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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 93 I 171. Jahrgang I Freitag, 1. Dezember 2017

Unumstritten

Gemeinsamer Weg

Die Gemeindeversammlung Maschwanden hiess sämtliche Anträge gut. > Seite 3

Spital Affoltern: Der Gemeinderat Mettmenstetten setzt Solidarität vor Einzelinteressen. > Seite 8

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Krimi-Dinner Die Bibliothek Wettswil bot zum Jubiläum Krimihäppchen und Klavierklänge. > Seite 9

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Täter überführen Forensiker Kurt Zollinger referierte in Knonau über die Vielseitigkeit der Spurensuche. > Seite 11

Eine Gaumenfreude mit Tiefgang Ab morgen Samstag gibt es in Dorfläden Säuliämtler Milch zu kaufen «Di fair Milch» heisst die im Säuliamt produzierte und abgefüllte Milch, die in den Dorfläden im Knonauer Amt angeboten wird und den Anstoss für mehr Lebensmittel aus dem Bezirk Affoltern geben soll. Geschmacklich weist sie eine erstaunliche Vielfalt auf. ................................................... von salomon schneider 40 Landwirte aus dem Knonauer Amt haben sich zur Genossenschaft Faire Milch Säuliamt zusammengeschlossen. Die Milch wird bei der Molkerei Höhn in Hirzel pasteurisiert und verpackt und in den Säuliämtler Dorfläden verkauft.

Unvergleichliche Geschmacksvielfalt

Werner Locher (v.r.), Präsident der Genossenschaft Faire Milch Säuliamt, die die Milch liefert, Christian Höhn, der sie in der Molkerei Höhn verarbeitet und Armin Heller, Geschäftsführer der Landi Albis, die sie in den Läden verkauft. (sals) der kräftigen Würze einer Heumilch unterscheidet. Noch einmal andere Noten weist Milch von Kühen aus, die viel mit siliertem Gras gefüttert wurden. Das gärende Heu gibt der Milch eine fein säuerliche Note.

nicht entrahmt wird. Dadurch erhält sie ihren satten, rahmig-buttrigen Geschmack, der alle anderen Aromanoten umrahmt und die natürliche Süsse der Milch optimal zur Geltung bringt. Da sie schonend pasteurisiert wird, bleiben besonders viele Geschmacksnuancen erhalten. Rolf Heer ist überzeugt vom Produkt: «Da alle Bauern, welche die Säuliämtler Milch liefern, bei Tierwohlprogrammen für Freilaufstallhaltung, Auslaufhaltung oder beiden Programmen mitmachen und gentechnisch verändertes Futter verboten ist, können wir höchste Qualität garantieren.» «Di fair Milch» kostet 1.90 Franken pro Liter und soll für die Konsumenten eine qualitativ und geschmacklich hochwertige Milch bieten, die in der Region produziert, abgefüllt und verkauft wird und bei den Landwirten auch die Abhängigkeit von Direktzahlungen reduziert. Bei rund 20 Millionen Litern Milch, die im Knonauer Amt jährlich produziert werden, ist dies zwar nur ein Tropfen auf den heissen Stein, andererseits ist es ein Anfang. Ob das Projekt Faire Milch Säuliamt ein Erfolg wird, hängt nun einzig und allein vom Einkaufsverhalten der Bevölkerung im Knonauer Amt ab. ................................................... > Bericht auf Seite 9

«Di fair Milch» ist naturbelassen, was sie cremiger macht und die einzelnen Aromanoten der Milch intensiver zur Geltung bringt. Der Landwirt Rolf Heer erklärt: «Mit der Vegetation verändert sich im Laufe des Jahres auch der Geschmack der Milch, Einfluss hat auch die Fütterung mit Heu und Silo. Bei der Säuliämtler Milch wird der Geschmack zudem durch unterschiedliche Gräser, Kräuter und Blumen geein-

prägt, welche von den Kühen gefressen werden.» Kräuter wie Spitzwegerich, Klee, Löwenzahn und Schafgarbe wirken sich direkt auf den Geschmack der Milch aus. Je nach Grasart dominieren Noten von Haselnüssen, geschälten Mandeln oder Muskatnuss. Dazu können Einschläge von Sellerie oder Blumenkohl kommen. Das erste Frühlingsgras gibt der Milch eine besondere Frische, die sich stark von

Dichte Besiedlung hat Folgen

Wenn der Wald zum Spielplatz wird

Die immer dichter werdende Besiedlung des Mittellandes bringt zahlreiche Folgen mit sich: mehr bebaute Fläche, mehr Verkehr, mehr Lärm. Aus ruhigen Quartieren können zentrale Lagen werden und aus Feldwegen Erschliessungsstrassen. Die viel befahrene Islisbergstrasse in Bonstetten führt beispielsweise als 80km/h-Strecke mitten durch den Hof der Familie Locher. Diese kämpft für verkehrsberuhigende Massnahmen. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 5

Die Kundengunst ist entscheidend Für den Geschmack ausschlaggebend ist, dass die faire Säuliämtler Milch

Uerzliker Kindergärtler im Waldprojekt

Ämtler Arbeitgeber sind zuversichtlich Im Rahmen der November-Versammlung befragt der Ämtler Arbeitgeberverband seine Mitglieder jeweils nach dem Geschäftsgang und den Aussichten. Die diesjährigen Rückmeldungen stimmen zuversichtlich: 70 Prozent gaben eine bessere Auslastung als erwartet an. Und auch im kommenden Jahr glauben 62 Prozent an eine Steigerung. Da und dort wurden allerdings auch der Margenzerfall und die «Regulierungswut» beklagt. ................................................... > Bericht auf Seite 11

Im «Waldschloss» wird zuerst ein wärmendes Feuer entfacht. (Bild Andrea Bolliger) Den Uerzliker Kindergärtlern diente während der vergangenen sechs Wochen der Wald als Kindergarten. Ganz nach dem Motto «Der Weg ist das Ziel»

entdeckten sie bereits auf dem Weg zum «Waldschloss» eine Menge Natur. Das Projekt sollte nicht nur den Bezug zur Natur stärken, sondern auch dazu

anregen eigene Spielideen zu entwickeln und umzusetzen. (abo) ................................................... > Bericht auf Seite 7

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Weihnachtsdorf Der Bonstetter Dorfkern versetzte am Mittwoch in Adventsstimmung. > Seite 13

Laufsport und Adventszauber Die Begegnungszone in Affoltern wird am Sonntag wieder zum Treffpunkt. Chlausmärt und Chlauslauf locken an die Obere Bahnhofstrasse. 650 Läufer werden am Sonntag am Start sein, das vermelden die Organisatoren des Säuliämtler Chlauslaufs, der heuer sein 20-Jahre-Jubiläum feiert. Morgen Samstagmorgen am Wochenmarkt ist letzte AnmeldeGelegenheit. Der Chlausmärt wartet wieder mit viel Kunsthandwerk und kulinarischen Köstlichkeiten auf, aber auch Politisches hat Platz an der Oberen Bahnhofstrasse. So sammeln frei praktizierende Hebammen Unterschriften, damit ihre Pikett-Entschädigungen wieder von den Gemeinden getragen werden. Die Grünen wollen, dass Affoltern «Energiestadt» wird. ................................................... > Berichte auf den Seiten 3 / 19 / 25 anzeigen


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars Im Konkurs über Herrn Jan Glowacki, geb. 10. Dezember 1976, von Horgen ZH, Reppischtalstrasse 31, 8914 Aeugstertal, liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 1. Dezember 2017 verwiesen. Affoltern am Albis, 1. Dezember 2017 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern a.A.

Einstellung des Konkurses Über die Lindenhof Uerzlikon GmbH, mit Sitz in Kappel am Albis, c/o Marcelle Vollenweider-Betschart, Höhenweg 1, 5643 Sins (alt: Weiermattstrasse 9, 8926 Uerzlikon), ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 2. August 2017 der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichtes vom 16. November 2017 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger binnen zehn Tagen die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 4500.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Affoltern am Albis, 1. Dezember 2017 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern a. A.

Der Sicherheitsvorstand verfügt: Anlässlich der Durchführung des 22. Chlausmärts und des 20. Säuliämtler Chlauslaufs vom Sonntag, 3. Dezember 2017 bleiben folgende Strassen für jeglichen Verkehr gesperrt: • Die Obere Bahnhofstrasse ab Bäckerei Nussbaumer bis Zürichstrasse, die Poststrasse ab Tierklinik und die Merkurstasse ab Parkplatz Fust bis Obere Bahnhofstrasse vom Samstag, 2. Dezember 2017, 18.00 Uhr bis Sonntag, 3. Dezember 2017, bis 22.30 Uhr. • Die Innere Grundstrasse am Sonntag, 3. Dezember 2017, von 7.30 Uhr bis 22.30 Uhr. • Die Äussere Grundstrasse am Sonntag, 3. Dezember 2017, von 09.30 Uhr bis 13.00 Uhr. Auf dem Breitenweg und der Betpurstrasse, ab Breitenweg bis Lindenplatz, muss am Sonntag, 3. Dezember 2017, von 9.30 Uhr bis 13.00 Uhr mit Behinderungen gerechnet werden. Affoltern am Albis, 1. Dezember 2017 Der Sicherheitsvorstand

Beschlüsse der Gemeindeversammlung

Liegenschaftenabgaben für das Jahr 2018

vom Freitag, 24. November 2017, 20.00 Uhr

Gestützt auf die Verordnung über die Siedlungsentwässerungsanlagen und in Anwendung der Verordnung über die Gebühren für die Siedlungsentwässerung bzw. der kommunalen Abfallverordnung hat der Gemeinderat die Benutzergebühren für die Siedlungsentwässerung und für die Abfallwirtschaft wie folgt festgesetzt:

A Politische Gemeinde 1. Genehmigung Voranschlag 2018 und Festsetzung des Steuerfusses 2018 2. Erlass kommunale Gebührenverordnung 3. Auflösung der Wärmeverbund Tömlimatten GmbH und Übernahme der Holzschnitzelheizanlage 4. Zustimmung zur Totalrevision der Statuten des Schulzweckverbandes Bezirk Affoltern. B Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde 1. Genehmigung Voranschlag 2018 2. Kreditbewilligung für Machbarkeitsstudie und Nutzungskonzept Pfarrhaus. Vom Zeitpunkt der Veröffentlichung der Beschlüsse an gerechnet können beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich folgende Rechtsmittel ergriffen werden: – Rekurs in Stimmrechtssachen innert 5 Tagen wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung (§ 151a Gemeindegesetz) – Protokollberichtigungsrekurs innert 30 Tagen mit dem Begehren um Berichtigung des Protokolls (§ 54 Abs. 3 Gemeindegesetz) – Gemeindebeschwerde innert 30 Tagen gegen die gefassten Beschlüsse (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit; § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz). Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die Beschlüsse liegen bis zum Ablauf der Rechtsmittelfristen zu den Schalteröffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung zur Einsichtnahme auf. Im Auftrag der Behörde Gemeindeverwaltung Kappel am Albis

Der Gemeinderat hat, gestützt auf die ab 1. Januar 2018 geltende Gebührenverordnung, den Gebührentarif erlassen. Der Gebührentarif liegt während einer Frist von 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, in der Gemeindeverwaltung zur Einsichtnahme auf. Während dieser Frist kann beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern am Albis, mit schriftlich begründeter Eingabe Rekurs gegen den Gebührentarif erhoben werden. Gemeinderat Kappel am Albis

1. Siedlungsentwässerung a) Pauschale Grundgebühr (wie Vorjahr) Fr. 180.– pro Haushaltung; Gewerbe- und Landwirtschaftsbetriebe haben grundsätzlich für jede Betriebseinheit eine Grundgebühr von Fr. 100.– zu entrichten; Grundeigentümern, welche für dieselbe Liegenschaft, in der sich ihr Betrieb befindet, bereits für eine selbst bewohnte Wohnung die Grundgebühr entrichten, wird die für den Betrieb geschuldete Grundgebühr auf Fr. 50.– ermässigt. b) Mengenpreis (wie Vorjahr) Fr. 1.80 pro Kubikmeter (Grundlage Wasserbezug gemäss Meldung der Wasserversorgungsgenossenschaften für die letzte Abrechnungsperiode). Wo keine Messung der Wassernutzung bzw. eines nicht in die Kanalisation abgeleiteten Anteils mittels Wasserzähler (Wasseruhr) möglich ist, wird die Gebühr pro Gewerbe-, Industrie-, Landwirtschaftsbetrieb oder Haushaltung grundsätzlich pauschal mit Fr. 600.– bzw. quartalsweise (inkl. Grundgebühr) erhoben. Bei Vorliegen besonderer Verhältnisse wird vom Gemeinderat ein Pauschalbetrag nach pflichtgemässem Ermessen festgesetzt. Die gesetzliche Mehrwertsteuer von 7.7 % ist in diesen Beträgen enthalten. 2. Abfallwirtschaft (wie Vorjahr) Pauschale Grundgebühr pro Haushaltung Fr. 100.–. Gewerbe- und Landwirtschaftsbetriebe haben grundsätzlich für jede Betriebseinheit eine Grundgebühr von Fr. 80.– zu entrichten; Grundeigentümern, welche für dieselbe Liegenschaft, in der sich ihr Betrieb befindet, bereits für eine selbst bewohnte Wohnung die Grundgebühr entrichten, wird die für den Betrieb geschuldete Grundgebühr auf Fr. 25.– ermässigt. Bei Vorliegen besonderer Verhältnisse wird vom Gemeinderat ein Pauschalbetrag nach pflichtgemässem Ermessen festgesetzt. 3. Rechtsmittel Gegen diese Beschlüsse kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Postfach, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich und begründet Rekurs erhoben werden. Kappel am Albis, 22. November 2017 Gemeinderat Kappel am Albis

Beschlüsse der Gemeindeversammlung Maschwanden vom 27. November 2017 A. Politische Gemeinde 1. Einbürgerung von Jan und Caroline Kolnisko mit den beiden Kindern Lyn und Ian (deutsche Staatsangehörige): Zustimmung 2. Verzicht auf Neubewertung Verwaltungsvermögen (Restatement) per 1. Januar 2019: Zustimmung 3. Voranschlag 2018 sowie Festsetzung des Steuersatzes auf 48 %: Genehmigung 4. Gebührenverordnung der Gemeinde Maschwanden ab 1. Januar 2018: Genehmigung B. Primarschulgemeinde 1. Totalrevision der Statuten des Schulzweckverbandes Bezirk Affoltern: Genehmigung 2. Verzicht auf Neubewertung Verwaltungsvermögen (Restatement) per 1. Januar 2019: Zustimmung 3. Voranschlag 2018 sowie Festsetzung des Steuersatzes auf 61 %: Genehmigung C. Reformierte Kirchgemeinde Voranschlag 2018 sowie Festsetzung des Steuersatzes auf 14 %: Genehmigung Protokollauflage und Rechtsmittel Die Protokolle liegen ab 5. Dezember 2017 während 30 Tagen im Gemeindehaus, Dorfstrasse 54, 8933 Maschwanden, während den Öffnungszeiten, zur Einsichtnahme auf. Protokollberichtigungsbegehren sind in Form eines Rekurses innert 30 Tagen ab Auflage schriftlich beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, einzureichen. Gegen die von den Versammlungen gefassten Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von dieser Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Im Übrigen kann gegen die Beschlüsse gestützt auf § 151 Abs. 1 des Gemeindegesetzes (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) innert 30 Tagen, von dieser Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Beschwerde erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. In Angelegenheiten der evangelischreformierten Kirchenpflege gelten die gleichen Rechtsmittel. Diese sind an die Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, zu richten. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Maschwanden, 28. November 2017 Im Auftrag der Vorsteherschaften Gemeinderat Maschwanden Primarschulgemeinde Maschwanden Reformierte Kirchenpflege Maschwanden

Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach Politische Gemeinde Primarschulgemeinde

Einladung zur Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Gemeinden Obfelden und Ottenbach (Sekundarschulgemeinde) sowie der Gemeinde Obfelden (politische Gemeinde und Primarschulgemeinde) werden zur Gemeindeversammlung eingeladen auf Dienstag, 5. Dezember 2017, 20.00 Uhr, in der Mehrzweckhalle Zendenfrei. Die Stimmberechtigung richtet sich nach dem Gesetz über die politischen Rechte vom 1. September 2003. Anträge: A. Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach 1. Genehmigung des Voranschlages 2018 und Festsetzung des Steuerfusses auf 26 % 2. Genehmigung der Totalrevision der Statuten des Schulzweckverbandes Bezirk Affoltern B. Politische Gemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages 2018 und Festsetzung des Steuerfusses auf 45 % 2. Genehmigung der Totalrevision der Besoldungsverordnung 3. Genehmigung der Teilrevision des Kommunalen Personalrechts 4. Genehmigung des Erlasses einer Kommunalen Gebührenverordnung C. Primarschulgemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages 2018 und Festsetzung des Steuerfusses auf 50 % 2. Genehmigung eines Baukredites über CHF 200 000 für den Ersatz der Fenster und energetische Massnahmen am Schulhaus C 3. Genehmigung der Totalrevision der Statuten des Schulzweckverbandes Bezirk Affoltern Als Ergänzung zu den Anträgen liegen die Akten 14 Tage vor der Versammlung während den Bürozeiten bei der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Auf Wunsch werden die Anträge in Broschürenform den Stimmberechtigten zugestellt. Die Anträge können auch auf der Homepage der Gemeinde Obfelden (www.obfelden.ch) eingesehen werden. Obfelden, 3. November 2017 Die Gemeindevorsteherschaften

Schiessvereine

FeldschützenGesellschaft Zwillikon Chlausschiessen Samstag, den 2. Dezember von 13.30 bis 15.00 Uhr Der Vorstand


Bezirk Affoltern

Tasche nicht beaufsichtigt: Handy weg In einem Einkaufszentrum in Affoltern hat sich ein Dieb am 24. November, abends, in einer unbeaufsichtigten Tragtasche bedient und das Handy gestohlen. Die Kantonspolizei beziffert den Wert des Mobiltelefons auf rund 1000 Franken – und bittet auch in der hektischen Vorweihnachtszeit um Vorsicht. Unbekannte haben vom 25. auf den 26. November im Garten eines Einfamilienhauses in Wettswil die Weihnachtsbeleuchtung gestohlen. Die Besitzer schätzen deren Wert auf rund 500 Franken. Die Kommunalpolizei musste in den vergangenen Tagen auch wegen Lärmimmissionen ausrücken. So wurden in Mettmenstetten am 25. November gegen 23 Uhr Jugendliche ermahnt und von einem Sitzplatz weggewiesen, nachdem sich Nachbarn über Lärm beschwert hatten. Gleichentags, kurz vor Mitternacht, beklagte sich in Mettmenstetten die Nachbarschaft über Lärm, der aus einem Mehrfamilienhaus nach aussen drang. Die Verursacher wurden von der Polizei ermahnt. Einbrecher sind am 26. November zwischen Mitternacht und 7 Uhr ins Gästezimmer eines Restaurants in Mettmenstetten eingedrungen und haben dabei an der Eingangstüre rund 1500 Franken Schaden verursacht. Das Diebesgut ist noch Gegenstand polizeilicher Abklärungen. (-ter.)

wir gratulieren Zum 85. Geburtstag Am Sonntag, 3. Dezember, feiern Nelly Däppen in Obfelden und am Montag, 4. Dezember, Helene ErpenStuder in Zwillikon ihren 85. Geburtstag. Wir gratulieren den beiden herzlich zum Jahrestag und wünschen Freude und alles Gute.

Zum 80. Geburtstag Morgen Samstag, 2. Dezember, feiern Enzo Dominioni in Affoltern und am Sonntag, 3. Dezember, Erika Scotzniovsky-Näf, auch in Affoltern, ihren 80. Geburtstag. Wir gratulieren allen ganz herzlich, wünschen den Jubilaren gute Gesundheit und schöne Feiern.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch

Freitag, 1. Dezember 2017

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Gelebte Demokratie in der Kirche Versammlung der politischen Gemeinde, Primarschul- und Kirchgemeinde Maschwanden Eine vielfältige, jedoch wenig umstrittene Traktandenliste sorgte in Maschwanden für eine kurze Gemeindeversammlung. Sämtliche Anträge wurden einstimmig angenommen. Eine aus Deutschland stammende Familie wurde eingebürgert. ................................................... von martin mullis Die altehrwürdige Kirche in Maschwanden (Baujahr 1505) gilt im ganzen Kanton als Austragungsort einer Gemeindeversammlung sicher als eine Seltenheit. Der sakrale Ort bietet denn auch etwas andächtige Atmosphäre für so profane Geschäfte wie sie die Dorfpolitik erfordert. Darüber, ob die klerikale Stimmung tatsächlich zum zufriedenen und ruhigen Ablauf, sowie der praktisch diskussionslosen Zustimmung der Anträge der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger beigetragen hat, kann nur spekuliert werden. Bereits dem ersten Traktandenpunkt, bei dem Gemeindepräsident Andreas Binder die Einbürgerung einer deutschstämmigen Familie beantragte, wurde mit grossem Applaus der 58 Stimmberechtigten zugestimmt. Die Gesuchsteller Jan Kolnisko, seine Frau Caroline, Tochter Lyn und Sohn Ian Joe, sind im kleinen Bauerndorf

bestens integriert und freuten sich sichtlich über die herzliche Aufnahme. Der Verzicht auf die Neubewertung des Verwaltungsvermögens, das sogenannte Restatement, holte die Versammlungsteilnehmer jedoch sofort wieder zurück in die alltägliche (Finanz)-Politik. Trotz der doch ziemlich komplizierten Angelegenheit erhielt dieser Punkt auf der Traktandenliste diskussionslose Zustimmung. Ebenso wurde der Voranschlag für das Jahr 2018 nach kurzen und verständlichen Erklärungen des Gemeindepräsidenten genehmigt.

Ja zur Gebührenverordnung Mit Inkrafttreten des neuen Gemeindegesetzes am 1. Januar 2018 wird die kantonale Grundlage für die Erhebung kommunaler Gebühren in einigen Bereichen ersatzlos aufgehoben. Die Gemeinden haben deshalb eigene Rechtsgrundlagen erlassen. Vizepräsident Christian Gabathuler gelang es mühelos, die Stimmberechtigten zu überzeugen dem Antrag zur Genehmigung der Gebührenverordnung der Gemeinde zuzustimmen. Präsident Binder informierte zum Schluss der Gemeindeversammlung über das Begehren um eine Einheitsgemeinde. Da die Überarbeitung der

Petition Energiestadt Affoltern

Gut integriert und als Gemeinde-Bürger herzlich willkommen geheissen. Von links: Jan, Ian Joe, Lyn und Caroline Kolnisko. (Bild Martin Mullis) Gemeindeordnung jedoch erst an die Hand genommen werden muss, wird das Geschäft «Einheitsgemeinde» erst 2018 behandelt. Mit dem besten Dank und einem Geschenk für die geleisteten Dienste verabschiedete Andreas Binder Gemeindeschreiberin Suzana Sturzenegger. Die Präsidentin der Tagesschule Maschwanden, Marianne Künzi, durfte anschliessend noch 57 Stimmberechtigte zur Versammlung der Primar-

schulgemeinde begrüssen. Sowohl der Totalrevision der Statuten des Schulzweckverbandes Bezirk Affoltern wie auch dem Verzicht auf Neubewertung des Verwaltungsvermögens und dem Voranschlag 2018, stimmten die anwesenden Stimmberechtigten einstimmig und diskussionslos zu. Ebenfalls ohne Einwände wurde auch der Antrag der reformierten Kirchgemeinde betreffend den Voranschlag 2018 angenommen.

Junge Familien nicht zusätzlich belasten

Unterschriftensammlung der Grünen

Ämtler Hebammen sammeln Unterschriften

Die Grüne Partei Affoltern lanciert eine Petition, mit der sie den Gemeinderat auffordert, die Zertifizierung der Gemeinde mit dem Label Energiestadt anzustreben. Mit einem Stand am Chlausmärt geben die Grünen dem zukunftsweisenden Anliegen Nachdruck.

Die Hebammen aus dem Knonauer Amt sind erstmalig mit einem eigenen Stand am Chlausmärt vom 3. Dezember in Affoltern vertreten.

Der schonende Umgang mit Energie ist ein dringendes Gebot für die Zukunft. Bisher haben in der Schweiz 418 Gemeinden von Aadorf bis Zürich ein Zeichen gesetzt und das Label Energiestadt erhalten. Im Knonauer Amt Bezirk sind Aeugst, Hedingen, Knonau und Mettmenstetten bereits Energiestädte. Energiestädte leisten einen beachtlichen Beitrag für eine nachhaltige Energiepolitik. Ein wesentlicher Grund des Erfolgs des Programms Energiestadt liegt darin, dass sich die Anstrengungen zum Erlangen des Labels für eine Gemeinde auszahlen. So kann ein kluges Energiemanagement rentabel werden – zum Beispiel die Sanierung von Trinkwasseranlagen. Die entsprechen-

den Massnahmen lösen Investitionen aus, die für das lokale Gewerbe förderlich sind. Ein Anreiz besteht darin, dass im ganzen Prozess zum Erlangen des Labels Gemeinden selbst bestimmen, welche Massnahmen sie durchführen wollen. Der Bund nimmt über EnergieSchweiz eine beratende und unterstützende Funktion ein; die Autonomie der Gemeinden wird nicht eingeschränkt.

Affoltern beginnt nicht bei Null

Affoltern ist bereits Mitglied des Trägervereins Energiestadt Schweiz. Einige schon getroffene Massnahmen werden anerkannt. Die Gemeinde muss also nicht bei Null beginnen, um eine Energiestadt zu werden. Nach einer Anmeldung für die Zertifizierung ist der nächste Schritt, dass die Gemeinde in sechs energiepolitisch wichtigen Gebieten untersucht wird: Entwicklungsplanung und Raumordnung, kommunale Gebäude und Anlagen, Versorgung und Entsorgung, Mobilität, interne Organisation sowie Kommunikation und Kooperation. Um das Label Energiestadt zu erhalten, muss eine Gemeinde dabei mindestens 50 Prozent der maximal möglichen Punktezahl erreichen. Die Erteilung des Labels ist kein Abschluss, sondern versteht sich als Etappe in einem kontinuierlichen energiepolitischen Prozess. Die Grünen laden am Chlausmärt ein zu einem heissen GewürzAffoltern bald Energiestadt? Die bereits realisierten Tempo- trunk und freuen 30-Zonen zählen zu den vom Energiestadt-Label empfoh- sich auf angeregte Diskussionen. (pd.) lenen Massnahmen im Bereich der Mobilität. (Bild zvg.)

Weil die Geburt und die Wochenbettbetreuung zeitlich nicht geplant werden können, steht die Hebamme für die Betreuung einer Frau während der Geburt (Hausgeburt) und für die Betreuung nach der Geburt (Wochenbettbetreuung) in Abruf-Bereitschaft. Dafür erhält die Hebamme wie jede andere Berufsgruppe auch eine Pikettentschädigung. Die meisten Zürcher Gemeinden kommen seit je für diese Pikettentschädigung auf, da sie laut Gesundheitsgesetz zu einer Sicherstel-

lung der Grundversorgung verpflichtet sind. Aus diesem Grund wurde die Pikettleistung im Vertrag der Hebammen mit Santésuisse explizit aus der Grundversicherung ausgeschlossen. Die einmalige Pikettentschädigung (200 Franken für die Geburt, 115 Franken fürs Wochenbett) ist ein Bestandteil des Hebammenhonorars. Seit diesem Jahr bezahlen die Gemeinden Aeugst, Affoltern, Hausen, Hedingen, Maschwanden, Obfelden, Ottenbach, Rifferswil und Stallikon, den frei praktizierenden Hebammen diese Entschädigung nicht mehr. Sie muss nun den betroffenen Frauen direkt in Rechnung gestellt werden. Die Hebammen sind mit diesem Entscheid nicht einverstanden und starten am Chlausmärt in Affoltern eine Petition. (pd.) anzeige

Prämienreduktion gefordert Elementarschäden an Zürcher Gebäuden steigen, allerdings nicht so stark, wie die Feuerschäden sinken. Die nicht gewinnorientierte kantonale Gebäudeversicherung (GVZ) fahre deshalb systematisch Gewinne ein, heisst es in einem Postulat, das am 20. November im Kantonsrat eingereicht wurde. Die unterzeichnenden GLPKantonsräte – unter ihnen der Ottenbacher Ronald Alder – fordern deshalb den Regierungsrat auf, sich dafür einzusetzen, dass Hausbesitzer an diesem Gewinn in Form einer Prämienreduktion oder von regelmässigen Rückerstattungen beteiligt werden. Gleichzeitig haben die drei GLPKantonsräte in einer Motion verlangt, das Gesetz der kantonalen Gebäudeversicherung so anzupassen, dass «Risiko- und Eigenkapital nach modernen versicherungstechnischen Grundsätzen gebildet werden.» (tst.)


