die Wahlanordnung vom 24. Oktober 2014 ist für die Erneuerungswahl eines Mitglieds der Synode innert festgesetzter Frist folgender Wahlvorschlag eingereicht worden:

Meile Alexandra Bleikistrasse 21, 8906 Bonstetten

Primus Kaiser, Ligusterweg 5, 8906 Bonstetten

In Anwendung der Vorschriften des Gesetzes über die politischen Rechte und der Gemeindeordnung wird dies amtlich bekannt gegeben. Gleichzeitig wird hiermit eine neue Frist von sieben Tagen, das heisst bis 16. Dezember 2014, angesetzt. In dieser Zeit kann der Wahlvorschlag zurückgezogen, aber auch neue Wahlvorschläge bei der Wahlvorsteherschaft, Am Rainli 2, Bonstetten eingereicht werden. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde Bonstetten unterzeichnet sein.

In Anwendung der Vorschriften des Gesetzes über die politischen Rechte und der Gemeindeordnung wird dies amtlich bekannt gegeben. Gleichzeitig wird hiermit eine neue Frist von sieben Tagen, das heisst bis 16. Dezember 2014, angesetzt. In dieser Zeit kann der Wahlvorschlag zurückgezogen, aber auch neue Wahlvorschläge bei der Wahlvorsteherschaft, am Rainli 2, Bonstetten eingereicht werden. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde Bonstetten unterzeichnet sein.

Die Wahlvorschläge werden nach Ablauf der Frist veröffentlicht. Innert einer weiteren Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge zurückgezogen, aber auch neue eingereicht werden.

Die Wahlvorschläge werden nach Ablauf der Frist veröffentlicht. Innert einer weiteren Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge zurückgezogen, aber auch neue eingereicht werden.

Geht für die zu besetzende Behördenstelle nur ein Wahlvorschlag ein, wird der oder die Vorgeschlagene von der Wahlvorsteherschaft als gewählt erklärt. Gehen mehrere Vorschläge ein, wird eine Urnenwahl mit leeren Wahlzetteln am 8. März 2015 durchgeführt.

Geht für die zu besetzende Behördenstelle nur ein Wahlvorschlag ein, wird der oder die Vorgeschlagene von der Wahlvorsteherschaft als gewählt erklärt. Gehen mehrere Vorschläge ein, wird eine Urnenwahl mit leeren Wahlzetteln am 8. März 2015 durchgeführt.

9. Dezember 2014

9. Dezember 2014

Wahlvorsteherschaft Bonstetten

Wahlvorsteherschaft Bonstetten

Sekundarschulgemeinde Bonstetten

Politische Gemeinde Primarschulgemeinde Reformierte Kirchgemeinde

Kreisschulgemeinde Bonstetten, Stallikon, Wettswil a. A.

Einladung zur Gemeindeversammlung

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 4. Dezember 2014

Die Stimmberechtigten der Gemeinden Obfelden (Politische Gemeinde, Primarschulgemeinde und Reformierte Kirchgemeinde) werden zur Gemeindeversammlung eingeladen auf

1. Genehmigung des Budgets 2015 und Festsetzung des Steuerfusses auf 15 % Das Protokoll liegt ab 10. Dezember 2014 bei den Gemeindeverwaltungen von Bonstetten, Stallikon, Wettswil am Albis sowie der Schulverwaltung zur Einsicht auf. Rechtsmittel Stimmrechtsrekurs: Im Zusammenhang mit der Gemeindeversammlung kann die Verletzung der politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung gemäss dem Gesetz über die politischen Rechte spätestens innert 5 Tagen, ab dieser Publikation, geltend gemacht werden (§ 151a Gemeindegesetz). Gemeindebeschwerde: Die Beschlüsse der Gemeindeversammlung können von den Gemeindebehörden, von Stimmberechtigten und von denjenigen Personen, die gemäss § 21 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes berechtigt sind, innert 30 Tagen, ab Publikation, durch Beschwerde angefochten werden (§ 151 Gemeindegesetz). Protokollberichtigung: Begehren um Berichtigung des Protokolls können in Form des Rekurses innert 30 Tagen, von der Auflage an gerechnet, erhoben werden (§ 54 Abs. 3 Gemeindegesetz). Rekurse oder Beschwerden sind beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, einzureichen. Die Eingaben müssen einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Bonstetten, 9. Dezember 2014 Sekundarschulpflege Bonstetten

Gemeinde Hausen am Albis

Donnerstag, 11. Dezember 2014, 20.00 Uhr, im Singsaal der Schulanlage Chilenfeld. Die Stimmberechtigung richtet sich nach dem Gesetz über die politischen Rechte vom 1. September 2003. Anträge: A. Politische Gemeinde Genehmigung des Voranschlages 2015 und Festsetzung des Steuerfusses auf 47 % B. Primarschulgemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages 2015 und Festsetzung des Steuerfusses auf 46 % 2. Genehmigung des Abschlusses eines vierjährigen Leasingvertrages mit der Firma HP Financial Services, Dübendorf und Installation und Lieferung der neuen IT-Infrastruktur durch die Firma Letec IT Solutions AG, Schaffhausen C. Reformierte Kirchgemeinde Genehmigung des Voranschlages 2015 und Festsetzung des Steuerfusses auf 12 % Als Ergänzung zu den Anträgen liegen die Akten 14 Tage vor der Versammlung während den Bürozeiten bei der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Auf Wunsch werden die Anträge in Broschürenform den Stimmberechtigten zugestellt. Die Anträge können auch auf der Homepage der Gemeinde Obfelden (www.obfelden.ch) eingesehen werden. Obfelden, 7. November 2014 Die Gemeindevorsteherschaften

Erneuerungswahl des Friedensrichters vom 8. März 2015 für die Amtsdauer 2015 bis 2021 Folgende Personen haben sich innert Frist für das Beiblatt zu den Wahlunterlagen für die Erneuerungswahl angemeldet: Die Liste ist nicht abschliessend! Es können auch nicht aufgeführte Personen gewählt werden. Friedensrichter Hausen am Albis (1 Mitglied) Name, Vorname Mitglied 1. Corrodi, Jasmin

Beruf

Jahrgang Adresse

lic. iur. Juristin 1956 Mediatorin SDM

Rosrainstrasse 12 8915 Hausen am Albis

bisher/neu

Parteizugehörigkeit

bisher

parteilos

Sekundarschulgemeinde Hausen am Albis Kappel am Albis Rifferswil

Beschluss der Gemeindeversammlung vom 3. Dezember 2014

Hausen am Albis, 9. Dezember 2014

1. Genehmigung des Voranschlages 2015 und Festsetzung des Steuerfusses auf 22 %. Rechtsmittelbelehrung:

Römisch-katholische Kirchgemeinde Hausen am Albis-Mettmenstetten

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 3. Dezember 2014 1. Genehmigung Voranschlag 2015 der Politischen Gemeinde und Festsetzung des Steuerfusses auf 76 %. Das Protokoll der Gemeindeversammlung liegt ab heutiger Publikation im Gemeindehaus (Schalter EG) zur Einsicht auf. Rechtsmittel

Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen bei der Rekurskommission der römisch-katholischen Körperschaft, Hirschengraben 66, 8001 Zürich, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten.

1. Begehren um Berichtigung des Protokolls sind in der Form des Rekurses innert 30 Tagen, von der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern am Albis einzureichen (§ 54 Gemeindegesetz, LS 131.1). 2. Die Beschlüsse der Gemeindeversammlung können von den Gemeindebehörden, von Stimmberechtigten und von denjenigen Personen, die gemäss § 21 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes (VRG, LS 175.2) berechtigt sind, innert 30 Tagen, ab Publikation, durch Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern am Albis angefochten werden (§ 151 Gemeindegesetz, LS 131.1). 3. Im Zusammenhang mit dieser Gemeindeversammlung kann die Verletzung der politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung mit Rekurs in Stimmrechtssachen gemäss dem Gesetz über die politischen Rechte (GPR, LS 161) spätestens innert 5 Tagen, ab dieser Publikation, beim Bezirksrat Affoltern am Albis geltend gemacht werden (§ 151a Gemeindegesetz, LS 131.1).

Hausen am Albis, 9. Dezember 2014

Stallikon, 9. Dezember 2014

(umfassend das Gebiet der politischen Gemeinden Hausen a. A., Kappel a. A., Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten und Rifferswil)

Erneuerungswahlen der Mitglieder der römisch-katholischen Synode des Kantons Zürich für die Amtsdauer 2015 bis 2019 vom 8. März 2015 Gestützt auf die Wahlausschreibung vom 14. Oktober 2014 ist für die Erneuerungswahl des Mitgliedes der Synode innert der festgesetzten Frist folgender Wahlvorschlag eingereicht worden. Name, Vorname

Geburtsjahr

Beruf

Adresse

1. Koch Sylvia

1950

Treuhandangestellte Organistin

Grundrebenstr. 111 Sylvia 8932 Mettmenstetten

Rufname

bisher bisher

Innert 7 Tagen, d. h. bis 16. Dezember 2014, können neue, von mindestens 15 Stimmberechtigten unterzeichnete Wahlvorschläge, bei der Kreiswahlvorsteherschaft, c/o Gemeindeverwaltung, Zugerstrasse 10, Postfach, 8915 Hausen am Albis, eingereicht werden, wobei die gesetzlichen Vorgaben gemäss der Ausschreibung vom 14. Oktober 2014 einzuhalten sind. Nach Ablauf der genannten Frist können die Wahlvorschläge nicht mehr verändert werden. Liegt nach Ablauf dieser Frist kein weiterer Wahlvorschlag vor, kommt es zu einer stillen Wahl der Vorgeschlagenen. Ansonsten findet der Wahlgang am Sonntag, 8. März 2015, statt.

Die Kreiswahlvorsteherschaft

Beim Bezirksrat Affoltern am Albis, im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, können – von der Veröffentlichung an gerechnet – schriftlich folgende Rechtsmittel ergriffen werden: – innert 5 Tagen Rekurs wegen Verletzung der politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung (gemäss § 147 Gesetz über die politischen Rechte). – innert 30 Tagen Rekurs mit dem Begehren um Berichtigung des Protokolls (gemäss § 54 Gemeindegesetz). – innert 30 Tagen Beschwerde gegen die gefassten Beschlüsse (gem. § 151 Gemeindegesetz). Die Rechtsmittel müssen einen Antrag und eine Begründung enthalten. Das Protokoll liegt zu den Schalteröffnungszeiten in der Einwohnerkontrolle der drei Kreisgemeinden zur Einsicht auf. Sekundarschulpflege Hausen am Albis

Gemeinderat Stallikon


Bezirk Affoltern

Dienstag, 9. Dezember 2014

3

Nicht korrekt ist noch nicht strafbar Steuerbetrug: Schuldspruch aufgehoben Laut Bezirksgericht Affoltern hat der Buchhalter einer Ämtler Firma für Zahntechnik mittels eines gefälschten Lohnausweises die Steuerbehörden betrogen. Nicht zu beweisen, befand nun das Zürcher Obergericht. ................................................... von attila szenogrady

Die 6. Klasse Gut/Rubitschon mit Schulpräsident Hermann Bättig (links) und Gemeindepräsident Bertram Thurnherr. (Bild Ueli Trindler)

Alpha, Beta, Gamma, Delta Hedingen gibt im Schachen seinen Schulhäusern neue Namen An der Schule Hedingen wird gebaut. Aus dem fünfzigjährigen Mehrfamilienhaus an der Schachenstrasse 7, in dem bis vor Kurzem neben dem Kindergarten, der Schulleitung und Schulverwaltung auch die Bibliothek untergebracht war, wird ein neues Schulhaus. Das Haus wurde zu einem Kubus aufgestockt, sodass es auch von der Architektur und Optik her viel stärker zur Schule passt. Darin werden künftig die bisherigen Nutzer untergebracht. Zusätzlich findet der Hort mit mehr Platz eine neue Heimat und der alte Pavillon kann endlich abgerissen

wir gratulieren Zum 80. Geburtstag Am Donnerstag, 11. Dezember, feiert Rösli Mosimann in Stallikon ihren 80. Geburtstag. Wir gratulieren der Jubilarin herzlich zu diesem Fest, verbunden mit den besten Wünschen fürs neue Lebensjahr.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 913 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der

werden. – Es liegt auf der Hand, dass die Baukommission auch die Findung neuer Namen für die vier verschiedenen Schulgebäude im Schachen anregte. In einem Wettbewerb konnten die Schulklassen Ideen einreichen. Es trafen 38 Vorschläge ein. Nach der grossen Pause am 3. Dezember 2014 versammelten sich alle Kinder in der Turnhalle. Im Namen der Jury lüftete der Gemeindepräsident Bertram Thurnherr das Geheimnis: Alpha, Beta, Gamma, Delta heissen künftig die vier Schulhäuser. Die Namen sind prägnant und eingängig

und liessen sich bei Bedarf erweitern. Schulpräsident Hermann Bättig übergab der 6. Klasse Gut/Rubitschon einen Gutschein für einen Klassenausflug ins Verkehrshaus, als Preis dafür, dass sie die kreativen, neuen Schulhausnamen vorgeschlagen haben. Neu werden die Kinder im Schachen Delta turnen, im Schachen Gamma den Hort besuchen oder im Schachen Beta im Singsaal Theater proben und im Schachen Alpha werken. Ueli Trindler, Schulleiter Primarschule Hedingen

Die Schulpflege unterstützt Kandidatur von Claudia Spörri Primarschulpflege-Präsidium in Affoltern Nach dem Rücktritt von Esther Stöckli am 12. April 2015 eine Urnenwahl als Präsidentin und Mitglied der Pri- statt. Neben der Ersatzwahl für das Prämarschulpflege Affoltern am Albis per Ende Schuljahr 2014/15 ist das Amt öf- sidium wird gleichzeitig ein Mitglied fentlich ausgeschrieben worden. An für die Schulpflege gesucht. Eine Kanihrer Sitzung vom 1. Dezember 2014 didatin oder ein Kandidat mit fundierhat die Schulpflege die Wahl bespro- ten Kenntnissen im IT-Bereich würde chen. Alle Mitglieder begrüssen und die Behörde perfekt ergänzen. unterstützen die interne Kandidatur von Vizepräsidentin Claudia Spörri. Primarschulpflege Das Schulpflegemitglied ist nun be- Affoltern reits im fünften Jahr in der Behörde tätig. In der vergangenen Legislaturperiode war sie Schuleinheitsverantwortliche Zwillikon, zuständig für das Ressort Schulentwicklung und in der Baukommission tätig. Diese Aufgabengebiete betreute sie stets zuverlässig und kompetent. Seit Mitte August 2014 leitet Claudia Spörri interimistisch zusammen mit dem Gremium die Geschicke der Schule. In kurzer Zeit hat sich die Vizepräsidentin in die verschiedenen Dossiers eingearbeitet und sich mit den Abläufen vertraut gemacht. Falls die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht Claudia Spörri, Kandidatin für das Präsidium der Primarerfüllt sind, findet schulpflege Affoltern. (Bild zvg.)

