094_2021

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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 633 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

DER PARTNER FÜR ARBEIT UND FREIZEIT

AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 94 I 175. Jahrgang I Freitag, 3. Dezember 2021

Hohe Investitionen

Netto-Null-Strategie

Ja auf der ganzen Linie in Affoltern

Eine neue Adresse für die Ämtler Kesb

Der Gemeinderat Mettmenstetten beantragt eine Steuererhöhung um vier Prozentpunkte. > Seite 3

Maskenpflicht und Desinfektionspause zwischen den Traktanden der Sekundarschulgemeinde und jenen der Politischen Gemeinde. Die Pandemie hat auch die Gemeindeversammlung vom vergangenen Montag in Affoltern geprägt. Trotzdem durfte Gemeindepräsident Clemens Grötsch über 50 Stimmberechtigte im Kasinosaal begrüssen. Sie haben die beiden Budgets einstimmig angenommen. Die Stadt tritt der Sekundarschule zwei Steuerprozente ab – ohne Auswirkung auf den Gesamtsteuerfuss. Gutgeheissen wurden auch drei Kreditanträge über insgesamt 2,77 Mio. Franken. Sie umfassen die Planung eines Ersatzneubaus der Kläranlage in Zwillikon sowie eines Vierfach- statt Doppelkindergartens auf dem BreitenAreal, Affoltern. Und schliesslich war da noch der Ausführungskredit für eine neue Flutlichtanlage um den Hauptplatz und die Leichtathletikanlage des Sportplatzes Moos. (tst.)

> Bericht auf Seite 8

Dorfzentrum aufwerten Ein Fehlbetrag von knapp 700 000 Franken bei gleichbleibendem Steuerfuss – das budgetiert Stallikon für 2022. Auf grösseres Interesse stiess an der Gemeindeversammlung in Stallikon allerdings die Planung der Dorfzentrums-Entwicklung, über die Gemeinderätin Monika Rohr im Anschluss an die formellen Geschäfte orientierte. Was fehle, seien Begegnungsräume sowie Genossenschafts- und Alterswohnungen, führte sie aus. Angesichts der Komplexität der Planung wird ein zweistufiges Wettbewerbsverfahren durchgeführt. Fokus der ersten Stufe sei die Ortsplanung, in der zweiten Stufe stehe der Wohnungsbau im Vordergrund. Der Kredit für ein Vorprojekt soll am 6. April vor die Gemeindeversammlung. (red.)

Die Sek Mättmi will in Nachhaltigkeit investieren und Energiekosten sparen. > Seite 5

Einiges zu diskutieren Die Gemeindeversammlung Rifferswil hat Anträge auf Steuersenkung abgelehnt. > Seite 9

Bausekretär geehrt

Hansruedi Feuz hat sich 25 Jahre für die Gemeinde Obfelden engagiert. > Seite 11

Behörde zügelt Büros innerhalb von Affoltern an die Sagistrasse Am Dienstag ist Zügeltag für die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) Bezirk Affoltern. Ab dann läuft der Betrieb an der neuen Adresse – mit neuem Logo und neuer Telefonnummer. von Thomas sTöckli Sicherer, freundlicher, heller und klimatisch besser – so beschreibt Alexandra Zürcher, Präsidentin der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) Bezirk Affoltern, die künftigen Büroräumlichkeiten in Affoltern. Das Gewerbehaus an der Sagistrasse 8a liegt in Sichtweite. Die Behörde ist hier ganz oben im zweiten Obergeschoss eingemietet. Dem Empfangsbereich mit Sicherheitsschalter, Aktendurchreiche und Kanzlei schliessen sich drei Sitzungszimmer und 15 Einzelbüros an. So sollen die Mitarbeitenden trotz häufigen Telefongesprächen auch konzentriert an ihren Entscheiden schreiben können. Weiter gehören ein Pausenraum mit Küche, ein Lagerraum, sowie ein Archivraum – mit Rollregalen optimal genutzt – zum neuen Kesb-Sitz.

Räumlichkeiten, die auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind

Neu an der Sagistrasse 8a: Die Kesb Bezirk Affoltern. (Bild Thomas Stöckli) lichkeiten, die auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. Die Nähe zum Sozialdienst Bezirk Affoltern hatte auch ihre Vorteile, so konnten Dienstleistungen wie Empfang, IT sowie Finanz- und Rechnungswesen von diesem bezogen werden. Und für die Zusammenarbeit mit den Beiständen waren die Wege kurz. «Mit der Berufsbeistandschaft haben wir die meisten Berührungspunkte», sagt Alexandra Zürcher. Allerdings arbeitet die Kesb auch mit der Berufsbeistandschaft der Stadt Affoltern zusammen.

angepasst. «Wir haben es nicht teuer neu gestalten lassen», stellt Alexandra Zürcher klar. Stattdessen habe man sich am bestehenden Logo orientiert, das den Kesb im Kanton Zürich zur Verfügung gestellt wurde, und den Schriftzug «Bezirk Affoltern» ergänzt. Den Empfang führt die Kesb wie bereits zu Anfangszeiten wieder eigenständig, die IT wurde an eine private Firma und das Finanz- und Rechnungswesen an die Gemeinde Bonstetten vergeben. Bei der Kesb Bezirk Affoltern arbeiten total 16 Mitarbeitende. Sie ist für sämtliche 14 Gemeinden des Bezirks Affoltern zuständig. Ihre neuen Räume wird die Behörde am Dienstag, 7. Dezember, beziehen. «Der Betrieb ist jederzeit sichergestellt und sollte unterbruchsfrei funktionieren», so Alexandra Zürcher. Mit dem Umzug bekommt die Kesb übrigens auch eine neue Telefonnummer: 044 541 01 41.

> Bericht auf Seite 9

Ende Jahr läuft für die Ämtler Kesb die Mindestmietdauer am bisherigen Standort ab. Dies wurde zum Anlass genommen, die Situation am Standort Affoltern zu evaluieren. Der Platzbedarf hat in den vergangenen acht Jahren zugenommen. Die Kesb erhielt am bisherigen Standort zwar mehr Räume, aber mit zwei verschiedenen Eingangstüren. «So hat man nicht mitbekommen, was im anderen Teil läuft», erklärt Alexandra Zürcher. Weiter fehlten Besucher-Parkplätze. Neu erhält die Behörde Räum-

Steuerfuss steigt um einen Punkt

Der «Lotto!»-Ruf Ein Christbaum Ämtler Zahnfee macht sie glücklich für Maschwanden hilft in der Karibik

Maschwanden soll weiterhin individuellen Sonderlastenausgleich (Isola) beziehen können. Deshalb erhöht die Gemeinde den Gesamtsteuerfuss um einen Prozentpunkt auf 130 Prozent. Den ausgeglichenen Budgets hat die Gemeindeversammlung einstimmig zugestimmt. In der Rechnung der Politischen Gemeinde werden künftig insbesondere Strassen- und Liegenschaftensanierungen zu Buche schlagen. Die Investitionsrechnung im Verwaltungsvermögen sieht Ausgaben von 979 000 Franken vor. Derweil schiebt die Primarschule ihre Schulhausdach-Sanierung mit Blick auf die anstehenden Gesamterneuerungswahlen auf 2023 hinaus. (red.)

Patricia Bodmer und Mathias Nägelin wohnen in Rifferswil. Gemeinsam mit Nägelins Mutter Sonja jagen sie in den Herbst- und Wintermonaten dem Nervenkitzel nach. Sie finden ihn an Lotto-Veranstaltungen, die sie vorwiegend im Kanton Luzern besuchen. Zehn bis zwölf pro Halbjahr seien es gut und gerne, schätzt Patricia Bodmer. Gerne auch einmal an zwei – oder gar drei Tagen hintereinander. Nun war am vergangenen Freitag wieder einmal Showtime. Die Harmoniemusik Kriens organisierte im Restaurant Wichlern ein «Super-Gold-Lotto». Mit dabei: das Trio aus dem Säuliamt. Was reizt die drei so sehr am Lotto-Spiel? (lhä)

Halb Maschwanden war am vergangenen Samstagabend auf den Beinen. Kein Wunder, stand dem Dorf doch ein besonderes Ereignis bevor: Der Gewerbeverein Mettmenstetten-KnonauMaschwanden spendet nämlich traditionsgemäss in der Adventszeit einen Christbaum. Dieses Jahr nun durfte sich erstmals auch die Gemeinde Maschwanden damit schmücken. Die Geste des Gewerbevereins kam bei der Bevölkerung sichtlich gut an. Der weihnachtliche Brauch wurde im wahrsten Sinne des Wortes zementiert, indem ein kleines Fundament ausgehoben und ein fester Standort betoniert wurde. (red.)

In den Ferien in der Dominikanischen Republik erzählte Daniela Frey Perez, Dentalhygienikerin in Affoltern und Schulzahnpflegeinstruktorin, vor über zehn Jahren dem Hotelpersonal davon, dass sie in der Schweiz ZahnprophylaxeSchulungen mache. Damals meinte jemand aus Spass, das könnte sie doch auch hier anbieten. Sechs Monate später kehrte sie mit einem Koffer voller Zahnbürsten zurück. So entstand das Hilfsprojekt «Bella Risa», was «schönes Lächeln» bedeutet. Mit ihrem Engagement sensibilisiert die Ämtlerin seither Kinder und Erwachsene für eine gute Mundhygiene und gesunde Essgewohnheiten. (red.)

> Bericht auf Seite 10

> Reportage auf Seite 12

> Bericht auf Seite 15

> Bericht auf Seite 23

Unterbruchsfreier Betrieb sichergestellt Durch die Nähe zum Sozialdienst sei für viele Leute zudem nicht klar gewesen, wo die Grenze verläuft zwischen Beistandschaft und Kesb. Verstärkt wurde dies noch durch das bisherige Logo, das sich an den Sozialdienst anlehnte. Mit dem Umzug wurde deshalb auch dieses

Chlaus-Helfer

Die Mitglieder des Lions Clubs Knonauer Amt haben in Obfelden Säcke abgepackt. > Seite 15

Mehr als nur das Lasttier vom Samichlaus Esel sind keinesfalls dumm, wie man ihnen nachsagt. Sie zeigen lediglich das typische Verhalten von Wüstentieren. Als Begleiter des Samichlaus wird er geschätzt. Schliesslich könnte der Schmutzli ohne seine Hilfe kaum so viele Geschenke bringen. Und wie würde die Weihnachtsgeschichte ausgehen, wenn nicht ein Esel Maria gerade noch rechtzeitig nach Bethlehem getragen hätte? Trotzdem: Im Krippenspiel ist der Esel keine Traumrolle, um die sich Kinder reissen. Dabei seien Esel klug und gutmütig, weiss Edith Müller, die sich seit über 35 Jahren für die eigentlichen Wüstentiere einsetzt. Was ihnen irrtümlich als Sturheit ausgelegt wird, sei vielmehr ein Abwägen in gefahrvollen Situationen. Denn Esel sind keine reinen Fluchttiere wie die schnelleren Pferde. Auf die Alpennordseite kamen die Esel erst mit den Römern. Vielleicht auch die Vorfahren der beiden Eseldamen Alischa und Noelia, die in der Stiftung zur Weid, Rossau, leben. (red.)

> Bericht auf Seite 11 ANZEIGEN

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> Interview auf Seite 5

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfä fällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Hausen am Albis, im November 2021

Traurig, aber dankbar für ihr langes, erfülltes Leben, nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Gotte, Tante und Freundin

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer geliebten Mutter, Grossmutter, Schwester und Freundin

Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. 3. Dezember 2021 Stadtrat Affoltern am Albis

Beschlüsse der Gemeindeversammlungen vom 29. November 2021 A) Politische Gemeinde Genehmigung des Budgets 2022 und Festsetzung des Steuerfusses für das Jahr 2022 bei 36 % B) Primarschulgemeinde Genehmigung des Budgets 2022 und Festsetzung des Steuerfusses für das Jahr 2022 bei 73 %

- † 28.11.2021

Beim Morgenessen hörte ihr Herz ganz plötzlich auf zu schlagen. Für die Angestellten und Mitbewohner des Pflegeheims sowie für uns kam der Tod unerwartet. Wir sind dankbar, dass unsere Mutter weder leiden, noch krank sein musste und ihr bis zum Schluss ein zufriedenes, selbstbestimmtes Leben gegönnt war.

In stiller Trauer Käthi und Mark Meier-Diener, Uerikon Elisabeth Hausin-Diener, Lützelflüh Annemarie Diener Bürgin, Lichtensteig Sara Meier und Markus Schmid mit Joya, Samedan Tina Meier und Reini Huber, Wädenswil Hansjörg Wipf und Familie, Flurlingen Christian Wipf und Familie, Zollikon Nina Wipf, Zollikon

Wir werden im Dezember im Kloster Kappel im engeren Familienund Freundeskreis Abschied nehmen. Wir danken Allen herzlich, die unsere liebe Mutter auf Ihrem Lebensweg begleitet haben und in Freundschaft mit ihr verbunden bleiben.

Auf Grund der aktuellen Coronasituation nehmen wir im kleinen Familienkreis Abschied auf dem Friedhof in Wettswil. Wir erfüllen den Wunsch unserer Eltern, gemeinsam im Wiesengrab beerdigt zu sein.

Traueradresse: Ursina Baur, Dietzingerstrasse 4, 8003 Zürich

Anstelle von Blumen gedenke man im Sinne der Verstorbenen der Eleonorenstiftung (Trägerin des Kinderspitals Zürich): Postkonto 84-222211-3 / IBAN CH34 0900 0000 8422 2211 3 Traueradresse: Elisabeth Hausin, Heckenweg 16, 3432 Lützelflüh Gemeinde Rifferswil Jonenbachstrasse 1 8911 Rifferswil

Das Budget kann ab Montag, 6. Dezember 2021 auf der Homepage www.stadtaffoltern.ch heruntergeladen werden.

• Wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen • und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden.

8. 5. 1922 – 25. 11. 2021

Ursina Baur Lukas Baur mit Nino und Anna Seline Baur und Jan Bettler Baur mit Julie und Theo Geschwister, Anverwandte und Freunde

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 29. November 2021

Rechtsmittelbelehrung Von der Veröffentlichung an gerechnet, können beim Bezirksrat Affoltern, im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, folgende Rechtsmittel erhoben werden;

Elisabeth Diener-Wipf

Dorothe Petermann * 23.07.1949

Politische Gemeinde Affoltern am Albis 1. Genehmigung des Budgets 2022 und Festsetzung Steuerfuss 2022 2. Genehmigung eines Projektierungskredits von Fr. 1'420'000.– für den Ersatzneubau der Kläranlage Zwillikon 3. Genehmigung des Objektkredits über Fr. 325'000.-- für die Erneuerung der Flutlichtanlage in der Sportanlage im Moos 4. Genehmigung eines Projektierungskredits über Fr. 1'020'000.-- für einen Vierfach-Kindergarten, Schülerhort und Büros der Leitung Kindergärten und der Schulverwaltung auf dem Areal Breitenstrasse 16 und 18

TODESANZEIGE

Charlie Chaplin

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Sekundarschulgemeinde Affoltern am Albis / Aeugst am Albis 1. Genehmigung des Budgets 2022 und Festsetzung Steuerfuss für das Jahr 2022

Behaltet mich so in Erinnerung, wie ich in den schönsten Stunden mit euch beisammen war.

Schau hoch zum Himmel. Wenn Du zum Boden blickst wirst Du nie einen Regenbogen finden,

044 764 11 50 kanzlei@rifferswil.ch

Erneuerungswahl der Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission Rifferswil für die Amtsdauer 2022– 2026 / Publikation der provisorischen Wahlvorschläge und Ansetzung der zweiten Frist Gestützt auf die Wahlausschreibung vom 8. Oktober 2021 sind für die Erneuerungswahl der Rechnungsprüfungskommission für die Amtsdauer 2022 bis 2026 innert der festgesetzten Frist folgende Wahlvorschläge eingereicht worden: 5 Mitglieder – 5 Wahlvorschläge Adresse

Heimatort

bisher/ neu

Gemeinde Rifferswil Jonenbachstrasse 1 8911 Rifferswil 044 764 11 50 kanzlei@rifferswil.ch

Erneuerungswahl der Mitglieder der Primarschulpflege Rifferswil für die Amtsdauer 2022 –2026 / Publikation der provisorischen Wahlvorschläge und Ansetzung der zweiten Frist Gestützt auf die Wahlausschreibung vom 8. Oktober 2021 sind für die Erneuerungswahl der Primarschulpflege für die Amtsdauer 2022 bis 2026 innert der festgesetzten Frist folgende Wahlvorschläge eingereicht worden:

Name, Vorname, Geschlecht

Geb. Datum

Beruf

Gallmann Thommen Susanne (w)

06.09.1961

Sachbearbeiterin Rechnungswesen

Hägiweidstr. 1

Mettmenstetten (ZH), Niederdorf (BL)

neu

Name, Vorname, Geschlecht

Geb. Datum

Beruf

Adresse

Heimatort

bisher/ neu

Hotz Christoph (m)

18.06.1962

Marktforscher

Jonentalstr. 13

Baar (ZG)

neu

Decrusch Charlotte (w)

11.04.1962

Sozialarbeiterin

Engelgasse 5

OberrietMontlingen (SG)

bisher

Hurter Yvonne (w)

28.05.1964

Kauffrau Servicefachfrau

Dorfstr. 2

Rifferswil (ZH)

bisher

Heimann Barbara (w)

12.04.1979

Hausfrau

Jonentalstr. 20

Innertkirchen (BE) Schwyz (SZ)

bisher

Prechtl Alexander (m)

02.03.1975

Rechtsanwalt

Engelweg 3

Wohlen (AG)

neu

Plenk Matthias (m)

24.07.1972

Informatiker

Jonenbachstr. 12A

Rifferswil (ZH)

neu

Zeller Willi (m)

18.08.1947

Rentner

Tränkegasse 4

Affoltern a.A. (ZH), Kirchlidach (BE)

bisher

von Allmen Pascal (m)

08.09.1976

Einsatzplanung und Konzeption

Jonentalstr. 3A

Lauterbrunnen (BE), Zürich (ZH)

neu

5 Mitglieder – 4 Wahlvorschläge

1 Präsidium – 1 Wahlvorschlag

1 Präsidium – 1 Wahlvorschlag Name, Vorname, Geschlecht

Geb. Datum

Beruf

Adresse

Heimatort

bisher/ neu

Hurter Yvonne (w)

28.05.1964

Kauffrau Servicefachfrau

Dorfstr. 2

Rifferswil (ZH)

neu

Name, Vorname, Geschlecht

Geb. Datum

Beruf

Adresse

Heimatort

bisher/ neu

Decrusch Charlotte (w)

11.04.1962

Sozialarbeiterin

Engelgasse 5

OberrietMontlingen (SG)

bisher

Protokollauflage Die Protokolle liegen ab Freitag, 3. Dezember 2021, im Gemeindehaus, Dorfstrasse 54, 8933 Maschwanden, während den Öffnungszeiten, zur Einsichtnahme auf. Die Berichtigung des Protokolls kann selbstständig nur mittels Aufsichtsbeschwerde beim örtlich zuständigen Bezirksrat als Aufsichtsbehörde verlangt werden.

In Anwendung von Artikel 7 der Gemeindeordnung Rifferswil und § 53 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) wird eine neue Frist von sieben Tagen, bis spätestens am 10. Dezember 2021, angesetzt, innert welcher die Wahlvorschläge zurückgezogen oder geändert werden oder auch neue Wahlvorschläge bei der Gemeindeverwaltung Rifferswil, Jonenbachstrasse 1, 8911 Rifferswil, eingereicht werden können.

In Anwendung von Artikel 7 der Gemeindeordnung Rifferswil und § 53 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) wird eine neue Frist von sieben Tagen, bis spätestens am 10. Dezember 2021, angesetzt, innert welcher die Wahlvorschläge zurückgezogen oder geändert werden oder auch neue Wahlvorschläge bei der Gemeindeverwaltung Rifferswil, Jonenbachstrasse 1, 8911 Rifferswil, eingereicht werden können.

Rechtsmittelbelehrung Von der Veröffentlichung an gerechnet, können beim Bezirksrat Affoltern, im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, folgende Rechtsmittel erhoben werden;

Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde Rifferswil hat. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname und die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei angegeben werden.

Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde Rifferswil hat. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname und die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei angegeben werden.

· wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen · und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs.

Jeder neue Wahlvorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Politischen Gemeinde Rifferswil unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen.

Jeder neue Wahlvorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Politischen Gemeinde Rifferswil unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Der Gemeinderat Rifferswil erklärt die Vorgeschlagenen als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind.

Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen.

Der Gemeinderat Rifferswil erklärt die Vorgeschlagenen als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind. Sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt, wird am 27. März 2022 eine Urnenwahl mit einem leeren Wahlzettel durchgeführt.

Sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt, wird am 27. März 2022 eine Urnenwahl mit einem leeren Wahlzettel durchgeführt.

Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern am Albis, im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern am Albis, im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Rifferswil, 3. Dezember 2021

Rifferswil, 3. Dezember 2021

Gemeinderat Rifferswil

Gemeinderat Rifferswil

3. Dezember 2021 Im Auftrag der Vorsteherschaften Gemeinderat Maschwanden Primarschulpflege Maschwanden


Bezirk Affoltern

Freitag, 3. Dezember 2021

3

Steuerfuss um vier Prozentpunkte erhöhen Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Mettmenstetten 3000 2500 2000 1500 1000

2024

2022

2020

2018

2016

2014

2012

2010

2008

2006

2004

2002

2000

1998

1996

1994

1992

1990

1988

1986

0

1984

500 1982

Die Gemeinde Mettmenstetten hat in den vergangenen zehn Jahren unter anderem das Albiszentrum sowie die Alterssiedlung saniert, einen neuen Doppelkindergarten errichtet, in die Erweiterung der Schulinfrastruktur samt Tagesstruktur und Doppelturnhalle investiert und den Beitritt zur Abwasserreinigungsanlage (ARA) des Gewässerschutzverbands Region Zugersee-Küssnachtersee-Ägerisee (Gvrz) beschlossen. Die Abbildung illustriert auf eindrückliche Weise, wie daraus Investitionen resultieren, die Mettmenstetten in diesem Ausmass noch nie gekannt hat. Die Investitionen sind dringend nötig – seit 2010 ist die Wohnbevölkerung Mettmenstettens um gut 30 Prozent gewachsen.

3500

Franken je Einwohner

Der Gemeinderat Mettmenstetten beantragt an der Gemeindeversammlung vom 13. Dezember eine Erhöhung des Steuerfusses von 78 auf 82 Prozent. Der Steuerfuss der Sekundarschule bleibt unverändert bei 21 Prozent.

Investitionen der Gemeinde Mettmenstetten in Franken pro Einwohner. (zvg.) kindergartens Dorf und der Umbau des Kindergartenpavillons belasten die Selbstfinanzierung der kommenden Jahre. Die Aufwände im Bildungs- und Sozialbereich haben markant zugenommen. Die grössten Kostensteigerungen sind dabei auf gebundene Ausgaben zurückzuführen, auf die Gemeinderat und Schulpflege kaum Einfluss haben. Die nach wie vor andauernde Pandemie belastet den Haushalt zudem kurz- und mittelfristig via tiefere Steuererträge und höhere Sozialleistungen.

Ausserordentlich hohe Investitionen

Verkauf von Bauland

Seit Beginn des ehrgeizigen Schulraumprojekts Mett im Jahr 2014 entsprach es der Absicht des Gemeinderats, die für Mettmenstetten historisch einmalig hohen Investitionen in die öffentliche Infrastruktur ohne Steuerfusserhöhung durchzubringen. Das hohe Bevölkerungswachstum und die damit einhergehenden hohen Grundstückgewinnsteuereinnahmen führten zu dieser optimistischen Prognose. Heute muss die Situation anders beurteilt werden. Die geplante Sanierung des Schulhauses Gramatt I, die Renovation des Doppel-

Die Politische Gemeinde Mettmenstetten verfügt noch über einige Bauparzellen. Es war für den Gemeinderat deshalb naheliegend, einen Teil der Investitionen mit Verkäufen von Gemeindeland zu finanzieren. Die Gemeindeversammlung genehmigte im Dezember 2020 den Verkauf einer Liegenschaft an der Dachlisserstrasse 11 (2050 m²). Die Parzelle hat mittlerweile für 4,41 Mio. Franken einen Käufer gefunden. An der Gemeindeversammlung vom 13. Dezember 2021 wird der Gemeinderat den Verkauf einer weiteren Parzelle an der

Grundrebenstrasse beantragen. Mit den zwei Verkäufen ist der Gemeinderat der Ansicht, genügend Finanzvermögen abgebaut zu haben – weitere Devestitionen sind nicht beabsichtigt, zumal der Verkauf von Bauland zwangsläufig zu höherem Bevölkerungswachstum führt, was wiederum neuen Schulraumbedarf nach sich ziehen würde.

Realistisches Budget ohne Polster Im vom Gemeinderat beantragten Budget 2022 wird trotz Steuerfusserhöhung mit einem Aufwandüberschuss von 552 100 Franken gerechnet. In den vergangenen Jahren wurde oft zu vorsichtig budgetiert, und so mag der Verdacht auf kommen, dass die kommenden Rechnungen besser ausfallen als in der Finanzplanung prognostiziert. Dies ist aus Sicht des Gemeinderats unwahrscheinlich. Alle Verantwortlichen wurden wiederholt angewiesen, die Aufwände ohne «Polster» und die Erträge auch in mit Unsicherheiten behafteten Coronazeiten optimistisch zu budgetieren. Es kann demnach nicht erwartet werden, dass diesmal das Ergebnis besser ausfallen wird als budgetiert.

Der Budgetentwurf des Gemeinderats beinhaltet ausserdem ein Sparpaket: 2020 und 2021 beschloss der Gemeinderat aufwand- und ertragsseitig eine Reihe empfindlicher Massnahmen, welche den Haushalt entlasten. Beispielsweise wurden Investitionen nach hinten verschoben, Ausgaben für Berater gesenkt, die Löhne der Verwaltung eingefroren und ein Teil der musikalischen Grundausbildung gestrichen. Weitere Sparmassnahmen – nebst der laufenden grossen Zurückhaltung beim Tätigen von Ausgaben – und damit verbundene Leistungskürzungen sind nicht geplant.

