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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 94 I 169. Jahrgang I Freitag, 27. November 2015

Weitere Anschlüsse

Kein Rasenmäher

HEA Holzenergie AG in Affoltern beliefert mittlerweile 152 Holzwärme-Bezüger. > Seite 5

Die Budgetgemeindeversammlung in Maschwanden strich einen Posten. > Seite 9

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Viel Applaus Trotzdem: Herbstkonzert der Jumba stand unter schwierigen Vorzeichen. > Seite 11

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Grosses Interesse Bläserklasse: Rund 30 Interessierte wollen Instrumene kennenlernen und ausprobieren. > Seite 11

Die Ämtler Standortförderung wird zum Verein und öffnet sich Nicht nur Gemeinden, sondern auch Wirtschaft, Gewerbe, HEV und Bauern dabei In der vom Gemeindepräsidentenverband 2004 gegründeten Standortförderung sollen künftig nicht nur Behörden das Sagen haben. Mit einer Vereinsgründung öffnet sie sich auch für Arbeitgeberverband, Gewerbevereine, Hauseigentümerverband und Bauern. ................................................... von werner schneiter 2002 entschied sich der Gemeindepräsidentenverband, im Säuliamt eine Standortförderung aufzubauen. In vier Workshops wurde danach ein Leitbild erarbeitet, das die «12 Leitsätze der räumlichen Entwicklung im Knonauer Amt» der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK) ergänzt. Übergeordnete Ziele bilden die Schaffung von Mehrwert für Wirtschaft, Bevölkerung und den Lebensraum – Vorstellungen, die seither im Detail zweimal hinterfragt bzw. überarbeitet worden sind. Betont wird, dass die Standortförderung im Säuliamt mehr ist als reine Wirtschaftsförderung, sondern auch Umwelt und Gesellschaft beinhaltet. Zum Aufgabenbereich der Standortförderung gehört das Zusammenführen von Wirtschaft, Politik und Verwaltung – dazu die Umsetzung von ausgewählten Projekten, die den Kernzielen zur Förderung von Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft gerecht werden. Als wichtig erachtet Standortförderer Marcel R. Streiff, Leiter der Koordinationsstelle, auch die Suche nach Partnerschaften und die Durchführung von Netzwerkveranstaltungen, die es in Form eines Frühlingstreffs «Wirtschaft – Politik» und eines «Unternehmer-Frühstücks» bereits gibt. Marketing, PR, der Zugang zu Busi-

Der Vereinsvorstand nach der Gründungsversammlung in Knonau – allesamt Gemeindepräsidenten, von links: Ruedi Müller (Aeugst), René Kälin (Mettmenstetten), Stefan Gyseler (Hausen, Präsident), Walter von Siebenthal (Knonau) und Clemens Grötsch (Affoltern). Hinzu kommen nun noch maximal 4 Vorstandsmitglieder aus Verbänden. (Bild Werner Schneiter) ness-Netzwerken (Greater Zurich Area, Metropolitanraum Zürich usw.) und kantonalen Stellen gehören ebenso zum Tätigkeitsfeld der Ämtler Standortförderung. «Hier gibt es schon gute Verbindungen, dazu auch zur kantonalen Standortförderung, zum Amt für Wirtschaft und Arbeit und zum Regierungsrat», betont Marcel R. Streiff.

Vereinsgründung und 2016 eine Leistungsvereinbarung Die Gründung des Vereins Standortförderung Knonauer Amt ist am letzten Mittwoch in Knonau erfolgt. Im Dezember konstituiert sich der Vorstand und bereitet die operative Tätigkeit vor. Dazu werden die die inhaltlichen Ziele für 2016 definiert. Im Zeitraum Januar bis März sind Workshops geplant, in denen strategische Ziele für die kommenden vier Jahre festgelegt

werden. «Es sollen messbare Ziele festgelegt werden, die nach weichen und harten Faktoren überprüft werden können», sagt Marcel R. Streiff. Neu ist die Schaffung von drei Foren, die die übrigen Standortförderungen im Kanton nicht kennen: Forum EnergieRegion, Forum WirtschaftsRegion und ein Forum Freizeit-, Tourismus und KulturRegion. Diesen Foren gehören neben Gemeindevertretern auch Fachleute aus Gewerbe, Wirtschaft, Landwirtschaft, Gastronomie usw. an. Die Hauptaufgabe der Foren ist es, zukunftsträchtige Innovationen und Projekte zu suchen, zu entwickeln sowie den Zielnutzen und die Machbarkeit der Projekte zu prüfen. Oberstes Organ des Vereins ist die Generalversammlung. Sie steht über dem Vorstand, dem die strategische Führung obliegt und über der Koordinationsstelle, dem operativen Organ

Neuer Direktor für das Spital Affoltern Die Betriebskommission wählte Michael Buik Die Betriebskommission hat an ihrer Sitzung vom 23. November 2015 Michael Buik zum neuen Direktor des Spitals Affoltern gewählt. Michael Buik wird seine Stelle als Direktor und Vorsitzender der Spitalleitung am 1. Juni 2016 antreten. Der 51-jährige Michael Buik ist diplomierter Betriebsökonom FH/EMBA, verheiratet, Vater von drei Töchtern und wohnt mit seiner Familie in Ueken im Kanton Aargau. Geboren in

Deutschland, lebt er schon seit vielen Jahren in der Schweiz und ist Bürger von Oberhof AG. Seit 2008 ist Michael Buik in leitenden Funktionen im Gesundheitswesen tätig, so am Universitätsspital Michael Buik. Zürich oder als Direktor (CEO) der Klinik Villa im Park, Rothrist AG. Seit 2014 ist er Direktor

und Vorsitzender der Geschäftsleitung der Zollinger-Stiftung in Zürich. Neben seiner beruflichen Tätigkeit ist er Vorstandsmitglied des Spitex-Vereins Baden-Ennetbaden und Healthcare Management Consultant bei ICME International AG, Zürich. Die Betriebskommission ist überzeugt, mit Michael Buik einen hervorragend ausgebildeten und kompetenten Fachmann als Direktor gefunden zu haben, der das Spital mit seinen Mitarbeitenden in den verschiedensten Bereichen in eine erfolgreiche Zukunft führen wird. (pd.)

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Service-Ausbau Die Raiffeisenbank eröffnet in der früheren Hirschen-Bar in Hausen eine Agentur. > Seite 17

Rifferswil: Steuererhöhung wie noch nie Vorausgesetzt die Rifferswiler Stimmbürger folgen an der kommenden Gemeindeversammlung vom 9. Dezember dem Antrag des Gemeinderates und nehmen die 22-prozentige Steuererhöhung an, wäre das die grösste Steuererhöhung, die im Kanton Zürich bisher registriert wurde. Wegen markant höherer Bildungsausgaben, Schulhausneubau und höheren Gemeindeverwaltungskosten bei deutlich sinkenden Steuererträgen soll in Rifferswil der Steuersatz im kommenden Jahr von 112 Prozent (inklusive Sekundarschule) auf 134 Prozent angehoben werden. Der Gemeinderat sieht darin die einzige Möglichkeit, um in den Genuss von Übergangsausgleichszahlungen des Kantons zu kommen. Die Vorlage ist allerdings umstritten. Die Gemeindeversammlung am 9. Dezember wird deshalb nicht in der Engelscheune, sondern in der Turnhalle stattfinden. (map.) ................................................... > Bericht auf Seite 7

anzeigen

des Vereins. Dem Vorstand sollen maximal neun Personen angehören. Fix sind fünf Gemeindevertreter und vier aus dem privaten Bereich. Vollmitglieder können Gewerbevereine, Arbeitgeberverband, Hauseigentümerverband, Bauernverband und ansässige Unternehmen werden. Assoziierte Mitglieder (ohne Stimm- und Wahlrecht) können Stiftungen, Genossenschaften, Vereine und Private sein. Marcel R. Streiff erhofft sich durch diese Öffnung neben neuen Impulsen auch mehr finanzielle Mittel, die den Spielraum erweitern. Die Gemeinden zahlen – wie bisher – 3 Franken pro Einwohner an die Standortförderung. Wie reagieren die Verbände zum Entscheid, einen Verein zu gründen? «Vorwiegend positiv, zum Teil wohlwollend verhalten. Da und dort braucht es noch etwas Überzeugungsarbeit», sagt Marcel R. Streiff.

Badi-Sanierung – kein Thema an der Obfelder Gemeindeversammlung Die Abstimmung über den Kredit von 2,1 Mio. Franken für die Sanierung der Badi in Obfelden muss an der Urne erfolgen. Der Gemeinderat hat dieses für die Gemeindeversammlung vom 7. Dezember traktandierte Geschäft zurückgezogen. Aufgrund der damaligen Preise von Edelstahl (für die Auskleidung der Becken) ging man von Gesamtkosten von unter 2 Mio. Franken aus. Nun wird diese Kostengrenze gesprengt, was vorerst unbemerkt blieb. Eine gesetzeskonforme Bewilligung erfordert nun eine Urnenabstimmung – am 27. Februar. Sie bewirkt laut Behörde keine Bauverzögerungen.

................................................... > Bericht auf Seite 3

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Einstellung des Konkurses Über die AP Arbeit + Personal AG, mit Sitz in Affoltern am Albis, Zürichstrasse 67, 8910 Affoltern am Albis, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 16. April 2015 der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichtes vom 16. November 2015 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger innert zehn Tagen die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 4000.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen.

Der Gemeinderat Affoltern am Albis hat mit Beschluss vom 17. November 2015 die Taxordnung 2016 für das Haus zum Seewadel genehmigt. Der Beschluss liegt während der Rekursfrist am Empfang im Haus zum Seewadel, Obere Seewadelstrasse 12, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. Gegen den Beschluss des Gemeinderates kann innert 30 Tagen, vom Tag der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich und begründet beim Bezirksrat, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit als möglich, beizulegen. Affoltern a. A., 24. November 2015 Gemeinderat Affoltern am Albis

Evangelisch–reformierte Kirchgemeinde Hausen am Albis Politische Gemeinde Hausen am Albis Gemeindeversammlungen

Festsetzung der Gebühren für die Siedlungsentwässerungsanlagen Der Gemeinderat hat mit Beschluss Nr. 311 vom 17. November 2015 die Benutzungsgebühren für die Siedlungsentwässerungsanlagen gemäss Art. 2.8 der Verordnung über die Gebühren für die Siedlungsentwässerungsanlagen neu festgesetzt. Die Gebühren betragen ab 1. Januar 2016 (exkl. Mehrwertsteuer): 1. Grundgebühr pro m² gewichteter Grundstücksfläche Fr. –.10 (bisher Fr. –.08) 2. Mengenpreis aufgrund des genutzten Wassers (Verbrauch in m³) Fr. 1.90 (bisher Fr. 1.50) Der Beschluss liegt während der Einsprachefrist in der Tiefbauabteilung der Gemeindeverwaltung während den ordentlichen Öffnungszeiten zur Einsicht auf. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen von der Publikation an gerechnet beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Bezirksrates Affoltern sind kostenpflichtig. Die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Affoltern a. A., 27. November 2015 Gemeinderat Affoltern am Albis

Grabräumungen Nachdem die gesetzliche Ruhefrist abgelaufen ist (siehe § 39 der kantonalen Bestattungsverordnung und Art. 19 der kommunalen Bestattungs- und Friedhofverordnung) hat der Gemeinderat Kappel am Albis die Räumung der untersten zwei Grabreihen auf der rechten Seite des Friedhofs der Bestattungsjahre 1976 bis 1991 angeordnet. Die verfügungsberechtigten Angehörigen der Verstorbenen werden gebeten, die Grabdenkmäler und Pflanzen bis zum 29. Februar 2016 zu entfernen. Nach Ablauf dieser Frist erfolgt die Abräumung durch die Gemeinde. Gemeinderat Kappel am Albis

Sonntag, 29. November 2015, im Anschluss an den Gottesdienst um ca. 11.00 Uhr im Kirchgemeindehaus Traktanden: 1. Genehmigung des Voranschlags 2016 und Festsetzung des Steuerfusses 2016 2. Genehmigung Wahlvorschlag für Bestätigungswahl der Pfarrpersonen für die Amtsdauer 2016 bis 2020 3. Informationen 4. Anfragen (§51., Gemeindegesetz) Anschliessend Umfrage Im Anschluss an die Kirchgemeindeversammlung lädt die Kirchenpflege zu einem Apéro ein. Anfragen müssen spätestens bis zehn Arbeitstage vor der Versammlung schriftlich der Kirchenpflege eingereicht werden. Die Unterlagen der Traktanden liegen während der üblichen Öffnungszeiten zwei Wochen vor der Versammlung im Sekretariat des Kirchgemeindehauses auf.

Affoltern a. A., 23. November 2015 Konkursamt Affolltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Kirchgemeindeversammlung

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Hausen am Albis werden auf Mittwoch, 2. Dezember 2015, in den Gemeindesaal im Schulhaus Weid eingeladen zur Behandlung folgender Geschäfte: 19.00 Uhr: Reformierte Kirchgemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages für das Jahr 2016 und Festsetzung des Steuersatzes auf 14 % 2. Wahlvorschlag für das ordentliche Vollzeit-Pfarramt 2016 bis 2020 in Hausen am Albis zuhanden der Urnenabstimmung vom 28. Februar 2016: Pfarrerin Irene Girardet Fischer 3. Informationen der Kirchenpflege: Pfarrwahlen 2016 und KirchgemeindePlus (keine Beschlussfassung). (19.30 Uhr: Sekundarschulgemeinde Hausen a.A., Kappel a.A., Rifferswil). 20.00 Uhr: Politische Gemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages für das Jahr 2016 und Festsetzung des Steuersatzes auf 90 % 2. Verabschiedung der Teilrevision der Gemeindeordnung zuhanden der Urnenabstimmung vom 28. Februar 2016 3. Projekt «Radweg Türlen – Ersatz Wasserleitung und Kanalisationsleitung», Projekt- und Kreditbewilligung von Fr. 860 000.– 4. Projekt «Albisbrunnweg / Ersatz Wasserleitung», Projekt- und Kreditbewilligung von Fr. 168 000.– 5. Genehmigung Teilrevision der Zweckverbandsstatuten des Sozialzweckverbandes Bezirk Affoltern 6. Genehmigung eines Projektierungskredites für einen Ersatzneubau Kindergarten Ebertswil von Fr. 620 000.– 7. Information neue Homepage (keine Beschlussfassung). Die Anträge der reformierten Kirchgemeinde sowie der Politischen Gemeinde liegen den Stimmberechtigten mit dem Stimmregister und den dazugehörenden Akten im Gemeindehaus Hausen am Albis, Zugerstrasse 10, Einwohnerkontrolle (1. Obergeschoss, links), ab Freitag, 30. Oktober 2015, zur Einsicht auf. Diejenigen der Kirchgemeinde können auch im Kirchensekretariat eingesehen werden. Im Anschluss an die Gemeindeversammlung der Politischen Gemeinde wird ein Apéro offeriert. Die Gemeindevorsteherschaften

Den Abonnenten werden diese Unterlagen zugestellt. Sie können zudem zwei Wochen vor der Versammlung im Sekretariat bezogen werden. Interessenten für ein Abonnement können sich beim Sekretariat (Telefon 044 761 24 00) melden und sich als Abonnenten eintragen lassen, so dass ihnen zukünftig die Unterlagen zugestellt werden. Die Überprüfung des Stimmregisters kann auf dem Kirchensekretariat erfolgen. Die Kirchenpflege freut sich über Ihre Teilnahme an der Kirchgemeindeversammlung.

Sekundarschulgemeinde Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten

Römisch-katholische Kirchgemeinde Hausen-Mettmenstetten

Beschlüsse der Kirchgemeindeversammlung In Anwesenheit von 44 Stimmberechtigten fand am Sonntag, 22. November 2015, im Pfarrsaal Hausen am Albis, die ordentliche Kirchgemeindeversammlung statt. 1. Matthias Kühle-Lemanski wurde für die Amtsdauer 2015 bis 2018 als Gemeindeleiter der Pfarrei Herz Jesu Hausen am Albis bestätigt. 2. Der Voranschlag 2016 der Kirchgemeinde wurde einstimmig angenommen. Der Steuerfuss bleibt unverändert bei 15 %. Das Protokoll der Versammlung kann ab dem 23. November 2015 bei den Pfarreisekretariaten in Hausen und Mettmenstetten eingesehen werden. Gegen diesen Beschluss kann, gestützt auf § 151a Gemeindegesetz wegen Verletzung der politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung, innert 5 Tagen, im Übrigen wegen Verstosses gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit innert 30 Tagen von der amtlichen Veröffentlichung an gerechnet, bei der Rekurskommission der römisch-katholischen Körperschaft des Kantons Zürich, Hirschengraben 66, 8001 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Hausen am Albis, 22. November 2015 Katholische Kirchenpflege Hausen-Mettmenstetten

Affoltern am Albis

1. Voranschlag/Steuerfuss 2016 – Genehmigung

Willy «Mounoth» Casali

Das Protokoll liegt ab 30. November 2015 in der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten zur Einsicht auf. Begehren um Berichtigung des Protokolls sind in der Form des Rekurses innert 30 Tagen vom Beginn der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat, 8910 Affoltern am Albis, einzureichen. Gegen den Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Im Übrigen kann gegen den Beschluss gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke und Unbilligkeit) innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Mettmenstetten, 27. November 2015 Sekundarschulpflege Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindeverwaltung, Kopfbau Kasino Obere Bahnhofstrasse 7 Hochbauabteilung, 1. OG, Büro K13 Bauherrschaft: Daniel Obschlager, Schachenstrasse 2, 8909 Zwillikon Projektverfasser: LBA Architekturbüro, Laurstrasse 10, 5201 Brugg AG Bauvorhaben: Umnutzung Rinderstall zu Pferdestall, Neubau Remise mit Pferdestallteil, Umbau best. Anbindestall zu Mutterkuhstall mit Auslauf und Neubau Reitplatz, Vers.-Nrn. 2301 und 2302, Kat.-Nr. 6155, Schachenstrasse/Hohfuren, Landwirtschaftszone

Hedingen Gesuchsteller: Roland Stöckli Baumanagement AG, Bremgartenstrasse 11, 5634 Merenschwand Projektverfasser: Nigg Architektur GmbH, Zweierstrasse 50a, 8004 Zürich Bauprojekt: Abbruch Scheune mit Garage und Neubau Dreifamilienhaus mit Carport, Arnistrasse 17, Kat.-Nr. 2594; Wohnzone W2.0

Knonau

Bestattungen

Beschluss der Gemeindeversammlung vom 23. November 2015 Rechtsmittelbelehrung

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Am 16. November 2015 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

geb. 20. Mai 1958, von Collina d’Oro TI, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Zürichstrasse 167. Urnenbeisetzung am Freitag, 4. Dezember 2015, um 11.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Obfelden Am 21. November 2015 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Saraph Roswitha geb. 20. September 1942, von Rothenfluh BL, wohnhaft gewesen in Obfelden, Schmittenstrasse 21. Urnenbeisetzung am Montag, 30. November 2015, 14.00 Uhr, in Obfelden, anschliessend Abdankung in der reformierten Kirche. Die Friedhofvorsteherin

Obfelden Am 21. November 2015 ist in Obfelden gestorben:

Fleisch-Läderach, Kurt geb. 19. September 1941, von Zürich ZH und Bäretswil ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, Hölibachstrasse 20; Ehemann der Fleisch-Läderach, Margrith Elsa.

Bauherrschaft: Konsortium Chamstrasse, Dorfstrasse 15, 8934 Knonau Projektverfasser/in: Langenegger Architekten AG, Luzernerstrasse 91, 5630 Muri Bauvorhaben: Neubau Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage, Chamstrasse, Kat.-Nr. 654, in Knonau

Mettmenstetten Bauherrschaft: Daniel Hug und Isabelle Stocklin, Luzernerstrasse 105, 6333 Hünenberg See Vertreter: Martin Lüscher, Architektur & Bauplanung, Calandaweg 11, 5630 Muri Bauprojekt: Neubau Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung und Doppelgarage auf Kat.-Nr. 3799, Baarerstrasse 32/32a, Rossau (Kernzone KB)

Ottenbach Bauherrschaft: Mataj Tomaj, Jonenstrasse 3c, 8913 Ottenbach Bauvorhaben: Erstellen einer Garage und Vergrösserung der Lukarne beim Wohnhaus Vers.-Nr. 847, Jonenstr. 3c, Kat.-Nr. 1261, Kernzone

Wettswil am Albis Bauherrschaft: Peter Steiner, Hofächerstrasse 11a, 8907 Wettswil a. A. Projektverfasser: Eichhorn Zäune AG, Weihermatt 10, 8913 Ottenbach Bauvorhaben: Schallschutzwand beim Wohnhaus Vers.-Nr. 1244 auf Kat.-Nr. 3205 an der Hofächerstr. 11a (Wohnzone W2b)

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Abschiedsgottesdienst in der evangelisch-methodistischen Kirche, Affoltern am Albis, am Donnerstag, 3. Dezember 2015, 13.30 Uhr. Die Friedhofvorsteherin

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Bezirk Affoltern

Freitag, 27. November 2015

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Badi-Sanierung in Obfelden erfordert eine Urnenabstimmung Der Gemeinderat hat Kreditantrag zuhanden der Gemeindeversammlung vom 7. Dezember zurückgezogen Nicht an der Gemeindeversammlung vom 7. Dezember, sondern am 28. Februar an der Urne stimmt Obfelden über den Kredit von 2,1 Mio. Franken für die Sanierung der Badi ab. Der Gemeinderat hat den Antrag zuhanden der Gemeindeversammlung zurückgezogen. Die Preise für Edelstahl sind gestiegen, wodurch die 2-Mio.Grenze überschritten und eine Urnenabstimmung nötig wird. Der Gemeinderat verabschiedete im September 2015 den Antrag über die Genehmigung eines Kredites 2,1 Mio. Franken, zuzüglich Teuerung ab Kreditbewilligung, für die Sanierung der Schwimmbecken mittels Edelstahlblechauskleidung und der Sanierung der Badewassertechnik zuhanden der Gemeindeversammlung. Dieser Antrag wurde für die Gemeindeversammlung vom 7. Dezember 2015 ordentlich traktandiert und die entsprechende Publikation ist erfolgt (der «Anzeiger» hat das Projekt in der Ausgabe vom 11. September 2015 vorgestellt). Der Antrag enthielt für die Sanierung der Schwimmbecken drei verschiedene Varianten, wobei die Ausführung mittels Betonsanierung Gesamtkosten von 1 414 800 Franken und diejenige durch Foliensanierung Kosten von 1 827 200 Franken generierte. Die langfristig kostengünstigste und wirtschaftlichste Variante in Form einer Sanierung mittels Edelstahlblechauskleidung weist Sanierungskosten von 2 036 900 Franken auf. Der Gemeinderat entschied sich für letztere Variante. In diesem Betrag ist eine Reserve von 59 300 Franken enthalten. Dieser Betrag dürfte sich aufgrund des noch zu erwartenden Swisslos-Beitrages weiter reduzieren, sodass der Gesamtbetrag unter 2 Millionen zu liegen kommen wird. Nach Art. 8 der Gemeindeordnung unterstehen Beschlüsse über neue einmalige Ausgaben von mehr als 2 Mil-

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch

Liegenschaften Die Bauabrechnung für die Sanierung/Erneuerung der Garderobenbänke in der Mehrzweckhalle Zendenfrei im Betrage von Fr. 13 441.70 wurde genehmigt.

Kabelnetz Das Glasfaserkabel, welches die Gemeinde Obfelden versorgt, ist bis auf zwei freie Adern belegt und es muss wahrscheinlich im Jahre 2016 ein neues Kabel eingezogen werden. Die Rohranlage genügt den Anforderungen nicht mehr. Das Projekt für eine neue Leerrohranlage in der Mettmenstetterstrasse (Höhe Schliffiweg bis Dorfstrasse/Bodenackerstrasse) wurde genehmigt und für die Bauarbeiten ein Kredit von 65 000 Franken bewilligt.

Vor dem Wintereinbruch und vor der Sanierung: Bademeister Paul Höhener setzt die Eisbrecher. (Archivbild) lionen Franken der obligatorischen Urnenabstimmung. Bereits zum Zeitpunkt der Ausarbeitung der Varianten wurde der Ablauf der Kreditbewilligung besprochen und festgehalten, dass bei einer Überschreitung der 2Millionen-Grenze der Sanierungskosten eine Urnenabstimmung erfolgen müsse. Dieser Umstand wurde auch im Zeitplan berücksichtigt. Aufgrund der damaligen Edelstahlpreise ging man aber von Kosten unter 2 Millionen aus. Die durch den Projektverfasser veranschlagten Gesamtkosten für die Edelstahlblechsanierung von 2 036 900 (inklusive Reserve) wurde bei der Antragstellung an die Gemeindeversammlung auf 2,1 Mio. Franken aufgerundet ohne zu bemerken, dass dadurch die Zuständigkeit für die Bewilligung dieses Kredites nicht mehr bei der Gemeindeversammlung liegt, sondern das Geschäft einer Urnenabstimmung unterbreitet werden muss. Damit der Entscheid für die Sanierung der Schwimmbecken mittels Edelstahlblechauskleidung und der Sanierung der Badewassertechnik geset-

zeskonform erfolgen kann, wird der Antrag an die Gemeindeversammlung vom 7. Dezember 2015 zurückgezogen. Das Geschäft wird am 28. Februar 2016 der Urnenabstimmung unterbreitet. Dieser Termin wurde bereits im Vorfeld für eine allfällige Urnenabstimmung festgelegt, da an der Gemeindeversammlung ein Drittel der Stimmberechtigten eine solche Abstimmung verlangen kann. Die Durchführung einer Urnenabstimmung führt somit zu keiner Zeitverzögerung.

Finanzplanung Vom Finanzplan 2015 – 2019 und dem Investitionsprogramm 2015 – 2019 wurde Kenntnis genommen und die folgenden grundsätzlichen finanzpolitischen Ziele gutgeheissen: Begrenzung der Verschuldung (Nettovermögen zwischen +/- 1000 Franken pro Einwohner); die Laufende Rechnung im Steuerhaushalt soll jährlich mindestens die Konsumausgaben finanzieren können. Als Untergrenze für den

Cashflow wird ein Wert von 0 Franken angesehen; der Gesamtsteuerfuss soll sich nach Möglichkeit stabil entwickeln und sich bei Veränderungen am kantonalen Mittelwert orientieren.

Strassenbeleuchtung Die Strassenbeleuchtung der Sennhüttenstrasse muss aufgrund der Demontage der Freileitung mittels Kandelaber erstellt werden. Für die Anpassung der Strassenbeleuchtung mittels LEDLeuchten wurde ein Kredit von 38 000 Franken bewilligt.

Feuerwehr Der Kommandant-Stellvertreter der Feuerwehr Obfelden, Marc Engeli, Hedingen, hat per Ende 2015 seinen Rücktritt erklärt. Er wurde auf den 31. Dezember 2015 als Kommandant-Stellvertreter entlassen und als Nachfolger Christof Bossard, Obfelden, gewählt. Der Gemeinderat dankt Marc Engeli herzlich für die geleisteten Dienste und wünscht Christof Bossard in seiner neuen Funktion viel Erfolg.

Wirtschaftspolizei Das Patent und die Bewilligung zum Betrieb eines Imbiss-Verkaufsstandes auf dem Parkplatz an der Reuss für die Zeit vom 1. Mai 2016 bis 31. Oktober 2016 wurde an Kha, Seng, Merenschwand, erteilt.

