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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 95_0812 I 171. Jahrgang I Freitag, 8. Dezember 2017

Steuerfuss konstant

Mehr Entschädigung

Die Gemeindeversammlung Affoltern hat sämtliche Geschäfte genehmigt. > Seite 3

Die Gemeindeversammlung Obfelden sagt Ja zur Revision der Besoldungsverordnung. > Seite 9

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Tolle Resonanz Die «Faire Milch Säuliamt» hat bereits am ersten Verkaufstag eingeschlagen. > Seite 11

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Winterkonzerte Der Musikverein Mettmenstetten und «Brassissimo» haben gemeinsam begeistert. > Seite 12

Bevölkerung will hohe Verschuldung beibehalten Gemeindeversammlung Stallikon: Vier anstatt zehn Prozent Steuererhöhung Eineinhalb Stunden lang erläuterte der Stalliker Gemeindepräsident Werner Michel detailliert, weshalb eine massive Steuererhöhung unumgänglich sei. Nach langer Diskussion und komplizierten Abstimmungen entschied sich der Stalliker Souverän für eine Steuererhöhung von vier Prozent. ................................................... von salomon schneider Ein Steuerprozent macht in Stallikon 110 000 Franken aus. Je höher die Steuern sind, desto mehr Geld kommt jedoch durch den Finanzausgleich und den topografischen Sonderzuschuss noch dazu. Der Gemeinderat budgetierte bei einer Erhöhung der Steuern um zehn Prozent einen Ertragsüberschuss von gut 690 000 Franken. Davon waren 660 000 als Budgetreserve für die kommenden Jahre angedacht. Würde die Gemeindeversammlung die Steuererhöhung ablehnen, würde die Gemeinde nicht nur über eine Million weniger durch Steuern einnehmen,

Zweiter Platz für Ottenbacher Koch

sondern auch über 400 000 Franken weniger aus dem Finanzausgleich erhalten.

Der Schulraum ist wieder knapp Durch viel zahlreicher zugezogene Familien muss der Schulraum in Stallikon bereits wieder erweitert werden, obwohl das Schulhaus «Pünten» erst im Sommer 2014 eingeweiht worden ist. Deshalb wollte der Gemeinderat 660 000 Franken Reserve für künftige Ausgaben im Zusammenhang mit neuen Schulräumen, die ab August 2019 bezogen und betrieben werden müssen – es wird sich dabei wahrscheinlich um provisorische Pavillons handeln. In Stallikon ist die Zahl der Senioren und Kinder in den vergangenen Jahren überdurchschnittlich gestiegen. Deshalb müssen die steigenden Kosten durch immer weniger Arbeitstätige getragen werden. Die tiefsten Steuereinnahmen entfallen durch junge Menschen, bis zum Abschluss der Ausbildung, gefolgt von Familien mit schulpflichtigen Kindern und betagten Personen. Am meisten Steuersubstrat generieren Arbeitstätige in

Zweipersonenhaushalten – von denen es in Stallikon nur wenige gibt. Stallikon weist eine finanzielle Strukturschwäche auf, da die Steuern im Vergleich zur Steuerkraft pro Einwohner extrem tief sind und die Gemeinde weist kantonal die sechsthöchsten Schulden pro Einwohner auf. Gleichzeitig werden vom bürgerlich dominierten Kantonsrat Ausgleichsmechanismen für strukturschwache Gemeinden abgebaut. Gut möglich, dass es in einigen Jahren den topografischen Sonderausgleich nicht mehr gibt und der Finanzausgleich bei einer Annahme der Steuervorlage 17 geschwächt wird.

Das neue Rechnungsmodell schönt die finanzielle Situation Durch das neue Rechnungsmodell HRM2 sieht die Situation der Gemeinde Stallikon zudem besser aus, als sie ist. Da neu über viel längere Zeiträume abgeschrieben wird, fallen Abschreibungen für getätigte Investitionen am Anfang viel geringer aus. Gerade in Zeiten günstiger Kredite ist deshalb für Gemeinden die Schuldenfalle fast vorprogrammiert.

Hedingerin überzeugte die Jury Sängerin Tamara Pérez gewann den kleinen Prix Walo

Während neun mehrstündigen «The-Taste»-Sendungen kochte Joel Kraaz gut 20 verschiedene Menüs, setzte sich gegen Dutzende Konkurrenten durch und erreichte den zweiten Platz. Die Sat.1-Kochsendung The Taste ist ein aufwändiges Format, bei dem es nicht nur um präzises und kreatives Kochen geht, sondern auch darum, Geschmäcker zu treffen oder ungewohnte Zutaten spontan einsetzen zu können. Dem Ottenbacher Joel Kraaz gelang dies grösstenteils hervorragend. Er war bis zum Schluss dabei und musste sich nur der Kandidatin Lisa Angermann geschlagen geben, mit der er sich in den Pausen bei der Raucherecke angefreundet hatte. Während der Dreharbeiten erlebte er einen Monat mit viel Stress, bangen Momenten und starken Emotionen. Nun widmet sich Joel Kraaz wieder voll und ganz seinem Catering-Unternehmen und will auch sein Leben aufräumen: «Während einer Depression ist mir das Geschäftliche entglitten – als selbstständiger Unternehmer ist dies fatal. Richtig frei werde ich mich deshalb erst wieder fühlen, wenn ich meine Altlasten aufgearbeitet habe.» (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 27

In der Diskussion wurde zuerst über das Budget gestritten. Ein Stalliker wollte es zurückweisen, ein Weiterer wollte 900 000 Franken weniger budgetieren. Schlussendlich wurde das Budget angenommen, wobei 120 000 Franken weniger als geplant für die Dorfkernplanung budgetiert wurden. Beim Steuerfuss wurde die Gemeindeversammlung turbulent. Es wurden drei Anträge gestellt – für eine Steuererhöhung von einem, vier sowie sieben Prozent. Da ohne Rückzug von Anträgen zehn Abstimmungen notwendig gewesen wären, die allesamt hätten richtig ausgezählt werden müssen, zogen sich die Abstimmungen in die Länge – vor allem, da noch einige Personen dazugekommen waren und nicht allen völlig klar war, wann sie die Hand heben durften. Der Antrag des Gemeinderats fand am wenigsten Unterstützung und der Antrag auf sieben Prozent Steuererhöhung wurde zurückgezogen. Schlussendlich fand der Antrag für vier Prozent Steuererhöhung 35 Stimmen mehr Unterstützung als der Antrag auf eine einprozentige Steuererhöhung. ................................................... > Bericht auf Seite 7

Am vergangenen Sonntag trafen sich Volksmusiker, Jodler, Sängerinnen und Tänzerinnen zum Wettstreit um den Kleinen Prix Walo 2017. Unter ihnen auch Tamara Pérez aus Hedingen. Sie überzeugte die Jury mit einem eigenen Song und gewann in der Sparte Gesang.

Strahlende Gewinnerin des kleinen Prix Walo 2017 in der Sparte Gesang: Tamara Pérez aus Hedingen. (Bild zvg.)

Die 18-jährige Tamara Pérez aus Hedingen ist durch die gemeinsamen Auftritte mit ihren Brüdern, als Trio Pérez auch im Knonauer Amt bekannt. Mit einem eigenen Song nahm sie an der Sprungbrett-Veranstaltung der Vereinigung Show Szene Schweiz teil. Im Finale um den kleinen Prix Walo überzeugte sie eine Jury aus namhaften Persönlichkeiten der nationalen Unterhaltungsbranche. Show Szene Schweiz fördert seit 1974 ehrenamtlich den Nachwuchs, unter anderem mit der Verleihung des kleinen Prix Walo in sechs verschiedenen Sparten. Zahlreiche Nachwuchskünstler und -künstlerinnen schafften durch das Prix-Walo-Sprungbrett und den Gewinn des kleinen Prix Walo den Schritt auf die nationale ProfiBühne. (abo/pd.) ................................................... > Bericht auf Seite 12

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Joint Venture Die AZ und die NZZ führen ihre regionalen Mediengeschäfte zusammen. > Seite 13

Brisantes aus Bonstetten Die Stimmbürger an der Gemeindeversammlung in Bonstetten wurden mit Neuigkeiten überrascht. Im Anschluss an die Traktanden informierte Gemeindepräsident Frank Rutishauser über einen Zwist im Gemeinderat, den zwar einige im Saal kannten, mit dessen Veröffentlichung aber niemand gerechnet hatte. (abo) ................................................... > Bericht auf Seite 5

Gemeinsames Steueramt In Hausen und Rifferswil hatten die Gemeindeversammlungen über eine Zusammenführung der Steuerämter zu befinden. Beide Gemeinden haben dem Anschlussvertrag zugestimmt. In Rifferswil musste zunächst allerdings ein Rückweisungsantrag behandelt werden. ................................................... > Berichte auf Seite 8 und in der Dienstagausgabe anzeigen


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Politische Gemeinde Affoltern am Albis Primarschulgemeinde Affoltern am Albis Sekundarschulgemeinde Affoltern am Albis / Aeugst am Albis

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 4. Dezember 2017 A) Sekundarschulgemeinde Affoltern am Albis / Aeugst am Albis 1. Bewilligung des Voranschlages 2018 und Festsetzung des Steuerfusses für das Jahr 2018 2. Genehmigung Totalrevision der Statuten des Schulzweckverbandes Bezirk Affoltern am Albis B) Primarschulgemeinde Affoltern am Albis 1. Genehmigung Totalrevision der Statuten des Schulzweckverbandes Bezirk Affoltern am Albis 2. Genehmigung Voranschlag 2018 und Festsetzung des Steuerfusses für das Jahr 2018 C) Politische Gemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages 2018 und Festsetzung des Steuerfusses für das Jahr 2018 2. Genehmigung Teilrevision Entschädigungsverordnung Die Protokolle liegen für die Stimmberechtigten in der Gemeindekanzlei ab Montag, 18. Dezember 2017, zur Einsichtnahme auf.

Konkurseinstellung Über Loredana Filippa Vivace, geb. 2. November 1985, Staatsangehörigkeit: Italien, Muristrasse 9, 8913 Ottenbach, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 1. Juni 2017 der Konkurs angeordnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Richters vom 30. November 2017 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 18. Dezember 2017 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 4800.00 leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen.

Rechtsmittelbelehrung Beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, können folgende Rechtsmittel ergriffen werden: Von dieser Publikation an gerechnet: – Innert 5 Tagen Rekurs wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung (§ 151a Gemeindegesetz) – Innert 30 Tagen Beschwerde wegen Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit (§ 151 Gemeindegesetz) Nach Vorlage des Protokolls: – Innert 30 Tagen Rekurs mit dem Begehren um Berichtigung des Protokolls (§ 54 Gemeindegesetz) Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Affoltern am Albis, 8. Dezember 2017

Der Gemeinderat

Der Gemeinderat als wahlleitende Behörde ordnet den 1. Wahlgang für die Erneuerungswahlen 2018 bis 2022 für den Sonntag, 15. April 2018, für folgende Behörden an: Politische Gemeinde: 7 Mitglieder des Gemeinderates und dessen Präsidentin/Präsident 5 Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission und dessen Präsidentin/Präsident 3 Mitglieder der Sozialbehörde Primarschulgemeinde: 5 Mitglieder der Primarschulpflege und deren Präsidentin/Präsident Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde 7 Mitglieder der evangelisch-reformierten Kirchenpflege und deren Präsidentin/Präsident Wahlverfahren Poltische Gemeinde und Primarschulgemeinde In Anwendung von Art. 9 der Gemeindeordnung der Politischen Gemeinde sowie von Art. 7 der Gemeindeordnung der Primarschulgemeinde werden für die Behörden von Politischer Gemeinde und Primarschulgemeinde leere Wahlzettel verwendet. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde Aeugst am Albis hat. Für jede Behörde wird den Wahlunterlagen gestützt auf § 61 Abs. 1 des Gesetzes über die politischen Rechte ein Beiblatt beigelegt, auf dem Kandidatinnen und Kandidaten aufgeführt werden, die öffentlich zur Wahl vorgeschlagen sind. Stimmberechtigte, die auf dem Beiblatt aufgeführt sein möchten, haben sich bis spätestens 31. Januar 2018 beim Gemeinderat Aeugst am Albis, Dorfstrasse 22, 8914 Aeugst am Albis, schriftlich zu melden. Sie geben an, für welche Behörde sie kandidieren und teilen Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse sowie Heimatort mit. Zusätzlich können Rufname, die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei und der Hinweis, ob die Kandidatin oder der Kandidat der Behörde schon bisher angehört hat, angegeben werden. Kandidatur-Blätter können bei der Gemeindeverwaltung bezogen werden.

Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde Aeugst am Albis hat und Mitglied der evangelischreformierten Kirchgemeinde ist.

Gemeinde Obfelden

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Erneuerungswahl der evangelisch-reformierten Kirchenpflege für die Amtsdauer 2018 bis 2022

Affoltern am Albis. Die Volkswirtschaftsdirektion hat mit Verfügung Nr. 6029 vom 28. November 2017 auf der östlichen Seite der Mühlebergstrasse (Route 654) in der Gemeinde Affoltern am Albis, Abschnitt Kat.-Nr. 3214 bis Wilgibelweg, die Verkehrsbaulinie DV Nr. 5096/2013 teilweise aufgehoben und neu festgesetzt. Der Plan liegt vom 8. Dezember 2017 bis 7. Januar 2018 zu den üblichen Öffnungszeiten bei der Gemeindeverwaltung, Hochbauabteilung, Obere Bahnhofstrasse 7, Affoltern am Albis, zur Einsichtnahme auf. Innerhalb der genannten Auflagefrist von 30 Tagen können betroffene Grundeigentümer oder sonst wie in ihren schutzwürdigen Interessen berührte Personen, Gemeinden sowie andere Körperschaften oder Anstalten des öffentlichen Rechts gegen die Verkehrsbaulinienvorlage beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erheben, wobei die Rekursschrift einen Antrag und dessen Begründung enthalten muss.

Wahlanordnung der Gemeinde Aeugst am Albis; Erneuerungwahl der Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2018 bis 2022

Wahlverfahren evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Für die Erneuerungswahl der evangelisch-reformierten Kirchenpflege Aeugst am Albis werden gemäss Art. 6 Abs. 2 der Kirchgemeindeordnung werden Wahlzettel mit gedruckten Wahlvorschlägen verwendet.

Affoltern am Albis, 4. Dezember 2017

Teilweise Aufhebung und Neufestsetzung von Verkehrsbaulinien an der Mühlebergstrasse (Route 654), Abschnitt Kat.-Nr. 3214 bis Wilgibelweg

Gemeinde Aeugst am Albis

Der Gemeinderat ordnet den 1. Wahlgang für die Erneuerungswahlen 2018 bis 2022 für den Sonntag, 15. April 2018 an. Gemäss Art. 6 der Kirchgemeindeordnung der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde sind an der Urne zu wählen: – 7 Mitglieder der Evangelisch-reformierten Kirchenpflege und deren Präsidentin / Präsident ———— In Anwendung von Artikel 6 der Kirchgemeindeordnung der evangelisch-reformieren Kirchgemeinde sowie § 48 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sind bis spätestens am Sonntag, 7. Januar 2018, Wahlvorschläge beim Gemeinderat, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden, einzureichen. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde hat. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen, Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname, die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei und der Hinweis, ob die Kandidatin oder der Kandidat der Behörde schon bisher angehört hat, angegeben werden. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angabe von Namen, Vornamen, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden. Die provisorischen Wahlvorschläge werden nach Ablauf der ersten Frist veröffentlicht. Innert einer zweiten Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge geändert oder zurückgezogen werden, oder es können auch neue Wahlvorschläge eingereicht werden. Stille Gesamterneuerungswahlen sind nach Art. 160 Abs. 2 der Kirchenordnung (KO) für die evangelisch-reformierte Kirchenpflege nicht zulässig. Es wird eine Urnenwahl durchgeführt. Formulare für die Wahlvorschläge sind bei der Gemeindeverwaltung, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden, erhältlich. Gegen diese Wahlanordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern a/A, Im Grund 15, Postfach, 8910 Affoltern a/A, erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. c VRG). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. Obfelden, 8. Dezember 2017

Der Gemeinderat Obfelden

Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort bezeichnet werden. Weiter kann der Rufname, die Parteizugehörigkeit und der Hinweis, ob die Kandidatin oder der Kandidat der Behörde bereits angehört hat, angegeben werden. Die Wahlvorschläge müssen bis spätestens 24. Januar 2018 bei der Gemeindeverwaltung Aeugst am Albis eingetroffen sein. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der reformierten Kirchgemeinde Aeugst am Albis mit Name, Vorname, Geburtsdatum und genauer Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Die Unterzeichnung kann nicht zurückgezogen werden. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Die Wahlvorschläge werden nach Ablauf der Frist veröffentlicht. Innert einer weiteren Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge geändert, zurückgezogen oder neue Wahlvorschläge eingereicht werden. Übersteigt die Zahl der abgegebenen Wahlvorschläge diejenige der zu besetzenden Behördenstellen nicht, wird ein gedruckter Wahlzettel verwendet werden. Sind mehr Personen vorgeschlagen, als Stellen zu besetzen sind, wird ein leerer Wahlzettel verwendet. Formulare für die Wahlvorschläge können bei der Gemeindeverwaltung bezogen werden. Rechtsmittel Gegen diese Wahlanordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. c VRG). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Gemeinderat Aeugst am Albis


Bezirk Affoltern

Grösstes Interesse für Schulpflegen Die neue IG Gemeindewahlen in Mettmenstetten lud am Samstag zum Info-Apéro ins «Rössli». «Ich hätte mehr erhofft», gibt JeanPierre Feuz, Vorsitzender der IG Gemeindewahlen in Mettmenstetten, unumwunden zu. Rund 20 Interessierte seien zum Info-Apéro erschienen. Wichtiger als die Quantität ist allerdings die Qualität des Austauschs. Und mit der seien die Beteiligten sehr zufrieden gewesen, sagt Feuz weiter. «Es ist gut gelaufen», so deshalb sein Fazit zum Anlass. «Das Angebot, niederschwellig Kontakt aufzunehmen, ist gut angekommen.»

Kandidatur-Frist bis 29. Januar Kaum Gespräche ergaben sich an den Tischen der Kirchenpflegen. Dort müssen die geeigneten Leute wohl gezielt persönlich angegangen werden. Am grössten war das Interesse bei den Schulpflegen – hauptsächlich Frauen liessen sich hier informieren. Noch bis zum 29. Januar 2018 läuft die Bewerbungsfrist für Kandidierende. Dann werden die provisorischen Wahlvorschläge veröffentlicht. Darauf bleiben sieben Tage, diese zurückzuziehen oder weitere einzureichen. Im März stellen sich die Kandidierenden vor, Wahltermin ist dann am 15. April. (tst.)

Vermisste tot aufgefunden Am 12. November wurde in der Gemeinde Goldach SG eine 40-jährige schwangere Frau aus Knonau vermisst gemeldet. Am 28. November wurde sie in der Gemeinde Untereggen SG, leblos aufgefunden. Die Kantonspolizei St. Gallen geht von einem Suizid aus. (pd.)

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli

Freitag, 8. Dezember 2017

Affoltern: Steuerfuss langfristig auf 124 Prozent halten Gemeindeversammlung genehmigte sämtliche Geschäfte An der Gemeindeversammlung in Affoltern wurden am Montag die Voranschläge von Primarund Sekundarschule sowie der politischen Gemeinde genehmigt. Auch alle weiteren Geschäfte erhielten diskussionslose Zustimmung. ................................................... von marianne voss Zum Beginn der Gemeindeversammlung im Kasinosaal Affoltern stellte Finanzvorsteherin Susanne Leuenberger den anwesenden Stimmberechtigten den Finanzplan 2017 bis 2021 vor. «Das macht nicht wirklich Freude», erklärte sie dazu realistisch. Im Moment liege der Gesamtsteuerfuss bei 124 Prozent. «Und unser Ziel ist, ihn stabil so zu halten.» In den nächsten Jahren stehen in Affoltern aber hohe Investitionen – etwa für Strassen, Gebäude und Infrastruktur − an, die nicht vom Ertrag gedeckt werden können. Das Haushaltdefizit in den kommenden fünf Jahren beträgt 13,7 Millionen Franken. «Es muss wirklich überlegt werden, welche Projekte wichtig sind», betonte Susanne Leuenberger. «Es sind nun alle Behörden gefordert, die Investitionen zu priorisieren.» Der Voranschlag der Sekundarschulgemeinde mit einem Aufwand von 12,6 Millionen Franken und einem Aufwandüberschuss (nach Steuern) von 250 500 Franken wurde ohne Gegenstimmen genehmigt. Ebenso der Voranschlag der Primarschulgemeinde mit einem Aufwand von 19,4 Mio. und einem Aufwandüberschuss von 1,4 Mio. Franken. Das hohe Defizit entstehe durch gebundene Ausgaben, die nicht beeinflussbar seien, erklärte Philipp Büchner, Finanzvorstand der Primarschule. Die Präsidentin, Claudia Spörri, dankte den Anwesenden für das Ja an der Urne für die Sanierung des Kindergartens Zwillikon. Die Totalrevision der Statuten des Schulzweckverbandes Bezirk Affoltern

Gemeindepräsident Clemens Grötsch und Susanne Leuenberger präsentieren den Voranschlag 2018. In der Mitte Gemeindeschreiber Stefan Trottmann. (Bild Marianne Voss) wurde für beide Schulgemeinden von Thomas Hunziker, Präsident Schulzweckverband, vorgestellt und ohne Gegenstimmen angenommen. Die neuen Statuten sollen auf den 1. Januar 2019 in Kraft gesetzt werden.

Zustimmung zu allen Geschäften Schliesslich folgte noch die Versammlung der Politischen Gemeinde, geleitet durch Gemeindepräsident Clemens Grötsch. Finanzvorsteherin Susanne Leuenberger informierte die Anwesenden ausführlich über die Zahlen der laufenden Rechnung. Sie erläuterte die verschiedenen Positionen sowie die Abschreibungen von sieben Millionen Franken, die in diesem speziellen Jahr vor der Einführung des neuen Rechnungslegungsmodells zum letzten Mal zugelassen sind. Die laufende Rechnung der Politischen Gemeinde Affoltern zeigt einen Aufwand von 81,3 und einen Ertrag von 79,8 Millionen Franken. Es verbleibt ein Aufwandüberschuss von 1,45 Millionen Franken, der dem Eigenkapital belastet wird. Zur Deckung des Aufwandes wird wie bisher ein Steuerfuss von 61 Prozent erhoben. Zusammen mit der Sekundarschulgemeinde (21 Prozent) und der Primarschulgemeinde (42 Prozent) wird der Gesamtsteuerfuss in Affoltern für das Jahr 2018 bei 124 Pro-

zent belassen. Die 65 Stimmberechtigten genehmigten den Voranschlag 2018 mit grosser Mehrheit. Fragen gab es zu den geplanten Investitionen für Strassensanierungen sowie zu den Schikanen in den 30er-Zonen. Die erhöhten «Bödeli» seien eher gefährlich statt nützlich, lautete ein Votum. Tiefbauvorsteher Markus Gasser erklärte dazu, dass die Gestaltung in Zukunft harmonischer geplant sei. «Die Hindernisse sollen nicht mehr als solche wahrgenommen werden.» Das letzte Traktandum betraf die Teilrevision der Entschädigungsverordnung, die ohne Rückfragen und ohne Gegenstimmen angenommen wurde. Am 21. Mai 2017 hatten die Stimmberechtigten der Fusion der Politischen Gemeinde und der Primarschulgemeinde zugestimmt. Als Folge davon müssen die kommunalen Reglemente und Verordnungen angepasst werden. In der ganzen Verordnung wird nun auch mehrheitlich der Begriff «Gemeinde» durch «Stadt» ersetzt. Die Entschädigungsverordnung der Primarschulgemeinde wird aufgehoben. Nach dem offiziellen Teil des Abends fanden die Anwesenden beim Apéro noch Zeit für gemütliches Zusammensein im Foyer, wo bei einem Glas Wein das eine oder andere Geschäft nochmals diskutiert wurde.

Spital-Austritt per Ende 2020: Urnenabstimmung am 4. März

Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch

Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Bonstetten

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material

................................................... von gemeindeschreiber daniel nehmer

Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Seit dem 1. Januar 2011 besteht die Verantwortung der Gemeinden darin, für die ausreichende Verfügbarkeit und Finanzierung der Alterspflege zu sorgen. Die Gemeinden sind dabei nicht verpflichtet, eine eigene Einrichtung der Alterspflege zu führen. Mit der Umwandlung des Zweckverbandes in eine gemeinnützige Aktiengesellschaft sollten 2012 die Voraussetzungen geschaffen werden, um dem Spital Affoltern die notwendige Flexibilität zur Bewältigung der grundlegenden Systemumstellung im schweizerischen Gesundheitswesen zu gewähren. Die Vorlage scheiterte in der Abstimmung vom 24. November 2013 an der Urne am statutarischen Erfordernis der Einstimmigkeit. Die Stimmberechtigten von Bonstetten stimmten der Auflösung des Spitalzweckverbandes mit 53,6 % Ja-Stimmenanteil zwar zu, lehnten aber den Beitritt zur interkommunalen Vereinbarung mit 52,8 %-Nein-Stimmenanteil ab. Bonstetten war mit diesem Abstimmungsergebnis die einzige Bezirksgemeinde, welche schon vor vier Jahren zum Ausdruck brachte, nicht mehr am Spital Affoltern beteiligt sein zu wollen. Die Beteiligung der Gemeinde Bonstetten

mit Fr. 3 710 323.24 bedeutet 10,3 % des Kapitals des Spitalzweckverbandes Affoltern. Ein Austritt von Bonstetten ohne weitere Massnahmen heisst in erster Linie, dass dieses Kapital mangels Entschädigungsregelung den verbleibenden Zweckverbandsgemeinden anwächst. Das Spital verfügt also weiterhin über das Kapital und kann den Anteil von Bonstetten verwenden, insbesondere zur Finanzierungsabsicherung. Der Austritt belastet den freien Cashflow des Spitals Affoltern nicht, weshalb der Betrieb des Spitals ungefährdet erscheint. Auf der anderen Seite entfällt die Haftung Bonstettens für Schulden des Spitalzweckverbandes. Zudem trüge Bonstetten keine Investitionskostenanteile mehr mit. Die Beteiligung müsste zwar erfolgswirksam gegen das Eigenkapital abgeschrieben werden. Liquidität würde aber keine abfliessen. Der Gemeinderat ist vor diesem Hintergrund und aufgrund der Tatsache, dass Bonstetten bereits 2013 an der Urne den Austrittswillen bekundet hatte, der Auffassung, dass dieser wichtige Entscheid dem Stimmvolk an der Urne vorgelegt werden soll. Er hat deshalb darauf verzichtet, das Geschäft bereits im Dezember 2017 der Gemeindeversammlung vorzulegen, obwohl dadurch die Kündigungsfrist bereits ein Jahr früher geendet hätte.

Nach Ansicht des Gemeinderates überwiegen die Gründe für einen Austritt deutlich. Es ist keine Aufgabe der Gemeinde, ein Spital zu betreiben. Diese Kompetenz und Verantwortung trägt alleine der Kanton. Der Gemeinderat beantragt deshalb den Stimmberechtigten, dieser Vorlage am 4. März 2018 zuzustimmen. Die ausführliche Weisung an die Stimmberechtigten kann auf der Homepage heruntergeladen werden.

