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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 913 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 913 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 96 I 166. Jahrgang I Freitag, 6. Dezember 2013

Verlegt

Lebhaft

Aufmarsch wegen Glencore: Obfelder Gemeindeversammlung im «Zendenfrei». > Seite 3

Rifferswil sagt Nein zum Verkehrskonzept und Ja zum Schulhausneubau. > Seite 7

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Bessere Verbindungen

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PostAuto-Region Zürich: Fahrplanänderungen auch im Bezirk Affoltern. > Seite

Höherer Steuerfuss Von 71 auf 76 Prozent: Stalliker Gemeindeversammlung sagt Ja. > Seite 11

Auch Clemens Grötsch kandidiert als Affoltemer Gemeindepräsident Neben Hans Finsler und Hermann Brütsch tritt ein weiterer Gemeinderat an Nun sind es schon drei Gemeinderäte, die in Affoltern das Gemeindepräsidium anstreben: Zu Hans Finsler (SVP) und Hermann Brütsch (FDP) gesellt sich auch der parteilose Clemens Grötsch. ................................................... von werner schneiter Clemens Grötsch, 2010 in den Gemeinderat Affoltern gewählt, ist Hochbauvorstand. Er sei von verschiedenen Seiten zu einer Kandidatur ermuntert worden, sagt der 59-Jährige, der während 31 Jahren für den CS-Konzern gearbeitet hat und im August dieses Jahres in den vorzeitigen Ruhestand getreten ist. «Ich verfüge über die nötige Zeit für dieses Amt, und ich nehme mir die Zeit», sagt Grötsch, der als Hochbauvorstand auf eine ereignisreiche Zeit zurückblickt. So fallen unter anderem die Aufhebung der Planungszone, das Aufgleisen einer Revision

der Bau- und Zonenordnung sowie die Sanierung des Mehrzweckgebäudes in seine bisherige Amtszeit. «Etwas bewegen, Anstösse geben, die Zukunft des Bezirkshauptortes mitgestalten – das ist meine Motivation», hält er fest und schiebt nach, dass er über die notwendige Berufserfahrung verfügt und sich das Amt des Gemeindepräsidenten zutraut. Damit ist er freilich nicht allein: Bereits vor ein paar Wochen hat Hans Finsler (SVP) sein Interesse am Gemeindepräsidium kundgetan; er ist von der Partei inzwischen offiziell nominiert worden. Für den Tiefbauvorsteher, ebenfalls seit 2010 im Gemeinderat, geht nun ein mehrfach geäusserter Wunsch in Erfüllung. «Gegen eine oder zwei Kandidaturen aus dem bürgerlichen Lager trete ich gerne an, damit etwas Leben in die Bude kommt und wir den Stimmberechtigten eine Auswahl bieten können», gab er unlängst zu Prodokoll; er bezeichnet den parteilosen Clemens Grötsch denn

auch als «bürgerlichen Kandidaten». Drei Kandidaturen würden zwar den Wahlkampf beleben. Allerdings müsse da auch mit einem zweiten Wahlgang gerechnet werden, so Finsler. Für diese Möglichkeit sorgt auch der dritte im Bunde, FDP-Vertreter Hermann Brütsch. Die Ortspartei Affoltern wird ihn am 18. Dezember zum Präsidiumskandidaten küren. Dass nun mit Clemens Grötsch ein dritter Bewerber ins Spiel kommt, findet Brütsch «ganz lässig». «Auch das ist ein valabler Kandidat und eine Bereicherung der Auswahl», hält der vor gut einem Jahr in den Gemeinderat gewählte Sozialvorsteher fest.

Tritt auch Hans Läubli an? Nach wie vor unklar ist die Situation im Bereich von Links-Grün-Mitte. Hans Läubli, der grüne Kantonsrat, kann sich eine (erneute) Präsidiumskandidatur allenfalls dann vorstellen, wenn er bis in die Mitte hinein eine starke,

ernsthafte Unterstützung spürt. SPVertreterin Pia Holenstein wünscht sich eine Kandidatur Läubli und hat deswegen sondiert. «Mit Ausnahme der Grünliberalen habe ich durchwegs Clemens Grötsch. positive Feedbacks erhalten», sagt sie. Aber offizielle Parolen gibt es noch keine. Bei der SP ist ausserdem keine Kandidatin und kein Kandidat in Sicht, die/der die zurücktretende Elsbeth Knabenhans als Gemeinderatsmitglied ersetzen kann. «Eine traurige Lücke», kommentiert Pia Holenstein den personellen Notstand ihrer Partei. Nach diesem Sitz trachtet auch die SVP, krankt aber offenbar am gleichen Problem wie die SP. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 5

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Jubiläum Die Stalliker Kinderkrippe Coccolino feiert ihr 10-jähriges Bestehen. > Seite 11

Ein Leitbild für die künftige Altersarbeit in Obfelden In rund zweijähriger Arbeit hat eine Kommission in Obfelden ein Altersleitbild erarbeitet. Das vom Gemeinderat im Oktober 2013 verabschiedete, 20-seitige Papier dient als Arbeitsinstrument. Damit können die Altersarbeit koordiniert, Lücken aufgezeigt und Massnahmen festgelegt werden, die allesamt einem übergeordneten Ziel dienen: dass sich Seniorinnen und Senioren in der Gemeinde wohlfühlen. Zu den zentralen Punkten gehört die Bildung einer ständigen Kommission für Altersfragen. Dem Leitbild liegt unter anderem eine Umfrage bei den über 55-jährigen Bewohnerinnen und Bewohnern der Gemeinde zugrunde. Über 500 haben sich im letzten Jahr daran beteiligt. Die Broschüre «Generation 60+, Lebensqualität in der Gemeinde», die diese Woche in die Haushaltungen gelangt ist, enthält Tipps und Anregungen zu verschiedenen Themen und ist mit entsprechenden Kontaktadressen versehen. (-ter.)

................................................... > Bericht auf Seite 3

anzeigen

Hausen huldigt der heiligen Barbara Mit Hausen hat am Mittwochabend, am Tag der Schutzheiligen des Bergbaus, die zweite Kommune im Säuliamt an der Gemeindeversammlung die «Rohstoffmillionen»-Initiative angenommen. Trotz tiefrotem Budget

2014 und einer Steuererhöhung um vier Prozent vertraten 164 von 309 Stimmberechtigten die Ansicht, dass es jetzt Zeit sei, ein Zeichen zu setzen. Der Abstimmung im vollen Gemeindesaal war eine rund einstündige Diskus-

sion vorangegangen, bei der die Fürsprecher klar überwogen. Der Gemeinderat und der RPK-Präsident hatten sich gegen die Annahme der Initiative ausgesprochen. Sie hat zum Ziel, zehn Prozent der zusätzlichen 750 000 Fran-

ken Steuereinnahmen aus dem Glencore-Börsengang Hilfswerken für Projekte in den Abbaugebieten des Rohstoffriesen zukommen zu lassen. (map.) ................................................... > Bericht auf Seite 7

500 49 Gut besuchte Gemeindeversammlung am Mittwochabend in Hausen. Das Bild wurde während der Abstimmung über die Statutenrevision des Schulzweckverbandes aufgenommen. (Bild Martin Platter)

9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Gemeinde Bonstetten Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Gemeinde Bonstetten werden auf Dienstag, 10. Dezember 2013, 20.00 Uhr, in den Gemeindesaal

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

zu einer ordentlichen Gemeindeversammlung eingeladen.

Geschäfte

Schluss des Konkursverfahrens

A. Politische Gemeinde Der Gemeinderat beantragt der Gemeindeversammlung:

Das Konkursverfahren über die Zengis GmbH, Im Schachenhof 45A, 8906 Bonstetten, ist durch Urteil des Konkursrichters des Bezirkgerichtes Affoltern vom 28. November 2013 als geschlossen erklärt worden.

1a.) das Budget 2014 der politischen Gemeinde Bonstetten wie folgt festzulegen: • Laufende Rechnung: Aufwand Fr. 16 947 150.– Ertrag Fr. 18 225 350.– Ertragsüberschuss Fr. 1 278 200.– • Investitionsrechnung: Ausgaben Fr. 8 617 000.– Einnahmen Fr. 4 525 300.– Nettoinvestition Fr. 4 091 700.– • einfacher (100 %iger) Gemeindesteuerertrag Fr. 12 013 947.– • Eigenkapitaleinlage: Fr. 1 278 200.–

Schlieren, 29. November 2013 Konkursamt Schlieren Lilie-Zentrum, Uitikonerstrasse 9 8952 Schlieren

1b.) den Steuerfuss der politischen Gemeinde auf 38 % des einfachen Gemeindesteuerertrages festzusetzen.

Konkurseröffnung Schuldner: Hansruedi Heil, geb. 20. Oktober 1943, von Zürich ZH, wohnhaft Rossauerstrasse 15, 8932 Mettmenstetten, als Inhaber der Einzelunternehmung: Heil, Magnet- und Werkzeugtechnik, Baar Datum der Konkurseröffnung: 3. Oktober 2013 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG. Eingabefrist bis 6. Januar 2014 Vergleiche Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 6. Dezember 2013. Affoltern am Albis, 6. Dezember 2013 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars Im Konkurs über Muamer Vejzagic, geb. 15. Mai 1989, von Bosnien und Herzegowina, Zeughausstrasse 25b, 8910 Affoltern am Albis, liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 6. Dezember 2013 verwiesen. Affoltern am Albis, 6. Dezember 2013 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars Im Konkurs über die Aeberli Partner AG in Liquidation, Niederfeldstr. 47, 8932 Mettmenstetten, liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zu Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 6. Dezember 2013 verwiesen.

Sekundarschulgemeinde Hausen am Albis, Kappel am Albis und Rifferswil Erneuerungswahlen vom 30. März 2014 (1. Wahlgang) für die Amtsdauer 2014 bis 2018

2a.) Die Projektvereinbarung zur Einführung von HRM2 per 1. Januar 2015 mit der Direktion der Justiz und des Innern, vertreten vom Gemeindeamt des Kantons Zürich, wird genehmigt. 2b.) Der Gemeinderat wird ermächtigt, das Projekt umzusetzen. 3.

B. Primarschulgemeinde 1.

Der Gemeinderat Hausen am Albis hat den 1. Wahlgang für die Erneuerungswahl nachstehender Ämter auf den 30. März 2014 festgesetzt: – 5 Mitglieder inkl. Präsident/in der Sekundarschulpflege Hausen am Albis, Kappel am Albis und Rifferswil Gemäss Gemeindeordnung der Sekundarschulgemeinde werden leere Wahlzettel verwendet. Die Wählbarkeit richtet sich nach den Vorschriften der Kantonsverfassung, dem Gemeindegesetz und dem Gesetz über die politischen Rechte. Für die Wahl in die Sekundarschulpflege ist der politische Wohnsitz in der Sekundarschulgemeinde erforderlich. Für jede Behörde wird den Wahlunterlagen ein Beiblatt beigelegt, auf dem Kandidatinnen und Kandidaten aufgeführt werden, die öffentlich zur Wahl vorgeschlagen sind. Stimmberechtigte, die auf dem Beiblatt aufgeführt sein möchten, haben sich bis spätestens am 31. Januar 2014 bei der Gemeindeverwaltung, Gemeindeschreiberin, Zugerstrasse 10, 8915 Hausen am Albis, schriftlich zu melden. Die Eingabe hat – nebst der Angabe des gewünschten Amts – folgende Informationen zu enthalten: Name, Vorname, Geburtsdatum, Beruf, Adresse, Heimatort, eventuell Parteizugehörigkeit. Zusätzlich können der Rufname sowie der Hinweis, ob die Kandidatin oder der Kandidat der Behörde schon bisher angehört hat, angegeben werden. Die entsprechenden Formulare sind bei der Gemeindekanzlei Hausen am Albis, gemeinde@hausen.zh.ch, Telefon 044 764 80 20 oder www.hausen.ch erhältlich. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern am Albis, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. Sekundarschulpflege Hausen am Albis

Neueröffnung CHIVA-THAI Traditionelle Thai-Massage Öl-Massage, Thai Fuss-Massage Geschenk-Gutschein

Affoltern am Albis, 6. Dezember 2013

Täglich geöffnet von 8.00 bis 20.00 Uhr

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Affolternstrasse 7, 8908 Hedingen Telefon 079 667 99 97

Dorfmuseum Affoltern a. A. – Zwillikon (in Zwillikon neben Volg/Rollstuhllift, Eintritt frei)

Besuchen Sie unsere interessante Ausstellung über die Dorfgeschichte Affoltern a. A. (Vergangenes Gewerbe in Affoltern a. A.) Samstag, 7. Dezember, 10 bis 16 Uhr Offen jeden 1. Samstag des Monats Gruppenbesuche: Telefon 044 761 01 32 Herbert Gübeli

Teilrevision der Gemeindeordnung Inkraftsetzung Mit Beschluss Nr. 1224 vom 6. November 2013 genehmigte der Regierungsrat des Kantons Zürich die an der Urnenabstimmung vom 9. Juni 2013 beschlossenen Änderungen der Gemeindeordnung. Die Teilrevision der Gemeindeordnung wird mit Ausnahme von Art. 25 auf den 1. Januar 2014 in Kraft gesetzt. Art. 25 der Gemeindeordnung (Reduktion auf 5 Mitglieder der Primarschulpflege) wird auf den 18. August 2014 (Schuljahresbeginn) in Kraft gesetzt. Hausen am Albis, 6. Dezember 2013 Der Gemeinderat

Die Bauabrechnung im Betrag von Fr. 244 351.70 (inkl. MwSt.) über die Erneuerung der Rütistrasse, Isenbachstrasse bis Im Späten (Kredit gemäss Gemeindeversammlungsbeschluss vom 13. September 2005 Fr. 244 000.–) wird genehmigt.

Der Primarschulpflege beantragt der Gemeindeversammlung: Das Budget 2014 der Primarschulgemeinde Bonstetten wie folgt festzulegen: • Laufende Rechnung: Aufwand Fr. 10 845 800.– Ertrag Fr. 10 637 700.– Aufwandüberschuss Fr. 208 100.– • Investitionsrechnung: Ausgaben Fr. 5 048 100.– Einnahmen Fr. 0.– Nettoinvestition Fr. 5 048 100.– • einfacher (100 %iger) Gemeindesteuerertrag Fr. 12 014 000.– • Eigenkapitalentnahme Fr. 208 100.– • den Steuerfuss der Primarschulgemeinde auf 55 % des einfachen Gemeindesteuerertrages festzusetzen.

2a.) Die Projektvereinbarung zur Einführung von HRM2 per 1. Januar 2015 mit der Direktion der Justiz und des Innern, vertreten vom Gemeindeamt des Kantons Zürich, zu genehmigen. 2b.) Die Primarschulpflege wird ermächtigt, das Projekt umzusetzen. 3)

Die Primarschulpflege beantragt der Gemeindeversammlung, gestützt auf Art. 13, Ziffer 4 der Gemeindeordnung zu beschliessen:

3a.) Den revidierten Zweckverbandsstatuten des Schulzweckverbandes Bezirks Affoltern (Fassung gemäss Beschluss der Delegiertenversammlung vom 20. Juni 2013) wird zugestimmt. 3b.) Die Statuten treten nach Annahme durch die Stimmberechtigten der Verbandsgemeinden und nach Genehmigung durch den Regierungsrat, voraussichtlich auf den 1. August 2014, in Kraft. 3c.) Die Verbandsschulpflege und die Primarschulpflege werden mit dem Vollzug des Beschlusses beauftragt. C. Ref. Kirchgemeinde 1.

Die Kirchenpflege beantragt der Gemeindeversammlung, das Budget 2014 der reformierten Kirchgemeinde Bonstetten wie folgt festzulegen: • Laufende Rechnung: Aufwand Fr. 837 650.– Ertrag Fr. 781 050.– Aufwandüberschuss Fr. 56 600.– • Investitionsrechnung: Ausgaben Fr. 0.– Einnahmen Fr. 0.– Nettoinvestition Fr. 0.– • einfacher (100 %iger) Gemeindesteuerertrag Fr. 4 526 154.– • Eigenkapitalentnahme: Fr. 56 600.– • den Steuerfuss der Kirchgemeinde auf 13 % des einfachen Gemeindesteuerertrages festzusetzen.

Das bereinigte Stimmregister sowie die Rechnungen, Anträge und Akten liegen ab 25. November 2013 in der Gemeinderatskanzlei zur Einsicht auf. Zusätzlich können in der Woche 48 die Unterlagen auf der Homepage der Gemeinde Bonstetten eingesehen und heruntergeladen werden (www.bonstetten.ch-›Bereich Politik/Gemeindeversammlungen). Stimmbürger und Stimmbürgerinnen, welche die Gemeindeversammlungsbroschüre in Papierform wünschen, können diese auf der Gemeindeverwaltung bestellen. Anfragen nach § 51 des Gemeindegesetzes sind der Vorsteherschaft spätestens zehn Arbeitstage vor der Gemeindeversammlung einzureichen. Nicht stimmberechtigte Personen sind zum Besuch der Gemeindeversammlung freundlich eingeladen; es werden für sie besondere Plätze bereit gehalten. Bonstetten, 12. November 2013 Im Auftrag der einladenden Behörden Gemeinderat Bonstetten


Bezirk Affoltern

Freitag, 6. Dezember 2013

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Richtschnur für kommende Entscheidungen zu Altersfragen Die Gemeinde Obfelden hat ein Altersleitbild erstellt und eine Broschüre zum Thema verfasst Mit einem Altersleitbild hat Obfelden die Leitplanken für die künftige Altersarbeit in der Gemeinde erarbeitet – ein 20-seitiges Papier, das am Dienstag von der Kommission für Altersfragen vorgestellt wurde. Zudem ging diese Woche die Broschüre «Generation 60+» mit Infos und Tipps in alle Haushaltungen. ................................................... von werner schneiter In exakt zwei Jahren hat die im Jahr 2011 vom Gemeinderat eingesetzte Kommission für Altersfragen in mehreren Arbeitsgruppen ein Altersleitbild erarbeitet. Dieses stützt sich im Wesentlichen auf zwei Fundamente: auf eine Bevölkerungsumfrage (55+) im vergangenen Jahr, die einen hohen Rücklauf ergab, und auf den aus dem Jahr 2005 stammenden Schlussbericht der Projektgruppe «Selbstständiges Wohnen im Alter». «Ziel war es, Massnahmen zu diversen Themen zu erarbeiten», sagte Gesundheitsvorsteherin Franziska Marty. Anfang Oktober wurde das Altersleitbild vom Gemeinderat verabschiedet. Die Notwendigkeit eines solchen Leitbildes ergibt sich natürlich in erster Linie aus der demografischen Entwicklung – aufgrund der Tatsache, dass die Bevölkerung immer älter wird, die Lebenserwartung steigt. Laut Simon Heiniger von Pro Senectute, der bei der Leitbild-Erarbeitung mitgearbeitet hat, erhöht sich bis 2030 die Zahl der 65- bis 79-Jährigen im Bezirk auf 9000, die Zahl der über 80-Jährigen erfährt bis zu diesem Zeitpunkt eine Verdreifachung. Das sei nicht nur ein «Schreckensszenario», stelle aber vor dem Hintergrund grösserer Pflegebedürftigkeit eine Herausforderung für die Gemeinden dar. Anderseits sieht Heiniger auch positive Seiten, weil bei Älteren viel Potenzial vorhanden ist, das sich für die Allgemeinheit nutzen lässt. Die diversen Themen seien in der Arbeitsgruppe intensiv besprochen worden. «Dabei sind wir sehr nahe an die zentralen Punkten ge-

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 913 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen

Blumen für die Arbeit in der Kommission für Altersfragen. Von links: Gemeinderätin Franziska Marty (Vorsitz), Gabriela Bregenzer, Ursula Decurtins, Arthur Bozzola, Silvia Egli, Rosmarie Langer und René Périsset. (Bild Werner Schneiter) langt», sagte der Pro-Senectute-Vertreter.

Ständige Kommission für Altersfragen Eine der übergeordneten Massnahmen des Leitbildes, die von Franziska Marty vorgestellt wurden, ist die Bildung einer ständigen Kommission für Altersfragen. Sie wacht über die Umsetzung, koordiniert und betreut die Altersarbeit in Obfelden. Neben den «empfohlenen Massnahmen» gehört das einmal jährlich tagende Koordinationsforum für Altersarbeit, das sich der institutionsübergreifenden Zusammenarbeit annimmt, zu den «verpflichtenden Massnahmen». Die definierten Ziele und Massnahmen werden regelmässig überprüft. Von Bedeutung sind auch Information und Kommunikation, einhergehend mit der Möglichkeit, dass die ältere Bevölkerung die Möglichkeit hat, ihre Bedürfnisse der Altersarbeit auf Gemeindestufe anzubringen und in wichtige Entscheidungen eingebunden wird.

Ausführlicher Themenkatalog Mitglieder der Arbeitsgruppen der Kommission brachten am Info-Abend in der «Brunnmatt» die einzelnen The-

men des Leitbildes näher. In den von Gabriela Bregenzer vorgestellten Bereich «Aktive Lebensgestaltung und Solidarität» wurden schliesslich fünf Ziele gepackt. Zu den wichtigsten gehören in einem langgezogenen Dorf wie Obfelden die Schaffung von Orten, an denen sich Leute ohne Konsumationszwang treffen können, ein bedürfnisgerechtes Angebot an Freizeitgestaltung – und die Erfordernis, dass jene Angebote, die bereits vorhanden sind, auch kommuniziert werden. Zudem habe sich in der seinerzeitigen Umfrage die Bereitschaft vieler 55- bis 65-Jährigen zur Freiwilligenarbeit offenbart. Hier bedürfe es einer Anlaufstelle. «Ausserdem dürfen wir auch die älteren Migrantinnen und Migranten nicht vergessen», so Gabriela Bregenzer. Beim Thema «Wohnen im Alter» sei man an gewisse Grenzen gestossen, sagten Arthur Bozzola und Fredi Hug. Wunsch und Ziel der Älteren sei es, möglichst lange in den eigenen vier Wänden zu leben. Ein bedarfsgerechtes Angebot besteht. Als wichtig wird erachtet, dass bei der Planung von Bauten der Fokus auf alters- und behindertengerechtes Bauen gelegt wird, dass die Gemeinde im Rahmen von Bewilligungsverfahren Einfluss

nehmen und dabei auch der Aspekt Sicherheit einfliesst. – So lange wie nur möglich mobil bleiben: Das ist der übergeordnete Leitsatz zum Thema «Infrastruktur und Mobilität, dargelegt von René Périsset. Es braucht für die ältere Generation Rastgelegenheiten, die Bereitschaft von Laden- und Restaurantbesitzern, Toiletten auch dann benützen zu dürfen, wenn nicht konsumiert wird. Abholdienste, Ökobus mit Sammeltour, Velokurierdienst eine Computeria sind weitere Möglichkeiten, älteren Mitmenschen das Leben zu erleichtern. Eine Massnahme

ist umgesetzt: Trottoirs sind an Kreuzungspunkten «angeschrägt» worden und damit behindertengerecht. Der Bereich «Gesundheit, Pflege, Betreuung», dargestellt von Rosmarie Langer, ist bereits heute gut bestückt: Spitex, Pflege/Betreuung, Besuchsdienst und Nachbarschaftshilfe funktionieren gut. Geprüft wird, ob das ambulante und halbstationäre Pflegeangebot auf die Nachtstunden ausgedehnt werden soll. Fragezeichen gibt es zur ärztlichen Versorgung in Obfelden. Hier kann aber die Gemeinde nur indirekt einwirken.

Nachschlagewerk mit nützlichen Infos und Tipps Weil sich nicht alles in ein Altersleitbild packen lässt, hat Obfelden gleichzeitig die Broschüre «Generation 60+, Lebensqualität in der Gemeinde» erstellt. Sie ist in dieser Woche in alle Haushaltungen verteilt worden. Das Nachschlagewerk informiert über Angebote auf Gemeinde-, Bezirks- und Kantonsstufe. «Es ist auch ein Wegweiser mit Tipps und Anregungen», so Kommissionsmitglied René Périsset. Es sei kein amtliches

Mitteilungsblatt, sondern lesefreundlich und geeignet, die Neugier zu wecken – mit Infos und Antworten zum Alltag. Durch die Broschüre wird mit Farblegenden geführt, und sie enthält zu jedem Kapitel in einer separaten Spalte die nötigen Adressen. Sie ist ausserdem mit einen sogenannten «QR-Code» ausgestattet, bei dem man per I-Phone direkt auf die laufend aktualisierte Seite der Gemeinde-Homepage Obfelden geführt wird. (-ter.)

Gemeindeversammlung vom 10. Dezember in der Mehrzweckhalle Zendenfrei Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Obfelden Aufgrund der zu erwartenden grossen Teilnehmerzahl findet die Gemeindeversammlung von Dienstag, 10. Dezember 2013, nicht im Singsaal der Schulanlage Chilenfeld, sondern in der Mehrzweckhalle Zendenfrei statt.

Einbürgerungen Unter dem Vorbehalt der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung und der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes wurde das Bürgerrecht der Gemeinde Obfelden erteilt an: Aliaj, geb. Kadrija, Bukurije, geb. 1969, von Kosovo, Chileweg 19.

Strassenbezeichnung «Stehli-Seiden-Areal» Zurzeit wird auf dem Grundstück des ehemaligen Fabrikgeländes Stehli Seiden AG eine Überbauung bestehend aus mehreren Mehrfamilienhäusern geplant und das bestehende Gebäude «Langhaus» zur Wohnnutzung umge-

baut. Sowohl die Lage mit historischem Hintergrund als auch die Bedeutung der geplanten Überbauung rechtfertigen eine separate Bezeichnung dieses Gebietes. Die Überbauung auf dem ehemaligen Fabrikgelände wird als «Stehli-Seiden-Areal» bezeichnet.

Kabelnetz Das Kabelnetz Obfelden hat sich zum Ziel gesetzt, in Zukunft das Netz als FTTH-Netz (Glasfasern bis in die Wohnung) zu bauen und als offenes Netz weiteren Anbietern zu vermieten. Für die Planung eines FTTH-Konzeptes wurde ein Kredit von 30 500 Franken bewilligt und den Auftrag an die Firma FGA, Affoltern, erteilt.

Wasserversorgung Für den Ersatz der Wasserleitung in öffentlichen Bereiche der Liegenschaft Wolserstrasse 72 wurde ein Kredit von

16 000 Franken bewilligt und die Tiefbauarbeiten an die Firma Ernst Höhener, Obfelden, und die Sanitärarbeiten an die Firma Stierli Haustechnik AG, Obfelden, vergeben.

Kanalisation Für die Aufnahme und Ortung von privaten Hausanschlussleitungen im Gebiete Bickwil bis Hölibach, zwischen der Muristrasse und Ottenbacherstrasse, wurde ein Kredit von 120 000 Franken bewilligt und der Auftrag für die entsprechenden Kanalfernsehaufnahmen an die Firma ISS Kanal Services AG, Boswil, erteilt.

Neues Rührwerk für die Abwasserreinigungsanlage Das 17-jährige Rührwerk Biologie der Kläranlage muss altershalber ersetzt werden. Für den Ersatz des Rührwerkes wurde ein Kredit von 18 000 Franken bewilligt und der Auftrag an die

Firma Grundfos Arnold AG, Studen, erteilt.

Baupolizei Baurechtliche Bewilligungen wurden erteilt an: Pia Stocker, Obfelden, für die Nutzungsänderung Garage zu Wohnraum im Wohnhaus Vers.-Nr. 890 an der Hölibachstrasse; Nicole Weyermann und Mathias Lopian, Obfelden, für eine Sichtschutzgestaltung an der Schützenhausstrasse; Sandra Von Arx und Rolf Hubli, Obfelden, für den Anbau von Wohnraum und Carport am Wohnhaus Vers.-Nr. 312 sowie Neugestaltung der Umgebung mit Swimmingpool an der Bergacherstrasse; Erbengemeinschaft Hungerbühler, c/o Müller Immobilien GmbH, Obfelden, Vorentscheid, Erschliessung Parzelle Kat.-Nr. 1407 an der Rebhaldentrasse. Eveline Meier, Gemeindeschreiberin


Publikation Die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Aeugst am Albis hat als Wahltermin für die Erneuerungswahl der Kirchenpflege für die Amtsdauer 2014 bis 2018 den 30. März 2014 festgesetzt. Es wird nach den Bestimmungen des Gesetzes über die Politischen Rechte und der Kirchengemeindeordnung der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde der 1. Wahlgang für folgendes Organ durchgeführt: 7 Mitglieder und Präsidium der evangelisch-reformierten Kirchenpflege Für die Erneuerungswahlen an der Urne gemäss Art. 6 Kirchengemeindeordnung der evangelisch-reformierten Kirchenpflege gelten die Bestimmungen über die politischen Rechte über die Wahl mit gedruckten Wahlzetteln. Übersteigt die Zahl der Wahlvorschläge diejenigen der zu besetzenden Stellen nicht, werden amtliche Wahlzettel mit gedruckten Wahlvorschlägen verwendet, andernfalls wird die Wahl mit leeren Wahlzetteln durchgeführt.

