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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 633 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 95 I 175. Jahrgang I Dienstag, 7. Dezember 2021

Apéro abgesagt

Stallikon verzichtet coronabedingt auf seinen traditionellen NeujahrsAnlass. > Seite 3

Blick in Vergangenheit Schafe unterwegs

Eine neue Broschüre vermittelt, wie Bauernfamilien im Oberamt vor 80 Jahren lebten. > Seite 3

Eine Karawane von Vierbeinern sorgte am Sonntag in Ottenbach für Aufsehen. > Seite 5

Über die Runden helfen «Wahrzeichen» weg

Die Fütterung von Kleinvögeln erfreut sich im Winter grosser Beliebtheit. > Seite 7

Auf der Suche nach einer neuen Exekutive

Bewertungen im Internet

Die anstehenden Gesamterneuerungswahlen stellen Mettmenstetten vor Herausforderungen In Mettmenstetten werden auf die neue Legislatur hin mindestens sechs von sieben Gemeinderatssitzen frei. Auch für andere Gremien werden Mitglieder gesucht – insgesamt gibt es 20 Vakanzen. Die Suche nach Kandidierenden läuft. von livia häberling Was, wenn von sieben Gemeinderatsmitgliedern keines zur Wiederwahl antritt? Diese Situation könnte in Mettmenstetten eintreffen. Neben Gemeindepräsident René Kälin haben auch Beat Bär, Ursula Junker, Peter Kessler, Edwin Ehrenbaum und Irfan Cantekin vor längerer Zeit bekannt gegeben, dass sie sich für die Legislaturperiode 2022-2026 nicht mehr zur Wahl stellen. Einzig Primarschulpräsidentin Nelly Wesselbaum, per 1. September 2021 in stiller Wahl ins Amt gewählt, hat sich noch nicht dazu geäussert, ob sie erneut kandidiert. Entsprechend frühzeitig musste die Suche nach neuen Mitgliedern aufgegleist werden. Bereits Ende Mai lasen die Einwohnerinnen und Einwohner in ihrem Gemeindeblatt «Mir Mättmistetter» ein erstes Mal von den Gesamterneuerungswahlen, es folgten die Kampagne des Verbands der Gemeindepräsidien des Kantons Zürich (GPVZH) im Juli, mit der die Milizarbeit in Behördenämtern beworben wurde, und im November die Einladung zum Informations-Apéro, der am Samstag im Eventlokal «Im Grindel» stattfand. Die meisten Gemeinderatsmitglieder seien nun seit 10, 12 oder gar 16 Jahren im Amt, der Altersdurchschnitt im Gremium liege inzwischen bei rund 63 Jahren. Deshalb habe sich ein grösserer Wechsel abgezeichnet, sagte Gemeindepräsident René Kälin am Rande der Veranstaltung. «Das Ziel ist, dass sich für jedes Gremi-

Der Informations-Apéro zu den Gesamterneuerungswahlen 2022 bot Raum für Austausch. (Bild Livia Häberling) um mindestens zwei Kandidaten mehr zur Wahl aufstellen lassen, als es Sitze gibt», sagt er: «Wir wünschen uns, dass die Bevölkerung eine Auswahl erhält.» Umso wichtiger war es ihm, die Suche nach Kandidierenden früh zu lancieren, damit Interessierte rechtzeitig die nötigen Weichen stellen können.

Einige Kandidaturen in Aussicht Früher spielten die Ortsparteien eine prägende Rolle, wenn es darum ging, kommunale Milizämter zu besetzen. Im Lauf der Zeit hat sich das verändert, die Parteizugehörigkeit verliert in der Kommunalpolitik an Bedeutung: Im Bezirk Affoltern sind mittlerweile 10 von 14 Gemeindepräsidentinnen und -präsidenten parteilos. Leute zu finden, die bereit sind, sich in ihrer Gemeinde zu engagieren, wird allerdings immer schwieriger. In Mettmenstetten ist eine Kandidatur

in den vergangenen Monaten bereits bekannt geworden: «Rössli»-Wirtin Vreni Spinner hat angekündigt, sich für den Gemeinderat zur Wahl zu stellen. Alle anderen, die noch unschlüssig sind oder sich noch bedeckt halten, haben bis am 31. Dezember Zeit, ihr Kandidatur einzureichen. Der Informations-Apéro vom vergangenen Samstag bot noch einmal die Gelegenheit, sich über die einzelnen Gremien und deren Aufgaben ein Bild zu machen. Zunächst stellten die amtierenden Vorsitzenden kurz ihre Behörden – also den Gemeinderat, die Primarund Sekundarschulpflege, die Rechnungsprüfungskommission und die Sozialbehörde – vor. Im Anschluss war genügend Zeit für Gespräche an den Tischen der einzelnen Gremien. Die Anzahl der Gäste blieb überschaubar: Tatsächlich dürfte mehr als die Hälfte der zirka 50 Anwesenden be-

reits ein Amt ausüben. Die wohl jüngste Besucherin an diesem Morgen war Alicia Bartels, die von ihrem Vater, RPKMitglied Ingo Bartels, zur Teilnahme ermuntert worden war. Sie war am Tisch der Sekundarschulpflege anzutreffen. Es ist noch nicht allzu lange her, seit sie in Mettmenstetten selber die Oberstufe besucht hatte. Nun könnte sie sich eine Kandidatur für die Schulpflege durchaus vorstellen, sagte die 18-Jährige, die sich derzeit in der Lehre zur Metallbaukonstrukteurin befindet. In den vergangenen Monaten habe man Gespräche mit Interessierten geführt, vereinzelt sei man auch auf Leute zugegangen, so René Kälin. Zwar stehe in Mettmenstetten ein grosser Wechsel bevor, doch er spüre eine grosse Resonanz, sagt er. Das gebe ihm im Hinblick auf die Gesamterneuerungswahlen im März ein gutes Gefühl: «In Mettmenstetten kommt es gut.»

«Der Sozialdienst ist gut aufgestellt»

Premiere als Spielgemeinschaft

Als Projektleiter hat er die interkommunale Anstalt Sozialdienst Bezirk Affoltern mit aufgebaut und als erster Verwaltungsratspräsident nun drei Jahre geleitet. Ende Jahr gibt Bertram Thurnherr sein Amt ab. Im Interview spricht er über die Anfangszeit und blickt optimistisch in die Zukunft: «Der Verwaltungsrat ist mit engagierten, kompetenten Leuten besetzt, der Sozialdienst ist gut geführt und personell gut aufgestellt.» Handlungsbedarf sieht er etwa bei der wirtschaftlichen Sozialhilfe: «Ich denke, die Stossrichtung muss klar zur Kompetenzerweiterung gehen.» (red.)

Die Musikvereine Mettmenstetten und Ottenbach haben sich zu einer Spielgemeinschaft zusammengeschlossen. Wie das tönt, davon durfte sich das Publikum am Adventskonzert überzeugen, das am Wochenende in den beiden Gemeinden sowie in Knonau aufgeführt wurde. Und offenbar stiess das Gebotene auf Begeisterung: Das Publikum honorierte das musikalische Können der Spielgemeinschaft mit grossem Applaus und wurde mit zwei Zugaben verwöhnt: «My dream» und «Mele Kalikimaka», einem hawaiianischen Weihnachtslied. (red.)

> Interview auf Seite 3

Zwei Vereine, zwei Präsidenten, eine Spielgemeinschaft. (Bild Christine Häusermann)

Das markante Motel in Sihlbrugg macht einem Autohaus-Neubau Platz. > Seite 9

> Bericht auf Seite 5

Online bewerten Nutzerinnen und Nutzer praktisch alles. Auch zu Orten im Knonauer Amt geben sie ihre mitunter recht kurios anmutenden Einschätzungen und Kommentare ab. Dass Internetnutzerinnen und -nutzer ihre Bewertungen zu Ausflugszielen und touristischen Sehenswürdigkeiten öffentlich abgeben, macht ja Sinn und ist nachvollziehbar. Oftmals sind es allerdings bloss wenige aussagekräftige Kürzestkommentare, wie etwa «Wahnsinnig», «Traumhaft» oder «Wow» für den Türlersee. Interessanter wirds, wenn auch mal Kritik geübt wird, wenn etwa jemand all die Einzäunungen und Verbote rund um den Türlersee beklagt. Absurd und wenig hilfreich sind aber über Google abgegebene Bewertungen von so profanen Orten wie Bahnhöfen, Strassen oder Parkplätzen. Zum Bahnhof Affoltern stellt zum Beispiel jemand fest, dass sich dort «komische Menschen auf dem Perron» tummeln würden. Zu einem Parkplatz in Hedingen vermeldet jemand anders vielsagend, das dies «ein Parkplatz sei, wo man, wie erstaunlich, sein Fahrzeug parkieren kann». Einem Töfffahrer fällt zum Albispass ein: «Geteerte Strasse und Verkehrszeichen». (sts)

> Bericht auf Seite 7 ANZEIGEN

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Einbürgerungen Mit Beschluss vom 30. November 2021 hat der Stadtrat Affoltern am Albis, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, in das Bürgerrecht der Stadt Affoltern am Albis aufgenommen: • Attila Nagy, 1978, Staatsangehöriger von Ungarn 7. Dezemeber 2021 Stadtrat Affoltern am Albis

Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.

Alles hast du gegeben, Liebe und Arbeit war dein Leben, Du hast ein gutes Herz besessen, nun ruhe sanft und unvergessen.

Traurig, aber voller Dankbarkeit, nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Papi, Opa, Uropa und Schwager

Traurig nehmen wir Abschied von unserer Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter und Urgrossmutter.

Arnold (Noldi) Georg Hanselmann 18. Juni 1927 – 29. November 2021

Frieda Funk-Lehmann

Er durfte nach einem wunderbaren, reich erfüllten Leben friedlich einschlafen.

Nach einem langen, erfüllten Leben durfte sie friedlich einschlafen.

16. Dezember 1929 – 27. November 2021

Wir vermissen dich!

Beschlüsse der ordentlichen Kirchgemeindeversammlung vom 26. November 2021: Das Budget 2022 und die Festsetzung des Steuerfusses von 14% werden genehmigt. Die revidierte Kirchgemeindeordnung wird angenommen. Das Protokoll der Gemeindeversammlung kann bei der Gemeindekanzlei eingesehen werden. Bei der Bezirkskirchenpflege können – von der Veröffentlichung an gerechnet – schriftlich folgende Rechtsmittel ergriffen werden: – innert 5 Tagen Rekurs wegen Verletzung der politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung (gemäss § 147 Gesetz über die politischen Rechte);

In stiller Trauer Frieda Meier und Hans Mittler – Patrick und Claudia Meier mit Kai, Leila und Lenny – Thomas und Manuela Vollenweider-Meier mit Angelina und Noelia Hansjörg und Helga Funk-Kathrein – Dominik Funk und Melanie Simeon – Marina Funk Christine Funk

Elsbeth Hanselmann-Meili Barbara und Felix Weiss-Hanselmann Maja und Samuel Breiter-Hanselmann Eva Hanselmann und Thomas Zbinden Christoph und Judith Weiss-Fischbacher Matthias Weiss Beat und Anna Weiss mit Linda und Madleina Debora Breiter mit Lian Rafael Breiter und Doris Zaugg Lina Zbinden und Alessandro Lechmann Alice Hanselmann-Gubler Louis Ketterer-Hanselmann

Urnenbeisetzung im Gemeinschaftsgrab auf dem Friedhof Rifferswil. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Frieda Meier, Niederfeldstrasse 19, 8932 Mettmenstetten

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familien- und Freundeskreis am Montag, 13. Dezember 2021 um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Mettmenstetten statt. Anschliessend Abdankung um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche. Es gilt Zertifikatspflicht. Anstelle von Blumen gedenke man der Palliaviva IBAN: CH27 0900 0000 8003 8332 6 oder des Vereins Spitex Knonaueramt IBAN: CH78 0900 0000 8726 7156 1, Betreff: Arnold Hanselmann.