Gemeinde Wettswil am Albis Kreisgemeinden Stallikon und Wettswil am Albis Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden

Politische Gemeinde Bonstetten Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Bonstetten Sekundarschulgemeinde Bonstetten (Bonstetten, Stallikon und Wettswil a. A.) Erneuerungswahlen für die Amtsdauer 2018-2022 Wahlanordnung für den Sonntag, 15. April 2018; 1. Aufforderung zum Einreichen von Wahlvorschlägen, Ansetzung einer 40-tägigen Frist Die wahlleitende Behörde ordnet den 1. Wahlgang für die Erneuerungswahlen 2018–2022 für den 15. April 2018 an. Ein möglicher 2. Wahlgang ist für den 10. Juni 2018 vorgesehen. An der Urne zu wählen sind: – Gemeinderat 5 Mitglieder inkl. Präsidium – Rechnungsprüfungskommission 5 Mitglieder inkl. Präsidium – Primarschulpflege 5 Mitglieder inkl. Präsidium, welches im Gemeinderat Einsitz nimmt – Evangelisch-reformierte Kirchenpflege 5 Mitglieder inkl. Präsidium – Sekundarschulpflege – Kreiswahlen Bonstetten, Stallikon und Wettswil a. A. 5 Mitglieder inkl. Präsidium In Anwendung von §§ 48 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sind die Wahlvorschläge bis spätestens 10. Januar 2018 an die Gemeindeverwaltung Bonstetten, Abteilung Präsidiales, Am Rainli 2, Postfach, 8906 Bonstetten, einzureichen. Als Mitglied des Gemeinderates, Rechnungsprüfungskommission, Primarschulpflege und Kirchenpflege sowie deren Präsidien ist jede stimmberechtigte Person wählbar, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde Bonstetten hat. Für die Kirchenpflege ist zusätzlich Voraussetzung, dass die/der Kandidat/-in der evangelisch-reformierten Kirche angehört. Als Mitglied der Sekundarschulpflege und deren Präsidium ist jede stimmberechtigte Person wählbar, die ihren politischen Wohnsitz in den Gemeinden Bonstetten, Stallikon oder Wettswil a. A. hat. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden.

Der Gemeinderat hat als Wahltermin für die Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2018–2022 den 15. April 2018 festgelegt. Es werden – nach den Bestimmungen des Gesetzes über die politischen Rechte und der Gemeindeordnung – die ersten Wahlgänge folgender Organe durchgeführt: • • • •

Wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind, werden die Behörden der Politischen Gemeinde (Gemeinderat, Primarschulpflege und Rechnungsprüfungskommission) vom Gemeinderat für gewählt erklärt. Sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt, wird auch für diese Behörden eine Urnenwahl am Sonntag, 15. April 2018, mit leeren Wahlzetteln stattfinden. Für die evangelischreformierte Kirchenpflege und die Sekundarschulpflege sowie deren Präsidien werden gedruckte Wahlvorschläge verwendet. Sind die Voraussetzungen für gedruckte Wahlvorschläge gemäss § 55 ff GPR nicht erfüllt, werden leere Wahlzettel verwendet. Formulare für die Wahlvorschläge für alle Behörden sind bei der Gemeindeverwaltung Bonstetten, Abteilung Präsidiales, Am Rainli 2, Postfach, 8906 Bonstetten oder über die Gemeindewebseite www.bonstetten.ch erhältlich. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern a.A., erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Bonstetten, 1. Dezember 2017 Gemeinderat Bonstetten

(5 Mitglieder und Präsidium) (5 Mitglieder und Präsidium) (3 Mitglieder) (5 Mitglieder und Präsidium)

Kreiswahl Stallikon und Wettswil a. A.: • Evang.-ref. Kirchenpflege Stallikon-Wettswil a. A.(7 Mitglieder und Präsidium) Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, welche ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde hat. Wahlvorschläge sind bis Mittwoch, 10. Januar 2018, der Gemeindeverwaltung, Ettenbergstrasse 1, Postfach, 8907 Wettswil a. A., einzureichen. Die Wahlvorschläge müssen von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde eigenhändig unterzeichnet sein, welche dabei Namen, Vornamen, Geburtsdatum und Adresse hinzufügen müssen. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Auf den Wahlvorschlägen sind für die vorgeschlagenen Personen Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort anzugeben; zusätzlich kann die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei angegeben werden. Formulare für die Wahlvorschläge sind bei der Gemeindeverwaltung erhältlich oder stehen unter www.wettswil.ch zum Download bereit. Die Wahlvorschläge werden nach Ablauf der Frist veröffentlicht. Innert einer weiteren Frist von sieben Tagen können die Vorschläge geändert, zurückgezogen oder auch neue Vorschläge eingereicht werden. Übersteigt die Zahl der Wahlvorschläge diejenigen der zu besetzenden Stellen nicht, werden amtliche Wahlzettel mit gedruckten Wahlvorschlägen verwendet, andernfalls wird die Wahl mit leeren Wahlzetteln durchgeführt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Postfach, 8910 Affoltern a.A., schriftlich Stimmrechtsrekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Wettswil a. A., 1. Dezember 2017

Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde (bei der Sekundarschupflege von mindestens 15 Stimmberechtigten aus den Gemeinden Bonstetten, Stallikon und/oder Wettswil a.A.) unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag pro Wahl unterzeichnen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden. Die provisorischen Wahlvorschläge werden nach Ablauf der ersten Frist veröffentlicht. Innert einer zweiten Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge geändert oder zurückgezogen werden, oder es können auch neue Wahlvorschläge eingereicht werden.

Gemeinderat Rechnungsprüfungskommission Bau- und Planungskommission Primarschulpflege

Gemeinderat Wettswil a. A.

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Herbert Stähli, Rütirain 11, 8909 Zwillikon Bauvorhaben: Umbau Wohnhaus in 2 Wohnungen mit Dacherhöhung und Balkonanbau, Vers.-Nr. 2468, Kat.-Nr. 6212, Rütirain 9, Landwirtschaftszone

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Atelier 19 Immobilien AG, Wädenswilerstrasse 13, 8824 Schönenberg Projektverfasser: Atelier 19 Immobilien AG, Wädenswilerstrasse 13, 8824 Schönenberg Bauvorhaben: Neubau Terrassenhaus mit 7 Wohnungen und Tiefgarage sowie Solaranlage, Kat.-Nr. 6903, Haselbachstrasse, Wohnzone W2a

Hausen am Albis

Gemeinde Stallikon Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2018 bis 2022 Der Gemeinderat hat den ersten Wahlgang für die Erneuerungswahlen der folgenden Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2018 bis 2022 auf den 15. April 2018 festgesetzt. – – – –

Gemeinderat Rechnungsprüfungskommission Bau- und Planungskommission Primarschulpflege

6 Mitglieder und Präsidium 5 Mitglieder und Präsidium 4 Mitglieder 4 Mitglieder und Präsidium

Die Primarschulpflege besteht mit Einschluss des Präsidiums aus 5 Mitgliedern. 4 Mitglieder werden durch die Urne gewählt. Ein Mitglied des Gemeinderates, das von diesem selbst bezeichnet wird, ist von Amtes wegen Mitglied der Primarschulpflege. In Anwendung von Art. 14 der Gemeindeordnung sowie §§ 48 ff Gesetz über die politischen Rechte (GPR, LS 161) sind Wahlvorschläge bis spätestens am Mittwoch, 10. Januar 2018, schriftlich beim Gemeinderat Stallikon einzureichen. Gemäss Art. 8 Abs. 1 Gemeindeordnung ist jede stimmberechtigte Person wählbar, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde hat. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname und die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei angegeben werden. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angaben von Namen, Vornamen, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden. Formulare für die Wahlvorschläge sind bei der Gemeindeverwaltung, Schalter Einwohnerkontrolle, erhältlich. Die provisorischen Wahlvorschläge werden nach Ablauf der ersten Frist veröffentlicht. Innert einer zweiten Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge geändert oder zurückgezogen werden, oder es können auch neue Wahlvorschläge eingereicht werden. Der Gemeinderat erklärt die Vorgeschlagenen als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind. Ist dies nicht der Fall, wird am Sonntag, 15. April 2018, eine Urnenwahl mit leeren Wahlzetteln durchgeführt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Postfach, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Stallikon, 1. Dezember 2017

Gemeinderat Stallikon

Gesuchsteller: Politische Gemeinde Hausen am Albis, Zugerstrasse 10, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Gruner Berchtold Eicher AG, Chamerstrasse 170, 6300 Zug Bauprojekt: Neubau Reservoir auf Kat.-Nr. 1158, Grossrütistrasse/Husertal (Wald)

Mettmenstetten Bauherrschaft: Christian + Carla WeissDotta, Im Rebenbuck 1, 8304 Wallisellen Vertreter: Hartmann Keller Architekten, Dohlenzelgstrasse 39, 5210 Windisch Bauprojekt: Neubau Einfamilienhaus mit Doppelgarage, Kat.-Nr. 3563, Im Böni 3, (Wohnzone W2a)

Wettswil am Albis Bauherrschaft: Pensionskasse Georg Fischer, Amsler-Laffon-Strasse 9, 8201 Schaffhausen Projektverfasser: Schaeppi Grundstücke Verwaltungen KG, Sihlfeldstrasse 10, 8003 Zürich Bauvorhaben: Attika-Aufbau, BalkonErweiterung und Solaranlage beim Mehrfamilienhaus Vers.-Nr. 380 auf Kat.-Nr. 1455, Im Wiesengrund 26/28 (Wohnzone W3)


Bezirk Affoltern

Freitag, 1. Dezember 2017

5

Die Hofausfahrt der Familie Locher an der Islisbergstrasse aus dem Traktor heraus. Gerade linkerhand ist die Sichtweite absolut ungenügend – vor allem für eine 80er-Strecke.

Wenn alle für Einzelne zahlen sollen Die Verkehrssituation an der Islisbergstrasse in Bonstetten stellt ein typisch schweizerisches Problem dar Seit die Autobahn eröffnet ist, hat der Verkehr auf der Islisbergstrasse in Bonstetten noch einmal stark zugenommen. Nun steht die Frage im Raum, ob die Gemeinde für verkehrstechnische Sicherheitsmassnahmen aufkommen soll, wo nur wenige Bonstetter von der Situation betroffen sind. ................................................... von salomon schneider Mit Infrastrukturprojekten, wie beispielsweise Strassen verhält es sich ähnlich wie mit dem Sozialstaat. Die gesamte Gesellschaft muss sich an den Kosten beteiligen, einen direkten Nutzen sieht jedoch nur ein Teil der Bevölkerung. Für den wirtschaftlichen Erfolg und sozialen Frieden in einer Gesellschaft sind gute Infrastruktur und ein soziales Auffangnetz jedoch unabdingbar. Dank guter Infrastruktur kommen Menschen und Waren schnell und effizient von A nach B. Die gute Erschliessung des Knonauer Amts ist beispielsweise ein zentraler Standortfaktor der Region und zieht gute Steuerzahler an. Soziale Netze sorgen für Zusammenhalt in der Gesellschaft und für Sicherheit, da kein Schweizer für die Finanzierung seines Lebensunterhalts auf illegale Tätigkeiten angewiesen ist.

Sozialversicherungen verhindern Verarmung AHV, IV, Ergänzungsleistungen und Sozialhilfe sind alles soziale Institutionen, bei denen primär den Bedürfnissen einzelner Teile der Bevölkerung Rechnung getragen wird und nicht der Finanzkraft der Bezüger. Die erste AHV-Generation erhielt dank Umlageverfahren eine Rente, ohne je in die Versicherung eingezahlt zu haben. Die IV sorgt dafür, dass Menschen mit körperlichen, geistigen oder psychischen Behinderungen eine Existenzgrundlage haben. Ergänzungsleistungen zu AHV und IV verhindern eine Verarmung von Menschen, die beispielsweise nur von der AHV nicht leben können oder Menschen mit Bewegungseinschränkungen, die auf Spitexdienstleistungen angewiesen sind. Die Sozialhilfe greift ausgesteuerten Arbeitslosen unter die Arme und probiert, sie in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren.

Das Solidaritätsprinzip und die Schweizer Mentalität All diese Errungenschaften des Sozialstaats beruhen auf dem Solidaritätsprinzip: Wer mehr benötigt, erhält auch mehr; wer mehr geben kann, anzeige

steuert mehr bei. Im Mittelalter und der frühen Neuzeit verhungerten die sozial schwächsten Schichten bei Missernten, oder aber sie versuchten sich mit Nahrungsdiebstahl über Wasser zu halten oder wagten sogar Überfälle. Heute bestehen die genannten Institutionen des Sozialstaates. Bis jemand vom Sozialstaat profitieren kann, werden jedoch zahlreiche Abklärungen, Zeugnisse und Anstrengungen seitens der Bezüger verlangt. Wenn jemand diese Hürden aber auf sich nimmt, muss er oder sie auch nicht hungern. Die Folgen davon sind, dass in der Schweiz auch die Unterschicht eine relativ hohe Kaufkraft hat und die Volkswirtschaft während Wirtschaftskrisen stabiler ist und, dass kein Schweizer zu kriminellen Handlungen greifen muss, um zu überleben. Dadurch ist in der Schweiz eine Mentalität entstanden, die Kriminalität grundsätzlich verurteilt und den Sozialstaat als notwendiges Übel betrachtet, der zum Wohle aller den Bedürftigen unter die Arme greift, von ihnen aber auch Engagement fordert.

Stark ist, wer Schwache stärkt Der heutige Sozialstaat beruht auf gewachsenen Strukturen, deren Idee auf die liberalen Staatsgründer von 1848 zurückgeht. Damals wurde den im Sonderbundskrieg unterlegenen katholischen Kantonen, die in der Mehrheit waren, mit dem Ständerat praktisch ein Vetorecht für politische Entscheidungen zugestanden. Im Nationalrat hatten die bevölkerungsreicheren, reformierten Kantone die Mehrheit. In der Schweiz wurden seither jeder Minderheit, die sich als benachteiligt sah, mehr Rechte zugestanden. Die Folge war, dass sich die Schweiz aus zwei Weltkriegen heraushalten konnte, ihre Neutralität hochhielt und Minderheiten traditionell integriert anstatt ausgegrenzt werden. Dies zeigt sich beispielsweise daran,

Werner und Carole Locher bei der Hofdurchfahrt an der Islisbergstrasse. Während der Hauptverkehrszeiten ist sie stark befahren. (Bilder Salomon Schneider) dass in der Schweiz keine Asylunterkünfte angezündet werden – im Gegensatz zu den Nachbarländern – auch wenn sich zahlreiche Schweizer weniger Flüchtlinge wünschen würden. Trotz steigender Politikverdrossenheit überwiegt der Glaube an den funktionierenden Rechtsstaat noch. Aber auch in der Schweiz beginnt Solidarität zu erodieren, wie beispielsweise die Abschaffung von Sozialhilfeleistungen für vorläufig aufgenommene Flüchtlinge zeigte; diese Erhalten in Zukunft nur noch Nothilfe.

Das Politikum Islisbergstrasse Im Fall der Islisbergstrasse in Bonstetten geht es ebenfalls um Solidarität. Benutzt wird die Islisbergstrasse primär von Aargauern, welche sie für den Arbeitsweg in den Kanton Zürich und zurück, für Einkäufe im Knonauer Amt oder für den Weg zu den Bahnhöfen nutzen. Im Kanton Aargau ist

die Islisbergstrasse eine Kantonsstrasse, die frisch ausgebaut wurde. Auf der Seite des Kantons Zürich ist sie eine Bonstetter Gemeindestrasse, welche kurz bevor sie in die Zürcherstrasse mündet, und in einer 80er-Zone mitten durch den Bauernhof der Familie Locher führt. Werner Locher erklärt: «Es wurden zwar bereits verkehrstechnische Massnahmen ergriffen, diese werden sowohl von meiner Familie als auch von der Kantonspolizei nicht als genügend erachtet. Als Sofortmassnahme beantragten wir die Einführung einer 30er-Zone.» Die verkehrstechnische Abteilung der Kantonspolizei prüfte das Begehren und wollte nur zustimmen, wenn neben der Signalisation auch bauliche Massnahmen getroffen würden – veranschlagt waren dafür 94 000 Franken. Der Bonstetter Gemeinderat lehnte diese Massnahmen ab, da er die Kosten als unverhältnismässig beurteilte.

Die Vorgeschichte an der Islisbergstrasse Bereits in den 1970er-Jahren wurde die Islisbergstrasse zum Thema. Es war die Zeit, als zahlreiche Familien aufs Land zogen und zur Arbeit nach Zürich zu fahren begannen. Die Islisbergstrasse war damals noch nicht geteert, wurde jedoch immer öfter von Arbeitstätigen aus Islisberg genutzt, um ins Knonauer Amt zu fahren und auch für Einkäufe oder den Weg zum Bahnhof BonstettenWettswil. Aus der gekiesten Flurstrasse wurde eine wichtige Verbindungsstrasse, die mitten durch den Bauernhof der Familie Locher führte.

Fritz Locher, der Vater des heutigen Landwirts Werner Locher, wurde darauf erstmals bei der Gemeinde vorstellig und suchte nach Lösungen. Als die Strasse 1975 geteert wurde, erhöhten sich die gefahrenen Geschwindigkeiten massiv. Aus einer für die Familie Locher unangenehmen wurde eine gefährliche Situation. Nachdem Dutzende Katzen überfahren und der Sohn der Familie angefahren wurde, wurden erstmals verkehrstechnische Massnahmen ergriffen, um die Verkehrsteilnehmenden zur Verlangsamung zu bewegen. Die Strecke zwischen den Häusern ist

jedoch immer noch eine 80er-Strecke, obwohl die Situation unübersichtlich ist. Die Familie Locher kämpft nun für Tempo 30 bei der Hofdurchfahrt und zusätzliche verkehrsberuhigende Massnahmen. Am liebsten wäre ihr jedoch eine Umfahrung des Hofes. In zwei Jahren soll die nächste Generation den Familienbetrieb übernehmen. Von den eigenen Erfahrungen geprägt, will Sohn Kaspar Locher den Landwirtschaftsbetrieb jedoch nur weiterführen, wenn die «prekäre» Verkehrssituation entschärft wird. (sals)

Wenn die Verursacher nicht eingebunden werden können Die Situation an der Islisbergstrasse gestaltet sich wie folgt: Menschen aus einer politisch nicht zur betroffenen Gemeinde zugehörigen Region verursachen ein Problem, das den Grossteil der Gemeinde nur am Rande betrifft, eine kleine Minderheit jedoch sehr stark. Die Verursacher, die Verkehrsteilnehmenden aus den Aargauer Gemeinden, können nicht zur Verantwortung gezogen werden, da auch jeder Zürcher über Aargauer Gemeindestrassen fahren darf. Die Gemeinde müsste also 94 000 Franken ausgeben, um eine Situation zu lösen, die «nur» für eine Familie eine Gefährdung darstellt. Die Einwohner von Bonstetten haben sich für einen Gemeinderat entschieden, der diesen Fall nach dem Verursacherprinzip beurteilte und nicht nach dem Solidaritätsprinzip. Der Gemeinderat war also mehrheitlich der Meinung, dass 94 000 Franken Ausgaben für die Interessen weniger Einwohner unverhältnismässig seien. Da die Verursacher aus den Aargauer Gemeinden jedoch nicht zur Kasse gebeten werden können, hat sich der Gemeinderat für eine Nulllösung entschieden.

Gibt es eine Kompromisslösung? Diese Meinung ist jedoch nicht in Stein gemeisselt. Sowohl die Familie Locher als auch der Bonstetter Gemeinderat haben gegenüber dem «Anzeiger» Gesprächsbereitschaft signalisiert. Gut möglich, dass sich die Beteiligten zusammensetzen und einen typisch schweizerischen Kompromiss finden. Die liberalen Gründerväter der Schweiz würde es wohl freuen.


Todesfälle Affoltern am Albis

Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus, flog durch die stillen Lande, als flöge sie nach Haus. (Joseph v. Eichendorff)

Am 27. November 2017 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Peter Winter geboren am 10. Oktober 1951, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Beisetzung am Freitag, 1. Dezember 2017, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Abdankung in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis

Traurig, doch auch dankbar für die gemeinsame Zeit, nehmen wir Abschied von meinem Ehepartner, unserem Bruder, Schwager, Götti, Onkel, Grossonkel und Cousin

Lienhard (Lieni) Ulrich Hofmann-Renold 16. Februar 1945 – 23. November 2017

Wir vermissen dich...

geboren am 12. Oktober 1941, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Beisetzung am Dienstag, 5. Dezember 2017, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Abdankung in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Hedingen In Zürich ist am Sonntag, 26. November 2017, gestorben:

Piendl, Johann geboren am 27. Dezember 1929, von Deutschland, verwitwet, wohnhaft gewesen in Hedingen, Oberdorfstrasse 9.

Heute ist mein lieber Ehemann, unser lieber Vater, Schwiegervater, Schwiegersohn und Opi

Roger Bolle ganz unerwartet im Alter von 77 Jahren nach kurzer Krankheit verstorben. Traurig, aber in tiefer Dankbarkeit für all die gemeinsam erlebten Stunden, nehmen wir Abschied.

Silvia Hofmann-Renold Daniel und Lisa Hofmann-Zürcher Kati und Fred Höhener-Hofmann Maja und Ueli Sulser-Hofmann Marcel Renold Nichten und Neffen mit ihren Kindern Anverwandte und Freunde

Margrit Gina Merz, geb. Morf

Der Tod ist ein Horizont, und ein Horizont ist nichts anderes als die Grenze unseres Sehens. Wenn wir um einen Menschen trauern, freuen sich andere, die ihn hinter dieser Grenze wiedersehen.

24. April 1940 – 27. November 2017

Traurig lassen wir dich gehen... Wir sind froh, dass dein Leiden ein Ende hat und du friedlich eingeschlafen bist.

Am 26. November 2017 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Denk Dir ein Bild – weites Meer ein Segelschiff setzt seine weissen Segel und gleitet hinaus in die See. Du siehst wie es kleiner und kleiner wird. Wo Wasser und Himmel sich treffen, verschwindet es. Da sagt jemand: «Nun ist es gegangen!» Ein anderer sagt: «Es kommt!»

Die Urnenbeisetzung im Gemeinschaftsgrab findet im engsten Familienkreis statt. Die Abdankung ist am Montag, 4. Dezember 2017 um 14.15 Uhr in der reformierten Kirchen Mettmenstetten. Anstelle von Blumen gedenke man: OK Gipfeltreffen, Aktivierungs- und Gesprächsgruppe für Menschen mit einer beginnenden Demenz. Konto: 31-931123 (Vermerk Lieni)

Regula Bolle Stefanie und Reto Engetschwiler mit Ben Dominik Bolle und Jannick Filidoro Claudine und Jerôme Burger Margrit Meyer Verwandte und Freunde Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis am Dienstag, 5. Dezember 2017, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Stallikon. Trauergottesdienst um 14.30 Uhr in der Kirche Stallikon. Anstelle von Blumenspenden gedenke man Dr. Beat «Beatocello» Richner, Kantha Bopha Children’s Hospitals, Postkonto 80-60699-1. Traueradresse: Regula Bolle, Massholderenstrasse 54, 8143 Stallikon

Traueradresse: Silvia Hofmann, Wissenbachstrasse 12, 8932 Mettmenstetten

Mettmenstetten Am Montag, 4. Dezember 2017, 13.30 Uhr, finden für

Lienhard Ulrich Hofmann auf dem Friedhof die Beisetzung, anschliessend um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche die Abdankung statt. Der Friedhofvorsteher

Obfelden Am 19. / 20. November 2017 ist in Obfelden gestorben:

Gemeinde Kappel am Albis

TO D E S A N Z E I G E Der Gemeinderat hat die schmerzliche Pflicht, Sie vom Hinschied unseres ehemaligen Gemeindepräsidenten

Ulrich Rudolf Zürcher

Widmer, Alfred

Dr. dipl. Ing. ETH

geb. 9. August 1958, von Weinfelden TG und Langrickenbach TG, wohnhaft gewesen in Obfelden, Dorfstrasse 39.

1931 – 2017

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

in Kenntnis zu setzen. Er war von 1970 bis 1978 Gemeindepräsident in Kappel am Albis und hat sich in aussergewöhnlichem Masse für das Wohl der Gemeinde Kappel am Albis eingesetzt. Wir entbieten den Angehörigen unser herzliches Beileid.

Die Friedhofvorsteherin

Stallikon Am Samstag, 25. November 2017, ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Gemeinderat Kappel am Albis Die Abdankung findet am Dienstag, 5. Dezember 2017, 14.00 Uhr, in der reformierten Kirche Kappel am Albis statt.

Bohli Heinrich geboren am 8. März 1931, von Stallikon ZH, wohnhaft gewesen Dorfstrasse 12, 8143 Stallikon. Der Trauergottesdienst findet am Donnerstag, 14. Dezember 2017, 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Stallikon statt. Die Urnenbeisetzung erfolt im engsten Familien- und Freundeskreis. Bestattungsamt Stallikon

Stallikon Am Montag, 27. November 2017, ist in Zürich ZH gestorben:

Bolle Roger geboren am 24. April 1940, von Les Verrières NE; La Côte-aux-Fées NE, Rohrbach BE, wohnhaft gewesen Massholderenstrasse 54, 8143 Stallikon. Die Abdankungsfeier findet am Dienstag, 5. Dezember 2017, 14.30 Uhr, in der reformierten Kirche Stallikon statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt im engsten Familienkreis. Bestattungsamt Stallikon

Lionsclub Knonaueramt

TO D E S A N Z E I G E Wir trauern um unseren Club-Kameraden

Ulrich Rudolf Zürcher 24. Juni 1931 – 22. November 2017

In seinem 87. Lebensjahr hat uns Ulrich Rudolf Zürcher für immer verlassen. Der Verstorbene war 1976 Gründungsmitglied unseres Clubs, von 1980 bis 1982 dessen Sekretär und im Vereinsjahr 1985/86 unser Präsident. Ulrich ist unserem Club bis zuletzt verbunden geblieben. Wir werden Ulrich in Gedanken an die kommenden Meetings mitnehmen. Seiner Gattin Monika, der Familie und den Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Die Abschiedsfeier findet am Dienstag, 5. Dezember 2017, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Kappel am Albis statt. Lionsclub Knonaueramt Olivier Hofmann, Präsident

Robert Marty, Sekretär

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Bezirk Affoltern

Freitag, 1. Dezember 2017

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Kindergärtler entdecken den Wald Sechswöchiges Waldprojekt des Uerzliker Kindergartens Seit Ende der Herbstferien fand der Uerzliker Kindergarten im Wald statt. Um 8.15 Uhr verliessen die Kinder den Kindergarten und machten sich auf einen rund 45-minütigen Weg in den Wald. Dort wurde ein Feuer gemacht, gespielt, gesungen und natürlich Znüni gegessen. ................................................... von andrea bolliger Die 36 Uerzliker Kindergärtler hatten während der vergangenen sechs Wochen einen langen, aber kurzweiligen Kindergartenweg – und zwar bei jedem Wetter. Jeden Morgen begaben sie sich mit den beiden Kindergärtnerinnen Elke Vogt Anfang Woche, Nicole Gasser Ende Woche und Nadja Hurter sowie zwei bis drei Begleitpersonen von Uerzlikon hinauf Richtung Wald. Dabei war der Weg das Ziel und dieser wurde locker unter die Füsse genommen. «Die Zeit spielt keine grosse Rolle,» sagt Kindergärtnerin Nadja Hurter. Vor vier Jahren führte der Uerzliker Kindergarten den «spielzeugfreien Kindergarten» durch. Die Kindergärtnerinnen dachten darüber nach, dieses Projekt zu wiederholen, kamen aber zum Schluss, dass sie lieber in den Wald gehen würden. «Diese Umgebung ist ebenfalls spielzeugfrei, bietet aber eine anregendere Lernumgebung», ist Nadja Hurter überzeugt. Für eine Durchführung im Herbst entschieden sie sich, weil es eine interessante Jahreszeit ist, um die Natur zu beobachten. «Die Kinder sehen wie sich die Natur verändert. Wir haben in diesen Wochen verschiedene Wetterphänomene erleben können – Wind, Kälte, Sonne und Schnee.» Das sei für die Kinder immer wieder spannend gewesen. Auf dem Weg entdeckten sie, wenn es regnete, Regenwürmer oder sie konnten in Pfützen springen. Mit dem Anfang Woche gefallenen Schnee formten sie Schneekugeln und Schnee-Engelchen.