Bewilligte Sonntagsverkäufe für das Jahr 2018 Gestützt auf § 5 Abs. 3 des kantonalen Ruhetags- und Ladenöffnungsgesetzes legte der Gemeinderat für das Jahr 2018 vier Sonntage fest, an welchen sämtliche Verkaufsgeschäfte ohne zusätzliche Bewilligung von 9 bis 18 Uhr geöffnet haben können: Sonntag, 18. November, 25. November, 16. und 23. Dezember 2018.

Im Weiteren hat der Gemeinderat ... • das Patent für den Kleinhandel mit gebrannten Wassern der Coop-Filiale Heumoos 25, auf Marc André Ellena, Hirschthal AG, umgeändert; • die Abrechnung der Überarbeitung des Generellen Wasserversorgungsprojekts (GWP) genehmigt.

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Werkzeug gestohlen Unbekannte sind vom 30. November auf den 1. Dezember auf einer Baustelle in Mettmenstetten in die Einstellhalle eingedrungen. Sie haben eine Kiste aufgebrochen und diverses Werkzeug im Wert von zirka 1600 Franken mitlaufen lassen. Die Kantonspolizei Affoltern beziffert den Sachschaden auf rund 600 Franken. Diverse Gegenstände im Wert von 300 Franken fielen Dieben bei einem Einbruch in ein Mettmenstetter Geschäftshaus in die Hände. Durch Einschlagen einer Scheibe verschafften sie sich zwischen 2. und 4. Dezember Zutritt und verursachten dabei einen Schaden von zirka 500 Franken. In Zwillikon behändigten Unbekannte vom 1. auf den 2. Dezember eine Autoschutzdecke im Wert von 20 Franken. Auch Kälte hält Vandalen nicht von ungesetzlichem Tun ab. So wurden übers Wochenende die Wände des Bonstetter Primarschulhauses versprayt – und im gleichen Zeitraum auch jene eines Schulhauses in Wettswil. Die Schäden werden gesamthaft auf mehr als 3000 Franken geschätzt. Dreimal rückte die Kapo auch wegen Immissionen aus. Am 1. Dezember wurde sie um 6 Uhr in der Früh gerufen, weil Arbeiter auf einer Baustelle Lärm verursachten. Angeblich. Denn als die Gesetzeshüter eintrafen, war es ruhig … Ruhig war es auch, als die Polizei am Sonntag um Mitternacht nach Ottenbach gerufen wurde, wo in einem Einfamilienhaus eine Party im Gang war. Laute Musik von fussballspielenden Jungen störte Anwohner am Sonntag um 13.30 Uhr beim Schulhaus Schlossächer in Obfelden. Auch in diesem Fall rückten Beamte der Kapo aus. (-ter.)

wir gratulieren Zum 96. Geburtstag Am 11. Dezember wird Franz Heinzer in Affoltern 96 Jahre jung. Wir wünschen Freude und gute Gesundheit.

Zum 90. Geburtstag Verena Dorothea Koss-Staub in Affoltern vollendet am Sonntag, 10. Dezember, stolze 90 Lebensjahre. Viel Schönes und Freudiges wünschen wir ihr für diesen grossen Tag.

Zum 85. Geburtstag Heute Freitag feiert René Minder-Prüss in Obfelden den 85. Geburtstag. Wir gratulieren dem Jubilaren herzlich zum Ehrentag und wünschen ihm alles Gute. Am Sonntag darf Margareta Isler in Obfelden ebenfalls das 85ste Wiegenfest begehen. Ein schönes Fest! Helene Rosa Schmitt-Noflaner in Affoltern wird am 11. Dezember ebenfalls 85. Auch ihr wünschen wir eine schöne Feier und gute Gesundheit.

Zum 80. Geburtstag Silvia Hägi-Sennrich feiert morgen Samstag, 9. Dezember, in Affoltern den 80. Geburtstag. Wir wünschen dem Geburtstagskind ein glückliches Fest und alles Gute im neuen Lebensjahrzehnt. anzeige


Verkehrsanordnung Auf Antrag des Gemeinderates hat die Kantonspolizei folgende Verkehrsanordnung verfügt: Verbot für Motorwagen, Motorräder und Motorfahrräder Auf der Strasse Moosmühle ist der Verkehr mit Motorwagen, Motorrädern und Motorfahrrädern verboten. Der Zubringerdienst ist gestattet. Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Rekursabteilung, Postfach, 8090 Zürich, Rekurs eingereicht werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Affoltern a.A., 8. Dezember 2017 Gemeinderat Affoltern am Albis

Tarifordnung der Baugebühren, Neuerlass und Inkraftsetzung Bonstetten. Der Gemeinderat Bonstetten hat mit Beschluss Nr. 760 vom 28. November 2017 gestützt auf Art. 19 bis 24 der Gebührenverordnung der Politischen Gemeinde Bonstetten (GebV) entschieden: Die Tarifordnung der Baugebühren wird festgesetzt. Der Gemeinderat erliess mit Beschluss Nr. 760 vom 28. November 2017 die Tarifordnung der Baugebühren mit Gebührenrechner. Gleichzeitig setzte der Gemeinderat die Tarifordnung per 1. Januar 2018 in Kraft. Der betreffende Beschluss und die Tarifordnung liegen vom 8. Dezember 2017 während 30 Tagen bei der Gemeinde Bonstetten, Bereich Hochbau, Am Rainli 2, 8906 Bonstetten, zu den Schalteröffnungszeiten zur Einsicht auf. Gegen den Beschluss des Gemeinderates kann innert 30 Tagen, vom Tag der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich und begründet beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Gemeinderat Bonstetten

Evangelisch–reformierte Kirchgemeinde Hausen am Albis Politische Gemeinde Hausen am Albis

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 6. Dezember 2017 Reformierte Kirchgemeinde Die von 37 Stimmberechtigten besuchte Gemeindeversammlung der reformierten Kirchgemeinde fasste folgenden Beschluss: Genehmigung des Voranschlages für das Jahr 2018 und Festsetzung des Steuersatzes auf 14 % Politische Gemeinde Die von 89 Stimmberechtigten besuchte Gemeindeversammlung der politischen Gemeinde fasste folgende Beschlüsse: 1. Genehmigung des Voranschlages 2018 und Festsetzung des Steuerfusses auf 90 % 2. Zusammenarbeit im Steuerwesen. Anschlussvertrag mit der Politischen Gemeinde Rifferswil (Steueramt Hausen-Rifferswil) 3. Genehmigung der Totalrevision der Statuten des Schulzweckverbandes Bezirk Affoltern Rechtsmittelbelehrung: Beim Bezirksrat Affoltern am Albis, im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, können – von der Veröffentlichung an gerechnet – schriftlich folgende Rechtsmittel ergriffen werden: – innert 5 Tagen Rekurs wegen Verletzung der politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung (gemäss § 147 Gesetz über die politischen Rechte); – innert 30 Tagen Rekurs mit dem Begehren um Berichtigung des Protokolls (gemäss § 54 Gemeindegesetz); – innert 30 Tagen Beschwerde gegen die gefassten Beschlüsse (gemäss § 151 Gemeindegesetz). Rekursinstanz der reformierten Kirchgemeinde ist die Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten. Die Rechtsmittel müssen einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Das Protokoll liegt zu den Schalteröffnungszeiten im Gemeindehaus (Einwohnerkontrolle, 1. Obergeschoss) bzw. im Sekretariat der reformierten Kirche zur Einsicht auf. Die Gemeindevorsteherschaften

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 5. Dezember 2017 Die Gemeindeversammlung vom 5. Dezember 2017 hat folgende Beschlüsse gefasst: 1. Genehmigung des Budgets 2018 und Festsetzung des Steuerfusses. Zustimmung zum Antrag 2. Genehmigung der Bauabrechnung sowie des Nachtragskredits von CHF 846’175.20 für den Neubau des Schulhauses Schachenmatten 4. Zustimmung zum Antrag

Affoltern am Albis

Gemeinde Obfelden Erneuerungswahl der Mitglieder der Gemeindebehörde für die Amtsdauer 2018 bis 2022 Der Gemeinderat ordnet den 1. Wahlgang für die Erneuerungswahlen 2018 bis 2022 für den Sonntag, 15. April 2018 an. Gemäss Art. 6 der neuen Gemeindeordnungen der Politischen Gemeinde und der Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach sind an der Urne zu wählen: – 7 Mitglieder des Gemeinderates und dessen Präsidentin / Präsident sowie die Schulpräsidentin / der Schulpräsident – 5 Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission und deren Präsidentin / Präsident – 3 Mitglieder der Sozialkommission – 4 Mitglieder der Primarschulpflege – 5 Mitglieder der Sekundarschulpflege Obfelden-Ottenbach und deren Präsidentin / Präsident (Kreiswahl) ———— In Anwendung von Artikel 6 der neuen Gemeindeordnungen der Politischen Gemeinde und der Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach sowie § 48 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sind bis spätestens am Mittwoch, 17. Januar 2018, Wahlvorschläge beim Gemeinderat, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden, einzureichen. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde hat. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen, Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname, die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei und der Hinweis, ob die Kandidatin oder der Kandidat der Behörde schon bisher angehört hat, angegeben werden. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angabe von Namen, Vornamen, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden. Die provisorischen Wahlvorschläge werden nach Ablauf der ersten Frist veröffentlicht. Innert einer zweiten Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge geändert oder zurückgezogen werden, oder es können auch neue Wahlvorschläge eingereicht werden. Der Gemeinderat erklärt die Vorgeschlagenen als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind. Sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt, wird eine Urnenwahl durchgeführt. Formulare für die Wahlvorschläge sind bei der Gemeindeverwaltung, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden, erhältlich. Gegen diese Wahlanordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern a/A, Im Grund 15, Postfach, 8910 Affoltern a/A, erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. c VRG). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. Obfelden, 8. Dezember 2017

Der Gemeinderat Obfelden

3. Genehmigung der Totalrevision der Statuten des Schulzweckverbandes Bezirk Affoltern. Zustimmung zum Antrag 4. Genehmigung der Kommunalen Gebührenverordnung der Politischen Gemeinde Bonstetten vom 1. Januar 2018. Zustimmung zum Antrag Auflage Die gefassten Beschlüsse und das Protokoll liegen während der Schalteröffnungszeiten ab Dienstag, 12. Dezember 2017, im Büro der Abteilung Präsidiales zur Einsicht auf. Stimmrechtsrekurs Gegen diese Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs erhoben werden. Gemeindebeschwerde Im Übrigen kann gegen die Beschlüsse gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Beschwerde erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Protokollberichtigung Begehren um Berichtigung des Protokolls können in Form des Rekurses innert 30 Tagen ab Beginn der Auflage erhoben werden. Rekurse und Beschwerden sind beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern a.A. einzureichen. Die Eingaben haben einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten.

Bauherrschaft: Besnik Zymberi, Titlisstrasse 2, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Innere Umbauten und Ausbau Dachgeschoss in Wohnung mit Aussenzugang, Vers.-Nr. 2620, Kat.-Nr. 2703, Titlisstrasse 2, Wohnzone W2b

Bonstetten Bauherrschaft: Matthys Imboden Jannine, Baarerstrasse 5, 8926 Uerzlikon Projektverfasser: marchwell Valentino Marchisella Architekten AG ETH SIA, Hohlstrasse 201, 8004 Zürich Bauvorhaben: Neubau Einfamilienhaus mit Swimmingpool, Birchstrasse 25, Kat.-Nr. 3055, Zone W2/30

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Anna und Miroslav Cerny-Mosca, Bachtalenstrasse 9, 8908 Hedingen Projektverfasser: Architekturbüro Vesely Dipl. Arch. ETH/SIA, Soodstrasse 31, 8134 Adliswil Bauvorhaben: Um- und Anbau Wohnund Gewerbehaus mit 2 zusätzlichen Wohnungen, Vers.-Nr. 79, Kat.-Nr. 5662, Obere Bahnhofstrasse 12, Zentrumszone Z4

Kappel am Albis Bauherrschaft: Politische Gemeinde Hausen am Albis, vertreten durch Christoph Tandler, Zugerstrasse 10, 8915 Hausen am Albis. Projektverfasser: Gruner Berchtold Eicher AG, c/o Reto Gysin, Chamerstrasse 170, 6300 Zug. Bauprojekt: Leitungsbauten und Schächte, aufgrund Neubau Reservoir in Hausen am Albis; Kappel am Albis (Landwirtschaftszonen, Landhauszonen).

Kappel am Albis Baugesuch Nr. 1511: Heer & Co AG, Postfach, 8800 Thalwil. Projektverfasser: ARCHPLAN AG ARCHITEKTEN, Bahnhofstrasse 2, 8800 Thalwil. Bauvorhaben: Projektänderung Neubau 3 MFH (23 Wohneinheiten) mit Unterniveaugarage, Kat.-Nr. 1620, Weiermattstrasse 16 und Hurtergasse 3/5, 8926 Uerzlikon (Kernzone B, Ortsbildschutzperimeter)

Mettmenstetten Bauherrschaft: Ruedi Steinmann, Bolletstrasse 1, 8932 Mettmenstetten Vertreter: Arnold Gartenbau AG, Baarerstrasse 46, 6300 Zug Bauprojekt: Neubau Gartenstützmauer mit Terrainanpassung, Kat.-Nr. 1966, Bolletstrasse 1 (Wohnzone W2a)

Ottenbach

Die Kirchgemeindeversammlung vom 3. Dezember 2017 fasste folgende Beschlüsse: 1. Der Voranschlag 2018 wird genehmigt und der Steuerfuss für das Jahr 2018 unverändert auf 13 % festgelegt. Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung liegt ab Freitag, 8. Dezember 2017, im Sekretariat der reformierten Kirchgemeinde, Zürichstrasse 94, zur Einsicht auf. Beim Präsidenten der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Herrn Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, können schriftlich folgende Rechtsmittel ergriffen werden: – Innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, kann Rekurs wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung erhoben werden. – Innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, kann Rekurs mit Begehren um Berichtigung des Protokolls erhoben werden. – Innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, kann Beschwerde gegen die Beschlüsse erhoben werden.

Bonstetten, 8. Dezember 2017

Reformierte Kirchenpflege

Gemeinderat Bonstetten

Affoltern am Albis

Bauprojekte Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Relax Lounge GmbH, Lindenmoosstrase 19, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Umnutzung Büro in eine Sports Bar, Vers.-Nr. 25, Kat.-Nr. 6402, Lindenmoosstrasse 19, Industriezone

Bauherrschaft: Frei-Hofstetter Maya, Ruchweid 1, 8913 Ottenbach Bauvorhaben: Ersatz eines bestehenden Fensters durch eine Gartentüre und Erstellen eines Podestes beim Wohnhaus Vers.-Nr. 6, Ruchweid 1, Kat.-Nr. 948, Landwirtschaftszone

Ottenbach Bauherrschaft: Crescionini Marino, Lienistrasse 11a, 8913 Ottenbach Projektverfasser: Leuthard Bau AG, Roman Stalder, Luzernstrasse 14, 5634 Merenschwand Bauvorhaben: Ausbau der Steinernstrasse zur Erschliessung neuer Hochbauprojekte, Teilstück Steinernstrasse 15 bis 24, Kat.-Nr. 25, Landwirtschaftszone + Zone WG2


Bezirk Affoltern

Freitag, 8. Dezember 2017

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Offene Gräben im Gemeinderat Bonstetten Gemeindeversammlung Bonstetten: viermal Ja nach fairer Debatte Am letzten Dienstagabend genehmigten die Bonstetter alle vier Traktanden. Dabei gab nur eine Bauabrechnung und Genehmigung eines Nachtragskredits zu reden. Die Versammelten erfuhren aber Interessantes über das politische Klima im Gemeinderat.

Grundstückgewinnsteuern nötig. Die Gemeindeversammlung stimmte dem Budget und dem unveränderten Steuerfuss 93 Prozent einstimmig zu.

Es bleibt gleich teuer Die Gebührenverordnung über welche die Bonstetterinnen und Bonstetter zum Schluss der Versammlung abstimmten, betraf die Gebühren, welche bis heute gestützt auf die regierungsrätliche Verordnung über die Gebühren der Gemeindebehörden (Vogg) erhoben wurden. Diese betreffen nicht die bereits in kommunalen Verordnungen geregelten Gebühren von Wasser, Abwasser, Abfall oder Kabelnetzgebühren. Mit der Totalrevision des Gemeindegesetztes wird diese Vogg per 1. Januar 2018 aufgehoben. Deshalb müssen die Gemeinden eine eigene Rechtsgrundlage schaffen. Auch dieses Regelwerk, welches die Handschrift des scheidenden Gemeindeschreibers Daniel Nehmer trägt, wurde einstimmig angenommen.

................................................... von andrea bolliger Es waren nicht die Traktanden, welche nach dem Ende der Gemeindeversammlung noch lange zu reden gegeben haben dürften. Nach einer ruhig verlaufenen Abarbeitung der vier traktandierten Geschäfte, in sachlicher und fairer Debatte, überraschte Frank Rutishauser die 96 Stimmberechtigten, den Gemeinderat und die Gäste gleichermassen. Gegen ihn sei beim Bezirksrat eine Aufsichtsbeschwerde erhoben worden. Man werfe ihm vor, charakterlich nicht für dieses Amt geeignet zu sein. Es würden ihm aber keine Verstösse gegen das Gesetz oder Reglement vorgeworfen. Weil er selber befangen sei, fragte er seine Ratskollegen, ob jemand etwas dazu sagen wolle. Im Saal herrschte betretenes Schweigen. Frank Rutishauser fuhr fort, er habe damit lediglich die Gerüchteküche im Dorf offiziell bestätigen wollen. Die Sache sei eine extreme Belastung für ihn. Die Stimmung im Saal blieb ruhig, niemand ergriff das Wort bis nach dem Ende der Versammlung. Mitglieder des Gemeinderates hatten sich wegen einer verfahrenen Situation an den Bezirksrat gewandt. Statthalter Claude Schmidt bestätigte auf Anfrage, den Eingang einer Aufsichtsbeschwerde. Zu Beginn der Versammlung informierte Frank Rutishauser, dass die Gemeindeversammlung zu Zwecken der Führung des Protokolls auf Tonband aufgenommen würde. Das Band würde nach Ablauf der Rekursfrist gelöscht und diene lediglich der Protokollführung. Ein Stimmberechtigter gab zu bedenken, dass Votanten, die nicht gerne vor vielen Leuten sprechen, erst recht gehemmt sein könnten, ihre Meinung kundzutun. Er bat mittels Ordnungsantrag darum, auf die Aufnahme zu verzichten. Die Mehrheit der Stimmberechtigten hatte aber nichts gegen diese Aufnahme und lehnte den Antrag ab.

Schulhaus teurer als budgetiert Zu reden gab das zweite Traktandum, die Genehmigung der Bauabrechnung

Kurz vor den Wahlen stehen die Zeichen im Gemeinderat Bonstetten auf Sturm. (Bild Andrea Bolliger) des Schulhauses Schachenmatten 4. Der Bau war aus verschiedenen Gründen teurer geworden, weshalb der Gemeinderat einen Nachtragskredit über 846 175.20 Franken beantragen musste. Während der Bauphase seien verschiedene Komplikationen aufgetreten, erläuterte Christina Kienberger, Ressortleiterin Bildung. Unvorhergesehenes und Planungsfehler rissen ein Loch von 1,4 Millionen Franken in die Abrechnung. Dazu gehörten behördliche Auflagen wie Nachrüstung beim Brandschutz oder der Bau einer Retentionsanlage für Regenwasser. Es sei an vieles nicht gedacht worden, seitens Architekten aber auch seitens Baukommission. Dazu kamen drei Schadenfälle. Damit die Baugrube nicht absank, war eine Nagelankerbohrung ins Schulhaus 3 nötig, dabei wurde in den Öltank gebohrt. Die Versicherung übernahm nur den Zeitwert. Feuchtigkeit im Untergeschoss des Neubaus und ein Wasserschaden in der Technikzentrale waren weitere Schadenfälle. Es gab aber auch Minderkosten zum Beispiel bei der Altlastensanierung des Schiessstandes, wo deutlich weniger Material als Sondermüll habe entsorgt werden müssen. Man sei froh gewesen, dass das Schulhaus im August 2015 in Betrieb genommen werden konnte, da akuter Platzmangel geherrscht habe, so Christina Kienberger. Der Gemeinderat will seine Lehren aus der suboptimalen Abwicklung ziehen.

Mit der Ablehnung ein Zeichen setzen Der Präsident der Rechnungsprüfungskommission, Peter Ehrler, erläuterte, weshalb die RPK die Ablehnung des Antrages empfiehlt. Für ihn sind die wichtigen Punkte, eine lückenlose Kommunikation unter den Beteiligten. Künftig seien erhöhte Ansprüche zu stellen. Die RPK empfehle die Ablehnung als Zeichen der Bürger und dass aus dem Fall Lehren gezogen würden. Ein Votant weiss von Problemen mit den Jalousien. Christina Kienberger erklärt, dass diese inzwischen tadellos funktionieren. Allerdings habe es stetes Engagement gebraucht und die zuständigen Leute hätten mehrfach aufgeboten werden müssen. Auch der ehemalige Gemeindepräsident Bruno Steinemann meldete sich zu Wort. Er erinnert daran, dass Christina Kienbergers Vorgänger das Projekt initialisiert habe. Bereits dort seien die Weichen gestellt worden und man habe nur noch versuchen können, diese zu korrigieren. Schliesslich will ein Votant wissen, was genau passiert, wenn man die Bauabrechnung respektive den Nachtragskredit ablehnt. Das Geld sei ausgegeben. Ihm ginge es darum, frappante Fehler zu hinterfragen, so Peter Ehrler. Er hat ein ungutes Gefühl und glaubt, dass die Erfahrungen bei künftigen Projekten bereits wieder vergessen sind. «Bei Ablehnung passiert nichts», sagt Frank Rutishauser zustimmend. Allerdings wäre es ein Misstrauensvotum gegenüber dem

Gemeinderat. Er versichert, dass künftige Bauvorhaben anders angegangen würden. Das Volk habe damals einem funktionstüchtigen Schulhaus mit 80 Prozent zugestimmt. Er sei überzeugt, dass auch einem 11-Millionen-Kredit zugestimmt worden wäre. In diesem Fall würden heute alle klatschen. Mit Spannung wurde das Auszählen der Stimmen erwartet. Bauabrechnung und Nachtragskredit wurden mit 55 zu 22 Stimmen angenommen. Die Genehmigung der Bauabrechnung und jene über die Genehmigung des Nachtragskredites sind in zwei Anträge gefasst, deshalb stellt ein Stimmberechtigter den Ordnungsantrag für separate Abstimmungen über die beiden Geschäfte. Dieser wurde mit 48 Nein zu 22 Ja-Stimmen abgelehnt.

Stabilisierung des Steuerfusses ist ein finanzpolitisches Ziel Frank Rutishauser erläuterte das Budget. Nach der Steuerfusserhöhung im Jahre 2013 entwickelten sich die Finanzen stabil. Diverse Aufwandsteigerungen und stagnierende Steuererträge konnten höhere Einnahmen bei der Grundstückgewinnsteuer nicht kompensieren. Der Selbstfinanzierungsgrad von 96 Prozent bedeute im kantonalen Mittel einen guten Wert. Es sei das Ziel des Gemeinderates, die Nettoschuld abzubauen, doch bis 2020, der nächsten Legislaturperiode, sei dies nicht möglich. Dafür wären erheblich mehr Einnahmen bei den

Spital, Güsel und ärztlicher Notfalldienst Anschliessend an die offizielle Gemeindeversammlung wies Frank Rutishauser auf die Informationsveranstaltung betreffend Austritt aus dem Spital-Zweckverband hin. Vertreter des Zweckverbandes, der Spitalleitung sowie der Betriebskommission kommen am 30. Januar im Gemeindesaal zu Wort. Gemeinderat Markus Reich erläuterte die Änderungen im Abfallwesen. Papier wird 12 Mal im Jahr, neu am Mittwoch, eingesammelt. Karton jeden zweiten Monat, immer montags. Die letzte Information betraf medizinische Notfälle. Der Kanton hat ein Gesetz genehmigt, das die Notfallordnung mit einer kantonalen Triagestelle organisiert. Unter der Telefonnummer 0800 33 66 55 ist medizinisch geschultes Personal 365 Tage im Jahr im Einsatz. Dies diene auch der Entlastung der Gesundheitskosten, sagt Frank Rutishauser. Sie soll dazu beitragen, dass unnötige Fälle in der Notfallstation des Spitals generiert werden. Noch ist es etwas hin, bis Daniel Nehmer seinen letzten Arbeitstag in Bonstetten hat. In der Gemeindeversammlung wurde er bereits mit einem herzlichen Applaus verabschiedet. Kurz vor 22 Uhr entliess Frank Rutishauser die Versammelten mit den besten Wünschen für eine schöne Adventszeit und wies auf den Neujahrsapéro vom 4. Januar hin. anzeige

Der «Singende Pöstler» ist für immer verstummt Michael A. Williams erlag letzte Woche einem Hirntumor In der Talentshow «The Voice of Switzerland» schaffte er es 2013 als «Singender Pöstler» aus Affoltern zu nationaler Berühmtheit. Das Säuliamt liebte den charismatischen Sänger schon lange vorher und noch lange nachher. Vor einer Woche ist Michael A. Williams gestorben. Der Gesang und insbesondere der Gospel waren seine grosse Leidenschaft. Wiederholt hat er sein Ämtler Publikum damit verzaubert, sei es am Chlausmärt in Affoltern, in der «Spyre» oder mit dem Chorprojekt «Go to spell», das im Zweijahres-Turnus insgesamt fünfmal durchgeführt wurde. «Wenn ich singe, vergesse ich alles rund um mich herum», hat er dem

Gospelgesang – hier mit dem Go-to-Spell-Chor – war die grosse Leidenschaft von Michael A. Williams . (Archivbild) «Anzeiger» in einem Interview verraten. Und: «Ich bin nur dankbar für

meine Stimme – diese möchte ich mit den Menschen teilen.» Damit ist nun

allerdings Schluss. Vor einer Woche hat der charismatische Sänger den Kampf gegen einen Hirntumor verloren. «Leider müssen wir die traurige Nachricht bekannt geben, dass Michael André Williams nach kurzer schwerer Krankheit am 1. Dezember 2017 erlöst wurde und seine Stimme für immer verstummt ist», heisst es auf seiner Homepage. Der gebürtige Amerikaner lebte seit 1993 in der Schweiz. Seit 1999 arbeitete er als Briefträger bei der Post in Affoltern. «Wir bedanken uns bei Michael für seine Liebe, das Vertrauen und seine wunderbare Stimme», heisst es im Nachruf auf seiner Homepage, «und wünschen ihm eine gute letzte Reise und hoffen, dass er mit den Engeln weitersingt.» Dem ist nichts hinzuzufügen. (tst.)