Gemeindestrassen Die Hölibachstrasse muss ab der Sennhüttenstrasse bis zum Ende der Neubauten saniert und gleichzeitig eine Meteorwasserleitung verlegt werden. Für diese Arbeiten wurde ein Kredit von 108 000 Franken bewilligt.

Baupolizei Baurechtliche Bewilligungen wurden erteilt an: David Häberling, Obfelden, für das Aufstellen von vier Bürocontainern an der Ottenbacherstrasse; Panorama Design, Wildhaus, für eine Infotafel «Obfelden» mit Firmenpräsentation an der Dorfstrasse. Eveline Meier, Gemeindeschreiberin

Weihnachtssammlung der Stiftung Spital Affoltern

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ährend des Jubiläumsjahres der Palliativstation Villa Sonnenberg, die 2015 ihr fünfjähriges Bestehen feierte, fanden im Zyklus «Kunst des Lebens – Kunst des Sterbens» regelmässig Veranstaltungen statt, gemeinsam organisiert vom Spital Affoltern, der reformierten und der katholischen Kirche. Erfreulich viele Menschen, jung und alt, haben daran teilgenommen. Palliativmedizin, lange Zeit ein Fremdwort und eher ein Tabuthema, hat damit Eingang gefunden in viele Diskussionen und wird in Zukunft noch vermehrt Bedeutung gewinnen. Die zunehmend breitere Berichterstattung in den Medien trägt zusätzlich zur Sensibilisierung der Bevölkerung bei. In der Villa Sonnenberg ist Palliativmedizin gelebter Alltag. Unter der Leitung von Dr. Roland Kunz, in der Schweiz und von seinen Patienten hoch geachtetem Palliativmediziner, leistet das ganze Palliativteam hervorragende interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Betreuung und Begleitung unheilbar Kranker. Beste ärztliche Versorgung und Pflege sowie psychotherapeutische Begleitung helfen den Patienten in ihrer letzten Lebens-

phase und stützen gleichzeitig deren Angehörige. Gerade das Leitungsteam steht aber auch immer unter dem Zwang, möglichst wirtschaftlich arbeiten zu müssen. Die Tagespauschalen vermögen die Kosten nicht vollständig zu decken. Es ist der Stiftung Spital Affoltern darum auch sehr daran gelegen, die Palliativstation Villa Sonnenberg weiterhin finanziell zu unterstützen und alles daran zu setzen, die Darlehen für die damaligen Umbaukosten der Villa zu amortisieren. Dank erfreulich hohem Spendeneingang wird es möglich sein, auf Ende Jahr weitere 300 000 Franken zurückzubezahlen. Es verbleiben per 31. Dezember 2015 aber immer noch 800 000 Franken. Jede weitere Spende hilft mit, die Palliativstation auch künftig finanziell zu entlasten. Dem heutigen Anzeiger liegt wieder der Flyer der Stiftung Spital Affoltern bei. Sie dankt herzlich für jede finanzielle Zuwendung auf das Postkonto 85-391373-1 beziehungsweise IBAN CH44 0900 0000 8539 1373 1. Irene Enderli, Präsidentin Stiftung Spital Affoltern

Das Bild wurde von einem Patienten der Palliativstation in der Psychotherapie gemalt. (zvg.)


Bestattungen Gott sprach: «Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht.»

Nur wer vergessen wird, ist tot. Du wirst leben.

Josua 1, 5b

TO D E S A N Z E I G E Traurig nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem fürsorglichen und gütigen Papi und Grossvati, vom lieben Bruder, Schwager, Onkel und Götti

Myrtha Marlise Fiesolani geb. Weiss

Traurig nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwester, unserem Omeli, Uromeli, unserer Tante und Cousine

geb. 26. Mai 1941, von Egg ZH, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Im Welschland 10.

Roswitha Saraph

Urnenbeisetzung am Montag, 30. November 2015, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH.

20. September 1942 – 21. November 2015

19. September 1941 – 21. November 2015

Wir danken Dir für Deine grosse Liebe und die gemeinsame Zeit, die wir mit Dir verbringen durften.

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Viel zu früh und unerwartet bist du von uns gegangen. Dein selbstloses, bescheidenes und hilfsbereites Wesen und deine Herzlichkeit werden uns in lebendiger Erinnerung bleiben. In unseren Herzen wirst du immer weiterleben. Als Gott sah, dass nach einem erfüllten Leben der Weg für das Herz zu schwer wurde, legte er den Arm um ihn und sprach: Komm heim.

In stiller Trauer: Andi Würfele mit Tina und Steffi Gabi Graf Regina Wendel und Nils Gumpricht mit Saskia und Kai Beat Graf Verwandte und Freunde

In tiefer Trauer

Abschiedsfeier am Donnerstag, 3. Dezember 2015, um 13.30 Uhr in der evangelisch-methodistischen Kirche, Affoltern am Albis. Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis, Friedhof Obfelden.

Die Trauerfeier findet statt am Montag, 30. November 2015, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Obfelden. Traueradresse: Gabi Graf, Schmittenstrasse 21, 8912 Obfelden

Für allfällige Spenden gedenke man des Werks für die weltweite Mission und Diakonie der EMK: «Evangelisch-methodistische Kirche Schweiz, 8910 Affoltern am Albis, Postkonto 80-46859-1». Traueradresse: Margrith Fleisch-Läderach, Hölibachstrasse 20, 8912 Obfelden Der Tag neigt sich zu Ende, es kommt die stille Nacht; nun ruht, ihr müden Hände, das Tagwerk ist erbracht.

Weinet nicht an meinem Grabe, tretet leise nur herzu, denkt, was ich gelitten habe, gönnet mir die ew’ge Ruh. Weinet nicht, ich hab es überwunden, bin befreit von meiner Qual, doch lasset mich in stillen Stunden bei euch sein, manches Mal.

Wir danken allen Verwandten und Bekannten für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Tante, Cousine und Gotte

Adelheid (Heidi) Dreier-Wiedmer 27. Februar 1929 – 25. Oktober 2015

erfahren durften.

ABSCHIED

Myrtha Fiesolani-Weiss 26. Mai 1941 – 24. November 2015

Du hast die Schmerzen während vielen Jahren ertragen. Doch jetzt, nach kurzer, aber schwerer Krankheit, wolltest Du nicht mehr weiterleben und bist schnell und friedlich eingeschlafen. Wir sind froh, dass es Dir jetzt gut geht und Du nicht mehr leiden musst. Du hinterlässt eine grosse Lücke in unserem Leben und wir vermissen Dich sehr. Claudio Fiesolani Diego Fiesolani und Sara Cocco Selina Fiesolani Jarah Fiesolani Naëmi Fiesolani Rolf Weiss und Dora Weiss Daniela Schneebeli und Richi Mosimann Michelle Baumberger Verwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung findet am Montag, 30. November 2015, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof in Affoltern am Albis statt. Anschliessend Gedenkfeier in der Friedhofskapelle. Traueradresse: Diego Fiesolani, Äussere Grundstrasse 22, 8910 Affoltern am Albis

Am 24. November 2015 ist in Zürich ZH gestorben:

TO D E S A N Z E I G E

Kurt Fleisch-Läderach

Margrith Fleisch-Läderach Michael Fleisch Majra Fleisch und Urs Kammer mit Tjara Verwandte und Freunde

Affoltern am Albis

Danke dem Pflegepersonal im Haus zum Seewadel für die liebevolle Betreuung und Herrn Dr. Ph. Luchsinger für die ärztliche Begleitung. Danke für die zahlreichen Spenden an die Schweizerische Stiftung für das cerebral gelähmte Kind, die Spenden für späteren Grabschmuck, die schönen Blumen sowie für die vielen Karten und allen, die ihr die letzte Ehre erwiesen haben. Danke Herrn Pfarrer Andreas Fritz für die Gestaltung der einfühlsamen Abschiedsfeier. Affoltern, im November 2015

Die Trauerfamilien


Bezirk Affoltern

Freitag, 27. November 2015

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Drei grosse Anschlüsse in Arbeit Die HEA Holzenergie AG in Affoltern beliefert mittlerweile 152 Holzwärme-Bezüger – ruhige GV Die HEA-Holzenergie AG in Affoltern hat bisher 152 Anschlüsse realisiert und will in diesem Jahr weitere Akquisitionen tätigen. Drei Anschlüsse von Grosskunden sind in Arbeit. Die Generalversammlung stimmte allen Anträgen einstimmig zu. Sie dauerte nur rund eine halbe Stunde, die Generalversammlung der HEA Holzenergie AG. Breiten Raum nahmen dabei die Erläuterungen zum vergangenen Geschäftsjahr von Verwaltungsratspräsident Clemens Grötsch ein. Als wichtigstes Ereignis nannte er die Fertigstellung einer neuen Hauptleitung vom Oberdorf zur Äusseren Grundstrasse – eine Investition von 1,1 Mio. Franken. Diese erlaubte die Beseitigung eines Engpasses unter der Bahnunterführung hindurch zum Gebiet Seewadel, wo nun dadurch neue Kunden angeschlossen werden können. Deren 152 zählt die HEA inzwischen. Sie werden mit von Holzschnitzeln erzeugter Wärme aus der vor zwei Jahren erneuerten Anlage am Kronenplatz beliefert. Clemens Grötsch zählte die Akquisition von Neukunden denn auch zu den wichtigen Zielen im kommenden Jahr. Grossanschlüsse sind derzeit in Arbeit. Dazu gehören die Sparcassa 1816, die an der Äusseren Grundstrasse Mehrfamilienhäuser errichtet, und die Zürcher Kantonalbank, die derzeit mit

dem Umbau beschäftigt ist. «Der Holzschnitzel-Fernwärme gegenüber kritischen Firmen haben wir die Vorteile aufzeigen können. Auf lange Sicht hinaus rechnet sich ein solcher Anschluss preislich», fügte Clemens Grötsch bei, für den es auch wichtig ist, dass die HEA die Wärmelieferungen jederzeit gewährleisten kann. Im Weiteren will die HEA, die übrigens ihr 20-Jahre-Jubiläum feiert, in Zukunft kantonale Förderbeiträge und die vom Bund in Aussicht gestellten Gelder für CO2-Reduktionen beantragen. Und in Form von Workshops will der VR-Präsident die HEA weiterentwickeln. In finanzieller Hinsicht segelt die HEA in ruhigen Gewässern. Der Nettoerlös aus Holzwärmelieferungen beträgt 2,5 Mio. Franken – etwas mehr als im Vorjahr. Das Bruttoergebnis liegt bei gut 1,5 Mio. Franken, der Gewinn nach Steuern bei 11 000 Franken, das Eigenkapital bei 2,3 Mio. Franken, die flüssigen Mittel bei 360 000 Franken. «Die Gelder reichen für die laufenden Ausgaben. Wir müssen aber trotzdem sorgfältig umgehen damit», ergänzte Clemens Grötsch. Einen Stimmzähler benötigte er an der Generalversammlung im «Ulmensaal» der reformierten Kirchgemeinde nicht. Die Aktionäre hiessen alle Geschäfte einstimmig gut: Abnahme des Geschäftsberichts, Entlastung des Verwaltungsrates und der Geschäftsleitung, Wahl der Revisionsstelle (BDO Visura). (-ter.)

Die erneuerte Heizzentrale der HEA Holzenergie AG am Kronenplatz in Affoltern. (Bild Werner Schneiter)

wir gratulieren

gestorben

Zur eisernen Hochzeit

Werner Moroff, ehemaliger Gemeindepräsident Am letzten Nationalfeiertag hatte er seinen 90. Geburtstag, am 19. Oktober ist Werner Moroff aus Hausen verstorben. Er war Gutsverwalter auf dem Houen und in den Siebzigerjahren Gemeindepräsident. Aufgewachsen ist Werner Moroff in Wädenswil. Weil sein Vater sehr früh starb, musste er seine Jugendzeit im dortigen Waisenhaus verbringen. Nach der Schulzeit besuchte er die landwirtschaftliche Schule Strickhof in Zürich. Eigentlich wäre er gerne Tierarzt geworden, was aber angesichts der schwierigen familiären Situation nicht möglich war. Eine erste Verwalterstelle hatte Werner Moroff auf dem Dornhof im Baselbiet. Vor über 50 Jahren übernahm er die anzeige

Leitung des zwischen Ebertswil und Hirzwangen gelegenen stattlichen Gutsbetriebs Houen. Er bildete ausserdem eine grosse Zahl von Lehrlingen aus, war selbst als Lehrlingsexperte tätig und im Braunviehzuchtverband aktiv. Kaum war Werner Moroff einige Jahre im Säuliamt sesshaft, wurde die Öffentlichkeit auf ihn aufmerksam. Das Hausemer Stimmvolk wählte ihn 1966 in den Gemeinderat und von 1970 bis 1978 war er Gemeindepräsident. Das war auch die Anfangszeit des Flugplat-

zes. Die Behörden mussten sich intensiv mit Befürwortern und Gegnern auseinandersetzen. Dölf Sigg, der seinerzeitige Leiter des dortigen Flugschul-Betriebs, zollte dem Verstorbenen den Dank für sein Engagement in dieser Sache nicht zuletzt mit der Teilnahme an der Abdankung. Ferner war Werner Moroff viele Jahre Ersatzmitglied der kantonalen Baurekurskommission, wo er Streitfälle, welche die Landwirtschaft betrafen, zu bearbeiten hatte. Seine Liebe zu Musik und Gesang konnte der Verstorbene mit seiner Frau Margrit im Gemischten Chor Ebertswil pflegen. Die beiden waren über 60 Jahre verheiratet. Dem Ehepaar wurden fünf Kinder geschenkt.

Nach der Pensionierung zogen die Eheleute Moroff-Stutz vom Houen in eine eigene Wohnung im Dorf Hausen. Leider wurde seine vor zwei Jahren vorverstorbene Frau hilfsbedürftig und musste ihre letzten Lebensjahre im Pflegeheim in Affoltern verbringen. Werner Moroff, der ehemalige «Waisenhäusler», wie er sich selbst gelegentlich nannte, war stolz auf seine Familie, seine beruflichen Erfolge und sein Wirken in der Öffentlichkeit. Das durfte er auch sein. Ende Oktober hat eine grosse Trauergemeinde an einer von Pfarrerin Irene Girardet Fischer gestalteten Abdankung in der reformierten Kirche von ihm Abschied genommen. Erich Rüfenacht

In Affoltern dürfen Angela und Domenico Russo-Gagliastro am kommenden Montag, 30. November, die eiserne Hochzeit feiern. Zum 65-jährigen Ehebund gratulieren wir dem Jubelpaar herzlich, wünschen ihm einen schönen Festtag und alles Gute.

Zur goldenen Hochzeit Die goldene Hochzeit feiern Hanny und Hans Abderhalden heute Freitag in Affoltern. Auch ihnen gratulieren wir zum Ehrentag. Alles Gute!

Zum 80. Geburtstag Werner Ingold feiert am kommenden Montag, 30. November, in Affoltern den 80. Geburtstag. Herzliche Gratulation und alles Gute im neuen Lebensjahrzehnt.


Liegenschaften

TO D E S A N Z E I G E Unendlich traurig nehmen wir Abschied von meinem lieben Sohn, unserem Bruder, Schwager, Onkel und Cousin

Willy Casali 20. Mai 1958 – 16. November 2015

Du hast deine Mutti und uns alle einfach verlassen und bist woanders hingegangen. In tiefer Trauer: Hanna Casali (Mutter) Aldo und Silvia Renato und Silvia Gianni und Freundin Ronaldo Casali Verwandte und Bekannte Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 4. Dezember 2015, um 11.00 Uhr auf dem Friedhof in Affoltern am Albis statt. Traueradresse: Hanna Casali, Zürichstrasse 167, 8910 Affoltern am Albis

Verkäufe


Bezirk Affoltern

Freitag, 27. November 2015

7

«Ich bin nicht erbaut, diese Steuererhöhung unterbreiten zu müssen» Gemeindepräsident Marcel Fuchs zur angespannten Finanzlage in Rifferswil Deutlich gesunkene Steuereinnahmen stehen in Rifferswil markant gestiegenen Ausgaben gegenüber. So fasst Marcel Fuchs die Ausgangslage für die bisher grösste Steuererhöhung im Kanton Zürich zusammen – sofern sie von der Gemeindeversammlung gutgeheissen wird. Im Interview mit dem «Anzeiger» erklärt der Rifferswiler Gemeindepräsident die Hintergründe. Rifferswil bekommt die Folgen seines Bau-Booms der letzten Jahre zu spüren. Pro Kopf zählt die Oberämtler Gemeinde inzwischen zu einer der kinderreichsten im ganzen Kanton. Stiller Zeuge des laufend knapper werdenden Schulraums ist nicht nur der riesige Schulcontainer, der einen guten Teil des Pausenplatzes in Anspruch nimmt und bereits wieder zu klein ist. Auch die laufenden Kosten für das Führen zusätzlicher Klassen lassen die Bildungsausgaben steigen. Das zwingt den Gemeinderat der Einheitsgemeinde zum Vorschlag von unpopulären Schritten wie die massive Steuererhöhung, die allerdings fast zur Hälfte auf die neuen Vorgaben des Kantons zurückzuführen ist. Der Regierungsrat hat just aufs kommende Jahr den Mindeststeuerfuss, um Übergangsausgleichszahlungen zu erhalten, von 124 auf 134 Prozent angehoben. Mit teuren Folgen für die Rifferswiler Steuerzahler – falls sie dem Antrag an der Gemeindeversammlung am 9. Dezember zustimmen. Anstatt um zwölf Prozent müssten die Steuern um 22 Prozent angehoben werden, will man in den Genuss der Übergangsausgleichszahlungen des Kantons kommen.

Bittere Pille für Steuerzahler Gemeindepräsident Marcel Fuchs ist selber nicht erbaut, den Stimmbürgern diese bittere Pille schmackhaft machen zu müssen. Im Moment sieht er aber keine andere Lösung, um die finanzielle Situation mittelfristig wieder zu verbessern, wie er im Interview mit dem «Anzeiger» erklärt. Die hohen Steuern sollen denn auch nicht von Dauer sein, möglichst nach zwei Jahren wieder gesenkt werden. Die zusätzlichen rund 450 000 Franken aus der Steuerfusserhöhung dienen zusammen mit der Zahlung aus dem Übergangsausgleich von rund 1,15 Millionen zur Deckung des drohenden Defizits von rund 1,2 Millionen – ohne Schulhaus-Neubau. Mit dem Schulhaus-Neubau und den zusätzlichen Abschreibungen wäre ohne Steuererhöhung sogar mit einem Defizit von 1,6 Millionen Franken zu rechnen. Zum anderen löst der höhere Steuerfuss die Ausgleichszahlungen des Kantons aus, was das drohende Defizit reduziert. Erst in einer zweiten Phase soll der angekündigte Landverkauf mit einem geschätzten Ertrag von 2,5 Millionen Franken erfolgen, um einen Teil der geplanten Neubau- und Sanierungsinvestitionen von rund sieben Millionen Franken zu amortisieren. Bis 2017 sollen in Rifferswil ein neues Schulhaus (4,55 Mio) gebaut und die bestehenden Schulliegenschaften saniert (1,83 Mio.) und das Feuerwehrdepot erweitert werden. Marcel Fuchs: Am 9. Dezember stimmen die Rifferswiler über eine Steuererhöhung von sagenhaften 22 Prozent ab. Wie konnte es so weit kommen? Ganz einfach: Die Steuereinnahmen sind drastisch gesunken, derweil

werden müssen? Wir haben die Steuern bereits auf das Jahr 2014 um fünf Prozent angehoben. Im Nachhinein kann man natürlich immer sagen, dass wir zu spät dran sind. Wir haben aber immer darauf hingewiesen, dass wir den Steuerfuss voraussichtlich weiter erhöhen müssen. Dass es aber gleich um 22 Prozent sein würde, damit haben wir nicht gerechnet. Was gab den Ausschlag? Die Zunahme der Kosten, darin enthalten auch die Schulkosten, die bedingt durch die Anzahl Schüler, markant gestiegen sind und die merklich geringeren Steuereinnahmen. Der Ressourcenausgleich konnte das so kurzfristig nicht wettmachen, da wir 2012 und 2013 zwei gute Jahre hatten. Erst 2014 haben wir mit einer Viertelmillion Franken im Minus abgeschlossen.

Rifferswils Gemeindepräsident Marcel Fuchs blickt der Gemeindeversammlung vom 9. Dezember mit gemischten Gefühlen entgegen. (Bild Martin Platter) die Ausgaben vor allem im Bildungsbereich weiter gestiegen sind. Wie generiert Rifferswil seine Einnahmen? Durch ordentliche Steuern und Steuerkraftausgleich. Dieser setzt sich aus dem Ressourcenausgleich und dem demografischen Sonderlastenausgleich zusammen. Der geografisch-topografische Ausgleich fällt ausgerechnet ab 2016 weg. Unser Pech ist zudem, dass der Mindeststeuerfuss, um Übergangsausgleichszahlungen zu erhalten, auf nächstes Jahr von 124 auf 134 Prozent erhöht wird. Ein kleiner Trost für die Steuerzahlenden dürfte sein, dass sich effektiv nur zirka zehn der 22 Prozent tatsächlich im Portemonnaie bemerkbar machen, da rund die Hälfte der Steuern nicht an die Gemeinde, sondern an den Kanton entrichtet werden müssen. ...............................................................

1,6 bis 2 Mio. Franken mehr Steuersubstrat nötig ............................................................... Wie viele gute Steuerzahler müssten bis 2016 in die Gemeinde ziehen, damit die Steuererhöhung abgewendet werden könnte? Ich schätze: Wir müssten rund 1,6 bis 2 Millionen Franken mehr Steuersubstrat zur Verfügung haben, um ohne fremde Hilfe in Form der Übergangsausgleichszahlung des Kantons ein gesetzeskonformes Budget zu bekommen. Die Frage ist jedoch sehr komplex, denn zusätzliche Steuereinnahmen wirken sich auf die Höhe des Steuerkraftausgleichs aus. Damit ändern sich eine ganze Reihe weiterer Kennzahlen. Was man aber wissen muss, um wieder auf die Ist-Situation zurückzukommen: Das budgetierte Defizit für das Jahr 2016 darf laut Gesetz nicht mehr als rund 600 000 Franken betragen – exklusive Schulhaus. Mit dem Schulhausneubau dürfte der Aufwandüberschuss maximal rund 950 000 Franken betragen. ...............................................................

Mit einer Erhöhung um 22 Prozent haben wir nicht gerechnet ............................................................... Hat Rifferswil zu spät reagiert? Hätten die Steuern in Anbetracht der Schulbauvorhaben nicht schon viel früher, gleich nach dem Systemwechsel zum Ressourcenausgleich schrittweise angehoben

Gemäss Jahresrechnung 2014 verfügt die Gemeinde über 4,25 Millionen Franken Eigenkapital. Gehört dazu auch das gemeindeeigene Land mit den Liegenschaften Obstgarten und Winkel? Nein, dieses Land ist im Finanzvermögen. Gemäss Weisung für die Urnenabstimmung zum Schulbaukredit über 4,2 Millionen Franken, der am 8. März angenommen wurde, wurde dem Stimmvolk in Aussicht gestellt, dass zur Refinanzierung die Liegenschaft Obstgarten an der Jonenbachstrasse 20 und einen Teil des Grundstücks Winkel veräussert wird. Das sollte einen Erlös von zirka 2,5 Millionen Franken bringen. Das Geschäft wurde aber nicht wie angekündigt an der Gemeindeversammlung vom 3. Juni 2015 vorgelegt. Weshalb nicht? Weil wir bei der Vorbereitung der Verkäufe feststellen mussten, dass die Faktoren, von denen wir in der Finanzplanung 2014 ausgegangen waren, nicht mehr stimmen. Wenn wir im 2016 das Land verkaufen würden, müssten wir den Erlös für die Defizitdeckung einsetzen – und könnten damit nicht einen Teil des Neubaus finanzieren. Zudem würde die Zahlung von 1,15 Millionen Franken aus dem Übergangsausgleich reduziert oder sogar ganz ausbleiben. Der Übergangsausgleich deckt das Defizit nur bis zu einem ausgeglichenen Budget. Die Herausforderung, die wir jetzt haben, ist nicht durch den Neubau verursacht. Wir haben gemäss Budget im kommenden Jahr auch ohne Neubau ein Defizit von 1,2 Millionen Franken. ...............................................................

Wir sparen schon jetzt, wo es geht ............................................................... Weshalb in diesem Ausmass? Wir hatten für 2015 ein Defizit von einer halben Million budgetiert. Der Bildungsbereich ist inzwischen nochmals um satte elf Prozent gestiegen, was alleine zusätzliche 250 000 Franken brutto ausmacht – ausgelöst durch steigende Schülerzahlen. Wir sparen schon jetzt, wo es geht. Die Kosten pro Schüler liegen im kantonalen Durchschnitt. Gemäss unserer Schülerzahlen müssten wir aber noch weitere Container aufstellen, um den tatsächlich benötigten Schulraum zu erhalten. Wir sind die Gemeinde im Kanton mit dem zweithöchsten Anteil Kinder gemessen an der Einwohnerzahl. Das erfordert zusätzliche Klassen, zusätzliche Lehrkräfte und Schulraum, was zusätzliche Kosten verursacht. Zudem ist auch der Verwaltungsaufwand auf der Gemeinde um 90 000 Franken gestiegen.

Bleibt der Verkauf der gemeindeeigenen Grundstücke zur Refinanzierung des Schulhausneubaus als Option erhalten? Ja. Geplant ist der Verkauf der Grundstücke Obstgarten und ein Teil im Winkel – aber erst 2018. Die Vorgaben des Kantons sind eigentlich eindeutig. Mussten Sie nicht damit rechnen, dass der vom Gemeinderat auch parallel zum Übergangsausgleich beantragte individuelle Sonderlastenausgleich (Isola) abgelehnt wird? Nein. Wir haben aufgrund der Anträge erwartet, dass wir mit dem Isola-Beitrag – anstelle des Übergangsausgleichs – und einem minimalen Steuerfuss von 129 Prozent für den Erhalt des Isola-Beitrages, das Defizit decken können. Leider wurde uns so nur ein Betrag von 359 000 Franken zugesprochen. Hat sich der Gemeinderat verkalkuliert? Die Finanzplanung einer Gemeinde ist wie der Businessplan eines Geschäfts. Er basiert auf Annahmen, die nicht immer wie geplant eintreffen. Was uns überrascht hat ist, dass der Bildungsbereich nochmals um 250 000 Franken gestiegen ist und gleichzeitig die Steuereinnahmen so massiv zurückgegangen sind. Wir nehmen rund 150 000 Franken weniger Grundstückgewinnsteuern ein und erhalten, durch die beiden guten Vorjahre, bedeutend weniger Steuerkraftausgleich. Der wachstumsbedingte Wegfall des geografisch-topografischen Ausgleichs beschert uns nochmals eine Einnahmeneinbusse von 150 000 Franken. Können Sie verstehen, dass viele Einwohner Rifferswils aus allen Wolken gefallen sind, als sie erfahren haben, dass sich die Steuern um 22 Prozent erhöhen könnten? Das geht mir genau so. Mit dem Resultat kann man in keiner Art und Weise zufrieden sein. Mit dem Schulhaus-Neubau, der Sanierung der bestehenden Schulhäuser und der Erweiterung des Feuerwehrdepots kommen Investitionen von 7 Mio. Franken auf Rifferswil zu. Bis zum Systemwechsel mit linearer Abschreibung im Jahr 2019 belasten diese Investitionen den Gemeindehaushalt mit zusätzlichen degressiven Abschreibungen auf dem Verwaltungsvermögen, die im ersten Jahr alleine 700 000 Franken ausmachen. Werden die Steuern in Rifferswil künftig auf 134 Prozent verharren? Nein. Wieso nicht? Unsere Absicht ist, die gemeindeeigenen Grundstücke eben nicht für den Defizitausgleich zu verkaufen. Voraussichtlich werden wir das hohe Steuer-Niveau nur für zwei Jahre haben. Es ist ganz klar als Übergangslösung geplant. anzeige

Was geschieht, wenn die Gemeindeversammlung die Steuererhöhung zurückweist? Dann müssen wir mit einem neuen Budget und einem anderen Steuerfuss spätestens im März 2016 an einer ausserordentlichen Gemeindeversammlung wieder vor die Stimmbürger. Für eine Ablehnung des Budget sind jedoch konkrete, umsetzbare Massnahmen vorzuschlagen. Gleichzeitig würde dies auf den Verzicht der Übergangsausgleichzahlung von 1,15 Millionen Franken bedeuten. Ich hoffe, es wird nicht so weit kommen. ...............................................................

