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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 94 I 172. Jahrgang I Freitag, 30. November 2018

Schreiber geht

Frühestens 2027

Daniel Keibach, Gemeindeschreiber von Hedingen, hat seine Stelle gekündigt. > Seite 3

Das Gefängnis Affoltern bleibt, bis die zusätzlichen Haftplätze in der «Pöschwies» fertig sind. > Seite 5

Säuliämtler sind der Region treu

Engere Zusammenarbeit mit den Stadtspitälern

Mehr als zwei Drittel (70 %) aller privaten, bereits im Kanton wohnhaften Käufer erwerben eine Immobilie in jener Region, in der sie beim Kauf wohnten, das zeigt die kantonale Handänderungsstatistik. Jedes vierte Kaufobjekt liegt gar weniger als einen Kilometer vom ursprünglichen Wohnort entfernt. Stärker ausgeprägt als in allen anderen Bezirken ist diese regionale Verbundenheit im Knonauer Amt: Hier haben nur rund 12 % ein Objekt ausserhalb ihrer Wohnregion gekauft. Auch bei den kantonsexternen Käufern ist das Knonauer Amt begehrt – insbesondere die unmittelbar an den Kanton Zug angrenzenden Gemeinden. Von all jenen, die in Kappel am Albis eine Immobilie erworben haben, kommen 40 % aus dem Kanton Zug. Im Fall von Knonau sind es 35 %. Ein Grund hierfür dürfte das deutlich höhere Preisniveau für Wohneigentum im Kanton Zug sein. (tst.) ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 5

Ex Muros: Ziel nicht erreicht Am Freitag, 25. Mai, hat ein 20-köpfiges Komitee begonnen, Unterschriften gegen die Ergänzung der Klostermauer in Kappel zu sammeln. Am Montag ist die sechsmonatige Frist abgelaufen. Gemäss dem Initiativkomitee lagen bis zum Stichtag 1819 Unterschriften vor. Das Ziel von 2000 wurde damit verpasst. «Das ist noch nicht das letzte Wort», stellt Hans Rudolf Haegi vom Initiativkomitee klar. Die Unterschriftensammlung sei behindert worden, indem dem Komitee der Zugang zu den Grunddaten der stimmberechtigten Reformierten mehrfach verweigert wurde. Haegi spricht in diesem Zusammenhang von einem Demokratie-Skandal – und erwartet ein Einlenken des Kirchenrats. Ansonsten schliesse er eine Einzelinitiative oder auch eine kantonale Initiative nicht aus. (tst.)

Lebendige Dorfgeschichte Zum Abschluss der Ausstellung zum Thema «Alte Aeugster Häuser erzählen ihre Geschichte» in der «KommBox» kamen Einwohner zu Wort. Sie erzählten von Zeiten, als noch 24 Bauern allein in Aeugst ihre Milch in Kannen zur Sennerei brachten, als das Wasser aus dem Feuerweiher wegen des fehlenden Drucks oft nicht reichte, um Brände zu löschen, und von einem Mann aus Habersaat, der sein Gebiss furchterregend ausfahren konnte, wenn er Kinder in die Flucht schlagen wollte. So öffnete der Rundgang von Tisch zu Tisch einige Fenster zum Leben in Aeugst der letzten 80 Jahre. ................................................... > Bericht auf Seite 7

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«Null Öl» Journalist Marcel Hänggi hat sein neues Buch in Affoltern vorgestellt. > Seite 6

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Ausgezeichnet «Anzeiger»-Kolumnistin Ute Ruf gewann beim Literaturwettbewerb Ü70 der Schweiz. > Seite 8

Spital Affoltern: Absichtserklärung ist bereit zur Unterschrift Mit starken Partnern will das Spital Affoltern seine Position festigen. Eine entsprechende Absichtserklärung zu einem Kooperationsprojekt mit den Stadtspitälern Triemli und Waid liegt vor und soll im Dezember unterschrieben werden. ................................................... von thomas stöckli Im Mai 2019 bestimmen die Ämtler an der Urne über die Auflösung des Zweckverbands und die allfälligen Nachfolgeorganisationen, eine interkommunale Anstalt (IKA) Langzeitpflege und eine gemeinnützige Aktiengesellschaft (gAG) Akutspital. Wie es bei einem Ja zu den Vorlagen mit dem Akutspital weitergehen könnte, damit beschäftigt sich eine Strategiegruppe unter dem Vorsitz von Heinz Spälti, Mitglied der Betriebskommission derzeit intensiv. «Wir wollen ein Gesundheitszentrum», stellt Spälti klar. Dieses solle die ganze Kette der Grundversorgung abdecken. Dazu gehören ein Ambulatorium, die Tagesklinik, Akutgeriatrie, Palliative Care und die Psychiatrie. «Alles, was wir haben und gut läuft, wollen wir ausbauen», so Spälti. Insbesondere bei der Gerontopsychiatrie hat die Strategiegruppe grosses Wachstumspotenzial geortet. Dabei gelte es zu beachten, dass man nicht wahllos Einzeldisziplinen herauspicken könne, führt Spitaldirektor Michael Buik aus. So sei etwa die Akutgeriatrie eng verknüpft mit anderen Angeboten im Haus, wie die Chirurgie und die Innere Medizin. Klar ist, dass die Chirurgie in Zukunft nicht mehr die gleich grosse Rolle spielen wird. Stattdessen will man die bestehende Zusammenarbeit mit den Stadtspitälern ausbauen. Diese pflegt das Spital Affoltern schon seit Jahren. So wird etwa die Radiologie in Affoltern von den ärztlichen Fachleuten aus dem Triemli betrieben und auch die Onkologen vom Stadtspital machen Sprechstunden in Affoltern. Diese Zusammenarbeit soll nun erweitert werden. Dabei erachte er es als selbstverständlich, das Spital Affoltern noch intensiver zu unterstützen, erklärt Andreas

Wollen die Zusammenarbeit des Spitals Affoltern mit den Stadtspitälern Triemli und Waid intensivieren: Spitaldirektor Michael Buik (links) und Heinz Spälti, Vorsitzender der Strategiegruppe Akutspital. (Bild Thomas Stöckli) Zollinger, medizinischer Direktor des Triemlispitals: «Für beide Partner steht dabei die Weiterführung einer qualitativ hochstehenden, wohnortnahen öffentlichen Gesundheitsversorgung der Bevölkerung im Knonauer Amt im Vordergrund.»

Starker Partner von Vorteil Konkret will das Stadtspital Triemli bei Bedarf mit Fachpersonal und Knowhow in Affoltern unterstützen und als Zentrumsspital die Diagnostik und Behandlung komplexer Fälle übernehmen. «Das befruchtet sich gegenseitig», ist Michael Buik überzeugt. Die gemeinsamen Pläne sind in einer sechsseitigen Absichtserklärung festgehalten, welche im Dezember unterschrieben werden soll – hier von Stefan Gyseler, Präsident der Betriebskommission, und Spitaldirektor Michael Buik, dort vom Zürcher Stadtrat Andreas Hauri und André Zemp, Direktor der Stadtspitäler Waid und Triemli. Falls das Stimmvolk im Mai Ja sagt zur Spitalzukunft, soll aus der Absichtserklärung dann bis spätestens Ende 2019 ein verbindlicher Zusammenarbeitsvertrag werden. Dann nämlich läuft die Bewerbungsfrist ab für die künftigen Leistungsaufträge. «Für uns geht es um die Wurst», so Michael Buik: «Im Hinblick auf die Spitalplanung stehen wir unter Beobachtung», ist er sich bewusst, «einen starken Partner zu haben, ist da sicher von Vorteil.» Auch André Zemp, Direktor

der Stadtspitäler, sieht eine Vertiefung des bereits bestehenden Austauschs als Gewinn für alle drei Spitäler: «Dadurch wird eine fachliche Weiterentwicklung der Zusammenarbeit zum Wohle der Patientinnen und Patienten im Knonauer Amt und über die Kantonsgrenze hinaus möglich.»

Spital-Shuttle und Notfallstation Und wenn die Ämtler nicht dreimal Ja stimmen? «Nur schon bei einem Nein wird es kritisch», meint Heinz Spälti. Mit grosser Freude nimmt er deshalb das Engagement des Vereins «Ja zum Spital Bezirk Affoltern» zur Kenntnis. Froh ist er auch darüber, dass sich die Stiftung Spital Affoltern dafür einsetzt, den öffentlichen Transport vom Bahnhof Affoltern zum Spital und zurück wieder zu reaktivieren. «Wir sehen die Notwendigkeit und werden beim ZVV vorstellig werden», verspricht Spälti. Zunächst bekommt nun allerdings ein wichtiger Eintrittsbereich eine Auffrischung: Die Notfallstation wird für 300 000 Franken saniert. Dabei geht es um mehr als Kosmetik: Neu werden die Behandlungsplätze durch feste Mauern abgetrennt, um Intimsphäre und Datenschutz gewährleisten zu können. Weiter ist ein separater Raum für Isolationsfälle vorgesehen. Während der Bauarbeiten von Januar bis Ende März 2019 werden Zimmer auf der Bettenabteilung zur provisorischen Notfallstation umgenutzt.

Vermisste Frau am Üetliberg: Suche wird eingestellt Am Donnerstagabend, 22. November, wurde bei der Stadtpolizei Zürich eine 90-jährige Frau als vermisst gemeldet. Sie war um die Mittagszeit mit einer Wandergruppe zwischen Felsenegg und Üetliberg unterwegs gewesen. Bereits eine Stunde nach der Vermisstanzeige suchten rund ein Dutzend Polizisten mit Diensthunden nach der vermissten Frau. Tags darauf

wurde die Suche mit rund fünfzig Polizistinnen und Polzisten, Diensthunden und Stalliker Feuerwehrleuten im dichten Nebel fortgesetzt. Sobald es die Wetterlage zuliess, wurde am Samstagmorgen, 24. November, ein Suchflug mit dem Polizei-Helikopter und Wärmebildkamera durchgeführt. Im Gebiet der «Fallätschen» waren bis am Dienstag spezialisierte Grenadiere

der «Seilgruppe» im Einsatz. Zudem lieferte eine Drohne des Unfalltechnischen Dienstes der Stadtpolizei zusätzliche Bilder aus der Vogelperspektive. Falls es die Witterungsverhältnisse zulassen, wird in den nächsten Tagen entschieden, ob noch ein Suchflug durchgeführt werden kann. Sollte diese Aktion auch erfolglos bleiben, wird die Suche eingestellt.

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Spitex bewegt Der Stadtrat Affoltern nimmt Stellung zu den Vorwürfen, Fragen und Erwartungen. > Seite 9

Paragraf 119 sorgt für Unruhe Mit dem neuen Gemeindegesetz wurde auf dieses Jahr hin auch der umstrittene Paragraf 119 eingeführt. Dieser regelt, wie Beiträge in den oder aus dem Finanzausgleich im Budget dargestellt werden müssen. «Steuerkraftabschöpfungen oder -zuschüsse werden über transitorische Aktiven oder Rückstellungen zeitlich abgegrenzt», heisst es dort unter anderem. Will heissen: Gemeinden, die Geld aus diesem Topf beziehen, dürfen dieses nicht mehr eins zu eins als Einnahmen verbuchen. Zahlreiche Gemeinden und Städte mussten deshalb ihre Budgets anpassen. So auch die Stadt Affoltern. In ihrem Fall führt die Abgrenzung des Ressourcenausgleichs beim Budget zu einem um 1,82 Mio. Franken schlechteren Ergebnis. In Bonstetten drückt sie den Voranschlag um 1,38 Mio. Franken. Im Maschwanden wurde am Mittwoch noch gerechnet. Der Effekt ist allerdings rein buchhalterischer Natur: Mehr oder weniger Geld ist deswegen nicht in der Kasse. (tst.) ................................................... > Weitere Berichte auf Seite 3 anzeigen


Ärztlicher Notfalldienst

In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Einbürgerung Mit Beschluss vom 20. November 2018 nahm der Gemeinderat unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung in das Bürgerrecht der Gemeinde Hausen am Albis auf: Schmitt, Christina Marianne weiblich, geb. 1968 Staatsangehörigkeit: Deutschland Schmitt, Maximilian männlich, geb. 2005 Staatsangehörigkeit: Deutschland

Schluss des Konkursverfahrens Das Konkursverfahren über die Fashion Pure GmbH in Liquidation, Zürichstrasse 55, 8910 Affoltern am Albis, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 19. November 2018 als geschlossen erklärt worden. Affoltern am Albis, 22. November 2018 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Im Sinne von § 20 der kantonalen Bürgerrechtsverordnung (KBüV) erfolgt hiermit die Veröffentlichung dieser Einbürgerungsentscheide. Gemeinderat Hausen am Albis

Politische Gemeinde Einladung zur Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Gemeinde Obfelden (Politische Gemeinde) werden zur Gemeindeversammlung eingeladen auf Mittwoch, 5. Dezember 2018, 20.00 Uhr, in der Mehrzweckhalle Zendenfrei.

Erinnerung Gemeindeversammlung Am kommenden Montag, 3. Dezember 2018, findet um 19.30 Uhr im Kasinosaal, Verwaltungszentrum, Marktplatz 1, die Gemeindeversammlung statt. Zu Beginn der neuen Legislatur spielt die Harmonie Affoltern ab 19.00 Uhr ein paar Stücke aus ihrem Repertoire. Die ordentliche Publikation inkl. Traktandenliste erfolgte im «Anzeiger» vom 23. Oktober 2018. 30. November 2018 Stadtrat Affoltern am Albis

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 27. November 2018 Die Gemeindeversammlung vom 27. November 2018 hat folgende Beschlüsse gefasst: 1. Genehmigung des Protokolls der Gemeindeversammlung vom 12. Juni 2018 (unter Berücksichtigung eines Änderungsantrags) Zustimmung zum Antrag (ohne Gegenstimme) 2. Genehmigung des Budgets 2019 und Festsetzung des Steuerfusses a) Genehmigung des Budgets 2019 (unter Berücksichtigung eines Änderungsantrages des Gemeinderates mit einem Aufwandüberschuss von CHF 1 375 900.00) Zustimmung zum Antrag (ohne Gegenstimme) b) Festsetzung des Steuerfusses auf 93 % des einfachen Gemeindesteuerertrags Zustimmung zum Antrag (ohne Gegenstimme) Rechtsmittelbelehrung Gegen diese Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern a. A. – wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Reche und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen – und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Bonstetten, 30. November 2018 Gemeinderat Bonstetten

Die Stimmberechtigung richtet sich nach dem Gesetz über die politischen Rechte vom 1. September 2003. Anträge: A. Politische Gemeinde 1. Genehmigung des Budgets 2019 und Festsetzung des Steuerfusses auf 95 % 2. Genehmigung des Verkaufes der Kabelfernsehnetzanlage zum Preise von CHF 2 304 000.00 an die WWZ Telekom AG, Zug 3. Genehmigung der Bauabrechnung für den Abbruch und den Ersatzneubau des Kindergartens Räsch im Betrage von CHF 3 763 325.35 (inkl. MwSt.) 4. Genehmigung der Bauabrechnung für die Sanierung des Grundwasserpumpwerkes Mettenholz im Betrage von CHF 791 032.45 (inkl. MwSt.) Als Ergänzung zu den Anträgen liegen die Akten 14 Tage vor der Versammlung während den Bürozeiten bei der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Auf Wunsch werden die Anträge in Broschürenform den Stimmberechtigten zugestellt. Die Anträge können auch auf der Homepage der Gemeinde Obfelden (www.obfelden.ch) eingesehen werden. Obfelden, 2. November 2018 Die Gemeindevorsteherschaft

Einbürgerungen Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes sowie der eidg. Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 27. November 2018 ins Bürgerrecht der Gemeinde Stallikon aufgenommen: Görcke Martina, geb. 1968, Bürgerin von Deutschland Haasen Jens, geb. 1971, Bürger von Deutschland, Stallikon, 30. November 2018 Gemeinderat Stallikon

Denkmalschutz – Ehemaliges Bauernhaus, Assek. Nr. 238, Dorfstrasse 13, Kat. Nr. 603, Inventar Nr. 21 – Feststellung über Gefährdung Schutzobjekt Der Gemeinderat hat am 27. November 2018 beschlossen: Es wird festgestellt, dass das Bauprojekt der eins Architekten AG gemäss Baugesuch vom 15. Mai 2018 und dem angepassten Plan Nr. 1.018 vom 17. Oktober 2018 über die Freiraumgestaltung das potentielle Schutzobjekt Assek. Nr. 238, Dorfstrasse 13, Kat. Nr. 603, mit der für dessen Wirkung wesentlichen Umgebung, nicht gefährdet. Das Baugesuch kann daher ohne vorhergehenden Schutzentscheid von der Baubehörde beurteilt werden. Der Beschluss kann während der Rekursfrist auf der Gemeindeverwaltung, Reppischtalstrasse 53, Stallikon, Schalter Einwohnerkontrolle, zu den ordentlichen Öffnungszeiten eingesehen werden. Gegen diesen Beschluss kann, von der Publikation an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, Postfach, 8090 Zürich, wegen Rechtsverletzungen, unrichtiger oder ungenügender Feststellung des Sachverhaltes sowie Unangemessenheit der angefochtenen Anordnung innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden (§ 329 PBG, § 19 Abs. 1 VRG i.V.m. § 20 Abs. 1 VRG) Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Stallikon, 30. November 2018 Gemeinderat Stallikon

Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig, sondern habt den Mut, von mir zu reden und zu lachen. Lasst mir immer einen Platz zwischen euch, so wie ich ihn im Leben hatte.

WIR DANKEN VON HERZEN

Margrit Lang-Guhl 25. Januar 1947 – 6. November 2018

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für eine stumme Umarmung; für einen Händedruck, auch wenn die Worte fehlten; für alle tröstenden Worte, gesprochen oder geschrieben; für so viel Mitgefühl und Anteilnahme; für die trostspendenden Abschiedsworte von Herrn Pfarrer Hauser für alles, was Ihr Margrit in ihrem Leben Gutes getan habt.

Danke lieber «Mutzli», Mumma und Tatta, für die schöne Zeit mit Dir.

Hugo Lang mit Familie

Römisch-katholische Kirchgemeinde Bonstetten Beschluss der Kirchgemeindeversammlung vom 26. November 2018 Folgende Geschäfte wurden behandelt und genehmigt: Voranschlag 2019 und Festsetzung des Steuerfusses 2019 Beitritt zum Dienstleistungszentrum für Kirchgemeinden Gegen diesen Beschluss kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Rekurskommission der römischkatholischen Körperschaft des Kantons Zürich, Hirschengraben 66, 8001 Zürich – wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte oder ihre Ausübung innert 5 Tagen und – im Übrigen wegen Verstosses gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung liegt ab 6. Dezember 2018 im katholischen Pfarreisekretariat zur Einsicht auf und wird gleichzeitig auch auf unserer Homepage aufgeschaltet. Bonstetten, 27. November 2018 Kirchgemeinderat St. Mauritius Bonstetten

Traurig nehmen wir Abschied von

Marti Schneider-Studer 24. Februar 1945 – 22. November 2018

Mit ihr verliert die reformierte Kirchgemeinde Maschwanden ein engagiertes Kirchenmitglied. Während 45 Jahren hat Marti unzähligen Kindern als Sonntagsschul- und Kolibrileiterin biblische Geschichten nähergebracht, mit ihnen Weihnachtsspiele eingeübt und als Frau unseres ehemaligen Pfarrers still im Hintergrund gewirkt. Auch als Kirchenpflegerin amtete sie während 20 Jahren in unserer Gemeinde, dazu noch 4 Jahre als Kirchengutsverwalterin. Unsere Gedanken sind in dieser schweren Zeit des Abschieds bei ihrem Ehemann Hans und den Angehörigen. Wir sprechen unsere Anteilnahme und unser Beileid aus und wünschen ihnen viel Kraft und Zuversicht sowie Gottes Segen. Kirchenpflege Maschwanden


Bezirk Affoltern Den Hedinger Schreiber zieht es an den Zürichsee Daniel Keibach, der Gemeindeschreiber von Hedingen, hat seine Stelle nach knapp fünf Jahren im Knonauer Amt gekündigt. Im Frühling 2019 wird er die Leitung der Gemeindeverwaltung in Erlenbach übernehmen. Der Gemeinderat bedauert den Weggang sehr, hat aber Verständnis für den Entscheid, zukünftig näher bei seinem Wohnort zu arbeiten und die operativen Belange einer grösseren Gemeinde zu organisieren. Daniel Keibach hat in den letzten Jahren zusammen mit dem Gemeinderat entscheidend mitgewirkt, die Verwaltung zu modernisieren und die Angebote für die Einwohnerinnen und Einwohner dienstleistungsorientiert sicherzustellen und auszubauen. Der Gemeinderat wünscht Daniel Keibach alles Gute bei der neuen Herausforderung. Die Nachfolgeregelung wurde bereits in die Wege geleitet. Gemeinderat Hedingen

wir gratulieren Zum 85. Geburtstag Am Sonntag, 2. Dezember, feiern zwei Jubilare in Affoltern ihren 85. Geburtstag. Berta Ott und Adolf Noll wünschen wir von Herzen einen schönen Freudentag und gute Gesundheit. In Knonau feiert Heinrich Grimmer seinen 85. Geburtstag. Pro Senectute Knonau gratuliert dem fleissigen Turner ganz herzlich, wünscht ihm ein frohes Fest im Kreise seiner Familie und Freunde und alles Gute. Dem schliessen wir uns gerne an.

Zum 80. Geburtstag In Obfelden wird am kommenden Montag, 3. Dezember, Maja PolliKarrer 80 Jahre jung. Wir wünschen ihr alles Gute für das neue Jahrzehnt und viel Freude an ihrem Fest.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Livia Häberling redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.chmedia.ch

Freitag, 30. November 2018

«Richtig falsches Gemeindebudget» Bonstetter segnen strittigen Voranschlag 2019 einstimmig ab Es war keine einfach Kost, die Finanzvorsteherin Arianne Moser-Schäfer am Dienstagabend den 64 Besuchern der Bonstetter Gemeindeversammlung präsentierte. Fiskalische Dissonanzen zwischen Kantons- und Regierungsrat bescheren einigen Mehraufwand und führen wohl zu einem happigen Defizit. ................................................... von martin platter Arianne Moser-Schäfer sparte nicht mit Kritik an Regierungsrätin Jacqueline Fehr: «Die neue Budgetierung ist unnötig kompliziert und führt zu Zahlen ohne Aussagekraft. Wir mussten unzählige Zusatzstunden in diesen Mist investieren.» Gemäss Schäfer hat eine Umstellung im System des Finanzausgleichs den unnötigen Mehraufwand ausgelöst. Besonders ärgerlich für die Finanzabteilung war, das die neue Berechnungsweisung aus Fehrs Justizdirektion erst kam, als das Budget schon abgeschlossen war. Gemäss Moser-Schäfer habe das Durcheinander eine verunglückte Gesetzesrevision des Kantonsrates über die Verbuchung des Finanzausgleichs ausgelöst, die der Kantonsrat aber bereits wieder rückgängig machen wolle. Dazu komme die spitzfindige Gesetzesauslegung durch die Justizdirektion. Diese führe nun dazu, dass die Budgets nicht mehr die wirtschaftliche Realität der Gemeinden spiegle, sondern einen fiktiven Betrag, den Finanzfachleute als «richtig falsch» bezeichnet hätten. Konkret hatte die 5000-Seelen-Gemeinde Bonstetten in seiner ersten Budgetfassung bei einem Gesamtaufwand von 27,1 Millionen Franken zunächst mit einem kleinen Gewinn von 7500 Franken gerechnet. Dies bei einem gleichbleibenden Steuerfuss von 93 Prozent (Gemeinde und Primarschule) und rund 1,6 Millionen Franken höheren Steuererträgen. So, wie es in der Weisung detailliert aufgeführt war. Dem Stimmvolk wurde jedoch ein Änderungsantrag gemäss neuer Regelung des Regierungsrats unterbreitet.

Ruhige Gemeindeversammlung in Bonstetten unter der Leitung von Gemeindepräsident Erwin Leuenberger (am Rednerpult). Lachend: Finanzvorsteherin Arianne Moser-Schäfer. (Bild Martin Platter) Der neue Voranschlag orientiert sich nicht mehr an den Zahlen aus der Vergangenheit, sondern versucht sich anhand der Gegenwart ein Bild von den voraussichtlichen Ausgaben im kommenden Jahr zu machen. Daraus entsteht ein mutmasslicher Verlust von 1,376 Millionen Franken. Zum Abschluss ihrer Ausführungen stellte Moser-Schäfer eine Revision der Gebührenordnung in Aussicht. Es sei abzusehen, dass vor allem das Wasser künftig teurer werde, denn die derzeitigen Einnahmen deckten nicht einmal die Wasserkosten aus der Gruppenwasserversorgung. Das Vorgehen des Regierungsrats löste im Bonstetter Gemeindesaal zwar allenthalben Kopfschütteln aus. Budget und Steuerfuss wurden aber schliesslich doch gutgeheissen.

Mehrkosten durch Lehrplan 21 Dann übernahm wieder Gemeindepräsident Erwin Leuenberger das Wort. Bereits vor dem Budget 2019 war das Protokoll der letzten Gemeindeversammlung ohne Anmerkung aus dem Publikum einstimmig angenommen worden. Diese im Säuliamt bisher einzigartige Regelung, dass nicht mehr die Stimmenzähler, sondern die Versammlung wie bei einer Vereins-GV über das Protokoll abstimmt, ist seit der letzten Revision der Bonstetter Gemeindeordnung in Kraft. Leuenberger hatte das Stimmvolk zudem darauf aufmerksam gemacht,

dass während der Gemeindeversammlung ein Tonband aufzeichne, das nach Ablauf der Einsprachefrist gelöscht werde. Die Aufnahme werde nicht an Private herausgegeben. Im Anschluss an den offiziellen Teil kam Christina Kappeler, Ressortvorsteherin Bildung, nochmals etwas detaillierter auf die prognostizierten Mehrkosten von 544 000 Franken im Schulbereich zu sprechen. Diese würden vor allem durch den Lehrplan 21 ausgelöst, der Mehrkosten beim Personal durch zusätzliche Stellenprozente und Weiterbildung sowie auch bei der Computerinfrastruktur auslöse. Hochbauvorstand Markus Reich informierte über einen Workshop mit den Einwohnern Bonstettens, der am 26. Januar 2019 stattfinden wird. Dabei gehe es darum, die verschiedenen Bedürfnisse in der Bevölkerung zu eruieren; beispielsweise im Bereich Jugendarbeit, Wohnen im Alter, Dorfentwicklung usw. In seiner Klausur im März 2019 werde der Gemeinderat die gewonnenen Erkenntnisse auf ihre Machbarkeit überprüfen und zu gegebener Zeit über das weitere Vorgehen berichten. Zum Schluss der Versammlung nannte Gemeindepräsident Leuenberger die weiteren Termine (8. Januar, Neujahrsapéro; 17. April, Informationsveranstaltung zu den Spitalabstimmungen; 11. Juni und 26. November, Gemeindeversammlung), ehe er die Leute mit der Aufforderung zum gemeinsamen Apéro verabschiedete.

