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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 678 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 93 I 170. Jahrgang I Dienstag, 22. November 2016

Anschluss sichern

Noch viel zu tun

Der PostAuto-Fahrplanwechsel im kommenden Dezember bringt nur kleine Anpassungen. > Seite 3

Soziales Netz Knonauer Amt: Die Neuorganisation steht vor der Umsetzung. > Seite 5

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Tradition zu Ende Nach 158 Jahren hat sich der Männerchor Mettmenstetten aufgelöst. > Seite 6

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Hommage ans Dorf Dok-Filmtage in Mettmenstetten: Ovationen nach Beni Federers Film «Landluft». > Seite 7

Licht in Dachstöcke reinbringen und doch das Dorfbild erhalten Am zweiten Zukunfts-Kafi in Maschwanden waren Dachfenster das grosse Thema Es wurde angeregt diskutiert am zweiten Zukunfts-Kafi in Maschwanden. Die Forderungen seien «sehr vernünftig», so das Fazit von Gemeindepräsident Andreas Binder. Im Fokus stand die Bau- und Zonenordnung.

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Komplexes Instrument Die Kirche Stallikon feiert ihre neue Orgel am Wochenende mit zahlreichen Konzerten. > Seite 10

Blaulicht vor dem Gemeindehaus Die Kantons- sowie die Kommunalpolizei, die Feuerwehr und der Rettungsdienst haben sich, ihr Können und ihre Einsatzmittel vergangenen Samstag auf dem Marktplatz in Affoltern präsentiert. Bereits eine Stunde nach Beginn der Veranstaltung war der Platz vor dem Gemeindehaus voller neugieriger Besucher. Auffallend viele Eltern nutzten zusammen mit ihren Kindern die Gelegenheit, einmal hinter dem Steuerrad eines riesigen Feuerwehrautos sitzen zu dürfen. ................................................... > Bericht auf Seite 5 anzeigen

................................................... von thomas stöckli Den Zwiespalt kennt manche ländliche Gemeinde: Man will das Dorfbild erhalten und gleichzeitig Wohnraum mit Lebensqualität schaffen in bestehenden, ungenutzten Scheunen und Dachstöcken. Besonders gross ist dieser Widerspruch in Maschwanden. An erster Stelle solle das Wohl der Bewohner stehen, und so sprach sich am Zukunfts-Kafi eine klare Mehrheit für eine Lockerung der bestehenden, restriktiven Bauordnung aus: Die Umnutzung solle sichtbar sein dürfen, der Charakter trotzdem erhalten bleiben. Mehr Licht reinbringen, aber doch die Flächenwirkung der Dächer bewahren, so der Grundtenor in den abschliessenden Präsentationen der sechs Diskussionsgruppen. Als Möglichkeit mehrmals genannt wurden Lichtbänder am Giebel, aber auch die

In Erwartung auf Weihnachten Vom 22. November bis zum 12. Dezember

Die aktuelle Bauordnung lässt in Maschwanden wenig Spielraum zur Belichtung von Dachstöcken. (Bild Thomas Stöckli) ganzflächige Kombination von Fenstern und Fotovoltaik. Die Nutzung der Sonnenenergie solle nicht nur ermöglicht, sondern gar gefördert werden, wünschte sich eine Gruppe explizit. Rund 40 Interessierte hatten in die Gerbi gefunden, um gemeinsam die

Zukunft ihres Dorfes mitzugestalten. «Wir haben gespürt, wo der Schuh drückt», durfte Moderatorin Ilva Gerber von Keeas Raumkonzepte nach zweieinhalb Stunden Information, Diskussion und Präsentation festhalten. Hochbauvorstand Christian

Wenn Pro Natura keine Einsprache gegen Meliorationsprojekt einlegt Aufwertung der Hausemer Allmend kann bald beginnen Der Boden der Hausemer Allmend ist am Versumpfen und soll aufgewertet werden. Das Projekt sieht eine Terrainerhöhung vor, damit das Wasser wieder abläuft sowie die Renaturierung von 20 Prozent der Fläche. ................................................... von salomon schneider Die Drainagerohre von 1948 sind in die Jahre gekommen und die Hausemer Allmend beginnt durch kontinuierliche Absenkung des Bodens zu versumpfen. Momentan ist ein Vorprojekt für die Bodenaufwertung der 27 Hektaren grossen Fläche im Abschluss begriffen. Bei der Melioration sollen die obersten, fruchtbaren Bodenschichten entfernt und gelagert. Darunter wird mit unverschmutztem Aushubmaterial, sogenanntem C-Boden, – der nicht fruchtbar und wasserundurchlässig ist – der Boden angehoben. Darüber wird die neue Entwässerung eingebaut, die aufgrund des Gefälles ohne Pumpen

auskommen und damit sehr viel weniger störungsanfällig sein wird als die bisherigen, horizontal verlaufenden Drainagerohre.

So funktioniert Melioration Auf die Bodenanhebungen kommt durchwurzelbarer Unterboden, sogenannter B-Boden, der sehr spärlich vorhanden ist und deshalb bereits jetzt in der Zwischendeponie auf der Hausemer Allmend gesammelt wird. Wolfgang Bollak von der Zürcher Baudirektion erklärt die Meliorationsstrategie: «Die Verwertung von ausgehobenem Bodenmaterial und der Erhalt von fruchtbaren Böden ist ein gesetzlicher Auftrag. Zurzeit stehen im Kanton Zürich nur beschränkte Flächen für die Verwertung von fruchtbarem Bodenmaterial zur Verfügung. Um das wertvolle Erdreich weder mit langen Transportwegen in andere Kantone zu fahren noch gesetzeswidrig zu entsorgen, wurde die Zwischendeponie auf der Hauser Allmend bewilligt.» Abgedeckt wird die Fläche schliesslich mit dem hochfruchtbaren A-Boden, der zu

Beginn entfernt und gelagert worden ist.

Umweltverbände einbezogen Dieses Meliorationsprojekt könnte mehrere Fliegen auf einen Streich schlagen. Einerseits könnten gut zwanzig Hektaren hochwertiges Agrarland gesichert werden, andererseits würde der Bezirk Affoltern mindestens zwischenzeitlich eine seit Jahren benötigte Deponie für unverschmutzten Bauaushub erhalten. Gesamthaft sollen 700 000 Kubikmeter Aushub und 270 000 Kubikmeter Unterboden verwertet werden. Grösstes Hindernis könnte das Einspracherecht von Umweltverbänden sein. Damit es zu keinen Einsprachen kommt, hat sich die Flurgenossenschaft Hausen der Forderung von Pro Natura gebeugt und will 20 Prozent der Hausemer Allmend einem Renaturierungsprojekt zukommen lassen – fünf Prozent mehr als im Regionalen Richtplan angedacht. ................................................... > Bericht auf Seite 7

Gabathuler zeigte sich angetan vom Engagement der Bevölkerung. «Die Revision der Bauordnung kommt nicht morgen», trat er allerdings auch auf die Euphorie-Bremse. ................................................... > Bericht auf Seite 3

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«De versetzti Marchstei» Bruno Grob hat am Donnerstag sein zweites Buch mit Mundartgeschichten ums Knonauer Dorfleben vorgestellt. Anschaulich schildert der ehemalige Gemeindepräsident darin Dorfklatsch, gemischt mit Heimlichkeiten, Ärgernissen, Idealismus und Nächstenliebe. Gut hundert neugierige Besucher hatten sich zur Buchtaufe eingefunden. Sie wurden im Stampfisaal bestens unterhalten. ................................................... > Bericht auf Seite 6

2,3-MillionenProjekt Der Tennisclub Wettswil hat das 2,3Millionen-Projekt «TCW 2020» lanciert. Kernelemente sind die Erweiterung der Anlage von fünf auf sechs Plätze und die saisonale Einrichtung von zwei Traglufthallen über vier Plätzen in den Wintermonaten, sowie ein Ausbau der Flutlichtanlage. Die Gemeindeversammlung vom 12. Dezember stimmt über einen Unterstützungsbeitrag von 700 000 Franken ab. ................................................... > Bericht auf Seite 19

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Hausen am Albis

Todesfälle

Verkehrsanordnung Auf Antrag des Gemeinderates hat die Kantonspolizei folgende Verkehrsanordnung verfügt: Parkfelder Auf der Bernhaustrasse, zwischen der Einmündung Mühlebergstrasse und der Liegenschaft Nr. 11, werden zwei Längsparkfelder markiert. Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Rekursabteilung, Postfach, 8090 Zürich, Rekurs eingereicht werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Affoltern a. A., 22. November 2016 Der Gemeinderat

Am 18. November 2016 ist in Ebertswil gestorben:

Affoltern am Albis Am 12. November 2016 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Willy Anton Schweizer geb. 15. November 1924, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern

Huwyler, Kurt Johann geb. 14. Juli 1943, von Beinwil (Freiamt) AG, wohnhaft gewesen in Ebertswil. Die Beisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Hausen am Albis

Affoltern am Albis Am 16. November 2016 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Eduard Manfred Tillmann geb. 13. August 1938, Ehemann der Ursula Tillmann, von Kallnach BE, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Merkurstrasse 2b. Der Trauergottesdienst findet am Dienstag, 29. November 2016, um 14.30 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Hausen am Albis

Hausen am Albis Am 19. November 2016 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Zimmermann, Peter Josef Franz

Steinmann, Hans geb. 25. Mai 1927, von Mettmenstetten und Konolfingen BE, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis. Die Beisetzung findet am Freitag, 25. November 2016, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis mit anschliessender Abdankung in der reformierten Kirche Hausen am Albis statt. Bestattungsamt Hausen am Albis

Mein Lebenskreis hat sich nun geschlossen. Ich darf dankbar und zufrieden auf ein schönes und ausgefülltes Leben zurückblicken.

Edi Tillmann-Schrader 13. August 1938 – 16. November 2016

Ich nehme Abschied von meiner sehr lieben Frau, meinen lieben Söhnen, Schwiegertöchtern und Enkelkindern. Es war eine wunderbare Zeit mit Euch. In stiller Trauer Ursula Tillmann-Schrader Roger und Silvia Tillmann-Balmer Ilona und Jan Marcel und Karin Tillmann-Ellenberger Sari und Andri

geb. 4. April 1927, von Buochs NW, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis ZH. Die Beisetzung findet am Donnerstag, 24. November 2016, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis mit anschliessender Abdankung in der katholischen Kirche Hausen am Albis statt. Bestattungsamt Hausen am Albis

Am 17. November 2016 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Nun ruhe aus und schlaf in Frieden, hab tausend Dank für Deine Müh. Wenn Du auch bist von uns geschieden, in unserem Herzen stirbst Du nie.

Ottenbach Am 20. Oktober 2016 ist in Mosambik gestorben:

Der Trauergottesdienst findet am Dienstag, 29. November 2016, um 14.30 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis statt. Für allfällige Spenden bitten wir Sie, das Kinderspital Zürich (Reha Affoltern am Albis) zu berücksichtigen, Postkonto 87-744900-1 (Vermerk: Edi Tillmann-Schrader). Traueradresse: Ursula Tillmann-Schrader, Merkurstrasse 2b, 8910 Affoltern am Albis

Vasicek, Jörg geb. 16. Oktober 1942, von Zürich ZH. Die Urnenbeisetzung auf dem Friedhof Ottenbach fand am Montag, 21. November 2016, im engsten Familienkreis statt. Die Friedhofvorsteherin

DANKSAGUNG

Was bleibt, wenn alles Vergängliche geht, ist die Liebe

Vollenweid, im November 2016

Spuren deines Lebens sichtbar spürbar bleiben für immer in unseren Herzen

Bewegt und traurig nehmen wir Abschied von unserem Vater, Grossvater, Schwiegervater, Bruder und Freund

Hans Steinmann-Stähli 25. Mai 1927 – 17. November 2016

Nach einem reich erfüllten Leben ist er sanft eingeschlafen. Affoltern a. A., im November 2016

Jürg Steinmann Urs und Rita Steinmann-Bruchez Michael Steinmann Martina Steinmann und Mark Curtis Hanny Schär-Steinmann Daniela Steinmann Verwandte und Freunde

Wir sind überwältigt von der uns entgegengebrachten Anteilnahme beim Abschied von unserem geliebten Papi, Grospi, Bruder und Götti

Alfred Dreer

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Von ganzem Herzen danken wir für die vielen Zeichen der Verbundenheit, für jede stille Umarmung und die tröstenden Worte in unzähligen Karten und Briefen. Zu wissen, dass so viele Menschen unseren Papi und Grospi schätzen und ihn in ihr Herz geschlossen haben, berührt uns sehr. Wir fühlen uns in dieser schweren Zeit des Abschiednehmens getragen, dafür ganz lieben Dank euch allen! Es ist uns ein Bedürfnis, ganz besonders Frau Dr. A. Schnider mit ihrem Team, dem Pflegepersonal des Bezirksspitals Affoltern a. A. sowie den Ärzten und dem Pflegepersonal der IPS im Stadtspital Triemli zu danken. Es ist bewundernswert, wie sich alle für unseren Vater eingesetzt haben und ihn sehr liebevoll gepflegt und umsorgt haben. Wir danken herzlich, Herrn Pfarrer Stampfli für die würdevolle Abdankungsfeier, dem Cäcilienverein und Toni Kalberer für die musikalische Umrahmung und Alexandra Junker fürs Harfenspiel, dem Armbrustschützenverein für den letzten Fahnengruss und allen, die uns begleitet haben und in Gedanken mit uns sind. Lieben Dank für die Blumengrüsse, Schalen und Kränze am Grab und die grosszügigen Geldspenden. Wir werden diese in Papis Sinne, der Steyler Missionare Maria Hilf in Steinhausen und dem Kinderspital von Beat Richner in Kantha Bopha weiterleiten. So schwer uns der Abschied auch fällt, wir sind von Herzen dankbar, dass wir unseren Papi, Grospi und Bruder so lange bei uns haben durften. Isabelle und Daniel Heggli-Dreer Teresina und Lukas, Fabienne und Martin, Alexandra und Vincent, Cornel und Katja Nicole Dreer und Walter Brunner Erika Konrad-Dreer und Familie

Die Abdankungsfeier findet am Freitag, 25. November 2016, um 13.30 Uhr im Friedhof Hausen statt. Gedenkgottesdienst um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Hausen. Für allfällige Spenden berücksichtige man bitte den Götschihof. Stiftung Solvita, 8902 Urdorf, Postkonto 80-507-0. Vermerk Götschihof «Hans Steinmann»

Und immer sind da die Spuren deines Lebens. Gedanken und Augenblicke. Sie werden uns immer an dich erinnern und uns glücklich und traurig machen und dich nie vergessen lassen.

DANKSAGUNG Wir danken herzlich für die vielen Zeichen des Mitgefühls, die wir beim Abschied von

Marie Müller-Huber in so vielfältiger Weise erfahren durften. Vielen Dank auch für die Spenden an wohltätige Institutionen. All jenen, die Marie in Freundschaft ein Stück ihres Weges begleitet haben, danken wir von Herzen. Ottenbach, im November 2016

Die Trauerfamilien


Bezirk Affoltern

Dienstag, 22. November 2016

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Buslinien 200 und 210: Grosse Gewinnerinnen des Fahrplanwechsels Regionale Verkehrskonferenz: ZVV, SBB und PostAuto haben informiert Die Regionale Verkehrskonferenz Knonauer Amt stand ganz im Zeichen der Information über den Fahrplanwechsel 2016 sowie das Fahrplanverfahren 2018/2019. ................................................... von urs e. kneubühl Die Gewinnerinnen des Fahrplanwechsels im Dezember 2015 sind unbestritten die PostAuto-Linien 200 und 210: Die Einsteigerzahlen vom Knonauer Amt durch den Üetlibergtunnel zum Bahnhof Enge in Zürich und zu-

wir gratulieren Zum 100. Geburtstag In Affoltern darf Rosa Gallner-Kläusler heute Dienstag, 22. November, ihren 100. Geburtstag feiern. Zu diesem aussergewöhnlichen Festtag gratulieren wir der Jubilarin herzlich. Wir wünschen ihr einen frohen Festtag. Die besten Wünsche begleiten sie im 101. Lebensjahr.

Zum 85. Geburtstag Morgen Mittwoch feiert Frau Sonja Engi aus Hausen, im Wohnheim Seewadel ihren 85. Geburtstag. Wir wünschen ihr alles Gute und viel Freude im neuen Lebensjahr.

Zum 80. Geburtstag Bereits am Samstag, 19. November, feierte Rudolf Tschopp-Hunkeler in Obfelden seinen 80. Geburtstag. Wir gratulieren nachträglich, verbunden mit den besten Wünschen fürs neue Lebensjahr. Am Donnerstag, 24. November, feiert Albert Jungen-Rothenbühler in Obfelden den 80. Geburtstag. Herzliche Gratulation zum Ehrentag. Wir wünschen ein schönes Geburtstagsfest.

rück stiegen im ersten Halbjahr 2016 um satte 69 %. «Der Ausbau der Linie 200 und die neue Linie 210 wurden sehr gut aufgenommen, die Verteilung der Passagiere ist in Ordnung und die Spitzenkurse rund um 7 Uhr sind sehr gut besetzt», erklärt Mark Stutz, Angebotsplaner PostAuto, den Delegierten der Regionalen Verkehrskonferenz Knonauer Amt. Den massgeblichen Grund für das weit überdurchschnittliche Wachstum der beiden Buslinien lotet PostAuto einerseits im Abbau des Angebotes der Linie 220 über den Whiskypass aus, wobei die zunehmende Pünktlichkeit der Linie 200 – dank spezieller Ausfahrt in der Zürcher Allmend – wohl auch einen Anteil an der erfreulichen Entwicklung hat.

Linie 280: Neuer Abfahrtsort in Baar Der «kleine PostAuto-Fahrplanwechsel» im kommenden Dezember bringt lediglich kleine Anpassungen, um die Pünktlichkeit und die Anschlusssicherheit zu erhöhen. Diese liegen auf den Linien 200, 210, 215, 220, 221, 223, 225, 228, 229, 235 und 280 im Minutenbereich, auf der Linie 205 wird der Spätkurs nach Mitternacht zugunsten eines besseren Anschlusses von der S5 um vier Minuten vorverlegt. Eine Vorverlegung um vier Minu-

ten gibt es auch für die erste Fahrt auf der Linie 213. Aus verschiedenen Anpassungen der Zugerland Verkehrsbetriebe im Busangebot im Raum Baar resultiert für die Linie 280 nach Hausen eine geänderte Kantenzuteilung: neu fahren die Busse in Richtung Hausen von der Kante E ab (beim Coop); die Ankunft der Linie 280 bleibt aber unverändert an Kante A beim Perron.

S15, während die S14 dieses Jahr von 6285 genutzt wurde. Bezüglich Pünktlichkeit der S-Bahnen durfte Werner Schurter festhalten, dass man «auf Zielkurs» sei. Sowohl die S5 als auch die S14 bringen es seit Januar auf durchschnittlich 97,2 Prozent. Das ist bei der S5 eine markante Verbesserung, lag deren Pünktlichkeit doch unmittelbar nach dem Fahrplanwechsel bei lediglich 93,3 Prozent.

