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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 95 I 168. Jahrgang I Freitag, 5. Dezember 2014

Raser verurteilt

Verbesserungen

In Ungarn wohnender Deutscher mit mehreren Verkehrsdelikten – auch auf der A4. > Seite 3

Fahrplanwechsel mit Anpassungen – Grosse Veränderungen 2015, auch im Säuliamt. > Seite 3

Ab 2. März 2015 in Stallikon eine Postagentur Anschliessend an die Gemeindeversammlung in Stallikon informierte die Post am Mittwochabend über die bevorstehende Schliessung der Poststelle. Diese wird mit der Eröffnung der Postagentur im Reppisch-Markt am 2. März 2015 endgültig der Vergangenheit angehören. In der Postagentur Reppisch-Markt können allerdings nahezu alle üblichen Postgeschäfte, teilweise mit Einschränkungen, weiterhin abgewickelt werden. Zuvor hatte die Gemeindeversammlung den Voranschlag 2015, welcher mit einem Aufwandüberschuss von 1,5 Millionen Franken abschliesst, einstimmig verabschiedet. Der Steuerfuss bleibt vorerst bei 76 Prozent. (kb.)

................................................... > Bericht auf Seite 7

Rifferswil: Finanzen als Herausforderung 44 Personen lockte am Mittwochabend die Budgetgemeindeversammlung in Rifferswil. Vorab gab Gemeindepräsident Marcel Fuchs die Legislaturziele seines Gremiums bis 2018 bekannt. Beide Vorlagen werden durch ein Hauptanliegen geprägt: Die durch den geplanten Schulhaus-Neubau (Kosten bei Projekt-Annahme: 9,5 Millionen Franken) strapazierten Gemeindefinanzen im Lot zu behalten. Das 6,2Millionen-Franken-Budget, das bei gleichbleibendem Steuerfuss von 90 Prozent mit einem Defizit von 520 000 Franken rechnet, wurde schliesslich einstimmig gutgeheissen. Auch die reformierte Kirche muss aus Finanzmagel den Gürtel seit geraumer Zeit enger schnallen. Der Souverän hat deshalb eine engere Zusammenarbeit mit den Oberämtler Kirchgemeinden auch im strukturellen Bereich gutgeheissen. (map.) ................................................... > Bericht auf Seite 7

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Umwelt-Schule Lohnendes Urban Gardening auf dem Schulhof in Hedingen. > Seite 10

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4000 Fr. gesammelt Erfolgreiche SpendenprojektAktion der Sekundarschule Mettmenstetten. > Seite 10

Schwebender Kirchturm Reibungslose Versetzung des Glockenturms in Bonstetten 30 Tonnen ist er schwer und 16 Meter hoch, der Glockenturm der kath. Kirche St.Mauritius in Bonstetten. Am Stück wurde er vergangenen Mittwoch an seinen neuen Standort an der Ecke Stationsstrasse/Stallikerstrasse verschoben. ................................................... von thomas stöckli «Jetzt gilt es dann gleich ernst», sagt Metallbauer Felix Rusterholz am Mittwochmorgen gegen 10.45 Uhr. Die Rundschlingen zwischen Glockenturm und Kranhaken sind gespannt, die Plattform für den Zwischenstopp ausnivelliert. Dann hebt der Turm um einige Zentimeter ab – und bleibt mit einem Ruck hängen: die Erdung ist noch nicht gekappt. Schnell wird das nachgeholt und nun geht alles reibungslos: Hinüber zur provisorischen Plattform, dort abstellen, Aufhängung lösen, Pneukran umparkieren und kurz nach Mittag der zweite Hub an den endgültigen Standort. Um ein Element verlängert ist der Turm dort neu 20 Meter hoch. Weiter wurde er um 90 ° gedreht. So schwingen die Glocken statt gegen Bahnhof und Hügel nun parallel zur Bahnlinie gegen Bonstetten und Wettswil. Bis das Geläut zu hören sein wird, vergehen allerdings noch fast zwei Wochen. In der Zwischenzeit wird das kaum erkennbare Kreuz im obersten Element etwas breiter gestaltet. Weiter kommt an jede Seite des Turms eine Uhr und die unteren beiden Elemente werden ebenfalls mit Glas verkleidet. Am 18. Dezember kann der Turm dann wieder in Betrieb genommen werden – pünktlich zu Weihnachten. ................................................... > Weitere Impressionen auf Seite 12

Kantonsratskandidatinnen und -kandidaten EVP: Daniel Sommer Sidler Spitzenkandidat. > Seite 13

Maschwanden will den Dorfladen erhalten 1,1 Mio. Franken jährlicher Umsatz wären erforderlich. Derzeit sind es nur 730 000 bis 750 000 Franken. Verschwindet in Maschwanden mit dem Volg auch der Dorfladen, nachdem es schon sein geraumer Zeit kein Restaurant mehr gibt? An einer von 150 Personen besuchten Informationsveranstaltung, organisiert von Landi Albis und Gemeinde, kamen am letzten Mittwochabend nicht nur Zahlen auf den Tisch. Es offenbarte sich der Wille der Bevölkerung, den Volg im Dorf zu erhalten. Es gab engagierte Voten und zahlreiche Vorschläge. (-ter.) ................................................... > Bericht auf Seite 9

Der Glockenturm schwebt an den neuen Standort. (Bild Thomas Stöckli)

Ämtler gewinnt Swiss Talent Award

Rund die Hälfte betrifft den Landerwerb

Wettswiler Marc Haller gewinnt als «Erwin»

Innerhalb der Auflagefrist zum Autobahnzubringer Ottenbach/ Obfelden sind 77 Einsprachen eingegangen.

Im Zentrum von Marc Hallers Zauber-Comedyshow steht der verklemmte Schweizer «Erwin». Ungeschickt und unsicher hat er die Herzen von Jury und Zuschauern erobert.

Nach der Informationsveranstaltung in Obfelden lief die Projektlauflagefrist für den Autobahnzubringer vom 22. Oktober bis 20. November. Gemäss Medienstelle der kantonalen Baudirektion sind innert dieser Frist aus beiden Gemeinden insgesamt 77 Einsprachen eingegangen. Rund die Hälfte davon betrifft den Landerwerb, je ein Viertel den Lärmschutz sowie die Linienführung. Zum genauen Inhalt der Einsprachen will sich die Baudirektion zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht äussern.

3 Frauen, 3 Männer

anzeigen

Autobahnzubringer: 77 Einsprachen Sie wird nun die Einsprachen auf ihre Rechtmässigkeit prüfen und danach mit den Einspracheberechtigten das Gespräch suchen. «Ziel ist es, dass der Regierungsrat das Projekt Ende 2015 festsetzen kann», sagt Thomas Maag, stellvertretender Kommunikationsleiter der Baudirektion. 2016 folgen die Ausführungsprojektierung, die Ausschreibungen und die Arbeitsvergaben für die Bauarbeiten. Im günstigsten Fall erfolgt der Bau des Zubringers in den Jahren 2017 bis 2019, im Jahr 2020 der Bau der flankierenden Massnahmen. Diese Termine halten nur dann, wenn auf den Weiterzug von Rekursen ans Verwaltungs- und Bundesgericht verzichtet wird. (-ter.)

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Der zweite Swiss Talent Award wurde von Ex-Miss Claudia Lässer moderiert. Nach mehreren Vorausscheidungen fand am vergangenen Montag im Tourneetheater «Das Zelt» in Luzern das Finale statt. Marc Haller überzeugte als «Erwin aus der Schweiz» sowohl Publikum als auch Jury. Gerade durch seinen schwarzen Humor überzeugte «Erwin» das Publikum: «In den meisten Freundeskreisen

gibt es einen Warmduscher. Für den Fall, dass sie sich jetzt nicht angesprochen fühlen, ist es wie beim Pokerspielen. Wer nach der dritten Runde noch nicht gemerkt hat, wer abgezockt wird, der ist es meistens selber.» Marc Haller erntete für seinen Auftritt sowohl Punkte bei der Jury als auch Applaus von 107 Dezibel. Zum Vergleich: Bei Konzerten sind in der Schweiz maximal 100 Dezibel erlaubt. Der Swiss Talent Award ist einer der bestdotierten Künstlerpreise der Schweiz. Marc Haller erhielt sowohl 10 000 Franken Preisgeld als auch einen Tourvertrag für «Das Zelt». (sas) ................................................... > Bericht auf Seite 10

500 49 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Auflage des Kollokationsplanes mit Lastzenverzeichnis und des Inventars Im Konkurs über Walter Kempf, geb. 5. März 1960, von Entlebuch LU, Pöstliweg 5, 8914 Aeugst am Albis (Inhaber der Einzelunternehmung «KempfTransport», mit Sitz in Aeugst am Albis), liegen der Kollokationsplan mit dem Lastenverzeichnis und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Thalwil zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 5. Dezember 2014 verwiesen. Affoltern a. A., 5. Dezember 2014 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Der Gemeinderat Affoltern am Albis hat mit Beschluss vom 1. Dezember 2014 das Geschäftsreglement des Gemeinderates einer Teilrevision unterzogen. Der Beschluss liegt während der Rekursfrist bei der Präsidialabteilung, 3. Stock, Markplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. Gegen den Beschluss des Gemeinderates kann innert 30 Tagen, vom Tag der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich und begründet beim Bezirksrat, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Affoltern am Albis, 5. Dezember 2014 Gemeinderat Affoltern am Albis

Der Sicherheitsvorstand verfügt: Anlässlich der Durchführung des 19. Chlausmärts/Sonntagsverkaufs und des 17. Säuliämtler Chlauslaufs vom Sonntag, 7. Dezember 2014, bleiben folgende Strassen für jeglichen Verkehr gesperrt: • Die Obere Bahnhofstrasse ab Bäckerei Nussbaumer bis Zürichstrasse, die Poststrasse ab Tierklinik und die Merkurstrasse ab Parkplatz Fust bis Obere Bahnhofstrasse vom Samstag, 6. Dezember 2014, 18.00 Uhr bis Sonntag, 7. Dezember 2014, 22.30 Uhr • Die Obere Bahnhofstrasse inkl. Parkplatz vor der ZKB, die Poststrasse und die Innere Grundstrasse am Sonntag, 7. Dezember 2014, von 07.30 bis 22.30 Uhr • Die Betpurstrasse ab Breitenweg bis Lindenplatz, die Alte Kanzleistrasse und die Äussere Grundstrasse am Sonntag, 7. Dezember 2014, von 09.30 bis 13.00 Uhr

Gemeinde Bonstetten Politische Gemeinden Aeugst a. A., Affoltern a. A., Hedingen, Obfelden und Ottenbach

Erneuerungswahl von 2 Mitgliedern der römisch-katholischen Synode für die Amtsdauer 2015 bis 2019 Wahlvorschläge und Nachfrist Gestützt auf die Wahlausschreibung vom 14. Oktober 2014 sind für die Erneuerungswahl von 2 Mitgliedern der römisch-katholischen Synode innert der festgesetzten Frist zwei Wahlvorschläge eingereicht worden: Frick Markus, 1971, El. Ing. HTL, Gerbiweg 16, 8910 Affoltern am Albis bisher Bollier Mauritius, 1962, Maschinen Ing. HTL, Arnistrasse 23a, 8908 Hedingen

neu

In Anwendung von § 53 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) wird eine Nachfrist von 7 Tagen angesetzt. In dieser Zeit können Wahlvorschläge, die von mindestens 15 Stimmberechtigten unterzeichnet sein müssen, der Kreiswahlvorsteherschaft, Gemeinderat Affoltern am Albis, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, bis spätestens am 12. Dezember 2014 eingereicht werden. Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner von Wahlvorschlägen geben Namen, Vornamen, Geburtsdatum sowie Adresse an und fügen ihre Unterschrift hinzu. Die Unterschrift kann nicht zurückgezogen werden. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Auf dem Wahlvorschlag ist für die vorgeschlagene Person Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, insbesondere, ob sie in einem kirchlichen Anstellungsverhältnis steht, Adresse und Heimatort bzw. Heimatland anzugeben. Formulare für die Wahlvorschläge können auf der Homepage der Gemeinde Affoltern heruntergeladen und bei der Gemeindeverwaltung Affoltern am Albis, Präsidialabteilung, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, bezogen werden. Sind nach Ablauf der 7-Tage-Frist die in § 54 GPR genannten Voraussetzungen für eine stille Wahl erfüllt, erklärt die Kreiswahlvorsteherschaft die vorgeschlagenen Personen als gewählt. Andernfalls wird eine Urnenwahl angeordnet. Die allenfalls durchzuführende Urnenwahl findet am Sonntag, 8. März 2015, statt. Gegen diese Publikation kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs bei der Rekurskommission der römisch-katholischen Körperschaft, Hirschengraben 66, 8001 Zürich, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Affoltern am Albis, 5. Dezember 2014 Die Kreiswahlvorsteherschaft

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Kirchgemeindeversammlung vom 30. November 2014 fasste folgenden Beschluss: 1. Der Voranschlag 2015 wird genehmigt und der Steuerfuss für das Jahr 2015 unverändert auf 13 % festgelegt. Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung liegt ab Freitag, 5. Dezember 2014, im Sekretariat der reformierten Kirchgemeinde, Zürichstr. 94, zur Einsicht auf. Beim Präsidenten der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Herrn Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, können schriftlich folgende Rechtsmittel ergriffen werden: – innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, kann Rekurs wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung erhoben werden. – innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, kann Rekurs mit Begehren um Berichtigung des Protokolls erhoben werden. – innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, kann Beschwerde gegen die Beschlüsse erhoben werden. Reformierte Kirchenpflege Affoltern am Albis

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 3. Dezember 2014 Reformierte Kirchgemeinde Die von 24 Stimmberechtigten besuchte Gemeindeversammlung der reformierten Kirchgemeinde fasste folgende Beschlüsse: 1. Genehmigung des Voranschlages für das Jahr 2015 und Festsetzung des Steueransatzes auf 13 %. 2. Aufnahme von Gesprächen mit umliegenden Kirchgemeinden für eine zukünftige Zusammenarbeit. Politische Gemeinde Die von 110 Stimmberechtigten besuchte Gemeindeversammlung der politischen Gemeinde fasste folgende Beschlüsse: 1. Genehmigung des Voranschlages für das Jahr 2015 und Festsetzung des Steuersatzes auf 90 %. 2. Genehmigung des Projektes «Vollenweid/Wasserleitung- und Strassensanierung» und Bewilligung eines Kredites von Fr. 700 000.–. 3. Genehmigung des Projektes «Huebersberg Brunnenstube 1 und 2» und Bewilligung eines Kredites von Fr. 235 000.–. 4. Legislaturschwerpunkte 2014/2018: Information des Gemeinderates (keine Beschlussfassung) Rechtsmittelbelehrung: Beim Bezirksrat Affoltern am Albis, im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, können – von der Veröffentlichung an gerechnet – schriftlich folgende Rechtsmittel ergriffen werden: – innert 5 Tagen Rekurs wegen Verletzung der politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung (gemäss § 147 Gesetz über die politischen Rechte); – innert 30 Tagen Rekurs mit dem Begehren um Berichtigung des Protokolls (gemäss § 54 Gemeindegesetz); – innert 30 Tagen Beschwerde gegen die gefassten Beschlüsse (gemäss § 151 Gemeindegesetz). Die Rechtsmittel müssen einen Antrag und eine Begründung enthalten. Das Protokoll liegt zu den Schalteröffnungszeiten in der Einwohnerkontrolle zur Einsicht auf. Die Gemeindevorsteherschaften

Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Gemeinde Bonstetten werden auf Dienstag, 9. Dezember 2014, 20.00 Uhr, in den Gemeindesaal zu einer ordentlichen Gemeindeversammlung eingeladen. Geschäfte A.

Politische Gemeinde

Der Gemeinderat beantragt der Gemeindeversammlung: 1a.) Das Budget 2015 der politischen Gemeinde Bonstetten wie folgt festzulegen: • Erfolgsrechnung: Gesamtaufwand Fr. 17 832 700.– Gesamtertrag Fr. 17 379 100.– Aufwandüberschuss Fr. 453 600.– • Investitionsrechnung VV: Ausgaben Fr. 4 279 800.– Einnahmen Fr. 540 000.– Nettoinvestition Fr. 3 739 800.– • einfacher (100%iger) Gemeindesteuerertrag: Fr. 11 949 000.– Der Aufwandüberschuss der Erfolgsrechnung geht zu Lasten des zweckfreien Eigenkapitals. 1b.) Den Steuerfuss der politischen Gemeinde auf 38 % des einfachen Gemeindesteuerertrages festzusetzen. 2a.) Das Projekt der Tony Linder AG, Altdorf vom 2. Juli 2014 zur Sanierung von 30 Erd- und vier Familiengräbern sowie zur Anlage eines neuen Urnengemeinschaftsgrabes und eines Urnenhains wird genehmigt. Zur Ausführung der Arbeiten wird ein Kredit von Fr 380 000.– erteilt. Die Kreditsumme erhöht oder vermindert sich nach Massgabe der Veränderung der Lohn- und Materialkosten zwischen der Erstellung des Kostenvoranschlags (Juli 2014) und der Ausführung der Bauarbeiten (2015). 2b.) Die Kosten gehen zu Lasten der Investitionsrechnung 2015 (und folgende). 2c.) Der Gemeinderat wird mit dem Vollzug dieses Beschlusses beauftragt und ermächtigt, die dazu erforderlichen Mittel auf dem Darlehensweg zu beschaffen. 3.) Die Bauabrechnung «Wasserleitung Im Späten–Isenbachstrasse» im Betrag von Fr. 68 506.70 (exkl. MwSt.) über den Zusammenschluss der Wasserleitung Im Späten–Isenbachstrasse [Kredit gemäss Gemeindeversammlungsbeschluss vom 13. September 2005 Fr. 76 000.– (exkl. MwSt.)] wird genehmigt. B.

Primarschulgemeinde Die Primarschulpflege beantragt der Gemeindeversammlung: 1a.) Das Budget 2015 der Primarschulgemeinde Bonstetten wie folgt festzulegen: • Erfolgsrechnung: Gesamtaufwand Fr. 11 208 400.– Gesamtertrag Fr. 10 811 300.– Aufwandüberschuss Fr. 397 100.– • Investitionsrechnung VV: Ausgaben Fr. 4 037 900.– Einnahmen Fr. –.– Nettoinvestition Fr. 4 037 900.– • einfacher (100%iger) Gemeindesteuerertrag: Fr. 12 007 000.– Der Aufwandüberschuss der Erfolgsrechnung geht zu Lasten des zweckfreien Eigenkapitals. 1b.) Den Steuerfuss der Primarschulgemeinde auf 55 % des einfachen Gemeindesteuerertrages festzusetzen. C. 1a.)

1b.) 2a.)

2b.)

Reformierte Kirchgemeinde Bonstetten Die Kirchenpflege beantragt der Gemeindeversammlung: Das Budget 2015 der reformierten Kirchgemeinde Bonstetten wie folgt festzulegen: • Laufende Rechnung: Aufwand Fr. 835 400.– Ertrag Fr. 753 600.– Aufwandüberschuss Fr. 81 800.– • Investitionsrechnung VV: Ausgaben Fr. –.– Einnahmen Fr. –.– Nettoinvestition Fr. –.– • einfacher (100%iger) Gemeindesteuerertrag: Fr. 4 526 000.– Der Aufwandüberschuss der Laufenden Rechnung geht zu Lasten des Eigenkapitals. Den Steuerfuss der reformierten Kirchgemeinde auf 13 % des einfachen Gemeindesteuerertrages festzusetzen. Die revidierte Besoldungsverordnung der reformierten Kirchgemeinde Bonstetten gemäss Text im Angang zu diesem Antrag (Art. 1 bis Art. 15) wird genehmigt. Die revidierte Verordnung tritt rückwirkend auf den 1. Januar 2014 in Kraft.

Das bereinigte Stimmregister sowie die Voranschläge, Anträge und Akten liegen ab 11. November 2014 in der Gemeinderatskanzlei zur Einsicht auf. Zusätzlich können in der Woche 46 die Unterlagen auf der Homepage der Gemeinde Bonstetten eingesehen und heruntergeladen werden (www.bonstetten.ch-Bereich Politik/Gemeindeversammlungen). Stimmbürger und Stimmbürgerinnen, welche die Gemeindeversammlungsbroschüre in Papierform wünschen, können diese bei der Gemeindeverwaltung bestellen. Anfragen nach § 51 des Gemeindegesetzes sind der Vorsteherschaft spätestens zehn Arbeitstage vor der Gemeindeversammlung einzureichen. Nicht stimmberechtigte Personen sind zum Besuch der Gemeindeversammlung freundlich eingeladen; es werden für sie besondere Plätze bereit gehalten.

Hilfe! Dringend gesucht: 1 Schlagzeugspieler/-in

Auf dem Breitenweg muss am Sonntag, 7. Dezember 2014, von 09.30 bis 13.00 Uhr mit Behinderungen gerechnet werden.

für unsere Guggen-Musik.

Affoltern am Albis, 5. Dezember 2014

gueggel-gugger@gmx.ch

Der Sicherheitsvorstand

Bitte meldet euch:

www.gueggel-gugger.ch


Bezirk Affoltern

Dorftreffpunkt Hedingen: Info über weiteres Vorgehen An der bevorstehenden Gemeindeversammlung vom 11. Dezember wird der Gemeinderat Hedingen neben den normalen Geschäften (Sportplatz Schachen, Verordnung Wasserversorgung und Voranschlag und Steuerfuss 2015) unter Mitteilungen über die Ergebnisse der Umfrage Wohnen im Alter und über das weitere Vorgehen betreffend der Themen des Dorftreffpunktes vom 20. September 2014 informieren. Ein zusätzlicher Grund, an der Gemeindeversammlung teilzunehmen, um Informationen aus erster Hand zu erhalten und anschliessend beim Apéro mit anderen Einwohnerinnen und Einwohnern und den Behörden diskutieren zu können. (dk)

Freitag, 5. Dezember 2014

3

In Ungarn wohnender Deutscher vom Bezirksgericht Affoltern verurteilt Bezirksgericht verurteilt geständigen Angeklagten wegen Verkehrsdelikten Zehn Monate Haft unbedingt lautete das Urteil des Bezirksgerichts Affoltern, am vergangenen Dienstag. Der geständige Beschuldigte verbüsste wegen ähnlichen Verkehrsdelikten in Deutschland bereits mehrfach unbedingte Gefängnisstrafen. ................................................... von salomon schneider Seit April 2013 fuhr der Beschuldigte täglich mit dem Auto zur Arbeit, ohne

im Besitz eines gültigen Führerausweises zu sein. Ein deutsches Gericht hatte ihm diesen entzogen. Im Oktober 2013 beging der beschuldigte deutsche Staatsbürger ein Verkehrsdelikt in der Schweiz. Um 0.30 Uhr wurde er mit 163 km/h auf der Autobahn bei Knonau geblitzt. Die Toleranz ist bereits abgezogen. Im Februar 2014 fuhr er, immer noch ohne gültigen Führerausweis, auf eine Kontrolle bei Schwyz zu und, um der drohenden Kontrolle zu entgehen, in entgegengesetzter Fahrtrichtung auf die Autobahn.

In drei Monaten Vater Der Beschuldigte erschien auf Anraten der Polizei ohne Verteidiger vor dem Bezirksgericht Affoltern und verteidigte sich selbst: «Von meinem damaligen Wohn- zum Arbeitsort gab es mit dem öffentlichen Verkehr nur zwei Verbindungen pro Tag. Deshalb bin ich ohne Führerschein weiterhin Auto gefahren.» Der Beschuldigte war in allen Belangen geständig. «Dieses Mal habe ich aus meinen Verfehlungen gelernt. Ich lebe in Ungarn, habe kürzlich ein Fitnesscenter eröffnet und meine Freun-

din erwartet ein Kind von mir. Ich bitte Sie um eine bedingte Freiheitsstrafe», hielt der Beschuldigte in seinem Schlussplädoyer fest. Das Gericht verurteilte ihn zu zehn Monaten Freiheitsstrafe unbedingt und zum Tragen der Prozesskosten. «Der Gesetzgeber sieht in solchen Fällen Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren vor. Die 13 Vorstrafen in Deutschland haben sich erhärtend ausgewirkt, die Kooperation positiv», erklärte die Richterin das Urteil. Der Angeklagte legte sofort mündlich Berufung ein.

wir gratulieren

Grosse Beute bei Einbruch in Affoltern

Zur goldenen Hochzeit Gestern Donnerstag durfte das Ehepaar Walter und Jeannette StreuliSommer in Hausen das Fest der goldenen Hochzeit feiern. Zu diesem freudigen Anlass gratulieren wir herzlich und wünschen der Jubilarin und dem Jubilaren noch viele gemeinsame Jahre bei guter Gesundheit.

Bei einem Einbruch in ein Einfamilienhaus am Rand von Affoltern haben Diebe fette Beute gemacht. Sie brachen am 29. November zwischen 18 und 22 Uhr die Terrassentüre auf und entwendeten persönliche Gegenstände der Besitzer im Wert von rund 15 000 Franken. Die Kantonspolizei beziffert den Sachschaden auf rund 2500 Franken. Noch nicht ermittelt ist das Deliktsgut eines Einbruchs vom 29. November in eine Liegenschaft in Rifferswil. Die unbekannte Täterschaft stieg ein, nachdem sie das Fenster mit einem Stein zertrümmert hatte. Der Sachschaden beläuft sich auf ein paar hundert Franken. Noch unklar ist, ob bei einem Einbruch in Bonstetten Beute gemacht worden ist. Die Täterschaft wuchtete am vergangenen Freitag zwischen 15.30 und 18 Uhr das Fenster eines Zweifamilienhauses auf.

Zum 85. Geburtstag Im Haus zum Seewadel in Affoltern feiert Ruth Habegger-Eisenegger am kommenden Montag, 8. Dezember, den 85. Geburtstag. Zu diesem besonderen Ereignis gratulieren wir herzlich und wünschen einen schönen Festtag.

Zum 80. Geburtstag Morgen Samstag, 6. Dezember, darf Antica Hrzic-Balestra in Affoltern, ihren 80. Geburtstag feiern. Herzliche Gratulation und alles Gute!

Pneus zerstochen und Eierwurf

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 913 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Auf der Linie 200 – hier in Affoltern – kann die Fahrzeit Richtung Zürich in der morgendlichen Hauptverkehrszeit um vier Minuten reduziert werden. (Bild Werner Schneiter)

Verbesserungen zugunsten der Fahrgäste auch im Säuliamt Fahrplanwechsel mit Anpassungen – grosse Veränderungen 2015 Der diesjährige Fahrplanwechsel führt in der PostAuto-Region Zürich auf einigen Linien zu Anpassungen, auch im Säuliamt. Sie sollen dazu dienen, die Anschlüsse bei Verkehrsknoten besser zu gewährleisten. Bereits wirft der grosse Fahrplanwechsel vom Dezember 2015 seine Schatten voraus. Der kommende Fahrplanwechsel im öffentlichen Verkehr vom 14. Dezember 2014 bringt in der Region Zürich einige kleine Verbesserungen. Auf verschiedenen Linien dienen Anpassungen im Minutenbereich dazu, die Stabilität des Fahrplans zu verbessern. Nachfolgend die fünf wichtigsten Änderungen im Bezirk Affoltern.

Linie 200 (Affoltern–BonstettenWettswil–Zürich Enge) PostAuto profitiert auf der Linie 200 von der neuen Spezialausfahrt auf der A3 in Zürich Brunau. Die Lösung hat sich seit der Einführung im Sommer sehr gut bewährt. Die Postautos stehen auf der Autobahn auch während den Hauptverkehrszeiten praktisch nicht mehr im Stau. Deshalb kann

nun die Fahrzeit Richtung Zürich in der morgendlichen Hauptverkehrszeit um vier Minuten reduziert werden. Zudem warten die Postautos zu den Hauptverkehrszeiten bei der Haltestelle Bonstetten-Wettswil Bahnhof die Anschlüsse der Linie 220 von Bonstetten, Chrüzacher, während kurzer Zeit ab.

Grosse Änderungen in einem Jahr – auch im Bezirk Affoltern Gibt es in diesem Jahr vergleichsweise wenig Anpassungen, so sind die Verantwortlichen der PostAuto-Region Zürich bereits mit den Veränderungen ab Fahrplanwechsel 2015 beschäftigt. Im Zusammenhang mit der 4. Teilergänzung der Zürcher S-Bahn steht für die PostAuto-Region Zürich der grösste Fahrplanwechsel seit Einführung des ZVV vor 24 Jahren bevor. PostAuto geht dabei nach folgenden Prämissen vor: – Abstimmung auf neue Bahnfahrpläne: Der ZVV baut das S-Bahn-Angebot im Unterland, im Knonauer Amt sowie auf der Linie Richtung Pfäffikon ZH aus und passt es an. PostAuto will bei den Anschlussknoten genügend Umsteige- und Reservezeit einbauen. – Konzeptvereinfachung: PostAuto

konnte sein Angebot in den letzten Jahren fast nur zu den Spitzenzeiten ausbauen, um Kapazitätsengpässe zu beheben. Inzwischen gibt es auch zu den übrigen Tageszeiten Nachholbedarf. Zudem wollen die Verantwortlichen Fahrplanausnahmen möglichst eliminieren. – Anpassung von Fahrplänen: Viele PostAuto-Fahrpläne stammen aus den Anfängen des ZVV und etliche Linien befinden sich zwischen zwei S-Bahn-Knoten. Die Gewährleistung der Anschlüsse an diesen Knoten ist mit den alten Fahrplankonzepten immer schwieriger geworden. Um die Anschlüsse wieder besser zu gewährleisten, will PostAuto deshalb gewisse Fahrpläne neu konzipieren. Die grössten Veränderungen stehen im Dezember 2015 im Zürcher Unterland sowie im Knonauer Amt bevor. Hier wird das Angebot am stärksten ausgebaut. Die PostAuto-Region Zürich steht im ständigen Austausch mit dem Zürcher Verkehrsverbund ZVV sowie den betroffenen Gemeinden. Die öffentliche ZVV-Fahrplanauflage folgt im März 2015 (12.-29. März), bei dieser Gelegenheit kann sich auch die Bevölkerung durch eine Rückmeldung an die jeweilige Gemeinde zu den Vorschlägen äussern. (pd.)

Im Gebiet Lindenmoos in Affoltern haben Unbekannte zwischen 28. November und 1. Dezember die Pneus von fünf parkierten Autos zerstochen. Die Kapo beziffert den gesamten Schaden auf rund 3000 Franken. Mit Eierwürfen wurde zwischen 30. November und 2. Dezember die Fassade eines Mehrfamilienhauses in Ottenbach verunstaltet. Der Schaden ist gering. (-ter.)