Politische Gemeinde Affoltern am Albis Primarschulgemeinde Affoltern am Albis Sekundarschulgemeinde Affoltern am Albis/ Aeugst am Albis

Einladung zur Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten werden auf Montag, 9. Dezember 2013, 20.00 Uhr, in den Kasinosaal, Gemeindezentrum, Marktplatz 1, zu einer Gemeindeversammlung eingeladen. Zur Behandlung gelangen folgende Geschäfte: A) Sekundarschulgemeinde, Primarschulgemeinde und Politische Gemeinde Gemeinsame Vorstellung des Finanzplanes 2013 bis 2017 B) Sekundarschulgemeinde 1. Bewilligung des Voranschlages 2014 und Festsetzung des Steuerfusses für das Jahr 2014 2. Teilrevision der Statuten des Schulzweckverbandes Bezirk Affoltern 3. Bekanntmachungen

Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, welche in Aeugst am Albis ihren politischen Wohnsitz hat und der evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich angehört.

Die Akten liegen ab Montag, 25. November 2013, in der Schulverwaltung der Sekundarschule, Zwillikerstrasse 16, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf.

Die einzelnen Wahlvorschläge sind bis Mittwoch, 15. Januar 2014, der Gemeindeverwaltung Aeugst am Albis einzureichen. Jeder Wahlvorschlag muss von mindestens 15 stimmberechtigten Personen eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Auf den Wahlvorschlägen sind die Vorgeschlagenen mit Namen, Vornamen, Geburtsjahr, Beruf und Adresse anzugeben. Für die Unterzeichner sind Namen, Vornamen, Geburtsjahr und Adresse erforderlich.

C) Primarschulgemeinde 1. Bewilligung des Voranschlages 2014 und Festsetzung des Steuerfusses für das Jahr 2014 2. Teilrevision der Statuten des Schulzweckverbandes Bezirk Affoltern 3. Bekanntmachungen

Die Wahlvorschläge werden nach Ablauf der Frist sofort veröffentlicht. Innert einer Frist von sieben Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge zurückgezogen, aber auch neue eingereicht werden. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung der Vorschrift über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Stimmrechtsrekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Die Akten liegen ab Montag, 25. November 2013, in der Schulverwaltung der Primarschule, Breitenstrasse 18, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. D) Politische Gemeinde 1. Bewilligung des Voranschlages 2014 und Festsetzung des Steuerfusses für das Jahr 2014 2. Austritt aus dem Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern 3. Initiative «Rohstoffmillionen – Affoltern handelt solidarisch» 4. Bekanntmachungen Die Akten liegen ab Montag, 25. November 2013, in der Gemeindekanzlei, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. Affoltern am Albis, 6. Dezember 2013 Die Gemeindevorsteherschaften

5. Dezember 2013 Die Gemeindevorsteherschaft

Gemeinde Kappel am Albis

Reformierte Kirchgemeinde Genehmigung des Voranschlages für das Jahr 2014 und Festsetzung des Steueransatzes auf 12 %.

Der Gemeinderat Kappel am Albis hat den 1. Wahlgang für die Erneuerungswahl nachstehender Ämter auf den 30. März 2014 festgesetzt:

Politische Gemeinde

– 4 Mitglieder und das Präsidium des Gemeinderates (als 5. Mitglied ist automatisch der Präsident oder die Präsidentin der Primarschulpflege gewählt) – 5 Mitglieder und das Präsidium der Primarschulpflege – 5 Mitglieder und das Präsidium der Rechnungsprüfungskommission

1. Genehmigung des Voranschlages für das Jahr 2014 und Festsetzung des Steuersatzes auf 90 % 2. Genehmigung der Bauabrechnung für das Projekt Nr. 2006.006, Oberheischerstrasse, im Betrage von Fr. 1 193 688.15 3. Genehmigung der Teilrevision der Verbandsstatuten des Schulzweckverbandes Affoltern 4. Initiative «Rohstoffmillionen – Hausen handelt solidarisch», Bewilligung eines Kredites von Fr. 75 000.– Rechtsmittelbelehrung: Beim Bezirksrat Affoltern am Albis, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, können – von der Veröffentlichung an gerechnet – schriftlich folgende Rechtsmittel ergriffen werden: – innert 5 Tagen Rekurs wegen Verletzung der politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung (gemäss § 147 Gesetz über die politischen Rechte); – innert 30 Tagen Rekurs mit dem Begehren um Berichtigung des Protokolls (gemäss § 54 Gemeindegesetz); – innert 30 Tagen Beschwerde gegen die gefassten Beschlüsse (gemäss § 151 Gemeindegesetz). Die Rechtsmittel müssen einen Antrag und eine Begründung enthalten. Das Protokoll liegt zu den Schalteröffnungszeiten in der Einwohnerkontrolle zur Einsicht auf.

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom Freitag, 29. November 2013, 20.15 Uhr Politische Gemeinde 1. Genehmigung Voranschlag 2014 und Festsetzung des Steuerfusses 2014 auf 90 % 2. Genehmigung der neuen Besoldungsverordnung der Gemeinde Kappel am Albis 3. Schulzweckverband Bezirk Affoltern – Teilrevision der Statuten – Genehmigung 4. Ablehnung der Initiative «Rohstoffmillionen – Kappel am Albis handelt solidarisch»

Auf unserer Internetseite www.kathaffoltern.ch wird das Protokoll ebenfalls publiziert. Bei der Rekurskommission der kath. Kirche im Kanton Zürich, Hirschengraben 66, 8001 Zürich, können von der Veröffentlichung an gerechnet – schriftlich, mit Antrag und Begründung, folgende Rechtsmittel ergriffen werden:

Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen.

Auf dem Breitenweg muss am Sonntag, 8. Dezember 2013, von 09.30 bis 13.00 Uhr mit Behinderungen gerechnet werden.

– Innert 30 Tagen Beschwerde gegen den gefassten Beschluss. – Innert 30 Tagen Rekurs mit Begehren um Berichtigung des Protokolls.

Die Beschlüsse liegen bis zum Ablauf der Rechtsmittelfristen zu den Schalteröffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung zur Einsichtnahme auf.

Affoltern am Albis, 6. Dezember 2013

Die katholische Kirchenpflege Affoltern am Albis

Im Auftrag der Behörde Gemeindeverwaltung Kappel am Albis

Anlässlich der Durchführung des 18. Chlausmärts/Sonntagsverkaufs und des 16. Säuliämtler Chlauslaufs vom Sonntag, 8. Dezember 2013 bleiben folgende Strassen für jeglichen Verkehr gesperrt: – Obere Bahnhofstrasse ab Bäckerei Nussbaumer bis Zürichstrasse, die Poststrasse ab Tierklinik und die Merkurstrasse ab Parkplatz Fust bis Obere Bahnhofstrasse vom Samstag, 7. Dezember 2013, 18.00 Uhr, bis Sonntag, 8. Dezember 2013, 22.30 Uhr. – Obere Bahnhofstrasse inkl. Parkplatz vor der ZKB, die Poststrasse und die Innere Grundstrasse am Sonntag, 8. Dezember 2013, von 07.30 bis 22.30 Uhr. – Betpurstrasse ab Breitenweg bis Lindenplatz, die Alte Kanzleistrasse und die Äussere Grundstrasse am Sonntag, 8. Dezember 2013, von 09.30 bis 13.00 Uhr

Der Sicherheitsvorstand

Beschluss der Kirchgemeindeversammlung vom 2. Dezember 2013 Das Budget für das Jahr 2014 wurde einstimmig angenommen. Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung liegt ab Montag, 9. Dezember 2013, in den Sekretariaten der kath. Kirchgemeinde Affoltern am Albis, Seewadelstrasse 13, 8910 Affoltern am Albis, und Bachstrasse 18, 8912 Obfelden, zur Einsicht auf.

Es werden leere Wahlzettel verwendet. Die Wählbarkeit richtet sich nach den Vorschriften der Kantonsverfassung, dem Gemeindegesetz und dem Gesetz über die politischen Rechte. Für jede Behörde wird den Wahlunterlagen ein Beiblatt beigelegt, auf dem Kandidatinnen und Kandidaten aufgeführt werden, die öffentlich zur Wahl vorgeschlagen sind. Stimmberechtigte, die auf dem Beiblatt aufgeführt sein möchten, haben sich bis spätestens am 31. Januar 2014 bei der Gemeindeverwaltung, Gemeindeschreiberin, Lindenfeld 2a, 8926 Kappel am Albis, schriftlich zu melden. Die Eingabe hat, nebst der Angabe des gewünschten Amtes, folgende Informationen zu enthalten: Name, Vorname, Geburtsdatum, Beruf, Adresse, Heimatort, eventuell Parteizugehörigkeit. Zusätzlich können der Rufname sowie der Hinweis, ob die Kandidatin oder der Kandidat der Behörde schon bisher angehört hat, angegeben werden. Die entsprechenden Formulare sind bei der Gemeindeverwaltung Kappel am Albis, gemeinde@kappel-am-albis.ch, Telefon 044 764 12 55, oder www.kappel-am-albis.ch erhältlich. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern am Albis, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. Gemeinderat Kappel am Albis

Die Gemeindevorsteherschaften

Vom Zeitpunkt der Veröffentlichung der Beschlüsse an gerechnet können beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich folgende Rechtsmittel ergriffen werden: – Stimmrechtsrekurs innert 5 Tagen wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung (§ 151a Gemeindegesetz) – Protokollberichtigungsrekurs innert 30 Tagen mit dem Begehren um Berichtigung des Protokolls (§ 54 Abs. 3 Gemeindegesetz) – Gemeindebeschwerde innert 30 Tagen gegen die gefassten Beschlüsse (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit; § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz).

Der Sicherheitsvorstand verfügt:

Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden Kappel a. A. vom 30. März 2014 (1. Wahlgang) für die Amtsdauer 2014 bis 2018

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 4. Dezember 2013

Kappel am Albis, 2. Dezember 2013

Gemeinde Obfelden Erneuerungswahlen der Mitglieder der reformierten Kirchenpflege für die Amtsdauer 2014 bis 2018 Die reformierte Kirchenpflege ordnet den 1. Wahlgang für die Erneuerungswahlen 2014 bis 2018 für den Sonntag, 30. März 2014, an. Gemäss Art. 6 der Kirchgemeindeordnung sind an der Urne zu wählen: – 7 Mitglieder der reformierten Kirchenpflege und deren Präsidentin/Präsident In Anwendung von Artikel 6 der Kirchgemeindeordnung sowie § 48 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sind bis spätestens am 5. Januar 2014, Wahlvorschläge bei der reformierten Kirchenpflege, c/o Gemeindeverwaltung, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden, einzureichen. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde hat (Wohnsitzpflicht). Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname, die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei und der Hinweis, ob die Kandidatin oder der Kandidat der Behörde schon bisher angehört hat, angegeben werden. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden. Die provisorischen Wahlvorschläge werden nach Ablauf der ersten Frist veröffentlicht. Innert einer zweiten Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge geändert oder zurückgezogen werden, oder es können auch neue Wahlvorschläge eingereicht werden. Formulare für die Wahlvorschläge sind bei der Gemeindeverwaltung, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden, erhältlich. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat, Im Grund 15, Postfach, 8910 Affoltern am Albis erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. Obfelden, 6. Dezember 2013

Die reformierte Kirchenpflege


Bezirk Affoltern

Freitag, 6. Dezember 2013

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Etwas tun für die Zukunft von Affoltern Mit Clemens Grötsch kommt nach Hans Finsler und Hermann Brütsch ein dritter Gemeindepräsidiumskandidat Vorausschauend planen und offen kommunizieren: Für Clemens Grötsch spielt das bei einer Behördentätigkeit eine wichtige Rolle. Nun kandidiert der parteilose Affoltemer Hochbauvorstand für das Gemeindepräsidium. Weil er an der Zukunft von Affoltern mitgestalten will. ................................................... von werner schneiter «Ich habe mir eine Kandidatur lange überlegt und den Entscheid reifen lassen», sagt der 59-Jährige Clemens Grötsch, der 2010 in den Gemeinderat von Affoltern gewählt worden ist. Die Aufgabe traut er sich zu und verweist in diesem Zusammenhang auf rund 20 Jahre Führungserfahrung. Das Licht der Welt erblickte er 1954 in Freiburg im Breisgau. Dort absolvierte Clemens Grötsch die Matur, studierte hernach schwergewichtig Wirtschaftsprüfung/Steuern und schloss an der Universität als DiplomKaufmann ab. Er ist seit 1980 mit Adelheid verheiratet, hat drei erwachsene Söhne, zog 1982 in die Schweiz um und wohnt seit 1989 in Affoltern. Hier fand er Anschluss durch die Mitgliedschaft im Gesangverein, durch seine Verbundenheit mit der reformierten Kirche und durch seine Tätigkeit in der Rechnungsprüfungskommission (2000 bis 2006). 1996 liess sich Clemens Grötsch einbürgern. «Ein anzeige

hen an und hat in dieser Woche seine Kandidatur als Gemeindepräsident bekannt gegeben. Grötsch macht dabei klar: «Ich bleibe parteilos.» Und er sagt, dass er als Hochbauvorstand in dieser Legislatur wichtige Ereignisse mitgeprägt und mitentschieden hat, darunter die Aufhebung der Planungszone, die ja einem Bau-Moratorium gleichkam. In seine bald vierjährige Amtszeit fällt auch die auf den Weg gebrachte Revision der Bauund Zonenordnung und die inzwischen abgeschlossene Sanierung des Clemens Grötsch vor der Affoltemer Gemeindeverwaltung: «Veränderungsprozesse sollten vermehrt Mehrzweckgebäuals Chance gesehen werden und nicht als Bedrohung.» (Bild Werner Schneiter) des an der Büelganz bewusster Entscheid im Wissen, befasst. Im August diesen Jahres trat strasse, die sich im seinerzeit bewillighier den Lebensmittepunkt gefunden Grötsch in den vorzeitigen Ruhestand, ten Kostenrahmen hält. Von Bedeuzu haben», fügt er bei. was er nun nicht mit Ruhen gleichset- tung ist auch die 13-Mio.-Investition in Während 31 Jahren war Clemens zen will. die Erneuerung der Heizzentrale des Grötsch in verschiedenen Positionen Wärmeverbundes der HEA Holzenerfür den CS-Konzern tätig und hat dort gie AG, wo Clemens Grötsch als Verin jahrelanger Arbeit eine Abteilung «Ich bleibe parteilos» treter der Gemeinde (Mehrheitsaktioaufgebaut, die sich mit Finanzpla- 2010 als Parteiloser in den Gemeinde- närin) Vizepräsident des Verwaltungsnung, Erbschaftsberatung und Steuern rat gewählt, strebt er nun höhere Wei- rates ist.

Gespräche vor dem Anstossen von Prozessen «Etwas machen für die Zukunft von Affoltern – das ist meine Motivation, nun als Gemeindepräsident zu kandidieren», sagt Clemens Grötsch. Dazu zählen natürlich Fragen zur Entwicklung des Bezirkshauptortes. «Veränderungsprozesse sollten vermehrt als Chance gesehen werden und nicht als Bedrohung.» Er spricht immer wieder von einer vorausschauenden Planung, davon, wie wichtig es sei, dass vor dem Anstossen von Prozessen Gespräche mit den verschiedenen Partnern, aber auch mit Kritikern stattfinden – im Wissen, dass dies Zeit beansprucht, sich Prozesse dadurch hinauszögern können, aber auf diese Weise letztlich das Fundament für Entscheide gestärkt wird. «Man muss sich mit den Leuten an den Tisch setzen, nicht gleich schreiben und womöglich mit Anwälten aufkreuzen», fügt Clemens Grötsch bei. Er verweist zum Beispiel darauf, dass sich Bauherren vor Einreichung eines Baugesuchs von der Gemeinde beraten lassen können. Gedanken macht er sich auch beim in Affoltern allgegenwärtigen Thema «Sparen». «Man kann viele Dinge hinterfragen, muss sich aber auch immer fragen, wo Optimierungsmöglichkeiten vorhanden sind. Und wir müssen Bürgerinnen und Bürger auch überzeugen können, dass Leistungen erbringen halt etwas kostet.»


Gemeinde Hausen am Albis Politische Gemeinde Knonau Primarschulgemeinde Knonau Reformierte Kirchgemeinde Knonau

Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach

An der Gemeindeversammlung vom 3. Dezember 2013 sind folgende Beschlüsse gefasst worden:

Primarschulgemeinde

Politische Gemeinde

Einladung zur Gemeindeversammlung

1. Erteilung des Gemeindebürgerrechts an Negro, Daniela, italienische Staatsangehörige 2. Erteilung des Gemeindebürgerrechts an Grabler, Franc, slowenischer Staatsangehöriger 3. Genehmigung neues Wasserversorgungsreglement 4. Genehmigung neue Siedlungsentwässerungsverordnung 5. Genehmigung neue Entschädigungs- und Besoldungsverordnung 6. Genehmigung Voranschlag 2014 und Festsetzung Steuerfuss (41 %) Primarschulgemeinde 1. Genehmigung Voranschlag 2014 und Festsetzung Steuerfuss (47 %) 2. Genehmigung Ausbau schulergänzende Tagesstrukturen Reformierte Kirchgemeinde 1. Genehmigung Voranschlag 2014 und Festsetzung Steuerfuss (14 %) Rechtsmittelbelehrung Vom Zeitpunkt der Veröffentlichung an gerechnet, können beim Bezirksrat Affoltern, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, folgende Rechtsmittel ergriffen werden: Stimmrechtsrekurs Innert 5 Tagen wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung (§ 151a Gemeindegesetz, § 147 Gesetz über die politischen Rechte). Gemeindebeschwerde Innert 30 Tagen gegen die gefassten Beschlüsse (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit; § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz). Begehren um Berichtigung der Protokolle sind in Form eines Rekurses innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, einzureichen (§ 54 Abs. 3. Gemeindegesetz). Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die Beschlüsse und die Protokolle liegen ab Dienstag, 10. Dezember 2013, bis zum Ablauf der Rechtsmittelfristen zu den Schalteröffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf oder können unter www.knonau.ch abgerufen werden. Knonau, 6. Dezember 2013 Im Auftrag der Vorsteherschaften Gemeindeverwaltung Knonau

Politische Gemeinde Reformierte Kirchgemeinde

Die Stimmberechtigten der Gemeinden Obfelden und Ottenbach (Sekundarschulgemeinde) sowie der Gemeinde Obfelden (Politische Gemeinde, Primarschulgemeinde und reformierte Kirchgemeinde) werden zur Gemeindeversammlung eingeladen auf Dienstag, 10. Dezember 2013, 20.00 Uhr, in der Mehrzweckhalle Zendenfrei (anstelle Singsaal). Die Stimmberechtigung richtet sich nach dem Gesetz über die politischen Rechte vom 1. September 2003. Anträge: A. Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach 1. Genehmigung des Voranschlages 2014 und Festsetzung des Steuerfusses auf 25 % 2. Genehmigung der Teilrevision der Statuten des Schulzweckverbandes des Bezirks Affoltern am Albis B. Politische Gemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages 2014 und Festsetzung des Steuerfusses auf 47 % 2. Ablehnung der Initiative «Rohstoffmillionen – Obfelden handelt solidarisch» C. Primarschulgemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages 2014 und Festsetzung des Steuerfusses auf 46 % 2. Genehmigung der Bauabrechnung für die Sanierung des Schulhauses Schlossächer in Obfelden 3. Genehmigung eines Planungskredits über Fr. 200 000.– für die Schulraumplanung 4. Genehmigung der Teilrevision der Statuten des Schulzweckverbandes SZV D. Reformierte Kirchgemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages 2014 und Festsetzung des Steuerfusses auf 12 % 2. Genehmigung eines Kredites von Fr. 187 000.– für die Fassadenrenovation mit energetischen Massnahmen sowie Wärmeisolation der Kellerdecken am Einfamilienhaus Räschstrasse 10 Als Ergänzung zu den Anträgen liegen die Akten 14 Tage vor der Versammlung während den Bürozeiten bei der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Auf Wunsch werden die Anträge in Broschürenform den Stimmberechtigten zugestellt. Die Anträge können auch auf der Homepage der Gemeinde Obfelden (www.obfelden.ch) eingesehen werden. Obfelden, 8. November 2013 Die Gemeindevorsteherschaften

Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden Hausen a. A. vom 30. März 2014 (1. Wahlgang) für die Amtsdauer 2014 bis 2018

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindezentrum Marktplatz 1 Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: Rudolf Huber, Weidliweg 8, 8909 Zwillikon Bauvorhaben: Überdachung Autoabstellplatz, Kat.-Nr. 2880, Weidliweg 8, Wohnzone mit Gewerbeerleichterung WG2

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindezentrum Marktplatz 1 Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: Jürg Müller, m4metallbau ag, Herferswil 32, 8932 Mettmenstetten Eigentümer: Eigentümergemeinschaft Lindenmoos, c/o Stefan Nicollier, Dorfstrasse 19, 8914 Aeugst am Albis Bauvorhaben: Abbruch und Neubau Lagerhalle, Kat.-Nr. 3947, Lindenmoosstrasse 16, Industriezone

Der Gemeinderat Hausen am Albis hat den 1. Wahlgang für die Erneuerungswahl nachstehender Ämter auf den 30. März 2014 festgesetzt: – 6 Mitglieder inkl. Präsident/in des Gemeinderats – 5 Mitglieder inkl. Präsident/in der Rechnungsprüfungskommission – 4 Mitglieder der Sozialbehörde – 5 Mitglieder inkl. Präsident/in der Primarschulpflege – 7 Mitglieder inkl. Präsident/in der ref. Kirchenpflege Es werden leere Wahlzettel verwendet. Die Wählbarkeit richtet sich nach den Vorschriften der Kantonsverfassung, dem Gemeindegesetz und dem Gesetz über die politischen Rechte. Für jede Behörde wird den Wahlunterlagen ein Beiblatt beigelegt, auf dem Kandidatinnen und Kandidaten aufgeführt werden, die öffentlich zur Wahl vorgeschlagen sind. Stimmberechtigte, die auf dem Beiblatt aufgeführt sein möchten, haben sich bis spätestens am 31. Januar 2014 bei der Gemeindeverwaltung, Gemeindeschreiberin, Zugerstr. 10, 8915 Hausen am Albis, schriftlich zu melden. Die Eingabe hat – nebst der Angabe des gewünschten Amts – folgende Informationen zu enthalten: Name, Vorname, Geburtsdatum, Beruf, Adresse, Heimatort, eventuell Parteizugehörigkeit. Zusätzlich können der Rufname sowie der Hinweis, ob die Kandidatin oder der Kandidat der Behörde schon bisher angehört hat, angegeben werden. Die entsprechenden Formulare sind bei der Gemeindekanzlei Hausen am Albis, gemeinde@hausen.zh.ch, Telefon 044 764 80 20 oder www.hausen.ch erhältlich. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern am Albis, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. Gemeinderat Hausen am Albis

Rifferswil Bauherrschaft: Walter Hurter, Hurterweid, 8911 Rifferswil Bauprojekt: Terrainveränderung Grundst. Kat.-Nr. 727, Kappelerstrasse, Lwsz

Rifferswil Bauherrschaft: Kehrli & Co., Sägeund Hobelwerk, Jonenbachstrasse 23, 8911 Rifferswil Bauprojekt: Terrainveränderung Grundst. Kat.-Nr. 726, Kappelerstrasse, Lwsz

geb. 3. November 1942, von Oberkulm AG und Wald ZH, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis. Die Abdankung findet am Mittwoch, 11. Dezember 2013, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Hausen am Albis statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt anschliessend im engsten Familienkreis.

Wettswil am Albis Bauherrschaft: Claudia Kehrle, Oberhausenstrasse 107, 8907 Wettswil a. A. Bauvorhaben: Schwimmbad und Sichtschutzwand beim Wohnhaus Vers.-Nr. 1298 auf Kat.-Nr. 3432 an der Oberhausenstrasse 107 (Wohnzone W2a/Privater Gestaltungsplan Wannweid)

Mettmenstetten Bauherrschaft: Ulrich Stauffacher, Stockacher, 8932 Mettmenstetten Vertreter: R. Inauen AG, Rütistr. 12, 9050 Appenzell Bauprojekt:Neubau Ökonomiegebäude (Pouletstall) mit Auslaufhaltung, Dachsanierung best. Scheune, Vers.Nr. 531, Kat.-Nr. 2325, Stockacher (Landwirtschaftszone)

Am 26. November 2013 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Bestattungsamt Hausen am Albis

Maschwanden Bauherrschaft: Trentini Barbara, Bühlstrasse 3, 8933 Maschwanden Projektverfasser: Zai & Partner Architekten, Ruedi Zai, Zugerstrasse 53, 6340 Baar Bauvorhaben: Entfernen der bestehenden Thermieanlage. Neue Fotovoltaik- und Thermieanlage auf bestehendes Scheunendach, Bühlstrasse 3, Vers.-Nr. 65, Kat.-Nr. 42, Kernzone

Hausen am Albis

Hunziker geb. Schaufelberger, Nelly Hilda

Maschwanden Bauherrschaft: Schelbert Gabriel, Rainstrasse 15, 8933 Maschwanden Projektverfasserin: kneubühl architektur gmbh, Dorfstrasse 55, 8933 Maschwanden Bauvorhaben: Einbau Fenstertüre bei Erdgeschoss (Westfassade) mit 5 Treppentritten, Rainstrasse 15, Vers.-Nr. 355, Kat.-Nr. 1135, Landwirtschaftszone

Bestattungen

Wettswil am Albis Bauherrschaft: Stefan und Marianne Feldmann, Grundächerstrasse 41, 8907 Wettswil a. A. Bauvorhaben: Holz-Sichtschutzwand beim Wohnhaus Vers.-Nr. 294 auf Kat.-Nr. 1044 an der Grundächerstrasse 41 (Wohnzone W2b)

Obfelden Am 28. November 2013 ist in Birmensdorf ZH gestorben:

Madöry-Christmann, Friedrich Armin geb. 4. Oktober 1929, von Itingen BL, wohnhaft gewesen in Obfelden, mit Aufenthalt im Alterszentrum am Bach, 8903 Birmensdorf; Ehemann der Madöry-Christmann, Frieda Heidi. Abdankung am Freitag, 13. Dezember 2013, 14.00 Uhr, in der reformierten Kirche Obfelden. Die Urnenbeisetzung findet engsten Familienkreis statt. Die Friedhofvorsteherin

im


Bezirk Affoltern

Freitag, 6. Dezember 2013

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Hausen spendet Steuergeld – trotz rotem Budget und einer Steuererhöhung Intensive Diskussion anlässlich der Gemeindeversammlung am Mittwochabend Mit 164 zu 131 Stimmen wurde die Initiative «Rohstoffmillionen – Hausen handelt solidarisch» angenommen. Es sei an der Zeit, ein Zeichen zu setzen, fand das Gros der Befürworter. Auch alle übrigen Geschäfte, das Budget 2014 und eine Steuererhöhung um vier Prozent wurden gutgeheissen. ................................................... von martin platter Gut gelaunt eröffnete der scheidende Gemeindepräsident René Hess seine letzte Gemeindeversammlung mit der Vorstellung der neuen Gemeindeschreiberin Daniela Bommer und wurde sogleich beklatscht. Was den 309 Stimmberechtigten anschliessend präsentiert wurde, war weniger erfreulich. Das Budget 2014 sieht trotz vierprozentiger Steuererhöhung einen Aufwandüberschuss von 678 000 Franken vor. Zunächst musste Finanzvorsteherin Angela Studer – auch für sie war es die letzte Gemeindeversammlung als Referentin – den Voranschlag bereinigen. Der Gemeinderat war davon ausgegangen, dass die Spital-AG kommen würde und liess die Weisung mit den entsprechenden Zahlen drucken. Studer berichtigte, dass ohne die Spital-AG die Zahlen für die Gemeinde vorerst günstiger ausfallen: Nicht 725 000 Franken Aufwandüberschuss, sondern nur ein mutmassliches Defizit von 678 000 Franken. Auch die Nettoinvestitionen gehen von 4,44 Mio. auf 2,48 Mio. zurück. Nachdem sich Hess die revidierten Zahlen vom Souverän abnehmen liess, fuhr Studer fort mit der Vorstellung des Voranschlags.