Bei einer Ablehnung des Budgets wären konkrete, umsetzbare Massnahmen vorzuschlagen ............................................................... Haben Sie auch schon mit dem Gedanken gespielt, mit dem Geld für die nicht zwingend notwendige Neugestaltung der Ortsdurchfahrt im Zentrum von Rifferswil stattdessen die Schulbauten zu finanzieren? Ja, das habe ich tatsächlich. Aber man muss sich auch überlegen, was Rifferswil damit verlieren würde. Der Kanton bezahlt den Löwenanteil an diese Sanierung mit Neugestaltung, an deren Planung wir nun schon seit Jahren arbeiten. Würden wir unseren Anteil von 160 000 Franken nicht leisten, würde der Kanton seinen Teil trotzdem sanieren. Der Rest der Sanierung des Dorfplatzes würde dann zu einem späteren Zeitpunkt auf Rifferswil zukommen – und wäre mit höheren Kosten verbunden. Der Gemeindeanteil für diese Sanierung belastet die laufende Rechnung im ersten Jahr mit einer Abschreibung von lediglich 16 000 Franken. Rifferswil steht mit seinem Schulbauprogramm nicht alleine da. Auch die Nachbargemeinden Kappel und Hausen sind daran, Schulbauten zu planen oder zu bauen. Hat man eine Zusammenarbeit unter den Oberämtler Gemeinden geprüft? Wir haben das bereits vor drei Jahren geprüft, als wir mit unserer Planung begonnen haben. Eine Kooperation hätte aber nur etwas gebracht, wenn wir unsere Schüler ohne zusätzliche Infrastruktur-Kosten in den anderen Gemeinden hätten schulen können. Weil die anderen Gemeinden aber ebenfalls bauen müssen, ist es für keine der drei Gemeinden ein Nullsummenspiel. Zu den zusätzlichen Schulungskosten käme noch der kostspielige Transport der Schüler. Es blieben über mehrere Jahre erhöhte laufende Kosten, aber kein Gegenwert in Form von Immobilien wie bei einem Schulhaus-Neubau. Interview: Martin Platter


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Bezirk Affoltern

Freitag, 27. November 2015

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Wenn an der Gemeindeversammlung ein Rasenmäher zum Thema wird Der Maschwander Souverän genehmigte die Voranschläge, strich aber einen Budgetposten Die Maschwander Gemeindeversammlung sagte Ja zu den Voranschlägen 2016, strich aber die geplante Neuanschaffung eines Rasenmähers vom Budget der Politischen Gemeinde. ................................................... von werner schneiter 45 Stimmberechtigte fanden sich am Montag in der Kirche ein – für Maschwanden eine ordentliche Beteiligung. Gemeindepräsident Andreas Binder, erläuterte als Finanzvorstand den Voranschlag 2016 der Politischen Gemeinde, der mit einem Aufwandüberschuss von 416 000 Franken rechnet. In den vergangenen vier Jahren wies die Politische Gemeinde eine positive Rechnung aus und musste deshalb den Übergangsausgleich des Kantons zurückzahlen. Dieser heisst inzwischen individueller Sonderlastenausgleich (Isola). Um diesen zu erhalten, muss die Gemeinde künftig einen Steuerfuss erheben, der dem 1,3-fachen des Kantonsmittels entspricht, was in Maschwanden derzeit einem Steuerfuss von 129 Prozent entspricht. Dieser müsste für 2017 erhoben werden. Ein entsprechendes Gesuch, um Isola zu erhalten, muss die Gemeinde dem kantonalen Gemeindeamt bis Ende März beim kantonalen Gemeindeamt in Zürich einreichen. Der Gemeinderat habe sich entschieden, nicht jetzt, sondern später Isola zu beantragen, sagte Andreas Binder und bekräftigte den Wunsch der finanzschwachen Gemeinde nach Wachs-

tum, das für die Stärkung der Steuerkraft wichtig sei – umso mehr, als ab 2018 Isola entfalle und der Höhe des Steuerfusses keine Grenzen gesetzt sind. Diese «Mahnung» deponierte auch die Rechnungsprüfungskommission (RPK). Sie hält das Budget 2016 finanzrechtlich nicht für zulässig, weil der Aufwandüberschuss mehr als drei Steuerprozente ausmacht. Es sei jedoch ein Übergangsbudget, und der Kanton habe zugestimmt. Mit Isola werde sich das Ergebnis verbessern.

Zu teurer Rasenmäher Die RPK beantragte ausserdem, den Posten von 45 000 Franken für die Anschaffung eines neuen Rasenmähers für die Gemeinde aus dem Budget zu streichen. Die Anschaffung sei unverhältnismässig teuer und angesichts der klammen Finanzen nicht angezeigt. Aus dem Publikum erhielt die RPK Unterstützung, auch mit dem Hinweis auf günstigere Modelle. Die Ausführungen von Gemeinderat Christian Borer, der die Vorteile des neuen Modells pries, blieben ungehört: Die Stimmberechtigten befürworteten Streichung mit 36 gegen 6 Stimmen. Kritische Voten gabs auch zum Budgetposten von 320 000 Franken für die Sanierung der Halsebachbrücke. Andreas Binder kündigte aber an, das Geschäft werde spätestens im Sommer an der Gemeindeversammlung behandelt, eventuell schon vorher an einer ausserordentlichen. Die Stimmberechtigten sagen schliesslich einstimmig Ja zum Voran-

schlag der Politischen Gemeinde und setzten den Steuerfuss bei 46 % (unverändert) fest.

Tagesschule: Weniger Kinder Weil der Übergangsausgleich 2016 entfällt, vermindert sich der Finanzausgleich um 196 000 Franken. So präsentiert die Primarschule zum ersten Mal seit vier Jahren kein ausgeglichenes Budget. Es sieht einen Aufwandüberschuss von 211 000 Franken vor. Die Steuererträge sind zwar um 80 000 Franken höher budgetiert als im Vorjahr, aber nach den Worten von Finanzvorstand Ernst Humbel schlagen andere Posten auch zu Buche, zum Beispiel der Mehraufwand bei der Sonderschulung. Auch die Schule wird Isola beantragen. Dazu kommt, dass die vor dreieinhalb Jahren eingeführte Tagesschule nicht wie gewünscht Fahrt aufnimmt. Zudem wird die Anschubfinanzierung vom Kanton ab drittem Jahr halbiert. In der Tagesschule werden derzeit acht Kinder betreut – zu wenige, um den Kostendeckungsgrad zu erreichen. Nach den Worten von Präsidentin Marianne Künzi fehlen auch auswärtige Kinder. Die Gemeinde sei zu einem Betreuungsangebot verpflichtet, aber es sei problematisch, wenn ausserhalb der Familien Betreuungspersonen gesucht werden müssten. Das Budget war bei der Abstimmung unbestritten. Der Steuerfuss von 54 Prozent wird beibehalten. Im Weiteren wurde aus dem Kreis der Stimmberechtigten auf Probleme im Bereich Schulleitung aufmerksam

Bei der Haselbachbrücke soll die 5-Tonnen-Beschränkung aufgehoben werden, wozu grössere Investitionen nötig sind. Die Gemeindeversammlung wird über ein Projekt befinden. (Bild Werner Schneiter) gemacht. «Wir machen hier eine Diagnose und werden eine gute Lösung finden», versprach Marianne Künzi. Sie kündigte auch an, dass die Primarschule beim Heizprojekt nochmals über die Bücher gehe – und wartete am Schluss mit einer erfreulichen Meldung auf: «Die Visitation des Bezirksrates zeigt ein positives Bild von unserer Schule.»

Neue Pfarrerin seit Kurzem im Amt – trotzdem Bestätigungswahl Das Budget der reformierten Kirchgemeinde bot keinen Anlass zu Diskussionen. Maschwanden erhebt den Maximalsteuerfuss von 14 Prozent. – Die Gemeinde kommt nicht umhin, am

27. Februar – zusammen mit allen anderen reformierten Kirchgemeinden – eine Pfarrwahlbestätigung durchzuführen, auch wenn die neue Pfarrerin Claudia Mehl erst seit Kurzem im Amt ist. «Wir hätten hier gerne Kosten gespart», sagte Präsidentin Vreni Bär. Sie erwähnte ausserdem die kürzlich von den reformierten Kirchgemeinden durchgeführte Klausurtagung zum Thema Kirchgemeinde plus. Bis 21. Dezember müssen Kirchgemeinden über eine Projektvereinbarung befinden. Wird diese unterschrieben, so verpflichtet man sich zur Mitarbeit bei der Frage, wo und wie Kirchgemeinden enger zusammenarbeiten oder gar fusionieren sollen.

«Das Gespräch suchen» Kein Superresultat, aber ein solides Anfragen – in Maschwanden eine Tradition

GV der Sekundarschule Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten

Anfragen an der Maschwander Gemeindeversammlung haben Tradition. Paul Leuthold ortet eine Gesprächsverweigerung seitens der Behörden, die nach seiner Auffassung vermehrt mit Bürgern das Gespräch suchen sollten statt eingeschriebene Briefe zu versenden. Und er findet auch, dass der Gemeinderat zu wenig unternehme, um das heimische Gewerbe und die Landwirtschaft zu unterstützen. Der Gemeinderat betont in seiner kurzen Antwort, dass er sich für die Belange der Bevölkerung einsetze und den gesetzlichen Spielraum zugunsten ebendieser Bevölkerung auslege –

Bei der Sekundarschulgemeinde Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten reduziert sich der Aufwand – der Ertrag aber auch. So wurd ein Aufwandüberschuss von 285 000 Franken budgetiert.

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gleichwohl bei der Vergabe von Aufträgen an das Gewerbe. Zudem unterstütze er verschiedene Vernetzungsarbeiten und das Hochbaustammprojekt zur Förderung der Landwirtschaft. Dies alles unter dem Hinweis knapper finanzieller Mittel. Im Rahmen der Inforunde kam schliesslich die Forderung, Geld könne auch eingespart werden, indem nicht so viel auf Expertisen gesetzt werde. Ein Stimmbürger regte die Schaffung einer Plattform an, eine Art «Gedankenwerkstatt», in der man sich vertieft mit Entwicklungsfragen beschäftigen könnte. (-ter.)

Die Sekundarschulgemeinde befand dieses Mal in Maschwanden über das Budget, das von Finanzvorstand Walter Rüttener vorgestellt und von den Stimmberechtigten auch genehmigt wurde. Der Steuerfuss beträgt 24 %. Das Budget wird beeinflusst von höhren Ausgaben bei der Schulverwal-

tung, den Liegenschaften und bei der Sonderschulung, deren Kosten nur schwer planbar sind. Auf der anderen Seite reduziert sich der Aufwand unter anderem beim Posten Bildung. Weniger Geld aus dem Finanzausgleich stehen höheren Steuereinnahmen gegenüber. In der Laufenden Rechnung ist der Aufwand um 1,6 Prozent tiefer budgetiert. Das neue Eigenkapital beträgt 3,5 Mio. Franken. Der Aufwandüberschuss wird mit 285 000 Franken budgetiert. «Wir haben, gesamthaft betrachtet, kein Superresultat, aber ein solides – wie in den letzten Jahren. Auch dank einer

sparsamen Schulleitung und einer akribisch genauen RPK», sagte Walter Rüttener. – Bei der Investitionsrechnung, die mit Nettoinvestitionen von 360 000 Franken rechnet, ist die neue Schliessanlage an der Schule der grösste Posten. «Sie entspricht nicht mehr den neuesten Anforderungen. Wir werden das Geschäft an der Gemeindeversammlung vorlegen», kündigte der Finanzvorstand an. Im Weiteren zeigte er sich erfreut über die steigenden Frequenzen im renovierten Hallenbad. Aus diesem Grund wurden die Öffnungszeitgen verlängert. (-ter.)


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Mi. Di. Do.

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Cambridge Diplomkurse First Certificate in English 1. Teil Prüfung Dezember 2016 Certificate in Advanced English 1. Teil Prüfung Dezember 2016

Spanisch A1/1 Anfänger

Deutsch A1/1 Anfänger A2 Grundstufe II

Laufende Kurse wieder ab 4. Januar 2016


Bezirk Affoltern

Freitag, 27. November 2015 anzeige

Die Jumba-Tambouren unter der Leitung von Etienne Destraz. (Bilder Thomas Stöckli)

Jungmusikanten mit viel Applaus belohnt Das diesjährige Herbstkonzert der Jumba stand unter schwierigen Vorzeichen Nach zwei Todesfällen in der Jumba-Familie herrschte am Herbstkonzert vom vergangenen Samstag gedrückte Stimmung. Der Ämtler Musikanten-Nachwuchs hat sich unter dem Motto «Musical» von der besten Seite präsentiert.

Aufbau der Ausbildung in der Rhythmus-Sektion der Jumba. Spannend, wie sich der Erfolgssong Played-a-Live, mit dem es das «Safary Duo» 2001 auf Platz 1 der Schweizer Hitparade geschafft hat, auch ganz ohne Elektronik funktioniert. Noch mehr Eindruck machte die abschliessende «Bodypercussion», für welche die Drummer sich selber als Klangkörper entdeckten – vom Klatschen und Stampfen über Klopfen auf Brust, Bauch und Schenkel bis Fingerschnipsen und Zungenschnalzen. Dirigent Etienne Destraz durfte mit dem Gezeigten höchst zufrieden sein. Und das signalisierte er auch mit hochgerecktem Daumen und Schulterklopfern für seine Drummer.

................................................... von thomas stöckli Am linken Bühnenrand stand eine Laterne, daneben zwei mit Rosen geschmückte Trommeln, darauf Portraitbilder von Ehrenmitglied Werner Eigenmann und Aktivmitglied Silvan Rapp. Zwei Todesfälle innert kurzer Zeit warfen ihren Schatten auf das diesjährige Herbstkonzert der Jugendmusik Bezirk Affoltern (Jumba). Der langjährige Dirigent und Gründer der Trommler- und Perkussionsgruppe war im Juni nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben, der junge Perkussionist und Sohn des Präsidenten Ende September überraschend einer akuten Infektion erlegen. So war es an Andrea Lippmann, die Jann Rapp vorübergehend von der zusätzlichen Last des Präsidialamts entlastet, die über

Die Dirigenten vereint. Von links: Gilbert Théraulaz (Blasi), Etienne Destraz (Drummer) und Daniel Raschle (Aspi). 300 Gäste in der Mehrzweckhalle Zendenfrei zu begrüssen. Wie gewohnt gehörte der erste Auftritt den Minis aus der Drummer Factory. Von den Grundlagen Einerstreich und Wirbel über die Eigenkomposition von Philipp Wyssling bis hin zu komplexen, rhythmischen, aber auch melodiösen Darbietungen erhielt das Publikum Einblick in den

Viel Neues gewagt Mit den leichten, orientalisch anmutenden Flötenklängen von «Sands of Sahara» eröffnete das Aspirantenspiel seinen Konzertteil. Im «Aspi» sammeln die Jungmusikanten erste Orchestererfahrung, bis sie dann nach bestandener Prüfung ins Blasorchester integriert werden. «Wir haben bewusst viel Neues gewagt in diesem Konzertprogramm», verriet Dirigent Daniel Raschle. Bei «Sunny Seven» und der

Zugabe «Midnight Escape» standen rhythmische Herausforderungen im Fokus, für «Boomwhackers on Stage» wagte man sich sogar an neue Instrumente – sehr zur Freude des Publikums. Besonders viel Applaus durfte das Aspirantenspiel für seine Umsetzung des Indie-Pop-Songs «Some Nights» entgegennehmen. «I want to be in America …» Ganz nach dem Konzertmotto «Musical» startete das Blasorchester nach der Pause sein Programm mit dem Medley «West Side Story» aus dem gleichnamigen Erfolgsmusical von Leonard Bernstein. Mit «Beauty and the Beast», dem anspruchsvollen «Phantom of the Opera» und «Grease» folgten weitere bestens bekannte Melodien. «Es war ein sehr strenges Konzert», rechtfertigte Dirigent Gilbert Théraulaz schliesslich den Entscheid, als Zugabe das eher ruhige Stück «Yellow Mountains» zu bringen. Und dann folgte das grosse Stühlerücken: Zum Abschluss drängen sich nämlich jeweils alle Beteiligten nochmals gemeinsam auf die Bühne. Mit «Highland Cathedral» wurden die Zuhörer schliesslich in die Samstagnacht entlassen. Weitere Infos unter www.jumba.ch

Instrumente kennenlernen und ausprobieren Grosses Interesse an der Bläserklasse für Erwachsene Säuliamt: Anmeldephase läuft Rund 30 Interessierte konnten im Werkgebäude in Hedingen vom Projektteam zum ersten InformationsAbend der Bläserklasse begrüsst werden. Die Bläserklasse für Erwachsene Säuliamt ist ein neues Angebot in der Region, das in Zusammenarbeit aller Musikvereine des Bezirks Affoltern aufgebaut wird. Es bietet die Möglichkeit, ohne musikalische Vorkenntnisse innerhalb von zwei Jahren ein Blasinstrument nach Wahl zu erlernen. Der besondere Reiz der Bläserklasse ist, dass vom ersten Ton an gemeinsam in einer gemischten Gruppe gespielt und gelernt wird. Theorie und Praxis werden einmal wöchentlich in der Klasse sehr gezielt, aber auch mit viel Freude und gemeinsamem Spass vermittelt. Der Informations-Abend bot den Anwesenden nicht nur eine umfassende Orientierung zur geplanten Bläserklasse, sondern auch die Möglichkeit, Instrumente kennenzulernen und selber auszuprobieren. Und diese Gelegenheit wurde rege genutzt: Alle wag-

ten es, unter der fachkundigen Anleitung von erfahrenen Musikern den unterschiedlichsten Instrumenten Töne zu entlocken. In angenehmer Atmosphäre wurde experimentiert, und wenn es unerwartet laut tönte oder quietschte, nahmen das alle gelassen und mit Humor. Nicht nur die eher bekannten Instrumente wie Klarinette, Saxofon, Querflöte, Trompete, Posaune oder Erstmals oder seit langer Zeit wieder ein Instrument in den Bass wurden aus- Händen: Experimentieren in angenehmer Atmosphäre. (zvg) probiert; auch Instrumente, die man als Laie weit weni- einer über den warmen Ton des ger kennt, wurden entdeckt und Euphoniums, den stolzen Klang des konnten begeistern. So staunte manch Waldhorns und der faszinierenden

Eleganz des Fagotts. Alter und Motivation der Anwesenden waren sehr unterschiedlich und reichten von dem jungen Paar, das ein gemeinsames Hobby sucht, über die Mutter, die zusammen mit ihren Kindern musizieren möchte bis zum junggebliebenen Rentner, der Zeit und Lust hat, etwas völlig Neues zu lernen. Wie das Projektteam betonte, braucht es mindestens 15 Teilnehmende, damit die Klasse im März 2016 starten kann. Daher war die Freude gross, als am Ende des Abends bereits zwölf definitive Anmeldungen registriert werden konnten. So darf wohl mit grossem Optimismus dem Start der Bläserklasse entgegengeschaut werden. Für alle, die den spannenden Abend verpasst haben, findet eine zweite Auflage des InformationsAbends am Donnerstag, 3. Dezember 2015, in Hausen am Albis statt. (mr) Informations-Abend Bläserklasse, 3. Dezember, 20 Uhr, Hausen, Chüeweg 3. Weitere Informationen unter www.bläst.ch

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Stellenanzeiger Der Verein für umfassende Suchttherapie DIE ALTERNATIVE betreibt seit über 40 Jahren suchttherapeutische Institutionen. Wir arbeiten entwicklungsorientiert mit Menschen, die sich in einer akuten Notsituation befinden, zum Beispiel ehemals substanzabhängige Erwachsene und deren Kinder. In unseren Zentralen Diensten in Ottenbach ZH bieten wir im Sommer 2016 eine Lehrstelle als

Kauffrau/Kaufmann Profil E an. Mehr Informationen unter: www.diealternative.ch Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Per sofort In unserem Laden in Knonau ist aus gesundheitlichen Gründen folgende Stelle frei:

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Wir suchen eine zeitlich flexible Kinderbetreuerin/Haushaltshilfe nach Aeugst am Albis zur Betreuung von 2 Kindern im Alter von 7½ und 6 Jahren sowie für leichte Reinigungsarbeiten. Mittwoch 11.45 bis 18.30 Uhr Freitag 13.30 bis 18.30 Uhr Weitere Stellenangebote sowie Bewerbungsformulare finden Sie auf: www.familienservice.ch/Jobs/Stellen Privathaushalt Interessiert? Wir freuen wir uns auf Ihre vollständigen Unterlagen an: thkt familienservice GmbH, Pool Affoltern, Ackeretstrasse 6, 8400 Winterthur, Telefon 0840 808 808, sandra.gadient@familienservice.ch

Schulen/Kurse


Serie

Freitag, 27. November 2015

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Europäische Konflikte – lokale Fehden Das Knonauer Amt und die 15er-Jubiläen (10): Dominanz der Reformierten nach dem zweiten Villmergerkrieg Das Gleichgewicht der Kräfte, das die Niederlage der Zürcher bei Kappel 1531 geschaffen hatte, wurde im ersten Villmergerkrieg von 1656 mit dem erneuten Sieg der Inneren Orte bestätigt. Erst im zweiten Villmergerkrieg 1712 gewannen die Reformierten wieder die Oberhand. Erneut betrafen die Kampfhandlungen die Bevölkerung der Landvogtei Knonau unmittelbar. ................................................... von bernhard schneider Im Alten Zürichkrieg, im Zweiten Kappeler Krieg und im ersten Villmergerkrieg verteidigten sich die Waldstätte gegen die Dominanz vor allem von Zürich, aber auch von Bern. Sie vermochten die Städte trotz ihrer Siege nicht ernsthaft zu gefährden. Die Kriege waren für die Untertanengebiete zwischen Zürich und Zug, insbesondere die Landvogtei Knonau, wesentlich einschneidender als für die gut befestigte Stadt. Für die hiesige Bevölkerung spielte es mehr eine Rolle, ob Angehörige im Kampf fielen, als wer eine Schlacht gewann. Das Gravierendste waren die Horden herumstreunender Soldaten, die nach den Schlachten durch die Gegend zu ziehen pflegten und keine andere Sprache als jene der Gewalt kannten. Die Landbevölkerung konnte sich dagegen kaum wehren.

Söldner kämpfen auswärts Zeit, um zu Hause zu kriegen, blieb den Söldnern vor allem dann, wenn sie von keinen grösseren Kriegen in Europa anzogen wurden. Sowohl im Pfälzischen Krieg (1688-1697) als auch im Spanischen Erbfolgekrieg (17011713) kämpften eidgenössische Söldner auf beiden Seiten. Dabei war die Eidgenossenschaft für die europäischen Mächte keineswegs unbedeutend, nicht nur wegen ihrer geübten Infanteristen, sondern auch für die Sicherung von Durchzugswegen. So erhielt Mailand, das seit 1556 der spanischen Krone unterstand, dank der Allianz mit den katholischen Orten das Recht, Truppen zwischen dem Herzogtum Mailand und den habsburgischen Vorlanden sowie den Niederlanden über den sogenannten «camino de Suizos» zu verschieben. Im Rahmen dieser Auseinandersetzungen, bei welchen auch eine konfessionelle Komponente mitschwang, stiegen die Aggressionen zwischen dem teilweise reformierten Toggenburg und seinem absolutistisch angehauchten Herrn, dem Fürstabt von St. Gallen. Dieser verlangte von der Toggenburger Bevölkerung Frondienste für den Bau der Strasse über den Ricken. Vor allem die Wattwiler leisteten erbitterten Widerstand dagegen. Die Verbindung war jedoch für die Innerschweiz wichtig, um den Getreideund Salzimport aus Süddeutschland sicherzustellen. Der Fürstabt von St. Gallen war den Inneren Orten grundsätzlich zugeneigt und wollte diese Verbindung sicherstellen, um eine Alternative zum Transportweg über Zürich anzubieten.

Einsamer Fürstabt von St. Gallen Die katholischen Orte waren zwar konfessionell mit dem Fürstabt verbunden. Aussenpolitisch zogen sie während des Spanischen Erbfolgekriegs aber nicht am selben Strick: Während sich die Innerschweizer mit dem französischen Anwärter auf die spanische Krone, Philipp von Anjou, verbündeten, bezog der Fürstabt Stellung für Habsburg. Gleichzeitig stell-

Blick vom Ottenbacher Kirchturm ins Frei- und Kelleramt: Von hier aus beobachtete Pfarrer Rahn die Truppenbewegungen, doch seine Depeschen stiessen in Zürich auf wenig Interesse. (Bild Bernhard Schneider) ten sich auch Zürich und Bern gegen das expansive Frankreich, suchten aber keine Allianz mit Habsburg, sondern mit den reformierten Seemächten Holland und England. In der Auseinandersetzung mit dem Fürstabt stellten sie sich auf die Seite der Toggenburger. Zürich und Bern entschieden sich, den Unabhängigkeitskampf der Toggenburger zu unterstützen. Mit der Rückendeckung von Holland und England und der Gewissheit, dass die katholischen Mächte Frankreich und Habsburg neben dem Spanischen Erbfolgekrieg keine Intervention in der Schweiz wagen würden, entschieden sich Zürich und Bern im Frühjahr 1712 zum Angriff. Aufgrund der Erfahrungen von Kappel und Villmergen, als einmal die Zürcher, einmal die Berner ohne Unterstützung der verbündeten Partnerstadt unterlagen, spannten die beiden reformierten Städte dieses Mal von Beginn an zusammen. Während Zürich nach Osten vorstiess und unter anderem Wil und das Kloster St. Gallen einnahm, eroberten die Berner Mellingen, Bremgarten und Baden. Gemeinsam konnten Zürich und Bern damit die Getreide-Nachschubwege der Innerschweiz vollständig unterbinden.

