Page 1

Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 090 I 172. Jahrgang I Freitag, 16. November 2018

Steuerfuss konstant

Illegales Autorennen

Das Budget von Mettmenstetten weist erstmals seit Längerem keinen Aufwandüberschuss aus. > Seite 3

Ein 20-Jähriger kassierte vom Bezirksgericht Affoltern Gefängnis bedingt. > Seite 5

-

Zwischenjahr Regionale Verkehrskonferenz: Grössere Fahrplan-Änderungen kommen erst 2019. > Seite 7

-

Guter Zweck Ursina Würmli verkauft Bilder zugunsten von Dr. Richners Kinderspitälern. > Seite 11

Führungswechsel bei der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt Einstimmige Vorstandswahlen an der Delegiertenversammlung vom Mittwoch Neuer Präsident der ZPK ist der Maschwander Gemeindepräsident Christian Gabathuler. Markus Gasser, Katja Lüchinger und Gaby Noser Fanger gehören neu dem Vorstand an, anstelle der zurücktretenden Ursula Junker, Hans Finsler und Präsident Kurt Weber. ................................................... von bernhard schneider Präsident Kurt Weber, Ursula Junker und Hans Finsler treten aus dem Vorstand der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK) zurück. Das Präsidium übernimmt der bisherige Vize Christian Gabathuler. Bestätigt wurden weiter die Vorstandsmitglieder Reto Brönnimann, Michael Nanz und Niklaus Schwendener. Markus Gasser, Katja Lüchinger und Gaby Noser Fanger komplettieren neu das Gremium. Der scheidende Präsident, Kurt Weber, resümierte einleitend die Geschichte der ZPK: Die Gemeinden waren nach dem Zweiten Weltkrieg nicht auf den langanhaltenden Aufschwung vorbereitet. Von 1950 bis 1963 stieg die Bevölkerung des Knonauer Amts von etwa 15 000 auf 20 000 Einwohnerinnen und Einwohner. Steigende Ansprüche nach Wohnraum führten zu einem Mangel an Wohnungen und entsprechender Bautätigkeit. 1957 wurde das erste Modell der Regional-

planung Zürich und Umgebung vorgestellt, die das Stadtgebiet und sechs angrenzende ländliche Teilregionen umfasste. Bis 1965 hatten drei Ämtler Gemeinden – Kappel, Maschwanden und Obfelden – noch keine Bauordnung in Kraft gesetzt. Bis zu jenem Jahr waren die Gemeindepräsidenten für die Regionalplanung zuständig, 1965 wurde ein eigenständiger Planungs-Zweckverband geschaffen. Nachdem in den letzten Jahren der neue regionale Richtplan einen grossen Teil der Kapazitäten der ZPK

Im Anschluss an die Delegiertenversammlung stellte Regionalplanerin

Neue Chefärztin Psychiatrie

Gestohlene PCs transportiert

Ein Musikfest zum Blocher trifft auf Balzaretti 125. Geburtstag

Vor dem Bezirksgericht Affoltern musste sich am Dienstag ein 24-jähriger Brasilianer verantworten. Er erhielt eine bedingte Gefängnisstrafe.

Der Musikverein Harmonie Hausen feiert im kommenden Jahr sein 125-jähriges Bestehen – unter anderem mit einem regionalen Musiktag.

Die SVP Bezirk Affoltern lädt zur Diskussionsveranstaltung nach Affoltern.

Im Mai 2015 waren bei einem Einbruch in Räume der Sekundarschule Obfelden-Ottenbach acht PCs und Zubehör im Wert von fast 10 000 Franken gestohlen worden. Um einen Teil dieser Ware ging es an der Gerichtsverhandlung vom vergangenen Dienstag. Der 24-jährige Beschuldigte bestritt zwar, in den Einbruch verwickelt gewesen zu sein, er gab jedoch in der polizeilichen Einvernahme zu, einen solchen PC von einem Kollegen entgegengenommen und bei sich installiert zu haben. Den PC muss er nun zurückgeben. Ebenfalls räumte er ein, im Auftrag seines Kollegen gestohlene Ware nach Zürich transportiert und dafür von ihm einen Schuldenerlass von 50 bis 100 Franken erhalten zu haben. ................................................... > Bericht auf Seite 5

Um den Musiktag Amt und Limmattal herum plant die Harmonie Hausen für Ende Juni ein veritables «Musigfäscht». Los geht es bereits am Freitagabend. Dann wird das Jubiläum 125 Jahre Musikverein mit einem Dorffest gefeiert. Zum musikalischen Programm gehören neben der Harmonie selber ein Gesamtchor aus den lokalen Gesangsformationen sowie verschiedene Rockbands. Für den Samstagabend wurden die Profimusiker von «Abba 99» verpflichtet, die mit ihrer überzeugenden Bühnenshow das hoffentlich volle Festzelt zum Kochen bringen sollen. Tagsüber sind am Samstag und Sonntag die Darbietungen der 20 angemeldeten Musikvereine zu bestaunen – sei es beim Konzert in der Kirche oder an der Marschmusik-Parade. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 13

Hier Staatssekretär Roberto Balzaretti, welcher die Ver- Christoph Blocher. handlungen der Schweiz mit der EU koordiniert, dort alt Bundesrat Christoph Blocher, der sich seit Jahrzehnten für die Souveränität einsetzt. Am kommenden Montag- Roberto Balzaretti. abend treffen sie – vorläufig für die Schweiz einmalig – im Kasinosaal Affoltern aufeinander. Man darf eine spannende Diskussion erwarten zur Frage der laufenden Bemühungen um Abkommen mit der Europäischen Union. ................................................... > Weiterer Hinweis auf Seite 15

Alexandra Knödler. (Bild zvg.) Alexandra Knödler wird per 1. Januar 2019 neue Chefärztin Psychiatrie am Spital Affoltern. Sie tritt damit die Nachfolge von Dr. med. Tim Klose an, der das Spital Affoltern verlässt und sich als Facharzt selbstständig macht. ................................................... > Bericht auf Seite 11

Gut besuchte Delegiertenversammlung der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt: Der neue Präsident, Christian Gabathuler (stehend vorne rechts) bedankt sich bei seinem Vorgänger, Kurt Weber (am Rednerpult). (Bild Bernhard Schneider) beansprucht hat, besteht nun wieder mehr Raum für Projekte wie Monitoring und Controlling der Entwicklung der Region, ein regionales Verkehrskonzept oder eine Bezirksgebäudestrategie. Die Delegierten genehmigten den Finanz- und Aufgabenplan mit einem Aufwand von 240 000 Franken für 2019 einstimmig.

Workshop am 6. März

Beatrice Breitenmoser das Projekt zur Überprüfung der Leitlinien der Planung vor, das dafür sorgen soll, dass Ziele nicht nur auf dem Papier stehen, sondern auch tatsächlich erreicht werden, wie beispielsweise eine effiziente Nutzung der Infrastruktur, Förderung der Wertschöpfung und Arbeitsplätze in der Region sowie umwelt- und ressourcenschonende Raumstrukturen. Am 6. März 2019 widmet sich ein Workshop diesem Thema. ................................................... > Interview auf Seite 7

-

Gehölzpflege Im Rahmen der Umsetzung Ökokorridor wird im Reppischtal zurückgeschnitten. > Seite 13

Bronzemedaille für Stefan Meier Am vergangenen Samstag fanden in Biasca, im Tessin, die Schweizer Meisterschaften im Geräteturnen statt. Knapp 200 Turner aus der ganzen Schweiz waren zu diesem SaisonHöhepunkt ange- Stefan Meier. (Archiv) reist, darunter auch drei Turner des TV Obfelden. Sandro Anneler startete in der Kategorie K6, während Stefan Meier und Roman Niederhäuser in der in der Königsklasse K7 an den Start gingen. Letzterer erwischte einen guten Start und konnte sich mit Top-Leistungen an Sprung (9.40) und Barren (9.45) den 14. Schlussrang und damit eine Auszeichnung sichern. Noch besser lief es Stefan Meier. Mit einer hervorragenden Übung am Barren (9.80) und der Tageshöchstnote (9.55) am Reck mischte er im Kampf um den Titel ganz vorne. ................................................... > Bericht auf Seite 29 anzeigen


Ärztlicher Notfalldienst

In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Politische Gemeinden Aeugst am Albis, Affoltern am Albis, Hedingen, Obfelden und Ottenbach Stille Wahl von 2 Mitgliedern der römisch-katholischen Synode für die Amtsdauer 2019 – 2023 Nach der Wahlausschreibung vom 14. September 2018 sind innert der gesetzlichen Frist zwei Wahlvorschläge eingereicht und publiziert worden: Frick Markus, 1971, Elektro Ing. FH, Gerbiweg 16, 8910 Affoltern am Albis, bisher Bollier Mauritius, 1962, Maschinen Ing. HTL, Arnistrasse 23a, 8908 Hedingen, bisher

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars Im Konkurs über den Nachlass des Fritz Meier, geb. 20. August 1947, von Obfelden ZH, wohnhaft gewesen in Aeugst am Albis ZH, gestorben am 27. Februar 2017, liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 16. November 2018 verwiesen.

Innert der Frist von 7 Tagen, d.h. bis 6. November 2018, sind keine weiteren Wahlvorschläge eingereicht worden. Gestützt auf § 54 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) wurden Markus Frick und Mauritius Bollier als Mitglieder der römisch-katholischen Synode des Kantons Zürich für gewählt erklärt.

Ich bin so gern gewesen in Feldern, Wald und Flur, nun bin ich heimgegangen zum Schöpfer der Natur.

Einbürgerung Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 6. November 2018 in das Bürgerrecht der Gemeinde Mettmenstetten aufgenommen: • Bayley Grant Robert, geb. 1974, australischer Staatsangehöriger, BayleyDemain Beth Glenna Demain, geb. 1973, amerikanische Staatsangehörige und die Kinder Reigber Gwendolyn Jane, geb. 2004, Bayley Vivienne Skye Demain, geb. 2013 und Bayley Alistair Robert Demain, geb. 2015, amerikanische Staatsangehörige, wohnhaft in Mettmenstetten

HERZLICHEN DANK Wir sind berührt von der grossen Anteilnahme und den vielen Zeichen der Verbundenheit beim Abschied von

Jakob Müller-Lüthy Herzlichen Dank für den berührenden und eindrücklichen Abschiedsgottesdienst, ebenso allen Anwesenden an der Trauerfeier. Besonderen Dank gilt allen, die unsern Vater in seinen letzten Wochen gepflegt und begleitet haben, sowie allen, die ihm mit Freundschaft und Hilfsbereitschaft begegnet sind.

Die Trauerfamilie

Mettmenstetten, im November 2018

Mettmenstetten, 16. November 2018 Gemeinderat Mettmenstetten

Gegen diese Wahl kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs bei der Rekurskommission der römisch-katholischen Körperschaft, Hirschengraben 66, 8001 Zürich, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

HERZLICHEN DANK Wir danken herzlich für die grosse Anteilnahme, die tröstenden Worte und die Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von

Rosa Bär

16. November 2018

erfahren durften.

Die Kreiswahlvorsteherschaft

Ganz besonders danken wir – dem Pflegepersonal der Langzeitpflege Pilatus für die liebevolle Betreuung – Herrn Pfarrer Andreas Fritz für die einfühlsame Gestaltung des Abschiedsgottesdienstes und Frau Ursula Hauser für die schöne Musik. – allen Verwandten, Freunden, Nachbarn und Bekannten für die vielen lieben Briefe und die Spenden für das Schweizerische Rote Kreuz.

Affoltern a.A., 9. November 2018 KONKURSAMT AFFOLTERN Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern a. A.

Die Trauerfamilie

Mettmenstetten, im November 2018

Römisch-katholische Kirchgemeinde Hausen am Albis - Mettmenstetten Erneuerungswahl der Mitglieder der römisch-katholischen Synode des Kantons Zürich für die Amtsdauer 2019 bis 2023 (provisorischer Wahlvorschlag) Gestützt auf die Wahlausschreibung vom 21. September 2018 ist für die Erneuerungswahl des Mitgliedes der Synode innert der festgesetzten Frist folgender Wahlvorschlag eingereicht worden. Name, Vorname Geburtsjahr Beruf

1. De Salvador, Massimo

1965

Testingenieur

Wohnort

Mettmenstetten

Heimatort/ Heimatland

sofern auf Wahlvorschlag angegeben: Rufname/ bisher/ Kurzbezeichnung ]

Zürich

bisher

Es wird eine Frist von 7 Tagen, bis spätestens am 23. November 2018 angesetzt, innert welcher die Wahlvorschläge zurückgezogen oder geändert werden oder auch neue Wahlvorschläge bei der Gemeindeverwaltung Hausen am Albis, Zugerstrasse 10, 8915 Hausen am Albis eingereicht werden können. Neue Wahlvorschläge müssen von mindestens 15 Stimmberechtigten unterzeichnet werden, wobei die gesetzlichen Vorgaben gemäss der Ausschreibung vom 21. September 2018 einzuhalten sind. Nach Ablauf der genannten Frist können die Wahlvorschläge nicht mehr verändert werden. Der Gemeinderat Hausen am Albis erklärt die Vorgeschlagenen als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind. Sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt, wird eine Urnenwahl mit amtlichen Wahlzetteln durchgeführt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen bei der Rekurskommission der Römisch-katholischen Körperschaft, Hirschengraben 72, 8001 Zürich erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. Hausen am Albis, 16. November 2018

Gemeindeverwaltung Hausen am Albis

ZUR ERINNERUNG Vor zwei Jahren bist Du eingeschlafen, Dein Verlust ist unfassbar geblieben.

Kurt Huwyler 14. Juli 1943 – 18. November 2016

Doch es gibt zwei Menschen, die Dich vermissen.

Dein Schatz Margrit und Reto


Bezirk Affoltern wir gratulieren Zum 95. Geburtstag Heute Freitag, 16. November, wird Heinz Dietrich in Affoltern 95 Jahre jung. Zum hohen Wiegenfest gratulieren wir von Herzen und wünschen gute Gesundheit.

Zum 85. Geburtstag Am Sonntag, 18. November, feiert Ulrich Nägelin, Affoltern, seinen 85. Geburtstag. Wir beglückwünschen Herrn Nägelin recht herzlich und wünschen einen schönen Feiertag.

Zum 80. Geburtstag Am kommenden Montag, 19. November, haben gleich zwei Jubilarinnen ihren 80. Geburtstag. Rosmarie Elisabeth Keller-Holenstein in Zwillikon und Anne-Marie Gruber in Affoltern wünschen wir eine tolle Feier, viele freudige und glückliche Momente.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Livia Häberling redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch

anzeige

Freitag, 16. November 2018

Budget mit unverändertem Steuerfuss

Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Mettmenstetten Mit einem Ertragsüberschuss von 1,74 Mio. Franken wird erstmals seit längerer Zeit in der Erfolgsrechnung 2019 kein Aufwandüberschuss ausgewiesen. Der Gesamtsteuerfuss (mit Sekundarschulgemeinde) soll weiterhin 100 % betragen. Das Budget 2019, welches in der Erfolgsrechnung einen Aufwand von 20 658 500 Franken und einen Ertrag von 22 398 500 Franken zeigt, unterscheidet sich gegenüber jenem für das Jahr 2018 in zwei wesentlichen Belangen: Einerseits bildet es die Verhältnisse der per 1. Juli 2018 vollzogenen Bildung der Einheitsgemeinde ab (Politische Gemeinde und Primarschule), anderseits berücksichtigt es die per 1. Januar 2019 wirksamen Bestimmungen der Rechnungslegung nach harmonisiertem Rechnungsmodell 2 (HRM2). In finanzieller Hinsicht bestätigen die Rechnungen der Vorjahre, die Entwicklung im laufenden Jahr 2018 und nun auch das Budget 2019 eine «sehr gesunde» Finanzsituation. Dank steigender Einwohnerzahlen kann auch mit höheren Steuererträgen gerechnet werden. Belastend wirken sich höhere Aufwendungen für die Schule (Schülerzahlen), Betriebskosten Erweiterung Primarschulhausanlage, Pflegefinanzierung und Soziales aus. Die Einführung von HRM2 führt zu einem Rückgang der Abschreibungen. Bei geplanten Ausgaben von 19 694 200 Franken und Einnahmen von 6 109 800 Franken wird mit Nettoinvestitionen von 13 584 400 Franken gerechnet. Ausgehend von einem einfachen Steuerertrag 100 % = 15 095 000 Franken wird der Gemeindeversammlung vom 10. Dezember 2018 ein massgeblicher Steuerfuss von 78 % beantragt.

Neben der Festsetzung von Budget/ Steuerfuss werden den Stimmberechtigten die mit einer Kostenunterschreitung abschliessende Bauabrechnung über die energetische Sanierung des Wohnhauses Obere Fischbachstrasse 16 sowie der Erlass einer Gebührenverordnung zur Genehmigung unterbreitet.

Interessenbindungen Das seit 1. Januar 2018 gültige Gemeindegesetz des Kantons Zürich hält fest, dass die Mitglieder von Behörden ihre Interessenbindungen offenzulegen haben. Die Gemeindeordnung der Gemeinde Mettmenstetten, seit 1. Juli 2018 in Kraft, weist dazu noch keine Ausführungen auf, weil die massgebliche Mustergemeindeordnung zum Zeitpunkt der Überarbeitung diese Regelung noch nicht enthalten hatte. Der Gemeinderat hat festgelegt, dass die Mitglieder des Gemeinderates sowie der übrigen Behörden der Politischen Gemeinde mit selbstständiger Entscheidungsbefugnis, nämlich Primarschulpflege, Rechnungsprüfungskommission sowie Sozialbehörde zur Offenlegung ihrer Interessenbindung verpflichtet werden. Die Veröffentlichung ist im Januar 2019 unter www.mettmenstetten.ch vorgesehen.

Beleuchtung Seit 2012 werden auf Mettmenstetter Gemeindegebiet bei Strassenbeleuchtungsersatz konsequent Beleuchtungskandelaber mit LED-Technologie realisiert. Zur Vermeidung von «Lichtverschmutzung» soll nun versuchsweise entlang des Fussweges Chileweg, Abschnitt Gemeindehaus-Friedhofstrasse bzw. Böniweg-Albisstrasse, der Einsatz von «dynamischer Beleuchtung» (dimmbar/Bewegungsmelder) eingesetzt werden. Der Einsatz solcher Anlagen macht

vor allem bei Fussgängerverbindungen mit geringer Frequenz oder entlang von Bachbereichen Sinn, was vorliegend zutrifft. Aus der Nachrüstung fallen Ausgaben von 11 402 Franken an.

Ferner hat der Gemeinderat ... • dem Klanghotel Rössli bzw. dem Theater 900 für ihre jeweiligen Produktionen einmalige Beiträge von 500 bzw. 300 Franken zugesichert. • für den Einbau eines keramischen Bodenbelags in der Tierkörpersammelstelle gemäss Offerte von Kurmann & Partner GmbH, Mettmenstetten, eine Ausgabe von 3250 Franken bewilligt. • für die Komplettverschlüsselung des Webauftritts www.mettmenstetten.ch mit daraus nötig werdendem technischem Redesign einen Kredit von 4500 Franken bewilligt. • der Fortführung des mit der Firma Hinni AG, Biel-Benken, bestehenden Vertragsverhältnisses über die Wartung der 318 auf Gemeindegebiet bestehenden Hydranten mit jährlichen Kosten von 25 000 Franken zugestimmt. • die vom Dienstleistungscenter Amt (Dileca) bzw. Abwasserverband Knonau unterbreiteten Budgets 2019 genehmigt. • im Einvernehmen mit Wasserversorgungsgenossenschaft Mettmenstetten der Baudirektion die Aufhebung der Schutzzone Plattenweid, Dachlissen, beantragt, nachdem der daran angeschlossene Dorfbrunnen aus Gründen der Trinkwasserqualität an das Wasserversorgungsnetz genommen wurde. • das Projekthandbuch zur Erweiterung der Primarschulanlage Mettmenstetten, Phase Ausschreibung/ Ausführung, genehmigt. • dem vom Verwaltungsrat Kesb unterbreiteten Antrag um Ernennung von Werner Michel, Gemeindepräsident Stallikon, als Verwaltungsratsmitglied IKA Kesb zugestimmt. (Ga)

3

A4-Zubringer: Workshop Am Montag, 5. November, fand in der Brunnmatt in Obfelden ein Workshop zur Gestaltung der Überdeckung «Muristrasse» statt. 77 Eingaben waren während der öffentlichen Planauflage für den Autobahnzubringer in Obfelden und Ottenbach eingegangen. Der Start der Bauarbeiten zur Tieferlegung und Überdeckung der Muristrasse verzögerte sich und ist für 2019 geplant. Währenddessen beschäftigt sich der Gemeinderat mit der Frage, was auf dem überdeckten Bereich entstehen soll. Geplant ist eine verkehrsberuhigte Quartierstrasse, welche die anstossenden Grundstücke erschliesst und neue Aufenthalts- und Freiflächen bietet. Um die Vorstellungen und Wünsche abzuholen, lud der Gemeinderat die Anwohner am 5. November zu einem Workshop in die Brunnmatt ein. Nun werde aufgrund der Rückmeldungen aus dem ersten Workshop das Gestaltungs- und Nutzungskonzept erarbeitet, so Gemeindepräsident Thomas Ammann. Im Frühling 2019 ist ein zweiter Workshop geplant, anlässlich dessen der Entwurf vorgestellt und mit den Anwohnenden diskutiert wird. (lhä)

Sichtbar machen Die Gleichung ist einfach: Mehr Sichtbarkeit bedeutet mehr Sicherheit. Denn bei Dämmerung, Dunkelheit und bei schlechten Sichtverhältnissen ist das Unfallrisiko im Strassenverkehr dreimal höher als am Tag. Deshalb sorgen helle Köpfe vor, indem sie sich rundum mit reflektierenden Kleidern oder Accessoires sichtbar machen. Dank reflektierenden Materialien und hellen Kleidern wird man als Fussgänger von den anderen Verkehrsteilnehmenden besser gesehen. Am Velo helfen Speichenreflektoren oder reflektierende Pneus.

Autos im Visier von Dieben und Vandalen Autodiebe, Autoknacker und Vandalen beschäftigten die Kantonspolizei in den vergangenen Tagen. Am 9. November, 1.45 Uhr, wurde in Rifferswil ein Personenwagen gestohlen. Nach Ermittlungen der Polizei wurde das Fahrzeug sechs Stunden später in Hausen aufgefunden. Weitere Abklärungen der Kapo sind im Gang. In Ebertswil scheiterte vom 11. auf den 12. November der Versuch, einen

nicht verschlossenen PW zu starten. Die Diebe entwendeten aber Fotoapparat-Zubehör im Wert von rund 1300 Franken. Unbekannte zerstachen in Hausen die Pneus von zwei Personenwagen, wie am 12. November um 7.45 Uhr festgestellt wurde. Die Fahrzeuginhaber beklagen einen Schaden von mehreren hundert Franken. Aus Hausen wird eine weitere Sachbeschädigung gemeldet: Waren es dieselben Vandalen, die gleichentags bei der Schule eine Schulareal-Hinweistafel umge-

knickt haben? Der Schaden ist beträchtlich: rund 3000 Franken. In Knonau wurde am 11. November, zwischen 14.30 und 18.40 Uhr, in ein Einfamilienhaus eingebrochen. Durch Aufbrechen eines Fensters verschafften sich die Täter Zutritt und hinterliessen Sachschaden in der Höhe von rund 2500 Franken. Auch die Terrassentüre wurde beschädigt. Art und Wert der Beute sind noch Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. In Affoltern gelang es am 13. November Einbrechern nicht, die Sitz-

platztüre einer Wohnung zu knacken. Der Schaden beläuft sich auf zirka 300 Franken. In zwei Fällen beschäftigte sich die Polizei auch mit Lärm: Im Weiler Grossholz in Mettmenstetten störten sich Anwohner um 22.30 Uhr an Lärm, den zwei Personen beim Arbeiten verursachten. Sie wurden ermahnt. Und in Affoltern brachte am 13. November um 1.40 Uhr eine laute Unterhaltung zwischen zwei Personen die Nachbarschaft um den Schlaf. Auch blieb es bei einer Ermahnung. (-ter.)


Stallikon

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Gesuchsteller: Peter Schmid, Baudienstleistungen AG, Lindenmoosstrasse 4, 8910 Affoltern am Albis Grundeigentümer: Schmidlin AG, Zürichstrasse 19, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Umnutzung Ausstellungsplatz zu Lagerplatz für Mulden und Container, Kat.-Nr. 5855, Zürichstrasse, Industriezone

Bauherrschaft: Daniela und Enrico Barbon, Tägerst 20a, 8143 Stallikon Bauvorhaben: Renovation Gebäude, Kat. Nr. 1440, Tägerst 22, Kernzone Weiler (teilweise ausgeführt)

Todesfälle Affoltern am Albis Am 3. November 2018 ist in Zürich ZH gestorben:

Stefan Johann Mäder geboren am 26. August 1948, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Abdankung am Donnerstag, 22. November 2018, 14.30 Uhr, in der römischkatholischen Kirche Affoltern am Albis ZH.

Vermietungen

Mitten in Uerzlikon entstehen an attraktiver Lage drei moderne Mehrfamilienhäuser. Aufgrund der nahen Lage zum Kanton Zug wird das kleine Dorf immer mehr zu einem attraktiven Wohnort. 3½-Zimmer-Wohnungen ab CHF 1950.– exkl. NK

Bonstetten

4-Zimmer-Wohnungen ab CHF 2000.– exkl. NK 4½-Zimmer-Wohnungen ab CHF 2200.– exkl. NK

Lehmann geb. Steiner, Renée geboren am 20. Januar 1926 in IllnauEffretikon ZH, von Zofingen AG, wohnhaft am Herenholzweg 23, Bonstetten, verstarb am 9. November 2018 in Bonstetten. Bestattungsamt Bonstetten

Zibrila Eva geb. 16. Dezember 1958, von Neckertal SG, wohnhaft gewesen in Obfelden, Alte Landstrasse 13. Die Friedhofvorsteherin

• Neubau • Umbau

Tag der offenen Tür an der Hurtergasse

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Am 7. November 2018 ist in Obfelden gestorben:

Bauherrschaft: Richard und Barbara Widmer, Dorfstrasse 29, 8934 Knonau Projektverfasser/-in: Reding SanitärHeizung GmbH, Rigistrasse 28, 5634 Merenschwand Bauvorhaben: Installation Wärmepumpe, nach aussen in Erscheinung tretend, Kat.-Nr. 787, Zone: Kernzone Dorf (KD)

Praxis / Büroräume 28 + 15 m²

Qualität aus Freude am Beruf

Gesuchsteller: André und Rebecca Hummel, Im Feld 12, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Schuler Holzbau AG, Unterrüti 22, 5634 Merenschwand Bauvorhaben: Ersatz und Erweiterung Sitzplatzüberdachung, Sanierung Flachdächer und Fassadenfenster, Vers.-Nr. 746, Kat.-Nr. 3824, Im Feld 12, Wohnzone W2c

Knonau

Büro-/Gewerbe 2 Räume mit Dusche und Toilette. Blick ins Grüne / sehr nette Mieter und schöne Cafeteria / 250 m zur Autobahneinfahrt, Nähe Bahnhof / Alte Obfelderstrasse 50, 8910 Affoltern am Albis Auskunft: Telefon 079 412 31 93

walter-staehli@bluewin.ch 079 696 89 21

Obfelden

Bauherrschaft: Werner und Yvonne Niederberger, Dorfstrasse 25, 8934 Knonau Projektverfasser/-in: Reding SanitärHeizung GmbH, Rigistrasse 28, 5634 Merenschwand Bauvorhaben: Installation Wärmepumpe, nach aussen in Erscheinung tretend, Kat.-Nr. 789, Zone: Kernzone Dorf (KD)

Verkäufe

De Plättlileger

Affoltern am Albis

Knonau

Liegenschaften

• Renovationen 8932 METTMENSTETTEN Telefon 044 767 01 43 info@ferraribau.ch w w w. f e r r a r i b a u . c h

• Kundendienst • Bauberatungen • Betonbohrungen

3½-Zimmer-Maisonette-Wohnungen ab CHF 2500.– exkl. NK 4½-Zimmer-Maisonette-Wohnungen ab CHF 2400.– exkl. NK Bezug per 1. Februar 2019 Besuchen Sie uns am Tag der offenen Tür und überzeugen Sie sich selbst von den hohen Wohnqualitäten der neu erstellen Wohnungen an der Hurtergasse.

Samstag, 24. November von 10.00 – 14.00 Uhr. Auf unserer Projekthomepage www.hurtergasse.ch erhalten Sie nähere Informationen zur Überbauung. STS Immobilien AG, Rotkreuz I Telefon 041 798 40 40 I info@sts-immobilien.ch I www.sts-immobilien.ch

Fahrzeuge Kaufe Autos Busse, Lieferwagen, Jeeps, Wohnmobile & LKW. Barzahlung. Telefon 079 777 97 79 (Mo–So)


Bezirk Affoltern

Freitag, 16. November 2018

5

Psychische Störungen, die ein Abgleiten in die Kriminalität begünstigt haben Bezirksgericht Affoltern: 24-jähriger Brasilianer wegen Hehlerei verurteilt – eine Zusatzstrafe Einbruch und Diebstahl von acht Computern kann man ihm nicht nachweisen, Hehlerei gibt er zu: Das Bezirksgericht Affoltern verurteilte einen 24-jährigen Brasilianer zu einer bedingten Gefängnisstrafe von zwei Monaten – als Zusatzstrafe zu einer bedingten Verurteilung von neun Monaten, die exakt vor einem Jahr erfolgt ist. ................................................... von werner schneiter Wegen Raubes, übler Nachrede, Nötigung, Beschimpfung, Gewalt und Drohung gegen Beamte kassierte der Mann im November 2017 eine bedingte Gefängnisstrafe von neun Monaten – bei einer Bewährungsfrist von vier Jahren (der «Anzeiger» hat darüber berichtet). Zur Debatte standen damals auch seine psychischen und körperlichen Störungen. Im Grossen und Ganzen fühle er sich heute besser, sei aber immer noch in Behandlung in einer Tagesklinik und unter anderem im Clinch mit der IV. Es laufen gegenwärtig Abklärungen. Er wolle 2019 eine Ausbildung beginnen, müsse aber immer wieder gesundheitliche Rückschläge in Kauf nehmen. «Ich habe meine Defizite, unter anderem Pünktlichkeit. Ich funktioniere nicht und habe Mühe, mich unterzuordnen. Wenn mir etwas nicht passt, dann passt es nicht. Ich ertrage es nicht, wenn mir jemand etwas Falsches sagt», bemerkte der junge Mann, der sich derzeit als Veranstaltungstechniker versucht. Mit vier Jahren kam er in die Schweiz, ist unter sehr schwierigen familiären Verhältnissen aufgewachsen

Einbruch und Diebstahl von acht Computern aus den Räumen der Sekundarschule Obfelden-Ottenbach konnten nicht nachgewiesen werden. Der 24-jährige Brasilianer verwendete jedoch einen dort gestohlenen PC und wurde wegen Hehlerei verurteilt. (Bild Werner Schneiter) und hat eine Lehre als Elektroinstallateur abgebrochen. Der Vater lebt in der Schweiz, die Mutter ist nach Brasilien zurückgekehrt. Seit nunmehr sechs Jahren dauern die Störungen, die ein Abgleiten in die Kriminalität zweifelsfrei begünstigt haben.

