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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 90 I 169. Jahrgang I Freitag, 13. November 2015

Zeitgemässer Schutz

Vermehrt Rotwild

Der Kanton überarbeitet die Schutzverordnung für die Üetliberg-Landschaft. > Seite 3

Hirsche erobern die urbane Landschaft – auch im Säuliamt. > Seite 7

Arbeitslosigkeit steigt auch im Bezirk Affoltern

11.11., 11.11 Uhr: Die Narren sind los!

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«I bi meh aus eine» Pedro Lenz mit einem Auftritt in der Buchhandlung Scheidegger in Affoltern. > Seite 9

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Besichtigungstag 476 Schüler in Betrieben: Mechanische und handwerkliche Berufe vermehrt gefragt. > Seite 11

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Hohe Ehrung Ämtler Unternehmer gewinnt den Axpo Energy Award 2015. > Seite 17

Auch im Bezirk Affoltern ist die Zahl der Arbeitslosen innerhalb eines Monats gestiegen: von 2,5 auf 2,6 Prozent. Wegen saisonaler Effekte im Bau- und Gastgewerbe ist die Arbeitslosenquote im Kanton Zürich auf 3,6 Prozent gestiegen – und wird weiter ansteigen. «Steigende Massenentlassungen in der Industrie deuten für die nächsten Monate weitere Anstiege der Arbeitslosigkeit an», schreibt das kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) im jüngsten Bulletin. Im Bezirk Affoltern hat sich die Zahl der Arbeitslosen innerhalb eines Monats von 712 auf 747 Personen erhöht, was einer Quote von 2,6 Prozent entspricht. Im kantonalen Vergleich steht die Region aber weiterhin gut da: Kleiner sind die Quoten nur in den Bezirken Andelfingen (2%) und Meilen (2, 5%). Am stärksten von der Arbeitslosigkeit betroffen ist nach wie vor der Bezirk Dietikon, wo sich die Quote inzwischen auf 5,0 % erhöht hat. Überdurchschnittlich ist sie auch in der Stadt Zürich (4,0 %). (-ter.)

Lärmiger und schwungvoller Auftritt im Zentrum Oberdorf in Affoltern: Die Säuligugger in Aktion. (Bild Werner Schneiter) Seit dem 11.11., 11.11 Uhr, sind sie wieder los – die Narren. Auch in Affoltern, wo die Säuligugger am Mittwoch im Zentrum Oberdorf in Affoltern die Fünfte Jahreszeit mit kakofonen Klängen ankündigten. Und die zahlreichen Zuschauer zu rhythmischem Klat-

schen animierte. Die Formation zählt inzwischen 44 Mitspielende, darunter viele Junge – ein Rekord. Für närrischen Nachwuchs ist also gesorgt – für einen Saal, in dem die legendäre Säuliguggernacht steigen soll, allerdings noch nicht. «Wir verhandeln mit der

Gemeinde Affoltern», sagt Cyril Lilienfeld. Von dort wurden sie vor einigen Jahren verbannt. Die Säuligugger gingen dreimal ins Exil nach Ottenbach, können aber dort auch nicht mehr auftreten, weil die Gemeinde den Gemeindesaal nur noch

an einheimische Vereine vermietet. Die Säuligugger, nach zwei Jahren wieder in neuen Kostümen, treten rund 20-mal auf, hauptsächlich im Säuliamt und im aargauischen Freiamt. (-ter.) ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 27 anzeigen

Mahnendes Höhenfeuer gegen die tiefen Milchpreise Zahlreiche Bauern müssen empfindliche Ertragseinbussen hinnehmen Am Mittwochabend haben sich rund 50 Bauern aus dem Säuliamt und dem benachbarten Freiamt auf dem Mettmenstetter Freudenberg eingefunden, um mit einem Höhenfeuer auf die ruinös tiefen Milchpreise und die desolate Landwirtschaftspolitik aufmerksam zu machen. In einer kurzen Ansprache zählte der Mettmenstetter Kantonsrat und Milchbauer Martin Haab einen ganzen Rattenschwanz an Problemen auf, die den Bauern zu schaffen machten: Überbordende Bürokratie, schwindende Erträge aus der Lebensmittelproduktion und eine miserable Planungssicherheit. «Zuweilen wird ein Liter Milch bereits für 20 Rappen verramscht!», sagte Haab. Und das, obschon die Milchmenge derzeit nicht zu hoch sei. Haab kritisierte ausserdem die Sparpolitik des Bundes. Während in anderen Bereichen lediglich die Ausgabenzunahme gebremst werde, würden die Budgets in der Landwirtschaft empfindlich gekürzt: 2016 um 94 Millionen Franken, 2017 nochmals um 70 Millionen und im Zeitraum von 2017 bis 2021 sogar um weitere 200 Millionen Franken. Der SVP-Kantonsrat plädierte für die Initiative für Ernäh-

Höhenfeuer auf dem Mettmenstetter Freudenberg für faire Milchpreise. (Bild Martin Platter) rungssicherheit, die voraussichtlich im kommenden Jahr zur Abstimmung kommt. Sie hat zum Ziel, Lebensmittel möglichst lokal herzustellen und den Anteil aus inländischer Landwirtschaftsproduktion wieder zu erhöhen. «Wir müssen uns gegen den steten Ab-

bau unserer Einkommen wehren», rief Haab auf und machte auf die Kundgebung des Schweizerischen Bauernverbandes am 27. November in Bern aufmerksam. Hingefahren werde mit Bussen und nicht etwa mit Traktoren wie in der EU. «Mit unseren Anliegen ha-

ben wir die Konsumenten auf unserer Seite. Das wollen wir uns nicht mit Traktorenkonvois verscherzen», so Haab. (map.) ................................................... > Weiterer Bericht und Interview auf Seite 5

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars Im Konkurs über den Nachlass von Andreas Müller, geb. 22. Februar 1971, von Sennwald-Sax SG, wohnhaft gewesen: Wigartenweg 8, 8912 Obfelden, liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 13. November 2015 verwiesen. Affoltern a. A., 13. November 2015 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars Im Konkurs über Hermann Georg Hess, geb. 10. Oktober 1953, von Wald ZH, Haldenstrasse 24a, 6006 Luzern (bisher: Grundstrasse 12, 8934 Knonau), liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 13. November 2015 verwiesen. Affoltern a. A., 13. November 2015 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Einstellung des Konkurses Über Dusan Pumpalovic, geb. 3. Juni 1968, von Serbien, Breitenstrasse 27, 8910 Affoltern am Albis, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 3. September 2015 der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichtes vom 2. November 2015 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 23. November 2015 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 3000.– leistet, gilt das Verfahrens als rechtskräftig geschlossen. Affoltern a. A., 13. November 2015 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Eröffnung der konkursamtlichen Nachlassliquidation Erbschaft von Heidi Erika MaurerSauder, geb. 18. April 1945, von Kappel am Albis ZH, gest. 4. Juli 2015, wohnhaft gewesen Burgwies 5, 8906 Bonstetten. Datum der Konkurseröffnung: 12. Oktober 2015 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG. Eingabefrist bis 14. Dezember 2015 (Vgl. im Übrigen Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 13. November 2015) Schlieren, 13. November 2015 Konkursamt Schlieren

Konkurseröffnung Schuldner: Nachlass von Sefket Keskic, geb. 26. Juli 1951, von Bosnien und Herzegowina, gest. 7. Januar 2015, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis. Datum der Konkurseröffnung: 30. September 2015 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG Eingabefrist bis 14. Dezember 2015 Vergleiche Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 13. November 2015. Affoltern a. A., 13. November 2015 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Schluss des Konkursverfahrens Das Konkursverfahren über Herrn Borivoj Budalic, geb. 31. August 1957, Staatsangehörigkeit: Serbien, wohnhaft Äussere Grundstrasse 30, 8910 Affoltern am Albis (Inhaber der Einzelunternehmung «Budalic Gipserei- und Malergeschäft», mit Sitz in Affoltern am Albis), ist durch Urteil des Einzelgerichtes des Bezirksgerichtes Affoltern vom 2. November 2015 als geschlossen erklärt worden. Affoltern a. A., 13. November 2015 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Konkurseröffnung/ Schuldenruf Schuldner: Leon San Juan, geb. 10. Juli 1981, von Regensberg ZH, wohnhaft an der Bahnhofstrasse 8c, 8932 Mettmenstetten, Inhaber der im Handelsregister mittlerweile gelöschten Einzelfirma Platinum Cars & Bikes San Juan, 8134 Adliswil. Datum der Konkurseröffnung: 9. Juli 2015. Verfahren: summarisch. Eingabefrist für Forderungen: 14. Dezember 2015. Konkursamt Affoltern Postfach 574 8910 Affoltern am Albis

Politische Gemeinde Affoltern am Albis Primarschulgemeinde Affoltern am Albis Sekundarschulgemeinde Affoltern am Albis/ Aeugst am Albis

Korrektur Einladung zur Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten werden auf Montag, 7. Dezember 2015, 19.30 Uhr, in den Kasinosaal, Gemeindezentrum, Marktplatz 1, zu einer Gemeindeversammlung eingeladen. Zur Behandlung gelangen folgende

Feuerungskontrolle Amtliche Feuerungskontrolle der Gemeinde Bonstetten, Wechsel vom Vollzugsmodell 1 zum Modell 2 und Neuvergabe des Auftrags für die Führung der Fachstelle Feuerungskontrolle Bonstetten. Mit Beschluss vom 1. September 2015 hat der Gemeinderat bei der amtlichen Feuerungskontrolle den Wechsel vom Feuerungsmodell 1 zum liberaleren Feuerungsmodell 2 mit Wirkung ab 1. Januar 2016 beschlossen. Die Führung der Fachstelle Feuerungskontrolle wurde per 1. Januar 2016 dem bisherigen Feuerungskontrolleur Marcel Rohner, Nassackerstrasse 19, 8903 Birmensdorf, übertragen. Die Führung der Fachstelle und deren Vergütung erfolgt nach den Richtlinien für die Feuerungskontrolle des Kantons Zürich. Die Aufgaben und Pflichten sind im Dienstleistungsvertrag «Auftrag für die Führung der Fachstelle Feuerungskontrolle der Gemeinde Bonstetten» vom 10. September 2015 geregelt. Die Gebühren für die Feuerungskontrolle werden wie folgt festgelegt:

Geschäfte:

1-stufige Anlagen Fr. 104.– 2-stufig/modulierend Fr. 130.– Schalenbrenner Fr. 156.– Administrationsgebühren für Service-Rapportbearbeitung Fr. 54.50 pro Anlage

A) Sekundarschulgemeinde, Primarschulgemeinde und politische Gemeinde

Die Gebühren werden dem Anlageinhaber vom Feuerungskontrolleur direkt in Rechnung gestellt.

Gemeinsame Vorstellung des Finanzplanes 2015 bis 2019 B) Sekundarschulgemeinde 1. Bewilligung des Voranschlages 2016 und Festsetzung des Steuerfusses für das Jahr 2016 2. Bekanntmachungen Die Akten liegen ab Montag, 23. November 2015, in der Schulverwaltung der Sekundarschule, Zwillikerstrasse 16, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. C) Primarschulgemeinde 1. Bewilligung des Voranschlages 2016 und Festsetzung des Steuerfusses für das Jahr 2016 2. Bekanntmachungen Die Akten liegen ab Montag, 23. November 2015 in der Schulverwaltung der Primarschule, Breitenstrasse 18, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf.

Die Akten liegen ab Montag, 23. November 2015, in der Gemeindekanzlei, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. Affoltern am Albis, 6. November 2015 Der Gemeinderat

Kat.-Nrn. 1612 und 1613 Unterschutzstellung Doppelwohnhaus Gehrstrasse 7 und 7A Der Gemeinderat Hedingen hat mit Beschluss vom 3. November 2015 das Gebäude Vers.-Nrn. 901 und 205 auf den Grundstücken Kat.-Nrn. 1612 und 1613 an der Gehrstrasse 7 und 7A, mittels verwaltungsrechtlichem Vertrag, unter Schutz gestellt. Der Beschluss des Gemeinderates inkl. verwaltungsrechtlicher Vertrag kann während der Rekursfrist bei der Gemeindeverwaltung, zu den ordentlichen Bürozeiten, eingesehen werden. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der öffentlichen Bekanntmachung an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Einem allfälligen Rekurs kommt keine aufschiebende Wirkung zu (§ 211 Abs. 4 PBG). Hedingen, 3. November 2015 Gemeinderat Hedingen

Öffentliche Auflage Projekt Staatsstrassen gemäss § 13 Strassengesetz (StrG), Mitwirkung der Bevölkerung Gemäss § 13 des Strassengesetzes (StrG) wird folgendes Projekt der Bevölkerung zur Stellungnahme unterbreitet: Gemeinde Mettmenstetten Neubau Bushaltestellen Albisstrasse Die Projektunterlagen liegen während 30 Tagen von heute an in der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten, Albisstrasse 2, 8932 Mettmenstetten, zur Einsicht auf. Einwendungen und Anregungen zum Projekt sind innerhalb dieser Frist, also spätestens bis 14. Dezember 2015, in schriftlicher Form an die Gemeindeverwaltung Mettmenstetten zuhanden Kanton Zürich, Baudirektion, Tiefbauamt, Projektieren und Realisieren, Walcheplatz 2, 8090 Zürich, einzureichen. Mettmenstetten, 13. November 2015 Gemeinderat Mettmenstetten

Der Beschluss und die vollständige Tariftabelle liegen während der Rekursfrist in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Postfach 21, 8910 Affoltern am Albis, Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Das Rekursverfahren ist in der Regel kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Bonstetten, 10. November 2015 Gemeinde Bonstetten

Schulen und Kurse

D) Politische Gemeinde 1. Bewilligung des Voranschlages 2016 und Festsetzung des Steuerfusses für das Jahr 2016 2. Genehmigung der Ergänzung der Verordnung über die Gebühren für Siedlungsentwässerungsanlagen 3. Genehmigung der Verordnung über das Parkieren auf öffentlichem Grund 4. Bekanntmachungen

Denkmalschutz

Fahrzeuge Kaufe Autos auch Jeeps und Lieferwagen, alle Marken & Jg., km & Zustand egal, gegen gute Barzahlung & gratis Abholdienst (CH-Unternehmer). Telefon 079 777 97 79 auch Sa/So.

Festsetzung der Waldgrenze (Ergänzung) ALN-Verfügung vom 30. Oktober 2015 Das kantonale Amt für Landschaft und Natur hat mit Verfügung vom 30. Oktober 2015 in den Gebieten Mülistrasse, Chilchbreiten, Räbacher, Pilgerweg und Balderenweg die Abgrenzung von Wald und Bauzonen festgesetzt (Ergänzung). Die Verfügung, inkl. Pläne, liegen vom 13. November 2015 während 30 Tagen bei der Gemeindeverwaltung Stallikon (Schalter Einwohnerkontrolle) während den ordentlichen Schalteröffnungszeiten zur Einsichtnahme auf. Gegen die Verfügung kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Stallikon, 13. November 2015 Gemeinderat Stallikon

Beschluss der ausserordentlichen evang.-ref. Kirchgemeinde-Versammlung Stallikon Wettswil Die ausserordentliche Kirchgemeindeversammlung vom Sonntag, 8. November 2015, fasste folgenden Beschluss: 1. Dem Antrag zur Schaffung einer 20 % gemeindeeigenen Pfarrstelle für die Amtsperiode 2016 bis 2020 wird zugestimmt. Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen ab Veröffentlichung schriftlich Rekurs bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Herrn Martin Billeter, Präsident, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, erhoben werden. Das Protokoll liegt für die Stimmberechtigten auf den Gemeinden Stallikon und Wettswil ab 16. November 2015 zur Einsichtnahme auf. Beschwerden gegen die Richtigkeit des Protokolls müssen innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Herrn Martin Billeter, Präsident, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, eingereicht werden Evang.-ref. Kirchenpflege Stallikon Wettswil

Zusatztraktandum Kirchgemeindeversammlung vom 2. Dezember 2015 Aufgrund beruflicher Veränderungen stellt sich Pfarrer Matthias Fischer (bisher 50 %) für die Wahl für die Amtsperiode 2016 bis 2020 nicht mehr zur Verfügung. Aus diesem Grund ist ein Wahlvorschlag der Kirchgemeindeversammlung zuhanden der Urnenwahl vom 28. Februar 2016 erforderlich. Traktandum 2 Wahlvorschlag für das ordentliche Vollzeit-Pfarramt 2016 bis 2020 in Hausen am Albis zuhanden der Urnenabstimmung vom 28. Februar 2016: Pfarrerin Irene Girardet Fischer Der Antrag der reformierten Kirchgemeinde zu diesem Zusatztraktandum kann im Kirchensekretariat sowie der Gemeindeverwaltung eingesehen werden. Ebenfalls können die Anträge der Kirchenpflege auf der Homepage der Reformierten Kirche Hausen eingesehen werden. 13. November 2015 Reformierte Kirchenpflege Hausen am Albis


Bezirk Affoltern

Freitag, 13. November 2015

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wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit Heute Freitag, 13. November, feiern Franz und Marianne Killer das Fest der goldenen Hochzeit. Pro Senectute Knonau gratuliert dem Jubelpaar ganz herzlich, wünscht ihm eine freudvolles Fest und für die gemeinsame Zukunft alles Gute.

Zum 90. Geburtstag Im Haus zum Seewadel in Affoltern darf Olga Roth-Frei am kommenden Sonntag, 15. November, den 90. Geburtstag feiern. Zum hohen Wiegenfest gratulieren wir herzlich und wünschen der Jubilarin alles Gute.

Zum 80. Geburtstag Heute Freitag, 13. November, feiert Frieda Fischer ihren 80. Geburtstag. Pro Senectute Knonau gratuliert der unternehmungslustigen Jubilarin ganz herzlich, wünscht ihr ein freudvolles Fest, weiterhin viel Humor und beste Gesundheit.

Zum 80. Geburtstag Rosa Febbo-Arrigo feiert am kommenden Sonntag, 15. November, in Affoltern den 80. Geburtstag. Herzliche Gratulation und alles Gute im neuen Lebensjahrzehnt!

Zum 80. Geburtstag Am Montag, 16. November, feiert Gunther Bommel in Affoltern den 80. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich und wünschen ein schönes Geburtstagsfest.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG,

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Der Üetliberg mit grosser Vielfalt an Lebensräumen für eine reichhaltige, zum Teil stark bedrohte Tier- und Pflanzenwelt. Nun wird die Schutzverordnung überarbeitet. (Bild Martin Platter)

Für einen zeitgemässen Schutz der Üetliberg-Landschaft In Zusammenarbeit mit Interessengruppen überarbeitet der Kanton Schutzverordnung Das Gebiet Üetliberg ist eine wertvolle naturnahe Landschaft. Es zeichnet sich durch eine grosse Vielfalt an Lebensräumen für Pflanzen und Tiere aus, gleichzeitig ist es ein attraktives Erholungsziel für die Menschen. Die Baudirektion hat unter Einbezug der betroffenen Gemeinden, Grundeigentümer, Bewirtschafter und verschiedener Interessengruppen die Schutzverordnung Üetliberg erarbeitet. Der Entwurf liegt vom 11. November bis 10. Dezember öffentlich auf. Das weitgehend bewaldete Gebiet Üetliberg bildet den nördlichen Abschluss der Albis-Bergkette, eines markanten Molassebergrückens zwischen den engen Tälern der Sihl und der Reppisch. Es schliesst den Landschaftsteil mit ein, der vom Üetliberg über das Albisgüetli und den Höckler bis in die Allmend Brunau vorstösst. Dieses ganzjährig attraktive Erholungsgebiet für den Grossraum Zürich trägt zu-

sammen mit anderen naturnahen Räumen wie Pfäffikersee oder Tössbergland wesentlich zur hohen Lebensqualität im Kanton Zürich bei. Das Gebiet zeichnet sich durch eine grosse Vielfalt an Lebensräumen für eine reichhaltige, zum Teil stark bedrohte Tier- und Pflanzenwelt aus. Da dieser Landschaftsraum kaum durch Strassen und Infrastrukturanlagen zerschnitten ist, ist die biologische Durchlässigkeit und Vernetzung gut gewährleistet. Am Üetliberg und Albis findet sich zudem eines der grössten Eibenvorkommen Europas. Wegen seiner ausserordentlichen geologischen, biologischen, kulturhistorischen und landschaftlichen Werte ist das Gebiet bereits seit 1983 als Landschaft und Naturdenkmal von nationaler Bedeutung aufgeführt.

Eigenart des Gebiets für künftige Generationen bewahren Der kantonale Richtplan sowie das Planungs- und Baugesetz verpflichten den Kanton Zürich, Schutzmassnahmen für das Gebiet Üetliberg zu treffen. Mit der Schutzverordnung (SVO) soll auf die Bedürfnisse der heutigen

Zeit mit ihren vielfältigen Ansprüchen an die Landschaft und die Natur eingegangen werden. Dabei sind die Hauptfunktionen Erholung, Natur- und Landschaftsschutz sowie Land- und Forstwirtschaft von besonderer Bedeutung. Die SVO Üetliberg hat zum Ziel, die landschaftliche Eigenart des Gebiets mit den vorhandenen Naturwerten auch für künftige Generationen zu bewahren. Bei der Erstellung von Schutzverordnungen legt der Kanton besonderes Gewicht auf den Einbezug aller Beteiligten. Die Erarbeitung der ersten Etappe der SVO erfolgte in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit den betroffenen Gemeinden, Grundeigentümern, Bewirtschaftern und verschiedenen Interessengruppen.

sprüchen angepasst sind, soll die Landschaft weiterhin Raum für abwechslungsreiche Landschaftserlebnisse und verschiedenartige Erholungsaktivitäten bieten. Zudem soll die wertvolle Kulturlandschaft erhalten bleiben sowie die Land- und Forstwirtschaft zeitgemäss und nachhaltig wirtschaften können. Vom 11. November bis 10. Dezember 2015 liegt der Entwurf bei den Gemeindeverwaltungen Uitikon und Stallikon sowie bei der Stadt Zürich und bei der kantonalen Baudirektion in Zürich öffentlich auf. Während der Auflage können alle Personen zum Entwurf Stellung nehmen. Die Baudirektion prüft die Begehren vor dem Erlass der Schutzverordnung.

Abstimmen der verschiedenen Schutz- und Nutzerinteressen

Öffentliche Informationsveranstaltungen und Sprechstunden

Der nun vorliegende Entwurf der ersten Etappe stimmt die verschiedenen Schutz- und Nutzerinteressen aufeinander ab. Er zeigt auf, welche Schutzziele erreicht werden sollen und wie das Gebiet künftig genutzt werden kann. Mithilfe von Bestimmungen, die den heutigen Bedürfnissen und An-

Während der öffentlichen Auflage finden zwei Informationsveranstaltungen sowie zwei Sprechstunden statt, an der Vertreter des Kantons und der Arbeitsgruppe für Auskünfte zur Verfügung stehen: Donnerstag, 26. November 2015, 14 bis 18 Uhr: Gemeindeverwaltung Stallikon. (ki.)

Neubestellung der Revisionsstellen Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Stallikon Ausgelöst durch eine Motion im Kantonsrat im Jahre 2012 setzte sich in der späteren Beratung des neuen Zürcher Gemeindegesetzes (Inkraftsetzung per 1. Januar 2018) die Überzeugung durch, dass der Kanton keine Revisionsdienstleistungen für Gemeinden mehr anbieten darf. Damit endet per 31. Dezember 2015 im Kanton Zürich eine seit 1919 dauernde Ära. Im Hinblick auf die Schliessung der kantonalen Revisionsdienste auf 31. Dezember 2015 haben sich die Mitarbeitenden in selbst gegründeten, privatrechtlichen Unternehmen organisiert. Damit auf den 1. Januar 2016 einem Revisionsdienst neu Auftrag erteilt werden kann, hat sich der Finanzverwalter mit der Neuvergabe des Auftrages befasst und bei geeigneten Unternehmen Angebote eingeholt. Nebst den Kosten, Referenzen und Teamgrösse spielt als weiteres Kriterium die Erfahrung der Prüfpersonen eine wichtige Rolle. Auf Antrag des Finanz-

vorstehers und im Einvernehmen mit der Rechnungsprüfungskommission hat der Gemeinderat folgende Aufträge für die Revision erteilt: – Geldverkehrsrevision, Sachbereichsrevision, Spezialrevision KVG der Politischen Gemeinde und Geldverkehrsrevision Stiftung Kinderkrippenfonds Berta Meier: Verwaltungsrevisionen GmbH, Dielsdorf – Finanztechnische Prüfung der Jahresrechnung Politische Gemeinde und Stiftung Kinderkrippenfonds Berta Meier: Rechnungsprüfungskommission Stallikon

SBB-Tageskarten Gemeinde: Preisanpassung per 1. April 2016 Der Stalliker Einwohnerschaft stehen zwei SBB-Tageskarten Gemeinde (2. Klasse) zur Verfügung. Nachdem der Gemeinderat den Preis der Tageskarten letztmals per 2012 auf 40 Franken festsetzte, hat er im Rahmen der Ver-

abschiedung des Voranschlages 2016 eine moderate Preisanpassung von 2 auf 42 Franken beschlossen; der neue Preis gilt für Tageskarten mit Gültigkeit ab 1. April 2016. Reservierungen können via www.stallikon.ch/tageskarte, telefonisch oder persönlich am Schalter der Einwohnerkontrolle vorgenommen werden. Es ist zu beachten, dass die Tageskarten innerhalb von sieben Arbeitstagen nach der Reservierung bei der Einwohnerkontrolle abgeholt und bezahlt werden müssen.

Gemeindemagazin «blickpunktstallikon» Die neue Ausgabe des Gemeindemagazins «blickpunktstallikon» erscheint am Donnerstag, 10. Dezember 2015. Der Redaktionsschluss ist am Dienstag, 17. November 2015. (rb.)