Brand in Hedingen: Installationsarbeiten als Ursache Bei einem Brand in einer Hedinger Liegenschaft entstand am Samstag Schaden von mehreren 10 000 Franken («Anzeiger» vom 2. Dezember). Inzwischen ist die Brandursache geklärt: Gemäss Abklärungen des Brandermittlungsdienstes der Kantonspolizei steht das Feuer im Zusammenhang mit ausgeführten Installationsarbeiten. (AA)

in kürze

Ein Erfolg. 13 683 Franken Gesamterlös resultierten aus dem Basar vom vergangenen Samstag in der Obfelder Brunnmatt, der von der Basargruppe organisiert wird. Das Geld fliesst dieses Jahr je zur Hälfte ins Spital von Bembéréké (Bénin) und nach Törbel (Wallis) für ein Wasserprojekt der Schweizer Berghilfe (vgl. auch «Anzeiger» vom 2. Dezember).


Maschwanden

Einbürgerung Mit Beschluss vom 25. November 2014 hat der Gemeinderat unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung in das Bürgerrecht der Gemeinde Hausen am Albis aufgenommen: Maniam, Sunetha, geb. 2. April 1998 Staatsangehörigkeit Sri Lanka wohnhaft Oberalbisstrasse 6, 8915 Hausen am Albis Im Sinne von § 17 der kantonalen Bürgerrechtsverordnung wird diese Einbürgerung hiermit zur Kenntnis gebracht. Gemeinderat Hausen am Albis

Ausführungsprojekte «Bauliche Massnahmen Tempo-30-Zonen» Festsetzung Knonau. Der Gemeinderat hat am 24. November 2014 beschlossen: Gestützt auf § 15 Abs. 2 Strassengesetz, werden die Projekte «Bauliche Massnahmen» für folgende Tempo-30Zonen festgesetzt: – – – – – – –

Bergli (nördlicher Abschnitt) Friedhofstrasse Grundstrasse Schmiedgasse Oberdorfstrasse Sagistrasse Hagendornstrasse (Zone Süd)

Die Unterlagen wurden gemäss § 16 Strassengesetz (StrG) vom 29. August 2014 bis 29. September 2014 öffentlich aufgelegt. In der Auflagefrist sind vier Einsprachen eingegangen. Sie wenden sie gegen die geplanten baulichen Massnahmen entlang der Oberdorfstrasse (Zone Nord) sowie gegen bauliche Massnahmen im Bergli (Zone West). Die Einsprachen wurden teilweise berücksichtigt. Die Festsetzungsakten mit Bericht zu den nichtberücksichtigten Einwendungen liegen ab dem 5. Dezember 2014 während 30 Tagen bei der Gemeindeverwaltung zu den ordentlichen Öffnungszeiten zur Einsicht auf. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in zweifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Gemeinderat Knonau

Beschluss der Gemeindeversammlung vom Freitag, 28. November 2014, 20.00 Uhr Politische Gemeinde 1. Genehmigung Voranschlag 2015 und Festsetzung des Steuerfusses 2015 auf 90 %. Vom Zeitpunkt der Veröffentlichung des Beschlusses an gerechnet können beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich folgende Rechtsmittel ergriffen werden: – Stimmrechtsrekurs innert 5 Tagen wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung (§ 151a Gemeindegesetz) – Protokollberichtigungsrekurs innert 30 Tagen mit dem Begehren um Berichtigung des Protokolls (§ 54 Abs. 3 Gemeindegesetz) – Gemeindebeschwerde innert 30 Tagen gegen die gefassten Beschlüsse (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit; § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz). Der Beschluss liegt bis zum Ablauf der Rechtsmittelfristen zu den Schalteröffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung zur Einsichtnahme auf. Im Auftrag der Behörde Gemeindeverwaltung Kappel am Albis

Erneuerungswahl Friedensrichter/in In der Gemeinde Rifferswil findet die Erneuerungswahl des Friedensrichters oder der Friedensrichterin für die Amtsdauer 2015 bis 2021 am 8. März 2015 statt. Die Durchführung erfolgt nach den Bestimmungen des Gesetzes über die politischen Rechte und der Gemeindeordnung. Auf die Ausschreibung vom 21. Oktober 2014 ist innert Frist ein Wahlvorschlag beim Gemeinderat Rifferswil eingegangen. Es handelt sich dabei um die amtierende Friedensrichterin Marianne Roth, Jg. 51, lic. phil./Organisations- und Unternehmensberaterin, whft. Ausserfeldstrasse 10b, 8911 Rifferswil. Bis am 15. Dezember 2014 kann dieser Wahlvorschlag geändert oder zurückgezogen werden, aber es dürfen auch weitere Wahlvorschläge eingereicht werden. Wenn dem so ist, erfolgt die Publikation der definitiv zur Wahl vorgeschlagenen Personen. Wahlvorschlagsformulare können in der Gemeindekanzlei Rifferswil bezogen werden (auch telefonische Bestellung, 044 764 11 50, möglich). Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten mit Wohnsitz in der Gemeinde Rifferswil unter Angabe von Geburtsjahr und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein.

Rechnungsprüfungskommission der politischen Gemeinde • Ersatzwahl von einem Mitglied Rechnungsprüfungskommission der evang.-ref. Kirchgemeinde • Ersatzwahl von zwei Mitgliedern für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018 (Urnengang vom 8. März 2015) Auf die Ausschreibung vom 31. Oktober 2014 sind dem Gemeinderat Rifferswil folgende Wahlvorschläge eingereicht worden: RPK politische Gemeinde Rifferswil: – Willi Zeller, Jg. 47, kaufm. Angest., whft. Tränkegasse 4 RPK evang.-ref. Kirchgemeinde: – Maya Feld, Jg. 73, Heilpädagogin, whft. Jonenbachstrasse 50 Rifferswil, 5. Dezember 2014 Im Auftrag der Vorsteherschaften Gemeindeverwaltung Rifferswil

Bleibt es bei einer Empfehlung für das zu besetzende Amt, findet am 8. März 2015 die Wahl an der Urne mit gedruckten Wahlzetteln statt, andernfalls wird diese mit leeren Wahlzetteln durchgeführt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, ab Publikationsdatum gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Stimmrechtsrekurs erhoben werden. Rekurse müssen einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Rifferswil, 5. Dezember 2014 Gemeinderat Rifferswil

Erneuerungswahl des Friedensrichters oder der Friedensrichterin für die Amtsdauer 2015 bis 2021

Provisorische Wahlvorschläge Gestützt auf die Wahlausschreibung vom 17. Oktober 2014 sind für die Erneuerungswahl des Friedensrichters oder der Friedensrichterin innert der festgesetzten Frist folgende Wahlvorschläge eingereicht worden: 1. Aschwanden Reto, 1981, Rechtsanwalt/Mediator, Hölibachstrasse 14, 8912 Obfelden FDP, neu 2. Finsler Hans, 1954, Rechtsanwalt, Ferenbachstrasse 1, 8909 Zwillikon SVP, neu 3. Heusser Martin, 1955, Sozialarbeiter, Bergacherstrasse 19, 8912 Obfelden parteilos, neu In Anwendung von Art. 6 der Gemeindeordnung und § 53 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) wird eine neue Frist von 7 Tagen, bis spätestens am Freitag, 12. Dezember 2014, angesetzt, innert welcher die Wahlvorschläge zurückgezogen oder geändert werden oder auch neue Wahlvorschläge beim Gemeinderat Obfelden eingereicht werden können. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname, die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei und der Hinweis, ob die Kandidatin oder der Kandidat der Behörde schon bisher angehört hat, angegeben werden. Jeder neue Wahlvorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde Obfelden unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden. Nachdem bereits heute mehr Wahlvorschläge vorliegen als Stellen zu besetzen sind, sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR nicht erfüllt. Es wird am 8. März 2015 eine Urnenwahl mit einem leeren Wahlzettel durchgeführt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat, Im Grund 15, Postfach, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. Obfelden, 5. Dezember 2014 Die Gemeindevorsteherschaft

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Nachdem die gesetzlichen Voraussetzungen für eine stille Wahl erfüllt sind, wird als Friedensrichter für die Amtsdauer 2015/21 in stiller Wahl gemäss § 54 Gesetz über die politischen Rechte sowie Art. 14 Gemeindeordnung als gewählt erklärt: Jürg Schärer, 1943 In der Rehweid 12, 8907 Wettswil am Albis (bisher) Gegen den Wahlbeschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Postfach, 8910 Affoltern am Albis schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen erhoben werden. Stallikon, 5. Dezember 2014 Gemeinderat Stallikon

Mettmenstetten Bauherrschaft: Roger & Sabrina Schmid, Herferswil 20, 8932 Mettmenstetten Vertreter: meyer & salamon ag, Jonenbachstrasse 19, 8911 Rifferswil Bauprojekt: Umbau/Ausbau Obergeschoss/Dachgeschoss mit Einbau von 2 Schlepplukarnen sowie Dachflächenfenstern beim best. Wohnhaus, Vers.Nr. 36, Kat-Nr. 3570, Herferswil 20 (kommunales Inventar) (Kernzone KB)

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindezentrum Marktplatz 1 Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: Marcel und Simone Schneebeli, Alte Hedingerstrasse 54, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Ringger Tanner Architekten, Zürichstrasse 120, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Anbau Werkstatt mit Terrasse, Dach- und Fassadensanierung, Photovoltaikanlage, Vers.-Nr. 429, Kat.-Nr. 3539, Alte Hedingerstrasse 54, Wohnzone W2b

Maschwanden Bauherrschaft: Leuthold Andreas, Unterdorfstrasse 7, 8933 Maschwanden Projektverfasser: Zimmerei Frei, Peter Frei, Unterdorfstrasse 12, 8933 Maschwanden Bauvorhaben: Einbau von Fotovoltaikanlagen (Indach-Anlagen) auf den Dächern der Scheune (Vers.-Nr. 123; Inventarblatt der Gemeinde: VIII/142), des Laufstalls (Vers-Nr. 287) und des Pferdestalls (Vers-Nr. 107), Unterdorfstrasse 7, Kat.-Nr. 756, Reservezone

Kappel am Albis Bauherrschaft: Schneebeli Ruedi, Feldstrasse 15, 8926 Hauptikon Bauprojekt: Anbau 2 Balkone, Vordach über Hauseingang, Terrasse im EG, Fassadensanierung, Assek-Nr. 22, Kat.-Nr. 52, Feldstrasse, Hauptikon (Kernzone B, Ortsbildschutz)

Bonstetten Bauherrschaft: Beatrice und Frank Rutishauser, Oberdorfstrasse 13, 8906 Bonstetten Projektverfasser: AS Architektur, Leimattenstrasse 6, 8907 Wettswil Bauvorhaben: Innere Umbauten Wohnhaus und Scheune, neue Dachflächenfenster, teilweise Öffnung Nordwestfassade, Sunnebergweg 2, Kat.-Nr. 2733, (Zone W2/25)

Obfelden

Erneuerungswahl Friedensrichter Stille Wahl

Bauherrschaft: Wetli-Winiger Werner und Felicitas, Ausserdorfstrasse 59, 8933 Maschwanden Projektverfasser: Strebel GmbH, Susanne Strebel, Dörflistrasse 5, 8933 Maschwanden Bauvorhaben: Verschieben der Eingangstüre, Ersatz Küche, Einbau Du/ WC im OG, Einbau Dachfenster im DG und neue Brandmauer beim Wohnhaus Vers.-Nr. 29 (Inventarblatt: VIII/117), auf dem Grundstück Kat.-Nr. 39, Ausserdorfstrasse 53, Kernzone

Gesuchsteller: Murer Hans-Peter, Bächlerstrasse 6, 8912 Obfelden Projektverfasser: Roland Stöckli Baumanagement AG, Bremgartenstr. 11, 5634 Merenschwand Baurechtliches Vorhaben: Nutzungsänderung Ausstellungsraum zu Wohnraum im Gebäude Vers.-Nr. 1462 auf Kat.-Nr. 3976 an der Bächlerstrasse 6 (Zone K2)

Obfelden Gesuchsteller: Veliju Feti, Widenstrasse 47, 6317 Oberwil bei Zug Baurechtliches Vorhaben: Neubau Carport auf Kat.-Nr. 2951 an der Bachstrasse 1a (Zone W2)

Mettmenstetten Bauherrschaft: H. P. + S. Isoz, Im Matteloo 11, 8932 Mettmenstetten Vertreter: do. Bauprojekt: Abbruch Pergola und Neubau gedeckter Carport auf der Ostseite des Einfamilienhauses, Vers.Nr. 1290, Kat-Nr. 3078, Im Matteloo 11 (Wohnzone W2a)

De Plättlileger walter-staehli@bluewin.ch 079 696 89 21, 8909 Zwillikon

Qualität aus Freude am Beruf

Öffentliche Auflage Projekt Staatsstrassen gemäss § 13 Strassengesetz (StrG) Gemäss § 13 des Strassengesetzes (StrG) wird folgendes Projekt der Bevölkerung zur Stellungnahme unterbreitet: Gemeinde Mettmenstetten 382 Zürichstrasse, Rossauerstrasse (Knonau) bis Dorfeingang (Mettmenstetten) Km 1.920 bis 3.680, Radweglückenschliessung (K24) Die Projektunterlagen liegen während 30 Tagen von heute an in der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten, Albisstrasse 2, Postfach 80, 8932 Mettmenstetten, zur Einsicht auf. Einwendungen und Anregungen zum Projekt sind innerhalb dieser Frist, also spätestens bis 6. Januar 2015, in schriftlicher Form an die Gemeindeverwaltung Mettmenstetten zuhanden der Baudirektion Kanton Zürich, Tiefbauamt, Projektieren und Realisieren, Walcheplatz 2, Postfach, 8090 Zürich, einzureichen. Mettmenstetten, 5. Dezember 2014 Gemeinderat Mettmenstetten


Bezirk Affoltern

Freitag, 5. Dezember 2014

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Hausemer Stimmbürger stimmen Antrag von Bewohnern der Vollenweid zu 110 Stimmberechtigte stimmten an der Hausemer Gemeindeversammlung für Antrag aus der Bevölkerung Die Hausemer Gemeindeversammlung stimmte der Beibehaltung des Steuerfusses der politischen und der Primarschulgemeinde bei 90 Prozent zu. Bei der Sanierung der Strasse durch den Weiler Vollenweid stimmte die Mehrheit für einen von Anwohnern erarbeiteten Antrag. ................................................... von salomon schneider Gemeindepräsident Stefan Gyseler begrüsste die zahlreich erschienenen Stimmberechtigten und führte durch die Gemeindeversammlung. Beatrice Sommerauer stellte das Budget vor: «Die detaillierten Zahlen finden Sie in der Weisung. Ich werde mich deshalb möglichst wenig um Zahlen kümmern sondern primär Abweichungen vom letztjährigen Budget erklären.» Gemeinderat und Rechnungsprüfungskommission empfahlen den BudgetVoranschlag zur Annahme. Die Gemeindeversammlung stimmte dem Voranschlag einstimmig zu.

Vollenweid-Strasse wird nach Antrag von Anwohnern schmaler ausgebaut Anschliessend stellte Tiefbau- und Werkvorstand Christoph Tandler die anzeige

Strassen- und Wasserleitungssanierung in der Vollenweid vor: «An einzelnen Stellen ist die Strasse nur 2,76 Meter breit. Um weitere Baubewilligungen erteilen zu können, muss die Strasse auf eine Minimalbreite von 4,5 Metern verbreitert werden, hat das Baurekursgericht entschieden. Zudem hatten wir dort mehrere Leitungsbrüche, was heisst, dass die Wasserleitungen saniert werden müssen.» Dazu sei ein Landerwerb durch die Gemeinde von 35 Quadratmetern nötig. Urs Steinmann las einen Antrag von Anwohnern der Vollenweid vor: «Wir wollen, dass die Strassenbreite auf vier Meter Breite redimensioniert wird.» Zudem stellte er den Antrag, dass zwei zusätzliche Strassenlaternen nicht gebaut werden, da die Anwohner die Beleuchtung als genügend erachteten. Christoph Tandler erklärte, dass zwei Personenwagen zum Kreuzen bei gemässigtem Tempo 4,5 Meter benötigten. Bei landwirtschaftlichen Fahrzeugen werde es auch bei 4,5 Metern schwierig. Bei vier Metern sei es deshalb möglich, dass das Baurekursgericht weitere Baubewilligungen verweigere. «Eine teilweise Verringerung der Fahrspurbreite auf vier Meter wäre aber eine mögliche Zwischenvariante. Diese wäre mit dem Ortsbildschutz begründbar und würde vor dem Bau-

gestellt. Auch dieses Mal fand der Antrag eine grosse Mehrheit. Als drittes Projekt stellte Tiefbauvorstand Christoph Tandler die zweite Etappe der Brunnenstubenerneuerung Huebersberg vor. Der Baukredit über 235 000 Franken wurde einstimmig angenommen.

Legislaturziele des Gemeinderats und der Primarschulpflege

Sportlichkeit bei der Demokratie auf lokaler Ebene: Auch nach dem KlingenKreuzen verstehen sich Urs Steinmann und Christoph Tandler gut. (Bild sas) rekursgericht sicher standhalten.» Der Gemeinderat könne aus rechtlichen Gründen aber keinen solchen Vorschlag einbringen. Hansueli Studer stellte den Antrag, dass diese redimensionierte Variante zur Abstimmung komme. Zuerst wurde über die beiden Änderungsanträge abgestimmt. Die

Hausemer Stimmberechtigten stimmten dem Antrag der Bewohner der Vollenweid mit überwältigender Mehrheit zu. Auch der zweite Antrag der Anwohner bezüglich Strassenlaternen wurde angenommen. Anschliessend wurde der Antrag der Anwohner dem Projekt des Gemeinderats gegenüber-

Anschliessend informierte der Gemeinderat über seine Legislaturziele: «Hauptziel ist es, die wichtigsten öffentlichen Bedürfnisse durch die Gemeinde zu decken und die finanziellen Mittel bewusst einzusetzen.» Zudem sei ein massvolles Wachstum von Bevölkerung und Gewerberaum geplant. Beim öffentlichen Verkehr wolle man sich für bessere interkantonale Verbindungen einsetzen. Auch die Schulraumplanung müsse noch in dieser Legislatur angepackt werden – dies solle ohne Neuverschuldung erreicht werden. Im Bereich Schule sei Sonderpädagogik ein Thema: «Auch Begabtenförderung muss Platz haben.» Die Kirchgemeindeversammlung stimmte der Festsetzung des Steuersatzes auf 13 Prozent und der Aufnahme von Zusammenarbeitsgesprächen mit anderen Gemeinden einstimmig zu.


Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig. Erzählt lieber von mir und traut euch ruhig zu lachen. Lasst mir einen Platz zwischen euch, wie ich ihn im Leben hatte.

Gemeindeversammlungen vom 3. Dezember 2014 Beschlüsse Politische Gemeinde Das Budget 2015 mit einem Steuerfuss von 90 % wurde genehmigt. Evang.-ref. Kirchgemeinde 1. Der Voranschlag 2015 mit einem Steuerfuss von 14 % wurde genehmigt. 2. Die Gesprächsaufnahme durch die Kirchenpflege mit umliegenden Kirchgemeinden betreffend einer zukünftigen Zusammenarbeit wurde gutgeheissen. Rechtsmittelbelehrung Die Protokolle liegen in der Gemeindeverwaltung Rifferswil zur Einsicht auf. Begehren um Berichtigung der Protokolle sind in Rekursform innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Bezirksgebäude, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, einzureichen. Gegen die Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Bezirksrat Affoltern (Adr. siehe oben) erhoben werden. Im Übrigen kann gegen die Beschlüsse gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) innert 30 Tagen schriftlich Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Die Verfahrenskosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Rekurs- oder Beschwerdeschriften müssen einen Antrag mit Begründung enthalten. Der angefochtene Entscheid ist – soweit möglich – beizulegen. Rifferswil, 5. Dezember 2014 Gemeinderat Rifferswil Evang.-ref. Kirchenpflege Rifferswil

Erka Stadtmann-Erdenetsetseg

DANKSAGUNG Wir danken euch allen, die ihr uns mit Liebe und Anteilnahme beim Abschied von

Georges Porret-Schneider begleitet habt. Wir danken auch allen, die dem Abschiedsgottesdienst eine Melodie gegeben und Georges’ Leben noch einmal zum Klingen gebracht haben. Wir konnten Médecins Sans Frontières eine grosse Spende überweisen.

2. August 1971 – 15. September 2014

Zum Ersten möchte ich allen beteiligten Ärzten, Pflegerinnen- und Pflegern des Spitals Hirslanden recht herzlich für Ihren Einsatz danken. Leider war der Krebs stärker als alle Behandlungen. Erkas Wunsch zu Hause zu sterben, konnten wir nur erfüllen dank der aufopfernden Pflege ihrer Schwester Tuya, der Spitex und der Onko Spitex. Allen Personen ein herzliches Dankeschön. Danken möchte ich auch allen Beteiligten der Erinnerungsfeier, angefangen von den Mongolischen Musikern, die aus Deutschland angereist kamen, Mark Bickel, der den Lebenslauf von Erka vorgelesen hat und auch dem Mongolisch-Buddhistischen Mönch, der einige Gebete für Erka sprach. Am meisten gerührt hat mich die grosse Teilnahme an der Erinnerungsfeier für Erka sowie der gemeinschaftliche Gesang aller Personen: «Einen Stern, der deinen

Namen trägt . . .». Herzlichen Dank allen Personen, die uns ihr Beileid ausgesprochen oder in Karten und Briefen mitgeteilt haben. Dank an alle Personen, die uns viel Kraft für die Zukunft gewünscht haben. Michele und ich werden diese Kraft sicher brauchen. Ein Dankeschön auch für die vielen Spenden an die Krebsliga.

Hans Stadtmann, Wettswil

Vielen Dank! Aeugst am Albis, im Dezember 2014

Hanna Porret-Schneider Etienne Porret mit Viviane und Louis


Bezirk Affoltern

Freitag, 5. Dezember 2014

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Post-Agentur eröffnet am 2. März 2015 Information durch die Post an der Gemeindeversammlung in Stallikon Einstimmig verabschiedete die Gemeindeversammlung Stallikon am Mittwochabend den Voranschlag 2015, welcher mit einem Aufwandüberschuss von 1,5 Millionen Franken abschliesst. Anschliessend informierten Vertreter der Post über die Schliessung der Poststelle Stallikon. ................................................... von urs e. kneubühl Die traktandarischen Geschäfte der Gemeindeversammlung vom Mittwochabend in Stallikon beschränkten sich auf die Behandlung und Verabschiedung des Voranschlages 2015. Dies dauerte knappe zwanzig Minuten. Eine Stunde nahm sich danach die Post, den anwesenden 63 Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern das Warum, Wann und Wie der baldigen Schliessung der Stalliker Poststelle zu erläutern.

Steuerfuss bleibt vorerst bei 76 Prozent Der Voranschlag 2015 der Gemeinde Stallikon weist bei einem Aufwand von 18,4 Millionen und einem Ertrag von 17 Millionen ein Defizit von 1,5 Millionen Franken aus. Der Aufwandüberschuss wird mit einer Entnahme aus dem Eigenkapital gedeckt, welches Ende 2014 rund 12,5 Millionen Franken betragen wird. Gemeindepräsident Werner Michel erläuterte wei-

ter: «Die aktuelle Finanzplanung zeigt, dass sich das budgetierte Defizit bis im Jahr 2018 auf rund eine Million Franken reduzieren wird. Nicht berücksichtigt ist dabei die Umstellung auf HRM2. Die voraussichtliche Reduktion der Abschreibungen dürfte sich zusätzlich positiv auf die künftigen Abschlüsse auswirken. Der Gemeinderat ist deshalb der Ansicht, dass der Steuerfuss trotz des hohen Aufwandüberschusses vorerst auf 76 Prozent belassen werden soll.» Mittelbis langfristig, so Michel weiter, werde es jedoch sehr schwierig sein, den Steuerfuss auf dem deutlich unterdurchschnittlichen Niveau halten zu können. Es sei denn, die Steuerkraft werde wieder stärker. Für 2015 erwartet Stallikon einen Steuerertrag von rund 10 Millionen Franken.

305 400 Franken mehr für Bildung Im Detail fällt einerseits der Minderaufwand von 125 600 Franken bei Behörden und Verwaltung auf, welcher zum überwiegenden Teil auf personelle Veränderungen in der Verwaltung zurückgeführt wird. Andererseits stehen 305 400 Franken Mehraufwand im Bereich Bildung zu Buche. Dies, weil der prognostizierte weitere Anstieg der Schülerzahlen in der Primarschule mehr Klassen und Fachlehrpersonen erfordert. Gleichzeitig geht auch das Wachstum der Tagesstrukturen ungebrochen weiter – noch mehr Kinder werden ausserhalb der Schulzeiten betreut und zwar so viele, dass

eine zweite Gruppe gebildet werden musste. Dies schlägt sich im Voranschlag 2015 mit zusätzlichen Lohnkosten von 93 600 Franken, bei Mehreinnahmen von 45 000 Franken nieder. In der Sozialen Wohlfahrt wird im Bereich der Zusatzleistungen mit einem moderaten Aufwandrückgang gerechnet, dieweil der Bereich Fürsor- Bedauern die Schliessung der Post: Gemeindepräsident Werner Michel (rechts) und ge eine Steigerung Gemeindeschreiber Roberto Brunelli. (Bild Werner Schneiter) der Nettokosten von 259 300 Franken auf 404 000 Fran- angehören und wie es weitergehen depräsident über die Einrichtung eiken rechnet. Schliesslich rechnet Stal- wird. Der Gemeindepräsident, selbst ner zukünftigen Postagentur im Replikon aber auch mit einem Mehrertrag über viele Jahre Posthalter in Stalli- pisch-Markt, womit die Post weiterhin von 513 000 Franken bei Finanzen kon, gab seinem grossen Bedauern im Dorf bleibt. und Steuern. über die bevorstehende Schliessung Die Poststelle Stallikon, so inforDer Voranschlag 2015, welcher zu- Ausdruck. «Wir müssen aber einsehen, mierte Bruno Zürcher, der Spezialist dem Gesamtinvestitionen von 1,1 Mil- dass unserer Poststelle heute längst für Netzentwicklung bei der Post, wird lionen Franken vorsieht, wovon zwei nicht mehr jene Bedeutung zukommt, mit Eröffnung der Postagentur im Drittel in der Spezialfinanzierung wie noch vor ein paar Jahren. Die an- Reppisch-Markt am 2. März 2015 endWasserwerke anfallen, wurde ohne gebotenen Dienstleistungen werden gültig geschlossen. Die Postzustellung Diskussion und einstimmig geneh- schlicht nicht mehr so genutzt wie in Stallikon wird dann über die Post migt. früher ...» Schliesslich signalisierte Wettswil abgewickelt, wobei nahezu Michel, dass man sich hinsichtlich die- alle üblichen Postgeschäfte, teilweise ser Entwicklung eben auch an der ei- mit Einschränkungen, weiterhin in Poststelle ab März 2015 geschlossen genen Nase nehmen müsse: «Wir Stallikon, via Postagentur im RepEine Delegation der Post informierte schreiben SMS statt Briefe, Karten pisch-Markt abgewickelt werden könnach Abschluss der traktandarischen oder Telegramme und Einzahlungen nen. Anfang kommenden Jahres wird Geschäfte darüber, wann die Poststelle machen wir bequemer über das Inter- die Post mit einem Flyer über die DeStallikon endgültig der Vergangenheit net.» Glücklich zeigt sich der Gemein- tails informieren.

Ambitionierte Legislaturziele des Rifferswiler Gemeinderats Finanzen und Verkehr bleiben Dauerthemen in der Oberämtler Gemeinde Gemeindepräsident Marcel Fuchs hat sich mit seinem Gremium für die nächsten vier Jahre viel vorgenommen. Rifferswil soll trotz starkem Bevölkerungswachstum seinen familiären Reiz bewahren und trotz grosser Investitionen steuerlich attraktiv bleiben.

meinde als Vorbild wirken und hält an ihrer Energiekommission fest. Als Massnahmen sieht sie schrittweise die energetische Sanierung der gemeindeeigenen Liegenschaften und Schulhäuser im Einklang mit den Finanzen vor und erwägt alternative Energiequellen für die Wärmeproduktion sowie Solarzellen auf dem Dach des geplanten neuen Schulhauses.

................................................... von martin platter

Gesundheit, Soziales, Bildung

Für einmal begrüsste Gemeindepräsident Marcel Fuchs die 44 Stimmberechtigten in umgekehrter Sitzordnung. Tatsächlich wirkte der Saal in der Engelscheune dadurch wesentlich voller. «Rifferswil hat gute Voraussetzungen, um seine Vorzüge auch bei steigender Einwohnerzahl zu erhalten», eröffnete Fuchs seine Ausführungen zu den Legislaturzielen seines Gremiums bis ins Jahr 2018. Inzwischen zählt auch Rifferswil mehr als 1000 Einwohner. Dennoch ist Fuchs gewillt, die Bevölkerung vermehrt in die Entscheidungsprozesse mit einzubeziehen. Ganze Interessengruppen sollen herangezogen werden. Der Gemeinderat verspricht sich davon auch eine bessere Integration der Neuzuzüger.

Umwelt und Energie Schützenswertes und Bewährtes erhalten, aber dennoch offen sein für Neues. Das will der Gemeinderat in Bezug auf die Natur und die Bausubstanz. Dennoch sollen neue Technologien wie Solarzellen auch im geschützten Ortsbild erlaubt sein. Bei der Revision des regionalen Richtplans wiederum geht es darum, zum Beispiel beim Seleger Moor ein Erholungsgebiet auszuscheiden, sowie den Jonenbach hochwassersicherer und naturnaher auszubauen. Energiepolitisch will die Ge-

Bieten sich geeignete Objekte an, sollen in Rifferswil und Umgebung Alterswohnungen entstehen. Der Vereinsamung von Seniorinnen und Senioren soll mit geeigneten Wohngemeinschaften und dem Aufbau einer selbstorganisierten Nachbarschaftshilfe entgegengewirkt werden. Auch für die Jüngsten soll gesorgt sein. Fuchs sagte: «Wir haben überdurchschnittlich viele Kinder in Rifferswil und wollen ein familienfreundliches Dorf sein. Die Schule mit einem bedarfsgerechten, gemeindeeigenen Schulangebot steht im Zentrum unserer Bestrebungen.» Den Ortsvereinen werden die kommunalen Einrichtungen weiterhin kostenlos zur Verfügung gestellt.

Verkehr und Wirtschaft «Wir haben zwei Ebenen: Der öffentliche Verkehr (öV) und der private auf Kantons- und Gemeindestrassen. Wir wollen eine gute Erschliessung durch den öV und versuchen die bestehenden Verbindungen zu halten und neue nach Baar/ZG zu verbessern», stellte Fuchs in Aussicht. Der Gemeinderat setze sich zudem beim Kanton für den Erhalt und die Mitfinanzierung verkehrssicherheitsbaulicher und -beruhigender Massnahmen auf den Dorfstrassen ein. «Zum intakten Dorfleben gehört bei uns die Landwirtschaft sowie Gewerbetreibende. Sie erfüllen ei-

ne wichtige Funktion und sind oft Sponsoren von Vereinen und Anlässen.» An regelmässigen Treffen sollen die Anliegen der Gewerbetreibenden angehört werden. «Da jedoch keine Gewerbezone vorhanden ist, haben wir diesbezüglich keine Legislaturziele», führte Fuchs ins Feld.