Affoltern passt Budget 2019 an

Anweisung des Regierungsrats wird umgesetzt Der Regierungsrat des Kantons Zürich verlangte von den Gemeinden eine wortgetreue Umsetzung des Gemeindegesetzes. Darin enthalten ist auch eine umstrittene Buchungsregel zur Abgrenzung des Ressourcenausgleichs. Die Anpassung führt zu einer Verschlechterung des Ergebnisses um 1 817 100 Franken. ................................................... von stadtschreiber stefan trottmann Im September 2018 verabschiedete der Stadtrat das Budget 2019 mit einem Ertragsüberschuss von 4 737 700 Franken zuhanden der Gemeindeversammlung vom 3. Dezember. In diesem Ergebnis enthalten war ein Ertrag von 18 821 000 Franken aus dem Ressourcenausgleich, abzüglich Anteil Sekundarschulgemeinde von 2 580 300 Franken. Bei der Schätzung dieser Beträge wurde auf die mutmasslichen eigenen Steuererträge 2019 im Verhältnis zum

mutmasslichen kantonalen Mittel abgestützt. Die gesetzlichen Bestimmungen des Gemeindegesetzes (GG) sind damit mit einer Ausnahme eingehalten worden. Die eine Ausnahme (§ 119 Abs. 3 GG) wurde ausser Acht gelassen, weil diese widersprüchliche Gesetzesbestimmung mittels einer Parlamentarischen Initiative geändert werden soll. Diese Initiative ist zurzeit im Kantonsrat hängig. Auf die ausbezahlte Höhe des Ressourcenausgleichs haben die strittigen Punkte keine Auswirkungen. Es geht einzig um die buchhalterische Abgrenzung, was je nach Verhältnissen zu massiven Ergebnisverzerrungen führen kann. Der Regierungsrat hielt mit Beschluss vom 24. Oktober 2018 fest, dass die Gemeindebudgets 2019 das Gemeindegesetz wortgetreu einzuhalten haben. Er behielt sich auch vor, die Gemeindebudgets durch die Bezirksräte aufsichtsrechtlich aufheben zu lassen, sollten sie nicht vollumfänglich den gesetzlichen Vorgaben entsprechen. In der Folge sahen sich zahl-

reiche Gemeinden und Städte gezwungen, ihre Budgets zu überprüfen und anzupassen. Für die Stadt Affoltern ergibt die Budgetüberprüfung einen korrigierten Ertrag aus Ressourcenausgleich von 16 947 100 Franken, abzüglich Anteil der Sekundarschule von 2 523 500 Franken. Dies führt zu einer Verschlechterung der Erfolgsrechnung 2019 und gleichzeitig zur Erhöhung des Eigenkapitals um 1 817 100 Franken. Neu wird im Budget 2019 ein Ertragsüberschuss von 2 920 600 Franken anstelle von 4 737 700 Franken ausgewiesen. Der Stadtrat will sich nicht auf einen Rechtsstreit mit dem Kanton einlassen, weil davon auszugehen ist, dass § 119 des Gemeindegesetzes beim Abschluss der Jahresrechnung 2019 bereits geändert sein wird. Die nun vom Regierungsrat durchgesetzten Budgetierungsvorschriften werden dann nicht mehr anwendbar sein. Durch die Umsetzung der Vorgaben des Regierungsrates wird zudem verhindert, dass Affoltern Anfang 2019 ohne gültiges Budget dastehen wird.

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Licht trieb Autodiebe in die Flucht Drei Männer planten am 23. November um 2 Uhr, ein in Ebertswil parkiertes, nicht verschlossenes Auto zu klauen. Als dann das Areal einer Liegenschaft plötzlich mittels Bewegungsmelder durch Licht erhellt wurde, ergriffen die Diebe die Flucht, wie Hausbesitzer beobachtet haben. An der Grundrebenstrasse in Mettmenstetten wurde gleich zweimal in Wohnungen von Mehrfamilienhäusern eingebrochen. Im ersten Fall stiegen die Täter am 23. November zwischen 6.30 und 22 Uhr via Gartensitzplatzfenster ein und hinterliessen Sachschaden in der Höhe von zirka 4500 Franken. Die Beute ist noch Gegenstand polizeilicher Abklärungen – und das auch im zweiten Fall. In der Nacht vom 23. auf den 24. November verschafften sich möglicherweise die gleichen Einbrecher via Fenster Zutritt zur Wohnung. Sachschaden und Deliktsgut sind noch nicht bekannt. In Zwillikon kassierte ein Hausbesitzer eine Busse, weil er – wie am 26. November um 16 Uhr festgestellt – verbotenerweise Spanplatten verfeuerte. Aufgrund der starken Rauchentwicklung rückte die Kommunalpolizei aus. Auf dem Schulareal in Bonstetten lärmten am 24. November Jugendliche. Sie wurden von der Polizei kontrolliert. Bei einem der Lärmverursacher wurden ausserdem Drogen sichergestellt. (-ter.)

Massnahmen gegen Einbrüche zeigen Wirkung Vor einem Monat hat die diesjährige Aktion zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität begonnen. Seit dem 29. Oktober ist die Polizei aufgrund der Vorhersagen der Kriminalanalyse in Schwerpunktgebieten präsent und führt gezielte Kontrollen durch. Dabei sind bereits über 50 Personen verhaftet worden. Ebenso wichtig zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität sind Meldungen aus der Bevölkerung über verdächtige Personen und Beobachtungen. Aufgrund dieser Erkenntnisse erhöhen Einsatzkräfte in gefährdeten Gebieten die Kontrolldichte und bilden so entsprechende Schwerpunkte. Wer verdächtige Beobachtungen macht, soll also nicht zögern, die Notrufnummer 117 zu wählen. Ebenso bietet die Kantonspolizei individuelle, kostenlose Einbruchschutzberatungen durch Präventionsspezialisten an. (pd.) anzeige


Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Mettmenstetten

Wettswil am Albis

Bauherrschaft: Nina Baur, Oberdorfstrasse 2, 8932 Mettmenstetten, und Hannes Baur, Clausiusstrasse 68, 8006 Zürich Vertreter: Adolf Baur, Im Böni 11, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Heizungssanierung mit Aufstellen Luft/Wasser-Wärmepumpe östlich Wohnhaus, Vers.-Nr. 341, KatNr. 3741, Oberdorfstr. 2 (Kernzone KB)

Am 24. November 2018 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Rifferswil Bauherrschaft: Susanne Kägi, Massholderenstr. 2, 8143 Stallikon Bauvorhaben: Geb. Vers.-Nr. 116 (Objekt ist im Bau- und Ortsbildinventar der Gde. Rifferswil aufgeführt) auf dem Grundst. Kat.-Nr. 1944, Jonenbachstr. 2, KZ Einbau von 4 Dachflächenfenstern

Affoltern am Albis Gesuchsteller: Martin und Valeri Jost, Untere Kirchfeldstrasse 10, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Neubau Gartenhaus mit integrierter Feuerstelle und Aufstellen einer Luft-Wasser-Wärmepumpe, Kat.-Nr. 1426, Untere Kirchfeldstrasse 10, Wohnzone W3

Hedingen Gesuchsteller: Roland Suter, Gehrstrasse 9, 8908 Hedingen Bauprojekt: Installation Aussenklimagerät im Obergeschoss in Westfassade, Gehrstrasse 9, Kat.-Nr. 8908 Hedingen, Zone KII

Hedingen Gesuchsteller: Reformierte Kirchgemeinde Hedingen, Oberdorfstrasse 1, 8908 Hedingen Bauprojekt: Instandsetzung und Umbau Pfarrhaus Hedingen innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens (keine Aussteckung), Haldenstrasse 16, Kat.-Nr. 563, Zone KI

Kappel am Albis Bauherrschaft: Häberling Margrit und Moritz, Oberdorfstrasse 20, 8926 Uerzlikon Projektverfasser: Pizza Andreas, Oberdorfstrasse 20, 8926 Uerzlikon Bauprojekt: Umbau Wohnhaus mit Ökonomieteil (kommunales Schutzobjekt) Projektänderung: Umgebung (zusätzlicher Autoabstellplatz), Alte Kappelerstrasse 2a/2b/2c, Uerzlikon, Assek.-Nr. 300, Kat.-Nr. 1531 (Kernzone B).

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Qualität aus Freude am Beruf

geboren 1. Januar 1932, Bürgerin von Langnau im Emmental BE, Ehefrau des Hess, Bernhard Eugen, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, mit Aufenthalt in Affoltern am Albis.

TO D E S A N Z E I G E

Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 30. November 2018, 11.00 Uhr, auf dem Friedhof Affoltern a. A. statt. Anschliessend Abdankungsgottesdienst in der Friedhofkapelle.

Heidi Beer-Baer

Wir haben die schmerzliche Pflicht, Sie vom Hinschied unseres Ehrenmitgliedes

11. Dezember 1926 – 21. November 2018

in Kenntnis zu setzen. Wir werden Heidi stets in guter Erinnerung behalten.

Der Friedhofvorsteher

Den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Gesangsverein Rifferswil

Wettswil am Albis Bauherrschaft: Domenico und Tamara Turino, In Bruggen 19, 8907 Wettswil a. A. Bauvorhaben: Wärmepumpe beim Wohnhaus Vers.-Nr. 421 (bzw. beim Garagengebäude Vers.-Nr. 423) auf Kat.-Nr. 1242, In Bruggen 19 (Wohnzone W2a)

Affoltern am Albis Gesuchsteller: Wafaa Steiner, Zürichstrasse 66, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Nutzungsänderung Café/Bar in Büro, Vers.-Nr. 112, Kat.-Nr. 4472, Zürichstrasse 66, Zentrumszone Z4

Hess geb. Berger, Verena

Todesfälle Affoltern am Albis

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Am 28. November 2018 ist in Muri AG gestorben:

Peter Richner geboren am 29. März 1937, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

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Die Beisetzung findet am Donnerstag, 13. Dezember 2018, 14.00 Uhr, im engsten Familienkreis statt. Anschliessend Abdankung in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH.

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Am 27. November 2018 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

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Rita Waltraud Haak geb. Gerhards geboren am 21. Februar 1946, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Beisetzung am Freitag, 30. November 2018, 14.00 Uhr, im engsten Familienkreis. Anschliessend Abdankung in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Kappel am Albis Am 23. November 2018 ist in Uerzlikon verstorben:

Fuchs Xaver geb. 13. März 1946, von Appenzell AI, wohnhaft gewesen in Uerzlikon. Die Gemeindeverwaltung

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Am Donnerstag, 15. November 2018, ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Andermatt-Straka Anna Theresia geboren am 13. Januar 1936, von Zürich ZH, Merenschwand AG, wohnhaft gewesen in 8143 Stallikon. Die Urnenbeisetzung fand im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Stallikon

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Bezirk Affoltern

Maschwanden passt Budgets an

Anweisung des Regierungsrates umsetzen Der Regierungsrat verlangte von den Gemeinden eine wortgetreue Umsetzung des Gemeindegesetzes. Das gilt auch für eine umstrittene Buchungsregel zur Abgrenzung des Ressourcenausgleichs. Die angepassten Budgets werden noch diese Woche auf der Homepage sein und an der Gemeindeversammlung präsentiert. Im September verabschiedete der Gemeinderat das Budget 2019 mit einem Aufwandüberschuss von 9700 Franken zuhanden der Gemeindeversammlung vom 3. Dezember. In diesem Ergebnis enthalten war ein Ertrag aus Ressourcenausgleich von 1 591 000 Franken abzüglich Anteil Primarschulgemeinde von 685 400 Franken sowie Anteil Oberstufenschulgemeine von 269 300 Franken. Bei der Schätzung dieser Beträge wurde auf die mutmasslichen eigenen Steuererträge 2019 im Verhältnis zum mutmasslichen kantonalen Mittel abgestützt. Die gesetzlichen Bestimmungen des Gemeindegesetzes (GG) sind damit mit einer Ausnahme eingehalten worden. Die eine Bestimmung (§ 119 Abs. 3 GG) wurde ausser Acht gelassen, da dieser widersprüchliche Absatz mittels einer parlamentarischen Initiative geändert werden soll, weil dessen wortgetreue Umsetzung einerseits zu einem betriebswirtschaftlich ungewollten Ergebnis und andererseits zu Verstössen anderer Gesetzesbestimmungen im gleichen Gesetz führen würde. Diese Initiative ist zurzeit im Kantonsrat hängig. Auf die ausbezahlte Höhe des Ressourcenausgleichs haben die strittigen Punkte keine Auswirkungen. Es geht einzig um die buchhalterische Abgrenzung, was je nach Verhältnissen zu

massiven Ergebnisverzerrungen führen kann.

Kein Rechtsstreit mit dem Kanton Der Regierungsrat hielt mit Beschluss vom 24. Oktober 2018 fest, dass die Gemeindebudgets 2019 das Gemeindegesetz wortgetreu einzuhalten haben. Er behielt sich auch vor, die Gemeindebudgets durch die Bezirksräte aufsichtsrechtlich aufheben zu lassen, sollten sie nicht vollumfänglich den gesetzlichen Vorgaben entsprechen. In der Folge sahen sich zahlreiche Gemeinden und Städte gezwungen, ihre Budgets zu überprüfen und anzupassen. Diese wortgetreue Auslegung der Gesetzesbestimmung hat sowohl für die politische als auch die Primarschulgemeinde Maschwanden Konsequenzen, weshalb die Behörden die entsprechenden Gespräche zur kantonal gewünschten Abgrenzung führen. Das Ergebnis, worüber in der Gemeindeversammlung vom kommenden Montag abgestimmt werden wird, kann noch diese Woche auf der Homepage der Gemeinde eingesehen werden. Der Gemeinderat sowie die Primarschulpflege wollen sich nicht auf einen Rechtsstreit mit dem Kanton einlassen, weil davon auszugehen ist, dass § 119 des Gemeindegesetzes beim Abschluss der Jahresrechnung 2019 bereits geändert sein wird. Die nun vom Regierungsrat durchgesetzten Budgetierungsvorschriften werden dann nicht mehr anwendbar sein. Durch die Umsetzung der Vorgaben des Regierungsrates wird zudem verhindert, dass Maschwanden Anfang 2019 ohne gültiges Budget dastehen wird. GR Maschwanden

Freitag, 30. November 2018

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Gefängnis Affoltern: Schliessung nicht vor 2027 Erst nach Inbetriebnahme zusätzlicher Haftplätze in der «Pöschwies» Die Schliessung des Gefängnisses Affoltern erfolgt erst nach Inbetriebnahme der zusätzlichen Plätze in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Pöschwies. Und das ist frühestens 2027 der Fall, wie aus einer Antwort auf eine Anfrage beim kantonalen Amt für Justizvollzug zu erfahren war. Die für Kurzstrafen genutzten Gefängnisse in Affoltern und Horgen sowie die Abteilung Vollzug im Flughafengefängnis genügen in qualitativ und quantitativer Hinsicht nicht, um den künftigen Bedarf im Kurzstrafenvollzug zu decken. Aus diesem Grund sollen in der Justizvollzugsanstalt Pöschwies rund 120 zusätzliche Vollzugsplätze eingerichtet werden – mit einer Option für einen Ausbau auf 180 Plätze, wie aus einem regierungsrätlichen Beschluss hervorgeht. Der Regierungsrat bezeichnet das als «Realersatz» für die 65 Plätze in Affoltern und jene 54 in Horgen. Bis ins Jahr 2035 werden zusätzliche 50 Haftplätze benötigt, insbesondere für Kurzstrafen bis 18 Monate. Mit dem Ausbau der JVA Pöschwies kann der Bedarf gedeckt werden (vgl. «Anzeiger» vom 27. November). Auf Anfrage hat nun das kantonale Amt für Justizvollzug (JuV) detaillierter dargelegt, weshalb Affoltern ungeeignet ist für einen Ausbau, weshalb die massgeblichen Flächenstandards dem Bundesamt für Justiz nicht genügen: «Die Zellen sind zu klein. Es sind beispielsweise zu wenig oder zu kleine Räume für Werkbetriebe und für den Gruppenvollzug vorhanden, um den zukünftigen Bedarf im

Das Hinweisschild für das Gefängnis auf dem Areal des Bezirksgebäudes muss nicht so schnell demontiert werden. (Bild Werner Schneiter) Kurzstrafvollzug in der notwendigen Qualität zu decken», betont Renuka Germann von der JuV-Kommunikationsabteilung. Zum anderen sei das bauliche Entwicklungspotenzial bei den Gefängnissen in Affoltern und Horgen beschränkt. So fehle es an zweckdienlichen Ausbaumöglichkeiten, um das gewünschte Resultat eines zukunftsgerichteten und nachhaltigen Strafvollzugs zu erzielen, heisst es weiter. Mit anderen Worten: zu wenig Platz für die im Strafvollzug nötigen Arbeitsräume, Lagerräume, Gemeinschaftsräume, für Sportmöglichkeiten, Essensräume usw. Der technische und bauliche Zustand der beiden Gefängnisse bedürfe mittelfristig umfangreicher Sanierungen, die sich nur mit einer temporären Schliessung realisieren liessen. Zudem sei die zentralörtliche Lage mitten in einem Dorf oder einer Stadt ein eher ungeeigneter Standort für eine Strafanstalt, hält die

JuV-Sprecherin mit Blick auf Lärmimmissionen und Sicherheitsdispositiv fest.

Entscheid über Schliessungszeitpunkt nicht vor 2020 Aus der Antwort geht ausserdem hervor, dass der Entscheid, wann die Gefängnisse in Affoltern und Horgen dichtmachen müssen, frühestens im Verlauf des Jahres 2020 gefällt wird. «Das Gefängnis Affoltern wird frühestens mit der Inbetriebnahme der zusätzlichen Plätze in der JVA Pöschwies geschlossen, was gemäss heutiger Planung dann zirka sieben bis zehn Jahre nach 2020 der Fall wäre», heisst es. Es wird betont, dass die von der Schliessung betroffenen Mitarbeitenden – in Affoltern derzeit 26 – in anderen Betrieben eingesetzt werden können. Wie die Gefängnisräume künftig genutzt werden können, sei nun im weiteren Verlauf zu prüfen. (-ter.)

Der populärste Lebensraum im Kanton heisst Säuliamt

Studie des Statistischen Amtes beweist Reiz des Knonauer Amts Alteingesessene Säuliämtler wussten es natürlich schon immer. Jetzt hat es das Statistische Amt des Kantons Zürich schwarz auf weiss belegt: Wer einmal im Knonauer Amt wohnt, verlässt die Region so schnell nicht mehr. Die Medienmitteilung des Statistischen Amtes des Kantons Zürich lässt aufhorchen. In einer Studie wurden die Veräusserer wie auch die Käuferschaft von Immobilien im Kanton genauer unter die Lupe genommen. In den vergangenen zehn Jahren wechselten im Kanton 76 000 Häuser oder Eigentumswohnungen den Besitzer. Neun von zehn Käufern wohnten bereits im Kanton. Doch die Wohneigentümer blieben nicht nur dem Kanton Zürich treu, sondern vielfach auch dem Bezirk oder der Region, in der sie bereits wohnten. anzeige

Kappel und Knonau bei Zugern besonders begehrt

Blick über das Säuliamt mit der Stadt Affoltern im Vordergrund. (Bild Martin Mullis)

Auf dem Spitzenplatz der Rangliste findet man das Säuliamt. Rund 88 Prozent der Personen, welche im Knonauer Amt Wohneigentum erwarben, suchten ihren neuen Wohnort in unmittelbarer Nähe, mindestens aber im gleichen Bezirk. In der Stadt Zürich blieben vergleichsweise nicht einmal 50 Prozent der Käufer dem bisherigen Wohnort treu. Ebenfalls erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass in Kappel 40 Prozent und in Knonau 35 Prozent aller Käufer von Immobilien vorher im Kanton Zug gewohnt haben. Diese Statistik darf für das Säuliamt sicher als überaus schmeichelhaft bezeichnet werden, sie verpflichtet aber auch dazu, unserem Bezirk Sorge zu tragen. (mm)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 30. November 2018

Ist die Welt noch zu retten? Ein Buch, eine Lesung, eine Initiative Um die Klimaerwärmung auf 1,5 Grad gegenüber den 90er-Jahren zu bringen, gibt es eine radikale Lösung: Null Öl, null Gas, null Kohle. Dafür und für die Gletscher-Initiative plädiert der Journalist Marcel Hänggi in seinem neuen Buch, das er in Affoltern vorstellte. ................................................... von denise bohnert Wer wagt es, sich dem komplexen Thema Klimaerwärmung zu stellen, an einem kalt-nebligen Novemberabend, an dem man lieber in der kuschelwarmen Stube bleiben möchte – geheizt, mit welcher Energieform auch immer? Die Grüne Partei Affoltern hat die Lesung des Umweltjournalisten Marcel Hänggi zusammen mit der Buchhandlung Scheidegger organisiert. Entsprechend sind unter den Anwesenden einige ihrer Mitglieder auszumachen, dabei auch Kantonsratskandidat Thomas Schweizer, der dem Autor zum Schluss noch einige Fragen stellte. Dazu gesellen sich Stammgäste der Scheidegger-Lesungen, gegen 50 Mutige haben sich eingefunden. Mutig ist wohl auch Marcel Hänggi (*1969), der sein Buch «Null Öl. Null Gas. Null Kohle» vorstellte. Einen «Vorschlag, wie Klimapolitik funktioniert» nennt er sein im Rotpunkt Verlag erschienenes Werk. Dieser Verlag sei bekannt für spannende Thematiken, so Buchhändlerin Annette Markwalder bei der Begrüssung des mehrfach ausgezeichneten Wissenschaftsjournalisten und publireportage

Historikers Marcel Hänggi, Mitglied einer Gruppe, die die «Gletscher-Initiative», eine Volksinitiative für eine Schweiz ohne CO2-Emissionen, entwirft und lanciert und der selber Schafe und Hühner halte.

Einfach, aber nicht leicht Radikal ist sein Vorschlag, einfach die Forderung, aber nicht leicht die Umsetzung. Hänggi vergleicht mit der Situation eines Alkoholikers: Die einzige Möglichkeit, um von der Suchtkrankheit loszukommen, ist null Alkohol. Einfach durchzuziehen ist das nicht, das weiss jeder, der sich nur schon von einer Gewohnheit zu befreien sucht. Um aber irgendeine Chance zu haben, den Weltuntergang durch Klimaerwärmung wegen der Treibhausgasemissionen zu verhindern, muss man bis 2050 den Verbrauch von Öl, Gas und Kohle komplett – und weltweit – einstellen. Verbieten. So wie das synthetische Treibhausgas FCKW verboten wurde. In der Schweiz, die sich wie meist mit einer kompromissfreundlichen und weitgehend gewinnorientierten (sie hält die drittmeisten internationalen Wirtschaftsverträge) Politik bewegt, ist immerhin der Einbau von Ölheizungen in neuerstellten Gebäuden verboten. Als «halbbatzig» oder halbherzig könnte man ihr Ziel einer 70- bis 80-prozentigen Reduktion bezeichnen – und das inklusive Kompensation, aber nur wenn der Preis um nicht mehr als 8 Rappen pro Liter steigt. CO2 wird bei der Verbrennung fossiler Kohlenstoffe emittiert. Pro Tonne

Kohlenstoff dreieinhalb Tonnen CO2. Dieses deckt zirka 70 % des anthropogenen (menschengemachten) Treibhauseffekts ab. Des Weiteren wird im Erdboden gebundener Kohlenstoff in Form von CO2 sowie Methangas in Massen freigesetzt, wenn der Permafrost zurückgeht – ein selbstverstärkender Rückkoppelungseffekt.

Gesellschaft müsste sehr anders sein Menschliche Aktivitäten vernichten Biomasse. Durch Abholzung wurde die «Lunge» der Erde massiv reduziert, durch Trockenlegung von Mooren sowie Brandrodung treten die Gase ungehindert aus. Der Humus wurde durch ausbeuterische Landwirtschaft minimiert. Treibende Kräfte dieser Entwicklung sind die profit- und wachstumsorientierte Wirtschaft seit der Industrialisierung, die globalen Massstäbe (was lokal Sinn macht, kann global verheerend sein), das Ungleichgewicht zwischen entwickelten und Schwellenländern, Folgen der Kolonialisierung, die Machtverhältnisse. Handeln muss man also auf jeder Ebene, um natürliche Kohlenstoffsenken zu fördern: Waldaufforstung, Fokussierung der Landwirtschaft auf Humusaufbereitung, damit einhergehend sozialer Wandel, Egalisierung der Armut und eine Wirtschaft, die auf fossile Energieträger vollständig verzichtet. Und für das Individuum: massive Reduktion des Fleischkonsums und weitestgehend Verzicht auf Fliegen. Oder mit M. Paterson, Politologe der Universität Ottawa gesprochen: «Eine Gesellschaft, die die Um-

Wissenschafts- und Umweltjournalist Marcel Hänggi las in Affoltern aus seinem neusten Buch «Null Öl. Null Gas. Null Kohle.» (Bild Denise Bohnert) welt nutzt, ohne sie zu zerstören, müsste sehr anders sein.» Vor allem aber braucht es einen starken politischen Willen – und zwar subito.

Komplex und simpel Die Komplexität historischer und machtpolitischer Zusammenhänge, Strategien, bereits gemachte Schritte und Klimaschutz-Vereinbarungen von Kioto und Paris, Stimmen von Fachleuten, der dringende Aufruf zu Fantasie und schliesslich zur Unterstützung der Gletscher-Initiative – all das findet sich in Hänggis Buch. Eine Zuhörerin ist sehr verärgert an diesem Abend; sie vermisste Anregungen, was der oder die Einzelne beitragen könnte, praktische Tipps. Die Gletscher-Initiative unterschreiben ist wohl ein nützlicher Beitrag. Das Prinzip der Suffizienz – nebst Effizienz und Substitution – ist eine Haltung, mit der gerade in der Schweiz lebende Menschen schon einiges bewirken könnten: Sich mit weniger zufrieden geben. Noch immer werden gut 40 % der gekauften Lebensmittel ungenutzt weggeworfen. Ein Skandal nebst dem,

dass hierzulande die schwersten Autos in ganz Europa gefahren werden. Manche Änderungen wären simpel: Wäscheleinen statt Tumbler, Besen statt Laubbläser… Würde die ganze Menschheit so leben wie in der Schweiz, würden die Ressourcen nicht mal für ein Jahr reichen. Krass, oder? Lügen und Irrmeinungen sind verbreitet, Zahlen sind manipulierbar, Regierungen sind träge und die profitierenden Machtträger unwillig, zugunsten einer eventuellen Nachhaltigkeit die kurzfristigen und sicheren Gewinne aufzugeben. Ist es naiv, angesichts dieser Situation noch an eine Lösung und an das Überleben der menschlichen Zivilisation zu glauben? «Was sind die Alternativen?», fragt Hänggi und fügt ganz zum Schluss an: «Eine Volksinitiative ist ein Risiko: Man kann die Abstimmung gewinnen oder verlieren. Aber wer nichts tut gegen die Bedrohung des Klimawandels, kann nur verlieren.» Marcel Hänggi, Null Öl. Null Gas. Null Kohle. Rotpunktverlag, Zürich, 2018. Infos zur Initiative auf www.klimaschutz-schweiz.ch, Pressestimmen unter Gletscherschutz, Gletscher-Initiative u.ä.


Bezirk Affoltern

Freitag, 30. November 2018

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Marktplatz der Aeugster Geschichten Lebendige Finissage einer erfolgreichen Ausstellung im Gemeindehaus Zum Abschluss der KommBoxAusstellung zum Thema «Alte Aeugster Häuser erzählen ihre Geschichte» kamen langjährige Einwohner zu Wort: An vier Tischen in verschiedenen Räumen des Gemeindehauses erzählten sie, während das Publikum frei von Thema zu Thema zirkulieren konnte. ................................................... von bernhard schneider Gemeinderat Bruno Fuchs begrüsste zur Veranstaltung, an der vier verschiedene Gruppen von Aeugsterinnen und Aeugstern über ihre Gemeinde und ihre Beziehung dazu erzählten. Die von verschiedenen Anlässen begleitete Ausstellung in der Kommbox hatte offensichtlich viele Einheimische und Zugezogene motivieren können, sich mit der Geschichte der Gemeinde auseinanderzusetzen und mehr darüber erfahren zu wollen, jedenfalls stiess auch diese Abschlussveranstaltung auf grosses Interesse.

«Bis die Feuerwehr kam, konnte noch gemäht werden» Sandra Glaus leitete den Tisch der Alteingesessenen. Am längsten lebt die Familie des Bauern Willy Weiss in der Gemeinde, nämlich seit einem halben Jahrtausend oder vielleicht noch länger. Als Kind habe er 24 Milchbauern allein in Aeugst erlebt, die ihre Milch in Kannen zur Sennerei brachten, erzählt Willy Weiss. Weitere «Milchhütten» befanden sich damals im Aeugstertal und im Wengibad. Die Aeugster Milch wurde mit dem Pferdegespann nach Affoltern zum Milchzug gebracht: «Man empfahl den Leuten,

nicht mit dem Milchzug nach Zürich zu fahren, weil dieser an jeder Station warten musste, bis alle Milch eingeladen war, was manchmal etwas dauern konnte.» Doch man lebt nicht von Milch allein: Die Trinkwasserversorgung ist eine Herausforderung, seit es Menschen gibt. Und Trinkwasser hängt auch mit weiteren Bedürfnissen zusammen, denn vor dem Bau der Wasserversorgung existierten auch noch keine Hydranten: «Entsprechend schwierig war die Bekämpfung von Bränden. Das Wasser aus dem Feuerweiher reichte wegen des fehlenden Drucks oft nicht, um diese zu löschen.» Brände waren auch Thema anderer Erzählungen am Tisch der Alteingesessenen. Die offenen Feuerstellen in den Holzhäusern waren gefährliche Brandherde, insbesondere, wenn der Wind durch die Ritzen der Wände drang. «Man sagt, dass die Bauern früher genügend Zeit hatten, um das Gras ums brennende Haus herum zu mähen, bis die Feuerwehr kam, damit es beim Löschen nicht zertreten wurde.»