Auto geknackt Von Samstag auf Sonntag wurde im Zentrum von Affoltern auf einem Abstellplatz ein PW auf unbekannte Weise aufgebrochen. Den Dieben fiel wenig Bargeld in die Hände. Sachschaden an der Eingangstüre von mehreren tausend Franken ist das Resultat eines Einbruchsversuchs vom 9. November in ein Verkaufsgeschäft in Kappel. Den Einbrechern gelang es nicht, die Türe zu knacken. Durch Aufbrechen der Sitzplatztüre gelangten Unbekannte am 10. November zwischen 15.45 und 18.15 Uhr in ein Einfamilienhaus in Affoltern. Sachschaden und Beute werden derzeit von der Kantonspolizei abgeklärt. Ebenfalls noch nicht klar ist, was am 10. November bei einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in Hedingen gestohlen wurde. Zwischen 14.30 und 18.40 Uhr wurde die Terrassentüre aufgebrochen. Auch die Höhe des Sachschadens ist noch nicht geklärt. In Knonau und Affoltern musste die Polizei auch wegen nächtlicher Ruhestörungen ausrücken. In Affoltern kam es zu einer Verzeigung. (-ter.)


Ottenbach

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Bauherrschaft: Wehrli Johannes, Muristrasse 25, 8913 Ottenbach Projektverfasser: ringger architektur gmbh, Kappelerhof 1, 8926 Kappel am Albis Bauvorhaben: Umbau und Erweiterung eines Anbaus: Einbau einer 4½Zimmer-Wohnung auf zwei Geschossen, Wohnhaus (Vers.-Nr. 223), Muristrasse 25 auf dem Grundstück Kat.Nr. 185, Reservezone

Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).

Stallikon

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Bauherrschaft: Ulrich Trösch, Rainstrasse 32b, 8143 Stallikon, Bauvorhaben: Backsteinmauer (bereits erstellt), Rainstrasse 32b, Kat.-Nr. 53, Zone W2/30

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Favre Alain, Habersaatweg 12, 8914 Aeugstertal Bauvorhaben: Installation einer thermischen Solaranlage auf der Südseite der Liegenschaft, Habersaatweg 12, Aeugstertal, Gemeinde Aeugst am Albis, Kat.-Nr. 1919, GV-Nr. 1146, Zone K2 A

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindeverwaltung, Kopfbau Kasino Obere Bahnhofstrasse 7 Hochbauabteilung, 1. OG, Büro K13 Bauherrschaft: Gemeinde Affoltern am Albis, Tiefbauabteilung, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Hunziker Betatech AG, Bellariastrasse 7, 8002 Zürich Bauvorhaben: Ersatz Blockheizkraftwerk und Kamin mit neuer Notkühlanlage auf Dach, Vers.-Nr. 2547, Kat.Nr. 2650, Weidstrasse 31, Zone für öffentliche Bauten

Mettmenstetten Bauherrschaft: Karl Graf Automobile AG, Zürichstrasse 30, 8932 Mettmenstetten Vertreter: Architekturbüro AG Markus Hächler, Rossauerstrasse 10, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Neubau Gewerbehalle mit Stützmauer zu SBB-Areal, Aufstellen Büro- und WC-Container sowie offene Einzäunung auf dem Grundstück Kat.-Nr. 3884, Im Grindel 4 (Gewerbezone G)

Bauherrschaft: Roberto und Monica Rizzo, Bleikistrasse 17, 8143 Stallikon, Projektverfasser/in: LIFESTYLE & MORE by Lyke Gschwend, Hüttenrain 17, 8143 Stallikon Bauvorhaben: Abbruch des Geräteschopfes und Neubau Gartenmauer Sitzplatz, Bleikistrasse 17, Kat.-Nr. 1347, Zone W1/15

Stallikon

Obfelden Gesuchsteller: Gwerder Theo, Sentmattstrasse 45, 8912 Obfelden Projektverfasser: Schwerzmann Holzbau AG, Hinterbergstrasse 43a, 6312 Steinhausen Baurechtliches Vorhaben: Neubau Dach zwischen Wohnhaus Vers.-Nr. 1105 und Autounterstand sowie Sanierung Autounterstand mit Gerätehaus auf Kat.-Nr. 3141, Sentmattstrasse (Zone W2)

Obfelden Gesuchsteller: Schmidli André und Susanne, Haltenstrasse 11, 8912 Obfelden Projektverfasser: Swisshaus Bauforum Hochdorf AG, Hauptstrasse 5, 6281 Hochdorf Baurechtliches Vorhaben: Diverse An- und Umbauten am Wohnhaus Vers.-Nr. 1882 und Umgestaltung der Umgebung auf Kat.-Nr. 2505 an der Haltenstrasse 11 (Zone W1)

Auf einmal bist du nicht mehr da, und keiner kanns verstehen. Im Herzen bleibst du uns ganz nah, bei jedem Schritt, den wir nun gehen. Nun ruhe sanft und geh in Frieden, denk immer dran, dass wir dich lieben.

Maschwanden Am Montag, 16. November 2015, um 14.15 Uhr findet in der Kirche Maschwanden die Abdankung statt für:

Kleiner-Buchmann Rosa geboren am 19. Januar 1926, von Maschwanden ZH, verwitwet von Ernst Kleiner, wohnhaft gewesen in Maschwanden, gestorben am 6. November 2015 in Affoltern am Albis. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Die Gemeindeverwaltung

Unendlich traurig nehmen wir Abschied von unserer Mama, unserem Grosi, Nana und Tante

Rosa Kleiner-Buchmann 19. Januar 1926 – 6. November 2015

Nach kurzem Spitalaufenthalt ist sie im Kreise ihrer Familie sanft eingeschlafen. Wir danken dir für alles, was du für uns getan hast. Wir vermissen dich.

Mettmenstetten Am Freitag, 18. Dezember 2015, 14.15 Uhr, findet in der reformierten Kirche die Abdankung für

Arthur Rein-Hanselmann Schulhausstrasse 2, statt (Beisetzung im engsten Familienkreis). Der Friedhofvorsteher

Bestattungen

In stiller Trauer: Rose Kleiner mit Marcel Trudy und Hans-Jörg Schmidiger mit Mischa Ernst und Crispina Kleiner mit Manuel und Simon Beni und Melanie mit Kindern Elsbeth und Zoran Gorgievski mit Sascha und Nikola Ruth und Djahanscha Ghorbani mit Jan Die Urnenbeisetzung findet am Montag, 16. November 2015, um 14.00 Uhr im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Anschliessend um 14.15 Uhr Trauergottesdienst in der Kirche Maschwanden.

Affoltern am Albis

Wettswil am Albis

Am 4. November 2015 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Am 5. November 2015 ist in Zürich gestorben:

Es werden keine Trauerkarten versandt.

Fritz Künzler

Spycher, Fridolin Gottfried

Traueradresse: Rose Kleiner, Dorfstrasse 60, 8933 Maschwanden

geb. 18. Juli 1942, Ehemann der Hanna Künzler-Gertsch, von Affoltern am Albis ZH, Zürich ZH, Walzenhausen AR, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Seewadelstrasse 20.

geb. 30. Oktober 1923, Bürger von Köniz BE, Ehemann der Spycher geb. Eisele, Luise Margarete, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Bäumlisächerstrasse 2.

Urnenbeisetzung am Montag, 16. November 2015, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH.

Die Urnenbeisetzung fand im engsten Familienkreis statt.

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Am 7. November 2015 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Mettmenstetten Am Freitag, 13. November 2015, 14.15 Uhr, findet in der reformierten Kirche die Abdankung für

Der Friedhofvorsteher

Das kostbarste Vermächtnis eines Menschen ist die Spur, die seine Liebe in unseren Herzen zurückgelassen hat. Vinzenz Erath

Wettswil am Albis

Ritter geb. Heusser, Ruth

Klara Grimmer-Wettstein

geb. 14. November 1928, Bürgerin von Bözingen BE, verwitwet, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Ettenbergstrasse 60.

statt (Beisetzung im engsten Familienkreis).

Die Urnenbeisetzung fand im engsten Familienkreis statt.

Der Friedhofvorsteher

Der Friedhofvorsteher

Mettmenstetten Bauherrschaft: Wobau AG, Bärenmatte 1, 6403 Küssnacht am Rigi Vertreter: do Bauprojekt: Aufstellen einer geschlossenen Sichtschutzmauer auf Kat.-Nr. 4184, Grossholzerstrasse 12/Sunnebergstrasse (Wohnzone W2a)

Bestattungen

Was die Raupe Ende der Welt nennt, nennt der Rest der Welt Schmetterling. (Laotse)

Was du im Leben hast gegeben, dafür ist jeder Dank zu klein. Du hast gesorgt für deine Lieben, tagaus, tagein. Dein gutes Herz hat aufgehört zu schlagen, du wolltest doch so gern noch bei uns sein.

Fritz Künzler-Gertsch

Nach einem reicherfüllten Leben nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem lieben Vater und Grossvater

Arthur «Turi» Rein-Hanselmann Sekundarlehrer 6. April 1931 – 1. November 2015

Er durfte im Beisein seiner Familie friedlich einschlafen. Eine Stimme, die uns vertraut war, schweigt. Ein Mensch, der uns lieb war, ging. Was uns bleibt sind Liebe, Dank und Erinnerung. Iris Rein-Hanselmann Barbara und Peter Gautschi-Rein mit Nora und Peter Stein, Iris und Eva Christoph und Anita Rein-Küttel mit Carina Thomas Rein und Fabienne Schütz Geschwister und Anverwandte Die Trauerfeier findet am Freitag, 18. Dezember 2015, 14.15 Uhr, in der reformierten Kirche Mettmenstetten statt. Vorgängig Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Mettmenstetten. Traueradresse: Iris Rein-Hanselmann, Schulhausstrasse 2, 8932 Mettmenstetten

18. Juli 1942 – 4. November 2015

Nach tapfer ertragener Krankheit bist du nun friedlich eingeschlafen. Traurig nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem Pape, Schwiegervater, Grosspape und Neni.

HERZLICHEN DANK

Affoltern am Albis, 4. November 2015

Wir danken allen Verwandten, Bekannten, Freunden und Nachbarn für die überaus grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserem lieben

Hanna Künzler-Gertsch Urs und Karin Künzler mit Oliver und Larissa Beat und Nancy Künzler mit Tamina Verwandte und Freunde Urnenbeisetzung am Montag, 16. November 2015, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis. Anschliessend Trauerfeier in der Friedhofskapelle. Anstelle von Blumen gedenke man des Kinderdorfs Pestalozzi, mit einer Spende an Postkonto 90-7722-4, IBAN CH82 0025 4254 L026 8412 0. Traueradresse: Hanna Künzler, Seewadelstrasse 20, 8910 Affoltern am Albis

Werner Moroff erfahren durften. Danken möchten wir für die Spenden zugunsten der Spitex Knonaueramt und des Entlastungsdienstes, für späteren Grabschmuck und die vielen tröstenden Worte, gesprochen und geschrieben. Ein besonderer Dank geht an Frau Pfarrerin Irene Girardet Fischer und die Organistin für die feierliche Gestaltung der Trauerfeier. Ebenfalls danken wir Dr. A. Berli, Hausen am Albis, und der Spitex Hausen am Albis für die umsichtige und liebevolle Pflege in der letzten Zeit. Danke allen, die Werner auf seinem letzten Weg begleitet haben. Hausen am Albis, im November 2015

Die Trauerfamilien


Bezirk Affoltern

Freitag, 13. November 2015

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Vom Bauern zum staatlich subventionierten Landschaftsgärtner Martini-Pressekonferenz des Zürcher Bauernverbandes in Bonstetten bei Werner Locher Die Landwirtschaftspolitik des Bundes zwingt die Bauern zunehmend in die Rolle des staatlich subventionierten Landschaftsgärtners und macht die Lebensmittelversorgung immer mehr vom Ausland abhängig. Dagegen wehren sich die Bauern. Auch an der Martini-Pressekonferenz des Bauernverbandes in Bonstetten. ................................................... von martin platter Am konkreten Beispiel des Letten-Hofs von Carole und Werner Locher in Bonstetten erläuterte die Spitze des Zürcher Bauernverbandes am Mittwochmorgen vor Ort, wie sich die Landwirtschaftspolitik des Bundes in der Praxis auswirkt. Locher bewirtschaftet zusammen mit seiner Frau, unter temporärer Mithilfe seiner zwei erwachsenen Söhne und einem Mitarbeiter einen Gutsbetrieb von knapp 33 Hektaren Grösse; davon 13,6 ha Ackerbau. Er betreibt Milchwirtschaft mit 60 Milchkühen und zieht pro Jahr 25 Mastkälber auf. Dazu kommen 300 Hochstammobstbäume und doppelt so grosse Biodiversivitätsflächen, wie vom Bund gefordert. Der Produktionsertrag beläuft sich auf 326 000 Franken. Da die Art des Betriebes, die veraltete Bausubstanz des Hofes und das zerklüftete Land nicht rationell zu bewirtschaften sind, bleibt nach Abzug des Betriebsaufwandes und trotz Deckungsbeitrag unter dem Strich nur ein Ertrag für jede der vier Vollzeitstellen von 20 000 Franken im Jahr.

Modernisierung unrentabel Modernisieren ist wegen des tiefen Milchpreises illusorisch und auch sonst sind die Erträge aus der hiesigen Nahrungsmittelproduktion unter Preisdruck. Dennoch hat Werner Locher über all die Jahre an seinem Betrieb festgehalten. «Kühe waren immer meine Leidenschaft», sagt der

Wehren sich gegen die Bevormundung durch den Staat: Christoph Hagenbuch, Berater Betriebswirtschaft des ZBV, ZBV-Geschäftsführer Fredi Hodel, Kaspar Locher, Werner Locher und ZBV-Präsident Hans Frei. (Bild Martin Platter) Bonstetter, der zuerst drei Jahre als Primarlehrer gearbeitet und sich auf dem zweiten Bildungsweg zum Meisterlandwirt weitergebildet hat. In drei Jahren erreiche er jedoch das Pensionsalter und die Rahmenbedingungen würden nicht einfacher, so Locher. Das ist auch seinem Sohn Kaspar nicht entgangen, der den Hof übernehmen will. Unter den vorgegebenen politischen Rahmenbedingungen und mit der bestehenden Infrastruktur hätte er jedoch keine Zukunft für sich gesehen. Der 27-jährige Landschaftsgärtner mit Zusatzausbildung zum Gartenbau-Polier wird deshalb die

Milchwirtschaft aufgeben und sich auf den Ackerbau und die Mutterkuhhaltung konzentrieren. Damit reduziert sich der Betriebsertrag zwar auf 66000 Franken. Im gleichen Zug fallen aber auch die Ausgaben markant, während die Deckungsbeiträge auf hohem Niveau gehalten werden können. Noch wichtiger ist: Mit dem neuen Modell kann rund die Hälfte der Arbeitskräfte eingespart werden. Damit steigt der Ertrag pro Arbeitskraft auf 31 000 Franken jährlich. Ernüchternd dagegen sieht die energetische Bilanz der produzierten Lebensmittel aus. Während vorher Milch, Käse und Getreide

im Gegenwert vom 310 Milliarden Kalorien produziert wurden, werden es mit dem neuen Modell nur noch 34 Milliarden Kalorien sein. Mit anderen Worten: Während Lochers heute rund 370 Personen ernähren, werden es künftig nur noch 40 sein.

Steigende Abhängigkeiten «Damit steigt nicht nur die Abhängigkeit vom Ausland. Die Bauern werden zunehmend zu staatlich subventionierten Landschaftsgärtnern, die immer mehr von den Direktzahlungen abhängig sind», sagte Christoph

Hagenbuch, betriebswirtschaftlicher Berater der Zürcher Bauernverbandes. «Eine seltsame Entwicklung», fand Fredi Hodel. Der Geschäftsführer des Bauernverbandes weiss aus den Umfrageergebnissen der Aktion «Heimisch», was die Konsumenten wünschen: «Qualitativ hochwertige Lebensmittel, die in der Region produziert wurden und von Tieren aus artgerechter Haltung stammen.» Die eingeschlagene Agrar-Politik des Bundes sei jedoch ernüchternd. Sie schwäche die produzierende Landwirtschaft. Das stehe im direkten Widerspruch zu den Bedürfnissen der Konsumenten.

«Ich will nicht Millionär werden, aber ein faires Auskommen haben» Interview mit Kaspar Locher, der in drei Jahren den Bauernhof seines Vaters übernehmen will Die Agrarpolitik 14/17 des Bundes hat den Milchbauern massive Ertragseinbussen beschert. Es werden keine Direktzahlungen mehr für Kühe ausgerichtet, sondern für die bewirtschafteten Landflächen und deren Qualitätsaufwertung. Das zwingt zu Anpassungen. «Anzeiger»: Kaspar Locher, Sie werden in drei Jahren den Bauernhof ihres Vaters übernehmen und markant umstellen, weg von der Milchwirtschaft. Das klingt zunächst etwas seltsam. Wir hatten in den letzten Jahren in der Schweiz einen massiven Bevölkerungszuwachs. Steigen da nicht auch die Absatzraten der Milch- und Lebensmittelproduzenten? Kaspar Locher: Das ist in der Tat seltsam. Ich wundere mich zudem über den laufend sinkenden Milchpreis für die Produzenten. Wo verschwindet die Differenz zwischen dem Kaufpreis im Laden und der Summe, welche die Milchbauern erhalten? Das Dilemma hat in dem Moment begon-

Produkt zahlen will. Das wäre doch ziemlich frech. Wieso schütten die Bauern die Milch aus Protest nicht einfach weg? Dann sässen die Milchverarbeiter doch in der Patsche. Könnten die die Milch etwa aus dem Ausland beziehen? Nein, die Bauern in den umliegenden Ländern haben ja sehr ähnliche Probleme, klagen ebenfalls über tiefe Milchpreise. Zudem würde die Importmilch mit massiven Zöllen belegt.

Kaspar Locher. (Bild Martin Platter) nen, als nicht mehr der Bundesrat, sondern die Milchverarbeiter den Preis zu bestimmen begonnen haben. Das aber ist doch eigentlich komisch. Ich gehe ja auch nicht in den Laden und sage, was ich für ein bestimmtes

Ist das nicht einfach eine normale Marktbereinigung? Wo ein grosses Angebot besteht, fallen die Preise. Diejenigen, die mit den Erträgen nicht auskommen, müssen aufgeben. Es kommt zur Marktbereinigung und die Preise erholen sich. Ich frage mich einfach, wohin das führt. Es führt zur Massentierhaltung mit mehreren Hundert Tieren auf engstem Raum. Das wiederum löst Stress und Krankheiten aus. Es kommt zum Einsatz von Antibiotika. Das Tierwohl bleibt auf der Strecke. Also genau das Gegenteil, was sich der Konsu-

ment eigentlich wünscht. Mir ist schon klar, dass man, übertrieben gesagt, nicht jeden zweiten Arbeiter in der Schweiz als Bauern beschäftigen kann, wie das noch nach dem Zweiten Weltkrieg der Fall war. Aber das Heil in der Massentierhaltung zu suchen, ist meiner Meinung nach der falsche Weg. Tendenziell wird so die Milchmenge auch nicht sinken. ...............................................................

«Ich möchte nicht mehr melken, denn ich fühle mich verarscht ...» ............................................................... Weshalb planen Sie den Fokus auf den Ackerbau und die Mutterkuhhaltung zu legen? Das genaue Konzept, wie der Betrieb meines Vaters künftig aussehen wird, steht noch nicht fest. Nur so viel: Ich möchte nicht mehr melken, denn ich fühle mich verarscht, wenn mir jemand sagt, was er für den Liter bezahlen will. Mir fehlt auch die poli-

tische Konstanz. Alle fünf Jahre ein neues Konzept in der Landwirtschaft wirkt auf mich nicht besonders vertrauenserweckend. Was wären für Sie die Vorteile eines Mastbetriebes? Ich könnte daneben wider in meinem Beruf als Landschaftsgärtner arbeiten und müsste dann nur noch morgens und abends zu den Tieren schauen. Oder auf Ackerbau umstellen und für andere als Lohnunternehmer arbeiten. Es gibt verschiedene Möglichkeiten. Ich habe mich noch nicht definitiv entschieden und habe ja auch noch etwas Zeit. Hätte denn ihre Partnerin Interesse an einem Bauernbetrieb? Sie würde mitmachen, das haben wir bereits besprochen. Für mich ist das eine Erleichterung. Meine Eltern haben uns Kindern die Gemeinsamkeit stets vorgelebt. Wir durften auch früh mitbestimmen. Das prägt einen. Interview: Martin Platter


Wir sind überwältigt von der grossen Anteilnahme und den vielen Zeichen des Mitgefühls, die wir beim schmerzlichen Abschied von unserem geliebten Sohn

Liegenschaften Verkäufe

Silvan Rapp erfahren durften.

HERZLICHEN DANK – für einen Händedruck oder eine Umarmung, wenn die Worte fehlten – für die tröstenden geschriebenen und gesprochenen Worte – für die Zeichen der Liebe und Freundschaft – Pfr. Jürgen Schultz für den feierlichen Trauergottesdienst – der Jumba für die musikalische Umrahmung der Abschiedsfeier – Silvans Freundinnen und Freunden, Schulkolleginnen und -kollegen sowie allen Verwandten und Bekannten für die Begleitung an der Trauerfeier – für all die Blumen und Geldspenden – dem Personal des Stadtspitals Triemli für den aufopfernden, aber leider vergeblichen Kampf um Silvans Leben Im November 2015

Manuela und Jann Rapp

Kaufgesuche Wir danken allen Verwandten, Bekannten, FreundInnen, NachbarInnen und ArbeitskollegInnen für die vielen tröstenden Worte und Zeichen der Anteilnahme beim Abschied von

Lena Annemarie Schärer Hofstetter Es ist schön, zu spüren, wie viel Wertschätzung für Lenas Denken und Handeln darin zum Ausdruck kommt. Besonders bedanken möchten wir uns bei • Bettina Stephan, Pfarrerin und Freundin für die Begleitung in schwierigen Zeiten und die Gestaltung der berührenden Trauerfeier, • Eva Stückelberger, Babette Rusterholz und Anita Mezger für die schönen Lieder, • Erwin Schwegler für seine praktische Mithilfe, • Ursula Habersaat, Lenas bester Freundin, für die grosse Unterstützung während der Krankheit und bis zum Schluss, • Brigitte Jacobs, analytische Psychologin, für die Unterstützung bei Lenas Individuationsprozess. Unser Dank gilt auch den Teams des Onko-Zentrums des Zuger Kantonsspitals, der Villa Sonnenberg des Spitals Affoltern und des Spitex-Zentrums Hausen am Albis sowie Olaf Schulz von der Stiftung Onko Plus und Dr. Hansruedi Fischer, Hausarzt. Aeugst am Albis, im November 2015

Die Trauerfamilie


Bezirk Affoltern

Freitag, 13. November 2015

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zwischen-ruf

Achtung: Jagd im Säuliamt Kürzlich sah ich links und rechts der Strasse von Zwillikon nach Ottenbach Warn-Dreiecke mit dem Hinweis «Jagd». Da fiel mir der Jagdvortrag ein, den ich für einen Anlass organisieren musste und zu dem ich mir viele Notizen gemacht hatte.

Bericht des Jägers Im Mittelalter gab es eine Hohe Jagd für den Adel, der vorwiegend Hirsche, Wölfe und Bären schoss, und eine Niedere Jagd für Bauern, denen nur das Abschiessen von Rehen, Hasen, Füchsen, Mardern und Enten gestattet war.

Bundesgesetz Seit 1875 existiert in der Schweiz ein Bundesgesetz über die Jagd und den Schutz der wilden Tiere. Das bedeutet, dass gewisse Tierarten nicht mehr geschossen werden dürfen: Otter, Bär, Luchs, Wolf, Biber, Eichhörnchen, Auerhahn, Wildgans, Schwan, Adler, Reiher, Wildtaube und Möve. Es gibt Ausnahmen wie Krankheit oder extremer Überschuss. Seit 1993 wird ausserdem freiwillig auf die Jagd von Wildhasen verzichtet. Aber viele Hasen überleben nicht. Ihre Feinde sind Raubvögel und Landwirtschafts-Maschinen.

Die Strecke wird vor dem Schüsseltrieb feierlich verblasen. (Bild Martin Mullis)

Das Rotwild erobert die urbane Landschaft Kleine Sensation auf der Jagd mit der Jagdgesellschaft Affoltern Hegemassnahmen und die Regulierung des Wildtierbestandes sind die wichtigsten Tätigkeiten der Jäger. Die Jagd selber verlangt nicht nur grosse Verantwortung und eine umfassende Ausbildung sondern unterliegt auch strengen Vorschriften. In der Nähe des Vita-Parcours in Affoltern wurde ein Hirsch, in der Jägersprache auch Rotwild oder Schmaltier genannt, erlegt. ................................................... von martin mullis

Die Jäger streifen viel öfter ohne als mit der Waffe durch den Wald. Sie beobachten den Wildbestand und helfen, tierisches Leben zu optimieren. Immer mehr wird jedoch die Notwendigkeit der Jagd angezweifelt, und die Jäger sind Kritik ausgesetzt. Doch für das Gleichgewicht der Natur ist die Jagd wichtig und unentbehrlich. Ausserdem ist es bei Weitem nicht so, dass einfach jeder nach Lust und Laune auf die Jagd gehen darf. Das zeigt sich deutlich, als Jagdleiter Paul Erni

Jäger und Treiber begrüsst und den Jagdtag eröffnet. Er gibt verschiedene Anordnungen, die zu beachten sind. Der Jagdpass und verschiedene Dokumente über Schiessfertigkeit müssen vorhanden sein. Selbstverständlich werden auch die Treiberinnen und Treiber instruiert. Offen, das heisst jagdbar, sind heute Reh, Fuchs, Dachs, Hase, Schwarzwild (Wildschwein) und Rotwild (Hirsch) «Zu», das heisst nicht jagdbar, sind Vögel. Aus Gründen der Bestandesregulierung verlangt Jagdleiter Erni bei der heutigen Jagd, die Rehböcke zu schonen. Neben den fünf Pächtern der Jagdgesellschaft Affoltern begrüsst der Jagdleiter zehn Gastjäger sowie Hans Finsler, Hochbauvorstand der Gemeinde Affoltern, welcher als Treiber den sonnigen Herbsttag im Wald anstatt im Büro verbringen will.