Tiefrote Zahlen Man habe im Januar eine Finanzanalyse vorgenommen, um zusammen mit der Sekundarschule und den Gebührenbereichen einen Finanzplan bis 2017 zu erarbeiten. Im Fokus stand unter anderem die Entwicklung der

Kosten pro Einwohner. Diese lägen pro Jahr bei rund 4800 Franken inkl. Gebühren und seien seit 2009 relativ konstant. Der Ressourcenausgleich dagegen sei stark schwankend. «Besorgniserregend ist die Kostenentwicklung bei den Beiträgen für Betriebs- und Zweckverbände», sagte Studer. Diese würden zunehmend professionalisiert. Eine massive Kostensteigung sei die Folge davon. Die Steuererhöhung sei nötig, sonst gäbe es ein jährliches Defizit von rund einer Million Franken, schloss Studer. Stefan Gyseler, der Präsident der Rechnungsprüfungskommission, empfahl das Budget mit der Steuererhöhung ebenfalls zur Annahme, weil sonst grosse Defizite drohten. Es gelte, künftig vor allem das Verhältnis Fremdgeld zu Eigenkapital im Auge zu behalten. Das Gros des Souveräns belohnte die Argumente mit Zustimmung. Die Genehmigung der Bauabrechnung für das Projekt Oberheischerstrasse, das von Tiefbauvorstand Christoph Tandler vorgestellt wurde, erntete sogar ein Lob aus berufenem Munde und anschliessenden Applaus. Kein Wunder, der Projektkredit von 1,294 Millionen wurde um 100 000 Franken

unterschritten. Auch die Statutenrevision des Schulzweckverbandes, die Schulpräsident Hans Amberg vorstellte, wurde anstandslos angenommen. Viele Voten löste dagegen die «Rohstoffmillionen»-Initiative aus. Nachdem Mitinitiant Meisinger das Anliegen ausführlich vorgestellt und die volkswirtschaftliche Dimension des Rohstoffhandels in der Schweiz eingeordnet hatte, kamen Vertreter der vorgesehenen Hilfsorganisationen zu Wort.

Geteilte Meinungen «Das Anliegen verdient Anerkennung», sagte Hess. Aber eine Unterstützung in der vorliegenden Form werde vom Gemeinderat abgelehnt. Die Haushaltführung sei der Sparsamkeit verpflichtet. Derartige Spenden aber seien eine Zweckentfremdung des Steuergelds. Der Gemeinderat habe kein Recht, Steuereinnahmen zu klassifizieren. «Die angespannte Finanzsituation in Hausen verträgt sich nicht mit Spenden dieser Art.» Die Bürgerinnen und Bürger könnten aus dem eigenen Sack spenden, so Hess. «Die Diskussion dreht sich um eine Spende von 4 Franken 45 pro Ein-

Aufwendige Sanierung der Kirchenhülle steht bevor Präsident Jürg Billeter konnte mit 74 Personen die wohl grösste Anzahl Stimmberechtigter anlässlich einer Budgetversammlung der reformierten Kirchgemeinde Hausen zählen lassen. Sie hatte vor der Gemeindeversammlung stattgefunden. «2014 wird ein unspektakuläres Jahr bezüglich Kontobewegungen», stellte Billeter in Aussicht. Leicht höhere Personalausgaben werden voraussichtlich mit geringeren Sachaufwendungen aufgewogen. Dazu komme die Senkung des Zentralkassenbeitrages um 10 000 Franken. Die passiven Steuerausscheidungen gehen ebenfalls zurück. Billeter rech-

net bei unverändertem Steuerfuss von zwölf Prozent mit einem Ertragsüberschuss von 11 100 Franken, was auch nötig sei in Anbetracht der bevorstehenden Projekte. Das Budget wurde nach den Erläuterungen einstimmig angenommen. Dann wurde Billeter noch etwas konkreter: Eine umfassende Bestandsaufnahme der 1968/69 letztmals sanierten Aussenhülle der Kirche hätten ein beträchtliches Investitionspotenzial zutage gefördert. Rund 700 000 Franken (+/- 20 %) kosteten die Arbeiten. Man werde nun bis im Sommer 2014 ein Detailprojekt ausarbeiten, so Billeter. (map.)

Die Vorstellung der neuen Gemeindeschreiberin Daniela Bommer durch Präsident René Hess löste unter den Anwesenden Spontanapplaus aus. (Bild Martin Platter)

wohner», konterte ein Votant. Er sehe rechtlich kein Problem. Es gebe keinen Artikel im Kantons- oder Gemeindegesetz, der das Spenden der öffentlichen Hand verbiete. Die Hälfte der 171 Gemeinden im Kanton tue es. Es sei ein symbolischer Akt. Eine Votantin appellierte an die Versammlung: «Es ist ein unkonventioneller Weg. Lassen Sie Ihr Herz sprechen!» Jemand gab zu bedenken: «Wir haben viel profitiert von Glencore, deren Geschäftsführer Ivan Glasenberg und weiteren Angestellten. Es stimmt einfach nicht, dass Glencore keine Steuern bezahlt, wie immer wieder kolportiert wird. Ich bin der Meinung, dass Spenden Privatsache ist. Wenn alle 200 Initianten 5 Jahre lang jeden Tag 20 Rappen auf die Seite legen, sind die 75 000 Franken auch zusammen.» Deshalb empfehle er, die Initiative abzulehnen.

«Spielen Sie sich nicht als Richter auf!» «Wir werden den Standard immer weiter hochsetzen. Es wird nie reichen, damit wir eine kühne Tat ohne Defizit finanzieren können», warb ein ande-

rer für die Initiative. Noch radikaler sagte es ein anderer Redner: «Ein grosser Teil der Zürcher Steuereinnahmen gehören den Ursprungsländern. Deshalb bin ich dafür, dass wir spenden.» RPK-Präsident Gyseler erklärte: «Für die Einnahmen der Gemeinde ist die Gemeinde zuständig. Wir haben ein System in der Schweiz. Alle bekommen zwei Steuerrechnungen. Mit ihrer Bundessteuer bezahlen sie Entwicklungshilfe für andere Länder. Wir hören davon, dass wir ein Zeichen setzen sollen. Welches Zeichen? Wollen wir künftig noch weitere Steuereinnahmen hinterfragen? Zum Beispiel die der ZKB, die auf der schwarzen Liste der USA steht? Was ist mit Bührle und den Grossbanken? Wollen wir wirklich ein Präjudiz schaffen? Jetzt ist das Geld von Glencore endlich versteuert worden. Wollen sie das Geld tatsächlich weiterverschenken?» Zum Schluss mahnte Gyseler: «Spielen Sie sich nicht als Richter auf, die darüber urteilen, ob Steuergelder gut oder schlecht sind!» Die Mehrheit blieb jedoch bei ihrer Meinung: Es geht nicht um Entwicklungshilfe, sondern um eine Botschaft, die Hausen mit dieser Spende senden kann.

Kein Verkehrskonzept, aber Ja zum Schulhausneubau Eine lebhafte Gemeindeversammlung am Mittwoch in Rifferswil Der Rifferswiler Souverän zeigte sich betreffend dem vorgeschlagenen Verkehrskonzept mehr als kritisch. Die Vorlage wurde knapp zurückgewiesen. Der Planung für einen Schulhausneubau sowie der Erhöhung des Steuerfusses stimmten die Rifferswiler Stimmberechtigten jedoch praktisch einstimmig zu. ................................................... von martin mullis Ein volles Haus, stellte Gemeindepräsident Marcel Fuchs am Mittwochabend in der bis auf den letzten Platz besetzten Engelscheune fest und begrüsste die knapp 100 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger zur Gemeindeversammlung. Die Traktandenliste war mit fünf Punkten reich befrachtet. Dem Antrag des Gemeinderates für den Landerwerb, um den Erweiterungsbau der Schule zu ermöglichen, sowie dem Projektierungskredit von 400 000 Franken für den Erweite-

Wurde mit ablehnenden und zustimmenden Anträgen gefordert: Gemeindepräsident Marcel Fuchs, Rifferswil. (Bild mm) rungsbau, stimmten die anwesenden Einwohner ohne nennenswerte Gegenstimmen diskussionslos zu. Weit mehr zu reden gab dann das vom Gemeinderat vorgeschlagene Verkehrskonzept. Für die verkehrsberuhi-

genden Massnahmen auf der Jonenbach-, Hauptiker- und Dorfstrasse wurde ein Kredit von 140 000 Franken beantragt. Das Konzept sah jedoch in den eigentlichen Wohnquartieren keine Massnahmen vor. Nach einigen Vo-

tanten, welche den vorgeschlagenen Massnahmen äusserst kritisch gegenüberstanden, wurde dann der Antrag gestellt, das vorgeschlagene Verkehrskonzept zurückzuweisen und eine Lösung mit Tempo 30 anzustreben.

Dieser Forderung stimmte die Versammlung knapp zu. Ein weiterer Antrag einer Stimmbürgerin verlangte dann sinngemäss, jedoch etwas kompliziert formuliert, die gleichen oder nur marginal veränderten Forderungen. Die Feststellung von Gemeindepräsident Fuchs, dass in Sachen Tempo 30 die Gemeinde nicht mehr frei entscheiden könne, nützte da wenig. Auch diesem Antrag wurde knapp zugestimmt. Das vom Gemeinderat vorgeschlagene Verkehrskonzept wurde somit klar zurückgewiesen. Dem Voranschlag für das Jahr 2014 und die darin enthaltene Erhöhung des Steuerfusses um fünf auf 90 Prozent, wurde dann wieder ohne jede Diskussion einstimmig zugestimmt. Auch die Genehmigung der revidierten Statuten des Schulzweckverbandes des Bezirks Affoltern, passierte einstimmig die Traktandenliste. Mit einem eigentlichen Werbespot zur Gewinnung neuer Behördenmitglieder mit Blick auf die Wahlen Anfang des nächsten Jahres, beschloss Gemeindepräsident Marcel Fuchs die Versammlung.


Schulzweckverband Bezirk Affoltern Erneuerungswahl von 3 Mitgliedern des Schulzweckverbands Bezirk Affoltern für die Amtsdauer 2014 bis 2018

Notariatskreis Affoltern

Die Wahlvorsteherschaft des Schulzweckverbands Bezirk Affoltern hat die Erneuerungswahl für die Amtsdauer 2014 bis 2018 festgesetzt auf:

Erneuerungswahl der Notarin/des Notars für die Amtsdauer 2014 bis 2018

(Gemeinden Aeugst am Albis, Affoltern am Albis, Hausen am Albis, Hedingen, Kappel am Albis, Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten, Obfelden, Ottenbach und Rifferswil)

Sonntag, 30. März 2014 In Anwendung der gesetzlichen Vorschriften können bis Mittwoch, 15. Januar 2014 bei der Sitzgemeinde des Schulzweckverbands Bezirk Affoltern (Gemeindeverwaltung Affoltern am Albis, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis) Wahlvorschläge eingereicht werden. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Gemäss § 24 der Verordnung über die politischen Rechte (VPR) geben Personen, die einen Wahlvorschlag unterzeichnen, Namen, Vornamen, Geburtsdatum und Adresse (Strasse, Hausnummer, Wohnort) an und fügen ihre Unterschrift hinzu. Der Kandidat oder die Kandidatin muss mit Namen, Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort bezeichnet werden. Zudem können der Rufname, die Parteizugehörigkeit und der Hinweis, ob die vorgeschlagene Person dem Organ schon bisher angehört hat, angegeben werden. Bezüglich der Wählbarkeit wird auf § 23 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sowie die Statuten des Schulzweckverbandes Bezirk Affoltern verwiesen. Wählbar ist, wer im Bezirk Affoltern politischen Wohnsitz hat. Die wahlleitende Behörde veröffentlicht anschliessend die Namen der vorgeschlagenen Personen und setzt eine Frist von 7 Tagen an, innert welcher frühere Wahlvorschläge geändert, zurückgezogen oder neue eingereicht werden können. Sind gemäss §§ 54 und 55 GPR die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt, wird eine Urnenwahl durchgeführt. Wahlvorschlagsformulare sind auf der Homepage www.affoltern-am-albis.ch oder unter Telefon 044 762 56 32 erhältlich. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Die Wahlvorsteherschaft des Notariatskreises Affoltern hat die Erneuerungswahl für die Amtsdauer 2014 bis 2018 festgesetzt auf: Sonntag, 30. März 2014 In Anwendung der gesetzlichen Vorschriften können bis Mittwoch, 15. Januar 2014 bei der Sitzgemeinde des Notariatskreises (Gemeindeverwaltung Affoltern am Albis, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis) Wahlvorschläge eingereicht werden. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Gemäss § 24 der Verordnung über die politischen Rechte (VPR) geben Personen, die einen Wahlvorschlag unterzeichnen, Namen, Vornamen, Geburtsdatum, Geschlecht und Adresse (Strasse, Hausnummer, Wohnort) an und fügen ihre Unterschrift hinzu. Der Kandidat oder die Kandidatin muss mit Namen, Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort bezeichnet werden. Zudem können der Rufname, die Parteizugehörigkeit und der Hinweis, ob die vorgeschlagene Person dem Organ schon bisher angehört hat, angegeben werden. Bezüglich der Wählbarkeit für das Amt einer Notarin oder eines Notars wird insbesondere auf § 23 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sowie § 10 des Notariatsgesetzes verwiesen (Wahlfähigkeitszeugnis). Wählbar ist, wer im Kanton Zürich politischen Wohnsitz hat. Die wahlleitende Behörde veröffentlicht anschliessend die Namen der vorgeschlagenen Personen und setzt eine Frist von 7 Tagen an, innert welcher frühere Wahlvorschläge geändert, zurückgezogen oder neue eingereicht werden können. Sind gemäss §§ 54 und 55 GPR die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt, wird eine Urnenwahl durchgeführt. Wahlvorschlagsformulare sind auf der Homepage www.affoltern-am-albis oder unter Telefon 044 762 56 32 erhältlich.

Gemeinderat Affoltern am Albis Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Gemeinderat Affoltern am Albis

Gemeinde Affoltern am Albis Erneuerungswahlen des Gemeinderates, der Rechnungsprüfungskommission und der Primarschulpflege Affoltern am Albis sowie der Sekundarschulpflege Affoltern a. A./ Aeugst a.A. für die Amtsdauer 2014 bis 2018 7 Mitglieder und das Präsidium des Gemeinderates und 5 Mitglieder und das Präsidium der Rechnungsprüfungskommission und 7 Mitglieder und das Präsidium der Primarschulpflege und 5 Mitglieder und das Präsidium der Sekundarschulpflege Die Wahlvorsteherschaft hat den ersten Wahlgang für die Erneuerungswahl des Gemeinderates, der Rechnungsprüfungskommission, der Primarschulpflege und der Sekundarschulpflege am Albis/Aeugst am Albis für die Amtsdauer 2014 bis 2018 festgesetzt auf: Sonntag, 30. März 2014 Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, welche in der Politischen Gemeinde Affoltern am Albis Wohnsitz hat. In Anwendung der Gemeindeordnungen werden leere Wahlzettel verwendet. Den Wahlunterlagen wird ein Beiblatt beigelegt, auf dem die Personen aufgeführt werden, die öffentlich zur Wahl vorgeschlagen sind. Stimmberechtigte, die auf dem Beiblatt aufgeführt sein möchten, haben sich bis spätestens Mittwoch, 15. Januar 2014 bei der Gemeindeverwaltung Affoltern am Albis schriftlich mit folgenden Angaben zu melden: Namen, Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort. Zudem können der Rufname, die Parteizugehörigkeit und der Hinweis, ob die vorgeschlagene Person dem Organ schon bisher angehört hat, angegeben werden. Formulare sind auf der Homepage www.affoltern-am-albis.ch oder über 044 762 56 32 erhältlich.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Affoltern am Albis Erneuerungswahl von 7 Mitgliedern und des Präsidiums der evangelisch-reformierten Kirchenpflege für die Amtsdauer 2014 bis 2018 Die Wahlvorsteherschaft der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde hat den ersten Wahlgang für die Erneuerungswahl der evangelisch-reformierten Kirchenpflege für die Amtsdauer 2014 bis 2018 festgesetzt auf: Sonntag, 30. März 2014 In Anwendung der gesetzlichen Vorschriften werden amtliche Wahlzettel mit gedruckten Wahlvorschlägen verwendet, sofern bis Mittwoch, 15. Januar 2014 bei der wahlleitenden Behörde (Gemeindeverwaltung Affoltern am Albis, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis) Wahlvorschläge eingereicht werden. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Gemäss § 24 der Verordnung über die politischen Rechte (VPR) geben Personen, die einen Wahlvorschlag unterzeichnen, Namen, Vornamen, Geburtsdatum und Adresse (Strasse, Hausnummer, Wohnort) an und fügen ihre Unterschrift hinzu. Der Kandidat oder die Kandidatin muss mit Namen, Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort bezeichnet werden. Zudem können der Rufname, die Parteizugehörigkeit und der Hinweis, ob die vorgeschlagene Person dem Organ schon bisher angehört hat, angegeben werden. Die wahlleitende Behörde veröffentlicht anschliessend die Namen der vorgeschlagenen Personen und setzt eine Frist von 7 Tagen an, innert welcher frühere Wahlvorschläge geändert, zurückgezogen oder neue eingereicht werden können. Übersteigt die Zahl der Wahlvorschläge diejenigen der zu besetzenden Stellen, wird die Wahl im ordentlichen Verfahren, d. h. mit Wahlzetteln ohne Kandidatennamen, durchgeführt. Wahlvorschlagsformulare sind auf der Homepage www.affoltern-am-albis.ch oder über Telefon 044 762 56 32 erhältlich.

Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Gemeinderat Affoltern am Albis

Gemeinderat Affoltern am Albis


Bezirk Affoltern

Freitag, 6. Dezember 2013

Bessere Verbindungen am Abend PostAuto-Region Zürich: Fahrplanänderungen auch im Bezirk Affoltern In der Region Zürich sind die Fahrgäste an den Wochenenden nicht mehr so früh unterwegs, dafür kehren sie am Abend später von ihren Einkäufen und Ausflügen zurück. Darauf geht PostAuto ab dem Fahrplanwechsel vom 15. Dezember noch besser ein. Zusätzliche Verbindungen während den Spitzenzeiten sowie die Einführung von zwei neuen Linien runden das Paket der Fahrplanänderungen ab. PostAuto passt die Fahrpläne dem veränderten Mobilitätsverhalten an. Ab 15. Dezember profitieren die Fahrgäste auf zahlreichen Linien der Region Zürich von einem besseren Abendangebot. Umgekehrt werden in ländlichen Regionen am frühen Samstagund Sonntagmorgen, wo nur wenige Fahrgäste unterwegs sind, einzelne schlecht besetzte Verbindungen aufgegeben. Dies erlaubt es, die eingesparten Mittel in besser genutzte Angebote zu investieren. Die PostAuto-Region Zürich bedient im Auftrag von Kantonen, Gemeinden und Drittpartnern 79 Linien im Kanton Zürich sowie in den angrenzenden Nachbarkantonen. Sie baut ihr Angebot ab Fahrplanwechsel insgesamt um 3,7 Prozent auf 10,4 Millionen Fahrplankilometer aus. Bis im Dezember 2014 werden die Zürcher Postautos 468 000 Stunden unterwegs sein. Die wichtigsten Fahrplanänderungen in der PostAuto-Region Zürich im Knonauer Amt auf einen Blick: – Linie 200 Schnellbus Zürich Enge–Bonstetten-Wettswil–Affoltern:

Auf der Schnellbus-Linie 200 von Zürich nach Affoltern wird Freitag und Samstag ein Abendbetrieb bis Mitternacht eingeführt. (Bild Werner Schneiter) Freitag und Samstag Einführung eines Abendbetriebs bis Mitternacht. – Linie 205 Bonstetten-Wettswil– Islisberg–Arni: Die Postautos verkehren neu von Montag bis Freitag im Zeitraum von 6 bis 20 Uhr mindestens stündlich. – Linie 215 Zürich Wiedikon–

Oberlunkhofen–Affoltern: Neu verkehren die Postautos sonntags von 11 bis 20 Uhr auf der ganzen Strecke bis/ab Zürich Wiedikon. Zwischen Oberlunkhofen und Zürich Wiedikon entsteht zusammen mit den Fahrten der Linie 245 auch sonntags ein Halbstundentakt.

– Neue Linie 227 Birmensdorf– Stallikon–Bonstetten-Wettswil: Eine neue Linie ersetzt die bisherige Linie 237. Sie sorgt für direktere Verbindungen zwischen Stallikon und Bonstetten, indem die Postautos nicht mehr über Aumüli geführt werden. (pd.)

Ja zur 3-Prozent-Steuerfuss-Reduktion

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Sprayer unterwegs Im Gegensatz zu Lärmverursachern lassen sich Sprayer bei ihrem illegalen Tun nicht von der Kälte abhalten. So haben in Obfelden Unbekannte die Wände der Mehrzweckhalle Zendenfrei gleich zweimal mit Graffiti überzogen – und zwar vom 28. auf den 29. November und vom 29. auf den 30. November. Laut Angaben der Kantonspolizei entstand dabei ein Schaden in der Höhe von mehreren 100 Franken. Auch im Gewerbegebiet von Knonau wurden die Wände einer Lagerhalle mit Farbe verunstaltet. Hier beläuft sich der Sachschaden auf mehrere 1000 Franken. Wesentlich kleiner ist der Schaden in Bonstetten. Dort wurde Fassade der in Bahnhofnähe liegenden «Kinderinsel» verschmiert. Bei einem Einschleichdiebstahl in die Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses haben Diebe Skiausrüstungen im Wert von mehreren 100 Franken gestohlen. Die Tat ereignete sich vom 1. auf den 2. Dezember. Auf der Buchenegg wurde erneut ein auf dem Parkplatz abgestelltes Fahrzeug geknackt und leergeräumt. Unter anderem kam eine Handtasche weg. Den Wert der gestohlenen Gegenstände beziffert die Kapo auf gegen 1000 Franken, den Sachschaden auf mehrere 100 Franken. In einem Bürohaus in Affoltern misslang der Einbruch. Die Täter versuchten, eine Türe aufzubrechen und richteten Schaden von mehreren 100 Franken an. (-ter.)

wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit Morgen Samstag, 7. Dezember, feiern Kalliopi und Apostolos Joakimidis in Obfelden das Fest der goldenen Hochzeit. Zum 50-jährigen Ehebund gratulieren wir herzlich.

Vier Gemeindeversammlungen in Knonau ohne grosse Hürden Zum 90. Geburstag

Die Stimmberechtigten der politischen Gemeinde Knonau stimmten am Dienstagabend dem Antrag des Gemeinderates um Reduktion des Steuerfusses von 44% auf 41% zu. Ein Reduktionsantrag der RPK um 5% blieb chancenlos. ................................................... von urs e. kneubühl Politische, Sekundarschule, Primarschule – zum letzten Mal, notabene – und reformierte Kirchgemeinde führten in Knonau am vergangenen Dienstagabend im Stampfisaal ihre BudgetGemeindeversammlungen durch. Sämtliche Anträge gingen dabei ohne Diskussionen durch und wurden grossmehrheitlich bis einstimmig verabschiedet. Wasserversorgungsreglement und Siedlungsentwässerungsverordnung standen bei der politischen Gemeinde auf der Traktandenliste. Bei der Wasserversorgung gibt es bei der Anschlussgebühr Änderungen, während die Benutzungsgebühr unverändert bleibt. Für die Bemessung der Anschlussgebühr wird anstelle der bisher verwendeten Gebäudeversicherungssumme neu wie bei der Grundgebühr die Nennleistung des Wasserzählers beigezogen. Die Gebühr ist nur einmal beim Anschluss an die Wasserversorgung zu bezahlen und bereits angeschlossene Liegenschaften zahlen künftig bei Um- oder Neubauten keine Anschlussgebühren mehr, sofern auf dem Grundstück kein grösserer Wasserzähler installiert wird. Bei der Siedlungsentwässerungsverordnung ändern sich sowohl die Benutzungsgebühr als auch die Anschlussgebühr. Bei Ersterer berücksichtigt neu die Grundgebühr die Grösse des angeschlossenen Grundstückes sowie die

mögliche Ausnutzung (bisher war Grösse der Wasseruhr entscheidend); die Mengengebühr wird weiter über den Trinkwasserverbrauch verrechnet. Für die Beimessung der Anschlussgebühr wird nicht mehr die verwendete Gebäudeversicherungssumme beigezogen, sondern neu die zonengewichtete Grundstückfläche, analog der Grundgebühr. Auch diese Gebühr ist nur einmal beim Anschluss an die Kanalisation zu zahlen. Die Gemeindeversammlung verabschiedete beide Verordnungen ohne Gegenstimme.

Entschädigungsverordnung, Budget 2014 und Einbürgerungen Ebenfalls einstimmig setzte die Gemeindeversammlung auch eine neue Entschädigungs- und Besoldungsverordnung fest. Statt der bisherigen Personal- und Entschädigungsverordnung aus dem Jahr 2000, nach welcher den an der Urne gewählten Behördenmitgliedern per Ende Jahr eine Jahresentschädigung ausbezahlt und zusätzlich Sitzungsgelder halbjährlich vergütetwurden, wählte man eine einfache, zeitgerechte, aufwandsgetreue und transparente Entschädigungsform. Die neue Verordnung stuft jede Behörde oder Kommission in eine Lohnklasse ein, wobei auch versicherungstechnische Einzelheiten geregelt werden. Die Entschädigungen werden gegenüber der geltenden Personal- und Entschädigungsverordnung aus dem Jahr 2000 im Gesamtdurchschnitt moderat um zirka 6% erhöht. Bei einem Aufwand von acht Millionen Franken und einem Ertrag von 11,4 Mio. Franken in der Laufenden Rechnung (bei mutmasslichen Steuereinnahmen von 3,8 Mio. Franken) bleibt der politischen Gemeinde Knonau, gemäss Voranschlag 2014, ein Ertragsüberschuss von 1,2 Mio. Franken. Der Gemeinderat beantragte daher ei-

ne Senkung des Steuerfusses von bisher 44% auf 41%; die Rechnungsprüfungskommission ihrerseits befand, dass aufgrund des budgetierten Überschusses und des vorhandenen Eigenkapitals eine Reduktion um gar 5% vertretbar sei, unterlag aber mit ihrem Antrag deutlich. Der Antrag des Gemeinderates wurde schliesslich grossmehrheitlich angenommen. Schon vorab hatten die 43 Stimmberechtigten zwei Einbürgerungsgesuche positiv verabschiedet. Daniela Negro und Franc Grabler werden unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung ins Bürgerrecht der Gemeinde Knonau aufgenommen.

Primar-, Sekundarschule und reformierte Kirchgemeinde In der Primarschulgemeindeversammlung ihrerseits verabschiedeten 42 Stimmberechtigte den Voranschlag 2014, der bei einem Aufwand von vier Millionen Franken und (bei gleichbleibendem Steuerfuss von 47 % und mutmasslichen Steuereinnahmen von 1,8 Mio. Franken) einem Ertrag von 3,3 Mio. Franken mit einem Aufwandüberschuss von 713 000 Franken abschliesst. Genauso deutlich wurde dem Ausbau schulergänzender Tagesstrukturen zugestimmt. Mit der Zustimmung zum Ausbau wurden auch einmalige Kosten für die Bereitstellung der Infrastruktur von 25 000 Franken genehmigt. Es wird zudem eine Stelle Betreuung schulergänzende Tagesstrukturen Umfang von maximal 78 Stellenprozenten eingerichtet mit einer Lohneinstufung nach den kantonalen Empfehlungen, was rund 79 000 Franken ausmachen wird. Die 53 Stimmberechtigten der Sekundarschulgemeinde Knonau–Maschwanden–Mettmenstetten hatten

ebenfalls über das Budget 2014 zu befinden, das mit einem Aufwand von 6,2 Mio. Franken und einem Ertrag von 6,1 Mio. Franken einen Aufwandüberschuss von 79 600 Franken bringen wird. Die Investitionsrechnung 2014 sieht Nettoinvestitionen von 1,3 Mio. Franken vor allem für die Sanierung des 1973 in Betrieb genommenen Hallenbades vor. Dem Budget 2014 und dem gleichbleibenden Steuerfuss (24%) wurde zugestimmt. Des weiteren hatten die Stimmberechtigten der Sekundarschulgemeinde auch noch zur Teilrevision der Statuten des Schulzweckverbandes Bezirk Affoltern Stellung zu beziehen. Die vorliegende Anpassung wird notwendig, da sich im Bereich «Sonderschulung» Veränderungen ergeben haben, welche die Arbeit und auch den Arbeitsaufwand der Verbandsschulpflege stark beeinflussen. Zentraler Punkt dieser Teilrevision ist die Reduktion der Mitgliederzahl der Verbandsschulpflege auf drei Personen. Weitere Anpassungen betreffen Korrekturen, die sich aufgrund von neuen Rechtsgrundlagen des Kantons ergeben oder des veränderten Angebotes des Schulzweckverbandes. Im Weitern enthält die Teilrevision eine Erweiterung der Finanzkompetenzen der Verbandsschulpflege für nicht budgetierte, einmalige Ausgaben. Die Stimmberechtigten verabschiedeten die Teilrevision grossmehrheitlich. Schliesslich stimmten 22 Stimmberechtigte der reformierten Kirchgemeinde diskussions- und oppositionslos dem Voranschlag 2014 dieses Gutes zu. Die laufende Rechnung schliesst bei einem Aufwand von 341 700 Franken und einem Ertrag von 157 800 Franken mit einem Ertragsüberschuss von 3000 Franken ab; der Steuerfuss bleibt auf dem Niveau des Vorjahres, bei 14%.

