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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 93 I 168. Jahrgang I Freitag, 28. November 2014

Sammlung lanciert

Preis für Klimapioniere Jugendpolitik im Amt

Der Betrieb des Notfalltelefons für Palliativpatienten erfordert 200 000 Franken. > Seite 3

Am «Klimafest» in Bern wurden auch zahlreiche Schüler aus Obfelden ausgezeichnet. > Seite 9

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Serie: Obfelden und Ottenbach mit gemeinsamer ausserschulischer Jugendarbeit. > Seite 11

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Zwei Herzen ... Yakup Narman, Kurde aus der Türkei, lebt seit zwei Jahren im Säuliamt. > Seite 13

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Noch vertretbar? Gas-Zwischenlager beim Bahnhof Bonstetten-Wettswil: Anfrage von Kantonsrat Hans Läubli. > Seite 15

Affoltemer Ortszentrum in Richtung Industriegebiet erweitern Der Gemeinderat informierte über die Teilrevision der Bau- und Zonenordnung Im Sinne der Schaffung eines neuen Siedlungsschwerpunkts soll mittels Mischnutzung das Ortszentrum des Bezirkshauptorts in Richtung Industriegebiet wachsen. Dies ist einer der Kernpunkte der teilrevidierten Bauund Zonenordnung (BZO), über die der Gemeinderat am Montagabend informierte. Die überarbeitete BZO liegt noch nächste Woche öffentlich auf. ................................................... von urs e. kneubühl Massgebend mitgestaltend an der teilrevidierten Bau- und Zonenordnung des Bezirkshauptorts ist der Masterplan 2014 des Gemeinderates. Hochbauvorstand Hans Finsler informierte am Montagabend die gut 120 interessierten Anwesenden im Kasinosaal vorab entsprechend über die darin aktualisierten Ziele sowie über übernommene wie neue Massnahmen: Siedlung und Verkehr sollen aufeinander abgestimmt, die Industriegebiete in Bahnhofsnähe für eine durchmischte Zentrumsnutzung mit Wohnen und

Gewerbe geöffnet und grundsätzlich eine ressourcenschonende Energienutzung gefördert werden. Die im Masterplan 2014 formulierten Ziele und Massnahmen, so Finsler, haben in der Planung der BZO-Teilrevision adäquaten Niederschlag gefunden. «Es geht», so erläuterte anschliessend Urs Meier von der Planpartner AG dazu, «darum, das Ortszentrum eines attraktiven Bezirkshauptortes zu stärken.» Mittels Mischnutzung sowie gestalterisch hochwertigen Überbauungen soll so das Ortszentrum in Richtung Industriegebiet erweitert und ein neuer Siedlungsschwerpunkt in den Gebieten Lindenmoos, Im Spitzen Stein und Zeughaus geschaffen werden. Gleichzeitig wird eine zukunftstaugliche Strukturierung von Gewerbe- und Industrieflächen ins Auge gefasst. Die Zulassung von Handels- und Dienstleistungsbetrieben in den Gewerbe- und Industriezonen wurde vom grünen Kantonsrat Hans Läubli kritisch hinterfragt. «Ich sehe entsprechend weitere Einkaufszentren kommen, aber wir brauchen Arbeitsplätze», monierte Läubli. Sowohl Gemeindepräsident Clemens Grötsch, als auch Hochbauvorstand Hans Finsler vertra-

Das Gebiet «Zeughaus» – das Zeughausareal wurde nach dem Bau des Landesmuseum-Sammlungszentrums frei – ist für eine gestalterisch hochwertige Wohn- und Gewerbeüberbauung vorgesehen. (Bild Werner Schneiter) ten in ihrer Antwort die Meinung, man sei bezüglich der Aufstockung von Verkaufsflächen klar «auf die Bremse getreten». Und Urs Meier führte an, dass die mit der heute bestehenden BZO noch zulässigen riesigen Ver-

kaufsflächen mit der teilrevidierten BZO einerseits deutlich verkleinert und dort, wo solche bereits geplant seien, eingeschränkt würden. Bezüglich der Arbeitsplätze befand Meier, die Teilrevision der Bau- und Zonen-

ordnung bringe diesbezüglich klare Verbesserungen. «Es hat in Affoltern noch viel Platz für weitere Arbeitsplätze», meinte er. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 5 anzeigen

Wie weiter wenn die Umfahrung gebaut ist? Studenten der Hochschule für Technik Rapperswil erarbeiteten in ihren Semesterarbeiten Ideen für flankierende Massnahmen im Obfelder Dorfkern. Nach dem Abschluss der Bauarbeiten an der Umfahrung soll der Obfelder Dorfkern beruhigt werden. Gut 50 Personen folgten der Einladung der SP Obfelden, zur Präsentation der Ideen für flankierende Massnahmen, durch angehende Raumplanerinnen und Raumplaner. Die Studierenden präsentierten zahlreiche praktische Ideen, wie die Lebensqualität rund um die Obfelder Dorfstrasse verbessert werden könnte. Nach den Präsentationen wurde an thematisch gegliederten Tischen über die vorgestellten und weitere Vorschläge diskutiert. In den sehr heterogen zusammengesetzten Gruppen stellte es sich als äusserst schwierig heraus, die Interessen des Gewerbes, der Fussgänger, der Fahrradfahrer und der Autofahrer unter einen Hut zu bringen. (sas) ................................................... > Bericht auf Seite 7

Die Landwirtschaft soll in der Klosterdomäne bleiben Projektleitung: Verlegung in Landwirtschaftszone keine Option «Herausnahme des Landwirtschaftsbetriebes aus der Klosteranlage ist keine valable Option», sagte Hans Streit, Projektleiter Revitalisierung und Entwicklung des Klosters Kappel, anlässlich der Sitzung der Kappelerpflege. Damit tritt er einer Forderung des Vereins «Ja zum Kloster Kappel!» entgegen, der den Bauernbetrieb des Klosters in die Landwirtschaftszone verlegen will. ................................................... von werner schneiter

Das Siegerprojekt des Architekturwettbewerbs für eine Revitalisierung und Entwicklung des Klosters Kappel nennt sich «Intra Muros – Extra Muros», «Innerhalb der Mauern – ausserhalb der Mauern». Es stammt aus der Feder des Ateliers Kempe Thill aus Rotterdam und BBZ Landschaftsarchitekten aus Bern und wurde im Sommer 2013 gekürt. Projektleiter Hans

Streit rapportierte der Kappelerpflege über die Arbeiten der vergangenen Monate, für die eine grosse Projektorganisation mit vier Ebenen nötig ist. Das sind der Projektausschuss, der sich der Strategie annimmt, ein Projektteam, ein Planungsteam und eine Arbeitsgruppe, die interdisziplinär zusammenarbeiten. Das übergeordnete Ziel dieser Revitalisierung und Erneuerung der Klosteranlage: eine neue gute Eingangssituation und die Wiederherstellung der alten Klostermauern.

Abbruch, Neubau, Umnutzungen Ein zentrales Anliegen ist auch eine Zentralisierung der Parkieranlagen. Gemäss heutigem Stand der Planung gibt es für den Bereich der Postscheune eine Vorstudie für eine Aktivierung des oberen Stocks. Ein Magazin soll einem Neubau mit sechs kleineren Wohnungen weichen. In der neuen Rinderscheune sind diverse Nutzungen geplant, unter anderem ein neuer Saal. Die alte Rinderscheue kann als Lager dienen. – Umnutzungen sind in der Schlosserei/Schreinerei vorgese-

hen, zum Beispiel die Erweiterung der Gastronomie des Klosters – und der Bau von Wohnungen. Der Abbruch eines alten Schopfs soll den Weg ebnen für eine zweckmässige Zufahrt für die Hotellerie. Für die Gärten besteht ein gartendenkmalpflegerisches Gutachten, das dem Neuen Grenzen setzt. Das vom Lotteriefonds erhaltene Geld für das Gesamtprojekt reicht bis 2015. Nun wird eine 2. Tranche beantragt. Widersprochen wird der Forderung des Vereins «Ja zum Kloster Kappel!», der den Landwirtschaftsbetrieb in die Landwirtschaftszone verlegen will («Anzeiger» vom 11. November) – an einen Standort, der die gesamte Klosteranlage weniger belastet. «Eine Verlegung ist keine valable Option», so Hans Streit. Man wartet im Bereich der Landwirtschaft auf ein Vorprojekt. Ziel: eine funktionierende Lösung im Rahmen denkmalpflegerischer Vorgaben. Eventuell mit einem Neubau. Wenn das nicht geht, so soll mit einer Revitalisierung dafür gesorgt werden, dass der Landwirtschaftsbetrieb noch für die nächsten 20 Jahren funktioniert.

500 48 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Konkurseröffnung Schuldner: Nachlass von Felizitas Johanna Glur-Zbinden, geb. 29. Mai 1945, von Zürich und Roggwil BE, wohnhaft gewesen Alte Affolternstrasse 16, 8908 Hedingen, gestorben am 26. Juni 2007.

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 24. November 2014

Datum der Konkurseröffnung: 9. Januar 2013

A. Politische Gemeinde Anträge des Gemeinderates:

Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG Eingabefrist bis 29. Dezember 2014 Vergleiche im Übrigen Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 28. November 2014

Der Gemeinderat Affoltern am Albis hat mit Beschluss vom 17. November 2014 die Taxordnung 2015 für das Haus zum Seewadel genehmigt. Der Beschluss liegt während der Rekursfrist am Empfang im Haus zum Seewadel, Obere Seewadelstrasse 12, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. Gegen den Beschluss des Gemeinderates kann innert 30 Tagen, vom Tag der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich und begründet beim Bezirksrat, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit als möglich, beizulegen. Affoltern a. A., 25. November 2014 Gemeinderat Affoltern am Albis

Affoltern a. A., 25. November 2014 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 574 8910 Affoltern am Albis

Kehrichtgrundgebühr 2015 In Anwendung von Art. 11 und 12 der Abfallverordnung vom 19. Juni 2000 und Ziffer 2 des Gebührenreglementes zur Abfallverordnung vom 6. November 2000, hat der Gemeinderat Affoltern am Albis mit Beschluss vom 17. November 2014 die Kehrichtgrundgebühr für das Jahr 2015 wie folgt festgesetzt: – Kehrichtgrundgebühr: Fr. 100.– (zuzüglich MwSt.) pro Haushalt, Gewerbe-, Industrie-, Landwirtschaftsund Dienstleistungsbetrieb Die Kehrichtgrundgebühr bleibt damit gegenüber dem Jahr 2014 auf unveränderter Höhe.

8910 Affoltern am Albis. Einfache Gesellschaft Chalofen Development, c/o Leuthard Baumanagement AG, Lagerstrasse 11, 8910 Affoltern am Albis, Projektänderung Neubau «Albis Park» Gewerbegebäude mit Fachmärkten für sperrige Güter und Baumarkt mit Gartencenter mit Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) (mehr als 7500 m² Verkaufsfläche); öffentliche Auflage nach Art. 15 UVPV bzw. § 314 PBG (Baubewilligungsverfahren als massgebliches Verfahren). Bauherrschaft: Einfache Gesellschaft Chalofen Development c/o Leuthard Baumanagement AG, Lagerstrasse 11, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Feusi + Partner AG, Architekten Planer, Schindellegistrasse 36, 8808 Pfäffikon Projekt: Projektänderung Neubau «Albis Park» Gewerbegebäude mit Fachmärkten für sperrige Güter und Baumarkt mit Gartencenter, Tiefgarage und Parkplatzanlage, Kat.-Nr. 6626, Moosbachstrasse/Chalofenstrasse, Industriezone. Im Sinne von Art. 15 der Verordnung über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPV) sowie § 314 Abs. 3 PBG werden vom 28. November bis 18. Dezember 2014 öffentlich aufgelegt: – Baugesuchsunterlagen; – Bericht über die Umweltverträglichkeit (UVB). Die Auflage findet über die ganze Frist während den ordentlichen Bürozeiten bei der Gemeindeverwaltung, Hochbauabteilung, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, statt. Während der Auflagefrist können zur Vorlage Einwendungen im Sinne von Art. 15 UVPV und § 315 PBG erhoben werden. Die Einwendungen haben einen Antrag sowie dessen Begründung zu enthalten. Sie sind schriftlich im Doppel bis am letzten Tag der Auflagefrist (Datum des Poststempels) der Hochbauabteilung, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis einzureichen. Innert der Auflagefrist kann im Sinne von § 315 PBG die Zustellung des gebührenpflichtigen baurechtlichen Entscheids verlangt werden. Dieses Begehren ist schriftlich bis spätestens am letzten Tag der Auflagefrist (Datum des Poststempels) bei der Hochbauabteilung einzureichen. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, kann gegen den baurechtlichen Entscheid nicht mehr rekurrieren (Verwirkung).

Gegen diese Gebührenfestsetzung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Affoltern a. A., 28. November 2014 Gemeinderat Affoltern am Albis

Reformierte Kirchgemeinde Bonstetten Wahlanordnung Ersatzwahl von einem Mitglied der reformierten Kirchenpflege für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018 Aufgrund des Beschlusses der Bezirkskirchenpflege vom 30. Oktober 2014 ist für die zurücktretende Carmen Besson eine Nachfolgerin/ein Nachfolger für den Rest der laufenden Amtsdauer 2014 bis 2018 zu wählen. In Anwendung von Artikel 8 der Gemeindeordnung sowie des Gesetzes über die politischen Rechte sind bis 7. Januar 2015 Wahlvorschläge bei der Wahlvorsteherschaft, Postfach 88, 8906 Bonstetten, einzureichen. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 reformierten Stimmberechtigten der Gemeinde mit Geburtsjahr und genauer Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Das Wahlvorschlagsformular kann auf der Website der Gemeinde Bonstetten heruntergeladen werden (www.bonstetten.ch/Politik/ Abstimmungen und Wahlen). Die Wahlvorschläge werden nach Ablauf der Frist veröffentlicht. Innert einer weiteren Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge zurückgezogen, aber auch neue eingereicht werden. Geht für die zu besetzende Behördenstelle nur ein Wahlvorschlag ein, wird die vorgeschlagene Person von der Wahlvorsteherschaft in stiller Wahl als gewählt erklärt. Gehen mehrere Vorschläge ein, wird eine Urnenwahl im ordentlichen Verfahren am 8. März 2015 durchgeführt. Bonstetten, 28. November 2014 Wahlvorsteherschaft Bonstetten

1. Einbürgerung (Aufnahme in das Gemeindebürgerrecht Maschwanden) unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung von: – SEFEDINI Afërdita, geb. 6. Juli 1986, kosovarische Staatsangehörige – VESELI Jayden, geb. 27. Januar 2010, kosovarischer Staatsangehöriger 2. Genehmigung des Voranschlages 2015 und Festlegung des Steuerfusses auf 46 % B. Primarschulgemeinde Anträge der Primarschulpflege: 1. Genehmigung des Voranschlages 2015 und Festlegung des Steuerfusses auf 54 % 2. Genehmigung der Bauabrechnung für die Sanierung/Umbau der WC-Anlage im Kindergarten C. Kirchgemeinde Antrag der ref. Kirchenpflege: 1. Genehmigung des Voranschlages 2015 und Festlegung des Steuerfusses auf 14 % Rechtsmittelbelehrung: Beim Bezirksrat Affoltern am Albis, im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, können – von der Veröffentlichung an gerechnet – schriftlich folgende Rechtsmittel – ergriffen werden: – innert 5 Tagen Rekurs wegen Verletzung der politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung (gemäss § 147 Gesetz über die politischen Rechte) – innert 30 Tagen Beschwerde (gemäss § 151 Gemeindegesetz) – innert 30 Tagen Rekurs mit dem Begehren um Berichtigung des Protokolls (gemäss § 54 Gemeindegesetz) Rekurse in kirchlichen Angelegenheiten sind innert derselben Frist an die Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten einzureichen. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die Protokolle liegen ab Freitag, 28. November 2014, im Gemeindehaus zur Einsicht auf. Maschwanden, 28. November 2014

Schluss der konkursamtlichen Nachlassliquidation Die konkursamtliche Liquidation über den Nachlass von Frau Ruth Frieda Dahinden-Kuhn, geb. 1. Januar 1929, von Zürich und Weggis LU, gestorben am 11. November 2011, wohnhaft gewesen in 8908 Hedingen, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 18. November 2014 als geschlossen erklärt worden.

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Affoltern a. A., 28. November 2014

Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG).

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Kirchgemeindeversammlung Sonntag, 30. November 2014, im Anschluss an den Gottesdienst um ca. 11.00 Uhr im Kirchgemeindehaus Traktanden: 1. Genehmigung des Budgets 2015 und Festsetzung des Steuerfusses 2015 2. Informationen 3. Anfragen Im Anschluss an die Kirchgemeindeversammlung lädt die Kirchenpflege zu einem Apéro ein. Anfragen müssen spätestens bis zehn Arbeitstage vor der Versammlung schriftlich der Kirchenpflege eingereicht werden. Die Unterlagen der Traktanden liegen während der üblichen Öffnungszeiten zwei Wochen vor der Versammlung im Sekretariat des Kirchgemeindehauses auf. Den Abonnenten werden diese Unterlagen zugestellt. Sie können zudem zwei Wochen vor der Versammlung im Sekretariat bezogen werden. Interessenten für ein Abonnement können sich beim Sekretariat (Telefon 044 761 24 00) melden und sich als Abonnenten eintragen lassen, sodass ihnen zukünftig die Unterlagen zugestellt werden. Die Überprüfung des Stimmregisters kann auf dem Kirchensekretariat erfolgen. Die Kirchenpflege freut sich über Ihre Teilnahme an der Kirchgemeindeversammlung.

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindezentrum Marktplatz 1 Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: Einfache Gesellschaft Chalofen Development c/o Leuthard Baumanagement AG, Lagerstrasse 11, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Feusi + Partner AG Architekten Planer Schindellegistr. 36, 8808 Pfäffikon Bauvorhaben: Projektänderung Neubau «Albis Park» Gewerbegebäude mit Fachmärkten für sperrige Güter und einem Baumartkt mit Gartencenter, Tiefgarage und Parkplatzanlage und UVB, Kat.-Nr. 6626, Moosbachstrasse, Industriezone

Mettmenstetten Bauherrschaft: Peter + Rosmarie Haller, Grossholzerstrasse 14, 832 Mettmenstetten Vertreter: Wobau AG, Baumanagement, Bärenmatte 1, 6403 Küssnacht am Rigi Bauprojekt: Aufstellen einer geschlossenen Sichtschutzmauer auf Kat.-Nr. 4183, Grossholzerstrasse 14/Sunnebergstrasse (Wohnzone W2a)

Mettmenstetten Bauherrschaft: Stiftung Werk- und Wohnhaus, zur Weid 10, Rossau, 8932 Mettmenstetten Vertreter: Strebel GmbH, Holzbau + Architektur, Dörflistrasse 5, 8933 Maschwanden Bauprojekt: Abbruch Autounterstand, Vers.-Nr. 965, Ersatzbau Autounterstand mit PV-Anlage sowie Neubau Autoabstellplatz auf Kat.-Nr. 4267, zur Weid 13, Rossau (Zone für öffentliche Bauten und Anlagen Oe)


Bezirk Affoltern

Freitag, 28. November 2014

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Einstimmig Ja zu Einbürgerungen und Budgets 2015 Die Maschwander Gemeindeversammlung dauerte eine Stunde Ja zu zwei Einbürgerungen, Ja zu den Voranschlägen 2015 – durchwegs einstimmig. Die von 44 Stimmberechtigten besuchte Maschwander Gemeindeversammlung dauerte rund eine Stunde. «Die Gesuchsteller erfüllen alle Voraussetzungen, die an Ausländer für die Einbürgerung gestellt werden», sagte Gemeindepräsident Andreas Binder am Montag in der Kirche zu den beiden Einbürgerungsanträgen, die vom Gemeinderat befürwortet werden. Afërdita Sefedini (28) und ihr Sohn Jayden Veseli (4), kosovarische Staatsangehörige, im Säuliamt aufgewachsen und seit mehr als zwei Jahren in Maschwanden domiziliert, wurden einstimmig ins Gemeindebürgerrecht aufgenommen. Auch den übrigen Geschäften erwuchs keinerlei Opposition. Andreas

Binder, auch Finanzvorstand, präsentierte einen Voranschlag 2015, bei dem ein Überschuss von gut 100 000 Franken resultiert – ein Resultat, das dank kantonalem Übergangsausgleich möglich ist. Der Buchgewinn aus der Spitalrechnung von 100 000 Franken wird nicht diesem Übergangsausgleich angerechnet. Dieser Übergangsausgleich ist nur noch bis 2017 erhältlich, danach muss «Individueller Sonderlastenausgleich» (Isola) beantragt werden. Das damit verbundene Verfahren ist für die Gemeinde Maschwanden noch nicht klar. Fest steht: Für Isola ist ein Mindeststeuerfuss von 130 % des kantonalen Mittels erforderlich. Politische Gemeinde und Primarschulgemeinde «tauschen» in Maschwanden den Steuerfuss: Die Politische Gemeinde beansprucht 46 % (-7 %), die Primarschule 54 % (+7 %); der Gesamtsteuerfuss ist unverändert. Das von Ernst Humbel präsentier-

te Primarschul-Budget 2015 wurde ebenfalls einstimmig gutgeheissen. Es ist dank Übergangsausgleich ausgeglichen. Dank höherem Steuerfuss resultiert mehr Steuerertrag. Bei den Investitionen ist die Sanierung des Pausenplatzes (90 000 Franken) der grösste Posten. Darüber wird voraussichtlich in der Juni-Gemeindeversammlung abgestimmt. Auch bei der Primarschule seien die Auswirkungen von Isola unklar. Klar sei, dass die Budgetierung aufwändiger werde, Klarheit in dieser Frage wird auf Oktober 2015 erwartet. Thomas Frei, neuer Liegenschaftenvorstand der Schule, präsentierte eine erfreuliche Abrechnung der WCAnlagen-Sanierung. Diese schliesst im Vergleich zum Kostenvoranschlag um 6000 Franken besser ab. Keinerlei Einwände gab es schliesslich zum Budget der reformierten Kirchgemeinde, die den Maximalsteuerfuss von 14 % belässt. (-ter.)

Muss der Volg-Laden in Maschwanden wegen zu tiefer Umsatzzahlen dichtmachen? Der Gemeinderat will das verhindern und lädt am 3. Dezember zu einer Informationsveranstaltung ein. (Bild Werner Schneiter)

Beschädigte Folie, Bachbrückenbeleuchtung, Volg-Rettung, Tagesschule und neue Pfarrerin Der Informationsteil an der Maschwander Gemeindeversammlung – spannender als die Budgets Von der beschädigten Folie im Schwimmbad bis zur Pfarrwahl: Der Informationsteil an der Maschwander Gemeindeversammlung – auch dieses Mal spannender als nackte Zahlen. Mit etwas Verspätung eröffnete Maschwanden in diesem Sommer das Naturbad – eine Neuheit im Bezirk Affoltern. Nach der Badesaison mussten kleinere und grössere Arbeiten verrichtet und eine beschädigte Folie repariert werden. «Das Naturbad ist neu, es gibt dort neue Abläufe. Und wir haben etwas Lehrgeld bezahlen müssen», konstatierte Gemeindepräsident Andreas Binder. Derzeit werde die Abschlussrechnung erstellt.

wir gratulieren Zum 85. Geburtstag Heute Freitag, 28. November feiert Iris Blumati-Orribile in Stallikon ihren 85. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich der Jubilarin zu diesem Fest, verbunden mit den besten Wünschen fürs neue Lebensjahr.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Chefredaktor: Werner Schneiter Thomas Stöckli, Redaktor Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material

Derweil sich das Naturbad etabliert hat, ist die Zukunft des Volg-Ladens in Maschwanden ungewiss. Die Landi Albis will das jährlich anfallende Defizit von 50 000 bis 80 000 Franken nicht mehr hinnehmen. Nun lädt die Gemeinde am 3. Dezember zu einer Informationsveranstaltung ein. «Bringen Sie Ideen mit und zeigen Sie, dass sie hinter dem Laden stehen», rief Tiefbauvorstand Christian Borer eindringlich in die Runde und machte klar, was einziges Ziel sein muss: der Erhalt des Ladens. Nicht um den Erhalt des Istzustandes geht es bei der nächsten Geschichte. Paul Leuthold wünscht sich eine Beleuchtung über die Bachbrücke. «Das habe ich schon vor 20 Jahren gewünscht», fügt er bei. Dem Ansinnen

Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch

Gut laufende Tagesschule In Maschwanden besuchen im Durchschnitt neun Kinder die Tagesschule (einschliesslich ein auswärtiges Kind), was die neue Schulpflegerin Franziska Buholzer als Erfolg wertet – ein Erfolg, der sich auch dank der Leitung der Tagesschule eingestellt hat. «Wir haben ein tolles, engagiertes Team», sagte Frau Buholzer. Allerdings sei an einem Tag die Kapazitätsgrenze bereits erreicht worden. Klar ist, dass die Tagesschule in Maschwanden einem Bedürf-

nis entspricht und auch die Stadt Zürich entsprechende Pläne schmiedet. Dort sollen sogenannte gebundene Tagesschulen eingerichtet werden. Auch der Kanton plant flächendeckend Tagesschulen. Dazu hat das Volksschulamt eine Arbeitsgruppe eingesetzt. Darin hat auch Maschwanden Einsitz. Nach dem krankheitsbedingten Ausfall der Schulleiterin wird die Aufgabe nun interimistisch durch Lehrerin Doris Koller wahrgenommen, für deren Klasse ein Vikariat eingerichtet wurde.

Neue Pfarrerin Nachdem die Pfarrwahlkommission diverse valable Bewerbungen gesichtet hat, liegt nun ihr Wahlvorschlag für

die Pfarrstelle bereits auf dem Tisch. Sie schlägt Claudia Mehl vor, derzeit Vikarin in Knonau. Ihre Wahl findet voraussichtlich im September 2015 statt. Bis dahin amtet Susanne Binzegger als stellvertretende Pfarrerin. Nach den Worten von Ruedi Künzi, Präsident der Pfarrwahlkommission, ist Claudia Mehl – wie seinerzeit die inzwischen pensionierte Susanne Wey – eine Quereinsteigerin. Sie hat in Deutschland Lebensmitteltechnologie studiert, an Universitätsspitälern im Management für Qualitätssicherung gearbeitet. Dabei hatte sie mit leidgeprüften Menschen zu tun. Auch deshalb hat sie sich für ein Pfarrstudium entschlossen. (-ter.)

Notfalltelefon für Palliativpatienten: Spendensammlung lanciert 200 000 Franken braucht es, um den Betrieb des Pallifons für die Regionen Zimmerberg-Sihltal, Knonauer Amt, Höfe, March, Rigi-Mythen und Einsiedeln bis Ende 2017 sicherzustellen. Dafür läuft in den nächsten Tagen eine Spendensammlung an. Bei Atemnot, Angstzuständen oder akutem Verwirrungszustand erhalten Palliativpatienten, ihre Angehörigen oder Betreuungspersonen seit diesem August über das Pallifon, der schweizweit ersten Notfallnummer für Palliativpatienten, spezialisierte telefonische Nothilfe rund um die Uhr. Dadurch können viele unerwünschte und kräftezehrende Notfallhospitalisierungen, die Anrufe über die übliche Notrufnummer 144 nach sich gezogen hätten, vermieden werden.

Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

steht der Gemeinderat nicht ablehnend gegenüber. Laut Andreas Binder soll die Beleuchtung im Rahmen der Dorfstrassensanierung installiert werden, was 2016/17 der Fall sein wird.

Spendenaufruf mit Plakaten und Informationsfoldern Das Pilotprojekt gilt vorerst für die Regionen Zimmerberg-Sihltal, Knonauer Amt, Höfe, March, Rigi-Mythen und Einsiedeln. Um die Finanzierung bis 2017 sicherzustellen, läuft in diesen

schen mit unheilbaren Krankheiten. Sie wird vorausschauend miteinbezogen, ihr Schwerpunkt liegt aber in der Zeit, in der die Kuration der Krankheit als nicht mehr möglich erachtet wird und kein primäres Ziel mehr darstellt. «Durch das Beratungsangebot über das Pallifon stärken wir die Selbstbestimmung der Patienten, denn die Mehrheit wünscht sich, zu Hause ihre letzte Lebensphase verbringen zu können und im vertrauten Umfeld gepflegt zu werden», erklärt Dr. Roland Kunz. (pd.)