Während der Verhandlung mit Karten gespielt Und solche Störungen wurden auch während der jüngsten Gerichtsverhandlung sichtbar. Augenfällig seine Mühe, sich zu konzentrieren und Fragen zu beantworten. Mal spielte er mit Karten, lachte plötzlich. Dann liess er sich auf dem Stuhl nach hinten gleiten und kassierte deswegen eine Ermahnung von Verhandlungsleiterin Margrit Meuter. Als sie ihn fragte, was er zum jetzt beantragten Strafmass von drei Monaten sage, lachte der

Mann abermals. «Drei Monate, das ist zu wenig …» In der neuen Anklage wirft ihm die Staatsanwaltschaft vor, im Mai 2015 bei einem Einbruch in Räume der Sekundarschule Obfelden-Ottenbach acht PCs und Zubehör im Wert von fast 10 000 Franken gestohlen zu haben. Das bestreitet der Mann, gab aber in der polizeilichen Einvernahme zu, einen solchen PC von einem (inzwischen verstorbenen) Kollegen entgegengenommen und bei sich installiert zu haben. In diesem Rahmen gestand er auch ein, im Auftrag seines Kollegen gestohlene Ware nach Zürich transportiert und dafür von ihm einen Schuldenerlass von 50 bis 100 Franken erhalten zu haben; vor Gericht bestritt er diesen Vorwurf mit dem Hinweis, dass er damit habe «bluffen» wollen. Seine widersprüchlichen Aussagen sei-

en aufgrund seiner schlechten psychischen Verfassung zustandegekommen. Die Staatsanwaltschaft forderte im Falle einer Verurteilung wegen Diebstahls, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruchs eine Strafe von drei Monaten – dies bei einer Bewährungsfrist von vier Jahren. Dazu eine Geldstrafe von 15 Tagessätzen à 30 Franken. Im Falle einer Verurteilung wegen Hehlerei eine bedingte Freiheitsstrafe von zwei Monaten – auch das als Zusatzstrafe zum Urteil des Bezirksgerichts vom November 2017.

Keine Beweise für Einbruch Für die Urteilsberatung benötigte das Gericht gut drei Stunden. «Wir haben uns intensiv mit Ihrem Fall auseinandergesetzt» bemerkte die Vorsitzende. Nun, das Gericht sprach den Mann frei vom Vorwurf des Diebstahls, der Sach-

beschädigung und des Hausfriedensbruchs. «Das können wir Ihnen nicht nachweisen», hielt Margrit Meuter fest. Stattdessen kassierte der Mann wegen Hehlerei eine zweimonatige Gefängnisstrafe – dies bei einer Probezeit von zwei Jahren. Der Beschuldigte gab ja auch zu, gewusst zu haben, dass der von ihm verwendete PC aus einem Diebstahl stammt. Für das Gericht steht ausser Frage, dass er auch einen PC-Transport nach Zürich getätigt hat. Dazu bekam der Mann eine bedingte Geldstrafe von 50 Tagessätzen à 30 Franken. Eine 2013 ausgefällte Geldstrafe von 10 Tagessätzen à 30 Franken wird nicht widerrufen. Die Kosten für Untersuchung und Gerichtsverfahren werden ihm zu einem Drittel auferlegt. Geschädigte werden mit ihren Forderungen auf den Zivilweg verwiesen.

Erneut vor Gericht? Den PC muss er zurückgeben und kann sich die gespeicherten Daten von der Kantonspolizei, Abteilung digitale Forensik, aushändigen lassen – gegen Kostenauflage. Tastatur und AppleStick, die ihm gehören, erhält er zurück. «Wir haben im Urteil ihre psychische Verfassung berücksichtigt, Ihre insgesamt schwierige Lage, in der sie sich in ihrem familiären Umfeld an niemanden wenden konnten», hielt die Vorsitzende fest. Es ist freilich nicht ausgeschlossen, dass der Mann erneut vor Gericht erscheinen muss. Gegen ihn läuft eine Untersuchung wegen eines Einbruchs in die Obfelder Badi, wo man seine DNA an einer Flasche gefunden hat. Deswegen sass er auch in Untersuchungshaft – dort, wo er die Vorladung zur jetzigen Gerichtsverhandlung empfangen hat.

Illegales Autorennen am Albispass

Bezirksgericht Affoltern: Bedingte Gefängnisstrafe für 20-Jährigen Ein 20-Jähriger, der sich am Albispass und auf der Seestrasse in Zürich mit einem Kollegen mittels Autorennen duellierte, kassierte vom Bezirksgericht Affoltern Gefängnis bedingt und eine Busse. In einem Fall überschritt er die signalisierte Höchstgeschwindigkeit um 61 km/h.

te der Ersatzteilverkäufer ein, der eine Lehre als Detailhandelskaufmann absolviert hat und im Februar 2019 eine selbstständige Tätigkeit aufnehmen will. Das vor der Staatsanwaltschaft angeordnete und vom Gericht bestätigte «Lehrprogramm Start» hat er bereits begonnen.

................................................... von werner schneiter

Laut Anklage fanden diese illegalen Rennen im Frühjahr 2017 bei einer Fahrt auf der Albisstrasse über den Albispass und auf der Seestrasse in Zürich statt. Dabei wurde die signalisierte Höchstgeschwindigkeit in einem Fall um 35 km/h, in den anderen Fällen um 55 und 61 km/h überschritten. Auf der Seestrasse kam es wegen des geringen Abstands zwischen Honda Civic und Subaru beinahe zu einer Auffahrkollision. In solchen Fällen

Der junge Mann, ein in Zürich aufgewachsener Kosovare, machte vor den Schranken des Bezirksgerichts Affoltern einen ganz ordentlichen Eindruck. «Wir wollten uns gegenseitig etwas beweisen. Es ist mir klar, dass wir dabei andere Personen gefährdet haben. Es war ein Blödsinn. Ich bereue das und werde an mir arbeiten», räumanzeige

Beinahe eine Auffahrkollision

steht in Anklageschriften meist dasselbe: «Durch die hohen Geschwindigkeiten und durch die Durchführung eines Rennens nahm der Angeklagte wissentlich und willentlich das hohe Risiko eines Unfalls mit Schwerverletzten oder Todesopfern in Kauf». Vor Bezirksgericht kam es zur Anklage im abgekürzten Verfahren, weil der Temposünder den Urteilsvorschlag der Staatsanwaltschaft akzeptierte. Das Gericht schloss sich diesem vorgängigen «Deal» an und verurteilte den nicht vorbestraften Mann wegen qualifiziert grober Verletzung von Verkehrsregeln zu einer bedingten Gefängnisstrafe von 18 Monaten – dies bei einer Probezeit von zwei Jahren. Die beantragte Busse von 1000 Franken bestätigte das Gericht und auferlegte dem Angeklagten die Verfahrenskosten. Auch die Weisung, an einem Lernprogramm teilzunehmen,

hält das Gericht für notwendig. Für Gerichtspräsident Peter Frey ist der Rasertatbestand (Artikel 90, Absatz 4) in zwei Fällen erfüllt. Er sprach von einem Strafrahmen von ein bis vier Jahren und hält in diesem Fall die Anwendung der «untersten Variante» (12 bis 24 Monate) für angemessen – auch, weil der Mann Einsicht und Reue zeigt. «Wir nehmen Ihnen das ab», fügte der Verhandlungsleiter bei und hob den Mahnfinger: «Im Wiederholungsfall müssen Sie die Strafe absitzen. Eine Busse ist nötig, damit Sie auch etwas spüren.» Im Urteil inbegriffen ist überdies ein Schuldspruch wegen mehrfacher Pornografie. Von einem Kollegen erhielt der Mann per WhatsApp ein Video mit «explizit aufdringlichen Darstellungen grob sexuellen Inhalts». Er speicherte die Daten, anstatt diese umgehend zu löschen.

Kollege am Montag vor Gericht Sein Kollege muss sich am kommenden Montag vor Bezirksgericht verantworten. Auch in diesem Fall kommt es zum abgekürzten Verfahren. Die Staatsanwaltschaft beantragt allerdings eine Gefängnisstrafe von 24 Monaten, eine Probezeit von drei Jahren und eine Busse von ebenfalls 1000 Franken. Hier summieren sich mehrere Schnell- und Raserfahrten, unter anderem auf Gemeindegebiet von Bonstetten und Hedingen. Ins Gewicht fällt auch der Tatbestand, wonach der Beschuldigte seinen Kollegen den Wagen in einer Tempo-30-Zone in Hedingen vom Beifahrersitz aus lenken liess, obwohl dieser nicht im Besitz eines Führerausweises ist. Die Staatsanwaltschaft moniert mehrfache qualifizierte und grobe Verletzung von Verkehrsregeln.


6

Bezirk Affoltern

Vielseitige Aktivitäten an der Sek Hausen

Informationen aus der Schulpflege Auf die ausgeschriebene Stelle für die Schulsozialarbeit sind erfreulich viele Bewerbungen eingegangen. Mit der Anstellung von Renato Soguel-dit-Piquard, der auch an der Primarschule Hausen arbeiten wird, ist unser Schulteam nun wieder komplett. Wie wichtig die Schulsozialarbeit für Schüler und Schülerinnen ist, zeigen die Erfahrungen der letzten Jahre. Eine grosse Anzahl Jugendlicher suchten jeweils Unterstützung in den verschiedensten schulischen oder privaten Bereichen ihres Alltags und konnten zusammen mit der Schulsozialarbeit ihre Probleme frühzeitig angehen. Auch Eltern nutzten gerne das kostenlose Beratungsangebot. Prävention und Gesundheitsförderung, aber auch Unterstützung in den Klassen sind weitere Aufgaben der Schulsozialarbeit. Renato Soguel-dit-Piquard bringt vielseitige Erfahrung mit. Wir wünschen ihm einen guten Start an der Sek Hausen. Erfreulicherweise ist auch unser Elternrat wieder vollzählig. Nebst dem Präsidenten Tobias Nell aus Rifferswil, vervollständigen Virginie Schweizer aus Hauptikon, Claudia Bucher, Barbara Lüscher, Roger Egli, Oliver Weisbrod aus Hausen, Monika Dierauer aus Rifferswil und Martina Leuthold, Chantale Schumacher aus

Ebertswil den Rat. An der ersten Sitzung wurde engagiert über den Handygebrauch diskutiert. Das Schülerparlament wird dieses Thema nun auch aus Sicht der Schüler und Schülerinnen weiter verfolgen. Der nächste Elternbildungsabend findet am 4. Februar 2019 statt unter dem Fokus «Stress und Burnout bei Schülern und Schülerinnen». Die Schulpflege freut sich über die Zusammenarbeit und das Interesse der Eltern am Schulgeschehen.

Weitere Beschlüsse der Schulpflege Entsprechend dem neuen Gemeindegesetz werden ihre Interessenverbindungen offengelegt. Die Liste ist für Bewohner und Bewohnerinnen aus den Kreisgemeinden Hausen, Kappel und Rifferswil auf der Schulverwaltung einsehbar. Die Eintrittsschwelle bei der BVK wird per 1. Januar 2019 auf 14 100 Franken gesenkt. Damit können sich auch Arbeitnehmende mit kleinen Pensen in der beruflichen Vorsorge versichern. Dem Budget 2019 wurde zugestimmt. Das neu erstellte Spesenreglement für kommunale Angestellte wurde abgenommen. Das Schulhaus Weid I sowie der Singsaaltrakt werden mit einem Treppenlift ausgestattet. (BR)

buch-tipp

Crissis Tagebücher» ................................................... von leonie ackermann, bibliothek hedingen Crissi, die zehneinhalb Jahre alte Hauptfigur der Comicreihe, möchte nichts dringender als Schriftstellerin zu werden. Ihre Mutter hat ihr ein Tagebuch gekauft Leonie Ackerund zu ihr gesagt: mann. (Bilder zvg.) «Wenn du Schriftstellerin werden willst, dann musst du schreiben!» Und genau das tut sie. Um ihre Geschichten zu erzählen, beobachtet sie in ihrem Städtchen die Menschen und stellt sich ihre Geheimnisse vor. Zusammen mit ihren besten Freundinnen Line und Erica kommt sie so manchen spannenden Geschichten auf die Spur. Auch die im Dorf lebende Schriftstellerin Frau Schöngärtner hilft Crissi mit ihren Erzählungen und gibt ihr Tipps für das Schreiben. Im ersten Band «Der versteinerte Zoo» ergründet sie das Geheimnis eines kauzigen Mannes, der mit leeren Farbeimern aus dem Wald kommt. Sie entdeckt dabei einen wundersamen Ort und hilft dem alten Mann, den Dorfbewohnern sein Lebenswerk näherzubringen. Der zweite Band «Hektors Buch» erzählt die Geschichte einer alten Dame, die seit Jahren dasselbe Buch aus der Bibliothek ausleiht und die Geschichte hinter dem speziellen Buch. Im dritten Band «Der letzte der fünf Schätze» begeben sich die drei Freundinnen auf eine Schatzsuche, nachdem sie die Buchbinderin Sandra besucht haben, welche ihnen erklärt, wie man Einbände repariert und mit der Buchbinderpresse umgeht. In einer Truhe finden sie Notenblätter, welche mit Sandras Kindheit zu tun haben. Nachdem sie das Geheimnis um Sandras Kindheit gelöst haben, geht es in Band vier «Die Göttin ohne Gesicht» um das Bildnis einer gesichtslosen Frau. Aber auch um einen Konflikt mit ihrer Mutter, da Crissi einige Geheimnisse vor ihrer Mutter versteckt. In Band fünf «Vom ersten Schnee bis zu

den Perseiden» muss sich Crissi ihrer Vergangenheit stellen und herausfinden, warum sie eine solche Wut auf ihre Mutter hat. Was hat das alles ausgelöst? Die Comicgeschichte wechselt zwischen Crissis Tagebuchseiten und längeren Comicsequenzen hin und her. Die Illustratorin Aurélie Neyret versteht es, Skizzen, Fotos und Fundstücke in das Tagebuch einzuarbeiten, so dass wirklich ein Tagebuch entsteht. Die Comicsequenzen sind in einem cartoonhaften Stil gehalten und mit vielen Details versehen. Joris Chamberlain erzählt die Geschichte einfühlsam, realistisch, spannend und mit wenig Kitsch. Auch wenn die Comics von der Gestaltung her mädchenhaft daherkommen, ist diese Reihe auch für Jungen interessant. Mir hat sie sehr gut gefallen. Die Kombination von Tagebuch und Geschichte hat mich optisch überzeugt und die Geschichten sind clever und tiefgründig. Es werden zwischenmenschliche Konflikte und Ängste behandelt und sind deswegen nicht nur Abenteuergeschichten, sondern Geschichten aus dem Leben. Auch wenn die offizielle Altersempfehlung bei 13 Jahren liegt, denke ich, dass die Reihe auch für die Mittelstufe gut geeignet ist. Und natürlich können auch Erwachsene diese faszinierenden Comics gut lesen.

Freitag, 16. November 2018

Gemeinsam die Weichen für die Zukunft stellen «Gemeinden 2030»: Forum von Kanton und Gemeinden Was brauchen die Gemeinden im Kanton Zürich, damit sie auch 2030 stark und selbstbestimmt bestehen können? Diese Frage diskutierten am Dienstag über 300 Vertreterinnen und Vertreter von Kanton und Gemeinden am Gemeindeforum im Zürcher Hallenstadion. «Die Gemeinden im Kanton Zürich sind heute stark und autonom», sagte Regierungsrätin Fehr am Dienstag vor den Medien. «Aber das ist nicht selbstverständlich. Das Milizsystem ist bedroht.» Viele Kommunen fänden kaum Nachwuchs für die Verwaltung und die politischen Ämter, in der regionalen Zusammenarbeit stiessen bestehende Modelle an ihre Grenzen, dazu kämen wachsende Bedürfnisse der 7x24-Stunden-Gesellschaft. Um diesen Herausforderungen begegnen zu können, hat die Vorsteherin der Direktion der Justiz und des Innern den Austauschprozess «Gemeinden 2030» in Gang gebracht. Der Gemeindepräsidentenverband des Kantons Zürich (GPV) und der Verein Zürcher Gemeindeschreiber und Verwaltungsfachleute (Vzgv) unterstützen und begleiteten das Projekt.

300 Behördenmitglieder diskutieren mit Seit Herbst 2017 beteiligten sich Vertreterinnen und Vertreter aus rund 40 Gemeinden am Prozess. Sie erarbeiteten zwölf Behauptungen dazu, wie die Kommunen für 2030 fitgehalten werden könnten. Am Dienstag diskutierten nun über 300 Behördenmitglieder

Neue Formen der Zusammenarbeit gefragt Aus dem Austauschprozess ging auch die Überzeugung hervor, dass bestehende interkommunale Zusammenarbeitsmodelle wie Zweckverbände an ihre Grenze stossen. Über eine Smartphone-Umfrage zeigten sich die Behördenvertreterinnen und -vertreter am Gemeindeforum sehr interessiert daran, mit Unterstützung des Kantons neue Formen der Zusammenarbeit

zwischen den Gemeinden zu entwickeln. So auch GPV-Präsident Jörg Kündig: «Es ist interessant, welche Ideen der Austausch bereits zutage gefördert hat. Es ist richtig und wichtig, dass der Dialog über die künftige Entwicklung des Kantons fortgesetzt wird», sagte er. Handlungsbedarf sehen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Forums bei der Zusammenarbeit zwischen Kanton und Gemeinden. Zustimmung erntete etwa die Forderung, neue, tragfähige Finanzierungssysteme zu entwickeln. In den Bereichen Alters- und Sozialversorgung sollen Kanton und Gemeinden als Grundlage eine umfassende Aufgabenanalyse durchführen. «Wenn daraus ein Mechanismus entsteht, der Nachteile ausgleicht und Freiheiten bestehen lässt, so sind die Zürcher Gemeinden für die Zukunft gut aufgestellt», sagte Arthur Helbling, Leiter des kantonalen Gemeindeamts.

Kommunen als Herz der Demokratie Die Plattform «Gemeinden 2030» bleibt nach dem Gemeindeforum bestehen. Die Ergebnisse fliessen in einen Bericht ein. Die Steuerungsgruppe des Austauschprozesses wird sich gestützt darauf überlegen, welche Ideen weiterverfolgt werden sollen. Der Kanton werde den eingeschlagenen Weg gemeinsam mit den Gemeinden weitergehen, sagte Regierungsrätin Jacqueline Fehr: «Das ist mir ein grosses Anliegen. Denn die Kommunen sind das Herz unserer Demokratie. Dort haben wir Einwohnerinnen und Einwohner den direkten Kontakt mit dem Staat.» (pd.)

Wie der Besuch eines Theaterstücks das Lernen ergänzt und unterstützt

Schülerinnen und Schüler der Sek Hausen schauten «Le Prix de l’Or» Mindestens einmal im Jahr besuchen die Schülerinnen und Schüler der Sek Hausen ein professionelles Theaterstück im Gemeindesaal Hausen. Kürzlich war es «Le Prix de l’Or». Einmal mehr hat sich bestätigt, wie viel Sinn es macht, Schulzeit für den Besuch eines Theaterstücks einzusetzen. Während des Stücks werden die Jugendlichen mit all ihren Sinnen und ihrem Denken Teil des Ganzen. Das gezeigte Thema wird auf eine Art und Weise fühlbar, welche die Jugendlichen betroffen macht und zum Denken bringt. In der anschliessenden Fragerunde zeigt sich das Interesse der Jugendlichen ganz klar. Sind die im Stück gezeigten Problematiken wirklich? Wie fühlt es sich an, in einer Goldmine zu arbeiten? Was können wir denn tun, um Missstände verbessern zu helfen? Und die Schauspielerinnen und Schauspieler nehmen sich die Zeit, die Fragen zu beantworten.

Die eigenen Fähigkeiten zu nutzen, um Verbesserungen herbeizuführen Crissis Tagebücher: «Der versteinerte Zoo», «Hektors Buch», «Der letzte der fünf Schätze», «Die Göttin ohne Gesicht» und «Vom ersten Schnee bis zu den Perseiden» von Joris Chamblain, Verlag Popcom, Hamburg.

aus fast allen Zürcher Gemeinden die Zwischenergebnisse dieses mehrmonatigen Austauschs. In wechselnden Gruppen beurteilten sie die Behauptungen zu den Schwerpunkten «Milizund Verwaltungstätigkeit in den Gemeinden», «Kooperation zwischen den Kommunen» und «Zusammenarbeit zwischen Gemeinden und Kanton», entwickelten sie weiter und gaben schliesslich per Smartphone ihren Zustimmungsgrad zu den vorgeschlagenen Handlungsansätzen ab. Am Ende erfolgte im Plenum die Auswertung dieser Bewertungen. «Die Workshops am Gemeindeforum haben klar gezeigt, dass das Milizsystem mit Blick auf 2030 auf vielen Ebenen unterstützt und verbessert werden muss», sagte Vzgv-Präsident Thomas-Peter Binder. Neben neuen Bildungsangeboten für Gemeindepolitikerinnen und -Politiker sowie besseren Löhnen für die Exekutiven forderten die teilnehmenden Behördenvertreterinnen und -vertreter beispielsweise auch eine Imagekampagne des Kantons und der Gemeinden für die kommunale Politik, um das Ansehen dieser Ämter zu erhöhen.

Nach der offiziellen Fragerunde bleibt ein kleines Grüppchen Jugendlicher weiterhin da, um mit dem Jüngsten der Truppe weiterzudiskutieren. Geduldig und engagiert geht er auf die zum Teil provokanten Äusserungen der Schülerinnen und Schüler ein. Er

Im Anschluss an das Theaterstück Le Prix de l’Or suchen Schülerinnen und Schüler der Sek Hausen das Gespräch mit den Schauspielern. erklärt die geschichtlichen Zusammenhänge der Zustände zwischen Afrika und Europa, legt den Jugendlichen nahe, sich für Geschichte zu interessieren und nachzuforschen, um zu verstehen. Er fordert sie auf, in der Schule zu lernen und die eigenen Fähigkeiten zu nutzen, um Verbesserungen herbeizuführen. Und er selbst ist dafür das beste Beispiel, denn wer hätte gedacht, dass Schauspieler sein

auch bedeuten kann, sich politisch zu engagieren und mit der Arbeit seinen Teil zur Verbesserung der Welt beizutragen!? Dass die Lehrpersonen im Hinblick auf das Stück, das Thema Gold zum Inhalt des Geschichtsunterrichts gemacht haben, wird helfen, dass auch dieses Erlebnis nachhallt und sich die Jugendlichen vertieft damit auseinandersetzen. (urm)


Bezirk Affoltern

Freitag, 16. November 2018

7

«Das Säuliamt ist eine zentral gelegene Region zwischen Zürich, Zug und Luzern» Christian Gabathuler und Kurt Weber im Gespräch zur Entwicklung der Region Knonauer Amt An der Delegiertenversammlung der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt wurde Christian Gabathuler, Gemeindepräsident von Maschwanden, zum Nachfolger von Kurt Weber als Präsident gewählt. Im Anschluss an die DV hat der «Anzeiger» sie zu aktuellen und künftigen Schwerpunkten der Regionalplanung befragt. «Anzeiger»: Kurt Weber, welches waren die Höhepunkte in Ihrer Funktion als Präsident der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK)? Kurt Weber: Wichtig war für mich die Zusammenarbeit im Vorstand, die durchwegs gut funktionierte, nicht zuletzt auch dank dem Support durch die Gemeinde Affoltern sowie durch unseren Sekretär, Peter Schärer, und unsere Regionalplanerin, Bernadette Breitenmoser. Inhaltlich war die Frage des Autobahnzubringers für mich wichtig, natürlich auch, weil ich damals Gemeindepräsident von Ottenbach war. Der Regierungsrat hatte sich ursprünglich gegen die Umfahrung entschieden, aber zusammen mit der ZPK konnten Obfelden und Ottenbach das Projekt schliesslich durchsetzen, das nun beschlossen, aber noch nicht gebaut ist. Sehr viel Zeit in Anspruch genommen hat natürlich der neue Richtplan, der nach meinem Dafürhalten schliesslich sehr gut geworden ist. Christian Gabathuler, Sie übernehmen als bisheriger Vizepräsident nun das Präsidi-

Joint Venture kostet 200 Stellen Am 1. Oktober hat CH Media, wozu auch der «Anzeiger» gehört, die operative Tätigkeit aufgenommen. Ein Integrationsprogramm soll in den nächsten 24 Monaten die AZ Medien und die NZZ-Regionalmedien zusammenführen. Im Rahmen des Integrationsprogramms sollen über die kommenden 24 Monate unternehmensweit die Kosten um 10 % und damit um ca. 45 Mio. Franken gesenkt werden. Neben der Senkung von Sachkosten wird es zum Abbau von ca. 200 Vollzeitstellen kommen. Darüber wurde die Belegschaft der CH Media heute informiert. Derzeit beschäftigt CH Media rund 2200 Mitarbeitende. Das Programm besteht aus über 40 Projekten und über 100 Teilprojekten, die über die gesamte Organisation hinweg umgesetzt werden. CH Media nutzt das Synergiepotenzial, welches sich durch das Joint Venture zwischen AZ Medien und der NZZ-Mediengruppe ergibt, und reagiert damit auf die weiterhin äusserst angespannte Marktsituation in der Branche. Die Effizienzsteigerung soll in allen Bereichen erzielt werden. Ein Teil des nötigen Stellenabbaus soll durch natürliche Fluktuation erreicht werden; es wird aber zu Kündigungen kommen. Man werde alles daran setzen, die betroffenen Mitarbeitenden bei einer beruflichen Neuorientierung zu unterstützen, heisst es in einer Mitteilung von CH Media. Ein Sozialplan wird zur Anwendung kommen. Ob und falls ja, wie der «Anzeiger» durch dieses Integrationsprogramm tangiert wird, steht im Moment noch nicht fest. (tst.)

um, benötigen daher keine Einarbeitungszeit. Welche Schwerpunkte stehen für Sie in den nächsten zwei, drei Jahren im Vordergrund? Christian Gabathuler: Das Arbeitsprogramm haben wir bereits aufgestellt und werden es mit den Gemeinden zusammen konkretisieren. Zweifellos ist die Abstimmung von Verkehrs- und Siedlungsentwicklung weiterhin ein wichtiger Schwerpunkt. Beim öffentlichen Verkehr dürfen wir uns nicht nur auf die S-Bahn konzentrieren, sondern müssen auch vermehrt das Bus-System und allenfalls auch private Taxisysteme fokussieren. Ein wichtiges Thema ist für mich der Austausch mit den Nachbarkantonen, der mit dem Kanton Zug bereits recht gut funktioniert, mit dem Kanton Aargau noch etwas weniger. Wir müssen grenzüberschreitend denken. ...............................................................

«Die Abstimmung von Verkehrs- und Siedlungsentwicklung bleibt ein wichtiger Schwerpunkt.» ............................................................... Bei der Festlegung des regionalen Richtplans hat sich gezeigt, dass das Amt für Raumentwicklung des Kantons Zürich und die ZPK gerade in diesem Bereich nicht durchwegs dieselben Ziele verfolgen. Wie beurteilen Sie die Zusammenarbeit mit dem Kanton heute? Gabathuler: Am Anfang waren die Leute des Kantons stark auf einzelne Paragraphen fixiert, aber wir konnten

Potenzial innerhalb der Bauzonen ausloten.

Kurt Weber, abtretender Präsident der ZPK ...

... und sein Nachfolger Christian Gabathuler. (Archivbilder)

sie überzeugen, dass der Rechenschieber in unserer Region nicht immer funktioniert. Dadurch hat sich die Zusammenarbeit verbessert.

Weber: Im Lauf der Arbeit hat auch das Amt für Raumentwicklung festgestellt, dass man nicht alle Regionen über eine Leiste schlagen kann. Dies hat zu mehr Flexibilität geführt, was uns die Arbeit erleichtert hat.

Christian Gabathuler, Sie kennen das Amt für Raumentwicklung aufgrund Ihrer beruflichen Laufbahn bestens, schliesslich waren Sie 1992 bis 2009 Kantonsplaner. Ist dies für die aktuelle Zusammenarbeit eher ein Voroder ein Nachteil? Gabathuler: Anfangs war es eher ein Vorteil, weil ich wusste, mit wem man zu welchem Thema sprechen soll. Es gab aber viele Wechsel in der kantonalen Verwaltung, so dass wir immer wieder von neuem Überzeugungsarbeit leisten müssen. Schliesslich konnten wir beim Richtplan 90 Prozent der Punkte, die uns wichtig waren, durchsetzen.

Christian Gabathuler, bei Ihrem Rücktritt als Kantonsplaner hielt die NZZ in ihrer Würdigung fest, Sie seien stets für die Begrenzung des Siedlungsgebiets und eine Entwicklung nach innen eingetreten. Was bedeutet dies konkret für das Knonauer Amt? Gabathuler: Wir müssen im bestehenden Siedlungsgebiet verdichten, so, wie es auch im Raumplanungsgesetz vorgesehen ist. Dies bedeutet nicht, dass wir nicht mehr wachsen dürfen, wie dies der Kanton ursprünglich vorgesehen hat, man muss jede Gemeinde einzeln anschauen und das

Welche Ziele verfolgt das Projekt Monitoring, das die Regionalplanerin, Bernadette Breitenmoser, an der Delegiertenversammlung vorgestellt hat? Gabathuler: Es ist wichtig, dass man alle Entwicklungsfaktoren im Auge behält. Wir müssen den Blick schärfen für das Raumordnungskonzept, das nicht starr gehandhabt werden darf, sondern sich laufend den Entwicklungen anpassen soll. Was mich im Kanton Zürich stört, ist die Betrachtungsweise des Säuliamts als Randregion hinter dem Albis. Tatsächlich sind wir eine zentral gelegene Region zwischen Zürich und Zug, aber auch Luzern. Diese Stadtgebiete entwickeln sich und wir müssen uns dazwischen positionieren und die raumplanerischen Massnahmen den sich wechselnden Bedingungen anpassen. Weber: Zug verfügt kaum mehr über bezahlbaren Wohnraum, deshalb stellen wir fest, dass der südliche Teil des Knonauer Amts stark unter Druck kommt. Das ist eine neue Entwicklung, der wir zunehmend Beachtung schenken müssen. Kurt Weber, was planen Sie für die Zeit, die Ihnen dank ihrem Rücktritt nun zur Verfügung steht? Weber: Ich bin an meinem neuen Wohnort in die Kirchenpflege gewählt worden und habe diese Zeit bereits vorab ausgefüllt. Interview: Bernhard Schneider

Die grossen Änderungen kommen 2019 Regionale Verkehrskonferenz Knonauer Amt vom 14. November im Kasinosaal Affoltern Am vergangenen Mittwoch informierten ZVV, SBB und PostAuto über die Verkehrsplanung. Der Fahrplanwechsel am 9. Dezember bringt nur minime Veränderungen, grössere Anpassungen stehen im nächsten Dezember an.

beteiligen. Der provisorische Beitrag des Kantons Zürich für das Jahr 2019 beläuft sich auf 126 631 040 Franken. Der Anteil der Gemeinden beträgt 43 054 554 Franken oder 28.73 Franken pro Einwohner.

................................................... von livia häberling Die grösste Veränderung an der RVK vom vergangenen Mittwoch war kein Fahrplan-, sondern ein Personalwechsel. Nach vier Jahren im Amt gab Kurt Weber das Präsidium ab. Übernehmen wird sein bisheriger Stellvertreter, Christian Gabathuler. Der Maschwander Gemeindepräsident übernimmt zugleich das Präsidium der Zürcher Planungsgruppe Knonauer Amt: «Ich mache das gern. Auch, weil Maschwanden noch nicht so gut erschlossen ist», liess er wissen und suchte schon mal den Blickkontakt mit dem Regionalplaner von PostAuto.