S-Bahnen: Kein Nachfragewachstum für S14-Direktkurs nach Oerlikon

2018/2019: Nur wenig Ausbau

Die Umstellung der S-Bahnlinien ins Knonauer Amt – S5 statt S9 und S14 statt S15 – und die damit veränderten Routen haben nicht zu auffallenden Veränderungen der Passagierzahlen geführt, wie seitens der SBB deren Leiter Regionalverkehr Zürich, Werner Schurter, festhielt: «Die Verlagerung von der ehemaligen S9 auf die S5 hat zu einer Nachfragesteigerung im normalen Rahmen geführt, wogegen ein Nachfragewachstum durch die Direktverbindung nach Oerlikon mit der S14 noch nicht spürbar ist.» 2015 fuhren in den Zügen der S9 zwischen Urdorf und Zürich Altstetten durchschnittlich je Werktag 12 350 Reisende in beide Richtungen, die S5 in diesem Jahr haben 14 641 benutzt; 8123 Reisende verzeichnete im vergangenen Jahr die

Seitens des ZVV gab Verkehrsplaner Philip Dijkstra bekannt, dass für die Fahrplanjahre 2018/2019 die Mittel für generelle Angebotsausbauten äusserst beschränkt sein werden – Ausnahmen: Tramverbindung Hardbrücke (2018) und Anpassungen der Busnetze an die 3. Etappe der 4. Teilergänzungen der Zürcher S-Bahn (2019). Für das Knonauer Amt bedeutet dies, dass für das Fahrplanjahr 2018 lediglich Massnahmen zur Behebung von Kapazitätsengpässen und Verbesserung der Betriebsstabilität eingegeben werden können. Für 2019 soll dann, gemäss Dijkstra, mit den zur Verfügung stehenden 450 000 Franken die Verbesserung der Betriebsstabilität auf den Linien 200, 215, 225 und 235 ins Auge gefasst, wobei insbesondere auf der Linie 235

Gut besetzt: die Linie 200. (Archivbild) eine Anpassung der Betriebszeiten bei entsprechender Nachfrage geprüft wird. Ebenso erwogen werden soll die Übernahme von Teilleistungen des §20-Angebots (Buslinien, die die Gemeinden selber finanzieren, zum Beispiel Stallikon) auf der Linie 227. Seitens der SBB bleibt der S-BahnBetrieb im Knonauer Amt 2018 unverändert und auch der Abschluss der 4. Teilergänzungen der Zürcher S-Bahn mit Umsetzung der 3. Etappe im Dezember 2018 wird keine Änderungen im Perimeter der RVK Knonauer Amt bringen. Und PostAuto sieht für das Fahrplanverfahren 2017/2018 Anpassungen im Buskonzept Oberamt mit Neukonzeptionen der Linien 223 (neu: Affoltern – Hausen), 225 (Affoltern – Aeugst, ohne Durchbindung mehr von/zur Linie 235) und besagter Linie 235 (neu: ab Aeugstertal in zwei Äste aufgeteilt, je im Stundentakt, als Linie 235 auf der Strecke Aeugst – Stallikon – Zürich Wiedikon sowie als Linie 236 auf der Strecke Hausen – Stallikon – Zürich Wiedikon) vor.

Dorfbild, Treffpunkte und Mobilität wichtig Interessante Erkenntnisse aus dem zweiten Zukunfts-Kafi in Maschwanden Jüngere und Ältere, Neuzuzüger und Alteingesessene – eine gut gemischte Gruppe diskutierte am Samstag die künftige Entwicklung von Maschwanden. Nebst dem Dorfbild ging es auch um das gesellschaftliche Leben. ................................................... von thomas stöckli

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 678 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch

«Wie komme ich nun zum Bahnhof Mettmenstetten?», fragte sich ein zukünftiger Maschwander, der aktuell noch in Zürich wohnt, nach dem Zukunfts-Kafi. Mit dem ÖV gar nicht, so die ernüchternde Antwort. Eine Mitfahrgelegenheit war allerdings schnell gefunden. In den Präsentationen der Diskussionsgruppen waren die Busverbindungen allerdings kaum ein Thema. Nur eine von sechs Gruppen sprach die fehlenden Verbindungen am Wochenende an und wünschte sich zudem einen Bus-Anschluss nach Mühlau oder Sins, und damit an die Bahnlinie Lenzburg – Luzern. Eine andere Gruppe schlug pragmatisch ein Sharing-System vor: Mittels Fahrdienst-App sollen sich so Mitfahr-Gelegenheiten finden, denn: «Die meisten haben ein Auto und würden auch gerne andere mitnehmen.»

Wieder mehr Gärten statt Autos vor den Häusern Zum Thema Dorfbild wurden primär die Dachflächen angesprochen (Siehe Frontseite). Wenig Verständnis haben viele Maschwander allerdings auch für die Bauvorschrift, dass Balkone nicht über die Dachfläche herausragen dürfen. Und auch Aussentreppen sollen künftig zugelassen werden, um bisher ungenutzte Dachstöcke als Wohnraum erschliessen zu können. Das Erscheinungsbild eines Dorfes wird allerdings nicht nur durch seine

In sechs Gruppen wurde übers Dorfbild, die Angebote und das Zusammenleben diskutiert. (Bild Thomas Stöckli) Gebäude geprägt, auch die Vorplätze spielen eine wichtige Rolle. Hier werden die Gärten, die etwas fürs Auge boten, immer mehr durch Parkplätze verdrängt. Um diesen Trend aufzuhalten oder gar teilweise rückgängig zu machen, brachte eine Gruppe die Idee von zentralen Tiefgaragen ins Spiel. Mehrfach genannt wurde das Fehlen eines Restaurants als Treffpunkt. Weitgehend zufrieden sind die Maschwander mit der Natur und dem Freizeitangebot. Ideen dazu: ein Spazierweg am Haselbach oder ein Naturlehrpfad. Allerdings wünschten sich viele, dass das bestehende Angebot besser kommuniziert würde. Das hat sich Gemeindepräsident Andreas Binder denn auch als erstes Ziel vorgenommen. Weiter zeigte er sich angetan von der Gesprächskultur und den vernünftigen Forderungen: Das eine oder andere werde man sicher umsetzen können, versprach er.

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Der Tod ist das Tor zum Licht am Ende eines mühsam gewordenen Weges. (Franz von Assisi)

TO D E S A N Z E I G E In Dankbarkeit für ein langes und erfülltes Leben nehmen wir Abschied von unserem Vater, Bruder, Schwiegervater, Grossvater, Urgrossvater

Peter Zimmermann * 6. April 1927 † 19. November 2016 Affoltern

Doris Iten und Familie Ruth Hartmann und Familie René Zimmermann Vreni Dübendorfer und Familie Die Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 24. November 2016, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis statt, anschliessend Abdankungsfeier in der katholischen Kirche. Anstelle von Blumen gedenke man der Stiftung Tixi Säuliamt, Postkonto 01-90304-8. In der Gemeinde werden keine Leidzirkulare versandt. Traueradresse: Doris Iten, Mittelalbis 18a, 8915 Hausen am Albis

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 22. November 2016

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Soziales Netz Knonauer Amt ist auf Kurs – Start 2018? Delegiertenversammlung des Zweckverbandes Sozialdienst Bezirk Affoltern Die Delegierten des Zweckverbandes Sozialdienst hiessen vergangenen Donnerstag sowohl den Voranschlag 2017, mit 6,6 Mio. Kostenanteil der Gemeinden, als auch einen Projektkredit von 400 000 Franken für das künftige Projekt «Soziales Netz Knonauer Amt» gut. ................................................... von urs e. kneubühl Der Voranschlag 2017 war wahrscheinlich das letzte Budget des Zweckverbandes Sozialdienst Bezirk Affoltern, zu welchem die Gemeindedelegierten am vergangenen Donnerstagabend im Mehrzweckgebäude Hausen Stellung zu nehmen hatten. Die erfreuliche «Auf Kurs»-Meldung für das Projekt «Soziales Netz Knonauer Amt» (SoNeK) jedenfalls lässt den Schluss zu, dass die Neuorganisation ab Januar 2018 operativ gehen kann. Die von den Gemeinden getragene zukünftige Organisationsform sieht zwei interkommunale Anstalten – IKA Sozialdienst und IKA Kesb – vor. Im Anschluss an den statutarischen Teil der Delegiertenversammlung wurde darüber eingehender informiert, wie Präsidentin Margareta Wildhaber zu Beginn der Versammlung mitteilte.

Asyl: Kontingenterhöhung durch den Kanton hat Auswirkungen Finanzvorstand Werner Michel erläuterte in der Folge das Budget 2017, wobei er anmerkte, dass Geschäftsleitung und Vorstand ein besonderes Augen-

merk auf den haushälterischen Umgang mit Steuergeldern und die Transparenz halten. Der Voranschlag 2017, welche einen Kostenanteil der Gemeinden von 6,6 Millionen Franken vorsieht, weist vor allem im Asylbereich markante Kostensteigerungen aus. Die Gründe dafür liegen einerseits darin, dass nach dem Austritt Affolterns die übrigen Gemeinden das wegfallende Personenkontingent des MNA-Zentrums Lilienberg ausgleichen müssen, andererseits auch in der generellen Kontingenterhöhung von 0.5 auf 0.7 Prozent durch den Kanton. «Dies ergibt allein bei der Besoldung im Asylbereich praktisch eine Verdoppelung, nicht zuletzt auch, weil durch die raschere Verteilung der Menschen, neu wegen auftretender Sprachprobleme parallel Dolmetscher-Kosten anfallen», merkte Michel dazu an und verwies ebenfalls darauf, dass durch den Mietraum-Mehrbedarf die entsprechenden Folgekosten anfallen, während man vom Kanton wegen der schnelleren Behandlung der Asylanträge deutlich weniger Beiträge erhalte (siehe Kasten). Die Delegierten gaben dem Voranschlag 2017 einheitlich ihre Zustimmung.

SoNeK-Projektkredit gutgeheissen Peter Reichmuth, Hausen, beantragte anschliessend für die Steuerungsgruppe des Projekts «Soziales Netz Knonaueramt» (SoNeK) einen Projektkredit zur notwendigen Optimierung und Teilerneuerung der bestehenden IT-Infrastruktur. «Nach ersten groben Kostenschätzungen», so Reichmuth, «besteht dafür ein finanzieller Investiti-

onsbedarf in der Grössenordnung von 400 000 Franken, welcher den Gemeinden im vergangenen September gemäss Kostenverteiler für deren Budgetprozess mitgeteilt wurde.» Im Sinne eines fliessenden und reibungslosen Übergangs vom Zweckverband zur neuen Organisationsform SoNeK auf Januar 2018 stimmten die Delegierten dem Kreditantrag ebenfalls einstimmig zu. Der damit gesprochene Kredit wird durch die SoNeKSteuergruppe nach einem noch zu erarbeitenden Projektplan ausgelöst.

Wichtige Termine im Februar und Mai Margareta Wildhaber beleuchtete im Anschluss den weiteren Ablauf zur Neuorganisation Soziales Netz Knonaueramt. Der erste Schritt zum Abschluss der primären Phase des Projekts, welches ab Januar 2018 mit den beiden Interkommunalen Anstalten «Sozialdienst» und «Kesb» operativ gehen soll, steht mit den kommenden Gemeindeversammlungen kurz bevor. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von zehn Gemeinden (Ausnahmen: Affoltern, Bonstetten, Stallikon und Wettswil) haben dabei über die für einen Neuanfang notwendige Kündigung der Mitgliedschaft im Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern zu bestimmen. Mit der Urnenabstimmung vom 12. Februar 2017 bezüglich der Gründung der IKA Sozialdienst in acht Gemeinden (ohne die vorab genannten vier sowie Kappel und Rifferswil) sowie dem in allen 14 Gemeinden zu fällenden Entscheid über die IKA Kesb am 21. Mai 2017 kann dann die definitive Umsetzung der Neuorgani-

Finanzströme im Asylbereich Die Fragen der Delegierten bezüglich der Finanzströme im Asylbereich fanden anlässlich der Versammlung vom Donnerstagabend auch Antworten: Im Asylwesen leistet der Bund pauschale Abgeltungen für Sozial- und Nothilfekosten an die Kantone; diese liegen pro Monat und Person bei rund 1500 Franken. Rund 500 Franken davon (pro Monat und Person) behält der Kanton für die Unterbringung der Asylsuchenden in der ersten Phase, zudem werden sozialhilfeabhängige Asylsuchende durch das Kantonale Sozialamt für KVG-Pflichtleistungen versichert und gleichzeitig vergütet er die von der obligatorischen Krankenversicherung nicht übernommenen Kosten für zahnmedizinische Akut-Behandlungen.

sation endgültig angepackt werden. Unabdingbare Voraussetzung dazu ist im Mai die Zustimmung aller Bezirksgemeinden zur Kesb-Trägerorganisation. Bis zum Start der dritten Phase, der mit der Operationalisierung am 1. Januar 2018 fällt, stehe noch sehr viel Arbeit an, hielt Wildhaber fest und fügte an: «Es wird sehr viel reorganisiert, aber was – trotz vieler Veränderungen – gleich bleibt, sind die Menschen, die Unterstützung benötigen. Und das ist der Kern unserer Arbeit – heute und auch morgen.» Auch für die Mitarbeitenden, so der klare Entscheid

Für die den Gemeinden zugewiesenen Asylsuchenden der zweiten Phase, die auf Unterstützung angewiesen sind, erhalten die Gemeinden vom Kanton Pauschalen als Beitrag an die Unterbringungs-, Unterstützungs-, Betreuungs- und Verwaltungskosten. Diese beläuft sich für Asylsuchende im N-Status pro Tag auf 36 Franken, für Personen ohne Aufenthaltsrecht (als Nothilfe) auf Fr. 34.70 pro Person und Tag. Für Kanton und Gemeinden decken die vom Bund, respektive vom Kanton geleisteten Beiträge nicht, um die anfallenden Kosten vollumfänglich zu decken. Der Kanton würde eigentlich 650 (statt 500) Franken pro Monat und Person benötigen, die Gemeinden rund 10 Franken mehr pro Person und Tag.

der SoNeK-Steuerungsgruppe, ändere sich grundsätzlich nichts, merkte die Präsidentin weiter an: «Natürlich wird es beispielsweise weniger Sozialarbeitende im Bereich SWH brauchen, weil das Unteramt diese Dienstleistung künftig selbst erbringen wird. Aber die allermeisten Bereiche wie das Wohnheim Central, das Asylwesen, die Berufsbeistandschaft und die Kesb sind von den Veränderungen nicht betroffen. Damit haben alle Mitarbeitenden Klarheit bezüglich der Anstellungsgrundlagen und können sich so voll und ganz auf ihren Auftrag konzentrieren.»

Vor dem Gemeindehaus flackerten die Blaulichter Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst präsentierten sich auf dem Marktplatz in Affoltern Kantons- und Kommunalpolizei, Feuerwehr und Rettungsdienst demonstrierten der Bevölkerung am Samstag ihr Können und zeigten die dafür notwendigen Mittel.

Gemeinden über die Blaulichtorganisationen.

Rettungsdienst auch für psychische Notfälle

................................................... von martin mullis Blaulichtorganisationen ist ein Sammelbegriff für Behörden und Einsatzkräfte, welche mit der Abwehr von Gefahren betraut sind. Diese nimmt die Allgemeinheit meist erst dann so richtig zur Kenntnis, wenn sich die Polizei-, Feuerwehr- oder Sanitätsfahrzeuge mit Blaulicht und Sirene auf dringlicher Dienstfahrt befinden. Dabei hat die Öffentlichkeit ausserdem stets ein etwas ambivalentes Verhältnis zu den Blaulichtorganisationen. Praktisch die gesamte Bevölkerung schätzt ihre Arbeit sehr, insbesondere in einem Schadenfall oder wenn «Not am Mann» herrscht. Dennoch wünschen sich die meisten Menschen, möglichst nie die Dienste der Polizei, der Feuerwehr oder den Rettungsdiensten in Anspruch nehmen zu müssen. Dennoch fühlten sich die vielen neugierigen Besucher auf dem Marktplatz im Bezirkshauptort im wahrsten Sinnes des Wortes zu Besuch bei Freunden und Helfer. Bereits eine Stunde nach Beginn der Veranstaltung war der Platz vor dem Gemeindehaus voller neugieriger Besucher. Die Kantonspolizei war mit einigen massgebenden Offizieren auf dem Platz. Der designierte Chef des Be-

Die Feuerwehr zeigte sich spektakulär: Demonstration der Autodrehleiter auf dem Marktplatz. (Bild Martin Mullis) zirks, Adrian Peterhans, freute sich, an diesem Anlass einen ersten Kontakt mit der Bevölkerung aufnehmen zu können.

Ein Abenteuer für die Kinder Patrik Suter von der Kapo, welcher für die Kinder- und Jugendinstruktion, Schwerpunkt neue Medien und Gefahren im Internet zuständig ist, stand mit seinem Kollegen Urs Kirner, zu-

ständig für Jugendintervention und Ermittlungsarbeiten bei Jugendlichen, für Fragen zur Verfügung. Auffallend war, dass sehr viele Eltern zusammen mit ihren Kindern die Gelegenheit nutzten, einmal hinter dem Steuerrad eines riesigen Feuerwehrautos sitzen zu dürfen. Ein eigentliches und auch einmaliges Abenteuer für die Kinder. Die Möglichkeit dazu boten das Pionier- und das Tanklöschfahrzeug sowie die Auto-

drehleiter. Die Stützpunktfeuerwehr war insgesamt mit einem Dutzend Mitgliedern auf dem Platz. Stützpunktkommandant der Feuerwehr Affoltern, Marcel Büchner, hielt sich sozusagen zuvorderst an der Feuer-Front auf, amtete er doch als Chef vom Bratwurstgrill. Neben dem Statthalter Claude Schmidt erkundigten sich viele Gemeindepräsidenten, Sicherheitsvorstände und Gemeindeschreiber aus verschiedenen Ämtler

Ebenfalls grosse Beachtung fand Rettungssanitäter Martin Schertenleib mit Kollegin vom Rettungsdienst des Spitals Affoltern. Das Rettungsfahrzeug war somit in Originalbesetzung anwesend. Martin Schertenleib hatte alle Hände voll zu tun, beantwortete Fragen und informierte über die verantwortungsvolle Tätigkeit der Rettungsdienste. Er führte aus, dass im Bezirk grosses Verständnis von der Bevölkerung für ihre Arbeit zu spüren sei. Diese Tatsache sei auch sehr wichtig, würden doch ihre Einsätze nicht nur für rein medizinische Fälle, sondern zunehmend auch für psychische Notfälle beansprucht, hielt der diplomierte Rettungssanitäter fest. Mit einer kurzen Ansprache übergab Sicherheitsvorstand Markus Meier aus Affoltern dem Kommandanten der Kommunalpolizei, Martin Ott, zwei nigelnagelneue Einsatzfahrzeuge. Die beiden Volvo XC60 sind mit den modernsten Zusatzeinrichtungen für Polizeifahrzeuge ausgestattet. Zur grossen Freude der anwesenden Kinder, aber auch der etwas älteren Feuerwehrfans, liessen es sich die behelmten Männer nicht nehmen, ihre Präsenz auch wirklich zu demonstrieren. Und so verursachten die drei Feuerwehrspezialfahrzeuge auf Kommando minutenlang mit ihren Sirenen einen infernalischen Lärm auf dem Platz vor dem Gemeindehaus.