Kampf gegen Zivilbevölkerung Die Innerschweiz war in diesem Krieg zerstritten. Der Luzerner Rat gewich-

tete die städtischen Interessen höher als die Konfession und suchte die Zusammenarbeit mit Zürich und Bern. Unterstützt von den anderen Landorten führte dies zum Aufstand der Luzerner Landschaft. In Zug und Schwyz wurde die Friedenspartei von Kriegsbefürwortern gestürzt. Zudem kämpften die besten Truppen der Innerschweizer um Spanien, während die Zurückgebliebenen den Zürchern und Bernern technisch und taktisch klar unterlegen waren. Die schlecht bewaffneten und undisziplinierten Soldaten kämpften lieber gegen die Zivilbevölkerung als gegen feindliche Truppen. So schilderte ein zeitgenössischer Chronist, dass die Schwyzer anlässlich ihres Angriffs auf Hütten nicht nur fromme alte Leute, sondern auch «arme Weiber und junge Kind gemetzget» hätten. Die Berner Truppen zogen nun gegen Luzern und Unterwalden, die Zürcher nahmen Rapperswil ein. Die Entscheidungsschlacht fand erneut bei Villmergen statt, wo die Berner dieses Mal erfolgreich kämpften. Der anschliessende Friede von Aarau führte zu einer Neuverteilung der gemeinen Herrschaften. Unter anderem wurde die Innerschweiz von der Verwaltung des Kelleramts ausgeschlossen. Zürich verpflichtete sich allerdings, die katholische Religion zu respektieren. So unterstanden nun die nördlichen Nachbarn des Bezirks Affoltern demselben Herrn. Der Kontakt zu ihnen

Die 15er-Jubiläen Im Jahr 2015 häufen sich die Jubiläen: 1315 Schlacht bei Morgarten, 1415 Eroberung des Aargaus, 1515 Schlacht bei Marignano, 1815 Wienerkongress und Bildung der Schweiz im heutigen Umfang. Der «Anzeiger» nimmt diese Jubiläen zum Anlass, um darzustellen, wie es in jedem Jahrhundert seit 1315 um das Jahr 15 herum bei uns ausgesehen hat und wie weit sich die gefeierten Ereignisse auf die Region und ihr Verhältnis zur Stadt Zürich ausgewirkt haben. Bisher erschienen: Eschenbacher verlieren Fehde gegen Habsburg, «Anzeiger» vom 15. Mai 2015 Missernten, Hunger und Fehden, «Anzeiger» vom 19. Mai 2015 Ein Jahrhundert voller Katastrophen, «Anzeiger» vom 21. Juli 2015 1415 und die Eroberung des Aargaus, Anzeiger vom 24. Juli 2015 Zürich baut die Herrschaft zwischen Reuss und Albis aus,

«Anzeiger» vom 11. August 2015. Gründung der Landvogtei Knonau und Ausbau des Söldnertums, Anzeiger vom 15. September 2015. Landvogtei Knonau wird konfessionelle Grenzregion. «Anzeiger» vom 9. Oktober 2015. Abseits des 30-jährigen Krieges in unsicherer Lage. «Anzeiger» vom 16. Oktober 2015. Bauernkriege und Kampf um die Vorherrschaft. «Anzeiger» vom 30. Oktober 2015.

Buch zur Serie Die Serie ist die Grundlage einer Buchpublikation unter dem Titel «700 Jahre im Überblick: Das Knonaueramt – die Stadt Zürich – die Eidgenossenschaft». Das Buch wird am Chlausmärt vom 6. Dezember vor der Buchhandlung Scheidegger präsentiert. Infos: schneidercom.ch/15er_Jubilaeen.php.

war indes aus konfessionellen Gründen stark eingeschränkt.

Eifriger Berichterstatter In den Gemeinden der Landvogtei Knonau wurden auch 1712 Truppen einquartiert. Die Zürcher Truppen, die zur Unterstützung der Berner ins Freiamt zogen, durchquerten die Region. Der regionale Kriegsrat tagte in Mettmenstetten. Der Ottenbacher Pfarrer Hans Konrad Rahn, ein eifriger Diener seiner Herren in Zürich, der sich in Ottenbach wie ein absolutistischer Herrscher aufführte, stieg täglich mehrfach auf den Kirchturm, um die Obrigkeit mit teilweise stündlichen Depeschen auf sich aufmerksam zu machen. Anders als damals üblich schrieb er mit unverdünnter Tinte. Entsprechend einfach sind seine Briefe unter den unzähligen Akten zum Villmergerkrieg zu finden: man braucht die Stapel von Dokumenten einfach durchzublättern und findet ohne weiteres die Handschrift Rahns, die sich mit ihrer dunklen Tinte von allen anderen Schriften abhebt. Dass Pfarrer Rahn nicht aus Grosszügigkeit, sondern aus Angeberei so viel Geld in die Tinte investierte, lässt sich aus der folgenden Begebenheit schliessen: Einer mittellosen Magd versprach er Geld, wenn sie niemandem erzähle, dass er sie missbraucht hatte, doch es blieb beim Versprechen. Auch dem Ottenbacher Nachtschullehrer enthielt er eine Lohnzahlung vor. Am 21. Mai 1712 etwa beobachtete Pfarrer Rahn mittags, wie sich zuerst bei Oberwil AG katholische Truppen besammelten. Etwas später teilte er mit, nun werde «zu Lunkhofen stark gestürmet». Eine Stunde später berichtete er von «viel Volk» in Schlachtordnung auf der anderen Seite der Reuss, die so nahe seien, «dass wir mit ihnen reden könnten.» Im Falle eines Angriffs, meinte er, wären die Zürcher Truppen kaum in der Lage, dieser Übermacht etwas entgegenzuhalten. Gegen Abend schrieb er erleichtert, die Gegner hätten sich nach Merenschwand zurückgezogen. Der Kriegsrat interessierte sich jedoch nicht speziell für Rahns Ausführungen.

Zudem müssten die Bergungskosten vergütet werden. Als dieser den Jonern drohte, die «hohe Generalität» zu unterrichten, wenn der Leichnam nicht ausgeliefert werde, erklärten sich die Joner bereit, diesen gegen ein Trinkgeld herauszugeben. Als dann aber gleich 18 Soldaten aus Ottenbach in Jonen aufmarschierten, verzichten die katholischen Nachbarn auch auf das Trinkgeld. Am selben Tag verschob Zürich ein Truppenkontingent von Maschwanden nach Ottenbach, das einquartiert und versorgt werden musste. Die Entbehrungen der Bevölkerung dauerten allerdings nicht mehr lange: Am 26. Mai zogen die Zürcher Truppen weiter, um Jonen und Lunkhofen zu besetzen. 28. Mai wurde das Kelleramt entwaffnet und die Bevölkerung legte einen Eid ab, Zürich als Landesobrigkeit zu achten und niemals mehr die Waffen gegen Zürich oder Bern zu erheben.

Begnadigt zum Köpfen Pfarrer Rahn hatte guten Grund, sich bei der Obrigkeit in ein günstiges Licht zu setzen. 1737 wurde er abgesetzt, wegen mehrfachen Ehebruchs. Er hatte zahlreiche Frauen seiner Kirchgemeinde vergewaltigt, wofür nach damaligem Recht beide für Ehebruch bestraft wurden. Es wurde ihm zum Verhängnis, dass er eine ledige Mutter des Kindsmordes bezichtigt hatte, die selbst unter Folter darauf bestand, mehrmals vom Pfarrer missbraucht worden zu sein. Als eine Zürcher Delegation nach Ottenbach gesandt wurde, erklärten die ehrbaren Männer des Dorfes, sie liessen ihre Frauen und Töchter schon lange nicht mehr ins Pfarrhaus gehen, da Rahn jede anfalle. Dies war den gnädigen Herren zuviel. Rahn wurde abgesetzt und erhielt eine Geldstrafe. Veronika Gut, die den Prozess gegen den absolutistischen Pfarrer, der sich in seinem Dorf als kleiner Louis XIV. gebärdete, ins Rollen gebracht hatte, wurde als «bussfertige Sünderin» zum Köpfen begnadigt. Verwendete Literatur: Olivier Landolt (Red.), Villmergen 1712 – ein machtpolitischer Bedeutungsverlust für die Zentralschweiz,

Ein Toter gegen zwei Kühe Der Krieg führte auch zu Auseinandersetzungen unter Nachbarn. Als am 25. Mai 1712 ein Ottenbacher Soldat den Auftrag erhielt, den Leichnam eines gefallenen Zürcher Offiziers in Jonen abzuholen, forderten die Joner die Auslieferung von zwei Kühen, die ihnen die Ottenbacher gestohlen hätten.

Der Geschichtsfreund Band 166, Luzern 2013. Thomas Lau, «Stiefbrüder»: Nation und Konfession in der Schweiz und in Europa (1656-1712), Köln, Weimar und Wien 2008. Thomas Maissen, Schweizer Geschichte im Bild, Baden 2012. Hans Conrad Peyer, Verfassungsgeschichte der alten Schweiz, Schulthess Zürich 1978. Bernhard Schneider, Ottenbachs Bevölkerung im Wandel der Zeit, Ottenbach 1986.


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Forum

Freitag, 27. November 2015

Der Gemeinderat Ottenbach ist mit seiner Zentrumsplanung auf dem Holzweg «Agenda 21 – läbigs Ottebach»: Diese Aktion wurde 2001 vom Gemeinderat Ottenbach ins Leben gerufen. Viele Ottenbacherinnen und Ottenbacher engagierten sich in einer der Projektgruppen zu verschiedenen Themen – so auch für die zukünftige Zentrumsgestaltung Ottenbach. Mit Unterstützung des Planungsbüros Basler & Partner wurden 2002 ein Masterplan und 2006 ein umfangreiches Konzept mit drei Varianten erarbeitet, wobei die Version «Terrassen» (siehe Abbildung) bei der zuständigen Kommission, bei den Behörden und in der Bevölkerung breite Unterstützung fand: In der Mitte unseres Dorfes sollte anstelle der Strassenkreuzung ein grosser zusammenhängender Platz entstehen, indem die Zwilliker- und die Jonen-/Affolternstrasse in einem Bogen um den Dorfkern herumgeführt würden. Und genau zu diesem Zweck wurden 2005 das Besmerhaus sowie das Restaurant Post für 1,275 Mio. Franken durch die Gemeinde Ottenbach erworben.

Kehrtwende um 180 Grad An der Info-Veranstaltung vom 12. November war man nun überrascht zu erfahren, dass der vor gut einem Jahr neu zusammengesetzte Gemeinderat Ottenbach dieses Konzept einfach ad acta gelegt hat. Und bereits wurden 88 500 Franken für eine völlig andere Planung ausgegeben, ohne dass die Bevölkerung – oder zumindest die damals an der Zentrumsplanung beteiligten Personen – informiert oder mit einbezogen worden wären. Das neue Konzept sieht auf den ersten Blick super aus: Ein Gebäude mit Arztpraxis, Alterswohnungen und Werkhof im Dorfzentrum, in einer zweiten Etappe ein zweites Gebäude mit weiteren Wohnungen und zwei Ladenlokalen, und zum Schluss könnten sogar doch noch Strassen verlegt werden. Wer kann hier schon dagegen sein?

Arztpraxis in unserem Dorf zu erhalten, braucht es kein 16,2-Millionen-Projekt. Ich bin überzeugt, dass dafür eine weitaus kostengünstigere, ebenso zentrale Lösung gefunden werden kann, die darüber hinaus rechtzeitig bereit steht. Es stellt sich diesbezüglich auch die Frage, ob die Ärzte verbindlich zugesagt haben, in diese Arztpraxis mit den voraussichtlichen Mietkosten (ganze Etage 8000 Franken) einzuziehen. Ich werde mich Das damalige Konzept «Terrassen», das in der Mitte von Ottenbach eine attraktive Begegnungszone einsetzen für eine vorsieht. (Plan zvg.) Projektierung, die ken braucht Ottenbach sicher nicht. unseren Dorfkern auch für kommenAber ... Denn es existiert ja bereits ein Laden- de Generationen attraktiv gestaltet. Die Gemeinde hat leider gar kein lokal gegenüber vom Volg, dessen Mie- Dazu gehören definitiv keine überdiGeld, um dieses Vohaben selber zu fi- ter häufig wechseln, weil sie vermut- mensionierten Bauten von fremden nanzieren. Sie kann höchstens den lich zu wenig Rendite erzielen kön- Investoren. Nach wie vor ist eine Werkhof im Stockwerkeigentum er- nen. grosszügige Begegnungszone in der stellen. Für den Rest wird ein Investor Nun werden wir an der Gemeinde- Mitte unseres Dorfes das Ziel. Das gesucht. Das erworbene Land wird al- versammlung am 10. Dezember über 2005 erworbene Land soll unbedingt so für die nächsten Generationen ver- einen Planungskredit von 200 000 im Besitz der Gemeinde bleiben. baut sein. Darüber hinaus müsste Franken abstimmen (die bereits ausge- Nichts gegen Alterswohnungen oder noch eine Änderung der betreffenden gebenen 88 500 Franken sind hier ein- eine Arztpraxis, aber alles zu seiner Bau- und Zonenordnung vorgenom- gerechnet). Dieser Kredit dient weiter- Zeit und am richtigen Ort. An erster men werden, damit die Gebäude 1,1 hin ausschliesslich der Planung der Stelle muss eine gut durchdachte, Meter höher gebaut werden können jetzt vom Gemeinderat vorgesehenen nachhaltige Strassenplanung stehen. und somit ein zusätzliches Vollge- zwei neuen Gebäude im Dorfkern. Al- Erst dann, wenn diese definitiv ist, schoss möglich wird. le bisherigen Bestrebungen und Pla- können neue Bauten im Dorfkern reaLeider wird bereits mit dem Bau nungen für ein grosszügiges Dorfzent- lisiert werden. des ersten Gebäudes eine Strassenver- rum sind endgültig vom Tisch. Ich hoffe, dass sich die Ottenbalegung der Jonen-/Affolternstrasse für cher Bevölkerung gut überlegt, wie es alle Zeiten verhindert. Und mit dem weitergehen soll, denn der Gemeindezweiten Gebäude wird eine vernünfti- Die Hoffnung stirbt zuletzt rat ist mit seiner Planung auf dem ge Entwicklung unseres Dorfzentrums Ich bin nicht bereit, diesen eigen- Holzweg. Deshalb: am 10. Dezember vollends blockiert. Zwei Ladenlokale mächtigen Richtungswechsel des Ge- unbedingt an der Gemeindeversammmit einem Mietzins von je 3000 Fran- meinderates zu akzeptieren. Um die lung teilnehmen! Anja Naef, Ottenbach

Steuer- und Gebührenwillkür in Stallikon Am 2. Dezember findet die Gemeindeversammlung in der Gemeinde Stallikon statt. Dabei soll entschieden werden, den Steuerfuss von bisher 91 % auf 96 % schon wieder um 5 % zu erhöhen, nachdem dies bereits per 1. Januar 2014 geschehen ist. Die Gemeinde hat uns damals glaubhaft dargelegt, dass die aufgrund der Neuzuzüge notwendigen Investitionen (zum Beispiel Schulinfrastruktur) damit abgeschlossen sind und für die Zukunft keine weiteren Steuererhöhungen zu erwarten seien. Diese Aussage entpuppt sich nun als leere Versprechung. Unsere Gemeinde hat in der Vergangenheit (zu) viel Geld ausgegeben und wir bezahlen nun die Zeche dafür. Kommen Sie doch auch an die nächste Gemeindeversammlung, denn nur so können wir Einfluss nehmen gegen die ständige Steuer- und Gebührenwillkür unserer Behörde. Karin Schneider und Jürg Keller, Stallikon

Dörfer verlieren ihren ursprünglichen Charakter Wie weiter mit dem Siedlungsdruck? «Anzeiger» vom 20. November. Aufgrund des Artikels stelle ich mir die Fragen (und vielleicht kann sie mir jemand beantworten): – Müssen denn alle Wohnblöcke so hässlich sein? – Ganz ohne Charakter, wie Schuhschachteln ? – Könnte man wenigstens nicht ein Giebeldach machen? – Dann noch diese traurigen Farben … und Balkone aus Milchglas wie im OP-Saal. So verlieren unsere Dörfer allmählich ihren ursprünglichen Dorfkern und Charakter. Brigitte Sala, Wettswil

Bitte den Güselbus in Bonstetten wieder einführen! Offener Brief an den Gemeinderat von Bonstetten. Dem neusten KoBo (Magazin und Koordinationskalender der Gemeinde Bonstetten) ist zu entnehmen, dass die Entsorgung von Kunststoffen nicht mehr gratis im Güselbus erfolgen kann. Der Güselbus ist (war?) eine einmalige und kluge Idee, kann (konnte?) man doch Woche für Woche fast den gesamten Haushaltabfall getrennt anzeige

nach Material bequem in der Nähe entsorgen. Die wertvollen Wertstoffe können (konnten?) auf einfachste Weise der Wiederverwertung zugeführt werden. Das soll sich nun insofern ändern, dass für die Kunststoffe ein spezieller Entsorgungssack gekauft werden muss. Es ist leicht abzusehen, dass viele Familien ihre – wertvollen – Kunststoffabfälle wieder in den ebenfalls kostenpflichtigen normalen Abfallsack stecken werden. Damit würde

ein wiederverwertbarer Wertstoff der Verbrennung statt der Wiederaufbereitung zugeführt. Es entzieht sich meiner Kenntnis, warum eine gute Idee damit geopfert wird. Kosteneinsparungen? Bequemlichkeit? Oder einfach Kopflosigkeit? Der Güselbus ist der samstägliche Quartiertreffpunkt. Aus vielen Gesprächen mit den Nachbarn weiss ich, wie sehr vor allem die Kunststoffsammlung geschätzt wird. Alle anderen

Wertstoffe können ja auch andernorts entsorgt oder in den Geschäften zurückgegeben werden. Mit Verlaub, sehr geehrte Herren Gemeinderäte, Ihre Entscheidung ist eine Schnapsidee. Da wurde wohl zu wenig nach- und – vor allem – wenig vorausgedacht. Im Namen meiner Nachbarn und der Bevölkerung von Bonstetten bitte ich Sie dringend, diesen Entscheid rückgängig zu machen. Dass jegliche Form der Entsorgung

nicht kostenfrei zu haben ist, versteht sich von selbst. Die Frage ist nur, welche Methode nachhaltiger und wertschöpfender ist. Eine kleine Entscheidungshilfe: Das Wiederverwerten eines Rohstoffes ist auf jeden Fall günstiger – für die Umwelt, für den verantwortungsbewussten Umgang mit Ressourcen und letztlich für die Hygiene – als die unkontrollierte Verbrennung. Franz Wassmer, Bonstetten


Forum

Freitag, 27. November 2015

Gemeindeversammlung mit Weichenstellung für den Ausbau der schulischen Infrastruktur Im Hinblick auf die kommende Gemeindeversammlung vom 2. Dezember hat sich die SP Hausen an einer Mitgliederversammlung mit den zukünftigen Infrastrukturinvestitionen für Kindergarten/Schule, dem Budget für das kommende Jahr sowie der Teilrevision der Gemeindeordnung auseinandergesetzt. Gemeindepräsident Stefan Gyseler war als Gast eingeladen. Er erläuterte die Anträge des Gemeinderates und nahm Stellung zu Fragen der Anwesenden. Als Mitglied der Primarschulpflege konnte Walter Achermann ergänzende Informationen zur Entwicklung der Schule vermitteln. Die SP Hausen ist von der Notwendigkeit eines Ausbaus der Schulanlagen überzeugt und befürwortet den Projektkredit für einen Ersatzneubau Kindergarten/Schulraum in Ebertswil. Das Budget 2016 weist gegenüber dem laufenden Jahr keine auffallenden Abweichungen auf und wird un-

terstützt. Fragen und Bedenken wurden vor allem in Bezug auf die mittelfristige Finanzplanung geäussert. Der Ausbau der Schulräumlichkeiten in Ebertswil ist ein erster Schritt. In den kommenden Jahren werden weitere grosse Investitionen im Bereich Bildung nötig sein. Zur langfristigen Sicherung eines nachhaltigen Finanzhaushalts darf aus Sicht der SP eine moderate Steuererhöhung in Zukunft kein Tabu sein. Bei der Teilrevision der Gemeindeordnung sind die neuen Regelungen bei den Finanzkompetenzen für die Kommissionen unumstritten. Zu einer Diskussion führte eine auf den ersten Blick unscheinbare Änderung. Für Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden soll die Möglichkeit der stillen Wahl eingeführt werden. Einige Anwesende erachten diese Bestimmung als zweckdienlich, während andere stille Wahlen als Demokratieverlust empfinden und der Auffassung sind, dass Ge-

meindepolitik nicht weniger, sondern mehr Öffentlichkeit braucht.

Ersatzwahlen Sozialbehörde Zwei langjährige Mitglieder der Sozialbehörde haben ihren Rücktritt erklärt. Mit Timo Sykora kann die SP Hausen einen Kandidaten präsentieren, der für dieses Amt ausgezeichnete Voraussetzungen mitbringt. Timo Sykora ist 38-jährig, in Mettmenstetten aufgewachsen und lebt jetzt mit seiner jungen Familie in Hausen. Er absolvierte die Fachhochschule für Soziale Arbeit und ist als Leiter des Fachbereichs «Sozialhilfe/Familie» im Kantonalen Sozialamt Zug tätig. Die SP Hausen wird den Kandidaten zu einem späteren Zeitpunkt näher vorstellen.

Wechsel im Präsidium der SP Hausen Vor fünf Jahren übernahm Bastian Nussbaumer das Präsidium der SP

Hausen. Er initiierte unter anderem innerhalb der Ortspartei eine Arbeitsgruppe «Politische Bildung» und engagierte sich neben den Tagesgeschäften bei der Planung und Durchführung von Anlässen zu aktuellen politischen Themen. Nun wird er im kommenden Frühling mit seiner Frau nach Zürich umziehen und einen neuen Lebensabschnitt einläuten. Die SP Hausen dankt Bastian Nussbaumer für sein grosses Engagement in der Orts- und Bezirkspartei. Als Nachfolger wird Georges Köpfli auf Anfang 2016 die Aufgaben als Präsident der SP Hausen übernehmen. Als ehemaliger Gemeinderat ist er sowohl an der Gemeindepolitik als auch an übergeordneten politischen Entwicklungen interessiert. Die SP Hausen ruft die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Gemeinde auf, die Zukunft unserer Gemeinde aktiv mitzugestalten und an der kommenden Gemeindeversammlung teilzunehmen. SP Hausen

SVP Hausen sagt Ja zu zusätzlichem Schulraum Der Projektierungskredit für den Ersatzneubau Kindergarten Ebertswil wird unterstützt Der Gemeinderat hat in einem Gesamtentwicklungskonzept die Schulraumplanung in verschiedene Teilprojekte unterteilt. Als solches wurde auf das laufende Schuljahr in Ebertswil ein Provisorium für eine Halbklasse Kindergarten in einem Pavillon erstellt. Für dessen Ersatz ist ein Neubau mit Raumreserven für die Primarschule vorgesehen. Infolge reger Wohnbautätigkeit und knappen Raumverhältnissen ist für den Standort Ebertswil

dringender Handlungsbedarf ausgewiesen. Mit der Planung für den Ersatzneubau Kindergarten sollen die Flächendefizite langfristig behoben werden. Der Auftraggeber sieht mit der Ausschreibung eines Wettbewerbs ein Instrument, um ein qualitativ hochstehendes Projekt zu erhalten und zugleich einen geeigneten Partner für dessen Realisierung zu finden. In der Kostenzusammenstellung für den Projektierungskredit sind 620 000

Franken für die Gesamtprojektkosten budgetiert. Darin sind bereits die Baubewilligungs-, Wasseranschlussund Abwasseranschlussgebühren von 103 500 Franken enthalten. Mit der Genehmigung des Projektierungskredites wird die Grundlage für die Abstimmung über den Baukredit von rund 3,1 Mio. Franken Investitionskosten festgelegt. Der Gemeinderat ist überzeugt, mit der geplanten Erweiterung auf künftige Schülerentwicklunanzeige

Noch 6 Aufführungen Die Aemtler Bühne spielt noch bis zum 5. Dezember im Gasthaus zum weissen Rössli, Mettmenstetten, «Hotel zu den zwei Welten» von Eric-Emmanuel Schmitt. Aufführungsdaten: 27., 28. und 29. November sowie 2., 4. und 5. Dezember.

gen zu stellen. Wie gehen sie mit dieser Herausforderung um? Die Aemtler Bühne ist überwältigt von den vielen positiven Rückmeldungen der Besucher, die vom Stück tief berührt sind und begeistert von der Inszenierung, der Leistung der Schauspieler und dem Zusammenspiel von Regie, Bühnenbild, Musik und Licht. Die Aemtler Bühne bedankt sich fürs Weitersagen! Im Leserbrief vom 20. November Nur noch an sechs Abenden besteht kritisiert Frau Bez aus Maschwanden die einmalige Gelegenheit, im «Hotel das Verhältnis von Information und zu den zwei Welten» zu Gast zu sein. Werbung. Die Aemtler Bühne erhält Eric-Emmanuel Schmitt setzt sich mit weder von Kanton noch Gemeinden existenziellen Fragen nach Leben, Tod Subventionen. Sie ist auf die Unterund Liebe auseinander – Themen, die stützung von Gönnern und Sponsoren in den langen, dunkeln Nächten, angewiesen, denen sie im Gegenrecht gleichzeitig aber auch in der Vorweih- Werbefläche zur Verfügung stellt. Dienachtszeit besonders aktuell sind. Gibt se Einnahmen müssen einen Drittel es etwas nach dem Tod, und wenn ja, der budgetierten Ausgaben decken. was? Ist die Liebe stärker als der Tod? Sie spricht auch die Organspende Das Schicksal bietet den Gästen im an, der wir eine Plattform anbieten. Hotel die Gelegenheit, sich diesen Fra- Dies tun wir bewusst – und ohne Gegenleistung. Unser Stück spricht das Thema ja unmittelbar an. Im Schauspiel wird nur das Spital Affoltern namentlich erwähnt. Auch diese «Schleichwerbung» bringt uns kein Geld ein. Sie führt nur dazu, dass das Theaterstück nicht im Irgendwo, sondern vor unserer Haustüre angesiedelt ist, uns also auch ganz persönlich ansprechen will. Nicht nur die Akteure, auch die Zuschauer sind zwischen Hoffen und Bangen hin- und hergerissen und nebst Stau- Margrit Gut, Produktionsleitung nen setzt das Stück viele Gedanken in Gang. (Bild zvg.)

gen angemessen reagiert zu haben. Auch die übrigen Gemeindeversammlungsgeschäfte wurden an der vergangenen Parteiversammlung gutgeheissen. Die SVP ruft ihre Mitglieder und alle Stimmberechtigten dazu auf, ihr Wahl- und Stimmrecht an der Gemeindeversammlung wahrzunehmen und sämtliche Vorlagen mit einem entschiedenen Ja zu unterstützen. SVP Hausen, K.G.