Todesfälle

Gemeinde Obfelden Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach Politische Gemeinde Primarschulgemeinde Beschlüsse der Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten fassten an der Gemeindeversammlung vom 5. Dezember 2017 folgende Beschlüsse: A. Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach 1. Genehmigung des Voranschlages 2018 und Festsetzung des Steuerfusses auf 26 % 2. Genehmigung der Totalrevision der Statuten des Schulzweckverbandes Bezirk Affoltern B. Politische Gemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages 2018 und Festsetzung des Steuerfusses auf 45 % 2. Genehmigung der Totalrevision der Besoldungsverordnung 3. Genehmigung der Teilrevision des Kommunalen Personalrechts 4. Genehmigung des Erlasses einer Kommunalen Gebührenverordnung C. Primarschulgemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages 2018 und Festsetzung des Steuerfusses auf 50 % 2. Genehmigung eines Baukredites über CHF 200’000 für den Ersatz der Fenster und energetische Massnahmen am Schulhaus C 3. Genehmigung der Totalrevision der Statuten des Schulzweckverbandes Bezirk Affoltern Gegen diese Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet schriftlich, beim Bezirksrat, Im Grund 15, 8910 Affoltern a.A. – innert 5 Tagen Stimmrechtsrekurs wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung (§ 151a Gemeindegesetz und § 147 Ge-setz über die politischen Rechte); – innert 30 Tagen Rekurs als Begehren um Berichtigung des Protokolls (§ 54 Abs. 3 Gemeindegesetz und – innert 30 Tagen Beschwerde gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Obfelden, 8. Dezember 2017

Die Gemeindevorsteherschaften

Gemeinde Ottenbach Gebührenfestsetzung 2018: Kehricht-, Wasser- und Abwassergebühren Die Gebührenansätze für das Jahr 2018 wurden anlässlich der Gemeinderatssitzung vom 6. November 2017 wie folgt festgelegt: Gebühr Wassergebühr pro 1 m³ Wasserverbrauch 1. November 2017 bis 31. Oktober 2018

Jahr 2018 exkl. MwSt. Fr. 1.40

Vorjahr exkl. MwSt. Fr. 1.30

Wassergrundgebühr (inkl. 1 Zählermiete) pro 1. Wohn-/Gewerbeeinheit 1. November 2017 bis 31. Oktober 2018

Fr. 40.00

Wassergrundgebühr pro zusätzliche Wohn-/Gewerbeeinheit 1. November 2017 bis 31. Oktober 2018

Fr. 25.00

Fr. 20.00

Wasserzähler zusätzlich 1. November 2017 bis 31. Oktober 2018

Fr. 25.00

Fr. 20.00

Abwasser 1. Januar 2018 bis 31. Dezember 2018 pro 1 m³ Frischwasserbezug vom 1. November 2017 bis 31. Oktober 2018

Fr.

Fr.

Abwasser Minimalgebühr pro Wohn-/ Gewerbeeinheit 1. Januar 2018 bis 31. Dezember 2018

Fr. 240.00

Fr. 240.00

Kehricht je Wohneinheit und Betrieb/ Gewerbe 1. Januar 2018 bis 31. Dezember 2018

Fr. 140.00

Fr. 155.00

Reduzierte Kehrichtgebühr pro Betrieb/ Gewerbe (ohne Grüngut) gem. Gebührenreglement 3b 1. Januar 2018 bis 31. Dezember 2018

Fr. 41.00

Fr. 48.00

3.60

Fr. 35.00

3.60

Die Mehrwertsteuer wird zusätzlich mit 2,5 % für die Wassergebühren und mit 7,7 % für Kehricht- und Abwassergebühren erhoben. Die Akten liegen während 30 Tagen ab Veröffentlichung dieser Publikation in der Gemeindekanzlei zur öffentlichen Einsicht auf. Gegen diesen Beschluss kann innerhalb von 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Ottenbach, 8. Dezember 2017

Bonstetten

Gemeinde Ottenbach

Gemeinderat Ottenbach

Erneuerungswahl der Mitglieder der Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2018–2022 Der Gemeinderat hat den ersten Wahlgang für die Erneuerungswahlen der folgenden Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2018 bis 2022 auf den 15. April 2018 (Urnenwahl) festgesetzt. Gemeinderat

5 Mitglieder und Präsidium

Rechnungsprüfungskommission

5 Mitglieder und Präsidium

Primarschulpflege

5 Mitglieder und Präsidium

Evangelisch-reformierte Kirchenpflege 5 Mitglieder und Präsidium In Anwendung der entsprechenden Gemeindeordnungen sowie § 48 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sind Wahlvorschläge bis spätestens am Mittwoch, 17. Januar 2018, beim Gemeinderat Ottenbach, Gemeindeschreiberin Evelyne Abegglen, Affolternstrasse 3, 8913 Ottenbach, einzureichen. Als Mitglied des Gemeinderates und der Primarschulpflege sowie deren Präsidien ist jede stimmberechtigte Person wählbar, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde Ottenbach hat. Für die evangelisch-reformierte Kirchenpflege ist zusätzlich Voraussetzung, dass die Kandidatin/der Kandidat der evangelisch-reformierten Kirche angehört. Als Mitglied und Präsident/-in der Rechnungsprüfungskommission ist jede stimmberechtigte Person wählbar, die ihren politischen Wohnsitz im Kanton Zürich hat. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen, Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname, die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei und der Hinweis, ob die Kandidatin oder der Kandidat der Behörde schon bisher angehört hat, angegeben werden. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angabe von Namen, Vornamen, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag pro Behörde unterzeichnen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden. Die provisorischen Wahlvorschläge werden nach Ablauf der ersten Frist veröffentlicht. Innert einer zweiten Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge geändert oder zurückgezogen werden, oder es können auch neue Wahlvorschläge eingereicht werden. Übersteigt die Zahl der Wahlvorschläge diejenigen der zu besetzenden Stellen nicht, werden beim Gemeinderat, bei der Rechnungsprüfungskommission und bei der Primarschulpflege gedruckte Wahlzettel verwendet. Andernfalls werden die Wahlen mit leeren Wahlzetteln durchgeführt. Die Wahl der evangelisch-reformierten Kirchenpflege wird mit leeren Wahlzetteln durchgeführt. Formulare für die Wahlvorschläge sind bei der Gemeindeverwaltung, Affolternstrasse 3, 8913 Ottenbach, oder auf der Homepage www.ottenbach.ch erhältlich. Gegen diese Wahlanordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. In Angelegenheiten der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde gilt dasselbe Rechtsmittel. Der Rekurs ist jedoch nicht an den Bezirksrat, sondern an die Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis, c/o Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, zu richten. 8. Dezember 2017

Gemeinderat Ottenbach

Am 1. Dezember 2017 ist in Bonstetten gestorben:

Heitz geb. Roehm, Lucie geboren 23. Juli 1924 von Bonstetten ZH und Reinach AG, wohnhaft an der Chilestrasse 4, Bonstetten. Abdankung: Reformierte Kirche in Bonstetten am Dienstag, 12. Dezember 2017, um 14.00 Uhr. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Bonstetten

Kappel am Albis Am 4. Dezember 2017 ist in Kappel am Albis verstorben:

Huber Ernst geb. 22. Juli 1942, von Hausen am Albis, wohnhaft gewesen in 8926 Kappel am Albis, Näfenhäuser 1. Die Urnenbeisetzung findet am Montag, 11. Dezember 2017, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis statt. Die Trauerfeier beginnt um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Hausen am Albis. Die Gemeindeverwaltung

Maschwanden Am 5. Dezember 2017 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Bühlmann-Gut Max geboren am 10. September 1930, von Maschwanden ZH und Guggisberg BE, verwitwet von Bühlmann-Gut Erika, wohnhaft gewesen im Haus Pilatus, Affoltern am Albis. Die Gemeindeverwaltung


Bezirk Affoltern

Freitag, 8. Dezember 2017

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Stalliker Gemeindeversammlung dauert bis nach Mitternacht 369 Stimmberechtigte erlebten eine emotionale Stalliker Gemeindeversammlung Ein präziser Vortrag von Gemeindepräsident Werner Michel, tumultartige Zustände, zahlreiche Voten und Anträge der Stimmberechtigten prägten die Stalliker Gemeindeversammlung. Die Diskussionen und Abstimmungen zeigten, wie komplex die Schweizer Demokratie aufgebaut ist und wie schwer verständlich die einzelnen Verfahrensabläufe sind. ................................................... von salomon schneider Gemeindepräsident Werner Michel erläuterte zum Einstieg, dass die Gemeindeversammlung in Stallikon jeweils am ersten Mittwoch im Dezember stattfinde. In Zukunft werde der Gemeinderat die Gemeindeversammlung nicht mehr am Samichlaustag durchführen. Ob beispielsweise junge Eltern der Versammlung aufgrund des Datums ferngeblieben waren, liess sich nicht sagen. Werner Michel freute sich auf jeden Fall über die zahlreich erschienenen Stalliker, bei der Schlussabstimmung waren 369 anwesend: «So ist das Resultat auf jeden Fall in der Bevölkerung hervorragend abgestützt.

Weniger Steuereinnahmen Das umstrittenste Traktandum war die Steuererhöhung um zehn Prozent. Werner Michel erläuterte die Vorlage: «Hätte ich im ‹Anzeiger› gelesen, dass der Gemeinderat die Steuern um zehn Prozent erhöhen will, hätte ich den Kopf geschüttelt und gedacht, dass die wirklich gute Gründe brauchen, wenn ich denn für diese Steuererhöhung stimmen sollte und wäre wie Sie an die Gemeindeversammlung gekommen.» In Stallikon sei in den vergangenen Jahren viel gebaut worden. Die Gemeinde habe sich dadurch höhere Steuereinnahmen versprochen. «Leider waren die Mehreinnahmen nicht so hoch wie erwartet. Gleichzeitig hatten wir Kostensteigerungen zu verkraften. Wir gingen jedoch immer haushälterisch mit den Steuergeldern um. Nach zahlreichen Sitzungen mit dem Finanzverwalter, dem externen Finanzberater und der Rechnungsprüfungskommission sind wir überzeugt, dass die vorgeschlagene Steuererhöhung in diesem Ausmass die bestmögliche Lösung ist, um unsere finanzielle Situation nachhaltig zu verbessern.» Dass diese Botschaft bei den Stimmbürgern nicht gut ankommen werde, war Werner Michel klar.

Reserven für Schulhausbau bilden Es gehe dem Gemeinderat darum, mittelfristig Schulden abzubauen und zukunftsgerichtet zu agieren. Es wäre möglich gewesen, einfach Eigenkapital abzubauen und der Gemeinde irgendwann die Handlungsfähigkeit zu rauben. Es gehe darum, die positiven und negativen Effekte abzuwägen und das Bestmögliche zu tun. Werner Michel erklärte: «Es sind weit überdurchschnittlich viele Familien mit Kindern nach Stallikon gezogen, was auf die Einnahmen- sowie die Ausgabenseite negative Auswirkungen hat.» Familien mit Kindern sind aber in Stallikon herzlich willkommen!» Gerade im Bereich Bildung seien 360 000 Franken höhere Kosten entstanden. Durch die zahlreich zugezogenen Familien sei bereits jetzt eine erneute Erweiterung des Schulraumes absehbar: «Im September 2014 – bei

der Einweihung des neuen Schulhauses «Pünten» – waren wir überzeugt, dass der vorhandene Schulraum ausreichen würde und bei einem allfälligen vorübergehenden Engpass genügend Ausweichmöglichkeiten vorhanden sind. Da sich jedoch so viele Familien für Stallikon entschieden haben, planen wir bereits jetzt neuen Schulraum, müssen Schulpavillons anschaffen und benötigen Reserven von 660 000 Franken, um in den kommenden zwei Jahren ausgeglichene Budgets ausweisen zu können und dann, ab zirka 2020 Schulden abbauen. Wir haben den Steuerfuss zwischen 2005 und 2012 sukzessive gesenkt. Wir wollten nicht auf Vorrat Steuern erheben. Hätten wir die finanzielle Entwicklung der letzten Jahre abgesehen, hätten wir die Steuern vielleicht nicht reduziert.»

1,6 Millionen Zusatzeinnahmen Ein wichtiger Auslöser für die Steuererhöhung sei, dass die Einwohnerzahl in Stallikon stark zugenommen habe, die Anzahl Erwerbstätigen aber abgenommen. Dies liege einerseits daran, dass zahlreiche Stalliker das Pensionsalter erreicht hätten und andererseits zahlreiche Familien mit Kindern zugezogen seien: «Wenn immer mehr Ausgaben durch immer weniger Personen getragen werden müssen, dann steigt zwangsläufig der Steuerfuss – oder die Verschuldung. Stallikon soll eine Gemeinde für Kinder sowie auch für Senioren sein. Deshalb bleibt uns im Sinne der Nachhaltigkeit nichts anderes als eine Steuererhöhung übrig.» Stallikon würde dank der Steuererhöhung nicht nur über eine Million mehr Steuern erwirtschaften, sondern auch – aufgrund der Topografie – neben dem Finanzausgleich zusätzliche Zuschüsse vom Kanton erhalten. Aber auch diese Zahlungen würden nur bei einem höheren Steuersatz ausgelöst. Wenn gute Steuerzahler wegen des höheren Steuersatzes wegziehen würden, hätte dies keinen unmittelbaren Einfluss auf die finanzielle Lage der Gemeinde, da die durchschnittliche Steuerkraft der Stalliker so tief unter dem kantonalen Durchschnitt liege, dass dann entsprechende Ausgleichszahlungen einfach höher ausfallen würden.

Stallikon ist hoch verschuldet Stallikon hat die sechsthöchsten Schulden pro Einwohner im gesamten Kanton. Stallikon hat pro Einwohner mehr als 3500 Franken Schulden. Zum Vergleich; Wettswil hat pro Einwohner ein Vermögen von über 6000 Franken. Noch 2011 hatte Stallikon Nettovermögen von über 2000 Franken pro Einwohner. Durch nötige Investitio-

Als die Stimmenzähler die Anzahl Stimmberechtigten zählten, waren 355 Personen anwesend. Aufgrund von Nachzüglern waren es bei der Schlussabstimmung aber sogar 369 Personen. Dies sorgte an der Stalliker Gemeindeversammlung für einige Verwirrung und zeitliche Verzögerungen. (Bild Salomon Schneider) nen und tiefere Einnahmen als erwartet, sei das Nettovermögen jedoch weggeschmolzen und habe sich in eine Nettoschuld verwandelt. 2009 hatte Stallikon eine Fremdverschuldung von zwei Millionen – heute sind es 20 Millionen. Die Gemeinde sei auch bereit, nicht benötigte gemeindeeigene Liegenschaften im Dorfzentrum zu verkaufen, wenn die Gemeindeversammlung dies wünsche. Dadurch sei die Strukturschwäche der Gemeinde jedoch nicht bekämpft und ein Gebäude könne auch nur einmal verkauft werden. Werner Michel schloss seine 90-Minütigen Ausführungen: «Wenn wider Erwarten plötzlich viel mehr Steuern anfallen würden, könnte der Steuersatz auch ganz schnell wieder gesenkt werden.»

Anträge zum Budget Zuerst wurde über das Budget 2018 diskutiert und abgestimmt, bevor über den Steuerfuss diskutiert wurde. Theo Weber meinte: «Allein für die Website sind 35 000 Franken veranschlagt. Ich könnte die Homepage für 12 000 Franken machen. Das Budget stinkt und ich stelle den Antrag, dass das Budget zurückgewiesen wird.» Er zog den Antrag jedoch zurück, nach dem darauffolgenden Antrag von Ronald Citterio. Dieser äusserte sich ebenfalls zum Budget und stellte der Gemeinde für sein Votum einen Foliensatz zur Verfügung: «Die Gemeinde soll keine Reserven bilden, Liegenschaften verkaufen, 680 000 Franken weniger investieren, keine

Projektstudie für den Dorfkern machen, weitere 50 000 Franken irgendwo einsparen und den Steuerfuss damit unter 100 Prozent halten. Inklusive der 17 Prozent der Sekundarschulgemeinde wäre das mit einer Erhöhung um ein Prozent möglich. Ich stelle den Antrag, dass 900 000 Franken aus dem Budget gestrichen werden.»

Aktiven und Passiven müssen denselben Betrag aufweisen Was Ronald Citterio nicht bedacht hatte: Die budgetierten Einlagen in die Reserven können nur getätigt werden, wenn das Geld tatsächlich vorhanden ist. Ohne Steuererhöhung um 10 Prozent würden die Einlagen also schlicht und einfach ausbleiben. Auch sonst herrschte in der Bevölkerung einige Verwirrung bezüglich des Unterschieds zwischen Budget und Rechnung. Auch nachdem Werner Michel erläutert hatte, dass Budget und Rechnung immer ausgeglichen sein müssen und deshalb bei budgetierten Mehreinnahmen aufseiten der Aktiven auch Einlagen aufseiten der Passiven budgetiert werden müssen, wollten einige Stalliker die Einlagen noch aus dem Budget gestrichen haben. Nach zahlreichen Voten zu einzelnen Budgetposten stellte Christoph Seiler den Ordnungsantrag, dass die Diskussion über das Budget beendet werden sollte. Der Ordnungsantrag wurde mit überwältigender Mehrheit angenommen. Anschliessend wurde ein Betrag von 30 000 Franken für die Dorfkernplanung mit grosser Mehr-

Weitere Beschlüsse der Stalliker Gemeindeversammlung Zu Beginn der Gemeindeversammlung wurde der Antrag gestellt, Budget und Steuerfuss zuerst zu behandeln. Dafür wurden sechs Stimmenzähler gewählt. Nach dem Budget und dem Steuerfussgeschäft haben gut 200 Personen, darunter vier Stimmenzähler vorgezogen, den Heimweg anzutreten und den restlichen Geschäften nicht mehr beizuwohnen. Die beiden übrig gebliebenen Stimmenzähler mussten dann

die Versammlung für die restlichen drei Geschäfte nochmals abzählen. Es verblieben 153 Stimmberechtigte. Zwei der drei verbleibenden Geschäfte mussten behandelt werden, da sie aufgrund des neuen Gemeindegesetzes bis zum 1. Januar 2018 entschieden sein mussten. Die Statutenrevision des Schulzweckverbands Bezirk Affoltern wurde – nachdem Bildungsvorsteherin Iris Geissbühler ihre Präsentation massgeblich gekürzt hatte – nach kur-

zer Diskussion und einstimmig angenommen. Eine neue Gebührenverordnung der Gemeinde Stallikon wurde nach dem Kostendeckungsprinzip erstellt, kurz vorgestellt und einstimmig angenommen. Auch die Totalrevision des Reglements Wasserversorgung Stallikon wurde nur kurz erläutert und mit zwei Gegenstimmen angenommen. (sals)

heit im Budget belassen – 120 000 Franken weniger als veranschlagt. Das Budget wurde schlussendlich mit 16 Gegenstimmen und 23 Enthaltungen angenommen.

Feilschen um Steuerprozente Anschliessend wurde über das Budget diskutiert. Ronald Citterio beantragte eine Steuererhöhung von einem Prozent. Reto Bernhard von der FDP Stallikon hatte ebenfalls einen Antrag: «Ein ausgeglichenes Budget macht Sinn. Wir sind der Meinung, dass der Gemeinderat eine externe Beratungsfirma zurate ziehen soll, um Kosten zu sparen. Ich stelle im Namen der FDP und der SVP den Antrag, dass die Steuern um vier Prozent erhöht werden.» Ingrid Spiess stellte den Antrag, dass «die Steuern um sieben Prozent erhöht werden sollen – zum Wohle der Kinder.» Nach diesen drei Anträgen stellte Christoph Seiler erneut den Ordnungsantrag, die Diskussion zu beenden. Er wurde einstimmig angenommen.

Tumultähnliche Zustände In den anschliessenden Abstimmungen hatte jeder Stimmberechtigte eine Stimme, entweder für den Antrag des Gemeinderates oder einen der Anträge aus der Bevölkerung. Der Antrag mit am wenigsten Ja-Stimmen flog heraus, bis nur noch ein Antrag übrig blieb, über den in einer Schlussabstimmung befunden werden sollte. In der ersten Abstimmungsrunde gab es bedeutend mehr Stimmen als Anwesende – die Stimmenzähler erkannten mehrere Stimmberechtigte, die mehrfach aufgestreckt hatten. Es entstanden tumultähnliche Zustände und es herrschte eine gewisse Ratlosigkeit, wie die Abstimmungen sowohl rechtlich korrekt als auch zeitnah abgeschlossen werden konnten. Anschliessend wurde der Antrag für eine siebenprozentige Steuererhöhung zurückgezogen. In der anschliessenden Abstimmung entschieden sich – inklusive Gemeinderat – 27 Personen für eine Steuererhöhung von 10 Prozent. Der Antrag des Gemeinderats wurde somit richtiggehend abgeschmettert. Anschliessend stimmten 167 Personen für eine Steuererhöhung um ein Prozent und 202 für vier Prozent. In der Schlussabstimmung wurde der Steuerfuss der Einheitsgemeinde Stallikon auf 85 Prozent festgelegt.


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Der Postplatz erregt die Gemüter Engagierte Diskussionen an der Gemeindeversammlung in Hausen An der Gemeindeversammlung vom vergangenen Mittwoch in Hausen wurden die Voranschläge der reformierten Kirchgemeinde und der Politischen Gemeinde genehmigt. Auch alle weiteren Geschäfte erhielten Zustimmung. Viele Wortmeldungen gab es zur Zusammenarbeit im Steuerwesen mit Rifferswil und zum Postplatz.

im Gang, auch mit der Versicherung des Planers. Mehrkosten seien bis jetzt nicht entstanden für die Gemeinde. In einem ersten Schritt plane man nun eine Verbesserungshilfe, indem entlang der Kanten ein Granitkeil angebracht werde. Ob dieses Vorgehen genüge, zeige dann die Erfahrung. Wenn nicht, dann müssten grössere Bauvorhaben ins Auge gefasst werden. Die Diskussion zu diesem Thema, das schon fast zur Dorfposse geworden ist, dauerte lange. Es kamen Unmut, Emotionen und Zweifel an der vorgeschlagenen Lösung zum Ausdruck. Die geplante Namensänderung des Postplatzes ohne Post steht noch bevor. Von den durch die Einwohner vorgeschlagenen Namen erhielt an dem Abend in einer Konsultativabstimmung die bisherige Bezeichnung «Postplatz» am meisten Punkte. Eine Begründung, die Applaus erntete, lautete: «Es gibt zwar keine Post mehr aber immer noch viele Postautos.»

................................................... von marianne voss An einer Gemeindeversammlung in Hausen geht es oft nicht nur ums Abhaken von Traktanden. Der Anlass ist auch eine Plattform für Meinungsäusserungen verschiedenster Art. Am vergangenen Mittwoch wurde im Gemeindesaal intensiv und engagiert über verschiedene Themen diskutiert. Man kennt sich im Dorf, man ist per Du und man sagt durchaus auch ganz offen und direkt, was man denkt. Zu reden gaben nicht die Voranschläge und auch nicht die Statutenrevision des Schulzweckverbandes. Diese Geschäfte wurden ohne Diskussionen genehmigt. 37 Stimmberechtigte nahmen an der Versammlung der reformierten Kirchgemeinde teil, 89 an jener der Politischen Gemeinde – beides Zahlen, die sich sehen lassen, wenn man zum Beispiel mit der Beteiligung an einer Gemeindeversammlung in Affoltern vergleicht. Der Voranschlag der reformierten Kirchgemeinde sieht einen Aufwand von 493 400 Franken vor und weist einen Aufwandüberschuss von 15 600 Franken aus. Die Kirchenpflege informierte über das Projekt KirchgemeindePlus, für welches bis im Herbst 2019 ein Konzept vorliegen sollte. Zur Un-

Affoltemer Sek.Schüler fahren in den Europapark Die Sek. A2d aus dem Schulhaus Ennetgraben in Affoltern hat den Klassenwettbewerb des Zürcher Verkehrsverbundes gewonnen. Der Hauptpreis – ein Gutschein für zwei Tage Europapark – wird am Donnerstag überreicht. Eine Reise planen, den Fahrplan lesen, sich am Bahnhof informieren – darum geht es in der ZVV-Trophy. Im Klassenwettbewerb des Zürcher Verkehrsverbundes erkunden Sekundarschülerinnen und -schüler mit Bahn, Bus, Tram und Schiff den Kanton. Die Jugendlichen lernen so die Fähigkeiten, welche nötig sind, um selbstständig mit dem öV unterwegs zu sein.

10 000 Schüler machten mit Die ZVV-Trophy fand dieses Jahr bereits zum 13. Mal statt. Mit 526 Klassen und insgesamt 10 000 Schülerinnen und Schülern hat sie einen neuen Teilnehmerrekord erzielt. Die Sek A2d aus dem Schulhaus Ennetgraben in Affoltern am Albis hat sich beim Bereisen der Trophy-Routen und Beantworten der Trophy-Fragen für das Finale qualifiziert. In einem spannenden Online-Finale setzte sie sich gegen die anderen neun Finalisten durch und gewann die ZVV-Trophy 2017. Am Donnerstag, 14. Dezember, darf die Siegerklasse in ihrem Schulzimmer den Hauptpreis entgegennehmen. Es ist ein Gutschein für eine zweitägige Reise in den Europapark. (pd.)

Die Postautos können wegen der Neigung des Platzes nicht behindertengerecht direkt an den neuen Perrons anhalten. (Bild Marianne Voss)

terstützung wird ein externer Projektleiter beigezogen.

Personal- und Softwareprobleme Die laufende Rechnung der Politischen Gemeinde schliesst bei einem Aufwand von 20,8 und einem Ertrag von 20,2 Millionen Franken mit einem Aufwandüberschuss von 564 400 Franken ab. Der Steuerfuss beträgt wie im Vorjahr 90 Prozent. Eine ausführliche Diskussion entstand beim Traktandum zur Zusammenarbeit mit Rifferswil im Steuerwesen. Gemeindepräsident Stefan Gyseler stellte das Projekt vor und erklärte, dass die Steuerhoheit der beiden Gemeinden bestehen bleibe. Es gebe jedoch noch zwei Proble-

me zu lösen: In Rifferswil betreffe es die veraltete Software, in Hausen das zurzeit fehlende Personal. Wenn bis Mitte 2018 die technischen und personellen Voraussetzungen nicht gelöst seien, werde das Projekt abgebrochen. «Doch wir sind mit Hochdruck daran, die Probleme zu lösen, und wir sind überzeugt, dass wir das schaffen.» Bei den zahlreichen Wortmeldungen wurde der Nutzen der Zusammenarbeit nicht infrage gestellt. Das Projekt sei gut und absolut zukunftsweisend. Über den Zeitpunkt hingegen war man sich nicht einig. Ein Rückweisungsantrag erhielt jedoch keine Mehrheit, dem Anschlussvertrag wurde schliesslich mit 51 Ja zu 13 Nein und 20 Enthaltungen zugestimmt.