Geld zurück gibts hingegen von PostAuto. Im Februar 2018 war bekannt geworden, dass die Postauto Schweiz AG mit gesetzeswidrigen Tricks jahrelang ihren Gewinn kleinschrieb. Dadurch zahlten Bund und Kantone während Jahren zu hohe Subventionen. Postauto Schweiz muss Bund und Kantonen 78,3 Millionen Franken für die Jahre 2007 bis 2018 zurückzahlen, 12,6 Millionen entfallen dabei auf den Kanton Zürich. Die Rückerstattung soll noch 2018 erfolgen und kommt je hälftig dem Kanton und den Gemeinden zu. Die exakte Höhe der Rückzahlungen pro Gemeinde wird anhand der Kostenverteilschlüssel für die Gemeindebeiträge ermittelt.

Fabi: Gemeinden bezahlen dem Bund ab 2019 pro Einwohner 28.73 Franken

Ab 2020/21: S14 soll morgens eine Stunde früher fahren

Als Erster informierte Philip Dijkstra vom Zürcher Verkehrsbund über die anstehenden Änderungen. Diese betreffen insbesondere die Finanzierung des öffentlichen Verkehrs. Am 9. Februar 2014 hat das Stimmvolk den Bundesbeschluss über die Finanzierung und den Ausbau der Eisenbahninfrastruktur (Fabi) angenommen. Ab 2019 haben sich die Gemeinden mit 34 % der Einlagen des Kantons in den Bahninfrastrukturfonds des Bundes zu

Urs Arpagaus von den SBB erklärte, dass die Änderungen beim Fahrplanwechsel vom 9. Dezember 2018 vor allem Winterthur beträfen. Für den Fahrplanwechsel 2020/21 sei geplant, die S14 werktags eine Stunde früher in Betrieb zu nehmen. Hingegen ist an den Sonntagen beim ersten Zug morgens und beim letzten Zug abends eine kürzere Betriebszeit geplant. Als Letzter informierte Mark Stutz von PostAuto über die Entwicklungen

«Postauto-Skandal»: Kanton und Gemeinden erhalten 12,6 Mio. zurück

beim Busbetrieb. «Die Pünktlichkeit der Linien im Knonauer Amt konnte gegenüber dem Vorjahr um fünf Prozent gesteigert werden», erklärte er. 86,7 Prozent aller Linien verlassen ihre Haltestelle mit weniger als zwei Minuten Verspätung. Unter dem Schnitt lagen die Linien 227 und 200. Bei ersterer werde die Abfahrtszeit im kommenden Fahrplanwechsel korrigiert.

Fahrplanwechsel 2018: kleine Zeitkorrekturen, wenig Angebotsausbau «Bei vielen Linien haben wir kleine Fahrplankorrekturen für eine bessere Pünktlichkeit vorgenommen», erklärte Mark Stutz. So beispielsweise bei den Linien 200, 215 oder 227. Erweiterungen des Angebots gibt es derweil nur wenige: Die Linie 280 fährt neu auch am Sonntagabend.

Fahrplanwechsel 2019: Entlastung auf den Linien 212, 213, 235 und 236 Anlässlich des Fahrplanwechsels im Dezember 2019 wird es einen neuen Fahrplan für die Linie 200 geben. Auf der Strecke der Linien 212 und 213 soll zur Hauptverkehrszeit ein zusätzliches Fahrzeug zum Einsatz kommen. Weiter sei auf den Linien 235 und 236 ein Kapazitätsausbau zu den Stosszeiten geplant. Auf der Linie 232 soll zudem der Rundkurs aufgehoben und durch eine normale Linie ersetzt werden.

Autobahn-Zubringer Bickwil: Planungstechnisch eine «Blackbox» Als Knackpunkt erweise sich die Planung des Postauto-Angebots im Be-

reich des künftigen Autobahnzubringers in Bickwil. Während der Bauzeit benötigen die Linien im Raum Ottenbach und Obfelden mehr Fahrzeit. Geplant sei, die Linien 212 und 213 zu trennen. Die Linie 212 soll weiterhin von Ottenbach über Obfelden nach Affoltern fahren, während Bickwil neu durch die Linie 215 bedient wird. Für den Raum Zwillikon wird die neue Linie 211 geschaffen, die zwischen Ottenbach und Affoltern verkehrt.

Bonstetten/Wettswil: Neuer Fahrplan und neue Linienführung In Bonstetten und Wettswil wird es für die Linie 200 einen neuen Fahrplan geben. Für die Linien 210 und 229 ist eine neue Linienführung geplant, um die Linie 221 zu entlasten; auf den Linien 220 und 228 wird der Viertelstunden-Takt eingeführt.

Reppischtal: Halbstunden-Takt auf den Linien 235 und 236 ab 2019 Auf den Linien 235 und 236 soll mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2019 während der Hauptverkehrszeit ein Halbstunden-Takt eingeführt werden. Für die Strecke Hausen– Aeugst–Zürich soll ein Zusatzbus mit Fokus auf die Schülerinnen und Schüler zum Einsatz kommen. Wenig attraktiv ist heute der Rundkurs der Linie 232. Die Aufhebung dieses Angebots wird im nächsten Fahrplanverfahren geprüft. Ebenfalls genauer ausgewertet werden die Abend- und Wochenendkurse der Linie 225. Die Nachfrage auf dieser Strecke ist – abgesehen vom Sonntagnachmittag – überschaubar.


Bonstetten

Uitikon

Markenver A–Z auf ei

Ottenbach

Garage G. Bürgisser Stiegenackerstr. 2, 56 Tel. 056 675 10 60 www.buergisser-gara

Sportcar Center AG, c Rütistrasse 22 + 24, Tel. 043 818 74 14 www.cadillactotal.ch/

auto-gretener ag

in Affoltern a.A.

Ernst Ruckstuhl AG Zürichstr. 29, 8910 A Tel. 044 762 17 17, www.ruckstuhlgarage

Ihr VW PW & VW Nutzfahrzeug-Partner im Säuliamt

René Hächler AG Dorfstrasse 46, 891 Tel. 044 762 60 80,

Grunder Auto GmbH Birmensdorferstr. 28 Telefon 044 493 14

Garage W. Reichenba Affolternstrasse 12, Tel. 044 761 06 41,

K. Graf Automobile A Zürichstrasse, 8932 Telefon 043 466 70

Garage ArnoldAG Zürichstrasse 39 5634 Merenschwan Telefon 056 664 16 www.garagearnold.c

Garage Rüegg AG Albisstrasse 5 8915 Hausen am A Telefon 044 764 02 www.garage-rueegg

K. Graf Automobile Zürichstrasse, 8932 Telefon 043 466 70

Garage Müller Dorfstrasse 82, 891 Tel. 044 761 41 74,

Geschäftsführer Marcel Gretener (knieend) mit (von links) Verkaufsberater Daniel Druck und Serviceleiter Salvatore Fiore sowie den Kundendienstberatern Kevin Rimann und Simon Gretener. Im Hintergrund der brandneue VW Touareg. (Bild Kaspar Köchli)

Aktuell: Grosser Herbstlagerverkauf mit Prämien oder Leasing ab 0.9% Zins auto-gretener ag – Kompetent, leistungsstark und ökologisch. Zürichstrasse 193, 8910 Affoltern am Albis marcel.gretener@auto-gretener.ch Telefon 043 322 70 40, Fax 043 322 70 49 www.auto-gretener.ch

Hausen a. A.

Garage Rüegg AG Albisstrasse 5 8915 Hausen am Albis Tel. 044 764 02 33 www.garage-rueeggag.ch

Öffnungszeiten Verkauf Mo–Fr: 8.00–12.00 + 13.15–18.00 Uhr Sa: 9.00–15.00 Uhr

Hedingen

Gültig bei Abschluss bis 31.12.2018

Albis-Garage Scha Industriestr. 20, 8 Tel. 044 761 48 48

Kundendienst Mo–Fr: 7.15–12.00 + 13.15–17.45 Uhr Sa: geschlossen

Mettmenstetten

New Hyundai Tucson.

REICHENBACH HEDINGEN

4×4, Automat. 48V Mild Hybrid. 100 % Design.

www.hondareichenbach.ch

W. Reichenbach, Affolternstrasse 12, 8908 Hedingen Telefon 044 761 06 41, Telefax 044 761 64 22

Obfelden

Ernst Ruckstuhl AG Zürichstr. 29, 8910 Tel. 044 762 17 17, www.ruckstuhlgarag

René Hächler AG Dorfstrasse 46, 891 Tel. 044 762 60 80

Garage Marco Perin Chalchofenstr. 13, 8

Telefon 044 761 49 95,

Ernst Ruckstuhl AG Zürichstr. 29, 8910 Tel. 044 762 17 17, www.ruckstuhlgarag

Garage Jlli AG Stallikonerstr. 85, 8 Tel. 044 737 24 77,

Obfelden Origo® 1.6 T-GDi 2WD ab CHF 30 900.–, Abb.: Vertex® 2.0 CRDi 4WD Mild Hybrid, 8-Stufen-Automatikgetriebe, 185 PS, ab CHF 53 000.–, unverbindliche Nettopreisempfehlung (inkl. 7.7 % MwSt.): Normverbrauch gesamt 5.8 l/100 km (Benzinäquivalent 6.6 l/100 km), CO2-Ausstoss 153 g/km (26 g/km aus Treibstoffproduktion), Energieeffizienz-Kat. F. Ø CH CO2 133 g/km.

auto-gretener ag Zürichstrasse 193 8910 Affoltern a.A. Telefon 043 322 70 www.auto-gretener.c

Ihr HYUNDAI-Partner in der Region Grosser Shop - 7 Tage offen, Autovermietung, Pneuhotel, Autowaschanlage K. Graf Automobile AG, Zürichstrasse 30, 8932 Mettmenstetten,Tel. 043 466 70 00, grafauto.ch

Albin Herzog, Jonen 8913 Ottenbach Tel


rtreter von inen Blick

Birmensdorf

Garage Illi AG

Affoltern a. A.

Merenschwand JAHRE GARANTIE

634 Merenschwand

Zürichstrasse 193 8910 Affoltern am Albis Telefon 043 322 70 40 www.auto-gretener.ch

age.ch

Mehr Auto fürs Geld www.kia.ch

Rein ins Vergnügen New Kia Ceed

corvettetotal.ch GmbH 8906 Bonstetten

/www.corvettecenter.ch

Affoltern a. A. Fax 044 762 17 10 en.ch

12 Obfelden , Fax 044 762 60 81

New Kia Ceed Classic 1.4 CVVT man. 100 PS ab CHF 19’950.–

H 8, 8142 Uitikon 14

Garage Arnold AG Zürichstrasse 39

5634 Merenschwand

ach 8908 Hedingen Fax 044 761 64 22

Tel. 056 664 16 58, www.garagearnold.ch

AG 2 Mettmenstetten 00

Mettmenstetten

nd 6 58 ch

DER NEUE MITSUBISHI

ECLIPSE CROSS mitsubishi-motors.ch

Albis 2 33 gag.ch

ab CHF

23’999.–

AG 2 Mettmenstetten 0 00

*

Merenschwand

12 Obfelden , Fax 044 761 93 59

Jetzt Probe fahren! Bei Ihrem Mitsubishi Händler

Affoltern a.A. , Fax 044 761 17 10 gen.ch

Mitsubishi Regional Vertretung, Autovermietung, Grosser Shop - 7 Tage offen, Autowaschanlage

aub 8910 Affoltern a. A. 8, Fax 044 761 91 77

* Eclipse Cross (Value) 1.5 l Benzin manuell, 163 PS, CHF 23’999.– inkl. MWST. | Abgebildetes Modell: Eclipse Cross (Style), 1.5 l Benzin manuell, 163 PS, CHF 27’377.– inkl. Style Packages Light & Comfort und MWST. Normverbrauch 7.0 l/100 km, CO2 159 g/km, Energieeffizienz-Kategorie G, CO2 Durchschnitt aller verkauften Neuwagen CH: 134 g/km.

12 Obfelden 0

n 8910 Affoltern a.A.

, www.peringarage.ch

Affoltern a.A. , Fax 044 761 17 10 gen.ch

8903 Birmensdorf , Fax 044 737 24 82

41 ch

nstrasse 32, l. 043 322 66 00

Der neue Audi A1 Sportback definiert nicht nur das Kompaktsegment neu, sondern macht Sie auch zum Influencer in Sachen Stil. Dafür sorgen einerseits die Gene des Ur-quattro und andererseits der digital vernetzte Innenraum, der sich ganz nach Ihren individuellen Fahrbedürfnissen einstellen lässt. Noch nie war es so einfach, einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Der neue Audi A1 Sportback. Epic. Mode. On.

Hier

Jetzt bei uns live erleben

Beratung /Auskünfte: Kaspar Köchli kaspar.koechli@ medi .ch Tel. 058 200 57 14 Mobile 079 682 37 61

Garage G. Bürgisser Stiegenackerstrasse 2, 5634 Merenschwand Tel. 056 675 10 60, www.buergisser-garage.ch

Affoltern a. A.

Affoltern a. A.

Reparatur aller Marken Carrosserie Pneuservice

Obfelden

Offizielle Renault-Vertretung Beratung und Verkauf DACIA-Servicestelle

ALBIS-GARAGE SCHAUB Industriestrasse 20, 8910 Affoltern a. A. Tel. 044 761 48 48, www.albisgarage.ch

... befindet sich ein schönes Plätzchen für Ihr Inserat.


10

Bezirk Affoltern

Die Geschichte eines Findelkinds

Dem Kern der Aussage auf die Spur kommen

Am Mittwoch war Vernissage des neuen Romans «Die Akte Gassmann» des Zürchers Benjamin Gassmann. Einer der Hauptschauplätze in der Geschichte ist Bonstetten. Im Winter 1752 findet ein Strassenwischer vor dem Zürcher Niederdorftor ein kleines Bündel. Die Frau des Torwächters nimmt das Neugeborene auf, aber bald gelten beide als vermisst. Wenig später wird die Leiche der EntführeDie Akte Gassmann, ISBN 978- rin beim Kloster Wettingen an Land 3-85717-270-0 gespült. Das Findelkind Gassmann, benannt nach seinem Fundort auf der Gasse, wird gerettet und in einer Pflegefamilie in Bonstetten platziert. Doch der Kleine nimmt Reissaus. In Zürich Enge findet er Unterschlupf und später Arbeit auf einem Hof in Wollishofen. 1813, als alter Knecht, wird Gassmann im Stadtspital Zürich als «Hauskind» aufgenommen. Als sich die Krankenschwester Emma als Tochter seiner ehemaligen Pflegefamilie aus Bonstetten entpuppt, erfährt der Knecht, was Glück bedeuten kann. Auf den Fall des Findelkindes ist Autor Benjamin Gassmann im Rahmen von familienhistorischen Recherchen gestossen. Weiter hat er sich intensiv mit dem Fürsorgewesen der damaligen Zeit auseinandergesetzt. (pd.)

Freitag, 16. November 2018

«Flüchtiges»: Drei engagierte Frauen zeigen ihre Werke in der Galerie Märtplatz «Flüchtiges – 3 Positionen». Unter diesem Titel zeigt Tanja Weber skulpturale Arbeiten aus Holz, Andrea Koll wagt sich an Papierobjekte und Wachsbilder und Monika Marti gibt dem flüchtigen Augenblick im Bild mit Malerei und Mischtechnik eine Heimat. Wer sich an die letztjährige Ausstellung mit den Chugelibahnen erinnert und diese nun nicht vorfindet, ist genau so eingeladen, beherzt in die Galerie einzutreten und die etwas stillere Ausstellung zu besuchen. Genau dies ist Ziel und Zweck der Galerie Märtplatz: vielfältiges künstlerisches Schaffen aus der Region öffentlich zu machen und Gross und Klein einzuladen, auch bei einem flüchtigen Blick einen Moment zu verweilen und Unbekanntes mit Neugier zu entdecken. Die Ausstellung dauert über die kommenden drei Wochenenden vom Freitag, 16. November, bis Sonntag, 2. Dezember, und ist auch am Chlausmärt geöffnet.

Materie oder Flüchtiges? Tanja Weber aus Aeugst, Kindergartenlehrperson, Gestaltungspädagogin und Erwachsenenbildnerin IAC spürt bei ihren skulpturalen Arbeiten mit Holz der Form nach, der Idee, die dem inneren Bild entspricht. Die Säge sucht und formt während Klüpfel und Eisen Spuren zeichnen und Schlag für Schlag Späne zu Boden gehen. Durch das Bearbeiten mittels Behauen und Schleifen wird Inneres freigelegt und kommt dem Kern der Aussage auf die Spur.

Werke von Tanja Weber, ...

... Andrea Kroll ...

... und Monika Marti-Andermatt. (zvg.)

So formt Verlassendes Bleibendes und immer bleibt die Frage der Bedeutsamkeit: Was bleibt und was geht? Ist es fassbar oder unfassbar, Materie oder Flüchtiges? Tanja Weber hat bereits 2005 in einer Gruppenausstellung in der Galerie Märtplatz ausgestellt und an der jurierten Gruppenausstellung 2007 der Ämtler Kunstschaffenden in Affoltern teilgenommen.

Kunst nicht für die Ewigkeit schaffen, aber ahnen, sehen, zu eigen machen sind ihre Stichworte und diese Form des Schaffens öffnet den Raum für unterschiedliche Verstehensweisen. Kleinformatige Wachsbilder z.B. weisen in seriellem Kontext auf innerbildliche Ordnungen. Auf ihrer homepage finden sich wundersam poetische Namen vergangener Ausstellungen wie Rites de passage 2007, Ein Flügelschlag 2010, Fadensonnen 2013, Notate 2015. Auch sie nahm 2007 an der jurierten Ausstellung der Ämtler Kunstschaffenden teil.

selnden Bildes heraus. Flüchtigkeit bedeutet für sie bei diesem Projekt das Schnelle, Leichte, Vergängliche, Unbeständige, Leichtfertige, Ätherische, vielleicht Gedankenlose. Sie malt, schreibt, druckt oder klebt Bilder und Texte, übermalt sie wieder und zeichnet so lange, bis die Farben und Linien sich zu einer poetischen Einheit geformt haben, oft gleichzeitig mit mehreren Blättern. Dabei entstehen Bilder mit gemeinsamem Thema. Sie arbeitet mit Farbe oder in schwarz-weiss. Ihr eigenes Atelier betreibt sie ab 1995 in Obfelden, seit 2016 in Hedingen. Ihre Werke waren schon in namhaften Geschäften in der Region zu bestaunen, ebenso an der offenen Ausstellung der Ämtler Kunstschaffenden.

Eigendynamik des Materials Andrea Kroll ist Kursleiterin in experimentellem Malen und Gestalten mit eigenem Atelier in Gontenschwil AG und ausgebildete Ausbildnerin der Erwachsenenbildung Sveb1 Didaktik/Methodik DaZ Deutsch als Zweitsprache. Sie macht sich die Eigendynamik des Materials zunutze. Das Darstellen von flüchtigen Vorgängen führt zur Frage, was bleibt. Das gewählte Material Papier besticht durch Fragilität und Leichtigkeit und kleine Eingriffe lenken Zufälliges. Hier wird Flüssiges zur festen Form, verdunstete Tropfen sickern, verwischen, tauchen ein.

Ausdruck von Vergänglichkeit Monika Marti-Andermatt aus Obfelden ist Lehrerin und Schulleiterin mit einer Ausbildung am Institut Isis in «Pädagogik als Kunst» und interessiert sich für das Flüchtige als Ausdruck einer Erinnerung, eines Augenblicks, der Vergänglichkeit. Eines Moments, der auf der Wasseroberfläche flüchtige Spuren hinterlässt. Sie malt die Oberflächlichkeit des sich schnell wech-

Tanja Weber Holz und Kohle / Andrea Koll auf Papier / Monika Marti Bild-Momente. Vernissage: heute Freitag, 16. November, 19 bis 21 Uhr. Ausstellung bis 2. Dezember, freitags 17 bis 20 Uhr, samstags 9 bis 12 Uhr und sonntags 11 bis 14 Uhr. Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7, Affoltern. Samstags mit Märtkafi, am Chlausmärt vom 25. November sind die Galerie und das Kafi durchgehend geöffnet.

publireportage SI OBO 033540

Doctor Eyepoint – Optiker und Augenarzt unter einem Dach

Neuste Mode und höchste medizinische Präzision

Bei Doctor Eyepoint gibt es alle drei bis vier Monate eine neue, modische und trendige Brillenkollektion. Und das zu nur zwei Preisen: Fr. 399.– für jede Einstärkenbrille und Fr. 799.– für jede Gleitsichtbrille. Und ein augenärztliches Screening ist gleich auch noch dabei. sagt Matthias Brozek (CEO) und fügt nicht ohne Stolz an: «Stop der Aufpreispolitik!» Wir haben auch in der Optikbranche die transparente Preispolitik eingeführt, damit Sie von Anfang an den Preis für Ihre neue Brille wissen. Die tollen Preise sind möglich, weil wir kein Lagerrisiko haben. Die Lagerbewirtschaftung erfolgt durch unseren Lieferanten. Und wir kalkulieren knapp und fair. Dies ist in der heutigen Zeit möglich dank der modernen IT-Technologie. Wir sind sozusagen immer online, und somit weiss der Lieferant laufend, welches Produkt er bei der nächsten Sendung schicken muss. Dazu kommt, dass wir mit diesem System alle drei bis vier Monate unser Fassungssortiment auf den neuesten Stand der Mode bringen und Sie bei uns immer voll im Trend liegen.

Beispiele unserer trendigen Kollektion.

Kontakt Center Oberdorf, Centralweg 6, Telefon 043 817 10 15

Auf unseren Glaslieferanten sind wir ebenfalls stolz: Er zählt weltweit zu den zwei grössten und innovativsten Glasproduzenten mit hoher Qualität, Auswahl und Liefergenauigkeit. Die Zusammenarbeit mit unserem Glashersteller macht uns und Ihren Augen Freude. «Das ist noch nicht alles», meint Dr. med. Dietmar Thumm, der medizinische Leiter der Doctor Eyepoint. «Nicht nur, dass wir mit unseren OnlineLösungen im Trend liegen, sondern eben auch mit dem niederschwelligen Zugang zum Augenarzt, den wir in unseren Filialen anbieten. So weiss der Kunde bei uns immer, dass seine Augen auch sicher gesund sind. Und nicht nur das. Denn man sieht beim Screening nicht nur unerkannte Gefahren am

Auge wie den grünen Star, sondern auch andere Veränderungen, wie z. B., ob der Blutdruck richtig eingestellt ist.» Und das alles zum gleichen Preis. Der Knüller ist dabei nicht nur, dass wir gleich eine Diagnose stellen können und im Bedarfsfalle den Kunden zeitgerecht weiterweisen, sondern dass dies alles im sensationellen Preis als Gesamtpaket enthalten ist. Egal welche Fassung Sie auswählen, egal welche Gläser Sie brauchen – der Preis ist immer gleich: 399 Franken für Ihre komplette Einstärkenbrille und 799 Franken für Ihre komplette Gleitsichtbrille. Und immer ist ein ärztliches Screening inklusive! Doctor Eyepoint Ohne Wenn. Ohne Aber.

• Filiale Gossau SG St. Gallerstrasse 55, 9200 Gossau Telefon 071 385 00 70 gossau@doctoreyepoint.ch • Fil Bernstrasse Ost 49, 5034 Suhr Telefon 062 842 39 59 suhr@doctoreyepoint.ch • Filiale Wohlen Alte Bahnhofstrasse 5, 5610 Wohlen Telefon 056 611 96 03 wohlen@doctoreyepoint.ch • Filia Telefon 062 752 60 10 z octoreyepoint.ch • Filiale Zug neben Metalli Zug Gotthardstrasse 3, 6300 Zug Telefon 041 220 01 03 zug@doctoreyepoint.ch

www.doctoreyepoint.ch


Bezirk Affoltern

Freitag, 16. November 2018

11

Es geht uns gut – lasst uns etwas tun Ursina Würmli verkauft Bilder zugunsten Dr. Richners Kinderspitäler Loslassen ist zurzeit das Thema der Obfelder Künstlerin Ursina Würmli. Über 40 Jahre hat sie gemalt und unterrichtet – da sammelt sich einiges an. Gemeinsam mit Bewohnern der Überbauung Lindenbach organisiert sie eine Verkaufsausstellung. Der Reinerlös kommt Kindern in Kambodscha zugute.

angelangt, ich will den Frühling, Sommer, Herbst und Winter einfangen. Mohn im Wind, verblühend, tanzend.» Mit ihren Werken will Ursina Würmli nicht Sujets abbilden, sondern Stimmungen vermitteln. Ein Stillleben in Herbstfarben beispielsweise lässt das Gefühl der Fülle der Herbstmonate, aber auch der Vergänglichkeit aufkommen.»

Wie malt man Wind? ................................................... von regula zellweger Ursina Würmli ist als Künstlerin im In- und Ausland vor allem mit ihren zarten Engelaquarellen bekannt. Das Spektrum ihrer Motive ist aber viel breiter: «Die Natur ist ein bleibendes Thema, das mich in all den Jahren begleitete. Dann der Himmel. Vom Lötschenrain den Vollmond aufgehen zu sehen, war immer wieder ein Mysterium. Heute bin ich wieder bei den kleinformatigen Naturbetrachtungen

Für Ursina Würmli sind Motive für Träger von Stimmungen. Statt Blumen malen will sie die Betrachtenden den Sommer spüren lassen. Mit einem Winterbild impliziert sie Kälte und Einsamkeit. Sie gibt Bewegung in ein Bild, um das Empfinden von Wind zu vermitteln. Ein Aquarell mit leeren Flaschen in Grün- und Blautönen erinnern daran, dass sie voll waren, ein Fest begleitet haben. Zum Motiv «Engel» führte sie ein Erlebnis in den Bergen. Ein junger Mann leitete sie sicher aus einer

Höhle und wanderte dann weiter. Die Gefühle, die sie damals empfand, stecken in ihren Engelbildern. Sie sieht Mystik in der Natur, Engel bedeuten für sie Himmlisches auf der Erde.

Loslassen und schenken Nachdem sie eine Dokumentation über das Werk des Kinderarztes Beat Richner gesehen hatte, reifte ein Entschluss bei der 75-Jährigen: «Ich sehe Künstlerfreunde um mich herum sterben und nehme wahr, wie ratlos die Hinterbliebenen mit den Werken umgehen. Spontan habe ich gedacht, ich will das selbst in die Hand nehmen und damit etwas bewirken, hoffe ich!» Am letzten Novemberwochenende erwartet sie nun Freunde, Bekannte, ehemalige Schüler und andere Interessierte zur Ausstellung im Bistro der Überbauung Lindenbach, Obfelden. Ursina Würmli fasst zusammen: «Ich durfte vielen Menschen mit meinen Bildern Freude bereiten und vie-

Schulden für die Palliativstation vollständig bezahlt

Die Stiftung Spital Affoltern ist weiter auf Spenden angewiesen

Ruedi Müller, Präsident der Spitalstiftung. (Bild zvg.)

Seit der Gründung der Stiftung Spital Affoltern war Irene Enderli Präsidentin des Stiftungsrates. In dieser Zeit konnten viele kleinere und grössere Bedürfnisse des Spitals bezahlt werden. Insbesondere im Bereich Palliativ hat die Stiftung sich stark engagiert. Erfreulicherweise konnte dieses Jahr das Darlehen von 2 Mio. Franken, welches für den Umbau der Villa Sonnenberg aufgenommen wurde, vollständig zurückbezahlt werden. Dies ermöglicht, dass die Stiftung in Zukunft noch vermehrt andere Anliegen des Spitals berücksichtigen kann. Der ganze Stiftungsrat dankt Irene Enderli für ihr 13-jähriges erfolgreiches Engagement. Auch in schwierigen Zeiten führte sie den Stiftungsrat in ihrer ruhigen und besonnenen Art. Für die Anliegen des Spitals hatte sie immer ein konstruktives offenes Ohr. Im Sommer 2018 hat sie das Präsidium an Ruedi Müller übergeben.

Auch in Zukunft ist die Stiftung auf kleine und grosse Spenden angewiesen. Einen entsprechenden Flyer findet sich als Beilage zu dieser Zeitung. Die Stiftung will Wünschenswertes möglich machen, das nicht durch Fallpauschalen oder Beiträge der öffentlichen Hand abgedeckt wird. Sie will mithelfen, ein erholsames und wohltuendes Umfeld für Patienten, Besucher und Mitarbeitende zu schaffen. Zurzeit wird unter anderem geprüft, ob der öffentliche Transport vom Bahnhof Affoltern zum Spital und zurück wieder reaktiviert werden kann. Dies ist ein grosses Anliegen der Besucher von Patienten und Patientinnen des Spitals sowie Bewohnerinnen und Bewohnern der Langzeitpflege. Ruedi Müller, Präsident der Spitalstiftung Finanzielle Unterstützung auf das PostFinanz-Konto 85-391373-1, IBAN CH44 0900 0000 8539 1373 1.

Einen Tag lang in die Arbeitswelt der Eltern eingetaucht

Grosses Interesse am Zukunftstag im Spital Affoltern Am nationalen Zukunftstag vom 8. November 2018 durfte das Spital Affoltern 30 Jugendliche der 5. bis 7. Klasse begrüssen. Einen Tag lang konnten sie ihren Eltern bei der Arbeit über die Schultern schauen. Der Arbeitstag begann für einige der Jugendlichen um 8 Uhr in der Umkleidekabine, da das Tragen der offiziellen Berufskleidung für Pflegende oder Köche natürlich Pflicht war. Nach zwei Stunden am Arbeitsplatz der Eltern ging es mit einem Vortrag der Leiterin Bildung, Sonja Burgardt, weiter. Sie anzeige

Die Künstlerin Ursina Würmli freut sich auf zahlreiche Besucher ihrer Verlaufsausstellung in der Überbauung Lindenbach. (Bild Regula Zellweger) len Freude am Malen mitgeben. Ich habe eine wunderbare Familie und fünf Enkelkinder und wohne im Lindenbach, was will ich mehr!»

hat den Jugendlichen alle Berufsgruppen vorgestellt, die im Spital Affoltern vertreten sind und ihnen gezeigt, wie der Berufsalltag im Spital – im Speziellen im Spital Affoltern – aussieht. Weiter ging es mit einem spannenden Spitalrundgang mit dem Sicherheitskoordinator des Spitals, Marcel Rabinig. Die Jugendlichen er-

hielten einen Einblick in die Bereiche Küche, Notfallstation, Rettungsdienst und Physiotherapie. So viele neue Eindrücke machen hungrig und so wurde der Morgen mit einem leckeren Mittagessen im Restaurant Panorama gekrönt. Am Nachmittag waren die Jugendlichen wieder gemeinsam mit ihren Eltern an der Arbeit. (KeN)

11 bis 18 Uhr, Sonntag, 25. November, 11 bis 16 Uhr im Bewegungsraum und im Bistro der Überbauung Lindenbach, Neugutstrasse 7b, Obfelden.