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Ja zu Geschäften der Gemeindeversammlung Mitgliederversammlung der FDP-Ortspartei Affoltern. Mit grosser Genugtuung und Freude wurde zu Beginn der Mitgliederversammlung festgehalten, dass unser Mitglied Hans Ulrich Bigler der erste Nationalrat in der Geschichte der FDP-Ortspartei Affoltern ist. Mit HansUlrich Bigler wurde bereits abgemacht, dass er am Jahresapéro der FDP des Bezirks Affoltern eine Ansprache halten wird. Mit Blick auf die Gemeindeversammlung vom 7. Dezember 2015 referierten in der Folge die Gemeinderäte Hermann Brütsch, Markus Gasser und Markus Meier zu den Traktanden: – Voranschlag 2016 – Teilrevision der Gebührenverordnung der Siedlungsentwässerung – Verordnung über das Parkieren auf öffentlichem Grund (Ersatz Parkraumverordnung) Die anwesenden Mitglieder wurden umfassend über diese Traktanden vorinformiert. Man war einhellig der Auffassung, dass diesen Traktanden an der kommenden Gemeindeversammlung zugestimmt werden sollte. Insbesondere der Voranschlag 2016 des Gemeinderates wurde gelobt, weil der Gemeinderat grosse Sparanstrengungen vorgenommen hat und für 2016 auch ohne Übergangsausgleich einen ausgeglichenen Voranschlag präsentieren kann. Kurz vor dem Ende der Versammlung machte Hermann Brütsch interessante Ausführungen im Zusammenhang mit dem Sozialdienst des Bezirks Affoltern. Am Schluss wurde den Gemeinderäten herzlich gedankt für ihre kompetenten Präsentationen und Antworten auf die zahlreichen Fragen der anwesenden Mitglieder. Hans Ulrich Meuter, Co-Präsident, FDP- Ortspartei Affoltern


Gewerbe/Dienstleistungen

Urchige Stücke

Politisch unstabil

Landstreichmusik und traditionelle Stubete im «Pöschtli», Aeugstertal. > Seite 21

Alt Botschafter Erwin H. Hofer referiert an der Volkshochschule über Libyen. > Seite 21

Freitag, 27. November 2015

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Neue Fahne Weihe des Turnvereins Hedingen in der Schachenhalle mit zahlreichen Gästen. > Seite 29

1000 Geschenke für weniger als 100 Fr. Manor: Sonntagsverkäufe am 6. und 20.12. Manor Affoltern zelebriert die Advents- und Weihnachtstage mit dem festlichen Thema «Giant Christmas». In diesem Jahr dreht sich alles um die Leitidee «Es gibt kein grösseres Geschenk als das Richtige». Viel Zeit für die Weihnachtsbesorgungen können sich die Kunden an den Sonntagsverkäufen am 6. und 20. Dezember von 10 bis 17 Uhr nehmen. Mit 1000 Geschenkideen für weniger als hundert Franken in allen Abteilungen, angefangen bei Mode und Accessoires, über Bijouterie, Parfümerie und Home, bis hin zu Spielwaren und Multimedia, erweist sich Manor als patenter Ideengeber für ein gelungenes Fest. «Im ganzen Warenhaus gibt es besondere Zonen, in denen Geschenkideen für Gross und Klein im Mittelpunkt stehen», sagt Hausdirektor Daniel Müller. Ihm ist es ein Anliegen, gemeinsam mit seinen 34 Mitarbeitenden für ein besonderes Ambiente auf den Verkaufsflächen von Manor Affoltern zu sorgen und die Kundinnen und Kunden erstklassig zu beraten.

Damen- und Herrenmode Die Anlässe und Partys zum Jahresende sind in der Regel festlich. Manor bietet dafür eine grosse Auswahl an

Modeklassikern mit glamourösem Touch. Mit Cocktailkleidern liegt frau immer richtig. Schlicht aus edlem Stoff geschneidert, erstrahlt das Kleid mit raffinierten Colliers, Bracelets und Ohrsteckern immer wieder aufs Neue in unwiderstehlichem Glanz. Die Herrenfesttagsmode präsentiert ein urbanes Programm mit klassisch eleganten Akzenten. Der Gentleman punktet im schlichten Hemd mit Details wie Button-Down- oder Haifisch-Kragen und in dezent schmal geschnittenen Flanellhosen oder körperbetontem Anzug. Bei der «Giant Christmas»-Geschenksuche in den Manor Warenhäusern sind vom 2. bis 12. Dezember tausend Geschenke zu gewinnen. Das geht ganz einfach: Den Win-Code am Geschenkturm finden, auf www.manor.ch/win eingeben und täglich einen von 100 Preisen gewinnen. Wer drei Win-Codes eingibt, kann zudem den Hauptpreis, einen Mercedes-Benz GLC 350 e 4MATIC mit Plug-in-Hybrid-Technologie, gewinnen. Ein SUV auf dem neuesten Stand der Technologie, der erst im neuen Jahr auf dem Schweizer Markt zu haben sein wird. Der Hauptgewinn wird selbstverständlich pünktlich zu Weihnachten bekannt gegeben. (pd.)

Manor Affoltern, Obfelderstrasse 19, Affoltern, Telefon 044 763 16 99

Ungezwungene Kundengespräche am Tresen der neu eröffneten Raiffeisen-Agentur in der früheren Hirschen-Bar, vis-à-vis des Gemeindehauses in Hausen. Von links: Thomas Kölliker, Björn Voser und Silvia Illi, die zuvor die Hausemer Poststelle geleitet hat. (Bild Martin Platter)

Raiffeisenbank baut Serviceleistung im Oberamt aus Eröffnung einer Agentur in der früheren Hirschen-Bar in Hausen Andere Banken bauen Personal ab, schliessen Filialen oder verkürzen die Öffnungszeiten. Nicht so die Raiffeisenbank Cham. Zu ihrem Ableger in Mettmenstetten eröffnet sie am kommenden Montag eine Agentur in Hausen mit bekannten Mitarbeitern. In nur einmonatiger Umbauzeit ist aus der früheren Hirschen-Bar eine Agentur der Raiffeisenbank Cham geworden. Die Bar ist aber nicht aus den Räumlichkeiten entfernt worden. «Am Tresen bei einem Getränk lassen sich die Geschäfte doch viel entspannter besprechen. Wir haben deshalb auch hier einen Arbeitsplatz installiert», sagt Björn Voser, der zusammen mit der früheren Hausemer Poststellenleiterin Silvia Illi die Agentur betreuen wird. Als Säuliämtlerin verfügt Illi über ein ausgezeichnetes Kontaktnetz. «Wir haben uns im Gewerbeverein Oberamt kennen gelernt. Ihre guten anzeige

Weihnachtsstimmung beim Manor: Überdimensionierter Chlaus-Schuh. (zvg.)

Neue Website landi.ch ist jetzt online Die Landi hat ihre Website überarbeitet. Sie präsentiert den Besucherinnen und Besuchern rund 5000 Artikel aus dem Landi-Sortiment nun auch online. Die Website ist neu für die Tablet- und Smartphone-Ansicht optimiert. Frisch und bodenständig, so kommt das neue landi.ch daher. Für die Kunden bietet die Website viele neue Vorteile, wie etwa die einfache Auffindbarkeit der Produkte: Über 5000 Artikel aus dem Landi-Sortiment können die Kundinnen und Kunden neu bequem von zu Hause aus anschauen. Ebenso sind sämtliche Landi-

Standorte und ausführliche Informationen zu den Service-Angeboten einfach auf der Website zu finden. Aktuelle Themen, wie «Schneeräumen leicht gemacht» oder «Freude am Schenken» liefern den Besuchern wertvolle Hintergrundinformationen. Mit der neuen Website bietet Landi den Usern auch einen einfachen Zugang zu Neuigkeiten rund um die fenaco-Landi-Welt. So sind Informationen zu den Geschäftsfeldern Agrar und Energie ideal mit dem LandiLaden verknüpft. (pd.)

Kontakte und ihr initiatives Auftreten waren die Gründe, weshalb wir sie zur Raiffeisen geholt haben», erklärt Thomas Kölliker, als Mitglied der Bankleitung verantwortlich für die Kundenberatung. «Das Oberamt ist die derzeit am schnellsten wachsende Region im Säuliamt», schätzt Kölliker die Marktsituation ein. «Das hat uns dazu bewogen, die Agentur in Hausen zu eröffnen.»

Gegen den Trend im Bankenwesen Er ist sich sehr wohl bewusst, dass die Raiffeisenbank mit der Eröffnung der neuen Agentur gegen den Trend in der Finanzbranche handelt. Er sagt: «Es gehört zu unserem Geschäftsmodell, nahe bei unseren Kunden zu sein.» Ein Teil des Erfolges der Raiffeisenbanken begründe sich im antizyklischen Handeln. «Wenn andere abbauen, bauen wir auf», so Kölliker. Erledigt werden können in Hausen alle Bankgeschäfte – Anlagen, Hypotheken, Vorsorge –, inklusive Ein- und Auszahlungen. «Aus

Sicherheitsgründen werden diese aber am Bancomat vorgenommen, da wir über keine Schalter verfügen», erklärt Kölliker. Nur einen Bancomat zu installieren, wäre für ihn jedoch nicht infrage gekommen. «Es geht nichts über ein persönliches Gespräch. Das bringt neue Kunden», ist Kölliker überzeugt. Einmal pro Quartal sind zudem Events zu Geld- und Marktthemen in der neuen Agentur vis-à-vis des Gemeindehauses geplant. Auf ein grosses Einweihungsfest wird verzichtet. Stattdessen ist die Raiffeisenbank an der Oberämtler Gewerbeschau vom 29. April bis 1. Mai 2016 präsent. Nicht nur das dürfte die RaiffeisenKunden freuen: «Negativzinsen sind aktuell kein Thema für unsere Privatkunden», so Kölliker. (map.) Öffnungszeiten: täglich, Montag bis Freitag, von 8.30 bis 12 Uhr und von 13.30 bis 17 Uhr. Ausserhalb der offiziellen Öffnungszeiten gilt die Regelung: Nach telefonischer Voranmeldung stehen die Bank-Beraterinnen und -Berater von 7 bis 19 Uhr zur Verfügung.


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Kloster Kappel a. A.

Samstag, 28. November 9.30 bis 12.00 Kolibri – Start in der Kirche Anschliessend backen und basteln in der Chilestube Sonntag, 29. November 10.00 Familiengottesdienst zum 1. Advent mit Taufe von Ronja Pfister Pfarrerin Bettina Stephan Im Anschluss Kerzenziehen Donnerstag, 3. Dezember 9.30 Seniorenwanderung Treffpunkt VOLG, Aeugst a. A.

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal Sonntag, 29. November 11.00 1. Advent, Gottesdienst mit Pfr. Christof Menzi, Anschliessend Seniorennachmittag 15.30 Vernissage zum «kappeler psalter» Buchvernissage und Fotoausstellung Die Fotografien von Daniel Lienhard sind bis 11. Januar 2016 im Kloster Kappel ausgestellt 17.15 Musik und Wort mit dem Ensemble «Galakonzerte» – Von der Liebe und anderen Gefühlen Gala Gurinovich, Klavier Eveline Gautschi, Sopran Marcel Sigrist, Bariton Lesungen: Pfr. Markus Sahli Anschliessend besteht die Möglichkeit zum Imbiss Eintritt frei. Kollekte Mittwoch, 2. Dezember 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 3. Dezember 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 28. November 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Pfr. Th. Müller Sonntag, 29. November 10.00 «Es Liecht aazünde» Gottesdienst zum 1. Advent Pfr. Th. Müller. Es singt der Gemischte Chor Affoltern 11.00 ca. im Anschluss an den Gottesdienst Kirchgemeindeversammlung im Chilehuus

Ref. Kirche Bonstetten Freitag, 27. November 20.00 Kino in der Kirche «Wie auch wir vergeben» Ein bewegender Film nach einer wahren Begebenheit (Freigegeben ab 12 Jahren) Sonntag, 29. November 10.00 Gottesdienst zum 1. Advent mit Pfr. Lukas Maurer Taufe von Mael und Louis Graf Mitwirkung des Kirchenchors

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 29. November 9.30 Gottesdienst zum 1. Advent mit Pfarrerin Irene Girardet Fischer Kinderhüeti im Pfarrhaus Montag, 30. November 19.00 bis 20.00 Meditation am Abend in der Kirche Mittwoch, 2. Dezember 19.00 Kirchgemeindeversammlung im Gemeindesaal Freitag, 4. Dezember 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 29. November 10.00 1. Advent Taufsonntag mit dem 3.-Klass– Unti Pfarrerin Renate Hauser und Katechetin Sandra Schmid Getauft wird Lian Ott, Sohn von Miriam und Tobias Ott, Islisberg Anschliessend Apéro

Ref. Kirche Kappel a. A. Samstag, 28. November 9.30 Chor-Projekt im Chor der Kirche Sonntag 29. November 11.00 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi Anschliessend Seniorennachmittag im kleinen Mühlesaal Dienstag, 1. Dezember 20.00 Gesprächskreis im Pfarrhauskeller, Chassidische Geschichten Mittwoch, 2. Dezember 18.30 Adventsfenster Kolibri Pfarrhaus

Ref. Kirche Knonau Samstag, 28. November Mitwirkung der Konfirmanden am Adventsmarkt vor dem Pfarrhaus, Verkauf von Käseschnitten und Kerzenziehen Sonntag, 29. November 10.00 Gottesdienst zum 1. Advent mit Pfr. Thomas Maurer 17.00 JUKI in Mettmenstetten Vikarin Rahel Albrecht Anschliessend Pizza im Pfarrhaus Dienstag, 1. Dezember 6.30 Stille und Musik im Advent in der Kirche, Pfr. Maurer Anschliessend Zmorge im Pfarrhaus Donnerstag, 3. Dezember 14.00 Seniorenweihnacht Beginn in der Kirche Anschliessend im Giebel Alle Pfarrer Musik: Marina Wehrli

Ref. Kirche Maschwanden Freitag, 27. November 20.00 Taizéfeier in der Kirche Maschwanden mit Pfrn. Claudia Mehl und demTaizéteam Anschliessend Punsch in der Kirche. Sonntag, 29. November 10.00 Gottesdienst zum 1. Advent «Tochter Zion freue dich» in der Kirche Maschwanden mit Pfrn. Claudia Mehl Es singen die Haselbachspatzen unter Leitung von Tanja Bollmann, Orgel und Veronica Hvalic, Klavier Anschliessend Apéro im Pfarrhaus 17.00 Jugendgottesdienst für 6.- und 7.-Klässler in Mettmenstetten

Ref. Kirche Mettmenstetten Samstag, 28. November 9.00 bis 12.00 Uhr miniChile (Samstag-Gruppe) Sonntag, 29. November 10.00 Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Orgel: Marina Wehrli 17.00 Juki Jugendgottesdienst 19.00 Konzert Musikverein Mettmenstetten www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Kath. Kirche Obfelden

Samstag, 28. November 11.00 Jubiläumsbasar (20 Jahre) zugunsten Spital Beméréké Spaghetti-Plausch, Kerzenziehen, Produkteverkauf 13.30 Panflötengruppe Corona Brunnmatt Sonntag, 29. November 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Ursula Schärer Angela Bozzola am Flügel Mitwirkung Gesangverein Knonau + Ad hoc Chor reformierte Kirche Sonntag, 29. November 12.00 Seniorenadventsfeier mit Mittagessen und Weihnachtsprogramm mit Pfr. Andres Boller und Linda Cantero, Pastoralassistentin, Angela Bozzola am Flügel Singsaal Chilefeld Montag, 30. November 16.00 Kolibri reformiertes Kirchgemeindehaus Donnerstag, 3. Dezember 12.00 Club 4 Gruppe Alpha reformiertes Kirchgemeindehaus

Samstag, 28. November 17.00 Kirche Wettswil Fiire mit de Chliine, Adventsgärtli Sonntag, 29. November 10.00 Kirche Stallikon Familiengottesdienst zum 1. Advent mit den 3.-Klass-Untikindern mit Pfr. Otto Kuttler und den Katecheten Ruth Andermatt und Ralph Baumgartner Taufe: Daria Maelle Vital, Stallikon Anschliessend Apéro Fahrdienst: Anmeldung bis 28. November, 044 700 25 69 17.30 Kirche Wettswil Abendgottesdienst zum 1. Advent mit Pfr. Matthias Ruff. Es singt der Gemischte Chor Wettswil Vorgängig, ab 16.45 Offenes Singen mit dem Gemischten Chor am Adventsmäärt und Lichterzug zur Kirche Fahrdienst: Anmeldung 28. November, 044 777 99 72 Montag, 30. November 13.30 Senioren-Adventsausflug nach Einsiedeln Mittwoch, 2. Dezember 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon 19.15 Kirche Stallikon Offenes Singen mit dem Chor Changing Times Advents- und Weihnachtslieder Freitag, 4. Dezember 9.00 bis 11.00 Uhr Weihnachts-Frauezmorge mit Chor Changing Times im Kirchgemeindesaal Wettswil 19.00 Kirche Stallikon Trostspuren, Rituale, Musik Worte und Stille Für alle, die Verlust und Leid erfahren haben Mit Pfr. Otto Kuttler

Sonntag, 29. November 10.30 Eucharistiefeier dt./it. mit Abschieds-Apéro für Thomas Wolfer 13.00 Senioren-Adventsfeier im Singsaal Chilefeld Montag, 30. November 20.00 Kirchgemeinde- und Pfarreiversammlung im Chilehuus Dienstag, 1. Dezember 19.00 Lobpreis Donnerstag, 3. Dezember 6.30 Schülerrorate-Gottesdienst, anschl. Zmorge 9.00 Kein Gottesdienst Freitag, 4. Dezember 14.00 Gottesdienst mit anschliessender Seniorenträff-Adventsfeier im katholischen Pfarreizentrum Affoltern mit Zvieri und gemütlichem Beisammensein bei Weihnachtsmusik Anmeldung für Abholdienst Kath. Pfarramt, Sekretariat Tel. 043 322 61 11

www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Freitag, 27. November 15.00 Adventsfest auf dem Dorfplatz Alle dürfen ihr schönes selbstgebasteltes Weihnachtsschmuckstück (wetterfest, gerne Naturmaterialien) mitbringen und an die imposante Tanne auf dem Dorfplatz beim Volg hängen. Samstag, 28. November 19.00 Adventskonzert in der Reformierten Kirche vom Musikverein Ottenbach Musikalisches Potpuri voller Überraschungen, Eintritt frei Sonntag, 29. November, 1. Advent 10.00 Gottesdienst zum Advent Thema: «Siehe, dein König kommt zu dir...» Text: Mt. 21, 1 – 9 Verabschiedung von Pfarrer Jörg Ebert durch Hans Peter Stutz, Kirchenpflegepräsident Veronica Nulty, Orgel Anschliessend «Chilekafi uf de Heiweg» www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Freitag, 27. November 18.30 Jugend-Chile Samstag, 28. November 16.00 Fiire mit de Chline Sonntag, 29. November 9.30 Gottesdienst mit Abendmahl zum 1. Advent Jeremia 29,11: «Gedanke vom Friede, Tate vo de Hoffnig» Pfrn. Yvonne Schönholzer Anschliessend Chilekafi

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 28. November 17.30 Eucharistiefeier mit Einführung des neuen Jahresthemas. Verabschiedung von Thomas Wolfer Musikalische Umrahmung Gemischter Chor Affoltern Sonntag, 29. November 7.00 Rorate-Gottesdienst dt./it. Anschliessend Zmorge im Saal Montag, 30. November 20.00 Kirchgemeinde- und Pfarreiversammlung im Chilehuus Obfelden Mittwoch, 2. Dezember 6.30 Schülerrorate-Gottesdienst Anschliessend Zmorge 9.15 Kein Gottesdienst Donnerstag, 3. Dezember 6.45 Schülerrorate-Gottesdienst in der reformierten Kirche Hedingen Anschliessend Zmorge Freitag, 4. Dezember 9.15 Kein Gottesdienst 14.00 Gottesdienst mit anschliessender Seniorenträff-Adventsfeier im Pfarreizentrum mit Zvieri und gemütlichem Beisammensein bei Weihnachtsmusik Anmeldung für Abholdienst Kath. Pfarramt, Sekretariat Telefon 043 322 61 11

Licht und Stille: Kirche Stallikon, 29. November, 17.00 bis 20.00 Uhr, 2./4. Dezember, 17.00 bis 19.00 Uhr Öffnungszeiten Jugendtreff siehe Homepage

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 28. November 18.00 Vorabendmesse im Provisorium Bonstetten Sonntag, 29. November 10.30 Familienwortgottesdienst mit 5. Klasse im Singsaal Schulhaus Mettlen, Wettswil Dienstag, 1. Dezember 19.30 Abendmesse im Provisorium Bonstetten Mittwoch, 2. Dezember 9.00 Ökumenisches Morgengebet im Provisorium Bonstetten Donnerstag, 3. Dezember 19.00 Rosenkranz im Provisorium Bonstetten Freitag, 4. Dezember 9.00 Herz-Jesu-Gottesdienst im Provisorium Bonstetten

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 28. November 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 29. November 11.00 Wortgottesfeier Kirchenchor, Kindergottesdienst Donnerstag, 3. Dezember 6.30 Roratefeier mit anschliessendem Frühstücksdienst

Kath. Kirche Mettmenstetten Samstag, 28. November 18.30 Santa Messa mit Don Paolo Gallo Sonntag, 29. November 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Musikalische Umrahmung: Kirchenchor Hausen Dienstag, 1. Dezember 9.10 Bibelmorgen für Frauen mit Katja Wissmiller Mittwoch, 2. Dezember 6.30 Rorate-Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Anschliessend gemeinsames Frühstück Donnerstag, 3. Dezember 14.00 Ökumenische Senioren-Weihnachtsfeier in Knonau

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 29. November 9.45 Gottesdienst Fredi Haab Kinderprogramm 18.30 ALL IN Montag, 30. November 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 2. Dezember 14.15 Senioren-Treff 19.00 Teens: peech Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 29. November 9.45 Gottesdienst (E. Lippuner vom «Güetli») Kinderhort mehr unter: emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 27. November 16.00 Café Chazon Sonntag, 29. November 10.00 Gottesdienst – Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 29. November 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 29. November 10.30 Gottesdienst Kleinkinderhort Unterricht und Sonntagsschulen proben für die Weihnachtsaufführung www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Gewerbe

Freitag, 27. November 2015

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«Mister Mobiliar» geht in Pension Der Versicherungs- und Vorsorgeberater Peter Scheidegger – ein Aushängeschild Mit Peter Scheidegger, der sich Ende Januar 2016 nach mehr als 33 Jahren pensionieren lässt, verliert die Mobiliar in Affoltern ein veritables Aushängeschild. ................................................... von werner schneiter

Aquafit mit Margrit Frei. (Bild zvg.)

Aquafit – ein bewährter Sport! Wer einen sportlichen Ausgleich zum Alltag sucht oder die körperliche Fitness verbessern möchte, für den ist Aquafit das Richtige. Beim Aquafit werden Ausdauer, Kraft, Koordination und Beweglichkeit zugleich trainiert. Dieser Sport ist effektiv und fördert die Fitness auf eine sanfte Art. Weil das Training im Wasser stattfindet, wird man durch den Wasserauftrieb unterstützt. Somit werden die Gelenke und Bänder sowie die Wirbelsäule geschont. Durch den Wasserdruck wird die Durchblutung des Körpers verbessert und die Vitalität gesteigert.v Aquafit hat nicht nur viele Vorteile, es ist auch eine Sportart, die für viele Leute geeignet ist. Von den körperschonenden Methoden können schwangere Frauen, ältere Personen, Übergewichtige und Leistungssportler gleichermassen profitieren! Die Kurse finden in Gruppen statt, gemeinsam wird im warmen Wasser zu motivierender Musik trainiert. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Kurse werden von Krankenkassen anerkannt. Neue Kurse beginnen in Obfelden am Dienstag 5. Januar 2016 und in Ottenbach am Freitag 8. Januar 2016. (pd.) Infos und Anmeldung bei Margrit Frei, Telefon 056 634 40 53, margrit.frei@bluewin.ch, www.aqua-fit-frei.ch.

Er ist wohl im ganzen Bezirk bekannt, der Versicherungs- und Vorsorgeberater Peter Scheidegger, im besonderen aber in seinem Ursprungsgebiet: im Oberamt, in Mettmenstetten, Maschwanden und Knonau, wo er zeitweise rund 1500 Kundinnen und Kunden betreut hat. Anfang der 90er-Jahre hat Peter Scheidegger das Oberamt abgegeben und weibelt seither in Mettmenstetten, Knonau und Maschwanden. Mitarbeiter einer Versicherung – das hätte er sich in jungen Jahren nie vorstellen können. Peter Scheidegger arbeitete bis 1980 beim SBB-Betriebsdienst, dann beim Werkdienst der Gemeinde Mettmenstetten, um nach zirka vier Jahren wieder zu den SBB zurückzukehren – bis ihn Rudolf Marty, der ehemalige Generalagent, zur Mobiliar holte.

Ein grosses Beziehungsnetz Und hier hat er sich im Laufe der vielen Jahre einen grossen Kundenstamm aufgebaut, Weiterbildung – auch im Selbststudium – betrieben und Privatwie Geschäftskunden beraten. Mit Erfolg, dessen Wurzeln nicht nur in den Fachkenntnissen liegen, sondern auch im grossen Beziehungsnetz – eine unabdingbare Voraussetzung, um in dieser Branche zum Erfolg zu kommen. In Mettmenstetten wohnhaft, hat Peter Scheidegger in der Feuerwehr gedient, den Musikverein als Präsident geleitet. Er stand an Festen als OK-Mitglied und als Helfer im Einsatz. «All das hat mir geholfen und neue Kunden gebracht – auch Handwerker», sagt er, der sich später in Knonau als Schulpfleger ebenfalls öffentlich engagiert hat. Peter Scheidegger wird «Mister Mobiliar» genannt, was durchaus als Auszeichnung zu verstehen ist, weil Kunden auch sagten: «Die Versicherung mache ich nicht bei der Mobi-

liar, sondern bei Peter Scheidegger.» Dazu ist er auch zu einer Art «Platzhirsch» mutiert, weil er in den drei Gemeinden die Konkurrenz «nie gross gespürt hat». Nahe dran sein, lautet die Devise. Daraus resultierten auch viele persönliche Freundschaften. Sukzessive hat sich Peter Scheidegger aber entlastet und mit dem Eintritt von André Leidenix einen Teil der Kundschaft aus Mettmenstetten und Obfelden ihm übergeben.

Alle versichern alles Natürlich war es in früheren Jahren einfacher. In den 80er-Jahren, als noch Einheitstarife galten, musste dem Kunden keine Offerte unterbreitet werden, die Prämie – kein Thema. «Der Kunde hatte gar keine andere Möglichkeit, keine Alternativen», fügt Peter Scheidegger an. Die grossen Versicherer agierten in ihren eigenen Sparten, heute versichern alle alles. Peter Scheidegger bezeichnet das Motorfahrzeug-Versicherungsgeschäft als Basar, weil es da riesige Preisunterschiede gibt. Preis und Deckungsgrad sind heute völlig offen. «Muss einer den Führerausweis abgeben, kann er heute gleichwohl eine Versicherung abschiessen – die Mobiliar macht das allerdings nicht», so Peter Scheidegger. Vieles, fügt er an, sei schnelllebiger geworden. Alles könne heute versichert werden, und der Abschluss von Grossversicherungen sei heute nicht mehr ausschliesslich Sache des Generalagenten. «Junge werden dazu heute ausgebildet.»