Finanzen im Lot halten «Mit den Gemeindeliegenschaften und Land besitzen wir Finanzvermögen. Deren Verkauf könnte angestrebt werden, um die Gemeindefinanzen im Lot zu halten.» Das Kantonsmittel der Steuerfüsse gelte als Richtschnur für die Festsetzung des kommunalen Gesamtsteuerfusses, erklärte Fuchs. Ertragsüberschüsse sollen nicht alleine der Rückzahlung von Schulden und der Äufnung des Eigenkapitals dienen, sondern der Gemeinde bezüglich Investitionen und Verpflichtungen finanzielle Vorteile verschaffen. Nicht

dringend notwendige Investitionen sollen gestrichen werden. In der Fragerunde wollte ein Votant wissen, wie das künftig mit der Postautolinie 232 läuft. Sie wird nicht mehr durchs Jonental nach Affoltern fahren, sondern über Mettmenstetten im 30-Minuten-Takt. Herferswil und Schonau werden dabei nicht mehr angefahren. Allgemein wurde die Kommunikation der Legislaturziele begrüsst. Ein Votant bedauerte jedoch, dass nur noch ein Brunnen im Dorf Trinkwasser zu bieten hat. «Kinder können nicht lesen und trinken vielleicht von diesem Wasser, das teilweise mit ColiBakterien verunreiningt ist. Die Gemeinde lässt die Brunnen einfach vergammeln.» Fuchs Antwort: «Wir sind im Rahmen der Notwasserversorgung ohnehin dazu verpflichtet, diese Brunnen bald zu überprüfen.» Dann leitete er über zum offiziellen Teil der Gemeindeversammlung.

Strukturelle Zusammenarbeit im Oberamt angestrebt Auch an der Versammlung der reformierten Kirchgemeinde unter dem Vorsitz von Hans Ulrich Meier wurde ein leicht defizitäres Budget präsentiert. «Seit geraumer Zeit ein langweiliges Budget, weil wir nicht vorwärts machen können mit der Bauerei, da die Finanzen fehlen», erklärte Meier. So bleibe es im Rahmen des Vorjahres mit einem Defizit von 6200 Franken bei einem Budget um 250 000 Franken. Einzige Baute sei der Personenlift mit Kosten von 50 000 Franken, den die Politische Gemeinde mitfinanziere. Dagegen hatten die 20 Stimmberechtigten nichts einzuwenden und nahmen

das Budget und einen unveränderten Steuerfuss von 14 Prozent einstimmig ab. Auch gegen eine strukturelle Zusammenarbeit mit den benachbarten Gemeinden hatte der Souverän nichts. Vielmehr begrüssten etliche Rednerinnen und Redner die Bemühungen, mit Kooperationen die Kosten zu senken. Beratende Gespräche hätten bereits stattgefunden, liess Meier wissen. Man arbeite bereits jetzt gut zusammen im Oberamt. Künftig könnte es aber sein, dass der Gottesdienst nicht mehr jeden Sonntag in Rifferswil stattfinde, sondern alternierend in einer der drei Oberämtler Gemeinden. (map.)

Defizitäres Budget Finanzvorsteher Daniel Schneider stellte zunächst den Finanzplan 2014 bis 2018 vor: «Wir wollen mittelfristig wieder eine ausgeglichene Rechnung und nicht auf Kosten unserer Nachkommen leben.» Bei den Gebühren gebe es in den kommenden fünf Jahren nichts zu beanstanden, die würden gleich bleiben. Anders sehe es jedoch bei der laufenden Rechnung und den Investitionen aus. Das geplante Schulhaus mit voraussichtlichen Kosten von 9,5 Millionen Franken ist eine echte Herausforderung für die 1000-SeelenGemeinde. Während 2014 noch mit einem deutlichen Überschuss gerechnet werden kann, präsentiert sich das 6,2Millionen-Franken-Budget 2015 bereits mit einem voraussichtlichen Defizit von 522 500 Franken. 2016 bis 2018 werden die Aufwandüberschüsse mit der Bautätigkeit an den Schulhäusern weiter deutlich ansteigen. Der negativen Finanzentwicklung soll mit Landverkäufen entgegengewirkt werden.

Voranschlag 2015 angenommen Die elf Prozent Mehrausgaben fänden zur Hauptsache in drei Bereichen statt: Schulhausbau, Ergänzungsleistungen/Asylwesen und Bildung (Schaffung einer neuen Primarklasse. Einmalig sei zudem die Unterstützung für den Personenlift zur Kirche, erklärte Schneider. Dennoch unterbreitete er dem Stimmvolk einen gleichbleibenden Steuerfuss von 90 Prozent. Dieser wurde in der Abstimmung zusammen mit dem Budget einstimmig abgesegnet. Zum Abschluss rief Marcel Fuchs die Informationsveranstaltung zum Schulhaus-Projekt am 22. Januar in Erinnerung sowie die diesbezügliche Urnenabstimmung am 8. März.


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Freitag, 5. Dezember 2014

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Verschwindet nun auch der Dorfladen? Zu wenig Umsatz im Maschwander Volg – Informationsveranstaltung mit engagierten Voten

Landi-Albis- und Gemeindevertreter am gleichen Tisch, von links: Gemeinderäte Christian Borer, Christian Gabathuler, Gemeindepräsident Andreas Binder, Landi-Albis-Präsident Jürg Meili, Vizepräsident Fredy Müller, Bereichsleiter Roger Hohl und Gemeindeschreiberin Evelyne Abegglen. (Bild Werner Schneiter)

55 Franken pro Einwohner und Monat mehr Umsatz – dann käme der Maschwander Volg auf die jährlich erforderlichen 1,1 Mio. Franken, 350 000 Franken mehr als heute. An der gut besuchten Informationsveranstaltung mangelte es nicht an Vorschlägen zur Verbesserung der Situation.

fassenden Ladenfläche mit 6180 Franken jedoch schon. Der jährliche Umsatz von 730 000 bis 750 000 Franken liegt deutlich unter dem, was erforderlich wäre: 1,1 Mio. Franken. Mit einem Plus von 55 Franken pro Einwohner und Monat könnte diese Zahl erreicht werden. Es fehlt auch der Durchgangsverkehr. Eine Poststelle einbauen? «Nein, das würde nicht rentieren», sagt Christian Borer.

bis 1,1 Mio. Franken notwendig. «Jeder auswärtige Einkauf schadet dem Volg Maschwanden», fügte er bei. Und Christian Borer doppelte nach: «Macht den Ersteinkauf im Volg Maschwanden und holt das, was noch fehlt, auswärts – nicht umgekehrt». Dass das Schicksal des Volg Maschwanden auch am Willen der Bevölkerung liegt, die Einkäufe dort zu tätigen, wurde auch im Publikum mehrfach betont.

................................................... von werner schneiter

Soll der Volg bleiben? «Ja!»

Keine Vollkostenrechnung

Maschwanden hat seit geraumer Zeit kein Restaurant mehr. Droht nun auch dem Volg das Aus? Dass diese Frage die Bevölkerung bewegt, zeigte die Informationsveranstaltung vom Mittwoch. Rund 150 strömten auf Einladung von Gemeinderat und Landis Albis in die Turnhalle – und bekamen vorab Zahlen serviert, die eher für eine Schliessung des Dorfladens sprechen. Das wäre nachgerade für die ältere Bevölkerung ein herber Einschnitt, macht sie doch gemäss Tiefbauvorstand Christian Borer in Maschwanden gut ein Viertel aus. Der Volg-Umsatz pro Einwohner ist zwar im Vergleich mit den anderen 10 Läden der Landi Albis nicht schlecht, gemessen an der 120 Quadratmeter um-

Roger Hohl, Bereichsleiter Volg-Läden der Landi Albis, startete seine Ausführungen mit der Frage: «Wollt ihr, dass der Volg in Maschwanden bleibt?» «Ja», tönte es unisono aus dem Publikum. Der Volg ist im Kleinhandel stark, verkauft Artikel des täglichen Bedarfs, darunter viele Produkte aus der näheren Umgebung. «Frisch und fründlich». Hauptlieferantin ist die Kowag, Winterthur. Auch Hohl lieferte Zahlen. Der Volg Maschwanden schreibt seit 2009 deutliche Defizite, 50 000 bis 80 000 Franken jährlich. Das liege nicht am Personal, es leiste in Maschwanden gute Arbeit; sei mit Herzblut dabei, was vom Publikum mit Applaus quittiert wurde. Gemäss Hohl wäre für die «schwarze Null» eine Umsatzgrösse von 970 000 Franken

Bei einem geschichtlichen Exkurs von Paul Leuthold, dem Auftakt zur Diskussion, bekam die Landi ihr Fett weg. Bei der Fusion von Genossenschaft und Landi sei das Kapital von 700 000 Franken für den Umbau der ehemaligen Käserei zum heutigen Volg-Landen vollständig von Maschwanden eingebracht worden. So sei es nicht richtig, wenn die Landi Albis heute von Vollkosten spreche; der Vertrag von 1972 sei nie geändert worden. So sei es im Falle einer Schliessung möglich, die beim Umbau von 2009 von der Gemeinde eingebrachten 80 000 Franken zurückzufordern. Ein Votant plädierte sogar für eine juristische Auseinandersetzung. Auch die im Volg untergebrachte Wohnung müsse in die Laden-Abrechnung einbezogen werden,

tönte es aus dem Publikum. Laut Jürg Meili, Präsident der Landi Albis, würde das zu einer Verfälschung führen. Er verwies auf dem Umstand, dass solche Läden alle 10 bis 15 Jahre neu eingerichtet werden müssen, beim letzten Mal habe das in Maschwanden über 200 000 Franken gekostet; auch der Gebäudeunterhalt falle ins Gewicht. Zudem sei die Tankstelle vor ein paar Jahren saniert worden. Mit einem solchen Umsatz sei keine Kostendeckung möglich. «Es geht nicht auf, das zeigt die Betriebskostenrechnung», so Meili. Gemäss Gemeindepräsident Andreas Binder fallen die hohen Nebenkosten ins Gewicht. Die Gemeinde habe zwar Geld gesprochen, könne aber keinen Einfluss nehmen.

Welches Rezept bringt Erfolg? Im Rahmen der Diskussion wurden einige Rezepte eingebracht. Da ging es um attraktivere Öffnungszeiten, bessere Werbetafeln und darum, wie sich die Gemeinde finanziell engagieren könnte. Nicht über direkte Zahlungen, sondern zum Beispiel über den Umweg von Gutscheinen für die Bevölkerung wie etwa in Eglisau, wo das ein Erfolg gewesen sei, sagte ein Einwohner. Eine Votantin regte an, eine Art Supercard einzuführen, damit in Mett-

menstetten oder Knonau einkaufen, was dann Maschwanden angerechnet würde . . . Gemeindepräsident Binder hob hier mit Blick auf die Entwicklung der Finanzlage allerdings den Mahnfinger. Gefordert wurde auch mehr Flexibilität beim Sortiment des täglichen Bedarfs und den Mengen, etwa mit einer Aufteilung der Paletten zwischen Mettmenstetten, Maschwanden und Knonau. Die Volg-Verantwortlichen entgegneten dem mit dem Hinweis auf den kleinen Spielraum beim Sortiment und logistischen Problemen. «Volg hat beim Sortiment sein überall geltendes Konzept und hier keinen Spielraum», so Roger Hohl. Konkret soll nun in Maschwanden bei der Bevölkerung in Sachen Öffnungszeiten eine Bedürfnisabklärung durchgeführt werden. Ein externer Fachmann soll der Gemeinde zur Seite stehen. Paul Leuthold schlug vor, den Laden an zwei Nachmittagen zu schliessen und ihn an zwei Tagen pro Woche bis 13 Uhr offenhalten. Christian Borer fasste zusammen: «Es gibt nur eines: Der Einkauf beginnt im Volg. Den Rest kauft man anderswo». Aus der Diskussion wurde klar: Maschwanden will den Volg behalten. «Ein Dorf ohne Laden ist kein Dorf», tönte es aus dem Publikum.

ämtler kantonsräte meinen

Martin Haab (SVP, Mettmenstetten)

Sind wir Schweizer eigentlich «doof»? Am vergangenen Sonntag hat der Stimmbürger überraschend klar ein Nein zur Ecopop-Initiative in die Urne gelegt. 74 % der Stimmbürger sind der Meinung, dass diese Initiative, die aus grünen Kreisen hervorging, klar über das Ziel hinaus schiesst. Das Bevölkerungswachstum der Schweiz durch die Zuwanderung auf 0,2 % zu beschränken, scheint nicht das richtige Instrument zu sein um die Überbevölkerung zu stoppen. Hüben wie drüben ist man sich jedoch einig, ausser vielleicht beim Wirtschaftsverband Economiesuisse, das eine Zuwanderung von aktuell 100 000 Personen in unser System längerfristig nicht tragbar sein kann. Die Kommentare in der In- und Ausländischen Presse Anfang dieser

Woche sind äusserst interessant. Von «Schweizer sind gar nicht so doof» bis hin zu «Die Abstimmung zur Masseneinwanderungs-Initiative vom 9. Februar 2014 muss jetzt wiederholt werden». Der deutschen Presse gilt es zu sagen, dass die Schweizer in der Tat «nicht so doof sind». Sie konnten nämlich genau unterscheiden zwischen den Konsequenzen einer Annahme von Ecopop, sowie der lösungsorientierten Zuwanderungsinitiative, welche im vergangenen Februar Zustimmung fand. Dazu gilt es zu erwähnen, dass die Schweizer tatsächlich nicht doof sind, wir haben uns bis heute gewehrt – ebenfalls demokratisch – ein Teil des grössenwahnsinnigen Molochs «Europäische Union» zu sein. Brüssel

versucht zwar tagtäglich die doofen Schweizer in ihre Fänge zu locken. Unser Wohlstand und die damit verbundene tiefe Arbeitslosigkeit scheinen doch verlockende Argumente zu sein für die Chefbeamten in Brüssel um sich auch mit doofen Partnern zu arrangieren. Eine kleine Gruppe von Anti-Demokraten in unserem Land glauben mit dem lancieren der RASA (Raus aus der Sackgasse) Initiative den Entscheid vom vergangenen Februar über die Masseneinwanderung zu korrigieren. Was wäre unsere Demokratie noch wert, wenn nach jedem Abstimmungssonntag die Verlierer sofort einen gefällten Volksentscheid mit einer

Neulancierung rückgängig machen würden? Nehmen wir als Beispiel die Zweitwohnungsinitiative oder die GripenAbstimmung. Können Sie sich vorstellen, wie laut das Gejaule von Links/Grün gewesen wäre, wenn die SVP in der Woche nach verlorener Schlacht eine Gegenoffensive gestartet hätte? Falsches Demokratieverständnis, Zwängerei und vieles mehr wäre das Echo in der Presse gewesen. Im Fall der RASA-Initiative schweigen die Medien bereits nach 48 Stunden. Da gibt es keine Vorwürfe von falsch verstandener Demokratie an die Adresse der RASA-Initianten – nichts, aber auch gar nichts ... Jetzt ist der Bundes-

rat gefordert. Die Schweizerinnen und Schweizer haben im Jahre 2014 sich als wahre Demokraten geäussert. Demnach können wir sehr wohl unterscheiden zwischen einer notwendigen «Masseneinwanderungs-Initiative» und einer überrissenen «Ecopop-Initiative». Es zeigt ebenso anschaulich, dass die direkte Demokratie die einzig richtige Demokratie ist. Die Mehrheit will keine Ecopop-Initative, aber sie will eine Umsetzung der Masseneinwanderungs-Initiative ohne deren Verwässerung – ob dies den RASA-Diktatoren passt oder nicht. Es ist an der Zeit, dass der Bundesrat gegenüber der EU endlich Rückgrat zeigt und Forderungen stellt, ansonsten sind wir wirklich nichts anderes als «doof»!


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Freitag, 5. Dezember 2014

«Es geht ein Traum in Erfüllung» Der Wettswiler Marc Haller gewinnt den hoch dotierten Swiss Talent Award Mit seiner Kunstfigur «Erwin aus der Schweiz» vermochte der 27-jährige Zauberer und Komödiant Marc Haller Jury und Publikum zu überzeugen. Er gewann am Montagabend in Luzern den mit 10 000 Franken dotierten Swiss Talent Award und tourt in der kommenden Saison mit dem Wanderzirkus Das Zelt durch die Schweiz. ................................................... von lars heinzer Als Favorit stieg Marc Haller an diesem eisigen Dezemberabend nicht ins Rennen. Zwei junge Tanztruppen aus dem Tessin und ein Bastian-Baker-Imitator aus Basel hatten zahlreiche Fans mit lauten Stimmen und dröhnenden Hupen mit ins warme Zelt am Luzerner Seebecken gebracht. Der Applaus bei der Vorstellung Hallers blieb im Gegensatz zum exzessiven Gekreische bei den Teenagern eher verhalten. Und das war was in der ersten Runde des Wettbewerbs zählte: Die beiden am lautstärksten unterstützten Künstler kamen direkt ins Finale, zudem bestimmte die Jury zwei Finalisten. «Ich habe nur zwei Leute mitgebracht», gesteht Haller. Um dem Publikum die nötigen Dezibel zu entlocken brauchte es eine perfekte Show. Ohne grosse Entourage schien Haller klar im Nachteil zu sein. Erschwerend kam hinzu, dass bereits letztes Jahr ein Komik-Zauberer-Duo den Preis gewonnen hatte und somit die Latte hoch angesetzt war für den 27-Jährigen.

Langfristige Förderung als Ziel Der Swiss Talent Award fand dieses Jahr zum zweiten Mal statt. Acht

wilers, dem nach seinem Sieg für einmal unbeabsichtigt die Worte fehlten.

Künstler hatten sich in den Vorausscheidungen dank Publikum oder Jury für das Finale in Luzern qualifiziert. Haller, der sich in Horgen dank der Fachjury einen Platz im Finale sicherte, war nur durch Zufall in den Kandidatenpool geraten: «Ein Komiker musste krankheitshalber absagen. Ich habe schon früher bei «Das Zelt» angeklopft. Sie haben mir gesagt, dass sei meine Chance. Ich solle doch als Ersatz an der Vorausscheidung teilnehmen.» Ziel des Swiss Talent Award ist es, sich von herkömmlichen Castingshows abzuheben, da für den Gewinner eine ganze Saison lang Auftritte mit anderen bekannten Showgrössen anstehen. So soll, gemäss der Organisation, den Künstlern zu langfristigen Erfolgen und breiter Bekanntheit verholfen werden. «Es war schon lange ein Traum von mir mit diesem einmaligen Projekt auf Tournee zu gehen», schwärmt Haller.

Pendeln zwischen Wien und Wettswil

Publikum und Jury überzeugt Die etwas verklemmte aber liebenswerte Figur «Erwin aus der Schweiz» betritt die Bühne. Er stottert, scheint keine Worte zu finden, und wirkt mit seinen 1,70 Metern auf der geräumigen Showbühne etwas verloren. Natürlich alles Show – Haller spielt, als studierter Schauspieler, seine Rolle souverän, bringt das Publikum auch zwischen seinen Zaubertricks immer wieder zum Lachen. Ein Hüftschwung hier, eine dramatische Pause da, ohne weiteren Aufwand aber mit feiner Klinge und perfektem Timing spielt und zaubert sich «Erwin» in die Herzen des Publikums. Auch sein mitunter tiefschwarzer Humor kommt gut an: «Mein Grossvater ist vor einem Jahr gestorben. Es war aber nicht so schlimm, er ist ruhig und zufrieden eingeschlafen. Das gilt natürlich nicht

Moderatorin Claudia Lässer interviewt Marc Haller nach dessen Sieg. Für einmal fehlen ihm die Worte. (Bild Lars Heinzer) für seine drei Mitfahrer!» Haller zaubert volle Gläser aus seinem Ärmel, schluckt meterlange Gummiballone. Es knallt, es brennt und das Publikum ist hell begeistert: 107 Dezibel zeigt die Messung an, das ist der zweithöchste Wert aller Artisten. «Der Sieg ist umso schöner als mich dieses Mal das Publikum direkt weitergewählt hat. Es war eine ganz besondere Stimmung. So eine positive Resonanz habe ich selten erlebt!», resümiert Haller

überglücklich. Die Entscheidungsrunde, in der die zwölfköpfige Expertenjury je einen Punkt an eines der vier Finalteams verteilte, begann gut für Haller. Die ersten Stimmen gingen an ihn, aber auch der Basler Teenie-Sänger erntete Zuspruch. Ein Kopf-an-Kopf-Rennen, doch schlussendlich setzte sich Haller mit zwei Punkten Vorsprung durch. Die Jury lobte vor allem die Professionalität und die Bühnenpräsenz des Wetts-

Hallers Erfolg ist für Kenner der Kleinkunst keine Überraschung. In Österreich gilt der sympathische Schweizer seit seinem zweiten Platz bei der ORF-Castingsendung «Die grosse Comedychance» als hoffnungsvolle Neuentdeckung. «Erwin» war ursprünglich speziell fürs Ausland gedacht, konnte aber auch in der Schweiz, zum Beispiel im Theater am Hechtplatz, das Publikum begeistern. Zwischen Auftritten in verschiedenen Teilen Österreichs und der Schweiz kommt Haller mindestens einmal pro Woche nach Hause zu seinen Eltern nach Wettswil. Seinen festen Wohnsitz hat er in Wien. Marc ist einer von drei Drillingen der Familie. Bruder Ralph sagt, er sei schon früh ein guter Unterhalter gewesen: «Bei einem Geburtstag kam dann einmal ein Zauberer. Wir waren fasziniert und wollten das auch können. Marc war dabei aber klar der Anführer.» Nachdem er bereits mit 15 Jahren eine Zauberschule besucht hatte, studierte Marc in Zürich, New York und Wien Schauspielerei. Seine akademischen Wurzeln blitzen bei seinem Programm immer wieder kurz auf. Kleine politische oder gesellschaftskritische Untertöne ergänzen Komik und Zauberei. «Ich bin ein kritischer Beobachter und das setze ich auch in meinem Programm um. Ich zeige aber nie mit dem Finger auf Leute. Die einen sehen vielleicht nur Unterhaltung, die anderen Poesie und wieder andere Kritik und das ist es, was ich beabsichtige.» 2015 ist „Erwin aus der Schweiz“ auf Schweizer Tour. Informationen dazu auf www.marchaller.ch.

Erfolgreiche Wo Schüler bei Gartenarbeit für die Spendenprojekt-Aktion Umwelt sensibilisiert werden SekMättmi: 4000 Franken gesammelt

Urban Gardening auf dem Schulhof in Hedingen

dogs, heissen Getränken bis hin zu selbst erstellten Töpferartikeln reichten. Eine Gruppe liess es sich nicht nehmen, als sozialen Einsatz Mütter von kleineren Kindern für kurze Zeit zu entlasten und ihnen in der Turnhalle Wygarten beim Tanzen etwas Abwechslung zu bieten. Aus den Referaten, bei denen die Schülerinnen und Schüler wieder zurück in der Schulstube gegenseitig ihre Erfahrungen der Spendensammelaktion austauschten, war vorwiegend zu hören, dass das Projekt den meisten viel Spass gemacht hatte und eine willkommene Abwechslung zum regulären Schulunterricht darstellte. Dass dann aus allen Spendenaktionen zusammen sage und schreibe ein stolzer Betrag von 4000 Franken zusammengekommen war, erfreut nicht nur die Lehrkräfte und die Schülerinnen und Schüler, sondern bestimmt auch Institutionen wie Unicef, Kinderkrebshilfe und weitere Stiftungen, die auf diese Weise eine schöne Adventsbescherung erhalten. An dieser Stelle vielen Dank den fleissigen Sammelgruppen und vor allem den Spenderinnen und Spendern. C. Scheurer Lisa, Heidi und Matthias beim Kuchenverkauf. (Bild zvg.)

Während überall die Weihnachtsdekorationen installiert werden und man schon bald den ersten Schnee erwartet, kann man in Hedingen rund um die Schulhäuser Güpf und Schachen Erstaunliches entdecken. Dank des warmen Herbstes wächst, grünt und spriesst es noch immer in den vielen SBB-Palettrahmen, die auf dem Schulhof stehen: Urban Gardening in Hedingen.

Im Rahmen des Projektunterrichts der 3. Klassen wurden die rund 70 Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Mettmenstetten von den Klassenlehrkräften mit einem neuen Projektauftrag konfrontiert. Ziel sollte sein, in klassendurchmischten Kleingruppen für einen zuvor festgelegten wohltätigen Zweck Geld zu sammeln. Innert Wochenfrist galt es, eine Institution zu suchen und den Spendenzweck festzulegen. Doch was sollte denn an Verkaufsständen in den Dörfern oder an der Türe von Bürgerinnen und Bürger verkauft werden, wenn doch alle (fast) schon alles haben? Ausschweifenden Diskussionen in den einzelnen Gruppen folgte zwei Wochen später ein breites Angebot an selbst angefertigten Produkten, die von Weihnachtskarten und Armbändern über süsses Gebäck, Zopf, Hot-

Unmittelbar vor den Herbstferien wurden die Palettrahmen von den Klassen mit Erde gefüllt, die freundlicherweise von der Firma Ricoter zur Verfügung gestellt wurde. Danach säten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Gründüngungen wie Mohn, Winterroggen, Winterackerbohne und Nüsslisalat. Auch das Saatgut erhielt die Schule gratis, nämlich von der Firma SATiVA. Jeden Morgen nun statteten viele Kinder als erstes den Kisten einen Besuch ab. Schon bald wurden sie belohnt, die ersten grünen Spitzen zeigten sich. Mittlerweile ist das Grün schon hoch gewachsen. Über den Winter wird jetzt in den verschiedenen Klassen fleissig geplant, was man im Frühling ansäen, beobachten, dokumentieren, bewundern und später auch ernten möchte, damit es im zeitigen Frühling wieder mit dem Gärtnern losgehen kann. Dann

Schülerinnen und Schüler bei der Gartenarbeit. (Bild zvg.) werden hoffentlich auch die Zwiebelblumen, die von der einen oder andern Klasse heimlich gesteckt wurden, erwachen und die wärmere Jahreszeit begrüssen. Die Primarschule Hedingen ist auf das Schuljahr 14/15 dem Netzwerk Umweltschulen beigetreten. Mit dem angelegten Palettgarten möchte sie den Kindern die Möglichkeit geben, selber aktiv zu werden und ihnen beim Säen und Pflanzen viele spannende Erfahrungen in der Natur ermöglichen und sie zum Staunen anregen. Das Projekt unterstützt Zürcher Schulen bei der lustvollen und lang-

fristigen Integration der Umweltbildung und Ökologie in Unterricht und Schule. Anhand konkreter Themen wie Wasser, Energie, Mobilität, Klima, Biodiversität, naturnahes Schulgelände, Schulgarten usw. wird für die Schülerinnen und Schüler die Umweltbildung Schritt für Schritt sicht- und erlebbar und regt sie zu verantwortungsbewusstem Handeln gegenüber der Umwelt und der Gesellschaft an. Getragen wird das Projekt durch die Stiftungen Mercator Schweiz und Umweltbildung Schweiz sowie die Bildungsdirektion des Kantons Zürich. Marianne Gmür, Schule Hedingen


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Fachstelle, Jugendpartizipation und Zusammenarbeit mit Vereinen «Jugendpolitik im Bezirk – Einblick in die Jugendkommissionen» (6): Ausserschulische Jugendarbeit Affoltern Mit einer Serie bietet der «Anzeiger» Einblick in die Jugendkommissionen und -ausschüsse der Bezirksgemeinden. Heute im Interview: die Jugendkommission Affoltern. «Anzeiger»: Wie ist die JuKo zusammengesetzt? JuKo Affoltern: Einerseits besteht die JuKo aus festen Vertretern von Gemeinde, Jugend, Schulen, Kirche und Vereinen. Beratend dazu kommen weitere Teilnehmende, die aber kein Stimmrecht haben. Welches sind die Aufgaben der JuKo? Die JuKo befasst sich grundsätzlich mit allen Aspekten der Jugendarbeit in der Gemeinde. Sie orientiert sich dabei an den Leitsätzen für die Jugendarbeit im Bezirkshauptort und für die Umsetzung der offenen Jugendarbeit am geltenden Konzept «Jugendarbeit Affoltern». Die Geschäftsordnung ist auf der Website der Jugendarbeit www.ja-aaa.ch einzusehen. ...............................................................

Das Zusammenleben der verschiedenen Generationen und Jugendkulturen fördern ............................................................... Wie lauten die Leitsätze für die Kinderund Jugendarbeit in der Gemeinde? Es gelten diese Leitzsätze: Affoltern ist für Jugendliche ein attraktiver Lebens- und Arbeitsort, an dem sie sich wohl fühlen. Affoltern fördert das Zusammenleben der verschiedenen Generationen und Jugendkulturen, ebenso gezielt und verbindlich die Partizipation Jugendlicher am öffentlichen Geschehen. Affoltern betreibt gezielte Präventionsarbeit und Gesundheitsförderung für die Jugendlichen. Affoltern bietet Freiraum für eine möglichst eigenständige Entfaltung und Entwicklung der Jugendlichen. Affoltern fördert ein vielfältiges und lebendiges Vereinswesen, in dem sich die Jugendlichen aktiv beteiligen. Affoltern unterstützt die Jugendlichen beim Eintritt ins Berufsleben. Inwiefern wird die JuKo vom Gemeinderat und der Schule bei Vorlagen, Projekten und Fragen im Interesse von Kindern und Jugendlichen beigezogen? Beratend oder auch mitentscheidend? Als Kommission des Gemeinderates ist die JuKo wie alle anderen Kommissionen ein beratendes Gremium. Sie berät den Gemeinderat auf strategischer Ebene in Themen der Jugend und der Jugendarbeit. Welches sind die Angebote der offenen Jugendarbeit in Affoltern? Die Jugendarbeit Affoltern steht auf drei Standbeinen: Die Fachstelle, der Treffpunkt sowie die mobile Jugendarbeit. Das Kompetenzzentrum ist eine anzeige

Anlaufstelle für Jugendliche wie auch die ganze Bevölkerung. Sie steht bei Problemen und Konflikten zur Seite, vermittelt Kontakte und dient als Informationszentrum. Die Vernetzung mit anderen jugendrelevanten Stellen sowie aktive Öffentlichkeitsarbeit runden den Aufgabenbereich ab. Was bieten Treffpunkt und mobile Jugendarbeit? Der Treffpunkt Hirtschür bietet einen regelmässigen, betreuten Treffbetrieb sowie diverse Projekte und Anlässe. Jugendliche können partizipativ Ideen in der Hirtschür umsetzen und animatorische Angebote für eine sinnvolle Freizeitgestaltung nutzen. Die mobile Jugendarbeit initiiert eigene Projekte und Aktionen im öffentlichen Raum, und unterstützt Anlässe von Vernetzungspartnern wie beispielsweise der Schule oder dem Verein Bauspielplatz. Die aufsuchende Jugendarbeit wird bis Ende 2014 von der MJAS organisiert. Sie sucht auf Plätzen in der Öffentlichkeit Jugendliche auf und erreicht über Beziehungsarbeit auch solche, welche die Jugendarbeit mit anderen Angeboten nicht zu erfassen vermag. Affoltern macht ja bei der Mobilen Jugendarbeit MJAS nicht mehr mit; ist die Jugendkommission in die Neuausrichtung der aufsuchenden Jugendarbeit integriert? Die Jugendkommission war bei der Neuausrichtung der Offenen Jugendarbeit inklusiv der aufsuchenden beteiligt. Sie war bei der Ausschreibung einbezogen und hat die erhaltenen Angebote einer internen und der externen Lösungen zuhanden des Gemeinderates bewertet. Was ist in der vergangenen Zeit entstanden/gemacht worden und was steht in nächster Zeit an? Es tut sich einiges. Auf strategischer Ebene hat der Gemeinderat im vergangenen August beschlossen, die offene Jugendarbeit ab 1. Januar 2015 durch eine private, gemeinnützige Firma, dem Verein für Jugend und Freizeit, vjf, (www.vjf.ch) mit Sitz in Wohlen zu übertragen. Und ansonsten? Die Jugendkommission hat kürzlich in einem Workshop Jahresziele für 2015 erarbeitet. Diese werden zusammengetragen und im nächsten Jahr mit dem vjf abgeglichen und allenfalls ergänzt. Wichtige Themen sind Jugendpartizipation, Zusammenarbeit mit Vereinen, Anlaufstelle im Zentrum, Mobile Jugendarbeit und Klärung der Rolle der Jugendkommission. Dazu kommen verschiedene Projekte der offenen Jugendarbeit Affoltern, wobei genderspezifische Aktivitäten bewusst gefördert werden. Das «Girls on the Dancefloor»-Tanzprojekt für junge Frauen wurde nach vier Monaten Laufzeit mit einer gut besuchten Abschlussshow beendet. Der MädchenBuben-Actionday wurde auch dieses

Einige Mitglieder der Jugendkommission Affoltern vor dem Jugendtreff Hirtschür. Die Jugendkommission befasst sich mit allen Aspekten der Jugendarbeit im Bezirkshauptort. (Bild Urs E. Kneubühl) Jahr wieder durchgeführt und lud mit verschiedenen Workshops Jugendliche dazu ein, sich unter Jungs bzw. Mädchen neuen Themen zu widmen. Auch verschiedene Jugendliche des MNAZentrums Lilienberg nahmen an diesem Angebot teil. Ein monatlicher Mädchenabend wurde neu in den Treffbetrieb eingeführt, um den weiblichen Besucherinnen einen Abend unter sich zu bieten. .................................................................