Künftigen Handlungsspielraum sichern Ohne Steuerfusserhöhung muss in den nächsten Jahren mit einem strukturellen Defizit gerechnet werden, was unter anderem zur Folge hätte, dass die Schulden im Umfang von zirka 25 Mio. Franken, welche vor allem zur Finanzierung der Schulinfrastruktur aufgenommen werden, nicht zurückbezahlt werden könnten. Der Gemeinderat hält weiterhin an seinem finanzpolitischen Ziel fest, die Verschuldung innert zehn Jahren von 25 Mio. auf 10 Mio. Franken zu reduzieren. Dadurch kommt zukünftigen Generationen etwas zugute, wovon bereits heutige Generationen profitieren durften: Sie erhalten von ihrer Elterngeneration eine funktionierende, öffentliche Infrastruktur ohne übermässige Schulden. Davon, diese Schulden längerfristig stehen zu lassen – wie das bei einer Hypothek für das eigene Haus ja oft der Fall ist –, ist dringend abzuraten. Momentan kann sich die Gemeinde zwar zu äusserst attraktiven Zinsen verschulden. Die Darlehen, die wir momentan aufnehmen, müssen bei fehlender Liquidität in fünf

bis zehn Jahren erneuert werden. Ob die Zinsen dann immer noch so tief liegen, ist fraglich. Eine Zinserhöhung um bloss 1 Prozent bei 20 Mio. Franken Schulden entspricht in Mettmenstetten einem Steuerprozent pro Jahr, welches dann dem Schuldendienst geopfert werden müsste. Auf weiterhin tiefe Zinsen zu hoffen, bedeutet demnach, mit Zinserwartungen zu spekulieren und damit erhebliche Risiken einzugehen. Da bei anhaltend hohem Bevölkerungswachstum auch in Zukunft erheblicher Investitionsbedarf bestehen wird, sichert die Gemeinde mit einem teilweisen Abbau der Schulden ihren Handlungsspielraum für die nächsten Jahre. Durch die Erhöhung des Steuerfusses von 99 auf 103 Prozent (Gesamtsteuerfuss inklusive Sekundarschulgemeinde) verfehlt der Gemeinderat zwar das finanzpolitische Ziel, den Steuerfuss unter dem kantonalen Mittelwert (aktuell 100 %) zu belassen. Trotzdem bleibt Mettmenstetten steuerlich attraktiv: Vier von 14 Gemeinden im Bezirk Affoltern weisen einen noch tieferen Steuerfuss aus. Im Vergleich mit den anderen 161 Zürcher Gemeinden fällt Mettmenstetten von Rang 42 auf Rang 54 (Steuerfüsse 2021). Letztlich entspringt die Steuerfusserhöhung dem Wunsch des aktuellen Gemeinderats, den nachfolgenden Behörden eine handlungsfähige Gemeinde zu übergeben. Auch der nächste Gemeinderat wird Investitionsprojekte anreissen müssen und braucht dazu gesunde Finanzen. Es soll nicht die Aufgabe des neuen Gemeinderats sein, als erstes Gemeindeversammlungsgeschäft im Dezember 2022 mit einer Steuererhöhung aufzuwarten. Oliver Bär, Geschäftsführer Verwaltung

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Wohnungsbrand in Ottenbach Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 633 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Ein Einbruch und ein Einbruchsversuch, Sachbeschädigung, illegale Entsorgung und Lärm beschäftigten die Polizei ebenfalls. Am 30. November um 8 Uhr ist in einer Mehrfamilienhaus-Wohnung in Ottenbach ein Brand ausgebrochen, der einen Feuerwehreinsatz nötig machte. Es entstanden Russschäden, und auch ein Schrank wurde in Mitleidenschaft gezogen. Die Ursache und die Schadenhöhe werden vom Brandermittlungsdienst abgeklärt. Ebenfalls abgeklärt wird derzeit, was bei einem Einbruch vom 25. auf den 26. November in einem Einfamilienhaus in Hedingen abhandengekommen ist. Die Täterschaft wuchtete ein Badezimmerfenster auf und verursachte dabei Schaden in der Höhe von rund 1200 Franken. 4500 Franken Sachschaden resultieren von einem Einbruchsversuch in

einem Mehrfamilienhaus in Obfelden, begangen am 28. November zwischen 9.30 und 15.30 Uhr. Die Türe liess sich nicht überwinden, wurde aber beim Versuch stark beschädigt (4500 Franken).

Zwei Autos beschädigt und eine Skulptur zerstört Unbekannte haben zwischen 25. und 28. November in Stallikon einen auf einem Besucherparkplatz abgestellten Personenwagen beschädigt. Kratzer und ein zerstochener Pneu ziehen laut Angaben der Kapo Kosten von etwa 5500 Franken nach sich. Auf dem Bahnhofplatz in Affoltern wurde am 28. November, abends, die Scheibe eines Autos zertrümmert. Der Schaden beläuft sich auf 500 Franken. Vandalen haben zwischen 27. und 29. November bei einem Geschäft an der Zürichstrasse in Affoltern eine 145 kg schwere Skulptur aus Stein umgekippt

und zerstört. Laut Kapo beläuft sich der Schaden auf etwa 1000 Franken.

Vandalismus, Littering und Lärm Am 28. November um 3 Uhr wurden Anwohner beim Bahnhof BonstettenWettswil aus dem Schlaf gerissen. Vier Junge im Alter von 16 bis 20 Jahren haben randaliert und gegen den SelectaAutomaten getreten. Schaden ist nicht entstanden. Die Verursacher wurden von der Polizei kontrolliert. In der «Schliffi» in Obfelden, Nähe Bahnunterführung, wurden in einem Waldstück zwischen 26. und 30. November mehrere Möbelstücke entsorgt. Kantons- und Stadtpolizei Affoltern mussten sich auch mit Lärmklagen befassen. Anwohnende beklagten sich in den vergangenen Tagen bzw. Nächten in Affoltern über Lärm in einem Restaurant, in Hedingen und Affoltern über die lärmige Party von Nachbarn und in Mettmenstetten über einen alkoholisierten Lärmverursacher. (-ter.)

Bestnote für die Kantonsfinanzen Die internationale Ratingagentur Standard & Poor’s Corporation (S&P) bewertet den Staatshaushalt des Kantons Zürich erneut mit der Bestnote «AAA». In ihrem Bericht hebt die Agentur vor allem die wirtschaftliche Stärke des Standorts und das umsichtige Management des Finanzhaushalts hervor. Regierungsrat Ernst Stocker zeigt sich erfreut über das Rating, besonders auch weil in jüngster Zeit gleich mehrere finanzpolitische Herausforderungen zu

meistern waren. Das Lob für das umsichtige Finanzmanagement der Verwaltung, die hohe Liquidität und die moderaten Schulden unterstreicht nach Ansicht des Finanzdirektors, dass der Regierungsrat und die Finanzdirektion den Staatshaushalt sorgfältig und mit den richtigen Mitteln steuern. In ihrem Bericht verweist S&P ausdrücklich auf die Vielfalt und die Widerstandskraft der Zürcher Wirtschaft. Für die Schweiz geht die Agentur von einem Wirtschaftswachstum von 3,55 Prozent im 2022 aus, wobei dasjenige im Kanton Zürich leicht darunter liegen könnte.

Dennoch erwartet sie eine Rückkehr der Wirtschaftstätigkeit auf ein Niveau wie vor der Pandemie. Wenn es um die Aufnahme von neuem Kapital geht, sieht S&P Zürich nach wie vor in einer ausgezeichneten Position. Was den Ausblick betrifft, spricht die Ratingagentur von steigenden Steuereinnahmen und weiterhin hohen Gewinnausschüttungen der Nationalbank. Die Zusatzkosten infolge der Änderungen im Zusatzleistungsgesetz und des Strassenfonds konnten abgefedert werden und stellen laut S&P kein zusätzliches Risiko dar. Finanzdirektion ZH

Zum 90. Geburtstag Ein 90. Geburtstag ist doch ein guter Grund zu feiern! Den hohen Runden dürfen in Affoltern zwei Menschen begehen. Morgen Samstag, 4. Dezember, heisst die Jubilarin Stephanie Hürlimann und am Sonntag, 5. Dezember, feiert Alfons Limbeck. Wir wünschen beiden, dass ihr Tag voll Freude und Wärme wird, herzliche Gratulation!

Zum 85. Geburtstag In Affoltern feiern am Sonntag, 5. Dezember, eine Jubilarin und ein Jubilar in ihren 85. Geburtstag. Sie heissen Elvira Dalla Valle und Ernst Berli. Wir wünschen beiden einen besonders frohen Tag mit angenehmen Überraschungen. Auch von unserer Seite herzliche Gratulation!!

Zum 80. Geburtstag Heute Freitag, 3. Dezember, feiert Alfred Appenzeller in Sellenbüren seinen 80. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich und wünschen alles Gute für das neue Lebensjahrzehnt. Alles Gute zu seinem hohen runden Geburtstag wünschen wir am Sonntag, 5. Dezember, Vito Tolve in Affoltern. Wir gratulieren und wünschen ein Fest in fröhlicher Runde.

Zur goldenen Hochzeit Seit 50 Jahren verheiratet – was für eine lange Zeit, die Carmela und Antonio Ciancia als Ehepaar zusammen verbracht haben! Sie feiern ihre goldene Hochzeit in Affoltern morgen Samstag, 4. Dezember. Wir wünschen ein schönes Fest!


Oleg Siljegovic

Bauprojekte

Erneuerungswahl der Mitglieder der Sekundarschulpflege Obfelden-Ottenbach für die Amtsdauer 2022–2026 (provisorischer Wahlvorschlag) Gestützt auf die Wahlausschreibung vom 19. Oktober 2021 sind für die Erneuerungswahl der Mitglieder der Sekundarschulpflege innert der festgesetzten Frist folgende Wahlvorschläge eingereicht worden: Erneuerungswahl der Mitglieder der Sekundarschulpflege Obfelden-Ottenbach: Name, Vorname

Geschlecht m/w

Geb.-Jahr Beruf

Wohnort

Heimatort

Partei

bisher/ neu

Batur Jure

m

1981

Group CFO/ COO

Obfelden

Urdorf/ZH

bisher

Bulliard Sirin

w

1986

Landschaftsarchitektin

Obfelden

Altdorf/UR

bisher

Hegglin Etter w Christa

1974

kaufm. Angestellte

Obfelden

Menzingen/ ZG

Die Mitte

bisher

Vargas Doris

w

1976

Kauffrau

Ottenbach

Mosnang/SG

neu

Williner Kevin

m

1988

Arbeitsagoge und Berufsschullehrer

Ottenbach

Embd/VS

neu

Erneuerungswahl der Präsidentin bzw. des Präsidenten der Sekundarschulpflege Obfelden-Ottenbach: Name, Vorname

Geschlecht m/w

Geb.-Jahr Beruf

Wohnort

Heimatort

Partei

bisher/ neu

Batur Jure

m

1981

Obfelden

Urdorf/ZH

neu

Group CFO/ COO

In Anwendung von Art. 9 der Gemeindeordnung und § 53 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) wird eine neue Frist von 7 Tagen, bis spätestens Freitag, 10. Dezember 2021, angesetzt, innert welcher die Wahlvorschläge zurückgezogen oder geändert werden oder auch neue Wahlvorschläge bei der Sekundarschulpflege Obfelden-Ottenbach eingereicht werden können. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde Obfelden oder Ottenbach hat. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen, Vornamen und Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname, die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei und der Hinweis, ob die Kandidatin oder der Kandidat der Behörde schon bisher angehört hat, angegeben werden. Jeder neue Wahlvorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Kreisschulgemeinde Obfelden-Ottenbach unter Angabe von Namen, Vornamen, Geburtsdatum, und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden. Die Sekundarschulpflege Obfelden-Ottenbach erklärt die Vorgeschlagenen als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind. Sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt, wird eine Urnenwahl durchgeführt. Wahlvorschlagsformulare sind auf der Website www.sek-obfelden.ch oder unter 044 761 21 05 erhältlich. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern am Albis, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. c VRG). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Affolternstrasse 3 – 8913 Ottenbach T. 044 763 40 50 – F. 044 763 40 59 info@ottenbach.ch – www.ottenbach.ch

Gebührenfestsetzung 2022: Wasser-, Abwasser- und Kehrichtgebühren Die Gebührenansätze für das Jahr 2022 wurden anlässlich der Gemeinderatssitzung vom 15. November 2021 wie folgt festgelegt: Gebühr 01.01.2022–31.12.2022

Jahr 2022 exkl. MwSt.

Vorjahr exkl. MwSt.

Wassergebühr pro 1 m³ Wasserverbrauch (01.11.2021–31.10.2022)

Fr.

1.90

unverändert

Wassergrundgebühr (inkl. 1 Zählermiete) pro 1. Wohn-/Gewerbeeinheit

Fr. 100.00

unverändert

Wassergrundgebühr pro zusätzliche Wohn-/Gewerbeeinheit

Fr. 60.00

unverändert

Wasserzähler zusätzlich

Fr. 30.00

unverändert

Abwasser pro 1 m³ Frischwasserbezug (01.11.2021–31.10.2022)

Fr.

3.10

unverändert

Abwasser Minimalgebühr pro Wohn-/Gewerbeeinheit

Fr. 240.00

unverändert

Kehricht je Wohneinheit und Betrieb/Gewerbe

Fr. 140.00

unverändert

Reduzierte Kehrichtgebühr pro Betrieb/Gewerbe (ohne Grüngut) gem. Gebührenreglement 3b;

Fr. 41.00

unverändert

Die Mehrwertsteuer wird zusätzlich mit 2,5% für die Wassergebühren und mit 7.7% für Kehricht- und Abwassergebühren erhoben. Gegen diesen Beschluss kann innerhalb von 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Ottenbach, 3. Dezember 2021 Gemeinderat Ottenbach

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).

Wir haben dich verloren und sind untröstlich traurig. Danke für die Zeit, die du bei uns warst. Wir vermissen dich unendlich. In Liebe und Verbundenheit: Nicole, Vuk, Enio Siljegovic

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Gemeinde Rifferswil Jonenbachstrasse 1 8911 Rifferswil

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Heinz Knuser, Chnübrechiweg 10, 8914 Aeugstertal Vertretung der Bauherrschaft: Langmeier Frei AG, Rümlangerstrasse 9, 8105 Watt Projektverfasser: Die Vertretung der Bauherrschaft ist Projektverfasser. Projekt: Wohnsiedlung Knuser Aeugstertal, Umbau Scheune in Mehrfamilienhaus, Chnübrechiweg 4, 8914 Aeugstertal Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1995, Zone: K2A

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Sabine und Alex Held, Allmendstrasse 35, 8914 Aeugst am Albis Vertretung der Bauherrschaft: Rundumgrün GmbH, Grossackerstrasse 121, 8041 Zürich Projektverfasser: Die Vertretung der Bauherrschaft ist Projektverfasser. Projekt: Erstellung einer Stützmauer, Allmendstrasse 35, 8914 Aeugst am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 383, 1595, Zone: WB

Mettmenstetten

Obfelden, 3. Dezember 2021 Sekundarschulpflege Obfelden-Ottenbach

21.11.1997 – 25.11.2021

Bauherrschaft: René und Brigitte Tscharner, Hubstrasse 14, 8942 Oberrieden Projekt: Nutzungsänderung Gewerbe zu Wohnraum, Vers.-Nr. 1657, Dachlissen 114, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1024, Zone: Kernzone KB

044 764 11 50 kanzlei@rifferswil.ch

Erneuerungswahl der Mitglieder des Gemeinderats Rifferswil für die Amtsdauer 2022 – 2026 / Publikation der provisorischen Wahlvorschläge und Ansetzung der zweiten Frist Gestützt auf die Wahlausschreibung vom 8. Oktober 2021 sind für die Erneuerungswahl des Gemeinderats für die Amtsdauer 2022 bis 2026 innert der festgesetzten Frist folgende Wahlvorschläge eingereicht worden: 6 Mitglieder – 8 Wahlvorschläge Name, Vorname, Geschlecht

Geb. Datum

Beruf

Adresse

Heimatort

bisher/ neu

Haller Yves (m)

20.10.1977

Kaminfeger

Dorfstr. 5B

Rheinach (AG) Hausen a.A. (ZH)

neu

Jäggi Walter (m)

06.11.1961

Kaufmann

Im Winkel 18b

Etziken (SO)

bisher

Lüthi Christoph (m)

16.10.1963

Ing. Agr. HTL/ Informatiker

Hauserstr. 1

Zürich (ZH) Rohrbach (BE)

bisher

RüttimannHurter Corinne (w)

02.01.1988

Sachbearbeiterin Buchhaltung

Kappelerstr. 8

Rifferswil (ZH)

neu

Salzmann Marlies (w)

20.07.1961

Gemeinderätin/nicht erwerbstätig

Kappelerstr. 1

Maschwanden (ZH)

bisher

Strasky Claudia (w)

18.10.1960

Mittelschullehrerin

Pfarrhausstr. 2

Glarus Süd (GL) Steinhausen (ZG)

bisher

Suter Daniel (m)

05.10.1971

Masch. Mechaniker

Zeisenbergstr. 5

Muotathal (SZ)

neu

von Schulthess Rechberg Reto (m)

06.08.1963

Dr. sc. nat. ETH

Ausserfeldstr. 8

Zürich (ZH)

neu

1 Präsidium – 2 Wahlvorschläge

Rifferswil Bauherrschaft: Rolf Hurter, Dorfstrasse 2, 8911 Rifferswil Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Austausch der bestehenden Tore in der Halle für die Postauto AG, Dorfstrasse 4, 8911 Rifferswil Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2112, Zone: Kernzone

Rifferswil Bauherrschaft: Ulrich Arbenz-Butti Mettmenstetterstrasse 2, 8911 Rifferswil Vertretung der Bauherrschaft: Mons Solar AG, Gewerbestrasse 3, 9444 Diepoldsau Projektverfasser: Die Vertretung der Bauherrschaft ist Projektverfasser. Projekt: Erstellung einer Photovoltaikanlage, Engelweg 10, 8911 Rifferswil Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1763, Zone: Kernzone

Stallikon Bauherrschaft: Ernst Jakob Schweizer, Im Weierächer 1, 8907 Wettswil Projekt: Ausbau Keller / Umgebungsarbeiten (ohne Aussteckung), Räbacher 3, 8143 Stallikon Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 36, Zone: W2/35

Name, Vorname, Geschlecht

Geb. Datum

Beruf

Adresse

Heimatort

bisher/ neu

Jäggi Walter (m)

06.11.1961

Kaufmann

Im Winkel 18b

Etziken (SO)

neu

Lüthi Christoph (m)

16.10.1963

Ing. Agr. HTL/ Informatiker

Hauserstr. 1

Zürich (ZH) Rohrbach (BE)

bisher

In Anwendung von Artikel 7 der Gemeindeordnung Rifferswil und § 53 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) wird eine neue Frist von sieben Tagen, bis spätestens am 10. Dezember 2021, angesetzt, innert welcher die Wahlvorschläge zurückgezogen oder geändert werden oder auch neue Wahlvorschläge bei der Gemeindeverwaltung Rifferswil, Jonenbachstrasse 1, 8911 Rifferswil, eingereicht werden können. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde Rifferswil hat. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname und die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei angegeben werden. Jeder neue Wahlvorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Politischen Gemeinde Rifferswil unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Der Gemeinderat Rifferswil erklärt die Vorgeschlagenen als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind. Sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt, wird am 27. März 2022 eine Urnenwahl mit einem leeren Wahlzettel durchgeführt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern am Albis, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Rifferswil, 3. Dezember 2021 Gemeinderat Rifferswil


Bezirk Affoltern

Freitag, 3. Dezember 2021

5

«Es ist nicht Ziel, jeden zu ‹verbeiständen›» Vor dem Umzug innerhalb von Affoltern bietet die Kesb Bezirk Affoltern Einblick in ihre Tätigkeit Die Ämtler Kesb zieht um an die Sagistrasse 8a. Im Interview mit Präsidentin Alexandra Zürcher geht es um Gefährdungen und Meldepflicht, aber auch Unterstützung und Selbstbestimmung.

zehn Beschwerden, was in Anbetracht der jährlich über 1000 gefällten Entscheide weniger als einem Promill entspricht, was sehr wenig ist.

«Anzeiger»: Das neue Kesb-Büro ist abgeschirmt, Zugang gibt es nur mit Badge. Haben Sie vor allem mit gefährlichen Leuten zu tun? Alexandra Zürcher: Nein, das würde ich nicht sagen. Gewisse Personen sind in einer schwierigen Lebenssituation. In seltenen Fällen müssen wir diesen auch gegen ihren Willen Unterstützung zukommen lassen. Da sind Aggressionen umständehalber verständlich. Man will ja grundsätzlich selbstständig entscheiden können. Aber wenn man Leute mit Respekt behandelt, kommt das meist auch zurück. Wann wird die Kesb aktiv? Die Kesb wird dann aktiv, wenn sie von irgendeiner Seite eine Meldung bekommt. Das kann von der Polizei sein, von Ärzten, Schulen oder Nachbarn. Zum Beispiel wenn jemand den Briefkasten seit drei Wochen nicht mehr geleert hat und nicht mehr gesehen wurde. Wir müssen dem von Gesetzes wegen nachgehen. Viele Fälle werden aber auch ohne Massnahmen unsererseits wieder abgeschlossen.

«Wenn man Leute mit Respekt behandelt, kommt das meist auch zurück.» Bei Institutionen gibt es sogar eine Meldepflicht, für welche Fälle? Das ist unterschiedlich. Die Spitex meldet etwa, wenn es den Rahmen ihrer Möglichkeiten übersteigt, dass eine Person noch zu Hause wohnen kann. Dann klären wir auch ab, welche weiteren Massnahmen noch möglich wären, damit die Person möglichst lange in ihrem gewohnten Umfeld bleiben kann. Manchmal ist es halt dann trotzdem nicht möglich. Das Selbstbestimmungsrecht wird bei uns grossgeschrieben.

Noch sind die meisten Lichter aus im zweiten Stock der Gewerbeliegenschaft an der Sagistrasse 8a in Affoltern. Am Dienstag bezieht die Ämtler Kesb hier ihre neuen Büros. (Bild Thomas Stöckli) Im Kindesschutz besteht eine Meldepflicht für Personen, welche beruflich mit Kindern zu tun haben und eine Gefährdung feststellen. Und wann können oder sollen Private sich an die Kesb wenden? Im Falle einer Gefährdung, auch wenn dieser Begriff schwammig ist. Es kommt vor, dass Leute sich selber an uns wenden, weil sie merken, dass ihnen die Situation über den Kopf wächst. Dann schaut man gemeinsam nach möglichst milden Unterstützungsmöglichkeiten – im Idealfall mit dem Einverständnis der betroffenen Person. Wie gehen Sie bei einer Meldung vor? Jeder Fall wird einem Behördenmitglied zugeteilt. Falls weitere Abklärungen notwendig erscheinen, wird der Fachdienst eingeschaltet, das sind Juristen und Sozialarbeiter, oder bei Kindern ein Abklärungsauftrag an das kjz (Kinder- und Jugendhilfezentrum Affoltern, Anm. d. Red.) erteilt. Sehr häufig besteht kein Handlungsbedarf unsererseits. Das Verfahren hat vielleicht schon einen

Stein ins Rollen gebracht und Hilfsangebote vermittelt. Dann braucht es nicht unbedingt noch weitere Massnahmen. Es ist nicht unser Ziel, jeden zu «verbeiständen». Wie werden die Melder und die Gemeldeten in den Prozess einbezogen? Den betroffenen Personen wird vor jedem Entscheid das rechtliche Gehör gewährt. Das heisst, sie können sich vorgängig zu beabsichtigten Massnahmen äussern. Die Melder erfahren aus Datenschutzgründen grundsätzlich nichts über das Verfahren. Sie können einbezogen werden, wenn dies dem Willen der betroffenen Person entspricht, zum Beispiel wenn es Familienmitglieder sind. Wie viele Fälle bearbeiten Sie jährlich? Wir führen über 1000 Verfahren jährlich, darin enthalten sind aber zum Beispiel auch die Berichtsprüfungen der Beistände, der Wechsel einer Mandatsperson infolge Kündigung oder die Hinterlegung eines Vorsorgeauftrags. Gefährdungsmeldungen gehen jährlich

über 400 bei uns ein, gut ein Viertel davon von der Polizei. Und in wie vielen davon geht es um Kinder und Jugendliche? Die Verteilung schwankt natürlich jedes Jahr etwas, dieses Jahr entfallen etwa 60 Prozent aller Gefährdungsmeldungen auf Kinder und Jugendliche. Bei den aktuell rund 1000 Massnahmen (Beistandschaften) – wobei für eine Person mehrere Massnahmen geführt werden können – halten sich die Kinder und Erwachsenen in etwa die Waage.