«Zügelmeister» Und diesen überlässt nun Peter Scheidegger das gesamte Feld. Sukzessive, denn er fährt sein Pensum ab 1. Dezember um 40 Prozent herunter. Am 31. Januar 2016 ist Schluss – vorzeitig, mit 63 Jahren. Bis zur Pensionierung verwendet Peter Scheidegger einen Teil seiner Arbeitskraft noch für den Umzug der Mobiliar von der Zürichstrasse 81 in Affoltern aufs OVA-Areal in Affoltern. «Er ist unser Zügelmeister», sagt Generalagent Thomas Naef, der sein Aushängeschild natürlich nur ungern ziehen lässt. Ein Teil der Familie Scheidegger bleibt der Mobililar

Ihre beruflichen Wege trennen sich Ende Januar 2016: Generalagent Thomas Naef (rechts) und Peter Scheidegger, der seit mehr als 33 Jahren für die Mobiliar arbeitet. (Bild Werner Schneiter) aber erhalten: Tochter Claudia arbeitet seit bald sechs Jahren bei der Versicherung und hat von ihrem Vater Mettmenstetten übernommen. Seit Januar

2015 arbeitet Peter Scheidegger seinen Nachfolger Joris Reusink ein, der per 1. Dezember 2015 für Knonau und Maschwanden zuständig sein wird.

«Helvetia zur festen Grösse machen im Säuliamt» Die Versicherung hat in Affoltern eine Hauptagentur eröffnet Helvetia Versicherungen hat in Affoltern eine Hauptagentur eröffnet, die vom Obfelder Philipp Wittwer geleitet wird. «Wir wollen sie zur festen Grösse machen und weitere Marktanteile gewinnen im Säuliamt», umschreibt er die Ziele. Helvetia ist eine Allbranchenversicherung, die seit über 150 Jahren besteht. 43 Generalagenturen betreuen schweizweit über eine Million Kundinnen und Kunden – mit einer breiten Produktepalette, zu der berufliche Vorsorge, Schadenversicherung, Hypothek. Firmenkundengeschäft und Vorsorge sowie sämtliche Versicherungsleistungen rund um den Haushalt gehören zu den Kerngeschäften. Nach der Übernahme der Nationale Suisse hat Helvetia das drittgrösste Versicherungsprämien-Volumen. Weiteres Wachstum ist nun auch im Knonauer Amt angesagt: Die Generalagentur Horgen/Knonauer Amt hat an der Zürichstrasse 67 Affoltern unlängst eine Hauptagentur installiert,

mit der die vorgängige Geschäftsstelle (drei Mitarbeitende) abgelöst wird. Neben einer Administrationsstelle sind es heute fünf Kundenberater und Hauptagent Philipp Wittwer, welche die Versicherungsszene aufmischen wollen. «Das Säuliamt ist Wachstumsregion und auch im Bereich der KMU interessant. Da bietet sich auch für uns die Chance für weiteres Wachstum», sagt Sascha Vollenweider, der die Generalagentur Horgen/Knonauer Amt führt.

Gut verankert Geführt wird die Hauptagentur von Philipp Wittwer, der natürlich weiss, wie wichtig für Aussendienstmitarbeitende in dieser Branche ein gutes Netzwerk ist. Er ist gut verankert. Er wohnt in Obfelden, ist verheiratet, hat zwei Kinder und leistet im Dorf Feuerwehrdienst. Bei der Helvetia ist Wittwer am 1. Mai 2014 als Verkaufsleiter eingestiegen und ein Jahr später zum Hauptagenten berufen worden. (-ter.)

Eröffnungsapéro der Helvetia-Hauptagentur an der Zürichstrasse 67 in Affoltern: Generalagent Sascha Vollenweider (links) und Hauptagent Philipp Wittwer. (Bild Werner Schneiter)

Informationen: www.helvetia.ch/affoltern.


Veranstaltungen

Freitag, 27. November 2015

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Drei Anlässe für Grosse, aber auch Spass und Spannung für Kinder Die nächsten acht Tage im Kellertheater LaMarotte Affoltern Politsatire «Medea Inc. in Switzerland» Eine aktuelle Krimi-Satire von und mit Werner van Gent. Diese Veranstaltung ist restlos ausverkauft! Heute Freitag, 27. November, Bar ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30 Franken.

Landstreichmusiker von links: Dide Marfurt (Halszither, E-Gitarre, Drehleier, Dudelsack, Trümpi, Trommel), Simon Dettwiler (Schwyzerörgeli), Christine Lauterburg (Jodel, Geige, Langnauerli, Besen) und Matthias Lincke (Geige, Gesang). (Bild zvg.)

Ein Sammelsurium an urchigen Stücken Landstreichmusik und Stubete im «Pöschtli» Seit Jahren begeistert die Landstreichmusik durch ihren unverkrampften, schwungvollen Umgang mit Schweizer Volksmusik ein Publikum von jung bis alt. Unterwegs auf Strassen aus Asphalt, als Musikanten von heute, jenseits von Alprausch und blühenden Matten, zelebrieren Matthias Lincke, Christine Lauterburg, Dide Marfurt und Simon Dettwiler – allesamt prägende Gestalten der Neuen Schweizer Volksmusikszene – eine verschüttete Tradition: Eine «Musik der Landstrasse», aufgelesen am Wegrand, weitertransportiert und transformiert mit altbewährten und modernen Mitteln, ein Sammelsurium an urchigen Stücken und Liedern aus der Schweiz und dem gesamten Alpenraum. Was die spielfreudigen «Landstreicher» daraus machen, ist schwungvoll interpretierte, zeitgemäss arrangierte, stimmungsvolle Volksmusik. Ihre Musik bewegt sich eigensinnig zwischen Betonbauten und virtuellen Welten, rollt rasend vorüber auf Autobahnen und vegetiert zwischen Agglo und GrosstadtDschungel als knorriger «Asphaltländler». Auf ihrer neuen Vinyl-Single «Langstrass» präsentiert die Landstreichmusik einen Song, der in Wort und Ton den Multikulturalismus der Langstrasse feiert, und spielt mit der

Idee einer Verlängerung der berüchtigten Zürcher «Lustmeile» bis hinauf in die Alpen, wo im «ewigen Schnee» der Jodel schallt und lüpfige Tanzmelodien für Hochgefühle sorgen.

Stubete am Samstag und Sonntag Am ersten Dezemberwochenende wird im Pöschtli traditionellerweise wild drauflos musiziert. Im Saal und in der Beiz können zahlreiche bekannte und unbekannte Musiker und Bands entdeckt werden: Echo vom Locherguet & Natalie’s Tschuppele, Gätzig (mit Christine Lauterburg und Hans Kennel), Älplergmüet, Echo vom Schattähalb, Silberen (mit Barbara Berger), Musique en Route, Helvetic Fiddlers, Rossi International, Moes Anthill, Tetr-a-cap, Chef de Kef und viele mehr. Aus der Pöschtli-Küche gibt es wie gewohnt Urchiges zum Geniessen. Der Eintritt ist frei, es wird eine Kollekte zugunsten der Musizierenden durchgeführt. Tischreservierungen sind für diese beiden Tage nicht möglich! (pd.)

Kindertheater «Bingel, Bengel & Bangel» Eine wahrlich (b)engelhafte Geschichte zum Staunen und Lachen mit den drei Schauspielerinnen Silvana Peterelli, Marion Mühlebach und Anna-Tina Hess: Die drei Schutzengel Bingel, Bengel und Bangel dürfen nach einem gewonnenen Gesangswettbewerb zur Erde reisen, um dort ein exklusives Konzert zu geben. Flügelchen und Heiligenschein müssen sie zurücklassen. Bis anhin unsichtbar und federleicht, finden sich die drei nun auf der Erde in Menschenkörpern wieder. Das stellt die Schutzengel vor neue Herausforderungen. Wie gehen, wie stehen? Kopfstehen? Hinzu kommt, dass die drei plötzlich Schmerz, Hunger und Müdigkeit empfinden. Die Reise zur Erde wird so zu einer Entdeckungsreise über das Menschsein. Eine Geschichte, die nicht nur Kinderherzen berührt. Sonntag, 29. November, WunderBar ab 16.30, Beginn 17 Uhr. Eintritt Kinder (ab ca. 5 Jahren) 10 Franken / Erwachsene 15 Franken.

Jazz am Donnerstag mit dem «LaMarotte Swingtett» Bei den sechs Jazzmusikern der hauseigenen Band – Duke Seidmann, Marcello Rosenberger, Thomas Gütermann, Arno Calonder, Christoph Häfeli und Enrico Buzzi – gilt wie immer: «easy to listen», zurücklehnen, mitwippen, geniessen! Donnerstag, 3. Dezember, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei – Kollekte. Kleines Essen

Landstreichmusik und Christine Lauterburg am Frei-

15 Franken

tag, 4. Dezember, 20.30 Uhr, im Pöschtli Aeugstertal. Essen um 19 Uhr. Reservieren: Tel. 044 761 61 38. 14. Pöschtlistubete am 5. und 6. Dezember, Samstag, ab 18 Uhr, Sonntag ab 16 Uhr. Programm: www.doppelbock.ch/pdf/flyer/stubete2015.jpg.

Lieder: «Schönholzer & Rüdisüli» Niemand besingt das menschliche Scheitern so heiter, wie der Songwri-

Niemand besingt das menschliche Scheitern so heiter wie Markus Schönholzer (rechts) und Robi Rüdisüli. (Bild zvg.) ter Markus Schönholzer mit seiner Gitarre. In seinem Duoprogramm mit Robi Rüdisüli (Handorgel und Tenorhorn) erzählt er von Stehaufweibern, stolzen Eigenbrötlern und angezählten Aussenseitern. Das Songmaterial stammt zu grossen Teilen aus Schönholzers Auftragsarbeiten für Film-, Theater- und Musical-Produktionen. Befreit von Orchestertönen, Schminke und Kulissen lässt uns der Sänger nahe an sich und die Protagonisten heran. Und schon bald erkennt man in diesen vertonten Biografien den fernen Onkel, die Nachba-

Libyen – ein unaufhaltsamer Zerfall? Alt Botschafter Erwin H. Hofer referiert an der Volkshochschule im Knonauer Amt

Zwei Musiker, 20 Lieder und 8½ Geschichten am Freitag, 4. Dezember, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30 Franken. Platzreservierungen für alle Anlässe unter www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62.

«The Martian» und «45 Years» Kino Mansarde Muri zeigt das ergreifende Portrait einer bröckelnden Liebe und wie Astronaut Mark Watney (Matt Damon), auf dem roten Planeten um sein Überleben kämpft.

Politische Instabilität entwickelt sich weltweit zu einer akuten Bedrohung für Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft. Der ehemalige Schweizer Botschafter in Libyen skizziert beispielhaft Geschichte, Gegenwart und Zukunftsperspektiven des nordafrikanischen Staates – einschliesslich der Migrationsund Flüchtlingsströme. ................................................... von otto wildi Gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Stabilität gehören zu den erstrebenswertesten Errungenschaften jedes Landes. Und doch gibt es immer wieder Länder, die den inneren Zusammenhalt verlieren – oft verbunden mit ethnischen und religiösen Konflikten. Dieser Vortrag thematisiert Libyen, das nicht mehr zur Ruhe gelangt. Die meisten diplomatischen Vertretungen haben aus Sicherheitsgründen das Land verlassen. Libyen wandelte sich von einem festgefügten Regime zum bedeutends-

rin, und schlussendlich sich selbst. Gemeinsam mit seinen Songfiguren dreht man den Gemeinheiten des Lebens eine lange Nase. Das macht glücklich, «weil Schönholzers Texte wohltuend ungeschwätzig und voller Sprachwitz sind, weil er smarte Einführungen gibt und launige Moderationen einstreut.» (pz)

An der Libyschen Küste. (Bild zvg.) ten Durchgangstor für Migranten und Flüchtlinge aus Afrika auf ihrem Weg nach Europa. Auch für zahlreiche Auswanderungswillige aus dem Krisenbogen des Nahen und Mittleren Ostens bildet das Land einen wichtigen Ausganspunkt. Selbst wenn die auf das Tagesgeschehen ausgerichtete Aufmerksamkeit unserer Medien gegenwärtig

auf der sogenannten «Balkanroute» liegt, halten die Bewegungen aus Libyen unvermindert an. Wie ist es dazu gekommen? Welches sind die Auswirkungen auf die Schweiz? Welche Massnahmen drängen sich auf, um die Gewaltspirale zu beenden, um Libyen selbst sowie die ganze Region wieder zu stabilisieren

und um die gefährlichen Fahrten über das Mittelmeer einzudämmen? Mittwoch, 2. Dezember 2015, 19.30 bis ca. 21 Uhr,

Schauplatz: Das Weltall. Mittendrin: Ein Astronaut in weissem Anzug – alleine. «The Martian» (zu Deutsch «Der Marsianer») erzählt die Geschichte des Astronauten Mark Watney (Matt Damon), der bei einer Mission verletzt und für tot gehalten, auf dem Mars zurückgelassen wurde. Regisseur Ridley Scott zeigt auf beeindruckende Weise den unermüdlichen Lebenswillen. Der 45. Hochzeitstag des Paares Kate und Geoff Mercer steht bevor und soll gross gefeiert werden. Doch mitten in den Vorbereitungen werden die Mercers von Geoffs Vergangenheit eingeholt. Langsam und fortwährend wachsen bei Kate Zweifel an der Aufrichtigkeit ihrer Beziehung. «45 Years» brilliert durch reduzierte Dialoge und ausdrucksstarken Subtext.

Mehrzweckraum des Spitals Affoltern, Haus Rigi, 1. Stock, Melchior-Hirzel-Weg 40 (Wegweiser:

«The Martian» am 3.12., 18 Uhr und 4.12., 20.30

Langzeitpflege Sonnenberg), Affoltern.

Uhr (E/d/f, 141 Min., 12 J.). «45 Years» am 3.12.,

Eintritt: 25 Franken (U30: Fr. 15.-), Abendkasse.

20.30 Uhr und 4.12., 18 Uhr (E/d/f, 95 Min., 16 J.).

Infos unter www.orientiert.ch.

Infos und Reservieren: www.kinomansarde.ch.


Veranstaltungen

Freitag, 27. November 2015

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Eltern wie Leuchttürme Elternabend in der Kita Sunneland in Affoltern Für einmal waren nicht Kinder, sondern die Eltern in die Kita Sunnland in Affoltern eingeladen. Und rund 20 Teilnehmende fanden Qualität in der Beziehung ein spannendes Thema für ihre «Erziehungsarbeit»… Barbara Egger Arlt, Sozialpädagogin, Familylab Seminarleiterin und selber Mutter, entspannte alle Eltern direkt zu Beginn: Es geht an diesem Abend nicht um Verhaltensregeln und Patentrezepte, was man tun oder lassen soll. Es geht um Beziehung: Auch Eltern sind Menschen mit Stärken, Schwächen, Wünschen und Grenzen, die sie ihrem Kind nicht verbergen müssen. Beziehung ist ein Grundbedürfnis von Erwachsenen und Kindern – die Qualität der Beziehung entscheidet über unser Wohlbefinden. Und unsere Beziehung zu unserem Kind ist der Schlüssel in der Erziehung: Je besser

die Beziehung, desto weniger Erziehungsmassnahmen werden benötigt. Eltern dürfen und sollen vor allem sie selbst sein: authentisch, ehrlich, verantwortungsbewusst und mit Grenzen. Auch sind Kinder weder kleine Erwachsene noch Haustiere, die man nur richtig trainieren muss. Sie sind Persönlichkeiten mit Wünschen, Anschauungen und Bedürfnissen. Barbara Egger plädierte dafür, Kinder ebenso ernst zu nehmen wie Erwachsene, wobei die erwachsene Person die Verantwortung für die Qualität der Beziehung hat. Kinder lernen am Vorbild ihrer Eltern. Je besser Eltern wissen, wer sie selbst sind und wofür sie stehen und ihre eigenen Grenzen kennen, desto klarer können sich die Kinder daran orientieren. Kinder, die angeblich ihre Grenzen austesten, suchen oft einfach nach der wahren Persönlichkeit ihrer Eltern. Es geht also darum, dem Kind gegenüber ehrlich und authentisch zu sein.

Und: «Nobody is perfect – niemand ist perfekt». Wenn ich Fehler mache, übernehme ich die Verantwortung dafür und versuche daraus zu lernen. So können Eltern ein Leuchtturm sein, an dem sich ein Kind orientieren kann, weil es weiss, wo es steht. In diesem Sinne ist die Aussage von Jesper Juul, einem dänischen Pädagogen, zu verstehen: «Die besten Eltern machen 20 Fehler am Tag.» Der Abend gab viel Anregungen zum Austausch, konkrete Fragen und gemeinsame Antworten halfen, das Gesagte in die Praxis zu bringen. Mit konkreten Beispielen aus ihrem eigenen Erziehungsalltag untermauerte die Referentin die positive Wirkung der Ehrlichkeit, wenn wir als Eltern anfangen zu unseren Grenzen zu stehen. Bei einem Apéro klang der Abend mit angeregten Gesprächen aus. Mehr Infos unter: neland, Alte Obfelderstr. 55, Affoltern

Anlass im Familienzentrum Bezirk Affoltern chen verzieren, Samichlaus-Märchenstunde und eine vorweihnachtliche Mal-Ecke geplant. Nach gemütlichem Einstimmen wird der Samichlaus um 16.30 Uhr erwartet.

Kein Kind ohne Chlaussäckli Selbstverständlich wird er kein Kind ohne Chlaussäckli nach Hause gehen lassen. Für jene, die den Anlass allen-

Adventskalender sorgfältig aufbewahrt Sammlung Fredi Zimmermann bestaunen

www.kita-sunneland.ch Anne Uellendahl, kita Sun-

Der Samichlaus kommt zu Besuch ins Kafi mit Spielzimmer Auch dieses Jahr wird der Samichlaus auf seinem Weg vom Wald zu den Kindern einen Halt im Familienzentrum Bezirk Affoltern einplanen. Alle Kinder, die sich freuen, dem Samichlaus zu begegnen, sind am Dienstag, 1. Dezember, ab 14 Uhr, herzlich eingeladen. Im Kafi stehen verschiedene Köstlichkeiten für Gross und Klein bereit. Natürlich sind zu diesem Anlass auch chlausische Aktivitäten – wie Lebku-

Was sich wohl hinter den Türchen versteckt ...? (Bild zvg.)

falls bereits vor seinem Eintreffen wieder verlassen müssen, wird er vorgängig einen kleinen Vorrat an Säckli hinterlegen. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Der Unkostenbeitrag pro Kind beträgt fünf Franken. Weitere Informationen über Anlässe, Aktivitäten und Neuigkeiten: auf www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Wer hat ihn noch, den ersten oder liebsten Adventskalender? Wer kennt die Geschichte des Adventskalenders? Die Adventskalender-Ausstellung im reformierten Kirchgemeindehaus an der Zürichstrasse 94 in Affoltern ist einen Besuch wert. Einer, der alle seine Adventskalender sorgfältig aufbewahrt hat und viele, viele dazu gekauft hat, ist Fredi Zimmermann. Seit 25 Jahren fügt er seiner Sammlung immer wieder neue Stücke hinzu, darunter auch alte Exemplare, in allen Formen, Farben und Stilen. Solche mit und solche ohne Glitzer. Die Sammelstücke bewahrt er nicht nach Jahren geordnet, dafür aber liebevoll auf. Bei einigen sind die Türchen bis heute ungeöffnet, andere

haben ihren Zweck erfüllt und erlauben einen Blick auf das Verborgene. Ein Teil seiner zauberhaften Sammlerstücke ist in der Ausstellung im reformierten Kirchgemeindehaus zu sehen, durch die ganze Adventszeit hindurch. Wer wusste, dass der erste Adventskalender in gedruckter Form 1904 erschienen ist und sich dieser Brauch seit 1920 zu verbreiten begann ...? Am Sonntag, 6. Dezember, nach dem Gottesdienst, ca. 11.30 Uhr wird Sammler Fredi Zimmermann anwesend sein und auf kurzweilige und unterhaltsame Art durch die Ausstellung führen. (pd.) Vernissage am 29. November (1. Advent), 12 Uhr, nach der Kirchgemeindeversammlung. Ausstellung Montag bis Freitag, 8.30 bis 11.30 Uhr, oder nach den Gottesdiensten bis Ende Dezember. Andere Zeiten auf Anfrage, 044 761 24 00 (Montag bis Freitag, 8 bis 12 Uhr).

Besinnliche und fröhliche Lieder von Peter Reber

Adventszauber im Kloster Kappel

Adventssingen mit dem GemischtenChor Affoltern

Abwechslungsreiches Programm am 6.12.

Am ersten Advent singt der GemischteChor Affoltern in der katholischen und in der reformierten Kirche und verleiht den Gottesdiensten einen feierlichen Rahmen. Unter der Leitung von Christoph Schönenberger stimmen besinnliche und fröhliche Lieder von Peter Reber auf die vorweihnachtliche Zeit ein. Die Chormitglieder freuen sich, wenn sie vor gut besetzten Bänken singen dürfen und laden herzlich zum Adventssingen ein. (pd.(

Ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie zur Feier des 2. Advent. Beginn um 11 Uhr mit einem offenen Singen in der Klosterkirche im Kappel am Albis, ab 12 Uhr Kreativateliers und Verpflegung, 14.30 Uhr, 15.30 Uhr und 16.30 Uhr Samichlausgeschichten hören, durchgehend Kaffeestube und Verkaufsstände bis 17 Uhr. Sich gemeinsam auf die Adventszeit einzustimmen, das ist die Idee des Angebotes Adventszauber im Kloster Kappel. Sei es beim gemeinsamen Singen, beim Kerzenziehen im Gartenhaus, beim Binden von Strohsternen

Katholische Kirche: Samstag, 28. November, 17.30 Uhr. Reformierte Kirche: Sonntag, 29. November, 10 Uhr.

Der GemischteChor Affoltern. (Bild zvg.)

oder eines Adventsgestecks, beim Verzieren eines Lebkuchens, beim Giessen von Wachssternen im Blumenkeller oder beim Falten von Papiersternen. Das Kappeler Team freut sich auf viele Kinder mit ihren Eltern, Gottä, Götti, Grosseltern, oder anderen Begleitpersonen, die eintauchen ins adventliche Feiern und Tun. Für glänzende Kinderaugen sorgen gewiss die Samichlausgeschichten. Advents- und Weihnachtsbücher und andere kleine Geschenke stehen zum Verkauf bereit. Für eine einfache Verpflegung ist gesorgt.

Auf der Suche nach neuer Lektüre?

Chlausumzug in Hausen: Den Samichlaus hautnah erleben

Oder als passendes Weihnachtsgeschenk?

Am 6. Dezember um 17.30 Uhr in Hausen ab Volg Heisch

Am Donnerstag, 3. Dezember, stellen Mitarbeiterinnen der Buchhandlung Scheidegger aus Affoltern von 20 bis zirka 21.30 Uhr in der Bibliothek Wettswil Neu-erscheinungen vor.

«Lueg det! Sie chömed! De Samichlaus und de Schmutzli! Und s’Eseli isch au debi.» So rufen auch dieses Jahr viele Kinder dem Samichlaus entgegen, wenn er am 6. Dezember um 17.30 Uhr in Hausen beim Volg Heisch seinen Einzug ins Dorf startet. Die Ein Versli für den Samichlaus. (Bild Klausgesellschaft Hausen)

Die Tage werden wieder kürzer, draussen blässt ein kalter Wind und schon bald beginnt die Adventszeit. Da gibt es doch nichts Schöneres, als mit einem guten Buch im warmen Zimmer zu sitzen und zu lesen! Wer Krimis mag, mehr über die Preisträgerin des Schweizer Buchpreises erfahren

oder einfach nur einem unterhaltsamen Buchtipp erhalten möchte, für den ist die Neuheitenvorstellung in der Bibliothek Wettswil das Richtige. Alle Bücher, auch die persönlichen Geschenktipps der Bibliothekarinnen, können am Büchertisch der Buchhandlung Scheidegger gekauft werden. Man kann sie als Geschenk einpacken lassen und gleich mit nach Hause nehmen. Am anschliessenden Apéro besteht ausserdem die Gelegenheit, sich mit den Buchhändlerinnen und Bibliothekarinnen auszutauschen. Eintritt frei, Kollekte. (pd.)

Kinder warten an den Strassenrändern und reihen sich mit ihren Eltern nach den Fuhrwerken in den Umzug ein. Vom Schein der Laternen beleuchtet geht es beim Huserholz in den Wald hinein. Nach der Begrüssung gehört die ganze Aufmerksamkeit der Chläuse den kleinen und grossen Kindern, welche ihr «Versli» gegen einen Grittibänz tauschen. Gegen den Durst oder zum Händewärmen steht ein Getränkestand bereit, der auch bei Kälte für Wärme sorgt. Die Bläsergruppe des Musikvereins bereichert auch dieses Jahr die vorweihnachtliche Stimmung.


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Veranstaltungen

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Ämtler Bibliotheken im Dezember Die Weihnachtsferien dauern im Bezirk Affoltern von Montag, 21. Dezember, bis Sonntag, 3. Januar 2016 Bibliothek Aeugst Mittwoch, 2. Dezember, 14 bis 16 Uhr: Spielnachmittag. Eine Bibliothekarin stellt ausgewählte Spiele vor. Natürlich können auch andere Spiele gespielt werden. Jung und Alt sind zum Spielen willkommen. Die Bibliothek ist während dieser Zeit ganz normal für alle offen. Mittwoch, 9. Dezember, 15 Uhr: Buchstart – Värsliziit. Gemeinsam mit den Kindern in die Welt der Verse und Fingerspiele eintauchen. Für Eltern mit Kindern zwischen sechs Monaten und drei Jahren. Samstag, 12. Dezember, 10 bis 12 Uhr: Buch und Kaffee. Alle sind herzlich zu Kaffee und Guetzli eingeladen. Mittwoch, 16. Dezember, 14 Uhr: Kamishibai – Geschichten aus dem Koffer. Für Kinder ab drei Jahren. Eintritt frei. Während der Weihnachtsferien ist die Bibliothek am Montag, 21. Dezember, von 18 bis 20 Uhr und am Samstag, 2. Januar 2016, von 10 bis 12 Uhr offen.

Regionalbibliothek Affoltern Dienstag, 1. Dezember, 9.30 bis zirka 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen neun und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Reimen, Liedern und Geschichten. Donnerstag, 10. Dezember, 19.30 Uhr: Winterbücherabend. Der Literaturkritiker und -vermittler Hardy Ruoss stellt Neuerscheinungen vor. Die Bücher können ausgeliehen oder erworben werden. Anschliessend Apéro. Eintritt frei – Kollekte. Samstag, 12. Dezember, 11 bis zirka 11.30 Uhr: Gschichte-Samschtig. Kinder ab vier Jahren sind eingeladen,

sich in Begleitung einer Bibliothekarin auf eine Reise in die Welt der Verse, Lieder und Geschichten zu begeben. Samstag, 19. Dezember, 10 bis zirka 10.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Rundgang und Information zur Regionalbibliothek, zum Angebot, der Benutzung, zur Katalogsuche und Onleihe. Anmeldung erwünscht. Während der Weihnachtsferien ist die Bibliothek am Donnerstag, 24. sowie 31. Dezember, von 14 bis 16 Uhr und an allen Werktagen regulär offen. Ab 4. Januar 2016 gelten erweiterte Öffnungszeiten.

Bibliothek Bonstetten Mittwoch, 2. Dezember, 9 Uhr: Adventsbüchermorgen mit musikalischer Umrahmung. Es spielen Regula Brawand und Roland Schmid (Querflöte) und Elisabeth Nogler (Cello). Das Bibliotheksteam stellt neue Medien vor und offeriert Kaffee, Tee und Gebäck. Mittwoch, 9. Dezember, 9.30 bis zirka 10.10 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit der Leseanimatorin Cornelia Ramming. Für Kinder von 18 Monaten bis vier Jahren in Begleitung. Am Mittwoch, 23. Dezember, ist die Bibliothek noch normal offen. Vom 24. Dezember bis 3. Januar 2016 bleibt sie geschlossen.