Behält der Postplatz seinen Namen? Der emotionale Höhepunkt des Abends war – wie zu erwarten − die Information zum Postplatz. Das ging wahrhaftig die Post ab. Tiefbauvorstand Christoph Tandler erklärte ohne Beschönigung, dass beim Neubau des Platzes Fehler passiert seien. Die Postautobusse können wegen der Neigung nicht wie gewünscht unmittelbar an den neuen behindertengerechten Perrons anhalten. Beim Wegfahren und Abbiegen würde das Fahrzeugheck die Kante streifen, was mehrmals vorgekommen ist. «Niemand von all den vielen Fachleuten hat dies bei der Planung vorausgesehen», betonte Christoph Tandler. Es seien nun Gespräche

Höhere Kosten für Rollsportanlage Das letzte Thema betraf die Information zur Rollsportanlage Jonentäli, ein Projekt, das sich seit 2012 hinzieht und um rund 200 000 Franken verteuert hat. Auch hierzu meldete man sich im Saal rege zu Wort. Das Projekt muss nun im Jahr 2018 nochmals der Gemeindeversammlung vorgelegt werden. Die Jugendlichen in Hausen warten aber auf die Anlage, das haben sie mit 220 Unterschriften klar kundgetan. «Wir nehmen dieses Zeichen ernst und setzen uns für die Anlage ein», so Sozialvorstand Peter Reichmuth. Zum Schluss äusserte ein Stimmbürger humorvoll: «Es ist gut, wenn ihr das mit genügend Tempo tut. Sonst müssen die Jugendlichen, die sich heute einsetzen, ihre Anlage mit dem Rollator nutzen.»

Der Hauskehricht wird im Untergrund gesammelt In Hausen wurden zwei neue Unterflurcontainer in Betrieb genommen Bei der Überbauung Törlenmatt in Hausen wurden zwei neue Unterflurcontainer (UFC) für den Hauskehricht in Betrieb genommen. Im Bezirk Affoltern bewähren sich bereits vier UFC zum Teil auch mit zusätzlichen Säulen als Wertstoffsammelstellen. ................................................... von martin mullis Wer nicht genau hinschaut, erkennt die Säulen der Unterflurcontainer (UFC) lediglich als etwas zu gross geratene Abfalleimer. Doch die UFC bieten für die Entsorgung des Haushaltkehrichts weit mehr. Jeder der UFC bietet Platz für 560 Kehrichtsäcke à 35 Liter, welche unter der Erde in einem Sammeltank aufgefangen werden. In Hausen sind bei der Überbauung Törlenmatt zwei UFC einige hundert Meter voneinander entfernt installiert. Sie ermöglichen den Bewohnern der rund 100 Wohneinheiten ihren Hauskehricht zu jeder Tages- und Nachtzeit sauber, schnell und unkompliziert in den gebührenpflichtigen Säcken zu entsorgen. Für die regelmässige Entleerung der UFC wird ein spezielles, mit einem Kran ausgerüstetes Fahrzeug benötig. Vom Chauffeur gesteuert kann ein Kran mit Greifarm die runde Abfalltonne aus dem Untergrund heben und entleeren. Mit den zwei neuen UFC in Hausen gelang es dem Dienstleistungscenter Amt (Dileca), eine weitere

Von links: Roger Keller Landschaftsarchitekt, Hans Kölliker, UFC Verantwortlicher, Franz Liebhart, Dileca, und Urs Landolt, Trash Fox AG. (Bild Martin Mullis) Grossüberbauung für dieses ökologisch wertvolle Entsorgungssystem zu gewinnen.

Die UFC bieten entscheidende Vorteile Die UFC bieten gegenüber der üblichen Kehrichtentsorgung entscheidende Vorteile. Die Kehrichtsäcke können jederzeit und ohne Geruchsemmissionen deponiert werden, illegale Depots werden somit auf den Entsorgungsplätzen weitgehend vermieden.

Bei der ersten Inbetriebnahme der jüngsten UFC-Anlage letzte Woche in Hausen waren einige involvierte Spezialisten dieses Systems sowie Franz Liebhart, Geschäftsführer der Dileca, anwesend. Hans Kölliker, UFC Verantwortlicher für den Bezirk Affoltern, Urs Landolt von der Trash Fox AG sowie Landschaftsarchitekt Roger Keller, Bauleiter Miro Semenic von der Pfister Partner Baumanagement AG und natürlich Diego Moncada, der Kapitän des Spezialkranfahrzeuges der Peter

Schmid Bau-Dienstleistungen, welcher mit seinem Joystick die Leerung des UFC demonstrierte. Die Dileca versucht das moderne UFC-System vermehrt und insbesondere in Neu- und Grossüberbauungen aber auch bei den Entsorgungssammelplätzen der Gemeinden beliebt zu machen. Dort werden die UFC auch mit weiteren Untergrund-Containern, für die sogenannten Sammelwertstoffe wie Glas, Aluminium usw. kombiniert.


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«Elektrofahrzeuge sind konkurrenzfähig» Die Gemeinde Obfelden fährt erstmals elektrisch – und ist auf dem Weg zum Energiestadt-Label Das neue Dienstfahrzeug der Abwasserreinigungsanlage (ARA) Obfelden ist mit dem Renault Kangoo Z.E. ein Elektroauto. Die Gemeinde will im Bereich Nachhaltigkeit eine Vorreiterrolle übernehmen und probiert auch die Bevölkerung ins Boot zu holen – mit einem «StarteAnlass» zu Gebäudesanierungen. ................................................... von salomon schneider Nachhaltigkeit hat viele Gesichter – und muss vor allem am Puls der Technologie stattfinden. Um diesen Puls zu spüren und keine Entwicklung zu «verschlafen», hat sich die Gemeinde Obfelden entschieden, das Energiestadt-Label zu verdienen. Dazu sind Impulse der Gemeinde sowie aus der Bevölkerung notwendig. «Eine Massnahme ist ein nachhaltiger Fahrzeugpark. Da Gemeindefahrzeuge oft für Kurzstrecken genutzt werden und nur in Ausnahmefällen hunderte Kilometer am Stück fahren müssen, bieten sich moderne Elektrofahrzeuge an. Für den Ersatz des in die Jahre gekommenen Dienstfahrzeugs der ARA

haben wir uns deshalb für einen elektrischen Renault Kangoo entschieden», erläutert der Obfelder Werkvorstand Christian Kägi.

«Starte-Anlass» zu Gebäudesanierungen

Vernetzte Energiestrategie möglich Auch der Klärmeister Harald Suter steht voll hinter dem Elektroauto: «Die Reichweite ist mit bis zu 200 Kilometern mehr als genügend. Für den Pikettdienst bin ich mit diesem Elektroauto bestens aufgestellt.» Der Renault Kangoo Z.E. bietet als modernes Elektroauto auch Schnittstellen für nachhaltige Verknüpfungen. Wenn die Gemeinde Obfelden beispielsweise eine Solaranlage auf dem Dach der ARA installieren würde, könnte der Ladevorgang per App so gesteuert werden, dass das Fahrzeug bis zu einer gewissen Entladung nur mit Sonnenenergie geladen wird. So könnte der Renault Z.E. auch als Energiespeicher für die eigene Solarenergie dienen, weshalb sich eine Installation auch ohne kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) auszahlen würde.

Für Kurzstrecken erste Wahl Daniel Schaub von der Albis Garage sieht zudem einen grossen Vorteil von

Der Garagist Daniel Schaub (rechts) übergibt Klärmeister Harald Suter die Schlüssel zum neuen Renault Kangoo Z.E. der ARA Obfelden. (Bild Salomon Schneider) Elektrofahrzeugen beim Unterhalt: «Durch das Rekuperieren werden die Bremsen viel weniger beansprucht und auch sonst sind Elektroautos viel weniger wartungsintensiv. Garagisten benötigen jedoch Spezialausbildungen, um mit Elektrofahrzeugen arbeiten zu dürfen – immerhin wird

bei Elektroautos mit Starkstrom hantiert. Wir haben diese Ausbildung bereits vor einigen Jahren absolviert, arbeiten gerne mit E-Autos und auch die Kunden interessieren sich immer mehr dafür. Für Kurzstrecken sind E-Autos heute nicht mehr nur konkurrenzfähig, sie sind erste Wahl.»

Das neue Elektrofahrzeug wurde der Öffentlichkeit im Rahmen einer «Starte-Veranstaltung» im Zentrum Brunnmatt präsentiert. Gut 100 Obfelderinnen und Obfelder informierten sich an Ständen über nachhaltige Gebäudesanierungen. Auf viel Interesse stiessen Gebäudehüllen- und Dachsanierungen sowie nachhaltige Heizsysteme. Bei der Podiumsdiskussion mit Experten und Gemeindevertretern wurden vor allem Fragen zu Baubewilligungen gestellt. In Obfelden werden für kleinere Sanierungen wie Sonnenenergieanlagen nur in der geschützten Kernzone Baubewilligungen benötigt. Der Bau muss der Gemeinde jedoch mittels Formular mitgeteilt werden. «Bei Fragen ist die Gemeindeverwaltung gerne für die Bevölkerung da – ein Anruf genügt», erläuterte Werkvorstand Christian Kägi, der sich sehr über die gelungene Veranstaltung und die zahlreichen guten Gespräche beim anschliessenden Apéro freute. (sals)

Höhere Entschädigungen für Obfelder Behördenmitglieder Gemeindeversammlung sagt Ja zur Revision der Besoldungsverordnung – Rückweisung klar abgelehnt Obfelder Behördenmitglieder erhalten ab 1. Juli 2018 höhere Entschädigungen. Die Gemeindeversammlung stimmte einer Totalrevision der Besoldungsverordnung zu. Ein Rückweisungsantrag wurde klar abgelehnt. Auch die Budgets 2018 waren völlig unbestritten. ................................................... von werner schneiter Dichter Nebel, Champions League und die wenig spektakuläre Traktandenliste sprachen gegen einen Grossaufmarsch. Gerade mal 55 Stimmberechtigte erschienen am Dienstag in der Mehrzweckhalle Zendenfrei. Die fast 100 Seiten umfassende Weisung erhärtete die Bedeutung der Versammlung nicht; sie diente vor allem den ausführlichen Erläuterungen zu Budgetzahlen und der Totalrevision der Statuten des Schulzweckverbandes Bezirk Affoltern. Dass die vor dem Hintergrund der 2017 beschlossenen Einheitsgemeinde revidierte Besoldungsverordnung nicht einstimmig passierte, lag am Rückweisungsantrag des ehemaligen Gemeinderats Hansjörg Schneebeli. Er kritisierte den darin fixierten Systemwechsel, wonach neu anstelle von Sitzungsgeldern und zusätzlichen Spesen eine Pauschalentschädigung ausgerichtet wird. Er findet Stundenansätze nach wie vor das geeignete Mittel, weil sich damit nach seinen Worten publireportage

Beim Schulhaus C der Primarschule werden gut 50 Fenster ersetzt und energetische Massnahmen getroffen. Die Umsetzung dieser Massnahme erfolgt im Rahmen des benachbarten Neubaus der Sekundarschule. (Bild Werner Schneiter) die effektiven Arbeitsaufwände besser ermitteln lassen. Was wiederum nach den Worten von Gemeindepräsident Thomas Ammann nicht leicht zu kontrollieren sei. Mit 44:2 blieb dieser Rückweisungsantrag chancenlos. Das Gemeindepräsidium, entsprechend einem 50-Prozent-Pensum, wird künftig mit jährlich 47 000 Franken entschädigt, das Schulpräsidium mit 37 000 Franken. Ein Gemeinderatsmitglied erhält 22 000 Franken, ein Schulpflegemitglied 17 000 Franken. Und jedes dieser Behördenmitglieder darf 3000 Franken Spesen in Anspruch nehmen. Die gesamten Mehraufwendungen belaufen sich laut Thomas Ammann auf rund 20 000 Franken.

Auch das ebenfalls im Hinblick auf die Einheitsgemeinde revidierte Personalrecht der Politischen Gemeinde fand einhellig Zustimmung, genauso wie der Erlass einer kommunalen Gebührenordnung. Sowohl Sekundarals auch Primarschulgemeinde stimmten der von Barbara Scherrer (Sek) und Markus Gysel (Primar) erläuterten Totalrevision der Schulzweckverbands-Statuten einstimmig zu.

Gesamtsteuerfuss weiterhin bei 121 Prozent Für die Sekundarschule präsentierte Finanzvorsteherin Bettina Bucher einen Voranschlag 2018, der mit

einem Ertragsüberschuss von knapp 5000 Franken rechnet. Der höhere Steuerertrag liegt im Einwohnerzuwachs begründet. Der Steuersatz bleibt bei 26 Prozent. Christoph Kobel, Finanzvorstand der Politischen Gemeinde, machte unter anderem auf die nach wie vor gut fliessenden Grundstückgewinnsteuern aufmerksam. Den erwarteten Ertragsüberschuss bezifferte er auf 10 000 Franken, die dem Eigenkapital (22,5 Mio. Franken) zugeschlagen werden. Die Investitionsrechnung sieht Ausgaben von gut 4 Mio. Franken vor, die insbesondere in die Bereiche Wasser, Abwasser und Verkehr fliessen werden. Der Steuersatz wird auch hier bei un-

veränderten 45 Prozent festgesetzt. Markus Gysel erläuterte die Details zum Budget 2018 der Primarschule, das einen Aufwandüberschuss von 263 000 Franken vorsieht. Zu Buche schlagen hier nach wie vor die Ausgaben für Sonderschulung. An der Primarschule werden im nächsten Schuljahr über 500 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Die Budgets 2018 der drei Güter fanden ohne Gegenstimme Zustimmung. In Obfelden verbleibt der Steuersatz bei 121 Prozent (ohne Kirche). Marcel Tillmann, Liegenschaftenvorstand der Primarschule, vertrat schliesslich den Antrag für einen Baukredit von 200 000 Franken, die für den Ersatz von Fenstern und für energetische Massnahmen am Schulhaus C aufgewendet werden. Es handelt sich um gut 50 Holz-/Metallfenster, welche die über 50-jährigen ersetzen werden. Die Baustelleninstallationen und ein Baukran, die derzeit dem Neubau der Sekundarschule dienen, erleichtern den Ersatz der Fenster erheblich, wie Marcel Tillmann anfügte. Den Schlusspunkt der eineinhalb Stunden dauernden Gemeindeversammlung setzte Primarschulpräsident Werni Kurt mit der Bemerkung, dass die Bauabrechnung für den Neubau des Kindergartens Räsch auf der Traktandenliste der nächsten Gemeindeversammlung stehen wird. Grund der Verzögerung: ein offener Garantiefall. «Nach wie vor ist aber klar, dass wir den Baukredit um acht Prozent unterschreiten werden», fügte er bei.


Man sieht die Sonne langsam untergehen und erschrickt doch, wenn es plötzlich dunkel ist. Von Franz Kafka

Traurig nehmen wir Abschied von

Max Bühlmann-Gut

Tief betroffen, traurig und bestürzt nehmen wir Abschied von unserem Teamkollegen und Mitarbeiter

Michael André Williams 15. Oktober 1953 – 1. Dezember 2017

10. September 1930 – 5. Dezember 2017

Nach längeren gesundheitlichen Beschwerden durfte er friedlich einschlafen. Seine angenehme und würdevolle Art wird uns für immer in guter Erinnerung bleiben. Regula und Markus Bühlmann-Häberling Fabienne und Marius Bühlmann mit Maëlle und Rina Marina und Dominik Bühlmann mit Liano Bernadette und Felix Bühlmann-Bucher Stefanie und Fabian Bühlmann Stefanie und Christian Zimmermann Sabrina und Pascal Brun mit Lia Eddy Bühlmann mit Familie Der Abschiedsgottesdienst findet am 13. Dezember um 14.15 Uhr in der Kirche Maschwanden statt. Die Urnenbeisetzung wird im engsten Familienkreis stattfinden. Allfällige Spenden gedenke man der Stiftung Tixi Säuliamt Postfinance-Konto 80-23029-6 lautend auf Stiftung Tixi Säuliamt, 8910 Affoltern am Albis. Traueradresse: Regula und Markus Bühlmann, Hinterdorfstrasse 35, 8933 Maschwanden

Mitarbeiter Zustellung Affoltern am Albis Er ist nach kurzer, schwerer Krankheit am 1. Dezember 2017 in seinem 65. Lebensjahr friedlich eingeschlafen. Mit Michael verlieren wir einen liebenswerten, aufgestellten Mitarbeiter und Kollegen. Seine Abwesenheit hinterlässt eine grosse Lücke. Wir werden ihn in dankbarer Erinnerung behalten. Unser «Singing Postman» wird immer in unseren Herzen sein. Den Angehörigen sprechen wir unser tiefes Beileid aus, und wünschen ihnen viel Kraft in dieser schweren Zeit. Die «Celebration of Life» wird zu einem späteren Zeitpunkt im kleinen Rahmen stattfinden. Post CH AG, PostMail Mitarbeiter Zustellung Affoltern am Albis Briefzustellregion Wädenswil

Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.

TO D E S A N Z E I G E Wir nehmen Abschied von

Max Bühlmann-Gut 10. September 1930 – 5. Dezember 2017

Wir verlieren in Max Bühlmann-Gut einen liebenswerten und hoch geschätzten Menschen. Sein grosses Engagement und sein unermüdlicher Einsatz für unsere Gemeinde hat bleibende Spuren hinterlassen, die wir nie vergessen werden; von 1962 bis 1966 als Präsident der reformierten Kirchenpflege und von 1966 bis 1986 als Gemeindepräsident. Er bleibt uns in bester Erinnerung als hilfsbereiter und kompetenter Ratgeber bis zu seinem Tod. In grosser Dankbarkeit werden wir uns immer an sein Engagement für unsere Gemeinde erinnern und sprechen seinen Angehörigen unser herzliches Beileid aus. Gemeinderat Maschwanden Reformierte Kirchenpflege Maschwanden

Traurig und voller schöner Erinnerungen nehmen wir Abschied von meinem Mann, unserem Vater, Schwiegervater, Grossvater, Bruder, Schwager und Götti

Ernst Huber-Steinmann 22. Juli 1942 – 4. Dezember 2017

Wir vermissen dich: Margrit Huber-Steinmann Beatrice von Holzen-Huber Daniel und Silvan Marlis und Fritz Bordelais-Huber Philipp und Nicole Huber Nils, Flurina und Yannick Walter und Agnes Huber und Familie Werner Huber Verwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung findet am Montag, 11. Dezember 2017, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof in Hausen am Albis statt. Abdankung anschliessend um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche.

Traurig nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Ur-Grossmutter, Schwester und Tante

Lucie Heitz-Roehm 23. Juli 1924 – 1. Dezember 2017

Nach einem langen und erfüllten Leben ist sie friedlich eingeschlafen. Wir verlieren einen lebensfrohen Menschen und wünschen ihr auf ihrer letzten Reise alles Gute. In grosser Dankbarkeit: Christine Keller – Heitz Sarah Keller Gabriela und Florian Hutter – Keller mit Kindern Hugo und Annemargrith Heitz – Hunger Swen und Caro Heitz - Kaufmann Kevin Heitz Kilian und Cécile Heitz Lucien und Etienne Heitz Geschwister und Verwandte Auf Wunsch der Verstorbenen ist die Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Der Trauergottesdienst findet am Dienstag, 12. Dezember 2017, um 14.00 Uhr, in der reformierten Kirche Bonstetten statt. Es werden keine Trauerzirkulare versandt. Anstelle von Blumen gedenke man «Bonstetten 60+» IBAN: CH27 0070 0110 0015 7569 6 Vermerk: Lucie Heitz Traueradresse: Kilian Heitz, Alte Stationsstrasse 7, 8906 Bonstetten

Anstelle von Blumenspenden gedenke man bitte der Stiftung Theodora (Clowns besuchen Kinder im Spital), Hauptstrasse 34A, 5502 Hunzenschwil, Spendenpostkonto 10-61645-5, Vermerk: Ernst Huber. Traueradresse: Margrit Huber-Steinmann, Näfenhäuser 1, 8926 Kappel am Albis


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«Eine solche Resonanz hatten wir noch nie» «Faire Milch Säuliamt»: Das neue Produkt hat bereits am ersten Verkaufstag eingeschlagen Am Samstag hat die Genossenschaft «Faire Milch Säuliamt» ihre eigene Milch lanciert (der «Anzeiger» hat berichtet). Der Verkaufsstart hat sämtliche Erwartungen übertroffen. «Anzeiger»: Wie haben Sie den Verkaufsstart der «Fairen Milch Säuliamt» erlebt? Martin Haab, Genossenschaft «Faire Milch Säuliamt»: Die Erwartungen der grössten Optimisten unter uns wurden übertroffen. Wenn etwas Neues kommt, sind die Leute sonst eher skeptisch. Um 9.50 Uhr kam das erste Telefon aus Hausen, der Vorrat sei leergekauft. Bis 11 Uhr war das in praktisch jedem Laden so. Nach Plan hätte es bis Montag reichen sollen. Die Landi Albis hat dann aus den Reserven nachgeliefert und wir mussten am Sonntag nochmals eine Charge abfüllen für Montag. ...............................................................

«Wir haben zwei Fliegen auf einen Streich: Das Regionale und den fairen, kostendeckenden Preis.» ............................................................... Die Lancierung hat nicht nur in den Läden für Furore gesorgt, sondern auch in den Medien und auf sozialen Plattformen. Marcel R. Streiff, Geschäftsleiter der Standortförderung Knonauer Amt: Über Facebook haben wir über 15 000 Personen erreicht. Es gab Reaktionen bis nach Luxemburg. Eine solche Reso-

Haab: Im Kantonsrat heisst es oft: ihr dort hinten im Säuliamt ... Aber wir sind für die Stadt eine grüne Lunge, ein Naherholungsgebiet. Ein Ziel könnte sein, unsere Milch in die Stadt Zürich zu verkaufen. ...............................................................

«Im Frühjahr könnten wir mit Joghurt und Halbrahm nachziehen.»

Gemeinsam für die «Faire Milch Säuliamt»: Standortförderer Marcel Streiff (links) und Bauer Martin Haab. (Bild Thomas Stöckli) nanz hatten wir von der Standortförderung überhaupt noch nie. Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Bauern und der Erfolg der fairen Ämtler Milch machen mich stolz auf die Region. Gemeinsam haben wir es geschafft, schweizweit die erste Milch mit dem europäisch geschützten Label «Faire Milch» auf den Markt zu bringen. Zudem ist es das erste Label-Produkt mit dem Schmetterlings-Logo aus dem Knonauer Amt. Haab: Auch Belgier und Franzosen haben sich gemeldet. Ein Jungbauer aus Hausen schrieb mir am Samstagabend, er habe noch selten so einen positiven Tag erlebt.

Was steckt hinter dem Erfolg? Haab: Wir haben zwei Fliegen auf einen Streich: Das Regionale und den fairen, kostendeckenden Preis. Viele fragen: weshalb braucht ihr Fr. 1.90 für den Liter Milch? Sonst legt der Grossverteiler den Verkaufspreis fest, davon gehen Verarbeitung und Vertrieb weg, für den Bauern bleiben 53 Rappen. Wir müssen ein System haben, das von der anderen Seite her rechnet: Was kostet es, einen Liter Milch zu produzieren? Da sind wir je nach Betrieb bei 80 bis 85 Rappen. Die «Faire Milch Säuliamt» schafft einen Mehrwert für Bauern und Dorfläden – wo

ist die Motivation der Standortförderung? Streiff: Die Standortförderung vereint das Ökologische und das Ökonomische. Da gehört die Landwirtschaft dazu. Die Landwirtschaft ist für die Region ein wichtiger Zweig, darum werden wir das Projekt auch nächstes Jahr weiter unterstützen. Wir haben einen Stein ins Rollen gebracht und der bekommt jetzt eine Dynamik. Die «faire Milch Säuliamt» ist ein LeuchtturmProjekt mit überregionaler Ausstrahlung. Durch den Erfolg könnten auch weitere Türen aufgehen. Gibt es Pläne, zusätzliche Regionen zu erschliessen?

............................................................... Würde die gegenwärtige Kapazität dafür ausreichen? Haab: Es würde uns nicht erschrecken, wenn wir die Stadt Zürich beliefern müssten. Gegen oben haben wir jeden Spielraum. Wir sind eine Genossenschaft von 40 Bauern. Die faire Milch Säuliamt macht nur einen Bruchteil unserer Kapazität aus. Das ist ein Image-Projekt, das auch die Innovationskraft der Bauern zeigen soll. Vergrösserung des Verkaufsgebiets ist eine mögliche Form des Wachstums, eine weitere wären zusätzliche Produkte. Wie sieht es damit aus? Haab: Ich habe die Website von Höhn (Molkerei und Verpackungsfirma, Anm. d. Red.) intensiv studiert. Mittelfristig, das heisst, bis nächstes Frühjahr, könnten wir mit Joghurt und zum Beispiel Halbrahm nachziehen. Das ist ein Ziel. Wir haben uns einfach gesagt: Wir starten mit einem Produkt. Dann ist der Schaden nicht so gross, falls wir fallieren. Interview: Thomas Stöckli

ratgeber

170 Schulkinder aus Affoltern auf Trab gehalten Hans Ulrich Meuter, lic. iur. und dipl. Steuerexperte

Aufteilung der Steuervorlage 2017? Die EU hat den Druck auf die Schweiz erhöht, ihre umstrittenen Steuerregimes abzuschaffen. Die Schweiz hat der EU ihrerseits versprochen, die privilegierten Steuerregimes bis Ende 2018 (mit Anpassungsfristen) aufzuheben, was wegen der gescheiterten Unternehmenssteuerreform nun nicht mehr möglich ist. Deshalb hat die EU die Schweiz auf eine graue Liste gesetzt. Empörung hilft der Schweiz nicht weiter. Sie verdankt ihren Wohlstand insbesondere der exportorientierten Wirtschaft. Gelingt es der Politik nicht, sich in vernünftiger Frist auf ein neues Gesamtpaket zu einigen, bliebe wohl nichts anderes übrig, als die Abschaffung der Regimes vorzuziehen, damit die Gesamtwirtschaft nicht in Mitleidenschaft gezogen wird. Deshalb fordern gewisse politische Kreise eine Zweiteilung der Unternehmenssteuerreform (Steuervorlage 17). Zuerst wird bloss über die unbestrittenen Massnahmen der Steuervorlage 17 entscheiden. Damit soll den Kantonen und Unternehmen der Ausstieg aus den international verpönten Steuerregimes ermöglicht werden. Über alle anderen Ersatzinstrumente wie etwa die Patentbox, die vom Kanton Zürich geforderte zinsbereinigte Gewinnsteuer sowie die Massnahmen zur Gegenfinanzierung soll zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden. Man kann gespannt sein, ob aufgrund des aktuellen politischen Druckes der EU, die Steuervorlage 2017 mit allen Vorund Nachteilen nun aufgeteilt wird.

