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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 90 I 168. Jahrgang I Dienstag, 18. November 2014

Weiterhin 37 Prozent

Baukörper am Rand

Unveränderter Steuerfuss 2015 der Politischen Gemeinde Aeugst. > Seite 3

Info-Abend zum Mauritiuspark in Bonstetten: Bauprojekt und dessen Finanzierung erläutert. > Seite 5

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Zwei Neue Die Kirchensynode-Wahlen werfen im Bezirk Affoltern keine Wellen. > Seite 5

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Liebe, Profit, Armut Amore, Profitto e Povertà: Neustes italienischsprachiges Theater von Nicola Lomazzo. > Seite 8

Sozialdienst: Projekt «Konsens 2016» auf gutem Weg An der Delegiertenversammlung wurde über den Stand des Projekts informiert Anlässlich der Delegiertenversammlung des Zweckverbandes Sozialdienst Bezirk Affoltern wurden die Gemeindevertreterinnen und -vertreter über den Stand des Reorganisations- und Umstrukturierungsprojektes «Konsens 2016» informiert. ................................................... von urs e. kneubühl Die 14 Gemeinden des Bezirks Affoltern mit ihren rund 50 000 Einwohnerinnen und Einwohnern haben die meisten Aufgaben im Sozialbereich an den Zweckverband Sozialdienst Bezirk

Affoltern übertragen. Zudem ist die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Kesb als unabhängige Organisation dem Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern angegliedert. Anfang 2013 entschied man sich im Zweckverband, das Leistungsangebot und die Finanzierung zu überprüfen. Im Rahmen dieses «Konsens 2016» genannten Projektes haben die Gemeinden im Rahmen einer Umfrage ihre Vorstellungen und Begehren einbringen können. Anlässlich der Delegiertenversammlung des Zweckverbandes vom vergangenen Donnerstagabend im Stampfisaal, Knonau, wurde nun ein weiteres Mal über den Stand des Pro-

jektes informiert. Die Arbeiten am Projekt, das dazu dienen soll, dass der Zweckverband die Gemeinden auch in Zukunft in den Bereichen Sozialdienst und Kesb in ihren Bedürfnissen mit entsprechenden Dienstleistungen unterstützen kann, sind gut vorangekommen. Den Zweckverbands-Delegierten wurden verschiedene Lösungsansätze zur Weiterentwicklung des Zweckverbandes vorgestellt. Diese Lösungsansätze sind auch auf dem Hintergrund des von der Gemeinde Affoltern am Albis per 1. Januar 2016 beschlossenen Austritts zu sehen, wobei die sogenannte Modularisierung des Leistungsangebots sowie ein entsprechendes Fi-

nanzierungsmodell im Vordergrund stehen. Den Gemeinden soll in Zukunft eine bedürfnisgerechtere, flexiblere Zusammenarbeit ermöglicht werden. Die Lösungsansätze werden in den nächsten Wochen weiter vertieft und dann den Verbandsgemeinden zur Vernehmlassung unterbreitet. Anfang 2015 wird aufgrund der Stellungnahmen der Gemeinden der definitive Lösungsvorschlag erarbeitet. Ziel des Konsensprojektes ist nach wie vor, dass alle Gemeinden des Zweckverbandes von dessen Leistungsangebot profitieren können. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 3

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Erneuter Erfolg? Die Ratlose-Clique aus Hedingen arbeitet an ihrem neuen Fasnachtswagen. > Seite 9

FC Wettswil-Bonstetten nun auf Platz zwei Mit seinem 6. Sieg im 7. Pflichtspiel, einem 2:0 gegen Gossau SG, stürmt der 1.-Ligist FC Wettswil-Bonstetten auf Platz zwei. Er liegt nur einen Zähler hinter Baden. Am nächsten Sonntag folgt die Wiederholung des «Nebelspiels» gegen Balzers. ................................................... > Bericht auf Seite 21 anzeigen

Bei Conforama in Wallisellen und in Schlieren lassen Sie sich vom 18. November bis 16. Dezember bezaubern. Dazu laden wir Sie ein, unseren Katalog durchzublättern und Ihr Lieblingsprodukt zu entdecken. Damit Ihr Zuhause voller Weihnachtszauber ist, können Sie sich von unserem Möbel-Sortiment und den Deko-Ideen inspirieren lassen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Conforama – so schön wohnen, so günstig.

Das Finale: Blasorchester, Aspirantenspiel und Drummer Factory gemeinsam auf der «Zendenfrei»-Bühne in Obfelden. (Bild Thomas Stöckli)

Der Musikanten-Nachwuchs hat mobilisiert Rund 400 Zuhörer am Jumba-Herbstkonzert im «Zendenfrei», Obfelden Wenn die Jumbaner zum Herbstkonzert laden, dann kommen Eltern und Grosseltern, Kollegen und Geschwister – aber auch immer wieder erfreulich

viele, die sich für den Ämtler Musikanten-Nachwuchs interessieren. Vergangenen Samstagabend bewies dieser einmal mehr eindrücklich, was mit

Fairness in der Wirtschaft

Apple’s Paradise Big Band feiert 30-Jahre-Jubiläum

An einer Podiumsveranstaltung des Forums Kirche und Wirtschaft in Kappel wurde über Fairness in der Wirtschaft diskutiert und die Frage erörtert, ob und wie Gerechtigkeit möglich ist. «Durch Marktmechanismen allein ist ein als gerecht akzeptables Verteilungsresultat nicht zu erreichen», folgerte Prof. em. Dr. Georg Kohler – einer von fünf Referenten, die für einen interessanten Informations- und Diskussionsanlass sorgten. ................................................... > Bericht auf Seite 5

Talent und Fleiss möglich ist. Und obwohl diesmal nach der gemeinsamen Mittelmeer-Kreuzfahrt die Vorbereitungszeit knapp bemessen war, ver-

mochten die Jumbaner ihr Publikum zu begeistern. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 7

Stimmungsvolles und unterhaltendes Programm in Affoltern Die «Apple’s Paradise Big Band» feierte am Samstagabend im voll besetzten Kasinosaal Affoltern mit einem GalaAbend ihr 30-jähriges Bestehen. Das Publikum begeisterte sich rundum am vielfältigen stimmungsvollen und unterhaltenden Programm. Die Affoltemer Big Band unter der Leitung von Max Helfenstein überzeugte dabei ein-

mal mehr mit kraftvollem und facettenreichem Spiel, präzisen Einsätzen und treibenden Soli.