«Wir haben derzeit keine enormen Fallzunahmen, die sich auf die Pandemie zurückführen lassen.» Welche Rekurs-Möglichkeit gibt es und wie häufig wird sie genutzt? Innert 30 Tagen können die Entscheide weitergezogen werden vor den Bezirksrat. Wir haben pro Jahr rund

Welche Themen beschäftigen hauptsächlich? Oft bekommen wir Meldungen von der Polizei. Gerade wenn es um Kinder geht, um Behinderte oder andere Personen in einem Abhängigkeitsverhältnis muss man genau hinschauen. Bei Kindern sind Besuchsrechts-Streitigkeiten oft aufwendig, wenn sich die Eltern nicht einig sind. Und manchmal ändert sich die Situation schnell – gerade bei Kindern –, was aus einem bestehenden Fall einen neuen generieren kann. Bei Erwachsenen geht es häufig ums Älterwerden und gewisse Dinge, welche sie nicht mehr selber erledigen können. Oder wenn man den Job verliert, sich trennt oder scheiden lässt und die Kinder nicht mehr sehen darf, kann einen das schon aus der Bahn werfen. Die einen brauchen da vielleicht ein, zwei Jahre einen Beistand, andere sind auf längere Unterstützung angewiesen. Wie hat sich mit der Pandemie auf Ihre Arbeit ausgewirkt? Man hört vereinzelt von anderen Kesb, dass sie viel mehr zu tun haben. Wir haben derzeit keine enormen Fallzunahmen, die sich auf die Pandemie zurückführen lassen – zum Glück! Aber die Arbeit geht uns auch so nicht aus ... Was sind Ihre wichtigsten Partner? Das sind sicher die Beistände, bei Kindern das kjz, die Gemeinden und gemeindenahe persönliche Hilfe, die Spitex ist wichtig und mit der Polizei besteht ein enger Austausch. Gibt es nach abgeschlossenen Verfahren eigentlich auch Rückmeldungen? Eigentlich nur, wenn etwas nicht funktioniert, wenn zum Beispiel jemand mit seinem Beistand nicht zufrieden ist. Wer Pralinés und Blumen erwartet, ist bei uns im falschen Job. Grössere Geschenke dürften wir schon gar nicht annehmen. Interview: Thomas Stöckli

«Energie-Projekt» und Fotovoltaik mit Speicher

A4: Wann kommt zweite Querung?

An der Versammlung der Sekundarschulgemeinde KnonauMaschwanden-Mettmenstetten vom 9. Dezember (19.30 Uhr im Mehrzweckgebäude Stampfi, Knonau) sind nebst Budget und Steuerfuss 2022 auch zwei Investitionskredite traktandiert.

Der Autobahnanschluss Affoltern war am Montag Thema einer Anfrage von SVP-Kantonsrat Hans Finsler aus Zwillikon.

Die Sek Mättmi orientiert über ihre Gemeindeversammlungs-Vorlagen

Das Budget 2022 fällt bei den Ausgaben um rund 46 500 Franken höher aus als das Budget 2021. Auf der Ertragsseite wird 2022 eine Zunahme um etwa 87 500 Franken erwartet. Dies führt zu einem Aufwandüberschuss von 116 700 Franken. Für das Budget 2021 lag dieser bei 157 700 Franken. Der Haushalt der Sek Mättmi wird durch die Investitionen zwar stark beansprucht, darf aber dennoch als solide bezeichnet werden. Im Vergleich zum laufenden Schuljahr nimmt die Zahl der Schülerinnen und Schüler auf das Schuljahr 2022/23 um etwa 20 zu, was je nach Aufteilung der einzelnen Abteilungen mindestens einem zusätzlichen Klassenzug entspricht. Im Jahr 2022 wird die Aufstockung des Schulhauses Wygarten 1 fertiggestellt sein. Weitere Investitionen im Bereich Energie und Lüftung sind geplant. Trotzdem bewegt sich die Zunahme der Ausgaben in einem moderaten Bereich von etwa 0,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Steuerfuss soll trotz des geplanten Aufwandüber-

schusses weiterhin auf 21 Prozent belassen werden.

Investitionskredit «Energie-Projekt» Bei der Realisierung des «Energie-Projekts» handelt es sich um den Ersatz der heutigen Ölheizung der Schulanlage Wygarten. Die Sek Mättmi verfolgt im Bereich Energie die beiden Ziele, möglichst viel CO2 einzusparen und einen möglichst hohen Autarkiegrad zu erreichen. Diese Ziele sollen im Einklang mit einem vernünftigen Investitionsbudget – bestenfalls mit einem selbstfinanzierten Teil über 25 Jahre – erreicht werden. Für ein neues Energiesystem wurden alle gängigen Systeme – auch in Kombination – geprüft und verifiziert. Leider ermöglichen die wenigsten Systeme, verbunden mit den hohen Anforderungen eines Hallenbads, eine hohe Autarkie und damit die Möglichkeit einer, wenn auch nur teilweisen, Refinanzierung der Investitionen. Ziel ist es, kurzfristig eine «Netto 0 CO2» und einen hohen Autarkiegrad in Einklang mit einem vernünftigen Investitionsbudget – bestenfalls mit einem selbstfinanzierten Teil über 25 Jahre, zu erreichen. Ausserdem soll möglichst auch im Winter durch Eigenproduktion Strom erzeugt werden, der einen Beitrag zur Deckung der Winterstromlücke leistet. Mit der gewählten Energielösung fallen keine tiefgreifenden Gebäude-

sanierungen an. Bei den Schülern und Schülerinnen soll das Verständnis für Energiesysteme und Zusammenhänge geweckt, sowie Energieflüsse visualisiert und für alle greifbar gemacht werden. Mit der Arge (Pro Energie, Projektund Energiemanagement GmbH und RZ-Energiemanagement GmbH) eröffnen sich neuere und umweltfreundliche Lösungsansätze. Die Arge entwickelt Gesamtsystem-Lösungen, die bereits bei verschiedenen Objekten, wie beispielsweise der Umweltarena in Spreitenbach und mehreren engergieautarken Mehrfamilienhäusern in Brütten, Leimbach und Männedorf, realisiert wurden. Die Lösung ist preisgekrönt und gewann den Energiepreis Watt d’Or 2021. Die geplante Hybridbox ist eine kompakte und patentierte Energiezentrale, die alle energetischen Disziplinen in einem Gebäude vereint. Die Anlage reagiert dabei flexibel auf Stromangebot und Nachfrage, hält aber stets den Fokus auf die bedarfsgerechte Wärmeversorgung. Mit dem Projekt der Arge beantragt die Schulpflege der Sek Mättmi den Stimmberechtigten den Investitionskredit «Energie-Projekt» über 880 000 Franken (+/- 15%) für den Ersatz der heutigen Ölheizung der Schulanlage Wygarten.

Fotovoltaik und Batteriespeicher Für die Realisierung einer FotovoltaikAnlage und Batteriespeicher für die

Schulanlage Wygarten wird ein weiterer Investitionskredit in Höhe von 840 000 Franken (+/- 15%) beantragt. Das beantragte Hybridbox-System mit der per sofort möglichen CO2-Reduktion um bis zu 100 Prozent (= 245 Tonnen) in Verbindung mit dem Projekt «Photovoltaik (PV) mit Batteriespeicher» ist für die Erfüllung der gesamten Aufgaben der Sek Mättmi – insbesondere im Hinblick auf den Betrieb des Hallenbads – am besten geeignet. 70 Prozent des Strombedarfs der Sek Mättmi können vor Ort produziert werden und von April bis Oktober ist die Schule bis zu 100 Prozent autark. Gesamthaft betrachtet können Energiekosten im Umfang von 45 bis 50 Prozent eingespart werden. Die Vorhaben können mit 1 875 000 Franken über 25 Jahre fast vollständig refinanziert und ohne Steuererhöhung selbst finanziert werden. Mit den beiden Projekten erfüllt die Sek Mättmi bereits im Jahr 2022 die Energieziele 2050. Die Rechnungsprüfungskommission Maschwanden empfiehlt den Stimmberechtigten beiden Projekten am 9. Dezember zuzustimmen. Sekundarschulpflege Knonau – Maschwanden – Mettmenstetten Der «Beleuchtende Bericht» steht zum Download zur Verfügung unter www.sekmaettmi.ch (>Service >Publikationen) oder wird auf Verlangen kostenlos zugestellt.

Die fortschreitende Entwicklung im Gewerbe- und Industriegebiet sowie das Wachstum des regionalen Verkehrs stellen die Bezirkshauptstadt vor Probleme. Das hat Hans Finsler, SVP-Kantonsrat aus Zwillikon, erkannt. In seiner Anfrage vom vergangenen Montag weist er insbesondere auf den «unerwünschten Mehrverkehr» im Bahnhofsumfeld und an den Knoten Jumbo und Büel hin. In den Spitzenstunden zeige sich eine Überlastung im Bereich des Anschlussbauwerks der Autobahn, eine Entlastung des Knotens durch eine zweite Autobahnquerung sei deshalb zwingend notwendig. «Kritisch ist diese Entlastung des Anschlussbauwerks insbesondere deshalb, weil auch Buslinien des öV von Obfelden zum Bahnhof Affoltern über diese Kreuzung führen, deren Anschlüsse an die S-Bahn bei Überlastung der Kreuzung gefährdet sind», heisst es in der Anfrage. So soll der Regierungsrat unter anderem aufzeigen, wie sich die Verkehrsbelastung des Autobahnanschlusses Affoltern seit der Eröffnung entwickelt hat, wie die weitere Entwicklung erwartet wird und wann die zweite Autobahnquerung kommt. (red.)


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Velogeschäft A. Rüegg AG geht in neue Hände über Ab dem 1. Januar 2022 beginnt im 2-Rad- und Baby-Center Rüegg Steinhausen eine neue Ära. Der Fachhändler Veloplus übernimmt das Traditionsgeschäft an der Bahnhofstrasse 38 in Steinhausen. Altersbedingt suchte die Besitzerfamilie eine Nachfolgeregelung, die sowohl für ihre Kundinnen und Kunden als auch die Mitarbeitenden gleichermassen stimmen sollte. Mit der Übernahme durch Veloplus konnte eine optimale Lösung gefunden werden. Die Tradition des Velogeschäfts wird somit an diesem Standort weitergeführt und gelebt, und das bestehende Werkstatt-Team unter der Leitung von Toni Rüegg steht den Kunden weiterhin zur Verfügung. Um den Laden attraktiver zu gestalten, hat Veloplus viel vor. Durch die Liquidation des Baby-Centers wird die Ladenfläche verdoppelt und komplett neu gebaut. Die Neueröffnung der elften Filiale von Veloplus ist für den Frühling 2022 geplant. Eine neue, grosszügige Velowelt mit regionaler Ausstrahlung und neuen Dienstleistungen wird entstehen. Nebst den bisherigen Stärken der Rüegg AG, dem Verkauf von E-Bikes und Velos sowie der Velowerkstatt, bringt Veloplus zusätzlich ein reichhaltiges Sortiment an Velozubehör, Technik

und Bekleidung sowie die bekannten Testmöglichkeiten nach Steinhausen. Weitere Dienstleistungen wie die Ergonomie-Analysen, Kurse, Reisevorträge und eine Kundenwerkstatt bieten Ihnen neue Möglichkeiten in der Region. Für die Familie Rüegg heisst es nun Abschied nehmen. Die letzten Verkaufstage sind für den 27. und 28. Dezember geplant. Danach steht der Betrieb bis zur Neueröffnung im April 2022 still. Es wird ein SALE-Rabatt auf folgende Lagerartikel gewährt: E-Bikes und Velos 10%, auf die Marken KTM, Puky, Stevens und Tour de Suisse 20%, Baby-Abteilung 50% auf alles (ausgenommen speziell markierte Artikel). Aktuelle Spezialangebote und Aktionen werden laufend auf der Homepage www.ruegg-steinhausen.ch publiziert. Das Team vom Rüegg 2-Rad- und Baby-Center sagt ihrer Kundschaft mit einem lachenden und einem weinenden Auge Adieu und Danke für ihre Treue und Unterstützung in all diesen vielen Jahren. Im Frühjahr 2022 freuen sich das Rüegg-Werkstatt-Team und Veloplus darauf, gemeinsam in eine neue, Erfolg versprechende Zukunft zu starten. Auf Wiedersehen! Rüegg 2-Rad- und Baby-Center

v.l.n.r.: Marlise Inderbitzin, Toni Rüegg, Louisa Rüegg.

(Bild zvg.)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 3. Dezember 2021

Investitionsbedarf als Schuldentreiber Gemeindeversammlung in Affoltern heisst alle Vorlagen ohne Gegenstimmen gut Ein Abtausch von zwei Steuerprozenten, zwei verpasste finanzpolitische Ziele und drei Kreditanträge über total 2,77 Mio. Franken – so die Versammlungen der politischen Gemeinde Affoltern sowie der Sekundarschulgemeinde Affoltern/Aeugst vom Montagabend in Kurzform. von Thomas sTöckli 38,5 Mio. Franken für den Ersatzneubau Seewadel, 31 Mio. für Primarschule und Kindergärten, 11 Mio. für die Erweiterung des Stadthauses, 8 Mio. für Abwasser und Kläranlage, 7,5 Mio. für Gemeindestrassen – bis 2025 steht in Affoltern einiges an Investitionsbedarf an. Eines der beiden finanzpolitischen Ziele – eine vollständige Selbstfinanzierung – lässt sich so nicht erreichen. Über die vier Jahre komme man auf 60 Prozent Selbstfinanzierung, führte Claudia Ledermann, Stadträtin Finanzen, aus. Die Verschuldung nimmt also weiter zu. Fürs kommende Jahr dürften die Selbstfinanzierung gar nur bei 37 Prozent liegen. Immerhin kann das andere Ziel, ein Ertragsüberschuss, erreicht werden. Bei einem Totalaufwand von knapp 89 Mio. und Erträgen von 90,84 Mio. sieht das Budget für 2022 ein Plus von 1,84 Mio. Franken vor. Allein der Fiskalertrag wird um 1,60 Mio. Franken höher erwartet, dies trotz einer Reduktion des Steuerfusses um zwei Prozentpunkte – zuguns-

ten der Sekundarschulgemeinde – von bisher 107 auf 105 Prozent. So bleibe der Gesamtsteuerfuss bei 124 Prozent, erklärte Claudia Ledermann. Je ein Drittel der Aufwendungen fliessen in die kaum beeinflussbaren Bereiche Bildung sowie Soziales und Gesellschaft, führte die Stadträtin Finanzen aus. Netto 25,89 Mio. Franken werden 2022 investiert, grösstenteils in den Ersatzneubau Seewadel (18,57 Mio.). Das Budget und der Steuerfuss wurden ebenso ohne Gegenstimme angenommen wie auch alle anderen Geschäfte.

Kläranlagen-Planung und Flutlichtanlage Den weiteren Verlauf des Abends bestritt Markus Gasser in seiner Funktion als Stadtrat Bau und Infrastruktur sowie als Vertreter der quarantänebedingt abwesenden Stadträtin Immobilien Eliane Studer Kilchenmann praktisch im Alleingang. So stellte er den 53 Stimmberechtigten, die Stadtpräsident Clemens Grötsch im Kasinosaal hatte begrüssen dürfen, den Projektierungskredit für den Ersatzneubau der Kläranlage Zwillikon vor, ebenso wie den Objektkredit für die Erneuerung der Flutlichtanlage auf dem Sportplatz Moos und den Projektierungskredit für einen erweiterten Ersatzneubau auf dem Kindergartenareal an der Breitenstrasse. Die Kläranlage Zwillikon beschäftige ihn schon seit bald acht Jahren, führte Gasser aus. Seit 60 Jahren in Betrieb, stösst sie mit ihrem Einzugsgebiet von Affoltern, Hedingen, Rifferswil sowie Teilen von Mettmenstetten und von

Aeugst an die Kapazitätsgrenze. Zudem erfüllt sie die Gewässerschutzbestimmungen für eine Einleitung der gereinigten Abwasser in den Jonenbach nicht mehr. Deshalb seien in den letzten Jahren verschiedene Optionen geprüft worden. Eine überkantonale Grossanlage mit Ableitung in die Reuss scheiterte am Absprung der vorgesehenen Standortgemeinde Obfelden. Für einen Anschluss an die ARA Schönau in Cham würden die Umsetzungsfristen zu knapp, weshalb für die Stadt Affoltern nur noch der Alleingang in Frage gekommen sei, so Gasser. Als Ziel nannte er eine moderne und ökologische ARA. Rund 42 Mio. Franken dürfte der Neubau an alter Stelle gemäss aktuellen Schätzungen kosten. Besondere Herausforderungen stellen die knappen Platzverhältnisse dar, sowie die Notwendigkeit, unter laufendem Betrieb zu bauen. Dimensioniert wird die Anlage für 32 000 (bisher: 25 000) Einwohner, mit Erweiterungsmöglichkeiten. Vorerst stimmte die Versammlung allerdings «nur» über den Projektierungskredit ab. Bei Gesamtkosten von 2,14 Mio. beträgt der Anteil von Affoltern rund 1,42 Mio. Franken. Der Baukredit soll im Frühjahr 2025 an die Urne, die Einweihung könnte dann 2030 folgen. «Ich bin nicht sicher, ob ich dann noch dabei sein werde, um das Band durchzuschneiden», scherzte Gasser. Auch schon 34 Jahre hat die Flutlichtanlage um die Leichtathletikbahn und den Fussballplatz 1 im «Moos» auf dem Buckel. Die acht Masten sind angerostet, die alten Halogen-Metalldampf-

lampen teuer und nicht mehr zeitgemäss. An ihrer Stelle werden nun im Sommer 2022 vier Kandelaber mit stromsparenden LED errichtet. Von den dafür bewilligten 325 000 Franken wird noch einiges wegfallen, da mit Subventionen des kantonalen Sportamts gerechnet werden darf.

Mangel an Kindergarten-Raum Im letzten Geschäft der Stadt ging es um 1,02 Mio. Franken Projektierungskosten. Anstelle von zwei Kindergärten und einem einstigen Wohnhaus, in dem die Schulverwaltung untergebracht ist, sollen auf dem Areal an der Breitenstrasse 16 und 18 Neubauten für vier Kindergärten – inklusive Gruppenräume und Logopädie-, beziehungsweise Therapieraum –, einen Schülerhort für 30 Kinder – als Ersatz für die 15 Hortplätze im alten Gerichtsgebäude – und Büros für Schulverwaltung und -leitung erstellt werden. Die bestehenden Gebäude aus den Jahren 1903, 1910 und 1950 seien in schlechtem Zustand, führte Markus Gasser aus. Weiter müsse man anhand der Kinderzahlen ab Schuljahr 2024/25 im Vergleich zu heute drei zusätzliche Kindergartenklassen führen. Und das dürfte noch nicht das Ende des Wachstums sein: 55 Wohnungen seien in Affoltern bereits in Realisation, 132 weitere in Planung. «Viele Wohnungen generieren auch mehr Kinder», verdeutlichte Gasser den Raumbedarf. Um allen Bedürfnissen gerecht zu werden und den wertvollen Aussen-

raum erhalten zu können, geht die Planung von zwei bis drei Stockwerken aus. Ziemlich genau in einem Jahr, am 27. November 2022, soll der Baukredit über grob geschätzte 8,3 Mio. Franken an die Urne gehen. Bei einem Ja würde der Bau von Juli 2023 bis 2024 realisiert. Während der Bauzeit kämen die Kinder in einem Miet-Provisorium auf dem Kindergartenareal Haupel unter. Dieses würde dann anschliessend auch gleich noch für den dortigen Ausbau und den Ersatzneubau des Kindergartens Tannholz genutzt.

Sekundarschule budgetiert Minus Vor jener der Politischen Gemeinde Affoltern fand die Versammlung der Sekundarschulgemeinde Affoltern/Aeugst statt. Präsident Urs Bregenzer machte darauf aufmerksam, dass im Hinblick auf die Erneuerungswahlen noch zwei Vakanzen in der Schulpflege bestehen und dass die Aula nach der Sanierung seit diesem Herbst wieder in Betrieb sei. Ein Asbestfund hatte für eine Verzögerung und Mehrkosten gesorgt. Finanzvorstand Christoph Bühlmann präsentierte das Budget, das bei 11,36 Mio. Aufwand und 10.76 Mio Ertrag ein Minus von 608 200 Franken vorsieht – trotz der bereits erwähnten Erhöhung des Steuerfüsse um zwei Prozentpunkte auf 19 Prozent. Damit verpasst auch die Sek. ihr finanzpolitisches Ziel, nämlich einen ausgeglichenen Haushalt. Das solle sich aber bis 2024 wieder ändern, so jedenfalls die mittelfristige Finanzplanung.

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Stallikon Affoltern am Albis

Am 22. November 2021 ist in Zürich ZH gestorben:

Am 1. Dezember 2021 ist in Muri AG gestorben:

Baur geb. Bärlocher Dorothea Luise

Gledson Roma Reis

geboren am 26. Januar 1941, von Gaiserwald SG, wohnhaft gewesen in 8143 Stallikon.

geboren am 25. Januar 2021, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Beisetzung am Dienstag, 7. Dezember 2021 um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Abdankung in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. 3. Dezember 2021 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Hausen am Albis Am 28. November 2021 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Dorothea Petermann geboren am 23. Juli 1949, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Hausen am Albis

Mettmenstetten Am 25. November 2021 ist in Mettmenstetten gestorben:

Siljegovic, Oleg geboren am 21. November 1997, wohnhaft gewesen in Mettmenstetten. Der Abschied findet im engsten Familienkreis statt. Der Friedhofvorsteher

Wettswil am Albis Am 25. November 2021 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Elisabetha Luise Diener geb. Wipf

Bestattungsamt Stallikon

Wettswil am Albis Am 26. November 2021 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Oswald Willi geboren am 23. Juni 1926, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis. Der Abdankungsgottesdienst findet am Freitag, 14. Januar 2022, um 14.30 Uhr, in der Ref. Kirche Wettswil am Albis statt. Bestattungsamt Wettswil am Albis

Unterschutzstellung, Liegenschaft Grischheistrasse 2, 8933 Maschwanden (auf Kat.-Nr. 1155, Vers.-Nr. 56) Der Gemeinderat hat am 26. Oktober 2021 beschlossen: Der verwaltungsrechtliche Vertrag, mit dem das Gebäude Vers.-Nr. 56 auf dem Grundstück Kat.-Nr. 1155 an der Grischheistrasse 2 in 8933 Maschwanden unter Schutz gestellt wird, wird gestützt auf die §§ 203 Abs. 1 lit. c und 205 lit. d PBG genehmigt. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen.

Zweckverband Kläranlage Birmensdorf

Urnenabstimmung vom 28. November 2021 Vorlage Ausbauprojekt der Kläranlage Birmensdorf und Bewilligung des erforderlichen Kredites von brutto CHF 10'495'000.00 (exkl. MwSt.) Ergebnis Ja-Stimmen Nein-Stimmen Stimmbeteiligung Die Vorlage wurde angenommen.

10'279 806 63.64 %

Vorlage Zweckverband Kläranlage Birmensdorf «Totalrevision der Statuten»

geb. 8. Mai 1922, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis mit Aufenthalt in Affoltern am Albis.

Ergebnis Ja-Stimmen Nein-Stimmen Stimmbeteiligung Die Vorlage wurde angenommen.

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Die massgebende amtliche Publikation wird auf der Website www.birmensdorf.ch veröffentlicht.

Bestattungsamt Wettswil am Albis

Gemeindeverwaltung / Präsidiales und Kultur

10'189 668 62.76 %

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 1. Dezember 2021

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 26. November 2021

Die Stimmberechtigte der Gemeinde Stallikon haben an der Gemeindeversammlung vom 1. Dezember 2021 folgenden Beschluss gefasst:

Politische Gemeinde 1. Genehmigung Budget und Steuerfuss 2022 2. Erteilung Gemeindebürgerrecht Familie Wehrle, Uerzlikon 3. Erteilung Gemeindebürgerrecht Cornelius Kathrin, Kappel am Albis 4. Erteilung Gemeindebürgerrecht Johnson Kathryn, Kappel am Albis 5. Erteilung Gemeindebürgerrecht Johnson Roland Hedley, Kappel am Albis 6. Erteilung Gemeindebürgerrecht Streicher Kerstin, Uerzlikon

1. Genehmigung Budget 2022 mit Festsetzung Steuerfuss 85% Gegen den Beschluss kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, · wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen (§ 19 Abs. 1 lit. c i.V.m. § 19b Abs. 2 lit. c sowie § 21a und § 22 Abs. 1 Verwaltungsrechtspflegegesetz, VRG, LS 175.2) · und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. a und d i.V. mit § 19b Abs. 2 lit. c sowie § 20 und § 22 Abs. 1 Verwaltungsrechtspflegegesetz, VRG, LS 175.2). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. In Stimmrechtssachen werden Verfahrenskosten nur erhoben, wenn das Rechtsmittel offensichtlich aussichtslos ist. 3. Dezember 2021 Gemeinderat Stallikon

Rechtsmittelbelehrung Gegen diesen Beschluss kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis – wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihrer Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtsachen – um die Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Kappel am Albis, 3. Dezember 2021 Gemeinderat Kappel am Albis

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Bezirk Affoltern

Freitag, 3. Dezember 2021

«Einmalige Chance, das Dorfzentrum aufzuwerten» Einhellige Zustimmung zu Budget und Steuerfuss in Stallikon Nach 25 Minuten war das Budget verabschiedet, so dass nochmals gleich viel Zeit blieb für die Präsentation der Pläne fürs neue Dorfzentrum. Gemeindepräsident Werner Michel gab der Hoffnung Ausdruck, dass seine letzte Gemeindeversammlung im nächsten Juni wieder ohne pandemiebedingte Einschränkungen über die Bühne gehen könne.

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Wenn der Advent Feuer fängt

Verwenden Sie für den Adventskranz oder Christbaum eine unbrennbare Unterlage. Beaufsichtigen Sie Kinder, solange sie sich in einem Raum mit brennenden Kerzen aufhalten. Behalten Sie ebenfalls Ihre Haustiere im Auge. Stellen Sie Kerzen nie in die Nähe von brennbaren Gegenständen oder an einen Ort mit starker Zugluft. Löschen Sie vor dem Verlassen des Raumes alle Kerzen – auch wenn Sie nur kurz weg sind.

Gemeindepräsident Werner Michel wird auf der Bühne flankiert von Sozialvorsteherin Monika Roth und Tiefbauvorstand Robert Siedler (links) sowie Gemeindeschreiber Roberto Brunelli und Sicherheitsvorsteherin Valérie Battiston (rechts). Krankheitshalber entschuldigt war Schulvorsteherin Ingrid Spiess. (Bild Bernhard Schneider) im Finanzplan ein Anstieg der Nettoverschuldung 2023 und 2024 ab. 2025 dürfte sich die Situation wieder verbessern. Niemand unter den 33 Stimmberechtigten ergriff das Wort zu den Ausführungen des für die Finanzen zuständigen Gemeindepräsidenten, Werner Michel. Sowohl das Budget als auch der Steuerfuss wurden einstimmig angenommen.

