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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 26 352 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 093 I 173. Jahrgang I Freitag, 29. November 2019

«Eulen-Award»

Videoüberwachung

Der Bonstetter Verein «Mensch und Tier im Glück» wird für seinen Einsatz ausgezeichnet. > Seite 3

Die Schulpflege der Sek Mättmi will mit Kameras gegen Vandalismus vorgehen. > Seite 5

Kirchenlandschaft Knonauer Amt

Wasserleitungen werden vorerst nicht saniert

13 evangelisch-reformierte und drei römisch-katholische Kirchgemeinden – so sind die Landeskirchen im Knonauer Amt vertreten. Daneben haben diverse weitere christliche Glaubensgemeinschaften ein Gotteshaus im Bezirk. Dieser Vielfalt geht der «Anzeiger» in einer Portrait-Serie nach. Den Anfang macht Peter Frischknecht von der neuapostolischen Kirche Mettmenstetten. ................................................... > Bericht auf Seite 7

Später Einstieg in die Blasmusik Ein fröhlicher, allerdings auch ziemlich disharmonischer Klangteppich legte sich letzten Montag über den Saal im Werkgebäude Hedingen. Nach den Infos und akustischen Kostproben durften die an der «Bläserklasse» Interessierten nämlich selber an die Instrumente. Mit dem Projekt wollen die Ämtler Musikvereine Erwachsene ansprechen, die früher einmal ein Blasinstrument gespielt haben oder gerne eines erlernen möchten. ................................................... > Bericht auf Seite 8

Glencore im Visier Die Konzernverantwortungsinitiative will Unternehmen mit Sitz in der Schweiz dazu verpflichten, verbindliche Menschenrechte und Umweltstandards einzuhalten. Seit 2017 ist das Geschäft hängig – National- und Ständerat ringen um einen mehrheitsfähigen Gegenvorschlag. Für den Fall einer Abstimmung bringen sich auch die Initianten in Stellung: Sie haben am 23. November einen Aktionstag organisiert. Mit dabei: der Verein «Knonaueramt solidarisch». (lhä) ................................................... > Bericht auf Seite 9

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Zeit der Konflikte Häusliche Gewalt und Familienstreitigkeiten beschäftigen die Polizei vermehrt. > Seite 7

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Anspruchsvolles Amt Die Ämtler Kesb vermittelte privaten Beiständen Fachwissen zu den Sozialversicherungen. > Seite 9

Gemeindeversammlung von Bonstetten weist Vorlage zurück Die Sanierung der Trinkwasserleitungen in der Gartensiedlung Bruggenmatt in Bonstetten lässt auf sich warten. Nach einer emotionalen Debatte hat die Gemeindeversammlung die Vorlage zurückgewiesen.

Wem gehört was? Mit dem Kredit sieht die Gemeinde die Sanierung der öffentlichen Trinkwasserleitungen vor, also derjenigen

Spiegel-Röhre Nebst Farbstiftbildern sind in der Galerie Marlène auch Quatroskopien zu bestaunen. > Seite 10

Sportler sind nominiert Am Sonntag, 26. Januar 2020, werden im Kasinosaal Affoltern die Ämtler Sportler des Jahres 2019 gekürt. Die Jury hat aus den Bewerbungen mittlerweile je drei Kandidaten der Kategorien Männer, Frauen, Newcomer Frauen, Newcomer Männer und Teams nominiert. Am 7. Januar beginnt die Onlineabstimmung. ................................................... > Bericht auf Seite 21

Briefe ans Christkind

................................................... von stefan schneiter Die Gartensiedlung Bruggenmatt wurde 1977/78 errichtet. Und so alt wie die Siedlung sind auch die Trinkwasserleitungen, die nach so vielen Jahren nunmehr saniert werden müssen. Einige Rohrbrüche und Undichtheiten traten schon auf, unter anderem auch, weil die Wasserleitungen damals unsorgfältig im Erdreich verlegt worden waren. Der Gemeinderat hat die Sanierung für die Jahre 2020 und 2021 geplant und stellte hierfür zuhanden der Gemeindeversammlung einen Kreditantrag von 900 000 Franken. Das Geschäft stand am Dienstag zur Debatte. Was sich zunächst als reine Formsache abgezeichnet hatte, geriet zur heftig umstrittenen und während über einer Stunde emotional diskutierten Angelegenheit. Der Präsident des Ausschusses der Bruggenmattbewohner kritisierte das Vorgehen und die Kommunikation des Gemeinderats. Dieser hatte die Bewohner im Vorfeld nie kontaktiert. «Wir hätten uns gewünscht, dass die Gemeinde bei einem derart grossen Projekt mal auf uns zukommt.»

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Hinter Gemeindepräsident Erwin Leuenberger sind die umstrittenen Wasserleitungen in der Bruggenmatt-Siedlung auf Leinwand projiziert. (Bild S. Schneiter) Leitungen bis an den Rand der Siedlung sowie der Versorgungsleitungen zu den Hydranten. Die Leitungen innerhalb der Siedlung selber befinden sich im Privatbesitz. Der Gemeinderat beabsichtigt, nach der Sanierung die öffentlichen Verteilleitungen den privaten Besitzern der BruggenmattSiedlung zu übergeben. Diese aber befürchten, dass spätere Reparaturen der Leitungen enorm teuer würden. In der Debatte wurde darum gestritten, ob die Gemeinde für die Leitungen bis zu den Hausmauern oder nur bis zum Rand der Siedlung verantwortlich sei. Gemeindepräsident Erwin Leuenberger hob hervor, die Gemeinde und damit die Steuerzahler überliessen den BruggenmattBewohnern nach einer Sanierung saubere Leitungen, die voraussichtlich 80 Jahre halten würden: «Wir sind überzeugt, dass das ein gutes Projekt ist, das der Bruggenmatt dient.» Für eine

Klärung der Besitzverhältnisse bleibe noch Zeit genug. Die Gegenseite argumentierte, sinnvoll wäre eine Sanierung sowohl der öffentlichen wie der privaten Leitungen zusammen, um Synergien auszunutzen. Dem Gemeinderat wurde eine schlechte Kommunikation vorgeworfen. Selbst mit einem Gang vor den Richter drohte einer der Bruggenmattbewohner. Rechtlich seien zu viele Unsicherheiten vorhanden, befanden einige der Stimmberechtigten und stellten schliesslich einen Rückweisungsantrag. Dieser wurde mit 69 Ja gegen 27 Nein klar angenommen. «Selbstverständlich werden wir uns mit den Leuten der Bruggenmatt zusammensetzen um das weitere Vorgehen zu besprechen», reagierte Leuenberger auf die Abstimmungsniederlage für den Gemeinderat. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 3

Telefon-Geschichte in Rifferswil

Martin Roth am Hauptterminal der Rifferswiler Telefonzentrale vom Typ Rotary 7D3. Links hinter ihm sind die 600 Zählerblöcke der Abonnenten zu sehen; direkt hinter ihm unter Glas eine Batterie von neun elektromechanischen Drehwählern, die die Telefonverbindung herstellten. (Bild Martin Platter)

Sie ist eine Erinnerung an eine Zeit, in der das Telefonieren noch so teuer war, dass man sich kurz fassen musste, in der noch maximal neun Teilnehmer pro 100 Telefonanschlüsse gleichzeitig telefonieren konnten und die Zählerstände der Anschlüsse für die Rechnungsstellung fotografisch dokumentiert wurden. In einem unscheinbaren Haus in Rifferswil unterhält das Museum für Kommunikation in Bern eine Telefonzentrale aus dem Jahr 1955, die bis 1984 in Betrieb war und im damaligen Zustand «eingemottet» wurde. Letzte Woche führte der frühere Fernmeldetechniker Martin Roth eine Gruppe von Interessierten durch die historische Anlage. ................................................... > Bericht auf Seite 5

Mehrere zehntausend Kinderbriefe an den Weihnachtsmann oder das Christkind werden jedes Jahr bei der Post aufgegeben – Tendenz steigend. Seit 22 Jahren archiviert das Museum für Kommunikation in Bern eine Auswahl davon. Weihnachts-Erinnerungen sollen in Form von Leserfotos auch den «Anzeiger» bereichern. ................................................... > Berichte auf Seite 23 anzeigen


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Du bist nicht mehr da, wo du warst – aber du bist überall, wo wir sind. (Victor Hugo)

DANKSAGUNG

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem Sohn, Ehemann, Vater, Grossvater, Bruder, Götti, Schwager, Onkel, Freund

Herzlich danken wir für die vielen Zeichen der Anteilnahme beim Abschied von

Elisabeth Kern Euch allen, die mit Elisabeth verbunden waren, danken wir sehr. Die zahlreichen persönlichen Briefe, Gespräche und Umarmungen haben uns Trost gespendet und uns sehr berührt. Besonders danken möchten wir dem Senevita Obstgarten für die liebevolle Pflege und Begleitung in den letzten Monaten.

Einstellung des Konkurses Über die Dani Bau GmbH, mit Sitz in Bonstetten, CHE-333.384.559, Im Heumoos 25, 8906 Bonstetten, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern vom 24. Oktober 2019 der Konkurs angeordnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichtes vom 19. November 2019 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 9. Dezember 2019 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zu Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran vorläufig einen Barvorschuss von Fr. 4500.00 leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Schlieren, 29. November 2019 Konkursamt Schlieren Uitikonerstrasse 9 / Postfach 8952 Schlieren

Am kommenden Montag, 2. Dezember 2019, findet um 19.30 Uhr im Kasinosaal, Verwaltungszentrum, Marktplatz 1, die Gemeindeversammlung statt. Die ordentliche Publikation inkl. Traktandenliste erfolgte im «Anzeiger» vom 29. Oktober 2019. 29. November 2019 Stadtrat Affoltern am Albis

Römisch-katholische Kirchgemeinde Bonstetten Beschluss der Kirchgemeindeversammlung vom 25. November 2019 Folgendes Geschäft wurde behandelt und genehmigt: Voranschlag 2020 und Festsetzung des Steuerfusses 2020 Gegen diesen Beschluss kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Rekurskommission der römischkatholischen Körperschaft des Kantons Zürich, Hirschengraben 66, 8001 Zürich – wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte oder ihre Ausübung innert 5 Tagen und – im Übrigen wegen Verstosses gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung liegt ab 5. Dezember 2019 im katholischen Pfarreisekretariat zur Einsicht auf und wird gleichzeitig auch auf unsere Homepage aufgeschaltet. Bonstetten, 25. November 2019 Kirchgemeinderat St. Mauritius Bonstetten

30. November 1947 – 23. November 2019

Nach kurzer, schwerer Krankheit bist Du viel zu früh von uns gegangen. Wir vermissen dich unendlich! In unseren Herzen strahlst du weiter

Ganz herzlichen Dank an Pfarrer Lee für die gefühlvolle Trauerfeier und an Regula Brawand und German Bosshard für die wunderschöne musikalische Umrahmung.

Hans Hufschmid Christel Hufschmid-Hoffmann Karin Hufschmid Claudia Hufschmid mit Luca und Lorena Giuseppe Morabito Christi und Christian Lorenz-Hufschmid mit Sarah und Simone Danielle Hufschmid Lotti Hufschmid mit Michi, Sandra und Carolle Thomas und Agnes Walter-Hoffmann mit Maximilian und Annabelle

Wir danken für die Spenden an die Spitex Bonstetten und an das Rehabilitationszentrum Kinderspital Affoltern. Im November 2019

Die Trauerfamilien

Der Trauergottesdienst findet am Mittwoch, 4. Dezember 2019, um 14.30 Uhr in der reformierten Kirche Wettswil, Husächerstrasse 12, 8907 Wettswil, statt. Man sieht die Sonne langsam untergehen und erschrickt doch, wenn es plötzlich dunkel ist. Franz Kafka

Traurig, aber voller schöner Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserer lieben

Anstatt Blumen gedenke man der Schweizerischen Multiple Sklerose Gesellschaft, Josefstrasse 129, Postfach, CH 8031 Zürich, Spendenkonto Postkonto 80-8274-9 / Clearing-Nr. 9000, SWIFT-Code: POFICHBEXXX / IBAN CH04 0900 0000 8000 8274 9. Traueradresse: Christel Hufschmid, Hofächerstrasse 25, 8907 Wettswil

Annarosa Forrer-Hanimann 14. Februar 1932 – 23. November 2019

Müde geworden nach einem langen erfüllten Leben durftest Du ruhig einschlafen. Wir sind dankbar für alles, was Du uns in Deinem Leben geschenkt hast. In unseren Herzen bleibst Du unvergessen.

Erinnerung Gemeindeversammlung

Peter Hufschmid-Hoffmann

Wir vermissen Dich Margrit und Emil Wild-Forrer Dennis und Letizia Moana und Laurin Alice und Roger Huguenin-Forrer Raymond und Claudia mit Annika und Marvin Jacqueline und Simon Walter und Willeke Forrer-de Meij Martina und Tom Johnny und Iren Alice Altherr-Hanimann Die Urnenbeisetzung findet am Montag, 2. Dezember, um 14 Uhr auf dem Friedhof Hedingen statt, anschliessend Trauergottesdienst in der Kirche. Anstelle von Blumenspenden bitten wir Sie die Schweizer Berghilfe zu berücksichtigen, IBAN CH44 0900 0000 8003 2443 2, Vermerk: Trauerspende Annarosa Forrer-Hanimann. Traueradresse: Margrit Wild-Forrer, Rütirain 7f, 8909 Zwillikon

Lass vergehen, was vergeht. Es vergeht, um wiederzukehren, es altert, um sich zu verjüngen, es trennt sich, um sich inniger zu vereinen, es stirbt, um lebendiger zu werden. Friedrich Hölderlin

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meiner Frau, meiner Mutter, Schwiegermutter, unserer Oma, meiner Schwester, Schwägerin und unserer Tante

Marie-Louise Müller-Schärer 11. Januar 1945 – 25. November 2019

Nach kurzer, würdevoll ertragener Krankheit ist sie überraschend schnell von uns gegangen. Die Trauerfamilie Robert Müller Kerstin und Roman Spirgi-Müller mit Frederik und Isabelle Bruno und Susi Schärer René und Michèle Schärer Claudio Schärer mit Joël Die Abdankung findet am Montag, 2. Dezember 2019, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern statt mit anschliessendem Trauergottesdienst in der katholischen Kirche St. Josef. Traueradresse: Kerstin Spirgi-Müller, Oberdorfstrasse 6a, 8914 Aeugst am Albis


Bezirk Affoltern

Affoltern bewegt im Mai Zum dritten Mal in Folge finden in Affoltern die Bewegungswochen statt. Im ganzen Monat Mai 2020 heisst es im Rahmen der Gesundheitsförderung wieder «AffolternBewegt!». Die Abteilung Soziales und Gesellschaft der Stadt Affoltern am Albis organisiert zusammen mit Vereinen und weiteren Anbietern aus der Stadt und dem Bezirk Angebote zur körperlichen wie auch zur geistigen Bewegung. Die Angebote sollen den Teilnehmenden die Möglichkeit und den Raum bieten, sich über die Vielfalt der Vereine und Institutionen zu informieren. Neben sportlichen Aktivitäten werden gesellige und gemeinschaftliche Anlässe für Gross und Klein angeboten. Eine rege Beteiligung von Menschen jeden Alters, unabhängig ob sie hier leben, arbeiten oder auf Besuch sind, ist erwünscht.

Zusammen einen aktiven Monat auf die Beine stellen «AffolternBewegt!» findet während des gesamten Monats Mai 2020 statt. Das detaillierte Programm wird im April 2020 veröffentlicht. Um das Programm möglichst vielseitig und bunt zu gestalten, lädt die Stadt Affoltern alle Vereine, Institutionen und Privatpersonen sowie das Gewerbe ein, mitzuwirken: Sei es als Anbieter einer gemeinsamen Aktivität oder als Teilnehmer. Ziel von «AffolternBewegt!» ist es, zusammen einen aktiven Monat auf die Beine zu stellen und jeden Tag Affoltern zu bewegen. (tro) Am Mitwirken Interessierte können sich melden bei: Abteilung Soziales und Gesellschaft, Karen Hug,

Freitag, 29. November 2019

3

Bonstetten ist finanziell gesund Gemeindeversammlung segnet Voranschlag 2020 einstimmig ab Die Gemeinde Bonstetten steht in finanzieller Hinsicht auf gesunden Füssen. Am Dienstag hat die Gemeindeversammlung das Budget 2020 ohne Gegenstimme gutgeheissen. Der Steuerfuss bleibt unverändert auf 93 Prozent. ................................................... von stefan schneiter Finanzvorsteherin Annemarie Moser konnte den 110 Stimmberechtigten an der Gemeindeversammlung erfreuliche Budgetzahlen vorlegen. Bei einem Gesamtaufwand von 27 572 und einem Gesamtertrag von 27 928 Millionen Franken sieht das Budget 2020 einen Gewinn von 356 000 Franken vor. Dieser könnte noch um 800 000 Franken höher ausfallen, doch wird dieser Betrag in die finanzpolitische Reserve eingelegt. Der Gemeinderat erwartet, dass mit dem vorliegenden Budget der Schuldenabbau vollständig erfolgt sein wird. «Wir werden in diesem Jahr ziemlich sicher erstmals einen positiven Nettogewinn einfahren und können damit ein – wenn auch kleines – Nettovermögen aufbauen,» sagte Anemarie Moser. Am Ende der Planung sollte das Nettovermögen mit 8 Millionen Franken einen überdurchschnittlichen Wert erreichen. Das gibt der Gemeinde Spielraum, verschiedene Projekte in Angriff zu nehmen, die aus dem Workshop Vision 2030 mit der Bonstetter Bevölkerung hervorgegangen sind.

Die Investitionsrechnung sieht Ausgaben von 4,491 Millionen Franken und Einnahmen von 125 000 Franken vor. Annemarie Moser sprach von einer «kontinuierlichen Entwicklung», bei der mit «keinen grossen Sprüngen» bei den Investitionen zu rechnen sei. Hinsichtlich der Steuererträge ist, basierend auf den Prognosen der Konjunkturforschungsstelle, die von einem weiteren Wirtschaftswachstum ausgeht, einer zu erwartenden leichten Teuerung und einem Bevölkerungswachstum von einem halben Prozent, mit einer geringen Zunahme zu rechnen. Die allgemeinen Steuererträge in Bonstetten werden im Wesentlichen durch Einkommensund Vermögenssteuern generiert. Die Steuereinnahmen der Gemeinde von juristischen Personen machen gerade mal 2 Prozent aus. Die Rechnungsprüfungskommission beantragte der Gemeindeversammlung, den bestehenden Steuerfuss von 93 Prozent beizuhalten. Diskussionsbedarf bestand seitens der Gemeindeversammlung keiner. So stimmte sie sowohl dem Budget 2020 mit einem Ertragsüberschuss von 356 000 Franken wie auch der Beibehaltung des Steuerfusses von 93 Prozent ohne Gegenstimme zu.

Trinkwasserleitungen ersetzt Problemlos passierten zwei Bauabrechnungen für den Ersatz von Trinkwasserleitungen. Tiefbauvorsteher Simon Vergés erläuterte die Notwendigkeit der Sanierung der Leitungen im Schachenhof, die inzwischen ein

Finanzvorsteherin Annemarie Moser brachte das Budget 2020 an der Gemeindeversammlung in Bonstetten schlank durch. (Bild Stefan Schneiter) Alter von rund 30 Jahren haben, was bereits einige Rohrleitungsbrüche zur Folge hatte. Statt der vorgesehenen 430 000 Franken beliefen sich die Baukosten nur auf 272 000 Franken. Auch in der Gartensiedlung Bruggenmatt sind die Leitungen in die Jahre gekommen. Für den Ersatz der 40-jährigen Leitungen war ein Kredit von 390 000

Franken veranschlagt, der jedoch um 42 000 Franken tiefer ausfiel. Beide Bauabrechnungen hiess die Gemeindeversammlung einstimmig gut. Zu grossen Diskussionen und einem Rückweisungsantrag führte danach aber die vorgesehene Sanierung der öffentlichen Trinkwasserleitung Bruggenmatt 2 -- siehe Bericht auf der Front.

Leiterin Gesellschaft, gesellschaft@stadtaffoltern.ch oder Telefon 044 761 56 53.

Sonderpreis für «MuTiG»

Stiftung generationplus würdigt Bonstetter Verein Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 352 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch

Mit dem «Eulen-Award» prämiert die Stiftung generationplus alle zwei Jahre Projekte, welche die Lebensqualität älterer Menschen erhöhen. Der Verein «Mensch und Tier im Glück» aus Bonstetten durfte nun einen Sonderpreis in Empfang nehmen. Mensch und Tier gleichermassen Glück schenken – das ist das Ziel des Vereins «Mensch und Tier im Glück» – kurz: «MuTiG» – in Bonstetten. Konkret unterstützt das Pionierprojekt Tierhalter, die aufgrund ihres Alters oder aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr alleine für ihr Tier sorgen können und die über kein eigenes soziales Netz sowie über ein zu geringes Einkommen verfügen. Gerade für einsame und isolierte Menschen über-

nehmen Haustiere nämlich eine besonders wichtige Rolle als Sozialpartner. Sie sorgen für Struktur und Bewegung.

Mensch-Tier-Beziehung gewürdigt Mit einem zuverlässigen Netz von Freiwilligen, die regelmässig bei der Betreuung des Tieres helfen, ermöglicht «MuTiG», dass solche Lebensgemeinschaften glücklich zusammenbleiben. Davon profitierten bisher 65 tierhaltende ältere Menschen und 105 Tiere. Heidi Randegger, Vereins-Gründerin und -Präsidentin, will das Angebot weiter ausbauen und zusätzliche Regionen erschliessen. Mit dem Preis für «MuTiG», dotiert mit 5000 Franken, würdigt die Stiftung generationplus um die beiden Affoltemer Toni Bortoluzzi (Präsident)

und Otto Steinmann (Leiter Geschäftsstelle) die Bedeutung von MenschTier-Beziehungen in dieser Lebenssituation. «MuTiG» leiste einen wertvollen Beitrag gegen die Einsamkeit von Menschen im Alter, indem sie ihnen ermöglicht, länger mit ihren geliebten Haustieren zusammenleben zu können. Den Hauptpreis von 10 000 Franken vergab die «Eulen-Award»-Jury um Dr. Albert Wettstein am 7. November an das Projekt «Anders Wohnen im Alter» in Oberrieden. Dort erhält unter anderem das Gemeinschaftliche mehr Raum, während das Private entsprechend dem im Alter geringeren Raumbedürfnis minimiert wird. Die Jury zeigte sich beeindruckt vom partizipativ entwickelten Projekt. Damit werde ein vorbildliches Modell für Wohnen im Alter geschaffen. (tst.)

Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01

Die internationale Rating-Agentur Standard & Poor’s hat die Haushaltsführung des Kantons Zürich erneut mit der Bestnote AAA bewertet und ihm weiter stabile Aussichten attestiert. Das finanzielle Management des Staatshaushaltes wird im jüngsten Bericht als exzellent gelobt. Finanzdirektor Ernst Stocker bewertet das Rating als nicht selbstverständlich: Es zeige, dass der Regierungsrat und die Verwaltung finanzpolitisch gut und verantwortungsbewusst unterwegs seien. Standard & Poor’s (S&P) bezeichnet den Kanton Zürich im Ratingbericht als wirtschaftliches «Powerhouse» der Schweiz. (pd.)

wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit 50 Jahre miteinander verheiratet sind heute, am Freitag, 29. November, René und Margarete Périsset-Schlag in Obfelden. Wir gratulieren den beiden zum goldenen Ehejubiläum und wünschen alles Gute, einen schönen Freudentag und noch viele gemeinsame gesunde und glückliche Jahre.

Zum 85. Geburtstag Morgen Samstag, 30. November, feiert in Affoltern Esther Anastasia Luise Könz ihren 85. Geburtstag. Herzliche Gratulation! Wir wünschen ein schönes Fest und alles Gute.

Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau

Zum 80. Geburtstag

Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.chmedia.ch

Top-Rating für den Kanton

Bei der Preisübergabe von links: Jury-Präsident Dr. Albert Wettstein, Heidi Randegger (Präsidentin «Mensch und Tier im Glück»), Rudolf Garo (Stiftungsrat generationplus), Toni Bortoluzzi (Präsident generationplus). (Bild zvg.)

Zum 80. Geburtstag dürfen wir am Montag, 2. Dezember, einen Jubilaren in Affoltern beglückwünschen. Wir gratulieren Erwin Oskar Haupt herzlich und wünschen einen schönen Festtag und gute Gesundheit.