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Dienstag, 22. November 2016

Grenzwertiges über Gemeindepräsidenten, Einsiedler und Hausierer aus Knonau «De versetzti Marchstei» Buchtaufe des zweiten Mundartwerks von Bruno Grob Das erste Mundartbuch «De Büelme-Rank» von Alt-Gemeindepräsident Bruno Grob, mit Geschichten aus der Gemeinde Knonau, erschien vor drei Jahren. Ebenfalls 40 Geschichten aus der Knonauer Vergangenheit fesseln die Leser seines zweiten Werks: «De versetzti Marchstei». ................................................... von martin mullis Wer den 172-seitigen Band «De versetzti Marchstei» in den Händen hält und die Mundart-Geschichten liest, wähnt sich sofort in einer gemütlichen Bauernstube, wo der Grossvater seinen Enkeln mit einem kleinen Augenzwinkern Geschichten von früher erzählt. Und diese sind so spannend, dass die Kinder nach jeder Erzählung ungeduldig die Schilderung einer weiteren Episode fordern. Die kurzen, unterhaltsamen und meist witzigen Geschichten, geschrieben vom ehemaligen Gemeindepräsidenten von Knonau, haben jedoch im Vergleich zu gewöhnlichen Episoden einen erfreulichen Vorteil. Vielen Insidern und Vertrauten des Knonauer

Amtes sind nämlich die Namen und die Geschehnisse nicht fremd. Viele ältere Semester, mögen sich an die geschilderten Ereignisse mindestens ansatzweise noch erinnern. Aber auch zugezogene Personen amüsieren sich königlich, besitzt doch jeder Ort sein Dorforiginal, seine Spitzbuben und seine kleinen Skandale. Und genau dieser Dorfklatsch gemischt mit Heimlichkeiten, Ärgernissen, Idealismus und Nächstenliebe werden anschaulich von Bruno Grob geschildert.

Optimales Weihnachtsgeschenk für kleine und grosse Säuliämtler Natürlich liess es sich der Autor nicht nehmen, den «Gwunder» mit der Lesung von einigen Geschichten noch etwas anzustacheln, nämlich mit den Legenden vom Gemeindepräsidenten, der widerrechtlich Grenzsteine versetzt, vom Lausbub, welcher zwanzig Rappen stibitzt, vom denkwürdigen Pfarrer und vom selbstlosen Bäcker, der seinen Freunden jederzeit zur Verfügung steht. Dieser Bäckermeister war an der Buchtaufe am letzten Donnerstagabend im Stampfisaal anwesend und bestätigte unter grossem Gelächter der anwesenden Gäste die vom

Autor geschilderten Ereignisse. Näheres sei hier selbstverständlich nicht verraten, allein schon deswegen, weil die Erzählungen in Mundart viel authentischer daherkommen. «De versetzti Marchstei» ist ein überaus interessantes Buch, geradezu optimal als Weihnachtsgeschenk für kleine und grosse Säuliämtler und seien dies «echte» oder Heimweh-Knonauer. Die Lesung von Schriftsteller Grob wurde mit kurzen, aber lüpfigen Improvisationen, Fiddle-Musik und Country-Melodien auf der Geige von Eva Wey untermalt. Klar, dass sich unter diesen Voraussetzungen im Stampfisaal am Donnerstagabend bei der Buchtaufe gut hundert neugierige Besucher einfanden und sich köstlich unterhielten. Trudi Engelhardt von der Kulturkommission Knonau, dankte am Schluss der Veranstaltung allen Organisatoren und vor allem dem Autor für den stimmigen und unterhaltsamen Abend. «De versetzti Marchstei» (Vorgänger: «De Büelme-Rank»), Eigenverlag: Bruno Grob, Schlossmattstrasse 24, 8934 Knonau. Beide Bücher können in der Buchhandlung Scheidegger, Obere Bahnhofstrasse 10A, 8910 Affoltern oder am Weihnachtsmarkt in Knonau erworben werden.

Autor Bruno Grob vor einem alten Markstein, welcher allerdings nicht illegal versetzt wurde. (Bild Martin Mullis)

Mit der Filmkamera auf nächtlicher Pirsch Filmvortrag in der Regionalbibliothek Hobby-Ornithologe, Eulenliebhaber und Filmer aus Leidenschaft: Peter Kern, pensionierter Hausarzt aus Bonstetten, hat seine Hobbys gekonnt verknüpft. Das Resultat seiner nächtlichen Streifzüge zeigte er in der Regionalbibliothek.

Im «Klanghotel Rössli»: der Männerchor Mettmenstetten mit Sina. (Bild zvg.)

Ende einer 158-jährigen Tradition

................................................... von martin mullis

Der Männerchor Mettmenstetten hat sich aufgelöst

Obwohl der ehemalige Hausarzt aus Bonstetten, Peter Kern, als Rentner jeden Tag gemütlich ausschlafen könnte, würde man ihn jedoch meistens noch vor Tagesanbruch irgendwo im Wald, auf der Maschwander Allmend oder am Reussufer antreffen. Dem Freizeit-Ornithologen ist es gelungen, seine Interessen vorzüglich miteinander zu verbinden. Seine frühmorgendlichen und vielfach auch nächtlichen Streifzüge durch die Natur hat er nämlich seit Jahren mit der Filmkamera festgehalten, gehört doch auch das Fotografieren und Filmen zu seinen Lieblingsbeschäftigungen. Es ist hinlänglich bekannt, dass für gute Tieraufnahmen immer eine ganz grosse Portion Geduld und vor allem Ausdauer nötig sind. Nach dem Filmvortrag von Peter Kern am letzten Mittwochabend in der Regionalbibliothek steht eines fest: Der ehemalige Bonstetter Hausarzt verfügt über sehr viel Gelassenheit und noch mehr Beharrlichkeit.

Mitgliederschwund und Kündigung des langjährigen Dirigenten – an der ausserordentlichen Generalversammlung diesen Herbst wurde beschlossen, den Männerchor Mettmenstetten aufzulösen. Die Zeiten ändern sich … Anfang dieses Jahres stand der Männerchor Mettmenstetten im «Klanghotel Rössli» ein letztes Mal auf der Bühne. Die Männer liessen an diesem Anlass noch einmal eine Auswahl ihrer Lieder erklingen und interpretierten zusammen mit der Walliser Sängerin Sina ihr Lied «Mämmi». Es war ein absolutes Highlight, mit der sympathischen Künstlerin zusammenzuarbeiten und zu erleben, wie das Publikum begeistert mitging. Beat D. Hebeisen verfolgte die Proben und Aufführungen und portraitierte den Chor in einem Video, der anlässlich der Dok-Filmtage im «Rössli» vorgestellt wurde. Die Leidenschaft der Chormitglieder – das Singen – verband Menschen aus verschiedenen Berufen, mit verschiedenem Charakter und unterschiedlichen politischen Ansichten. So hitzig die Diskussionen am Stammtisch manchmal auch sein mochten, im gemeinsamen Gesang trug jeder das Seine zum Wohlklang bei.

Niemand will sich noch verpflichten Dass nun eine lange Tradition und eine 158-jährige Vereinsgeschichte zu Ende gingen, ist für die Sänger und bestimmt auch für viele treue Zuhörerinnen und Zuhörer traurig und schmerzhaft. An der ausserordentlichen Generalversammlung diesen Herbst wurde beschlossen, den Männerchor Mettmenstetten aufzulösen. Gründe dafür sind mangelnde Perspektiven wegen Mitgliederschwund (alters- und krankheitsbedingte Ausfälle), Überalterung und Kündigung des langjährigen Dirigenten. Leider musste die Sängergemeinschaft in den vergangenen Monaten und Jahren von manchem treuen Mitglied Abschied nehmen. Die Bemühungen, neue Singbegeisterte zu finden, blieben erfolglos. Gesellschaftliche Veränderungen, die schwindende Bereitschaft, sich längerfristig und freiwillig in einem Verein zu engagieren, machen auch vor Mettmenstetten nicht Halt. So blicken die Sänger mit Wehmut, aber auch voller Stolz auf die Zeit in ihrem Verein zurück. Sie erinnern sich gerne an die unzähligen Proben jeweils am Dienstagabend, an denen sie viele wunderbare Männerchorlieder, alte und neue, einstudiert haben. Fester Bestandteil im Vereinsjahr waren die Chränzli, die Bezirksge-

sangstage und die eidgenössischen Sängertage, wo der Männerchor zuweilen auch zusammen mit dem Frauen- und Töchterchor aufgetreten war. Auch moderne und fremdsprachige Lieder wurden in all den vergangenen Jahren erarbeitet und an diversen Anlässen vorgetragen. Dazu gehören etwa der legendäre «Chinesenmarsch» anlässlich eines Chränzlis und der «Happy X-Mas Song» an Weihnachten in der Kirche. In bester Erinnerung bleiben auch spezielle Momente, zum Beispiel, als die Sänger in der Luftseilbahn hoch hinauf zum Säntis das Lied «La Montanara» zum Besten gaben, und die Konzerte mit verschiedenen Schulklassen, wo Jung und Alt zusammen sangen. Unvergesslich sind bestimmt auch die erlebnisreichen Vereinsreisen im In- und Ausland. Viele Jahre lang konnte die Bevölkerung an der Dorfchilbi den allseits beliebten Risotto im Tessiner-Stübli geniessen, den die Männer mit ihrer Muskelkraft in grossen Kesseln über dem Feuer zubereiteten. Trotz der Auflösung des Vereins wollen die Sänger ihre langjährige, gute Kameradschaft bei regelmässigen Treffen pflegen und – wenn sich genügend Männer einfinden – das eine oder andere Lied singen. Regula Hartmann

auch ausgesprochen seltenen Filmaufnahmen, viele davon im Säuliamt aufgenommen. Der Jäger mit der Kamera richtete bei seinen Dokumentationen das Augenmerk häufig auf seine Lieblingsvögel, die Eulen. So entlockten die einmaligen und intimen Bilder aus der Kinderstube einer Eulenfamilie den fast hundert interessierten Zuschauern zahllose Aahs und Oohs. Peter Kerns «Jagdbeute» besteht neben Bildern von sehr seltenen Vögeln aus mehreren Ländern Europas, vor allem auch aus Aufnahmen von Tieren aus dem Säuliamt. Dachse, Feldhasen und Wildschweine zeigten sich in ihrem Lebensraum, der Hauptanteil der filmischen Schilderungen war aber den Eulen gewidmet. Die Schleiereule im Maschwander Ried, die Waldohreule am Reussufer und der Waldkauz im Bonstetter Holz führten die Naturfreunde auf der Leinwand durch ihre Behausungen und Lebensräume. Die Zuschauer in der völlig überfüllten Bibliothek waren begeistert und dankten dem bescheidenen Vogelkundler mit einem lang anhaltenden und herzlichen Applaus. Karin Wieler von der Bibliothek Affoltern betonte, dass sie hocherfreut über den Aufmarsch der Gäste sei, einen derartigen Ansturm erleben sie und ihre Mitarbeiterinnen doch eher selten.

Seine Lieblingsvögel sind die Eulen Dies bewiesen seine aussergewöhnli- Peter Kern begeisterte mit seinen seltenen Vogelchen und vielfach aufnahmen die Naturfreunde. (Bild Martin Mullis)


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Dienstag, 22. November 2016

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«Bei diesem Projekt geht es um Existenzen» Die Flurgenossenschaft Hausen kämpft beim Meliorationsprojekt für die Erhaltung von Kulturland Seit der Melioration mit Drainage der Hausemer Allmend, im Jahr 1948, ist der Boden dort fast vier Meter abgesackt und droht erneut zu versumpfen. Die Flurgenossenschaft Hausen will deshalb den Boden erneut aufwerten.

werden könnte. Das ALN habe grosses Interesse am Gelingen des Projekts, da so wertvolles Ackerland zurückgewonnen werden könne.

Das weitere Vorgehen «Entscheiden, welcher Weg eingeschlagen werden soll, werden aber die Grundeigentümer. Sie werden sich überlegen, ob sie ein bewährtes Verfahren wählen, für das auch Subventionen von Bund und Kanton zur Bodenverbesserung in Aussicht gestellt werden können, oder ob sie auf eigenes Risiko gemeinsam einen privaten Gestaltungsplan erarbeiten und damit ein Weg ohne staatliche Subventionsmöglichkeiten gehen wollen. Für Anfang Januar 2017 ist eine Informationsveranstaltung geplant, wo der Schlussbericht des Vorprojektes vorgestellt und die beiden möglichen Wege nochmals gemeinsam diskutiert werden können», erläutert Marco Pezzatti das weitere Vorgehen.

................................................... von salomon schneider Bis zum Ende des Ersten Weltkrieges erstreckte sich zwischen Hausen, Rifferswil, Kappel und der Schonau eine ausgedehnte Moorlandschaft. Da jedoch Ende des Krieges die Braunkohleeinfuhren eingebrochen waren, wurden alternative Energieträger benötigt. Daher wurde entschieden, das Moor trockenzulegen und Torf abzubauen. Eine rund acht Meter tiefe Torfschicht wurde abgebaut und zur Gasproduktion verwendet. Der schützenswerte Moorboden, der über Jahrtausende entstanden war, wurde dadurch zerstört. Die Geschichte der Hausemer Allmend ist zudem eng mit der Internierung von ausländischen Militärangehörigen verbunden. 1923 bauten internierte Deutsche den bis heute bestehenden Entwässerungskanal durch die Allmend. 1948 erfolgte die systematische Trockenlegung der Hausemer Allmend mittels eines Drainagesystems, das Wasser in den besagten Kanal führt. Diese Arbeit wurde zu einem grossen Teil von polnischen Internierten vollbracht.

Bereits jetzt wird auf der Hausemer Allmend Unterboden für das zukünftige Meliorationsprojekt gesammelt. (Bild sals) gesammelt wird, ragen jedes Jahr höher aus dem Boden und wir nehmen regelmässig Elemente ab. Zudem zerfallen die Drainagerohre langsam und führen das Wasser immer schlechter ab. Die Bodenabsenkungen, kombiniert mit der mangelhaften Entwässerung, führen zu einer kontinuierlichen Versumpfung des Bodens, der bereits jetzt nur noch bedingt landwirtschaftlich nutzbar ist. Eine Bodenaufwertung ist deshalb für mich und andere Landwirte existenziell», erklärt der Hausemer Landwirt Markus Staub.

Versumpfung der Allmend Seither bietet die Hausemer Allmend 27 Hektaren hervorragendes Kulturland, das aktiv bewirtschaftet wird. Durch die Drainage, die den Boden mit Sauerstoff versetzt und dadurch zu dessen Abbau beiträgt, hat sich der Boden in der Hausemer Allmend seit 1948 zwischen zwei und vier Meter abgesenkt. «Die Schächte, in denen das Wasser der Drainageröhren

Zusammenarbeit für eine speditive Umsetzung Bereits vor acht Jahren hat die Flurgenossenschaft Hausen deshalb entschieden, ein Bodenverbesserungsprojekt für die Hausemer Allmend zu erarbeiten. Seit 2014 wird nun im Auftrag des Amtes für Landschaft und Natur (ALN) des Kantons Zürich, in enger Zusammenarbeit mit dem Amt für Wasser,

Energie und Luft (Awel), dem Amt für Raumentwicklung und der Hausemer Flurgenossenschaft an einem Vorprojekt zur Bodenverbesserung gearbeitet. Marco Pezzatti, heute stellvertretender und ab Anfang 2017 Chef des kantonalen Amts für Landschaft und Natur erklärt: «Ein Bodenverbesserungsprojekt von der Grössenordnung wie die Huser Allmend ist planungspflichtig. Ein Meliorationsverfahren ist ein in der Landwirtschaft bewährtes Planungsinstrument, das als solches keinen Eintrag im regionalen Richtplan benötigt. Ein privater Gestaltungsplan indessen ist nur möglich, wenn für das Gebiet ein entsprechender Eintrag im regionalen Richtplan vorhanden ist. Mit dem erfolgten Eintrag der Huser Allmend kann damit zwischen zwei möglichen Planungsverfahren ausgewählt werden.» Die Zürcher Planungsgruppe Knonauer Amt hat den Regionalen Richtplan – mit Aufwertungsprojekt der Haus-

emer Allmend – in der vergangenen Woche zur Festsetzung an den Regierungsrat überwiesen.

Melioration der Allmend im Interesse des Kantons Marco Pezzatti spricht sich dezidiert für das Meliorationsprojekt Huser Allmend aus: «Das Vorprojekt zum Meliorationsprojekt wurde fundiert erarbeitet und zeigt auf, dass man den Boden der Huser Allmend nachhaltig aufwerten kann. Im Frühling 2017, wenn der Regionale Richtplan Knonaueramt festgesetzt wird, kann mit der Ausschreibung der Dienstleistungen begonnen werden und die Melioration läuft. Was sicher auch noch erzielt werden muss, ist eine Einigung mit Umweltverbänden, die einspracheberechtigt sind.» Er sehe für das Projekt jedoch gute Chancen, da er schlicht und einfach keine andere Möglichkeit sehe, wie die Hausemer Allmend sonst weiterhin landwirtschaftlich genutzt

Das Zünglein an der Waage Der Umweltverband Pro Natura könnte das Bodenverbesserungsprojekt mit einer Einsprache entscheidend verzögern. Andreas Hasler von Pro Natura Zürich weiss jedoch noch nicht, ob Pro Natura überhaupt Einsprache erheben will: «Natürlich sind wir mit einer Aufwertung der Hausemer Allmend grundsätzlich einverstanden. Die Frage wird sein, wie viel der ökologische Anteil an der Fläche sein wird. Wir denken an 20 Prozent und diese müssen qualitativ hochwertig renaturiert werden.» Karl Burkard, der Präsident der Hausemer Flurgenossenschaft, hofft auf eine speditive Lösung: «Wir sind vor sechs Jahren erstmals beim Kanton vorstellig geworden. Seit zwei Jahren läuft das Vorprojekt. Wir sind zu 20 Prozent Renaturierung bereit, damit wir endlich mit der Melioration beginnen und diese hochwertige Landwirtschaftsfläche für kommende Generationen sichern können.»

«Eine wunderbare Hommage an das Dorf» Dok-Filmtage in Mettmenstetten: Ovationen nach Beni Federers Film «Landluft» «Landluft», der 38-minütige Film von Beni Federer, begeisterte die 220 Zuschauer im «Rössli» Mettmenstetten. «Eine wunderbare Hommage an das Dorf» – so eine der zahlreichen Reaktionen. Die Darbietungen des zweiten Abends gerieten zu einem Festival der Gefühle. Über den ersten der beiden Mettmenstetter Dok-Filmtage hat der «Anzeiger» am 15. November berichtet. Ein Nachtrag über den zweiten Abend ist angezeigt, denn dieser geriet zu einem wahren Festival der Gefühle. Der Start erfolgte mit einem Pantomine-Auftritt von Zanni und Mr. Blues, interpretiert von Gianni Bertossa und René Lutz. Ihnen folgte ein 8-Minuten-Film über den Hochbaupolier Jürg Wyss, der seinen Tagesablauf erfrischend ungeschminkt kommentiert. Und hernach bekamen die 220 Interessierten Beat D. Hebeisens Film über den Rocker Büne Huber zu sehen, dann Beni Federers Beiträge über die letzte Bauernbrennerei und über Gemeindearbeiter This Burkhard, ehe der singende Seemann Bernd Köpke die Bühne eroberte. Er war 1000 km angereist und wurde mit tosendem Applaus verabschiedet.