In Affoltern dürfen wir Theodor Frei zum 90. Geburstag gratulieren. Er feiert am kommenden Montag, 9. Dezember. Wir wünschen dem Jubilaren einen schönen Festtag und alles Gute.

Zum 80. Geburtstag Am kommenden Sonntag, 8. Dezember, feiert Ruedi Marty in Affoltern seinen 80. Geburtstag. Dem ehemaligen Mobiliar-Generalagenten gratulieren wir herzlich zum Ehrentag. anzeige


. . . und immer sind da Spuren deines Lebens, Bilder, Augenblicke und Gefühle, die uns an Dich erinnern und uns wissen lassen, dass Du bei uns bist.

TODESANZEIGE Mit grossem Bedauern müssen wir Ihnen mitteilen, dass mein Vater, unser Firmengründer und Senior-Chef

Franz Schmidiger-Müller 12. Januar 1936 – 30. November 2013

nach kurzer Krankheit im Beisein seiner Familie verstorben ist. Wir verlieren in ihm einen umsichtigen, vorausschauenden und innovativen Freund und Senior-Chef. Sein Optimismus und seine Ideen und Visionen haben uns immer beeindruckt und geprägt. Mit Weitsicht hat er unser Geschäft gegründet, aufgebaut und entwickelt. Mit Hingabe und Beharrlichkeit hat er sich für unseren Nachwuchs und Berufsstand eingesetzt. Auch nach der Geschäftsübergabe an seinen Sohn hat er sich im Hintergrund stark für das Geschäft eingesetzt. Wir danken Dir dafür herzlich. Wir werden Dich in liebevoller Erinnerung behalten Schmidiger, Fenster Türen Innenausbau, Baar Franz Schmidiger, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Abschiedsgottesdienst: Samstag, 7. Dezember 2013, um 9.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Martin, Baar.

WIR DANKEN HERZLICH allen Verwandten, Freunden und Bekannten für die Anteilnahme beim Abschied von

Rosette Ingold-Wälti Die vielen tröstenden Worte, die persönlichen Briefe, die vielen Zeichen des Mitgefühls, der Wertschätzung und die lieben Erinnerungen haben uns sehr bewegt. Ein besonderer Dank geht an Frau Pfarrerin Elisabeth Studer und an die beiden Enkelkinder Alexandra und Katharina für die persönliche Gestaltung der Trauerfeier. Wir vermissen Dich. Affoltern am Albis, im Dezember 2013

Daniel Ingold, Béatrice Kutschera-Ingold und die ganze Familie

TODESANZEIGE Liebe Kundin, lieber Kunde

Traurig und tief betroffen müssen wir Abschied nehmen von

Vreni Uhr-Gut 4. Dezember 1946 – 1. Dezember 2013

Nach einer schweren, unheilbaren Krankheit schlief sie im engsten Kreis ihrer Angehörigen friedlich ein. Dein Lachen, Deine Fröhlichkeit, Deine Stärke und Dein Mut leben in uns weiter. In Liebe: Hans Uhr-Gut Thomas Uhr mit Familie Stefan Uhr mit Familie Christoph Uhr mit Familie Claudia Goodman mit Familie Jean Gut mit Familie Rudolf Gut mit Familie Käthi Spörndli mit Familie Verwandte und Freunde Die Abdankung findet in Finch, Ontario, Kanada, statt. Traueradresse: Hans Uhr, 15830 Finch Cambridge Bdry., Crysler ONKOA/RO, Canada

Wir bedanken uns ganz herzlich für das Vertrauen, das Sie uns in diesem Jahr entgegengebracht haben. Wir schätzen uns glücklich, Sie zu unseren Kunden zählen zu dürfen. Als Dank gewähren wir Ihnen

10 % Rabatt auf alle Artikel bis 24. Dezember 2013 (bei Abholung und Barzahlung, nicht kumulierbar) Wir wünschen Ihnen eine besinnliche Adventszeit, frohe Festtage und fürs neue Jahr Glück, Erfolg und Gesundheit! Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 07.30–12.00 und 13.15–18.00 Uhr Samstag 07.30–15.00 Uhr Bitte beachten Sie, dass unser Geschäft vom 25. Dezember 2013 bis 5. Januar 2014 geschlossen bleibt.


Bezirk Affoltern

Freitag, 6. Dezember 2013

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Steuerfuss steigt von 71 auf 76 Prozent Gemeindeversammlung in Stallikon: Aufwandüberschuss mit 1,6 Mio. Franken Eigenkapital-Entnahme decken Gerade zwei Traktanden beschäftigten am Mittwochabend die Gemeindeversammlung Stallikon: Sowohl die Teilrevision der Statuten des Schulzweckverbandes als auch der Voranschlag 2014 wurden gut geheissen. Letzteres trotz Anhebung des Steuerfusses. ................................................... von urs e. kneubühl Grosse Wogen waren nicht erwartet und sie blieben denn am vergangenen Mittwochabend in der Turnhalle Loomatt, Stallikon, auch aus. Die anwesenden 64 Stimmberechtigten hatten

in der Folge zur Teilrevision der Verbandsstatuten Schulzweckverband Bezirk Affoltern sowie zum Voranschlag 2014 der Politischen Gemeinde mit der Festsetzung des Steuerfusses Stellung zu beziehen. Die Statuten des Schulzweckverbandes Bezirk Affoltern bedürfen notwendiger Anpassungen, da sich im Bereich «Sonderschulung» Veränderungen ergeben haben, welche die Arbeit und auch den Arbeitsaufwand der Verbandsschulpflege stark beeinflussen. Zentraler Punkt dieser Teilrevision ist die Reduktion der Mitgliederzahl der Verbandsschulpflege auf drei Personen. Weitere Anpassungen betreffen Korrekturen, die sich aufgrund von

neuen Rechtsgrundlagen des Kantons ergeben oder des veränderten Angebotes des Schulzweckverbandes. Im Weitern enthält die Teilrevision eine Erweiterung der Finanzkompetenzen der Verbandsschulpflege für nicht budgetierte, einmalige Ausgaben. Die Stimmberechtigten verabschiedeten die Teilrevision einstimmig.

Steuerfuss-Erhöhung um 5 Prozent Der Voranschlag 2014 der Politischen Gemeinde sieht in der laufenden Rechnung einen Ertrag von 8,7 Mio. Franken (2013 9,2 Mio. Franken) und einen Aufwand von 17,7 Mio. Franken

(2013 17,4 Mio. Franken) vor. Im Vergleich zum Vorjahr erhöht sich der Aufwand gesamthaft um 297 600 Franken. Der Aufwandüberschuss von 9 Mio. Franken soll durch einen Steuerertrag von 7,4 Mio. Franken und durch die Entnahme von 1,6 Mio. Franken beim Eigenkapital gedeckt werden. Der Gemeinderat beantragte daher eine Steuerfusserhöhung von bisher 71 Prozent auf neu 76 Prozent, womit der Gesamtsteuerfuss bei gleichbleibendem Steuerfuss der Sekundarschulgemeinde (15 Prozent) von 86 auf 91 Prozent steigt. Es sind vor allem tiefere Steuererträge, welche das Stalliker Budget 2014 ertragsseitig belasten, während

aufwandseitig die per Gemeindeversammlungsbeschluss genehmigte Kostenübernahme für Abend- und Samstagskurse (§ 20 – Leistungen als Versuchsbetrieb) der neuen Postautoverbindung 227 markant stehen. Weiter belasten die Aufwandsteigerungen bei Bildung und diversen Zweckverbänden unter anderem Kindes- und Erwachsenenschutzrecht das Budget 2014. Nach einem einzigen Votanten, welcher den Gemeinderat der Polemik bezichtigte, verabschiedeten die Stimmberechtigten den Voranschlag 2014 einstimmig und genehmigten die Erhöhung des Steuerfusses auf 76 Prozent mit vereinzelten Gegenstimmen.

forum

SVP: Ja zu allen Vorlagen Gemeindeversammlung vom 9. Dezember in Affoltern.

Fröhliches Fest für Eltern und Kinder: Krippenleiterin Anita Mayer (links) und Vorstandsmitglied Marina Maio. (Bild Martin Mullis)

Coccolino feierte Geburtstag 10 Jahre Kinderkrippe in Stallikon Mit viel Fantasie und Unterhaltung feierte der Verein Kinderkrippe Coccolino in Stallikon sein zehnjähriges Bestehen. Neben der Eröffnung der KiKu-Bilderausstellung gab es im Schulhaus Dorf viele Aktivitäten und Spass für die Kinder. Tolle Unterhaltung, Action, Fun, Musik und sehr viel Komik mit «Johnny de Trämmler», versprach der Flyer den Besuchern des Festanlasses zum zehnjährigen Bestehen der Kinderkrippe Coccolino in Stallikon. Die rund 70 Eltern, Grosseltern, Familienmitglieder und Bekannten wurden denn auch nicht enttäuscht: In den Räumen des Schulhauses Dorf war am Sonntag ganz schön viel Betrieb. Die Kinderkrippe Coccolino besuchen an einem oder mehreren Tagen in der Woche täglich 30 Kinder im Alter von 3 Monaten bis zu fünf Jahren. Entstanden ist die Institution seinerzeit dank Anstoss der damaligen Ge-

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meinderätin Katharina von Arx und in Zusammenarbeit mit dem Familienclub Stallikon. Zu Beginn wurde die Krippe vom Familienclub geführt, bevor sie dann in den Verein Kinderkrippe Coccolino überging. Die Kinderkrippe in Stallikon ist eine gefragte Institution, besteht doch für die Eltern fast immer eine Warteliste, insbesondere für Babys. Marina Maio, Vorstandsmitglied des Vereins, betont, dass die Kinderkrippe selbsttragend sei. Die Gemeinde unterstützt den Verein Kinderkrippe Coccolino im Rahmen der Gesetzgebung beratend und finanziell. 18 professionelle Mitarbeitende, eine Krippenleiterin, Fachfrauen Betreuung und Lernende arbeiten mit den Kindern. Die Leiterin der Kinderkrippe Coccolino, Anita Mayer, freute sich sehr über die vielen interessierten Besucher, bei einem Blick durch das Fenster zeigte sie aber auch stolz auf den danebenstehenden Neubau, der in einigen Monaten der Krippe ein neues Zuhause bieten wird. (mm)

Anlässlich der Mitgliederversammlung vom 3. Dezember wurden die Geschäfte der Gemeindeversammlung vom 9. Dezember 2013 behandelt und die Parolen der SVP beschlossen. Die jeweils von ihnen zu präsentierenden Vorlagen wurden in verdankenswerter Weise von den Gästen Gemeinderat Hermann Brütsch und Nik Rickli, Finanzvorstand der Primarschule, vorgestellt. Den Finanzplan und das Budget der Sekundarschulgemeinde sowie die Teilrevision der Statuten des Schulzweckverbands erläuterte Daniel Senne, Mitglied der Schulpflege der Sekundarschulgemeinde, und die Fi-

nanzvorlagen der politischen Gemeinde Susanne Leuenberger, Gemeinderätin. Die meisten Vorlagen gaben wenig Anlass zu Diskussion, und die Versammlung beschloss jeweils einstimmig, deren Annahme zu empfehlen. Diskussionsbedarf zeigte sich nur bezüglich des Antrags des Gemeinderats auf Austritt aus dem Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern. Der Ablehnungsantrag der Rechnungsprüfungskommission veranlasste eine Minderheit der Teilnehmer zur Stimmenthaltung oder sogar Ablehnung. Entschieden zeigte sich die Versammlung wieder bei der Parolenfassung zur Initiative «Rohstoffmillionen – Affoltern handelt solidarisch». Schon

weil Affoltern die von dieser Initiative geforderten wohltätigen Spenden unter dem Regime des Finanzausgleichs allein zulasten der bestehenden Bankkredite leisten könnte und sich entsprechend noch höher verschulden müsste, wird gemäss dem Antrag des Gemeinderats die Ablehnung der Initiative empfohlen. Sodann wurden die Kandidaturen von Susanne Leuenberger (Gemeinderat), Hans Finsler (Gemeinderat und Präsident), Esther Stöckli (Primarschulpflege, Präsidentin), Claudia Spörri und Beat Kalt (Mitglieder der Primarschulpflege) unter Applaus bestätigt und die Genannten als Kandidaten der SVP Affoltern in aller Form nominiert. SVP Affoltern

Mit den Initiativen viel erreicht Rohstoff-Millionen: Warum nicht 100%? Leserbrief im «Anzeiger» vom 3. Dezember. Sehr geehrter Herr Bortoluzzi, es erstaunt mich sehr, von Ihnen zu erfahren, Glencore, der weltgrösste Rohstoffkonzern mit Sitz im Kanton Zug, betreibe seine Geschäfte in Ländern, «deren Problem korrupte Machthaber» seien. Glencore selbst bestreitet dies vehement. Milliarden, schreiben Sie, seien in Entwicklungsländer gesteckt worden. Das Resultat sei ernüchternd. Statt von wachsenden Bruttoinlandprodukten Kenntnis zu nehmen, stelle man sinkende oder stagnierende Verhältnisse fest. Dem ist so, bloss fragt sich, weshalb. Wenn der Glencore-Konzern Milliarden investiert, tut er das nicht selbstlos. Wenn Staaten, in denen Glencore Rohstoffe ausbeutet, wirtschaftlich nicht vom Fleck kommen, hat das Gründe. Der amerikanische Nobelpreisträger Joseph Stiglitz formuliert sie so: «Der Wohlstand der rohstoffreichen Entwicklungsländer hängt davon ab, wie viel Geld sie für ihre Bodenschätze erhalten. Die Ertragskraft der reichen

Konzerne in den Industriestaaten hängt davon ab, wie wenig sie dafür bezahlen.» Die Ertragskraft von Glencore ist gigantisch. Der Börsengang hat dem in Rüschlikon wohnhaften Glencore-CEO Milliarden eingebracht. Von diesem einmaligen Ereignis profitieren über den kantonalen Steuerausgleich auch Ämtler Gemeinden, die jetzt, ebenfalls einmalig, etwas davon an Länder zurückgeben möchten, die für ihre Bodenschätze viel zu wenig Geld erhalten. Glencore weist aktuell grosse Verluste aus und kumuliert damit auf Jahre hinaus Steuergutschriften. Der bürgerliche Zuger Kantonsparlamentarier Urs Raschle fragt deshalb: «Wenn die Firma keine Steuern mehr zahlt, müssen wir offen darüber diskutieren, ob sie uns Zugern nicht mehr schadet als nützt.» Parallel zu den angeblichen Firmenverlusten schüttet Glencore seinen Aktionären unfassbar hohe Dividenden aus. Ivan Glasenberg hat kürzlich eine Halbjahresdividende (!) von 59,5 Millionen Dollar erhalten. Diese Riesensumme erhält Glasenberg steuerfrei. Die Steuerbefreiung steht im direkten Zusammenhang mit der Steu-

erreform II, welche Ihre SVP befürwortet hat. Dank dieser Reform profitieren schwerreiche Kapitalisten wie Ivan Glasenberg mit unanständigen Dividendenbezügen auf Kosten der kleinen Steuerzahlerinnen und Steuerzahler in unserem Land. Sie selbst haben das, als Nationalrat, mit möglich gemacht. Und darüber hinaus: Wenn eine Firma wie Glencore so viel Geld verteilen kann an ihre Aktionäre, begibt sie sich in den Verdacht, nicht nur Rohstoffe, sondern auch Menschen und Länder auszubeuten. Sie, Herr Bortoluzzi, degradieren die Solidaritäts-Initiativen in den Ämtler Gemeinden zu «oberflächlichen Selbstbefriedigungsaktionen». Wohl kaum. Die Aufklärungsarbeit, ausgelöst durch diese Aktivitäten, findet landesweit und darüber hinaus enorm viel Beachtung. Damit haben die Initiantinnen und Initianten schon mehr erreicht, als sie erwarten durften, unabhängig von den Ergebnissen der Abstimmungen an den einzelnen Gemeindeversammlungen, und auch die sind ja, seit dem jüngsten Resultat in Hausen, überaus erfreulich! Heiner Stolz, Obfelden


Weinet nicht an meinem Grabe, tretet leise nur herzu, denkt, was ich gelitten habe, gönnet mir die ew’ge Ruh. Weinet nicht, ich hab es überwunden, bin befreit von meiner Qual, doch lasset mich in stillen Stunden bei euch sein, manches Mal.

TODESANZEIGE Traurig nehmen wir Abschied von meinem lieben Mann, unserem Vater, Schwiegervater, Grosspapi

Hans Heinrich Kehrli-Hayer 4. März 1929 – 2. Dezember 2013

Du bleibst uns in lieber und dankbarer Erinnerung. Herzlichen Dank dem Pflegepersonal des Pflegeheims Sonnenberg, Haus Pilatus, Affoltern am Albis, für die liebevolle Betreuung und Pflege. Pia Kehrli-Hayer Hans und Denise Kehrli-Marty mit Corinne und Stephan Ursula Keller-Kehrli mit Familie Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 11. Dezember 2013, 14.00 Uhr, auf dem Friedhof Knonau statt. Anschliessend Abdankung in der Kirche. Anstelle von Blumen berücksichtige man bitte das Pflegeheim Sonnenberg, Haus Pilatus, Affoltern am Albis, Postkonto 80-7664-4, Vermerk: Hans Heinrich Kehrli.

TODESANZEIGE Traurig nehmen wir Abschied von meinem Ehemann, unserem Vater und Grossvater. Bleiben werden uns viele schöne Erinnerungen an einen liebenswerten und vielseitig interessierten, technisch kreativen Menschen.

Armin Friedrich Madöry-Christmann 4. Oktober 1929 – 28. November 2013

Dein Lebenswille schwand, nachdem es dir körperlich unmöglich wurde, in deiner geliebten Werkstatt zu arbeiten und deine geplanten Projekte zu verwirklichen. Endlich konntest du in Ruhe einschlafen, wie du es dir gewünscht hast. Du wirst uns allen fehlen. Heidi Madöry-Christmann Regula Madöry Christof und Adelheid Madöry mit Lina und Tilo Michael Madöry und Regina Sasse Madöry Thomas Madöry und Egon Luginbühl Verwandte und Freunde Die Abdankung ist am Freitag, 13. Dezember 2013, in der reformierten Kirche in Obfelden um 14.00 Uhr. Die Urnenbeisetzung findet später im engsten Familienkreis statt. Anstelle von Blumen bitten wir die Spitex Knonaueramt, Postkonto 87-267156-1, zu berücksichtigen. Traueradresse: Heidi Madöry, Alte Landstrasse 36, 8912 Obfelden

Traueradresse: Pia Kehrli-Hayer, Friedhofstrasse 8, 8934 Knonau

Erinnert euch an mich, aber nicht an dunklen Tagen, erinnert euch an mich in strahlender Sonne, wie ich war, als ich noch alles konnte

Du kannst Tränen vergiessen, weil sie gegangen ist. Oder du kannst lächeln, weil sie gelebt hat und all das sehen, was sie hinterlassen hat.

DANKSAGUNG Für die liebevolle und aufrichtige Anteilnahme in Wort und Schrift sowie die grossen Spenden für das Spital Affoltern beim Heimgang unserer geliebten

Lilly Ochsner-Schlegel 20. August 1937 – 26. Oktober 2013

TODESANZEIGE Mit vielen schönen Erinnerungen und tiefer Trauer haben wir im engsten Familienkreis von unserem Vater, Gross- und Schwiegervater

Erwin Imhof 6. Dezember 1924 – 26. November 2013

Abschied genommen. Wir danken ihm für die Liebe, die er uns allen während seines langen und reichen Lebens geschenkt hat

bedanken wir uns von Herzen. Affoltern am Albis, im Dezember 2013

Lass mich schlafen, bedecke nicht meine Brust mit Weinen und Seufzen, sprich nicht voller Kummer von meinem Weggehen sondern schliesse die Augen und du wirst mich unter euch sehen, jetzt und immer. Khalil Gibran

Bruno Ochsner-Schlegel Stephan Ochsner

Rosmarie Allenbach-Imhof Christoph und Martina Allenbach Hans-Peter und Maja Imhof-Bachmann Sandra Imhof und Marco Schwarz Matthias Imhof und Saranda Sylejmani Die Urnenbeisetzung hat am Mittwoch, 4. Dezember 2013, auf dem Friedhof Obfelden stattgefunden.

HERZLICHEN DANK

VIELEN HERZLICHEN DANK

für die vielen Zeichen der Anteilnahme und Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserem geliebten

Walter Schmid-Desponds erfahren durften. Ein besonderer Dank geht dabei an Herrn Pfarrer Walter Huser. Ebenso an die Organistin Annette Bodenhöfer und Herrn Daniel Zürcher, die den Abschiedsgottesdienst musikalisch so liebevoll umrahmten. Danke auch für jedes gute Wort und die Umarmungen. Ebenso bedanken wir uns für die vielen Karten mit Zuhalt für einen späteren Grabschmuck. Ein besonderer Dank gilt all den Freunden, die uns in den letzten Wochen stets mit ihrer Hilfe beigestanden sind. Hedingen, Anfang Dezember 2013

Die Trauerfamilie

In der Gemeinde werden keine Danksagungskarten verschickt.

allen Verwandten, Freunden, Nachbarn, Bekannten und Vereinen für die grosse Anteilnahme, die wir beim Abschied von unserer lieben

Rahel Schneebeli-Meier erfahren durften, sowie für die vielen Worte des Trostes, die uns in unserer Trauer begleiten. Herzlichen Dank der Sanität und der Polizei für ihren Einsatz. Ganz herzlich danken wir Herrn Pfarrer Werner Schneebeli für die wunderschön gestaltete Abdankung und der Organistin Frau Antonia Nardone für die schöne Musik. Wir danken für die schönen Blumen und für die vielen Zuwendungen für späteren Grabschmuck. Affoltern am Albis, im Dezember 2013

Die Trauerfamilien


Forum

Freitag, 6. Dezember 2013

13

ämtler kantonsräte meinen

Olivier Hofmann (FDP, Hausen)

Reformen im Zweckverband kaum mehr möglich Eines der Hauptargumente für eine neue Rechtsform des Spitals Affoltern war, dass die Entscheidungswege beim heutigen Zweckverband suboptimal sind. Ein Musterbeispiel, welches dieses Argument bestätigt, ergab die Abstimmung am 24. November. 52 Prozent der Stimmberechtigten sagten Ja zur Umwandlung des Spitals in eine Aktiengesellschaft, 48 Prozent sagten Nein. Trotzdem bleibt alles beim Alten, da alle 14 Gemeinden des Zweckverbandes dem Vorhaben hätten zustimmen müssen. Ich bedauere das Abstimmungsergebnis vom 24. November, und es stimmt mich für die Zukunft nachdenklich. Ich glaube, dass es sehr schwierig bis unmöglich wird, den Zweckverband anzupassen. Würde der Zweckverband konservativ erneuert, mit restriktiven Bedingungen für den Ausstieg von Gemeinden, dürfte aufgrund des Abstimmungsresultats mindestens Bonstetten dagegen sein. Käme man ausstiegswilligen Gemeinden entgegen, dürften diejenigen Gemeinden ablehnen, die

in der Trägerschaft des Spitals verbleiben wollen. Einstimmigkeit für Änderungen hinzukriegen ist praktisch unmöglich. Hohe Hürden stellen sich auch bei der dringenden Erneuerung der Infrastruktur: Das Provisorium für Privatpatienten ist bis 2015 bewilligt. Unendlich lässt sich diese Bewilligung nicht verlängern, daher ist ein Bau, der auch Raum für die Privatpatienten bietet, zwingend, denn ohne Privatpatienten lässt sich die allgemeine Abteilung nur schwer finanzieren. Im Zweckverband lässt sich ein Neubau aber kaum in nützlicher Frist bewerkstelligen, da sowohl für den Planungsals auch für den Baukredit je eine Abstimmung erforderlich ist. Sobald einzelne Gemeinden den Ausstieg aus dem Zweckverband beschliessen, steigt die finanzielle Belastung der anderen Gemeinden. Wie viel kann sich beispielsweise Affoltern leisten – diejenige Gemeinde, der bereits der moderate Beitrag zum Bet-

tenhaus im Rahmen der Gemeinnützigen Aktiengesellschaft zu hoch war? In einer solchen Situation werden die Gemeinden kaum darum herum kommen, das Spital Privaten zu verkaufen – genau das, was die Spitalverantwortlichen und alle Parteien mit Ausnahme der SP mit der Gemeinnützigen AG im alleinigen Besitz der Gemeinden abwenden wollten. Die SP, sekundiert durch den Vpod (der eigentlich das Wohl der Angestellten im Spital im Auge haben sollte), hat mit ihrer unbedachten Ablehnung dieser Vorlage ein Eigentor geschossen, das als gravierendste Konsequenz zum Verlust unseres Spitals führen kann. Uns befürwortenden Parteien kann man vorwerfen, im Abstimmungskampf zu zurückhaltend gewesen zu sein. Es liegt nun an uns allen, gemeinsam mit den Gegner der jetzt abgelehnten Vorlagen, Gemeinden und den Spitalverantwortlichen sowie mit geeigneten in der Spitalbranche erfahrenen Persönlichkeiten mehrheitsfähige Lösungen zu suchen, um dem Spital eine handlungsfähige Struktur zu geben.

Behördenwahlen 2014: SVP Stallikon nominiert Kandidaten An der kürzlich abgehaltenen Mitgliederversammlung der SVP Stallikon wurden zuerst die Traktanden der kommenden Gemeindeversammlung besprochen. Behördenmitglieder erläuterten die Geschäfte und beantworteten Fragen. Anschliessend wurden

die Kandidaten für die kommenden Gemeindewahlen bestimmt. Für den Gemeinderat stellt sich der bisherige Tiefbauvorstand Robert Sidler erneut zur Verfügung. Bei der Bau- und Planungskommission (BPK) werden die Bisherigen Reto Sonderegger und

Arthur Osbahr für eine weitere Amtsdauer nominiert. Daniel Schüepp, bisheriger Präsident der Rechnungsprüfungskommission (RPK) ist ebenfalls für eine weitere Amtsdauer bereit. (zr)

Rege Beteiligung am Fotoquiz der EVP Affoltern. (Bild zvg.)

Wer kennt «SehensWürdigkeiten»? Grosses Foto-Quiz der EVP am Chlausmärt Vielleicht wohnt man schon seit Jahren im Bezirk oder ist sogar hier aufgewachsen. Schon von verschiedenen Seiten ist man durch das Säuliamt spaziert oder gefahren, vielleicht ohne wahrgenommen zu haben, was man gesehen hat. Beim diesjährigen FotoQuiz mit dem Thema «Sehenswürdigkeiten aus dem Bezirk Affoltern» kann man die Ortskenntnisse unter Beweis stellen! Mit überraschenden Perspektiven und ungewohnten Blickwinkeln will die EVP am Chlausmärt vom 8. Dezember auf spielerische Art herausfordern.

Mit Glück Hauptpreis ergattern! Alle Teilnehmenden haben die Chance auf einen Preis und mit etwas Glück lässt sich sogar ein reichhaltiger Geschenkkorb mit Produkten aus der Region gewinnen. Wer lieber etwas mehr «Action» hat, versucht den Rekord beim Holzschuss-Tisch zu brechen. Mit runden Holzscheiben sind

auf einem Gleitbahntisch unterschiedlich bewertete Abteile zu treffen. Zielgenauigkeit, Geschick und Entschlossenheit sind hier gefragt. Ein althergebrachtes Spiel das Jung und Alt begeistert. Auch hier gibt es für alle Teilnehmenden als Belohnung für das Mitmachen einen kleinen Preis.

