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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 94 I 171. Jahrgang I Dienstag, 5. Dezember 2017

Über die Bücher

Buskonzept angepasst

Maschwanden, Mettmenstetten und Knonau reorganisieren die Jugendarbeit. > Seite 3

Der Fahrplanwechsel bringt vor allem fürs Oberamt einige Veränderungen. > Seite 3

Spitzenleistungen und gemütliches Beisammensein Der 20. Affoltemer Chlauslauf lockte am Sonntagmorgen über 600 sportliche Personen aus dem Säuliamt und der Umgebung nach Affoltern. Dem von der Leichtathletik-Vereinigung Albis organisierten Lauf war das Wetterglück auch dieses Jahr hold. Es war zwar weihnachtlich kühl, aber dafür windstill und trocken. Nach ihrem Lauf schlenderten zahlreiche Laufende mit tausenden anderen Säuliämtlern durch die Obere Bahnhofstrasse und besuchten die über 60 Marktstände. Der von der Vereinigung Obere Bahnhofstrasse organisierte Markt findet jeweils zusammen mit dem Chlauslauf statt. Ein Teil der Laufstrecke führt sogar durch die Marktgasse. So füllt sich der Markt bereits am Morgen und am Nachmittag finden die Marktbesuchenden Zelte, Strohballen und Heizpilze anstelle der Laufstrecke. Die zahlreichen Marktstände von Parteien, Marktfahrern und Gastronomen luden zum Verweilen ein und so mancher Gast wäre, als der Markt zu Ende war, gerne noch länger geblieben. Neben Affoltern fand an diesem Sonntag auch in Wettswil der «Adventsmäärt» statt. (sals) ................................................... > Berichte auf den Seiten 7 und 17

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Sprachkünstlerin Bibliothekarin Susi Fischli bot Einblick in ihr literarisches Schaffen. > Seite 5

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Zauberhafte Stände Die 19. Auflage des traditionellen Wettswiler Adventsmäärts gelang prächtig. > Seite 7

Spital: Einstimmigkeit zu den Rechtsformen Delegierte bekennen sich zu gAG Akutspital und IKA Langzeitpflege Die Langzeitpflege soll nach dem Splitting als Interkommunale Anstalt (IKA) geführt werden, das Akutspital als gemeinnützige Aktiengesellschaft (gAG). Zu diesem Plan haben sich die Delegierten des Spital-Zweckverbands am Donnerstag einstimmig bekannt. ................................................... von thomas stöckli Der Mehrzweckraum im Haus Rigi des Spitals Affoltern war gut gefüllt an der wegweisenden Delegiertenversammlung. Unter den rund 70 Gästen waren neben diversen Gemeindepräsidenten und anderen Interessierten vor allem auch viele Spital-Mitarbeitende. Sie durften nach zähen Diskussionen ums wenig erfreuliche Budget für 2018 miterleben, wie die Delegierten die Betriebskommission (BK) einstimmig beauftragten, die neuen Rechtsformen aufzugleisen. Das Ziel: das Akutspital

soll als gAG, die Langzeitpflege als IKA organisiert werden.

Zuweisende Ärzte entscheidend «Es ist uns klar, dass eine IKA in einer Volksabstimmung leichter durchzubringen wäre», hatte BK-Vizepräsident Jürg Burger bekannt. Trotzdem sei man überzeugt von der gAG als richtige Lösung fürs Akutspital. Diese Rechtsform ermögliche es, schnell auf veränderte Bedingungen reagieren zu können, was in der aktuellen Marktsituation notwendig sei, führte BK-Mitglied Heinz Spälti aus. Zudem lässt die gAG im Gegensatz zur IKA Beteiligungen von Drittpersonen zu. Die Gemeinden behalten die Aufsichtsfunktion und können durch die Wahl und Abwahl der Verwaltungsräte Einfluss nehmen. «Die gemeinnützige AG bewährt sich im Kanton seit zehn Jahren als Alternative zum Zweckverband», so Spälti weiter. «Ohne die Auflösung des Zweckverbands sehe ich schwarz fürs Spital Affoltern.»

Der Ottenbacher Delegierte Ronald Alder zeigte sich erfreut über den Fortschritt. Die Lösung liege nun auf dem Tisch, jetzt müssen die Informationen an die Bevölkerung und an die Ärzte, forderte er. «Die zuweisenden Ärzte sind matchentscheidend.» Die entsprechenden Kontakte seien bereits geknüpft, verriet Spitaldirektor Michael Buik.

Erster Workshop morgen Mittwoch Splitting und Rechtsgrundlagen werden nun in Workshops weiter ausgearbeitet. Der erste findet bereits morgen Mittwoch, 6. Dezember, statt. Das ist auch der Grund, weshalb die Anträge der DV für dringlich erklärt wurden. Vorerst zurückgestellt hat die BK dagegen die Intensivierung der Gespräche mit einem privaten Klinikbetreiber. Der entsprechende Kreditantrag wurde von der Traktandenliste gestrichen. ................................................... > Kommentar rechts, Bericht Seite 5

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Erster Festsieg für Marco Nägeli

Überraschung am Niklaus-Schwinget in Dietikon vom 5. November bis zum 25. Dezember Bei uns können Sie Ihre Weihnachtsgeschenke finden. Lassen Sie sich von unserem Sortiment verführen und bereiten Sie Freude! Grosse Marken zu kleinen Preisen warten auf Sie in unserer Elektro-Abteilung: Samsung, LG, Sony, Philips, Harman Kardon, Beats By Dr Dre, Acer und noch vieles mehr. Kommen Sie und entdecken Sie alles!

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Blasmusik-Nachwuchs Erfolgreiches Herbstkonzert der Jumba im gut besuchten Gemeindesaal Bonstetten. > Seite 9

kommentar

Es sitzen alle im selben Boot von thomas stöckli

D

reimal wurde applaudiert an der Delegiertenversammlung des Spitalzweckverbands vom vergangenen Donnerstagabend. Das erste Mal auf ein Votum von BK-Mitglied Stefan Gyseler in der Budget-Diskussion: Einige Delegierte hätten noch nicht erkannt, dass es kein «wir» und «ihr» gebe, hatte Gyseler gesagt, denn «wir sitzen alle im selben Boot.» Das zweite Mal gab es Applaus, nachdem sich die Delegierten einstimmig zur gemeinnützigen Aktiengesellschaft als künftige Rechtsform fürs Akutspital bekannt hatten und schliesslich noch, als BKPräsident Clemens Grötsch die Versammlung nach rund zwei Stunden schloss. Die Einstimmigkeit zu den neuen Rechtsformen – eine Interkommunale Anstalt für die Langzeitpflege und eine gemeinnützige AG fürs Akutspital – ist fürs Spital ein wichtiges Signal. Damit ist noch nichts gewonnen, denn schlussendlich entscheiden die Stimmbürger im Juni an der Urne, aber es ist ein Zeichen, dass Betriebskommission und Delegierte gewillt sind, am selben Strang zu ziehen – eine Grundvoraussetzung für ein Weiterbestehen des Spitals Affoltern. Nicht zuletzt werden die Querelen im Säuliamt nämlich auch in Zürich wahrgenommen. Und solange der Bezirk Affoltern zerstritten ist, dürfte es der Gesundheitsdirektion leichter fallen, Leistungen zu streichen.

Conforama – seit 1976 in der Schweiz

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Gegner gebodigt und Jubelpose: Marco Nägeli im entscheidenden letzten Gang gegen Dominik Roth. (Bild Anja Bernhard) Am vergangenen Samstag traten 100 Schwinger in der Stadthalle Dietikon zum traditionellen Niklaus-Schwinget an. Die Ämtler kamen mit glanzvollen

Resultaten nach Hause. Allen voran Marco Nägeli. Der Obfelder schaffte es zwar nicht in den Schlussgang, da es dort aber keinen Sieger gab, erbte er

den Festsieg – punktgleich mit Roman Schnurrenberger. ................................................... > Bericht auf Seite 19


Evangelisch–reformierte Kirchgemeinde Hausen am Albis Politische Gemeinde Hausen am Albis Gemeindeversammlungen Die Stimmberechtigten der Gemeinde Hausen am Albis werden auf Mittwoch, 6. Dezember 2017, in den Gemeindesaal im Schulhaus Weid, Hausen am Albis, eingeladen zur Behandlung folgender Geschäfte: 19.30 Uhr: Reformierte Kirchgemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages für das Jahr 2018 und Festsetzung des Steuersatzes auf 14 % 2. Informationen der Kirchenpflege: KirchgemeindePlus (keine Beschlussfassung). 20.00 Uhr: Politische Gemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages 2018 und Festsetzung des Steuerfusses auf 90 % 2. Zusammenarbeit im Steuerwesen. Anschlussvertrag mit der Politischen Gemeinde Rifferswil (Steueramt Hausen-Rifferswil) 3. Genehmigung der Totalrevision der Statuten des Schulzweckverbandes Bezirk Affoltern 4. Neu gestalteter Postplatz: allgemeine Information und Namensgebung (keine Beschlussfassung, Konsultativabstimmung) 5. Rollsportanlage Jonentäli: Information (keine Beschlussfassung). Die Anträge der reformierten Kirchgemeinde sowie der Politischen Gemeinde liegen den Stimmberechtigten mit dem Stimmregister und den dazugehörenden Akten im Gemeindehaus Hausen am Albis, Zugerstrasse 10, Einwohnerkontrolle (1. Obergeschoss, links), ab Dienstag, 7. November 2017, zur Einsicht auf. Die Anträge der Kirchgemeinde können auch im Kirchensekretariat eingesehen werden. Die Anträge der Politischen Gemeinde können auf der Webseite www.hausen.ch abgerufen werden.

Delegiertenversammlung vom 30. November 2017 Die Delegierten der Zweckverbandsgemeinden Spital Affoltern haben folgende Beschlüsse gefasst: – Zustimmung zur Änderung der Traktandenliste (Rückzug Kreditantrag für die Intensivierung der Gespräche mit einem privaten Klinikbetreiber und Aufnahme von Verhandlungen sowie Rückzug Antrag Dringlichkeitserklärung dazu – Zustimmung zur Kreditabrechnung Gerätebeschaffung und Umbau Endoskopie – Zustimmung zur Kreditabrechnung Geräteersatz Radiologie – Zustimmung zum Voranschlag/Budget 2018 – Zustimmung zum weiteren Vorgehen Projekt «Neuausrichtung»: Die Delegiertenversammlung beauftragt die Betriebskommission, basierend auf den bisher vorliegenden Unterlagen, die Rechtsgrundlage für die IKA Langzeitpflege fertigzustellen. – Zustimmung zum Antrag Dringlichkeitserklärung Fertigstellung Unterlagen Rechtsgrundlage IKA Langzeitpflege – Die Delegiertenversammlung beauftragt die Betriebskommission, basierend auf den bisher vorliegenden Unterlagen, die Rechtsgrundlage für die gAG Akutspital fertigzustellen, ergänzend die Gespräche mit potentiellen privaten Klinikbetreibern zu intensivieren und ermächtigt die Betriebskommission, mit einem geeigneten Anbieter konkrete Kooperationsverhandlungen aufzunehmen. – Zustimmung zum Antrag Dringlichkeitserklärung Fertigstellung Unterlagen Rechtsgrundlage gAG Akutspital und ergänzende Gespräche mit potentiellen privaten Klinikbetreibern und Aufnahme Kooperationsverhandlungen mit geeignetem Anbieter Spital Affoltern www.spitalaffoltern.ch

allen, die

Heinz Durrer 21. Januar 1960 - 25. Oktober 2017

auf seinem farbenfrohen Lebensweg begleitet haben. Speziell danken möchten wir Pfarrer Walter Hauser für den sehr persönlichen gestalteten Gottesdienst und der Organistin Anette Bodenhöfer für die passende musikalische Begleitung. Ein grosses Dankeschön an alle, welche Heinz auf seinem letzten Weg begleitet haben. Es war schön zu sehen, dass er von so vielen Menschen geschätzt wurde. Danke auch für die vielen Umarmungen, Händedrucke, guten Wünsche und Gedanken.

Die Trauerfamilie

Todesfälle Knonau Am 28. November 2017 ist in Goldach SG gestorben:

Scheuber-Korob’ina, Anzhelika

Gemeinde Stallikon

geboren am 12. November 1977 von Wolfenschiessen NW, wohnhaft gewesen in Knonau, Bahnhofstrasse 9. Es findet keine Abdankungsfeier statt. Bestattungsamt Knonau

TO D E S A N Z E I G E Wir haben die schmerzliche Pflicht, die Bevölkerung vom Hinschied unseres überaus geschätzten Mitbürgers

Heinrich Bohli 1931 – 2017

Im Anschluss an die Gemeindeversammlung der Politischen Gemeinde wird ein Apéro offeriert.

Ich weiss nicht, wo Dein Himmel ist aber ich weiss, dass Du in unserem Herzen wie ein Stern weiterleuchten wirst.

Hausen am Albis, 27. Oktober 2017 Die Gemeindevorsteherschaften

WIR DANKEN VON HERZEN

ABSCHIED Traurig nehmen wir Abschied von unserem lieben

Heiri (Heinrich) Bohli

in Kenntnis zu setzen. Er verstarb am 25. November 2017 in Affoltern am Albis. Heinrich Bohli amtierte in den Jahren 1970 bis 1982 zuerst als Mitglied der Bau- und Planungskommission anschliessend von 1984 bis 1990 als Mitglied der Rechnungsprüfungskommission. Er erfüllte seine Aufgaben als Behördenmitglied engagiert und gewissenhaft zum Wohl der Gemeinde. Wir werden dem Verstorbenen ein ehrendes Andenken bewahren und ihn in guter Erinnerung behalten. Seiner Ehefrau und seinen Kindern sowie den Trauerfamilien sprechen wir unser Beileid aus. Gemeinderat Stallikon

8. März 1931 – 25. November 2017

Nach langer Krankheit durfte er friedlich einschlafen.

Die Kirchgemeindeversammlung vom 3. Dezember 2017 fasste folgende Beschlüsse: 1. Das Budget 2018 wird genehmigt. 2. Der Steuerfuss für 2018 wird auf 13 % (unverändert) festgesetzt. Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung liegt ab Dienstag, 12. Dezember 2017, im Sekretariat der reformierten Kirchgemeinde, Chilestrasse 7, zur Einsicht auf. Beim Präsidenten der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Herrn Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, können schriftlich folgende Rechtsmittel ergriffen werden: – Innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, kann Rekurs wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung erhoben werden. – Innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, kann Rekurs mit Begehren um Berichtigung des Protokolls erhoben werden. – Innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, kann Beschwerde gegen die Beschlüsse erhoben werden. Bonstetten, 5. Dezember 2017 Reformierte Kirchenpflege Bonstetten

Wir behalten ihn in lieber und schöner Erinnerung. Hanny Bohli-Crescionini Ueli Bohli, Susi Bohli, Ruedi Bohli Rina und Peter Schlumpf-Crescionini Anverwandte

Der Trauergottesdienst findet am Donnerstag, 14. Dezember 2017, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Stallikon statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt im engsten Familien- und Freundeskreis.