Menschen die wir lieben, bleiben für immer, denn sie hinterlassen ihre Spuren in unseren Herzen. Es ist eine Ferne, die war, von der wir kommen. Es ist eine Ferne, die sein wird, zu der wir gehen. J. W. von Goethe

Traueradresse: Elsbeth Hanselmann-Meili, Garwidenstrasse 1, 8932 Mettmenstetten

– innert 30 Tagen Rekurs mit dem Begehren um Berichtigung des Protokolls (gemäss § 54 Gemeindegesetz);

Mit schwerem Herzen nehmen wir Abschied von meiner geliebten Ehefrau, unserem Mueti , Schwiegermami, Grosi und Schwester

– innert 30 Tagen Beschwerde gegen die gefassten Beschlüsse (gemäss § 151 Gemeindegesetz). Die Rechtsmittel müssen einen Antrag und eine Begründung enthalten. Kirchenpflege Kappel am Albis, 1.12.2021

Elisabeth Syz-Uhr Erneuerungswahl der Evangelisch-reformierten Kirchenpflege 2022 – 2026 vom 27. März 2022

* 08.02.1935

In stiller Trauer und Dankbarkeit

Provisorische Wahlvorschläge Gestützt auf die Wahlausschreibung vom 19. Oktober 2021 sind für die Erneuerungswahl der Evangelisch-reformierten Kirchenpflege für die Amtsdauer 2022 – 2026 innert der festgesetzten Frist folgende Wahlvorschläge eingereicht worden:

Adolf Syz Karl Syz Othmar Syz mit Roman und Aurel Elsbeth Schmäh-Syz und Erwin Schmäh mit Marco und Philipp Geschwister und Anverwandte

7 Mitglieder und Präsident/in der Evangelisch-reformierten Kirchenpflege

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Mettmenstetten Am 29. November 2021 ist in Mettmenstetten gestorben:

Arnold Hanselmann geboren am 18. Juni 1927, von Wartau SG, wohnhaft gewesen in Mettmenstetten. Die Abdankung findet am 13. Dezember 2021, um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche Mettmenstetten statt. Der Friedhofvorsteher

Name Vorname

Beruf

Jahrg.

Adresse

Heimatort

bisher neu

Blum Dominik

Zimmermann

1995

Bachstr. 12

Wichtrach BE

neu

Kutassy Christoph

Dipl. Architekt ETH

1965

Morgenhölzlistr. 72

Niederglatt ZH

bisher

Pfeifer Jürg

PPM dipl. Oek. 1954

Schwerzimattstrasse 46

Zürich

bisher

Schori von Euw Marlise

pensioniert

1943

Alte Landstr. 27

Schwyz

neu

1966

Schürweidstrasse 43

Schangnau BE

bisher

1965

Schürweidstrasse 3

Heimenschwand BE

Dipl. 1965 Architekt ETH

Morgenhölzlistr. 72

Niederglatt ZH

Wittwer Gabriela ZanoliBeutler Regula

kaufm. Angestellte

† 02.12.1935

Partei

Die Urnenbeisetzung mit anschliessendem Trauergottesdienst findet am Donnerstag 16.Dezember 2021, um 14 Uhr in der Kirche Knonau statt. Für den Trauergottesdienst gilt auf Grund der aktuellen Situation die 3G Regel, Zertifikats- und Maskenpflicht. Anstatt Blumen gedenke man im Sinne der Verstorbenen die Caritas Zürich, Kto: PC 80-12569-0 IBAN CH38 0900 0000 8001 2569 0 EVP

Traueradresse: Adolf Syz, Grundstrasse 3, 8934 Knonau

Präsident: Kutassy Christoph

bisher

In Anwendung von Art. 6 der Kirchgemeindeordnung sowie von § 53 des Gesetzes über die politischen Rechte wird eine neue Frist von 7 Tagen, bis spätestens am 14. Dezember 2021, angesetzt, innert welcher die Wahlvorschläge zurückgezogen oder geändert werden oder auch neue Wahlvorschläge beim Gemeinderat, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden, eingereicht werden können. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde hat. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname, die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei und der Hinweis, ob die Kandidatin oder der Kandidat der Behörde schon bisher angehört hat, angegeben werden. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden. Stille Gesamterneuerungswahlen sind nach Art. 160 Abs. 2 der Kirchenordnung (KO) für die Evangelisch-reformierte Kirchenpflege nicht zulässig. Es wird eine Urnenwahl mit amtlichem Wahlzettel durchgeführt. Formulare für die Wahlvorschläge sind bei der Gemeindeverwaltung, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden, erhältlich oder können unter www.obfelden.ch Rubrik: Politik / Abstimmungen & Wahlen heruntergeladen werden. Gegen diese Wahlanordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirkskirchenpflege Affoltern, Herr Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten.

Gemeinde Knonau Affoltern am Albis Am 1. Dezember 2021 ist in Muri AG gestorben:

Gledson Roma Reis geboren am 25. Januar 1982, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Beisetzung am Dienstag, 7. Dezember 2021 um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Abdankung in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Am 2. Dezember 2021 ist in Affoltern a. A. gestorben:

Syz-Uhr Elisabeth geboren am 8. Februar 1935, von Knonau ZH, wohnhaft gewesen in Knonau (mit Aufenthalt im Senevita Obstgarten, Affoltern a. A.). Die Beisetzung findet am Donnerstag, 16. Dezember 2021, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Knonau statt. Anschliessend findet die Abdankungsfeier (nach katholischem Ritus) in der reformierten Kirche in Knonau statt. Bestattungsamt Knonau

3. Dezember 2021 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Rifferswil Am 27. November 2021 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Frieda Funk geb. Lehmann geboren am 16. Dezember 1929, wohnhaft gewesen in Rifferswil ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. 7. Dezember 2021 Bestattungsamt Rifferswil


Bezirk Affoltern

Dienstag, 7. Dezember 2021

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«Der Sozialdienst Bezirk Affoltern kann optimistisch in die Zukunft gehen» Interview mit dem abtretenden Verwaltungsratspräsidenten Bertram Thurnherr, der erste Verwaltungsratspräsident des Sozialdienstes Bezirk Affoltern, stellt sich nicht mehr zur Wiederwahl zur Verfügung. Der 70-Jährige übergibt an Nachfolger Rico Roth. von Urs E. KnEUbühl Ende Jahr gibt Bertram Thurnherr sein Amt als Verwaltungsratspräsident Sozialdienst Bezirk Affoltern ab. Zum Interview empfängt der 70-Jährige in einem Besprechungsraum an der Obfelderstrasse 41a, der operativen Zentrale der Organisation der acht Trägergemeinden Aeugst, Hausen, Hedingen, Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten, Obfelden und Ottenbach; in jener interkommunalen Anstalt also, die Thurnherr seinerzeit als Projektleiter mit aufgebaut und deren Verwaltungsrat er als erster Präsident nun drei Jahre geleitet hat. «Anzeiger»: Wie ist die erste Legislatur verlaufen? Bertram Thurnherr: Nach zweieinhalb Jahren solider Vorarbeit der SoNeKProjektgruppen sowie hohem Engagement aller Beteiligter ist die wertvolle Phase des Aufbaus rasch sehr gut vorangeschritten. Wir sind sehr gut disponiert. Sie verlassen also eine gut funktionierende Organisation? Mit Sicherheit. Ich gehe mit einem sehr guten Gefühl: Der VR ist mit engagierten, kompetenten Leuten besetzt,

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 633 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

der Sozialdienst ist gut geführt und personell gut aufgestellt. Es ist, wie man sagt, eine «runde Sache», womit gute Leistungen für die Gemeinden erbracht werden können. Der Sozialdienst Bezirk Affoltern kann optimistisch in die Zukunft gehen. Welches waren die zentralen Entwicklungsschritte und was hat besondere Anstrengungen erfordert? Der Übergang vom überregulierten Zweckverband zu mehr unternehmerischer Freiheit hat alle gefordert – Verwaltungsrat, Gemeinden und Mitarbeitende. Dem Bereich der Finanzen und der Zusammenarbeit galt dabei das besondere Augenmerk. Neben viel geleisteter Aufbauarbeit, konnten auch die komplexeren Prozesse entwickelt und vorangebracht werden.

«Der Übergang vom überregulierten Zweckverband zu mehr unternehmerischer Freiheit hat alle gefordert.» Es hat sich gelohnt? Unbedingt. Es herrscht ein gutes Klima der Zusammenarbeit, alle sind lösungsorientiert, ziehen am gleichen Strick und in dieselbe Richtung, achten und schätzen einander. Wir haben

gemeinsam eine solide, gute Unternehmenskultur erreicht. Sind die Abläufe professioneller geworden? Ja. Das bringt gerade für die Handhabung der immer komplexer werdenden Fälle klare Vorteile. Dank effizienter Strukturen kann man innerhalb kurzer Zeit aktiv werden. Der Sozialdienst Bezirk Affoltern hat gute und stabile unternehmerische Eigenschaften erreicht. Wo gibt es noch Handlungsbedarf? Ich denke, die Stossrichtung muss klar zur Kompetenzerweiterung bei der wirtschaftlichen Sozialhilfe gehen – selbstverständlich mit einem guten Reporting. Die Gemeinden sollen sich weniger um Einzelfälle kümmern müssen; diese sind in den Händen von Profis eindeutig besser aufgehoben. Damit können auch Kosten eingespart werden. In der Abteilung Asyl- und Migrationswesen bleibt die Arbeit herausfordernd, aber die Abteilung ist in guten Händen und funktioniert. Und noch etwas sehr Erfreuliches: Das Wohnheim Central hat sich nach einem umfassenden Neuaufbau hervorragend etabliert und konsolidiert. Was ist mit neuen und erweiterten Geschäftsfeldern? Solche wird der neue Verwaltungsrat mit Sicherheit anpacken, er ist absolut in der Lage neue Ansätze anzugehen – Ideen sind vorhanden.

«Ich gehe mit einem sehr guten Gefühl: Der VR ist mit kompetenten Leuten besetzt, der Sozialdienst personell und organisatorisch gut aufgestellt», sagt Bertram Thurnherr, scheidender Präsident des Verwaltungsrats Sozialdienst Bezirk Affoltern. (Bild Urs E. Kneubühl) Grundsätzlich: Ist die IKA Sozialdienst Bezirk Affoltern überlebensfähig? Da habe ich keine Zweifel! Sie ist organisatorisch und finanziell stabil sowie personell sehr gut aufgestellt; Wis-

Der neue Verwaltungsrat Sozialdienst Bezirk Affoltern Im Verwaltungsrat Sozialdienst Bezirk Affoltern kommt es auf 31. Dezember 2021 zu Wechseln: Der 2018 zum ersten Präsidenten gewählte Bertram Thurnherr (Hedingen) gibt sein Amt ab. Mit ihm treten Oliver Bär. auch Ursula Junker (Bilder zvg.) (Mettmenstetten) sowie Georges Köpfli (Hausen) aus dem Verwaltungsrat zurück. Im VR, der am 1. Januar 2022 seine Arbeit aufnimmt, wird Rico Roth, Knonau, die Nachfolge von Bertram Thurnherr antreten. Die weiteren bisherigen Mitglieder sind: Isa Egger (Obfelden), Christian Bachmann (Maschwanden), Barbara Meister (Ottenbach), Gisèle Stoller Laubi (Aeugst), während mit Oliver Bär (Mettmenstetten), Robert Müller (Hausen) und Christoph Schaufelberger (Hedingen) auch drei Neumitglieder im VR sind.

Robert Müller.

Christoph Schaufelberger.

Oliver Bär (Mettmenstetten) schloss sein Studium der Volkswirtschaftslehre an der Universität Freiburg i.Ü. mit dem Doktorat ab und unterrichtete bis 2015 an der Kantonsschule Hottingen. Anschliessend zog er nach Chile, wo er bis 2020 an der Schweizer Schule in Santiago als Rektor tätig war. Seit 2020 ist er Geschäftsführer der Gemeinde Mettmenstetten. Robert Müller (Hausen) bringt als diplomierter Sozialarbeiter und ehemaliges Geschäftsleitungsmitglied der Sozialen Dienste der Stadt Zürich viel

Führungserfahrung und Fach-Knowhow mit. Seit 2019 pensioniert, hat er bis Juli 2021 weitere, freiberufliche Engagements bei den Sozialen Diensten der Stadt Zürich wahrgenommen. Als junger Sozialarbeiter war er während sechs Jahren beim Sozialdienst des Bezirks Affoltern angestellt, zudem während zwölf Jahren Amtsvormund und bis 2019 Stiftungsrat im Werk- und Wohnhaus zur Weid. Er ist Friedensrichter in Hedingen. Christoph Schaufelberger (Hedingen) studierte in Zürich Geschichte sowie öffentliches Recht und weist ein Diplom als Executive MBA der Universität St. Gallen vor. Er war Teilhaber und Partner eines auf die Verbesserung von Prozessabläufen und Servicequalität, vornehmlich bei Dienstleistungsunternehmen fokussiertes Unternehmen. Als Direktionsmitglied der Mobiliar Versicherungsgesellschaft war er bis zur Pensionierung unter anderem Verantwortlicher für diverse strategische Projekte zur Digitalisierung und Prozessoptimierung. (kb.)

sen und Können sind professionell gebündelt. Dieses Know-how zahlt sich aus, das spezifische Fachwissen kann besser etabliert und Gesetzesänderungen können einfacher eingebunden und umgesetzt werden. Nicht zuletzt ist da in einem gemeinsamen Dienst mehrerer Gemeinden auch die bessere Nutzung räumlicher wie personeller Ressourcen.

«Die wachsende Fallkomplexität und die gesetzlichen Rahmenbedingungen machen es für Gemeinden mit tiefen Fallzahlen zunehmend schwieriger.» Also auch ein Profit für die acht Trägergemeinden? Natürlich. Die wachsende Fallkomplexität und die gesetzlichen Rahmenbedingungen machen es für Gemeinden mit tiefen Fallzahlen zunehmend schwieriger, diese in Eigenregie zu führen. Und schliesslich profitieren auch die Klientinnen und Klienten, weil die Dienstleistungen rasch und zielorientiert ablaufen sowie professionell, fair und ethisch korrekt ausgeführt werden. Daran muss sich schliesslich auch die Gesellschaft messen lassen. Sozialdienst Bezirk Affoltern, Obfelderstrasse 41a, Affoltern, Tel. 044 762 45 45, www.sdaffoltern.ch.