Todesfälle

Reglement für die Videoüberwachung der Schulanlage Die Schulpflege der Sekundarschulgemeinde Knonau – Maschwanden – Mettmenstetten (K-M-M) hat mit Beschluss vom 28. Oktober 2019 ein Reglement für die Videoüberwachung festgesetzt. Der Beschluss sowie das Reglement liegen während der Rekursfrist in der Schulverwaltung der sek mättmi, Schulhausstrasse 13, 8932 Mettmenstetten, zur Einsicht auf. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern a. A., schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Mettmenstetten, 29. November 2019 Sekundarschulpflege Knonau – Maschwanden – Mettmenstetten

Einbürgerungen Mit Beschluss vom 25. November 2019 hat der Gemeinderat Stallikon, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, in das Bürgerrecht der Gemeinde Stallikon aufgenommen: • Joris Jan René Berkhout, 2010, Bürger von Niederlande 29. November 2019 Gemeinderat Stallikon

Beschlüsse der Kirchgemeindeversammlung vom 17. November 2019 in Hausen am Albis 1. Der Antrag der Kirchenpflege und der RPK an die Kirchgemeinde, das Budget 2020 gutzuheissen, wird einstimmig angenommen. 2. Der Antrag der Kirchenpflege und der RPK an die Kirchgemeinde, den Steuerfuss für das Jahr 2020 auf 14 % der einfachen Staatssteuer festzusetzen, wird einstimmig angenommen. 3. Der Antrag der Kirchenpflege und der RPK an die Kirchgemeinde, der Genossenschaft DLZ beizutreten, wird einstimmig angenommen. Das Protokoll der Versammlung kann ab dem 27. November 2019 bei den Pfarreisekretariaten in Hausen und Mettmenstetten eingesehen werden oder auf der Homepage http://www.kath-hausen-mettmenstetten.ch downloadet werden. Gegen diesen Beschluss kann, gestützt auf § 151a Gemeindegesetz wegen Verletzung der politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung, innert 5 Tagen, im Übrigen wegen Verstosses gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit innert 30 Tagen von der amtlichen Veröffentlichung an gerechnet, bei der Rekurskommission der römischkatholischen Körperschaft des Kantons Zürich, Minervastrasse 99, 8032 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. 17. November 2019 Katholische Kirchenpflege Hausen-Mettmenstetten

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Hausen am Albis

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Politische Gemeinde Hausen am Albis

Bonstetten

Gemeindeversammlung

Bauherrschaft: Nadia und Duncan Cown, Schachenstrasse 106, 8906 Bonstetten Projektverfasser: LABOR3 Architektur GmbH, Schachenstrasse 118, 8906 Bonstetten, Schweiz Projekt: Anbau Untergeschoss und Fassadensanierung, Schachenstrasse 106, 8906 Bonstetten Katasterinformationen: GrundstückNr.: 1352, Zone: W2/30

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Hausen am Albis werden auf

Römisch-katholische Kirchgemeinde Hausen-Mettmenstetten

Affoltern am Albis

Mittwoch, 4. Dezember 2019, in den Gemeindesaal im Schulhaus Weid, Hausen am Albis, eingeladen zur Behandlung folgender Geschäfte: 19.15 Uhr: Reformierte Kirchgemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages 2020 und Festsetzung des Steuerfusses auf 14 % 2. Informationen der Kirchenpflege: KGplus (Traktandum ohne Beschlussfassung) 20.00 Uhr: Politische Gemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages 2020 und Festsetzung des Steuerfusses auf 90 % 2. Finanzplanung in Hinblick auf bevorstehende Investitionen (Traktandum ohne Beschlussfassung) 3. Genehmigung eines Projektierungskredites von Fr. 1 180 000 resp. Fr. 1 310 000 für eine neue Doppel- resp. Dreifachsporthalle inkl. Tagesstrukturen 4. Genehmigung eines Projektierungskredites von Fr. 500 000 für ein neues Schulgebäude 5. Genehmigung eines Kredites von Fr. 292 594.10 für ein neues Tanklöschfahrzeug 6. Genehmigung eines Kredites von Fr. 255 000 für das Sanierungsprojekt Stutzbach, Antrag der Tiefbaukommission 7. Genehmigung eines Kredites von Fr. 285 000 für das Sanierungsprojekt Heischerbach, Antrag der Tiefbaukommission 8. Einzelinitiative «Ortsbildschutz Heisch» in Form einer allgemeinen Anregung 9. Informationen aus dem Gemeinderat (Traktandum ohne Beschlussfassung) Die Anträge der reformierten Kirchgemeinde sowie der Politischen Gemeinde liegen den Stimmberechtigten mit dem Stimmregister und den dazugehörenden Akten im Gemeindehaus Hausen am Albis, Zugerstrasse 10, Einwohnerkontrolle, seit Montag, 11. November 2019, zur Einsicht auf. Die Anträge der Kirchgemeinde können auch im Kirchensekretariat eingesehen werden. Die Anträge der Politischen Gemeinde können seit Dienstag, 12. November 2019, auf der Webseite www.hausen.ch abgerufen werden. Im Anschluss an die Gemeindeversammlung der Politischen Gemeinde wird ein Apéro offeriert. Hausen am Albis, 29. November 2019 Die Gemeindevorsteherschaften

Bonstetten Bauherrschaft: Peter Weiss, Dachenmasstrasse 48, 8906 Bonstetten Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Zusätzlicher Futtersilo neben bestehenden drei Silos, Dachenmasstrasse 48, 8906 Bonstetten Katasterinformationen: GrundstückNr.: 2464, Zone: Landwirtschaftszone

Hausen am Albis Bauherrschaft: Elisabeth Walder, Oberalbisstrasse 10, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: WIGASOL Zentralschweiz AG, Schürmattstrasse 5, 5643 Sins Projekt: Terrassenüberdachung, Oberalbisstrasse 10, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 2057, Zone: W/1.2

Hausen am Albis Bauherrschaft: Swiss YHZ GmbH, Tösstalstrasse 125, 8488 Turbenthal Projektverfasser: MN Architecture & Interior, Zweierstrasse 50a, 8004 Zürich Projekt: Neubau Pergola mit Beschattung, Ebertswilerstrasse 4, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 3186, Zone: KI

Am 21. November 2019 ist in Bülach ZH gestorben:

Sandro Brocca geboren am 13. Februar 1977, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Beisetzung am Montag, 2. Dezember 2019, um 14.00 Uhr, auf dem Friedhof Schwandenholz, Zürich-Seebach ZH. Anschliessend Abdankung Neuapostolischen Kirche Seebach ZH

in der Zürich-

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 25. November 2019 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Marie-Louise Müller geb. Schärer geboren am 11. Januar 1945, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Beisetzung am Montag, 2. Dezember 2019, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessendAbdankung in der katholischen Kirche Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Hedingen In Affoltern am Albis ist am Samstag, 23. November 2019 gestorben:

Forrer Hanimann, Anna Rosa geboren am 14. Februar 1932, von Wildhaus-Alt St. Johann, Alt St. Johann SG, verwitwet, wohnhaft gewesen in Langzeitpflege Sonnenberg, Affoltern am Albis.

Knonau Am Montag, 25. November 2019, ist in Affoltern a. A. gestorben:

Mair-Noack, Kurt Alwin geboren am 19. Juni 1935 von Regensdorf ZH, wohnhaft gewesen in Knonau, Bergli 26, mit Aufenthalt in der Senevita Obstgarten, Affoltern a. A. Der Zeitpunkt der Abdankung ist noch offen. Bestattungsamt Knonau

Ottenbach Am 25. November 2019 ist in Zürich gestorben:

Keller, Kerstin Selma geb. 25. Februar 1972, von Mönchaltorf ZH und Schaffhausen SH, wohnhaft gewesen in Ottenbach. Die Abschiedsfeier findet am 5. Dezember 2019 in der reformierten Kirche Ottenbach im engsten Familienund Freundeskreis statt. Die Friedhofvorsteherin

Wettswil am Albis Am 23. November 2019 ist in Zürich gestorben:

Ottenbach

Hufschmid, Peter

Bauherrschaft: Hans und Gitte Bachmann, Rebenstrasse 12, 8913 Ottenbach Projektverfasser: architekturfabrik gmbh, Alte Obfelderstrasse 68, 8910 Affoltern am Albis Projekt: Neubau einer Garage sowie Ersatz bestehendes Garagentor, Rebenstrasse 12, 8913 Ottenbach Katasterinformationen: GrundstückNr.: 756, Zone: WG 2a

geb. 30. November 1947, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis.

Stallikon Bauherrschaft: Sven Weyermann Aumüli 1, 8143 Stallikon Projekt: Wärmetechnische Sanierung Gebäude Möslistrasse 17, 8143 Stallikon Katasterinformationen: GrundstückNr.: 1917, Zone: Landwirtschaftszone

Abdankungsgottesdienst am Mitwoch, 4. Dezember 2019, 14.30 Uhr, in der ref. Kirche Wettswil am Albis. Bestattungsamt Wettswil am Albis

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Bezirk Affoltern

Freitag, 29. November 2019

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Als Telefonieren noch ein Vermögen kostete Besuch in der alten Telefonzentrale in Rifferswil Der frühere Fernmeldetechniker Martin Roth lud am Donnerstagnachmittag zur Besichtigung der alten, elektromechanischen Telefonzentrale in Rifferswil, die inzwischen ein Museum ist. Ein Rückblick in eine Zeit, als Telefonieren noch ein Luxus war. ................................................... von martin platter Kein anderer Alltagsgegenstand hat seit dem Zweiten Weltkrieg eine derart dynamische Entwicklung durchlaufen wie das Telefon. Noch 1970 verfügten erst 46 von 100 Haushalten in der Schweiz über einen Fernsprecher. Wollte man in jungen Jahren mit der Liebsten telefonieren, vereinbarte man zuvor eine Zeit für den Anruf, damit nicht «versehentlich» der Vater, die Mutter oder ein redseliges Geschwister den Hörer abhob, was zu sehr peinlichen Situationen führen konnte. Stand die Verbindung endlich, waren die Gebühren des Monopolisten PTT derart hoch, dass man gezwungen war, sich kurzzufassen, wollte man keinen Ärger mit den Eltern riskieren. Der Rundgang mit Martin Roth in der alten Telefonzentrale an der Mettmenstetterstrasse in Rifferswil zeigte, weshalb die Preise fürs Telefonieren früher derart hoch gewesen waren. Gebaut als schmuckes Häuschen mit Läden und Satteldach – der Bund wollte zu dieser Zeit noch nicht, dass Infrastrukturbauten als solche zu erkennen waren – war die Telefonzentrale vom 23. Juni 1955 bis am 18. September 1984 in Betrieb. Telefonieren konnte man in Rifferswil aber schon viel früher. Ab 1898 – 18 Jahre nach der Inbetriebnahme des ersten privaten Telefonnetzes der Schweiz in Zürich – wurden eine Handvoll Rifferswiler Abonnenten an die Zentrale in Affoltern angeschlossen. Eine eigene

Vermittlungszentrale gabs in Rifferswil erst 1921. Das Dorf hatte damals lediglich 21 Telefonabonnenten, da Telefonieren extrem teuer war. Das hatte auch mit dem Personalaufwand zu tun. Zu dieser Zeit war noch eine Telefonistin für die Herstellung der Verbindungen nötig. Deshalb konnte auch nicht zu jeder Tages- und Nachtzeit telefoniert werden, sondern nur während vorgegebener Betriebszeiten. Im Estrich über dem Postbüro im Restaurant Post erhielt Rifferswil 1931 eine automatische Telefonzentrale. Sie war für maximal 85 Anschlüsse ausgelegt. Die steigende Nachfrage nach privaten Telefongesprächen führte schliesslich 1954 vis-à-vis der Post zum Bau der Telefonzentrale, die zuletzt für 600 Abonnenten aus Rifferswil und Kappel ausgerüstet war.

Serviceaufwändig bis hin zum Ölwechsel Kompetent erklärte Roth die Funktionsweise der Zentrale, die im Inneren auf den ersten Blick an einen Serverraum erinnert. Nur das beim Hauptterminal kein Bildschirm mit Tastatur, sondern ein Tableau mit Steckverbindungen, Kabeln, ein Voltmeter und ein Telefon mit Wählscheibe steht. Darüber prangt ein Schild mit der Aufschrift des Typs der Telefonzentrale und der Marke des Herstellers. Roth erklärt: «In den 1950er-Jahren gab es schweizweit nur drei Hersteller solcher Anlagen. Der Bund war für die Aufteilung der Aufträge an die drei Firmen zuständig.» Die Standard Telephon und Radio AG Zürich (heute Alcatel), die das Modell in Rifferswil liefern durfte, produzierte damals noch in der Roten Fabrik. «Die Anlage war sehr wartungsintensiv. Die Verbindung zu jedem Abonnenten musste einzeln eingelötet werden. Zügelte man aus dem Einzugsgebiet der Telefonzentrale, gabs deshalb eine neue

Telefonnummer. Normale Telefonanschlüsse verfügten über zwei Drähte, die der Feuerwehrangehörigen über drei, da das Telefon bei einem Feuerwehralarm ununterbrochenem klingelte. Wechselten die Feuerwehrleute, wurden die Anschlüsse umgelötet. Einmal pro Monat mussten die Relais gereinigt und kontrolliert werden, damit es zu keinen Fehlfunktionen kam. Höhepunkt der Servicearbeiten war jeweils der Ölwechsel an den Wellenantrieben alle zwei Jahre, denn die 54 Drehwähler wurden über einen zentralen Gleichstrommotor angetrieben.» Maximal neun Teilnehmer pro 100 Telefonanschlüsse konnten gleichzeitig telefonieren. Hängte jemand sein Telefon nicht richtig auf oder hob den Hörer absichtlich von der Gabel, um nicht gestört zu werden, blockierte das einen Drehwähler in der Zentrale, was bei längerer Dauer einen Alarm auslöste. «Das konnte dazu führen, dass wir dem Teilnehmer die Leitung trennten, um den Drehwähler wieder für alle freizugeben», erinnert sich Roth, der bei einem Alarm bei jeder Tages- und Nachtzeit ausrücken musste. Damals habe noch die Direktive der PTT gegolten, dass eine Telefonverbindung stets durchgehend drahtgebunden sein musste. Die Telefone funktionierten deshalb früher auch bei einem Stromausfall, denn die Zentralen verfügten über riesige Bleibatterien, die den Betrieb auch ohne Strom vom Netz für mindestens 24 Stunden sicherstellten. Ausserdem seien mobile Notstromgruppen zur Verfügung gestanden.

Umständlicher Fakturierungsprozess Auch der Fakturierungsprozess für die Telefonrechnungen war aufwändig. Die Stände der mechanischen Zähler wurden einmal pro Monat fotografiert, um Ablesefehler zu vermeiden und bei Streitigkeiten mit Abonnenanzeige

Videoüberwachung auf dem Schulareal

Aus der Schulpflege der Sek Mättmi Seit einigen Jahren wird die Sekundarschule Knonau-Maschwanden-Mettmenstetten (Sek Mättmi) immer wieder von Vandalen heimgesucht. Die Erfahrungen zeigen, dass die Häufigkeit der Ereignisse stark von den Jahreszeiten abhängt. Während es von Frühling bis Herbst fast jedes Wochenende zu Sachbeschädigungen kommt, anzeige

bleibt es während der Wintermonate eher ruhig. Das Ausmass der Zerstörung und der Aufwand für die Beseitigung der Verschmutzungen ist jeweils gross. Das tolerierbare Mass des Vandalismus ist deutlich überschritten. Diese Auffassung wird auch von der Polizei geteilt. Deshalb sieht die Sekundarschulpflege Handlungsbedarf und beabsichtigt, das Schulareal der Sek Mättmi ab 2020 mittels Kameras zu überwachen. Für die Installation einer Videoüberwachungsanlage bedarf es einer rechtlichen Grundlage. Die Schulpflege hat daher Ende Oktober ein Videoüberwachungsreglement erlassen. Dieses Reglement wurde durch den Datenschutzbeauftragten des Kantons Zürich verifiziert. Der Einsatz von Kameras bezweckt die Prävention in Bezug auf Littering und Vandalismus und die Verhinderung von weiteren strafbaren Handlungen. Sollte es trotzdem zu Vandalenakten kommen, sollen die Kameraaufzeichnungen der Polizei bei der Ermittlung der Täterschaft helfen. Die Schulpflege ist sich bewusst, dass digitale Augen nicht alle Vorkommnisse verhindern können. Doch ist die Schulpflege optimistisch, dass die Kameras eine präventive Wirkung haben werden. Céline Lingua-Vock, Präsidentin Sekundarschulpflege Knonau-Maschwanden-Mettmenstetten

Das Terminal der Standard Telephon und Radio AG (heute Alcatel) wurde in der Roten Fabrik in Zürich vormontiert. (Bild Martin Platter) ten einen Beweis zu haben. Anhand der Fotos wurden dann die Rechnungen geschrieben und per Post an die Telefonabonnenten versandt. «Da schwang keine Wehmut mit, als wir die Zentrale 1984 vom Netz nahmen», gibt Roth zu und sagt: «Wie die heutige Jugend waren wir begeistert von den neuen Technologien.» Mit der Digitalisierung stieg das Telekommunikationsangebot rasant: Zwischen 1980 und 1996 hat sich das Volumen der Telefongespräche auf 9,0 Milliarden Taxminuten nahezu ver-

doppelt; bei den Auslandgesprächen sogar knapp verdreifacht auf 3,5 Milliarden. Dann kamen die Mobiltelefone. Zu erwähnen ist noch das Jahr 1998. Aus dem Monopolbetrieb PTT sind mit der «Swisscom AG» und «Die Schweizerische Post» zwei eigenständige Unternehmen entstanden und der Markt wurde endlich für Mitbewerber geöffnet. Damit sanken die Telekommunikationskosten massiv. Aus dem Luxusgut Telefonie wurde ein Allgemeingut, das sich heute jede und jeder leisten kann.


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Bezirk Affoltern

Häusliche Gewalt nimmt auch im Bezirk zu Zwischen dem 22. und 26. November ist die Kantonspolizei im Bezirk Affoltern je viermal wegen häuslicher Gewalt und wegen Familienstreit ausgerückt: dreimal in Obfelden, zweimal in Affoltern sowie je einmal in Aeugst, Bonstetten und Mettmenstetten. Das ist nicht ganz untypisch in der Vorweihnachtszeit und beschert den Beamtinnen und Beamten der Kapo sehr viel Arbeit: durch Einvernahmen der Beteiligten, die vielfach kontrovers sind, und durch administrativen Aufwand. «Ein einzelner Fall kann unsere Leute während Stunden beschäftigen», heisst es bei der Kantonspolizei in Affoltern. Viele Fragen sind schon vor Ort zu klären, zum Beispiel, ob Anzeige erstattet wird und eine Wegweisung infrage kommt.

Tote Forellen in Bonstetten Der Polizeialltag besteht aber nicht nur aus Interventionen bei häuslicher Gewalt. Im Isenbach in Bonstetten wurden am 25. November 24 tote Forellen gezählt – dies, nachdem Schaumentwicklung festgestellt wurde. Die Ursache ist noch nicht geklärt. Laut Angaben der Kapo sind möglicherweise Stoffe von einer Baustelle in den Bach geflossen. In einer Privatgarage in Stallikon ist vom 22. auf den 23. November die Scheibe eines Personenwagens eingeschlagen worden. Das Deliktgut ist Gegenstand von Abklärungen. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 1500 Franken. Auch im Gebäude der Sammelstelle im Chratz in Hausen ging zwischen 22. und 24. November das Glas einer Scheibe in Brüche, vermutlich durch einen Steinwurf. Die Kapo spricht von einem Sachschaden in der Höhe von etwa 1000 Franken. Ein Defekt des Ofens in der Küche eines Wohnhauses in Bonstetten sorgte am 22. November um 10 Uhr für Rauchentwicklung. Die Kapo war vor Ort. Ein Einsatz der Feuerwehr war jedoch nicht nötig. Rauch eines Feuers ausserhalb der offiziellen Feuerstelle rief auch an der Tannholzstrasse in Affoltern die Polizei auf den Plan. Es bestand jedoch kein Handlungsbedarf, weil das Feuer überwacht und Wasser vorhanden war.

«Komischer Typ» wartete auf Kollegen Auch an der Alten Obfelderstrasse in Affoltern riefen Anwohner die Polizei. Sie nahmen am 22. November um 8.45 Uhr «einen komischen Typen» wahr, der um die Häuser schlich. Es stellte sich aber heraus, dass der Mann lediglich auf seinen Kollegen wartete … In Aeugst hat die Polizei drei Jugendliche kontrolliert, die am 23. November um etwa 23 Uhr im Bereich des Schulhauses mit Lärm die Anwohnerschaft störten. Kontrolliert wurden sie, weil es in diesem Bereich in letzter Zeit zu Sachbeschädigungen kam. (-ter.)

Gegenvorschlag zu «Natur-Initiative» Die Volksinitiative «Rettet die Zürcher Natur (Natur-Initiative)» will die Artenvielfalt erhalten. Der Regierungsrat hat am Dienstag seinen Gegenvorschlag dazu präsentiert. Er übernimmt dabei etwa die Erweiterung des Fondszwecks auf die Renaturierung von Gewässern, will die jährliche Einlage in den Natur- und Heimatschutzfonds aber auf zwischen 40 und 60 Mio. (statt mindestens 55 Mio.) Franken festlegen. Dadurch blieben finanzpolitische Entscheidungsspielräume erhalten und die Kosten kalkulierbar.

Freitag, 29. November 2019

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Keine besonders strengen Regeln Serie Kirchenlandschaft Knonauer Amt (1): Die Gemeinschaft der neuzeitlichen Apostel zur sache

Neben den Landeskirchen ist das Knonauer Amt reich an weiteren christlichen Glaubensgemeinschaften. In einer Serie rückt der «Anzeiger» je eine Person aus diesen Kirchen in den Fokus.

Neuapostolische Kirche

................................................... von martin mullis Peter Frischknecht empfängt den «Anzeiger» vor der Kirche in Mettmenstetten. Er legt seinen Laubrechen weg und bittet freundlich zum Gespräch in die Kirche. Der 74-jährige Rentner lernte Konditor und arbeitete zeitweise auch als selbstständiger Bäcker. Die Neuapostolische Kirche (NAK) wurde Ende des 19. Jahrhunderts in Hamburg gegründet. Keimzelle war die Hamburger allgemeine christliche apostolische Mission, die sich 1863 von den katholisch-apostolischen Gemeinden abgespalten hatte. Aktuell verzeichnet die Religionsgemeinschaft im Knonauer Amt 560 Mitglieder. Peter Frischknecht ist seit seiner Kindheit in der NAK und hält dezidiert fest, dass er stets sehr gerne dieser Kirche angehört habe. Er habe bereits als Jugendlicher nie strenge Regeln kennengelernt, so habe sein Vater jeweils im Sommer seine Kinder anstatt in die Kirche ins Schwimmbad geschickt.

Vom Apostolat geleitet Die Neuapostolische Religionsgemeinschaft versteht sich seit den Anfängen als eine Kirche, die vom Apostolat geleitet wird. Die kirchliche Hierarchie sieht verschiedene Ämter vor. Als Stammapostel und Oberhaupt der Gemeinschaft mit weltweit 9,2 Millionen Mitgliedern, amtet seit 2013 der Stammapostel Jean-Luc Schneider.

Peter Frischknecht in der Kirche Mettmenstetten: Als Rentner schaut er in der und um die Kirche herum für Ordnung. (Bild Martin Mullis) Seit jeher lebe er das, was er im Gottesdienst hört und fühle sich in der Gemeinschaft wohl, so Frischknecht. An spezielle Reaktionen seitens seines Umfeldes, betreffend der Zugehörigkeit zu seiner Kirche, kann er sich nicht erinnern. Peter Frischknecht amtete in der NAK Mettmen-

stetten lange Jahre auch als Gemeindevorsteher. Mit freundlich strahlenden Augen und einem jugendlichen Lachen versichert er, dass er keine unbequemen Fragen scheut. Insbesondere da die Neuapostolische Gemeinschaft keine besonders strengen Regeln kennt.

– Gründung: Ende des 19. Jahrhunderts in Hamburg. – Kirchen im Säuliamt: in Affoltern (seit 1920), Mettmenstetten (1941) und Bonstetten (1934). – Anzahl Mitglieder: 560 – Finanzierung: Die NAK kennt weder Kirchensteuern noch Zwangsabgaben, wie den «Zehnten». Spenden sind jedoch willkommen. Mit Aktivitäten wie Basare oder Konzerte werden ebenfalls Einnahmen generiert. – Ideologie: Das wichtigste religiöse Ziel der NAK ist es, bei der Wiederkunft Jesu Christi, entrückt und in die ewige Gemeinschaft mit Gott geführt und erlöst zu werden. Die Lehre basiert auf der Bibel unter Einbezug des Gesamtverständnisses des Evangeliums und interpretiert durch die Apostel. Die Neuapostolische Gemeinschaft kennt keine speziellen Verbote oder Gebote. So ist zum Beispiel vorehelicher Sex oder Homosexualität kein grundsätzliches kirchliches Thema. Die NAK kennt in der Kirche auch keine politischen Statements und verhält sich neutral. Die Glaubensgemeinschaft sieht sich als Teil der Gesellschaft, ihre Mitglieder sind in ihrer politischen Auffassung frei. (mm)

Die kirchlichen Rituale während der Adventszeit und an Weihnachten gleichen weitgehend den Bräuchen der anderen christlichen Kirchen. In der Kirche wird sicher ein geschmückter Christbaum stehen, welcher übrigens von Rentner und Sigrist Frischknecht gekauft und auch bezahlt wird.