Nach der Pause folgte der Beitrag über das Wirken des Gemeindepräsidenten René Kälin und danach der Film über Lehrer Peter Schaffner. Der Auftritt mit seinen Schülern bildete einen weiteren Höhepunkt.

Sich mit dem Film ein Denkmal gesetzt Beni Federers Film «Landluft» bildete dann das Finale – ein grandioses! In diesem 38-Minuten-Werk stecken vier Jahre Arbeit, was mehr als 1000 Stunden Aufwand entspricht. Es zeigt die Gemeinde Mettmenstetten und deren Weiler aus der Luft und am Boden in den vier Jahreszeiten: Beeindruckende Aufnahmen und noch nie gesehene Perspektiven sind die Resultate von professioneller Kameraführung und meisterhafter Inszenierung. Es ist ein farbenprächtiger Rundlauf durch die Weiler, der zurückführt in die Gemeinde – mit Aufnahmen aus dem Flieger und per Drohne, aus dem Auto und zu Fuss. Untermalt wird der von Christoph Kapp kommentierte Film mit zwei extra für «Landluft» komponierten Stücken von Marina Wehrli, welche die optischen Eindrücke verstärken. Immer wieder werden Statements von Einwohnerinnen und Einwohnern eingestreut. «Wenn es ein

Dorfreporter Beni Federer (vorne) begrüsst Lehrer Peter Schaffner und die Schulkinder, die für ihren Auftritt viel Applaus bekamen. (Bild zvg.) Paradies auf Erden gibt, dann muss es in Mettmenstetten sein», hiess es. Und eine Einwohnerin aus Herferswil sprach von einer «wunderbaren Oase». Im «Buchstock» wird die Ruhe und die gleichzeitige Nähe zur Stadt geschätzt. «Rössli»-Wirtin Vreni Spinner sagt: «In Mettmenstetten wird Kultur noch gelebt».

Auch die E-Mails, die Beni Federer nach der Aufführung erhielt, sind eindeutig: «Du bist wirklich der Dorfreporter. Man entdeckt ganz viele Facetten, die einem durch all die Jahrzehnte entgangen sind. Und man spürt, mit wieviel Hingabe du dich unserem Dorf widmest», heisst es da. Und: «Mit diesem Film hast du dir ein Denkmal ge-

setzt …» Ganz sicher ist «Landluft» ein wertvolles Dokument im Jubiläumsjahr der Gemeinde Mettmenstetten. (-ter.) Der Film «Landluft» wird am 31. März 2017, 20.15 Uhr, im Werk- und Wohnhaus zur Weid (WWW) in Rossau nochmals gezeigt. Reservieren unter Telefon 044 768 50 80.


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Dienstag, 22. November 2016

Wie wird die neue Orgel in der Kirche Stallikon klingen? Die Gewinner und Organisator Markus Schneider (rechts). (Bild zvg.)

Einblick ins Innenleben der Orgel und zahlreiche Konzerte am Wochenende

42. JassMeisterschaft der SVP Wettswil

Eine Kirchenorgel ist ein hoch komplexes Instrument, und es lohnt sich, es von Nahem zu besichtigen. Am Orgelfest vom 25. bis 27. November bietet sich dazu eine einmalige Gelegenheit. Man bekommt einen Einblick ins Orgel-Innenleben und das Instrument beweist seine Vielfältigkeit.

die Legierung jedoch nur eine untergeordnete Rolle. Der Spieltisch ist die Steuerzentrale einer Orgel und beinhaltet die Klaviaturen (Manuale und Pedal). Auf diesen spielt der Organist die Musik. Die Verbindung von den Tasten der Manuale und des Pedals zu den einzelnen Orgelpfeifen geschieht durch eine mechanische Traktur.

Das Prinzip, nach dem alle Orgeln arbeiten, ist denkbar einfach. Um Töne zu erzeugen, wird Luft in Pfeifen geblasen. Das heisst, wie bei einer Panflöte braucht es für jeden Ton eine eigene Pfeife, in der neuen Orgel sind das insgesamt 874 Stück. Die Klänge dieser Pfeifen können sehr unterschiedlich sein, z.B. laut, leise, hoch, tief, schrill oder dumpf, je nach Beschaffenheit der einzelnen Pfeife. Die Pfeifen werden in sogenannten Registern gegliedert. Viele Register haben ihren Namen von einem Blasinstrument, dem sie im Klang ähneln. Andere sind nach der Bauart benannt. Die Pfeifen werden aus verschiedenen Arten von Holz oder Metall hergestellt. Die Länge der Pfeife bestimmt die Tonhöhe. Der Klang hängt daneben noch von ganz verschiedenen Faktoren ab. Die Pfeifenform und ihr Durchmesser (Mensur) sind von grosser Bedeutung. Bei Metallpfeifen spielt

Orgelfest vom 25. bis 27. November

Jährlich, jeweils im November, organisiert die SVP Wettswil die bestens bekannte Jass Meisterschaft im Gasthof Hirschen. Vierzig jassten dieses Mal mit. Am Samstag, 12. November, gaben sich 40 motivierte Teilnehmer ein Stelldichein. Die begeisterten und professionellen Jassenden wurden durch Organisator Markus Schneider betreut und unterstützt. Nach den ersten drei Durchgängen wurde das Nachtessen serviert. Dank der guten Organisation durch die «Hirschen»-Wirtin und ihre Mitarbeiter ging alles reibungslos über die Bühne. Gut gelaunt nahm man danach die zweite Hälfte der Meisterschaft in Angriff. Bis zur Rangverkündigung wurde unter den Teilnehmenden gerechnet und diskutiert. Dann konnte Markus Schneider die Rangliste verlesen. Gewonnen hat Joseph Korpar, zweiter wurde Guido Keller und dritter Franz Ackermann. Dank den vielen Naturaloder Barspenden konnte jeder einen schönen Preis mit nach Hause nehmen. SVP Wettswil anzeige

Links und rechts neben den Manualen sind die Registerzüge angebracht, mit denen die einzelnen Pfeifenreihen (d.h. Klangfarben) ausgewählt werden können. In der neuen Orgel in Stallikon kommt eine sogenannte Schleifwindlade zum Einsatz. Die «Schleife», eine Holzleiste mit gleich vielen Bohrungen wie Pfeifen eines Registers (z.B. 56 in Stallikon), wird vom Registerzug am Spieltisch bewegt. Bei dessen Betätigung kann die Luft in die darüber stehenden Pfeifen strömen, falls die entsprechenden Tasten gedrückt werden. Zieht der Organist mehrere Register, werden entsprechend viele Ventile zu den Windladen der zugehörigen Pfeifenreihen geöffnet. Spielt er auf der Tastatur einen Akkord, erklingen alle zugehörigen Pfeifen aller gezogenen Register. Wer Genaueres über die Funktionsweise dieses Instruments erfahren

Holzpfeifen des Bourdon 16’. (Bild zvg.) will, und wer vor allem hören will, wie die neue Orgel in Stallikon tönt, besucht am besten das Orgelfest vom 25. bis 27. November. In zahlreichen Konzerten wird die Vielseitigkeit dieses Instruments unter Beweis gestellt und an Führungen genauer erklärt. (pd.)

Neue Orgel Die Kirche Stallikon bekommt eine neue Orgel. Das ist ein seltenes Ereignis, das in einer kleinen Artikel-Serie beleuchtet und auch entsprechend gefeiert werden soll.

Orgelfest vom 25. bis 27. November. Offizieller Festakt: Freitag ab 18.30 Uhr;

Bereits erschienen: Eine neue Orgel

Orgelfest: Samstag, 12 bis 18 Uhr;

für die Kirche Stallikon, 15. November;

Familien-Gottesdienst zum 1. Advent:

Ein Fest für die neue Orgel, 18. November.

Sonntag, 10 Uhr.


Forum glosse

Kein Durchblick Seit einiger Zeit schiesst der «Verein pro Zweckverband Spital Affoltern» aus vollen Rohren gegen den amtierenden Statthalter. Auf einem Talon in einer vor einem Vierteljahr in alle Haushaltungen gestreuten Broschüre mit dem Titel «Helfen Sie bitte mit, unser Akut-Spital zu retten!» konnte man mit Ja oder Nein mitentscheiden, ob die Parteien zu einer zweiten Kandidatur für das Amt des Statthalters aufzufordern seien. Wie dem erstmals erschienenen «Konkurrenzblatt» zum «Anzeiger», dem «Durchblick» vom 16. November, entnommen werden kann, haben von 690 Antwortenden 564 Ja dazu gesagt. Und nun das: Die Wiederwahl des bisherigen Statthalters ist im «Anzeiger» vom 18. November bereits bestätigt worden. Am 28. Oktober wurde der Wahlvorschlag des Bisherigen publiziert. Dann hätte jedermann die Gelegenheit gehabt, bis zum 4. November mit nur 15 Unterschriften eine weitere Kandidatur anzumelden. So hätte das Volk am 12. Februar 2017 an der Urne entscheiden können. Ich verstehe den Verein nicht. Wenn er schon den heutigen Stelleninhaber immer wieder angreift, hätte er sich im Sinne von mehr Demokratie halt selber um eine zweite Kandidatur bemühen müssen, nachdem er mit seinem Anliegen bei den Parteien scheinbar auf Granit biss. «So bleibt uns im kommenden März 2017 nur die einzige Möglichkeit, leer einzulegen, um zu dokumentieren, dass wir einen solchen schwachen Statthalter verachten und als krasse Fehlbesetzung betrachten» steht in der Geburtsnummer der neuen Bezirkszeitung von Mitte November. Nein, meine Damen und Herren vom «Durchblick». Sie können im nächsten Frühling nicht leer einlegen. Denn nach der bereits publizierten stillen Wahl wird bezüglich Statthalter ja gar kein Urnengang mehr stattfinden. Schon in meiner Glosse vom 9. September hatte ich mich so «schüüli» auf eine echte Auswahl gefreut. Und jetzt das: Nur lafere statt liefere, alles nur Schall und Rauch. Demokratie ist ja gut, aber manchmal halt auch eine echte Herausforderung, wenn man tatsächlich etwas erreichen will. Erich Rüfenacht

RestrisikoBehörde Ensi Wie kann je ein Terrorakt auf ein AKW mit einem Flugzeug mit der Zahl alle 10 000 Jahre und geringer vom Ensi beurteilt werden? In Belgien stehen noch heute Soldaten um die Kernkraftwerke. Wie kann ein Hochwasser mit dieser Zahl beurteilt werden, wenn in Brugg eine Wassermarke von einem Hochwasser vom Jahr 1600 zur massiven Überschwemmung der Beznau Insel führen würde? Wie kann ein Neutronenbeschuss des Reaktordruckbehälters mit Alueinschüssen in der Schweiz und Kohlenwasserstoffverunreinigungen in Frankreich auf ein Bersten dieses Behälters auf alle 10 000 Jahre und weniger beurteilt werden? Was gibt allen Behörden und Fachleuten die Sicherheit es passiert alle 10 000 Jahre oder weniger? Wenn es passiert, haben wir einen unfassbar hohen Schaden in unserem Land. Darum ein Ja am 27. November. Peter Sager, Aeugst

Ende der Diskussion Wie angekündigt, schliesst der «Anzeiger» mit diesen Beiträgen die Diskussion zu den Abstimmungsvorlagen vom 27. November 2016 ab.

Dienstag, 22. November 2016

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Regenbogen über dem Säuliamt Stimmungsbilder vom Freitagmorgen

Wenn Sonne und Regen zusammenfinden ... Regenbogen über Islisberg. (Bild Karl Guntli)

Die grosse Chance des Atomausstiegs Am 16. November fand eine mit rund 20 Teilnehmern gut besuchte Veranstaltung der Reihe «Grünliberale am Puls» statt. Im Riegelhüsli in Bonstetten hielt Dr. Barbara Schaffner, Kantonsrätin der Grünliberalen aus dem Bezirk Dielsdorf, ein Referat zur am 27. November anstehenden Abstimmung. Nach dem Physik-Studium an der ETH hat Barbara Schaffner am Paul Scherrer Institut über Strahlenmedizin doktoriert und sich am nationalen Institut für Strahlenforschung in Japan weitergebildet. Anschliessend war sie zwei Jahre Geschäftsführerin von «Zürich erneuerbar» und hat bei der Empa an der Entwicklung von Solarzellen mitgearbeitet. Sie ist damit eine ausgewiesene Expertin zum Thema der erneuerbaren Energien. Barbara Schaffner zeigte in ihrem Referat die Chancen und Risiken auf, welche aus einem Ja bzw. Nein der Bevölkerung zur Initiative zum geordneten Atomausstieg resultieren werden. Wird die Initiative abgelehnt, bleibt alles beim Alten, nach wie vor besteht das Risiko eines Unfalls wie in Tschernobyl oder Fukushima mit allen für die Schweiz nicht tragbaren Folgen. Chancen sind in diesem Fall keine erkennbar. Anders sieht es aus, wenn die Initiative angenommen wird, wie Barbara Schaffner klar anhand vieler aktueller Daten aufzeigte. Es ist vertretbar, dass während kurzer Zeit an einigen wenigen Tagen pro Jahr etwas mehr aus Kohlekraftwerken gewonnener Strom importiert werden muss. Keinesfalls jedoch werden, wie von den Gegnern der Initiative behauptet, in der Schweiz die Lichter ausgehen,

denn die Schweiz ist ein Durchgangsland für den Strom und vom Leitungsnetz her ist die Versorgung der Schweiz immer gesichert! Der Ausstieg würde mittelfristig bis gegen 10 000 zusätzliche Arbeitsplätze generieren und spätestens in einigen Jahren insgesamt auch eine deutlich geringere Abhängigkeit vom Ausland bedeuten. Solar- und Windanlagen sowie zusätzliche Wasserkraftanlagen können wir in der Schweiz selbst mit unseren eigenen Mitteln bauen und betreiben, das für die Atomkraftwerke notwendige Uran stammt jedoch aus Afrika und wird dort unter menschenunwürdigen Bedingungen produziert. Wir sind heute, mit den Atomkraftwerken, bezüglich des Urans zu 100 % vom Ausland abhängig. In der Forschung befindet sich die Schweiz bei den Solaranlagen noch an der Spitze, zum Beispiel wurde mit einem Mehrfamilienhaus am Schaffhauserplatz in Zürich gerade aufgezeigt, dass mittels in die Fassade integrierter Solarzellen eine 100-ProzentVersorgung möglich ist. Diese Spitzenstellung der Schweizer Forschung wird bisher aber kaum in Form von tatsächlich installierten Solar- und Wind-Energie-Anlagen umgesetzt. Die Schweiz liegt diesbezüglich weit hinter Deutschland, Italien und Österreich, ja sogar hinter dem Atomenergieland Frankreich zurück! Die Grünliberalen bitten deshalb die Bewohner des Knonauer Amts, unbedingt ein Ja für den Atomausstieg einzulegen. Dr. Thomas Beck, Vorstand der Grünliberalen Knonauer Amt

In Zukunft investieren Was sagt uns das, wenn ein Unternehmen einen Teil der Firma verkaufen, ja verschenken will? Unter anderem geschieht dies dann, wenn der betroffene Teil Verluste verursacht. Genau das passiert momentan bei unseren AKWs. Sie verursachen hohe Verluste und die Betreiber wollen sie loswerden. Was hat das zur Folge? Die Stromproduzenten haben kein Interesse daran, weiter zu investieren. Dies wiederum führt dazu, dass die Sicherheitsrisiken zunehmen. Es ist darum höchste Zeit, diese veraltete Technologie in den Ruhestand zu schicken. Die weltweit grössten Uran-Exporteure sind Kasachstan, Kanada und Australien. Der Import von Uran kostet die Schweiz jährlich 180 Mio. Franken, während Sonne und Wind als Energiequelle gratis zur Verfügung

stehen. Die Schweiz soll unabhängiger von Energieimporten (Erdöl, Gas, Kohle, Uran) werden. Dank den erneuerbaren Energien wird das Geld in der Schweiz investiert. Dies schafft Arbeit in vielen lokalen Betrieben und sichert unseren Wohlstand. Der geordnete Atomausstieg ist machbar. Wasserkraft, Solar- und Windkraftwerke ergänzen sich optimal: die in den Stauseen gespeicherte Energie versorgt die Schweiz dann mit Strom, wenn weder Sonne noch Wind verfügbar sind. Stimmen Sie deshalb am 27. November 2016 Ja zur Volksinitiative «Für den geordneten Ausstieg aus der Atomenergie (Atomausstiegsinitiative)». Ronald Alder, Grünliberale, Ottenbach

«Ende» über dem Gemeindehaus Affoltern. (Xavier Cogniasse)

Schöne neue Kirche – ohne die Jungen? An der Kirchgemeinde-Versammlung vom 14. November zeigten sich die bestehenden grossen Konflikte innerhalb der Pfarrei St. Mauritius in Bonstetten. Der Budget-Vorschlag lag unzureichend vor. Fragen nach Einzelheiten wurden nur zögernd beantwortet und warfen Unklarheiten auf. Budgetposten wurden reduziert. Die direkten Auswirkungen bekommen vor allem die Jugendlichen zu spüren: Das Pensum des Katecheten wurde von 90 % auf 30 % zurückgestuft. Eine der Auswirkungen davon ist die Streichung der mehrtägigen Firmreise, die immer ein grosses Highlight für die Firmanden bedeutete. Eine weitere Auswirkung ist, dass der OberstufenUnterricht vollständig entfällt. Die Reduzierungen des Budgets erfolgten, o h n e, dass die Kirchgemeinde unter Spardruck steht, wie auf Nachfragen zu erfahren war. Was sind unsere Jugendlichen der Kirchgemeinde und insbesondere Herrn Pfarrer Herzog und der Kirchenpflege wert? An der Firmung 2016 war Herr Pfarrer Herzog nicht anwesend, obwohl er seine aktive Teilnahme im Gottesdienst zugesichert hatte. Ungefähr eine halbe Stunde vor Gottesdienstbeginn wurde er auf dem Kirchengelände gesehen. Herr Dr. Martin Grichting, Generalvikar des Bistums Chur, der Firmspender, äusserte, dass er eine solche Situation noch nie erlebt habe. Er spendet die Firmung seit sieben Jahren. Die Firmung 2015 verlief ähnlich. Herr Domherr Christoph