Überraschender Auftritt Zu den Höhepunkten des Abends zählten auch die gesanglichen Einlagen von Caroline Spörri sowie der überra-

schende Auftritt der Old Stars, einer Big Band von ehemaligen Musikern und Dirigenten von Apple’s Paradise, verstärkt mit der souligen Stimme der Sängerin Samia Afra. Die «Oldies» zeigten deutlich, dass sie es nach wie vor «drauf» haben. (kb.) ................................................... > Bericht auf Seite 7

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Bestattungen Aeugst am Albis Beerdigung am Donnerstag, 20. November 2014 von

Dietikon, im November 2014

Du warst zu gut für diese Welt.

TODESANZEIGE

TODESANZEIGE

Roland Spahr

Mit tiefer Trauer und Betroffenheit müssen wir Ihnen mitteilen, dass unser Mitarbeiter und Arbeitskollege

Porret, Georges Alfred geb. am 8. Mai 1937, wohnhaft gewesen in 8914 Aeugst a. A., Zur Brunnenstube 15, verstorben am 12. November 2014. Abdankung: 14.00 Uhr in der Kirche Aeugst am Albis. Der Friedhofvorsteher

31. Mai 1978 – 9. November 2014

Unser geliebter Roland hat uns verlassen. Sprachlos und erschüttert, sind wir dennoch dankbar für die gemeinsame Zeit, die wir mit ihm verbringen durften. «Mögest du im Tod den Frieden finden, der dir im Leben nicht vergönnt war.»

Affoltern am Albis

Verena und Ernst Spahr-Juen Monika und Stephan Heiniger-Spahr mit Reto, Adrian und Martina Verwandte und Freunde

Am 6. November 2014 ist in Zürich ZH gestorben:

Gerda Greull, geb. 1. April 1943, von Einsiedeln SZ und Zürich ZH, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Alte Obfelderstrasse 27. Die Urnenbeisetzung hat im engsten Familienkreis stattgefunden. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Der Abschied findet im engsten Familienkreis statt. Anstelle von Blumen gedenke man bitte im Namen von Roland dem Rehabilitationszentrum Affoltern am Albis, Postkonto 87-744900-1.

Abschiedsfeier im engsten Familienkreis am Donnerstag, 20. November 2014, um 14.00 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Herr Spahr arbeitete seit 1. Mai 2000 in unserem Unternehmen. Er war als Magaziner Verkauf in der Verkaufsstelle Affoltern am Albis tätig. Wir verlieren mit Herrn Spahr einen geschätzten Mitarbeiter und lieben Arbeitskollegen. Er wird bei uns eine schmerzliche Lücke hinterlassen. Wir werden ihn in guter und ehrender Erinnerung behalten. Coop Genossenschaft Verkaufsregion Nordwestschweiz-Zentralschweiz-Zürich Regionenleitung und Mitarbeitende

Traueradresse: Verena und Ernst Spahr-Juen, Schüren 5, 8932 Mettmenstetten

IN MEMORIA

Am 9. November 2014 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

geb. 31. Mai 1978, von Weiningen ZH, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Zürichstrasse 108.

im Alter von 36 Jahren verstorben ist.

Die Anzeige gilt als Leidzirkular.

Affoltern am Albis

Roland Spahr,

Herr Roland Spahr

Das Wesentliche ist zeitlos, nicht fassbar, nicht messbar, es ist. Und weil es ist, bleibt es unvergänglich. In gnadenvollen Augenblicken leuchtet es auf, das Wesentliche, in unbeschreibbarer Kraft und Intensität.

Vincenzo Scinta Un anno fa ci ha lasciato il nostro caro Vincenzo, papà e nonno affettuoso. Lo ricorderemo il 23 novembre 2014 alle ore 11.00 con la santa messa nella chiesa cattolica di Affoltern.

Georges A. Porret 4.6.2009

Heute Nachmittag ist mein Ehemann, mein Vater und unser Grossvater

Georges Alfred Porret-Schneider 8. Mai 1937 – 12. November 2014

still und unerwartet zu Hause gestorben. Wir nehmen mit grosser Dankbarkeit und Liebe von ihm Abschied.

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Der Abschiedsgottesdienst findet am Donnerstag, 20. November 2014, um 14.00 Uhr in der Kirche Aeugst am Albis statt. Anstelle von Blumengaben bitten wir Sie, Médecins Sans Frontières Suisse, 1202 Genève, Postkonto 01-16997-3, zu unterstützen. Traueradresse: Hanna Porret, Zur Brunnenstube 15, 8914 Aeugst am Albis

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HERZLICHEN DANK den lieben Freunden und Bekannten für die Anteilnahme und Begleitung beim Abschied von

Alexandra Strebel Wir danken herzlich – für die speziellen Blumenspenden beim Gemeinschaftgrab sowie die Spende für Ärzte ohne Grenzen; – für die treffenden, einfühlsamen Abschiedsworte von Frau Pfarrerin Stephan, geschmückt mit dem Orgelspiel von Chr. Stuckert. Im November 2014

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 18. November 2014

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Austritt von Affoltern wirft Fragen auf Delegiertenversammlung des Sozialdienst-Zweckverbandes in Knonau Die Delegierten des Zweckverbandes Sozialdienst Bezirk Affoltern genehmigten am vergangenen Donnerstagabend sowohl den Stellenplan 2015 – Kinds- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) und Sozialdienst werden personell aufgestockt –, als auch den Voranschlag 2015. Informiert wurde zudem über das Projekt «Konsens 2016». ................................................... von urs e. kneubühl Die Delegiertenversammlung des Zweckverbandes Sozialdienst Bezirk Affoltern befasste sich zuerst mit den statutarischen Geschäften. Dabei genehmigten die Delegierten zuerst die angepassten Sitzungsgelder des Vorstandes per 1. Januar 2015 einstimmig. «Der zeitliche Gesamtaufwand der Vorstandsmitglieder hat in den letzten Jahren um ein Vielfaches zugenommen», hielt Präsidentin Margareta Wildhaber vorab fest. Sie informierte weiter, dass es nicht allein die eigentlichen Sitzungen sind, die Zeit in Anspruch nehmen, sondern vielmehr die

wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit In Affoltern dürfen wir Gerda und Ludwig Scheidegger-Hasenburger zur goldenen Hochzeit gratulieren. Das Ehepaar feiert heute Dienstag, 18. November. Wir gratulieren herzlich und wünschen dem Jubelpaar einen schönen Festtag.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Chefredaktor: Werner Schneiter Thomas Stöckli, Redaktor Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der

Vorbereitung der vielen Geschäfte und die Begleitung von diversen Vorhaben im Zweckverband. Die seit 2002 bestehende Regelung entspricht dem erhöhten Arbeits- und Zeitaufwand längst nicht mehr, genauso ist sie von den Richtlinien in den Ämtler Gemeinden sowie der anderen hiesigen Zweckverbänden weit entfernt. Neu ist der Entschädigungsansatz für den Vorsitz bei 10 000 Franken und jene für die Mitglieder bei 4000 Franken pro Jahr festgesetzt. Das Sitzungsgeld entspricht zudem der Verordnung der Gemeinde Affoltern.