«Fitness for Kids» mit Nathalie Keller und Jeanette Eggenschwiler an der Primarschule Am Dienstag freuten sich 170 Kinder der Affoltemer Primarschul-Einheit Chilefeld/Stigeli über einen etwas anderen Schultag: Nathalie Keller, Elite-ModelLook-Gewinnerin 2016, und Tele-Züri-Wetterfee Jeannette Eggenschwiler turnte im «Stigeli» fleissig mit. «1-5-1-8!» Diese Zahlenformel sitzt nun garantiert bei den 171 Affoltemer Schülern, die am Dienstag, 5. Dezember, beim Event des Non-Profit-Programms «Fitness for Kids» dabei waren. Die Formel steht für den einen Körper, den man respektieren soll, fünf Portionen Obst und Gemüse täglich, eine Stunde Bewegung pro Tag und acht Gläser Wasser, die man täglich trinken soll. Doch statt mit trockenem Auswendiglernen bleibt die Formel durch Bewegung im Kopf. Und statt Mathe und Bio übten die Kids den «Superman», «Bergsteiger» und «Hampelmann» und lernten Tricks, wie sie es schaffen, ausreichend Wasser im Alltag zu trinken. Zudem gab es einige Überraschungen, darunter auch ein gesundes Znüni mit Äpfeln sowie knusprigem Vollkorngebäck und Apfelschorle. Instruktorin des Programms war die DJ-Bobo-Choreografin und -Tänzerin Sévérine Studer.

Prominente Unterstützung Mit dabei beim «Check Up» waren gleich zwei Botschafter des Programms. Den Anfang machte Nathalie Keller. Die Elite-Model-Look-Gewinnerin 2016 turnte fleissig mit. «Es ist essenziell, dass Kinder schon früh lernen, wie wichtig es ist, sich gesund zu ernähren und zu bewegen – aber auch, wie viel Spass das machen

Wetterfee Jeannette Eggenschwiler (hinten Mitte) sorgte in der Turnhalle Stigeli für Bewegung. (Bild zvg.) kann.» Mit einer zweiten Gruppe Kindern sorgte auch Wetterfee Jeannette Eggenschwiler für Bewegung. «Als Kind begreift man alles sehr viel schneller. Ob das nun Matheformeln, Sprachen oder eben Bewegung und richtige Ernährung sind. Deswegen ist es toll, dass wir mit ‹Fitness for Kids› schon bei den ganz Kleinen ansetzen», so die Moderatorin. Auf diesem Prinzip baut das gesamte Programm auf, das schon über 55 000 Schweizer Kids begeistert hat. Dank Sponsoren sind die Events für die Schulen kostenlos.

Auch in Affoltern kommt die Abwechslung vom Schulalltag an und zeigt Nachhaltigkeit. Beim ersten Besuch von «Fitness for Kids» haben alle Kinder ein Ernährungs- und Bewegungstagebuch bekommen, das viele in den vergangenen Wochen eifrig ausgefüllt haben. Zur Belohnung gab es für alle ein cooles Hipster-Säckli.

Elf Jahre für die Gesundheit der Kinder Erst im vergangen Sommer feierte «Fitness for Kids» sein zehnjähriges

Bestehen. Ins Leben gerufen hat die Organisation Franco Carlotto, sechsfacher Mister World Fitness und einer der stärksten Männer der Welt. Gemeinsam mit vielen Prominenten Botschaftern wie Sänger Vincent Gross, Bachelor und Boxer Janosch Nietlispach oder Eiskunstläuferin Denise Biellmann hat er es sich mit «Fitness for Kids» zur Aufgabe gemacht, Schüler gesund, stark und fit zu machen. In Affoltern ist das gelungen. (pd.) Weitere Infos unter www.fitnessforkids.ch.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 8. Dezember 2017

Musik ist ihre Leidenschaft Tamara Pérez aus Hedingen gewann den kleinen Prix Walo mit eigenem Song Die junge Sängerin Tamara Pérez aus Hedingen hat am Sonntag den kleinen Prix Walo in der Sparte Gesang gewonnen. Auch wenn ihr dieser Preis sehr viel bedeutet, setzt sie auf den erfolgreichen Abschluss ihrer Berufsausbildung.

arbeiten zu können». Dabei könnte ihr der Gewinn des kleinen Prix Walo behilflich sein. Dieser beinhaltet nämlich nicht nur die vom berühmten Schweizer Künstler Rolf Knie gefertigte Skulptur, sondern auch Unterstützung durch die Organisation Showszene Schweiz. Wie diese im Detail aussieht weiss sie noch nicht. Zusammen mit den fünf weiteren Siegerinnen und Siegern des kleinen Prix Walo, darf sie am 13. Mai 2018 an der 44. Prix-Walo-Gala in den tpc-Studios in Zürich teilnehmen. Für diese darf sie sich ein Gala-Kleid aussuchen. Gut angezogen zu sein, ist ihr wichtig. «‹Overdressed› oder in zu enger Kleidung fühle ich mich aber nicht wohl», sagt sie. Zu einem besonderen Anlass dürfe die Garderobe aber auch einmal etwas auffälliger sein.

................................................... andrea bolliger Auch zwei Tage nach dem Gewinn des kleinen Prix Walo in der Sparte Gesang, kann es die Hedinger Sängerin noch kaum fassen. «Es ist ein riesen Sprung für mich», erklärt sie. Sie freue sich sehr. Im Säuliamt ist Tamara Pérez durch die Auftritte mit ihren Brüdern Ruben und Raul als Trio Pérez bekannt. Als Trio treten die Geschwister mittlerweile nur noch selten auf. Nur mit Bruder Raul singt sie gelegentlich noch im Duett. Seinetwegen begann sie auch zu singen. «Er ist mein grosses Vorbild, ich wollte so singen wie er», sagt sie. Das war vor rund sieben Jahren. Damals spielte sie Violine. Weil diese sich aber nicht als Begleitinstrument zum Singen eignet, lernte sie Klavier und Gitarre. Inzwischen hat sie solo oder mit Bruder Raul mit gecoverten Hits an verschiedenen Casting-Shows wie «Kids on Stage» teilgenommen. Doch Tamara Pérez hat auch eigene Songs geschrieben. Das Songschreiben entdeckte sie während eines Schulpro-

Freude am Beruf

Tamara Pérez aus Hedingen bei ihrem Auftritt am Finale des Kleinen Prix Walo. (Bild zvg.) jekts. In gewissen Lebenslagen gelinge es ihr ganz gut, eigene Songtexte zu schreiben, sagt sie. Für die Teilnahme am kleinen Prix Walo, auf welchen sie von ihrer Mutter aufmerksam gemacht wurde, bewarb sie sich mit der Eigenkomposition «Passion». Zuerst musste sie an einer sogenannten

‹Sprungbrettveranstaltung› überzeugen. Am Finale vom vergangenen Sonntag in der Arena Wydenhof in Birr bewerteten über 20 namhafte Jurymitglieder aus der Gesangs- und Unterhaltungsbranche nicht nur ihren Gesang, sondern auch ihre Ausstrahlung und Bühnenpräsenz.

«Das ist eine sehr gute Frage», meint sie darauf angesprochen, wie es denn jetzt weitergehe. «Arbeiten und meine Leidenschaft für die Musik ausüben», sagt sie nach kurzem Überlegen. Sie setzt nicht unbedingt auf eine Profi-Gesangskarriere. «Es ist mir wichtig, mit guten Leuten zusammen-

Tamara Pérez absolviert eine KV-Lehre bei einem Telekommunikationsanbieter. Sie ist im dritten Lehrjahr und es liegt ihr viel an einem erfolgreichen Abschluss. Nicht nur weil ihr eine solide berufliche Grundlage wichtig sei. Die Arbeit gefalle ihr sehr gut, sagt sie. Zudem hat sie auch während der Lehre Gelegenheiten ihre Leidenschaft auszuleben. «Ich habe ja schon jetzt gelegentlich Auftritte und zurzeit bringe ich alles unter einem Hut. Nach der Lehre wird es bestimmt ruhiger, so dass ich mehr Zeit für die Musik finde», meint sie.

zwischen-ruf

Am 6. Dezember läutete es an der Tür

Sonntagsmusik mit dem Musikverein Mettmenstetten und Brassissimo

Vor ein paar Jahren läuteten Samichlaus und Schmutzli spätabends bei mir an der Tür. Ich wollte diese beiden düsteren Gestalten schon wegschicken, als Schmutzli rief: «Ich bins, die Kaiserin von China!» Da wusste ich: Das konnte nur meine ehemalige Schülerin Thanh aus Thailand sein, die in unserem selbsterfundenen Theaterstück die Kaiserin von China gespielt hatte. Sie und Marjana aus derselben Klasse kamen herein, nahmen ihre Bärte ab und erzählten von früher und rekapitulierten, wie ich ihnen mal ein Weihnachtslied beibringen wollte. Und zwar folgendes: «Es Schöfli duen ihm bringe Ihm bringe und duen es Loblied singe, ihm singe, dem chliine Herr, fiine Herr Heiland» Da hatte Raphael gerufen: «Es heisst nicht Heiland, es heisst Thailand!» Ute Ruf

Winterkonzerte in Knonau und Mettmenstetten

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Gleich zweimal konzertierte der Musikverein Mettmenstetten am vergangenen Sonntag. Die traditionellen Winterkonzerte, nachmittags in Knonau und abends in Mettmenstetten lockten zahlreiche Musikbegeisterte aus der warmen Stube. ................................................... von andrea bolliger Die Winterkonzerte des Musikvereins Mettmenstetten sind beliebt. Voll besetzt war der Stampfisaal in Knonau zum Nachmittagskonzert und auch am Abend in Mettmenstetten liessen zahlreiche Musikbegeisterte den Sonntag beim Konzert in der reformierten Kirche ausklingen. Dieses wurde mit Christoph Walters «Music Forever» eröffnet. Der Chor der Kirche bot kaum genug Platz für alle Musizierenden. Dirigent Adrian Kuoni hat für die diesjährigen Winterkonzerte nämlich mehr als ein Spezialgast eingeladen. «Brassisimo» bestehen derzeit aus sieben jungen Männern. Jan Müller hat das Brass-Ensemble 2013 gegründet. Sie spielen an Hochzeiten, bei Konfirmationen oder an Firmenfesten. Mit Musikern des Musikvereins Mettmenstetten trugen sie nun im 10er Brass-Ensemble «Canzon septimi toni Nr. 1» von Giovanni Gabrieli vor. Ein anspruchsvolles mehr-choriges Werk, bei welchem sich die Musikanten im Doppelchor aufstellten. Auf die Klassik folgte Pop. «You Raise me up» wurde unzählige Male gecovert und in verschiedene Sprachen übersetzt. Mit «Let it Snow» und «We Wish you a Merry Christmas» setzten «Brassissimo» bei ihrem Soloauftritt passende Akzente zur Weihnachtszeit.

Auch Dirigent Adrian Kuoni (links) applaudiert den sieben Mitgliedern von «Brassissimo». (Bild Andrea Bolliger) Von Brahms bis Carey Der Musikverein Mettmenstetten beeindruckte mit einem Repertoire von Klassik bis Pop. Brahms «Academic Festival Overture», welche Studentenlieder anschneidet, entführte den Zuhörenden in die Vergangenheit, «Rêverie» ist ein neues Konzertwerk, das zum Träumen anregt. Beim Publikum kamen natürlich die bekannten Melodien am besten an. So war der Applaus für Johan de Meijs Arrangement «Moments of Morricone», welches die berühmtesten Filmmelodien des italienischen Komponisten vereint, entsprechend gross. Kaum jemand, der die Titelmelodie aus «The Prince of Egypt», nicht schon einmal gehört hat. Das Original gesungen von Whitney Huston und Mariah Carey ist ein Welthit. Schon neigte sich das Konzert dem Ende zu. Klarinettistin Vanessa Ringger, welche durch das Konzert geführt

und die Stücke erläutert hatte, stand ein letztes Mal auf, richtete dankende Worte an Publikum und Mitwirkende und wünschte «viel Ruhe auf der Jagd nach den passenden Geschenken». Eigentlich wäre Händels «Hallelujah Chorus» als krönendem Abschluss nichts mehr beizufügen gewesen.

Zwei Zugaben klatschten die Zuhörer dann doch noch aus den Musikanten, bevor diese sich begleitet vom Applaus durch den Kirchengang verabschiedeten. (pd.) www.mvmettmenstetten.ch und www.brassissimo.ch.

Nachmittagskonzert im vollen Stampfisaal. (Bild zvg.)


Bezirk Affoltern

Freitag, 8. Dezember 2017

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AZ und NZZ spannen zusammen Gründung eines gemeinsamen Medienunternehmens – sofern die Wettbewerbskommission zustimmt Gemeinsam wollen AZ und NZZ die regionale Publizistik in der Deutschschweiz stärken und die digitale Transformation vorantreiben. Dazu führen sie ihr regionales Mediengeschäft in einem Joint Venture zusammen. Die AZ Medien, zu denen auch der «Anzeiger» gehört, und die NZZMediengruppe bündeln ihre Kräfte und gründen ein zukunftsgerichtetes und eigenständiges Medienunternehmen mit starker regionaler Verankerung. So sichern beide die Unabhängigkeit und Weiterentwicklung all ihrer regionalen Medienmarken in einem herausfordernden Marktumfeld. Das neue Unternehmen wird mit

den Regional-Zeitungen und -Onlineportalen sowie Radio- und TV-Stationen beider Unternehmen und den Zeitschriften der AZ Medien rund 2 Mio. Personen in der Deutschschweiz erreichen. Mit knapp 500 Mio. Franken Umsatz und 2000 Mitarbeitenden wird es zu den führenden Medienunternehmen der Schweiz zählen. Ziel des Joint Ventures ist es, langfristig in die Weiterentwicklung der Marken und Produkte zu investieren, mit Innovationen die digitale Transformation zu forcieren und damit das Regionalmediengeschäft in die Zukunft zu führen. «Die AZ Medien und die NZZ-Regionalmedien legen beide ihren strategischen Fokus auf die Publizistik und sind einer liberalen Grundhaltung verpflichtet. Gemeinsam können wir

Mediengruppe und die AZ Medien haben sich auf eine gemeinsame Führung des Joint Ventures geeinigt. Der Verwaltungsrat soll von Peter Wanner präsidiert werden. Jörg Schnyder, derzeit Finanzchef und Vorsitzender der Unternehmensleitung ad interim der NZZ-Mediengruppe, wird Vizepräsident und Leiter des Finanzausschusses. Pascal Hollenstein, aktuell Leiter Publizistik der NZZ-Regionalmedien, verantwortet als publizistischer Leiter sämtliche Zeitungstitel des neuen Medienunternehmens. Axel Wüstmann, aktuell CEO der AZ Medien, wird CEO des Joint Ventures, und Jürg Weber, derzeit Leiter der NZZ-Regionalmedien, wird stellvertretender CEO. Zum neuen Unternehmen gehören alle Einheiten der AZ Medien mit

Ausnahme des Newsportals Watson. Die NZZ-Mediengruppe integriert ihr gesamtes Regionalmediengeschäft in das Joint Venture. Auch die Druckereien beider Unternehmen werden Teil davon. Sämtliche Mitarbeitenden und Führungskräfte dieser Bereiche der beiden Unternehmen gehen in das neue Unternehmen über. Nicht Bestandteil sind die Geschäftsbereiche NZZ Medien und Business Medien der NZZ-Mediengruppe sowie die konzessionierten Radio- und TV-Sender beider Unternehmen. Das Joint Venture arbeitet partnerschaftlich mit der NZZMediengruppe zusammen und bezieht unter anderem deren TechnologieDienstleistungen. Über die finanziellen Einzelheiten haben die Partner Stillschweigen vereinbart. (pd.)

ämtler kantonsräte meinen

forum

EWR-Nein: 25 Jahre her Rückblick von alt Nationalrat Toni Bortoluzzi Der Beitritt der Schweiz zum europäischen Wirtschaftsraum (EWR) sollte das Trainingslager zum Beitritt in die europäische Union (EU) werden. Ein äusserst emotional geführter Abstimmungskampf endete vor 25 Jahren äusserst knapp, mit einer Mehrheit von 24 000 Nein-Stimmen. Am 6. Dezember 1992 nahmen gegen 80 Prozent der Stimmberechtigten an der Abstimmung teil. In unserem Bezirk waren es bei einer Ablehnung von 53,76 % fast unglaublich anmutende 84,26 % der Stimmberechtigten. Als Mitglied einer kleinen Gruppe, die unter der Leitung von Christoph Blocher gegen den EWR-Beitritt auftrat, bin ich als junger Nationalrat während dreier Monate vor der Abstimmung an unzähligen Podien und Veranstaltungen aufgetreten. Es galt den Stimmberechtigten aufzuzeigen, dass es um mehr als einen der üblichen Staatsverträge ging. Die Botschaft ist angekommen, die Säle, in denen die Streitgespräche stattgefunden haben, waren gefüllt und die Emotionen gingen hoch. Ich habe mich gut vorbereitet und die notwendigen Unterlagen dazu angefordert und studiert. Die im Rahmen des EWR zu übernehmende Gesetzgebung der EU wurde mir mit Kleinlastwagen des Bundes auf einem Palett an der Betpurstrasse abgeliefert. Es waren aber nicht die Details, die den Ausschlag gaben. Die Stimmberechtigten haben gemerkt: jetzt geht es um die Schweiz, diesen mehrsprachigen Kleinstaat mit einer von unten gewachsenen Staatsform als Voraussetzung für Freiheit und Wohlstand. Sich in eine von Theoretikern geprägte

unsere Reichweite erhöhen und Grössenvorteile erzielen. Durch den Zusammenschluss entsteht ein Medienunternehmen, dessen Nachhaltigkeit durch die NZZ-Aktionäre und die Familie Wanner gewährleistet ist», betont Etienne Jornod, Verwaltungsratspräsident der NZZ-Mediengruppe. «Regionalmedien leisten in der föderalistischen, direktdemokratischen Schweiz einen wichtigen Beitrag zur Meinungsbildung. Gemeinsam gründen wir ein breit aufgestelltes, wettbewerbsfähiges Medienunternehmen, das die nötige Finanzkraft hat, um in die Zukunft zu investieren», ist Peter Wanner, Verleger der AZ Medien, überzeugt. An der neuen Aktiengesellschaft sind die beiden Medienunternehmen zu gleichen Teilen beteiligt. Die NZZ-

europäische Konstruktion zu begeben war vielen schon damals suspekt.

Ein unerwartetes Nein Dass sich am Schluss eine Mehrheit für ein Nein entschieden hat, ist auch nach 25 Jahren für mich ein kleines Wunder. Die gesamte Elite in unserem Land hat ein Ja propagiert. Ich vermag mich an eine Veranstaltung in Rheinfelden erinnern, da standen mir zwei Professoren und ein Chefbeamter des Bundes als Gegner gegenüber. «Bei einem Nein werdet ihr in fünf Jahren auf den Knien um den Beitritt betteln». Solche und andere Drohgebärden, vor allem ein bevorstehender wirtschaftlicher Niedergang, haben Unsicherheit verbreitet und liessen kaum auf ein Nein hoffen. Das Nein am 6. Dezember 1992 hat leider nicht dazu geführt, dass man sich auf eine weltoffene aber letztlich eigenständige Schweiz konzentriert hat. In laufenden Verträgen und den aktuellen Bemühungen ist der Hang sich früher oder später der offensichtlichen Fehlkonstruktion EU zu unterordnen, spürbar. Wenn EU Kommissionspräsident Junker vor Kurzem gesagt hat, das in Vorbereitung stehende Rahmenabkommen mit automatischer Übernahme von EU Recht sei ein Freundschaftsvertrag, dann ist das einmal mehr der Versuch der Schweizer Bevölkerung ein in Vorbereitung stehendes Trainingslager zum EU-Beitritt in erträglicher Form darzustellen. Toni Bortoluzzi, alt Nationalrat, Affoltern

Die SP am Chlausmärt Bei eisigen Temperaturen waren viele Mitglieder der SP an unserem Stand am Chlausmärt anzutreffen. Viele spannende Gespräche wurden geführt. Die Leute nutzten die Gelegenheit, ihre Anlie- SP-Chlausläufer Martin Gallusser mit Liliane Hurschler, gen mit uns zu be- Vera Anders und Stefan Gribi (von links). (Bild zvg.) sprechen. Über die roten Ballone freuten sich besonders men lassen zusammen mit drei Mitdie Kinder. Aber auch die Grossen gliedern der Grünen am Chlauslauf tranken einen warmen Punsch oder mitzumachen. Eine etwas andere nahmen eines unserer Schoggiherzli Form der politischen Zusammenarmit. Unser Kandidat für die Stadtrats- beit. wahlen in Affoltern im Frühling, Martin Gallusser, hat es sich nicht neh- SP Bezirks- und Ortspartei Affoltern

Ronald Alder (glp, Ottenbach)

Notfalldienst: Fenster auf, Geld raus, Fenster zu Grundsätzlich sind die Ärztinnen und Ärzte verpflichtet, in dringenden Fällen Beistand zu leisten und in einer Notfalldienstorganisation mitzuwirken. Der Kanton und die Gemeinden sorgen für eine zweckmässige Organisation der Notfalldienste, wo solche nicht bestehen. Die Notfallversorgung durch die Hausärzte wird zunehmend schwierig, da es immer weniger Hausärzte gibt. Parallel dazu nehmen die Notfalleintritte in die Spitäler zu, die eigentlich gar nicht ins Spital müssten. Dies verursacht unnötige Kosten, denn der Notfalleintritt ins Spital kostet dreimal mehr als die Notfallversorgung beim Hausarzt oder zu Hause. Es soll darum eine neue kantonsweite Triagestelle mit einheitlicher Notfallnummer geben, die durch die Ärztegesellschaft des Kantons Zürich betrieben wird. Wenn der eigene Hausarzt nicht

erreichbar ist, kann diese Triagestelle angerufen werden und man wird dort beraten, ob zugewartet werden kann, bis der Hausarzt wieder verfügbar ist, ob der Hausbesuch eines Arztes notwendig ist oder ob gar doch der Eintritt ins Spital empfehlenswert ist. Grundsätzlich befürworten die Grünliberalen eine solche Lösung, haben aber die Rückweisung der Gesetzesänderung eingebracht, weil keine öffentliche Ausschreibung des Dienstes stattgefunden hat. Dies führt dazu, dass die neue Lösung nun doppelt so teuer ist, wie die aktuell gültigen der Gemeinden und Städte. Die Frage steht im Raum, ob FDP-Regierungsrat Heiniger gegen die Submissionsverordnung verstossen hat. Und dies bei steigenden Gesundheitskosten! Bezüglich Finanzierung dieser Triagestelle ist die Rede von Fr. 2.40 pro

Einwohner für die Gemeinden und nochmals Fr. 2.40 pro Einwohner für den Kanton. Bei 1.5 Mio Einwohnern im Kanton Zürich ergibt dies jährlich 7.2 Mio. Franken für diese Triagestelle! Weil die Gemeinden die Kosten nicht beeinflussen können, macht es keinen Sinn, die Kosten hälftig zu teilen zwischen Kanton und Gemeinden. Daher forderten die Grünliberalen, dass die Kosten für die Gemeinden pro Einwohner auf jährlich 2 Franken beschränkt werden, was auch etwa dem aktuellen Preis entsprochen hätte. Alle anderen Parteien hatten aber kein Gehör für unsere Anliegen, sondern verabschiedeten die Gesetzesänderung gemäss dem Antrag des Regierungsrates und verwenden Steuergelder somit sorglos. Wir Grünliberalen bleiben dran, wenn es darum geht, Steuergelder mit Bedacht einzusetzen, auch im Gesundheitswesen.

Lügen der Jagdbefürworter

Mit Namen

Die Jagd: Wildtierschutz und ökologische Notwendigkeit, «Anzeiger» vom 24. November.

Fragwürdiger Oberamtmann, Leserbrief vom 5. Dezember.

Pünktlich zum Start der diversen Treibjagden in der Region wurde erneut ein sehr einseitiger Bericht veröffentlicht. Die Jagd mit Wildtierschutz und ökologischer Notwendigkeit gleichzusetzen entspricht nicht der Wahrheit, sondern ist anhand von wissenschaftlichen Studien und praktischen Beispielen widerlegt. Trotzdem werden weiterhin Lügen verbreitet. Ausdrücke wie «vermeintliche Tierschützer», «abstruse Forderungen», «falsch verstandene Tierliebe» wie auch Vorurteile wie Katzen im Wohnblock und Chihuahuas in der Handtasche zeugen von Jägern, welche Angst um ihr Hobby haben. Seit dem Zustandekommen der Initiative «Wildhüter statt Jäger» werden Initianten beleidigt und bedroht. Wenigstens die Medienberichterstattung sollte neutral sein.

Nicht mit Panikmache verunsichern Während die Befürworter der Initiative mit Fakten argumentieren, versuchen die Gegner, die Bevölkerung mit-

tels Panikmache zu verunsichern (übermässige Kosten, Verbreitung von Krankheiten etc.). Dass der Regierungsrat die Initiative ablehnt, war zu erwarten, verfolgen Politiker doch allzu oft Eigeninteressen. Zuständig für das Dossier ist Herr Markus Kägi, Baudirektor, Regierungsratspräsident und selbst passionierter Jäger! Die von Jägern aufgeführten Anzahl Stunden für «Hege und Pflege» sind unrealistisch und kritisch zu hinterfragen. Methoden wie Treibjagden und Fuchsbaujagden sind tierquälerisch, eine Alkoholbegrenzung gibt es nicht. Zum Einsatz von Schrot und dessen mangelnde Tötung von Rehen bspw. folgendes Zitat (jungjaegerbern.ch): «Auf Treibjagden geschossene Tiere liegen oft recht lange dort, wo sie hinfallen. Solange das Treiben läuft, ist ja das Verlassen des Standes verpönt. In Wirklichkeit liegen die Tiere regungslos paralysiert in einiger Entfernung. Sie haben reichlich Zeit, einzugehen.» Es ist zu hoffen, dass eines Tages nach dem Blasen des Signals «Ende der Jagd» die Jagd auch wirklich vorbei ist. Nicole Holzherr, Aeugst, Vorstandsmitglied Tierpartei Schweiz (TPS)

Ich teile die Meinung von Frau Sykora aus Mettmenstetten. Die Antwort der Redaktion, der «Oberamtmann Hirzel» sei kein Journalist des»Anzeigers», finde ich aber mehr als dürftig. Warum diese Geheimniskrämerei? Entweder man steht zu seiner Aussage/Kommentar mit Namen, wie von der Redaktion verlangt, oder es gibt keine Veröffentlichung! Brigitte Caldwell, Ottenbach

Zuschriften willkommen Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief muss mit Namen, vollständiger Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein, soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen und darf keine persönlichen Angriffe enthalten. (Red.)


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Neuer Dirigent

Jede einzelne Figur von Jules und Lisbeth Gobet erzählt ihre eigene Weihnachtsgeschichte. > Seite 17

Luigi Lore’ hat seinen ersten Auftritt mit dem Gemischten Chor Affoltern. > Seite 20

Freitag, 8. Dezember 2017

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Knapper Sieg Gegen die Lions aus Meilen setzte sich Floorball Albis erst in der Verlängerung durch. > Seite 25

Vom Weihnachtsbaum zum Adventsbaum?

Hausgemachte Take-Away-Snacks und einladendes Design

Nachhaltige Schweizer Bäume

Raststätte MyStop Affoltern bietet mehr für den Genuss

Über eine Million Christbäume schmücken jährlich die Schweizer Haushalte. Dabei werden diese immer früher aufgestellt. Ein weiterer Trend geht hin zum Baum aus Schweizer Herkunft. Frisch geschnittene Bäumchen stehen bereit.

Rund 900 Besucherinnen und Besucher feierten am 26. November die Neueröffnung der beiden Tankstellenshops bei der Raststätte My Stop in Affoltern.