17 Anrufende haben seit dem Start im August telefonische Notfallhilfe über das Pallifon erhalten. (Symbolbild) Tagen eine Spendensammlung an. In den genannten Regionen machen Plakate auf das Pallifon aufmerksam und die Bevölkerung erhält via Post einen Informationsfolder mit Einzahlungsschein. «Wir hoffen, dass wir unser Spendenziel von 200 000 Franken erreichen, damit wir das Piloprojekt sicher weiterführen und eine weitere, regionale Ausdehnung in Betracht ziehen können», sagt Walter Bosshard, Alt-Gemeindepräsident Horgen und Stiftungsratpräsident der Foundation

Zürich Park Side, die das Projekt initiiert hat. Fachlich wird das Pallifon zusammen mit dem interdisziplinären Fachteam unter der Leitung von Dr. Roland Kunz, Chefarzt Geriatrie und Palliativmedizin im Spital Affoltern am Albis, betreut.

Längere Pflege zu Hause im vertrauten Umfeld Die Palliative Care umfasst die Betreuung und die Behandlung von Men-

Foundation Zürich Park Side Die Foundation Zürich Park Side wurde 2011 zum Zweck der Standortförderung gegründet. Die Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, Projekte in den Bereichen Soziales, Bildung, Innovation, Nachhaltigkeit und Kultur innerhalb der Region zu unterstützen, die Wirkungen über die Kantonsgrenzen hinaus entfalten können und die Region insgesamt stärken. www.zurichparkside.org


Bestattungen

676 Hauserstrasse; Bushaltestellen Seleger Moor Öffentliche Auflage Projekt Staatsstrassen und Landerwerbsplan gemäss § 16 in Verbindung mit § 17 Abs. 2 Strassengesetz (StrG) Abtretung von Privatrechten/ Leistung von Beiträgen Die Projektunterlagen und der Landerwerbsplan liegen – nebst einem Verzeichnis sämtlicher für die Abtretung von Rechten oder für die Leistung von Beiträgen in Anspruch genommenen Personen sowie der an sie gestellten Ansprüche – während 30 Tagen von heute an – in der Gemeindeverwaltung Rifferswil, Jonenbachstrasse 1, 8911 Rifferswil, zur Einsicht auf. Das Projekt ist, soweit möglich, vor Ort ausgesteckt. Innerhalb der genannten Auflagefrist von 30 Tagen können betroffene Grundeigentümer oder anderweitig in ihren schutzwürdigen Interessen berührte Personen, Gemeinden sowie andere Körperschaften oder Anstalten des öffentlichen Rechts gegen das Projekt bei der Gemeindeverwaltung Rifferswil, Jonenbachstrasse 1, 8911 Rifferswil, zuhanden der Baudirektion Kanton Zürich, Tiefbauamt, Projektieren und Realisieren, Walcheplatz 2, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich und mit Begründung Einsprache erheben. Einsprachen gegen die Enteignung sowie Entschädigungsbegehren, Bestreitungen von Beitragsforderungen und Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten müssen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist eingereicht werden. Unterlässt ein Grundeigentümer dies, wird gemäss § 23 Abtretungsgesetz angenommen, er sei mit der ihm zugemuteten Abtretung bzw. der gestellten Beitragsforderung einverstanden und anerkenne mit Bezug auf seine eigenen Ansprüche zum Voraus die Richtigkeit des Entscheids der Schätzungskommission. Vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung des Bauplans an gerechnet darf, Notfälle vorbehalten, ohne Einwilligung des Kantons an der äusseren Beschaffenheit des Abtretungsgegenstands keine wesentliche, mit Beziehung auf die rechtlichen Verhältnisse desselben aber gar keine Veränderung vorgenommen werden. Allfällige Streitigkeiten entscheidet der Bezirksgerichtspräsident im summarischen Verfahren nach freiem Ermessen. Der Expropriant hat für den aus dieser Einschränkung des freien Verfügungsrechts hervorgegangenen Schaden Ersatz zu leisten. Nach Ablauf von zwei Jahren ab dem Tag der öffentlichen Bekanntmachung ist der Abtretungspflichtige nicht mehr an diese Einschränkung gebunden. Veränderungen am Abtretungsobjekt, welche im Widerspruch mit diesen Vorschriften vorgenommen würden, sind bei der Ausmittlung der Entschädigungssumme nicht zu berücksichtigen und verpflichten zum Ersatz des dem Exproprianten hieraus entstehenden Schadens. Rifferswil, 28. November 2014 Gemeinderat Rifferswil

Erneuerungswahl Friedensrichter/in Nach Ablauf der zweiten Frist liegt für die Erneuerungswahl des Friedensrichters für die Amtsdauer 2015/2021 folgender definitiver Wahlvorschlag vor: Schärer Jürg, 1943, Kaufmann i. R., In der Rehweid 12, 8907 Wettswil am Albis (bisher) Weil nur ein Wahlvorschlag vorliegt, wird ein Wahlzettel mit gedrucktem Wahlvorschlag verwendet. Der 1. Wahlgang findet am Sonntag, 8. März 2015, statt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern a. A., schriftlich Stimmrechtsrekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Wettswil a. A., 28. November 2014 Gemeinderat Wettswil a. A.

Affoltern am Albis Am 23. November 2014 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Wenn die Liebe einen Weg zum Himmel fände und Erinnerung zu Stufen würden, dann würden wir hinaufsteigen und dich zurückholen.

Ernst Huber geb. 30. Juli 1929, Ehemann der Heidi Huber-Hegnauer, von Affoltern am Albis ZH, Arni AG und Islisberg AG, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Alte Obfelderstr. 27. Urnenbeisetzung am Dienstag, 2. Dezember 2014, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Unerwartet und sehr traurig nehme ich Abschied von meinem lieben Papi

Markus Stoll 7. Mai 1973 – 14. November 2014

Dankä Papi, für den Weg den du mit mir gegangen bist. Danke für die Hand, die für mich so hilfreich war. Danke für deine Nähe, die mir Geborgenheit gab. Danke für all deine Liebe. Dankä Papi, dass es dich gab! Ich vermisse dich so unendlich . . .!

Bonstetten

Deine Tochter Michelle

In Bonstetten ist gestorben:

Keller geb. Meier, Gertrud

Traueradresse: Michelle Stoll und Barbara Möhrle, Gjuchstrasse 8, 8905 Arni/AG

geboren 24. Dezember 1919, von Thayngen SH, Witwe des Keller, Waldemar, wohnhaft gewesen Friedmattstrasse 17, Bonstetten. Sie starb in Bonstetten am 22. November 2014. Abdankung in der reformierten Kirche Bonstetten am Freitag, 28. November 2014, 14.00 Uhr.

Alles, was lebt, lebt im Licht. Alles, was existiert, strahlt Licht aus. Alle Dinge empfangen ihr Leben vom Licht und dieses Licht ist in seiner Wurzel selbst Leben.

Bestattungsamt Bonstetten

Paracelsus

TODESANZEIGE HERZLICHEN DANK

Traurig nehmen wir Abschied von unserem geliebten Mami und unserer Meme

für all die lieben Worte, Briefe und Karten, Blumen und Spenden, die wir beim Abschied von unserem geliebten

Gertie Mally-Grütter 12. März 1931 – 22. November 2014

Roland Spahr

Nach einem reich erfüllten Leben durfte sie friedlich einschlafen.

entgegennehmen durften. Unser Dank gilt allen Verwandten, Freunden, Bekannten und Arbeitskollegen, die Roland auf seinem Lebensweg begleitet haben und ihm in Liebe und Freundschaft verbunden waren. Ein besonderer Dank gilt auch Herrn Pfarrer Thomas Müller für die einfühlenden Worte und der Organistin für die musikalische Begleitung.

Die Trauerfamilie

November 2014

Silvia Mally Bregenzer und Urs Bregenzer Marco, Nicola und Leandra Ursula und Ruedi Götz-Mally Livio, Daniela, Selina und Marina Susanna Mally Lemann und Jorge Paulo Lemann Marc, Lara und Kim Daniel Mally und Susanne Werthmüller Mally Larissa und Gina und Anverwandte Wir nehmen Abschied am Dienstag, 2. Dezember 2014, um 14.30 Uhr in der reformierten Kirche Wettswil am Albis.

HERZLICHEN DANK an alle, die uns mit grosser Anteilnahme beim Abschied von

Fritz Schelling-Stähli begleitet haben. Die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir entgegennehmen durften, geben uns Kraft. Wir danken allen, die ihm im Leben mit Freundschaft und Wertschätzung begegnet sind. Ein besonderer Dank gilt dem Hausarzt Dr. med. Thomas Schmid für die jahrelange Betreuung sowie den Ärzten und dem Pflegepersonal der Palliativ-Station des Spitals Affoltern für die fürsorgliche und liebevolle Pflege in den letzten Tagen und Stunden. Ein herzlicher Dank auch an Pfarrer Matthias Ruff für die einfühlsame Abschiedspredigt und an Casey Crosby für die wunderschöne musikalische Umrahmung. Danke für alle Karten, Blumen, Spenden und tröstenden Worte. Wettswil, im November 2014

Mit starkem Lebenswillen und wachem Geist kämpfte sie gegen die schwindenden Kräfte. Sie war unser Familienmittelpunkt und wir vermissen sie sehr.

Die Trauerfamilien

Anstelle von Blumen gedenke man der Schweizerischen Herzstiftung, IBAN CH21 0900 0000 3000 4356 3. Traueradresse: Silvia Mally Bregenzer, Büelstrasse 31, 8914 Aeugst am Albis

Danke, dass es Dich gab und in unseren Gedanken immer noch gibt. Danke, dass Du unser Leben geprägt hast und noch immer prägst. Danke, dass wir teilhaben durften an Deinem einzigartigen Leben. Dieser Dank ist grösser als unsere Trauer. Für die vielen Beweise aufrichtiger und inniger Anteilnahme, die wir beim Abschied von unserem

Koni Bohli Korrektur des Spendenkontos betreffend Todesanzeige

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erfahren durften, danken wir allen. Allen, die sich in stiller Trauer mit uns verbunden fühlen und ihre liebevolle und sehr persönliche Art zum Ausdruck brachten, danken wir von Herzen. Unser besonderer Dank geht an Herrn Pfarrer Kurt Gautschi für die tröstenden Worte und die musikalische Begleitung durch Rägle und Werni Brawand und Casey Crosby. Im Weiteren danken wir allen, die ihre Anteilnahme durch Worte, Briefe, Blumen und Spenden zum Ausdruck gebracht haben. Stallikon, im November 2014

Die Trauerfamilie


Bezirk Affoltern

Freitag, 28. November 2014

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Affoltern informiert über die teilrevidierte Bau- und Zonenordnung Öffentliche BZO-Auflage und Wanderausstellung «Dichte begreifen» Am Montagabend informierte der Gemeinderat Affoltern im Kasinosaal über die Teilrevision der Bau- und Zonenordnung (BZO). Gleichzeitig wurde im Foyer die Wanderausstellung «Dichte begreifen» eröffnet. Die BZO liegt in der Gemeindeverwaltung öffentlich auf, die Wanderausstellung informiert noch bis 9. Dezember. ................................................... von urs e. kneubühl Es waren gut 120 Interessierte, welche Gemeindepräsident Clemens Grötsch am vergangenen Montagabend im Kasinosaal begrüssen durfte. Sie wurden in der Folge von verschiedenen Referenten einerseits über die teilrevidierte Bau- und Zonenordnung (BZO) des Bezirkshauptortes, zum Zweiten über die gleichzeitig eröffnete Wanderausstellung «Dichte begreifen» informiert, die im Foyer des Saales bis 9. Dezember zur Auseinandersetzung mit der räumlichen Entwicklung im Kanton Zürich einlädt.

Gestaltungsplanpflicht für Lindenmoos und Im Spitzenstein Das Ziel der in der nächsten Woche auf der Gemeindeverwaltung noch öffentlich aufliegenden BZO-Teilrevision, so schickte Urs Meier von der Planpartner AG, seinen Ausführungen vorweg, ist die Stärkung des Ortszentrums, das in Richtung Industriegebiet erweitert werden soll. Dies im Sinne der Schaffung eines neuen Siedlungsschwerpunkts mittels Mischnutzung. Gleichzeitig ist eine zukunftstaugliche Nutzung der Gewerbe- und Industrieflächen aufgegleist. «Auslöser für die BZO-Teilrevision im Übergangsbereich vom Wohn- zum Industriegebiet waren heute obsolete Gestaltungspläne», sagte Meier. Nun werden, wie er für die Gebiete Lindenmoos und Im Spitzenstein präzisierend festhielt, im Sinne der Abstimmung von Siedlung und Verkehr, trotz der obsoleten Projekte, abgestimmte Vorgaben festgesetzt. Für beide Gebiete, in denen eine gestalterisch hochwertige Überbauung mit gemischten Nutzungen geschaffen werden soll, gilt eine Gestaltungsplanpflicht mit detaillierten Vorgaben. anzeige

Die Wanderausstellung «Dichte begreifen» im Kasino Affoltern informiert und zeigt die vielfältigen Spielräume und Gestaltungsmöglichkeiten hinter dem Schlagwort «Verdichtung» auf. (Bild Urs E. Kneubühl) Differenzierte Einzelaufzonungen und neuer Zonentyp W4 Das Gebiet «Zeughaus» – das Zeughausareal wurde nach der Realisierung des Landesmuseum-Sammlungszentrums frei – ist für eine gestalterisch hochwertige Wohn- und Gewerbeüberbauung vorgesehen, welche sich baulich gut in das Ortsbild einfügt und einen harmonischen Übergang zur östlich angrenzenden Wohnzone bewirkt. Dazu sind auch differenzierte Einzelaufzonungen von W2c und WG3 in den neuen Zonentyp WG4 vorgesehen. Im Gebiet «Seewadel» soll, bei vorab erfolgender hinreichender Klärung der Alters- und Pflegestrategie, eine zweckmässige Strukturierung der Baubereiche und grosszügige Freiräume für eine qualitätsvolle bauliche Verdichtung mit quartiergerechter Körnung der Baukörper sowie flexibler Etappierbarkeit sichergestellt werden. Bauten und Anlagen sind besonders gut zu gestalten. Gestaltungspläne über Teilgebiete sind zulässig. Dabei wird insbesondere auf eine gute Gestaltung des Übergangsbereichs geachtet, ebenso auf gut gestaltete Strassenräume – mit Bündelung der Verkehrsströme des motorisierten Individualverkehrs sowie attraktivem Wegnetz für den Langsamverkehr – und Vorgar-

tenbereiche. Differenzierte Einzelaufzonungen sind ebenfalls in den Gebieten Gartenhof und Sonnenbergstrasse vorgesehen.

falls anpassen. Affoltern ist schliesslich Kandidat für das Label «Energiestadt».

Masterplan 2014

Interessante Ausstellung zum Thema Dichte

Vorab hatte bereits Hochbauvorstand Hans Finsler über das für die BZO-Planung mitentscheidende Führungsinstrument des Gemeinderates, den Masterplan 2014, informiert. Dieser, eine Weiterentwicklung des Masterplanes 2011, enthält aktualisierte Ziele, übernommene wie neue Massnahmen. Der Hochbauvorstand bemerkte dazu, dass Affoltern, gemessen am vorhandenen Interesse von Zuzügern, offenbar als attraktiver Wohnort gelte – man rechne für die Zukunft mit rund 1000 zusätzlichen Einwohnern. Dem Gemeinderat sei daher klar, dass Siedlung und Verkehr aufeinander abzustimmen seien, ebenso die Industriegebiete in Bahnhofsnähe für eine durchmischte Zentrumsnutzung mit Wohnen und Gewerbe zu öffnen seien. Baulandreserven sollen mittelfristig, die Reservezone Hedigerfeld langfristig entwickelt werden. Grundsätzlich, so Finsler, wolle man auch eine ressourcenschonende Energienutzung fördern und entsprechend die Energiebestimmungen in der BZO überprüfen und gegebenen-

Sacha Peter, der stellvertretende Chef des kantonalen Amtes für Raumentwicklung, seinerseits informierte über die im Kasino-Foyer stehende informative Ausstellung «Dichte begreifen». Hinsichtlich des Bezirks Affoltern hielt er fest, dass nicht alles, was in den letzten Jahren gemacht wurde, gut ist. «Wenn ich ehrlich bin, ist einiges sogar schlecht», hielt er präzisierend fest. Peter verwies auch auf die von der Stimmbevölkerung des Kantons Zürich angenommene Kulturlandinitiative sowie auf die deutliche Zustimmung zum revidierten Raumplanungsgesetz. Diese Entscheide bringe einerseits die Besorgnis angesichts der zunehmenden «Zersiedelung» zum Ausdruck, andererseits würden sie die Messlatte für die weitere Raumentwicklung ungleich höher legen. Im Umgang mit der Ressource Boden und dem anhaltenden Bevölkerungswachstum geben sie eine klare Richtung vor: die Siedlungsentwicklung nach innen, die in der Regel auch mit einer Verdichtung verbunden ist. Mit informativen und reich bebilder-

ten Stellwänden lädt die vom kantonalen Amt für Raumentwicklung präsentierte und bis 9. Dezember im KasinoFoyer in Affoltern aufgebaute Wanderausstellung «Dichte begreifen» zur Auseinandersetzung mit der Siedlungsentwicklung nach innen ein. Sie zeigt die vielfältigen Spielräume und Gestaltungsmöglichkeiten hinter dem Schlagwort «Verdichtung» auf. Und sie geht der Frage nach, wie sich Lebensqualität und Dichte in unterschiedlichen Siedlungstypen zusammenbringen lassen. Den Schwerpunkt der Ausstellung bildet die Gegenüberstellung von vier Wohntypologien: vom Einfamilienhausquartier bis zum Hochhausquartier. Anhand von 32 konkreten Beispielen aus dem ganzen Kanton Zürich stehen die Stärken und Eigenheiten dieser verschiedenen Wohnformen zur Diskussion. Durch ein dreidimensionales Modell, das unterschiedliche Siedlungsformen veranschaulicht, sowie ein Spiel-Quartett, das an die Besonderheiten unterschiedlicher Wohntypologien heranführt, erhält der Ausstellungsbesuch auch einen spielerischen Aspekt. «Dichte begreifen». Wanderausstellung zur Auseinandersetzung mit der Siedlungsentwicklung nach innen. Bis 9. Dezember 2014 im Kasino, Affoltern. Geöffnet zu den offiziellen Büroöffnungszeiten.


TODESANZEIGE Nach einem langen Leben durfte unsere liebe

Trudy Keller 24. Dezember 1919 – 22. November 2014

friedlich zu Hause einschlafen. In stiller Trauer Marcel und Elvira Burkhardt Rino, Bettina und Achilles Heinz und Yvonne Keller mit Familien Die Abdankung findet am Freitag, 28. November 2014, 14.00 Uhr, in der refomierten Kirche in Bonstetten statt.

Wenn im Kreis der Lebenswelt das Blatt zurück zur Erde fällt, kehrt es zum Ursprung nur zurück und findet dort sein stilles Glück.

ABSCHIED Am Sonntagmorgen, 23. November 2014, hat uns unser lieber

Ernst Huber-Hegnauer geb. 30. Juli 1929

«wer ballast abwirft, gewinnt leichtigkeit»

für immer verlassen. Wir sind sehr traurig, aber auch dankbar, dass er wohl umsorgt einschlafen durfte und ein langer Weg des Abschieds zu Ende gegangen ist. Uns bleiben die schönen Erinnerungen. In unseren Herzen wird er weiterleben. Heidi Huber-Hegnauer Monika Heuscher-Huber und Willy Frick Mägi und Willi Vajda-Huber Jules Rosenberger-Huber

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Die Urnenbeisetzung findet am Dienstag, den 2. Dezember 2014, 14.00 Uhr, auf dem Friedhof Affoltern am Albis statt, anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle. Anstelle von Blumen gedenke man der Schweizer Berghilfe, 8134 Adliswil, Postkonto 80-32443-2, IBAN CH44 0900 0000 8003 2443 2, Vermerk: Ernst Huber-Hegnauer. Traueradresse: Heidi Huber-Hegnauer, Alte Obfelderstrasse 27, 8910 Affoltern am Albis

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Aufgestellter Witwer, 84, mobil Wer so gewirkt im Leben, wer so erfüllte seine Pflicht und stets sein Bestes hat gegeben, für immer bleibt er euch ein Licht.

TODESANZEIGE Traurig nehmen wir Abschied von unserem ehemaligen Aktiv- und Ehrenmitglied

Ernst Huber 30. Juli 1929 – 23. November 2014

38 Jahre hast du in der Harmonie als guter Posaunist mitgewirkt. Im Jahr 1982 wurdest du zum Eidgenössischen Veteran ernannt. Mit deiner geselligen und liebenswerten Art hast du unser Vereinsleben entscheidend mitgestaltet und geprägt. Obwohl du schon längere Zeit nicht mehr aktiv bei uns mitgewirkt hast, so warst du doch nach wie vor Teil der Harmonie Affoltern und ein treuer Fan. Der Trauerfamilie sprechen wir unser tief empfundenes Beileid aus. Deine Musikkameradinnen und Musikkameraden der Harmonie Affoltern am Albis Trauergottesdienst: Dienstag, 2. Dezember 2014, um 14.00 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis.

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Bezirk Affoltern

Freitag, 28. November 2014

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Visionen für die Dorfstrasse in Obfelden Studenten der Hochschule Rapperswil entwickelten Studien für flankierende Massnahmen zum Zubringer Die SP Obfelden organisierte einen Informations- und Diskussionsabend zu möglichen flankierenden Massnahmen zum Autobahnzubringer. Sieben Studierende der Hochschule für Technik Rapperswil stellten am vergangenen Dienstagabend ihre Visionen für flankierende Massnahmen an der Dorfstrasse vor. ................................................... von salomon schneider Die Hochschule für Technik Rapperswil sucht immer wieder reale Situationen, um ihren Studierenden praxisorientierte Semesterarbeiten bieten zu können. Die sozialdemokratische Partei Obfeldens hat den Kontakt mit der Hochschule gesucht. Die Raumplanungs-Studierenden von Dozent Michael Liebi entwickeln in ihren Semesterarbeiten flankierende Massnahmen rund um die Dorfstrasse in Obfelden und stellten diese an der Informationsveranstaltung vom vergangenen Dienstag, im Singsaal Chilefeld. Die SP hatte die gesamte Bevölkerung und insbedondere auch das Gewerbe zur Veranstaltung eingeladen. Die Studierenden zeigten Betriebsund Gestaltungskonzepte zur Beruhigung und Erhöhung der Sicherheit der Dorfstrasse. Die Vorgabe war, auf der Dorfstrasse, zwischen Rickenbacherstrasse und Ottenbacherstrasse, flankierende Massnahmen zu entwickeln. Ziele waren Beruhigung, Erhöhung der Sicherheit und Aufwertung der Aufenthaltsqualität. Dabei konnten sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen, ohne Rücksicht auf Kosten und Besitzverhältnisse.

Strassenführung unterhalb der Plastikfabrik Die Studierenden stellten ihre Visionen von der Dorfeinfahrt Rickenbacherstrasse her vor: «Die Rickenbacherstrasse ist heute nicht der direkte Weg. Die Dorfeinfahrt muss deshalb so umgestaltet werden, dass die Umfahrungsstrasse als direkter Weg erscheint. Zudem muss die Dorfeinfahrt klar als solche erkennbar werden.» Die Studierenden erachteten es als sinnvoll, den Verkehr bereits vor der Plastikfabrik (Plasti-Pac Zürich AG) auf die Umfahrung umzuleiten. Hier wurden sowohl ein Kreisel als auch eine langgezogene Kurve angedacht, die hohe Tempi zulassen würde.

In Obfelden ein Dorfzentrum schaffen Auf dem Platz vor der alten Post sei zwar ein Restaurationsbetrieb aktiv, der Parkplatz vor der alten Post verhindere aber eine kleine Begegnungszone. «Die Umgebung der alten Post würde sich unserer Ansicht nach, gut als Dorfzentrum eignen. Gemeinde, Schule und Baulandreserven könnten ein echtes Zentrum ermöglichen», meinten die Studierenden. Im Bereich der Schule hielten die Studierenden zusätzliche Querungsmöglichkeiten und eine Temporeduktion für empfehlenswert: Hier queren viele Kinder die Strasse. Die 30er-Zone hätte also sowohl sicherheits- als auch beruhigungstechnisch Vorteile.» Bei den Einfahrten in die Tempo30-Zonen sei eine Verkleinerung der Einfahrtswinkel wichtig, um eine Torwirkung zu erzielen. Die Bushaltestellen seien so auszugestalten, dass gefährliche Überholmanöver verunmöglicht würden: «Auch damit würde so-

Die kritischen Visionäre der Hochschule für Technik Rapperswil (von links) Elena Ackermann, Lino Schumacher, Dozent Michael Liebi, Adrian Guntli, Josch Brun und Nora Mühlberger. (Bilder Salomon Schneider) wohl eine Erhöhung der Sicherheit als auch eine Beruhigung erreicht.»

Mini-Kreisel sind effizient und platzsparend Beim Knoten Ottenbacherstrasse sehen die Studierenden einen Mini-Kreisel. Diese seien sehr platzsparend und hätten eine erhebliche Verlangsamungswirkung: «Im Kanton Aargau sind schon einige Mini-Kreisel erfolgreich realisiert worden. Ein Durchmesser von 20 Metern reicht in dem meisten Fällen.» Die flankierenden Massnahmen seien möglichst mit einem gemeinsamen Farbkonzept zu realisieren. So könne zusätzlich Identität gestiftet werden: «Auch eine verstärkte

Bepflanzung der Strassenränder ist zu prüfen, da Bäume eine erhebliche, formschöne Torwirkung haben, ohne dass die Strasse verengt werden muss.» Auf der gesamten Dorfstrasse seien zudem Verengungen zu überlegen, um eine allgemeine Verkehrsberuhigung zu erreichen und Bewohner an den Dorfrändern zu motivieren, die Umfahrung zu benutzen.

Die Meinungen gehen weit auseinander In der anschliessenden Fragerunde äusserten Gewerbevertreter die Befürchtung, dass die Studierenden nur an die Kinder und den Fussverkehr gedacht hätten. Michael Liebi nahm Stel-

lung: «Die Aufgabenstellung hiess ganz klar, dass eine Beruhigungswirkung erreicht werden muss – die Ortsdurchfahrt musste aber ohne Einschränkung möglich bleiben.» Nach der kurzen Fragerunde konnten die Veranstaltungsbesuchenden an thematisch gegliederten Tischrunden über die flankierenden Massnahmen diskutieren. Ein Protokollführender nahm die Ideen auf, damit sie erhalten bleiben. An den Tischrunden zeigte sich schnell, wie weit die Ideen der unterschiedlichen Besucher auseinanderliefen. Für manche kam eine 30er-Zone auf der Dorfstrasse a priore nicht in Frage – andere wollten die gesamte Dorfstrasse in eine 30er-Zone verwandeln.

Geschäftsleiter im Haus zum Seewadel angestellt Der Gemeinderat Affoltern hat Urs Petermann als Nachfolger von Martin Summerauer gewählt Als Nachfolger von Martin Summerauer konnte der Gemeinderat Urs Petermann gewinnen. Urs Petermann hat ein mehrstufiges Selektionsverfahren durchlaufen und überzeugte fachlich wie auch persönlich. Für die Stelle des Leiters Haus zum Seewadel gingen insgesamt 73 Bewerbungen ein. anzeige

Urs Petermann.

Urs Petermann war während 22 Jahren für das Luzerner Kantonsspital tätig. Zuerst als Leiter Hotellerie und nach der Fusion der Luzerner Spitäler im Jahre 2007 als Leiter Gastronomie. Der gelernte Koch hat die Hotel-

fachschule Luzern absolviert und neben zahlreichen anderen Weiterbildungen auch den eidgenössischen Fachausweis Spitalfachmann erlangt.

Erfolgreich Projekte umgesetzt Derzeit befindet er sich im Validierungsverfahren zur Erlangung der höheren Fachprüfung zum Institutionsleiter im sozialen und sozialmedizini-

schen Bereich. Während seiner beruflichen Laufbahn setzte der 57-Jährige mehrere Projekte erfolgreich um und zeigte sich als Führungsperson für 150 Mitarbeitende verantwortlich. Weitere Erfahrungen konnte er als Vizekommandant und Ausbildungsoffizier der Betriebsfeuerwehr Luzerner Kantonsspital sammeln. Urs Petermann wird ab 8. Dezember 2014 durch den bisherigen Geschäftsleiter Martin Summerauer ein-

gearbeitet und ab 1. Januar 2015 die Verantwortung für den ganzen Betrieb übernehmen. Nebst umfangreichem fachlichen Wissen und Können überzeugte Urs Petermann auch mit seiner Persönlichkeit. Er wird durch seine ruhige und sympathische Art das Seewadelteam in Affoltern hervorragend ergänzen. (tro)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 28. November 2014

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Die öffentliche Hand soll energiepolitische Vorreiterin sein Der Verein «Zürich erneuerbar» lud zum Infonachmittag nach Hausen Zum zweiten Mal lud der Verein «Zürich erneuerbar» auf Initiative von Co-Präsidentin Lisette Müller zur Veranstaltung «Energieeffizienz und erneuerbare Energien – was können Gemeinden tun?» ins Säuliamt, diesmal nach Hausen. Während dreieinhalb Stunden referierten Rednerinnen und Redner aus den unterschiedlichsten Bereichen, wie sie ihr Umfeld energieeffizient gestalten.

zung auf, die der Einfachheit halber aber von der Gemeinde gebaut und unterhalten werden. Die Ausarbeitung des Contracting-Vertrages sei so schon kompliziert genug gewesen. Es galt den Besitzverhältnissen von Politischer Gemeinde und Oberstufenschulgemeinde, die gemeinsam Eigentümerin sind, Rechnung zu tragen, führte Achermann aus. Architekt Tobias Noser indes sprach von der Energie, die beim Bau des Projektes von den Menschen ausging. Und noch immer ausgeht, wenn die Sportler im Garderobengebäude ein- und ausgehen.