Wasser, das doch nicht für Generationen reicht Der «Anzeiger»-Berichterstatter trafbeim nächsten Tisch mit ehemaligen Behördenmitgliedern, geleitet von Gemeindepräsidentin Nadia Hausheer, zu dem Zeitpunkt ein, als eben das Thema Wasserversorgung zur Sprache kam: 1949 entschied die Gemeinde Aeugst, sich an die Gruppenwasserversorgung anzuschliessen. Zuvor hatten in Aeugst nicht weniger als fünf Wasserversorgungen bestanden, die aus diesem Anlass zusammengeschlossen wurden. Diese Verbindungen, die das ganze Gemeindegebiet von Wengibad bis Habersaat erschlossen, waren die Voraussetzung für den Anschluss

Gemeinderat Bruno Fuchs hat mit seinem Team zusammen die Ausstellung in der KommBox mit einem umfassenden Rahmenprogramm auf die Beine gestellt. Hier begrüsst er das – überraschend grosse – Publikum. (Bild Bernhard Schneider) an die Gruppenwasserversorgung, die damals Wasser aus dem Maschwander Ried bezog. 1950 habe man erwartet, dass dieses Wasser für Generationen reichen werde – im trockenen Sommer 1972 konnte das vorhandene Trinkwasser erstmals nicht mehr alle Bedürfnisse der regionalen Bevölkerung decken. 1990 sollte die Steuerung der Wasserversorgung ersetzt werden. Die Lösung des Problems erwies sich allerdings als komplex, daraus entwickelte sich ein Projekt mit einem Investitionsvolumen von 4 Millionen Franken. Bis heute bewährt sich diese Steuerung, gerade auch im trockenen letzten Sommer.

Integration der Neuzuzüger Am Tisch der Neuzuzüger brachte August Scheiwiller das Thema Integration zur Sprache. Das Lädeli von Frau Marti war dazu ein Beispiel: Kurz vor Ladenschluss wollte ein Zuzüger den letzten Cervelat kaufen, worauf Frau Marti antwortete: «Ich kann ihn Ihnen nicht geben, vielleicht will ihn sonst noch jemand.» Als Scheiwillers nach Aeugst auf den Müliberg zogen, brachte die Nach-

barin für die Pause beim Einräumen der Möbel einen Birnenweggen und eine Flasche Wein. Wird ein Mehrfamilienhaus oder eine ganze Siedlung eröffnet, sind die Ansässigen weiter weg. Anderseits erleichtert die – früher verbotene – Möglichkeit, direkt beim Bauern Milch zu kaufen, Neuzuzügern, die dies wollen, mit den Bauern direkt in Kontakt zu treten. In kleineren Weilern wie Habersaat kommen die Zuzüger in der Regel familienweise, was die Integration einfacher macht.

Ängste und Freuden «Wer hatte in der Kindheit ein eigenes Zimmer?», fragte die Leiterin des Tisches Kindheitserinnerungen, Fabienne Dubs. Einer hatte als der älteste Sohn eine eigene Kammer. Ein anderer erzählt, dass sein Vater 1943 als einer der ersten in Aeugst eine Zentralheizung einbauen liess. Es standen genügend Zimmer im Haus zur Verfügung, damit er und seine Schwester je eines bewohnen konnten. Selbst der Cousin, der ebenfalls am Tisch sass, durfte in einer eigenen Kammer unter dem Dach wohnen,

wenn er als Affoltemer in den Ferien nach Aeugst in den Landdienst kam. Ein anderes Thema an diesem Tisch waren Dorforiginale, die den Kindern nicht immer geheuer waren. Ein Habersaater konnte sein Gebiss furchterregend ausfahren, wenn er Kinder in die Flucht schlagen wollte. Doch auch andere Erfahrungen waren furchterregend. Beispielsweise konnten Zugpferde manchmal «durchbrennen», vor allem, wenn sie von einer Bremse gestochen wurden, was besonders unangenehm war, wenn man sich oben auf dem Heufuder befand, das vom Pferdegespann gezogen wurde. Nicht weniger gefährlich, aber wesentlich vergnüglicher war, wenn eine Achter-Bobkombination im Winter auf der Strasse bis zum Restaurant Sternen in Affoltern hinunterraste. Reichlich gestärkt zog man Stunden später die Schlitten wieder gemeinschaftlich hoch. Der Rundgang von Tisch zu Tisch öffnete einige Fenster zum Leben in Aeugst der letzten 80 Jahre. Der anschliessende Apéro, zu dem roter und weisser Biowein der Familie Eberhard aus der benachbarten Vollenweid kredenzt wurde, bot Gelegenheit, die Rundtischgespräche weiterzuführen.

Weihnachtsmarkt in Stallikon: rundum zufriedene Gesichter Am letzten Freitag und Samstag fand im Zentrum Kafimüli in Stallikon ein Weihnachtsmarkt statt. Die beteiligten Ausstellerinnen und Aussteller, die zahlreichen Besucherinnen und Besucher und das OK sind begeistert und sind sich einig: Es war ein voller Erfolg! 2019 gehts weiter. Man ist sich einig: Die erste Auflage des Weihnachtsmarktes in der Kafimüli ist rundum gelungen: 15 Aussteller und Künstler aus Stallikon und Umgebung haben dafür gesorgt, dass den Besucherinnen und Besuchern an anzeige

Die Organisatorinnen Conny Gmür und Jimena Paluch freuen sich über den gelungenen Weihnachtsmarkt in der Kafimüli in Stallikon. (Bild zvg.)

den liebevoll dekorierten Ständen ein vielfältiges und buntes Angebot präsentiert werden konnte. Viele der originellen, glitzernden und kunstvoll gefertigten Objekte fanden eine neue Besitzerin oder Besitzer und werden wohl noch lange Freude bereiten. Beliebt war auch das von den sehr netten Helferinnen betreute festliche Buffet mit hausgemachten Kuchen, Gebäck und Kaffee. Die Truffes du jour: Ein Traum. Manch einer und eine genoss an der Sonne eine wärmende Suppe oder einen fruchtigen Punsch. Positiv gewertet wird nicht nur die Anzahl der Besucherinnen und Besu-

cher, sondern auch, dass Vertreter aus allen Altersgruppen anzutreffen waren und offensichtlich die gute Stimmung und das Ambiente genossen. Von Eltern geschätzt wurde das Kinderprogramm, welches von der Künstlerin Cécilia Betancourt betreut wurde. Da und dort tauchte die Frage auf, ob es denkbar wäre, einen Frühlingsmarkt, zum Beispiel vor dem Muttertag, zu organisieren. Das OK-Team wird sich das überlegen. Sicher aber ist, am 22. und 23. November 2019 findet der 2. Weihnachtsmarkt in der Kafimüli statt. Einige der Ausstellerinnen und Aussteller haben ihre Teilnahme bereits zugesagt! (pd.)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 30. November 2018

Gewonnen! 1. Preis für «Anzeiger»-Kolumnistin Ute Ruf beim 13. Literaturwettbewerb Ü70 CH Wer die Kolumnen von Ute Ruf aufmerksam liest, weiss: Die Dame war kürzlich in St. Moritz. Mit sechs anderen – und einem «schönen Coach». Wie kams?

Gewinnen macht halt unverschämt viel Spass. Und was wäre erfolgsversprechender, als den neuen potenziellen Siegertext unter der Ägide des Jurymitglieds zu schreiben? Deshalb wollte Ute Ruf gleich im Schreibcamp in St. Moritz damit anfangen. Doch Richard Reich – der ihr offenbar gefiel (Zwischen-Ruf vom 9. November im «Anzeiger») – winkte ab. Und so begann sie, über ihre Mutter zu schreiben. Das wiederum gefiel Reich. Er habe weitere 200 Seiten gewünscht. Mal sehen, ob sie den Wunsch ihres «schönen Coachs» ausschlagen kann. Neben den Wettbewerben geht Ute Ruf die Arbeit nicht aus. Vor kurzem hat sie über ihre Zeit als Lehrerin ein neues Büchlein herausgegeben. Es ist voller Dialoge und Szenen aus dem Klassenzimmer:

................................................... von livia häberling Woran denkt man, wenn man an «blau» denkt? An den Himmel, den See, das Meer, und womöglich an blaue Augen? «Das machen doch alle!», dachte sich Ute Ruf. Dann besuchte sie eines Tages eine alte Bekannte im Pflegeheim. Die war dort gelandet, weil sie morgens mit Eierlikör in den Tag startete, ihre Backwaren gerne mit einem Schuss Kirsch verfeinerte und irgendwann über die eigenen Füsse stolperte. «Die glaubed, ich heg es Alkoholproblem. Aber nei, chasch dänke!», knurrte sie. «Chönnt ja scho no sii», dachte sich Ute Ruf und schrieb über das Gehörte einen fiktiven Monolog. Der Titel: «Veilchenblau».

«Das musste nicht glauben» Ab Ende 2017 hiess es Warten. Bis im Mai der lang ersehnte Anruf kam. «Frau Ruf, Sie haben gewonnen», sagte die Stimme am Telefon. Da war sie ganz baff. Und musste es sofort ihrer 98-jährigen Mutter erzählen, die noch immer in ihrem Heimatort Schwenningen (D) wohnt. Doch Mutti wollte

Ihr gehen die Ideen nicht aus: Ute Ruf in ihrem Wohn- und Arbeitszimmer in Bonstetten. (Bild Livia Häberling.) der Sache nicht recht trauen. «Das musste nicht glauben», winkte sie ab. Wär doch gelacht! Auch ihr sagt von Zeit zu Zeit irgendein windiger Verkäufer am Telefon, sie, und nur sie, sei heute die Glückliche. Dabei hatte Ute Ruf tatsächlich gewonnen. Aus 180 eingesandten Beiträgen zeichnete die Jury um Thomas Ehrsam, Beatrice Stoll und Richard Reich ihren Text und sechs andere Arbeiten mit dem ersten Platz aus. Zusammen mit den fünf Preisträgerin-

nen und dem Preisträger hatte sie damit ein Schreibtrainingslager in St. Moritz gewonnen. Doch bevor das Trüppchen ins Engadin abreiste, wartete noch die Bühne. Im Rahmen des Literaturfestivals «Zürich liest» präsentierten alle sieben ihre Texte. Initiiert wird der Schreibwettbewerb vom Jungen Literaturlabor (Jull). Die Idee: Das kreative Potenzial aufzeigen, das in älteren Menschen steckt. Gerade auch deshalb, weil sich literarische Wettbewerbe meistens an junge

Talente richten und ältere Menschen damit explizit ausschliessen.

Nochmal gewinnen? Wär schon lässig Für den Wettbewerb 2017 waren Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Jahrgang 1947 und älter zugelassen. In welchem Lebensjahr steht denn Ute Ruf ? Ihr Alter war nur «off-the-record» zu erfahren, Pardon. Weniger Geheimnisse macht sie um ihre Absicht, auch dieses Jahr einen Text einzureichen.

Ich: «Wer weiss ein Tier mit F?» Isabell: «Vogel!» «Nein, das schreibt man mit V.» «Dann halt Fink.» Ich: «Keiner hört mir zu. Die Kinder: «Du Ärmste!» Caroline aus Kenia behauptet: «Wir haben einen anderen Gott als ihr.» «Aha, wie heisst er?» «Tschiises.» «Da musste ich lachen», 95 S., 11.50 Franken, erhältlich in der Buchhandlung Scheidegger, Affoltern, oder direkt bei Ute Ruf: uteruf@bluewin.ch.

Veilchenblau Mit diesem fiktiven Monolog wurde Ute Ruf beim 13. Internationalen Literaturwettbewerb Ü70 zur Preisträgerin ................................................... von ute ruf Das hätte ich nicht gedacht, das nicht. Dass du dich mal meldest, Simi. Dass du mich sogar besuchst! Als du nicht mehr auf meine Weihnachtskarten geantwortet hast, hab ich dich, sorry, abgeschrieben. Und jetzt bist du da, wie schön. Meine Adresse hast du von Eva bekommen, stimmts? Was die dir wohl erzählt hat? Bestimmt eine Lüge nach der andern. Na, ich sag dir, wies wirklich war. Setz dich aber zuerst mal hin. Willst du einen Berliner? Den hab ich vom Mittagessen mit hochgenommen. Extra für dich. Und was zu trinken? Ich könnte dir was Prozentiges anbieten, aber ich vermute mal: Hahnenwasser, stimmts? Ja, Simi, dass ich hier gelandet bin ist eine Verkettung von seltsamsten Umständen. Das ganze Dilemma begann mit einem Stolpern über die eigenen Füsse. Aber, Simi, wenn an der Haustür zwei fremde Gestalten rütteln, dann sind das Einbrecher, und da telefoniert man doch der Polizei. Natürlich waren die Halunken verschwunden, als die Polizisten endlich aufkreuzten. Und weil die Sturm geläutet hatten, bin ich die Treppe runtergesprungen und vor lauter Pressieren hingefallen. Du kennst sie, die Treppe zur Haustür, die ist echt steil. Bevor ich mich dann wieder aufrappeln konnte, haben die Police-Idioten die Tür aufgebrochen. Und hatten nichts anderes zu tun, als gleich das Sozialamt zu benachrichtigen. «Blau wie ein Veilchen», hat einer gesagt, ich habs genau gehört, und ist man das, wenn man am Morgen, um sich ein wenig in Schwung zu bringen, einen Eierlikör trinkt? Früher hab ich ihn noch selber gemacht, da hast du immer gestaunt, was ich alles gemacht habe, gell? Niemals einen Fertigteig gekauft, alles selber gebacken

und gekocht, alles selber gestickt und gestrickt, alles selber gebastelt und gehäkelt, diese originellen Klorollen-Halter zum Beispiel, ja, und für Eva natürlich sämtliche Kleidchen. Goldig sah sie aus als Kind, «herzig», hast du immer gesagt und jetzt – fertig mit herzig. Eva trägt ja schon lange nur noch Schwarz. Inklusive Lippen. Hat mir mal eine Nähmaschine versprochen. Aber eben – nicht gehalten. Ich würde mir so gern bunte Vorhänge nähen für diese Bude. Eva sagt nicht Bude, sondern Kajüte. Wann sie das letzte Mal da war? O je, wann war das? Vor etlichen Monaten. Der Weg sei so weit, ich schätz mal eineinhalb Stunden mit dem Auto, und sie habe zu tun, ich glaube, das war an Ostern. Genau, da hat sie gestaunt über meine Hasenund Eierproduktion. Ich bin ja quasi die Dekorateurin vom Dienst. Aber der Dank dafür? Zuerst wird ein Riesentheater gemacht, wie toll es sei, dass ich unser Pflegeheim schön schmücke, doch kaum war Ostern vorbei, da haben sie mir die Eierketten weggenommen. Weggenommen! Ich hatte sie in meinem Schrank verstauen wollen, aber hier heisst es immer, ich müsse alles Unnötige aus dem Zimmer entfernen, sonst würde ich zur Messie! Eine Unverschämtheit. Ich bin keine Messie, sondern ein Sammlertyp. Das ist doch ein himmelweiter Unterschied. Ja, Simi, da kommst du aus dem Staunen nicht mehr raus, gell, von einer dreistöckigen Villa mit mehreren Terrassen umgezogen in eine Kajüte. Mit jenem Polizeieinsatz hat es angefangen, und plötzlich war ich hier, und mein Haus, stell dir vor, haben die verkauft. Es seien Schulden darauf gewesen, und vom Rest müsse ich den Aufenthalt hier bezahlen. Das hat sich aber erledigt. Inzwischen übernimmt das meine Heimatgemeinde. Kostet

die jeden Monat acht Tausender, ha, selber schuld, wenn die mich hier einweisen. Und was die Messie betrifft: Dass ich nicht extra aufgeräumt habe, bevor die Polizei gekommen ist – ich konnte ja nicht ahnen, dass ein paar Speisereste in der Küche solche Folgen haben! Und, Simi, die haben richtig laut gelacht, als sie meine Flaschensammlung gesehen haben, die leere und die volle. Sich angestupst, und der eine hat schon wieder «Blau wie ein Veilchen» gesagt. Eine Frechheit, du weisst, dass ich viel vertrage, bis ich mal quasi den Halt verliere. Aber ich bleib ja nicht ewig hier, das heisst, die zwei Jahre sind relativ schnell rumgegangen, doch irgendwann ist genug. Wir sind 50 Insassen, davon vier mit Verstand, der Heini, die gelähmte Gertrud, der klapprige Rolf und meine Wenigkeit. Der Heini ist nur übergangsweise da und will mich, sobald er rauskommt, zu sich holen als seine Haushälterin. Ich hab dankend abgelehnt. Putzen hasse ich und Kochen inzwischen auch. Sex ebenfalls. Er hat sich natürlich in meine langen blonden Haare verguckt. Und als seine Haushälterin bliebe es ja nicht beim Gucken. Da müsste ich ihn ja noch im Bett bedienen, nein, danke. Wenn du nicht so spontan gekommen wärst, hätte ich noch Zeit gehabt, die Haare zu waschen. Und zu tönen. Schmeckt der Berliner? Ach, wie hab ich gebacken in meinem Leben! Samstags natürlich einen Zopf, für Eva extra ein Zopfmännli und zu Weihnachten jede Menge Christstollen. Für dich hab ich das Citronat und das Orangeat weggelassen und den Kirsch. Obwohl: Kirsch gehört eigentlich nicht in den Stollen, ich weiss. Das ist meine eigene Kreation: Christ-Stollen mit Schuss. Du magst immer noch keinen Alkohol, oder? Ja, der Werni. Hatte Kehlkopfkrebs. Furchtbar habe er gelitten, be-

hauptet Eva, aber – das hat er irgendwie verdient. Sie findet es schlimm, wenn ich das sage, doch darauf erwidere ich: «Verteidige du nur deinen Papi, aber dass er ausgezogen ist und uns beide in dem Riesenhaus mit einem Schuldenberg im Stich gelassen hast, das hast du anscheinend vergessen.» Du, dann wird sie meistens still und kriegt so einen verkniffenen Mund, aber ich hab in meinem Leben immer gesagt, was Sache ist, du kennst mich. Ich hab auch neulich zum Essen ein Glas Rotwein verlangt. Allerdings sind die nicht drauf eingegangen, haben strikt «nein» gesagt. Als ehemalige Alkie sei das nicht drin. Mich als «Alkie» zu bezeichnen, finde ich eine Unverschämtheit. Du auch, gell? Ich und eine Alkie? Da ist ja der Polizist mit seinem «Blau wie ein Veilchen» richtig charmant gewesen. Ich liebe Veilchen. Also trink ich den Wein zum Dessert in meiner Bude. Flaschen entsorgen ist hier recht anspruchsvoll. Die räumen das Zimmer auf und suchen direkt danach. Deshalb ist Schnaps horten im Prinzip besser als Wein. Da ist die Flasche nicht schon an einem Tag leer, obwohl … Ja, die Eva. Sie hat behauptet, ich könne nicht bei ihr wohnen. Obwohl sie ein Büro hat, in dem eine Liege steht. Sie würde mir auch keine Wohnung besorgen, ich könne nämlich nie mehr allein leben. Ha, ich möchte wissen, wieso nicht. Ich könnte zehnmal besser allein leben als hier mit diesen 46 Geistig-Weggetretenen. Simi, irgendwann muss der Spuk doch vorbei sein. Herrgott nochmal! Die verfügen über mich, und an wen ich mich auch wende hier im Heim – Leitung, Arzt, Psychologin oder meinen Sozialhelfer – dauernd heisst es: «Wir sorgen für Sie, es ist besser so.» Was ist da besser? Was ist da über-

haupt gut? Wieso holt mich hier keiner raus? Wieso Eva nicht? Vielleicht du? Ja ja, runzle nur die Stirn, ich weiss schon, ich muss mich selber aus dem Dreck ziehen. Apropos Dreck. Wenn die hier noch einmal behaupten, ich sei dreckig, dann setzt es was. Ich bade nun mal nicht gern, aber verdammt, ich wasche mich doch! Und soo dreckig wird man ja nicht durch stundenlanges Rumsitzen. Allzuviel Waschen ist ja ungesund, trocknet die Haut aus. Nur die Haare, die hätte ich gerne luftiger gehabt, für dich, aber was solls. Gell, du denkst nicht, dass ich chaotisch bin? Bring mal elf Blumenstöcke, Weihnachts- und Osterbastelzeug, Handarbeitshefte, Fotoalben und all die Woll- und Stoffreste auf zwölf Quadratmetern unter! Simi, erinnerst du dich an mein ellenlanges Bücherregal? Von den dreitausend durfte ich nur 30 mitnehmen! Und schau mal hier, die vielen Kinderpullis, die ich gestrickt habe, mit den lustigen Tierköpfen vorne drauf – hübsch gell? Für wen ich die mache? Für wen? Eva will ja keine Kinder. Ob die überhaupt Sex hat mit ihrem tätowierten Peter? Du, entschuldige, ich muss kurz telefonieren: «Hallo Heini, kannst du mich bitte vertreten und nachher die Gertrud eine Stunde lang im Garten rumfahren? Weisst du, ich hab Besuch bekommen. Nein, nicht Eva.» anzeige


Bezirk Affoltern

Freitag, 30. November 2018

Bestehender Vertrag wird erfüllt

Stellungnahme des Stadtrats Affoltern zur Spitex Knonaueramt Zur bemängelten Kommunikation («Anzeiger» vom Dienstag) kann erwähnt werden, dass die Geschäftsführerin der Spitex Knonaueramt am Montag, 12. November, also vor dem Entscheid, um 9.40 Uhr während rund 15 Minuten durch den Stadtschreiber über mögliche Szenarien informiert wurde. Ihr wurde auch mitgeteilt, dass der Stadtpräsident am Mittwoch, 13. November, mit dem Präsidenten der Spitex Knonaueramt, Leonard Grimmer, telefonieren und ihn über den Entscheid des Stadtrates informieren werde. Dies wurde wie angekündigt vorgenommen. Es kann keine Rede davon sein, dass die Spitex nicht sofort über den Entscheid vom 12. November 2018 informiert wurde. Bezüglich des zeitlichen Ablaufs der Entscheidfindung, ging der Stadtrat bis Ende Oktober 2018 davon aus, dass die im Rahmen des Strategieprozesses von der Spitex zugesicherten Massnahmen in Bezug auf die Verrechnung möglicher Restdefizite in der neuen Leistungsvereinbarung deutlicher zum Ausdruck kommt. Der Stadtrat war überrascht, dass diese Vorschläge, welche von verschiedenen Bezirksgemeinden im Rahmen der Spitex-Strategie­Workshops gemacht wurden, in der neuen Leistungsvereinbarung nicht berücksichtigt wurden. Im Beschluss Nr. 314 des Stadtrats vom 13. November 2018 hat sich tatsächlich ein Fehler eingeschlichen. Die Berechnungen in den Erwägungen (Abschnitt 3) beziehen sich nicht auf die Stadt Affoltern, sondern auf den ganzen Bezirk. Im Entwurf des Ge­ sundheits- und Altersversorgungskonzeptes der Stadt Affoltern sind die richtigen Zahlen enthalten. Wir haben im Beschluss aus Versehen statt «Bezirk Affoltern» «Stadt Affoltern am Albis» geschrieben. An der Schlussfolgerung ändert sich nichts, da der Entscheid aufgrund des Konzeptes mit den korrekten Zahlen erfolgte. Gemäss Auskunft der Spitex Knonaueramt beträgt der Anteil der Stadt Affoltern an diesen Stunden ca. 20 % bis 35 % je nach Kostenstelle (Pflege/Betreuung etc.). Dieser Sachverhalt wurde den Bezirksgemeinden und der Spitex Knonaueramt mit Mail vom 19. November 2018 bereits mitgeteilt. Zu den übrigen Fragen kann generell festgehalten werden, dass die Spitex Knonaueramt mit dem Stadtrat einen Vertrag (Leistungsvereinbarung) abgeschlossen hat. Die heute gültige Leistungsvereinbarung wurde im Jahr 2012 von der Spitex Knonaueramt ausgearbeitet und vom damaligen Gemeinderat ohne Änderungen akzeptiert und unterzeichnet. Seit dem Jahr 2012 hat die Stadt Affoltern rund 1.4 Mio. Franken an Restkosten übernom­ men. Die Stadt Affoltern wird alle vertraglichen Verpflichtungen erfüllen. Wenn die Spitex Knonaueramt nun plötzlich mit einzelnen Bestimmungen des selber erstellten Vertrages, wie beispielsweise der Kündigungsfrist oder der Verrechnungsmöglichkeit von Investitionen nicht einverstanden ist, kann dies nicht dem Stadtrat angelastet werden.