Ein neues Dorfzentrum Im Anschluss an die formellen Geschäfte orientierte Gemeinderätin Monika Rohr über die Planung der Dorfzentrumsentwicklung. Die Gemeinde verfüge über mehrere Grundstücke im Dorfzentrum. Was fehle, seien Begegnungsräume, insbesondere, nachdem das Lokal der Kafimüli habe anderweitig verwendet werden müssen. Zudem fehlten Genossenschafts- und Alterswohnungen. In der Ausschreibung habe sich die Genossenschaft Hofgarten (geho)

durchgesetzt, die nun 40 Genossenschafts- und 15 Alterswohnungen projektiere. Vor einem Jahr bewilligte die Gemeindeversammlung einen Kredit von 420 000 Franken zur Absicherung der anfallenden Planungskosten. Geplant werde nun gemeinsam mit der Schule, die zusätzlichen Raum dringend benötige. Erwünscht sei ein Dorfplatz, der Raum für Begegnungen biete. Auch eine Arztpraxis entspreche einem Bedürfnis. «Wir haben als Gemeinde die einmalige Chance, das ganze Dorfzentrum aufzuwerten», hielt Monika Rohr fest. Angesichts der Komplexität der Planung wird ein zweistufiges Wettbewerbsverfahren durchgeführt. Fokus der ersten Stufe ist die Ortsplanung, in der zweiten Stufe steht der Wohnungsbau im Vordergrund. Dabei werden den privaten Eigentümern Empfehlungen unterbreitet, die für diese nicht bindend sind. An der Gemeindeversammlung vom 6. April wird über den Kredit für ein

Vorprojekt entschieden. Der Gestaltungsplan wird der Gemeindeversammlung ein Jahr später unterbreitet. Über Landverkäufe und Landabtretung im Baurecht wird die Gemeindeversammlung 2024 entscheiden. Nach der Realisierungsphase werden die neuen Wohnungen gemäss der aktuellen Planung 2027 bezugsbereit sein. Sobald die Pläne für eine neue Turnhalle mit Mehrzweckraum und neue Schulräume so weit gediehen sind, wird die Bevölkerung wieder orientiert. In der Diskussion wurde die Frage aufgeworfen, wer über die Vergabe der Wohnungen entscheide. Wenn ältere Eigenheimbesitzer in eine Wohnung im Dorf wechseln möchten, sei die Maximalfläche von etwa 90 Quadratmetern für zwei Personen nicht unbedingt genügend. Monika Roth antwortete, die Zusammenarbeit mit der ausgewählten Baugenossenschaft verlaufe sehr gut und die Gemeinde werde versuchen, solche Anliegen zu unterstützen.

Anträge auf Steuerfusssenkung abgelehnt Gut besuchte Gemeindeversammlung in Rifferswil Auf der Traktandenliste standen nur das Budget 2022 und der Steuerfuss. Dennoch gab es an der Gemeindeversammlung Rifferswil vom vergangenen Mittwoch einiges zu diskutieren. Der Steuerfuss bleibt unverändert bei 103 Prozent. von Marianne voSS 50 Stimmberechtigte nahmen am vergangenen Mittwoch an der Gemeindeversammlung in Rifferswil teil – dies, obwohl die Traktandenliste eigentlich keine spannenden Themen ankündigte. Doch das täuschte, wie sich im Laufe des Abends zeigte. Zum Budget meldeten sich einige Bürger mit kritischen Fragen zu Wort, und der beantragte Steuerfuss stand für einen kurzen Moment auf wackeligen Beinen. Zur Gemeindeversammlung trafen sich die Rifferswilerinnen und Rifferswiler in der Turnhalle, wo sie mit genügend Abstand Platz nehmen konnten. Finanzvorstand Walter Jäggi präsentierte vorerst die Investitionen, die in naher oder weiterer Zukunft auf die Gemeinde zukommen werden wie Sanierungen bei den Liegenschaften, ein Beitrag an die Erneuerung der ARA Zwillikon, ein neues Feuerwehrauto, Sanierungen am Schützenhaus und ein Verkehrsberuhi-

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Im Dezember brennt es in der Schweiz häufiger als in den anderen Monaten. Oft sorgen Kerzen in Kombination mit dürren Tannenästen für Haus- und Wohnungsbrände. Mit einfachen Tipps lässt sich die Gefahr bannen.

von Bernhard Schneider Der Stalliker Steuerfuss bleibt bei 85 Prozent. Hinzu kommen 16 Prozent der Sekundarschule und gegebenenfalls, je nach konfessioneller Zugehörigkeit, 8 Prozent für die reformierte oder 11 Prozent für die katholische Kirche. Bei einem Aufwand von 20.4 Millionen Franken budgetiert die Gemeinde einen Fehlbetrag von knapp 700 000 Franken. Der Betrag wird dem Eigenkapital entnommen, das dadurch auf 24,9 Mio. Franken reduziert werden soll. Der Gemeinderat rechnet mit einem coronabedingten Rückgang der Steuereinnahmen um 4,5 Prozent. Er folgt aber der Empfehlung des Kantons, dennoch auf eine Erhöhung des Steuerfusses zu verzichten. Aufgrund der Steuerkraft erhält Stallikon keine Ausgleichszahlungen, wohl aber einen kantonalen Beitrag für die anspruchsvollen topografischen Verhältnisse. Berechnungsgrundlage für die Steuereinnahmen ist eine Bevölkerungszahl von 3790. Ein grösseres Wachstum ist nicht absehbar. Im Budget betrifft die grösste Zunahme in absoluten Zahlen den Mehraufwand aufgrund des neuen Kinder- und Jugendheimgesetzes (+ 330 000) sowie den Bereich Bildung (- 270 000). Der deutlichste Rückgang wird bei den Zusatzleistungen zu AHV und IV (- 149 000) sowie bei der Pflegefinanzierung (- 140 000) erwartet. Während für 2021 ein besserer Abschluss als budgetiert erwartet wird, zeichnet sich

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Die Gemeindeversammlung fand in der Turnhalle statt, wo sich die Stimmberechtigten mit viel Abstand platzieren konnten. (Bild Marianne Voss) gungskonzept. Zudem erläuterte er die bereits kommunizierten Erhöhungen der Gebühren für Abfall, Grüngut und Sondermüll. Das Budget selber weist kleine Verschiebungen, aber keine wesentlichen Abweichungen aus. Es sieht bei einem Gesamtaufwand von 6,8 Mio. Franken einen Ertrag (ohne Steuereinnahmen) von 4 Mio. Franken vor. Der zu deckende Aufwandüberschuss von knapp 2,8 Mio. soll durch den Steuerertrag von gut 2,8 Mio. Franken (bei einem Steuerfuss

von 103 Prozent) gedeckt werden. Es resultiert ein Ertragsüberschuss von rund 100 000 Franken. Nach der Beantwortung einiger Fragen wurde das Budget 2022 ohne Gegenstimme genehmigt.

Steuerfuss senken? Bei der Genehmigung des Steuerfusses wurde es richtig spannend. Der Gemeinderat beantragte der Versammlung, den Steuerfuss unverändert bei 103 Prozent zu belassen. Vor einem Jahr war der

Steuerfuss um drei Prozentpunkte gesenkt worden. «Im Hinblick auf die Zukunft ist eine weitere Steuerfusssenkung nicht sinnvoll», erklärte der Finanzvorstand. Ein Stimmbürger stellte aber den Antrag, den Steuerfuss um fünf Prozent zu senken. Dem hielt Gemeindepräsident Christoph Lüthi entgegen: «Was wollen wir? Eine attraktive Gemeinde bleiben oder noch mehr Zuzüger anziehen, nur, weil wir einen tiefen Steuerfuss haben?» Ein moderater Weg sei besser als grosse Schritte. Auch RPK-Präsident Christian Baer äusserte sich zu dem Thema und unterstützte die Strategie des Gemeinderates. Ein weiterer Votant meldete sich und stellte den etwas gemässigteren Antrag auf Senkung des Steuerfusses um drei Prozentpunkte auf 100 Prozent. Bei der Abstimmung wurden beide Anträge auf Senkung des Steuerfusses abgelehnt. Der Antrag des Gemeinderates auf Beibehalten des Steuerfusses auf 103 Prozent wurde mit 34 zu 13 Stimmen angenommen. Zum Schluss der Versammlung wurde die «gute Seele» der Rifferswiler Bibliothek verabschiedet. Nach 24 Jahren Einsatz für die Gemeindebibliothek geht Maria Christina Schmid in den Ruhestand. Ihr grosses Engagement wurde mit grossem Applaus und einem wunderschönen Blumenstrauss verdankt.

In der beheizten Wohnung trocknen Adventskranz und Weihnachtsbaum rasch aus. Löschen Sie deshalb Kerzen rechtzeitig und lassen Sie sie nicht zu tief herunterbrennen. Trockene Tannennadeln sind leicht entflammbar: Kaufen Sie den Tannenbaum erst kurz vor Weihnachten, lagern Sie ihn kühl und stellen Sie ihn ins Wasser, um das Austrocknen zu verzögern. Halten Sie zur Sicherheit einen Feuerlöscher, eine Löschdecke oder einen Eimer mit Wasser bereit. Lichterketten sind eine Alternative für Kerzen. Schauen Sie, dass diese ein aktuelles Prüfsiegel aufweisen und überlasten Sie die Steckdose nicht mit mehreren Lichterketten. Dies kann zur Überhitzung und im schlimmsten Fall zu einem Schwellbrand führen. Im Brandfall gilt es, Ruhe zu bewahren und nach dem Grundsatz «Alarmieren – Retten – Löschen» zu handeln. Alarmieren Sie die Feuerwehr über die Telefonnummer 118. Bringen Sie sich und andere in Sicherheit. Verlassen Sie den Raum und schliessen Sie alle Türen zum Brandzimmer. Löschen Sie nur, wenn Sie sich selber nicht in Gefahr bringen. Richtige Versicherungssumme Bei einem Brand sind Eigentum des Versicherten sowie anvertraute, geleaste und gemietete Sachen durch die Feuerversicherung im Hausrat gedeckt: Zerstörte Möbel, Kleidung, EDV-Anlagen usw. werden ersetzt – Weihnachtsgeschenke übrigens auch. Wichtig ist, dass die Versicherungssumme für den Hausrat richtig kalkuliert wurde, sonst deckt die Versicherung nicht den gesamten Schaden. Gerne beantworten wir Ihre Fragen: Sie erreichen uns unter Telefon 044 762 50 60 oder via E-Mail auf affoltern@mobiliar.ch. Im Schadenfall: 044 762 50 20


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Bezirk Affoltern

Freitag, 3. Dezember 2021

Sonderlastenausgleich soll möglich bleiben Die Maschwander Gemeindeversammlung hat dem Budget 2022 und einer Steuererhöhung zugestimmt Maschwanden erhöht den Gesamtsteuerfuss um einen Punkt auf 130 Prozent, damit die Gemeinde weiterhin individuellen Sonderlastenausgleich (Isola) beziehen kann. Den ausgeglichenen Budgets hat die Gemeindeversammlung einstimmig zugestimmt. von Werner Schneiter Maschwanden hat eine geringe Bevölkerungs- und Schülerzahl. Vor allem die Primarschule hat grosse Sonderlasten zu tragen und deshalb Anrecht auf Isola-Beiträge. Diese werden allerdings nur der Politischen Gemeinde entrichtet – aber nur, wenn der Gesamtsteuerfuss das 1,3-Fache des Kantonsmittels übersteigt. Im Falle von Maschwanden sind das 130 Prozent. Deshalb muss dieser Ausgleich via Steuerfuss geregelt werden. Gemeindepräsident Christian Gabathuler spricht von einem stetigen Ausbalancieren zwischen Schule und Gemeinde und davon, dass der Kanton provisorisch knapp 1,15 Mio. Franken Isola zugesichert hat. So erhöht die Politische Gemeinde den Steuerfuss um 1 Prozent auf 36 Prozent, während derjenige der Primarschule bei 73 Prozent bleibt. Unverändert auch die Sekundarschule mit 21 Prozent. Die 37 Stimmberechtigten sagten sowohl zu den Budgets 2022 als auch zu den Steuerfüssen einstimmig Ja.

«Punktlandungen» Mit einem Überschuss von knapp 13 000 Franken vermeldet die Politische

Gemeinde fast eine «Punktelandung». 4,17 Mio. Franken Aufwand stehen 4,18 Mio. Franken gegenüber, Isola berücksichtigt. Laut Finanzvorsteherin Keila Gruber wurde ähnlich wie im Vorjahr budgetiert und beim Steuerertrag der Schnitt der letzten drei Jahre berücksichtigt. Künftig werden insbesondere Strassen- und Liegenschaftensanierungen zu Buche schlagen. Einige Positionen davon wurden im Budget 2022 berücksichtigt.

Die Investitionsrechnung im Verwaltungsvermögen sieht Ausgaben von 979 000 Franken vor. «Wir haben nichts Sensationelles zu berichten», sagte Michael Neuweiler, der Finanzvorsteher der Primarschule Maschwanden. Will heissen: Auch hier kann mit Blick auf den budgetierten Ausgabenüberschuss von knapp 5000 Franken von einer «Punktlandung» gesprochen werden – dies bei einem budgetierten Ertrag von 1,855 Mio.

Franken und Ausgaben von 1,86 Mio. Franken. Die Primarschule ist auch deshalb auf Isola angewiesen, weil in nächster Zeit hohe Investitionen anstehen, die eine höhere Fremdverschuldung nach sich ziehen. In erster Linie schlägt die für 2023 geplante Sanierung des Schulhausdachs zu Buche, aber auch höhere Lohnkosten aufgrund von grösseren Pensen, die aus verschiedenen Gründen notwendig sind. «Die Schulhausdach-

Sanierung haben wir mit Blick auf die im nächsten Jahr anstehenden Gesamterneuerungswahlen auf 2023 hinausgeschoben. Es ist sinnvoll, wenn sich die neu zusammengesetzte Schulpflege damit befasst», sagte Schulpräsident Ursin Dosch. Bei der Finanzplanung 2022 bis 2025 rechnet die Schule mit einem Bevölkerungszuwachs von jährlich 0,94 Prozent, was leicht unter dem Bezirksdurchschnitt (1,02 Prozent) liegt.

Von der Kirchenpflege zur Kirchenkommission In neun Kirchgemeinden werden nach dem Zusammenschluss zur Kirchgemeinde Knonauer Amt die Kirchenpflegen durch Kommissionen ersetzt. An der Gemeindeversammlung in Maschwanden erhielt das neue fünfköpfige Gremium grossen Applaus. Vreni Bär, die scheidende Präsidentin, machte darauf aufmerksam, dass es sich vorliegend nicht um eine Kirchgemeindeversammlung, sondern um eine freie Versammlung handelt – ohne Beschlussprotokoll. In Maschwanden liessen sich vier Frauen und ein Mann finden, die als Kommissionsmitglieder ab dem 1. Januar 2022 verantwortlich sind für das kirchliche Leben in der Gemeinde. Die Tätigkeit beschränkt sich auf Aktivitäten in und rund um die Kirche. Die Mitglieder sind frei

Kirchenpflegemitglieder, die auch in Maschwanden bald Geschichte sind, und die neue Kirchenkommission, von links: Gudench (Gudi) Felix, Nicole Ehrler, Paul Leuthold, Sonja Neuweiler, Pfarrerin Claudia Mehl, Sara Maurer und Vreni Bär. (Bild Werner Schneiter) von Verwaltungsaufgaben und schliessen auch keine Arbeitsverträge ab.

Solches fällt der Kirchgemeinde Knonauer Amt zu.

Pfarrerin Claudia Mehl ist in der Kirchenkommission von Amtes wegen dabei. «Sie hatte keine andere Wahl», scherzte Vreni Bär. Weitere Mitglieder der Kommission sind die beiden ehemaligen Kirchenpflegerinnen Nicole Ehrler und Sonja Neuweiler sowie Sara Maurer und Gudench (Gudi) Felix, ehemaliges RPK-Mitglied. Die Kirchenkommission muss aus mindestens drei Mitgliedern bestehen; mehr als fünf sind möglich. Sie alle sind von der Kirchenpflege eingesetzt und von der Gemeindeversammlung mit Applaus willkommen geheissen worden. Applaus und ein Abschiedsgeschenk in Form von Blumenarrangements erhielten auch die zum Teil langjährigen RPK-Mitglieder, die nun nach dem Zusammenschluss auch in Maschwanden nicht mehr nötig sind: Präsident Hans Künzi, Gudi Felix, Sandra Hänni, Käthi Nussbaumer (seit 1994 dabei!) und Michael Studer. (-ter.)

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Lärche-Märt


Bezirk Affoltern

Freitag, 3. Dezember 2021

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Gefragte Tiere um den 6. Dezember Die Eseldamen Alischa und Noelia bleiben am Samichlaustag lieber zu Hause Esel sind keinesfalls dumm. Sie zeigen lediglich das typische Verhalten von Wüstentieren. Deshalb genügen sie den Erwartungen zum Samichlaus nicht immer. Sie sind nicht störrisch, sondern bleiben einfach stehen, wenn sie etwas beunruhigt.

sollten sie mehr bewegt werden, um ihr Körpergewicht zu regulieren. Aber für wen ist das nicht gut? Esel lernen schnell, und wenn man mit kurzen, einfachen Worten zu ihnen spricht, verstehen sie, was man meint. Esel kommunizieren differenziert. Als Eselhalter gilt es, diese Ganzkörpersprache zu lernen. Aggressiv und bissig werden Esel nur, wenn man sie schlecht behandelt. Eine Kindergärtnerin machte weniger gute Erfahrungen, als sie sich die Esel von der Weid ausleihen wollte. Die Esel weigerten sich, in einen Pferdetransporter zu steigen. Nachhaltig!

Regula ZellwegeR Wie würde die Weihnachtsgeschichte lauten, wenn es vor 2000 Jahren keine Esel gegeben hätte? Es war ein Esel, der Maria gerade noch rechtzeitig nach Bethlehem trug. Zu Fuss hätte es das heilige Paar kaum geschafft. Das Image des Esels ist nicht besonders gut. Im Krippenspiel ist der Esel keine Traumrolle, um die sich Kinder reissen. Den Esel als Begleiter des Schweizer Samichlaus schätzt man eher, denn der Schmutzli kann ohne seine Hilfe weniger Geschenke tragen. Man spricht von der Dummheit der Esel. Nutzt den Tiernamen gar als Schimpfwort. Früher wurden Kinder in der Schule blossgestellt, indem sie als Strafe Eselsohren aus Pappe tragen mussten. Esel seien faul und störrisch. «Zeit, mit diesen Vorurteilen aufzuräumen», meint Edith Müller, die sich seit über 35 Jahren für Esel einsetzt. «Esel sind klug und gutmütig. Ihre vermeintliche Sturheit ist ein Abwägen in gefahrvollen Situationen. Esel sind Wüstentiere und leben in Wüstenrandregionen und keine reinen Fluchttiere wie Pferde. Sie würden schnell zur Jagdbeute, wenn sie kopflos davonrennen würden. So schnell sind die nicht.»

ZUR SACHE Hausesel Ordnung: Unpaarhufer (Perissodactyla) Familie: Pferde (Equidae) Gattung: Pferde (Equus) Art: Afrikanischer Esel (Equus asinus) Unterart: Hausesel Esel werden nach ihrer Schulterhöhe in verschiedene Gruppen eingeteilt. • Zwerg-Esel: 80 bis 100 Zentimeter • Haus-Esel: bis zu 120 Zentimeter • Gross-Esel: grösser als 120 Zentimeter Gewicht: Zwischen 80 und 450 Kilogramm Esel werden bis zu 50 Jahre alt – in der Schweiz 16 Jahre!

Esel sind sozial

Ulrich Häusler nimmt seine Verantwortung gegenüber Alischa und Noelia sehr ernst. Dazu gehören auch Streicheleinheiten und ab und zu eine Extra-Karotte. (Bild Regula Zellweger) Lange Geschichte Esel dienen dem Menschen seit Jahrtausenden als Nutztiere. Ursprünglich waren Esel wie auch andere Haustiere Wildtiere. Sie lebten in den Wüstenrandregionen Afrikas, also in trockenen Gebieten. In Afrika gab es drei Unterarten, die Atlas-Wildesel, die Nubischen und die Somali-Wildesel. Lediglich die Somali-Esel existieren noch, meist in Zoos, wo man versucht, sie vor dem völligen Aussterben zu retten. Es gibt auch Halbesel oder Pferdeesel, asiatische Esel, die vom Aussterben bedroht sind. Maultiere sind aber keine Halbesel, sie sind das Ergebnis der Kreuzung von Pferd und Esel. Bildquellen beweisen, dass Esel bereits im alten Ägypten im Dienst der Menschen standen. Die Völker der Antike schätzten die Zähigkeit und Genügsamkeit der Esel, die viel länger als Pferde ohne Wasser und Nahrung auskommen können. Sie zogen Wagen und trieben Brunnen und Mühlen an. Ihr Ursprung in der Wüste erklärt ihr Verhalten und ihren Charakter. Sie kommen gut mit Hitze und Trockenheit zurecht und sind anspruchslos, was das Futter betrifft. Auf die Alpennordseite kamen die Esel erst mit den Römern. Überall, wo es steile Wege gibt, waren Esel früher

das wichtigste Transportmittel. Esel sind schmaler als Pferde und können auch auf den engsten Wegen im Gebirge sicher längere Strecken gehen. «Wo die Pferde versagen, schaffen es die Esel», formulierte Papst Johannes Paul II.

Nicht alle Esel sind grau Als Fellfarbe dominieren Grau und Braun in allen Schattierungen. Alisha in der Weid ist dunkel, rund 18 Jahre, und Noelia etwa 12 Jahre alt, beide sind mittelgross. Jetzt, im Winter, haben sie ein wuscheliges Fell, das man gerne streichelt. Die beiden Eselinnen in der Stiftung Weid in Rossau lassen sich gern streicheln. Von ihren wilden Vorfahren haben viele Esel eine auffällige Streifung im Fell. Der Aalstrich auf dem Rücken und das Schulterkreuz in der Fellzeichnung gelten als klassisches Merkmal. Den weissen Rand ums Maul nennt man «Mehlmaul». Es gibt auch Fellfarben von scheckig bis weiss. Selten sind weisse Esel, weisse Österreich-ungarische Barockesel, die vom Aussterben bedroht sind. Man findet sie beispielsweise im Burgenland. Diese mittelgrosse Eselrasse hat ein weissgelbes, «cremello» Fell und hellblaue Augen. Haut und Hufe sind wenig pigmentiert. Der Verein zur

Erhaltung der Weissen Barockesels setzt sich für diese Rasse ein und betreut Eselhalter und Züchter. Wenn keine Überfütterung stattfindet, sind Esel schlank. Die staksigen Beine leiden schnell bei Überbelastung. Mit den hohen Hufen sind Esel auf trockenen und harten Böden besonders trittsicher. Die langen und beweglichen Ohren zeugen von einem sehr empfindlichen Gehör. Esel loten damit Geräuschquellen aus, bevor sie reagieren. Frisches Gras steht nicht auf dem Menüplan der Wüstenbewohner. Esel knabbern gern an verholzten Stauden und Büschen, an Ästen von Fruchtbäumen und Brombeerranken. Sie sind eigentlich «Laubfresser».

Artgerechte Haltung Seit rund zwanzig Jahren arbeitet Ulrich Häusler in der Stiftung zur Weid in Rossau. Zu seinen vielfältigen Aufgaben gehört auch die Betreuung der beiden Eseldamen. Mit gutem Gewissen kann er diese Aufgabe drei Bewohnern delegieren. Sie machen ihre Sache gut – sieben Tage pro Woche, abends und morgens. Die Eselinnen werden auf trockenen Böden gehalten. Feuchtes Gras schadet den Hufen, weicht sie auf. Das wissen viele Leute nicht. Vielleicht

Esel sind nicht gern allein – sie sollen mindestens zu zweit gehalten werden. In der Weid achtet man seit 1994 darauf, immer zwei Tiere zu halten. Am liebsten leben sie in einer Herde. Sie vertragen sich auch gut mit Schafen, Rindern oder Ziegen. Esel sind aber absolut nicht geeignet für das Hüten von Schafen. Sie spielen mit den Lämmern, was denen nicht bekommt. Esel sollen lediglich die Lasten des Hirten transportieren. Ulrich Häusler ärgert sich, wenn man Esel als dumm bezeichnet und sie deshalb von Menschen schlecht behandelt werden. In Wirklichkeit haben Esel nur ihren eigenen Kopf und ordnen sich nicht einfach unter. Esel sind sehr klug, tapfer und vorsichtig. In einer gefährlichen Situation bleiben sie erst mal stehen und überlegen, wie sie am besten reagieren, anstatt kopflos davonzurennen wie ein Pferd. Von Eseln könnte man lernen.

Stiftung zur Weid Alischa und Noelia bekommen Bio-Karotten und anderes gesundes Futter. Zugegeben, sie sind ziemlich verfressen, schreien laut «J-a!», wenn sich einer der Betreuer nähert. Was gut ist für Esel, ist auch gut für Menschen. Von der Stiftung zur Weid und Biobauern aus der Umgebung kann man sich alle zwei Wochen einen Korb voller saisonaler Bio-Gemüse kommen lassen. Mit Kindern besucht man gern um den 6. Dezember herum Alischa und Noelia. Die Eseldamen freuen sich immer über Besuch und lassen sich gern streicheln. Die Kinder verstehen dann vielleicht mehr von der Eselhaltung. Und sind weniger enttäuscht, wenn der Schmutzli anstelle des Esels den Sack trägt. Der Sack muss auch nicht zu schwer sein. Denn Erlebnisse lassen sich nicht in materiellen Werten messen.

25 Jahre im Einsatz für die Gemeinde Obfelden

Regierungsrat setzt Sonderstab ein

Obfelden hat Hansruedi Feuz verabschiedet und für seinen langjährigen Einsatz zum Wohl der Gemeinde und der Bevölkerung geehrt.

Der Sonderstab Covid-19 koordiniert die Umsetzung der Pandemie-Massnahmen und unterstützt die Regierung bei der Lagebeurteilung.