Der Trauergottesdienst findet am Donnerstag, 14. Dezember 2017, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Stallikon statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt zuvor im engsten Familien- und Freundeskreis. Anstelle von Blumenspenden und Grabschmuck unterstütze man bitte die Stiftung Tixi Säuliamt, Postkonto 80-23029-6. Im Bezirk werden keine Leidzirkulare versandt. Traueradresse: Susi Bohli, Dorfstrasse 11, 8143 Stallikon

TO D E S A N Z E I G E Traurig nehmen wir Abschied von unserem Musikkamerad und Ehrenmitglied

Heinrich Bohli 8. März 1931 – 25. November 2017

Seit 1949 hat Heiri Bohli uns als aktiver Musikkamerad begleitet und die Geschichte der Musikgesellschaft 60 Jahre lang mitgeprägt. Seine Begeisterung für die Blasmusik sowie die Leidenschaft für sein Paukenspiel und die vielen fröhlichen Stunden mit ihm werden unvergesslich bleiben. Den Angehörigen entbieten wir unsere herzliche Anteilnahme. Musikgesellschaft Stallikon


Bezirk Affoltern

Nicht zum «Geldesel» werden Kriminelle Organisationen locken mit hohem Gehalt, Arbeit von zu Hause und Flexibilität. Attraktiven Jobangeboten, die mit hohem Gehalt, Arbeit von zu Hause und Flexibilität werben – dahinter können kriminelle Organisationen stecken. «Money Mules», auf Deutsch Geldesel, werden als Geldwäschereivermittler angeworben, um illegale Gelder von Bankkonten zu erhalten oder zu transferieren. Diese Transaktionen dienen der Finanzierung der organisierten Kriminalität unter anderem Drogenund Menschenhandel sowie OnlineBetrug. Wer sein Konto dafür zur Verfügung stellt, kann für die Mithilfe zur Geldwäscherei belangt werden. Die Polizei rät: misstrauisch sein, nicht alles glauben, was man im Internet findet oder in E-Mails liest, auch wenn Logo oder Gestaltung des Absenders bekannt erscheinen. Seriöse Firmen fordern nie vertrauliche Daten per E-Mail an oder verlangen, das Privatkonto für den Zahlungsverkehr des Geschäfts zur Verfügung zu stellen. Im Zweifelsfall! besser auf ein verlockendes Angebot verzichten, als in die Falle tappen. (pd.)

wir gratulieren Zum 85. Geburtstag Marianne Auth-Schreiner in Affoltern darf heute ihren 85. Geburtstag feiern. Wir wünschen ihr alles Gute und viel Schönes fürs ganze Jahr.

Zum 80. Geburtstag Ebenfalls in Affoltern dürfen Ernst Schneebeli und Walter Johann Stadler ihr 85. Wiegenfest begehen. Wir gratulieren herzlich und wünschen den Jubilaren ein freudvolles Geburtstagsfest.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Dienstag, 5. Dezember 2017

Die offene Jugendarbeit wird reorganisiert

Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Knonau Die Offene Jugendarbeit Mettmenstetten – Knonau – Maschwanden und der Betrieb des «Sputnik» werden ab 1. Januar 2018 bis voraussichtlich Ende April eingestellt. Die Jugendarbeit der Gemeinden Mettmenstetten, Knonau und Maschwanden steht im Umbruch. Der Betrieb des Jugendtreffs «Sputnik» in Mettmenstetten weist strukturelle Probleme auf. Nur an drei Tagen pro Woche ist das Team der Jugendarbeit vor Ort anwesend, an den restlichen Tagen fehlt die Beaufsichtigung. Es erweist sich daher als schwierig, Ordnung zu halten – auch was die Vermietung der Lokalität betrifft. Zudem haben Jugendarbeiter Valentin Palokaj per Ende September und Teamleiterin Flutur Aslani per Ende Dezember gekündigt. Man steht daher vor der Herausforderung, einen «Neustart» einzuleiten. Die Jugendarbeit muss sich aufgrund der wesentlich geänderten Bedürfnisse der Jugendlichen neu definieren. Gut besucht sind die Angebote Kino- und Discoanlässe, wogegen der «Sputnik» als freiwilliger Treff ohne organisiertes Angebot immer weniger Zulauf aufweist. An der jährlichen Klausurtagung des Gemeinderates von Mettmenstetten Ende November wurden deshalb sowohl der Betrieb des «Sputnik», die Führungsstruktur als auch das Angebot einer vertieften Analyse unterzogen. Die Resultate sind nun auf der Webseite der Gemeinde Mettmenstetten unter «Aktuelles» aufgeführt. Der Gemeinderat Knonau bedauert den Ausfall des Angebots in Mettmenstetten, möchte die Jugendarbeit ab April 2018 aber gerne mit den verschiedenen Trägergemeinden fortsetzen. Das Angebot der Jugendarbeit soll aus Sicht des Gemeinderats Knonau angepasst, optimiert und Anlässe besser auf die drei Gemeinden verteilt werden. Der gemeindeeigene Jugendtreff beim Schützenhaus in Knonau ist gut angelaufen und verzeichnet gute Besucherzahlen. Der Knonauer Jugendtreff wird auch während der Zeit von Januar bis Ende April 2018 selbstverständlich regelmässig geöffnet sein.

Erneuerungswahlen 2018 Mit Publikation vom 28. November wurden die Erneuerungswahlen 2018 bis 2022 angeordnet. Sämtliche Behörden werden am 15. April 2018 an der Urne neu gewählt. Interessierte finden unter www.knonau.ch (Abstimmungen/Wahlen) die notwendigen Formulare für die Eingabe der Kandidatur. Die Eingabefrist läuft bis zum 8. Januar 2018.

Umgestaltung und Werkleitungsarbeiten Chamstrasse Für die Bauleitung im Zusammenhang mit der Umgestaltung der Chamstrasse konnte dem Ingenieurbüro Ott, Mettmenstetten, der Auftrag erteilt werden. Roman Gräzer wird diese Funktion übernehmen und ist zusammen mit einer Arbeitsgruppe der Gemeinde daran, das Ausführungsprojekt auszuarbeiten. Geplant ist, dass mit der Umgestaltung vor den Sommerferien 2018 gestartet werden kann. Zusammen mit der Umgestaltung der Chamstrasse werden sämtliche Werkleitungen entweder ersetzt oder saniert. Zudem wird das Trennsystem (Meteorwasser/Abwasser) eingeführt. Der Gemeinderat wird die Bevölkerung über den Projektstand laufend orientieren. Die Grundeigentümer entlang der Chamstrasse werden separat informiert, zumal die Hausanschlüsse der einzelnen Liegenschaften diesbezüglich überprüft werden müssen.

Revision der Gemeindeordnung sowie Geschäfts- und Kompetenzenordnung Aufgrund des neuen Gemeindegesetzes sind die Gemeinden verpflichtet, ihre Gemeindeordnungen zu revidieren. Hierfür hat der Gemeinderat eine Arbeitsgruppe einberufen, welche die Gemeindeordnung in Bezug auf verschiedene Gesetzesänderungen überprüft und einen Entwurf ausarbeitet. Die Genehmigung durch die Stimmbevölkerung soll dann im Laufe des Jahres 2018 an der Urne erfolgen. Die Primarschulpflege, die Rechnungsprüfungskommission sowie das Gemeindepersonal werden zur Vernehmlassung eingeladen. Ziel ist es, die revi-

dierte Gemeindeordnung im Juni zur Abstimmung zu bringen. Das Geschäfts- und Kompetenzenreglement, welches für die internen Verwaltungsprozesse von grosser Wichtigkeit sein wird, soll bereits im Frühjahr 2018 durch den Gemeinderat verabschiedet werden.

Wasserversorgung Knonau: Projekt revidiert Marianne Mühl, Tiefbauvorsteherin, hat zusammen mit dem Gemeindeschreiber und dem Werkdienst das generelle Wasserversorgungsprojekt (GWP) überarbeitet. Das aktuelle GWP stammt aus dem Jahre 1999. Das GWP legt die notwendigen Anlagen für die ordnungsgemässe Versorgung des heutigen und zukünftigen Siedlungsgebietes mit Trink-, Brauch- und Löschwasser fest und stellt sicher, dass verschiedene Einzelplanungen und Projekte aufeinander abgestimmt sind. Das überarbeitete GWP wurde durch den Gemeinderat verabschiedet und dem Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft zur Genehmigung eingereicht. Im GWP vorgesehen sind Investitionen in der Grössenordnung von 700 000 Franken bis zum Jahr 2025.

Reorganisation «Unterhalt Infrastruktur» Der Gemeinderat hat entschieden, den Bereich «Unterhalt Infrastruktur» wieder in zwei Bereiche «Werkdienst» und «Hauswartung» zu überführen. Silvan Wüest wurde bereits per 1. November 2017 zum neuen Leiter Hauswartung befördert. Mit Hugo Peter konnte nun auch der neue Leiter Werkdienst ausgehoben werden. Hugo Peter, langjähriger Mitarbeiter Werkdienst und Klärwerkmeister beim Abwasserverband Knonau, hat seine neue Tätigkeit am 1. Dezember 2017 angetreten. Der Gemeinderat und das Gemeindeteam wünschen beiden Herren viel Erfolg und freuen sich auf die Zusammenarbeit. Ebenfalls neu wird Guido Widmer den Werkdienst innerhalb eines 20-%-Pensums unterstützen. Guido Widmer ist bereits bekannt, zumal er zusammen mit Hugo Peter für die Abwasserreinigungsanlage verantwortlich ist.

Wildbienen-Nisthilfe in Affoltern

Naturfreundliche Gestaltung des Kreisels beim Hornbach Bei der Einmündung zum neuen Baumarkt (Hornbach) an der Obfelderstrasse musste aus verkehrstechnischen Gründen ein Kreisel erstellt werden. Bei der Gestaltung wurde auf eine naturnahe Bepflanzung geachtet und Nisthilfen für Wildbienen sollen die Biodiversität fördern. Die Naturschutzkommission der Gemeinde Affoltern möchte der Natur, Pflanzen- und Tierwelt wieder mehr Lebensraum im Siedlungsgebiet schaffen. Deshalb werden Grünflächen der Gemeinde mit Wildblumen und einheimischen Sträuchern und Bäumen bepflanzt. Diese eignen sich ideal zur Förderung von Wildbienen. Bienen wie auch Wildbienen sind die wichtigsten Bestäuber von Wild- und Nutzpflanzen und damit unerlässlich für eine produktive Landwirtschaft, gesunde Ernährung und eine vielfältige Natur. Durch den Verlust von Nahrungs- und Nistressourcen hat die Häufigkeit und Vielfalt der Wildbienen jedoch dramatisch abgenommen und ein Grossteil der 600 Wildbienenarten ist bereits vom Aussterben bedroht. Um dem

Rückgang entgegenzuwirken, hat die Gemeinde Affoltern bei der Tiefbauabteilung des Kantons Zürich um eine eigene Gestaltung des neuen Kreisels Hornbach gebeten. Der Werkhof Affoltern hat den Kreisel als Nahrungsquelle für Wildbienen mit Wildblumen angesät und mit einem Schwarzdornstrauch bepflanzt. Ein ortsansässiger Landwirt Wildbienenhotels auf dem Hornbach-Kreisel. (Bild zvg.) hat den Kreisel zusätzlich mit zwei Wildbienennisthil- fliegende Biene beschränkt sich auf fen ausgerüstet. Diese Wildbienenho- wenige Wochen, dann arbeiten (betels bieten einigen Arten wie der Mau- stäuben) sie jedoch sehr effizient. Wildbienen können gefahrlos erbiene geeignete Nistplätze. Die meisten Wildbienen leben einsiedle- beobachtet werden, da sie im Gegenrisch und nisten in bestehenden oder satz zu Honigbienen ihren Nistplatz selbst gegrabenen Hohlräumen. Sie nicht verteidigen. Allerdings ist es aus verbringen die Winterzeit und den verkehrstechnischer Sicht nicht ratgrössten Teil des restlichen Jahres als sam, den Kreisel zum Beobachten von Larve im Brutplatz. Die Lebenszeit als Bienen zu betreten. (tro.)

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Angepasstes Buskonzept im Oberamt Der Fahrplanwechsel vom 10. Dezember bringt vor allem im Oberamt Veränderungen. Eine Folge davon sind mehr Direktverbindungen. Auch im Unteramt wird einiges angepasst. Im neuen Fahrplan erhalten sowohl Aeugst (Linie 235) als auch Hausen (neue Linie 236) direkte stündliche Verbindungen nach Zürich Wiedikon. Zwischen Aeugstertal und Zürich Wiedikon ergänzen sich beide Linien zum Halbstundentakt. Die Postautos der Linie 223 verkehren neu nur noch zwischen Affoltern und Hausen. Die Abfahrtszeiten werden um wenige Minuten angepasst. Dadurch halbiert sich die Umsteigezeit zwischen der S5 und der Linie 223. Abfahrt in Hausen, Post, ist neu um xx.01 und xx.31 Uhr, ab Bahnhof Affoltern um xx.12 und xx.42 Uhr. Hausen – Aeugstertal wird neu durch die Linie 236 bedient. Die Postautos dieser neuen Linie verkehren während der gesamten Betriebszeit stündlich von Hausen nach Zürich Wiedikon. In Hausen bestehen Anschlüsse zu den Linien 223 in Richtung Affoltern und 280 in Richtung Baar. In der Hauptverkehrszeit fahren werktags zusätzliche Kurse von und nach Ebertswil respektive Stallikon, Zürich Wiedikon. Die Postautos der Linie 225 verkehren neu ab Aeugst, Grossacher, werktags um xx.20 und xx.50 Uhr respektive ab Bahnhof Affoltern um xx.27 und xx.57 Uhr. Damit verbessert sich die Anschluss-Sicherheit auf die S5 Richtung Zug. Am Wochenende weichen die Abfahrtszeiten zum Teil ab. Dadurch haben nicht alle Kurse in Affoltern Anschluss an die S5 Richtung Zug. Die Postautos der Linie 235 verkehren zwischen Zürich Wiedikon und Aeugst am Albis neu im Stundentakt. Am Morgen wird ein neuer Frühkurs 5.04 Uhr ab Aeugst, Grossacher, nach Zürich Wiedikon eingeführt. Die Zusatzkurse Ebertswil – Zürich Wiedikon verkehren neu teilweise via Aeugst (siehe Linie 236). Am Abend, am Samstagmorgen und am Sonntag verkehrt die Linie 235 nur zwischen Aeugst, Grossacher, und Aeugstertal. Dort besteht Anschluss auf die Linie 236 in Richtung Zürich Wiedikon und Hausen.