Stellenplan ausbauen, auch wenn Affoltern auf 2016 austritt? Angepasst werden muss auf das nächste Jahr auch der Stellenplan der Kesb und des Sozialdienstes, damit die beiden Einrichtungen ihren gesetzlichen und statutarischen Auftrag weiter erfüllen können. Die Kesb benötigt 160 Stellenprozente mehr: Einerseits aufgrund der stark angestiegenen Geschäftslast – per Juli 2014 hat die Kesb infolge der Gesetzesänderungen bezüglich der gemeinsamen elterlichen Sorge eine Reihe von Aufgaben zusätzlich zu erfüllen – sowie einer anhal-

tend hohen, dynamischen Geschäftsentwicklung. Allein in den Monaten von Mai bis August nahm die Zahl der zu bearbeitenden Fälle um über 150 zu. Der Sozialdienst, der auch administrative und organisatorische Aufgaben für die Kesb leistet, benötigt insgesamt 250 Stellenprozente mehr, wovon 160 Prozent von der Berufsbeistandschaft, die parallel zur grossen Fallzunahme bei der Kesb einen Fallanstieg zu bewältigen hat, beansprucht wird. Entlastung ist auch im Support nötig; diese beläuft sich auf 90 Stellenprozente. Der eigentlich benötigte Bedarf an personellen Ressourcen wäre weitere 45 Prozent höher, diese sollen nicht gedeckt werden, weil davon ausgegangen wird, dass der vom Bezirkshauptort gefällte Austrittsentscheid zum Jahr 2016 personelle Auswirkungen haben wird. In diesem Zusammenhang wollten die Delegierten vorerst Auskunft darüber, wie sich der Austritt von Affoltern in personeller Hinsicht allenfalls auswirke. Sie akzeptierten die Antwort des Vorstandes, der von einer Unsicherheit sprach, da noch nicht klar sei, welche Dienstleistungen der Bezirkshauptort weiter vom Sozialdienst beziehen werde. Margareta Wildhaber

Grusswort und Informationen Vor dem informativen Teil der Delegiertenversammlung begrüsste Knonaus Gemeindepräsident Walter von Siebenthal die Delegierten herzlich und hielt fest, dass es angenehm ist, «wenn wir als Gemeinde und vor allem auch als Gemeinderat soziale Herausforderungen gemeinsam mit dem gut funktionierenden und umsichtigen Zweckverband lösen können.» Zum Stand des Projektes «Konsens 2016» hielten dann Margareta Wildhaber, Zweckverbandspräsidentin, und Projektleiter Peter Mendler fest: «Die Arbeiten am Projekt, das dazu dienen soll, dass der Zweckverband die Gemeinden auch in Zukunft in den Bereichen Sozialdienst und Kesb in ihren

Steuerfuss der Politischen Gemeinde bleibt bei 37 Prozent Mitteilungen des Gemeinderates Aeugst am Albis ................................................... von thomas holl, gemeindeschreiber Die Laufende Rechnung des Voranschlages 2015 rechnet bei einem Aufwand von 6 937 550 Franken und einem Ertrag von 7 151 018 Franken mit einem Ertragsüberschuss von 213 468 Franken. Dieser Ertragsüberschuss ist auf einen einmaligen Bewertungsgewinn infolge Umwandlung der Anlagen in Beteiligungen am neu vermögensfähigen Zweckverband des Spitals Affoltern zurückzuführen. Ohne diesen Bewertungsgewinn würde der Voranschlag 2015 einen Aufwandüberschuss von 119 400 Franken aufweisen. Die Investitionsrechnung zeigt bei Ausgaben von 7 455 266 Franken und Einnahmen von 3 893 868 Franken Nettoinvestitionen von 3 561 398 Franken. Der Voranschlag rechnet mit einem 100-prozentigen Steuerertrag von 7,2 Mio. Franken und einem gleichbleibenden Steuerfuss von 37% für die Politische Gemeinde.

Einbürgerungsverfahren – Sprachtest Auf den 1. Januar 2015 tritt die revidierte Bürgerrechtsverordnung in Kraft. Ab dann muss die gesuchstellende Person – im ordentlichen Einbürgerungsverfahren – die vorgegebenen Mindestkenntnisse der deutschen Sprache nachweisen. Kann dieser Nachweis nicht erbracht werden bzw. liegt kein Befreiungsgrund vor, ist eine Sprachprüfung abzulegen. Diese ist an bestimmte Vorgaben gebunden. Der Gemeinderat hat für die Gemeinde Aeugst am Albis den kantonalen Deutschtest als verbindlich erklärt und beauftragt das BZD Dietikon mit der Durchführung dieser Sprachprüfungen.

Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch

Gemeindeverwaltung Aeugst durchgeführt. Die Kontrolle hat ergeben, dass – soweit geprüft – die gesetzlichen Bestimmungen eingehalten und die Arbeiten ordnungsgemäss durchgeführt wurden. Der Gemeinderat bedankt sich bei den Mitarbeitenden des Steueramtes für die pflichtbewusste und den Vorschriften entsprechende Amtsführung.

Riedstrasse: Arbeitsvergaben Die Riedstrasse (Naturstrasse) muss infolge eingetretener Rutschungen im Strassenbereich saniert werden. Aufgrund eines geologischen Berichtes wird diese – in Übereinkunft mit dem Amt für Landschaft und Natur des Kantons Zürich – nur noch als Fuss-, Rad- und Reitweg instand gesetzt. Die entsprechenden Bauarbeiten wurden an die Firma Alessi Garten- und Tiefbauarbeiten, Aeugstertal, und die Erstellung des erforderlichen Geländers an die Firma Zürrer Metallbau, Stallikon, vergeben.

Begleitdienst Knonauer Amt Der Begleitdienst Knonauer Amt organisiert freiwillige Helfer und Helferinnen in Palliativ-Situationen für Begleitungen in der letzten Lebensphase, sei es für Nachtwachen, Gespräche oder kleinere Hilfestellungen. Sie kommen im ambulanten Bereich, ergänzend zu Spitex und Entlastungsdienst und in der Villa Sonnenberg zum Einsatz, wo Menschen aus dem Knonauer Amt ein letztes Zuhause finden. Der Dienst finanziert sich vollumfänglich von Spenden und Beiträgen von Organisationen und Gemeinden. Da diese stark rückläufig sind, hat der Gemeinderat als Zeichen der Wertschätzung für diese Vereinstätigkeit beschlossen, einen einmaligen Beitrag von 1000 Franken auszurichten.