An der Sitzung vom 23. November zwischen Verena Bieri, Spitex Knonaueramt, und Verena Feller, Geschäftsleiterin Haus zum Seewadel, wurden bereits entsprechende Fragen beantwortet. Wir haben ebenfalls zur Kenntnis genommen, dass Frau Bieri mehrmals darauf hingewiesen hat, dass sie in keiner Art und Weise bereit sei, Unterstützung zu bieten. Ebenso wurde unser Vorschlag, umgehend eine gemeinsame Information der Mitarbeitenden durchzuführen, durch die Spitex Knonaueramt abgelehnt. Wir bedauern die derzeitige Haltung der Geschäftsleiterin der Spitex Knonaueramt sehr, zum Wohle der Kundinnen, Kunden, wie auch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, konstruktiv mit uns zusammenzuarbeiten. Die gestellten Fragen können wir derzeit wie folgt beantworten: «Werden Sie die Leistungsverträge unserer Partner, der Onko Plus, der Kinderspitex Zürich, der Kinderspitex Plus sowie Knowledge and Nursing weiterführen?» Die Stadt Affoltern plant mit diesen Anbietern eine weitere Zusammenarbeit. «Sind Sie bereit, die bestehenden Lehrverhältnisse mit den dazugehörigen Verpflichtungen zu übernehmen?» Die bestehenden Lehrverhältnisse werden übernommen, sofern auch Personal von der Spitex übernommen werden kann. «Sind Sie bereit, die bestehenden Weiterbildungsverpflichtungen gegenüber unseren Mitarbeitenden zu übernehmen?» Ja, sofern das Personal von der Stadt angestellt wird. «Sind Sie bereit, die höheren Kosten für temporäres Personal bis zum Ende unserer Zusammenarbeit zu übernehmen und die durch den Wechsel entstehende Unruhe und Personalwechsel bei der Kundenbetreuung zu akzeptieren?» Der bestehende Vertrag wird vollumfänglich erfüllt. Darüber hinausgehende Forderungen sind ausgeschlossen, schliesslich wurde durch die Spitex in Artikel 8.2 der Leistungsvereinbarung 2012 selber die volle unternehmerische Freiheit und Verantwortung gefordert und von allen Bezirksgemeinden akzeptiert. Ist die Stadt Affoltern weiterhin interessiert, ihren Beitrag zur Erhaltung des Entlastungsdienstes für pflegende Angehörige (ELD) zu leisten?» Dies ist derzeit in Prüfung und bedarf noch genauerer Abklärungen. Insbesondere sind seitens der Spitex entsprechende Rahmenbedingungen zu formulieren, wenn der ELD weiterhin durch die Spitex Knonaueramt erbracht werden soll. Die Erwartungen werden wie folgt kommentiert: «Wir erwarten von der Stadt Affoltern, dass sie die Sachlage gegenüber den Partnergemeinden richtigstellen und auch Bezug nehmen wird auf unsere Stellungnahme

vom 3. Juli 2018. Die Stadt Affoltern hat in der Vergangenheit immer wieder betont, dass sie mit den Leistungen der Spitex zufrieden ist und dass sie uns als Partner schätzt!» Die Stellungnahme der Spitex Knonaueramt vom 3. Juli 2018 lag dem Stadtrat vor. Auch im Rahmen der folgenden Strategieplanung der Spitex hat sich der Stadtpräsident immer dahingehend geäussert, dass der Kostenentwicklung und der damit verbundenen Restkostenfinanzierung vermehrt Beachtung geschenkt werden muss. «Wir erwarten eine baldige Mitteilung, ob sich die Stadt Affoltern am Albis vorstellen kann, die psychiatrischen Spitex-Leistungen weiterhin bei uns zu beziehen. Diese Leistungen von unserem psychiatrischen Spitex-Team werden zu 40 % für die Stadt Affoltern erbracht. Der eben getätigte Büro-Ausbau an der Werkstrasse 1 für den 1. Stock wurde aufgrund der Leistungssteigerung bei der psychiatrischen Spitex vorgenommen.» Dies wäre im Rahmen einer Sitzung betreffend weiteres Vergehen zu besprechen. Insbesondere sind seitens der Spitex die Rahmenbedingungen zu formulieren, falls der Teil der psychiatrischen Spitex bei der Spitex Knonaueramt eingekauft werden soll. Allenfalls wäre zu diskutieren, ob diesen Mitarbeitenden ebenfalls ein Übertrittsangebot unterbreitet werden soll. «Sie schreiben, dass Sie bereit sind, Personal und Infrastruktur zu übernehmen – wir erwarten von Ihnen einen baldigen Zeitplan und Grundsätze zu Anstellungsbedingungen, damit unsere Mitarbeitenden eine gesicherte Entscheidungsgrundlage erhalten.» Die grundsätzlichen Anstellungsbedingungen sind transparent auf unserer Homepage abrufbar. Wir sind jederzeit bereit, entsprechende, konstruktive Gespräche zu führen. Im offenen Brief des Spitexzentrums Affoltern wird dem Stadtrat unterstellt, die Kundenbedürfnisse nicht zu berücksichtigen und Unsicherheiten bei den Mitarbeitenden auszulösen. Die Stadt Affoltern gilt mit über 500 Mitarbeitenden als zweitgrösste Arbeitgeberin im Bezirk. Wir nehmen unsere soziale Verantwortung sehr wohl war und gelten als fortschrittliche Arbeitgeberin. Wir sind Ihrer Meinung, dass die Mitarbeitenden die wichtigsten Ressourcen darstellen. Es ist uns deshalb, auch im Sinne der Kundinnen und Kunden, ein Anliegen, den betroffenen Mitarbeitenden Anschlusslösungen bei der Stadtspitex zu ermöglichen und dadurch auf allen Ebenen für Kontinuität zu sorgen. Schliesslich möchten wir festhalten, dass die Spitex Knonaueramt bisher im Auftrag der Stadt eine Gemeindeaufgabe übernommen und ausgeführt hat. Die Stadt Affoltern ist nach wie vor gerne bereit, mit den Verantwortlichen der Spitex Knonaueramt Gespräche über die operative Umsetzung des Stadtratsbeschlusses zu führen. Stadtrat Affoltern

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Politik am Frühstückstisch Nationalrätin Jacqueline Badran ist am 8. Dezember Gast an einer öffentlichen Veranstaltung der SP Hausen. Ihr Bericht aus der Herbst- und Wintersession im Nationalrat verspricht drei Tage nach der Bundesratswahl einen spannenden Politmorgen mit Frühstück und Gesprächen zu aktuellen Themen aus der Bundespolitik. Ab 9.30 Uhr können sich Besucherinnen und Besucher am Frühstücksbuffet bedienen und mit SP-Kantonsratskandidatinnen und -kandidaten aus unserem Bezirk ins Gespräch

kommen. Ab 10.30 Uhr berichtet Jacqueline Badran aus dem Nationalrat. Die Referentin ist eine leidenschaftliche und engagierte Politikerin. Sie vertritt klare Positionen und hat die Fähigkeit, im Gespräch über die Parteigrenzen hinweg tragfähige politische Lösungen zu erarbeiten. Dies wurde nicht zuletzt ersichtlich bei der Ausarbeitung der AHV-/Steuervorlage. Dieses wichtige Geschäft wird ein Schwerpunktthema sein. Der Anlass ist öffentlich. Die SP Hausen heisst alle Interessierten zum politischen

Gespräch am Frühstückstisch herzlich willkommen. Georges Köpfli, SP Hausen Samstag, 8. Dezember, 9.30 bis 12 Uhr im Gemeinschaftsraum der Mülimatt, Rifferswilerstrasse in Hausen. Anmelden an hausen@spaffoltern.ch.

Nationalrätin Jacqueline Badran kommt. (Bild zvg.)

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Chlausmärt: Reger Besuch bei den Grünliberalen

Grünliberale am Chlausmärt. Von links: Roland Schneider (Kantonsratskandidat), Dr. Jörg Mäder (Regierungsratskandidat), Nicole Beck-Taubenest (KantonsratsKandidatin), Ronald Alder (Kantonsrat und Kantonsratskandidat). (Bild zvg.) Am Chlausmärt in Affoltern vom Sonntag, 25. November, freuten sich die Grünliberalen über einen grossen Andrang und reges Interesse. Es wurden über 400 Portionen Popcorn verteilt und gegen 200 Unterschriften für das Referendum «Nein zum Kuhhandel» gegen den AHV-Steuer-Deal gesammelt. Auch für den Wettbewerb, bei dem es unter anderem ein Velo von Bike Total zu gewinnen gab, interessierten sich viele Besucher. Die Namen der Gewinner der sechs Preise werden zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht. Am wichtigsten war jedoch, dass sich die grünliberalen Kantonsratskandidaten mit den Besuchern über verschiedenste Themen unterhalten konnten. Es gab Fragen wie: «Ist es wirklich möglich, in Zukunft auf Atomkraftwerke zu verzichten, gerade wenn durch die zunehmende Elektromobilität eher noch mehr Strom verbraucht wird?», und «Es gibt immer

mehr pflegebedürftige alte Menschen. Wie kann man sicherstellen, dass sich hier auch in Zukunft genügend Freiwillige an der Betreuung beteiligen?». Die grünliberalen Kantonsratskandidaten und -kandidatinnen sowie der ebenfalls am Stand anwesende Kandidat der Grünliberalen für den Regierungsrat, Dr. Jörg Mäder, nahmen diese Fragen besorgter Besucher mit grossem Interesse auf. Obwohl die Fragen zur Energiepolitik eher den Nationalrat betreffen, versprachen sie, sich für diese und andere Anliegen der Besucher einzusetzen, zum Beispiel durch Vorstösse zur Ausweitung der erfolgreichen Säuliämtler Energiepolitik auf andere Bezirke im Kanton und über Unterstützung von Ideen, welche Freiwilligenarbeit mittels eines Punktesystems belohnt. Dr. Thomas Beck Vorstand Grünliberale Knonauer Amt

Heisser Punsch, heisse Gespräche

Die ersten drei der SP-Liste 2 am Chlausmärt-Stand: Kantonsrätin Hannah Pfalzgraf (Mitte), Felix Fürer und Claudia Merki. (Bild zvg.)

Die SP am Chlausmärt Affoltern. Das Wetter war grau, das Treiben bunt am vergangenen Chlausmärt-Sonntag, an dem die SP des Bezirks Affoltern wiederum mit einem Stand vertreten war. Fünf von sechs Kandidierenden für den Kantonsrat und weitere SPMitglieder traten in regen Kontakt mit der flanierenden Bevölkerung und hatten bei heissem Punch angeregte Gespräche, nicht nur zum Abstimmungssonntag. Hannah Pfalzgraf, die jüngste Kantonsrätin, wurde zu ihrer Arbeit im Kantonsrat, zu Arbeitsgruppen und Kommissionen befragt. Die Stand-Crew erklärte das Initiativprojekt der SP des Kantons Zürich, «Zürich mitgestalten», und forderte zur Abstimmung per Internet auf. Dabei geht es um Fragen wie: Wo muss sich Zürich unbedingt weiterentwickeln? Muss Zürich härter gegen Steuerbetrüger und -betrügerinnen vorgehen oder die Krankenkassen-

prämien für Kinder abschaffen? Im Rennen sind sechs Initiativ-Ideen – jene mit den meisten Stimmen reicht die SP als Initiative ein. Am Mittwoch, 16. Januar 2019, kommt Regierungsrätin Jacqueline Fehr nach Affoltern in die Galerie am Märtplatz. Eine gute Gelegenheit, mit ihr und den SP-Kandidierenden des Bezirks auf Tuchfühlung zu gehen und mehr über die Initiative zu erfahren. Wahlkomitee SP Bezirk Affoltern

Termine Samstag, 8. Dezember, 9.30 bis 12 Uhr, Hausen, Politmorgen/Frühstück mit Nationalrätin Jacqueline Badran, Gemeinschaftsraum Mülimatt; Mittwoch, 16. Januar 2019, 19.30 bis 22 Uhr, Affoltern, Galerie am Märtplatz, Event mit Regierungsrätin Jacqueline Fehr; Samstag, 2. Februar 2019, 10.30 bis 12 Uhr, Bonstetten, Brunch mit Regierungsrat Mario Fehr. Weitere Infos unter www. spaffoltern.ch, www.zuerich-mitgestalten.ch.


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Freitag, 30. November 2018

Die Verschuldung macht Sorgen

Grüne Prominenz am Wahlbankett in Affoltern

Zur Gemeindeversammlung Affoltern vom 3. Dezember.

Die Grünen des Kantons Zürich haben ihren kantonalen Wahlkampf mit einem Benefiz-Bankett in Affoltern am Albis lanciert. Rund 100 Mitglieder und Gäste fanden den Weg in den Bezirkshauptort. Mit Nationalrat Balthasar Glättli, den Zürcher Stadträten Karin Rykart und Daniel Leupi sowie zahlreichen Kantonsrätinnen und Kantonsräten war viel Parteiprominenz zugegen. Sie genossen ein Vier-Gang-Menü, für das alt Kantonsrat Hans Läubli mit seinem Küchenteam verantwortlich war. Thomas Schweizer, Verkehrsexperte aus Hedingen und Spitzenkandidat der gastgebenden Grünen Bezirk Affoltern für die Kantonsratswahlen vom kommenden März, wies die Gäste im festlich herausgeputzten Mehrzwecksaal darauf hin, dass Affoltern am Albis seit fünf Monaten eine Stadt sei. «Der Weg vom Bahnhof hierhin zeigt aber deutlich, dass die Urbanität in Affoltern noch nicht angekommen ist», sagte er mit Hinweis auf die Tankstelle, Konsumtempel und Parkplatzflächen mitten im Dorf. Im Zentrum des Abends stand Regierungsratskandidat Martin Neukom, der mit einer engagierten Rede unterstrich, dass er in der Regierung einiges bewegen will. «Wird es meinen Enkeln mal besser gehen als mir heute? Umfragen zeigen, dass 90 Prozent aller Befragten diese Frage heute mit

An der jüngsten Mitgliederversammlung blickte die SVP Affoltern auf einen erfolgreichen Auftritt am Chlausmärt in Affoltern zurück. Die Kantonsratskandidatinnen und -kandidaten hatten ausreichend Gelegenheit, am Stand der SVP mit den Besuchern in Kontakt zu treten. Das Glücksrad lockte Gross und Klein und die Gewinne in Form von Mohrenköpfen und Bonbons wurden gerne konsumiert. Dafür wurde sogar Anstehen vor dem Glücksrad in Kauf genommen. Die SVP freut sich auf weitere Begegnungen in anderem Rahmen. Weniger Freude hat die Präsentation der Vorlagen für die Gemeindeversammlung vom 3. Dezember ausgelöst. Auch wenn dem Finanzplan 2018 bis 2022 grundsätzlich positive Aussagen wie «Ertragsüberschuss im Steuerhaushalt für jedes Budget- und Planjahr, solange eine Nettoverschuldung besteht» zugrunde liegen, so kann das nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass die Fremdverschuldung in der Planungsperiode markant, das heisst von heute rund 65 Mio. auf über 80 Mio. Franken zunimmt. Könnte über den Finanz- und Aufgabenplan beschlossen werden, müsste man ihn ablehnen.

Das Budget 2019 der politischen Gemeinde unterscheidet sich gegenüber den Vorjahren in zwei Punkten. Es ist das erste Budget als Einheitsgemeinde zusammen mit der Primarschule und es folgt den Rechnungslegungsrichtlinien nach HRM2. Das Budget prognostiziert einen Ertragsüberschuss von 4.7 Mio. Franken. Der Steuerfuss soll 124 % betragen. Die Personalkosten steigen weiter und in der Investitionsrechnung sind im Verwaltungsvermögen knapp 12 Mio. Franken eingestellt, von denen über 60 % nicht beansprucht werden können, weil der Projektstand dies nicht ermöglicht. Betrachtet man die Nettoaufwendungen pro Abteilung, so erkennt man, dass der bisherige kostenmässige Spitzenreiter «Soziales und Gesellschaft» mit 17.5 Mio. Franken (38 %) eine bemerkenswerte Begleiterin bekommen hat, die «Bildung» mit 15,7 Mio. Franken (34 %). Da ist es wohltuend, dass die Sekundarschulgemeinde ein unauffälliges Budget vorlegt, welches sogar eine Reduktion des Steuerfusses zugunsten der politischen Gemeinde zulässt. Gleichwohl wird empfohlen, den Budgets und Steuerfussvorlagen an der Gemeindeversammlung zuzustimmen. SVP Affoltern am Albis

Fraktionschefin Esther Guyer, Regierungsratskandidat Martin Neukom, Nationalrat Balthasar Glättli, der Hedinger Kantonsratskandidat Thomas Schweizer und Kantonalpartei-Präsidentin Marionna Schlatter (von links). (Bild zvg.) Nein beantworten. Es fehlt leider heute an Zukunftsoptimismus», führte Neukom aus. Dafür gebe es durchaus Gründe, so etwa das ungehinderte Voranschreiten des Klimawandels. Der Mangel an Optimismus könnte durch eine andere Politik geändert werden. «Es braucht einen langfristigen Klimaschutz und nicht nur Berichte und das Prüfen von Massnahmen», kritisiert der 32-jährige Solarenergie-Experte. Er

Ein Vertrauensbruch auf der ganzen Linie Eigene Spitex für Affoltern, «Anzeiger» vom 23. November. Der Stadtrat Affoltern hat den Leistungsvertrag mit der Spitex Knonaueramt per 30. November 2019 gekündigt. Im Klartext heisst dies: Die Kunden und Kundinnen der Stadt Affoltern verlieren ihre langjährige und vertrauensvolle Partnerin. Regelmässige Kundenbefragungen bestätigen uns eine sehr hohe Akzeptanz, Professionalität, Kundenzufriedenheit und Verankerung in der Gemeinde. Wir gehen davon aus, dass dem Entscheid einzig die Hoffnung zugrunde liegt, mit einer «eigenen Spitex» Geld einzusparen und den

Kundenbedürfnissen keine Beachtung geschenkt wurde. Wir erachten diese Sichtweise als sehr problematisch. Das Spitex Zentrum Affoltern beschäftigt ein kompetentes, starkes und innovatives Pflegeteam von zirka 40 Pflegefachkräften, zehn spezialisierten Psychiatriefachkräften sowie zirka 20 Mitarbeitenden des Entlastungsdiensts (ELD). Wir übernehmen Verantwortung zur Sicherung von Fachkräften, zur Zeit bilden wir vier junge Erwachsene zu kompetenten FaGes aus. Eine über Jahrzehnte gewachsene Struktur mit einem enormen Fachwissen in pflegerelevanten Themen, ist eine unbezahlbare Ressource. In einer

Zeit mit stetig wachsendem Fachkräftemangel ein Schatz, den es zu verteidigen gilt. Die sehr geringe Fluktuationsrate spiegelt die hohe Mitarbeiterzufriedenheit wider. Diese Tatsache ist ein solides Fundament, auf dem wir unsere anspruchsvolle und spannende Arbeit mit Herzblut, und klarem Fokus auf unsere Kunden und Kundinnen, tagtäglich verrichten. Wir sind überzeugt, dass der Entscheid, den Leistungsvertrag zu kündigen, schwerwiegende Folgen für uns Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, Lernende und unsere vorwiegend betagte Kundschaft haben wird. Veränderungen eines solchen Ausmasses, ohne Transparenz und konkretisierter

Anschlusslösung, lösen grosse Ängste und Unsicherheit aus und sind ein Vertrauensbruch auf der ganzen Linie für alle Beteiligten. Fähige, fachkompetente Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen werden dies zum Anlass nehmen, ihren Marktwert zu prüfen und mit Sicherheit auf dem ausgetrockneten Fachkräftestellenmarkt einer grossen und interessanten Angebotspalette gegenüberstehen. Am Montag 3. Dezember, ist Gemeindeversammlung. Wir Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen werden mit unserer Präsenz der Spitex Affoltern ein Gesicht verleihen. Spitexzentrum Affoltern a. A.

Affoltern first?

Globalisierung der Politik

Eigene Spitex für Affoltern, «Anzeiger» vom 23. November.

Abstimmung vom 25. November.

Schon wieder: Affoltern steigt aus einer Organisation aus, die von allen Bezirksgemeinden gemeinsam erbracht wird. Stadtschreiber Trottmann hat im «Anzeiger» vom 23. November erklärt, warum es für die Stadt Affoltern vorteilhafter sei, die Spitex als stadteigene Leistung zu erbringen. Kein Wort über die Auswirkungen dieser Kündigung auf die übrigen Bezirksgemeinden, nur die Beschwichtigung, dass dem Personal der Spitex Knonaueramt eine Stelle bei der Stadt angeboten werden wird. Affoltern ist unser Bezirkshauptort. Ich habe Zeiten erlebt, in denen sich alle Gemeinden gemeinsam für innovative Lösungen einsetzten und dabei teils pionierhaft neue Modelle einer konstruktiven Zusammenarbeit fanden. Das machte unseren Bezirk stark, man kannte sich, man vertraute sich und war sich bewusst, dass es für Ein Leserbrief muss mit Namen, Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein, soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen und darf keine persönlichen Angriffe enthalten. (Red.)

die Gemeinden solidarische Lösungen braucht. Und heute? Der Bezirkshauptort rechnet und plant für sich allein. Und schert in letzter Minute aus der in langen Verhandlungen erarbeiteten Spitex-Strategie für den ganzen Bezirk aus, obwohl der Verband Hand geboten hätte für eine Integration der Spitex ins Pflegezentrum Seewadel. Nach dem Austritt aus dem Sozialdienst, nach dem gescheiterten Versuch, eine gemeinsame Pflegeplatzplanung auf Bezirksebene zu finden, ist das nun der jüngste Alleingang. Was wird noch folgen? Was wir bräuchten, sind vierzehn Bezirksgemeinden, die gut zusammenarbeiten, um miteinander diejenigen Aufgaben zu erfüllen, die für eine Gemeinde allein zu gross sind. Das stärkt unseren Bezirk und macht ihn zu einem gewichtigen Ansprechpartner gegenüber dem Kanton – zum Beispiel bei der Planung einer Mittelschule fürs Knonauer Amt und sicher auch, wenn es um die Zukunft des Spitals Affoltern geht. Es wäre nötig, dass die Stadt Affoltern die Verantwortung für die Rolle eines Bezirkshauptortes ausfüllt und die Interessen der umliegenden Gemeinden ebenso gewichtet wie ihre eigenen. Franziska Sykora, Mettmenstetten

Die Selbstbestimmungsinitiative der SVP wurde deutlich abgelehnt. Für den Verfasser dieser Zeilen keine Überraschung. Wenn auch die Partei damit ihr Profil schärfen konnte, war die Frage nach dem Verhältnis zwischen Völkerrecht und Landesrecht vor allem für Rechtsgelehrte spannend. Bekanntlich finden sich kaum je zwei Juristen, die in einer Rechtsfrage gleicher Meinung sind. Politisch fanden sich die Linken wie auch die Rechten zu Argumenten gegen die Initiative, die auch bei Eigenen auf Ablehnung stiessen. Weder die bestehenden 600 Wirtschaftsverträge noch die Menschenrechte, welche alle unserer Verfassung entsprechen, waren gefährdet. Es gab kaum einen besorgniserregenden Grund für ein Ja.

Bleibt alles beim Alten? Das Verhältnis zwischen Völkerrecht und Landesrecht bleibt im bisherigen Umfang bestehen. Dazu heisst es in der Verfassung nur, dass internationales Recht beachtet werden soll. Allerdings haben sich in den vergangenen Jahren das Bundesgericht und der Bundesrat hin und wieder, in einzel-

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nen Fällen, am Vorrang des internationalen Rechts orientiert, sodass unsere demokratischen Entscheide infrage gestellt wurden. Die Fälle dürften sich häufen, in denen wegen internationaler Verträge Volksentscheide nicht umgesetzt oder Initiativen gar nicht zur Abstimmung gelangen. Es gibt einige sogenannt rechtlich unverbindliche Verträge, die demokratisch in keiner Art und Weise legitimiert sind, denen plötzliche Bedeutung zukommen. Die aktuellste im Moment ist der Migrationspakt. Es gibt aber eine ganze Reihe solcher unverbindlicher Abkommen, wie Klimaschutz, Flüchtlingsabkommen, usw.

Wem dient die Globalisierung? Die Globalisierung der Politik dient vor allem denen, die Mühe bekunden, ihre Anliegen national durchzusetzen. In der Schweiz sind es vom Staat finanzierte linke Hilfswerke und internationale Grosskonzerne. Es sind diejenigen, welche die Selbstbestimmungs-Initiative am heftigsten bekämpft haben. Eines muss man wissen, ob man politisch links oder rechts steht, Vorrang des Völkerrechts geht immer auf Kosten der Demokratie. Toni Bortoluzzi, SVP Bezirk Affoltern

will die Zersiedlung stoppen, die Biodiversität erhalten und dem Steuerdumping ein Ende setzen. Aber Neukom hat auch eine gesellschaftliche Vision: «Wir Grüne sollten zudem Widerstand leisten gegen die herrschende Ausgrenzungspolitik und Kräfte, welche die Gesellschaft auseinanderdividieren wollen.» Grüne Bezirk Affoltern

Nun kommen die Steuerdetektive Nicht ganz ernst gemeinter Nachtrag zur Abstimmung vom 25. November Nach der überzeugenden Annahme des Gesetzes über Sozialversicherungsdetektive werden die Schweizer Bürger schon im kommenden Jahr über ein neues Gesetz über Steuer-Detektive abstimmen können (Steuerdetektivsgesetz, abgekürzt StDG). Dies sei ein weiterer konsequenter Schritt zur Bekämpfung von Missbrauch, sagte Bundesrat Alain Berset an einer Medienorientierung nach dem Abstimmungssonntag vom 25. November. Während nämlich nur ein paar Dutzend Sozialversicherungsbetrüger pro Jahr überführt werden könnten, sei die Zahl der Steuerbetrüger um ein Vielfaches höher. Er denke vor allem an Steuerpflichtige, die Essen mit Freunden als Geschäftsessen deklarieren oder Geschäftsfahrzeuge als Privatfahrzeuge einsetzen würden. Das Gesetz über Steuerdetektive lehnt sich eng an das Gesetz über Sozialversicherungsdetektive an. Überwacht werden dürfen alle öffentlich zugänglichen Lokalitäten wie Restaurants, Kantinen und Autoeinstellhallen. Nachdem Sozialversicherungsdetektive nicht nur von der Invalidenversicherung selber, sondern auch von den grossen Versicherungsgesellschaften wie AXA, Zürich etc. eingesetzt werden dürfen, soll die Überwachung von Steuerbetrügern nicht den Steuerämtern, sondern den grossen Treuhandgesellschaften wie Ernst & Young, KPMG etc. übertragen werden. Sobald diese anhand von Steuererklärungen einen begründeten Verdacht auf eine Falschdeklaration erhalten, dürfen sie ihre Kunden während maximal 30 Tagen überwachen lassen. In begründeten Fällen dürfen sich Steuer-Detektive auch als Heizungsmonteure verkleiden und Privatwohnungen, Häuser und Autogaragen durchsuchen. Eine Einschränkung gab allerdings zu reden: Die Überwachung von Steuerpflichtigen soll erst ab einem steuerbaren Einkommen von 120 000 Franken pro Jahr zulässig sein. Alle anderen hätten ohnehin nichts zu lachen, sagte Berset. Ueli Vogel-Etienne, Hedingen


Veranstaltungen Strickler Reisen Neuheim, Carreisen Einsteigen und geniessen! Wir freuen uns, Sie an Bord begrüssen zu dürfen.

Adventskonzert in der Kirche Stallikon

Donnerstag, 6. Dezember Weihnachtsmarkt Montreux Carfahrt CHF 45.– Samstag, 15. Dezember Weihnachtsmarkt in Murten Carfahrt CHF 42.–

Gunta Abele (Violoncello) und Florian Engelhardt (Orgel) spielen Werke von Buxtehude, Rachmanioff, Bruch, Pachelbel und weiteren Komponisten.

Donnerstag, 29. November, bis Sonntag, 2. Dezember Advent in Dresden Carfahrt inkl. Übernachtung im DZ ab CHF 485.–

Sonntag, 2. Dezember 2018 17.00 Uhr in der Kirche Stallikon

Pssst… wir laden auch in Affoltern am Albis zu! Alle Reisen finden Sie in unserem Reisekatalog 2019! Weitere Tages-/Mehrtagesfahrten finden Sie auf unserer Webseite www.strickler-reisen.ch oder fragen Sie telefonisch nach: 041 756 07 66

Eintritt frei – Kollekte

Silvester in der Südtürkei am Meer Ab 27.12.18 bis z.B. 5.1.19 oder länger. In kleiner Pension. Alleine, oder in kleiner Gruppe unterwegs zum Wandern, Besichtigen, am Feuer zusammensitzen und gut essen, ausspannen… Buche den Direktflug nach Antalya bei Edelweiss, Onur Air oder SunExpress. Übernachtung pro Person mit Frühstück Fr. 30.–. Fragen an Marie-Therese oder Hans 079 406 37 90, sonne7@gmx.ch

Wollen Sie am Computer ein Fotoalbum erstellen? Brauchen Sie Computernachhilfe oder die Lösung eines Windows-Problems? Ich kann Ihnen für kleines Entgelt weiterhelfen. Bin flexibel und sofort zur Stelle. Rufen Sie an: Matthias Gygli 076 421 65 95.

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Gewerbe/Dienstleistungen

Edle Destillate

Violine und Klavier

Selesia und Stefan Müller pflegen mit dem «Tröpfli» in Obfelden ein altes Handwerk. > Seite 15

«Festliches Weihnachtskonzert» mit Sibylle und Isabel Tschopp in Obfelden. > Seite 19

Auch das Büro in Mettmenstetten

Cavallaro Montagen: neue Geschäftsräume im Grindel bezogen Die Werkstatt und das Lager hat die Cavallaro Montagen AG schon vor dreieinhalb Jahren nach Mettmenstetten verlegt. Mitte Oktober zog nun das Büro nach – in die neuen Räumlichkeiten Im Grindel 29. Glasbau, Metallbau und Oberlichter – das sind die Kernkompetenzen von Cavallaro Montagen. Bald zehn Jahre ist es her, seit sich Michael Cavallaro in diesem Bereich selbstständig gemacht hat. Das Unternehmen ist seither stetig gewachsen. Mit dem zusätzlichen Personal – 14 Personen sind es mittlerweile, weitere Gelernte und Praktikanten mit guten Deutschkenntnissen sind willkommen – stieg auch der administrative Aufwand und folglich wurde der Raum im Büro knapp. Im Grindel 29 in Mettmenstetten hat Cavallaro für sein Unternehmen ein neues und grösseres Zuhause gefunden. Die neuen Büroräume bieten auch Platz für einen Stellvertreter. Diesen Part wird per Anfang 2019 Johannes Wehrli übernehmen. «Das bietet uns zusätzliche Möglichkeiten», freut sich Cavallaro. So kann das Unternehmen nun auch grössere Aufträge annehmen, ohne dass die bestehenden Kunden zurückstehen müssten. Wie sein Chef wird auch Wehrli sowohl im Büro als auch auf der Baustelle anzutreffen sein. «Ich mag die Abwechslung», sagt er.