Änderungen auch im Unteramt ... Um einen pünktlicheren Fahrbetrieb zu gewährleisten, werden die Abfahrtszeiten der Linie 220 (Zürich Wiedikon – Bonstetten-Wettswil) teilweise leicht angepasst. Auf der Linie 227 (Birmensdorf – Stallikon – Bonstetten-Wettswil) gibt es Anpassungen am Abend: So verkehren die Busse von Montag bis Donnerstag nur noch bis 21.24 Uhr, Freitag und Samstag bis 00.24 Uhr. Werktags verkehrt ein zusätzlicher Frühkurs ab Birmensdorf, Aumüli mit Ankunft um 05.56 Uhr in Birmensdorf, Bahnhof. Geänderte Abendbedienung für kürzere Umsteigezeiten gibt es auf der Linie 228 (Bonstetten-Wettswil – Bonstetten, Dorfplatz): Am Abend verkehrt der Bus von Bonstetten-Wettswil, Bahnhof, bis Isenbach und nach einer kurzen Pause vom Chrüzacher zurück zum Bahnhof. Damit wird die Umsteigezeit auf die S5 reduziert.

... und im Nachtnetz am Wochenende Die Linie N22 verkehrt nur noch bis Obfelden, Unterlunnern. Neu immer zur Minute xx.17 Uhr ab Birmensdorf. Die Linie N23 ins Unteramt verkehrt immer ab Birmensdorf. Die Linie N24 ins Oberamt bedient neu Maschwanden (01.28 Uhr und 03.28 Uhr ab Affoltern, Bahnhof). (pd.)


Büro-/Gewerbe Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, von vielen Blättern eines. Dies eine Blatt, man merkt es kaum, denn eines ist ja keines. Doch dieses eine Blatt allein war ein Teil von unserem Leben, drum wird dies eine Blatt allein uns immer wieder fehlen. Rainer Maria Rilke

Traurig nehmen wir Abschied von meinem lieben Mann, unserem Vater, Grossvater und Urgrossvater

Werner Schneebeli 27. Juni 1932 – 29. November 2017

Nach einem erfüllten Leben durfte er in diesem Jahr seine drei Urenkel begrüssen, bevor er von diesem Leben Abschied nehmen musste. Horgen, 29. November 2017 Josephine Schneebeli-Miotti Roman und Martina Schneebeli-Stiner Maya und Matthias mit Lina Sandra Bea und Edi Layritz-Schneebeli Sarah Lorena Werner und Susanna Schneebeli-Dürlemann Reto und Debi mit Tian und Len Sonja und Timm mit Malu Christian Anverwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung findet am Montag, 11. Dezember 2017, auf dem Friedhof Horgen statt. Anschliessend Trauerfeier in der reformierten Kirche. Besammlung um 13.30 Uhr bei der Friedhofhalle. Traueradresse: Josephine Schneebeli-Miotti, Speerstrasse 4a, 8810 Horgen

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 5. Dezember 2017

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Bewilligung für den Privat-Pavillon lässt sich nochmals verlängern Das Spital Affoltern rechnet für 2018 mit einem Defizit von 1,77 Mio. Franken Das Budget war der Knackpunkt an der Spital-Delegiertenversammlung vom vergangenen Donnerstagabend. Zusätzliche Belegärzte sollen den Ertrag halten.

einen Ausbau der Urologie (über-)kompensiert werden. Erfreulich sieht die Tendenz auch in den Paradedisziplinen Akutgeriatrie und Palliative Care aus. Mit 1,34 Mio trägt das Akutspital den grössten Teil zum Betriebsdefizit bei. 256 000 Franken Minus macht die Cafeteria, 238 000 der Rettungsdienst. Dies, weil die Kosten für Patiententransporte mit geringem Überwachungsbedarf neu dem Spital belastet werden. In der Langzeitpflege ist eine schwarze Null eingeplant.

................................................... von thomas stöckli Rund eine Stunde dauerte es, bis das Spital-Budget für 2018 mit 8:3 Stimmen bei drei Enthaltungen abgesegnet war. Es sieht bei einem Aufwand von 77,41 Mio. und einem Ertrag von 75,64 Mio. ein Minus von 1,77 Mio. Franken vor. Zu viel für den Ottenbacher Delegierten Ronald Alder. Sein Antrag, das Budget zurückzuweisen mit der Forderung, ein ausgeglichenes vorgelegt zu bekommen, blieb allerdings chancenlos (2:11 Stimmen, eine Enthaltung). Auf Ertragsseite muss man kommendes Jahr auf einiges verzichten. So

Notfalldienst neu organisiert Während bisher der Kanton Zürich in verschiedene Notfalldienstregionen aufgeteilt war und die Vermittlung der Leistungserbringer über unterschiedliche Rufnummern erfolgte, wird neu ab 1. Januar 2018 eine unter ärztlicher Leitung stehende Triagestelle den Betrieb aufnehmen und den Notfalldienst für das ganze Kantonsgebiet abdecken. Die Triagestelle tritt unter dem Namen «Aerztefon» auf. Diese ist über die Gratis-Nummer 0800 33 66 55 rund um die Uhr telefonisch erreichbar. Im Bedarfsfall vermittelt sie die Anrufenden zudem direkt an die Spitex, die Spitäler oder alarmiert, wenn nötig, die Einsatzzentrale von Schutz und Rettung, deren direkte Rufnummer «144» weiterhin separat betrieben wird.

Erhöhte Brandgefahr Am Sonntag war der 1. Advent. Damit beginnt die vorweihnachtliche Zeit mit festlichen Gestecken und Kerzen. Diese sind leider oft Ursache für Hausund Wohnungsbrände. Die meisten durch Kerzen verursachten Brände ereignen sich aufgrund von Unachtsamkeit. Drum: Kerzen löschen, wenn sie nicht beaufsichtigt werden können; Kinder und Haustiere nicht in einem Raum mit brennenden Kerzen allein lassen; Kerzen standsicher, auf einer nicht brennbaren Unterlage mit ausreichend Abstand zu brennbaren Materialien aufstellen; für einen festen, aufrechten Halt der Kerzen sorgen; Kerzen auswechseln, bevor sie niedergebrannt sind. Dürre Adventsgestecke nie im Cheminée verbrennen; für Notfälle einen Eimer Wasser oder eine Löschdecke bereithalten. (pd.) anzeige

Zahlen erst nicht nachvollziehbar

Seit Ende Juli in Betrieb: Die neue Röntgenanlage des Spitals Affoltern. (Bild zvg.) verwies Spitaldirektor Michael Buik etwa auf das Projekt «ambulant vor stationär». Für die gleichen Eingriffe gibt es künftig 570 000 Franken weniger. Weiter zeigen die Leistungskenn-

zahlen ein deutliches Minus in der Chirurgie. Diese 300 Fälle mit tiefer Fallschwere weniger sollen durch zusätzliche Belegärzte in der Wirbelsäulenchirurgie und Orthopädie sowie

Der Personalaufwand, welcher um 2,37 Mio. steigt, war einer der Budgetposten, die harsch kritisiert wurden. Hauptursache ist hier das neue Fixlohn-Modell für Kaderärzte. Deren Zusatzhonorare liefen bisher nämlich nicht über die Spitalrechnung. Auch zu den geplanten Investitionen von 4,25 Mio. Franken gab es kritische

Voten. Und einmal mehr stand auch das Verpflegungszentrum, respektive das Café 27 in der Kritik. Mehr Transparenz, mehr Details, mehr Erklärungen, das verlangten verschiedene Delegierte. Die Rechnungsprüfungskommission meldete sich diesbezüglich ebenfalls zu Wort. Mangels Zusammenfassung und Begründung der Abweichungen seien die Zahlen für sie erst auch nicht nachvollziehbar gewesen, «aber wir haben die nötigen Erklärungen bekommen.» Einstimmig hatten die Delegierten zu Beginn die zwei Kreditabrechnungen für die neue Endoskopie und den Geräteersatz Radiologie durchgewinkt – diesmal mit vorliegendem RPK-Beschluss. Beide Projekte konnten günstiger umgesetzt werden als budgetiert. Ein Problem konnte zumindest vertagt werden: Die 2020 auslaufende Betriebsbewilligung für den Privat-Pavillon wird mit geringfügigen Auflagen voraussichtlich um weitere fünf Jahre verlängert.

Prosa, Lyrik und Pianoklänge in Hausen Zeitgedehnt – Susi Fischli und Theo Wiget in der Mülibar Für die Hausemer Bibliothekarin Susi Fischli standen Lesen und Schreiben schon seit frühster Kindheit im Mittelpunkt. Am vergangenen Donnerstag bot sie Einblick in ihr literarisches Schaffen. Stimmungsvoll liess Theo Wiget die Worte musikalisch weiterklingen: Zeitgedehnt. ................................................... von regula zellweger Susi Fischli versteht es, Alltagssituationen genau zu beobachten und so lange darüber nachzudenken, Wörter zu finden und zu erfinden, bis sie beginnen zu schillern, zu funkeln und zu glitzern. Sie ist eine Sprachkünstlerin, Wortakrobatin und Stimmungszauberin. Theo Wiget hat ein extrem feines Gespür, Stimmungen, Emotionen und Themen aufzunehmen und so zum Klingen zu bringen, dass sie sich weiterentwickeln. Beide, Susi Fischli und Theo Wiget verstehen es, bei jedem Menschen etwas anderes, Individuelles auszulösen, das tut gut – auch wenn nicht alle Texte von Susi Fischli leicht dahergehüpft kommen. Sie spielt mit Sprache alle Töne der Empfindungen virtuos.

Sich anmuten lassen Susi Fischli ist eine Frau mit feinem Sensorium. Wer empfindsam ist, nimmt intensiv und differenziert wahr. Eindrücke und Erlebnisse wollen verarbeitet sein. Susi Fischli tut dies in der freien Natur, im Garten – und vor allem schreibend. Von frühster Kindheit an war Susi Fischli umgeben von belesenen Menschen. Zuerst im Elternhaus, später in der Schule. Weitere Impulse erhielt sie

an der EB in Zürich, wo sie drei Semester «Literarisches Schreiben» belegte: Szenisches, erzählendes, experimentelles und lyrisches Schreiben. Als Bibliothekarin kann sie ihre Affinität zu Büchern und der Schriftstellerwelt voll ausleben. Hier hat sie auch jahrelang Lesungen organisiert. Sie empfiehlt zwei für sie wichtige Anlässe: Die jährlichen Literaturtage auf der Rigi und in Solothurn.

Prägende Gruppe Voller Begeisterung erzählt Susi Fischli von der Zeit, als sie im «Club Hrotsvit – Kunst und Frau» mitwirkte. «Der Club mit all seinen kulturinteressierten Frauen war ein Eldorado für mich, insbesondere die damit verbundene Literaturgruppe, der ich rund 15 Jahre angehörte.» Susi Fischli hat hohe Ansprüche an ihr Schreiben: «Ziel ist es immer, einem Text seinen Funkelkern zu entlocken, also zum Eigentlichen vorzustossen und dabei möglichst Floskeln, Füllwörter und Wiederholungen abzumurksen. Ich koche die Buchstaben-

suppe langsam ein, bis nur noch die Essenz übrigbleibt. Das kann dauern.» Über ihr Schreiben sagt sie bescheiden: «Nein, ich habe nichts von all dem veröffentlicht. Ein Theaterstück von mir, «Geister sind auch nur Menschen», wurde im Schloss Meggenhorn aufgeführt. Das Originalmanuskript liegt irgendwo im Archiv von Meggen. Eigentlich hüte ich meine Texte in meiner Schreibschublade. Ab und zu mache ich lieben Menschen mit einer Geschichte oder einem Gedicht ein Geschenk. Mehr begehre ich nicht.»

Ein Geschenk Mit ihren Gedichten bringt sie die Dinge auf den Punkt – der sich alsbald in einen Gedankenstrich verwandelt. «Meine Themen kreisen vor allem um

Werden und Vergehen. Ich finde es in den Jahreszeiten, im menschlichen Leben, in mir selber. Ich bin fasziniert von den Gegensätzen Licht und Schatten, Freude und Leid, Leben und Tod», erklärt Susi Fischli. Die Gedichte brauchen Zeit, um sich zu setzen und zu wirken – bei jedem Zuhörer anders. Die improvisierte Klaviermusik von Theo Wiget begleitet und vertieft die Gedanken. Auf eine Erzählung aus der Sicht eines Kindes lässt er beispielsweise «Summertime» anklingen. Die Mülibar ist ein idealer Ort für solche Veranstaltungen. Man trifft sich gern hier in Hausen. Aschi Rutz und sein Team sind hervorragende Gastgeber und bieten seit vielen Jahren Menschen einen Begegnungsort und einen Ort, wo Kultur nicht stattfindet, sondern lebt.

Bach Fuge Frostvogel lässt Eisfedern fallen, schneeweisse. Zwischen Glaskieseln und Moosbärten sprudelt der Bach blauäugig funkelnd im Winterlicht. Drängt vorwärts Immerzu singend Das Lied vom Kristallblumenmeer Susi Fischli

Susi Fischli mit Prosa und Lyrik und Theo Wiget mit Piano harmonieren hervorragend und ernteten in der Mülibar begeisterten Applaus. (Bild Regula Zellweger)


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Dienstag, 5. Dezember 2017

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Ein «Himmelrich» in Affoltern Über 60 Marktstände zogen am Sonntag tausende Besuchende an den Weihnachtsmarkt im Bezirkshauptort Warm eingepackt kamen sowohl die Standbetreibenden als auch die Besuchenden gut mit den tiefen Temperaturen zurecht. Bei hervorragender Stimmung trafen sich alte Bekannte, nutzten die Gelegenheit sich auszutauschen und erledigten ihre Weihnachtseinkäufe. ................................................... von salomon schneider Der von der Vereinigung Obere Bahnhofstrasse organisierte Affoltemer Weihnachtsmarkt versprüht immer einen speziellen Charme. Überall dominieren lachende und strahlende Gesichter. Alle paar Meter gibt es ein grosses Hallo, wenn sich alte Bekannte über den Weg laufen – und das unverhoffte Aufeinandertreffen bei einem Glühwein oder Cüpli feiern. Dass der Grossteil der Marktstände von Menschen aus dem Säuliamt geführt sind, verleiht dem Markt trotz seiner Grösse eine sehr persönliche Atmosphäre. Auch die politischen Parteien tragen zur persönlichen Stimmung bei. Sie laden zu Risotto, Lebkuchen oder Popcorn ein und ihre Vertreter wie Vertreterinnen suchen das Gespräch mit der Bevölkerung. Der offene Austausch auf der Strasse gibt der Politik ein menschliches Gesicht, jenseits von verhärteten Fronten und Ideologien. Zahlreiche Stände waren aufwändig dekoriert. Bei der Prämierung erreichten Manuela Lentini und Andrea Gujan mit allesamt Selbstgemachtem den ersten Rang, vor Corina Sommer mit ihren Shabby-Chic-Artikeln und den Claudias Küng und Sachs mit dem ersten prämierten Gastrostand, dem «Himmelrich».