................................................... von martin platter

Energiepolitisch aktives Säuliamt

Der Mittwochnachmittag begann auf der neuen Sportanlage im Husertäli, wo die Genossenschaft Säulistrom kürzlich ihre zweite Anlage auf dem Dach des Garderobengebäudes in Betrieb genommen hat. Deren Präsident Walter Achermann erzählte die Entstehungsgeschichte, wie es zur Zusammenarbeit auf Contracting-Basis gekommen ist. Säulistrom hat die Anlage mit einer Spitzenleistung von 30 Kilowatt auf eigene Rechnung gebaut und erhält im Gegenzug den Ertrag daraus. Bis die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) des Bundes zum Tragen kommt, springt die Gemeinde ein. Aufhorchen liess, was es beim Bau der Anlage zu beachten galt. Ein Beleuchtungsmast, der direkt vor dem Gebäude stand, musste auf halber Höhe gekappt werden, damit er keinen Schatten auf die Panels werfe. Denn selbst geringer Schattenwurf könne zum Teil- oder Totalausfall von Fotovoltaik-Anlagen führen, erklärte Säulistrom-Vorstandsmitglied AnneClaire Pliska. Das Gebäude weist überdies Sonnenkollektoren zur Aufbereitung des Warmwassers für Duschen und Hei-

Im Hausemer Gemeindesaal folgte anschliessend eine ganze Reihe verschiedener Vorträge. Den Auftakt machte Thomas Krähenmann, Leiter Qualität, Umwelt und Sicherheit bei der Ernst Schweizer AG in Hedingen. Am Beispiel des Säuliämtler Vorzeigeunternehmens zeigte er, was ein KMU mit sorgsamem Umgang und nachhaltiger Gewinnung von Energie erreichen kann. Mit Verhaltensänderung, Infrastrukturverbesserungen und Energiebezugsänderung (die erste SäulistromAnlage ist auf dem Dach der Werkhalle in Hedingen montiert) habe der Energieverbrauch trotz Verdoppelung der Arbeitskräfte seit 1978 nicht zugenommen, führte Krähenmann aus. Er machte auf den Solarkataster Knonauer Amt aufmerksam, mittels dessen sich das Energiepotenzial eines jeden Hausdachs in der Region mit drei Tastenklicks ermitteln lasse (gisknonaueramt.ch). Charles Höhn rief das Ziel der Standortförderung Knonauer Amt in Erinnerung, bis 2050 den gesamten Wärmebedarf und 75 Prozent der Stromnachfrage in der Region zu produzieren. Dies sei am kostengünstigsten zu erreichen, wenn es zur regiona-

len Zusammenarbeit käme. Bestes Beispiel dafür sei die in Rekordzeit gemeinsam mit den Gemeinden erarbeitete räumliche Ergieplanung, die im Juli 2013 vom Regierungsrat genehmigt worden sei, so Höhn.

Lohnende Investitionen Der Affoltemer Hochbauvorstand Hans Finsler veranschaulichte anhand des Energiezonenplans des Bezirkshauptorts, wo noch grosses Energie- und Wärmege- Die Referenten Heinz Villa, Sektion Energieberatung des AWEL (links), Thomas Krähenmann von der winnungspotenzial Ernst Schweizer AG, Säulistrom-Vorstandsmitglied Anne-Claire Pliska, Standortförderer Charles Höhn, brach liegt – bei- die Mettmenstetter Kindergartenlehrerin Brigitte Fahrni, Säulistrom-Präsident Walter Achermann spielsweise bei der sowie die beiden «Zürich erneuerbar»-Co-Präsidentinnen und Veranstaltungsinitiantinnen Barbara Kläranlage in Zwil- Schaffner und Lisette Müller (rechts). (Bild Martin Platter) likon. «Der Weg ist noch weit», bilanzierte auch Heinz Vil- Ziel liegt im gleichen Zeitraum bei 72 ber, wie dabei Geld gespart werden la aus der Sektion Energieberatung Prozent. – Villa sieht die Handlungsfel- kann bzw. mit welchen staatlichen Zudes Amtes für Abfall, Wasser, Energie der der Gemeinden in ihrer Vorbild- schüssen ein Bauherr rechnen darf. und Luft innerhalb der Züricher Bau- funktion, indem Verwaltungs- und direktion. Das Ziel des Energiegesetz- Schulgebäude energetisch sinnvoll sates ist ambitioniert. Bis 2050 soll der niert bzw. gebaut werden. Dazu kön- Energiesensorium der CO2-Ausstoss von heute fünf Tonnen nen Gemeinden Energieberatung, Kinder schärfen pro Kopf und Jahr auf 2,2 Tonnen re- Wärme-Contracting und Ökostroman- Einen lockeren Sch(l)uss zeigte Brgitte duziert werden. Wie weit der Weg lagen anbieten. Auch in der Bauord- Fahrni. Sie begann ihren Vortrag munoch ist, zeigen die Zahlen aus dem nung gebe es Einflussmöglichkeiten, sikalisch indem sie das «MättmischuelJahr 2010. Damals betrug die alternati- indem auf eine geschlossene Bauweise lied Natur» vorsang. Dann erzählte die ve Energiegewinnung aus Umwelt- hingewirkt und Baubewilligungen für Mettmenstetter Kindergartenlehrerin und Abwärme, Biomasse und Solar- Solaranlagen mit Gebührenbefreiung aus ihrem Schulalltag, wie die Lehrenergie lediglich 15 Prozent. Die 85 belohnt und Anlagen für die Nuzung personen und Kinder für Umwelt-, NaProzent Restbedarf, die bisher aus fos- erneuerbarer Energien gezielt geför- tur- und Energiethemen sensibilisiert silen Energieträgern gewonnen wur- dert würden. Auf starte-zh.ch biete der werden. Mettmenstetten ist auf dem den, sollen bis 2035 auf 40 Prozent ge- Kanton im Internet einen nützlichen Weg eine Umweltschule zu werden senkt werden. Bei der Elektrizität be- Leitfaden zum energetischen Moderni- und wurde dafür bereits ausgezeichträgt der Restbedarf 89 Prozent. Das sieren von Bauten – inklusive Ratge- net.

Klimapioniere aus Obfelden in Bern ausgezeichnet 11 000 Kinder aus der ganzen Schweiz am «Klimafest» in der Bundeshauptstadt ................................................... von daniel schwab Über 11 000 Kinder aus der ganzen Schweiz haben bisher am Projekt «Klimapioniere» teilgenommen und damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Am «Klimafest» in Bern wurden auch zahlreiche Schüler aus Obfelden ausgezeichnet.

Klimaschutz geht uns alle an. Deshalb rief Swisscom vor vier Jahren – zusammen mit Solar Impulse, der Stiftung myclimate und EnergieSchweiz – das Projekt «Klimapioniere» ins Leben. Das Ziel: Schülerinnen und Schüler vom Kindergarten bis zur 9. Klasse für den Klimawandel zu sensibilisieren. Seit Projektbeginn haben über 11 000 junge Menschen aus allen Landestei-

len insgesamt 513 Klimaschutz-Projekte ins Leben gerufen. Während die einen mit Spitzenköchen klimafreundliche Menüs kreierten, installierten andere einen Veloeinkaufsdienst, isolierten ihr Schulhaus umweltgerecht, motivierten ihre Eltern, Autokilometer zu sparen, oder stellten mit ausrangierten Produkten spannende neue Gebrauchsgegenstände her.

Das CO2-Einsparpotenzial aller bisher lancierten Projekte beträgt stolze 272 Tonnen. Eine Übersicht gibts unter www.klimapioniere.ch.

Handshake mit Bertrand Piccard Mit dem «Klimafest», das gestern Dienstag in Bern stattfand, bedankten sich die Projektverantwortlichen bei den jungen Klimapionieren für ihr «grosses Engagement zugunsten der Umwelt». Über 1000 Kinder und Jugendliche wurden von Solarflugpionier Bertrand Piccard geehrt. Mit dabei waren auch 336 Kindergärtner bis Sechstklässler aus Obfelden. Unter anzeige

Die Vertreter der 16 Klassen aus Obfelden, die von Solarpionier Bertrand Piccard (Mitte, hinten) zu «Klimapionieren» gekürt wurden. (Bild apimedia)

dem Motto «Mir hebed Sorg zur Wält» wurde im Monat Juni in insgesamt 27 Ateliers Abfall zu Kunst- und Gebrauchsgegenständen umgewandelt. «Wir haben beschlossen, fortan so oft wie möglich im Dorf einzukaufen, saisonal zu essen, mit eigener Körperkraft vorwärtszukommen und gebrauchte Gegenstände zu tauschen», erklärte Schulleiter Kaspar Oettli. Am Schluss der Projektwoche im Juni gabs übrigens ein riesiges Klimafest im Dorf, wo auch die Eltern informiert und unterhalten wurden. «Das Projekt war eine gelungene Sache», sagte Oettli, «Es hat auch zu einem tollen Klima innerhalb der Schule beigetragen.


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Ausserschulische Jugendarbeit: Obfelden und Ottenbach gemeinsam «Jugendpolitik im Bezirk Affoltern – Einblick in die Jugendkommissionen» (6) Mit einer Serie bietet der «Anzeiger» Einblick in die Jugendkommissionen und -ausschüsse der Bezirksgemeinden. Heute geben Thomas Ammann, Präsident, und Juana Schmid, Stellenleiterin O2Jugend, Auskunft für die gemeinsame Jugendkommission der Gemeinden Obfelden und Ottenbach. Wie ist die gemeinsame JuKo von Obfelden und Ottenbach zusammengesetzt? Thomas Ammann: Die politischen Gemeinden Obfelden und Ottenbach, die Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach, die römisch-katholische Kirchgemeinde Affoltern sowie die evangelisch-reformierten Kirchgemeinden Obfelden und Ottenbach delegieren je eine Vertretung in die Kommission. Dazu kommen je eine Vertreterin der Primarschulgemeinden Obfelden und Ottenbach. Welches sind die Aufgaben der JuKo? Thomas Ammann: Grundsätzlich obliegen ihr alle Aufgaben im Zusammenhang mit Jugendarbeit und Jugendpolitik. Darunter fallen: Betreiben einer gemeinsamen Jugendpolitik, Planung bzw. Ausführung der Jugendarbeit in den beiden Gemeinden, Führung und Anstellung des zur Erfüllung der Aufgaben notwendigen Personals im Rahmen des bewilligten Budgets sowie die Kontakte zu anderen Organisationen inner- und ausserhalb der beiden Gemeinden, die sich mit Jugendarbeit und Jugendpolitik befassen. Wie werden die Aufgaben aufgeteilt? Thomas Ammann: Die Mitglieder der Kommission Jugendarbeit Obfelden-Ottenbach befassen sich gemeinsam und gemeindeübergreifend mit verschiedenen Themen, Projekten und Aktivitäten aus dem Jugendbereich. Funktioniert die Zusammenarbeit über die Gemeindegrenzen hinweg gut? Thomas Ammann: Sehr gut, denn die Zusammenarbeit hat Tradition; die gemeinsame Jugendkommission besteht seit über 20 Jahren. Inwiefern wird die JuKo von den Gemeinderäten und den Schulen der beiden Gemeinden bei Vorlagen, Projekten und Fragen im Interesse von Kindern und Jugendlichen beigezogen? Thomas Ammann: Da die in der Kommission vertretenen Güter jeweils eines ihrer Behördenmitglieder in die Jugendkommission entsenden, ist sichergestellt, dass in solchen Fällen die Anliegen der Jugendkommission in den jeweiligen Räten gehört werden. Welches sind die Angebote der offenen Jugendarbeit in Obfelden und Ottenbach? Juana Schmid: Die offene Jugendarbeit Obfelden-Ottenbach, O2Jugend bietet eine ganze Reihe verschiedens-

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ter Angebote an. Für die Mittelstufe sind dies z. B. die beiden Mittelstufentreffs «8912 Kids» im Jugendtreff des O2Jugend in Obfelden und «8913 Kids» im Wöschhüsli in Ottenbach. Beide finden abwechslungsweise jeden Mittwoch von 14 bis 16 Uhr statt und sind für alle Viert- bis Sechstklässler zugänglich. Ungefähr alle drei Monate gibt es zudem die Mittelstufendisco im O2Jugend, ebenfalls für Viert- bis Sechstklässler aus den beiden Gemeinden. Dieses Angebot wird in Zusammenarbeit mit den Elternräten aus Obfelden und Ottenbach organisiert. Und die Sekundarstufenangebote? Juana Schmid: Ein konstantes Angebot ist «Open House», welches für alle Sekundarstufenschülerinnen und -schüler bis ca. 18 Jahre geöffnet ist – immer am Mittwoch von 17 bis 19 Uhr und am Freitag üblicherweise von 16 bis 19 Uhr, ausser am letzten Freitag des Monats von 19 bis 22 Uhr. Am ersten Donnerstag des Monats findet von 17 bis 20 Uhr der «Girls@O2-Treff» statt, welcher ein genderspezifisches Angebot ist und nur für Mädchen ab der 1. Sekundarstufe bis ca. 18 Jahre geöffnet ist. Ebenso bieten wir bei Bedarf Beratungen an und unterstützen, begleiten die Jugendlichen beim Schreiben von Bewerbungen für Schnupperlehrstellen sowie Lehrstellen. Was gibt es für Projekte? In den letzten beiden Jahren setzten wir mit anderen Jugendarbeitenden aus dem Bezirk gemeindeübergreifend mit «OOMAAA» und «Girls on the Dancefloor» jeweils zwei grössere Projekte um. Bei beiden handelt es sich um Bewegungsförderungsprojekte für Jugendliche ab der 1. Sekundarstufe. Kann der Jugendtreff auch privat gemietet werden? Juana Schmid: Ja, der Jugendtreff kann bei Bedarf auch privat für Anlässe oder Partys gemietet werden. Genauso gibt es zwei Cliquenräume, die gemietet werden können. Was läuft bezüglich Mobiler Jugendarbeit? Thomas Ammann: Die Jugendarbeit der beiden Gemeinden umfasst seit fünf Jahren auch die Mobile Jugendarbeit (Mjas). Die Mitarbeitenden richten ihre Arbeit nach den Zeiten und Orten des Aufenthalts der Jugendlichen, das heisst sie suchen regelmässig die verschiedenen informellen Treffpunkte der Jugendlichen im öffentlichen Raum auf. Sie pflegen den Kontakt zu den Gruppierungen, die sich dort aufhalten und bieten sich als Gesprächspartnerinnen und -partner an. Die Mobile Jugendarbeit ist auch Ansprechpartnerin für Erwachsene, Vereine oder Gewerbetreibende bei Fragen oder Schwierigkeiten im Zu-

Der Jugendkommission Obfelden-Ottenbach, hier vor dem Jugendtreff O2Jugend in Obfelden, obliegen alle Aufgaben im Zusammenhang mit ausserschulischer Jugendarbeit und Jugendpolitik der beiden Gemeinden. (Bild Urs E. Kneubühl) sammenhang mit der Nutzung des öffentlichen Raumes durch Jugendliche. Was ist in der vergangenen Zeit weiter gemacht worden und was steht in nächster Zeit an? Juana Schmid: O2Jugend gestaltete in Zusammenarbeit mit Jugendlichen auf deren Wunsch hin den Treff um. Für dieses Jahr steht noch der Spräggele-Märt in Ottenbach an, an welchem O2Jugend zusammen mit der Mobilen Jugendarbeit präsent sein wird, und nächstes Jahr wollen wir das «OOMAAA»-Projekt erneut durchführen sowie eventuell ein Gartenprojekt anpacken. Dies hängt jedoch u.a. vom Einsatz und Engagement der Jugendlichen ab. Sind die Jugendlichen bei der Umsetzung von Projekten aktiv eingebunden? Juana Schmid: Ja, sie setzen sich jeweils sehr rege ein, da es ohne ihre

Jugendkommission Obfelden-Ottenbach Der Jugendkommission ObfeldenOttenbach gehören an: Die Gemeinderäte Rita Ackermann, Ottenbach, und Thomas Ammann, Obfelden, von den Primarschulpflegen Marinella Bläuer, Obfelden, und Gioia Schwarzenbach, Ottenbach. Die Sekundarschulpflege Obfelden-Ottenbach ist durch Matthias Klee vertreten, die römisch-katholische Kirchgemeinde Affoltern durch Maria de Leon und die beiden evangelisch-reformierten Kirchgemeinden durch Christoph Ruch, Obfelden, und Birgit Dürr, Ottenbach. Juana Schmid, Stellenleiterin O2Jugend, ist beratend mit dabei. (kb.)

Mitwirkung auch keine Projekte geben würde. So zum Beispiel bei dem in Zusammenarbeit mit der Mjas in den Wintermonaten alle zwei bis drei Sonntage im Monat durchgeführten Hallenfussball mit anschliessendem Essen. Die Idee dazu kam von Jugendlichen, welche mithalfen, sie auch umzusetzen. Für das Angebot «Open House» besteht seit 2013 ein Betreiberteam, welches aus Sekundarstufenschülerinnen und -schülern besteht. Sie engagieren sich auf der Basis von ehrenamtlicher Arbeit für den Treffkiosk und halten die Innen- und Aussenräume des O2Jugend-Treffs sauber und in Ordnung. Als Gegenleistung erhalten sie nach dreimonatiger Tätigkeit im Treff ein Arbeitszeugnis in Form eines Sozialzeitausweises, welches sie ihrem Bewerbungsdossier beilegen können. Macht solches Engagement Schule? Juana Schmid: Ja, auch die Mittelstufenschülerinnen und -schüler haben begonnen sich als Betreiberteam zu formieren und engagieren sich beim Verkauf im Jugendkiosk, beim Aufräumen und bei der Gestaltung sowie dem Druck ihrer Flyer. Werden Ideen und Projekte auch von Jugendlichen eingereicht? Juana Schmid: Ja, das gibt es immer wieder. Sie kommen vor allem direkt mit ihrem Anliegen zu uns und wir schauen mit ihnen gemeinsam, wie wir sie bei der Realisierung ihrer Idee unterstützen können. Da das O2Team wöchentlich auf den Pausenplätzen präsent ist, sprechen uns die Kinder und Jugendlichen auch direkt vor Ort an.

Juana Schmid: O2Jugend bzw. die Mobile Jugendarbeit (Mjas) können einerseits über die Homepage www.o2jugend.ch, ebenso über Facebook, o2jugend, kontaktiert werden. Selbstredend sind O2Jugend und Mobile Jugendarbeit (Mjas) auch telefonisch und per E-Mail erreichbar (siehe am Schluss des Artikels). Wie gelingt es, die Jugend in den Gemeinden anzusprechen? Juana Schmid und Thomas Ammann: Die Jugendarbeit ist stets darum bemüht, sich den Bedürfnissen und aktuellen Bewegungen innerhalb der Jugendkultur anzupassen, weshalb sie auch flexibel bleiben muss, um auf allfällige Veränderungsprozesse entsprechend reagieren resp. agieren zu können. Die Zusammenarbeit mit den Kindern und Jugendlichen läuft bisher sehr gut, ist wohlgesinnt und beruht auf gegenseitigem Respekt. Die Jugendarbeit in Obfelden und Ottenbach orientiert sich vor allem am partizipativen Ansatz, bei welchem die Jugendlichen aufgefordert werden, sich aktiv für ihre Anliegen einzusetzen und zu engagieren. Durch die niederschwelligen laufenden Angebote ist der Treff für alle Adressat(innen) bis ca. 18 Jahre zugänglich und offen. Wertvolle Rückmeldungen erhalten wir zudem von der Mobilen Jugendarbeit, da die Jugendlichen in persönlichen Gesprächen neben ihren Sorgen, Ängsten und Problemen auch mit Ideen und Anregungen auf die mobilen Jugendarbeitenden zukommen. Jugendarbeit Obfelden-Ottenbach: O2Jugend, Dorfstrasse 61, 8912 Obfelden, Telefon 043 817 17 04, info@o2jugend.ch, www.o2jugend.ch. Mobile Jugendarbeit (Mjas): Telefon 079 634 93 10,

Wie kann man sich über die offene Jugendarbeit in den beiden Gemeinden informieren?

info@mjasonline.ch. Treffs: Jugendtreff O2Jugend in Obfelden und Wöschhüsli in Ottenbach.


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Zwei Herzen in der Brust Yakup Narman, Kurde aus der Türkei, lebt seit 13 Jahren in der Schweiz und seit zwei Jahren im Säuliamt Yakup Narman ist mit 19 Jahren vor der Wehrpflicht in der türkischen Armee in die Schweiz geflüchtet. Seine Familie lebt noch in der Südost-Türkei – auch für sie hat sich die Bedrohungslage stark verändert. ................................................... von salomon schneider Der Duden definiert «Volk» als 1.: «durch gemeinsame Kultur, Geschichte und Sprache verbundene grosse Gemeinschaft von Menschen», und 2.: «Masse der Angehörigen einer Gesellschaft, der Bevölkerung eines Landes, eines Staatsgebiets». Der erste Teil der Definition trifft auf die Kurden zu. Der zweite Teil nicht, da Kurdistan zwar ein historisch definiertes Territorium ist, aber keine nationalen Grenzen hat. Kurdistan ist mehr als eine Idee. Es ist klar definiert, wo dieses Gebiet liegt und es gibt auch Karten aus osmanischer Zeit, die das Gebiet mit Kurdistan bezeichnen. Kurden sind eine ethnische Gruppe, die auf vier Staatsgebieten verteilt lebt – Türkei, Irak, Iran und Syrien. Obwohl in diesen Ländern weit über zehn Millionen Kurden leben, sind sie immer Minderheiten, die unterdrückt werden und wurden. In der Türkei wurde im Zuge der Türkifizierung die kurdische Sprache lange verboten und die Zerschlagung der kurdischen Kultur angestrebt. In der Südosttürkei herrscht aufgrund dieser Unterdrückungsmechanismen ein seit Jahrzehnten immer wieder aufflammender Bürgerkrieg. Syrische Kurden wurden durch

Yakup Narman in einem historischen Dorf, 20 Kilometer von der Syrischen Grenze entfernt. (Bilder Salomon Schneider/zvg.) In diese Konstellation wurde 1981 Yakup Narman geboren, als erster Sohn einer Familie aus Adiyaman, einer türkisch-kurdischen Stadt nördlich des heute umkämpften Aleppo. In

Im Säuliamt fühlt sich Yakup Narman zuhause, hier in der Affoltemer Begegnungszone. Ausbürgerung und Parteiverbote schikaniert. Iranische Kurden forderten nach der iranischen Revolution mehr Autonomie und ernteten verstärkte Verfolgung. Irakische Kurden erlebten unter anderem die zerstörerischsten Giftgasangriffe seit dem ersten Weltkrieg, unter Saddam Hussein. Dies sind nur einige Beispiele für die systematische Unterdrückung der Kurden.

Kurden werden immer noch diskriminiert Die Türkei anerkennt die Kurden seit 1923 nicht als ethnische Minderheit. Der bewaffnete Kampf der kurdischen PKK gegen die Türkei, seit 1984, verschlechterte zwar die Lebensumstände in den Kurdengebieten, führte aber gleichzeitig auch zu Liberalisierungen auf Gesetzesebene. So sind seit 2005 Medienberichte auf Kurdisch wieder erlaubt. Die EU-Kommision hält bei ihren Berichten über die Fortschritte bei der Umsetzung der Beitrittsbedingungen immer wieder fest, dass Kurden immer noch in vielen Bereichen diskriminiert werden.

Armut aufgewachsen, konnte er keine Ausbildung machen und stand mit 18 Jahren vor einer der schwierigsten Entscheidungen seines Lebens: «Mit 19 Jahren wäre ich in die Armee eingezogen worden, wo ich gegen kurdische Freiheitskämpfer in den Krieg hätte ziehen müssen. Ich war nie ein Freund von Gewalt, deshalb war für mich der bewaffnete Freiheitskampf gegen die Türkei auch keine befriedigende Lösung», erzählt Yakup Narman. Da ihm nur Krieg oder Flucht zur Wahl standen, entschied er sich für die Flucht. 2001 stellte er ein Asylgesuch in der Schweiz. 2005 erhielt er eine B-Aufenthaltsbewilligung. «Das war sehr wichtig für mich. Im selben Jahr ist mein Vater gestorben. Seither bin ich für das Überleben meiner fünf Schwestern und drei Brüder verantwortlich», erzählt Yakup Narman. Für ihn ist es selbstverständlich, dass der älteste Sohn sich nach dem Ableben des Vaters um die Familie kümmert. Da er in der Schweiz arbeitet und bescheiden lebt, kann er Geld nach Hause senden. Seine Familie überlebt, für eine Aus-

bildung hat es aber nur bei drei seiner jüngeren Geschwister gereicht.

Integration primär dank der Liebe Integration war für Yakup Narman lange ein schwieriges Thema. Er wollte sich integrieren, fand aber anfangs nur in Firmen von befreundeten Kurden Arbeit. «Erst durch die Liebe konnte ich mich integrieren», erzählt Yakup Narman mit glänzenden Augen und ergänzt: «Sie ist Schweizerin und dadurch habe ich endlich auch Schweizer Freunde gefunden. Seit ein paar Jahren fühle ich mich hier zuhause.» Das «Zuhause-Gefühl» und der vertiefte Integrationswille hätten sich dabei gegenseitig bedingt. Er entschied sich deshalb Deutschkurse zu besuchen, um in Wort und Schrift sattelfest zu werden. Dadurch öffneten sich ihm auch beruflich neue Horizonte. Er arbeitet momentan bei der Firma V-Zug, welche ihm eine Abendausbildung zum Produktionsmechaniker anbietet. Obwohl es ihm hier gut geht, hat er auch Sorgen. Neuerdings ist mit dem Islamischen Staat im Irak und in Syrien (ISIS) eine neue Bedrohung für die Kurden dazugekommen. Im Sommer 2013 hat sich diese sunnitische Grup-

pe von Al-Qaida abgespalten, um ohne Rücksicht auf Staatsgrenzen Gebiete zu erobern. Die schnellen Gebietsgewinne waren möglich, da im Norden Syriens und des Iraks ein Machtvakuum bestand, einerseits durch den Abzug der US-Truppen Ende 2011, zwischen den kurdischen Autonomiegebieten im Irak und Bagdad und andererseits im Norden Syriens, durch den Rückzug von Assads Truppen. Diese Situation hat zu riesigen Flüchtlingswellen und blutigen Kämpfen um die kurdischen Gebiete gesorgt.

ISIS bedroht auch in der Türkei Existenzen Unzählige Menschen sind von Syrien in die Türkei geflüchtet, auch in die bereits arme Provinz Adiyaman. Die Türkische Regierung in Ankara ist mit der Situation völlig überfordert, was zu einer humanitären Krise und zu noch mehr Spannungen geführt hat. Yakup Narman erklärt die schwierige Situation: «In der Südost-Türkei geht es wirtschaftlich sowieso schon schlecht. Durch die Flüchtlingswelle haben sich die Lebenserhaltungskosten (Wohnraum, Nahrung, Benzin) in wenigen Monaten mehr als verdop-

Yakup Narmans Heimatdorf, nahe Adiyaman.

pelt.» Kopfschmerzen bereitet Yakup Narman auch der militärische Kurs der Regierung Erdogan. Die Syrische Stadt Kobane (Ayn al-Arab) wird von der ISIS belagert. Wenn die ISIS die Stadt einnimmt, wird es wie immer ein Massaker geben. Trotzdem hat die Türkei die Grenze für Kurdische Freiheitskämpfer gesperrt, die den Kurden in Kobane zur Hilfe eilen wollen. Yakup Narman beschreibt seine Gefühle: «Für mich ist die Situation extrem schwierig. Meine Familie ist mehr denn je auf meine finanzielle Unterstützung angewiesen – sie ist jedoch dort unten und befindet sich in Gefahr. Zudem frage ich mich, wenn ich nachts wach liege, ob ich die kurdischen Kämpfer in Syrien nicht irgendwie unterstützen könnte – wie ich im Kampf gegen die ISIS irgendwie mithelfen könnte.» Was Yakup Narman an der Schweiz am meisten imponiert, ist, wie friedlich religiöse, sprachliche und kulturelle Unterschiede akzeptiert werden: «So etwas wünsche ich mir in der Türkei und für Kurdistan. Ich probiere, gerade aufgrund meiner Vergangenheit, jedem Menschen mit Liebe und Offenheit zu begegnen und will dadurch ein Zeichen setzen.»