Wie aus dem Altersheim ein «Zentrum für Gesundheit und Alter» wurde

Erstes Pensioniertentreffen im Haus zum Seewadel in Affoltern Erstmals in der Geschichte des Hauses zum Seewadel fand im November ein Pensioniertentreffen statt – eine Gelegenheit, sich über Vergangenes, Neues und Zukünftiges auszutauschen. Zahlreiche pensionierte Mitarbeiterinnen sind der Einladung zum Mittagessen gefolgt. Die Geschäftsleiterin Verena Feller und die Bereichsleiterin stationäre Pflege Monica Weber freuten sich, die zahlreichen pensionierten Mitarbeiterinnen im Haus zum Seewadel zu begrüssen. Die Initiantin (eine pensionierte Mitarbeiterin) des Pensioniertentreffens ist leider zwischenzeitlich verstorben. Bedingt durch EDV-technische Umstellungen in der Vergangenheit war das Organisationsteam ziemlich gefordert die Namen und aktuellen Wohnadressen der Einzuladenden zusammenzustellen. Leider sind zwei pensionierte Mitarbeiterinnen dabei vergessen gegangen. Sie stehen nun auf der Einladungsliste für das nächste Pensioniertentreffen zuoberst. Viele lachende Gesichter versammelten sich im Zwillikerstübli. Die Stimmung war sehr gut und ausgelassen. Die Küchencrew überraschte mit einem herrlich schmeckenden Herbstmenü. Es wurde viel von früher erzählt, als zum Beispiel nur eine Nachtwache im Einsatz war, was heute un-

vorstellbar ist. Die Bewohnenden waren in früheren Jahren noch viel selbstständiger.

Bestehendes Pflegeangebot erweitert Alle waren sich einig: Der Wandel der Zeit hält auch im Haus zum Seewadel Einzug. Das Altersheim von dazumal hat sich definitiv zum Pflegeheim von heute weiterentwickelt. Die Neuaus-

richtung unter dem Namen «Seewadel – Zentrum für Gesundheit und Alter» trägt dem Wandel voll und ganz Rechnung. Mit der Integration der Spitex Seewadel ab 1. Dezember 2019, wird das bestehende Pflegeangebot erweitert. Alle wünschen sich, dass mit der geplanten Umsetzung des Ersatzneubaus vor allem auch für die Pflegefachpersonen im Seewadel Erleichterung im

Arbeitsalltag mit den Bewohnenden in Sicht ist. «Das Tüpfelchen auf dem i war dann das schöne Blumengesteck, welches wir bekommen haben», so die Dankesworte einer begeisterten Teilnehmerin. Das zweite Treffen im kommenden Jahr ist im Provisorium geplant und das Organisationsteam freut sich bereits heute über zahlreiche Anmeldungen.

Die Freude über die Einladung zum Pensioniertentreffen im Haus zum Seewadel war sehr gross, das Interesse an Zukünftigem ebenfalls. (Bild zvg.)


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Bezirk Affoltern

hinter-gründe

«Es bläst ein frischer Wind im Säuliamt»

Sihlbrugg sei Dank

A

m vorletzten Sonntagabend war ein Eurocity-Zug mit 600 Passagieren auf dem Weg von Mailand nach Zürich bei Sihlbrugg stecken geblieben. Aber Achtung: Sihlbrugg ist nicht gleich Sihlbrugg. Früher hiess das Dörflein beim Doppelkreisel mit Strassen Richtung Sihltal, Baar, Neuheim und Hirzel ja Sihlbrugg-Dorf, heute nur noch Sihlbrugg. Die dortigen Gebäulichkeiten verteilen sich auf die Anliegergemeinden Hausen, Horgen (seit Fusion mit Hirzel), Neuheim und Baar. Die Kinder müssen also an ganz verschiedenen Orten zur Schule. Auch der geschlossene «Löwen» sowie das Motel gehören dazu. Das «Sihltor» wurde längst abgebrochen. Heute sind nur noch auf der Hirzler Seite die «Krone» und das «Dukes» in Betrieb. Das «neue» Sihlbrugg wird von einer Autowelt mit Tankstellen und Occasionen beherrscht. Von der ursprünglich lieblichen Landschaft mit eingebetteter Sihl ist leider nicht mehr viel übriggeblieben. Sihlbrugg Station, schon immer ein Teil der Gemeinde Horgen, hat sich dagegen nicht stark verändert, der Bahnhof wurde aber längst geschlossen. Natürlich sind die Bahnsteige noch vorhanden. Die Sihltalbahn fährt zwar noch jede Stunde von Zürich bis Sihlwald, weiter hinauf aber nicht mehr. Nun kam also die offene Bahnstrecke längs der Sihl zwischen Zimmerberg- und Albistunnel wieder einmal unverhofft zu Ehren. Auf dem ehemaligen Perron in Sihlbrugg konnten die Reisenden die Wagen verlassen und in eine Ersatzkomposition umsteigen, Sihlbrugg sei Dank. Mit dreieinhalb Stunden Verspätung brachte die Bahn die Leute über Zug durch das Knonauer Amt nach Zürich. Schade, dass ich schon in der Klappe war, als der Extrazug endlich in Mettmenstetten vorbeirauschte. Denn neben dem zwischen Affoltern und Zug gelegentlich verkehrenden Kieszug wäre das eine kleine Attraktion gewesen. Denn der HalbstundenTakt der S5 gehört ja zum Tagesritual wie das Amen in der Kirche. Kürzlich meldeten die SBB, man wolle im Bahnhof Stadelhofen unterirdisch ein viertes Gleis für rund 900 Mio. Franken bauen. Ich weiss nicht, wie konkret die Pläne für eine durchgehende Doppelspur im Säuliamt sind. Ein Ausbau fast durchweg in offenem Gelände käme über den Daumen gepeilt wohl x-mal günstiger als das beinahe eine Milliarde-Loch in Zürich. Man könnte ja dann die S14 bis nach Zug verlängern und die Oberund Vorderämtler hätten auch endlich den Viertelstundentakt wie die Städter aus dem Bezirkshauptort und die Unterämtler. Und auch bei Notfällen wäre für Umleitungen doch viel mehr Luft vorhanden. Erich Rüfenacht

Friedenssterne in der Pfarrei Mettmenstetten Frieden ist ein existenzielles Bedürfnis aller Menschen dieser Erde. Aller Menschen? Ja, auch die Machtbesessenen wollen den Frieden. Aus Angst, ihren Einfluss, ihr Land zu verlieren, wählen sie jedoch Strategien, die den Frieden verhindern. Frieden braucht Mut! Auch die Pfarrei St. Burkard, Mettmenstetten hat sich Gedanken zum Thema Frieden gemacht. Sie möchte diese Gedanken mit einigen Stichworten auf Sterne schreiben und diese auf dem blauen Tuch im Foyer aufhängen. Die Sterne sollen über die Adventsund Weihnachtszeit zu Gedanken anregen und das Foyer schmücken. Alle sind eingeladen, mit ihren Gedanken das Foyer lebendiger zu machen. (pd.)

Freitag, 29. November 2019

Grosses Interesse am ersten Infoabend für die Bläserklasse Am letzten Montag konnten sich Interessierte ein Bild machen vom Projekt «Bläserklasse für Erwachsene». Mitglieder verschiedener Musikvereine haben das Projekt und die Instrumente im Werkgebäude in Hedingen vorgestellt. ................................................... von marianne voss Die bereitgestellten Stühle im Obergeschoss des Werkgebäudes in Hedingen waren am Montagabend alle besetzt, als Martin Zimmermann, Präsident Musikverein Maschwanden, den interessierten Gästen das Projekt «Bläserklasse für Erwachsene» vorstellte. «Es bläst ein frischer Wind im Säuliamt», lautete sein Einstieg ins Thema. Das Projekt werde von allen Musikvereinen im Knonauer Amt getragen und zum zweiten Mal lanciert (der «Anzeiger» hat berichtet). Es sei für Erwachsene gedacht, die früher einmal ein Blasinstrument gespielt haben oder gerne neu eines erlernen möchten. Jürgen Röhrig, Dirigent Musikverein Hedingen, berichtete von den Erfahrungen mit der letzten Bläserklasse: «Es war sehr beeindruckend, was für Fortschritte die Teilnehmenden machten. Nach den zwei Jahren hatten sie das Niveau erreicht, um in einem Verein mitmachen zu können.»

Am Infoabend können die interessierten Teilnehmenden die Instrumente ausprobieren und erhalten dabei auch Tipps und Instruktionen. (Bild Marianne Voss) Mit akustischen Kostproben An dem Informationsabend erfuhren die Interessierten – Frauen und Männer verschiedenen Alters – Details zur Teilnahme und Anmeldung. Danach stellten die Teammitglieder des Projekts die zahlreichen Instrumente vor. Sie taten dies humorvoll, originell, mit grosser Überzeugung und gaben natürlich jeweils auch ein paar akusti-

Niemand ist gefeit vor Schicksalsschlägen

Verein Herzblut unterstützt und begleitet In Zeiten von gefühlter Ausweglosigkeit bietet der Verein Herzblut in Affoltern Familien mit seinem breiten Netzwerk an Therapeutinnen und Therapeuten sowie Partnerorganisationen schnell und unkompliziert Hilfe. Es ist eine bedrückende Zahl: 1200 Kinder pro Jahr sterben in der Schweiz aus verschiedensten Gründen. Für die betroffenen Familien ist das eine absolute Ausnahmesituation, die alles verändert. Alle Familienmitglieder sind betroffen und müssen lernen, mit der neuen Situation umzugehen. Aber auch andere Arten von einschneidenden Ereignissen, wie Unfälle, Burnout eines Elternteils, Fehlgeburten usw., lassen von heute auf morgen alles anders sein. Es ist wichtig, dass der Fall ins Bodenlose aufgefangen wird, denn nur dann ist es Menschen in Ausnahmesituationen möglich, in absehbarer Zeit wieder am Leben teilzunehmen. Der Verein Herzblut begleitet und unterstützt Familien in solchen Situationen auf verschiedenste Art und Weise.

Den Fall ins Bodenlose auffangen. (zvg.)

sche Kostproben. Nebst der Bläserklasse wird ganz neu auch eine Perkussionsklasse angeboten. Auch diese Instrumente wurden anschaulich erklärt und demonstriert. Nach dem informativen Teil ging es darum, die Instrumente, die auf den Tischen im Saal bereitlagen, nun konkret auszuprobieren. Es entstand ein fröhlicher, ziemlich disharmonischer Klangteppich im Raum, wäh-

rend die interessierten Frauen und Männer eifrig die Klarinetten, Trompeten, Cornetts, Posaunen, Querflöten, Tubas oder auch die Pauken und das Glockenspiel zum Klingen brachten. Zweiter Infoabend am Donnerstag, 5. Dezember, um 20 Uhr, in Hausen (beim Parkplatz Chratz). Anmeldefrist für die Bläser- oder Perkussionsklasse ist der 17. Januar 2020, Unterrichtsbeginn im März 2020. Weitere Infos unter www.blaest.ch.

Feuchte Kohle und guter Wein

Oberämtler Wandergruppe im Aeugstertal

Ziele und Leistungen • Ganzheitliches Netzwerk von Institutionen, Therapeuten und Fachkräften, die Hand in Hand arbeiten. • Unterstützung und Begleitung betroffener Familien bei der Bewältigung von Schicksalsschlägen • Weiterbildungen von Fachkräften und Privatpersonen im Umgang mit Trauer, Abschied und Sterben.

Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Stabilisierung der Familienmitglieder. Danach ist es wichtig, das Erlebte einzuordnen, zu verstehen und gefühlsmässig zu verdauen. Erst dann ist ein Mensch in der Lage, seine neue Situation anzunehmen und sein Leben wieder mitzugestalten. Ohne diese Art der Verarbeitung bleibt eine Familie in einem Kreislauf von Überforderung und unverarbeiteter Trauer.

Das Vorgehen Der Verein Herzblut bespricht zusammen mit der Familie die nächsten notwendigen Massnahmen, um die Situation zu entlasten, um möglichst bald wieder ins Leben zurückzufinden. Dazu steht dem Verein ein ganzheitliches, therapeutisches Netzwerk zur Verfügung, was von Trauerbegleitung, über Alltagshilfe, Paarberatung, bis hin zur Sterbebegleitung reicht. Also alles, was man braucht, damit man sich wieder gut fühlt und das Leben trotz Schicksalsschlag an Qualität zurückgewinnen kann. Verein Herzblut, Obstgartenstrasse 19, Affoltern, Tel. 043 333 97 12, www.herzblut.ch.

Imbiss am langen Stollentisch im «Radon-Stübli». (Bild zvg.)

Die Seniorenwandergruppe 3 aus Hausen/Kappel begab sich am 25. November bei Neumond – also im Dunkeln – auf eine besondere Wanderung ins Aeugstertal. Beim Götschihof im Aeugstertal empfangen Lotti Wenger und Sepp Pfiffner vom Verein Bergwerk Riedhof die Wandernden und führen sie gleich ins Bergwerk-Museum. Dort wird ihnen ein toller Film aus dem Jahr 2010 vorgeführt. Dieser entstand als Masterarbeit einer jungen Dame. Sie wurde später sogar dafür ausgezeichnet. Dank zahlloser Interviews, aufwändiger Dreharbeiten im Hotspot des Bergwerkes, mit durch schmale Gänge kriechenden Laiendarstellern aus dem Verein, entstand ein sehenswertes Filmdokument. Die Braunkohle, hier abgebaut bis 1947, war etwas feucht, weil nicht so hart gepresst wie Stein-

kohle. Deshalb gab es keinen Staub und deshalb keine Staublungen bei den Arbeitern, aber guten Verdienst für das harte Pickeln im Liegen, weil die Flösse dünn waren.

Prosit mit Aeugster Wein Wer weiss, dass sich in Reichweite des Bergwerkes, oberhalb auf dem Mühleberg, ein Weinberg befindet? Aus dem edlen Rebensaft entsteht der «Gottert Höckler», ein Riesling-Sylvaner, welcher sich unten im Bergwerk wunderbar lagern und bechern lässt. Manch einer sei schon unsicheren Schrittes aus dem Bergwerk gewankt oder mit dem Kohlekarren rausbefördert worden. Der Wein ist ein Genuss und nur zu empfehlen. Bei feinem Imbiss hiess es nicht Prosit unten im Stollen sondern als Trinkspruch «Glück auf». Bruno Vogel


Bezirk Affoltern

Freitag, 29. November 2019

Ein Überblick über die wichtigsten Sozialversicherungen Weiterbildungsangebot der Kesb für private Beistände Bei der Begleitung und Betreuung von Menschen, die nicht mehr in allen Bereichen für sich selbst sorgen können, arbeitet die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) Bezirk Affoltern eng mit Beiständen zusammen. Diese brauchen Fachwissen, insbesondere im Dschungel der Sozialversicherungen.

Pädagoginnen bei Fragen oder Unklarheiten immer fachliche Unterstützung. Die ehrenamtliche Aufgabe als privater Beistand gibt es schon seit über 100 Jahren und die Erfahrungen damit sind sehr gut. Die Tätigkeit ist anspruchsvoll, setzt gewisses Wissen voraus, ist aber auch erfüllend und lehrreich.

Beistandschaften ................................................... von regula zellweger Rund 50 Personen, welche die Aufgaben eines privaten Beistandes erfüllen, waren am vergangenen Freitag der Einladung der Kesb Bezirk Affoltern gefolgt und lauschten mit grossem Interesse den Ausführungen der Juristin, Sozialarbeiterin und Sozialversicherungsfachfrau Karin Anderer. Sie brachte auf sympathische und leicht verständliche Art Licht in die komplexen Möglichkeiten der finanziellen Ressourcenerschliessung über Krankenversicherung, AHV, IV und die Erwerbsersatzordnung wie Leistungen bei Militärdienst oder Mutterschaft sowie von Zusatzleistungen der AHV und IV im Kanton Zürich sowie von Prämienverbilligungen. Denn die Aufgabenbereiche von Beiständen betreffen nicht nur die persönliche Unterstützung, sondern oft auch die Einkommens- und Vermögenssorge oder den Rechtsverkehr. Private Beistände werden aber mit ihrer Aufgabe nicht allein gelassen. Sie bekommen von hochqualifizierten Kesb-Mitarbeiterinnen mit beruflichem Hintergrund beispielsweise als Juristinnen, Sozialarbeiterinnen und

Je nach Ursache und Schutzbedürftigkeit können von der Kesb verschiedene Formen von Beistandschaften angeordnet werden: Vertretungs-, Mitwirkungs-, Begleit- und Umfassende Beistandschaft. Jede behördliche Massnahme muss für die betroffene Person erforderlich, geeignet und angemessen sein. Die am häufigsten angeordnete Massnahme ist eine Vertretungsbeistandschaft: Wenn die hilfsbedürftige Person bestimmte Angelegenheiten nicht erledigen kann und deshalb vertreten werden muss. Die betroffene Person muss sich die Vertretungshandlungen des Beistands oder der Beiständin anrechnen lassen. Falls nötig, kann die Kesb die Handlungsfähigkeit der betroffenen Person einschränken. Die Kesb ordnet eine Beistandschaft an, wenn jemand wichtige Angelegenheiten nicht allein erledigen oder entscheiden kann und wenn man Unterstützung und Schutz benötigt – dies aber nur, wenn man das im privaten Umfeld oder anderweitig nicht bekommt. Die Kesb übt die Aufsicht über die Beistände aus und muss zum Schutz der betroffenen Person prüfen, ob das Mandat richtig erfüllt wird. Private Beistände müssen deshalb von Gesetzes wegen mindestens

Wer hilflos ist, benötigt Betreuung. Das kostet. Mit der Hilflosenentschädigung will der Bund einen Zustupf an die Kosten leisten. Doch das Beantragen solcher Leistungen ist oft aufwendig. Auch das Beantragen von Zusatzleistungen zur AHV und IV ist verbunden mit einigem Fachwissen, das Karin Anderer anschaulich verKarin Anderer, Juristin, Sozialarbeiterin und Sozialversiche- mittelte. Bei berungsfachfrau, vermittelte privaten Mandatsträgern Infor- stimmten Kosten verbeimationen zu den Sozialversicherungen. (Bild Regula Zellweger) erhalten ständete Personen alle zwei Jahre einen Bericht schrei- Vergünstigungen oder gar Befreiunben und eine Abrechnung machen. gen, etwa bei Radio- und TV-Abgaben, Die Kesb prüft sowohl Bericht als auch bei öffentlichen Verkehrsmitteln, bei die Rechnung. Für Angehörige kann Taxifahrten – aber man muss wissen die erleichterte Berichterstattung und wie. Dies erfuhren die Beistände an Rechnungsablage vorgesehen werden. dieser Kesb-Weiterbildung. Alexandra Zürcher, Präsidentin Selbstverständlich unterliegen Mitarbeitende der Kesb der Schweige- der Kesb Affoltern, betonte: «Ohne das pflicht. Engagement von privaten Mandatsträgern, das oft nicht angemessen entschädigt werden kann und deshalb Beispiele Hilflosenentschädigung auch einen ehrenamtlichen Anteil aufund Zusatzleistungen weist, könnten hilfsbedürftige MenAn diesem Freitagabend im Mehr- schen oft weniger gut unterstützt werzweckraum der Senevita Obstgarten den.» Die Kesb Affoltern freut sich bewiesen die anwesenden privaten über Personen, die als private ManBeistände mit ihren Fragen, dass sie datsträger eine Beistandschaft übersehr gut in Fragen rund um Sozialver- nehmen wollen und informiert gern in einem persönlichen Gespräch. sicherungen bewandert sind. Karin Anderer erklärte die komplexen Zusammenhänge bei der Be- Informationen für private Mandatsträger: rechnung der Hilflosenentschädigung. www.kesbaffoltern.ch.

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Baukonjunktur bleibt positiv Das Schweizer Bauhauptgewerbe erreichte im dritten Quartal 2019 mit 6,1 Mrd. Franken den höchsten Quartalsumsatz seit 30 Jahren. Positiv dürfte es auch 2020 weitergehen – dafür sorgt der Tiefbau. Gegenüber dem Vorjahresquartal haben alle Sparten des Hochbaus ihren Umsatz steigern können. Der Wohnungsbau hat vermutlich seinen Zenit erreicht, dessen Umsatz sowohl im zweiten als auch im dritten Quartal 2019 zwischen 1,7 und 1,8 Mrd. Franken lag. Witterungsbedingt erwarten die Schweizer Baumeister, dass der Umsatz im Wohnungsbau im vierten Quartal zurückgeht, er dürfte sich jedoch über dem Niveau des Schlussquartals 2018 einpendeln. Das wird auch durch das Volumen der Baubewilligungen gestützt. Der Umsatz des öffentlichen Tiefbaus bewegt sich mit 1.8 Mrd. Franken auf demselben Niveau wie im Vorjahresquartal. Der private Tiefbau hat ein deutliches Umsatzplus zu verzeichnen, bleibt aber von der Grössenordnung her weit hinter dem öffentlichen Tiefbau zurück.

Tiefbau setzt weiter Wachstumsimpulse In den drei Quartalen des Jahres 2019 haben die Baumeister bisher 15,7 Mrd. Franken umgesetzt. Sollten sich die optimistischen Erwartungen an das Schlussquartal bewahrheiten, könnte der Jahresumsatz bis zu 21 Mrd. Franken erreichen. Der Bauindex lässt darauf schliessen, dass die Baukonjunktur auch im kommenden Jahr positiv bleiben dürfte. Für 2020 rechnet der Schweizerische Baumeisterverband mit einer Umsatzsteigerung im mittleren einstelligen Prozentbereich. Der Hochbau dürfte sich etwas rückläufig entwickeln, hingegen dürfte der Tiefbau Wachstumsimpulse setzen. (pd.)

Rufe nach mehr Verantwortung für Glencore und Co. Die Konzernverantwortungsinitiative ist im Parlament pendent – am 23. November fand ein Aktionstag statt Im Jahr 2013 spendeten fünf Säuliämtler Gemeinden einen Teil ihres Geldes aus dem Finanzausgleich an Hilfsorganisationen. Aus diesen Bürgerinitiativen entstand 2016 der Verein «Knonaueramt solidarisch». Dieser setzt sich inzwischen für die Konzernverantwortungsinitiative ein. ................................................... von livia häberling Immer wieder Glencore. Am vergangenen Samstag war vor dem Dorfmärt Obfelden ein Stand aufgebaut. Die drei Herren verteilten etwas: Broschüren mit Infos. Und natürlich sammelten sie auch etwas: Unterschriften für einen Protestbrief an den Rohstoffhandelskonzern Glencore plc. Dessen operativer Hauptsitz befindet sich in Baar, und dorthin will man den Brief senden und die Unternehmensgruppe auffordern, Kinder und Erwachsene in Cerro de Pasco nicht mehr mit Schwermetallen zu vergiften. Glencore ist Mehrheitsaktionärin des Bergbauunternehmens Volcan Compañia Minera, das in den Tagbauminen der peruanischen Stadt Zink, Blei und Silber fördert. Beim Abbau dieser Rohstoffe werden Luft, Boden und Wasser durch Schwermetalle kontaminiert, was in der lokalen Bevölkerung zu erheblichen Gesundheitsproblemen führt.

Um Glencore ging es bereits im Jahr 2013 an mehreren Säuliämtler Gemeindeversammlungen. Durch den Börsengang des Rohstoffkonzerns im Jahr 2011 waren dem Kanton Zürich rund 360 Millionen Steuerfranken zugeflossen. Über den kantonalen Finanzausgleich profitierten davon auch die Gemeinden. Weil die Geschäftspraktiken von Glencore umstritten sind, wurden daraufhin in acht Zürcher Gemeinden Initiativen lanciert – sechs davon im Säuliamt. Die Idee der Initianten war, einen Teil des Geldes an Hilfswerke zu spenden, um die Abbauländer am Gewinn des Rohstoffhändlers zu beteiligen. Im Bezirk stimmten vier Gemeinden zu: Affoltern, Hausen, Hedingen und Obfelden. Kappel lehnte ab. In Mettmenstetten erklärte der Gemeinderat die Initiative für ungültig, spendete jedoch ebenfalls 30 000 Franken an Hilfswerke.

«Mehr als symbolischen Charakter» «Der Brief an Glencore hat mehr als einen symbolischen Charakter», sagt Rolf Vollenweider, Mitglied im Verein «Knonaueramt solidarisch». Auch die Reputation der Schweiz leide darunter, wenn hier ansässige Konzerne auf Kosten anderer Menschen ihre Gewinne optimierten. Mehr als symbolischen Charakter soll das Schreiben an Glencore aber auch erhalten, indem das, was darin steht, in der Schweiz gesetzlich verankert wird. Die Unterschriftensammlung in Obfelden fand im Rahmen des

Alberto Gianinazzi (v.l.), Rolf Vollenweider und Gian Andri Tannò warben in Obfelden für die Konzernverantwortungsinitiative. (Bild Livia Häberling) zweiten nationalen Aktionstages für die Konzernverantwortungsinitiative statt, der von diversen Lokalkomitees organisiert wurde. Schweizweit fanden zahlreiche Standaktionen statt, fünf davon im Säuliamt. Die Konzernverantwortungsinitiative verlangt, dass Unternehmen mit Sitz, Hauptverwaltung oder Hauptniederlassung in der Schweiz die international anerkannten Menschenrechte und Umweltstandards sowohl im Inals auch im Ausland respektieren müssen. Durch die Gesetzesanpassung sollen Konzerne künftig für Menschenrechtsverletzungen oder Umweltschäden haften. Betroffen wären gemäss Initiativkomitee rund 1500 Firmen. Mittlere und kleinere Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitenden wären von der Initiative ausgenommen, aus-

ser sie sind in sogenannten «Hochrisiko-Sektoren», wie beispielsweise im Goldhandel, tätig.