Samichlaus und Schmutzli hörten sich «Sprüchli» an und verteilten Orangen und Nüssli an die allesamt braven Kinder. (Bilder Salomon Schneider)

Die Freundinnen Claudia Sachs (links) und Claudia Küng verwöhnten die Kundschaft mit Kaffeespezialitäten und Cüpli.

Italienische Lebensfreude und Spezialitäten gab es beim Stand von Säuliämtlern mit neapolitanischen Wurzeln.

Zelte mit Heizpilzen und Strohballen boten die Gelegenheit sich zu treffen, aufzuwärmen und Getränke zu geniessen oder etwas zu knabbern.

Im Paradies von traumhaften Marktständen Auch die 19. Auflage des traditionellen Wettswiler Adventsmäärts gelang prächtig 1999 wurde in Wettswil der Adventsmäärt ins Leben gerufen, von denselben Leuten, die sieben Jahre zuvor den Herbschtmäärt gründeten. Der Anlass, der jeweils am ersten Advent die vorweihnachtliche Zeit einläutet, ist schöne Tradition geworden. ................................................... von kaspar köchli «Einfach grossartig, das halbe Dorf ist jeweils auf den Beinen und beteiligt sich in irgendeiner Form», schwärmte OK-Präsident Remo Buob. Längst hat der Wettswiler Adventsmäärt im Kalender seinen fixen Platz eingenommen und erfreut sich weit über die Bezirksgrenze hinaus grosser Beliebtheit. Nicht anders war das vorgestern Sonntag, bei der 19. Durchführung, als die Besucher trotz kalter Temperaturen ins Dorfzentrum strömten. Bloss, wo sollte man mit dem Rundgang starten, in diesem Paradies von schmucken Marktständen? Alles andere als eine abwegige Idee war, sich zuerst mit einem glühend heissen Gewürzwein aufzuwärmen, um dann froh eingestimmt den festlichen Parcours der Adventsschätze zu erkunden.

Dutzende Stände, kulinarisch Vielfältiges Rund 60 Stände wurden gestellt. Jene Betreiber, die bereits beim diesjährigen Herbschtmäärt (25-Jahre-Jubiläum) teilnahmen, hatten keine Gebühr zu entrichten. «Als Dank für ihre Treue», wie Buob betonte. Ein «Märkt-

Zauberhafte Marktstände, hier jener von Anita Baur. ler» meinte anerkennend: «Eine wirklich schöne Geste.» Viele Besucher waren mit dem Vorhaben gekommen, sich wenn möglich bereits ein passendes Weihnachtsgeschenk zu ergattern. Da hatten sie die Qual der Wahl. An den liebevoll hergerichteten Ständen lockten Adventskränze, Weihnachts- und anderer Schmuck, gedrechselte Arbeiten, Spielsachen, hübsche Seifen, kreative Blumenarrangements, fantasievoll Gestricktes und Unzähliges mehr. Stets einen sicheren Wert bedeuten Weine und Destillate. Umso mehr, wenn sie von top Qualität zeugen und sogar degustiert werden durften. Das kulinarisch Umfassendste bot die in der Turnhalle Mettlen einquartierte

Auch Samichlaus und Schmutzli statteten dem Adventsmäärt einen Besuch ab. (Bilder Kaspar Köchli)

Määrtbeiz, in deren Mitte ein hübsch dekorierter Tannenbaum prangte. Für jeden Geschmack empfahl sich etwas. Ob Elsässer Flammkuchen, Gerstensuppe, Würstli oder das garnierte Raclette, für welches der Tennisclub Wettswil verantwortlich zeichnete. Und schon einige Gehminuten entfernt wartete im Türmlihaus, das der Frauenverein «eingenommen» hatte, nebst warmen Speisen vor allem ein riesiges Büffet mit Kuchen, die ausnahmslos selbst gebacken und gespendet wurden. Zwischendurch zogen ein Samichlaus samt Schmutzli und Esel durch die Gassen. Vor allem zur Freude der zahlreichen Kinder, die sich bis in Streichelnähe des Tieres getrauten.

Orientalischer Hauch herrschte beim gut frequentierten Stand der Flüchtlinge und Migranten Wettswils, welche den Besuchern Gekochtes und Gebackenes – Typisches aus sechs verschiedenen Ländern – schmackhaft machten. «Toll, wie man sich da näherkommt und Hemmschwellen abgebaut werden», strahlte Maya Afra, zuständig für den allwöchentlichen Treffpunkt für Integration in der Gemeinde. Beim Nachhausegehen erlagen einige Besucher dem üppigen Augenschmaus beim «Italiener» und liessen sich durch hausgemachte Pasta, Oliven, Käse, Salami oder andere Köstlichkeiten nochmals aufhalten, um ein paar lukullische, wenn auch schnell vergängliche Souvenirs vom

schönen Wettswiler Traditionsanlass mitzunehmen.

Grosszügiges passiert mit dem Erlös «Grossartig, was da wieder geleistet wurde, vielen Dank allen rund 100 Helferinnen und Helfern!» lobte der omnipräsente Buob abschliessend. Das Organisationskomitee berücksichtigt jedes Jahr einen wohltätigen Verein und bietet diesem Plattform, sich vorzustellen. Heuer war dies der Stand «EpiDogs for Kids» (Begleithunde für Familien mit epilepsiebetroffenen Kindern). Mit dem Reinerlös des erfolgreichen Adventsmäärt werden zusätzlich auch andere gemeinnützige Organisationen unterstützt.


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Dienstag, 5. Dezember 2017

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Mit Rhythmen und Blasmusik begeistert Erfolgreiches Herbstkonzert der Jumba im gut besuchten Gemeindesaal Bonstetten Personell sind die Formationen der Jumba knapp besetzt, doch spielen können sie, die Ämtler Nachwuchsmusikanten. Am Herbstkonzert in Bonstetten machten sie beste Werbung für ihr wertvolles Hobby.

ten Abschlussstücke und der Zugabe weckten wehmütige Erinnerungen an Zeiten, als die Blasmusik bei den Jugendlichen noch populärer war und die Jugendmusikvereine noch nicht um ihr Überleben bangen mussten.

Eröffnet wurde das diesjährige Herbstkonzert der Jumba durch die Drummer Factory. Das traditionelle «Chinderfäscht» mit unterschiedlich anspruchsvollen Stimmen gab den jüngsten «Drummern» die Möglichkeit, gemeinsam mit den Älteren zu spielen. Etwas schwieriger und musikalisch genauso originell wie sein Name, war anschliessend das «Fischschtäbli» – eine Komposition des musikalischen Leiters Etienne Destraz. Mit «African Wind» bewiesen die jungen Drummer, dass die Perkussion nicht immer laut sein muss: Sie verwandelten den Konzertsaal für einige magische Momente in einen klangvollen afrikanischen Dschungel. Zum Abschluss des ersten Teiles wurde die Drummer Factory noch durch Spielerinnen aus dem Blasorchester verstärkt. Die sieben Musikerinnen hatten im Rahmen eines gemeinsamen Workshops ihr Instrument mit einer Trommel getauscht und das gemeinsam erarbeitete Stück «Booster» erntete grossen Applaus. Nach einem kurzen Umbau begrüssten die zwei charmanten Ansagerinnen das Aspirantenspiel auf der

Denn die Zukunft der Jumba ist ungewiss: Wie die Präsidentin, Andrea Lippmann, erklärte, haben mehrere Vorstandsmitglieder und Ressortverantwortliche auf diesen Frühling ihren Rücktritt angekündigt und bisher ist die Nachfolge noch nicht gesichert. Hinzu kommt, dass nur noch wenige Jugendliche ein Blasinstrument spielen und die Formationen oft kaum noch eine spielfähige Grösse und Besetzung haben. Es bleibt die Hoffnung, dass sich doch wieder neue, engagierte Funktionäre finden und dass wieder mehr Kinder die Freude am Musizieren entdecken. Denn wohl jeder, der an diesem Abend den Konzertsaal verliess, hat einmal mehr erlebt, wie viel die Jugendlichen im Zusammenspiel erreichen können und dass die Musik ein enorm wertvolles Hobby und eine Lebensschule fern von Handy und Internet bietet. (MR)

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Rekrutierungssorgen im Vorstand

Das Blasorchester unter der Leitung von Gilbert Théraulaz. (Bild zvg.) Bühne, die Einsteiger-Formation der Jumba. Für rund die Hälfte der nur zehn Spielerinnen und Spieler war es der erste Auftritt auf einer Bühne. Unter der bewährten Leitung ihres Dirigenten Daniel Raschle zeigten sie aber keine Unsicherheit. Mit der Ouvertüre «Indian River» sowie dem lateinamerkanischen «El Niño» verblüfften sie das Publikum mit anspruchsvoller Blasmusik und durften natürlich noch eine Zugabe spielen.

«Jumba-Jump» und Schleifpapier Nach der Pause füllte sich die Bühne etwas mehr: Das Blasorchester der Jumba mit den älteren Musikerinnen

und Musikern und ihrem Dirigenten Gilbert Théraulaz hatte sich für seinen Teil bereit gemacht. Es startete mit «Happy» des berühmten Sängers Pharrell Williams, und die Lebensfreude, die dieses Lied ausstrahlte, passte bestens zu den Jugendlichen. Es folgten der spannende Soundtrack aus dem Film «Air Force One» und ein Klassiker der Blasmusikwelt: «ABBAGold», ein anspruchsvolles Medley aus diversen berühmten ABBA-Melodien. Besondere Unterhaltung bot dann das «Sandpaper Ballet»: Den Solo-Part hatten zwei jugendliche «Handwerker» mit Schmirgelpapier und Holzbrett. Und ein weiterer Höhepunkt war «Jumba-Jump», vom Schweizer

Komponisten Christoph Walter. Dieses Geschenk des Lions-Clubs hatte die Jumba im vergangenen Frühling gemeinsam mit dem Christoph Walter Orchestra uraufgeführt. Das «Blasi» bewies nun, dass es die Komposition auch ohne Unterstützung des Profi-Orchesters ausgezeichnet präsentieren kann. Zum Schluss erinnerten sich wohl viele der älteren Konzertbesucherinnen und -besucher an die Zeiten, in denen die Jumba noch richtig gross war: Die Aspi-Spieler verstärkten das «Blasi», zusätzliche Stühle wurden gesucht und das gemeinsame Orchester füllte die Bühne komplett aus. Der Sound der beiden gemeinsam gespiel-

Kontakt bei Interesse zur Übernahme eines Amts in der Jumba oder für Kinder, die ein Instrument lernen und in einer Formation mitspielen möchten: praesident@jumba.ch, Telefon 043 399 99 19. Weitere Infos unter www.jumba.ch.


forum

Die Natur dankt

Dieser Baum ist fast leer. Es ist ein Weihnachtsbaum ohne Kerzen und Schmuck. Er steht allein im leeren Feld neben einem Bauplatz. Der Landwirt hat ihn bis heute geschont, ihn nicht umgehauen. Bravo! Für viele Insekten und Vögel bringt er Weihnachten in der Winterzeit. Biodiversität heisst das Geschenk. Die Natur dankt. (Bild Willi Neurauter, Mettmenstetten)

Kränzchen für Knonau Ein Kränzchen – das wollte ich der Gemeinde Knonau schon im Frühling winden! Dann hatten andere Themen den Vorrang zum Beispiel Abstim­ mungen, Wahlen, Ferien ... Nun hat das Aufschieben ein Ende mit dem Ende des Jahres. Sei es der Salzwagen oder der Schneepflug, die nachts ausrücken müssen, im Frühling das Anpflanzen und dann Pflegen der Blumenrabatten, sei es das rechtzeitige Mähen und die Pflege den Bächen entlang. Auch die Strassen wurden zur rechten Zeit gewischt und vom Herbstlaub befreit,

und, und, und ... Jetzt haben wir ÖVLeute sogar eine gepflegte «Bahnhofstrasse» mit Blumen und Grün statt Schaufenstern rechts und links!! Auf der Gemeindekanzlei finde ich immer ein offenes, freundliches Ohr für Fragen, Wünsche und Anliegen. Grossen Dank an die zuständigen Personen der Gemeindekanzlei und «Regierung», die dazu beitragen, Knonau wohnlich und schön zu gestalten und zu pflegen. Ich wohne gerne hier. Danke. Franziska Keller-lten, Knonau

Fragwürdiger Oberamtmann Zur Kolumne vom «Oberamtmann Hirzel» Unter dem mysteriösen Pseudonym «Oberamtmann Hirzel» erscheint im «Anzeiger» hin und wieder eine Kolumne, die aktuelles politisches Geschehen kommentiert. Der «Anzeiger» verbittet sich – zu Recht – anonyme Zuschriften. Die Redaktion wird also wissen, wer die Texte in dieser Kolumne verfasst und die Vermutung liegt nahe, dass sie aus den Tasten eines hauseigenen Journalisten stammen. Warum bloss bleibt geheim von wem? Es gehört doch zu den Aufgaben eines Journalisten, das Geschehen zu kommentieren und Fragen zu stellen. Der «Anzeiger» lebt von verschiedenen Meinungen, die in den Leserbriefspalten zum Ausdruck kommen, und die redaktionellen Artikel sollen ja

auch nicht reine Hofberichterstattung bleiben. Wird die persönliche Meinung eines Journalisten nicht von der ganzen Redaktion getragen, kann er sie in einen Kommentar oder allenfalls auch in eine Kolumne, mit seinem Kürzel gekennzeichnet, verpacken. Aber anonym politische Aktualitäten thematisieren – ich finde, das geht für eine Zeitung gar nicht. Die politische Auseinandersetzung soll fair und offen geführt werden. Der «Anzeiger» ist eine gute Plattform dafür. Platz für feiges Verstecken sollte er aber keinen bieten. Franziska Sykora, Mettmenstetten ......................................................................... Der «Oberamtmann Hirzel» ist kein «Anzeiger»-Journalist. (Red.)