Stalliker Neujahrsapéro abgesagt Der Neujahrsapéro der Gemeinde Stallikon vom 2. Januar 2022 findet aufgrund der fünften Welle der Corona-Pandemie und der neuen Omikron-Virusvariante nicht statt. Bereits 2021 hat der Gemeinderat den Neujahrsapéro absagen müssen. Wie vom Gemeindepräsidenten Werner Michel an der Gemeindeversammlung vom 1. Dezember angedeutet, muss aufgrund der aktuellen pandemischen Lage der traditionelle Neujahrsapéro vom 2. Januar 2022 ebenfalls abgesagt wer-

den. Die hohen Infektionszahlen, die unsichere Lage in den nächsten Wochen und die aktuellen Massnahmen zeigen, dass kein unnötiges Risiko eingegangen werden sollte. Die vom Bundesrat am 3. Dezember beschlossene Möglichkeit, den Zutritt zu Veranstaltungen, wie der Neujahrsapéro, ausschliesslich auf geimpfte und genesene Personen (2G) zu beschränken, kommt für den Gemeinderat nicht in Frage. Der Gemeinderat bedauert, dass der Apéro erneut ausfallen muss und dankt der Bevölkerung für ihr Verständnis. Roberto Brunelli, Gemeindeschreiber

Broschüre zum bäuerlichen Leben Die Natur- und Heimatschutzgesellschaft Oberamt gibt eine neue Broschüre zum bäuerlichen Leben im Oberamt heraus. Frau Veronika Steinmann-Suter, geboren 1929 und im Weiler Tüfenbach aufgewachsen, erzählt darin in kurzen Texten aus dem Leben ihrer Bauernfamilie zwischen 1930 und 1950. Sie gab der Schrift den Titel «Zurück in die Vergangenheit: Kurze Begebenheiten aus dem Alltag meiner Kindheit» mit der Widmung: «Für meine lieben Enkelkinder». Die Texte sind ergänzt mit vielen Bildern aus den Fotobüchern der Familie Steinmann und vermitteln, wie die Familien von Tüfenbach vor 80 Jahren gelebt haben. Vroni Steinmann-Suter beschreibt den Backtag und die Metzgete, den Lumpensammler, den Hühnerkrämer und die Hausierer, das erste Telefon in Tüfenbach und die elektri-

schen Installationen, die Lehmgruben am Albishang und die Kriegsjahre mit Verdunkelung und schlaflosen Nächten. Zudem werden auch die Feste der Familie erwähnt, die Konfirmation sowie ihre Hochzeit mit Hans Steinmann. (red.) Die Broschüre ist erhältlich bei Karin Zgraggen oder in der Drogerie Rütimann, Hausen.

KORREKT In die Bildlegende zum Artikel über die Gemeindeversammlung Stallikon haben sich gleich zwei Fehler eingeschlichen: Die Stalliker Sozialvorsteherin heisst korrekt Monika Rohr, der Stalliker Tiefbauvorsteher Robert Sidler. (bs)


Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden 2022 bis 2026 vom 27. März 2022 Provisorische Wahlvorschläge Gestützt auf die Wahlausschreibung vom 19. Oktober 2021 sind für die Erneuerungswahl der Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2022 bis 2026 innert der festgesetzten Frist folgende Wahlvorschläge eingereicht worden: 7 Mitglieder und Präsident/in des Gemeinderates sowie Schulpräsident/in Name Vorname

Beruf

Jahrg.

Adresse

Heimatort

bisher neu

Partei

Caruso Diana

Inkassospezialistin

1981

Wolserstr. 20

Obfelden ZH

bisher

FDP

Egger Isabelle

1974

Im Bächler 17

Zürich

bisher

SP

Frick Daniel

Schreiner

1982

Wolserstr. 39

Obfelden ZH

neu

parteilos

Gysel Markus

Infomatiker

1961

Alte Schulhausstr. 28

Wilchingen SH

neu

EVP

Hinners Stephan

Bau-Projektleiter

1976

Hölibachstr. 122b

Obfelden ZH

bisher

parteilos

Kobel Christoph

Dipl. Elektroing. ETH

1961

Brunnenweg 16

Obfelden ZH/ Langnau i.E.

bisher

EVP

Schönbächler Marcel

pensioniert

1952

Schwerzimattstr. 5

Einsiedeln SZ

bisher

SVP

Weiss Peter

Betriebsökonom HWV

1960

Rebhaldenstr. 92

Zürich

bisher

GLP

Präsident/in: Name Vorname

Beruf

Jahrg.

Adresse

Heimatort

bisher neu

Partei

Hinners Stephan

Bau-Projektleiter

1976

Hölibachstr. 122b

Obfelden ZH

bisher

parteilos

Name Vorname

Beruf

Jahrg.

Adresse

Heimatort

bisher neu

Partei

Frick Daniel

Schreiner

1982

Wolserstr. 39

Obfelden ZH

neu

parteilos

Gysel Markus

Informatiker

1961

Alte Schulhausstr. 28

Wilchingen SH

neu

EVP

Schulpräsident/in:

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 1.12.2021

Beschlüsse der Kirchgemeindeversammlung vom 5. Dezember 2021 Die von 31 Stimmberechtigten besuchte reformierte Kirchgemeindeversammlung in Obfelden vom 5. Dezember 2021 fasste folgende Beschlüsse:

Die Stimmberechtigte der Gemeinde Rifferswil haben an der Gemeindeversammlung vom 1. Dezember 2021 folgende Beschlüsse gefasst:

– Ja zum Voranschlag 2022 (einstimmig) – Ja zur Festsetzung des Steuerfusses 2022 auf unveränderte 12 Prozent (einstimmig) – Ja zur Revision der Kirchgemeindeordnung (einstimmig)

Politische Gemeinde Rifferswil 1. Genehmigung Budget 2022 2. Festsetzung Steuerfuss 2022 auf 103%

Konsultativabstimmung – Im Rahmen einer Konsultativabstimmung Ja zur Senkung der Temperatur in der Kirche um 2 auf minimal 18 Grad (20 Ja, 4 Nein, 3 Enthaltungen). Dies im Rahmen eines einjährigen Versuchs. Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung liegt ab Freitag, 10. Dezember 2021, im Pfarrhaus zur Einsichtnahme auf. Beim Präsidenten der Bezirkskirchenpflege, Herrn Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, können schriftlich folgende Rechtsmittel ergriffen werden:

Kleiner Ralph

Underwriting Manager

1968

Maschwanderstr. 8

Kappel a. A. ZH

bisher

SVP

Schmidhauser Hansjörg

Betriebsökonom

1951

Rebhaldenstr. 96

Zürich

bisher

parteilos portiert SP

– Innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, kann Rekurs wegen Verletzung der Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung erhoben werden – Innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, kann Rekurs mit Begehren um Berichtigung des Protokolls erhoben werden – Innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, kann Beschwerde gegen den Beschluss der Kirchgemeindeversammlung erhoben werden.

von Ah Sascha

Treuhänder

1985

Wolserstr. 52

Obfelden ZH

neu

parteilos

Obfelden, 7. Dezember 2021

Wider Werner

pensioniert

1956

Löwenweg 10

Zürich/St. Gallen

bisher

SVP

Reformierte Kirchenpflege

Name Vorname

Beruf

Jahrg.

Adresse

Heimatort

bisher neu

Partei

Kleiner Ralph

Underwriting Manager

1968

Maschwanderstr. 8

Kappel a. A. ZH

bisher

SVP

5 Mitglieder und Präsident/in der Rechnungsprüfungskommission Name Vorname

Beruf

Jahrg.

Adresse

Heimatort

bisher neu

Partei

Heinemann Mirjam

Sachbearbeiterin Immobilien

1956

Alte Schulhausstr. 3

Zürich

bisher

FDP

Rechtsmittelbelehrung Gegen diese Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern a.A., Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, – wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen (§ 19 Abs. 1 lit. c i.V.m. § 19b Abs. 2 lit. c sowie § 21a und § 22 Abs. 1 Verwaltungsrechtspflegegesetz) – und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. a und d i.V.m. § 19b Abs. 2 lit. c sowie § 20 und § 22 Abs. 1 Verwaltungsrechtspflegegesetz). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. In Stimmrechtssachen werden Verfahrenskosten nur erhoben, wenn das Rechtsmittel offensichtlich aussichtslos ist. Rifferswil, 7.12.2021 Gemeinderat Rifferswil

Da für alle.

Jetzt Gönner werden: rega.ch/goenner

Präsident/in:

3 Mitglieder der Sozialkommission Name Vorname

Beruf

Jahrg.

Adresse

Heimatort

bisher neu

Partei

Bosshard Ursula

pensioniert/Lehrerin

1954

Neugutstr. 7a

Flaach ZH

bisher

parteilos portiert SP

Intrass Esther

Kauffrau

1964

Maschwandenstr. 4

Obfelden ZH

neu

parteilos portiert EVI

Weiss Jana

Sozialbegleiterin FA/ Sozialdiakonin

1972

Rebhaldenstr. 92

Zürich

neu

parteilos

Beruf

Jahrg.

Adresse

Heimatort

bisher neu

Partei

Nach de Chnüüverletzig wieder bike!

4 Mitglieder der Primarschulpflege Name Vorname Frick Christa

kaufm. Angestellte

1969

Maschwanderstr. 10

Obfelden ZH

bisher

parteilos

Frick Daniel

Schreiner

1982

Wolserstr. 39

Obfelden ZH

neu

parteilos

Isselhorst Heike

Leiterin Kommunikation

1980

Hölibachstr. 115

Obfelden ZH

neu

parteilos

Leoni Daisy

Primarlehrerin

1981

Hölibachstr. 117

Zürich

neu

Schönbächler-Ghilardi Vanessa

Betriebsökonomin FH

1979

Morgenhölzlistr. 6

Winterthur ZH

neu

Sommer Olivia

Hortleitung (Sozialpädagogin)

1981

Sentmattstr. 36

Buus BL/ Affoltern i. E.

neu

Steinmeier Karin

Familienmanagerin/ kfm. Angestellte

1967

Im Bächler 6

Endlingen AG

bisher

portiert SP

Steinmann Bruno

Personalfachmann

1963

Lindenmatt 4

Horw LU

bisher

parteilos portiert FD

parteilos

In Anwendung von Art. 7 der Gemeindeordnung der Politischen Gemeinde Obfelden sowie von § 53 des Gesetzes über die politischen Rechte wird eine neue Frist von 7 Tagen, bis spätestens am 14. Dezember 2021, angesetzt, innert welcher die Wahlvorschläge zurückgezogen oder geändert werden oder auch neue Wahlvorschläge beim Gemeinderat, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden, eingereicht werden können. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde hat. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname, die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei und der Hinweis, ob die Kandidatin oder der Kandidat der Behörde schon bisher angehört hat, angegeben werden. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden. Der Gemeinderat erklärt die Vorgeschlagenen als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind. Sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt, wird eine Urnenwahl mit einem leeren Wahlzettel und einem Beiblatt durchgeführt. Formulare für die Wahlvorschläge sind bei der Gemeindeverwaltung, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden, erhältlich oder können unter www.obfelden.ch Rubrik: Politik / Abstimmungen & Wahlen heruntergeladen werden. Gegen diese Wahlanordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten.

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Bezirk Affoltern

5

Dienstag, 7. Dezember 2021

Fulminante Musik zum Advent «Ottenstettenmettmenbach» als Spielgemeinschaft in concert Ein Adventskonzert, drei Auftritte, anspruchsvolle Musik, feierliche Adventsklänge und ein mitreissender Dirigent, dies das Erfolgsrezept. Die Musikvereine Ottenbach und Mettmenstetten spielten ihr erstes Adventskonzert als Spielgemeinschaft Von Christine häusermann Und plötzlich sind es wieder 36 aktiv Musizierende, die das Orchester ausmachen – trotz fehlender Mitglieder, welche die 3G-Auflage nicht erfüllen. Die Musikvereine Ottenbach und Mettmenstetten haben sich zu einer Spielgemeinschaft zusammengeschlossen, die sich trotz Corona sehr erfreulich entwickelt hat, wie Mettmenstettens Präsidentin Barbara Kunz bei der Begrüssung ausführt. Und Ottenbachs neuer Präsident Manuel Wullschleger ergänzt, wie sehr sie sich nun freuten, dass das Adventskonzert stattfinden könne.