Am Dorfrand ertönt das Hornsignal «Hirsch tot» Nach dem Anblasen der Jagdbläser, welches durch das freudige Jaulen der Jagdhunde begleitet wird, «bewaffnet» sich auch die Treibermannschaft mit Stöcken; der erste Trieb des Tages beginnt. Und bereits nach kurzer Zeit er-

tönt – fast unglaublich – schon das Signal des Jagdhorns «Hirsch tot». In unmittelbarere Nähe des Vita-Parcours am Dorfrand von Affoltern wurde ein Schmaltier (Hirsch) erlegt. Das junge Tier, gut 60 bis 70 Kilo schwer, lief dem Gastjäger aus dem Entlebuch sozusagen vor die Flinte. Zwar war den Jägern bewusst, dass sich Hirsche im Gebiet «Labarten», zwischen Bonstetten und Hedingen aufhalten. So nahe am urbanen Dorfrand, wo Sportler, Spaziergänger und Hundehalter allgegenwärtig sind, hätte jedoch niemand Rotwild vermutet. Der schöne Herbsttag mit spätsommerlichen Temperaturen versprach eine erfolgreiche Jagd. Die Treiber wurden zwar von Dornen, Gestrüpp und steilen Waldpartien gefordert, genossen jedoch den farbigen Herbstwald. So durften die Jäger am Ende des Jagdtages mit dem Hirsch, sieben Rehen und drei Füchsen eine aussergewöhnlich grosse Strecke verblasen. Klar, dass in der Waldhütte beim Schüsseltrieb (Nachtessen) das Thema gegeben war. Viel zur aufgeräumten Stimmung trug, sozusagen als kulinarisches Weidmannsheil, der Ottenbacher Jack Hausheer mit seinen berühmten frittierten Fischen bei.

Ganz speziell: Die Jagd in Graubünden Dort darf nur drei Wochen lang gejagt werden. Während dieser Zeit sind dann aber sechstausend Bündner Jäger unterwegs. Sie machen sich bereits am Sonntagabend vor der Jagderöffnung auf den Weg zu ihrem Maiensäss oder zur Jagdhütte. Das Rotwild spürt diese Unruhe, und ein grosser Teil marschiert hinüber in den Nationalpark oder in andere Schongebiete. Steinböcke wurden vor hundert Jahren von Italien nach Graubünden gebracht. Sie vermehrten sich sehr stark und werden heute unter Auflagen zum Abschuss freigegeben. (Im Jahr 2012 wurden 1046 Steinböcke erlegt.)

Die Jagd auf das Reh Der Jäger geht auf einen Hochsitz, von dem er einen Wildwechsel beobachten kann. Im Kanton Zürich gilt der Kugelschuss, ausser an zwei Gemeinschaftsjagdtagen, an denen der Schrotschuss erlaubt ist. Die Distanz soll nicht grösser sein als 30 m, da sonst die Gefahr besteht, dass das Reh nur verwundet wird (Das Jagdgesetz ist von Kanton zu Kanton verschieden).

Wald und Wild

Die Jagd auf den Fuchs

Wir haben sehr viel Wild, und man muss dafür sorgen, dass das Gleichgewicht von Wild und Wald gewährt bleibt. So viel Wild gibt es deshalb, weil seine natürlichen Feinde fehlen: Wolf, Bär, Luchs und Adler. Jedoch: Die BissSchäden der Rehe an den Weisstannen sind enorm und Wildschweine können in einer Nacht einen ganzen Acker durchwühlen. Deshalb wurde beschlossen, dass es nicht noch mehr Wild geben darf, und somit wird jedes Jahr die genaue Anzahl der erlaubten Abschüsse neu festgelegt und jedes erlegte Tier (möglichst Blattschuss, das heisst Schuss ins Herz) muss sofort gemeldet werden. Es gibt auch Vorschriften, in welcher Zeit auf welches Wild Jagd gemacht werden darf. (Wer gegen diese verstösst, wird gebüsst.) Zum Rotwild gehören die Hirsche, zum Niederwild die Rehe, Füchse, Dachse, Hasen. Das Schwarzwild sind die Wildschweine.

Man schickt den Hund zum Bellen und Beunruhigen vor oder in den Bau. Schrotschuss. Im Anschluss an den Vortrag stelle ich dem Jäger noch folgende Fragen:

Die Jagd auf den Hirsch Der Hirsch hat eine sehr gute Witterung. Er riecht den Menschen bis auf einen Kilometer. Auch sein Gehör ist ausgeprägt. Waffe: Kugelschuss. Nach dem Jagdgesetz ist im Kanton Zürich der Hirsch aber immer noch (mit Ausnahmen) geschützt. anzeige

Im Kanton Obwalden wurden sieben Luchse ausgesetzt. Jeder Luchs braucht pro Woche ein Reh als Nahrung, das sind pro Jahr 50 Rehe, bei sieben Luchsen 350 Rehe. Als Jäger finden Sie das sicher nicht gut, oder? «Es bleibt nicht bei 50 Rehen im Jahr, denn, wenn ein Luchs beim Fressen gestört wird, lässt er den Kadaver liegen und kehrt niemals an diesen Ort zurück. Er reisst dann also ein zweites Reh. Inzwischen haben wir in der Schweiz 500 Luchse. Die Meinung der meisten Jäger ist, dass man es bei dieser Anzahl belassen sollte.» Machen Sie gerne Jagd auf Murmeli? Das Fleisch ist prima, aber Häuten und Ausnehmen sind mühsam. Wieviel Wild wird pro Jahr getötet? Abschüsse in der Schweiz im Jahr 2014 rund: 41 000 Rehe, 26 000 Füchse, 12 000 Gämsen, 12 000 Rabenvögel, 6000 Hirsche, 6000 Wildschweine «Danke, das war ein hochinteressanter Vortrag. Ach übrigens: Ich esse kein Wild.» Ute Ruf


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Bezirk Affoltern

Freitag, 13. November 2015

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«Wir machen es mit der Haltung» Pedro Lenz in der Buchhandlung Scheidegger in Affoltern Rund 150 Personen lauschten am vergangenen Samstag in der Buchhandlung in Affoltern Worten und Musik rund um den Mann, der als Peter Wingeier, Uhrenfabrikant aus Trubschachen, aus- und als Dr. Theophil Romang, Arzt, in Argentinien einwanderte: «I bi meh aus eine.» ................................................... von regula zellweger Eine Bücher-Lagerhalle. Bühne aus Paletten, mit schwarz-beige kariertem Teppich. Eine schwarze Stoffbahn an der Wand, ein schwarzes Klavier, schwarzer Verstärker, schwarzes Mikrofon. Und endlich, zwei Männer in Schwarz, die schlaksig auf die Bühne springen – und gleich beginnen. Zur Klaviermusik berndeutscht Pedro Lenz mit Blick in sein schwarzes Notizbuch: «Säg, hesch ou gärn Musig? Isch scho chli öppis angers. Merksch es? Muesch lose. Los gnau häre. Ghörsch es? Muesch nid vergliiche, eifach nume zuelose. Ghörsch es? Ghörsch, wis der e Gschicht verzöut?»

Direkt angesprochen «Lose», wirklich hin- und zuhören, das tut man unweigerlich, denn man ist direkt angesprochen. Dramaturgisch raffiniert: Pedro Lenz spricht als IchErzähler Augusto Wingeier einen Schweizer Korrespondenten an, dem er im Café Tortoni in Buenos Aires im Jahr 1913 die Geschichte seines Vaters Peter Wingeier erzählt. Plötzlich integriert Lenz das Publikum: «Und Ihr

habt Glück, dass Ihr bei diesem Gespräch 1913 im Café Tortoni dabei sein könnt. Ich begrüsse Euch ...». Und fährt gleich weiter mit der Geschichte: Der Vater wollte immer mehr, als ihm das Leben geben wollte. Er heiratete eine reiche Witwe, nicht nur des Geldes wegen – aber dieses hat ihn auch nicht gestört. Er wurde Patron einer Uhrenfabrik. Doch was sollen Uhren im Emmental? Da geht die Zeit sowieso nicht herum. Mit einem kühnen Griff in die Trubschacher Mündelkasse glich er 1860 einen momentanen finanziellen Engpass aus. Es wurde entdeckt, geahndet – und schon war Peter Wingeier weg, weit weg. Frau, Sohn und Tochter liess er mittellos in Trubschachen zurück.

Auswanderer-Geschichte Auf dem Schiff erwarb er die Papiere des auf See verstorbenen Arztes Theophil Romang. So kam Peter Wingeier als Doktor Romang in Buenos Aires an und begann in einer Siedlung im Norden des Landes zu praktizieren. Kohletabletten bei Verdauungsproblemen, «tüet saube, tüet saube» und Ruhe verschrieb er bei allen anderen Gebresten. Er gründete ein neues Dorf und kam zu Reichtum. Schliesslich liess er Sohn Augusto nachkommen, später Tochter Luise, um sie zu verheiraten. Augusto, der Ich-Erzähler, bekam vom Vater viel Lebensweisheit serviert: «Wir machen es mit der Haltung.» Die Romangs hoben sich vom gewöhnlichen Volk ab. Augusto studierte, wurde Notar und Fürsprech, und noch viel reicher als

Das Duo «Hohe Stirnen» – der Musiker Patrik Neuhaus (links) und der preisgekrönte Schriftsteller Pedro Lenz – ist ein professionelles und gut eingespieltes Team. (Bild Regula Zellweger) sein Vater. Erst beim Erben hatte er ein Problem mit seiner Herkunft: Wie kann ein August Wingeier der Sohn von Theophil Romang sein?

Perfektes Zusammenspiel Pedro Lenz setzte seinen Körper ein: eine Lesung wie ein subtiler Tanz, der das Publikum führte. Wenn Pianist Patrik Neuhaus spielte, wandte er sich ihm mit dem ganzen Körper intensiv

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Jürg Steigmeier in seinem Element. (Bild zvg.)

Leuchtende Kinderaugen Jürg Steigmeier in der Bibliothek Wettswil Der begnadete Geschichtenerzähler Jürg Steigmeier war am Samstag, 7. November, zu Gast in der Bibliothek Wettswil. Eine grosse und erwartungsvolle Kinderschar und viele Eltern und Grosseltern warteten am frühen Samstagabend gespannt auf den Auftritt des passionierten Geschichtenerzählers Jürg Steigmeier in der Bibliothek Wettswil. Und sie wurden nicht enttäuscht: Zum Aufwärmen eröffnete Jürg Steigmeier seine Vorstellung mit dem bekannten Kindervers «Joggeli söll go Birli schüttle», bei dem die begeisterten Kinder immer in den Refrain einstimmten und voller Enthusiasmus mitmachten. Auf den «Joggeli» folgte ein Märchen, das – wie könnte es an-

ders sein – von einer schönen Prinzessin handelte und in dem auch ein Gesundheitsapfel eine wichtige Rolle spielt. Dabei darf auch der junge Mann, der die Prinzessin rettete, nicht fehlen. Auch das folgende Schauermärchen mit einem wilden Bären und einem kleinen Jungen findet ein gutes Ende. Den Schluss machte eine schnelle Omelette, die sämtlichen Essern davonläuft, bis sie selbst wählt, wer von ihr satt werden soll. Mit seinen witzigen und einfallsreichen Geschichten sowie seiner gestenreichen und lebendigen Erzählart eroberte Jürg Steigmeier im Nu die Herzen seines Publikums. Die Kinder machten begeistert mit und Klein und Gross spendeten am Ende grossen Applaus! Melissa Schärer

lauschend zu, sodass sich auch die Aufmerksamkeit des Publikums auf den Musiker konzentrierte. Über rund ein Jahr entwickelte das Duo «Hohe Stirnen», der Musiker Patrik Neuhaus und der preisgekrönte Schriftsteller Pedro Lenz, dieses Programm. Patrik Neuhaus sammelte passende Musik und brachte sie als Basis in eine passende, neue Form. In gemeinsamer Arbeit wurde Musik zu Sprache und Sprache zu Musik – und

alles zusammen zu einer runden Geschichte verdichtet, die emotional anspricht: «Fakten u Wahrheit, das si zwöi Paar Stifu, d Fakte si chaut u tod, aber d Wahrheit, die isch warm u läbig. D Fakte chasch ufschriibe, aber d Wahrheit muesch gspüre.» Auch als Hörbuch erhältlich: Pedro Lenz: «I bi meh aus eine» Am Piano: Patrik Neuhaus, 1 CD, 78 Minuten, ISBN 978-3-305-00466-9, Cosmos Verlag


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Bezirk Affoltern

Freitag, 13. November 2015

476 Schüler besuchten 60 Säuliämtler Betriebe Das Lehrstellenforum organisierte einen Besichtigungstag für die zweite Sekundarstufe Am vergangenen Donnerstag konnten Schülerinnen und Schüler 60 Säuliämtler Betriebe besichtigen. Mechanische und handwerkliche Berufe scheinen wieder im Trend zu liegen.

1998 entstand das Lehrstellenforum auf Initiative der FDP. Ziel war es, dass wieder mehr Betriebe Lehrstellen im Säuliamt anbieten. Bereits zum 16. Mal führte das Lehrstellenforum in Zusammenarbeit mit Sekundarschulen, dem Arbeitgeberverband und dem Gewerbeverband am 5. November den Berufsinfotag durch. Auch dieses Jahr sind zahlreiche Betriebe dem Aufruf des Lehrstellenforums gefolgt.

Eine Schnupperwoche bedeutet für den Betrieb einen grossen Aufwand

publireportage

Geschäftslage im Säuliamt befriedigend Für die grosse Mehrheit der dem Arbeitgeberverband angeschlossenen Firmen entwickelt sich die Geschäftslage den Erwartungen entsprechend.

................................................... von salomon schneider

Einer der 60 Betriebe war die Ford Garage Hächler aus Obfelden. René Hächler führte die Schüler selbst durch den Betrieb und war über das Interesse der Jugendlichen sehr erfreut: «Zehn Schüler haben dieses Jahr bei uns den Betrieb angeschaut – mehr als in den vergangenen Jahren. Sie waren hoch motiviert und hörten gut zu, als wir ihnen die Funktionsweise einer Autogarage, die Berufsschule, Perspektiven, Mechanik und Ausbildungsziele näherbrachten.» Die meisten hätten nach der Besichtigung

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René Hächler erklärt den Schülern den Unterbau eines Personenwagens. (Bild Salomon Schneider) eine Visitenkarte mitgenommen und er erwarte, dass sich einige für eine Schnupperwoche bewerben. «Da Schnupperwochen für uns mit viel Aufwand verbunden sind, können wir pro Ferienwoche nur einen Schnup-

perstiften nehmen. Wer sich frühzeitig bewirbt, hat also grössere Chancen», erläutert René Hächler. Ihn freute besonders, dass sich wieder mehr Jugendliche für mechanische Berufe interessieren.

Die Garage Hächler war nur einer der zahlreichen Betriebe, die sich beteiligten. Insgesamt machten 476 Schülerinnen und Schüler der zweiten Sekundarschulstufe 733 Berufsbesichtigungen.

«Löhne und Ausblick» nennt sich die jeweilige November-Veranstaltung des Ämtler Arbeitgeberverbandes, der am Mittwoch im neuen Panorama-Personalrestaurant des Spitals Affoltern zu Gast war. Präsident Dieter Greber begrüsste Vertreterinnen und Vertreter von 39 der insgesamt 65 Mitgliedsfirmen, die insgesamt rund 4300 Mitarbeitende beschäftigen. Sie gewährten einen Einblick in die Geschäftstätigkeit des laufenden Jahres und wagten den Ausblick ins Jahr 2016. Das Fazit folgte hernach auf statistische Art: Neun Firmen bezeichnen die Geschäftslage als besser denn erwartet, deren zehn als schlechter. Für die grosse Mehrheit entwickelt sich das Geschäft gemäss den Erwartungen. Zwei Firmen mussten vorübergehend Kurzarbeit einführen. Für Dieter Greber steht das Säuliamt im Vergleich zu anderen Regionen gut da. «Bei uns ist das Glas halb voll, nicht halb leer», fügte der CEO der Leuthard AG bei. Beat Straubhaar, Spital-Direktor a.i. und Gastgeber, bezeichnete das Spital Affoltern als gut positioniert und zukunftstauglich. Ludi Fuchs referierte über das Projekt «Lift», das Sek-C-Schülern einen besseren Start in die Berufswelt ermöglicht. Bericht folgt. (-ter.)


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Freitag, 13. November 2015

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Bruno Ruh mit RPK Affoltern und Gemeinderat fundierten Erfahrungen Ottenbach: eine Wahlempfehlung Ersatzwahl in den Gemeinderat Ottenbach vom 22. November 2015. Als Nachfolger der langjährigen Ressortleiterin «Gesundheit und Soziales» Rita Ackermann stellen sich zwei Männer mit völlig unterschiedlichem Profil zur Wahl.

Steigbügel für höhere politische Ziele? Ronald Alder tanzt auf verschiedenen Hochzeiten und kandidierte als Kantonsrat, Nationalrat und nun auch noch als Gemeinderat. Was will Ronald Alder wirklich? Dient der Gemeinderat lediglich als Steigbügel für höhere politische Ziele? Bruno Ruh ist im Vergleich dagegen der an Behördenerfahrung klar erfahrenere Kandidat. Er bringt alle wichtigen Voraussetzung für eine erfolgreiche Ergänzung des Gemeinderates mit: Behördener-

fahrung, zielorientiertes Vorgehen und sein hervorragendes Beziehungsnetz. Der Zweckverband Sozialdienst des Bezirks Affoltern steht vor grossen Herausforderungen. Hier hat Bruno Ruh als ehemaliger Stellvertreter von Rita Ackermann fundierte Erfahrungen im bald frei werdenden Ressort «Gesundheit und Soziales». Er war auch bereits Delegierter im Zweckverband Sozialdienst. Deshalb benötigt er kaum Einarbeitungszeit und kann das Dossier nahezu nahtlos übernehmen. Mit seiner bewährt bürgerlichen und pragmatischen Arbeitsweise bürgt er für praxisnahe und vernünftige Lösungen. Dies ist in der schwierigen Situation des Zweckverbandes und der angespannten finanziellen Lage unserer Gemeinde ein grosser Vorteil. Deshalb: Bruno Ruh ist meine Wahl in den Gemeinderat Ottenbach. René Nikles, Ottenbach

Es ist eine Realität im politischen Alltag der Gemeinden, dass Wahlen in die Gemeinde-Exekutive und in Gemeindeämter primär Personenwahlen sind und dass die Parteizugehörigkeit der Kandidaten nur eine untergeordnete Rolle spielt. Als Mitglied des regionalen Vorstands der Grünliberalen sehe ich dies auch so und gebe deshalb bewusst meine persönliche Wahlempfehlung für zwei Mitglieder der Grünliberalen ab, weil ich beide Kandidaten gut kenne. Michael Bommel kandidiert für die RPK in Affoltern. In einem solchen Amt ist ein Flair für Zahlen sicher eine wichtige Voraussetzung, daneben aber auch eine sehr grosse Genauigkeit und die Fähigkeit, hartnäckig Sachverhalte von allen Seiten zu beleuchten und eine optimale Lösung zu suchen. Michael Bommel habe ich als eine Person kennen gelernt, der genau diese Eigenschaften mitbringt. Er engagiert sich bereits heute als Präsident

des Gemeinschaftszentrums Bauspielplatz für einen wichtigen FreizeitTreffpunkt der Affoltemer und seine grosse Ausdauer hat er bewiesen, indem er selbst über Jahre hinweg ein grosses Segelschiff aus Stahl gebaut hat, an welches sich viele sicher noch erinnern: es war jahrelang bei der Schlosserei in Stallikon beim Vorbeifahren aus der Ferne zu bewundern. Als Grünliberaler setzt sich Michael Bommel für einen finanziell tragbaren Umweltschutz ein. Dieser kann nur durch eine gesunde Wirtschaft und durch gesunde Gemeindefinanzen erreicht werden. Dafür wird sich Michael Bommel als Mitglied der RPK einsetzen. Ronald Alder kandidiert für den Gemeinderat in Ottenbach. Gerade die in den letzten Wochen aufgekommenen Unstimmigkeiten und persönlichen Gehässigkeiten erfordern hier von einem Neuzugang in der Exekutive ein grosses Mass an Fingerspitzengefühl und Sachlichkeit im Umgang

mit den Kollegen. Ronald Alder hat mich immer wieder durch seine ruhige, lösungsorientierte Art überzeugt und ist so auch ein wichtiges Mitglied des regionalen Vorstands der Grünliberalen. Die von einem Leser im «Anzeiger» geäusserte Befürchtung, dass Ronald Alder wegen seiner Tätigkeit für die Grünliberalen und in Ottenbach für die Energiekommission nicht genügend Zeit für ein Amt als Gemeinderat habe, kann ich nicht teilen. Gerade durch seine berufliche Tätigkeit in der Direktion eines Pharmaunternehmens hat er auch die Fähigkeit erlernt, seine Zeit effizient und lösungsorientiert einzusetzen. Michael Bommel und Ronald Alder engagieren sich beide für Nachhaltigkeit, für den Schutz der Umwelt und für eine solide Finanzpolitik. Bitte wählen Sie Michael Bommel in die RPK in Affoltern und Ronald Alder in den Gemeinderat in Ottenbach. Dr. Thomas Beck, Aeugst

An die Köche der Gerüchteküche in Ottenbach

Blinde Kuh mit Alder oder Ruh?

Gerne nehme ich zu den Fragen und Anschuldigungen Stellung, die im letzten «Anzeiger» an mich gerichtet wurden. Herr Fridolin Egger schreibt, dass ich an der letzten Gemeinderatswahl 2014, an der Bruno Ruh nicht mehr gewählt wurde, ebenfalls kandidiert habe. Ich habe keine Ahnung, woher Herr Egger diese Information hat, von mir auf jeden Fall nicht. Die aktuelle Ersatzwahl ist die erste Gemeindewahl, an der ich mich zur Verfügung stelle. Zu den von Frau Schoch erwähnten Gerüchten, wonach ich Verursacher einer Gewässerverschmutzung sei: zunächst einmal würde mich interessieren, wer diese Gerüchte verbreitet. Ob es sich hierbei auch um eine Amtsgeheimnisverletzung handelt? Ich hätte mich gefreut, wenn Sie mich direkt am vergangenen Samstag dar-

Der Putschversuch der vier Gemeinderäte gegen die Gemeindepräsidentin hat gezeigt, dass es – frei nach Lichtenberg – «anders werden muss, wenn es besser werden soll». Die Exponenten der bürgerlichen Parteien SVP und FDP wollen uns zwar «weis» machen, dass mit ihrem Kandidaten Bruno Ruh wieder Ruhe (wohl am ehesten) und Ordnung in den Gemeinderat einkehren werden. Aber es wäre geradezu schildbürgerlich tollkühn, von uns Ottenbacherinnen und Ottenbachern ausgerechnet die bürgerlichen Kräfte zu stärken, deren Exponenten federführend dieses peinliche Debakel gegen die Gemeindepräsidentin vom Stapel gelassen haben und offenbar auch nicht von ihren Parteifreunden zur Räson gebracht wurden. Der Kandidat, mit dem es «anders werden kann», heisst Ronald Alder – auch wenn er einer Partei angehört, deren Mitglie-

auf angesprochen hätten. Andere haben diese Chance genutzt, was ich sehr geschätzt habe. Wie auch immer, ja, leider ist es zu einer Gewässerverschmutzung gekommen. Um unsere Betonplatten im Garten zu reinigen, hatte ich von unserem Gärtner ein Sprühmittel und eine Rückenspritze erhalten. Ich habe das Sprühen und Abwaschen gemäss seinen Instruktionen ausgeführt. Das Wasser hätte dann vom Schacht in die Kanalisation geführt werden sollen. Leider ist das Wasser aber von diesem Schacht nicht in die Kanalisation, sondern in den Lättenbach geflossen. Der Mitarbeiter des Amtes für Abfall, Wasser, Energie und Luft meinte, dass es immer wieder ähnliche Vorfälle gebe. Dies war für mich jedoch ein schwacher Trost. Der Fall wurde von der Staatsanwaltschaft behandelt. Es wurde festgestellt, dass ich keine Sorgfaltspflicht-

Einsendeschluss für den Urnengang vom 22. November Der «Anzeiger» schliesst die Diskussion über den Urnengang vom 22. November in der Ausgabe vom Dienstag, 17. November, ab. Zuschriften müssen die Redaktion bis Samstag, 14. November, 12 Uhr, erreichen und mit einer

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vollständigen Adresse der Autorin oder des Autors versehen sein. Über eine Veröffentlichung entscheidet die Redaktion. Kürzere Beiträge haben bessere Abdruckchancen. Adresse: redaktion@affolteranzeiger.ch.

verletzung begangen hatte, und das Verfahren wurde eingestellt. Ich bedaure diesen Vorfall zutiefst. Zur Umfahrung: Wie im letzten «Anzeiger» vom Dienstag berichtet wurde, war diese auch ein oft erwähntes Thema bei den vielen Gesprächen vor dem Volg am vergangenen Samstag. Die Grünliberalen Ottenbach haben sich damals bei der Abstimmung für die Umfahrung ausgesprochen. Zudem haben die Stimmberechtigten entschieden, dass die Umfahrung Ottenbach-Obfelden gebaut werden soll. Ich werde mich dafür einsetzen, dass sie so schnell wie möglich umweltverträglich realisiert wird und Ottenbach und Obfelden konsequent vom Durchgangsverkehr befreit werden. Für weitere Fragen stehe ich gerne direkt zur Verfügung. Sie können mich via ronald.alder@gmx.ch gerne kontaktieren. Ronald Alder, Ottenbach

der erst noch merken werden, dass der Spagat zwischen grün und liberal auf die Dauer wohl nicht gelingen kann. Aber das ist wieder eine andere Geschichte und zeugt wenigstens noch von etwas Idealismus, den man bei den überalterten Ortsparteien mit der Lupe suchen muss.