Heilpädagogin und Logopädin kamen mit in den Wald Ziel des Projektes ist es, die Eigeninitiative zu fördern und zu merken, wie es ist Langeweile auszuhalten und seine Selbstwirksamkeit zu entdecken. Aber auch das Miteinander und der Zusammenhalt sind wichtige Aspekte. Eine Herausforderung sei es gewesen, die Therapiestunden ins Projekt zu integrieren, sagt Nadja Hurter. Logopädin und Heilpädagogin kommen nun ebenfalls in den Wald. Der Schwimmunterricht findet normal statt. anzeige

Lageratmosphäre im «Waldschloss»: Elke Vogel (rechts) singt mit den Kindern ein Lied. (Bilder Andrea Bolliger)

Nadja Hurter hilft Kilian den Lieblingsbaum zu markieren. Auch die beiden Nachmittage verbringen die Kindergärtler im Wald. Am Dienstag fährt sie der Schulbus nach der Mittagspause an den Waldrand, am Donnerstag bleiben sie über Mittag dort. Mit dem Schulbus geht es am Nachmittag zurück nach Hause. Ganz neu ist der Wald für die Uerzliker Kinder nicht. Bereits zuvor besuchten sie den Wald einmal im Monat. Daher bestand auch bereits ein Waldsofa. Für das Projekt wurde es, mit dem Einverständnis des Waldbesitzers, zu einem «Waldschloss» vergrössert und überdacht. Zudem wurde ein Plumpsklo erstellt. Dieses hatte der Vater eines Kindes geschreinert und später überdacht. «Ohne die Mithilfe der Eltern wäre das Projekt nicht

Kinder bastelten Geister aus Laub.

Der Kindergarten-Weg beinhaltete auch die Aussicht auf die Rigi.

durchzuführen gewesen», so Nadja Hurter. Es hätten sich aber fast jeden Tag mindestens zwei Mütter oder Väter von Kindern gemeldet, um die Gruppe zu begleiten. Erfreulich war, dass das Projekt auch bei vielen Vätern Anklang fand.

Bezug zur Natur auch auf dem Land nicht selbstverständlich Darauf angesprochen, dass die Kinder auf dem Land doch ohnehin viel draussen seien, entgegnet Nadja Hurter sie finde es nicht selbstverständlich, dass man mit den Kindern auf dem Land mehr hinausgehe. «Sicher öfter als in der Stadt», meint sie. Aber auch hier habe sie das Gefühl, dass

man immer mehr den Bezug zur Natur verliere. Im «Waldschloss» angekommen wird erst einmal Feuer gemacht. Dieses dient zum Aufwärmen und später, um zum Znüni eine Wurst oder Schlangenbrot zu braten. Zuvor werden Lieder gesungen und die Kindergärtnerinen vermitteln ein wenig Wissen, zum Beispiel über den Zunderpilz, den die Kinder im Wald entdeckt hatten. Danach gibt es kleine Aufträge. Das kann sein, dass eine Hütte aus Ästen gebaut wird oder jedes Kind seinen Lieblingsbaum aussucht, den es dann markiert und schmückt. Dabei sind die Betreuenden gefordert. Sei es zum Helfen, oder um die Erlaubnis einzuholen, sich ans wärmende Feuer

setzen zu dürfen. Den Kindergärtnerinnen ist es wichtig, dass die Kinder genügend Zeit zum Spielen haben und dabei eigene Spielideen entwickeln wie beispielsweise ein Feenhaus bauen, Jäger spielen oder Fallen bauen. «Die Kinder brauchten einige Zeit, bis sie sich in der neuen Umgebung zurechtfanden. Deshalb machte es auch Sinn das Projekt über einen längeren Zeitraum durchzuführen», erklärt Nadja Hurter. Dass ihnen die Umstellung auf den normalen Kindergartenalltag Mühe bereiten könnte, glaubt sie nicht. Schliesslich komme jetzt die Adventszeit, die auch so manch aufregendes Erlebnis biete. So steht in den nächsten Tagen ein Besuch beim Samichlaus im Wald an.


Bezirk Affoltern

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Aus alt mach neu

Projektunterricht der Sek. Mättmi

Freitag, 1. Dezember 2017

Spital Affoltern: vom Finden gemeinsamer Ziele und Wege

Stellungnahme des Gemeinderates Mettmenstetten

Sekundarschülerinnen und -schüler aus Mettmenstetten mit ihrem Lehrer Peter Landolt besichtigen das Recycling-Zentrum in Affoltern. (Bilder zvg.) Die 3. Sekundarschulklassen aus Mettmenstetten, befassen sich im Projektunterricht mit dem Thema Upcycling. Sie verarbeiten alte, kaputte oder allgemein nicht mehr gebrauchte Objekte zu neuen, wieder brauchbaren Gegenständen. Der gesamte Erlös kommt der Organisation «myblueplanet» zu gute. Konkret wird das Projekt «Update your Lifestyle» unterstützt. Am Weihnachtsmarkt in Knonau vom 2. Dezember werden die Produkte verkauft. Zudem versuchen einige der Schülerinnen und Schüler die Umweltthematik in Form einer Interventionskunst darzustellen. Neugierig? Die Skulpturen können auf dem Sekundarschulgelände bzw. vor der Bibliothek der Primarschule Mettmenstetten besichtigt werden. Marco Hafner und Mika Lang, 3. Sek. Mettmenstetten

Die beiden Gemeindepräsidenten aus Hedingen und Bonstetten haben ihren Gemeinderäten den Austritt aus dem Zweckverband beantragt und dafür eine Mehrheit bekommen. Das ist ihr Recht und gehört zur Gemeindeautonomie. Die anderen Gemeinden haben sich entschlossen, die Abstimmung vom 10. Juni 2018 als Gradmesser und Stimmungsbarometer ihrer Bevölkerung zu wählen, so auch Mettmenstetten. Wir sind der Meinung, dass der gemeinsam geführte Zweckverband und seine Auflösung, Weiterführung oder was immer, auch gemeinsam entschieden werden sollte. Dieser solidarischen Haltung haben sich auch die andern elf Gemeinden des Bezirks verschrieben. Dies auch im Lichte der Tatsache, dass eine langjährige gemeinsame Geschichte rund um das Spital Affoltern nicht plötzlich durch Einzelinteressen beendet werden kann. Nur

mit dem gemeinsamen Vorgehen und verlässlichen Zahlen und Optionen kann den Interessen des heutigen Zweckverbands, der Langzeitpflege und dem Akutspital, am besten Rechnung getragen werden.

Wer die Party als Erster verlässt ... Auch wir wissen heute noch nicht, wie wir die im nächsten Juni zu stellenden Fragen an der Urne beantworten werden, geschweige denn, was wir der Stimmbürgerschaft empfehlen werden. Denn je nach Betrachtungsweise und Option werden Abhängigkeiten zu organisatorischen und strategischen Fragen bestehen, z.B. Kooperationsformen, Beteiligungen oder Verkauf. Doch diese Fakten sind zum heutigen Zeitpunkt noch nicht alle bekannt. Wir wissen aber, dass wer die gemeinsam organisierte Party als

Erster verlässt, das Aufräumen mit allen Konsequenzen den andern überlässt. Um unseren Blick zu schärfen und unsere Haltung zu festigen, haben wir uns, zusammen mit den andern elf Bezirksgemeinden, entschieden, den laufenden Prozess mitzutragen. Damit wollen wir die heute lobenswerte Arbeit der Betriebskommission würdigen und das Personal sowie potentielle Patienten/Kunden nicht weiter verunsichern. Sicher: Am Schluss wissen alle, was das Beste war. Doch ob dieser Schluss auch so gekommen wäre, wenn alle bis zu diesem, zum gemeinsam Beschlossenen gestanden hätten? Wir wissen es heute nicht, sind jedoch bereit dazu, im Juni 2018 zu entscheiden – gemeinsam. Für den Gemeinderat Mettmenstetten, René Kälin, Gemeindepräsident

Plattform für Baubewilligungsprozess Die kantonale Online-Plattform «eBaugesucheZH» soll ab 2019 das Baubewilligungsverfahren vereinfachen. Aeugst ist bereits in der Pilotphase dabei.

Alan Cantekin mit seinem Kunstwerk.

Der Baubewilligungsprozess ist aufwändig und komplex, es gibt viele Beteiligte und Baugesuche sind häufig unzureichend. Dies führt zu Verzögerungen im Bewilligungsprozess. Der

Kanton Zürich will diese Verwaltungsprozesse wirtschaftlicher und nutzerfreundlicher gestalten. Grundlage des Projekts «eBaugesucheZH» ist eine zentrale elektronische Plattform, welche die bestehenden dezentralen Bauverwaltungsprogramme der Gemeinden anbindet und Baugesuchsdaten austauscht. Benutzerfreundliche Zusatzfunktionen wie Eingabeassistent, Checkliste, Vollständig-

keitsprüfung und Liste der einzureichenden Dokumente unterstützen die Dateneingabe. Status und Informationen zum Baugesuch können danach von den zugriffsberechtigten Beteiligten jederzeit eingesehen werden. Das Detailkonzept soll bis Ende Januar 2018 fertig sein. Für 2018/19 sind funktionale Tests und eine Pilotphase mit sieben Gemeinden vorgesehen, darunter auch Aeugst. (pd./tst.)

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Bezirk Affoltern

Freitag, 1. Dezember 2017

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«Vertrauen auf das nachhaltige Säuliämtler Einkaufsverhalten» «Di fair Milch» heisst die neue Säuliämtler Vollmilch – aus der Region für die Region

Vierzig Landwirte aus dem Knonauer Amt sowie zahlreiche Verbandsvertreter bei der Lancierung von «Di fair Milch» Säuliamt. (Bild Salomon Schneider)

Regionale Herstellung, Verarbeitung und Vertrieb sind Grundpfeiler nachhaltiger Nahrungsmittelketten. Für die Säuliämtler Landwirtschaft könnte die Regionalisierung ein Ausweg aus der wachsenden Strukturschwäche sein. Bis dorthin ist aber viel Engagement nötig. ................................................... von salomon schneider Seit Jahren hat der Mettmenstetter SVP-Kantonsrat Martin Haab mit dem Bauernverband für ein Fair-Milch-Label in den grossen Supermärkten gekämpft – erfolglos: «Wir haben uns schliesslich entschieden, kleinere Brötchen zu backen und eine Säuliämtler Milch zu produzieren.» Da es im Säuliamt keine Molkerei mehr gibt, wurde die geografisch nächste Molkerei angefragt. Die Molkerei Höhn in Hirzel nahm die Idee gerne

auf und ist nun für Pasteurisierung, Homogenisierung und Verpackung zuständig.

Starken, regionalen Verkaufspartner gefunden Mit den Landis Albis und Obfelden, welche die Volg-Läden im Knonauer Amt betreiben, hat die Genossenschaft Faire Milch Säuliamt einen starken Partner für den Vertrieb gefunden. Armin Heller, Geschäftsführer der Landi Albis, erklärt: «Mit dem Label ‹Feins vom Dorf› unterstützt die Landi Albis bereits lokale Initiativen zur Regionalisierung des Konsums. Wir wollen mit unseren Produkten möglichst nah an der Kundschaft sein, da gehört Regionalität dazu.» Morgen, Samstag, zwischen 9 und 11 Uhr, werden vor allen Volg-Filialen der Landi Albis Landwirte «Di fair Milch» Säuliamt präsentieren und zur Probe anbieten. In den Filialen selber wird der Weg zur Säuliämtler Milch

von Klebern mit roten Kühen auf dem Boden angezeigt.

In Zusammenarbeit mit der Standortförderung Damit «Di fair Milch» Säuliamt den Weg in die Ladenregale finden konnte, war viel Aufwand und Planung nötig. Zahlreiche Verbände, wie beispielsweise die Standortförderung Knonauer Amt haben sich für das Projekt eingesetzt und es unterstützt. Von 110 angefragten Bauern im Knonauer Amt haben sich 40 entschieden, Mitglied der Genossenschaft zu werden und in regionale Milch zu investieren. Das Projekt «Di fair Milch» steht und fällt mit dem Konsumverhalten der Einwohner des Knonauer Amts. «Ich vertraue voll und ganz auf das Einkaufsverhalten der Säuliämtler. Hochwertige, regionale Produkte sind beliebter denn je», zeigt sich Martin Haab zuversichtlich. «Di fair Milch» ist naturbelassen und enthält deshalb

mindestens 3,9 Gramm Fett, Gramm Kohlenhydrate sowie Gramm Eiweiss pro Deziliter.

4,8 3,3

Infos: www.di-fair-milch.ch.

Innovative Bauern gesucht Der Strickhof, das Zürcher Kompetenzzentrum für Bildung und Dienstleistungen in Land- und Ernährungswirtschaft hat ein Förderprogramm für innovative Bauern lanciert. Der Strickhof unterstützt innovative Bauern bei der Erarbeitung eines Businessplans, in der Projektphase und leistet Anschubfinanzierung. Mit dem Förderprogramm «Innovativi Puure» will der Strickhof das bäuerliche Unternehmertum stärken. Infos: www.innovativipuure.ch.

Krimihäppchen und Klavierklänge in Wettswil Krimi-Dinner zum Jubiläum der Bibliothek Anlässlich des 110-JahreJubiläums der Bibliothek Wettswil lud das Bibliotheksteam am letzten NovemberFreitag zum Krimi-Dinner. 60 neugierige Besucher trafen sich zum Apéro im Foyer vor der Bibliothek. Das angekündigte Krimi-Dinner versprach ein 3-Gang-Menü, prickelnde Krimi-Atmosphäre, musikalische Unterhaltung und spannende Kurzgeschichten. Seraina Braun, die junge Pianistin aus Zürich, eröffnete den Anlass um 19 Uhr mit einem klassischen Stück von Franz Schubert. Mit einem Ausschnitt aus «Schnügel rennt» entführte Krimi-Autorin Susy Schmid das Publikum dann erstmals in die Welt von Mord und Totschlag. Danach folgte der erste kulinarische Leckerbissen; die Zuschauer genossen die delikate Rüeblisuppe sichtlich. Vor dem Hauptgang – Chili con Carne – spielte Seraina Braun «Schafe können sicher weiden» von Johann Sebastian Bach und Susy Schmid las einen Auszug aus «Ziegenhaar und Rinderzähne». «Ein rundum gelungener und toller Anlass!», schwärmte ein langjähriger Bibliotheksbesucher. «Wirklich toll, dass wir in unserer Gemeinde mit der neuen Schulanlage, der integrierten Bibliothek und dem modernen, aber gemütlichen Mehrzwecksaal jetzt die Möglichkeit haben, solche Anlässe zu geniessen!»

Pianistin Seraina Braun sorgte für musikalische Unterhaltung. (Bilder zvg.) Nach dem gemütlichen Nachtessen entführte die Pianistin das Publikum in die Welt von Giacomo Puccini und seinen Klängen; die Zuschauer lauschten gebannt und waren vom Auftritt der jungen Künstlerin begeistert. Auf ganze andere Weise zu begeistern vermochte Susy Schmid: ihre herrlich ironische Geschichte um eine italienische Gelateria und die Qual der Wahl zwischen Gorgonzola-Sorbet, Kreuz-Kümmel-Glace, der schlumpfblauen Variante oder der sehr teuren Durian-de-Luxe-Kreation (Stinkfrucht!); die Krimi-Dinner-Gäste amüsierten sich köstlich. Die Dessert-Kreation des Bibliotheksteams mit Gelato!, Brösel und

Früchtekompott mundete ebenso vorzüglich. Eine musikalische und literarische Zugabe wurde vehement verlangt; Prélude von Claude Debussy und «Zufallsbegegnung» von Susy Schmid rundeten den gelungenen Anlass ab.

Kim-Infomobil vor der Bibliothek Vom 3. bis 8. Dezember steht das KimInfomobil «Bücher auf Achse» auf dem Platz vor der Bibliothek Wettswil. Im heizbaren Bücherwagen, der einer ganzen Schulklasse Platz bietet, können Kinder und Jugendliche im neusten Medienangebot schmökern. Die Schulkinder werden den Bücherbus

Krimi-Autorin Susy Schmid. mit ihrer Lehrperson im Verlauf der Woche besuchen und nutzen. Die Bevölkerung hat am Adventsmärt-Sonntag, 3. Dezember, von 14 bis 16 Uhr Gelegenheit, im Infomobil Bücherluft zu schnuppern. Eine Bibliothekarin wird als Ansprechperson vor Ort sein. Übrigens: Die Bibliothek ist am Adventsmärt von 11 bis 17 Uhr geöffnet. So kann man sich in den hellen Räumlichkeiten aufwärmen; für Kinder ab 4 Jahren wird ein Basteltisch organisiert und um 14 Uhr erzählt Noëlle Schaffner eine Adventsgeschichte. Jugendliche haben die Möglichkeit, eine Advents-Bibliotheks-Rallye zu machen und dabei trickreiche Rätsel zu knacken. (pd.)

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Freitag, 1. Dezember 2017

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Ämtler Unternehmen grossmehrheitlich zufrieden Wirtschaftlicher Überblick: Traditionelle Umfrage des Arbeitgeberverbandes Die grosse Mehrheit der im Ämtler Arbeitgeberverband organisierten Unternehmen ist mit dem Geschäftsgang 2017 zufrieden. Auch für 2018 überwiegen die optimistischen Prognosen, wie im Rahmen der traditionellen Umfrage zu erfahren war.

wut» beklagt. Auffallend auch, dass nur wenige Firmen Exportgeschäfte tätigen. Drei Firmen kündigten für 2018 Jubiläen an: Die Leuthard AG wird 100-jährig, während die Zingg Transporte AG (Hedingen) und die Buchhandlung Scheidegger (Affoltern) auf 50 Jahre Firmentätigkeit zurückblicken werden.

Energie-Effizienz

................................................... von werner schneiter Was früher in der November-Versammlung des Ämtler Arbeitgeberverbandes mit «Löhne und Gehälter» betitelt war, heisst heute «Rückblick und Ausblick». Die 64 im Verband organisierten Firmen werden jeweils vor der Veranstaltung mit einem Formular bedient. Darin wird unter anderem nach der Anzahl der Beschäftigten, nach dem Geschäftsgang des laufenden Jahres, den Aussichten für das kommende Jahr, nach Investitionen und nach Lohnerhöhungen gefragt. Antworten darauf folgen schliesslich an dieser traditionellen November-Veranstaltung, wo allerdings keine Angaben zu Umsatzzahlen kommuniziert werden. Fazit: Die grosse Mehrheit der Mitgliedsfirmen zeigt sich zufrieden mit dem Geschäftsgang des laufenden Jahres. Und auch bei den Prognosen für das Jahr 2018 herrscht grossmehrheitlich Zuversicht. 70 Prozent der Befragten gaben eine bessere Auslastung als erwartet an. Und auch im kommenden Jahr glauben 62 Pro-

Dieter Greber, Präsident des Ämtler Arbeitgeberverbandes und CEO der Leuthard AG (links), mit Referent Roland Brüniger an der November-Veranstaltung im Senevita Obstgarten in Affoltern. (Bild Werner Schneiter) zent an eine Steigerung. Diese Zuversicht widerspiegelt sich auch in der Zahl der Mitarbeitenden der Mitgliedsfirmen, die innerhalb eines Jahres von 5100 auf 5400 gestiegen ist. Insgesamt beschäftigen diese fast 270 Lehrlinge; einzelne Firmen möchten mehr junge Leute ausbilden, finden aber offenbar

keine. Die Zahl der Beschäftigten bewegt sich bei Verbandsfirmen zwischen einem knappen Dutzend und fast 550 in der Ernst Schweizer AG in Hedingen. Mehrheitlich wird auf individuelle Lohnerhöhungen im Bereich von 0,1 bis 1 Prozent gesetzt. Auch Investitio-

nen sind Thema, die oft vor dem Hintergrund einer fortschreitenden Digitalisierung erfolgen. Einzelne Firmen beziffern diese jährlichen Investitionen auf über eine Million Franken. Da und dort werden natürlich auch der zum Teil ausufernde Preiskampf, der Margenzerfall und die «Regulierungs-

Den Spuren auf der Spur

Im Rahmen dieser Veranstaltung vom letzten Mittwoch in der Senevita Obstgarten in Affoltern referierte Roland Brüniger aus Ottenbach über Förderund Effizienzmöglichkeiten im Bereich der Energie. Der Inhaber eines Beratungs- und Engineering-Unternehmens ist auch Leiter Forschungsprogramm im Bereich der Elektrizitätstechnologie des Bundesamtes für Energie (BFE). Er machte auf die verschiedenen Forschungsprogramme und -töpfe aufmerksam, wo zwischen 10 und 45 Millionen Franken zur Verfügung stehen. Brüniger präsentierte eindrückliche Zahlen, unter anderem zum Standby-Stromverbrauch, der beispielsweise bei der weltweiten Nutzung von Haushaltgeräten dem Verbrauch in Portugal entspricht. In diesem Zusammenhang machte der Referent auf das Energie-Vorsorgeberatungsnetz des BFE für KMU aufmerksam. Zertifizierte Berater stehen da zur Verfügung, die bei Bedarf einen einfachen Massnahmeplan für Energie-Effizienz ausarbeiten können.

Heimfinanzierung ist Gemeindesache

MännerSache Knonau lauschte dem Forensiker in der Stampfi Dr. Kurt Zollinger, Fachexperte vom Forensischen Institut Zürich, nahm am 22. November 50 Männer in der Stampfi Knonau mit auf Spurensuche.

rung, die erfolgversprechendsten auswählen können.

Bei Einbrüchen fehlt die Verbindung zwischen Opfer und Täter

Die langjährige Praxis der gemeinsamen Finanzierung von Kinder- und Jugendheimplatzierungen durch Kanton, Gemeinden und Eltern ist nun gesetzlich verankert.

Was ist der Unterschied zwischen einem Krimi im Fernsehen und in der Realität? Im Krimi ist ein Fall in Stunden oder wenigen Tagen gelöst. In der Realität werden für einen Fall durchschnittlich drei Monate benötigt, mitunter sogar Jahre, wenn Nachuntersuchungen notwendig werden oder ein Fall in die Berufung geht. Aber wer möchte schon so lange vor dem Fernseher sitzen? Im Film besteht das Ermittlungsteam aus wenigen Allroundern, in der Praxis hingegen aus vielen Spezialisten. Wichtige Basis der Arbeit sind DNA- und immer noch Fingerabdruck-Datenbanken. Mithilfe dieser gespeicherten Daten gibt es jährlich jeweils zirka 2000 Treffer! Auch deshalb ist die Spurensuche so wichtig. Oftmals sind viele Spuren bereits vernichtet, bis die Polizei vor Ort eintrifft. Trotzdem gibt es am Tatort immer noch unzählige Spuren aus denen die Spezialisten, aufgrund ihrer Erfah-

In der Schweiz gab es früher 250 Einbrüche pro Tag, inzwischen ist die Zahl auf etwa 150 gesunken. Davon werden nur zirka 15 Prozent aufgeklärt. Das Problem ist, dass es bei Einbrüchen im Gegensatz zu anderen Straftaten keinerlei Verbindungen zwischen Opfer und Täter gibt, und wenn der Täter nicht registriert ist, gleicht die Spurensuche der Suche nach einer Nadel im Heuhaufen. Einige Zuhörer bestätigen, dass sie schon Einbrüche haben erleben müssen. Nach der Suche und Sicherung der Spuren ist deren Ursprung zu sichern und sind Sachbeweise daraus abzuleiten. Die Spurensuche ist vielseitig. Sie kann in einer sogenannten MessieWohnung erfolgen, auf einer Strasse nach einem Unfall oder im Wald nach einem Flugunfall. Oft ist die Zeit begrenzt, eine Autobahn kann man schwierig für Stunden sperren. Häufig findet man auch Spuren, die nichts mit dem Vorfall zu tun haben. Täter

Am 24. September 2017 haben die Stimmberechtigten der vom Kantonsrat beschlossenen Änderung des Gesetzes über die Jugendheime und die Pflegekinderfürsorge zugestimmt. Der Regierungsrat setzt die Gesetzesänderung auf den 1. Januar 2018 in Kraft. Damit wird die bisherige Finanzierungspraxis, die vorübergehend durch ein Bundesgerichtsurteil ausser Kraft gesetzt war, auf gesetzeskonformer Grundlage weitergeführt. Ab 1. Januar 2018 sind wieder die Gemeinden zuständig, Anträge von Eltern auf Mitfinanzierung von Platzierungen in beitragsberechtigten Kinder- und Jugendheimen zu prüfen und gegebenenfalls Kostengutsprache zu erteilen, wenn die Eltern für die Kosten nicht aufkommen können. Mit dieser Gesetzesänderung wird Rechtssicherheit gewährleistet, bis das neue Kinder- und Jugendheimgesetz (KJG) in Kraft treten wird. (ki.)

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Die Männer lauschten gespannt den Ausführungen des Kriminalisten. (Bild zvg.) versuchen vielfach, den Tatort oder die Tatwaffe zu reinigen, schaffen damit aber eher neue Spuren. Bei Bränden werden Spuren oft vernichtet aber auch hier bleiben welche zurück, die mit heutiger Technik ausgewertet werden können. In der Schweiz wie auch in allen anderen europäischen Ländern dient die Arbeit der Kriminalisten zur Identifizierung der Täterschaft und auch der Entlastung von Unschuldigen, während Letzteres in anderen Staaten keine Rolle spielt. Kurt Zollinger hat den Beruf des Kriminalisten sehr anschaulich geschildert. Für ihn ist es der spannendste Beruf, den ein Naturwissenschaftler

ausüben kann. Schliesslich zeigte er seinen Zuhörern noch an einem realen Beispiel den Weg vom Tatort bis hin zur Lösung eines verzwickten Falles. Nach diesem Vortrag gab es sehr viele Fragen, die Zollinger alle beantwortete, und die auch noch beim Ausklang des Abends bei feinen Bratwürsten und Bier zu weiteren Diskussionen anregten. (mw) Vorschau der Männersache Knonau: 2. Dezember: Weihnachtsmarkt Knonau mit «Hau den Lukas», 8. Dezember: Adventsfenster im Pfarrhaus Knonau mit Versteigerung und offen für alle. Infos unter https://maennersacheknonau.blogspot.ch oder per Mail MaennerSacheKnonau@gmx.ch.