Faltfahrplan für Hausen Wie in vergangenen Jahren hat die SP Hausen auf die Fahrplanänderung am 10. Dezember den praktischen Faltfahrplan erarbeitet. Er enthält alle wichtigen Informationen zu den Abfahrtszeiten der Postautos; er ist so klein, dass er in jedem Portemonnaie Platz hat. Ab Freitag, 8. Dezember, liegen genügend Exemplare in der Gemeindeverwaltung, in der Drogerie Rütimann sowie in der Poststelle im Volg Hausen auf.

Die SP setzt sich ein für einen attraktiven öffentlichen Verkehr, der den Bedürfnissen der Nutzerinnen und Nutzer Rechnung trägt. Sie bringt Vorschläge in die Fahrplankonferenz ein und will mit dem handlichen kleinen Fahrplänchen die Einwohner in Hausen und in den umliegenden Dörfern über den guten öV informieren und sie zu dessen Nutzung anregen. Es lohnt sich. SP Hausen, Franz Schüle


Gewerbe/Dienstleistungen

Setzen Sie uns ruhig unter Druck! Markus Simperl Drucker und Weiterverarbeiter

kæser.ch DIE DRUCKER

Gastronomie als Wert

Überlandorchester

Der gesellschaftliche Wandel stellt Ämtler Wirte vor grosse Herausforderungen. > Seite 13

Max Lässer, Andrea Caprez und Co. spielen im Pöschtli Aeugstertal auf. > Seite 15

Ein gelungener Abend

Duo Amica in Mü`s Vinothek in Affoltern

Dienstag, 5. Dezember 2017

-

Wieder keine Punkte Streethockey NLA: Der SHC Bonstetten-Wettswil unterliegt dem SHC Martigny. > Seite 19

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Nach dem Druck für Sie in Fahrt. Stefan Gygax Ausrüster und Chauffeur

kæser.ch DIE DRUCKER

Ein Grand Café de luxe in Hausen

Die Bäckerei Pfyl eröffnet im Oberamt eine neue Filiale Die neue Filiale der BäckereiConditorei-Confiserie Pfyl in Hausen wurde am letzten Donnerstagabend offiziell eröffnet. Die geladenen Gäste waren von dem modernen Gebäude mit stilvoller Einrichtung begeistert. ................................................... von martin mullis

Julia Hedinger, Ruedi Müller und Meredith Kuliew (von rechts) nach dem Konzert. (Bild zvg.)

Beim ersten Schneefall in diesem Jahr traf in Affoltern Musik auf Wein. Das Duo Amica gab am 26. November ein Konzert in Mü`s Vinothek. Schon früh strömten die ersten Gäste in Richtung des Lokals und warteten gespannt auf den Auftritt des aufstrebenden Duos. Mit ihrem professionellen Auftreten, sowie ihrer charismatischen Ausstrahlung begeisterten die jungen Bratschistinnen Meredith Kuliew und Julia Hedinger ihr Publikum. Sie entlockten ihren Instrumenten dunkle Klänge in den frühklassischen Werken von Wilhelm Friedemann Bach und erheiterten das Publikum mit fröhlichen Duos von Wolfgang Amadeus Mozart.

Die fundierte Musikalität, sowie die technische Präzision, mit der die jungen Künstlerinnen auftreten, lässt das Publikum entspannt zurücklehnen. Mit ihrem harmonischen Zusammenspiel berührte das Duo Amica sein Publikum und schuf eine höchst angenehme Atmosphäre. Tosender Applaus krönte das Konzert und forderte das Duo zu einer spontanen Zugabe auf. Beim anschliessenden Apéro kamen Künstlerinnen und Gäste ins Gespräch und liessen den Abend gemeinsam ausklingen. Ruedi Müller, Besitzer der Vinothek, ist ebenfalls begeistert und möchte das Duo Amica bald wieder bei sich konzertieren lassen. (pd.)

Die unzähligen Ahhhs und Ohhhs der Gäste beim Betreten der neuen Bäckerei-Conditorei-Confiserie von Regula und Andreas Pfyl, liessen auf eine angenehme Überraschung schliessen. Und die zur offiziellen Eröffnung geladenen Besucher wurden denn auch nicht enttäuscht. Der neue Laden mit dem Restaurant im Zentrum von Hausen unmittelbar beim Postplatz, darf als ein gelungenes bauliches Juwel bezeichnet werden. Regula Pfyl hiess ihre Gäste im jüngsten Geschäft der Firma Pfyl herzlich willkommen. Sie habe doch bereits schon einige gleichartige Geschäfte eröffnet, der Laden in Hausen sei jedoch mit Abstand der schönste. Die Bäckersfrau hielt weiter fest, dass die Firma Pfyl bereits seit 13 Jahren eine Filiale an der Ebertswilerstrasse in Hausen geführt habe und sich nun überaus glücklich schätze, mitten im Dorfzentrum dieses schöne Lokal beziehen zu dürfen. Ihr Dank galt allen beteiligten Handwerkern, dem Architekt und vor allem dem Bauherrn Oliver Weisbrod, welcher ihr einen Regenschirm überreichte. Dieser sollte sinnbildlich dafür gelten,

Begeistert vom neuen Treffpunkt im Oberamt (von links): Bauherr Oliver Weisbrod, Andreas und Regula Pfyl sowie Sabine Weisbrod. (Bild Martin Mullis) dass während der ganzen Bauzeit niemand im Regen stehen gelassen wurde.

Treffunkt beim Umsteigebahnhof der Postautos Auch Gemeinderat und Vizepräsident Christoph Tandler liess sich zur Begrüssung etwas Symbolisches einfallen. Als Behördenvertreter einer Gemeinde, welche als Wasserschloss des Säuliamtes gilt, schenkte er dem Ehepaar Pfyl drei Glaskaraffen mit Hausemer Quellwasser, verbunden mit der Hoffnung, dass Laden und Restaurant bald so richtig in Fluss kommen werden. Er unterstrich den grossen Einsatz aller Beteiligten und erwähnte auch das beachtliche Unternehmer-

Ein Hauch von ... Jedes Produkt ein Unikat ...Weihnachtszauber am 10. Dezember in Mettmenstetten Weitere Infos: www.duoamica.ch.

Rita Tomasini lädt in ihr Atelier, Bonstetten Sie sind nicht nur stylisch und praktisch, sondern auch rezykliert und fair produziert, die T-Shirt-Taschen «Second choice» von Rita Tomasini. Am Mittwoch hat die Bonstetterin ihre Produkte am lokalen Adventsmarkt präsentiert – und die Gelegenheit genutzt, in ihr Atelier bei der Schreinerei Hanselmann einzuladen. Dort empfängt sie am kommenden Wochenende, 8. bis 10. Dezember, jeweils von 13 bis 17 Uhr, zum Apéro. Auch an den beiden folgenden Samstagen im Advent sind Interessierte willkommen. Ihre Recycling-Taschen lässt die Designerin durch soziale Institutionen nähen. «Das braucht eine enge Begleitung», erklärt sie. Die eigene Seidenmalerei musste sie deshalb zuletzt etwas zurückstecken. So spielen die Lederschals mit Seiden- und Pelz-Elementen im Atelier für textile Gestaltung aktuell eher eine Nebenrolle. Im Fokus ist das neue Eigenlabel «Second Choice» mit den erwähnten Baumwolltaschen, die nach patentiertem Design aus gebrauchten T-Shirts gefertigt sind, ebenso wie Schals und Puppen. Jedes Produkt ist ein Unikat und unterscheidet sich in Farbe und Ausgestaltung der Details.

Mitte Januar wird Rita Tomasini ihre Kreationen an der DetailhandelsFachmesse Ornaris präsentieren. Das grosse Ziel dabei: Verkaufskanäle für ihre Produkte zu erschliessen. Danach will sie ihre Energie wieder auf Neukreationen lenken. «Ideen sind in der Pipeline», verrät sie. (tst.)

Sonntag, 10. Dezember, von 13 bis 17 Uhr.

Weitere Infos: www.umweltarena.ch.

Bonstetten. Ohne Apéro auch am 16. und 23. Dezember. Telefon 079 203 02 48. www.creazioni-tomasini.ch.

Claudia Fellmann, fleur creative, Margrith Graf, Atelier Paper Pearls Art, Renate Birkenmeier, Rägeboge, Angit und Franz Hager, Brennerei zum Tröpfli, Christine Nick, fleur creative, und Marianne Bischof, Atelier zum Schärbe (v.l.) (Bild zvg.)

Rita Tomasini lädt ins Atelier. (Bild tst.)

Vom 16. Dezember bis 7. Januar führt die Umwelt Arena Schweiz in Spreitenbach wieder die attraktiven Family Days mit reduziertem Eintritt für Familien, einem Spass-Trail für Gross und Klein sowie Guetzli backen in der Umweltküche durch.

Dorf verbinden. Am Glühwein kann man sich seine Hände aufwärmen. Es warten kunstvolle Blumenarrangements, Mineralien und Geschenke, Keramik und Kunstwerke aus Papier, feine und edle Tröpfli und ein kleiner Flohmarkt. Beim Stöbern dieser Vielfalt lässt sich sicher das eine oder andere Geschenk entdecken. (pd.)

Offenes Atelier mit Apéro von Freitag bis Sonntag,

Bei Kerzenlicht, weihnächtlicher Musik und schönem Ambiente offerieren die fünf Geschäfte einen WeihnachtsApéro. Der Besuch der Geschäfte lässt sich mit einem Spaziergang durchs

Guetzli backen in der Umwelt Arena Schweiz

Die Umwelt Arena Schweiz ist die Erlebniswelt für Familien mit spannenden, interaktiven Ausstellungen, Gewinnerpfaden, einem Ökobeichtstuhl, in dem Besucher Umweltsünden beichten können. Die Family Days ergänzen während der Weihnachtszeit das familienfreundliche Angebot. Familien profitieren von stark reduzierten Eintrittspreisen (Familieneintritt 25 statt 35 Franken, für Kunden der Zürcher Kantonalbank 20 statt 35 Franken). Silvio Nüesch, Koch, backt Guetzli in der Umweltküche. Grosse und kleine Besucher können die weihnachtliche Stimmung und den süssen Guetzliduft geniessen, dem Koch beim Backen, Ausstechen und Dekorieren helfen oder ganz einfach im Vorbeigehen ein Guetzli probieren. Im grossen Familienwettbewerb wird ein ZKB-Jugendsparkonto mit 1000 Franken Startguthaben verlost. (pd.)

8. bis 10. Dezember, 13 bis 17 Uhr, Birchstrasse 4,

Das Blumengeschäft fleur creative, die Brennerei zum Tröpfli, das Atelier zum Schärbe, Paper Pearls Art und Rägeboge veranstalten am 10. Dezember einen Sonntagsverkauf.

risiko der Bäckerei Pfyl. Der Umsteigebahnhof der Postautos dürfte dafür sorgen, dass die Pendler, Wanderer vor oder nach der Fahrt die Gelegenheit für eine kurze oder längere Rast im neuen Café nutzen werden. Das stilvolle Ambiente mit weihnachtlichen Dekorationen und die gluschtige Auslage trugen natürlich viel zur aufgeräumten Eröffnungsstimmung bei. Darüber, dass sich die exquisite Lokalität an bester Lage ausgezeichnet als Treffpunkt im Dorf eignet, waren sich sämtliche Gäste einig. Genau richtig, um sich für einen Apéro oder einen guten Kaffee und natürlich für einen Schwatz mit Freunden und Bekannten zu treffen, war denn auch die zusammenfassende Feststellung der zufriedenen Apérogäste.


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Vermischtes

Dienstag, 5. Dezember 2017

Weihnachtliches Einkaufserlebnis

Musikalische Reise der Erwartung

Eine zauberhafte Vorweihnachtszeit mit vielen Events, einem interaktiven Adventskalender und zahlreichen Geschenkideen, das bietet das Emmen Center.

Gunta Abele (Violoncello) und Florian Engelhardt (Orgel) laden alle Interessierten zu einem Konzert ein, am Samstag, 9. Dezember, um 19.30 Uhr in der Kirche Stallikon.

Die neue Weihnachtsbeleuchtung verleiht dem Emmen Center ein zauberhaftes Ambiente und für die Weihnachtseinkäufe stehen den Besuchern über 80 Top-Geschäfte und rund 2100 gratis Parkplätze zur Verfügung. Das bunt gemischte Weihnachtsprogramm bietet für Gross und Klein eine tolle Unterhaltung. Zudem sind sämtliche Geschäfte des Emmen Centers an Mariä Empfängnis sowie an den Sonntagen 17. und 24. Dezember geöffnet. Bis Weihnachten ist der Eventkalender üppig gefüllt: Morgen Mittwoch, 6. Dezember, von 14 bis 17 Uhr ist der Samichlaus zu Besuch und verteilt leckere Chlaussäckli. Am Sonntag, 17. Dezember, sorgt das erfolgreiche A-cappella-Sextett «A-live’s Singing Santas» mit toller Musik für maximale Unterhaltung. Die beliebte Kinderwelt findet wie gewohnt am Mittwochnachmittag statt. Aber auch an den Wochenenden wird mit dem Chnusperhäuschen, Zaubershows und einem Puppentheater ein tolles Kinderprogramm geboten. Sandmaler Urs Rudin porträtiert die Besucher auf einzigartige Weise und der Chor Zug sorgt für besinnliche Weihnachtsstimmung. Weil Vorfreude die schönste Freude ist, gibt es im Emmen Center jeden Tag etwas zu feiern. Der neue, interaktive Adventskalender erfüllt zahlreiche Wünsche. Was wäre Weihnachten ohne Geschenke? Es gibt für jeden Geschmack das Passende. Eine immer willkommene Alternative ist die Emmen Center Geschenkkarte, welche bei der Kundeninformation im 1. OG oder online erhältlich ist. Zudem bietet das Emmen Center mit Stilexpertin Fabienne Thali ein ganz persönliches Shopping Erlebnis – eine Geschenkidee der besonderen Art. (pd.) Infos unter www.emmencenter.ch.

Zur Öffnung des Adventsfensters wird Raclette serviert. (Bild zvg.)