Jugendliche liefern immer wieder Ideen ................................................................. Was gibt es aktuell? Die Sports Night wurde auf die Wintermonate wieder gestartet, am grossen Kick Off versuchten sich 65 Jugendliche in der Trendsportart Bum-

Jugendkommission Affoltern Der Jugendkommission Affoltern gehören Martin Gallusser, Sozialvorstand und Präsident, Philipp Büchner, Vertretung Primarschule, Isa Frey, Vertretung Bevölkerung, Dana Wassner, Vertretung Sekundarschule, Kurt Gonzenbach, Vertretung reformierte Kirchgemeinde, Simon Kaufmann, Vertreter Jugendliche, Alain Luchsinger, Vertreter Vereine, als feste Mitglieder an. Beratend, aber ohne Stimmrecht, nehmen zudem an den Sitzungen teil: Janine Brunke, Leiterin a.i. Jugendarbeit Affoltern, Robert Vcelak, Leiter Jugendarbeit Affoltern, Matias Dabbene, regionaler Jugendbeauftragter, und Kerstin Borek, Leiterin Sozialabteilung, Sekretariat und Protokoll.

per Ball, im Fussball oder beim Zumba Tanzen. Gibt es Ideen, Vorstellungen, Projekte, welche von Jugendlichen eingereicht werden/wurden? Jugendliche liefern immer wieder diverse Ideen. Partizipation ist sehr wichtig, sie fördert das Vertrauen von Jugendlichen in ihre Selbstwirksamkeit, fordert Einsatz und Durchhaltevermögen. Kleine Projekte wie themenbezogene Feste oder sportliche Aktivitäten, können meist ohne grossen Aufwand verwirklicht werden. Die Jugendlichen werden bei der Planung und der Durchführung unterstützt, und mit ihrem eigenen Projekt belohnt. Eine Betriebsgruppe setzte sich für die Nutzung der Skateanlage ein. Mit dieser wurde ein Konzept erarbeitet, wie die Nutzung der Skateanlage sinnvoll sowie auch abgesichert erfolgen kann. Wie steht es mit selbstverwalteten Jugendräumen? Beim oft erfragten Wunsch nach selbstverwalteten Cliquenräumen kann die offene Jugendarbeit momentan leider nicht weiterhelfen. Die Räume des Treffs sind bereits vollständig genutzt, im Dorf ist es bisweilen sehr schwierig, Räume für die Nutzung von Jugendlichen zu bekommen. Dies ist sehr schade, da solche Räume die Verantwortung von Jugendlichen fördern und gerade auch Kontakt zu älteren Jugendlichen herstellen, welche ansonsten nur schwer zu erreichen sind.

meindehaus, an der Schule, sowie bei sonstigen Vernetzungspartnern wie dem Jugendsekretariat oder der Beratungsstelle Contact. Gerne gibt das Team der Jugendarbeit Affoltern auch persönlich Auskunft. (Koordinaten siehe am Schluss des Artikels). Wie gelingt es, die Jugend in der Gemeinde anzusprechen und wie ist die Zusammenarbeit mit den Kindern und Jugendlichen? Die Jugendarbeit fördert den Miteinbezug der Jugendlichen, d.h. Jugendliche bringen ihre eigenen Ideen ein, zum Beispiel in der Planung und Organisation von Aktivitäten, bei der Gestaltung der Räumlichkeiten oder in der Jungendpolitik. Sie lernen Verantwortung zu übernehmen und Konflikte positiv auszutragen. Ausserdem wird so ein respektvoller Umgang unter den Jugendlichen und zwischen den Generationen gefördert. Dies schafft Beziehungen und das Selbstwertgefühl der Jugendlichen wird gestärkt. Durch die Mitarbeit am Geschehen erfahren die Jugendlichen, dass sie mit ihren Bedürfnissen, Ideen, Initiativen und ihrer Kultur ernst genommen werden und Teil des Gemeinwesens sind. Mit dieser Arbeitsweise unterstützt die Jugendarbeit die Jugendlichen, sich am politischen und gesellschaftlichen Leben in den Gemeinden zu beteiligen. Die geschlechtsspezifischen Angebote werden den verschiedenen Bedürfnissen der weiblichen und männlichen Jugendlichen gerecht. Interview: Urs E. Kneubühl

Wie kann man sich über die offene Jugendarbeit in Affoltern informieren? Informationen zur offenen Jugendarbeit findet man online auf der Website www.ja-aaa.ch, sowie auf Facebook unter: Jugendarbeit Affolternamalbis. In physischer Form findet man Broschüren und Aushänge im Ge-

Jugendarbeit Affoltern: Das Team der offenen Jugendarbeit ist telefonisch erreichbar unter 044 761 40 42 und 079 820 46 11, ebenso unter info@ja-aaa.ch sowie persönlich meist zu Bürozeiten in der Fachstelle im Treffpunkt Hirtschür, Alte Jonentalstrasse 3, 8910 Affoltern (Bei Projekten ist das Büro unregelmässig besetzt, Voranmeldunng ist gut.)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 5. Dezember 2014

Ein erster Mosaikstein der neuen Kirche St.Mauritius: Nach dem Ja zur Finanzierung setzt die Glockenturm-Verschiebung ein erstes Zeichen ................................................... von thomas stöckli Für 11,2 Mio. Franken entsteht Gegenüber vom Bahnhof Bonstetten-Wettswil eine neue katholische Kirche. Ein erstes sichtbares Zeichen wurde mit der Umplatzierung des Glockenturms gesetzt. Zahlreiche Zaungäste verfolgten am vergangenen Mittwoch das Spektakel. Der nächste Schritt erfolgt im bestehenden Kirchgebäude. Dort wird übernächste Woche die Orgel abgebaut, revidiert und eingelagert, bis die neue Kirche steht. Von der alten in die neue Kirche übernommen werden auch das Tabernakel und die Marienstatue. Der Abriss des Kirchengebäudes ist auf Anfang Januar eingeplant. So können beim Aushub und bei der Pfählung Synergien mit dem bereits laufenden Wohnungsbau auf dem Grundstück genutzt werden. Bevor das alte Kirchengebäude angerührt werden darf, muss es allerdings entweiht werden. Nach diesem Akt gilt die Kirche nicht mehr als geheiligter Raum für Gottesdienste, sondern als gewöhnliches Gebäude – und kann somit abgerissen werden. Die entsprechende Urkunde muss von Bischof Vitus Huonder noch unterzeichnet werden und gelangt dann via Generalvikariat in Zürich nach Bonstetten.

Der Turmumzug kann losgehen.

Es geht über das Kirchengebäude.

Magischer Moment: Der 30-Tonnen-Glockenturm hebt ab.

Die Metallbauer Felix Rusterholz (links) und Emil Lanz (mit Meter) nivellieren die Plattform für den Zwischenhalt.

Kirchgemeindepräsident Toni Gasser (links) und Liegenschaftsverwalter Roland Gächter sichern den Grundstein.

Angekommen am neuen Standort Ecke Stations-/Stallikerstrasse. (Bilder Thomas Stöckli)

Eine neue Orgel für die Kirche Stallikon? Die Kirchgemeindeversammlung entscheidet am 7. Dezember Am kommenden Sonntag befindet die Kirchgemeindeversammlung der reformierten Kirche Stallikon-Wettswil über einen Kredit von 450 000 Franken für eine neue Orgel für die Kirche Stallikon. An der offiziellen Präsentation am 11. November waren sich alle Anwesenden einig, dass das von der Jury ausgewählte Projekt hervorragend in die Kirche Stallikon passen würde. Die Begeisterung für die von Michael Klahre aus Basel entworfene Orgel war beinahe greifbar. Nach langen Vorarbeiten haben sich Orgelkommission und Kirchenpflege in diesem Herbst aus zehn eingereichten Projekten gemäss klar definierten Auswahlkriterien für das Siegerprojekt entschieden. Es erfüllt die Zuschlagskriterien klangliche Quali-

tät, künstlerische Gestaltung, Preisgestaltung und Anforderungen an die Orgelwerkstatt insgesamt am besten. Der Entwurf wird wegen seiner gestalterischen Qualitäten auch von der kantonalen Denkmalpflege unterstützt.

Nur Anpassungen nötig

Visualisierung des Siegerprojekts Orgelwettbewerb Kirche Stallikon. (zvg.)

Durch den symmetrischen Aufbau fügt es sich bestens in die Architektur des Kirchenraums ein. Zudem kann wieder Licht durch

alle Fenster im Emporenbereich einfallen. Die baulichen Veränderungen des Kirchenraumes beschränken sich auf Anpassungsarbeiten an der Emporenbrüstung von 1946, welche ohnehin nicht zur historischen Substanz der Kirche gehört. Auch ganz praktische Gründe sprechen für das Projekt: Die Zahl der Sitzplätze auf der Empore bleibt vollumfänglich erhalten, alle bieten freie Sicht auf Chorraum und Kirchenschiff. Ein Chor kann bequem von der Empore aus singen. Und auch musikalisch kann die Orgel mit ihren 12 Registern und zwei Manualen überzeugen. Sie bietet zudem mit ihrer Zweiteilung dem Zuhörer einen Stereoeffekt. Mit knapp unter 400 000 Franken bleibt sie auch mit den baulichen Anpassungen im gesteckten finanziellen Rahmen. (rs.)


Forum

Freitag, 5. Dezember 2014

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Daniel Sommer Sidler ist Spitzenkandidat Die Kantonsratswahlliste der Evangelischen Volkspartei des Bezirks Affoltern mit neuen Gesichtern Die Evangelische Volkspartei, EVP des Bezirks Affoltern, hat die Kandidatinnen und Kandidaten für die Kantonsratswahlen vom 12. April 2015 nominiert und gleichzeitig das ambitiöse Wahlziel formuliert: den vor vier Jahren knapp verlorenen Sitz im Zürcher Kantonsrat will sie mit engagierten und bestens ausgewiesenen Persönlichkeiten wieder in den Bezirk Affoltern holen. Als Kraft der Mitte verfolgt die EVP eine konstruktive Sachpolitik für die sie lösungsorientiert auch parteiübergreifend mit andern zusammenarbeitet. Bildung, Umwelt- und Sozialpolitik sind Schwerpunkte für die sich die EVP auch auf kantonaler Ebene stark macht. Dass sie dabei nicht eigenen oder fremden Interessen, sondern allein dem Gewissen verpflichtet ist, macht sie unabhängig. Ihre gradlinige Politik, die auf unseren christlichen Grundwerten basiert, stellt das Wohl der Menschen ins Zentrum. Sie verlangt nach Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Menschenwürde. Gerade diese Werte sind hoch aktuell. Die sechs Kandidierenden der EVP verfügen alle über politische Erfahrung und konnten ihr konsequentes Handeln in der Praxis mehrfach unter Beweis stellen.

Daniel Sommer Sidler Daniel Sommer Sidler ist in Affoltern am Albis wohnhaft, hat Jahrgang 1964 und ist mit seiner Frau Inhaber des Schreinereibetriebes Sommer Holzwerkstatt GmbH in Rifferswil. Er ist Schreiner und Dipl. Sozialpädagoge HFS. Als langjähriges Mitglied der RPK Affoltern am Albis bringt er ausgewiesene Behördenerfahrung mit. Sein Credo: «Menschen sollen mehrheitlich

meinderat Affoltern und war viele Jahre am Mietgericht Bezirk Affoltern tätig. Ihr Credo: «Achtung vor den Vorstellungen anderer Menschen, meine Meinung immer klar und offen vertreten und gemeinsam nach tragfähigen Lösungen für unseren Bezirk suchen, das sind mir wichtige Werte.»

Werner Schneebeli Werner Schneebeli wohnt ebenfalls in Affoltern, verheiratet, Jahrgang 1961. Er ist als Pfarrer in Affoltern tätig und Dekan vom Pfarrkapitel im Bezirk. Während 16 Jahren war er Mitglied der Jugendkommission Affoltern. Sein Credo: «Das Gute hat Zukunft, darum will ich es tun, solange ich kann. Gut ist, was dem Leben und der Liebe dient. Diese christliche Wahrheit übersetze ich immer wieder konkret in meinen Alltag hinein und diese Wahrheit erfüllt mich mit Hoffnung.»

Lisette Müller-Jaag Die Kantonsratskandidatinnen und –kandidaten der EVP, vorne von links: Regula Baer-Meier, Daniel Sommer Sidler, Werner Schneebeli. Hinten von links: Lisette Müller-Jaag, Christoph Kobel, Elsbeth Knabenhans. (Bild zvg.) dort arbeiten können wo sie leben. Dazu braucht es gute Rahmenbedingungen für KMU und ein lebenswertes Umfeld zum Wohnen. Dafür setze ich mich ein.»

Regula Baer-Meier Sie wohnt in Rifferswil, ist verheiratet, Jahrgang 1949. Als Bäuerin, Familienfrau und ausgebildete Maschinenzeichnerin hat sie eine breite Erfahrung in vielen Lebensbereichen. Während 12 Jahren war Sie Mitglied der

Grüne am Chlausmärt in Affoltern

Sekundarschulpflege Hausen-KappelRifferswil. Ihr Credo: «Durch die Arbeit auf dem Bauernhof und die Erfahrungen in der Schulpflege weiss ich, wie wichtig ein sorgfältiger Umgang mit den Menschen und der Umwelt ist.»

derat und Finanzvorstand in Obfelden. Sein Credo: «Die Welt um uns verändert sich. Die notwendigen Umbauten unserer Gesellschaft müssen wir sorgfältig angehen, ohne dabei unser Fundament zu beschädigen und auf Kosten der Zukunft zu leben.»

Christoph Kobel

Elsbeth Knabenhans

Wohnhaft in Obfelden, verheiratet, hat Jahrgang 1961 und ist als Dipl. Elektroingenieur ETH im Informatikbereich tätig. Seit 2002 ist er Gemein-

Elsbeth Knabenhans wohnt in Affoltern, ist verheiratet, Jahrgang 1953 und ist gelernte medizinische Laborantin. Sie politisierte 12 Jahre im Ge-

Sie ist seit 30 Jahren in Knonau wohnhaft, Jahrgang 1951, verheiratet, ist diplomierte Sozialarbeiterin und seit vielen Jahren tätig in der Berufs- und Erwachsenbildung. Sie bringt insgesamt 21 Jahre Behördenerfahrung mit und war nach vielen Jahren als Schulpräsidentin und Friedensrichterin von 2003 bis 2011 im Kantonsrat. Ihr Credo: «Eine lebenswerte Welt für kommende Generationen verlangt von uns nachhaltiges Handeln – ökologisch, wirtschaftlich und sozial. Ich setze mich lösungsorientiert und pragmatisch dafür ein.» Gerhard Gysel, Präsident EVP Bezirk Affoltern

SVP sagt Ja zu allen Vorlagen der Affoltemer Gemeindeversammlung

Kantonsratskandidatinnen und -kandidaten Gemeindeversammlung vom 8. Dezember Die Grünen des Bezirks Affoltern präsentieren sich mit ihren drei Kandidatinnen und drei Kandidaten für die Kantonsratswahlen 2015 an einem Stand am Chlausmärt in Affoltern vom kommenden Sonntag, den 7. Dezember von 10 bis 18 Uhr. Dabei werden auch Unterschriften gesammelt für zwei aktuelle Anliegen der Grünen: die nationale Fair-Food-Initiative und das Referendum gegen die Gotthardröhre. Am Stand gibt es die Gele-

genheit, mit den Kandidatinnen und Kandidaten für die Kantonsratswahlen im April direkt ins Gespräch zu kommen und sich über politische Fragen auszutauschen. Die Liste setzt sich zusammen aus Meriel Thierer (Obfelden, Mitglied der Jungen Grünen), dem amtierenden Kantonsrat Hans Läubli (Affoltern), Vera Anders (Hausen), Thomas Schweizer (Hedingen), Lilian Hurschler (Affoltern) und Ernst Hedinger (Bonstetten).

Anlässlich der Mitgliederversammlung vom 2. Dez. 2014 wurden die Geschäfte der Gemeindeversammlung vom 8. Dez. 2014 behandelt und die Parolen der SVP beschlossen. Die Voranschläge aller Güter mit den jeweiligen Anträgen zur Festsetzung der Steuerfüsse wurden von Gemeinderätin Susanne Leuenberger umfassend erläutert und kommentiert. Mit Genugtuung wurde zur Kenntnis genommen, dass die Primarschulgemeinde das in der vorliegenden Form noch nicht beschlussreife Geschäft «Projektierungskredit für die Gesamtsanierung der Schulanlage

Butzen im Betrag von 953 000 Franken» zurückziehen wird. Die SVP wird den Finanzbedarf der Primarschulgemeinde für die diversen Sanierungsvorhaben der Schulanlagen aufmerksam begleiten. Der Immobilienvorstand, Gemeinderat Hermann Brütsch, hat sich in verdankenswerter Weise die Zeit genommen, um der gut besuchten Versammlung zu erklären, wie bei der Bauabrechnung für die Sanierung und die Erweiterung des Freibades Stigeli aus einer deutlichen Kostenüberschreitung schlussendlich sauber dargestellt eine Kostenminderung

resultiert. Zusammen mit Hochbauvorstand und Gemeinderat Hans Finsler, konnte er auch noch die erfreuliche Abrechnung der Gesamtinstandsetzung und Nutzungsoptimierung des Mehrzweckgebäudes Büelstrasse 11 erläutern. Die Versammlung der SVP hat mit starker Mehrheit beschlossen, allen Vorlagen zuzustimmen. Damit honoriert sie die vom Gemeinderat unter der Führung ihrer Finanzvorständin konsequent vorangetriebenen Bemühungen, die Finanzen der Gemeinde ins Lot zu bringen. SVP Affoltern

Verteilung der Soziallasten im Kanton Die SVP am Chlausmärt Affoltern Lösung für spezielle Situation in Affoltern Im 2012 wurde das neue kantonale Finanzausgleichsgesetz eingeführt. Viele Zentrumsgemeinden sind unzufrieden mit dem aktuellen Finanzausgleich. Deshalb fordern auch sie eine Revision des aktuellen Finanzausgleichsgesetzes. In kleineren Zentren steigen die Sozialausgaben jährlich massiv. Weil diese steigenden Soziallasten im neuen System des Finanzausgleichsgesetzes im 2012 nicht berücksichtigt wurden, verlangt nun der Zürcher Kantonsrat die Prüfung eines Ausgleichs der Soziallasten zwischen den Gemeinden und damit die Anpassung des kantonalen Finanzausgleichsgesetzes. In Affoltern sind die Soziallasten extrem hoch, und bei den übrigen Ausgaben wird gespart, soweit dies ir-

gendwie möglich ist. Trotzdem fallen weitere unumgängliche Ausgaben wie dringliche Instandstellungen von Bauten usw. an, deren Finanzierung kaum mehr zu bewältigen ist. Deshalb sollte im Kanton Zürich ebenfalls eine verträgliche Steuerbelastungslösung für die spezielle Situation von Affoltern gefunden werden, damit die Steuerbelastung auch künftig in einem erträglichen Rahmen verbleibt. Ob aber das kantonale Finanzausgleichsgesetz tatsächlich geändert wird, wird die nächste Legislatur des Kantonsrates zeigen. Hans Ulrich Meuter, Co-Präsident, FDP-Ortspartei Affoltern

Von den Organisatoren örtlich an den Rand gedrängt Am kommenden Sonntag, 7. Dezember 2014 findet wiederum der bereits traditionelle Chlausmärt auf der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern statt. Die SVP Affoltern wird wiederum mit einem Stand – von den Organisatoren unverständlicherweise örtlich etwas an den Rand gedrängt – vertreten sein.

Kandidierende kennenlernen Im Hinblick auf die im Frühjahr anstehenden Kantonsrats- und Regierungsratswahlen haben die Marktbesucher Gelegenheit, die Kantonsratskandidatinnen und Kantonsratskandidaten der SVP des Bezirks Affoltern näher kennen zu lernen. Begegnen Sie Beatrice Sommerauer (10 bis 12 Uhr),

Martin Haab (10 bis 12 Uhr), Hans Finsler (12 bis 14 Uhr ), Susanne Leuenberger (14 bis 16 Uhr) und Cornelia Baumann-Zingg (14 bis 16 Uhr) am Stand Nr. 34 vor dem Uhren- und Bijouterie-Geschäft Huber, Obere Bahnhofstrasse 1, Affoltern, bei Kaffee, Punsch, Nüssli, Weihnachtsguetzli und anderem mehr. Man trage seine Wünsche und Anregungen mündlich, oder wenn man will, auch schriftlich an die Kandidatinnen und Kandidaten heran. Man stelle seine Fragen, welche schon lange beschäftigen oder solche, die spontan in den Sinn kommen. Man formuliere seinen «Weihnachtswunsch» schriftlich und lege die Wunschkarte in die Wunschbox. Die SVP Affoltern und die Kantons-

ratskandidatinnen und Kantonsratskandidaten wünschen allen in jedem Fall eine besinnliche Adventszeit, frohe Weihnachtstage und Glück und Wohlergehen im kommenden Jahr. SVP Affoltern


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Forum

Freitag, 5. Dezember 2014

Unglücklicher Standort, aber ...

Unrat und Vandalismus in Ottenbach Diese Bilder stammen von der Familienfeuerstelle im Ottenbacher Wald. Sie dient Jung und Alt. Sie lädt neben dem traditionellen «Brötlen» auch zum Spielen ein. Unzählige Familien mit Kindern geniessen diesen Ort, um gemütlich und fröhlich Beisammen zu sein. Ebenfalls wird diese Feuerstelle von Nachtschwärmern benutzt, auch diese sollen Freude haben daran. Wie dann ein solch besonderer Ort zurückgelassen wird, ist offenbar eine ganz andere Geschichte. Was sich gehört, wissen eigentlich alle. Und mehrheitlich halten sich die Menschen auch daran. Trotzdem passiert es, dass Mitmenschen wahrscheinlich in ihrer Selbstvergessenheit auch ihren Abfall vergessen. Ein gewisser Anstand muss sich noch entwickeln, wie die Bilder zeigen. Die Feuerstelle wird instandgehalten durch die Gemeinde, grossenteils aber auch in freiwilliger Arbeit. Oft werden dabei beide Augen zugedrückt, wenn es darum geht Abfall zu entfernen und zu entsorgen. Was aber nun geschehen ist, geht zu weit! Der von Kindern gestaltete und genutzte «Indianerpfahl» der die Feuerstelle ziert und zum Spielen einlädt, wurde zu Boden gebracht und mit Feuer zerstört. Schade und traurig.

Zerstörter Pfahl. (Bilder zvg.)

Käthy Bättig, Ottenbach

Brunnen, der im Sommer die Kinder zum Spielen einlädt.

Es schadet dem Ruf der Gemeindepolizei, Leserbrief im «Anzeiger» vom 28. November. Als Automobilist kann ich gut nachvollziehen, dass eine Busse das persönliche Taschengeld strapazieren kann und man sich darüber ärgert. Oft nicht nur über die Busse selbst, sondern auch über die Tatsache, dass man zu wenig aufmerksam war. Ich bin in die besagte Radarfalle am Bahnhof Bonstetten getappt. Dies, weil es meiner Meinung nach die Situation erlaubt, auf der Höhe der Mormonenkirche in Fahrtrichtung Wettswil sein Fahrzeug auf die geforderte Geschwindigkeit ausrollen zu lassen, so dass Tempo 50 spätestens auf der Höhe der Coop-Ausfahrt erreicht ist. Ich habe mich sehr darüber geärgert und an einen, wenn auch aussichtslosen, Rekurs gedacht. Bei so einer Gelegenheit fragt man sich dann mit Recht, ist eine Vollbremsung bei der 50er-Tafel vielleicht das Richtige? Nun sind wir uns sicher einig, dass der Standort der Messung unglücklich war, aber damit gleich den Ruf der Gemeindepolizei in Frage stellen? Andreas M. Montemitro, Wettswil

Weshalb kaum je kritische Behördenberichte zu lesen sind Der Anzeiger aus dem Bezirk erfüllt eine wesentliche Klammerfunktion. Er hält auf der Informationsebene uns Einwohnerinnen und Einwohner vom Bezirk zusammen. Er ist also eines der wenigen noch verbliebenen Verbindungselemente in einer immer mehr sich aufsplitternden Gemeinschaft. Weshalb das so ist, verdanken wir einem Unikum. Der Verlag der Weiss Medien AG, der wiederum dem aktiven Aargauer Medienzaren Wanner gehört, hat mit den 14 Gemeinden einen Vertrag abgeschlossen. Was in diesem Vertrag steht, bleibt vorerst noch geheim. Es macht die Runde, dass jede Gemeinde dem privaten Verlag die Vertriebskosten bezahle und der Verlag verpflichte sich, jedem Einwohner mit Briefkasten wöchentlich zwei redigierte, gut aufgemachte Zeitungen ins Haus zu liefern und gegen zusätzliches Entgelt, allerdings mit Rabatt, auch die amtlichen Publikationen zu veröffentlichen. Inwieweit das stimmt, wollte ich endlich einmal abklären.

Weshalb so wichtig? Kann es für den Normalbürger von Bedeutung sein, was unsere Gemeinderäte mit einem gewinnorientierten Verleger vereinbaren, was sie mit ihm regeln, wie wir informiert werden sollen? Und das erst noch «gratis» in der Woche zwei mal? Womit haben wir diese Gratisleistung verdient oder erarbeitet? Und: weshalb soll so ein Vertrag geheim sein? Weshalb ist er in keiner kommunalen Gemeinde-Homepage einsehbar im Zeitalter der Transparenz und Offenheit? Um diese Frage zu klären, müssen wir uns vergegenwärtigen, was im «Anzeiger» so alles steht, vor allem aber, was da nicht steht und was der Verlag alles unternimmt, um mit den Gemeindebehörden ein gutes Einvernehmen zu erhalten. Sie alle wissen, was der «Anzeiger» bringt, aber sie werden kaum je erfahren, was er nicht bringt, was in der Redaktionsstube unter den Tisch fällt. Die Forumseiten sind der politische Gradmesser. Wenn etwas im Rohr ist, kommen Leserbriefe zu Hauf, und der «Anzeiger» bezeichnet sich als Forumszeitung. Sie kennen das Forum romanum, jenen römischen Begegnungsort ab dem 6. Jahrhundert v. Chr., wo sich das wirtschaftliche, kulturelle, politische und religiöse Leben abspielte? In diesem Sinne bringt der «Anzeiger»

die Beiträge. Immer ausgewogen, immer friedlich, ja geradezu liebenswürdig und menschlich warm.

Die Behörden und ihr Eigenleben Im Zusammenhang mit dem Nichtfunktionieren der behördlichen Tätigkeit im Spital-Zweckverband bin ich einer mir bisher wenig bekannten Menschengruppe begegnet: den Behörden. Kurz zusammengefasst, es handelt sich um eine eigenständige soziologisch offenbar wenig erfasste Gruppe von Menschen gehobenen Standes, die an der Bevölkerung vorbei ein sehr weitgehendes Eigenleben entwickelt haben und dabei für die Bevölkerung, die sie immer wieder wählt, wesentliche und bisweilen folgenschwere Entscheide treffen. Ein Phänomen, das man sich in der heutigen Zeit der Offenheit kaum mehr vorstellen kann.

Ein Phänomen Wird ein Mensch zumeist reiferen Alters aus der Mitte der Gemeinschaft, weil man ihn für fähig hält, in eine Behörde gewählt, verändert sich dieser Mensch fast schlagartig. Er denkt nicht mehr an die Verwurzelung seiner sozialen Herkunft. Er denkt und handelt nach der Wahl und den ersten Cüplianlässen und Einweihungsreferaten so, wie das dem Mainstream seiner neuen Gruppe, der er nun angehört, der lokalen Behörde. In dieser Gruppe herrscht eine ganz bestimmte weltanschauliche Gesinnung vor, über die man grundsätzlich nicht spricht. Der Neuankömmling hat aber zu spüren, wie der «Charren» läuft und er merkt bald einmal, was an Voten und gegensätzlichen Meinungen drin liegt, und was nicht. Wer diese ungeschriebenen Gesetze nicht akzeptiert und frisch und fröhlich Vorschläge einbringt und Veränderungen anstrebt, der wird bald einmal an den Rand gedrängt, übergangen, überhört und letztlich aus der Gruppe gemobbt. Das sind dann die ausserterminlichen Austritte wegen sogenannt beruflichen oder familiären Belastungen. Dabei wären das die wertvollen Mitglieder einer Behörde, die frischen Wind und Lösungsansätze brächten. Aber Problemlöser sind in den Behörden in der Regel nicht erwünscht. Dafür stellt man dann hoch bezahlte Berater an und kann dann auf sie verweisen,

wenn etwas nicht rund läuft. All das fragwürdige Verhalten innerhalb von Behörden, das wenig engagierte Anpacken von Problemen und wesentlicher Aufgaben, gerade wie dies seit Jahren im Spital nötig wäre, findet im Anzeiger niemals den Stellenwert, den wache Stimmberechtigte erwarten dürften. Der Redaktor kann aber mit gutem Recht darauf hinweisen, dass immer wieder kritische Anmerkungen gefallen sind. Zugegeben, das stimmt. Aber: ohne grosse Fantasie kann festgestellt werden, dass in unserem Bezirk innerhalb der Behörden viel mehr an Versagen und Verdrängen und Vertuschen passiert, als wir das im «Anzeiger» je zu lesen bekommen. Da erscheinen dann höchstens die Beschönigungen. So kam allmählich der Verdacht auf, dass die Behörden den «Anzeiger», wie man so sagt, «gekauft» hätten. Das, um keine kritischen Hintergrundberichte im «Anzeiger» lesen zu müssen, um den politischen Alltag möglichst im Versteckten zu halten. Und der «Anzeiger» seinerseits unternimmt nicht wenig, um die Behörden zu hätscheln und die symbiotische Beziehung, jenseits der Normalbürger, aufrecht zu erhalten.