Neue Chefärztin Psychiatrie

Alexandra Knödler folgt auf Tim Klose Dr. med. Tim Klose wird nach zehnjähriger Tätigkeit als Chefarzt der Psychiatrie das Spital Affoltern verlassen. Seine Nachfolge tritt Alexandra Knödler an. Alexandra Knödler, M.Sc., ist seit August 2018 als Leitende Ärztin Psychiatrie im Spital Affoltern tätig. Nun wird sie per 1. Januar 2019 neue Chefärztin Psychiatrie. Als Nachfolgerin von Dr. med. Tim Klose wird es ihre Aufgabe sein, den Psychiatrie-Stützpunkt in Affoltern weiter zu entwickeln. Alexandra Knödler hat ihr Medizinstudium an den Universitäten Ulm und München absolviert. Die psychiatrisch/psychotherapeutische Ausbildung begann sie am BKH Günzburg/Universität Ulm. In dieser Zeit war sie am St. Camillus in Ursberg – einer Einrichtung für geistig und körperlich behinderte Menschen – für die stationäre psychiatrische Behandlung verantwortlich und hat gleichzeitig ein Ambulatorium für psychisch kranke Menschen aufgebaut. Ihre Facharztausbildung hat sie in der neurologischen Fachklinik Ichenhausen absolviert. Seit 2010 lebt Alexandra Knödler in der Schweiz. Ihre erste Station war an der Psychiatrie St. Gallen Nord in Wil, wo sie bis zum Übertritt an das Spital Affoltern als Oberärztin tätig war. In dieser Zeit hat sie ein Masteranzeige

Um welchen Beruf handelt es sich? Aufmerksame Jugendliche am Zukunftstag im Spital Affoltern. (Bild zvg.)

Ausstellung und Verkauf: Samstag, 24. November,

studium in forensischer Psychologie an der Universität Konstanz absolviert. «Wir freuen uns, in der Person von Frau Knödler eine Persönlichkeit gewonnen zu haben, die sich während ihrer mehrjährigen Ausbildung und Tätigkeit das notwendige Fachwissen für diese Position aneignen konnte, so dass der Bereich Psychiatrie weiterhin erfolgreich auf Kurs bleibt», teilt das Spital Affoltern mit. «Wir wünschen Frau Knödler viel Freude bei der Erfüllung ihrer neuen Aufgaben und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ihr.» Tim Klose wird sich künftig einer selbstständigen Praxistätigkeit als Facharzt widmen. Das Spital dankt ihm für sein grosses Engagement für die Patientinnen und Patienten des Spitals Affoltern und wünscht ihm auf seinem weiteren Lebensweg alles Gute. (KeN)

Alexandra Knödler. (Bild zvg.)


12

Bezirk Affoltern

ratgeber steuern

Mit Musik aus Indonesien

Hans Ulrich Meuter, lic. iur. und dipl. Steuerexperte

Home Office Ein Arbeitszimmerabzug kann nur dann gewährt werden, wenn regelmässig ein wesentlicher Teil der beruflichen Arbeit zu Hause erledigt werden muss, weil der Arbeitgeber keinen geeigneten Arbeitsplatz zur Verfügung stellt und der Steuerpflichtige in seiner Privatwohnung über einen besonderen Raum verfügt, der zur Hauptsache beruflichen und nicht privaten Zwecken dient. Wer nur aus Gründen der persönlichen Annehmlichkeit Arbeiten zu Hause verrichtet, obwohl ein Arbeitsplatz vom Arbeitgeber zur Verfügung steht, kann keinen Abzug geltend machen. Die Kosten für die Benützung eines privaten Arbeitszimmers sind in der Pauschale für die übrigen Berufsauslagen enthalten. Das Bundesgericht hat diesbezüglich dieses Jahr einen präzisierenden Entscheid gefällt: Vorstehende Praxis gilt auch dann, wenn der Arbeitgeber den Arbeitnehmern nur eine Anzahl von Arbeitsplätzen zur Verfügung stellt, die kleiner als die Anzahl von Arbeitnehmern ist (bspw. 80 %). Aber auch wenn Arbeitnehmer gezwungen sind, insbesondere für Arbeiten, die Ruhe und Konzentration fordern, auf einen Arbeitsplatz zu Hause auszuweichen, setzt die Gewährung eines Arbeitszimmerabzugs als Berufskostenabzug voraus, dass die steuerpflichtige Person regelmässig einen wesentlichen Teil ihrer beruflichen Arbeit zu Hause erledigen muss (ca. 40 %).

Tag der offenen Ausgrabung In Sins ist die Kantonsarchäologie Aargau auf Funde aus der Römerund Bronzezeit gestossen. Am 24. November kann die Ausgrabung im Rahmen von öffentlichen Führungen besucht werden. Seit dem 1. Oktober gräbt ein Team der Kantonsarchäologie Aargau im Bereich der Südwestumfahrung in Sins, AG. Direkt neben modernen Häusern stiessen die Ausgraber auf römische Ziegel, handgeschmiedete Nägel, Fragmente von Gefässkeramik, eine Haarnadel aus Bronze, sowie Bruchstücke eines Topfs aus Speckstein, vermutlich alles aus der Römerzeit. Direkt darunter fanden sich prähistorische Keramik und Erdverfärbungen, bei denen es sich um Siedlungsreste aus der Bronzezeit (2200 bis 800 v. Chr.) handelt. Für alle Interessierten finden am Samstag, 24. November, von 10 bis 13 Uhr öffentliche Führungen statt. Treffpunkt ist der Baucontainer der Ausgrabung, unweit der Strasse Löwenhof in Sins. Bei dieser Gelegenheit erhält man spannende Einblicke in die Organisation einer archäologischen Ausgrabung, kann Fundmaterial anschauen und erfährt mehr über die Kulturgeschichte der Region. (pd.) anzeige

Freitag, 16. November 2018

In Mettmenstetten wurde der «Tag der Völker» gefeiert In der übervollen katholischen Kirche in Mettmenstetten wurde letzten Sonntag, 11. November, der Tag der Völker gefeiert – mit indonesischer Musik und einem internationalen Apéro. Zehn Länder waren dieses Jahr am Tag der Völker in Mettmenstetten vertreten: die Schweiz, Italien, Deutschland, Kroatien, Philippinen, Vietnam, Kanada, Karibik, Sri Lanka und Argentinien. Neu hinzugestossen ist dieses Jahr Argentinien. Als Repräsentanten ihrer kulinarischen Tradition haben viele ihre landestypischen Spezialitäten offeriert. Die «Völkerianerinnen» und «Völkerianer» sind mittlerweile so eingespielt, dass das Fest ein Selbstläufer ist. Lotti Gläser und Angela Bozzola haben zusammen eine musikalische Darbietung der besonderen Art geboten: Musik aus Indonesien stand auf dem Programm. Viele Gottesdienst-

Multinational dekorierte Festtafel in Mettmenstetten (Bild zvg.) besucher haben das Klangerlebnis mit den 70 bereitgestellten Instrumenten spontan bereichert. In der Mitte des Tages stand das Projekt für die Unterstützung der katholischen Mittelschule Santu Klaus in

Werang auf der Insel Flores in Indonesien, für Schulmaterialien und Musikinstrumente. Die Kollekte geht vollständig an dieses Projekt. Carlos Sarsanedas, Koordinator

Kerzenziehen im Glashaus

Ein gelungener Anlass für Familien mit Kindern Duftender Bienenwachs, farbige Paraffinkerzen, fröhliche Gesichter und strahlende Kinderaugen sowie angeregte Gespräche unter den Erwachsenen prägten die angenehme Atmosphäre. Zahlreiche Familien mit Kindern und Einzelpersonen kamen über das vergangene Wochenende zum traditionellen Kerzenziehen ins Glashaus der Gärtnerei vom Werk- und Wohnhaus zur Weid in Rossau bei Mettmenstetten. Es standen einige Behälter mit duftendem Bienenwachs und farbigem Paraffin zum Kerzenziehen bereit. In der Mitte des Glashauses konnte man den passenden Docht auswählen und die selber gezogenen Kerzen schneiden und wägen. Einige Bänke und Tische luden die Besucherinnen und Besucher zum Verweilen ein. Es gab Süssmost, Punsch und Kaffee zum Trinken und an den Tischen konnte man sich mit Guetzli bedienen.

Familien mit Kindern am Kerzenziehen im Glashaus. (Bild zvg.) Einen besonderen Höhepunkt gab es am Samstagabend: Die vielen flackernden Lichter im und um das Glashaus trugen zu einer schönen vorweihnachtlichen Stimmung bei und in einer Feuerschale konnte man die selbst mitgebrachten Würste bräteln.

Das Kerzenziehen wurde in diesem Jahr vom Verein Tagesfamilien Bezirk Affoltern organisiert. Viele freiwillige Helferinnen und Helfer sorgten für eine festliche Atmosphäre und einen reibungslosen Ablauf des Familienanlasses. (pd.)

Ämtler Wanderer genossen strahlendes Herbstwetter

Mit der Bahn ging es über Zürich und Wetzikon bis nach Pfäffikon. Nach einer Pause im Laden und Café Hotz

In welche Richtung sollen sich die reformierten Kirchgemeinden im Bezirk Affoltern entwickeln? Am Dienstag, 27. November, findet zu dieser Frage um 19.30 Uhr ein Informationsanlass im Pfarrhauskeller in Mettmenstetten statt. Die reformierte Kirche feiert 500 Jahre Reformation und befindet sich gleichzeitig in einem strukturellen Erneuerungsprozess. Im Bezirk Affoltern haben sich die Kirchgemeinden Aeugst, Affoltern, Bonstetten, Hausen, Kappel, Hedingen, Maschwanden, Mettmenstetten, Ottenbach und Rifferswil auf den Weg gemacht und prüfen den Zusammenschluss zu einer Kirchgemeinde. Schreiben die Kirchgemeinden damit Geschichte? Märchen beginnen bekanntlich mit den Worten «es war einmal…». Jedes Märchen hat einen grossen Anteil an Fantasie und Kreativität und in vielen Märchen drückt sich der Wunsch nach einem grossen Traum aus, der Realität werden soll. In Anlehnung an ein Märchen könnte man auch die Geschichte der Reformation mit den Worten beginnen «es war einmal – es war einmal ein Läutepriester, der…». Gemeint ist Huldrych Zwingli, der in Zürich 1519 dieses Amt übernahm und später Kirchengeschichte schrieb. Die Geschichte der Reformation schrieb er nicht allein. Weggefährtinnen und Weggefährten haben Zwingli begleitet und die Geschichte der Reformation zusammen mit ihm geprägt und nach seinem Tod weitergeführt.

Das Zukunftsbild gemeinsam entwickeln und mittragen

Herrliche Aussichten im Oberland Die Rundwanderung führte vom Bahnhof Pfäffikon durch das Naturschutzgebiet am See bis zum Rosinli auf 824 Meter.

KGplus: Geschichte schreiben

startete die Rundwanderung bei leichtem Nebel am Bahnhof und führte parallel zum Pfäffikersee durch das Naturschutzgebiet Richtung Römerkastell und weiter bis kurz vor das Strandbad Auslikon. Beim Wegweiser Richtung Kempten, Wetzikon, Rosinli ging ein schöner Weg ins Robenhuserriet dem Chämtnerbach entlang. Nach

Ämtler Wandergruppe im wunderschönen Luppmertobel. (Bild zvg.)

einem hübschen Weiher und vor einer Gärtnerei teilten sich die Wege und der blaue Himmel kam zum Vorschein. Die Ämtler wählten die Route am Walenbächli entlang und erreichten bald ihr Tagesziel, das Rosinli auf 824 Meter. Das Mittagessen nahm die Gruppe aus dem Rucksack an der wärmenden Herbstsonne, mit einem grossartigen Ausblick vom Zürcher Oberland bis zum Albis und in die Berge der Zentralschweiz von der Rigi bis zu den Glarner Alpen. Der aussichtsreiche Abstieg führte nach Oberhittnau und Hittnau und durch das wunderschöne Luppmertobel, vorbei an kleinen Seelein und alten Fabrikgebäuden bis nach Pfäffikon zurück, wo es mit der Bahn wieder nach Hause ging. Dölf Gabriel, Wanderleiter

Der Weg war auch damals nicht einfach. Heute steht keine Reformation im damaligen Sinn an. Mit dem anfangs erwähnten Auftrag der reformierten Bevölkerung in den zehn Gemeinden ist jedoch eine Veränderung eingeläutet. Das Zukunftsbild der reformierten Kirchgemeinden soll nicht verordnet, sondern gemeinsam entwickelt und getragen werden. Die Geschichte soll gemeinsam mit allen interessierten Menschen geschrieben werden. Dazu sind alle Reformierten herzlich eingeladen. Am Informationsabend vom 27. November, erfahren sie, wo das Projekt KG+ im Bezirk Affoltern aktuell steht, welche Herausforderungen zu bewältigen sind, was und wie sie dazu beitragen können, die Geschichte mitzuschreiben. Peter Schlumpf, Projektleiter KGplus Informationsanlass am 27. November, 19.30 Uhr im Pfarrhauskeller in Mettmenstetten. Für die Anreise den öffentlichen Verkehr benutzen. Infos zum Projekt KG+ im Bezirk Affoltern unter www.ref-saeuliamt.ch.

Wohin führt der Weg der reformierten Kirchgemeinden im Bezirk Affoltern in Zukunft? (Bild zvg.)


Bezirk Affoltern

Freitag, 16. November 2018

Drei Tage «Musigfäscht» in Hausen

hinter-gründe

In gut sieben Monaten feiert die Harmonie Hausen ihr Jubiläum – mit regionalem Musiktag

D

Nach dem regionalen Musiktag 2016 in Dietikon wird im kommenden Jahr Hausen die Musikvereine aus dem Knonauer Amt, dem Limmattal und von weiter her empfangen. Zudem feiert der lokale Musikverein sein 125-jähriges Bestehen. ................................................... von thomas stöckli «Die Vorbereitungen sind auf Kurs», verrät Georges Köpfli. Der ehemalige Gemeinderat ist OK-Präsident des «Musigfäschts», das der Musikverein Harmonie Hausen fürs letzte JuniWochenende (28. bis 30. Juni) im kommenden Jahr plant. Was die Infrastruktur um das grosse Festzelt für an die 1000 Personen anbelangt, darf die Dorfmusik auf die Schulanlage zählen. Die Konzertvorträge finden in der reformierten Kirche statt, für die Marschmusikparaden wird die Ebertswilerstrasse zwischen Albisbrunn und Schulareal vorübergehend gesperrt. Das Sponsoring-Ziel von 60 000 Franken sei zwar noch nicht ganz erreicht, so Köpfli, «aber wir sind optimistisch.» Dafür steht das Rahmenprogramm schon weitgehend. Und das hat es in sich. Mit «Abba 99» ist es dem Musikverein gelungen, für den Samstagabend Profimusiker zu verpflich-

zur sache Der Musiktag Der Musiktag Amt und Limmattal fand früher alljährlich, zuletzt allerdings nur noch alle zwei bis fünf Jahre statt. Die letzten Ämtler Gastgeber waren Ottenbach (2000), Maschwanden (2002), Stallikon (2003) und Bonstetten (2013). Der MV Harmonie Hausen hat den Anlass 1994 letztmals organisiert – damals zum 100-Jahre-Jubiläum. Nach dem Gastspiel in Hausen 2019 wird der Musiktag 2020 gleich nochmals ins Knonauer Amt kommen. Dann nach Affoltern, wo die Stadtharmonie ihr 100-jähriges Bestehen feiern darf.

Zwischen Albisbrunn und dem Schulareal wird am Musiktag 2019 die Marschmusik-Parade stattfinden. Von links: Ueli Imhof, Präsident MV Harmonie Hausen, Dirigentin Rägle Brawand und Georges Köpfli, OK-Präsident Musiktag. (Bild Thomas Stöckli) ten, die mit ihrer überzeugenden Bühnenshow und den originalgetreuen Outfits der schwedischen Kultband Tribut zollen und es verstehen, die Unbekümmertheit und Lebensfreude dieser einmaligen Ära zu vermitteln. «Die Musik von ‹Abba› spricht verschiedene Altersgruppen an», begründet der OKPräsident die Musikwahl.

Dorffest am Freitagabend Der Freitagabend ist dem 125-JahreVereinsjubiläum gewidmet und versteht sich als Fest fürs Dorf – mit freiem Eintritt. Neben einem Gesamtchor aus allen möglichen Gesangsformationen aus dem Dorf werden an diesem Abend auch drei lokale Rockbands und natürlich die Harmonie Hausen selber auf der Bühne zu hören sein – übrigens zum einzigen Mal an diesem Wochenende. Am Samstag und Sonntag beschränken sich die Hausemer nämlich auf ihre Rolle als Gastgeber. Und als solche werden sie rund 700

Musikanten zu bewirten haben – unterstützt durch die anderen Dorfvereine. «Es dürfte kein Problem sein, genügend Helfer zu finden», so Präsident Ueli Imhof zuversichtlich. Schliesslich habe sich die Zusammenarbeit unter den Dorfvereinen schon am Schwingfest bewährt. Zur Teilnahme angemeldet haben sich alle 17 Musikvereine aus der Region Amt und Limmattal, dazu noch drei Gastvereine aus Allenwinden (Baar, ZG), Jonen (AG) sowie Langnau am Albis. Jede Formation wird rund 15 Minuten Zeit haben, das Publikum und die Jury zu überzeugen. «Die Stückwahl ist frei», sagt Rägle Brawand, musikalische Leiterin der Harmonie Hausen. Rangliste werde es keine geben, aber aufbauende Kritik.

Konzert mit dem katholischen Kirchenchor Auch wenn die Harmonie Hausem am Musiktag nicht mitmischt, so wird der

Probenbetrieb in den kommenden Wochen und Monaten keineswegs vernachlässigt. Schliesslich stehen Auftritte im üblichen Rahmen an. Die nächsten sind bereits vom 23. bis 25. November, die Kirchenkonzerte, gemeinsam mit dem katholischen Kirchenchor. Unter dem Motto «Nordlichter» präsentieren die über 100 Sänger und Musikanten ein bunt gemischtes Programm von Klassik, Pop und Filmmusik sowie traditionellen Volksweisen. Das Kirchenkonzert setzt eine lange Tradition fort an musikalischen Co-Produktionen, sei es mit Gesang, Streichmusik, Dudelsack oder Jazz. «Der Musikverein soll nichts Altertümliches sein», betont Ueli Imhof, «sondern auch für Neuzuzüger attraktiv.» In diesem Sinn soll das «Musigfäscht» dann auch dazu dienen, die Werbetrommel zu rühren. Weitere Infos unter www.hausen2019.ch oder www.mvhausen.ch.

Reppisch: Gehölzpflege für die Natur

Massnahmen im Rahmen der Umsetzung Ökokorridor Von November 2018 bis März 2019 werden entlang der Reppisch zwischen Sellenbüren und Aumüli wie in den Jahren zuvor Unterhalts- und Pflegemassnahmen an Gehölzen durchgeführt. In den nächsten Monaten werden an ausgewählten Stellen entlang der Reppisch Gehölze zurückgeschnitten und verjüngt. Ziel der Massnahmen ist die Förderung von dichten, stufig aufgebauten Heckenabschnitten mit vielfältiger Struktur. anzeige

baute Strauchbestände unterschiedlichen Alters als Niststandorte und Unterschlüpfe unverzichtbar. Zudem stellen gut besonnte Ufer- und Bachpartien wichtige Entwicklungsräume für Reptilien, Amphibien und spezialisierte Libellen sowie seltene Pflanzenarten wie zum Beispiel Orchideen, die Akelei oder den Gelben Eisenhut dar.

Von den Massnahmen profitieren auch Schmetterlinge, zum Beispiel der Kaisermantel. (Bild zvg.) Für Vögel und zahlreiche weitere Kleintiere sind dichte, vielfältig aufge-

Strukturvielfalt nimmt zu Die stattfindenden Pflegearbeiten stützen sich auf biologische Abklärungen ab und erfolgen gezielt unter Berücksichtigung der Bedürfnisse von vor-

handenen Lebensgemeinschaften. Die Erfahrungen mit den in den letzten Jahren getroffenen Massnahmen zeigen, dass auftretende «Wunden» in den Gehölzen bald verheilen und die Strukturvielfalt erhöhen. Um den Eingriff naturverträglich zu gestalten, werden die im Pflegeplan angeregten Massnahmen im Gehölzbereich der Reppisch zudem nicht alle gleichzeitig, sondern räumlich und zeitlich gestaffelt über mehrere Jahre verteilt vorgenommen. Ebenso wird eine fachliche Begleitung durch eine speziell eingesetzte Arbeitsgruppe gewährleistet. (pd.)

13

Wandel in Hausen/Heisch

as Dorf Hausen ist auf den ersten Blick die Oberämtler Metropole. Doch der Schein trügt. Der «Vorort» Heisch macht sich immer mehr. Dort verbrachte ich meine ersten zwölf Lebensjahre, bevor unsere Familie in den Weiler Wesenmatt umzog. Nach der Heirat wechselte ich ins Dorf in jene Wohnung, die sich direkt über der heutigen ZKB befindet, wo zu meiner Zeit der Konsum und später der Volg-Laden waren. Ein Schulhaus hatten wir auch schon in Heisch. Der stattliche Bau neben dem Fabrikgebäude der früheren Magnet AG wird zwar längst als Wohnhaus genutzt. Sodann gab es ein Restaurant, die Schönegg. Ein «Depot», wie man die kleinen Läden der landwirtschaftlichen Genossenschaft nannte, war ebenfalls vorhanden. Das war es dann aber schon. In Hausen selbst gab es mit der «Alten Post», dem «Wiesenthal», dem «Hirschen» und dem «Löwen» eine grosse Auswahl an Restaurants. Die Metzgereien Kellenberger (später Vetsch, heute Weiss) und Huber sowie zwei Bäckereien ergänzten das Angebot im Dorf. Doch nun ist alles anders. Der Volg beschränkt sich längst auf den Standort Heisch, baute dort grosszügig aus und hat seit über zehn Jahren sogar am Sonntag offen. Somit fehlt ein Lebensmittel-Laden in Hausen. Die Post, an die nur noch die vergitterten Fenster am Gebäude und der Name des Platzes erinnern, hat ja auch das Zeitliche gesegnet und befindet sich in Mini-Format im Volg Heisch. Und nun will die ZKB ihre Agentur ebenfalls dichtmachen. Zwar gibt es noch die Raiffeisen vor Ort, der ich aber nicht nur wegen der ständigen Turbulenzen in ihren höheren Rängen längerfristig eher eine beschränkte Überlebenschance einräume. So bleibt als Aushängeschild in Hausen neben der imposanten Kirche, dem stattlichen Gemeindehaus und dem Neubau mit der Bäckerei Pfyl nur noch der «Löwen», der sich seit dem Besitzerwechsel bestens herausgeputzt hat und mit einer Bar ergänzt wurde. Wären nicht diese markanten Gebäude mitten im Dorf, so könnte man bald einmal auf den Gedanken kommen, Heisch mit Volg und Postablage als neue Oberämtler Metropole zu bezeichnen. Oder vielleicht werden früher oder später die Karten ganz neu gemischt, wenn Kappel und Rifferswil einmal unter den Schirm von Hausen kommen wollen. Dann kann ja auch eine ganz neue Gemeinde-Bezeichnung in Erwägung gezogen werden. Wie wäre es in Anlehnung an den Türlersee und die frühere Kaltwasser-Heilanstalt Albisbrunn mit «Bad Albis»? So gäbe es auch keine Verwechslungen mehr mit Hausen im Aargau oder dem Hausersee bei Ossingen. Erich Rüfenacht anzeige


Für alle Sinne Deshalb setzt das Bünter-Team seine ganze Leidenschaft und gezieltes Fachwissen für bleibend schöne Räume im Freien ein. Sei es ein entspannender Ort zum Relaxen, eine Wiese zum Spielen oder einfach ein Beet für das Gemüse aus eigenem Anbau, in einer Kombination aus naturnahem und konventionellem Garten ist Platz für jedes Bedürfnis. Da summt und plätschert es, es duftet herrlich, da wird gebrötelt und gelacht, aber manchmal ist es auch einfach still. Geschäftsinhaber Andy Bünter ist überzeugt, dass die Integration des Naturnahen in unsere vorhandene Gartenlandschaft eine einmalige Chance für eine artenreiche und bunte Zukunft ist.

Wie so oft im Leben kommt es auf den richtigen Mix an: Wer sich für einen naturnahen Garten entscheidet, braucht auf seinen gepflegten Rasen noch lange nicht zu verzichten. Wie so oft im Leben kommt es auf den richtigen Mix an: Wer sich für einen naturnahen Garten entscheidet, braucht auf seinen gepflegten Rasen noch lange nicht zu verzichten. Ein gelungenes Nebeneinander von herkömmlichen und naturnahen Elementen ist die beste Voraussetzung, um die Artenvielfalt in unseren Gärten neu zu beleben. Ganz gleich ob Neuanlage oder Teil-Renaturierung, ein naturnaher Gartenbereich weckt neues Leben inmitten unserer gewohnten Umgebung.

Aus Liebe zur Natur 8932 Mettmenstetten Tel 043 268 41 41 info@buentergarten.ch

Ein innovatives Unternehmen mit Tradition Seit über 50 Jahren ist die Elektro Roth AG in Mettmenstetten ansässig. Das umfassende Angebot im Bereich Elektroinstallationen reicht von der Planung über die Installation, Telecom, EDV, Installation von Fotovoltaikanlagen bis zum Kundenservice. Zu unseren Kunden gehören Privatpersonen, Firmen, Gemeinden und Verwaltungen. Gerne sind wir Ihr Partner für die Planung und Ausführung Ihrer Elektroinstallation im Neu- und Umbau.

Wir stehen auch Kopf für Sie

Wir sind offizieller V-Zug-Vertriebspartner. Aktuell wollen wir unseren Mitarbeiterbestand durch motivierte Elektroinstallateure EFZ für den Neu- und Umbau sowie für den Kundenservice ergänzen, zudem haben wir auf Sommer 2019 Lehrstellen als Elektroinstallateure EFZ zu vergeben.

…denn liebe Kundin, lieber Kunde – unser wichtigstes Gut sind Sie. Seit über 32 Jahren ein erfahrenes und leistungsstarkes Unternehmen für die gesamte Palette des Maler- und Sandstrahlhandwerkes. Die Freude am Beruf und ihre langjährige Erfahrung können Bernd Meier und Team seit Jahren ihren Lehrlingen weitergeben, was das Unternehmen sehr bereichert.

Lassen auch Sie sich von uns kompetent an unserem Stand beraten. Wir freuen uns auf Sie!

Elektro Roth AG

Elektro Roth AG Gebäude- und Anlagetechnik Albisstrasse 24 CH-8932 Mettmenstetten Tel +41 44 768 50 10 info@elektroroth.ch www.elektroroth.ch

Der Getränkemarkt steht für alle offen

Ihre Sanierungen, Um- und Anbauten in guten Händen

Die Bill & Siegfried Getränke AG gibt es seit 25 Jahren. Heute beschäftigen wir 10 Mitarbeiter und 3 Lehrlinge.

Unser in dritter Generation geführter Familienbetrieb BÄR BAU ist auf Sanierungen, Um- und Anbauten spezialisiert. Um die richtige und effizienteste Lösung zu finden, bringen wir von Beginn weg unser Fach- und Erfahrungswissen mit ein, nehmen Kundenwünsche ernst und halten was wir versprechen. Zuverlässigkeit und Termintreue sind genauso selbstverständlich wie eine transparente Kommunikation. Diese Wertschätzung zeigt sich auch im freundlichen Auftreten unserer Mitarbeitenden ge-

Unser Getränkeabholmarkt steht für jedermann offen. Sie können sich bei uns die Getränke kaufen für zu Hause. Auch können Sie sich bei uns eindecken für Ihre nächste Party und können die nichtgebrauchten Flaschen wieder zurückbringen. Wir vermieten Kühlschränke, Weingläser, Sektgläser und noch vieles mehr. Im Abholmarkt finden Sie ein Sortiment von über 3000 Artikeln. Wir sind der Getränkespezialist im Knonauer Amt. «Wir löschen jeden Durst» ist unser Slogan. Besuchen Sie auch unsere neue Homepage www.bill-siegfried.ch !

genüber den Auftraggebern. Vom Erstgespräch über die gesamte Abwicklung bis zur Garantieabnahme der Arbeiten steht bei uns eines im Zentrum: Das gute Gefühl des Kunden, bei BÄR BAU in guten Händen und jederzeit kompetent beraten und gut aufgehoben zu sein.

Daniel Bill und seine «rechte Hand» Doris Ziesack bilden seit über zwanzig Jahren ein gutes Team.

BÄR BAU AG Sanierungen, Um- & Anbauten Büelstrasse 2 8926 Hauptikon

Tracenet

Paper Pearls

IT-Dienstleister seit 1994 in Affoltern a.A. – herzlich willkommen

IT für KMU und Privatpersonen Wir legen Wert auf die Sicherheit Ihrer Daten und garantieren einen reibungslosen, kontinuierlichen Betrieb Ihrer IT-Infrastruktur – rund um die Uhr, 365 Tage. Unsere Kompetenzen, hier sind wir stark: • Sichere Backups, sicher gegen Trojaner • Hochverfügbare Infrastruktur wie Server, Storage • Hosting von Kundenserver in Schweizer Hochsicherheits-DataCenter • VoIP – Lösungen • Videoüberwachung Beratung

Verkauf

Support


Forum

Freitag, 16. November 2018

15

Balzaretti trifft Blocher Selbstbestimmungs-Initiative: unnötig und schädlich

Am kommenden Montag ab 19.30 Uhr treffen sich im Kasino Affoltern zwei ausgewiesene Fachleute in unserem Land, zur Frage der laufenden Bemühungen um neue Abkommen mit der Europäischen Union. Alt Bundesrat Blocher, der sich seit Jahrzehnten intensiv mit der Erhaltung der Souveränität unseres Landes auseinandersetzt, muss man nicht mehr besonders vorstellen. Ein Abkommen mit dynamischer Rechtsanpassung und fremden Richtern mit der EU sei für die Schweiz nicht annehmbar, so seine Aussage. «Die Leute sollen wissen was wir tun.» Das sagt Staatssekretär Roberto Balzaretti. Balzaretti ist seit 1. Februar 2018 Direktor der Direktion für europäische Angelegenheiten (DEA). Der gebürtige Tessiner koordiniert die Verhandlungen der Schweiz mit der EU. Seit Juli 2018 ist die DEA auch verantwortlich für die bilateralen Beziehungen, welche die Schweiz mit den EU Staaten sowie den Efta-Staaten unterhält.

Abstimmung vom 25. November.

Christoph Blocher.

Roberto Balzaretti.