Adventsfenster wird am 8. Dezember geöffnet Migros Lärche-Märt Bonstetten Die Kundschaft kennt es noch vom letzten Jahr, als der Adventskalender in Bonstetten wieder «lebendig» wurde: Auch der Migros Partner Lärche-Märt hat eines und lädt alle Kunden und weitere Interessierte zu einem fröhlichen Zusammensein ein, am 8. Dezember, ab 18.30 Uhr. Der grosse Quartierladen hat ein sehr gut assortiertes Migros-Sortiment, inklusive einer grosser «Alnatura»-Ecke, und ergänzend dazu Produkte von weiteren 50 Lieferanten, vor allem im Comestibles- und Spezialitätenbereich. An diesem Freitag gelten von 8 bis 12.15 Uhr und 14.15 bis 20 Uhr erweiterte Öffnungszeiten. Ab 16 Uhr gibts gratis vom gereiften chüschtigen Berghof-Raclette zu essen und zusätz-

lich verschiedene Degustationen zum Probieren. Entdeckt oder wiederentdeckt werden können Delikatessen aus dem grossen Spezialitäten-Sortiment wie zum Beispiel feine Bio-Dessert-Geisschäsli aus der französischen CognacGegend, serviert auf Bio-Schüttelbrot aus dem Südtirol – ein wunderbarer Apéro-Happen. Oder der aromatische Seelisberger Alpkäse ab der Alp Buggi auf dem unverkennbar guten Puschlaver Feigenbrot: ein toller Zvieri-Vorschlag für die nächste Jassrunde. Der Gaumenschmaus geht weiter zur Degustation direkt von der Produzentin ab dem Aeugsterberg: selber kreierte Pestos und Aufstriche, jeder für sich ein Gedicht! Es sind alles Produkte aus kleinen und beliebten Hofbetrieben, die die Lärche-Märt-Familie Felix und Simone Müller persönlich kennengelernt haben. Ein «Dauerbrenner» darf

Unverblümte Dekoration im Gasthaus zum weissen Rössli

Mettmenstetter Gewerbetreibende wollen zusammenarbeiten Isabella Gut, Inhaberin des Blumenatelier Unverblümt, dekorierte die Räume des Gasthauses zum weissen Rössli von Vreni Spinner. Mit ihrer Zusammenarbeit leben die beiden Geschäftsfrauen auch den Zusammenhalt der Gewerbetreibenden im Dorf. Zu keiner Zeit des Jahres wird mehr dekoriert als im Advent. Das gilt für Privathaushalte ebenso wie für Gasthäuser. «Weihnachtsdekoration hat die Eigenschaft, dass sie kitschig, üppig und glitzernd ist», bemerkt Isabella Gut, Inhaberin des Blumenateliers Unverblümt. Sie weiss, dass man damit subtil umgehen muss. Die erfahrene Floristin dekorierte in diesem Jahr auch die Räume im Gasthaus zum weissen Rössli in Mettmenstetten. «Es ist ein spezielles Haus», sagt Isabella Gut. Die Herausforderung war, den Stil und die Eleganz der Räume zu erhalten.» Gleichzeitig habe sie darauf achten müssen, dass sie keine Wege und Ablageflächen verstellte. Die unaufdringliche Dekoration ist in natürlichen, eleganten Farbtönen gehalten und fügt sich perfekt ins Intérieur des Hauses ein. «Der Charme des Restaurants und der anderen Räume sollte nicht mit Kitsch überdeckt werden», sagt Vreni Spinner. Dies sei

«Deiner wart’ ich mit Verlangen» – während der Adventszeit wird die Ankunft Jesu in der ganzen Welt erwartet. Die ausgewählten Komponisten fühlen diese Erwartung auf ganz unterschiedliche Weise: Johann Sebastian Bach heiter zuversichtlich, Camille Saint-Saëns demütig bittend, Olivier Messiaen in stoischer Meditation und Max Reger in zärtlicher Liebkosung und ekstatischer Vorfreude. Das Publikum darf sich mitnehmen lassen auf diese Reise der Erwartung. Der Eintritt ist frei, Kollekte am Ausgang. (pd)

Vreni Spinner und Isabella Gut stossen im Fondue-Chäller des «Rösslis» auf die gelungene Zusammenarbeit an. (Bild Andrea Bolliger) mit ein Grund gewesen, weshalb sie dieses Jahr auf den Profi gesetzt habe. Nur eines überlässt sie nicht Isabella Gut: Das Schmücken des Tannenbaums übernimmt sie selber.

Gelebte Kundenbeziehungen Als Präsidentin des Gewerbevereins Mettmenstetten-Knonau-Maschwanden legt Vreni Spinner Wert darauf, dass die Betriebe im Dorf zusammenarbeiten. Das soll auch diese Kooperation zeigen. Sie bestelle das ganze Jahr über Gestecke beim Blumenatelier Unverblümt. Dessen Inhaberin, Isabella Gut ist regelmässig im «Rössli» zu Gast. Sie wünscht sich, dass auch

die Bevölkerung das regionale Angebot wieder öfter nutzt. Man soll sich doch die Frage stellen, ob ein Kundenbedürfnis nicht auch im Dorf erfüllt werden könne. Einiges mag beim Grossverteiler günstiger zu erwerben sein als beim Fachhändler, doch dafür kann man sich im Dorf vernetzen und neue Kontakte knüpfen. Vreni Spinner ist überzeugt, dass diese Kundenbeziehungen eine Win-win-Situation für beide Seiten sind. Schliesslich spart man beim Einkauf im Dorf auch Zeit, Geld für die Fahrkosten und schont damit vielleicht sogar die Nerven. (abo) www.roessli-mettmenstetten.ch, www.unverbluemt.ch. www.gewerbe-mkm.ch.

da zum Raclette nicht fehlen: der Mythener Spezial-Kräuterschnaps vom Brennmeisterpaar Pauli und Doris Holdener, die weitere Brände, auch zum Verschenken, für die Kundschaft bereithalten werden. Das Adventsfenster-Singen vom letzten Jahr vor dem Laden ist sicher vielen noch gut in Erinnerung. Wieder werden die knackigen Lieder vom Wettswiler Troubadour Heini Ragaz mit der Gitarre begleitet. Liedblätter sind bereit und das ganze LärcheMärt-Team freut sich auf viele singende Kundinnen und Kunden. Der unentgeltliche Einkaufsfahrdienst für Kunden mit eingeschränkter Mobilität nimmt Reservierungen für den Freitagnachmittag wie immer am Donnerstagnachmittag unter Telefon 077 401 01 93 entgegen. (pd.) Lärche-Märt, Schachenstrasse 115, Bonstetten.

Gunta Abele und (Bilder zvg)

Florian Engelhardt.

Alles für Geniesser

Weinfestival bei Nauer in Bremgarten Während der nächsten beiden Freitage und Samstage sowie am Sonntag, 17. Dezember, findet bei Nauer Weine in Bremgarten wieder ein grosser Degustationsevent statt.

Perez an, welche die äusserst beliebten Baltasar-Weine von Bodegas San Alejandro präsentiert. Nauer Weine hält in diesem Jahr auch eine Selektion aus der Toskana, sogenannte Super Tuscans bereit. Dies sind Weine, welche erst im Frühling 2018 ausgeliefert und bezahlt werden. Eine sehr beliebte Abrundung bietet die Genusswelt mit Destillaten von Humbel in Stetten, Fandler Ölen, leckeren Produkten vom Bio-Bauernhof Villiger in Oberwil-Lieli, Käse, Oliven- und Tomatenpasten, feinen Gewürzen von Würzmeister, edlen Truffes und geräuchten Fischprodukten von der Fischzucht Bremgarten. (pd.)

Nauer Weine öffnet immer im Dezember die Kellertüren für das breite Publikum. Heuer bereits zum 41. Mal. In einer wunderbaren Ambiance wandern die Besucher durch die grossen Nauer-Keller. Auf einer Ausstellungsfläche von 2000 m² geniesst man Weine und viele Leckereien der Genusswelt. Auf einem Rundgang werden zuerst Weiss- und Schaumweine gezeigt, gefolgt von Weinen aus dem diesjährigen Gastland Österreich. Nauer’s Weinfestival findet statt: Freitage, 8. und Weiter geht es zur Nauer Eigen- 15. Dezember, von 17.30 bis 21.30 Uhr, Samstage, produktion, wobei verschiedene prä- 9. und 16. Dezember, von 11 bis 17 Uhr, Sonntag, mierte Weine aus der Nauer-Produkti- 17. Dezember von 13 bis 17 Uhr. Oberebenestrasse on zur Verkostung bereitstehen. Da- 3, Bremgarten. www.nauer-weine.ch. nach befindet sich eine riesige Auswahl von Weinen aus Spanien, Italien, Frankreich, Südafrika und den USA. Ein Sortiment an hervorragenden Dessertweinen wird am Schluss präsentiert. Dieses Jahr sind wieder verschiedene Produzenten persönlich anwesend. Aus Spanien reist beispielsweise Virgina Degustieren bei Nauer. (Bild zvg.)


Vermischtes

Dienstag, 5. Dezember 2017

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Keine Zeit mehr für Geselligkeit Der gesellschaftliche Wandel stellt die Gastronomie im Säuliamt vor grosse Herausforderungen Der Wettbewerb mit ungleich langen Spiessen, zunehmender Zeitdruck und gestiegene Anspruchshaltung seitens der Kundschaft fordern die Ämtler Wirte. Welcher Aufwand hinter ihrem Angebot steckt, können viele Kunden nicht nachvollziehen. ................................................... von thomas stöckli Über Mittag ins Restaurant gehen? Nein, keine Zeit. Ausserdem ist der Imbissstand um die Ecke billiger. Statt am Stammtisch, plaudert man online. Die traditionelle Gastronomie war in jüngerer Vergangenheit einem immensen Wandel ausgesetzt. Unter dem Rauchverbot von 2010 leiden die Speiserestaurants kaum. Drastischer wirkte sich bereits 2005 die Heruntersetzung der Promillegrenze im Strassenverkehr aus. Seither wird deutlich weniger Wein konsumiert, die Stammtisch-Kultur ist am Verschwinden und auch die Vereine machen früher Feierabend. So ist die Polizeistunde vielerorts kein Thema mehr. «Ich musste noch nie einen Gast hinauskomplimentieren», verrät Anita Häberling, Wirtin im Restaurant Weingarten in Affoltern. Die Vereine kommen noch für eine Stunde. Schliesslich sind die meisten mit dem Auto unterwegs und können es sich nicht leisten, am nächsten Morgen unausgeschlafen zur Arbeit zu erscheinen.

Gehört die Stammtisch-Kultur, hier im «Weingarten», Affoltern, schon bald der Vergangenheit an? (Bild zvg.) Kaum ist das Essen auf dem Tisch, schon wird die Rechnung bestellt Der steigende Druck in der ganzen Gesellschaft ist denn auch die Veränderung, welche die Wirte am stärksten trifft. Anstelle eines gemütlichen Austauschs beim Mittagessen wird möglichst schnell Nahrung zugeführt. «Die Leute kommen um 12.10 Uhr und um 12.50 Uhr sind sie bereits wieder weg», berichtet Beat Burkard, Wirt im «Löwen», Hausen. Kaum ist das Essen auf dem Tisch, schon wird die Rechnung bestellt. Ein Grund dafür ist das veränderte Arbeitszeitenmodell. Der Detailhandel hat durchgehend geöffnet und viele

«Casting», «The Big Sick» und «Maudie»

Programm im Kino Mansarde in Muri

«Casting» oder der Traum von der ganz grossen Karriere. (Bild zvg.) In «Casting» ist eine Woche vor Drehbeginn die Hauptrolle immer noch nicht besetzt. Vera soll ein Remake von Fassbinders «Die bitteren Tränen der Petra von Kant», realisieren und sucht dafür die Idealbesetzung. Während der Produzent und das Team an der Regisseurin verzweifeln, freut sich Anspielpartner Gerwin über die gestiegene Beachtung seiner Person. Als der Hauptdarsteller abspringt, wittert er seine Chance, endlich Karriere zu machen. «The Big Sick» erzählt die Geschichte von Kumail, einem pakistanischen Immigranten, der sich als Comedian in Chicago durchschlägt. Seiner sehr konservativen Familie ist Kumails Lebensstil schon seit Längerem ein Dorn im Auge, doch Kumail lehnt alle potenziellen Ehefrauen ab. Er lernt Emily kennen und die beiden verlieben sich Hals über Kopf. Als Emily erfährt, dass er seinen Eltern noch nichts von ihr erzählt hat, droht ihre junge Liebe zu zerbrechen. Da

wird Emily wegen einer mysteriösen Erkrankung ins Krankenhaus eingewiesen und in ein künstliches Koma versetzt. Ob Kumail jetzt zu seiner grossen Liebe steht? «Maudie» Maud Lewis leidet an rheumatoider Arthritis. Die körperlich eingeschränkte Frau wird von ihrer Tante Ida als Bürde empfunden. Darum nimmt Maud eine Stelle als Haushälterin des mürrischen Everett Lewis an. In den langen Stunden, die sie allein im winzigen Haus ihres neuen Arbeitgebers verbringt, entdeckt Maudie ihre grosse Leidenschaft: die Malerei. Als eine Frau aus New York City eines ihrer Bilder erwerben will, wird Maud schlagartig in der Kunstszene bekannt ... (jn.) «Casting» am 14.12. um 18 Uhr und 15.12. um 20.30 Uhr (D, 91 Min., ab 16 J.); «The Big Sick» am 14.12. um 20.30 Uhr (E/d/f, 119 Min., ab 12 J.); «Maudie» am 15.12. um 18 Uhr (E/d/f, 115 Min., ab 12 J.). Reservieren unter www.kinomansarde.ch oder Telefon 056 644 21 21.

können sich ihre Mittagspause flexibel – was meist gleichbedeutend ist mit kurz – einteilen. Viele nehmen sich gar nicht mehr die Zeit für einen Restaurantbesuch. Dabei muss «Fast-Food» nicht unbedingt schneller gehen als das Essen im Restaurant. Das beobachtet Vreni Spinner, «Rössli»-Wirtin in Mettmenstetten: «Am Imbissstand gegenüber stehen die Kunden manchmal 20 Minuten an – in dieser Zeit habe ich schon serviert.» Der «Weingarten» verkauft auch über die Gasse. Dass es mehr als zehn Minuten geht, um eine Pizza frisch zu machen, dafür fehlt vielen das Verständnis. Geschweige denn, dass es auch mal 30 Minuten

dauern kann, wenn der Ofen schon voll ist. Urs Peter, «Löwen»-Wirt in Obfelden, weiss, woher diese Erwartungshaltung kommt: «McDonald’s machte den Anfang.»

Neben Genuss für Nase und Gaumen auch angenehme Atmosphäre Geändert hat sich auch das Essverhalten. Allergien und Intoleranzen auf gewisse Nahrungsmittel, vegetarische und vegane Ernährung haben markant zugenommen, aber auch das Lust-Prinzip ist stärker ausgeprägt. So reichen zwei Menüs, saisonal und regional, längst nicht mehr. Das generiert zusätzlichen Aufwand.