Der Beleg: die Reusstagung Man denke an die alljährlich stattfindende Reuss-Tagung, wo sich sämtliche politisch Tonangebenden vom Bezirk auf Einladung des «Anzeigers» gütlich tun und manch gutes Glas heben, jenseits des Stimmvolks, das aussen vor bleiben muss. Dass daraus resultierend, durchgehend lobende Berichte aus den Amtsstuben veröffentlicht werden, ist die natürliche Folge dieser ausgeprägt persönlichen Kontakte zwischen Redaktion und Behörden. Und der Statthalter, den Sie praktisch alle drei Wochen mit Bild sehen müssen, hätte die Oberaufsicht über die Behörden. Aber gerade dieser Mann pflegt zur lokalen Presse und zu den lokalen Behörden ein geradezu kollegiales, bisweilen distanzloses Verhältnis. Wie soll da eine verlässliche Kontrolle stattfinden? Und Einsprachen des Volkes werden von ihm mit links abgeschmettert, jeweils mit massiver Kostenfolge. Als ich mich an den Gemeindeschreiber in Affoltern am Albis wandte, um den Vertrag zwischen den Gemeinden und dem «Anzeiger»-Verlag

im Rahmen des Gesetzes über die Information und den Datenschutz (IDG) einsehen zu dürfen, teilte auch er mit, dass ich mit erheblichen Kosten zu rechnen hätte. Man wollte also vermeiden, dass da einer genau hinguckt. Und einige Wochen später kam ein Gemeinderatsbeschluss, der mir untersagte, diesen Vertrag zu sehen, mit einer beigelegten Rechnung im Betrag von 452 Franken. Der Gemeinderat in Affoltern verbietet es seinen ihm unterworfenen leibeigenen Mitbürgern – wir fühlen uns ins Jahre 1014 n. Chr. zurückversetzt – Verträge einzusehen, welche die gemeindeeigene Zusammenarbeit

mit der Presse, die Informationen gegenüber den mündigen Stimmberechtigten betreffen, regelt. Wir haben weniger ein «Anzeiger»- als ein markantes Behörden-Problem. Wir hätten die Aufgabe, den Behördenklüngel aufzubrechen. Denn so vergrault man aufmerksame Bürger und vermeidet, dass sie unerlaubterweise hinter die Kulissen gucken. Unerlaubt? Wir haben das IDG, das den Einblick erlaubt. Es besteht Rekursmöglichkeit an den Statthalter. Fortsetzung folgt. Hans Roggwiler, Zwillikon

Kritik – nicht Polemik! Zum Beitrag von Hans Roggwiler gibt es einiges klarzustellen. Zwischen der Weiss Medien AG, Herausgeberin des «Anzeigers», und den 14 Gemeinden des Bezirks Affoltern besteht seit Anfang der 70er-Jahre ein Vertrag über die Publikation von amtlichen Inseraten. Dieser ist vor Kurzem erneuert worden. Hans Roggwiler begehrt nun Einsicht in diesen Vertrag. Das Ansinnen wird vom Gemeinderat Affoltern auf Antrag der Weiss Medien AG abgelehnt, weil sie hier eine Verletzung des Geschäftsgeheimnisses geltend macht. Wir sind nun gespannt, was die nächsten Instanzen dazu sagen werden. Die Gemeinden sind also Kunden der Weiss Medien AG und schon aus diesem Grund ebenfalls Gäste des sogenannten «Rüüss-Abigs». Das ist keine Tagung, sondern in erster Linie ein Anlass für Kunden der Weiss Medien AG – ein ungezwungener Treff, der Gelegenheit bietet, Brücken zu bauen und den Dialog über (parteipolitische) Grenzen hinaus zu pflegen. Der «Anzeiger» versteht sich auch als «Brückenbauer». Hier hat der Tages-Anzeiger sein jährliches «Dolder-Meeting». Hans Roggwiler vermutet nun an diesem Anlass Fraternisierung, Hätscheln und distanzlose Verhältnisse hin bis zum abstrusen Verdacht, die Behörden hätten den «Anzeiger» «gekauft». Damit bewirtschaftet er seine Verschwörungstheorien. Ein respektvoller Umgang bedeutet nicht automatisch Kritiklosigkeit. Der «Anzei-

ger» scheut sich nicht, Behörden und deren Entscheide zu kritisieren, so zum Beispiel die Wahl des früheren Präsidenten der Betriebskommission. Oder im jüngsten Fall, als er ein Thema von Hans Roggwiler aufgegriffen hat und unter dem Titel «Ein legaler Vorgang oder Trickserei?» die Mietverhältnisse auf dem OVA-Areal thematisiert hat. Und nicht zuletzt stellt der «Anzeiger» auch Hans Roggwiler immer wieder reichlich Raum zur Verfügung für seine verbalen Tritte gegen die Spitalverantwortlichen – und wird dann regelmässig dafür kritisiert, dem Präsidenten des Vereins Pro Zweckverband für seine Polemik so viel Platz einzuräumen. Selbstverständlich kann vieles, was rund ums Spital passiert, infrage gestellt und kritisiert werden. Es ist gut, dass hier Hans Roggwiler einen «Stachel im Fleisch» darstellt. Die Frage ist höchstens, auf welche Weise er diesen Stachel anbringt. Und da sind doch einige Fragezeichen angebracht; klassenkämpferische Rhetorik («Geldsäcke») sind kaum hilfreich. – Potenzial für kritische Beiträge gibt es übrigens auch ausserhalb des Themas Spital – selbst bei Hans Roggwiler. Zum Beispiel, dass ihn die kantonalzürcherische SP aus der Partei ausgeschlossen hat – wegen antisemitischer Äusserungen auf Facebook im Zusammenhang mit dem Gaza-Konflikt. Werner Schneiter


Forum

Freitag, 5. Dezember 2014

Kloster Kappel – ein Landschaftsdenkmal von historischer Bedeutung Die Landwirtschaft soll in der Klosterdomäne bleiben, «Anzeiger» vom 28. November. Das Kloster Kappel (1185) ist historisch und modern, es ist ein Baudenkmal von hervorragender Güte. Es überragt die Landschaft vor der Siedlungsgemeinde Kappel in einem guten baulichen Respektabstand. Einen Respektabstand benötigen dessen Gebäude auch gegenüber der Landschaft und der modernen Landwirtschaft. Auch neu geplante landwirtschaftliche Bauten entsprechen dem ehemaligen zisterziensischen Gedanken. Sie gehören heute in die Landwirtschaftszone der dahinterliegenden tieferen Landschaftsebene. Geplante Neubauten haben die veralteten, keineswegs originalhistorischen Landwirtschaftsgebäude zu ersetzen, die nicht in die schutzwürdige Bauzone des Klostergebietes passen und einer offenen Schutzdistanz zum Klosterkerngebiet Platz zu machen haben. Das Klostergebiet Kappel und die dazu gehörende einstige Landwirtschaft kann so bestens in Gesamt-Einheit mit der geländegegebenen visuellen Trennung als memoriale Einheit neuzeitlich zur Geltung kommen. Eine bauliche Abgrenzung stört den historischen Zusammenhang und widerspricht dem Schutzgedanken und der Schutzverordnung des Klosters. Zu nahe an die Bauzone gestellte und zu lange landwirtschaftliche und nichtlandwirtschaftliche Neubauten wirken auf die Klosteranlage schwerfällig und unerträglich, es sind störende Fremdkörper. Karl Neumann, Aeugst

Die FDP zur Mettmenstetter Gemeindeversammlung Nach Prüfung der Geschäfte zur Gemeindeversammlung und Gesprächen mit der Sekundarschulgemeinde, Primarschulpflege, Gemeinderäten und OK-Präsident 900-Jahre-Jubiläum hat die FDP Mettmenstetten ihre Wahlempfehlung für die Gemeindeversammlung vom 8. Dezember 2014 beschlossen.

Voranschlag 2015 Sekundarschulgemeinde Nach den Mitteilungen durch Walter Rüttener, Finanzvorstand, wird der Voranschlag 2015 der Sekundarschulgemeinde genehmigt.

Voranschlag und Steuerfuss der Primarschulgemeinde

Neubauten, die in die Landwirtschaftszone gehören, haben die veralteten, keineswegs historischen Landwirtschaftsgebäude zu ersetzen, fordert Leser Karl Neumann. (Bild Werner Schneiter)

Ein Bundesrat am Chlausmärt-Stand der EVP? Der Bezirk Affoltern beinhaltet eine grosse Vielfalt an Besonderheiten. Beim beliebten Foto-Quiz der EVP mit dem Thema «Persönlichkeiten und Aussergewöhnliches aus dem Bezirk Affoltern» kann man sich überraschen lassen und die Ortskenntnisse unter Beweis stellen! Auch ein Bundesrat kommt darin unter anderem vor – wer weiss darüber Bescheid? Alle Teilnehmenden haben die Chance, ein schönes handgearbeitetes Holzlicht zu ergattern und mit etwas Glück lässt sich sogar ein reichhaltiger Geschenkkorb mit Produkten aus der Region gewinnen. Wer lieber etwas mehr «Action» hat, versucht sich beim

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erstmals am Chlausmärt zum Einsatz kommenden Magnet-Tisch. Mit ruhiger Hand gilt es auf «umweltfreundliche» Art – nämlich magnetisch- verschiedene Fahrzeuge durch einen anspruchsvollen Tischparcours zu lotsen. Ein einzigartiges Spiel das Jung und Alt begeistert. Auch hier gibt es für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer als Belohnung für das Mitmachen einen kleinen Preis.

Polit-Talk mit den Kantonsratskandidaten Mit feinem «Gewürz-Trunk», frischem Kaffee und adventlicher Verpflegung

Rege Beteiligung am Stand der EVP Affoltern. (Bild zvg.)

ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Gleichzeitig können auf lockere Art die Kandidatinnen und Kandidaten der EVP für die Kantonsratswahlen 2015 kennen gelernt werden. Die EVP Affoltern freut sich auf regen Besuch am Stand Nr. 69, wo Spielfreude, Begegnung und Austausch im Zentrum stehen sollen. Selbstverständlich stehen die anwesenden EVPVorstandsmitglieder auch für Fragen zu aktuellen politischen Themen gerne Red und Antwort. Daniel Sommer Sidler, EVP Bezirks- und Ortspartei Affoltern

Nicht sichtbare Grenze mitten durch die Wiese Mit vereinten Kräften zur idealen Grösse? «Anzeiger» vom 14. November. Ich habe den Bericht im «Anzeiger» vom vom 14. November über das «Flaggschiff» der Baugenossenschaft gelesen. Dazu habe ich folgende Schilderungen: Seit über sechs Jahren bin ich an zwei Tagen pro Woche in dieser Überbauung und hüte meine Enkel. In all den Jahren konnten sich die Kinder auf der grossen Wiese tummeln. Das hat mir sehr imponiert, gerade in der heutigen Zeit, wo Bewegung in aller Munde ist. Seit Sommer 2014 hat sich dies nun schlagartig geändert. Am Spielplatz wurde über Nacht eine «wohlverstanden nicht richterliche» Verbotstafel einbetoniert mit der Aufschrift, dass an diesem Platz nur noch Kinder der Loorenstrasse 1 bis 17 spielen dürfen. Neuerdings ist zudem die eine Hälfte der Wiese mit der Hinweistafel «Wiese gesperrt» versehen! Man stelle sich nun das Bild aus Kinderaugen vor. Eltern der Loorenstrasse 1 bis 17 fordern gegenüber Schul- und Klassenkameraden ihrer Kinder eine nicht sichtbare Grenze mitten durch die Wiese ein. Beim Spielen darf kein Ball über diese Linie und das «Burgen bauen im Sandhaufen» ist verboten. Ich bin entsetzt! Zudem werden Gespräche mit Anwohnern in gehässigem und abwertenden Ton mit Anschuldigungen geführt. Ich finde dies eine unglaubliche Situation für alle Kinder dieser Siedlung, die derart stigmatisiert und im Verhalten beeinträchtigt werden. Eine Information an Nachbarn mit einer Diskussions- allenfalls Verhandlungsbasis wäre hier dringend erwünscht. Yvonne Muggler, Zürich

Nach den Erklärungen der Finanzvorsteherin Rita Röllin sind zirka 95 % der Ausgaben vom Kanton vorgegeben, dabei wird die Besoldung, Ausbau der Tagesstrukturen, Schulsozialarbeit, Sonderschulung mit erheblichen Kosten erwähnt. Berücksichtigt werden muss auch dass zusätzlich ein fünfter Kindergarten eingeführt wird. Bei den Steuereinnahmen erfolgte ein Minderertrag. Die Primarschulpflege hat in den guten Jahren einen ausgeglichenen Voranschlag präsentiert. In den letzten 3 Jahren erfolgte eine Eigenkapitalentnahme. Aus den erwähnten Gründen hat die Primarschulpflege beschlossen dass eine Erhöhung des Steuerfuss von bisher 42 % auf 45 % notwendig ist. Festzustellen ist dass der gewählte Steuerfuss noch kein positives Ergebnis ermöglicht. Die FDP empfiehlt, den Voranschlag der Primarschulgemeinde anzunehmen.

Schulhaus Rossau: Ja zum Verkauf Nach einer sachlichen Diskussion wird der Verkauf Schulhaus Rossau unterstützt.

Voranschlag und Steuerfuss der Politischen Gemeinde Beat Bär, Finanzvorstand stellt das Budget vor. Leider muss wiederholt festgestellt werden, dass infolge weniger Steuereinnahmen eine Eigenkapitalentnahme im Budget berücksichtigt wird. Die Politische Gemeinde befindet sich zurzeit in einer guten Finanzlage. Der Voranschlag 2015 wird genehmigt.

900 Jahre Mettmenstetten, Jubiläumsaktivitäten 2016, Kredit Jean Pierre Feuz, OK-Präsident, erläutert mit viel Enthusiasmus die Vorgaben des Gemeinderats, die Gründe für ein Jubiläumsfest, die Kosten, das Budget und in welchem Rahmen die Jubiläumsanlässe stattfinden sollen. In der lebhaften Diskussion wurde festgestellt, dass die verschiedener Jubiläumsanlässe auf das ganze Jahr verteilt sind. Besteht dabei nicht die Möglichkeit dass ein Überangebot an Jahres-Aktivitäten entsteht? Die Kosten wurden angezweifelt. Im Budget wird eine Reserve eingeplant und gesamthaft werden 280 000 Franken, ohne die Schulgemeinden, zur Verfügung gestellt. Einige Mitglieder sehen, dass ein fixes Kostendach für diesen Anlass sinnvoller ist. Die FDP hofft, dass der Mettmenstetter Gemeinderat für das Jubiläumsfest 2016 nicht Zusatzkredite, in der Kompetenz des Gemeinderates, anfordert. Die Mehrheit der anwesenden Mitglieder empfiehlt, den Kredit zu genehmigen. FDP Mettmenstetten www.fdp-mettmenstetten.ch


Albis

Language School Zürichstr. 128, 8910 Affoltern am Albis 044 760 03 30 www.albis-lang.ch albis-lang@bluewin.ch

Winter 2015 – Neue Kurse ab 19. Januar bis 16. April Alle Kurse in Kleingruppen von 4 bis max. 8 Personen

Englisch A1/1 Anfänger A1/1 Anfänger Power English A2 Lunchkurs Power English B1 Lunchkurs

Do. Di. Mo. Mi.

09.00–10.30 Uhr 18.00–19.50 Uhr 12.00–13.00 Uhr 12.00–13.00 Uhr

Mo.

20.00–21.50 Uhr

Mi.

16.00–17.30 Uhr

Do.

18.00–19.50 Uhr

Di. Do.

09.00–10.30 Uhr 18.30–20.20 Uhr

Cambridge Diplomkurs Certificate in Advanced English 1. Teil Prüfung Dezember 2015

Italienisch A1/1 Anfänger

Spanisch A1/1 Anfänger

Deutsch A1/1 Anfänger A1/1 Anfänger

Laufende Kurse wieder ab 5. Januar 2015


Gewerbe/Dienstleistungen

Bau: Auftragslage ist rückläufig Die lange Wachstumsphase der Bauwirtschaft hat ihren Höhepunkt erreicht, wahrscheinlich sogar bereits überschritten. Das zeigt die neuste Quartalsstatistik des Baumeisterverbandes. 2014 wird insgesamt ein gutes Baujahr werden. Gleichzeitig dürfte der vorläufige Höhepunkt aufgrund der rückläufigen Auftragseingänge aber erreicht sein. Die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe sind im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 6.8 % zurückgegangen. Auch die Arbeitsvorräte per Ende September liegen um 4.4 % tiefer als ein Jahr davor. Die Umsätze konnten noch zulegen, allerdings nur noch geringfügig (+1.3 %). Dank der milden Witterung Anfang Jahr wird 2014 insgesamt trotzdem ein gutes Baujahr – in den ersten neun Monaten sind die Umsätze gegenüber dem Vorjahr um 4.4 % auf 15.0 Mrd. Franken gestiegen. Für 2015 wird ein leichter Rückgang der Bautätigkeit in der Schweiz erwartet. Ein eigentlicher Einbruch ist aber nicht zu befürchten. (pd.)

Freitag, 5. Dezember 2014

Fantasie-Vehikel

Ämtler mit Ambitionen Judolegende

Theo Dolder zeigt seine Kreationen im Atelier von Rita Tomasini in Bonstetten. > Seite 23

Ein Skiakrobat und ein Freeskier im A- sowie drei Snowboarder im B-Kader von Swiss Ski. > Seite 27

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Eric Hänni trainierte im BudoSport-Club Affoltern mit Kindern und Jugendlichen. > Seite 29

Bronze an Schweizer Meisterschaft Ausgezeichnete Lackiererin der Carrosserie R. Albrecht, Obfelden Florence Gubler, Lackiererin der Carrosserie R. Albrecht AG, hat die Ostschweizer Meisterschaft gewonnen und an der Schweizer Meisterschaft der Carrosserie und Lackiererei den hervorragenden 3. Platz erreicht. Mit ihrer Qualitäts-Arbeit hat Florence Gubler den Schweizer Meistertitel nur ganz knapp verfehlt. Die Siegerehrung und die Gratulation der Kollegen belohnt Florence für ihre hohe Arbeitsqualität und das viele Üben. Daniel Albrecht freut sich, dass es im Betrieb nun eine zweite Lackierungs-Künstlerin gibt, die ihn würdig und tatkräftig entlasten kann. Alle Teammitglieder gratulieren Florence Gubler herzlich zu ihren super Ergebnissen. Die Carrosserie R. Albrecht AG ist spezialisiert auf Unfall-Reparaturen, Reparaturen von Blech- und Kunststoff-Teilen, Carrosserie-Richtarbeiten.

Scheibenersatz und Lackierarbeiten. Im Bereich Kunststoff-Teile gehört sie zu den führenden Anbietern der Schweiz für Reparaturen und Kleinserien in den Bereichen Carbon und Composite. Dank ihrem grossen Spritzraum (15 mal 4,5 mal 4 Meter), können auch grosse Fahrzeuge und Teile mit grosser Länge fachgerecht lackiert werden. (pd.) R. Albrecht AG, Bachstr. 33, Obfelden, Telefon 044 761 78 55, www.carrosserie-albrecht.ch.

Die R. Albrecht AG gratuliert Florence Gubler zur Bronzemedaille. (Bild zvg.)

Straffe Haut – ohne Schönheits-OP Ultratone Behandlung bei Beauty an Nails in Affoltern

Schweizer Christbäume sind wieder im Trend; Käufer schätzen die lange Haltbarkeit der Bäume.

Aeugster Christbäume Verkauf bei der Blumenbinderei Ein Christbaum ist zwischen acht bis zehn Jahre alt, wenn er seine Aufgabe als Weihnachtssymbol in unseren Stuben erfüllt. Davor hat er Singvögeln, Kleinsäugern wie Hasen oder Igel und auch verschiedenen Kleintieren sowie Insekten Unterschlupf gewährt. Eine Hektare Weihnachtsbäume hat in ihrer Wachstumszeit über hundert Tonnen Sauerstoff produziert und 145 Tonnen CO2 gebunden. Etwa 40 bis 45% der in der Schweiz verkauften Christbäume werden hier produziert. Sie stammen zum Teil als überzählige Bäume von Durchforstungen aus dem Wald oder werden unter Hochspannungsleitungen sowie auf landwirtschaftlichen Flächen herangezogen. Für viele Landwirte und Forstbetriebe ist dies ein willkommener Nebenerwerb und eine Beschäftigung im Winter. Durch den Kauf von einheimischen Christbäumen werden weite Strassentransporte durch Importe vermieden. Die Brandgefahr bei frischen, hier geschlagenen Christbäumen ist bedeutend geringer, als wenn bereits im Herbst geschlagene Billigbäume aus dem Ausland verwendet werden. Die Familie Weiss vom Setzihof produziert und verkauft seit einigen

Jahren Christbäume für unsere Region. Obwohl für Christbaumkulturen vom Bund keine Direktzahlungen und Subventionen mehr ausgerichtet werden, möchte man diese Betriebssparte weiter führen. Eine treue, ständig wachsende Kundschaft kauft ihren Weihnachtsbaum, dieses Jahr ab dem 9. Dezember, am traditionellen Christbaumverkauf von Familie Weiss auf dem Gelände der Blumenbinderei in Aeugst. Familie Weiss ist stolz auf ihre Bäume, welche es mit Preis und Qualität mit der ausländischen, fast zollfrei importierten Konkurrenz aufnehmen können. Da ihre Kunden auf eine grosse Auswahl Wert legen, haben sie verschiedene Sorten wie Rot-, Blau- und auch die sehr beliebte Nordmannstanne, welche ihre Nadeln sehr lange hält, in verschiedenen Preisklassen im Sortiment. Auch verschiedene Zier-, Deckäste und Misteln werden angeboten. Und mit einem hausgemachten, warmen Punsch wird der alljährliche Baumkauf zu einem Erlebnis für die ganze Familie. (pd.) Infos zum Aeugster Christbaumverkauf unter www.die-blumenbinderei.ch.

Abgenommen? Endlich sind die Pfunde weg! Allerdings erfreut der Blick in den Spiegel gar nicht, die Haut hat das Abnehmen nicht mitgemacht. Das Baby ist da – die Schwangerschaft hat die Haut an Bauch und Busen aber ausgeweitet. Falten sind Linien, die das Leben gräbt – müssen sie aber so tief sein? Die Gelegenheit ist günstig: Genni Sperduto bietet unverbindlich und kostenlos eine Beratung an. Ob Anti-Cellulite, Hautstraffung, Lifting oder Muskelaufbau oder Schmerzlinderung, Ultratone bei Beauty and Nails in Affoltern kann die gesuchte Lösung sein. Das Ultratone Ultrawave-Signal ahmt körpereigene bioelektrische Energie nach. Die Reizimpulstherapie kann mit Spezialfrequenzen für alle möglichen Körperprogramme eingesetzt werden, die lang anhaltende Resultate erzielen. Nebst Straffung kann auch am Muskeltonus gearbeitet oder anzeige

durch Aktivierung der Lymphknoten eine Eliminierung von überflüssiger Köperflüssigkeit erreicht werden. Das Ganze geschieht auf sehr bequeme Art, nämlich liegend. Ultratone mit seinen bioelektrischen Impulsen vollbringt in dieser Zeit Höchstleitungen am Körper. Entspannt kann der Tagesablauf danach wieder aufgenommen werden, da macht es auch kein Problem, den Intervall von zwei- bis dreimal pro Woche auf sich zu nehmen. Bereits seit 2009 bietet Genni Sperduto von Beauty an Nails diese Behandlungsart an und hat deshalb auch eine grosse Erfahrung. Es ist zu empfehlen, eine Terminvereinbarung mit ihr zu treffen, die Haut wird dankbar sein. (pd.) Beauty and Nails by Genni Sperduto, Alte Dorfstrasse 18a, Affoltern Tel. 043 817 19 10. Infos unter

Genni Sperduto von Beauty an Nails.

www.beautyandnail.ch.

(Bild zvg.)


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Kappel a. A.

Sonntag, 7. Dezember 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan Mittwoch, 10. Dezember 11.30 Gemeinschaftsessen im «Eichhörnli» Freitag, 12. Dezember 19.00 Kino in der Chilestube: «Stille Liebe» (CH 2001)

Samstag, 6. Dezember 9.30 Chor-Projekt 16.00 Fiire mit de Chliine Sonntag, 7. Dezember 9.30 Gottesdienst mit Pfr. J. Schultz Mitwirkung eines Chores mit Gregorianischen Gesängen Dienstag, 9. Dezember 19.00 Jugendgottesdienst

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 5. Dezember 18.00 Jugendgottesdienst Samstag, 6. Dezember 10.00 Familienmorgen Treffpunkt im Ulmensaal, anschliessend Einladung zum Familienkafi 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel, Pfr. Th. Müller Sonntag, 7. Dezember 9.30 bis 9.55 Uhr «Morgenlob», Singen in der Kirche mit Chr. Sommer 10.00 Gottesdienst, Pfr. Th. Müller 17.00 Konzert Kirchenchor in der Kirche

Ref. Kirche Bonstetten Samstag, 6. Dezember 10.00 Fiire mit de Chliine in der reformierten Kirche Ökumenischer Gottesdienst für Kinder von 2 bis 6 Jahren Anschliessend gemeinsames Znüni Sonntag, 7. Dezember Ab 17.30 Uhr Chlaus-Apéro zur Adventsfensteröffnung im Foyer des Kirchgemeindehauses 19.00 Gottesdienst zum 2. Advent mit Pfrn. Susanne Sauder und mit den Konfirmanden zum Thema «adventliche Erwartungen»

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 7. Dezember 18.00 Adventsgottesdienst zum Menschenrechtstag mit Pfarrer Matthias Fischer und David Künzler Dienstag, 9. Dezember 16.00 Fiire mit de Chliine Wir spielen und erleben die Weihnachtsgeschichte gemeinsam mit den Kolibri-Kindern Für Kinder von 0 bis 6 Jahren mit ihren Begleitpersonen Mittwoch, 10. Dezember 19.00 Jugendgottesdienst mit Pfarrerin Irene Girardet Fischer 19.00 Eröffnung des 10. Adventsfensters beim Löwenplatz. Der Oberämtler Chor singt vor dem wunderschönen Christbaum Achtung: Nicht wie die andern Adventsfenster um 18 Uhr sondern erst um 19 Uhr! Freitag, 12. Dezember 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche. Anschliessend Frühstück in der Bullingerstube

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 7. Dezember, 2. Advent 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Hans-Ulrich Bäumler, Aesch Donnerstag, 11. Dezember 12.00 Gemeindenachmittag Adventsfeier 16.05 Chile für di Chliine 19.45 Gemeindeversammlung in der Mehrzweckhalle Schachen

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal Sonntag, 7. Dezember 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Jürgen Schultz Adventszauber im Kloster Kappel: Ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie zur Feier des 2. Advents Ab 11.00 Uhr Offenes Singen in der Kirche mit Ch. Boeck und Kindern, ab 12.00 Uhr werden Sie kulinarisch verwöhnt sowie Kreativangebote für Erwachsene und Kinder: Wachssterne giessen, Strohsterne binden, Lebkuchen verzieren und einiges mehr Detailflyer erhältlich. 18.00 Uhr Ende der Veranstaltung Mittwoch, 10. Dezember 7.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 11. Dezember 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli

Ref. Kirche Knonau Samstag, 6. Dezember Morgens Stellprobe für Dorfweihnacht Sonntag, 7. Dezember 13.30 Fototreff der vergangenen Gemeindereise nach Griechenland im Pfarrhaus 17.00 Gottesdienst zum zweiten Advent mit Vikarin Claudia Mehl Blockflötenensemble Taufe Gino Gansner aus Obfelden Dienstag, 9. Dezember 6.30 Stille im Advent mit Vikarin Claudia Mehl anschliessend Zmorge im Pfarrhaus 19.30 Gemeindeversammlung in der «Stampfi»

Ref. Kirche Maschwanden Samstag 6. Dezember 9.30 Kolibri im Pfarrhaus Proben für das Krippenspiel Sonntag, 7. Dezember 17.00 2. Advent, Gottesdienst in Knonau, mit Vikarin C. Mehl 19.30 Besinnliche Klaviermusik im Advent, mit Marianne Rutscho in der Kirche Maschwanden Freitag, 12. Dezember 20.00 Gebetsabend in der Kirche Leitung: Ruedi Künzi Samstag, 13. Dezember 9.30 Kolibri im Pfarrhaus Proben für das Krippenspiel

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 7. Dezember, 2. Advent 10.00 Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Orgel: Katharina Auf der Maur anschl. Kirchgemeindeversammlung und Apéro im Pfarrhauskeller täglich Krippe im Kerzenlicht (18.00 bis 19.00 Uhr) und Adventstelefon 032 5201082 www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Kath. Kirche Obfelden

Samstag, 6. Dezember 9.00 3.-Klass-Unti ref. Kirchgemeindehaus 19.00 «Go to spell», Gospelchor mit Michael Williams, ref. Kirche Eintritt frei – Kollekte Sonntag, 7. Dezember 8.15 Chilezmorge im Singsaal Chilefeld 10.00 Uhr Gottesdienst Pfrn. Bettina Ferrat Familienchor Angela Bozzola (Flügel) Chinderhüeti Mittwoch, 10. Dezember 9.15 Fiire mit de Chliine, ref. Kirche Freitag, 12. Dezember 19.00 Concerto piccolo no. 10 Flötenensemble «I flauti sonori» Leitung Lotti Gläser Begleitung Angela Bozzola

Samstag, 6. Dezember 17.30 Begrüssungsgottesdienst/ Eucharistie für Vikar Isaac Osei-Tutu anschl. Apéro musikalische Umrahmung: Ai Furuya und Christoph Zimmerli Sonntag, 7. Dezember 10.30 Familiengottesdienst mit Besuch des St. Nikolaus zusammen mit der Chinderchile und den ital. Pfarreiangehörigen 15.00 Eucharistiefeier für die Kroaten/ Nikolausfest Mittwoch, 10. Dezember 6.30 Rorategottesdienst mit Kaffee und Zopf 9.15 Kein Gottesdienst 15.30 Gottesdienst im Haus Pilatus Freitag, 12. Dezember 20.00 Taizéfeier in der kath. Kirche