Am 28. September hat der Bundesrat beschlossen, die Verhandlungen über das institutionelle Abkommen mit der EU im Rahmen des bestehenden Mandats fortzusetzen. Was das heisst, darüber erfahren Anwesende mehr am kommenden Montagabend wenn sich – vorläufig für die Schweiz einmalig – Balzaretti und Blocher zur Diskussion im Kasino in Affoltern treffen. Das Gespräch wird geleitet vom bekannten Journalisten Reto Brennwald. Die Organisatoren freuen sich auf eine grosse Zahl Besucherinnen und Besucher. SVP Bezirk Affoltern

Eigentlich funktioniert die direkte Demokratie in der Schweiz seit über 150 Jahren ganz gut. Auf Gemeinde-, Kantons- und Bundesebene können wir mehrmals pro Jahr zu den unterschiedlichsten Fragen Stellung nehmen und selbst Kuhhörner könnten es schaffen, in die Verfassung aufgenommen zu werden. So wird unser System weltweit auch immer wieder als Vorbild bezeichnet und viele beneiden uns darum. Die Mitsprache der Bürger ist gewährleistet und die Gewaltenteilung wird weitgehend eingehalten. Natürlich gibt es Volksabstimmungen, Parlamentsbeschlüsse und Gerichtsentscheide, die einem nicht passen. Mit Initiativen, Referenden und Vorstössen kann aber alles Bisherige hinterfragt oder Neues verlangt werden. Und davon wird wirklich ausgiebig Gebrauch gemacht, nicht zuletzt von der

Teure Steuer- und AHV-Reform «SVP bi de Lüt» in Wettswil mit Nationalrat Bruno Walliser. Es ging zwar nicht um die Selbstbestimmungsinitiative, aber die im Parlament verabschiedete Revision der Steuer- und AHV-Gesetze sind ein Paradebeispiel dafür, dass die Schweiz nicht mehr selbstständig entscheidet, sondern nur noch die Befehle aus der OECD bzw. der EU ausführt. Leidtragende sind der Mittelstand und die KMU, die zur Kasse gebeten werden. Wenn man 2 Mrd. Franken weniger an Steuern einnimmt, weil die Steuern für Schweizer Unternehmen gesenkt, für ausländische, bisher steuerlich privilegierte Unternehmen angehoben werden, dann kann man diese Steuerausfälle nicht mit weiteren 2 Mrd. Franken Ausgaben für die AHV kompensieren. Irgendjemand muss diese 2 Mrd. Franken zahlen. Dieser Je-

mand sind die Schweizer KMU, die 1.1 Mrd. Franken in Form von höheren AHV-Beiträgen (8,7 statt 8,4 Lohnprozent) leisten müssen. Dazu kommen weitere 0.9 Mrd. Franken aus Steuereinnahmen. Nationalrat Bruno Walliser, ein Kaminfegermeister mit zehn Angestellten, hat die Rechnung auch für sein KMU-Unternehmen gemacht und kommt zum Schluss, dass diese Vorlage ihm und seinen Angestellten ausser neuen Abgaben nichts bringt. Die Vorlage birgt auch das Risiko, dass gegen die steuerlichen Anpassungen im Kanton das Referendum ergriffen und die Vorlage abgelehnt wird. Dann bleiben zwar die höheren Abgaben für die AHV, aber die Steuersenkungen bleiben vorderhand aus. Am meisten ärgerte sich Bruno Walliser, dass eine echte Revision der AHV einmal mehr verschoben wurde. Die neu beschlossenen Finanzeinnahmen der

AHV reichen höchstens drei Jahre aus. Spätestens dann muss auch die Sanierung der Invalidenversicherung erneut diskutiert werden, denn die Spezialisten des Bundes haben sich einmal mehr verrechnet. Alt Nationalrat Toni Bortoluzzi, Sozialversicherungsexperte der SVP, stellte fest, dass die Schulden der IV, deren Sanierung weitgehend abgeschlossen sein sollte, immer noch 10 Mrd. Franken betragen. Die Veranstaltung wurde von der SVP Wettswil auch als Auftakt zum Wahlkampf ihres lokalen Kantonsratskandidaten Marc Bochsler genutzt, der sich mit einem klaren Bekenntnis zur Selbstbestimmungsinitiative profilierte. Der 36-jährige Unternehmer und Treuhänder hat realistische Chance, nach vielen Jahren wieder einmal Wettswil im Kantonsrat zu vertreten. Hans Kaufmann, alt Nationalrat SVP, Wettswil

«Versteckis» hinter Menschenrechten Abstimmung vom 25. November. Die ganze Aufregung rund um die Selbstbestimmungsinitiative verstehe ich nicht. Es geht doch nur darum, ob bei Widersprüchen ein internationaler Vertrag vorgeht oder das Schweizer Recht. Die Verwirklichung der Menschenrechte ist immer noch garantiert, sind diese doch in unserer Bundesverfassung verankert. Falls bereits heute solche internationalen Verträge im Widerspruch zum Schweizer Recht stehen sollten, so ist es doch das Normalste, dass man diese Verträge anpassen muss. Übrigens mache ich dies auch im Geschäfts- oder im Privatleben, wenn ein Vertrag nicht mehr gültig oder sich etwas geändert hat, passen wir diese Verträge an. Oder sollen

unsere Stimmen und unser Willen ohne jegliche Wirkung ins Leere laufen? Wenn man sich schon schamlos an den Worthülsen des internationalen Rechts bedient, so will ich auch, dass in Sachen Selbstbestimmung diese «internationalen Standards» gelten. Auch bei unseren wichtigen Handelspartnern geht oft das Landesrecht vor, so zum Beispiel in Deutschland! Trotzdem käme es mir nie in den Sinn zu behaupten, dass Deutschland irgendwelche Menschenrechte missachten würde oder kein zuverlässiger Partner sei. Das habe ich auch noch nie in dieser Form gehört. Dieser ganze Bezug auf irgendwelche, nicht fassbaren Menschenrechte ist doch völlige Angstmacherei. Das ganze «Versteckis» hinter «Menschenrechten» lenkt doch

davon ab, dass ich als «normalo» Mittelständer Jahr für Jahr immer mehr Abgaben, Steuern und Krankenkassenprämien bezahlen muss. Oder auch, dass ich mich in den Städten immer mehr fremd fühle. Werde ich mit meinen Sorgen und Belastungen ernstgenommen? Nein. Wo oder was sind meine «Menschenrechte»? Diese Frage zu stellen ist doch bis heute geradezu ketzerisch oder man wird weggelächelt. Heisst ein Nein zur Initiative, dass ich auch weiterhin alles hinnehmen muss und meine Stimme auch bei für mich wichtigen Themen garantiert nicht ernstgenommen wird? Das kann und will ich mir ganz sicher nicht zumuten. Ich werde am 25. November ein Ja in die Urne legen! Marc Bochsler, SVP Wettswil

Natur so belassen, wie sie wächst Abstimmung vom 25. November. Anhänger und Liebhaber von Kühen (und Ziegen) mit Hörnern können diese täglich auf den Milchpackungen betrachten. Es ist ein Klischee, das der heutigen Wirklichkeit fast nirgends mehr entspricht. Laut den Initianten der Hornkuhinitiative brauchen die Kühe ihre Hörner zur gegenseitigen Kommunikation. Die kann manchmal auch physisch sein und im Kräftemessen ihre Rangordnung unterstützen, wie bei den Eringer Kühen im Wallis. Letzteres kann in Affoltern am Brei-

tenweg gelegentlich bei den Zwergziegen beobachtet werden. Aber nicht bei allen Kühen sind die Hörner ausgebrannt. Ein Spaziergang zum Gutsbetrieb Weid in Rossau bestätigt das Bild auf den Milchpackungen: eine Herde Kühe mit Hörnern, die friedlich weidet, ein Laufstall, wo jedes Tier seinen geräumigen Platz hat. Ein Gedanke, der einen beschäftigen kann: Wie würden die Menschen einander verstehen, wenn sie keine Ohrmuscheln hätten? Horn und Ohrmuschel sind zwar nicht direkt vergleichbar, haben aber eine vergleichbare Funktion. Das bes-

sere gegenseitige Verstehen. Da stellt sich die Sinnfrage: muss die Tier- und Pflanzenwelt – mit technischen Mitteln – immer und allein auf die Bedürfnisse der Menschen ausgerichtet werden? Warum kann man die Natur nicht so belassen, wie sie gewachsen ist? Es gibt für die Menschheit weit grössere Gefahren als Tierhörner. Denken wir nur schon an den massiven Rückgang der Insektenpopulation. Im Film «More than honey» von Markus Imhoof, wo Chinesen die Blütenbestäubung mit Pinseln vornehmen müssen. Heinrich Schneebeli, Affoltern

SVP. Was natürlich ihr gutes Recht ist. Bei der Selbstbestimmungs-Initiative vom 25. November wird nun fast gebetsmühlenhaft der Ausdruck der «Fremden Richter» bemüht, die unsere Volksentscheide ignorierten und geltendes Recht umstossen würden. Tatsächlich richtet sich die Initiative aber primär gegen unsere eigenen Bundesrichter, und nicht zuletzt auch gegen den Bundesrat und das Parlament. Tatsächlich ist der Aufhänger für die Initiative ein Bundesgerichtsurteil aus dem Jahr 2012, als unser oberstes Gericht einen Thurgauer Ausweisungsentscheid gegen einen mazedonischen Drogenkurier umstiess. Also nicht fremde, sondern unsere ureigenen Bundesrichter haben aus Sicht der SVP falsch geurteilt und damit die Verfassung verletzt. Dass bei einem Ja zur Initiative auch unser Bundesrat und das Parlament in ihrem Handlungsspielraum massiv eingeschränkt wür-

den, wäre eine weitere im Abstimmungskampf leider viel zu wenig beachtete Folge. Und dass ausgerechnet die grösste Partei mit zwei Bundesräten und den meisten Abgeordneten im Nationalrat deren Einfluss auf Gesetzesvorlagen schmälern will, scheint mir doch recht problematisch. Dass die Initiative auch negative Auswirkungen, insbesondere auf unsere Exportwirtschaft hätte, ist weitgehend unbestritten. Arbeitsplätze wären sicher gefährdet. Nur schon die Vorstellung macht mir grösste Mühe, dass die Schweiz im Ausland nicht mehr als Vertragspartner wahrgenommen würde, dem man vertrauen kann und der sich an abgeschlossene Verträge hält. Darum: Die Initiative ist unnötig, zu radikal und unschweizerisch, sie gehört abgelehnt! Rolf Hegetschweiler, alt Nationalrat FDP, Ottenbach

GLP: Eindrückliche Kandidatenliste Die Grünliberalen der Region Knonauer Amt haben an ihrer Mitgliederversammlung vom 7. November die Kandidatenliste für die Kantonsratswahlen vom 24. März 2019 beschlossen. Ronald Alder (Ottenbach, bisher) hat Umweltnaturwissenschaften an der ETH studiert, einen Executive MBA Abschluss in General Management erlangt und arbeitet als Geschäftsleitungsmitglied in einem Biotechunternehmen. Er ist Gemeinderat in Ottenbach, Präsident der Gesundheitsvorsteherkonferenz unseres Bezirks, Verwaltungsrat des Sozialdienstes und Vorstandsmitglied der Standortförderung. Dank seinem Engagement in diesen Ämtern kennt er die Anliegen unserer Gemeinden und des Bezirkes sehr gut und kann sie im Kantonsrat kompetent einbringen. Im Kantonsrat erlebt er, dass die Interessen von Umwelt und Wirtschaft nur von den Grünliberalen konsequent und verbindlich vertreten werden. Nicole Beck-Taubenest (Aeugst) hat Wirtschaftswissenschaften studiert und ein Nachdiplomstudium Management im Gesundheitswesen abgeschlossen. Sie ist seit 25 Jahren im Gesundheitswesen tätig und seit 20 Jahren Inhaberin einer BeratungsAgentur. Sie war im dualen Bildungssystem als Prüfungsexpertin und Prüfungsleiterin in Verkauf und Marketing. In Aeugst war sie im Elternrat und ist seit 2018 Mitglied der Sozialbehörde. Sie engagiert sich bei den Grünliberalen, weil diese wirtschaftsfreundliche Lösungen für Umweltprobleme anstreben. Roland Schneider (Hedingen) hat Betriebswirtschaft studiert und ein Executive MBA an der Uni St. Gallen als Business Engineer abgeschlossen. Seit den Neunzigerjahren ist er in der Industrie tätig, heute als Finanzleiter (CFO) bei der Firma Trapeze. Er engagiert sich als Schulpräsident und Gemeinderat in Hedingen. Als Mitglied der Grünliberalen legt er grossen Wert

auf ein liberales System, welches dem Individuum möglichst Freiräume bietet. Zudem ist er überzeugt, dass wir als Gesellschaft der Umwelt viel stärker Sorge tragen müssen als bis anhin. Michael Bommel (Affoltern) ist selbstständiger Unternehmer im Bereich Coaching und Personalberatung. Ehrenamtlich setzt er sich seit langer Zeit als Präsident für das Gemeinschaftszentrum Affoltern ein. Man kennt ihn auch als beharrlichen Schiffsbauer in Stallikon oder als RPKMitglied in Affoltern am Albis. Er setzt auf ein eigenverantwortliches Miteinander und glaubt an einfache, realisierbare wirtschaftliche Lösungen sowie an einen schlanken Staat. Diese Lösungen müssen im Einklang mit einer nachhaltigen Umweltpolitik stehen. Salomon Schneider (Ottenbach) hat nach der Lehre bei Büchi Optik in Affoltern ein Studium der Geschichte und Soziologie erfolgreich abgeschlossen. Als Redaktor des «Anzeigers» und als Polizeivorstand im Gemeinderat Ottenbach hat er sich ein breites Wissen über die Bedürfnisse der Säuliämtlerinnen und Säuliämtler erworben, bezüglich Gewerbe, Vereinen, Gemeinden, Sicherheit, Sozialfragen, Energie und mehr. Er hat sich dank seiner Sachkenntnis zum politischen Brückenbauer entwickelt, jenseits von Parteiprogrammen und Ideologien. Hans Wiesner (Bonstetten) setzt sich seit vielen Jahren auf kantonaler Ebene für den öffentlichen Verkehr und eine nachhaltige Energiepolitik ein. Er war bis 2017 Kantonsrat für die Grünliberalen. «Im Flugverkehr sollten Mineralölsteuer und CO2-Kompensation ebenso selbstverständlich inbegriffen sein wie der Katalysator im Auto», meint er als Touristiker zu den Billigflügen. Im Säuliamt sind ihm als begeistertem Wanderer eine intakte Natur und lokal produzierte Nahrungsmittel ein Anliegen. Für den Vorstand der Grünliberalen Knonauer Amt: Dr. Thomas Beck

Kantonsratskandidaten der Grünliberalen. Von links: Roland Schneider (Schulpräsident Hedingen), Michael Bommel (RPK Affoltern), Ronald Alder (Kantonsrat und Gemeinderat Ottenbach), Nicole Beck-Taubenest (Sozialbehörde Aeugst), Salomon Schneider (alt Gemeinderat Ottenbach), Hans Wiesner (alt Kantonsrat). (Bild zvg.)


Veranstaltungen

Sankt Nikolaus und Schmutzli kommen wieder

St. Nikolaus Gesellschaft Affoltern am Albis seit 1949 www.SamichlausAaA.ch Wir besuchen vom 5. bis 9. Dezember 2018 alle Gemeinden im Bezirk Affoltern inkl. der Gemeinden Bonstetten, Wettswil, Stallikon. Für den Besuch von Sankt Nikolaus können Sie sich anmelden bei: Familie Stöckli oder Familie Koller

Telefon 044 761 59 56 Telefon 044 768 23 49

oder per E-Mail unter: mail@SamichlausAaA.ch Anmeldeschluss: 23. November 2018


Gewerbe/Dienstleistungen

193 Kilo Pilze geprüft

«Rock am Tannhof»

Die Affoltemer Kontrollstelle verzeichnete viele Steinpilze und Röhrlinge. > Seite 21

Die Ämtler Band «Last Avenue» spielt am Festival zwischen Kappel und Baar. > Seite 27

Stolze Jubilarin: 175 Jahre Baur Metallbau

Familienunternehmen in 6. Generation

Die Baur Metallbau AG feierte am Mittwochabend mit ihrem 175-Jährigen ein selbst in der traditionellen Schweizer Metallbauindustrie nicht alltägliches Jubiläum – gemeinsam mit Mitarbeitern, Wegbegleitern und Gästen. ................................................... von urs e. kneubühl Sie strahlt, die Glaspyramide über dem Salon des Baur au Lac in Zürich, genauso die Stahltreppe und die Garderoben des Schulhauses Pünten in Stallikon – beides Werke der Baur Metallbau AG. Gleichermassen in Glanz präsentierte sich vergangenen Mittwoch die Mettmenstetter Familienfirma selbst. Aus gutem Grund: Die stolze Jubilarin an der Erspachstrasse 24 hat entsprechend auch Brillantes zu feiern: Das 175-Jahr-Firmenjubiläum, eine über sechs Generationen reichende Geschichte sowie eine stolze Leistungsbilanz. 1843 von Konrad Baur sen. mit einer Werkstatt bei der Linde im Oberdorf gegründet, zählt die Firma heute mit massgeschneiderten Komplettlösungen aus Metall und Glas zu den gefragten Partnern von Architekten und Bauherren.

Von der Werkstatt bei der Linde an die Erspachstrasse Inhaberin und Geschäftsführerin Chantal Baur erläuterte in der lockerluftig gestalteten Werkhalle den geschichtlichen Werdegang des Betriebes mit heute 20 Mitarbeitern und seit jeher einhundertprozentiger Wertschöpfung in Mettmenstetten: 1868 hatte Gründersohn Konrad Baur jun. die Werkstatt bei der Linde übernommen und ausgebaut, 1894 dislozierte er in einen Neubau an der Albisstrasse 58. Vier Jahre später folgte Adolf Baur sen. und 1938 Adolf Baur jun. Werner

Baur, der die Firma 1970 übernommen hatte, liess 17 Jahre danach für den Betrieb eine neue Werkstatt am heutigen Standort bauen. Sohn Tristan Baur war der nächste in der Generationenfolge, verstarb allerdings 2012 unerwartet, worauf seine Schwester Chantal die Firma übernahm.

Auch in Zukunft höchste Qualität «Wir gehören heute zum erlesenen Kreis der Schweizer Metallbauunternehmen mit grosser Tradition, denn 175 Jahre sind auch in unserer Branche selten», freut sich Chantal Baur und fügt an, dass neben dem Traditionsbewusstsein sowie dem steten Streben nach qualitativ hochwertigen Produkten, professionellem Service und herausragenden Ideen vor allem die Fachkompetenz und der Einsatz der Mitarbeiter zum Erfolg beitrage. Vater Werner seinerseits erinnerte sich in seinem Rückblick vor allem an Episödchen und Anekdoten, womit er bei den Gästen einige Lacher ernten konnte. Etwa, als er erzählte, wie sein Grossvater damals Sack und Pack schnürte, um in die grosse, weite Welt hinauszuziehen, dann allerdings in Cham bereits wieder umkehrte, weil ihn das Heimweh gepackt hatte. Gemeinsam mit Tochter Chantal bedankte er sich bei Mitarbeitern, Ehemaligen, Partnerfirmen, Familie und Freunden. «Ihr seid alle Teil unserer Firmengeschichte, an welcher ihr auch mitgeschrieben habt», bekräftigte die heutige Baur-Geschäftsführerin und fügte umgehend an: «Solch tolle Mitarbeiter und Partner zu haben, ist eine Freude und gibt zugleich Sicherheit.» Sie versprach, auch in Zukunft auf höchste Qualität zu achten, damit die Baur Metallbau AG weiterhin erfolgreich bleibt. Baur Metallbau AG, Erspachstrasse 24, Mettmenstetten, Telefon 044 767 01 35, info@baurmetallbau.ch, www.baurmetallbau.ch.

-

17

Im Viertelfinal Die Damen von Floorball Albis spielen am Samstag im Ligacup gegen Rüttenen. > Seite 29

Mit den Kindern gesund durch den Winter

Themenabend am 21. November in Affoltern Am Mittwoch, 21. November, findet an der Obstgartenstrasse in Affoltern von 19 bis 21.30 Uhr ein Themenabend mit Michèle Brüllhardt statt.

Chantal Baur, Inhaberin und Geschäftsführerin der Baur Metallbau AG, Mettmenstetten: «175 Firmenjahre sind auch in unserer Branche sehr selten …» (Bild kb.)

Freitag, 16. November 2018

Im Wetterwechsel kommt der eine oder andere Schnupfen oder Husten von Kindergarten oder Schule mit nach Hause. Ist es doch viel angenehmer, auf dem Schulhof ohne Jacke herumzutollen. Die Jacke bleibt dann schön warm im Klassenzimmer. Was ist der Unterschied zwischen einer Erkältung und einer Grippe? Schon bei den Begriffen kann eine Verwechslung lauern: Grippe, grippaler Infekt, Erkältung. Während die Erkältung, auch grippaler Infekt genannt, von den Rhino-, Adeno-, Parainfluenza- und RS-Viren ausgelöst wird, handelt es bei der Grippe um verschiedene Typen von Influenzaviren. Beides wird durch Tröpfcheninfektionen (Husten, Niesen oder Sprechen), seltener aber auch durch Schmierinfektionen (beispielsweise über Türgriffe oder in öffentlichen Verkehrsmitteln über Haltegriffe, ebenso beim Hände-

ausgeglichene Mutter ist ein wichtiger Bestandteil einer gesunden Familie. Der Fokus liegt voll und ganz in der praktischen und vielfältigen Anwendung. Sie erhalten Tipps und Tricks, die Naturmittel im Alltag zu integrieren. Michèle Brüllhardt zeigt Am Kurs lernen die Teilnehmer, wie sie auf natürlich mit im praxisnahen Kindern gesund durch den Winter kommen. (Bild pixabay) Workshop wie naschütteln) übertragen. Der Workshop turreine Pflanzenkräfte wirkungsvoll gibt einen Einblick, welche natürli- und unkompliziert anzuwenden sind. chen Mittel insbesondere für Kinder Vorkenntnisse sind für diesen Kurs geeignet sind. Ob ätherische Öle, keine erforderlich. (pd.) Bachblüten, Homöopathie oder Schüssler-Salze. An diesem Abend er- Mittwoch, 21. November, von 19 bis 21.30 Uhr, halten die Teilnehmenden einen Ein- Workshop in der Flügelwerkstatt, Obstgartenstrasse blick in die Naturmittel und lernen 19, Affoltern. In der Kursgebühr von 30 Franken die ersten wichtigen Mittel für Babys sind das Skript und die Materialkosten für einen bis Teenager näher kennen. Neben Roll-On enthalten. Eine Anmeldung ist erforderlich wichtigen Kenntnissen zu den häufigs- unter 079 634 13 94 oder per E-Mail: ten Krankheiten erhalten sie auch In- administration@urmi-natur.com. fos für das eigene Wohlbefinden. Eine Weitere Informationen: www.urmi-natur.ch

Grund zum Feiern bei Maler Launer

Zwei Mitarbeiter feiern ihre Dienstjubiläen beim Obfelder Betrieb René Hagenbuch und Ramon Burkart arbeiten seit 40 und 25 Jahren im Maler-Traditionsbetrieb in Obfelden. Bei Maler Launer dürfen mit René Hagenbuch und Ramon Burkart zwei langjährige Mitarbeiter ihr Firmenjubiläum feiern.

René Hagenbuch: 40 Jahre dabei und noch immer topmotiviert Still going strong! Oder eben: unermüdlich für seinen Betrieb im Einsatz: Seit 40 Jahren findet René Hagenbuch von Ottenbach den Weg zu Maler Launer an der Wolserstrasse in Obfelden. Wie die Zeit vergeht, kurz nach seiner Lehre in Schlieren ist er ins Ma-

ler-Launer-Team gekommen, das war im September 1977. Abgesehen von einem ganz kurzen Abstecher zu einer Fassadenisolationsfirma, ist er nun seit 40 Jahren bei Maler Launer im Betrieb. Er hat in dieser Zeit mit vier Launer-Generationen zusammengearbeitet (Jakob, Fredy, Dani und Luca Launer). René Hagenbuch hat mit seiner Erfahrung, Fachkenntnis und sauberen Arbeit bei der Kundschaft zum sehr guten Ruf von Maler Launer beigetragen. Er ist immer mit Freude und grossem Einsatz an der Arbeit. «René wir danken Dir für deine Treue und Deine wertvolle Arbeit in den letzten 40 Jahren und wünschen Dir alles Gute für die Zukunft, Gesundheit und Zufriedenheit», so Daniel Launer im Namen des ganzen Maler-Launer-Teams.

Der Ottenbacher René Hagenbuch leistet seit 40 Jahren bei Maler Launer hervorragende Arbeit. (Bilder zvg.)

Ramon Burkart: Grosse Fachkenntnis und grossuer Einsatz Anfang August 1993 kam Ramon Burkart noch als Jungspund mit dem Töffli von Merenschwand nach Obfelden in die Lehre und heute, 2018, als Familienvater, ist er nicht mehr mit dem Töffli unterwegs, aber er ist noch immer bei Maler Launer als Vorarbeiter im Team dabei. In diesen 25 Jahren hat Ramon Burkart mit seiner ruhigen, freundlichen Art und der grossen Fachkenntnis und Erfahrung unserem Geschäft nur gute Referenzen beschert. «Viele Kunden, ich als Chef und das Maler-Launer-Team schätzen dich sehr. Vielen Dank für deinen Einsatz in und für unserem Betrieb», so Daniel Launer im Namen des ganzen Maler-Launer-Teams. (pd.)

Ramon Burkart bereichert das Maler-Launer-Team in ruhiger, freundlicher Art seit 25 Jahren mit seinem Wissen.


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Kloster Kappel a. A.

Samstag, 17. November 18.00 Konzert mit dem Limmattaler Kammermusikkreis und Philippe Litzler Solotrompeter Tonhalle Zürich Leitung: Conrad Zwicky Eintritt frei, Kollekte Sonntag, 18. November 10.00 Gottesdienst Pfarrer Jürgen Schultz Im Anschluss Kirchenkaffee

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal Sonntag, 18. November 18.30 Gemeinsames Singen im Zwinglisaal 19.30 Abendgottesdienst mit Pfr. Christof Menzi Chiletaxi: L. Steinmann Mittwoch, 21. November 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 22. November 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Susanne Wey-Korthals

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 17. November 20.00 Jubiläums-Gospelkonzert in der Kirche Sonntag, 18. November 9.30 bis 9.55 Uhr «Morgenlob», Singen in der Kirche mit Christine Sommer 10.00 Gottesdienst «Von zweitletzten Dingen und vorletzten Fragen» Pfr. Th. Müller Donnerstag, 22. November 12.00 Seniorentreff Chlaushöck im Chilehuus

Ref. Kirche Bonstetten Freitag, 16. November 20.00 Kino in der Kirche «Zwinglis Erbe». Die bekannte Geschichte neu verfilmt Ab 12 Jahren. Eintritt frei Sonntag, 18. November 10.00 Gottesdienst mit Pfr. J. Häberli, Langnau a.A. Mitwirkung des Chors «Bonstetten mit Herz» An der Orgel: B. Enk

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 18. November 9.30 Gottesdienst mit Pfarrer Christof Menzi Montag, 19. November 19.00 bis 20.00 Uhr Meditation am Abend in der katholischen Kirche Freitag, 23. November 6.00 Kontemplatives Morgengebet

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 18. November 10.00 Gottesdienst mit Taufe Pfarrer Walter Hauser Getauft wird Timo Thurnherr Sunnemattstrasse Anschliessend Chilekafi

Ref. Kirche Kappel a. A. Samstag, 17. November 9.30 Chor-Projekt im Chor der Kirche Sonntag, 18. November 19.30 Abendgottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi 18.30 Gemeinsames Singen

Voranzeige: Sonntag, 25. November 15.30 Vernissage Ausstellung «Schnittiges» im Kloster Kappel Heidi Zbinden zeigt Scherenschnitte 17.15 Musik und Wort im Klosterkeller mit «Auf der Suche nach dem Glück» Susanne Ehrhardt (Klarinette & Blockflöte) und Swetlana Christoffel (Klavier) Lesungen: Pfr. Theo Haupt Eintritt frei, Kollekte

Ref. Kirche Knonau Samstag, 17. November Ausflug der Achtklässler zum Grossmünster Pfr. Maurer und Pfrn. Mehl Sonntag, 18. November Gottesdienst in Maschwanden oder Mettmenstetten zu besuchen Gottesdienstzeiten (siehe dort) Mittwoch, 21. November 12.00 Senioren-Essen im Giebel Donnerstag, 22. November 9.30 Fiire mit de Chline Freitag, 23. November 18.00 Komf-Unti in Knonau

Ref. Kirche Maschwanden Freitag,16. November 18.30 Frauenabend «Frauen ticken anders…» im Pfarrhaus Mettmenstetten mit Pfrn. C. Mehl, Pfrn. B. Bartels und J. Weiss 19.00 Aktion Weihnachtspäckli Samstag, 17. November cool@ref-Ausflug mit Pfrn. C. Mehl und Pfr. T. Maurer 13.30 Aktion Weihnachtspäckli Sonntag, 18. November 10.00 Gottesdienst «Hiobsbotschaften» in Maschwanden mit Pfrn. C. Mehl Musik: Marianne Rutscho

Ref. Kirche Mettmenstetten Freitag, 16. November Ab 18.30 Uhr Apéro 19.30 Vortrag «Männer ticken anders – Frauen auch» Im Pfarrhauskeller Ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit Meditationsnacht in der Kirche Leitung Andreas Fritz Samstag, 17. November 17.00 Konzert Marina Wehrli und Ioan Gramatic Sonntag, 18. November 10.00 Taufgottesdienst mit den 3.-Klass-Unti-Kindern Taufe Kyle Isoz Pfarrer Andreas Fritz Orgel Marina Wehrli Im Anschluss Apéro und Kolibri-Lagerrückblick 2018 www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Sonntag, 18. November 9.45 Kolibri Sonntagsclub für Kinder 10.00 Gottesdienst mit Pfrn.Susanne Wey Kornél Radics (Orgel) Montag, 19. November 15.45 Minichile Gruppe Ichtys Ref. Kirchgemeindehaus Dienstag, 20. November 14.00 Frauentreff Aufenthaltsraum Alte Landstrasse 33 Donnerstag, 22. November 12.00 Club 4 Gruppen Alpha + Omega

Samstag, 17. November 16.30 Gottesdienst im Haus Seewadel 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 18. November 9.00 Gottesdienst entfällt 10.00 Chinderchile im Pfarreizentrum 10.30 Familiengottesdienst zum Tag der Völker zusammen mit den italienischen Pfarreiangehörigen Musik: Konstantin Saltykov Orgel, Judith Müller, Geige Anschliessend Mittagessen im Pfarrei-Saal 17.00 Gottesdienst für die Kroaten Mittwoch, 21. November 9.15 Eucharistiefeier zum Elisabethentag Mit Kaffee und Verkauf von Kleingebäck Erlös: Elisabethenwerk

www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 18. November 10.00 Regionaler Gottesdienst in Hedingen Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47 Freitag, 23. November 20.30 Vollmondsingen im Chor der Kirche mit Andreas Manz www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 18. November 9.30 Gottesdienst 5. Mose 26,1–11: «Nach der Ernte». Pfrn. Bettina Bartels

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Freitag, 16. November 11.45 Stalliker Senioren Mittagessen im Restaurant Burestübli 19.00 Vernissage der Bilderausstellung «Von innen nach aussen» in den kirchlichen Räumen Wettswil Sonntag, 18. November 10.00 Kirche Stallikon Gottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler Fahrdienst: Anmeldung bis 17. Nov.: 044 700 25 69 11.15 Kirche Stallikon Jugendgottesdienst Dienstag, 20. November 19.00 Stille und Tanz in der Kirche Wettswil Mittwoch, 21. November 19.30 Bildersturm im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 22. November 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 12.30 Wettswiler Senioren Mittagessen im Restaurant Hirschen 14.30 Kafi Träff im Kirchgemeindesaal Wettswil

Kath. Kirche Bonstetten

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 16. November 16.00 Kerzenziehen 19.00 Kurs «lieben-scheitern-leben» 19.00 Alphalive Samstag, 17. November 10.00 Kerzenziehen Sonntag, 18. November 10.00 Gottesdienst Jaco Stadler Kinderprogramm 12.00 Muskathlon-Spaghettiplausch Montag, 19. November 12.00 Mittagstisch Dienstag, 20. November 14.15 60plus Bibeltreff Mittwoch, 21. November 19.00 Teens. peech in der EMK Mehr Infos: www.sunntig.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Samstag, 17. November 18.00 HGU-Eröffnungsgottesdienst 19.30 S. Messa in lingua italiana Sonntag, 18. November 10.00 Eucharistiefeier Dienstag, 20. November 19.30 Abendmesse Mittwoch, 21. November 9.15 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 22. November 19.00 Rosenkranz

Sonntag, 18. November 10.00 Gottesdienst (Predigt Claude Schmidt) KingsKids Montag, 19. November 15.30 KIDS-Treff Mittwoch, 21. November 19.00 PEECH in der EMK Donnerstag, 22. November 14.30 Frauen-Treff Mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Kath. Kirche Hausen a. A.