Mitteilung des Gemeinderats Obfelden

Hansruedi Feuz startete seinen Einsatz für die Gemeinde Obfelden am 1. Januar 1992 als Mitarbeiter im Werkdienst. Als Sohn des ehemaligen Werkdienstmitarbeiters wurden ihm die Arbeiten wie Wasserversorgung, Winterdienst, Unterhalt, Abfallsammelstelle etc. praktisch in die Wiege gelegt, begleitete er doch seinen Vater schon in jungen Jahren an den schulfreien Nachmittagen zu diversen Arbeiten. Während seiner Anstellung bis im September 2001 hat sich Hansruedi Feuz unter anderem zum Klärwärter ausgebildet. In den Jahren 2002 bis 2005 übernahm er mit einem Pensum von 20 Prozent den Freitagsdienst in der ARA Obfelden. Am 1. Januar 2010 trat er seine Stelle als Sachbearbeiter Bauamt und

Hansruedi Feuz (links) mit Gemeindepräsident Stephan Hinners. (Bild zvg.) Werke auf der Verwaltung an. Im Zeitraum vom 1. Januar 2012 bis Ende November 2021 war er als Bausekretär für die Gemeinde tätig. Während dieser zwölf Jahre war Hansruedi Feuz die erste Ansprechperson für Bauherren, Architekten, Planer und weitere Perso-

nen. In über 200 Baukommissionssitzungen führte er die Protokolle und verfasste alle Baubewilligungen vom kleinen Gartenhaus bis zu Mehrfamilienhausüberbauungen mit bis zu 119 Wohneinheiten. Ebenfalls konnte Feuz sein erarbeitetes Fachwissen in die

Revision der Bau- und Zonenordnung sowie in das laufende Gestaltungsplanverfahren des Postareals stets kompetent einbringen. Neben dem Bausekretariat übte er die Funktionen des bfu-Delegierten sowie des Informatikverantwortlichen aus. Im Weiteren hatte er Einsitz in der Informatik- sowie Energiekommission. Im Namen des Gemeinderates und aller Mitarbeitenden, möchten wir uns herzlich bei Hansruedi Feuz für seine langjährige Treue, die geleisteten Arbeiten, sein Engagement ebenso für seine Loyalität bedanken. Wir verlieren mit Hansruedi einen motivierten, gewissenhaften und zuverlässigen Mitarbeiter und werden seine ruhige Art und die angenehme Zusammenarbeit vermissen. Auf dem weiteren Lebensweg wünschen wir Hansruedi Feuz alles Gute, wie auch viel Freude beim Erfüllen eines lang ersehnten Traumes und allzeit gute und unfallfreie Fahrt. Gemeinderat Obfelden

Im vergangenen Juni hat der Zürcher Regierungsrat den Sonderstab Covid-19 abgelöst und die Bewältigung der Pandemie in den Regelbetrieb der Kantonalen Führungsorganisation überführt. Dies, nachdem sich die epidemiologische Lage stabilisiert hatte. Die aktuelle Entwicklung mit dem Anstieg der Infizierten und steigenden Hospitalisierungsraten bedinge nun, gemäss Mitteilung des Regierungsrats, die erneute Einsetzung des Stabes unter der Leitung des Kommandanten der Kantonspolizei. Er koordiniert – vorerst befristet bis am 24. Januar 2022 – die Umsetzung der Massnahmen betreffend Covid-19 und unterstützt den Regierungsrat bei der laufenden Beurteilung der Lage. (red.)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 3. Dezember 2021

Im Bann des Zufalls Wo findet einen das Glück? In den Turnhallen, Gemeindesälen und Kneipen dieses Landes, sagen Lotto-Fans Patricia Bodmer, Mathias Nägelin und Sonja Nägelin lieben den Nervenkitzel. Das Säuliämtler Trio findet ihn an Lotto-Matches. Was macht dieses Spiel für die drei so reizvoll? von livia häberling Amateure stellen die Weichen für einen Sieg während des Spiels, Eingeweihte stellen sie davor. Es ist Freitagabend, gegen 19 Uhr, im luzernischen Kriens studieren drei Menschen die Speisekarte. Das Restaurant Wichlern offeriert ein Spezialmenü: Auf dem gefalzten A4-Blatt stehen Kutteln, Buurebratwurst mit Pommes, paniertes Schnitzel oder Cordonbleu, dazu Weisswein aus Epesses oder Mineral aus Knutwil. Noch wissen Patricia, Sonja und Mathias nicht, ob sie heute etwas gewinnen, doch eines können sie mit Gewissheit sagen: Wer geschwächt in das Match startet, hat schon verloren. Willkommen am Lotto-Abend! Was wäre, wenn? Wenn plötzlich Licht auf die verstaubten Träume fiele? Wenn sich die Chance auftäte, das Leben etwas grösser zu denken, etwas freier. Fernab von der Mietwohnung, die so ringhörig ist und vom Auto, das wenigstens noch fährt, weit weg vom Berufsalltag, in dem man längst nicht mehr auf Ziele, sondern auf den Feierabend hinarbeitet. Wenn Menschen im Kasino am Roulette-Tisch ihre Chips setzen oder am Spielautomaten die Kirschen rattern lassen, wenn sie Rubbellose kaufen oder Kreuze auf den Lottoschein zeichnen, dann wetten sie gegen die Wahrscheinlichkeit, dass alles so bleibt, wie es ist. Bis das Spiel aufgelöst wird, wandeln sie in der Schwebe zwischen Realität und Hoffnung. Dort entfaltet sich die Essenz, die sie vom Millionen gewinn träumen lässt und vom sorglosen Leben und die sie dazu bringt, eine Runde zu spielen und dann noch eine: ihre Fantasie.

Dem Zufall ein Logik-Schema überstülpen Für Patricia, Sonja und Mathias gibt es in Kriens keinen Millionenjackpot zu knacken. Sie und ihre drei mitgereisten Freunde spielen um das kleinere Glück. Es warten insgesamt 50 Gramm

Um 00.20 Uhr strahlten Sonja Nägelin (v.l.), Patricia Bodmer und Mathias Nägelin. Auch Trudy Steck (3.v.l.) gehörte der sechsköpfigen Formation aus dem Säuliamt an. Zu den Errungenschaften des Abends in Kriens gehörten ein Laib Käse, eine Flasche Whisky und mehrere Sets mit Lebensmitteln. (Bilder Livia Häberling) Gold, Goldvreneli, Fernsehapparate, eine Kaffeemaschine, Geschenkkörbe, Salami oder Käselaibe. Wie gross die Anziehungskraft der Preise ist, zeigt sich bald. Noch bevor das Essen serviert ist, wühlt sich Sonja durch den Tisch mit den Spielkarten. Dort herrscht Andrang. Die meisten Spielerinnen und Spieler folgen bei der Auswahl einem Muster. Sie suchen die Karten nach Geburtsdaten oder Lieblingszahlen ab, mit denen sie in der Vergangenheit Glück hatten. So hält es auch Sonja: Ihre Geburtstagszahlen sollten auf der Karte sein, am besten vereint auf einer. Ebenfalls üppig vertreten sein dürfen die 90 oder die 63, die 11 und die 13, «die werden häufig gezogen», weiss sie. Nun gehört es zu den kniffligeren Angelegenheiten, über den Zufall ein Logikschema zu stülpen. Im Zahlenlotto, der grossen Schwester des SaalLottos, werden zwar Statistiken erstellt, welche Zahlen besonders häufig gezo-

Zur Ausrüstung von Lotto-Fans zählt neben eigenen Spielchips auch ein Magnetstab, um die Plättchen nach dem Spiel mit einem Wisch einzusammeln.

gen werden. Wie man diese Ergebnisse interpretiert, hängt indes davon ab, welcher Theorie man folgt. Entweder man glaubt, dass die am häufigsten gezogenen Lottozahlen auch weiterhin häufiger zum Zug kommen. Oder man nimmt an, dass nach einer endlichen Anzahl von Ziehungen alle Zahlen gleich oft gezogen sein werden. So kann man davon ausgehen, dass die bisher selteneren Zahlen im Lauf des Spiels «aufholen» werden. Wie man es auch dreht: Eine Gesetzmässigkeit gibt es nicht. Die Wahrscheinlichkeit wirkt nicht autokorrektiv, sie gleicht Unregelmässigkeiten nicht aus. Die Gewinnchancen sind also in jeder Runde gleich.

Glücksgefühle beim «Lotto!»-Rufen Um 20 Uhr meldet sich der Speaker durch die Lautsprecheranlage. Im Restaurant wird es still. Es folgt die erste Runde, 18 werden es bis nach Mitternacht sein. Pro Runde werden vier Durchgänge gespielt: In den ersten drei darf «Lotto!» rufen, wer auf seiner Karte am schnellsten eine Zahlenreihe abdecken kann. Am Schluss jedes Gangs geht es um die ganze Karte. «Lotto!», «Lotto!», Lotto!» – es geht Schlag auf Schlag. Der mit Teigwaren gefüllte Rucksack wird verschenkt und das Öl- und Essig-Set, der Raclette-Grill und die Tortilla-Maschine. Nach etwa 25 Zahlen wird die erste Glückszahl von Sonja gezogen. «Neunzig», sagt der Speaker, und sie raunt: «Hab ich doch gesagt, die 90 kommt immer.» Wenn das Glück vorbeizieht, muss man es zackig festhalten. Die Zahlen folgen innert Sekunden, wer nicht sofort schreit, bevor die nächste verkündet ist, hat Pech. Mathias erinnert sich bestens an den Abend, als sein Kumpel die Reihe voll hatte – und dann zu schüchtern war, um zu rufen. Weg war das Fleisch-Plättchen. Ihm wäre so etwas nicht passiert. Einmal, als der Zufall einen ausgab und

ihm ein «Lotto!» bescherte, sei dem Knaben neben ihm vor Schreck fast das Smartphone aus den Händen gefallen. Auch Patricia findet, das Rufen sei das Beste am ganzen Spiel. Als sie eines Abends nach langer Pechsträhne endlich wieder «Lotto!» rufen durfte, habe sie sich wahnsinnig über ihr Glück gefreut. Auch wenn sie, die keinen Alkohol trinkt, drei Flaschen Rotwein gewann. Warum freuen sich Menschen am Lotto-Abend über Alkohol, der ihnen nicht schmeckt oder einen Sonntagszopf, den sie sich problemlos leisten könnten? «Es geht nicht so sehr darum, was man gewinnt», sagt Patricia. Es sei einfach schön, für einen Moment die Nase vorn zu haben, sich etwas ausnahmsweise nicht erarbeiten zu müssen, es stattdessen geschenkt zu kriegen. Früher oder später entwickelt man wohl eine pragmatische Einstellung zu den Preisen. Ihren bisher wertvollsten Hauptpreis, eine Seilbahnfahrt samt Übernachtung auf dem Pilatus im Wert von 500 Franken, verkaufte sie im Internet – Höhenangst. Und als ihr Partner Mathias einmal im Aargau an einem Metzgerlotto teilnahm, gewann er einen lebendigen Hasen. Als er den Wirt bat, das Tier sogleich zu schlachten, gab es Protest im Saal, sodass er einknickte und den Hasen seiner Cousine schenkte.

Zitternde Hände, kurz vor dem Coup Das Trio ergatterte aber auch schon Preise, die richtig Freude bereiteten. 2019 hat Sonja zwei Goldvreneli im Gesamtwert von 500 Franken gewonnen. Das Edelmetall zieht auch an diesem Abend im Restaurant Wichlern. Als der erste Goldbarren angekündigt wird, werden an fast allen Tischen für ein paar Franken weitere Spielkarten dazugekauft. Viele von ihnen spielen aber bereits mit vier oder fünf Karten, für die sie am Wühltisch 25 Franken pro Stück bezahlt hat-

ten. Das Goldbärreli, zarte zwei Gramm leicht und 120 Franken wert, lockt also direkt in ein finanzielles Nullsummenspiel. Oder schlimmer. Sonja sagt, mindestens so schön am Lotto wie das Rufen sei das Mitfiebern. Besonders, wenn man «offen» sei, wenn also nur noch eine Zahl fehle bis zum Coup, steige der Nervenkitzel. Zu beobachten ist das bei Patricia. Als im Lauf des Abends wieder zwei Gramm Gold auf dem Spiel stehen, fehlt auf einer ihrer Karten noch eine einzige Zahl. Nun hofft sie, dass der Speaker «Vierzig» ruft. Auf dass es Glück bringe, wischt sie die Plättchen zur Seite und platziert die Karte zwischen Stuhlsitz und Hintern. Ihre Hände zittern ... «Achtundzwanzig!» Das Gold sichert sich ein anderer, der Triumph muss warten. «Je länger der Abend, desto mehr will man etwas gewinnen», sagt Patricia, und wirkt dabei ein bisschen enttäuscht. Sonja, die bisher auch noch kein Glück hatte, kann das nachempfinden. Es komme beim Lotto auch auf den Speaker an. «Wenn der immer dieselben Zahlen zieht, frage ich mich schon», sagt sie lachend. Aber dann, im Durchgang mit den Geschenkkörben ist er da, Patricias Moment. «Lotto!», ruft sie, und als sie das Set mit Pasta, Essiggurken und Maiskölbchen in ihren Händen hält, strahlt sie hinter dem Zellophanpapier hervor: «Jetzt gehts mir gut!» Auch Mathias gewinnt noch. Leider nicht die 25 Gramm Gold, um die im letzten Durchgang gespielt wird. Auch die anderen Ämtler am Tisch gewinnen, nur Sonja geht leer aus. Auf der Rückfahrt, nach fast viereinhalb Stunden Lotto, sagt sie: «Wenn es Mitternacht ist und die letzte Runde startet, dann wünsche ich mir manchmal, das Spiel würde nochmals von vorne beginnen.» Es macht zu viel Spass, um aufzuhören.

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Forum RATGEBER BEZIEHUNG

Viktor Arheit, Paarberater/ Mediator in Affoltern

Weihnachtszeit – Beziehungszeit In unserer Kultur hat die Familie an Weihnachten einen hohen Stellenwert. Geht es dabei um Beziehungspflege? Das wäre schön, aber häufig steht der Stress im Vordergrund. In unserer Gesellschaft wird erwartet, dass die Familie an Weihnachten zusammenfindet. Wenn das nicht stattfindet, stimmt etwas nicht – so meint man. Also eher Beziehungsstress? Ja. Stress gibt es oft schon im Vorfeld bei der Planung und Organisation. Die Termine müssen passen, wer wann bei wem. Und dann wird vielleicht jemand ausgeschlossen oder fühlt sich ausgeschlossen. Auch die Geschenke und die damit verbundenen Erwartungen können stressig sein. Warum kommt es oft an Weihnachten in den Familien zu Streit? Schon die Zeit davor ist wie ein Marathonlauf, und wenn das Ziel endlich erreicht ist, sind alle erschöpft. Wenn Familienmitglieder zusammentreffen, die sich eigentlich lieber aus dem Weg gehen, sind Spannungen vorprogrammiert, und alte ungelöste Beziehungsthemen können zur Eskalation führen. Warum ist der Ausstieg aus dem gegebenen Weihnachtsmuster so schwierig? Ganz tief in uns haben wir alle den Wunsch, zur Familie dazuzugehören und nicht ausgegrenzt zu sein. Weihnachten ist kein neutraler Boden, an Weihnachten manifestiert sich, wer zur Familie gehört. Es besteht die Angst, dass die andern sich näher sein könnten. Wie wird der Ausstieg dennoch möglich? Wir benötigen eine gute Portion Selbstvertrauen, um unsere Selbstbestimmtheit zu finden. Dabei gehen wir das Risiko ein, Kritik zu ernten, Erwartungen nicht zu erfüllen oder selber enttäuscht zu werden. Die Frage lautet: «Was tue ich, weil es mir Freude macht, und was tue ich nur, weil es erwartet wird?» Also nicht alles über Bord werfen? Niemand muss etwas über Bord werfen. Es geht darum, sich mit sich selber auseinanderzusetzen und nicht nur Erwartungen zu erfüllen. Wenn Weihnachten Stress bedeutet, ist es ratsam, diesen abzubauen – auch mit dem vorher erwähnten Risiko. Innere Freiheit bringt übrigens immer das Risiko mit sich, dass man von anderen in Frage gestellt wird. Wo hat denn die Paarbeziehung Platz? Jedes Paar muss für sich herausfinden, ob seine oder ihre Familie am Weihnachtsabend besucht werden will oder muss – oder ob man auch mal gerne in der eigenen kleinen Familie feiern möchte. Und vielleicht schafft es das Paar, zu zweit einen weihnächtlichen Moment zu schaffen, der sie auch im Herzen berührt.

Freitag, 3. Dezember 2021

Agilere Strukturen für die Bezirks-FDP Zur Einbürgerungsfrage in Kappel Die Mitglieder der FDP des Bezirks Affoltern trafen sich im November im Actionworld in Obfelden zur Mitgliederversammlung. Dank der Freiheiten, welche das Zertifikat erlaubt, konnte eine Versammlung unter praktisch normalen Verhältnissen durchgeführt werden. Neben den ordentlichen Traktanden sind zwei Geschäfte hervorzuheben. Neu in den Vorstand wurde Hugo Zeltner aus Mettmenstetten gewählt. Weiter hatten die Mitglieder über eine Statutenänderung zu befinden, welche das Vorstands-Team explizit mit der operativen Führung der Partei betraut und somit den Gesamtvorstand entlastet und flexibler reagieren kann. Ausserdem können die Ortsparteien nun ein selber bezeichnetes Mitglied aus ihren Reihen in den Bezirksvorstand entsenden. So kann die Belastung der Ortsparteipräsidentinnen besser auf mehrere Schultern verteilt werden. Die Bezirkspartei soll nun agiler und fokussierter arbeiten können. An der Mitgliederversammlung erinnerte Alt-Nationalrat und Ehrenpräsident Rolf Hegetschweiler in seinem Nachruf an Hans-Ueli Meuter, der im Juli leider seiner Krankheit erlegen war. Hans-Ueli Meuter präsidierte zusammen mit seiner Frau Margrit über mehrere

Jahre die FDP der Stadt Affoltern. In dieser Funktion engagierte er sich stark in verschiedenen Gremien auf kommunaler und Bezirksebene. Dies nicht nur in der politischen Arbeit, sondern auch bei sozialen Anlässen. Insbesondere übernahm er die Verantwortung für den allseits geschätzten FDP-Neujahrsanlass, der während vieler Jahre im «LaMarotte» über die Bühne ging. Der breiten Öffentlichkeit war Hans-Ueli Meuter als ausgewiesener Steuerexperte bekannt, der an massgeblichen Veränderungen im Steuerrecht beteiligt war. Sein Wissen über steuerrechtliche Fragen stellte er über lange Zeit auch in seiner Kolumne im «Anzeiger» den Einwohnern des Bezirks zur Verfügung. Die FDP hat mit Hans-Ueli Meuter ein sehr engagiertes Mitglied verloren. In einer Schweigeminute gedachten die anwesenden Mitglieder des Verstorbenen und erinnerten sich ihrer eigenen Begegnungen mit ihm. Nach dem offiziellen Teil blieb Zeit für den informellen Austausch, ein Kurzreferat von Marco Bollhalder, Geschäftsleiter der Actionworld, und eine Runde auf dem Adventure Golf Course. FDP Bezirk Affoltern

Epische Budget-Gemeindeversammlung in Kappel, «Anzeiger» vom 30. November. Die Unterzeichnenden haben an der Gemeindeversammlung vom 26. November in Kappel in einer Anfrage an den Gemeinderat kritisiert, dass dieser die Verlagerung der Einbürgerungskompetenz in eine Vorlage geschmuggelt hat, die damit überhaupt nichts zu tun hat. Im Beleuchtenden Bericht wurde dies nicht einmal erwähnt, wie es das Zürcher Gesetz über die politischen Rechte unmissverständlich verlangt. Der «Anzeiger» vom 30. November erwähnt in diesem Zusammenhang mehrmals die SVP, spricht sogar von einer «Anfrage der SVP». Dem muss widersprochen werden. Kurt Bär ist langjähriger Gemeindepräsident von Kappel und parteilos. David Vogelsanger gehört bekanntlich der SVP an, aber in

Kurt Bär, Hauptikon David Vogelsanger, Uerzlikon

Unwürdiges Spektakel Epische Budget-Gemeindeversammlung in Kappel, «Anzeiger» vom 30. November. Dass sich deutlich mehr Stimmberechtigte als üblich zur Budgetversammlung vom 26. November einfinden würden, war nicht zuletzt wegen der beiden an den Gemeinderat gestellten Anfragen absehbar, dass sich die Versammlung aber zu einem veritablen Kasperlitheater entwickeln würde, damit habe ich

Gewinner am Chlausmärt-Wettbewerb

Kappel gibt es keine Parteien, und diese Partei war an der Anfrage in keiner Weise beteiligt. Auch die Aussage des Gemeinderats, der Bezirksrat sei auf eine Abstimmungsbeschwerde nicht eingetreten, ist zu kommentieren. Der Nichteintretensentscheid der Behörde erfolgte ausschliesslich, weil die nur fünftägige gesetzliche Frist dafür verpasst worden war, notabene nachdem das Statthalteramt den Rekurrenten eine falsche Rechtsauskunft gegeben hatte. Im übrigen wurden an dieser Gemeindeversammlung eine ganze Reihe von Ausländern problemlos zu Bürgern von Kappel. Das zeigt, dass sich das bisherige System bewährt hat. Die Unterzeichnenden werden sich weiter dafür einsetzen, dass Kappel zur demokratischen Regelung zurückkehrt.

dann doch nicht gerechnet. So erlebte ich meine vorletzte Gemeindeversammlung als Mitglied des Gemeinderates und Schulpflegepräsidentin als ein allenthalben von Überforderung geprägtes, unwürdiges Spektakel, welches unsere Stimmbürgerinnen und Stimmbürger nicht verdient haben. Es tut mir leid, dass sie so etwas miterleben mussten. Marion Ackermann, Schulpflegepräsidentin Primarschule Kappel

Auftakt zu den Gemeindewahlen Wahlapéro der SVP in Bonstetten.

An der Preisverteilung von links: Irene Widmer und Kinder, Thomas Gubler (Gubler Sport), Ramona Rodriguez, Peter Müller-Angehrn, Ronald Alder (GLPKantonsrat), Nicole Beck-Taubenest (Präsidentin GLP Knonauer Amt). (Bild zvg.) Am Samstag, 27. November, fand die Preisverteilung an die Gewinner des Wettbewerbs statt, welchen die Grünliberalen am Chlausmärt durchgeführt hatten. Die Grünliberalen danken den grosszügigen Spendern sehr herzlich, welche ermöglichten, dass folgende Bewohner und Bewohnerinnen des Säuliamtes einen Preis gewannen: Ramona Rodriguez, Ottenbach (1. Preis: Schlitten); Irene Widmer, Affoltern (2. Preis:

Velogutschein 200 Franken); Peter Müller-Angehrn, Aeugst (3. Preis: Einkaufsgutschein 25 Franken). Die Grünliberalen freuen sich schon heute auf den Chlausmärt im Jahr 2022 und wünschen allen Säuliämtlern trotz Corona und der fünften Welle schöne Festtage und ein glückliches neues Jahr. Dr. Thomas Beck, Vorstand Grünliberale Knonauer Amt

Appell an die Ungeimpften Die Covid-19-Fallzahlen steigen wieder. Auch die Covid-19-bedingten Hospitalisationen und insbesondere die Belegung der Intensivplätze in den Spitälern nehmen wieder zu. Drei von vier Covid19-Patientinnen und -Patienten auf den Intensivstationen sind Covid-19-ungeimpfte Personen. Die meisten dieser schweren Verläufe wären vermeidbar mittels der Impfung. Die Intensivpflegestationen der Zürcher Spitäler waren in den Monaten November 2020 bis Januar 2021 zu über 50 Prozent mit Covid-19-Patientinnen und -Patienten belegt. Zusammen mit der Behandlung von dringlichen NonCovid-19-Erkrankten betrug die Auslastung 100 Prozent. Eine Überlastung konnte nur vermieden werden, weil nicht-dringliche Eingriffe verschoben

wurden. Es zeigte sich, dass diese Verschiebungen medizinische Folgeschäden bei den Betroffenen zur Folge hatten. Damit dies nicht wieder eintrifft und die Corona-Pandemie so gut und so schnell wie möglich bewältigt und das menschliche, soziale, gesellschaftliche und wirtschaftliche Leid vermindert werden kann, ist die deutliche Erhöhung der Impfquote ausschlaggebend. Die Covid-19-Impfung ist der wirksamste und sicherste Weg, sich selber und seine Nächsten vor einer schweren Covid-19-Erkrankung zu schützen. Wenn Sie es nicht schon getan haben, dann lassen Sie sich in den nächsten Tagen impfen. Ronald Alder, Ottenbach, Kantonsrat Grünliberale

Zum letzten Mal in diesem Jahr hat die SVP die ganze Bevölkerung zum Plaudern, Trinken und zum Resultate Analysieren eingeladen. Dieses Mal haben sich alle bekannten Kandidatinnen und Kandidaten für ein Amt in der Legislaturperiode 2022 bis 2026 vorstellen können. Gut 20 Personen haben den Weg ins Rigelhüsli gefunden. Die Schlange vor dem Gemeindehaus kurz vor der Schliessung des Wahlbüros, deutete auf eine grosse Stimmbeteiligung hin. Über 65 Prozent nahmen an der Abstimmung teil. Kurz nach 11 Uhr deuteten die ersten Hochrechnungen darauf hin, dass es keine Überraschungen geben würde. Langsam aber sicher trafen die Kandidatinnen und Kandidaten ein. Für den Gemeinderat waren es Christina Kappeler (parteilos), Markus Reich (parteilos) und Roger Schuhmacher (GLP). Für die RPK waren Thomas Fischer (FDP) und Edi Boxler (SVP), und für die Schulpflege Gregor Roth (SVP), anwesend.