Win-win-Situation Spielgemeinschaft Die Spielgemeinschaft macht allen sehr viel Spass – nicht zuletzt dem Publikum. Jedes Register ist gut besetzt, erfahrene Bläser bieten ein bewährtes, solides Fundament, junge bringen kräftiges Volumen, routinierte Aushilfen füllen Lücken und einige Solisten setzen an diesem Abend Glanzpunkte in fast jedem Register. Allen voran die beiden Trompeter Erich Buchmann und Markus Huber, die in «My

dream» von Peter Leitner ein gefühlvolles Duett spielen und auch in der «Alpenländischen Weihnacht» von Thomas Doss, einem Medley mit Weihnachtsmelodien, eine sehr feierliche «Stille Nacht» intonieren, die besonders anrührt. In Jacob de Haans «Oregon» zeigt sich, wie gut aufgestellt die beiden Vereine durch ihre Spielgemeinschaft sind. Die anspruchsvolle Komposition fordert alle Register, melodiöse Flöten und Klarinetten, aufblitzendes Sax, brillantes kleines Blech, der volle, warme Klangteppich der grossen Blechinstrumente und ein schlagkräftiges, rhythmisch sicheres Drumset mit Felix Hofstetter und Roger Suter. Musik, die nicht nur die Herzen von Blasmusikfans zu öffnen vermag, auch Westernfans können mal wieder mitreiten. Dass mit der neuen Formation alle Register gezogen werden, zeigt sich bereits beim Auftakt mit «Terra di Montagne» von Michael Geisler, bei dem das starke Saxofon-Register überzeugt und auch beim Marsch «Arsenal» von Jan van der Roost.

…es weihnachtet sehr Der zweite Konzertteil gehört ganz den weihnächtlichen Klängen. Von der rasanten Petersburger Schlittenfahrt, über die «Alpenländische Weihnacht» zu den amerikanischen Hits «I saw Mommy kissing Santa Claus» (Tommie Connor) und «Rudolph, the red-nosed Reindeer» von Johnny Marks, die mit ihrem jazzigen Swing, rasanten Tempowechseln und fröhlichen Glockenspielen für gute Laune sorgen.

Voller Klang dank der Spielgemeinschaft. (Bild Christine Häusermann) Gabriela Loew, die Ehefrau des Dirigenten, führt souverän und sympathisch durchs Programm und konstatiert schon früh, dass sie heute voraussichtlich mit einem entspannten Ehemann heimfahren werde, der mit der Leistung seines Orchesters sehr zufrieden sein werde. Konzerte scheinen das Lebenselixier des Vollblut-Dirigenten Tobias Loew zu sein, der auch die Jumba dirigiert (siehe «Anzeiger» vom 23. November). Energiegeladen spornt er seine «Big Band» an, ihr Bestes zu geben und

absolviert dabei ein eigentliches Fitnessprogramm. Und ihr Bestes geben die Hobbymusikerinnen und -musiker an diesem Abend insbesondere beim Stück «Rapunzel» des Belgiers Bert Appermont. Gabriela Loew liest in kurzen Passagen das Märchen «Rapunzel» zur spannungsgeladenen Musik in vier Sätzen. Die Klänge führen die Zuhörerinnen und Zuhörer von unheilvoll mächtigen, schrägen Hexenklängen zum Auftritt des Prinzen als Hoffnungsträger, der aber von der Hexe in die Knie

gezwungen wird, und erst Rapunzel selbst bereitet dem Spuk ein Ende. Wunderbares Märchen, geniale Musik – den Zuhörern gekonnt erschlossen durch die Musikvereine Mettmenstetten und Ottenbach. Das Publikum honorierte das musikalische Können mit grossem Applaus. Mit zwei Zugaben «My dream» und «Mele Kalikimaka», einem hawaiianischen Weihnachtslied, wird das Publikum in die stürmische Nacht entlassen.

Mit 140 Schafen und zwei Hunden von Zwillikon ins Reusstal Die vielbeinige Karawane verursachte am Sonntag einiges Aufsehen

S

chaf halter Marcel Frei, sechs Erwachsene, zwei Kinder und zwei ausgebildete Border Collies meisterten die gar nicht so einfache Aufgabe am letzten Sonntagmorgen bravourös. Es galt, eine Herde von 140 Tieren, der robusten Rasse der Spiegelschafe, von Zwillikon über Ottenbach ins aargauische Reusstal zu verschieben. Die Strasse über die Autobahnbrücke hinunter nach Ottenbach bot einige Gefahren. Eine nahe an der Strasse liegende Wiese, welche vor kurzem ebenfalls von Schafen beweidet wurde, durfte von den durchziehenden Tieren aus Infektionsgründen nicht betreten werden. Bis zum Dorfeingang Ottenbach benutzte die Herde den Fussgänger- und Fahrradstreifen. Hilfe für einen möglichst reibungslosen Ablauf leistete auch die Kantonspolizei, welche allein durch ihre Anwesenheit einige Automobilisten von ungeduldigem Drängen oder gar fahrlässigen Überholmanövern abhielt.

Ganz schön eng wurde es dann auf der Kreuzung beim ehemaligen Restaurant Engel. Doch die beiden Border Collies umkreisten die Herde perfekt und sorgten so dafür, dass die Tiere zusammenblieben. Eine Kantonspolizistin und ihr Begleiter bestätigten dem «Anzeiger», dass sie auch schon weniger schöne Aufgaben zu bewältigen hatten. Die Herde überquerte die Reuss und schwenkte danach links ab, dem Reussdamm entlang. Ihr Ziel war das aargauische Auw, wo sie wieder eine neue Weide fanden. Diese Weidegänge sind bei vielen Landbesitzern beliebt. Der Strukturen fördernde Abfrass, kleinräumiger Vertritt sowie Kotabgabe ermöglichen es, eine heterogene und artenreiche Vegetationsstruktur aufzubauen, respektive artenarme Reinbestände zu eliminieren. Die kurzzeitigen Weidegänge, kombiniert mit einer genügend langen Regenerationszeit, lassen Flora und Fauna zwischenzeitlich bestens erholen und Nachkommen produzieren. (mm)

Knifflige Stelle: Die Kreuzung mitten in Ottenbach wurde von den rund 560 Beinen bestens bewältigt. (Bild Martin Mullis)

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 7. Dezember 2021

7

FORUM

Neue Wege in der Energieversorgung Gemeindeversammlung der Sek. Knonau – Maschwanden – Mettmenstetten vom 9. Dezember.

Auf die Idee muss man erst mal kommen: Um den Türlersee lässt sich herumspazieren. (Archivbild Romeo Nagele)

Auf dem Bahnhof Affoltern halten sich laut Google-Rezension schon mal komische Personen auf. (Bild Stefan Schneiter)

«Komische Menschen auf Perron Gleis 1»

Im Internet wird alles bewertet – neben Ausflugszielen auch Parkplätze und Bahnhöfe Online wird heute fast alles bewertet. Auch im Knonauer Amt geben Internetnutzer ihre Einschätzungen und Kommentare nicht nur zu Ausflugszielen und touristischen Sehenswürdigkeiten ab, sondern äussern auch ihre mitunter kurios anmutenden Ansichten zu so profanen Orten wie Parkplätzen, Bahnhöfen oder Strassen. Von stefan schneiter Online-Bewertungen sind im Trend. Im Internet kann jede und jeder zu allem seine Meinung öffentlich kundtun. Wer im Netz nach Bewertungen über Orte in der Region sucht, findet zu allem Erdenklichem Einträge. Auf Plattformen wie Google oder Tripadvisor geben Nutzerinnen und Nutzer persönliche Einschätzungen ab und bewerten diese mit 1 bis 5 Sternen. Bei Sehenswürdigkeiten oder landschaftlich attraktiven Orten dominieren meist kurze, knappe und positive bis begeisterte Einträge. Zum Türlersee etwa heisst es dann «Traumhaft!» oder «Wahnsinnig» oder ganz kurz und schlicht «Wow», verbunden mit einer 5-Sterne-Bewertung. X-fach ist von «schönem» oder «idyllischem» See die Rede. Viele geben nutzungsbezogene, wenn auch wenig überraschende Tipps – «für kleine Spaziergänge rundherum» oder «zum Schwimmen», «zum Baden und relaxen». Könnte ja sein, dass jemand nicht selbst auf solche Ideen kommt. Ganz selten finden sich negative Einträge. Diese fallen dann aber umso geharnischter aus. Etwa den, auch zum Türlersee: «Ist das eine Beamten Willkür? was soll das einfach alles einzäu-

nen und verboten machen das ist die neue generation von Bervormundung. Immer mit dem Argument Naturschutz fischschutz wasserschutz. die Behörden vom Sauamt sollen doch mal zuerst nachdenken, aber das ist in der heutigen Politik nicht mehr gefragt. Dafür kriegt ihr nur 1 Stern was haben die Menschen von einem eingezäunten see wo man nix darf ausser schauen.» Ebenfalls nur 1 Stern erhält der Türlersee von einem Netznutzer, der enttäuscht notiert: «Nicht so tol, Wasser nicht so wyld».

«Strenge Kapelle» Auch das Kloster Kappel kommt meist sehr gut weg. Die «sehr schöne, super gelegene Anlage» wird auf Trip Advisor gelobt, der «ruhige Ort der Besinnung» geschätzt. Ein Geschäftsreisender hingegen fand die Unterkunft suboptimal: «Wie man sich ein Kloster vorstellt. In jeder Hinsicht. Spartanisch. Zimmereinrichtung: Praktisch. Reduziert. Das Allernötigste.» Leicht frustriert verliess eine Besucherin das Kloster, die in diesem Sommer eine Ausstellung über Glocken besucht hatte. «Diese Ausstellung, die Kirche und der Klostergarten waren sehr interessant und wunderschön. Leider haben wir dann aber vergebens, um 15.00, auf das Läuten der Glocken gewartet. Schade.» Ein französischsprachiger Besucher vermeldet «Historiquement important, Zwingly y est resté pour de bon», was Google mit «Historisch bedeutsam blieb Zwingli für immer dort» übersetzt. Ein anderer vermeldet «Una austera capella vicino Zug», von Google als «eine strenge Kapelle bei Zug» übersetzt, was der grossen Klosteranlage weder von der Bedeutung noch von der geografischen Verortung her gerecht wird.

Ein Parkplatz zum Parkieren Manche Rezensionen – wie die Kommentare bei Google genannt werden – bieten eher geringen Erkenntniswert. Etwa, wenn einer zum Albispass nicht mehr einfällt als: «Geteerte Strasse und Verkehrszeichen». Ein Motorfahrer, der wohl gerne flott unterwegs ist, rät dafür: «Mit dem Motorrad nicht empfehlbar. Alles voller rutschiger Teerstreifen.» Über den Sinn von Bewertungen im Internet können in der Tat Zweifel aufkommen. Etwa, wenn man zum Parkplatz Juventus im Zentrum von Hedingen auf Google liest: «Ein Parkplatz halt, wo man, wie erstaunlich, sein Fahrzeug parkieren kann. Nähe zum Bahnhof gegeben, alles ebenerdig.» Aha. Spannend. Zum Parkplatz Kronenplatz in Affoltern kommentiert jemand: «Viel Platz». Bewertet werden auch Bahnhöfe. Zum Bahnhof Affoltern vermerkt eine Person auf Google: «Sehr positiv ist, das der Bahnhof bedient ist. Teilweise komische Menschen auf dem Perron Gleis 1. Securitrans sollte öfters vorbei schauen». Eine andere Bewertung lautet kurz: «War super», ohne dass zu erfahren ist, was der Mann, der diese «Rezension» abgegeben hat, genau damit meint. Oder was hilft Aussenstehenden der Eintrag: «Wow ein Bahnhof»? Klar wird dafür, dass es einer Person auf dem Bahnhof BonstettenWettswil gar nicht gefällt, wenn er oder sie festhält: «Was soll das? Das (ist) kein Bahnhof, sondern ein bemalter Karton! Die Frechheit der Büezer (Gölä) und Bolschewisten (Marc Sway) wieder einmal.»

«Aber es zwickt oft» Auch profane Einkaufsläden werden kommentiert. Am Volg-Laden in Hedingen übt jemand Kritik: «Das Personal

kommt nicht vom Dorf» und gibt dem Laden gerade noch 1 von 5 Sternen. 5 von 5 Sternen erhält derselbe Laden aber von einem, der festgestellt hat: «Hat die besten Knoblibrote». Mit einer Wortspielerei gibt ein Nutzer seinen Kommentar zum kürzlich eröffneten Obi-Markt in Affoltern ab: «OBI...ektiv betrachtet ein weiterer Grund, warum sich am Samstag so viele Heimwerker und Hobbybastler in Affoltern a.A. aufhalten. Interessantes, z.T. eigenständiges Warensortiment – von billig über preiswert nach überteuert, alles ist da. Nicht nur für Migros-Kinder mit Cumulus in der DNA ...» Aber auch Sportanlagen kriegen ihre Kommentare ab. Das Jumpin in Mettmenstetten stösst fast durchwegs auf Begeisterung: «Eine von wenigen Anlagen auf der Welt. Top Adresse», heisst es da, sowie «Mega stimmung, geiles angebot». Der Sportplatz Moos in Wettswil kommt bei einer Nutzerin gut an – allerdings mit einer Einschränkung: «Sehr schöner Fussballplatz, auf dem auch viele Fussball-Camps stattfinden. Der Kunstrasenplatz ist okay, aber halt wie bei all diesen Plätzen zwickt es oft wenn man jemanden berührt.» Und selbst Gemeindeverwaltungen werden bewertet. Für einige der Gemeinden im Bezirk Affoltern setzt es zuweilen mal Kritik ab, wegen mangelndem Service. Noch öfter aber wird gelobt. Bei der Gemeinde Stallikon tönt es schon fast begeistert: «Tolle Gemeinde, bestens organisiert, ein schöner Ort mit vielen Wanderwegen und einem gut organisiertem Entsorgungsteam. Ich hatte gestern auf dem Werkhof etwas zu entsorgen, dort wird man Fachmännisch und nett geleitet und sogar noch bei einer fälschlichen Abrechnung das Restgeld zum Auto getragen bekommt. Top Service.» Dafür gibts die Bestnote ab: 5 Sterne.