«Sie können sich auf den Freispruch nichts einbilden», erklärte der Gerichtsvorsitzende Peter Marti dem heute 53-jährigen Angeschuldigten während der Urteilseröffnung vom Donnerstag. So sei der Beschuldigte seinen Pflichten als Buchhalter nicht korrekt nachgekommen, habe sich aber dennoch nicht strafbar verhalten, führte Marti aus. Im Gegensatz zum Bezirksgericht Affoltern, das den Schweizer Staatsangehörigen noch im September 2013 wegen Steuerbetrugs zu einer bedingten Geldstrafe von 25 Tagessätzen zu 20 Franken verurteilt hatte.

Laut Anklage falschen Lohnausweis erstellt Laut Anklage war der Beschuldigte ab 2005 Geschäftsführer und Buchhalter einer Firma für Zahntechnik im Säuliamt. Seine Lebenspartnerin arbeitete dabei als Zahntechnikerin. Schon nach kurzer Zeit entpuppte sich das Unterfangen als Flop. Die Staatsanwaltschaft führte aus, dass der finanzielle Druck so gross war, dass der Beschuldigte für das Jahr 2008 einen falschen Lohnausweis erstellte und dabei angab, dass seine Freundin keinen Lohn ausbezahlt erhalten hatte. Nach dem Konkurs der Firma und der Trennung des Liebespaares kam aber heraus, dass die Frau in Wahrheit im Jahre 2008 einen Lohn für 30 000 Franken bezogen hatte. Worauf die

Staatsanwaltschaft gegen den Beschuldigten Anklage erhob.

Kaum glaubhafter Lebenslauf Am Donnerstag stand der Buchhalter vor dem Zürcher Obergericht und verlangte einen vollen Freispruch. Allerdings erschien der angebliche Ökonome nicht gerade seriös. Schon sein kaum glaubhafter Lebenslauf schien eher auf Grössenphantasien als auf Realitäten hinzuweisen. So will der Schweizer Spross eines jenischen Vaters in England, der Türkei in Spanien und Mailand aufgewachsen sein. Dabei soll er in Mailand ein Gymnasium und danach die schweizerische Matura nachgeholt haben. Er habe dann eine Ausbildung als Pilot absolviert und an der Hochschule St. Gallen das Wirtschaftstudium beendet, gab er an. Danach habe er als Treuhänder und Buchhalter gearbeitet und inzwischen das Studium der Archäologie aufgenommen. Diesem Werdegang widersprachen die Angaben, dass er die fahrende Lebensweise wieder aufgenommen habe und im Tessin in einem Wagen lebe.

Freispruch und Entschädigung Vor Obergericht erklärte der Beschuldigte, dass er den fraglichen Lohnausweis gar nicht erstellt habe. Es sei vielmehr sein Nachfolger gewesen, der die Unterlagen den Steuerbehörden eingereicht habe. Zudem habe seine damalige Partnerin Geldbeträge für das Privatleben bezogen. Argumente, die zum Schluss zu einem Freispruch und einer Entschädigung von 1000 Franken führten. Gerichtspräsident Marti führte dazu aus, dass eigentlich der Straftatbestand der Unterlassung der Buchführung vorliege. Allerdings hätten es die Untersuchungsbehörden verpasst, diesen Punkt zur Anklage zu bringen.

Drei Kandidaten für das Friedensrichteramt Für die IPK Obfelden sind alle geeignet Die Interparteiliche Konferenz Obfelden (IPK) befürwortet die Kandidatur von drei Bewerbern für das Amt des Friedensrichters.

gerinnen und Stimmbürger ergeben sich andere Präferenzen. So ergibt sich für das wichtige Amt des Friedensrichters eine echte Auswahl.

Die IPK ist ein Koordinationsforum der in Obfelden aktiven traditionellen Parteien CVP, EVP, FDP, SP und SVP. Eine Hauptaufgabe ist die Suche und das Auswahlverfahren für neue Behördenmitglieder.

Urnengang vom 8. März 2015

Die Kandidaten Für die bevorstehenden Friedensrichterwahlen vom Frühling 2015 haben sich drei Bewerber diesem Bewerbungsverfahren gestellt. Diese Kandidaten sind: – Reto Aschwanden, lic. iur. Rechtsanwalt, FDP, von Obfelden wohnhaft in Obfelden – Hans Finsler, lic. iur. Rechtsanwalt, SVP, wohnhaft in Affoltern (Zwillikon) – Martin Heusser, Sozialarbeiter, SP, wohnhaft in Obfelden. Die IPK hält alle drei Kandidaten grundsätzlich für das Amt geeignet. Die Kandidaten unterscheiden sich jedoch bezüglich ihrer Profile, Hintergründe und Auffassungen über die Ausübung des Amtes. Je nach unterschiedlicher persönlicher Gewichtung dieser Kriterien durch die Stimmbür-

Die drei Parteien werden ihre Kandidaten noch näher vorstellen, damit die Wählerinnen und Wähler von Obfelden den aus ihrer Optik geeignetsten Kandidaten an der Urnenabstimmung vom Sonntag, 8. März 2015, auswählen können. Franz Leutert, Vorsitzender der IPK Obfelden anzeige

Aqua-Fit In Obfelden und Mettmenstetten Kursbeginn ab 5. Januar 2015 10 % Rabatt bei Anmeldung bis 24. Dez. 2014. Für jeden geeignet. Ein sinnvolles

Weihnachtsgeschenk Nüesch Fitness Telefon 056 664 69 42 info@nueschfitness.ch


Liegenschaften

HERZLICHEN DANK

Verkäufe

an alle, die uns beim Abschied von

Rosa Frutiger begleitet haben. Wir danken allen, die ihr im Leben mit Freundschaft und Wertschätzung begegnet sind. Danken möchten wir: – allen Freunden, Nachbarn, Verwandten und Bekannten. – Hausarzt Dr. med. Felix Kuhn und seinem Team für die jahrelange Betreuung. – der Spitex Knonaueramt, Zentrum Hausen am Albis. – Herrn Pfarrer Mathias Fischer für die tröstenden Abschiedsworte.

Vermietungen

Im Weiteren danken wir allen, die ihre Anteilnahme durch Worte, Briefe, Blumen und Spenden zum Ausdruck gebracht haben. Als Rosa noch auf dem Oberalbis war, waren die Türen immer für jedermann offen. Sie ist leider von uns gegangen, die Türen werden aber offen bleiben. Rosa Frutiger wurde auf ihrem geliebten Oberalbis beigesetzt. Oberalbis, im Dezember 2014

Hans Peter Frutiger Hans Frutiger

TO D E S A N Z E I G E Tief betroffen nehmen wir Abschied von

Hans-Beda Isler-Müller 15. Mai 1933 – 6. Dezember 2014

Sein plötzlicher Tod hat ihn von seinen Altersbeschwerden erlöst. Wir sind sehr traurig und vermissen dich. Irmgard Isler-Hüsler Walter und Uschi Isler Patrick Teuscher Elisabeth Stauffer-Hüsler Corinne und Peter Candinas und Kinder Annemarie Jucker Edith und Monika Stieger

Bonstetten ist eine moderne und familienfreundliche Gemeinde im Knonauer Amt mit rund 5300 Einwohnern. Wir suchen per 1. April 2015 oder nach Vereinbarung eine/n

Auf Wunsch des Verstorbenen findet keine Trauerfeier statt. Anstelle von Blumen gedenke man des Kinderspitals Zürich, Reha Affoltern am Albis, Postkonto 87-744900-1.

In Obfelden (Breitenerlistrasse 14) per 1. April 2015 grosszüge

Traueradresse: Irmgard Isler-Hüsler, Püntenstrasse 32, 8143 Stallikon

3½-Zimmer-ParterreWohnung (95 m² BGF) Fr. 1650.– exkl. NK. Telefon 079 636 00 21

Büro-/Gewerbe Einstellplatz in Scheune 6,5 m x 4,0 m in Herferswil, Ganzjahresplatz. Fr. 120.– monatlich. Telefon 079 370 81 41

Betriebsfachmann/Betriebsfachfrau Gemeindewerke Stellvertreter Wasserversorgung Beschäftigungsgrad 100% Lieben Sie eine abwechslungsreiche Tätigkeit? Haben Sie Freude an der Arbeit im Freien? Sind Sie bereit, Verantwortung zu übernehmen und schätzen Sie den Kontakt mit der Bevölkerung? Für die vielfältigen Arbeiten in den Bereichen Strassenunterhalt, Entsorgung, Entwässerung, öffentliche Gewässer, Friedhof, Spielplätze und speziell Pflege unserer Anlagen suchen wir unsere/n neue/n Mitarbeiter/in. Ihre Aufgaben: • Unterhaltsarbeiten (baulicher Unterhalt / Grünpflege) • Winterdienst • Pikettdienst • Bereitschaft zu Nacht-, Samstags- und Sonntagsarbeiten • Stellvertretung Wasserversorgung • Unterhalt Abwasseranlagen und Gewässer Ihr Profil: • Ausbildung als Fachmann Betriebsunterhalt, im Strassenbau oder landwirtschaftlichen Bereich • Wohnsitz in Bonstetten oder Umgebung • Führerausweis Kat. B • gute körperliche Verfassung • Administratives Geschick und EDV- Anwenderkenntnisse im Bereich Rapportwesen • Offenes, sicheres und freundliches Auftreten und Freude am Kundenkontakt • Selbstständige, genaue und effiziente Arbeitsweise • Teamfähigkeit und Belastbarkeit Unser Angebot: • • • • •

Professionelles und kollegiales Team Eine verantwortungsvolle und abwechslungsreiche Aufgabe Attraktive Anstellungsbedingungen Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten Arbeitsplatz mit moderner Infrastruktur

Sind Sie an dieser anspruchsvollen und vielseitigen Aufgabe interessiert? Dann schicken Sie Ihre vollständige Bewerbung bis 15. Dezember 2014 an Primus Kaiser, Gemeindeschreiber, Gemeindeverwaltung Bonstetten, Postfach 88, 8906 Bonstetten oder an primus.kaiser@bonstetten.ch. Bei Fragen stehen Ihnen der Gemeindeschreiber, Telefon 044 701 95 71, oder der Tiefbausekretär, Telefon 044 701 95 76, gerne zur Verfügung. Informationen über die Gemeinde finden Sie unter www.bonstetten.ch


Bezirk Affoltern

Dienstag, 9. Dezember 2014

100 Kilogramm Leckereien verteilt Am gut besuchten Affoltemer Chlausmärt kamen Gross und Klein auf ihre Rechnung Trotz Temperaturen nur wenige Grade über dem Gefrierpunkt besuchten unzählige Säuliämtler den Affoltemer Chausmärt. Parteien, professionelle Marktfahrende und lokale Geschäfte nutzten die Plattform, um auf sich aufmerksam zu machen und oft selber hergestellte Leckereien zu verkaufen. ................................................... von salomon schneider Am Sonntag war auf der Oberen Bahnhofstrasse kein Durchkommen. Auf der gesamten Länge standen Stände dicht an dicht und zahlreiche Säuliämtler besuchten sie, um Weihnachtsgeschenke zu kaufen, einen Glühwein zu geniessen und Bekannte zu treffen. Claudia Schmid hat sich vor einem halben Jahr als Tortenbäckerin selbstständig gemacht und die Gelegenheit genutzt, ihr Geschäft bekannt zu machen: «Es war ein wunderschöner Markttag. An meinem Stand fanden unglaublich viele bereichernde Begegnungen statt.» Am Chlausmärt durften natürlich auch Samichlaus und Schmutzli nicht fehlen. Sie waren mit dem Leiterwagen unterwegs und verteilten 100 Kilogramm Leckereien. Für besonders schöne Sprüchli oder Lieder gab es neben Nüssli und Mandarinli auch noch Biberli von der Bäckerei Iten. Susanne Crimi vom OK der Vereinigung Obere Bahnhofstrasse Affoltern (Voba) zieht Bilanz: «Es war ein wunderschöner Markt und ich freue mich bereits auf nächstes Jahr.» ................................................... > Bericht Chlauslauf auf Seite 17

«Samichlaus, ich bi no chlii und mache mängs verchert aber übers Jahr han ich besser folge glehrt. Chasch d’Fitze wieder mit dir näh, gäll, ich bruche keini, hett lieber Mandarinli so süessi und so feini.» (Bilder Salomon Schneider/Barbara Roth)

Michael A. Williams trat mit dem Chor Go To Spell auf. Sein Chor und er schlugen das Publikum einmal mehr in ihren Bann.

Auch dieses Jahr wurden die schönsten Stände von einer Jury der Voba prämiert, von links: Bernadette Marti, Dina Onorati und Andrea Gujan.

Die Säuligugger spielten ein Ständchen und bewarben die «Säuligugger Nacht» am 20. Februar in Ottenbach.

Traditionell konnten die Esswaren vor dem Kauf probiert werden.