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Serie

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Obere Mühle Affoltern: Zeitzeugen und Archive machen die Geschichte spannend Willy Hug: Alte Geschichten aus dem Säuliamt – Serie (90) – 1. Teil Heute erinnert fast nichts mehr daran, dass in Affoltern ausgangs Dorf Richtung Rifferswil und Aeugst, während Jahrhunderten eine Mühle stand. Mit ihrer Geschichte wird aufgezeigt, dass das Recherchieren spannend wie ein Krimi sein kann. Es war im Jahre 1985, als ich nach Frauenfeld telefonierte, um mit Hans Haag zu sprechen. Mein Nachbar Karl Suter hatte mir von der einst gegenüberliegenden Oberen Mühle erzählt und Autor Willy Hug. dass die letzte Müllerfamilie nach Frauenfeld weggezogen sei. Das war allerdings 1915, 70 Jahre vorher! War von dieser Familie noch jemand auffindbar? Nichtsdestotrotz suchte ich im Telefonbuch unter Frauenfeld nach dem Namen Haag. Tatsächlich war da ein Hans Haag eingetragen und sein Beruf mit Müller vermerkt. War es derjenige, welchen ich suchte? Am Telefon bestätigte mir eine Frau: «Ja, ja, mein Mann kam einst von Affoltern. Kommen Sie nur vorbei. Er ist zwar manchmal ein verrückter Kerl, aber aus dem Hause geworfen hat er noch niemanden.» Mit einem etwas mulmigen Gefühl fuhr ich nach Frauenfeld. Etwas ausserhalb der Ortschaft stand hier die «Aumühle», sehr idyllisch gelegen, ein Weiler mit alten und neueren Mühlengebäuden und umgeben von Wald. Bei einem stattlichen Riegelgebäude klingelte ich.

Hans Haag erzählte von der Oberen Mühle Meine Befürchtungen erwiesen sich als unnötig. Hans Haag, Jahrgang 1901, sah aus, wie man sich einen Müller vorstellt: ein stattlicher Mann mit markanten Gesichtszügen, und er freute sich sehr. Er sass im Rollstuhl, schien aber noch sehr rüstig zu sein. Er erzählte, dass sein Vater Jean Haag 1899 die Obere Mühle in Affoltern kaufte, und dass er, Hans Haag, 14 Jahre alt war, als sein Vater mit der Fami-

Die Obere Mühle vom Chrämerhoger aus um 1900. Die später abgebrannte Mühlenscheune soll eine der grössten im Amt gewesen sein. (Bilder zvg.) lie nach Frauenfeld wegzog. Gleich zu Beginn erinnerte er sich an eine Begebenheit. Als Buben spielten sie oft mit den Nachbarskindern. Von der Oberen Mühle führte nach der Turbine ein mit Steinplatten gedeckter Abflusskanal zum Jonenbach. Zur Wasserentnahme beim Gemüsegarten war ein kleines Stück des Kanals offen. Prompt fiel hier der Nachbarsbub Karl Suter hinein und plumpste 30 Meter weiter unten im Jonenbach wieder heraus. Ausser einem gewaltigen Schrecken trug er keinen Schaden davon. Doch es hätte dümmer gehen können, hätte er den Kopf an der Kanalabdeckung angeschlagen und wäre dann ertrunken. Genau dieselbe Geschichte hatte mir Karl Suter vorher selber einmal berichtet. Hans Haag konnte sich noch genau erinnern, wie die Mühle aussah und wie sie eingerichtet war. Auf der Seite zum Dorf befanden sich die Wohnräume der Müllerfamilie. Im Parterre besassen sie eine Bäckerei.

Das Brot wurde mit dem Pferdewagen ausgetragen. Angebaut auf dieser Hausseite lagen die Schweineställe. Ein separater Eingang führte in den eigentlichen Mühlenbetrieb. Zur Mühle gehörte auch ein Landwirtschaftsbetrieb mit Pferden und Vieh, eine grosse Mühlenscheune, ein Schopf mit einer Knochenstampfe und einer Öle, einem Mühlenweiher mit Kanal, Garten, Baumgarten, Wiesland und Wald. In der Scheune wurde immer wieder Mehl gestohlen. Da konstruierten sie einen Fallboden. Als Folge davon humpelte plötzlich jemand im Dorf. Die Mühle war ein vielfältiges Unternehmen. Aber das Unheil nahte: Am 31. Oktober 1914 läuteten nachts die Sturmglocken der reformierten Kirche. Die grosse Mühlenscheune brannte! Die Feuerwehr stand machtlos da und konnte nur noch ein Übergreifen des Feuers auf die umliegenden Gebäude verhindern. Die Scheune wurde restlos eingeäschert.

In der Mitte die Obere Mühle und die Mühlenscheune. Das Stauwehr und der Wasserkanal im Jonenbach dienten der Oberen Säge. Um 1900.

Alles Heu und Emd sowie die landwirtschaftliche Fahrhabe verbrannten. Zeitzeugen konnten sich später an diesen Brand erinnern. Es sei eine der grössten Scheunen im Amt gewesen, und der Brand sei in der Nacht weitherum zu sehen gewesen. Ein weiteres Unheil kam dazu. Jean Haag stand für einen Bekannten Bürge. Als dieser den Konkurs anmelden musste, bedeutete dies deswegen auch für Jean Haag den Konkurs. Am 22. März 1915 erfolgte im nahe gelegenen Gasthaus Sternen die Steigerung. Die Familie Haag zog nachher weg nach Frauenfeld.

Bedrückende Familiengeschichten Recherchen im Staatsarchiv zeigten, dass vorher von 1878 bis 1899 die Gebrüder Spinner, Heinrich und Jakob, die Obere Mühle bewirtschafteten. Gibt es noch Nachfahren in unserer Gegend? Um diese Frage zu klären, rief ich alle im Telefonverzeichnis ein-

getragenen Namen Spinner im Bezirk an. Fast alle erreichte ich. Das Ergebnis war ernüchternd, niemand hatte Vorfahren, welche die Obere Mühle in Affoltern betrieben, obwohl eine Familie sogar einen Familienstammbaum besass. Etwa ein Jahr später kamen mir jene drei Adressen in die Hände, welche ich damals telefonisch nicht erreicht hatte. Das dritte und letzte Telefon führte ich nach Aeugst. Ich hatte Glück. Eine Frau Spinner wusste zu berichten, dass vor Jahren einmal Amerikaner in Aeugst anklopften. Diese, auch namens Spinner, waren auf der Suche nach ihrer Herkunft, ihren «Wurzeln» in die Schweiz gereist. Ihre Vorfahren wären auf der Oberen Mühle in Affoltern gewesen, sagten sie. Frau Spinner erzählte mir, dass bei deren Besuch zufällig «Bötti», Albert Vollenweider von Affoltern bei ihr gewesen sei. Dieser hätte Auskunft geben können. Wie war diese Auskunft von «Bötti»? – Fortsetzung folgt.

Die Müllerfamilie Jean und Elise Haag-Schmid mit den Söhnen Hans und Paul in Frauenfeld.


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Gas-Zwischenlager noch vertretbar? Anfrage von Kantonsrat Hans Läubli Rund um den Bahnhof Bonstetten-Wettswil sind neue Nutzungen entstanden, auch das Busangebot wurde ausgebaut. Ist vor diesem Hintergrund – höhere Personenfrequenzen – ein Zwischenlager von hochexplosivem Gas noch vertretbar? Diese Frage richtet Katnonsrat Hans Läubli (Grüne, Affoltern) an den Regierungsrat. Läublis Anfrage: «Der vor Kurzem glimpflich verlaufene Chemieunfall im Bahnhof Arth-Goldau hat uns einmal mehr vor Augen geführt, wie schnell ein solcher passiert und wie gefährlich auf Schienen und Strassen transportierte sowie zwischengelagerte Chemikalien sind. Auch im Kanton Zürich werden in Bahnhöfen gefährliche Chemikalien gelagert. So beim Bahnhof Bonstetten-Wettswil, wo von der Firma Dr. W. Kolb AG in Zisternenwagen das toxische und hochexplosive Gas Ethylenoxid (EO) in einem sogenannten Pufferlager zwischengelagert und im Bahnhofbereich damit rangiert wird. Gemäss einem Risikobericht aus dem Jahr 2001 können bei einer Leckage eines Kesselwagens maximal 54 Tonnen EO freigesetzt werden. Folgen daraus können ein Lachenbrand grösseren Ausmasses, eine Gaswolkenexplosion oder eine toxische Gaswolke sein. In der Risikoermittlung wird festgehalten, dass aufgrund der Untersuchungen festgestellt werden muss, dass schwere Schädigungen im Sinne der StFV bei einer störfallmässigen Freisetzung von EO im Rangierbereich nicht ausgeschlossen werden können.

In der Zwischenzeit sind in der Umgebung des damals noch weitgehend freistehenden Bahnhofs neue Nutzungen entstanden. So eine Parkand-ride-Anlage, eine Wohnüberbauung mit Gärten und Spielplätzen (unmittelbar neben EO-Zwischenlager), ein Kinderhort/Jugendhaus, ein Bahnhofladen mit Kaffee sowie ein Hotel/Restaurant. Zudem wurde das Schienennetz von einem Halbstunden- in einen Viertelstundentakt ausgebaut, und das Busangebot massiv erweitert. Ebenso ist die unmittelbar am Bahnhof vorbeiführende Stationsstrasse neu ein Autobahnzubringer. Unter dem Bahnhof befindet sich seit wenigen Jahren eine Fussgängerunterführung, die von vielen Menschen benutzt wird. Insgesamt halten sich sehr viel mehr Benutzerinnen und Benutzer im Einzugsgebiet des Bahnhofes Bonstetten-Wettswil auf, als noch vor 13 Jahren. Beim Rangieren kommt es immer aber wieder vor, dass für kurze Zeit ein voller Kesselwagen beim Bahnhof steht.»

Die Anfrage von Hans Läubli – Ist dieses Zwischenlager in dieser Umgebung noch verantwortbar? – Wurde ein neuer Risikobericht erstellt? Wenn nein, aus welchen Gründen? – Wurden die Sicherheitsmassnahmen den neuen Bedingungen angepasst; wenn ja in welcher Form (bitte um detaillierte Aufführung der Massnahmen)? – Ist die Firma Dr. W. Kolb AG in der Lage, einen allenfalls grossen Schaden zu decken beziehungsweise: wer ist im Schadensfall haftbar?» (AA)

Äpfel für die «Znünipause» der Primarschule, von links: Marcel Tillmann, Hans-Ruedi Holzer und Stefan Huber. (Bild Martin Mullis)

Knackiger Apfel anstelle eines Schoggiriegels Aktion «Pausenapfel» der Primarschule Obfelden In diesen Wochen freuen sich die Obfelder Primarschüler ganz besonders auf die morgendliche Znünipause. Die Landi Obfelden (Dorfmärt) sponsert der Primarschule zusammen mit dem Obstbauer Stefan Huber aus Obfelden während eines Monats den beliebten «Pausenapfel». Gut und gerne 600 Kilo Äpfel der Sorten Gala und Topas werden in diesen Wochen vom örtlichen

Obstproduzenten Huber direkt in die Schulhäuser geliefert. Der Schulleiter der Obfelder Primarschule, HansRuedi Holzer, freut sich sehr über die Pausenapfelaktion, welche übrigens bereits auf 60 Jahre Tradition zurückblicken darf. Damit leiste die Schule zugunsten einer gesunden Ernährung einen wertvollen Beitrag, hält der Schulleiter fest. Landi-Geschäftsführer

Marcel Tillmann legt auch grossen Wert auf die Tatsache, dass die Früchte im Dorf selber wachsen und natürlich auch in der Landi Obfelden angeboten werden. Für den Obstproduzenten Stefan Huber ist natürlich die Tatsache, dass seine Produkte das Label «IP-Suisse» tragen, erwähnenswert. (mm)

Bei Schweissarbeiten Auto in Brand gesetzt Bei Schweissarbeiten in einer Autoeinstellgarage in Affoltern geriet am vergangenen Freitag kurz nach Mittag ein PW in Brand, den der Verursacher sel-

ber löschen konnte. Die Kantonspolizei beziffert den Schaden auf rund 2000 Franken. Der Garagenraum blieb unversehrt. – In einer Sammelgarage

in Wettswil wurde vom 22. auf den 23. November ein Auto zerkratzt. Der Schaden beläuft sich auf gegen 2000 Franken. (-ter.)

forum

Nicht jeder kleinste Weg muss geräumt werden

Es schadet dem Ruf der Gemeindepolizei

Sind Laubbläser immer sinnlos? Leserbrief von Ueli Suter (Affoltern) im «Anzeiger» vom 25. November.

Eigentlich sind wir sehr froh, dass es eine Polizei gibt. Die Polizei ist rund um die Uhr und für jedermann immer irgendwie erreichbar. Unsere Erwartungen an die Polizei sind gross. Auch schätzen wir den Einsatz der Polizistinnen und Polizisten. Danke. Nebst der Sonnenseite gibt es für uns auch eine Schattenseite. Der Ruf der Gemeindepolizei gehört nicht zu den besten. Dies kann ich aus persönlichen Erfahrungen bestätigen. An einem Sommerabend hielten sich wieder einmal mehrere Jugendliche beim Sportplatz Hedingen auf. Darunter befand sich auch mein Sohn. Nach 22 Uhr erschien eine Patrouille der Gemeindepolizei. Obwohl die Jungs eigentlich kein schlechtes Gewissen hatten, rannte ein Teil davon. Die Gemeindepolizei verfolgte die Jugendlichen mit ihrem Polizeiauto und fährt dabei quer über den Sport- beziehungsweise Fussballplatz. Stellen sie sich dies einmal vor! Nachdem die Jugendlichen «eingefangen» werden konnten, wurden drei von ihnen mit einer Busse von je 100 Franken gebüsst. Die Jugendlichen waren über das Ausstellen einer solch hohen Busse ratlos, zumal sie nicht genau wussten, weshalb drei von ihnen je 100 Franken bezahlen mussten. Es ist mir klar, dass die Jugendlichen immer wieder viel verwüsten und fremde Sachen beschädigen. Dies gilt auch zu verhindern und die Fehlbaren sind zu bestrafen. Wäre es aber nicht angebracht gewesen, bei einer allfälligen Verunreinigung oder Sachbeschädigung des Platzes die Jugendlichen zu notieren

Sehr geehrter Herr Suter, vielen Dank für Ihre Ausführungen zum Thema «Laubbläser». Bestimmt gibt es – wie von Ihnen erwähnt – Orte/Situationen, wo ein Einsatz Sinn machen kann. Obwohl ich mich dann andererseits frage: Gab es in der laubbläserfreien Ur-

zeit (ich mag mich noch schwach daran erinnern) noch keine Motorfahrzeuge, welche auf Waldwegen fuhren? Oder habe ich damals ganz einfach die vielen Gemeindemitarbeiter übersehen, welche das Laub zusammengerecht haben? Keinesfalls einverstanden bin ich aber damit, dass jeder kleinste Fussweg von Laub geräumt werden muss. Auch ich gehe ein- bis zweimal pro Woche durchs Hediger Tobel, und im

Winter kann es sogar mal vorkommen, dass ich wegen Eis umkehren muss. Trotzdem bin ich froh, dass noch niemand auf die Idee gekommen ist, den Weg zu salzen ... Im Übrigen wäre (nicht nur) dieser Fussweg wesentlich weniger sumpfig/rutschig, wenn ein Mountainbike-Fahrverbot angeordnet würde. Rolf Studer, Hedingen

Schlecht, wenn Klassen jedes Jahr neu gemischt werden Altersdurchmischtes Lernen kommt, «Anzeiger» vom 4. November.

nimmt man ihre Kündigungen in Kauf?

Als betroffene Eltern sind wir entrüstet über das Vorgehen der Schulleitung mit dem Entscheid, per Schuljahr 2016/2017 ganz auf Altersdurchmischtes Lernen (ADL) umzustellen. Es scheint, als ob die Schulleitung und die Primarschulpflege der Gemeinde Obfelden ihre Entscheidungskompetenz ausgespielt haben. Die Lehrer wurden vor vollendete Tatsachen gestellt, ohne in den Entscheidungsprozess miteinbezogen zu werden. Dies zeigt bereits erste Konsequenzen mit dem Eingang einer Kündigung. Obfelden verfügt über ausgezeichnete Regelklassen-Lehrpersonen. Weshalb

Verschiedenartigkeit auch in Regelklassen Doch nicht nur die Lehrer sind die Leidtragenden, sondern auch die Kinder. Für unsere Kinder war es eine Erleichterung, als sie in der vierten Klasse in eine Regelklasse kamen und unter einer Vielzahl Gleichaltriger ihre «Gschpänli» suchen konnten. Auch in Regelklassen wird die Verschiedenartigkeit täglich gelebt. Schon hier gibt es bereits innerhalb desselben Jahrganges grosse Entwicklungs- und Niveauunterschiede. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass das Knüpfen von sozialen Kontakten und der Auf-

bau von Freundschaften in ADL-Klassen deutlich schwieriger ist. Die Auswahl an gleichaltrigen Knaben und Mädchen (und das ist es was die Kinder suchen), ist extrem klein im Vergleich zur Regelklasse, da es zum Teil nur zwei gleichgeschlechtliche Kinder pro Klassenstufe gibt. ADL erleben Kinder zu Hause, auf dem Spielplatz und in Sportvereinen. In der Schule suchen sie jedoch explizit den Kontakt zu Gleichaltrigen. Diese Kontakte entwickeln sich oft über längere Zeit zu wertvollen Freundschaften. Dies ist nicht möglich, wenn die Klassen jedes Jahr neu gemischt werden. (Weggang der Sechstklässler, neue Viertklässler). Das wünschen wir unseren Kindern nicht! Familien Bieri und Kreuzer, Obfelden

und allenfalls am nächsten Tag die Eltern zu informieren? Natürlich ist eine Busse einfacher auszustellen als mit den Jugendlichen und Eltern das Gespräch zu suchen. Ein weiteres Ärgernis sind die Geschwindigkeitskontrollen der Gemeindepolizei. In Bonstetten, an der Stationsstrasse, führt die Gemeindepolizei regelmässig Geschwindigkeitskontrollen durch. Dies wäre nicht stossend, wenn der Standort anderswo wäre. Es kann doch nicht sein, dass der Radarkasten schräg gegenüber der Mormonenkirche aufgestellt wird. Der Kasten steht neben dem Fahrleitungsmasten der Eisenbahnlinie. Die Strasse ist dort gerade, übersichtlich, hat nur auf einer Seite ein Trottoir. Für mich ein Strassenbereich mit Ausserortscharakter. In diesem Bereich wird sich kaum ein Fussgänger auf der Strasse verirren. Auch eine Einmündung von rechts her gibt es nicht. Für diese Kontrolle fehlt mir ganz klar das Rechtsempfinden. Wäre es nicht besser, die Kontrolle im Bereich des Bahnhofes, beim Fussgängerstreifen, durchzuführen? Oder im Dorfzentrum Bonstetten, beim Kindergarten und erst noch in der 30er-Zone? Vermutlich gibt es dort weniger Geld zu verdienen als bei der Stationsstrasse. Wir sind bestimmt nicht die einzigen, die so denken. Für uns stimmt die Art und Weise nicht, wie und wo die Polizei Bussen eintreibt. Ihr Ruf wird dadurch nur noch schlechter. Bea Wenk, Hedingen Max und Yvonne Meier, Wettswil


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Ausstellung mit Lesung und Musik: Helena Aeschbacher-Sinecká im Spital Affoltern. > Seite 19

Morgen Samstag ist Adventsverkauf im Götschihof, Aeugstertal. > Seite 23

Freitag, 28. November 2014

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Erster Titel Leichtathletik-Vereinigung Albis Schweizer Vereins-Meister in der Kategorie U12 M. > Seite 23

Der Bonstetter Löwen ist wieder geöffnet Neuer Wirt übernimmt per 1. Dezember Am Montag, 1. Dezember, öffnet Domenico Marguglio das bekannte Restaurant Löwen in Bonstetten.

men werde. Nach seiner Rückkehr in die Schweiz erfuhr Domenico Marguglio, dass sich Elsbeth und Ueli KündigSchürmann nach langjähriger Wirtetätigkeit ins Rentnerdasein zurückgezoDomenico Marguglio ist ein Fach- gen haben und das ehrwürdige Gastmann im Gastgewerbe. Sein Leistungs- haus an jüngere Fachkräfte weitergeausweis als langjähriger Gastgeber be- ben wollen. So hat er sich bei den Bezieht sich auf seine Aus- und Weiter- sitzern des «Löwen» für eine langjähribildung. Er war Oberkellner und hat ge Miete beworben. Da man sich reladiverse Weiterbildungskurse absol- tiv schnell geeinigt hat, steht der Wieviert. Sein Drang nach einem eigenen dereröffnung am 1. Dezember nichts Restaurant erfüllte er sich vor 16 Jah- im Wege. – Domenico Marguglio beren. Er mietete in der Stadt Zürich treut an der Front die Gäste persönlich Räumlichkeiten und gründete das ita- und überwacht in der Küche die Qualilienische Restaurant «San Domenico». tät und Präsentation seiner ausgesuchAm 30. Juni verkaufte er das «San Do- ten heimatlichen Feinköstlichkeiten. menico» – nicht ohne seinen zahlrei- Zusammen mit seinem Team pflegt er chen Gästen das Versprechen abzuge- neben den typisch italienischen Speziben, dass er – nach einer ausgiebigen alitäten wie hausgemachte Teigwaren, Auszeit in seiner Heimat Sizilien – südländische Gerichte, italienische wieder etwas Neues in Angriff neh- Weine auch die einheimische Küche und wechselnde Tagesangebote. Für die Gäste am Morgen gibt es eine Znüni-Auswahl mit verschiedenen Sandwiches, Gipfeli etc. und über Mittag sind drei bis vier verschiedene Menüs mit Suppe und Salat im Angebot. Für den Familien-, Betriebs-, Vereins-, Club- oder sonstigen Anlass eignen sich die Räumlichkeiten im Löwen Bonstetten hervorragend. Interessierte werden bei der Auswahl dess Festmenüs sehr komDomenico Marguglio (links) mit dem scheidenden Wirtepetent beraten. Ehepaar Bethli und Ueli Kündig. (Bild zvg.)

Natur als Inspiration Adventsausstellung im Rosenkeller Wie jedes Jahr um diese Zeit herrscht im Rosenkeller in Aristau Hochbetrieb. Aus der ganzen Schweiz reisen unzählige Besucherinnen und Besucher nach Aristau, um sich genussvoll von dem einmaligen Ambiente der Adventsausstellung verzaubern zu lassen. In einem Meer aus Kerzenschein präsentieren sich glanzvoll Gefässe und Windlichter, aber auch nicht alltägliche Deko-Artikel, welche jedem Zuhause ein besonders Flair verleihen. Dass dabei saisonale Trends, wie dieses Jahr zum Beispiel die Farbe Kupfer

gekonnt in die Ausstellung eingeflochten werden, versteht sich von selbst. Dem Team um Janine Zeier haben es dieses Jahr besonders Materialien aus der Natur angetan. So findet man knorrige Wurzelstücke als Adventskränze, oder weihnachtliche Floristik mit naturbelassenen Zapfen und Ästen. Neben vielen neuen Trends findet man Altbewährtes wie klassische Adventskränze und Kerzen in vielfältigen Farben. Weiter wird eine grosse Auswahl an Geschenken in jeder Preisklasse angeboten. (pd.) Advents-Ausstellung mit Sonntagsverkauf am Sonntag, 30. November von 11 bis 16 Uhr. Rosenkeller, Janine Zeier, Bremgartenstrasse 19, Aristau, Dienstag bis Freitag 8 bis 12 und 13.30 bis 18.30 Uhr, Samstag 8 bis 16 Uhr. Tel. 056 664 64 55,

Der Rosenkeller von Janine Zeier in Aristau. (Bild zvg.)

www.rosenkeller.ch.

Bald trennen sich die Wege. Die Wirtefamilie und das «Burestübli»-Personal, von links: Patrick und Karin Steck, Martina Oswald, Jeannette Stuber, Fredy und Trudi Steck. (Bild Werner Schneiter)

Abschied – ein halbes Jahr nach dem 40-Jahre-Jubiläum Familie Steck beendet Wirtetätigkeit im «Burestübli» Sellenbüren Anfang Juli feierte sie das 40-Jahre-Jubiläum und macht nun zum Bedauern der Gäste das, was sie schon damals angekündigt hatte: Die Familie Steck beendet per 22. Dezember ihre Wirtetätigkeit im «Burestübli» in Sellenbüren. 40 Jahre wirten – das ist schon eine bemerkenswerte Leistung, erst recht, wenn man in Betracht zieht, wie stark sich die Gastronomie in den letzten Jahren gewandelt hat. Die Familie Steck hat sich in all diesen Jahren eine grosse Stammkundschaft aufgebaut, die nicht nur aus dem Säuliamt stammt; auch zahlreiche Gäste aus dem Limmattal und von den Seegemeinden fahren ins Reppischtal – wissend um die gutbürgerliche Küche und die saisonalen Angebote. Legendär sind «Poulets im Chörbli», aber auch Cordon bleus haben sich zum veritablen «Renner» entwickelt. Neben der Qualität zählen auch Konstanz und die sprichwörtliche Gastfreundanzeige

schaft zu den Fundamenten für den Erfolg. Dazu treffen sich gerne Vereine und Private zu einem Kegelschub.

Zukunft des Restaurants offen Doch damit ist es in unmittelbarer Zukunft vorbei: Trudi und Fredy Steck, die inzwischen das Pensionsalter erreicht haben, geben ihre Wirtetätigkeit am Montag, 22. Dezember 2014, nach 40 Jahren auf. Sohn Patrick, ebenfalls seit 24 Jahren dabei (Ehefrau Karin deren 11), will die Tätigkeit als Wirt aus familiären Gründen nicht fortführen; er tritt am 5. Januar 2015 eine neue Stelle an, wird in der Traiteur-Abteilung der Confiserie Sprüngli in Dietikon stellvertretender Abteilungsleiter. Ob der Wunsch der Familie Steck in Erfüllung geht und das «Burestübli» dereinst wiedereröffnet wird, ist offen. Noch liess sich kein Käufer der Liegenschaft finden. Nicht auszuschliessen, dass dereinst ein Pächter das Restaurant weiterführen wird. Die Zukunft des «Burestübli» ist

also offen und damit die Frage, ob im Reppischtal ein weiteres Restaurant die Tore für immer schliesst – so, wie das in vergangener Zeit in einigen Gemeinden der Fall gewesen ist. Bei der Familie Steck bleiben auf jeden Fall viele Erinnerungen haften. «Es war eine sehr schöne Zeit, unsere Gäste einmalig; ihnen gilt unser Dank. Dazu auch unserem Personal: Jeannette Stuber hat uns 35 Jahre die Treue gehalten, Martina Oswald ist vier Jahre dabei, Küchen-Mitarbeiter Amir Cosabic 18 Jahre», hält Fredy Steck fest. Er hat sich während 22 Jahren im Vorstand von GastroAffoltern (früher Wirteverein des Bezirks) engagiert – zu Zeiten einer Wirtegeneration, die längst abgetreten ist. Nach schönen, aber auch arbeitsreichen Jahren wollen es nun Trudi und Fredy Steck etwas ruhiger angehen. Letztmals offen ist das «Burestübli» am Montag, 22. Dezember. Die Wirtefamilie Steck bittet ihre Gäste, die Gutscheine bis zum 20. Dezember einzulösen. (-ter.)


irchliche Anzeigen Ref. Kirche Aeugst a. A. Samstag, 29. November 9.30 bis 12.00 Uhr Kolibri in der Chilestube – Basteln, Backen, Singen und Geschichten zum Advent Sonntag, 30. November 10.00 Familiengottesdienst mit Taufe von Sasha La Gotteria Häne Pfarrerin Bettina Stephan 3.-Klass-Kinder und Katechetin Marlies Schmidheiny Im Anschluss Kerzenziehen Donnerstag, 4. Dezember 18.30 Adventssingen in der Kirche Seniorenwanderung Treffpunkt: 8.39 Uhr Haltstelle Dorf, Aeugst am Albis Billette werden abgegeben

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 29. November 10.00 bis 15.00 Uhr Adventsbasar im Chilehuus Sonntag, 30. November, 1. Advent 10.00 Gottesdienst «Ich komme bald!» (Offenbarung 22, 20) Pfr. W. Schneebeli Es singt der Gemischte Chor Affoltern am Albis Anschliessend Kirchgemeindeversammlung im Ulmensaal

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 30. November 10.00 Gottesdienst zum 1. Advent mit Pfrn. Susanne Sauder Taufe von Lena Minder, Bonstetten Anschliessend Apéro im Kirchgemeindehaus 17.00 Konzert in der Kirche Verfolgt und vertrieben, ein Konzert mit Cécile Grüebler, Cello, und Lina Schwob, Klavier Unterhaltsame und klangschöne Werke verfemter Komponisten Anschliessend Konzertapéro im Kirchgemeindehaus Mittwoch, 3. Dezember 18.30 Adventsfeier für Kolibri- und alle anderen Kinder mit ihren Familien in der adventlich geschmückten Kirche – mit Susanne Frehner und Susanne Sauder; musikalische Gestaltung: Maria Mark, Piano, und Judith Grundmann, Flöte Anschliessend Adventsapéro

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 30. November 9.30 Gottesdienst zum 1. Advent mit Simon Mantel, Oboe, Vincent Dallèves, Orgel, und Pfarrerin Irene Girardet Fischer Kinderhüeti im Pfarrhaus Freitag, 5. Dezember 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche. Anschliessend Frühstück in der Bullingerstube

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 30. November, 1. Advent 10.00 Taufgottesdienst mit dem 3.Klass- Unti. Pfarrerin Renate Hauser Therese Burkhardt und Sandra Schmid Getauft werden Malea Frischknecht, Zwillikerstrasse und Felix Scheibl, Unterdorfstrasse Anschliessend Apéro Donnerstag, 4. Dezember 6.45 Rorate-Feier mit der katholischen Pfarrei

Ref. Kirche Kappel a. A. Freitag, 28. November 16.00 Club 4 in Rifferswil Samstag, 29. November 9.30 Chor-Projekt Christnachtfeier Sonntag, 30. November 11.00 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi anschliessend Seniorennachmittag im kleinen Mühlesaal Donnerstag, 4. Dezember 13.30 Kolibri

Kloster Kappel a. A.