Revision: Gutes Zeugnis Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

versicherte, dass nach Klärung der Angelegenheit der Stellenplan allenfalls entsprechend angepasst werde. Die Delegierten verabschiedeten schliesslich den Stellenplan 2015, ebenso das nachfolgende Budget für das kommende Jahr, das gegenüber dem Vorjahr gesamthaft um 344 400 Franken oder 4,8% höher veranschlagt ist, mit einer Enthaltung deutlich.

Das Gemeindeamt des Kantons Zürich, Abteilung Revisionsdienste, hat die Sachbereichsprüfung Steuern bei der

Baubewilligungen – Erweiterung und Abschliessen Garage mit Überdeckung des bestehenden

Autoabstellplatzes, kleinere Änderungen am bestehenden Gebäude Kat.-Nr. 300, GV-Nr. 793, Zone: W1 (Gestaltungsplangebiet Stümel GP 3), Breitenstrasse 10, Gemeinde Aeugst am Albis, Giovanna Lo Piccolo, Breitenstrasse 10, Aeugst am Albis.

Aufnahme ins Gemeindebürgerrecht Der Gemeinderat hat Jürg Burger und Marlyse Blatter Burger, Schweizer Staatsangehörige, wohnhaft in Aeugst am Albis, das Gemeindebürgerrecht von Aeugst am Albis erteilt.

Auf eine Stellungnahme verzichtet Der Gemeinderat Aeugst am Albis hat im Rahmen laufender Vernehmlassungsverfahren von folgender Vorlage Kenntnis genommen und auf eine detaillierte Stellungnahme verzichtet: – Baudirektion des Kantons Zürich, Kantonaler Richtplan, Teilrevision Kapitel 6, öffentliche Bauten und Anlagen (Gebietsplanung Hochschulgebiet Zürich Zentrum). anzeige

Bedürfnissen mit entsprechenden Dienstleistungen unterstützen kann, sind gut vorangekommen.» Die vom Projektleiter vorgestellten Lösungsvorschläge im Projekt «Konsens 2016» stützen sich auf eine Anfang Jahr durchgeführte Umfrage bei den Verbandsgemeinden. Diese zeigt klar auf, dass die Gemeinden mit dem Angebot und der Leistungserbringung des Zweckverbandes grundsätzlich sehr zufrieden sind. Der Vorstand des Zweckverbandes hat die vorliegenden Lösungsvorschläge mit einer unabhängigen, externen Unterstützung erarbeitet und in verschiedenen Echoräumen, u.a. mit der Sozialvorständekonferenz SVK und dem Gemeindepräsidentenverband Gemeindepräsidentenverband diskutiert. Die Ergebnisse werden laufend in die weitere Arbeit mit einbezogen. Präsidentin Margareta Wildhaber durfte anlässlich der Delegiertenversammlung eine entsprechend positive Prognose stellen: «Der Vorstand des Zweckverbandes ist zuversichtlich, dass gemeinsam mit den Verbandsgemeinden eine zukunftsgerichtete, betriebswirtschaftlich und politisch tragfähige Lösung gefunden wird.»

MZU: Sicherheit und Betriebsabläufe nach Umbau verbessert Die Sanierung und Erweiterung des Massnahmenzentrums Uitikon (MZU) ist abgeschlossen. Neu stehen insgesamt 64 Plätze zur Verfügung, davon 30 in der Geschlossenen Abteilung. Das MZU erfüllt als erste Strafvollzugsanstalt in der Schweiz die neuen gesetzlichen Anforderungen des Bundes im Massnahmenvollzug von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Am letzten Samstag hatte die Bevölkerung Gelegenheit, das Massnahmenzentrum zu besichtigen. Die Geschlossene Abteilung des Massnahmenzentrums Uitikon war seit den 1970er-Jahren nicht mehr saniert worden. Der nun abgeschlossene Umbau bringt wesentliche Verbesserungen für die Sicherheit und die Betriebsabläufe mit sich. Ein Erweiterungsbau verbindet neu die Offene und die Geschlossene Abteilung. Er dient gleichzeitig als zentraler Eingang für das gesamte MZU und ersetzt die drei bisherigen Eingänge. Dies erleichtert die Überwachung und die Zutrittskontrolle, vereinfacht aber auch die Orientierung für Besucher und Nutzer. Die Kosten für den Umbau belaufen sich auf gesamthaft 39 Millionen Franken. (ki.)


Stellenanzeiger Unsere langjährige Kanzleimitarbeiterin verlässt uns leider aus Altersgründen. Aus diesem Grunde suchen wir per 1. April 2015

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Schulen und Kurse


Bezirk Affoltern

Dienstag, 18. November 2014

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Die Krux der Gerechtigkeit in Wirtschaft und Gesellschaft Podiumsveranstaltung des Forums Kirche und Wirtschaft in Kappel «Fairness in der Wirtschaft – (wie) ist Gerechtigkeit möglich?», fragte das Forum Kirche und Wirtschaft im Gemeindesaal Kappel die Referenten Prof. em. Dr. Georg Kohler, Monika Stocker, ehemalige Nationalrätin und Stadträtin Zürich, und Jan Jenisch, CEO Sika.

schaftlichen Erfolg. Nur so kann in die Fort- und Weiterbildung, in Salärerhöhungen, in Beförderungen, in neue Technologien und in die Forschung investiert werden. Der Erfolg in den Märkten ist hier eine Voraussetzung.» Fairness taxiert der Sika-CEO klar als Aktivposten, womit Unternehmen einen grossen Beitrag für die Gesellschaft leisten können.

................................................... von urs e. kneubühl «Durch Marktmechanismen allein ist ein als gerecht akzeptables Verteilungsresultat nicht zu erreichen», stellt Prof. em. Dr. Georg Kohler zum Ende seines Referates «Ist Ungleichheit ungerecht? Über Freiheit und Egalität» fest. Er schliesst die Überlegungen eines Philosophen, wie er sein Referat selbst bezeichnet, mit: «Ohne die Fähigkeit zu sozialen Empfindungen wie Empathie und Fairness bleibt jede Diskussion über Gerechtigkeit höchstens ein Diskurs über den möglichen Modus Vivendi zwischen latent verfeindeten Parteien.» Gleichzeitig sieht er seine Reflexion aber nur «als Ausgangspunkt für eine Debatte, in welcher auch der Analytiker Stellung zu beziehen hat.» Als erster der drei Referenten nimmt er damit Stellung zur Frage «Fairness in der Wirtschaft – (wie) ist Gerechtigkeit möglich?», welche das Forum Kirche und Wirtschaft, die Fachstelle der Katholischen Kirche im Kanton Zug, als Veranstalter den Referenten und dem Auditorium im Gemeindesaal Kappel stellt. Fachstellenleiter Christoph Balmer begrüsst die rund 130 Interessierten der sehr gut besuchten Veranstaltung allerdings traditionell zur besinnlichen Einstimmung in der Klosterkirche. Pfarrer Urs Steiner von der Pfarrei Gut Hirt, Zug, bindet seine kurze Predigt an das Thema der nachfolgenden Podiumsveranstaltung, wobei der festhält: «Gerechtigkeit und Recht gehören zur biblischen Tendenz, die Mühseligen und Beladenen nicht zu übersehen.» Zu den akkurat gewählten, feinen Worten und der sakralen Stimmung in der Klosterkirche passt auch das Spiel des Chamer Musikers Peter Meier auf dem leisen Clavichord.