5


Hier

*

*

können Sie inserieren Persönliche Beratung

Kurt Haas

Mediaberatung Telefon 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch

Copyright, Promotion und Verkauf: Kurt Haas, Mediaberatung, Telefon 079 270 35 67, info@mein-mediaberater.ch

Wir erneuern Ih Verbundst ren einplatz

Die Inserenten wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen frohe Festtage und bedanken sich für Ihre Treue im 2014

• Gartenbau • Baggerarbeiten • Forst- und Gartenholzerei • Rodungen • Umgebungsarbeiten • Naturstrassen und Plätze • Cheminéeholz • Holzschnitzel

Der HONDASpezialist für Rasenmäher

8906 Bonstetten Tel. 044 700 29 07 Fax 044 700 29 03 Mobil 079 354 37 29 www.forstundgarten.ch

Kurt Ruckstuhl

U. Bichsel

dipl. Gärtnermeister

Gartenpflege und Gestaltung

Gartenbau 8906 Bonstetten Telefon Büro 044 700 02 74 Fax 044 700 14 32 www.ruckstuhl-gartenbau.ch

Umänderungen • Unterhalt • Neuanlagen

– – – –

Umänderung Neuanpflanzung Obstbaumschnitt Baum- und Sträucherschnitt – Rasenpflege/Neurasen

Chilenweg 9, 8912 Obfelden Telefon 044 761 85 94 Natel 079 357 43 47

Verkauf Service Abholen Interessante Occasionen Heinz Keller Mettmenstetterstr. 2, 8912 Obfelden

Telefon 044 761 42 67

ALESSI · GARTEN UND TIEFBAU Baggerarbeiten · Natursteinarbeiten Umänderungen · Gartenunterhalt

Reppischtalstr. 36 Tel. 044 761 29 41 8914 Aeugstertal Fax 044 761 33 55 info@alessibau.ch


Bezirk Affoltern

Dienstag, 9. Dezember 2014

7

«Klanghotel Rössli» in Mettmenstetten – Blick zurück in die Zukunft Neues Fotobuch illustriert eindrücklich, was von der Neuauflage des Kulturprojekts 2015 zu erwarten ist

Fotografin Katja Saegesser hat im «Klanghotel 2014» während vier Tagen vor und hinter der Bühne über 2000 Fotos gemacht. Die Bilder zeigen ein Panoptikum dessen, was dieses Projekt so speziell macht: Bekannte Künstler geniessen mit Lust und Witz die Zusammenarbeit mit Kollegen. (Collage zvg.)

Die Fotografin Katja Saegesser hat das Kulturprojekt «Klanghotel Rössli» im Januar dieses Jahres aus dem Blickwinkel ihrer Kamera dokumentiert. Die besten Bilder hat sie jetzt in einem Buch publiziert. Die über 200 Bilder sind ein Panoptikum dessen, was der Zuschauer an den vier Tagen im Januar 2015 erwarten darf. Die Bilder zeigen auf eindrückliche Art, dass im Klanghotel Rössli Kultur gelebt wird. Unter den verschiedensten Mitwirkenden herrschte eine kreative Aufbruchstimmung. Da war nichts zu spüren von eigenbrötlerischem Denken. Alle Künstler stellten ihr Können in das Wohl des Ganzen. Das ist Ziel und Herausforderung dieses Projektes – das gilt auch für die Neuauflage vom 14. bis 17. Januar 2015. Das Klanghotel Rössli ist angedacht als Plattform von Künstlern un-

terschiedlichster Herkunft: Musik von Pop bis Klassik, Komik, Tanz, Schauspielerei und Text - im Verbund mit dem Medium Video. Der Initiant Beat D. Hebeisen aus Mettmenstetten hat zumindest in den beiden Bereichen Musik und Video einen breiten Erfahrungsschatz. Er steht seit 45 Jahren als

Musiker auf der Bühne, seit 15 Jahren ist er aktiver Dok-Filmer. Die vielseitigen Kontakte aus dieser Zeit nutzt er, um Künstler mit Rang und Namen nach Mettmenstetten zu bringen. Christine Lauterburg und Ray Fein (von Che&Ray) haben dem Projekt ihre Reverenz erwiesen, genauso wie die

Vier Aufführungen im Januar 2015 Vier Aufführungen im Januar 2015: Das «Klanghotel Rössli» wird zwischen 14. und 17. Januar 2015 viermal aufgeführt. In das Projekt sind, vor und hinter der Bühne, insgesamt 30 Personen involviert. Das Geschehen wird mit diversen Kameras übertragen. Das Publikum kann auf einer Grossleinwand im grossen Saal verfolgen, was in der Garderobe, im Hotelzimmer oder der Küche passiert. Dazwischen gibt es Video-Einspielungen der auftretenden Künstler.

Der Vorverkauf wird von der Bank Raiffeisen in Mettmenstetten organisiert. Tickets zu 35 und 50 Franken (auf den Namen reservierter Sitzplatz) gibt es unter Telefon 044 768 58 58 oder am Schalter an der Bahnhofstrasse 19 in Mettmenstetten. Reservierung zum Essen vor der Vorstellung direkt im Gasthaus zum weissen Rössli unter der Telefonnummer 044 767 02 01. Fotobuch: «Klanghotel Rössli 2014», Katja Saegesser, Fotostudio60seconds.

Schauspielerin Hanna Scheuring und das renommierte Galatea Streichquartett. Als die Idee für eine Neuauflage des Klanghotels entstand, haben spontan Masha Dimitri, Philipp Galizia, Bruno Spoerri, Elsbeth Schweizer sowie Ursi Tschudi als musikalische Leiterin, ihr erneutes Mitwirken zugesichert. Neu mit dabei sind Kulturschaffende, die Hebeisen in den letzten zwei Jahren mit seiner Kamera begleitet hat – die entsprechenden Video-Portraits werden im Klanghotel Rössli gezeigt. Da ist Rolf Sommer, der auf der Bühne schon mit seinen Rollen in «Schweizermacher», «Ewigi Liebi» und «Loriot» überzeugte. Klassische Elemente kommen von den beiden Musikerinnen Alexandra Iten Bürgi und Susanna Meierhans Suter. Der Multiinstrumentalist Marco Zappa ist seit über 40 Jahren in der Schweiz eine feste Grösse. Susan Orus hat auf der RössliBühne schon einige Male ihre Qualitäten bewiesen. Martha Kröger wird am hängenden Stofftuch das Motto des

Knonau führt die Weihnachtsgeschichte auf Sonntag, 14. Dezember, 17 Uhr in der Kirche: Vier eindrückliche Szenen. Alle zwei Jahre feiert Knonau eine ökumenische Weihnachtsfeier mit Dorfumgang. In vier eindrücklichen Szenen wird die Weihnachtsgeschichte nachvollzogen. In der Knonauer Kirche wird der Engel bei Maria erscheinen, aber auch der römische Krieger, der die Volkszählung ankündet. Bei der Herberge im Dorfzentrum wird das heilige Paar in einen Stall verwiesen. Auf dem Felde erscheinen den Hirten der Stern von Bethlehem und die Engel des Himmels. Schliesslich wird das Christkind im Stall beim Stampfisaal geboren und die drei Weisen aus dem Morgenland huldigen dem Kind.

Diese für alle Christen heilige Geschichte wird in Knonau von 31 Kindern im Alter zwischen 5 und 11 Jahren und rund 20 Helferinnen und Helfern aufgeführt. Dabei wird mit zehn verschiedenen Instrumenten musiziert und es wird aus vollen Kinderkehlen gesungen. Sogar ein richtiges Christkind ist dabei!

Ursprung des christlichen Fests erleben Alle sind eingeladen, dieser Einstimmung auf die Weihnachtstage beizuwohnen und so den Ursprung dieses christlichen Festes zu erleben. Die Feier beginnt am Sonntag, 14. Dezember, um 17 Uhr in der Kirche Knonau. Bruno Grob

Bereit für die Aufführung der Weihnachtsgeschichte in Knonau. (Bild zvg.)

Abends sehr direkt interpretieren: «Schwerelos – Eine poetische Reise». Baccalà Clown begeisterten das Publikum diesen Sommer auf einer Tournee mit Ursus & Nadeschkin. Das Clownduo ist seit zehn Jahren unterwegs, in Russland, Brasilien, Ägypten, China, Südafrika und hat dabei bereits acht renommierte Zirkuspreise erhalten. Das «Klanghotel Rössli» ist ein faszinierendes Projekt, getragen von allen Mitwirkenden vor und hinter der Bühne. Die auftretenden Kulturschaffenden bewegen sich nicht nur in den ihnen bekannten Bühnenfiguren. Sie müssen sich im Klanghotel auch neuen Rollen stellen. Von diesen spontanen und einmaligen Situationen lebt das Projekt. Katja Saegesser wird mit ihrer Kamera auch im Klanghotel Rössli 2015 das Geschehen beobachten. Geplant ist dann ein weiteres Fotobuch. Vorerst hoffen die Initianten aber auf ein reges Publikumsinteresse im Januar 2015. (-sen.)


8

Bezirk Affoltern

Dienstag, 9. Dezember 2014

Engel über Wettswil Festlicher Adventsanlass des «Frauezmorge» Stallikon–Wettswil Mit Dia-Projektionen und kenntnisreichen Worten führte Margrit Iseli, Stallikon, die Besucherinnen durch das weite Feld der Engelsgestalten. Die Bonstetter Pianistin Michiko Tsuda bereicherte mit ihren Darbietungen Wort und Bild. ................................................... von annemarie stüssi Liegts an den Themen, der sorgfältigen Vorbereitung oder aber an der stets zauberhaften und saisongemässen Dekoration, dass das Limit von 60 Teilnehmerinnen meistens überschritten wird? Jedenfalls sind die Atmosphäre in Saal der reformierten Kirchgemeinde jeweils so angeregt und die zwischenmenschlichen Kontakte so herzlich, dass sich diese vierteljährlichen Anlässe bereits herumgesprochen haben und Teilnehmerinnen sogar aus entfernteren Gemeinden erwartungsfroh angereist kommen.

Engel – welch vielgestaltiges Thema! Margrit Iseli vom Team der Veranstalterinnen hat sich als Schwerpunkte die beiden Kunstschaffenden Paul Klee (1879 bis 1940), sowie die in Zug lebende Maria Hafner gesetzt. Klee war Mitglied der legendären Künstlervereinigung «Der blaue Reiter» und Lehrer an der wegbereitenden Institution «Bauhaus», Dessau. Als seine Werke in Nazi-Deutschland zur «entarteten Kunst» erklärt wurden, kehrte er in sein Geburtsland und die Heimat seiner Mutter, die Schweiz, zurück, wo er verständnisvolle Sammler und Förderer fand. Wenngleich sich Klee als nicht religiös bezeichnete, begleiteten ihn Engelsgestalten, weitgehend abstrahiert und doch beseelt, durch sein ganzes Schaffen und vermögen über Zeit und Raum hinweg die Menschen zu berüh-

ren. Sowohl traurige als auch sanft humorvolle Engelsgestalten, mit und ohne Flügel, scheinen durch sein Werk zu schweben und taten dies auf geheimnisvolle Weise auch durch die Gemeinschaft der Frauezmorge-Besucherinnen. Maria Hafner geht auf weitgehend ungegenständliche Art und Weise an das Thema Engel heran, verleiht diesem aber durch ihre zart fliessenden Farben und die meist nur angetönten Formen etwas vom schwebenden Charakter, der Himmelsboten. Ob Schutzengel, Lebens- oder Todesengel, immer vermitteln Engel eine Verbindung zum Jenseitigen und sind doch hier und jetzt durchaus lebensnah und nachvollziehbar.

Einfühlsame Musik von Michiko Tsuda Die Bonstetter Pianistin hat sich ein differenziertes Programm von Komponisten wie J.S. Bach, Gabriel Fauré, Edvard Grieg und Franz Liszt erarbeitet, das sie mit hohem technischem Können und lebendigem Gestaltungsvermögen darbot. Gut möglich, dass ein Teil der zahlreichen Besucherinnen gerade Michikos wegen die Veranstaltung besuchte, sind doch die Konzerte der Künstlerin stets bei Bewohnern und Bewohnerinnen des Bezirks sehr beliebt.

Das Frauezmorgeteam, von links: Dorothee Brunner, Andrea Müller, Margrit Iseli, Referentin, Carla Stöhrmann, Erika Müller und Christine Haab. (Bilder Hansruedi Huber)

Adventliche Atmosphäre Die zauberhaften Tischdekorationen von Carla Stöhrmann und das «Zmorge»-Buffet, das als besonderes Merkmal einen ausgezeichneten gespendeten Christstollen bot, liessen adventlich-weihnächtliche Gefühle aufkommen. Und noch ein Hinweis auf den nächsten Frauezmorge-Anlass, der «Heilkräuter für Frauen» zum Thema hat und am 6. März 2015 wie immer in den kirchlichen Räumen der Wettswiler Kirche stattfindet.

Der traditionelle Frauezmorge erfreut sich grosser Beliebtheit.

Der Ebertswiler Samichlaus im Meilihof Das Adventsfenster im Wohnhuus motiviert Freiwillige Am Samichlaus-Abend offerierte das Wohnhuus Meilihof der Bevölkerung der Nachbarschaft einen Adventsfenster-Apéro. Im Gespräch mit dem «Anzeiger» weist Christine Weiss, Ressortleiterin Beschäftigung, auf die Möglichkeiten der Freiwilligenarbeit hin.

dieser Bedürfnisse: Jemand erteilt English Conversation, zwei Freiwillige kommen jeweils für einen Jassnach-

mittag ins Hofkafi, zwei andere begleiten Ausflüge. Die klassische Freiwilligenarbeit, die Begleitung von Einzel-

und Gruppenausflügen, ist nach wie vor gefragt. Je nach Interessen der Freiwilligen kann die Reise ins Kon-

Trotz der eisigen Bise nahmen viele Gäste die Gelegenheit zum Besuch des Meilihof-Apéros zum Samichlaus wahr. Warmer Punsch und ein kleines Feuer spendeten etwas Wärme. Samichlaus und Schmutzli scheinen für die Kinder keine Schreckfiguren mehr zu sein, wie sich aus dem Gewimmel um die beiden herum folgern liess. Zwei echte Esel aus Fleisch und Blut rundeten das Bild auf dem Marktplatz vor dem Hofkafi stimmig ab.