Wer nicht in alten Schablonen denkt, setzt auf Ronald Alder Wer die Gemeindepräsidentin stärken, nicht mehr in alten, ausgedienten Schablonen denken und unser Dorf voranbringen will, setzt auf Ronald Alder. Dass er die Kompetenzen für das Amt hat, ist ausgewiesen und dass er weiss, dass solide Finanzen das A und O eines Gemeindehaushalts sind, traue ich ihm zu. Christine Häusermann, Ottenbach

Gemeindepräsident am Jasstisch 41. SVP-Jassmeisterschaft in Wettswil am Albis Jedes Jahr im Monat November organisiert die SVP Wettswil am Albis die Jassmeisterschaft im Gasthof Hirschen, Wettswil. Gemeindepräsident Hanspeter Eichenberger nahm mit 55 weiteren Jasserinnen und Jassern an diesem 41. Anlass teil.

pause ging es mit der Jassmeisterschaft mit den letzten drei Passagen weiter. Bis zur stattfindenden Rangverkündigung wurde unter den Teilnehmenden gerechnet, diskutiert oder auch gejasst. Und dann war es so weit: Markus Schneider nahm die Rangverkündigung vor. Nach sechs Passagen entstand folgende Rangliste: Gewinner Guido Keller (6274), Irene Stocker

(6256), Arthur Bieri (6250). Alle Teilnehmenden konnten sich am grosszügigen Gabentisch bedienen. Der beste Jasser und die beste Jasserin erhielten je einen Blumenstrauss. Für sämtliche Teilnehmer sowie das Organisationskomitee gabs ein «Schildchrötli», einen Spezialzopf.

Bruno Dalcin, SVP-Sektionspräsident Die begeisterten und professionellen Jasser wurden durch das neue Organisationskomitee, Markus Schneider, Hanspeter Baur, Manfred Kaiser und Göpf Wädi Bär unterstützt. Traditionsgemäss gibt es nach den ersten drei Passagen die wohlverdiente Stärkung, nämlich den Znacht. Dank der guten Organisation durch die «Hirschen»-Wirtin und ihr Personal ging alles reibungslos über die Bühne. Nach der Essens- Die Bestplatzierten, von links: Markus Schneider, Arthur Bieri, Guido Keller, Irene Stocker. (Bild zvg.)


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Bruno Ruh: Ich zähle auf ihn! Ersatzwahl Gemeinderat Ottenbach: Leistungsausweis oder wohlklingende Ankündigungen? Auf dem ausführlichen Wahlprospekt für Ronald Alder, dem Gegenkandidaten der Grünliberalen, fehlt wohl kaum aus Versehen ein Hinweis auf seine Haltung zur Umfahrung Ottenbach-Obfelden. Man erinnert sich, die Grünliberalen waren dagegen und haben ihre grundsätzliche Einstellung zu diesem für Ottenbach und Obfelden langfristig wichtigsten Strassenprojekt sicher nicht geändert. Darauf angesprochen, versichert Möchtegerngemeinderat Alder im letzten «Anzeiger» nun wortreich, die Stimmberechtigten hätten ja entschieden und die Umfahrung solle jetzt gebaut werden. Grund für seinen Gesinnungswandel ist aber nicht etwa die Entlastung der Dörfer vom Durchgangsverkehr aus dem Freiamt und sichere Schulwege, sondern sein Wunsch, dass dann «Dorfzentren etabliert werden könnten, wo die Bevölkerung sich treffen und die Gemeinschaft pflegen könne». Das klingt ja besonders in Wahlzeiten gut, doch sei die Frage erlaubt, ob dazu ein wirkliches Bedürfnis besteht, das MillionenInvestitionen rechtfertigen würde? Ich glaube eher nicht. Wir haben in Ottenbach primär ein Verkehrsproblem, nicht ein Dorfplatz-Problem. Die Lust der Dorfbevölkerung, wenige Meter neben stehenden Autokolonnen nostalgische Dorfplatz-Atmosphäre zu «geniessen», dürfte sich auch künftig in Grenzen halten. Es gilt also, in Ottenbach auch in Zukunft die Proportionen zu wahren und Prioritäten zu setzen. Dazu scheint mir Bruno Ruh im Gemeinderat der sicherere Garant zu sein, ich wähle ihn. Rolf Hegetschweiler, Ottenbach

Freitag, 13. November 2015

Für den Kanton Zürich – Ruedi Noser

Atomkraft ohne Fukushima-Effekt

Unser neuer Ständerat muss stets die Interessen des Kantons Zürich im Fokus haben. Um effektiv zu sein, muss er Mehrheiten schaffen können. Er wird dafür unter Umständen die Politik seiner Partei zurückstellen müssen. Zudem braucht er ein breites, schweizweites Netzwerk zu Politikern allen Couleurs und zu zahlreichen Verbänden. Und er muss dossierfest sein. Speziell in den für den Kanton Zürich besonders wichtigen Wirtschaftsdossiers. Für mich persönlich kommen die Anforderungen nach einer zukunftsorientierten bürgerlichen und liberalen Grundhaltung dazu. Meines Erachtens ist das unumgänglich, wenn wir die Position der Schweiz im internationalen Wettbewerb und damit unseren Wohlstand erhalten wollen. Wer kann das besser als Ruedi Noser? Seit 1999 dient er als Kantonsund Nationalrat der FDP. Als Initiator

Die neue bürgerliche Mehrheit in Bern will das fixe Datum der Abschaltung der AKW aus der Energiewende kippen. Rechtssicherheit und Ordnungspolitik werden angeführt. Die Realität zeigt aber ein anderes Bild. Die Sicherheitssysteme der AKW werden nachgerüstet, damit empfindlicher. Die Druckbehälter und Betonumhausungen aber werden älter und spröder. Damit kommt es zu immer häufigeren und längeren Abschaltungen. Die Laufzeitenfrage löst sich ökonomisch von selbst. Damit aber ist noch nichts erreicht. Drei Fragen müssen gelöst werden, ob es Wählerstimmen bringt oder nicht. Woher soll die Energie kommen, wenn die AKWs keinen Strom mehr liefern? Wie soll der Rückbau finanziert werden, angesichts der Gewinneinbrüche der Betreibergesellschaften? Optimisten rechnen mit 4,5

des Innovationsparks Schweiz hat er es geschafft, dass ein grosser Teil davon im Kanton Zürich angesiedelt wird. Angesicht der schweizweiten Konkurrenz kein einfaches Unterfangen. Ein Projekt also, bei dem er seine Fähigkeiten als Netzwerker und Mehrheitsbeschaffer für unseren Kanton bewiesen hat. Ein typisches Beispiel auch für seine Bestrebung, die Innovation als Rohstoff unseres Landes und damit die Grundlage unseres Wohlstandes zu erhalten. Die Präsidentschaft bei der WAK zeigt auch, dass er ein politisches Schwergewicht ist, das gehört wird. Dass er zudem ein erfolgreicher Unternehmer ist und eine bürgerliche Politik verfolgt, hat er zur Genüge bewiesen. Für mich ist damit klar. Ruedi Noser gehört in den Ständerat – zum Wohl des Kantons. Ich bitte Sie, ihn am 22. November ebenfalls zu unterstützen. Hans-Jakob Strehler, Affoltern

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Milliarden Franken pro AKW. Und das Schwierigste: Wie soll mit den radioaktiven Abfällen umgegangen werden? Seit Wellenberg müsste allen klar sein, dass keine Gemeinde in der Schweiz so blöd ist, sich gegen Geld radioaktive Abfälle unter den Boden legen zu lassen. Seit den Wasserfunden in Gorleben ist bekannt, dass man über vermeintlich stabile Formationen noch zu wenig weiss.

Für den Umweltwissenschaftler Bastien Girod Gut, wenn Nüchternheit eingekehrt ist; aber für Erleichterung sind noch zu viele Fragen offen. Es braucht den Umweltwissenschaftler Bastien Girod im Ständerat, damit diese Fragen angegangen werden. Ernst Hedinger, Bonstetten

Die SVP endlich adäquat vertreten – oder weiter mit dem Machtspiel? Die Bundesversammlung wählt am 9. Dezember den Bundesrat für die kommenden vier Jahre. Als Mitglied der SVP würde ich mich darauf freuen, endlich einen echten zweiten SVPBundesrat zu erhalten. Allerdings vermag ich noch nicht recht daran zu glauben. Seit 1999 ist die SVP wählerstärkste Partei und war trotzdem nie angemessen in der Regierung vertreten. Im Jahr 2000 wurde Samuel Schmid gegen den Willen der SVP-Parlamentarier gewählt. Im Jahr 2007

wurde Widmer-Schlumpf an Stelle von Christoph Blocher in den Bundesrat gewählt. Beide haben sich in einer extra für sie gegründeten neuen Partei wiedergefunden. Weil sie nicht bereit waren, die aussenpolitischen Positionen der SVP mitzutragen und weil sie vor allem auch den Staat und nicht den Bürger in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellten. Die Frage, die sich am kommenden 9. Dezember stellt: Sollen die seit 1999 stärkste Partei und ihre Wähler mit Personen im Bundes-

rat vertreten sein, die bereit sind, das Gedankengut und die Politik ihrer Partei einzubringen, oder soll das Machtspiel der vereinigten SVP-Gegner weitergehen und wieder ein Scheinvertreter der SVP auf den Schild erhoben werden? Diese Politik hat der Schweiz in den vergangenen Jahren wenig gebracht. Ein Bundesrat, in seiner Mehrheit gefangen, in der Pflicht ihrer linken Wählerinnen und Wähler im Parlament. Als Folge davon, eine zunehmende, politisch völlig unnötige Inter-

nationalisierung mit einer entsprechenden Aufblähung der Bundesverwaltung und einer wirtschaftsfeindlichen Gesetzesflut. Ob sich nun bei der kommenden Wahl unserer Regierung die Vernunft durchsetzt und die favorisierten Kandidaten der Partei gewählt werden, wird sich weisen. Der Wink der Nationalratswahl mit dem entsprechenden Ergebnis sollte eigentlich deutlich genug sein. Ob sich diese Erkenntnis durchsetzt? Ich glaube es erst am 9. Dezember. Toni Bortoluzzi

Führt mehr Wettbewerb immer zu mehr Effizienz? Vortrag von Prof. Dr. Mathias Binswanger an der Volkshochschule Affoltern. Um es vorwegzunehmen: Es ging hier vor allem um künstliche Wettbewerbe und Anreize von Unternehmen, aber vor allem auch der öffentlichen Hand. Mit einfachen, aber einleuchtenden Beispielen machte der Referent auf die Problematik aufmerksam. In Hongkong gab es einmal eine Rattenplage. Die Behörden schufen einen Anreiz, in dem sie für jede tote Ratte eine Prämie auszahlten. Das Resultat: Die

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Hongkonger fingen an, Ratten zu züchten. Gelächter -- ist ja logisch, die dummen Hongkonger Behörden. Doch das Lachen stockte beim nächsten Beispiel. Professoren werden hauptsächlich aufgrund der Zahl ihrer wissenschaftlichen Publikationen gewählt. Der Erfolg: eine Flut von Publikationen von sinkender Qualität. Gewählt wird derjenige, der am meisten Publikationen vorweisen kann, auch wenn sie Schrott sind. Einstein fand lange keinen Verlag, der seine geniale Relativitätstheorie veröffentlichte. Qualität ist

eben nicht immer oder gar selten quantitativ zu erfassen. Ein weiteres Beispiel ist die Fallpauschale im Gesundheitswesen, die ja hätte Kosten sparen sollen. Da der Mensch nun mal kein normiertes Wesen ist, gehen die Fallpauschalen am zentralen Bedürfnis der Patienten nach einer möglichst raschen und anhaltenden Heilung vorbei. Es gibt dann möglicherweise aus einem Operationsfall noch einen Infektionsfall. Meist werden künstliche Wettbewerbe und Anreize von Beratungsfirmen vorgeschlagen. Begonnen hat das

in den USA, wo sich grosse Firmen beraten liessen. Diese «Berateritis» ist dann über England und Deutschland auch zu uns gelangt. Nachdem viele der beratenen Firmen Konkurs gegangen sind, hat die öffentliche Hand die gleichen Beratungsfirmen angestellt, selten mit einem besseren Erfolg. Binswanger warnte vor zu viel Vertrauen in Beratungsfirmen, vor falschen Datenerhebungen und falschen Anreizen, die meist nur dazu dienten, Verantwortung zu delegieren. Die Diskussion wurde rege benutzt und die anregen-

den Gedanken mit einem kräftigen Applaus verdankt. Unter den zirka 35 Zuhörern fanden sich Ärzte, Politiker, Pfarrer usw., aber alle mit grauen Haaren und pensioniert. Tragisch, denn eigentlich sollte dieses Wissen Voraussetzung für die Wählbarkeit in ein öffentliches Amt sein. Die nächste Veranstaltung der Volkshochschule, einer Institution der GGA, findet am 19. November, 19.30 Uhr, im Haus Rigi, Langzeitpflegeheim in Affoltern, statt. Thema: Islamismus. Paul Leuthold, Maschwanden


Veranstaltungen

Jahreskonzert der Aemtler Jodlerfründe in Kappel am Abis unter dem Motto «Zyt mit Fründe» Samstag, 28. November 2015, 20.00 Uhr, Gemeindesaal Kappel am Albis Gastformationen: • Jodlerklub Ebnat Kappel • Schwyzerörgeli-Trio St. Jakob Ennetmoos

Seniorennachmittag in Obfelden Die Kommission für Seniorennachmittage lädt alle Seniorinnen und Senioren ein

Mittwoch, 18. November 2015, 14.00 Uhr Mehrzweckgebäude Brunnmatt Diavortrag Dänische Inseln

Reservierungen: Familie Eichmann, Telefon 044 761 34 21 Ab Montag, 16. November 2015, jeweils 17.00 bis 18.30 Uhr

Samuel Haldemann gibt mit herrlichen Bildern und spannender Erzählung einen Einblick in die wenig bekannte Landschaft. Wir freuen uns, Sie zahlreich in der Brunnmatt begrüssen zu dürfen. ---------------------------------------------------------------

Vorankündigung Mittwoch, 13. Januar 2016, 14.00 Uhr Mehrzweckgebäude Brunnmatt Vortrag ABC der Lebenskunst Unser gelebtes Leben, ein Kunstwerk der ganz speziellen Art.

Ausstellung 18. Okt. bis 22. Nov. 2015

Karl Sauter Sepp Carisch Ferdinand Seiler Bilder – Holzskulpturen Apéros jeden Sonntag

13–17 Uhr

Offen: Do–Fr, 14–18 Uhr, Sa und So 13–17 Uhr


Gewerbe/Dienstleistungen

Film-Wochenende

Hundert Stimmen

Das Kino Lux bringt fünf filmische Leckerbissen in den Kasinosaal Affoltern. > Seite 22

Gospel-Konzerte mit Christina Jaccard in Affoltern, Unterägeri und Wollishofen. > Seite 27

Freitag, 13. November 2015

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«Halber» Bundesrat? Thomas Hurter, als Bundesratskandidat der SVP gehandelt, hat Affoltern als Heimatort. > Seite 31

Hohe Ehre für Ämtler Unternehmer «Smart-me» von David Eberli gewinnt den Axpo Energy Award 2015 Susanna Bareth. (Bild zvg.)

Massagen – warm und wohltuend «Der Abend horcht nach innen. Und von innen horchen sie hinaus», heisst es im Wintergedicht von Rainer Maria Rilke. Der Herbst und der Winter als Jahreszeit, bieten die Möglichkeit, um nach innen zu hören. Vielleicht ist es auch die Zeit, um in seinen Körper zu hören, und ihm eine wohltuende Massage zu gönnen. Susanna Bareth massiert nun seit einem Jahr im Shindo an der Zürichstrasse 49 in Affoltern. Sie kombiniert neu in ihrer Massage die Esalen- mit der Lomi-Lomi-Technik, was bei den Klienten gut ankommt. Es entsteht eine wundervoll, vielfältige Massage mit Tiefenentspannung, die den Blutkreislauf, das Immunsystem und Selbsheilungskräfte aktiviert. Die Massageliege ist geheizt, wodurch während der ganzen Massage wohlige Wärme garantiert ist. Mit ihrer Erfahrung kann Susanna Bareth mittlerweile auch auf spezifische körperliche Probleme eingehen. (pd.) Weitere Infos unter www.flowing-massage.ch, Anmelden bei Susanna Bareth, Tel. 079 811 29 59.

Im Rahmen der Swiss Startups Awards wurde kürzlich zum dritten Mal der Axpo-Energy-Award verliehen. Der Innovationspreis – und damit die 50 000 Franken Preisgeld – gehen an das SmartMetering-Unternehmen «smartme» mit Fertigung in Obfelden. ................................................... von thomas stöckli Mit dem Smartphone, Tablet oder Computer auf die eigenen Energiedaten zugreifen – das Startup «smart-me» hat das möglich gemacht. Sein intelligenter Energiezähler fasst Elektrizität, Wärme, Wasser und Gas zusammen. Den Nutzen hat auch die Jury der Swiss Startup Awards erkannt und die Ämtler Idee mit dem Energy-Award ausgezeichnet. «Der Award bringt uns einen sehr grossen Schritt nach vorne», freut man sich bei «smart-me». Mit der dadurch erlangten Bekanntheit hofft das Startup mit Sitz in Rickenbach, Schwyz, Elektrizitätswerke und Verwaltungen als strategische Partner gewinnen zu können. Die 50 000 Franken Preisgeld will «smart-me» in die Entwicklung neuer Produkte investieren. «Dafür haben wir bereits zahlreiche spannende Ideen», verrät Mitgründer David Eberli aus Affoltern, der für den Software-Be-

Freuen sich über den Axpo-Energy-Award: David Eberli, Noldy Eberli und Stefan Fischer (von links) von «smart-me». (Bild zvg.)

reich des Unternehmens zuständig ist. So sollen künftig weitere Produkte wie Wärmepumpe, Batteriespeicher usw. in die «smart-me»-Cloud eingebunden werden können. In Zukunft soll es vermehrt in Richtung Steuerung gehen: Mit Energiespeicher lasse sich der Verbrauch optimieren, so Eberli. Will heissen: Energie dann beziehen, wenn sie verfügbar und günstig ist.

Die Weihnachtsbeleuchtung via Tablet einschalten oder von unterwegs die Schreibtischlampe löschen – das ermöglichen die «Plugs» von «smartme», die sich einfach zwischen Steckdose und Elektrogerät platzieren lassen. Die einzigartige Kombination von verschiedensten Energieformen macht den «Gateway» zur idealen Lösung für Verwaltungen. Damit entfällt nicht

nur das Ablesen der Zählerstände, die Nebenkosten lassen sich automatisiert in Rechnung stellen. «Einfach, günstig in Anschaffung und Betrieb sowie massentauglich» sollen die Lösungen von «smart-me» sein, betont David Eberli. Konkret rechnet er für Verwaltungen mit um Faktor zwei bis drei günstigeren Kosten.

Weihnachtsbasteln im Emmen Center Bis morgen Samstag, 14. November, werden im Emmen Center bunte Fädelsterne gebastelt, welche als Weihnachtsgeschenk geschmückt werden können. Alle Kinder sind herzlich eingeladen ihr ganz persönliches Weihnachtsgeschenk zu basteln. Die Aktivi-

anzeige

Das Team der Wenzinger Finanz AG. Von links: Beatrice Ambühl, Egon Wenzinger, Seline Wenzinger und Denise Meyer. (Bild zvg.)

Neues Gesicht bei der Wenzinger Finanz AG Seline Wenzinger ergänzt das Team Am 1. November hat Seline Wenzinger ihre Tätigkeit bei der Wenzinger Finanz AG aufgenommen. Sie wird das Team hauptsächlich im Bereich «Anlagen» verstärken. Die Tochter des Firmeninhabers war in den letzten fünf Jahren bereits in diesem Bereich tätig und verfügt entsprechend über fundierte Kenntnisse. Seline Wenzinger hat nach einem erfolgreich abgeschlossenen Wirtschaftsstudium an der Universität Basel ihren Einstieg ins Berufsleben bei Morgen Stanley im Wertschriftenhan-

del absolviert. Seit ihrem Wechsel zur Credit Suisse in Zürich ist Seline Wenzinger in der Anlageberatung tätig. Dabei hat sie vor allem Kunden aus Osteuropa umfassend betreut. «Wir sind überzeugt, dass wir unsere Kunden mit einem weiteren Ansprechpartner weiterhin umfassend und individuell betreuen können», heisst es bei der Wenzinger Finanz AG. (pd.) Wenzinger Finanz AG, Poststrasse 2, Affoltern, Telefon 044 762 24 40, www.wenzinger-finanz.ch.

tät findet vor dem Ochsner Sport im 1. OG statt und wird jeweils von zwei Personen betreut, welche die kleinen Gäste unterstützen und Tipps und Tricks für schöne Geschenke geben. Gebastelt wird heute Freitag von 14 bis 17 Uhr und am Samstag von 10

bis 15 Uhr. Pro Kind kann ein Holzstern verziert werden. Sämtliches Material wird vor Ort kostenlos zur Verfügung gestellt. (pd.) Weitere Infos unter www.emmencenter.ch oder Telefon 041 260 61 12.


Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 15. November 9.30 Wortgottesdienst mit Matthias Kühle-Lemanski Dienstag, 17. November 20.00 Kirchenpflegesitzung

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 15. November 10.30 Eucharistiefeier zum Elisabethentag (anschl. Kuchenverkauf und Kaffeestube/Frauenverein Obfelden-Ottenbach)

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24

irchliche Anzeigen

Ref. Kirche Kappel a. A.

Ref. Kirche Obfelden

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Samstag, 14. November 9.30 Chor-Projekt im Chor der Kirche 15.00 Chor-Projekt im Chor der Kirche Sonntag, 15. November 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi

Samstag, 14. November 19.00 Gospelkonzert «Happy Voices» reformierte Kirche Sonntag, 15. November 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Andres Boller Erich Eder (Orgel) mit Flötenensemble Christiane Zaugg, ref. Kirche 10.45 Jugend-Gottesdienst mit Pfr. Andres Boller Dienstag, 17. November 14.00 Frauentreff, Aufenthaltsraum Alte Landstrasse 33 Mittwoch, 18. November 14.00 Seniorennachmittag Diavortrag «Dänische Inseln» Brunnmatt Donnerstag, 19. November 12.00 Club 4, Gruppe Alpha ref. Kirchgemeindehaus 13.30 Leichte Wanderung Parkplatz Zendenfrei www.kircheobfelden.ch

Sonntag, 15. November 10.00 Kirche Stallikon: Gottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler Thema: «unterwegs» mit Kinderhüte Fahrdienst, Anmeldung 14. November Telefon 044 700 17 75 11.15 Jugendgottesdienst Mittwoch, 18. November 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon 14.00 Seniorennachmittag Gemeindesaal Bonstetten gemeinsamer Theaterbesuch Etzelbühne Wädenswil: «Die händ halt ihri Prinzipie» 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 19. November 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil Öffnungszeiten Jugendtreff siehe Homepage

Ref. Kirche Mettmenstetten

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Samstag, 14. November 9.00 bis 16.30 Uhr Konf-Unterricht Projekttag 9.00 bis 12.00 Uhr miniChile Sonntag, 15. November 10.00 Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Orgel: Oliver Pierson 17.00 JUKIGottesdienst in Maschwanden Mittwoch, 18. November 12.00 bis 15.00 Uhr miniChile 1. Gruppe 15.15 bis 18.15 Uhr miniChile 2. Gruppe

Samstag, 14. November 16.30 Gottesdienst im Haus Seewadel Kein Gottesdienst um 17.30 Uhr wegen 20.00 Gospel-Konzert mit Christina Jaccard in der kath. Kirche (Drei Chöre und Liveband; Leitung Alois Heer und Anette Bodenhöfer) Sonntag, 15. November 9.00 Eucharistiefeier 11.00 Santa Messa 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten Mittwoch, 18. November 9.15 Eucharistiefeier zum Elisabethentag anschl. Kaffee und Verkauf von Kleingebäck zugunsten des Elisabethenopfers

Kloster Kappel a. A. Ref. Kirche Aeugst a. A. Sonntag, 15. November 10.00 Gottesdienst Pfarrer Hans Peter Rühli Mittwoch, 18. November 14.30 Talertreff im Pegasus

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 13. November 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der katholischen Kirche Sonntag, 15. November Ab 8.30 Uhr Zmorge im Chilehuus 10.00 Taufgottesdienst mit den Kindern vom 3.-Klass-Unterricht, Pfr. Th. Müller und den Katechetinnen Getauft werden Max Louis Steiner Ida und Alma Urmin 19.00 Gospel-Konzert in der Kirche mit drei Chören Liveband und Chr. Jaccard Donnerstag, 19. November 12.00 Seniorentreff: «Chlaushöck» im Ulmensaal

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 15. November 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Lukas Maurer

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 15. November 9.30 Gottesdienst mit den Kindern vom Club 4 zum Thema Bibel. Mit Pfrn. Irene Girardet, Sonja Kilchmann und Christa Walthert. Anschliessend Apéro Montag, 16. November 19.00 bis 20 Uhr Meditation am Abend in der Kirche Mittwoch, 18. November 19.00 Jugendgottesdienst Freitag, 20. November 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 15. November 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Urs Boller und Anette Bodenhöfer, Orgel Donnerstag, 19. November 14.00 Gemeindenachmittag im Chilehuus: Margrit Aeschlimann informiert über das Angebot der Beratungsstelle für Alters- und Gesundheitsfragen Musikalische Umrahmung mit Vreni Huber

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal Ausstellung Lebenskunst & Totentanz vom 21. September bis 22. November findet täglich um 13.30 Uhr eine Führung statt, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) Sonntag, 15. November 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi Mittwoch, 18. November 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 19. November 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 15. November 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Thomas Maurer 11.30 Fototreff der Gemeindereise nach Ostdeutschland im Pfarrhaus, für alle 17.00 JUKI in Maschwanden alle Pfarrer Thema «Wurstessen für die Zürcher Reformation» anschliessend Imbiss (Würste?) im Pfarrhaus Mittwoch, 18. November 12.00 Senioren-Essen im Giebel

Ref. Kirche Maschwanden Freitag, 13. November 9.30 Fiire mit de Chliine in der Kirche gestaltet vom Team Sonja Neuweiler, Marianne Brechbühl-Bär, Irene Studer Sonntag, 15. November 10.00 Regionalgottesdienst in Knonau Telefonische Anmeldung für den Fahrdienst bis am Vorabend um 18.00 Uhr bei Yvonne Ilg Telefon: 044 768 26 81 17.00 JUKI in der Kirche Maschwanden «Die Zürcher Reformation – Wurstessen für die evangelische Freiheit» Pfarrteam T. Maurer, A. Fritz, C. Mehl anschliessend Imbiss Donnerstag, 19. November 14.00 Seniorennachmittag im Pfarrhaus Maschwanden Pfarrerin Claudia Mehl stellt sich vor Freitag, 20. November 20.00 Gebetsabend in der Kirche Leitung: Ruedi Künzi

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 15. November 10.00 Gottesdienst mit Taufe Timo Weber Pfarrerin Elisabeth Armingeon Veronica Nulty, Orgel Anschliessend «Chilekafi uf de Heiweg» www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Freitag, 13. November 12.00 Senioren-Essen Freitag, 13. November 19.30 Singabend mit Taizé-Liedern Sonntag, 15. November 9.30 Gottesdienst, Pfr. Jürgen Schultz

Kath. Kirche Bonstetten Sonntag, 15. November 10.15 Eucharistiefeier im Singsaal Schulhaus Mettlen, Wettswil Mittwoch, 18. November 9.00 Ökum. Morgengebet im Provisorium Bonstetten Donnerstag, 19 November 19.00 Rosenkranz im Provisorium Bonstetten

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 14. November 17.00 Firmeröffnungs-Gottesdienst 18.30 santa messa Sonntag, 15. November 11.00 HGU-Eröffnungs-Gottesdienst

Freitag, 13. November 16.00 Kerzenziehen Samstag, 14. November 10.00 Kerzenziehen Sonntag, 15. November 9.45 Gottesdienst Andi Wolf Kinderprogramm 17.00 Konzert Hope & Glory 18.30 ALL IN: Montag, 16. November 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 18. November 14.15 Senioren-Treff 19.00 Teens: peech Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 15. November 9.45 Gottesdienst liturgisch Kinderhort 17.00 Konzert der Brass Band in der Chrischona mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 15. November 10.00 Gottesdienst – Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 15. November 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 15. November 10.30 Gottesdienst Nehemia 13, 23–31 Kleinkinderhort Unterricht und Sonntagsschulen proben für die Weihnachtsaufführung Mittwoch, 18. November 20.00 Frauenabend Nehemia, Kapitel 11 + 12 www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Gewerbe

Freitag, 13. November 2015

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Die Volkskrankheit Nummer eins Rückenschmerzen – Vortrag von Jonas Rickli und Heidi Harms im «reuss-fit» Obfelden

Lena mit geschnitztem Halloweenkürbis. (Bild zvg.)