Sozialpolitik bedeutet auch Gewinn Monika Stocker, von 1987 bis 1991 Nationalrätin und 1994 bis 2008 Leiterin des Sozialdepartements der Stadt Zürich, streicht in ihrem Referat «Das So-

Menschlichkeit, Solidarität und Gerechtigkeit – nicht moralinsauer

Sie sorgten für einen interessanten Informations- und Diskussionsabend zum Thema «Gerechtigkeit», v. l.: Christoph Balmer, Monika Stocker, Moderatorin Barbara Bleisch, Georg Kohler und Jan Jenisch. (Bild Urs E. Kneubühl) ziale rentiert – Plädoyer für das, was verbindet» heraus, dass die Prämissen «Der Mensch ist immer tüchtig und kann unendlich leisten», «Sozialpolitik heisst nur Kosten» sowie «Der Markt regle alles» grundlegend falsch seien. Ihre Argumente dagegen stützt sie auf 40 Jahre Sozialpolitik: «Der Mensch kommt nicht als tüchtiger Manager zur Welt, sondern als sehr bedürftiges Wesen, das viel Zuwendung, Fürsorge, Förderung und Begleitung braucht. Selbst in der sogenannten tüchtigen Phase bedarf er der Unterstützung in Krankheit und Krisen und ebenso ist das Alter eine Lebensphase, in der man nicht mehr tüchtig ist und es nicht bleibt.» Stocker moniert weiter, dass «im Sozialen in der Regel nur die Kosten, nicht aber der Gewinn verbucht werden» und dass Sozialpolitik durchaus auch Ertrag bringt. Hierzu nennt sie den Imagewandel der Stadt Zürich von den desolaten Zuständen in den achtziger Jahren (Drogenszene, Industriebrachen etc.) zu heute, als eine der attraktivsten und beliebtesten

Städte in Europa. Diese Entwicklung sei mitunter auch als Gewinn aus den Investitionen ins Soziale erwachsen. Und bezogen auf die dritte Prämisse macht die langjährige Zürcher Sozialvorstehern geltend: «Der Markt ist eine wunderbare Sache, wenn es darum geht, dass wir mehr als eine Apfelsorte geniessen dürfen und ich wählen kann, wo ich meine Ferien verbringen will ... Öffentliche Sicherheit, eine gute Gesundheitsversorgung für alle, Chancen für kranke, für behinderte und hochbetagte Menschen ... diese Güter stellt nicht der Markt her.» Im Gegenteil, er segregiere alles Schwache gnadenlos, weshalb es politischen Willen und die Gestaltungskraft der öffentlichen Hand brauche, um diese unentbehrlichen Güter herzustellen.

Nachhaltige Fairness braucht wirtschaftlichen Erfolg Sika-CEO Jan Jenisch sieht Fairness als Grundlage einer erfolgreichen Firma. Als wichtige Faktoren nennt er unter

anderem Transparenz in der Berichterstattung und der Kommunikation, Aufrichtigkeit im Verhalten, Kollegialität im Miteinander, leistungsgerechte Bezahlung und Nulltoleranz hinsichtlich Korruption. Dazu hält er allerdings klar fest: «Fairness muss gelebt und mittels gelebter Werte umgesetzt werden.» Hier, so Jenisch, sprächen die Sika-Fakten für sich: «90 % des Management-Nachwuchses kommen aus den eigenen Reihen und die durchschnittliche Firmenzugehörigkeit der Mitglieder der Konzernleitung liegt bei 22 Jahren.» Als mit entscheidend bei der Erringung eines positiven Sika-Spirits sieht der CEO die Fairness auch als emotionale Angelegenheit, indem Verantwortung übertragen und Mut zur Innovation gefördert werden, ebenso die Freude an der Partnerschaft sowie die Kraft zur Beharrlichkeit. Für nachhaltige Fairness sei allerdings auch wirtschaftlicher Erfolg notwendig, hält Jan Jenisch fest: «Um fair handeln zu können, braucht es wirt-

Die anschliessende Diskussion, die von Dr. Barbara Bleisch, bekannt aus der «Sternstunde Philosophie» bei SRF, souverän und umsichtig geleitet wird, erlaubt den drei Referenten, ihre Meinungen und Thesen weiter zu erläutern und zu vertiefen. Jan Jenisch bekräftigt dabei, dass Nachhaltigkeit und wirtschaftlicher Erfolg sich nicht ausschliessen würden und er bewertet es als richtig und gut, wenn sich weltweit tätige Firmen auch puncto globaler Gerechtigkeit engagieren. Slogans wie «Gier ist gut» oder «Geiz ist geil» werden vom Sika-CEO ebenso als «blöd» wahrgenommen, wie von Georg Köhler, der sie als dumme Resultate der im Neoliberalismus hochstilisierten Gewinnmaximierung rügt: «Nein, Gier ist nicht gut, es braucht daneben noch einiges Anderes.» Bezüglich einer globalen Gerechtigkeit sieht Kohler die Neudefinition der Unterscheidung zwischen qualitativem und quantitativem Wachstum als notwendig, wobei er eine Anlehnung an die weizsäckersche Formel «Verdopplung des verteilbaren Wohlstands bei gleichzeitiger Halbierung des Naturverbrauchs» als neue Richtung des technischen Fortschritts als Möglichkeit nennt. Monika Stocker ihrerseits bemängelt die bei vielen vorherrschende Grundhaltung «Das ist nun einmal so und da kann ich sowieso nichts daran ändern» als falsch. Das sei zu kurz gedacht, meint sie. Gleichzeitig fordert sie alle auf, sich zu informieren, um mitreden und allenfalls auch etwas für Gerechtigkeit und gegen Ungerechtigkeit tun zu können: «... auch wenn man damit wohl als etwas moralinsauer daher kommen mag, wenn man von mehr Menschlichkeit, Solidarität und Gerechtigkeit spricht.» Georg Kohler widerspricht: «Moralinsauer ist dies keineswegs; es ist nichts anderes als gesunder Menschenverstand, wenn man davon spricht.»