Casetti aus Chur stand dem Gottesdienst vor. Herr Pfarrer Herzog befand sich während dem Gottesdienst zuhinterst in der Kirche. Wir Eltern von Firmlingen empfanden dieses Verhalten als sehr befremdend. Wie sollen unsere Jugendlichen einen Zugang zur Kirche finden, wenn sie solche Situationen und solche Verhaltensweisen von kirchlichen Mitarbeitenden erleben müssen? Wird sich die Situation nicht sofort verbessern, werden sich die Firmanden für die Firmung 2017 voraussichtlich ohne Katecheten auf den Firmweg begeben müssen. Wird Pfarrer Herzog diese grosse und wichtige Aufgabe übernehmen? Wird er im Firmgottesdienst 2017 dabei sein? Die Anwesenden der Kirchgemeinde-Versammlung haben sich entschieden, dass eine Sitzung im Januar einberufen werden muss, um weitere bestehende, grosse Probleme aktiv angehen zu können und Lösungen zu erarbeiten. Das Protokoll der KirchgemeindeVersammlung vom 14. November wird am 24. November erwartet und aufgeschaltet auf der Homepage der Pfarrei. Weitere Details werden darin nachzulesen sein. Wir warten gespannt. Familie B. & M. Landis, Familie G. & M. Wild, Familie M. & B. Enk, Familie D. Klein, Familie B. & B. Grünebaum, Familie C. Roos, Familie N. Schwager, Familie R.& B. Hanselmann

Zur Gemeindeversammlung Affoltern Mit Blick auf die Gemeindeversammlung vom 5. Dezember 2016 diskutierten am 17. November 2016 die Gemeinderäte Hermann Brütsch und Markus Meier sowie das Co-Präsidium Margrit und Hans Ulrich Meuter die anstehenden Traktanden mit Mitgliedern der FDP-Ortspartei Affoltern a.A. Die sehr angeregte Diskussion zeigte auf, dass die Abstimmungsthemen auf sehr grosses Interesse stiessen. Vorgestellt wurden das Budget 2017 der politischen Gemeinde und jenes der Primarschschulgemeinde. Auch diskutiert wurden die Bauabrechnungen der Tiefbauabteilung der politischen Gemeinde und die Bauabrechnung des Kindergartens Spittel der Primarschulgemeinde. Nicht zur Abstimmung kommt an der Gemeindeversammlung vom 5. Dezember 2016 das Projekt betreffend die Bildung einer Einheitsgemeinde zwischen der politischen Gemeinde und der Primarschulgemeinde Affoltern. Darüber werden der Gemeinderat und die Primarschulgemeinde an

der Gemeindeversammlung vom 5. Dezember 2016 aber informieren. Den anwesenden Mitgliedern wurde an der Mitgliederversammlung das Projekt Einheitsgemeinde bereits am 17. November präsentiert. Auch zu diesem Thema wurden sehr zahlreiche Fragen gestellt und kompetent beantwortet. Gespannt kann man auf die bevorstehende Gemeindeversammlung sein, diese wird mit grosser Wahrscheinlichkeit ebenfalls sehr lebhaft sein. Die FDP Ortspartei empfiehlt, das Budget 2017 der politischen Gemeinde sowie deren Antrag auf Verzicht auf die Aufwertung des Verwaltungsvermögens anzunehmen. Eine Empfehlung hinsichtlich des von der Primarschule unterbreiteten Budgets kann jedoch infolge noch nicht umfassend vorliegender Informationen bezüglich des Investitionsplans (Sanierung Schulhaus Butzen) derzeit nicht abgegeben werden. Hans Ulrich Meuter, Co-Präsident FDP Ortspartei Affoltern a.A.


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Dienstag, 22. November 2016

Weihnachtsmarkt

Bücherabend

18. Wettswiler «Adventsmäärt», am Sonntag, 27. November, bei der Schulanlage Mettlen. > Seite 15

Manuela Hofstätter stellt in der Bibliothek Stallikon Buch-Neuheiten vor. > Seite 17

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Verletzungspech Ereignisreiche erste Saisonhälfte mit Höhen und Tiefen für den FC Affoltern. > Seite 21

Aufschwung im Bonstetter Bistro Gastrolokal am Bahnhof Bonstetten-Wettswil rüstet auf Im Februar 2016 öffnete das Bistro seine Pforten, nun möchte sich Massimo Dottore beruflich neu orientieren. Nachfolger wird Carmine Natale, der das kulinarische Angebot markant ausbaut. ................................................... von kaspar köchli «Es war eine schöne Zeit, ich danke allen», verabschiedet sich Geschäftsführer «Massi» Dottore vom «Massis Bistro» und er fügt an: «Toll, dass es hier weitergeht.» In seine Fussstapfen tritt Carmine Natale. Er fährt im italienischen Stil fort, allerdings mit wesentlich breiterem kulinarischem Angebot. Und er kommt ins Schwärmen: «Leckere Antipasti misti, Pasta, Pizza, Panini italiani, Focaccia sowie Cornetti (Süssgebäck) – kurz: italienische Köstlichkeiten!» Zudem werden neu Mittags- und Tagesmenüs angeboten. Unterstützt wird Carmine von seiner Frau Gelsomina Carfagno und sei-

«Bistro nach meinem Geschmack» Neu heisst das Lokal «Bistro a modo mio» und die Öffnungszeiten wurden erweitert: Montag bis Donnerstag von 7.30 bis 21 Uhr, Freitag 7.30 bis 23 Uhr, Samstag 9 bis 23 Uhr sowie neu am Sonntag 9 bis 13 Uhr. Wegen sanfter Umgestaltung des Lokals ist vom 26. Das Bonstetter Bistro beim Bahnhof wird ab 1. Dezember bis 30. November neu von Carmine Natale geführt. (Bild Kaspar Köchli) geschlossen, ehe nem Schwager Moreno Carfagno, der am Mittwoch, 1. Dezember, wiedererden administrativen Part übernimmt. öffnet wird. Der offizielle BegrüssungsSein Motto lautet: «Jeder soll sich gut apéro findet am Samstag, 3. Dezemfühlen und entspannt geniessen kön- ber, ab 15 Uhr statt. «Bis open end», nen.» Für das leibliche Wohl zeichnet lacht Carmine vorfreudig. «Eingeladen der italienische Koch Francesco ver- sind alle, wir stossen auf Vergangenes und vor allem auf Neues an.» antwortlich.

Ausgezeichnete Volg-Weine Gutes Preisleistungsverhältnis gewürdigt Rekordverdächtige 36 von 60 der degustierten Volg-Weine wurden im «Weinseller 2017» von Chandra Kurt mit dem Stern für speziell gutes Preis-LeistungsVerhältnis ausgezeichnet. Weinautorin Chandra Kurt hat für den neuen «Weinseller 2017» 60 Volg-Weine degustiert und 36 davon mit einem Stern ausgezeichnet: Es sind besonders empfehlenswerte Schnäppchen mit einem speziell guten Preis-Leis-

tungs-Verhältnis. Darunter sind viele Schweizer Weine, die bei Volg seit jeher eine grosse Bedeutung haben. Mit dieser Erfolgsquote stellt Volg einen neuen Rekord auf und führt die entsprechende Rangliste Schweizer Detailhändler im «Weinseller 2017» an. Ein ausserordentlich interessanter Wein ist der französische Beaurempart Grande Réserve 75 cl – mit stolzen 17,5 von 20 möglichen Punkten zu einem Preis unter 10 Franken.

Training im Wasser Eine halbe Stunde Aqua-Training kostet bis zu 400 Kalorien. Die erfahrene Aqua-Fitness-Trainerin Margrit Hard bietet ab Januar bis zu den Sommerferien 2017 Kurse in Wettswil und Ottenbach an. Die Kurse finden jeweils am Dienstagabend um 20.15 Uhr oder 21.05 Uhr in Wettswil, und in Ottenbach, jeweils am Donnerstagabend um 20 Uhr oder 20.45 Uhr, sowie am Freitag um 20.20 Uhr statt. Dies sind auch ideale Kurszeiten für Berufstätige, welche somit ohne Stress zu den Kursen anreisen können. Margrit Hard ist diplomierte Aqua-Fitness-, Aerobic- sowie Gymnastik-Instruktorin und kennt sich aus mit Training an Land wie auch im Wasser. Zudem verfügt sie über eine Ausbildung in Sport- und Ernährungstherapie. Sie leitete auch Kurse und Weiterbildungen für die EAA (European Aquatic Association). Durch die jahrelange Erfahrung (seit 1993 in Ottenbach und Wettswil) mit über 22 Wochenlektionen und durch die laufenden Weiterbildungen ist Margrit Hard auf dem neuesten Stand

und mit den neusten Trends vertraut. Der Kurs nach den Weihnachtsferien richtet sich an Personen, welche Trainingseinheiten im Wasser suchen, und auch entsprechend gefordert werden möchten. Frauen wie auch Männer sind will- Aqua-Training. kommen. (Bild zvg.) Dieses Training ist sehr gelenkschonend, gerade auch nach einer Verletzung. Die Intensität kann grundsätzlich selber eingeteilt werden, wobei Margrit Hard darauf achtet, dass die Kursteilnehmenden auch entsprechend gefordert werden. Fetzige Musik und dazu passende Geräte werden entsprechend zum Thema der Lektion angeboten. Auch werden gleichzeitig die aktuellsten Trends aus Weiterbildungen vom November 2016 in Deutschland in die Lektionen miteinbezogen. (pd.) Weitere Infos unter www.margrit-hard.ch.

Weine aus dem Volg-Sortiment schneiden mit durchschnittlich rund 17 Punkten generell hervorragend ab. Eine Top-Wertung gibt es auch wieder für den Schweizer «Volgaz» Vin Mousseux 75 cl, der Kassensturz-Testsieger unter den Schaumweinen. Die Übersicht der ausgezeichneten Volg-Weine findet sich im neuen Weinseller-Flyer, der ab November in jedem Volg kostenlos aufliegt oder unter www.volg.ch heruntergeladen werden kann. (pd.)

Tagliatelle Tartuffi - im ganzen Parmesan am Tisch zubereitet

Feuer und Flamme im «Weingarten» Ein Hit: Flambieren im Parmesan Bereits zum zehnten Mal erlebt man im Gasthof Pizzeria Weingarten einen Höhepunkt der besonderen Art: Jeden Abend ist jetzt wieder «Flambieren im Parmesan» angesagt. Das Wasser läuft einem schon im Munde zusammen, wenn Kellner Mischa und die Gastgeberin Anita Häberling mit dem ganzen Parmesankäse vor den Tisch auffahren und dort mit dem flüssigen Feuer, aus erhitztem Grappa della casa, den geraspelten Parmesan in der Mulde zum Schmelzen bringen. Ist die Sauce dann bereit, werden die in der Küche vorbereiteten Tagliatelle zur entstandenen Grappa-Käsesauce geleert und sorgfältig vermischt. Die dampfenden, gut gemischten Nudeln werden nun in die Teller geschöpft und mit schwarzem Schweizer

Trüffel, welcher in dünnen Scheiben darüber geraffelt wird, verfeinert. Wer jetzt auch «Feuer und Flamme» ist und dieses Spektakel einmal selber erleben und diese wunderbare Spezialität entweder mit Tagliatelle oder Risotto geniessen möchte, reserviere sich noch heute einen der begehrten Plätze. Denn das Flambieren im Parmesan findet begrenzt vom 20. November bis 23. Dezember, jeden Abend ab 18 Uhr im dazu passenden, stimmungsvollen Ambiente des Gasthof Pizzeria Weingarten statt. Übrigens … Die «schwarzen Diamanten» werden durch Trüffel-Hunde auch im Säuliamt gefunden. Dieses Jahr wird der «Weingarten» durch den Trüffelsucher Lothar Zeissler aus Wettswil beliefert, welcher mit seinem Lagotto-Rüden Yari an geheimen Plätzen im Säuliamt unterwegs ist. (pd.)

Mit natürlichen Materialien gestaltet «Adventszauber» im Mettmenstetter Blumenatelier Unverblümt Isabella Gut und ihr Team haben am Freitag und Samstag zur Adventsausstellung geladen – und dabei vorweihnachtliche Stimmung verbreitet. Crème- und Aubergine-Töne, weiss und rot – typisch weihnachtliche Farben prägen die Ausstellung «Adventszauber» im Mettmenstetter Blumenatelier Unverblümt. Immer wieder hat Isabella Gut in den vergangenen zwölf Jahren auch Trendfarben ausprobiert – mit mässigem Erfolg: «Die Leute finden es lässig – und kaufen dann doch das Klassische.» Statt mit Farben verblüfft sie deshalb mit Materialien: Limetten-Schnitze und Peperoncini, Blüten und Bambusblätter, exotische Samen und Steine haben sie und ihr Team in die Kränze und Gestecke eingebaut. «Wir haben sehr viel mit natürlichen Materialien gearbeitet», verrät die Floristin. An der Adventsausstellung hat das «Unverblümt»-Team seine zahlreichen Gäste mit heisser Schokolade verwöhnt, veredelt mit einem Schuss Rum und etwas Schlagrahm. Bei de-

Adventszauber mit Isabella Gut, Maja Müller und Corinne Roos. (Bild Thomas Stöckli) zenter Weihnachtsmusik hatten die Besucher Gelegenheit, den Rundgang durch die Räume zu machen. Für die Ausstellung darf Isabella Gut nämlich jeweils auch die Werkstatt und die Ausstellungsräume der Firma Müller Bodenbeläge nebenan mitnutzen.

Die Dimension der Ausstellung lässt erahnen, mit welchem Einsatz das sechsköpfige Floristinnen-Team in den Tagen zuvor ans Werk gegangen sein muss. Schliesslich sollten die Werkstücke ja frisch und möglichst lange haltbar sein. (tst.)


vermischtes

Schüler unterwegs für Kinder in Not Verkauf von Pro Juventute Geschenkartikeln und Briefmarken. Schweizweit sind in der Vorweihnachtszeit wieder Tausende Schulkinder unterwegs, um Briefmarken und Artikel von Pro Juventute zu verkaufen. Mit dem Erlös werden regionale Projekte für Kinder und Jugendliche finanziert. Schulkinder helfen so anderen Kindern in ihrem Kanton. Und zwar ganz konkret: «Das Engagement der Kinder und Lehrpersonen beeindruckt uns jedes Jahr aufs Neue», so Katja Wiesendanger, Direktorin bei Pro Juventute. «Ihr Elan und ihre Unterstützung freuen uns sehr.» Für jede verkaufte Briefmarke oder jeden verkauften Artikel gibt es von Pro Juventute einen Zustupf in die Klassenkasse. Die Kinder verkaufen auch die neuen Pro Juventute Sonderbriefmarken der Schweizerischen Post. Der Bülacher Illustrator Christian Kitzmüller hat die zwei Sujets «Klassenzimmer» (A-Post Sondermarke mit Zuschlag von

50 Rp.) und «Pause» (B-Post Sondermarke mit Zuschlag von 40 Rp.) entworfen. Wer die Briefmarken kauft, unterstützt Projekte für Kinder und Jugendliche in der Schweiz. Gerade auf der Weihnachtspost an Kunden, Geschäftspartner, Bekannte oder Freunde ist die Sonderbriefmarke immer auch eine gern gesehene humanitäre Geste. «Dass die Pro Juventute auf die Unterstützung der Schulklassen zählen dürfen, ist nicht selbstverständlich», so Marco Buser, von der nationalen Stiftung Pro Juventute. Neben den Sonderbriefmarken verkaufen die Schülerinnen und Schüler je nach Kanton weitere Artikel wie etwa Apfelringli, Haselnussgebäck oder Crayons. Sollten einen die Kinder an der eigenen Haustür verpassen, können die lokalen Artikel auch bei der kantonalen Pro Juventute erworben werden. Die Sonderbriefmarken sowie viele Geschenkartikel sind im Shop der nationalen Pro Juventute erhältlich. (pd.)

Zauberhafte Weihnachtswelten Sonntagsverkauf bei Möbel Egger Am Samstag und Sonntag, 26. und 27. November, überrascht Möbel Egger mit einem fantasievollen Rahmenprogramm, attraktiven Rabatten und genussvollen Degustationen. Mit faszinierenden Weihnachtswelten und besonderen Aktivitäten entführt Möbel Egger seine Besucherinnen und Besucher in die stimmungsvolle Weihnachtszeit. Die gemütlich-geruhsame Stimmung lässt auch dieses Jahr nicht auf sich warten. Schon ganz traditionell kann man sich in den wunderbaren Weihnachtswelten der Ausstellung in diese schönste Zeit des Jahres verführen lassen. Damit niemand in den Weihnachtsstress kommt, ist das Geschäft am Sonntag, 27. November, von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Dann kann man sich in aller Ruhe umsehen. Während die Eltern ungestört stöbern und einkaufen, vergnügt sich der Nachwuchs gratis in der Kinder-Ecke beim Basteln oder im Kinderkino.

Weihnachtsgeschenke und attraktive Preisvorteile Am Sonntag ist Ronald McDonald mit seiner tollen Show bei Egger zu Gast. Zur Stärkung wird den Besuchern ein Gratis-Drink an der Egger-Bar offeriert und zudem besteht die Möglichkeit, das komplette Angebot der neuen Wine and Food Boutique zu degustieren. Noch bis am Sonntag, 27. November, kann von zusätzlich 10 % Rabatt

Weihnachtsstimmung bei Möbel Egger. (Bild zvg.)

auf fast alle Möbel sowie Boutiqueund Weihnachts-Artikel profitiert werden – und dies zusätzlich zu den bereits attraktiven Abhol- und Lieferkonditionen. Das umfassende und attraktive Angebot der Möbel Egger-Ausstellung begeistert. Und erst recht die Schnäppchen und Preisvorteile, von denen es auch in der Vorweihnachtszeit so einige hat. Ein Besuch ist vielsprechend, denn in der neuen Wine and Food Boutique aber auch im grossen Wohnaccessoires-Bereich finden sich unzählige wunderschöne Geschenkideen. Das Egger-Team steht für Beratungen natürlich gerne zur Verfügung. (pd.) Möbel Egger, Luzernstrasse 101, Eschenbach, www.moebelegger.ch. Telefon 041 449 40 40.

Ein Bastel-Erlebnis für die ganze Familie Knusperhäuschen bauen im Emmen Center Am Samstag, 26. November, lädt das Emmen Center zu einem ganz besonderen Weihnachtsspass ein und bastelt im Erdgeschoss auf der Weihnachtsallee mit den Kindern bunte Lebkuchenhäuschen. Die Emmen-Center-Weihnachtsbackstube öffnet am Samstag um 10 Uhr ihre Tore für einen tollen Bastelspass für die ganze Familie. Mit süsser Glasur und leckeren Guezli gestalten die kleinen und grossen Besucher ihr Leb-

kuchenhaus ganz individuell. Der weihnachtlichen Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. In Zusammenarbeit mit dem Luzerner Backunternehmen Hug bietet das Emmen Center diesen weihnachtlichen Bastelspass für einen Unkostenbeitrag von fünf Franken an. Alle nötigen Accessoires zum Backen, Bauen und Verzieren der Lebkuchenhäuser werden in der Backstube zur Verfügung gestellt. Bis 16 Uhr wird gebastelt – solange der Vorrat reicht. (pd.) Infos: www.emmencenter.ch.