Halloween im Landi Obfelden Bei herrlichem Herbstwetter schnitzten am Samstag, 31. Oktober, fleissige Kinderhände im Landimärt Obfelden lustige, fantasievolle und gruselige Halloweengesichter. Nach getaner Arbeit durften sich die kleinen Kürbiskünstler mit einem Hot Dog stärken. Weiter wurde man mit einer hausgemachten Kürbissuppe und heissem Punsch kulinarisch verwöhnt. Aktuell findet sich im Landimärt Obfelden ein breites Sortiment an Weihnachts- und Winterartikeln, also vorbeikommen und sich von der weihnachtlichen Vielfalt inspirieren lassen. Der Landimärt ist von Montag bis Freitag von 8 bis 19 Uhr und am Samstag von 8 bis 17 Uhr geöffnet. (pd.)

Vergangenen Freitag hat das «reuss-fit» in Obfelden zu einem öffentlichen Vortrag über Rückenbeschwerden eingeladen. Mehr als fünfzig Zuhörerinnen und Zuhörer kamen zu diesem interessanten Vortrag. Durch den Abend führten als Hauptreferent der Arzt Jonas Rickli und Heidi Harms vom «reuss-fit». Vor einem Jahr musste Roger Federer am ATP-Finale in London gegen Novak Djokovic wegen Rückenproblemen forfait geben. Es wurde vom «Rücken der Nation» gesprochen. Alle litten mit und mit ihm leidet die Hälfte der Bevölkerung an Rückenbeschwerden. Das kostet die Schweiz jährlich mehr als 20 Milliarden Franken, erklärt der Arzt Rickli. Jede 2. Frau wird irgendwann in ihrem Leben wegen Osteoporose einen Knochenbruch erleiden. Spitalaufenthalt, Operation und Pflegebedürftigkeit sind oft die Folgen danach. Diese Krankheit könnte meist durch geeignete präventive Massnahmen mit Bewegung und richtiger Ernährung vermieden werden. Der Arzt erklärt dem interessierten Publikum die wichtigsten übrigen Krankheitsbilder des Rückens, wie Bandscheibenvorfall,

Wirbelgleiten, enger Spinalkanal, Hexenschuss und vieles mehr. Auslöser der Beschwerden sind meist einseitige Tätigkeiten, was zu Fehlbelastungen in der Wirbelsäule führt. Durch die sitzende Tätigkeit wird die Bauchmuskulatur verkürzt, was zu einem Ungleichgewicht im Körper und zu Fehlhaltung führt. Ohne entsprechende Gegenmassnahmen mit gezieltem Training kommt es dann zur Fehlstellung im Rücken und die Beschwerden stellen sich dann unweigerlich ein. Nicht selten leiden auch Spitzensportler oder gar Bodybilder an Diskushernien und andern Rückenproblemen, weil sie nicht ausgewogen trainieren.

Verkürzte Bauchmuskulatur Heidi Harms, Leiterin des «reuss-fit», zeigt in praktischen Beispielen, wie richtig trainiert werden soll, damit es nicht zu solchen Beschwerden kommt oder diese, wenn schon vorhanden, für immer verschwinden. Dabei ist es besonders wichtig, dass die bei den meisten Menschen verkürzte Bauchmuskulatur als erstes wieder gedehnt wird, damit sie ihre volle Funktionsfähigkeit zurückerhält. Für den Aufbau der vernachlässigten tiefen Rückenmuskeln setzt Harms spezielle Geräte aus dem therapeutischen Bereich ein,

Heidi Harms, Clubmanagerin «reuss-fit» und Jonas Rickli an einem Spezialgerät für die tiefe Rückenmuskulatur. (Bild zvg.) welche gezielt den Aufbau der tiefen Muskulatur fördern. Mit dieser Kombination konnten schon sehr viele Trainierende im «reuss-fit» ihre Rückenprobleme definitiv beseitigen. Das «reuss-fit» lanciert nun eine Rückenstudie über vier Wochen, mit der die Wirkung dieses gezielten Trainings

bei Rückenbeschwerden gezeigt werden soll. Interessierte, auch Nichtmitglieder mit Rückenbeschwerden, dürfen sich im «reuss-fit» melden. Nach dem Vortrag wurde beim Apéro lebhaft weiterdiskutiert und viele Fragen von den Experten des «reuss-fit» beantwortet.

Die wichtigsten Öle für zu Hause Vreni Künzi führt in die Welt der Aromatherapie ein

Finetra-Geschäftsführer Besim Bulica (rechts) und sein Vater stellen die originalverpackten Glastische aus dem Lager für den Zeltverkauf auf. (Bild zvg.)

Glastische zu absoluten Crashpreisen Die Finetra AG in Affoltern schafft Platz Bis 30. November verkauft das Affoltemer Fachgeschäft für Schlafkomfort und Gartenmöbel Finetra AG Glastische in verschiedensten Ausführungen zu unschlagbar günstigen Ausverkaufspreisen. «Es ist Zeit, Platz zu schaffen», bemerkt Besim Bulica, rühriger Geschäftsführer der Finetra AG in Affoltern. «Für uns, als Betten- und Gartenmöbel-Fachgeschäft, sind Tische lediglich Accessoires, die wir vor allem im Lager haben. Und da schaffen wir nun etwas Platz und nutzen deshalb das Zelt vor unserem Laden, das wir für den Jubiläumsverkauf zum 13. Geburtstag aufgestellt haben, gleich noch einmal für eine ganz spezielle Aktion mit besonders günstigen Schnäppchen!» Von Schnäppchen darf Bulica in Tat und Wahrheit reden, denn die verschiedenen stilvollen Stücke sowie zeitlosen Klassiker aus Rauchglas, Schmelzglas oder Klarglas, satiniert oder auch kratzfest, gehen bei Finetra für Preise weg, die teilweise gerade einmal noch einen Viertel des eigentlichen Verkaufspreises ausmachen. «Es gibt kein Wenn und Aber: Alles muss

raus», hält Bulica weiter fest. «Selbst wenn es schon ein bisschen schmerzt, die edlen Stücke zu solchen Crashpreisen herzugeben.» Esstische, Clubtische und Bartische in verschiedensten Grössen, Formen und Füssen – letztere selbst mit handgenähtem Leder eingefasst – gibt es deshalb bei der Finetra AG im Zeltverkauf ganz nach dem Motto: «Gefällt mir, will ich, nehme ich gleich mit!» Und: «S’hät, solang s’hät!» Und da auch Glastische mit grösseren Dimensionen zu erstehen sind, stellt die Finetra einen Gratis-Lieferbus zur Verfügung. Finetra, das Affoltemer Fachgeschäft an der Zürichstrasse 130, gilt seit dreizehn Jahren als begehrte Adresse für Gartenmöbel sowie Schlafkomfort. Es bietet qualitativ hochstehende Markenprodukte und ist für seine individuelle, fachlich kompetente und lösungsorientierte Beratung sowie einen dynamischen Service bekannt. Mit dem aktuellen Glastisch-Ausverkauf nutzen Besim Bulica und sein Team die Gunst der Stunde mit dem Jubiläumszelt zu einer nächsten kundenfreundlichen Aktion. (pd.) Glastisch-Liquidationsverlauf zu Crashpreisen. Finetra AG, Zürichstrasse 130, Affoltern. Bis Ende November im Zelt vor dem Fachgeschäft.

Die Aromatherapie bezeichnet den Einsatz von ätherischen Ölen zur Linderung von Krankheiten oder zur Steigerung des Wohlbefindens. Diese Therapieform wird bereits von vielen zu Hause unbewusst angewendet. Sei dies in der kalten Jahreszeit als Erkältungsbad, als wohltuendes Massageöl oder in Duftlampen für ein gutes Raumklima. Um das breite Wirkungsspektrum der ätherischen Öle besser kennen zu lernen und auch zu erfahren, wann welche Öle geeignet sind, führt die erfahrene Aromatherapeutin Vreni Künzi in die Welt der Aromatherapie ein. Mit den praktischen Unterlagen ist man für den Einsatz des passenden Öles zu Hause bestens gerüstet. Treten doch Fragen auf, steht die Vitalis Drogerie in Mettmenstetten während dem ganzen Jahr hilfreich zur Seite. Das Team um die Geschäftsführerin Andrea Seiler bildet sich stets weiter

Das Vitalis-Team von links: Alisha Fuchs, Julia Lehner, Andrea Seiler, Vera Bargetzi. (Bild zvg.) und berät die Kundschaft aufmerksam, kompetent und freundlich. Grossen Stellenwert hat auch die Ausbildung der zwei Lernenden. So können kommende Generationen vom breiten Fachwissen der Drogisten profitieren.

Aromatherapie – die wichtigsten Öle für zu Hause, Montag, 23. November, 19.30 bis 21.30, Giebel im Gemeindehaus Mettmenstetten, Kosten 10 Franken, Anmelden bis 18. November in der Vitalis Drogerie Mettmenstetten unter Telefon 044 767 03 77 oder info@vitalis-drogerie.ch.

Zeiten ändern sich – auch bei Cadillac Autos kennenlernen und Probe fahren am kommenden Samstag und Sonntag, 14. und 15. November, von 10 bis 17 Uhr an der Industriestrasse 17 in Affoltern. Nichts ist sicherer im Leben wie der Wandel. Auch Ikonen wie die Marke Cadillac, bekannt für benzinvernichtende, überdimensionierte, chromblinkende Grossvaterschaukeln, zollen dem Zahn der Zeit Tribut. Die aktuellen neuen Cadillac ATS und CTS sind moderne, ökologisch auf neuestem Stand gebaute Alltagsfahrzeuge. Gewichtsreduktion durch hochwertige Materialien, modernste mechanische und elektronische Technik in Motor und Antriebsstrang lassen wahlweise sehr sportliche oder komfortable, ökologische Fahrweisen zu. Sehr hohe aktive und passive Sicherheit, perfekt verarbeitete, edle Materialien und das sportliche Design begeistern. Eines ist geblieben: Cadillac ist nach wie vor die Vorzeigemarke und der Leistungs-

650 PS: Das Topmodell CTS-V von Cadillac. (Bild zvg.) träger eines der grössten Automobilherstellers der Welt, General Motors. Mit dem Einsteigermodell ATS, 2.0 lt, 276 PS ab 47 750 Franken bis zum Topmodell CTS-V 6.2 lt, 650 PS in der Topausrüstung 128 080 Franken sind alle Cadillacs äusserst preiswert. Gezeigt werden neben den neuen Cadillac Powerlimousinen ATS-V und CTS-V auch alle Corvette-C7-Modelle

Z51 und Z06 als Coupé und Convertible – und in der Tuning-Ecke die verschiedenen Möglichkeiten der Individualisierung. Zudem werden ausgedehnte Probefahrten mit den Cadillacs ATS und CTS sowie – je nach Wetter und Kaufinteresse – auch mit der Corvette C7 Z51 angeboten. (pd.) Infos unter cadillactotal.ch oder corvettetotal.ch.


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Veranstaltungen

Freitag, 13. November 2015

Islam und Islamismus Dritte Vorlesung der Volkshochschule im Knonauer Amt Die Begriffe Islam und Islamismus begegnen einem tagtäglich. Trotzdem ist deren genaue Bedeutung kaum bekannt. Prof. Dr. Ulrich Rudolph ist ein profunder Kenner dieser Zusammenhänge. Sein Vortrag dürfte auf ein breites Interesse stossen. Top of the Rock mit der Reisegruppe vom Mai 2015. (Bild zvg.)

Die interessantesten Winkel des «Big Apple» Kulturreise nach New York im Mai 2016 New York kann man sich jetzt von einer Säuliämtlerin zeigen lassen, die jahrelang in dieser Weltstadt gelebt hat und die interessantesten Winkel des «Big Apple» bestens kennt. Die Kulturreise vom 30. April bis 7. Mai 2016 wird garantiert ein unvergessliches Erlebnis. Wer New York City nicht nur einfach besuchen, sondern mit viel Insiderwissen erleben möchte, bucht nicht einfach irgendeine 08.15-Pauschalreise, sondern hat höhere Ansprüche. Schliesslich möchte man ja all die unzähligen Sehenswürdigkeiten nicht einfach nur abklappern, sondern viel Wissenswertes darüber erfahren. Karin Schneebeli aus Ottenbach hat darum eine New-York-Reise zusammengestellt, mit der man die Stadt im nächsten Mai auf speziell individuelle Art erleben kann. Während ihrer Kunstausbildung am Pratt Institute und Brooklyn College und danach mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern lebte Karin Schneebeli insgesamt 10 Jahre in New York, davon 5 Jahre mitten im pulsie-

renden Manhattan. Nach dem Abschluss des Bachelor of Fine Arts arbeitete sie bei Oxford University Press in New York City. Seit ihrer Rückkehr in die Schweiz besucht sie Manhattan regelmässig jedes Jahr. Damit ist Frau Schneebeli in New York die ideale Reiseführerin für kulturinteressierte Personen. Natürlich werden alle Sehenswürdigkeiten wie Broadway, Times Square, Metropolitan Museum of Art, 9/11-Memorial, Guggenheim Museum, Chrysler Building, Rockefeller Center, Museum of Modern Art etc. besucht. Dabei erhalten die Reisenden aber während sieben Tagen viel tiefere Einblicke und viel kompetentere Auskünfte als sie auf einer herkömmlichen NYC-Reise je möglich wären. (pd.) Preis pro Person im Doppelzimmer (1 Bett) ab ca. 3185 Franken, im Einzelzimmer ab ca. 4135 Franken. Inbegriffen sind: Flug, Busfahrt Flughafen JFK – NYC, NYC – JFK, sieben Nächte im Hotel, MetroCard und Reiseleitung. Organisierte Führungen, Veranstaltungen und Eintritte werden separat verrechnet. Am 4. März 2016 um 19 Uhr findet ein Infoabend in Ottenbach für die Teilnehmer der Reise statt. 044 761 20 48 oder karin@kschneebeli.ch.

Dem Jonenbach entlang Abendwanderung mit «Erlebnisse» Von Jonen via Jonentäli und Zwillikon nach Affoltern mit feinem Nachtessen auf einem Bauernhof – der Jahresabschluss von «Erlebnisse» hat es in sich.

Programm 2016: Das ausführliche Jahresprogramm 2016 ist auf der Homepage www.erlebnisse.ch ersichtlich und ein PDF des Jahresprogrammes mit informativen Kartenausschnitten kann heruntergeladen werden. Interessierte, die keinen Internetzugang haben, können das Jahresprogramm bei Otto Steinmann bestellen. Für die beiden Rad-Touren im Sommer 2016 in Südfrankreich gilt ein provisorischer Anmeldetermin bis zum 20. Januar 2016.

Der Islam ist für viele Menschen zu einem Reizwort geworden und sorgt weltpolitisch immer wieder für negative Schlagzeilen. Viele Menschen assoziieren den Islam – nach dem Christentum die zweitgrösste Religionsgemeinschaft – mit Terror oder fürchten sich wegen zu starker Einwanderung vor kultureller Unterwanderung. Beispiele dafür sind die ständigen Debatten zu den Themen Minarett, Kopftuch, Burka, etc. Rechtspopulisten gelingt es immer wieder, die Stimmung gegen den Islam aufzuheizen, z.B.: «Europa wird bald von den Muslimen dominiert sein!» Es ist erschreckend,

Wandern mit Andreas, Otto und Hansruedi Steinmann (von links). (Bild zvg.) bach nach Jonen. Abfahrt ab Bahnhof Affoltern um 17.04 Uhr. In Jonen beginnt dann eine einfache und nicht anspruchsvolle Wanderung bei Nacht entlang des Jonenbachs. Zuerst geht es zur Kapelle im Jonentäli und dann weiter über die kleine gedeckte Holzbrücke und unter der Autobahn durch ins Dorfzentrum nach Zwillikon. Die Wanderzeit beträgt ungefähr eine Stunde. Wie es weitergeht, sei hier noch nicht verraten – nur so viel: in einem schönen Raum, der wohl den meisten unbekannt ist, wird die Gruppe zu einem feinen Nachtessen erwartet. Mit vollem Bauch wird der Abendspaziergang später mit einem kurzen Fussmarsch nach Affoltern zum Bahnhof fortgesetzt. Otto Steinmann

Zusammenhänge kennen lernen Sich radikalisierende Jugendliche, Medienberichte über den IS, die Meinung, eine Muslimin sei eine unterdrückte Frau, etc. führen zu einem allgemeinen Image-Verlust des Islams und schüren Ängste. Der Vortrag von Prof. Rudolph klärt primär, was man unter Islamismus versteht. Es wird die historische Entwicklung dieser Ideologie beleuchtet und aufgezeigt, welche Elemente der islamischen Religion aufgegriffen und radikalisiert werden. Die Zuhörer werden die Zusammenhänge etwas näher kennenlernen und so weniger zu Vertretern von Vorurteilen werden. Ulrich Rudolph ist Professor für Islamwissenschaft am Asien-Orient-Institut der Universität Zürich. Er ist Autor zahlreicher Publikationen zur islamischen Philosophie und Theologie, darunter «Islamische Philosophie. Von den Anfängen bis zur Gegenwart» (München, Beck 2013).

Prof. Dr. Ulrich Rudolph, Asien-OrientInstitut, Universität Zürich. (Bild zvg.) Donnerstag, 19. November, 19.30 bis ca. 21 Uhr, Mehrzweckraum des Spitals Affoltern, Haus Rigi, 1. Stock, Melchior-Hirzel-Weg 40 (Wegweiser: Langzeitpflege Sonnenberg), Affoltern. Eintritt: 25 Franken (U30: Fr. 15.-), Abendkasse. Infos: www.orientiert.ch.

«Zusammenspiel» in der Galerie Märtplatz Ruth Zimmermann, Doris Spilling und Rita Hürlimann stellen aus Drei Künstlerinnen wagen das «Zusammenspiel» und sind ab dem 20. November zu Gast in der Galerie Märtplatz. Grafische und abstrakte Elemente treffen auf natürlich gewachsene Materialien und finden ihren Ausdruck in Bildern, Glasobjekten und Skulpturen.

Weitere Infos direkt bei Karin Schneebeli, Telefon

erlebnisse

Das Jahresprogramm 2015 wird, wie seit vielen Jahren, mit einer winterlichen Abendwanderung und einem besonderen Nachtessen abgeschlossen. An dieser Tradition wird auch Anfang Dezember 2015 festgehalten – mit einem feinen Nachtessen in einer ganz besonderen Beiz. Der Dezember-Anlass beginnt mit einer kurzen Fahrt mit dem Postauto von Affoltern via Zwillikon und Otten-

................................................... von ruedi wegmann

wie leicht es geworden ist, die Muslime pauschal zu dämonisieren.

Ruth Zimmermann, ursprünglich aus dem Thurgau, wohnt seit mehr als 22 Jahren mit ihrer Familie in Aeugst. Vor mehr als 20 Jahren begann ihre kreative Aktivität mit Glasfusing, dem Glasschmelzen im Ofen bei mehr als 800 Grad. Zwei Scheiben Glas, Schablonen, farbiges Glas in Pulverform, Schmelzbrand, Formbrand und Sandstrahlen bilden die Grundlagen dieses Kunsthandwerks. Mit dem Vorhaben, ein Bild fürs Wohnzimmer zu gestalten, beginnt Ruth Zimmermann auch zu malen und entdeckt die Freude an der Farbe. Vorstellungen und Ansprüche verändern sich mit der Zeit, sodass Werke auf der Suche nach Form und Gestalt öfters übermalt werden. Die Strukturmasse vermischt mit Sand bildet die Grundlage vor dem Farbauftrag. Mit Klebebändern und Schablonen entdeckt sie neue und vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. Das bereits Gemalte soll nicht überdeckt werden, sondern durch alle Schichten sichtbar sein. Grafische und abstrakte Elemente fügen sich so zu verdichteten Bildkompositionen. Die Vorliebe für Grafik und Muster ist in den Bildern und Glasobjekten sichtbar.

Doris Spilling, geboren und aufgewachsen in den Kriegs- und Nachkriegsjahren in Berlin, lebt seit 1973 in Wohlen/Uezwil im Kanton Aargau. Ihre Malausbildung absolvierte sie bei verschiedenen Künstlerinnen und Künstlern, die Spuren in ihrem künstlerischen Schaffen hinterlassen haben. Doris Spilling malt naturalistische Bilder, Landschaften in Öl aber auch abstrakte Malerei mit Acrylfarben in ver- Skulptur von Doris Spilling. (Bilder zvg.) schiedenen Techniken. Sie nimmt sich die Freiheit, sich absolviert sie eine zweijährige Ausbilnicht auf einen Stil oder eine Technik dung zur Einrichtungsgestalterin, um ihr Wissen zu erweitern. Sie sagt, dass zu beschränken. Neben der Malerei sind auch der Raum sie von je her fasziniert Skulpturen ein wichtiger Teil ihres habe, das kreative Schaffen mit FarKunstschaffens. Die Skulpturen (Figu- ben, Formen und Materialien verschieren) sind mit Eisenspänen überzogen denster Art und die Suche nach inneund oxidiert und vermitteln durch rer und gestalterischer Wahrheit. «All Körperhaltung und Körpersprache dies zusammenzufügen, zu gestalten, zu platzieren, sei es in Bildform, als eine klare Botschaft. Rita Hürlimann ist Raumgestal- Objekt oder im Raum, gibt mir innerterin mit Leib und Seele. Sie hat eine ste Zufriedenheit.» Rita Hürlimann bevorzugt natürAusbildung als Feng-Shui-Beraterin und integriert ihr Wissen um die Kräf- lich gewachsene Materialien, welche te der Erde und der Natur und ihre Be- sie mit grosser Sorgfalt und Originaliziehung zum Menschen in die Gestal- tät verarbeitet. Sie vereint eine klar tung von Lebensräumen. Im Moment strukturierte Formsprache mit ästhetischen Wertmassstäben. Rita Hürlimann hat unter ihrem Namen «Raumgefühl» seit einigen Monaten ein Atelier und Kurslokal in der Ateliergemeinschaft 4eck in Affoltern am Albis. Das Atelier ist Werkstatt, Laden, Kurslokal und Ausstellung zugleich. (KA) Ausstellung «Zusammenspiel», eine Veranstaltung von Kultur Affoltern, Vernissage am Freitag, 20. November, 19 bis 21 Uhr. Ausstellung bis Sonntag, 6. Dezember, Galerie Märtplatz.