Gern gesehene Gäste im Garten

Nicht notwendig, aber willkommen: Tipps zur Winterfütterung von Kleinvögeln Die Fütterung von Kleinvögeln erfreut sich im Winter grosser Beliebtheit. Der Nutzen für den Vogelschutz sollte allerdings nicht überschätzt werden. Und wenn gefüttert wird, sollte dies fachgerecht erfolgen. Vielen Menschen ist es ein Bedürfnis, Kleinvögeln im Winter mit einer Futterstelle über die Runden zu helfen. Doch wie füttert man richtig, und brauchen sie diese gut gemeinte Hilfe überhaupt? Grundsätzlich sind die bei uns ausharrenden Kleinvögel gut an die winterlichen Bedingungen angepasst, und finden selbst ausreichend Nahrung. Trotz-

dem ist die Zufütterung oftmals willkommen. Die Winterfütterung kann dann eine Überlebenshilfe sein, wenn über längere Zeit eine geschlossene Schneedecke liegt oder Bodenfrost herrscht. Diejenigen Vögel, die von einer Zufütterung profitieren, zählen allerdings zu häufigen Arten und sind meist nicht bedroht. Gefährdete oder seltene Arten hingegen kommen kaum an eine Futterstelle. Eine Fütterung ermöglicht schöne Beobachtungen und weckt Interesse an der Vogelwelt. Somit kann sie zum Türöffner für mehr Naturbewusstsein werden. Aus Sicht der Schweizerischen Vogelwarte ist deshalb gegen die Fütterung von Kleinvögeln nichts einzuwen-

den, solange sie fachgerecht erfolgt. Was man den Vögeln auftischt, und wie man es auftischt, sollte ihnen also nicht zum Verhängnis werden. Es lohnt sich daher, auf eine gute Hygiene zu achten, ein Augenmerk auf die Wahl des Futters sowie des Futterhauses zu haben und auch den Standort des Futterhauses sorgfältig auszuwählen. Der Kauf von Vogelfutter ist nicht zwingend notwendig, wenn man die Vögel mit Nahrung unterstützen möchte. Wer seinen Garten vogelfreundlich gestaltet und auf einheimische Pflanzen setzt, bietet den Vögeln ein reichhaltiges und ganz natürliches Buffet. Ob saftige Beeren, schmackhafte Sämereien oder frische Insekten, welche durch die ein-

heimischen Pflanzen angelockt werden – in einem vogelfreundlichen Garten finden verschiedenste Vogelarten ganzjährig Nahrung, die perfekt auf ihre Bedürfnisse abgestimmt ist. Schweizerische Vogelwarte Das Futter sollte an einem übersichtlichen Ort mit nahe gelegenen Rückzugsmöglichkeiten (Bäume, Büsche) täglich frisch angeboten werden, am besten abends, rund zwei Stunden vor der Dämmerung. Für Körnerfresser empfehlen sich Mischungen aus Sonnenblumenkernen und Hanfsamen. Manche Krankheitserreger werden mit dem Kot übertragen. Futterhäuser mit schmalen Krippen oder säulenförmige Futterautomaten gewährleisten, dass Kot nicht mit dem Futter in Kontakt kommt.

Neben dem Budget 2022, welches einen gleichbleibenden Steuerfuss von 21 Prozent und einen Ausgabenüberschuss von 116700 Franken vorsieht, kommen Investitionskredite für zwei wegweisende Energieprojekte zur Abstimmung: 880000 Franken für ein System auf der Basis einer Wärme-Kraft-Koppelung (WKK) und 840000 Franken für eine Fotovoltaik-Anlage (PV) mit Batteriespeicher. Bei der bestehenden Ölheizung drohen grössere Reparaturen. Vom Anschluss an die Heizzentrale der Primarschule Mettmenstetten wurde seinerzeit aus Kostengründen und wegen Wärmeverlust abgesehen, und eine reine Wärmepumpenlösung mit 16 Bohrlöchern kam wegen des hohen Energiebedarfs des Hallenbads und der Kosten nicht in Betracht. Die Sekundarschulpflege hat sich in der Folge für die Wärmeerzeugung mit Stromproduktion (WKK) in Kombination mit einer Wärmepumpe entschieden. Eine externe Arge hat eine Hybridbox-Lösung vorgeschlagen. Das integrierte Heizkraftwerk produziert mit Biogas oder e-Gas gleichzeitig Strom und Wärme. Damit kann der CO2-Ausstoss gegenüber einer Ölheizung um 100 Prozent gesenkt werden. Bei Inbetriebnahme des Systems ist vorgesehen, 100 Prozent Biogas zu beziehen. Zur Realisierung des Gesamtsystems und zur optimalen Nutzung des produzierten Stroms ist zusätzlich eine PV-Anlage auf drei Schulhausdächern mit Batteriespeicher vorgesehen. So können 70 Prozent des Stroms der Sek Mättmi vor Ort produziert werden. Von April bis Oktober arbeitet sie sogar autark. Die Kosteneinsparungen betragen 45 bis 50 Prozent, was etwa 75000 Franken pro Jahr ausmacht. Die Vorhaben können somit über 25 Jahre fast vollständig refinanziert werden. Mit diesem System kann die Sek Mättmi jederzeit auf die Energiepreise reagieren und mit der Anpassung des Autarkiegrades weitere Kosten einsparen. Die FDP Mettmenstetten ist vom umfassenden Nutzen der beiden Vorhaben überzeugt. Sie bittet die Stimmbürger der drei Gemeinden, den Kreditanträgen für die beiden wegweisenden Energieprojekte zuzustimmen (Donnerstag, 9. Dezember, 19.30 Uhr, MZG Stampfi, Knonau). FDP Mettmenstetten, Hugo Zeltner

Eigenverantwortung! Energiegesetz, Abstimmung vom 28. November Wir lieben Eigenverantwortung. Selbstverantwortlich für die Gesellschaft und Umwelt zu handeln, bedeutet aktiv werden. So sind Hunderte Hausbesitzer im Knonauer Amt dem Ruf der Wissenschaft gefolgt und haben bereits vor Jahren ihre umweltschädliche Heizung durch technische Anlagen mit erneuerbarer Energie ersetzt. Damit wollten sie auch Energiegesetze, wie wir am 28. November mit über 60 Prozent Ja-Stimmen angenommen haben, vermeiden. Mit jeder neuen Vorschrift wird unser Leben etwas mehr durch den Staat kontrolliert. Als Verursacher dieser unangenehmen Situation müssen wir wohl oder übel auf die 120000 Zürcher Hausbesitzer zeigen, die nach jahrzehntelanger Aufklärungsarbeit immer noch mit Öl oder Gas heizen und ihr Warmwasser aufbereiten. Mit etwas Weitsicht und einem normalen Unterhaltsbudget hätten sie das Gesetz verhindern können. Diese Chance wurde leider verpasst. Sollte die Bevölkerung ihre Umwelt-Hausaufgaben in allen Lebensbereichen weiterhin auf später verschieben, wird der Staat immer und immer wieder mit neuen Gesetzesvorlagen kommen. Das hört erst auf, wenn grosse, messbare Fortschritte auf dem CO2-Absenkpfad sichtbar sind. Jung und Alt werden ihren Beitrag dazu leisten. Die Zauberwörter heissen Eigenverantwortung und Taten. Peter Ackermann, Hedingen


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Gewerbe

Krippenspiel

In Stallikon kann man sich mit Joseph und Maria auf den Weg zum Stall machen. > Seite 12

Dienstag, 7. Dezember 2021

Weihnachtsstimmung

Der Adventsmärt bringt festlichen Glanz und Lichterzauber aufs Weisbrod-Areal. > Seite 12

Tabellenspitze

Die B-Junioren des SHC BonstettenWettswil haben auch am Heimturnier überzeugt. > Seite 13

9

Nach dem Druck für Sie in Fahrt. Stefan Gygax, Buchbinder und Chauffeur 044 700 18 30 Stallikon /Affoltern a.A. Ihre Druckerei im Amt

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Alkoholverkauf: Urabstimmung Die über 2,2 Millionen Mitglieder der Migros-Gemeinschaft werden über die Frage des Verkaufs alkoholischer Getränke in MigrosFilialen entscheiden können.

Die Tage des ehemaligen Motels in Sihlbrugg sind gezählt. Abrissbagger räumen die Gebäude weg, um Platz zu schaffen für Ferrari-Showrooms. (Bilder Stefan Schneiter)

Ferraris statt Motel Das grosse Leuchtschild des Motels war eines der «Wahrzeichen» von Sihlbrugg. Sihlbrugg zählt zu einem Viertel auch zur Gemeinde Hausen (neben Horgen, Baar und Neuheim). Eigentlich ist es gar keine Wohngemeinde, sondern vielmehr ein Verkehrsknotenpunkt mit zwei Kreiseln, in dem fünf Hauptverkehrsstrassen aufeinandertreffen und sich Tankstellen, Garagen und Autohan-

del ansammeln. Das Motel passte zu diesem Ort. Während Jahrzehnten diente es eiligen motorisierten Durchreisende als Übernachtungsstätte. Motels – der Name ist eine Kombination aus «Motor» und «Hotel» – zeichnen sich ja dadurch aus, dass im Gegensatz zu einem Hotel die Zimmer direkt von aussen ohne Zugangskontrolle an einer Rezeption erreichbar sind, auf kurzem Wege vom

Parkplatz, um das Be- und Entladen von Gepäck zu erleichtern. Im vergangenen Jahr schloss das als Familienbetrieb in zweiter Generation betriebene Motel Sihlbrugg nach 62 Jahren seine Pforten. Der Kanton Zug hatte vorübergehend in Betracht gezogen, das Motel als Asylunterkunft zu nutzen. Die Pläne zerschlugen sich jedoch. Nun haben die Abrissbagger ihre Arbeit aufgenommen

und machen das ehemalige Motel dem Erdboden gleich. An seine Stelle wird ab 2023 ein Ferrari Showroom gebaut werden. Die Kessel Auto AG, neue Eigentümerin der Liegenschaft und offizieller FerrariHändler mit Sitz in Zug, wird künftig die schnellen Boliden aus Maranello in Sihlbrugg präsentieren und verkaufen. (sts)

Auf dem Weg zur Klärung der Frage des Alkoholverkaufs in Migros-Filialen haben die regionalen Gremien einen weiteren demokratischen Schritt gemacht. In allen zehn Migros-Genossenschaften beschlossen jeweils die Verwaltung sowie der Genossenschaftsrat, dass die Mitglieder ihrer Genossenschaft über die Aufhebung oder Beibehaltung des Alkoholverkaufsverbots entscheiden sollen. Somit ist der Weg frei für entsprechende Urabstimmungen. Diese werden im Juni stattfinden. Die über 2,2 Millionen Genossenschafterinnen und Genossenschafter der Migros-Gemeinschaft erhalten somit die Möglichkeit, über die Alkoholfrage zu befinden. In jenen Genossenschaften, in denen eine Mehrheit von mindestens zwei Dritteln der Abstimmenden das Verbot aufheben möchte, könnten ab dem Jahr 2023 Bier, Wein und Spirituosen ins Sortiment der Migros-Filialen aufgenommen werden. Migros Eine Übersicht über die Abstimmungsergebnisse in den einzelnen Genossenschaften findet sich online unter www.migros.ch.