Am 18. Dezember berät der Ständerat Der Verein «Knonaueramt solidarisch» wurde am 7. November 2016 gegründet – als Nachfolgeorganisation der Aktion «Knonaueramt solidarisch», mit der man sich zuvor gemeinsam für die Bürgerinitiativen zu den «Glencore-Millionen» starkgemacht hatte. Das wichtigste Ziel des Vereins ist es seither, die Konzernverantwortungsinitiative zu unterstützen, die thematisch genau jene Anliegen abdecke, für die man sich damals mit den Bürgerinitiativen eingesetzt habe, sagt Mitglied Anita Roesch.

Eingereicht wurde die Initiative am 10. Oktober 2016. Wann und ob die Vorlage zur Abstimmung gelangt, ist offen. Die Initianten haben angekündigt, ihre Initiative zurückzuziehen, falls ein passender Gegenvorschlag verabschiedet würde. Dem Bundesrat geht die Vorlage allerdings zu weit, insbesondere in haftungsrechtlichen Fragen. Er hat dem Parlament die Ablehnung ohne Gegenvorschlag empfohlen. Seither ist das Geschäft im Parlament pendent – National- und Ständerat ringen um einen mehrheitsfähigen Gegenvorschlag. Inzwischen hat die Rechtskommission des Ständerats einen neuen Vorschlag ausgearbeitet, der wirtschaftsfreundlicher ist. Darüber beraten wird die kleine Kammer am 18. Dezember. Und auch Justizministerin Karin Keller-Sutter hat angekündigt, eine Vorlage ohne Haftungsregeln zu erarbeiten, sollte das Parlament keinen eigenen Gegenvorschlag beschliessen. Dass das Geschäft noch immer im Parlament pendent ist, sei nicht zwingend ein Nachteil, findet Helena Heuberger, Vorstandsmitglied im Verein «Knonaueramt solidarisch». Das gebe dem Komitee die Möglichkeit, das Stimmvolk noch mehr zu sensibilisieren. Doch sie weiss auch: Die Wirtschaftsverbände haben ein Vielfaches an Mitteln für eine Abstimmungskampagne zur Verfügung. Trotzdem zeigt sie sich zuversichtlich, dass das Geschäft an der Urne eine Chance hätte: «Ich bin optimistischer als je zuvor.»


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Bezirk Affoltern

Freitag, 29. November 2019

Farbstiftbilder und Quatroskopien Mariann Wiederkehr und Hans Thierstein in der Galerie Marlène, Ottenbach In einem Ausstellungsraum steht ein Quatroskop, eine Tunnelröhre, quadratisch und auf der Innenseite mit Spiegeln verkleidet. Was hat Kunst, was haben Bilder mit diesem technisch anmutenden Instrument zu tun? Wer die Ausstellung besucht, kann sich ein Bild machen, wie Quatroskopien entstehen. ................................................... von regula zellweger Mani Matters metaphysisches Gruseln, das er in seinem Coiffeur-Lied besang, als er sich vervielfältigt im Spiegel sah, befällt einen bei einem Blick in das Quatroskop. Man sieht sein Gesicht unendlich viele Male – in alle vier Himmelsrichtungen – gespiegelt. Diese ausgetüftelte Röhre ist das Instrument, mit dem Hans Thierstein seine Bilder schafft. In den verschiedenen Räumen hängen Bilder, die auf den ersten Blick wie Jugendstil-Kachelwände anmuten. Zuerst erkennt man ein schönes Muster, dann blinzelt man zwei Mal und erkennt bekannte Motive aus der Kunst. Da erkennt man die Venus von Botticelli, Niki de SaintPhalles Schutzengel, Andy Warhols Marylin Monroe… alle wunderbar vermehrt mit dem Quatroskop zu Quatroskopien. Es muss viel Geduld genraucht haben, bis diese Technik mithilfe des Computers in dieser Perfektion möglich wurde. Geduld gehört aber auch zum Schaffen von Mariann Wiederkehr.

Mariann Wiederkehr steht neben ihrem Blumenbild, das Hans Thierstein (ganz links) mit seinem Quatroskop zum neuen Werk ganz rechts multipliziert hat. Die Vernissage-Rede hielt Dieter Brändle (Mitte). (Bild Regula Zellweger) Zentimeter mit Kreide und vor allem mit Farbstiften. Solche Bilder sind in der Kunstwelt selten anzutreffen, entsprechend gross ist das Staunen der Betrachter, wenn sie realisieren: Alles ist ausschliesslich mit Farbstiften gemalt. Mariann Wiederkehr hat bereits früher in der Galerie Marlène ausgestellt. Die Intensität der Farbigkeit ihrer Bilder hat sich mit zunehmendem Alter gesteigert. Mariann Wiederkehr und Hans Thierstein sind beide 70plus und strahlen immense Energie und Lebensfreude aus – dies widerspiegeln auch ihre Werke. Hans Thierstein hat auch ein Blumenbild von Mariann Wiederkehr mit seiner Methode in ein neues Werk vervielfacht.

Farbigkeit und Lebensfreude

Mariann Wiederkehr

Seit vielen Jahren feiert die ehemalige Lehrerin mit ihren Bildern grosse Erfolge im In- und Ausland. Sie malt auch grossflächige Bilder bis 120x120

Dieter Brändle, ehemaliger Präsident des Bundespatentgerichts, eröffnete die Ausstellung am vergangenen Sonntag. Er hatte die erste Ausstellung mit

Werken von Mariann Wiederkehr 1989 im Korridor des Handelsgerichts Zürich ermöglicht und bereits damals die Vernissage-Rede gehalten. Er erzählte: «Die Ausstellung am Handelsgericht war ein voller Erfolg, eine richtige Initialzündung für Mariann Wiederkehrs Karriere als Malerin. Diese Ausstellung zog unter anderem interessante und umfangreiche Aufträge aus der Industrie nach sich und öffnete die Türen für weitere Ausstellungen. Insgesamt sind das bis heute über 50 Ausstellungen geworden, 400 Bilder wurden verkauft.» Brändle nahm Bezug auf die künstlerische Entwicklung: «Geändert hat sich über die Jahre teilweise die Brennweite des verwendeten Objektivs. Es gibt jetzt Zeichnungen, auf welche die Künstlerin ein Objekt, beispielsweise einen Kristall, quasi reinzoomt, und ihn dann in Grossaufnahme so zeigt, wie man ihn unter dem Mikroskop sieht.» Sie gibt diese Motive detailgetreu realistisch wieder und

kombiniert mit anderen Elementen. Auf einem Bild mit stark vergrösserten Schuppen eines Schmetterlingsflügels erkennt man im Hintergrund Beeren, Stein, eine Blume. Ihre Zeichnung von einem Stein liess Mariann Wiederkehr vielfach kopieren und nimmt jeweils eine solche Kopie als Untergrund für ihre Farbstiftgemälde. Konturen, Fragmente, Linien des Steins schimmern, blitzen, dringen durch die überdeckende Farbstiftschicht durch und geben eine geheimnisvolle Tiefe. Brändle rät den Betrachtern: «Die Bilder werden nicht langweilig. Weil sie so detailreich sind, fällt einem auch nach Jahren immer wieder etwas Neues an einem Bild auf. Probieren Sie das ruhig aus.»

Zürich, hat er sein Erwerbsleben lang geforscht. «Mit Forschung will man die Grenzen des Wissens weiter hinausschieben, man bewegt sich am Rand des Wissens», erklärt er. «Ich sehe mich auch jetzt, im Pensionsalter, als ewigen Studenten.» Er will Neues entdecken. Sonnenuhren gibt es seit 3000 Jahren, aber Thierstein schaffte es, eine völlig neue Art von Sonnenuhr zu entwickeln. Forschen und Ausprobieren machen Thierstein Spass. Er sieht sich eher als Experimentierer denn als Künstler. Vor seiner Arbeit mit dem Quatroskop hatte er sich drei Kriterien für sein Projekt vorgegeben: Es gibt es noch nicht. Es muss einen Überraschungseffekt haben, ein Aha-Erlebnis auslösen. Und es muss «einigermassen pfleglich» aussehen. So sind seine Bilder. Und sie sind weit mehr als «pfleglich anzuschauen.» Thierstein denkt ganz praktisch. Mit Objekten ist es so eine Sache, sie werden viel weniger gekauft als zweidimensionale Bilder. Mit seinem Quatroskop macht er Dreidimensionales zweidimensional – mit anderen Worten «galeriefähig». Thiersteins Bilder sind letztlich Daten, die auf einer Aluminiumplatte visualisiert werden. Also reproduzierbar. Und die Rechte an den Bildern, die er als Ausgangslage für seine Quatroskopien nutzt? Ein weites Feld. «Ich musste mal 200 Franken bezahlen, damit ich ein Bild nutzen durfte. Das liegt in meinem Budget drin», lacht er. «Mir macht die Sache einfach viel Spass, ich muss eigentlich gar keine Bilder verkaufen.» Ausstellung Mariann Wiederkehr und Hans Thierstein, 24. November bis 14. Dezember , Galeriemarlène,

Hans Thierstein Lachend meint Hans Thierstein: «Ich bin ein Müsterlibauer.» Als Professor für Geologie, genauer Mikropaläontologie an der ETH und der Universität

Lanzenstrasse 6, Ottenbach. Mittwoch und Freitag, 14 bis 18 Uhr sowie Samstag und Sonntag, 11 bis 17 Uhr. Weihnachtsapèro: Samstag, 7. und Sonntag, 8. Dezember, 11 bis 17 Uhr. Finissage: Samstag, 14. Dezember, 11 bis 17 Uhr. Termine ausserhalb der Öffnungszeiten: Telefon 079 261 05 70.

Ohne Worte – das Bild wirkt Ausstellung mit Werken von Carmen Cabert Steiner in Kappel Am Anfang war das Wort – heisst es in der Bibel. Doch was wäre, wenn sie niemand gelesen hätte? Carmen Cabert Steiner hat sie gelesen. Darüber gebrütet. Sie über Jahre auf sich wirken lassen und sich darauf eingelassen. Entstanden sind Bilder und Objekte, die jetzt im Kloster Kappel zu sehen sind.

titel «Sanftmut», im Café abstrakt gezeichnete Gebete, im Abtkeller Gemälde zum Hohelied der Liebe, inspiriert durch Luthers manchmal deftige Sprache, und in der Stehbar haben sich Werke zum Thema «Zusammenstehen, biblische Gestalten, wir auch» versammelt.

Vernissage

................................................... von regula zellweger Das Buch der Bücher ist keine leichte Kost und es braucht eine gute Motivation, um über tausend Seiten dranzubleiben. Carmen Cabert hat die Bibel gelesen und damit wichtige Prozesse in ihrer Persönlichkeitsentwicklung ausgelöst. Vor 15 Jahren bereits befasste sie sich intensiv mit der Bibel. Wie in einer Spirale kam sie immer wieder zu diesem Thema, mit zunehmender Lebenserfahrung um eine Entwicklungsebene höher. «Mein philosophisches Interesse am Menschsein, der Suche nach Wahrheit, meine Auseinandersetzung mit Dogmen und Manipulation und mein religiöses, spirituelles Empfinden haben mich zu diesem Thema geführt. Anfänglich emotional, inzwischen differenzierter, ein äusserst spannendes Thema, immer wieder, weil es zu intensiven Diskussionen und zum Weiterdenken anregt.»

Geprägt von der Auseinandersetzung mit der Bibel: Carmen Cabert Steiner zeigt ihre Werke in Kappel. (Bild Regula Zellweger) Der Kreis öffnet sich Im Kloster Kappel sind Zeichnungen, Bilder und eine Installation im Kreuzgang zu sehen. Titel der Installation: «Halt, lueg, gang! Nur ein Kreis, der sich öffnet, wird zur Spirale.» Carmen Cabert liebt Wortspiele. Beispielsweise zitiert sie die Bibel zu ihren Bildern – verdreht aber die Reihenfolge der Wörter, dass unendlich viele neue Deutungen möglich sind. Sie übernahm für ihre Installation «Stop, look, go», übersetzte auf Schweizerdeutsch und erklärte mit einem Bibelzitat:

«Steh auf und nimm dein Bett und geh hin!» Jesus sagte diesen Satz nach der Heilung des Gelähmten. Transformiert hat Cabert Steiner diesen Satz, indem sie Metallbettfedern, Spiralen, mit Seiten aus einer Bibel umwickelte. Zimperlich geht die Bonstetter Künstlerin nicht mit der Bibel um, weder in der Interpretation noch physisch: Sie schuf einige Objekte aus alten Bibeln und Gebetsbüchern und brauchte herausgerissene Bibelseiten auch als Elemente ihrer Collagen. Im Sommer 2018 machte Cabert Steiner einen sechswöchigen Arbeits-

aufenthalt im Künstler-Atelier des Klosters Ittingen. Hier nahm sie wieder ihr Bibel-Projekt auf und arbeitete konzentriert daran. Es entstanden viele Zeichnungen, Frottagen und Bilder – eigentlich als eine intensive Vorbereitung auf die aktuelle Ausstellung in Kappel. Bei der Auswahl der Werke für die Ausstellung hat sich die Künstlerin Gedanken zu den verschiedenen Ausstellungsräumen gemacht. Im Eingangsbereich findet sich beispielsweise das Bild «Offenbar», in der Bibliothek hängen vier Bilder mit dem Ober-

So vielfältig die Töne und Geräusche waren, die Peter Landis an der Vernissage seinem Saxofon entlockte, so vielseitig sind die Techniken und Materialien, die Cabert Steiner mit ihren Werken unter dem Titel «Ohne Worte – das Bild wirkt» in Kappel zeigt. «Ganz ohne Worte komme ich als Pfarrer nicht aus», begann Volker Bleil, Theologischer Leiter Kloster Kappel, seine Vernissage-Rede. Er erzählte von seiner Begegnung mit der Künstlerin in ihrem Atelier. Besonders beeindruckt habe ihn der Ausdruck «Bibelzorn», den Cabert Steiner im Gespräch erwähnte. Er selbst liess sich vom ungewöhnlichen Zugang der Künstlerin zur Bibel inspirieren und wünschte allen Betrachtern Zeit und Musse, um sich mit den bibelnahen, bibelqueren und bibelkritischen Werken der Künstlerin auseinanderzusetzen. Ausstellung: «Ohne Worte – das Bild wirkt» im Kloster Kappel, bis 6. Januar 2020, täglich zugänglich von 8 bis 22 Uhr. Carmen Cabert Steiner ist jeden Sonntag von 14 bis 16 Uhr und nach Vereinbarung auch für Gruppen anwesend. Infos und Kontakt: www.carmencabert.ch.


Forum

Besorgnis über Finanzentwicklung Budget-Gemeindeversammlung Affoltern vom 2. Dezember. Die Mitgliederversammlung nahm am vergangenen Mittwoch mit Genugtuung zur Kenntnis, dass für die Ersatzwahl am 9. Februar mit Antoinette Frey eine Kandidatin der SVP für den vakanten Stadtrat-Sitz nominiert werden konnte. Mit der 51-jährigen Bäuerin und ehemaligen Polizistin ist es gelungen, den aus gesundheitlichen Gründen erfolgten Rücktritt von Susanne Leuenberger mit einer ausgewiesenen Kandidatin zu ersetzen. Der Antrag zum Budget 2020 der Oberstufe Affoltern / Aeugst, mit nachvollziehbaren Anpassungen und gleichbleibendem Steuerfuss, gab zu keinen Fragen Anlass. Der Voranschlag wird zur Genehmigung empfohlen. Die Anträge des Stadtrats wurden hingegen ausgiebig diskutiert. Der gleichbleibende Steuerfuss von 107 Prozent und ein praktisch ausgeglichenes Budget, konnten den Eindruck einer beschönigenden Darstellung nicht beseitigen. Die fehlenden Vergleichszahlen aufgrund des neuen Rechnungsmodells machen es schwierig, die finanzielle Entwicklung zu beurteilen. Der ohne Zustimmung der Bevölkerung erfolgte Ausstieg aus der Bezirks-Spitex soll, so die Begründung des Stadtrats, wirtschaftlich günstiger werden. Der Nachweis dazu ist aus dem Budget 2020 nicht ersichtlich. Stattdessen werden die jährlichen Personalkosten gegenüber 2019 um 3,65 Millionen aufgestockt, wobei nur 1,9 Millionen auf die neue Aufgabe Spitex entfallen. Wie sich die vergleichbaren Spitex-Kosten im Budget 2020 für die Stadt seit 2018 und dem Vertrag mit der Spitex Bezirk entwickeln, ist nicht einsehbar. Die zusätzlichen Stellen in der Verwaltung, in Altersheim und Schule werden zum Teil ungenügend begründet. Mit den vorgesehenen Investitionen im Verwaltungsvermögen von über 23 Millionen wird eine massive Neuverschuldung verbunden sein. Dem Budget wird aufgrund der mangelnden Vergleichsmöglichkeit unter Vorbehalt zugestimmt. Die Gebührenrahmenverordnung, als weiteres Geschäft, ist aufgrund einer Änderung des kantonalen Gemeindegesetzes notwendig. Wie weit ortsansässige Vereine und Private von tieferen Gebühren für Anlagen und Einrichtungen begünstigt werden sollen, gab im Vorfeld zu Diskussionen Anlass. Jedenfalls wurde ein erster Antrag des Stadtrats an die Gemeindeversammlung zurückgezogen. Die Verordnung ist kompliziert, teilweise widersprüchlich und wird in der abschliessenden Festlegung der Gebührenhöhe dem guten Willen des Stadtrats überlassen. Der Gebührenordnung wird zugestimmt und dem Stadtrat empfohlen, in der Festlegung der Details die notwendige Sensibilität zu zeigen. SVP Affoltern a. A. anzeige

Freitag, 29. November 2019

ämtler kantonsräte meinen

Zur Initiative «Ortsbildschutz Heisch» in Hausen

Daniel Sommer (EVP, Affoltern)

Leiterlispiel im Kantonsrat Wenn Ihnen als Kind nicht zum Lachen war, wenn Sie beim Leiterlispiel oder beim Eile mit Weile von vorne beginnen mussten, kann ich das bestens verstehen. Denn es ist einfach nicht schön, kurz vor dem Ziel nach hinten gereicht zu werden. Doch für ein politisches Amt sind solche Gesellschaftsspiele eine gute Vorbereitung. Denn auch bei der Festlegung eines neuen Gesetzes heisst es schnell mal: «Zurück zum Start!» Ein Beispiel gefällig? Vor einiger Zeit diskutierten wir im Kantonsrat über die Frage, ob Wärmezähler schon ab drei Wohneinheiten zur Pflicht erklärt werden sollen. Und weil das immerhin zwei weniger als heute wären, empfahl ich meiner Fraktion, dieser Initiative eines Stimmbürgers zuzustimmen. Das Anliegen fand denn auch eine Mehrheit, was mich natürlich freute. Allerdings nicht sehr lange. Denn weil zu diesem Beschluss keine Übergangsfristen festgelegt wurden, setzte man dafür flugs fünf Jahre ein. Dies wiederum ergab einen Rüffel von der Redaktionskommission, die der Meinung war, wir hätten den gesetzgeberischen Ablauf nicht eingehalten. Folge: Das Geschäft kam in die vorberatende Sachkommission zurück.

Und weil ich der ebenfalls angehöre, befand ich mich wider Willen auf dem unbeliebten Feld 1. Dort hatte ich Zeit zum erneuten Überlegen, was das neue Gesetz gebracht hätte. Resultat: Jährliche Einsparungen von über 35 000 Tonnen Heizöl oder 33 Millionen m³ Gas. Das wiederum ergäbe eine CO2-Reduktion von fast 3 %. Und weil kostenwirksame Zähler auch einen psychologischen Effekt haben, würden die Mieterinnen und Mieter wohl haushälterischer mit Raumwärme und Warmwasser umgehen. Schliesslich ist jeder ein bisschen sich selbst der nächste. In der Sprache der Politik heisst das dann Anreizsystem. Und Erfahrungswerte zeigen, dass sichtbarer Energieverbrauch zu einer Reduktion von bis zu 15 % führen kann. Also her mit der neuen Gesetzesbestimmung. Nur durchdacht muss sie sein. Der neue Vorschlag beinhaltete die Klausel, man könne bei «besonderen Verhältnissen» von einer Ausrüstungspflicht absehen. Dumm nur, dass leider nirgendwo stand, was «besondere Verhältnisse» sind. Und diese allein von der aktuellen Gemütslage des Baudirektors abhängig zu machen, scheint mir doch ziemlich fragwürdig. Dass Klimaschutz nicht gratis zu haben ist, hat sich inzwischen herumgesprochen. Doch ich vertrete klar

die Meinung, dass jede Investition in einem vernünftigen Verhältnis zum künftigen Nutzen sein muss. Und das gilt in diesem Fall nicht nur für die Vermieter, sondern auch für die Mieterschaft. Denn wer hat schon Freude an steigenden Monatsausgaben, wenn kein Gewinn winkt? Also, wie denkt der Kantonsrat? Die ganz Linken lehnen eine moderate Mietzinserhöhung kategorisch ab, weil sie die meisten Liegenschaftsbesitzer ohnehin für Abzocker halten. Die ganz Rechten sehen das genau gegenteilig und finden die Belastung von Vermietern schon jetzt übermässig hoch. Wie auch immer, das Geschäft kommt nun ein zweites Mal in den Rat. Ob ich meiner Fraktion erneut zur Gutheissung rate, hängt davon ab, ob das neue Gesetz verhältnismässig und praxistauglich angewendet werden kann. So habe ich nun einen neuen Antrag an die Baudirektion vorbereitet und ebenso einige Fragen zu den versprochenen Ausnahmen gestellt. Die Antworten des Baudirektors werden entscheidend sein, ob das Gesetz durchkommt. Wäre schön, wenn wir nach drei Jahren endlich am Ziel wären und Neues in Angriff nehmen können. Zumal auf der Traktandenliste noch immer mehr als 170 Geschäfte stehen, die wir behandeln sollten.

Reger Besuch bei den Grünliberalen am Chlausmärt Am Chlausmärt freuten sich die Grünliberalen über einen grossen Andrang und reges Interesse. Es wurden über 300 Portionen Popcorn sowie feine Topaz-Äpfel aus Mettmenstetten verteilt. Viele Marktbesucher gratulierten den Grünliberalen zum Wahlerfolg bei den Nationalratswahlen und vor allem dazu, dass sie im Bezirk nun die zweitstärkste Partei sind. Auch für den Wettbewerb, bei dem es unter anderem ein Velo von Bike Total zu gewinnen gab, interessierten sich viele Besucher. Die Namen der Gewinner werden zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht. Auf grosses Interesse stiess, dass die Grünliberalen die Kandidatur von Claudia Ledermann für die Ersatzwahlen im Stadtrat Affoltern vom 9. Februar 2020 unterstützen. Claudia Ledermann war ebenfalls am Stand anwesend und führte viele interessante Gespräche. Am wichtigsten war jedoch, dass die Chlausmärt-Besucher ihre Anliegen und Wünsche im Gespräch mit den Vorstandsmitgliedern und Claudia

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An der kommenden Gemeindeversammlung vom 4. Dezember ist in Hausen auch die Initiative «Ortsbildschutz Heisch» traktandiert. Die Initiative verlangt in einer allgemeinen Anregung, dass die Ansicht der historischen Bauten am südlichen Rand von Unterheisch geschützt und nicht durch Neubauten verdeckt werde. Im Zonenplan bestehen dort seit 1966 Bauparzellen, die Neubauten in der Nachbarschaft erlauben. Die Initianten gehen davon aus, dass diese Parzelle ausgezont und den Besitzern entschädigt wird. Im Gegenzug soll eine Bauparzelle im Besitz der Gemeinde, die ausserhalb der Bauzonen liegt, eingezont werden. Mit dem Planungsgewinn der Gemeinde, soll der Tausch finanziert werden. Letztlich würde die Gemeinde die Auszonung zu Baulandpreisen finanzieren. Die NHO unterstützt die Bestrebungen, die historischen Dorfränder zu erhalten, wie es die Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK) in ihrem räumlichen Entwicklungskonzept (REK) vorgeschlagen hat. Deshalb ist uns die Zielsetzung der Initiative sympathisch. Zu unserem Bedauern ist es aber nicht möglich, bei Baulandpreisen von Fr. 750.--/m² alle schützenswerten Dorfteile der Gemeinde Hausen durch Auszonung von Bauparzellen oder durch Freihaltezonen zu schützen. Deshalb hat sich der Vorstand der NHO entschlossen, die Initiative nicht zu unterstützen. Er zählt aber darauf, dass im Rahmen der Kernzonenvorschriften und der Vorgaben des Ortsbildschutzes der Gemeinderat und die Baukommission eine sorgfältige Überbauung entwickeln, die auf die architektonischen Qualitäten der historischen Bauten Rücksicht nimmt. Der Vorstand der Natur- und Heimatschutzgesellschaft Oberamt

Zuschriften willkommen Grünliberale Knonauer Amt am Chlausmärt. Von links: Peter Weiss (Vorstand), Ronald Alder (Kantonsrat), Nicole Beck-Taubenest (Präsidentin), Claudia Ledermann (Stadtratskandidatin Affoltern), Bruno Rüeggsegger (Vorstand). (Bild zvg.) Ledermann über verschiedenste Themen äussern konnten. Unter anderem wurde immer wieder die Hoffnung geäussert, dass nun wirklich mit griffigen Massnahmen zur Reduzierung des CO2 vorwärtsgemacht werden soll, aber auch Themen wie Mutterschaftsschutz und Elternzeit kamen zur Sprache. Ebenfalls mehrfach erwähnt wurde, dass man sich von den Grünlibera-

len Support für die Konzernverantwortungs-Initiative erhofft. Auch regionale Themen wurden diskutiert, wie zum Beispiel der Wunsch, in Affoltern endlich ein Hallenbad zu bauen oder dass das Kleinund Mittelgewerbe in der Region stärker gefördert werden solle. Dr. Thomas Beck ,Vorstand glp Knonauer Amt

Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief ... ... muss mit Namen, vollständiger Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein, ... soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen ... und darf keine persönlichen Angriffe enthalten. Über Publikation und Kürzungen entscheidet die Redaktion. (Red.)