Einkaufen, Jassen, Englischkonversation Die Anlässe des Meilihofs ermöglichen Begegnungen. Diese können fortgesetzt werden, beispielsweise im Hofkafi oder im Rahmen der Freiwilligenarbeit, die der Meilihof gezielt und bedürfnisgerecht organisiert, indem die Interessen der Bewohnerinnen und Bewohner optimal mit denjenigen der Freiwilligen kombiniert werden. Das Engagement der fünf Freiwilligen, die zurzeit aktiv sind, skizziert die Breite

Auch den beiden Eseln, dem braunen der Ebertswilerin Mirjam Spring und dem weissen von Pfarrer Sieber, scheint der Samichlaus-Apéro auf dem Meilihof zu gefallen. (Bild Bernhard Schneider)

zert oder Theater, an einen Match des EV Zug, in ein Café oder zum Einkaufen führen. Im Sommer nahm beispielsweise eine Gruppe von Bewohnerinnen und Bewohnern des Meilihofs am Albis-Open-Air teil, eine andere Gruppe fuhr zu einer Vorführung im Zirkus Conelli. Von Frühling bis Herbst bieten sich zudem Veloausflüge mit den EKZ Elektro-Doppelfahrrädern an. Auch dazu sind Freiwillige willkommen. Ein Bewohner möchte Schach spielen lernen – vielleicht findet sich auch dazu ein Freiwilliger oder eine Freiwillige. Die Freiwilligen werden vom Meilihof-Team unterstützt. Dies beginnt bei der Suche der passenden Konstellation. Auch bei der Planung eines Ausflugs kann auf das Know-how des Meilihof-Teams zurückgegriffen werden, denn nicht jede WC-Anlage, jeder Verbindungsweg ist rollstuhlgängig. Für Einzelausflüge wird bei Bedarf ein Tixi-Taxi organisiert. Für Gruppenausflüge steht der hauseigene Bus zur Verfügung, der von Mitarbeitenden des Meilihofs gefahren wird. Der Chlaus-Apéro hat gezeigt, wie gut es das Wohnhuus Meilihof mit seinen Bewohnerinnen und Bewohnern und seinem engagierten Team in den gut vier Jahren seines Bestehens geschafft hat, sich in die Umgebung zu integrieren. Die Begegnungen vermitteln kreative Impulse in beide Richtungen. (bs.)


Forum

Dienstag, 9. Dezember 2014

9

«Integrale Politik» nimmt erstmals an den Kantonsratswahlen teil Vier Kandidierende – Partei am ehesten mit den Grünen zu vergleichen Die recht junge und noch wenig bekannte Partei und Bewegung «Integrale Politik» stellt für die Kantonsratswahlen im Bezirk Affoltern vier Kandidaten auf. Die Nominationswahlen fanden bereits Ende September statt. Wer ist diese Partei? Was will sie? Worin unterscheidet sie sich von anderen Parteien? Der Verein «Integrale Politik» wurde nach dreijähriger Vorbereitungsphase am 17. November 2007 gegründet. Erster Präsident war der Agrarökonom Gil Ducommun. Am 7. Mai 2011 wurde der Verein in die Partei und Bewegung «Integrale Politik Schweiz» überführt. Es ist schon mutig, in der heutigen Zeit eine neue Partei zu gründen. Man muss fest daran glauben, dass man im politischen Prozess zählbare Veränderungen erzielen kann. Im Kanton Zürich gab es schon seit rund fünf Jahren eine lose Bewegung, aber im März 2014 wurde erst ein offizieller Verein gegründet (vgl. «Anzeiger» vom 1. April 2014).

Was ist integrale Politik? Ursprünglich vom Philosophen Jean Gebser geprägt und vor allem von Ken Wilber weiter entwickelt, hat der Begriff «integral» heute viele Facetten. Die Integrale Politik gründet auf einem ganzheitlichen Menschenbild und strebt das Wohl aller an. Sie anerkennt Spiritualität als Teil des Alltags und entwickelt Positionen aus der In-

telligenz des Herzens. Integrales Bewusstsein verlässt das mentale «Entweder-oder-Denken» zugunsten des integrierenden «Sowohl-als-auch-Denkens». Vor allem will sie lösungsorientiert sein. Sie fördert eine Wirtschaftsordnung, welche dem Gemeinwohl verpflichtet ist (Gemeinwohl-Ökonomie). Mit den Grundsätzen integraler Politik kann im Prinzip jeder vernünftige, vor allem mitfühlende Mensch einverstanden sein. Vor allem möchte die Integrale Politik die Interessens- und Lobby-Politik überwinden zugunsten einer Ausrichtung auf das Wohl aller Menschen und aller Lebewesen. Wird diese neue Partei die Politlandschaft bereichern, etwas verändern? Wir werden es sehen. Wo könnte man die Integrale Politik im komplexen Spiel der Politik positionieren? Am ehesten könnte man sie vielleicht mit den Grünen vergleichen. Als Spitzenkandidat kandidiert Stefan Kessler aus Affoltern (erster Listenplatz). Er lebt seit 1988 im Knonauer Amt. Er hat drei erwachsene Kinder und ist als selbstständiger Immobilienberater, Dozent und Publizist tätig. Er setzt sich vor allem für KMU, die regionalen, nachhaltigen Wirtschaftskreisläufe sowie die Gemeinwohl-Ökonomie ein. Er engagiert sich auch für eine verantwortungsvolle Wohnungspolitik und nachhaltige Raumplanung und Siedlungspolitik. Er ist seit über 20 Jahren Mitglied der paritätischen Schlichtungsbehörde. Zwischen 1998 und 2004 war er Mitglied der Bau- und

Drei der vier Kandidierenden, von links: Stefan Kessler, Erika Maag und Werner Binder. (Bild zvg.) Planungskommission der Gemeinde Wettswil. Zudem ist er Initiant und Präsident des Vereins Integrale Architektur und Lebensraumentwicklung sowie der Genossenschaft Emmas Laden. Weiter kandidiert die aus Aeugst stammende Erika Maag Goudiaby, wohnhaft in Winterthur. Von Beruf ist sie med. techn. Assistentin sowie Psychotherapeutin. Ihr grosses Interesse liegt an der Integrations- und Migrationspolitik. Nur eine offene Migrationspolitik in Verbindung mit einer Inte-

grationspolitik ist eine menschliche Politik. Sie hat mit ihrem Mann in Süd-Senegal eine kleine Lodge gebaut, die sie jetzt auch betreiben, um so in der einheimischen Bevölkerung Arbeitsplätze zu schaffen. Der dritte Kandidat ist der Arzt Dr. med. Philipp Katumba aus Wettswil bzw. bald Aeugst. Er engagiert sich für eine integrale Gesundheitspolitik. Ein besonderes Anliegen ist ihm die Komplementärmedizin sowie die Prävention. Ein Dorn im Auge ist ihm die Ökonomisierung des Gesundheitswesens

sowie das Lobbying der Krankenkassen und der Pharmaindustrie, welches die Gesundheitspolitik blockiert. Der vierte Kandidat ist der aus Zürich stammende Werner Binder, Sozialpädagoge und Psychotherapeut. Seine Interessengebiete sind soziale Fragen, die Gemeinwohl-Ökonomie sowie die Gesundheitspolitik. Sein besonders Engagement gilt der Entwicklungspolitik und einer humanen Flüchtlingspolitik. Weitere Informationen: www.integrale-politik.ch

Wasserträger für Brunnenvergifter am Spital

Vorstand der SVP Wettswil verjüngt

Das Spital Affoltern verdient eine bessere strategische Führung, Leserbrief im «Anzeiger» vom 2. Dezember.

Am Montag, 1. Dezember, fand die Generalversammlung der SVP Wettswil statt. Hauptthemen waren die Wahlen, der Voranschlag für 2015, die Geschäfte der Gemeindeversammlungen und das Jahresprogramm 2015. 2014 ist für die Ortspartei ein Vereins-Wahljahr (die Amtsdauer sämtlicher Organe der SVP Wettswil beträgt zwei Jahre). Fast alle Vereinsfunktionäre stellten sich für eine Wiederwahl zur Verfügung, nur für den Rücktritt von Jürg Comminot aus dem Vorstand musste Ersatz gewählt werden. Dieser wurde in Andreas M. Engeler gefunden. Er wohnt an der Eggstrasse in Wettswil. Er ist Mitglied der Geschäftsleitung der Relianz AG an der Stationsstrasse 43 in Bonstetten. Die Relianz AG ist ein Mittelstandsunternehmen im Handel und Vertrieb von Verpackungen. Andy hat sich bereits als «Wahlkampfmanager» für die Ortspartei engagiert – die SVP Wettswil ist glücklich, dass er sich nun auch für die Mitarbeit im Vorstand zur Verfügung gestellt hat. Für den Vorsitz hat sich wieder der bisherige Präsident, Bruno Dalcin, wählen lassen. Zudem gehören dem Vorstand weiterhin Angela Cavallo Dietrich, Charlotte Dalcin, Judith Eugster, Mike Burri und Kurt Wobmann an. Auch die bisherigen Revisoren Marc Bochsler und Martin Dietrich haben sich wieder wählen lassen. Marc Bochsler und Jürg Comminot werden aber auch künftig zu den Vorstandssitzungen eingeladen, sie sind die Leiter von zwei Arbeitsgruppen der SVP Wettswil. Die Arbeitsgruppe von Marc Bochsler befasst sich mit Finanzen, Jürg Comminots mit Dorfentwicklung/Siedlungspolitik.

Ein Brunnenvergifter versucht mit Verleumdung, böswilliger Verbreitung falscher Gerüchte die Position von Personen oder Institutionen bei einem Publikum zu skandalisieren, zu diffamieren, zu beleidigen und in der Öffentlichkeit in Misskredit zu bringen. Ja, das Handwerk des Brunnenvergifters versteht er ausgezeichnet; der Leserbriefschreiber im «Anzeiger», Internetberichterstatter auf der Homepage des Vereins «Pro Zweckverband Spital Affoltern», Herr Roggwiler aus Zwillikon. Nichts ist gut und recht rund um unser Bezirksspital. Mit Rundumschlägen schiesst er seit geraumer Zeit auf alle nur möglichen Personen im Umfeld des Spitals, um sie zu diffamieren, zu beleidigen und in der Öffentlichkeit in Misskredit zu bringen. Wahrlich, eine Meisterleistung. Auf den Leserbrief von H. Roggwiler vom letzten Dienstag hat mir ein unabhängiges Behördenmitglied Folgendes geschrieben, Zitat: «Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, wo die wahren Spaltpilze zu suchen sind, die dem Spital schaden, dann ist er mit dem Artikel von Hans Roggwiler geliefert. Er hat wieder einmal zu einem Rundumschlag ausgeholt und einfach jeden verunglimpft, der in seiner Funktion versucht, unter manchmal schwierigen Bedingungen das Beste für die Zukunft des Spitals zu tun. Es ist einfach hanebüchen, was dieser Mann von sich gibt. Was er im Zusammenhang mit der Rechnung und de-

ren Prüfung schreibt, ist schlicht und einfach verdreht und zudem völlig falsch. Wir beide wissen das. Traurig ist bloss, dass ein Teil der Leserschaft ihm noch Glauben schenkt. Ich weiss auch nicht, was diesen Mann dazu bewegen könnte, solche Störfeuer endlich einzustellen.» Ich weiss es tatsächlich auch nicht wie dem beizukommen wäre. Vermutlich, verlorene Liebesmühe. Ich glaube, je fieser seine Auftritte und Darstellungen sind, umso unglaubwürdiger muss er nach gesundem Menschenverstand für Aussenstehende wirken. Es täuscht aber nicht darüber hinweg, dass solche Angriffe auf unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Spital, die Delegierten der Gemeinden und die Betriebskommission, negativ auswirken. Patienten, Hausärzte und das ganze Umfeld werden verunsichert und dies schadet unserem Spital im täglichen Betrieb und auch dem guten Ruf. Möglicherweise ist das Taktik und Absicht, ich könnte es mir vorstellen. Persönlich kann ich die schon seit Langem andauernden Diffamierungen gut wegstecken. Ich weiss, was die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unserem Spital im täglichen Betrieb leisten. Ich schätze die Bemühungen der Bezirksgemeinden und Delegierten, der Betriebskommissionsmitglieder, den Kontrollorganen und den Aufsichtsbehörden um unsern Spital. Ich kann die Arbeiten, die auf allen Stufen und Funktionen nach bestem Wissen und Gewissen erbracht werden, sehr gut einschätzen. Das bestärkt mich auch in meiner Arbeit als Präsident der Betriebskommission. Womit ich aber sehr viel Mühe habe ist, dass solche hasserfüllten und

auf Personen zielende Artikel und Inserate in unserem offiziellen Publikationsorgan überhaupt erscheinen. Sie werden durch die Redaktion des «Anzeigers» zum Teil sogar noch geschürt. Es darf doch nicht sein, dass solche Inserate und Artikel unzensiert übernommen werden. Auch wenn die Zeitungsmacher für den Inhalt von Leserbriefen und Inseraten nicht direkt verantwortlich sind und zu wenig Zeit für eigene Recherchen haben, ist die minimste Sorgfaltspflicht bei diffamierenden und ehrverletzenden Artikeln und Inseraten geboten. Solche Produkte haben schlichtweg keinen Platz in einem öffentlichen Publikationsorgan. Möglicherweise ist aber gerade diese Art von Journalismus gewollt und Programm. Möglichst schüren und provozieren, um sich selbstverwirklichen zu können. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass diese Art von Journalismus von einer Mehrzahl der Leserschaft des «Anzeigers» erwünscht ist. So dient der «Anzeiger» dem unsinnigen Tun eines Herrn Roggwiler als Wasserträger. Wasserträger für ein verwerfliches Verhalten. Ironie des Schicksals: Mitunter kommt – in der letzten Freitagausgabe – auch der «Anzeiger» direkt unter Druck des Herrn Roggwiler. Das ist bestimmt nur der Anfang von einer Kette an Eskapaden. Verstehen Sie mich richtig, ich hege keine Schadenfreude. Mein Anliegen ist schlicht und einfach nur Normalität und eine positivere Zeitung. Walter Ess, Präsident der Betriebskommission Spital Affoltern