Zwei neue Mitglieder

Bauvolumen an den Rand gerückt

Ämtler Vertretung in der Kirchensynode

Mauritiuspark Bonstetten: reges Kommen und Gehen am Infoabend

Hans Streit (Hedingen) und Hannes Tanner (Aeugst) ersetzen die zurücktretenden Hans Peter Bachmann (Hausen) und Felix Baumann (Hedingen) in der reformierten Kirchensynode.

Am 30. November entscheiden die Katholiken im Unteramt an der Urne über die Finanzierung einer neuen Kirche. Vergangenen Dienstag, 11. November, wurden das Bauprojekt und dessen Finanzierung in zwei Informationsblöcken noch einmal genau erklärt.

Die Kirchensynode ist das Parlament der Zürcher Landeskirche. Sie übt im Zusammenwirken mit der Gesamtheit der Stimmberechtigten der Landeskirche die gesetzgeberische Gewalt aus. Der von 170 auf 120 verkleinerten Synode, in der vier Fraktionen aktiv sind, gehören fünf Mitglieder aus dem Bezirk Affoltern an. Die Neuwahlen finden am 14. Juni 2015 (1. Wahlgang) und 29. November 2015 (2. Wahlgang) statt. Die Koordination der Wahl obliegt im Bezirk Af-

foltern der Bezirkskirchenpflege. Die Frist zur Einreichung von Wahlvorschlägen läuft zwar noch bis 10. Dezember, aber das Interesse hält sich in Grenzen. An der letzten Sitzung der Bezirkskirchenpflege wurden zwei neu Kandidierende vorgestellt: Hans Streit aus Hedingen hat reichlich Behördenerfahrung, u.a. als Präsident der Hedinger Kirchenpflege, ebenso Hannes Tanner aus Aeugst. Sie sollen Hans Peter Bachmann und Felix Baumann ersetzen. Erneut kandidieren: Jan Smit, Bonstetten (Liberale Fraktion). Der Naturwissenschafter ist seit acht Jahren dabei. Christof Menzi (Synodalverein), Pfarrer in Kappel, ist seit sechs Jahren Mitglied. Der Knonauer Pfarrer Thomas Maurer (Liberale Fraktion) gehört der Synode seit vier Jahren an. (-ter.)

Es herrschte ein reges Kommen und Gehen im Pfarreiheim Bonstetten. Im kurzen Info-Block führte erst Architekt Rafael Schmid ausführlich durch die Baupläne. So seien die Baukörper an den Rand des Areals gerückt und aussen unaufgeregt an die Strassen ausgerichtet. Gegen den grossen Hof dazwischen falten sie sich richtig auf. Akzente setzen die gewebeartigen Öff-

nungen in der Aussenwand, die den Sakralraum in helles Licht tauchen sollen. Ein weiteres Bijou ist der geschützte Innenhof für die Kinderkrippe im Obergeschoss.

45 altersgerechte 2½- bis 4½-Zimmer-Wohnungen Für die bonaninvest orientierten Adrian Sidler und Andreas Keller über die Wohnbauten, die auf dem östlichen Teil des Areals entstehen. Hier hat der Bau bereits begonnen. Es entstehen 45 altersgerechte 2½- bis 4½-Zimmer-Eigentums- und -Mietwohnungen – alle schwellenlos und mit weiteren Annehmlichkeiten. Und schliesslich kam noch Martin Bieri, Finanzchef der Kirchenstiftung, zu Wort. Er zeigte den Interessierten

das Finanzierungskonstrukt mit Kirchgemeinde und Kirchenstiftung, Kirchen-Verbänden und Bankkredit nochmals detailliert auf. In 25 Jahren sollten die Schulden bei der Bank und den Verbänden abbezahlt sein, rechnete er vor. Rund 40 Minuten dauerten die Informationsblöcke. Danach bot sich Gelegenheit, den Referenten Fragen zu stellen. Hier zeigte sich, dass vielen die Finanzierung nach wie vor unklar ist. Hinterfragt wurde etwa die Unterscheidung von Kirchgemeinde und Kirchenstiftung. Wirtschaftlich können beide als Einheit betrachtet werden, betonte Martin Bieri einmal mehr (vgl. «Anzeiger» vom 7. November). Einige erkundigten sich auch direkt nach Preisen und Quadratmeterzahlen der Wohnungen. (tst.)


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Ausserschulische Jugendarbeit Rifferswil: JuKo und Jugendrat zusammen «Jugendpolitik im Bezirk Affoltern – Einblick in die Jugendkommissionen» (4) Mit einer Serie bietet der «Anzeiger» Einblick in die Jugendkommissionen und -ausschüsse der Bezirksgemeinden. Heute im Interview: die Jugendkommission Rifferswil. «Anzeiger»: Wer gehört der JuKo an? Die Jugendkommission Rifferswil besteht aus fünf bis sieben Mitgliedern und setzt sich aus folgenden Vertretungen zusammen: Gemeinderätin Doris Bircher leitet oder delegiert die Leitung der JuKo, René Baumgartner von der Schulsozialarbeit, sowie seitens der Elternschaft Frank Fischer, Urs Guldener und Stefan Horvath. Neu im Gremium sind zudem Daniela Emmanuello, welche die Kirchenpflege vertritt, und Evelyn Bergmann für die Schulpflege. Wer wählt die Mitglieder? Gemeinderat, Schulpflege und Kirchenpflege delegieren ein Mitglied in die JuKo, die Schulsozialarbeit wird zum Mitarbeiten eingeladen und die Eltern stellen sich zur Verfügung oder werden von der JuKo gesucht. Welches sind die Aufgaben der JuKo und welche Kompetenzen hat sie? Jugendkommission und Jugendrat nehmen jugendrelevante Fragen auf und sie begleiten und unterstützen die Jugendlichen in ihren Aktivitäten im Dorf. Damit nehmen sie eine Bindefunktion zwischen der Jugend und der Bevölkerung, den Behörden oder Drittpersonen wahr. Dies soll ein tolerantes und offenes Klima untereinander schaffen. Sie nennen den Jugendrat; sagen Sie uns bitte etwas mehr darüber ... In Rifferswil besteht ein Jugendrat, der sich zusammensetzt aus dem zuständigen Gemeinderat und ein bis zwei Elternvertretungen aus der JuKo sowie dem Schulsozialarbeiter, der ab und zu dazu stösst. Vor allem aber sind es vier bis zehn Jugendliche im Alter zwischen 12 und 16 Jahren aus der Gemeinde, die aktiv mitarbeiten.