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Stellenanzeiger Carfahrten, Umzüge & Spezialtransporte

Reisen mit Freunden Freddy Kunz Weidliweg 8 8909 Zwillikon

Telefon 044 761 01 55

Tagesfahrten 2019 / 2020 Weihnachtsmarkt und Fr. 42.– Shopping in Konstanz Dienstag, 3. Dezember 2019 Chlausfahrt Freitag, 6. Dezember 2019 Fahrt mit Mittagessen und Chlaussäckli

Fr. 88.–

Theater Arth – Eine Nacht in Venedig Fr. 105.– Sonntag, 19. Januar 2020 inkl. Fahrt und Eintritt anschliessend Abendessen Winterlicher Schwarzwald Fr. 42.– Donnerstag, 6. Februar 2020 Theater Buochs – Heidi Sonntag, 1. März 2020 inkl. Fahrt und Eintritt anschliessend Abendessen

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Dezember-Programm 2019 Dienstag, 3./10./17. Dezember 2019 SENIOREN 60plus Gemeinsames Spiel und Gespräche 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger+Team, 044 761 58 94 Mittwoch, 4./11./18. Dezember 2019 FITNESS ab 60 Seniorenturnen für sie und ihn Turnhallen: Ennetgraben: 12.45 und 14.00 Uhr Zwillikon: 13.45 Uhr

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Donnerstag, 5. Dezember 2019 WANDERUNG Sachseln – Giswil Wanderzeit: 3¼ Std. 8.00 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung, Ernst Bründler Anm. U. Frutig, 044 761 80 66 Donnerstag, 12. Dezember 2019 ADVENTSFEIER

Musikalische Unterhaltung Luigi Lore’ 14.00 Uhr Kasinosaal Affoltern Anmeldung nicht notwendig Donnerstag, 19. Dezember 2019 SPAZIERGRUPPE Knonau – Mettmenstetten Spazieren: 1½ Std. 10.15 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung / An-/Abmeldung: Guido Jud, 044 761 28 91 Donnerstag, 19. Dezember 2019 BERGWANDERUNG Freiämterweg, Villmergen – Buttwil Wanderzeit: 4½ Std. 8.00 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung / Anmeldung Hans Heierli, 044 761 71 43 Anm. für Wand. und Exk. jeweils bis spätestens Dienstag, 19.00 Uhr Pro Senectute Ortsvertretung Tavolata, So, 8. Dez., 12.00 Uhr An-/Abmeldung: Heidi Kleinhans, 044 761 09 88 Kein Mittagessen im Dezember

Mit seinen rund 700 Mitarbeitenden stellt das Spital Affoltern die erweiterte Grundversorgung für die Bevölkerung im Säuliamt mit seinen rund 55 000 Einwohnern und weitere Kreise sicher. Ein wichtiger Pfeiler dabei ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit, wie auch die Vernetzung mit Ärzten und weiteren Fachkreisen. Für unser überregionales Kompetenzzentrum für Palliative Care in der Villa Sonnenberg suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine einfühlsame und belastbare Persönlichkeit als

Pflegeassistent/-in, 80 – 100 % Die Stelle ist vorerst befristet bis zum 31. Mai 2020 (spätere Verlängerung nicht ausgeschlossen). Aufgabengebiet Das überregionale Kompetenzzentrum bietet spezialisierte Palliative Care für Menschen mit unheilbaren onkologischen und anderen Krankheiten an. Der betroffene Mensch und seine Angehörigen stehen dabei im Zentrum. Das bringen Sie mit • Ausbildung als Pflegeassistent/-in, solide Berufserfahrung • Aufmerksamkeit und Gespür für das Wohlbefinden unserer Patientinnen und Patienten • Bereitschaft für eine Auseinandersetzung und die Erfahrungen rund um das Thema Palliative Care • Hohe Selbst- und Sozialkompetenz, Dienstleistungsorientierung

VORANZEIGE: Do, 9. Januar 2020 STERNWANDERUNG, alle Gruppen

Wir bieten • vielseitige, selbstständige Tätigkeit in einem motivierten, familiären und engagierten Umfeld • Unterstützung in Ihren persönlichen Entwicklungszielen • fortschrittliche Anstellungsbedingungen

Seniorendienst Affoltern am Albis wünscht allen eine frohe Adventsund Weihnachtszeit

Fragen Fragen beantwortet Ihnen gerne Carmen Kissling, Stationsleiterin Palliative Care, Tel. 044 714 38 01. Bewerbung Nutzen Sie für Ihre Bewerbung die Plattform auf https://spitalaffoltern-bewerber.talent-soft.com/. Wir freuen uns auf Sie.


Gewerbe/Dienstleistungen

Runder Jahreswechsel

Violine und Klavier

Der Verein «…Punktuell…» organisiert eine Silvesterparty im Gemeindesaal Kappel. > Seite 15

Sibylle und Isabel Tschopp spielen in Obfelden wieder ein festliches Weihnachtskonzert. > Seite 17

Freitag, 29. November 2019

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Profi-Zeitmessung Der 22. Säuliämtler Chlauslauf wurde mit einem Transpondersystem ausgewertet. > Seite 21

Einzigartiges im Vintage-Stil «Indo-Wood-ualize» bietet handgefertigte Einrichtungsgegenstände Möbel mit wunderschönen indo-asiatischen Designs – das findet man im Showroom von «Indo-Wood-ualize» in Affoltern. Die eigentliche Spezialität des Unternehmens mit direktem Draht zu den Herstellern in Indien sind allerdings Massanfertigungen nach Kundenwunsch. ................................................... Fürs Treppenhaus in ihrem neuen Haus in Stallikon wollten sie indirektes Licht. Aber nicht in die Stufen, sondern in den Handlauf integriert. So machten sich Andreas Volz und Shweta Nagori Volz auf die Suche. Fündig wurden sie in Indien, wo sie herstammt und immer noch Kontakte pflegt. Den Frachtcontainer, den es zum Verschiffen brauchte, haben sie kurzerhand mit zusätzlichen Möbelstücken gefüllt. Und diese Möbel kamen in ihrem Umfeld so gut an, dass die Idee entstand, daraus einen Nebenerwerb zu machen und damit das indische Kunsthandwerk zu unterstützen. Der Name «Indo-Wood-ualize» ist eine Wortschöpfung aus den Komponenten

Im Showroom von «Indo-Wood-ualize» in Affoltern: Andreas Volz und Shweta Nagori Volz verhelfen zur Einrichtung im original indo-asiatischen Stil. (Bild zvg.) «Indo» für die Herkunft aus dem IndoAsiatischen Raum, «Wood» (Holz) für den Baustoff und «individualize» für die Option, Grösse, Holzart und Design selbst wählen zu können.

Schnitzereien und Messing-Beschläge In Affoltern hat das Ehepaar Volz inzwischen einen Showroom gefunden. Hier erhalten Interessierte einen

Eindruck von den indo-asiatischen Möbeln und Einrichtungsgegenständen. Teils sind es neue Stücke im ShabbyChic- oder Vintage-Stil, kunstvoll verziert mit Schnitzereien und MessingBeschlägen, teils echte Antiquitäten und Kombinationen, also antike Stücke zu neuen Möbeln verarbeitet. Bei den Holzarten dominiert Mango. Es verfügt über eine effektvolle Struktur, ist widerstandsfähig und als schnell-

wachsendes «Nebenprodukt» der Mangoindustrie reichlich vorhanden. Neben Mangoholz gibt es Möbel aus Niem, einem Holz aus der MahagoniFamilie, Babul, einer Akazienart, und natürlich auch Teak. Schränke und Kommoden, Regale und Truhen, Beistelltische und Bänke, ja sogar eine Spanische Wand und ein Bett, die meisten naturbelassen oder in Pastell-Tönen, vermitteln in der Ausstellung einen Eindruck von der Vielfalt der Einrichtungsmöglichkeiten im indo-asiatischen Stil. Besonders spannend für alle, die an eine komplette Neumöblierung denken: durch ihre guten Kontakte zu den Herstellern in Indien kann das Ehepaar Volz auch Objekte nach Mass und nach Kundenwunsch fertigen lassen. Und wer schon eingerichtet ist, der kann mit Töpfen, Spiegeln, Tabletts oder einem handgeschnitzten Wandpaneel zumindest einige exotische Akzente setzen. (tst.) Indo-Wood-ualize, Showroom an der Betpurstrasse 18 in Affoltern, geöffnet i.d.R. samstags von 10 bis 14 Uhr oder nach Vereinbarung, Telefon 076 295 79 90 / 076 669 47 37. Weitere Infos unter www.indowoodualize.com.

Von CBD, Wasserpfeifen bis zu Hanf-Nudeln Hanf-Bob’s Grow- & Headshop, Hedingen, am Adventsmäärt Wettswil In Hedingen existiert seit sieben Monaten ein Grow- & Headshop mit Raucherbedarf, E-Zigaretten, Wasserpfeifen, CBD, Nahrungsmitteln und Getränken. Am Samstag ist Nino Pianezzi auch am Adventsmäärt in Wettswil. Nichts da von ausschliesslich jungen Kunden, in Hanf-Bob’s Grow- & Headshop hält sich «jung» und «gesetzteren Alters» bei den Kunden die Waage, wie Nino Pianezzi erklärt. Seit April dieses Jahres führt Pianezzi, ein waschechter Säuliämtler, an der Zürcherstrasse 10 in Hedingen den Shop, in welchem man verschiedenste Raucherutensilien, Growbedarf und allerlei Hanfprodukte erhält. Darunter auch CBD, das legale Gras mit einem THC-Gehalt von weniger als einem Prozent. Im Bezirk Affoltern belegt der Grow- & Head-

shop eine Nische, die bis dahin nicht belegt war. Und dass er damit die Bedürfnisse einer stattlichen Interessentenschar gemischten Alters erfüllen kann, belegte die grosse Nachfrage an seinem Stand am Affoltemer Chlausmärt vom vergangenen Sonntag.

Mitten im Dorf: Grow- & Headshop mit breitem Angebot

In Hedingen ist der Standort von Hanf-Bob’s Grow- & Headshop mitten im Dorf, dort wo davor Urs Vollenweider Haushaltgeräte und Kaffeemaschinen verkauft und repariert hat. Jetzt bietet Nino Pianezzi dort ein breites Angebot von hochwertigen, legalen Hanfsorten, dazu auch ausgewählte Headshop-Artikel, wie CBD-Salben, -Öle, -Extrakte und -Pflegeprodukte, genauso CBD für Tiere, E-Zigaretten und Shishas mit Liquids und Zubehör, Filter und Zigarettenpapiere, Kauund Schnupftabak, Rauchzubehör für Wasserpfeifen, Feuerzeuge, Aschenbecher bis hin zu Vaporizern. Dazu kommt im Growshop eine Vielzahl von Produkten, die mit der Anzucht von Cannabis-Pflanzen zu tun haben. Nino Pianezzi dazu: «Wir führen ein Nino Pianezzi bietet in seinem Shop in Hedingen ein breites und auf breites Angebot von Head- und Growshop-Artikeln sowie unsere Kunden abausgewählte Hanflebensmittel. (Bild Urs E. Kneubühl)

gestimmtes Sortiment an solchen Produkten. Gleichzeitig können aber auch Produkte, die noch nicht im Shop erhältlich sind, ohne Weiteres über uns bestellt werden.»

Superfood, Nahrung und Getränke Ein ebenfalls breites Sortiment findet man auch an ausgewählten Hanflebensmitteln, süss wie salzig: Honigleckerli, Hanfgebäck und -schokolade, Goji- und Hanfsamenmüesli, Hanf-Dinkel-Nudeln und -spaghetti, Hanfpesto, -speiseöl und -salz in verschiedensten Varianten, etwa mit Chili, Kräutern oder Knoblauch. Auch bei der Getränkeauswahl zeigt sich Hanf-Bob’s Growanzeige

& Headshop ordentlich assortiert: diverse Süssgetränke, darunter Swiss Cannabis Ice Tea, und alkoholische Getränke wie Bier, Somersby, Desperados oder Smirnof Ice. «Prinzipiell führe ich alles, was ich selber gerne trinke, zum Beispiel auch Gin, Tequila, Rum oder Liköre wie CocaBlue und Cuarenta y tres.» Zu guter Letzt bietet Nino Pianezzi in der Region Säuliamt auch einen kostenlosen Lieferservice. (kb) Hanf-Bob`s Grow- & Headshop, Zürcherstrasse 10, Hedingen, Telefon 079 811 72 40 (nur Lieferdienst), nino@hanfbob.com (nur Postversand und Support). Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 11 bis 13.30 und 15.30 bis 20.30 Uhr, Samstag 11 bis 16 Uhr.

Die neuen Triebzüge Be 570 sind baugleich wie die ZweispannungsTriebzüge Be 510 (im Bild). (Bild zvg.)

Fünf neue Züge für die Üetlibergbahn Die Sihltal Zürich Üetliberg Bahn (SZU) muss die orangefarbenen Fahrzeuge Be 520 und B 220 der Üetlibergbahn altershalber ersetzen. Den Zuschlag für den Bau der fünf neuen Triebzüge erhielt Schienenfahrzeughersteller Stadler aus dem thurgauischen Bussnang. «Die Beschaffung ist für die SZU ein weiterer grosser Modernisierungsschritt», so Harald Huber, Verwaltungsratspräsident der SZU, im Rahmen der Vertragsunterzeichnung vom vergangenen Dienstag. «Die kundenfreundlichen Triebzüge sind – zusammen mit der Umstellung des Stromsystems und den geplanten Doppelspurausbauten – ein wesentliches Element zur Verbesserung des Angebotes und der Pünktlichkeit.»

Auslieferung ab November 2021 Die Beschaffungskosten für die fünf dreiteiligen Gelenktriebzüge, die in Einzel- oder in Doppeltraktion verkehren können, betragen 46,7 Millionen Franken. Die Be 570 sind jeweils 50 Meter lang und verfügen über 143 Sitzplätze und 187 Stehplätze. Nach der nun erfolgten Vertragsunterzeichnung sieht der Terminplan die Auslieferung des ersten Triebzuges im November 2021 vor. Die ersten Monate werden für Typentests, fahrdynamische Inbetriebsetzung und behördliche Abnahmen benötigt. Danach folgen die weiteren Züge. Die Betriebsaufnahme mit allen Triebzügen im fahrplanmässigen Regelbetrieb ist ab Juli 2022 vorgesehen. Dann werden auch die heutigen Fahrzeuge Be 520 und B 220 ausgemustert. (pd.)


Ref. Kirche Aeugst a. A. Samstag, 30. November 9.30 bis 12.00 Uhr Kolibri in der Chilestube Sonntag, 1. Dezember Achtung: 11.00 Uhr (!!!) Familiengottesdienst zum 1. Advent Pfarrerin Bettina Stephan Orgel: Susanne Baltensberger Anschliessend Weihnachtsmarkt und Kerzenziehen in Mosers Scheune Mittwoch, 4. Dezember 17.00 Offenes Singen mit Theresa von Siebenthal Freitag, 6. Dezember 19.00 Filmabend in der Chilestube «Still Alice» (Regie: Richard Glatzer, Wash Westmoreland USA 2014, 99 Min.)

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 29. November 14.00 «Adventszeit» Erzählcafé im reformierten Pfarrhauskeller in Mettmenstetten 18.00 Vernissage in der Kirche mit Apéro riche und Verkauf der Broschüre «Vom Betpur zur Semperkathedrale» von U. Boller Samstag, 30. November 10.00 Trauergruppe «Liechtblick» trifft sich im Zwillikerstübli im Café Seewadel Sonntag, 1. Dezember 10.00 Gottesdienst zum 1. Advent Pfr. Th. Müller

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 1. Dezember 19.00 Adventsgottesdienst zum 1. Advent in der nur mit Kerzen beleuchteten Kirche mit Pfrn. S. Sauder und J. Grundmann, Kirchenpflegepräsidentin Orgel und Flügel: Marina Wehrli

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 1. Dezember 9.30 Sing-Gottesdienst zum 1. Advent mit Pfarrer Christof Menzi Montag, 2. Dezember 19.00 bis 20.00 Uhr Meditation am Abend in der katholischen Kirche Mittwoch, 4. Dezember 19.15 Kirchgemeindeversammlung im Gemeindesaal Donnerstag, 5. Dezember 19.00 Jugendgottesdienst Freitag, 6. Dezember 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 1. Dezember 1. Advent 10.00 Taufgottesdienst mit dem 3.-Klass-Unti VDM Lukas Zünd und das 3.-Klass-Unti-Team Getauft wird Noe Maxime Bigler Anschliessend Apéro Donnerstag, 5. Dezember 16.00 Chile für di Chliine Mit einer schönen Geschichte stimmen wir uns auf Weihnachten ein

Ref. Kirche Kappel a. A. Samstag, 30. November 9.30 Chor-Projekt Christnachtfeier im Chor der Kirche Sonntag, 1. Dezember 11.00 Gottesdienst zum 1. Advent mit Pfr. Ch. Menzi Anschliessend Seniorennachmittag Dienstag, 3. Dezember 16.25 Club 4 im Pfarrhauskeller 19.00 Jugendgottesdienst 20.00 Gesprächskreis im Pfarrhauskeller

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal Ausstellung «ohne Worte – das Bild wirkt» Zeichnungen, Bilder, Installationen von Carmen Cabert. Dauer der Ausstellung bis 6. Januar 2020. Die Künstlerin ist jeden Sonntag von 14.00 bis 16.00 Uhr anwesend Sonntag, 1. Dezember 11.00 Gottesdienst zum 1. Advent mit Pfr. Christof Menzi Anschliessend Seniorennachmittag Dienstag, 3. Dezember 18.30 Adventliches Fondue–Essen im Kreuzgang (CHF 35.Nur gegen Anmeldung bis am Vortag um 12.00 Uhr unter Tel. 044 764 88 10) Mittwoch, 4. Dezember 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 5. Dezember 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Anstelle des Abendmahls findet ein Tagzeitengebet statt 18.30 Adventliches Fondue–Essen im Kreuzgang (CHF 35.Nur gegen Anmeldung bis am Vortag um 12.00 Uhr unter Tel. 044 764 88 10)

Ref. Kirche Knonau Freitag, 29. November 18.00 Konfirmandenunterricht im Pfarrhaus Samstag, 30. November Weihnachtsmarkt in Knonau Kirchenpflege bietet Kerzenziehen und die Konfirmanden einen Crêpes-Stand an zugunsten Komflager Sonntag, 1. Dezember 1. Advent 10.00 Gottesdienst in Mettmenstetten 15.30 Konzert Musikverein Mettmenstetten in der Kirche Knonau 17.00 Fototreff der Gemeindereise nach Tschechien im Pfarrhaus öffentlich Dienstag, 3. Dezember 6.30 Frühfeier in der Kirche Stille und Musik bis ca. 7 Uhr Anschliessend Zmorge im Pfarrhaus 14.00 Seniorenweihnacht für alle Beginn in der Kirche mit den Pfarrern Corinna Cavegn und Irene Spengler singen alte Weihnachtslieder, anschliessend Imbiss in der Stampfi Donnerstag, 5. Dezember 19.30 Kirchgemeindeversammlung in der Stampfi

Ref. Kirche Mettmenstetten Freitag, 29. November 14.00 Erzählcafé im Pfarrhaus Mettmenstetten Thema: Advent Ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit Meditationsnacht in der Kirche Leitung Andreas Fritz Sonntag, 1. Dezember 10.00 Gottesdienst zum 1. Advent Pfarrer Andreas Fritz Orgel Daniel Rüegg 17.00 Kirchenkonzert Musikverein Mettmenstetten Vorankündigung Samstag, 7. Dezember 19.30 Konzert für Saxofon, Orgel und Flöte Peter Lehel, Peter Schindler und Anna Toro www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Maschwanden

Ref. Kirche Rifferswil

Kath. Kirche Mettmenstetten

Freitag, 29. November 20.00 Taizégottesdienst in Maschwanden mit Pfrn. C. Mehl und dem Taizéteam Klavier: Angela Bozzola Sonntag, 1. Dezember 19.30 Abendgottesdienst zum 1. Advent mit Predigt zu dem Lied «Maria durch ein Dornwald ging» mit Pfrn. C. Mehl Es singen die Haselbachspatzen unter der Leitung von Tanja Meier und Ueli Krasse An den Tasten: Veronica Hvalic Anschliessend Apéro im Pfarrhaus

Samstag, 30. November 16.00 Fiire mit de Chline Sonntag, 1. Dezember 19.30 Abendgottesdienst zum 1. Advent Pfr. Christof Menzi Montag, 2. Dezember 15.45 Kolibri Mittwoch, 4. Dezember Kirchgemeindeversammlung

Sonntag, 1. Dezember 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Musikalische Umrahmung: A. Bozzola und ein Flötenquartett Es spielen mit: Lotti Gläser Brigitta Kehl, Annemarie Pfister und Cornelia Simmen Dienstag, 3. Dezember 17.00 Samichlaus-Aussendung mit Pfr. A. Saporiti und B. Broch Speziell für die 2. Klasse. Alle Kinder sind herzlich eingeladen! Mittwoch, 4. Dezember 18.00 Ritual am Barbaratag mit Pfr. A. Saporiti Wir machen uns Gedanken über die Heilige Barbara und verteilen Kirschzweige Donnerstag, 5. Dezember 6.30 Rorate-Eucharistiefeier in der Pfarrei Herz Jesu Hausen a. Albis. Pfr. A. Saporiti und Diakon M. Kühle-Lemanski Anschliessend gemeinsames Frühstück

Ref. Kirche Obfelden Freitag, 29. November 19.00 Concerto piccolo mit Gesang und Musik Samstag, 30. November 11.00 bis 16.00 Uhr Basar in der Brunnmatt Sonntag, 1. Dezember 10.00 Gottesdienst mit Pfrn. Eva Eiderbrant Kornél Radics (Orgel) 12.00 Adventsfeier für Senioren im Singsaal Chilefeld 17.00 Konzert in der Kirche mit Sibylle und Isabel Tschopp (Klavier und Violine) Montag, 2. Dezember 15.45 Minichile im ref. Kirchgemeindehaus Dienstag, 3. Dezember 11.30 Seniorenmittagstisch im kath. Chilehuus 17.30 Konf-Unterricht im ref. Kirchgemeindehaus Donnerstag, 5. Dezember 12.00 Club 4, Gruppe Alpha www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Samstag, 30. November 19.30 Adventskonzert in der reformierten Kirche Musikverein Ottenbach Eintritt frei – Kollekte Sonntag, 1. Dezember 1. Advent, Adventsfenster 17.00 Gottesdienst mit Mitwirkung der minichile, 3.-Klass-Unti und Club 4. VDM Lilian Gächter und Katechetin Ramona Voser und Katechet Ralph Baumgartner Anschliessend gibt es Getränke und Würstli im Teig www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Samstag, 30. November 10.00 bis 16.00 Uhr Guetzli Workshop Kirche Wettswil 17.00 Adventsgärtli in der Kirche Wettswil Sonntag, 1. Dezember 10.00 Kirche Stallikon Familien-Gottesdienst zum 1. Advent mit Tauferinnerungsfeier Pfr. Otto Kuttler Ruth Andermatt Ralph Baumgartner und Dritt-Klass Unti-Kinder Anschliessend Punsch und Glühwein Fahrdienst: Anmeldung bis 30. November Tel. 044 700 45 45 17.00 bis 20.00 Uhr Licht und Stille in der Kirche Stallikon 19.00 Kirche Wettswil Taizé-Gottesdienst mit Abendmahl Pfr. Matthias Ruff Montag, 2. Dezember 14.00 Seniorennachmittag Adventsfahrt nach Einsiedeln Dienstag, 3. Dezember 19.00 Stille und Tanz in der Kirche Wettswil Mittwoch, 4. Dezember 17.00 bis 20.00 Uhr Licht und Stille in der Kirche Stallikon Freitag, 6. Dezember 10.00 Advents-Frauezmorge im Kirchgemeindesaal Wettswil 17.00 bis 20.00 Uhr Licht und Stille in der Kirche Stallikon

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 30. November 18.00 Vorabendmesse Anschliessend ca. 19.00 Uhr Adventsfenstereröffnung auf dem Kirchplatz 19.30 Santa Messa in lingua italiana Sonntag, 1. Dezember 10.00 Heilige Messe mit Weihwassersegnung und Tauferneuerung Dienstag, 3. Dezember 19.00 Heilige Messe Anschliessend Gebetsgruppe Mittwoch, 4. Dezember 9.15 Ökumenisches Morgengebet 19.00 Rosenkranz Donnerstag, 5. Dezember 9.00 Heilige Messe Freitag, 6. Dezember 9.00 Herz-Jesu-Gottesdienst

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 30. November 17.30 Eucharistiefeier zum neuen Jahresthema «farbenfroh und herzerfrischend» mit Segnung des Adventskranzes Sonntag, 1. Dezember 10.30 Familiengottesdienst mit Besuch des Sankt Nikolaus mit den HGU-Kindern und der Chinderchile 15.00 Eucharistiefeier für die Kroaten Anschliessend Nikolausfest 19.00 Santa Messa Dienstag, 3. Dezember 6.45 Schüler-Rorate für 1. bis 4. Klasse in Hedingen Anschliessend Zmorge Mittwoch, 4. Dezember 6.30 Schüler-Rorate für 1. bis 4. Klasse Anschliessend Zmorge 9.15 Eucharistiefeier Anschliessend Mittwochskaffee 15.30 Gottesdienst im Haus Pilatus Freitag, 6. Dezember 9.15 Kein Gottesdienst 14.00 Gottesdienst Anschliessend Senioren – Adventsfeier im Saal Gemütliches Beisammensein mit Adventsmusik und Zvieri

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 30. November 17.00 Wortgottesfeier Sonntag, 1. Dezember 11.00 Wortgottesfeier mit Angela Bozzola und Flötenensemble Kindergottesdienst mit Überraschung! Donnerstag, 5. Dezember 6.30 Roratefeier

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 1. Dezember 9.00 Eucharistiefeier mit Segnung des Adventskranzes Donnerstag, 5. Dezember 6.30 Schüler-Rorate für 1. bis 4. Klasse Anschliessend Zmorge 9.00 Eucharistiefeier Freitag, 6. Dezember 14.00 Gottesdienst in Affoltern Anschliessend Senioren-Adventsfeier im Saal Gemütliches Beisammensein mit Adventsmusik und Zvieri

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 29. November 19.30 Sternstund – Frauen unter sich Samstag, 30. November 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 1. Dezember 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Andi Wolf Kinderprogramm, Tweens basic Montag, 2. Dezember 12.00 Mittagstisch Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 1. Dezember 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann) Chor, Dank an Mitarbeiter und EMKidz Mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 29. November Ab 17.00 Uhr Café Chazon Sonntag, 1. Dezember 10.00 Gottesdienst (Predigt: Doris Habegger) Hüeti und KingsKids Donnerstag, 5. Dezember 14.30 Frauen-Treff 17.00 VIP-Gebet Mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 1. Dezember 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 1. Dezember 10.30 Gottesdienst Kleinkinderhort Sonntagsschulen und Unterricht proben für die Weihnachtsaufführung 13.30 Bericht «Open Doors» Thema: Verfolgte Christen Kinderbetreuung www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 10.00 Klassenzeit 11.10 Abendmahlsversammlung Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Veranstaltungen

Freitag, 29. November 2019

Magische Silvesternacht in Kappel

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Magnificello

Unterhaltsamer Jahreswechsel mit dem Verein «…Punktuell…»

Weihnachtliches Cellokonzert in Stallikon

20 Jahre nach der legendären Millenniumsnacht im Kappeler Gemeindesaal organisiert der Verein «…Punktuell…» eine Silvesterparty mit kulinarischen Leckerbissen und abwechslungsreicher Unterhaltung. Der Vorverkauf läuft bereits.