Kassiererin, Judith Eugster stellte den durch den Vorstand für 2015 verabschiedeten Voranschlag vor. Das Budget ermöglicht es, dass das Geschäftsjahr 2015 ohne Veränderung der Jahresbeiträge sichergestellt werden kann. Die Versammlungsteilnehmer bewilligten den Voranschlag mit Applaus und Dank an die Finanzverwalterin. Auch im 2015 wird die SVP Wettswil wieder in Erscheinung treten und das Vereinsleben aktiv und intensiv pflegen: Sie will sich weiterhin für ein Projekt Betreutes Wohnen im Alter in Wettswil bemühen und erneut eine Diskussion zum Thema Zusammenlegung der Gemeinden (Politische Gemeinde und Primarschulgemeinde) in die Wege leiten. Zudem wird sie sich auch «gesellig» engagieren: Erneut wird eine Podiumsveranstaltung stattfinden. Die SVP wird wieder (mit einem eigenen Stand) am Herbstmäärt dabei sein, sie wird den 41. SVP-Wettswil-Jass (am 7. November 2015) im Gasthaus Hirschen durchführen. Und sie will wieder mit zwei Gruppen am Wettswiler Behörden-, Parteien- und Vereinsschiessen teilnehmen. SVP Wettswil


in Ihrer Umgebung Internet, Telefonie, TV

.fgaffoltern.ch

www

Druckpartner

.weissdruck.ch

www

Nail-Stube www

.nail-stube.com

Internet, Festnetz-/Mobil-Telefonie, DigitalRadio/TV, alles günstig und zuverlässig über Ihr TV-Kabel. Telefon 043 322 70 60

Ihr Partner für alle Drucksachen: druck@weissmedien.ch Beratung: 058 200 5700

Gelnägel, Nail-Art, Fuss-French, klassische Maniküre, Fussreflexzonen-Massage

Akupunktur und mehr

Fotogrussakarten und Bücher

Nähkurse und Schnitte

.purehealth.ch

www

www.katrinzueger.ch/webshop

TanzenSchuhe

.atelier-colorit.ch

www

.tanzschulebaar.ch

www

Dipl. Akupunkteur, Phytotherapeut und Masseur. KK-anerkannt und mehrsprachig (D/I/F/E). Tel. 079 684 23 97

Unvergleichliche Grusskarten und eigene Bücher zu günstigen Preisen, einfach online zu bestellen.

Für Anfänger und Fortgeschrittene, Gruppen. Tages- und Abendkurse in Affoltern am Albis. Erfahrene Kursleiterin, Telefon 079 245 72 04

TanzSchuhe aus der TanzSchule mit dem know how geöffnet: jeden Abend während TanzSchuleBetrieb oder nach Anmeldung

Anzeiger

Immobilienverkauf

Optiker

Tiertherapie Shiatsu & Shop

.affolteranzeiger.ch

www

.lsimmobilien.ch

www

.vitapet.ch

.IhrOptiker.ch

www

www

Ihre Regionalzeitung im Knonauer Amt Einziges amtliches Publikationsorgan

Nur wenn man gut kennt, kann man auch gut beraten, z. B. über einen optimalen Verkauf Ihrer Liegenschaft, Telefon 079 680 99 35

Sichtbar anders!

Corinne Bär. Shiatsu-Therapie & Beratung rund um das Wohl des Tieres. Vitalität erhalten, Disharmonien therapieren. Shop vor Ort.

APM nach Penzel

Karate/Selbstverteidigung

Optiker

Transporte, Umzüge

.praxiscordial.ch

www

.Karate-albis.ch

.myoptix.ch

www

www

www.appenzeller-transporte.ch

Akupunkt-Massage weil: Verdauungsstörung, Kopfschmerz, rheum. Erkrankung, nach OPs, Unruhe . . ., KK-anerkannt. 079 224 55 72

Herzlich willkommen im Karate-Center Albis. Kinder ab 3 Jahren, Jugendliche, Erwachsene ab 40 jederzeit möglich. Tel. 044 761 43 83

Ihr Familienoptiker im Knonauer Amt und Freiamt. Affoltern am Albis: 043 541 02 09 Muri: 056 664 53 66

Umzüge für Private und Geschäfte Zügelshop und Lagerhaus Telefon 044 431 22 22

Augenoptiker

Kärcher-HITs

Tagesmami

Ü60

.B-O-A.ch

www

.nicollier-shop.ch

www

www.tagesmami-affolternamalbis. jimdo.com

.tanzschulebaar.ch

www

Wenns ums Auge geht!

Unser Vorteil: Reparaturen + Service erledigen wir in unserer eigenen Werkstatt. Wir sind für Sie da!

Ich biete liebevolle und fürsorgliche Betreuung für Kinder ab 3 Monaten bis Schuleintritt.

NachmittagsTanzKurse mit TanzTee TanzSchuhe/TanzDVD + CD

Beleuchtung & Reparatur-Service

Konstruktionsbüro

Tanzkurse im Säuliamt

Umzüge/Transporte

.pianezzi-leuchten.ch

.frick-engineering.ch

.idance.ch

.tsh-move.ch

www

www

. . . Wir bringen Licht ins Dunkle! Für Sie an der Bachstrasse 25 in Obfelden. Reparatur- und Lampenschirm-Atelier

Technisches Büro für Konstruktion, Dokumentation und Visualisierung. Digital prototyping mit 3D-CAD-Inventor.

Tanzkurse in Bonstetten: Salsa, Disco-Swing/ Disco-Fox, Jive. Auch Privatkurse möglich. Telefon 079 418 93 56

Ihr Partner für sämtliche Umzüge/Transporte. Büroumzüge, Gewerbeumzüge, Privatumzüge, Lagerlogistik, Möbellift 29 m

Beratung, Lieferung, Montage

Lampenschirm-Atelier

Tanzen lernen

Wohnraumleuchten

.hshop.ch

www

.pianezzi-leuchten.ch

www

www

www

.time2dance.ch

www

.lampenshop.ch

www

Wir beraten, liefern und montieren vom Geschirrspüler bis zur Waschmaschine zu Preisen, die Sie wissen sollten. Tel. 056 675 50 70

Lassen Sie sich in unserem Atelier in eine Welt entführen, in welcher schon fast vergessene Wünsche Wirklichkeit werden.

Professioneller Tanzunterricht ganz nah! Standard, Latein, Tango Argentino, Zumba, Telefon 044 252 56 81

Wohnraumleuchten aller Art: modern, klassisch, rustikal, Kristall . . . Bei uns werden Sie fündig!

Buchhaltung für Immobilien

LED-Beleuchtungen

TanzenSchule

Yogazentrum

www.z-immobilienbuchhaltungen.ch

.noserlight.ch

www

Inkl. Nebenkostenabrechung – professionell und gesetzeskonform für Besitzer von Mietwohnungen. Telefon 079 688 37 48

LED – die Beleuchtungstechnologie der Zukunft. Lange Lebensdauer und sehr energieffizient.

Büroarchitektur

Malen und Zeichnen

www

.bueroarchitekt.ch

Innenarchitektur von Büro- und Objekträumen. Aus Ihren Ideen und Wünschen werden überzeugende Lösungen. Alles inklusive.

Büroeinrichtung www

.andreakoll.ch

www

Atelier für  experimentelles Malen  zeichnerische Prozesse  Gestaltungstechniken

Malkurse

.bueroarchitekt.ch

.artcoach.ch

www

Wir sind Profis punkto Ergonomie, Funktionalität und Design. Schwerpunkt: Ergonomische Sitz-/Stehtische und Bürostühle.

«Trainieren Sie Ihre kreative Fitness in Malkursen von artcoach!» Neue Kurse ab März. Telefon 044 440 34 11

Computerschule

Malkurse

.aemtlerpc.ch

www

Druckerei

Mentalcoaching

Flugblatt, Broschüre, Geschäftspapiere: alles via Internet oder persönlich: Telefon 044 700 18 30, Stallikon

Yoga befreit den Körper und öffnet das Herz! Ich freue mich auf Dich! Heike Westphalen, Telefon 079 345 09 65

Bestellcoupon ❏ 12 Mal à Fr. 20.– in Folge

❏ 24 Mal à Fr. 18.– in Folge

❏ 52 Mal à Fr. 16.– in Folge

Branchentitel: (max. 25 Zeichen) Internet-Adresse: www. Text Firmenbeschreibung (max. 3 Zeilen/120 Zeichen inkl. Leerschläge):

.myrthahaessig.ch

Freies Malen, Entdecken, Ausprobieren. 1 x pro Monat: Sa: 10 bis 14.30, 1 Abend: 19 bis 21.15, 2- bis 3-Tages-Kurse, Affoltern. 043 817 15 04

.kaeser.ch

PaarTanzKurse für Paare und Singles Mo–So Einführung/ThemenKurse/HobbyKurse NachmittagsKurs mit TanzTee

www.yogazentrum-am-weiher.ch

www

Individuelle Senioren-Computerschulung, Kaufberatung, Einrichten, Datenübernahme, Fernwartung, Computeria, Tel. 044 760 22 41

www

.tanzschulebaar.ch

www

Rechnungsadresse:

.freiesleben.ch

www

Möchten Sie erfüllt, glücklich leben? Hindernisse lösen – wirkungsvolle Methodik und Verstehen. T. Schöni, Tel. 056 668 25 84

Einsenden an: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Fax 058 200 57 01, inserat@weissmedien.ch


Gewerbe/Dienstleistungen

Anspruchsvolle Musik

Offene Turnhalle

Festliches Adventskonzert des reformierten Kirchenchors Affoltern. > Seite 13

Olympia-Freeskier Luca Schuler trainierte mit dem Knonauer Nachwuchs. > Seite 15

Dienstag, 9. Dezember 2014

-

11

Ausgezeichnet Marco Nägeli bester Ämtler am Niklausschwinget in Dietikon. > Seite 16

Weiss Druck ab Januar unter neuer Leitung Am Chlausapéro der Weiss Medien AG wurde Markus Oberli verabschiedet

Gemeindeschreiber unter sich: Reinhold Schneebeli und Thomas Holl.

Barbara Roth bedankt sich bei Kundinnen, Kunden und Mitarbeitenden. (Bilder Salomon Schneider)

Markus Oberli hat sich auf das neue Jahr eine neue Herausforderung gesucht. Auf Januar 2015 konnte mit Marco Benovici ein erfahrener neuer Leiter für die Abteilung Druck der Weiss Medien AG gefunden werden. Der Chlausapéro von Weiss Druck hat seit Jahren Tradition. Er ist einerseits

Tee-Genuss und Kerzenziehen Am Wochenende von Freitag, 19., bis Sonntag, 21. Dezember, bietet das Einkaufscenter Zugerland mit einem «Tee-Stübli» und dem Kerzenziehen eine entspannende Auszeit vom Weihnachts-Shopping. Im gemütlichen «Tee-Stübli» auf der oberen Verkaufsebene offeriert das Zugerland seinen Gästen spezielle und wohltuende TeeSorten. Die Besucher können diese in entspannter Atmosphäre geniessen und ihre Lieblings-Sorte gratis mit nach Hause nehmen. Kleine und grosse Besucher können zudem kostenlos ihre persönliche Weihnachtskerze ziehen. Die Aktivitäten finden am Freitag von 14 bis 20 Uhr, am Samstag und Sonntag von 10 bis 17 Uhr statt. (pd.)

ein Dankeschön an die Kundschaft, andererseits bietet er eine Plattform, um Neuigkeiten zu verkünden und auf das vergangene Jahr zurückzublicken. «Marco ist vom lateinischen Marcus abgeleitet. Auf diese Weise erhalten wir wieder einen Markus. Somit bedanke ich mich bei Markus Oberli für die gute gemeinsame Zeit und freue mich auf die bevorstehende

Zeit mit Marco Benovici», kommentierte Barbara Roth, die Geschäftsführerin der Weiss Medien AG, den Wechsel. Marco Benovici bringt 25 Jahre Erfahrung in der grafischen Industrie mit. Zuletzt arbeitete er als Teamleiter Verkauf Innendienst. Für Kunden und Mitarbeitende war der Chlausapéro die erste Möglichkeit, den neuen Leiter Druck kennenzulernen. (sas)

Kennenlernen und Meinungsaustausch im gemütlichen Rahmen.

Mitglieder 1499 bis 1501 Meilenstein für die Raiffeisen-Geschäftsstelle Mettmenstetten Im September 2014 war es soweit: Fast auf den Tag genau sieben Jahre nach der Eröffnung konnte die Geschäftsstelle Mettmenstetten der Raiffeisenbank Genossenschaft Cham ihr 1500. Mitglied aufnehmen. Die Freude über dieses Ereignis war gross – und als Zeichen für das Wachs-

tum bei der Mitgliederbasis hiessen die Mitarbeiter der Geschäftsstelle vor Kurzem mit Rebekka Huber aus Rifferswil, Luzia Galliker aus Kappel und Veronika Longhi aus Knonau das 1499. bis 1501. Mitglied mit einem Blumenstrauss und einem Nachtessen willkommen. «Als regionale Genossenschaftsbank ist für uns die Mitgliederförderung eine zentrale Aufgabe», erklärt

Thomas Kölliker, Mitglied der Bankleitung. Besonders in Zeiten der Unsicherheit können Mitglieder und Kunden auf die Bodenständigkeit einer genossenschaftlichen Bank vertrauen. Ansprechpartner vor Ort, Geld, das in der Region verbleibt, transparente Produkte und Strukturen – das sind Vorteile der Raiffeisenbanken. Mitglieder der Raiffeisenbanken geniessen ganz besondere Rechte und Vorteile.

Weitere Informationen: www.ekz-zugerland.ch.

Das Team der Raiffeisen Mettmenstetten feierte zusammen mit den drei neuen Genossenschafterinnen. (Bild zvg.)

So können sie durch ihr Recht auf Mitbestimmung an der Generalversammlung Einfluss auf die Gestaltung der Geschäftspolitik nehmen. Mitglieder erhalten zudem Zugang zu einer Reihe von attraktiven Zusatzvergünstigungen, wie zum Beispiel Konzerte, Ski-Tageskarten und Fussballspiele der Raiffeisen Super League. Infos: www.raiffeisen.ch/memberplus.