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Serie

Freitag, 1. Dezember 2017

Eine Hommage an die Frauen: Schicksale im Rückblick der «alten Geschichten» Willy Hug: Alte Geschichten aus dem Säuliamt – Serie (125) 1. Teil In den bisherigen 124 Folgen der «Alten Geschichten» standen mehrheitlich Männer im Vordergrund. Aber ohne Frauen wäre vieles gar nicht möglich gewesen. Ihre Biografien sind genauso interessant. Es muss ein ergreifender Moment gewesen sein und der Schmerz gross, als Anna Hauser in Rifferswil von ihren beiden Brüdern nur noch deren Pferde zurückerhielt. Jakob und Johannes Hauser Autor Willy Hug. mussten vorher als Dragoner nach Zürich einrücken. Es waren unruhige Zeiten. Der Erste Weltkrieg in Europa stand vor dem Ende, doch die sozialen Unruhen nahmen zu. Es gab Gerüchte von geplanten Anschlägen in Zürich. Die angekündigte Feier der russischen Revolution und Aufstände im Ausland bewogen den Regierungsrat Anfang November 1918 Truppen anzufordern. Dem Einrückungsbefehl mussten auch die beiden Brüder von Anna Hauser mit ihren Pferden folgen. Strategisch wichtige Punkte in Zürich mussten bewacht werden. Die sozialen Spannungen entluden sich vom 12. bis 14. November in einem Generalstreik. Aber bereits ein Monat vorher wurden über 283 000 Grippefälle vermeldet. Die Grippe forderte 21 500 Todesfälle, darunter 3000 Wehrmänner und auch die beiden Brüder von Anna Hauser. Sie beschloss, zusammen mit Knechten, den grossen Bauernhof alleine weiterzuführen. Weitere schwierige Momente blieben ihr auch später nicht erspart, doch sie kämpfte sich durch. Anna Hauser, jung und hübsch mit einem prächtigen Bauernhof, zog natürlich viele heiratswillige Männer an. Sie aber blieb zeitlebens ledig. Als kleine, zierliche Frau, gezeichnet von der Arbeit und vom Leben, starb 1973 80-jährig. Anna Hauser ist aus den bisherigen «alten Geschichten» am eindrücklichsten in Erinnerung geblieben.

Liebesbriefe in der geheimnisvollen Truhe Eine ganz andere Geschichte ist jene von Amélie du Fay. Geheimnisvoll ist die Geschichte, welche in die 1960erJahre zurückgeht. Damals lag die offizielle Abfalldeponie von Affoltern im «Spitzenstein». «Glöggli-Frey» sammelte mit seinem Fuhrwerk den Abfall und entsorgte ihn in der «Grueb». Daneben befand sich das Lager des Altstoffhändlers Johann Schaffner. Ein Sammelsurium an wertvollen und weniger wertvollen Dingen. Eines Tages kam er in den Besitz einer geheimnisvollen, schwarzen Truhe. Es war keine gewöhnliche Truhe, sie besass mitten auf dem Deckel ein Wappen aus Metall und hatte zwei Traggriffe. Sie war vollgestopft mit Dokumenten, handgeschriebenen Aufzeichnungen, gedruckten, alten Hochzeitszeitungen und Liebesbriefen. Dazu gehörten genealogische Aufzeichnungen der Familien du Fay, Roosen, Famars, Lameline, Schelckens und Brevillier, alles begüterte Familien aus Frankfurt am Main. Die Aufzeichnungen führten bis ins 14. Jahrhundert zurück. In der Truhe befanden sich auch alte Fotos von Amélie du Fay. War sie in der herrschaftlichen Villa aufgewachsen, welche ein Foto zeigte? Die Truhe verriet viel über sie, aber doch

Erst 25-jährig, musste Anna Hauser den grossen Hof alleine führen, um 1920.

Amélie du Fay als Blumenmädchen, um 1895.

nicht alles. Was war aus ihr geworden? Etwas mehr verriet ein Vermerk auf der Rückseite einer alten Fotografie: «Jetzt Frau Amrein in Zürich, 1909». Wie kam diese Truhe von Zürich nach Affoltern? Eine weitere Suche blieb ergebnislos, Amélie du Fay bleibt ein Geheimnis. Nachdem diese Geschichte auch im Internet erschien, erhielt der Autor etliche Briefe und Telefonate aus Deutschland.

Die jungen Tessinerinnen 1901 sprang eines der Tessiner Mädchen aus dem Fenster des mehrstöckigen Internats der Seidenweberei. Das sogenannte Internat war der Kopfbau der Weberei an der alten Dorfstrasse in Affoltern, wo heute die Migros steht. Nach diesem Vorfall veranlasste der Kantonsrat eine Untersuchung durch einen Inspektor. Kirchliche Kreise arrangierten die Anstellung der jungen Tessinerinnen in Affoltern und die Führung unterlag Menzinger Schwestern. Der Inspektor fertigte einen Bericht an: «Durch diese Erhebung darf Folgendes als mit Sicherheit festgestellt und betrachtet werden, dass die Wohnräume im Internat in hygienischer Hinsicht tadellos sind und alles Lob verdienen. Die Verköstigung der Mädchen ist qualitativ und quantitativ eine genügende, wofür insbesondere das gute Aussehen der Mädchen spricht.» Im Untersuchungsbericht war auch zu lesen: «Kein Mädchen darf allein oder ohne Erlaubnis ausgehen. In der Anstalt, in der Kirche und beim Spazierengehen steht es unter ständiger Kontrolle der Schwestern. Die aus- und eingehende Korrespondenz wird kontrolliert. Der Besuch der katholischen Kirche am Sonntag und an Feiertagen ist obligatorisch und erfolgt ebenfalls in Begleitung der Schwestern. Was die Abgeschlossenheit der Mädchen von der Aussenwelt anbetrifft, so machten die Schwestern geltend, dass sich diese Massnahme durch das nicht einwandfreie sittliche Verhalten der Mädchen vor der Gründung des Internats als durchaus geboten erwiesen habe.» Trotzdem gab es Heiraten mit Affoltemer Burschen. Warum das Mädchen sich aus dem

Margerita, Isabella, Caterina und Martina beim Spazieren im Dorf, 1904. (Archivbilder zvg.) Fenster stürzte, ist nicht bekannt. War es Liebeskummer oder Heimweh nach dem Tessin? Das Internat wurde 1913 geschlossen. 1978 lernte das Affolte-

mer Ehepaar Mettler in Astano die 1890 geborene Olimpia Trezzini kennen. Die Leute im Tessin waren einst sehr arm und sie schwärmte von der

damals schönen Zeit in der Weberei in Affoltern und wie sie gerne mit Seide gearbeitet habe. Diese Geschichte erschien als erste 1999 im «Anzeiger».


Bezirk Affoltern

Freitag, 1. Dezember 2017

Nasskalter Abend, warmer Zauber Adventsbazar und Adventszauber in Bonstetten Am Mittwoch verwandelte sich der Bonstetter Dorfkern in ein Weihnachtsdorf. Nachmittags fand der Adventsbazar des Frauenvereins im Gemeindesaal statt. Um 16 Uhr wurde der Adventszauber auf dem Dorfplatz eröffnet. ................................................... von andrea bolliger Traditionsgemäss findet in Bonstetten am Mittwoch vor dem ersten Advent der Adventsbazar des Frauenvereins im Gemeindesaal statt, unterstützt durch die Landfrauen und den Verein 60+. An der beliebten Veranstaltung können liebevoll hergestelltes Weihnachtsgebäck, Zwiebelzöpfe und natürlich prächtige Adventskränze und Gestecke erworben werden. Kinder konnten im Foyer basteln oder sich im Rigelhüsli eine Geschichte von Regula Leutert erzählen lassen. Der Anlass ist nicht nur bei den Senioren beliebt. Da er am Mittwochnachmittag, wenn die Schulkinder frei haben, stattfindet, ist er auch für Familien ein Anziehungspunkt. Eine Drehorgelspielerin verlieh dem Anlass eine besondere Note. Besonders gross ist der Run auf die Weihnachtsguetzli der Landfrauen. Als der Bazar um 16 Uhr zu Ende war, war die Auswahl aber auch bei den Adventskränzen und Gestecken, welche die Mitglieder des Frauenvereins in unzähligen Stunden mit viel Leidenschaft gefertigt hatten, nicht mehr gross.

Fortsetzung seit vier Jahren Was noch keinen Abnehmer gefunden hatte, wurde nach draussen an die beiden Stände gebracht. Denn dort begann nun der Adventszauber. Dieser findet seit vier Jahren statt, ist seither gewachsen und dauert bis in die Abendstunden. Die Organisatorinnen legen Wert darauf, dass die Markttreibenden nur Handgemachtes verkaufen und ihren Stand weihnächtlich beleuchten. So war viel Unbekanntes zu entdecken, etwa Feuerzapfen. Die getrockneten, mit einem Docht versehenen und mit Wachs überzogenen Tannzapfen sind ein ideales Mitbringsel, wenn man weiss, dass der Gastgeber ein Cheminée oder einen Ofen besitzt. Allerlei Genähtes, vom Lätzli über das Schminktäschchen, schmucke Anhänger mit Perlen sind hübsche Geschenke. Handgemachte und farbig bemalte Seifen in verschiedenen Ausführungen machen sich gut auf dem Waschtisch. Farbenfrohe, mit Blumen verzierte Finken aus Filz halten die Füsse und das Gemüt in den kalten Wintermonaten warm. Eine weihnachtsmarkttaugliche aber alkoholfreie Alternative zum

Die gefallenen Schneeflocken zu Beginn des Adventszaubers blieben nicht liegen. (Bilder Andrea Bolliger)

Weihnachtsgestecke des Frauenvereins Bonstetten ...

... und das Gebäck der Landfrauen waren gefragt.

Wärmendes aller Art.

An den Ständen gab es allerlei zu entdecken.

Glühwein fanden Besuchende beispielsweise im mit Zimt, Sternanis und Kandiszucker gewürzten GiffersTee. Es stand einem frei, diesen mit einem Gutsch Rotwein aufzupeppen. Neben Würsten und Hamburgern, konnte Fondue mit einer langen Gabel aus einem Topf direkt über dem offenen Feuer genossen werden.

Die Bonstetterinnen und Bonstetter liessen sich vom nasskalten Wetter nicht abhalten und strömten nach 18 Uhr zahlreich auf den Markt. Überrascht wurden sie vom Musikverein Bonstetten, welcher noch vor dem geplanten Konzert im Gemeindesaal, auf dem Dorfplatz aufspielte und für eine feierliche Stimmung sorgte.

Um Winterthur gewandert

Vom Bahnhof Kemptthal ging es in einem kurzen Aufstieg durch den Wald und eine Golfanlage auf den Rossberg. Nach einem kleinen Abstieg erreichte man die Brunnibrugg, eine gedeckte Holzbrücke über die Töss. Am Uferweg durch das Leisental beobachteten die Wanderer zahlreiche Vögel, darunter Enten und Fischreiher. Auf dieser Strecke erhält die Töss wieder mehr Raum. Bei Sennhof verliess

zwischen-ruf

Adventsdeko? Diesmal nicht – leider Selim Tolga heisst der junge schöne Mann, den ich im Internet gefunden habe. Nein, nicht bei Parship, sondern mit dem Google-Stichwort: Aufräumen. Ich organisiere ja Vorträge in Baar und dachte: Reduktion in der Wohnung wär mal ein nützliches Thema. Unbewusst war der Auslöser dazu wahrscheinlich die – sagen wir mal – Vielfalt in meiner eigenen Wohnung, insbesondere in dem Zimmer, das ich mit Paperroom angeschrieben habe. Es kommt vor, dass ich beim Blick auf die vielen Ordner, Hefte, Bücher und Papierrollen ein wenig stöhnen muss: Ich wünschte, ich wäre in der Wüste, in absoluter Leere, nichts als Sand, höchstens ab und zu ein Kamel. Hier im Raum sind es Nilpferde, die an der Wand hängen, Hasen mit Ostereiern in einer Schachtel, Bären mit Bastelanleitung, Frosch und Fröschin mit Zylinder und Brauthut, was für ein süsses Bild, und zwei Vögel auf dem Pult, aus Holz, die ich dennoch hin und wieder zum Singen auffordere.

«Wärst du bereit für eine starke Reduktion?»

Gemeinnütziger Gedanke Der Ertrag des Frauenvereins Bonstetten von der Kaffeestube, dem Bazar, sowie dem Adventszauber kommt dieses Jahr für die Frühlingsfahrt der Bonstetter Senioren, den Besuchsdienst von Bonstetten, sowie dem Affoltemer Gipfeltreffen zugute.

Bäume, ein Flusstal und weite Anhöhen

Eine Ämtler Wandergruppe auf einem der schönsten Abschnitte entlang der Winterthurer Stadtgrenze.

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einanderwandern.ch.

Ute Ruf

Abstimmungsvorlagen vom 4. März 2018

man den Fluss und stieg zum Sässel hinauf, mit einer grossartigen Aussicht in die Ostund Innerschweizer Alpen, der Stadt Winterthur und die weiten bewaldeten Anhöhen bei Eidberg. Dölf Gabriel, Wanderleiter Weitere Infos: www.mit-

Nun, der junge schöne Selim hielt den Vortrag, und die Leute waren begeistert. Aufräum-Coach nannte er sich, und ich weiss seither: Weniger ist mehr! «Weg mit Altem oder weg mit Allem, Selim?» Also das, woran man hängt, dürfe man behalten. Oh. Ich biete ihm an, seine Webseite durchzusehen. Freu mich, ihm beim Entsorgen von Kommas und Buchstaben helfen zu können. Und nun seine Bitte: Das Schweizer Fernsehen mache einen Dok-Film mit ihm, und ob ich Personen kenne, bei denen eine Reduktion in der Wohnung sinnvoll wäre. Ich durchforsche mein Adressbuch und merke, dass all meine Bekannten eine, ähm, ruhigere Wohnung haben als ich. Selim kommt, schaut sich um, fotografiert die schlimmsten Stellen und meint: «Ich möchte es mit dir machen.» Oh. O je. Dann fragt er noch: «Wärst du bereit für eine starke Reduktion?» Demonstrativ räumt er ein Regal aus und lässt nur die bunten Geburtstagskerzen stehen. Ich schlucke – hm, eigentlich bin ich gar nicht scharf darauf, als Fernseh-Messie zu fungieren, andererseits täte meinen Regalen eine Entschlackung sehr gut. «Okay», erwidere ich, und dann: «Aber Selim, es ist kurz vorm Advent. Weihnachts-Deko darf schon sein?» Selim runzelt die Stirn. Also nein. Soso, schade, schade. Nix mit Glanz und Glimmer? Keine Tannenäste, keine Kugeln? Ein Advent ohne Sterne und Lichtervorhang?? Mensch Selim! Der lacht. Unser Dok-Film wird zwar jetzt gedreht, aber erst im Frühjahr gesendet, deshalb lieber keine Weihnachtsdeko. Sonst gilt: Das, woran du dich erfreust, darfst du behalten und aufstellen und aufhängen.» Advent 2018, da hol ich alles nach.

Breiter Flusslauf am Uferweg der Töss. (Bild zvg.)

Der Regierungsrat hat beschlossen, dass am 4. März 2018 über eine kantonale Abstimmungsvorlage abgestimmt wird, die Volksinitiative «Lehrplan vors Volk». Auf eidgenössischer Ebene kommen zwei Vorlagen vors Volk, nämlich der Bundesbeschluss vom 16. Juni 2017 über die neue Finanzordnung 2021 sowie die Volksinitiative vom 11. Dezember 2015 «Ja zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren» (Abschaffung der BillagGebühren). (ki.)


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Forum

Freitag, 1. Dezember 2017

Die Zukunft des Spitals Affoltern gemeinsam gestalten

Gedanken eines Hausarztes zum Spital

Vor einem Jahr fällte die Delegiertenversammlung des Spitals Affoltern die Entscheidung, die Betriebskommission (BK) zu beauftragen, eine Vorlage für das Splitting des Spitals in Langzeitpflege und Akutspital vorzubereiten. Dieser Entscheid fiel einstimmig, was bedeutet, dass sich alle 14 Bezirksgemeinden für diese Teilung einsetzen. Im kommenden Juni soll der Bevölkerung die Möglichkeit gegeben werden, darüber zu entscheiden, ob die Bezirksgemeinden aus dem Zweckverband austreten sollen und ob die einzelnen Gemeinden bei einer Nachfolgeorganisation für die Langzeitpflege sowie des Akutspitals mitmachen möchten. Jede Gemeinde hat so die Möglichkeit, für die Zukunft zu bestimmen, an welcher Organisation sie sich beteiligen wollen. Die BK ist intensiv an der Erarbeitung der Ausgestaltungsdetails, damit den Stimmbürgern die Informationen vorliegen, welche als Entscheidungsgrundlage für die Stimmabgabe notwendig sind. Aus Sicht der Betriebskommission ist es sehr bedauerlich, dass der Ge-

«Wir wollen wissen: wie steht die Bevölkerung zum Spital?», Interview im «Anzeiger» vom 28. November.

meinderat Hedingen den gemeinsamen Weg frühzeitig verlassen will und in der Gemeinde eine Abstimmung für den März 2018 zum frühzeitigen Austritt aus dem Zweckverband des Spitals Affoltern vorbereitet. Diese Haltung ist schwierig nachvollziehbar, in Hinblick darauf, dass den Stimmbürgern des gesamten Bezirks drei Monate später ohnehin die Abstimmungsfrage zum Austritt aus dem Zweckverband gestellt wird, verbunden mit den Optionen der Zukunftsmöglichkeiten. Sollte das Abstimmungsresultat im kommenden Juni keine Änderungen erlauben, würde jeder Bezirksgemeinde genügend Zeit bleiben, ihre Stimmbürger in einer weiteren Abstimmung im selben Jahr über einen Verbleib im Zweckverband zu befragen. Das Argument des Gemeinderats Hedingen, dass ein Jahr «verloren» würde, wenn das Abstimmungsresultat im Juni abgewartet wird, ist aus Sicht der BK nicht nachvollziehbar. Es ist unsere tiefste Überzeugung, dass ein gemeinsames Vorgehen aller Gemeinden die erfolgsversprechende

Variante ist. Nach Argumentation des Gemeinderates kann die Bevölkerung von Hedingen nach einem Austritt aus dem Zweckverband nach wie vor und ohne Einschränkung die Leistungen des Spitals Affoltern nutzen. Ebenfalls hätte die Hedinger Bevölkerung das Recht, sich zu den Abstimmungsvorlagen im Juni zu äussern. Damit zeigt der Gemeinderat Hedingen auf, dass alle Rechte an den Dienstleistungen des Spitals und der Meinungsäusserung vorerst bestehen bleiben. Dennoch möchte man sich frühzeitig aus der Verantwortung verabschieden. Unsere Vorgänger haben zusammen das Spital gegründet und jahrzehntelang betrieben – gemeinsam und solidarisch. Die BK glaubt fest daran, dass auch die Bevölkerung von Hedingen diesen Solidaritätsgedanken weiterhin hochhalten möchte und sich für ein gemeinsames Entscheiden über die Zukunft des Spitals und gegen einen drei Monate früheren Austritt entscheiden wird. Für die Betriebskommission des Spitals Affoltern, Stefan Gyseler

Pflichtübung oder Privileg? Die EVP zur Gemeindeversammlung Affoltern. Direkte Demokratie auszuüben ist eine grosse Verantwortung, aber auch ein grosses Vorrecht. So auch an der nächsten Gemeindeversammlung vom 4. Dezember, wo es gilt, das Budget für 2018 zu verabschieden. Dieses bildet weitgehend den Kreditrahmen für das nächste Jahr. Gleichzeitig wird auch der Steuerfuss festgelegt, der für einen ausgeglichenen Finanzhaushalt notwendig ist. Mit einem hohen Steuerfuss wird man in Affoltern vermutlich noch länger leben müssen. Im Gebührenbereich kann sich die Gemeinde jedoch sehen lassen. Dabei muss in Erinnerung gerufen werden, dass mit dem

Budget auch die Grundlagen gelegt werden, welche für die Politik bei den gebührenfinanzierten Haushalten (Abwasser und Abfall) nötig sind. Hier wurde in den vergangenen Jahren gut gearbeitet. Die Ansätze sind sehr moderat und trotzdem konnte für kommende Investitionen ein ansehnliches Polster angelegt werden. Nun sollen jedoch diese Reserven mit der Jahresrechnung 2018 durch hohe zusätzliche Abschreibungen weitgehend aufgelöst werden. Will sich die Gemeinde damit mehr Spielraum für künftige Gebührenerhöhungen schaffen? Das darf hinterfragt werden. Ob dies wirklich zum Wohl der Gebührenzahlenden geschieht, lässt sich nur schwer abschätzen. Es

kann jedenfalls nicht wünschenswert sein, dass Affoltern im Gebührenbereich zum Hochpreisland wird. Auf jeden Fall sollen die Gemeindeglieder darüber informiert sein, warum die Gemeinde glaubt, hier im Interesse der Einwohnerschaft von Affoltern zu handeln. Die EVP erwartet dazu von den Verantwortlichen transparente Auskünfte im Rahmen der Budgetpräsentation. Dazu ist aber auch die reale Teilnahme der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger an der Gemeindeversammlung nötig. Nur so wird unsere direkte Demokratie lebendig und zu einem echten Privileg. EVP Affoltern am Albis

Verkehrsproblem erkannt Arnistrasse Hedingen: Regierungspräsident Kägi fordert Gemeinderat Hedingen zum Handeln auf. In einem umfassenden Schreiben hat das Komitee für eine sichere Arnistrasse Regierungspräsident Markus Kägi über die unhaltbare Situation an der Arnistrasse in Hedingen informiert und aufgezeigt, dass das im regionalen Richtplan erwähnte Wachstum das Verkehrsproblem im Bereich der Arnistrasse weiter vergrössern wird. In seiner Antwort schreibt Regierungpräsident Kägi folgendes: «Im Textteil des regionalen Richtplans wird darauf hingewiesen, dass bei der Arnistrasse im Sinne des regionalen Verkehrs ein Netzwiderstand eingebaut werden sollte. So kann der Hauptteil des Verkehrs besser auf dem überkommunalen Strassennetz kanalisiert werden.» Weiter erwähnt der Regierungspräsident, dass im Zusammenhang mit der

Revision des kommunalen Richtplans zu klären sei, welche Rolle die Arnistrasse im Verkehrssystem der Gemeinde einnehmen soll. Der Regierungspräsident empfiehlt dem Komitee für eine sichere Arnistrasse, sein Anliegen und Anregungen im Rahmen der geplanten Revision des kommunalen Richtplans nochmals an den Gemeinderat Hedingen zu richten. Für den Regierungspräsidenten steht somit auch fest, dass im Bereich Arnistrasse im Unterdorf von Hedingen ein Verkehrsproblem vorhanden ist und die Arnistrasse in dieser Form den Verkehrsansprüchen nicht mehr gerecht wird. Dies wurde auch durch den vom Gemeinderat beauftragten Verkehrsexperten anlässlich der Orientierungsveranstaltung am 1. Februar 2017 bestätigt und klare Massnahmen wurden definiert (Quelle: Präsentation Gemeinderat): Verkehrsmenge verringern und Fussgän-

gerschutz verbessern. Der Gemeinderat Hedingen ist darum gut beraten, das Kleinreden des Problems zu beenden und im Rahmen des kommunalen Richtplans eine geeignete Lösung vorzuschlagen, welche eine signifikante Verbesserung der Fussgängersicherheit an der Arnistrasse in Hedingen ergibt. Das Komitee für eine sichere Arnistrasse steht weiterhin zu konstruktiven Gesprächen bereit. Dieses Angebot wird bis heute vom Gemeinderat ignoriert. Das vom Kanton vorgesehene Bevölkerungswachstum in Hedingen in erster Linie nur durch die Erhöhung der Ausnützungsziffer umzusetzen und die vorhandenen Erschliessungsprobleme gänzlich zu ignorieren, erweisen unserem Dorf einen denkbar schlechten Dienst. Christian Bacher und Mauritius Bollier, Komitee für eine sichere Arnistrasse, Hedingen

Gemeinsame Wurzel «Herkömmliches» im «Anzeiger» vom 24. November. Es mag ja verdienstvoll sein, wenn ein Lokalanzeiger sprachgeschichtliche Beiträge veröffentlicht, aber eine minimale Wissenschaftlichkeit sollte gewahrt bleiben. Wenn behauptet wird, dass der Begriff «Sucht» auf ein gotisches Verb zurückgeht, dann müsste der Autor erklären, wie denn

ein Verb aus einer ostgermanischen Sprache ins westgermanische Altund Mittelhochdeutsche gelangt sein soll. Die Siedlungsgebiete der Ost- und West- oder Visigoten lagen in der Antike am Schwarzen Meer, im Mittelalter in Italien, Gallien und Iberien, so dass Gotisch kaum Adstrat und schon gar nicht Superstrat zu den in Mitteleuropa gesprochenen westgermanischen

Sprachen sein kann. Richtig wäre wohl zu sagen, dass «Sucht» wohl auf eine in allen germanischen Sprachen existierende Wurzel zurückgeht, die namentlich durch das gotische Verb «siukan» (krank sein) belegt ist. «Sucht» teilt also seine Wurzel mit dem gotischen Verb geht aber nicht auf dieses zurück. Hans Hegetschweiler, Hedingen

2018 wird für den Bezirk Affoltern und das Gesundheitswesen vermutlich das wichtigste Jahr seit Langem werden. Was wohl vielen Politikern erstaunlicherweise immer noch nicht bewusst ist: Ohne Akutspital mit Notfallstation kann keine Palliativmedizin, keine Akutgeriatrie und keine Gerontopsychiatrie in Affoltern betrieben werden. Diese Abteilungen funktionieren nur mit einem Akutspital mit den entsprechenden Disziplinen. Somit kann man nicht einfach die Rosinen rauspflücken, die rentieren und die über die Kantonsgrenzen hinaus unser Renommee steigern. Unter den 700 Mitarbeitern sind viele Auszubildende, Lernende. Vor allem auch Assistenzärzte, die hier eine breitfundierte praxisnahe Ausbildung bekommen und potentielle Nachfolger für uns Hausärzte darstellen. Ein Grossteil der Hausärzte im Bezirk ist über das Spital Affoltern in die Region gekommen und hat hier Wurzeln geschlagen. Und wir haben schon einen Mangel an Hausärzten. Im Rahmen der Neuregelung des kantonalen Notfalldienstes werden 2018/19 relevante Änderungen im

hausärztlichen Notfalldienst kommen, über welche wir noch informieren werden. Bei Fortbestehen des Spitals besteht eine Möglichkeit, die ausgebaute Notfallstation in unseren Notfalldienst besser zu integrieren und einen regionalen Notfalldienst weiterhin zu gewährleisten. Ansonsten sind Sie möglicherweise gezwungen, sich im Stau am Freitagabend nach Weiningen oder Richterswil zu einem diensthabenden Hausarzt zu bewegen. Möchten Sie das? Gemeinschaftspraxen als Triagestellen wie es Frank Rutishauser anmerkt, das sind wir ja schon. Daran wird sich nichts ändern und das wird sich so oder so weiterentwickeln und hat soweit nichts mit dem Spital Affoltern zu tun. Die Spitex des Bezirks Affoltern ist aktuell an der Projektierung bis 2023. Da ist die Zusammenarbeit mit dem Spital Affoltern und uns Hausärzten voll einbezogen. Wundsprechstunde, gemeinsamer Austausch Spital-SpitexHausarzt wird hier grossgeschrieben. Ist das mit andern und mehreren Spitälern genauso unkompliziert lösbar? In dem Sinne setze ich mich als Präsident der Ärztegesellschaft, als Hausarzt und als Bewohner des Bezirks Affoltern für ein fortbestehendes Spital Affoltern ein. Bruno Köhler, Mettmenstetten

Sparwillen beim Primarschul-Präsidium Stimmempfehlungen der SVP zur Gemeindeversammlung Affoltern. An der gut besuchten Mitgliederversammlung vom 28. November standen den Anwesenden mit Gemeinde- und Kantonsrätin Susanne Leuenberger und Claudia Spörri, Präsidentin der Primarschulpflege, zwei im Hinblick auf die vorliegenden Geschäfte besonders gut qualifizierte Referentinnen zur Verfügung. Mit der Vorstellung des Finanzplans 2017 bis 2021 musste Gemeinderätin Leuenberger ein weiteres Mal die Prognose verbinden, dass sich die Verschuldung der Gemeinde Affoltern im Prognosezeitraum und für Jahre darüber hinaus voraussichtlich nicht verbessern, sondern verschlechtern wird. Grund dazu sind neben vielen kleineren die bereits heute bekannten, in den kommenden Jahren zu realisierenden Grossprojekte: der Neubau des Altersheims Seewadel, die Sanierung des Schulhauses Butzen, und die Erneuerung der Kläranlage. Sodann erläuterte Claudia Spörri die Totalrevision der Statuten des Schulzweckverbands. Diese hält sich

völlig im Rahmen dessen, was wegen der bevorstehenden Änderungen des Gemeindegesetzes in sämtlichen Zweckverbänden im Kanton Zürich vorzukehren ist. Die Versammlung empfiehlt einstimmig Annahme dieser Vorlage. Ebenfalls empfiehlt die Versammlung einstimmig die Genehmigung des Voranschlags und die Festsetzung des Steuerfusses 2018, und zwar bezüglich der Primarschul- wie auch der politischen Gemeinde. Zu mehr Bemerkungen Anlass gab die Teilrevision der Entschädigungsverordnung. Den anwesenden Behördenmitgliedern gelang es nicht, die Mitglieder davon zu überzeugen, dass die Präsidentin der Schulpflege zukünftig mit einem 30-%-Pensum für die Leitung der Schule, und mit einem weiteren 30-%-Pensum für die Mitgliedschaft im Stadtrat zu entschädigen sei. Auf diese Weise sei mit der Gemeindefusion zwar ein Behördenmitglied eingespart worden, aber nicht dessen Besoldung. Mehrheitlich wird die Vorlage «Teilrevision der Entschädigungsverordnung» aus diesem Grund zur Ablehnung empfohlen. SVP Affoltern a.A.