Sonntag, 7. Dezember 9.00 Eucharistiefeier

www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Samstag, 6. Dezember 9.30 «Fiire mit de Chliine» «Die Legende von Sankt Nikolaus» von Verena Morgenthaler Pfarrerin Elisabeth Armingeon Lynn Berli, Robin Berli und Sämi Haitz erzählen die Geschichte Paula Gut, Piano Anschliessend Znüni im Chilehuus 20.30 Vollmondsingen im Chor der Kirche mit Elisabeth Ochsner Sonntag, 7. Dezember 19.00 Musikgottesdienst und Adventssingen Thema: «Wünsche» Pfarrerin Elisabeth Armingeon Bill Nulty, Trompete Marianne Lang, Sopranistin Veronica Nulty, Orgel www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 7. Dezember 9.30 Gottesdienst zum 2. Advent Lukas 19, 1–10: «Gott aus Distanz? oder: Vom Zuschauer zum Beteiligten» Pfr. Markus Sahli

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Freitag, 5. Dezember 17.00 bis 20.00 Uhr Kirche Stallikon: Licht und Stille Sonntag, 7. Dezember 17.00 Kirche Stallikon: Abendgottesdienst zum 2. Advent mit Pfr. Otto Kuttler Taufe Nick Dürst, Stallikon anschliessend Kirchgemeindeversammlung und Apéro Fahrdienst: Anmeldung, 6. Dezember, Telefon 044 700 09 91 Mittwoch, 10. Dezember 14.00 bis 16.00 Uhr Probe Kolibriweihnacht mit Krippenspiel in der Kirche Wettswil 17.00 bis 20.00 Uhr Kirche Stallikon: Licht und Stille 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 11. Dezember 12.30 Wettswiler SeniorenMittagessen im Rest. Hirschen Freitag, 12. Dezember 13.00 Senioren-Adventsausflug nach Rapperswil zum Christchindli-Märt 12.30 Stalliker Senioren-Mittagessen im Rest. Burestübli 17.00 bis 20.00 Uhr Kirche Stallikon: Licht und Stille

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 6. Dezember 10.00 Fiire mit de Chliine in der reformierten Kirche Bonstetten 18.00 Vorabendmesse im Provisorium Bonstetten Sonntag, 7. Dezember 10.15 Eucharistiefeier mit Chlauseinzug im Singsaal Mettlen, Wettswil Montag, 8. Dezember 19.30 Gottesdienst zu M. Empfängnis im Provisorium Bonstetten Dienstag, 9. Dezember 19.30 Abendmesse anschliessend Gebetsgruppe im Provisorium Bonstetten Mittwoch, 10. Dezember 9.00 Ökum. Morgengebet im Provisorium Bonstetten Donnerstag, 11. Dezember 19.00 Rosenkranz im Provisorium Bonstetten

Kath. Kirche Hausen a. A. Freitag, 5. Dezember 19.30 Herz-Jesu-Freitag Andacht und Stille Samstag, 6. Dezember 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 7. Dezember 11.00 Wortgottesfeier Musik: Ministrings Donnerstag, 11. Dezember 6.30 Roratefeier, Eucharistie mit der 5. Klasse

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 7. Dezember 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Mittwoch, 10. Dezember 6.30 Rorate-Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Anschl. gemeinsames Frühstück Freitag, 12. Dezember 18.30 Rorate am Abend für alle Jugendlichen, besonders für die Firmanden/-innen

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Samstag, 6. Dezember 19.00 Twens: Adventsball Sonntag, 7. Dezember 9.45 Gottesdienst mit Abendmahl «ER – leuchtet» Pfr. Ueli Baltensperger Kinderhüeti, Kids-Treff, Teenie-Godi anschliessend Teilete Montag, 8. Dezember 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 10. Dezember 14.15 Senioren-Adventsfeier Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 7. Dezember 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann) mit Dank an die Mitarbeiter Kinderhort 16.00 Konzert der Brass Band in der EMK

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 7. Dezember 10.00 Gottesdienst – Hüeti und KingsKids ca. 11.20 Uhr Korps-Forum anschl. kanadisches Buffet mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 7. Dezember 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 7. Dezember 10.30 Gottesdienst Kleinkinderhort Unterricht und Sonntagsschulen proben für die Weihnachtsaufführung Donnerstag, 11. Dezember Gebetsabend www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Vermischtes

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Neuer Verein «Integrale Architektur und Lebensraumentwicklung» Im Kloster Kappel wurde ein international tätiger Verein gegründet Kürzlich traf eine Gruppe, bestehend aus Architekten, Landschaftsarchitekten, Psychologen, Immobilienökonomen usw. im Kloster Kappel ein, um den Verein «Integrale Architektur und Lebensraumentwicklung» zu gründen. Rund ein Drittel der Teilnehmer kam aus Deutschland. Seit 2013 kam die Gruppe regelmässig in loser Form zusammen, um sich in Form von Workshops und Exkursionen zu treffen und auszutauschen. Da die Gruppe jedoch noch aktiver werden und vor allem nach aussen treten wollte, brauchte es eine entsprechende Struktur und Organisationsform. Das Hauptziel des Vereins besteht in der Umsetzung des integralen Ansatzes unter besonderer Berücksichtigung des Integritätsprinzips in der Architektur und Raumplanung. Dies will der Verein vor allem in Form von Forschungsprojekten, Seminaren, Workshops, Kongressen und Medienarbeit erreichen.

Was ist «Integrale Architektur und Lebensraumentwicklung»? In den Stauten können wir lesen: «Die integrale Architektur und Lebensraumentwicklung basiert auf dem integralen Ansatz von Ken Wilber, Jean

Der frisch gewählte Vorstand, von links: Gerlinde Zuber, Andrea Hoffnung, Stefan Kessler, Uwe Breuer und Matthias Brück. Gebser sowie andern geistesverwandten Ideen. Sie hat im Sinne des Integritätsprinzips den Anspruch umfassend zu sein und orientiert sich an integralen Welt- und Menschenbildern, die durch neue Erfahrung in ständiger Vertiefung und Erweiterung begriffen sind. Ihr Ziel ist es, die naturwissenschaftlich-ökologischen Betrachtungsweisen in einen übergeordneten Zu-

sammenhang zu stellen. Natur und Landschaft, Mensch und Kosmos werden dabei als vernetztes komplexes System, das neben physisch-materiellen, biologischen und sozialen besonders auch seelische und geistige Dimensionen besitzt, begriffen. Durch ihre mehrperspektivische und ganzheitliche Betrachtungsweise bietet die integrale Architektur und

Weihnachtssammlung der Stiftung Spital Affoltern «Sie sind wichtig, weil Sie eben sind. Sie sind bis zum letzten Augenblick ihres Lebens wichtig, und wir werden alles tun, damit Sie nicht nur in Frieden sterben, sondern auch bis zuletzt leben können.» Diese Worte von Cicely Saunders, der Begründerin von Palliative Care, stehen nicht nur vor dem aussagekräftigen Bild einer Patientin auf der Titelseite des Flyers der Stiftung, welcher der heutigen Ausgabe des Anzeigers beiliegt. Sie begleiten die Stiftung Spital Affoltern seit ihrer Gründung und werden vom Team der Palliativstation des Spitals Affoltern tagtäglich gelebt und umgesetzt.

Rückmeldungen von dankbaren Patienten und ihrer Angehörigen an Stiftungsräte stützen diese Aussage. Die Villa Sonnenberg ist weitherum anerkanntes und geschätztes Kompetenzzentrum für Palliativmedizin. Unheilbare kranke Menschen dürfen hier dank der umfassenden ärztlichen, pflegerischen und psychotherapeutischen Betreuung und der familiären Atmosphäre in Ruhe ihren letzten Weg gehen. Sie fühlen sich geborgen und wissen, dass das ganze Team der Palliativstation unter der kompetenten Leitung von Dr. Roland Kunz sie immer im Sinne des Leitsatzes von

Cicely Saunders begleitet. Nun naht Weihnachten, das Fest, das die Herzen und Sinne der Menschen besonders anspricht. Für die Stiftung, deren wichtigstes Projekt die Unterstützung der Palliativstation ist, der traditionelle Zeitpunkt, um im Advent an die Grosszügigkeit der Bevölkerung für diese wichtige Institution zu appellieren. Dank stetem Spendenfluss im Jahr 2014 konnte der Stiftungsrat neben der Verzinsung wiederum eine Amortisation von 200 000 Franken an die seinerzeit aufgenommenen privaten Darlehen leisten. Ende 2014 verbleiben jedoch immer noch 1,1 Mio Franken. Dieses Fremdkapital will der Stiftungsrat kontinuierlich und so bald als möglich weiter verringern und damit die Leitung der Palliativstation von finanziellen Sorgen etwas entlasten. Er dankt deshalb auch im Namen des Palliativteams herzlich für alle Spenden auf das Postkonto 85391373-1. Sie sind im steuergesetzlichen Rahmen abzugsberechtigt. Irene Enderli, Stiftungsratspräsidentin Weitere Informationen zur Stiftung sind auf der neu gestalteten Homepage unter www.stiftungspita-

Das aussagekräftige Bild einer Patientin. (Bild zvg.)

laffoltern.ch zu finden.

Lebensraumentwicklung einen theoretischen Rahmen für die Erfassung und Berücksichtigung der daraus resultierenden vielfältigen Wechselwirkungen im Planungs- und Gestaltungsprozess. Das integrale Weltbild basiert auf Philosophien, die davon ausgehen, dass die Welt in Wirklichkeit eine Ganzheit darstellt. Ihr liegt die Vor-

stellung zugrunde, dass alles miteinander verbunden ist und in wechselseitiger Interaktion steht – Menschen, Tiere, Pflanzen, Natur, Universum, Materie und Geist. Auf dem Weg ins integrale Zeitalter entwickelt der Mensch ein erweitertes Bewusstsein, das ihm das Erfahren ganzheitlicher Zusammenhänge ermöglicht und sein Leben in Einklang bringt mit seinen Mitmenschen und seiner Mitwelt. Ein weiteres Charakteristikum ist, dass es vom integralen Standpunkt aus auch keine Trennung von objektiven Tatsachen und subjektiven Werten oder Verstand und Gefühl gibt. Vielmehr bedingen sie sich gegenseitig. Diese Auffassung hat eine Aufhebung der Spaltung von Körper, Psyche, Geist und Sozial-, Natur- und Geisteswissenschaften zur Folge.» Ein erster Schritt ist nun, ein entsprechendes Positionspapier zu erarbeiten, was «Integrale Architektur und Lebensraumentwicklung» überhaupt in konkreter Anwendung bedeutet. Geplant ist bereits ein grosser internationaler Kongress im BodenseeRaum (27./29. Mai 2016). Beabsichtigt ist mittelfristig auch eine eigene Zeitschrift, Akademie und vielleicht sogar eine integrale Wohnüberbauung. (pd.) Eine Website ist auch schon in Arbeit, die voraussichtlich im Januar 2015 online sein dürfte (www.integrale-architektur.org). Weitere Auskünfte erteilt gerne der Präsident: 044 760.58.88.

Neue Energie Zürich Unternehmerinitiative gegründet Die Unternehmerinitiative Neue Energie Zürich (NEZH) wurde kürzlich in Hedingen offiziell als Verein gegründet. Die Partnerorganisation der AEE Suisse vereint Vertreterinnen und Vertreter der Zürcher Wirtschaft, die sich für erneuerbare Energien und Energieeffizienz engagieren. Um in Zukunft im Kanton Zürich Einfluss auf die öffentliche Meinung und politischen Prozesse nehmen zu können, wurde am Mittwoch, 26. November, der Verein Unternehmerinitiative Neue Energie Zürich gegründet, welcher Vertreterinnen und Vertreter der Zürcher Wirtschaft, die sich für erneuerbare Energien und Energieeffizienz engagieren, vereint. Die NEZH vermittelt Entscheidungsträgern auf der Basis der Grundlagen der AEE Suisse das notwendige Wissen über Potentiale, Technologien, Produkte und Dienstleistungen aus anzeige

Der Vorstand der NEZH, von links: Mathias Spicher, Giordano Pauli, Dr. Olivier Hofmann (Präsident). Abwesend: Gallus Cadonau. den Bereichen der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz. Die Gründung fand bei der Ernst Schweizer AG in Hedingen statt. (pd.) Mehr Informationen zur Unternehmerinitiative Neue Energie Zürich finden sich auf der Webseite http://zuerich.aeesuisse.ch/zuerich.html.


Vermischtes

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Franz Opitz

D

em Wort «gefällig» folgt manchmal Verachtung. Man denkt an eine gewisse Oberflächlichkeit. Die Kunst von Franz Opitz ist in einem guten Sinne des Wortes gefällig – sie gefällt: Mit ihr kann man täglich leben. In einem Raum bemerkt man sie kaum. Fragt man sich aber, warum man gerne in diesem Raum ist, wird klar, dass ein Aquatinta Blatt von Franz Opitz dazu beiträgt. Franz ist sich selber treu geblieben. Eine gewisse Entwicklung ist in seiner Kunst nicht zu übersehen. Die erste Entwicklung führt vom Figürlichen zum Abstrakten. Er übte sich in beidem auch nebeneinander. In vier Varianten stellte er im Verlauf von ca. 15 Jahren die Kappeler Klosterkirche als Geschenk für Referenten des Rotary Clubs Zürich Knonauer Amt dar. Eine andere Entwicklung führt von einer gewissen Kargheit der Farben (blau als dominierendes Element) zu mehr und wärmeren Farben – mit braunen und rötlichen Elementen. Wohl noch mehr als durch die Vielfalt der Farben fühlte sich Franz durch die verschiedenen Techniken angesprochen. Neben seinen Aquatinta-Blättern wagte er sich an die anspruchsvolle Glasmalerei: In der reformierten Kirche Obfelden blickte die Gemeinde lange auf einen Teppich. Es war für Raum und Gottesdienstteil-

Kunst am Bach Franz Opitz: Sonderausstellung am Samstag, 13. Dezember, von 14 bis 19 Uhr, bei BOA Büchi Optik in Affoltern. Nach der Sonderausstellung bei BOA Büchi Affoltern GmbH an der Alten Dorfstrasse 21 sind dort die Werke des Künstlers Franz Opitz bis zum 17. Januar 2015 zu sehen – und zu kaufen. Sie können gleich mitgenommen werden. Ein Teil des Erlöses fliesst in die Kasse des Rotary Clubs Knonauer Amt zugunsten der «Weihnachtsfeier für Alleinstehende».

Das Ehepaar Heidi und Franz Opitz. (Bild zvg.)

nehmer ein grosser Gewinn, dass an dessen Stelle das Fenster «Licht» von Franz Opitz trat. Neben dem einstigen Infirmitorium (Krankenzimmer der Mönche), jetzt Zwinglisaal, des Klosters Kappel befindet sich eine Kapelle. Für das nach Osten blickende Fenster dieses Raumes wurde ein Wettbewerb durchgeführt, den der Ämtler Künstler mit seinem in Blau-Weiss gehaltenen «Lebensbaum» gewann. Im Wettbewerb zeigte sich sein ausgeprägtes Raumgefühl. Er fand eine der kleinen Fläche angemessene Lösung. Die schon in seiner Kunst ausgedrückte Vielfalt kennzeichnete das ganze Leben von Franz. Künstlerisch wusste er sich neben der bildenden Kunst der Musik zugetan. Er spielte in einem Orchester die Violine. Seine Beobachtungsgabe, das künstlerische Talent und die Liebe zur Fasnacht fanden in der Fotografie zueinander. Ich durfte einmal mit ihm an den «Morgenstreich» in Basel. Die mystische Stimmung, wenn die Lichter der Stadt gelöscht werden und sich die Cliquen mit Pfeifen und Trommeln in Bewegung setzen, liess auch den Zürcher etwas von der Ekstase, die in diesem Anlass steckt, spüren. Wir beide gerieten allerdings an einen Punkt, auf den gleichzeitig verschiedene Menschen-

gruppen lossteuerten und einen Druck erzeugten, der uns in die Höhe stemmte. Da zeigte sich in Franz der sensible Künstler und er wünschte sich einen weniger bedrängten Ort. Bis zur Mehlsuppe hatten wir uns erholt. Durch die Linse seiner Kamera fand der Künstler-Maskenball im Kongresshaus Zürich den besten fasnächtlichen Zugang zu Franz. Hier wurde seine Beobachtungsgabe für tanzende, liebende, müde und schlafende Paare verschiedenster Art geweckt. In besonderem Liebreiz begegneten hier, weiss beschichtet, die Gesichtszüge seiner Frau. Im Fasnachtsgetümmel hatte sie etwas von einem Engel unter Dämonen. Neben Basel und dem Kongresshaus war Luzern mit seinem fasnächtlichen Treiben ein weiterer Schauplatz für den Bilderjäger Opitz. Franz Opitz war während vieler Jahre Mitglied des Rotary Clubs Zürich Knonauer Amt, der nun auch mit einer Verkaufsausstellung seiner gedenkt und damit einem erweiterten Kreis Gelegenheit geben möchte, ein Bild aus dem Nachlass von Franz Opitz zu erwerben und mit diesem Bild zu leben. Franz war unersetzlich im Clubleben, brachte er doch mit seiner Lebensart seine besondere Farbe ins Leben des Clubs. Wenn wir einen Witz einmal nicht verstanden erheiterte nur schon sein eigenes Lachen. Vor allem griff er Themen um Freude, Trauer, Liebe und Schmerz auf, von denen wir Mitrotarier berührt waren, dies aber weniger zum Ausdruck bringen konnten wie er. So war er der farbige Schuss in der Kette des Gewebes. Mit Franz entstanden auch freundschaftliche Einzelbeziehungen. Er selber brauchte dies auch, versteckten sich doch hinter seinem Lachen auch Traurigkeit und Melancholie. Es ist ein Grundsatz von Rotary, dass die Mitglieder im Club ihren Beruf einbringen. So stand bei Franz im Mitgliederverzeichnis «Kunst». Sicher hat er das Leben unseres Clubs künstlerisch belebt. Statt «Kunst» hätte aber auch «Mensch» stehen können. Dass echtes Menschsein von ihm ausging, erfüllt uns noch heute mit grosser Dankbarkeit. Christoph Hürlimann

Die Kleinsten in der Skischule des Scia. (Bild zvg.)

Skischule für Kinder und Erwachsene Scia am Chlausmärt in Affoltern Am Sonntag, 7. Dezember, können sich am Chlausmärt in Affoltern Kinder und Erwachsene für die Ski- und Snowboardkurse auf dem Stoos anmelden. Das Mindestalter für die Skischule beträgt 5, für Snowboard 8 Jahre. Der Affoltemer Skiclub ist einer der grössten Vereine im Säuliamt und seine Mitglieder, welche sich aus den verschiedensten Nationalitäten zusammensetzen, machen aus ihm einen Multi-Kulti-Verein. Ziel des Scia ist es, den Familien aus der Region die Bergwelt und insbesondere den Wintersport zu günstigen Konditionen näherzubringen. In einer Zeit, die immer schnelllebiger und hektischer wird, kann ein wunderbarer Tag in den Bergen bei Sonnenschein zusammen mit Freunden wahre Wunder bewirken. Und es sei ihm ein Anliegen, den Scia auch nach seinem 30-Jahre-Jubiläum als familienorientierten Verein zu führen und zu gestalten, sagt der designierte

Vereinspräsident Henri Altorfer. Für den kommenden Winter wird sich der Verein auf dem Stoos neu im urchiggemütlichen Hotel Restaurant Alpstübli treffen, da dort das gesamte Angebot der Unterkunft und Verpflegung benutzt werden kann. Zudem gibt es ab diesem Winter ein neues und grösseres Skidepot, wo sich die ganze Familie bequem umziehen kann. Die Wintersportausrüstung wie Skis, Stöcke, Skischuhe und Snowboards muss am Sonntagabend nicht nach Hause transportiert, sondern kann wieder auf dem Stoos deponiert werden. Die Wintersaison beginnt am 18. Januar, dauert 7 Sonntage und endet mit dem Mitgliederfest am 21. März 2015. Die Einschreibung ist auch online (www.sciaa.ch, Einschreibung) möglich. Anmeldeschluss ist der 16. Dezember. Die Anzahl Schüler ist limitiert. Am Chlausmärt können zudem vergünstigte Tageskarten vorbezogen werden. (pd.) Infos am Chlausmärt und unter www.sciaa.ch.

Neun neue Babysitterinnen Kurse unter dem Dach der «Familien-Kirche» in Hausen In Hausen wurden an zwei Freitagabenden und an einem Samstag im November neun neue Babysitterinnen ausgebildet. Nun sind sie gerüstet für ihre verantwortungsvolle und spannende Aufgabe.

Kim Schmid und Daniel Berweger freuen sich über die Reka-Checks. Flankiert werden sie von Sergio Liera, Versicherungs- und Vorsorgeberater, und Andrea Hossle, Lernende der Mobiliar Affoltern. (Bild zvg.)

Richtig geraten an der Gewerbeschau Mobiliar hat Wettbewerbs-Preise übergeben An der 40. Gewerbeschau in Bonstetten hat die Mobiliar den Besuchern etwas geboten: Interessierte konnten Versicherungsexperten mit Fachfragen löchern und Spiellustige haben ihr Glück am Glücksrad und beim Wettbewerb versucht. An der Gewerbeschau des Gewerbevereins Unteramt war etwas los: Besucher des Mobiliar-Stands konnten am

Glücksrad Sofortpreise wie Schirme, Badetücher oder Rucksäcke gewinnen. Den Wettbewerb haben Kim Schmid aus Birmensdorf und Daniel Berweger aus Dietikon gewonnen. Durchgesetzt haben sie sich gegen 368 Teilnehmende. Gefragt war die Anzahl Schadenfälle, welche die Mobiliar im Jahr 2013 bezahlt hat. Sie waren mit ihrer Schätzung am nächsten an der Zahl von 6169 dran. Die beiden freuen sich über die Reka-Checks im Wert von 1000 und 500 Franken. (pd.)

Gespannt und interessiert wurde der Kurs mit den 13- bis 14-jährigen Mädchen gestartet. Kursleiterin Dominique Rupp, Ebertswil, vermittelte in knapp zehn Stunden, was die jungen Frauen bei ihrer verantwortungsvollen Aufgabe wissen müssen. Die Entwicklung vom Baby zum Kleinkind und später zum grösseren Kind, Ernährung, Pflege, Gefahren im Alltag, Verhalten im Notfall und Spielideen. Die Gruppe machte interessiert mit. Viele Fragen wurden gestellt und konnten, oft verständlich mit Beispielen aus der Praxis, beantwortet werden. Am Samstagvormittag stand ein besonderes Highlight bevor: Zwei echte Babys mit ihren grösseren Geschwistern besuchten den Kurs. So konnten die Teilnehmerinnen praktisch und real das Wickeln und Anziehen üben. Spannend war zu sehen, wie unterschiedlich Babys/Kleinkinder sein können. Weinte das eine Kind beim Wickeln, lächelte das andere die ganze Zeit über. Besser kann Praxis nicht geübt werden. Am Samstagnachmittag kamen zwei grössere Kinder, mit welchen die

Ein Kurshöhepunkt am Samstagmorgen: Echte Babys wickeln. (Bild zvg.) künftigen Babysitterinnen draussen lernen und erfahren konnten, was es heisst, Verantwortung zu übernehmen (gehen auf dem Trottoir, Überqueren einer Strasse, Situation auf dem Spielplatz).

Babysitter-Liste für Eltern Am letzten Kursabend durfte geraffelt, gerührt, geschüttelt und probiert werden. In Dreier-Gruppen stellten sie alle einen Pulvermilch-Schoppen, einen frischen Früchtebrei und einen Getreidebrei her. Es machte den Teilnehmerinnen sichtlich Spass, alles auszupro-

bieren und war wohl für alle eine gute Erfahrung, sowohl die Herstellung als auch das selber Probieren wie was schmeckt. Ebenfalls Thema waren die Erwartungen an sie und ihre Pflichten als Babysitterinnen, aber auch ihre Rechte. Barbara Lüscher, als administrative Leiterin des Kurses, beantwortete ebenfalls noch aufgetretene Fragen und erklärte die Liste, auf welcher sich die Neuen eintragen lassen können. Interessierte Eltern können die Liste mit den Namen aller Babysitterinnen bei Barabara Lüscher, Hausen, Telefon 044 713 17 15, bestellen. (pd.)


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Veranstaltungen

agenda

Freitag, 5. Dezember Aeugstertal 20.30: «Albgöttisch» Doppelbock mit Christine Lauterburg und Jürg Steigmeier. Vom Erleben und Denken unserer Bergler, von Magie und Geistern und den ersten und letzten Dingen. Res.: 044 761 61 38. Essen ab 19 Uhr. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

Affoltern am Albis 20.15: Kinofoyer Lux präsentiert: «Philomena». Film von Stephen Frears. F/GB/USA 2013, 98 Min. Geschichte einer Frau, die im strenggläubigen Irland der 1950er-Jahre als Teenager schwanger wurde. Bar und Abendkasse ab 19.30 Uhr. Schulhaus Ennetgraben (Aula). Zwillikerstrasse. 20.15: Basler Streichquartett mit Kompositionen von J.Haydn und B. Britten. Bar & Abendkasse 18.30 Uhr Essen ab 19 Uhr, reservieren unter 044 760 52 62. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Hedingen 20.15: «From The Heart» Christina Jaccards Gospeltour 2014. mit Dave Ruosch, Klavier, Céline-Giulia Voser, Cello, und Andreas Mötz, Schlagzeug. Reformierte Kirche.

Samstag, 6. Dezember Aeugstertal 18.00: Pöschtli-Stubete. Ein traditionelles Musikweekend mit zahlreichen bekannten und unbekannten Bands. Essen: Urchiges zum Geniessen. Reservieren nicht möglich. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, frisches Brot, süsses Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, kroatische und italienische Köstlichkeiten, frischer Fisch, Handwerk, Schmuck. Marktplatz. 17.30: Familienclub Affoltern: Besuch vom Samichlaus, anschliessend mitgebrachte Würste bräteln. Archewäldli Feuerstelle. 20.00: CQ Bar’s Rock Night. Live: The Festers (CH), Deathrobe (CH). CQ Bar. Bahnhofplatz 5.

Bonstetten 11.00-18.00: «Advents-Samstag: Humoreske Vehikel von Theo Dolder und Seide/Leder-Accessoires von Rita Tomasini. Atelier Rita Tomasini. Birchstrasse 4.

Hausen am Albis 17.00: Adventskonzert der Musikschule Knonauer Amt. Eintritt frei/ Kollekte. Reformierte Kirche.

Mettmenstetten 10.00-16.00: Brocki von Jugendlichen auf freiwilliger Basis gestaltet und geführt, Erlös zugunsten eines Hilfwerkes. «Güetli» Rossau.

Obfelden 08.00-16.00: Märt-Tag! Adventsfloristik, Festwirtschaft, Schoggi-Degustation, Wettbewerb. Landi Unteramt (Obfelder Dorfmärt). Dorfstrasse 48. 10.00-20.00: Tee-Auszeit in der Filzwerkstatt. Helgas Märli Filz.

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Kellerrainstrasse 2. 19.00: Michael Williams mit Gospelchor «Go To Spell». Gospelkonzert mit Weihnachtsgospels im zweiten Teil. Eintritt frei/ Kollekte. Reformierte Kirche.

Ottenbach 21.00: Vollmond-Disco mit DJ Fix. Vollgas! der letzte Vollmond dieses Jahres. Bar offen ab 20 Uhr. Güggel-Bar. Rickenbach 3.

Zwillikon 10.00-16.00: Dorfgeschichte Affoltern am Albis/Zwillikon. Interessantes aus vergangenen Zeiten: Bilder, Fotos, Gegenstände des Alltags, Kleider und vieles mehr. Rollstuhllift, Eintritt frei. Gruppenbesuche: 044 761 01 32 Herbert Gübeli. Dorfmuseum Affoltern am Albis-Zwillikon. Mehrzweckgebäude neben Volg. Ottenbacherstrasse 79.

Sonntag, 7. Dezember

Freitag, 5. Dezember 2014

Verschiedene Aktionen mit Globi Buchhandlung Scheidegger am Chlausmärt in Affoltern Die Buchhandlung Scheidegger organisiert am Chlausmärt vom 7. Dezember in Affoltern von 12.30 bis 15.30 Uhr verschiedene Aktionen mit Globi. Globi von Kindern und Erwachsenen seit Jahrzehnten in allen Generationen geliebt, ist zu Besuch am Marktstand vor der Buchhandlung Scheidegger und auf der Strasse. Eine Animatorin begleitet Globi und Jung und Alt erleben viel Action, Geschichten, Musik, Tänzli, Autogramme und vieles mehr. Für die Kinder ist auch ein kleines Geschenk dabei. Soeben sind zwei neue Bücher von Globi erschienen: «Globis Schweizer Küche» – mit diesem Kochbuch können Kinder alte, traditionsreiche Schweizer Spezialitäten entdecken und zubereiten lernen. Kochen ist wie zaubern. «Globis Weltraumatlas» mit sechs grossen auffalt-

Globi, von allen Generationen geliebt. (Bild zvg.) baren Karten lässt die Kinder spielerisch die Wunder des Weltraums entdecken. Nebst Globi-Bücher zu vielen

Themen findet man in der Buchhandlung Geschenkartikel, Kalender und Hörbücher.

Aeugstertal 16.00: Pöschtli-Stubete. Ein traditionelles Musikweekend mit zahlreichen bekannten und unbekannten Bands. Essen: Urchiges zum Geniessen. Reservieren nicht möglich. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

Affoltern am Albis 10.00-17.00: Keramik & Mezze: Barbara Niklaus, Keramik, Irma Gerber, Food & Events mit orientalischem Café. Galerie Märtplatz. Obere Bahnhofstrasse 7. 10.00-18.00: Grosser Chlausmärt mit Chlauslauf auf der gesamten Oberen Bahnhofstrasse. Mit über 80 Ständen. Samichlaus und Schmutzli sind den ganzen Tag am Märt. Am Nachmittag kommt Globi zu Besuch und wird bei der Buchandlung Scheidegger die Kinder umarmen. Michael Williams, «the Singing Postman», und Chor «GoTo Spell» singen um 15.30 Uhr vor dem Kasino-Kopfbau. Obere Bahnhofstrasse. 10.00-19.00: Sonntagsverkauf: Bilder von Regula Wetter, Ruth Roth und Markus Bösch. 20 % des Erlöses werden dem Reha-Zentrum Kinderspital Affoltern gespendet. Galerie 100. Zürichstrasse 100. 11.30: Sunntigs-Träff der Alterskommision, jeweils am 1. Sonntag des Monats. Für alle aus Affoltern und Zwillikon, die am Sonntag in Gesellschaft essen, plaudern, spielen und spazieren wollen. Essen und Getränke werden selbst bezahlt. Anmeldung bis Freitag 13.00 Uhr: 043 322 74 74. Café Seewadel im Altersheim. Seewadelstrasse. 17.00: Adventskonzert mit dem reformierten Kirchenchor, Gastsängern, Musikern und Solisten. Leitung Rico Zela. M.A. Carpentier «Messe de Minuit Te Deum». Reformierte Kirche.