INNENAUSBAU 8911 RIFFERSWIL 044 764 13 11

upgrade your kitchen

Tel. 044 761 72 43 Fax 044 761 73 89 info@maler-herrmann.ch www.maler-herrmann.ch

seit 1986

C. Urben & Partner • Unterdorf 25 • 8914 Aeugst a.A. Eidg. dipl. Hauswart Telefon 043 333 99 88 Natel 079 224 89 47

c.urben@swissonline.ch www.urbenpartner.ch

Kurt Herrmann GmbH Malergeschäft Zürichstrasse 134 8910 Affoltern a. A. Fassadenrenovation Tapeziererarbeiten Um- und Neubauten

Küchengestaltung

– Kücheneinrichtungen für Neu- und Umbauten – Beratung, Planung, Verkauf – Geräteaustausch – Granit-Abstellflächen Rufen Sie uns an für eine unverbindliche Offerte! Büro: Schachenstr. 2, 8907 Wettswil a.A. Telefon 044 700 26 51, Mobile 079 412 91 05 info@epiag.ch

OBERDORFSTRASSE 2 8910 AFFOLTERN TELEFON 044 761 13 80 www.innenausbau-affoltern.ch

044 761 66 52

G Neubauten G Renovationen G Betonsanierungen

G Kaminsanierung G Fassaden-Isolationen G Umgebungsarbeiten

Zürichstrasse 151 www.deluigi.ch

8910 Affoltern a. A. info@deluigi.ch

044 761 66 52

Copyright, Promotion und Verkauf: Kurt Haas, Mediaberatung, Telefon 079 270 35 67, info@mein-mediaberater.ch

Designmöbel Schränke Umbauten Parkett Fenster Türen usw.


Veranstaltungen

Dienstag, 9. Dezember 2014

13

Mit Flöten, Pauken und Trompeten Festliches Adventskonzert des reformierten Kirchenchors Affoltern Am diesjährigen Adventskonzert brachte der reformierte Kirchenchor zwei Werke des französischen Komponisten Marc Antoine Charpentier zur Aufführung. Die Kirche in Affoltern war am vergangenen Sonntag voll besetzt, das Publikum genoss die wunderschöne, anspruchsvolle Musik.

und Trompeten zu Beginn des zweiten Stücks, eben des «Te Deum», verkündete festlich die Adventsbotschaft. Es erklangen jedoch auch sehr zarte, sanfte Töne, die sich mit verschiedenen einfühlsam interpretierten Einsätzen der Solistinnen und Solisten abwechselten. Und das traditionell gemeinsam gesungene Schlusslied, abermals unterstützt von Pauken und Trompeten, strahlte vollends weihnachtliche Freude aus.

................................................... von marianne voss

Hat einfach Freude gemacht

Eigentlich kennt fast jede und jeder mindestens ein paar Takte von Marc Antoine Charpentier, dem französischen Komponisten aus dem 17. Jahrhundert. Von ihm stammt nämlich die triumphierende Fanfare der Erkennungsmelodie, die jeweils eine Eurovisions-Sendung ankündigt. Das «Te Deum» in D-Dur beginnt mit diesem Thema und es war eines der beiden Werke des eher unbekannten Komponisten, das am vergangenen Sonntag zur Aufführung kam. Der reformierte Kirchenchor Affoltern hat zusammen mit fünf Solistinnen und Solisten sowie einem Ad-hoc-Orchester in der voll besetzten Kirche wieder ein anspruchsvolles und beeindruckendes Adventskonzert aufgeführt. Das Werk «Messe de Minuit» liess mit den beschwingt tänzerischen, aber auch melancholischen Melodien eine getragene und zugleich fröhliche Weihnachtsstimmung aufkommen. Und die bekannte Fanfare mit Pauken

Das Publikum war beeindruckt von den Leistungen. «Der Chor ist ja jedes Jahr noch besser», äusserte ein älterer Herr. «Die Flötistinnen haben ja unglaublich virtuos gespielt – und erst die Dame mit der Trompete!» Auch der Paukenspieler, die Cellistin und überhaupt das ganze Ensemble wurden gelobt. Ebenso die Solistinnen und Solisten. Die Chormitglieder selber waren nach dem Konzert ganz erfüllt und schwärmten: «Das hat einfach riesig Freude gemacht.» Rico Zela, der Dirigent, erklärte auf Anfrage: «Ich bin extrem zufrieden. Gut, wir haben ja auch sehr intensiv gearbeitet.» Was war besonders anspruchsvoll? «Bei diesen Werken waren es die vielen Takt- und Tempowechsel.» Ganz allgemein sei bei einem solchen Projekt das Zusammensetzen von Chor, Orchester und Solisten die grösste Herausforderung. «Und was ich mir noch wünschte, wären ein paar weitere Chormitglieder. Wer also Lust hat, soll sich doch gerne melden.»

Grosser Applaus und Blumen für die Mitwirkenden nach dem gelungenen Konzert. (Bild Marianne Voss)

Markt mit besonderer Stimmung 18. Weihnachtsmarkt in Rifferswil Wie jedes Jahr am zweiten Sonntag im Dezember, findet am 14. Dezember der Weihnachtsmarkt in Rifferswil statt – bereits zum 18. Mal. Der beliebte Markt mit der besonderen weihnächtlichen Stimmung wird seine Besucher auch diesmal nicht enttäuschen. Nahezu 60 Aussteller

und Ausstellerinnen bieten auf dem Dorfplatz verschiedene handwerkliche und hausgemachte Sachen zum Verkauf an. In der Engelscheune werden Raclette sowie Kaffee und Kuchen angeboten. Im Saal vom Restaurant Post kann man Suppe essen. Ebenfalls werden die Besucher mit Bratwürsten, Hamburgern, Pommes, Pizza, Berliner und Glühwein verwöhnt.

Um 13.30 Uhr sorgt der Jugendchor Focus Team mit einem Platzkonzert für die musikalische Unterhaltung. Für die jüngsten Besucher hält der Samichlaus mit seinem Eseli von 14 bis 16 Uhr eine kleine Überraschung bereit. Die Organisation hofft auf gutes Wetter und auf zahlreiche Besucher am Weihnachtsmarkt in Rifferswil.

Traditionelle «Christmas Carols» Englische Weihnachtslieder in der Klosterkirche Kappel Für viele Anglophone gehören Weihnachtslieder, sogenannte Christmas Carols zu Weihnachten, wie der Adventskalender, ein geschmückter Weihnachtsbaum oder der Truthahn am Weihnachtsabend. Über Jahre hinweg konnte die gebürtige Engländerin Caroline Wenger diese Tradition nur mit CDs am Leben halten. Der Wunsch wurde im-

mer stärker, Christmas Carols auch in der Schweiz singen zu können. Anfang 2014 lud sie sieben Singende ein mit dem Ziel, Christmas Carols einzuüben und in der Weihnachtszeit aufzuführen. So wurden «The Carolinas» gegründet. «Carols by Candlelight», so heisst das Programm, welches am Mittwochabend, 17. Dezember, um 19.30 Uhr in

der stimmungsvollen Atmosphäre der mittelalterlichen Klosterkirche zur Aufführung kommen wird. Das Repertoire umfasst Lieder aus dem 15. Jahrhundert bis hinein in unsere heutige Zeit. Fast alle Lieder werden a cappella gesungen. Der Eintritt ist frei (Kollekte). Warm anziehen lohnt sich, denn die Kirche ist ungeheizt. (pd.)

«The Carolinas» bringen Christmas Carols, englische Weihnachtslieder, in die Klosterkirche Kappel. (Bild zvg.)

Der Musikverein und die Alphornbläser Konzerte des Musikvereins Mettmenstetten Bereits am Sonntag, 30. November, dem 1. Advent, erfreute der Musikverein Mettmenstetten seine Zuhörer mit Konzerten in den reformierten Kirchen in Knonau und Mettmenstetten. Unter der bewährten Leitung des Dirigenten Adrian Kuoni eröffneten die Blechbläser des MVM mit Trumpet Voluntary von Jeremiah Clarke das Konzert. Der Präsident Urs Brinkmann begrüsste die zahlreich erschienenen Konzertbesucher Mit dem Konzertmarsch Arsenal von Jan van der Roost präsentierte sich dann das Orchester in seiner vollen Grösse und mit allen Registern.

Kurzweilige Erläuterungen Durch den weiteren Verlauf des Konzertes führte Vanessa Ringger, welche mit kurzweiligen Erläuterungen auf den Inhalt und die Geschichten aus den präsentierten Werken hinwies. So auch zur «Suite from Miss Saigon» von Claude Michel Schönberg, welche die Liebesgeschichte zwischen der Vietnamesin Kim und dem Amerikaner Chris aus dem Vietnamkrieg erzählt. Nach dem dreiteiligen Orchesterwerk, konnte sie bereits die musikalischen Gäste des Konzertes vorstellen. Bereits traditionell ist im Musikverein Mettmenstetten die Zusammenarbeit mit Solisten mit in der Blasmusik fremden Instrumenten. So brachten Margrit Schönholzer, Cathy und Walter Winkler mit ihren Alphörnern dem Konzert eine ganz spezielle Klangfarbe in diese Aufführung. Zu dritt interpretierten sie gemeinsam mit dem Musikverein das Stück Ranz des Vaches von Jean Ballissat. Die besondere Schwierigkeit für die Musikanten bestand dabei in der Anpassung an die vom Alphorn vorgegebene

Tonart in Ges. Dank einem ca. 20 cm langen Zwischenstück wurde das Alphorn im Nu auf die einfachere Tonart F umgebaut. Begleitet vom Musikverein interpretierte Cathy Winkler so die Alphorn-Serenade von Dennis Armitage. Als reines Orchesterwerk präsentierten die Musikanten die «English Folk Song Suite», ein Werk in drei Sätzen. Nach «Anthem from Chess» von Anderson Ulvaeeus und dem Ungarischen Tanz Nr. 5 von Johannes Brahms neigte sich das Konzert langsam dem Ende zu. Noch zwei Höhepunkte gab es zu hören: Mit dem Juflicheib, einem virtuosen dreistimmigen Alphorn-Solo verabschiedeten sich die Gäste vom begeisterten Publikum. Und der Musikverein Mettmenstetten bedankte sich seinerseits mit «Adiemus» von Karl Jenkins von den Konzertbesuchern. Mit neuen Klängen hatte der Musikverein Mettmenstetten unter der Leitung von Adrian Kuoni in einem abwechslungsreichen, unterhaltsamen Konzert die Zuhörer begeistert. Urs Brinkmann anzeige


veranstaltungen

Bernadette Galli hinterlässt ausdruckstarke Spuren auf der Leinwand. (Bild zvg.)

Geheimnisvolle Spuren in Mettmenstetten «Kunst im Stall»: Weihnachtsausstellung Die diesjährige Weihnachtsausstellung in der Galerie «kunst im stall» steht ganz unter dem Motto Spuren und Engel. Am 12., 13. und 14. Dezember von 14 bis 20 Uhr. Die Verarbeitung der unterschiedlichsten Materialien hinterlassen zuweil extreme, geheimnisvolle wie auch intensive Spuren. Zum Einsatz kamen bei Bernadette Galli Holzbeize, Leim, Tusche, Öle, Pigmente wie auch Acryl. Die Werke sind in warmen Braun-, Gelb- und Olivetönen gehalten. Orange und Weiss durchbrechen manchmal diese Harmonie und gehen ihren eigenen Weg. Jedes Bild besticht durch eine ganz eigene Dynamik und Aussage. Neben den Spuren- und Engel-Wer-

ken erfreuen den Besucher auch die eigens für die Ausstellung angefertigten Holzengel. Die spezielle Kombination mit Holz, Draht und Federn verleiht jedem Stück ein spannendes, einzigartiges Aussehen. Die Weizenkorn Stab- und Stumpenkerzen in wunderschönen Farben runden die Ausstellung für das Auge ab. Damit der Magen nicht zu kurz kommt, offeriert Bernadette Galli jedem Besucher einen Glühwein, ein erfrischendes Getränk, dazu etwas Salziges oder Süsses. So lässt die Ausstellung den Alltag vergessen und hinterlässt Wärme und Freude im Herzen. Galerie «kunst im stall», Bernadette Galli, Untere Bahnhofstrasse 6, Mettmenstetten. Weihnachtsausstellung am 12., 13. und 14. Dezember von 14 bis 20 Uhr. Infos: www.kunstimstall.ch.

Konversation in ungezwungener Atmosphäre Deutsches Sprachenkafi im Familienzentrum, Affoltern. Wer in ein fremdes Land einreist und nur geringe Sprachkenntnisse mitbringt, hat oftmals Hemmungen, frei zu sprechen und auch Kontakte zu knüpfen. Im deutschen Sprachenkafi des Familienzentrum Bezirk Affoltern können es Interessierte einmal ausprobieren: im gemütlichen Beisammensein kann das freie Sprechen auf Deutsch geübt und verbessert werden. Die Kursleiterin beantwortet Fragen und begleitet die Teilnehmenden durch die Diskussion. Im lebendigen Austausch werden Kontakte geknüpft und Fragestellungen des Alltagslebens behandelt. Verschiedene Themen rund um die Schweiz werden besprochen, wobei auch Themenvorschläge und Ideen der Teilnehmenden aufgenommen werden. So werden nicht nur die Deutschkenntnisse Schritt für Schritt verbessert, die Teilnehmenden können sich auch vernetzen und Freundschaften schliessen. Alle Interessierten sind

willkommen, kleine Kinder können mitgebracht werden. Sie können während des Kurses im angrenzenden Spielzimmer ganz in der Nähe ihrer Eltern spielen. Es besteht auch die Möglichkeit, sie währenddessen in der Kinderhüeti des Familienzentrums Bezirk Affoltern durch unsere Mitarbeiterinnen liebevoll und engagiert betreuen zu lassen. Die Teilnahme am deutschen Sprachenkafi ist kostenlos. Die Besucherinnen zahlen nur für die konsumierten Getränke und Snacks. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, ein Einstieg in den offenen Kurs ist jederzeit möglich. Das deutsche Sprachenkafi findet jeden Freitagvormittag von 9 bis 11 Uhr im Kafi mit Spielzimmer des Familienzentrums Bezirk Affoltern statt. Das Angebot wird unterstützt durch die Gemeinde Affoltern am Albis über Subventionen der Fachstelle für Integrationsfragen Kanton Zürich und des Bundes. (pd.) Informationen: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.