Ja zu allen Geschäften FDP zur Gemeindeversammlung vom 6. Dezember in Hausen. Am Montagabend traf sich die FDP Hausen und Umgebung zum traditionellen Chlaushöck im Restaurant Löwen in Hausen am Albis. Zunächst wurde für alle drei Geschäfte der Gemeindeversammlung vom 6. Dezember die Ja-Parole beschlossen. Durch die Beibehaltung des Steuerfusses auf 90 % bleibt Hausen weiterhin auch aus steuerlicher Sicht ein attraktiver Ort. Den Anschlussvertrag mit Rifferswil zur Zusammenarbeit im Steuerwesen erachten die FDP-Mitglieder als wichtigen Schritt in die richtige Richtung. Die Genehmigung der Totalrevision der Statuten des Schul-

zweckverbandes gab, auch dank der Erläuterungen von Hans Amberg, zu keinen Diskussionen Anlass. Im gemütlichen Teil des Abends erhielten wir von unserem Kantonsrat Olivier Hofmann Einblicke in das Wirken des Ratsbetriebes und konnten aktuelle Geschäfte miteinander diskutieren. Die drei Vertreter der FDP im Gemeinderat, Stefan Gyseler, Hans Amberg und Reto Brönnimann, stellen sich an den Gemeindewahlen vom 15. April 2018 wieder zur Verfügung. Politisch Interessierte sind in der FDP herzlich willkommen. Auf der neuen Webseite finden sich weitere Infos. Martin Kägi, Präsident FDP Hausen und Umgebung, www.fdp-hausen.ch


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Fragen zum Thema Druck? Ich habe die Antworten! Irene Wyss Kunden- und Projektberaterin

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Elf Jahre «Spyre»

Hitchcock-Finale

Zur Jubiläumsfeier der Bar-Lounge in Affoltern sind zwei Top-Acts am Start. > Seite 19

Handball 3. Liga: Der HSV Säuliamt gewinnt dank eines Exploits in den letzten Minuten. > Seite 25

Freitag, 1. Dezember 2017

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Beliebt bei Bibern An Reuss und Lorze haben die semiaquatischen Nager vier Reviere bezogen. > Seite 27

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Mit authentischen Fotos die richtigen Menschen erreichen

Personality-Fotograf Thomas Hadorn am Chlausmärt Affoltern Fotograf Thomas Hadorn zeigt am Chlausmärt vom Sonntag, 3. Dezember, seine Arbeiten.

Posieren mit Samichlaus und Schmutzli. (Bild zvg.)

Ein Selfie mit dem Samichlaus Weihnachts-Inszenierung im Coopark Am Mittwoch, 6. Dezember, besucht der Samichlaus höchstpersönlich den Coopark in Affoltern. In seiner Winterlandschaft verteilt er am Mittwochnachmittag für jedes Sprüchli süsse Überraschungen und posiert für ein gratis Foto. Für den Coopark-Santa schlagen nicht nur Kinderherzen höher. Mit seiner imposanten Erscheinung, seiner weissen Haarpracht und dem freundlichen Lächeln lässt der passionierte Samichlaus auch so manchen Erwachsenen wieder an den richtigen Weihnachtsmann glauben. Ein Profi-Fotograf schiesst von 13.30 bis 17.30 Uhr ein schönes Erinnerungsbild. Vor Ort ausgedruckt kann das Gratis-Bild gleich mit nach Hause genommen werden. Alles in einem Weihnachts-Einkauf: Der Coopark lockt zur Adventszeit mit einem Weihnachts-Magazin mit tollem Wettbewerb und 18 attraktiven Angeboten und Rabatten zum Sparen. Drei mal zwei Übernachtungen im Art-Deco-Zimmer mit Seeblick im Hotel Montana in Luzern im Wert von je 1459 Franken, 15 mal Montana Sonntagsbrunch für zwei Personen im Wert von je 138 Franken, sowie 20 Nachtschlittel- und Fondue-Plausch-Tickets in der Mythenregion für zwei Personen im Wert von je 76 Franken wie auch weitere 30 Skitageskarten für die Mythenregion im Wert von je 45 Franken sind die attraktiven Preise des grossen Weihnachtswettbewerbs. Die ausgefüllten Talons können gleich vor Ort in die bereitstehende Wettbewerbsurne geworfen werden.

Kids Fun Club und gratis Päckliservice Die Weihnachtsstimmung ist schon jetzt überall sicht- und spürbar. Auch der Coopark lädt zum ausgedehnten Weihnachtsshopping – mit einer riesigen Auswahl an Geschenkideen, Personal, das sich Zeit nimmt für die Kundschaft, und immer genügend Parkplätzen. Ganz besonders eignen sich dazu die Sonntagsverkäufe vom 3., 24. und 31. Dezember von jeweils 10 bis 17 Uhr, inklusive Kerzenziehen für Kinder am ersten Sonntagsverkauf am 3. Dezember von 10 bis 16 Uhr. Attraktiv auch der gratis Päckli-Einpack Service für alle «Gschänkli-Poschter». Der Service startet am Sonntagsverkauf vom 3. Dezember und wird auch noch täglich vom 21. bis 24. Dezember für den Weihnachtsendspurt angeboten. Die genauen Zeiten sind auf www.coopark.ch zu finden. Für alle Last-Minute-Shopper gibt es am Samstag, 23. Dezember, zudem ein Night Shopping bis 22 Uhr mit Raclette und Glühwein von 16 bis 21 Uhr. Der Kids Fun Club im Coopark vervielfacht sein Angebot während der Vorweihnachtszeit. Neben dem Kerzenziehen am Sonntagsverkauf vom 3. Dezember und dem Besuch vom Samichlaus am 6. Dezember können die Kinder am Chlaustag von 13.30 bis 17.30 Uhr Santa Socken verzieren und mit Süssigkeiten befüllen. Am Mittwoch, 13. Dezember, steht «bezaubernde Weihnachtskarten basteln» auf dem Programm und am Mittwoch, 20. Dezember, können Schneeköniginnen und -könige eine eigene Schneekugel mit Fotos verzieren. Beides jeweils von 13.30 bis 17.30 Uhr. (pd.)

Mit der Mobiliar auf die Piste Auch diesen Winter bietet die Mobiliar Affoltern für junge Menschen einen günstigen Skitag an. Das anschliessende Pizza-Essen findet in Affoltern im Restaurant Molino statt. Am 27. Januar 2018 – organisiert die Mobiliar Affoltern einen Skitag mit anschliessendem Pizza-Essen im Restaurant Molino für alle wintersportbegeisterten jungen Leute zwischen 15 und 21 Jahren. Verschiebedatum ist der 10. Februar.

Dieses Jahr führt die Reise ins Skigebiet von Flims Laax Falera. Der Skitag kostet 35 Franken, mit anschliessendem Pizza-Essen 50 Franken. Die Ausrüstung sowie eine Zwischenverpflegung müssen selber mitgebracht werden. Die Mobiliar Affoltern organisiert den Transport, das Skibillett und das Abendessen. Es gilt «First come, first serve». Anmelden kann man sich ab sofort. (pd.) Anmelden und Fragen an laura.zueger@mobiliar.ch, Telefon 044 762 50 91. Anmeldeschluss: 31. Dezember.

«Man muss Menschen mögen, um sie richtig fotografieren zu können.» Das hat der Affoltemer Fotograf Thomas Hadorn zu seinem Leitsatz gemacht. Als Porträtfotograf hat er den Anspruch, nicht nur den Menschen an sich zu fotografieren, sondern seine Persönlichkeit, seine Ausstrahlung, seine Kraft – einfach alles, was ihn als Mensch ausmacht. «Das heisst, ich fotografiere Menschen so authentisch wie möglich», führt Thomas Hadorn aus, denn: «Authentische Fotos erreichen genau die Menschen, die zu einem passen.» Das gilt fürs Bewerbungsfoto ebenso wie fürs OnlineProfilbild oder Pressefoto. Basis hierfür ist eine gründliche Vorbereitung. Nach den Wünschen und Erwartungen des Kunden wird gemeinsam eine Fotoidee entwickelt, die

Thomas Hadorn. (Bild zvg.) dann beim Shooting im Studio oder im Freien ohne Zeitdruck umgesetzt wird. Das Ergebnis sind Aufnahmen, die den Kunden genauso darstellen, wie er ist; mit seinen Stärken und

Begabungen, die ihn als Mensch ausmachen. «Gemeinsam finden wir unter all den entstandenen Aufnahmen genau das Motiv respektive die Motive, welche präzise zu den Anforderungen passen», führt Thomas Hadorn weiter aus. Die Retusche und die Bildbearbeitung entsprechend den Vorgaben gehören selbstverständlich ebenfalls noch zu seinem Angebot. Wer die so entstandenen Bilder in digitaler Form benötigt – sei es für eine Online-Bewerbung, die Website, Xing, LinkedIn und andere Netzwerke, kann das ohne jegliche Einschränkungen tun. «Ich möchte, dass der Kunde seine neuen Bilder so oft, so intensiv und so erfolgreich wie möglich braucht», erklärt der Fotograf. (tst.) Thomas Hadorn am Chlausmärt vom 3. Dezember in der Begegnungszone Obere Bahnhofstrasse, Affoltern. Studio: Zürichstrasse 96 (Altes Gemeindehaus), Affoltern, Telefon 043 530 03 99, www.fotoartcompany.ch.

Treue und Verbundenheit gewürdigt

Jubiläums-Apéro der Leuthard-Gruppe, Merenschwand/Affoltern

Die Leuthard-Gruppe hat ihre Jubilare geehrt und verdiente Mitarbeiter in den Ruhestand verabschiedet. (Bild zvg.) Mit einem Apéro in Merenschwand hat die Leuthard-Gruppe am 16. November ihre Jubilare geehrt und verdiente Mitarbeiter in den frühzeitigen Altersrücktritt (FAR) und in die Pensioanzeige

nierung verabschiedet. Es war ein gelungener und schöner Anlass. Einige der Mitarbeitenden, die verabschiedet wurden, haben einen grossen Teil ihres Berufslebens in der

Leuthard-Gruppe verbracht. Bei ihnen wie bei den Jubilaren bedankten sich Geschäftsleitung und Abteilungsleiter für ihre Treue und Verbundenheit. (pd.)


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Kappel a. A.

Samstag, 2. Dezember 12.00 Senioren-Adventsessen in der Chilestube, organisiert vom Frauenverein Aeugst und Tal Sonntag, 3. Dezember 10.00 Gottesdienst zum 1. Advent, Pfarrer Jürgen Schultz. Anschliessend Kerzenziehen in Mosers Scheune und Weihnachtsmarkt

Freitag, 1. Dezember 16.00 Club4 in Rifferswil Samstag, 2. Dezember 9.30 Chor-Projekt im Chor der Kirche Sonntag, 3. Dezember 11.00 Gottesdienst zum 1. Advent mit Pfr. Ch. Menzi anschliessend Seniorennachmittag

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 2. Dezember 10.00 Familienmorgen, Treffpunkt im Ulmensaal, anschliessend Familienkafi 14.30 Gottesdienst in der Senevita Obstgarten, Pfrn. B. Stephan 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel, Pfr. Th. Müller Sonntag, 3. Dezember, 1. Advent 10.00 Gottesdienst, Pfr. Th. Müller ca. 11.00 Uhr, Kirchgemeindeversammlung im Ulmensaal Mittwoch, 6. Dezember 12.15 Oase: Besinnung über Mittag, Pfr. W. Schneebeli Donnerstag, 7. Dezember 18.00 Jugendgottesdienst Freitag, 8. Dezember 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der katholischen Kirche

Ref. Kirche Bonstetten Freitag, 1. Dezember 20.00 Konzert in der Kirche «A season's passing». Changing Times Women's-Ensemble unter der Leitung von Casey Crosby. Sonntag, 3. Dezember 10.00 Gottesdienst zum 1. Advent mit Pfrn. S. Sauder. Mitwirkung: Flötenkinder von R. Brawand und I. Hiltbrunner. Klavier: J. Bachmann. Anschl. um 11 h im Chilesaal: Kirchgemeindeversammlung 17.00 Konzert in der Kirche «In dulci Jubilo». Aarauer Turmbläser mit Gast: Claude Rippas, Trompete.

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 3. Dezember 9.30 Sing-Gottesdienst zum 1. Advent mit Pfarrer Christof Menzi Taufe von Laurin Hüsser Montag, 4. Dezember 9.00 bis 10.30 Uhr Lese- und Gesprächskreis im Pfarrhaus 19.00 bis 20.00 Uhr Meditation am Abend in der katholischen Kirche Mittwoch, 6. Dezember 19.30 Kirchgemeindeversammlung im Gemeindesaal Freitag, 8. Dezember 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 im Kapitelsaal Sonntag, 3. Dezember 11.00 Gottesdienst mit Pfr. Christof Menzi, anschliessend Seniorennachmittag Chiletaxi: H. Schneebeli 15.30 Vernissage; Retrospektive Ueli Antonietti 1919 – 2012 Aquarelle, Skizzen; Ausstellung im Kloster Kappel bis am 8. Januar 2018 – Katharina Antonietti, die Tochter von Ueli Antonietti ist zusätzlich anwesend am 8.12., 16.12., 22.12., 29.12.17 und 7.1.18 jeweils von 13.00 bis 16.00 Uhr. Mittwoch, 6. Dezember 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 7. Dezember 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus ab 15 Uhr bis Samstag, 9. Dezember: KlosterTage im Advent «Blüh auf, gefrorner Christ!» Detailprogramm und Anmeldung: www.klosterkappel.ch oder 044 764 87 84 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli 18.30 Adventliches Fondue-Essen im Kreuzgang (Tel. Anmeldung bis Mittwoch, 6. Dezember, 12 Uhr: 044 764 88 10). 20.15 «Es begab sich zu jener Zeit» Weihnachtsgeschichten und Musik mit Andrea Jost, Jacqueline Ceriani und Claudia von Wartburg Voranzeige: Sonntag, 10. Dezember Adventszauber im Kloster Kappel: Ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie zur Feier des 2. Advents. Ab 11.00 Uhr Offenes Singen in der Kirche mit Ch. Boeck, Ch. Fankhauser und Kindern ab 12.00 Uhr werden Sie kulinarisch verwöhnt sowie Kreativangebote für Erwachsene und Kinder: Wachssterne giessen, Strohsterne binden, Lebkuchen verzieren, Bienenwachskerzen ziehen und vieles mehr. Detailflyer erhältlich. 17 Uhr Ende der Veranstaltung

Ref. Kirche Hedingen

Ref. Kirche Mettmenstetten

Sonntag, 3. Dezember 10.00 1. Advent. Taufgottesdienst mit dem 3. Klass-Unti. Pfarrerin Renate Hauser, Organistin Anette Bodenhöfer und Katechetinnen Therese Burkhardt und Iris Huber. Getauft werden Jaro Koller, Kreuzrain und Nino Ott, Islisberg. Apéro Donnerstag, 7. Dezember 6.45 Rorate mit der Pfarrei Affoltern 16.05 Chile für di Chliine. Adventsfeier für 3 bis 5-Jährige mit Begleitung 19.45 Gemeindeversammlung im Schachensaal

Freitag, 1. Dezember Ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit – Meditationsnacht unter der Leitung von Andreas Fritz, in der Kirche Sonntag, 3. Dezember 10.00 Gottesdienst zum 1. Advent, Pfarrer Andreas Fritz, Orgel Ursula Hauser www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 3. Dezember 19.30 Gottesdienst zum 1. Advent «Wachet auf und werdet Licht» mit Pfr. C. Mehl und den Haselbachspatzen, am Klavier: Veronica Hvalic

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 3. Dezember, 1. Advent 19.00 Musikgottesdienst Thema: «Sehnsuchtorte» Pfarrerin Elisabeth Armingeon mit dem K-Chor (Schülerchor der Kantonsschule Limmattal) Veronica Nulty, Orgel Sonntag, 3. Dezember 20.30 Vollmondsingen im Chor der Kirche mit Walti Winkler www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Knonau

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Kath. Kirche Obfelden

Samstag, 2. Dezember Stände von Kirchenpflege (Kerzenziehen), Konfirmanden und MännerSache am Weihnachtsmarkt Knonau vor Pfarrhaus Wir freuen uns über Ihren Besuch und Ihre Unterstützung 17.00 Adventsfenster des Gesangvereins KnoPf in der Kirche, anschliessend Punsch Sonntag, 3. Dezember 17.00 Abendgottesdienst zum ersten Advent, Pfr. Thomas Maurer, Blockflötenensemble «i fiori musicali» Dienstag, 5. Dezember 6.30 Roratefeier, Wort und Stille im Advent, in der Kirche, Dauer bis 7 Uhr , danach Zmorge im Pfarrhaus Donnerstag, 7. Dezember 14.00 Ökum. Seniorenadventsfeier in der Kirche, alle Pfarrer, Schülerchor unter Laura Hess, anschliessend Imbiss im Giebel 19.30 Gemeindeversammlungen in der Stampfi Freitag, 8. Dezember 19.00 MännerSache lädt ein zum Adventsfenster ins Pfarrhaus, auch Frauen willkommen !, mit Versteigerung

Samstag, 2. Dezember 17.30 Eucharistiefeier zum Jahresthema «Die Freude am Herrn ist meine Stärke»; Segnung des Adventskranzes; Musik: Gemischter Chor Affoltern, anschl. Apéro Sonntag, 3. Dezember 10.30 Familiengottesdienst mit Besuch des St. Nikolaus; mit der Chinderchile 15.00 Eucharistiefeier für die Kroaten, anschl. Nikolausfest 15.30 Ökum. Adventsgottesdienst im Haus Pilatus Mittwoch, 6. Dezember 6.30 Schülerrorate, anschl. Zmorge im Saal 9.15 Kein Gottesdienst Donnerstag, 7. Dezember 6.45 Schülerrorate in der ref. Kirche Hedingen, anschl. Zmorge im Chilehuus Freitag, 8. Dezember 9.15 Kein Gottesdienst 14.00 Gottesdienst, anschl. Senioren-Adventsfeier im Saal; gemütliches Beisammensein mit Zvieri und Adventsmusik mit Pater Albert und Leo Kälin. Anmeldung für den Abholdienst: Kath. Pfarramt, Sekretariat; 043 322 61 11 20.00 Taizé-Feier in der kath. Kirche

Sonntag, 3. Dezember 9.00 Eucharistiefeier, anschl. Chilekafi Donnerstag, 7. Dezember 6.30 Schülerrorate, anschl. Zmorge im Chilehuus 9.00 Kein Gottesdienst Freitag, 8. Dezember 14.00 Gottesdienst in Affoltern, anschl. Senioren-Adventsfeier im Saal; nähere Angaben: siehe unter Affoltern

Ref. Kirche Obfelden Samstag, 2. Dezember 11.00 Basar zugunsten Bembéréké (Bénin) und Puureheimet Brotchorb, mit Kerzenziehen und Spaghettiplausch, bis 16 Uhr in der Brunnmatt Sonntag, 3. Dezember 9.15 Kolibri, ref. Kirchgemeindehaus 9.30 Gottesdienst zum 1. Advent mit Pfrn. Eva Eiderbrant, Erich Eder (Orgel) 12.00 Senioren-Adventsfeier, Singsaal Schulhaus Chilefeld Montag, 4. Dezember 15.45 Minichile, ref. Kirchgemeindehaus Dienstag, 5. Dezember 14.00 Frauentreff, Aufenthaltsraum Alte Landstrasse 33 Mittwoch, 6. Dezember 9.15 Fiire mit de Chliine, ref. Kirche Donnerstag, 7. Dezember 12.00 Club 4, ref. Kirchgemeindehaus

Kath. Kirche Bonstetten Freitag, 1. Dezember 9.00 Herz-Jesu-Gottesdienst Samstag, 2. Dezember 18.00 Wortgottesdienst mit Kommunionfeier, anschliessend Adventsfenster-Eröffnung Sonntag, 3. Dezember 10.00 Eucharistiefeier und Chlauseinzug Dienstag, 5. Dezember 6.15 Rorate-Gottesdienst für Gross und Klein Mittwoch, 6. Dezember 9.15 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 7. Dezember 19.00 Rosenkranz Freitag, 8. Dezember 19.30 Vesper zu M. Empfängnis

Kath. Kirche Mettmenstetten

Samstag, 2. Dezember 16.00 Fiire mit de Chliine, Weihnachtsfeier im Wäldli Sonntag, 3. Dezember 19.30 Abendgottesdienst zum 1. Advent Pfarrer Kurt Liengme Freitag, 8. Dezember 17.00 Adventssingen mit den Schülern der Musikschule in der Kirche Freitag, 8. Dezember 18.30 Jugend-Chile zum Thema «Liebe» www.kircherifferswil.ch

Sonntag, 3. Dezember 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. Saporiti «De Samichlaus chunnt» Musik: Angela Bozzola (Klavier/Orgel) und Valentin Bodmer (Schlagzeug) Mittwoch, 6. Dezember 6.30 Rorate-Eucharistiefeier mit Pfr. Saporiti und S. Bartels Musik: Käthi Pfister (Panflöte) Anschliessend Frühstück Donnerstag, 7. Dezember 14.00 Ökum. Senioren-Adventsfeier in der Kirche Knonau (anschliessend gemütliche Feier im Giebel) Freitag, 8. Dezember 17.30 Adventsfeier/Gottesdienst mit Pfr. Saporiti und B. Broch speziell für die 3.Klasse

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Kath. Kirche Hausen a. A.

Freitag, 1. Dezember 9.00 Frauezmorge 11.45 Stalliker Senioren-Mittagessen im Restaurant Schwarzer Hecht Samstag, 2. Dezember 17.00 Fiire mit de Chliine «Adventsgärtli» in der Kirche Wettswil Sonntag, 3. Dezember 10.00 Kirche Stallikon Pfr. Otto Kuttler, Familiengottesdienst mit 3.-Klass-Unti Taufe von Titus Pohle aus Stallikon anschliessend Apéro Fahrdienst: Anmeldung bis 2. Dezember 044 700 45 45 Donnerstag, 7. Dezember 14.00 Pro Senectute Spielnachmittag in der Kinderkrippe Coccolino, Stallikon

Samstag, 2. Dezember 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 3. Dezember 11.00 Wortgottesfeier mit dem Kirchenchor, Kindergottesdienst Montag, 4. Dezember 19.00 Meditation Donnerstag, 7. Dezember 6.30 Roratefeier, Eucharistiefeier mit den Firmandinnen und Firmanden

www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Rifferswil

Licht und Stille in der Kirche Stallikon: Sonntag, 3. Dezember, Mittwoch, 6. Dezember, Freitag, 8. Dezember, jeweils von 17.00 bis 20.00 Uhr An diesen Abenden ist die Kirche Stallikon geöffnet. Bei Kerzenlicht können Sie die Ruhe und Stille erleben.

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 1. Dezember 19.00 Kurs «lieben–scheitern–leben» Samstag, 2. Dezember 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 3. Dezember 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl «Gerechtigkeit rettet vor dem Tod» Andreas Ruprecht Kinderprogramm anschliessend Fairtrade-Zmittag 18.30 ALL IN : Jugendgodi Montag, 4. Dezember 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 6. Dezember 14.15 Senioren-Treff 19.00 Teens: peech in der Chrischona Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Affoltern a. A., Zürichstrasse 47 Sonntag, 3. Dezember 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann) Chor; Dank an Mitarbeiter; Kinderhort mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 3. Dezember 10.00 Gottesdienst (Predigt: Manuel Fuhrer) Hüeti und KingsKids Montag, 4. Dezember 15.30 KIDS-Treff Donnerstag, 7. Dezember 14.30 FrauenTreff mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 3. Dezember 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 3. Dezember 10.30 Gottesdienst Kleinkinderhort Sonntagsschulen und Unterricht proben für die Weihnachtsaufführung www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienst 9.45 Abendmahlsversammlungen 11.05 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Gewerbe

Freitag, 1. Dezember 2017

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Wie weg vom Öl?

Tierisch schöne Weihnachtsdekoration

Zurzeit gibt es in der Schweiz rund 1,1 Mio. fossile Heizungen (Öl, Gas) mit einer Lebensdauer von ca. 20 Jahren. Diese müssen einmal ersetzt werden. Alte Heizungen durch umweltfreundliche Systeme zu ersetzen, bringt Vorteile für Hauseigentümer, Mieter und das Klima.

Draussen ist es kühl und es riecht nach Schnee: Weihnachten ist nicht mehr weit. Höchste Zeit also auch für Sihlcity, Besucher und Besucherinnen in Festtagsstimmung zu versetzen. Unter anderem mit einem zauberhaften Hirsch, dem neuen Popup-Fondue-Chalet und Eisangeln.

Systemwechsel bei Heizungssanierung

Es ist wieder so weit: Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken. Mit der kalten Jahreszeit hat auch die Heizperiode begonnen. Um sorglos die warme Stube geniessen zu können, müssen alte Heizsysteme nach ca. 20 Jahren ausgewechselt werden. Deshalb sollte man sich früh genug über einen Systemwechsel Gedanken machen, kostengünstige Energie-Beratungen nutzen (z.B. www.energieberatungknonaueramt.ch) und Offerten einholen. Dass sich das lohnt, zeigt schon ein Kostenvergleich zwischen den verschiedenen Heizungsarten. Wer zusätzlich auf die Umwelt schaut, sieht auch hier zum Teil grosse Unterschiede. «Das neue Heizungssystem ist absolut zuverlässig und funktioniert einwandfrei», schwärmt Dorian Huber, Besitzer eines Mehrfamilienhauses aus dem Jahr 1963. Im Sommer 2015 sanierte er sein Mehrfamilienhaus wärmetechnisch optimal, dank den Fachleuten seiner Generalplaner-Firma. Er ersetzte die alte Ölheizung durch eine Wärmepumpe mit drei Erdsonden, und einer 20 m² grossen Solaranlage für das Warmwasser. Durch den Ausbau des Dachgeschosses konnte er zusätzlich eine fünfte Wohnung einbauen. So ist für alle ein Mehrwert entstanden: Die Mieter geniessen mehr Wohnkomfort und bezahlen neu weniger Nebenkosten. Der Hausbesitzer bekommt eine weitere Wohnung, erhält Fördergelder für energiewirksame Massnahmen und kann die Sanierungskosten bei den Steuern abziehen. Und die Umwelt profitiert, denn nun werden 30 Tonnen CO2 pro Jahr weniger produziert. Dies entspricht der CO2-Produktion von fünf Personen pro Jahr in der Schweiz.