Ref. Kirche Obfelden

Ref. Kirche Ottenbach

Kath. Kirche Mettmenstetten

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal Sonntag, 30. November 11.00 1. Advent, Gottesdienst mit Pfr. Christof Menzi Seniorennachmittag 15.30 Vernissage «Adventskalender»: In allen Formen und Farben, mit Glitzer ohne Glitzer: In der Zeit von 25 Jahren hat sich eine wunderbare Sammlung ergeben. Kommen Sie durch Fredi Zimmermann auf die Spur des Adventskalenders! Musikalische Umrahmung: Silvana Haag, Gambe Kurt Rüetschi und Rita Bosshard Blockflöten 17.15 Musik und Wort mit dem jungen Klaviertrio Rafale: «…wie ein Traum» Maki Wiederkehr, Klavier Daniel Meller, Violine Flurin Cuonz, Violoncello Lesungen: Pfr. Markus Sahli Anschl. besteht die Möglichkeit zum Imbiss Eintritt frei. Kollekte Mittwoch, 3. Dezember 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 4. Dezember 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli

Samstag, 29. November 10.00 Probe Familienchor Singsaal Chilefeld 11.00 Basar zugunsten Spital Bembéréké (Bénin) und Schweizer Berghilfe ökumenische Basargruppe Spaghettiplausch Adventskränze, Kerzenziehen, Gebäck, Handarbeiten Mehrzweckgebäude Brunnmatt Sonntag, 30. November 9.30 Gottesdienst Pfrn. Bettina Ferrat Esther Loosli (Orgel) Flötenensemble Leitung Christiane Zaugg ref. Kirche 13.00 Senioren-Adventsfeier mit Familienchor, Singsaal Chilefeld

Freitag, 28. November 15.00 Adventsfest auf dem Dorfplatz Alle dürfen ihr schönes selbstgebasteltes Weihnachtsschmuckstück (wetterfest, gerne Naturmaterialien) mitbringen und an die imposante Tanne auf dem Dorfplatz beim Volg hängen Sonntag, 30. November 10.00 Gottesdienst zum 1. Advent mit Abendmahl Thema: «Die Nacht ist vorgedrungen» Pfarrer Jörg Ebert Veronica Nulty, Orgel Anschliessend «Chilekafi uf de Heiweg» Dienstag, 2. Dezember 6.30 Schülerrorate – Lichtfeier Pastoralassistent Thomas Wolfer Anschliessend Frühstück im Chilehuus Mittwoch, 3. Dezember 19.30 Adventsandacht zum Thema: «Unterwegs zum Licht» Pfarrer Jörg Ebert und Konfirmanden Veronica Nulty, Orgel www.kircheottenbach.ch

Sonntag, 30. November 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Jazz-Klavier-Begleitung 11.00 Taufe von Marc Anthony Schedler Mittwoch, 3. Dezember 6.30 Rorate-Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Anschl. gemeinsames Frühstück 9.30 Ökum. «Fiire mit de Chliine» in der reformierten Kirche Mettmenstetten Donnerstag, 4. Dezember 9.30 Ökum. «Fiire mit de Chliine» in der Kirche Knonau 17.00 Nikolaus-Aussendung in der katholischen Kirche Für alle Kinder und Familien

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24

Ref. Kirche Knonau Samstag, 29. November 13.00 Adventsmarkt in Knonau vor Pfarrhaus, Stände der Konfirmanden Sonntag, 30. November 10.00 Gottesdienst zum ersten Advent mit Pfr. Thomas Maurer 15.00 Kirchenkonzert des Musikvereins Mettmenstetten 17.00 JUKI in Mettmenstetten alle Pfarrer anschliessend Pizza im Pfarrhaus Dienstag, 2. Dezember 6.30 Stille im Advent in der Kirche Pfr. Maurer und Vikarin Mehl anschliessend Zmorge im Pfarrhaus Donnerstag, 4. Dezember 9.30 Fiire mit de Chline 14.00 Seniorenweihnacht in der Kirche, mit Pfr. Maurer, Saporiti, Vikarin Mehl mit «Räbberg-Fäger» anschliessend im Giebel

Ref. Kirche Maschwanden Freitag, 28. November 19.30 Taizéfeier in der Kirche Leitung: Pfrn. S. Brüngger und Silvia Seipp Samstag, 29. November 9.30 Kolibri im Pfarrhaus Proben für das Krippenspiel Nachmittags Konfunti: Weihnachtsmarkt in Knonau Sonntag, 30. November 10.00 1. Advent, Gottesdienst in Maschwanden Pfrn. S. Brüngger Orgel: Marianne Rutscho anschliessend Chilekafi 17.00 JUKI in der Kirche Mettmenstetten Pfarrteam T. Maurer, C. Mehl, A. Fritz, S. Brüngger Samstag, 6. Dezember 9.30 Kolibri im Pfarrhaus Proben für das Krippenspiel

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 30. November, 1. Advent 10.00 Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Predigt-Theater «Jesus wird im Maritim geboren» Orgel: Angela Bozzola 17.00 JUKI Jugendgottesdienst in Mettmenstetten 19.30 Kirchen-Konzert Musikverein Mittwoch, 3. Dezember 9.30 Fiire mit de Chliine Ökum. Feier für Kleinkinder ref. Kirche 18.00 bis 19.00 Uhr Ab 1. Dezember täglich «Krippe im Kerzenlicht» Täglich im Dezember Adventstelefon Nr. 032 520 10 82 www.ref-mettmenstetten.ch

www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Freitag, 28. November 20.00 Kirche Stallikon: Jahreskonzert Chor Changing Times anschliessend: Apéro Eintritt frei, Kollekte Samstag, 29. November 11.00 bis 18.00 Uhr Uprise Guetzli-Workshop für Jugendliche ab 13 Jahren, Küche Kirchgemeindehaus Wettswil Verkauf am Wettswiler Adventsmäärt vom Sonntag, 30. November 17.00 Kirche Wettswil: Fiire mit de Chliine, Adventsgärtli Sonntag, 30. November 10.00 Kirche Stallikon: Familiengottesdienst zum 1. Advent mit den 3.-KlassUntikindern mit Pfr. Matthias Ruff und der Katechetin Ruth Andermatt Thema: «Segen empfangen – zur Erinnerung an die eigene Taufe» anschliessend: Apéro Fahrdienst Anmeldung: 29. November, Telefon 044 700 09 91 17.30 Kirche Wettswil Abendgottesdienst zum 1. Advent mit Pfr. Otto Kuttler Es singt der gemischte Chor Wettswil vorgängig, ab 16.45 Uhr offenes Singen mit dem Chor am Adventsmärt und Lichterzug zur Kirche Fahrdienst Anmeldung: 29. November, Telefon 044 700 17 75 Mittwoch, 3. Dezember 14.00 bis 16.00 Uhr Kolibri-Treff im Kirchgemeindesaal Wettswil Probe zur Kolibriweihnacht 15.00 bis 18.00 Uhr uprise: Outdoor Wettswil 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Freitag 5. Dezember 9.00 bis 11.00 Uhr Frauezmorge im Kirchgemeindesaal Wettswil mit festlicher Musik von Michiko Tsudo Licht und Stille: Kirche Stallikon, 17.00 bis 20.00 Uhr 30. November, 3. und 5. Dezember

Samstag, 29. November 17.30 Eucharistiefeier mit musikalischer Umrahmung des Kirchenchores/Einführung in das neue Jahresthema; Anschliessend offenes Adventssingen Sonntag, 30. November 7.00 Rorategottesdienst mit Zmorge 11.00 Santa Messa Montag, 1. Dezember 20.00 Kirchgemeinde- und Pfarreiversammlung im Chilehuus Obfelden Mittwoch, 3. Dezember 6.30 Schüler-Rorategottesdienst mit Zmorge 9.15 Kein Gottesdienst Donnerstag, 4. Dezember 6.45 Schüler-Rorategottesdienst in der reformierten Kirche Hedingen mit Zmorge Freitag, 5. Dezember 9.15 Kein Gottesdienst 14.00 Gottesdienst mit anschl. Senioren-Adventsfeier bei gemütlichem Beisammensein mit Weihnachtsmusik Anmeldung für Abholdienst: Pfarramts-Sekretariat Telefon 043 322 61 11

Sonntag, 30. November 7.00 Rorategottesdienst mit Zmorge Montag, 1. Dezember 20.00 Kirchgemeinde- und Pfarreiversammlung im Chilehuus Dienstag, 2. Dezember 6.30 Schüler-Rorategottesdienst in der reformierten Kirche Ottenbach mit Zmorge 19.00 Lobpreis Donnerstag, 4. Dezember 6.30 Schüler-Rorategottesdienst mit Zmorge 9.00 Kein Gottesdienst

Samstag, 29. November 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 30. November 9.45 Gottesdienst Martin Bauert Kinderhüeti, Kids-Treff bis 3. Kl. Montag, 1. Dezember 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 3. Dezember 14.15 Senioren-Treff 19.00 Teens: peech in der Heilsarmee Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 30. November 2014 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann) mit Chor; Kinderhort

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 29. November 18.00 Vorabendmesse im Provisorium Bonstetten Sonntag, 30. November 10.15 Heimat-Primiz von Matthias Renggli in der reformierten Kirche Wettswil Dienstag, 2. Dezember 19.30 Abendmesse im Provisorium Bonstetten Mittwoch, 3. Dezember 9.00 Ökum. Morgengebet im Provisorium Bonstetten Donnerstag, 4. Dezember 19.00 Rosenkranz im Provisorium Bonstetten Freitag, 5. Dezember 9.00 Herz-Jesu-Gottesdienst mit Aussetzung des Allerheiligsten im Provisorium Bonstetten

Ref. Kirche Rifferswil Freitag, 28. November 18.30 Jugend-Chile Samstag, 29. November 16.00 Fiire mit de Chline Sonntag, 30. November 19.30 Abendgottesdienst mit Abendmahl zum 1. Advent «Vom Warte und Erwarte» Pfrn. Yvonne Schönholzer Anschliessend Schlummertrunk Mittwoch, 3. Dezember Kirchgemeindeversammlung

Kath. Kirche Obfelden

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 29. November 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 30. November, 1. Advent 11.00 Wortgottesfeier mit dem Jodlerklub am Albis mit Jungjodler und Jodlerspatzen Donnerstag, 4. Dezember 6.30 Rorate-Gottesdienst mit der 2. Oberstufe

Samstag, 29. November 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Sonntag, 30. November 10.00 Gottesdienst – Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 30. November 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 30. November 10.30 Gottesdienst Kinderhort/Sonntagsschulen/ Unterricht www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Veranstaltungen

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Ausstellung mit Lesung und Musik Winter – Gedichte und Bilder von Helena Aeschbacher-Sinecká im Spital Affoltern Helena Aeschbacher stellt im Spital Affoltern Fotografien und Gedichte sowie ihre neusten Aquarelle und Zeichnungen aus. Los geht es am Samstagabend, 29. November, um 17 Uhr im Mehrzweckraum. Die Gedichte und Bilder von Helena Aeschbacher sind geprägt von ihrer Beschäftigung mit der Vergänglichkeit und der Sehnsucht nach Heimat. Ihre Texte, Fotografien und Zeichnungen versetzen den aufmerksamen Betrachter in eine besinnliche Stimmung. Am Samstag, 29. November, 17 Uhr, eröffnet Helena Aeschbacher ihre Ausstellung «Winter» im Mehrzweckraum des Spitals Affoltern mit einer Lesung, welche von Martin Kunz und Stefan Uhlig musikalisch umrahmt wird. Im Anschluss kann die Ausstellung auf der medizinischen Abteilung besichtigt werden. Helena Aeschbacher stammt ursprünglich aus Böhmen und kam 1973 in die Schweiz. Seit Jahren konzentriert sich die Künstlerin auf die Farbe Blau, die in ihren Nuancen eine berückende Wirkung entfaltet. Die Ausstel-

sind imaginäre Bilder für abstrakte Begriffe, für Gefühle und für Träume, durch die ich mir eine neue Heimat erschaffen habe.» In den «Spiegelbildern» des Kappeler Weihers kommt Traumhaftes zum Ausdruck, in der die Zeit still steht, in der die Grenze zwischen Realität und Traum zerfliesst.

Martin Gut. (Archivbild) Zwischen Realität und Traum

«Das erträumte Haus» in für Helena Aeschbacher typischen Blautönen. (Bild zvg.) lung im Spital besteht aus drei Teilen. «Einsiedelei» und «Spiegelbilder» greifen Werke auf, welche in Fotobänden veröffentlicht wurden. Mit den Foto-

grafien und Gedichten in «Einsiedelei» setzt sich die Künstlerin mit dem Thema Heimat auseinander. Sie sagt: «Der oft wiederholte Ausdruck ‹Dein Haus›

Im dritten Teil der Ausstellung zeigt Helena Aeschbacher ihre neusten Aquarelle und Zeichnungen, welche mit ihrer Lichthaftigkeit wunderbar in die Adventszeit passen. Am Samstagabend, 29. November, 17 Uhr, im Mehrzweckraum des Spitals Affoltern am Melchior-Hirzel-Weg, liest Helena Aeschbacher Gedichte zu ihren Bildern, welche projiziert werden. Martin Kunz und Stefan Uhlig werden musikalisch darauf reagieren. Die meditative Stimmung, die dabei entsteht, lädt ein, in Adventstimmung zu kommen. Im Anschluss wird ein Apéro serviert und die Ausstellung von Helena Aeschbacher kann besichtigt werden. Der Eintritt ist frei. (pd.)

Für Afrikaspital und Schweizer Berghilfe Basar in der Brunnmatt, Obfelden Dieses Jahr findet der Basar der ökumenischen Basar-Gruppe zugunsten der Schweizer Berghilfe und dem Spital in Bembéréké in Bénin statt. Am Samstag, 29. November, von 11 bis 16 Uhr. Jahr für Jahr kreieren fleissige Basarfrauen schöne Advents- und Türkränze. Kinder vom Club 4 und Konfirmanden der reformierten Kirche basteln im Vorfeld für «ihren» Basarstand und helfen bei den allgemeinen Arbeiten mit. Ausserdem beliefern viele edle Spenderinnen den Basar mit speziellem Backwerk, hausgemachten Zöpfen oder Desserts für das Mittagsbuffet. Besonders gefragt sind jeweils die individuell verzierten Lebkuchen von Greth Winkler. Sie beschriftet Lebkuchen mit individuellen Wunschtexten live vor Ort. Am Basar werden nicht nur Waren angeboten. Zahlreiche Besucherinnen

und Besucher verköstigen sich mit einer Portion Spaghetti, einer Sauce nach Wahl und einem Gläschen Wein oder bedienen sich am reichhaltigen Dessertbuffet zum Kaffee. Auch die Konsumationseinnahmen helfen mit, den Basar-Erlös zu erhöhen. Am Afrikastand präsentiert Annelies Meier wiederum Köstlichkeiten, wie Mangokonfitüre, Zitronengras, Nüsse und textile Handwerksarbeiten, Taschen und verpackte «Mitbringsel» aus Bembéréké. Dank ihrer Tätigkeit im begünstigten Spital, wird das Basarteam seit Jahren mit neuen Informationen aus erster Hand versorgt. Nebst dem Spital in Bénin wird dieses Jahr die Schweizer Berghilfe unterstützt. Aktuell benötigt sie finanzielle Hilfe für ein Wasserleitungsprojekt im Walliser Berggebiet. (pl)

Adventsausstellungen Affoltern am Albis Reformiertes Chilehuus: Advents-Bazar zugunsten von Strassenkindern im Südsudan, Samstag, 29. November, 10 bis 15 Uhr.

Wer kennt sie nicht, die kleinen humoristisch gereimten Gedichte von Martin Gut auf der zweitletzten Seite des «Anzeigers»? Sie bringen uns zum Schmunzeln und lassen uns für kurze Zeit die Sorgen des Alltags vergessen. Der Autor liebt seit seiner Kindheit Gereimtes und Ungereimtes. Vor bald zwanzig Jahren begann er selber, kurze humoristische Gedichte und Prosatexte zu schreiben, die seither regelmässig in Zeitungen und Zeitschriften veröffentlicht werden. Inspirationen dazu findet er fast überall, oft auch zusammen mit seinem Hund «Dylan», der ihn auf ausgedehnten Spaziergängen durch Wald und Flur in der Region begleitet.

Anlässlich der stimmungsvollen BuchVernissage zum Erscheinen seines Gedichtbändchens «höhenluft» hat Martin Gut bereits im Jahr 2008 an einem 6. Dezember in der Bibliothek Aeugst gelesen. Nicht ganz zufällig findet die Lesung wieder an diesem Datum statt: Im Mittelpunkt stehen heitere und besinnliche Texte zum Thema Samichlaus, Krippenspiel, Weihnachtsstress und Tannenbaum. Wird es dem Sprücheklopfer gelingen, einige harte Nüsse zu knacken? Schafft es der bärtige Mann im roten Mantel rechtzeitig zur Lesung? Für musikalische und kulinarische Umrahmung ist auf jeden Fall gesorgt. (pd.) Vorweihnachtliche Gedankensprünge mit Martin Gut am 6. Dezember, 10 Uhr in der Bibliothek Aeugst.

Basar, Samstag, 29. November, 11 bis 16 Uhr, Brunnmatt, Bächlerstrasse 11, Obfelden.

Eintritt frei. Anschliessend ist die Bibliothek

Annelies Meier am Afrikastand mit Produkten aus Bembéréké (Bénin). (Bild zvg.)

Veranstaltungen vom 28. November bis 4. Dezember Hausen am Albis, Chratzhüsli: Kerzenziehen, Freitag, 28. November 15 bis 18, Samstag, 10 bis 18, Sonntag, 10 bis 17 Uhr Hedingen, Schachensaal: Kerzenziehen, Samstag, 29. November, 10 bis 16 Uhr Obfelden, Brunnmatt: Kerzenziehen zugunsten Spital Bembéréké und Schweizer Berghilfe, Samstag, 29. November, 11 bis 16 Uhr.

Vorweihnachtliche Gedankensprünge mit Martin Gut am 6. Dezember, 10 Uhr, in der Bibliothek Aeugst.

Warten auf den Samichlaus

Adventsausstellungen und Kerzenziehen im Bezirk Kerzenziehen und anderes

Geschichten, Sprüche und Nüsse

Bonstetten, Reformiertes Kirchgemeindehaus: stimmungsvoller Nachmittag mit speziellem Adventskalender. Hinter jedem Türchen steckt eine Geschichte, Gedicht oder Lied. Organisation Ute Ruf und Werner Utz. Mittwoch, 3. Dezember, 14 Uhr. Hausen am Albis, Gemeindesaal Weid: Grosser Weihnachtsmarkt mit Kaffeestube, Spaghetti-Essen und Basteln für Kinder, Sonntag 30. November, 10.30 bis 17 Uhr. Hedingen, Schachensaal: Adventsbazar des Frauenvereins, Samstag, 29. November, 9 bis 15 Uhr. Mettmenstetten, Rössliplatz: Sankt Nikolaus und Schmutzli zündet die Lichter am Tannenbaum vor Gemeindehaus an, erzählt eine Geschichte, Feier wird vom Musikverein Mettmenstetten umrahmt, kleine Festwirt-

schaft, Samstag, 29. November, 17.15 bis 18 Uhr. Mettmenstetten-Rossau: wohlum, Adventsfenster mit anschliessender geführter Meditation, Montag, 1. Dezember, 17 bis 20 Uhr. Obfelden, Brunnmatt: Bazar zugunsten Spital Bembéréké und Schweizer Berghilfe mit Verkaufsständen Spaghettiplausch und Dessertbuffet, Samstag, 29. November, 11 bis 16 Uhr. Ottenbach Atelier Perlendesign: Open House, Freitag, 28. November 14 bis 19 Uhr, Samstag, 29. November, bis 10 bis 17 Uhr. Wettswil am Albis, Zentrum: 16. Wettswiler Adventsmäärt, 60 Marktstände, Festwirtschaften und Fackel und Kerzenzug. Sonntag, 30. November, 11 bis 17 Uhr.

bis 12 Uhr geöffnet.

Adventskalender in allen Formen und Farben Ausstellung im Kloster Kappel Am 1. Adventssonntag, 30. November, wird in den Räumlichkeiten des Klosters Kappel eine spezielle Ausstellung eröffnet. Bis am 5. Januar zeigt Adventskalender-Sammler Fredi Zimmermann seine Schätze. Wer hat ihn noch, den ersten oder liebsten Adventskalender? Einer, der alle seine Adventskalender sorgfältig aufbewahrt hat und viele, viele dazu gekauft hat, ist Fredi Zimmermann. Seit 25 Jahren fügt er seiner Sammlung immer wieder neue Stücke hinzu, darunter auch alte Exemplare, in allen Formen, Farben und Stilen, mit und ohne Glitzer. Viele seiner zauberhaften Sammlerstücke sind in einer Ausstellung im Kloster Kappel zu sehen, durch die ganze Adventszeit hindurch.

Vernissage musikalisch umrahmt Die Vernissage im Kloster Kappel beginnt am 30. November um 15.30 Uhr. Nach der Begrüssung und Einführung durch Pfr. Markus Sahli wird Fredi Zimmermann seine Sammlung vorstellen. Die Vernissage wird musikalisch umrahmt von Silvana Haag, Gambe, Kurt Jakob Rüetschi und Rita Bosshard, Blockflöten. Anschliessend um 17.15 Uhr findet im Klosterkeller «Musik und Wort» statt. Das Trio Rafale (Maki Wiederkehr, Klavier; Daniel Meller, Violine; Flurin Cuonz, Violoncello) spielt Claude Debussy (Klaviertrio G-Dur) und Johannes Brahms (Klaviertrio C-Dur), dazu liest Pfr. Markus Sahli. Anschliessend besteht die Möglichkeit zum Imbiss. Die Ausstellung dauert bis zum 5. Januar und ist täglich von 8 bis 22 Uhr geöffnet. (pd.)


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Veranstaltungen

Freitag, 28. November 2014

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Drei völlig unterschiedliche Musikveranstaltungen Die nächsten acht Tage im Kellertheater LaMarotte in Affoltern Musiktheater «War da was?»

Der 18-jährige Panflötist Jonas Gross und der 73-jährige Pianist und Jazzmusiker Sepp Bachmann aus Bonstetten. (Bild zvg.)

Benefiz in Bonstetten Jonas Gross spielt für «Jeder Rappen zählt» Der 18-jährige Panflötist Jonas Gross aus Merenschwand ist nicht nur bekannt für seine eigenen Kirchenkonzerte «Pantasia», sondern auch für seine Benefizkonzerte. Vor drei Jahren spielte er schon im Ristorante Rossini in Muri zugunsten von «Jeder Rappen zählt». Dieses Jahr organisiert Jonas Gross zusammen mit dem 73-jährigen Pianisten und Jazzmusiker Sepp Bachmann aus Bonstetten ein Benefizkonzert in der wunderschön weihnachtlich dekorierten Gärtnerei Guggenbühl in Bonstetten.

Abwechslungsreiches Musikprogramm Die Einnahmen des Konzertes werden vollumfänglich an «Jeder Rappen

zählt» von SRF 3 gehen. Dieses Jahr wird das Geld für Projekte rund um Familien auf der Flucht eingesetzt. Ebenfalls werden zwei Franken pro verkaufte CD «Wonderworld of Pan» von Jonas Gross gespendet. Es wartet ein abwechslungsreiches Musikprogramm mit romantischen, aber auch ungewohnten Panflötenklängen und Jazzinterpretationen auf dem Keyboard in einer wunderschönen Atmosphäre. Und mit einer Spende kann man das Projekt «Familien auf der Flucht» unterstützen. (pd.) Konzert am 20. Dezember von 12 bis 14 Uhr in der Gärtnerei Guggenbühl, Bonstetten. Infos unter www.jonasgross.com.

«War da was?» – zwischen Clara Schumann und dem 14 Jahre jüngeren Johannes Brahms? Natürlich war da was. Die Beziehung zwischen ihnen war weit mehr als eine romantische Freundschaft, sie war eine Liebesbeziehung, in die Clara den damals 20-jährigen Jüngling Johannes Brahms einführte. Eigentlich hatten beide beschlossen, ihren sehr intimen Briefwechsel zwischen 1854 bis 1858 zu vernichten. Brahms hatte sich daran gehalten, Clara nicht so ganz. Die «Spurensuche» von Armin Brunner stellt Clara Schumann, die «bekannteste Frau der Musikgeschichte», und Johannes Brahms in einen eindeutigen Zusammenhang. Verbunden mit einem guten Schuss Ironie, Spott und Witz und ein bisschen «Klatsch und Tratsch» tragen Graziella Rossi als Erzählerin und Helmut Vogel als Chronist die Handlung im raschen Wechsel und einem guten Erzählrhythmus vor. Am Klavier spielt Andrea Wiesli begleitende und zugleich für die Spurensuche bestimmende Kompositionen von Brahms und dem Ehepaar Schumann. So entsteht ein eindrückliches Sittengemälde. Heute Freitag, 28. November, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt: 40 / 30 Franken

«Jazz am Donnerstag» mit dem «Erich Gandet Quintett» Das Repertoire umfasst bekannte und selten gehörte Standards von Cole Por-

Eine Reise nach London mit dem «Basler Streichquartett». Von links: Stella Mahrenholz, Isabelle Ladewig, Susanne Mathé, Stéphanie Meyer. (Bild zvg.) ter, Kurt Weill, Charlie Parker, Miles Davis, Thelonious Monk, sowie federnde Jazz-Bossas. Bebop-Wurzeln der 60er-Jahre vermischen sich mit aktuellem amerikanischen Jazz zu entspannt swingendem Mainstream-Jazz. Donnerstag, 4. Dezember, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

«Klassik-Reise nach London» mit dem «Basler Streichquartett» Das 1996 gegründete Basler Streichquartett wurde von hochrangigen Musikern wie Walter Levin und dem Alban Berg Quartett gefördert. Es erhielt seither viele Auszeichnungen und Einladungen an renommierte Festivals. Vor allem seine thematischen Pro-

gramme stossen auf Interesse beim Publikum, und ein solches bringen die vier Musikerinnen auch nach Affoltern mit. Ein gewichtiges Streichquartett des neben Henry Purcell und Edward Elgar wohl bekanntesten englischen Komponisten Benjamin Britten wird umrahmt von zwei quicklebendigen Quartetten Haydns, die er in seinen Londoner Jahren schrieb. Joseph Haydn, «Londoner» Quartett op. 71/2; Benjamin Britten, 2. Streichquartett op. 36; Joseph Haydn, «Londoner» Quartett op. 74/3. (pz) Freitag, 5. Dezember, Bar und Abendkasse ab 18.30, Konzertbeginn 20.15 Uhr. Eintritt 40 / 30 Franken. Ab 19 Uhr kleines Essen 15 Franken «Basler Geschnetzeltes» (Anmeldung erwünscht). Reservierung für alle Anlässe dringend empfohlen unter www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62.