Baustelle koordinieren Das bestehende Angebot von Glasbau und Verglasungen über Metallbau bis hin zu Oberlichtern sowie Unterhalts-

Turnspektakel Obfelder Turnende präsentierten ihr Turner-Chränzli «Städte der Welt» vor vollen Rängen. > Seite 21

Neue Standortleiterin für das Pallas Zentrum

Die neue Medizinische Standortleiterin Augenheilkunde des Pallas Zentrums in Affoltern heisst Dr. Elke Marie Gand. Die renommierte Fachärztin hat eine langjährige Praxiserfahrung als Augenärztin.

Michael Cavallaro (rechts) mit seinem neuen Stellvertreter Johannes Wehrli. (Bild Thomas Stöckli)

und Reparaturarbeiten behält Cavallaro Montagen bei. Insbesondere der letztgenannte Bereich ist vielen noch zu wenig bewusst: «Beschläge an Türen müssen regelmässig gewartet werden», so Michael Cavallaro. Er empfiehlt, das im Jahresintervall zu tun. Dadurch lasse sich die Lebensdauer massiv verlängern. Neu komplettiert der BauführerService das Dienstleistungs-Angebot. «Im Baubereich fehlt es an Fachleuten für das Organisatorische», hat Cavallaro erkannt. «Wir haben den Stand der Arbeiten im Auge, koordinieren die engagierten Profis und kommunizieren jedem, was für ihn Sache ist», führt er aus. Denn gerade an den Schnittstellen ist die Fehlerquote hoch, was schnell teuer werden kann. «Das fängt bei der Ausgangskontrolle an», so Cavallaro. Wenn man erst auf

der Baustelle merkt, dass die Farbe nicht stimmt und die Löcher am falschen Ort sind, verursacht das nicht nur Ärger, sondern auch unnötige Fahrten und Verlust von wertvoller Zeit. Dass vom Monteur eine Menge Flexibilität erwartet wird, damit kann Cavallaro leben: «Als Subunternehmen bekamen wir schon Türen in Einzelteilen auf die Baustelle geliefert», erzählt er. Dann werden die Beschläge, Gummidichtungen und Schlösser halt vor Ort noch eingesetzt. Weil damit der Aufwand massiv steigt, müssen zusätzliche Mitarbeiter aufgeboten werden. «Wir haben eine Grösse, die noch Flexibilität erlaubt», so der Geschäftsführer. (tst.) Cavallaro Montagen AG, Im Grindel 29, Mettmenstetten, Tel. 044 506 84 80, montagen-cavallaro.ch.

Nauers Weinfestival: im Dezember in Bremgarten

Nauers Weinfestival existiert bereits seit 42 Jahren. Auf einer Ausstellungsfläche von 2000 m² geniesst man Weine und die vielen Leckereien der Genusswelt. In ungezwungenem Rahmen wandert man im grossen Weinkeller von Stand zu Stand: Zuerst werden Weiss- und Schaumweine gezeigt, gefolgt vom diesjährigen Gastland Österreich. Danach geht es weiter zur Nauer Eigenproduktion, wobei die verschiedenen prämierten Weine aus der Nauer-Produktion zur Verkostung bereitstehen. Danach befindet sich eine riesige Auswahl von Weinen aus Spanien, Italien, Frankreich, Südafrika und den USA. Am Schluss wird ein Sortiment an hervorragenden Dessertweinen präsentiert. Dieses Jahr sind wieder verschiedene Produzenten aus diversen Ländern persönlich anwesend. Als spezielles Highlight degustieren die Besucher das interessante Subskriptionsangebot. Dieses Jahr präsentiert

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Dr. med. Elke Marie Gand übernimmt

Alles für Geniesser

Dieses Jahr feiert Nauer Weine das 125-Jahre-Jubiläum. Nauers Weinfestival bildet dabei mit drei Wochenenden im Dezember den Schlusspunkt dieses Jubiläumsjahres.

Freitag, 30. November 2018

tenpasten, feinen Gewürzen von Würzmeister, edlen Truffes, Würsten vom Ballenberg, Käse von der Milchmanufaktur Einsiedeln und geräuchten Fischprodukten von der Fischzucht Bremgarten. In der Vinothek heisst es: «Eintauchen in die grosse Ausstellung Degustieren und geniessen. An Nauers Weinfestival «Welt der Geschenin Bremgarten. (Bild zvg.) ke». Für GemütNauer Weine eine Selektion aus der lichkeit ist im «Nauers Winzerbeizli» Schweiz. Dies sind Weine, welche erst gesorgt. Die kleinen Gäste können im Frühling 2019 ausgeliefert und be- sich während dem Genussevent in der zahlt werden. Dieses einmalige Spezi- Kinderspielecke verweilen. Abgerunalangebot ist zusammengestellt aus det wird Nauers Weinfestival mit vieSpitzenmerlots aus dem Tessin von len interessanten Angeboten. Es steht Trapletti, Tamborini und Paolo Basso. ein grosser Gratisparkplatz zur VerfüAusserdem wird eine tolle Selektion gung. Der Besuch von Nauers Weinmit ein paar Überraschungen aus der festival ist ein Erlebnis! (pd.) Nauer Eigenproduktion angeboten. Eine sehr beliebte Abrundung bietet Nauers Weinfestival: Freitage 7. und 14. Dezember, die Genusswelt: Mit Destillaten von von 17.30 bis 21.30 Uhr, Samstage 8. und 15. DeHumbel in Stetten, Fandler Ölen, zember, von 11 bis 17 Uhr, Sonntag 9. Dezember, leckeren Produkten vom Bio-Bauern- von 13 bis 17 Uhr. Nauer Weine AG, Oberebenehof Villiger, Käse, Oliven- und Toma- strasse 3, 5620 Bremgarten. www.nauer-weine.ch.

Über 20 Jahre lang hat Dr. Elke Marie Gand eine eigene Praxis erfolgreich geleitet und dabei ein immenses Fachwissen und -können im Bereich der gesamten Augenheilkunde aufgebaut. Ursprünglich kommt sie aus der Praxis von Dr. Goldammer, Celle (DE) und war davor über mehrere Jahre Assistenzärztin an der medizinischen Hochschule in Hannover. «Mit ihrer fundierten medizinischen Kompetenz, ihrer internationalen Erfahrung und ihrem ausgeprägten Verständnis für die Anliegen der Patientinnen und Patienten trägt Dr. Elke Marie Gand entscheidend dazu bei, dass wir im Bereich Augenheilkunde weitere Standards setzen», sagt Georgos Pallas, CEO der Pallas Kliniken. Die Pallas Kliniken freuen sich, mit Dr. Elke Marie Gand als Standortleiterin in Affoltern ihren Ruf als eine anzeige

Dr. Elke Marie Gand, die neue Standortleiterin von Affoltern. (Bild zvg.) der führenden Schweizer Kliniken im Bereich Augenheilkunde weiter zu stärken. (pd.) Neue Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag: 8 bis 12.15 Uhr und 13 bis 17.30 Uhr. Freitag: 8 bis 12.15 Uhr und 13 bis 17 Uhr. Zentrale: Tel. 058 335 00 00 Obstgartenstrasse 3, Affoltern. Weitere Infos unter www.pallaskliniken.ch.


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Hedingen

Sonntag, 1. Dezember Achtung: 11.00 Uhr (!) Familiengottesdienst zum 1. Advent mit Taufe von Marilu Zürcher, Pfarrerin Bettina Stephan. Musikalische Mitwirkung von Aeugster Kindern unter Leitung von Marlies Schmidheiny und Theresa von Siebenthal. Orgel: Marina Wehrli. Im Anschluss Kerzenziehen und Weihnachtsmarkt Mittwoch, 5. Dezember 17.00 Adventssingen für alle mit Theresa von Siebenthal Donnerstag, 6. Dezember 19.00 Filmabend in der Chilestube: «Die andere Seite der Hoffnung» von Aki Kaurismäki Freitag, 7. Dezember 20.00 Weihnachtskonzert von «Zimt&Zucker» mit Bigband, Kirche Aeugst Samstag, 8. Dezember 12.00 Seniorenadventsessen in der Chilestube, organisiert vom Frauenverein Aeugst und Tal (Anmeldung bis 1. Dezember an Lisbeth Bieri, Tel. 044 761 66 26)

Sonntag, 2. Dezember 10.00 1. Advent Taufgottesdienst mit dem 3.-Klass-Unti Pfarrerin Renate Hauser und Katechetinnen Getauft wird Fionn Gellert Anschliessend Apéro 17.00 Adventskonzert in der Kirche mit dem Quartetto Clarinetto. Werke von Mozart, Crusell, Piazzolla etc. Dienstag, 4. Dezember 6.45 Rorate Feier mit der Katholischen Pfarrei Affoltern Donnerstag, 6. Dezember 16.05 Chile für di Chliine Einstimmung auf Weihnachten für Kinder ab 3 Jahren mit Begleitperson

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 30. November 14.00 «Meine beste Freundin – Mein bester Freund», Erzählcafé im Wöschhüsli Samstag, 1. Dezember 10.00 – 15.00 Uhr Adventsbasar im Chilehuus 14.30 Gottesdienst in der Senevita Obstgarten, Pfrn. B. Stephan 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel, Pfr. W. Schneebeli Sonntag, 2. Dezember, 1. Advent 10.00 Gottesdienst mit Taufen, «Schwerter zu Pflugscharen» (Jesaja 2, 4), Pfr. W. Schneebeli mit dem Gemischten Chor Affoltern a. A., getauft werden Dilia Auner und Aisha Ledermann Mittwoch, 5. Dezember 12.15 Oase: Besinnung über Mittag Pfrn. B. Bartels

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 2. Dezember 19.00 Abendgottesdienst zum 1. Advent in der für einmal nur mit Kerzen beleuchteten Kirche «Und das Licht scheint in der Finsternis» (Johannes 1,5) Wort: Pfrn. S. Sauder und J. Grundmann, Kirchenpflegepräsidentin. Musik: Ioan Gramatic, Violine, und Marina Wehrli, Orgel & Piano

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 2. Dezember 9.30 Sing-Gottesdienst zum 1. Advent mit Pfarrer Christof Menzi Montag, 3. Dezember 19 – 20 Uhr Meditation am Abend in der katholischen Kirche Mittwoch, 5. Dezember 19.00 Kirchgemeindeversammlung im Gemeindesaal Freitag, 7. Dezember 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche

Ref. Kirche Kappel a. A. Samstag, 1. Dezember 9.30 Chor-Projekt im Chor der Kirche Sonntag, 2. Dezember 11.00 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi Anschl. Seniorennachmittag Dienstag, 4. Dezember 20.00 Gesprächskreis im Pfarrhaus

Ref. Kirche Mettmenstetten

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Kath. Kirche Obfelden

Freitag, 30. November 14.00 Erzählcafé – Thema: Meine beste Freundin – Mein bester Freund – im Wöschhüsli, Ref. Kirche Affoltern a. A. Sonntag, 2. Dezember 10.00 Gottesdienst zum 1. Advent Pfarrer Andreas Fritz Orgel: Daniel Rüegg Sonntag, 2. Dezember 19.00 Konzert Musikverein Mettmenstetten «Winterzauber» www.ref-mettmenstetten.ch

Samstag, 1. Dezember 17.30 Eucharistiefeier mit Segnung des Adventskranzes Musik: Gemischter Chor Affoltern anschliessend Apéro Sonntag, 2. Dezember 10.30 Familiengottesdienst mit Besuch des St. Nikolaus, zusammen mit den HGU-Kindern und der Chinderchile 15.00 Eucharistiefeier für die Kroaten anschliessend Nikolausfest Dienstag, 4. Dezember 6.45 Schüler-Rorate in Hedingen anschliessend Zmorge Mittwoch, 5. Dezember 6.30 Schüler-Rorate anschliessend Zmorge 9.15 Eucharistiefeier in Affoltern 15.30 Gottesdienst im Haus Pilatus 8-ung! Die Versöhnungsfeier um 19.30 Uhr wird auf Mittwoch, 12. Dezember verschoben, wegen der Generalprobe des ref. Kirchenchors Affoltern Freitag, 7. Dezember 9.15 Gottesdienst entfällt 14.00 Gottesdienst anschliessend Senioren-Adventsfeier im Saal; gemütliches Beisammensein mit Zvieri und Adventsmusik zusammen mit P. Albert und Leo Kälin Montag, 10. Dezember 20.00 Kirchgemeindeversammlung anschl. Pfarreiversammlung im Chilehuus Obfelden anschliessend Apéro

Sonntag, 2. Dezember 9.00 Eucharistiefeier anschliessend Chilekafi Mittwoch, 5. Dezember 8-ung! Die Versöhnungsfeier um 19.30 Uhr in Affoltern wird auf Mittwoch, 12. Dezember verschoben wegen der Generalprobe des ref. Kirchenchors Affoltern Donnerstag, 6. Dezember 6.30 Schüler-Rorate anschliessend Zmorge 9.00 Gottesdienst entfällt Freitag, 7. Dezember 14.00 Senioren-Adventsfeier – siehe unter Affoltern Montag, 10. Dezember 20.00 Kirchgemeindeversammlung, anschl. Pfarreiversammlung im Chilehuus, anschliessend Apéro

Ref. Kirche Obfelden Samstag, 1. Dezember 11.00 bis 16.00 Uhr Basar zugunsten Spital Bémbéréke (Benin) und Bewohnerfond Werk- und Wohnheim Rossau Adventskränze, SpaghettiPlausch, Kerzenziehen u.v.m. Brunnmatt Sonntag, 2. Dezember 9.45 Kolibri – Sonntagsclub für Kinder 10.00 Gottesdienst zum 1. Advent Pfrn. Eva Eiderbrant Kornél Radics (Orgel) 12.00 Ökumenische Seniorenadventsfeier Pfrn. Eva Eiderbrant Angela Bozzola (am Flügel) Singsaal Schulhaus Chilefeld Montag, 3. Dezember 15.45 Minichile, Gruppe Ichthys Ref. Kirchgemeindehaus Dienstag, 4. Dezember 14.00 Frauentreff, Aufenthaltsraum, Alte Landstrasse 33 www.kircheobfelden.ch

Kloster Kappel a. A. Freitag, 30. November Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 im Kapitelsaal Sonntag, 2. Dezember 11.00 Gottesdienst mit Pfr. Christof Menzi anschliessend Seniorennachmittag Sonntag, 2. Dezember 14.00 Führung mit Heidi Zbinden durch die Ausstellung «Schnittiges im Kloster Kappel» Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) Mittwoch, 5. Dezember 17.00 offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 6. Dezember 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Susanne Wey

Ref. Kirche Knonau Samstag, 1. Dezember Ab 13.30 Uhr Adventsmarkt vor dem Pfarrhaus ref. Kirche bietet Kerzenziehen und Verkauf durch Konfirmanden an, bis abends Sonntag, 2. Dezember Erster Advent 15.00 Konzert des Musikvereins Mettmenstetten in der Kirche 17.00 Gottesdienst zum Ersten Advent mit Vikar Fabian Wildenauer Dienstag, 4. Dezember 6.30 Musik und Stille im Advent Dem Advent in der morgendlichen Ruhe begegnen, mit Pfr. Maurer Anschliessend um 7.00 Uhr Zmorge im Pfarrhaus 14.00 Seniorenadventsfeier Beginn in der Kirche, alle Pfarrer, Musik: Sängerinnen Anschliessend Feier in der Stampfi Donnerstag, 6. Dezember Ab 19.30 Uhr Gemeindeversammlungen in der Stampfi

Ref. Kirche Maschwanden Freitag, 30. November 20.00 Taizégottesdienst mit dem Taizéteam und Pfrn. C. Mehl Klavier: Angela Bozzola Sonntag, 2. Dezember 19.30 Abendgottesdienst zum 1. Advent «Mary did you know?» mit Pfrn. C. Mehl Es singen die Haselbachspatzen An den Tasten: Veronica Hvalic Anschliessend Apéro im Pfarrhaus

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 2. Dezember, 1. Advent 17.00 Laternenlauf der 2.- bis 6.-Klass-UntiSchülerinnen und -Schüler durch das Dorf mit Stationen zur Weihnachtsgeschichte 17.00 Begrüssung vor der Kirche 18.00 Punsch und Guetzli bei der Kirche www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Samstag, 1. Dezember 16.00 Fiire mit de Chline Sonntag, 2. Dezember 19.30 Abendgottesdienst mit Gospelklängen zum 1. Advent «Give us peace – Schänk eus Friede» Pfrn. Yvonne Schönholzer Gospelchor Singprojekt Langnau a. A. Anschliessend Apéro Montag, 3. Dezember 15.45 Kolibri

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Freitag, 30. November 11.45 Stalliker Senioren Mittagessen im Restaurant Schwarzer Hecht Samstag, 1. Dezember 17.00 Fiire mit de Chliine Adventsgärtli in der Kirche Wettswil Sonntag, 2. Dezember 10.00 Kirche Wettswil Familiengottesdienst zum 1. Advent mit den 3.-Klass-Unti-Kindern Pfr. Matthias Ruff Anschliessend Apéro 17.00 Konzert in der Kirche Stallikon Gunta Abele (Cello) und Florian Engelhardt (Orgel) Eintritt frei – Kollekte Dienstag, 4. Dezember 19.00 Stille und Tanz in der Kirche Wettswil Donnerstag, 6. Dezember 14.00 Pro Senectute Spielnachmittag in der Kinderkrippe Coccolino Stallikon Freitag, 7. Dezember 9.00 Frauezmorge im Kirchgemeindesaal Wettswil

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 1. Dezember 18.00 Vorabendmesse anschl. Adventsfenstereröffnung mit Punsch und Guetzli Sonntag, 2. Dezember 10.00 Eucharistiefeier Dienstag, 4. Dezember 19.30 Abendmesse anschliessend Gebetsgruppe Mittwoch, 5. Dezember 9.15 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 6. Dezember 19.00 Rosenkranz Freitag, 7. Dezember 9.00 Herz-Jesu Gottesdienst mit Aussetzung des Allerheiligsten

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 1. Dezember 17.00 Eucharistiefeier 18.30 santa messa Sonntag, 2. Dezember 11.00 Wortgottesfeier mit dem Kirchenchor, Kindergottesdienst Montag, 3. Dezember 19.00 Meditation Donnerstag, 6. Dezember 6.30 Roratefeier anschliessend Frühstück Freitag, 7. Dezember 19.30 Herz Jesu Freitag: Andacht und Stille

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 2. Dezember 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Musikalische Umrahmung Kirchenchor Hausen Dirigent: M.Etterlin Anschliessend Chilekafi Dienstag, 4. Dezember 17.00 Samichlaus-Aussendung mit der Katechetin B. Broch Speziell für die 2. Klasse Anschliessend Schoggi und Mandarine Dazu sind alle Kinder herzlich eingeladen! Mittwoch, 5. Dezember 6.30 Roratefeier mit Pfr. A. Saporiti Anschliessend gemeinsames Frühstück Freitag, 7. Dezember 17.30 Adventsfeier mit Pfr. A. Saporiti und der Katechetin B. Broch Speziell für die 3.Klasse

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 30. November 19.00 Kurs «lieben-scheitern-leben» 19.00 Alphalive Samstag, 1. Dezember 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 2. Dezember 10.00 Gottesdienst «Dienen wie Jesus» David Ruprecht Kinderprogramm, Teenie-Godi anschliessend Teilete 18.30 ALL IN: Jugendgodi Montag 3. Dezember 12.00 Mittagstisch Dienstag, 4. Dezember 14.15 Bibeltreff Mittwoch, 5. Dezember 19.00 Teens: peech in der EMK Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Affoltern a. A., Zürichstrasse 47 Sonntag, 2. Dezember 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann); Kinderhort mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 30. November ab 17 Uhr Café Chazon Sonntag, 2. Dezember 10.00 Gottesdienst (Predigt: Markus Brunner, DC) KingsKids 11.30 Korpsforum Mittwoch, 5. Dezember 19.00 PEECH in der EMK Donnerstag, 6. Dezember 14.30 Frauen-Treff mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 2. Dezember 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 2. Dezember 10.30 Gottesdienst mit musikalischer Umrahmung Kevin Flierl am Klavier Kleinkinderhort Sonntagsschulen und Unterricht proben für die Weihnachtsaufführung www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.45 Abendmahlsversammlung 11.05 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Gewerbe ratgeber

Freitag, 30. November 2018

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Ueli Fehr interessiert sich für Technik Serie «Lernende»: Automobil-Mechatroniker bei der Garage Albin Herzog AG Egon Wenzinger* über den US-Aktienmarkt

7 Gründe, warum US- Investoren vorsichtiger sein sollten Der Rückblick auf den Oktober fällt für viele Investoren schmerzhaft aus. Der legendäre Dow Jones Industrial Average verlor 5 %, der breitere S&P 500 6,9 % und der Nasdaq Composite 9,2 %. Insgesamt war es einer der schlimmsten Monate für die US-Märkte in den letzten Jahren und der schlimmste Monat für Technologieaktien in diesem Jahrzehnt. Nun stellt sich für Anleger die Frage: Ist die aktuelle Börsenkorrektur vorbei? Angesichts der vielen Probleme, welchen die US- und die Weltwirtschaft ausgesetzt sind, fällt die Antwort für die Investoren möglicherweise nicht wunschgemäss aus. Ohne Wertung der Reihenfolge gibt es sieben Gründe, die dazu führen könnten, dass der Aktienmarkt bald noch deutlicher fallen könnte. 1. Der anhaltende Handelskrieg mit China eskaliert, das erhöht die Materialkosten, dämpft den Konsum und schadet den Unternehmensgewinnen. Aktienrückkäufe von Unternehmen können den Gewinn pro Aktie nicht wie erwartet steigern. 2. Chinas Wirtschaft verzeichnet das langsamste Wachstum seit Jahrzehnten und das erschwert es, aus den USA und anderen wichtigen Ländern Waren zu importieren. 3. Das Haushaltsdefizit der US-Regierung steigt weiter an und verschärft zusätzlich die wachsende amerikanische Staatsverschuldung, die derzeit schon bei mehr als 21 Billionen US-Dollar liegt. 4. Der US-Dollar gewinnt weiter an Stärke, übt Druck auf die Exporte aus und verschärft das US­Handelsdefizit gegenüber dem Ausland. 5. Die Federal Reserve wird mit den Zinserhöhungen übermässig aggressiv und schwächt die Kreditnachfrage. Die Zinskurve flacht ab und die Banken leihen weniger Geld. Die Zinsen steigen in den kommenden Monaten und bieten Anreize für die Investoren, volatile Aktien zugunsten von Anleihen zu veräussern. 6. Der US-Immobilienmarkt zeigt Anzeichen einer Abschwächung, wobei wichtige Märkte wie Kalifornien einen starken Rückgang der Zahl an Neubauten verzeichnet. 7. Die Zahlungsausfälle bei Kreditkarten beginnen immer höher zu werden, was zeigt, dass die Verbraucher unfähig sind, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Die Blase im SubprimeKreditmarkt platzt. * Egon Wenzinger ist Inhaber der Wenzinger Finanz AG, Vermögens-und Steuerberatung, Poststrasse 2, Affoltern, Telefon 044 762 24 40.

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Der eine Bruder studiert, der andere ist Banker. Ueli Fehr will nicht in einem Büro arbeiten, sondern mit seinen Händen. Das Brummen eines Motors ist für ihn Musik. Sein Moped hat der 16-Jährige getunet, aber klar im legalen Bereich. Und mit Autofahren wird er warten, bis er das nötige Alter erreicht hat. ................................................... von regula zellweger Ueli Fehr wirkt ruhig, besonnen, offen, ehrlich, zuverlässig und motiviert. Sein Lehrlingsverantwortlicher in der Volvo-Garage in Ottenbach, Stephan Kägi, ist sichtlich stolz auf seinen Lernenden. Beispielsweise im direkten Kundenkontakt zeichne er sich aus und sei sehr beliebt. Früher arbeiteten Lernende in der Werkstatt hinten, im «Übergwändli». Vorne wurde die Kundschaft vom Kundendienst betreut. Heute tragen bei der Albin Herzog AG alle Mitarbeitenden gepflegte graue T-Shirts mit dem Namenszug. Lernende werden früh in der Kommunikation geschult, denn jeder Mitarbeitende prägt mit seinem Auftreten das Image eines Unternehmens. Zudem bringt der direkte Kundenkontakt Feedback, meistens Wertschätzung für die geleistete Arbeit.

Berufswahl Die Berufswahl fiel Ueli Fehr leicht. Wie einige seiner Kollegen wollte er Automobil-Mechatroniker werden. Diese führen System- und Funktionsprüfungen sowie Diagnosearbeiten bei Personenwagen oder Nutzfahrzeugen durch. Sie warten und reparieren Motor, Antrieb, Fahrwerk und Elektronik.

Früher spielte Mechanik eine grosse Rolle, heute hat die sich rasant entwickelnde Elektronik grosse Bedeutung. In der Reifensaison im Frühling und im Herbst hat das Montieren von Winterreifen Hochkonjunktur, eine nicht immer beliebte Aufgabe für Lernende. Ueli Fehr schnupperte in drei Garagen, es hätte ihm bei allen gefallen. Es war letztlich ein Bauchentscheid, zudem war das Zünglein an der Waage der kurze Arbeitsweg von Affoltern nach Ottenbach. Bereut hat er diesen Entscheid noch nie. Zudem wollte er in einer mittelgrossen Garage arbeiten. Hier hat man optimale Chancen, mit allen Aspekten des Lehrberufes konfrontiert zu werden.

Von der Schule in die Arbeitswelt Der Übergang von der Schulbank in die Autowerkstatt fiel ihm nicht besonders schwer. Einzig der längeren Freizeit als Schüler trauerte er etwas nach. Denn zur Arbeit im Betrieb kommen in der Freizeit die Aufgaben für die Berufsschule. Stephan Kägi legt als Prüfungsexperte Wert darauf, dass das Einarbeiten von jungen Menschen umsichtig, gezielt, ganzheitlich und respektvoll geschieht. Ueli Fehr bestätigt: «Ich habe mich nie hilflos gefühlt, konnte immer fragen und fühlte mich gut begleitet.» Mit seinen Kollegen aller Altersstufen kommt er gut aus. Und er schätzt den Wechsel von Berufsschule und praktischer Arbeit in der Werkstatt. Schule sei eher Erholung, meint er. Seine Lieblingsfächer sind Elektrotechnik und Motorenaufbau. Zum Glück gibt es kein Französisch mehr! Der Schulbetrieb umfasst auch eine Lernwerkstatt, wo Lücken gezielt gefüllt werden. Denn nicht jeder Arbeitgeber kann garantieren, dass alle für die Lehrabschlussprüfung verlangten praktischen Erfahrungen

Ueli Fehr beschäftigt sich gern mit Motoren. Als Automobil-Mechatroniker wird er sich in Zukunft mit deren Entwicklung infolge der Digitalisierung auseinandersetzen müssen. (Bild Regula Zellweger) in seinem Betrieb gemacht werden können. 21 Lernende sind in seiner Klasse – die Männer sind in den technischen Berufen weitgehend unter sich, Frauenanteil zehn Prozent.