Bibliothek Hausen Während der Weihnachtsferien bleibt die Bibliothek vom 21. Dezember bis 4. Januar 2016 geschlossen.

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Die Engel sind meist weiss...». Kunstvolle bunte Krippen aus aller Welt. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 6. Dezember.

Affoltern am Albis Galerie 100, Zürichstrasse 100: Vorweihnachtsausstellung: Mandala-Bilder in Kupfer und Licht (LED-Technik) von Stefan Korinek, Stockerau (A). Do/Fr, 13-18 Uhr, Sa, 10-16 Uhr. Bis 3. Dezember. Galerie am Bahnhof (bei Goldschmiede Säuliamt), Bahnhofplatz 11: Kunsthandwerkermarkt «Die etwas anderen Geschenke». Di-Fr, 14-18, Sa, 10-15 Uhr. Bis 20. Dezember. Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: Kunstausstellung KA: «Zusammenspiel» Ruth Zimmermann, Acrylbilder und Glasobjekte, Rita Hürlimann, Bild- und Kunstobjekte. Fr, 17-20, Sa, 9-12, So, 15-18 Uhr. Bis 6. Dezember.

Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Malerei und Objekte. Beate Bitterwolf, Anneliese Hophan und Silvia

Bibliothek Kappel Während der Weihnachtsferien bleibt die Bibliothek geschlossen.

fenster in der Bibliothek. Kamishibai um 17 Uhr für die Kleinen.

Bibliothek Mettmenstetten Mittwoch, 9. Dezember, 15 Uhr. Zyt für Gschichte. Während der Weihnachtsferien ist die Bibliothek am Montag, 21. und 28. Dezember, von 18 bis 20 Uhr offen. Ab 4. Januar 2016 gelten wieder die normalen Öffnungszeiten.

Bibliothek Obfelden Mittwoch, 2. Dezember, 20 Uhr: Adventsabend. Margrit Périsset liest Weihnachtsgeschichten, Musik: Seraina Brügger und das Obfelder Flötenensemble unter der Leitung von Christiane Zaugg. Mit Apéro. Vom 24. bis 28. Dezember und vom 31. Dezember bis 4. Januar bleibt die Bibliothek geschlossen. Am Dienstag, 29. Dezember, ist sie von 17 bis 19 Uhr und am Mittwoch, 30. Dezember, von 14 bis 18 Uhr offen.

Bibliothek Ottenbach

Freitag, 4. Dezember, 17 Uhr: «De Samichlaus chunnt i d’Bibliothek.» Samstag, 12. Dezember, 17 Uhr: Adventsfenster der Bibliothek in der Stampfi. «Alle Jahre wieder» – eine Lesung mit szenischen Einlagen und Musik mit Martin von Aesch für Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren. Die Bibliothek bleibt vom 24. Dezember bis 3. Januar 2016 geschlossen.

Dienstag, 1. und 15. Dezember, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen neun und 36 Monaten – gemeinsam Sprache erleben mit Versen und Fingerspielen. Donnerstag, 17. Dezember, 15 bis 20 Uhr: Adventszauber – gemütliches Beisammensein in vorweihnachtlicher Stimmung. Während der Weihnachtsferien bleibt die Bibliothek vom 23. Dezember bis 4. Januar 2016 geschlossen.

Bibliothek Maschwanden

Bibliothek Rifferswil

Donnerstag, 3. Dezember: Advents-

Montag, 7. Dezember, 18.30 Uhr:

Bibliothek Knonau

Bibliothek Hedingen Mittwoch, 2. Dezember, 9 bis 10 Uhr: Advents-Bücherkafi. Das Bibliotheks-

Ausstellungen Aeugst am Albis

team präsentiert in gemütlicher Runde neue Romane für lange Winterabende. Donnerstag, 3. Dezember, von 14 bis 16 Uhr: Handarbeitsplausch mit dem Frauenverein in der Bibliothek. In Gesellschaft häkeln, stricken, nähen oder andere Handarbeiten anfertigen und sich bei Bedarf von der anwesenden Fachfrau beraten lassen. Selbstverständlich darf auch nur auf einen «Schwatz» vorbeigeschaut werden. Mittwoch, 9. Dezember, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern und Kinder von neun bis 24 Monaten. Mit Reimen und Fingerversen in die Welt der Sprache eintauchen und die gemeinsame Zeit geniessen. Während der Weihnachtsferien ist die Bibliothek am Samstag, 19. Dezember, von 10 bis 13 Uhr und am Mittwoch, 23. sowie 30. Dezember, von 10 bis 12 Uhr offen.

Jeanneret. Do/Fr, 14-18, Sa/So, 13-17 Uhr. Bis 6. Dezember. Schaulager Kunstfenster, Dorfstr. 13, So, 14-17 Uhr.

Kappel am Albis Kloster Kappel, Kappelerhof 5: Fotografien zum «kappeler psalter» von Daniel Lienhard «...und singt den Sternen seinen Psalm». 29. November bis 11. Januar.

Mettmenstetten Kunst im Stall - Galerie/Atelier Bernadette Galli, Untere Bahnhofstrasse 6: «Die Kuh ist en vogue» in Rot, Grün, Gelb, Blau oder Violett. Horntragende Kühe, Bilder von Walter Lehmann. Mi, 9-12, Do, 9-12/14-18.30 Uhr, jeden ersten Samstag im Monat 14-17 Uhr. Bis 21. Januar.

Stallikon Schulhaus Loomatt (Kunstforum): Kunstforum Stallikon: «50 Jahre Bibi Stallikon». Werke von Marghi Boeschenstein, Sandra Canonica, Doris Ess, Esti Frei,Michaela Temperli und Katrin Zuzáková. Mo/Mi/Do/Fr, 15-19, Di, 15-20, Sa, 10-12 Uhr. Bis 1. Februar.

Adventsabend in der Bibliothek. Gemeinsamer Anlass der Bibliothek und des Frauenvereins mit Musik, Geschichten und Gedichten. Daniel Rüegg, Klavier, und Willi Zeller, Querflöte, bereichern den Abend mit ihrer Musik und begleiten die Lieder. Die Dekoration der Bibliothek übernimmt Anita Huber (Frauenverein). Die neuen Romane des Herbsts können dann ausgeliehen werden. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Vom 24. Dezember bis 3. Januar 2016 bleibt die Bibliothek geschlossen.

Bibliothek Stallikon Mittwoch, 2. Dezember, 15.30 bis 17 Uhr: Der Samichlaus kommt in die Bibliothek und bringt viele neue Bilderbücher, Hörbücher, DVDs und Spiele mit. Alle Kinder von fünf bis sieben Jahren sind herzlich eingeladen. Auf dem Medientisch befindet sich ein grosses Angebot zum Thema Advent und Weihnachten. Am Samstag, 19. Dezember, ist die Bibliothek wie gewohnt von 10 bis 12 Uhr offen und am Dienstag, 22. Dezember, von 15 bis 20 Uhr. An den übrigen Weihnachtsferientagen ist sie bis 3. Januar 2016 geschlossen.

Bibliothek Wettswil Donnerstag, 3. Dezember, 20 bis 21.30 Uhr: Büchertipps aus der Buchhandlung. Mitarbeiterinnen der Buchhandlung Scheidegger stellen Neuerscheinungen vor. Die Geschenktipps können erworben und gleich weihnachtlich eingepackt werden. Während der Weihnachtsferien ist die Bibliothek am Mittwoch, 23. und 30. Dezember, von 15 bis 19 Uhr offen. (I.S.)

Weihnachtsfeier für Alleinstehende, am 24. Dezember Der Rotary-Club lädt in den Affoltemer Gemeindesaal ein Der Rotary-Club Zürich-Knonaueramt lädt, wie jedes Jahr, am 24. Dezember, von 17 bis 21 Uhr, zur traditionellen und vielseitigen Weihnachtsfeier in den Kasinosaal in Affoltern ein. Das Fest steht unter dem Motto «Zusammen ist es schöner als alleine». Seit über 30 Jahren gehört es zu einer schönen und gelebten Tradition, dass die Mitglieder des Rotary-Clubs Zürich-Knonaueramt unter Mithilfe ihrer Angehörigen die Weihnachtsfeier für Alleinstehende organisieren und gestalten. Sie wollen damit erreichen, dass sich im Bezirk Affoltern niemand an Weihnachten einsam fühlen muss. Willkommen sind Alleinstehende und Ehepaare jeden Alters, jeder Konfession und jeder Nationalität – alle sind herzlich eingeladen. «An diesem Abend wollen wir zusammen als grosse Familie Weihnachten feiern und dabei ein Stück Gemeinsamkeit zelebrieren.» Niemand soll sich an Weihnachten alleingelassen fühlen. Wer es wünscht respektive an einer selbstständigen Teilnahme infolge eingeschränkter Mobilität verhindert ist, wird von zu Hause abgeholt und später wieder heimgebracht.

Weihnachtsgeschichte von Pfarrer Christoph Hürlimann Der Abend, von 17 bis 21 Uhr, ist besinnlich wie auch unterhaltend gestaltet. Die Feier wird im ersten Teil musikalisch eingeleitet von der Konzertpia-

Die Pianistin Michiko Tsuda aus Bonstetten spielt am Flügel. (zvg.) nistin Michiko Tsuda aus Bonstetten. Dazwischen erzählt Pfarrer Christoph Hürlimann aus Kappel eine besinnliche Weihnachtsgeschichte. Nach dem begleiteten Singen von allseits bekannten Weihnachtsliedern servieren die Mitglieder des Rotary-Clubs zusammen mit Angehörigen ein feines Nachtessen, diesmal umrahmt von lüpfigen Akkordeon- und Schwyzerörgeli-Klängen der Formation «Echo vo de Burg» aus Hünenberg. Selbstverständlich wird das beliebte Lottospiel mit vielen schönen Preisen auch dieses Mal nicht fehlen. (pd.)

Anmeldung Aus organisatorischen Gründen benötigt der Rotary-Club von seinen Gästen eine Anmeldung. Heute wie in den kommenden zwei Freitag-Ausgaben des «Anzeigers» erscheint ein Inserat mit einem Anmeldetalon. Dieser ist ausgefüllt zuzustellen an die darauf vermerkte Adresse. Anmeldungen können auch per E-Mail erfolgen. Anmeldeschluss ist Montag, der 14. Dezember 2015.


Veranstaltungen

Natur- und Vogelschutzverein Bezirk Affoltern

Natur in der Reussebene Film und Vortrag von Paul Roth

Freitag, 27. November 2015, 20 Uhr Die Reussebene zwischen Sins und Bremgarten im Grenzgebiet der Kantone Aargau, Zürich und Zug gehört zu den vielfältigsten und besterhaltenen Flusslandschaften des schweizerischen Mittellandes. Sie umfasst verschiedene Naturschutzgebiete von nationaler Bedeutung, die von einer grossen Vielfalt von Pflanzen und Tieren bewohnt werden. Der NVBA lädt alle Interessierten zu einem Filmvortrag des Biologen Paul Roth ein. Ort: Vereinslokal Giessenstrasse 18 Die Veranstaltung ist kostenlos. www.nvba.ch

www.ladenoberamt.ch


Veranstaltungen

Freitag, 27. November 2015

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agenda

Freitag, 27. November Affoltern am Albis 20.00: «Natur in der Reussebene» Vortrag mit Film von Paul Roth. Eintritt frei. Vereinslokal des NVBA. Giessenstrasse 18. 20.15: «Medea INC. in Switzerland». Krimi-Satire von und mit Werner van Gent. Ausverkauft! Bar ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10. 20.15: «Freude ist nur ein Mangel an Information 2.0». Nico Semsroth. Abendkasse und Bar ab 19.30 Uhr. Eine Veranstaltung von KulturAffoltern. Kasinosaal. Marktplatz 1.

Bonstetten 14.00-19.00: Adventsausstellung: Keramik-Lichter von Margrit Bosshard, Humoreske Vehikel von Theo Dolder und Seiden-/Lederaccessoires von Rita Tomasini. Atelier Rita Tomasini (neben Schreinerei Hanselmann). Birchstrasse 4.

Mettmenstetten 20.15: Aemtler Bühne - Theater im Knonauer Amt zeigt «Hotel zu den zwei Welten» von Eric-Emmanuel Schmitt. Regie: Annina Sonnenwald. Tickets: Buchhandlung Scheidegger, Affoltern, und Drogerie Rütimann, Hausen, oder über www.aemtlerbuehne.ch. Gasthaus zum weissen Rössli. Albisstrasse 1.

Ottenbach 14.00-21.00: Open House. Evelyne Brüniger und Michèle Berli laden ein. Perlendesign. Isenbergstr. 30.

Stallikon 20.00: «50 Jahre Bibliothek Stallikon». Bücherabend mit Buchhändlerin und «Lesefieber»-Bloggerin Manuela Hofstätter. Anschliessend Apéro. Schulhaus Loomatt.

Wettswil 10.00-20.00: Eröffnungsapéro im neuen Ladenlokal. Froschkönig Wohnaccessoires & Coffee Shop. Kirchgasse 2.

Samstag, 28. November Aeugstertal 09.00-16.00: Adventsverkauf mit Weihnachtsfloristik, Kerzen, Karten, Geschenken; Suppenzmittag, Kaffee und Kuchen. Götschihof-Stiftung Solvita.

Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, frisches Brot, Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, Teigwaren, griechische und persische Köstlichkeiten, Früchte aus Kamerun, Handwerkliches. Marktplatz. 10.00-16.00: Kleider- und Spendensammlung für Projekt «Flüchtlinge vor Ort» des Vereins Ceriba. Pfruendhofstrasse 64 (Zufahrt über Butzenstrasse). 10.15-16.30: «Open Day». Ein Blick hinter die Kulissen. Die Orchestergesellschaft Affoltern lässt sein Publikum bei einer Orchesterprobe dabei sein: Zusammenspiel präzisieren, Klang und Reinheit von Tönen und den Charakter eines Stückes erarbeiten. Schulhaus Butzen (Singsaal).

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Bonstetten 11.00-18.00: Adventsausstellung: Keramik-Lichter von Margrit Bosshard, Humoreske Vehikel von Theo Dolder und Seiden-/Lederaccessoires von Rita Tomasini. Atelier Rita Tomasini (neben Schreinerei Hanselmann). Birchstrasse 4.

Hedingen 13.30: «Unterwegs mit Edgar Hund». Figurentheater Edthofer/ Engel am Adventsbazar. Für Gross und Klein ab 4 Jahren. Eintritt frei/Kollekte. Schulhaus Schachen (Singsaal).

Kappel am Albis 20.00: «Zyt mit Fründe». Jahreskonzert der Aemtler Jodlerfründe. Gemeindesaal zur Mühle.

Hophan, Silvia Jeanneret. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2.

Kappel am Albis

Kloster Kappel lädt zum stimmungsvollen Advents-Erlebnis.

15.30: «...und singt den Sternen seinen Psalm». Buchvernissage zum «kappeler psalter» mit Gedichten von Lyrikerin Helena AeschbacherSinecká, Fotografien von Daniel Lienhard, Cello Therese Hauser. Kloster Kappel. 17.15: «Von der Liebe und anderen Gefühlen». Musik und Wort mit dem Ensemble «Galakonzerte» und Lesungen von Pfr. Markus Sahli. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu einem Imbiss. Eintritt frei. Kollekte. Klosterkeller, Kloster Kappel.

Advent ist die Zeit der Hoffnung, der Erwartung. Im Kloster Kappel lässt sich diese lichtvolle Zeit stimmig gestalten! An drei Donnerstagen, 3., 10. und 17. Dezember, lädt das Kappeler Team ein, bei Speis und Trank miteinander die Hoffnung zu feiern, dass Menschlichkeit und Liebe immer wieder den Weg finden in unsere Welt! Jeweils ab 19 Uhr steht der Kreuzgang des Klosters im Kerzenschein. Warm gehalten von einer Bettflasche und eingepackt in eine Decke lässt

Obfelden 11.00-16.00: Basar zum 20-JahreJubiläum zugunsten Spital Bembéréké. Adventskränze, Kerzenziehen, Afrikaprodukte, Spaghetti-Plausch und Dessertbuffet. 13.30 Uhr Konzert der Panflötengruppe Corona. Mehrzweckgebäude Brunnmatt. 11.00-17.00: Adventsausstellung mit festlicher Stimmung und Selbstgemachtem von Nicole Gerber und Sidonia Bär. Gewölbekeller. Alte Landstrasse 16.

Ottenbach 11.00-16.00: Open House. Evelyne Brüniger und Michèle Berli laden ein. Perlendesign. Isenbergstr. 30.

Wettswil 10.00-14.00: Eröffnungsapéro im neuen Ladenlokal. Froschkönig Wohnaccessoires & Coffee Shop. Kirchgasse 2.

Sonntag, 29. November Aeugst am Albis 17.00: Musik am Sonntagabend zum 1. Advent mit dem Limmattaler Kammermusikkreis, Werke aus Barock und Klassik von G. F. Händel, G. P. Telemann, C. Stamitz, W. A. Mozart, J.-C. Naudot. Leitung: Conrad Zwicky. Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche.

Affoltern am Albis 17.00: «Black and White» Jahreskonzert des Chors «vocal emotions» mit Gospel, Afro und Jazz. Musikalische Leitung: Mirjam Lüthi. Piano Georgij Modestov. www.vocalemotions.ch. Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche, Zürichstr. 94. 17.00: «Bingel, Bangel & Bengel» Eine Geschichte, die nicht nur Kinderherzen rührt. Wunderbar 16.30 Uhr. Ab 5 Jahren. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten 13.00-17.00: Apéro. Malerei und Objekte. Beate Bitterwolf, Anneliese

sich – passend zur Jahreszeit – ein feines Käsefondue geniessen! Vorgängig findet um 18 Uhr im Zwinglisaal eine musikalisch-adventliche Abendmahlsfeier statt. Am 3. und 17. Dezember spielt der israelische Violonist Dmitry Daniel Askerov, und am 10. Dezember die Innerschweizer Cellistin Alexandra Iten Bürgi. Beide Programmpunkte können auch unabhängig voneinander besucht werden. Infos und Anmeldungen für das Fondue-Essen (bis spätestens Mittwochmittag): Telefon 044 764 88 10 oder info@klosterkappel.ch.

Knonau 15.00: Adventskonzert Musikverein Mettmenstetten. Stampfisaal.

Mettmenstetten 20.15: Aemtler Bühne - Theater im Knonauer Amt zeigt «Hotel zu den zwei Welten» von Eric-Emmanuel Schmitt. Regie: Annina Sonnenwald. Tickets: Buchhandlung Scheidegger, Affoltern, und Drogerie Rütimann, Hausen, oder www.aemtlerbuehne.ch. Gasthaus zum weissen Rössli. Albisstrasse 1.

Fondue–Essen im Kreuzgang

Mettmenstetten 17.00: Aemtler Bühne - Theater im Knonauer Amt zeigt «Hotel zu den zwei Welten» von Eric-Emmanuel Schmitt. Regie: Annina Sonnenwald. Tickets: Buchhandlung Scheidegger, Affoltern, und Drogerie Rütimann, Hausen, oder über www.aemtlerbuehne.ch. Gasthaus zum weissen Rössli. Albisstrasse 1. 19.00: Adventskonzert des Musikvereins Mettmenstetten. Reformierte Kirche.

Obfelden 10.00-17.00: Adventsausstellung mit festlicher Stimmung und Selbstgemachtem von Nicole Gerber und Sidonia Bär. Gewölbekeller. Alte Landstrasse 16.

Wettswil 11.00-17.00: 17. Wettswiler Adventsmäärt mit Ständen, Stübli im Türmlihaus, Festbeiz und viele Attraktionen für Gross und Klein. Anschliessend Kerzenzug in die Kirche.

Bonstetten 09.00: Adventsbüchermorgen mit Musik. Regula Brawand und Roland Schmidt, Querflöte; Elisabeth Nobler, Cello. Das Bibliotheksteam stellt neue Medien vor. Mit Kaffee, Tee und Gebäck. Schul- und Gemeindebibliothek.

Hausen am Albis 09.00-10.00: Everdance: einfache Schrittfolge von Gesellschaftstänzen ohne Tanzpartner. Keine Vorkenntnisse nötig - nur Freude an Musik und Bewegung. Besuch einer Schnupperstunde nach Voranmeldung. Für Frauen und Männer ab 50+. Leitung Margrit Flumini Telefon 043 535 06 96. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1.

Hedingen 09.00-10.00: Adventsbücherkafi. Das Bibliotheksteam stellt Neuheiten vor. Bibliothek. Trottenweg.

Kappel am Albis 17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel.

www.aemtlerbuehne.ch. Gasthaus zum weissen Rössli. Albisstrasse 1.

Donnerstag, 3. Dezember Affoltern am Albis 08.25: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Wanderung Reppischtal. Wanderzeit 3¼ Std. Leitung/Anmeldung: Hans Abderhalden Telefon 044 700 19 00. Bahnhof. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «LaMarotte Swingtett». Bar ab 18.30 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel. 19.00: Adventliches Fondue-Essen im Kreuzgang. Vorgängig um 18 Uhr musikalisch-adventliche Abendmahlsfeier. Warm eingepackt, bei Kerzenschein und hausgemachtem Tee in stimmiger Atmosphäre. Anmeldung erwünscht 044 764 88 10. Kloster Kappel (Kreuzgang).

Ottenbach

Montag, 30. November Affoltern am Albis 10.00: Bibliothekseinführung und Infos zur Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14.

Stallikon 15.30-16.00: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit Regina Meier, SIKJM. Für Eltern und Grosseltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Schulhaus Loomatt (Bibliothek).

Dienstag, 1. Dezember Affoltern am Albis 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstr. 94.

Mittwoch, 2. Dezember Affoltern am Albis 12.45: Fitness ab 60: Seniorenturnen für Sie und Ihn. Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.30 und 14.35 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 15.45-17.15: «Wie werden Kulturgüter gelagert?» Fachleuten der Konservierungs- und Restaurierungsateliers und des Forschungslabors über die Schulter schauen. Informationen/Anmeldungen: Volkshochschule Lenzburg, www.vhlenzburg.ch, 062 891 72 90. Sammlungszentrum Schweizerische Landesmuseen. Lindenmoosstr. 1. 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Mit Aerobic- und Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli. 19.30-21.00: «Libyen - ein unaufhaltsamer Zerfall?» Vortrag von Erwin Hofer. Volkshochschule Knonauer Amt. Spital Affoltern (Mehrzweckraum Haus Rigi). Melchior-Hirzel-Weg 40.

Mettmenstetten 20.15: Aemtler Bühne - Theater im Knonauer Amt zeigt «Hotel zu den zwei Welten» von Eric-Emmanuel Schmitt. Regie: Annina Sonnenwald. Tickets: Buchhandlung Scheidegger, Affoltern, und Drogerie Rütimann, Hausen, oder über

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13.00: OTTENBACH60plus: Wanderung ums Dorf, je nach Wetter ½ bis 1 Stunde. Anschliessend Samichlaushock im Chilehuus. Wer nicht mitwandern kann, ist trotzdem eingeladen zum gemütlichen Beisammensein. Postautohaltestelle (Treffpunkt).


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Vermischtes

Freitag, 27. November 2015

«Stille» Wahlen in der Südosttürkei Pia Holenstein aus Affoltern als Wahlbeobachterin in der Türkei

S

ieben Wahlbeobachtende aus Zürich, sechs davon Frauen – eine davon ich selber – reisten vor dem 1. November in die Südosttürkei, um den demokratischen Ablauf der Wahlen mit ihrer Anwesenheit zu unterstützen. Trotz der schrecklichen Anschläge gegen Kurden im Vorfeld, darunter das Massaker während einer Friedensdemonstration in Ankara, das auch hier erschütterte, waren wir vor Ort. Zudem waren die Bombardierungen im Norden Syriens sehr nahe bei unserer Destination, abgesehen von der unruhigen Lage dort selbst. Wir mussten es uns also genau überlegen, ob wir dem Ruf der Oppositionspartei HDP (Partei der Völker) folgen sollten, um der kurdischen Bevölkerung beizustehen, und das schien uns notwendig.

Systematische Unterdrückung der Kurdischen Zivilbevölkerung Die Anreise über Diyarbakir und Besuche bei verschiedensten Organisationen dort zeigten uns die vielfältigen Methoden der Unterdrückung, welchen die kurdische Zivilbevölkerung ausgesetzt sind. Sie büssen für die Autonomiebestrebungen und den Wahlsieg im Juni, als sie erstmals ins nationale Parlament einzogen, und vor der Wiederholung am 1. November wurde offenbar mit allen Mitteln versucht, der HDP zu schaden; zahlreiche Exponentinnen und Exponenten der Partei – es stehen immer eine Frau und ein Mann an der Spitze eines Gremiums – wurden verhaftet. Das ist die Erklärung für den Titel «stille» Wahlen. Denn während Erdogans Partei, die AKP, kräftig die Werbetrommeln rührte und TV und Zeitungen zum Schweigen brachte, die nicht auf ihrer Linie waren, blieben die kurdischen Politiktreibenden völlig ruhig: Einerseits aus Trauer über die Toten der Attentate, andererseits um nicht noch mehr Gewalt heraufzubeschwören.

Heckenschützgengefahr im Hotel In der Provinz Sirnak wurde unser Team zusammen mit andern europäischen Beobachtenden auf einzelne Regionen verteilt. Meine Begleiterin und ich landeten in Silopi, 17 km von der

Pia Holenstein (links) mit weiteren Wahlbeobachtenden vor einer Schule. irakischen Grenze. Der Ernst der Lage wurde mir am Samstagabend bewusst, als der Rezeptionist des bescheidenen Hotels uns eindringlich warnte, nicht in die Nähe der Fenster oder des Balkons zu treten – Heckenschützen seien dort Alltag und immer bereit. Nach einer ungemütlichen Nacht fuhren wir von einem Schulhaus zum nächsten, wo die Wahlurnen aufgestellt waren. Es war ein eindrückliches Schauspiel, wie diese Menschen in grossem Ernst ihr Wahlrecht wahrnahmen und schon vor sieben Uhr warteten.

Polizeiwillkür vor den Wahllokalen Die gewaltige Polizeipräsenz machte uns zu schaffen: Die Polizisten waren nicht zu unserem Schutz hier, sondern wirkten bedrohlich auf die kurdische Bevölkerung. Einmal schafften sie es, uns während mehr als einer Stunde festzuhalten. Doch wir konnten weitermachen, während andere Teams gänzlich am Betreten der Lokale gehindert wurden – einfach, weil es den dortigen Polizisten nicht passte. Denn selbstverständlich waren wir akkreditiert und unsere Anwesenheit legal. So können wir am Ende nicht sagen, die Wahlen seien manipuliert gewesen. Die AKP hat fast 50 Prozent der

Stimmen gewonnen, und dank eines zweifelhaften Systems der Sitzverteilung 317 von 550 Sitzen. Das ist jedoch noch nicht genug für die Verfassungsänderung, welche Erdogan anstrebt, dazu braucht er drei Fünftel der Stimmen.