Am Sonntag, 8. Dezember, um 17 Uhr bringt Gunta Abele die Kirche Stallikon mit ihrem Violoncello in vorweihnachtliche Stimmung. Der Eintritt ist frei.

................................................... von marianne voss Genau vor 20 Jahren feierten zahlreiche Gäste aus dem Dorf und der Umgebung im Kappeler Gemeindesaal die Nacht ins neue Jahrtausend – die ja dann ohne Stromausfälle oder Computerabstürze verlief. Jetzt organisiert der Verein «…Punktuell…» zum Jahreswechsel von 2019 auf die besondere Zahl 2020 eine Party, die wiederum im schmucken Gemeindesaal stattfinden wird. Den Verein, der sich zum Ziel gesetzt hat, Anlässe für die Bevölkerung zu organisieren, gibt es bereits seit 2001. Unvergessliche Events der vergangenen Jahre sind zum Beispiel die Aufführung von «Räuber Hotzenplotz» oder die Openair-Kinos in der Kiesgrube Uerzlikon. Die Silvesternacht am 31. Dezember 2019 startet um 19 Uhr mit einem Apéro. Danach erwartet die Gäste ein

Das OK Silvesternacht vom Verein «…Punktuell…» freut sich auf viele Gäste: Von links: Lukas Berger, Irene Berger, Daniel Lier und Hanspeter Lier. (Bild mvo) Abend mit kulinarischen und kulturellen Höhepunkten. Lukas Berger, Gründungsmitglied des Vereins «...Punktuell…» verrät nicht alles, aber so viel: «Der Koch des Jahres 2002, Adrian Müller aus Hauptikon, wird zusammen mit seinem Team die Besucherinnen und Besucher mit einem umfangreichen Vorspeisenbüffet, einem servierten Hauptgang und einem Dessertbüffet verwöhnen.» Natürlich sei auch für Heiterkeit und gute Stimmung gesorgt. «Zum abwechslungsreichen Rahmenprogramm gehören Musik, Comedy und Zauberei.» Die

kleinen Gäste können sich in einer Spielecke mit Kinderkino vergnügen. Und um zwölf Uhr nachts ist dann ein ganz besonderer Höhepunkt zum Abschluss von 2019 und zum Start von 2020 geplant. Alle aus der nahen oder fernen Umgebung seien zu dieser magischen Party herzlich eingeladen. Der Preis beträgt für Erwachsene 125 Franken. Kinder und Jugendliche erhalten eine Reduktion. Im Preis ist alles inbegriffen: Apéro, Getränke, Essen

Reizender, samtiger Klang, überzeugende Interpretation und faszinierende Bühnenpräsenz – mit diesen Worten wird die Lettische Cellistin Gunta Abele beschrieben. Zu den bisherigen Höhepunkten ihrer Karriere gehören Konzerte an renommierten Festivals wie das Internationale Rostropovich Cello Festival, das Schleswig-Holstein Musik Festival, das Menuhin Festival Gstaad, Viva Cello, Festival Kremerata Baltica, Kronberg Academy Festival und andere. Guntag Abele spielt ein Bela Szepessy Violoncello aus London aus dem Jahr 1885, welches ihr von der Pirolo Stiftung zur Verfügung gestellt wurde. Darauf spielt sie Werke aus allen Epochen, von Barock bis heute, aber ihre Vorliebe gilt den Werken der Romantik und jenen des 20. Jahrhunderts. Für das Konzert in Stallikon hat sie ein zur Weihnachtszeit passendes Programm zusammengestellt. (pd.)

und Unterhaltung. Tickets sind ab sofort im Denner Kappel erhältlich. Weitere Informationen unter

Sonntag, 8. Dezember, 17 Uhr, Kirche Stallikon.

www.verein-punktuell.ch.

Eintritt frei, Kollekte.

Cellistin Gunta Abele. (Bild zvg.)

Kreativ sein mit Perlen Was lesen, was schenken?

Workshop im Familienzentrum Affoltern

Winterbücherabend in der Regionalbibliothek

Im Kreativ-Workshop für Erwachsene vom Mittwoch, 18. Dezember, lernen die Teilnehmenden von 19 bis 21 Uhr, aus verschiedenen Schmuckperlen ein eigenes Schmuckset herzustellen.

Am Donnerstag, 5. Dezember, um 19.30 Uhr lädt die Regionalbibliothek zum Winterbücherabend mit Karin und Beni Wieler ein.

Die Adventszeit ist wie dafür gemacht, in der warmen Stube im geselligen Kreis kreativ zu werden und das kaltfeuchte Wetter für ein paar Stunden völlig zu vergessen. Die Kursleiterin Carola Solinger von Schmuck Werk nimmt die Teilnehmenden mit auf eine Reise in die Welt der kunterbunten Schmuckperlen aus Glas, Stein, Acryl und weiteren Elementen. Passend zur Jahreszeit kreieren die Teilnehmenden fröhlich-bunte, freche Engelanhänger. Für den Kurs braucht es keine Vorkenntnisse, man kann sofort loslegen. Jeder Schritt wird genau erklärt und an zahlreichen Beispielen gezeigt. Die Teilnehmenden sind herzlich eingeladen, ein eigenes Kleidungsstück mitzubringen, zu dem das neue Schmuckset passen sollte. Herzlich willkommen sind auch Mamis mit Kindern, die sich gerne ein paar krea-

Im Kurs kreieren die Teilnehmenden ein eigenes Schmuckstück. (Bild zvg.) tive Stunden gönnen möchten, denn für die Kinder ist an diesem Abend die hauseigene Kinderhüeti mit freundlichem Ambiente für die Dauer des Kurses gegen einen kleinen Aufpreis von sechs Franken pro Kind und Stunde geöffnet. (GS) Anmeldungen nimmt das Kurswesen-Team gerne unter Telefon 044 760 12 77 oder per E-Mail an kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch entgegen. Weitere Informationen und das komplette Kursangebot sind zu finden auf www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Der diesjährige Winterbücherabend wird zweistimmig; ein Mann, eine Frau, mit verschiedenen Lesevorlieben und sehr viel Leidenschaft für Kultur. Karin und Beni Wieler haben Neuerscheinungen ausgesucht, die sie für lesens- und schenkenswert halten. Die beiden haben sich, auf der Suche nach Lesestoff, der bewegt und unterhält, durch etliche Stapel gelesen und eine persönliche Auswahl getroffen. Welche Bücher soll ich lesen und wie findet mich mein Lieblingsbuch? Karin Wieler hat viele Jahre in der Regionalbibliothek gearbeitet und die Kundinnen und Kunden beraten. Mit Fingerspitzengefühl und Fragetechnik hat sie die Lesefreudigen oft zum passenden Buch gelotst. Beni Wieler, ebenfalls passionierter Leser, war im Säuliamt als Haus- und Spitalarzt tätig. Unterdessen lebt das Paar in Zürich, zwischen hohen Bücherregalen und Enkelspielzeug, seinem Rennrad und ihrem Hackbrett. Gemeinsam gehen

Erster Wettswiler Kultur-Adventsmäärt Am Samstag, 30. November, feiert die Nachfolge des beliebten «Adventsmäärt» in Wettswil Premiere. Ein breites Angebot von Kunsthandwerk bis über Kulinarik lädt zum Verweilen und Schlemmen. 20 Jahre Tradition mit dem Wettswiler Adventsmäärt, welcher vereinsmässig nicht mehr vom OK Määrt.ch, sondern von Kultur8907.ch organisiert wird. Neu findet der Anlass auf dem Vorplatz der Schulhäuser «Ägerten» und «Mettlen 2» statt. Ebenfalls neu ist der Durchführungstag: Der Markt findet nicht mehr am 1. Adventssonntag, sondern am Samstag des 1. Adventsweekends statt. Das OK ist den Wünschen vieler Besucherinnen und Besucher nachgekommen und organisiert den Määrt bis in den Abend hinein,

wo auch die schönen Adventslichter und die toll geschmückten Stände so richtig zur Geltung kommen sollen. Zwischen 13 und 20 Uhr wird den Gästen so einiges geboten! Spannend ist auch die Kombination mit dem Abendanlass von Kultur8907.ch («Heiliger Bimbam!» von Martin O. mit Helge Heynold; Tickets sind noch bis Samstag, 12 Uhr erhältlich).

Breites Adventsangebot Das Angebot ist wie üblich breit gefächert, und die wunderschön dekorierten Adventsstände laden mit ihrem Angebot an Adventsgestecken, Kunsthandwerk und Vielerlei zum AdventsShopping ein. Auch das Angebot in Sachen Kulinarik kann sich sehen lassen. Mit dem traditionellen Adventsmäärt wird in Wettswil die vorweihnachtliche Zeit eingeläutet, und die

sie oft ins Theater und natürlich in Bibliotheken und Buchhandlungen. Die Liste der Titel spiegelt die unterschiedlichen literarischen Vorlieben; sie ist abwechslungsreich und im wörtlichen Sinne auserlesen. Darauf finden sich nicht nur oft besprochene Bestseller, sondern auch kleine Trouvaillen, grosse Titel, schräge Storys und beste Unterhaltung; man darf sich also überraschen und verführen lassen.

Die Bibliothek wird die vorgestellten Bücher ausleihbereit halten, um ihrer Kundschaft die eine oder andere lange Winternacht zu verkürzen. Der Eintritt ist frei und im Anschluss lädt das Team der Regionalbibliothek alle zu einem Adventsapéro ein. (pd.) Donnerstag, 5. Dezember, 19.30 Uhr, Regionalbibliothek, Obere Seewadelstrasse 14, Affoltern. Eintritt frei, Kollekte.

Verweilen und schmökern Die Buchhandlung Scheidegger wird alle vorgestellten Titel auf einem Büchertisch bereitlegen. Wer Lust dazu hat, darf nach der Präsentation in den Büchern schmökern und ganz entspannt einkaufen, was so kurz vor Weihnachten eine selte- In der Regionalbibliothek warten viele spannende Bücher. ne Gelegenheit ist. Karin und Beni Wieler präsentieren eine Auswahl. (Bild zvg.)

Einstimmen in die Weihnachtszeit Besucherinnen und Besucher treffen sich aus Nah und Fern. Der Adventsmäärt hat schon lange eine überregionale Ausstrahlung. Sitzgelegenheiten bieten sich draussen wie drinnen an der Wärme und der Frauenverein verwöhnt die Besucherinnen und Besucher im Schulhaus «Mettlen 2». In der Bibliothek wird das Bibliotheksteam wie üblich für besondere Momente sorgen – Überraschungen sind garantiert. Auch die Kinder werden am Kultur-Adventsmäärt nicht zu kurz kommen. Ausserdem wird bereits zum vierten Mal das Duo Akemi.ch wunderschöne und stimmige Lieder zum Besten geben und die Besucher musikalisch erfreuen. Remo Buob, Verein Kultur8907.ch Kultur-Adventsmäärt in Wettswil, 30. Nov., 13 bis 20 Uhr, Vorplatz Schulhäuser Mettlen 2 und Ägerten.

«Adventsgärtli» am Samstag, 30. November, Kirche Wettswil. Wenn die Tage wieder kürzer werden und die Dunkelheit der Nacht um uns wächst, tut es der Seele gut, sich auf die Quelle des Lichtes und des Lebens zu besinnen. Die Feier des «Adventsgärtli» bietet besonders den Kindern in symbolischer Sprache diese Möglichkeit. Er bietet auf eine ganz einfache Weise eine stimmungsvolle Eröffnung der Adventszeit. Das Adventsgärtli ist eine grosse Spiralfigur, die auf dem Boden ausgelegt und mit Tannenästen und vielen kleinen Dekorationen verziert wird. Im Zentrum der Spirale steht erhöht als Symbol für das ewige Licht Gottes eine grosse, brennende Kerze. Abgesehen davon ist der Raum noch ganz dunkel. Wenn die Feier dann beginnt, trägt jedes Kind eine noch nicht brennende Kerze acht-

sam in die Mitte des Adventsgärtlis. An der grossen Kerze in der Mitte darf es dann seine kleine Kerze anzünden. Auf dem Rückweg durch die Spirale setzt jedes Kind sein Licht irgendwo in die Tannenzweige, da wo es spürt, dass es der stimmige Platz für seine Kerze ist. Dann kommt das nächste Kind an die Reihe und geht seinen Weg durch die Spirale zur Mitte und entzündet seine Kerze ebenfalls an der grossen Kerze. Auch dieses Kind setzt seine Kerze dann irgendwo in der Spirale auf den Zweigen ab. So folgt ein Kind dem anderen und immer mehr Kerzen erfüllen schliesslich den Raum mit ihrem Licht. Passend zur adventlichen Stimmung, gibt es Harfenmusik von Rebekka Ott. (pd.) Adventsgärtli am Samstag, 30. November, 17 Uhr, Kirche Wettswil.


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Veranstaltungen

Freitag, 29. November 2019

agenda

Freitag, 29. November Affoltern am Albis

19.30: «Familienbalance - 7 Wege zu einer harmonischen und starken Eltern-Kind-Beziehung». Lesung und Buchpräsentation mit Sereina Heim mit Apéro. Buchhandlung Scheidegger. Obere Bahnhofstr. 10a. 20.15: 30 Jahre Kinofoyer Lux: Krimi Festival. «The Old Man and the Gun» mit Robert Redford. USA 2018, 94 Min., E/d. Festival-Pass für Freitag und Samstag. Kasse und Bar ab 19.30 Uhr geöffnet. Mehr unter www.kinolux.ch. Kinofoyer Lux. Aula Ennetgraben.

Hausen am Albis

17.00-20.00: Kerzenziehen und Weihnachtsmarkt mit 20 Ständen, bunte und gluschtige Festwirtschaft und Kinderprogramm. Gemeindesaal Weid (und ausserhalb).

Mettmenstetten

20.15: Aemtler Bühne präsentiert: «Hinter den 7 Gleisen». Bühnenfassung von Katja Früh nach dem Filmklassiker von Kurt Früh. Regie: Franca Basoli. Vorverkauf und Infos: www.aemtlerbuehne.ch, Kasse und Bistro ab 19.15 Uhr. Gasthaus zum weissen Rössli, Theatersaal.

Obfelden

19.00-19.30: Concerto piccolo no. 6: «Bach en miniature». Bach-Kantate in Kleinstbesetzung. Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche.

Stallikon

19.30:«Alle Echte Orth» Literaturkabinett und Geschichten aus Ortsnamen mit «Satz&Pfeffer», mit Apéro, kostenpflichtig. Bibliothek Schulhaus Loomatt. Massholderenstrasse 1.

«Sing Joy!»Die Weihnachtsbotschaft mit Groove. Ref. Kirche.

Hausen am Albis

10.00-17.00: Kerzenziehen und Weihnachtsmarkt mit 20 Ständen, bunte und gluschtige Festwirtschaft und Kinderprogramm. Gemeindesaal Weid (und ausserhalb).

Hedingen

09.00-15.00: «Hediger Sternäzauber» (Advents-Bazar). Kaffeestube, ab 11.30 Uhr Mittagessen. 10-16 Uhr Päckli-Fischen für Kinder, Kerzenziehen im Werkgebäude, Figurentheater Finderill mit Madlen Hatt: «Im Land vo de Elfe», 13.30 Uhr im Singsaal Schachensaal.

Knonau

12.30-19.30: Knonauer Weihnachtsmarkt. Festwirtschaft im Stampfi Saal mit Käsefondue und Kuchen und Torten vom Buffet. Ab 14.00 Uhr musikalische Unterhaltung mit dem Trio «Stei-Gümper». 13.00 bis 19.00 Uhr Weihnachtsmarkt auf dem Stampfi Platz, Gratis Parkplätze auf dem Firmenareal der Sali AG in Knonau. Stampfisaal.

Mettmenstetten

20.15: Aemtler Bühne präsentiert: «Hinter den 7 Gleisen». Bühnenfassung von Katja Früh nach dem Filmklassiker von Kurt Früh. Infos und Vorverkauf: www.aemtlerbuehne.ch, Kasse und Bistro ab 19.15 Uhr. Gasthaus zum weissen Rössli, Theatersaal.

Obfelden

Samstag, 30. November

11.00-16.00: Advents-Basar der ökum. Basargruppe zugunsten Spital Bembéréké in Benin und der «Alternative» in Ottenbach. Spaghettiplausch, Dessertbuffet, Adventsdekorationen, Kerzenziehen, Verkaufsstände. Mehrzweckraum Brunnmatt. Bächlerstrasse 11.

Aeugstertal

Ottenbach

09.00-16.00: Adventsverkauf mit Bistro. Stiftung Solvita. Götschihof. Riedstrasse 14.

19.30: «Von Rudolf bis Vivaldi oder Schluenegger». Adventskonzert Musikverein Ottenbach. Ref. Kirche.

Affoltern am Albis

Wettswil

08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Schönes aus Nepal, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte, italienische Spezialitäten, frische Ravioli. Marktplatz. 15.00-15.30: Adventssingen mit Eliane Koch und der Jungschar Chrischona. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 17.00: 30 Jahre Kinofoyer Lux: Krimi Festival. «Glauser-Quintett», konzertante Lesung mit Markus Keller, Daniel R. Schneider und Martin Schumacher, Verpflegung im Anschluss. Ab 20 Uhr: «Studers erster Fall», mit Judith Hofmann, CH 2001, 90 Min. Mundart. Kasse und Bar ab 16.15 Uhr geöffnet. Mehr unter www.kinolux.ch. Kinofoyer Lux. Aula Ennetgraben.

13.00-20.00: 1. Wettswiler KulturAdventsmärt. Mit vielen dekorierten Ständen, warme Festwirtschaft des Frauenvereins, Attraktionen des Bibliotheks-Teams, musikalische Begleitung durch Duo «Akemi.ch». Schulhäuser Ägerten und Mettlen 2 (Vorplatz). 18.00: «Heiliger Bimbam - Martin O. und Helge Heynold», eine wunderbar musikalisch-literarische Bescherung. Weihnachtsspecial mit Essen. Türöffnung und Essen ab 18.00 Uhr, zwei Showblocks, dazwischen Dessert. Schulhaus Ägerten. Dettenwilstrasse 1. 19.30: Jazzkonzert: «Jazzburgers». Reservieren 044 700 01 28, Essen ab 18 Uhr. Restaurant Hirschen. Stationsstrasse 38.

Bonstetten

11.00-17.00: Aeugster Weihnachtsmarkt von Aeugsterinnen und Aeugstern mit vielen kulinarischen Leckereien. Dorf.

19.00-20.30: 15 Jahre Happy Voices aus Bremgarten. Gospelkonzert anzeige

Sonntag, 1. Dezember Aeugst am Albis

Affoltern am Albis

17.00: Konzert des Gemischten Chors Affoltern zusammen mit dem Kirchenchor Mauritius Engstringen: Adventslieder und Pastortalmesse in C von Ignaz Reimann (1820-1885) für Solisten, Chor, Streicher-Ensemble und Orgel. Leitung Luigi Lore’, Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche.

Bonstetten

18.00: Konzert des Vokalensembles «Anima» mit russischen und westeuropäischen geistlichen Gesängen. Eintritt frei, Kollekte. Katholische Kirche St. Mauritius.

Hausen am Albis

10.00-17.00: Kerzenziehen und Weihnachtsmarkt mit 20 Ständen, bunte und gluschtige Festwirtschaft und Kinderprogramm. Gemeindesaal Weid (und ausserhalb). 17.30: Samichlaus-Umzug der Klausgesellschaft Hausen bis Huserholz. Dorf (Ab Heisch).

Knonau

15.00: Kirchenkonzert des Musikvereins Mettmenstetten. Leitung: Tobias Loew. Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche.

Mettmenstetten

17.00: Aemtler Bühne präsentiert: «Hinter den 7 Gleisen». Bühnenfassung von Katja Früh nach dem Filmklassiker von Kurt Früh. Regie: Franca Basoli. Vorverkauf und Infos: www.aemtlerbuehne.ch, Kasse und Bistro öffnen eine Stunde vor der Vorstellung. Gasthaus zum weissen Rössli, Theatersaal. 19.30: Kirchenkonzert des Musikvereins Mettmenstetten. Leitung: Tobias Loew. Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche. 19.30: Stimmungsvolles Adventskonzert bei Kerzenlicht: Bach, Schubert, von Weber, Mendelssohn u.a. Mit Fides Auf der Maur, Klarinette, und Valentina Pfister, Klavier. Albisstrasse 3 (vor dem Volg).

Montag, 2. Dezember Affoltern am Albis

19.00: «Sinn im Alter» Infoabend/ Referat von Dr. Heinz Rüegger mit Fragerunde, Gesprächen und Apéro. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Hausen am Albis

14.30-17.30: Handarbeits-Stubete von Pro Senectute, neue Teilnehmende willkommen. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Mit Kaffee und Kuchen. Leitung: Vera Stoll, Tel. 044 764 22 04. Reformierte Kirche (Zwinglistube). anzeige

Dienstag, 3. Dezember Kappel am Albis

18.30: Adventliches Fondue-Essen im Kreuzgang. Tel. Anmeldung bis Montag. 12 Uhr, 044 764 88 10. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Stallikon

18.30-19.30: 11. Stalliker Wintersport-, Kraft- und Konditionstraining zur Unfallprävention. Ignaz Geissmann und Marcel Kaister vom MTV Stallikon laden zum Mitmachen ein. Unkostenbeitrag pro Stunde 5 Franken. Schulhausanlage Loomatt

Mittwoch, 4. Dezember

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel. Kappelerhof 5. 18.30: Adventliches Fondue-Essen im Kreuzgang. Tel. Anmeldung bis Mittwoch. 12 Uhr, 044 764 88 10. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Ottenbach

13.00: OTTENBACH60plus: Wanderung ums Dorf, je nach Wetter ½ bis 1 Std. Nachher gemütliches Beisammensein im Chilehuus. Wer nicht mitwandern kann, ist trotzdem eingeladen. Treffpunkt Postautohaltestelle (Zentrum).

Affoltern am Albis

16.30-18.30: «ALZ-Café» Treffpunkt für Menschen mit Gedächtniseinschränkung und ihre Angehörigen mit musikalischer Begleitung. Monatliche Veranstaltung mit Kurz-Referat «Umgang im Alltag» von Dr. Ulrike Darsow, Leitende Ärztin Geriatrie und Palliative Care. Eintritt frei, Konsumation auf eigene Rechnung. www.alz-zuerich.ch. Café Casino. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Turnlektion für Frau und Mann mit einfachen Aerobic- und Kickboxkombinationen. Sporthalle Stigeli.

Kappel am Albis

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche Kappel. Kappelerhof 5.