Dabei betrifft ein Vorwurf, den sich Gastronomen immer wieder anhören müssen, ihre Preisgestaltung. Welche Kosten hinter einem traditionellen Gastronomiebetrieb stecken, ist vielen kaum bewusst. Anita Häberling rechnet das ihren Mitarbeitenden jeweils anhand einer Pizza für 20 Franken vor: Die Hälfte machen allein Lohnkosten aus. Weiter gehen 8 % Mehrwertsteuern weg. Nach Abzug von Kosten für Infrastruktur, frische Zutaten, Reinigung und Unterhalt sowie Dekoration bleibt nicht mehr viel übrig. Im Vergleich zu Take-Aways machen sich vor allem Zusatzkosten in der Infrastruktur bemerkbar. Diese verstehen die Gastronomen als Leistung an die Kundschaft, die zu wenig gewürdigt wird. Wenn eine Gemeinde ohne Restaurant dasteht, ist der Aufschrei jeweils gross. Dann erst wird die Gastronomie als Wert, als Kulturgut gewürdigt. «Wer will das Geburtstagsessen im Take-Away ausrichten?», fragt Vreni Spinner rhetorisch. «Wir sehen uns als Gastgeber, wir wollen verwöhnen und nicht nur verpflegen», betont Anita Häberling. Dazu gehören neben dem Genuss für Nase und Gaumen auch die angenehme Atmosphäre in der Gaststube und die schöne Dekoration. «Dieses Rundumpaket in einem Restaurant hat seinen Preis», sagt die «Weingarten»-Wirtin und vergleicht mit einer Reisebuchung: «wenn man als Destination Mauritius statt den Ballermann wählt.»

Vorweihnachtlicher Paartanzabend

Aus «Time to Dance» in Obfelden wird «Come and Dance» Am 16. Dezember findet der nächste «Come and Dance»Tanzabend statt, bisher bekannt unter dem Namen «Time to Dance». Aufgrund einer Ähnlichkeit des Namens mit einer Tanzschule in Zürich werden die Anlässe nun neu «Come and Dance» genannt. Das Team freut sich, alle Tanzbegeisterten zu diesem vorweihnachtlichen Paartanzabend im Singsaal Chilefeld in Obfelden zu begrüssen. Wiederum wird DJ Swoody abwechslungsreiche Musik zu verschiedenen Tanzstilen auflegen und damit die Herzen der Tänzerinnen und Tänzer erfreuen und ihre Beine fit und munter halten. So sagt ein bekannter Spruch aus Finnland «Tanzen ist Träumen mit den Beinen». Warum also nicht einen traumhaften Tanzabend geniessen in Gesellschaft anderer Menschen, die Musik und Tanz lieben? Selbstverständlich darf man auch einfach Musik hören und gemütlich etwas trinken.

Tanz-Single-Tisch Auch dieses Mal wird es einen TanzSingle-Tisch geben, für alle, die keinen Tanzpartner mitbringen. Dieser war bei den bisherigen Veranstaltungen sehr beliebt. Oft gibt es Paare, deren Interessen im Bereiche des Tanzens verschieden sind. Der eine möchte gerne tanzen, dem anderen sagt dies gar nicht zu. Selbstverständlich ist dieser Tisch auch für Singles, die gerne tanzen. Das Leben ist zu kurz, um nicht das zu tun, was einem Freude macht. Um eine möglichst ausgeglichene Anzahl der Geschlechter erreichen zu können, wird um eine Anmeldung bis zum Montag, 11. Dezember, über www.swoody.ch gebeten. Und übrigens: Tanzende Männer sind beson-

Vordere Reihe von links: Gabriela Richmann, Doris Grunder, Jeannette Ott, hintere Reihe: Christoph Waldmeier, Harry Wüst. (Bild zvg.) ders gefragt, da die Frauen bekanntlich eher in der Überzahl sind. Christoph Waldmeier und sein Team freuen sich auf den vorweihnachtlichen «Come and Dance»-Abend am 16. Dezember mit vielen tanzbegeisterten und musikliebenden Menschen. Tischreservierungen werden gerne entgegengenommen. Wer

an diesem Abend verhindert ist, wird auch im neuen Jahr Gelegenheit haben, an «Come and Dance»-Anlässen zu tanzen. (pd.) Samstag, 16. Dezember, Singsaal Chilefeld in Obfelden, 20 bis zirka 1 Uhr. Eintritt: 20 Franken. Weitere Infos und Reservierungen: www.swoody.ch, contact@swoody.ch.


Veranstaltungen

Dienstag, 5. Dezember 2017

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Die etwas andere Stimmungsvoller Weihnachtsmarkt Vorweihnachtstournee 21. Weihnachtsmarkt in Rifferswil am Sonntag, 10. Dezember

Konzert im «Pöschtli» Aeugstertal

Die Musiker von links: Markus Flückiger, Andrea Caprez, Max Lässer, Kaspar Rast und Patrik Sommer. (Bild zvg.)

Max Lässer, Andrea Caprez und das Überlandorchester geben am Donnerstag, 14. Dezember, um 20.30 Uhr ein Konzert im Pöschtli Aeugstertal. Max Lässer ist seit über 30 Jahren als Gitarrist, Komponist, Sänger und Produzent mit diversen Formationen erfolgreich. Neben verschiedenen eigenen Projekten wie «Max Lässers Ark», «Madamax» oder «Max Lässer und das Überlandorchester» realisierte er zahlreiche Produktionen mit Musikern wie Andreas Vollenweider, Stephan Eicher, Gotthard, Bluesmax, Linard Bardill, Corin Curschellas, Büne Huber, Hank Shizzoe sowie der legendären Zürcher Szeneband Jellyfish Kiss, mit deren Gründungsmitglied und Sänger Andrea Caprez er auch nach der Auflösung der Gruppe Ende der 90er-Jahre immer wieder zusam-

men auftrat. Vor zwei Jahren gaben sie im Rahmen einer kleinen Vorweihnachtstournee ein paar wenige Konzerte an ausgewählten Orten und hatten dabei solchen Spass, dass sie beschlossen, dies zu wiederholen. Die mitreissenden Songs wurzeln in der Tradition der Volksmusik und treiben von dort aus wunderbar seltsame Blüten, sei es als Tango oder als alpine Musik mit schrägen Einschlägen. Sie erzählen abgründige Geschichten von Liebe und Verrat, vom Leben und Sterben, vom Absturz und dem Kater danach. Wenn aber das Überlandorchester zum Tanz aufspielt, wird alles gut: Verliebte kommen zusammen, der Erbonkel tritt ab, und Regen und Schnee hören auf zu fallen ... (pd.) 14. Dezember, Pöschtli Aeugstertal, Konzertbeginn: 20.30 Uhr, Essen gibts um 19 Uhr. Reservieren: Telefon 044 761 61 38.

Chor-, Orgel- und Bläserklänge

Festliches Adventskonzert in Affoltern

Wie jedes Jahr am zweiten Sonntag im Dezember findet am 10. Dezember, in diesem Jahr bereits zum 21. Mal, der Weihnachtsmarkt in Rifferswil statt.

Mehr als 60 Aussteller- und Ausstellerinnen werden auf dem Dorfplatz von Rifferswil von 10.30 bis 17 Uhr ihre tollen, zumeist selbst hergestellten Unikate aus der näheren Umgebung anbieten. Auch gibt es dieses Jahr wieder viele feine Köstlichkeiten. In der Engelscheune werden Raclette sowie Kaffee und Kuchen angeboten. Ebenfalls werden die Besucher mit Bratwürsten, Glühwein, Berliner, Fischchnusperli und vielen weiteren Leckereien verwöhnt. Um 13.30 Uhr sorgt der Jugendchor «Focus Team» mit einem Platzkonzert für musikalische Unterhaltung. Von 14 Uhr bis 15.30 hält der Samichlaus mit seinem Eseli eine kleine Überraschung für die jüngsten Besucher bereit.

Anschliessend an den Weihnachtsmarkt, um 17 Uhr, findet in der Kirche Rifferswil ein tolles Konzert mit «Musik aus der Keltischen Schatztruhe» statt. Die Organisatoren bitten alle Besucher, wenn möglich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu kommen.

Für mit dem Auto Anreisende stehen signalisierte Parkplätze zur Verfügung. Das Organisationskomitee hofft nun auf wunderschönes Wetter und freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher am traditionellen Weihnachtsmarkt in Rifferswil. (pd.)

In Rifferswil ist der Weihnachtsmarkt besonders stimmungsvoll. (Archivbild)

Adventsmarkt mit Abendprogramm

Beim Weisbrod-Areal in Hausen Zum fünften Mal findet am Samstag, 9. Dezember, von 11 bis 20 Uhr der stimmungsvolle, vom Verein IG Weisbrod-Areal organisierte, «Adventsmärt» auf dem Weisbrod-Areal statt. Ab 20 Uhr folgt das Abendprogramm «Acoustic by Candlelight». Der Adventsmärt in Hausen auf dem Weisbrod-Areal ist heute ein fester Bestandteil der Hausemer und Oberämtler Adventszeit. Stimmungsvolle Vorweihnachten fernab von Kommerz, Lärm und Gedränge, über 30 geschmückte Stände und offene Geschäfte mit wertigen Geschenkideen, treffen auf Jung und Alt, auf treue Besuchende, die Überschaubarkeit, Nähe und Echtheit schätzen. Das reichhaltige Programm an Kulinarik mit Kaffee, Tee und Kuchen, Suppe, Marroni, Glühwein, Raclette oder Bratwürsten, lädt zum Zmittag und/oder Znacht ein und ist ein Treffpunkt in der Adventszeit. Der Adventsmärt beginnt um 11 Uhr und bietet Aktivitäten durch den Tag und in den Abend hinein. Von der Jakob-Zürrerstrasse kommend, wird man neu von einem grossen und geschmückten Eingangstor empfangen und gerät dann sofort in den Bann der vielen Stände mit einzigartigen Angeboten von Selbstgemachtem und Aussergewöhnlichem. Der Samichlaus mit Pony für die Kinder und die Vor-

führung im SilatPlus von 15 bis 16 Uhr ziehen viele Besucher an.

Weihnachtsschmuck tauschen Der Bring- und Holstand bietet die Möglichkeit, guterhaltenen Weihnachtsschmuck zu bringen und kostenlos gegen einen anderen einzutauschen. Auch die umliegenden Geschäfte auf dem Areal haben offen und so kann man bequem zirkulieren. Um 18 Uhr wird das Adventsfenster Nr. «9» beleuchtet. Vom Innenhof schaut man Richtung Kamin und erfreut sich an der Gesamtstimmung, die durch akustische Gitarrenklänge und Gesang während des Tages begleitet wird. Musikalisch geht es mit dem Abendprogramm ab 20 Uhr mit «Acoustic bei Candlelight» bei der Rampe vom

Lokalkult weiter (www.lokalkult.ch) weiter. Der Adventsmärt klingt bei musikalischem Zusammensein aus. Die Initianten des Vereins IG Weisbrod-Areal freuen sich auf einen stimmungsvollen, attraktiven und für Hausen und Umgebung einzigartigen Adventsmärt, der auch dieses Jahr die Menschen in stimmungsvoller Atmosphäre zusammenbringt und verbindet. Weitere Informationen, Bilder, das letztjährige Video und die Standmieter sind auf der Website www.adventsmaert.ch abzurufen. Für mit dem PW Anreisende hat es keine Parkplätze vor Ort oder an den Einfahrtsstrassen. Vom Parkplatz «Chratz» (bei der Drogerie abbiegen) ist es ein kurzer und lohnenswerter Spaziergang. (pd.) Mehr zum Areal unter: www.weisbrod-areal.ch.

In Hausen kommt der Samichlaus mit dem Pony. (Bild zvg.)

Der reformierte Kirchenchor mit dem Projektorchester bei den Probe. (Bild zvg.)

Der Reformierte Kirchenchor Affoltern bestreitet jedes Jahr ein festliches Adventskonzert. Diesmal sind es sogar zwei: Am 9. und 10. Dezember in den reformierten Kirchen Hausen und Affoltern. Der Reformierte Kirchenchor Affoltern bestreitet jedes Jahr ein festliches Adventskonzert. Dieses Jahr zusammen mit dem Projektorchester der MVH Hausen unter der Leitung von Rägle Brawand und mit dem Organisten Martin Kovarik. Die wunderschöne und prächtige Missa Brevis des zeitgenössischen holländischen Komponisten Jacob de Haan wird aufgeführt. Zusätzlich werden weitere Werke des beliebten Jacob de Haan, sowie einige originelle Advents- und Weihnachtslieder der produktiven zeitgenössischen englischen Komponisten Colin Mawby, Robert Jones und Christopher Tambling gesungen und gespielt. Das Konzert wird eröffnet durch ein äusserst stimmungsvolles Chorwerk mit Orgel (Hodie Christus Natus est) des

eher unbekannten holländischen Komponisten Hendrik Andriessen. Danach folgen die Messe und die Lieder der englischen Komponisten sowie das Concerto d’Amore von Jacob de Haan für Bläserensemble. Abgerundet werden die Auftritte durch das Stück ‹The Spirit of Christmas›, ein fröhlich-spritziges Potpourri von berühmten englischen Weihnachtsliedern in einem Arrangement für Blasorchester und Chor von Jacob de Haan, sowie zwei traditionelle Zugaben (berühmte Weihnachtslieder) bei welchen das Publikum zum Mitsingen aufgefordert wird. Die Mitwirkenden freuen sich sehr auf ihre diesjährigen Adventskonzerte und laden jedermann herzlich dazu ein, eines der Konzerte zu besuchen. (pd.) Aufführungen: Samstag, 9. Dezember, 19 Uhr, reformierte Kirche Hausen. Sonntag, 10. Dezember, 17 Uhr, reformierte Kirche Affoltern. Am Donnerstag, 21. Dezember, um 19 Uhr, findet ein offenes Weihnachtsingen in der reformierten Kirche Affoltern statt.

Besinnliche Weihnachtslieder

Concerto piccolo no 7 in Obfelden Am Freitag, 8. Dezember, um 19 Uhr, findet in der reformierten Kirche Obfelden das nächste Concerto piccolo statt. Es wird ein Adventskonzert mit besinnlichen Weihnachtsliedern. Zur Einstimmung in die Adventszeit präsentieren Siddique Eggenberger (Tenor) und Angela Bozzola (Piano) besinnliche bis beschwingte Weihnachtslieder bekannter Komponisten. Das siebte und letzte Konzert der Concerti-piccoli-Reihe des laufenden Jahres findet wiederum in der reformierten Kirche Obfelden statt. Auf dem Programm stehen einige Klassiker wie «White Christmas» von Irving Berlin, über «Mille cherubini in coro» von Franz Schubert, bis «Santa Claus is Comin to Town» von J. Fred Coots. Weiter erwarten die Zuhörenden Lieder von

der Region bestens bekannte Musiker. Das Kurzkonzert dauert wie gewohnt eine halbe Stunde und findet um 19 Uhr statt. Die «Concerti piccoli» stehen unter dem Patronat der reformierten Kirche Obfelden. MuSiddique Eggenberger (Tenor) und Angela Bozzola (Piano). sik soll Freude sein. Mit dem Be(Bild zvg.) such unterstützen Joseph Schnabel, Adolphe Adam, Konzertbesuchende diese Idee und kommen in den Genuss eines musikaStephen Adams und Winifred Payne. Mit Angela Bozzola, die bereits lischen Apéros zum Feierabend. (pl) seit Jahrzehnten als Organistin und Pianistin Musikfreunde begeistert und Freitag, 8. Dezember, Beginn 19 Uhr, Dauer bis dem Tenor Siddique Eggenberger er- zirka 19.30 Uhr. Ref. Kirche Obfelden. Eintritt frei warten die Konzertbesucher zwei in (Kollekte).