Ein Mekka für Eisenbahn-Fanatiker Vom Vorbereiten Ausstellung und Börse in Birmensdorf und Erwarten Auch dieses Jahr füllt sich das Gemeindezentrum Brüelmatt in Birmensdorf mit Modelleisenbahnen aller Spurweiten. Auf der Bühne verkehren imposante Züge in der grossen Spur. Im Saal können gebrauchte Modelleisenbahnen zu attraktiven Preisen erworben werden. Auf den Tischen der Händler finden sich alle Spurweiten, aber auch Zubehör für den Modellbau. Kurz: Ein Mekka für alle, die sich von Eisenbahnen begeistern lassen. Organisiert wird der Anlass in Birmensdorf zum 41. Mal von den Reppischtaler Eisenbahnamateuren, die in ihrem Klublokal in Ottenbach seit 30 Jahren an einer grossen Modelleisenbahnanlage bauen. (pd.)

«Sonntagmorgen & Spirit» in Affoltern Die kleine Wanderung mit spirituellen Impulsen am Sonntagmorgen, 30. November, bietet Gelegenheit, sich in die kommende Adventszeit einzustimmen und sich wieder einmal einer grossen Lebensweisheit bewusst zu werden.

Samstag, 6. Dezember, 9 bis 15 Uhr, Gemeindezentrum Brüelmatt, Birmensdorf. Eintritt frei.

Modelleisenbahnen zu attraktiven Preisen: Da staunen Gross und Klein. (Bild zvg.)

Mit dem ersten Advent beginnt die Vorweihnachtszeit, die Zeit vor Weihnachten, dem grossen christlichen Fest. Nun ist es so, dass jedes grosse Fest eine Einstimmungszeit benötigt, eine Zeit der Einkehr, eine Zeit der Vorbereitungen. Obwohl die hiesige Welt meist anders funktioniert in ihrem Lebenstempo und ihrer Schnelllebigkeit und dabei leicht vergisst, dass Grosses eine Wartezeit, eine Ouvertüre, ein «Sich-Einstimmen und -Ein-

schwingen» in das Kommende benötigt. Jedes Fest will vorbereitet und erwartet werden. «Sonntagmorgen & Spirit» ist ein Angebot, das einlädt, sich aus dem Alltag herauszunehmen, um sich einen Morgen der Einkehr und der Besinnung zu gönnen. Anschliessend an die Wanderung, nach ca. 2½ Stunden, erwartet die Wanderer ein feiner Brunch nach Art der Landwirtin. Der Anlass findet bei jedem Wetter statt, eine Anmeldung erleichtert die Vorbereitung, aber auch Kurzentschlossene sind willkommen. (pd.) Sonntagmorgen, 30. November, 7.30 Uhr, Bahnhof Affoltern; Wanderzeit gesamt: ca. 3 ½ Stunden; Abschluss: ca. 12:30 Uhr Bahnhof Affoltern; Leitung: Jren Omlin, freie Seelsorgerin und dipl. Fachperson Ritualgestaltung; jren.omlin@bluewin.ch, Telefon 079 733 40 29; Kosten: 45 Franken inkl. Brunch.

Eine lohnende Herausforderung Die Heilsarmee Affoltern lädt wieder zum Ehe-Kurs Die Heilsarmee Affoltern führt in den Monaten Januar bis März 2015 ein weiteres Mal den Ehekurs von FamilyLife durch. Sie ist der Überzeugung, dass die Ehe als das Fundament einer stabilen Gesellschaft von grosser Bedeutung ist. Das Ziel des Ehekurses besteht darin, verheiratete Paare beim Aufbau und der Pflege einer starken und glücklichen Ehe zu unterstützen. Der Kurs umfasst sieben praktisch ausgerichtete Treffen, um über wichtige Themen

der Partnerschaft ins Gespräch zu kommen. Die Treffen ermöglichen, über Dinge zu reden, die in der Hektik des Alltages unter den Tisch fallen.

Candle-Light-Dinner und Inputs Jede Kurseinheit beginnt mit einem romantischen Candle-Light-Dinner, gefolgt von verschiedenen Inputs. Den Kursteilnehmern steht dazwischen viel Zeit zur Verfügung, um über das Gehörte unter vier Augen zu sprechen. Es gibt keine Gruppengespräche und die Privatsphäre bleibt stets gewährleistet.

Der Ehekurs eignet sich für jedes Ehepaar, das gemeinsam an seiner Beziehung arbeiten will. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Paare weniger als zwei Jahre oder mehr als 30 Jahre verheiratet sind. Wer hat Lust, gemeinsam auszugehen, sich beim Abendessen mit Kerzenlicht verwöhnen zu lassen, Privatsphäre und ungeteilte Aufmerksamkeit am Zweiertisch zu erleben und hinter das Geheimnis einer glücklichen und gesunden Ehe zu kommen? (pd.) Kursthemen, Kursdaten und weitere Infos unter www.heilsarmee-affoltern.ch.

Jedes grosse Fest will vorbereitet und erwartet werden. (Bild zvg.)


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Veranstaltungen

Freitag, 28. November 2014

Philomena Aufführung am 4./5. Dezember im Kino Lux Ein Film mit viel Herz und britischem Humor von Stephen Frears im Kinofoyer Lux in Affoltern.

Judi Dench spielt die fast 70-jährige Philomena Lee, die sich zusammen mit dem Journalisten Martin Sixsmith, gespielt von Starkomiker Steve Coogan, auf die Suche nach ihrem Als der Journalist Martin Sixsmith das lang verlorenen Sohn begibt. Der Film erste Mal von der Geschichte der Phi- erzählt eine wahre Geschichte basielomena Lee hört, zeigt er wenig Inte- rend auf dem Buch The Lost Child of resse. Sicher ist es bitter, wenn eine Philomena Lee von Martin Sixsmith. junge, alleinstehende Frau vor 50 Jah- Die Dynamik zwischen der naiven und ren von Nonnen gezwungen wurde, trotz ihrer bitteren Erfahrungen selbst ihr Baby zur Adoption freizugeben. noch der Kirche gegenüber gutherziDoch über sogenannte «Human Inter- gen Dame und dem zynischen Medienest»-Stories rümpft der ehemalige profi, für den die Geschichte die letzte BBC-Politmoderator die Nase. Ange- berufliche Chance bedeutet, ist eine sichts mangelnder Alternativen trifft zutiefst menschliche, die beide Schausich der überzeugte Ex-Katholik dann spieler ganz hervorragend zum Ausallerdings doch mit der Rentnerin und druck bringen. Judi Dench hat dafür einen Oscar bietet ihr schliesslich an, bei der Suche nach ihrem Sohn zu helfen, was bekommen, und der Film hat zahlreidas ungleiche Paar dann nicht nur zu- che und namhafte Auszeichnungen rück in das Kloster von damals, son- weltweit erhalten. «Philomena» ist eine mit viel Herz und einer grossen dern bis in die USA führt. Portion britischen Humors erzählte, tief bewegende Geschichte um Schuld, Vergebung und Liebe. Donnerstag, 4., und Freitag, 5. Dezember, 20.15 Uhr: «Philomena», von Stephen Frears, mit Judi Dench und Steve Coogan (GB/F/USA 2013, 98 Min, E/d/f) im Kinofoyer LUX, Aula Ennetgraben, Affoltern. Kasse und Lux-Bar ab 19.30 Uhr. Siehe auch Das ungleiche Paar Philomena und Martin auf gemeinsawww.kinolux.ch. mer Spurensuche in die Vergangenheit. (Bild zvg.)

Schöne Bilder, Töne und Texte Bonstetten: Adentskalender-Veranstaltung Im reformierten Kirchgemeindehaus in Bonstetten steht am Mittwoch, 3. Dezember, ab 14 Uhr, ein stimmungsvoller Nachmittag an – mit Kaffee, Kuchen und einem speziellen Adventskalender. Hinter jedem Türchen steckt ein Gedicht, ein Weihnachtslied und

eine kleine Adventsgeschichte. Ute Ruf, KoBo-Redaktorin und «Anzeiger»Mitarbeiterin, liest eigene kurze Weihnachtstexte. Werner Utz, pensionierter Buschauffeur, lässt seine Drehorgel klingen. Freiwillier Unkostenbeitrag. (pd.)

Gut frequentierte Marktstände und ein vielfältiges Angebot. (Bild zvg.)

Stimmungsvoller Adventsmarkt in Maschwanden 20-Jahre-Jubiläum der Adventsfenster Am letzten Samstag war es soweit. Kurz vor 14 Uhr strömten schon die ersten neugierigen Besucher auf den stimmungsvollen, vom Frauenverein Maschwanden organisierten Adventsmarkt. Ein Anlass zum 20-Jahre-Jubiläum der Adventsfenster. Der Platz zwischen dem alten Schulhaus und dem Pfarrhaus bot dafür die ideale Kulisse. Die farbigen Marktstände säumten den Platz und es war schön zu sehen, was von fast ausschliesslich Maschwandener Marktbetreibern angeboten wurde. Viele staunten über die kreativen Ideen und verborgenen Talente, die da zum Vorschein kamen. Von den jüngsten Verkaufstalenten der Tagesschule Maschwanden bis zur ältesten mit 85 Jahren(!), freuten sich alle über die zahlreichen Besucher.

Vielfältiges Angebot Es herrschte eine fröhliche Stimmung auf dem Markt. Vieles vom kleinen,

liebevoll Selbstgefertigten, über Hochprozentiges bis zum grossen Objekt aus Holz, Ton oder sogar Beton, erfreut nun seinen Käufer oder liegt wohl jetzt als Weihnachtsgeschenk bereit. Aufwärmen konnte man sich bei den verschiedenen Feuerschalen oder in der Pfarrhaus-Kaffeestube, bestens geführt von den Konfirmanden, bei Kaffee und Kuchen. Auch der Glühwein und Punsch der Gerbi-Bar und das Raclette vom Veloclub Maschwanden fanden reissenden Absatz, es musste sogar für Nachschub gesorgt werden. Spätestens als es dunkel war, sich der Nebel mystisch über dem Markt senkte und weihnachtliche Klänge von fünf Bläsern des Musikvereins Maschwanden erklangen, war die Weihnachtsstimmung perfekt. Auch der grosse, beleuchtete Tannenbaum vor dem Pfarrhaus trug diesem Eindruck bei. Viele liessen sich von der tollen Stimmung treiben und blieben wohl noch etwas länger als geplant, um nach einem letzten Schwatz (oder Schluck?) zufrieden und mit gefüllten Taschen das Marktgelände zu verlassen. Ein gelungener Anlass, der das kleine Dorf im südwestlichsten

Zipfel des Säuliamtes wieder mehr zusammenschweisste. Als nächstes gehts in Maschwanden weiter mit dem Start der Jubiläumsausgabe der Adventsfenster am 1. Dezember. Frauenverein Maschwanden

Ämtler an Swiss Talent Awards Am 1. Dezember geht das Finale der Swiss Talent Awards in «das Zelt» in Luzern über die Bühne. Marc Haller steht im Finale der Swiss Talent Award. Der Wettswiler wird sich am 1. Dezember in Luzern dem Publikum stellen. Als «Erwin» wird er ungeschickt das Publikum mit seiner Comedy-Zaubershow unterhalten. Der Swiss Talent Award ist der erste nationale Bühnenwettbewerb für Nachwuchskünstler. Zu gewinnen gibt es ein Jahresengagement beim Torneetheater «das Zelt» sowie 10 000 Franken Startkapital. (pd.)

Telefon 032 520 10 82

Der Samichlaus zu Besuch

Mettmenstetter Telefon-Adventskalender.

Dieses Jahr wird der Samichlaus auf seinem Weg vom Wald zu den Kindern auch einen Halt im Familienzentrum Bezirk Affoltern einplanen. Kinder, die sich über einen Samichlausbesuch freuen, sind eingeladen.

Auch dieses Jahr wird vom 1. Advent bis Neujahr unter der obigen Nummer täglich ein neuer Weihnachts- oder Neujahrsgedanke zu hören sein. Von Menschen aus dem Dorf fürs Dorf und die Region. Nachdem das originelle Angebot der reformierten Kirche Mettmenstetten im letzten Jahr rege genutzt wurde und viele gute Rückmeldungen zu verzeichnen waren, wird der TelefonAdventskalender auch dieses Jahr wieder aufgeschaltet. Das Leitungsteam und Pfarrer Andreas Fritz haben zudem beschlossen, die täglichen Betrachtungen diesmal bis Neujahr auszudehnen. Gerade in der Zeit zwischen den Jahren ist vielleicht der eine oder die andre froh um einen täglichen, inspirierenden Gedanken. Die über 30 verschiedenen Sprecher und Sprecherinnen aus dem Dorf waren auch diesmal wieder schnell gefunden. Alte und Junge, Männer und Frauen, Fromme und Zweifelnde. So ist wieder ein bunter und abwechslungsreicher Wortkalender entstanden, der sich hören lassen kann. (pd.)

Mit ihrer Musik wollen die Chormitglieder von Vocal Emotions die Herzen der Menschen berühren. (Bild zvg.)

Gospel, Pop und Weihnachtslieder «Songs of Joy»: Der Chor Vocal Emotions lädt zum Jahreskonzert «Songs of Joy» – unter diesem Titel entführt «Vocal Emotions» wieder einmal in die Welt des Gospel und Pop. Auch stimmungsvolle Weihnachtslieder wird der Chor unter der Leitung von Mirjam Lüthi zum Besten geben. Es

wartet ein genussvoller Abend mit besinnlichen, emotionalen aber auch energiegeladenen Songs. Am Piano begleitet wird der Chor von Georgij Modestov. Und übrigens: «Vocal Emotions» proben jeden Dienstag von 19.45

Uhr bis 21.45 Uhr im ref. Kirchgemeindehaus in Baar. (pd.) «Songs of Joy», Konzert am Samstag, 29. November,

Am Donnerstag, 4. Dezember von 14 bis 17 Uhr locken im Kafi mit Spielzimmer verschiedene Köstlichkeiten Gross und Klein zum gemütlichen Verweilen. In stimmiger Atmosphäre werden chlausische Aktivitäten wie Lebkuchen verzieren, Samichlaus-Märchenstunde und Weihnachtsbilder zum selber gestalten angeboten. Nach gemütlichem Einstimmen wird der Samichlaus um 16 Uhr für seinen Besuch erwartet. Selbstverständlich wird er kein Kind ohne Chlaussäckli nach Hause gehen lassen. Für jene, die den Anlass allenfalls bereits vor seinem Eintreffen wieder verlassen, wird er vorgängig einen kleinen Vorrat an Säckli hinterlegen. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Der Unkostenbeitrag pro Kind beträgt 5 Franken. (pd.)

20 Uhr, ref. Kirche Affoltern. Eintritt frei, Kollekte. Weitere Infos unter www.vocal-emotions.ch.

Infos: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.


Vermischtes

Freitag, 28. November 2014

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Das «Deschawü» soll weiterleben Susanne Hummel sucht Nachfolger für ihr Secondhand-Lädeli Ihr Nähatelier läuft so gut, dass sie keine Zeit mehr hat für die Secondhand-Mode. Deshalb sucht Schneiderin Susanne Hummel jemanden, der ihr «Deschawü» weiterführt. Die Spielgruppen-Kinder mit ihren Räbeliechtli. (Bild zvg.)

Spielgruppe Chätzli feiert den Herbst Die Kinder der Spielgruppe Chätzli lernten bei Waldspaziergängen und am Räbeliechtliumzug den Herbst kennen. Zum Spielgruppenleben im Herbst gehören Spaziergänge durch trockenes, raschelndes oder rutschiges Laub, Schnecken und Käfer beobachten, Blätter sammeln, den Unterschied riechen und die Vielfalt der Farben bestaunen. «Es falled Blättli wieder, de Summer isch verbii», ein Lied, welches mit gebastelten Schwalben, die um einen Korb voller Herbstlaub tanzen, gesungen wird, zeigt den Kindern die Ankunft des Herbstes. Der Räbeliechtliumzug gehört ebenfalls zu einem beliebten Herbstritual. Das gemeinsame Schnitzen mit den Eltern am Morgen war der Auf-

takt zur Arbeit mit allen Sinnen. Eine Räbe riechen, das Fruchtfleisch kosten und mit Förmli Sterne, Herzen oder Weihnachtsbäume ausstechen. Voller Stolz bestaunten die Kinder ihre fertigen Laternen. Als Höhepunkt am Abend fand der Umzug mit Eltern, Geschwistern und Familie statt und endete beim gemeinsamen Ausklingen bei Pizza, Kuchen und Kaffee. Nun blicken alle mit Spannung der bevorstehenden Weihnachtszeit entgegen und freuen sich schon auf den Guetzliduft in den Räumen der Spielgruppe Chätzli, wenn das Glitzern und Glänzen dieser Zeit beim Malen, Kleben und Kleistern seinen Ausdruck findet. (pd.) Weitere Infos zum Familienzentrum Bezirk Affoltern: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Seit über 15 Jahren gehört es zu Affoltern, das Secondhand-Lädeli Deschawü, erst an der Betpurstrasse, seit sechs Jahren nun am Breitenweg 14. Als sie es vor bald drei Jahren übernahm, hat die diplomierte Damenschneiderin Susanne Hummel auch gleich ihr Nähatelier eingerichtet. Mit Erfolg: «Das Atelier läuft so gut, dass ich nicht mehr für beides Zeit habe», sagt sie. Und weil der Nachwuchs flügge und entsprechend zu Hause Platz frei wird, will sie ihr Atelier wieder nach Zwillikon verlegen. «In voller Fahrt» hat Susanne Hummel den Laden übernommen und so würde sie ihn am liebsten auch weitergeben – bis spätestens Ende März, denn dann läuft ihr Mietvertrag aus. Mit professionellem Blick hat sie das Sortiment angepasst und auf hochwertige Kleidung optimiert. So findet sich im Angebot manch exklusives Schnäppchen, dazu Schuhe, Schmuck, Accessoires und Taschen. Insbesondere an die Kontakte wird Susanne Hummel gerne zurückdenken. Potenzielle Nachfolger sollten entsprechend nicht nur Freude an Kleidern haben, sondern auch am Um-

Nachfolger gesucht: Susanne Hummel vor dem «Deschawü». (Bild Thomas Stöckli) gang mit der Kundschaft. Schliesslich kaufen viele schon seit Jahren im sympathischen Lädeli ein. (tst.)

Deschawü, Secondhand und Nähatelier, Susanne Hummel, Breitenweg 14, Affoltern. Telefon 044 761 23 22, www.deschawue.ch

Vermehrt Produkte aus sozialer und nachhaltiger Produktion

Adventsdüfte im wohlum

Morgen Samstag ist Adventsverkauf im Götschihof, Aeugstertal

Adventsfenster in Rossau

Nischenerzeugnisse statt Massenware, vermehrt Produkte aus nachhaltiger und sozialer Produktion: Das bietet der Götschihof im Rahmen seines traditionellen Adventsverkaufs, der morgen Samstag von 9 bis 16 Uhr stattfindet.

Einladung zum Adventsfenster am Montag, 1. Dezember, von 17 bis 20 Uhr in Rossau, Baarerstrasse 18.

Seit nunmehr drei Jahren setzt der zur Stiftung Solvita gehörende Götschihof im Aeugstertal vermehrt auf Fair-trade-Produkte, auf ein Angebot aus fairem Handel also – und entspricht damit auch dem Leitbild der Institution, das in regelmässigen Abständen überprüft wird. «Es ist uns wichtig, nicht nur unsere Mitarbeitenden zu fördern, sondern auch, dass der Welt und den Arbeitern von Lieferanten und Produzenten Sorge getragen wird», lautet die Botschaft von Ines Strahl, der stets strahlenden Leiterin der GötschihofGärtnerei und Meisterfloristin. Dazu hat sie auch allen Grund: Die Beschäftigten sind derzeit mit Leidenschaft daran, Materialien zu veredeln, Nischenprodukte herzustellen, die in der Adventszeit Freude bereiten. Es sind alles Unikate, die da in mehrstündiger, ja sogar tagelanger Arbeit entstehen: Gestecke, wo jeder Holzspan einzeln angeklebt wird, in Glas gehüllte Geflechte und aufwändig «komponierte», farbenfrohe Arrangements. «Unsere Beschäftigungsgruppe stellt jedes Jahr mehr Produkte her – und macht das von Jahr zu Jahr besser», freut sich Ines Strahl über diese Entwicklung, an der sie selber natürlich massgeblich beteiligt ist. Ein «Waldtag», an dem die Behinderten zusammen auf Materialsuche gingen, trägt zur wichtigen Teambildung bei. Die Kundin oder der Kunde weiss beim Verkauf auch, wer das Produkt hergestellt hat. Das zugekaufte Material stammt nicht nur aus der Schweiz. Die dänischen Filzdesigns kommen aus FairTrade-Produktion aus Schwellenländern, die Weizenkornkerzen aus einer

Kempkes ein sanftes Lösen des Nackens. Im Anschluss an das Adventsfenster beginnt um 20 Uhr eine geführte Meditation mit Loten Dahortsang, welche unabhängig vom anderen Programm besucht werden kann (Kosten 40 Franken, nur für Meditation Anmeldung erwünscht bei Sophie Frey, Telefon 079 390 62 60). Eine luft- und lichtvolle Adventszeit wünschen Hanny Knecht, Trudi Bühler, Cornelia Kempkes, Sophie Frey.

Wer sich selber Zeit schenken will, um dem Weihnachtsrummel zu entfliehen, kommt genau richtig zum Adventsfenster im wohlum. Adventsdüfte wehen dem Besucher schon entgegen, wenn die Haustüre aufgeht und liebe Kindheitserinnerungen an diese Jahreszeit werden wach. Spannende Gespräche können daraus entstehen, Details auf der Webseite www.wohlum.ch /aktuell wie andere die Adventszeit erleben. In der Küche bei Trudi Bühler lassen die feinen Sachen zum Knabbern und Schlürfen den Bauch warm werden. Wer wünscht, kann seine Füsse in ein Aromafussbad eintauchen und bekommt von Hanny Knecht und Sophie Frey eine Fussmassage Adventsdüfte wehen dem Besucher schon entgegen, wenn oder bei Cornelia die Haustüre aufgeht. (Bild zvg.)

Bieten Produkte aus fairem Handel und nachhaltiger Produktion: GötschihofLeiter Markus Feil und Ines Strahl, Leiterin der Gärtnerei. (Bild Werner Schneiter) geschützten Werkstätte in Basel. Zudem ist der Götschihof auf einen Botaniker gestossen, der Samen und exotische Früchte aus Südafrika importiert, die in Gestecke eingearbeitet werden – ebenfalls aus nachhaltiger und sozialer Produktion. «Le Savon»: Die Seife wird in Aeugst von einer jungen Frau

hergestellt; Götschihof-Mitarbeitende bemalten dazu den Deckel. Handgefertigter Holzraumschmuck hat seinen Ursprung im Erzgebirge. (-ter.) Adventsverkauf im Götschihof, Aeugstertal. Samstag, 29. November, 9 bis 16 Uhr. Bistrobetrieb.


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Veranstaltungen

agenda

Freitag, 28. November Affoltern am Albis 20.15: «Weg Damit!» Ein Theaterstück von Charles Lewinsky mit Chansons von Markus Schönholzer. Bar/Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10. 21.00: «Acht Jahre Spyre»-Wochenende mit dem Helene-FischerDouble Caro. Bar Lounge «Spyre». Zürichstrasse 78.

Stallikon 20.00: Vorweihnachtlicher Bücherabend bei Kerzenschein: Das Team stellt Neuheiten zum Lesen und Hören vor und serviert Glühwein und Apéro. Bibliothek Schulhaus Loomatt. Massholderenstrasse 1. 20.00: Jahreskonzert des Chors «Changing Times». Lieder unter dem Motto «Die lange und gewundene Strasse». Eintritt frei/Kollekte im Anschluss Apéro mit Glühwein. Kirche.

Wettswil 20.00: Musikalische Unterhaltung mit dem Ländlertrio Urnergmüet. Eintritt frei, kein Konsumationszuschlag. Restaurant Hirschen. Stationsstrasse 38.

Samstag, 29. November Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, frisches Brot, süsses Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, kroatische und italienische Köstlichkeiten, frischer Fisch, Handwerk, Schmuck. Marktplatz. 19.00: Kulinarischer Abend mit der Kochbuchautorin Christina Hubbeling. Ursula und Martin Grob kochen und Weinladen am Küferweg präsentiert feine Tropfen. Platzzahl beschränkt, Tickets nur im Vorverkauf. Bücher Scheidegger. Obere Bahnhofstrasse 10A. 20.00: Après-Ski-Party, wer mit Mütze und Skibrille direkt von der Skipiste kommt erhält Ermässigung auf Eintrittspreis. Break Event-Hall. Industriestrasse 19. 21.00: «Acht Jahre Spyre»-Wochenende mit Latin Fever! Bar Lounge «Spyre». Zürichstrasse 78.

Bonstetten 11.00-18.00: Advents-Samstag. Atelier Rita Tomasini. Birchstr. 4.

Hedingen 15.00: «Das Eselein» Figurentheater Finderill mit Madlen Hatt spielt am Adventsbazar. Nach einem Märchen der Gebrüder Grimm. Das Stück wird auf der Gitarre von Lisa Scaramuzza live begleitet. Für Gross und Klein ab 5 Jahren. Schulhaus Schachen (Singsaal).

Mettmenstetten 10.00-16.00: Brocki von Jugendlichen auf freiwilliger Basis gestaltet und geführt, Erlös zugunsten eines Hilfwerkes. «Güetli» Rossau. 20.15: Rhythmische Slapstick-Szenen mit «Tamburi Pazzi» organisiert von «bi eus..z’Mättmi». Reservierungen 044 767 02 01. Gasthaus zum weissen Rössli (Saal). Albisstrasse 1.

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Obfelden 20.15: Turner-Chränzli «Flughafen Obfelden» mit Tombola, Musik und Tanz mit Barbetrieb bis in die Morgenstunden. Nachtessen ab 18.30 Uhr. Mehrzweckhalle Zendenfrei.

Ottenbach 19.00: Adventskonzert des Musikvereins Ottenbach. Reformierte Kirche.

Wettswil 09.30-10.30: Infos und Beratung zur Onleihe oder Recherche. Bibliothek.

Sonntag, 30. November Affoltern am Albis 13.30-16.00: Ballettschule Swan tanzt «Frau Holle». Aula Ennetgraben. Schulhaus.

Kappel am Albis 15.30: «Adventskalender» Vernissage. In allen Formen und Farben, mit oder ohne Glitzer: Eine Sammlung die über 25 Jahre von Fredi Zimmermann zusammengetragen wurde. Musikalische Umrahmung: Silvana Haag, Gambe, Kurt Rüetschi und Rita Bosshard, Blockflöten. Kloster Kappel. 17.15: Musik und Wort am ersten Advent im Klosterkeller mit dem jungen Klaviertrio Rafale «...wie ein Traum». Lesungen Pfr. Markus Sahli. Eintritt frei, Kollekte. Im Anschluss Möglichkeit zum Imbiss. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Freitag, 28. November 2014

Verfolgt und vertrieben Konzert am 30. November in der reformierten Kirche Bonstetten Die Musikerinnen Cécile Grüebler, Cello, und Lina Schwob, Klavier, bringen Werke verfemter Komponisten zur Aufführung. Das Konzert findet am Sonntag, 30. November, um 17 Uhr in der reformierten Kirche Bonstetten statt. In der Konzertreihe «Musik in der Kirche» finden immer wieder Konzerte von Künstlern statt, welche einen besonderen Kontakt zu Bonstetten haben. So ist die junge Pianistin Lina Schwob hier aufgewachsen und zusammen mit ihrer Kammermusikpartnerin spielt sie in einem spannenden Programm Musik von Martinu, Kreisler, Korngold, Gál, Tansman und Tedesco. Es sind nicht die allgemein geläufigen Komponistennamen, aber sie haben alle eines gemeinsam: Es sind Künstler, welche von den Natio-

mehrstimmig, im Kanon. Mit Akkordeon. Mit Elsbeth Schweizer, Musikerin/Lehrerin, und Eva Stückelberger, Stimmpädagogin. Infos: 044 760 13 07 oder eva.stueck @bluewin.ch. Schule Tägerst. Lagerstrasse 11.

15.00: Kirchenkonzert des Musikvereins Mettmenstetten mit den Alphornbläsern Margrit Schönholzer, Cathy und Walter Winkler. Eintritt frei/Kollekte. Kirche.

Mettmenstetten 10.00-13.00: Vernissage und Apéro: Tom Künzler Papiercollagen 2½-dimensional. Bibliothek. 19.30: Kirchenkonzert des Musikvereins Mettmenstetten mit den Alphornbläsern Margrit Schönholzer, Cathy und Walter Winkler. Eintritt frei/Kollekte. Reformierte Kirche.