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Die Tradition und viele Kindheitserinnerungen suggerieren, dass der Christbaum am Heiligen Abend (24. Dezember) in die Stuben geholt und geschmückt wird. Schweizer Christbaum-Produzenten stellen indessen fest, dass immer mehr Leute, den Baum bereits während der Adventszeit aufstellen und schmücken. Warum nicht? Dies passt bestens zur allseits verbreiteten vorweihnächtlichen Atmosphäre und stiftet Freude bei Jung und Alt. Richtig gepflegt, halten die gängigen Nadelbäume gut ein paar Wochen im geheizten Wohnzimmer – erst recht, wenn sie zeitnahe und in der Region geerntet wurden.

Weihnachtsbäume natürlich aus der Schweiz Etwa 40 bis 45 Prozent der in der Schweiz verkauften Weihnachtsbäume stammen aus dem Inland, aus dem Anbau von Landwirten oder aus dem Wald. Die Mehrheit der verkauften Bäume kommt allerdings aus Dänemark und Deutschland, wo sie in grossflächigen Kulturen angebaut wird. Aber trotz der kleinen Preis-

unterschiede steigt die Nachfrage nach Schweizer Weihnachtsbäumen kontinuierlich. Die Schweizer Bäume sind nämlich wesentlich nachhaltiger produziert. Denn in den gut gepflegten Kulturen unserer Landwirte werden viel weniger Hilfsstoffe eingesetzt als in ausländischen Grossbetrieben. Im Wald ist deren Einsatz ganz verboten. Schweizer Bäume belasten die Umwelt zudem weniger, weil sie nicht über weite Strecken transportiert und in stromfressenden Kühlhäusern zwischengelagert werden.

Nebenerwerb für Forstbetriebe und Landwirte Rund 500 Landwirte und Forstbetriebe produzieren Schweizer Christbäume auf geeigneten Parzellen. Der Verkauf dieser Bäume ist für sie ein willkommener Zusatzverdienst und sichert Wertschöpfung im Land. Viele Konsumentinnen und Konsumenten kaufen ihren Baum gerne direkt bei einem regionalen Produzenten vor Ort. Die Bäume im Direktverkauf werden in der Regel kurz vor dem Verkauf geschnitten – auf Wunsch sogar zur optimalen Mondphase – und bleiben länger frisch. Den eigenen Baum in aller Ruhe auszulesen, ist in der Vorweihnachtszeit ein Ritual für viele Erwachsene und Kinder. Die Schweizer Herkunft wird durch verschiedene Labels gekennzeichnet, unter anderem von der «IG Suisse Christbaum» oder durch das «Herkunftszeichen Schweizer Holz». (pd.)

Spitzbuben verzieren Im Einkaufszentrum Zugerland Weihnachtszeit ist Guetzli-Zeit! Im Einkaufscenter Zugerland in Steinhausen findet am 13. und 16. Dezember das «Spitzbubenverzieren» für Kinder statt. Im Zugerland können Kinder jeden Alters am Mittwochnachmittag, 13. Dezember, von 13 bis 17 Uhr und am Samstag, 16. Dezember, von 10 bis 16 Uhr auf der oberen Verkaufsebene einen grossen Jowa-Spitzbuben verzieren. Damit das feine Guetzli auch unbeschadet nach Hause kommt, darf nach dem Verzieren gleich noch eine hübsche Verpackung gebastelt werden, die Teilnahme ist kostenlos. (pd.)

Weitere Infos unter www.ekz-zugerland.ch.

Am Markstand von Cécile Laimbacher am Wochenmarkt auf dem Affoltemer Märtplatz gibt es morgen Samstag und in einer Woche noch einmal selbst gemachte Kürbissuppe zu kaufen. Diese kann vor Ort aus einem heissen

Topf probiert oder zum Mitnehmen gekauft werden. Zuhause kann sie gewärmt und nach Belieben noch verfeinert werden. Für den Transport sollte ein geeignetes Gefäss mitgebracht werden. Je nach Angebot ihrer Produzenten sind an Cécile Laimbachers Stand auch Alpkäse, Fleischprodukte, Gemüse, Kräutersalz, Tee und Konfitüre oder sogar Wolle zu finden. (abo)

vielseitigen Angebot des Restaurants im obersten Stock. Highlight dabei war das reichhaltige Brunch-Buffet, das neu jeden Sonntag ab 9 Uhr angerichtet wird – ab Fr. 29.90 pro Person. Doch nicht nur kulinarisch kamen alle auf ihre Kosten. Besonders die Kleinen wurden mit Zaubershows, kreativem Schminken und Basteln unterhalten. So auch die 9-jährige Joëlle aus Obfelden, die stolz ihren selbstgemachten Schmetterling zeigte und sich auf weitere Kinderevents freut.

Starke regionale Partner «Unser Fleisch beziehen wir von der Gastrometzgerei Merat & Cie. AG, die uns ausschliesslich mit Schweizer Fleisch beliefert. Flexibilität ist für uns enorm wichtig. Zum Beispiel werden verschiedene Produkte wie unser Rindsburger individuell für «My Stop» hergestellt. Unser Ansprechpartner für Obst, Gemüse und Salate ist die Firma Reust Gastro AG, die uns täglich frisch beliefert», so Daniel Müller, Küchenchef. (pd.)

Samichlaus-Tag in der Transalpes Bike Manufaktur in Zwillikon Am Samstag, 9. Dezember, kommt der Samichlaus in die Transalpes Bike Manufaktur. Wie jedes Jahr bringt er feine Grittibänzen, «Chrömli» und Glühwein vorbei. Und in diesem Jahr einen Rabatt von 500 Franken auf ausgewählte Mountainbikes und E-MTBs.

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Die feinen Spitzbuben können mit allerlei Dekorationen und Zuckerguss verschönert werden. (Bild zvg.)

Unterhaltung für die Kleinen. (Bild zvg.)

Der Samichlaus bringt Rabatt

Bei Transalpes werden nicht nur die vielleicht besten Bikes der Schweiz von Hand aufgebaut. Auch für die individuelle Beratung und Betreuung vor und nach dem Kauf nehmen sich die Handwerker von Transalpes gerne Zeit. An diesem Samstag gibt es in der Transalpes Bike Manufaktur von 9 bis

Wieder Kürbissuppe am Wochenmarkt Diesen und nächsten Samstag gibt es auf dem Affoltemer Wochenmarkt noch einmal Kürbissuppe zu kaufen.

Das komplett neue Take-Away-Sortiment bietet nun frische, hausgemachte Bagels, Snacks und Birchermüesli. Familien freuten sich über das reichhaltige Brunch-Buffet des PanoramaRestaurants im obersten Stock. Grosszügiger, heller und in einem einladenden Design präsentieren sich die beiden Shops. Ein Highlight ist das komplett neue, speziell auf Pendler ausgerichtete Take-Away-Sortiment. Die qualitativ hochwertigen Produkte werden jeden Tag frisch in der hauseigenen Küche zubereitet und lassen keine Wünsche offen. Das Angebot reicht von mehreren Kaffeespezialitäten, frischen Bagels und gesunden Sandwiches – inklusive Vegi-Varianten – bis hin zum liebevoll zubereiteten Birchermüesli. Für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas Passendes! Zur Eröffnungsfeier profitierten die Besucherinnen und Besucher vom

15

15 Uhr hausgemachtem Glühwein und feines Gebäck. Allen Besuchern versüssen die Handwerker von Transalpes die Weihnachtszeit mit einem Rabatt von 500 Franken auf zwei Transalpes Modelle: Auf das nigelnagelneue Transalpes C1, das erste Carbon-Bike von Transalpes, und auf das Transalpes E-Plus, das Stefan Gruber (rechts) und David Schneider mit dem neuen starke E-MTB von Transalpes. (pd.) Carbonbike Transalpes C1. (Bild zvg.)


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Kloster Kappel a. A.

Sonntag, 10. Dezember 10.00 Gottesdienst, Pfarrerin Bettina Stephan. Anschliessend Finissage KommBox Ausstellung «350 Jahre Kirche Aeugst» im Gemeindehaus mit Apéro

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 im Kapitelsaal Sonntag, 10. Dezember 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Christof Menzi, Chiletaxi: T. Buri 11.00 bis 17.00 Uhr Adventszauber im Kloster Kappel; Ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie zur Feier des 2. Advent. Um 11.00 Uhr: Offenes Singen in der Kirche Ab 12.00 Uhr werden Sie kulinarisch verwöhnt Kreativangebote für Erwachsene und Kinder: Wachssterne giessen, Strohsterne binden, Lebkuchen verzieren, Bienenwachskerzen ziehen und vieles mehr. Detailflyer im Kloster Kappel erhältlich. Mittwoch, 13. Dezember 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 14. Dezember 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Jürgen Schultz

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 8. Dezember 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der katholischen Kirche Sonntag, 10. Dezember, 2. Advent 9.30 bis 9.55 Uhr «Morgenlob», singen in der Kirche mit Chr. Sommer 10.00 Gottesdienst mit Taufe, Vikarin M. Hirt und Pfr. W. Schneebeli. Getauft wird Dalia Schweizer. 17.00 Festliches Adventskonzert in der Kirche mit dem Kirchenchor und der Harmonie Hausen Donnerstag, 14. Dezember 14.00 Seniorentreff: Adventsfeier im Kasino

Ref. Kirche Bonstetten Samstag, 9. Dezember 10.00 Fiire mit de Chliine, ökumenischer Gottesdienst für Kinder von 2 bis 6 Jahren in der kath. Kirche Bonstetten Sonntag, 10. Dezember 17.00 Regionaler-VersöhnungsGottesdienst zum 2. Advent in Wettswil mit Pfr. M. Ruff.

Ref. Kirche Hausen a. A. Samstag, 9. Dezember 19.00 Adventskonzert des reformierten Kirchenchors Affoltern a. A. und dem Projektorchester des MVH Hausen in der Kirche. Eintritt frei – Kollekte Sonntag, 10. Dezember 11.00 Gottesdienst zum 2. Advent mit Luzius Matile, Viola, Vincent Dallèves, Orgel, und Pfarrerin Irene Girardet Fischer Montag, 11. Dezember 19 bis 20 Uhr Meditation am Abend in der katholischen Kirche Mittwoch, 13. Dezember 16.00 Kino in der Zwinglistube: «Ein Königreich für ein Lama» 19.00 Jugendgottesdienst 20.00 Kino in der Zwinglistube: Legenden der Leidenschaft Freitag, 15. Dezember 6.00 Kontemplatives Morgengebet

Ref. Kirche Hedingen Freitag, 8. Dezember 20.15 Konzert des Gemeindevereins in der Kirche: Swiss Tenors Original – Christmas 2017 Sonntag, 10. Dezember 10.00 2. Advent. Gottesdienst mit Daniela Hess, Pfarrerin am Bezirksspital Affoltern Anschliessend Chilekafi Mittwoch, 13. Dezember 6.45 Adventsgottesdienst am frühen Morgen mit der Konfirmandenklasse und Pfarrer Walter Hauser. Anschliessend Morgenessen im Chilehuus Donnerstag, 14. Dezember 12.00 Gemeindenachmittag mit Autor und Ex-Rotstift-Kabarettist Heinz Lüthi

Ref. Kirche Kappel a. A. Freitag, 8. Dezember 16.00 Club4 in Kappel Samstag, 9. Dezember 9.30 Chor-Projekt im Chor der Kirche 16.00 Fiire mit de Chliine Sonntag, 10. Dezember 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi Dienstag, 12. Dezember 19.00 Jugendgottesdienst

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 10. Dezember Zweiter Advent Gottesdienst siehe Mettmenstetten oder Maschwanden 17.00 Juki in Mettmenstetten, Pfr. Maurer, Fritz und Bächtold, C. Fust von MissionAmNil; anschliessend Pizza im Pfarrhaus Dienstag, 12. Dezember 6.30 Evangelische Roratefeier in der Kirche, Stille und Musik im Advent, mit den Konfirmanden, alle Pfarrer, anschliessend Zmorge im Pfarrhaus

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 10. Dezember 10.00 Laiengottesdienst zum 2. Advent. Musik und Wort mit Vreni Bär und Marianne Rutscho

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 10. Dezember 10.00 Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz, Taufe Malia Ladina Fontana, Orgel Marina Wehrli, anschliessend Kirchgemeindeversammlung und Apéro 17.00 Jugendgottesdienst in Mettmenstetten www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Freitag, 8. Dezember 19.00 Concerto piccolo no 7, Weihnachtslieder mit Siddique Eggenberger (Tenor) und Angela Bozzola (Klavier), Ref. Kirche, Eintritt frei – Kollekte Samstag, 9. Dezember 9.00 3. Klass-Unti, Gruppe Omega, Ref. Kirchgemeindehaus 9.00 Probe Kindertheater und Familienchor, Ref. Kirche Sonntag, 10. Dezember ab 8.15 Uhr Chilezmorge im Singsaal Chilefeld; Kolibri ab 9.15 Uhr; 10.00 Uhr Gottesdienst zum 2. Advent mit Pfrn. Eva Eiderbrant; Angela Bozzola (am Flügel), Mitwirkung Familienchor 17.00 Weihnachtskonzert mit Sibylle Tschopp (Violine) und Isabel Tschopp (am Flügel), Eintritt frei – Kollekte Donnerstag, 14. Dezember 13.30 Schlusshock Senioren-Wandergruppe, Parkplatz Zendenfrei www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Kath. Kirche Obfelden

Sonntag, 10. Dezember, 2. Advent 10.00 Gottesdienst Pfarrer Jürgen Schultz Veronica Nulty, Orgel Anschliessend 15 Minuten Meditations-Orgelspiel von Adventsliedern, gespielt von Organistin Veronica Nulty Anschliessend Kafi uf de Heiwäg Samstag, 16. Dezember 16.00 Probe Ad hoc Chor für Heiligabend Alle sind herzlich eingeladen. Leitung: Veronica Nulty Sonntag, 17. Dezember, 3. Advent/Adventsfenster 17.00 Gottesdienst mit Musical Pfarrerin Elisabeth Armingeon Schülerinnen und Schüler der minichile, dem 3.-Klass-Unti, Club 4 und der 5. Klasse, gestaltet von Verena Bösch Veronica Nulty, Orgel Anschliessend heisser Punsch und Guetzli www.kircheottenbach.ch

Samstag, 9. Dezember 16.30 Gottesdienst im Haus Seewadel 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 10. Dezember 10.30 Eucharistiefeier mit Bischof Dr. Vitus Huonder; zusammen mit den ital. Pfarreiangehörigen; anschl. Apéro riche Montag, 11. Dezember 20.00 Kirchgemeinde- und Pfarreiversammlung im Chilehuus Obfelden, anschl. Apéro Mittwoch, 13. Dezember 7.00 Rorate-Gottesdienst, anschl. Zopf und Kaffee im Foyer 9.15 Kein Gottesdienst Donnerstag, 14. Dezember 19.00 Versöhnungsfeier für die ganze Pfarrei

Sonntag, 10. Dezember 7.00 Rorate-Feier, anschl. Zmorge im Chilehuus 10.30 Kein Gottesdienst Montag, 11. Dezember 20.00 Kirchgemeinde- und Pfarreiversammlung im Chilehuus, anschl. Apéro Donnerstag, 14. Dezember 9.00 Kein Gottesdienst 19.00 Versöhnungsfeier für die ganze Pfarrei in der kath. Kirche Affoltern

Ref. Kirche Rifferswil Freitag, 8. Dezember 17.00 Adventssingen mit den Schülern der Musikschule in der Kirche 18.30 Jugend-Chile zum Thema «Liebe» Sonntag, 10. Dezember 9.30 Gottesdienst zum 2. Advent Pfarrerin Irene Girardet Montag, 11. Dezember 15.45 Kolibri

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 10. Dezember 16.00 Kirchgemeindesaal Wettswil, Kirchgemeindeversammlung, anschliessend Apéro 17.00 Kirche Wettswil Versöhnungs-Gottesdienst, Pfr. Matthias Ruff, Fahrdienst: Anmeldung bis 9. Dez. 044 777 99 72 Samstag, 9. Dezember 19.30 Konzert in der Kirche Stallikon, Gunta Abele (Violoncello) und Florian Engelhardt (Orgel) Dienstag, 12. Dezember 9 bis 11 Uhr Café Mama im Kirchgemeindesaal Wettswil Mittwoch, 13. Dezember 19.30 Bildersturm im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 14. Dezember 12.30 Wettswiler Senioren-Mittagessen im Restaurant Hirschen 14.30 Kafi Träff im Kirchgemeindesaal Wettswil Freitag, 15. Dezember 11.45 Stalliker Senioren-Mittagessen im Restaurant Burestübli 13.00 Seniorenausflug an den Christkindlimärt Rapperswil

Kath. Kirche Bonstetten Freitag, 8. Dezember 19.30 Vesper zu M. Empfängnis Samstag, 9. Dezember 10.00 Fiire mit de Chliine Sonntag, 10. Dezember 10.00 Eucharistiefeier Montag, 11. Dezember 19.30 Monatsandacht Dienstag, 12. Dezember 19.30 Abendmesse Mittwoch, 13. Dezember 9.15 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 14. Dezember 19.00 Rosenkranz

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 9. Dezember 17.00 Wortgottesfeier zum Menschenrechtstag mit der Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien Sonntag, 10. Dezember 11.00 Wortgottesfeier zum Menschenrechtstag mit der Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien, Gospelchor von Anette Bodenhöfer Montag, 11. Dezember 19.00 Meditation Dienstag, 14. Dezember 6.30 Roratefeier mit der 5. Klasse

Kath. Kirche Mettmenstetten Freitag, 8. Dezember 17.30 Adventsfeier/Gottesdienst mit Pfr. Saporiti und B. Broch Speziell für die Drittklässler Sonntag, 10. Dezember 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. Saporiti Musik: Gospelchor Affoltern mit Live-Band, Leitung: Anette Bodenhöfer Anschliessend Glühwein und Lebkuchen durch die Gruppe Solidar Mittwoch, 13. Dezember 6.30 Rorate-Eucharistiefeier mit Pfr. Saporiti und S. Bartels Speziell für FirmandInnen Musik: Angela Bozzola (Klavier/Orgel) Anschliessend Frühstück Donnerstag, 14. Dezember 14.00 Senioren-Adventsfeier in Maschwanden

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 8. Dezember 19.00 Kurs «lieben–scheitern–leben» Sonntag, 10. Dezember 10.00 Gottesdienst Andy Kradolfer Kinderprogramm, Teenie-Godi Montag, 11. Dezember 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 13. Dezember 14.15 Senioren-Adventsfeier Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Affoltern a. A., Zürichstrasse 47 Sonntag, 10. Dezember 17.00 Christmas Carol Service; anschl. Englische Köstlichkeiten mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 10. Dezember 17.00 ABEND-Gottesdienst (Predigt: Manuel Fuhrer) Hüeti und KingsKids Donnerstag, 14. Dezember 14.30 FrauenTreff mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 10. Dezember 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 10. Dezember 10.30 Weihnachtsaufführung der Sonntagsschüler «s’Wunder im Schtall» Kleinkinderhort Anschliessend Imbiss für alle Donnerstag, 14. Dezember 18.45 Chorprobe, offenes Singen 20.00 Gebetsabend www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienst 9.45 Abendmahlsversammlungen 11.05 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Vermischtes ratgeber

Freitag, 8. Dezember 2017

«Ich steh an deiner Krippe hier» Krippenlandschaft in der reformierten Kirche Affoltern. Egon Wenzinger* über den US-Aktienmarkt

Zwischen Steuerreform und Russland-Affäre Die Billigung von Trumps Steuerreform sorgt für gute Stimmung an den US-Börsen. Genährt wurde der Konjunkturoptimismus von der Verabschiedung der US-Steuerreform im Senat. Für die Anleger ist es ein frühes Weihnachtsgeschenk, das die Fortsetzung der Rally bis zum Jahresende absichern dürfte. Zwar müsse der vom Senat gebilligte Entwurf noch mit der Version des Repräsentantenhauses in Einklang gebracht werden, aber die endgültige Verabschiedung scheint sicher zu sein. Der durch die geplanten Steuersenkungen erwartete Wachstumsschub wird sich voraussichtlich auch auf die Geldpolitik der US-Notenbank Fed auswirken. 2018 sind nicht drei, sondern vier Zinserhöhungen zu erwarten. In trockenen Tüchern ist die Steuerreform, ein zentrales Wahlkampf-Versprechen des US-Präsidenten Donald Trump, aber noch nicht. Schliesslich muss in den kommenden Tagen im Kongress noch über eine Anhebung der Schuldenobergrenze verhandelt werden, um einen Regierungsstillstand abzuwenden. Da die Republikaner dabei auf Stimmen der Opposition angewiesen sind, werden die Demokraten die Gelegenheit sicher dazu nutzen, auf Änderungen an der Steuerreform zu pochen. Dennoch waren die Optimisten zunächst in der Überzahl: Der DollarIndex, der den Kurs zu wichtigen Währungen widerspiegelt, stieg um 0,4 Prozent. In Washington hat die Erde aber kurz gebebt. Trumps ehemaliger Sicherheitsberater Michael Flynn bekannte sich am Freitag der Lüge für schuldig. Er habe bei den Untersuchungen in der Russland-Affäre nicht die Wahrheit gesagt, hiess es. Ein Mitglied aus Trumps Regierungsmannschaft habe seine Kontakte nach Russland gesteuert. Für seine Taten wolle er die volle Verantwortung übernehmen. Deshalb erklärte er vollständige Kooperationsbereitschaft. Das ist ein Mega-Skandal, vor allem wenn man bedenkt, dass die Geschichte bereits tot war, aber nun mit aller Macht zurück in den Fokus drängt. Die Frage ist jetzt, wie schädlich sich diese News auf Trump auswirken werden, denn nun könnte es für ihn als Präsident ganz eng werden.

«Kommet ihr Hirten» geschnitzt von Jules Gobet. (Bild zvg.) Adventsfenster-Öffnung mit kleiner Feier und

gung von 14.30 bis 16 Uhr geöffnet sein. Bei geschlossener Kirchentür hilft eine Sigristin, eine Pfarrperson oder jemand vom Sekretariat gerne

Kaffeemaschine und Toblerone gewonnen

weiter und auf Wunsch macht Elisabeth Gobet auf Voranmeldung (Tel. 044 761 64 52) auch Führungen für Kindergärten oder Familien. (pd.)

Imbiss am Samstag, 9. Dezember, 17.30 Uhr, Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, Heumattstrasse 2, Bonstetten. Ca. 18.45 Uhr: Familienweihnacht mit Liedern und Geschichten.

Motto Lebenskreise Sibylle und Isabel Tschopp in Obfelden

Märt-Tag im Obfelder Dorfmärt Am diesjährigen Advents-Märt-Tag konnten am Stand der Firma Oswald eine feine Bouillon, diverse Gewürzmischungen und Saucen degustiert werden. Viele Kunden kauften diverse Würzprodukte für die bevorstehenden Festtage schon ein, um ihre Menüs zu verfeinern. Auch italienische ApéroSnacks und eine Walliser Hirschwurst konnten probiert werden. Die Produkte fanden einen guten Anklang. Eine Vielzahl dieser Produkte sind das ganze Jahr über im Volg Obfelden erhältlich. Neu wurde an diesem Tag die «faire Milch» lanciert, Milch aus dem Säuliamt, die hiesigen Bauern einen fairen Milchpreis bietet und nah beim Kunden produziert wird. Die Kunden kamen mit den lokalen Bauern ins Ge-

spräch, wobei auch die Milch zum Ausschank nicht zu kurz kam. Würzige Würste wurden im Dorfmärt-Beizli angeboten und ein heisser Becher Glühwein erwärmte so manches Herz bei diesen kühlen Temperaturen. Beim Wettbewerb galt es, das Gewicht der Spanischen Nüsse im Glas zu schätzen. Beim Gramm-umGramm-Rennen kam Rita Binggeli aus Obfelden mit 9 Gramm Differenz den 4786 g am nächsten und gewann eine Dolce Gusto Kaffeemaschine. Mit 14 Gramm Differenz schaffte es Ruth Gampanella aus Zwillikon auf den 2. Platz und darf nun eine 4,5-kg-Toblerone geniessen. Das Obfelder DorfmärtTeam gratuliert den Gewinnerinnen ganz herzlich und wünscht allen eine schöne Adventszeit. (pd.)

*Egon Wenzinger ist Inhaber der Wenzinger Finanz AG, Vermögens-und Steuerberatung, Poststrasse 2, Affoltern, Telefon 044 762 24 40.

Fenster Nummer 9 öffnet sich Wieder erleuchten die Adventsfenster der Kirche Jesu Christi in Bonstetten die dunkle Nacht und laden die Menschen zum Nachdenken über die beginnende Weihnachtszeit ein. Zum Nachsinnen und Reflektieren über Glaube, Hoffnung und Nächstenliebe – allesamt Werte, die der lang erwartete Messias seinerzeit lehrte, vorlebte und verkörperte. Eines der Fenster bleibt bis zum Samstagabend dunkel: Als Teil des grossen Bonstetter Adventskalenders wird am Samstagabend um 17.30 Uhr das Fenster Nr. 9 geöffnet – dies im Rahmen einer schlichten Feier mit anschliessendem Imbiss (Eintopf, Brot, Getränke) im stimmigen Kerzenschein. Und wer möchte, kann anschliessend zur Familienweihnacht im Inneren des Gebäudes bleiben, wo Weihnachtslieder gesungen und Weihnachtsgeschichten erzählt werden. (cg)

Die ausgestellte Krippenlandschaft von Jules und Lisbeth Gobet schmückt die reformierte Kirche Affoltern vom 14. Dezember bis zum 7. Januar. Die mit beeindruckender Handfertigkeit und viel Liebe zum Detail gestaltete Krippenlandschaft lädt zum staunenden Verweilen ein. Jede einzelne Figur erzählt ihre eigene Weihnachtsgeschichte. Wer kennt sie nicht, die Hirten auf dem Feld, diese struppigen Gesellen in abgetragenen Filzumhängen mit Hirtenstab und Hirtentasche. Sie gehören zur Weihnachtsgeschichte wie Maria, Josef und das neugeborene Kind. Auch die drei königlichen Herren mit Dienerschaft, Kamelen oder Elefanten dürfen nicht fehlen. Über diese Figuren hinaus hält Gobets Krippenlandschaft für den aufmerksamen Betrachter unzählige kleine und grosse Überraschungen bereit. Die Kirche ist offen vor und nach allen Veranstaltungen. Am 17. und am 25. Dezember wird sie zusätzlich für eine Besichti-

Ruth Gampanella aus Zwillikon mit der Toblerone, Dorfmärt-Mitarbeiterin Egzone Huruglica und Rita Binggeli aus Obfelden mit der Kaffeemaschine. (Bild zvg.)

Sibylle und Isabel Tschopp laden zum Benefiz-Konzert. (Bild zvg.)