Anmelden für diese «Erlebnisse»-Veranstaltungen

Öffnungszeiten: Freitag, 17 bis 20 Uhr, Samstag,

bis 1. Dezember unter www.erlebnisse.ch oder an:

während dem Wochenmarkt mit Märtkafi von

Erlebnisse, Otto Steinmann, Postfach 265, 8910 Affoltern, Tel. 079 318 80 08, otto@erlebnisse.ch.

9 bis 12 Uhr, Sonntag, 15 bis 18 Uhr. (Sonntag,

Glasobjekt von Ruth Zimmermann.

Plastisches Bild von Rita Hürlimann.

6. Dezember, Chlausmärt: 12 bis 18 Uhr).


Veranstaltungen

Freitag, 13. November 2015

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Musik zugunsten der neuen Orgel Kammermusikalisches Konzert mit dem Ilios Streichquartett in der Kirche Stallikon Am Samstag, 21. November, um 20 Uhr spielt das Ilios Streichquartett in der Kirche Stallikon. Zur Aufführung gelangen Stücke von Mozart, Schostakowitsch und Schubert. Der Eintritt ist frei, die Kollekte kommt dem Fonds für die neue Orgel in der Kirche Stallikon zugute. Das Ilios Quartet um Cellistin Anita Federli-Rutz konzertiert seit seiner Gründung 1997 regelmässig und erfolgreich im In- und Ausland. Das langjährige, intensive Zusammenspiel der vier Tonhalle-Musikerinnen garantiert den hohen Qualitätsstandard des Ensembles. Die Konzertorte des Ilios Quartetts sind so vielseitig wie das Ensemble selbst: Auftritte in der Tonhalle Zürich oder im Salle Théodore Turettini in Genf wechseln sich ab mit Kirchen oder kleineren Konzertsälen. Tournéen nach Osaka und Hokkaido in Japan oder nach Polen ans renommierte Festival in Landshut sind erfolgreiche Höhepunkte des Streichquartetts. Das vielseitige Repertoire mit Schwerpunkt Romantik reicht von der barocken Musik bis zur Moderne (u.a.

Ilios Streichquartett (v.l.): Seiko Morishita, Violine; Andrzej Kilian, Violine (hinten); Dominik Ostertag, Viola; Anita Federli-Rutz, Violoncello. (Bild zvg.) Uraufführungen zeitgenössischer Komponisten). Die drei Stücke, die zur Aufführung gelangen, sind meisterhafte Werke, in denen die Kunst und die Ausdrucksfähigkeit eines Streichquartetts in der ganzen Höhe und Tiefe ausgelotet werden.

Schostakowitsch, Schubert, Mozart Das Konzert wird am Vorabend des Toten- und Ewigkeitssonntags erklingen, von daher wurden bewusst gehaltvolle und tiefe Werke gewählt. Das mit etwa zwölf Minuten Spieldauer kürzeste

Streichquartett von Dmitri Schostakowitsch (1906-1975), sein siebentes, entstand 1960 im Andenken an die 1954 verstorbene erste Ehefrau Nina. Schuberts «Der Tod und das Mädchen» entstand 1824 in einer Art Schaffensrausch des Komponisten. Das düstere Werk – alle vier Sätze stehen in Moll – ist selbst im Vergleich mit Beethovens Spätwerk neuartig. Schon in der Wahl der Variationenvorlage ist Todesnähe erkennbar. Der Tod kommt als Wanderer, Verkörperung von Fremdsein und Ausgeschlossensein daher.

Diesen beiden Werken, die mit Leid und Aufbäumen konfrontieren, aber auch Trost und Hingabe vermitteln, wurde ein Streichquartett von Mozart zur Seite gestellt, um den Konzertabend in einer stimmigen Balance zu halten. Höhepunkt des Stücks ist das herrliche Adagio in Es-Dur. Während Mozart normalerweise das schnellere Andante-Tempo für seine langsamen Sätze bevorzugte, griff er hier ganz ausdrücklich zum langen Atem eines Adagios, noch dazu in EsDur, der pathetischen Tonart schlechthin in der Wiener Klassik.

Kollekte zugunsten des Orgelfonds Das Konzert ist Teil einer Reihe von Veranstaltungen zugunsten der neuen Orgel in der Kirche Stallikon. Denn die alte Orgel ist schon seit einiger Zeit defekt und genauere Abklärungen haben ergeben, dass sich eine Renovation nicht lohnt. Im vergangenen Jahr wurde daher an der Kirchgemeindeversammlung die Anschaffung einer neuen Orgel beschlossen. Der Bau einer neuen Orgel ist ein einmaliges Vorhaben. Die Lebenserwartung eines solchen Instruments beträgt mindestens 100 Jahre. Zum

grössten Teil in Handarbeit gefertigt, soll die neue Orgel auf lange Sicht Freude bereiten, so wie das gut gebaute Orgeln über viele Generationen leisten können. Das schlägt sich allerdings auch im Preis nieder. Für die neue Orgel wird mit Kosten von maximal 450 000 Franken gerechnet. Ein Teil davon soll über Sponsoring finanziert werden. Neben Veranstaltungen zugunsten des Orgelfonds gibt es die Möglichkeit, kleinere oder grössere Orgelpfeifen direkt mit einer Spende zu finanzieren. Das ist eine einmalige Gelgenheit, einer geliebten Person ein besonderes Geschenk (zum Beispiel zur Taufe, zur Konfirmation, zum Geburtstag oder zu Weihnachten) zu machen. Jedes Mal, wenn der Ton dieser Pfeife erklingt, wird des Spenders gedacht. (pd.) Weitere Informationen zur neuen Orgel und zum Sponsoring sowie Neuigkeiten und Hintergründe werden auf der eigens dafür eingerichteten Homepage unter www.orgel-stallikon.ch aufgeschaltet und in der «Chile Ziitig» der reformierten Kirche Stallikon-Wettswil veröffentlicht. Samstag, 21. November, 20 Uhr, Kirche Stallikon. Eintritt frei, Kollekte zugunsten des Orgelfonds.

Haus startklar machen Volkserzählungen aus Nepal Elsbeth Rüegg lässt an ihren Eindrücken teilhaben für die Zukunft Info-Veranstaltung «starte!» in Ottenbach Muss die Heizung ersetzt werden? Sind die Fenster, das Dach oder die Fassade zur Sanierung fällig? Oder möchte man einfach Energie sparen? Gemeinsam mit engagierten Partnern lädt die Gemeinde Ottenbach zur Info-Veranstaltung «starte! – jetzt energetisch modernisieren» ein. Damit viele von gesteigertem Wohnkomfort, geringeren Energiekosten und weniger Abhängigkeit von Energiepreisen profitieren können. Wie einfach das gehen kann und was es dabei alles zu beachten gilt, erfährt man am Dienstag, 17. November, ab 18.45 Uhr im Gemeindesaal in Ottenbach. Über 40 % des gesamten Energieverbrauches und der CO2-Emissionen fallen im Gebäudebereich an. Steigende Energiepreise und die Klimaveränderung zwingen uns zum Handeln. Die Gemeinde Ottenbach engagiert sich und macht mit beim Programm «starte!» – jetzt energetisch modernisieren. Gemeinsam mit weiteren Partnern bietet sie damit Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern ein attraktives Gesamtpaket: Information, Beratung und finanzielle Unterstützung bei der Modernisierung von Wohnbauten. Liegenschaftenbesitzerinnen und -besitzer leisten einen Beitrag zum Klimaschutz, gewinnen gleichzeitig mehr an Wohnkomfort und sparen erst noch doppelt. Denn die Vergünstigungen dank Fördermitteln reduzieren nicht nur die Investition, sondern steigern den Wert einer Immobilie nachhaltig. Hinzu kommen die Steuereinsparungen und schliess-

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lich die Einsparungen bei den Energiekosten, die auch Jahre nach der Modernisierung noch spürbar sind.

Informieren – profitieren – starten Unter dem Motto «Informieren – profitieren – starten» erfahren interessierte Hauseigentümer alles über die energetische Modernisierung von Wohnbauten. Fachleute stehen Red und Antwort, stellen Dienstleistungen und Produkte zum Sanieren, Dämmen, Lüften und zum klimafreundlichem Heizen vor – direkt, persönlich und unverbindlich. In einem weiteren Schritt können interessierte Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer von vergünstigten Beratungen profitieren. Neutrale Energieberater ermitteln vor Ort die geeigneten Massnahmen und erstellen einen individuellen Modernisierungsplan. Das Programm wird von den drei Partnern Baudirektion Kanton Zürich, Elektrizitätswerke des Kantons Zürich und Zürcher Kantonalbank getragen. Gemeinsam mit den drei Partnern engagiert sich Ottenbach für ein Ziel: die Förderung von energiebewussten, klimafreundlichen und hochwertigen Modernisierungen von Wohnbauten. Wer ist auch dabei? Ronald Alder Präsident Energiekommission Ottenbach Info-Veranstaltung «starte! – jetzt energetisch modernisieren» am Dienstag, 17. November, ab 18.45 Uhr im Gemeindesaal in Ottenbach.

Gut ein halbes Jahr nach dem schweren Erdbeben in Nepal ruft Elsbeth Rüegg dieses Land mit einem Erzählnachmittag in Erinnerung. Am 19. November in der Zwinglistube, Hausen. Anfang April 2015: Elsbeth Rüegg ist zurück von einer Reise nach Nepal. Beglückt und erfüllt von der Schönheit des Landes, der Liebenswürdigkeit seiner Menschen, der tiefgefühlten Religiosität und der daraus entstandenen Kunstwerke. Da waren aber auch die verpestete Luft in Kathmandu, der Unrat und immer wieder die Armut der Bevölkerung in der Stadt und auf dem Land. Zwei Wochen später bebt die Erde dort, von wo sie alle diese Eindrücke mitgenommen hat. Jetzt sind Häuser eingestürzt, Tempel zusammengefallen und Tausende von Menschen

haben ihr Leben verloren. Wie viele andere ist sie erschüttert, kann es nicht fassen. Dabei sind die schönen, glücklichen Erinnerungen noch ganz frisch. Und jetzt ist alles anders! Ein halbes Jahr später: Da und dort versucht man zu heilen und neu anzu- Prozessionswagen in Bhaktapur. (Bild zvg.) fangen. Das Leben geht weiter. Und es gibt viele Wege, Erzählnachmittag am Donnerstag, 19. November, Verbundenheit zu zeigen. Nepal soll 14.30 bis 16 Uhr in der Zwinglistube bei der ref. Kirnicht vergessen gehen! Der weise che Hausen, Schulhausstrasse 1. Dazwischen werden Spruch aus einem der Märchen lässt Fotos aus Nepal gezeigt. Eintritt frei, Kollekte für ein hoffen: «Und morgen ist alles wieder Projekt in Nepal. Anmelden erwünscht bei Elsbeth anders!» Rüegg, Telefon 044 764 06 72.

Die verschwundenen Schoggiküchlein Kasperlitheater im Familienzentrum Bezirk Affoltern Kasperlibühne Zipfelmütze mit Ingrid Peters und Chantal Perin Ein Schoggiküchlein und drei gekochte Eier sind der Grossmutter gestohlen worden. Da der ungeschickte Polizist Nötzli keine grosse Hilfe ist, macht sich Kasperli auf den in den Wald zum verdächtigen Räuber Willibald. Ein appetitliches Stück für alle, die dem

Kasperli auf der Suche nach Eiern, Schoggiküchlein und dem Küken der Sumpfhexe helfen wollen. Am Samstag, 21. November, um 15 Uhr, werden die grossen und kleinen Besuchenden auch dieses Jahr in die Kasperliwelt entführt. Nach dem zauberhaften Stück «Die verschwundenen Schoggiküchlein» (Dauer zirka 40 Min.) für 4- bis 6-jährige sind alle zum

Bastelspass in die Kinderhüeti eingeladen. Während die Kleinen kreativ sind, haben die erwachsenen Gäste Zeit für eine gemütliche Pause bei diversen Winterköstlichkeiten im Kafi mit Spielzimmer oder können in der Kleiderbörse «Hosechnopf» ungestört stöbern. (pd.) Infos: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.


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Veranstaltungen

Freitag, 13. November 2015

Fünf filmische Leckerbissen im Kasinosaal Film-Wochenende mit dem Kino Lux in Affoltern Von Freitag, 20., bis Sonntag, 22. November, wird der Kasinosaal zum Kino und das Foyer zur Filmbar, wo man zwischen den Vorführungen etwas trinken und sich an möglichen Diskussionen über die Filme beteiligen kann. Die ersten drei Filme zeigen Menschen, denen die Kontrolle entgleitet, die vor Rissen und Abgründen stehen und die versuchen, den Fall in die Tiefe zu vermeiden oder wenigstens den freien Flug auszukosten. In «Dans la maison» (Freitag, 20. November, 20.15 Uhr) fördert ein Lehrer einen talentierten Schüler beim Schreiben. Er will ihm den Umgang mit Fiktion vermitteln. Zu spät merkt er, dass die Texte seines Schützlings keine Fantasien sind, sondern real Erlebtes beschreiben. Der junge Mann erschleicht sich das Vertrauen eines Mitschülers, um in dessen Elternhaus das Familienleben bis ins intimste Detail zu beobachten. Der Lehrer ermuntert Claude, weiterzuschreiben. Damit aber setzt er eine Kette von Ereignissen in Gang, die bald nicht mehr zu kontrollieren sind ... «Calvary» (Samstag, 21. November, 18 Uhr) zeigt ein stilles Provinznest an der irischen Küste. Dem friedfertigen

Dorfpriester verkündet ein Beichtender: «Am Sonntag bist du tot!» Eine Woche Zeit, sein Leben in Ordnung zu bringen! Gebunden an das Beichtgeheimnis sucht er seinen zukünftigen Mörder, um ihn von der Güte Gottes zu überzeugen. Doch das ist gar nicht so einfach in einem Ort, in dem es nur so von skurrilen und unchristlichen Einwohnern wimmelt. Wird die raue Küste Irlands am Sonntag zu seinem ganz persönlichen Golgatha? Soll er sich stellvertretend für die Taten eines andern katholischen Geistlichen opfern? Eine turbulente Woche beginnt. Calvary war Publikumsliebling an der Berlinale 2014. In «Wild Tales» (Samstag, 21. November, 21 Uhr) werden die Zuschauer konfrontiert mit Ausrastenden, Durchstartenden, Sich-blindwütig-Rächenden. Der argentinische Regisseur zeigt mit einem Augenzwinkern, wie grauenvoll, böse, intelligent und urkomisch der Mensch ist in seiner verzweifelten Wut. Sechs Episoden, die alle auf ungeheuer aberwitzige Weise eskalieren, ohne Netz, ohne Gurt, ohne Airbag. Die von Pedro und Agustín Almodóvar mitproduzierte tiefschwarze Thrillerkomödie bestätigte in Toronto ihren Ausnahmestatus mit Standing Ovations. – Aber Achtung: Nichts für schwache Nerven! (pk)

Familienleben bis ins intimste Detail beobachtet: «Dans la maison» (Freitag, 20. November, 20.15 Uhr). (Bilder zvg.)

Eskalationen: «Wild Tales» (Samstag, 21. November, 21 Uhr).

Noch eine Woche zu leben: «Calvary» (21. November, 18 Uhr).

Bar und Kasse sind jeweils 30 Minuten vor Filmstart

ken. Lux-Jahrespass für das ganze Film-Wochenende

22. November folgt im nächsten Anzeiger.

geöffnet. Einzeleintritt 14 (unter 20 Jahren 7) Fran-

gültig. Die Vorschau auf die Filme von Sonntag,

Weitere Infos unter www.kinolux.ch.

Löwenzahn, Bebopwurzeln und Fellini

Kerzenziehen auf dem Bauspielplatz

Die nächsten acht Tage im Kellertheater LaMarotte, Affoltern

Öffentliche Veranstaltung in Affoltern

Neue Schweizer Volksmusik mit «Rämschfädra»

Bald startet auf dem Bauspielplatz in Affoltern das wunderschöne weihnächtliche Kerzenziehen für jedermann. Organisiert wird es von den beiden Vereinen Gemeinschaftszentrum Bauspielplatz und Familienclub Affoltern.

Rämschfädra – zu Deutsch Löwenzahn – ist das musikalische Kraut, welches seit 2006 blüht und seither einen festen Platz in der Szene der Neuen Schweizer Volksmusik hat. Die vier Profis begeistern ihre Zuhörer mit vielseitigen Arrangements, temperamentvollem Spiel und unerschöpflicher Fantasie. Nach dem Konzertblock warten die Rämschfädra gar mit einem humorvollen Stummfilm auf, den sie live untermalen. «Grimmix» nennt sich der selbst gestrickte Film: Auf der Bühne die Band, daneben die Leinwand. Die drei Musikerinnen Livia Bergamin, Sonja Füchslin, Patrizia Pacozzi und ihr Partner Severin Suter begleiten mit farbig instrumentierter Volksmusik den Stummfilmhelden Aschi in Chaplin- und Märchenmanier auf einer Reise quer durch die Schweiz. Ein Augen- und Ohrenschmaus für Erwachsene.

Während einer Woche ziehen Schulklassen morgens unter kundiger Anleitung Kerzen. Nachmittags und abends ist das Kerzenziehen offen für alle. Erwachsene, die einen besinnlichen oder heiteren (der Glühwein ist legendär …) Abend erleben möchten, bestellen eine Babysitterin für ihre Kinder für Freitagabend und geniessen vier schöne Stunden an den Wachstöpfen und in der Kaffeestube.

tag, 13. November, Bar und Abendkasse ab 18.30,

Donnerstag, 19. November, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

Mittwoch, 14 bis 17.30 Uhr, Donnerstag, 16 bis 19 Uhr, Freitag, 18 bis 22 Uhr (nur für Erwachsene), Samstag, 13 bis 17 Uhr und Sonntag, 11 bis 16 Uhr.

Weihnachtssternbasteln in Bonstetten

Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40/30 Franken.

Saxofon, Piano, Vibrafon, Bass und Schlagzeug sind die Instrumente, mit denen die fünf Musiker Hans Rothenbühler, Erich und Bruno Gandet, Tico Keller und Hannes Hänggli Jazzklänge in den Marotte-Keller zaubern. Ihr Repertoire umfasst bekannte und selten gehörte Standards von Cole Porter, Kurt Weill, Charlie Parker, Miles Davis, Thelonious Monk, sowie federnde Jazz-Bossas. Bebop-Wurzeln der 60erJahre vermischen sich mit aktuellem amerikanischen Jazz zu entspannt swingendem Mainstream.

Kerzenziehen vom 18. bis 22. November,

Den Christbaum am Dorfplatz schmücken

Konzert und Stummfilm mit Live-Musik heute Frei-

Jazz am Donnerstag mit dem «Erich Gandet Quintet»

Verschiedene Farben mit Paraffin und Bienenwachs stehen zur Verfügung. Am Schluss werden die Kerzen nach Wunsch gratis verziert oder geschnitzt, sodass jede Kerze ein Unikat wird. Während des ganzen Kerzenziehens stehen in der warmen Kaffeestube Kaffee, Tee und Kuchen fürs leibliche Wohl bereit. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, am diesjährigen Kerzenziehen teilzunehmen. Die Atmosphäre ist zauberhaft und die Organisatoren freuen sich auf viele kreative Arbeiten der Kinder und Erwachsenen. (pd.)

«Trio Fellini» mit Kathia Braunschweiler, Katharina Weissenbach und Dimitri Ashkenasy (von links). (Bild zvg.) Klassik mit dem «Trio Fellini» Der Klarinettist Dimitri Ashkenasy, die Pianistin Katia Braunschweiler und die Cellistin Katharina Weissenbacher bilden das Trio Fellini. Das begeisternde Ensemble trägt den Namen des berühmten italienischen Filmemachers Federico Fellini, für dessen Filme der Komponist Nino Rota die Filmmusik schrieb. Die Liebe zu Filmen wie La dolce Vita, La Strada, Amarcord, Roma und insbesondere zur Musik von Nino Rota war denn auch der Grund für die Namensgebung. Das Trio tritt seit 2013 auf; sein Repertoire beinhaltet nicht nur die bekannten klassischen Werke für diese

Besetzung, es fühlt sich auch in der Musik des Jazz daheim. Im LaMarotte werden Beethovens originelles «Gassenhauer-Trio» – der Beiname Gassenhauer-Trio stammt vom Thema des dritten Satzes, welches aus einer damals sehr beliebten komischen Oper stammt – weiter Nino Rotas einziges Trio in dieser Besetzung und das herrliche Spätwerk Opus 114 von Johannes Brahms zu hören sein. (pz) Freitag, 20. November, Bar und Abendkasse ab 18.30, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30 Franken. Ab 19 Uhr Essen «Brätkügeli spezial» 15 Franken (Reservation erwünscht). Platzreservierungen für alle Anlässe unter www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62.

Am 18. November sind alle zum Weihnachtssternbasteln eingeladen. Am 25. November wird im Rahmen des Adventszaubers in der Burgwies ab 18 Uhr der Christbaum geschmückt. «Ich wett, ich wär es Stärnli, am Christbaum obedra…» Damit dies für den Christbaum am Dorfplatz nicht nur ein frommer Wunsch bleibt, sind Gross und Klein, Jung und Alt zum Weihnachtssternbasteln eingeladen. Am Mittwoch, 18. November, von 18 bis 21 Uhr in den Saal der reformierten Kirche Bonstetten. Naika Juling und Claudia Siegrist möchten in diesem Jahr gemeinsam mit Besuchern Sterne aus Draht gestalten. Dabei wird der Draht um

Weihnachtssterne. (Bild zvg.) Pappvorlagen gewickelt, die später im Feuer verbrennen. Die Drahtsterne können nach Belieben goldig/silbrig gespritzt oder verziert werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. (pd.) Infos bei Naika Juling (naika@naika.ch), Claudia Siegrist (famsiegrist@hispeed.ch), Werner Bohren und Judith Grundmann.


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Freitag, 13. November 2015

«Sunshine in my soul»

Das neue alte Konzept hat sich bewährt

Gospel-Konzerte in Affoltern, Unterägeri und Wollishofen

Gediegener Fasnachtsauftakt in Kappel Am Mittwochabend, den 11. 11., haben sich die Vorstandsmitglieder der Fasnachtsgesellschaft Uerzlikon (FGU) wieder in ihre rote Robe geworfen und ihre edlen Fasnachtsplaketten umgehängt. Das Sujet 2016 aus der Reihe alter Handwerksberufe zeigt den Weber. Es ward zum traditionellen Helferessen geladen, diesmal in den kleinen Mühlesaal zu Kappel.

Drei Chöre, ihre musikalischen Leiter, Gastsänger und mittendrin «Lady Christina Jaccard». (Bild zvg.)

«Ooohh yeahhh…» singt der Chor den letzten Takt des einstudierten Gospels. Mit beiden erhobenen Daumen zeigt Christina Jaccard, die bei den letzten Proben gerne und engagiert dabei war, dem hundertköpfigen Chor ihre Begeisterung. ................................................... von susanne crimi Energiegeladen, voller Lebensfreude und soulig sind die Melodien, eindrücklich die Grösse des Chores und «unter-die-Haut-gehend» die warme und starke Stimme von Christina Jaccard. Die mit «die schwärzeste aller weissen Stimmen» charakterisierte Gesangssolistin lebt sichtlich für ihre Musik. Tiefe Sensibilität, gepaart mit Power und Charisma übertragen sich nahtlos auch auf Chor und Publikum. Der Cäcilienverein Affoltern am Albis, der Gospelchor Affoltern und der VocalCord aus Bonstetten zusam-

men mit Gastsängern bilden einen stimmgewaltigen Chor. Der Impuls, ein Chorprojekt in dieser Dimension in Angriff zu nehmen, kam vom Cäcilienverein, dessen Leiter Alois Heer sein 30-Jahre-Dirigentenjubiläum feiert. Mit Geduld und dem dazugehörigen «Spirit» hat er, zusammen mit Anette Bodenhöfer, seit Januar die rund 20 Gospels mit den Chören und Gastsängern einstudiert. Das Resultat kann sich hören lassen! Die afroamerikanischen, ursprünglich «Negro Spirituals» genannten Songs, die sich Anfang des 20. Jahrhunderts aus Elementen des Blues und Jazz entwickelt haben, vermitteln Lebensfreude, tiefe Gläubigkeit und doch oft auch Leichtigkeit. Der «Swing» ist auf den grossen Chor, die musikalischen Leiter und die Lead-Sängerin übergegangen. Die Band, bestehend aus erfahrenen Musikern (Martin Eigenmann, Piano, Claude Schedler, Gitarre, Manuel Müller, Bass, Mike Isenegger, Schlagzeug und Perkussion), die sich einfühl-

sam in das Gesamtbild einbringen, untermalen das Ganze sehr gekonnt.

Schnippende Finger, swingende Körper und Gänsehaut Wippende Schultern, schnippende Finger, takt-klopfende Füsse, vielleicht sogar tanzende Zuhörer, die sich «swingend» einbringen und Gänsehaut-Momente – all dies wird möglich an den Konzerten, die die Sonne in den nasskalten Novembertagen in die Seelen bringen werden. «Gospel in concert» – das musikalische Vitamin D – gibt es in vierfacher Auflage. Zwei Mal in Affoltern, aber auch in Unterägeri und Wollishofen. Und plötzlich ist die dunkle Nacht heller und eine erste wirkliche Einstimmung auf die kommende Weihnachtszeit ist möglich. Konzertdaten: Sa., 14. Nov., 20 Uhr, kath. Kirche Affoltern, So., 15. Nov., 19 Uhr, Ref. Kirche Affoltern. Sa., 21. Nov. 20 Uhr, Pfarrkirche Unterägeri, So., 22. Nov., 17 Uhr, ref. Kirche «Auf der Egg» Wollishofen.