Wärmender Genuss und lockerer Polit-Talk Mit feinem «Gewürz-Trunk», frischem Kaffee und adventlicher Verpflegung ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Die EVP Affoltern freut sich auf regen Besuch am Stand Nr. 64/65, wo Spielfreude, Begegnung und Austausch im Zentrum stehen sollen. Selbstverständlich stehen die anwesenden EVP-Vorstandsmitglieder auch für Fragen zu aktuellen politischen Themen gerne Red und Antwort. EVP Bezirks- und Ortspartei Affoltern, Daniel Sommer Sidler

Auch die Spital-Betriebskommission hat Abstimmungsergebnisse zu respektieren! Stark verharmlosend lese ich im von mir hoch geschätzten «Anzeiger», dass die vom Delegierten aus Aeugst geforderte Konsultativabstimmung «nicht zustande kam». Die ganze Wahrheit lautet etwas deutlicher: Der Spitalpräsident hat wieder einmal mehr der Demokratie in die Beine gesägt! Er lehnte das gute und sinnvolle Ansinnen kaltschnäuzig ab, die Delegierten konsultativ darüber abstimmen zu lassen, ob sie letztlich für die sofortige Statutenänderung sind, oder nicht. Auf die Kurzformel gebracht: Jucker macht den Spörri! An der letzten DV herrschte wiederum das genau gleich miese Klima, wie seinerzeit, als der knorrige, starrige Vorgänger den Spitalpräsidenten gab, wie im Theater, aber ein ganz übles Stück. Einige der Delegierten sprechen sich deutlich dafür aus, dass – wie von uns seit mehr als einem Jahr gefordert – die Statuten des Zweckverbandes unverzüglich zu ändern sind. Alle, die das Wohl unseres Spitals im Auge haben und deshalb auch schlaflose Nächte erleiden, sind für eine solche Statutenänderung. Nicht so die Betriebskommission. Gut, man darf immer anderer Meinung sein. Betrachtet man aber die Motive und stellt darüber Gedanken an, kommt man unter anderem zu folgendem Schluss: Wenn die Betriebskommission (BK) als eigentliche Spitalregierung die Statutenänderung auf die lange Bank schiebt und wiederum breitbeinig andere Rechtsformen diskutieren möchte, dann bedeutet das: «Die Consultants», wie der

bisherige, nun brotlose Projektleiter und möglicherweise zum Teil auch der Gemeindepräsident von Aeugst (beide auch FDP-Leute) suchen sich wieder einen Job. Zu Horrorhonoraren soll wiederum eine nochmalige Auslegeordnung gemacht werden. Da bietet sich unser Spital, ein florierender Betrieb mit 60 Millionen Jahres-Umsatz als «gäbige» Milchkuh an! Jegliche Verzögerung der Statutenreform ist eine flagrante Missachtung der Abstimmung vom 24. November 2013. Die Verhinderer dementieren sich somit selber. Sie sagten ja immer, es müsse rasch gehandelt werden, sonst werde unser Spital an die Wand gefahren (Originalzitat vom Projektleiter). Und was nun oder was? Die Hälfte bzw. 8000 Stimmberechtigte haben sich gegen die Auflösung des Zweckverbandes ausgesprochen. Da braucht es nun wirklich keine Kaffeesatzleserei mehr. Der Auftrag ist klar. Wenn diese Herren samt zwei Damen der BK nun weiterhin im Trötzeli-Modus verharren wollen und dem Stimmbürger die lange Nase drehen, dann haben wir zu handeln.

Hoffnung Nr. 1: Die Delegierten Die Delegierten haben es nicht leicht, einen Konsens zu finden. Da sitzen 14 etablierte Gemeinderäte und Gemeinderätinnen an einem Tisch und möchten – wie sie uns immer wieder versichern – nur das Beste für unser Spital. Wie soll da aber eine tragfähige Lösung resultieren, wenn niemand den

Vorsitz führt? Die Regeln der Gruppendynamik können sie nicht aushebeln. 14 Personen im selben Status, aber unterschiedlichster Motivation und Intention vermögen kaum Beschlüsse zu fassen. Man denke an eine Familie im Erbstreit! So werden sie kaum je handlungsfähig, um der sturen, ignoranten BK vehement die Stirn zu bieten. So kommt einmal mehr nichts zustande und das war es ja, was uns veranlasste, in den künftigen Statuten für die Delegierten einen eigenen Präsidenten zu fordern.

Gesprächsleiter für die Delegierten Derzeit sind wir noch im alten Regime und müssen dringend aus dieser PattSituation herausfinden. Eine Lösung könnte darin bestehen, dass die Delegierten nun ausser Programm sich ohne BK-Präsident, der eigentlich auch ihr Präsident wäre, mehrmals zusammenkommen. Sie hätten voller Engagement und Tatendrang an der BK vorbei die Statutenreform anzupacken und die Weichen zu stellen und die nötigen Fachleute beizuziehen. Und sie hätten vorerst einen eigenen Gesprächsleiter unter ihnen zu bestimmen. Oder sie könnten einen auswärtigen, neutralen Moderator beiziehen. Es muss ja nicht gerade der kostenintensive Kommunikator aus Ottenbach sein. Von den Delegierten erwarten wir allen Ernstes, dass sie sich nun hinter diese Aufgabe klemmen und nicht einfach cool und lethargisch abwarten, bis die nächste Sitzung im Ja-

nuar oder April kommt. Das müssen wir von ihnen allen Ernstes erbitten. Die Zeit läuft schnell. Engagement und Pioniergeist, jenseits dem Kommerz, sind ab sofort gefragt! Wir veröffentlichen in unserer Homepage die Telefonnummern der Delegierten, damit Sie als aktive Stimmberechtigte sich mit den Delegierten austauschen und sie ermutigen, nun das Nötige zu tun. Ein mutiger Schritt für die Zukunft unseres noch gesunden Spitals, vorbei an der streikenden und bockigen BK, welche die Stimmberechtigten vom Bezirk nun wiederum auf ganz fiese Art austricksen und manipulieren möchten!

Hoffnung Nr. 2: Die Gemeinderatswahlen vom 30. März 2014 In Rifferswil und in Maschwanden sind neue Gemeinderäte zu wählen. Das Gesundheitsressort ist dort neu zu besetzen und somit könnten sich dort neue Delegierte für unser Spital ergeben. Da ist es nun sehr wichtig, dass dort Leute aufgestellt und gewählt werden, die den Puck sehen und die Thematik kennen und sich glasklar für den Zweckverband aussprechen. Es geht um die Abstimmungsergebnisse innerhalb der Delegiertenversammlung. An der letzten DV hat sich der Delegierte aus Bonstetten mehrmals veranlasst gesehen, der selbstherrlichen BK in ihren wiederholten, massiven Kreditüberschreitungen die Stirne zu bieten. Er ist der Sprecher einer Untergruppe. Aber was geschah an

der Abstimmung? Er wurde mit 6:8 im Regen stehen gelassen! Wir brauchen 9 und nicht nur 6 Delegierte, die unsere Sache vertreten. Darunter geht nichts. Da loben wir den Delegierten aus Knonau, der eigentlich die AG bevorzugt hätte, nun aber sich als Realist bezeichnet und das Abstimmungsergebnis anerkennt und sich nun dafür einsetzt, dass die BK handelt und die Statuten zügig ändert. An der letzten DV hat er wörtlich gesagt. «Wir sind nicht dafür da, die Beschlüsse der BK durchzunicken». Bravo und Danke!

Ihre Wachsamkeit ist gefordert Der Probleme sind viele. Im Vordergrund steht auch das deplatzierte Auslagerungsprojekt im OVA-Areal der vermessenen BK. Hier zeigen sich die dubiosen Zielvorstellungen ganz deutlich. Auf Kosten unseres Spitals soll den teuren, geldfreundlichen Belegärzten für jährlich mehr als 211 000 Franken der rote Teppich ausgebreitet werden! Wir sind dezidiert für nachhaltige Innovationen am Spital, aber sicher nicht für neoliberale Modelle, wo wiederum Leute mit grossen Taschen im weissen Kittel auf Kosten der Patienten Kasse machen können. Unser Spital soll in seinem umfassenden Angebot nicht ausgehöhlt und schrittweise ausgelagert und hintenherum halt doch privatisiert sprich: profitmaximiert werden. – www.verein-zweckverband.ch. Hans Roggwiler, Zwillikon


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Forum

Freitag, 6. Dezember 2013

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Wahlempfehlungen der FDP Mettmenstetten Nach Prüfung der Geschäfte zur Gemeindeversammlung in Mettmenstetten und Gesprächen mit der Primarschulpflege und den Gemeinderäten hat die FDP Mettmenstetten ihre Wahlempfehlung für die Gemeindeversammlung vom 9. Dezember 2013 beschlossen.

Voranschalg 2014 der Primarschulgemeinde Nach den Erklärungen der Primarschulpflegepräsidentin Margrit Aschmann, wie der Mehraufwand bei der Sonderschulung entsteht, empfehlen wir den Voranschlag 2014 zu genehmigen.

Teilrevision der Statuten des Schulzweckverbandes Die Teilrevision der Vereinbarung zwischen den Schulgemeinden des Bezirks Affoltern besteht im Wesentlichen auf einer vereinfachten Organisation. Der Antrag wird unterstützt.

Grosses Interesse am Infoabend in Affoltern zum Thema Rohstoff. (Bild zvg.)

Die Ursachen des Wohlstandes hinterfragen

Voranschlag 2014 der Politischen Gemeinde

An der Gemeindeversammlung vom 9. Dezember stimmt Affoltern über die Initiative «Rohstoffmillionen – Affoltern handelt solidarisch» ab.

AlbisZentrum

Es liegt in der Natur des Menschen, dass er einmal Erhaltenes nur ungern wieder hergibt. So stösst die erwähnte Initiative bei etlichen Zeitgenossen etwas sauer auf und verursacht unangenehme Gefühle. Schliesslich will ja niemand den mühsam aufgebauten Wohlstand gefährden. Wer jedoch bereit ist, den wahren Ursachen des hohen Lebensstandards auf den Grund zu gehen, wird ehrlicherweise schnell einmal feststellen müssen, dass dies nicht alles durch fleissige Eigenleistung entstanden ist. Dass zwei Drittel der grössten Rohstoffhändler, darunter auch Glencore, ihren Sitz in der Schweiz haben, ist vielen nicht bewusst. Trotzdem profitieren viele Schweizerinnen und Schweizer davon, dass diese Konzerne jedes Jahr unglaubliche Gewinne einfahren. Dagegen ist gar nichts einzuwenden, wenn dies unter fairen Bedingungen geschehen würde und die direkt Beteiligten in gleichem Masse von diesem Segen profitieren könnten wie die Menschen hierzulande.

Sich bereichern auf Kosten von anderen? Der Informationsabend vom 18. November in Affoltern hat jedoch ein anderes Bild gezeigt. Am Beispiel eines Dokumentarfilms über eine Kupfermine in Sambia wurde deutlich, welchen Preis die lokale Bevölkerung in jenem Land für den Erfolg von Glencore zu bezahlen hat. Nur schon die Tatsache, dass der jährliche Schwefeldioxid-Ausstoss bei dieser einzigen Mine zehn Mal höher ist als in der gesamten Schweiz, muss zu denken geben. Selbstverständlich beteuern alle Rohstoffhändler, dass sie enorm viel in den Umweltschutz und in die Gesundheit der Bevölkerung investieren. Es kann trotzdem zweifelsfrei nachgewiesen werden, dass die für die EU geltenden Normen bei Weitem nicht erreicht werden. Die Folge sind massive gesundheitliche Schädigungen wie Lungeninfektionen, Asthma und viele weitere Symptome. Dass sich die lokale Bevölkerung aus Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes nicht gross wehren kann, liegt auf der Hand. Daneben sind die Gewinne der Rohstoffhändler immens und das wird durch das steuerliche Entgegenkommen der entsprechenden Standortkantone in der Schweiz gegenüber diesen Firmen noch begünstigt.

Das Ziel: Ein Signal setzen Natürlich werden mit den in der Initiative vorgesehenen Beiträgen an Hilfswerke keine Probleme endgültig gelöst und aus der persönlichen Verantwortung wird ebenfalls niemand entlassen. Aber mit der Annahme der Initiative kann ein Signal gesetzt werden, dass es in allem Gewinnstreben und Wohlstand auch noch ethische Grenzen geben muss. Dies ist auch dem Konzernchef von Glencore, Herrn Glasenberg, klar geworden. Nur so ist es zu erklären, dass dieser im Zuge einer Imagekampagne etliche Parteipräsidenten des Bezirks und Verantwortungsträger der Initiativkomitees persönlich angeschrieben und sich in einem mehrseitigen Brief erklärt hat. Immerhin nimmt somit Glencore den wachsenden Unmut von Schweizerinnen und Schweizern wahr und stellt sich diesem auch. Um diesem Bewusstsein weiteren Schub zu verleihen, braucht es ein weiteres Ja zu einer Solidaritäts-Initiative, wie sie bereits von den Hedinger Stimmbürgern angenommen worden ist. Die Gelegenheit dazu bietet sich an der Gemeindeversammlung in Affoltern vom 9. Dezember, 20 Uhr, Kasinosaal. Daniel Sommer, Initiativkomitee «Rohstoffmillionen – Affoltern handelt solidarisch»

Ämtler Gemeinden unterstützen Gemeinden im Süden In Ländern wie Kongo oder Bolivien sind oft Gegenden vom Rohstoff-Abbau betroffen, wie es auch das Säuliamt ist: mit kleinen Dörfern in schöner Umgebung, gut diversifizierten Betrieben mit einem Angebot für die Region und mit Menschen, die ihre Landschaft lieben, dort wohnen und arbeiten. Bei uns ist es zum Glück undenkbar, dass riesige Bagger auffahren und grosse Teile des Bodens von unten nach oben kehren, dann mit Gift durchtränken um die Rohstoffe herauszulösen und am Schluss die angerichtete Sauordnung einfach zurücklassen. Unsere Bauern und auch alle anderen würden sich schön bedanken. Was nützt es da, wenn man ein paar Jahre ein Einkommen in einer der Minen hatte, ein paar Jahre später aber

wieder auf der Strasse steht, weil die Rohstoffe fertig abgebaut sind? Eine schöne Investition durch unsere Rohstoffhändler ist das. In den genannten Ländern läuft es aber leider so ab. Wegen korrupten Regierungen, schwachen Gesetzen und einer wenig organisierten Bevölkerung haben die Rohstoff-Firmen ein einfaches Spiel. Es ist ein bisschen naiv, wenn Herr Bortoluzzi annimmt, dass unsere Schweizer Firmen da nicht auch zulangen würden und sich diese Ausgangslage zunutze machen. Nein, diese Firmen pressen ein Vielfaches an Gewinn aus diesen Ländern von dem heraus, was an Entwicklungsgeldern zurück in die Länder fliesst. Der eigentliche Skandal ist nicht, dass Hilfsgelder nicht immer Wirkung zeigen, sondern dass wir ei-

nen Teil unseres Reichtums in der Schweiz auf dem Elend in Afrika oder Südamerika aufbauen, weil zum Beispiel die Gewinne dort nicht versteuert werden. Und hier geht es um viel mehr Franken und Dollar. Als Gemeinde können wir uns mit Gemeinden, die vom Rohstoff-Abbau betroffen sind, solidarisch zeigen. Gerade darum ist es auch eine Sache für unsere Gemeinden im Säuliamt. Lassen wir die Menschen im armen Süden nicht einfach hängen und stimmen als Gemeinde ja zu den RohstoffInitiativen. Und wir wären bei Weitem nicht die einzigen in der Schweiz, die das so schon seit vielen Jahren und immer wiederkehrend machen. Rolf Vollenweider, Obfelden

Nach einer ausführlichen und sachlichen Diskussion wird der Voranschlag 2014 genehmigt.

Beat Bär, Finanzvorstand, erläutert, aus welchen Gründen beim Vorprojekt Albisstrasse 12 bis 16 eine unerfreuliche Kostenüberschreitung vorliegt. Wir sind der Meinung, dass inskünftig bei einem Projekt in dieser Kostendimension ein fachlich gut aus-

gewiesenes Bauprojektmanagement oder ein Generalunternehmen beigezogen werden sollte. Eine Kostenüberschreitung hätte dadurch vermieden werden können. Es ist zu hoffen, dass der Baukredit für das Gesamtprojekt AlbisZentrum eingehalten wird. Wir empfehlen, die Abrechnung zu genehmigen. Feuerwehr-/Werkgebäude, Fotovoltaikanlage, Bauabrechnung: Die FDP empfiehlt, die Bauabrechnung zu genehmigen.

Liegenschaftsbewirtschaftung, Teillagerung, wiederkehrender Kredit Sinnvoll ist, dass die Liegenschaftsbewirtschaftung teilausgelagert wird. Dem wiederkehrenden Kredit wird zugestimmt.

Nomination für Gemeindebehördenwahlen Für die bevorstehenden Behördenerneuerungswahlen 2014 bis 2018 stellen sich die bisherigen FDP-Gemeinderäte Martin Schnorf und Beat Bär wieder zur Verfügung. In der Rechnungsprüfungskommission übernimmt Suzanne Gerber, bisher, neu das Präsidium und Marianne Heusi, ebenfalls bisher, stellt sich noch einmal zur Wahl. Margrit Aschmann, bisherige Primarschulpräsidentin stellt sich zur Wiederwahl. Für die SekMättmi kandidiert Céline Lingua, Knonau, bisher, neu als Schulpräsidentin. Die Mitgliederversammlung nominierte alle Kandidaten einstimmig. FDP Mettmenstetten www.fdp-mettmenstetten.ch

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Zürichstrasse 30, 8932 Mettmenstetten Tel. 043 466 70 00 oder per Mail: christine.risi@grafauto.ch


Stellenanzeiger

Gesucht per 1. März 2014 für langfristiges Arbeitsverhältnis

initiativer Mitarbeiter (CH) für Zaunmontage etc. Sie haben Erfahrung als Maurer, im Tief- oder Gartenbau oder Ähnlichem und besitzen den Führerausweis Kat. B. Bei uns erwartet Sie eine interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit.

Wir sind ein dynamisches Familienunternehmen in Mettmenstetten. Mit unseren Dienstleistungen decken wir, neben der PW-Garage mit der Vertretung von HYUNDAI, in der Lastwagenabteilung alles rund um das Nutzfahrzeug ab. Mit SCANIA und RENAULT TRUCKS vertreten wir die zwei führenden Hersteller der Nutzfahrzeugbranche. Zur Ergänzung unseres Teams suchen wir im neuen Jahr

Wir sind eine Logistikorganisation der Medienbranche (Bücher, Multimedia) und suchen per sofort:

gelernten LKW-Mechaniker/ Mechatroniker Fachrichtung schwer

Logistiker/Lagerist 100 %

Wir bieten einen modernen Arbeitsplatz, gründliche Einarbeitung und stetige Weiterbildung. In unser Shopteam suchen wir eine zusätzliche Fachkraft zur Bedienung des Tankstellenshops (Benzinverkäufe, Kiosk- und Shopartikel, Autowaschabos, Frischprodukte, Toto/Lotto/Lose etc.) sowie zur freundlichen Bedienung an der Kaffeebar mit Backwarensortiment

Shop-Mitarbeiterin ca. 20 % im Stundenlohn Sehr flexibel einsetzbar, Mundart sprechend, in Mettmenstetten oder naher Umgebung wohnend. Arbeitszeiten je nach Arbeitsplänen von 9.00 bis 22.00 Uhr. Pensum entspricht ca. 4 Schichten wochentags sowie 2 Wochenendschichten pro Monat inkl. Feiertage, sowie zusätzlich Ferien- oder Krankheitsablösungen. Wir freuen uns Sie kennen zu lernen. Gerne erwarten wir Ihre Online-Bewerbung an christine.risi@grafauto.ch

8932 Mettmenstetten Telefon 043 466 70 00

Zürichstrasse 30 www.grafauto.ch

Volg Bäckerei-Konditorei in Mettmenstetten In unseren modernen, lebhaften Produktionsbetrieb suchen wir nach Vereinbarung, eine/n motivierte/n, zuverlässige/n

Bäcker-Konditor (m/w) 80 bis 100 % Arbeiten Sie gerne im Team und sind bereit Verantwortung zu übernehmen? Sie unterstützen unser Team in der Herstellung unseres gesamten Sortiments. Schwerpunkt Bäckerei und nach Bedarf Mithilfe in unserer Konditoreiabteilung. Sie haben eine abgeschlossene Berufsausbildung als Bäcker-Konditor absolviert und bereits mehrere Jahre Erfahrung sammeln können. Sie verfügen über eine selbstständige Arbeitsweise und ein hohes Qualitäts- und Verantwortungsbewusstsein Arbeitsbeginn: 00.00 Uhr Wir bieten Ihnen 5 Wochen Ferien, ein aufgestelltes und kreatives Team sowie ein vielseitiges Aufgabengebiet mit Weiterbildungsmöglichkeiten. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Entsprechen Sie den Anforderungen? Dann erwarten wir gerne Ihre vollständige Bewerbung. Landi Albis Genossenschaft, Untere Bahnhofstrasse 20, 8932 Mettmenstetten www.landialbis.ch

Sie arbeiten in unserem Lager (53 000 verschiedene Artikel) im Team Wareneingang. Hauptaufgaben sind die Warenannahme ab Rampe, das Auspacken der Anlieferungen, die präzise Kontrolle der komplizierten Wareneingänge und das sorgfältige Einlagern in Hand-, Doppel- und Palettenlager mittels Mobile Computing. Voraussetzungen für diese Stelle sind: – Erfahrung vorzugsweise in einem ähnlichen Grossistenlager und im Bereich Wareneingang/Kontrolle oder Ausbildung als Logistikassistent/Logistiker. – Kenntnisse der Lagersystematik – EDV-Anwenderkenntnisse – Fahrausweis Kat. B und Erfahrung im Fahren eines 3,5Tonnen-Kleinlastwagens mit Hebebühne – Staplerausweis – Beherrschen der deutschen Sprache in Wort und Schrift – Körperliche Robustheit – Exakte, systematische, selbstständige und konzentrierte Arbeitsweise Wir bieten zeitgemässe Anstellungsbedingungen und die Arbeit mit interessanten und nützlichen Produkten. Der Arbeitsort liegt im Zentrum von Affoltern am Albis nur wenige Minuten vom Bahnhof entfernt. Bewerbungen bitte nur per E-Mail an: AVA Verlagsauslieferung AG Herrn Daniel Zimmermann Centralweg 16 8910 Affoltern a. Albis d.zimmermann@ava.ch www.ava.ch

Interessenten melden sich bitte bei Eichhorn Zäune AG, Weihermatt 10, 8913 Ottenbach, Telefon 044 761 24 72 Eichhorn Urs www.eichhorn-zäune.ch


Gewerbe/Dienstleistungen

Singender Postman

Leidenschaftlich

Michael A. Williams: Konzert im ausverkauften Eventlokal Lakeside in Zwillikon. > Seite 21

Hedi Bachmann aus Affoltern, bald 90-jährig, strickt für einen guten Zweck. > Seite 21

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Freitag, 6. Dezember 2013

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500 Teilnehmende Keine klaren Favoriten in den Hauptrennen des Säuliämtler Chlauslaufs in Affoltern. > Seite 33

Duft und Farbe, Genuss und Kreativität Weihnachts-Apéro im Dorfzentrum von Mettmenstetten

Sanitärinstallateur Ramon Ackermann aus Hedingen. (Bild zvg.)

Erfolgreichster Lehrabsolvent Sanitärinstallateur Bereits zum 30. Mal durften junge, erfolgreiche Berufsleute aus den Branchen Gebäudetechnik, Metallbau, Stahlbau, Schlossereien und Metallverarbeitung den «Pestalozzi-Stiftepriis» entgegennehmen. Er wird für elf verschiedene Berufe an die erfolgreichsten Lehrabsolventen aller deutschsprachigen Kantone vergeben. Einer der Gewinner ist Ramon Ackermann aus Hedingen. Mit der Note 5.5 hat er seine Lehre als Sanitärinstallateur bei Ritschard Haustechnik AG, Ottenbach, abgeschlossen. Der Preis der Firma Pestalozzi + Co AG, Dietikon, soll Motivation für die berufliche Weiterbildung und zugleich eine Anerkennung für die geleistete Arbeit während der Lehrzeit sein. Die Aus- und Weiterbildung ist der wichtigste «Rohstoff», den unser Land zu bieten hat. Gewerbe, Industrie und Wirtschaft sind auf gut ausgebildete Berufsleute angewiesen. Erfreulicherweise gewannen dieses Jahr auch sieben junge Damen den Preis.

Wenn die Tage kürzer und die Abende länger werden, lädt das Gewerbe im Dorfzentrum von Mettmenstetten zum jährlichen Weihnachts-Apéro. Dieses Jahr findet er am Sonntag, 8. Dezember, von 13 bis 18 Uhr statt. Neu dabei sind Margrith Graf von «Paper Pearls» und Renate Birkenmeier vom «Rägeboge».

bestellen – und so der hektischen Weihnachtszeit gelassen entgegensehen.

Kreativ und stimmungsvoll

Die Vitalis Drogerie zeigt am diesjährigen Weihnachts-Apéro, wie man die Lippen gekonnt in Szene setzt, die Augen perfekt betont oder einen frischen Hauch auf die Wangen zaubert. Mit sinnlichen Geschenken kann man nicht nur die Liebsten verwöhnen, sondern auch sich selber eine Oase der Erholung und Entspannung in der vorweihnachtlichen Hektik schaffen. In der Vitalis Drogerie findet sich für jeden Anlass das passende Geschenk – und kompetente Beratung in Gesundheitsfragen.

Vielfalt an Geschenk-Ideen Die eigene Christbaumkugel für den Weihnachtsbaum selber blasen – ein Traum, den man sich dieses Jahr unter der Anleitung eines professionellen Glasbläsers in der Brennerei zum Tröpfli erfüllen kann. Im Lädeli finden sich verschiedene edle Destillate und feine Liqueurs, aber auch verschiedene Vieilles und der liebevolle «Goldschatz». Kurz: eine gläserne Märchenwelt mit der schweizweit grössten Auswahl an unterschiedlichen Flaschen zu jedem Thema.

Bedanken sich bei Ihren Kunden: Angit und Franz Hager vom Tröpfli, Renate Birkenmeier vom Rägeboge, Margrith Graf von Paper Pearls, Christine Nick von Fleur Creative, Andrea Seiler von der Vitalis Drogerie und Marianne Bischof vom Schärbe. (Bild zvg.) Sich von Düften, Farben und der Vielfalt der Natur berauschen lassen – bei Christine Nick vom Fleur Creative findet sich neben liebevoll zusammengestellten Gebinden auch das passen-

de kleine Geschenk oder ein saisonaler Blumenstrauss. Neben täglich frischen Ideen kann man die eigene Vorstellung einer kunstvollen Festtagsdekoration auf den gewünschten Termin anzeige

Kreationen aus Seide und Leder Advents-Samstage bei Rita Tomasini in Bonstetten

Rita Tomasini zeigt Kreationen aus feinem Ziegenleder und Seide. (Bild tst.)

Es war ruhiger um Rita Tomasini in den vergangenen vier Jahren. Ende 2009 zog sich die Textilkünstlerin aus ihrem Atelier an der Dorfstrasse zurück, um sich wieder vermehrt auf die eigenen Kreationen zu konzentrieren. Seither hat sie nur 2011 an der Gewerbeschau Bonstetten ausgestellt. Zu sehr absorbierte sie anderes. In der Reppischhalle, Dietikon, nahm sie im Oktober ihre Ausstellungstätigkeit nun wieder auf. Es folgte vergangenes Wochenende ein erster Advents-Samstag, weitere folgen am 7., 14. und 21. Dezember, jeweils 11 bis 17 Uhr. «Es ist schön, wieder da zu sein und arbeiten zu können», so Rita Tomasini. An ihrer neuen Wirkungsstätte an der Birchstrasse 4 (bei der Schreinerei Hanselmann) zeigt sie ihre beliebten Kravatten und Accessoires, dazu Taschen von Sohn Ramon Kuster. Besonders am Herzen liegen ihr allerdings ihre neusten Kreationen aus feinem Ziegenleder, veredelt mit bemalten Seidenstreifen. Diese lassen sich wahlweise als Schal, geknotet als Gürtel oder über die Schulter wie ein Gilet tragen. Das besondere Leder fällt leicht wie ein Gewebe und fühlt sich angenehm an. Es lässt sich waschen und bügeln. Asymmetrische Schnitte und Farbverläufe in den Seidenstreifen bringen zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten ins Spiel. (tst.)

Seit August diesen Jahres haben sich zwei kreative Köpfe zusammengeschlossen und betreiben gemeinsam das Atelier und die Boutique «zum Schärbe» und «Paper Pearls». Bei Marianne Bischof vom Atelier «zum Schärbe» finden sich zauberhafte Engel, lustige Samichläuse, wunderschöne Teeservices und unzählige weitere Alltagsversüsser. Margrith Graf von «Paper Pearls» dreht aus Papieren gekonnt Perlen, die sie zu Ketten, Anhängern, Armbändern und Fingerringen weiterverarbeitet. Bei so viel Kreativität reizt es einen schnell, seine eigenen Vorstellungen von der perfekten Schale oder der schon immer erträumten Ohrringe herzustellen – unter fachkundiger Anleitung in den Kursen von Marianne Bischof und Margrith Graf. Und für die schnelle Geschenkidee finden Sie sicher etwas in der liebevoll eingerichteten Boutique. Sich in den eigenen vier Wänden wohlfühlen und sich eine Insel zum Erholen schaffen. Darum kümmert sich Renate Birkenmeier vom «Rägeboge». Bei ihr entdecken Interessierte Klangschalen, Engel und Mineralien in den verschiedensten Formen und Farben. Die Kerzen von Weizenkorn halten auch höchsten Qualitätsansprüchen stand und verströmen ihr warmes Licht über Stunden. Mit Kerzen in Sternenform stimmt man sich stilvoll auf Weihnachten ein.