Mettmenstetten

20.15: Aemtler Bühne präsentiert: «Hinter den 7 Gleisen». Bühnenfassung von Katja Früh nach dem Filmklassiker von Kurt Früh. Regie: Franca Basoli. Vorverkauf und Infos: www.aemtlerbuehne.ch, Kasse und Bistro öffnen eine Stunde vor der Vorstellung. Gasthaus zum weissen Rössli, Theatersaal.

Wettswil

09.00-10.30: Lese(r)café, Austausch von Buchtipps unter Lesern, Leitung Karin auf der Maur. Bibliothek. Dettenbühlstrasse 1.

Donnerstag, 5. Dezember Affoltern am Albis

14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen - auch Nicht-Bewohner - mit der Physiotherapeutin des Hauses. Anmel dung erwünscht: 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Regi Sager and Special Edition». Bar ab 18.30 Uhr, Eintritt frei/Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

agenda-einträge Veranstaltungshinweise für die Agenda in der Freitags-Ausgabe des «Anzeigers»: Angaben bitte bis spätestens Dienstag, 12 Uhr an: agenda@affolteranzeiger.ch oder per Post: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Agenda Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern am Albis

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Der Samichlaus kommt! Am Donnerstag, 5. Dezember, kommt der Samichlaus im Familienzentrum zu Besuch. Auch dieses Jahr besucht der Samichlaus zusammen mit seinem Freund Schmutzli das Familienzentrum und erfreut die Kinder mit einer Wintergeschichte. Selbstverständlich wird er kein Kind ohne Chlaussäckli nach Hause gehen lassen. Bevor Samichlaus und Schmutzli kommen, können die Kinder im Kafi mit Spielzimmer ein Stück Lebkuchen dekorieren, einen feinen Punsch geniessen, den Mandarinen ein Gesicht verpassen und sich auf den Besuch von Samichlaus und Schmutzli einstimmen. (GS) Das Kafi ist von 14 bis 17 Uhr geöffnet, der Samichlaus kommt um 16.30 Uhr. Kosten: 5 Franken pro Samichlaussäckli. Infos per Tel. 044 760 12 77 oder auf www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Der Samichlaus kommt. (Bild zvg.)

Veranstaltungen

Freitag, 29. November 2019

Festliches Weihnachtskonzert

Ausstellungen

Sibylle und Isabel Tschopp spielen in Obfelden Als feierliche Einstimmung auf die Adventszeit findet am Sonntag, 1. Dezember, 17 Uhr, in der reformierten Kirche Obfelden das traditionelle Weihnachtskonzert mit Sibylle und Isabel Tschopp statt. Meisterhafte Werke für Violine und Klavier von vier grossen Komponistinnen, die stark und mutig ihren Weg gingen, interpretiert das Duo Tschopp zum 200. Geburtstag von Clara Schumann. Umrahmt von zwei wundervollen Sonaten von Wolfgang Amadeus Mozart und Robert Schumann erklingen Clara Schumanns tiefempfundene Romanzen und der impressionistisch gefärbte «Midsummer Moon» von Rebecca Clarke neben der erfrischenden Sonate der Mozart-Weggefährtin Margarethe Danzi und einem zarten Wiegenlied von Grazyna Bacewicz. Das «Festliche Weihnachtskonzert» ist seit 19 Jahren ein fester Bestandteil des Obfelder Kulturlebens und steht seit Beginn für Solidarität und Nächstenliebe ein. Auch dieses Jahr geht der Reinerlös des Konzerts als Direkthilfe an Menschen in Armenien, die durch Krankheit, Arbeitslosigkeit und anderes Leid in Not sind.

Mittwoch, 4. Dezember, 14 Uhr: Kasperlitheater. «Tri Tra Tralala, de Chasperli isch wieder da!» Für Kinder ab 3 bis 4 Jahren. Samstag, 14. Dezember, 10 bis 12 Uhr: Buch & Kaffee. Wie wäre es mit einem neuen Krimi oder Thriller? Alle sind eingeladen, vorbeizukommen und sich neue Bücher für einen spannenden Abend am Kamin auszusuchen. Kaffee und Zopf stehen bereit. Während der Weihnachtsferien vom 23. Dezember bis 3. Januar 2020 bleibt die Bibliothek geschlossen. Ab Samstag, 4. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten.

Regionalbibliothek Affoltern Dienstag, 3. Dezember, 9.30 bis zirka 10 Uhr: Buchstart-Treff. Für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Reimen, Liedern und Geschichten. Donnerstag, 5. Dezember, 19.30 Uhr: Winterbücherabend. Karin und Beni Wieler stellen Neuerscheinungen vor. Anschliessend Apéro und Büchertisch. Eintritt frei – Kollekte. Freitag, 13. Dezember, 17.30 bis 19 Uhr: Anlaufstelle Onleihe. Beratung und Unterstützung bei der Onleihe. Interessierte können mit Fragen und Gerät vorbeikommen. Samstag, 14. Dezember, 11 bis zirka 11.30 Uhr: Gschichte-Samschtig Spezial mit Tom Künzler. Der Mettmenstetter Kinderbuchautor erzählt die Geschichte «Rocky Rock sucht den Tag» aus seinem neusten Bilderbuch. Für Kinder ab vier Jahren. Anmeldung nicht erforderlich. Montag, 16. Dezember, 18 bis zirka 18.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Auf einem Rundgang wird über das Angebot, die Katalogsuche, die Onleihe, Anmeldung, Ausleihbedingungen und Gebührenordnung informiert. Während der Weihnachtstage ist die Bibliothek am 24. und 31. Dezember von 10 bis 15 Uhr offen, am 25. und 26. Dezember sowie am 1. und 2. Januar 2020 geschlossen und an den restlichen Tagen zu den normalen Zeiten geöffnet.

Bibliothek Bonstetten Dienstag, 3. Dezember, 9 Uhr: Adventsbücherkaffee mit Musik. Das Bib-

liotheksteam stellt Neuheiten vor und wird musikalisch von Roland Schmid und Thierry Kuster begleitet. Dienstag, 3. Dezember, 17 bis 19 Uhr: Spielen in der Bibliothek für Kinder. Ab 19 bis 21 Uhr Spielabend für Erwachsene. Es können Spiele mitgebracht werden oder die Spiele von der Bibliothek genutzt werden. Anmeldung nicht erforderlich. Montag, 9. Dezember, 17 bis 19 Uhr: Adventsfenstereröffnung. Punsch und Guetsli stehen bereit. Während der Weihnachtsferien ist die Bibliothek an den Montagen, 23. und 30. Dezember, von 15 bis 19 Uhr geöffnet.

Bibliothek Hausen Bis und mit Samstag, 21. Dezember, gelten die normalen Öffnungszeiten. Von Montag, 23. Dezember, bis Sonntag, 5. Januar 2020, bleibt die Bibliothek dann geschlossen.

Bibliothek Hedingen Ab Sonntag, 1. Dezember, leuchtet das Bibliotheks-Adventsfenster. Mittwoch, 4. Dezember, 9 bis 10 Uhr: Adventsbücherkafi. Das Bibliotheksteam stellt Lesestoff für kalte Tage und Medientipps für Weihnachten vor. Mittwoch, 11. Dezember, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Mittwoch, 18. Dezember, 14.30 bis 15.15 Uhr: Das Geschichtentaxi fährt zum letzten Mal in diesem Jahr! Für Kinder von 4 bis 6 Jahren. Während der Weihnachtsferien vom 21. Dezember bis 4. Januar bleibt die Bibliothek geschlossen. Ab dem 6. Januar gelten die normalen Öffnungszeiten.

Bibliothek Kappel Während der Weihnachtsferien vom 23. Dezember bis 3. Januar bleibt die Bibliothek geschlossen.

Bibliothek Knonau Mittwoch, 4. Dezember, 16 Uhr: Der Samichlaus kommt in die Bibliothek und freut sich auf kleine und etwas grössere Besucher. Samstag, 7. und 21. Dezember, 10 bis 12 Uhr: Die Bibliothek ist geöffnet.

Aeugst am Albis

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Der Moment ist nichts als Erinnerung». Tanja Weber zeigt neueste Kleinobjekte zur Auseinandersetzung mit der Zeit, dem Wandel, den Prägungen des Lebens. Mo, 8-11.30/ 16-18.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 19. Dezember.

Aeugstertal

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Elastolin Spielzeug der Firma Hausser. Zirkus, Bauernhof, Schweizer Armee, Zoo, Indianer, Ritterburgen, usw. Mi-So, 11-17 Uhr. Bis Ende 2019.

Affoltern am Albis Isabel und Sibylle Tschopp laden zum festlichen Weihnachtskonzert. (Bild zvg.) In ihren bewegenden Interpretationen grosser Meisterwerke und neu entdeckter Schätze der Musik begeistern Sibylle und Isabel Tschopp durch ihr fein differenziertes Zusammenspiel. Als Duo und solistisch traten die Schwestern in vielen Ländern Europas, Amerikas, in Südafrika und Nahost auf und haben mehrere CDs eingespielt. Sibylle Tschopp lehrt an

der Musikhochschule Kalaidos, Isabel Tschopp an der Kantonsschule Wettingen, und beide unterrichten zudem an der Musikschule Knonauer Amt. Sonntag, 1. Dezember, 17 Uhr, reformierte Kirche Obfelden. Kollekte anstelle eines Eintritts. Informationen und Platzreservierungen für Rollstühle unter Telefon 044 761 35 03, E-Mail: tschoppmusic@bluewin.ch

Ämtler Bibliotheken im Dezember Bibliothek Aeugst

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Während der Weihnachtsferien vom 22. Dezember bis 6. Januar 2020 bleibt die Bibliothek geschlossen.

Bibliothek Maschwanden Donnerstag, 5. Dezember, 17 Uhr: Märchenhafte Geschichten. Die bekannte Erzählerin Sibylle Baumann kommt in die Bibliothek und erzählt zwei Mal Geschichten. Ab 17 Uhr für die Kleinen und danach für die Grösseren. Erwachsene sind auch herzlich eingeladen.

Bibliothek Mettmenstetten Mittwoch, 11. Dezember, 15 Uhr: Zyt für Gschichte. Spielgruppenleiterinnen erzählen Geschichten für die Kleinen. Während der Weihnachtsferien vom 21. Dezember bis 4. Januar 2020 ist die Bibliothek an den Montagen, 23. und 30. Dezember, sowie an den Freitagen, 27. Dezember und 3. Januar 2020, jeweils von 15 bis 18 Uhr geöffnet.

Bibliothek Obfelden Während der Weihnachtsferien vom Montag, 23. Dezember, bis Donnerstag, 2. Januar 2020, bleibt die Bibliothek geschlossen. Ab Freitag, 3. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten.

Bibliothek Ottenbach Dienstag, 3. und 17. Dezember, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff «Liedli und Versli». Reime und Fingerverse für Eltern mit Kleinkindern von 0 bis 3 Jahren. Mittwoch, 4. Dezember, zwischen 14 bis 16 Uhr: Kinder-Advents-Basteln ab Kindergartenalter: Es werden lustige Buchzeichen gebastelt. Anmeldung nicht erforderlich. Montag, 9. Dezember, 19.30 Uhr: Adventsfenster «Weihnachtserinnerungen». Eine szenische Lesung mit dem Theater Bilitz. Alle sind zum Theater und anschliessendem Apéro herzlich eingeladen. Mittwoch, 18. Dezember, 14 bis 14.15 Uhr: Kamishibai-Koffertheater. Lustige Geschichten für Kinder ab 3 Jahren. Während der Weihnachtsferien vom 21. Dezember bis 4. Januar 2020 bleibt die Bibliothek geschlossen.

Über das Winterhalbjahr bis zu den Frühlingsferien 2020 gelten erweiterte Öffnungszeiten: Die Bibliothek ist zusätzlich mittwochs von 15 bis 17 Uhr geöffnet.

Bibliothek Rifferswil Dienstag, 3. Dezember, 18.30 Uhr: Traditioneller Adventsabend in der Bibliothek mit Musik, Geschichte, Getränken und weihnachtlichem Gebäck. Es sind alle herzlich eingeladen. Samstag, 21. Dezember, von 9.30 bis 11.30 Uhr: Die Bibliothek ist offen. Während der Weihnachtsferien vom 23. Dezember bis 4. Januar bleibt die Bibliothek geschlossen. Ab Dienstag, 7. Januar, gelten wieder die normalen Öffnungszeiten.

Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: «Trans-›Formation». Andreas Gerig, Holzobjekte mit Charakter, Wolfram Schulz, Reliefs und Bilder in Mischtechniken. Fr, 17-20, Sa, 9-12, So, 11-14 Uhr. Bis 8. Dezember.

Kappel am Albis

Kloster Kappel, Kappelerhof 5: «Ohne Worte – das Bild wirkt». Zeichnungen, Bilder und Installationen von Carmen Cabert. Die Künstlerin ist jeden Sonntag von 14 bis 16 Uhr anwesend. Öffentlich zugängliche Räume (Klostercafé, Klosterkeller, Gänge). Bis 6. Januar.

Mettmenstetten

Atelier und Galerie «Kunst im Stall», Untere Bahnhofstrasse 6: «Natur und Farbenspiel». Bilder in Acryl und Mischtechnik von Erika Affolter, Mühlau, und Uschi Müller, Mettmenstetten. Mi, 9-12, Do, 9-12 und 14-18 Uhr, jeden ersten Sa im Monat 14-17 Uhr. Bis 21. Dezember.

Stallikon

Kunstforum Stallikon, Schulhaus Loomatt: «Farben im Fluss». Bilder in verschiedenen Techniken von Ruth Moser, Stallikon. Mo, Mi, Do, Fr, 15-19, Di, 15-20, Sa, 10-12 Uhr. Bis 30. Januar.

Bibliothek Stallikon Ab Montag, 2. Dezember, liegen neue Bücher und Hörbücher für Erwachsene auf. Mittwoch, 4. Dezember, 15.30 bis 17 Uhr: Samichlaus- und GeschichtenNachmittag in der Bibi. Alle Kinder von 5 bis 7 Jahren dürfen sich auf einen Adventsgeschichten- und Spielenachmittag mit dem Samichlaus freuen. Er ist gespannt auf Versli und bringt neue Bilderbücher, Spiele und Chlaussäckli mit. Der Anlass ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich. Grosser Advents- und Weihnachtstisch: Es liegt eine vielseitige Auswahl an Bastel- und Geschichtenbüchern, Hörbüchern und DVDs zum Ausleihen bereit. Während der Weihnachtsferien vom Montag, 23. Dezember, bis Samstag, 4. Januar 2020, bleibt die Bibliothek geschlossen.

Bibliothek Wettswil Mittwoch, 4. Dezember, 9 bis 10.30 Uhr: Lese(r)café. Austausch von Buchtipps unter Leserinnen und Lesern in gemütlicher Runde bei Kaffee und Weihnachtsgebäck. Leitung Karin Auf der Maur. Während der Weihnachtsferien von Montag, 23. Dezember, bis Samstag, 4. Januar 2020, ist die Bibliothek jeweils am Samstag von 10 bis 14 Uhr geöffnet sowie während des Neujahrsapéros der Gemeinde am Donnerstag, 2. Januar 2020, von 17 bis 18.30 Uhr. (I.S.)

Samichlaus und Geschichten Am Mittwoch, 4. Dezember, von 15.30 bis 17 Uhr, findet in der Bibliothek Stallikon ein Samichlaus- und GeschichtenNachmittag statt. «Wer hat Weihnachten geklaut?», heisst es am 4. Dezember in der Bibliothek Stallikon. So lautet nämlich der Titel einer Adventsgeschichte, die alle Kinder zwischen 5 und 7 Jahren auf die festliche Zeit einstimmen soll. Natürlich wird an diesem Nachmittag auch gespielt, und sogar der Samichlaus wird einen Besuch machen. Er ist gespannt auf viele Versli und bringt neue Bilderbücher, Spiele und ChlausSäckli. Der Anlass ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Bibliotheksteam freut sich auf viele leuchtende Kinderaugen. (pd.)

Es warten tolle Bücher. (Bild zvg.)


Veranstaltungen

Freitag, 29. November 2019

Jeder Abend ein ganz spezielles Erlebnis Die nächste Woche im Kellertheater LaMarotte Affoltern und Humor Geschichten aus dem Leben oder zu den Liedern und fegt mit ihren wachen, kritischen Ansagen letzte Zweifel an der Aktualität des Materials weg.

Jazz am Donnerstag: «Regi Sager and Special Edition» Hinter dem Namen Regi Sager steckt nicht nur eine geschätzte Moderatorin von Radio SRF1, sondern auch eine talentierte Sängerin. Sie hat ihre eigene Formation: Regi Sager and Special Edition, zusammen mit den vier erstklassigen Musikern Stefan Stahel (Klavier, Keyboard) Beat Ramseier (Kontrabass), John Service (Posaune) und Curt Treier (Schlagzeug). Das Repertoire des edlen Quintetts basiert auf swingenden Jazz Standards aus dem Great American Songbook sowie den Golden Hits der vergangenen 40 Jahre. Zu hören sind Songs von Ray Charles, Van Morrison, Stevie Wonder, Bill Withers, Randy Crawford, Norah Jones u.a. Kurz: «Groove» lautet das Motto!

Freitag, 6. Dezember, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30 Franken, mit KulturLegi 20 Franken.

Jazz Extra – Improvisation

Donnerstag, 5. Dezember, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Nachtessen: 18 Franken.

«Duo Bergerausch» – Schweizer Lieder der anderen Art

Die in Japan geborene und seit einigen Jahren in Irland lebende Pianistin Izumi Kimura ist eine hochgelobte Improvisatorin, Komponistin und Pädagogin. Ihre Verbindung zu Japan und Irland verleiht ihrer Musik einen einzigartigen Einfluss. Sie ist auch der Dreh- und Angelpunkt für dieses Trio. Der britische Bassist, Komponist und Pädagoge Barry Guy sowie der amerikanische Schlagzeuger, Komponist und bildende Künstler Gerry Hemingway sind international anerkannte Meister ihres Fachs. Seit vier Jahrzehnten leisten sie einen wichtigen Beitrag zur internationalen Gestaltung der improvisierten Musiklandschaft. Das Konzert verspricht Spontanität und Musik auf höchstem Niveau. Kimuras Leidenschaft für die Verbindung von Genres, Kulturen und Sprachen gehen einher mit ihrer intuitiven, ganzheitlichen Herangehensweise an die Improvisation. (pz)

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Festtagsangebote im Kloster Kappel Über die Feiertage besteht in Kappel die Möglichkeit, Weihnachten und Neujahr einmal anders zu erleben, Das Kloster Kappel, Bildungshaus der reformierten Kirche Kanton Zürich, lädt unter dem Titel «KlosterTage» regelmässig ein zu den Festtagen des Jahres. Sie richten sich an alle, die diese Tage in einer Gemeinschaft erleben möchten, sich aber zugleich auch Zeit für sich selbst nehmen. Das ehemalige Zisterzienserkloster mit seinem einmaligen Ambiente ist ein idealer Ort für eine Auszeit. Das Rahmenprogramm der KlosterTage zu Weihnachten (vom 24. bis 26. Dezember) respektive zum Jahreswechsel (vom 30. Dezember bis 2. Januar) bietet Impulse – Gottesdienste, Musik, Tanz, Referate oder Gespräche entlang eines Themas. Die Teilnehmenden wählen aus und haben Zeit für sich, für Lektüre, Spaziergänge oder für Gespräche. Zum Weihnachts- und Jahreswechselangebot im Kloster Kappel gehört auch ein festlicher Weihnachtsrespektive Silvesterabend. Am Weihnachtstag gibt es zudem ein «Musik und Wort» mit der Mezzospranistin Gianna Lunardi und dem Pianisten Martin Rabensteiner. Am Neujahrstag gestalten Mitglieder des Bach Collegiums Zürich ein «offenes Singen». Die mittelalterliche Klosterkirche mit ihrer wunderbaren Akustik bietet dafür den idealen Rahmen. (pd.)

Alte Volkslieder, eigene Kompositionen und Vertonungen schweizerdeutscher Gedichte: Vera Kappeler (Piano, Harmonium, Toy-Piano und Spielzeug) und Betinko (Gesang, Banjo, YamahaÖrgeli, Reisealphorn, Komposition und Arrangement) haben eine eigene musikalische Sprache entwickelt, um die vergessenen, verkannten und verdrängten Lieder aus einer leidenschaftlichen und verqueren Schweiz neu zu erzählen. Manche der vertonten Texte und Volkslieder wurden vor vielen Jahren oder sogar Jahrhunder-

ten geschrieben. Es sind Geschichten von sozialem Gefälle und vom Grössenwahn in dieser Welt, vom Fortge-

Weihnachtslieder

Chlausumzug in Hausen

Modelleisenbahnmarkt in Birmensdorf

Am kommenden Dienstag, 3. Dezember, wird die Knonauer Seniorenweihnacht gefeiert. Gestartet wird um 14 Uhr in der Kirche mit einer ökumenischen Andacht, gehalten von den beiden Dorfpfarrern Maurer und Saporiti.

Am Sonntag, 1. Dezember, ab 17.30 Uhr, findet in Hausen der traditionelle Chlausumzug statt. Er startet beim Volg Heisch und führt ins Huserholz.

Dieses Jahr organisieren die Reppischtaler Eisenbahnamateure (REA), die sonst im Klublokal Ottenbach aktiv sind, im Gemeindezentrum Brüelmatt in Birmensdorf zum 46. Mal den traditionellen Markt für Modelleisenbahnen. Der Anlass findet am Samstag, 7. Dezember, von 9 bis 15 Uhr statt.

Dazu singen die beiden aus Zürich stammenden Sängerinnen Irene Spengler (Sopran) und Corina Cavegn (Alt). Sie bringen ihr Programm mit alten und tiefgründigen Schweizer Volksliedern sowie traditionellen Advents- und Weihnachtsliedern. Beide Sängerinnen finden immer wieder Perlen, die sie dem Publikum gerne vortragen, mit Liedern aus verschiedenen Sprachregionen und Dialekten. Neben bekannten Liedern werden auch Lieder gespielt, die man in dieser Art und Weise wohl noch nie gehört oder wahrgenommen hat. Dazu werden die beiden Theologen besinnliche Lesungen und adventliche Gedanken beisteuern, damit alle Gäste ganz vorweihnachtlich gestimmt sind, bis man in der Stampfi gemeinsam zum Zvieri übergeht. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Die Gemeinde Knonau, die reformierte und die katholische Kirchgemeinde, Pro Senectute-Orsvertretung Margrit Richenberger und die Organisatoren freuen sich auf viele Gäste. (pd.) Dienstag, 3. Dezember, 14 Uhr, Kirche Knonau.

Die Sängerinnen Irene Spengler ...

und Corina Cavegn. (Bilder zvg.)

Betinko und Vera Kappeler (v.l.) bilden das «Duo Bergerausch». Betinkos kraftvoll-zarter Gesang kommt lyrisch daher, Vera Kappelers Spiel an Klavier und Harmonium entführt in die Tiefen der Songs. (Bild zvg.) hen, vom Tanzen, von der Liebe oder dem Vater, der trinkt. Zwischen den Liedern erzählt Betinko mit Charme

Eröffnung begrüsst der Oberchlaus die Besucherinnen und Besucher und erzählt eine Geschichte. Im Anschluss gehört die ganze Aufmerksamkeit den Kindern, die ihr «Versli» gegen einen Grittibänz tauschen können. Für den Durst oder zum Händewärmen steht ein Getränkestand bereit. Die Bläsergruppe des Musikvereins Hausen bereichert mit ihrem Spiel die romantisch-vorweihnachtliche Stimmung. (pd.)

Die Kappeler KlosterTage werden geleitet von Pfarrer Sonntag, 8. Dezember, Bar und Abendkasse ab

Volker Bleil und Pfarrerin Regula Eschle Wyler. Flyer

16 Uhr, Beginn 17 Uhr. Eintritt 40/30 Franken,

mit Programmdetails und Preisen können unter

mit KulturLegi 20 Franken.

Telefon 044 764 87 84 oder per E-Mail an:

Platzreservierungen für alle Anlässe empfohlen

sekretariat.theologie@klosterkappel.ch angefordert

unter Tel. 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch.

werden und finden sich auf www.klosterkappel.ch.

«Lueg det! Sie chömed! De Samichlaus und de Schmutzli! Und s’Eseli isch au debi.» So rufen auch dieses Jahr wieder viele Kinder dem Samichlaus entgegen. Der Chlaus-Umzug startet am 1. Dezember um 17.30 Uhr in Hausen beim Volg Heisch. Gespannt warten die Kinder am Strassenrand und reihen sich mit ihren Eltern nach dem Pferdewagen und Eseli in den Umzug ein. Vom Schein der Laternen beleuchtet geht es beim Huserholz in den Wald hinein. Nach Der Samichlaus ist für viele Kinder eine imposante Erscheider musikalischen nung, die Eindruck macht. (Bild Klausgesellschaft Hausen)

Nebst den über 80 Verkaufstischen, Testgeleisen und Verpflegungsständen gibt es auch dieses Jahr auf der Bühne einen Fahrbetrieb, diesmal in der Spur 0. Der Verein stellt seine fein detaillierte Modulanlage auf. Das Rollmaterial ist oft selbst gebaut oder stammt aus REA-Baukursen. Ob auch die vom Affoltemer Romeo Pianezzi fertiggestellte Spanisch-Brötli-Bahn verkehrt, steht noch nicht fest. Aber sie ist Zeugin der hohen Modellbaukunst im Verein. Was aber sicher ist: Der bekannte Wurststand wird auch dieses Jahr nicht fehlen. (pd.)