Energie und Geld sparen Wie wird ein Haus erfolgreich saniert? Gesparte Energie ist die beste Energie.

Deshalb sollte zuerst die Gebäudehülle auf Schwachstellen überprüft und saniert, und erst dann die Heizung durch eine kleinere und umweltfreundlichere Heizung ersetzt werden. Vor allem sollte man sich, wenn immer möglich, von den fossilen Energien verabschieden. Als Alternative stehen einheimische, nachhaltige und saubere Energiequellen wie Holz, Sonne-, Erd- und Umwelt-Wärme zur Verfügung. Es bieten sich viele Vorteile bei Gebäudesanierung und dem Ersatz der Ölheizung – zum Beispiel durch eine Erdsonden-Wärmepumpe: sehr tiefe Energie- und Unterhaltskosten (siehe Tabellen Beispielrechnung 1 und 2), mehr Wohnkomfort, kostenunabhängig vom internationalen Heizölpreis, Wertsteigerung des Gebäudes, teilweise Fördergelder für Sanierung und erneuerbare Energien, Steuerabzüge für Abschreibung der Investitionen, langfristige Rendite auf eingesetztem Kapital, mögliche Zinsvergünstigungen auf Darlehen und Kredite, viel tiefere Umweltbelastung (über 90 % weniger CO2) In den beiden Tabellen sind die ebenfalls zu beachtenden Kapitalkosten nicht enthalten, da sich diese im Einzelfall und je nach Betrachtungsweise recht unterschiedlich darstellen können. Insgesamt zeigt das Beispiel: Wärmepumpen sind dank tieferen Energiekosten, energieeffizientem Betrieb und geringem Wartungsaufwand klar günstiger als Ölheizungen.

Systemwechsel lohnt sich Wer heute eine Gasheizung hat, die noch nicht in die Jahre gekommen ist, kann mit Blick auf die Umwelt trotzdem aktiv werden, indem er statt Erdgas Biogas bezieht. Die Mehrkosten für ein Einfamilienhaus betragen bei einem Biogas-Anteil von 50 % rund 280 Franken im Jahr. Dafür können um die 2,5 Tonnen CO2 eingespart werden. Insgesamt betrachtet, lohnt sich bei einer Heizungssanierung ein Systemwechsel von fossiler Heizung auf ein umweltfreundlicheres System praktisch immer. Man spart Geld, macht sich unabhängiger und leistet einen Beitrag an die Umwelt. Forum Energie-Umwelt Standortförderung Knonauer Amt

Sihlcity wird zum Winterwunderland

Endlich ist es so weit: Sihlcity wird zum bezaubernden Winterwunderland. Die Besucherinnen und Besucher kommen bereits auf dem Utoplatz so richtig ins Staunen. Sie werden dort nämlich von einem majestätischen, sechs Meter hohen Hirsch empfangen. Der in der Schweiz produzierte Körper des stolzen Tieres besteht aus feinen Polygonen aus Metall und wird von innen beleuchtet – einfach zauberhaft! Auf dem Kalanderplatz sowie im Center grüssen je ein spektakulärer drei Meter grosser Hirsch. Dazu bevölkern jede Menge kleinerer Tiere wie Füchse, Rehe oder Eulen das Center. Die Eule Emil führt mit Märchen und Botschaften durch die winterliche Sihlcity-Welt. Auch die Kleinsten kommen auf ihre Kosten: Im Fuchsbau können sie mit Kopfhörern verschiedenen Märchen lauschen. Zusätzlich locken jede Menge Aktivitäten. Bereits seit dem 4. November steht auf dem Kalanderplatz das neue Popup-Fondue-Chalet «Fräulein Holle». Die Kombination der grossen Glasfront mit der gemütlichen Feuerstelle sowie urchige Holzmöbel neben DesignerStücken entführt die Besucher in eine ganz besondere Atmosphäre, in der man sich gleich wohlfühlt.

Ein riesiger Hirsch begrüsst die Sihlcity-Kundschaft. (Bild Christian Dancker) Eiskalt Geschenke angeln Aber was wäre Weihnachten ohne Geschenke? Und die schönsten sind doch immer noch die, welche man selbst an Land zieht. Das kann man in Sihlcity vom 27. November bis 23. Dezember beim Eisangeln. Einfach die Sihlcity-App aufs Handy laden, sich registrieren und bei den «Eislöchern» im Einkaufscenter loslegen und tolle Präsente gewinnen. Natürlich beehrt der Samichlaus auch dieses Jahr Sihlcity und auch der beliebte Coca-Cola-Truck sowie die coolen Santa Claus auf ihren Harley Davidson finden erneut ihren Weg auf

den Utoplatz. Vorbeikommen lohnt sich! (pd.) Sihlcity Winterwunderland bis 30. Dezember. Pop-up-Fondue-Chalet «Fräulein Holle», täglich 11 bis 14 und 17 bis 23 Uhr, Sonntag ab 18 Uhr; Eisangeln nach Geschenken bis 23. Dezember; 3. Dezember: Sonntagsverkauf von 10 bis 18 Uhr, ab 12 Uhr: Coca-Cola-Truck, 14 bis 15 Uhr: Santa Claus auf der Harley Davidson; 6. bis 23. Dezember: Päckliservice, Montag bis Samstag: 11 bis 20 Uhr, Sonntag: 11 bis 18 Uhr; 6. Dezember: 13 bis 17 Uhr: Samichlaus in der Mall; 12. bis 23. Dezember: Christbaumverkauf, Utoplatz; 13. Dezember: 10 bis 17 Uhr: Kinderbasteln, 1. OG; 16. Dezember: 10 bis 17 Uhr: Guetzli verzieren, 1. OG; 17. Dezember: 10 bis 18 Uhr: Sonntagsverkauf.

Wertvolle Bodenbeläge

Orientteppiche, Reinigungen und Restaurationen in Zug Seit bald 30 Jahren bietet das Teppichfachgeschäft Akorug ihrer anspruchsvollen Kundschaft erstklassige moderne wie klassische Orientteppiche an. Bei Akorug in Zug, einem persischschweizerischen Familienunternehmen, findet die anspruchsvolle Kundschaft moderne sowie klassische Teppichknüpfkunst. Seriöse Beratung und Expertisen gehören ebenfalls zur Dienstleistungspalette. Dank dieser Kombination hat sich Akorug in der Schweiz zum grössten Fachgeschäft für Orientteppiche entwickelt. Zu einem guten Anbieter von Orientteppichen gehören aber auch deren Reinigung sowie Restauration. Diese übernehmen das Akorug-Team mit viel Erfahrung und handwerklichem Geschick. Das Schweizer Standbein von Akorug wird von Kazem Sadeghi und zwei

Die Akorug in Zug bietet Rundumservice im Bereich Orientteppiche. (Bild zvg.) Brüdern mit Leib und Seele in Zug geführt. Im Iran halten der Vater sowie der jüngste Bruder direkt die Kontakte zu den Knüpfern in den verschiedenen Provenienzen. Das Familienunternehmen kann auf eine über 50-jährige Geschichte zurückblicken; der Zuger Zweig existiert schon bald 30 Jahre. In der Teppichbranche gibt es viele «schwarze Schafe», die als «Ausver-

kauf» minderwertige Teppiche zu überteuerten Preisen verschleudern. Woran erkennt man aber die Qualität eines Orientteppichs? «Der Laie kann das nicht», sagt Kazem Sadeghi und empfiehlt deshalb den Gang zum Fachmann. (pd.) Akorug Orientteppiche, Baarerstrasse 59, 6300 Zug, Telefon 041 712 09 44, www.akorug.ch.

Funkeln und glitzern

Weihnachtszauber bei Möbel Egger Glitzernd, glänzend und leuchtend, so bringen die Weihnachtswelten von Möbel Egger auch dieses Jahr aller Augen zum Glänzen. Am Wochenende vom 2. und 3. Dezember lädt Möbel Egger in Eschenbach zum ganz besonderen Weihnachtszauber. Die opulent präsentierten Weihnachtswelten von Möbel Egger zaubern eine einmalige Stimmung und Vorfreude auf die Weihnachtszeit herbei. Die Fülle an Ideen ist überwältigend, die funkelnde und glitzernde Pracht einfach unglaublich. Eine Reise

in die Eschenbacher Weihnachtswelten lohnt sich auf jeden Fall. Besondere Sternstunden gibts bei Möbel Egger am Wochenende vom 2. und 3. Dezember zu erleben. Die Kinder verweilen beim Lebkuchenverzieren oder schauen zusammen mit den Eltern dem Show-Backen zu. Die Erwachsenen geniessen den Rundgang durch die schön präsentierten Weihnachtswelten nach Lust und Laune und probieren ein paar genüssliche Häppchen bei einem Glas Wein oder Champagner. Natürlich sind auch die Ausstellung, die Food-Boutique und das «Eggspresso» mit kulinarischen Köstlichkeiten, das Kinderparadies und

Die Weihnachtswelten bei Möbel Egger zaubern Vorfreude. (Bild zvg.) auch das Kinderkino geöffnet. Mit der Weihnachts-Gutschein-Aktion profitiert man von bis zu 25 % Abholrabatt aufs reguläre Möbel-Sortiment. Viele attraktive Angebote stehen bereit und sind sofort aber Lager erhältlich. (pd.) Möbel Egger, Luzernstrasse 101, 6274 Eschenbach. Telefon 041 449 40 40. www.moebelegger.ch.


gewerbe

Hundesenioren wollen aktiviert werden

Hundeschule in Maschwanden Hundesenioren möchten nicht aufs Abstellgleis. Gesunde und physiologisch korrekte Gymnastikübungen sollen die körperliche und geistige Fitness erhalten. Diese bietet die Hundeschule und Verhaltensberatung Jack & Emma in Maschwanden an. Damit ältere Hundegefährten möglichst lange körperlich und auch geistig fit bleiben, ist es wichtig, dass man sie weiterhin fördert und fordert. Dies wird jedoch oftmals etwas vergessen. Yvonne Husemann von der Hundeschule Jack & Emma liegen Hundesenioren und Hunde mit Handicap ganz besonders am Herzen. Sie hat zusammen mit ihrer Mitarbeiterin Mariana Blösch einen Gymnastikkurs für ältere Hunde entwickelt. Im Kurs lernen Hund und Besitzer gesunde Gymnastikübungen kennen. Der Kurs besteht aus den drei Pfeilern: Warmup, Gymnastik und Tricks und Cooldown. Alle Übungen sind individuell den Möglichkeiten des Hundes und Menschen angepasst. Die Hundeschule Jack & Emma verfügt über eine Indoor Trainingsmöglichkeit, so dass zu jeder Jahreszeit geübt werden kann. Das Trainings- und Ausbildungskonzept basiert auf den neuesten lerntheoretischen Grundsätzen und Kenntnissen der Verhaltensforschung. Anschliessend an ein Nachdiplomstudium in England als Companion Animal Behaviour Counsellor (PG Dip CABC) und diversen Weiterbildungen

Mariana Blösch (links) und Yvonne Husemann. (Bild zvg.) war es der ausgebildeten Hundetrainerin Yvonne Husemann sehr wichtig ein ganzheitliches Trainingskonzept anzubieten. Dabei sollen Hunde körperlich und geistig individuell gefordert und gefördert werden. Eine entspannte und wohlwollende Lernatmosphäre ermöglicht so effizientes und freudiges Training für Hund und Mensch. Der Gymnastikkurs für Hundesenioren wird von Yvonne Husemann und Mariana Blösch geleitet. Mariana Blösch ist ausgebildete Pferdephysiotrainerin mit Weiterbildungen im Hundebereich. (pd.) Der nächste Gymnastikkurs für Hundesenioren startet am 26. Januar 2018, jeweils 18 Uhr. Weitere Infos unter www.jackandemma.ch, Kontakt: Telefon 079 628 66 86, hundeschule@jackandemma.ch.


Vermischtes

Spyre feiert den elften Geburtstag

Freitag, 1. Dezember 2017

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Mit eindrücklichem Spiel, grosser Ausstrahlung und Virtuosität

Zwei Top-Acts zum Jubiläum der Bar-Lounge Weihnachtskonzert mit Sibylle und Isabel Tschopp in Obfelden Im Jahr 2000 riefen Sibylle und Isabel Tschopp das «Festliche Weihnachtskonzert» in der reformierten Kirche Obfelden ins Leben. Seitdem beglückt das Schwestern-Duo das Publikum alljährlich zur Weihnachtszeit in der stets voll besetzten Kirche mit Highlights der klassischen Musik. Party-Stimmung in der «Spyre». (Bild zvg.)

Die «Spyre Bar-Lounge» im Zentrum Affolterns feiert heute und morgen ihr elfjähriges Bestehen. Seit der Gründung Anfang Dezember 2006 hat sich die Bar ständig weiterentwickelt. Die «Spyre» wird elf Jahre alt – und schenkt sich und seinen Gästen zwei Top-Acts zum Geburtstag. Wer heute Freitag, 1. Dezember, und morgen Samstag, 2. Dezember, in der BarLounge zu Gast ist, bekommt nebst Speis und Trank auch musikalische Leckerbissen serviert. Und diese sind so vielseitig wie die «Spyre» selbst: Latin Party mit Star-DJ am Freitagabend, Live-Konzert von Ämtler Cover-Rockband am Samstagabend. Das ist typisch für den Spirit, der in der «Spyre» seit nunmehr elf Jahren kultiviert und zelebriert wird: Einerseits offen bleiben für ein breites Spektrum an musikalischen Trends und Styles. Andererseits über die Jahre ein ureigenes, spezielles Markenprofil prägen. Denn die «Spyre» ist unter der Woche ein beliebtes Apéro-Lokal und Speiserestaurant, in welchem man täglich ab 18 Uhr ein feines Fondue oder Raclette geniessen – und dazu einen edlen Tropfen aus der umfassenden Weinkarte selektieren kann. Am Wochenende dann wird die «Spyre» zudem zum Party-Mekka der Region, das Fans von Cocktails im Bar-

Theater900: Falsche Spieldaten Versehentlich wurden in der Dorfzeitung «Mir Mättmistetter» falsche Spieldaten publiziert. Deshalb hier nochmals die richtigen Spieldaten und -zeiten der Mundart-Komödie «De Nöiroose-Kavalier» im Gasthaus zum weissen Rössli, Mettmenstetten. (pd.)

ambiente genauso anzieht wie Anhänger von Aprés-Ski und Latin Partys, oder Freunde der House- und TechnoMusik.

Vielseitiger Mix: Top-Acts am Start So hat sich die «Spyre» inzwischen zur Plattform für ansässige Künstler etabliert. Dabei hat es Platz für eine breite Palette an Musikstilen. Dieser ureigenen Vielseitigkeit der «Spyre» tragen auch die Geburi-Acts Rechnung. Am Freitag, 1. Dezember, ist ab 21 Uhr «Migente» angesagt – ein neues PartyFormat in der «Spyre», das mit heissen Latino-Rhythmen dem Publikum des Main Floor richtig einheizen wird. Mit DJ «El Niño» legt auch gleich ein Stargast der Sparten Latin House und R&B, gespickt mit Hip-Hop-Hits auf. Die Ämtler Band «The Chucks» gibt am Samstag, 2. Dezember, ab 21 Uhr ihr Wiederholungskonzert in der «Spyre». Mit ihren Rock-Covers werden sie die Gäste buchstäblich vom Hocker reissen. «The Chucks», das sind: Thomas «Thöme» Merz (Schlagzeug), Thomas «Achi» Ackermann (Gitarre), Michi «Jackson» Grimm (Gitarre und Gesang) und neu im Quartett Nino Lentini (Bass). Alle vier leben hier im Säuliamt. Das alles und mehr bekommen die Gäste in der Spyre-Bar gratis, oder genauer gesagt «eintrittsfrei». Täglich offen ab 16.30 Uhr. (KvH)

Unter dem Motto «Lebenskreise» werden die beiden Musikerinnen die Zuhörer auch dieses Jahr mit einem auserlesenen Programm für Violine und Klavier überraschen und mit einer Fülle an Klangfarben und Stimmungen verzaubern. Zum Hundert-Jahre-Jubiläum der Sonate von Claude Debussy und als Auftakt zum 100. Todesjahr 2018 des bedeutenden Komponisten steht Paris – wo Debussy vor allem gewirkt hat – im Zentrum des Programms. Paris war jahrhundertelang Ort der Inspiration für Musiker und Komponisten aus aller Welt. Debussys kurz vor seinem Tod vollendete Sonate trägt den Lebenskreis in sich. Auch Wolfgang Amadeus Mozarts Violinsonate in e-Moll entstand im Spannungsfeld von Leben und Vergänglichkeit. 1778 in Paris komponiert, ist sie seine einzige Violin-Klavier-Sonate in Moll. Mozarts Paris-Aufenthalt wurde überschattet vom Tod seiner Mutter, die ihn begleitet hatte. Von Ernest Chausson hören die Konzertbesucher sein berühmtestes Werk «Poème», dessen Stil auf den beginnenden Impressionismus hinweist. Debussy, der Chausson sehr bewunderte, schrieb: «Nichts berührt mit seiner träumerischen Zartheit mehr als der Schluss von Poème.» Sergej Prokofjew kämpfte zeitlebens mit dem Zwiespalt, Künstler in einem totalitären Staat zu sein. Nach einem Aufenthalt in Amerika lebte er jahrelang in Paris, bevor er 1936 in die

Premiere Fr, 15. Dezember, 20.15 Uhr; Sa, 16. DeFr, 29. Dezember, 20.15 Uhr; Sa, 30. Dezember, 20.15 Uhr; So, 31. Dezember, 19 Uhr: «Theater und Kulinarik»; Derniere Di, 2. Januar 2018, 16.30 Uhr. Vorverkauf: Drogerie Vitalis, Mettmenstetten; Buchhandlung Scheidegger, Affoltern a.A.; weissen Rössli, Mettmenstetten. Die Sitzplätze sind nummeriert. www.theater900.ch.

Markt für Modelleisenbahnen Die Reppischtaler Eisenbahnamateure (REA) mit Klublokal in Ottenbach organisieren im Gemeindezentrum Brüelmatt in Birmensdorf zum 44. Mal den traditionellen Markt für Modelleisenbahnen. Der Anlass findet am Samstag, 2. Dezember, von 9 bis 15 Uhr statt. Nebst den über 80 Verkaufstischen, Testgeleisen und Verpflegungsständen gibt es auch dieses Jahr auf der Bühne einen Fahrbetrieb, diesmal in der kleinen Spur N. Besucher können sich als Lokführer betätigen! Für Besucher ist der Eintritt wie immer in Birmensdorf frei. (pd.)

Sowjetunion zurückkehrte. Seine ursprünglich für Flöte komponierte Sonate Opus 94, die Prokofjew 1944 als Violinsonate bearbeitete, ist geprägt von ausdrucksvoller Melodik, herber Lyrik, Humor und Ironie. Das Schwestern-Duo Tschopp aus Obfelden hat sich international einen Namen gemacht. Gemeinsame Konzerte und Tourneen führte es in die USA, nach Südafrika, in die Arabischen Emirate und in zahlreiche Städte Europas. Sein Repertoire ist ausserordentlich vielfältig und reicht vom Barock bis in die Moderne.

Solidarität mit Armenien Der Reinerlös aus dem Konzert geht wie in all den bisherigen Jahren für dringend benötigte Hilfe nach Armenien. Das Vielen unbekannte Land, am fünftausend Meter hohen Ararat zwischen Türkei, Iran, Aserbaidschan und

Georgien gelegen, ist auch dieses Jahr das Ziel weihnächtlicher Solidarität aus Obfelden. Das kulturell reiche und faszinierende Hochgebirgsland war der erste christliche Staat der Welt und erlebt seit Jahrhunderten eine bewegte, traumatische Geschichte. Die Armut ist allgegenwärtig, die Lebenssituation für grosse Teile der Bevölkerung schwierig. Die Arbeitslosigkeit ist enorm und viele Junge verlassen mangels Zukunftsperspektive ihre Heimat. Zurück bleiben Familien mit Kindern und alte Menschen. Einigen von ihnen kommt die Hilfe aus Obfelden zugute. Sibylle Tschopp ist auch dieses Jahr für die Zuteilung der Hilfsgelder selber verantwortlich. (pd.) Festliches Weihnachtskonzert mit Sibylle und Isabel Tschopp am Sonntag, 10. Dezember, 17 Uhr, reformierte Kirche Obfelden. Eintritt frei, Kollekte, Reinerlös für Armenien. Infos und Platzreservierung für Rollstühle: Tel. 044 761 35 03.

Politik zum Anfassen am Grünliberale Chlausmärt mit der EVP am Chlausmärt

zember, 20.15 Uhr; So, 17. Dezember, 16.30 Uhr;

Silvester «Theater und Kulinarik»: Gasthaus zum

Renommiertes Schwestern-Duo aus Obfelden: Sibylle (rechts), Violine, und Isabel Tschopp, Piano. (Bild Ursula Markus)

Der beliebte «Holz-Schuss-Tisch» am Chlausmärt-Stand der EVP. (Bild zvg.) Der Bezirk Affoltern hat viele Facetten. Aber wie gut kennt man seinen Wohnort und seine Besonderheiten? Beim beliebten Foto-Quiz der EVP mit dem Thema «Alltägliches und Spezielles aus dem Bezirk Affoltern» kann man sich überraschen lassen und sein Allgemeinwissen unter Beweis stellen. Vielleicht lernt man etwas dazu. Mitmachen lohnt sich auf jeden Fall: Alle Teilnehmenden haben die Chance, ein schönes handgearbeitetes Holzlicht zu ergattern und mit etwas Glück lässt sich sogar ein reichhaltiger Geschenkkorb mit Produkten aus der Region gewinnen. Wer lieber etwas mehr «Action» hat, versucht, den Rekord am Holzschuss-Tisch zu brechen. Mit runden Holzscheiben sind auf einem Gleitbahntisch unterschiedlich bewertete Abteile zu treffen. Zielgenauigkeit, Geschick und Entschlossenheit sind hier gefragt. Ein althergebrachtes Spiel,

das Jung und Alt begeistert. Auch hier gibt es für alle Teilnehmenden als Belohnung fürs Mitmachen einen kleinen Preis.

Mit einem Kantonsrat oder Lokalpolitiker reden

Am Sonntag, 3. Dezember, werden die Grünliberalen wieder am Chlausmärt Affoltern mit einem Stand teilnehmen. Besucher können mit Vorstandsmitgliedern und mit dem grünliberalen Kantonsrat aus der Region Knonauer Amt, Ronald Alder, Gespräche führen. Da Ronald Alder Gemeinderat in Ottenbach und dort für die sozialen Dienste zuständig ist, sind sämtliche Fragen zu diesem Themenbereich besonders willkommen. Am Stand werden Unterschriften für das Referendum gegen das neue Geldspielgesetz gesammelt. Die jungen Grünliberalen haben zusammen mit der jungen FDP und der jungen SVP ein Komitee gegen dieses Gesetz gegründet. Sie sehen im Gesetz einen Angriff auf die Internetfreiheit. Es

geht nicht nur um die Sperre von ausländischen Anbietern von Online-Spielen, sondern um die Grundsatzfrage, ob wir den freien Zugang zum Internet zum Schutze einheimischer Anbieter aufs Spiel setzen wollen. Das Gesetz stellt einen schweren Eingriff in die Wirtschafts- und Informationsfreiheit dar und ist zudem unwirksam, da ausländische Anbieter die Sperre leicht umgehen können. Die Grünliberalen freuen sich darauf, sich mit den Besuchern des Chlausmärts zu diesem Thema und natürlich zu diversen anderen Gebieten, wie Energie-, Verkehrs- und Wirtschaftspolitik, auszutauschen. Dr. Thomas Beck Vorstand Grünliberale Knonaueramt

Welche Themen brennen der Bevölkerung unter den Nägeln? Bei einem feinen «Gewürz-Trunk», frischem Kaffee und adventlichem Gebäck lässt sich gut ein Gespräch führen. Die EVP Affoltern freut sich auf regen Besuch am Stand Nr. 68. Begegnung und Austausch sowie Spielfreude sollen grossgeschrieben sein. Die anwesenden Lokalpolitiker und der EVP-Kantonsrat Daniel Sommer stehen zusammen mit den Vorstandsmitgliedern auch für Fragen zu aktuellen politischen Themen gerne Red und Antwort. Eveline Fenner, EVP Affoltern

Vorstandsmitglieder der Grünliberalen am Chlausmärt. Von links: Kantonsrat Ronald Alder, Peter Weiss und Dr. Thomas Beck. (Bild zvg.)


20 agenda

Freitag, 1. Dezember Affoltern am Albis

20.15: Rhythmische Klangreise mit Improvisation und überraschenden Begegnungen. Tony Majdalani, Perkussion, Ambrosius Huber, Violoncello. Eine Veranstaltung von Kultur Affoltern. Bar & Abendkasse 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Samstag, 2. Dezember Aeugstertal

9.00-16.00: Adventsverkauf mit Weihnachtsfloristik, Kerzen, Geschenken und Karten, hergestellt mit den betreuten Mitarbeitenden. Kaffee und Kuchen, Suppenzmittag. Götschihof Stiftung Solvita.

Affoltern am Albis

8.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi und Samichlaus ab 10 Uhr. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte. Marktplatz. 20.00: «Vocal Acrobats». Film von Klemens Schiess und Live-Konzert mit BAA BOX Leïla Martial. Abendkasse & Bar ab 19 Uhr. Kinofoyer Lux. Aula Ennetgraben.

Hedingen

9.00-15.00: Advents-Bazar des Frauenvereins Hedingen. Adventskränze, Dekorationen, Handgemachtes. Kaffeestube, ab 11.30 Uhr Mittagessen. Päckli-Fischen, Kerzenziehen im Werkgebäude 10-16 Uhr, Figurentheater von Karin Irion «Der einbeinige Zinnsoldat und die Tänzerin aus Papier» um 13.30 Uhr im Singsaal. Schachensaal.

Mettmenstetten

11.00-13.00: IG Gemeindewahlen lädt ein: Info-Apéro Gemeindewahlen 2018, Behördenmitglieder geben Auskunft. Saal im Gasthaus zum weissen Rössli, Albisstr. 1

Obfelden

8.00-16.00: Märt-Tag! Degustation, Apéro, Festwirtschaft und Wettbewerb. Landi Unteramt (Obfelder Dorfmärt). Dorfstrasse 48. 11.00-16.00: Basar der ökumenischen Basargruppe zugunsten Spital Bembéréké in Benin und Puureheimet Brotchorb, Stallikon. Spaghettiplausch, Dessertbuffet, Adventsdeko, Kerzenziehen, diverse Verkaufsstände. Mehrzweckraum Brunnmatt. Bächlerstrasse 11.

Ottenbach

21.00: Vollmond-Disco mit DJ Fix. Fix in the Mix, Funky and Groovy. Bar offen ab 20 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3.

Zwillikon

10.00-16.00: Dorfgeschichte Affoltern am Albis/Zwillikon. Interessantes aus vergangenen Zeiten: Bilder, Fotos, Gegenstände des Alltags, Kleider und vieles mehr. Eintritt frei. Gruppenbesuche: 044 761 01 32 Herbert Gübeli. Dorfmuseum. Ottenbacherstrasse, Gemeindeplatz. anzeige

Veranstaltungen

Sonntag, 3. Dezember Aeugst am Albis

11.00: Kleiner Weihnachtsmarkt und Kerzenziehen. Pfarrhaus.

Affoltern am Albis

10.00-18.00: 22. Chlausmärt mit Chlauslauf (von 10-12 Uhr). Siegerehrung: 12 Uhr. Kulinarische Köstlichkeiten und Stände mit Handwerk, Adventsdeko und Infos. Samichlaus und Schmutzli beschenken alle. Um 13.30 Uhr Konzert der Bläserklasse für Erwachsene, danach Prämierung der schönsten Stände. Obere Bahnhofstrasse (Begegnungszone). 11.00-18.00: «Centralmärt» mit den Läden in der Umgebung, Spezialitäten aus der Region, Gerstensuppe, Raclette, Glühwein, Marroni. Platz zwischen Strasse und Restaurant Central. Zürichstrasse 100.