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Hedingen

Samstag, 7. Dezember 12.00 Senioren-Essen, organisiert vom Frauenverein Aeugst und Tal Sonntag, 8. Dezember 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan Mittwoch, 11. Dezember 18.30 Adventssingen in der Kirche

Sonntag, 8. Dezember 10.00 2.-Advent-Gottesdienst mit Pfarrrer Urs Boller Mittwoch, 11. Dezember 6.45 Adventsgottesdienst am frühen Morgen mit der Konfirmandenklasse Pfarrer Walter Hauser und Anette Bodenhöfer Anschliessend Morgenessen im Chilehuus Donnerstag, 12. Dezember 12.00 Gemeindenachmittag gemeinsames Mittagessen 13.30 Adventsfeier mit der Sängerin und Dirigentin Meret Burkhard und der Pianistin Maria Mark Pfarrer Renate und Walter Hauser 19.45 Gemeindeversammlung im Schachen

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 7. Dezember 10.00 Familienmorgen mit Samichlaus Treffpunkt im Ulmensaal anschliessend Familienkafi 16.30 Gttesdienst im Haus zum Seewadel, Pfr. Th. Müller Sonntag, 8. Dezember, 2. Advent 10.00 Gottesdienst, Pfr. Th. Müller Es singt der Gemischte Chor 17.00 Adventskonzert des Kirchenchors in der Kirche Mittwoch, 11. Dezember 12.15 Oase: Besinnung über Mittag Pfrn. B. Bartels Donnerstag, 12. Dezember 14.00 Senioren-Treff: Adventsfeier im Kasinosaal Affoltern Freitag, 13. Dezember 20.00 Gottesdienst nach der Liturgie von Taizé in der katholischen Kirche

Ref. Kirche Bonstetten Samstag, 7. Dezember 10.00 Fiire mit de Chliine in der reformierten Kirche Ökumenischer Gottesdienst für Kinder von 2 bis 6 Jahren Anschliessend gemeinsames Znüni im Kirchgemeindehaus Sonntag, 8. Dezember 10.00 Gottesdienst mit Pfrn. S. Sauder, Rägle Brawand (Flöte) und Ueli Imhof (Saxofon) zum 2. Advent in blauer Farbe, entsprechend dem blauen Mantel von Maria – zum Thema «Empfangen»

Ref. Kirche Hausen a. A. Samstag, 7. Dezember 9.30 bis 11 Uhr Probe für die Kolibri-Weihnacht Treffpunkt in der Kirche Sonntag, 8. Dezember 17.30 Abendmahlsgottesdienst zum zweiten Advent Mit Pfarrerin Irene Girardet Annerose Heinrich, Blockflöte und Vincent Dallèves, Orgel Dienstag, 10. Dezember 16.00 Weihnachts-Fiire mit de Chliine Wir spielen und erleben die Weihnachtsgeschichte. Kinder von 0 bis 6 Jahren und grösser sind mit ihren Begleitpersonen herzlich eingeladen (Achtung: Im Huuser-Spiegel ist irrtümlich der Mittwoch als Datum publiziert!) Mittwoch, 11. Dezember 19.00 Jugendgottesdienst mit Pfr. Matthias Fischer Donnerstag, 12. Dezember 17.00 Offenes Adventssingen in der Kirche für Gross und Klein. Mit Liedern aus der Mitsingwienacht von Andrew Bond Freitag, 13. Dezember 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche mit anschliessendem Frühstück

Ref. Kirche Kappel a. A. Freitag, 6. Dezember 16.00 Club 4 in Kappel Samstag, 7. Dezember 9.30 Chor-Projekt Christnachtfeier im Chor der Kirche 16.00 Fiire mit de Chliine Sonntag, 8. Dezember 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi Taufe von Andrin Berweger anschliessend Gemeindeversammlung Montag, 9. Dezember 13.30 Kolibri 18.30 Adventsfenster Kolibri beim Pfarrhaus Dienstag, 10. Dezember 14.00 Bibelstunde 19.00 Jugendgottesdienst

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 im Kapitelsaal Mittwoch, 11. Dezember 17.15 Offenes Singen in der Klosterkirche mit Christof Menzi Donnerstag, 12. Dezember 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli im Kapitelsaal

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 8. Dezember, zweiter Advent 10.00 Gottesdienst in Maschwanden mit Pfr. S. Wey Fahrdienst ab Kirche Knonau um 9.45 Uhr Dienstag, 10. Dezember 6.30 Stille im Advent, eine halbe Stunde in der dunklen Kirche mit Musik von Käthi Pfister (Panflöte) und den Konfirmanden von Pfr. Maurer und Wey; anschliessend Zmorge im Pfarrhaus

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 8. Dezember 10.00 Gottesdienst in Maschwanden Predigt: Pfrn. Susanne Wey Orgel: Silvia Seipp Dienstag, 10. Dezember 6.30 Kirche Knonau, Licht im Advent Leitung Pfr. Thomas Maurer Freitag, 13. Dezember 20.00 Gebetsnacht in der Kirche Maschwanden, Leitung: R. Künzi

Ref. Kirche Mettmenstetten

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Kath. Kirche Obfelden

Samstag, 7. Dezember 17.00 bis 18.00 Uhr Konzert der Musikschule Knonaueramt in der Kirche Sonntag, 8. Dezember 10.00 Gottesdienst, 2. Advent Pfarrer Andreas Fritz Orgel Ursula Hauser anschl. Kirchegemeindeversammlung und Apéro im Pfarrhauskeller 18.00 Öffnung 2. Adventsfenster am Pfarrhaus Täglich 18.00 bis 19 Uhr Krippe im Kerzenlicht, Kirche www.ref-mettmenstetten.ch

Sonntag, 8. Dezember 10.00 Kirche Wettswil: Gottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler Thema: «Zacharias sprach kein einziges Wort» ca. 11.15 Uhr Kirchgemeindeversammlung Anschliessend: Apéro Fahrdienst Anmeldung, 7. Dezember, Telefon 044 700 09 91 Mittwoch, 11. Dezember 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 12. Dezember 12.30 Wettswiler SeniorenMittagessen im Rest. Hirschen Freitag,13. Dezember 9.00 bis 11.00 Uhr Frauezmorge im Kirchgemeindesaal Wettswil Thema: Sternstunden der Menschheit und in unserem Leben Musik: Michiko Tsuda, Bonstetten Licht & Stille: Die Kirche Stallikon ist an folgenden Tagen auch abends geöffnet und lädt bei Kerzenlicht zur Stille ein: Sonntag 8. Dezember, und Freitag, 13. Dezember, je 17.00 bis 20.00 Uhr

Sonntag, 8. Dezember 7.00 Rorategottesdienst anschl. Zmorge im Chilehuus

Ref. Kirche Obfelden Freitag, 6. Dezember 13.30 Jassen für alle, kath. Chilehuus 19.00 Concerto piccolo «Samichlaus-Konzert» ref. Kirche, mit Jacqueline Ott (Gesang), Marcel Stieger (Gitarre, Gesang), Angela Bozzola (Klavier) und Überraschungsgast Sonntag, 8. Dezember 8.15 Chilezmorge im Singsaal Chilefeld, der Familienchor singt Weihnachtslieder Pfrn. Bettina Ferrat Angela Bozzola (am Flügel) Chinderhüeti Dienstag, 10. Dezember 14.00 Spielnachmittag, Frauentreff, Aufenthaltsraum Alterswohnungen 20.00 Kirchgemeindeversammlung Singsaal Chilefeld Mittwoch, 11. Dezember 9.30 Fiire mit de Chliine, ref. Kirche 12.00 Club 4, Mit-Gruppe ref. Kirchgemeindehaus www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Samstag, 7. Dezember 16.00 und 18.00 Uhr Adventskonzert in der Kirche «Oratorio de Noël» von Camille Saint-Saëns Ottenbacher Chor mit ProjektsängerInnen Leitung: Anette Bodenhöfer Sopran: Marianne Lang und viele weitere Solisten Eintritt frei/Kollekte Sonntag, 8. Dezember 10.00 Gottesdienst zum 2. Advent mit dem Ottenbacher Chor Veronica Nulty, Orgel Pfarrer Jörg Ebert

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 8. Dezember 9.30 Gottesdienst zum 2. Advent Matthäus 11, 2–7: «Bist du es, der da kommen soll, oder sollen wir auf einen anderen warten?» Pfrn. Irene Girardet Montag, 9. Dezember 15.45 Kolibri

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 7. Dezember 17.30 Eucharistiefeier mit musikalischer Umrahmung vom Gemischten Chor Affoltern, anschl. Apéro Sonntag, 8. Dezember, 2. Advent 7.00 Rorate-Gottesdienst anschl. Zmorge im Saal 10.00 Ökum. Adventsfeier in Aeugst 11.00 Santa Messa mit Taufe 17.00 Frauen-Gottesdienst Montag, 9. Dezember 16.30 Ökum. Gottesdienst im Haus Pilatus Dienstag, 10. Dezember 19.30 Santa Messa e Lectio divina Mittwoch, 11. Dezember 6.30 Rorategottesdienst für Erwachsene mit Zopf und Kaffee Freitag, 13. Dezember 20.00 Taizéfeier in der kath. Kirche

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 7. Dezember 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 8. Dezember 10.00 Eucharistiefeier mit Chlauseinzug anschliessend Apéro Montag, 9. Dezember 19.30 Monatsandacht Dienstag, 10. Dezember 19.30 Abendmesse, anschl. Gebetsgruppe Mittwoch, 11. Dezember 9.00 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 12. Dezember 19.00 Rosenkranz

Kath. Kirche Hausen a. A. Freitag, 6. Dezember 19.30 Herz-Jesu-Andacht Samstag, 7. Dezember 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 8. Dezember 11.00 Wortgottesfeier Musik: Ministrings Dienstag, 10. Dezember 19.30 Versöhnungsfeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 8. Dezember, 2. Advent 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Mittwoch, 11. Dezember 6.30 Rorate-Eucharistiefeier Anschl. gemeinsames Frühstück 17.00 Advents-Andacht mit den 3.-Klässlern Donnerstag, 12. Dezember 19.30 Versöhnungsfeier mit besonderer musikalischer Gestaltung Freitag, 13. Dezember 18.30 Rorate am Abend speziell für alle Firmandinnen und Firmanden

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 6. Dezember 19.30 Twens: Lounge Sonntag, 8. Dezember 9.45 Gottesdienst mit Abendmahl Pfr. Ueli Baltensperger Kinderhüeti, Kids-Treff 19.00 Live in Concert mit Michael Wespi Montag, 9. Dezember 11.30 Mittagstisch Mittwoch, 11. Dezember 14.15 Senioren-Adventsfeier Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 8. Dezember 9.45 Gottesdienst (Heinz Bähler) mit Neumotiviert; Kinderhort

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 8. Dezember 10.00 Gottesdienst mit Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 8. Dezember 10.30 Gottesdienst Thema: Welt ging verloren, Christus ist geboren Lukas-Evangelium 15, 1–7 Kinder: Vorbereitung Sonntagsschul-Weihnachten Donnerstag, 12. Dezember 20.00 Gebetsabend

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Schulen und Kurse


Vermischtes

Freitag, 6. Dezember 2013

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Wenn der Postman zweimal singt Erfolgreiche Konzerte in neuem Eventlokal Lakeside in Zwillikon Zum zweiten Mal vor ausverkauftem Haus sang Michael A. Williams im neuen Eventlokal Lakeside in der Fabrik am Weiher mit der Fredi Früh Bluesband. An jedem Ersten des Monats sind dort Konzerte mit Musikern und Musikerinnen aus der Region geplant. ................................................... von denise bohnert Lakeside klingt nach See. Tatsächlich ist das neue Eventlokal im Säuliamt – von Fredi Früh und Roland Oehler betrieben – in der Fabrik am Weiher in Zwillikon. Der Musiker und der Künstler trafen sich auf einem Hundespaziergang, kamen ins Gespräch und bald auf die Idee, in Roland Oehlers Atelier Konzerte zu veranstalten. Fredi Früh, der auch eine Gitarrenschule und ein Aufnahmestudio in Affoltern betreibt, war schon an etlichen Musikereignissen in der Region aktiv beteiligt, vor einigen Monaten etwa beim «Beschte Ämtler Song».

Populäre Events mit Pop-Art Ein guter Einfall, wie sich zeigt. Bereits am 1. November, Premiere im Lakeside, begeisterte Michael Williams zusammen mit der Fredi Früh Blues Band die gut hundert Gäste. Der «Singing Postman», charismatischer Säuliämtler Star, der sein Glück auch bei Voice of Switzerland versucht hatte, zieht viele Zuschauer an. Viele mehr wollten kommen und so entschlossen sich die Beteiligten, diese Möglichkeit gleich noch einmal zu bieten. Mit Erfolg: Vergangenen Sonntag, 1. Dezember, war wiederum Fullhouse. Ein alter Apothekerschrank aus der Toskana für die Gläser wird zur stilvollen Bar, Wohnzimmerbeleuchtung und ein im-

posanter Kronleuchter machen den sonst eher nüchternen Raum angenehm gemütlich; drei Gitarren, Schlagzeug und Keyboards sowie diverse Gesangsmiks stehen auf der Bühne parat – sieht vielversprechend aus. Die Wände zieren Werke von Roland Oehler, Porträts von Musik-Ikonen wie Frank Zappa, Grace Jones oder Jimi Hendrix, Bilder im Pop-ArtStil mit einer speziellen makroskopischen Rundpixeltechnik. All das passt gut zu den bluesig-funkigen Songs von Johnny Guitar Watson, Programm an diesem Abend. Etienne Conod lässt die ersten Töne am Keyboard anklingen, Rob Url setzt am Drumset ein und René Etterli schrummt die ersten Bassläufe. Und als auch Fredi Früh himself auf die Bühne steigt, geht der Groove los. Die Freude steht den Musikern ins Gesicht geschrieben – das altersmässig sehr gemischte Publikum wippt mit. Ein jauchzender Applaus begrüsst gleich darauf den «Singing Postman» Michael A. Williams, der heute zum zweiten Mal mit der Fredi Früh Bluesband auftritt: «Ich bin ein bisseli nervous, aber soo dankbar! Viel Spass, okay – let’s do this!»

Mit Hingabe bluesen Etienne Conod, Rob Url, Michael A. Williams, René Etterli und Fredi Früh (v.l.) im «Lakeside». (zvg.) Liebe – Thema Nummer eins für Gangster und Ämtler Und «Gangster of Love» und «A Real Mother for Ya» gehen gleich voll ab, es ist schon speziell «seinen» Pöstler so singen zu hören – «Oh yeah!», nun strahlen auch alle im Zuschauerraum. Obwohl der in Florida aufgewachsene und seit zwanzig Jahren in der Schweiz lebende Sänger hier vor allem eine lokale Berühmtheit ist, kommt sofort internationale Atmosphäre auf: «So good – you do me so good!» Er kann also nicht nur Gospel ... «Hold me, squeeze me!» – gern würde man den Postman drücken, man kann

nicht umhin, ihn sympathisch zu finden; sein Markenzeichen: ein gelbes P aufgestickt auf seinem schwarzen Käppi. Funkig gehts zügig weiter, «The Power of Love» – die Liebe wird in den höchsten Tönen besungen und einige Männer im Publikum werden von Williams angehalten, ihrer Begleiterin Liebeserklärungen zu machen, sie zu küssen, die Männer reagieren etwas verlegen, die betroffenen Damen lachen. Zum Schluss erfüllt Michael einen Publikumswunsch und stimmt als Zugabe doch noch einen Gospel an: «Amazing Grace» passt gut zum ersten Adventssonntag.

Raum für private Anlässe mieten Der vier Meter hohe, flexibel einteilbare Raum kann auch für festliche Anlässe oder Seminare gemietet werden. Rund 100 Personen finden locker Platz, bei gedeckten Tischen zum Essen etwa 50. Die Musik stört keine Nachbarn, eine hochstehende Soundanlage, drei Beamer samt grosser Leinwand sowie eine gut eingerichtete Küche – mit oder ohne Catering – gehören zur Infrastruktur bei angemessenem Preis. An jedem Ersten des Monats ist das Lokal jedoch für Konzerte reserviert: am 1. Januar singt und

spielt Fredi Früh Songs von J.J. Cale (der diesen Sommer verstorben ist) begleitet von derselben Bluesband, die noch durch zwei herausragende Gitarristen ergänzt wird: Dani Bischoff und Pi Frei, die sich auch schon, wie man vernimmt, riesig darauf freuen. Kein schlechter Jahresanfang ... Lakeside, Fabrik am Weiher, Zwillikon. Am 1. Januar 2014: Fredi Früh Bluesband plays J.J. Cale. 1. Februar: Samia Afra singt Etta James, Adele etc., Weitere Infos, auch für die Lokalmiete auf der Website www. lakeside-events.ch. Dort kann man sich Plätze für die Konzerte sichern, unbedingt empfehlenswert!

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Leidenschaftlich stricken für einen guten Zweck Spital Hedi Bachmann aus Affoltern engagiert sich bei «Zuger Stricklüüt» für «Denk an mich»

Die Spital-BK: unglaublich unglaubwürdig.

Mit Leidenschaft strickt Hedi Bachmann aus Affoltern zusammen mit den «Zuger Stricklüüt« Babykleider und anderes. Der Erlös geht an die Aktion «Denk an mich»

Da müssen sich die 8541 AG-Befürworter vom 24. November 2013 ganz schön verschaukelt vorkommen. Da glauben sie aus ehrenhaften Motiven staatstreu dieser Betriebskommission. Das sind vorwiegend FDP-Leute oder einfach dem Möchtegern-Finanzklüngel angehörend, naiv dem überlebten neoliberalen Denken verhaftet. Während 7 Monaten haben sie lautstark behauptet, es brauche für die Zukunft des Spitals eine AG. Nur so könne effizient gearbeitet werden, und es müssten rasche Entscheide gefällt werden.

Sie wird im April nächsten Jahres 90, ist noch vital. Und vor allem eines: engagiert. Rund 2000 Babykleider, Engeli und andere Sachen hat Hedi Bachmann bis dato gestrickt. Die «Zuger Stricklüüt», rund ein Dutzend Frauen, haben mit dem Verkauf, der zweimal jährlich im Coopark in Affoltern stattfindet, rund 100 000 Franken zusammengebracht – Geld für die Aktion «Denk an mich». Es kommt unter anderem bedürftigen Familien mit Kindern zugute, denen damit Ferien ermöglicht werden. Ausserdem werden Spielplätze für Behinderte gebaut und – neu – Jugendherbergen behindertengerecht ausgestattet. Der Verkauf, kürzlich im Coopark in Affoltern, brachte rund 2300 Franken ein – Geld, das ausschliesslich in der Schweiz eingesetzt wird. Die Arbeit für einen guten Zweck bereitet Hedi Bachmann sichtlich Spass. «Ich lisme vom Morgen bis zum Abend, gehe aber jeden Tag eine Stunde ins Freie und laufe», sagt sie. Verwendet wird übrigens ausschliesslich synthetische Wolle, die bleibt schön rein.

Und was lesen wir im Anzeiger vom 3. Dezember 2013? «…dringender Handlungsbedarf für eine Rechtsform-Vorlage besteht nicht». Schöne Grüsse von der lustigen Betriebskommission. Wer redet da von Lausbuben? Wer verschaukelt da seine Stimmbürgerinnen und Stimmbürger? Dabei haben sie offiziell 585 000 Franken wegen der AG verlocht und noch einiges mehr, das sie uns widerrechtlich vorenthalten. Die reden doch immer von der nötigen Privatisierung. Da sollen die BK-Mitglieder dieses verlochte Geld doch mal privat unserem Spital zurückzahlen! Diese schlingernde Betriebskommission bekommt von uns sicher kein Bettenhaus! Wir verlangen vorgängig den Rücktritt dieser desolaten Truppe. Lesen Sie ab und zu in unserem Tagebuch unter «Aktuell» in der Homepage Mit bald 90 immer noch vital, aufgestellt und engagiert: Hedi Bachmann am Verkaufsstand im Coopark in Affoltern.

(-ter.)

(Bild Werner Schneiter)

www.verein-zweckverband.ch


Vermischtes

22

Freitag, 6. Dezember 2013

Die vier Jahreszeiten von Astor Piazzolla Weihnachtsmatinée im Bickwiler Forum Martin Schumacher (Klarinette) und Oleg Lips (Akkordeon) spielen am Sonntagmorgen, 15. Dezember, in Bickwil.

Paare, die sich vor 50, 55, 60 oder mehr Jahren das Jawort gegeben haben.

Jubilare-Feier der Pfarrei St. Burkard in Mettmenstetten Kürzlich fand in der Pfarrei St. Burkard in Mettmenstetten ein spezielles Fest statt. Eingeladen waren alle Senioren, welche im 2013 einen runden Geburtstag feiern, sowie alle Paare, die sich vor 50, 55, 60 oder mehr Jahren das Jawort gegeben haben. Die Gäste wurden mit einem Cüpli Prosecco bei Musikklängen feierlich empfangen und von Pfarrer Saporiti persönlich begrüsst.

Der Nachmittag begann mit einem feinen Imbiss, serviert von Jugendlichen, die sich zur Firmung vorbereiten und diesen Dienst mit viel Charme leisteten. Ein kurzer Film sorgte für schallendes Lachen, die Musik-Kapelle (Hans und Fredy Bickel und Ruedi Marty) spielte bekannte und weniger bekannte Melodien und erntete warmen Applaus. Es wurde auch getanzt. Beim Kaffee und Kuchen gab es Gele-

genheit für gemütliche Gespräche, während die Namen aller Jubilare mit je einer persönlichen Widmung an die Wand projiziert wurden. Der Auftritt des Kinderchores unter der Leitung von Angela Bozzola überraschte die Gäste und erfreute alle Anwesenden mit schwungvollen Liedern. Zum Schluss gratulierte Pfarrer Saporiti nochmals jedem Gast persönlich. (MCS)

Astor Pantaleón Piazzolla (1921–1992) gilt als Begründer des Tango Nuevo, einer Weiterentwicklung des traditionellen Tango Argentino. Im Alter von vier Jahren wanderte seine aus Italien stammende Familie von Argentinien nach New York aus, wo er wegen der Tango-Begeisterung seines Vaters neben Klavier auch Bandoneon zu spielen lernte. Er selbst war in jener Zeit allerdings mehr an Jazz und der Musik Johann Sebastian Bachs interessiert. Nach der Rückkehr nach Argentinien 1937 begeisterte er sich für eine neue Tango-Interpretation, wurde Orchester-Mitglied, arrangierte Stücke und nahm Kompositionsunterricht. Er spielte in verschiedenen Orchestern, komponierte erfolgreich und erhielt ein Stipendium für Europa, ging nach Paris, wo er allerdings seine TangoVergangenheit vor seiner zukünftigen Lehrerin beim ersten Vorspielen verschwieg. Seine Begründung: «In Wahrheit schämte ich mich, ihr zu sagen, dass ich Tangomusiker war, dass ich in Bordellen und Kabaretts von Buenos Aires gearbeitet hatte. Tangomusiker war ein schmutziges Wort im Argentinien meiner Jugend. Es war die Unterwelt.» Nadia Boulanger, seine Kompositionslehrerin in Paris, konnte ihn allerdings davon überzeugen, dass sein Tango-Hintergrund seine wahre

Die Musiker: Martin Schumacher (links) und Oleg Lips. (Bild zvg.) und echte Begabung war. Seine Kompositionsarbeit entwickelte sich dann weg von den Einflüssen Ravels, Bartoks, und Strawinskys entsprechend in dieser Richtung. Viele seiner Werke sind nicht tanzbar, sondern Musik zum Zuhören. So auch das Konzert Las Cuatro Estaciones porteñas, das sich an Vivaldis vier Jahreszeiten orientiert, aber ganz anders klingt. Seine Musik verbindet Tango mit den grossen Formen der Musikgeschichte, von Streichquartetten bis zum Jazz. Der Zürcher Martin Schumacher an der Klarinette und der aus Russland stammende Oleg Lips am Akkordeon spielen dieses Konzert im Bickwiler Forum im Rahmen der diesjährigen Weihnachtsmatinée. Umrahmt wird das Piazzolla-Stück von anderen Trouvaillen aus allen möglichen Himmelsrichtungen. Nach diesem vorweihnachtlichen Leckerbissen wendet man sich wie üblich den Leckerbissen für den Gaumen zu: Glühwein, Glühmost, Kaffee und Gebäck. Sonntag 15. Dezember, 11 Uhr Brunnenweg 8, Bickwil, Obfelden.

Veranstaltungen Christbaumverkauf auf dem Kronenplatz Affoltern a. A. Ab Mittwoch, 11. Dezember bis Dienstag, 24. Dezember inkl. Sonntagsverkauf vom 15. und 22. Dezember Tägl. offen von 9.00 bis 19.00 Uhr 24. Dezember bis 13.00 Uhr Nur Schweizer Rot- und Edeltannen (Mondphasen) Dekorationsäste, Misteln und Gestecke Frohe Bruno Fankhauser Mitglied der IG Suisse Telefon 044 776 65 26, Natel 079 651 68 18

Festtage

Carfahrten, Umzüge und Spezialtransporte Kunz & Kiser Weidliweg 8 8909 Zwillikon Telefon 044 761 01 55 Weihnachtsmarkt Dienstag, 10. Dezember 2013 Konstanz Fr. 38.– 09.00 Uhr (ID erforderlich) Sonntag, 26. Januar 2014 Theater Arth «Saison in Salzburg» 12.00 Uhr inkl. Eintritt Fr. 99.–

Geistiges Heilen/Metamorphose (nach A. + C. Toskar) Geistiges Heilen hilft bei körperlichen, psychischen oder seelischen Themen. Dabei werden Selbstheilungskräfte aktiviert. Eine sanfte, aber dennoch wirkungsvolle Methode. Metamorphose-Behandlungen (Fussreflexzonen) helfen bei Ängsten, zur Klärung alter Muster und fördern dadurch die Neuorientierung. www.herzwaerts.ch / 079 417 44 65 C. Wüthrich, Bonstetten

Sonntag, 2. März 2014 Theater Buochs «Dä grossi Bschiss» inkl. Eintritt Fr. 58.– 12.00 Uhr Ferienreisen 2014 2. Mai bis 5. Mai 2014 Schwarzwald DZ/HP Fr. 540.– 2. Juni bis 6. Juni 2014 Salzburgerland DZ/HP Fr. 720.– 18. August bis 22. August 2014 Wachau–Dürnstein–Wien DZ/HP Fr. 790.– 29. September bis 3. Oktober 2014 Südtirol DZ/HP Fr. 730.– 10. Dezember bis 12. Dezember 2014 Semino Rossi klingende Bergweihnacht in Seefeld inkl. Eintritt DZ/HP Fr. 445.–

Tag der offenen Tür Sonntag, 15. Dezember 2013 14.00 bis 22.00 Uhr Untere Bahnhofstrasse 14 in Mettmenstetten Wollten Sie schon immer einmal in einem Cockpit einer originalgetreu nachgebauten Boeing 777 sitzen oder mit einem Helikopter Bo-105 abheben? Oder möchten Sie lieber in aller Ruhe das Buch «Seelenfutter» mit den dazugehörigen Kunstgemälden betrachten? An diesem Tag erhalten Sie attraktive Rabatte.


Veranstaltungen

Freitag, 6. Dezember 2013

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Lesefieber - ein höchst erfreulicher Virus Winterbücherabend in der Regionalbibliothek Affoltern Sophie Quinton als Candice, die Fast-Marilyn Monroe. (Bild zvg.)

Französisches Kino pur Affoltern: «Poupoupidou» im Kinofoyer Lux David Rousseau (Jean-Paul Rouve) ist ein erfolgreicher Pariser Krimiautor. Die Leichen in seinen Erzählungen sind seine Passion. Als er wegen einer Erbschaft in ein kleines Dorf im französischen Jura fährt, beobachtet er per Zufall, wie eine tote Frau aus dem tiefen Schnee geborgen wird. Ein anwesender Polizist erklärt ihm, dass es sich um die Wetterfee Candice des lokalen Fernsehsenders handle. Das weckt die Neugier von David. Auf eigene Faust beginnt er zu ermitteln. Daraus könnte doch sein neuer Roman werden! So kommt er nach und nach auf kuriose Spuren im Leben der jungen blonden und attraktiven Candice Lecoeur (Sophie Quinton). Während er beginnt, eine Biografie der Toten zu schreiben, entdeckt er unglaubliche Parallelen zwischen Candices Leben und demjenigen der Filmdiva Marilyn Monroe. Obwohl die Polizei angibt, wie ihr Idol Marilyn habe Candice ihrem Leben mit einer Überdosis Schlaftabletten ein Ende gesetzt, glaubt David diese These nicht. Er entdeckt mysteriöse Unstimmigkeiten und intensiviert seine eigenen Nachforschungen ...