Pfingstgemeinde Affoltern a. A.,

Samstag, 17. November 17.00 Wortgottesfeier Sonntag, 18. November 11.00 Wortgottesfeier Montag, 19. November 19.00 Meditation Donnerstag, 22. November 8.15 Wortgottesfeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 18. November 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Anschliessend Chilekafi

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 18. November 10.30 Elisabethengottesdienst Mitgestaltung: Frauenverein Obfelden-Ottenbach Anschliessend Backwarenverkauf und Kaffeestube Erlös: Elisabethenwerk

Evang.-methodistische Kirche Affoltern a. A., Zürichstrasse 47 Sonntag, 18. November 9.45 Gottesdienst (Kanzeltausch mit ETG) Kinderhort Mehr unter: emk-affoltern.ch

Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 18. November 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 18. November 10.30 Gottesdienst Kleinkinderhort Sonntagsschulen und Unterricht Proben für die Weihnachtsaufführung 13.30 Offenes Singen für Jung und Alt Donnerstag, 22. November 20.00 Vortrag von Dr. med. Hans-Ruedi Pfeifer Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie Thema: «Aus dem Alltag eines Psychiaters und Seelsorgers» www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.45 Abendmahlsversammlung 11.05 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Gewerbe

Freitag, 16. November 2018

Eine ganze Woche im Zeichen des Advents

Entschleunigen bei «Unverblümt» Bei Kaffee, heisser Schokolade und einem feinen Kuchen die weihnachtliche Atmosphäre geniessen – dazu lädt Isabella Gut jedes Jahr in der Voradventszeit in ihr Atelier Unverblümt. Statt nur am Wochenende diesmal die ganze Woche. «Ich habe, gemerkt, dass die Leute immer weniger Zeit haben», begründet Isabella Gut den Schritt von der Adventsausstellung zur Adventswoche. Nun haben Interessierte noch mehr Gelegenheit, untertags oder am Abend vorbeizuschauen, zu entschleunigen und sich inspirieren zu lassen. Den Kundinnen und Kunden bietet sie eine grosse Auswahl an adventlichen Dekorationen, alle handgemacht. Vom klassischen Adventskranz über Tür- und Wandschmuck bis hin zu modernen Gestecken, etwa in der

Trendfarbe Rauchblau. Dabei zeigt sich immer wieder, dass sich die Experimentierfreude in der Vorweihnachtszeit in Grenzen hält: Die extravaganteren Sachen in Modefarben stossen zwar auf Begeisterung, gekauft werden dann allerdings doch meist die Klassiker in Crèmeweiss- und Bordeauxrottönen. Nicht nur die Adventswoche ist neu, erstmals wird Isabella Gut vom 16. bis 18. November an der regionalen Gewerbeschau «Rössli-Träff» dabei sein. Im Sommer hat sie zudem ihren Laden vergrössert und umgestaltet. 2018 sei für sie ein Jahr der Neuerungen, sagt sie, ein Aus-dem-Trott-herauskommen. (tst.)

Nach 18 Jahren wieder in Affoltern am Herd Leo Hagenbuch begeisterte als Gastkoch im Restaurant Central

Adventswoche im Blumenatelier Unverblümt, Dienstag, 20., bis Freitag, 23. November, 8 bis 12 und 14 bis 20 Uhr, sowie Samstag, 24. November, 8 bis 18 Uhr, Bahnhofstrasse 12, Mettmenstetten. www.unverbluemt.ch.

Sie trugen zu einem gelungenen Gourmet-Abend im Affoltemer «Central» bei, von links: Ruedi Müller, Stefan Stöckli, Leo Hagenbuch, Michi Stöckli, Els Imhof sowie Martina und Klaus Kappeler. (Bild Werner Schneiter)

Er kehrte nach 18 Jahren aus dem Engadin an den Kochherd in Affoltern zurück: Leo Hagenbuch, ehemaliger «Rosengarten»Wirt, begeisterte am Mittwoch als Gastkoch im «Central» gegen 100 Gäste.

Isabella Gut bietet eine grosse Auswahl an Adventsgestecken. (Bild Thomas Stöckli)

Verstärkung für den Coiffeur Schnitt Lounge Seit Kurzem bereichert Durime Sakiri das Team des Coiffeurs Schnitt Lounge. Termine sind per sofort jeweils samstags möglich. Vor ein paar Jahren haben sie bereits einmal in Ottenbach als Team zusammen gearbeitet. mit Durime Sakiri ist das Team nun wieder vereint in Merenschwand. Durime Sakiri Vorher war Duri- Islami. (Bild zvg.) me Sakiri in Mettmenstetten selbstständig gewesen. Trotz guter Geschäfte hat sie sich nach sechs Jahren für eine Familie entschieden und gab das Geschäft deshalb ab. Nach langer Zeit hat sie durch Zufall Nicole Hüsser wieder getroffen. Aus dem gemütlichen Coiffeurbesuch entstand die Idee, zusammen wieder ein Team zu bilden. Da Durime Sakiri ihren Job stets sehr gerne gemacht hat, fiel ihr die Entscheidung leicht, wieder in den Berufsalltag einzusteigen. Die Stärken von Durime Sakiri sind Colorationen, Haarverlängerungen und vor allem Hochsteckfrisuren für jeden Anlass. Seit Anfang November ist sie im Team. Durime Sakiri wird jeden Samstag im Geschäft sein. Terminvereinbarungen sind per sofort unter Telefon 056 664 40 55 möglich. (pd.)

Geschenkideen im Gewölbekeller An der 5. Adventsausstellung im Gewölbekeller in Obfelden sind am 24. und 25. November wieder tolle Betonobjekte, floristische Kreationen und fein duftende wie auch köstlich schmeckende Geschenkideen zu finden. Dieses Jahr überraschen Nicole Gerber und Sabrina Grünenwald mit einem neuen Raumkonzept. Der Gewölbekeller ist nun aufgeteilt in einen kleinen Ladenbereich im vorderen Teil und in einen Atelier-Werkstattbereich im Hintergrund. An der Adventsausstellung werden beide Teile stimmungsvoll in Szene gesetzt und man kann kreative Betonkunst mit floristischem Flair bewundern und erwerben. Zudem gibt es wieder allerlei Mitbringsel kulinarischer und dekorativer, wie auch nützlicher Art. In den Wochen nach der Ausstellung bis hin zu Weihnachten, möchten die beiden kreativen Frauen zwei Mal in der Woche das Atelier öffnen, damit auch die Möglichkeit besteht, nach der Ausstellung noch ein Geschenk für sich oder seine Liebsten auszusuchen. (pd.) 5. Adventsausstellung im «Gewölbekeller», Atelier 1830, Alte Landstrasse 16, Obfelden. Samstag, 24. November, 11 bis 17 Uhr, Sonntag, 25. November, 11 bis 17 Uhr. Ab dem 1. Dezember ist das Atelier 1830 wie folgt geöffnet:

Coiffeur Schnitt Lounge, Bremgartenstrasse 11, Merenschwand. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag von 8 bis 18.30 Uhr und am Samstag von 7 bis 13 Uhr. Es ist auch möglich, ausserhalb der Zeiten einen Termin zu bekommen.

19

mittwochs von 9 bis

Fein duftende Blumenkreationen.(Bild zvg.)

11 Uhr und von 19 bis 21 Uhr, samstags von 10 bis 12 Uhr. Infos: www.atelier 1830.ch.

Wiedersehen macht Freude. Unter diesem Titel kam der Gourmet-Abend im Restaurant Central in Affoltern daher. «Sali Leo, wie gahts? Scho lang nümme gseh». So und ähnlich tönte es an fast allen vollbesetzten Tischen. Leo Hagenbuch, den es vor 18 Jahren mit seiner Ehefrau Pia vom Restaurant Rosengarten in Affoltern ins Engadin zog und der dort inzwischen Alleininhaber vom Feinkostgeschäft Geronimi in St. Moritz ist, musste viele Hände schütteln. Erinnerungen an seine erfolgreiche Gastro-Zeit in Affoltern wurden wach, an seine feine Küche im «LaFleur», ein dem «Rosengarten» angegliedertes Gourmetlokal. Dass er

sein handwerkliches Können am Herd nicht verlernt hat, das bewies er am Mittwoch im «Central» als Gastkoch mit einem Mehrgänger: Der Wachtel auf Beluga-Linsen folgte ein Wolfsbarsch mit Polentaschnitte, Ratatouille und Selleriestroh. Schliesslich liess «Central»-Wirtin Els Imhof Zweierlei vom Kalb – Kalbsbacken und -rücken – auftischen, garniert mit Kartoffelcrêpes und Spinatterrine. Für eine feine Käseauswahl sorgten schliesslich Stefan Stöckli und sein Sohn Michi. «Es hat grosse Freude bereitet, wieder einmal in Affoltern zu kochen», sagte Leo Hagenbuch, als er sich nach etwa drei Stunden von der weissen Küchenschürze befreien konnte. «Hoffentlich kommt er wieder mal nach Affoltern», wünschte sich ein Gast, den die Gänge begeistert haben – wie wohl alle Gäste an diesem Abend, der auf grosses Interesse stiess. «Ich hätte 140 Plätze besetzen können», fügte Wirtin Els Imhof bei. 95 waren am Mittwoch möglich.

Wein vom Galgenstutz Die Weine von Mü’s Vinothek sind bekannt, jene von Klaus Kappeler zumindest in unserer Region weniger: Der Gründer der Goldbach Media AG, seit zehn Jahren in Aeugst wohnhaft, überraschte die Gäste mit seinen Gewächsen, die auf Gemeindegebiet von Walenstadt gedeihen: Felixer am Oelberg. Auf gut zwei Hektaren gibt es 40 Prozent Pinot und 60 Prozent Chardonnay. In guten Jahren sind das 8000 bis 10 000 Flaschen. Kappeler hat das Weingut vor 23 Jahren zusammen mit Partner Alois Walser von der Weberei Walenstadt erworben, die in früheren Jahren ihre Kundschaft mit Rebensaft beglückte. Sogar im Baur au Lac in Zürich konnte der Wein konsumiert werden. Er ist geschichtsträchtig: «Die Ursprünge gehen aufs Kloster Pfäfers im Jahr 1150 zurück. Den Weinberg nannte man auch Galgenstutz, weil dort Sünder gehenkt wurden», weiss Klaus Kappeler zu berichten. (-ter.)

Schreinereien haben empfangen Zukunftstag bei zwei Betrieben in Knonau und Ottenbach

Die beiden Lehrlinge Nick Andermatt und Pascal Oeschger umrahmen Judith Kall und die jungen Gäste.

Auch dieses Jahr hat die KDS AG das Spezialprojekt «Ein Tag als Schreinerin» durchgeführt und Schülerinnen aus den Kantonen Zug und Zürich nach Knonau eingeladen. Einblick in den Beruf ermöglichte auch die Schreinerei Schneebeli in Ottenbach. -Die begehrten Projektplätze der KDS AG auf www.nationalerzukunftstag.ch waren einmal mehr kurz nach der Aufschaltung ausgebucht, und weitere Anfragen wurden noch telefonisch entgegengenommen, bis das Team 2018 feststand. «Zum Glück im Säuliamt» – dies gilt auch für die Lehrlingsausbildung und Nachwuchsförderung, welche bereits in der Primarschule beginnt. Unter kundiger Anleitung der beiden Lehrlinge Nick Andermatt und Pascal Oeschger konnten die 9 Schülerinnen und 1 Schüler ihr eigenes, per-

Sie haben am 8. November in Ottenbach Einblick in den Schreinerberuf erhalten (Bilder zvg.)

sonalisiertes «Kupp» Spielset aus Massivholz herstellen. Gestärkt von einem gemeinsamen Pizza-Essen wurde am Nachmittag das Indoor-Spielfeld für die Kupp-Testrunde abgesteckt, damit auch Kupp-Neulinge ihre ersten Erfahrungen mit dem Spiel sammeln konnten. Stolz zeigten die Schülerinnen und Schüler den Eltern am Schluss des Tages ihre Arbeit.

ter motivierte ihre Tochter auf eine ganz persönliche Art: selbst aufgewachsen als Tochter eines Schreiners, durfte sie damals diesen «Männerberuf» nicht erlernen, obwohl dies eigentlich ihr grösster Wunsch war – ein Traum würde für sie in Erfüllung gehen, wenn nun ihre eigene Tochter eine Generation später diesen Beruf ergreifen und in die Fussstapfen des Grossvaters treten würde.

Die nächste Generation Schreinerinnen

Vogelhäuschen bauen in Ottenbach

Die Rückmeldung der Eltern war überwältigend: Offensichtlich wird das Angebot des Nationalen Zukunftstages sehr geschätzt, dank welchem Mädchen einen handwerklichen Beruf kennenlernen können, auch wenn die Eltern in ganz anderen Bereichten tätig sind. Einer der Väter ermutigte seine Tochter konkret, sich in ein paar Jahren bei der KDS um eine Schnupperlehre zu bewerben, und eine Mut-

In der Schreinerei Schneebeli in Ottenbach konnte der potenzielle Branchennachwuchs am nationalen Zukunftstag vom 8. November unter kundiger Anleitung ein Vogelhäuschen zusammenbauen und am Ende des Tages stolz nach Hause nehmen. Zehn Mädchen und zwei Burschen haben sich für das Angebot interessiert und gingen mit Freude und Eifer ans Werk. (pd.)


Vermischtes

Freitag, 16. November 2018

21

«Es war ein tolles Steinpilz-Jahr» Die Affoltemer Kontrollstelle hat dieses Jahr in rund 160 Kontrollen 193 Kilo Pilze geprüft Die Pilzsammelsaison ist zu Ende und die Affoltemer Pilzkontrolleure ziehen Bilanz. Insbesondere Steinpilze konnten auch im Bezirk vermehrt gesammelt werden. ................................................... von hans-peter neukom Schon seit Jahren beobachten viele Pilzkundler (Mykologen), dass die Pilzsaison früher beginnt und später endet. Dies sei auch dieses Jahr im Mai und Juni der Fall gewesen, sagt Christian Klee, einer der vier Pilzkontrolleure des Kontrolllokals in Affoltern. Frühzeitig konnten in den Wäldern des Knonauer Amts beliebte Speisepilze wie Sommer-Steinpilze, Flockenstielige Hexen-Röhrlinge, FrauenTäublinge, Perlpilze, Fransige Wulstlinge oder mit etwas Glück sogar Eierschwämme unter Buchen gesammelt werden. Das hatte auch Folgen für die Kontrolleurinnen und Kontrolleure im Bezirk: «Im Kontrolllokal am Bachweg 7 in Affoltern, haben manche Pilzler ihr Sammelgut ausserhalb der offiziellen Öffnungszeiten nach telefonischer Vereinbarung prüfen lassen», sagt Christian Klee. Das erstaunliche Pilzvorkommen im Frühsommer bestätigt auch Pamela Roesch, Pilzkontrolleurin in Jonen mit den angeschlossenen Gemeinden Ottenbach und Bonstetten.

Vermehrt seltene Röhrlinge Der Juli und insbesondere der August waren für die Früchte des Waldes dann viel zu heiss und zu trocken. Vor allem im Flachland zeigten im August höchstens ein paar wenige Holzpilze ihre Fruchtkörper. Dann, nach einigen Niederschlägen im September, ging es los: In vielen Regionen der Schweiz schossen die Pilze in Hülle und Fülle aus dem Boden. «Insbesondere Röhrlinge wuchsen dieses Jahr auch in den Regionen des Bezirks gehäuft», sagen die Pilzkontrolleure aus Affoltern und Jonen. «Ein tolles Steinpilz-Jahr!», meint die Expertin Pamela Roesch. Aber auch wärmeliebende, seltene Röhrlinge wie der Anhängsel-Röhrling (Boletus appendiculatus), der Blasshütige Purpur-Röhrling (B. rhodoxanthus) oder der Falsche Satans-Röhrling (B. rubrosanguineus) seien von Sammlerinnen und Sammlern öfter als in den letzten Jahren zur Kontrolle aufgelegt worden. «Auch die Mitglieder des Vereins für Pilzkunde Zürich bekamen manch seltene Pilzart zu Gesicht», so Christian Klee, der regelmässig als Mitglied an den wöchentlichen Bestimmungsabenden teilnimmt. So brachte ein Mitglied Anfang Oktober an einen dieser Abende beispielsweise einen rund 500 Gramm schweren, ungeniessbaren Ochsen-Röhrling (B. torosus). «Das ist sicher kein alltäglicher Fund», weiss Christian Klee und ergänzt: «Dieser stattliche Pilz kommt

vor allem bei Buchen auf kalkhaltigen Böden in milden Lagen vor.»

Fast 3 Kilo Giftpilze aussortiert «Auch unter den essbaren Röhrlingen gibt es gefährlich giftige Doppelgänger, die insbesondere von Einsteigern immer wieder verwechselt werden. So beispielsweise der giftige Satans-Röhrling mit dem Flockenstieligen HexenRöhrling oder der giftige Wurzelnde Bitter-Röhrling mit dem Steinpilz», warnen die Pilzkontrolleure. Diese beiden Giftpilzarten seien heuer ebenfalls vermehrt in den Wäldern der Region vorgekommen und können zwei Stunden nach der Mahlzeit zu erheblichen Symptomen wie Bauchkrämpfen, starken Durchfällen und Erbrechen führen. In vielen solchen Fällen ist wegen des hohen Elektrolytverlusts sogar eine Spitaleinweisung nötig. Aber auch andere gefährliche Giftpilze wie Kahle Kremplinge, Grünblättrige Schwefelköpfe, Pantherpilze, verschiedene Risspilze und weisse Trichterlinge wurden von den Kontrolleuren aus dem Sammelgut aussortiert. «In der diesjährigen Pilzsaison wurden in der Affoltemer Kontrollstelle in rund 160 Kontrollen 193 Kilo Pilze geprüft. Dabei mussten 24,5 Kilo ungeniessbare und fast 3 Kilo giftige Pilze aussortiert werden – ein eindrücklicher Beweis für die Wichtigkeit der Pilzkontrolle», betont Pilzexperte Christian Klee. Daher empfiehlt er

Sammler beim Rüsten eines Steinpilzes. Eine überaus reiche Steinpilz-Saison war es auch in den Wäldern des Bezirks. (Bilder Hans-Peter Neukom) allen Sammlern: «Damit das Pilzgericht nicht zum Leidmahl wird, sollen auch gestandene Pilzler beim geringsten Zweifel das ganze Sammelgut immer einer Pilzkontrollstelle vorlegen. Denn: Kontrollieren geht über probieren.»

Launische Individuen

Seltene Röhrlinge, die der Pilzkontrolle vorgelegt wurden: der essbare Anhängsel-Röhrling (Boletus appendiculatus) ...

... und der ungeniessbare Falsche Satans-Röhrling (Boletus rubrosanguineus). (Bild Max Danz)

Lernen für einen sparsamen Umgang mit Ressourcen

Projektnachmittag für Umweltthemen in Hausen Einmal im Jahr werden die Schüler der Sek Hausen im Rahmen eines Projektnachmittages für Umweltthemen sensibilisiert. Ziel ist zu erfahren, welche Lösungsansätze es gibt, Energie effizient zu nutzen und den Abfall richtig zu entsorgen. Am Umweltschutznachmittag lernen die Schülerinnen und Schüler der Sek Hausen, wie mit den Energieressourcen schonender umgegangen werden kann, was aus dem Müll wird, nachdem ihn die Müllabfuhr geholt hat. Und sie sehen, wie viel Abfall einfach am Strassenrand landet und helfen mit, diesen wieder einzusammeln. Die Siebtklässler treffen sich jeweils im Gemeindesaal, wo sie mit Fakten über Müll «gefüttert» werden und ihre Begleiter und Begleiterinnen für den Nachmittag kennenlernen. Dann geht es los und die altersgemischten Teams machen sich daran, den Müll in dem ihnen zugeteilten Gebiet einzusammeln. Schön ist, dass diese Arbeit mit der Unterstützung vieler freiwilliger Senioren und Senio-

rinnen geschieht und so nicht nur Müll gesammelt und gewogen wird, sondern auch ein generationenübergreifender Beitrag für die Gesellschaft geleistet werden kann. Spannend ist es für alle Beteiligten, die Sicht der anderen zu erfahren und gemeinsam etwas zu erreichen. Wie viel Müll zusammenkommt, lässt die Beteiligten immer wieder staunen. Dieses Staunen, so hofft die Schule, bringt den einen oder anderen dazu, sich zukünftig für eine müllfreie Umgebung einzusetzen und den eigenen Müll fachgerecht zu entsorgen.

Energieverbrauch messen Die 8. Klassen treffen sich an diesem Nachmittag in den Schulzimmern, wo sie von Experten der EKZ zum Thema Energienutzung unterrichtet werden. Mit Hilfe verschiedener technischer Geräte machen die Schülerinnen und Schüler Messungen zum Energieverbrauch. Die Zahlen zeigen, wo wie viel Energie verbraucht wird und die Experten beantworten die dazu auftauchenden Fragen. In den kleinen Diskussionsrunden, welche mit den

Experten entstehen, finden die Schülerinnen und Schüler Ansatzmöglichkeiten, Energie zu sparen und lernen welche alternativen Energiequellen neben der noch meistgenutzten Atomkraft genutzt werden können. Für die 9. Klassen steht ein Besuch in der Müllverbrennungsanlage in Perlen an. Wer Müll produziert, soll auch wissen, was damit passiert, wie es stinkt in der Verbrennungsanlage und welche unglaublichen Mengen an Abfall die beeindruckend grossen Feuer in den Verbrennungsöfen in Gang halten. Hier erfahren sie, dass die Verbrennungswärme Dampfgeneratoren antreibt und drei Verbrennungsanlagen zusammen, genau so viel Energie produzieren wie ein Atomkraftwerk. Da Energienutzung und Wiederverwertung für unsere Gesellschaft wichtige Themen bleiben, werden sich die Schülerinnen und Schüler der Sek Hausen auch nächstes Jahr wieder damit beschäftigen und Neues erfahren. Bleibt zu hoffen, dass die Eindrücke des vergangenen Umweltnachmittages bis dahin nachwirken und die Grundlage gelegt ist, um mit den Ressourcen schonender umzugehen. (urm)

Was den erfahrenen Pilzexperten des Bezirks diese Saison weiter auffiel, war, dass manchenorts massenhafte Vorkommen an essbaren WiesenChampignons, ähnlich wie im legendären Hitzesommer 2003. Und in verschiedenen Regionen konnten zudem öfter als in den letzten Jahren Parasolund Safran-Riesenschirmlinge gesam-

melt werden. «Diese werden von Liebhabern gerne als paniertes Schnitzel zubereitet», so die Pilzexpertin Pamela Roesch. Offensichtlich behagen einigen wenigen Pilzarten die extremen Bedingungen eines solch heissen und niederschlagsarmen Sommer besonders. Warum aber die bei vielen Pilzgourmets beliebten Herbst-Trompeten, Durchbohrte Leistlinge und Starkriechende Pfifferlinge auch im Bezirk fast ausblieben, ist selbst für Experten (noch) ein Rätsel. Pilze seien eben launische Individuen und bergen trotz fortschrittlicher Analysemethoden noch viele Geheimnisse, sagt Simon Egli, Pilzforscher an der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft.

Nachhaltigkeit erfahren

Bergwald-Projektwoche der Sek Hausen Schon zum zweiten Mal durften sich Schülerinnen und Schüler der Sek Hausen im Toggenburg für die Waldpflege einsetzen. Dazu reiste der 8. Jahrgang nach Wildhaus.

Bäume gefällt werden müssen, um anderen die Chance zu geben gross und stark zu werden. Jeder und jede steht einmal in der Woche in der Küche, um für 50 Leute Essen zu kochen. Nach einer Woche wird klar, was Nachhaltigkeit bedeutet und das Lagerleben schweisst den Jahrgang enger zusammen. Die neu geknüpften Freundschaften, welche in den Arbeitsgruppen entstehen konnten, werden zurück in der Schule weiter gepflegt und die meisten sind sich ihrer Stärken und Fähigkeiten bewusster geworden, was sie in ihrer Berufswahl stärkt. Die Bergwald-Woche war also auch dieses Jahr ein beeindruckendes Erlebnis, das noch eine ganze Weile nachklingen wird. (urm)

Im Wald wurden die Schülerinnen und Schüler von Förstern und Zivildienstleistenden angeleitet. Jeden Tag standen die Schülergruppen vor neuen Aufgaben, konnten andere Muskeln trainieren und gewannen unter professioneller Anleitung einen abwechslungsreichen Einblick in die Arbeitswelt. In einer solchen Projektwoche ist die Sinnhaftigkeit der Arbeit direkt erlebbar. Die Schülerinnen und Schüler erfahren was es heisst, einen ganzen Arbeitstag auf den Beinen zu sein, lernen Werkzeuge kennen und wie man diese benutzt. Sie können Fallwinkel berechnen und Bäume fällen und sie wissen, dass manche Schülerinnen der 2. Sek Hausen fällen einen Baum. (Bild zvg.)


Stellenanzeiger Wir suchen in unsere Bäckerei Café Conditorei eine wenn möglich branchenkundige und flexible

Teilzeit-Verkäuferin 20 – 40 % die auch gerne samstags arbeitet, mit viel Charme und Freude an Kaffee und Backwaren.

Teilzeitmitarbeiter/-in, rüstiger Pensionär/Student der/die Freude hat zwei bis drei Stunden (täglich) zu arbeiten. Sie rüsten unsere Brot-Lieferungen und fahren damit zu unseren Kunden im Knonaueramt. Wenn Sie Interesse haben, senden Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen per E-Mail an bewerbung@poeschtlibeck.ch Pöschtli Beck AG Nik Vogel Poststrasse 1 8912 Obfelden

ACHTUNG! ANKAUF ALTGOLD in Hedingen Wir kaufen diverse Goldsachen und Verschiedenes !!! Auch defekt, zu höchsten Preisen

Ringe, Armbänder, Ketten, Münzen/Medaillen, Armbanduhren Stahl oder Gold (Rolex, Cartier, Rado, Longines, Tissot, Omega usw.), Silbersachen, Besteck (800, 925), Zinnwaren, Musikdosen, Schwyzerörgeli, Lego, Sackmesser, usw.

Offerten kostenlos, Barzahlung

Dienstag, 20. November 2018, von 9.00 Uhr bis 14.00 Uhr Restaurant Krone Zürcherstrasse 26, 8908 Hedingen Falls Sie verhindert sind, kommen wir auch gerne zu Ihnen nach Hause an einem anderen Datum. Ab 14.00 Uhr besuchen wir Sie auch ganz diskret bei Ihnen zu Hause. F. W. F. Telefon 079 324 67 69 (diskret)

Wir suchen per sofort oder nach Vereinbarung einen

Vorarbeiter / Tiefbau 100 % Sind Sie eine zuverlässige sowie selbstständige Persönlichkeit und arbeiten gerne im Team? Dann suchen wir genau Sie!

Wir suchen per 1. April 2019 einen

Badmeister / Werkdienstangestellten

Sie sind zuständig für Arbeiten im Tiefbau und Erdbau, Rückbau, führen die Baustelle und sind dienstleistungsorientiert und fachgerecht. Ihr Einsatz – Führung und Organisation der Baustelle – Mithilfe bei der Einsatzplanung der Mitarbeiter, Maschinen und Material – erstellen von täglichen Rapporten – Arbeiten mit Baumaschinen und von Hand – führen von Mitarbeitenden im Team

Wenn Sie interessiert sind, finden Sie unter www.mettmenstetten.ch das vollständige Stelleninserat samt Stellenbeschrieb. Wir freuen uns über Ihre schriftliche Bewerbung.

Für die Ausführung der oben genannten Tätigkeiten bringen Sie vorzugsweise folgende Voraussetzungen mit: – abgeschlossene Ausbildung in der Baubranche, Erfahrung als TiefbauVorarbeiter – gute körperliche Verfassung – Sie sind belastbar, flexibel und teamfähig, pflichtbewusst, zuverlässig und selbstständiges Arbeiten gewohnt – Erfahrungen in der Bedienung von Baumaschinen – angenehme Umgangsformen – sehr gute mündliche und schriftliche Deutschkenntnisse – Führerausweis B/BE (Anhänger) Wir bieten – gute Entlöhnung, verantwortungsvolle und interessante Aufgaben Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung: Ernst Höhener AG, Alter Schulhausweg 9, 8912 Obfelden Tel. 044 761 43 45, j.hoehener@e-hoehener.ch

Wir suchen per sofort oder nach Vereinbarung einen

Vorarbeiter / Gartenbau 100 % Sind Sie eine zuverlässige sowie selbstständige Persönlichkeit und arbeiten gerne im Team? Dann suchen wir genau Sie! Sie sind zuständig für Gartenneuanlagen und Gartenumänderungen. Zudem beraten Sie unsere anspruchsvolle Kundschaft dienstleistungsorientiert und fachgerecht. Ihr Einsatz – Führung und Organisation der Baustelle – Mithilfe bei der Einsatzplanung (Maschinen, Material, Personal) – erstellen von täglichen Rapporten – Arbeiten von Hand und mit Baumaschinen – führen von Mitarbeitenden im Team Für die Ausführung der oben genannten Tätigkeiten bringen Sie vorzugsweise folgende Voraussetzungen mit: – eine abgeschlossene Ausbildung als Gärtner im Garten- und Landschaftsbau – Berufserfahrung – gute körperliche Verfassung – Sie sind belastbar, flexibel und teamfähig, pflichtbewusst, zuverlässig und selbstständiges Arbeiten gewohnt – Erfahrungen in der Bedienung von Baumaschinen – angenehme Umgangsformen – sehr gute mündliche und schriftliche Deutschkenntnisse – Führerausweis B/BE (Anhänger) Wir bieten – gute Entlöhnung, verantwortungsvolle und interessante Aufgaben Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung: Hönag Merenschwand AG, Industrie Nord 37, 5634 Merenschwand Tel. 044 761 43 45, j.hoehener@e-hoehener.ch

Deutlich mehr als ein Physio-Job! Du hast zum Ziel, Menschen darin zu unterstützen, gesund, aktiv und beschwerdefrei durchs Leben zu gehen? Du suchst mehr als einen Praxis-Arbeitsplatz, sondern eine inspirierende Arbeit in einem interdisziplinären Team? Du bist offen, neue Methoden in deine Arbeit zu integrieren und mit Schmerzpatienten zu arbeiten? Du suchst ein kollegiales, engagiertes Team und das familiäre Umfeld eines regional etablierten Gesundheitszentrums? Dann bist du bei uns richtig! Wir freuen uns auf zwei engagierte

Dipl. Physiotherapeuten 80 – 100 % und 60 – 80 % Per 1. März 2019 Das bringst du mit: Du hast einen Abschluss als Physiotherapeut/In und bist ein ausgesprochener Teamplayer/eine ausgesprochene Teamplayerin. Du siehst deine Motivation darin, Menschen in ihrem Genesungs- und Gesundheitsprozess individuell und umfassend zu begleiten. Das erwartet dich bei uns: Wir bieten dir eine interessante, abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Tätigkeit in einem dynamischen Team. Flexible Arbeitszeiten gehören genauso zu unserer Unternehmenskultur wie interne und externe Fortbildungsmöglichkeiten. Dein neuer Arbeitsplatz ist einfach erreichbar, wir liegen direkt beim Bahnhof Mettmenstetten. Bist du interessiert? Dann sende uns deine Bewerbungsunterlagen per Mail an nelleke.bos@gut-tut-gut.ch oder per Post an Frau Nelleke Bos, Gesundheitszentrum Gut, Erspachstrasse 5, 8932 Mettmenstetten. Hast du Fragen? Wir sind gerne für dich da. Du erreichst uns unter 044 768 30 15. Wir freuen uns auf dich.