Bonstetten

17.00-18.15: «In dulci jubilo». Festliches Barockkonzert für 5 Blechbläser und Orgel mit Werken von Pezel, Scheidt und Mouret. Mit den Aarauer Turmbläsern (www.turmblaeser.ch). Reformierte Kirche.

Hausen am Albis

17.30: Samichlaus-Umzug der Klausgesellschaft bis Huserholz. Volg Heisch (Start).

Kappel am Albis

15.30: Vernissage: Retrospektive Ueli Antonietti 1919-2012, Aquarelle und Skizzen. Mit der Tochter des Künstlers, Katharina Antoniettis, und musikalischer Umrahmung. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Knonau und Mettmenstetten

15.00: Stampisaal Knonau 19.30: Reformierte Kirche Mettmenstetten; Winterkonzert des Musikverein Mettmenstetten mit «Brassisimo» als Gäste.

Stallikon

17.00-21.45: DinnerKrimi: «Darf ich Sie umbringen?» Für den Gaumen ein lukullisches Mahl, fürs Gemüt ein witziger Kriminalfall. Mehr Infos unter www.utokulm.ch. HotelRestaurant Uto Kulm. Üetliberg.

Wettswil

11.00-17.00: 19. Wettswiler Adventsmäärt mit Ständen, Samichlaus und Schmutzli mit Esel, Stübli im Türmlihaus, Festbeiz. Live-Gesang mit Duo Akemi und vielen Attraktionen für Gross und Klein. Dorfkern.

Montag, 4. Dezember Hausen am Albis

14.30-17.30: Handarbeits-Stubete von Pro Senectute, neue Teilnehmer sind willkommen. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Mit Kaffee und Kuchen. Leitung: Vera Stoll, Telefon 044 764 22 04. Reformierte Kirche (Zwinglistube).

Ottenbach

19.00: OTTENBACH60plus: Nachtwanderung mit Erlebnis Supermond. Zuerst Spaghettiplausch im Treffpunkt Restaurant Post, ab 20.30 Uhr Wandern in der Reussebene. Restaurant Post. Dorfplatz 5.

Freitag, 1. Dezember 2017

Telefon-Nostalgie

Im Dorfmuseum Zwillikon Mit dem 1. Januar 2018 geht die Epoche der analogen Telefonie zu Ende. Das Dorfmuseum ergänzt die Ausstellung mit nostalgischen Apparaten. Die Geschichte des Telefons begann 1837 mit dem Morsetelegraphen. Es dauerte noch bis 1876 über verschiedene Weiterentwicklungsstufen bis zur praktischen Anwendung des Telefons. Über die Zeit verfeinerten sich die Anwendungen. Im Museum finden sich Apparate aus den verschiedenen Epochen bis in die heutige Zeit. Telefone mit Mikrofon und Fernhörer, Wand-, Tisch- und Kurbeltelefone, mit Drehscheibe oder Zahlentasten. Apparate wie sie das Bild zeigt, können mit einem speziellen Konverter auf die neue Technik umgerüstet werden. So lassen sich nostalgische Tastengeräte jeden Alters auch an modernsten digitalen Telefonanschlüssen fast ohne Einschränkung weiterverwenden. Das Museum ist jeweils am ersten Samstag im Monat geöffnet, von 10

Dienstag, 5. Dezember Affoltern am Albis

9.30: Buchstart-Treff für Eltern, Grosseltern oder Begleitpersonen mit ihren Kindern zwischen 9 Monaten und 3 Jahren. Gemeinsam Sprache erleben mit Reimen, Liedern und Geschichten. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 14.00: «Samichlaus und Schmutzli kommen zu Besuch» ab 16.30 Uhr. Lebkuchen verzieren, Malwettbewerb und Märchen sind als Einstimmungen geplant. Familienzentrum. Zürichstrasse 136. 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94. 19.30: «Winterbücherabend» Hardy Ruoss stellt neue Bücher vor. Im Anschluss Adventsbuffet & Bücherverkauf, Eintritt frei. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14.

Hausen am Albis

9.00-10.00: Everdance Herbstquartal: Grundtanzschritte zu bekannten Tänzen für Männer und Frauen ab 50+. Weder Vorkenntnisse noch Partner nötig. Schnuppern jederzeit möglich. Leitung: Margrit Flumini 043 535 06 96 oder 076 396 32 46. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1.

Stallikon

18.00: DinnerKrimi: «Darf ich Sie umbringen?». Für den Gaumen ein lukullisches Mahl, für das Gemüt anzeige

einfachen Aerobic- und Kickbox kombinationen. Sporthalle Stigeli. 20.15: Jazz-Extra: «GrassrootEnsemble 7», eine Work-in-Pro gress-Serie der Musikhochschulen Luzern HSLU und Zürich ZHdK. Bar ab 18.30 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Ab 19 Uhr Menu Surprise, Reservieren erwünscht, 044 760 52 62. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten

17.00: Chlausfeier mit Überraschungen. Reservierung erwünscht 079 218 09 09. Schluck - die Apéro Bar. Stationsstrasse 5.

Hedingen

Tastentelefon New York der Firma Gfeller AG, Bern, aus den 70er-Jahren. (Bild zvg.)

9.00-10.00: Advents-Bücherkafi. Das Bibliotheksteam präsentiert neue Romane für die Winterabende. Bibliothek. Trottenweg.

Kappel am Albis

bis 16 Uhr, also am Samstag 2. Dezember. Das Museum befindet sich an der Ottenbacherstrasse 79 in Zwillikon gleich neben dem Volg. (UG)

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Besuche und Führungen mit Gruppen

Donnerstag, 7. Dezember

sind auf Voranmeldung jederzeit möglich. Telefon 044 761 01 32 (Herbert Gübeli) oder 044 761 77 42 (Ursula Grob).

ein witziger Kriminalfall. HotelRestaurant Uto Kulm. Üetliberg. 18.30-19.30: Stalliker Wintersport-, Kraft- und Konditionstraining für jedermann. Unkostenbeitrag pro Stunde Fr. 5.-. Schulhausanlage Loomatt (Turnhalle).

Mittwoch, 6. Dezember Affoltern am Albis

12.45: «Fitness ab 60»: Seniorenturnen für Sie und Ihn. Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 13.30-17.30: JA-AAA: Geschenkwerkstatt, selber Geschenke basteln, falls nötig mit Ideen und Anleitungen. Für Jugendliche ab der 5. Klasse. Jugendtreff Hirtschür. Jonentalstrasse 3. 16.30-19.00: «ALZ-Café» Treffpunkt für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen. Monatliche Veranstaltung mit Kurz-Referat. Eintritt frei, Kaffe und Kuchen auf eigene Rechnung. www.alz-zuerich.ch. Café Casino. 17.30: Mit dem Familienclub bei Musik, heissem Tee und einem Feuer gemeinsam auf den Samichlaus zu warten. Er freut sich über ein Lied/Versli und bringt Chlaussäckli mit. Keine Anmeldung nötig. Archewäldli, Feuerstelle. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Turnlektion für Frau und Mann mit ganz

Affoltern am Albis

9.55: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Spaziergruppe. Birmensdorf - Landikon, Wanderzeit ca. 1½ Std. Leitung, An- und abmelden: Guido Jud, 044 761 71 43. Bahnhof. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Alive Saxtett». Bar offen ab 18.30 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel. Kappelerhof 5. 16.00: KlosterTage im Advent 7. bis 9. Dezember «Blüh auf, gefrorner Christ». Anmeldung/Information: www.klosterkappel.ch oder 044 764 87 84. Kloster. Kappelerhof 5. 18.30: Adventliches Fondue-Essen im Kreuzgang. Im Anschluss «Es begab sich zu jener Zeit»- Weihnachtsgeschichten und Musik mit Andrea Jost, Jaqueline Ceriani und Claudia von Wartburg. Anmelden für Fondue: 044 764 88 10. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Stallikon

14.00: Senioren-Wandergruppe Stallikon: Jahreshöck und Rückblick mit Bilderschau auf die Wanderungen 2017. Restaurant Schwarzer Hecht. Reppischtalstrasse 62.

Ottenbach

13.00: OTTENBACH60plus: Wanderung ums Dorf, je nach Wetter ½ bis 1 Std. Danach Beisammensein im Chilehuus – auch wer nicht mitwandert, ist willkommen. Treffpunkt Postautohaltestelle.


Veranstaltungen

Freitag, 1. Dezember 2017

21

Jazz und Klassik in grosser stilistischer Bandbreite Nächste Woche im Kellertheater LaMarotte Jazz Extra – Jazzlabor 3. Abend des Grassroot-Ensemble 7

seits werden das Duo Dwojka; die temperamentvollen Musiker Alexander Ionov und Oleg Lips auf Balalaika und Harmonika die Zuhörer betören. Die einmalige Performance und die charismatische Ausstrahlung der Künstler, versprechen eine wunderbare Stimmung, die das Publikum bezaubern wird. Der Gemeindeverein Hedingen freut sich auf zahlreiches Publikum. (pd.)

Während dreier Monate intensiver Probearbeit erarbeiten Studierende der beiden Musikhochschulen Luzern HSLU und Zürich ZHdK unter der Leitung der Dozenten Michael Arbenz (HLSU) und Christoph Grab (ZHdK) eine gemeinsame musikalische Bandsprache. Neue improvisatorische Kontexte werden im Spannungsfeld mit der Komposition ausgelotet und anhand von stilistisch breit ausgelegten Stücken wird ein neues Repertoire erarbeitet. Die am Nachmittag entstandenen Konzerte werden jeweils am selben Abend im «LaMarotte» uraufgeführt. Die Dozierenden kommentieren die Werkschaukonzerte und eröffnen so dem Publikum einen spannenden Einblick in die fortschreitende Arbeitsweise.

Freitag, 8. Dezember, 20.15 Uhr, reformierte Kirche

Mittwoch, 6. Dezember, Bar ab 18.30 Uhr, Konzert

Hedingen. Eintritt frei – Kollekte. Gemeindeverein

20.15 Uhr. Eintritt frei – Kollekte. 19 Uhr «Menu

Hedingen, www.gemeindevereinhedingen.ch.

surprise» 15 Franken (Reservieren erwünscht).

Von links: Andri Calonder, Thom Grüninger und Enrico Orlandi. (Bild zvg.)

Bezauberndes Konzert «Swiss Tenors Orginal» in Hedingen Am Freitag, 8. Dezember, treten die Schweizer Tenöre um 20.15 Uhr in der reformierte Kirche Hedingen auf. Enrico Orlandi und Andri Calonder sind Vokalkünstler mit internationalem Flair. Der trendige Mix aus hoher Kunst und elegantem Entertainment punktet – auch bei jungem Publikum. «Pavarottis für Trendbewusste» oder «Klassisches für Clubgänger» lauten die Schlagzeilen der Medien. Grosse Stimmen, begleitet am Klavier von Thom Grüninger einerseits. Anderer-

Zwei Musiker, 16 Lieder, achteinhalb Geschichten

Schönholzer und Rüdisüli in Affoltern Der Singer und Songwriter Markus Schönholzer tritt am Samstag, 9. Dezember, mit Robi Rüdisüli in der Galerie Märtplatz auf. Niemand besingt das menschliche Scheitern so heiter, wie der Songwriter Markus Schönholzer. In seinem Duoprogramm mit Robi Rüdisüli erzählt er von Stehaufweibern, stolzen Eigenbrötlern und angezählten Aussenseitern. Mit Schalk und in subtilen Tönen begleitet er sie auf ihren verzirkelten Lebensumwegen. Und schon bald erkennt man in diesen gesungenen Biografien den fernen Onkel, die Nachbarin, und schlussendlich: sich selbst. Gemeinsam mit Schönholzer und seinen Songfiguren dreht man den Gemeinheiten des Lebens eine lange Nase. Das macht glücklich. Dass uns der Songwriter so nahe an den Abgründen des Lebens zu unterhalten vermag, liegt nicht zuletzt an der verspielt-reduzierten Musik seiner Kleinkombo. Der Multiinstrumentalist Robi Rüdisüli beschränkt sein Spiel auf Wagnertuba und Handorgel; der Sänger begleitet sich auf Gitarre und Banjo. Unter den Fingern der beiden Musiker entsteht ein humoristischer, oft lüpfiger Skurrilklang, welcher der Stimme und den Worten

Die exklusive Jazzformation mit den fünf Saxofonisten Walter Vonäsch, Thomas Plüss, Kurt Scheidegger, Dieter Gerspach, Hanspeter Kunz und der Rhythmusgruppe mit Laura Cesar am Bass, Christoph Hegi am Piano und dem Schlagzeuger Martin Meyer klingt schon fast wie eine Big-Band. Abwechselnd zu den satten, präzisen und swingenden Sätzen vervollständigen alle Musiker die Arrangements mit heissen Soli. Das Repertoire umfasst Kompositionen aus Swing, Dixie, Bebop, Funk, Latin, Tango und anderen Stilrichtungen.

Donnerstag, 7. Dezember, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

Klassik mit dem «Norea Trio» Pianistin Petya Mihneva, Geigerin Hyunjong Reents-Kang und Cellistin Eva Lüthi sind drei Musikerinnen, drei Nationen und eine Leidenschaft. Aus gemeinsamer Freude an der Kammermusik gründeten die drei Künstlerinnen aus Bulgarien, Südkorea und der Schweiz im Jahr 2000 das Norea Trio. Ihre Interpretationen beschreiben Kritiker als «fesselnd, leidenschaftlich und virtuos, mit sprühendem Temperament». Petya Mihneva, gefragte Klavierbegleiterin an internationalen Meisterkursen und Wettbewerben, ist auch Korrepetitorin an der Hochschule der Künste Zürich. Hyunjong Reents-Kang ist erste Geigerin in der Camerata Bern und Eva Lüthi Cellistin im Berner Symphonie-Orchester. Oft haben die drei Musikerinnen auch Werke von Komponistinnen im Programm. Diesmal ist das 1938 komponierte Piano Trio op. 150 der Ameri-

Drehen, springen, tanzen

Ballettaufführung in Birmensdorf Markus Schönholzer (rechts) und Robi Rüdisühli. (Bild zvg.) viel Platz lässt. So entstehen Mini-Popsongs, Magermärsche und Kleinstballaden von grosser erzählerischer Wirkung. Ein schöner Abend zum Träumen, der Licht in den finsteren Dezember bringt. Mit Markus Schönholzer Gesang, Gitarre, Banjo, Songwriting und Robi Rüdisüli Akkordeon, Wagnertuba. (KA) Galerie am Märtplatz, Samstag 9. Dezember, 20.15 Uhr. Türöffnung und Bar ab 19.15 Uhr. Vorverkauf: Buchhandlung Scheidegger, Telefon 044 762 42 42 Reservieren: www.kulturaffoltern.ch.

Guetzli backen für Grosse und Kinder In der Vorweihnachtszeit sind viele mit Backen, Basteln und Dekorieren beschäftigt – auch das Familienzentrum Bezirk Affoltern mischt da mit: Am Samstag, 9. Dezember, wird ausgestochen und gebacken. Väter und ihre Kinder haben alle Hände voll zu tun mit kneten, auswallen, Guetzli stechen, backen und verzieren. Verschiedene Guetzliteig-Sorten werden zur Verfügung gestellt. Janine Schneyder, gelernte Köchin und Familienfrau, wird unterstützend zur Seite stehen und den Ofen im Auge behalten. Auch Grossväter, Göttis und andere Bezugspersonen sind herzlich willkommen. Schliesslich wollen alle ihre

Jazz am Donnerstag mit dem «Alive Saxtett»

Drei Frauen aus drei Nationen – Eva Lüthi, Petya Mihneva und Hyunjong Reents-Kang (v.l.) – sind mit Klaviertrios im «LaMarotte» zu Gast. (Bild zvg.)

Väter beim Guetzliausstechen. (Bild zvg.) mit Liebe und Hingabe gemachten Guetzli mit nach Hause nehmen und diese stolz der Familie präsentieren. (pd.) Eltern-Kind-Guetzli backen, Samstag, 9. Dezember, 14.30 bis 16.30 Uhr, Familienzentrum, Affoltern. Infos und Anmelden unter Telefon 044 760 21 13 oder kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Die Ballettschule Birmensdorf lädt zur Tanzaufführung. Sie findet am 16. und 17. Dezember im Gemeindezentrum Brüelmatt, in Birmensdorf statt. Auch 30 Tänzerinnen aus dem Bezirk Affoltern sind dabei. Die Tanzschülerinnen werden in einer zweistündigen Show verschiedene Tänze zum Thema «Drehen, Springen, Tanzen» zum Besten geben. Klassisches Ballett, Elemente aus dem modernen Tanz und Hip Hop bieten jedem Tanzbegeisterten etwas. Getanzt wird zu Musik von Beethoven, Chopin, Mozart und vielen mehr. Schon seit Jahren führt die Ballettschule regelmässig Tanzaufführungen auf, die so beliebt sind, dass der Veranstaltungsort gleich für zwei Tage gebucht wird. Doch hinter dem Erfolg steckt harte Arbeit, denn nicht immer lief es so gut wie heute. Als Clelia Bianca Gastini, Inhaberin der Schule, diese vor 25 Jahren gründete, musste sie sich noch mit kleinen Gruppen zufriedengeben. Mittlerweile zählt ihre Schule schon über 100 Schülerinnen. Die Ballettschule geniesst auch im Bezirk Affoltern einen guten Ruf. Mit ihrem Standort in Birmensdorf ist sie auch für eine hohe Anzahl an Schülerinnen aus dem Bezirk attraktiv. Eine Besonderheit der Schule ist, dass nach der Methode der Royal Academy Of Dance unterrichtet wird. Dies bietet den Schülerinnen die Chance, Prüfungen zu absolvieren und so eine erste Grundausbildung im Tanz zu erhalten. Auch Selina Hofer aus Bonstetten genoss Tanzstunden

Tänzerinnen der Ballettschule Birmensdorf. (Bild zvg.) bei Clelia Bianca Gastini. Das Talent der Schülerin wurde schnell erkannt und gefördert und führte die Bonstetterin bis in die Tanzakademie Zürich, die schon einige Ballettsternchen hervorgebracht hat. Nach jahrelangem Training in Birmensdorf wurde sie letztes Jahr von der Akademie angenommen und geniesst nun dort eine professionelle Tanzausbildung. Auch andere Schülerinnen der Balletschule Birmensdorf haben grosse Pläne. Doch vorerst heisst es, trainieren was das Zeug hält, denn schon bald stehen sie auf der Bühne im Gemeindezentrum Brüelmatt und führen ihre Tänze einem 500-köpfigen Publikum vor. Passend zur Winterzeit kann man sich von den sanften Klängen und geschmeidigen Bewegungen verzaubern lassen und für zwei Stunden dem trüben Alltag entfliehen. In der Pause wird Kuchen verkauft. Der Erlös des Kuchenverkaufs geht an das Schweizer Kinderhilfswerk Terre des hommes. (pd.) Samstag, 16. Dezember, 19 Uhr; Sonntag, 17. Dezember, 15 Uhr. Gemeindezentrum Brüelmatt, Birmensdorf. Vorverkauf: Drogerie Treib, Birmensdorf.

kanerin Amy Beach zu hören, umrahmt vom «Trio pathétique» des Russen Michael Glinka sowie dem H-Dur Trio von Johannes Brahms. (pz) Freitag, 8. Dezember, Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30 Franken, mit KulturLegi 20 Franken. Essen 19 Uhr Currytopf mit Poulet 20 Franken (Anmeldung erwünscht). Platzreservierungen erwünscht unter www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

Ausstellungen Aeugst am Albis

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «350 Jahre Kirche Aeugst». Viel Wissenswertes über vergangene Zeiten und Herausforderungen der Zukunft. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di, Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/ 14-16.30 Uhr. Bis 10. Dezember.

Aeugstertal

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Mechanische und elektrische Spielzeuge von 1960 bis 1980er-Jahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis Ende März 2018.

Affoltern am Albis

Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: Weihnachtsausstellung Kultur Affoltern: «Eine runde Sache...» Markus Gasser, Thomas Brunner, Heiri Gantert, Toni Lengen und Alain Schartner, Chugelibahnen aller Art, Herman Küenzle, Bildteppiche. Fr, 17-20, Sa, 9-12, So, 11-14 Uhr. Bis 3. Dezember.

Kappel am Albis

Kloster Kappel, Kappelerhof 5: Retrospektive Ueli Antonietti 1919-2012. Katharina Antonietti, die Tochter des Künstlers, ist anwesend von 13 bis 16 Uhr am 8./16./ 22./29. Dezember und 7. Januar 2018. Vom 3. Dezember (Vernissage) bis 8. Januar.

Mettmenstetten

Pfarrhauskeller: Papierkunstausstellung «2½-Dimensionales und mehr» von Tom Künzler. Papiercollagen aus den Bildserien «Moviescapes», «Beachwalks» und «Record Stores». Persönliche Führung mit dem Künstler möglich. Anmelden: 078 648 56 69. Bis 25. März 2018.

Stallikon

Schulhaus Loomatt (Kunstforum): Kunstforum Stallikon: «Schichten, Muster, Strukturen» Bilder von Ruth Zimmermann, Aeugst. Mo, Mi, Do, Fr, 15-19, Di, 15-20, Sa, 10-12 Uhr. Bis 20. Januar 2018.


Stellenanzeiger

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir per 31. Januar 2018 oder nach Vereinbarung einen

Elektroinstallateur Wir bieten:

Wir suchen per 1. April 2018 einen

– selbstständige, vielseitige und herausfordernde Tätigkeiten – gute, leistungsgerechte Entlöhnung

Badmeister / Werkdienstangestellten (100 %)

Wir erwarten: – abgeschlossene Berufslehre als Elektroinstallateur – selbstständiges Arbeiten Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. Für telefonische Auskünfte steht Ihnen Herr Zollinger gerne zur Verfügung.

Elektro Dölf Lang GmbH Zwillikerstrasse 1 Tel. 044 761 82 82 8910 Affoltern am Albis E-Mail: info@langelektro.ch

Wenn Sie interessiert sind, finden Sie unter www.mettmenstetten.ch das vollständige Stelleninserat samt Stellenbeschrieb. Wir freuen uns über Ihre schriftliche Bewerbung.

Für unsere verschiedensten Deutschkurse suchen wir für Januar/Februar 2018

Lehrer/-innen

(pensionierte Lehrer oder pädagogisch begabte Personen)

Die Wibis AG mit Sitz in Affoltern am Albis, ist der führende Ansprechpartner, wenn es um Fragen der professionellen Reinigung von Gebäuden geht. Wir können in Sachen Gebäudereinigung auf eine 70jährige Erfahrung zurückgreifen.

Per sofort oder nach Absprache suchen wir eine motivierte und belastbare Persönlichkeit als:

Sachbearbeiter-/in im Innendienst, Fakturierung & Verkauf 80 % – 100 % Ihre Aufgaben: • Entgegennahme telefonischer und elektronischer Kundenbestellungen und Anfragen • Verantwortung der kompletten Abwicklung von Kundenaufträgen und der gesamten Fakturierung • Mithilfe im Verkauf in unserem Abholshop • Bearbeitung von Reklamationen und Retouren • Tägliche Pflege und Aktualisierung im eigenen ERP-System • Diverse administrative Tätigkeiten Ihre Qualifikationen: • Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung oder Verkaufsberater mit Büroerfahrung • Wünschenswert 2-3 Jahre Berufserfahrung in einer ähnlichen Funktion • Deutsch: einwandfreie schriftliche und mündliche Ausdrucksweise • Französisch: gute Kommunikationsfähigkeit • Fundierte Kenntnisse von MS Office • Kundenfreundliches Auftreten mit verkäuferischem Flair • Zuverlässige Persönlichkeit • Exakte Arbeitsweise Unser Angebot: • Interessantes und abwechslungsreiches Aufgabengebiet • Attraktive Arbeitsbedingungen • 5 Wochen Ferien Sind Sie eine teamfähige und belastbare Persönlichkeit und arbeiten mit System und Leidenschaft? Zudem sind Sie flexibel und haben ein ausgeprägtes unternehmerisches Denken und Handeln und möchten dies in eine vielseitige abwechslungsreiche Tätigkeit einbringen? Wenn ja, dann sollten wir uns kennenlernen und freuen uns auf Ihr vollständiges Bewerbungsdossier per Mail oder Post! Wibis AG, Obfelderstrasse 31, 8910 Affoltern am Albis Tel: 044 761 63 36, www.wibis.ch, info@wibis.ch

Schenken Sie Zuversicht Wir suchen per 1. März 2018

Mitarbeiter (Vorarbeiter) Zaunbau Sie bringen mit: – gute Deutschkenntnisse – Erfahrung im Tiefbau oder Gartenbau – freundliches, kommunikatives Auftreten im Umgang mit Privatkunden – gute Teamfähigkeit – Führerausweis Kat. B Fühlen Sie sich angesprochen? Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen an: Eichhorn Zäune AG Urs Eichhorn Weihermatt 10 8913 Ottenbach Tel. 044 761 24 72 urs@eichhorn-zäune.ch

www.handanalyse-glogg.ch, Affoltern a.A.

die Freude haben die deutsche Sprache auf spielerische, gut verständliche Art zu vermitteln. Wir unterrichten Menschen, die wenig oder keine Deutschkenntnisse haben. Wir arbeiten auf ehrenamtlicher Basis. Für weitere Informationen melden Sie sich bei: Eveline Hedinger Leitung GsE 079 378 38 75 info@gse-affoltern.ch www.gse-affoltern.ch GsE (Gemeinsam statt einsam) ist ein Verein, der einsamen und hilfsbedürftigen Menschen Zeit und Raum zur Verfügung stellt.


Veranstaltungen

Weihnachtsfeier für Alleinstehende

Freitag, 1. Dezember 2017

Gedichte, Geschichten und viele gute Wünsche

Rotary Club Zürich-Knonaueramt lädt ein

Mettmenstetter Telefonadventskalender

Wie jedes Jahr lädt der Rotary Club Zürich-Knonaueramt auch am diesjährigen 24. Dezember von 17 bis 21 Uhr zur traditionellen Weihnachtsfeier ins Kasino in Affoltern ein. Dies unter dem Motto «Zusammen ist es schöner, als alleine».

Nein, dies ist keine Werbung eines Telefonanbieters. Die reformierte Kirche Mettmenstetten verschenkt keine Handys, und es gibt auch sonst nichts besonders billig zu haben, wie sonst allenthalben in der Adventszeit. Im Gegenteil: Ihnen ist der Advent teuer, als Zeit der Einkehr und der Besinnung darauf, dass Gott zum Menschen kommt (und immer schon da ist). Und ja, sie verschenken schon etwas: Worte! Gedichte, Geschichten, Gedanken, Ermutigungen, hin und wieder ein Lied und viele gute Wün-

Seit über 30 Jahren gehört es zu einer schönen Tradition, dass die Mitglieder des Rotary Clubs Zürich-Knonaueramt unter Mithilfe ihrer Angehörigen die Weihnachtsfeier für Alleinstehende organisieren und gestalten. Sie wollen damit erreichen, dass sich im Bezirk Affoltern niemand an Weihnachten einsam fühlen muss. Willkommen sind Alleinstehende und Ehepaare jeden Alters, jeder Konfession und jeder Nationalität – alle sind herzlich eingeladen. An diesem Abend will man zusammen als grosse Familie Weihnachten feiern und dabei ein Stück «Gemeinsamkeit» zelebrieren. Wer es wünscht, respektive an einer selbstständigen Teilnahme infolge eingeschränkter Mobilität verhindert ist, wird von zu Hause abgeholt und später wieder heimgebracht. Der Abend von 17 bis 21 Uhr ist besinnlich wie auch unterhaltend gestaltet. Die Feier wird im ersten Teil musikalisch umrahmt von der Konzertpianistin Michiko Tsuda aus Bonstetten. Dazwischen erzählt Pfarrer Christoph Hürlimann aus Kappel eine besinnliche Weihnachtsgeschichte.