Entschuldigt haben sich Arianne Moser (Gemeindepräsidium, FDP) und Natascha Tanner (Schulpflege, parteilos). Es war sehr spannend, mehr über die verschiedenen Motivationen für eine Kandidatur zu erfahren. Es kam nicht überraschend, dass die Gemeinderäte und die Schulpräsidentin das Pensum erwähnten. Ohne Reduktion des Arbeitspensums ist die Ausführung eines solches Mandats nicht mehr möglich. Die betroffenen Personen sind alle bereit zu reduzieren. Die vier Ortsparteien (SVP, FDP, SP, GLP) haben vereinbart, dass je nach Anmeldungen am 1. März 2022 ein Podium im Gemeindesaal stattfinden wird. Weitere Details werden folgen. Mit diesem Wahlapéro verabschiedet sich der Vorstand der SVP für das Jahr 2021. Ein bewegtes Jahr, aber auch ein sehr erfolgreiches für unsere Sektion. Wir wünschen allen eine schöne Adventszeit und vor allem gute Gesundheit. Vorstand SVP Bonstetten

Ein Lächeln, ein Dankeschön ... ... an alle die für uns da sind, in einer sehr prägenden und einer, für jede und jeden Einzelnen nicht leichten Zeit, die uns viel abverlangt. Die Gesichter hinter Masken verborgen, nicht immer mit Namen bekannt und doch vertraut. Menschen des Alltags: Pflegepersonen und Ärzte, Verkaufspersonal die viele Stunden für uns präsent sind, die welche für Ordnung und Sauberkeit sorgen, solche die Kilos und Gramme tragen und uns die bestellte Lieferung vor die Türe bringen, Kunden die uns KMU die Treue schenken ... die Liste ist noch

lang, leider kann ich sie nicht alle aufzählen. Sie alle haben auch schwere Momente, Probleme und vielleicht den eigenen Schmerz in dieser Zeit. Ihre Arbeit, durch die Umstände, oft erschwert und doch schenken sie uns immer wieder ein Lächeln in den Alltag. Aus tiefstem Herzen sage ich dafür Danke und wünsche Ihnen eine frohe Adventszeit mit Gesundheit, Zuversicht und vielen freudigen Momenten – auch im kommenden Jahr. Corinne Bär, Mettmenstetten

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Gewerbe

Weihnachtsmarkt

Wie es derzeit aussieht, darf der traditionelle Anlass in Rifferswil durchgeführt werden. > Seite 18

Längere Frist bei Härtefallgesuchen Weil eine Verlängerung der Eingabefrist durch den Bund erwartet wird, öffnet der Kanton Zürich die Gesuchseingabe für Beiträge aus dem Covid19-Härtefallprogramm für Unternehmen, die bislang kein Gesuch eingereicht haben. Die Anträge werden nur dann geprüft, wenn der Bund die Frist verlängert. Derzeit schreibt die Covid-19-Härtefallverordnung des Bundes vor, dass Gesuche bis Ende 2021 geprüft und ausbezahlt sein müssen. Der Kanton Zürich rechnet damit, dass diese Bestimmung auf Bundesebene verlängert wird. Demnach muss ein Gesuch neu bis am 31. Dezember 2021 eingereicht, aber noch nicht geprüft und ausbezahlt sein. Da wohl erst Mitte Dezember klar sein wird, ob es zu einer solchen Verlängerung kommt, wird die Gesuch-Eingabe nochmals geöffnet. Somit können die Gesuchsteller noch vor Weihnachten die Unterlagen erstellen und die Belege beschaffen. Allerdings werden die eingereichten Gesuche vom Kanton nur geprüft, wenn die Verlängerung auf Bundesebene tatsächlich beschlossen wird. Die Eingabeformulare für die 3. und 4. Zuteilungsrunde werden auf zh.ch/haertefall erneut aufgeschaltet. An den Kriterien ändert sich nichts. Vom 1. Dezember bis zum 31. Dezember 2021 um 23.59 Uhr können jene von behördlichen Massnahmen betroffenen Unternehmen ein Gesuch um Härtefallhilfen stellen, die dies bis anhin versäumt haben. Wer in der 3. oder 4. Zuteilungsrunde bereits Beiträge beantragt hat, ist nicht zugelassen. Angaben zu den nötigen Unterlagen und Belegen sind auf zh.ch/haertefall veröffentlicht. Finanzdirektion Zürich

Freitag, 3. Dezember 2021

«Anderscht»

KulturAffoltern lädt am 10. Dezember zum letzten Konzert in diesem Jahr ein. > Seite 19

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Schweizer Meisterin

Krystyna Brezek von den Sportschützen Affoltern brilliert mit dem Luftgewehr. > Seite 21

Fleissige Tätigkeit in der Versandabteilung des Samichlaus Aktion «Chlausssäcke» des Lions Clubs Knonaueramt Im Mehrzweckgebäude «Brunnmatt» in Obfelden packten die Mitglieder des Lions Clubs Knonaueramt die traditionellen Chlaussäcke ab. Sie werden als Kunden- oder Mitarbeitergeschenke an Firmen, Vereine, Schulen und Organisationen verkauft. Der Reinerlös der Spendenaktion geht dieses Jahr an die Organisation «Tischlein deck dich». von martin mullis Sozusagen als temporäre Mitarbeiter des Samichlaus verpackten am letzten Montag die Mitglieder des Lions Clubs Knonaueramt ihre bereits weitherum bekannten Geschenk-Chlaussäcke. Der Speditionsraum in der «Brunnmatt» dürfte vermutlich der Vorstellung eines Dreikäsehochs vom Schlaraffenland entsprechen. Berge von Süssigkeiten, Schokoriegeln, Nüssen, Früchten und kiloweise Schleckereien häuften sich auf dem Abpacktisch. Damit auf die CoronaSituation Rücksicht genommen werden konnte, wurden die Abpackarbeiten auf zwei Arbeitsschichten aufgeteilt. Im fleissigen Samichlaus-Team arbeiteten in der zweiten Abteilung einige erfahrene Chlaussack-Spezialisten, die sich dem «Anzeiger» bestens gelaunt auch so vorstellten. Der Erlös dieser traditionellen Weihnachtsaktion geht an die Organisation «Tischlein deck dich». Der Name dieser sozialen Institution gleicht zwar einem Märchentitel, steht jedoch für ein überaus wertvolles und nachhaltiges Engagement. Die Vernich-

Der Samichlaus beschäftigt nur professionelle Abpacker. Von links: Beat Nägelin, Ruedi Müller, Mirco Kurt, Reto Studer und Jürg Schmidlin. (Bild Martin Mullis) tung von fast drei Millionen Tonnen einwandfreier Lebensmittel in der Schweiz soll gestoppt oder wenigstens verringert werden. «Tischlein deck dich», verteilt solche Grundnahrungsmittel an armutsbetroffene Menschen in der ganzen Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein.

Der Lions Club hilft der Organisation «Tischlein deck dich» Die Organisation bekommt die Lebensmittel von Grossverteilern und Lebensmittelgeschäften gespendet. In ausreichenden Mengen werden Süssigkeiten

und Chips oder ähnliches abgegeben, hingegen sind Grundnahrungsmittel wie Reis, Mehl, Teigwaren, Öl und Zucker knapp. Der Lions Club Knonaueramt will mit dem Erlös durch den Verkauf der Chlaussäcke solche Güter beschaffen. Pro Woche werden an 140 Abgabestellen, unter anderen auch in der Stadt Affoltern, einwandfreie Nahrungsmittel verteilt und damit ein sinnvoller und ökologisch nachhaltiger Beitrag zum respektvollen Umgang mit Lebensmitteln erreicht. Club-Past-Präsident Beat Nägelin, Mirco Kurt, Reto Studer und Jürg Schmidlin verantworteten die gesamte Organisation. Wein-

Gewerbe startet klassisch in die Adventszeit Der Gewerbeverein Mettmenstetten-Knonau-Maschwanden (MKM) spendet traditionsgemäss in der Adventszeit einen Christbaum. Dieses Jahr durfte sich die Gemeinde Maschwanden erstmals damit schmücken.

Vier Vorstandsmitglieder des MKM vor dem Weihnachtsbaum: Joris Reusink, «Die Mobiliar», Petra Böbner, Treuhand AG PB, Robi Graf, Garage Graf und Thomas Strebel Holzbau GmbH. (Bild zvg.)

Halb Maschwanden war am letzten Samstagabend auf den Beinen. Kein Wunder, kam doch der Samichlaus höchstpersönlich vorbei und hatte zudem ein gewichtiges Geschenk dabei. Die Einweihung des Weihnachtsbaums des MKM zusammen mit der St. Nikolaus-Gesellschaft Knonau-Mettmenstetten, fand dieses Jahr zum ersten Mal in Maschwanden statt. Der traditionelle Christbaum, welcher der MKM in früheren Jahren in den Mitgliedsgemeinden Mettmenstetten und Knonau aufstellte, liess die Gemeinde Maschwanden dieses Jahr noch etwas romantischer erscheinen. Die Geste des Gewerbevereins freute die Bevölkerung des Bauerndorfes sehr. Der weihnacht-

liche Brauch wurde im wahrsten Sinne des Wortes zementiert, indem ein kleines Fundament ausgehoben und ein fester Standort betoniert wurde. Der Weihnachtsbaum soll von nun an alternierend stets am selben Ort für Adventsstimmung sorgen. Robi Graf vom MKM, als Leiter der Aktion «De Samichlaus zündet d’Liechter aa», weiss, dass der MKM dafür jährlich einen vierstelligen Betrag für die Tanne, die Hebebühne und die Lichterkette ausgibt. Natürlich spielten am letzten Freitagabend auf dem Platz vor dem Kindergarten und dem Pfarrhaus Samichlaus und Schmutzli eine wichtige Rolle. Ein Team vom MKM verteilte den Kindern und den Erwachsenen Biberli, Süssigkeiten, Mandarinen, Glühwein und Punsch, alles gespendet von der St. Nikolaus-Gesellschaft KnonauMettmenstetten und vom MKM. Eine schöne und beschauliche Aktion des Gewerbes, welche nicht nur strahlende Kinderaugen, sondern auch viel Sympathie für das heimische Gewerbe schafft. (mm)

händler Ruedi Müller durfte als erfahrener Chlaussack-Abpacker selbstverständlich ebenfalls nicht fehlen. ClubPräsident Roman Peter stiess mit einem Kontrollblick etwas später zu der Truppe. Obwohl einige der Lions-Mitglieder auf eine jahrelange Erfahrung bei diesen Arbeiten zurückblicken dürfen, ohne die grosse Mithilfe der Frauen, Freunde und Kinder der Club-Mitglieder würden sich die Herren vom Vorstand wohl am Dienstagmorgen noch mit Nüssli, Schoggi und Mandarinen beschäftigen. Mit dieser grossen Unterstützung waren die Arbeiten aber rechtzeitig erledigt.

Berufsmatura: neu prüfungsfrei Wer ab kommendem Jahr nach der beruflichen Grundbildung die Berufsmaturität nachholen will und gute Noten mitbringt, wird prüfungsfrei zugelassen. Heute müssen Lernende, die im Anschluss an die Lehre eine Berufsmaturität (BM 2) absolvieren möchten, grundsätzlich eine Aufnahmeprüfung bestehen. Eine prüfungsfreie Aufnahme ist nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Von dieser Vorgabe wurde während der Coronapandemie abgewichen. So wurden Kandidatinnen und Kandidaten mit guten schulischen Vorleistungen vorübergehend prüfungsfrei aufgenommen. Eine Evaluation zeige, dass die prüfungsfreie Zulassung nicht zu einem Qualitätsverlust oder zu einer starken Zunahme der Austritte geführt habe, schreibt die Bildungsdirektion. Der Bildungsrat hat deshalb eine Anpassung des Berufsmaturitätsreglements beschlossen, die bei entsprechendem Notenschnitt weiterhin den prüfungsfreien Eintritt ermöglicht. (red.)


Ref. Kirche Maschwanden

Ref. Kirche Stallikon Wettswil

Kath. Kirche Mettmenstetten

Sonntag, 5. Dezember 10.00 Gottesdienst zum 2. Advent in Mettmenstetten mit Pfr. A. Fritz www.kirche-maschwanden.ch

Sonntag, 5. Dezember 10.00 Kirche Wettswil Familien-Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Musik: Zhanel Messaadi, Orgel 11.15 Kirche Wettswil Jugend-Gottesdienst

Sonntag, 5. Dezember 9.30 Wortgottesdienst mit Pfarreikoordinator A. Bolkart, wir machen uns Gedanken über die Hl. Barbara. Anschliessend dürfen Sie einen gesegneten Kirschenzweig mit nach Hause nehmen. Orgel: A. Bodenhöfer mit Chor Im Anschluss an den Gottesdienst verkauft die Gruppe Solidar alkoholfreien Glühwein und Selbstgebackenes. Der Erlös geht an ein Kinderhilfswerk in Tamandaré/Brasilien. 11.00 Taufe von Stojanovic Brianna

Ref. Kirche Mettmenstetten Samstag, 4. Dezember 19.30 Neumondsingen in der Kirche

Reformierte Kirchgemeinden im Bezirk Tel 032 520 10 82, Mettmenstetter Wort-Adventskalender Vom 1. – 25. Dezember 2 Minuten Atempause täglich. 25 verschiedene Advents- und Weihnachtsgedanken von Menschen aus dem Dorf für die Region. Hören Sie hinein. Zu jeder Tages- und Nachtzeit. Zu finden auch unter www.ref-saeuliamt.ch.

Ref. Kirche Aeugst a. A. Freitag, 3. November 19.30 «Die letzte Pointe» – Kino in der Chilestube Ein Film von Rolf Lyssy mit Monika Gubser (CH, 2017) Eintritt frei, Zertifikatspflicht Sonntag, 5. Dezember 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Thomas Müller Dienstag, 7. Dezember 19.30 KG und Kirchgemeindeversammlung, Gemeindesaal Ottenbach, kein Zertifikat erforderlich. Anschliessend Apéro, Zertifikat erforderlich.

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 3. Dezember 10.00 Familienmorgen «mit dem Samichlaus» in der Kirche anschliessend Familienkafi (Zertifikat)

Sonntag, 5. Dezember 10.00 Gottesdienst am 2. Advent «Bereitet ihm den Weg» (Markus 1,2) Pfr. W. Schneebeli 11.00 Freie Versammlung im Anschluss an den Gottesdienst in der Kirche 17.00 Adventskonzert mit dem Kirchenchor in der Kirche (Zertifikat- und Maskenpflicht) Dienstag, 7. Dezember 14.00 60plus Spielnachmittag im Ulmensaal (Zertifikat) Mittwoch, 8. Dezember 12.15 Oase – Besinnung über Mittag Pfrn. L. Gächter (Zertifikat) Donnerstag, 9. Dezember 14.00 Senioren-Adventsfeier im Kasinosaal (Zertifikat) Anmeldung bis Sonntag bei Marcel Ineichen 044 760 44 02 Freitag, 10. Dezember 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der kath. Kirche (Es darf mit Maske gesungen werden)

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 5. Dezember 2021 17.00 Gottesdienst zum 2. Advent. Wort. Pfrn. S. Sauder, Musik: E. Brändle, Gesang und C. Crosby, piano. Anschl. Adventsfenstereröffnung vor dem KGH mit Suppe, Guetzli und Glühmoscht; gekocht und gebacken von KonfirmandInnen. Dienstag, 7. Dezember 2021 19.30 Erste Kirchgemeindeversammlung Knonaueramt, im Gemeindesaal Ottenbach. www.kirchebonstetten.ch

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 5. Dezember 9.30 Gottesdienst in Kappel mit Pfarrerin Ilona Monz 9.30 Gottesdienst in Rifferswil mit Pfarrerin Irene Girardet Montag, 6. Dezember 10.00 – 11.30 Lese- und Gesprächskreis im Pfarrhaus 19.00 – 20.00 Meditation am Abend in der katholischen Kirche Freitag, 10. Dezember 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche

Sonntag, 5. Dezember 10.00 Gottesdienst zum 2. Advent Taufgottesdienst mit den 3. Klässlern Unter der Leitung von Astrid Abel Taufe: Anna und Mona Lüscher Elea Müller Pfarrer Andreas Fritz Orgel Marina Wehrli (Zertifikatspflicht) 19.30 Kirchenkonzert Musikverein Dienstag, 7. Dezember 19.30 Kirchgemeindeversammlung Kirchgemeinde Knonauer Amt Gemeindesaal Ottenbach Für Mitfahrgelegenheiten melden Sie sich bitte bei uns www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 5. Dezember 10.00 2. Advent, Gottesdienst Pfarrerin Liliane Gächter Es gilt eine Maskenpflicht. Mittwoch, 8. Dezember 6.45 Adventsfeier für Jung und Alt am frühen Morgen Pfarrer Ueli Flachsmann und die Konfirmand*innen Anschliessend Morgenessen im Chilehuus Für diesen Gottesdienst gilt eine Zertifikatspflicht für alle Personen ab 16 Jahren. Bitte Zertifikat und Ausweis mitnehmen. Donnerstag, 9. Dezember 19.00 Letzte Kirchgemeindeversammlung der Kirchgemeinde Hedingen in der Turnhalle des Schulhaus Schachen Es gilt eine Maskenpflicht. (Für den Apéro im Anschluss an die Versammlung der politischen Gemeinde gilt eine Zertifikatspflicht).

Ref. Kirche Kappel a. A. Samstag, 4. Dezember 16.00 Fiire mit de Chliine in der Klosterkirche Pfrn. Ilona Monz, Fiire Team Sonntag, 5. Dezember 9.30 Gottesdienst zum 2. Advent im Zwinglisaal, Kloster Kappel a. A. Pfrn. Ilona Monz Musik: Minako Matsuura 19.00 Kontemplation (bis 20.00 Uhr) im Giebelraum des Klosters Kappel mit Pfrn. Ilona Monz Donnerstag, 9. Dezember 18.30 Jugendgottesdienst zum Advent in der Klosterkirche Pfrn. Ilona Monz Musik: Daniel Rüegg

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Kirche Freitag, 3. Dezember 19.30 Offenes Hagios-Singen in der Klosterkirche Leitung: Christine Boeck Kein Zertifikat erforderlich, mit Maske Donnerstag, 9. Dezember 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus www.klosterkappel.ch

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 5. Dezember 2021 10.00 Familiengottesdienst mit Besuch vom Samichlaus mit Pfarrer Andreas Scheibler (Gottesdienst mit Zertifikatspflicht)

Freitag, 3. Dezember 18.30 Phönix-Treff Samstag, 4. Dezember 9.00 3.-Klass-Unti, Gruppe Füür 9.45 Kolibri Sonntag, 5. Dezember 10.00 Gottesdienst zum zweiten Advent mit Pfrn. Eva Eiderbrant und Kornél Radics (Orgel). Es gilt Zertifikatspflicht. 11.00 Kirchgemeindeversammlung in der Kirche. Es gilt Maskenpflicht. Dienstag, 7. Dezember 15.45 Minichile, Gruppe Regenbogen 18.00 Konfirmandenunterricht Mittwoch, 8. Dezember 16.00 Määrlistunde im Määrlihuus Donnerstag, 9. Dezember 16.00 Weihnachtskarten basteln im Määrlihuus Freitag, 10. Dezember 7.00 Rorate-Singen in der Kirche, anschliessend Frühstück (mit Zertifikat) 9.15 Fiire mit de Chliine in der Kirche www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 5. Dezember, 2. Advent 18.00 Uhr Gottesdienst mit offenem Singen, unter der Leitung von Annette Bodenhöfer. Pfarrerin Elisabeth Armingeon → Es gilt die Zertifikats- und Maskenpflicht. Mittwoch, 8. Dezember 19.00 Uhr Freie Versammlung im Chilehuus Für die Kirchenkommission werden noch Mitglieder gesucht. Falls Sie Interesse haben, sich für das kirchliche Leben in Ottenbach zu engagieren und Ihre Ideen einzubringen, freuen wir uns, wenn Sie zur Versammlung kommen. Kontakt: Pfarrerin Elisabeth Armingeon 044 761 21 33, elisabeth.armingeon@ kircheottenbach.ch Carl-Heinz Voûte, Kirchenpfleger in Ottenbach: 044 722 12 56 (abends) Informationen zur Kirchgemeinde: ref-knonaueramt.ch, kircheottenbach.ch www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 5. Dezember, 2. Advent 9.30 Gottesdienst mit Pfarrerin Irene Girardet in der Kirche Rifferswil www.kircherifferswil.ch

Dienstag, 7. Dezember 19.00 Stille und Tanz in der Kirche Wettswil Dienstag, 9. Dezember 14.30 Kafi Träff im Kirchgemeindesaal Wettswil, mit Zertifikat 3G, Anmeldung nicht erforderlich Bilderausstellung: Inspirationen von Ursula Venosta, in den kirchlichen Räumen Wettswil, geöffnet während der Bürozeiten und nach den Gottesdiensten. Licht und Stille, Kirche Stallikon Besuchen Sie die Kirche bei Kerzenlicht 5. Dezember / 10. Dezember 17.00 – 20.00 Uhr www.kirche-stallikon-wettswil.ch

Kath. Kirche Affoltern a. A Samstag, 4. Dezember 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 5. Dezember – 2. Adventssonntag 10.30 Familiengottesdienst mit Besuch des Sankt Nikolaus (Es gilt Zertifikatspflicht) 15.00 Eucharistiefeier der Kroaten mit anschl. Nikolausfest 18.30 Santa Messa Donnerstag, 9. Dezember 19.00 Versöhnungsfeier für die ganze Pfarrei Freitag, 10. Dezember 20.00 Taizé-Feier in der Kath. Kirche

Mittwoch, 8. Dezember 6.30 Rorate-Wortgottesdienst mit Pfr. A. Saporiti, E. Camenzind, Steiner und der 5. Klasse Musikalische Umrahmung: Brigitte Staubli und Walter Boll Anschliessend gem. Frühstück. 9.30 Fiire mit de Chliine Ref. Kirche Knonau Mehr unter: www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 5. Dezember – 2. Adventssonntag 9.00 kein Gottesdienst www.kath-affoltern.ch

Chrischona Affoltern am Albis Kirche mit Nähe Alte Obfelderstrasse 24 Sonntag, 5. Dezember 17.00 Abendgottesdienst ‹Stressfrei, aber wie?› Mehr unter www.sunntig.ch

www.kath-affoltern.ch

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 4. Dezember 6.15 Rorate-Gottesdienst mit Gregorianischem Gesang Sonntag, 5. Dezember 8.00 Hl. Messe 10.00 Hl. Messe – Chlauseinzug 11.15 Taufe Dienstag, 7. Dezember 18.45 Rosenkranz 19.30 Hl. Messe, anschl. Gebetsgruppe Mittwoch, 8. Dezember 10.30 Ökum. Morgengebet 18.30 Rosenkranz Donnerstag, 9. Dezember 8.15 Rosenkranz 9.00 Hl. Messe 19.00 Beichtgelegenheit im 1. OG (Katechesenraum)

Kath. Kirche Hausen a. A. Wir freuen uns, mit Euch folgende Gottesdienste zu feiern: Samstag, 4. Dezember 17.00 Eucharistiefeier mit Pater Ben Kintchimon, Orgel: Anette Bodenhöfer 18.30 Santa Messa mit Don Pietro Sonntag, 5. Dezember 11.00 Wortgottesfeier zum 2. Advent mit Matthias Kühle-Lemanski, Musik von Anette Bodenhöfer und dem Sing mit!-Chor Der Gottesdienst ist mit Zertifikat Donnerstag, 9. Dezember 6.30 Roratefeier mit Matthias, Cristina und den Schülern Frühstück to go Der Gottesdienst ist mit Anmeldung. Per Mail auf sekretariat@kath-hausen.ch oder per Telefon mit der Nummer 044 764 00 11 www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Heilsarmee Affoltern a. A. Wiesenstrasse 10 Samstag, 4. Dezember 16.30 Jungschi- und AmeisliWeihnachtsfeier

Sonntag, 5. Dezember 10.00 Gottesdienst Predigt: Eveline Fenner Kingskids und Kinderhüeti anschliessend Korpsforum Donnerstag, 9. Dezember 14.30 Frauentreff www.affoltern.heilsarmee.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A.

Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 5. Dezember 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm www.pfimiaffoltern.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 5. Dezember 10.30 Gottesdienst Kleinkinderhort Kinderprogramm in allen Klassen 13.30 Bericht aus Japan von Christian Baumgartner Donnerstag, 9. Dezember 18.45 Chorprobe Offenes Singen 20.00 Gebetsabend www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 10.00 Klassenzeit 11.10 Abendmahlsversammlung


Freitag, 3. Dezember 2021

MARKTPL ATZ

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Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

Zuverlässige Sicherheit im Alltag Helena Schmitt wird seit zwei Jahren von der Spitex unterstützt Dadurch ermöglicht sie ein längeres Zu-Hause-bleiben und entlastet oft betreuende Angehörige. Der tägliche Besuch der Spitex kann Unterstützung und Sicherheit geben für alle.

Irma Etterlin (rechts) übergibt symbolisch den Schlüssel an Iris Binggeli, welche den Salon Swing per 2022 übernimmt. (Bild zvg.)