Zukunft Ueli Fehr bangt nicht um die Zukunft seines Berufes. Die fortschreitende Digitalisierung wird seine Arbeit verändern, aber Automobil-Mechatroniker werde es auch brauchen, wenn die Autos selbstgesteuert fahren. Er schwärmt aber nicht für die Vollelektronik. Wer meint, die Diagnose bei Problemen bestehe lediglich im Anschliessen eines Computers, der dann schriftlich mitteilt, wo der Defekt sei, liegt falsch. Es braucht stets aktualisiertes Fachwissen und die Fähigkeit, in grossen Zusammenhängen zu denken, um im Ausschlussverfahren herauszufinden, welche Reparaturen nötig sind. Denn ein Fehler kann viele Ursachen haben. Immer wichtiger wird die markenspezifische Weiterbil-

dung. «Volvo macht schöne Autos», sagt Ueli Fehr. Er schätzt es, dass er mit unterschiedlichsten Materialien wie Metallen, Holz und Kunststoffen arbeiten kann. Das Produkt kann ein Automobil-Mechatroniker nicht beeinflussen, nur die Dienstleistung. Ziel ist immer Kundenzufriedenheit. Es gilt, lösungsorientiert zu handeln, diplomatisch zu sein – manchmal auch konfliktfähig. Nach dem Lehrabschluss stehen Ueli Fehr viele Möglichkeiten offen, die Optionen reichen bis zum Fachhochschulabschluss als Bachelor of Science (FH) in Automobiltechnik. Doch jetzt gilt es für den Lehrling im zweiten Lehrjahr erst einmal, die vier Lehrjahre erfolgreich als AutomobilMechatroniker EFZ abzuschliessen. Ueli Fehr wird dies bestimmt mit guten Noten schaffen. In regelmässigen Abständen portraitiert der «Anzeiger» Lehrlinge in Ämtler Unternehmen. Den Anfang machte Julia Meier, Lernende Metallbaukonstrukteurin bei der Ernst Schweizer AG in Hedingen («Anzeiger» vom 2. November).

Müllers brennen für einen seltenen Beruf Das «Tröpfli» bietet ein breites Sortiment an edlen Destillaten und Geschenken Selesia und Stefan Müller pflegen mit dem «Tröpfli» an der Dorfstrasse 82 in Obfelden ein altes Handwerk: das Brennen von klassischen Destillaten und die Herstellung diverser Liqueure sowie edler Köstlichkeiten und Spezialitäten. ................................................... von urs e. Kneubühl «Nach einem intensiven Jahr mit Planung, Um- und Ausbau, Ladeneröffnung und Produktionsaufnahme in Obfelden sind wir glücklich, das Vorhaben so erfolgreich umgesetzt zu haben», sagen Selesia und Stefan Müller. Pünktlich konnte die Produktion im Juli mit den in diesem Jahr früh gereiften, fertig vergorenen Chriesi wieder aufgenommen werden. «Tolle Unterstützung haben wir von Brennmeister Hansjörg Moser, Ivo de Lignie, Freunden und Familie erhalten. Ein grosser Dank gebührt auch unseren Nachbarn Schoch und

Fischer, welche ebenfalls einen tollen Effort geleistet haben, um das Ladenlokal zu ermöglichen.» Insgesamt rund 34 Tonnen Obst sind es, welche in diesem Jahr in der Obfelder Brennerei zu Schnaps und Likören verarbeitet werden: Kirschen, Zwetschgen, Pflaumen, Mirabellen, Gravensteiner, Sauergrauech Äpfel, Williams- und Scheller-Birnen sowie Quitten – und alles Obst stammt aus der Region.

Gute Anlage, grosses Wissen und eine Menge Gespür

«Uns ging es beim Entscheid, das ‹Tröpfli› von Hagers weiterzuführen, primär darum, einen seltenen Beruf und die hochprozentige regionale Tradition am Leben zu erhalten», erklären Selesia und Stefan Müller. Gleichzeitig habe er grosse Lust auf eine zusätzliche Herausforderung gehabt, fügt Stefan Müller hinzu, der sich intensiv ins Metier eingelesen und eingearbeitet hat. «Natürlich braucht es zum Brennen Gespür, aber auch Wissen und vor allem viel Ruhe und Geduld», führt er aus und erklärt: «Man muss warten können, bis man einen schönen Mittellauf erhält.» Zurzeit produziert man im «Tröpfli» Williams und Kernobst, die dann – in einer Stefan Müller und Mitarbeiter Ivo de Lignie bei der Nasenprobe vor einem der drei alten, kupfernen «Tröpfli»-Dampf- breiten Palette an geistlichen Erzeugkessel mit Kolonnensäule darüber. (Bild kb.)

nissen – im «Tröpfli»-Laden – direkt gegenüber von Garage und Brennerei – angeboten werden. Wie alchemistische Apparate nehmen sich die Apparaturen in der modern eingerichteten Brennerei aus: Drei langjährig bewährte, kupferne Holstein Brennapparate, in welche die Maische – die vergärten Früchte – kommen, darüber die Kolonnen mit mehreren Böden. Rohre verbinden diese mit dem Kühler, in welchem sich der flüchtige Alkohol abkühlt und wieder verflüssigt, um schliesslich als klares «Wässerchen», das es im wahrsten Sinn des Wortes in sich hat, in einen Kessel zu fliessen. Und dazwischen liegen eben auch ein paar auf grossem Wissen basierende Geheimnisse, die ein Brenner natürlich nicht verrät.

Viel neue Technik und Nachhaltigkeit Von der Brennanlagentechnik konnten nur die drei Brennapparate übernommen werden. Zwei Öfen wurden mit einem Katalysator nachgerüstet und teils überholt. Beim dritten Ofen wird die gesamte Kolonne ersetzt. Die Dampferzeugung musste komplett erneuert werden, um den geltenden Vorschriften zu genügen. Das ganze Kühlsystem wurde von Stefan Müller neu entwickelt und kann nun ausnahmslos mit Regenwasser im offenen Kreislauf betrieben werden, was jährlich rund 150 000 Liter Wasser einspart. Die Befeuerung des Dampfkessels kann mit CO2-neutralem Biogas erfolgen und die Entsorgung der Schlempe passiert im Ort, was kurze ökologische Transportwege ermöglicht.

Ein Laden mit Charme und voller Schnaps sowie Lohnbrennerei Im nostalgisch eingerichteten «Tröpfli»-Laden im Nachbargebäude, dem Reich von Selesia Müller und ihren Mitarbeiterinnen Kathrin Birrer und Marlis Schuhmacher, ist die breite Palette an edlen Destillaten zu fairen Preisen zu erstehen. Sanfte und gehaltvolle Vieilles Prunes, Poires und Cerises, ebenfalls fruchtige Geiste, feinste Umbrände und verführerische Liköre sind im Angebot. Auch Geschenkartikel, wie verschiedene spezielle, mundgeblasene Flaschen, Sirup oder die altbewährten Chriesistei-Säckli aus kuscheligen Stoffen, findet man hier. Speziell zur Weihnachtszeit werden auch sechs Sorten Schnapsnasen angeboten. «Ein Besuch lohnt sich», halten Selesia und Stefan Müller fest und fügen umgehend an, dass auf Wunsch selbstverständlich auch ein Blick in die Brennerei möglich sei. Nach der Produktion der «geistreichen» Eigenbrände wird im «Tröpfli» in den Monaten Dezember und Januar die Lohnbrennerei im Mittelpunkt stehen. Dann bringen Kunden ihre eigenen Maischen, um sie brennen zu lassen. «Dabei wird jeder Posten separat gebrannt. Das ist zwar aufwändig, aber uns ist es wichtig, dass jeder Kunde den Schnaps aus seinem eigenen Brenngut erhält», garantiert Müller. Tröpfli, Brennerei und Ladengeschäft, Dorfstrasse 82, Obfelden, Telefon 044 767 02 14, E-Mail: info@troepfli.ch, Web: www.troepfli.ch. Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch und Freitag 13.30 bis 18.30 Uhr, Samstag 10 bis 16 Uhr.


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Gewerbe

Freitag, 30. November 2018

Kunde werden und Kunde sein bei Käppeli Mode Muri Käppeli Mode in Muri hat am Samstag, 8. Dezember, geöffnet und bietet bis zu 20 Prozent Rabatt «Endlich ist der Kreisel, der mitten in Muri steht und umgebaut wurde, fertig», seufzt Benno Käppeli erleichert. «Der direkte Anfahrtsweg zu uns ist wieder gewährleistet und die Parkplätze vor unserem Laden sind ein weiterer Service, den wir unserer Kundschaft gerne anbieten», meint er weiter. Schon beim Eintreten fällt die geschmackvolle Einrichtung und das angenehme Licht im Laden auf. Die Damenabteilung ist von den Männerkleidern natürlich getrennt, der Übergang ist allerdings fliessend. Die Moderichtung für Frauenbekleidung geht von sportlich-elegant bis hin zum Businesslook. Da fällt eine Jeans auf, die mit einem Bronzedruck ein toller Eyecatcher sein wird. Kombiniert mit einem edlen Oberteil kann sie auch durchaus zum Weihnachtsessen oder sonst einer Einladung getragen werden, wenn der Dress Code nicht ausdrücklich auf Festkleidung lautet. Die Modemarken «Opus», «Comma», «Taifun», «Yaya» «rich & royal» haben, wie in Shop-in-Shop-Läden, ihre Nischen und versprechen trendige und feminine Kleidung für Frauen jeden Alters. Passt mal etwas nicht ganz beim Probieren, gehört ein Änderungsservice mit zum Angebot bei Käppeli Mode Muri. «Uns ist es wichtig, dass unsere Kundinnen optimal beraten werden und für ihr Outfit

Sie haben «Sonne im Laden» Benno Käppeli mit seinen Beraterinnen Anja Kron und Rocchina Huwiler. auch von aussen Komplimente bekommen. Deshalb legen wir Wert auf gute Beratung. Das bedeutet auch, dass wir auf Unvorteilhaftes achten und unsere Kundinnen darauf aufmerksam machen. Es muss nicht zwingend etwas verkauft werden, das nicht passt, lieber zeigen wir gute Alternativen», erklärt Martha Käppeli, die zusammen mit ihrem Mann das Modehaus führt und für die Damenkollektionen zuständig ist. «Mir tut es leid, wenn eine Frau Kleider trägt, die sie vielleicht online bestellt hat, die unschön sitzen oder sogar unattraktive Details preisgeben. Bei uns und mit unseren Modeberaterinnen würde so etwas nicht passieren, wir achten auf solche Dinge,

Weihnachts- und Winterkollektionen sind eingetroffen. (Bilder Susanne Crimi)

helfen beim Kombinieren, und trotzdem kann jede Kundin frei entscheiden und sich aussuchen, was ihr gefällt. Hauptsache, sie fühlt sich wohl hier – dass ist unsere Devise, sowohl bei der Damen- wie auch bei der Herrenabteilung» führt sie weiter aus.

20% für mitgebrachtes Inserat oder Treue-Bons für eingetragene Kunden Am Samstag, 8. Dezember, ist normalerweise im Freiamt ein Feiertag, an dem die Läden nicht offen haben. Im Bezirk Affoltern ist das jeweils deutlich spürbar, weil viele dann die Läden auf der «anderen Reussseite» besuchen. Das Modehaus Käppeli in Muri wird an diesem Tag allerdings

Frische Leckereien in Wettswil

seine Türen öffnen und seine immer wieder erweiterte und angepasste Winterkollektion für Frauen und Männer interessierten Kunden anbieten. Bringt ein Neukunde das Inserat auf der letzten Seite mit, wird ihm auf seinen Einkauf 20 Prozent vergütet, wenn er seine Adresse hinterlegen lässt. Käppeli Mode Muri bietet übrigens für Kunden, die ihre Adresse angeben, einen interessanten Kundendienst an: Mindestens zweimal im Jahr flattert ein Brief mit einem attraktiven Angebot ins Haus. So kann jeweils vor dem offiziellen Beginn des Sonderverkaufs mit Bons zu 20 und 30 % ein Lieblingsteil erworben werden, dass sonst möglicherweise in der

passenden Grösse schon nicht mehr im Sortiment wäre. Also kein «Schwarzer Freitag» oder «Weltall-Tag», der den Stresslevel beim Einkaufen nur unangenehm erhöht; die eingetragenen Kunden können sich jeweils bequeme drei Wochen Zeit lassen, um das Angebot einzulösen. Martha und Benno Käppeli führen ihr Modehaus bereits in der zweiten Generation und schon lange Jahre mit Leidenschaft und Herzblut. Ihre Mitarbeiterinnen, ebenfalls oft langjährig dabei, unterstützten die beiden mit Elan und Fachwissen. «Ich bin halt nicht auf einem Golfplatz zu finden und manchmal, wenn ich zu Hause bin, weil ich frei habe, wird es mir fast schon langweilig» schmunzelt Benno Käppeli. «Für mich sind unser Geschäft, die Kunden und der Umgang mit Mode mein Lebenselixier», erzählt er weiter. «Ein Kunde sagte mir kürzlich, dass er in meinen Laden das Gefühl habe, als scheine immer die Sonne. Das hat mich natürlich gefreut und bestätigt, dass wir es richtig machen. Und es ist sicher auch ein Grund, warum wir noch immer da sind», so Käppeli. Warum also nicht die grauen Tage in Sonnenstunden bei Käppeli Mode Muri umwandeln, dabei seinen Kleiderschrank aufbessern, von interessanten Reduktionen profitieren und es sich gutgehen lassen? (sci) Käppeli Mode Muri, Seetalstrasse 2, Muri, www.kaeppelimode.ch.

Eine ruhige Oase

Neu: Kuhn Konditorei Bäckerei Confiserie

Jahresausklang von Feelin – step out

Diesen Donnerstag haben Alexander und Jeannine Kuhn in Wettswil die Konditorei Kuhn eröffnet. Am Samstag, 1. Dezember, laden die beiden von 11 bis 12.30 Uhr zu einem Begrüssungsapéro in ihrem Geschäft ein.

«Es kann dir jemand die Tür öffnen, aber hindurchgehen musst du selbst.» Ganz nach diesem Zitat von Konfuzius lädt Chris Waldmeier am Samstag, 8. Dezember, zu einem Tag der offenen Tür in seine Praxisräumlichkeiten ein.

Nach langer Vorbereitung, und fast fünf Monaten Wartezeit war es nun endlich so weit, Alexander und Jeannine Kuhn eröffneten zusammen mit ihrem Team, die Kuhn Konditorei Bäckerei und Confiserie. Neben täglich frisch gebackenem knusprigem Brot, feinen Brötchen und Gipfeli, bieten sie auch Torten und Pa-

Dieser Tag soll die Möglichkeit geben, mehr über das integrative und körperorientierte Coaching sowie die Arbeit mit Klang zu erfahren sowie die Räume von «feelin» in der Praxisgemeinschaft der Flügelwerkstatt kennenzulernen. Die Türen stehen zwischen 11 und 16 Uhr, an der Obstgartenstrasse 19 in Affoltern offen. Es befinden sich genügend Gratisparkplätze direkt vor dem Haus und der Bahnhof ist nur fünf Fussminuten von der Praxis entfernt. Am Tag der offenen Tür wird es verschiedene Kurzworkshops im Bereich Coaching und Klangarbeit geben. Chris Waldmeier freut sich, interessierte und neugierige Personen an diesem Tag begrüssen zu können und neben den Workshops da zu sein für Fragen und Austausch. Es gibt ganz viele Arten von Coachings und um sich ein näheres Bild über die fundierte und wirksame Methode des integrativen, körperorientierten Coachings auf der Grundlage des IBP (Institut für Körperpsychotherapie) zu machen, ist dies eine gute Gelegenheit.

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Jeannine und Alexander Kuhn. (Bilder zvg.)

Neben knusprigem Brot und Pralinés gibt es auch feinste Patisserie. tisserie, verführerische Schokoladenprodukte und Pralinés an.

Mit Freundlichkeit und Herzlichkeit begeistern Für die Verpflegung unterwegs, im Büro oder auch zu Hause gibt es ein reichhaltiges Angebot an Sandwiches, Salaten und Getränken. Alle diese Leckereien werden im Haus in Wettswil hergestellt, und wo immer möglich werden Rohstoffe aus der Region und der Schweiz verwendet. Nun freuen sich Jeannine und Alexander Kuhn, die Wettswilerinnen und Wettswiler – und natürlich auch Kundinnen und Kunden aus den Nachbarorten, immer wieder mit neuen Ideen, Freundlichkeit und Herzlichkeit zu begeistern. (pd.) Begrüssungs-Apéro am Samstag, 1. Dezember, von 11 bis 12.30 Uhr, Kuhn GmbH, Schulstrasse 2, Wettswil. Telefon 044 700 23 23. Öffnungszeiten: Montag: geschlossen, Dienstag bis Freitag: 6.15 bis 18.30 Uhr, Samstag: 6.15 bis 13 Uhr, Sonntag: 8 bis 13 Uhr. Weitere Infos unter www.konditoreikuhn.ch.

Klangmeditationsabend Am Mittwoch 12. Dezember, findet von 20 bis zirka 21.30 Uhr ein Klangmeditationsabend statt. Dies ist ein Klangerlebnis, das Raum und Zeit vergessen lässt und eine ruhige Oase im oft hektischen, zeitgedrängten Alltag ist. Sitzend oder liegend kann man den Klängen lauschen, sie auf sich wirken lassen und gestärkt und gefüllt mit den Schwingungen der Klänge aus der Meditation erwachen. Die Klänge bringen den Körper und sein Energie-

Die Praxisräumlichkeiten an der Obstgartenstrasse in Affoltern. (Bild zvg.) system in Schwingung und bewirken dadurch genau das, was individuell bei der Person gerade ansteht. Es werden verschiedene Instrumente wie Monochord, Klangschalen und Oceandrum bespielt, die helfen loszulassen. Am Freitag, 28. Dezember, lädt Chris Waldmeier ausserdem von 19 bis zirka 22 Uhr zum Jahresausklang. Wer interessiert ist, das alte Jahr auf gute Weise ausklingen zu lassen und sich zu öffnen für die Möglichkeiten, die das neue Jahr bringen kann, ist herzlich willkommen zum Jahresausklang Abend. Mit verschiedenen Übungen werden alte Dinge auf gute Weise losgelassen und verabschiedet und neue Wege beschritten, um das Neue zu empfangen, ihm Platz zu geben und es zu integrieren. Ein Teil des Jahresausklangs wird draussen in der Natur stattfinden. Die Natur unterstützt uns mit ihrer Kraft in unserem Vorhaben. Ebenfalls ist die Energie und Kraft einer Gruppe, die sich jeweils zu so einem Anlass zusammenfindet, eine grosse Unterstützung für die einzelnen Absichten, Wünsche und Visionen für das neue Jahr. Es wird ein abwechslungsreicher, spezieller Jahresausklang werden. (pd.) Praxis feelin, Chris Waldmeier, c/o Flügelwerkstatt, Obstgartenstrasse 19, Affoltern. Für die Klangmeditation und den Jahresausklang ist eine Anmeldung erforderlich. Infos: www.feelin.ch. Kurzworkshops, 8. Dezember: 12 Uhr Klangerlebnis, 13.30 Uhr: körperorientiertes Coaching, 14.45 Uhr: Klangerlebnis, 15.30 Uhr: körperorientiertes Coaching.


Veranstaltungen

Die Blumen im Säuliamt Der Natur- und Vogelschutzverein Bezirk Affoltern (NVBA) führt ab Ende Januar 2019 einen Botanik-Einführungskurs durch. An elf Anlässen bringen ausgebildete Feldbotanikerinnen Interessierten die einheimischen Pflanzen unserer Region näher. «Ist diese gelbe Frühlingsblume nun ein Hahnenfuss oder ein Fingerkraut?» «Woran erkenne ich, dass die Rose mit Weissdorn und Apfelbaum verwandt ist?» «Was sind Neophyten und ihr Problem?» Auf diese und weitere Fragen gibt es Antworten im Botanik-Einführungskurs. An sechs Theorieabenden erhalten Interessierte einen Einblick in die spannende Welt der einheimischen Flora, vorgestellt in Bildern und mit Anschauungsmaterialien. Am darauffolgenden Samstag führt die dreibis vierstündige Exkursion hinaus in die Region, wo das Gelernte «in natura» vertieft werden kann. Für den Kursbesuch sind keine Vorkenntnisse nötig. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt, es empfiehlt sich eine rasche Anmeldung. (pd.)

Die nächsten acht Tage im Kellertheater LaMarotte Affoltern Theater «Elf Söhne»› – eine Erzählung von Franz Kafka (1916) Trio III-VII-XII: Urs Haenggli, Mischa Käser und Daniel Studer (diverse Instrumente) Schauspiel: Herwig Ursin Ein Vater beschreibt in dieser Erzählung seine elf Söhne. Mit keinem ist er wirklich glücklich, an jedem hat er etwas auszusetzen. Die Söhne werden durch das Auge des Vaters regelrecht seziert, die Schwachpunkte minutiös herausgeschält. Die Sprache Kafkas ist dabei leicht und bilderreich. Das Trio III-VII-XII hat sich in den letzten Jahren intensiv mit dem Thema Musik und Sprache auseinandergesetzt. Ausgangspunkt ist der vom Schauspieler gesprochene Text, der vom Trio mit elf Variationen rein musikalisch interpretiert wird. Heute Freitag, 30. November, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40 / 30

Weitere Infos: Rolf Keller, Giselstrasse 21, Ebertswil,

Weisse Buschwindröschen. (Bild R. Keller) anzeige

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Kafkaeske Sprache – junge Musikbandsprache – prägnante Mundarten

Franken, mit Kulturlegi 20 Franken. Telefon: 044 776 61 71; E-Mail: keke1@gmx.ch.

Freitag, 30. November 2018

«Jazz am Donnerstag» Grassroot Abschlusskonzert der «Work-In-Progress»-Serie der Musikhochschulen Luzern HSLU und Zürich ZHdK Studierende: Isabel Richiusa v | Niki Jäger tp | Manuel Oberson as | Javier Leutenegger p | Manuel Eugster b | Jerome Keel d. Leitung: Herbie Kopf, Kontrabass (HSLU) und Tony

Die beiden Leiter der «Work-In-Progress»-Serie 2018 sind Herbie Kopf von der Hochschule Luzern ... Renold Schlagzeug (ZHdK) Während dreier Monate intensiver Proben erarbeiten die Studierenden unter der Leitung der Dozenten Herbie Kopf und Tony Renold eine gemeinsame musikalische Bandsprache. Neue improvisatorische Kontexte werden im Spannungsfeld mit der Komposition ausgelotet. Zu hören sind Standards und Eigenkompositionen. Donnerstag, 6. Dezember, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Nachtessen: 18 Franken.

«Gredi üüfe» Die Mundart – und was sie mit uns macht «Gredi üüfe» lautet das brandneue

Gedichtbuch von Hanspeter MüllerDrossaart. Der erste Band des Autors erschien auf Obwaldnerisch, der zweite nun im Urner Dialekt. Seine Lesungen sind legendär, sein Spiel mit der Mundart ebenso. Was führt Hanspeter Müller-Drossaart dazu, so zu schreiben, wie den Menschen in den Bergtälern der Schnabel gewachsen ist? Erfährt die Poesie eine andere Erlebnisebene je nach Färbung mit Lokalkolorit? Was passiert mit einem, wenn man in einem «Tatort» schwäbisch hört, oder alemannisch oder auch tirolerisch? Genau, es heimelt an. Und in der Regel sind Figuren im Film, die Mundart sprechen, selten die Bösewichte.

... und Tony Renold von der Zürcher Hochschule der Künste. (Bilder zvg.) Urs Heinz Aerni und seine Gäste nehmen Platz am literarischen Kaminfeuer in der guten Wortstube: Der Schauspieler Hanspeter Müller-Drossaart verwandelt sich im Rahmen seines Berufes wie kein anderer verbal in einen Bayer, Bündner oder Basler. Markus Gasser beantwortet als Redaktor der SRF-Sendung «Schnabelweid» Fragen rund um unsere Mundart. Als Experte meinte er in einem ZeitungsInterview, dass «jeder Dialekt schön» sei. Ist dem so? Wir werden sehen. (pz) Freitag, 7. Dezember, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 25 / 15 Franken, mit Kulturlegi 12 Franken. Platzreservierungen für alle Anlässe empfohlen über Telefon 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch.


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Veranstaltungen

Freitag, 30. November 2018

agenda

Freitag, 30. November Aeugstertal

20.30: «Asphalt». Landstreichmusik mit Christine Lauterbach. Bitte reservieren: 044 761 61 38, Essen um 19 Uhr. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

Affoltern am Albis

14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen - auch Nicht-Bewohner - mit der Physiotherapeutin des Hauses. Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 20.15: «Elf Söhne». Eine Erzählung von Franz Kafka, mit Herwig Ursin (Schauspiel), Mischa Käser, Daniel Studer (Musik). Bar/Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10. 20.15: «On Body and Soul». Von Ildikó Enyedi. Ungarn 2017, 116 Min. Ung./d. Bar/Kasse ab 19.30 Uhr. Kinofoyer Lux. Aula Ennetgraben.

Mettmenstetten

17.15-18.00: «De Samichlaus zündet d’Liechter aa». Beisammensein für Kinder und Erwachsene, umrahmt vom Musikverein, organisert vom Gewerbe- und Nikolaus-Verein. Rössliplatz.

Ottenbach

20.00: «The Early Bird Release Dance Party» mit Fredi Früh und DJ Satyo. Bar ab 17 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3.

Stallikon

20.00: Bücher-Nachtcafé. Das Bibiteam stellt Buchneuheiten für Erwachsene vor. Mit libanesichem Apéro riche. Unkostenbeitrag. Bibliothek Schulhaus Loomatt. Massholderenstrasse 1. 20.15: Kino im Zentrum: «Tanz der Vampire». Eintritt frei / Kollekte. Beschränkte Platzzahl, Verkauf von Getränken, Snacks und Glace. Türöffnung 19.30 Uhr. Zentrum Kafimüli, im alten Kindergarten Dorf, oberhalb Gemeindehaus. Weidhogerweg 11.

Samstag, 1. Dezember Aeugstertal

09.00-16.00: Adventsverkauf mit Bistro. Stiftung Solvita. Götschihof. Riedstrasse 14. 18.00: 17. Pöschtli-Stubete mit vielen Musikern und Bands, aus der Küche Urchiges zum Geniessen. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

Affoltern am Albis

08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, frisches Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte. Marktplatz. 09.00 und 10.30: Führungen durch die Abteilungen Langzeitpflege der Häuser Rigi und Pilatus. Anmelden: langzeitpflege@spitalaffoltern.ch

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oder 044 714 27 36. Spital Affoltern. Langzeitpflege Sonnenberg. Melchior-Hirzel-Weg 42. 10.00-15.00: Adventsbazar mit Kasperlibühne und Lesetheater. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94. 20.00: Apple’s Paradise Big Band: «A Tribute to George Gershwin». Eintritt frei / Kollekte. Aula Schulhaus Ennetgraben.

Hedingen

09.00-15.00: «Hediger Sternäzauber» (Advents-Bazar) mit Kaffeestube, ab 11.30 Uhr Mittagessen. Päckli-Fischen für Kinder, Kerzenziehen im Werkgebäude 10-16 Uhr. Schachensaal. 13.30: Gemeindeverein Hedingen präsentiert im Rahmen des «Sternäzauber»: «Die weisse Katze» Figurentheater von und mit Therese Bachmann. Für Kinder ab 4 Jahren und Erwachsene. Eintritt frei / Kollekte. Singsaal Schulhaus Schachen.

Knonau

13.00-19.00: Weihnachtsmarkt mit Kerzenziehen, Backen in der Backstube der Bäckerei Iten für Kinder. Pfarrhaus und Areal.

Mettmenstetten

14.00-17.00: Apéro. «Encaustic Painting». Maly Sauvain, Knonau. Kunst im Stall - Galerie/Atelier Bernadette Galli. Untere Bahnhofstrasse 6.

Obfelden

Kappel am Albis

14.00: Führung: «Schnittiges», Scherenschnitte von und mit Heidi Zbinden. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Knonau

15.00: Kirchenkonzert «Winterzauber» des Musikvereins Mettmenstetten. Gastsolist: Walter Boll, Panflöte. Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche.

Mettmenstetten

19.00: Kirchenkonzert «Winterzauber» des Musikvereins Mettmenstetten. Gastsolist: Walter Boll, Panflöte. Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche.

Stallikon

17.00: Adventliches Konzert mit Gunta Abele, Violoncello, und Florian Engelhardt, Orgel, mit Werken von J.S. Bach, D. Buxtehude, J. Pachelbel, M. Bruch, S. Rachmaninov uvm. Eintritt frei / Kollekte. Ref. Kirche Stallikon.

Hausen am Albis

Stallikon

Sonntag, 2. Dezember

18.30-19.30: 10. Stalliker Wintersport-, Kraft- und Konditionstraining zur Unfallprävention auf der Ski- oder Snowboardpiste. Ignaz Geissmann und Marcel Kaister vom Männerturnverein Stallikon laden zum Mitmachen für jedermann ein. Unkostenbeitrag pro Stunde Fr. 5.-. Turnhalle Loomatt.