Sport

Dienstag, 5. Dezember 2017

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Myriam Keiser und Sven Marti Tagessieger Stimmungsvoller 20. Säuliämtler Chlauslauf am vergangenen Sonntag in Affoltern

Der Start des Chlauslaufs führte in einer Gasse zwischen den Marktständen an der Oberen Bahnhofstrasse hindurch. (Bilder Salomon Schneider)

Die gelaufenen Tempi waren teilweise sehr hoch.

Erwartungsgemäss kamen die diesjährigen Tagessieger aus der Innerschweiz. Bei den Männern gewann Sven Marti von der LA Nidwalden mit 9 Sekunden Vorsprung auf Pascal Haas das Rennen. Bei den Frauen gewann Myriam Keiser vom TSV 2001 Rotkreuz nur eine Sekunde vor Ravenna Gassmann, von der LV Albis. ................................................... von hanspeter feller Pascal Haas lag lange in Führung. Auf der zweiten Hälfte des über neun Runden führenden Rennens, wurde er durch Sven Marti an der Spitze abgelöst. Dieser liess auf den letzten Runden nichts mehr anbrennen und lief ungefährdet zum Sieg. Hochspannend war das Rennen bei den Frauen. Myriam Keiser und Ravenna Gassmann liefen lange auf gleicher Höhe. Im packenden Schlussspurt hatte dann Keiser die Nase vorne. Auf den Ehrenplätzen landeten bei den Männern Laurin Rüdisüli vom LAC TV Unterstrass, Roman Renner vom TSV 2001 Rotkreuz und Daniel Blättler von der LA Nidwalden und bei den Frauen waren es Barbara Kohle, Lena Bissig und Sandra Wolf.

Dreifachtriumph für die LV Albis Die Kategoriensieger bei den U10 hiessen Hanna Wärdell und Jonas Gwerder, beide LV Albis. Nina Kirchhofer, LC Luzern und Marvin Erb, LV Albis standen bei den U12 zuoberst auf dem Podest und bei den U14 waren es Alisha Rüegger, Hochwacht Zug und Joel Wälti. Leif Bernhard, LAC TV Unterstrass und Nicole Niederberger, LA Nidwalden, holten die Goldmedaillen bei den U16. Alina Sönning, Saskia Ganz und Leonie Schilliger, alle LV Albis, feierten einen Dreifachtriumph in der Kategorie U18. Caroline Köthe, Team Koach und Hermann Blaser, IG Radquer Mettmenstetten feierten Kategoriensiege in ihren Altersklassen. In den beliebten Elternteil-KindKategorien liefen Lena und Kurt Berli, Ottenbach, vor Gian und Andy Deller und Janis Burkhard und Martin Suter in die Medaillenränge. Bei den jüngeren Kids waren es Joris und René Bachmann, Hedingen, vor Andrin und Stefan Freund, Affoltern, und Anouk und Andrea Werder, Aeugst. Die Abräumer bei den erstmals ausgetragenen Schülerstafetten waren die Rifferswiler. Sie gewannen gleich

Bei der Äusseren Grundstrasse querten die Laufenden erneut die Obere Bahnhofstrasse.

Der Triathlon Club Säuliamt war wie immer gut vertreten.

in zwei Kategorien. Bei den 3./4.-Klässlern war es die Staffel Klasse a3 mit Levi Koller, Robin Risi, Moritz Mangili und Lio Bossert, bei den 5./6.-Klässlern gewann Rifferswil a2 mit Lenox Frick, Leandro Hauenstein, Aaron Bergmann und Timo Bossert. Den Sieg der Kategorie Oberstufe holte sich das Team A2b Ennetgraben, aus Affoltern, mit Tim Haldimann, Rémi Fröhlich, Andrew Angst und Ramon Steiner. Die «Sie+Er»-Stafetten wurden dominiert von Jugend Meri 1 und der Laufgruppe Cham.

Über 600 Teilnehmende Insgesamt klassierten sich 624 Läuferinnen und Läufer in den verschiedenen Kategorien. Die Neuerungen kamen bei den Teilnehmenden mehrheitlich gut an. Einige bedauerten zwar das Fehlen der Schlaufe hinauf Richtung Gefängnis, andere fanden die Atmosphäre auf der kleinen Runde grossartig. Ein Erfolg waren die Schülerstafetten. Einerseits wurde der Mannschaftsgedanke gefördert und andererseits liessen sich die Schülerinnen und Schüler einfacher zum Mitmachen motivieren, da sie nicht mehr eine Strecke von mehr als einem Kilometer absolvieren mussten. Die Organisatoren der LV Albis können bei der 20. Austragung des Säuliämtler Chlauslaufs trotz minimem Teilnehmerrückgang ein positives Fazit ziehen.

Beim Warten auf den Start der Kategorie Elternteil-Kind wirkten einige Sprösslinge noch etwas gelangweilt.

Kaum ertönte der Startschuss, mussten sich die Eltern sehr bemühen, um mit dem Nachwuchs Schritt halten zu können.


Hier Wasser und Wärme


Sport

Dienstag, 5. Dezember 2017

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Zum Saisonabschluss gab es den ersten Festsieg für Marco Nägeli Marco Nägeli teilte sich am Niklaus-Schwinget in Dietikon den Sieg mit Roman Schnurrenberger Zum Saisonabschluss fand am vergangenen Samstag in der Stadthalle Dietikon der traditionelle Niklaus-Schwinget statt, mit 100 Schwingern, die antraten. Die Ämtler Delegation kam mit glanzvollen Resultaten nach Hause. ................................................... von anja bernhard Beat Reichmuth schwang sich weit nach vorne. Der Mettmenstetter holte sich durch drei gewonnene, einen gestellten und zwei verlorene Gänge die Auszeichnung. Er konnte sich zwei mal die volle Punktzahl, gegen Silvio Oettli und den Kranzer Simon Stoll, erkämpfen.

konnte, weit oben. Der Obfelder bekam im letzten Gang Dominik Roth. Dieser Gegner war in der Vergangenheit meistens stärker als Nägeli gewesen, letztmals am Unspunnen-Schwinget. Doch Nägeli konnte durch Stich/Fussstich über Roth siegen. Im Schlussgang traten Damian Egli und Andreas Döbeli gegeneinander an. Die beiden Gäste zeigten einen spannenden Schlussgang, welcher aber ohne Resultat endete. Da die Ämtler-Fans und die Fans vom Zürcher Oberländer Roman Schnurrenberger, am Mitrechnen waren, konnten diese jubeln. Da es keinen Sieger im Schlussgang gab, erbten Schnurrenberger und Nägeli und wurden so zu überraschenden Festsiegern.

Auszug aus der Schlussrangliste: 1a 57.75 Roman Schnurrenberger, Sternenberg; 1b

Angstgegner besiegt Marco Nägelis Notenblatt lag dank seiner vier gewonnenen Gänge, in denen er jeweils auch eine Zehn schreiben

57.75 Marco Nägeli, Obfelden; 2 57.25 Damian Egli, Steinhuserberg; 3a 57.00 Andreas Döbeli, Sarmenstorf; 7e 55.75 Beat Reichmuth; 11b 54.75 Michi Odermatt, Hausen; 13d 54.25 Roman Nägeli; 14b 54.00 Jan Stähli, Zwillikon;

Marco Nägeli (blaues Hemd) im entscheidenden letzten Gang gegen Dominik Roth. (von Anja Bernhard)

Die Winterpause für eine optimale Vorbereitung nutzen

FC Wettswil-Bonstetten mit Blick nach vorne

Niederlage gegen besser platziertes Martigny

Streethockey: SHC BW unterliegt im Wallis Wie schon letztes Wochenende hiess der Gegner des Streethockey Clubs Bonstetten-Wettswil SHC Martigny. Wie am letzten Sonntag gab es keine Punkte für die Säuliämtler.

WB erzielte in der Vorrunde erst 14 Tore, hier das 2:0 von Jeff Le (ganz rechts) gegen Eschen/Mauren. (Bild Kaspar Köchli)

Das Fanionteam des FC Wettswil-Bonstetten startet vom Tabellenende ins neue Jahr. Nach einigen glücklosen Partien ist der Punkteabstand aber gering und mit den richtigen Korrekturen und Ergänzungen blickt man positiv ins Frühjahr. Natürlich hat sich Jérôme Oswald eine bessere Tabellenlage erhofft, als er das Team im vergangenen Sommer übernommen hatte. Einige Veränderungen wurden im Kader zwar vorgenommen, der Kern blieb aber bestehen und wurde vor allem durch junge Spieler ergänzt, mit welchen man einen langfristigen Aufbau verfolgt. Der Umbruch war aber doch grösser als erwartet und liess kaum Ausfälle zu, ohne dass Qualität und Erfahrung darunter litten. Dies zeigte sich in engen Partien, die meist in einem Remis oder einer unglücklichen Niederlage der Rot-Schwarzen endeten. Besonders ärgerlich sicherlich die guten Auftritte gegen Mendrisio und Red Star, die beide verloren gingen oder die Führung in Seuzach, die man ebenfalls wieder preisgeben musste. Gerade auch gegen Topclubs hat der FCWB gut mitge-

spielt, aber trotzdem kaum Punkte gewonnen.

Korrekturen in der Winterpause Es wäre nun falsch, die aktuelle Lage zu stark zu dramatisieren. Gegen die meisten direkten Kontrahenten konnte man punkten und der Abstand zum Mittelfeld ist derzeit noch gering. Die ganze zweite Tabellenhälfte liegt innerhalb von nur sieben Punkten. Genauso falsch wäre es aber auch, nun einfach weiterzumachen ohne jegliche Anpassungen. Oswald benötigt im Kader noch drei bis vier starke Ergänzungen, mit welchen man auch bei Verletzungspech die Qualität im Spiel erhalten kann. Mit nur 14 Treffern in 14 Spielen ist sicherlich die Offensive besonders gefordert, aber auch im Mittelfeld und in der Abwehr sind Verstärkungen wichtig. Entsprechend ist er mit Sportchef Stephan Zollinger bereits auf der Suche nach passenden Akteuren. Es gilt daneben ruhig weiterzuarbeiten, den Aufbau mit den jungen Spielern voranzutreiben und die Winterpause für eine optimale Vorbereitung zu nutzen. Ein erstes positives Signal setzte man beim Testspiel gegen den Nachwuchs des FC

Aarau. Die Partie zum Abschluss des Fussballjahres konnte souverän mit 5:1 gewonnen werden. Dabei hat Oswald insbesondere auch Spieler eingesetzt, die in der Meisterschaft nicht regelmässig zum Einsatz kamen.

Aufholjagd im Frühling Bereits in den letzten beiden Spielzeiten war der FCWB schlecht gestartet und zwischenzeitlich auf Abstiegsplätzen wiederzufinden. Stets konnte man mit einer starken Rückrunde den Ligaerhalt jeweils klar bewerkstelligen. Präsident Markus Fischer ist denn auch überzeugt, dass wenn alle am gleichen Strick ziehen und den Ernst der Lage erkannt haben, sich das Blatt auch diesmal wenden wird und knappe Partien gewonnen werden können. Durch die geringen Abstände zeigt sich eine positive Serie auch rasch in der Tabelle und mit den Spielen gegen Tuggen und Höngg startet die Meisterschaft im März gleich mit wichtigen Direkt-Begegnungen. Im Januar und Februar wird die intensive Vorbereitung starten und diverse Testspiele sind bereits vereinbart. Man darf sich auf eine spannende Rückrunde gefasst machen. Oliver Hedinger

Nach dem Heimspiel letzte Woche, reiste der SHC Bonstetten-Wettswil ins Wallis und besuchte den tabellenmässig direkt darüberliegenden SHC Martigny. Gleich zu Beginn des Spiels engagierte sich die Heimmannschaft mehr und kam schon in der 4. Minute zum ersten Treffer. Der SHC BW war öfter in der Defensivzone als im Offensivdrittel, darum waren nur einzelne Druckphasen und Konter möglich. In der 20. Minute lag der Ball ein zweites Mal hinter dem Säuliämtler Torhüter Federico Benelli, doch der Treffer wurde aberkannt, da Benelli entscheidend gestört wurde. Doch nur einige Sekunden danach schossen die Walliser dennoch das 2:0 zum Zwischenstand nach dem 1. Drittel.

Nicht genutzte Überzahl Das zweite Drittel ging im gleichen Stil weiter. Die Zürcher konnten zwei nacheinander folgende Überzahlsitua-

tionen nicht nutzen. Nur zwei Sekunden später, nach zwei schnellen Pässen der Wallin Brüder und einem Abschluss von Dan-Kris Tschudin ins untere rechte Eck, war der Anschlusstreffer Realität. Der Treffer gab den Spielern des SHC BW Aufschwung und sie kamen zu mehr Chancen. Jedoch mangelte es den Verteidigern an Kreativität und vorne den Stürmern etwas an Schlagkraft, um den Ball einfach in die Maschen zu hauen. Das Spiel war von Anfang an hitzig, die Schiedsrichter hätten viele Aktionen sanktionieren können, jedoch liessen sie vieles durchgehen. Die Rivalität zwischen Martigny und dem SHC BonstettenWettswil war seit Jahren immer hoch. Im letzten Drittel schossen die Walliser dann das 3:1 in Überzahl. Das Ego der Zürcher war angekratzt und Fredrik Wallin, welcher eine sehr starke Partie zeigte und auch als Stürmer immer wieder ganz hinten anzutreffen war, erzielte erneut den Anschlusstreffer. In der 55. Minute gab es den Todesstoss für die Zürcher und in der 60. Minute kam es zu einem enttäuschenden 5:2-Schlussstand. Noël Breguet Mehr Infos zu den Spielen und längere Matchberichte befinden sich auf shcbw.ch.

Gegen Martigny blieb der SHC BW klar unter den Erwartungen – es wollte einfach nicht gelingen. (Bild zvg.)


Veranstaltungen

SWISS TENORS ORIGINAL Freitag, 8. Dezember 2017 20.15 Uhr Reformierte Kirche Hedingen Eintritt frei / Kollekte

Türöffnung 19.30 Uhr

unterstützt durch Fachstelle Kultur Kanton Zürich

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094 2017  

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