Veranstaltungen

Dienstag, 22. November 2016

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18. Wettswiler «Adventsmäärt» Ein grosser Teil des Reinerlöses für einen guten Zweck In Wettswil am Albis wird die vorweihnachtliche Adventszeit traditionell mit dem Adventsmäärt eingeläutet, am Sonntag, 27. November. Überall werden wundervolle Gestecke verkauft, es riecht nach Glühwein, der Samichlaus mit Esel und Schmutzli zieht durch das Määrtgelände und verteilt Leckereien an die Besucher. Die für viele schönsten Tage des Jahres beginnen pünktlich am 1. Advent und zwischen 11 und 17 Uhr, wird dem Publikum an über 50 Ständen ein breites Angebot präsentiert. Dieses beinhaltet Adventsgestecke, Kunsthandwerk und Vielerlei an dekorierten Ständen. Rund ums Thema Advent wird einiges geboten und auch das kulinarische Angebot mit Raclette, Wurst und Glühwein lädt zum Verweilen ein. Viele Besucher profitieren vom grossen Advents-Angebot und kaufen zum Beispiel einen schönen Adventskranz oder weitere adventliche Produkte. Wichtig ist neben dem Christmas-Shopping für viele aber auch die Plattform, dass sich Menschen von nah und fern austauschen und begegnen können. Wettswil, aber auch die Nachbardörfer wachsen stetig und so besteht am Adventsmäärt die Möglichkeit, Menschen aus der

Region kennenzulernen und sich allenfalls zu vernetzen. Eine weitere tolle Tendenz ist das Einladen von Freunden und der Familie. So kann man gemütlich zusammen durch den Markt schlendern, vom Angebot profitieren und somit den 1. Advent gemeinsam zelebrieren. Die Adventszeit diente den Menschen schon immer dazu, sich besinnlich zu zeigen, das Familienleben zu geniessen und Freundschaften zu pflegen. Alle Beteiligten sind bereit und freuen sich auf ein Wiedersehen, sei es im Marktgelände, im Türmlihaus oder in der grossen Schneehütte in der Turnhalle «Mettlen». Die Freunde von weiteren Leckereien wie Magenbrot, Guetzli, Adventsgebäck und Marroni kommen ebenfalls nicht zu kurz. Die Bibliothek ist geöffnet und um 14 Uhr werden im UG Geschichten für die Kleinen vorgelesen. Ein weiteres Highlight wird das Bibliothek-Team für die Besucher bereithalten. Man kann sich überraschen lassen. Für die kleinen und grossen Besucher gehört auch das Lebkuchen-Dekorieren zu den speziellen Momenten, welches zwischen 11.30 und 15 Uhr in der grossen Schneehütte (Turnhalle Mettlen) stattfindet. Um zirka 12.30 Uhr wird Akemi.ch einige Lieder zum Bes-

Auch der Samichlaus besucht den Wettswiler «Adventsmäärt». (Bild zvg.) ten geben und die Besucher musikalisch erfreuen. Der Gemischte Chor Wettswil-Bonstetten wird um 14 Uhr in der Turnhalle Mettlen Adventslieder vortragen. Die Besucher sind herzlich zum Mitsingen eingeladen.

Was geschieht mit dem Erlös? Zu einer schönen Tradition gehört es, dass der grösste Teil des Reinerlöses

Kunstwerke aus drei Stiftungen Weihnachtsausstellung «Karten» in der Galerie Märtplatz KulturAffoltern lädt ein zur letzten Ausstellung im Galeriejahr 2016: Drei Stiftungen aus dem Bezirk zeigen ab dem 25. November die Kunstwerke ihrer Bewohnerinnen und Bewohner. In den Ateliers der Beschäftigung und Tagesstruktur haben die Bewohnerinnen und Bewohner vom Wohnhuus Meilihof in Ebertswil die Möglichkeit, sich kreativ zu entfalten und einen persönlichen Stil zu entwickeln. Mit fachlicher Unterstützung gelingt es im Malatelier allen Teilnehmenden, die eigenen Vorstellungen zu verwirklichen. Dabei ist vor allem wichtig, eine individuelle Technik zu finden, welche die visuelle Vorstellung und die Lust am Gestalten mit den Begabungen und Fähigkeiten verbindet. Daraus resultiert eine hohe Zufriedenheit und grosse Freude über das Ergebnis. Das Ziel, eventuell eine Kunst-Karte zu produzieren, steht nicht im Vordergrund. Viel wichtiger ist das Gestalten und Umsetzen der eigenen Ideen. Ob ein Kartendruck entsteht, wird erst später entschieden. In der Ausstellung werden diverse kreative Werke der Bewohnerinnen und Bewohner und die daraus in hochstehender Qualität gedruckten Karten gezeigt. Mit dem Erlös der verkauften Karten werden die Bewohnerinnen und Bewohner direkt unterstützt und Aktivitäten und Anlässe finanziert. Auch die Stiftung RGZ mit Tagesstätten in Zürich und Stallikon fördert und begleitet Klienten und Klientin-

von «Herbscht- und Adventsmäärt» an gemeinnützige Organisationen weitergegeben wird. In diesem Jahr werden wiederum verschiedene Institutionen und Vereine sowie unterstützungsbedürftige Menschen in der Region berücksichtigt. Besonders erwähnenswert sind die vielen Helfer, die Vereine, Standbetreiber, Sponsoren, ohne die es unmöglich wäre, einen solchen Anlass durchzuführen. Die Gelegen-

OK Wettswiler «Adventsmäärt» Remo Buob, OK-Präsident www.määrt.ch.

Weihnachtsmarkt im «Chinderstern» Auch in der Affoltemer Kita weihnachtets Der kleine Weihnachtsmarkt in der Kita Kinderstern findet am Samstag, 26. November, von 10 bis 14 Uhr statt.

Karten vom Götschihof, Augstertal ... nen bei den unterschiedlichsten kreativen Arbeiten. Alle Menschen sind fähig zur Entwicklung und Entfaltung und haben Anspruch auf individuelle Förderung, Bildung und Begleitung. In den zwei Tagesstätten entwickeln sich unsere Klientinnen und Klienten individuell weiter und leben gleichzeitig ihre Kreativität aus. In Workshops erarbeiten sie eine Vielzahl an Karten und probieren diverse Materialien, Mal- und Drucktechniken aus. Interessenten finden bei uns Unikate und eine gedruckte Kartenkollektion zu diversen Themen wie Frühling, Sechseläuten, Geburtstag und Weihnachten. Im Götschihof, einer Sozialinstitution der Stiftung Solvita, finden Menschen mit einer geistigen, körperlichen, psychischen oder mehrfachen Behinderung einen Schul-, Ausbildungs-, Umschulungs-, Arbeitsund/oder Wohnplatz. Die Bewohnerinnen und Bewohner der Schwerbehin-

dertenwohngruppen werden stundenweise in der Beschäftigungsgruppe bei der Herstellung von Eigenprodukten begleitet und gefördert. Die Karten werden im Laden der Gärtnerei verkauft. Der Grafiker und Künstler Tom Künzler unterstützt seine Mitarbeitenden individuell beim Gestalten der Karten. Für ihn ist es wichtig, dass der unverkrampfte Stil seines Teams auf professionelle Art und Weise in den Kartensujets wiederzufinden ist. Jeder und jede trägt mit seinen oder ihren Stärken einen wichtigen Teil zum Endprodukt bei. Der Götschihof zeigt an dieser Ausstellung eine Auswahl an KartenUnikaten, also jede Karte ist ein Original. Zusätzlich kreierte das Team eine eigens auf diese Ausstellung gefertigte «Schneemänner-Serie». Überraschend ist, wie unterschiedlich das Thema Schneemänner interpretiert werden kann.

Bereits seit der Eröffnung der Kita Chinderstern im Juni 2012 gab es in jedem Jahr eine Weihnachtsaktion. Eine der Betreuerinnen reist im Frühjahr 2017 für einige Wochen auf die Philippinen und wird dort ehrenamtlich arbeiten. Deshalb wurde eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Zwischen Oktober 2016 und März 2017 gibt es mehrere Aktionen in der Kita. Ganz besonders freut man sich auf den kleinen Weihnachtsmarkt, zu dem die Kita alle Kinder, Eltern, Grosseltern und Freunde aus Affoltern am Albis und Umgebung einlädt. Schon seit einiger Zeit ist man am Basteln, Nähen, Backen, Malen und Einpacken. Es werden selbstgemachte Produkte zu kleinen Preisen angeboten: Konfitüre und Guetzli, Weihnachtsbaumschmuck und Weihnachtskarten, selbstgebackener Kuchen und leckerer Punsch. Der Erlös des Marktes und auch der Aktionen innerhalb der Einrichtung geht zu 50% ans Kinderhilfswerk Mariphil auf den Philippinen. Neben dem Verkauf der Produkte bietet die Kita auch Führungen für in-

... und aus dem Meilihof, Ebertswil. (Bilder zvg.)

teressierte Eltern an. Diese dürfen unangemeldet vorbeikommen und sich einen Eindruck von der Einrichtung und dem Alltag in der Kita machen. Anmeldungen für den Eintritt ab Sommer 2017 sind ebenfalls möglich. Für die Kinder werden eine Malecke und ein Kreativstand organisiert, an dem sie Lebkuchen verzieren und dann mit nach Hause nehmen dürfen. Um 13 Uhr wird eine Weihnachtsgeschichte erzählt. Auch einen Mini-Flohmarkt mit Spielsachen und anderen nützlichen Dingen hat die Kita organisiert, es ist also für jeden Geschmack etwas dabei. (pd.)

In der Kita «Chinderstern» werden selbst gemachte Köstlichkeiten verkauft. (Bild zvg.)

Berufsmesse Zürich macht Profis Heute Dienstag, 22. November, beginnt die Berufsmesse Zürich, der grösste überregionale Treffpunkt für Berufswahl, Grundund Weiterbildung.

... aus der Stiftung RGZ, Stallikon ...

heit kann man nutzen um die weihnachtliche und besinnliche Zeit in einem wunderbaren Ambiente dieses Vorweihnachtsanlasses zu verbringen. Jeder Besuch lohnt sich und trägt viel für den guten Zweck bei.

An der Berufsmesse gastieren dieses Jahr nicht nur 130 Berufsverbände, Firmen und Schulen mit 500 Lehrberufen, Grund- und Weiterbildungsangeboten – gleich in drei Branchen kämpfen angehende Berufsleute an den Schweizer Meisterschaften um die Teilnahme an den World-Skills Abu Dhabi.

Dieses Jahr wird der Fokus auf Jugendliche gelegt, die beim Eintritt in eine Berufsausbildung zusätzliche Unterstützung benötigen, weil sie schulische Defizite oder gesundheitliche Einschränkungen haben. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Berufsmaturität. An speziell gekennzeichneten Ständen und diversen Kurzveranstaltungen erhalten Besucher umfassende Informationen zu diesen beiden Themen. (pd.) Berufsmesse Zürich vom 22. bis 26. November, Eintritt kostenlos. www.berufsmessezuerich.ch.


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Veranstaltungen

Dienstag, 22. November 2016

«Los Amigos del Ecuador»

Vielfalt an weihnachtlichen Werkstücken

Lateinamerikanische Musik in Obfelden

Der Götschihof empfängt zum Adventsverkauf im Aeugstertal Wenn der Götschihof einlädt, dann ist nicht nur eine Abteilung beteiligt, sondern das ganze Haus. Das gilt auch für den Adventsverkauf vom Samstag, 26. November. ................................................... von thomas stöckli

«Los Amigos del Ecuador» von links: Renato Santacruz, Camilo Gomez, Oscar Mena, Jorge Gualpa. (Bild zvg.)

Die katholische Kirche Obfelden lädt am Samstag, 26. November, um 19 Uhr, zum Konzert im ecuadorianischen Stil. Seit Langem leben die «Amigos» in der Schweiz, sind hier integriert und respektiert und haben doch ihre Identität und Kultur bewahrt. An diesem Konzert bieten sie Rhythmen wie sanjuanitos, albazos, capischcas, pasacalles, pasillos, tonados und ecua (Cumbia aus Ecuador) dar. Für die Leute, die das schöne Land oder allgemein Latein-

amerika kennen, ist es die Chance, in Erinnerungen zu schwelgen. Für die «Amigos del Ecuador» ist es eine Chance, ihre Kultur durch ihre Musik und die Instrumente, den Rhythmus und die Leute näherzubringen, einfach gesagt: dem schweizerischen und lateinamerikanischen Publikum ein ecuadorianisches Ambiente zu bieten. (pd.) Samstag, 26. November, 19 Uhr, katholische Kirchgemeinde Obfelden, Bachstrasse 18, Obfelden. Eintritt frei, Hutkollekte.

Die Geschichte vom Wunderapfel Figurentheater von und mit Kathrin Irion

Ines Strahl, Leiterin Gärtnerei, und Gino Fallica vom Team Beschäftigungsgruppe. (Bilder Thomas Stöckli) gelnd», hat Ines Strahl bei ihren Mitarbeitern festgestellt. Die Bewohner der Schwerbehindertenwohngruppen werden stundenweise in der Beschäftigungsgruppe bei der Herstellung von Eigenprodukten begleitet. In fünf Gruppen arbeiten sie mit einer Vielfalt an Materialien, von Papier über Holz, Ton und Stoff bis hin zu Glas und Gips. Dabei entstehen Unikate, die so in den Verkauf gelangen oder von der Gärtnerei in deren adventliche Werkstücke eingearbeitet wurden. Die Besucher des Adventsverkaufs dürfen sich entsprechend auf ein äusserst vielseitiges Angebot freuen: Glaszapfen, liebevoll gestaltete Karten, Tongefässe, Holzsterne, Schmuck, dazu Adventskränze und Gestecke sowie

Verkauft werden handgefertigte Einzelstücke. allerlei Dekoratives aus Naturmaterialien. «Die Kreativität kennt hier keine Grenzen», verspricht Ines Strahl. Adventsverkauf mit Bistro am Samstag, 26. November, 9 bis 16 Uhr, Götschihof, Aeugstertal. Weitere Infos unter www.solvita.ch.

Handwerk und Köstlichkeiten Verein Info DräSchiibe lädt zum «Adventsmärt»

Der Gemeindeverein Hedingen lädt am Samstag, 26. November, um 13.30 Uhr, in den Singsaal des Schulhaus Schachen ein. Warum friert der alte Apfelbaum im Winter so sehr? Warum besucht ihn sein bester Freund nicht mehr? Hat er ihn vergessen? Oder passiert doch noch ein Wunder und er kommt zurück? «Beiss in den Apfel und du erfährst seine wundervolle Geschichte.» Erzählt wird diese poetische Geschichte vom Kindsein und Altwerden, indem die Figuren aus einem rohen Lehm-Erdklumpen während des Erzählens spontan geformt werden. Die Zuschauenden – Klein und Gross ab 5 Jahren – vervollständigen das Bild in ihrer Fantasie. (pd.)

Im Vordergrund stehen zwar die Produkte der Gärtnerei und der Beschäftigungsgruppe, doch auch alle anderen Abteilungen leisten wertvolle Beiträge, damit der Adventsverkauf zum Erfolg werden kann. So wurden etwa an einem Waldtag gemeinsam mit dem Kundengärtner Naturmaterialien gesammelt und die Küche trägt zum Gelingen des Bistros bei, wo sich die Gäste mit Kaffee und Kuchen stärken dürfen. «Alle geben ihr Bestes», sagt Ines Strahl, Leiterin der GötschihofGärtnerei, «und diese gute Arbeit verdient Anerkennung.» Der Götschihof bietet Arbeit und praktische Berufsausbildung. Ziel ist es, dass die Beschäftigten ihre Kompetenzen weiterentwickeln, dass sie Tagesstrukturen erhalten, einen Teil ihres Lebensunterhalts selber bestreiten und Anerkennung erfahren können. Wertvoll ist in diesem Zusammenhang auch der tägliche Besuch des Wohnleiters: «Das Lob von ganz oben ist sehr beflü-

Im Rahmen der Jubiläumsfeiern «900 Jahre Mettmenstetten» fand im Juli ein erster Markt unter dem Motto «Staunen– Begegnen–Geniessen» statt. Dieser findet nun als «Adventsmärt» eine Fortsetzung.

Kathrin Irion erzählt in Hedingen vom Wunderapfel. (Bild zvg.) Samstag, 26. November, 13.30 Uhr, Singsaal Schulhaus Schachen, Hedingen. Eintritt frei, Kollekte. www.kathrin-irion.ch.

Am 26. November wird Handgemachtes und Regionales am Gemeindeplatz in Mettmenstetten angeboten. Ob Gestricktes, Genähtes, Getöpfertes oder Gebackenes – für jeden ist etwas dabei und schöne Weihnachtsgeschenke findet man hier bestimmt. Passend zur kalten Jahreszeit bietet Ruth Federer kuschelige, handgestrickte Sachen an,

welche schön warm halten und auch noch chic sind. Rebekkka Rossi bringt Naturheilprodukte und Salben, um tropfende Nasen oder spröde Lippen zu pflegen. Den ersten Weihnachtsduft verbreitet Anne-Greth Bär mit ihren frisch gebackenen Guetzli und Zopf – da wird das eigene Backen fast überflüssig. Für originelle Weihnachtsdekoration sorgen Sybill Jung, Myrta Arnold und Ines Geyer mit handgetöpferter Keramik. Wenn man dann die Hände voll hat, kann man bei Sonia Mösch noch eine schicke Tasche erwerben, um seine Einkäufe sicher nach Haus zu bringen. Abgerundet wird der Adventsmärt mit feinen Produkten aus dem Güetli-Laden, wie

Konfitüre, gesundem Sirup oder frischem Brot. Für Kaffee, Kuchen oder heissen Glühwein sorgt der Verein DräSchiibe. Auch für das kommende Jahr 2017 sind Märkte unter dem Motto «Handwerk und Köstlichkeiten» geplant. Regionale Hersteller sind herzlich eingeladen ihre Produkte anzubieten. Bei Interesse und Fragen wende man sich bitte an den Verein Info DräSchiibe. (pd) Samstag, 26. November, 9 bis 16 Uhr am Gemeindeplatz Mettmenstetten. Bitte beachten: Auf den aufliegenden Flyern ist fälschlicherweise bis 18 Uhr ausgeschrieben. Im Anschluss zündet der Samichlaus die Lichter am grossen Weihnachtsbaum vor dem Gemeindehaus an.