Nach 35 Jahren in den verdienten Ruhestand

Irma Etterlin übergibt den Salon Swing Seit 1986 führt Irma Etterlin das Coiffeurgeschäft Salon Swing in Obfelden. Nach nun 35 Jahren hat sich die Obfelderin entschieden, etwas kürzerzutreten. Das Geschäft wird per Ende Jahr an die langjährige Mitarbeiterin Iris Binggeli übergeben. Für Irma Etterlin war es eine wunderbare Zeit, doch möchte Sie nun frühzeitig den Ruhestand geniessen. Auf

diese Weise bleibt mehr Zeit für ihre Hobbies, die Familie und natürlich die Enkelkinder. Damit es für die treuen Kunden trotzdem weitergeht, wird der Coiffeursalon per Ende Jahr an Iris Binggeli übergeben. Sie selbst ist auch bereits 33 Jahre im Salon mit dabei und freut sich auf die neue Aufgabe. Irma Etterlin bedankt sich herzlich bei allen Kundinnen und Kunden für die grosse Treue in all den Jahren! Sie wünscht Iris Binggeli alles Gute für die Zukunft. Salon Swing

Helena Schmitt wurde 1932 während der Kriegszeit in Südtirol, Italien, in eine Familie mit sieben Geschwistern geboren. Im Alter von acht Jahren ist sie während den Kriegswirren zusammen mit ihrer Familie in Österreich gestrandet. Als die Schweiz 1950 einen wirtschaftlichen Aufschwung erlebte, packte Helena Schmitt mit gerade mal 18 Jahren die Chance und reiste ganz alleine nach Zürich. Sie erinnert sich gerne an die Zeit bei den Verkehrsbetrieben Zürich (VBZ), wo sie als Ungelernte im Büro als Beamtin Arbeit fand, da sie die Stenoschrift und das Tippen mit der Schreibmaschine erlernt hatte. Insgesamt blickt sie auf 40 Dienstjahre bei der VBZ zurück und schwärmt von der schönen Zeit und ihrem guten Chef. Sie arbeitete sehr gerne dort – bis ein neuer Chef kam, den sie einmal mit den Worten «Schauen Sie zuerst selber, dass Sie richtig schreiben können, bevor Sie hier Befehle geben!» in die Schranken wies. Helena Schmitt ist glückliche Mutter einer Tochter und stolze Gross-

mutter von vier Enkeln. Sie hatte geheiratet, ist aber inzwischen seit sechzig Jahren geschieden. Die Beziehung zu ihrer Tochter ist sehr eng. Nach der Heirat der Tochter, welche heute in Aeugst lebt, fand sie in Affoltern ihr neues Zuhause. Im Dezember wird Helena Schmitt 89 Jahre alt. Sie ist froh, dass sie ihre Toch- Helena Schmitt mit Jessica Peluso, Fallführende Mitarbeiterin der ter immer noch in Spitex Seewadel. (Bild zvg.) der Nähe hat. Sie möchte ihr aber auf keinen Fall zur Last Auge auf ihre Mutter hat. Der tägliche fallen. Deshalb kommt seit rund zwei Besuch ist ein wichtiger Bestandteil im Jahren die Spitex Seewadel zweimal Alltag von Helena Schmitt und es ist täglich vorbei, um die Medikamente zu für sie beruhigend zu wissen, dass sie richten sowie morgens die Stütz- Hilfe bekommt, wenn ihre Selbststänstrümpfe an- und abends wieder aus- digkeit einmal weiter abnimmt. Als zuziehen. Eigentlich könnte sie das ja junges Mädchen hat sie gerne geturnt. selber, aber ihre Hand schmerzt zu sehr. Das sei vorbei, das mache sie alles nicht Dank der wertvollen Unterstützung mehr: «Der Körper sagt, jetzt wirst du durch die Spitex kann ihre Tochter auch ruhig und bist nicht mehr so wild.» mal in die Ferien fahren, mit der Gewissheit, dass die Spitex ein wachsames Spitex Seewadel

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Sonntagsverkauf

Für Sie geöffnet!

Öffnungszeiten Sonntagsverkäufe Mittwoch 8. Dezember 2021 10 – 17 Uhr Sonntag 19. Dezember 2021 10 – 17 Uhr Alle Öffnungszeiten über die Festtage finden Sie unter www.ekz-zugerlan n d . ch / o e f f n u n g s z e i te n


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Veranstaltungen

Freitag, 3. Dezember 2021

Leben im Verborgenen Das Kinofoyer Lux zeigt am Freitag die Doku «Im Spiegel» Am 10. Dezember, um 20.15 Uhr, läuft in der Aula Ennetgraben ein Dokumentarfilm von Matthias Affolter mit Anna Tschannen. Der Regisseur ist an der Aufführung anwesend.

Die Schwestern Isabel und Sibylle Tschopp laden zum Konzert. (Bild zvg.)

Festliche Klänge

Weihnachtskonzert am Sonntag in Obfelden Am 5. Dezember, um 17 Uhr, spielen Sibylle und Isabel Tschopp in der reformierten Kirche. In leichten wie in bewegten Zeiten ist das «Festliche Weihnachtskonzert» bereits seit 21 Jahren ein Ort der Kunst und der Menschlichkeit. Unter dem Motto LebensKlangFarben präsentieren die renommierten Künstlerinnen Sibylle und Isabel Tschopp am kommenden Sonntag ein spannendes Programm mit Meisterwerken von Wolfgang Amadeus Mozart, Margarethe Danzi, Christian Sinding und Ernest Bloch. Klassisch opernhaft,

in die Frühromantik weisend, romantisch ergreifend oder impressionistisch gefärbt schöpfen sie aus positiver Lebenskraft und vermitteln Zuversicht und Versöhnung. Der Eintritt ist frei; es gibt eine Kollekte. Der Reinerlös des Konzerts geht als Direkthilfe an Menschen in Armenien. Sibylle und Isabel Tschopp Sonntag, 5. Dezember, 17 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Zertifikatspflicht, Maskenpflicht ab 12 Jahren. Voranmeldung erforderlich unter (tschoppmusic@bluewin.ch, Telefon 044 761 35 03). Infos/Schutzkonzept auf www.sibylletschopp.com.

Im mobilen Coiffeursalon von Anna Tschannen wagen obdachlose Menschen den Blick in den Spiegel. Die 43-jährige Anna Tschannen schneidet seit über zehn Jahren in Basel Randständigen die Haare. Bei ihrer Arbeit kommt sie den Männern und Frauen körperlich und seelisch nahe, wodurch sie sich spontan oder zögernd öffnen und aus ihrem Leben erzählen. Dies alles wird erlebbar durch die Persönlichkeit von Anna und mithilfe ihres Spiegels, vor dem die Obdachlosen sitzen und sie steht. Der Spiegel als banales Ding, doch gleichzeitig als Symbol, wie wir es aus Redensarten wie «Jemanden einen Spiegel vorhalten» kennen. Über ein Jahr lang hat sich das Filmteam dem Leben ihrer Protagonisten angenähert, ihr Vertrauen gewonnen und sie in intimen Aufnahmen durch die verborgenen Winkel der Stadt begleitet. Das Ergebnis ist ein berührender Blick in jene Strassenecken, an denen wir im Alltag lieber schnell vorbeigehen. Matthias Affolter äusserte sich in einem Interview: «Mich

Fragile Musik mit Tiefe

interessiert der andere Blick. Menschen, die aus den Strukturen des Systems gefallen sind, blicken von aussen auf die Gesellschaft, während wir oft aus einer inneren Distanz auf sie blicken.»

Freitag, 10. Dezember, 20.15 Uhr: «Im Spiegel», Dokumentarfilm von Matthias Affolter mit Anna Tschannen, CH 2019, 83 Min. CH-Dialekt, Kinofoyer Lux, Aula Ennetgraben, Affoltern. Kasse ab 19.30 Uhr. Mit Barbetrieb. Eintritt 14 Franken (unter 20 Jahren: 7 Franken). Der Regisseur Matthias Affolter ist am Filmabend anwesend. Weitere Informationen

Kinofoyer Lux

zum Programm auf www.kinolux.ch.

Weihnachtsmarkt in Rifferswil

Die nächsten Tage im Kellertheater LaMarotte

Am Sonntag, 12. Dezember, 10.30 bis 17 Uhr

Charms bricht ein Ruedi Häusermann: Flöten, Klarinetten, Örgeli; Claude Meier: Kontrabass, akustische Gitarre; Marco Käppeli: Schlagzeug, Asa Chan; Herwig Ursin: Stimme. «Es ist gefährlich, über alles nachzudenken, was einem gerade einfällt», so Daniil Charms (1905–1942). Die Suite für Jazz-Trio, die Ruedi Häusermann – unbestrittener Meister des deutschsprachigen Kammer-Musiktheaters – vor Jahren geschrieben hatte, gewinnt in dieser überraschenden Form eine neue Funktion und völlig neues Leben. Die wunderbar fragile Musik, die er, gemeinsam mit zwei seiner ältesten, erfahrensten Freunde «erimprovisiert» hat, erhält im Wechselspiel mit Daniil Charms’ skurril-tiefsinnigen Texten aus den ersten Jahrzehnten der Sowjetunion zusätzliche Dimensionen und Tiefen. Mit dem Schauspieler Herwig Ursin, ebenfalls aus seinem engsten illustren Umfeld, hat Häusermann zielsicher den perfekten Verkörperer der Textfragmente dieses grossen, fast vergessenen Dichters ausgewählt! Es sind zarte, einfache Melodien, die den Musikern als Aufklang für ihre verwinkelten Traumreisen dienen und Fenster in die fantastische Welt des genialen russischen Dichters öffnen.

Matthias Affolter und Anna Tschannen (im Bild) ist eine beeindruckende, würdevoll gefilmte Milieustudie gelungen. (Bild zvg.)

So wie es derzeit aussieht, darf der traditionelle Weihnachtsmarkt in Rifferswil durchgeführt werden. Bereits zum 24. Mal wird auf dem Dorfplatz von Rifferswil weihnächtlicher Marktbetrieb herrschen.

Ruedi Häusermann, Herwig Ursin, Claude Meier und Marco Käppeli liefern zarte Melodien, die ein Fenster in die Welt von Daniil Charms öffnen. (Bild zvg.) Freitag, 3. Dezember, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40, Mitglieder 30, Kulturlegi 20 Franken.

Baschnagel Group Reto Suhner as, fl | René Mosele tb, electronics, minimoog | Gregor Müller p, Rhodes, synth | Patrick Sommer b, eb | Pius Baschnagel d, minimallets Fünf starke Protagonisten lassen Tradition und Moderne, Elektronik und Akustik ineinander übergehen. Für die Umsetzung seines Konzepts hat Pius Baschnagel ein Dream-Team vereinen

können. Die persönliche Handschrift jedes Einzelnen fliesst bereichernd in die variantenreichen Kompositionen des Bandleaders ein, Atmosphärenklänge wechseln sich nahtlos mit klassischem Groove und improvisatorischen Höhenflügen ab.

Viele Ausstellerinnen und Aussteller werden ihre vorwiegend handgemachten Sachen von 10.30 bis 17 Uhr zum Kauf anbieten. Verschiedene und feine Verpflegungsmöglichkeiten stehen zur Verfügung. Zudem stellt die Museumskommission im Engelsaal «Krippen und Bescherung im Laufe der Zeit» aus. Weitere Attraktionen sind der Drehorgelmann (zirka 10.30 bis 16 Uhr, mit Pausen) und der Besuch vom Samichlaus und seinem Eseli (14 bis 15.30 Uhr). Musikalisch verwöhnen um 11 Uhr der Chor «Riffi singt» und um 13.30 Uhr der Jugendchor Focus Team mit je einem Platzkonzert. Um 17 Uhr bringen «Celtic

Treasures» Musik aus der keltischen Schatztruhe in die Kirche Rifferswil. Infolge Corona hat der Marktbetrieb einige Einschränkungen. Ein Schutzkonzept wurde erarbeitet und liegt beim Markteingang zur Einsicht bereit. Sollte der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden können, gilt eine Maskenpflicht. Das OK bittet alle, mitzuhelfen und gegenseitig aufeinander zu achten und Abstand zu halten: Nur so können sich die Teilnehmenden gegenseitig schützen und den Weihnachtsmarkt geniessen. Bei Symptomen, die auf eine Covid-19 Erkrankung hinweisen, sind die Gäste gebeten, auf ihren Besuch am Weihnachtsmarkt Rifferswil zu verzichten. OK Weihnachtsmarkt Weihnachtsmarkt Rifferswil am Sonntag, 12. Dezember, 10.30 bis 17 Uhr. Bitte öffentliche Verkehrsmittel oder bezeichnete Parkplätze benützen.

Donnerstag, 9. Dezember, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Essen 18 Franken. Für sämtliche Veranstaltungen im «LaMarotte» gilt Zertifikatspflicht.

Hans-Ruedi Widmer, «La Marotte»

Besuch vom Samichlaus Am Montag, 6. Dezember, kommt der Samichlaus in den Meilihof nach Ebertswil. Der Adventsanlass lädt zum Verweilen. Vor Ort gibt es auch einen Verkaufsstand.

Der Samichlaus macht am Montag Halt in Ebertswil. (Bild zvg.)

Der Samichlaus-Besuch auf dem Hofplatz des Wohnhuus Meilihof in Ebertswil hat bereits Tradition. In geselligem Rahmen am wärmenden Feuer einen Punsch und Lebkuchen geniessen und gemeinsam mit den vielen Besuchern den Samichlaus begrüssen. Der Adventsanlass im Meilihof lädt zum Verweilen ein. Das Adventsfenster strahlt und die Kinder strahlen noch

mehr, wenn sie vom Samichlaus eine Köstlichkeit bekommen. Der Samichlaus freut sich natürlich über das eine oder andere Sprüchlein der Kinder. Dieses Jahr bietet sich zudem die Möglichkeit, Produkte aus dem Meilihof zu kaufen. Der Erlös geht zu Gunsten der Bewohner vom Wohnhuus Meilihof und wird für Ausflüge und Ferien eingesetzt. Meilihof Ebertswil Samichlaus Besuch im Meilihof in Ebertswil Montag, 6. Dezember, von 17 bis 18 Uhr. Weitere Informationen sind zu finden auf www.meilihof.ch.

Dürfen in Rifferswil nicht fehlen: der Samichlaus und sein Eseli. (Bild zvg.)


Veranstaltungen

Freitag, 3. Dezember Affoltern am Albis

19.15: «Daniil Charms bricht ein». Suite für ein Jazz-Trio. Ruedi Häusermann, Claude Meier, Marco Käppeli. Stimme Herwig Ursin. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte, Centralweg 10.

Hedingen

20.15: Gemeindeverein Hedingen präsentiert: Vokalensemble «Six in Harmony». Stücke der legendären «Comedian Harmonists» aus den 20er- und 30er-Jahren. Reservierung erforderlich: www.gemeindevereinhedingen.ch. Eintritt frei, Kollekte. Kirche Hedingen, Haldenstr. 16.

Kappel am Albis

19.30: Offenes Hagios-Singen. Leitung: Christine Boeck, kein Zertifikat erforderlich, mit Maske. Klosterkirche Kappel, Kappelerhof 5.

Mettmenstetten

20.15: Aemtler Bühne: «Drei Männer im Schnee» nach dem Roman von Erich Kästner. Regie René Schnoz, Bühnenbild René Ander-Huber, Kostüme Isabel Schumacher. Bistro und Abendkasse eine Stunde vor Beginn. www.aemtlerbuehne.ch. Rösslisaal, Albisstrasse 1.

Obfelden

16.00–17.00: Kamishibai: «Der kleine Weihnachtsmann» von Anu Stohner und Henrike Wilson. Für Kinder ab ca. 4 Jahren. Bibliothek.

Ein schlagfertiges Trio

Aeugst am Albis

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Grenze oder Brücke?». Die Vielfältigkeit des Schaffens der Aeugsterin Lavinia Rheinheimer zwischen Werbung und Kunst. Mo 8–11.30, 16–18.15, Di 8–11.30, Mi 8–11.30, 14–16.30, Do 8–11.30 Uhr. Bis. 17. Dezember.

Am Freitag, 10. Dezember, um 20.15 Uhr lädt KulturAffoltern zum letzten Konzert in diesem Jahr ein. Das Trio Anderscht präsentiert mit dem Programm «Schlagfertig» sein vielfältiges Können in der Galerie Märtplatz in Affoltern.

Aeugstertal (Aeugst Am Albis)

Was haben die Schweiz, Osteuropa, Frankreich, Südamerika, Bulgarien, Italien und noch manch anderes Land gemeinsam? Dort wurden in den vergangenen Jahrhunderten Instrumente gespielt, die Vorläufer des Hackbretts waren. Das Trio Anderscht bringt diese verschiedenen Wurzeln zusammen und lässt daraus einen neuen, sehr schillernden Baum wachsen. Mit ihrem Programm «Schlagfertig» bringen Andrea Kind und Fredi Zuberbühler am Hackbrett sowie Roland Christen am Kontrabass überraschende Stilrichtungen zusammen, sprengen stilistische Ketten, swingen im Blues, funken im Appenzeller-Stil, schwelgen in der Klassik oder rocken in den 70ern. Das 2004 gegründete Trio Anderscht liebt – wie es der Name sagt – musikalische Kontraste und zeigt, dass mit dem Appenzeller-Hackbrett mehr möglich ist, als man von diesem Instrument erwartet. Neben unzähligen Orten in der Schweiz ist das Trio auch in Singapur, Tadschikistan,

Huber. Ortsmuseum, Ottenbacherstrasse, Gemeindeplatz.

Samstag, 4. Dezember

Sonntag, 5. Dezember

Affoltern am Albis

Affoltern am Albis

08.00–12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Bioprodukte, Spezialitäten aus verschiedenen Ländern, Blumen, Selbstgemachtes und vieles mehr. Märtkafi offen 7 bis 17 Uhr. Marktplatz.

20.15: Aemtler Bühne: «Drei Männer im Schnee» nach dem Roman von Erich Kästner. Regie René Schnoz, Bühnenbild René Ander-Huber, Kostüme Isabel Schumacher. Bistro und Abendkasse eine Stunde vor Beginn. www.aemtlerbuehne.ch. Rösslisaal, Albisstrasse 1.

Freitag, 10. Dezember, 20.15 Uhr: Konzert «Schlagfertig» mit dem Trio Anderscht. Galerie Märtplatz, Affoltern. Eintritt: 30/15 Franken. Abendkasse und Bar ab 19.30 Uhr. Vorverkauf: Buchhandlung Scheidegger, Obere Bahnhofstrasse 10, Affoltern oder Reservierung via Website:

KulturAffoltern

www.kulturaffoltern.ch.

Mittwoch, 8. Dezember

Hausen am Albis

Mettmenstetten

20.15: Aemtler Bühne: «Drei Männer im Schnee» nach dem Roman von Erich Kästner. Regie René Schnoz, Bühnenbild René Ander-Huber, Kostüme Isabel Schumacher. Bistro und Abendkasse eine Stunde vor Beginn. www.aemtlerbuehne.ch. Rösslisaal, Albisstrasse 1.

17.00: Aemtler Bühne: «Drei Männer im Schnee» nach dem Roman von Erich Kästner. Regie René Schnoz, Bühnenbild René Ander-Huber. Bistro und Abendkasse eine Stunde vor Beginn. www.aemtlerbuehne.ch. Rösslisaal, Albisstrasse 1.

Zwillikon

Monaco, Salzburg oder Hamburg aufgetreten. Trotz all ihrer musikalischen Ausbrüche stehen die drei Musizierenden zu ihren appenzellischen Wurzeln und ihrer ursprünglichen Musikkultur.

13.00–17.00: Adventsausstellung im Atelier «second choice» mit Seidenkreationen und UpcyclingProdukten bei Glühwein, Kaffee und Kuchen. Atelier Rita Tomasini, Birchstrasse 4.

Mettmenstetten

10.00–16.00: Dauerausstellung zu Geschichte und Alltag, Gewerbe und Kultur von Affoltern am Albis. Sonderausstellung zur OVA. Rollstuhllift, Eintritt frei. Gruppenbesuche: 044 761 77 42, Ursula Grob oder 044 761 81 76, Hansruedi

Die Tracht täuscht, denn Roland Christen, Fredi Zuberbühler und Andrea Kind (v.l.) spielen ihre Instrumente gerne unkonventionell. (Bild zvg.)

Stallikon

12.00–16.00: Dauerausstellung zu Geschichte und Alltag, Gewerbe und Kultur von Affoltern am Albis. Sonderausstellung zur OVA. Rollstuhllift, Eintritt frei. Gruppenbesuche: 044 761 77 42, Ursula Grob oder 044 761 81 76, Hansruedi Huber. Ortsmuseum, Ottenbacherstrasse, Gemeindeplatz.

17.00: Festliches Adventskonzert mit Werken von J.S. Bach, G.F. Händel, F. Manfredini, F. Schubert und A. Vivaldi. Tickets und mehr: www.kulturzelt.ch. Konzertsaal Löwen, Albisstrasse 2. 17.30: Chlaus-Umzug mit Wagen und Eseli. Volg Heisch (Start).

Mettmenstetten

Ebertswil

Zwillikon

Bonstetten

14.00–17.30: Adventsausstellung im Atelier «second choice» mit Seidenkreationen und UpcyclingProdukten bei Glühwein, Kaffee und Kuchen. Atelier Rita Tomasini (neben Schreinerei Hanselmann), Birchstrasse 4.

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Sonderausstellung «Barbie: Von der Luxuspuppe zum Massenspielzeug». Fr bis So 11–17 Uhr und nach Voranmeldung. Bis 31. Dezember.

frei, Kollekte als Direkthilfe für Menschen in Armenien. Anmeldung erforderlich: 044 761 35 03 oder tschoppmusic@bluewin.ch. Reformierte Kirche.

17.00: Adventskonzert des reformierten Kirchenchors. Orgel-Begleitung Antonia Nardone, Leitung Rico Zela. Reformierte Kirche.

Bonstetten

15.00: Weihnachtsbasteln und Geschichtenkoffer zum Samichlaus. Ab 15 Uhr basteln, ab 16 Uhr Samichlausgeschichten. Bibliothek Schulhaus Loomatt, Massholderenstrasse 1.

Donnerstag, 9. Dezember Aeugst am Albis

18.15–19.10: Turnen Fit 60+. Schnupperstunde jederzeit möglich. Auskunft/Anmeldung: Helen Spörri, 04 4 761 89 80 Turnhalle Gallenbüel.

Affoltern am Albis

20.15: Jazz am Donnerstag mit «Baschnagel Group». Bar und Essen ab 18.30 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kellertheater LaMarotte, Central-weg 10.

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.

Bushaltestelle Ebertswil Schulhaus (Start): Ebertswiler Krippenweg. Wander- und Spazierweg um Ebertswil, Hirzwangen und Husertal mit unterschiedlichen Weihnachtskrippen, frei von kommerziellen und religiösen Hintergründen. Mit Mitmachkrippe zum selber Mitwirken. Täglich bis Ende Dezember.

Kappel am Albis

Kloster, Öffentliche Räume, Kappelerhof 5: «Wenn ich male, bete ich». Farb-Ikonen und Farbtafeln von Matthias Müller Kuhn zur Bilderdecke von Zillis. Täglich 8–22 Uhr. Bis 23. Januar.

Stallikon

Schulhaus Loomatt: Kunstforum Stallikon: «Collage Trinity». Gruppenausstellung mit Mixed-MediaCollagen und Druckgrafiken von drei Künstlerinnen. Jemina Paluch, Stallikon, San Schaller und Sigal Asraf, Uster. Fr 15–19, Sa, So 10–12, Mo und Do 15–19 Uhr. Bis 8. Januar.

Agenda-Einträge Veranstaltungshinweise erscheinen einmal wöchentlich in der Agenda des «Anzeigers». Die Angaben sind jeweils bis am Mittwoch, um 10 Uhr, an per E-Mail an agenda@affolteranzeiger.ch einzusenden. (red.)

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ZUGER KINOPROGRAMM www.kinozug.ch

Seehof 041 726 10 01 Gotthard -02

Obfelden

17.00: Weihnachtskonzert von Isabel und Sybille Tschopp. Eintritt

1. Woche

HOUSE OF GUCCI

empfohlen ab 14J 157 Min. 20:15 Edf

20:15 Edf

16:30 Edf 20:15 Edf

16:30 Edf 20:15 Edf

20:15 Edf

20:15 Edf

1. Woche

T

House of Gucci Täglich So

No Time To Die 20.00 Do Fr Sa 16.00 Mo Di Mi So D 12 (14)

The Hand of God So Mo Di

Und Morgen seid ihr tot Ov 12 Eiffel Mo 17.30 Do Fr Mi Di 17.30 Sa

KW 49 | Donnerstag 2. Dez. bis Mittwoch 8. Dez.

Premiere

D6

Clifford der grosse rote Hund Sing 2 Sa Mi 14.00 So So 13.30 Do Fr 17.30

Vorpremiere D6

10.30

D6

D 16 Last Night in Soho 10.30 So 17.30

D 16 Schule der magischen Tiere Encanto So 13.00 Sa Mi 20.15 Sa 13.30 Mi 13.45 So

D 10 That Girl 17.30 Mo 18.00 Mi

Ov 12 Ghostbusters 18.00 Sa 18.15 So

GOTTHARD

Kino Cinepol, Bahnhofstrasse 28, 5643 Sins Tel: 041 787 36 00

D 14 (14) Stürm D 14 (14) Do Fr Mo Di Mi 20.15 17.30 20.00 Do Fr Sa Di Mi 20.30 19.45 Sa 10.30 & 17.45 18.30 So

D6

14.30 15.30

D 10 The Addam’s Family 2 D8 16.30 Sa 15.45 So 13.00 15.15 Mi 16.00

16:30 Edf 20:15 Edf

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DO 02.12.21 FR 03.12.21 SA 04.12.21 SO 05.12.21 MO 06.12.21 DI 07.12.21 MI 08.12.219

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Kinoprogramm Sins

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Ausstellungen

Konzert des Trio Anderscht in Affoltern

SEEHOF 1+2 ZUG

AGENDA

Freitag, 3. Dezember 2021

U25 Personen unter 25 Jahren erhalten das Ticket für CHF 10.00. / % Reduzierter Eintrittspreis. / Auf alle 3D-Vorstellungen wird ein Zuschlag von CHF 2.00 erhoben.


Wir sind ein modern eingerichteter Familien-Garagenbetrieb im zürcherischen Säuliamt (Nähe Zug) mit den Markenvertretungen HYUNDAI, MITSUBISHI, Renault-Trucks, Fiat Professional und SCANIA. Für unseren modernen PW-Betrieb suchen wir einen initiativen, loyalen und aufgestellten Teamplayer

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Freitag, 3. Dezember 2021

Endlich wieder etwas los Erfolgreicher Adventszauber in Bonstetten

SPORT

Wenn Erfolg beflügelt

Schweizer Meisterin der Sportschützen Affoltern

Dass das Motto «Erfolg beflügelt» stimmt, hat die für die Sportschützen Affoltern startende Winterthurerin Krystyna Brezek im Luftgewehr-Auflageschiessen bewiesen.

Viel Betrieb und Adventsstimmung auf dem Dorfplatz Bonstetten. (Bild zvg.)