Aeugstertal

Mittwoch, 5. Dezember

Hedingen

17.00: Gemeindeverein Hedingen präsentiert: «Quartetto Clarinetto». Eintritt frei / Kollekte. Reformierte Kirche.

20.00-21.00: Männerriege Knonau: Winterfit für Männer jeden Alters. Kraft, Koordination, Beweglichkeit. Schulhaus Aeschrain (Turnhalle).

Donnerstag, 6. Dezember Affoltern am Albis

Kappel am Albis

Dienstag, 4. Dezember

Affoltern am Albis

Knonau

Montag, 3. Dezember

Zwillikon

16.00: Jubiläumskonzert 15 Jahre Alphorn & Panflöte mit Kurt Ott (Alphorn) und Käthi Kaufmann (Panflöte) unter Mitwirkung der eigenen Swiss-Alphorn und SwissPan Musikschulen. An der Orgel Bernhard Hörler. Ref. Kirche. Zürichstrasse 94.

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche Kappel. Kappelerhof 5.

11.00-17.00: 20. Wettswiler Adventsmäärt mit Ständen, Samichlaus und Schmutzli mit Esel, Stübli im Türmlihaus, Festbeiz. Live-Gesang mit Duo Akemi und viele Attraktionen für Gross und Klein. Dorfkern.

Wettswil

14.30-17.30: Handarbeits-Stubete von Pro Senectute, neue Teilnehmer sind willkommen. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Mit Kaffee und Kuchen. Leitung: Vera Stoll, Telefon 044 764 22 04. Reformierte Kirche (Zwinglistube).

16.00: 17. Pöschtli-Stubete mit vielen Musikern und Bands, aus der Küche Urchiges zum Geniessen. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

Kappel am Albis

20.15: Jazz-Extra: «Grassroot», eine Work-in-Progress-Serie der Musikhochschulen Luzern HSLU und Zürich ZHdK. Abschlusskonzert. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10. 20.15: «The Square». Spielfilm von Ruben Östlund. Schweden 2017, 142 Min. Schwedisch/E/d. Bar und Abendkasse ab 19.30 Uhr. Kinofoyer Lux. Aula Ennetgraben.

11.00-16.00: Basar der ökumenischen Basargruppe zugunsten Spital Bembéréké in Benin und Werkund Wohnheim Rossau. Spaghettiplausch, Dessertbuffet, Adventsdekorationen, Kerzenziehen, diverse Verkaufsstände. Mehrzweckraum Brunnmatt. Bächlerstrasse 11. 10.00-16.00: Dorfgeschichte Affoltern am Albis/Zwillikon. Interessantes aus vergangenen Zeiten: Bilder, Fotos, Gegenstände des Alltags, Kleider und vieles mehr. Rollstuhllift, Eintritt frei. Gruppenbesuche: 044 761 01 32 Herbert Gübeli. Dorfmuseum. Ottenbacherstrasse beim Volg, Gemeindeplatz.

mit musikalischer Begleitung. Monatliche Veranstaltung mit Kurz-Referat von Ursula Marfort. «Erfahrung einer Angehörigen». Eintritt frei, Konsumation auf eigene Rechnung. www.alz-zuerich.ch. Café Casino. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Für Frau und Mann geeignete Turnlektion mit ganz einfachen Aerobicund Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli.

Affoltern am Albis

14.00-15.30: Kerzen schmücken und Geschichten lauschen für Kinder. Anmelden: 044 760 12 77. Familienzentrum. Zürichstrasse 136. 16.30-19.00: «ALZ-Café» Treffpunkt für Menschen mit Gedächtniseinschränkung und ihre Angehörigen

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13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Ottenbach

13.00: OTTENBACH60plus: Je nach Wetter Wanderung ums Dorf. Nachher gemütliches Beisammensein im Chilehuus. Wer nicht mitwandern kann, ist trotzdem eingeladen. Postautohaltestelle Engelwiese.

Ausstellungen Aeugstertal

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Elastolin Spielzeug der Firma Hausser. Zirkus-BauernhofSchweizer Armee-Zoo-Indianer-Ritterburgen usw. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis Ende 2019.

Affoltern am Albis

Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: Kunstausstellung KA: «Flüchtiges». Tanja Weber, Skulpturen aus Holz; Andrea Koll, Papierobjekte, Wachsbilder; Monika Marti, Malerei, Mischtechnik. Fr, 17-20, Sa, 9-12, So, 11-14 Uhr. Bis 2. Dezember.

Kappel am Albis

Kloster Kappel, Kappelerhof 5: «Schnittiges». Scherenschnitte von Heidi Zbinden. Öffentlich zugängliche Räume (Klostercafé, Klosterkeller, Gänge). Bis 13. Januar 2019.

Mettmenstetten

Kunst im Stall Galerie/Atelier Bernadette Galli, Untere Bahnhofstrasse 6: «Encaustic Painting. Maly Sauvain, Knonau. Mi, 9-12 Uhr, Do, 9-12, 14-18.30, Sa, 17-20 Uhr. Bis 8. Dezember. Pfarrhauskeller: «ArtGrid» Gruppenausstellung. Ein Gesamtkunstwerk, welches sich aus kleineren, einzelnen Bildern zusammensetzt. Die Grids können wunschgemäss ausgesucht, zusammengesetzt und mitgenommen werden. ArtGrid-Künstlerkollektiv: Delia Sulser, Katharina Forster, Flurin Forster, Luc Marrel, Matti Nissen. Besuch jederzeit auf Anfrage möglich. Bis Frühjahr 2019.

Stallikon agenda-einträge Veranstaltungshinweise für die Agenda in der Freitags-Ausgabe des «Anzeigers»: Angaben bitte bis spätestens Dienstag, 12 Uhr an: agenda@affolteranzeiger.ch oder per Post: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Agenda Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern am Albis

Schulhaus Loomatt (Kunstforum): «Metall-Stoff-Acryl-Mosaik». Werke von Nico Freitag, Reto Schwarz, Erica Waldmeier und Pascale Wenger, Atelier Brotchorb Hinterbuchenegg. Mo, Mi, Do, Fr, 15-19, Di, 15-20, Sa, 10-12 Uhr. Bis 20. Januar 2019.

Wettswil

Reformierte Kirche: «Von innen nach aussen». Mandalas von Germaine Bühler-Rey. Kirchliche Räume zu Büroöffnungszeiten und nach den Gottesdiensten. Bis März 2019.


Veranstaltungen

Ein festliches Weihnachtskonzert

Mit Sibylle und Isabel Tschopp in Obfelden Am Sonntag, 9. Dezember, 17 Uhr, laden die Schwestern Sibylle und Isabel Tschopp erneut zum «Festlichen Weihnachtskonzert» in die reformierte Kirche Obfelden ein. Die beiden international bekannten Künstlerinnen beschenken ihr Publikum als Duo von Violine und Klavier mit einem auserlesenen Programm unter dem Motto «Airs variés …», welches berühmte Meisterwerke von Mozart und Grieg mit begeisternden Kompositionen von Sinding und Pärt verbindet. Berührende Melodien, kunstvoll variiert und vielseitig beleuchtet, durchziehen dieses Konzertprogramm wie ein roter Faden. Wolfgang Amadeus Mozarts Sonate in A-Dur KV 305 erstrahlt in unbeschwerter Heiterkeit, dies obwohl Mozarts Mutter während seines Aufenthalts in Paris gestorben war. Hundert Jahre nach Mozart lebte der norwegische Komponist Christian Sinding, der in der deutschen Romantik verwurzelt war. Sein «Cantus doloris» schöpft die grosse Ausdruckskraft aus tief berührendem Geigengesang und eindrucksvollen Variationen. Arvo Pärts «Fratres» stellt das gregorianische Choral-Gebet von Mönchen dar. Die meditative Kraft dieser wunderschönen Musik erlaubt uns die friedliche Einkehr in unser Inneres. In Edvard Griegs zweiter Sonate in G-Dur erinnern Melodien und Tanzrhythmen

an die Volksmusik Norwegens und verkörpern Griegs Liebe zur norwegischen Heimat. Sibylle und Isabel Tschopp haben das Werk auf ihrer ersten CD 1994 eingespielt. Mit 18 Jahren gab die Geigerin Sibylle Tschopp ihre Solo-Debuts am Lucerne Festival und in der Tonhalle Zürich, kurz darauf in der Musikhalle Hamburg und der Wigmore Hall London. In den dreissig Jahren ihrer Konzertkarriere ist sie seither als Solistin und Kammermusikerin in 25 Ländern aufgetreten. Die Gewinnerin internationaler und nationaler Preise studierte bei Aïda Stucki Piraccini, Franco Gulli (Indiana University Bloomington USA) und Herbert Scherz und erlangte mit Auszeichnung Lehr- und Konzertreifediplom und das Solistendiplom. Sie ist Violindozentin der Musikhochschule Kalaidos, lehrt an der Musikschule Knonauer Amt und leitet Meisterkurse im In- und Ausland. Die Pianistin Isabel Tschopp gab 1992 ihr Debut in der Tonhalle Zürich, 1993 in Hamburg und 1996 in Johannesburg. Sie trat bei der Eröffnung des KKL Luzern und an renommierten Festivals in verschiedenen Ländern auf. Sie studierte bis zum Konzertreifediplom an den Musikhochschulen Luzern, Zürich und Lugano und anschliessend bei Enrica Cavallo an der Indiana University Bloomington USA. Isabel Tschopp unterrichtet an der Kantonsschule Wettingen und an der Musikschule Knonauer Amt. Der Reinerlös aus dem Konzert geht auch dieses Jahr für dringend benötigte Hilfe nach Armenien. Sibylle Tschopp ist auch dieses Jahr für die Zuteilung der Hilfsgelder persönlich verantwortlich. (pd.) Sonntag, 9. Dezember, 17 Uhr, reformierte Kirche Obfelden, Kollekte anstelle eines Eintritts, Reinerlös für Armenien. Info und Platzreservierung

Isabel und Sibylle Tschopp. (Bild zvg.)

für Rollstühle: Telefon 044 761 35 03, E-Mail: tschoppmusic@bluewin.ch.

Aeugst lädt wieder zur Veranstaltungs-Trilogie

Am Sonntag, 2. Dezember

Kerzen schmücken, Geschichten lauschen

Am 5. Dezember im Familienzentrum

Die Kerzen können mit Wachsplatten, Wachsstreifen und Wachsstiften verziert werden. (Bild zvg.)

Am Mittwoch, 5. Dezember, können Kinder von 14 bis 15.30 Uhr zusammen mit der Gesprächstherapeutin und kreativen Familienfrau Gabriella Steiner eine Kerze mit verschiedenen Motiven verzieren. Wenn die Tage immer kürzer werden und uns die dunkle, kühle Jahreszeit in die warmen Stuben treibt, ist das Anzünden einer Kerze etwas Wunderbares. Kerzen bringen mit ihrem Licht und ihrer Wärme Behaglichkeit in Wohnräume. Zum Verzieren der Kerzen stehen Wachsplatten mit diversen Ausstechformen, Wachsstreifen sowie Wachs-

stifte zur Verfügung. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Während die Kerzen trocknen, hören die Kinder, in die mitgebrachten Decken eingehüllt, eine bezaubernde Geschichte über das Licht. So entstehen wundervolle, einmalige Kerzen, die sich hervorragend zum Verschenken für die bevorstehende Weihnachtszeit eignen oder um sie selbst zu behalten – als Andenken an diesen zauberhaften Nachmittag. (GS) Anmeldungen nimmt das Kurswesen-Team gerne unter Telefon 044 760 12 77 oder per E-Mail:

Betriebsjahr hat sich einiges getan in der Aeugster Kinderkrippe. Simona Berger hat hier die Standortleitung übernommen – und sie hat sich für das nächste Jahr viel vorgenommen. Alle Interessierten sind eingeladen, aus erster Hand von den Erfahrungen und Zukunftsperspektiven zu erfahren. (pd.) Veranstaltungs-Trilogie in Aeugst am Sonntag, 2. Dezember. Weihnachtsmarkt von 11 bis 17 Uhr, Gemeinschaftsplatz; Kerzenziehen von 11 bis 16 Uhr in «Mosers Scheune», Gastwirtschaft in der Chilestube; Tag der offenen Tür in der Kinderkrippe Coccolino, 12.30 bis 16.30 Uhr.

«The Big Lebowski» Am 7. Dezember kehrt der Kultfilm für einen Abend zurück auf die Grossleinwand des Kinos Seehof Zug. Filmwissenschaftler Oswald Iten gibt vor dem Filmbeginn eine Einführung. Der Film handelt von Alt-Hippie Jeff Lebowski alias «Dude» (Jeff Bridges), der am liebsten Bowling spielt, wegen einer Verwechslung aber ins Visier von Kleinverbrechern gerät, die ihn in absurde Machenschaften verwickeln. «The Big Lebowski», gleichzeitig Kifferkomödie, Buddy-Movie und Parodie des amerikanischen Film Noir der 1940er-Jahre. In einer halbstündigen Einführung geht der Filmwissenschaftler Oswald Iten anhand von Filmausschnitten der Frage nach, was «The Big Lebowski» mit «The Big Sleep» (Hawks, 1946) zu tun hat und wie er ins skurrile Werk von Joel und Ethan Coen passt. Die Einführung ist im Eintrittspreis inbegriffen. Gegen Vorweisen des Ausweises bezahlen Jugendliche unter 25 Jahren nur 10 Franken pro Ticket. An der Kinobar gibt es an diesem Abend White Russian, das Lieblingsgetränk des Dude. Wer im Bademantel erscheint, erhält den ersten White Russian gratis. (pd.)

entgegen. Weitere Informationen sind auf

Jubiläumsvorstellung mit Einführung am Freitag,

www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

7. Dezember, Kino Seehof, Zug. Weitere Infos

zu finden.

unter www.kinozug.ch/spezial.

Vom Volg Heisch ins Huserholz «Lueg det! Sie chömed! De Samichlaus und de Schmutzli! Und s’ Eseli isch au debi.» So rufen auch dieses Jahr viele Kinder dem Samichlaus entgegen, wenn er am 2. Dezember um 17.30 Uhr in Hausen beim Volg Heisch seinen Einzug ins Dorf startet. Gespannt warten die Kinder am Strassenrand und reihen sich mit ihren Eltern nach dem Pferdewagen und Eseli in den Umzug ein. Vom Schein der Laternen beleuchtet, geht es beim Huserholz in den Wald hinein. Nach der musikalischen Eröffnung begrüsst der Oberchlaus die kleinen und grossen Besucher und erzählt eine Geschichte. Im Anschluss gehört die ganze Aufmerksamkeit den Kindern, welche ihr «Versli» gegen einen Grittibänz

Knapp 20 Jahre hat Herbert Gübeli sich für die Erhaltung des Kulturgutes der Gemeinde Affoltern eingesetzt.

Simona Berger (links), neue Standortleiterin der Kinderkrippe Coccolino in Aeugst, mit Gruppenleiterin Veronica Viglione. (Bild zvg.)

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kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch

tauschen. Für den Durst oder zum Händewärmen steht ein Getränkestand des MV Hausen bereit. Die Bläsergruppe des MV Hausen bereichert mit ihrem Spiel die romantisch vorweihnachtliche Stimmung. (pd.) Chlaus-Umzug in Hausen, Sonntag, 2. Dezember, ab 17.30 Uhr, Start beim Volg Heisch.

Am 2. Dezember kommt der Samichlaus mit dem Schmutzli nach Hausen. (Bild Klausgesellschaft Hausen)

Verabschiedung von Herbert Gübeli

Nach dem erfolgreichen Sommermarkt im Rahmen von «Aeugst gemeinsam» vom 16. Juni führt das Forum Aeugst wie im Vorjahr wieder einen Weihnachtsmarkt durch. Auch ein Kerzenziehen findet statt, und die Kinderkrippe ist offen. Nicht zuletzt soll durch diese Anlässe der neue Gemeinschaftsplatz belebt werden. Hier präsentieren Einheimische an rund einem Dutzend Ständen ihre weihnächtlichen Kreationen wie Glaskunst, Wollsachen und Holzskulpturen. Aber auch kulinarisch dürfen sich die Marktbesucherinnen und -besucher verwöhnen lassen, mit Raclette und Weisswein etwa, aber auch Gebäck, Frühlingsrollen und Glühwein. Gleichzeitig ist von 11 bis 16 Uhr wieder das traditionelle Kerzenziehen in «Mosers Scheune». Die Symbiose dieser beiden Anlässe hat sich schliesslich bewährt. Alle sind hier eingeladen, ihre schönen Weihnachtskerzen selber herzustellen – sei es aus buntem Stearin oder aus fein duftendem Bienenwachs. In der Chilestube werden eine leckere Suppe sowie heisse und kalte Getränke und selbst gebackene Kuchen serviert. Ebenfalls an diesem Sonntag von 12.30 bis 16.30 Uhr öffnet die Kinderkrippe Coccolino ihre Tür. Im ersten

Freitag, 30. November 2018

Herbert sehr für seine grosse geleistete Arbeit und sein Engagement im Dienste der Öffentlichkeit. Am morgigen Samstag, 1. Dezember, besteht die Gelegenheit, von 10 bis 16 Uhr bei einem Kaffee oder Apéro mit Herbert über seine Erfahrungen und Erlebnisse rund ums Museum zu plaudern. (UG)

Kompetent und engagiert hat er die interessierten Einzelbesucher an den Samstagen und die vielen Gruppen in die Geschichte von Affoltern eintauchen lassen und die Einführungen nach den individuellen Interessen und Das Museum ist jeweils am 1. Samstag im Monat, Fragen gestaltet. Entscheidende Arbeit von 10 bis 16 Uhr, geöffnet. Das nächste Mal: moraber leistete Herbert hinter den gen Samstag, 1. Dezember. Das Museum befindet Kulissen. Er hat zu den vielfältigen sich an der Ottenbacherstrasse 79 in Zwillikon, gleich Themen der Vergangenheit von Affol- neben dem Volg. Besuche und Führungen mit tern Dokumentationen zusammenge- Gruppen sind auf Voranmeldung jederzeit möglich: stellt, die für die Arbeit im Museum Telefon 044 761 77 42 (Ursula Grob) oder Telefon und die vielen Fragen unserer 044 761 81 76 (Hansruedi Huber). Besucher wertvolle Hilfsmittel sind. Um nur einige Beispiele zu nennen finden sich transkribierte Protokolle zum Bockenkrieg wie auch eine Zusammenstellung aller Gasthäuser und ihrer Besitzer in dieser Sammlung. Das Team der Kommission Dorf- Herbert Gübeli, Mitglied von 1999 bis 2018 und ab 2001 geschichte dankt Präsident der Kommission Dorfgeschichte. (Archivbild tst.)

Im FaZe: der Samichlaus. (Bild zvg.)

Der Samichlaus kommt Samichlaus du guete Maa, ändlich bisch du wieder da! Am Donnerstag, 6. Dezember, wird der Samichlaus mit dem Schmutzli das Familienzentrum besuchen und alle mit einer spannenden Wintergeschichte überraschen. Selbstverständlich wird kein Kind ohne ein feingefülltes Chlaussäckli nach Hause gehen. Das Kafi ist von 14 bis bis 17 Uhr geöffnet und erwartet alle Besucherinnen und Besucher mit leckerem Lebkuchen, der hübsch dekoriert und mit einem feinen Punsch genossen werden darf. Gemeinsames Singen von Weihnachtsliedern rundet diesen schönen, stimmungsvollen Nachmittag ab und stimmt musikalisch auf die kommende Weihnachtszeit ein. (pd.)

Adventsgeschichten mit «Dr. Brumm»

«Dr. Brumm» besucht Stallikon. (Bild zvg.) Am Mittwoch, 5. Dezember, von 15.30 bis 17 Uhr, erwartet alle Kinder im Alter von fünf bis sieben Jahren ein lustiges Weihnachtsabenteuer mit Dr. Brumm und seinen Freunden in der Bibliothek Stallikon. Anschliessend packen alle gemeinsam den Samichlaus-Sack aus. Man darf gespannt sein auf neue Bilderbücher, Spiele und Chlaus-Säckli. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Bibliotheksteam freut sich auf viele leuchtende Kinderaugen. (pd.) Mittwoch, 5. Dezember, 15.30 bis 17 Uhr, Bibliothek Stallikon. Der Anlass ist kostenlos.


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Veranstaltungen

Freitag, 30. November 2018

Ämtler Bibliotheken im Dezember Bibliothek Aeugst

Bibliothek Bonstetten

Bibliothek Maschwanden

Bibliothek Rifferswil

Mittwoch, 5. Dezember, 14 Uhr: Kamishibai. Geschichten aus dem Koffer für Kinder ab 3 bis 4 Jahren. Mittwoch, 12. Dezember, 10 Uhr: Buchstart – Värsliziit. Mit dem Kind gemeinsam in die Welt der Verse und Fingerspiele eintauchen. Für Eltern mit Kindern zwischen 9 Monaten und 3 Jahren. Samstag, 15. Dezember, 10 bis 12 Uhr: Buch und Kaffee. Neue Bücher für einen spannenden Abend am Kamin. Zopf und Kaffee stehen bereit. Während der Weihnachtsferien vom Montag, 24. Dezember, bis Freitag, 4. Januar 2019, bleibt die Bibliothek geschlossen. Ab Samstag, 5. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten.

Mittwoch, 5. Dezember, 9 bis ca. 11.30 Uhr: Adventsbücherkaffee mit Musik. Das Bibliotheksteam präsentiert Buchneuheiten und offeriert Kaffee und Guetsli. Mittwoch, 12. Dezember, 9.30 bis ca. 10.15 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit der Leseanimatorin Marlies Mertl. Für Kinder von 1½ bis 4 Jahren in Begleitung. Während der Weihnachtsferien vom Montag, 24. Dezember, bis Sonntag, 6. Januar 2019, ist die Bibliothek am Donnerstag, 3. Januar, von 15 bis 19 Uhr geöffnet.

Donnerstag, 6. Dezember, 17 Uhr: Adventsfenster in der Bibliothek. Während der Weihnachtsferien bleibt die Bibliothek geschlossen.

Montag, 3. Dezember, 18.30 Uhr: Adventsfenster. Der traditionelle Adventsabend in der Bibliothek wird von Mira, Ennio und Barbara Carnielli musikalisch bereichert. Es gibt auch eine Geschichte, ein Gedicht, Getränke und weihnachtliches Gebäck. Herzliche Einladung an alle. Während der Weihnachtsferien vom Freitag, 21. Dezember, bis Sonntag, 6. Januar 2019, ist die Bibliothek am Samstag, 22. Dezember, von 9.30 bis 11.30 Uhr geöffnet. Ab Dienstag, 8. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten.

Regionalbibliothek Affoltern Dienstag, 4. Dezember, 9.30 bis zirka 10 Uhr: Buchstart-Treff. Für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Reimen, Liedern und Geschichten. Dienstag, 4. Dezember, 19.30 Uhr: Der Winterbücherabend mit Hardy Ruoss muss leider abgesagt werden. Freitag, 7. Dezember, 17.30 bis 19 Uhr: Anlaufstelle Onleihe. Beratung und Unterstützung bei der Onleihe. Interessierte können mit Fragen und Gerät vorbeikommen. Samstag, 15. Dezember, 11 bis 11.30 Uhr: Gschichte-Samschtig. Kinder ab 4 Jahren sind herzlich eingeladen, sich in Begleitung einer Bibliothekarin auf eine halbstündige Reise in die Welt der Verse, Lieder und Geschichten zu begeben. Montag, 17. Dezember, 18 Uhr: Bibliothekseinführung. Auf einem Rundgang wird über das Angebot, die Katalogsuche, die Onleihe, die Anmeldung, die Ausleihbedingungen und die Gebührenordnung informiert. Anmeldung nicht erforderlich. Freitag, 21. Dezember, 17.30 bis 19 Uhr: Anlaufstelle Onleihe. Freitag, 28. Dezember, 17.30 bis 19 Uhr: Anlaufstelle Onleihe. Während der Weihnachtstage ist die Bibliothek vom 24. bis 26. sowie am 31. Dezember geschlossen. Von Donnerstag bis Samstag, 27. bis 29. Dezember, sowie ab 3. Januar 2019 gelten die normalen Öffnungszeiten.

Bibliothek Hausen Während der Weihnachtsferien von Montag, 24. Dezember, bis Montag, 7. Januar 2019, ist die Bibliothek geschlossen. Ab Dienstag, 8. Januar, gelten wieder die normalen Öffnungszeiten.

Bibliothek Hedingen Mittwoch, 5. Dezember, 9 bis 10 Uhr: Bücherkafi. Das Bibliotheksteam präsentiert Neuheiten für kurzweilige Winterstunden. Mittwoch, 12. Dezember, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff. Für Eltern mit Kindern von 9 bis 24 Monaten. Gemeinsam in die Welt der Verse eintauchen. Mittwoch, 12. Dezember, 14.30 bis 15.15 Uhr: Geschichtentaxi für Kinder von 4 bis 6 Jahren. Ein spannender Geschichtennachmittag in der Bibliothek. Während der Weihnachtsferien vom Montag, 24. Dezember, bis Sonntag, 6. Januar 2019, ist die Bibliothek am Donnerstag, 3. Januar, von 14 bis 19 Uhr geöffnet.

Bibliothek Kappel Während der Weihnachtsferien bleibt die Bibliothek geschlossen.

Bibliothek Knonau Mittwoch, 5. Dezember, 16 Uhr: Der Samichlaus kommt in die Bibliothek. Während der Weihnachtsferien vom Montag, 24. Dezember, bis Sonntag, 6. Januar 2019, bleibt die Bibliothek geschlossen. Ab Dienstag, 8. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten.

Bibliothek Mettmenstetten Mittwoch, 12. Dezember, 15 Uhr: Zyt für Gschichte. Spielgruppenleiterinnen erzählen Geschichten für die Kleinen. Während der Weihnachtsferien vom Montag, 24. Dezember, bis Sonntag, 6. Januar 2019, ist die Bibliothek am Freitag, 28. Dezember, und am Freitag, 4. Januar, von 17 bis 19 Uhr geöffnet.

Bibliothek Obfelden Während der Weihnachtsferien von Montag, 24. Dezember, bis Mittwoch, 2. Januar 2019, ist die Bibliothek geschlossen. Ab Donnerstag, 3. Januar, gelten wieder die normalen Öffnungszeiten.

Bibliothek Ottenbach Dienstag, 4. Dezember, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff (10-Jahre-Jubiläumsanlass mit Kaffee und Kuchen). Für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten – gemeinsam Sprache erleben mit Versen und Fingerspielen. Mittwoch, 12. Dezember, 14 bis 16 Uhr: Adventsbasteln «Gefaltete Kunstwerke aus alten Büchern» für Kinder der 1. bis 6. Klasse. Anmeldung bis 6. Dezember in der Bibliothek. Dienstag, 18. Dezember, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff. Donnerstag, 20. Dezember, 19 Uhr: Adventsfenster «Weihnachtliche Klänge und Geschichten». Kinder aus der 2. Klasse der PS Ottenbach singen und musizieren unter der Leitung von Marianne Lang. Dazu erzählt das Bibliotheksteam weihnachtliche Geschichten. Anschliessend laden Guetzli, Glühwein und Punsch zum Verweilen ein. Während der Weihnachtsferien vom Montag, 24. Dezember, bis Sonntag, 6. Januar 2019, ist die Bibliothek am Donnerstag, 3. Januar, von 15 bis 19.30 Uhr geöffnet. Über das Winterhalbjahr gelten (bis 17. April 2019) erweiterte Öffnungszeiten: Die Bibliothek ist zusätzlich mittwochs von 15 bis 17 Uhr geöffnet.

Bibliothek Stallikon Mittwoch, 5. Dezember, 15.30 bis 17 Uhr: Adventsgeschichten- und Spielenachmittag. Die Bibliothekarinnen erzählen eine spannende Adventsgeschichte. Gemeinsam wird anschliessend der Samichlaus-Sack ausgepackt und die Kinder dürfen sich auf neue Bilderbücher, Spiele und ein ChlausSäckli freuen. Alle Kinder von 5 bis 7 Jahren sind herzlich eingeladen. Auf dem Medientischen befindet sich eine grosse Auswahl an Bastelund Geschichtenbüchern, Hörbüchern und DVDs zur Advents- und Weihnachtszeit. Während der Weihnachtsferien vom Montag, 24. Dezember, bis Sonntag, 6. Januar 2019, bleibt die Bibliothek geschlossen.