«Lieblingskrippen» und «Lichtbilder» im Kloster Kappel

Adventszauber im Kloster Kappel

Ausstellung mit Krippenleihgaben und Fotografien

Einstimmen auf den zweiten Advent

Im Kloster Kappel werden ab dem 27. November Krippen verschiedener Art und Herkunft gezeigt. Fotografien von Brigitta M. Andermatt begleiten diese Ausstellung die mit einer Vernissage am Sonntag, 27. November, eröffnet wird. Lieblingskrippen verschiedener Herkunft und Art sind dem Kloster Kappel als Leihgaben für diese Ausstellung zur Verfügung gestellt worden und verbringen die diesjährige Weihnachtszeit im Kloster Kappel. Diese besondere Auswahl zu bestaunen, ist eine einmalige Gelegenheit für Familien. «Lichtbilder» von Brigitta M. Andermatt begleiten die Krippenausstellung. Für viele ist die Krippe von der häuslichen Weihnachtsfeier nicht wegzudenken. Maria und Josef, das Jesuskind, Ochs und Esel, Hirten und Schafe. Und dann, vielleicht noch et-

Jesuskind in der Krippe. (Bild zvg.) was in der Ferne, die Sterndeuter aus dem Morgenland. Meistens drei, heilige drei Könige genannt. Und alles möglicherweise unter einem Stalldach oder in einer Höhle. Das Licht spielt in der Weihnachtsgeschichte eine besondere Rolle. So

begleiten und ergänzen «Lichtbilder» von Brigitta M. Andermatt die Krippenausstellung im Kloster Kappel. Innovation und Tradition suchen den gegenseitigen Bezug. Die Fotografien von Brigitta M. Andermatt sind erfüllt von Klang und Poesie, von Schönheit und Mysterium. Im Zentrum steht das Licht, dessen Farben und Kräfte in faszinierender Weise erscheinen. Die Vernissage im Kloster Kappel beginnt am 27. November, um 15.30 Uhr. Sie wird musikalisch umrahmt. Anschliessend um 17.15 Uhr findet im Klosterkeller «Musik und Wort» statt. «Mit Musik in die Vorfreude des Advent», so lautet das Motto des Abends mit Michaela Paetsch, Violine, Martin Klopfenstein, Klavier, und Simon Jenny, Horn. Lesungen von Pfarrer Markus Sahli begleiten die Musik. Der Eintritt ist frei (Kollekte). (pd.) Weitere Informationen: Telefon 044 764 88 10, info@klosterkappel.ch oder www.klosterkappel.ch.

Adventszauber vor den Klostermauern in Kappel. (Bild zvg.)

Ein abwechslungsreiches Programm abseits des Trubels für die ganze Familie, zur Feier des 2. Advents: Das Kloster Kappel lädt zum Adventszauber. Sich gemeinsam auf die Adventszeit einzustimmen, das ist die Idee des Angebotes Adventszauber im Kloster Kappel. Sei es beim gemeinsamen Singen, beim Kerzenziehen im Gartenhaus, beim Binden von Strohsternen oder Gestalten mit der Floristin – es

stehen diverse kreative Ateliers zur Verfügung. Das Kappeler Team freut sich auf viele Kinder mit ihren Eltern, Gottä, Götti, Grosseltern, oder anderen Begleitpersonen, die eintauchen ins adventliche Feiern und Tun. Für glänzende Kinderaugen sorgen gewiss die Ad-ventgeschichten. Advents- und Weihnachtsbücher und andere kleine Geschenke stehen zum Verkauf bereit. Für eine einfache Verpflegung ist gesorgt. (pd.)


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Modelleisenbahnmarkt Roboter ausprobieren Makerspace in der Bibliothek Wettswil mit Fahrbetrieb In Birmensdorf treffen sich Modellbaufans

Am Modelleisenbahnmarkt Birmensdorf gibt es einen grossen Fahrbetrieb in Spur O, der gleichen Spurweite wie sie der Verein in Ottenbach betreibt. (zvg.)

Die Reppischtaler Eisenbahnamateure (REA) organisieren am Samstag, 3. Dezember, zum 43. Mal einen Modelleisenbahnmarkt. Dieser findet im Gemeindezentrum Brüelmatt statt. Dieses Jahr organisieren die Reppischtaler Eisenbahnamateure (REA) im Gemeindezentrum Brüelmatt in Birmensdorf zum 43. Mal den traditionellen Markt für Modelleisenbahnen. Der Anlass findet am Samstag, 3. Dezem-

ber, von 9 bis 15 Uhr statt. Nebst über 80 Verkaufstischen, Testgeleisen und Verpflegungsständen gibt es auch dieses Jahr auf der Bühne einen Fahrbetrieb in der grossen Klub-Spur 0. Die Besucher können sich vom erneuten Baufortschritt überraschen lassen. Für Besucher ist der Eintritt (wie immer in Birmensdorf) frei und auch der Wurststand fehlt am Markt nicht. (pd.) Samstag, 3. Dezember, 9 bis 15 Uhr. Infos: www.reppischtaler.eisenbahn-amateure.ch

Bücherabend mit Manuela Hofstätter Die Bibliothek Stallikon lädt ein Manuela Hofstätter stellt am Freitag, 25. November, in der Bibliothek Stallikon Neuheiten aus der Buchwelt vor. Die passionierte Buchhändlerin und «Lesefieber»-Bloggerin kommt zur Freude vieler Bücherfreunde wieder in die Bibliothek Stallikon. Mit viel Herzblut, feinem Humor und Sachkenntnis stellt Manuela Hofstätter Neuheiten aus der Buchwelt vor. Heiteres und Nachdenkliches mischt sie gekonnt und persönliche Tipps liegen ihr am Herzen. Ein Abend voller Überra-

schungen. Im Anschluss lädt das Bibliothekteam zum gemütlichen Zusammensein beim Apéro ein. (apt) Freitag, 25. November, 20 Uhr in der Schul- und Gemeindebibliothek Stallikon, Schulhaus Loomatt in

Manuela Hofstätter.

Sellenbüren/Stallikon. Eintritt 10 Franken.

(Bild zvg.)

Die Bibliothek Wettswil wird am 27. November, von 11 bis 17 Uhr, zur Makerspace-RoboterKreativwerkstatt für Neugierige. Mit dem «Mobilen Makerspace», können Kinder und Erwachsene mit Roboterbauteilen basteln und tüfteln und Roboter ausprobieren. Unter dem Motto «Spiel und Spass mit Technik» stehen verschiedene Roboter und Roboterbausteine zur Verfügung. Damit ist es möglich, einen eigenen kleinen Roboter zu konstruieren und ihn auszuprobieren. Es stehen auch Roboter zur Verfügung, die mit Tablet oder Farbspuren durch die Bibliothek gesteuert werden können. «LittleBits», «MakeyMakey» und «Cubelets» sind die fantasievollen Namen der Bauteile, die es zusammenzubauen und auszuprobieren gilt. Wer baut den schnellsten Roboter? Wer kombiniert am meisten Teile? Wer hat die beste Idee? Das Material wird der Bibliothek von der HTW Chur im Rahmen des

Projektes «Library Lab Going Mobile» zur Verfügung gestellt. Es geht vor allem darum, Spass zu haben, Interesse hervorzurufen und zu zeigen, was mit den heutigen Technologien alles möglich ist.

Was ist ein Makerspace? «Machen geht über Studieren» – nach diesem Motto funktionieren Makerspaces. Der Makerspace ist quasi der Hobbykeller des digitalen Zeitalters. Besonders öffentliche Bibliotheken (z.B. Winterthur, Köln, Stuttgart) initiierten in den letzten Jahren solche Makerspaces und schufen damit für ihre Nutzerinnen und Nutzer neue Möglichkeiten zum Lernen, Ausprobieren und sozialen Interagieren. Das Projekt Mobiler Makerspace geht nun der Frage nach, ob und wie Makerspaces in kleineren Bibliotheken umgesetzt werden können. Die dazu kreierten mobilen Boxen sind mit verschiedenen robusten und einfach nutzbaren

Zusammengesetzter Roboter. (Bild zvg.) Technologien bestückt. Sie sind ohne grössere Kenntnisse und Einarbeitung nutzbar. Zudem sind Handbücher der jeweiligen Technik vorhanden. Man kann längerfristige Projekte damit durchführen; die Boxen in den Bibliotheken sind aber eher für einen ersten, spassbetonten Einblick ins Makerspace gedacht. Denn «Making» heisst ausprobieren, nicht perfekt sein. adm

Handwerkstätten Von fast vergessenen Berufen Roman Peter, Pfeifenbauer aus Affoltern, und die Autorinnen Kathrin Fritz und Maurice K. Grünig zu Gast bei Bücher Scheidegger. Seiler, Gerber, Messerschmiedin, Küfer, Lederschnitzerin, Schlittenbauer, Bastreifenmacherin und Pfeifenbauer sind fast vergessene Berufe. Für ihr schönes und interessantes Sachbuch aus dem Rotpunktverlag haben die Autorin Kathrin Fritz und die Fotografin Maurice K. Grünig verschiedene Handwerksmeister porträtiert. Einer davon ist Roman Peter aus Affoltern. Er arbeitet seit 32 Jahren als Pfeifenbauer in eigenem Atelier und betreibt ein schmuckes Geschäft an der Oberen Bahnhofstrasse 17, in welchem er eine grosse Auswahl an Pfeifen und Zigarren, ausgewähltem Tabak und erstklassigen Whiskys anbietet. Wie der Beruf des Pfeifenbauers sind auch viele weitere Handwerksberufe vom Aus-

Pfeifenbauer Roman Peter. (Bild zvg.) sterben bedroht. 1905 existierten in der Schweiz 230 Gerbereien. Heute hat der Gerbereiverband noch sieben Mitglieder. Die Kunst, aus Tierhäuten Pergament herzustellen, beherrschen in Europa noch zwei Familien. Eine davon ist die Familie Graber in Huttwil. Auch die Messerschmiedin Maja Zbinden, der Seiler Martin Benz, der Rosshaarmatratzenmacher Heinz Roth oder der Turmuhrbauer Oliver Baer

gehören zu den letzten ihrer Zunft. Was sie und die anderen im Buch porträtierten Handwerkerinnen und Handwerker verbindet, ist die Leidenschaft und Hingabe, mit der sie ihre finanziell oft nicht lohnende Tätigkeit ausüben. Das Buch ist eine Hommage an diese fast vergessenen Berufe und es stellt auch die Frage nach Sinn und Wert der Arbeit jenseits von Gewinnoptimierung und gesellschaftlichem Prestige. Am Dienstag, 29. November, um 19.30 Uhr, werden die Autorinnen Kathrin Fritz und Maurice K. Grünig aus «Handwerkstätten» vorlesen und erzählen. Der Pfeifenbauer Roman Peter berichtet aus seinem Arbeitsalltag als Hersteller und Reparateur hochwertiger Pfeifen und stellt den Gästen sein Handwerk vor. (pd.) Buchhandlung Scheidegger, Dienstag, den 29. November, um 19.30 Uhr, Eintritt 25 Franken mit Apéro www.scheidegger-buecher.ch.

Kirchgemeinde-Basar mit Bodymusic «ClapAppella»

Serenadenkonzert

Die reformierte Kirchgemeinde Affoltern lädt ein

Gemischter Chor Affoltern lädt am 25. November, 19.30 Uhr, zum Serenadenkonzert in die reformierte Kirche Aeugst.

Einstimmung in die Adventszeit zugunsten von Strassenkindern im Sudan am Samstag, 26. November in Affoltern. Gewisse traditionelle Veranstaltungen verschwinden oder müssen für neue «Events» den Platz frei machen. Andere altbewährte Anlässe dagegen bekommen zusätzliche Bedeutung, sei es durch gesellschaftliche oder durch technische Entwicklungen. So auch der Advents-Basar, welcher so etwas wie eine Brücke bildet zwischen den Menschen hier und jenen Menschen «am anderen Ende der Welt». Geografisch weit weg, dank Langstreckenflugzeugen und Internet aber doch näher als noch vor wenigen Jahren. Am Basar soll diese Verbundenheit sichtbar, fassbaar und wirksam werden. Deshalb kommen die gesamten Einnahmen einem Strassenkinder-Projekt von «Mission 21» im Südsudan zugute.

Spaghettata ab 11 Uhr - Adventliches, Kulinarisches und Geschenkideen Ab 10 Uhr stehen die Türen im reformierten Chilehuus offen, um an den verschiedensten Ständen Handwerk

und Gebackenes zu bestaunen und zu erwerben. Vieles wurde vorproduziert, unter anderem von den Basarfrauen und von Kindern des «4uUnterrichts» und vom «Usgang 56». Im Angebot sind auch exotische ClapAppella – Bodymusic aus Zürich. (Bild zvg.) Früchte sowie exquisite Cocktails. Ab 11 Uhr werden im Ulmensaal Spaghetti zum Mittagessen serviert. Kaffee und Kuchen sind den ganzen Tag erhältlich. Bodymusic Zürich tritt um 11 und 13.30 Uhr in der Kirche auf. Secondhand-Liebhaber und -Liebhaberinnen ClapAppella machen Bodymusic können sich in der erstmals eingerichkombiniert A-capella-Gesang mit teten Krimskramserei verweilen und Bodypercussion: Mehrstimmiger Wetterfeste sind eingeladen, sich Gesang ertönt, die Hände klatdraussen ein Schlangenbrot zu baschen, die Finger schnippen, die cken. Die Besucher und BesucherinFüsse stampfen, der Körper ist in nen können beim Kerzen Dekorieren Bewegung. Ihr Repertoire fliegt ihim Wöschhüüsli selber aktiv werden. nen aus unterschiedlichsten Mu(pd.) sikstilen und Kulturen zu. Wenn sie ein Stück berührt, lassen sie sich wortwörtlich davon bewegen. Samstag, 26. November. 10 bis 15 Uhr, Reformiertes

Benefiz-Auftritte von ClapAppella

Chilehuus, Zürichstrasse 94, Affoltern.

Gemischter Chor Affoltern in Aeugst

Der Gemischte Chor Affoltern wird zum Auftakt der Adventszeit ein heiteres und beschwingtes Serenadenkonzert unter dem Motto «Licht» aufführen. Zu hören sind Lieder von Peter Reber, Gospels von Lorenz Maierhofer

und andere Werke. Als Dirigentin wirkt Angela Bozzola aus Obfelden, die den Chor gleichzeitig auch am Piano begleitet. Pfarrerin Bettina Stephan umrahmt die Liederblöcke mit besinnlichen Gedanken zum Thema Licht. Gerold Blaser Freitag, 25. November, 19.30 Uhr, Ref. Kirche Aeugst. Eintritt frei - Kollekte.

Rund ums Natel Von den Jungen lernen Schüler und Schülerinnen laden die Generation 50+ zur Sprechstunde nach Obfelden und im März 2017 nach Ottenbach. Wer nicht weiterkommt oder Fragen hat, ist willkommen. In der reformierten Kirche Obfelden oder in der Bibliothek Ottenbach kann man so gemeinsam nach einer Lösung suchen. Die Jugendlichen helfen, das Wissen zu erweitern und viel Neues zu entdecken. Denn schliesslich lernt man nie aus. Auch am Präsentationsabend im

Singsaal Chilefeld, Obfelden, lassen sich bei Kaffee und Kuchen viele Fragen klären. Die Präsentation und Fragestunde über das Thema Natel findet am Montag, 28. November, 17.15 bis 18.45 Uhr, im Singsaal Chilefeld, in Obfelden statt. (pd.) Sprechstunden: 15. November, 13. Dezember 2016, 17. Januar, 21. Februar, 11. April und 16. Mai 2017, jeweils Dienstagnachmittag von 14 bis 16 Uhr, ref. Kirchgemeindehaus, Räschstr. 10, Obfelden. Dienstag, 21. März 2017, in der Bibliothek Ottenbach, Affolternstrasse 5.


sport

2,3-Millionen-Projekt «TCW 2020» lanciert Tennisclub Wettswil will attraktiv bleiben

Tennis und mehr: Der TC Wettswil bietet ein attraktives Vereinsleben für Menschen aller Altersstufen und insbesondere auch für Familien. (Bild zvg.)

Der Tennisclub Wettswil ist ein blühender Verein. Damit dies trotz verschiedener Herausforderungen so bleibt, hat der Vorstand das 2,3-Millionen-Projekt «TCW 2020» lanciert. An der Gemeindeversammlung vom 12. Dezember wird über einen Unterstützungsbeitrag von 700 000 Franken abgestimmt. «Angesichts der Entwicklungen der letzten Jahre konnten wir nicht untätig bleiben», blickt Marco Merazzi auf den Start des Projekts zurück, das vor rund einem Jahr mit der Gründung einer Projektgruppe lanciert wurde. Eine Lagebeurteilung hatte damals ergeben, dass die kommenden Jahre für den Tennisclub Wettswil mit zahlreichen Herausforderungen verbunden sein würden. «Diese auszublenden, hätte für den Klub mittelfristig zu Problemen geführt und seine Attraktivität deutlich verringert», sagt Merazzi.

Opfer des eigenen Erfolgs Damit spricht der TCW-Präsident sowohl vereinsspezifische Faktoren als auch Tendenzen an, die den Tennissport in der Schweiz generell betreffen. In gewissem Sinn, so Merazzi, sei der TCW das Opfer seines eigenen Erfolgs. «Die Rahmenbedingungen, die wir zur Ausübung des Tennissports bieten und das Vereinsleben machen den TCW sehr attraktiv. Die Mitgliederzahl ist deshalb in den letzten Jahren in allen Alterssegmenten kontinuierlich gestiegen. Mit fünf Plätzen sind wir mittlerweile am Limit», bilanziert der Präsident. Eine überregionale Tendenz der letzten Jahre ist die Abnahme der Hallenplätze, die zur Ausübung des Tennissports im Winter unabdingbar sind. Davon sind auch die Mitglieder des TC Wettswil und insbesondere die klubeigene Tennisschule «let’s play» betroffen. «Für die laufende Wintersaison mussten wir bereits eine Art Notfallplan ausarbeiten, weil unsere Stammhalle in Aesch das Platzangebot reduziert hat», erläutert Andrea Dürst. Die Leiterin der Tennisschule konnte trotz grosser Bemühungen Reduktionen im Angebot nicht vermeiden. So müssen Junioren ihre Trainings teils in weiter entfernten Hallen wie in Cham absolvieren. Die Grösse einiger Trainingsgruppen wurde angehoben und ein wöchentliches Training ist nicht mehr für alle möglich. «Diese Massnahmen lösten bei den Eltern der betroffenen Kinder verständlicherweise keine Begeisterungsstürme aus», resümiert Dürst, «aber sie waren leider unumgänglich».

Entscheid für Vorwärtsstrategie Mit dem Projekt «TCW 2020», hat sich der Vorstand für eine Vorwärtsstrategie entschieden, die nachhaltige

Lösungen für die aktuellen Herausforderungen und absehbaren Probleme bietet. Die Vereinsmitglieder haben das Projekt mit überwältigendem Mehr gutgeheissen. «Das Projekt kommt aber auch potenziellen Neumitgliedern zugute», denn es gehört zur Vereinsphilosophie, für alle Interessenten in unserer boomenden Region offen zu bleiben», erklärt Marco Merazzi: «Dazu zählen insbesondere Familien, die ihren Sport bei uns gemeinsam ausüben können.» Die Kernelemente des Projekts sind die Erweiterung der Anlage von fünf auf sechs Plätze und die saisonale Einrichtung von zwei Traglufthallen über vier Plätzen in den Wintermonaten. Damit wäre dem steigenden Platzbedarf Rechnung getragen und das Wintertraining der Vereinsmitglieder inklusive der Tennisschule gesichert. Die Umsetzung dieses Konzepts bedingt jedoch einen Neubau des Klubhauses, das aktuell nicht wintertauglich ist. Zusammen mit weiteren Projektbestandteilen, wie dem Ausbau der Flutlichtanlage, ergibt sich ein Investitionsbedarf von rund 2,3 Millionen Franken.