Krimikomödie mit Selbstironie und unvergesslichen Bildern Kino pur ist Gérald Hustache-Mathieus Film, seit Langem der coolste und erotischste Thriller made in France. Visuell faszinierend, kommt «Poupoupidou» als lockere Krimikomödie daher, die an ein wenig an «Fargo» erinnert. Ein wunderbarer Film, der nicht nur Marilyn Monroe zelebriert, sondern selbstironisch mit Klischees spielt und mit Bildern aufwartet, die man so schnell nicht mehr vergisst. Der vorangehende Kurzfilm «Der Skifahrer» von Martin Guggisberg sorgt ebenfalls für Spannung: Wegen eines notdürftigen Hundes, einem übervollen Müllsack, einem Snowboardvideo und einem Skifahrer am falschen Ort zur falschen Zeit gerät Rosmarie Bärtschis Leben aus den Fugen und in neue Bahnen. «Poupoupidou» (F 2011, 102 Min., F/d) und Kurzfilm «Der Skifahrer» (CH 2005, 7 Min., CHD) im Kinofoyer Lux, Aula Ennetgraben, Affoltern, Donnerstag, 12., und Freitag, 13. Dezember, 20.15 Uhr. Kasse und Lux-Bar geöffnet ab 19.30 Uhr.

Am Donnerstag, 12. Dezember, um 20 Uhr lädt die Regionalbibliothek zum Winterbücherabend mit der leidenschaftlichen Buchfachfrau Manuela Hofstätter ein. ................................................... von ulla schiesser, regionalbibliothek Manuela Hofstätter ist Buchhändlerin und befallen von chronischem Lesefieber. Sie füttert nicht nur die eigene Homepage mit zwei neuen Rezensionen pro Woche, sondern twittert auch und ist häufig «on Tour» in Bibliotheken und bei privaten Anlässen. Die Gäste ihrer «Büchershow» dürfen sich genüsslich zurücklehnen und einfach zuhören. Mit Esprit, Schwung und Sachkenntnis wird Manuela Hofstätter aus ihrer ganz persönlichen Schatzkiste plaudern und neue Bücher vorstellen. Die Liste der Titel ist abwechslungsreich und im wörtlichen Sinne auserlesen. Darauf finden sich nicht nur die Bücher, die momentan in jedem Magazin glänzen und auf riesigen Stapeln in den grossen Buchhäusern herumprunken, sondern auch kleine Trouvaillen, grosse Titel, schräge Storys und beste Unterhaltung; man darf sich also überraschen und verführen lassen.

Buchfachfrau Manuela Hofstätter hält einiges an Lesestoff bereit. (Bild zvg.) Insel im vorweihnachtlichen Trubel Vielleicht möchte man sich selber ein Buch schenken oder einen Cousin beglücken der, im Falle eines Stromausfalles, ganz gerne mal wieder zum Buch greifen wird? Oder man überrascht seine extrem belesene Freundin mit einer Trouvaille, die sie bestimmt noch nicht kennt? Die Buchhandlung Scheidegger wird alle vorgestellten Titel auf einem Büchertisch bereitlegen. Wer Lust dazu hat, darf nach der Vorstellung in den Büchern schmökern, daran riechen, die ersten drei Sätze lesen oder den letzten und mit Manuela Hofstätter ins Gespräch kommen. Eine schöne Gelegenheit, so kurz vor Weihnachten ganz entspannt Bücher einzu-

kaufen. Die Bibliothek wird die vorgestellten Bücher ausleihbereit halten, um der Kundschaft die eine oder andere lange Winternacht zu verkürzen. Der Eintritt ist frei und im Anschluss lädt das Team der Regionalbibliothek zu einem Adventsumtrunk und zum Verweilen ein. Aber Vorsicht: Eine Begegnung mit Manuela Hofstätter könnte ansteckend sein! Wer schon etwas neugierig ist, besuche doch ihre Homepage: www.lesefieber.ch. Das Bibliotheksteam freut sich auf eine hohe, lang anhaltende Lesefieberkurve und stellt allen gerne lindernden Lesestoff bereit. Donnerstag, 12. Dezember, um 20 Uhr in der Regionalbibliothek Affoltern, Obere Seewadelstr. 14. Eintritt frei - Kollekte.

Weihnachtsfeier für Alleinstehende «La Santa Allegrezza» Am 24. Dezember im Kasino Affoltern Der Rotary-Club Zürich-Knonaueramt lädt am 24. Dezember von 17 bis 21 Uhr zur traditionellen Weihnachtsfeier ins Kasino Affoltern. Dies unter dem Motto «Zusammen ist es schöner, als alleine». Seit über 30 Jahren gehört es zu einer schönen Tradition, dass die Mitglieder des Rotary-Clubs Zürich-Knonaueramt unter Mithilfe ihrer Angehörigen die Weihnachtsfeier für Alleinstehende organisieren. Sie wollen damit erreichen, dass sich im Bezirk Affoltern niemand an Weihnachten einsam fühlen muss. Willkommen sind Alleinstehende und Ehepaare jeden Alters, jeder Konfession und jeder Nationalität – alle

sind herzlich eingeladen. An diesem Abend soll zusammen als grosse Familie Weihnachten gefeiert werden. Wir möchten ein kleines Stück «Frieden auf Erden» zelebrieren. Niemand soll sich an Weihnachten vergessen fühlen. Alle die es wünschen, werden mit dem Bus von zuhause abgeholt und wieder heimgebracht.

Blasmusik und Weihnachtsgeschichte Der Abend von 17 bis 21 Uhr ist besinnlich wie auch unterhaltend gestaltet. Die Feier wird musikalisch umrahmt von einem Ensemble von Blasmusikanten aus der Region. Dazwischen erzählt die freie Seelsorgerin Jren Omlin, wohnhaft in Hedingen, eine besinnliche Weihnachtsgeschichte.

Italienisches Adventskonzert in Aeugst Das beliebte Lottospiel mit vielen schönen Preisen wird auch dieses Mal nicht fehlen. Zusammen mit ihren Familienangehörigen stellen die Rotarier eine beinahe Profi-Küchenmannschaft und Service-Equipe. Entsprechend bereiten und servieren sie den Besucherinnen und Besucher ein vorzügliches Nachtessen. Aus organisatorischen Gründen benötigen die Organisatoren von den Gästen eine Anmeldung. In dieser Ausgabe erscheint ein Inserat mit einem Anmeldetalon; zuzustellen an den Rotary-Club Zürich-Knonaueramt, Postfach 660, 8910 Affoltern, oder per E-Mail an roland.beer@garage-haechler.ch. Anmeldeschluss ist der 16. Dezember.

«Wasser ist nicht gleich Wasser» Trinkwasser-Experten Matthias C. Mend referiert in Affoltern Am Dienstag, 10. Dezember, referiert der aus Radio und TV bekannte Trinkwasser-Experte im Hotel Holiday Inn Express in Affoltern. Wasser ist unser Lebenselixier. Doch was weiss man eigentlich darüber? Matthias C. Mend beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Themen und Problemen rund um unser Trinkwasser und ist ein gefragter Referent für Vorträge zu diesem Thema. Man stelle sich vor, wie frisches, klares Wasser vital bewegt einen Bergbach hinunterfliesst. Und dann, wie Wasser durch meterlange gerade Leitungen ohne Durchmischung und den Kontakt von frischer Luft fliesst. Welches Wasser würden man selber lieber trinken? Matthias C. Mend wird anhand von vielen Beispielen aufzeigen,

wo die Unterschiede liegen.

Wasser und Gesundheit Das Trinkwasser in der Schweiz wird von den Wasserund Matthias C. Mend. versorgern den kantonalen Be(Bild zvg.) hörden laufend streng überwacht. Trinkwasser kann jedoch aus verschiedenen Gründen neben erwünschten, auch unerwünschte Stoffe enthalten. Es gibt grosse Unterschiede der verschiedenen Wässer. In diesem Vortrag werden nicht nur Antworten auf diese und andere Fragen gegeben. Es werden auch innovative und praktische Systeme vorgestellt, die ganz einfach auf jeden Wasser-

hahn oder in der Zugangsleitung montiert werden und für sauerstoffreiches und gesundes Trinkwasser sorgen. Das ist einfach sowie ökologisch und ökonomisch nachhaltig, denn damit ist auch die mühsame Beschaffung von Wasser in Umwelt belastenden Glasoder PET-Flaschen hinfällig. Weitere Themen sind das «harte» Wasser im Säuliamt, Wasser als Grundlage für den Stoffwechsel sowie sauerstoffreiches Wasser für die Verbesserung der Regeneration bei körperlichen Anstrengungen wie etwa beim Sport. Dienstag, 10. Dezember, von 19.30 bis ca. 21 Uhr, (Türöffnung um 19 Uhr), Hotel Holiday Inn, Obstgartenstrasse 7, Affoltern. Parkplätze im Parkhaus des Hotels. Eintritt: 15 Franken, inkl. Getränke und Snacks. Anmeldung erwünscht unter: service@vortexpower.ch.

Italianità pur: Letizia Fiorenza (Gesang) und David Sautter (Gitarre). (Bild zvg.) «La Santa Allegrezza» – Eine Tradition des Herzens. Das Programm enthält wunderbare Melodien ohne süsslichen Kitsch, Klänge voller Wärme und Leidenschaft, schlicht, herzensnah. Aus der Tradition des Advents und der Novena, den neun Tagen vor Christi Geburt, haben die Musiker Lieder aus Kampanien und Sizilien gesammelt. Es wird darin die menschli-

che Seite der Weihnachtsgeschichte dargestellt, eine Dimension, die den Zuhörer direkt anspricht. Die ausgewählte Gitarrenmusik bildet einen besinnlichen Kontrast. Advent aus südlichen Breiten. Italienisches Adventskonzert mit I Cantimbanchi (Letizia Fiorenza, Gesang, und David Sautter, Gitarre) am Sonntag, 15. Dezember, 17 Uhr, Kirche Aeugst.

«concerto piccolo» zum Samichlaus Heute Freitag, 6. Dezember, um 19 Uhr findet in der reformierten Kirche Obfelden ein Konzert der traditionellen Reihe «concerto piccolo» statt. Unter dem Titel «Samichlaus-Konzert» singt Jacqueline Ott (Sopran), zusammen mit Angela Bozzola (Klavier), bekannte und beliebte Weihnachtslieder. Dabei werden die beiden Musikerinnen durch Marcel Stieger (Gesang und Gitarre) unterstützt. Die Mettmenstetter Sängerin Jacqueline Ott ist

vielen bekannt als ehemalige Hauptdarstellerin des Operettentheaters Arth, und als Solistin zahlreicher Konzerte mit Säuliämtler Chören. Mit Angela Bozzola verbindet sie eine rege Konzerttätigkeit, welche die beiden zu einem eingespielten Team macht. Die Mitwirkung von Marcel Stieger bereichert das 30 Minuten kurze Konzert durch Gitarrenklänge und harmonischen Duettgesang. «concerto piccolo» heute Freitag, 6. Dezember, ref. Kirche Obfelden, 19 Uhr, Eintritt frei - Kollekte.


Veranstaltungen agenda

Freitag, 6. Dezember Affoltern am Albis 20.00: Hillbilly-Weekend mit Louisiana Gumbo: Live Rockabilly mit Marc and the Boiled Crawfish (CH), The Okie-Dokies (CH). CQ-Bar, Bahnhofplatz 5.

Hedingen 20.15: «Six in Harmony» singen Klassiker der legenädren Comedian Harmonists. Türöffnung: 19.45 Uhr. Kirche.

Obfelden 19.00-19.30: Samichlaus-Konzert. concerto piccolo - numero nove. Jacqueline Ott (Gesang), Marcel Stieger (Gitarre & Gesang), Angela Bozzola (Klavier) und Überraschungsgast, Weihnachtszeit-Lieder zum Mitsingen. Ref. Kirche.

Ottenbach 21.00: Tanzabig mit DJ Frederic. Disco-Fox, Salsa, Schlager, Foxtrott. Bar offen ab 17 Uhr. Güggelbar.

Finsternis und Landi-Mythen, dazu Jazz, alte und neue Musik

Ausstellungen Affoltern am Albis Galerie am Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: Glas- und Holzjuwelen von Martina Schneiter-Lüchinger (Glasschmuck) und Bruno Schneiter (Holzarbeiten). Öffnungszeiten: Fr 17-20, Sa 9-12, So 15-18 Uhr. Bis 15. Dezember.

Die nächsten sieben Tage im Kellertheater LaMarotte Konzert im Dunkeln mit dem Duo «Di Vento Suoni» Vor dem Konzert führen Daniela Hennig, Fachfrau für Sehrest-Förderung und die blinde Sonder- und Sozialpädagogin Helene Zimmermann in die Welt des Nicht-Sehens ein. Man erfährt einiges über Augenkrankheiten, Sehbehinderung und Blindheit. Anschliessend werden die Zuhörer in den vollkommen abgedunkelten Raum geführt, zu einem einzigartigen Musikerlebnis in totaler Finsternis. Aus dem Dunkeln erklingt der Sound des Duos «Di Vento Suoni», dem Tessiner Gitarristen Sandro Schneebeli und dem Berner Multiinstrumentalisten Bruno Bieri. Morgen Samstag, 7. Dezember, Türöffnung 18.15,

Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Ausstellung Malerei, MarmorSkulpturen, Bronze-Plastiken von Maria Moser und Jaya Schürch. Öffnungszeiten: Di-Fr, 14-18 Uhr, Sa und So 13 bis 17 Uhr. Bis 8. Dezember. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13: Öffnungszeiten: So 14 17 Uhr und nach Vereinbarung.

Hedingen Schreinerei Arthur Girardi AG, Maienbrunnenstrasse 5: Hand Werk Kunst: Bilder von Monika Marti-Andermatt in den Ausstellungsräumen der Schreinerei Girardi. Öffnungszeiten Ausstellung: Mo-Fr 8-12 und 14-18, Sa 9-12.

Maya Homburger, Barockvioline und Barry Guy, Kontrabass. (Bild zvg.)

Einführung in der Bar 18.30 Uhr (sehr empfohlen!),

Samstag, 7. Dezember

Konzertbeginn 19.15 Uhr. Eintritt 40 / 30 Franken

Aeugstertal

Die Expo’64: Hightech und Landi-Mythen

10.00-16.00: Bergwerksmuseum. Ausstellung zum ehemaligen Kohlebergwerk Riedhof und Interessantes aus der regionalen Geschichte. Geöffnet jeden ersten Samstag im Monat. Mehr Infos unter Telefon 044 767 07 15 oder www.bergwerk-riedhof.ch. Bergwerksmuseum. Beim Götschihof. Areal Stiftung Solvita.

Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, frisches Brot, süsses Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, Tiroler Spezialitäten und griechische Köstlichkeiten, Handwerk, Schmuck, Frischfisch. Marktplatz. 10.00-16.00: Besichtigung der reichlich ausgestatteten Ausstellung über das alte Affoltern/Zwillikon. Geöffnet jeden 1. Samstag im Monat. Dorfmuseum Affoltern am Albis-Zwillikon. Mehrzweckgebäude. Ottenbacherstrasse 79. 10.00-13.00: Klöppeln mit Brigitte Zehnder im 4-eck. Betpurstrasse. 19.15: Sandro Schneebeli, Konzert im Dunkeln. Türöffnung 18.15 Uhr. Einführung in die Bar 18.30 Uhr. LaMarotte. Centralweg 10. 20.00: Hillbilly-Weekend mit Louisiana Gumbo: Live Rockabilly mit Jonnyboy and the Ice Cream (I), The Pinstripes (D). CQ Bar. Bahnhofpl. 5.

Die Landesausstellung, welche vom 30. April bis 25. Oktober 1964 in Lausanne stattfand, zeigte die Schweiz am Vorabend einer Hochkonjunktur. Moderne Architektur, Kunst und Technik sowie Masseneinwanderung und Konsumgesellschaft präsentierten das Land in einem globalen Kontext. Aber auch die geistige Landesverteidigung war präsent, namentlich im Betonbau, welchen die Armee in Form eines Igels erstellen liess. Der Zürcher Historiker und Experte des Schweizer Films Dr. Felix Aeppli zeigt repräsentative Wochenschauberichte über die Expo und Ausschnitte aus den Filmen, die an der Ausstellung zu sehen waren. Zeitgeschichte mit Dr. Felix Aeppli, Historiker. Einführung - Film Clips - Diskussion. Mittwoch, 11. Dezember, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 25 / 15 Franken.

Geschenk-Ideen mit der Künstlerin Cecilia Betancourt. Schulhaus Loomatt. Massholderenstrasse 1.

Affoltern am Albis

10.00-13.00: Info Apéro. Die ReiseBar informiert über Skandinavien, Island und Hurtigruten. ReiseBar. Stallikerstrasse 1b. 11.00-17.00: Advents-Samstage mit Taschen, Accessoires von Ramon Kuster, Seidenkreationen von Rita Tomasini. Tomasini Creazioni. Birchstrasse 4.

10.00-18.00: Grosser Chlausmärt mit Chlauslauf auf der gesamten Oberen Bahnhofstrasse. Mit über 70 Ständen, Samichlaus und Schmutzli. Ab 15 Uhr Weihnachtssingen mit Gospelchor Affoltern. Obere Bahnhofstrasse. 17.00: Adventskonzert. Franz Schubert, W.A. Mozart, Jan Jakub Ryba, J.M. Haydn. Eintritt frei – Kollekte. Ref. Kirche. Zürichstrasse 94.

Mettmenstetten

Bonstetten

10.00-16.00: Brocki - breites Angebot in guter Qualität. Evang. Missionshaus Güetli. Rossau.

13.00-17.00: Finissage. Malerei, Marmor-Skulpturen, Bronze-Plastiken von Maria Moser und Jaya Schürch. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2.

Bonstetten

Stallikon 15.00-18.00: Kunstforum Stallikon: Ausstellung Bilder auf Keramik und Leinwand. Weihnachtsapéro und

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«Jazz am Donnerstag» mit dem «Melch Däniker Trio» Melch Däniker (Klavier) Roman Dylag (Kontrabass) und Fernand Schlumpf (Schlagzeug) – dieses Trio beweist, wie attraktiv die klassische Jazz-Besetzung sein kann: Die Protagonisten lassen einander viel Spielraum und spielen in intimer Atmosphäre Standards und eigene Kompositionen. Die Musiker erfinden den Trio-Jazz wohl nicht neu, interpretieren seinen Inhalt aber derart stilsicher, dass man die Erfahrungen von vier Jahrzehnten darin spielend ausmachen kann. Donnerstag, 12. Dezember, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei - Kollekte. Kleines Essen 15

13.00-18.00: Weihnachtsapéro im Zentrum von Mettmenstetten.

Kappel am Albis Kloster Kappel, Kappelerhof 5: Bilder-und Buchausstellung «Vom Licht geführt». Bilder von Markus Sandhofer, Gedichte von Helena Aeschbacher-Sinecká. Offen täglich 8-22 Uhr. Bis 20. Januar 2014.

Stallikon Schulhaus Loomatt: Kunstforum Stallikon: Bilder auf Keramik und Leinwand von Cecilia Betancourt. Öffungszeiten Kunstforum: Mo 19-20.30, Di 9-11 und 19-20.30, Mi 15.30-17, Do 9-11 und 15.30-17, Sa 10-12 Uhr. Bis 18. Januar 2014.

Freitag, 13. Dezember, Bar und Abendkasse ab

Alte und Neue Musik mit dem «Duo Homburger - Guy» Maya Homburger, eine überragende Virtuosin auf der Barockgeige und Barry Guy, einer der brillantesten und einfallsreichsten Bassisten am Kontra-

Diverse Geschäfte laden zum Weihnachtsapéro. Albisstrasse.

10.30-17.00: Rifferswiler Weihnachtsmarkt. Viele verschiedene Marktstände. 13.30 Uhr Platzkonzert vom Jugendchor Focus Team. 14-16 Uhr Besuch vom Samichlaus mit Eseli. 17 Uhr Celtic Treasures, keltische Musik in der Kirche Rifferswil. Restaurant Post offen. Dorfplatz.

Dienstag, 10. Dezember

18.30, Konzertbeginn 20.15 Uhr. Eintritt: 40 / 30 Franken. Ab 19 Uhr Kleines Essen «Champignons nach Florentiner Art mit Stock» (Reservierung erwünscht) 15 Franken. Platzreservierung für alle Anlässe empfohlen unter

19.30-21.00: Wasser ist nicht gleich Wasser. Referat mit dem Trinkwasser-Experten Matthias C. Mend. Türöffnung 19 Uhr. Parkplätze im Parkhaus des Hotels. Getränke und Snacks. Anmeldung erwünscht unter: service@vortexpower.ch. Hotel Holiday Inn, Obstgartenstrasse 7.

agenda-einträge

www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

Veranstaltungshinweise für die Agenda, jeweils in der FreitagAusgabe des «Anzeigers»: Angaben bis spätestens Dienstag, 12 Uhr, über die Festtage bis spätestens Donnerstag, 9 Uhr (19. Dezember, für die Ausgabe vom 24. Dezember / 26. Dezember für die Ausgabe vom 31. Dezember) per E-Mail:

Hausen am Albis 19.30: Fitness für alle. Organisator: SC Hausen. Primarschulhaus (alte Turnhalle).

Hedingen 09.30-10.00: Buchstart-Treff für Eltern und Kinder zwischen 9 und 24 Monaten. Schul- und Gemeindebibliothek . Schachenstrasse 7.

uschi.gut@azmedien.ch

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Kappel am Albis 17.15: Offenes Singen in der Klosterkirche mit Christof Menzi. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Affoltern am Albis

Donnerstag, 12. Dezember Mettmenstetten 11.00-17.00: Adventsspinnen am Kachelofen. Anmeldung/Infos Telefon 044 776 80 11 oder Mail: swisshandspun-art@gmx.ch. Grossholz.

kino kino kino Tel. Reservation/Auskunft: Mo bis Fr 9–12 h sowie ab 14 h, Sa/So ab 12 h

SEEHOF 1 041 726 10 01 ZUG

09.00-11.30/15.00-17.30: Computeria für Seniorinnen und Senioren (Pro Senectute). Jeden 2. Dienstag im Monat - ohne Anmeldung. aemtlerpc.ch. Riedstrasse 14.

Mittwoch, 11. Dezember Affoltern am Albis 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Ausser während den Schulferien. Sporthalle Stigeli. 20.15: Expo 64: Hightech und Landi-Mythen mit Felix Aeppli, Historiker. LaMarotte. Centralweg 10.

20.15: Jazz am Donnerstag: Melch Däniker Trio spielt klassischen Jazz. Bar 18:30, Eintritt frei/Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10. 20.15: Kinofoyer Lux präsentiert «Poupoupidou» von Gérard Hustache-Mathieu, mit Jean-Paul Rouve, Sophie Quinton, Guillaume Gouix, Jenny Bellay, Antoine Chappey, Joséphine de Meaux, u.a. Frankreich 2011, 102 Min. F/d. Schulhaus Ennetgraben, Aula. Zwillikerstrasse.

Do/Fr/Mo/Di 18 h, D gespr., ab 12/10 J.

MASTER OF THE UNIVERSE Von Marc Bauder 3. Woche! Tägl. 20.15 h E/d/f Sa/So auch 14.15 h D, 16.45 h E/d/f, Mi auch 16.45 h D Ab 12/10 J. Von Francis Lawrence, mit Jennifer Lawrence uva.

SEEHOF 2 041 726 10 01 ZUG

2. Woche/Reduz. Eintrittspr.! Sa/So/Mi 14.15 h 2D So auch 11 h 3D, Mi auch 14.30 h (3D im Seehof 1) DIE EISKÖNIGIN – D gespr., ab 6/4 J.

VÖLLIG UNVERFROREN (FROZEN) 4. Woche!

Do/Fr/Mo/Di 18 h, So auch 11.15 h OV/d/f, ab 10/8 J.

THE LUNCHBOX (DABBA)

Von Ritesh Batra, mit Irrfan Kahn uva. Do/Mo/Di/Mi 20.30 h 3. Woche! BLUE JASMINE E/d/f, ab 10/8 J. Von Woody Allen, mit Cate Blanchett uva. 5. Woche! Fr/Sa/So 20.30 h, Sa/So/Mi auch 17.30 h FACK JU GÖHTE D gespr., ab 12/10 J. Von Bora Dagtekin, mit Katja Riemann uva.

GOTTHARD 041 726 10 02 ZUG

Sa/So 14.30 h, Mo 18 h

2. Woche!

ZUM BEISPIEL SUBERG Dialekt, ab 10/8 J. Von Simon Baumann Do/Fr 18 h, Sa/So 17 h, Di/Mi 18 h E/d/f, ab 10/8 J. Von Woody Allen, mit Cate Blanchett uva. FLIZ-Filmclub! Mo 20 h WATERMARKS OV/d Von Luc Schaedler Premiere! Ausser Mo tägl. 20.15 h INSIDE LLEWYN DAVIS E/d/f, ab 12/10 J. Von Joel & Ethan Coen, mit Carey Mulligan uva. 3. Woche!

BLUE JASMINE

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

2. Woche!

THE HUNGER GAMES – CATCHING FIRE

Affoltern am Albis Hedingen

Mettmenstetten

bass, unternehmen den Brückenschlag zwischen Alter und Neuer Musik. Werke aus dem 8. Jahrhundert, virtuos interpretierte barocke Meisterstücke von H.I.F. Biber und J.S. Bach aber auch des Zeitgenossen György Kurtág wechseln sich ab mit modernen Kompositionen von Barry Guy und fügen sich zu einem musikalischen Ereignis für neugierige Musikfreunde. Die beiden kongenialen Virtuosen laden – nicht zum ersten Mal in Affoltern – die Zuhörer dazu ein, sich auf ein erweitertes Klangerlebnis einzulassen. Es sind Musiker, die gerne klangliche Grenzbereiche ausloten, aber immer wieder ausgehen von Stille, Ruhe und dem blühenden Klang der beiden Instrumente.

Franken.

Rifferswil

Sonntag, 8. Dezember

25

Freitag, 6. Dezember 2013

LUX 041 726 10 03 BAAR

2. Woche/3D/reduz. Eintrittspr.!

Sa/So 14 h

DIE EISKÖNIGIN – 3D-D, ab 6/4 J. VÖLLIG UNVERFROREN (FROZEN) 3. Woche!

Tägl. 20.15 h, Sa/So auch 16.30 h

DIE TRIBUTE VON PANEM – D gespr. CATCHING FIRE ab 12/10 J. Von Francis Lawrence, mit Jennifer Lawrence uva.


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Freitag, 6. Dezember 2013

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Pistenspass in Obersaxen 20 Jahre Skilager mit dem Ski-Club Bonstetten Zum 20. Mal wird in diesem Winter das Skilager für alle Schüler der Sek. Bonstetten durchgeführt. Zu diesem Jubiläumsanlass hat der Ski-Club Bonstetten unter den ersten 20 Anmeldungen zwei Ermässigungen von 100 Franken sowie unter den folgenden 20 zwei Ermässigungen von 50 Franken ausgelost. Die Würfel sind gefallen und die glücklichen Gewinner sind bekannt. Je 100 Franken Ermässigung auf das Skilager haben gewonnen: Alessia Kubalek aus Bonstetten und Tim Fankhauser vom Islisberg, je 50 Franken Ermässigung gibt es für Salome Oechslin und Fabienne Mastai, beide aus Wettswil. Mit dem ersten Wettbewerb ist lediglich ein Teil der Jubiläumsgewinnchancen für die Teilnehmer vorbei. Im Lager selber wird es diverse Wettbewerbe geben und es haben alle Teilnehmer weitere Gewinnchancen auf weitere tolle Preise und Goodies.

ler bauen sich ihre eigenen Kicker oder sie verweilen im Funpark in Cuolm Sura. Die ausgebildeten J+S-Leiter kennen das Gebiet wie ihre eigene Hosentasche, denn die meisten sind schon seit Jahren mit dabei. Früher noch als Teilnehmer und heute übernehmen sie die Verantwortung für eine Gruppe von fünf bis sieben Schülern. Auf der Piste steht vor allem die Sicherheit der Teilnehmer im Vordergrund. Die Leiter vermitteln den Skifahrern und Snowboardern am Anfang der Woche die Verhaltensregeln auf den Pisten. Zwischendurch wird auch mal auf der Sonnenterasse bei einem heissen Punsch oder einer warmen Schokolade relaxt. Wer sich jetzt noch entscheiden möchte an diesem einmaligen Jubiläumsskilager dabeizusein, kann sich noch bis Ende Dezember bei Martin Hofer anmelden: Tel. 079 677 85 11, martin.hofer@scbonstetten.ch. Ein toller Film vom Skilager 2013 findet sich unter www.scbonstetten.ch (siehe rechte Seite, Skilager).