Regierungspartei verhindert Vereidigung von Parlamentariern Wir haben jedoch zahlreiche Beweise für massive Beeinträchtigung der Kurden in der Türkei gefunden. Gleich am Tag nach den Wahlen begann eine neue Phase mit Verhaftungen und Ausgehverboten; am schlimmsten steht es im Moment in Silvan, wo die Bewohner zwölf Tage eingesperrt waren und weder Strom noch Wasser erhielten; es ist die sechste Abriegelung innert drei Monaten. Eine direkte Folge der Situation (oder der Grund dafür?) ist, dass zwei gewählte Parlamentarierinnen der HDP am Dienstag nicht nach Ankara zu ihrer Vereidigung reisen durften. Und ohne Vereidigung können sie ihr Amt nicht antreten. Der Augenschein zeigte uns drastisch, dass die kurdische Zivilbevölkerung viel Leid erfährt und unbedingt internationalen Schutz benötigt. Pia Holenstein

EHC Affoltern-Hedingen siegt weiter 6:2 (2:0, 3:1, 1:1) gegen Seetal II Im Nachbarschaftsduell gegen Seetal II schafft AffolternHedingen den dritten Sieg. Nur in einer Hinsicht müssen die Affoltemer mit sich hadern. Der EHC Affoltern-Hedingen setzte seinen Siegeszug fort. Im Heimspiel gegen Seetal II siegten die Affoltemer mit 6:2 (2:0, 3:1, 1:1). Damit haben die Säuliämtler wieder «Sichtkontakt» mit einem Playoff-Platz. Das Team von Coach-Präsident Werner Reiterhauser ging früh in Führung (6. Minute) und liess eigentlich nie den Eindruck aufkommen, als würde es vom einmal eingeschlagenen Weg abkommen. Nach 33 Minuten führten die Affoltemer bereits mit 5:1. In der restlichen Spielzeit gaben sich die Gastgeber dann mit diesem Vorsprung zufrieden. Sie dominierten ihren Gegner, aber mit dem Abschluss haperte es. Beste Chancen wurden ausgelassen. Zudem schlichen sich bei den Affoltemern immer wieder Flüchtigkeitsfehler ein. Aber der Affoltern-Keeper Florian Bohren machte Seetal-Chancen immer wieder zunichte. Einzig das zweite Tor der Luzerner musste er auf seine Kappe nehmen, aber dieser Treffer sorgte

Matchtelegramm: EHC Affoltern-Hedingen – Seetal II 6:2 (2:0, 3:1, 1:1). Trainingshalle Zug, 20 Zuschauer. SR: Heller/Burkhardt. – Tore: 6. Roth (Walker) 1:0. 15. Brügger (Bischofberger) 2:0. 16. Heller (Bischofberger) 3:0. 30. Durrer (Tophinke) 3:1. 33. Bischofberger (Heller) 4:1. 33. Diener (Bischofberger, Brügger) 5:1. 47. Flühler (Bachmann) 5:2. 60. Diener (Heller) 6:2. Aufstellung: EHC Affoltern-Hedingen: Bohren; Strebel, Risi; Diener, Roth; Janick Jud; Brügger, Heller, Bischofberger; Kevin Jud, Sattlegger, Walter; Holzner, Veronesi, Portmann.

Winterkonzerte des Musikvereins Mettmenstetten Getreu der Tradition, «fremde» Instrumente ins Orchester zu integrieren, möchte der Musikverein Mettmenstetten (MVM) in diesem Jahr mit Klavierklängen überraschen. Der Schlagzeuger Daniel Ringger wird für die Besuchenden in die Tasten greifen und ihnen einen Einblick in seine vielseitigen musikalischen Fähigkeiten gewähren. Bereits seit den Sommerferien hat sich der MVM mit intensiven Proben

auf diesen Anlass vorbereitet. Am Probesonntag Mitte November konnte Adrian Kuoni alle Stücke im Durchlauf proben und die letzten Feinheiten korrigieren. Der MVM ist überzeugt, die Gäste mit seinem Programm zu begeistern. (pd.) Winterkonzerte, am 29. November, 15 Uhr: Stampfi Knonau 19.30 Uhr: reformierte Kirche Mettmenstetten.

Schwarzwaldkrainer sorgen in der «Krone» Hedingen für Stimmung Mägi und Franz Gasche machten die Hedinger «Krone» zum veritablen «Oberkrainer-Mekka» und verpflichteten sämtliche Grössen aus Slowenien. Aber auch unter Esther Buchegger müssen die Fans nicht auf diese Stimmung bringende Musik verzichten: «Goldene Oberkrainer Weihnacht» – unter diesem Titel steigt am Samstag, 5. Dezember, das Konzert der Schwarzwaldkrainer, die sich ganz diesem von Slavko Avsenik geprägten Musikstil verpflichtet haben. In ihrer anzeige

Pia Holenstein war als Wahlbeobachterin in Silopi, 17 Kilometer von der Irakischen Grenze, eingeteilt. (Bilder zvg.)

für keinerlei Nervosität in den Reihen des EHC Affoltern-Hedingen. Mit diesem Sieg – dem dritten im sechsten Meisterschaftsspiel – sind die Affoltemer wieder in Reichweite eines Playoff-Platzes gerückt. Klar scheint, dass Affoltern, wenn es wie am vergangenen Sonntag mit drei Blöcken antreten kann, keinen Gegner zu fürchten braucht. Am kommenden Samstag kommt nun eine weitere Bewährungsprobe. Das Spiel gegen Einsiedeln. Die Schwyzer liegen ohne Punkte am Tabellenende. Doch genau dieser Umstand kann manchmal gefährlich sein. Trotzdem: Alles andere als ein Sieg der Säuliämtler wäre eine Überraschung. Thomas Winter

Besetzung mit Trompete, Klarinette, Akkordeon, Gitarre, Gariton und Gesangsduo begeistern sie das Publikum immer wieder. Ihre originalgetreuen Darbietungen verblüffen. Darunter sind viele bekannte Hits, aber auch Eigenkompositionen. (-ter.) Samstag, 5. Dezember, 19 Uhr (Türöffnung 18 Uhr). Landgasthof Krone, Hedingen. Anmeldungen per E-Mail: mail@krone-hedingen.ch, oder Telefon 044 761 62 98, www.krone-hedingen.ch.


Sport

Freitag, 27. November 2015

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Turnverein Hedingen präsentiert die neue Fahne Fahnenweihe vom vergangenen Freitag in der Schachenhalle

Die Brüder Marco und Roman Nägeli im Schlussgang. (Bild zvg.)

Amstutz und Nägeli gewinnen Klubschwinget in Ottenbach Am Sonntag fand in Ottenbach der Klubschwinget statt. Im Keller unter dem Gemeindesaal wurde es eng, die vielen Zuschauer standen dicht nebeneinander und sahen dem Schwingsport zu. Es wurde in zwei Kategorien gekämpft, Aktive und Nachwuchs-

schwinger. Marco Nägeli und Janic Amstutz behaupteten sich gegen die Gegner und gewannen der Klubschwinget. Anja Bernhard Impressionen aus dem Keller auf www.zksv.ch unter Am Albis.

Zwei Juniorentitel für das Shinkyokushin Dojo Silvan Vogel und Nadja Plocher gewinnen Die von Andi Gabler vom Shinkyokushin Dojo in Obfelden trainierten Nadja Plocher und Silvan Vogel holten sich an den Schweizer Meisterschaften im Karate den Titel. Nadja Plocher. Die Karate-Schule Shinkyokushin Dojo Obfelden, unter der Leitung von Andi Gabler nahm an den Karate Kyokushinkai Schweizer Meisterschaften für Junioren und Elite in Wettingen teil. In der Juniorenkategorie wurden die jungen Damen und Herren gewichtsmässig eingeteilt. Kyokushinkai Karate wird bei den Elite-Kategorien ohne Hand- oder Beinschützen praktiziert. Im Wettkampf gilt es den Gegner durch Körpertreffer zu besiegen oder überlegen den Kampf geführt zu haben. Die Junioren im Alter zwischen 16 bis 18 Jahren kämpften ohne Handschutz, dafür mit Schienbein- und Fussristschützen und absolvieren maximal zweimal zwei Minuten Kampfzeit.

Eine Talentschmiede in Obfelden Das Dojo Obfelden bildet seit Jahren regelmässig gute Wettkämpferinnen und Wettkämpfer aus, welche an nationalen und internationalen Turnieren reüssieren. Viele dieser Karatekas haben auch schon Erfahrungen an Europameisterschaften sammeln und beachtliche Resultate erreichen können. Einer der sich in diese Richtung weiterentwickelt, ist Silvan Vogel, der sich an den Schweizer Meisterschaften bei den Junioren den Titel erkämpfen konnte. Ebenfalls betrifft dies Nadja Plocher, die bei den Juniorinnen den begehrten Schweizer Meister Juniorentitel errungen hat. Drei Schüler und Schülerinnen aus der Karate-Schule Obfelden wurden durch ihren Coach Andi Gabler auf diese Wettkämpfe vorbereitet und trainiert. Die Trainingseinheiten waren hart und es benötigte viel Überwindung, sich diesen Trainings zu stellen. Doch die Mühen zahlten sich aus und Erfolge stellen sich ein. Silvan Vogel hat für seinen Gewinn des Junioren Schweizer Meistertitels viel leiden

Nach 66 Jahren unter der alten Flagge, hat sich der 1899 gegründete Hedinger Turnverein entschieden, eine neue Fahne anfertigen zu lassen. Am vergangenen Freitag wurde die neue Fahne feierlich eingeweiht – im Beisein zahlreicher befreundeter Vereine.

beugen musste. Aufgrund dessen machte sich der Vorstand 2013 an die Anschaffung einer neuen Vereinsfahne. Die Finanzierung konnte er dank der Versicherung sowie dank Beiträgen der Ehrenmitglieder und eines Fahnengöttis sicherstellen, ohne die Vereinskasse allzu stark zu belasten.

Letzten Freitag war die Schachenturnhalle in Hedingen Stätte eines besonderen Anlasses in der Vereinsgeschichte des Turnvereins Hedingen. Die neue Vereinsfahne wurde feierlich eingeweiht. Die 66 Jahre alte Vereinsfahne musste ersetzt werden, da sie langsam in die Jahre gekommen war und an Zerfallserscheinungen litt. Endgültig zu ersetzen wurde die Fahne, als sie sich 2013 am Eidgenössischen Turnfest in Biel dem orkanartigen Sturm

Fahnenzeremoniell mit zahlreichen Gästen

Erfolgreiche Karatekas

Guten Teamgeist erarbeitet

Gut Ding will Weile haben und so konnte die neue Vereinsfahne nach zweijähriger Wartezeit vor versammelter Gästeschar eingeweiht werden. An die 90 Gäste durfte Daniel Jelk, Präsident des Turnvereins Hedingen, in der festlich dekorierten Schachenturnhalle zur Fahnenweihe begrüssen. Nach einem gemütlichen Apéro zu Beginn gab Daniel Jelk Anekdoten aus

der Geschichte des Vereins zum Besten. Daraufhin war dann der Höhepunkt gekommen und die neue Fahne wurde entrollt. Es folgte das Fahnenzeremoniell, bei welchem die vollzählig erschienenen Vereinsfahnen von Hedingen der neuen Fahne ihren Respekt erwiesen. Der ganze Festakt wurde vom Musikverein Hedingen musikalisch begleitet. Die Feier schloss mit den Dankesworten an alle, welche an der Fahne und deren Weihe massgeblichen beteiligt waren. Anschliessend wurden Grilladen und Salat serviert. Noch lange schwelgten die Gäste in den guten alten Zeiten, welche man mit der alten Fahne erlebt hatte. Der TV Hedingen hofft, dass auch ihre Nachfolgerin als treue Begleiterin bei Wettkämpfen und Anlässen noch viele Kapitel der Vereinsgeschichte mitschreiben wird. (pd.)

Silvan Vogel. (zvg.)

und einstecken müssen. Ohne körperliche und vor allem mentale Stärke hätte er sich jedoch nicht so souverän durchsetzen können. Hinzukommend kämpften diese Junioren zum ersten Mal ohne Handschutz.

Beharrlichkeit und mentale Stärke Nadja Plocher setzte sich ebenfalls durch Beharrlichkeit und mentale Stärke durch. Ihre Gegnerin im Finale zeigte zu Beginn des Kampfes gute Aktionen und hielt eine hohe Pace. In der Verlängerung kamen die konditionellen starken Elemente von Nadja zum Zug und sie gewann ihre Begegnung kompromisslos. Weniger erfolgreich war der Dritte im Bund, Gabriel Rusch, der zwar eine Verlängerung erzwingen konnte, jedoch am Ende seinem stärkeren Gegner unterlegen war. Die Teilnahme war ein grosser Erfolg und neben den Titeln als neue Junioren Schweizer Meister konnten zahlreiche Erfahrungen nach Hause genommen werden. Die Trainings werden jetzt neu ausgerichtet, es wird gewohnt hart trainiert.

Probetrainings für Interessierte Gerne lädt das Dojo alle Interessierten zu einem Probetraining ein. Dort geht es lockerer zu und her und es gibt Einblicke in den Karatesport. Sowohl Kinder, deren Trainings eher mit spielerischen Aspekten aufwarten, als auch junge Erwachsene oder Wiedereinsteiger sind herzlich willkommen. Das Dojo ist bekannt dafür, dass die Karatekas nie aufgeben und immer bestrebt sind, ihren Körper und Verstand weiter zu fördern. (pd.) Infos auf www.shinkyokushin-obfelden.ch, Bachstrasse, Obfelden.

Manuel Bernhard, Fähnrich des TV Hedingen, (links) verabschiedet mit der neuen Vereinsfahne die alte. (Bild Georg Grond)

David Grasic und Anina Suter holen sich in ihrer Kategorie den Schweizer Meistertitel im Karate. Am Wochenende vom 21. und 22. November fand in Liestal die KarateSchweizer Meisterschaft der Swiss Karate Union statt. Damit man an der SM starten durfte, galt es, an den Qualifikationsturnieren auf Punktejagd zu gehen. Es finden drei solche Turniere statt. David Grasic aus Obfelden und Anina Suter aus Jonen erreichten das Ziel schon beim ersten von drei Turnieren. Aber sich auf dem Zwischenerfolg auszuruhen, kam für die zwei Karatekas nicht infrage. Sie trainierten viel und konzentriert im Karatecenter Ken Shi Kai Schwamendingen, unter der Leitung von Hakki Güldür, und gelegentlich im Gojo-Ryu Karate-Do Obfelden. Das intensive spannende und abwechslungsreiche Training hat sich ausbezahlt. David Grasic und Anina Suter wurden in ihrer Kategorie in der Disziplin Kata (Schattenkampf) Schweizer Meister. Jetzt geniessen die beiden Karatekas die verdiente kleine Turnierpause, bis es dann im nächsten Jahr wieder auf Punktejagd geht. (pd.)

Trainer Hakki Güldür mit Anina Suter und David Grasic. (Bild zvg.)

Volley S9 mit Trainingswochenende

Die Teilnehmerinnen am Trainingswochenende waren topmotiviert. (Bild RaB/SiS)

Am 14. und 15. November fand in der Dreifachturnhalle in Bonstetten das Trainingswochenende von Volley S9 statt. Um 9 Uhr startete das Training mit 12 Spielerinnen aus zwei U17-Mannschaften. Spätestens nach dem Aufwärmen war die Anfangsmüdigkeit bei allen verflogen. Das morgendliche Training dauerte drei Stunden mit einer kurzen Pause dazwischen. Die Juniorinnen der beiden Teams verstanden sich gut untereinander, was eine sehr gute Stimmung zur Folge hatte und einen hervorragenden Teamgeist bei den Girls weckte. Nach weiteren drei Stunden Training war der erste Trainingstag überstanden. Die Mannschaft kochte zusammen das Abendessen und verbrachte einen schönen gemeinsamen Abend.

Turnier zum Abschluss Der zweite Trainingstag startete wieder um 9 Uhr mit einigen Denk- und Laufspielen. Der Geist und die Vitalität mussten geweckt werden, was dann auch bis zur Znünipause geklappt hatte. Nach einer kleinen Stärkung mit Früchten und Nüssen folgte der zweite Teil. Nach dem Mittagessen startete ein kleines Turnier. Trainer und Spielerinnen traten durch Auslosen bunt gemischt gegeneinander an. Um 17 Uhr verabschiedeten die beiden Jugendund-Sport-Trainer Ramona Brasser und Silvan Stierli die Spielerinnen aus dem erfolgreichen Trainingswochenende. Alle müde und erschöpft, aber mit einem neuen Ehrgeiz, das Gelernte am nächsten Spieltag unter Beweis zu stellen. (RaB/SiS)


Extra ZWISCHEN-RUF

keine Pianistin! Ich glaube, ich sag ab. Was? Ich bin ein Berliner? Aber Mami, das hat ihm sein Deutschland-Berater bestimmt auf einen Zettel geschrieben. Sicher tut es mir leid, aber der Kennedy wird doch überschätzt, ich meine, er ist überschätzt worden. Dass nun der Weltfrieden gefährdet ist, glaub ich nicht. Jeder ist ersetzbar, jeder Präsident, du und besonders ich. Weisst du was? Ich trete zurück. Das Konzert soll jemand anderes spielen. Ja, ich kauf mir eine Zeitung, jaja, ich weiss, Mozartmusik ist etwas Wunderbares, ja, wenn du meinst, dann hab ich Mozartfinger. Du, ich muss Schluss machen, kein Kleingeld mehr.» Ute Ruf

Im Spital Affoltern geboren

Mario, 16. November.

Marlon Louis, 17. November.

Marlon, 17. November.

Nicolas, 18. November.

Joshua, 20. November. Ajana, 20. November.

Nevin, 22. November.

wetter

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«Mein Beruf ist auch Hobby und Berufung» Romy Illi wuchs schon als Kind mit Haustieren auf. Heute gehören zu ihrer «Familie» zwei Hunde, zwei Katzen und ein Pferd. In ihrem Geschäft bietet sie unter anderem Frischfleisch von Schweizer Metzgern an und sie stellt fest, dass auch für Haustiere auf Weihnachten hin mehr eingekauft wird. ................................................... mit romy illi sprach marianne voss Sie ist eine echte Bonstetterin: In Bonstetten aufgewachsen, dort die Schulen besucht und heute wieder im gleichen Dorf zuhause. Sogar ihre Lehre hat sie in Bonstetten absolviert. «Wir hatten zuhause immer Haustiere, vom Meerschweinchen bis zum Pferd», berichtet Romy Illi im Büro ihres Ladens Lucky Pets. Ihre Berufswahl sei ihr daher nicht schwer gefallen. «Es war für mich bald klar, dass ich TPA, das ist die Tiermedizinische Praxisassistentin, werden möchte.» Sie fand in einer Praxis in Bonstetten eine geeignete Lehrstelle und blieb dort auch nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung noch während einiger Jahre. Der Wechsel in eine Kreditkartenfirma war ein Experiment, das sie bald wieder abbrach. «Nur Büroalltag, das ist nicht mein Ding.» Sie wechselte in eine Pferdeklinik und erledigte zudem für die Carrosserie-Spenglerei ihres Vaters die Buchhaltung. «Und dort begann im hinteren Teil der Garage auf ganz kleinem Raum mein heutiges Geschäft.» Ihre Spezialität waren Hundefuttermischungen mit Frischfleisch. Da die Nachfrage gross war, wuchs ihr Laden zunehmend. «Er nahm immer mehr Platz in der Garage meines Vaters ein.» Vor sieben Jahren konnte sie in Zwillikon ein Gewerbehaus mieten und dort einen Laden mit umfangreichem Angebot einrichten. «Natürlich war das für mich auch ein Wagnis, verbunden mit Investitionen. Da ich aber langsam wachsen konnte, musste ich mich nicht finanziell überlupfen.» Durch ihre Kontakte zu vielen Hundehaltern und -trainern war es ihr möglich zu recherchieren, was in den gängigen Tiergeschäften fehlt. «Aufgrund dieser Informationen stellte ich dann mein Sortiment zusammen.» Sie habe sich auf die Frischfütterung für Hunde spezialisiert, erklärt sie und zeigt beim Rundgang durch den Laden die zahlreichen Gefriertruhen. Das portionierte und vakuumierte Fleisch beziehe sie von Schweizer Metzgereien. «Nicht alle Hunde vertragen das Trockenfutter. Auch viele Züchter ziehen die Welpen heute mit Frischfleisch auf.» Sie selber habe ihre Welpen auch zusammen mit einer Packung Fleisch und Gemüse übernommen. Neben Frischfleisch findet man auch getrocknete Fleischprodukte wie Hasenohren, Rinderpansen oder Kälberfüsse – im ersten Moment ein etwas ungewohnter Anblick.

Arbeit mit Hunden macht Spass

bauernregel «Je mehr Schnee im November fällt, umso fruchtbringender ist das Feld.»

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menschen im säuliamt

Es war November, als Kennedy starb Ich rief sie an aus dem Münztelefonapparat an der Tramendstation Heidelberg-Handschuhsheim. «Du, Mami, ich kann in nächster Zeit nicht kommen. Muss üben. Stell dir vor, ich soll das Mozart-C-Dur-Klavierkonzert spielen, zusammen mit dem Studentenorchester. Wer ist ermordet? Wer? Kennedy? Aha. Was – im Auto? Ja, du, aber ich finde es extrem schwierig, obwohl es C-Dur ist. Die Einsätze, das Tempo, Mensch! Jaja, schrecklich, wie bitte – die Jacky nicht verletzt? Was, du hast geweint? Komisch, als Rosa Meierhans überfahren wurde, hast du nicht geweint. Das Konzert – stell dir vor – ist schon in zwei Monaten. Ich bin doch

Freitag, 27. November 2015

Romy Illi ist also Geschäftsfrau und liebt ihren Beruf über alles. «Das ist vielmehr als nur mein Beruf. Das ist auch mein Hobby und meine Berufung.» Sie schätze vor allem die grosse Abwechslung und Vielseitigkeit. «Ich habe Kontakt zu meinen Kundinnen und Kunden, berate sie bei Fragen zur Fütterung oder zu Allergien ihres Vierbeiners. Bei Hundehaltern kenne ich in der Regel Hund und Besitzer.» Oft gehe es auch ums Ab- oder Zunehmen, wie bei den Menschen. Sie lacht. Da-

Romy Illi mit den Hunden Saimen und Cuina in ihrem Geschäft Lucky Pets. (Bild Marianne Voss)

neben sitze sie aber auch im Büro oder sei mit dem Einkauf von Produkten beschäftigt. Ihr Sortiment wuchs im Verlaufe der Jahre stetig. Nebst dem Frischfutter verkauft sie auch spezielle Trocken- und Dosenfutter für Katzen und Hunde sowie zahlreiches Zubehör wie Leinen, Halsbänder, Spielzeuge, Körbe oder Geschirr. Auch heute hat sie selber Tiere: ein Pferd, zwei Katzen und zwei Hunde. Mit ihren Hunden sei sie regelmässig unterwegs. «Das sind sogenannte Toller, eine kanadische Rasse, die ursprünglich als Apportierhunde für die Entenjagd gebraucht wurden.» Der Sport mit ihren Hunden sei das einzige Hobby, für das sie Zeit habe. «Ich übe mit ihnen Agility (Hindernisspringen) oder mache Dummy-Arbeit. Das ist eine fiktive Jagd, bei welcher sie einen versteckten Gegenstand suchen.» Ihren Hunden tue diese Arbeit und das folgende Erfolgserlebnis gut. «Und mir selber macht es auch Spass.» Ein Hund müsse erzogen sein und brauche viel Bewegung, betont sie. «Wir haben zu wenig Freiräume, um Hunde einfach so frei herumlaufen zu lassen.»

Weihnachten für Tiere Im weiteren Gespräch geht es um unsere Gesellschaft und den Umgang mit

Haustieren, ein schwieriges Thema, wo es auch nicht einfach ist zu urteilen, was richtig und was falsch ist. Sie habe zum Beispiel Kunden, die extreme Enttäuschungen mit Menschen erlebt haben. «Tiere können in so einer Situation natürlich zum Beziehungsersatz werden. Sie lügen einen ja sicher nicht an.» Hunde oder Katzen seien heute oft Familienmitglieder oder sogar Kinderersatz. Und wie steht ist es mit Weihnachten? Wird auch im Zoofachgeschäft mehr eingekauft? «Sicher nicht so extrem wie in anderen Branchen. Doch in der Adventszeit läuft hier auch mehr.» Es werde schon auch nach Geschenken für Hund und Katze gefragt. «Der vierbeinige Liebling soll doch auch etwas unter dem Christbaum haben.» Sie kenne zudem Kunden, die für Freunde, die Tiere besitzen, ein Geschenk suchen. «So nach dem Motto: Die Menschen haben doch eh schon alles, was sie brauchen. So beschenken wir doch besser Hund oder Katze unserer Bekannten.» Zum Schluss noch die Frage, was ihr grundsätzlich wichtig sei im Leben. Das, was sie auch von ihren Eltern mit auf den Weg bekommen habe: «Der Respekt gegenüber Mensch, Tier und der Natur. Wir sollten nicht nur auf uns selber schauen, sondern auch auf andere.»


LICHTWELTEN Stefan Korinek, Stockerau Ein Erlebnis: Licht im Werk! Ausstellung 26. 11. bis 3. 12. 2015 Finissage 3. Dez. 17 bis 20 Uhr Wir laden Sie herzlich ein.

GALERIE 100 Zürichstr. 100, 8910 Affoltern a. A. Do – Fr 13 – 18.30 Sa 10 – 16 Uhr www.galerie100.ch Telefon 079 821 13 61

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Einladung zur Ausstellung DezemberProgramm 2015

17. Oktober bis 6. Dezember 2015

BEATE BITTERWOLF SILVIA JEANNERET ANNELIESE HOPHAN

Dienstag, 1./8./15. Dezember 2015 SENIOREN 60plus Gemeinsames Spiel und Gespräche 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger+Team, 044 761 58 94

Malerei, Bronze-Plastiken Apéro: Finissage:

Sonntag, 29. November 2015, Sonntag, 6. Dezember 2015,

13–17 13–17

Do + Fr 14 bis 18, Sa + So 13 bis 17 und gerne nach Vereinbarung. Schaulager KUNSTFENSTER Dorfstrasse 13: geöffnet So von 14 bis 17 und nach Absprache.

Mitwoch, 2./9./16. Dezember 2015 FITNESS ab 60 Seniorenturnen für sie und ihn Turnhallen: Ennetgraben: 12.45 und 14.00 Uhr Zwillikon: 13.30 und 14.35 Uhr Donnerstag, 3. Dezember 2015 WANDERUNG Reppischtal Wanderzeit : 3¼ Std. 8.25 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung/Anmeldung: Hans Abderhalden, 044 700 19 00 Donnerstag, 10. Dezember 2015 ADVENTSFEIER 14.00 Uhr Kasinosaal Affoltern Organisation: Arbeitsgruppe für Seniorendienste Donnerstag, 17 Dezember 2015 BERGWANDERUNG Freiämtlerweg, Muri–Sins Wanderzeit: 4½ Std. 8.30 Uhr Bahnhof Affoltern Leitung/Anmeldung: Hans Heierli 044 761 71 43 Donnerstag, 17. Dezember 2015 SPAZIERGRUPPE Aesch–Arni Spazieren: 1½ Std. 8.51 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung/An-, Abmeldung: Guido Jud, 044 761 28 91 Anm. für Wand. & Exk. jeweils bis spätestens Dienstag, 19.00 Uhr Im Dezember kein Mittagstisch und kein Seniorentreff Voranzeige: Do. 7. Januar 2016 STERNWANDERUNG, alle Gruppen Die Arbeitsgruppe für Seniorendienste wünscht allen eine frohe Advents- und Weihnachtszeit

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