Mit Zuversicht und Strategie aus der Krise Krisenmanagement – während der Pandemie dazugelernt Krisen treten meist in schwierigen – und oft unvorhersehbaren Situationen auf. Wer hätte sich die Herausforderungen, vor die Corona viele Unternehmer und Vorgesetzte gestellt hat, vorstellen können? Krisenmanagement ist ein unabdingbarer Prozess zur Planung, Bewältigung und Prävention akuter oder unerwarteter Notsituationen in Unternehmen. von regula zellweger Krisenmanagement bedeutet lösungsorientiertes, souveränes und schnelles Entscheiden. Dabei ist hilfloses NichtEntscheiden auch eine Entscheidung. Denn in Krisensituationen reichen die gewohnten Standardverhaltensmuster und Strategien meist nicht aus, um aus der Krise wieder herauszukommen. Weil Krisen meist unerwartet eintreten, kommen der Prävention und der Organisation sowie der Durchführung gezielter Aktionen während einer Krise grosse Bedeutung zu. Voraussetzung für Prävention und Bewältigung ist das Wissen um die Dynamik von Krisen. Lange bevor eine Krise eintritt, sollten mögliche Krisenszenarien vorweggenommen, besprochen und Lösungsstrategien entwickelt werden. Was wäre, wenn ...? Zum Krisenmanagement gehören im ersten Schritt, vor einer Krise, die Identifikation und die Analyse von potenziellen Krisensituationen, im zweiten

Schritt, während der Krise, die Entwicklung von Bewältigungsstrategien und die Einleitung und Durchführung von adäquaten Massnahmen. In einem dritten Schritt lernt man aus der Krise und entwickelt neue Strategien.

Krisenhandbuch Jedem Krisenszenario gehen Risiken voraus, die – wenn möglich – im Risikomanagement erfasst sein sollen. Auch wenn man das Eintreten einer bestimmten Krise wie beispielsweise die Coronakrise nicht erwartet hat und den totalen Zusammenbruch der IT eher für unwahrscheinlich hält, so gilt es doch, für den Ernstfall vorbereitet zu sein. Wie reagiert man, wenn Viren mutieren und mehr Personen erkranken? Wie reagiert ein Unternehmen im Finanzbereich, wenn vertrauliche Daten nach aussen dringen? In der Industrie geht Sicherheit über alles, trotzdem kann es zu Unfällen – sogar mit Todesfolge – kommen. Zudem sind Brände oder Unfälle mit Chemikalien ein Thema. Um gut auf Krisen vorbereitet zu sein, wird in Unternehmen und in Institutionen wie Schulen oder Spitälern ein Krisenhandbuch erstellt. Es dient der Krisenprävention, der Krisenintervention, der Krisenkommunikation und der Verarbeitung der kritischen Situation. Es definiert auch die personelle Zusammensetzung des Krisenstabs und die Kompetenzen. In Krisensituationen müssen die Fäden bei einer einzigen Person zusammenlaufen. Das Krisenhandbuch wird meist im Team erarbeitet, damit alle

relevanten Bedürfnisse berücksichtigt werden können. Zu empfehlen ist auch der Einbezug eines externen Spezialisten. Ein Krisenhandbuch ist nur sinnvoll, wenn alle Schlüsselpersonen den Inhalt kennen. Deshalb ist es so knapp wie möglich und so ausführlich wie nötig zu formulieren. Selbstverständlich wird es regelmässig aktualisiert. Wenn es trotz Vorsichtsmassnahmen und Prävention zum Ernstfall kommt, muss man schnell und souverän handeln und Vorkehrungen treffen, um beispielsweise die Sicherheit weiterer Personen nicht zu gefährden. Idealerweise finden regelmässig Besprechungen und Übungen statt.

Kommunikation Während und nach einer Krise ist die Kommunikation nach innen und nach aussen von grosser Tragweite. Sich widersprechende Botschaften beispielsweise können zu grosser Verunsicherung und Panik führen. Während einer Krise sind die Kommunikationsverantwortlichen damit beschäftigt, Fragen der Medien und von Kunden, Mitarbeitenden und Kooperationspartnern zu beantworten und sich auf dem aktuellen Stand der Entwicklungen zu halten. Sie beraten auch den Hauptverantwortlichen der gesamten Organisation bezüglich der Kommunikationsbotschaften nach innen und nach aussen und dem Timing, denn Kommunikation in Krisensituationen ist letztlich Chefsache. Sie sprechen mit den Medien und Medienstellen der Polizei oder

anderen involvierten Institutionen, erarbeiten «Q&A», Questions & Answers, Fragen und Antworten, und Presseunterlagen.

Wissen wie In Führungsausbildungen lernen Teilnehmende, welche Rolle Führende vor, während und nach der Krise spielen sollen. Sie lernen, wie vor einer Krise die Verantwortlichkeiten verbindlich geregelt und Frühwarnsysteme entwickelt werden. Generell wird Vertrauen aufgebaut und Krisenszenarien werden trainiert. Während der Krise setzen Führungspersonen Prioritäten, entscheiden, orientieren sich und informieren adäquat nach innen und nach aussen, geben Richtlinien heraus, stellen Infrastruktur bereit und bieten Unterstützung an. Und sie zeigen Zivilcourage. Nach der Krise erfolgt eine Analyse. Nötige Anpassungen des Krisenhandbuches werden eingeleitet. Es gilt, das Image und das Vertrauen wieder aufzubauen, was bekanntlich seine Zeit dauert. Fachleute wie Notfallpsychologen bieten ihre Dienstleistungen an. Von Betrieben erfolgen Kontaktaufnahmen beispielsweise aufgrund von Suiziddrohungen, Todesfällen im Unternehmen, Raubüberfällen, Konflikten, schweren psychischen Erkrankungen und bei schwierigen psychosozialen Problemen von Mitarbeitenden. Die Stärke von externen Beratenden besteht vor allem in der Ruhe, den strukturierten Fragen und dem professionellen Wissen um Interventionsmöglichkeiten.

Persönliche Krisen Man denkt nicht gern an mögliche Krisen, verdrängt sie. Dabei ist das Verhindern von Situationen, die in eine Krise führen, wichtig, nicht nur für Führungspersonen. Jeder Einzelne soll sich ab und zu die Fragen stellen: «Was würde ich tun, wenn...? Wo würde ich Hilfe holen?» Es geht nicht darum, Ängste zu schüren. Ziel dieser Überlegungen ist, in einer Krisensituation nicht wie ein hypnotisiertes Kaninchen vor einer Schlange zu erstarren, sondern um eine Strategie zur Verhinderung oder Verminderung von Ängsten und Panik. Wer weiss, wie er sich verhalten will, kann handeln. Kleine und grössere Krisen gehören zum Leben. Oft kommen sie unvorhergesehen, wie Covid-19. Diese Krise hat uns gelehrt, dass nicht alles vorhersehbar oder machbar ist. In Krisensituation geht es um die Übernahme von Verantwortung. Auch für die optimale eigene Befindlichkeit, für die eigene Gelassenheit und Zuversicht. Wer weiss, dass er Krisen bewältigen kann, fühlt sich nicht als Opfer und schafft es, Schicksalsschläge in Herausforderungen umzuwandeln. Krisen können in einer Folge von Teilkrisen bestehen. Aber keine Krise dauert ewig. Serie Arbeitswelt von Regula Zellweger, dipl. Psychologin FH, dipl. Berufs- und Laufbahnberaterin, Buchautorin. Bisher: Arbeitszufriedenheit, 8.10.; Portfolio-Lebensstil, 15.10.; Burnout vorbeugen, 19.10.; Umgang mit Übergängen, 2.11.; Resilienz, 16.11.; Entscheiden, 26.11.


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Gewerbe

MARKTPL ATZ

Dienstag, 7. Dezember 2021

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Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

Ein neues Dorf im Dorf Grundsteinlegung in Mettmenstetten Am Freitag, 26. November, wurde in der Mettmenstetter Wohnüberbauung Oberdorf der Grundstein gelegt.

Verkaufsleiterin Claudia Steiner (Mitte) mit der Rifferswiler Gewinnerin Brigitte Fuchs (rechts) und Josy Schatt. (Bild zvg.)

Glückliche Gewinnerin aus Rifferswil Susanne Fuchs gewinnt Gretener-Gutschein Letzte Woche durften die Gewinnerinnen beim Schuhhaus Gretener die Preise des Wettbewerbs entgegennehmen. Der Wettbewerb wird zweimal jährlich im eigenen Schuhmagazin «Shoe-4U» lanciert und erfreut sich grosser Beliebtheit, da jeweils attraktive Hotelaufenthalte in der ganzen Schweiz zu gewinnen sind. Diesen Herbst gewann Brigitte Fuchs aus Rifferswil zwei Nächte für zwei Personen im Vierstern-Hotel Castle in Blitzingen, Goms im Wallis,

während Josy Schatt aus Steinhausen den Preis für eine Nacht für zwei Personen, ebenfalls im Hotel Castle, inklusive Frühstück und Zugang zum Wellnessbereich, gewann. Eine weitere Gewinnerin ist Silvia Steiner aus Cham. Sie hat einen 100-Franken-Gutschein gewonnen. Sie konnte an der Preisübergabe leider nicht anwesend sein. Verkaufsleiterin Claudia Steiner freute sich, den beiden strahlenden Gewinnerinnen die Preise zu überreichen, obwohl dies unter den Masken etwas schwer zu erkennen ist. Schuhhaus Gretener

Die Albisstrasse 47, ursprünglich Weinhandlung, Restaurant und Küferei, in welcher nach Überlieferungen von Emmi Bär-Suter, der damaligen Wirtshaustochter, auch während dem Zweiten Weltkrieg viel Betrieb war. Dort, wo über Jahrzehnte eine leicht erhöhte Wiese zurückversetzt und kaum beachtet vor sich hin schlummerte, stehen nun Veränderungen an. Zehn Jahre lang musste Erich Leutwyler warten, bis er das Grundstück vom vormaligen Besitzer kaufen konnte. Zusammen mit dem angrenzenden im Inventar schützenswerter Bauten stehenden Riegelhaus «Grossholzerstrasse 6» ist eine zurückhaltend in die vorhandenen Strukturen eingefügte Gesamtbebauung entworfen worden. 12 Reihen-Einfamilienhäuser, 4 Doppeleinfamilienhäuser und 9 Eigentumswohnungen werden um einen Hof gruppiert. Die in traditioneller Massivbauweise, mit Satteldach, Fassaden mit Verputz oder Holz erstellten Gebäude nehmen die charakteristischen Gestaltungselemente des baulich immer noch intakten Oberdorfs auf. Viele junge Familien erhalten damit die Möglichkeit, ein zahlbares Eigenheim an bester Lage oberhalb der gerade erweiterten Schulanlagen zu erwerben. Die Energieerzeugung erfolgt über eine Erdsonden- Wärmepumpe. Eine auf dem Mehrfamilienhaus installierte Fotovoltaikanlage erzeugt Eigenstrom. Dank der 45 unterirdisch angeordneten Parkplätze ist die ganze Siedlung verkehrsfrei. Der symbolische Spatenstich vom 26. November mit einer grossen Zahl der anwesenden Käufer und deren noch zahlreicheren Kindern soll den

Der Spatenstich ist am 26. November erfolgt. (Bild zvg.)

Grundstein dafür legen. In eine eigens gebaute Blechkiste und eine Zeitkapsel wurden die aus Sicht der Käufer und Architekten wichtigsten Zeitzeugendokumente und Erinnerungen, wie beispielsweise die aktuelle Ausgabe des «Anzeigers», Kinderzeichnungen oder Familienfotos, hineingelegt. Zusammen mit den besten Wünschen durften anschliessend die Familien selber Hand anlegen und die Kiste und die Kapsel in das vorbereitete Loch in der Betonplatte mittels kräftigen Schaufelgriffen mit frischem Beton einlassen. Nun werden auch nachfolgende Generationen Einblick auf die uns aktuell beschäftigenden Themen haben. Am stimmigen Spatenstich haben die Neueigentümer das erste Mal ihre neue Nachbarschaft kennen gelernt. Der Raclette-Imbiss mit Punsch wärmte trotz des ersten Wintertags von innen auf. Überraschend vielfältige Berührungspunkte haben sich offenbart. Angefangen von den Koreanisch sprechenden Ehefrauen, den Handball

spielenden Ehegatten bis hin zum beabsichtigten Engagement zum «Aufmischen» der örtlichen Chilbi. Es gab viel zu entdecken. So konnten beispielsweise die bisher nur auf den Plänen ersichtlichen Räume erstmals in realer Grösse erfahren werden oder der aus Knonau stammende Polier konnte beim Betonieren der Hauswände beobachtet werden. Spannung und Neugier, wie alles am Entstehen ist, viel Zuversicht und Enthusiasmus und eine grosse Vorfreude auf das zukünftige Eigenheim lagen in der Luft und schaffen mit dem geglückten Spatenstich ein gutes Omen für die Zukunft. Leutwyler Partner Architekten AG Das Projekt dafür stammt aus der Feder der Leutwyler Partner Architekten AG in Zug/Zürich. Als Projektentwickler und Investor tritt der im Dorf aufgewachsene Erich Leutwyler in Erscheinung. Der Bezug der Wohnüberbauung erfolgt Anfang 2023. Weitere Infos unter www.oberdorf-mettmenstetten.ch.