Vermischtes

Dienstag, 9. Dezember 2014

15

Aerials: Schweizer haben verzichtet Am Europacup vom Samstag machte der Wind dem Schweizer Aerials-Team um Christopher Lambert einen Strich durch die Rechnung. Kurz vor dem Wettkampf drehte der Wind voll gegen den Anlauf, sodass die Anlaufgeschwindigkeit nicht mehr reichte, um Dreifach-Saltos zu springen – möglich waren somit am Wettkampf «nur» Zweifach-Saltos. Das Schweizer Team, welches auf alle anderen anwesenden Nationen einen Trainingsvorsprung aufweist und die letzten drei Wochen ausschliesslich Dreifach-Saltos trainiert hatte, verzichtete deshalb auf den Start. (pd.)

Zweiter an der Canicross-EM Linus Bernhard hat an der Canicross Europameisterschaft im französischen Lamotte-Beuvron den zweiten Platz erreicht. «Die Strecke war hart und teilweise sehr tief, was mir als Bahnläufer nicht sonderlich entgegenkam. Aber es war mega!», kommentierte Linus Bernhard sein Rennen. (pd.)

Rifferswiler Schüler am Silvesterlauf Am 14. Dezember findet der 38. Zürcher Silvesterlauf statt. Bei 20 000 Anmeldungen pro Jahr ist der Lauf auch bei Kindern und Jugendlichen sehr beliebt. Gleich zwei Klassen aus Rifferswil sind dieses Jahr mit am Start. Die beiden Klassen nehmen als «RiffiRunners» 3/4 und 5/6 am diesjährigen Silvesterlauf teil. (pd.) Infos: www.silvesterlauf.ch.

Luca Schuler inmitten von Knonauer Kindern, denen sein Besuch sichtlich Spass machte. (Bilder zvg.)

Luca Schuler in Knonau Den Freestyle-Fans ist der Name seit diesem Sommer ein Begriff – Luca Schuler ist der Gewinner des diesjährigen Freeskifinal am Freestyle.ch in Zürich. Der 16-Jährige avancierte bei seiner ersten Teilnahme gleich zum Publikumsliebling und gewann mit einem Triple Cork den hochstehenden Final. Die Knonauer Kids, Tweens und Teens freuten sich, dass Luca zu ihnen in die offene Turnhalle kam. Zu Beginn stellte sich Luca kurz vor und es wurden auf einer Leinwand Ausschnitte seines Könnens gezeigt. Danach durften alle eine Trainingseinheit wie ein echter Freestyle-Star absolvieren: Einlaufen, Gleichgewichtsübungen, Minitrampolin und Krafttraining waren angesagt.

Es wurde fleissig mitgemacht. Beim Minitrampolin unterstützte Luca mit Tipps und Tricks. Er selber konnte nichts vorzeigen, da er momentan verletzt ist. Es wurde viel gesprungen, Saltos und andere Drehungen geübt. Beim Krafttraining wurde geschwitzt und gelitten – einige Übungen waren gar nicht so einfach wie es bei Luca den Anschein gemacht hatte. Dafür konnte man sich bei den Dehnübungen etwas erholen. Auf der Slackline war Gleichgewicht gefragt und den meisten gelang das Balancieren ganz gut. Sogar Saltoabgänge wurden versucht – man hatte ja alles auf dem Video von Luca gesehen. Zum krönenden Abschluss gab es für alle ein persönlich signiertes Poster vom Freestyle-Star. (pd.) Infos: www.knonow.ch.

Auf der Slackline konnte Luca Schuler doch noch etwas vorzeigen.

Gallery at home, bei Johanna Feusi Weihnachtsmatinée Besinnliche Kunst im intimen Rahmen im Bickwiler Forum sprochen wie heute, sagt Johanna Feusi rückblickend. Während der Zeit ihrer Mutterschaft rückte das Malen in den Hintergrund und auch der Kontakt zum Vater wurde loser. Das Schlüsselerlebnis kam mit seinem Tod. «Wir hatten uns einst vorgenommen, eine gemeinsame Ausstellung zu machen. Doch die Zeit lief uns davon. So habe ich ihm auf Johanna Raphaela Feusi in der Küche beim Kaffee mit einer Auswahl ihrer Bilder. (Bild Martin Platter) dem Sterbebett das Atelier und ihre Galerie. Eine geräumi- Versprechen gegeben, eine eigene AusPrivater geht es nicht: Ganz bewusst hat sich Johanna Rapha- ge Fünfeinhalbzimmerwohnung mit stellung zu machen.» Ohne Erfahrung ela Feusi für die eigene Wohnung reichlich Platz für Kunst und Leben. mit dem Kunstbetrieb sei das aber gar Johanna Feusi bezeichnet sie als «Oase nicht so einfach, musste Johanna entschieden, um ihre Kunst an der Inspiration». Beim Kaffee beginnt Feusi feststellen. So ist ihr die Idee mit den kommenden zwei Adventssie aus ihrem Leben und ihren ande- der Ausstellung zu Hause gekommen. sonntagen, am 14. und 21. Deren Inspirationsquellen zu erzählen. Ihre Bilder zeigen Motive aus ihren Reisen, Träumen, Gebeten oder zember dem Publikum zu zeigen. sind einfach Fantasien, die sie mit unEin sehr spezielles Erlebnis. Der Vater als Vorbild terschiedlichen Techniken zu Papier Johanna Feusi ist eine Powerfrau, wie Ihr Vater war Vorbild und treibende oder auf die Leinwand bringt. Sehr farman sie sich als Mann vorstellt. Sie Kraft für ihre Leidenschaft, das Malen. benfroh, mal abstrakt, mal surreal hat vier Kinder grossgezogen und Als Musiker und gelernter Paramente- oder naiv als Aquarelle, Bleistiftzeichschon etliche tausend Kilometer mit Zeichner brachte er viel Kreativität nungen, in Acryl oder als Collage. dem Mountainbike in fernen Ländern mit und war ihr künstlerisches Vor- (map.) abgespult. Genau so kommt sie beim bild von frühester Kindheit an. Ihrem ersten Kontakt auch rüber. Energiege- Vater, mit dem sie viel in den Bergen Geplant sind vorerst zwei Ausstellungsdaten: laden, schlank und schlagfertig emp- am Wandern war, kam sie aber erst Sonntag, 14. Dezember, und Sonntag, 21. Dezember, fängt sie den Gast in ihrer Wohnung später wirklich näher. Väter hätten jeweils von 14 bis 17 Uhr im Hofwies 13 in in Bonstetten. Diese ist zugleich ihr früher nicht so über ihre Gefühle ge- Bonstetten. https://de.pinterest.com/fellafeusi.

Mit Oleg Lips und Jana Vassilenko Das Bickwiler Forum lädt ein zur traditionellen Weihnachtsmatinée. Oleg Lips und Jana Vassilenko interpretieren virtuos nicht nur russische Folklore, sondern auch Musik aus anderen Kulturen sowie klassische Musik. Oleg Lips und Jana Vassilenko würzen ihr Programm mit einer guten Prise Ironie und spielen mit viel Sinn für Theatralik, sowohl auf grossen Bühnen wie dem KKL und dem Schauspielhaus Zürich, als auch für das Publikum des Bickwiler Forums. Oleg Lips spielt Akkordeon und Klavier und ist bekannt für sein breites Repertoire von klassischer Musik, russischer und osteuropäischer Volksmusik, Musette, Tango und Jazz. Er hat sich einen Namen als virtuoser und brillanter Musiker gemacht, der in Konzerten mit Solo-Produktionen und mit Ensembles aufspielt. Für verschiedene Besetzungen hat er Kompositionen und Arrangements geschrieben, unter anderem auch Theater- und Filmmusik. Er tritt als Bühnenmusiker und Schauspieler auf. Er ist Schöpfer zahlreicher kreativer Projekte.

Vielseitigkeit eines Charakterkopfs Seit 20 Jahren lebt Oleg Lips in der Schweiz. Wie ein Fisch tummelt er sich in allen möglichen Gewässern zwischen Klassik, Tango und Funk. Vielseitigkeit ist sein Element, sonst

würde ihm sowieso langweilig, und als Charakterkopf mit Talent zur Komik macht er auch auf der Bühne eine gute Figur. Jana Vassilenko, geboren in Riga (Lettland), diplomierte an der Hochschule für Musik in Minsk (Weissrussland) in den Fächern Gesang, Dirigieren, Chorleitung, Klavier und Musiktheorie. Bis zu ihrer Übersiedlung in die Schweiz im Jahre 2000 lebte sie in Russland und war als Lehrerin für Klavier, Musiktheorie und Komposition tätig, zuletzt am Humanistisch-musikalischen Gymnasium Rybinsk, das durch seine «Sokoljata»-Chöre international bekannt wurde.

In wechselnden Formationen Seit 2000 lebt Jana Vassilenko in Zürich. Sie leitet den Russischen Chor Weisse Nächte, Zürich, mit gegen 50 Mitgliedern. Daneben gibt sie Privatlektionen in Gesang und Klavier und tritt solo und mit wechselnden Formationen auf, etwa mit dem Duo Dwojka (Alexander Ionov und Oleg Lips) und mit dem Duo Violeta Ramos & Richard Schneider. Auch leitet sie mit Christian Maurer die jährlichen Austauschprojekte zwischen dem Realgymnasium Rämibühl Zürich und dem Humanistisch-musikalischen Gymnasium Rybinsk. (pd.) Am 14. Dezember, um 11 Uhr, am Brunnenweg 8, Obfelden.


16

Sport

Raffael Duschen (links) im gestellten 5. Gang gegen Simon Trümpy.

Marco Nägeli nach gewonnenem letzten Gang gegen Dominic Keller, Nägeli erhielt volle 10 Punkte für diesen Sieg.

Dienstag, 9. Dezember 2014

Beat Reichmuth (rechts) drückt Gegner Marco Streule im 5. Gang zu Boden. (Bilder Anja Bernhard)

Zum Saisonschluss noch eine Auszeichnung Niklausschwinget in Dietikon: Marco Nägeli bester Ämtler Samichlaus und Schmutzli waren am vergangenen Sonntag in Dietikon nicht in die Schwinghosen gestiegen, aber dafür einige andere bärtige Männer. Am diesjährigen Niklausschwinget vom Sonntag in Dietikon, traten 108 Schwinger an. Bei der Ämtler Delega-

tion schwang sich, wie erwartet, Marco Nägeli nach vorne. Sogar den Favoriten Bruno Gisler überholte er um einen Viertelpunkt. Nägeli verlor zwar gegen den Eidgenossen im 3. Gang, konnte sich aber genug Punkte sichern mit drei gewonnenen und zwei gestellten Gängen. Um einen halben Punkt verpasste Beat Reichmuth die Auszeich-

nung, der junge Schwinger aus Mettmenstetten errang sich den guten 12. Rang.

Mit Kurz-Fussstich zum Festsieg Die Schlussgangteilnehmer Stefan Kennel und Andreas Fässler beendeten den Gang nach 8 Minuten 24 Sekun-

den. Der Innerschweizer Kennel bezwang seinen Gegner mit Kurz-Fussstich und konnte sich so den Sieg des Festes sichern. Der erst 21-jährige Kranzschwinger bezwang so manch starken Schwinger, darunter auch Gisler, welchen er im 5. Gang auf den Rücken warf.

Resultate der Ämtler Schwinger: Rang 7b 56.25 Punkte Marco Nägeli, Maschwanden; Rang 12a 55.00 Pt Beat Reichmuth, Mettmenstetten; Rang 15c 54.25 Pt Christian Arnold, Affoltern; Rang 16b 54.00 Pt Damian Furrer, Islisberg; Rang 17a 53.75 Pt Raffael Duschen, Obfelden; Rang 20b+c 53.00 Pt Christian Schönenberger, Mettmenstetten und Michi Odermatt, Hausen a.A.; Rang 22 52.50 Pt Matthias Furrer, Islisberg;

Anja Bernhard

Rang 23a 52.25 Pt Reto Binggeli, Obfelden.

«Ich versuche, Sozialkompetenz und Kollegialität vorzuleben» Team Koach: Abschluss der erfolgreichen Saison 2014 Die Team Koach-Mitglieder im grün-weissen Dress fallen an den Triathlon-Veranstaltungen auf, nicht mehr nur in der Schweiz, sondern auch bei Ironman-Veranstaltungen rund um den Erdball. Coach Kurt Müller erklärt den erstaunlichen Erfolg des 2013 gegründeten Teams im Interview. Das Team Koach hat auf Anhieb den 3. Platz im Circuit der nationalen lizenzpflichtigen Triathlonveranstaltungen errungen und stellt mit Philipp Koutny den Sieger in der Einzelwertung. Profi Team-Mitglied Céline Schärer hat die Schweizer Meisterschaft über die olympische Distanz gewonnen. Weltweit nahm das Team Koach im Jahr 2014 an 147 Wettkämpfen teil und errang dabei 120 Podestplätze, darunter 31 erste Plätze. Kurt Müller, welches sind Ihrer Meinung nach die wichtigsten Erfolge des Teams Koach 2014? Kurt Müller: Wir haben uns in diesem ersten Jahr, in dem wir uns an der Teammeisterschaft in der Schweiz beteiligen konnten, viele Akzente gesetzt. Wir konnten ein positives Image aufbauen, das weitherum zur Kenntnis genommen wird, und waren von Beginn weg im Rennen um einen Spitzenplatz in der Teamwertung. Unter den 35 klassierten Teams haben wir auf Anhieb Rang 3 erreicht. Sie erwähnen das positive Image. Wie würden Sie dieses umschreiben? Ich werde sehr häufig anerkennend auf das Team Koach angesprochen und habe im Lauf der Saison zahlreiche Anfragen von Leuten erhalten, die uns an Wettkämpfen oder in Medienberichten positiv wahrgenommen haben, die auch zum Team stossen möchten. Präsenz an den Wettkämpfen, Leistung und positiver Auftritt ergänzen sich gegenseitig.