WAS? WER? WO? SPEZIALISTEN IN IHRER NÄHE AUF EINEN BLICK Metzgerei/Partyservice

Beleuchtungen

Kanalunterhalt

Ottenbacherstr.25 8912 Obfelden Tel. 044 763 44 40 Fax 044 763 44 41

ortiment

ortiment

Mo 13.30–18.30, Sa 9.00–16.00 Uhr Di–Fr 9.00–12.00 / 13.30–18.30 Uhr

Besuchen Sie unseren Online-Shop: lichtbox.ch

Garagen

Zwei Garagisten unter einem Dach

Tierpraxis

 

              

         

   

• •

  

          



Schlafen

        

Garage R. Knüsli AG

Garage Sperduto

Merkurstrasse 5 8910 Affoltern am Albis Telefon 044 761 58 45 garage.knuesliag@bluewin.ch

Merkurstrasse 5 8910 Affoltern am Albis Telefon 076 606 30 30 info@garagesperduto.ch

 



Produktionsbetriebe

Optiker

VIEL BETRIEB —

Baubetrieb Malerbetrieb Maschinenbau Metallbau Schreinerei Druck & Werbetechnik Albisbrunn Betriebe Ebertswilerstrasse 33 8915 Hausen a. A.

Tel. +41 44 764 81 00 info @ albisbrunn.ch www.albisbrunn.ch

GRATIS

Aktion

nur kurze Z

eit

1 GLAS

geschenkt!

Affoltern am Albis

Betpurstrasse 9 | Tel. 043 / 541 02 09 Mo.-Fr. 9:00-19:00 Uhr Sa. 9:00-16:30 Uhr

Muri / AG

Bahnhofstrasse 10 | Tel. 056 / 664 53 66 Mo.-Fr. 8:30-18:30 Uhr Sa. 8:30-16:00 Uhr

Villmergen / Wohlen

Mitteldorfstrasse 2 | Tel. 056 / 610 78 88 Mo.-Fr. 9:00-19:00 Uhr Sa. 9:00-16:30 Uhr

Sins / AG

Luzernerstrasse 16 | Tel. 041 / 787 14 44 Mo.-Fr. 8:30-18:30 Uhr Sa. 8:30-16:00 Uhr


WAS? WER?

SPEZIALISTEN IN IHRER NÄHE AUF EINEN BLICK

Nächste Erscheinung dieser Spezialseiten am 7. Dezember 2018. Interessiert, Ihre Werbung zu platzieren Copyright, Promotion und Verkauf: Kaspar Köchli

Tel. 058 200 57 14, 079 682 37 61, kaspar.koechli@chmedia.ch

Bürodienstleistungen

Fitness

Kostümverleih

Musikproduktion

Samichlauszeit – Totalausverkauf

Auf Bischof-Kostüme, Samichlaus- und SchmutzliKostüme sowie Girl-Chlauskostüme und 50% Engel gewähren wir 50% Rabatt im Verkauf. (gilt nicht für Miete) Auf Chlaus-Zubehör gewähren wir 20% Rabatt.

Kostümverleih und Verkauf Lynn Tscharner Dachlissen 112, 8932 Mettmenstetten Telefon 044 767 10 81, www.kostuemverkauf.ch Di bis Fr: 13.30 bis 18.30 Uhr; Sa: 10 bis 17 Uhr

Hausdienstleistungen

Restaurant Kampfsport n rviere Rese e tt Sie bi tze. lä P Ihre

METZGETE

8905 Arni AG Hedingerstr. 16 Tel. 056 634 12 06 Fax 056 634 22 47 heute www.burestube-arni.ch info@burestube.arni.ch Mittwoch + Donnerstag Ruhetage

Fr 16. Nov. – So 2. Dez.

sowie 11. – 20. Januar 2019

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Fam. Heini + Ursi Brändli und Personal

Japanische Akupunktur Sanft u. wirksam bei Problemen des Immunsystems, Verdauungstraktes, Unruhe, Kopfschmerzen, Verspannungen.

Bhavito Jansch

SHINDO

dipl. Akupunkteur 044 760 11 71 bei allen Zusatzversicherungen anerkannt Zentrum für Alternative Medizin und Kampfkunst Zürichstr. 49, 8910 Affoltern a.A., www.shindo.ch


? WO?

K

n?

Advent

Einladung zur

«Manchmal ist es an der Zeit, sich Zeit zu nehmen.»

Adventswoche Dienstag 20., bis Freitag 23. November

Wir freuen uns auf Sie!

jeweils 8.00 – 12.00 und 14.00 – 20.00 Uhr

Samstag, 24. November 8.00 – 18.00 Uhr

Blumenatelier Unverblümt

Bahnhofstrasse 12, 8932 Mettmenstetten Tel. 043 466 81 51, www.unverbluemt.ch

Advent

Einladung

Advent

zur

Herzlich willkommen zur Ausstellung:

Heute Freitag, 16. Nov. 8–21 Uhr Heute Freitag, 16. Nov. 8:00 - 21:00

Morgen Samstag, 17.Nov. Nov. Uhr Morgen Samstag, 17. 8:008–18 - 18:00

8910Affoltern Affoltern a.A. a.A. 8910

31 untere Bahnhofstrasse Bahnhofstrasse 31 untere

Hier

Advent

... könnte Ihre Werbung stehen. Beratung/Auskünfte: Kaspar Köchli Tel. 058 200 57 14, 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch

• • • •

Kränze Gestecke Geschenke Beschä/igungs produkte

Schmuck

Nicht verpassen!

Adventsverkauf

Geöffnet von 9:00 – 16:00

Weihnachten kommt bestimmt. ÄMTLER GOLDSCHMIEDE, Zürichstrasse 55, 8910 Affoltern

044 761 73 68 9 -12, 14 -18, Samstag 9-14 Montag ganzer Tag + Donnerstag Vormittag geschlossen

Bistro mit Köstlichkeiten

Samstag 1. Dezember 18 S7/ung Solvita Götschihof Gärtnerei – Laden -­‐ Kundengärtnerei Riedstrasse 14, 8914 Aeugstertal Tel. 044 735 58 20 gaertnerei@solvita.ch www.solvita.ch Öffnungszeiten: Mo. -­‐ Fr. 8:00 -­‐ 12:00 / 13:30 -­‐ 17:00 Samstag im Dezember: 8./15./22./ 8:00 -­‐ 12.30


26

Veranstaltungen

Freitag, 16. November 2018

agenda

Freitag, 16. November Affoltern am Albis

08.00-21.00: Adventsausstellung mit Suppe, Kaffee und Guetzli. Blumen Schneebeli. Untere Bahnhofstrasse 31. 14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen - auch Nicht-Bewohner - mit der Physiotherapeutin des Hauses. Anmelden: 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus Seewadel. Obere Seewadelstr. 12. 16.00-20.30: Kerzenziehen mit Bienenwachs und vielen ParaffinFarben. Kaffeestube. Tschägg-Point (Chrischona). Alte Obfelderstr. 24. 19.00-21.00: Vernissage Kunstausstellung KA «Flüchtiges»: Tanja Weber, Holzskulpturen, Andrea Koll, Papierobjekte, Wachsbilder, Monika Marti, Malerei, Mischtechnik. Galerie Märtplatz. Obere Bahnhofstr. 7. 19.30: 25 Jahre Moira Tanztheater:«#fremd». 70 tanzende Laien, 4 Profitänzer, Live-Musik von und mit Alpin Projekt. Bar und Abendkasse 18.30 Uhr. Mehr Infos unter www.moira-tanztheater.ch. Aula Schulhaus Ennetgraben. 20.15: «Bahur Ghazi’s Palmyra»-ein syrisch-schweizerisches Quintett. Eine Veranstaltung von Kultur Affoltern. Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche.

Bonstetten

20.00: Kino in der Kirche: «Zwinglis Erbe». Empfohlen ab 12 Jahren. Eintritt frei. Reformierte Kirche.

Hedingen

20.15: Gemeindeverein Hedingen präsentiert: «Desperado - The True Turi Winter Story». Eintritt frei, Kollekte. Werkgebäude. Zwillikerstr. 26

Mettmenstetten

18.00-21.00: «Träffpunkt Rössli» die etwas andere Gewerbeausstellung. Gasthaus zum weissen Rössli. 19.30: Frauenabend: «Männer ticken anders ...» Vortrag von Elvira Abbruzzese. Kollekte. 18.30 Uhr Apéro riche mit Spezialitäten aus den Herkunftsländern von Flüchtlingsfrauen. Anmeldung erbeten: Jana Weiss, 079 108 16 25, Claudia Mehl, 044 767 09 78, Bettina Bartels, 044 761 60 15. Pfarrhauskeller.

Ottenbach

20.00: Szenische Lesung des Romanes von Robert Seethaler «Ein ganzes Leben» mit Irina Schönen und Gian Rupf mit Apéro. Eintritt frei, Kollekte. Bibliothek. Affolternstr. 5.

Stallikon

19.00: SVP Stallikon: Metzgete Röbi und Magdalena Sidler und Team. Platzanfrage: 079 670 49 72. Schützenhaus.

Wettswil

19.00: Vernissage Ausstellung «Von innen nach aussen». Mandalas von Germaine Bühler-Rey. Ref. Kirche.

Samstag, 17. November Aeugst am Albis

18.00: Spätherbstkonzert des Limmattaler Kammermusikkreises. Eintritt frei/Kollekte. Ref. Kirche. anzeige

Affoltern am Albis

08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Diesmal mit Punsch für alle Kunden, offeriert vom Gewerbeverein Affoltern. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte. Marktplatz. 08.00-18.00: Adventsausstellung mit Suppe, Kaffee und Guetzli. Blumen Schneebeli. Untere Bahnhofstrasse 31. 10.00-20.30: Kerzenziehen mit Bienenwachs und vielen ParaffinFarben. Kaffeestube. Tschägg-Point (Chrischona). Alte Obfelderstr. 24. 19.30: 25 Jahre Moira Tanztheater:«#fremd». 70 tanzende Laien, 4 Profitänzer, Live-Musik von und mit Alpin Projekt. Bar und Abendkasse 18.30 Uhr. Mehr Infos unter www.moira-tanztheater.ch. Aula Schulhaus Ennetgraben. 20.00: Jubiläums-Gospelkonzerte. 25 Jahre Gospelchor unterstützt vom Ottenbacher Chor unter der Leitung von Annette Bodenhöfer. Reformierte Kirche.

Bonstetten

08.30-16.30: «Fabelhafte Weihnachten». Weihnachtsausstellung mit Kaffeestube des Frauenvereins Bonstetten, mobiler Bäckerei, «Grittibänze»-Backen und Basteln für Kinder. Gartencenter Guggenbühl Pflanzen AG. Am Lochenweiher 16. 13.00-17.00: Open-House mit Schwerpunkt Christa Mayrhofer. Galerie für Gegenwartskunst, GG-Kunstfenster. Dorfstrasse 13.

Hedingen

20.00: Herbstkonzert der «Jumba», Jugendmusik des Bezirkes Affoltern. Von 19.00 bis 19.30 Uhr können Blas-und Perkussions-Instrumente ausprobiert werden. Schachensaal.

Mettmenstetten

13.00-20.00: «Träffpunkt Rössli» die etwas andere Gewerbeausstellung. Gasthaus zum weissen Rössli. 17.00: Konzert für Violine, Orgel und Klavier mit Ioan Gramatic und Martina Wehrli. Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche. 20.00: «Oh Alpenglühen». Theaterproduktion von Hof zu Hof. Bauernküche ab 18 Uhr. Bio-Hof Müller (Sandra’s Hofzauber). Waldmatt.

Obfelden

13.30: Turner-Chränzli «Städte der Welt» Nachmittagsvorstellung mit Kindertombola, Türöffnung 12.15 Uhr. Mehrzweckhalle Zendenfrei. 20.15: Turner-Chränzli «Städte der Welt» mit Abendessen ab 18.30 Uhr, Tombola, Live-Musik und Barbetrieb bis in die Morgenstunden. Mehrzweckhalle Zendenfrei.

Ottenbach

16.00-18.00: «Saturday Game Fever» Spielevent für Erwachsene, Jugendliche und Schulkinder unter der Anleitung von Carlos Wehrli. Bibliothek. Affolternstrasse 5.

Rifferswil

20.15: «Brennen Leigh & Noel McKay», Konzert. Essen ab 17.30

Uhr, Saalöffnung ab 19.30 Uhr. reservieren: crazyheart.production@gmx.ch. Restaurant «Schwiizer Pöschtli». Dorfplatz 12.

Säuliamt organisiert vom Gewerbeverein. Gasthaus zum weissen Rössli (Laternenbar).

Die etwas andere Gewerbeschau

Stallikon

Ottenbach

19.00: SVP Stallikon: Metzgete Röbi und Magdalena Sidler und Team. Platz anfragen: 079 670 49 72. Schützenhaus.

17.00: Jubiläums-Gospelkonzerte. 25 Jahre Gospelchor unterstützt vom Ottenbacher Chor unter der Leitung von Annette Bodenhöfer. Reformierte Kirche.

Die kleine Gewerbeausstellung «Träffpunkt Rössli» dürfte dieses Wochenende die Besucher wieder zu Hunderten ins Mettmenstetter Gasthaus locken.

Wettswil

Montag, 19. November

Alle zwei Jahre findet im Saal des Mettmenstetter Gasthauses zum weissen Rössli die kleine Gewerbeschau «Träffpunkt Rössli» statt. Was vor 20 Jahren mit wenigen Ausstellern begonnen hat, zog bei der letzten Durchführung 2016 bereits 30 Gewerbler an, die mit aufwendig dekorierten Ständen und gemütlichen Ecken zum Verweilen einluden – ein Volltreffer sowohl für die Gewerbler als auch für die interessierten Besucher. Von heute Freitagabend bis zum Sonntagabend dürfte der «Träffpunkt Rössli» wieder mehrere hundert Personen aus Mettmenstetten und dem ganzen Säuliamt anziehen. (tst.)

19.30: Jazzkonzert mit «The Jazzburgers». Reservieren 044 700 01 28, Essen ab 18 Uhr. Restaurant Hirschen. Stationsstrasse 38.

Sonntag, 18. November Affoltern am Albis

15.00: 25 Jahre Moira Tanztheater:«#fremd». 70 tanzende Laien, 4 Profitänzer, Live-Musik von und mit Alpin Projekt. Bar und Abendkasse 14.00 Uhr. Mehr Infos unter www.moira-tanztheater.ch. Aula Schulhaus Ennetgraben. 17.00: Jazz-Extra: «Menno Daams & The Roberto Bossard Trio» aus der Blütezeit des Swing. Bar und Abendkasse ab 16 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten

10.00-16.00: «Fabelhafte Weihnachten» Weihnachtsausstellung mit vielen Attraktionen. Kaffeestube vom Frauenverein Bonstetten, Mobile Bäckerei, Grillstand, Kinderkarussell und Ponyreiten und Gschichte-Egge. Bis 22. Dezember. Gartencenter Guggenbühl Pflanzen AG. Am Lochenweiher 16. 13.00-17.00: Open-House mit Schwerpunkt Christa Mayrhofer. Galerie für Gegenwartskunst, GG-Kunstfenster. Dorfstrasse 13.

Knonau

15.30: Konzert des Musikvereins Maschwanden. Einstimmung mit abwechslungsreichem Programm auf die kühlere Jahreszeit. Eintritt fre, Kollekte. Stampfisaal.

Maschwanden

20.00: Konzert des Musikvereins Maschwanden. Einstimmung auf die kühlere Jahreszeit mit abwechslungsreichem Programm. Reformierte Kirche.

Mettmenstetten

10.00-17.00: Weihnachtsmarkt mit Marktständen, Festwirtschaft und Unterhaltung für Kinder und Erwachsene. Bio-Hof Müller (Sandra’s Hofzauber). Waldmatt. 10.00-17.00: «Träffpunkt Rössli», die etwas andere Gewerbeausstellung. Gasthaus zum weissen Rössli. 11.00-17.00: «Kafi zum Glück». Öpfelstrudel und Glückskafi us em anzeige

Affoltern am Albis

19.00-20.30: Gebären im Spital. Infoabend mit Dr. med. Daniel Ryser, Chefarzt Gynäkologie/Geburtshilfe und Team. Anschliessend Apéro. Spital, Mehrzweckraum, Haus Rigi, 1. Stock. Melchior-Hirzel-Weg 40.

Dienstag, 20. November Affoltern am Albis

14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Theres Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Stallikon

18.30-19.30: 10. Stalliker Wintersport-, Kraft- und Konditionstraining zur Unfallprävention auf der Ski- oder Snowboardpiste. Unkostenbeitrag pro Stunde Fr. 5.-. Schulhaus Loomatt, Turnhalle.

Mittwoch, 21. November Affoltern am Albis

12.45: Fitness ab 60, Seniorenturnen für sie und ihn. Turnhallen: Ennetgraben 12.45 und 14 Uhr, Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 18.30-19.50: Öffentliche Führung: «Krätzensalbe, Klistierspritze und Krokodil: Kuriositäten aus der Apotheke des Landesmuseums und ihre Konservierung». Anmelden bis 12 Uhr auf 044 762 13 13 oder fuehrungen.sz@nationalmuseum.ch. Sammlungszentrum Schweizerische Landesmuseen. Lindenmoosstr. 1. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Turnlektion für Frau und Mann mit ganz einfachen Aerobic- und Kickboxkombinationen. Sporthalle Stigeli. 19.30-21.00: Volkshochschule Knonauer Amt «Blas mer i d’Schue» - Redensarten und ihre Geschichten. Vortrag von Dr. Christian Schmid. Spital, Mehrzweckraum, Haus Rigi, 1. Stock. Melchior-Hirzel-Weg 40.

Hausen am Albis

07.50: Seniorenwanderung, Gruppe 2 (mittlere Anforderungen): Mittlere Tageswanderung: Hausen-Türlersee-Müliberg-Hedingen-Zwillikon-Affoltern (Ausstieg in Hedingen möglich). Gesamtstrecke ca. 15 km, Marschzeit ca 4¼ Std. Mittagessen im Restaurant. Aufstieg 220 m,

«Träffpunkt Rössli», 16. bis 18. November im «Rössli», Mettmenstetten. Freitag 18 bis 21 Uhr, Samstag 13 bis 20 Uhr, Sonntag 10 bis 17 Uhr.

Abstieg 350 m. Infos / Anmeldung bis Sonntag, 18.Nov. bei Lorenz Curt, 044 764 07 22 / 079 443 05 68, lorenz.curt@blue win.ch. Löwenplatz (Treffpunkt).

Kappel am Albis

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche Kappel. Kappelerhof 5.

Donnerstag, 22. November Affoltern am Albis

14.00: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Chlaushöck mit Mittagessen inkl. Dessert, Wasser, Kaffee (Fr. 17.-). Für Wander-/ oder Spazierfreudige ab Bahnhof Affoltern ab 10 Uhr, Leitung E. Bründler, ab 10.30 Uhr, Leitung G. Jud. An-/Abmeldung nicht nötig. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94. 19.30: «Null Öl. Null Gas. Null Kohle». Vortrag mit Marcel Häggi, Buchautor und Umweltjournalist. Eine gemeinsame Veranstaltung mit der grünen Partei Bezirk Affoltern. Buchhandlung Scheidegger. Obere Bahnhofstrasse 10a. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Thomas Dobler & Dani Solimine». Bar ab 18.30 Uhr, Eintritt frei/Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.


Veranstaltungen

Ein adventliches Fondue geniessen

Im Kreuzgang des Klosters Kappel Jeweils an den Donnerstagen, 29. November und 13. Dezember, lädt das Kappeler Team ein, um bei Speis und Trank miteinander die Hoffnung zu feiern – dass Menschlichkeit und Liebe immer wieder den Weg in die Welt finden. Advent ist die Zeit der Hoffnung und der Erwartung. Im Kloster Kappel lässt sich diese lichtvolle Zeit stimmig gestalten. Um 19 Uhr erwartet die Besu-

cherinnen und Besucher der Kreuzgang des Klosters im Kerzenschein ... Warm gehalten von einer Bettflasche und eingepackt in eine Decke lässt sich – passend zur Jahreszeit – ein feines Käsefondue geniessen. Vorgängig findet um 18 Uhr im Zwinglisaal eine Abendmahlsfeier statt. Um 20.15 Uhr gibt es Adventsgeschichten und Musik mit dem Gesangsensemble «Syrinx». Alle Programmpunkte können auch unabhängig voneinander besucht werden. (pd.) Fondue-Essen im Kreuzgang des Klosters Kappel, Donnerstag, 29. November und 13. Dezember, ab 19 Uhr. Nähere Informationen und Anmeldungen für das FondueEssen (35 Franken pro Person, inklusive hausgemachtem Tee. Anmeldung bis spätestens

Das Kloster Kappel ist auch im Winter bezaubernd. Zum Beispiel bei einem feinen Fondue im Kreuzgang. (Bild zvg.)

Mittwochmittag) unter info@klosterkappel.ch.

Aeugst am Albis

Aeugstertal

Mit «Null Öl, Null Gas, Null Kohle» hat der Umweltjournalist und Buchautor Marcel Hänggi ein wichtiges Buch geschrieben, wie Klimapolitik funktionieren kann. Am 22. November kommt er für eine Lesung nach Affoltern.

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Alte Aeugster Häuser erzählen ihre Geschichte». Mo, 8-11.30/ 16-18.15, Di + Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 27. November.

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Elastolin Spielzeug der Firma Hausser. Zirkus, Bauernhof, Schweizer Armee, Zoo, Indianer, Ritterburgen usw. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis Ende 2019.

Affoltern am Albis

Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: Kunstausstellung KA: «Flüchtiges». Tanja Weber, Skulpturen aus Holz, Andrea Koll, Papierobjekte, Wachsbilder, Monika Marti, Malerei, Mischtechnik. Fr, 17-20, Sa, 9-12, So, 11-14 Uhr. Bis 2. Dezember.

Mettmenstetten

Kunst im Stall - Bernadette Galli, Untere Bahnhofstrasse 6: Maly Sauvain, Knonau Encaustic Painting. Mi, 9-12 Uhr, Do, 9-12, 14-18.30 Uhr, Sa, 17-20 Uhr. Bis 8. Dezember. Pfarrhauskeller: «ArtGrid» Gruppenausstellung. Ein Gesamtkunstwerk, welches sich aus kleineren, einzelnen Bildern zusammensetzt. Künstler: Delia Sulser, Katharina Forster, Flurin Forster, Luc Marrel, Matti Nissen. Besuch jederzeit auf Anfrage. Bis Frühjahr 2019.

Stallikon

Schulhaus Loomatt (Kunstforum): «Metall-Stoff-Acryl-Mosaik». Werke von Nico Freitag, Reto Schwarz, Erica Waldmeier und Pascale Wenger, Atelier Brotchorb Hinterbuchenegg. Mo, Mi, Do, Fr, 15-19, Di, 15-20, Sa, 10-12 Uhr. Bis 20. Januar.

Wettswil

Reformierte Kirche: «Von innen nach aussen». Mandalas von Germaine Bühler-Rey. Zu Büroöffnungszeiten und nach den Gottesdiensten. Bis März 19.

27

«Last Avenue» rockt am Tannhof Am 24. November ab 19 Uhr am Tannhof-Festival Am 24. November werden in Baar die Gitarren gestimmt und die Kühlschränke mit Bier aufgefüllt, denn um 19 Uhr öffnen sich die Tore zum dritten Festival Rock-am-Tannhof zwischen Kappel und Baar. Den Start machen «Last Avenue» aus Hausen. Musikalisch ist «Last Avenue» tief in den 1970er-Jahren verwurzelt: Hippie und Classic Rock. Live wissen die vier Musiker dank langjähriger Auftrittserfahrung und ausdrucksvoller Spielweise das Publikum zu begeistern. Mit starker Bühnenpräsenz spielt «Last Avenue» in der gewohnten Tradition der mitreissenden, grossen, klassischen Rock-Shows mit Frontmann Martin Gaisser, der seinen Helden in nichts nachsteht.

Tel. 044 764 88 10 oder

Wie Klimapolitik gelingen kann

Ausstellungen

Freitag, 16. November 2018

Die Klimapolitik ist im Kern sehr einfach, wenn man es sich denn eingestünde: Wärmer wird es vor allem deshalb, weil die Menschheit Öl, Kohle und Gas verbrennt. Deshalb kann Klimapolitik nur funktionieren, wenn sie darauf hinwirkt, die fossilen Energieträger Marcel Hänggi. vom Markt zu ver(Bild zvg.) bannen. Den CO2Ausstoss etwas zu senken, reicht inzwischen nicht mehr aus. Er muss runter auf »netto null«. Im Grunde haben dies die Regierungen der Welt mit dem Klimaabkommen von Paris anerkannt. Und dennoch unternehmen Politik und Wirtschaft alles, um das Einfache zu verkomplizieren – oder vielmehr: Um nicht einsehen zu müssen, dass die Zeit der superbilligen, überreichlich vorhandenen Energie vorbei ist. Marcel Hänggi hat diese Diagnose bereits 2008 in seinem Buch «Wir Schwätzer im Treibhaus. Warum die Klimapolitik versagt» gestellt. Zehn Jahre später zeigt er nun auf, wie Klimapolitik gelingen kann. Dabei setzt er an der Quelle an, das heisst beim Angebot. Denn was nicht angeboten wird, kann auch nicht verbraucht – beziehungsweise verbrannt – werden. «Man rettet die Welt nicht, indem man beschliesst, sie dürfe nicht untergehen», schreibt Hänggi. Die Notwendigkeit zur Tat geht bei ihm über das Buch hinaus. Die Volksinitiative, die er im Buch vorschlägt, wird unter dem Namen «Gletscherinitiative» im Frühjahr 2019 lanciert. (pd.) Lesung von Marcel Hänggi, Donnerstag, 22. November, 19.30 Uhr, Buchhandlung Scheidegger. In Zusammenarbeit mit der Grünen Partei Bezirk Affoltern. Eintritt 15 Franken mit Apéro, Vorverkauf benutzen, die Platzzahl ist beschränkt.

Unaufgeregt, aber deshalb nicht minder aufregend Schlicht ist nicht simpel. Unaufgeregt nicht belanglos. «Last Avenue» ist eine dieser Bands, die es schaffen, sich immer wieder neu aufs Wesentliche zu fokussieren. Unaufgeregt, aber nicht minder aufregend. Seit 20 Jahren setzt das Quartett auf Rockmusik. Ganz einfach Rockmusik. Für die Liebe, den Rock und die Freiheit. Weiter bringen am Festival Rock am Tannhof «Liquid Bones» aus Lenzburg den Roots-Rock auf die Bühne, ehe die junge Band «Vamprovia» Alternative Metal zele-

Die Hausemer Band «Last Avenue» eröffnet am 24. November mit ihrer Performance das Tannhof-Festival zwischen Kappel und Baar. (Bild zvg.) briert – mit eigenen Stücken und sorgfältig ausgesuchten Covers. (pd.)

zwischen Kappel und Baar, Shuttlebus ab Hausen und Bahnhof Baar ab 18.45 Uhr (Telefon 079 641 34 34, 10 Franken pro

Rock am Tannhof, 24. November, 19 Uhr,

Person, Gruppen ab 4 bis 14 Personen

Tannhof 1, Baar. Eintritt 10 Franken. Wegweiser

5 Franken pro Person).

Claude Nicollier in der Regionalbibliothek

Der Astronaut referiert in Affoltern Am Freitagabend, 23. November, erzählt der einzige Schweizer, der bisher im Weltall war, aus seinem Leben, von seinen Forschungen und spricht über die Zukunft der Raumfahrt.

Ein Astronaut mit Bodenhaftung Claude Nicollier spricht verständlich und fesselnd über die Chancen und Herausforderungen der Raumfahrt. Nach seinem Referat beantwortet er Fragen aus dem Publikum und die «Sternstunde» wird mit einem Apéro ausklingen. (IS)

Der ausgebildete Pilot und Astrophysiker hat das erlebt, von dem viele träumen: Er hat den Weltraum nicht nur Freitag, 23. November, 20 Uhr, Regionalbibliothek, erforscht, er hat ihn auch besucht. Obere Seewadelstrasse 14, Affoltern. Eintritt: 20 Claude Nicollier arbeitete als Wissen- (Jugendliche 10) Franken. Reservierung erforderlich, schaftler bei der Europäischen Welt- Tel. 044 761 44 09, bibliothek@stadtaffoltern.ch. raumorganisation ESA, wo er sich als Raumfahrer bewarb und im Dezember 1977 für die erste ESA-Astronautengruppe ausgewählt wurde. Als Teil eines Kooperationsprogramms der ESA mit der Nasa flog Claude Nicollier vier Mal ins All. Auf seinem letzten Flug, vom 19. bis 27. Dezember 1999 mit der Discovery, bewährten er und seine Crew sich als Service-Experten des Hubble-Weltraumteleskops. Nicollier installierte neue Instrumente und unternahm einen Weltraumspaziergang. Unser Mann im Weltall: Claude Nicollier. (Bild zvg.)

Lebkuchenhäuschen, Guetzli und Männli verzieren. (Bild zvg.)

«Lebkuchen verzieren» Am Samstag, 24. November, von 9 bis 11 Uhr oder von 14.30 bis 16.30 Uhr, können Kinder im Familienzentrum Affoltern ihre selbstgebackenen Lebkuchenhäuschen und -männli mit Zuckerguss, bunten Zuckerperlen und viel anderer Dekoration verzieren. Mmmh … da steigt er den Menschen in die Nase – der feine, würzige Geruch des Lebkuchens zu dieser Jahreszeit. Damit dieser Leckerbissen nicht so eintönig aussieht, können die Kinder zusammen mit der Köchin Jeanine Schneyder ihren Lebkuchen verzieren. Mit viel Fantasie und frei nach dem Motto Hänsel und Gretel, Hexen oder Samichlaus entstehen herzige und hübsche Häuschen, Guetzli und Männli, die sich auch zum Verschenken für Gotti, Götti oder Grosseltern hervorragend eignen. Das Familienzentrum freut sich auf viele kleine Konditorinnen und Konditoren. (GS) Jetzt anmelden unter Telefon 044 760 21 13 oder an kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Infos: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.