Das diesjährige Adventssingen verspricht viel Abwechslung

Der Chor Cantalbis feiert in Hausen Premiere

Der Gemischte Chor Affoltern lädt am 1. Dezember mit dem Kirchenchor St. Mauritius, Engstringen, zum Adventskonzert in die reformierte Kirche Affoltern ein. Erklingen werden bekannte Weihnachtslieder, die Pastoralmesse in C-Dur, op. 110, für Soli, Chor, Orchester und Orgel von Ignaz Reimann.

Am 3. Dezember tritt der gemischte Chor Cantalbis vor dem Christbaum des Restaurants Löwen zum ersten Mal auf.

Seinen ersten Musikunterricht erhielt Ignaz Reimann von seinem Vater, der Gastwirt und Musiker im schlesischen Marienwallfahrtsort Albendorf war. Sein Schullehrer, auch Kantor im Ort, bemerkte sein musikalisches Talent

und bildete ihn im Orgelspiel aus. Bereits mit zehn Jahren war er in der Lage, seinen Lehrer an der Orgel zu vertreten. Unter der Leitung von Luigi Lore’ haben die Sängerinnen und Sänger der beiden Chöre mit viel Begeisterung die Werke geprobt und einstudiert. Solisten und Musiker bereichern die Aufführung und verleihen dem Konzert einen feierlichen Rahmen. Die Zuhörerinnen und Zuhörer dürfen sich zum Auftakt der Adventszeit auf einen genussvollen, beschaulichen Abend freuen. (pd.) Sonntag, 1. Dezember, reformierte Kirche Affoltern, 17 Uhr. Eintritt frei, Kollekte.

Der gemischte Chor mit dem neuen Namen Cantalbis, hervorgegangen aus dem früheren katholischen Kirchenchor Hausen, tritt im Rahmen des «Adventskalenders 2019» erstmals öffentlich auf. Mit besinnlichen und fröhlichen Liedern wird der Chor sein Publikum auf die Advents- und Weihnachtszeit einstimmen. Bei passenden Liedern ist Mitsingen erwünscht. Der Chor erwartet am Abend um 19 Uhr beim geschmückten Tannenbaum ein zahlreiches Publikum. Den Gästen

Für Modelleisenbahn-Fans gibts viel zu bestaunen. (Bild zvg.) Modelleisenbahnmarkt, Samstag, 7. Dezember, 9 bis 15 Uhr. Gemeindezentrum Brüelmatt, Birmensdorf. Für Besucherinnen und Besucher ist der Eintritt frei. Weitere Informationen unter www.reppischtaler.eisenbahn-amateure.ch.

wird empfohlen, sich warm anzuziehen, auch wenn vonseiten des Restaurants heisser Punsch ausgeschenkt wird. Dieses Konzert ist die ideale Gelegenheit, um sich auf die Adventszeit einzustimmen. (pd.)

Vor dem Löwen in Hausen gibt es ein Konzert und heissen Punsch. (Bild zvg.)


Sport

Freitag, 29. November 2019

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Eine erste Vorentscheidung ist getroffen Wer gewinnt 2019 die Säuliämter Sports Awards? Die Nominationsphase für die Säuliämtler Sports Awards 2019 ist abgeschlossen. Die drei Nominierten pro Kategorie werden Anfang Januar 2020 im «Anzeiger» vorgestellt. ................................................... von michèle scherz Ganz grosse Sportentscheidungen, die in den Medien die Titelseiten zieren, stehen in diesen Tagen nicht an. Aber es werden Vorentscheidungen getroffen, die durchaus einen Einfluss auf das «Endresultat» haben werden: Im Fussball werden in wenigen Wochen die Wintermeister gekürt, im Hockey fleissig Punkte für die Playoff-Qualifikation gesammelt und auch die Skifahrer gewinnen die ersten WeltcupPunkte. Und auch bei den Säuliämtler Sports Awards sind erste Entscheidungen gefallen. Die Jury hat sich Mitte November ein erstes Mal getroffen und aus den eingereichten Bewerbun-

gen in jeder Kategorie (Männer Frauen, Newcomer Frauen, Newcomer Männer und Teams) drei Athleten bzw. Teams nominiert. Und die Bewerbungen haben gezeigt, dass die Säuliämtler Athleten auch 2019 ausgezeichnete Leistungen erbracht haben. Es wurden Titel, Medaillen, Podest- und Diplomränge en masse gesammelt und die Sportlerinnen und Sportler wurden mit Applaus und einem Schulterklopfen für die harten und anstrengenden Trainingsstunden belohnt.

Leidenschaft und Entbehrungen Die starken Leistungen, die von den lokalen Athleten 2019 erbracht worden sind, verdienen aber mehr. Mehr als einen Applaus an der Siegerehrung, einen kurzen Artikel in der Zeitung oder eine Notiz in einem Vereinsorgan. Hinter den guten Rangierungen stehen viele Stunden in Turnhallen, auf Sportplätzen, im Sattel, im Wasser etc. Stehen Entbehrungen, schmerzende Muskeln, wenig Schlaf und sehr viel Engagement und Leiden-

2018 hiessen die Säuliämtler Sports-Awards-Sieger Philipp Koutny, Jacqueline Schneebeli und Elin Ott. (Archivbild zvg.) schaft. Und genau dafür sollen die Athleten geehrt werden. Die Säuliämtler Sports Awards wollen einerseits die Besten der Besten küren und sie der breiten Öffentlichkeit bekannt machen, sie wollen aber auch honorieren, mit wie viel Einsatz und Wille die Leistungen erzielt worden sind. Die drei Nomi-

Stimmungsvoller Laufsportanlass verbunden mit dem Chlausmarkt

Rückblick auf den 22. Säuliämtler Chlauslauf Er wird als Lauf mit einer Neuerung in die Geschichte eingehen, der 22. Säuliämtler Chlauslauf. Erstmals wurde der Lauf mit einem Transpondersystem einer professionellen Zeitmessfirma ausgewertet. ................................................... von hanspeter feller Der Mut, etwas Neues zu wagen, hat sich bewährt. Die Zeitmessung einer professionellen Firma anzuvertrauen, belastet zwar das Budget, erleichtert aber die Resultatauswertung enorm. Auch für die Teilnehmenden ergibt die Professionalität einen Mehrwert, können doch die Resultate sofort nach dem Zieleinlauf live abgefragt werden. Auch dieses Jahr trafen sich am Sonntagmorgen Marktleute, Marktbesucherinnen, Läufer, Läuferinnen und Laufzuschauer auf der Oberen Bahnhofstrasse. Es herrschte eine tolle Stimmung, Markt und Lauf, schon seit vielen Jahren ein gemeinsamer Event, scheint zu passen. Mit 658 klassierten Läuferinnen und Läufern wurde die zweitgrösste Anzahl an klassierten Teilnehmenden in der 22-jährigen Geschichte des Säuliämtler Chlauslaufs erzielt. Den Hauptanteil an dieser Erfolgsgeschichte haben jeweils die Jugendlichen. Mit etwa 450 Teilnehmenden waren sie die Hauptakteure an diesem Laufevent. Neben den Jugendlichen braucht es natürlich auch die Spitzen- und Breitensportler, um den Lauf über die Grenzen des Säuliamtes hinaus bekannt zu machen.

konnte man aber die Freude in ihren Gesichtern lesen. Hier sei auch das Engagement der Lehrpersonen gewürdigt. Ein weiteres Highlight sind jeweils die Läufe der Eltern mit ihren Kindern. Die Teilnehmerzahl in diesen Kategorien steigt Jahr für Jahr an. Zwar reisen jeweils viele Läuferinnen und Läufer aus anderen Landesteilen, vor allem aus der Innerschweiz, nach Affoltern, der Chlauslauf ist aber nach wie vor in erster Linie ein regionaler Anlass und es sind Sportlerinnen und Sportlern aus der Region, die dem Lauf den Stempel aufdrücken. Sie sind es, die ihre Angehörigen und Freunde an die Laufstrecke locken, welche für die tolle Stimmung sorgen und das Marktgeschehen während den Vormittagsstunden beleben. Zum guten Gelingen des Anlasses hat natürlich auch das Wetter beigetragen, was einen Ein-

Affoltern, zeigt sich dann, wer in der Gunst der Öffentlichkeit zuoberst steht und wer in den Augen der Jury die wertvollste Leistung erbracht hat. Die Ehrung wird umrahmt von einem Apéro für alle Athleten, Zuschauerinnen und Sponsoren und bietet Gelegenheit zum Plaudern, Austausch und Fachsimpeln.

Ämtler Schwimmer erfolgreich in Bülach

fluss auf die Teilnehmerzahlen hatte. Erfreulich war dieses Jahr auch die geringe Anzahl der Nichtstartenden. Normalerweise liegt dieser Anteil bei 7 bis 10 % der Angemeldeten, dieses Jahr waren es 5 %.

Enormer organisatorischer Aufwand Die tollen Rückmeldungen von Teilnehmenden sind motivierend und eine grosse Genugtuung für das Organisationskomitee um Roland Brändli und Roland Schuster von der LV Albis. Der Aufwand für das OK und die etwa 45 treuen Helferinnen und Helfer ist enorm. Die Freiwilligenarbeit hat sich in jeder Beziehung gelohnt. Die LVA organisiert diesen Anlass nicht, um einen grossen Gewinn zu erwirtschaften. Wichtig ist der Beitrag zum sportlichen Geschehen in der Stadt Affoltern.

35 Schülerteams machten mit Einer der vielen Höhepunkte war die Beteiligung der Säuliämtler Schulen. Erstmals wurden die Klassen beim Einlaufen und der Strecken- und Wechselzonenbesichtigung von Athletinnen der LV Albis betreut. Insgesamt 35 Schülerteams, bestehend aus vier Schülerinnen und Schülern, absolvierten die Staffelläufe über eine Distanz von 1230 m. Für viele Schülerinnen und Schüler war es der erste Auftritt an einem Laufanlass. Vor dem Lauf und am Start sah man ihnen die Anspannung an. Nach dem Zieleinlauf

nierten der fünf Kategorien werden Anfang Januar 2020 im «Anzeiger» sowie unter www.ssa-affoltern.ch vorgestellt und porträtiert. In einer Onlineabstimmung kann ab 7. Januar 2020 für die jeweiligen Lieblinge in jeder Kategorie gestimmt werden. An der Preisverleihung vom Sonntag, 26. Januar 2020, im Kasinosaal in

Die Equipe des Wsca vermochte zu überzeugen. (Bild zvg.)

Am vergangenen Sonntag nahm der Wassersportclub Albis (Wsca) am Jahrgangswettkampf in Bülach teil. Die Schwimmer und Schwimmerinnen konnten nach intensiven Trainings starke Leistungen zeigen. Der Wettkampf hat früh mit den Rennen über 100 m resp. 200 m Lagen begonnen. Bereits hier begann sich ein erfolgreicher Wettkampftag abzuzeichnen. Alle Teilnehmenden konnten ihre Zeiten entscheidend verbessern. Cédric Gurtner aus Jonen gelang es, sich einen 2. Platz zu sichern. Alina Hindriks aus Oberlunkhofen durfte sich über eine Bronzemedaille freuen. Weiter ging es mit der beeindruckendsten Disziplin zum Zuschauen: Delfin. Je nach Alter wurden 25 m, 50 m oder 100 m geschwommen. Tim Joller (Muri) schwamm sich souverän zu Silber und Cédric Gurtner durfte sich über einen 3. Rang freuen. Vor der Mittagspause fanden noch die Rennen über 50 m resp. 100 m Rücken statt. Julian Stöckli aus Aristau landete dank seiner starken Leistung auf dem 3. Platz. Cédric Gurtner stand an diesem Morgen zum dritten Mal auf dem Podest (2. Platz). Am Nachmittag fanden die Rennen über 50 m resp. 100 m Brust und Freistil statt. Die Schwimmerinnen

und Schwimmer konnten ihre Zeiten, welche meistens gerade erst vor zwei Monaten geschwommen wurden, um bis zu 25 % verbessern. Die intensiven Trainings in den letzten Wochen und die Intensivtrainingswoche in den Herbstferien haben zu den starken Leistungen geführt. Einige Schwimmerinnen und Schwimmer verpassten das Podest nur knapp und mussten sich mit dem 4. oder 5. Rang abfinden. Dazu gehörten: Leonie Bollier (Hedingen), Iloy Lamers (Buttwil), Yannic Petrovic (Widen) und Luca Stutz (Affoltern). Zum Abschluss des Wettkampftages nahm der Wsca an den 4x50 m Freistil-Staffeln mit einer Herren- und einer Damenmannschaft teil. Bei den Damen starteten Leonie Bollier, Cora Bollier (Hedingen), Lena Schatzlmayr (Ottenbach) und Melina Brem (Ottenbach). Sie schwammen auf den 8. Rang. Die Herrenmannschaft mit den Schwimmern Iloy Lamers, Julian Stöckli, Cédric Gurtner und Yannic Petrovic konnte den 4. Rang erreichen. Weiter starteten für den Wsca: Alessio Chechele (Bonstetten), Eloise Garand (Aettenschwil) und Brianna Ray (Aeugstertal). Die Schwimmerinnen und Schwimmer dürfen stolz auf ihre neuen Zeiten sein. (asv) Alle Resultate und weitere Infos: www.wsca.ch.

Erneuter Erfolg für Wettswiler Judokas

Die Nachwuchsläufer sind die Hauptakteure am Chlauslauf. (Bild Susanne Crimi)

In Bregenz (Österreich) fand die international stark besetzte BodenseeJudomeisterschaft der Kinder und Junioren statt. Der Budoclub Wettswil war wieder mit vier Kämpfern vor Ort. Die Bilanz kann sich wiederum sehen lassen. Nach tollen und lehrreichen kämpfen stehen am Ende Platz 2 für Estelle Thiel und Platz 3 für Tim

Hafner zu Buche. Jaden Molina und Nils Hafner belegten sehr gute 5. Plätze. Trainer René Täuscher zeigt sich mehr als zufrieden mit der erbrachten Leistung. Wer Lust und Interesse zum Kämpfen hat, sollte mal in Wettswil vorbeikommen. Mehr Infos unter www.budoclub-Wettswil.ch. (pd.)


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Samstag, 7. Dezember 2019 Stuttgarter Weihnachtsmarkt Carfahrt CHF 57.– Dienstag, 10. Dezember 2019 Weihnachtsmarkt Basel Carfahrt CHF 42.– Freitag, 13., bis Sonntag, 15. Dezember 2019 Christkindlmarkt Brixen-Bozen Carfahrt inkl. ÜN ab CHF 490.– Pssst… wir laden auch in Affoltern am Albis zu! Weitere Tages-/Mehrtagesfahrten finden Sie auf unserer Webseite www.strickler-reisen.ch oder fragen Sie telefonisch nach: 041 756 07 66.

Schulen und Kurse


Extra

Freitag, 29. November 2019

Einblicke in die Entwicklung des Angebots an Unterhaltungselektronik Das Museum für Kommunikation archiviert Briefe ans Christkind

Faszination Christbaum. (Bild Pixabay)

Ihre WeihnachtsErinnerung teilen Der «Anzeiger» sucht Leserfotos zum Thema «Meine WeihnachtsErinnerung». Eine Auswahl wird abgedruckt – mit der Geschichte dazu. Für die einen ist es die SpielzeugLokomotive oder das Puppenhaus, das sie als Kind unter dem Christbaum fanden, für andere die handgefertigte Krippe, der ganz besonders dekorierte Tannenbaum, ein Accessoire oder eine bestimmte Tätigkeit, die in Feststimmung versetzen. So manche dürften die Weihnachtstage auch schon an einem ungewöhnlichen Ort oder gar an einer exotischen Destination verbracht haben. Schicken Sie dem «Anzeiger» ein Bild, das für Sie persönlich eine Erinnerung an die Weihnachtszeit darstellt. Es muss nichts Aussergewöhnliches oder Spektakuläres, sondern darf im Gegenteil auch gerne etwas Unscheinbares oder ganz Persönliches sein. Eine Auswahl der Bilder wird über die Weihnachtstage abgedruckt, zum Teil mit der Geschichte dazu, falls Sie diese einem «Anzeiger»Journalist oder einer -Journalistin erzählen möchten. (tst.) Fotos per Mail an redaktion@affolteranzeiger.ch, mit Betreff «Meine Weihnachts-Erinnerung». Einsendefrist: bis 8. Dezember. Bitte für Rückfragen Telefonnummer angeben. Mit der Einsendung bestätigen Sie, dass Sie Urheber des Fotos sind und die Erlaubnis der abgebildeten Personen haben.

gedankensprünge Saisonschluss Der Badestrand am Nebelmeer Bleibt wohl auch heute wieder leer Denn in den grauen Nebelschwaden Will niemand tauchen oder baden Martin Gut

Ob Weihnachtsmann, Père Noël, Babbo Natale oder Christkind: Alle haben derzeit viel zu tun und beantworten im Rahmen der Aktion Christkind mehrere zehntausend Kinderbriefe. Diese werden seit 1997 im Museum für Kommunikation in Bern archiviert. Historiker Karl Kronig bietet einen Einblick. Die Kinderbriefe an den Weihnachtsmann und das Christkind haben in den letzten Jahren zugenommen. Eine schlüssige Erklärung dafür gibt es nicht. Möglich ist indes, dass in der immer digitaleren Welt ein physischer Brief einen immer grösseren Wert bekommt. Die Kinder zeichnen und basteln mit Sorgfalt, Hingabe und ihrer Kinderfantasie. Und sie verschicken nicht nur Listen mit materiellen Wünschen, sondern schreiben auch über ihre Sorgen und Hoffnungen oder den Zustand der Welt. Seit 22 Jahren sammelt das Museum für Kommunikation die Briefe. Dafür ist der Historiker Karl Kronig zuständig. Er weiss, wo den Kindern im Verlauf der Jahre der Schuh drückt. Karl Kronig, weshalb sammelt das Museum für Kommunikation die Briefe ans Christkind? Karl Kronig: Die Frage nach den Briefen ans Christkind, die in der Vorweihnachtszeit regelmässig an das Museum gerichtet wurde, hat das Museum dazu bewogen, dieses Phänomen zu dokumentieren. Einerseits handelt es sich dabei um ein attraktives postgeschichtliches Thema, andererseits waren wir gespannt, wie sich die Wünsche der Kinder über die Jahre verändern. Erstmals sammelten wir eine Auswahl der Briefe im Jahr 1997, dann 1998 und 2000. Danach sind wir dazu übergegangen, etwa alle zehn Jahre eine neue Auswahl zu archivieren. Die letzte stammt aus dem Jahr 2012, die nächste ist für 2020 vorgesehen. Wie haben sich die Briefe seit Beginn der Sammlung im Jahr 1997 verändert? Der Zeitraum 1997 bis 2012 ist verhältnismässig kurz und es wurde noch keine systematische Auswertung vorgenommen. Eine oberflächliche Sichtung lässt aber darauf schliessen, dass weiterhin vor allem Handschrift sowie Handzeichnungen und seltener

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digitalisierung in worten

Smart Metering Smart Metering meint intelligente Zähler, die digitale Daten senden und empfangen können und in ein Kommunikationsnetz eingebunden sind. Sie messen Energieverbrauch, verschiedenste Attribute von Aussenund Innenluft, Bewegungen und Weiteres. Smart Metering wird vor allem in Kombination mit Smart Homes und Smart Arbeitsplätzen eingesetzt. Dank Smart-Metering kann die Lüftung an Arbeitsplätzen beispielsweise so eingestellt werden, dass die Luft einen gewissen CO2-Wert nie überschreitet. So kann die Konzentrationsfähigkeit der Arbeitenden gefördert und gleichzeitig Heiz- oder Kühlenergie gespart werden, da nicht unnötig gelüftet wird. An zahlreichen Universitäten wird in verschiedensten Bereichen zum Thema Smart Metering geforscht. In Zukunft könnten dank Smart Metering beispielsweise selbstfahrende Autos miteinander kommunizieren. So könnte der vorhandene Platz auf den Säuliämtler Strassen viel effizienter genutzt werden, da alle mit Smart Metern ausgestatteten Autos auf die Sensoren aller anderen mit Smart Metern ausgestatteten Autos zugreifen könnten und sich beispielsweise Bremswege dadurch massiv verkürzen würden. (sals) In der Serie «Digitalisierung in Worten», erläutert der «Anzeiger» primär aus dem Englischen stammende Begriffe, die sich im 21. Jahrhundert auch im deutschen Sprachgebrauch durchgesetzt haben.

Nicht nur materielle Wünschen werden geäussert. (Bilder zvg.)

herkömmliches

Gott

Wunschzettel sind meist handgeschrieben, teils mit Zeichnungen und Collagen. Collagen dominieren. Vereinzelt tauchen in den letzten Sammlungen auch Fotokopien und Texte auf, die am Computer geschrieben wurden. Gut möglich, dass dies in Zukunft vermehrt vorkommen wird. Wie haben sich die Wünsche der Kinder verändert? In dieser Hinsicht ist kein eindeutiger Trend auszumachen. Neben

materiellen Wünschen tauchen auch immer wieder immaterielle auf. Die materiellen Wünsche sind aber deutlich in der Überzahl und geben interessante Einblicke in die Entwicklung des Unterhaltungselektronikangebots. Was das Immaterielle betrifft, bin ich gespannt, wie sich die aktuelle Klimadiskussion im nächsten Jahr in den Briefen ans Christkind niederschlagen wird. Nathalie Dérobert

Das delikate Hauptwort Gott ist himmlischer Herkunft, beteuern die Gläubigen. Es gibt ihn gar nicht, behaupten die Ungläubigen. Weder das eine noch das andere lässt sich beweisen, sagen die Agnostiker. Recht haben sie. Aber das ist eine Binsenwahrheit. «Gott wohnt in unzugänglichem Licht» und lässt sich weder mit Händen greifen noch mit dem Verstand erfassen, heisst es selbst in der Bibel (1 Tim. 6,13-16). Die Sache mit Gott ist keine Frage des Rechthabens oder gar der Rechthaberei, sondern eine Frage des Vertrauens: «Woran du dein Herz hängst und worauf du dich verlässt, das ist dein Gott», sagt Martin Luther im grossen Katechismus. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

wetter

Brandgefahr im Advent

Vorsichtiger Umgang mit Kerzen und Deko Der Advent steht für Kerzenlicht und Besinnlichkeit. Damit es in dieser Zeit nicht zu Bränden kommt, braucht es gute Vorbereitung und Wachsamkeit.

adventsweisheit «Wer am Adventsmarkt seinen Glühwein ohne zu pusten trinkt, spart sich das Geld für gebrannte Mandeln.»

Kerzen tragen in der Adventszeit zu einer besinnlichen Stimmung bei. Doch mit ihnen ist auch ein erhöhtes Brandrisiko verbunden: Eine sanft flackernde Kerze kann schlimmstenfalls innert Kürze zum Grossbrand werden und eine Wohnung zerstören. LEDLichterketten und LED-Kerzen sind als Alternativen deshalb immer beliebter und sehr zu empfehlen. Unbeaufsichtigte Kerzen zählen das ganze Jahr zu den Hauptursachen von Wohnungsbränden. Wer dennoch nicht auf Kerzen aus Wachs verzichten möchte, schaut vor Verlassen eines Raums immer zurück, ob die Kerzen gelöscht sind. Kerzen können auch von Haustieren umgekippt wer-

den und leicht brennbare Gegenstände entzünden. Falls es zu einem richtigen Brand kommt, muss zuerst die Feuerwehr alarmiert werden. Danach werden Menschen in Sicherheit gebracht. Erst dann kann versucht werden, das Feuer zu löschen. Wichtig dabei ist, sich nie selbst in Gefahr zu bringen.

Auch am Baum setzt sich LED durch Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) hat in ihrer Bevölkerungsbefragung 2019 mehrere Fragen zur Weihnachtszeit gestellt, um das Unfallrisiko analysieren zu können. Erkenntnisse: 58 % der Schweizer Wohnbevölkerung hatten letztes Jahr zu Hause einen Weihnachtsbaum. Von ihnen benützte jede vierte Person Weihnachtsbaumkerzen aus Wachs – diese kommen also nur noch in 15 % der Haushalte zum Einsatz.

Für eine brandfreie Advents- und Weihnachtszeit geben die Beratungsstelle für Brandverhütung (BfB), BFU und Suva folgende Tipps: LED-Kerzen und LED-Lichterketten sind sicherer als Kerzen aus Wachs. Weihnachtsbaum ins Wasser stellen, um ihn länger feucht zu halten. Für Notfälle eine Löschdecke griffbereit halten. Kerzen löschen, wenn sie nicht beaufsichtigt werden. Kerzen standsicher aufstellen, auf einer nicht brennbaren Unterlage mit ausreichend Abstand zu brennbaren Materialien. Für einen stabilen, aufrechten Halt der Kerzen auf Adventskränzen und Christbäumen sorgen. Kerzen auswechseln, bevor sie ganz niedergebrannt sind – spätestens zwei Fingerbreit oberhalb des Adventskranzes oder Weihnachtsbaums. Kerzen an dürren Adventsgestecken oder Weihnachtsbäumen nicht mehr anzünden. Dürre Adventsgestecke nie im Cheminée verbrennen, sondern entsorgen. (pd.)


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