Mit ihrem Engagement im Jugendrat haben die Jugendlichen die Möglichkeit, mitzureden … Richtig, die Jugendlichen werden durch die Partizipation im Jugendrat zur Mitgestaltung und Mitbestimmung eingeladen. Dadurch soll ihren Anliegen in der Kommunalpolitik mehr Gewicht verliehen werden. An einer Sitzung im Frühsommer werden die Mitglieder des Jugendrates festgelegt, wobei sich die teilnehmenden Jugendlichen für eine Amtszeit von mindestens einem Jahr verpflichten. Ihre Teilnahme wird jährlich von der Juko mit einer speziellen Aktivität verdankt. Und wenn sich zu viele Jugendliche für das Mitmachen im Jugendrat interessieren? In diesem Fall wird gewählt, wobei die Leitung ein Wahlprozedere bestimmt. Zurück zu den Aufgaben der JuKo … Die JuKo berät den Gemeinderat und die Schule in Fragen, welche Jugendliche betreffen. Die Mitglieder der JuKo sind gleichzeitig Ansprechpartner für Anliegen aus der Bevölkerung zu jugendbezogenen Problemen wie z.B. Cannabis- oder Alkoholkonsum, nächtliche Lärmemissionen oder Littering. Innerhalb der JuKo werden die Themen aufgenommen und lösungsorientiert bearbeitet. Von Zeit zu Zeit wird die Bevölkerung über direkte Ansprechpersonen mit Kontakt-

Jugendkommission Rifferswil Die Jugendkommission Rifferswil bilden neben Gemeinderätin Doris Bircher, welcher die Leitung obliegt, Frank Fischer, Urs Guldener und Stefan Hovarth als Vertretung der Elternschaft, Daniela Emmanuello von der Kirchenpflege, Evelyn Bergmann von der Schulpflege sowie Schulsozialarbeiter René Baumgartner.

Die ausserschulische Jugendarbeit bestreiten in Rifferswil die Jugendkommission - im Bild vor dem Gemeindehaus - und der Jugendrat in Zusammenarbeit. (Bild Urs E. Kneubühl) möglichkeiten übers «Aktuell» informiert. JuKo und Jugendrat sind aber konsequent getrennt, weshalb? Eine Trennung von JuKo und Jugendrat ermöglicht einen professionellen Umgang mit den heutigen Jugendfragen auf Erwachsenenebene und der fachgerechten und adäquaten Aufbereitung derselben Fragen auf der Ebene der Jugendlichen. Inwiefern wird die JuKo vom Gemeinderat und der Schule bei Vorlagen, Projekten und Fragen im Interesse von Kindern und Jugendlichen beigezogen? Der Gemeinderat und die Schule Rifferswil können auf die JuKo zukommen, um Beratungen und Entscheidungen abzuholen. Da Schule und Gemeinde mitarbeiten, ist man nahe dran und man kennt sich noch im Dorf.

Welches sind die Angebote der ausserschulischen Jugendarbeit in Rifferswil? Jugendliche können und sollen sich aktiv am politischen und kulturellen Geschehen beteiligen.

Wie kann man sich über die Jugendarbeit in Rifferswil informieren? Die Mitglieder der JuKo und des Jugendrates stehen für Informationen gerne zur Verfügung.

Was ist in der vergangenen Zeit entstanden/gemacht worden und was steht in nächster Zeit an? Ein Sommer-Platz, Freitags-Fussball (ebenfalls im Sommer), an Montagen gibt es Hallenfussball und einmal im Monat eine Disco im Gemeindekeller. Zu erwähnen ist auch das «World Café» zum Thema Jugend, zu welchem auch die Eltern eingeladen wurden. Weitere Projekte sind in Arbeit.

Wie gelingt es, die Jugend in der Gemeinde anzusprechen und wie ist die Zusammenarbeit mit den Kindern und Jugendlichen? Die Plattform des Jugendrates gibt den Jugendlichen die Möglichkeit, sich zu engagieren. Die Erfahrung zeigt, dass diese Zusammenarbeit mit engagierten Jugendlichen sehr gut funktioniert. Konfliktbehaftete Anliegen werden in der JuKo aufgenommen und lösungsorientiert bearbeitet.

Gibt es Ideen, Vorstellungen, Projekte, welche von Jugendlichen eingereicht werden? Fast alle Projekte, die wir umgesetzt haben und umsetzen, wurden von Jugendlichen eingereicht und mitorganisiert.

Interview: Urs E. Kneubühl Jugendarbeit Rifferswil: Kontakt via Gemeindehaus, Jonenbachstrasse 1, Postfach 17, 8911 Rifferswil, Telefon 044 764 11 50, gemeinde@rifferswil.zh.ch.

Lernwerkstatt Bickwil – eine lernende Organisation «Die Schule muss auch darin Vorbild sein, dass sie selbst mit dem gleichen Ernst lernt, wie sie es den Kindern und Jugendlichen vermitteln will.» (Otto Seydel) Zweck der Stiftung Lernwerkstatt Bickwil ist es, Kinder und Jugendliche mit Lernbehinderungen, Verhaltensauffälligkeiten und Sinnesbeeinträchtigungen individuell zu fördern Der Stiftungsrat gratuliert Regula Hofmann zum neuen Masterabschluss. Von Das Team der Lernwerkstatt Bickwil: vorne, von links: Misi Kim, Nadine Cea, Cheryl Kronberger, Beat und zu fordern, links: Regula Hofmann, Schulleiterin, Stiftungsräte Urs Jacob, Annemarie Pfister Burkhard, Cyrill Stadtmann, Monika Nager - hinten, von links: Maya Langhi, Adrian Aschwanden, das Lernen vonein- und Lucia Blatty. Kitty Zonderop, Nina Rosenberger, Regula Hofmann, Sabine Tedaldi, Laura Ducret. (Bilder zvg.) ander und miteinander zu unterstützen und sie durch vielfältigeren Gesellschaft zurechtzu- chen bereits erlebt und teilweise gar trages und garantiert die kontinuierli- freut sich, dass es ihr zusammen mit che Weiterentwicklung der Lehrperso- ihrem Team immer wieder gelingt, persönliches Wachstum und Errei- finden. Die Stiftung verfolgt weder Er- überlebt haben. An der Lernwerkstatt Bickwil ler- nen, Sozialpädagogen und Therapeu- den respektvollen Umgang zu leben. chung sozialer Kompetenz auf ihr wei- werbs- noch Selbsthilfezwecke. Die Schule ermöglicht Erlebnisse nen nicht nur die Jugendlichen, son- ten. Mündet dies gar in einem weite- Nebst dem Sonderpädagogikstudium teres Leben vorzubereiten. Die Arbeit ist geprägt vom integrativen Gedan- im positiven Ausgang und achtet dar- dern auch die Erwachsenen. Der All- ren Abschluss, soll dies gefeiert und an der Uni Zürich hat Regula Hofken, denn eine Durchmischung von auf, dass die Jugendlichen Lösungen tag ermöglicht ein stetes Lernen und gewürdigt werden. Die neu erworbe- mann an der Heilpädagogischen HochCharakteren, Alter und Geschlecht, zu Problemen nennen, damit ihr sich Einlassen auf neue Wege. Ebenso nen Kompetenzen fliessen in den All- schule mit einem hervorragenden ReBegabungs- und Leistungsprofilen bil- Selbstwertgefühl gestärkt wird. Ein re- bilden sich die Teammitglieder extern tag ein und kommen den Jugendli- sultat ihren Master als Schulische Heilpädagogin abgeschlossen. den die Grundlage dafür, dass die spektvoller Umgang und Achtung vor weiter, um ihre Kompetenzen profes- chen zugute. Seit Mai 2011 leitet Regula Schüler und Schülerinnen lernen, sich der Stärke gelingt leicht, wenn man sionell zu erhöhen. Die Weiterbildung in einer zunehmend komplexeren und sich gewahr ist, was diese Jugendli- ist ein fester Bestandteil des Berufsauf- Hofmann die Schule. Der Stiftungsrat Stiftungsrat Lernwerkstatt Bickwil