28

Veranstaltungen

Freitag, 16. November 2018

Drei ganz spezielle Musikabende Die nächsten acht Tage im Kellertheater LaMarotte Affoltern Jazz-Extra: Menno Daams & The Roberto Bossard Trio Aus der Blütezeit des Swing Menno Daams, der begnadete Trompeter aus Amsterdam, ist dem LaMarotte-Publikum bereits bekannt. Sein Spiel erinnert an die grossen Trompeter aus der Zeit des Swing, insbesondere an den legendären Buck Clayton. Das Roberto Bossard-Trio schafft den groovenden Background, vor dem die Improvisationen des Trompeters zum Tragen kommen. Der Gitarrist Roberto Bossard ist ein über die Schweizer Grenze bekannter Solist und Begleiter. Gleiches gilt auch für den swingenden Schlagzeuger Elmar Frey und den Bassisten Georgos Antoniou. Sonntag, 18. November, Bar und Abendkasse mit Kulturlegi 20 Franken.

Thomas Dobler ist einer der virtuosesten klassischen Vibraphonisten Europas und gleichzeitig ein atemberaubender Jazz-Improvisator. Er leitet die Jazzabteilung der Musikhochschule Lausanne und spielt im Bereich des hochkarätigen Mainstream mit fast allem, was international Rang und Namen hat! Spielt Dani Solimine seine siebensaitige Gitarre, scheinen gleich zwei Instrumente zu erklingen. Stilsicher bis ins letzte Detail, harmonisch und rhythmisch völlig unbeirrbar, wurde er durch die Jahre geradezu zur Ikone seiner Funktion als Begleitgitarrist. Von der Gitarre die Wärme – vom Vibraphon die Eleganz. Die Vibraphon-Legende Peter Appleyard nannte es «a happy marriage» – Recht hatte er!

Führungen mit Einblick am 23. November Am 23. November öffnet das Haus zum Seewadel die Türen für die Öffentlichkeit. Zwischen 14 und 16 Uhr können sich interessierte Besucher durch das Haus führen lassen und sich über alles rund um den Heimeintritt informieren. Zum letzten Mal in diesem Jahr kann am kommenden Freitag, 23. November, unter kundiger Führung das Haus zum Seewadel mit allen Räumen besichtigt werden. Zum ersten Mal werden die Räume und das Haus während dem Tagesbetrieb gezeigt, was einen lebendigeren Einblick ermöglicht. Gerne stehen die kompetenten Führerinnen während dem Rundgang für Fragen der Besucher zur Verfügung. An einem Informationsstand können Interessierte sich Unterlagen über das Haus, den Heimeintritt, die Patientenverfügung und vieles mehr holen. Die Kaderpersonen stehen für Fragen zur Verfügung, sei es zum Heimeintritt, zum Angebot der Aktivierung, den Umgang mit Menschen mit Demenz im Haus zum Seewadel, den Miteinbezug der Angehörigen, die

ab 16 Uhr, Beginn 17 Uhr, Eintritt 40 / 30 Franken,

«Jazz am Donnerstag» Thomas Dobler & Dani Solimine

Der «Seewadel» öffnet seine Türen

Der Gitarrist Urs Stirnimann bereichert den Klang des Streichquartetts mit (v.l.) Julia Gloor, Julia Schwob, Solme Hong und Bettina Sutter. (Bild zvg.) Donnerstag, 22. November, Bar ab 18.30 Uhr Musik ab 20.15 Uhr, Eintritt frei / Kollekte, Nachtessen: 18 Franken.

Crossover From Yesterday to Penny Lane Streichquartett, Piano und Gitarre – für diese Besetzung können Originalkompositionen an einer Hand abgezählt werden. Zu Unrecht, denn die Bereicherung des Streicherklanges durch klassische Gitarre ergibt neue, faszinierende Klangmöglichkeiten. Das Herzstück des Programms von Urs Stirnimann (Gitarre), Julia Schwob (Violine), Julia Gloor (Violine), Bettina Sutter (Viola und Piano) sowie Solme Hong (Cello) bildet die sehr selten gespielte, wunderbare Kompositi-

on «From Yesterday to Penny Lane» des kubanischen Komponisten Leo Brouwer; sieben Songs der Beatles, arrangiert für Konzertgitarre und Streichquartett. Die unsterblichen Melodien treffen auf klassische Streicherklänge und mitreissende Rhythmen. Ergänzt wird das Programm von einem anderen ganz Grossen seines Genres: Astor Piazzolla hat Mitte des letzten Jahrhunderts mit seinem Tango Nuevo die Tangomusik neu erfunden. Freitag, 23. November, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40 / 30 Franken, mit Kulturlegi 20 Franken. Platzreservierungen für alle Anlässe erwünscht über Telefon 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch.

Ein Grund zum Feiern

Seit 25 Jahren ist der Gospelchor Teil der reformierten Kirche Affoltern. Ins Leben gerufen und anfangs geleitet hat den Chor Kurt Gonzenbach, der auch heute noch als Sänger und im Vorstand eine wichtige Funktion hat. Einige andere Sängerinnen und Sänger sind (fast) seit der Gründung des

Chores Mitglieder. Immer wieder gab es Wechsel bei den Dirigentinnen und Dirigenten sowie bei den Sängerinnen und Sängern. Seit 2012 leitet Anette Bodenhöfer den Chor. Um dieses Jubiläum mit einem grossen Konzert zu feiern, hat der Gospelchor den Ottenbacher Chor und Gastsängerinnen und -sänger eingeladen, bei diesem Projekt mitzuwirken. So sind nun mehr als 50 Singende beteiligt, die Lieder haben eine entsprechende Klangfülle und Kraft. Schon in den Proben konnten sie den «Spirit of Gospel» immer wieder spüren und erleben. In der Live-Band wirken mit Martin Eigenmann, Piano, Jost Müller,

Drums, und Manuel Müller, Bass, drei eingespielte Profimusiker mit, die schon bei verschiedenen Projekten der beiden Chöre dabei waren. Sie sorgen für einen mitreissenden Groove und beeindrucken mit ihren virtuosen Einlagen. Solistisch singen Nadine Urmi, Soulsängerin aus dem Oberamt, und Johanna Werder sowie Andreas Manz als choreigene Solisten, die mit ihren tollen Stimmen die Chorpartien bereichern. Einige der Werke und Arrangements sind von der Leiterin Anette Bodenhöfer selbst, andere von Komponistinnen und Komponisten, die sie und teilweise auch einige Sängerinnen und Sänger persönlich auf Fortbildungen oder Gospel(kirchen-)tagen kennengelernt und erlebt haben: beispielsweise von Hans Christian Jochimsen, einem dänischen Gospelstar, dessen Songs zurzeit zu den beliebtesten der Gospelszene gehören. Und natürlich dürfen auch ein paar Hits aus den letzten 25 Jahren nicht fehlen. (BoA) Jubiläumskonzerte: Samstag, 17. November, 20 Uhr, reformierte Kirche Affoltern; Sonntag, 18. November, 17 Uhr, reformierte Kirche Ottenbach. Eintritt frei, Kollekte.

Der Gospelchor Affoltern feiert sein 25-jähriges Bestehen mit einem Jubiläumskonzert mit dem Ottenbacher Chor. (Bild Susanna Forster)

So 24. November, 17 Uhr, Gottesdienst mit Jubiläums-Gospeln zum Tag der Völker in der katholischen Kirche Hausen.

Freiwilligenarbeit und weitere Themen rund um Pflege und Betreuung. Bewusst wird ein Schwergewicht auf den Heimeintritt sowie die Arbeit und Philosophie im Haus zum Seewadel gelegt. Denn trotz der in die Jahre gekommenen Infrastruktur werden fachliche und qualitativ hochstehende Leistungen in allen Bereichen erbracht. Der Zusammenhalt und der Spirit, der im Haus herrscht, tragen unter anderem mit dazu bei, dass sich die Bewohnerinnen und Bewohner im Seewadel zu Hause und aufgehoben fühlen. (pd.) Freitag, 23. November, 14 bis 16 Uhr, Informationen und Führungen, durch das Haus zum Seewadel bei Kaffee und Kuchen.

Blas mer i d Schue – Redensarten und ihre Geschichten Vortrag von Dr. Christian Schmid am 21. November an der Volkshochschule im Knonauer Amt. «Jetz isch gnueg Höi dunde, ufpasse wie en Häftlimacher, de chas nu eso us em Ermel schüttle, vom Pontius zum Pilatus schicke» – woher stammen diese und andere Redensarten? Christian Schmid führt das Publikum mit seinen Büchern «Blas mer i d Schue» und «Mir stinkts» in die faszinierende Bildergalerie der Sprache. Er erläutert, erklärend und unterhaltend, Herkunft und Bedeutung mundartlicher Redensarten und räumt auf mit falschen Behauptungen und Herkunftsmärchen. Am Schluss beantwortet er gerne Publikumsfragen. Christian Schmid

Gospelkonzerte zum Jubiläum in Affoltern und Ottenbach Der Gospelchor Affoltern feiert sein 25-Jahre-Jubiläum mit einem Konzert zusammen mit dem Ottenbacher Chor. Am 17., 18. und 24. November finden in Affoltern, Ottenbach und in Hausen Konzerte statt.

«Herzlich willkommen»: Das Haus zum Seewadel öffnet seine Türen. (Bild zvg.)

wurde 1947 in Rocourt (heute Kanton Jura) geboren, Dr. phil., Lehre und Arbeit als Chemielaborant, dann Matura, Studium der Germanistik und Anglistik in Basel und New York, Lizenziat und Promotion in Basel. Assistent am Deutschen Seminar der Universität Basel (1980–1988), wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Sprachatlas der deutschen Schweiz (1983–1996) und Lehrbeauftragter an der Universität Zürich (1997–2003). Von 1988 bis zur Pensionierung 2012 war er Redaktor bei Schweizer Radio DRS1 bei «Land und Leute», «Siesta», «Reisen Freizeit Kultur», zuletzt in der Literaturredaktion der Abteilung Kultur SRF. Mitbegründer der Mundartsendung «Schnabelweid». Mitarbeit als Mundartspezialist (kurze Worterklärungen) bei allen Staffeln «Heimspiel» von SF Bi de Lüt und als Sagenerzähler bei SF Bi de Lüt. Christian Schmid lebt heute als Autor und Publizist in Schaffhausen. Ruedi Wegmann Mittwoch, 21. November, 19.30 bis zirka 21 Uhr, Mehrzweckraum des Spitals Affoltern, Haus Rigi, 1. Stock, Melchior-Hirzel-Weg 40. Eintritt:

Der Referent Dr. Christian Schmid. (Bild Peter Leutert)

25 Franken. Übertragbares Abonnement für fünf Vortragsabende: 100 Franken / U30: 15 Franken / mit KulturLegi: gratis. Abendkasse.

Die Bolschoi Don Kosaken in Obfelden Am 28. November, 19.30 Uhr, tritt der Chor Bolschoi Don Kosaken unter der Leitung von Petja Houdjakov in der reformierten Kirche Obfelden auf. Der berühmte Männerchor ist der einzige, der ausschliesslich aus Opernsolisten besteht. Begleitet wird der Chor mit Balalaikas und Akkordeon. Das Repertoire umfasst Gesänge der russisch-orthodoxen Liturgie in altslawischer Sprache sowie viele bekannte russische Volkslieder wie die Wolgaballade und natürlich Kalinka. Vom leisesten Piano bis zum lautesten Forte setzen die Sänger nicht nur ihre Stimmen präzise ein, sondern auch ihr slawisches Gefühl. Durch die Sensitivität und gleichzeitige Stimmgewalt

des Chores wird die Mystik der alten Kirchen Russlands spürbar. Wer das alte Russland musikalisch unter der Haut spüren will, muss sie einmal erlebt haben – die grossen Bolschoi Don Kosaken! (pd.) Vorverkauf: Pöschtli Beck, Obfelden, Telefon: 044 761 59 63, bestellungen.ch@bdk.at. Weitere Infos: bdk.at, donko.homberger@gmail.com.

Die Bolschoi Don Kosaken. (Bild zvg.)


Sport

Ein spannender Cupfight steht an

Cupspiel Damen Unihockey: 17. November

Freitag, 16. November 2018

29

Bronze für Stefan Meier Der Obfelder wird an den Schweizer Meisterschaften Dritter Knapp 200 Turner aus der ganzen Schweiz reisten am Samstag, 10. November, nach Biasca zum Saisonhöhepunkt der Geräteturner. In der Königsklasse K7 ging es um den Schweizer Meistertitel, der wie immer heiss begehrt war.

Die Damen von Floorball Albis treffen am kommenden Samstag im Viertelfinal des Ligacups auf den UH Rüttenen. (Bild zvg.)

Die Damen-Mannschaft des Floorball Albis spielt am kommenden Samstag im Viertelfinal des Ligacups gegen den UH Rüttenen. In der Meisterschaft der 1. Liga Kleinfeld steht der UH Rüttenen mit Trainer Roman Winterhalder in der laufenden Saison auf dem 4. Platz der Gruppe 1, wobei er die letzten beiden Spiele am vergangenen Sonntag gewonnen hat. Aber auch die Damen vom Floorball Albis wollen es wissen, stehen sie doch in der Meisterschaft

der Gruppe 2 an erster Stelle, nachdem sie am vergangenen Sonntag den bisherigen Favoriten UH Cevi Gossau gleich mit 10:3 besiegt haben. Es darf ein spannender Cupfight erwartet werden. Leider wurde keine freie Halle im Säuliamt gefunden, sodass man nach Adliswil ausweichen muss. Das Spiel beginnt am Samstag, 17. November, um 19.30 Uhr in der DreifachHalle der Zurich International School am Eichenweg 2 in Adliswil. Die Spielerinnen würden sich über einen regen Zuschauerbesuch freuen, der Eintritt ist frei. (pd.)

Eine Niederlage zum Abschluss der Vorrunde

FC Mezopotamya 1 – FC KMM 1 2:0 (1:0) Der FC KMM hat zum letzten Spiel der Vorrunde beim FC Mezopotamya gastiert. Nach den doch eher durchzogenen letzten beiden Spielen war die Mission klar: Drei Punkte gegen das formstarke Mezopotamya mussten her. Doch an diesem grauen Morgen war die Gjoshi/Ismajlaj-Truppe nicht wach. Bereits nach einigen Minuten wurde es gefährlich vor dem Kasten der Ämtler, jedoch ohne Folgen. Nun schien es so, als seien die Ämtler aufgewacht und so kreierte der FC KMM einige gute Chancen, wobei aber alle ungenutzt blieben. In der 35. Minute dann war es der Gastgeber, der sich mit dem 1:0 in Führung schoss. In der Folge passierte nichts mehr und das Trainergespann am Spielfeldrand war spürbar unzufrieden. Nach der Pause plätscherte das Spiel vor sich hin und die Gäste aus dem Amt zeigten sich unruhiger und nervöser. Trotz einiger Chancen und einem Pfostenknaller blieb der FC KMM immer noch torlos, in der 90. Minute kassierte der FC KMM dann sogar noch ein 2:0, und so endete das Spiel dann auch. Das war nicht gerade der Abschluss der Vorrunde, den sich das Trainergespann erhofft und gewünscht hatten.

Auch aus dem Säuliamt waren drei Turner – alle vom TV Obfelden – angereist und mit Stefan Meier war auch einer dabei, der sich berechtigte Hoffnung auf den Sieg machen durfte. Bevor es jedoch um die Krone im Geräteturnen ging, waren die Turner der Kategorien K5 und K6 im Einsatz und kämpften um den Kategoriensieg.

Fazit des Trainerduos: «Nach einem guten Start in die Saison erspielte sich der FC KMM in den letzten vier Spielen nur gerade zwei Punkte, was klar zu wenig war für die ambitionierte Truppe aus dem Amt. Nun überwintert der FC KMM im Tabellenmittelfeld auf dem fünften Platz, jedoch sind die oberen vier Plätze für uns ganz klar in Reichweite. Um das zu zementieren, haben wir als Trainerduo zum Vorrundenende und im Namen des Teamspirits einen Ausflug nach Uri in die Berge organisiert. Das Team der 1. Mannschaft wanderte den Berg zur Hütte hinauf und liess die Vorrunde bei Raclette, Fondue und Spielen ausklingen. Ein gelungener Abschied! Nun ist erst einmal eine kurze Trainingspause dran. Danach nimmt die 1. Mannschaft ihr Training wieder auf und wappnet sich mit frischer Energie für die Rückrunde. Der nächste Termin ist das Trainingslager, das im März stattfindet.» (pd.) Aufstellung: D. Beckcic, F. Sula (65. Min. H.Nemany), L. Vollenweider (33. Min. L.Sefedini) , B. Gjoshi, J. Ewason, M. Gjini, N. Ahmeti, G. Ismajlaj (55. Min. A. Kouadio), K. Ismajlaj, M. Ismajlaj (C), A. Mazza, Bemerkungen: FC KMM ohne: D. Lüscher (verletzt), J. Steinemann (verletzt), F. Krasniqi (Familie), B. Ismailaj (gesperrt) ,L. Ismajlaj (verletzt), F. Ismajli (Aufgebot anderes Team).

Die 1. Mannschaft des FC Knonau-Mettmenstetten bei ihrem Team-Ausflug in die Berge. (Bild zvg.)

Roman Niederhäuser, Obfelden, turnte in die Top-15. anzeige

Der Obfelder Stefan Meier gewann in der Königsklasse K7 mit hervorragenden Leistungen die Bronzemedaille. (Bilder zvg.) Mit Sandro Anneler war einer der Obfelder Turner im K6 am Start. Obwohl er seit Monaten im Militär ist und so keine optimale Vorbereitungsphase hatte, gelang ihm eine beachtliche Leistung. Nach missglücktem Start am Sprung (8.35) steigerte er sich von Gerät zu Gerät und platzierte sich am Schluss auf dem 32. Rang. Pünktlich um 18.30 Uhr begann der Wettkampf der K7 Turner. Stefan Meier erwischte am Boden (9.60) einen optimalen Start. An den Ringen musste er einen kleinen Schritt beim Abgang machen. Er liess sich dadurch jedoch nicht beunruhigen, denn seine besten Geräte (Barren und Reck) standen ja noch an. Mit Roman Niederhäuser war ein weiterer Obfelder im Einsatz. Auch sein Start verlief gut und mit den Top-Leistungen am Sprung (9.40) und Barren (9.45) konnte er sich eine Top Rangierung erturnen. Der 14. Rang brachte ihm eine Aus-

zeichnung, die er sichtlich zufrieden entgegennahm. Stefan Meier war nur leicht besser am Sprung (9.45), doch in den letzten beiden Durchgängen zeigte er, was in ihm steckt: Mit einer hervorragenden Übung am Barren (9.80) katapultierte er sich unter die ersten drei der Zwischenrangliste. Das Schlussgerät Reck würde entscheiden. Mit der Tageshöchstnote von 9.55 an diesem Gerät, gewann Stefan Meier verdient die bronzene Auszeichnung. Neuer Schweizer Meister im Geräteturnen wurde Simon Stalder (Rickenbach). Der Vorjahressieger Christoph Schärer (Orpund) konnte sich die Silbermedaille sichern. Diesen Sonntag, 18. November, kann man Stefan Meier noch einmal im Einsatz sehen. Er steht in vier von fünf möglichen Gerätefinals und er hat noch Appetit auf weitere Medaillen. Der Wettkampf findet in der Stadthalle in Dietikon statt, Beginn ist um 13.30 Uhr. (pd.)


Extra

Freitag, 16. November 2018

Botschafter der Hoffnung und des Friedens für den Nahen Osten

31

Im Spital Affoltern geboren

Patriarch Gregorius, ehemaliger Bischof von Jerusalem, war zu Besuch in Urdorf Patriarch Gregorius III Laham aus Damaskus besuchte kürzlich auf Einladung des Hilfswerks «Kirche in Not» die Schweiz. Seine Botschaft ist von Hoffnung und Überlebenswillen der christlichen Minderheit in deren Heimatland geprägt.

es, die Weihnachtsbotschaft «Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden den Menschen Erden» tatkräftig umzusetzen. Statt gegeneinander zu kämpfen, ist es wichtig, zusammen für eine bessere Welt einzustehen, das «Miteinander» zu pflegen, wozu auch das Teilen gehört. Das Weitergeben von Herzensgütern durch die Kraft des Glaubens, das Teilen und der Frieden sind elementare Werte für alle Religionen. Der Grossteil der arabischen Bevölkerung ist jung, weshalb das Anstreben des Friedens für ihre Zukunft besonders wichtig ist. Im Sinne dieser Grundsätze der gegenseitigen Wertschätzung hat der Patriarch im Libanon ein Zentrum für Kulturen erbaut, wo verschiedene Kongresse und Konferenzen abgehalten werden. Besonderen Dank und Anerkennung findet Gregorius III für die wertvolle Unterstützung aus dem Ausland für die Wiederaufbauprojekte. Dabei erwähnt er insbesondere mit lobenden Worten das Hilfswerk «Kirche in Not», ohne dessen massive Hilfe Vieles gar nicht möglich wäre.

................................................... von stefan treier Der nun 85-jährige Würdenträger wurde 1981 zum Bischof geweiht und war während 26 Jahren Bischof von Jerusalem. Von 2000 bis 2017 wirkte er als griechisch-katholischer Patriarch von Antiochien mit Sitz in Damaskus. Seit Jahrzehnten kämpft Gregorius für seine Landsleute. Auch als emeritierter Würdenträger gilt sein vollster Einsatz den Menschen in seinem Heimatland. Es geht um den Wiederaufbau von Dörfern und Städten, aber auch um die Wiederherstellung der Menschenwürde. In seiner Heimatstadt Darayya, unweit von Damaskus, flüchtete die ganze Bevölkerung. «Die Liebe Jesu verlangt, dass wir allen Menschen helfen – überall dort, wo Hilfe notwendig ist. So sind wir nahe bei den Leuten, deren Vertrauen während des Krieges in die Kirche gewachsen ist», so der emeritierte Patriarch. Die Bestrebungen der Kirchen um Frieden werden gestärkt durch ein «Ministerium der Versöhnung», welches von der Regierung seit Kriegsbeginn geschaffen wurde.

Frieden in Syrien ergibt Frieden in der ganzen Region

Grosser Überlebenswillen zum Verbleib in der Heimat Die Zerstörung von Kirchen und Moscheen in diesem Krieg war gross. In Syrien wurden 150 Kirchen beschädigt oder vollständig zerstört und gegen 400 000 Christen zur Flucht getrieben. Diese fanden im Inland, wie in Nachbarländen und in Europa, Unterschlupf. Viele Menschen wurden damals gegen ihren Willen gezwungen, beim Terror mitzumachen. Durch Vermittlung des Ministeriums für Versöhnung konnten sie wieder ins normale Leben zurückgeführt werden. Heute helfen sie beim Wiederaufbau, eine unerhörte Herausforderung nach den riesigen Zerstörungen, wurden in Syri-

Patriarch Gregorius III Laham aus Damaskus während seiner Ausführungen in der Marienkapelle Urdorf. (Bild zvg.) en doch zahlreiche Städte und Dörfer weitgehend zerstört. Aus dem benachbarten Libanon sind 80 000 Vertriebene zurückgekehrt und siedeln sich wieder in ihrer Heimat an. Heute stehen rund 80 % der Gebiete unter Kontrolle des Staates, welcher den Aufbau der Infrastruktur unterstützt. Auf Initiative der Kirche und des Patriarchen wurde ein Komitee «Wohnraum für Familien» geschaffen, um den Flüchtlingen, die nach Damaskus gekommen sind, zu helfen.

Durch Brüderlichkeit überlebt das Christentum Für die Christen ist es von Bedeutung, dass auch Muslime von Jesus erfahren. Der Patriarch hält es für wichtig, dass die Menschen eine Identität haben und zu dieser stehen, gleichzeitig aber offen sind gegenüber dem Nächsten. Die Güter sollen unter den Menschen geschwisterlich geteilt werden, was er als grossen Wert bezeichnet. Viele gute Leute fehlen im Land, dennoch gilt

Frieden in Syrien ist die Grundlage für Frieden im Nahen Osten, wodurch auch eine Lösung im Konflikt zwischen Israel und Palästina möglich werden könnte. Diese hoffnungsvolle Perspektive sieht Patriarch Gregorius III. Er vertritt die Überzeugung, dass dies möglich werden kann, wenn die EU, Russland und die USA gemeinsam eine Friedenslösung anstreben. Nach 70 Jahren Krieg im Nahen Osten sehnen sich die Menschen nach Frieden, wozu hoffnungsvolle Grundlagen bestehen. Jerusalem ist, so der syrische Gast, die Stadt des Friedens, des Lebens und der Auferstehung. Diese Stadt muss keine Hauptstadt sein, sondern für jeden Menschen eine Quelle und Mutter. Jerusalem ist eine heilige Stadt für alle, für Christen, Juden und Muslime und die Mutter unseres Glaubens. Deshalb sollte die Politik die Finger von dieser Stadt lassen. Dem Wiederaufbau und dem Frieden gehören absolute Prioritäten eingeräumt. Weitere Infos unter www.kirche-in-not.ch.

wetter

Fortschrittlichste Wohntechnologien Der mobile Wohlfühl-Wohncontainer «Biosphera Equilibrium» testet die fortschrittlichsten Wohntechnologien. Der Verein Minergie präsentiert das Forschungsprojekt erstmals in der Deutschschweiz.

bauernregel «Es kündet die Elisabeth, (19. November) was für ein Winter vor uns steht.»

Wir verbringen 65 bis 70 Prozent unseres Lebens in Innenräumen – ob fürs Wohnen oder zum Arbeiten. Hier setzt das Projekt Biosphera an: Es will einen Lebensraum und technische Lösungen schaffen, die echten Lebenskomfort bieten, was auch Equilibrium – also die Balance, das Gleichgewicht, das Wohlbefinden – in den Mittelpunkt stellt. Biosphera Equilibrium ist ein kompakt gebautes und mobiles Zuhause, das mit allem Notwendigen ausgestattet ist, um komfortabel, entspannt und energieeffizient zu leben. Besucher der Umwelt Arena können das Prinzip des Biosphera-Wohlfühlcontainers live erleben. Auf einer Fläche von 45 m² (3x15 m) spüren sie

die beruhigenden Eigenschaften und können die Funktionalitäten selbst ausprobieren. Dazu gehören etwa die Fotovoltaik-Fassade und das Fotovoltaik-Dach, welche zusammen 6,8 kWp erzeugen – für diese Grösse sehr beeindruckend. Oder die Fotovoltaikmodule an der Sonnenblende, eine Wärmepumpe, welche im Sommer den Container kühlt und im Winter heizt und warmes Wasser erzeugt, ein Salzbatteriespeicher und viele weitere technische Innovationen. Besucher erleben im Wohlfühlcontainer aber auch die Kraft der Natur, die komplette Stille (trotz Lüftung) oder die speziellen Leuchtkörper, die den Naturhimmel imitieren. Als Verkleidungsmaterial im Dusch- und Schlafbereich wird wohlriechendes Arvenholz eingesetzt, und durch den Einsatz einer speziellen Blumenvase mit Doppelkammer kann die Luft des gesamten Raums in 24 Stunden gefiltert werden. (pd.)

Malea, 6. November.

Elina, 8. November.

Alessia, 10. November.

Zorhan, 12. November. (Bilder I. Magnin)

herkömmliches

Mystisch Auch Wörter sind dem jeweiligen Zeitgeist unterworfen. Sie lassen sich beliebig umdeuten, entleeren, banalisieren. Das Wort mystisch beispielsweise, das sich je länger desto mehr in die käufliche Welt der Waren und der Werbung eingeschlichen hat. Fast jede romantische Nebelstimmung wird neuerdings als mystisch bezeichnet. Und auch das Parfum der neusten Kollektion verströmt einen mystischen Duft. In einer Welt der düsteren Prognosen sind religiöse Erfahrungen offenbar wieder gefragt. Zwar ist nicht auszuschliessen, dass auch entzückende Landschaften oder bezaubernde Düfte zu mystischen Einsichten führen können. Aber dazu müsste man möglicherweise die Blickrichtung wechseln und den Ausdruck Mystik im ursprünglichen Sinn verstehen. Er ist hergeleitet vom griechischen Verb myein und bedeutet: Die Augen schliessen und nach innen schauen. Hinhören auf die eigentlichen und innersten Bedürfnisse. Loslassen statt festklammern und leer werden statt anhäufen. Mystikerinnen und Mystiker unterscheiden sich von der geschwätzigen Werbung darin, dass sie für ihre unmittelbare Sinn- oder Gotteserfahrung keine angemessenen Worte finden und mit dogmatischen Äusserungen äusserst zurückhaltend sind. «Halt an, wo läufst du hin, der Himmel ist in dir. Suchst du Gott anderswo, du fehlst ihn für und für», sagt der begnadete Mystiker Angelus Silesius. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die

Weitere Infos unter www.umweltarena.ch.

mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.


Veranstaltungen

Sa., 24. November 2018, wegen Umzug

Flohmarkt in Kappel am Albis ab 13 Uhr bis 16 Uhr, Tömlimatt 16 Infos: Tel. 044 764 25 50, Zeit 9 – 11 Uhr

Carfahrten, Umzüge & Spezialtransporte

Reisen mit Freunden Freddy Kunz Weidliweg 8 8909 Zwillikon

Telefon 044 761 01 55

GALERIE FÜR GEGENWARTSKUNST ELFI BOHRER Dorfstrasse 13 CH-8906 Bonstetten Tel. 044 700 32 10, Mobile 079 207 76 28 galerie@ggbohrer.ch, www.ggbohrer.ch

Einladung zum Open-House im GG-Kunstfenster, mit Schwerpunkt Christa Mayrhofer Samstag / Sonntag, 17. / 18. November 2018, jeweils 13 – 17 Uhr mit Malerei und Holzschnitten sowie Skulpturen aus dem GG-Programm

Tagesfahrten 2018 / 2019 Zibelemärit Fr. 40.– Kaffee und Weggli Montag, 26. November 2018 Agrama, Bern – Fr. 40.– Schweiz. Fachmesse Landund Forsttechnik Kaffee und Weggli Donnerstag, 29. November 2018 Weihnachtsmarkt Freiburg Fr. 47.– Kaffee und Weggli Dienstag, 4. Dezember 2018 Chlausfahrt Ricken Fr. 88.– inkl. Mittagessen und Chlaussäckli Donnerstag, 6. Dezember 2018 Weihnachtsmarkt Colmar Kaffee und Weggli Freitag, 7. Dezember 2018

Fr. 44.–

Neujahrsfahrt Landgasthof Rössli Tufertschwil Fr. 79.– inkl. Mittagessen Dienstag, 1. Januar 2019

Gemeinschaftskonzert Katholischer Kirchenchor Hausen a. A. Musikverein Harmonie Hausen a. A.

«Nordlichter» In der Reformierten Kirche in Hausen a. A. Musikalische Leitung: Rägle Brawand und Markus Etterlin

Freitag, 23. November 2018, 20 Uhr Samstag, 24. November 2018, 20 Uhr Sonntag, 25. November 2018, 16 Uhr (Türöffnung 30 Minuten vor Konzertbeginn) Pro Aufführung 200 Plätze verfügbar und daher Reservation unter mvhausen.ch empfohlen

www.kchausen.ch

Eintritt frei – Kollekte www.mvhausen.ch

Theater Arth – Orpheus in der Unterwelt Fr. 105.– inkl. Fahrt und Eintritt anschliessend Abendessen Sonntag, 20. Januar 2019

www.aemtler-car.ch

Profile for AZ-Anzeiger

090_2018  

090_2018