Bonstetten 13.00-17.00: Finissage. Etienne Krähenbühl, Thomas Woodtli, Eisenplastiken, digitale Malerei. Öffnungszeiten: Di-Fr, 14-18 Uhr, Sa/So, 13-17 Uhr oder nach Vereinbarung. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13, So, 14-17 Uhr. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2.

Hausen am Albis 17.30: Chlaus-Umzug mit Fuhrwerken und Laternen bis zum

Huserholz. Mit Bläsergruppe des Musikvereins Hausen. Volg Heisch (Start).

Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14.

Hausen am Albis Kappel am Albis 11.00-18.00: Adventszauber im Kloster: Ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie. Ab 12 Uhr Kulinarisches, Kreatives und kleine und feine Geschenkartikel. Offenes Singen in der Kirche mit Ch. Boeck und Kindern. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Mettmenstetten 13.00-18.00: Weihnachtsapéro: Atelier Schärbe, Fleur Creative, Paper Pearls, Tröpfli, Drogerie Vitalis, Rägeboge. Zentrum Mettmenstetten. Diverses Gewerbe.

09.00-10.00: Everdance: einfache Schrittfolge des Gesellschaftstanzes, es braucht keinen Tanzpartner und ist schnell gelernt. Tanzen macht fit, stärkt Kreislauf, Koordination und geistige Beweglichkeit. Besuch einer Schnupperstunde möglich. Für Frauen und Männer ab 50+. Leitung Barbara Ruf 044 252 56 81. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1. 19.00: Oberämtler Chor singt weihnachtliche Melodien unter dem Baum; eine Veranstaltung im Rahmen der «Adventsfenster». Restaurant Löwen.

Hedingen Obfelden 10.00-20.00: Tee-Auszeit in der Filzwerkstatt. Helgas Märli Filz. Kellerrainstrasse 2.

Montag, 8. Dezember Obfelden 14.00-18.00: Tee-Auszeit in der Filzwerkstatt. Helgas Märli Filz. Kellerrainstrasse 2.

09.15-10.00: Eltern-Kind-Singen für alle Eltern mit Kindern von 2 bis 4 Jahren. Anschliessend Znüni und Beisammensein. Anmeldung Eva Traub, Tel. 043 333 92 12, traub@datacomm.ch. Chilehuus. Oberdorfstrasse 1. 09.30-10.00: Buchstart-Treff für Eltern und Kinder zwischen 9 und

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Dienstag, 9. Dezember Affoltern am Albis 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Hedingen 09.00-11.30/15.00-17.30: Computeria für Senioren (Pro Senectute). aemtlerpc.ch. Riedstrasse 14.

Obfelden 14.00-18.00: Tee-Auszeit in der Filzwerkstatt. Helgas Märli Filz. Kellerrainstrasse 2.

Mittwoch, 10. Dezember Affoltern am Albis 09.00-11.00: Alterskommission Affoltern: «Kafi-Träff». Der zentrale Treffpunkt für Senioren. Angeregte Gespräche und interessante Informationen, jeweils am 2. Mittwoch im Monat. Märtkafi. Obere Bahnhofstrasse 7. 09.00: Fitness ab 60: Seniorenturnen für Sie und Ihn. Katholisches Pfarreizentrum: 9 Uhr, Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.30 und 14.30 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Mit Aerobic- und Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli. 19.30: Winterbücherabend. Das Team stellt Neuerscheinungen vor.

24 Monaten. Gemeinsam in die Weltder Verse- und Fingerspiele eintauchen. Bibliothek. Trottenweg.

Kappel am Albis 17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Obfelden 14.00-18.00: Tee-Auszeit in der Filzwerkstatt. Helgas Märli Filz. Kellerrainstrasse 2.

Donnerstag, 11. Dezember Affoltern am Albis 14.00: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Adventsfeier. Kasinosaal. Marktplatz 1. 20.15: Jazz am Donnerstag. «Alex Felix Dream Band». Bar offen ab 18.30 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel.


Veranstaltungen

Der Samichlaus kommt Familiengottesdienst in Affoltern Die katholische Kirchgemeinde Affoltern lädt Gross und Klein zum Familiengottesdienst vom 7. Dezember um 10.30 Uhr ein. Der Heilige Nikolaus war ein Bischof, der sehr vielen Leuten geholfen hat. Besonders beliebt war er bei den Kindern. Zum Andenken an ihn kommt der Samichlaus zu Besuch. Welche Geschichte wird er wohl dieses Jahr erzählen? Und bestimmt hat er auch etwas mitgebracht ... Lucia Buess

Freitag, 5. Dezember 2014

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Fantasie-Vehikel in Naturlandschaften Advents-Samstage im Atelier von Rita Tomasini, Bonstetten Seidenkreationen und humoreske Vehikel – diese besondere Kombination bietet Rita Tomasini an ihren Advents-Samstagen. Als Gast hat sie nämlich «Fantast» Theo Dolder nach Bonstetten eingeladen.

Sonntag 7. Dezember, 10.30 Uhr, kath. Kirche

Der Samichlaus kommt. (Bild zvg.)

Affoltern.

Als Bügeln noch Schwerarbeit war ... Das Dorfmuseum Affoltern in Zwillikon empfängt am Samstag, 6. Dezember, von 10 bis 16 Uhr Besucher.

fen handlicher und benutzerfreundlicher. Die neusten Dampfbügeleisen vereinfachen diese Tätigkeit nochmals merklich. Das Museum ist jeweils am ersten Samstag im Monat geöffnet, von 10 bis 16 Uhr, also morgen Samstag, 6. Dezember. Das Museum befindet sich an der Ottenbacherstrasse 79 in Zwillikon gleich neben dem Volg. Besuche und Führungen mit Gruppen sind auf Voranmeldung jederzeit möglich. (UG)

Erste Bügeleisen sind aus dem 15. Jahrhundert bekannt. Die Sammlung im Dorfmuseum umfasst Bügelhilfen aus Messing und aus Eisen, etwa sogenannte Kohlebügeleisen mit Hohlraum, der mit glühender Kohle oder Briketts gefüllt wurde. Eine andere Form sind die Bolzenbügeleisen, in die eine vorgängig erhitzte Metallplatte Kontakt: Telefon 044 761 01 32 (Herbert Gübeli) eingelegt wurde. Oder Wechselgriffbü- oder 044 761 77 42 (Ursula Grob). geleisen, die auf einem sogenannten Schneiderofen aufgeheizt wurden. Bei diesen konnte der Griff abgenommen und auf ein zweites auf dem Ofen erwärmtes Eisen eingeklinkt werden. In früherer Zeit war Bügeln Schwerarbeit, forderte Muskelkraft und war zudem gefährlich wegen Verbrennungen. Mit der Elektrifizierung wurden auch die Bügelhil- Bügeleisen aus dem 19. und 20. Jahrhundert. (Bild zvg.)

Ausstellungen Aeugstertal

Hausen am Albis

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Space Toys» Eine Reise in die fantastischen Welten der 50er-, 60er- und 70er-Jahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis 31. Mai 2015.

Baumschulen Reichenbach, Schonau 1: Samichlaus-Ausstellung: Cornelia Reichenbach präsentiert ihre private Sammlung von SamichlausFiguren. Mo-Fr, 8-12 und 13-17 Uhr, Sa, 8-16 Uhr. Bis 23. Dezember.

Affoltern am Albis Galerie Märtplatz und Märtkafi, Obere Bahnhofstr. 7: «Weben fürs Leben» Kelim-Verkaufsausstellung aus der Webwerkstatt Rûnas in Hakkari. 20 junge Frauen aus Flüchtlingsfamilien haben so ein bescheidenes Einkommen und können ihre grossen Familien unterstützen. Ab 7. Dezember jeden Sa, 8-13 Uhr. Bis 20. Dezember. Kasinosaal, Marktplatz 1: Wanderausstellung «Dichte begreifen» Wachstum und Lebensqualität im Kanton Zürich. Bis 9. Dezember.

Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Etienne Krähenbühl, Thomas Woodtli, Eisenplastiken, digitale Malerei. Di-Fr, 14-18, Sa/So, 13-17 Uhr o.n.V. Bis 7. Dezember. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13, So, 14-17 Uhr.

Hedingen Kultur-Kubus, Zwillikerstr. 40: Eröffnungsausstellung «Waldow Wahrgebungen». Fr, 17-21, Sa, 11-17, So, 11-17 Uhr. Bis 14. Dezember.

Mettmenstetten Bibliothek im Primarschulhaus Gramatt: Papiercollagen 2 ½-dimensional: Die Welt aus der Sicht von Tom Künzler. Mo, 10-12, 18-20, Di und Mi, 15-18, Fr, 18-20, Sa, 10-12 Uhr. Bis 31. Januar.

Stallikon Schulhaus Loomatt: Kunstforum Stallikon: Im Schnitt Papier von Estrellita Fauquex. Mo, 15-19, Di, 15-20, Mi 15-19, Do, 15-19, Fr, 15-19, Sa, 10-12 Uhr. Bis 17. Januar.

Was schenken zum 50. Geburtstag? – mit dieser Frage sah sich Theo Dolder vor 20 Jahren erstmals konfrontiert. «Ab 50 fallen einem die Haare aus, man sieht nichts mehr und braucht eine Zahnprothese», hat er sich damals überlegt und als Schabernack aus einem Kamm mit abgebrochenen Borsten, einer Brille und einem Gebiss seine erste Skulptur hergestellt. Die Idee kam so gut an, dass er sie in der Folge weiterentwickelt hat. Das Resultat sind seine «humoresken Vehikel».

Aus einem Schabernack entstanden: Die humoresken Vehikel von Theo Dolder. Abenteuerlich anmutende Gefährte Als Zahntechniker ist sich Theo Dolder gewohnt, aufs Mü genau zu arbeiten. Umso mehr schätzt er die Erholung, die ihm das freie Gestalten an seinen Fantasie-Skulpturen bietet. Die feingliedrigen Figuren, welche seine Vehikel fahren, formt Dolder erst aus Draht, gibt ihnen dann einen Körper aus Kunststoff – derselbe Kunststoff, der als Basis für Zahnprothesen dient. Für die Vehikel selber nimmt er alte Radios, Wecker oder Videogeräte aus-

(Bild Thomas Stöckli)

einander und klebt die Elektroschrott-Elemente nach seinen Bedürfnissen wieder zusammen. Es entstehen abenteuerlich anmutende Gefährte vom Traktor bis hin zum Trike. «Die Vehikel ergeben sich durch die Landschaft», verrät Dolder. Diese Landschaften entdeckt der Gestalter auf seinen häufigen Ausflügen in den Wald. Angetan haben es ihm die «Strähle», welche beim Holzen anfallen: Die Stelle zwischen Fallkerbe und

Fällschnitt, an welcher das Holz reisst, wenn der Baum fällt. An den Advents-Samstagen zeigt Rita Tomasini auch ihre neusten Kreationen aus Seide – teilweise kombiniert mit Leder- und Pelz-Elementen. Theo Dolder wird jeweils am Nachmittag anwesend sein. (tst.) Advents-Samstage am 6., 13. und 20. Dezember, 11 bis 18 Uhr, im Atelier von Rita Tomasini, Birchstrasse 4, Bonstetten.

Schmökern und geniessen Winterbücherabend in der Regionalbibliothek Am Mittwoch, 10. Dezember, um 19.30 Uhr stellen Bibliothekarinnen der Regionalbibliothek Affoltern herausragende Neuerscheinungen vor. Der Lesewinter 2014 beschert den Bücherfreunden eine unglaubliche, manchmal irritierende Fülle deutschsprachiger Neuerscheinungen. Die Bibliothekarinnen der RBA, «Leserinnen von Beruf und aus Leidenschaft», haben eine persönliche Auswahl getroffen und stellen den Gästen einige Lieblingstitel vor. Die Zuhörer dürfen sich genüsslich zurücklehnen und sich inspirieren lassen. Die Liste der Titel ist abwechslungsreich und im wörtlichen Sinne auserlesen. Erstlinge, Erzählun-

gen, Hörbücher, Sachbücher, Romane und Gedichte – Bücher für jedes Alter und hoffentlich auch für jeden Geschmack. Dicke Bücher für lange Winternächte, schmale Novellen für literarische Slow-Fooder, Geschenke für andere und vielleicht auch für sich selber.

Literarische und kulinarische Leckerbissen Alle vorgestellten Bücher sind ausleihbereit und werden zudem von der Buchhandlung Scheidegger auf einem Büchertisch präsentiert. Die Gäste haben so die einmalige Gelegenheit, in Ruhe und abseits vom Weihnachtsverkauf zu schmökern und, falls sie die Liebe auf das erste Wort befällt, auch Bücher zu kaufen.

Das Bibliotheksteam bietet den Gästen nach den literarischen auch noch kulinarische Leckerbissen an und lädt herzlich zum Plaudern, Verweilen, Blättern und Diskutieren ein. Ulla Schiesser, Regionalbibliothek Mittwoch, 10. Dezember, um 19.30 Uhr Winterbücherabend in der RegioObere Seewadelstr. 14.

Neuerscheinungen liegen bereit.

Eintritt frei – Kollekte.

(Bild zvg.)

nalbibliothek Affoltern,

Ein stimmungsvoller Einstieg in die Adventszeit «Good News» – so startete das Jahreskonzert des 52-köpfigen Chors Vocal Emotions aus Baar am Samstag in der reformierten Kirche Affoltern. In der voll besetzten Kirche liessen sich die Zuhörer gleich von Anfang an von den stimmungsvollen Klängen mitreissen. Genauso farbig wie die Chormitglieder kam auch das diesjährige Repertoire daher. Es reichte von Gospel und Pop bis hin zu besinnlichen Weihnachtsliedern als Einstimmung auf die Adventszeit. Die choreigenen Solisten verzauberten das Publikum mit Liedern wie «Imagine», «This is the Lord‘s doing» oder «White Christmas». Für Hühnerhautfeeling sorgte der «Song of Joy», welcher dieses Jahr als Titel für die

Vocal Emotions live. (Bild zvg.) drei Konzerte diente. Abgerundet wurde das Ganze am Piano von Georgij Modestov. Freude am Singen war auch auf den Gesichtern und speziell im Gesang der Sängerinnen und Sänger zu sehen und zu spüren. Seit April diesen Jahres wird der Chor vom Mirjam Lüthi musikalisch geleitet. Ihr ist es zu verdanken, dass der Elan und Spirit

von Auftritt zu Auftritt noch gesteigert wird. Bunt und abwechslungsreich wie die Liederauswahl und das Outfit sind auch die Mitglieder des Chores. Allein die Bandbreite in Bezug auf das Alter reicht von 18 bis 70 Jahren. Und wer das Konzert verpasst hat, dem bietet sich die Möglichkeit, den Chor am Sonntag, 7. Dezember, um 17 Uhr, in der Marienkirche in Unterägeri noch einmal zu sehen. (eb.) Der Chor Vocal Emotions lädt Interessierte herzlich zu einer Schnupperprobe ein. Weitere Informationen zum Chor oder einer unverbindlichen Schnupperprobe finden Sie unter www.vocal-emotions.ch.


Veranstaltungen

Vorweihnachtliche Begegnung im Wald Dunkel stehen die Bäume, nur wenig heller liegt die Lichtung. Menschen stehen in Grüppchen zusammen, dazwischen prasselt ein helles Feuer. Kinderstimmen sind zu hören. Spannung ist zu spüren. Kommt der Samichlaus? – Wer den Samichlaus im Wald erleben möchte, ist am Samstag, 6. Dezember, herzlich vom Familienclub Affoltern eingeladen. Um 17.30 Uhr versammelt sich Gross und Klein

im Archewäldli. Der Samichlaus freut sich auf Liedli und Sprüchli und bringt für jedes Kind ein Säckli mit. Nach dem Chlausbesuch kann auf dem Feuer eine mitgebrachte Wurst gegrillt sowie die vorweihnachtliche Stimmung genossen werden. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Durchführung bei jedem Wetter. (pd.) Informationen unter www.familienclubaffoltern.ch

Ein Abend voller Charme, Humor und Magie Komik und Zauberkunst von und mit Peter Honegger in Affoltern Zu einem Abend voller Charme, Humor und Magie lädt Kultur in Affoltern am Freitag, 12. Dezember, ein. Peter Honegger verführt mit seiner Zauberkunst. Die Show beginnt um 20.15 Uhr im Kulturkeller LaMarotte.

Peter Honegger lässt das Publikum staunen und schmunzeln. (Bild zvg.)

Dezember, 12./13./14. Dezember, 19./20./21.,

Freitag, 12. Dezember, 20.15 Uhr im «LaMarotte»,

Reservierung bei Buchhandlung Scheidegger

Platzzahl ist beschränkt. Bar und Abendkasse ab

jeweils 13 bis 18 Uhr.

Centralweg 10, Affoltern. Ticket-Vorverkauf oder

(Telefon 044 762 42 42) sind empfohlen, denn die

19.15 Uhr.

Kunstausstellung in Obfelden

Für die Klavierlehrerin und ausgebildete Farbtherapeutin ist der Umgang mit Klangfarben und Farbklängen ein wichtiger Lebensinhalt. Seit April 2011 entstehen Fotografien, die eine mystische Welt voller poetischer Schönheit offenbaren. «Was wir sehen, hängt wesentlich davon ab, wie wir es sehen.» Dieser

Gedanke inspiriert Brigitta M. Andermatt. Im Zentrum ihres Schaffens steht das Licht mit seinen Farben und Kräften. Es entstehen eindrucksvolle Gemälde – ganz ohne Pinsel. Die Lichtbilder sind auf Leinwand (12 Farbendruck), Dibond oder Plexiglas gedruckt und entführen den Betrachter in eine wundersame Farbenwelt. (pd.) Lichtbilder/Fotogemälde von Brigitta M. Andermatt Praxis Rahel Dudli, Ottenbacherstrasse 8a Vernissage: Samstag, 6. Dezember, 15 bis 20 Uhr mit Apéro. Harfe: Fredy Kugler. Öffnungszeiten: 7./8.

Klassik, Jazz und Kindertheater Die nächsten zehn Tage im Kellertheater LaMarotte «Klassik-Reise nach London» mit dem «Basler Streichquartett»

Donnerstag, 11. Dezember, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

Das 1996 gegründete Basler Streichquartett – Susanne Mathé und Isabelle Ladewig (Violinen), Stella Mahrenholz (Viola) und Stéphanie Meyer (Violoncello) – erhielt schon früh viele Auszeichnungen und Einladungen an renommierte Festivals. Vor allem seine thematischen Programme stossen auf Interesse beim Publikum: Im «LaMarotte» wird ein gewichtiges Streichquartett des englischen Komponisten Benjamin Britten umrahmt von zwei heiteren Quartetten von Joseph Haydn, die er in seinen Londoner Jahren schrieb. Heute Freitag, 5. Dezember, Bar und Abendkasse

Kindertheater «Spatz Fritz» «Spatz Fritz» ist das Abenteuer eines kleinen Spatzen, der beim Versuch, wie ein Adler zu fliegen, abstürzt und in ein Kellerloch fällt. Niemand hätte gedacht, dass das der Beginn einer aussergewöhnlichen Freundschaft zwischen drei Ratten und einem kleinen Spatzen würde. Vorgeführt und erzählt wird diese Geschichte vom etwas grummeligen Hauswart Herr Huber und der etwas schrulligen Mieterin Frau Meier. Im Laufe der Geschichte freunden sich die beiden überraschenderweise an,

wahrscheinlich, um dem Ganzen ein schön bittersüsses Ende zu geben. Geeignet für Kinder ab 5 Jahren. Spiel: Sabina Deutsch und Graham Smart. Sonntag, 14. Dezember, WunderBar ab 16.30, Beginn 17 Uhr. Eintritt: Kinder 10, Erwachsene 15 Franken. Für diese drei Anlässe sind Reservierungen erwünscht über www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62.

«Secrets» Eine Veranstaltung von Kultur in Affoltern (KiA) im «LaMarotte». (pz) Freitag, 12. Dezember, 20.15 Uhr. Vorverkauf und Reservierung nur über Buchhandlung Scheidegger, Tel. 044 762 42 42 !

ab 18.30, Konzertbeginn 20.15 Uhr. Eintritt 40 / 30 Franken. Ab 19 Uhr kleines Essen 15 Franken «Basler Geschnetzeltes» (Anmeldung erwünscht)

«Jazz am Donnerstag» mit der «Alex Felix Dream Band» Das vielseitige Repertoire der Alex Felix Dream Band bringt mit Jazz-Standards und Klassikern den Groove der 30er-, 40er- und 50er-Jahre zurück – «jazz as it once was». Alex Felix, Mitbegründer der PS Corporation, hat sich mit der hochkarätigen Besetzung seinen eigenen Jazz-Traum erfüllt.

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«Was Sie schon immer zu finden suchten, aber nie zu verlieren wagten», heisst das Motto dieses Abends. Ein charismatischer Kursleiter führt das Publikum in seinem Seminar «Secrets» raffiniert an den Abgründen der grossen Menschheitsfragen vorbei, verspricht ihm das Blaue vom Himmel, liest die Zukunft und bietet InstantHeilung an. Seine philosophisch-komischen Anleitungen zum Glücklichsein sind heiter und tiefgründig zugleich. In all dem karikiert er sich selbst. Auch die Zuschauenden nimmt er nicht so ernst, wie sie es verdient hätten und verhilft gerade dadurch zu unerwarteten Einsichten und magischen Momenten. «Secrets» auf leisen Sohlen, auf doppeltem Boden ist Kleinkunst vom Feinsten. Honegger lässt die Zuschauer Zauberei hautnah erleben, er bezieht das Publikum mit Kartentricks und anderem hier nicht Erwähntem ein. Er verblüfft und lässt das Publikum mitten im Geschehen staunen, schmunzeln und nicht zueltzt auch sinnieren. «Sobald Peter Honegger in seine weite schwarze Jacke schlüpft, wird es eng für die Naturgesetze…. Zauberer wie Honegger gaukeln uns nichts vor. Sie zeigen uns worum es wirklich geht», schrieb die «NZZ am Sonntag» zu diesem Stück. Peter Honegger präsentiert einen Abend voller Charme, Humor, Magie und Weisheit.

Farbklänge und Klangfarben Unter dem Titel «LichtBilder» zeigt die Luzerner Fotokünstlerin Brigitta M. Andermatt vom 6. bis 21. Dezember in der Praxis Rahel Dudli an der Ottenbacherstrasse 8a ihr fotografisches Schaffen.

Freitag, 5. Dezember 2014

«Alex Felix Dream Band». Von links: Vince Benedetti, Alex Felix, Martin Müller, Hans Meier und Christoph Mohler. (Bild zvg.)

Kerzenmeer und gute Wünsche Auch Obfelden zeigt sich solidarisch Ein leuchtendes Zeichen der Solidarität: Das setzt die Caritas-Aktion «Eine Million Sterne» am 13. Dezember bereits zum zehnten Mal. Sie holt sich dafür die Unterstützung von Freiwilligen und Prominenten, um den Himmel und die Herzen mit unzähligen Kerzen zu erhellen. Licht und Wärme in dunkle Winternächte bringen: Das schafft Caritas kurz vor Weihnachten mit der Aktion «Eine Million Sterne». Die Aktion ist ein Aufruf zu mehr Solidarität. Was das konkret bedeutet, erklären Prominente: «Hinschauen, nicht wegschauen» (Giulia Steingruber) oder «Andere in schwierigen Situationen so behandeln, wie wir uns das selber wünschen» (Andrea Jansen). Die Statements zeigen, dass Solidarität oft Hilfe bedeutet – zum Glück. Denn es gibt viele Menschen, die darauf angewiesen sind. Für sie leuchten die Kerzen von «Eine Million Sterne». An über 100 Orten in der ganzen Schweiz stellen Freiwillige am 13. Dezember zahlreiche Kerzen auf und illuminieren öffentliche Plätze, Kirchen oder Strassen. So auch beim Dorfmärt in Obfelden. Ziel ist es, ab 16 Uhr ein leuchtendes Zeichen der Solidarität zu

setzen und so an die Menschen zu erinnern, denen es nicht gut geht. Zum Beispiel an die über 100 000 Armutsbetroffenen im Kanton Zürich. Ihnen kommen die Spenden zugute, die mit der Aktion gesammelt werden.

Die Wunschkerzen Für die 10. Ausgabe hat Caritas die Aktion mit einer Besonderheit erweitert: Neu können Wünsche verschenkt werden. Bereits über 500 Menschen zeigten sich solidarisch und schenkten ihren Liebsten online eine Wunschkerze. Diese Kerzen werden nun von Hand beschriftet und sind an ausgewählten Standorten mit dabei bei der Aktion «Eine Million Sterne». Darunter sind teils ganz persönliche Wünsche: «Viel Kraft und Mut, damit alles gut wird und die Liebe und das Licht zurück kommen», teils politische Wünsche: «Ich wünsche den Menschen auf der Flucht, dass sie Leute treffen, die ihnen wohl gesonnen sind und Heimat bieten», teils rührende Liebeserklärungen: «Du bist wunderbar und eine grosse Bereicherung in meinem Leben». Diese Wünsche lässt Caritas am 13. Dezember leuchten – auf dass sie in Erfüllung gehen. (pd.) Alle Wünsche unter www.wunschkerze.ch.


Stellenanzeiger

Gemeinde Obfelden Obfelden ist eine Gemeinde mit rund 4900 Einwohnern und liegt im Bezirk Affoltern. Per 1. März 2015 oder nach Vereinbarung suchen wir einen/eine

Bonstetten ist eine moderne und familienfreundliche Gemeinde im Knonauer Amt mit rund 5300 Einwohnern. Wir suchen per 1. April 2015 oder nach Vereinbarung eine/n

Betriebsfachmann/Betriebsfachfrau Gemeindewerke Stellvertreter Wasserversorgung Beschäftigungsgrad 100% Lieben Sie eine abwechslungsreiche Tätigkeit? Haben Sie Freude an der Arbeit im Freien? Sind Sie bereit, Verantwortung zu übernehmen und schätzen Sie den Kontakt mit der Bevölkerung? Für die vielfältigen Arbeiten in den Bereichen Strassenunterhalt, Entsorgung, Entwässerung, öffentliche Gewässer, Friedhof, Spielplätze und speziell Pflege unserer Anlagen suchen wir unsere/n neue/n Mitarbeiter/in. Ihre Aufgaben: • • • • • •

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Sport

Freitag, 5. Dezember 2014

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Säuliämtler Chlauslauf: Der Countdown läuft Spätentschlossene können sich am Samstag beim LV Albis-Stand auf dem Wochenmarkt in Affoltern anmelden Noch zwei Tage bis zum Start des 17. Säuliämtler Chlauslaufs. Am Sonntag, 7. Dezember, starten im Zentrum von Affoltern gut 500 Läufer in den verschiedenen Kategorien. Der Lauf steht im Zeichen des Nachwuchses. Da die Vorjahressieger nicht gemeldet sind, dürften sich neue Namen ins Siegerbuch eintragen. ................................................... von hanspeter feller Bei den Frauen ist noch nicht sicher ob Emma Pooley, die erfolgreiche Radfahrerin und Triathletin, starten wird. Sie wäre die Top-Favoritin bei den Frauen. Favoritin ist die Vorjahreszweite Mirjam Niederberger von der LA Nidwalden. Bei den Männern ist alles offen. Zum Favoritenkreis gehören Daniel Blätter von der LA Nidwalden, Ueli Küttel vom LC Luzern, Beat Blättler aus Stallikon und Florian Loder von der LV Albis. Bis Samstagmittag

werden noch Anmeldungen entgegengenommen. Vielleicht tauchen da noch bekannte Namen auf und sorgen für Überraschungen. Ausgezeichnet besetzt sind die Läufe der Jugendlichen. In diesen Kategorien messen sich die Läuferinnen und Läufer der organisierenden LV Albis mit den grossen Teams von der Hochwacht Zug, des LC Regensdorf und der LA Nidwalden. Bei den Schulklassen ist auch dieses Jahr ein Teilnehmerrückgang festzustellen. Der Laufsport scheint bei den Schülerinnen und Schülern, welche nicht in einem Sportclub sind, nicht mehr im Trend zu sein. Dennoch freuen sich die Organisatoren auf elf Schulklassen aus dem Säuliamt. Mit dabei sind neun junge Asylsuchende aus Afrika vom AOZ Lilienberg. Sie starten um 10.45 Uhr in den Kategorien U16 und U18. Beliebt sind wiederum die Mutter/Kind- und Vater/Kind-Läufe. Viele Familien nehmen den Säuliämtler Chlauslauf zum Anlass, mit der ganzen Familie Sport zu treiben. Einige

Eltern starten zuerst im Einzelrennen und begeben sich anschliessend noch mit ihren Kids auf die kurze Stecke. Der Lauf, an welchem sich Läufer und Marktleute auf der Oberen Bahnhofstrasse begegnen, wird um Punkt 10 Uhr mit den jüngsten Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf der Poststrasse gestartet. Schlag auf Schlag geht es weiter mit den anderen Schülerkategorien, den Jugendlichen, den Männern und Frauen und den Mutter/Kind- und Vater/Kind-Läufen. Abgeschlossen wird der Lauf-Event mit den Sie+Er- und Promi/Behörden/FirmenStafetten. Die Siegerehrungen finden ab ca. 12 Uhr auf der Oberen Bahnhofstrasse statt. Spätentschlossene können sich am Samstag, 6. Dezember, von 8.30 bis 11.30 Uhr beim LV Albis-Stand auf dem Wochenmarkt in Affoltern anmelden. Dort können auch bereits die Startnummern bezogen werden. Die Organisatoren empfehlen, von diesem Angebot Gebrauch zu machen, so kann Stress vor dem Lauf vermieden werden.

Mit einem Lächeln unterwegs. (Bild Christoph Eberle)

Ämtler Schneesportler mit Ambitionen Je ein Skiakrobat und Freeskier sowie drei Snowboarder im A- oder B-Kader von Swiss Ski Auch nach den Rücktritten der langjährigen Weltcup-Athleten Thomas Lambert und Andreas Isoz sind in den Leistungskadern von Swiss-Ski einige Säuliämtler mit Medaillenhoffnungen. Dieses Wochenende wird die Wettkampf-Saison lanciert.

Adrian Brennwald. (Bild zvg.)

Sieg in neuer persönlicher Bestzeit Am Staaner Halbmarathon liess der Aeugster Adrian Brennwald vergangenen Sonntag in Stein am Rhein die gesamte Konkurrenz hinter sich – zu seiner eigenen Überraschung. Nachdem er am «Frauenfelder» zu schnell gestartet war (vgl. «Anzeiger» vom 21. November), wollte Adrian Brennwald es diesmal besser machen. Daher liess er am Anfang zwei Spitzenläufer ziehen und reihte sich in der Verfolgergruppe ein. Von dieser setzte er sich allerdings schon bald wieder ab: «Ich merkte, dass ich sehr gute Beine hatte», so der Aeugster. Bei Kilometer 8 konnte er bereits zum Zweitplatzierten aufschliessen. Bei der Verpflegung, zwei Kilometer später, griff Brennwald an, konnte den Konkurrenten distanzieren und war schon bald am Führenden dran. Nach einer kleinen Steigung bei Kilometer 16 forcierte der Aeugster das Tempo nochmals, sodass auch der letzte Gegner abreissen lassen musste. Die folgenden 5 Kilometer zum Ziel legte Adrian Brennwald dann alleine zurück. Die Siegerzeit von 1:12:41,2 ist für den Aeugster eine neue persönliche Bestzeit. Sein Sieg habe ihn selber überrascht, verrät Adrian Brennwald, liegen dem Ultra-Athlet doch eigentlich die viel längeren Distanzen. Nun wird der Aeugster für einen Monat das Training herunterschrauben, und sich erholen, bevor Anfang Januar die Vorbereitung auf die nächste Saison beginnt. (tst.)