Bibliothek Wettswil Sonntag, 2. Dezember, 11 bis 17 Uhr: Adventsmäärt. Die Bibliothek ist durchgehend geöffnet und bietet verschiedene Aktivitäten für Kinder und Jugendliche. Um 14 Uhr gibt es eine Adventsgeschichte für Kinder ab 4 Jahren. Im Foyer vor der Bibliothek werden ausgeschiedene Medien verkauft. Donnerstag, 13. Dezember, 8.30 bis 10 Uhr: Advents-Lese(r)café. Austausch von Buchtipps unter Leserinnen und Lesern in gemütlicher Runde mit Kaffee und Weihnachtsgebäck. Leitung Simone Eutebach, die ihre persönlichen Lesehighlights vorstellen wird. Während der Weihnachtsferien vom Montag, 24. Dezember, bis Sonntag, 6. Januar 2019, ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 15 bis 19 Uhr geöffnet. (I.S.)

Das «Ala Fekra-Projekt». (Bild zvg.)

Schweizerisches und ein Hauch von Orient Weltmusik II: Am Samstag, 8. Dezember, kommt es in der Galerie Märtplatz in Affoltern zur Begegnung zwischen ägyptischen und Schweizer Musikern. Kultur Affoltern hat das «Ala FekraProjekt» eingeladen. Während eines dreimonatigen Atelieraufenthalts in Kairo lernte die Akkordeonistin Patricia Draeger zwei wunderbare Musiker kennen: Amr Darwish (Violine) und Yamen Abdallah (Qanun). Diese inspirierende Begegnung weckte in ihr den Wunsch nach einer weiterführenden Zusammenarbeit, ihr schwebte die Gründung einer festen Band vor. So holte sie zwei Schweizer mit ins Boot: Den Multiinstrumentalisten und Komponisten Albin Brun – mit ihm spielt sie schon seit vielen Jahren zusammen – und den versierten Bassisten André Pousaz. Beide sind erfahrene Musiker, die sich in allen Stilen zurechtfinden. Im Februar dieses Jahres fand eine erste Begegnung statt. Während einer zehntägigen Tour in Kairo entstand wunderbare Musik, meist Eigenkompositionen von beiden Seiten mit ihren jeweiligen Einflüssen. Es war menschlich sowie musikalisch eine bereichernde Zeit für alle Beteiligten, ein Kulturaustausch, wie man ihn sich inspirierender nicht vorstellen könnte. Seit Kurzem ebenfalls mit dabei ist Samuel Baur, ein vielseitiger und feinfühliger Perkussionist. Das Publikum darf gespannt sein auf diese neue, lebendige, mit Jazzelementen angereicherte Volksmusik, in der sich bodenständig Schweizerisches mit einem sehnsuchtsvollen Hauch des Orients vermischt. (pd.) Samstag, 8. Dezember, 20.15 Uhr, Galerie Märtplatz Obere Bahnhofstrasse 7, Affoltern.

sport

Türlersee Haie gewinnen Sports Challenge

Die «Türlersee Haie» und die FCA-Veteranen trafen sich zum Duell Aus einer Bieridee wurde endlich Wirklichkeit. Nach mehreren Jahren der grossen Töne liessen die beiden Mannschaften Taten folgen. Zum einen die berüchtigten Türlersee Haie, auf der anderen Seite die FCAVeteranen «verstärkt». Die Haie zeigten dabei den Oldies die Zähne und siegten im direkten Vergleich deutlich. Bei herrlichem Wetter mussten die beiden Mannschaften am letzten Samstag früh aus den Federn. Bereits um 9.45 Uhr eröffnete Schiedsrichter Dani Haas die Challenge auf dem Kunstrasen in Affoltern. Der FC Affoltern «verstärkt», mit dem ehemaligen Fussballprofi Thomas Käslin, führte zwar über weite Strecken die feinere Klinge, doch so richtig dominant, wie sie sich das vorgestellt hatten, war der Auftritt nicht. Die Türlersee Haie verteidigten über weite Strecken sehr diszipliniert und liessen nur wenig zu. Die FCA-Fussballer bissen sich immer wieder in der vielbeinigen Gästeverteidigung fest und mussten ihrerseits

Die «Türlersee Haie» und die FCA-Veteranen «verstärkt» trafen sich zuerst zum Duell auf dem Kunstrasen ... einige gefährliche Konter zulassen. Bei einem Entlastungsangriff konnten die vielen Gästefans sogar einen erfolgreichen Abschluss ihrer Jungs bejubeln und es hätten durchaus noch mehrere sein können. Letztendlich siegten zwar die Hausherren, doch es war schon zu diesem Zeitpunkt klar, dass dieser Vorsprung wohl kaum zum Gesamtsieg reichen würde.

Debakel auf dem Eis Für die Partie in der Küssnachter Eishalle hatten sich beide Mannschaften

gut vorbereitet. Auf der gemeinsamen Ämtlercarfahrt Richtung Stadion wurden die letzten Details besprochen und beidseits Zuversicht ausgestrahlt. Bereits beim kurzen «Warm-up» zeigten die Haie ein professionelles Einlaufen mit strammen Schüssen von der blauen Linie. Die Gäste gingen es verständlicherweise etwas behäbiger an und versuchten zuerst einmal, ein paar Kurven zu drehen. Hätten einige Spieler nicht den Stock dabeigehabt, wären sie schon vor Spielbeginn unsanft gefallen. Wie es nicht anders zu er-

... und anschliessend in der Küssnachter Eishalle zu einer Partie auf dem Eis. (Bilder zvg.)

warten war, verstummten nach wenigen Spielminuten (oder waren es Sekunden?) auch die letzten Optimisten in den Reihen des FCA, denn die Haie waren schlicht zu stark. Von Beginn weg wurden alle Register gezogen und die Treffer fielen im Minutentakt. Die Eishockeyaner traten dabei so agil auf, dass den Gästen oft nur noch das Nachsehen blieb. So einseitig hatten sich das zumindest die Fussballer nicht vorgestellt und es war ein weiser Entscheid der Captains, noch vor der ersten Eisreinigung die Torhüter zu tauschen.

Auch wenn die Partie schon frühzeitig entscheiden war, hatten alle Akteure Spass bis zum Schluss und der Fairplaygedanke stand immer zuoberst. Höhepunkt beim abschliessenden Penaltyschiessen war eindeutig der Versuch von «Pfeil» Vishi, ein Erfolgserlebnis blieb ihm leider vergönnt. Beim gemeinsamen Apéro im «Break» und dem anschliessenden Nachtessen im «Mühligolf» wurde noch lange und ausgiebig über den gelungenen Anlass diskutiert. Einer Neuauflage im nächsten Jahr steht wohl nichts mehr im Wege. (HW)


Sport

Freitag, 30. November 2018

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Ausverkauftes Turnspektakel in Obfelden Der Turnverein präsentierte sein Turner-Chränzli «Städte der Welt» vor vollen Rängen Eine reich dekorierte Halle, beeindruckende Vorführungen und ein Rahmenprogramm mit Abendessen, Tombola, Live-Musik und zwei Bars wurde geboten. Das Obfelder Turner-Chränzli war in drei Vorstellungen zu sehen. Dabei waren die Abendvorstellungen mit jeweils über 530 Plätzen ausverkauft. ................................................... von dominik stierli Ein Spektakel zeigten die Geräteturner an den Schaukelringen. Inmitten der Zuschauerränge schwangen diese bis unter die Hallendecke. Aber auch auf dem Boden wurde zum Beispiel am Stufenbarren Beeindruckendes gezeigt; die Damenriege traten als englische Soldaten mit hohen Grenadiermützen auf. Mit der Mädchenriege gab es einen tänzerisch hochklassigen Ausflug zu Michael Jackson nach Neverland, die Leichtathleten lieferten in Neapel ein Duell zwischen Mafia und Polizei und die Männerriege tanzte als Moulin-Rouge-Frauen.

Die Cleopatras in Alexandria hatten ihren Auftritt am Turner-Chränzli. (Bilder Dominik Stierli)

Inmitten des Publikums zeigten die Geräteturner ihre Show.

Die ganze Turnerfamilie im Einsatz Die eigentliche Sporthalle zeigte sich in ganz neuem Licht. Das Ambiente war durch verschiedene Skylines geprägt. Beim Blick entlang der Halle und auf die Bühne fühlte man sich in eine Grossstadt versetzt. Dazu kamen mitreissende Musik und spektakuläre Licht- und Nebeleffekte. Mit über 360 Mitwirkenden, gegen 100 Helfern und einem 8-köpfigen Organisations-

Die kleine Mädchenriege entführte die Zuschauer nach Jamaica. komitee ist dies der grösste Anlass der Obfelder Turnerfamilie.

Erstmals mit Vorverkauf OK-Präsident Mirco Kurt zeigte sich sehr zufrieden: «Dank dem Ticketvor-

verkauf war die Halle zweimal bis auf den letzten Platz gefüllt und das sonst lange Anstehen für die Besucher fiel weg. Auch weitere Erneuerungen wie die digitale Abwicklung der Bestellungen in der Festwirtschaft kamen sehr gut an. Eine prächtige Tombola mit

Die Damenriege zum Thema London am Stufenbarren. 400 Preisen pro Abend und ein feines Abendessen luden im Vorfeld ein, nach den turnerischen Darbietungen wurde mit Live-Musik und in den beiden Bars bis spät in die Nacht gefestet. Das Turner-Chränzli wird alle zwei Jahre durchgeführt und ist somit im

November 2020 das nächste Mal zu sehen. Davor führt der Turnverein mit all seinen Sektionen im Mai/Juni 2019 das Regionalturnfest in Obfelden durch. Mehr Fotos und DVD bestellen: www.tvobfelden.ch.

Winterfit für jederMann

Zugerberg Classic findet nicht mehr statt

Fit für den Wintersport durch das Winterfit-Training des STV

Der traditionelle Zuger Sportanlass wird nach seiner diesjährigen 23. Ausführung eingestellt und 2019 nicht mehr durchgeführt. Das hat das Organisationskomitee entschieden. Der Berglauf und das MountainbikeRennen auf den Zugerberg wurden von einer Trägerschaft mit Mitgliedern aus den drei Vereinen «Skiclub Oberwil-Zug», «Veloclub Baar-Zug» und des «RMV Cham-Hagendorn» gemeinsam organisiert und durchgeführt. Der RMV Cham-Hagendorn hat angekündigt, sich per 2020 von der Zugerberg Classic zurückzuziehen. Dies weil es für den Verein zunehmend schwieriger wird, genügend Freiwillige für die Organisation der eigenen Anlässe zu finden. Auf der anderen Seite sind einzelne OK-Mitglieder nach der Austragung 2018 zurückgetreten. Neben der Prüfung von verschiedenen Möglichkeiten zur Neuausrichtung der Zugerberg Classic stand die Wiederbesetzung des Verantwortlichen für das Sponsoring im Zentrum der Abklärungen. Leider führten verschiedene Anfragen und Gespräche bis im September 2018 nicht zum Erfolg. Aus diesen Gründen hat das OK den Entscheid getroffen, die Zugerberg Classic nicht mehr durchzuführen. (pd.)

Schöne Wintertage laden ein, um dem Wintersport zu frönen. Damit es auch richtig Spass macht, ist ein wenig Vorbereitung sicher nicht verkehrt. Die Männerriege Knonau bietet das Winterfit Training auch für Nichtmitglieder unentgeltlich an. Es startet am 5. Dezember. Die Tage werden kürzer, die Temperaturen fallen und schon bald präsentieren sich die Berge im Zuckerguss. Also: Skier angeschnallt und ab in die weisse Pracht! So direkt von Null auf Hundert zu gehen, ist jedoch kaum ratsam. Mit ein wenig Vorbereitung ist man für

den Wintersport viel besser gerüstet. Das Winterfit Training wurde vom Schweizerischen Turnverband in Zusammenarbeit mit der Suva entwickelt. Es setzt auf eine ausgewogene Kombination aus Kraft, Koordination und Beweglichkeit. Drei zur Verfügung stehende Schwierigkeitsstufen ermöglichen jedem Teilnehmenden die optimale Anpassung an sein Leistungsniveau. Die Männerriege Knonau hat Winterfit in ihr Trainingsprogramm aufgenommen. Männer jeden Alters sind auch ohne Vereinsmitgliedschaft eingeladen, daran teilzunehmen – unabhängig vom Fitnessgrad. Der Spass am gemeinsamen Training steht im Vordergrund. (pd.)

Mit der passenden Vorbereitung ist man für den Wintersport auf der Piste viel besser gerüstet. (Bild zvg.) Das Trainingsprogramm wird ab Dezember bis zu den

Turnhalle des Schulhaus Aeschrain in Knonau statt.

Sportferien durchgeführt. Das erste Training findet

Auskünfte: mrknonau@gmail.com, weitere

am Mittwoch, 5. Dezember, um 20 Uhr in der

Trainingsdaten: www.mrknonau.blogspot.com.

Dritte Niederlage in Serie Handball: HSV Säuliamt – Stäfa Espoirs 23:26 (11:15) Die letzten drei Spiele konnte der HSV Säuliamt nicht gewinnen. Nicht weil etwa die Gegner unschlagbar gewesen wären. Nein, in erster Linie hat man sich selber geschlagen. Nachdem man gegen die SG Horgen/Wädenswil vor einer Woche jämmerlich versagt hatte und eine hohe Niederlage verbuchen musste, ging es nun am letzten Samstag darum, sich zu rehabilitieren und zu zeigen, dass man wieder auf die Siegerstrasse zurückkehren kann und will. Der Gegner aus Stäfa legte von Beginn weg konzentriert und überzeu-

gend los, hingegen die HSVler waren verunsichert und sichtlich nervös. Die Fehlerquote beim heimischen Team war gross, zu gross. Vor allem die Verteidigung stimmte nicht und man kassierte zu viele einfache Tore. So konnte der Gast aus Stäfa bis zu Pause vier Tore vorlegen. Nach dem Wiederanpfiff lief es den Säuliämtlern einiges besser. Man fand ins Spiel und konnte den Rückstand reduzieren. Nach fünf Spielminuten war man wieder am Gegner dran. Doch wie in den letzten Spielen, fiel man wieder aus dem Konzept, und so baute der Gegner seinen Vorsprung wieder aus. Kurzerhand stellte man

die Verteidigung um und erhoffte sich so, das Spiel schneller zu gestalten, um zu einfachen Toren zu kommen. Nun stand die Verteidigung gut und der Gast aus Stäfa tat sich schwerer und schwerer, einfache Tore zu erzielen, wenn die Verteidigung des HSV stand. Das Spiel der HSVler wurde schneller und man kam zu einfachen Toren, jedoch war die Fehlerquote wieder sehr hoch, was der Gegner zu nutzen wusste und seinen Vorsprung immer wieder auf drei Tore ausbauen konnte. Der Gast aus Stäfa gewann die hart aber stets fair geführte Partie mit 23:26 Toren. Man hat zwar das Spiel verloren, doch immerhin war viel

Gutes im Spiel der HSVler zu sehen. Nun muss es die Mannschaft nur noch schaffen, konstanter zu spielen, das Tempo hochzuhalten und die Fehlerquote massiv zu reduzieren, dann wird man auch wieder gewinnen. Es bleiben zwei Wochen Zeit, um sich auf den nächsten Gegner vorzubereiten. Am 8. Dezember reist der HSV Säuliamt ins Glarnerland, um gegen den Leader der Gruppe zu spielen. Favorit sind klar die Glarner, da die Partie ohne Harz gespielt wird und sie vor Selbstvertrauen strotzen. Das Spiel wird um 18 Uhr in der Kantonsschule in Glarus angepfiffen. Der HSV Säuliamt freut sich auf Unterstützung. (pd.)

in kürze Chlauslauf: falsche Siegerin Im «Anzeiger» vom 27. November war in der Bildlegende zu lesen, dass Jeanine Wintsch das Rennen über 5400 Meter für sich entscheiden konnte. Sie gewann in der Kategorie Frauen W30, Tagessiegerin wurde jedoch Alina Sönning. (red.)


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Freitag, 30. November 2018

«Mein Name ist Perry … Perry von der Blöie!» SC-Therapiehundeteam an der Heilpädagogischen Schule Affoltern Seit Sommer 2017 besucht Perry von der Blöie mit Mirjam Künzli einmal in der Woche ihre Oberstufenschulklasse an der Heilpädagogischen Schule Affoltern. Die 7½ Jahre alte ausgebildete Therapiehündin berichtet selber über viele spannende Momente.

trainieren sie ihre Feinmotorik. Oder sie können ihre Angst überwinden, wenn sie mir das Hunde-Guetzli mit der Hand oder ihrem Fuss geben. Ich als Hündin orientiere mich nicht an Schulnoten, Herkunft, Aussehen und Behinderungen. Diese sind für mich bedeutungslos. Unstimmigkeiten zwischen Schülerinnen und Schülern, die im normalen Rahmen nicht ausgesprochen würden, können unverfänglich über mich kommuniziert werden (wie zum Beispiel: «Es ist Perry zu laut.» oder «Du kommst ihr zu nahe.» …). Für einen Autisten kann ich eine «Brückenbauerin» sein zwischen den Mitmenschen einer Aufgabe oder einem Weg, den er bewältigen muss.

Ausgebildet bin ich seit 2014 zusammen mit Frau Künzli als ein SC-Therapiehundeteam. Somit ist mein Beruf Therapiehund. Da ich unter anderem in der Schule arbeite, nennen mich einige auch «Schulhund». Die Verantwortung für unsere Ausbildung und unsere jährliche Überprüfung liegt beim Schweizerischen Schäferhundeclub / SC. Einmal pro Jahr wird überprüft, ob ich nichts vergessen habe, was ich in meiner Ausbildung gelernt und in den regelmässigen Hundetrainings geübt habe, und ob wir als Team noch tauglich sind.

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Im Spital Affoltern geboren

Mila, 9. November.

Beruhigende Wirkung

«Ich versuche das Hundeguetzli ganz sanft aus den Fingern zu nehmen.» Besuch in der Schule

(Bilder zvg.)

Ich bin immer glücklich, wenn ich Frau Künzli in die Schule begleiten darf und vielen Jugendlichen aus ihrer Klasse ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann. Es gibt für mich immer wieder Neues zu entdecken. Neben den visuellen Eindrücken mache ich jede Woche immer wieder Bekanntschaft mit den verschiedensten Düften, die in einem Schulhaus herumschweben: Jede Jacke riecht nach einem anderen Waschmittel, jeder Schuh hat seinen ganz charakteristischen Geruch. Besonders interessant finde ich die fein riechenden, fast leeren Znüniböxli … Neben den geschmackvollen und

weniger delikaten Düften gibt es auch noch die unterschiedlichsten Lärmquellen, die ich immer wieder verarbeiten muss: Da ist das Rufen und Plaudern, wenn es in die Pause klingelt, das Hinauf- und Hinunterrennen auf den Treppen, ein Schulthek fällt herunter oder es gibt heftige Diskussionen, wenn an einer Gruppenarbeit gearbeitet wird. Die Jugendlichen erfahren anschaulich etwas über mich als Hund, über meine Versorgung und über meine Körpersprache. Ausserdem lernen sie, wie sie sich gegenüber fremden Hunden verhalten sollen, was es für

Hunderassen gibt und was für Hundeberufe (zum Beispiel: Blindenhund, Lawinenhund, Assistenzhund, Katastrophenhund, Polizeihund… und natürlich Therapiehund). Mit den verschiedenen Hundeämtli (bürsten, Wasser/Futter geben, mich im Auto abholen, Infobilder an der Schulzimmertüre aufhängen, mein Hundebett bereitlegen) übernehmen die Schülerinnen und Schüler Verantwortung und ihre Selbstständigkeit wie auch ihr Selbstwertgefühl können damit gefördert werden. Indem mir die Jugendlichen mit chinesischen Stäbchen ein Hunde-Guetzli geben,

Nun können Sie sich natürlich fragen, was ich als Hündin in der Schule nütze? Es gibt Forschungsergebnisse, die zeigen, dass ich als «Vierbeiner» im Schulzimmer die soziale Interaktion und das Vertrauen untereinander fördere. Weiter kann ich als Stimmungsaufheller dienen, da ich frei agiere und mich nicht immer an die Regeln halten will. Somit haben die «Zweibeiner» immer wieder etwas zu lachen. Ausserdem kann ich eine beruhigende Wirkung auf die Schülerinnen und Schüler haben, sei das in Stress-Situationen oder wenn sie laut sind. Ganz nach dem Motto: Schule geht natürlich auch ohne mich, aber lehrreich, schöner und interessanter ist es sicher mit mir … Aufgezeichnet von Mirjam Künzli, Schulische Heilpädagogin

Rijad, 20. November.

Jannik, 25. November. (Bilder I. Magnin)

herkömmliches

Laubbläser Der Ausdruck Laubbläser ist jüngeren Datums. Aber seither unüberhörbar. Nicht nur im Herbst, wenn die Blätter fallen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Blasinstrumenten erzeugen Laubbläser keine harmonischen Klänge. Stattdessen sorgen sie für Ordnung und Sauberkeit, indem sie das Laub von einem Strassenrand zum anderen blasen. Und von da wieder zurück. Mit Verlaub gesagt: Ohne ersichtlichen Nutzen. Aber immerhin erhalten sie Arbeitsplätze, für deren Fortbestand vermutlich der Heilige Blasius zuständig ist. (ubo)

«Wann kriege ich wohl das Kommando, damit ich das Hundeguetzli vom Menschen-Fuss nehmen kann?»

«Wann öffnet er wohl die Hundeguetzlibox?»

«Hier nehme ich das Hundeguetzli mit den chinesischen Stäbli.»

In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

wetter

Wie Regionen ihr Potenzial nutzen können Forschende der Eidgenössischen Forschungsanstalt WSL geben in einem Factsheet Auskunft, wie sich regionale Entwicklungsprozesse besser unterstützen liessen.

bauernregel «Andreasschnee (30.) bleibt hundert Tage liegen. Hält Andreas den Schnee zurück, so schenkt er reiches Saatenglück.»

Es ist eine Begleiterscheinung des Föderalismus: Grössere Aufgaben, wie regionale Verkehrsplanung oder Siedlungsentwicklung, können Gemeinden nicht alleine bewältigen. Deshalb schliessen sich viele zu grösseren Verbänden zusammen, sogenannten regionalen Entwicklungsträgern. Diese übernehmen vielfältige Aufgaben: sie führen strategische Planungsprozesse in den Regionen durch und vernetzen Menschen und Institutionen. Zudem unterstützen sie findige Personen bei der Umsetzung von Projektideen und kümmern sich um Finanzierungsmöglichkeiten. Darüber hinaus koordinieren sie unterschiedliche Akteure, um regionale Entwicklungsprozesse gemeinsam anzustossen.

Regionale Entwicklungsträger sind häufig als Vereine organisiert, deren Mitglieder in erster Linie Gemeinden sind. Daneben können auch private Akteure wie Tourismusvereine, Wirtschaftsverbände, private Unternehmen und interessierte Personen aus der Bevölkerung Mitglied werden. Die Vielzahl an Akteuren mit vielfältigen Anliegen und Interessen macht es nicht einfach, regionale Entwicklungsprozesse voranzubringen. Wie gemeinsame regionale Initiativen trotzdem funktionieren und zufriedenstellende Resultate liefern können, haben Forschende der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL untersucht und die Ergebnisse und ihre Empfehlungen in einem Factsheet der Akademien der Wissenschaften Schweiz (swissacademies) publiziert. Demnach hängen die Umsetzung regionaler Entwicklungsstrategien und somit auch der Verlauf regionaler Entwicklungsprozesse massgeblich davon ab, wie sie von regionalen Akteu-

ren unterstützt werden. «Daneben benötigen regionale Entwicklungsträger ausreichend Kapazitäten und Kompetenzen, um potenzielle Projektverantwortliche von Anfang an zu begleiten, zu unterstützen und zu vernetzen», sagt Yasmine Willi, die diese Untersuchung in ihrer Doktorarbeit unter der Leitung von Marco Pütz durchgeführt hat. Als hilfreich haben sich zudem konkrete und vor allem verbindliche Ziele und Massnahme erwiesen. Die Autorin und der Autor des Factsheets machen auf drei Kernbotschaften aufmerksam. Erstens sollen Aufgaben innerhalb der regionalen Entwicklungsträger klar verteilt sein und die Akteure die nötigen Handlungskompetenzen besitzen. Zweitens ist es von grosser Bedeutung, die konkrete Umsetzung bereits bei der Erarbeitung regionaler Entwicklungsstrategien vorzuspuren und zu planen. Und drittens sollten in der Schweiz alle Partner in der Raumentwicklung ihre Planungen und Massnahmen optimal aufeinander abstimmen. (pd.)


Veranstaltungen

STUBETE im PÖSCHTLI AEUGSTERTAL Sa, 1. & So, 2. Dez. FACEBOOK: Pöstli Stubete

Dezember-Programm 2018 Dienstag, 4./11./18. Dezember 2018 SENIOREN 60plus Gemeinsames Spiel und Gespräche 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger+Team, 044 761 58 94

Infolge Umzug

Atelier-Auflösung

Mittwoch, 5./12./19. Dezember 2018 FITNESS ab 60 Seniorenturnen für sie und ihn Turnhallen: Ennetgraben: 12.45 und 14.00 Uhr Zwillikon: 13.45 Uhr

Sa/So, 8./9. Dezember 2018 / jeweils 11 – 17 Uhr Abzugeben zu Tiefstpreisen: Aquarell- und Acrylbilder, Staffeleien, Bilder-Wagen auf Rädern, diverse Rahmen, Farben, diverse Mal-Utensilien usw.

Donnerstag, 6. Dezember 2018 WANDERUNG Aarau – Schönenwerd – Aarau Wanderzeit: 3 Std. 8.00 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung, Ernst Bründler Anm. U. Frutig 044 761 80 66

Atelier Elisabeth Brönnimann Pilatusstr. 25, 8915 Hausen am Albis Parkplätze: im Chraz, bei der kath. Kirche, einige Besucher-PP vor dem Haus Tel. 044 764 13 51

Donnerstag, 13. Dezember 2018 ADVENTSFEIER mit dem Jodlerclub Affoltern 14.00 Uhr Kasinosaal Affoltern Anmeldung nicht notwendig Donnerstag, 20. Dezember 2018 SPAZIERGRUPPE Zug – Blickensdorf Spazieren: 1½ Std. 9.25 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung, An-/Abmeldung: Guido Jud, 044 761 28 91 Donnerstag, 20. Dezember 2018 BERGWANDERUNG Merenschwand – Beinwil – Sins Wanderzeit: 3¾ Std. 8.30 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung / Anmeldung: Hans Heierli, 044 761 71 43 Anm. für Wand. und Exk. jeweils bis spätestens Dienstag, 19.00 Uhr Pro Senectute Ortsvertretung Tavolata, So., 9. Dez., 12.00 Uhr An-/Abmeldung Heidi Kleinhans 044 761 09 88 Mittagstisch, Do., 27. Dez., 11.15 Uhr An-/Abmeldung: Regina Helfer, 044 761 03 91 VORANZEIGE: Do., 10. Januar 2019 STERNWANDERUNG, alle Gruppen Seniorendienste Affoltern am Albis wünscht allen eine frohe Adventsund Weihnachtszeit

Gourmetfreunde, Gastronomen und Liebhaber guten Essens – aufgepasst! Wir laden zur

Advents-Degustation ein – Trüffel, Trüffelsalze, Trüffelpasten und dazu auserlesene Weine… Bestens geeignet als Geschenke für «diejenigen, die schon alles haben». Schauen Sie vorbei an der Stehlistrasse 6 in Obfelden. Wir haben geöffnet am 1.+ 2. Dezember 2018 zwischen 11.00 und 17.00. Wir verkaufen auch direkt. Convenience4you.swiss GmbH, www.c4y.swiss, 041 525 10 80.

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094_2018  

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