Auf Beteiligung der Gemeinde angewiesen An der Gemeindeversammlung vom 12. Dezember wird beantragt, das Projekt mit einem einmaligen Beitrag von 700 000 Franken zu unterstützen. «Dies ist zweifellos eine beträchtliche Summe», räumt Peter Künti ein, der im TC Wettswil und im Projekt für die Finanzen zuständig ist: «Doch ohne diesen Zuschuss geht es nicht.» Künti betont, «dass es sich um eine einmalige Investition in ein sorgfältig geplantes Projekt handelt, das die Attraktivität der Gemeinde erhöht und von dem ein breites Bevölkerungssegment profitiert. Welche andere ganzjährig praktizierte Sportart kann von Menschen fast jeden Alters ausgeübt werden – und dies erst noch gemeinsam?», fragt er rhetorisch. Dass die Vereinsmitglieder selbst vom Projekt überzeugt seien, zeige sich auch daran, dass von ihrer Seite in kurzer Zeit rund 900 000 Franken Darlehensbeiträge zugesagt worden seien. «Wir informieren zeitnah und völlig transparent über alle Aspekte des Projekts», ergänzt Marco Merazzi. «Wer interessiert ist, kann sich jederzeit auf unserer Homepage (www.tcwettswil.ch) über den aktuellen Stand ins Bild setzen.» Neben den Vereinsmitgliedern haben der Vorstand und die Projektgruppe auch den Gemeinderat von Wettswil überzeugt. Er empfiehlt den Stimmberechtigten, «der Ausrichtung eines Gemeindebeitrags von 700 000 Franken an das Projekt TCW 2020 des Tennisclubs Wettswil die Zustimmung zu erteilen.» Marco Merazzi hält jedoch fest: «Entscheidend sind die Stimmberechtigten. Wir hoffen, dass wir sie ebenfalls von unserem Projekt überzeugen können und am 12. Dezember ein klares Ja erhalten.» (BK)


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2,3-Millionen-Projekt «TCW 2020» lanciert Tennisclub Wettswil will attraktiv bleiben

Tennis und mehr: Der TC Wettswil bietet ein attraktives Vereinsleben für Menschen aller Altersstufen und insbesondere auch für Familien. (Bild zvg.)

Der Tennisclub Wettswil ist ein blühender Verein. Damit dies trotz verschiedener Herausforderungen so bleibt, hat der Vorstand das 2,3-Millionen-Projekt «TCW 2020» lanciert. An der Gemeindeversammlung vom 12. Dezember wird über einen Unterstützungsbeitrag von 700 000 Franken abgestimmt. «Angesichts der Entwicklungen der letzten Jahre konnten wir nicht untätig bleiben», blickt Marco Merazzi auf den Start des Projekts zurück, das vor rund einem Jahr mit der Gründung einer Projektgruppe lanciert wurde. Eine Lagebeurteilung hatte damals ergeben, dass die kommenden Jahre für den Tennisclub Wettswil mit zahlreichen Herausforderungen verbunden sein würden. «Diese auszublenden, hätte für den Klub mittelfristig zu Problemen geführt und seine Attraktivität deutlich verringert», sagt Merazzi.

Opfer des eigenen Erfolgs Damit spricht der TCW-Präsident sowohl vereinsspezifische Faktoren als auch Tendenzen an, die den Tennissport in der Schweiz generell betreffen. In gewissem Sinn, so Merazzi, sei der TCW das Opfer seines eigenen Erfolgs. «Die Rahmenbedingungen, die wir zur Ausübung des Tennissports bieten und das Vereinsleben machen den TCW sehr attraktiv. Die Mitgliederzahl ist deshalb in den letzten Jahren in allen Alterssegmenten kontinuierlich gestiegen. Mit fünf Plätzen sind wir mittlerweile am Limit», bilanziert der Präsident. Eine überregionale Tendenz der letzten Jahre ist die Abnahme der Hallenplätze, die zur Ausübung des Tennissports im Winter unabdingbar sind. Davon sind auch die Mitglieder des TC Wettswil und insbesondere die klubeigene Tennisschule «let’s play» betroffen. «Für die laufende Wintersaison mussten wir bereits eine Art Notfallplan ausarbeiten, weil unsere Stammhalle in Aesch das Platzangebot reduziert hat», erläutert Andrea Dürst. Die Leiterin der Tennisschule konnte trotz grosser Bemühungen Reduktionen im Angebot nicht vermeiden. So müssen Junioren ihre Trainings teils in weiter entfernten Hallen wie in Cham absolvieren. Die Grösse einiger Trainingsgruppen wurde angehoben und ein wöchentliches Training ist nicht mehr für alle möglich. «Diese Massnahmen lösten bei den Eltern der betroffenen Kinder verständlicherweise keine Begeisterungsstürme aus», resümiert Dürst, «aber sie waren leider unumgänglich».

Entscheid für Vorwärtsstrategie Mit dem Projekt «TCW 2020», hat sich der Vorstand für eine Vorwärtsstrategie entschieden, die nachhaltige

Lösungen für die aktuellen Herausforderungen und absehbaren Probleme bietet. Die Vereinsmitglieder haben das Projekt mit überwältigendem Mehr gutgeheissen. «Das Projekt kommt aber auch potenziellen Neumitgliedern zugute», denn es gehört zur Vereinsphilosophie, für alle Interessenten in unserer boomenden Region offen zu bleiben», erklärt Marco Merazzi: «Dazu zählen insbesondere Familien, die ihren Sport bei uns gemeinsam ausüben können.» Die Kernelemente des Projekts sind die Erweiterung der Anlage von fünf auf sechs Plätze und die saisonale Einrichtung von zwei Traglufthallen über vier Plätzen in den Wintermonaten. Damit wäre dem steigenden Platzbedarf Rechnung getragen und das Wintertraining der Vereinsmitglieder inklusive der Tennisschule gesichert. Die Umsetzung dieses Konzepts bedingt jedoch einen Neubau des Klubhauses, das aktuell nicht wintertauglich ist. Zusammen mit weiteren Projektbestandteilen, wie dem Ausbau der Flutlichtanlage, ergibt sich ein Investitionsbedarf von rund 2,3 Millionen Franken.

Auf Beteiligung der Gemeinde angewiesen An der Gemeindeversammlung vom 12. Dezember wird beantragt, das Projekt mit einem einmaligen Beitrag von 700 000 Franken zu unterstützen. «Dies ist zweifellos eine beträchtliche Summe», räumt Peter Künti ein, der im TC Wettswil und im Projekt für die Finanzen zuständig ist: «Doch ohne diesen Zuschuss geht es nicht.» Künti betont, «dass es sich um eine einmalige Investition in ein sorgfältig geplantes Projekt handelt, das die Attraktivität der Gemeinde erhöht und von dem ein breites Bevölkerungssegment profitiert. Welche andere ganzjährig praktizierte Sportart kann von Menschen fast jeden Alters ausgeübt werden – und dies erst noch gemeinsam?», fragt er rhetorisch. Dass die Vereinsmitglieder selbst vom Projekt überzeugt seien, zeige sich auch daran, dass von ihrer Seite in kurzer Zeit rund 900 000 Franken Darlehensbeiträge zugesagt worden seien. «Wir informieren zeitnah und völlig transparent über alle Aspekte des Projekts», ergänzt Marco Merazzi. «Wer interessiert ist, kann sich jederzeit auf unserer Homepage (www.tcwettswil.ch) über den aktuellen Stand ins Bild setzen.» Neben den Vereinsmitgliedern haben der Vorstand und die Projektgruppe auch den Gemeinderat von Wettswil überzeugt. Er empfiehlt den Stimmberechtigten, «der Ausrichtung eines Gemeindebeitrags von 700 000 Franken an das Projekt TCW 2020 des Tennisclubs Wettswil die Zustimmung zu erteilen.» Marco Merazzi hält jedoch fest: «Entscheidend sind die Stimmberechtigten. Wir hoffen, dass wir sie ebenfalls von unserem Projekt überzeugen können und am 12. Dezember ein klares Ja erhalten.» (BK)


Sport

Dienstag, 22. November 2016

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Der FC Affoltern überwintert im Tabellenmittelfeld Ereignisreiche erste Saisonhälfte mit Höhen und Tiefen In der von zahlreichen verletzungsbedingten Spielerausfällen geprägten ersten Saisonhälfte ist die 1. Mannschaft des FC Affoltern mit einem Schlussspurt noch ins Tabellenmittelfeld vorgestossen. Mit 17 Punkten liegt man in der Zweitliga-Gruppe 1 auf dem achten Tabellenplatz – nur fünf Punkte über einem Abstiegsrang. ................................................... von walter zech Eigentlich war allen klar, dass es in der neuen Saison nicht mehr im Stil der äusserst erfolgreichen letzten Spielzeit weitergehen konnte. Der Rückschritt in dieser Grössenordnung kam dann aber trotzdem überraschend. Die Gründe dafür sind vielfältiger Natur: Kreuzbandriss, Meniskusoperation, Bänderriss, Rückenoperation, ausgerenkte Schulter, Kniebeschwerden, Nasenbeinbruch, Krankheit. Was wie ein Spitalrapport aussieht, ist in Wirklichkeit die Krankenakte des FCA-Kaders in der Vorrunde. Harmloser waren noch die Abwesenheiten wegen Militär, Spielsperren, Ferien, Familienanlass, Beruf oder Auslandaufenthalt.

Freude herrscht bei Spielern und Staff nach dem wichtigen Sieg im letzten Spiel des Jahres. (Bild Hansruedi Good) Von den 24 eingesetzten Spielern waren mit Luchsinger, Steiner, Bilic und Stähli nur gerade vier Akteure in allen 13 Meisterschaftsspielen dabei. Trainer Filipovic war immer wieder zum Improvisieren gezwungen, einmal musste er sich sogar selber kurzfristig als Ersatzspieler nominieren. Die Gründe der verpatzten Vorrunde liegen aber nicht nur bei den zahlreichen Ausfällen. Viele Spieler haben oftmals nicht ihr gewohntes Leistungsniveau erreicht. Zudem sind auch einige Leistungsträger zeitweise deutlich unter ihren Möglichkeiten geblieben.

Mit einem Erfolgserlebnis in die Winterpause Mit vier Punkten aus den ersten zwei Spielen hat die Saison eigentlich gut begonnen. Es folgten zwei knappe Niederlagen und nach dem besten Spiel der Vorrunde, dem 4:2-Heimsieg gegen Wädenswil, war die Affoltemer Fussballwelt wieder halbwegs in Ordnung. Drei Niederlagen in Folge, mit insgesamt zwölf Gegentreffern war dann die neue Realität und erstmals lag der FCA auf einem Abstiegsplatz. Aus den

letzten fünf Partien resultierten dann wieder zehn Punkte und ermöglichten den Vorstoss ins Tabellenmittelfeld. Mit dem hart erkämpften 2:1-Sieg gegen Unterstrass gelang im letzten Spiel der Vorrunde noch ein versöhnlicher Jahresabschluss.

Nach 13 Jahren: Rücktritt von Shkelqim «Sgilli» Bala Mit dem bereits im Sommer angekündigten Rücktritt von «Sgilli» Bala ging am Ende der Vorrunde eine 13-jährige Karriere im Fanionteam zu Ende. Er

hat die Mannschaft während einiger Jahre auch als Captain angeführt und gehört zudem seit 2012 dem FCA-Vorstand an. Nebst Sgilli Bala wird im neuen Jahr auch Marco Good wegen eines Auslandaufenthalts nicht mehr dabei sein. Dagegen kann wahrscheinlich der grösste Teil der Langzeitabwesenden Ende Januar die Rückrundenvorbereitung in Angriff nehmen. Trainer Filipovic scheinen in der zweiten Saisonhälfte wieder einige Alternativen zur Verfügung zu stehen, sofern nicht schon wieder etwas passiert.

Jass-Meisterschaft der Schützenveteranen Ein Nachmittag in der Schützenstube Affoltern Es ist schon Tradition, dass Gody Plankenstein zum Saisonabschluss der Veteranen einen Jassnachmittag für die Schützen und Schützinnen des Bezirks Affoltern organisiert.

Die Schützen des FSV Wettswil in Morgarten. (Bild zvg.)

2664 Schützen am Morgartenschiessen Erfolgreiche Säuliämtler dabei In traditioneller Art hat am 15. November, am Tag von St. Othmar, die 701-Jahrfeier der Ereignisse von 1315 im Schlachtgelände am Morgarten stattgefunden. Zu den festen Gewohnheiten der Feier gehörten neben dem historischen Umzug zur Schlachtkapelle, dem Verlesen des Schlachtbriefes, der militärischen Ehrung der Gefallenen, einem kirchlichen Gedenkakt und einem weltlichen Teil, mit der staatspolitischen Rede des Zuger Landammanns Heinz Tännler auch zwei Schiesswettkämpfe. 1516 Pistolenschützen in 111 Gruppen trafen sich zum 60. Mal in der «Schornen» und 1516 Gewehrschützen, in 115 Gruppen, fanden sich zum 103. Mal an der geschichtsträchtigen und historischen Stätte beim MorgartenDenkmal zum friedlichen Wettkampf. In der Gruppenkonkurrenz der Gewehrschützen konnten sich zwei «Säuliämtler» Gruppen beachtlich in Szene setzen. Das Zehnerteam von Obfelden-Maschwanden, mit Martin Wetli (45 Punkte), Patrick Zimmer-

mann (44), Gion Kuster (42), Joel Trachsel und Werner Wider (beide 41), Sämi Tellenbach (39), Christian Hosig (35), Paul Zwicky (33) und Esther Wider (25) wurde 31., vor den Feldschützen Wettswil mit Martin Landis, Heinz Meili und Thomas Leuenberger (alle 45), Anton Hauser (44), Roland Bliggensdorfer (41), Urs Kamm (40), Herbert Fankhauser und Marcel Rohner (beide 34), Karin Seeger (32) und Urs Bereuter (24). Sie wurden mit einem Punkt Rückstand auf ObfeldenMaschwanden 32., im Feld der 115 klassierten Gruppen. (wht.) Morgartenschiessen. Gewehr 300 m. Gruppen: 1. FSV Sattel 454. 2. SG Morgarten 427. 3. SG DieterswilMoosaffoltern 424. – Ferner: 31. SV ObfeldenMaschwanden 385. 32. FS Wettswil a.A. 384. – 115 klassiert. Einzel: 1. Beat Suter (FSV Sattel) 49 (Gewinner der Bundesgabe). 2. Rudolf Meier (BurgdorfStadt), 3. Josef Ulrich (FSV Sattel) und weitere acht Schützen mit 48 Punkten. -- 1148 klassiert. Pistole 50m. Gastsektionen: 1. Aarau-Stadt I 49,259. 2. Aarau-Stadt II 48,375. 3. SG Liestal 47,750.

Der Jass-Anlass der Schützenveteranen ist weit über die Bezirksgrenze hinaus bekannt. So reisten neun Gäste aus dem Bezirk Horgen an. In der bis auf den letzten Platz gefüllten Schützenstube in Affoltern, wurde an zehn Tischen, um möglichst viele Punkte gespielt. Nach zehn Spielen wurden die Partner gewechselt, so entstanden immer wieder interessante Paarungen. Nach vier Runden oder 40 Spielen, stand der «Jasskönig» fest. Es ist Kurt Tellenbach mit 4182 Punkten. Auch alle weiteren Teilnehmenden konnten einen Preis (feiner Bienenhonig aus dem Amt) mit nach Hause nehmen.

Die Veteranen beim Jassen in der Schützenstube. (Bild zvg.) Die Geselligkeit unter Freunden ist fast so wichtig, wie das Jassen. So wurde ein Zvieri genossen, gestiftet von Mitglied Brigitte Gubler. Natürlich gab die Rangierung noch einiges zu besprechen, je nach Platzierung war man mit den Karten zufrieden oder eben nicht. (pd.)

Rangliste: Kurt Tellenbach 4182, Rolf Derrer 4147, Jürg Comminot 4052, Ernst Althaus 4037, Willi Stooss 4022, Markus Hasler 3983, Alois Zemp 3972, Ruedi Schlatter 3967, Albert Urech 3940, Emil Schweizer 3897, Kurt Ehrat 3894, Karl Huber 3886, Peter Nyfeler 3878, Hans Gerhard 3846, Walter Moser 3838, Stefen Obschlager 3817, Rolf Küng 3789, Toni Kistler 3780, Werner Häsler 3776, Urs Hagmann 3763.

«Magno» ist auferstanden Neue Mixed-Mannschaft von Volley S9 Nachdem die Mixedmannschaft Magno vor zwei Jahren mangels Spielerinnen aufgelöst werden musste – sie hatten in der stärksten Spielklasse gespielt – ist sie diese Saison wiedergeboren worden, als Plauschmannschaft zusammengewürfelt aus Spielerinnen und Spielern aller Alters- und Stärkeklassen. Trotz wenig Training im Vorfeld ist die Mannschaft gut in die neue Saison gestartet. Von den bisherigen vier Spielen in der Vorrunde konnte sie in der Gruppe C drei für sich entscheiden, so auch das Match vom vergangenen Freitag gegen das Team «Vollgas» aus Altstet-

ten. Nach anfänglichen Schwierigkeiten im Zusammenspiel, hat der gute Teamgeist die Spieler und Spielerinnen beflügelt und zum verdienten 3:1-Sieg beigetragen. Wer Lust und Freude am Volleyballspiel hat, ist bei «Magno» herzlich willkommen. Trainiert wird jeweils am Dienstagabend in der Kaserne Birmensdorf, von 20 bis 22 Uhr. Heinz Gattiker Für weitere Auskünfte steht Heinz Gattiker, Volley S9, Telefon 079 623 70 19 gerne zur Verfügung oder www.volley-s9.ch.

Oben von links: Olga Mastroianni, Zuzana Kimakova, Nadia Gurtner und Marija Hess. Unten: Marcin Dowhanycz, René Meierhofer, Heinz Gattiker. (zvg.)


Veranstaltungen

Natur- und Vogelschutzverein Bezirk Affoltern

Efeu – eine verkannte Kletterpflanze Vortrag von Bruno Studer

Freitag, 25. November 2016, 20 Uhr Der immergrüne Efeu hat viel zu bieten: Seine Beeren werden von Vögeln gefressen, seine Blätter dienen das ganze Jahr als Schutz für Vögel und Kleintiere. Seine Blüten offerieren Insekten eine späte Nahrungsquelle. Auch im Naturgarten kann der Efeu eine wichtige Rolle übernehmen – ohne Bäume oder Mauern zu schädigen. Im Vortrag des Pflanzenkenners Bruno Studer wird diese verkannte Kletterpflanze näher vorgestellt. Der NVBA lädt alle Interessierten herzlich ein. Ort: Vereinslokal Giessenstrasse 18 Die Veranstaltung ist kostenlos. www.nvba.ch

DODO HUG Sa., 26. Nov., 20.30 Uhr So, 27. Nov., 19.00 Uhr

Pöschtli Aeugstertal 044 761 61 38

Restaurant Adler 8926 Kappel am Albis Ab heute Dienstag, bis und mit Freitag, 25. November 2016: unsere feine

Metzgete mit allem Drum und Dran Besuchen Sie uns, wir freuen uns. Renata Schönbächler und Team Telefon 044 764 18 40

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093 2016  

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