Schöne Adventsgestecke und verschiedene Handwerkskunst wurden in langer Vorarbeit hergestellt und innert weniger Stunden verkauft. Ein voller Erfolg war der Adventszauber auf dem Dorfplatz am vergangenen Mittwoch. Nachdem der Anlass 2020 Corona zum Opfer gefallen war, durfte er dieses Jahr endlich wieder stattfinden. Um 14 Uhr ging es los, die Besucher kamen zahlreich vorbei und genossen die zau-

berhafte Stimmung. So flanierten die Leute zwischen den schön dekorierten Ständen und den vielen wunderschönen Angeboten.

Der Reingewinn wird gespendet Wer viel rumgelaufen ist, will sich auch wieder stärken. Die Bonstetter Vereine kümmerten sich um das leibliche Wohl: Sie buken, frittierten, und rührten, bis auch der letzte Besucher gesättigt war. Nicht zu vergessen die verschiedensten

21

Getränke-Spezialitäten, bei denen einige von innen her wärmten und es dann später nach aussen hin leuchtete ... Die Stimmung war ausgelassen. Die Besucherinnen und Besucher waren froh, dass wieder mal was los war. Alles in allem war der Adventszauber 2021 ein voller Erfolg! Der Frauenverein wird seinen Reingewinn wie gewohnt spenden und wünscht allen eine schöne und besinnliche Adventszeit.

Nachdem coronabedingt die diesjährigen Schweizer Meisterschaften sowie viele andere Finals ausgefallen waren, stand im Oktober der Final des Glarner Sommercups als erster Höhepunkt der beginnenden Luftgewehr-Saison auf dem Programm. Insgesamt 28 Schützen aus der ganzen Schweiz hatten sich qualifiziert. Heinz Hug, Krystynas Vereinskollege, unterlag dem Vorjahressieger Ernst Zellweger in der ersten Runde mit 197 zu 198 Punkten knapp und konnte sich auch über die Hoffnungsrunde nicht zurückkämpfen. Krystyna aber startete gleich mit dem Maximum von 200 Punkten und eliminierte dann mit zweimal 199 Punkten Gegner um Gegner bis in den Halbfinal. Dort musste sie nach 197 Punkten wie ihr Gegner Andreas Berger aus Burgdorf ins Stechen. Erneut bewies sie ihre grosse Nervenstärke und siegte mit 10.7 gegen 10.5. Im Final traf sie dann auf Ernst Zellweger aus St. Gallen, der ebenfalls eine schöne Serie hingelegt hatte. Der Final wurde mit zehn kommandierten Schüssen auf Zehntelwertung geschossen. Nach fantastischen 10.7, 10.8, 10.5,

10.8, 10.8 hatte Krystyna nach fünf Schuss bereits 2.2 Punkte Vorsprung und gab den Sieg nicht mehr aus der Hand. Als nächster grosser Wettkampf stand am letzten Samstag die Schweizer Meisterschaft der Veteranen in Luzern auf dem Programm. Der Final wurde im März nicht abgesagt, sondern auf den Herbst verschoben. Unter den 21 Qualifizierten waren die Sportschützen Affoltern mit vier Teilnehmern gut vertreten. An diesem Anlass wurde ein Programm von 40 Schuss auf Zehntel geschossen und daraus dann die Rangliste erstellt. Auch diesen Wettkampf gewann Krystyna Brezek. Mit 418.5 Punkten lag sie am Schluss knapp vor Francesca Sala aus Birmensdorf und dem Walliser Daniel Troger. Sehr guter Fünfter wurde Markus Tobler, wie letztes Jahr knapp neben den Medaillen und auch Paul Grob bestätigte seinen Aufwärtstrend mit dem 12. Rang. Heinz Hug wurde nach dem Vorjahressieg dieses Jahr Neunter. Allgemein herrschte Freude, dass wieder Wettkämpfe durchgeführt werden konnten und bei den Sportschützen natürlich zusätzlich über die Siege von Krystyna. Herzliche Gratulation. Wer Interesse hat, das Auflageschiessen mal selbst auszuprobieren, melde sich bei heinz.hug@swissonline. ch. Die Sportschützen Affoltern freuen sich, Interessierten diesen faszinierenden Sport näherzubringen. Heinz Hug

Frauenverein Bonstetten

Freude in Westafrika und im Aeugstertal Aus dem ökumenischen Basar in Obfelden resultiert ein Erlös von gut 10 000 Franken – je zur Hälfte fliesst dies dem evangelischen Spital Bembéréké in Benin und dem Götschihof im Aeugstertal zu. Der von reformierter und katholischer Kirchgemeinde organisierte Basar hat in

Obfelden Tradition. Er geht auf eine Initiative von Annelies Meier und der Familie Winkler-Meier zurück. Annelies Meier wirkte während 37 Jahren am evangelischen Spital Bembéréké im westafrikanischen Benin – mit grossem Engagement und viel Herzblut. So erklärt sich das Engagement der ehemaligen Obfelderin, die heute in Muri AG lebt, für den ökumenischen Basar in

Erfolgreicher Adventskranzverkauf vor der Halle Zendenfrei. (Bild Werner Schneiter)

Obfelden. Das Spital, aber auch heimische Institutionen erhalten jährliche Zuwendungen aus dieser Veranstaltung.

Spaghetti und Dessertbuffet Letztes Jahr fiel der Basar der Pandemie zum Opfer. Dieses Jahr konnte er wieder stattfinden, wenngleich nicht in der «Brunnmatt», sondern in und um die Mehrzweckhalle Zendenfrei. Und da bot sich am letzten Samstag ein reichhaltiges Angebot. Die Auswahl reichte von 35 Kerzen- über 20 Türkränze bis zu mannigfaltiger Weihnachtsdeko und kulinarischen Köstlichkeiten – auch aus Westafrika. Der Einkauf liess sich mit einer Teilnahme am Spaghettiplausch verbinden, wobei auch ein üppiges Dessertbuffet lockte. «Fast alles ist weg», so das erfreuliche Resümee kurz vor Torschluss um 16 Uhr. In der Tat: Gut 10 000 Franken kamen binnen fünf Stunden zusammen – Einnahmen, die sich das Spital in Benin und der Götschihof im Aeugstertal teilen. (-ter.)

Lichterweg im Pfarrgarten Die katholische Kirche Affoltern stimmte auf die Adventszeit ein. Als die ersten Schaufensterauslagen es bereits erahnen liessen, wurde es immer sichtbarer: Die Adventszeit rückte näher und mit ihr auch die Zeit der Lichter

und Besinnung. Auch die Temperaturen waren an manchen Tagen schon unter den Nullpunkt gefallen, und der erste Schnee in den Niederungen hatte Kinderherzen höherschlagen lassen. Vorbereitungen für die Adventszeit liefen auf Hochtouren – so auch bei der

Lichter gehören zur Adventszeit. (Bild Adobe Stock)

Krystyna Brezek (Mitte) von den Sportschützen Affoltern holte Gold vor Francesca Sala und Daniel Troger.

Auflageschützen in Aktion an der Schweizer Meisterschaft in Luzern. (Bilder zvg.)

Schweizer Judo-Meisterschaft: Rang drei für Wettswiler Trainer

katholischen Kirche in Affoltern. Zum Thema «Advent» gabs im Pfarrgarten einen Lichterweg, der mit kurzen Texten einlud, ruhig zu werden, sich zu besinnen und zu begegnen. Am Donnerstag, 25. November, sind rund 60 Schülerinnen und Schüler, warm eingepackt, mit ihren Angehörigen durch die Winterluft gelaufen, und haben den von Mittelstufenunterrichtsschülerinnen und -schülern angelegten Lichterweg unter die Füsse genommen und sich dabei Texte zu Gemüte geführt. Ein Feuer, eine stimmige Lesung und ein Glas Punsch komplettierten das Ganze.

Für den Wettswiler Judotrainer René Täuscher ist mit dem dritten Platz bei den diesjährigen Schweizer Meisterschaften in Biel ein überaus erfolgreiches Wettkampfjahr zu Ende gegangen. Nach dem sechsten Deutschen Meistertitel und dem fünften Platz bei den diesjährigen Weltmeisterschaften, kommt nochmals eine sehr gute Platzierung dazu. Der 45-jährige Judokämpfer trainiert noch fast täglich im eigenen Budoclub Wettswil. Für interessierte Männer und Frauen jeden Alters ist immer Platz auf der Judomatte.

Claudia Bruckner, katholische Pfarrei Affoltern

Weitere Informationen sind zu finden auf

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Judotrainer René Täuscher. (Bild zvg.)


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3. Rang in der 3. Liga

Solide Vorrunde des Frauenteams – kommt bald der Aufstieg? Mit ihrer tadellosen Einstellung, dem Potenzial und der Harmonie war das Hausemer 3.-Liga-Frauenteam stets gut für eine positive Überraschung. Im Cup warf es beispielsweise den Zweitligisten FC Lachen/Altendorf aus der Entscheidung. Folgt bald der Aufstieg? Vor der Saison setzte das Trainerduo Roger Schneebeli / Bora Külahcigil dem Team ein klares Ziel: «Die Saison auf einem der ersten drei Plätze beenden». Die Vorbereitungsphase verlief gut und die Testspiele gegen Menzingen-Aegeri und Adligenswil endeten siegreich. In der ersten Regionalcup-Runde spielten die Damen gegen den FC Wiedikon. Anfangs wurde der Gegner noch überschätzt. Doch nach einiger Zeit war die Luft bei den Zürcherinnen draussen und die Oberämtlerinnen konnten ihr gewohntes Spiel aufziehen. Mit einem knappen, aber verdienten 1:0-Sieg zogen die Hausemerinnen in die nächste Runde ein. Zum Meisterschaftsauftakt hiess der Gegner erneut Wiedikon – mit bekanntem Ausgang. Hausen siegte dank guter Vorbereitung und einer konzentrierten Leistung diesmal sogar mit 4:1. Leider ging der zweite Match gegen den FC Wipkingen verloren. Nichtsdestotrotz glaubte das Team weiter an sich und trainierte mit Hingabe und Konzentration. Vor dem dritten Spiel gegen Zürisee United hatten die Frauen zunächst Respekt, weil es im Frühling auswärts eine Niederlage abgesetzt hatte. Auf dem Spielfeld war das Team dann aber bereit und heiss auf den Match. Von Anfang an dominierten die Hausemerinnen und sieg-

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Schaffen die Hausemer Frauen in der Rückrunde den Sprung in die 2. Liga? (Bild Roland Huber)

ten souverän mit 3:0. Auch die nächsten beiden Spiele gegen Thalwil und Kloten brachten die volle Punktzahl ins Oberamt. Auch gegen Höherklassige erfolgreich Danach stand das Auswärtsspiel beim Tabellenletzten Langnau am Albis an. Priorität hatte natürlich der Sieg, aber das sekundäre Ziel war, möglichst viele Tore zu schiessen, um möglichst die Tordifferenz auszubauen. Letztlich schaute ein 3:0 heraus. Der fünfte Sieg in Folge erzielte Hausen im heimischen Jonentäli gegen Wallisellen. Im Cup trafen die Hausemerinnen nach einem Freilos in der zweiten Runde auf den 2.-Ligisten Lachen/ Altendorf. Das Team wollte gegen die Höherklassigen den Exploit schaffen. Die Zuschauer

B-Juniorinnen landen auf gutem 2. Platz

Engagement schiesst ein Tor

auf der Schönegg gegen Wädenswil. Die Hausemerinnen wussten woran es lag. Im Spiel passte nicht wirklich viel zusammen. Auch gegen das starke Team von Horgen setzte es auswärts eine empfindliche Niederlage ab. Die Lehren für die jeweiligen Rückspiele wurden gezogen. Wädenswil wurde buchstäblich aus dem Jonentäli «geballert». Das Spitzenspiel gegen Horgen war danach ein Match auf Augenhöhe mit vielen auf und ab, das mit einem fairen Unentschieden endete. Für Hausen leider zu wenig. So war der angestrebte 1. Platz ausser Reichweite. Mit einem gelungenen Saison-Endspurt wurde aber der 2. Schlussrang behauptet. Was das Team für die künftigen Aufgaben – vor allem auch im Cup mit dem angestrebten Ziel Cupfinal in Kloten – zuversichtlich stimmt, ist die klare Verbesserung in Spielaufbau und Zusammenspiel während der Herbstsaison.

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Die Hausemer B-Juniorinnen liegen in der Tabelle auf dem 2. Platz.

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erlebten eine kämpferische und nervenaufreibende Partie im Jonentäli mit sensationellem Ausgang. Hausen belohnte sich mit einem verdienten 1:0-Sieg und zog damit in die Viertelfinals ein. In der Meisterschaft gings danach weiter gegen den FC Unterstrass. Die Frauen aus Zürich spielten taktisch klug, schlugen die Hausemerinnen mit 1:0 und stoppten damit auch den langanhaltenden Lauf. Eine Woche später kam es zum Spitzenkampf gegen den ungeschlagenen Tabellenersten Küsnacht. Hausen beklagte einige verletzungsbedingte Absenzen, spielte aber trotzdem eine starke Partie, die unglücklich in einer 1:3-Niederlage endete. Mit lustigen Hallentrainings und einem TeamEvent auf Glatteis (Schlittschuhlaufen) holte frau sich nach dem Dämpfer neue Motivation. Die Reise zum letzten Vorrundenspiel führte nach Wädenswil. Der Mannschaft war klar, dass sie sich keine weitere Niederlage mehr leisten konnte. Motiviert, kämpferisch, harmonisch und mit einem grossartigen Einsatz entschieden die hiesigen Fussballerinnen die Partie knapp, aber hoch verdient mit 1:0 für sich. Somit liegen die Hausemerinnen nach der Hinrunde auf dem 3. Platz. Sie haben in diesem Herbst tolle Ergebnisse geliefert, die sich auch in der Stimmung und Motivation der Mannschaft spiegeln. Dem Trainerduo ist bewusst, dass die Vorbereitung wie auch die Rückrunde nicht ganz einfach werden. Die tadellose Einstellung, das Potenzial und die Harmonie könnten der Mannschaft jedoch zu höheren Zielen gereichen – vielleicht sogar zum Aufstieg. Neun Punkte beträgt der Rückstand auf den Aufstiegsplatz. (mab./map.)

Nach den vielen altersbedingten Abgängen zu den Frauen war das Trainerduo Thomas Irminger und Reto Schürmann gespannt, wie gut sich das junge Team in der neuen Saison halten kann. Rund die Hälfte der Mädchen ist noch im C-JuniorinnenAlter. Der Gesamtsieg am traditionellen Vorbereitungsturnier in Stäfa zeigte aber,

(Bild Marco Bisa)

dass die jungen Frauen mit der Anmeldung in der 1. Stärkeklasse schon richtig lagen. Auch wenn es vor allem mit dem Zusammenspiel Anfang Saison noch nicht immer nach Wunsch lief, heimsten sich die Girls die ersten Siege in Meisterschaft und Cup ein. Rückschläge gehörten natürlich auch dazu. Einer davon geschah wieder einmal

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Mutige und ehrgeizige C-Juniorinnen Die C-Juniorinnen starteten motiviert in die neue Saison. Für alle galt, dass sie in einer neuen Kategorie spielen. Diese Herausforderung nahm das junge Team an. Der Start war mit ein paar Niederlagen schwierig, doch die Mädchen gaben nicht auf. Sie zeigten kämpferisch starke Spiele, waren mutig und ehrgeizig auf dem Platz. Das Glück beim Toreschiessen war jedoch nicht immer auf der Seite der Hausemerinnen. Das Team liess sich aber nicht entmutigen und gab bis am Schluss sein Bestes. Nun gehen die Juniorinnen in die Winterpause. Im Frühling wird erneut um Punkte gekämpft, mit der Überzeugung und dem Willen, ein paar Siege zu erspielen. (mab./map.)

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Freitag, 3. Dezember 2021

Ämtler Zahnfee in der Karibik «Bella Risa»: Daniela Frey Perez bringt Kinderaugen zum Leuchten und Zähne zum Strahlen Seit Jahren verteilt Daniela Frey Perez Mundhygieneartikel und andere Hilfsgüter in der Karibik. Nach mehreren annullierten Reisen infolge der Pandemie konnte die Zahnfee mit ihrem Hilfsprojekt endlich wieder aktiv werden. In den Ferien in der Dominikanischen Republik erzählte Daniela Frey Perez, Dentalhygienikerin in Affoltern und Schulzahnpflegeinstruktorin, vor über zehn Jahren dem Hotelpersonal davon, dass sie in der Schweiz ZahnprophylaxeSchulungen macht. Jemand sagte ihr aus Spass, das könnte sie doch auch hier anbieten. Sechs Monate später kehrte sie mit einem Koffer voller Zahnbürsten zurück. Ein spontaner Einfall führte so 2011 zur Geburtsstunde von «Bella Risa», was «schönes Lächeln» bedeutet. Zu einem schönen Lachen gehören bekanntlich gesunde Zähne. Doch nicht überall werden wie in der Schweiz bereits im Kindesalter die wichtigsten Grundlagen zur Förderung der oralen Gesundheit vermittelt. Um das zu ändern, hat Daniela Frey Perez ihren Beruf zur Berufung gemacht und 2011 ihr Hilfsprojekt gegründet. Angelehnt ans Erfolgsrezept der Schweizer Schulzahnpflege sensibilisiert «Bella Risa» Kinder und Erwachsene für eine gute Mundhygiene und gesunde Essgewohnheiten. In Schulen und Kinderheimen instruiert

ZWISCHEN-RUF

Damals – in Zürich Ich gehe in die Dorfpraxis wegen eines Grippe-Impf-Termins. Im Wartezimmer ein Mann. Ich setze mich ihm gegenüber. Er legt sein Handy weg und fragt: «Sind Sie nicht Ute Ruf ?» «Ja. Und Sie?» «Ich bin der ... Bin zu Ihnen in die Schule gegangen. Damals, in Zürich, im Limmatschulhaus, 5. und 6. Klasse. Sie haben mich ins Gymi gebracht.» «Jesses, schon ewig lange her. Sag ‹du› zu mir.» Ach schade – schon wird er geholt. «Ich melde mich», meint er im Gehen, und ich freu mich! Und denke: Was für ein Wahnsinnszufall! Zu wie viel Prozent ist es wahrscheinlich, dass ich einen ehemaligen Schüler, der nicht mal in meinem Dorf wohnt, in einem Wartezimmer treffe? Wir waren gleichzeitig nur zehn Minuten im selben Raum! Ich liebe Zufälle!!! Ute Ruf

HERKÖMMLICHES

Voressen «Outdoor-Schule» – Bänke und Tische stehen in diesem Dominikanischen Hüttendorf im Freien. (Bilder zvg.) die Dentalhygienikerin, wie man sich richtig die Zähne putzt, und damit Karies oder Zahnfleischentzündung vermeidet. «Bella Risa» begann 2011 mit 400 Zahnbürsten im Fluggepäck. 2018 waren es dann bereits über 12 000 Mundhygiene-Artikel. Heute geht alles per Schiffcontainer über den Atlantik. Mittlerweile auch Schulmaterial, Kleider, Spielsachen und sogar Möbel. Seit 2014 engagiert sich das Hilfsprojekt auch in Haiti, seit 2015 in einem Kinderheim in Port au Prince. Hier wurde mittlerweile eine Einheimische zur Zahnpflegeinstruktorin ausgebildet. So hat das Kinderheim dank «Bella Risa» inzwischen eine eigene Zahnfee.

Schwierige Jahre Die Coronapandemie hat auch Daniela Frey Perez einen Strich durch die Rechnung gemacht. So konnte sie 2020 nicht in die Dominikanische Republik oder nach Haiti fliegen. Die geplanten Flüge wurden mehrmals annulliert. Die Hilfsgüter waren aber schon Monate zuvor verschifft worden. Weil für die Dentalhygienikerin die Hilfe zur Selbsthilfe im Zentrum steht, wollte sie die vielen Zahnbürsten nicht einfach ohne Inst-

Daniela Frey Perez im Einsatz.

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WETTER

ruktion verteilen lassen. Dass die Pandemie und ihre Folgen so lange anhalten würden, konnte niemand ahnen und so fielen durch das Einlagern der Hilfsgüter sehr hohe Kosten an, welche das bescheidene Budget von «Bella Risa» belasten. Trotz der weltweiten Unsicherheit und immer wieder ändernden Vorschriften für die Ein- und Ausreise, Quarantäne in der Karibik oder der Schweiz, beschloss Daniela Frey Perez deshalb, 2021 – zum zehnjährigen Bestehen ihres Hilfsprojekts – zumindest wieder in die Dominikanische Republik zu fliegen. Ein Highlight war dort unter anderem der Besuch jener Schule, wo vor zehn Jahren alles begann. Hier sind die Einsätze der Zahnfee aus den vergangenen Jahren an einer Foto-Wand dokumentiert. In einem armen Hüttendorf mit «Outdoor-Schule» – Bänke und Tische stehen dort im Freien – verteilte Bella Risa die so lange eingelagerten Hilfsgüter. Die Mütter freuten sich sehr über die vielen Baby- und Kinderkleider, ebenso wie die Kinder über die Spielsachen. So gab es nebst Zahnbürste, Zahnpasta und Zahnputzbecher für jedes Kind ein Plüschtier oder ein anderes Spielzeug. Auch der Besuch in einem Baseballstadion, wo Poloshirts an viele Kinder

verteilt werden konnten, wird Daniela Frey Perez sehr positiv ans Jubiläumsjahr erinnern lassen.

Arbeitsplatz in Haiti sichern In Haiti herrscht derweil noch immer Chaos. Das Land wurde abermals schwer von politischen Unruhen und Erdbeben getroffen. Zumindest konnte die Haitianische Zahnfee ihre Arbeit wieder aufnehmen. Ihren Arbeitsplatz langfristig zu sichern, das ist «Bella Risa» ein grosses Anliegen. Schliesslich ist, gerade in einem armen Land wie Haiti, die Aufklärung bezüglich schlechter Mundhygiene und deren Auswirkungen auf die allgemeine Gesundheit essenziell. Bis heute setzt Daniela Frey Perez ihr Hilfsprojekt als Privatperson um. Damit gewährleistet sie, dass die eingesetzten Gelder am richtigen Ort ankommen. Die Gründerin von «Bella Risa» kümmert sich hier praktisch alleine um alles. Sie verpackt die Hilfsgüter, verteilt Flyer, betreute die Homepage und die Sozialen Medien. Dabei ist sie auf externe Hilfe angewiesen. Die Erfolgsgeschichte soll schliesslich weitergehen. (red./Bella Risa) Weitere Infos unter www.bellarisa.ch.

Ein Ragoût ist eine bekömmliche Fleischspeise, die in der Schweiz «Voressen» genannt wird. Aber weshalb? Darüber habe ich während der köstlichen Mahlzeit erfolglos nachgedacht. Erst bei der Nachspeise – es gab GoogleHopf – fand ich des Rätsels Lösung: Der kulinarische Begriff Voressen stammt aus jener Zeit, als man sich nicht mit nur einem Fleischgang begnügte und als «Voressen» beziehungsweise Vorspeise ein Ragoût auftischte. Heutzutage distanzieren sich nicht nur Veganer und Vegetarier beiderlei Geschlechts, sondern auch umweltbewusste Zeitgenoss*innen von einem solch verschwenderischen Essverhalten. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

GEDANKEN-SPRÜNGE

Verschwunden Im Kühlfach bei der Inventur Fehlt eine Schokoladenrolle Ich bin kein Dieb, ich machte nur Vorher die Qualitätskontrolle Martin Gut

AUSFLUGS-TIPP

5000 Jahre Geschichte erwandern

Heute Basel 0° 4° Zürich -2° 3°

Affoltern

Von der Steinzeit über Bronze- und Römerzeit bis ins Mittelalter

St.Gallen -3° 1°

-1° 2°

Neuchâtel -1° 3°

Luzern -1° 3°

Bern -3° 2°

Interlaken -2° 1°

Aussichten

min °C max °C

Alpennordseite Alpensüdseite

St.Moritz -11°-6°

Sion -2° 3°

Genève -2° 4°

Chur -1° 3°

Bellinzona 0° 8°

Samstag

Sonntag

Montag

Dienstag

Mittwoch

-1° 6°

1° 4°

-1° 1°

-3° 1°

-3° 1°

2° 5°

2° 7°

2° 7°

1° 6°

LEBENSWEISHEIT «Wenn die Zeit kommt, in der man könnte, ist die vorüber, in der man kann.» (Marie von Ebner-Eschenbach)

1° 4°

Er ist nach wie vor ein Geheimtipp, der Geschichtsweg in Sarmenstorf (AG), 16 Kilometer westlich von Ottenbach, jenseits des Lindenbergs. In gut zwei Stunden Wanderzeit an einer steinzeitliche Pfahlbausiedlung aus dem 4. Jahrtausend vor Christus, bronzezeitlichen Grabhügeln und der Badanlage eines altrömischen Gutshofs vorbeikommen – die Ballung an archäologischen Stätten in Sarmenstorf beeindruckt. Zumal die Auflistung noch nicht komplett war: der «Geschichtsweg» führt auch noch zu einer Kirche, die aus einem Mausoleum des 8. Jahrhunderts hervorgegangen ist, zu einer sagenumwobenen Kapelle mit Findling in der Fassade und zum Plateau einer frühen Adelsburg des 10. oder 11. Jahrhunderts. Am meisten zu sehen ist heute noch von der schön erhaltenen römischen Badanlage im Murimooshau. Sie soll im

Hingucker auf dem Geschichtsweg: die römische Badanlage. (Bild Thomas Stöckli) 1. Jahrhundert erbaut worden sein und verfügte über eine Bodenheizung und in die Wände eingelassene Hohlziegel, durch welche heisse Luft zirkulierte. Heute steht sie im Wald, aber früher dürfte sie einen weiten Blick übers

Seetal bis zur Jura- und Alpenkette ermöglicht haben. (tst.) Geschichtsweg Sarmenstorf, Gratis-Flyer auf der Gemeindekanzlei, Schilligasse 1 oder unter www.sarmenstorf.ch.


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