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che Bar plus eine Shot-Bar eingerichtet. Das Motto ist «filmreif», auf der Bühne sorgt das Trio Wirbelwind für beste Stimmung. Die Bar auf der Estrade wirds ebenso wieder geben wie das Ländlerstübli vor dem Gemeindesaal. Am Sonntag, 14. Februar rockt dann wieder der Fasnachtskonvoi durchs Oberamt. Abends mit der legendären Uslumpete im Gemeindesaal. Man darf schon jetzt gespannt auf die Sujets sein. Einige Gruppen haben bereits mit dem Bau der neuen Fasnachtswagen begonnen ...

Bei der Gelegenheit zog FGU-Präsident Christian Müller eine überaus positive (map.) Bilanz im Rückblick auf die vergangene fünfte Jahreszeit im Oberamt: «Back to the roots war ein voller Erfolg! Wir werden das Konzept leicht modifiziert auch 2016 wieder so durchziehen.» Die nächste Oberämtler Fasnacht ist im kommenden Jahr früh unterwegs, findet bereits Mitte Februar statt. Der Maskenball am 12. Februar – inklusive Kinderball am Nachmittag. Abends wird im Gemeindesaal Das Emblem der Uerzliker Fasnacht zeigt 2016 den Weber. noch eine zusätzli- Das Tragen einer Plakette ist Ehrensache! (Bild Martin Platter)

Doppelt Freude bereiten Die Stiftung Suyana Zug kommt mit liebevoller Handarbeit aus Bolivien an den Clausmärt vom 6. Dezember in Affoltern. «Suyana» bedeutet «Hoffnung» in den Sprachen Aymara und Quechua, den Amtssprachen in Bolivien. Es geht der gemeinnützigen Organisation mit Sitz in Zug darum, den Menschen Hoffnung auf eine bessere Zukunft zu bringen. Die Stiftung Suyana ist in Bolivien, in Peru und in der Schweiz aktiv.

Durch den Verkauf von Produkten, welche von Frauengruppen in Bolivien hergestellt werden, leistet Suyana direkte Unterstützung vor Ort, und zwar in den Bereichen Medizin, Zahnmedizin, Ausbildung, Landwirtschaft und Umwelt. Die wunderschönen Sofadecken, Schals, Kappen und Handschuhe aus hochwertiger Alpaka-Wolle sowie Kinderbücher, Fingerpuppen und Märchentaschen sind am 6. Dezember am Clausmärt in Affoltern zu erwerben. Weitere Infos unter www.suyana.ch.

Samichlaus zündet die Lichter an Gemütliches Beisammensein auf dem Rössliplatz, Mettmenstetten

Ausstellungen Aeugst am Albis

«Es Liechtli chunnt de Waldweg i, I glaub, das mues de Samichlaus sii…» – auch dieses Jahr wird zu Beginn der Adventszeit der Anlass «De Samichlaus zündet d’Liechter aa» durchgeführt. Der St. Nikolausverein und der Gewerbeverein organisieren dieses gemütliche Beisammensein für Kinder und Erwachsene am Samstag, 28. November, von 17.15 bis 18 Uhr auf dem Rössliplatz, Mettmenstetten. St. Nikolaus und Schmutzli sind schon fleissig bei den Vorberei- St. Nikolaus und Schmutzli sind schon fleissig. (Bild zvg.) tungen für die Vorweihnachtszeit. Sie freuen sich, an kommen gerne in Schulen und Kinden Abenden vom 4. bis 6. Dezember dergärten, zu Familien nach Hause soviele Kinder besuchen zu können und wie an Vereinsanlässe in Mettmenstet-

ten, Knonau und in der näheren Umgebung. Anmeldeformulare liegen im Volg und in den Bibliotheken Knonau und Mettmenstetten, der kath. und ref. Kirchen in Mettmenstetten und Bäckerei Iten Knonau bereit. Die traditionelle Chlausfeier findet dieses Jahr im Rahmen des Sonntagsgottesdienstes am 6. Dezember um 9.30 Uhr statt. Der St. Nikolaus erzählt eine Geschichte, die Kinder dürfen, wenn sie möchten, ein Versli aufsagen und zum Abschluss gibt es feine Sachen zum Essen aus dem mitgebrachten Sack vom Schmutzli. Auch über neue Mitglieder freut, sich der St. Nikolausverein KnonauMettmenstetten, sei es als aktives Mitglied oder als Gönner (15 Franken pro Jahr oder nach Gutdünken).

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «schäre-stei-papier». Susanne Bucher, Faszination Papierarchitektur, Siegfried Dörfler, Kerbschnitzen. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/ 14-16.30 Uhr. Bis 19. November.

Affoltern am Albis

Ursula Storz, St. Nikolausverein Knonau-Mettmenstetten

Galerie 100, Zürichstrasse 100: Symbolismus & Surrealismus. Daniel Amberg aus Bonstetten, bekannt durch die Figur Michael Jackson im Auftrag von Sonymusic. www.galerie100.ch. Do/Fr, 13-18, Sa, 10-15 Uhr. Bis 15. November. Galerie am Bahnhof (bei der Goldschmiede Säuliamt), Bahnhofplatz 11: Kunsthandwerkermarkt «Die etwas anderen Geschenke». Di-Fr, 14-18, Sa, 10-15 Uhr. Von 14. November bis 20. Dezember.

«De Samichlaus zündet d’Liechter aa», Samstag, 28.

Bonstetten

November, 17.15 bis 18 Uhr, Rössliplatz. Besuche in

Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Malerei und Objekte. Beate Bitterwolf, Anneliese Hophan und Silvia Jeanneret. Do/Fr, 14-18, Sa/So,

Schulen, Kindergärten und Familien vom 4. bis 6. Dezember. Traditionelle Chlausfeier im Rahmen des Sonntagsgottesdienstes am 6. Dezember, 9.30 Uhr. Anmelden unter schwalbenhof@gmx.ch, Infos: www.mettmenstetten.ch/Dorfleben/Vereinsliste.

13-17 Uhr. Bis 6. Dezember. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13, So, 14-17 Uhr.

Kappel am Albis Kloster Kappel (Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception), Kappelerhof 5: «Lebenskunst & Totentanz». Tägliche Führung um 13.30 Uhr durch die Ausstellung. Bis 22. November.

Ottenbach Galeriemarlène, Lanzenstrasse 6: Karl Sauter, Sepp Carisch, Ferdinand Seiler, Bilder, Holzskulpturen. Apéros jeden Sonntag 13-17 Uhr, Galerie offen: Do/Fr, 14-18, Sa/So, 13-17 Uhr. Bis 22. November.

Stallikon Schulhaus Loomatt (Kunstforum): Kunstforum Stallikon: «50 Jahre Bibi Stallikon» mit Werken von Marghi Boeschenstein, Sandra Canonica, Doris Ess, Esti Frei, Michaela Temperli und Katrin Zuzáková. Mo/Mi/Do/Fr, 15-19, Di, 15-20, Sa, 10-12 Uhr. Bis 1. Februar 2016.


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Veranstaltungen

Freitag, 13. November 2015

agenda

Freitag, 13. November Affoltern am Albis 16.00-20.30: Kerzenziehen mit Bienenwachs und über 10 verschiedenen Paraffin-Farben. Kaffeestube. Tschägg-Point (Chrischona). Alte Obfelderstrasse 24. 20.15: «Rämschfädra», Konzert und Stummfilm mit Live-Musik. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten 20.00: Schweizerische Erzählnacht und Jubiläumsveranstaltung: «Gömmer Starbucks?» und neue Bücher mit Autor und Kabarettist Bänz Friedli. Anschliessend Apéro. Türöffnung 19.30 Uhr. Tickets im Vorverkauf und Abendkasse. Schul- und Gemeindebibliothek.

Mettmenstetten 20.15: Aemtler Bühne - Theater im Knonauer Amt zeigt «Hotel zu den zwei Welten» von Eric-Emmanuel Schmitt. Regie: Annina Sonnenwald. Tickets: Buchhandlung Scheidegger, Affoltern, und Drogerie Rütimann, Hausen, oder www.aemtlerbuehne.ch. Gasthaus zum weissen Rössli. Albisstrasse 1.

Uerzlikon 19.00: Musig-Höck. Verschiedene Ländler-Formationen spielen auf zur Stubete. Restaurant Lindenhof.

Samstag, 14. November Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, frisches Brot, Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, griechische, persische und Engadiner Köstlichkeiten, Früchte aus Kamerun, Handwerkliches. Marktplatz. 09.00: «DOG-Turnier» Eine Veranstaltung von «Die Alternative», Ottenbach. Teilnahme nur nach Anmeldung. Kasinosaal. Marktplatz 1. 10.00-16.00: Kleider- und Spendensammlung für Projekt «Flüchtlinge vor Ort» des Vereins Ceriba. Pfruendhofstrasse 64 (Zufahrt über Butzenstrasse). 10.00-17.00: Kerzenziehen mit Bienenwachs und über 10 verschiedenen Paraffin-Farben. Kaffeestube. Tschägg-Point (Chrischona). Alte Obfelderstrasse 24. 11.00: Gschichte-Samschtig für Kinder ab vier Jahren. Dauer ca. 30 Min. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 19.00: Kirchenkonzert des Jodlerklubs Affoltern mit Jodlerklub «Habsburg Buchrain-Perlen» und der «Kappelle Weissbad» aus Appenzell. Aufgeführt werden die «Toggenburger Psalmen» von Peter Roth. Reformierte Kirche. 20.00: Live Rockabilly mit «The MonoKings (I)» und «Hi Ocatane» (CH). CQ-Bar. Bahnhofplatz 5. 20.00: «Gospel in concert» Drei Chöre, eine Live-Band und Christina Jaccard. Leitung Alois Heer und Anette Bodenhöfer. Eintritt freiKollekte. Katholische Kirche. Seewadelstrasse 13.

Bonstetten 10.00-16.00: Weihnachtsausstellung Sternenhimmel mit Kaffeestube des Frauenvereins Bonstetten.

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Mobile Bäckerei und «Grittibänze» backen für Kinder. Gartencenter Guggenbühl Pflanzen AG. Am Lochenweiher 16.

Mettmenstetten 14.00-21.00: Kerzenziehen im Glashaus. Werk- und Wohnhaus zur Weid (Glashaus beim Weidladen). Rossau. 20.00: «Viva las Vegas». Turnerchränzli. Türöffnung 18.30. Tombola, Festwirtschaft, Barbetrieb. Mehrzweckhalle Wygarten. 20.15: Aemtler Bühne - Theater im Knonauer Amt zeigt «Hotel zu den zwei Welten» von Eric-Emmanuel Schmitt. Regie: Annina Sonnenwald. Tickets: Buchhandlung Scheidegger, Affoltern, und Drogerie Rütimann, Hausen, oder www.aemtlerbuehne.ch. Gasthaus zum weissen Rössli. Albisstrasse 1.

Obfelden 19.00: Chor-Konzert «Happy Voices». Reformierte Kirche. 20.00: «Starbugs». Comedy-Show «Crash, Boom, Bang». Eine Veranstaltung von KulturObfelden. Kulturbar ab 19.15 Uhr. Mehrzweckhalle Zendenfrei.

17.00: Aemtler Bühne - Theater im Knonauer Amt zeigt «Hotel zu den zwei Welten» von Eric-Emmanuel Schmitt. Regie: Annina Sonnenwald. Tickets: Buchhandlung Scheidegger, Affoltern, und Drogerie Rütimann, Hausen, oder unter www.aemtlerbuehne.ch. Gasthaus zum weissen Rössli. Albisstrasse 1.

Montag, 16. November Affoltern am Albis 19.00: «Gebären am Spital Affoltern» Informationsabend für werdende Eltern. Dauer ca. 1½ Std. Spital (Mehrzweckraum, Haus Rigi). Melchior-Hirzel-Weg 40.

Dienstag, 17. November Bonstetten 19.30-21.30: Ernährung, Vitamine und Gesundheit - Fachvortrag zum Thema «Warum? Wozu? Wieviel?» mit Doris Küttel und Michèle Gambarini. Anmelden auf Telefon 044 700 21 21, Apotheke Heumoos. Dorfstrasse 9.

Mittwoch, 18. November

Ottenbach 21.00: Güggel Dance-Party mit DJ Tomko. Rhythmus, Bewegung, Genuss. Bar offen ab 20.00 Uhr. Güggel Bar, Rickenbach 3.

Sonntag, 15. November Affoltern am Albis 11.00-15.00: Finissage: Symbolismus & Surrealismus. Daniel Amberg aus Bonstetten, bekannt durch die Figur Michael Jackson im Auftrag von Sonymusic. Galerie 100. Zürichstrasse 100. 19.00: «Gospel in concert». Drei Chöre, eine Live-Band und Christina Jaccard. Leitung Alois Heer und Anette Bodenhöfer. Eintritt frei Kollekte. Reformierte Kirche.

Bonstetten 10.00-16.00: Weihnachtsausstellung Sternenhimmel mit vielen Attraktionen. Kaffeestube vom Frauenverein Bonstetten. Mobile Bäckerei und sonntags jeweils Grillstand, Kinderkarussell und Ponyreiten. Bis 24. Dezember. Gartencenter Guggenbühl Pflanzen AG. Am Lochenweiher 16. 13.00-17.00: Apéro. Malerei und Objekte. Beate Bitterwolf, Anneliese Hophan und Silvia Jeanneret. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2.

Hedingen 14.30: «Martini-Schwimmen», der Samariterverein lädt zur traditionellen Veranstaltung ein. Hedinger Weiher.

Mettmenstetten 10.00-17.00: Weihnachtsmarkt mit 32 Marktständen, Festwirtschaft und Unterhaltung für Kinder und Erwachsene. Bio-Hof Müller (Sandra’s Hofzauber). Waldmatt. 11.00-17.00: Kerzenziehen im Glashaus. Werk- und Wohnhaus zur Weid (Glashaus beim Weidladen). Rossau. 14.00: «Viva las Vegas». Turnerchränzli. Türöffnung 13.15. Tombola, Festwirtschaft. Mehrzweckhalle Wygarten.

Die «vocal emotions» sprühen vor Energie. (Bild zvg.)

Konzert Black and White von «vocal emotions» Der Baarer Chor vocal emotions ist im November und Dezember mit seinem diesjährigen Programm in Cham, Steinhausen und Affoltern unterwegs. Unter der musikalischen und dynamischen Leitung von Mirjam Lüthi steht das Konzert ganz unter dem Motto Black and White. Wie schon in den vergangenen Jahren wird der Chor gefühlvoll vom Pianisten Georgij Modestov am Klavier begleitet. Das Repertoire enthält alle Nuancen von Schwarz bis Weiss. «Vocal emotions» lassen sich von den ver-

Bonstetten 19.30-21.30: Ernährung, Vitamine und Gesundheit - Fachvortrag zum Thema «Warum? Wozu? Wieviel?» mit Doris Küttel und Michèle Gambarini. Anmelden 044 700 21 21 Apotheke Heumoos. Dorfstrasse 9.

Hausen am Albis 08.50: Seniorenwanderung, Gruppe 2 (mittlere Anforderungen): Muri -Merenschwand-Ottenbach-Affoltern. Mittlere Marschzeit: ca. 3¾ Std. Auskunft/Anmeldung: Lorenz Curt, 044 764 07 22. Postplatz (Treffpunkt). 09.00-10.00: Everdance: einfache Schrittfolge von Gesellschaftstänzen ohne Tanzpartner. Keine Vorkenntnisse nötig. Besuch einer Schnupperstunde nach Voranmeldung. Für Frauen und Männer ab 50+. Leitung Margrit Flumini Tel. 043 535 06 96. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1.

Kappel am Albis 17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel.

Mettmenstetten 20.15: Aemtler Bühne - Theater im Knonauer Amt zeigt «Hotel zu den zwei Welten» von Eric-Emmanuel Schmitt. Regie: Annina Sonnenwald. Tickets: Buchhandlung Scheidegger, Affoltern, und Drogerie Rütimann, Hausen, oder www.aemtlerbuehne.ch. Gasthaus zum weissen Rössli. Albisstrasse 1.

Obfelden 14.00: Seniorennachmittag mit Diavortarg «Dänische Inseln». Mehrzweckraum Brunnmatt. Bächlerstrasse 11.

Freitag, 27. Nov. Cham, Katholische Kirche St. Jakob, 20 Uhr. Sonntag, 29. Nov. Affoltern, Reformierte Kirche, 17 Uhr. Samstag, 12. Dez. Steinhausen, St. Matthiaskirche, 20 Uhr, Eintritt frei/Türkollekte. Infos unter www.vocal-emotions.ch.

Donnerstag, 19. November

Affoltern am Albis 14.00-17.30: Kerzenziehen im Gemeinschaftszentrum Bauspielplatz Affoltern. Mehr unter www.bauspielplatz.ch. Bauspielplatz Oetlistal. Alte Jonentalstrasse 3. 18.30-19.50: Blick hinter die Fassaden des Sammlungszentrums des Schweiz. Nationalmuseums. Mit Edgar Hiltebrand, ehem. Leiter Einlagerung/Depotverwaltung i.R. Anmeldung erforderlich bis 12 Uhr. Telefon 044 762 13 13 oder fuehrungen.sz@snm.admin.ch. Sammlungszentrum Schweizerische Landesmuseen. Lindenmoosstr. 1. 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Mit Aerobic- und Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli.

schiedenen Rhythmen mitreissen und es ist spürbar, wie viel Energie die Songs von Michael Jackson versprühen und wie viel Freude Lieder wie «Pata Pata» und «Shackles» auslösen. Gospels und Weihnachtslieder dürfen auch nicht fehlen, sie zaubern dem Ganzen eine festliche Stimmung. (RS)

Affoltern am Albis

Hausen am Albis

16.00-19.00: Kerzenziehen im Gemeinschaftszentrum Affoltern a.A. Mehr unter www.bauspielplatz.ch. Bauspielplatz Oetlistal. Alte Jonentalstrasse 3. 19.30: Vortrag zum Thema «Islam und Islamismus» von Prof. Dr. Ulrich Rudolph. Spital (Mehrzweckraum, Haus Rigi). Melchior-HirzelWeg 40. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Erich Gandet Quintet». Bar offen ab 18.30 Uhr, kleines Essen möglich, Eintritt frei, Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

14.30-16.00: Volkserzählungen aus Nepal mit Elsbeth Rüegg, dazwischen werden Fotos gezeigt und es gibt Kaffee und Kuchen. Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche (Zwinglistube).

Bonstetten 09.00: Mittelschwere Wanderung, Gruppe 1: Schöfflisdorf - Bachs Kaiserstuhl. Wanderzeit ca. 3½ Std. Anmeldung und Auskunft: Toni Koller 044 700 22 44. Bahnhof (Treffpunkt).

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Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Recéption). Kloster Kappel. Kappelerhof 5

Ottenbach 13.13: OTTENBACH60plus: Halbtageswanderung. Hedingen-Ismatt-Litzi -Obschlagen-Ottenbach. Dauer zirka 2¼ Std. Kaffeehalt im Restaurant Litzi. Billlete einfache Fahrt Zonen 155 und 156, Leitung/Auskunft: Hans Reifler 044 761 91 36. Postautohaltestelle (Treffpunkt).


Vermischtes

Freitag, 13. November 2015

Die Party kann weitergehen

Musik soll Freude sein

«Spyre» in Affoltern nach zwei Monaten Umbau wieder offen

Concerto piccolo no. 9 in Obfelden

Edle Materialien, Kunstobjekte und eine flexible Raumgestaltung – die Spyre-Bar in Affoltern präsentiert sich heute Freitag erstmals nach dem Umbau.

Am Freitag, 20. November, um 19 Uhr spielen Jan Müller (Es-Horn) und Seraina Brügger (Klavier) in der ref. Kirche Obfelden.

Zwei Monate lang waren die Fenster verhüllt. Was war nur los mit dem beliebten Ausgangs-Treffpunkt in Affoltern? Einiges: «Es ist nichts mehr, wie es vorher war», sagt «Spyre»-Inhaber Serge Gabathuler. Als «Kompromiss zwischen edel und geflippt» bezeichnet er selber den komplett neuen Innenausbau. Mit Schieferstein, Eiche und Glas hat die «Spyre»-Crew hochwertige Materialien verbaut. Für besondere Glanzpunkte sorgt echtes Blattgold. Gabathuler selber möchte künftig wieder vermehrt auf Kunst fokussieren. So setzen seine Werke Akzente in den neu gestalteten Räumlichkeiten. «Die Leuchten und Skulpturen lassen sich auch kaufen», betont er. Gleiches gilt für die mobilen Zweiersessel mit Königskrone oder Engelsflügeln, mit denen sich der Raum künftig ganz

Vor der Wiedereröffnung im Dauereinsatz: Serge Gabathuler. (Bild Thomas Stöckli) nach den Bedürfnissen der Kundschaft strukturieren lässt. Die fixen Lounges seien ein Problem gewesen, verrät Gabathuler: «Der Schweizer sitzt nicht gerne zu Leuten, die er nicht kennt.» Im hinteren Bereich kommt auch diesen Winter wieder Hüttenzauber

auf mit Fondue, Raclette und DJ aus der Gondel. Für den oberen Raum sieht das Konzept House-Musik und Club-Atmosphäre vor. (tst.) Re-Opening-Party heute Freitag, 13. November, ab 17 Uhr. Infos unter www.spyre.ch.

Nachdem die Pianistin Seraina Brügger bereits mehrmals in einem Concerto piccolo begeisterte, kommen Musikliebhaber diesmal in Genuss von klassischen Stücken. Auf dem Programm steht aus «Arioso» das Adagio aus der Cantata BW156 von J.S. Bach und drei Sätze aus dem Hornzkonzert Nr. 4 Es-Dur von W.A. Mozart. Jan Müller ist ein Trompeter aus Ottenbach, der jedoch in diesem Konzert auf Es-Horn spielt. Ausserdem ist er Musiker beim Musikverein Ottenbach, im Ensemble der Apple’s Paradise Big Band und musikalischer Leiter des Brass-Ensembles «Brassissimo». An einem Concerto piccolo wird Musikern Gelegenheit geboten, in der Öffentlichkeit zu spielen. Es gibt auch viele erwachsene Menschen, die ein Instrument spielen oder singen, selten aber dazu kommen, eine Kostprobe ihres Könnens zu geben. Anfragen inte-

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Jan Müller (Es-Horn) und Seraina Brügger (Klavier). (Bild zvg.) ressierter Musiker können an die verantwortliche Moderatorin Angela Bozzola in Obfelden gerichtet werden. Musik soll Freude sein. Mit dem Besuch der Kurzkonzertreihe unterstützt das Publikum diese Idee. Mit dem folgenden zehnten und letzten Concerto piccolo im 2015, das am 4. Dezember mit Jacqueline Ott (Sopran) und Siddique Eggenberger (Tenor) stattfindet, wird die diesjährige Kurzkonzertreihe abgeschlossen. Freitag, 20. November, Beginn 19 Uhr, Dauer ca. 30 Minuten, ref. Kirche Obfelden, Eintritt frei, Kollekte.

Musikalisch-szenische Acht Medaillen geholt Reise nach Argentinien Wassersportklub Albis mit tollen Leistungen in Thalwil «Asi Es» in der Buchhandlung Scheidegger Alfonsina steht auf einer Mole, kurz vor ihrem letzten Sprung ins Meer. Oder war es eher ein Stolpern, ein kleines bewusstes Schrittchen, ein Versehen, ein Ausrutscher? Vielleicht aber auch ein dramatischer Akt und sie entschwand Schritt für Schritt im Ozean, so, wie es der Mythos will. In diesem angehaltenen Moment am Ufer des Atlantik begegnen ihr die Geister verstorbener, von ihr geliebter Menschen und führen ein Gespräch mit ihr über ihre gemeinsamen Geschichten; lebhafte, poetische, witzige, absurde, lustige und tief traurige. In Rückblenden springt Alfonsina in Szenen aus ihrem Leben, bespielt ihre Texte und Geschichten. Figuren tauchen auf, Musik erklingt, Bilder entstehen und ein Conférencier umrahmt das Stück. «Asi Es» oder auf Deutsch «So ist es» nimmt das Publi-

Rückblenden aus dem Leben. (Bild zvg.) kum auf eine Reise von Europa nach Argentinien mit. Die Schauspieler aus der Schweiz und Argentinien werden musikalisch begleitet vom «Trio Vagon Tango» aus Buenos Aires. (pd.) Buchhandlung Scheidegger in Kooperation mit KulturAffoltern. Samstag, 21. November, 20 Uhr. Eintritt 35/20 Franken. Reservieren empfohlen.

Mit acht Medaillen in den Einzelrennen, 40 neuen persönlichen Bestleistungen und dem 2. Rang in der Gesamtwertung von Joel Strauss kann der Wasser SportClub-Albis von einem erfolgreichen Wettkampf sprechen. Am 8. November starteten die Schwimmerinnen und Schwimmer am Bank-Thalwil-Cup zu ihren Rennen. Joel Strauss (Buttwil), Michelle Stolz und Valeria Spagnoletti (beide Affoltern) sorgten für die Medaillen. Joel Strauss gewann über 100 m Freistil mit fast fünf Sekunden Vorsprung auf die Konkurrenz klar Gold. Auch über die 50 m Freistil und Rücken erreichte er den ersten Platz. Die 50 m Delfin endeten für ihn auf dem 3. Rang. Michelle Stolz gewann über 50 m Delfin Bronze. Über 100 m Lagen verbesserte sie ihre persönliche Bestleistung um fast zwei Sekunden und ge-

Medaillengewinner von links: Michelle Stolz, Joel Strauss und Valeria Spagnoletti. (Bild zvg.) wann damit nochmals Bronze. Valeria Spagnoletti holte über 100 m Lagen ebenfalls Bronze. Mit einer super Zeit von 1.09.01 schwamm sie sich nochmals zu Bronze über 100 m Freistil. Insgesamt gab es für die WscaSchwimmenden sieben Mal den vier-

ten Rang zu verbuchen. Sophie Baur (Hedingen) landete gleich drei Mal auf diesem, Chiara de Pretto (Ottenbach), Michelle Stolz und Valeria Spagnoletti und Joel Strauss je ein Mal. Gabriel Cervera (Arni), Fiona Baur (Hedingen) und Valeria Spagnoletti schwammen ausschliesslich neue persönliche Bestzeiten. Yvonne Seiler aus Stallikon bestritt ihren ersten Wettkampf mit sehr erfreulichen Zeiten. Manon Lhommel (Mettmenstetten) und Ariane Müller (Aesch) durften mit ihren Zeiten zufrieden sein. Obwohl Alexia Voser (Rifferswil) und Yannic Petrovic (Widen) regelmässige und gute Trainingseinsätze zeigen, reichte es ihnen nicht ganz zu den erwünschten Resultaten. Die Viermal-50-m-Freistil-MixedStaffel erreichte den guten fünften Rang und die Viermal-50-m-Lagen-Staffel endete auf dem sechsten Rang. (pd.) Mehr Infos unter www.wsca.ch.