17. festliches Weihnachtskonzert mit Sibylle und Isabel Tschopp am Sonntag, 10. Dezember, um 17 Uhr in der reformierten Kirche Obfelden. Einmal mehr werden am kommenden Sonntag die beiden international renommierten Musikerinnen Sibylle und Isabel Tschopp das Publikum mit einem stimmungsvollen, spannenden Programm verwöhnen. Zum 100-Jahre-Jubiläum der einzigartigen Sonate von Claude Debussy steht Paris im Zentrum ihres Programms, ein Ort der Inspiration für Musiker und Komponisten. Unter dem Motto «Lebenskreise» erklingt Claude Debussys Sonate für Violine und Klavier, sein letztes vollendetes Werk, elegant und poetisch, lebensbejahend und melancholisch zugleich. Wolfgang Amadeus Mozarts Violin-Klaviersonate in e-Moll entstand

ebenfalls in Paris und lässt mit ihrer berührenden Ausdruckskraft aufhorchen. Ernest Chausson schuf mit «Poème» sein berühmtestes Werk, fesselnde Musik zwischen romantischer Leidenschaft und träumerischer Zartheit. Auch Sergej Prokofjew lebte viele Jahre in Paris. Seine eindrückliche zweite Violinsonate lebt von Gegensätzen – aufrüttelnde Rhythmen und herbe Lyrik, ausdrucksvolle Melodien und Ironie. Mit dem Reinerlös aus dem Konzert werden, wie in all den Jahren zuvor, Menschen in Armenien, die dringend Hilfe benötigen, unterstützt. Für die Zuteilung der Hilfsgelder ist wiederum Sibylle Tschopp verantwortlich. (alt) 17. Festliches Weihnachtskonzert am Sonntag, 10. Dezember, 17 Uhr, reformierte Kirche Obfelden. Kollekte anstelle eines Eintritts. Infos und Platzreservierung für Rollstühle: Tel. 044 761 35 03, tschoppmusic@bluewin.ch.

Das «Erlebnisse»-Jahr beginnt bei Stadler Rail Besuch beim Schienenfahrzeug-Hersteller im Thurgau Hochinteressanter Start ins «Erlebnisse»-Jahr 2018 mit einem Besuch von Stadler Rail in Bussnang am Donnerstag, 18. Januar. Traditionsgemäss beginnt das «Erlebnisse»-Jahr mit dem Besuch einer Stadt oder auch immer wieder mit einer Besichtigung einer speziell interessanten Firma. Nach mehreren Anfragen ist es nun gelungen, die

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sehr erfolgreiche Bahnunternehmung Stadler Rail in Bussnang (bei Weinfelden) besuchen zu können – ein wahrer Leckerbissen! Stadler Rail baut Schienenfahrzeuge, die auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten sind und wirbt damit, dass ihre Züge zuverlässig und bei maximalem Reisekomfort für die Fahrgäste, betriebssicher seien. Stadler Rail beschäftigt mehr als 7000 Mitarbeiter, die sich an 20 Standorten für Präzision mit Schweizer Werten einsetzen.

Einige interessante Kennzahlen: 2728 Vollbahnen von Stadler verkehren täglich auf den Schienen dieser Welt; 1021 Stadtbahnen von Stadler bringen Millionen Menschen durch die City; 110 000 000 Kilometer bringen die Fahrzeuge jährlich auf die Schiene, die Stadler Service unter Vertrag hat. Die Teilnehmerzahl ist für diesen Anlass begrenzt. Weitere Anlässe und das Jahresprogramm 2018 sind auf der Website oder auf Facebook ersichtlich. (pd.)

«Erlebnisse», Besuch von Stadler Rail in Bussnang am Donnerstag, 18. Januar. Anmelden bis am 8. Januar an: Erlebnisse, Otto Steinmann, Postfach, Affoltern oder Telefon 079 318 80 08, an otto@erlebnisse.ch oder unter

Andreas, Otti und Hansruedi Steinmann (von links).

www.erlebnisse.ch.

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Veranstaltungen

Freitag, 8. Dezember 2017

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Vier Abende, die Emotionen wecken Heute und nächste Woche im Kellertheater LaMarotte kanerin Amy Beach zu hören, umrahmt vom «Trio pathétique» des Russen Michael Glinka sowie dem H-Dur-Trio von Johannes Brahms

täten vom Chäs Stöckli, Gschwellti und Salat –

Heute Freitag, 8. Dezember, Bar und Abendkasse ab

Schweizer Film von Leopold Lindtberg (1939). Einleitung: Dr. Felix Aeppli, Historiker, Zürich. Die erste StuderVerfilmung nach Friedrich Glauser ist ein Klassiker der Schweizer Filmgeschichte. Heinrich Gretlers Interpretation des Wachtmeisters – mit melancholischem Blick, Knollennase, gedrungener Gestalt und offen getragenem Mantel – war stilbildend. Auch die weiteren Rollen des vielschichtigen und unterhaltsamen Krimis waren mit Anne-Marie Blanc, Armin Schweizer, Sigfrit Steiner, Adolf Manz und Zarli Carigiet hervorragend besetzt. Der Film dient auch als Einführung zur Veranstaltung vom 20. Dezember, «Die Wachtmeister Studer Verfilmungen nach Friedrich Glauser».

Mit Claude Diallo am Piano und Patrick Bianco, Saxofon. Von Oscar Peterson inspiriert verliebte sich der St. Galler Claude Diallo schon früh in den Jazz. Zwischen 2004 und 2006 studierte er in Boston am renommierten Berklee College of Music. Seit 2007 lebt der Pianist in New York City. Aufgetreten ist er unter anderem am Montreux Jazz Festival, Luzern Festival, Festival da Jazz St. Moritz, zudem in Tokyo, Hong Kong, Taiwan, Israel, China, Brasilien ... Patrick Bianco ist ein vielversprechender Traditionalist und Wahrer eines Stücks Jazzgeschichte. Er ist in führenden Big Bands wie Pepe Lienhard, Don Menza unter anderem aktiv und ein gefragter Musiker der Schweizer Jazzszene. Zusammen mit seiner Band Cannonsoul erhielt er 2016 den Swiss Jazz Award. In eigenen Arrangements geht die musikalische Reise von den Wurzeln des Jazz in New Orleans bis hin zu verschiedenen Stilrichtungen der internationalen Jazzszene.

Mittwoch, 13. Dezember, Bar und Abendkasse ab

Donnerstag, 14. Dezember, Bar ab 18.30 Uhr, Musik

19.15, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30, mit Kultur-

18.30 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 25/15 Franken,

ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen

Legi 20 Franken. Platzreservierungen erwünscht:

mit KulturLegi 12 Franken. Ab 19 Uhr Käsespeziali-

15 Franken.

www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

18.30 Uhr. Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40/30 Franken, mit KulturLegi 20 Franken. Essen 19 Uhr Currytopf mit Poulet 20 Franken (Anmeldung erwünscht).

Kriminalfilm «Wachtmeister Studer»

Im Dezember 17 gehen Bassist Daniel Schläppi (links) und der Pianist Marc Copland zum fünften Mal gemeinsam auf eine elftägige Tournee – und treten dabei auch im «LaMarotte» auf. (Bild zvg.) Klassik mit dem «Norea Trio» Die Pianistin Petya Mihneva, die Geigerin Hyunjong Reents-Kang und die Cellistin Eva Lüthi, das sind drei Musikerinnen aus drei Nationen und mit einer Leidenschaft für Kammermusik. Im Jahr 2000 gründeten sie das Norea Trio. Ihre Interpretationen beschreiben Kritiker als ‹fesselnd, leidenschaftlich und virtuos, mit sprühendem Temperament›.

Petya Mihneva, gefragte Klavierbegleiterin an internationalen Meisterkursen und Wettbewerben, ist auch Korrepetitorin an der Hochschule der Künste Zürich. Hyunjong Reents-Kang ist erste Geigerin in der Camerata Bern und Eva Lüthi Cellistin im Berner Symphonie-Orchester. Oft haben die drei Musikerinnen auch Werke von Komponistinnen im Programm. Diesmal ist das 1938 komponierte Piano Trio op. 150 der Ameri-

Workshop-Konzept im Klanghotel Rössli

Kammermusikalischer Jazz

20 Franken (Reservierung erwünscht).

«Jazz am Donnerstag»

Daniel Schläppi und Marc Copland im Programm «More Essentials». Marc Copland, der New Yorker Pianist von Weltrang, und Daniel Schläppi, renommierter Bassist aus der Schweiz, lernten sich 2010 in Manhattan kennen. Seither haben sie vier Europatourneen und ein Konzert in der Jazzgallery in New York gespielt. Auf ihrer aktuellen Konzerttournee präsentieren die beiden ihr zweites Album. Von der Fachwelt euphorisch gefeiert, wurde es von amerikanischen Jazzkritikern auf allaboutjazz.com unter «Best Of 2016» gelistet. Das überrascht nicht, haben sich die beiden kongenialen Partner doch über viele Jahre auf Duobesetzungen spezialisiert. Zu den musikalischen Partnern von Marc zählen illustre Namen wie Gary Peacock, Dave Liebman oder John Abercrombie. Über Daniel Schläppi sagt er: «Mit Daniel zu spielen erinnert mich an einige der Dinge, die ich am Jazz am meisten liebe: Wärme, Kommunikation und der Versuch, mit den Zuhörenden eine Erfahrung von Stille und Staunen zu teilen ...» Ein grosser Jazzabend! (pz) Samstag, 16. Dezember, Bar und Abendkasse ab

Musik in purem, weihnachtlichem Gewand

Fast 20 Kulturschaffende in Mettmenstetten «Acoustic By Candlelight» in Hausen Die Basis für die vier Abende vom 10. bis 13. Januar ist ein Workshop-Konzept: Jeder der Künstler bringt mit, was für ihn möglich ist – und holt sich Unterstützung von Kolleginnen und Kollegen. Anna Känzig ist ein Star in der Schweizer Musikszene. Im Frühling 2017 wurde sie gerade in zwei Kategorien für den Swiss Music Award nominiert. Svavar Knútur ist in der vielfältigen Musikwelt seiner Heimat Island fast so bekannt wie die Sängerin Björk. Hierzulande kennt ihn indes noch kaum jemand. Auf der Bühne im «Klanghotel Rössli» werden die beiden wohl gemeinsam musizieren. Ob und wie das klappen wird, ist heute noch nicht absehbar. Mit dem Workshop-Konzept wird nicht die perfekte Performance angestrebt, sondern magische Momente, die aus einer Achtsamkeit im Zusammenspiel untereinander entstehen können. Auf der Bühne treffen sich Musiker, Sängerinnen und Sänger, Slampoeten, Artisten und Tänzerinnen. Bei einem Treffen in Reykjavik schwärmt Svavar davon, dass es ihn riesig freut, wenn er in der Schweiz mit andern Künstlern zusammenarbeiten kann. Das berühre sein Herz, meint er mit einer Geste auf seine Brust. Das ist wohl das Geheimnis des Konzeptes des Klanghotel-Projekts: Künstler aus unterschiedlichen Sparten inspirieren sich gegenseitig. Anna Känzig hat zwar schon die verschiedensten musikalischen Stilrichtungen ausprobiert und mit bekannten Musikern zusammengearbeitet. Doch wie wird das sein, wenn sie mit einem ihrer Songs das Marionettenspiel von ihrer Fast-Namensvetterin Anna Kuch begleitet? Die letzten Jahre im Klanghotel haben gezeigt, wie in solchen Kontrasten spezielle Augenblicke entstehen können. Das

war so als Baccalà Clowns mit Masha Dimitri improvisierten – oder Sina und Adrian Stern mit Witzen und auch Fehlern das Publikum begeisterten. Gespannt sein darf das Publikum auf Slampoet Dominik Muheim, der 2017 zum zweiten Mal Schweizer Meister in dieser Kunstrichtung geworden ist. Und wie kann der ProjektInitiator Beat D. Hebeisen aus Mettmenstetten überraschen? Hat der grosse Stoffkubus über der Bühne etwas mit dem Motto «Laterna Magica» zu tun? Warum stehen da gleich sieben Kameras und fünf Video-Beamer im Einsatz – ist das nicht der Technik zu viel? Wird da ein Trick auf der Bühne gezeigt oder ist das real im Film zu sehen? Die Besucher werden akustisch und visuell überrascht. Das gilt speziell auch für «Herr Kater». Die neue Bühnenfigur von Erzähler Philipp Galizia hält einige Geschichten bereit. Die Nachfrage nach Tickets für die vier Veranstaltungen «Klanghotel Rössli» vom 10. bis 13. Januar 2018 sind momentan noch unterschiedlich. Die Vorstellung vom Freitag ist bereits komplett ausverkauft. Die Abende vom Samstag und Donnerstag sind gut gebucht. Genügend Tickets gibt es noch für Mittwoch. (-sen.) Reservierungen für ein Essen vor der Veranstaltung nimmt Vreni Spinner vom Gasthaus zum Weissen Rössli gerne entgegen: Telefon 044 767 02 01. Der Ticketverkauf wird von der Raiffeisenbank in Mettmenstetten organisiert: mettmenstetten@raiffeisen.ch; Telefon 044 768 58 58.

Svavar Knútur. (Bild zvg.)

«Last Avenue» aus Hausen in vorweihnachtlicher Stimmung: Sam Jäggi, Mathias Bucher, Martin Gaisser und Jérémie Bochet (von links). (Bild zvg.)

Am kommenden Samstag, 9. Dezember, lädt der Verein Lokalkult anschliessend an den Adventsmärt auf dem WeisbrodAreal wieder zum «Acoustic By Candlelight» ins Kultlokal. Lokale Live-Acts haben es in sich. Die Coverband «Ohreschmalz» wurde diesen Frühling von den beiden Säuliämtler Musikern Jonas Plüss und Christian Schönbächler ins Leben gerufen. Die Verwirklichung dieses Projekts hat viele Gründe – Kindheitserinnerungen, das Interesse an etwas Neuem und vor allem die Freude daran, musikalisch vielseitig tätig zu sein, denn die Musiker (Miriam Heinzer, Jonas Plüss, Christian Schönbächler, Etienne Beyeler, Rico Miglierina) von «Ohreschmalz» sind alle auch Mitglieder von vielen anderen Bands. Was ursprünglich als Tribut der KinderliederCompilation gedacht war, könnte schon bald weiter fassen, vielleicht mit anderen Schweizer Kinderliedern,

Mundartsongs in aller Art oder gar mit eigenen Stücken im eigenen Dialekt. Am «Acoustic By Candlelight» werden Ohreschmalz jedenfalls bekannte Ohrwurm-Klassiker wie «Bravo Hugo» und «Ohni Znacht is Bett» zum Besten geben. Tobias Upright macht ehrliche und handgemachte Musik von Country über Pop bis hin zu Blues. Beeinflusst ist sein musikalisches Schaffen von Künstlern wie John Mayer oder Brad Paisley, wobei er dem Sound mit eigenen Ideen und Umsetzungen eine neue Note verpasst. Der junge Zürcher, der in Hausen aufgewachsen ist, fühlt sich dann am wohlsten, wenn er seine sechs Saiten und seine Stimme erklingen lassen kann. Am «Acoustic By Candlelight» spielt er im Trio.

Hippie und Classic Rock seit bald 20 Jahren «Last Avenue» waren schon an jedem Acoustic By Candlelight dabei. Für die-

sen Abend werden sie durch Thomas «Panda» B. Plüss am Saxofon ergänzt. Fürs «Acoustic By Candlelight» haben die Ämtler Rock-Legenden auch ein paar Weihnachts-Hits ins Programm aufgenommen. Es wird übrigens das letzte Konzert, bevor die traditionsreiche Band 2018 ihr 20-jähriges Bestehen feiert (bis 2006 als «Mild’n»). Das Jubiläumsjahr beginnt gleich mit einem Paukenschlag: Am 26. Januar wird «Last Avenue» ein neues Album veröffentlichen. Singer-Songwriter Patrick Harbor schliesslich ist auf den Bühnen im Säuliamt auch bereits eine bekannte Grösse. Mit viel Charisma und einer exzellent eingespielten Band verbreitet er Top-Stimmung. Nach den Live Acts legt von 24 Uhr bis 2 Uhr der Hausemer DJ Sigi Musik verschiedenster Stilrichtungen auf. (pd./tst.) Samstag, 9. Dezember, 19 Uhr (anschliessend an den Adventsmärt), Kultlokal, Weisbrod-Areal, Hausen. Bar und Toast. Eintritt frei, Kollekte.


20

Ausstellungen Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «350 Jahre Kirche Aeugst». Am 1. September 1667 wurde die Kirche feierlich eingeweiht. Viel Wissenswertes über vergangene Zeiten und historische Dokumente sowie Herausforderung und Nachdenken über die Zukunft der Kirche. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di, Do, 811.30, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 10. Dezember.

Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Mechanische und elektrische Spielzeuge von 1960 bis 1980er-Jahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis Ende März 2018.

Kappel am Albis Kloster Kappel, Kappelerhof 5: Retrospektive Ueli Antonietti 1919-2012. Die Tochter des Künstlers, Katharina Antonietti, ist am 8./16./22./29. Dezember sowie 7. Januar 2018 jeweils von 13 bis 16 Uhr anwesend. Bis 8. Januar 2018.

Mettmenstetten Pfarrhauskeller: Papierkunstausstellung «2½-Dimensionales und mehr» von Tom Künzler. Papiercollagen aus den Bildserien «Moviescapes», «Beachwalks» und «Record Stores». Persönliche Führung mit dem Künstler möglich. Anmeldung: 078 648 56 69. Bis 25. März 2018.

Stallikon Schulhaus Loomatt (Kunstforum): Kunstforum Stallikon: «Schichten, Muster, Strukturen». Bilder von Ruth Zimmermann, Aeugst. Mo, Mi, Do, Fr, 15-19, Di, 15-20, Sa, 10-12 Uhr. Bis 20. Januar 2018.

Veranstaltungen

Freitag, 8. Dezember 2017

Beleidigte Familie

Erster Auftritt mit dem neuen Dirigenten

«Juste la fin du monde» Kino Lux Die Rückkehr eines verlorenen Sohnes versetzt seine Familie in einen Ausnahmezustand, der Gespräche über das Wesentliche verhindert. Kinofoyer LUX zeigt den Film von Xavier Dolan am 15. Dezember in der Aula des Schulhauses Ennetgraben. Louis, ein junger Schriftsteller, besucht nach 12 Jahren Abwesenheit seine Familie, um seinen bevorstehenden Tod zu verkünden. Doch die Familienmitglieder sind nicht in der Lage, sich für seine Geschichte zu interessieren. Sein Weggehen und Wegbleiben hat die meisten beleidigt, gekränkt oder eifersüchtig gemacht. Alte Vorwürfe werden aufgewärmt, alte Verletzungen brechen auf. Es wird viel, schnell und auch laut geredet, unterbrochen, diskutiert. Interessiertes Zuhören ist selten, das Wesentliche kommt zu kurz. Eigentlich ist Louis zurückgekommen, um von seiner Familie Abschied zu nehmen, findet aber keine Gelegenheit, der Familie diese Nachricht persönlich zu überbringen. Xavier Dolan schafft es in seinem neuesten Film, die diffusen Gefühle unausgesprochener Verletzungen und die Unfähigkeit, sich einander mitteilen zu können, brillant darzustellen.

Die auffällig extremen Nahaufnahmen drücken dabei vor allem Distanz

Schwierige Gespräche. (Bild zvg.) zwischen den Figuren aus. Ein klaustrophobisch-überhitztes Familienporträt, das einen bisweilen beinahe in den Wahnsinn treibt. Der Film basiert auf dem 1990 veröffentlichten Theaterstück von Jean-Luc Lagarce, der mit 38 Jahren an Aids gestorben ist. Lagarce gehört in Frankreich zu den meistgespielten Autoren, und «Juste la fin du monde» war nach Lagarces Tod in Frankreich lange Jahre Schullektüre. Der Film gewann 2016 in Cannes den Grossen Preis der Jury. (pk) Freitag, 15. Dezember, 20.15 Uhr: «Juste la fin du monde», Film von Xavier Dolan, Kanada/Frankreich 2016, 95 Min. F/d. Kinofoyer Lux, Aula Ennetgraben, Affoltern. Kasse und Lux-Bar ab 19.30 Uhr. Eintritt 14 Franken (unter 20 J: 7 Franken). www.kinolux.ch.

Weihnachtlicher Geschichtenkoffer Am Mittwoch, 13. Dezember, kommt der Geschichtenkoffer mit einer Weihnachtsgeschichte in die Bibliothek Stallikon.

Der Gemischte Chor Affoltern hat seit Mai 2017 einen neuen Dirigenten und ist voller Zuversicht für die Zukunft. Luigi Lore’ hat am 14. Dezember im Casino im Rahmen der Adventsfeier für die Senioren seinen ersten öffentlichen Auftritt mit dem Gemischten Chor. Mit Luigi Lore’ hat der Gemischte Chor einen Chorleiter gefunden, der die Eigenschaften vereint, die die Sängerinnen und Sänger lange gesucht haben. Ein guter Musiker mit klaren, erreichbaren Zielen, der den Chor in den Mittelpunkt stellt und ihn begeistern kann, ein Diplomat mit Feingefühl, aber auch mit Ausdauer und Durchsetzungsvermögen. Als Chorleiter pflegt er nebst der kirchlichen auch die weltliche Chorliteratur sehr. Seine ruhige, bestimmte und präzise Art kommt bei den Chormitgliedern sehr gut an und die Proben sind äusserst intensiv und abwechslungsreich. Sein subtiles Klavierspiel begeistert alle. Luigi Lore’ stammt – wie schon der Name verrät – aus Italien und zwar aus Monopoli, südlich von Bari. Dort studierte er Musik, vor allem Klavier, Orgel und Cembalo, Musikpädagogik und Chorleitung. Eine ausgedehnte Konzerttätigkeit führte ihn durch ganz Europa und er erhielt zahlreiche Preise. Wie kommt er nun ausgerechnet nach Affoltern?

Die Liebe ists!

Ein letztes Mal in diesem Jahr kommt der Geschichtenkoffer in die Bibliothek Stallikon. Alle Kinder im Kindergarten-Alter bis 7 Jahre sind herzlich dazu eingeladen! Der Eintritt ist frei. Im Anschluss an die Veranstaltung gibt es einen kleinen Zvieri. (pd.) Mittwoch, 13. Dezember, 14.30 bis 15 Uhr, in der

Der Geschichtenkoffer kommt. (Bild zvg.)

Bibliothek Stallikon.

Gemischter Chor Affoltern

Seine Frau, Antonia Nardone, ist nämlich die Organistin der reformierten Kirche in Affoltern, und die beiden haben nun einen kleinen Sohn. Luigi Lore’ ist fleissig am Deutsch Lernen und arbeitet als Organist, Kantor und Leiter des Kirchenchors der katholischen Kirche in Oberengstringen und jetzt auch beim Gemischten

Luigi Lore’. (Bild zvg.) Chor Affoltern. Ihm ist die Integration im Verein und in seinem Wohnort ein grosses Anliegen. Der Chor hat für 2018 ein interessantes Programm, so unter anderem ein Matinee-Konzert im Frühjahr. Die Proben sind jeweils dienstags um 20 Uhr im Singsaal Butzen. Der Gemischte Chor freut sich auf neue Sängerinnen und Sänger, jeden Alters und jeder Nationalität, sei es als Gastsänger für ein Projekt oder als Mitglied. Eine Schnupperprobe lohnt sich. (VK/GB) Die Co-Präsidenten Ernst Bründler, Telefon 044 761 94 19 und Gerold Blaser, Telefon 044 761 09 59, erteilen weitere Informationen.

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Veranstaltungen agenda Hedingen

Freitag, 8. Dezember Affoltern am Albis 14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen mit der Physiotherapeutin des Hauses. Telefonische Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 20.15: Kammermusik mit dem «Norea Trio». Drei Musikerinnen, drei Nationen und eine Gemeinsamkeit. Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten 13.00-17.00: Adventsausstellung mit Apéro. Tomasini Creazioni und «second choice». Birchstrasse 4.

Hedingen 20.15: Gemeindeverein Hedingen präsentiert: «Swiss Tenors Original». Eintritt frei/Kollekte. Reformierte Kirche.

Obfelden 19.00-19.30: Concerto piccolo no. 7: Adventskonzert mit Siddique Eggenberger, Tenor, und Angela Bozzola, Klavier. Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche.

Ottenbach 18.30 bis 21.30 Uhr: Spräggele-Märt 20.00: «Grosses Spräggele», Start mit Kanonenschuss. Dorfplatz. 21.00: Friday Night Fever - gute Grooves für tanzfreudige Leute, 60er-Sound bis heute mit DJ Dani. Bar offen ab 17 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3.

Samstag, 9. Dezember Affoltern am Albis 8.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, frisches Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte. Marktplatz. 14.30-16.30: Guetzli backen für Kinder mit Erwachsenen. Familienzentrum. Zürichstrasse 136. 20.15: «Schönholzer & Rüdisüli» Zwei Musiker, sechzehn Lieder, achteinhalb Geschichten. Eine Veranstaltung von Kultur Affoltern, Kasse und Bar ab 19.30 Uhr. Galerie Märtplatz. Obere Bahnhofstrasse 7.

Bonstetten 13.00-17.00: Adventsausstellung mit Apéro. Tomasini Creazioni und «second choice». Birchstrasse 4.

10.00-11.00: «Hedingen Persönlich»: Bertram Thurnherr, Gemeindepräsident, spricht über Erlebnisse und Beobachtungen aus acht Jahren im Gemeinderat. Bibliothek. Trottenweg.

Stallikon

Am Sonntagmorgen im «Cinepol» in Sins Passend zur Vorweihnachtszeit ist die Neuinszenierung von Cornelia Funkes Geschichte «Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel» im Kino Cinepol im Matinee-Programm.

Sonntag, 10. Dezember

Der Charme dieser Klassiker ist auf der grossen Leinwand ideenreich umgesetzt worden. Dabei werden auch die Eltern ihre Freude haben, denn die Puppenkiste ist so frisch und bezaubernd wie eh und je. Während eines starken Gewitters plumpst der letzte echte Weihnachtsmann auf die Erde und hat dort mithilfe zweier Kinder gegen die Nussknacker zu bestehen, welche Weihnachten zu einem Konsumfest machen wollen. Die Vorstellungen finden bis Weihnachten jeweils am Sonntagmorgen um 11 Uhr im Kino Cinepol statt. (pd.)

Affoltern am Albis 17.00: Festliches Adventskonzert mit dem reformierten Kirchenchor und dem Projektorchester MVH Hausen unter der Leitung von Regula Brawand und Rico Zela. «Missa Brevis» von Jakob de Haan. Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche.

Bonstetten 13.00-17.00: Adventsausstellung mit Apéro. Tomasini Creazioni und «second choice». Birchstrasse 4

Kappel am Albis 11.00-17.00: Aventszauber im Kloster. Ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie. Offenes Singen um 11 Uhr in der Kirche, ab 12 Uhr Kulinarik, Kreativangebote für alle, Kerzenziehen, Wachssterne giessen, Strohsterne binden, Lebkuchen verzieren. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Weitere Infos auf der Kinowebseite. Tickets können online unter www.cinepol.ch reserviert werden.

Obfelden

13.00-17.00: Adventsapéro in fünf Geschäften. Brennerei Tröpfli, Paper Pearls, Atelier zum Schärbe, Fleur Creative und Rägeboge. Dorfzentrum.