Wettswil 11.00-17.00: Adventsmärt, Bibliothek durchgehend geöffnet. Ab 14 Uhr Geschichtenerzählen im Untergeschoss. Bibliothek.

Montag, 1. Dezember Hausen am Albis 14.30-17.30: Handarbeitsstubete von Pro Senectute. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Kaffee und Kuchen. Leitung: Vera Stoll, Tel. 044 764 22 04. Reformierte Kirche (Zwinglistube).

Dienstag, 2. Dezember Affoltern am Albis 09.30: Buchstart-Treff für Eltern mit ihren Kindern. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94. 20.00-21.30: «Einfach Singen» Lieder aus aller Welt - einstimmig,

Lina Schwob. (Bilder zvg.)

nalsozialisten wegen ihrer Religion, politischen Ausrichtung oder ihrem Kunstverständnis verfolgt und vertrieben wurden. Und ihre Musik ist nichtsdestotrotz unterhaltsam und klangschön. Das Konzert beginnt mit Mario Castelnuovo Tedescos Figaro aus dem Barbier von Sevilla, dann die Suite op. 6 von Hans Gal, eine Romanze und Impromptu von Wolfgang

Korngold. Es folgt die Fantasie von Alexandre Tansman, Variationen über ein slowakisches Thema von Bohuslav Martini, und zum Schluss Musik vom Geigenvirtuosen Fritz Kreisler: Liebesleid und Liebesfreud. Der Eintritt zum Konzert ist frei, es wird eine Kollekte von 20 Fr.anken empfohlen und anschliessend ans Konzert gibt es auch einen Apéro. (pd.)

Wettswil 09.00-11.00: Bücher im Gespräch, das Team stellt Neuheiten vor. Anschliessend Apéro. Bibliothek.

Donnerstag, 4. Dezember Affoltern am Albis

Mittwoch, 3. Dezember Affoltern am Albis

Knonau

Cécile Grüebler.

09.00: Fitness ab 60: Seniorenturnen für Sie und Ihn. Katholisches Pfarreizentrum: 9 Uhr, Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.30 und 14.30 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Mit Aerobic- und Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli. 20.00: «Chäs und Brot & Rock’n’ Roll». Comedy mit Lorenz Keiser. Aula Ennetgraben. Schulhaus.

09.20: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Wanderung von Knonau nach Cham, Wanderzeit ca. 3 Std. Leitung/Anmeldung: Florian Püntener 044 761 39 19. Bahnhof (Treffpunkt). 20.15: Kinofoyer Lux präsentiert: «Philomena», ein Film von Stephen Frears mit Judi Dench, Steve Coogan u.a. Die Geschichte einer Frau, die im strenggläubigen Irland der 1950er-Jahre als Teenager schwanger wurde und spät im Leben ihr Kind zu finden hofft. F, GB, USA 2013, 98 Min., E/d/f. Kasse und Lux-Bar ab 19.30 Uhr geöffnet. Kinofoyer Lux. Aula Ennetgraben. Zwillikerstrasse. 20.15: Jazz am Donnerstag mit

Hausen am Albis 09.00-10.00: Everdance: einfache Schrittfolge des Gesellschaftstanzes, es braucht keinen Tanzpartner und ist schnell gelernt. Tanzen macht fit, stärkt Kreislauf, Koordination und geistige Beweglichkeit. Besuch einer Schnupperstunde möglich. Für Frauen und Männer ab 50+. Leitung Barbara Ruf, Telefon 044 252 56 81. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1.

Hedingen 09.00-10.00: Advents-Bücherkafi: Das Team präsentiert in gemütlicher Runde eine vielfältige Auswahl an Neuheiten. Bibliothek. Trottenweg. 09.15-10.00: Eltern-Kind-Singen für alle Eltern mit Kindern von 2 bis 4 Jahren. Anschliessend Znüni und Beisammensein. Anmeldung Eva Traub, Tel. 043 333 92 12, traub@datacomm.ch. Chilehuus. Oberdorfstrasse 1.

Kappel am Albis 17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

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«Erich Gandet Quintet». Bar offen ab 18.30 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Hedingen 14.00-16.00: Beratung in Handarbeitsfragen. Lieben Sie Handarbeiten, seit der Schule ist es aber eine Weile her? Möchten Sie in Gesellschaft häkeln, stricken usw.? Jeden ersten Donnerstag im Monat! Bibliothek (Kafibar). Trottenweg.

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Ottenbach 13.00: OTTENBACH60plus: Wir wandern ums Dorf je nach Witterung 1/2 bis 1 Std. Wer nicht mitkommen will oder kann, ist trotzdem zum Chlaushöck im Chilehus eingeladen. Postautohaltestelle (Treffpunkt).


Vermischtes

Freitag, 28. November 2014

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«Voll Froid»

Ämtler Bibliotheken im Dezember

CD-Taufe in Zwillikon Die beiden Kinderchöre «Sunechind vom Säuliamt» und «Weininger Sunechind» trafen sich am vergangenen Samstag zu einem unvergesslichen Konzert. Die etwa 40 Kinder im Alter von 3 bis 12 Jahren sangen, tanzten und spielten sich sofort in die Herzen der begeisterten Zuhörerschaft. Einmal mehr gelang es der bekannten Kinderlieder-Autorin, Pianistin und Musiktherapeutin Gabriela Bächinger mit ihren Liedern das Publikum zu beeindrucken. Die CD-Taufe ihres neusten Werkes «Voll Froid» wurde vom Elternverein Weiningen ZH organisiert. Die frischen Kinderstimmen erfüllten den Singsaal im Weininger Oberstufenschulhaus mit viel Lebendigkeit. So ertönte zu Beginn das vergnügte Lied «Am Morge, am Morge, da han i no kei Sorge». Es folgten stimmungsvolle Lieder, unter anderem ein Vogellied vom Zürisee und ein Wanderlied, welches von den schönen Schweizer Bergen erzählt, Alphornklänge inklusive, gespielt von der 10jährigen Maria Zihlmann. Drei Dutzend rote Kartonherzen bewegten sich rhythmisch zum «Toc-Toc»des HerzLiedes, während grosse Herzballone im Bühnenraum schwebten. Im «Schoggi-Song» hüpfte dann eine riesige Tafel Schokolade vor den Augen der singenden Kinder hin und her, bis diese sich am Ende des Liedes über die leckere Süssigkeit her machten. In wirkungsvollen Bühnenbildern und Choreografien wurden die fröhlichen Melodien und Texte professionell in Szene gesetzt. Auch das lustige Schauspiel der Clownin Judy, dargestellt von der ehemaligen Balletttänzerin Julia Walser-Bächinger, welches von Simon Bächinger am Flügel und von Michi Zuber am Schlagzeug begleitet wurde, erhielt grossen Applaus. Das Drehbuch dazu hatte sie mit ihrer Schwester, Maria Bächinger, geschrieben, welche auch noch für das Bühnenbild verantwortlich war und am Schauspiel überzeugend mitwirkte. Am Ende der gelungenen Vorführung sang das Publikum traditionell zusammen mit den Kindern ein Lied: De «Sune-Song» ging unter die Haut,

Bibliothek Aeugst

Die lustige Clownin Judy. (Bild Walser) und spätestens dann wurde da und dort eine Träne weggewischt. Gabriela Bächingers eingängige Lieder, welche vom Pianisten und Sohn Simon Bächinger mit den «Sunechind» im eigenen Tonstudio aufgenommen und modern arrangiert wurden, berühren. Die «Sunechind» haben in wenigen Monaten Unglaubliches geleistet, schwärmt die Präsidentin des Elternvereins Petra Düsel, welche zusammen mit Nicole Zollinger am selbst organisierten Anlass CD-Gotte war. Auch haben die Eltern das Projekt tatkräftig und unermüdlich unterstützt, Kostüme genäht und Requisiten gebastelt, erzählt sie voller Stolz. «Seit wir die Künstlerfamilie Bächinger im Frühling getroffen haben, ist in unserem Dorf eine regelrechte Sing-Euphorie ausgebrochen!» Die gemeinsame Arbeit bis zur CD-Taufe sei einzigartig gewesen, einfach wunderbar, berichtet Petra Düsel weiter. Artur Walser Kinder im Alter von 5 bis 12 Jahren, welche Freude am Singen haben, dürfen gerne in den Chor «Sunechind» schnuppern kommen (E-Mail: musikatelier@gmx.ch oder Tel. 078 789 90 19). Die Proben finden jeweils am Dienstag von 16.30-17.30 Uhr in der Fabrik am Weiher in Zwillikon statt. Die CD «Voll Froid» ist im Bächinger Musik-Verlag erhältlich (www.baechinger-musik.ch).

Ausstellungen Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Space Toys» Eine Reise in die fantastischen Welten der 50er-, 60er- und 70er-Jahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis 31. Mai 2015.

Affoltern am Albis Kasinosaal, Marktplatz 1: Wanderausstellung «Dichte begreifen», Wachstum und Lebensqualität im Kanton Zürich. Bis 9. Dezember. Galerie Märtplatz, Ob. Bahnhofstrasse: Rachel Holenweg, Keramik, Susanne Ravasio, Filzarbeiten, «Zusammenspiel». Fr, 17-20, Sa, 9-12, So 15-17 Uhr. Bis 30. November.

Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Etienne Krähenbühl, Thomas Woodtli, Eisenplastiken, digitale Malerei. Di-Fr, 14-18, Sa/So, 13-17 Uhr. Bis 7. Dezember. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13, So, 14-17 Uhr, o. n. V.

Hausen am Albis Baumschulen Reichenbach, Schonau 1: Samichlaus-Ausstellung: Cornelia

Reichenbach präsentiert ihre private Sammlung an SamichlausFiguren. Mo-Fr, 8-12 und 13-17 Uhr, Sa, 8-16 Uhr. Bis 23. Dezember.

Hedingen Kultur-Kubus, Zwillikerstr. 40: Eröffnungsausstellung «Waldow Wahrgebungen». Fr, 17-21, Sa, 1117, So, 11-17 Uhr. Bis 14. Dezember.

Mettmenstetten Bibliothek (Primarschulhaus Gramatt): Papiercollagen 2½-dimensional von Tom Künzler. Mo, 10-12, 1820, Di und Mi 15-18, Fr, 18-20, Sa, 10-12 Uhr. Bis 31. Januar 2015.

Ottenbach Galeriemarlène, Lanzenstrasse 6: Hedy Baudenbacher, Malerei, Françoise Nussbaumer, Bildojekte, Ute Dreist, Keramik.Do-Fr, 14-18, Sa+So, 13-17 Uhr, Apéros jeden Sonntag 13-17 Uhr. Bis 30. November.

Mittwoch, 3. Dezember, 15 Uhr: Buchstart – Värsliziit. Gemeinsam mit dem Kind in die Welt der Verse und Fingerspiele eintauchen. Für Eltern mit Kindern zwischen 6 Monaten und 3 Jahren. Samstag, 6. Dezember, 10 Uhr: Gschichte, Sprüch & Nüss. Vorweihnachtliche Gedankensprünge von Martin Gut. Mittwoch, 17. Dezember, 14 Uhr: Geschichten aus dem Koffer. Für Kinder ab 3 bis 4 Jahren. Während der Weihnachtsferien ist die Bibliothek am Montag, 22. Dezember, von 18 bis 20 Uhr und am Samstag, 3. Januar, von 10 bis 12 Uhr offen.

Regionalbibliothek Affoltern Dienstag, 2. Dezember, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit ihren Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Reimen, Liedern und Geschichten. Mittwoch, 10. Dezember, 19.30 Uhr: Winterbücherabend. Das Bibliotheksteam stellt Neuerscheinungen vor und lädt anschliessend zu einem vorweihnachtlichen Apéro ein. Die vorgestellten Bücher können ausgeliehen oder erworben werden. Eintritt frei – Kollekte. Mittwochs, 24. sowie 31. Dezember, ist die Bibliothek von 13 bis 16 Uhr offen, samstags, 27. Dezember sowie 3. Januar, gelten die normalen Öffnungszeiten.

Bibliothek Bonstetten Mittwoch, 3. Dezember, 9.30 bis ca. 10.15 Uhr: Buchstart-Treff «Bilderbuchwelt» mit der Lehrerin und angehenden Leseanimatorin Cornelia Ramming. Für Kinder von ca. 2 bis 4 Jahre in Begleitung. Mittwoch, 10. Dezember, 9 Uhr: Advent-Büchermorgen mit musikalischer Umrahmung. Es musizieren Roland Schmid und Regula Brawand (Klavier und Querflöte). Das Bibliotheksteam stellt neue Medien vor. Während der Weihnachtsferien ist die Bibliothek jeweils samstags, 20. und 27. Dezember sowie am 3. Januar, von 10 bis 12 Uhr offen.

Bibliothek Hausen Während der Weihnachtsferien vom 22. Dezember bis 5. Januar bleibt die Bibliothek geschlossen. Ab Dienstag, 6. Januar 2015, gelten die normalen Öffnungszeiten.

Bibliothek Maschwanden Dienstag, 9. Dezember: Adventsfenster in der Bibliothek: Kamishibai (Geschichten für Kinder) um 17 Uhr. Während der Weihnachtsferien bleibt die Bibliothek geschlossen.

Bibliothek Mettmenstetten Mittwoch, 10. Dezember, 15 Uhr: Zyt für Gschichte. Während der Weihnachtsferien vom 21. Dezember bis 4. Januar ist die Bibliothek montags, 22. und 29. Dezember, von 18 bis 20 Uhr offen.

Bibliothek Obfelden Mittwoch, 3. Dezember, 20 Uhr: Adventsabend. Margret Périsset liest Weihnachtsgeschichten. Musik: Seraina Brügger, Klavier, Sandro Haller, Klarinette, und das Obfelder Flötenensemble unter der Leitung von Christiane Zaugg. Anschliessend Apéro. Während der Weihnachtsferien vom 24. Dezember bis 5. Januar bleibt die Bibliothek geschlossen.

Bibliothek Ottenbach Dienstag, 2. und 16. Dezember, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten – gemeinsam Sprache erleben mit Versen und Fingerspielen. Montag, 15. Dezember, 19 Uhr: Adventsfenster in der Bibliothek. Zwischen literarischen Häppchen setzen Sara Steiner und Didi Berger als Duo TonArt musikalische Häppchen. Alle sind herzlich eingeladen! Während der Weihnachtsferien vom 24. Dezember bis 4. Januar ist die Bibliothek am Samstag, 3. Januar, von 9 bis 12 Uhr offen.

Bibliothek Rifferswil Montag, 1. Dezember, 18.30 Uhr: Adventsfenster. In der hübsch dekorierten Bibliothek, findet ein gemeinsamer Adventsabend der Bibliothek und des Frauenvereins mit Musik, Geschichten und Gedichten statt. Bei Panflötenklängen von Maja Berglas und ihrer Tochter werden Punsch, Glühwein, Most, Tee, Stollen und Guetzli angeboten. Herzliche Einladung an alle. Während der Weihnachtsferien vom 24. Dezember bis 2. Januar bleibt die Bibliothek geschlossen. Am Samstag, 3. Januar, ist sie von 9.30 bis 11.30 Uhr offen.

Bibliothek Stallikon Bibliothek Hedingen Mittwoch, 3. Dezember, 9 bis 10 Uhr: Advents-Bücherkafi. Das Bibliotheksteam präsentiert in gemütlicher Runde fröhliche, dramatische, traurige und humorvolle Geschichten. Donnerstag, 4. Dezember, 14 bis 16 Uhr: Frauenverein in der Bibliothek: Zusammen stricken, häkeln, nähen unter fachkundiger Anleitung. Dazu gibt es Kaffee oder Tee und Kuchen. Mittwoch, 10. Dezember, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kleinkindern. Mit Reimen und Versen in die Welt der Sprache eintauchen und die gemeinsame Zeit geniessen.

Stallikon Schulhaus Loomatt: Kunstforum Stallikon: Im Schnitt Papier von Estrellita Fauquex. Mo, Mi, Do, Fr, 15-19, Di, 15-20, Sa, 10-12 Uhr, Bis 17. Januar 2015.

Während der Weihnachtsferien vom 22. Dezember bis 5. Januar bleibt die Bibliothek geschlossen.

Bibliothek Knonau Freitag, 5. Dezember, 17 Uhr: Der Samichlaus kommt in die Bibliothek. Dienstag, 9. Dezember, 20 Uhr: Adventsfenster in der Bibliothek.

Mittwoch, 3. Dezember, 15.30 bis 17 Uhr: Der Samichlaus kommt in die Bibliothek und bringt viele neue Bilderbücher, Hörbücher und Spiele mit. Alle Kinder von 5 bis 7 Jahren sind herzlich eingeladen. Auf dem Medientisch befindet sich ein grosses Angebot zum Thema «Advent und Weihnachten». Während der Weihnachtsferien vom 22. Dezember bis 4. Januar bleibt die Bibliothek geschlossen.

Bibliothek Wettswil Mittwoch, 3. Dezember, 9 bis 11 Uhr: Bücher im Gespräch. Das Bibliotheksteam stellt Neuheiten vor, musikalisch umrahmt von Stefanie Moser, Klarinette. Während der Weihnachtsferien vom 22. Dezember bis 4. Januar ist die Bibliothek jeweils samstags von 9.30 bis 12 Uhr offen. Samstag, 27. Dezember, von 9.30 bis 10.30 Uhr: Infos und Beratung zum Thema Onleihe. (I.S.)

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Albis

Language School Zürichstr. 128, 8910 Affoltern am Albis 044 760 03 30 www.albis-lang.ch albis-lang@bluewin.ch

Winter 2015 – Neue Kurse ab 19. Januar bis 16. April Alle Kurse in Kleingruppen von 4 bis max. 8 Personen

Englisch

Schulen und Kurse

A1/1 Anfänger A1/1 Anfänger Power English A2 Lunchkurs Power English B1 Lunchkurs

Do. Di. Mo. Mi.

09.00–10.30 Uhr 18.00–19.50 Uhr 12.00–13.00 Uhr 12.00–13.00 Uhr

Mo.

20.00–21.50 Uhr

Mi.

16.00–17.30 Uhr

Do.

18.00–19.50 Uhr

Di. Do.

09.00–10.30 Uhr 18.30–20.20 Uhr

Cambridge Diplomkurs Certificate in Advanced English 1. Teil Prüfung Dezember 2015

Italienisch A1/1 Anfänger

Spanisch A1/1 Anfänger

Stellenanzeiger

Deutsch A1/1 Anfänger A1/1 Anfänger

Laufende Kurse wieder ab 5. Januar 2015 Für unsere Primarschule suchen wir

eine Schulleiterin/einen Schulleiter – für das Schuljahr 2014/2015 mit einem Pensum von ca. 65 % und/oder – ab dem Schuljahr 2015/2016 zur Neubesetzung unserer Schulleitung mit einem Pensum von ca. 100% Die Primarschule Ottenbach unterrichtet ca. 200 Kinder vom Kindergarten bis zur 6. Klasse und verfügt über eine sehr gute Infrastruktur. Sie engagiert sich für eine nachhaltige Schulentwicklung und legt Wert auf eine gute Zusammenarbeit im Schulteam. Der Schule angegliedert sind sowohl die Spielgruppe, wie auch eine Kindertagesstätte. Für unsere Schulleitung wünschen wir uns eine Persönlichkeit mit: – einer abgeschlossenen Ausbildung als Schulleiter/-in (wenn möglich mit Berufserfahrung) – Führungskompetenz – ausgeprägten kommunikativen Fähigkeiten – einer aufgeschlossenen pädagogischen Grundhaltung – hoher Belastbarkeit und Durchsetzungsvermögen – unternehmerischem Denken und Handeln – Interesse an der Schulentwicklung Wir bieten Ihnen: – ein engagiertes und motiviertes Schulteam – eine aufgeschlossene, kooperative Schulbehörde – eine moderne Arbeitsplatzinfrastruktur – Unterstützung durch eine effiziente Schulverwaltung, eine gut integrierte, aktive Schulsozialarbeit und gut funktionierende Arbeits- und Projektgruppen aus dem Schulteam, dem Elternrat und verschiedenen Fachstellen aus dem Schulumfeld Wenn Sie sich angesprochen fühlen, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen. Senden sie diese – für die 65-%-Stelle für das Schuljahr 2014/2015 bis am 5. Dezember 2014 – für die 100-%-Stelle ab dem Schuljahr 2015/2016 bis am 27. Februar 2015 an: Primarschule Ottenbach, Schulverwaltung Frau B. Müller, Schulweg 4, Postfach 87, 8913 Ottenbach, Telefon 044 776 35 49 oder per E-Mail an: schulleitung.staub@ps-ottenbach.ch Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage: www.ps-ottenbach.ch Telefonische Auskünfte erteilen Ihnen gerne der Schulpräsident, Anastasios Minidis, Telefon 078 624 90 25 sowie Flurina Staub, Schulleiterin, Telefon 044 776 35 49.

Gesucht Reinigungskraft für Firma in Mettmenstetten. Ab 01. Februar 2015. 1 x pro Woche. Für Personalraum, Lager, Werkstatt, WC sowie Privatwohnung. Sind Sie eine erfahrene, saubere, gewissenhafte und pflichtbewusste Frau, dann sind Sie bei uns richtig. Faire Anstellung. Bewerbungsunterlagen mit Lohnvorstellung an Chiffre. Bitte melden unter Chiffre 4172 an Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, 8910 Affoltern am Albis.


Sport

Freitag, 28. November 2014

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LV Albis Schweizer Vereins-Meister in der Kategorie U12 M Erstmals ein Schweizer Meistertitel Erstmals in der Vereinsgeschichte hat die Leichtathletik-Vereinigung Albis an den Schweizer Vereins-Meisterschaften (SVM) einen Pokal gewonnen. 32 Mannschaften aus der ganzen Schweiz beteiligten sich an Versuchen. In der Schlussabrechnung der Saison 2014 lagen die Jungs der LV Albis auf dem 1. Platz.

1905.4 Punkte und kam damit nahe an das Total der LV Albis heran. Am Schluss reichte es aber doch. Kein Verein erreichte die Punktezahl der LV Albis. Ein Blick in die Rangliste zeigt, wie wertvoll diese Auszeichnung ist. Die LV Albis liess so renommierte Vereine wie ST Bern, LV Winterthur und Stade Genève hinter sich.

................................................... von hanspeter feller Transalpes-Geschäftsführer Stefan Gruber macht das neue Fatbike sichtlich Spass. (Bild zvg.)

Der Samichlaus wäre ein Fatbike-Fahrer Am Freitag Chlausabend bei Transalpes Weil die Macher von Transalpes so tüchtig waren, bringt der Samichlaus am Freitag einem grossen Sack voll Überraschungen mit zu Transalpes an die alte Affolterstrasse 2a in Zwillikon: Beispielsweise die Musterkollektion von Local Bikebekleidung oder die neuen Transalpes Modelle. Vor allem die brandneuen Fatbikes sorgen mit ihren riesigen Reifen für Aufsehen. Zwölf Zentimeter breit und nur mit einem halben Bar Luft geanzeige

pumpt, bieten die Walzen auf weichem Untergrund wie Schnee und Sand beste Traktion. Transalpes hat sich darauf spezialisiert, auch dieser Fahrzeuggattung ihr Gewicht zu nehmen. A propos: Für das leibliche Wohl der Besucherinnen und Besucher stehen hausgemachter Glühwein und feine Weihnachts-Guetzli parat, von 15 bis 21 Uhr. (pd.) Weitere Informationen: transalpes.com.

Die Schweizer Vereins-Meister in den Nachwuchskategorien werden an verschiedenen Veranstaltungen ermittelt. Jeder Verein kann an einem von einem Leichtathletik-Verein organisierten Wettkampf teilnehmen und um Punkte kämpfen. Der Mannschaftswettkampf besteht aus fünf Disziplinen, 60 Meter, 1000 Meter, Weitsprung, Ballwurf und 6x frei Staffel. Maximal acht Athleten dürfen mitmachen. Für die Wertung zählen die sechs besten Mehrkampfresultate. Das Team der LV Albis ging im September in Wohlen AG an den Start. Leif Bernhard, Tim Berger, Gabriel Di Battista, Laurent Müller, Fabio Zweidler, Enrico Danelli, Noah Weber und Manuel Kaufmann erzielten ein Total von 1921,8 Punkten. Gaby und Mario Grond gelang es, die Jungs optimal auf diesen Wettkampf vorzubereiten und zu motivieren. Das

Die Schweizer Meister: (von links) oben: Fabio Zweidler, Enrico Danelli, Leif Bernhard, Gabriel Di Battista, v.l. unten: Manuel Kaufmann, Laurent Müller, Noah Weber, Tim Berger, mit dem Trainerduo Gaby und Mario Grond. ( zvg.) Team trat zum Saisonschluss noch einmal mit viel Selbstvertrauen an und die Nachwuchsathleten erzielen zahlreiche persönliche Bestleistungen. Ein solcher Mannschaftswettkampf fördert den Teamgeist und ist wichtig für die zukünftige Entwicklung von Einzelathleten und Teams. Die SVM Saison dauert bis Ende Oktober. Nach dem Wettkampf begann das lange Warten. Am Schluss wurde es noch eng, der TV Riehen erzielte

Die LV Albis ist auf Trainersuche

Wie viele Vereine hat auch die LV Albis Lücken im Trainerstaff. Der Verein ist laufend auf der Suche nach engagierten Ausbildnern, welche gerne mit motivierten, jungen Athletinnen und Athleten arbeiten und diesen die Leichtathletik-Disziplinen Wurf, Sprung, Sprint und Lauf beibringen. Das Ziel soll es sein, an kantonalen und regionalen Wettkämpfen zu bestehen. Interessenten melden sich bei der LV Albis, www.lvalbis.ch, info@lvalbis.ch.


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Sport

Freitag, 28. November 2014

SC Albis erobert Tabellenspitze

Training für Mutige

Smolball Club Albis mit zwei Siegen

Bike-Nachmittag in Ottenbach

Nach zwei souveränen Siegen an der Heimrunde in der Turnhalle Stigeli in Affoltern, konnte sich der Smolballclub Albis die Führung in der Meisterschaft zurückerobern. Die Aufgabe für den SC Albis war vor dieser Runde klar: Die Heimmannschaft musste seine Spiele gegen das noch führende Duo Kreuzlingen und Zürich gewinnen, um weiterhin die Chance zu wahren, den Meistertitel zu verteidigen. Der SC Albis war verhalten in diese Meisterschaft gestartet, mit einem Sieg gegen Winterthur und einem Unentschieden gegen Zug, musste man sich mit vier Punkten begnügen. Der Rückstand von zwei Punkten, musste nun also in der Direktbegegnung mit den beiden Hauptkonkurrenten um die Meisterschaft wettgemacht werden. Die erste Begegnung des Tages zwischen Zürich und dem SC Albis war also gleich eine Bedeutende. Beide Teams mussten sich zuerst an die Bedingungen und das grössere Spielfeld gewöhnen, so gab es während den ersten fünf Minuten kein Tor und auch keine nennenswerten Aktionen.

Mit Druck aufs gegnerische Tor Nach und nach konnte der SC Albis das Spieldiktat an sich reissen und erhöhte den Druck aufs gegnerische Tor. So erstaunte es auch nicht, dass es wenige Minuten später bereits 6:1 stand. Das Pausenresultat von 7:2 war ein deutliches und im Grunde sollte ein Vorsprung von fünf Toren über die letzten 20 Minuten reichen. Nach einer weiteren Phase ohne Torchance verkürzte der SC Zürich 12 Minuten vor Schluss auf 7:3, doch die Stadtzürcher fanden kein Rezept gegen die defensiv solid agierende Abwehr des Heimteams und so konnte der SC Albis seinen Vorsprung wieder ausbauen, zum Schlussresultat von 11:5.

mann. So blieb es dann beim knappen 8:7-Sieg für den SC Zürich.