Über 120 km vielseitige Pisten Wie bereits in den letzten zwölf Jahren wird das Skilager in Obersaxen durchgeführt. Die Skiregion bietet über 120 km vielseitige Pisten. Wer es gerne sonnig und gemütlich mag, kann sich auf den Pisten im Val Lumnezia verweilen. Wer es gerne etwas steiler mag, der findet die richtige Neigung am Piz Mundaun. Am Sez Ner können sich die Carver auf den frisch präparierten und extrem breiten Pisten austoben. Ein Geheimtipp für Geniesser ist der Skilift «Sasolas» auf der Sonnenseite des Skigebietes gelegen. Die Freesty-

30 Jahre Ski-Club Bonstetten Nicht nur das Skilager feiert ein Jubiläum, auch der Ski-Club Bonstetten als Verein hat im 2014 Anlass zum Feiern. 30 Jahre Ski-Club, 30 Jahre Erfolgsgeschichte, 30 Jahre geprägt durch viele freiwillig geleistete Einsätze und Stunden zugunsten der Kinder und der Jugend aus der Region sowie der 300 Mitglieder des Vereins. Am 21. Juni 2014 wird eine grosse Party in der Region stattfinden. Die Organisatoren freuen sich heute schon auf viele Teilnehmer und ein tolles Fest.

Die Kleinsten in der Skischule des Sci Club Italiano Affoltern. (Bild zvg.)

Skischule für Erwachsene und Kinder Einschreibungen zu den Schneesportkursen Am Sonntag, 8. Dezember, können sich am Chlausmärt Kinder ab Jahrgang 2008 und Erwachsene in die Ski- und Snowboardschule des Scia einschreiben. Das Mindestalter für die Skischule beträgt fünf Jahre, für Snowboard acht Jahre. Seit nunmehr 30 Jahren können beim Sci Club Italiano Affoltern (Scia) Kinder und Erwachsene zu erschwinglichen Preisen das Skifahren erlernen und die Eltern geniessen ihren freien Tag und dies mit gutem Gewissen. Denn in der Skischule zwischen 9.45 und 13 Uhr sind ihre Kids bestens aufgehoben. Die Sicherheit und der soziale Zusammenhalt wird beim Scia grossgeschrieben. Im vergangenen Jahr haben 73 Kinder und 15 Erwachsene aus der Region vom günstigen Angebot profitiert. Die ältesten waren über 40 und

die jüngsten Schülerinnen und Schüler 5 Jahre jung.

Natur pur erleben Anstelle von Computerspielen und TV erleben die Kinder mit ihren Eltern in der autofreien Berggemeinde Stoos Natur pur mit verschneiten Wäldern, guter Luft, Winterwanderwegen, Routen zum Schneeschuhlaufen und schönen Pisten. Die An- und Abreise erfolgt mit den Privatfahrzeugen. Die Wintersaison beginnt am 12. Januar, dauert 7 Sonntage und endet mit dem Mitgliederfest am 29. März 2014. Die Einschreibung ist auch online möglich. Anmeldeschluss ist der 16. Dezember. Die Anzahl Schüler ist limitiert. Am Chlausmärt können zudem vergünstigte Tageskarten vorbezogen werden. Weitere Infos beim Scia-Stand am Chlausmärt (gegenüber Fust) und unter www.sciaa.ch.

Überraschung für Coach Kurt Müller: Das Team traf sich zum Fotoshooting auf dem Albis, um ihm für eine gelungene Saison zu danken. (Foto: es)

«Alle Erwartungen übertroffen» Vor einem Jahr gegründet: Kurt Müller über sein Triathlonteam Koach Nicht nur die Resultate stimmen im Team Koach, sondern auch, was Coach Kurt Müller ebenso wichtig ist: der Teamgeist. Der Coach unterstützt seine Athletinnen und Athleten bei ihren individuellen Zielen – sei es, um erstmals bei einem Wettkampf zu starten, sei es, um sich für die WM zu qualifizieren. «Anzeiger»: Das Team Koach hat seine erste Saison abgeschlossen. Wie verlief sie? Kurt Müller: Unser Team hat alle Erwartungen übertroffen. Von 115 Wettkämpfen haben wir 19 erste Plätze und 59 Podestplätze erreicht. Drei Athleten starteten in Hawaii, wo Urs Müller die Top 50 over all und Sandro Angelastri den 2. Platz seiner Agegroup erreichte. Über die Halbdistanz wurde Sandro zudem Europameister und Urs qualifizierte sich für die Weltmeisterschaften in Las Vegas. Nicht weniger wichtig ist, dass wir Athletinnen und Athleten zu ihrem ersten Ironman geführt haben. Viele haben zudem persönliche Bestleistungen erzielt, allen voran Urs Müller, der den Ironman Klagenfurt nach 8:45 gefinisht hat. Soviel zu den Resultaten. Positiv sind aber auch die vielen Rückmeldungen von Athleten, Sponsoren, Organisatoren und potenziellen Sponsoren. Das Team wird positiv wahrgenommen wegen unserer Breite über alle Leistungs- und Altersgruppen hinweg und unserer guten Stimmung. Als Coach des Teams bin ich daher in jeder Hinsicht zufrieden. ...............................................................

«Im Lauf der Saison sind etwa 20 Leute dazugekommen» ............................................................... Ein Blick auf die Homepage von kmsportcoaching.ch erweckt den Eindruck, dass das Team im Lauf des Jahres gewachsen ist. Kurt Müller: Ja, im Lauf der Saison sind etwa 20 Leute dazugekommen, die sich auch von mir coachen lassen. Auch dies zeigt, dass man uns wahrnimmt. Insgesamt zählt unser Team nun über 50 Athletinnen und Athleten.

Aus welchem Grund hat sich das Team Koach neu als Club formiert, obwohl einige Mitglieder auch dem Triamt.ch angehören? Damit das Team Koach an den Schweizer Meisterschaften teilnehmen kann, muss es sich als Club beim Triathlon Verband anmelden, und die Wettkampflizenzen derjenigen, die wollen, dass ihre Resultate für das Team zählen, müssen über das Team Koach gelöst werden. Der Triamt ist, wie viele Triathlon-Clubs, nicht sehr an der Clubwertung interessiert. Für diese engagieren sich vor allem Teams, die deshalb, so will es das Reglement, ebenfalls als Club registriert sein müssen. Viele unserer Mitglieder bleiben aber auch im Triamt aktiv – wir ergänzen uns gegenseitig und sprechen die zeitliche Ansetzung der Trainings miteinander ab, damit die Doppelmitglieder von beiden Clubs profitieren können. ...............................................................

«Ich gehe davon aus, dass sich drei bis sechs Athleten für die Ironman WM in Hawaii qualifizieren.» ............................................................... Welche Ziele verfolgen Sie mit dem Team im nächsten Jahr? Wir haben uns vorgenommen, in der Schweizer Teammeisterschaft mindestens Dritte zu werden. Ich gehe davon aus, dass sich zudem drei bis sechs Athleten für die Ironman Weltmeisterschaft in Hawaii und vier bis sechs für die Ironman 70.3 Weltmeisterschaft in Kanada qualifizieren. Auf der Ebene des Teams wollen wir die neuen Mitglieder sportlich und kollegial integrieren. Zudem bauen wir die Trainingsangebote aus. Und welche Ziele bestehen mittel- und langfristig? Ein Hauptziel, das wir mit dem Team Koach verfolgen, ist das Schliessen der Lücke zwischen Junioren und Elite. Für 2015 möchte ich zusätzlich ein Profiteam innerhalb des Teams Koach etablieren. Welche Funktion spielt KM-Sportcoaching für das Team? Ich will meine Athleten mit dem Coaching zu ihren Zielen führen. Das Team ist die Plattform, die öffentlich

wahrgenommen wird, die damit auch mein Coaching nach aussen kommuniziert. Es ist aber auch möglich, nur dem Team anzugehören, ohne Coaching, oder umgekehrt, trotz Coaching bei mir für ein anderes Team zu starten. ...............................................................

«Die Leute investieren enorm viel Zeit und Geld in Trainings, Reisen und Material.» ............................................................... Was bietet das Sportcoaching den Athleten? An den gemeinsamen Trainings können alle, die dem Club Team Koach angehören, teilnehmen. Wer darüber hinaus Trainingspläne wünscht, die ich ständig dem aktuellen Leistungsniveau anpasse, lässt sich von mir coachen. Ich verfüge über eine Plattform, mit der die Athletinnen und Athleten täglich ihre Trainingsaufzeichnungen synchronisieren können. So sehe ich rechtzeitig, ob jemand unter- oder überfordert ist, ob jemandem ein Übertraining droht, und kann entsprechende Massnahmen treffen. Besonders präzis kann ich diejenigen Athletinnen und Athleten steuern, die täglich eine Varianzmessung ihres Herzschlags (HRV-Messung) hochladen. Sie kann ich täglich im richtigen Mass belasten. Ein Team in einer Sportart aufzubauen, mit der nicht sehr viel Geld verdient werden kann, bedeutet mehr Leistung als Ertrag. Weshalb dieses Engagement? Ich kann die Frage nicht argumentativ beantworten. Es ist die Faszination des Triathlons. Es geht mir so wie vielen meiner Athleten, die alle den Sport aus Leidenschaft, nicht als Erwerbsquelle betreiben, im Gegenteil, die Leute investieren enorm viel Zeit und Geld in Trainings, Reisen und Material. Wie viele Menschen das Triathlon-Virus weltweit befallen hat, zeigt allein schon die Tatsache, dass die Wettkämpfe teilweise innert Stunden, spätestens innerhalb weniger Monate ausverkauft sind, und dies bei Startfeldern von zwei- bis dreitausend Athletinnen und Athleten. Interview: Bernhard Schneider


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Freitag, 6. Dezember 2013

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Zwei Niederlagen an einem Wochenende SHC Bonstetten-Wettswil unterliegt Grenchen und Aegerten Ein schweres Doppelwochenende stand für den SHC BonstettenWettswil an. Gleich zweimal musste man auswärts antreten. In beiden Spielen gingen die Zürcher jeweils als Verlierer vom Feld. Im ersten Spiel an diesem Wochenende trafen die Ämtler auf den zweitplatzierten SHC Grenchen-Limpachtal. Im Heimspiel zu Beginn der Saison bezwang man die Solothurner noch souverän. Doch an diesem Samstag konnte man, wenn überhaupt nur in den ersten zehn Spielminuten mit dem Gegner mithalten. Gerade mal 15 Sekunden waren gespielt und Sibik brachte Bonstetten mit 1:0 in Führung. Die Heimmannschaft konnte aber sofort reagieren und kam nur wenig später zum Ausgleich. Bis zum Ende des Drittels

drückten sie vehement auf den Führungstreffer. Einzig Weber im Tor der Zürcher war es zu verdanken, dass dieses Tor erst kurz vor Drittelsende fiel. Im Mitteldrittel änderte sich nichts am Spielgeschehen. Die Zürcher waren unter Dauerdruck. Immer wieder stand Weber im Mittelpunkt. Er liess jedoch keine weiteren Tore zu und zeigte, weshalb er auch in der Nationalmannschaft das Tor hütet. Dank eines Powerplaytreffers zur Drittelsmitte konnte man entgegen dem Spielverlauf wieder ausgleichen. Doch irgendwann fiel dann auch die Festung Weber. So ging man wieder mit einem Tor Rückstand in die letzte Pause. Im Schlussdrittel konnten die Solothurner ihre Feldüberlegenheit nochmals in zwei weitere Tore ummünzen. Seilers Tor kurz vor Schluss war nur noch Resultatkosmetik. Mit 5:3 ging das Spiel verloren. Aus Sicht der Solothurner fiel der Sieg zu knapp

aus. Die Zürcher ihrerseits waren an diesem Tag mit ihrem schmalen Kader immer einen Schritt zu langsam.

Auch gegen den SHC Aegerten ohne Punkte Tags darauf musste man bereits wieder auswärts beim SHC Aegerten-Biel antreten. Wie gegen den SHC Grenchen gewann man auch gegen den SHC Aegerten-Biel im Heimspiel vor zwei Monaten. Natürlich wollte man eine Reaktion zeigen auf die klare Niederlage vom Vortag. Zu Beginn gelang dies auch sehr gut. Mit viel Tempo, welches im Spiel zuvor noch vermisst worden war, setzte man die Bieler sofort unter Druck. Zur Drittelsmitte erzielte Meyer etwas glücklich die Führung für die Zürcher. Jetzt erst wachte auch das Heimteam richtig auf und zeigte ihrerseits eine Reaktion. Mit einem Doppelschlag der Bieler kurz vor

Drittelsende ging man bereits wieder mit einem Rückstand in die erste Pause. Im Mitteldrittel gab es Chancen auf beiden Seiten. Doch keinem Team wollte ein Tor gelingen. Bis Curti im Team der Zürcher mit einem herrlichen Slapshot unter die Latte seine Farben wieder zurück ins Spiel brachte. Dieses Unentschieden wollte man halten, um im letzten Drittel nochmals anzugreifen. Wieder misslang dieses Unterfangen gänzlich. Eine Minute vor Drittelsende ging das Heimteam erneut in Führung. Nach einer Ansprache von Trainer Hedinger zeigten die Zürcher im letzten Drittel nochmals eine Reaktion. Der Torhüter des Heimteams stand immer mehr im Mittelpunkt. Doch wieder konnten keine Tore erzielt werden und so fiel das Tor auf der anderen Seite. Kurz vor Schluss setzte man noch alles auf eine Karte und

agierte ohne Torhüter. Wie meist in solchen Situation erzielte dann aber die in Unterzahl agierende Mannschaft den entscheidenden Treffer ins leere Tor. Curti mit einer Kopie seines ersten Tores sorgte noch für Resultatkosmetik. So ging man wieder mit einer 5:3-Niederlage vom Feld.

Nun gegen La-Chaux-de-Fonds Am kommenden Wochenende treffen die Ämtler auswärts auf den SHC LaChaux-de-Fonds. In diesem Spiel müssen unbedingt Punkte eingefahren werden, ansonsten findet man sich plötzlich unverhofft im Strichkampf wieder. Potenzial ist in dieser jungen Mannschaft definitiv genug vorhanden. Momentan passt jedoch zu vieles nicht zusammen, jetzt muss Trainer Hedinger die richtigen Schlüsse ziehen, um sein Team wieder auf den richtigen Weg zu bringen.

«Tennis ist eine tolle Kombination aus Kraft, Technik und Taktik» Dor Arnold ist vollamtlich Tennislehrer und Clubtrainer in Affoltern Tennisspieler sollen ihre Fähigkeiten entwickeln – das will Dor Arnold als Tennislehrer in Affoltern erreichen. Über die Wintermonate unterrichtet er in der Stockmatthalle, im Sommer auch auf den Anlagen des TC Säuliamt. ................................................... von thomas stöckli Seit über 20 Jahren gibt Dor Arnold Tennis-Stunden. Seit über vier Jahren ist er Clubtrainer beim TC Säuliamt – bis anhin im Nebenamt, seit einem Monat als Profi. «In Affoltern gibt es noch Potenzial», ist er überzeugt. «Ich will etwas aufbauen», sagt er deshalb. Viel Wert legt Arnold dabei auf Kontinuität – insbesondere bei der Arbeit mit Kindern: «Es braucht ein Vertrauen, ein gutes Klima, damit sie gerne kommen», sagt er.

zeugt. Die besonders ambitionierten Nachwuchsspieler fördert er in Zusammenarbeit mit der Tennis-Academy RS (Marc Raggenbass und Patrick Schmidt).

Kurse für Junioren und Erwachsene «Tennis ist ein super Sport», betont Dor Arnold, «man kann auch mit 40 Jahren noch anfangen oder nach 20 Jahren Pause wieder einsteigen.» Deshalb gibt er sein Wissen auch an Erwachsene weiter. Selber hat der Tennislehrer als Fünfjähriger zu spielen begonnen. Seine Familie führte da-

mals ein eigenes Tennis-Center. «Tennis ist eine tolle Kombination aus Kraft, Technik und Taktik», erklärt der Trainer, was für ihn persönlich den Reiz an seinem Sport ausmacht. Über die Winter-Monate bietet Dor Arnold in der Stockmatthalle Junioren-Kurse und Erwachsenen-Unterricht. Mindestens ebenso wertvoll wie das fachliche Wissen ist ihm dabei das Interesse an Menschen. Schliesslich will er seine Tennisschüler dazu bewegen, etwas aus sich herauszuholen. Infos unter www.nimtennis.ch

Eltern und Kinder am Chlauslauf. (Bild Max Loder)

oder Telefon 079 209 01 78.

Keine klaren Favoriten in den Hauptrennen 16. Säuliämtler Chlauslauf in Affoltern

Gegen verschiedene Spieler-Typen mitspielen können Tennis braucht nicht nur Technik, sondern auch Spielverständnis. Das können schon Kinder ab fünf Jahren lernen. Mit kindgerechten Sprachbildern bringt Arnold dem Nachwuchs seinen Sport näher. Wenn er von «Lämmlein» und «Wolf» redet, verstehen sie schnell, was ein feiner oder ein angriffiger Ball ist. Ein Ziel ist es, dass seine Tennisschüler gegen verschiedene Spieler-Typen mitspielen können – und je nach Situation mit Vielseitigkeit oder Kraft ans Werk gehen. «Tennis kann Fähigkeiten hervorlocken, die unbewusst in einem stecken», ist der Trainer über-

Übermorgen Sonntag sind sie unterwegs auf den Strassen von Affoltern, die ca. 500 Teilnehmer am 16. Säuliämtler Chlauslauf. Spitzensportler, Hobbyläufer, Väter und Mütter mit ihren Kindern, Schülerinnen und Schüler zeigen, was sie mitten im Winter läuferisch drauf haben.

ebenfalls mit vielen Athletinnen und Athleten in die Rennen. Sie laufen eine Distanz von etwa 1200 m. Die Starts für diese Kategorien erfolgen ab 10 Uhr auf der Poststrasse. Um 11.05 Uhr folgt der Startschuss für die Frauen- und Männerkategorien. Sie absolvieren eine halbe und vier ganze Runden, die Totaldistanz beträgt 5.2 km.

................................................... von hanspeter feller

Grittibänz für die Finisher

Emma Pooley ist verletzt, Patrick Rhyner absolviert die RS und ist nicht in Form und Raffael Huber ist im Ausland. Somit fehlen die einheimischen Anwärter auf die Tagessiege bei den Männern und Frauen. Die Rennen sind offen, klare Favoriten sind auf der Startliste nicht zu finden. Die Läufer der LV Albis, Marcel Weber und Raphael Frei, dürfen zum engen Favoritenkreis gezählt werden. Gemeldet ist auch Beat Blätter, Stallikon. Auch er dürfte ein Wörtchen mitreden, wenn es um die Podestplätze geht.

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Starts ab 10 Uhr

«Tennis ist ein super Sport», betont Dor Arnold. (Bild Thomas Stöckli)

13 Schulklassen aus Affoltern und Aeugst sind mit etwa 200 Schülerinnen und Schülern am Start der Schülerrennen. Die LC Regensdorf, Hochwacht Zug, die Läufergruppe Cham und die einheimische LV Albis gehen

Um 11.40 Uhr schickt der Starter dann die Mutter/Kind-, Vater/Kind-Kategorie ins Rennen. Über 50 Eltern, Göttis, Gotten oder Verwandten laufen mit Tochter oder Sohn zwei kleine Runden. Diese Läufe sind immer äusserst stimmungsvoll. Den Schluss der Läufe machen die Sie + Er- und BehördenStaffeten. Zwei Läuferinnen und Läufer absolvieren eine Distanz von 1800 Metern. Wie bei den vergangenen 15 Austragungen gibt es als Finisher-Preis einen Grittibänz. Die Siegerehrungen finden ab ca. 12 Uhr auf der Oberen Bahnhofstrasse statt. Spätentschlossene können sich am Samstag ab 8.30 Uhr bis 11.30 Uhr am LV-Albis-Stand am Wochenmarkt in Affoltern noch anmelden. Dort können auch die Startnummern abgeholt werden. Am Sonntag werden keine Nachmeldungen mehr angenommen. Die Startnummernausgabe beim Gemeindehaus öffnet um 8.30 Uhr.


Extra

Im Spital Affoltern geboren

Freitag, 6. Dezember 2013

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«Zimätstärn han i gern, …» Spielgruppe Fidibus buk in der Langzeitpflege Sonnenberg Am Montagnachmittag haben sich die Kinder der Spielgruppe Fidibus mit ihrer Leiterin, Lorena Della Torre, in der Langzeitpflege Sonnenberg zu einem Backnachmittag eingefunden.

Anna, 22. November.

Reto, 26. November.

Nik, 27. November.

Antonio, 22. November.

Leo Maximilian, 27. November.

Alessandra Cornelia Renata, 28.11.

Die Fidibuskinder waren schon am morgen früh fleissig und haben alle zusammen einen Mailänderliteig angefertigt. Mit dem Bus der Langzeitpflege wurden sie dann um 13.50 Uhr am Bahnhof Affoltern abgeholt. Jedes Kind war ausgerüstet mit einem Rucksack und einer kleinen Guezlibox. In der Alterspflege wurden die Sprösslinge von Cécile Trachsler und den Bewohnern herzlich empfangen. Wie auch die Kinder, hatten auch die Senioren einen eigenen Brunzliteig vorbereitet. Alle zusammen walzten, formten und backten sie fleissig Guezli den ganzen Nachmittag. Begleitet wurde das lockere Zusammensein von festlicher Weihnachtsmusik und den gesungenen Kinderliedern der kleinen Backmeister.

wetter

bauernregel «Im Dezember Schnee und Frost, das verheisst viel Korn und Most.»

Elia, 30. November. (Bilder Irene Magnin)

Nachdem die wohlduftenden Guezlikunstwerke vollbracht waren, konnten diese mit Kaffee und Punch gekostet werden. Zum Schluss durften die Kinder noch ein paar Guetzli in ihre Box packen, um diese dann stolz ihren Mamas und Papas zu präsentieren. So nahm ein gemütlicher Adventsnachmittag sein Ende.

Die Zusammenarbeit der Spielgruppe Fidibus und der Langzeitpflege Sonnenberg bietet eine gute Abwechslung und neue Erfahrungen für beide Seiten. Sowohl die Kinder als auch die Senioren können vom Gegenüber sehr viel profitieren. Das nächste Treffen wird im Februar zum Thema Fasnacht stattfinden.

Kerzenziehen: Tradition oder Auslaufmodell? In allen Farben und Formen werden Kerzen zum Kauf angeboten. Trotzdem steht um die Vorweihnachtszeit vielerorts Kerzenziehen auf dem Programm. Warum ist das so? Peter R. Schneider aus Hausen ist dieser Frage anlässlich der Kerzenzieher-Woche im Dorf einmal nachgegangen. ................................................... von peter r. schneider

Rajana, 28. November.

«Fidibus»-Bäcker: Lucas, Jerome, Lorena Della Torre, Remo und Luisa. (Bild zvg.)

der abgeschmolzen. Also sind Geduld und Ruhe angesagt. Daher die umgekehrte Wirkung: «Durch Langsamkeit kommt man schneller ans Ziel», wie Martin Elmiger, der ehem. Primarlehrer, zu berichten weiss. In der Tat, im Raum geht es weder laut noch unruhig zu und her. Der ehemalige Oberstufenlehrer, Lorenz Curt, führt die Kinder behutsam in die Materie ein. Die Kleinen nehmen die Aufgabe sehr ernst. Sie möchten vielleicht den Eltern, dem Grosi oder Grospapi, dem Gotti oder Götti ein selbst geschaffenes Geschenk machen. Von den rund 20 Kindern, die der Schreibende beobachtet hat, dürften viele aus anderen Ländern stammen. Sie lernen hier eine alte Tradition und ein Brauchtum kennen und werden dieses vielleicht auch im späteren Leben fortsetzen. Ein spielerischer und sehr effizienter Weg in die Integration. Eine kreative Zusammenarbeit auf hohem sozialen Niveau. Damit so eine Veranstaltung überhaupt erst stattfinden kann, braucht es zahlreiche freiwillige Helfer. Ohne die gäbe es das Kerzenziehen gar nicht. Am Beispiel von Hausen: Hier besteht seit 38 Jahren ein kleines Team, das allmählich angewachsen ist. In diesem Jahr ist diese Gruppe im Verschönerungsverein der Gemeinde integriert worden. Viele der freiwilligen Helfer sind immer noch im Einsatz. Wohl denkt der eine oder andere darüber nach, aus Altersgründen bald einmal zurückzutreten. Aber der Teamgeist, die Kameradschaft und die Tradition des Kerzenziehens sind in der Gemeinde so stark verankert, dass das Kerzenziehen noch lange zum heimischen Brauchtum zählen wird. Es ist auch zu hoffen, dass immer wieder jüngere Kräfte im Team bestimmte Aufgaben übernehmen werden. Fazit: Kerzenziehen ist kein Auslaufmodell sondern bewährte Tradition.

Die befragten Kindergärtnerinnen, Lehrer und Dorfbewohner sprachen unisono von einer liebenswerten Tradition. Von einem schönen Brauchtum. Die Kleinen, aber auch die Erwachsenen, nehmen wieder vermehrt am Dorfgeschehen teil. Man kommt sich näher. Kerzenziehen und Weihnachten werden in einem Atemzug genannt. Der Duft des Bienenwachses sei einfach animierend und strahle eine besondere Gemütlichkeit aus. Auch die Farben erzielen eine einladende Wirkung auf die Kerzenzieher. Wer aber ein kleines Kunstwerk aus Kerzenwachs oder Paraffin herstellen möchte , muss auf einige wichtige Bestimmungen und Regelungen achten: Zum einen kann man Kerzen aus Paraffin, oder aus Bienenwachs mit Paraffin (60:40 Teile gemischt) oder aus reinem Bienenwachs ziehen. Die Paraffinkerze ist farbig (meist stehen fünf Farben zur Verfügung), sie ist billiger und sie duftet nicht so geschmackvoll wie Bienenwachs. Sie russt auch viel stärker als die Bienenwachskerze. Die Dochte in den Dimensionen 1, 2 oder 3 erlauben es, Kerzen unterschiedlicher Durchmesser und Längen zu ziehen. Die Dochte dürfen aber nicht zu lange ins rund 72 Grad heisse Wachs getaucht werden. Im Gegensatz zu wirtschaftlichen und gewinnorientierten Abläufen hat derjenige, der den Docht nur kurz ins Paraffin eintaucht und dann im Wasser kurz abkühlt (mit einem Tuch sollte der Wasserfilm getrocknet werden), rascher Erfolg, als jener, der den Docht länger ins Wachs hält. Das am Docht haftende Wachs wird vom heissen Wachs einfach wie- Kein Tumult: Es läuft alles sehr gesittet ab. (Bild Schneider)

Fit und gesund: Miss-Züri-Kandidatin Larissa Rosenberger, Affoltern. (zvg.)

«Miss Fit & Healthy» aus dem Säuliamt Für das grosse Krönchen hat es Larissa Rosenberger aus Affoltern an der Wahl zur Miss Zürich zwar nicht gereicht, immerhin schaffte sie es ins Finale der schönsten Sechs. Schliesslich wurde sie zur «Miss Fit & Healthy» gekürt. Mit der Teilnahme an der MissZürich-Wahl ist die Hairstylistin ihrem allergrössten Traum einen Schritt näher gekommen: Ihr Lieblingshobby zum Beruf zu machen und als Model so richtig durchzustarten.

volg-rezept

Safransuppe Für 4 Personen 1 Brief Safranfäden 1 TL Salz 1 dl Weisswein 1 kleiner Sellerie, klein gewürfelt 3 kleine Kartoffeln, klein gewürfelt ½ Zwiebel, klein gehackt 7 dl Bouillon 1 dl Rahm 2 Specktranchen, klein gewürfelt 1 EL Zucker Schlagrahm zum Garnieren

Zubereitung 1. Safranfäden mit Salz zermörsern, im Weisswein kurz ziehen lassen. 2. Sellerie, Kartoffeln und Zwiebeln in einem Topf andünsten, mit Bouillon ablöschen, 20 Minuten kochen. 3. Safran-Weissweinmischung dazugeben, kurz aufkochen, pürieren. Mit Rahm verfeinern. 4. Speckwürfel mit Zucker karamellisieren, Suppe in Tellern anrichten, mit einer Schlagrahmhaube und Speckwürfeln garnieren, nach Belieben mit einigen Safranfäden dekorieren. Zubereitung: 40 Minuten.


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096 2013  

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