Seit dem Olympiasieg von Sonny Schönbächler ist Aerials die Paradedisziplin der Säuliämtler Wintersportler. Das Jumpin in Mettmenstetten bietet der hiesigen Jugend ideale Trainingsbedingungen und lockt Talente von weither an. Nach den Rücktritten von Andreas Isoz, Renato Ulrich und Thomas Lambert ist dessen Bruder Christopher Lambert (Mettmenstetten, A-Kader) diese Saison allerdings der einzige Schweizer, der ganz vorne mitmischen kann. «Im Weltcup traue ich Christopher Lambert seinen ersten Podestplatz zu», meinte jedenfalls Cheftrainer Michel Roth. Wie in den vergangenen Jahren haben sich die Schweizer Aerials-Athleten in den Sommermonaten auf den Wasserschanzen im Jumpin in Mettmenstetten vorbereitet. Ganz alles ist dennoch nicht beim Alten geblieben: «Wir trainieren seit diesem Sommer wieder stärker im Team und absolvieren sämtliche Trainings gemeinsam», so Michel Roth. In Saas-Fee wurde erst an den Doppelsaltos gefeilt, dann standen in Ruka, Finnland, drei Wochen lang die Dreifachsaltos auf dem Plan. Saisonhöhepunkt der Aerials-Athleten sind die Weltmeisterschaften im Januar in Kreischberg (AUT).

Christopher Lambert, Aerials, A-Kader.

Luca Schuler, Freeski, A-Kader. (Archivbild)

Zwei Ämtler Brüder-Paare greifen an Ebenfalls ins A-Kader selektioniert wurde Freeskier Luca Schuler. Spätestens seit seiner Olympia-Qualifikation und dem Sieg am freestyle.ch muss man den 16-jährigen Ebertswiler auf der Rechnung haben. Und nach zwei Kreuzbandrissen will sich auch sein älterer Bruder Rico Schuler wieder herantasten. Der Fokus des Swiss-Freeski-Teams liegen in dieser Saison auf den prestigeträchtigen X-Games in Aspen (USA) und auf den Weltmeisterschaften in Kreischberg (AUT). Da beide Events im Januar stattfinden, werden sich die zu

Joel Staub, Snowboard Freestyle, B-Kader.

Tim Watter, Bordercross, B-Kader.

Nick Watter, Bordercross, B-Kader. (Bilder Swiss Ski)

den X-Games eingeladenen Fahrer allerdings zwischen den beiden Wettkämpfen entscheiden müssen. «Wir werden an beiden Anlässen ein TopTeam stellen können», verspricht Trainer Misra Noto.

Auch bei den Snowboardern hat das Säuliamt das eine oder andere Eisen im Feuer. Gleich drei Athleten figurieren im B-Kader ihrer jeweiligen Disziplin. Freestyler Joel Staub (Mettmenstetten) hat am 22. November mit

Rang drei am Slopestyle Open auf dem Glacier 3000 bereits eine erste Duftmarke hinterlassen. Die BordercrossBrüder Tim und Nick Watter wollen es ihm natürlich schnellstmöglich nachmachen. (tst.)


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Sport

Buccaneers: Es wird sogar wieder gezaubert

Reiche Ernte für die Eishockeyaner

Praktisch ohne Kredit sind die Buccaneers an die Runde hingefahren, mit zwei Siegen und vier Punkten im Gepäck zurückgekehrt. Nach der letzten Null-Punkte Runde war bei den «Buccs» Wiedergutmachung angesagt. Erster Widersacher an diesem Sonntag war der UHC Dietlikon. Die Ämtler starteten mit viel Elan in die Partie und erzielten auch rasch die ersten Tore. Captain Nicola Grass und Sven Eckert waren für die rasche Zwei-Tore-Führung besorgt. Da man aber noch vor der Pause zwei Mal auf beinahe identische Weise ausgekontert wurde, konnte die Partie wieder von vorne beginnen. Nun liess man aber nichts mehr anbrennen. Nachdem Nicola Grass den Ball weitere zwei Mal ins Tor arbeitete und Joël Wuillemin mittels Weitschuss traf, war die Partie entschieden, sodass nach erledigter Pflicht zur Kür angesetzt werden konnte. Benjamin Schiller sorgte mit einem sogenannten «Wraparound-Airhook»-Tor für das spielerische Highlight der Partie: Von hinter dem Tor lupfte er den Ball um den Pfosten herum in die nahe Ecke und dem Dietliker Schlussmann blieb nur das Staunen übrig. Wenige Sekunden vor der Schlusssirene degradierte dann Nicola Grass die gegnerischen Verteidiger ein weiteres Mal zu Statisten und sorgte so mit seinem vierten (!) persönlichen Treffer für den 7:3-Endstand.

Zu Beginn gehörig unter Druck geraten Auf den lockeren Startsieg folgte das packende Duell gegen das bis anhin noch verlustpunktlose Fricktal-Stein. Nach einer schwierigen Startphase, in der man ab und zu gehörig unter Druck geriet, steigerten sich die «Buccs» aber je länger je mehr und kamen nach einem frühen Gegentreffer auch zu einigen, teils hochkarätigen, Chancen, welche aber allesamt ungenutzt blieben. Dies änderte sich aber nach der Pause. Zuerst reagierte Etienne Wuillemin am schnellsten und drückte einen herrenlosen Ball über die Linie, nachdem der Fricktaler Torhüter einen Ball nicht festhalten konnte. Wenig später stellte Etienne Wuillemin erneut sein Antizipationsvermögen unter Beweis: Einen gegnerischen Pass fing er in der offensiv-Zone in extremis ab, lancierte seinen Bruder Joël Wuillemin, welcher die Lücke fand und den erstmaligen Führungstreffer erzielte.

Freitag, 5. Dezember 2014

Affoltern-Hedingen siegte in den letzten zwei Spielen beide Male Einem 5:4 gegen die Sursee-Reserven folgt ein 6:3 gegen Camel. Die Affoltemer (4. Liga) können doch noch siegen. Am Sonntag gewann das Team von Coach-Präsident Werner Reiterhauser gegen Sursee II mit 5:4. In den ersten zehn Minuten spielte Affoltern schlecht, kam nur mit viel Glück um einen höheren Rückstand herum. Dann drehten die Säuliämtler auf und erarbeiteten sich plötzlich die besseren Chancen. Das Resultat: Der 0:2-Rückstand wurde bis zur ersten Pause egalisiert. Im Mitteldrittel konnte Affoltern das 3:2 durch Marco Kälin erzielen,

aber die Surseer glichen wieder auf. Auch dem 4:3 in der 33. Minute folgte in der 44. Minute der erneute Ausgleich durch die Gäste. Nach dem 5:4 in der 46. Minute von Colin Gisler konnten die Affoltemer dann den Vorsprung halten. Der Sieg war hochverdient. Auch im Wochentagsspiel auswärts gegen Camel erwischten die Affoltemer einen schlechten Start und lagen nach 20 Minuten mit 0:3 hinten. Mit einem Hattrick egalisierte Nico Brügger das Geschehen bis zur zweiten Pause. Im Schlussabschnitt zogen die Affoltemer dann auf 6:3 davon. Die

14. Nietlisbach (Kälin) 1:2. 20. Bischofberger (Peyer) 2:2. 26. Kälin (Portmann, Holzner) 3:2. 29. Glauser (Vonarburg) 3:3. 33. Portmann 4:3. 44. Glauser (Ausschluss Nietlisbach) 4:4. 46. Gisler (Kälin) 5:4. – Affoltern: De Jongh; Peyer, Sattlegger; Gisler; Walter, Bischofberger, Holzner; Ardüser, Portmann, Janick Jud; Kälin, Nietlisbach, Brügger. EHC Camel – Affoltern-Hedingen 3:6 (3:0, 0:3, 0:3). – Bäretswil. – Tore: 3. Morger (Hegner) 1:0, 5. Morger (Schröttenthaler) 2:0. 20. Hegner (Eugster) 3:0. 21. Brügger (Heller) 3:1. 32. Brügger (Walter) 3:2.

Thomas Winter

39. Brügger (Pfister) 3:3. 42. Sattlegger (Kälin) 3:4. 49. Nietlisbach (Kälin) 3:5. 59. Kälin (Nietlisbach)

EHC Affoltern-Hedingen – Sursee II 5:4 (2:2, 2:1,

3:6. – Affoltern: De Jongh; Gisler, Sattlegger; Pfister;

1:0). – Trainingshalle Zug. – Tore: 4. Glauser (Vonar-

Heller, Holzner, Walter; Kälin, Nietlisbach, Brügger;

burg, Gassmann) 0:1. 10. Glauser (Vonarburg) 0:2.

Kevin Jud, Sidler.

G-Junioren des FCA siegen in Birmensdorf Die G-Junioren vom FC Affoltern haben am Letzten Samstag am Hallenturnier in Birmensdorf mit Bravour alle Spiele gewonnen – sogar jenes gegen den ganz starken Benfica Club Zürich mit 1:0. Zu erwähnen ist die starke Leistung der ganzen Mannschaft. Als bester Spieler des Turniers wurden ebenfalls ein FCA-Spieler ausgezeichnet: Riccardo Gentile mit Nummer 7 hatte genauso viele Tore erzielt. (ge.)

Beim Juniorenturnier im Bonstetter Sportzentrum Schachen fielen in 120 Spielen 389 Tore. (Bild Kaspar Köchli)

Begeisternde Fussballjugend Torspektakel am 3. Junioren-Hallenturnier des FCWB 48 Juniorenteams massen sich am vergangenen Wochenende in der Dreifachturnhalle in Bonstetten. Ende Januar 2015 folgt Teil zwei des beliebten Turniers. Das Interesse an der dritten Auflage des Jürg Stäheli Cups war überwältigend. «Innert rund zehn Tagen nach der Ausschreibung waren beide Turniere mit 96 Teams ausgebucht. Weitere 80 Mannschaften mussten wir vertrösten», so der gesamtverantwort-

liche Patrik Schönbächler, Leiter der FCWB-Juniorenabteilung. Die vielen Zuschauer erlebten einen spektakulären Anlass, verteilt auf Samstag und Sonntag, mit begeisterndem Juniorenfussball. «Tolle Fairness, schöne Fussballkost, super Stimmung, keine argen Blessuren, was will man mehr?», so Schönbächler zufrieden, wenn auch ziemlich müde von den zwei intensiven Tagen. Und er zollte allen Helferinnen und Helfern ein grosses Lob für ihre tadellose Arbeit.

Am 24./25. Januar 2015 folgt die Fortsetzung der Veranstaltung. Höhepunkt dann dürfte das C-Turnier sein. Dort treffen Teams aus der höchsten Kategorie (Coca-Cola Junior League) aufeinander. (kakö)

Kategoriensieger: Jun. F (a): 1. Grasshoppers Club Juve; Jun. F (b): 1. Oetwil-Geroldswil I; Jun. D (Elite/1. Stärkeklasse): 1. Seefeld; Jun. C (1./2. Stärkeklasse): 1. Hünenberg; Jun. E (Promotion/1. Stärkeklasse): FCWB Ea Jun. E (2./3. Stärkeklasse): Engstringen.

Bester Spieler des Turniers: sieben Tore hat Riccardo Gentile erzielt. (Bild zvg.)

Volley S9-Juniorinnen sind nicht zu bremsen

Eine Portion Glück und einige Paraden von Torhüter Sven Hanselmann Fünf Minuten vor Schluss traf dann Severin Haab aus spitzem Winkel genau ins Lattenkreuz und stellte die Weichen nun definitiv auf Sieg. Die Überraschung schien nun zum Greifen nah. Als Fricktal nach einer unübersichtlichen Situation aber noch einmal der Anschlusstreffer gelang, wurde es nochmals ganz eng. Ohne Torhüter, dafür mit Mann und Maus im Angriff, hoffte der Tabellenführer noch auf einen Lucky Punch. Die Torumrandung, eine Portion Glück und einige Big Saves von Torhüter Sven Hanselmann verhinderten jedoch den Ausgleich und wenige Sekunden vor Schluss bewerkstelligte Nicola Grass die Entscheidung, indem er den Ball in dieser hochdramatischen Partie zum 4:2 ins Netz spedierte. Mit diesen zwei Siegen zeigten die Buccaneers eine eindrückliche Reaktion auf die schwache letzte Runde, in welcher es zwei Niederlagen absetzte und der Anschluss an die vorderen Tabellenplätze ist zumindest einigermassen wieder hergestellt. (pd.)

Säuliämtler hatten in dieser Partie Moral gezeigt, und sich auch durch einen 0:3-Rückstand nicht aus der Fassung bringen lassen. Auch dieser Sieg war verdient. Damit haben die Affoltemer in zwei Spielen doppelt so viele Punkte geholt wie vorher in fünf Partien. Das nächste Heimspiel tragen die Affoltemer am 21. Dezember gegen Seetal II (14.15, Trainingshalle Zug) aus.

U15: Durchmarsch von der 3. in die 1. Liga

Die U15 von Volley S9 steigt in die 1. Liga auf. (Bild Karin Hasselberg)

Nach dem siegreichen 1. Spieltag am 2. November trat die U15-Mannschaft des Volley S9 letzten Sonntag in Uster als Aufsteiger in der 2. Liga an. Das Niveau in der 2. Liga war klar höher als in der 3. Liga, doch nicht unerreichbar und vor allem nicht besser als unseres. Den Mädchen war bald klar, dass mit Einsatz, Ehrgeiz und etwas Biss alles möglich sein wird! Vom ersten Satz an waren alle sechs Spielerinnen voll konzentriert und motiviert dabei. Die ersten Gegner von Volero machten es ihnen zuerst nicht leicht, aber in der entscheidenden Phase konnte Volley S9 die Ruhe bewahren und gewann mit 2:0 (25:23¸ 25:15). Der nächste Gegner von Rickenbach schien unkonzentriert und nicht bereit, die Volley S9-Mädchen konnten aber den Schwung aus dem ersten Spiel erfolgreich mitnehmen und gewannen trotz leichtem Durcheinander im zweiten Satz mit 2:0 (25:12; 25:23).

Der Blick auf die Tabelle vor dem dritten und letzten Spiel zeigte: die Gegner (Züri Unterland) haben ebenfalls zwei Spiele gewonnen. Das bedeutet, dass dieses letzte Spiel das Spiel um Platz 1 ist. Der Anfang war harzig, das U15 kam nicht richtig auf Touren und verlor den ersten Satz mit 17:25. Der zweite Satz war haarsträubend und nervenaufreibend, die Ballwechsel waren lang, der Einsatz auf beiden Seiten gross, doch Volley S9 entschied den Satz mit 26:24 für sich. Im dritten und entscheidenden Satz spielte das U15 sein bestes Volleyball und fegte die Gegner mit 15:5 vom Platz. Die Sensation ist perfekt und einfach unglaublich! Drei Spiele, drei Siege. Volley S9 ist erneut Turniersieger und wird in die 1. Liga aufsteigen! Man darf gespannt sein auf den nächsten Spieltag am 18. Januar 2015. Karin Hasselberg


Sport

Freitag, 5. Dezember 2014

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Judolegende im Budo-Sport-Club Eric Hänni trainierte in Affoltern mit Kindern und Jugendlichen

Trainieren mit dem Grossmeister: Eric Hänni korrigiert und lobt die Ämtler Judokas. (Bild zvg.)

Eric Hänni 9. Dan Judo (roter Gürtel) und Olympia-Silbermedaillengewinner 1964, erteilte am Sonntag, 30. November, rund 40 Judokas des Budo-Sport-Clubs Affoltern, eine Trainingslektion.

erlebt zu haben. Der 9. Meistergrad wird nur sehr selten verliehen und Eric Hänni ist zurzeit der einzige Judoka in der Schweiz, welchem diese Ehre gebührt. Er ist der höchstgraduierte Schweizer Judoka.

Patrick Schmidli, Dojoleiter des BudoSport-Clubs (Bsca), ist es gelungen, die lebende Judolegende Eric Hänni für ein Gasttraining in Affoltern zu engagieren. Das Training war schon lange im Voraus angekündigt und die Kinder fieberten nun auf das bevorstehende Ereignis hin. Nicht sehr viele Judokas können von sich behaupten, eine Trainingslektion mit einem 9. Dan Judo

Spezialtechnik: Uchi-Mata Pünktlich um 13.45 Uhr betritt Hänni die Judomatten des Trainingslokals an der Industriestrasse 18 in Affoltern. Bevor das Training startet, erfüllt er den Kindern sämtliche Autogrammwünsche. So verewigt er sich in diversen Judopässen und so mancher Judogi (Judoanzug) und Gürtel wurde mit seiner Unterschrift verschönert.

Dass Judo ein ganz wichtiger Bestandteil in Hännis Leben ist, merkt man, wenn er mit Freude und einer unheimlichen Begeisterung die Kinder motiviert, sie korrigiert und für das Gezeigte lobt. Gerade die jüngeren Judokas, welche eine Trainingseinheit von 14 bis 15 Uhr absolvieren, wachsen geradezu über sich hinaus und demonstrieren tolle Judotechniken vor den Augen des Grossmeisters. Die älteren Judokas, welche ihr Training von 15 Uhr bis 16 Uhr bestreiten, nimmt Hänni genau unter die Lupe. Ihnen verrät der Olympiazweite seine Spezialtechnik, den Uchi-Mata. Er selber habe beinahe zwei Jahre gebraucht, um diese Wurf-

technik so zu beherrschen, dass er sie im Wettkampf anwenden konnte. Auch die älteren Judoka erhalten sehr viel Lob und Anerkennung vom Meister. Am Ende bedankt sich Eric Hänni für die Einladung nach Affoltern und lobt den Dojoleiter Patrick Schmidli für seine hervorragende Arbeit. Man sehe, dass die Schüler im Dojo Affoltern in guten Händen seien. Ein solches Erlebnis prägt jeden Judoka, egal ob er mit dem gelben Gürtel ganz am Anfang steht oder mit dem braunen Gürtel vor der Meisterprüfung. Eric Hänni ist nicht nur ein super Judoka, er ist auch ein toller Mensch und trotz seiner Erfolge auf dem Boden geblieben. (pd.)

Zwei weitere nationale Judo-Medaillen Aline Erni triumphierte am Wochenende in Neuenburg Die diesjährige Finalrunde der Judo Nationalliga A fand am 29. Novem-

ber in der voll besetzten Sporthalle Neuenburg statt. Aline Erni vom Bu-

Aline Erni durfte sich einmal mehr feiern lassen. (Bild zvg.)

do Sport Club Affoltern durfte mit den Damen vom Judo Club Uster an den Start. Im kleinen Finale setzten sich die Ustermer gegen Morges in einem heissen Duell mit 6:4 durch und nahmen die Bronzemedaille nach Hause. Am Sonntag wurde der Schweizer Meistertitel der U15-Kantonalkader ebenfalls in Neuenburg ausgetragen. Zwölf Kantonalkader stellten eine Mannschaft. Aline Erni gewann ihren Kampf gegen die amtierende Schweizer Meisterin, gegen die sie vor zwei Wochen verloren hatte. Das Zürcher Kantonalkader verlor dann im Final mit einem Schiedsrichterentscheid. So kann Aline Erni diese erfolgreiche Saison mit zweimal Schweizer Meisterschafts-Silber und einem dritten Platz an der Mannschaftsmeisterschaft der Nationalliga A beenden. (pd.)

Elf Pokale, davon fünf erste Plätze KDA-Cup und Schweizer Junioren-Meisterschaften im Karate Am letzten Wochenende wurden in Alpnach das Kinderturnier KDA-Cup und die Schweizer Junioren-Meisterschaften 2014 durchgeführt. Die Karateschule Shinkyokushin Dojo Obfelden nahm mit insgesamt zwölf Wettkämpfern und drei Kampfrichtern daran teil. Veit Karpf ist der neue Schweizer Juniorenmeister Kampf, Gewichtsklasse bis 75 kg. Veit Karpf gehört der Junioren-Nationalmannschaft an und hatte bereits an den Europameisterschaften 2013 in Luzern teilgenommen. Auch

Duncan Fischer ist neuer JuniorenSchweizer Meister Kampf, Gewichtsklasse über 75 kg. Beide Athleten haben sich optimal auf das Turnier vorbereiten können. Veit Karpf gewann gegen seine Gegner dank seinen Variationen in den Kombinationen und der herausragenden Technik. Im Vollkontakt der Kinder wurde hervorragend gekämpft. Die ersten Plätze zeigten die Überlegenheit in den einzelnen Disziplinen. In der Vorbereitung wurde noch mehr auf Technik und Taktik Wert gelegt, welche schlussendlich im Wettkampf optimal umgesetzt werden konnten. Dass die Erfolge nicht von ungefähr kommen,

ist auf die Mentalität der Karateschule zurückzuführen. Sie legt grossen Wert auf eine solide Grundbasis der Kampftechniken. Weiter müssen die konditionellen Fähigkeiten vorhanden sein, die sich nur in harten und fordernden Trainings angeeignet werden können. Der Leiter der Karateschule, Andi Gabler, war sehr zufrieden mit den gezeigten Leistungen, die die letztjährigen Resultate sogar noch toppen liessen. Erfreulich sind die Entwicklung des Nachwuchses und die konstanten Leistungen der Junioren. Es benötigt jedoch ein fortlaufendes Engagement jedes Einzelnen, damit solche Resultate möglich werden. (pd.)

Haben Grund zur Freude: Die Pokalgewinner vom Shinkyokushin Dojo Obfelden. (Bild zvg.)

Marco Nägeli (rechts) steigt am Niklausschwinget ins Sägemehl. (Bild Bruno Auf der Maur)

Elf Ämtler Teilnehmer am Niklausschwinget Schwingklub am Albis stellt grösstes Team Von den Vertretern aus dem Kanton Zürich ist der Schwingklub am Albis mit elf Teilnehmern mit der grössten Mannschaft beim Hallenschwinget in Dietikon am Start. Angeführt werden die Ämtler Schwinger von Marco Nägeli. Nach einer interessanten Saison mit dem Kilchberger Schwinget als Höhepunkt, wird das Schwingerjahr am Sonntag, 7. Dezember, mit dem Niklausschwinget in Dietikon abgeschlossen. Bei der 77. Durchführung des traditionellen Hallenschwingets sind rund 120 Schwinger, darunter 30 Gäste (5 Südwestschweizer, 15 Innerschweizer, 10 Nordwestschweizer) angemeldet. Aus dem Kreis der Gästeschwinger kommt mit Bruno Gisler aus Rumisberg auch der klare Favorit auf den Ta-

gessieg. Der 99-fache Kranzschwinger hat gute Erinnerungen an das Niklausschwinget. Bereits 2010 und 2011 konnte Gisler in Dietikon gewinnen. Mit elf angemeldeten Teilnehmern stellt der Schwingklub am Albis die grösste Mannschaft. Im Fokus der Ämtler steht der Maschwander Marco Nägeli. Der 20-jährige Sennenschwinger erkämpfte sich in dieser Saison am Zürcher Kantonalen den Kranz, womit er seine Kranzsammlung auf 4 Exemplare erhöhte. Nägeli wird am Niklausschwinget ein sehr junges Team anführen. Das Durchschnittsalter der Ämtler Teilnehmer liegt unter 20 Jahren. Gespannt kann man auch auf das Abschneiden der Zürcher Teilverbandskranzer Roman Schnurrenberger, Andreas Gwerder, Samir Leuppi und Lukas Nigg sein. Die Wettkämpfe beginnen um 8.30 Uhr. (Adm)


Wir suchen:

Aushilfen Rüster/Rüsterin Sie arbeiten in unserem Lager im Bereich Warenausgang. Hauptaufgaben sind das Kommissionieren und Verpacken teils komplizierter Kundenbestellungen. Die Arbeitszeit ist im Normalfall von 15.20 Uhr bis ca. 19.00 Uhr. Je nach Arbeitsaufkommen, sind auch Einsätze von 13.20 Uhr bis ca. 19.00 Uhr möglich. Die Anzahl möglicher Arbeitseinsätze pro Woche schwankt je nach Saison und Arbeitsmenge. Neben Wochen mit bis zu drei oder sogar fünf möglichen Arbeitseinsätzen gibt es evtl. auch mehrere Wochen ohne Arbeitseinsätze. In der Regel sind die Arbeitseinsätze ca. eine Woche im Voraus bekannt. Es gibt aber auch kurzfristige Möglichkeiten. Voraussetzungen für diese Stelle sind: – Ihr gutes Beherrschen der deutschen Sprache in Wort und Schrift – Körperliche Fitness – Exakte, systematische, selbstständige und konzentrierte Arbeitsweise. – Von Vorteil ist das Interesse für Bücher und Erfahrung im Umgang mit diesem speziellen Produkt. Wir bieten zeitgemässe Arbeitsbedingungen und freuen uns auf Ihre schriftliche Bewerbung bitte per E-Mail an: AVA Verlagsauslieferung AG Herrn Andy Waser Centralweg 16 8910 Affoltern a. Albis a.waser@ava.ch www.ava.ch


Extra

Freitag, 5. Dezember 2014

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Das Samichlaus-Atelier in der Schreinerwerkstatt Die Mitglieder des Lions-Clubs Knonauer Amt packten rund 3400 Chlaussäcke ab Für die bereits traditionelle Spendenaktion an Weihnachten, wurden am Dienstagabend in den Werkräumen der Schreinerei Schneebeli Ottenbach, Chlaussäcke abgepackt. Diese werden von Firmen, Vereinen, Schulen und Organisationen für Kunden- und Mitarbeitergeschenke erworben. Der Reinerlös der Aktion ist für körperlich und geistig behinderte Personen bestimmt. In den Werkstatträumen der Schreinerei Schneebeli in Ottenbach wurden für einmal ganz besondere Arbeitsleistungen ausgeübt. Die Handwerker waren zwar genau so fleissig wie die dort üblichen Beschäftigten, doch die Tätigkeiten zeigten sich für eine Schreinerwerkstatt ziemlich exotisch. Die Arbeitsräume glichen weit eher dem Atelier von Christkind und Samichlaus. Etwa 60 Personen, Mitglieder des Lions-Clubs und ihre Ehepartner sowie Freunde und Verwandte, verwandelten sich für einen Abend in Gehilfen des Samichlauses und füllten 3400 Chlaussäcke mit Mandarinen, Nüssen, Schoggi und Läckerli.

Berge von Nüssen und Süssigkeiten Das Logistikteam mit Präsident Markus Sandhofer, Ruedi Müller, Heinz Bucher, Jürg Schmidlin und natürlich Werkstattbesitzer René Schneebeli leiteten die Generalstabsübung. An zwei langen Tischreihen wurde eine Fülle an verschiedenen süssen Köstlichkeiten in die Geschenksäcke abgefüllt. Neben einem Berg von 25-Kilo-Säcken Spanischen Nüssli warteten stapelweise Harassen mit Mandarinen, Grosspackungen von Baumnüssen, Biberli, Schöggeli, Bonbons, Pralinen, Läckerli und vom Lions-Club selbst hergestellte Guetzli darauf, verpackt zu werden. Die kleineren Geschenksäcke kosten 19 Franken und die rund sechs Mal grösseren 114 Franken. Der LionsClub Knonauer Amt setzt den erwarteten Erlös zwischen 15 000 und 20 000 Franken für geistig oder körperlich behinderte Personen oder für ein gemeinnütziges Projekt in diesem Umfeld ein. (mm)

Eine eigentliche Generalstabsübung: Verpackungsstrassen für Süssigkeiten. (Bild Martin Mullis)

volg-rezept

Die regionale Transportbrigade vom Samichlaus Er wird je nach Ort und Land anders bezeichnet: Der Samichlaus, er heisst aber auch Weihnachtsmann, Santa Claus, in Frankreich Père Noël, Father Christmas in England, Väterchen Frost in Russland, Julemand in Dänemark, Joulupukki in Finnland, Jultomte in Schweden und in Italien Babbo Natale, um nur einige Beispiele zu nennen. So ist es natürlich verständlich, dass er, um die Legionen von braven Kindern auch rechtzeitig beschenken zu können, ganz schön gefordert ist. Die Besuche verlangen eine generalstabsmässig organisierte Transportlogistik. Dem «Anzeiger» ist es gelungen, ein regionales Transportzentrum an einem geheimen Ort im Säuliamt aufzuspüren. Unter Einhaltung der strengsten Sicherheitsbestimmungen erlaubte der verantwortliche Knecht Ruprecht (auch Schmutzli genannt) sogar, seine startbereiten Helfer zu fotografieren.

Maispizza

Zutaten für 4 Personen 1,2 l Bouillon 250 g Bramata-Mais 2 Tranchen Schinken 1 Mozzarella 2 Tomaten, klein 100 g Kürbis Butter für die Form ½ Glas Tomatensauce 12 schwarze Oliven, entsteint Salz, Pfeffer Oregano, Basilikum, Thymian, Rosmarin

Regionales Transportzentrum des Samichlauses im Säuliamt: Diese fünf Esel sind für die grosse Verteilaktion bereit. (mm)

(Bild Martin Mullis)

wetter

Vögel im Fenster Das Schweikhof-Team, Überbaung Schweikhofstrasse am Dorfausgang von Ebertswil, hat zusammen mit den Kindern der Siedlung lustige und fröhliche Vögel gebastelt.

Die Eröffnung des Fensters findet heute Freitag um 17 Uhr statt. Ab 17.30 bis 19 Uhr wird ein Feuer gemacht und Glühwein gekocht. Es gibt Apéro. (pd.)

Zubereitung 1. Bouillon im Dampfkochtopf erhitzen, Mais einrühren. Dampfkochtopf schliessen und unter Druck 12 Minuten garen. Inzwischen Schinken und Mozzarella würfeln. Tomaten und Kürbis scheibeln. Eine Tarteform ausbuttern. 2. Ofen auf 250 Grad vorheizen. Mais in die Tarteform geben. Tomatensauce aufstreichen. Mozzarella, Schinken, Tomaten und Kürbis auflegen. Oliven darauf geben. 3. Alles mit Salz und Pfeffer würzen. In der Ofenmitte ca. 20 Min. backen. Kräuter fein schneiden und darüber geben. Tipp: Anstelle von Bramata-Mais 2-Minuten-Mais nehmen. Zubereitung: ca. 25 Minuten und 20 Minuten backen.

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bauernregel «Die Erde muss ihr Bettuch haben, soll sie der Winterschlaf laben.»

Lustige, bunte Vögel im Adventsfenster. (Bild zvg.)


Veranstaltungen

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095 2014  

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