Aus Monaten wurden 40 Jahre…

Wettbewerbs-Preis übergeben

Grosses Dienstjubiläum für Domenico Castellano

Anlässlich ihres 75-Jahre-Jubiläums hat die Raiffeisenbank Cham-Steinhausen im vergangen Jahr einen Wettbewerb veranstaltet. Unter allen, die sich im Jubiläumsjahr 2020 bei der Raiffeisenbank über eine Hypothek beraten liessen, wurde ein Wellness-

Morgen Mittwoch kann Domenico Castellano bei der Weisbrod-Zürrer AG sein 40-Jahre-Jubiläum feiern. «Wir danken Domenico Castellano für seinen Einsatz über all diese Jahre hin-

Domenico Castellano in den 80ern. Damals nahm er die Arbeit bei der Weisbrod-Zürrer AG auf – und blieb dem Unternehmen bis heute treu. (Bild zvg.)

weg. Vieles hat er erlebt und mitgemacht in dieser Zeit und sich immer wieder neuen Herausforderungen gestellt. Wir schätzen seine flexible, offene und neugierige Herangehensweise sehr. Immer ist er interessiert, etwas Neues zu lernen und ist sich gleichzeitig für nichts zu schade», so Sabine und Oliver Weisbrod. Begonnen hat er seine Karriere bei der Weisbrod-Zürrer AG in der damaligen Tochterfirma Loring, der Windelfabrik in Mettmenstetten, zuerst eigentlich nur geplant für einige Monate als Maler, dann aber bald als Produktionsmitarbeiter. Eine Zeit lang hat er im Zollfreilager der WeisbrodZürrer AG in Zürich Altstetten gearbeitet, angekommen um zu bleiben ist er in der Stoffkontrolle in Hausen. Auf dem Firmenareal ist er in die Hauswarts-Wohnung eingezogen, wo seine beiden Töchter gross geworden sind. Auch seine Frau Maura hat lange bei Weisbrod Zürrer gearbeitet, beide in der Stoffkontrolle, beide mit Herzblut dabei, um die Qualität der hochwertigen Stoffe zu gewährleisten. Doch bald waren für ihn die Stoffe der Damenoberbekleidung zu wenig interessant, damals gab es noch Aufträge von Hunderten von Metern uni in derselben Farbe zu kontrollieren! Er wollte einmal mehr wieder Neues dazulernen und deshalb hat er gewechselt, sobald sich ihm die Möglichkeit bot. In der neu entstandenen DekorationsStoffabteilung war er von Anfang an in der Kontrolle die führende Person,

er kannte die Kundschaft und wusste genau, welche der kleinsten Abweichungen noch toleriert oder nicht bemerkt wurden. Aufgrund der Pensionierung des Leiters der Stoffkontrolle und Qualitätssicherung übernahm er diese anspruchsvolle Aufgabe, neu nun auch mit Führungsverantwortung. Leider konnte er sich in diesem Bereich nicht lange bewähren, da die Aufträge zunehmend kleiner wurden und nach der aufwendigen Musterung immer mehr auf sich warten liessen. Infolge der Globalisierung und der Finanzkrise 2008 musste die Produktion in Hausen 2012 geschlossen werden, ein massiver Einschnitt, der allen Beteiligten zu schaffen machte. Domenico Castellano hat aber wieder angepackt und während der folgenden Jahre geholfen, einen Raum nach dem anderen zu räumen und für die Vermietung instand zu stellen, sodass bald wieder Leben ins Weisbrod-Areal zurückkehrte. Inzwischen hat er sich als Hauswart ein grosses Know-how erarbeitet. Er ist für alles, was in den Weisbrod-ZürrerLiegenschaften nicht funktioniert, die erste und bewährte Ansprechperson. Und natürlich ist er nach wie vor auch in der Stoffkontrolle für den Stoffladen unersetzlich, damit dort für die Kundschaft nur die beste Qualität in die Gestelle kommt. «Wir freuen uns auf viele weitere gemeinsame Jahre und danken dir herzlich für deinen unermüdlichen Einsatz, Domenico!»

Wochenende im Bürgenstock Hotel & Alpine Spa verlost. Thomas Kölliker, Leiter Geschäftsstellen, hat den Gutschein inzwischen der Gewinnerin übergeben. Raiffeisenbank Cham-Steinhausen

Thomas Kölliker, Leiter Geschäftsstellen, übergibt den Gutschein an die Gewinnerin.

Sabine und Oliver Weisbrod

(Bild zvg.)


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Veranstaltungen

Dienstag, 7. Dezember 2021

Stimmungsvoll einkaufen Adventsmärt auf dem Weisbrod-Areal in Hausen

Während der Probe in der Kirche: ein König bringt dem Jesuskind Myrrhe. (Bild zvg.)

Stalliker Wienacht

Krippen-Spiel unter freiem Himmel «Als ob Du in Wahrheit König wärst», ist der Titel des Krippenspiels zum Mitgehen, das am 12. Dezember, 17.30 Uhr, in Stallikon aufgeführt wird. Es beginnt unter freiem Himmel auf den Wiesen zwischen Pfarrhaus und Jugendhäuschen, wo Joseph und Maria eine Herberge in Bethlehem suchen und Engel den Hirten am nächtlichen Lagerfeuer die frohe Botschaft von Jesu Geburt verkünden. Danach machen sich das Publikum und die kleinen Schauspielenden auf den Weg zum Stall. Auch die letzte Szene spielt in diesem Jahr im Freien, vor der Kirche, wo der Stall von Bethlehem steht, der von Robert Linsi gebaut wurde. Hirten und Könige bringen dem Jesuskind ihre Geschenke, während sie sich selbst als Beschenkte fühlen und im

Kind in der Krippe den wahren König erkennen. Das Stück von Otto Kuttler wird alle zwei Jahre in Stallikon aufgeführt. Gespielt wird es von Kolibri-Kindern, Primarschülern und Konfirmanden. Die Leitung haben Judith Fries, Ralph Baumgartner und Otto Kuttler. Die weihnachtliche Musik zur Aufführung kommt von Zhanel Messaadi, Keyboard, und Naima Gürth, Saxofon. Die Liedtexte für die letzte Szene können Zuschauerinnen und Zuschauer auf der Homepage der Kirchgemeinde finden oder via QR-Code aus der Kirchenzeitung aufs Handy laden. Die Kirchgemeinde empfiehlt allen Besucherinnen und Besuchern, Masken zu tragen. Otto Kuttler Falls es weitere Einschränkungen geben sollte, sind diese Infos auf der Website auf www.kirche-stallikon-wettswil.ch zu finden.

Nach coronabedingter Pause im letzten Jahr wird am Samstag, 11. Dezember, das Weisbrod-Areal zum achten Mal in adventlichem Glanz erstrahlen. Der Anlass findet unter den 3G-Regeln statt. Die Zertifikate werden beim Eintritt ins Areal kontrolliert. Auf dem reich geschmückten und schön beleuchteten Areal werden an zirka 40 Ständen und in diversen Geschäften wunderbare Geschenkideen, teils handgefertigt und aus der Region, angeboten. Der traditionelle Bring-und-Hol-Stand für Weihnachtsdeko wird hoffentlich viel Freude bereiten. Glühwein, Tee, Kaffee, Suppe, Wurst, Marroni, Kuchen und viele Winterspezialitäten verbreiten Weihnachtsduft und sorgen für das leibliche Wohl. Wärmende Feuer, Livemusik vom «Lost Boy», Kinderhütedienst und Show-Acts lassen die Besucherinnen und Besucher entschleunigen, staunen, geniessen und durchatmen in dieser hektischen Zeit.

Dichtes, vielseitiges Programm Von 11 bis 20 Uhr findet der Adventsmärt mit Livemusik statt. Während dieser Zeit wird ein Kinderhütedienst angeboten. Von 15 bis 16 Uhr findet die Vorführung von SilatPlus statt, um 17 Uhr folgt die ebenfalls einstündige Vorführung Zirkusluft. Direkt im Anschluss wird um 18 Uhr das Adventsfenster

Auf dem Weisbrod-Areal entfaltet sich wieder Weihnachtsstimmung. (Bild zvg.) Nummer 11 im Innenhof erleuchtet. Dies in Begleitung vom Gesang des Chors Cantalbis. Gemütlichkeit, fröhliches Bummeln, ein kleiner Schwatz mit netten Menschen, musikalische Highlights und «Winterzauberstimmung» – all dies und noch viel mehr finden Besucherinnen und Besucher am Adventsmärt auf dem Weisbrod-Areal in Hausen. Der organi-

sierende Verein «IG WeisbrodAreal» freut sich auf viele Gäste. Diese werden gebeten, die Parkplätze auf dem Chratz zu benützen (Auf dem Areal sind keine vorhanden). IG Weisbrod-Areal Weitere Informationen unter www.adventsmaert.ch oder www.weisbrod-areal.ch

Besinnliche Jazz-Klänge

Kleiner Weihnachtsmarkt

Ein musikalischer Hochgenuss erwartet das Publikum am nächsten Freitag: Die «Apple’s Paradise Big Band» bringt Stimmung in die Adventszeit.

Schöne Weihnachtsstimmungen findet man am kommenden Wochenende an der Mühlebergstrasse 8.

Jazzy Christmas Time mit der «Apple’s Paradise Big Band» in Knonau Vom 10. bis 12. Dezember in Affoltern

Nach einer überaus erfolgreichen Konzertreihe zusammen mit der «Let’s Go Big Band» in Einsiedeln und Bonstetten, freut sich die «Apple’s Paradise Big Band», ihren letzten Event dieses Jahres anzukünden. Die Big Band präsentiert in Knonau eine besondere Mischung von Balladen und geschmackvollen Swing-Nummern. Trotz bewusstem Verzicht auf die typischen US-amerikanischen Big-BandWeihnachtslieder wird das Publikum mit «In Her Family», «Love», «Precious Lord», «When You’re Smiling», «What a Difference a Day Made» und weiteren Stücken ein eher besinnliches Repertoire geniessen dürfen. Die 1984 gegründete «Apple‘s Paradise Big Band» hat bei verschiedenen Gelegenheiten in und ausserhalb unserer Region immer wieder begeistert. Die Formation besteht aus bühnenerfahrenen Instrumentalisten und Solisten, die ein musikalisch hohes Niveau garantieren und jeden Auftritt zu einem beson-

Die «Apple‘s Paradise Big Band» präsentiert ein besinnliches Repertoire. (Bild zvg.) deren Erlebnis werden lassen. Die Affoltemer Formation begeistert nicht nur mit den typischen Big-Band-Highlights aus den 30er- bis 50er-Jahren. Ganz im Stil der grossen internationalen Formationen findet sich auch Latin-, Pop-, Funk- und Rock-Literatur in ihrem Repertoire. Für dieses Konzert steht die Band unter der Leitung von Bandleader Pascal Fernandes. Das Programm wird mit den vokalen Glanzpunkten von Patricia Moos und René Reichner angereichert.

Die «Apple’s Paradise Big Band» und die Kulturkommission der Gemeinde Knonau freuen sich sehr, Gäste und Freunde zu einem Konzertabend mit faszinierender Livemusik einzuladen. Apple’s Paradise Big Band

Draussen werden an wenigen Weihnachtsständen tolle Geschenkideen angeboten – etwa schön bemalte Steine sowie Natursteine aller Art. Feine Sirups, hausgemachte Konfitüren und Geschenkkörbe mit regionalen Produkten präsentiert Anja Conrad. Dazu passend gibt es frische Guetzli, Eingelegtes und natürlich feines Gingerbier von Karin Blickenstorfer. Risottovariationen mit natürlichen Zutaten darf man gerne auch probieren. Oder wie wäre es mit einer handgemachten Schokolade als Geschenkidee? Auch einzigartig sind die handbemalten Holzschilder mit jederzeit passenden Sprüchen von Susann Bertholet. Auch Produkte von Michaela Eggmann sind vertreten. Sie ist leidenschaftliche Fotografin und zeigt ihre Kunst in Form

von Schreibkarten, stilvollen Bildern und Porträts. Mit ihr wird Brigitte Zambo ihre sorgfältig zusammengestellten Raumsprays und Räuchermischungen vorstellen. Bruno Schneiter hat wieder viele neue Holzschalen gedrechselt und Glühwein, Glühmost und eine riesige Vielfalt an Glasperlen und Silberschmuck warten auf die Besucherinnen und Besucher. Da die Kreation vieler Glaskugeln von den fantastischen Unterwasserfotos von Jordanien inspiriert sind, findet man auch feine jordanische Datteln, Süssigkeiten sowie weitere landestypische Produkte und Geschenkideen an diesem kleinen Weihnachtsmarkt. Martina Schneiter Ausstellung mit kleinem Weihnachtsmarkt am Freitag, 10. Dezember, 18 bis 21 Uhr; Samstag, 11. Dezember, 14 bis 20 Uhr; Sonntag, 12. Dezember, 14 bis 18 Uhr. Mühlebergstrasse 8, Affoltern. Bitte beim Kronenplatz parkieren.

Freitag, 10. Dezember, 20 Uhr, Stampfi Saal, Stampfistrasse 8, Knonau. Türöffnung ab 19 Uhr, Barbetrieb. Eintritt frei, Kollekte. Zertifikatspflicht. Weitere Informationen sind zu finden auf www.bigbandsound.ch.