Wie nehmen andere Teams das Team Koach wahr? Ich bin soeben an der Trainertagung des Swiss-Triathlon Verbands gewesen. Ich stellte auch da fest, dass wir vor allem für kleinere Teams in dieser kurzen Zeit zu einem Orientierungspunkt geworden sind. ...............................................................

«Bezüglich Coaching haben unsere Mitglieder alle Freiheiten» ............................................................... Das Team Koach zählt im Moment 80 Mitglieder. Gibt es eine maximale Grösse? Die grössten Teams in Europa haben um die 800 Mitglieder. Da ist kein gemeinsames Treffen mehr möglich. Ich möchte keine Zahl nennen, aber das Team muss überblickbar bleiben. Ich wünsche mir eine breite Basis. Qualitatives Wachstum ist nötig. Wir sind mit 150 Franken Jahresbeitrag etwa doppelt so teuer wie viele Triathlon Clubs. Wer bei uns dabei ist, ist zudem verpflichtet, das Clubdress zu tragen. Bezüglich Coaching haben unsere

Mitglieder hingegen alle Freiheiten: Es gibt Teammitglieder, die ich nicht coache, dafür trainiere ich auch einige Leute anderer Teams. Wenn das Team weiter wächst, wäre ich irgendwann auch gar nicht mehr in der Lage, alle persönlich zu coachen, da ich die Trainingspläne wöchentlich überprüfe und den Trainingsleistungen anpasse. Urs Müller hat sich entschieden, zu den Professionals zu wechseln. Was bringt dies ihm, was dem Team? Als Amateur hat er das Maximum weitgehend erreicht, obwohl es ihm in diesem Jahr in Hawaii nicht gut gelaufen ist. Wenn er sich weiter entwickeln will, muss er den Wechsel vollziehen. Für das Team ist wichtig, dass wir Strukturen schaffen, die vom Einsteiger bis zum Profi alle Bedürfnisse abdecken. Urs erhält von mir für das erste Profijahr keine festen Vorgaben. Es wäre erstaunlich, wenn er bereits nächstes Jahr nach Hawaii zur WM fahren könnte. Wir werden Mitte der Saison ein Fazit ziehen und dann entscheiden, ob er die Herbstwettkämpfe in Europa bestreitet oder nach Hawaii reist. Weitere Profis haben mich ange-

Ein Jahr Team Koach

Weist dem Team Koach den Weg: Coach Kurt Müller. (Bild: es)

Letzte Woche hat der Grossteil der 80 Mitglieder des Teams Koach an der Generalversammlung des Vereins teilgenommen. Präsident Daniel Keller blickte auf ein erfreuliches Vereinsjahr zurück. Das Mitgliederwachstum ermöglichte die Bildung von Reserven, die für künftige Aktivitäten Handlungsspielraum schaffen. Nicht weniger als sechs Schweizer- und Europameister konnten geehrt werden. Ziele für nächstes Jahr sind die Etablierung in der nationalen Spitze und weitere Top-Resultate an internationalen Wettkämpfen. (bs.)

fragt. Wenn wir mit Profis auftreten, werden wir international stärker zur Kenntnis genommen. Bedeutet dies eine Verlagerung des Schwergewichts des Teams in Richtung Profiathleten? Nein. Mir ist die Breite wichtig. Diese ermöglicht uns einen starken, sichtbaren Auftritt an den Wettkämpfen, aber auch, stark gegenüber Sponsoren aufzutreten. Beispielsweise tragen bereits heute viele Athletinnen und Athleten von uns ON-Schuhe. Dies ist bei Verhandlungen mit ON sehr wichtig, denn wir bringen ein Volumen, das für einen Partner interessant ist. Wir sind leistungsorientiert, aber diese Leistungsorientierung richtet sich immer nach den individuellen Möglichkeiten. Neu haben sich zwei 16-jährige gemeldet, die bei uns beitreten. Mit ihnen werde ich bereits nächstes Jahr arbeiten – und vielleicht werden sie irgendwann zu Profis. Die Perspektive ist, dass Profis aus dem Team – wie beispielsweise jetzt konkret Urs Müller – später, nach ihrer Rückkehr in den Amateur-Status, als Trainer vor allem in der Jugendabteilung eingesetzt werden können. ...............................................................

«Meine Vision: Mittelfristig auf etwa 200 Athleten 10 Profis» ............................................................... Dies bedeutet, dass Sie in Laufbahnen denken … … ja, und dies ist mir sehr wichtig. Wer das Risiko einer Profikarriere auf sich nimmt, braucht eine Vorstellung, wie sich das Erwerbsleben nach der Profi-Zeit entwickeln kann. Ich bespreche mit meinen Athleten deshalb auch ihre berufliche Strategie. Nicht nur der Aufbau der Profikarriere ist wichtig, sondern auch der Aufbau der

beruflichen Basis nach dem Profisport. Ich biete meinen Athleten eine umfassende Infrastruktur, die mit der Trainingsberatung beginnt, über Angebote zur vergünstigten Beschaffung von Sportutensilien und –ernährung und die Vermittlung von Engagements als Trainer in Trainingslager führt, bei Bedarf bis hin zur Karriereberatung. Meine Vision ist, dass wir mittelfristig auf etwa 200 Athletinnen und Athleten vielleicht 10 Profis zählen. Diese geben jungen Nachwuchsleuten eine Perspektive und können nach Beendigung der Karriere in der Jugendarbeit als Trainer wirken, wie bei Urs Müller bereits vorgesehen. Wie funktioniert ein Aufbau zum Profi? Der Körper muss schrittweise an ein höheres Leistungsniveau gewöhnt werden. Nehmen wir Urs Müller als Beispiel: Er hat in dieser Saison den durchschnittlichen Trainingsaufwand um 2.5 Stunden auf wöchentlich 18 Stunden gesteigert, was auf seinem Leistungsniveau nicht sehr viel ist. Er hat mit dieser Mehrbelastung in diesem Jahr in den Wettkämpfen bei Weitem nicht immer sein Potenzial ausschöpfen können. In Louisville konnte er alle Vorgaben optimal umsetzen und erreichte overall den 7. Rang. Ich habe ihn bewusst so gepusht, damit er nächstes Jahr als Profi bestehen kann. Das Team hat viele Erfolge in diesem Jahr gehabt. Gibt es auch Wermutstropfen? Drei Teammitglieder haben sich in dieser Saison verletzt. Beispielweise Sandro Angelastri, vor einem Jahr auf Hawaii Vizeweltmeister seiner Altersklasse, erlitt im vergangenen Winter einen schweren Snowboard-Unfall und kämpft sich nun schrittweise zurück. Auch dies ist eine Funktion eines Teams: Die Unterstützung nicht nur in guten, sondern auch in schlechten Zeiten. Sozialkompetenz und Kollegialität sind entscheidende Faktoren eines Teams und ich versuche, diese Eigenschaften vorzuleben. (Interview: bs.)


Sport

Dienstag, 9. Dezember 2014

17

Mirjam Niederberger und Philipp Arnold waren am schnellsten unterwegs 17. Säuliämtler Chlauslauf in Affoltern: Kategoriensieg durch Derya Hintermann im Nachwuchs Die Läuferinnen und Läufer aus der Innerschweiz waren die grossen Dominatoren des diesjährigen Säuliämtler Chlauslaufs. Vorjahressieger Philipp Arnold von der Laufgruppe Cham war auch dieses Jahr nicht zu schlagen und bei den Frauen gewann die Zweitkassierte vom letzten Jahr, Mirjam Niederberger von der LA Nidwalden. ................................................... von hanspeter feller Das Männerrennen der Hauptkategorie hätte spannender nicht sein können. Der spätere Sieger und seine Verfolger Daniel Blätter von der LA Nidwalden, Andy Bühler von der Laufgruppe Cham und Ramon Christen von der LA Nidwalden lieferten sich einen tollen Kampf um die Podestplätze. Mit von der Partie um die Kategoriensiege waren erfreulicherweise auch die beiden Mittelstreckenläufer von der LV Albis, Florian Loder, auf dem zweiten Platz in der Kat. M30, und Raphael Frei, ebenfalls auf dem zweiten Platz in der Kategorie M20. Die Siegerzeit von Arnold betrug 16:50 Minuten, womit er rund eine halbe Minute schneller war als beim letztjährigen Sieg. Bei den Frauen lief Mirjam Niederberger von Beginn weg einsam an der Spitze. Sie benötigte für die 5,2 km lange Strecke 19:31 Minuten. Auf den 2. Gesamtrang lief Raja Aellig-Urner. Im Hauptfeld gab es weitere gute Klassierungen durch Läuferinnen und Läufer aus der Region. Urs Müller vom Team Koach belegte einen dritten Kategorienrang, Sonja Fröhli aus Aeugst gewann bei den W30, Monika Loder, Bonstetten, wurde in dieser Kategorie Dritte. Bei den M40 lief Sebastian Kamp auf den 2. Platz und bei den W40 wurde Valérie Fröhlich aus Aeugst ebenfalls Zweite. Kaspar Oettli von der OLG Säuliamt wurde bei den M50 Zweiter, gefolgt von Hermann Blaser vom RRC Amt. Renata Brandenberger, Bonstetten, gewann die Kategorie W50. Der älteste Teilnehmer des Anlasses, der unverwüstliche Ernst Züfle aus Mettmenstetten, stürmte auf den zweiten Rang bei den M60. Sichtlich Spass am Laufgeschehen hatten die Läufer aus Eritrea vom AOZ MNA-Zentrum Lillienberg in Affoltern am Albis. Sie wurden von den Organisatoren zu diesem Lauf eingeladen. In den Nachwuchskategorien gewann Derya Hintermann, LV Albis, das Rennen der U12 äussert knapp vor Teamkollegin Carla Wicki. Nina Wicki verpasste das Podest nur um eine Sekunde. Weitere Podestplätze realisierten Fabio Zweidler als Zweiter in seiner Kategorie und Livia Busin, ebenfalls Zweite, beide LV Albis, sowie Lukas Bosshard von der Schulklasse Raffaele Cavallaro, Affoltern. Einige weitere junge Läuferinnen und Läufer der LV Albis, welche mit mehr als 50 Läuferinnen und Läufern am Start waren, erzielten beachtliche Resultate und landeten auf den Ehrenplätzen in ihren Kategorien. Lars Widmer vom LAC TV Unterstrass lief auf der 1,7 km langen Strecke in der Kategorie U16 ein sehr schnelles Rennen und gewann vor Abdurani Morceli von der Laufgruppe Cham. In dieser Kategorie lief Linus Bernhard auf den tollen 3. Rang. Leonie Schilliger und Saskia Ganz, LV Albis, belegten in bei den U16W die Plätze zwei und drei. Die Mutter/Kind-, Vater/Kind-Kategorien wurden von Marc und Jürg Schmidlin und Finnja und Sebastian

Die Schnellsten im Hauptrennen: Sieger Philipp Arnold (links) und Daniel Blättler. (Bilder Thomas Stöckli)

Mit Unterstützung des Publikums läuft es sich noch besser.

Für die EVP im Rennen: Lisette Müller und Daniel Sommer.

Lief auf Rang 2: Raja Aellig-Urner.

Hier geht es zum Ziel.

Schnellste Frau: Mirjam Niederberger.

Im Schlussspurt werden letzte Kräfte mobilisiert. Kamp gewonnen. Bei den Jüngeren belegten Joy und Roland Schuster aus Mettmenstetten den 2. Platz. Bei den Juniorinnen gewann Kim Sandra Steiner vom Reitverein Birkenhof. Die Sie-und-Er-Vereinsstafette gewann das Team bestehend aus den beiden Gesamtsiegern, Mirjam Niederberger und Philipp Arnold. Den Wettbewerb für Schulklassen gewann die Klasse von Ruedi Geiger aus Aeugst. 623 Läuferinnen und Läufer – etwa 100 mehr als im Vorjahr – beendeten den Wettkampf in ihren Altersklassen und sorgten für tolle Stimmung auf den Strassen von Affoltern. Noch nie in der Geschichte des Laufes haben so viele Familien am Lauf teilgenommen. Einige Eltern liefen zuerst in ihrer Kategorie den 5,2-km-Lauf, um anschliessend mit ihrem Nachwuchs noch den Mutter/Kind-, Vater/Kind-Lauf zu bestreiten.

Guter Laune: Raffaele Cavallaro, Präsident der Aemtler Bühne.

Mit 75 Jahren immer noch schnell unterwegs: Ernst Züfle.

Ernst Langenegger, Schulleiter in Aeugst, wurde lautstark unterstützt.

Komplette Ranglisten unter www.lvalbis.ch.


Veranstaltungen

Christbaumverkauf auf dem Kronenplatz Affoltern a. A. Ab Freitag, 12. Dezember bis Mittwoch, 24. Dezember inkl. Sonntagsverkauf vom 14. und 21. Dezember Täglich offen von 9.00 bis 19.00 Uhr 24. Dezember bis 13.00 Uhr Nur Schweizer Rot- und Edeltannen (Mondphasen) Dekorationsäste, Misteln und Gestecke Fam. Bruno Fankhauser Mitglied der IG Suisse Telefon 044 776 65 26, Natel 079 651 68 18 Preisgünstig vorbeugen ist besser als tagelang krank sein!

Premium-Vitamine im Abo Sie haben unsere Gratis-Gesundheits-Vorträge verpasst? Kein Problem! Lassen Sie sich persönlich beraten: Doris Küttel, 044 700 21 21 Apotheke Heumoos, Bonstetten Michèle Gambarini, 044 383 74 34 Frauenpraxis, Affoltern am Albis

Autonomie und Integration – eine Utopie? Der SBV setzt alles dran, dass Visionen wirklich werden. Helfen Sie mit!

L 1125

Fahrzeuge Kaufe Autos auch Jeeps und Lieferwagen, alle Marken & Jg., km & Zustand egal, gegen gute Barzahlung & gratis Abholdienst (CH-Unternehmer). Telefon 079 777 97 79 auch Sa/So.

www.sbv-fsa.ch

rn

e uz

PK 80-890-0

m

Frohe Festtage

Profile for AZ-Anzeiger

096 2014  

096 2014