Die volle Punktzahl in den ersten Spielen im Niveau B Das Volley S9-Mixed-Team Sangria startet in der neuen Stärkeklasse durch Nach dem erfolgreichen Abschluss der Saison 2014/15 und dem Aufstieg in die nächsthöhere Spielklasse, begann für das Mixed-Team Sangria vom Volley S9 die neue Spielzeit bereits am 2. Oktober mit dem Heimspiel gegen Evergreen. ................................................... von antje koark und thomas hack Die Anspannung war gross. Evergreen beendete die Vorsaison auf Rang drei und als Aufsteiger wollte sich Sangria in der neuen Gruppe beweisen. Dennoch überwog die Freude auf das Abenteuer im Niveau B. Entsprechend unbekümmert begann die Mannschaft die Partie, wehrte sich mit vollem Körpereinsatz gegen die wuchtigen Angriffe des Gegners und musste sich im ersten Satz knapp mit 24:26 geschlagen geben. Im weiteren Spielverlauf wurden dann die erhöhten Anforderungen deutlich und die Sangrianerinnen und Sangrianer gerieten zu Beginn der folgenden Sätze ins Hintertreffen. Doch mit viel Moral, dem Kämpferherz

am rechten Fleck und Freude am Spiel holten sie Punkt um Punkt auf. Ein ums andere Mal konnte Pascal Schaller die präzisen Zuspiele der Passeusen verwerten. Sangria verbuchte die Sätze zwei und drei mit 25:21 und 25:23 für sich. Mit dem unbedingten Willen, nun auch den vierten Satz zu gewinnen, gelang den Damen und Herren einfach alles. Konsequent konnten die Angriffe von Evergreen geblockt und auch lange Ballwechsel unter dem Jubel der Teamkollegen und Zuschauer erfolgreich abgeschlossen werden. Mit einem deutlichen 25:18 sicherte sich der Aufsteiger die ersten drei Punkte und besiegten den bis da ungeschlagenen Tabellenführer mit 3:1.

Services, doch das Mixed Team von Volley S9 hielt gut dagegen. Dank vollem Einsatz von Irina Störi, die einen Ball weit ausserhalb des Feldes noch retten konnte, und dem starken Blockspiel von Sebastian Mundo, konnte Sangria auch den dritten Satz mit 25:18 für sich entscheiden.

Schwächephase der Gegner genutzt

Das Mixed-Team Sangria spielt neu im Niveau B. (Bild zvg.) In Angriff und Abwehr solide Zum zweiten Saisonspiel am 6. November begrüsste Sangria mit «otto e mezzo» einen weiteren starken Gegner. Mit fast vollzähligem Kader trat die Mannschaft voller Selbstvertrauen an. Die Partie sollte eine Wiederholung des Auftaktspiels werden. Die Mannschaft brauchte einige Momente, sich zu finden und auf die

eigenen Stärken zu vertrauen. «Otto e mezzo», die in der letzten Saison aus dem Niveau A absteigen mussten, spielten ihre Routine aus und gewannen den Satz mit 25:20. Doch Sangria steckte nicht auf. Dank des grossen und breiten Kaders konnte Spielertrainer Thomas Hack frische Kräfte einsetzen. Die Angreifer verwandelten die schönen Pässe von

Caroline Heini teils als kräftigem Schlag, teils als unerwartete Finte sicher. Auch die Feldabwehr stand oftmals goldrichtig und holte noch verloren geglaubte Bälle zurück. Die Folge der Leistungssteigerung war ein 25:20 für Sangria und der Satzausgleich zum 1:1. «Otto e mezzo» erwies sich weiter als unangenehmer Gegner mit starken

Wiederum war es der vierte Satz, in dem die Entscheidung fiel. Eine Serviceserie von Karin Hasselberg und das zu diesem Zeitpunkt schwache Aufbauspiel des Gegners legten den Grundstein für den erneuten Satzgewinn und damit den zweiten Erfolg in der laufenden Spielzeit. Maurus Pally verwertete die letzten zwei Punkte nach Pass von Sarah Leoni zum 25:18 und 3:1 Endstand. Diese beiden Erfolge verhelfen dem Team Sangria zu einer guten Ausgangslage, um den Ziel Klassenerhalt näherzukommen. In den kommenden Wochen muss Sangria sich nun auch auswärts bewähren, ehe es am 27. November zum nächsten Heimspiel in der Schachenhalle in Bonstetten kommt.


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Sport

Freitag, 13. November 2015

EHC Affoltern mit starkem Schlussspurt

Zu Gast beim Spitzenreiter

Affoltern-Hedingen – Limmattal Wings 6:4

Letzter Ernstkampf des Jahres für den FC Wettswil-Bonstetten

Im vierten Meisterschaftsspiel holt der EHC Affoltern-Hedingen den ersten Sieg in der regulären Spielzeit. Die Wende schaffen die Affoltemer ganz am Ende der Partie.

Am Samstag um 16 Uhr tritt das Fanionteam des FC WettswilBonstetten zum letzten Ernstkampf des Jahres 2015 beim aktuellen Tabellenführer an: Die Ämtler sind zu Gast im Stadion Esp in Baden.

Spiele des EHC Affoltern-Hedingen haben derzeit einen sehr hohen Spannungswert. Die Affoltemer vollführten auch am vergangenen Sonntag gegen die Limmattal Wings vor eigenem Publikum wieder eine Art Berg-und-TalFahrt. Im ersten Abschnitt gingen die Säuliämtler verdient mir 2:0 in Führung. Doch ein Eigentor – und das erst noch in Unterzahl – leitete ein Drittel zum Vergessen für die Gastgeber ein. Innerhalb von nur gerade vier Minuten machten die Limmattal Wings aus dem 0:2 ein 3:2. Immerhin konnte Chris Bischofberger in der 32. Minute den Gleichstand wieder herstellen. Die Affoltemer leisteten sich in diesem Drittel über Gebühr viele Fehlpässe und bauten den Widersacher so aus. Die Affoltemer hatten zudem Glück, dass eine Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Sandro Strebel den Gästen nur ein Tor zum 4:3 ermöglichte. In dieser Phase zeigte der neue Affoltern-Goalie Florian Bohren – wie über die ganze Distanz – eine sehr gute Leistung und hielt damit die Seinen im Spiel. Doch wie schon vor Wochenfrist gegen Sursee II drohten den Affoltemern die Felle einmal mehr davonzuschwimmen. Da nahm der Affoltern-Coach-Präsident Werner Reiterhauser in der 56. Minute ein Time-Out. Dieser kurze Unterbruch schien Wunder zu wirken.

In der 57. Minute glich Joel Heller zum 4:4 aus. Mehr noch: Mit zwei Toren von Xavier Nietlisbach (58. Minute) und Sven Pfister (60. Minute) holten die Spieler von Affoltern-Hedingen die Kohlen noch aus dem Feuer. Mit diesem Resultat hatte eigentlich keiner mehr gerechnet. Doch die Affoltemer bewiesen einmal mehr Charakter und liessen sich auch durch Rückschläge nicht aufhalten. Ihr Effort wurde nun mit dem 6:4 (2:0, 1:3, 3:1) gegen die Limmattal Wings belohnt. Bereits morgen Samstag sind die Affoltemer wieder im Einsatz. Das Team von Werner Reiterhauser spielt auswärts gegen Luzern II (17 Uhr). Die Affoltemer sind gut beraten, für einmal nicht auf den Schlussspurt fokussiert zu sein. Allerdings sind auch die Luzerner voller Selbstvertrauen. Sie haben ihr letztes Spiel gegen Einsiedeln mit 14:3 gewonnen. Die Affoltemer sind also gewarnt. Thomas Winter Affoltern-Hedingen – Limmattal Wings 6:4 (2:0, 1:3, 3:1). Trainingshalle Zug. Tore: 3. Sattlegger 1:0. 11. Heller (Janick Jud) 2:0. 21. Frenzel (Ausschluss Stre-

WB musste sich im Hinspiel auf dem Moos trotz guter Chancen mit einem 3:3 begnügen. (Bild kakö) zwar bei einer Tordifferenz von 15:1. Eine eindrückliche Serie und deshalb auch die verdiente Tabellenführung nach der Vorrunde. Für Captain Luca Ladner ist es denn auch klar, dass man mit einem weiteren Sieg als Tabellenführer überwintern will.

Kurze Anreise Für alle WB-Fans ist der Weg ins Stadion Esp sehr kurz und die Unterstüt-

zung der Dosch-Elf deshalb sicherlich stark. Natürlich streben die Ämtler an, das unglückliche Unentschieden in der Vorrundenpartie vergessen zu machen und ihrerseits gegen das TopTeam einen «Dreier» zu erzielen. Mit einem Sieg und je nach Ausgang anderer Partien, könnte der FCWB noch auf Platz fünf klettern und den Anschluss an die Spitzenteams halten und das Polster auf die hinteren Ränge ausbauen. Anpfiff ist um 16 Uhr.

2:3. 32. Bischofberger (Pfister) 3:3. 42. Holbein (Weiss, Ausschluss Strebel) 3:4. 57 (56.46). Heller 4:4. 58 (57.55). Nietlisbach (Bischofberger) 5:4. 60 (59.58). Pfister 6:4. – EHC Affoltern-Hedingen: Bohren; Sattlegger, Pfister; Strebel, Kevin Jud; Janick Jud, Heller, Holzner; Nietlisbach, Bischofberger, Walter;

Auch Schüler und Eltern-Kind-Duos 18. Säuliämtler Chlauslauf in Affoltern: jetzt anmelden

Diener, Veronesi, Portmann. – Strafen: Affoltern 5mal 2 Minuten plus einmal 10 Minuten (Kevin Jud), plus einmal 5 Minuten (Strebel) plus Spieldauerdisziplinarstrafe. Limmattal Wings 6-mal 2 Minuten plus einmal 10 Minuten.

Bedeutende Veränderungen im Golfsport

Das Handicap (HCP) beziffert die Anzahl Schläge, die ein Golfer im Durchschnitt mehr benötigt als «PAR» (Professional Average Result). Gemäss dem Schweizerischen Golfverband ASG ist die sportliche Hürde von HCP 36 für den Einstieg ins Golfen zu hoch. Deshalb wird nun auf HCP 54 erhöht. Ob die Rechnung aufgeht, ist allerdings zu bezweifeln, denn was Frau und Herr Golfer am meisten stresst, ist das langsame Spiel, verursacht durch Anfänger. Wenn nun noch mehr ungeübte Golferinnen und Golfer auf Golfplätzen anzutreffen sind, wird das sicherlich zu mehr Stau beitragen. Die Hoffnung, dass mit der neuen Regel mehr Golfspielende gewonnen werden können, ist fraglich. Wer diese schöne und anspruchsvolle Sportart pflegen will, muss auch die nötige Zeit und das Geld dazu haben.

Das Hinspiel ist noch in bester Erinnerung: Die Ämtler vergaben nach dominantem Spiel und 3:0-Führung den Sieg und mussten ein 3:3 hinnehmen. Danach folgte der schwierige Start in die neue Saison, den man mit einem Zwischenspurt bereinigen konnte. Zuletzt bekundete die Dosch-Elf wieder mehr Mühe. Gegen Leader GC verlor man auswärts und die zwei letzten Partien gegen die schlechter platzierten Kosova und Thalwil brachten jeweils ein 1:1-Unentschieden. Um am Samstag zu punkten, ist eine Leistungssteigerung unbedingt nötig. Die Aargauer sind in den letzten acht Partien ungeschlagen, die letzten sechs Spiele wurden gewonnen und

bel) 2:1. 23. Frenzel (Weiss) 2:2. 25. Meyer (Weiss)

Ab nächster Saison mit Handicap 54 Ab der Saison 2016 kann auf den meisten Golfplätzen der Schweiz bereits mit Handicap (HCP) 54 gespielt werden (bisher HCP 36). In Affoltern dürfen alle das Vergnügen Golfspiel erleben.

................................................... von oliver hedinger

Mit eigenem Schlüssel zur Golfanlage Ganz anders verhält es sich mit Kurzspiel-Golfanlagen, wo es für alle erschwinglich ist, das Vergnügen beim Golfspiel zu erleben. In Affoltern kann man 2016 auch wieder für 150 Franken im Monat mit dem eigenen Schlüssel zur Golfanlage jeden Tag von 5 bis 22 Uhr Golf spielen. Geübte Spieler benötigen für die neun Spielbahnen etwas mehr als eine halbe Stunde. Eine weitere Neuerung ist die sogenannte R&E theoretische Schulung und Prüfung der Golf-Regeln und -Etikette sowie die praktische Prüfung Platzreife (PR) auf dem Golfplatz. Ab nächster Saison soll es nach dem Willen der ASG möglich sein, diese zwei Einstiegs-Prüfungen auch auf den Kurzspiel-Golfanlagen durchzuführen. Dies ist für Golfeinsteiger eine grosse Verbesserung, weil so die Kosten bis zur PR um über 50 % gesenkt werden. Zudem hilft es den KurzspielGolfanlagen, zu überleben. Zum jetzigen Zeitpunkt gehören sie wegen der Statuten der ASG nämlich nicht zum Golfverband dazu. (pd.)

Eine Woche vor dem grossen Silvesterlauf in Zürich findet die Hauptprobe im Bezirkshauptort statt: Am 6. Dezember erfolgt auf der Poststrasse in Affoltern zum 18. Mal der Startschuss zum Säuliämtler Chlauslauf. ................................................... von hanspeter feller Für die Vorbereitung auf den Chlauslauf könnte das Wetter nicht idealer sein. Die angenehmen Temperaturen laden förmlich zum Lauftraining ein. Warum die Trainingszeit nicht mit einem kleinen Wettkampf bereichern? Dazu bietet sich der Chlauslauf an. Die Distanzen sind nicht allzu lang und die Laufrunde im Dorfzentrum ist abwechslungsreich. Die kurzen Aufstiege auf der Betpurstrasse und auf der Äusseren Grundstrasse sehen einfach aus, dürfen aber nicht unterschätzt werden. Die Laufveranstaltung beginnt mit den Schülerrennen. Es wird in sechs Kategorien gestartet, der erste Start erfolgt um 10 Uhr und die Teilnehmenden haben eine Distanz von rund 1200 m zurückzulegen. Nach den Schülern gehen die Jugendlichen an den Start, sie laufen ca. 1700 m. Um 11.05 Uhr erfolgt der Startschuss zum Hauptrennen der Frauen und Männer. Sie laufen vier grosse und eine kleine Runde, total rund 5200 m.

Die Mutter/Kind- und Vater/KindKategorien und die Sie-und-Er-Staffel schliessen die Laufveranstaltung ab. Die Läufe der Eltern mit ihren Kindern sind äusserst beliebt und in der Sie-und-Er-Staffel können sich die unterschiedlichsten Läuferpaare austoben. Die Siegerehrungen finden ab 12.15 Uhr auf der Oberen Bahnhofstrasse statt.

Wettbewerb für Schulklassen Auch dieses Jahr sind die Schulklassen der Ämtler Schulen eingeladen. Bei

ihnen geht es in erster Linie ums Mitmachen. Für den Klassenwettbewerb zählt nicht die Leistung, sondern die Anzahl der Finisher einer Klasse. Läuft die Lehrperson mit, gibt es einen Extrapunkt. In den letzten Jahren waren jeweils etwa 20 Klassen unterschiedlicher Grösse am Start. Anmeldeschluss für den Säuliämtler Chlauslauf ist am 27. November. Spätentschlossene können sich am 5. Dezember am Wochenmarkt auf dem Marktplatz noch nachmelden. Weitere Infos unter www.lvalbis.ch.

Erfolgreiche Schiesssportlerin Die Zwillikerin Moana Wild mit guten Resultaten Moana Wild ist Schweizer Meisterin auf 25 Meter Sportpistole.

Liebevoll und schön gepflegte Golfanlagen in Affoltern am Albis (Bild zvg.)

Chlausläufer unterwegs. (Bild Mario Grond)

An der Schweizer Meisterschaft 2015 in Thun gewann Moana Wild den Schweizer Meistertitel mit der Sportpistole 25 Meter der Juniorinnen. Der Final verlief spannend bis zum Ausstich der beiden Erstklassierten. In diesem setzte sich Moana Wild letztlich deutlich vor Andrea Bombasei (Gossau ZH) durch. Ihren zweiten Titel gewann Moana Wild dieses Jahr am Shooting Masters

Final in der Schiessanlage Brünig Indoor in Lungern (NW). Erneut verlief der Final der Juniorinnen mit der Sportpistole 25 Meter spannend. Am Schluss setzte sich Moana Wild diesmal gegen Rebecca Villiger (Bad Ragaz) durch. (pd.) Moana Wild zuoberst auf dem Treppchen. (Bild zvg.)


Extra

Im Spital Affoltern geboren

Freitag, 13. November 2015

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Vernissage auf Mallorca Rudy Schwizgebel, der auch im Säuliamt bekannte Architekt und Künstler, lebt seit 30 Jahren auf Mallorca. Kürzlich hat er ein neues Buch herausgegeben. Der «Anzeiger» war an der Vernissage dabei. ................................................... von marianne voss

Thor, 31. Oktober. (Bilder Irene Magnin)

Zeynep Berra, 31. Oktober.

Jonas, 3. November.

Eine Vernissage auf Mallorca läuft ganz ähnlich ab wie bei uns. Die Familie des Künstlers ist anwesend, ebenso Freunde und natürlich die Lokalprominenz. Ansprachen, Sekt, Wein und Häppchen gehören dazu, wie auch Küsschen, der Austausch über die Aktualitäten oder das Nachfragen nach dem Befinden. Ein kultureller und gesellschaftlicher Anlass eben, der wichtig ist für das Dorfleben. Die Vernissage kürzlich in der alten Kirche des hübschen Ortes Ses Salines im Süden Mallorcas war aber ein bisschen anders. Neben Spanisch wurde auch Schweizerdeutsch gesprochen, denn der ausstellende Künstler war Rudy Schwizgebel. Der auch im Säuliamt bekannte Architekt wanderte vor 30 Jahren mit seiner Familie nach Mallorca aus und wohnt in einem alten mallorquinischen Haus in Ses Salines. Er bereichert das Dorf und die Region mit seinem künstlerischen Schaffen und ergreift regelmässig die Initiative für Ausstellungen, so zum Beispiel für den Skulpturenweg in der schönen Landschaft ausserhalb des Ortes. Zu seinen neusten Publikationen gehört das humorvolle Werk «Los Suizos de Mallorca», wo er mittels liebevoll ironischen Zeichnungen das Verhalten der Touristen und der auf Mallorca lebenden Schweizer aufzeigt.

Typisches Dorfleben dargestellt

Valeria Rosina Immacolata, 4. Nov. anzeige

Seine neuste Publikation heisst «Cono Sur» (übersetzt: südlicher Kegel, südliche Ecke), und sie wurde an dieser Vernissage eingeweiht. Es handelt sich um ein Buch mit 33 Zeichnungen in der Aquatinta-Technik – Bilder, die in einfachen Strichen das Dorfleben von Ses Salines mit seinen ganz typischen Ecken, Menschen und Szenarien darstellen. Rudy Schwizgebel hat in diesem Bildband ein Werk geschaffen, das für den Ort von grosser Bedeutung ist. Es handelt sich um ein Zeitdokument, das mehr aussagt als Fotografien. Die Personen auf den Bildern wie der Metzger, der Polizist, der Kellner vor der Bar, die alte Dame im Schaukelstuhl oder Rudy selber sind authentisch. Und genau das gibt den Bildern

Rudy Schwizgebel (links) mit Anzeiger-Journalistin Marianne Voss und Bernat Roig, dem Gemeindepräsidenten von Ses Salines, anlässlich der Vernissage. eine ganz besondere Aussage, welche die Kunst der Zeichnungen ergänzt. Auf jedem der Bilder hebt der Künstler eine Besonderheit farbig hervor. Meistens sind es die kleinen Momente oder besonderen Eigenheiten, die das tägliche Leben auf Mallorca so anders machen als in der Schweiz. Das kann der aus der Metzgerei entlaufene Krebs sein oder die im Wind wehende Wäsche. An dieser Vernissage wurde jedenfalls nicht in erster Linie über Kunst diskutiert, sondern viel gelacht. Auf der Webseite von Rudy Schwizgebel können unter www.rudyschwizgebel.com die Publikationen angesehen und bei ihm auch per Email bestellt werden. Noch besser geht man direkt bei ihm in Ses Salines vorbei.

Aus dem Bildband «Cono Sur». (Bilder Marianne Voss)

wetter

Ein «halber Bundesrat» für das Säuliamt?

bauernregel «Der rechte Bauer weiss es wohl, dass man im November wässern soll.»

Ein halber Bundesrat? Das kennen wir doch und erinnern uns an einen Berner namens Sämi Schmid, dem die Zürcher Vordenker und Haudegen den Angstschweiss auf die Stirn trieben. Weil Thomas Hurter. er den Zweihänder so gar nicht zur Hand nehmen wollte und auf der Parteilinie zickzack lief, bezeichnete ihn Christoph Blocher als einen «halben SVP-Bundesrat». Sämi flüchtete schliesslich in die BDP an den Rockzipfel von Eveline WidmerSchlumpf. Nun warten alle im Land auf den Zweier- oder gar Dreiervorschlag der wählerstärksten Partei, die in der Landesregierung fortan mit zwei Männern vertreten sein wird. Wen hebt

die Fraktion zuhanden der Bundesversammlung auf den Schild? Den Bündner Heinz Brand und den Schaffhauser Thomas Hurter, den Tessiner Lega-Vertreter Norman Gobbi, doch Toni Brunner? Oder ... Hurter und Brand seien Favoriten, ist von verschiedenen Seiten zu hören. Fest steht: Befindet sich Thomas Hurter auf dem Ticket, so besteht die Chance, dass das Säuliamt zu einem «halben Bundesrat» kommt – nicht zu einem «halben SVP-Bundesrat» wie Sämi Schmid. Nein, Berufspilot Hurter segelt auf der Parteilinie. Sein Heimatort ist neben Schaffhausen nämlich auch Affoltern. Der Vater von Thomas Hurter lebte als Kind in Affoltern; er ist kürzlich verstorben. Seine Erinnerungen sind wach geblieben. So sagt Thomas Hurter: «Aufgrund der Kriegssituation entschied die Familie damals, dass sie nur ein Kind weiter aufziehen wollte. Die Wahl fiel auf die

Schwester meines Vaters, die leider ebenfalls verstorben ist. Mein Vater wurde einer Pflegefamilie übergeben, die ebenfalls in Affoltern wohnte. Als Jugendlicher habe ich mit meinem Vater oft diese Pflegefamilie besucht. Die Erwachsenen haben dann immer gejasst, und wir mussten uns anderweitig beschäftigen. Das fiel uns Kindern damals nicht besonders schwer.» So dürfte man sich im Falle einer Wahl von Thomas Hurter am 9. Dezember auch im Bezirkshauptort ein bisschen freuen. Endlich wären «wir» in diesem Fall auch wieder mal ein bisschen Bundesrat. Und das 143 Jahre nach dem Rücktritt von Jakob Dubs, dem einzigen Ämtler in der Landesregierung. Toni Bortoluzzi schaffte es 2002 bekanntlich nicht. Als Sprengkandidat unterlag er der offiziellen SP-Kandidatin Micheline Calmy-Rey. Er bestritt aber damals immerhin drei Wahlgänge. (-ter.)


Veranstaltungen

GALERIE FÜR GEGENWARTSKUNST ELFI BOHRER Burgwies 2 CH-8906 Bonstetten Telefon 044 700 32 10, Fax 044 701 10 27 www.ggbohrer.ch www.kunst-heimberatung.ch

Einladung zur Ausstellung 17. Oktober bis 6. Dezember 2015

BEATE BITTERWOLF SILVIA JEANNERET ANNELIESE HOPHAN Malerei, Bronze-Plastiken Apéro: Apéro: Finissage:

Sonntag, 15. November 2015, Sonntag, 29. November 2015, Sonntag, 6. Dezember 2015,

13–17 13–17 13–17

Do + Fr 14 bis 18, Sa + So 13 bis 17 und gerne nach Vereinbarung. Schaulager KUNSTFENSTER Dorfstrasse 13: geöffnet So von 14 bis 17 und nach Absprache.

Restaurant Post, Ottenbach Telefon 044 776 37 47

Metzgete Metzger Haab, Birmensdorf Freitag, 13. November 2015 mit musikalischer Unterhaltung Samstag, 14. November 2015 Sonntag, 15. November 2015 Wir reservieren Ihnen gerne einen Tisch

Sa, 14. November 2015, grosser

Flohmarkt in Wetzikon ZH ab 8 Uhr! Bei der Eishalle. Infos: Telefon 079 356 67 00 E-Mail: froggy1@gmx.ch

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090 2015  

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