Ein Schlagzeuger mit positivem Blick Pius Baschnagel, Bandleader der «Baschnagel Group», ist mit seinem neuen Album «Timeline Promenade» auf Tour. Am 9. Dezember macht er Halt im «LaMarotte» in Affoltern. Einige Stücke seines neuen Werks wurden in den ersten Tagen der Pandemie komponiert, darunter auch das Eröffnungsstück «Zwänzgzwänzg». Pius Baschnagel, der im letzten Jahr seinen 50. Geburtstag mit einer Schweizer Tournee feierte, beschreibt dieses Stück als eine Ode, «…die das turbulente Jahr

widerspiegelt, das so viel verändert hat.» Dieses Stück, ein mittelschneller Swinger mit Solos von René Mosele, welchen man auch mit Patent Ochsner hören kann, und seinem Freund Gregor Müller, ein Virtuose am Klavier, bildet den perfekten Opener für das Album. Eine Reihe der anderen Tracks, darunter «Carrer de Bilbao» und «Yerba Buena Con Click», entstanden Ende 2019 während eines Sabbaticals in Barcelona. «Die Tracks reflektieren die Verarbeitung persönlicher Erfahrungen und Gefühlswelten dieser Zeit», erklärt Baschnagel. «Das Album spiegelt meine innere Klangwelt der letzten Jahre in

verschiedenen Farben, Formen und Stilen wider». «Carrer de Bilbao» eröffnet mit einer ätherischen Klanglandschaft, die an einen Spätsommertag an der Küste des Golfs von Biskaya erinnert, während «Yerba Buena Con Click» in die Fusion-Welt abdriftet und von einem grossartigen Groove getragen wird, in dem Bassist Patrick Sommer das solide Fundament legt. Monstein Communications «Baschnagel Group» im «LaMarotte» in Affoltern, Donnerstag, 9. Dezember, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte.

Die diesjährige Kollektion ist von Jordanien inspiriert. (Bild zvg.)


Vermischtes

Dienstag, 7. Dezember 2021

«Solidaritäts-Spaghetti» Aktion der Gruppe Welt Oberamt am Adventsmärt in Hausen

SPORT

Erfolgreiches Heimturnier Ämtler Streethockey-Nachwuchs im Hoch Die B-Junioren des SHC Bonstetten-Wettswil grüssen weiterhin ohne Verlustpunkte von der Tabellenspitze.

Schule im Wiederaufbau in Ost-Ghouta, Syrien, wo es im Klassenzimmer so kalt ist, dass die Finger kaum den Stift halten können. (Bild zvg.)

Anstelle des beliebten alljährlichen Spaghetti-Essens in Hausen, das aus Corona-Gründen nicht stattfinden kann, organisiert die Gruppe Welt Oberamt einen Spaghettiverkauf am Adventsmärt vom 11. Dezember auf dem Weisbrod-Areal. Kaum zu glauben, die Gruppe Welt Oberamt wurde bereits 1987 gegründet. Als die Frauen des restlichen Knonauer Amts noch mit sich selbst und ihrer Emanzipation beschäftigt waren – könnte man den Eindruck gewinnen –, lenkten die Frauen des Oberamts bereits ihren Blick auf die grosse, weite Welt. Obs am weiteren Horizont liegt? Aber genug provoziert, Frauen beherrschen das Multitasking aus dem Effeff, beide Themen wurden sowohl im Unter- wie im Oberamt von engagierten Frauen vorangetrieben. Eine Akteurin, die Hilfsprojekte von Anfang an initiierte und unterstützte, war die Kirche. So fördern die reformierten Kirchen Hausen,

Kappel und Rifferswil und die katholische Pfarrei Hausen auch heute noch das grosse Engagement der acht ehrenamtlich arbeitenden, engagierten Frauen der Gruppe Welt Oberamt.

Vom Bürgerkrieg betroffen Für fünf bis sechs Jahre wählt die Gruppe Welt jeweils ein Thema und ein dazugehöriges Hilfsprojekt, für das sie Veranstaltungen wie Filmvorführungen, Konzerte, kulinarische und andere Events organisiert, um die Bevölkerung zu informieren und sie für das gewählte Thema, hinter dem meist ein enormer Leidensdruck steht, zu sensibilisieren und im besten Fall, den Geldfluss von Reich hin zu Arm anzuregen. Dieses Jahr fällt jedoch die Haupteinkommensquelle weg: Das SpaghettiEssen, vom Frauenverein Hausen-Ebertswil organisiert und jeweils am 1. Adventssonntag im Gemeindesaal durchgeführt, das jeweils ein Magnet für Jung und Alt war, konnte wegen Corona nicht durchgeführt werden. Aber es erstaunt

nicht, dass die hartnäckigen Frauen der Gruppe Welt, die immerhin seit 34 Jahren am Werk sind, sich nicht so schnell geschlagen geben, zumal dieses Jahr ein «not-wendendes» Bildungsprojekt in der Region Ost-Ghouta in Syrien gefördert werden soll. Die Region ist vom Bürgerkrieg besonders stark betroffen. Das Caritas-Projekt fördert den Wiederaufbau von Schulen, schulischer Infrastruktur und soll Kindern den Zugang zu Bildung erleichtern. «Wenn wir keine gekochten Spaghetti verkaufen können, verkaufen wir halt rohe und vertrauen auf den Goodwill und die Unterstützung der Bevölkerung, die uns meist nicht im Stich lässt», sagt ein zuversichtliches Gründungsmitglied der Gruppe Welt. Ein Paket «Solidaritäts-Spaghetti» für zehn Franken – das Gefühl etwas Gutes zu tun, gibt es dazu – kann am Weihnachtsmärt auf dem Weisbrod-Areal am 11. Dezember von 11 bis 20 Uhr gekauft werden. Auch Nicht-Oberämtler sind willkommen.

Am Samstag, 4. Dezember, fand das Heimturnier der B-Junioren statt. Seit mehr als einem Monat wurde kein Turnier mehr gespielt. Deshalb war die Vorfreude umso grösser. Die Wetterverhältnisse waren nicht berauschend, es goss in gefühltem Dauerregen, aber das schien die Spielfreude nicht zu beeinflussen. Die Mannschaft besammelte sich im Moos um 8.05 Uhr und bereitete sich auf das wichtigste und schwierigste Spiel vor, das um 9 Uhr stattfand. Nämlich gegen die Oberwil Rebells Schwarz, die keines von ihren sechs Spielen verloren hatten. Die B-Junioren wussten, dass sie ein würdiger Gegner werden würden und waren deshalb noch konzentrierter bei der Sache als sonst. Schliesslich erklang der laute Anpfiff und der Ball knallte auf den Mittelpunkt. Schnell kamen die U-15 des SHC BW in Ballbesitz und schon nach 25 Sekunden flog der Ball ins gegnerische Tor. Mit Schnelligkeit und guter Verteidigung blieben sie viel in Ballbesitz und konnten sich gute Gelegenheiten erarbeiten. Bereits nach 2,5 Minuten erzielten die Junioren ein weiteres Tor: Mit einem harten Slapshot trafen sie ins Lattenkreuz des Tores der gegnerischen

Mannschaft. Mit zwei Toren Vorsprung ging es in die Halbzeitpause. Die Verbesserungsvorschläge des Trainers setzten die jungen Streethockeyaner sehr gut in der zweiten Hälfte um. Das Spiel endete mit 4:2 zu Gunsten des SHC BW. Das zweite Spiel fand um 12 Uhr gegen La Chaux-de-Fonds statt. Das Team von Bonstetten war der klare Favorit. Fast im Minutentakt fielen Tore. Endstand des Spieles war 15:0, womit das Ziel, keine Gegentore zu erhalten, erreicht wurde. Durch ein ausserordentliches Solo sieben Sekunden vor Schluss schossen die Junioren das letzte Tor dieses Spiels. Dritter und letzter Gegner war Bettlach. Dieser vorerst unterschätzte Gegner sollte es in sich haben. Sie schlugen ebenfalls die Oberwil Rebells Schwarz. Wieder schossen die U15 von Bonstetten ein frühes Tor, und zwar nach zwölf Sekunden. Zum Ende der ersten Halbzeit wurde die Stimmung aggressiver, was sich auch in der zweiten Hälfte fortsetzte. Das letzte Tor zum 6:0Sieg schoss der Topscorer Liaro Tanner und beendete den erfolgreichen Tag. Diese guten Ergebnisse sind auch den drei Torhütern zu verdanken, die alle tolle Leistungen ablieferten. Durch die guten Leistungen glänzen die U15 des SHC Bonstetten-Wettswil an der Tabellenspitze mit 24 Punkten in acht Spielen. Florian Gilg

Christine Häusermann

Aemtler Werk in der Kunsthalle Appenzell

Ausstellung «Heimspiel» mit Marlies Achermann aus Bonstetten

Die Bonstetter Künstlerin Marlies Achermann mit Wurzeln in Vorarlberg zeigt in der Kunsthalle Appenzell das Projekt «Rundschau»: 365 Bilder im Format A5. Der Kreis drückt Geschlossenheit, Ganzheit aus – schliesst ein und grenzt aus, vermittelt deshalb Qualitäten wie Festigkeit und Schutz – aber auch Statik und Unbeweglichkeit. Marlies Achermann entdeckte ihn als spirituelles und philosophisches Symbol in der Pandemiezeit. 365 Tage malte die Bonstetterin je einen Kreis und stellte dabei fest, dass

diese Zeichnungen sich entsprechend ihrer inneren Situation täglich veränderten. Dazu die Künstlerin: «Die Farben im Kreis entsprechen meiner jeweiligen Tagesform von harmonisch, absolut, geschlossen, ruhig, bis ungeduldig und wütend. Über die reine Sinneswahrnehmung hinaus verknüpfe ich mit Farben automatisch bestimmte Bedeutungen, die meine Empfindungen bei der Farbwahrnehmung beeinflussen.» Die Ausstellung «Heimspiel» ist ein Länder verbindendes Ausstellungsformat und findet alle drei Jahre mit Künstlerinnen und Künstlern aus Vorarlberg und Liechtenstein sowie aus den Kanto-

«Rundschau» umfasst 365 Bilder von Marlies Achermann. (Bild Kunsthalle Appenzell)

nen Appenzell Ausserrhoden und Innerrhoden, St. Gallen, Thurgau und Glarus – oder mit einem Bezug zu diesen Regionen – im Kunstmuseum St. Gallen, Kunsthaus Glarus, Kunsthalle Sankt Gallen, Kunsthalle Appenzell und im Kunstraum Dornbirn statt. Kunsthalle Appenzell «Heimspiel», offizielle Eröffnung am 10. Dezember, 18.30 Uhr im Kunstmuseum St. Gallen. Eröffnung in der Kunsthalle Appenzell am 11. Dezember, Türöffnung 11 Uhr, 15 Uhr Einführung durch den Kurator Dr. Roland Scotti. Anschliessend Adventstee mit «Tim Tam». Ausstellung bis 13. Februar 2022.

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Beschwörungsritual des SHC BW vor dem Spiel. (Bild zvg.) ANZEIGE


Sonntag 12. Dezember 2021

24. Rifferswiler Weihnachtsmarkt

10.30 – 17.00 Uhr auf dem Dorfplatz von Rifferswil Der Weihnachtsmarkt findet statt. Aufgrund der neuen Corona Bestimmungen gilt für alle Besucher und Teilnehmer Zertifikatspflicht 3-G sowie Maskenpflicht. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und danken ganz herzlich für Ihr Verständnis!

Seniorendienste Affoltern a.A.

Mitteilung: Aufgrund der Zuspitzung der Corona-Pandemie wird die Senioren– Adventsfeier vom 9. Dezember 2021 abgesagt.

10. – 12. Dez. 2021

Öffnungszeiten: Freitag, 10. Dez. 18.00 – 21.00 Uhr Samstag, 11. Dez. 14.00 – 20.00 Uhr Sonntag, 12. Dez. 14.00 – 18.00 Uhr

Wir laden Sie ein zum

Apéro am Mittwoch, 8. Dezember 2021 ab 18.30 bis 21.00 Uhr

Parkieren bitte am Kronenplatz

Zürcherstrasse 31, Hedingen

Adresse: Familie Schneiter Mühlebergstrasse 8, 8910 Affoltern a. A. Kontakt: 078 712 96 10

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Lernen Sie unsere neuen Mitarbeitenden im Fahrradbereich kennen und falls Sie Lust haben, können Sie die 2022 Modelle bei den Fahr- und Motorrädern in Augenschein nehmen. Wir freuen uns auf Sie! Ihr Obrist Radsport – Team (Es gilt die 3G-Regel)

Freitag, 10. 12. 2021, 20.15 Uhr Galerie am Märtplatz

Es geht weiter!

Wiehnachtsmärt im Loft-Shopping Designmärt

Donnerstag und Freitag, 9./10.12.2021, 16.30 bis 19.00 Uhr Samstag, 11.12.2021, 10.00 bis 15.00 Uhr

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12./19.12.2021 10–17 Uhr

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