Michiko Tsuda. (Bild zvg.) Nach dem begleiteten Singen von allseits bekannten Weihnachtsliedern servieren die Mitglieder des Rotary Clubs und deren Angehörige ein feines Nachtessen. Selbstverständlich wird das beliebte Lottospiel mit vielen schönen Preisen auch dieses Jahr nicht fehlen. Aus organisatorischen Gründen benötigt der Rotary Club von seinen Gästen eine Anmeldung. Heute, in der kommenden Freitag-Ausgabe und in der darauffolgenden Dienstag-Ausgabe des «Anzeigers» erscheint ein entsprechender Anmeldetalon. Weihnachtsfeier für Alleinstehende am 24. Dezember, 17 bis 21 Uhr, Kasinosaal in Affoltern. Anmelden bis Freitag, 15. Dezember, an Rotary Club ZürichKnonaueramt, Michael Grimmer, Fliederstrasse 5,

Telefon 032 520 10 82 oder www.ref-mettmenstett.ch.

Samichlaus-Besuch im Meilihof in Ebertswil Am 6. Dezember kommt der Samichlaus in den Meilihof nach Ebertswil. Der Samichlausbesuch auf dem Hofplatz vom Wohnhuus Meilihof in Ebertswil ist Tradition. Strahlende Gesichter geniessen Punsch und Lebkuchen und ein wärmendes Feuer lädt zum Verweilen ein. Nicht nur das Adventsfenster strahlt, sondern auch die Augen der Kinder. Der Samichlaus und sein Schmutzli freuen sich auf das eine oder andere Sprüchli. (pd.)

8908 Hedingen, Telefon 043 888 68 79 (werktags, 8.15 bis 12 und 13.30 bis 17.30 Uhr) oder

Mittwoch, 6. Dezember, von 17 bis 18 Uhr.

Samichlausbesuch im Meilihof.

m.grimmer@peyerpartner.ch.

www.meilihof.ch.

(Bild zvg.)

Festtagsangebote im Kloster Kappel

Vom 7. bis 9. Dezember bietet das Kloster Kappel wieder KlosterTage im Advent an. Sie sind gedacht für Personen, die endlich einmal Zeit finden möchten für das, was wirklich der Vorbereitung auf Weihnachten dient. Sich in Ruhe für ein paar Tage zurückziehen und sich adventlichen Tätigkeiten widmen: Karten gestalten, Briefe schreiben, singen, kreativ sein. Ein

sche. Täglich vom 1. bis 25. Dezember. Der Telefonadventskalender der reformierten Kirche Mettmenstetten ist auch dieses Jahr wieder «Jekami» im besten Sinn des Wortes: Jeder kann, beziehungsweise konnte mitmachen, denn jeder und jede hat etwas zu geben. Nun braucht es nur noch die Hörer und Hörerinnen, die sich Zeit nehmen für die täglichen zwei Minuten Atempause. (pd.)

«Sami Niggi Näggi»

Advent, Weihnachten und Neujahr einmal anders erleben

Das Kloster Kappel lädt unter dem Titel «KlosterTage» regelmässig ein zu den Festtagen des Jahres. Sie richten sich an alle, die diese Tage in einer Gemeinschaft erleben möchten, sich aber zugleich auch Zeit für sich selbst nehmen.

Geschichtenabend mit Musik mit dem Schauspieler Markus Amrein, respektive der Schauspielerin Andrea Jost – mit vorgängigem gemütlichem Fondue-Essen im Kreuzgang – runden das Angebot ab.

Wertvolle Auszeit Das ehemalige Zisterzienserkloster mit seinem einmaligen Ambiente ist ein idealer Ort für eine Auszeit. Das Rahmenprogramm der Klostertage zu Weihnachten, vom 23. bis 25. Dezember, respektive zum Jahreswechsel, vom 30. Dezember bis 2. Januar, bietet Impulse – Gottesdienste, Musik, Tanz, Referate oder Gespräche entlang eines Themas. Die Teilnehmenden wählen aus und haben Zeit für sich, für

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Lektüre, Spaziergänge oder für Gespräche im kleinen Kreis. Zum Weihnachts- und Jahreswechselangebot im Kloster Kappel gehören zudem ein festlicher Weihnachts- respektive Silvesterabend, sowie ein Weihnachts- und ein Neujahrskonzert in den historischen Räumen des ehemaligen Zisterzienserklosters. (pd.) KlosterTage im Advent: «Blüh auf, gefrorner Christ!», Donnerstag, 7., bis Samstag, 9. Dezember. KlosterTage zu Weihnachten: «... davon ich singen und sagen will», Samstag, 23. bis Dienstag, 26. Dezember.

Im Wald den Samichlaus treffen Der Familienclub Affoltern lädt am Mittwoch, 6. Dezember, den Samichlaus ins Archewäldli ein. Den Weg zum Archehölzli markieren Fackeln. Im Wald lodert ein Feuer, die Musik spielt festliche Lieder und der Familienclub offeriert heissen Tee. Gemeinsam erwarten Gross und Klein den Samichlaus. Wer hört zuerst das freundliche Gebimmel seiner Glocke? Der Samichlaus freut sich über Lieder oder Versli und bringt für alle Kinder ein Chlaussäckli mit. (pd.)

KlosterTage zum Jahreswechsel: Du zeigst mir den Weg des Lebens ...», Samstag, 30. Dezember bis

Samichlaus-Anlass mit dem Familienclub

Dienstag, 2. Januar 2018. Die KlosterTage werden

am Mittwoch, 6. Dezember, um 17.30 Uhr

geleitet von Pfr. Markus Sahli und Pfrn. Elisabeth

bei der Feuerstelle im Archewäldli. Anmelden

Wyss–Jenny. Programmdetails und Preise unter

ist nicht nötig, Durchführung bei jedem Wetter.

www.klosterkappel.ch oder Telefon 044 764 87 84.

www.familienclubaffoltern.ch.

Bücherabend mit leidenschaftlichem Leser Hardy Ruoss in der Regionalbibliothek Affoltern Diesen Dienstag, 5. Dezember, lädt die Regionalbibliothek Affoltern um 19.30 Uhr zu einem Bücherabend mit dem bekannten Literaturvermittler Hardy Ruoss ein. Welche Bücher soll und möchte man lesen und wie findet man sein Lieblingsbuch? Auf der Suche nach Lesestoff, der bewegt, unterhält und bildet, begegnet man jedes Jahr aufs Neue einer interessanten, aber unüberschaubaren Fülle von Neuerscheinungen; eine grosse Herausforderung, selbst für passionierte Leseratten. Der Literaturkritiker Hardy Ruoss trifft eine persönliche Auswahl. Er stellt Romane vor, Gedichte und

eines gemeinsam; Hardy Ruoss findet sie lesenswert. Bücherabende mit dem sympathischen Vielleser sind immer sehr vergnüglich und geprägt von seiner ansteckenden Begeisterung für die unterschiedlichsten Texte. Gerne teilt er sein imWissen Hardy Ruoss versteht es, Bücher prägnant, mit Tiefsinn und menses und seine Liebe zu Humor vorzustellen. (Bild zvg.) Büchern mit dem Krimis und auch mal einen neu aufge- Publikum und verführt mit Charme legten Klassiker. Die Bücher haben und Schwung zur Lektüre.

Alle vorgestellten Bücher werden von der Bibliothek zur Ausleihe bereitgestellt und von der Buchhandlung Scheidegger auf einem Büchertisch präsentiert. Die Gäste haben so die Gelegenheit, in Ruhe und abseits vom Weihnachtsverkauf zu schmökern und, falls sie die Liebe auf das erste Wort befällt, auch Bücher zu kaufen. Das Bibliotheksteam bietet den Gästen nach den literarischen auch noch kulinarische Leckerbissen an und lädt herzlich zum Plaudern, Blättern und Geniessen ein. Ulla Schiesser, Regionalbibliothek Dienstag, 5,. Dezember , 19.30 Uhr, Regionalbibliothek, Obere Seewadelstr. 14, Affoltern. Eintritt frei Kollekte.


Sport

Freitag, 1. Dezember 2017

650 Läufer am Start 20 Jahre Säuliämtler Chlauslauf in Affoltern

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Mit Kampf, Einsatz und Siegeswillen

Handball: TV Muri 2 – HSV Säuliamt 26:27 Am Sonntag trat der HSV Säuliamt gegen den direkten Tabellenkonkurrenten TV Muri 2 an.

Schon die Kleinsten starten mit Begeisterung und Ehrgeiz in die Laufrunde im Zentrum von Affoltern. (Bild Mario Grond)

Die Startliste für den Säuliämtler Chlauslauf vom Sonntag, 3. Dezember, ist zwar noch nicht vollständig, aber es sieht ganz danach aus, dass die Tagessieger wieder aus der Innerschweiz kommen. Für Spektakel werden die 40 Schülerstaffeln sorgen. Im Hauptrennen starten rund 100 Läuferinnen und Läufer.

kämpfen. Guten Anklang finden auch dieses Jahr die Vater/Kind–Mutter/Kind-Kategorien. Zahlreiche Mütter, Väter oder Göttis sind mit den Kindern unterwegs und absolvieren gemeinsam eine Distanz von ca. 600 m. Die Sie+Er-Staffeln sind weniger gut besetzt als erwartet. Dennoch sind spannende Staffelrennen zu erwarten.

................................................... von hanspeter feller

Erfreulich ist der Aufmarsch der Schulklassen. Die Änderung – neu starten die Schulklassen in ViererTeams – scheint beim Lehrpersonal und auch bei den Schülerinnen und Schülern Anklang gefunden zu haben. 40 Staffeln kämpfen in verschiedenen Altersklassen um die Podestplätze. Sämtliche Rennen finden auf der gleichen, im Vergleich zum Vorjahr etwas verkürzten Runde im Zentrum von Affoltern statt. Die Runde ist rund 600 Meter lang und vom Hauptfeld neunmal zu bewältigen. Da wird es zu Überrundungen kommen. Der Start ist auf der Oberen Bahnhofstrasse und

Die Tagessieger vom Vorjahr sind noch nicht angemeldet. Bei den Männern sind Sven Marti und Daniel Blättler von der LA Nidwalden die Favoriten und bei den Frauen fällt diese Rolle Myriam Keiser aus Immensee zu. Das kann sich jedoch noch ändern. Schon öfter gab es kurzfristig noch Nachmeldungen von Spitzenläufern. In den Nachwuchskategorien werden die Nachwuchsathleten von Hochwacht Zug, der LA Nidwalden und der LV Albis um die Kategoriensiege

Ämtler Schulen stellen 40 Staffeln

Der Skiclub aus dem Säuliamt

der Zieleinlauf befindet sich auf dem Platz vor dem Gemeindehaus. Das Lauffest beginnt um 10 Uhr mit den Nachwuchskategorien. Um 11.15 Uhr startet das Hauptfeld über eine Distanz von ca. 5.4 km und kurz vor 12 Uhr erfolgt der Start der MuKi–VaKi-Kategorien. Den Abschluss machen die Sie+Er-Staffelrennen. Die Siegerehrungen finden dann ab zirka 12.30 Uhr vor der Galerie auf der Oberen Bahnhofstrasse statt. Letzte Anmeldungen werden am Samstag, 2. Dezember, von 8.30 bis 11.30 Uhr beim LV-Albis-Stand am Wochenmarkt in Affoltern entgegengenommen. Dort können auch die Startnummern abgeholt werden. Am Sonntag ist die Startnummernausgabe beim Gemeindehaus ab 8.30 Uhr geöffnet. Säuliämtler Chlauslauf am Sonntag, 3. Dezember, ab 10 Uhr, Start auf der Oberen Bahnhofstrasse, Ziel vor dem Gemeindehaus. Siegerehrungen ab 12.30 Uhr auf der Oberen Bahnhofstrasse. Letzte Anmeldungen am Samstag, 2. Dezember, 8.30 bis 11.30 Uhr am Stand der LV Albis am Wochenmarkt in Affoltern.

Das Team um Trainer Grau wusste, dass es ein hartes Stück Arbeit werden würde gegen das junge, dynami- Der HSV Säuliamt siegte in extremis. (Bild zvg.) sche Team in Muri zu reüssieren. Wie vermutet, war zu schliessend, einen möglichst langen Beginn jedes Tor, das man schoss oder Angriff zu spielen, der jedoch torlos erhielt, sehr hart umkämpft. Muri ver- blieb. Um die Chance auf den Sieg zu suchte über sein temporeiches Spiel wahren, trug der HSV den Ball mit hozum Erfolg zu kommen, was die Ämt- hem Tempo nach vorne und durch ein ler zu unterbinden vermochten. Da schönes Kombinationsspiel konnte man dazu im Angriff nur wenige Feh- man 35 Sekunden vor Spielende zum ler beging, konnte sich der HSV Säuli- 26:26 ausgleichen. Im vermutlich letzamt bis zur Pause einen Zwei-Tore-Vor- ten Angriff des Spiels nahm der Gastgeber das Tempo komplett raus, um sprung erspielen. Nach der Pause wollte man das den Abschluss bis zum Spielende hinlangsame Tempo bewusst beibehalten, auszuzögern. Doch in diesem wichtidamit die Freiämter ihre wichtigste gen Moment funktionierte das BlockStärke nicht ausspielen konnten. Al- spiel, der Ball landete beim zum Gelerdings gelang das in dieser Phase genstoss gestarteten Sven Höninger. nicht. Mit technischen Fehlern und Noch drei Sekunden zu spielen, war unnötigen Ballverlusten bauten die dieser noch 16 Meter vom Tor weg. Ämtler den Gegner auf, dieser über- Noch zwei Sekunden, der Schuss aus 9 nahm die Führung. Drei Minuten vor Metern. Noch eine Sekunde, das Netz Spielende hiess es, die letzten Kräfte zappelte, der Ball war drin im Tor – zu mobilisieren und den übersäuerten aber zählte es auch? Gebannt richteMuskeln nochmals das Äusserste abzu- ten sich alle Augen auf den Unparverlangen. Nach einem unpräzisen Ab- teiischen. Dieser hob die Hand und schluss von Muri konnten die Ämtler liess einen Doppel-Pfiff ertönen: durch einen Gegenstoss zum 26:24 26:27-Sieg für den HSV Säuliamt. Nun verkürzen. Auch der folgende Angriff brachen alle Dämme, die Freude kannvon Muri war nicht erfolgreich und im te keine Grenzen. Durch harten Gegenzug konnte der HSV nur per Kampf, viel Einsatz und Siegeswillen grobem Foul gestoppt werden. Den konnte ein Spiel gedreht werden, welfälligen Strafstoss verwandelten die ches schon verloren geglaubt war. Jetzt heisst es, vor Weihnachten Ämtler gewohnt souverän. die Leistung zu bestätigen, denn die nächsten Gegner warten bereits darHitchcock-Finale auf, dem HSV Säuliamt ein Bein zu Nun hatte das Herren 1 Blut geleckt, stellen. Das nächste Spiel findet mordas Spiel ging doch immerhin noch gen Samstag, 2. Dezember, vor heimi1 Minute und 45 Sekunden. Um den schem Publikum in der Sporthalle Schwung vom HSV zu bremsen, nahm Stigeli in Affoltern statt. Gegner ist der Muri sein Time-Out und versuchte an- HC Glarus, Spielbeginn um 17 Uhr.

Ämtler Judokas bringen Gold, Silber und Bronze nach Hause

Der Scia am Affoltemer Chlausmärt

Weltmeisterschaft in Thieu, Belgien

Am Sonntag, 3. Dezember, können sich Kinder und Erwachsene am Chlausmärt in Affoltern über die Ski- und Snowboardkurse des Scia auf dem Stoos informieren und sich gleich anmelden.

Die diesjährige Wibk-Judo-Weltmeisterschaft fand am letzten Wochenende in Thieu (Belgien) statt. Gleichzeitig fand am selben Ort ein internationales JudoTurnier für Kinder statt.

Der Affoltemer Skiclub ist mit rund 200 Mitgliedern einer der grösseren Vereine im Säuliamt. Der 1984 als Ski Club Italiano Affoltern gegründete Verein hat sich in den letzten 33 Jahren zum Familien-Verein entwickelt. Ziel des Scia ist es, Kindern und Erwachsenen die Bergwelt und insbesondere den Wintersport zu vorteilhaften Konditionen näherzubringen. In den letzten Jahren konnten jede Saison zirka 90 Kinder und Erwachsenen auf dem «Hausberg» Stoos von den vergünstigten Angeboten profitieren und ihre ersten Ski-/Snowboardversuche machen oder die bereits angelernte Technik verbessern. Die Skischule findet jeweils zwischen 9.45 und 13 Uhr statt und bei den rund 13 Skilehrern sind Kinder oder Erwachsene bestens aufgehoben. Das Mindestalter für die Skischule beträgt fünf, für Snowboard acht Jahre.

Der Skiclub Affoltern hat am Chlausmärt einen eigenen Stand. (Bild zvg.) Mit der Eröffnung der neuen Stoosbahn diese Saison ist das Skigebiet nun auch besser und schneller erschlossen. Für das fakultative Mittagessen ist auch dieses Jahr im Hotel Restaurant Alpstübli ein Saal reserviert. Der Club verfügt zudem über ein eigenes Depot wo Skis, Snowboards, Stöcke, Skischuhe die Woche durch deponiert werden können. Die Wintersaison beginnt am 14. Januar 2018, dauert sieben Sonntage (inkl. Skischulrennen) und endet mit dem Mitgliederfest am 3. März 2018. (pd.) Weitere Infos auf: info@sciaa.ch. www.sciaa.ch. Facebook-Scia Affoltern am Albis.

Beim Wibk-Verband wird nach den alten, traditionellen Judoregeln gekämpft, bei denen zum Beispiel Griffe an die Beine erlaubt sind. Es waren 170 Teilnehmer aus 15 verschiedenen Ländern anwesend. Von der Danico Judo Academy, die im Oktober nach Hedingen umgezogen ist, waren vier Erwachsene und elf Kinder im Alter von vier bis zwölf Jahren vertreten. Trainer Nico Oana verzichtete dieses Jahr auf seine Titelverteidigung und konzentrierte sich ganz auf das Coaching seiner Athleten. Für die Erwachsenen wie auch für die Kinder war es ein sehr erfolgreiches Wochenende in Belgien. Bei den Herren Elite wurden Gabriel Inderkum (Bonstetten) -73kg und Loris Frommenwiler (Stallikon) -100kg jeweils Dritte. Bei den Frauen Master/Elite wurde Chantal Funk (Bonstetten) in der offenen Gewichtskategorie Zweite und bei den Frauen Master -63kg Erste.

Die erfolgreiche Delegation der Danico Judo Academy in Belgien. (Bild zvg.) Auch bei den Kindern wurde in unterschiedlichen Alters und Gewichtskategorien gekämpft. Finn Funk (Bonstetten) und Aaron Kränzlin (Zwillikon) erkämpften sich den ersten Platz. Fabio Funk (Bonstetten) und Kevin Peña de los Santos (Birmensdorf) holten den zweiten Platz. Andrin Funk (Bonstetten) wurde Dritter. Wer Interesse hat, den Athleten beim Wettkampf zuzuschauen, ist am

9. Dezember ab 13 Uhr im neuen Dojo in Hedingen herzlich eingeladen. Es findet ein Kinder- und Jugend-Turnier statt, sowie eine Judoshow. Judokas sind eingeladen, am Kinder- und Jugend-Turnier teilzunehmen. Es darf auch gerne während den Trainings vorbeigeschaut und mitgemacht werden. (pd.) Infos unter: www.judoacademy.net.


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Extra

Im Spital Affoltern geboren

Freitag, 1. Dezember 2017

Reuss und Lorze sind beliebt bei Bibern

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volg-rezept

Maispizza

Vier Reviere im Knonauer Amt – noch keine an der Reppisch

Muhammed, 22. November.

Zutaten für 4 Personen 1,2 l Bouillon 250 g Bramata-Mais 2 Tr. Schinken 1 Mozzarella 2 Tomaten, klein 100 g Kürbis Butter für die Form ½ Glas Tomatensauce 12 schwarze Oliven, entsteint Salz, Pfeffer, Oregano, Basilikum, Thymian, Rosmarin

Yanick Leonard, 25. November.

Zubereitung

Die Biber breiten sich im Kanton Zürich weiter aus. (Bild Christof Angst)

Ciara Mia, 27. November.

Sofia, 28. November. (Bilder Irene Magnin)

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wetter

Der Biber breitet sich im Kanton Zürich weiter aus – etwa an der Reuss, wie die neuste Erhebung zeigt. Als «Baumeister der Natur» gestaltet er wertvolle, artenreiche Lebensräume. Wo es zu Konflikten mit dem Menschen kommt, greift die Biberfachstelle unterstützend ein. Seit seiner Wiederansiedlung in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts breitet sich der Biber nach und nach wieder entlang der einstmals von ihm bewohnten Gewässer aus – auch im Kanton Zürich. Alle drei Jahre lässt die Fischerei- und Jagdverwaltung des Kantons Zürich erheben, wo sich Biber im Kanton angesiedelt haben und in welcher Zahl. Da sich die scheuen Nager kaum je selbst blicken lassen, wertet man ihre Spuren aus. Dafür schreiten freiwillige Helferinnen und Helfer alle relevanten Gewässerabschnitte im Kanton ab, insgesamt über 950 Kilometer. Nun liegen die Resultate des neusten Bibermonitorings vor, das auf Erhebungen aus dem letzten Winter basiert.

Reviere sind dichter besiedelt Wie die Spuren zeigten, leben im Kanton Zürich inzwischen knapp 400 Biber, die sich auf gut 100 Reviere verteilen. Während im Norden des Kantons die Anzahl Reviere stabil blieb, nahm sie im Süden zu. Der BiberBestand im Kanton hat in den letzten drei Jahren um 29 Prozent zugenommen, die Anzahl Reviere um 22 Prozent. Damit hat die Population stärker zugenommen als in der Vorperiode, die Zunahme der Reviere hat sich gegenüber der letzten Erhebung verlangsamt, wobei deutlich mehr neue Familienreviere entstanden als Einzel- bzw. Paar-Reviere. Die Besiedlungsdichte in den einzelnen Revieren stieg demnach an. Neue Reviere sind etwa entlang der Reuss und Lorze entstanden. Im Säuliamt wurden drei Einzel- oder Paarreviere und ein Familienrevier registriert, Letzteres an der Lorze in Maschwanden. Das sind zwei Reviere mehr als noch vor drei Jahren. Weiterhin vom Biber unbesetzt bleibt die Reppisch. Zwar fördert der Kanton Zürich die Ausbreitung des Bibers

nicht aktiv, eine Besiedelung ist in den nächsten Jahren dennoch möglich.

Mit einfachen Mitteln Konflikte minimieren Wo sich der Biber niederlässt, gestaltet er als emsiger «Baumeister der Natur» die Landschaft aktiv mit. Er schafft dabei ungewöhnlich artenreiche Lebensräume, was ihn zu einem willkommenen Helfer bei der Rückkehr seltener Pflanzen und Tiere macht, so etwa des Eisvogels, der Geburtshelferkröte, der Ringelnatter oder von Wattvögeln und Rallen. Auch Fische werden in vom Biber bewohnten Gewässern zahlreicher. Zur Schaffung von Transportwegen und um an Nahrung zu kommen fällt der Biber Bäume, staut Bäche und untergräbt zuweilen Strassen und Wege. Das kann zu Konflikten führen. In solchen Fällen hilft die Biberfachstelle des Kantons Zürich, den Biber in die Schranken zu weisen und Schäden zu verhindern. Oft genügen dafür einfache Massnahmen wie biberdichte Zäune oder Ablenk-Futterstellen. (pd./tst.)

Bouillon im Dampfkochtopf erhitzen, Mais einrühren. Dampfkochtopf schliessen und unter Druck 12 Min. garen. Inzwischen Schinken und Mozzarella würfeln. Tomaten und Kürbis scheibeln. Eine Tarteform ausbuttern. Ofen auf 250 °C vorheizen. Mais in die Tarteform geben. Tomatensauce aufstreichen. Mozzarella, Schinken, Tomaten und Kürbis auflegen. Oliven daraufgeben. Alles mit Salz und Pfeffer würzen. In der Ofenmitte ca. 20 Min. backen. Kräuter fein schneiden und darüber geben. Zubereitungszeit: ca. 35 Min. plus 20 Min. backen. Tipp: Anstelle von Bramata-Mais Zwei-Minuten-Mais nehmen. Weitere Rezepte unter www.volg.ch/rezepte/.

gedankensprünge Jederzeit Nicht nur an allen schönen Tagen Will die Sonnenuhr die Zeit ansagen Ist es bewölkt geht sie darum Ganz einfach ins Solarium Martin Gut

glosse

Exodus aus Hausen

D

bauernregel «Im Dezember Schnee und Frost, das verheisst viel Korn und Most.»

as stattliche Gemeindehaus von Hausen wird zurzeit durchgeschüttelt. Am laufenden Band müssen Kaderleute ersetzt werden. Finanzsekretärin Priska Althaus wurde zur Gemeindeschreiberin von Oberrieden gewählt, Steuersekretärin Diana Fernandez wechselt in einen grösseren Betrieb und Bausekretärin Deliah Rascher sieht Mutterfreuden entgegen. Last but not least wirft auch Gemeindeschreiber Andreas Kapp nach eineinhalb Jahren das Handtuch, um sich wieder mehr der Juristerei zuwenden zu können. Viel Wissen fliesst mit diesen vier personellen Wechseln ungenutzt den Jonenbach hinunter. Das waren noch Zeiten, als auch bei Verwaltungen die Stelleninhaber der Gemeinde über eine längere Zeit dienten. Ein Beispiel ist der frühere Schreiber Hansruedi Billeter, der vor bald 15 Jahren pensioniert wurde. Seither haben sich bereits fünf Nachfolger (Felix Oberhänsli, Andreas

Meienberg, Nicole Baumann, Daniela Bommer und Andreas Kapp) die Türklinke des Gemeindeschreiber-Büros gegeben. Bei all diesen Vakanzen stellt sich die Frage, ob nicht eine Gemeinde «Oberamt» mit Hausen, Kappel und Rifferswil und nur noch einer Verwaltung die richtige Lösung wäre. Scheinbar ist das aber gar kein Thema. Einzig im Bereich Steuern spricht man von einer Zusammenarbeit zwischen Hausen und Rifferswil.

Nach einer Fusion drei Bahnhöfe zur Verfügung Deshalb sind auch andere Lösungen zu prüfen. Und da drängt sich doch eine Fusion mit Horgen geradezu auf, wenn man im Säuliamt nicht will. Diese Gemeinde ist auf der grössten Länge bereits Nachbar von Hausen. Und Hirzel, das ab nächstem Jahr auch zu Horgen gehören wird, grenzt an der Sihl auch an Hausen. Man hätte nach

einer Fusion drei Bahnhöfe zur Verfügung (Sihlwald, Horgen Oberdorf und Horgen See) und würde künftig sogar an zwei Seen anstossen. Der Ortsteil Hausen der Grossgemeinde Horgen würde sich wie Hirzel angesichts der sonnigen Lage vor dem Albis für potente Steuerzahler bestens eignen. Mit dem zwar jetzt noch nicht realisierten Hirzeltunnel würde auch der Weg zur Verwaltung viel kürzer. Aber das meiste erledigt man heute ja ohnehin online und kann sich einen Gang ins Gemeindehaus ersparen. Ins Fäustchen lachen könnten sich sodann alle Neu-Horgner vor dem Albis bezüglich des künftig tieferen Steuersatzes. Schliesslich würde man im Gemeindehaus am Zürichsee wieder auf einen alten Bekannten treffen. Denn Felix Oberhänsli, seit bald zehn Jahren dort als Gemeindeschreiber tätig und immer noch in Hausen wohnhaft, wäre sicher ein zuverlässiger Ansprechpartner für Anliegen von ennet Zimmerberg und Albis. (rf.)


Veranstaltungen

Stubete im Pรถschtli Aeugstertal Samstag, 2. & Sonntag, 3. Dezember

Facebook: Pรถstli Stubete

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093 2017  

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