14.00-16.00: Generation 50+, Handy auf Reisen. Generationenübergreifendes Projekt der 3. Sek. Obfelden-Ottenbach. Schüler bieten ihre Hilfe bei Problemen mit dem Handy. Eigenes Handy mitnehmen. Weitere Auskünfte: Kommission für Altersfragen, Gemeindeverwaltung Obfelden 044 763 53 54. Reformiertes Kirchgemeindehaus. Räschstrasse 8.

Obfelden

Stallikon

17.00: Festliches Weihnachtskonzert mit Sibylle und Isabel Tschopp mit Werken von Debussy, Mozart, Chausson und Prokofjew. Eintritt frei, Kollekte für Armenien. Reformierte Kirche.

18.00-22.45: DinnerKrimi: «Golddinner - Wer hat James Bond getötet?» (in Englisch). Kulinarische Höhepunkte geniessen und mithelfen, einen spannenden, rasanten und witzigen Krimi aufzuklären. HotelRestaurant Uto Kulm. Üetliberg. 18.30-19.30: Stalliker Wintersport-, Kraft- und Konditionstraining für alle mit Ignaz Geissmann und Marcel Kaister, Männerturnverein Stallikon. Unkostenbeitrag 5 Franken. Turnhalle Schulhaus Loomatt.

Mettmenstetten

Rifferswil 10.30-17.00: 21. Rifferswiler Weihnachtsmarkt. Viele verschiedene Marktstände. 13.30 Uhr Platzkonzert vom Jugendchor Focus Team. 14 bis 15.30 Uhr Besuch vom Samichlaus mit Eseli, Restaurant Schwiizer Pöschtli geöffnet. 17 Uhr Harfenkonzert in der Kirche. Dorfplatz.

Dienstag, 12. Dezember Affoltern am Albis

Hausen am Albis 11.00-20.00: 5. Adventsmarkt mit 35 stimmungsvoll dekorierten Ständen. Weisbrod Areal. 19.00: Festliches Adventskonzert mit dem reformierten Kirchenchor und dem Projektorchester MVH Hausen unter der Leitung von Regula Brawand und Rico Zela. «Missa Brevis» von Jakob de Haan. Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche.

9.00-10.00: Everdance Herbstquartal: Grundtanzschritte zu bekannten Tänzen für Männer und Frauen ab Generation 50+. Weder Vorkenntnisse noch Partner nötig. Schnupperstunde jederzeit möglich. Leitung/Auskunft Margrit Flumini 043 535 06 96 oder 076 396 32 46. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1.

Hausen am Albis

21

Die Augsburger Puppenkiste auf der Kinoleinwand

19.30: Adventliches Konzert mit Gunta Abele, Violoncello, und Florian Engelhardt, Orgel, mit Werken von J.S. Bach, C. Saint-Saëns, Oliver Messian und Max Reger. Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche Stallikon.

14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

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Freitag, 8. Dezember 2017

Mittwoch, 13. Dezember Affoltern am Albis 12.45: «Fitness ab 60»: Seniorenturnen für Sie und Ihn. Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 13.30-17.30: JA-AAA: Geschenkwerkstatt, selbst Geschenke anzeige

Das Augsburger Puppentheater auf Leinwand mit der Geschichte «Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel». (Bild zvg.)

basteln, mit Ideen und Anleitungen, falls nötig. Für Jugendliche ab der 5. Klasse. Jugendtreff Hirtschür. Jonentalstrasse 3. 18.15-19.00: Bläserquartett unter der Leitung von Georg Frey spielt Weihnachtsmusik zum Zuhören und Mitsingen. Anmeldung erwünscht 043 322 74 74. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Für Frau und Mann geeignete Turnlektion mit ganz einfachen Aerobicund Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli. 20.15: Der Schweizer Film: «Wachtmeister Studer», 1939, von Leopold Lindtberg mit Einleitung von Dr. Felix Aeppli, Historiker, Zürich. Bar & Abendkasse. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Hedingen 09.30-10.00: Buchstart-Treff für Eltern und Kinder zwischen 9 und 24 Monaten. Spielerisches Eintauchen in die Welt der Reime, Verse und Fingerspiele. Bibliothek. Trottenweg. 14.30-15.15: Geschichtentaxi für Kinder von 4 bis 6 Jahren. Spannende Geschichten erleben. Bibliothek. Trottenweg.

Kappel am Albis 17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche Kappel. Kappelerhof 5.

Ottenbach 14.30: OTTENBACH60plus: Besinnliche und gemütliche Weihnachtsfeier mit Sonja Weisenhorn und dem Ottenbacher Chor. Anschliessend kleines Nachtessen. Gemeindesaal. Schulrain 12.

Donnerstag, 14. Dezember Aeugstertal 20.30: «Max Lässer, Andrea Caprez und das Überlandorchester». Essen um 19 Uhr, reservieren unter 044 761 61 38. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

Affoltern am Albis 10.00-11.00: Offenes Singen mit Elisabeth Studer. Interessierte Sängerinnen und Sänger sind herzlich dazu eingeladen. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 14.00: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Adventsfeier. Anmeldung nicht notwendig. Kasinosaal. Marktplatz 1. 20.15: Jazz am Donnerstag mit Claude Diallo & Patrick Bianco. Bar offen ab 18.30 Uhr, Eintritt frei. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.


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Freitag, 8. Dezember 2017

Mit einem blauen Auge davongekommen

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Aufstieg in die 1. Stärkeklasse Pokal für Junioren D1 von Floorball Albis

Floorball Albis – Lions Meilen 5:4 n.V. (0:4, 2:0, 2:0; 1:0) Zwar gab es zum Abschluss der Hinrunde gegen Meilen nur einen knappen Sieg nach Verlängerung, angesichts des absoluten Kaltstarts und eines 0:4-Rückstands nach dem ersten Drittel, war man im Lager von Floorball Albis dennoch nicht ganz unzufrieden. Obwohl die Ämtler bisher alle Saisonspiele gewonnen haben, wird ständig betont, dass man jeden Gegner ernst nimmt, das nächste Spiel das wichtigste sei und keine Partie auf die leichte Schulter genommen werde. Wie so oft gilt auch bei dieser Redewendung: Leichter gesagt als getan.

Floorball Albis wird dominiert Floorball Albis tat genau das nicht, wähnte sich bereits vor dem Spiel als der sichere Sieger und dachte nicht im Traum daran, dass es möglich wäre, eine Partie zu verlieren. Dementsprechend startete Floorball Albis ins Spiel: verhalten, schläfrig und ohne Kampfbereitschaft. Ganz nach dem Motto, dass es auch mit 50 Prozent Einsatz zum Sieg reicht. Gegen topmotivierte Lions aus Meilen gab es dann prompt die Quittung. Meilen dominierte das Spiel nach Belieben, erspielte sich eine Grosschance nach der anderen und war haushoch überlegen. Albis erspielte sich im ganzen ersten Drittel keine einzige Torchance, wurde regelrecht auseinandergenommen und lag folgerichtig bald mit 0:4 im Rückstand. Das einzig Positive im ersten Drittel war die Pausensirene.

Gegner nicht ernst genommen Dass es mit einer solchen Einstellung nicht geht, war so offensichtlich, dass es Spielertrainer Sandro Ibernini gar nicht zu erwähnen brauchte. Stattdessen appellierte er an den Stolz seiner Spieler und rief seinen Mannen in Erinnerung, dass noch genügend Zeit für eine Reaktion bleibe. Wie verwandelt kamen die Unterämtler aus der Kabine und begannen nun ebenfalls Unihockey zu spielen. Je länger das Spiel dauerte, desto mehr besannen sie sich auf ihre Tugenden und gewannen je länger je mehr die Überhand, worauf man sich endlich und in regelmässigen Abständen gute Torchancen erspielen konnte. Joël Wuillemin brach schliesslich den Bann und erzielte mit einem Weitschuss den ersten Treffer für die Säuliämtler. Wenig später traf auch sein Flügelpartner Nicola Grass nach einem rasch vorgetragenen Konter und bereits war das Spiel wieder offen. Die Frage war nur, ob die Hypothek aus dem Startdrittel nicht zu gross war und, ob die Zeit noch reichte, die Partie zu wenden.

Mit starkem Willen, Spiel gedreht Im letzten Drittel erhöhte Floorball Albis nochmals die Kadenz und schnürte die Zürcher regelrecht ein. Etienne Wuillemin und Captain Benjamin Schiller beantworteten schliesslich die Frage nach dem Ausgang des Spiels, indem sie innerhalb kürzerster Zeit zwei weitere Tore erzielten und den Ausgleich bewerkstelligten. Nun entwickelte sich in den letzten Minu-

ten ein offener Schlagabtausch bei welchem beide Teams die Entscheidung mehrfach auf dem Stock hatten. Aber sowohl Sven Hanselmann im Albis-Tor als auch sein Kontrahent von den Lions liessen sich nicht mehr bezwingen und das Spiel ging in die Verlängerung. Kurz vor dem Penaltyschiessen kam dann aber die Winnermentalität von Floorball Albis ein weiteres Mal zum Vorschein. Adrian Kern lief sich geschickt frei, wurde von Etienne Wuillemin mustergültig angespielt, erzielte eiskalt das Golden-Goal und stellte den Spielverlauf dadurch komplett auf den Kopf. Wären die Spieler vor dem Spiel gefragt worden, hätten sie wohl nicht für einen Sieg nach Verlängerung unterschrieben. Nach dem mit Abstand schwächsten Drittel in dieser Saison und dem 0:4-Rückstand, konnte man aber dennoch einigermassen zufrieden sein. Somit ist die Hinrunde abgeschlossen und sämtliche sieben Spiele wurden gewonnen. Die nächste Partie steht am kommenden Sonntag, um 10 Uhr morgens, in Wetzikon gegen Zürichsee Unihockey auf dem Programm. Dass man den Gegner ernst nehmen muss, versteht sich von selbst. (pd.) Floorball Albis – Lions Meilen 5:4 n.V. (0:4, 2:0, 2:0; 1:0). Walenbach, Wetzikon. 25 Zuschauer 4. 0:1. 9. 0:2. 13. 0:3. 16. 0:4. 26. J. Wuillemin (N. Grass) 1:4. 29. N. Grass (J. Wuillemin) 2:4. 51. E. Wuillemin (Schiller) 3:4. 53. Schiller (E. Wuillemin) 4:4. 66. Kern (E. Wuillemin) 5:4. 1. Floorball Albis, 19. 2. Crusaders Zürich, 15. 3. Zürisee Unihockey, 12. 4. Innebandy Zürich, 9. 5. Lions Meilen, 9. 6. UHC Embrach, 8. 7. Schwarz Gelb Wetzikon, 7. 8. UHC Dietlikon, 5.

Harziger Saisonstart Mixed Sangria von Volley S9 mit drei Punkten aus vier Spielen Die Saison ist noch jung, doch das Team von Thomas Hack steht bereits arg unter Druck. Nach vier Spielen liegt man in der Mixedmeisterschaft auf dem zweitletzten Platz mit nur drei Punkten. Durch einen markanten verletzungsbedingten Ausfall, einem Abgang und eine kräfteraubende Meisterschaft, konnte Sangria nicht an die Leistungen der letzten beiden Saisons anknüpfen. Das Motto «Spass haben» konnte aber trotz der Niederlagen erfüllt werden. Doch schön der Reihe nach: Das erste Spiel gegen VBC Virus war bereits ein Gradmesser, wo das Team nach den Trainings steht. Der Gegner spielte auf einem hohen Niveau und trotz vieler individueller Einzelleistungen bei Sangria, konnte die Startniederlage nicht abgewendet werden (19:25 / 20:25 /15:25). Was bei den Säuliämtlern fehlte, war das Kollektiv des Teams.

Ein erster Arbeitssieg Dies wurde in den Folgetrainings besser gefördert und konnte dann im zweiten Spiel gegen Tornado Adliswil erfolgreich umgesetzt werden. Der 3:0-Sieg (25:19 / 25:20 / 25:17) war ein Arbeitssieg des Teams. Im dritten Spiel gegen Les Forts de Latour kam Sangria vor heimischem Publikum im ersten Satz deutlich unter die Räder. Jegliches Angriffsspiel wurde durch den Gegner neutralisiert und dessen Verteidigung stand hervorragend. 11:25 ging der Satz an den Gegner. Im zwei-

Die D1 Junioren von Floorball Albis freuen sich über den gewonnenen Pokal. (Bild zvg.)

Die Junioren D1 von Floorball Albis gewannen die Herbstrunde und steigen in die 1. Stärkeklasse der Juniorenliga Zentralschweiz auf. Vergangenes Wochenende wurden die Herbstrunde in der Juniorenliga Zentralschweiz beendet und die besten Mannschaften geehrt. Die D Junioren von Floorball Albis haben die Herbstrunde auf dem ersten Platz der zweiten Stärkeklasse abgeschlossen und wurden mit einem Pokal beschenkt. Das eher kleine Team, bestehend aus neun Jungen, hat von 14 Spielen deren 11 gewonnen und konnte somit um den Aufstieg in die höchste Stärkeklasse spielen.

Im neuen Jahr gegen neue Gegner Die Motivation war riesig. Obwohl sie das erste Spiel nur mit fünf Feldspielern antreten konnten, gewannen sie den spannenden Match mit 8:6. Für das zweite und dritte Spiel sind dann zwei weitere Spieler dazugestossen und haben die Mannschaft tatkräftig unterstützt. Jedoch ging dieses Spiel 5:9 verloren. Mit einem nochmaligen Aufrütteln und voller Energie ging es an das dritte und entscheidende Spiel, welches man schlussendlich mit 11:6 gewann. Somit war der Aufstieg in die erste Stärkeklasse geschafft und so treffen die Junioren D1 nach den Weihnachtsferien auf neue Gegner. (pd.)

Neuer Präsident und Spielleiter Generalversammlung Tennisclub Hausen Am vergangenen Freitag führte der Tennisclub Hausen seine 41. Generalversammlung durch.

Das Team von Volley S9 Mixed Sangria. (Bild zvg.) ten Satz erwachte Sangria aus dem Winterschlaf und spielte auf Augenhöhe. Trotzdem verloren sie auch diesen Satz mit 20:25. Der dritte Satz war geprägt von langen Ballwechseln und Kräfteverschleiss auf beiden Seiten mit dem erfolgreicheren Ende für Sangria 25:19. Der Kräfteverzehr machte sich am Ende des vierten Satzes bemerkbar und führte am Ende zu einer knappen Niederlage (23:25).

Teamleader verletzt Doch die angereisten Fans feierten trotz der Niederlage, denn das Spiel war ein schönes Spektakel. So konnte

Der Verein kann auf ein in allen Belangen erfolgreiches Jahr zurückschauen: Finanziell auf gesunden Beinen stehend, Zuwachs bei den Mitgliedern, eine mit grossem Engagement und professionell geführte Juniorenabteilung, tolle Events und mehr oder weniger erfolgreiche Interclubteams zeugen von einem intakten Clubleben. Speziell war die GV für Daniel Gemperle, der dem TCH die letzten 20 Jahre mit viel Umsicht als Präsident führte. Schon vor langer Zeit hat er zusammen mit Spielleiter René Truni-

ger auf die GV hin seinen Rücktritt aus dem Vorstand angekündigt. Die Mitglieder würdigten die tolle und langjährige Arbeit der beiden mit einer Standing Ovation. Als Nachfolger haben sich Adrian Flückiger (Hausen) als Präsident und Daniel Cochard (Mettmenstetten) als Spielleiter zur Verfügung gestellt. Beide wurden mit grossem Applaus in ihre Ämter gewählt. Die Weichen für ein spannendes Clubjahr mit diversen Veranstaltungsleckerbissen (Interclub, SäuliamtOpen, Club-Meisterschaft mit Clubfest) sind somit gestellt, jetzt gilt es für den Verein, die Umsetzung entsprechend zu gestalten. Chasper Weidli

es weitergehen. Leider verletzte sich dann der Teamleader, was einen weiteren Rückschlag bedeutete. Ausgerechnet gegen den Tabellenleader mussten sie dann geschwächt antreten. Doch Sangria schlug sich wacker und kann trotz 0:3-Niederlage (21:25 / 21:25 / 15:25) stolz auf sich sein. Es war ein super Spiel bei einem überlegenen Gegner otto e mezzo in Jonen. Nun heisst es eine gute Rückrunde mit genau diesem Teamgeist hinzulegen um den Ligaerhalt zu schaffen. Das nächste Heimspiel findet am 15. Dezember in Bonstetten statt. T. Hack

V.l.n.r.: Dani Cochard, Dani Gemperle, Adrian Flückiger, René Truniger. (Bild zvg.)


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Freitag, 8. Dezember 2017

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100 Personen arbeiteten am Set Joel Kraaz, gewährt einen Blick hinter die Kulissen der Sendung von «The Taste» Weit über 100 Personen arbeiten bei der Sat.1-Kochsendung The Taste einen Monat lang an den Aufnahmen. Diese werden zu neun mehr als zweistündigen Sendungen verarbeitet, die 1,7 Millionen Menschen erreichen. Mittendrin war der Ottenbacher Joel Kraaz, der sich erst im Finale geschlagen geben musste.

Lio Mika, 30. November.

................................................... von salomon schneider

Severin Philipp, 2. Dezember.

Marcelo, 4. Dezember.

Malik, 5. Dezember. (Bilder Irene Magnin)

herkömmliches

Gabe Gabe kommt von geben. Aufgaben sind einem aufgegeben, Begabungen ins Leben mitgegeben. Ohne entsprechende Vorausgabe sind Aufgaben nicht lösbar. Und wenn sich jemand noch so verausgabt. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

Bei der Sat.1-Sendung The Taste machen bis zu 15 Kamerateams gleichzeitig Aufnahmen. Zu jedem Team gehört eine Person, die den Kandidierenden während des Kochens Fragen stellt. Dazu kommen Putzmannschaften, Produktionsleitung, Regie, Requisiteure, Visagisten und Köche. Für eine gut zweistündige Sendung wird zwei Tage lang gedreht. Dabei werden über 100 Stunden Filmmaterial aufgezeichnet, die schliesslich zu einer Sendung mit dichtem Spannungsbogen zusammengeschnitten werden.

Lange Drehtage am Set An einem Drehtag wurden die Kandidaten zwischen acht und neun Uhr im Hotel abgeholt und begaben sich im Studio direkt in die Maske. Pro Person brauchte sie 10 bis 20 Minuten. Für alle zusammen dauerte dies am Anfang anderthalb bis zwei Stunden. «Die Aufnahmen waren immer wieder von Wartezeiten geprägt. Dies war nicht nur für mich nervenaufreibend. Denn während der Wartezeiten haben wir uns die Zeit mit Mutmassungen über Juroren, Gastjuroren und den weiteren Sendungsverlauf vertrieben und uns gegenseitig nervös gemacht», erzählt der Ottenbacher Koch Joel Kraaz und ergänzt: «In der Sendung ist wirklich alles authentisch. Die Emotionen beim Kochen gingen wirklich sehr oft hoch.» Gerade am Anfang sei es jedoch sehr schwierig gewesen, vor laufender Kamera zu kochen. Zudem seien ständig Fragen gestellt worden, weshalb man sich nicht voll und ganz aufs Kochen konzentrieren konnte. Bei «The Taste» steht den Kandidaten eine riesige Auswahl an Lebensmitteln zur Verfügung, von denen jedoch nur ein kleiner Teil tatsächlich

Die Kamera verfolgte jede Bewegung des Ottenbachers Joel Kraaz. In die Sendung schafften es davon jedoch nur wenige Minuten. (Bild zvg. Sat.1) verkocht wird. Um Verschwendung von Nahrungsmitteln zu verhindern, lässt Sat.1 diese anschliessend der «Tafel» zukommen, einer Organisation, die sie an Bedürftige weitergibt. In der Sendung kochten alle Kandidaten gleichzeitig. Es dauerte jedoch eine gute Stunde, bis die Löffel der anfangs noch 25 Kandidaten von den Juroren verkostet waren. Die gekochten Speisen wurden deshalb bei 54 Grad beiseite gestellt, damit sie warm blieben und doch möglichst wenig weiter garten. Bei einem feinen Schaum passierte es aber trotzdem, dass er sich aufgelöst hatte, bis die Jury ihn probierte.

Nicht einmal rasieren war erlaubt Während die gesamten Kochszenen für eine Sendung an einem Tag aufgezeichnet wurden, konnten die eingespielten Interviews erst am Folgetag gedreht werden. Joel Kraaz erklärt: «Damit es authentisch wirkte, mussten wir uns am Folgetag noch einmal in die je nach Intensität des Kochens komplett vollgeschwitzten Kleider zwängen. Zudem durften wir uns nicht rasieren, die Haare schneiden, ja nicht mal lange der Sonne aussetzen, um Sonnenbrände zu verhindern (Gedreht wurde im Sommer; Anmer-

kung der Redaktion). Zusätzlich schwierig war, dass man sich in die Situation des Vortages hineinfühlen musste. Wir mussten also beispielsweise eine Vermutung zu einer Frage aufstellen, auf die wir mittlerweile die Antwort bereits wussten.»

Ein eingespieltes Team Die Aufnahmen für die Sendung dauerten einen Monat und das Verhältnis zwischen den Kandidatinnen und Kandidaten war immer vom Spannungsfeld zwischen Sympathie und Konkurrenz geprägt. «Unser Team verlor sehr früh zwei Kandidaten. Hansjörg, Michael und ich wurden dann zu einer eingespielten Truppe mit super Zusammenhalt und konnten fünf Sendungen lang zusammenarbeiten. In anderen Teams gab es hingegen auch viel Missgunst und Konkurrenzkämpfe», erläutert Joel Kraaz. Am besten verstand sich Joel Kraaz mit Hansjörg Betz: «Er ist schlicht und einfach ein herzlicher Mensch, von dem ich kochtechnisch und zwischenmenschlich unglaublich viel profitieren konnte. Wir haben sogar die Vision für ein Sendeformat entwickelt – zwei Köche, eine Sendung, eine Welt. Wir beide und Lisa –

allesamt Raucher – hatten in der Raucherecke immer hervorragende Stimmung. Dass unter den besten Köchen so viele Raucher sind, hat nicht nur mich erstaunt.»

Ein fairer Verlierer Die Kandidaten waren allesamt im selben Hotel untergebracht. Die einen sind jeweils früh ins Bett gegangen und haben sich erholt, die Gruppe um Joel Kraaz hat aber auch das Leben in München genossen, ab und zu die Stadt unsicher gemacht und, «im Namen des guten Geschmacks die kulinarische Vielfalt der Stadt erkundet. Über die Stränge schlagen ging natürlich nicht», erzählt Joel Kraaz. Nach einem Monat TV-Aufnahmen stand Joel Kraaz im Finale, in dem er Lisa Angermann unterlag: «Lisa kochte von allen Kandidaten am konstantesten. Sie hat viel experimentiert und trotzdem immer hervorragend gekocht. Ich bin sicherlich ein guter Koch – Lisa hat aber verdient gewonnen. Ich fand es super, dass für einmal gerade die zwei freakigen, tätowierten Raucher im Finale standen.» Die gesamte fünfte Staffel von «The Taste» lässt sich auf sat1.ch/tv/the-taste nachschauen.

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Familien nach Schicksalsschlägen begleiten und unterstützen Verein Herzblut: seit Sommer in Affoltern

bauernregel «Es folgte noch allezeit und immerdar auf kalten Dezember ein fruchtbar Jahr.»

Manchmal schlägt das Schicksal erbarmungslos zu: Das geliebte Kind stirbt oder erleidet einen Unfall oder kommt schon mit Handicap auf diese Welt. Manchmal sind es Andersartigkeiten, die Probleme bereiten oder die Familie hat mit grossen Herausforderungen, wie zum Beispiel Trennung oder Tod eines Elternteils zu kämpfen. Der Verein Herzblut ist seit Sommer dieses Jahres in Affoltern am Albis zu finden. Seine Aufgabe ist es, solche Familien dabei zu unterstützen, wieder in ein annehmbares Leben zurückfinden zu können. Dazu stellt der Verein ein ganzheitliches Netzwerk an Therapeuten und Fachleuten zur Verfügung, damit das Ergebnis der Begleitung auch nachhaltig wirkt. Ausserdem bietet Herzblut Schulungen und Weiterbildungen im Umgang mit

Mit «Herzblut» aktiv. Von links: Kassiererin Jolanda Bühlmann, Präsidentin Kim-Anne Jannes, Vizepräsidentin Michèle Meier-Brüllhardt. (Bild zvg.) Trauer, Abschied und Palliativ-Begleitung an. (pd.)

Weitere Infos unter www.herz-blut.ch oder www.facebook.com/Kinderschicksale.


Veranstaltungen

Neueröffnung:

Hungaricum-Shop Mittwoch 13.12.2017 Öffnungszeiten: Mo – Sa 8:00 –12:00 Freitag: 8:00 –12:00 + 16:00 –18:00 Zürichstrasse 16 8910 Affoltern am Albis www.niliya-dienstleistung.ch

Strickler Reisen Neuheim Carreisen Einsteigen und geniessen! Telefon 041 756 07 66, Fax 041 756 07 60 Steigen Sie bei uns ein! Wir freuen uns, Sie an Bord begrüssen zu dürfen. Weihnachtsmarkt Freiburg i. B.: Donnerstag, 14. Dezember 2017 Carfahrt Fr. 55.– Eispalast Schwarzsee Sonntag, 28. Januar 2018 Carfahrt inkl. Eintritt Fr. 59.– Sichern Sie sich schon heute ein Ticket! Helene Fischer 2018: Dienstag, 26. Juni 2018 Carfahrt inkl. Kat. 1 Preis Fr. 220.– Carfahrt inkl. Kat. 2 Preis Fr. 185.– Basel Tattoo 2018 Freitag, 27. Juli 2018 Carfahrt inkl. Kat. 2 Preis Fr. 164.– (Nachtvorstellung) 2 Tage Weihnachtsmarkt Stuttgart Samstag, 2., bis Sonntag, 3. Dezember 2017 Preis ab Fr. 205.– 3 Tage Christkindlesmarkt Nürnberg Freitag, 8., bis Sonntag, 10. Dezember 2017 Preis ab Fr. 395.– 5 Tage Gardasee Sonntag, 15., bis Donnerstag, 19. April 2018 Preis ab Fr. 880.– 6 Tage St. Wolfgang Sonntag, 20., bis Freitag, 25. Mai 2018 Preis ab Fr. 950.– 6 Tage Bruneck Montag, 11., bis Samstag, 16. Juni 2018 Preis ab Fr. 990.– 7 Tage Mosel Sonntag, 2., bis Samstag, 8. September 2018 Preis ab Fr. 1230.– 5 Tage Zernez Sonntag, 23., bis Donnerstag, 27. Sept. 2018 Preis ab Fr. 950.– Sie suchen noch das passende Geschenk? Wie wäre es mit einem Gutschein für eine Reise mit uns? Direkte Anmeldung für Carreisen und weitere Informationen auf unserer Webseite www.strickler-reisen.ch Für die sichere Hin- und Rückfahrt an Ihrem Firmen-/Vereinsanlass bieten wir Ihnen das richtige Fahrzeug an. Unsere zuverlässigen und gut ausgebildeten Chauffeure sowie die modernen und sicheren Reisecars mit 6 bis 78 Plätzen sorgen für eine komfortable Reise.

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095 2017  

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