Schlagabtausch im Spitzenspiel Nach dem 13:5Sieg des SC Winterthur im Kellerduell gegen den SC Baden, stand nun also der Spitzenkampf auf dem Programm, der SC Albis gegen den SC Kreuzlingen. Der amtierende Schweizer Meister aus dem Säuliamt startete besser in die Partie und ging Vor heimischem Publikum gelangen dem SC Albis zwei schnell mit vier Towichtige Siege. (Bild zvg.) ren in Führung. Doch Kreuzlingen wusste sich zu wehPackende Spiele und knappe ren und fand durch kampfbetontes Resultate Spiel zurück in diese Partie. Die HeimIm zweiten Spiel des Tages zeigte Tau- mannschaft liess sich aus dem Konrus Zug eine Machtdemonstration und zept bringen und musste drei Tore in fertigte den bedauernswerten SC Ba- Folge hinnehmen. Die Druckphasen den gleich mit 25:0 ab. Die Badener wechselten sich nun jedoch immer hatten zwar ihre Chancen auf den wieder ab, sodass es kurz vor der Paueinen oder anderen Treffer, jedoch se 6:5 stand. Die Kreuzlinger wollten den Auswollte der Ball einfach nicht rein, während auf der anderen Seite sich gleich unbedingt noch vor dem Ablauf die überlegenen Zuger in einen der ersten Hälfte erzielen, gingen dabei jedoch zu viel Risiko ein und kasRausch spielten. Im nächsten Spiel konnte der ak- sierten so das wegweisende 7:5. Die tuelle Leader Kreuzlingen seine Füh- zweiten 20 Minuten zeigten ein ähnlirung ausbauen, indem er Winterthur ches Bild: ein schneller Ausbau der mit 16:4 besiegte. Somit musste der Führung auf 9:5 und eine erneute SC Albis sein zweites Spiel gewinnen, Schwächephase der Heimmannschaft um den Anschluss an die Grenzstädter bis zum zwischenzeitlichen 11:9. Die nicht zu verlieren. Doch zuvor boten Aufholjagden des SC Kreuzlingen hatZug und Zürich ein packendes Spiel, ten jedoch zu viel Kraft gekostet und mit knapper Führung für den SC Zü- der SC Albis wusste nun seinen Vorrich bis kurz vor Schluss. Der Zuger sprung zu verwalten. So setzte sich Angreifer hatte fünf Sekunden vor der der Schweizermeister verdient mit Sirene den Augleich auf dem Schläger, 14:9 durch und übernahm die Tabeldoch scheiterte er zweimal am glän- lenspitze mit einem Punkt Vorsprung zend reagierenden Zürcher Schluss- vor Kreuzlingen und Zürich. (pd.)

15 Teams von Junioren bis zu den Aktiven Floorball Albis: ein Zwischenbericht Drei Teams grüssen ungeschlagen von der Tabellenspitze, weniger rund läuft es den Herren I: Mit nur einem Sieg aus vier Spielen findet sich das Fanion-Team auf dem 8. Platz. Im September erfolgte der Start in die zweite Unihockey-Saison des neuen Vereins Floorball Albis – dies mit 15 Teams von den D Junioren bis zu den Aktive Teams der Damen und Herren. Zwar beginnt die Juniorenförderung bereits im zarten E-Juniorenalter, doch diese beiden Teams nehmen noch nicht an einer Meisterschaft teil.

ob man sich im Mittelfeld platzieren kann oder gegen den Abstieg kämpfen muss. Besser lief es dem neuen Herren II Team, welches in der 5. Liga gestartet ist. Mit fünf Siegen mischt man vorne mit, wobei die knappe 5:6-Niederlage im Ämtler Derby gegen die Unicorns schon geschmerzt hat. Im Mittelfeld platziert hat sich das U21-Team auf dem Grossfeld. Lediglich zwei Tessiner Teams mussten sie sich geschlagen geben und können sich daher immer noch berechtigte Hoffnungen machen beim Wettkampf um den Aufstieg in die Stärkeklasse C.

Junioren träumen von der Finalrunde Erfolgreiche Damen Von den Teams der Aktiven erwischten die Damen den besten Start. Mit sieben Siegen und einem Unentschieden sind sie nach vier Runden ungeschlagen an der Tabellenspitze. Zu den Highlights zählen die beiden Siege in den Derbys gegen die Unicorns (5:4) sowie Buccaneers (8:5). Im Cup scheiterte man vor Kurzem im Viertelfinal am grossen Favoriten Gossau. Weniger gut lief es bisher dem Herren I Team in der 2. Liga, letzte Saison immerhin Gruppensieger. Mit nur einem Sieg aus vier Spielen findet man sich auf dem 8. Platz. Am nächsten Spieltag geht es gegen die unmittelbar vor und hinter ihnen platzierten Mannschaften. Danach weiss man,

Erfreulich für die Albiser Juniorenabteilung ist, dass alle Teams bisher mindestens einen Punkt geholt haben und keines am Tabellenende steht. Ein Highlight erlebten dabei die B-Juniorinnen: War ihnen in der letzten Saison noch ein Punkt vergönnt, gelang ihnen bereits am Start-Spieltag der erste Sieg überhaupt – mit 13:0 gegen die Lioness aus Zürich sogar recht deutlich. Zwei Junioren-Teams grüssen ungeschlagen von der Tabellenspitze: Die B II und die A I. Aufgrund der offensiven Durchschlagskraft – beide haben in ihrer Gruppe die meisten Tore erzielt – haben sie berechtigte Hoffnungen, an der Finalrunde im April 2015 um die Medaillen mitzuspielen. (pd.)

Erfolgreich geflogen Die Segelfluggruppe Knonauer Amt (Sgka) gewann am der Segelflugkonferenz in Grenchen vier Mal Gold und ein Mal Silber. Gewertet wurden die besten drei Flüge jedes Piloten der vergangenen Saison. In vier Kategorien stellte die Sgka den Sieger und in einer ebenfalls den 2. Platz. Ebenso gewann die Sgka den Gruppenwettbewerb. Dafür zählen an jedem Wochenende der Saison die drei besten Streckenflüge aller Segelfluggruppen der Schweiz. Zum sechsten Mal in Folge erhielt die Sgka diese Auszeichnung und den Pokal. (pd.)

Organisator Marcel Frei hatte richtig gepokert: der Regen blieb am Samstag aus. 70 Personen nutzten die Gelegenheit und wohnten den Instruktionen von Marathon-Profi Urs Huber bei. Für die einen brauchte es ganz schön Mut, die zwei Meter hohe Holzbrücke mit Schwung zu überqueren; für andere war es das reine Vergnügen. Einige der Bike-Kids waren fahrtechnisch sogar so versiert, dass sie das Flachstück auf der Brücke übersprangen. Da staunte selbst Bikemarathon-Profi Urs Huber, der sich zaghafter ans Hindernis wagte, das, bedingt durch die Feuchtigkeit, doch ziemlich rutschig war. Dosiertes Bremsen und korrekte Gewichtsverteilung auf dem Bike waren oberstes Gebot. Organisator Marcel Frei hatte seine helle Freude. Bis auf den fehlenden Sonnenschein hatte alles mit seinem Anlass geklappt. Dafür hatte Marroni-Freddy in der Pause alle Hände voll zu tun, um die hungrigen Mäuler zu stopfen. Die heissen Marroni, die er spendierte, passten perfekt zum kühlen Nebelwetter, das die Kinder aber nicht weiter störte. Sie genossen es sichtlich, zusammen mit ihren Eltern, unter kundiger Führung, auf dem Parcours zu trainieren. Bleibt das Wetter stabil, steht weiteren Fahrtechnik-Nachmittagen nichts im Weg. (map.)

In hohem Bogen über die zwei Meter hohe Holzbrücke. (Bild map.)

Ämtler Schwimmer überzeugen in Bülach Erfolgreicher Jahresabschluss für den Wsca Die Mädchenstaffel siegte erneut am vergangenen Sonntag in Bülach. In den Einzelrennen gab es einmal Gold und sechsmal Bronze zu verbuchen. Mit einem stark geschwommenen Rennen über 100 m Delfin holte Michelle Stolz aus Affoltern Gold. Für Bronze reichte es ihr über die 100 m Rücken. Anja Junker (Mettmenstetten) schwamm sich über die 100 m Rücken und Brust zu Bronze. Mit einer tollen Zeit von 1.07.82 freute sich Sophie Baur bei den 100 m Freistil über den 3. Rang. Robin Birrer (Merenschwand) holte Bronze über die kräftezehrenden 100 m Delfin und Nino Spagnoletti (Affoltern) schamm sich mit einer Zeit von 1.02.91 ebenfalls zu Bronze.

Klubrekord der Damenstaffel Laut wurde es im Hallenbad in Bülach bei den 4x50 m Freistilstaffeln. Die Wsca 1 Damen-Mannschaft, bestehend aus Sina Gisler (Buttwil), Sophie Baur,

Jasmina Tschudin (Unterlunkhofen) und Anja Junker, siegte klar mit einer neuen Klubrekordzeit von 2.01.66! Die zweite Damen-Staffel geschwommen von Valeria Spagnoletti (Affoltern), Kira Stettler (Obfelden), Alexia Voser (Rifferswil), und Michelle Stolz erreichte nach gut mitgehaltenem Rennen auf den ersten ca. 100 m den 5. Rang. Die Knabenstaffel holte mit dem Startschwimmer Nino Spagnoletti einen guten Vorsprung auf die Konkurrenz raus, Gabriel Cervera (Arni) versuchte diesen zu halten, es reichte aber nicht ganz. Gian Ott (Mettmenstetten) zeigte nach längerer Verletzungspause ebenfalls Kampfgeist, doch wurden die Wsca-Jungs dann eingeholt und auch Robin Birrer konnte nicht mehr wirklich aufholen und schlug für den 4. Rang an. Fazit dieses Wettkampftages war: Von nicht erreichten bis stark verbesserten Bestleistungen wurde alles geschwommen. (pd.) Mehr Infos auf www.wsca.ch.

Säuliämtler holt sich Turniersieg in internationalem Fechtturnier Jori Villiger gewinnt in Feldkirch Der 17-jährige Säuliämtler Jori Villiger ist Teil der FechtNationalmannschaft und startet in der obersten Jugendklasse. Der Bonstetter gewann das internationale Turnier in Feldkirch souverän. Für die Österreicher Fechter ging es an diesem Juniorenturnier um wichtige Qualifikationspunkte. Für Jori Villiger hingegen ging es nach verhaltenem Start in seine erste Junioren Saison um das Sammeln von Turniererfahrung. Der Austragungsmodus mit zwei

Vorrunden bedeutete viele Gefechte. So konnte er sich an diesem Tag mit verschiedenen Gegnern messen. Die KO-Runde nahm der Fechter des Zürcher Fechtclubs vom dritten Zwischenrang aus in Angriff. Nach klaren Siegen stand Jori Villiger im Achtelfinale dem Spitzenfechter Emil Thewanger aus Linz gegenüber.

Reines Schweizer Finale Anfang Monat noch verpasste der Säuliämtler im Norddeutschen Bad Segeberg den Finaleinzug nach einer knappen Niederlage im Achtelfinale und

beendete das Turnier auf dem 13. Schlussrang. In Feldkirch konnte er sich nun bedeutend steigern. Das anfänglich ausgeglichene Gefecht gegen Emil Thewanger ging am Ende mit 15:12 Treffern deutlich an den Bonstetter Nachwuchssportler. Nach weiteren Siegen war der Final schliesslich eine reine Schweizer Angelegenheit. Jori Villiger liess seinem Gegner Michael Moosberger aus St. Gallen keine Chance und gewann das Turnier im Vorarlberg souverän. (pd.)


Sport

Freitag, 28. November 2014

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Mit dem Turnverein Hausen um die Welt Gelungenes Chränzli-Wochenende mit über 750 Zuschauern im Gemeindesaal «Im Zickzack um die Welt» ging es vergangenes Wochenende mit dem Turnverein Hausen. Das Gebotene kam so gut an, dass oft ein Grossteil der Nummer als Zugabe wiederholt werden musste. ................................................... von sabine klopfer Ein Turner-Chränzli ist eine logistische Meisterleistung! 160 Akteure – von den Kleinsten bis zu den Grossen – sowie 180 Helfer in Küche, Service, Technik, Tombola, Büfett, Kasse, Bar etc. waren am vergangenen Wochenende, 21. und 22. November, beim TV Hausen im Einsatz. Ganz zu schweigen von den unzähligen Stunden der Planung und Vorbereitung, des Trainierens und Einstudierens. Umso schöner, wenn der riesige Aufwand mit vollbesetzen Vorführungen und begeistertem Applaus honoriert wird. So verwundert es keinesfalls, dass die Hausemer Strassen am letzten Freitagund Samstagabend wie ausgestorben wirkten. Ob Gross oder Klein, Alt oder Jung – alle hatten sich zu insgesamt drei Veranstaltungen im Gemeindesaal eingefunden und verbrachten dort tolle Stunden in geselliger Runde und bei bester Unterhaltung. Teilweise nahmen die Shows fast kein Ende, da dermassen heftig applaudiert wurde, sodass ein Grossteil der Nummern als Zugabe wiederholt werden musste.

160 Akteure – von den Kleinsten bis zu den Grossen – waren am vergangenen Wochenende beim TV Hausen im Einsatz. (Bilder zvg.) Zwei wagenradgrosse Torten

Abenteuerliche Weltreise Das spricht fürs Programm, das die Zuschauer in diesem Jahr rund um den Globus führte. Unter dem Motto «Reisä mit Hindernis. Im Zickzack um d`Wält» tourten ein Flitterwochen-Pärchen und ein Freundinnen-Trio, deren Wege sich immer wieder unbeabsichtigt kreuzten, durch die Weltgeschichte. Und damit gab es mit den entsprechenden Irrungen und Wirrungen kräftig und viel zu lachen. Die fünf

Zebras in der Serengeti.

Die Hausemer Cowgirls beim Linedance.

sehr unterschiedlichen Protagonisten, die mit viel Witz und Engagement von Laura Hess, Sandro Morof, Vera Studer, Iris Studer und Carla Studer gespielt wurden, schlingerten von einem Abenteuer ins nächste, machten auf allen Kontinenten Station und boten somit den perfekten Hintergrund für

farbenfrohe und temporeiche Inszenierungen aller aktiven Sportler. Ob Bauchtanz, Reckübungen des MuKi/VaKi-Turnens, afrikanische Trommlerinnen, fernöstlicher Kampfsport, Zebras in der Serengeti, Cowboy-Square Dance, Tanzeinlagen à la Las Vegas oder Bollywood – die Aufzählung der

abwechslungsreichen Nummern mit fantasievollen Kostümen liesse sich noch eine Weile fortführen. Turnerisch besonders eindrucksvoll war auch in diesem Jahr der kraftvolle Auftritt der beiden Kunstturner Mario Camenzind aus Hausen und Pablo Brägger aus Oberbüren SG.

Dabei hatte auch die Küche einiges zu bieten: Für das leibliche Wohl sorgten Küchenchef Lukas Kehrli und sein Team mit feinen Menüs. Ausserdem stand ein beeindruckendes Dessert zur Verfügung: Die Bäckerei Pfyl hatte anlässlich des zehnjährigen Bestehens ihrer Filiale in Hausen zwei wagenradgrosse Torten mit leckerer Füllung und ausgefeiltem Chränzli-Logo als Dekor zur Verfügung gestellt. Eine reich bestückte Tombola rundete das Programm ab. Und nach der Vorführung wartete selbstverständlich die Chränzli «Beach Bar» mit DJs und heissen Sounds auf Partyfans, die dort bis in die frühen Morgenstunden feierten. Die zahlreichen Gäste haben mit ihrer Unterstützung bekräftigt, wie sehr sie das Engagement des TV Hausen insbesondere für die Jugend schätzen und welch wichtiger Stellenwert dem Turnverein in der Gemeinde zukommt. Nun heisst es einfach wieder zwei Jahre warten …

Über 600 Zuschauer am neuen Flughafen in Obfelden Grandioses Chränzli mit turnerischen Höhepunkten in der Mehrzweckhalle Zendenfrei Mit über 600 Besuchern, TopVorführungen und in einer mit viel Liebe zum Detail gestalteten Halle ging am Samstag das Turner-Chränzli des Turnvereins Obfelden über die Bühne. Ein grandioser Abend für alle Beteiligten. Morgen Samstag, 29. November, ist die Wiederholung. ................................................... von dominik stierli Die Kleinsten vom Muki- und auch Kinder-Turnen machten den Auftakt und füllten mit jeweils gut 30 Akteuren die Bühne. Die turnerischen Höhepunkte wurden unter anderem von der Geräteriege gesetzt; mit hohen Sprüngen auf die Bühne und Überschlägen auf dem Airtrack, einer luftgefüllten Matte, begeisterten sie das Publikum.

Die Kleinsten vom Muki-Turnen bei Ihrer Anreise an den Flughafen Obfelden. (Bilder zvg.)

Tanz und anschliessendem Oben-ohne-Auftritt als Zugabe auf. Die Geräteturner brillierten als Techniker am Reck. Dabei waren neben einer spektakulären Lichtshow, auch die Brüder Stefan und Michael Meier zu sehen. Erstere darf sich mehrfacher Medaillen-Gewinner an den Schweizer Meisterschaften im Geräteturnen nennen. Sein Bruder ist im Kunstturnen sehr erfolgreich und erreichte im Sprung an den Europameisterschaften den 7. Rang. Die Besucher erlebten den Flughafen in all seinen Facetten. So führte eine Startrampe auf die Bühne, der Himmel hing voller Flugzeuge und die Regie fand in einem Tower Platz, der bis an die Decke reichte. Auch die vom Flughafen Zürich bekannte ByeBye-Bar war in der Halle vorhanden und stiess auf grossen Zuspruch bei den Gästen.

Nächste Vorstellung morgen Samstag Super Mario und viel Gekreische Die Jugendriege zeigte ein Super-Mario Spiel, das bei so manchem Erinnerungen an früher weckte. Bei der Frauenriege gab es einen Bombenalarm und die Mädchenriege empfing die Schweizer Nationalmannschaft mit viel Gekreische. Die LeichtathletikGruppe der Aktivriege trat mit einem

Wer die Vorstellung verpasst hat, bekommt am Samstag, 29. November, nochmals die Chance, sie zu sehen. Die Türen öffnen um 18.30 Uhr, die Vorstellung beginnt um 20.15 Uhr. Alle Sitzplätze sind nummeriert und direkt an der Abendkasse erhältlich.

Die Geräteturner des Turnvereins Obfelden als Techniker am Reck.

Die gelungene Vorführung der Damenriege an drei Stufenbarren.

Weitere Fotos und die DVD-Bestellung auf www.tvobfelden.ch.


Stellenanzeiger

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Zweier-Verslein von Ernst Hugelshofer zum Schmunzeln Die Zwei-Knaben-Verse haben ihren Ursprung im gleichnamigen Volkslied oder «Lumpeliedli» wie es im Zürcher Dialekt so schön heisst: Zwei Knaben gingen durch das Korn, der eine hinten, der andere vorn, doch keiner in der Mitte, es fehlte halt der Dritte. Diese pointierte Blödelei hat Ernst Hugelshofer inspiriert, noch weitere Strophen auszudenken. Ja, er konnte viele seiner Anliegen auf den Punkt bringen und entwickelte eine unglaubliche Fähigkeit, mit Reimen zu spielen und mit viel Witz Banalitäten in Worte zu fassen. So sind im Laufe der Jahre über tausend Verse entstanden.

Bei Scheidegger erhältlich Das Buch beinhaltet aber auch viele wunderschöne Landschaftszeichnungen. Es eignet sich zum Vorlesen, zum Verweilen, zum Verschenken und ist erhältlich in der Buchhandlung Scheidegger in Affoltern.

Im Spial Affoltern geboren

Diar, 21. November. (Bild Irene Magnin) anzeige

Freitag, 28. November 2014

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menschen im säuliamt

«Ich war nie politisch tätig» Afra Grob-Bortoluzzi ist in Affoltern aufgewachsen und wohnt seit bald 40 Jahren in Knonau. Neben der Familie war sie bis zur Pensionierung teilzeitlich berufstätig und sie engagiert sich bis heute aktiv im Frauenverein. ................................................... mit afra grob-bortoluzzi sprach marianne voss «Aufgewachsen bin ich in Affoltern im Haus der väterlichen Schreinerei», berichtet Afra Grob am Esstisch. Ihr Grossvater sei als 10-jähriger Knabe von Italien zu Fuss in die Schweiz gekommen. «Ich hatte einen strengen Vater und eine herzensgute Mutter, die durch ihre Putz- und Wascharbeit mithalf, den Lebensunterhalt der Familie zu sichern.» Nach der Schule absolvierte sie die KV-Lehre in einer Bank. «das war nicht mein Traumberuf. Eigentlich wollte ich Nähschullehrerein werden, doch dafür reichten meine Französischkenntnisse nicht – und für Nachhilfestunden fehlte das Geld und auch die Motivation.» Eine Lehre in der «Handar» wäre noch eine Option gewesen, doch dafür hätte sie einen Welschlandaufenthalt machen müssen. «Mein Vater war jedoch der Meinung, dass man vor 20 nicht von zuhause weggeht.» Der Buchhaltungsarbeit in der Bankbranche ist sie bis zur Pensionierung treu geblieben. Auch als zur Familie zwei Töchter gehörten, arbeitete sie teilzeitlich. Zuerst war sie im Zahlungsverkehr beschäftigt, als noch im «manuellen Zeitalter» Ende Monat viel Tipparbeit anfiel, zum Schluss bei der CS, wo sie im Sprachendienst für die Betreuung der fremdsprachigen Mitarbeitenden und für die Abteilungsbuchhaltung verantwortlich war.

Auf Politik angesprochen worden Afra Grob stand – und steht – im Schatten von zwei bekannten Politikern: ihrem Bruder, Nationalrat Toni Bortoluzzi, und ihrem Gatten Bruno Grob, der viele Jahre als Gemeindepräsident und Bezirksrichter wirkte. «Ich war selber aber nie politisch tätig – und auch gar nicht etwa immer gleicher Meinung wie die Herren.» Sie lacht. Obwohl ihr Mann Bruno ihr kaum von seinen Themen berichtete, sei sie im Dorf doch oft auf seine Politik oder seine Projekte angesprochen worden. «Und natürlich gab es darun-

wetter

Afra Grob mit Enkel Laurin am Webstuhl. (Bild Bruno Grob) ter auch Kritiker.» Ihren Mann Bruno lernte sie an einem Turnfest in Knonau kennen. Nach der Heirat 1968 reiste das Paar für ein halbes Jahr nach England, wo er beruflich engagiert war. Danach wohnten sie zuerst in Neuenhof (AG), danach in Baar und schliesslich in seinem altehrwürdigen Elternhaus beim Bahnhof Knonau, dem Watt. Heute gehört das Haus der Tochter, Afra und Bruno wohnen in einer hübschen Wohnung im Dorfkern. Fünf Enkelkinder gehören inzwischen zur Familie. «Alles Buben, zwischen 4 und 11 Jahren. Ja, da ist manchmal schon etwas los bei uns.»

Seniorenferien organisiert Ihren Traumberuf hat sie bald zum Hobby gemacht. Wo immer es etwas zu nähen, stricken oder häkeln gab, war sie aktiv. «Ich nähte Kleider für mich und die Kinder. Im Frauenver-

ein, wo ich 22 Jahre Kassierin war, half ich mit, die Weihnachtsgeschenke für die Schulkinder anzufertigen.» Es sei so, dass die Kinder in Knonau noch heute einen mit ihrem Namen bestickten angeschriebenen Turnsack erhalten. Das sei im Schulhaus sehr praktisch. Sie lud auch regelmässig eine Gruppe Frauen zu einer Häkelstubete zu sich ein und betätigte sich auch beim Seidenmalen. «Und vor etwa zwei Jahren habe ich begonnen zu weben. Im Museum in Maschwanden steht oben im Dach ein Webstuhl, den ich benutzen kann.» Im Moment fertige sie farbige Fleckerlteppiche. Zusammen mit ihrem Gatten und zwei weiteren Frauen organisierte sie während acht Jahren die Seniorenferien der GGA. «Beim Rekognoszieren der Hotels und Ausflüge lernte ich immer neue Destinationen der Schweiz kennen.» Das Durchführen der Wochen sei streng aber auch befriedigend

gewesen. «Ich war immer froh, wenn alle gesund wieder zuhause waren.» Früher sei sie im Gesang- und Frauenturnverein gewesen, doch beides habe sie aufgegeben. «Leider, ich vermisse das gesellige Zusammensein schon sehr.» Die Dorfanlässe in Knonau besuche sie aber fast lückenlos. «Es gibt kein Dorffest, ohne dass Grobs dabei sind.» Reisen ist für sie kaum ein Thema. «Wir haben ein Ferienhaus in Elm und waren häufig dort.» Doch mit den beiden Töchtern seien sie auch regelmässig in der Schweiz unterwegs gewesen, «damit sie wissen, in was für einem Land sie zuhause sind.» Am Meer sei sie einmal gewesen, vor vielen Jahren in Nizza. Und ins nahe Ausland reise sie für die Jassferien. Um das Thema Reisen abzuschliessen meint sie humorvoll: «Ich kann auch sterben, ohne in Amerika gewesen zu sein.»

glosse

Leseratten vor!

bauernregel «Wenn in der ersten Adventswoche gut Wetter ist, bleibts gut bis Weihnacht.»

Pensionierte haben heute eine Vielzahl von Möglichkeiten, ihre Zeit zu verbringen. Man kann Velofahren, turnen, walken, wandern, schwimmen, fitnessen, gärtnern, Skifahren und viel anderes mehr, um seine Beweglichkeit in Schwung zu halten. Aber man könnte gerade in dieser Jahreszeit auch einmal in aller Ruhe ein Buch lesen. Und wer in diesem Alter davon bereits ein übervolles Regal hat, kann sich in der Bibliothek, in Mettmenstetten aus über 7000 Medien, ein solches leihen. Aber tun das die (älteren) männlichen Mättmistetter? Wie viele der über 25 000 im letzten Jahr dort ausgeliehenen Medien (Bücher, Zeitschriften, Spiele, Hörbücher, CD) landeten auf deren Nachttisch? «Büchervorstellung» hiess es auf dem Flyer, welcher mir die Bibliothekarin bei einem meiner kürzlichen Besuche in das bezogene Buch klemmte. Aber auch in der Dorfzeitung «Mir Mättmistetter» wurde auf den Anlass

hingewiesen, der in der ersten Hälfte November im Bibliotheksraum im Schulhaus Gramatt Mitte Vormittag stattfand. Bei Guezli und Kaffee wurden von den vier Mitarbeiterinnen der Bibliothek, Claudia Fankhauser, Lydia Imhof, Margrit Maag und Regula Vlasek, während rund einer Stunde ein Dutzend neue Bücher präsentiert, eigentlich eine mündlich vorgetragene Buchbesprechung, wie ich sie mir nicht besser hätte vorstellen können. Und wer kam an diesen Anlass? Ich zählte fünfundzwanzig Frauen und – mich inbegriffen – zwei Männer gesetzteren Alters. Wo waren an diesem Morgen die vielen weiteren Pensionierten aus der Gemeinde? Beim Velofahren, Turnen, Walken, Wandern, Schwimmen, Fitnessen oder Färtnern? Sind wir zwei gar die einzigen Leseratten dieser Generation im Dorf? Oder lassen sich andere Männer von ihren Frauen nicht nur bekochen, sondern nach einer sol-

chen Büchervorstellung auch selbst ausgewählte Titel aus der Bibliothek auf dem Teller servieren? Ich weiss es nicht. Ich weiss nur, dass im nächsten April wieder ein solcher Anlass stattfinden wird. Und wenn schon die Frauenzunft künftig am Zürcher Sechseläuten bei den Männern mitmarschieren kann, hoffe ich, dass auch das einst starke Geschlecht künftig vermehrt als bisher in der Bibliothek seine Präsenz markieren wird. (rf.)

gedankensprünge Bubenträume Heinz wünscht sich ein Laubgebläse Sepp einen Allradtrax Helmut eine Kantenfräse Und ich brauch dringend Ohropax Martin Gut


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DezemberProgramm 2014 Dienstag, 2./9./16./23. Dezember SENIOREN 60plus Gemeinsames Spiel und Gespräche 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger+Team, 044 761 58 94 Mitwoch 3./10./17. Dezember FITNESS ab 60 Seniorenturnen für sie und ihn Kath. Pfarreizentrum: 9.00 Uhr Turnhallen: Ennetgraben: 12.45 und 14.00 Uhr Zwillikon: 13.30 und 14.35 Uhr Donnerstag, 4. Dezember 2014 WANDERUNG Knonau–Cham Wanderzeit: 3 Std. 9.20 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung/Anmeldung: Florian Püntener 044 761 39 19 Donnerstag, 11. Dezember 2014 ADVENTSFEIER 14.00 Uhr Kasinosaal Affoltern Organisation: Arbeitsgruppe für Seniorendienste Donnerstag, 18. Dezember 2014 SPAZIERGRUPPE Aeugst–Müliberg Spazieren: 1½ Std. 9.40 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung/An-, Abmeldung: Guido Jud, 044 761 28 91 Donnerstag, 18. Dezember 2014 BERGWANDERUNG Muri–Horben–Baldegg Wanderzeit: 4 Std. 7.45 Bahnhof Affoltern Leitung/Anmeldung: Hans Heierli 044 761 84 43 Voranzeige: 8. Januar 2015 STERNWANDERUNG, alle Gruppen Die Arbeitsgruppe für Seniorendienste wünscht allen eine frohe Advents- und Weihnachtszeit Infos: Ria Lüssi , 044 761 81 65

Sie haben unsere Gratis-Gesundheits-Vorträge verpasst? Kein Problem! Lassen Sie sich persönlich beraten: Doris Küttel, 044 700 21 21 Apotheke Heumoos, Bonstetten Michèle Gambarini, 044 383 74 34 Frauenpraxis, Affoltern am Albis

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