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Dienstag, 18. November 2014

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Begeisternde Gala der «Apple’s Paradise» Affoltemer Big Band feiert 30-Jahre-Jubiläum im Kasinosaal in Affoltern Gewohnt mit viel Verve spielte die Apple’s Paradise Big Band am letzten Samstagabend im Kasinosaal Affoltern auf. Am GalaAbend zum 30-jährigen Bestehen hatten auch die Old Stars der Combo einen viel beklatschten Auftritt. ................................................... von urs e. kneubühl Sie können es noch immer! Anlässlich des 30-Jahr-Jubiläumsabends der Apple’s Paradise Big Band im voll besetzten Kasinosaal Affoltern legen die ehemaligen Mitglieder der Band darüber ein ebenso beschwingtes wie beredtes Zeugnis ab. Die Old Stars, zusammengetrommelt von Werner Mathis, Tommy Hefti, Kuno Heer und Jürg Leckebusch und gesanglich verstärkt durch eine überzeugende Samia Afra mit bekannt angenehm kräftiger Stimme, überraschen mit ihrem Auftritt nicht nur ihre Nachfolger in der Band, sie überzeugen und begeistern mit ihrem Set auch das Publikum. Egal, ob das von Neal Hefti für Count Basie komponierte «Splanky», der Medium-Swing «All of me» oder der Songklassiker «Fly me to the moon» von Bart Howard – es gibt jeweils lang anhaltenden Applaus. Ein besonderes Jubiläumsgeschenk überreichen die Old Stars mit ihrem letzten Stück: Daniel Nietlisbach hat zum Jubiläum der Apple’s Paradise Big Band extra «Happy Birthday» für Big-Band-Besetzung geschrieben, und so erlebt das Auditorium im Kasinosaal am Samstagabend gar eine Weltpremiere!

Anlässlich ihrer 30-Jahre-Jubiläumsgala überzeugte und begeisterte die Apple’s Paradise Big Band einmal mehr mit bestem Swing, packenden Arrangements, messerscharfen Bläsersätzen und einem groovendem Rhythmusregister. (Bild Urs E. Kneubühl) Stimmungsvolles Programm mit vielen Highlights Es ist ein stimmungsvolles und vielschichtiges Programm, welches die Band für ihren Jubiläumsabend zusammengestellt hat: musikalisch und unterhaltend – wie gewohnt vom Feinsten. Dabei stand das von der Männerkochgruppe zubereitete und vom Frauenturnverein servierte GalaMenü – von der Suppe bis zum Dessert rund um den Apfel – dem Ohrenschmaus in nichts nach. Charmant, witzig und pfiffig führen zudem die Scharlatanten Barbara Stehli und Nina Maria durch das Programm – moderieren, informieren, überbrücken und sorgen immer wieder für Lacher. Nun aber zum Kernpunkt des Gala-Abends: Die Sets der Apple’s Paradi-

se Big Band unter der Leitung von Max Helfenstein sind einmal mehr eine Aneinanderreihung von Highlights, vom Amuse bouche mit u. a. Tito Puentes «Oye como va» oder Sy Olivers «’Tain’t What You Do», über das Hauptset mit «Basie, straight ahead» oder «Broadway» und «Lassus Trombone» etc., bis hin zum Dessert mit dem von Bobby Troup komponierten Bluessong «Route 66», arrangiert und gesungen von René Reichner, und weiteren Stücken.

Nicht nur im Bauch, auch in der Seele In der Tat swingt und jazzt das Orchester kraftvoll und facettenreich mit sattem Bläsersound und eleganten Linien, auf Augenhöhe bestens ergänzt vom Rhythmusregister, präzise in den

Einsätzen und stets «in time». Spielerisch wechseln die Musiker von kraftvoll-spritzigen Grooves zu Bebop-Phrasierung über und improvisieren in ihren Soli treibend über bekannte Melodien und Klassiker. Genauso überzeugend ist erneut auch Caroline Spörri mit ihrem intonationsreinen Gesang, den subtilen Crescendos und Decrescendos, wie etwa in Frederick Loewes «Almost like Being in Love». Ihre warme, angenehm-einschmeichelnde Stimme ist denn auch, eingebettet in den feinen Bandsound, geradezu prädestiniert für ein ruhiges, getragenes und äusserst gefühlvolles «Polka, Dots and Moonbeams» des Duos Burke und van Heusen oder «How Sweet It Is (To Be Loved By You)» des Motown-SongschreiberTeams Holland-Dozier-Holland.

So kommen an diesem höchst abwechslungsreichen Abend die Freunde toller, swingender Big-Band-Musik in einen akustischen Genuss, der bis zum Gänsehautgefühl geht. Die Musikerinnen und Musiker haben am Gala-Abend einmal mehr eindrucksvoll bewiesen, dass ihnen gute Musik nicht nur im Bauch, sondern ebenso in der Seele liegt. «Die Apple’s Paradiseist mit ihrer engagierten Arbeit und ihrer Aufgeschlossenheit für die diversen Spielarten des Jazz von den Anfängen bis zur Gegenwart fürwahr ein Aushängeschild für den Bezirk. Der Dank dafür gilt denjenigen, welche vor dreissig Jahren die Band gegründet haben sowie allen, welche sie bis heute geprägt und begleitet haben», hielt Präsident Marco Vanetta in seiner kurzen Ansprache fest.

«Traumreise Griechenland» weckt Erinnerungen Die gemeinsame Kreuzfahrt war am Jumba-Herbstkonzert vom vergangenen Samstag in Obfelden das Thema Die Jumba-Dirigenten haben mit den jungen Musikanten einmal mehr ein tolles Herbstkonzert einstudiert. Die Tambouren setzten am Samstagabend in der Mehrzweckhalle Zendenfrei mit ihren leuchtenden Sticks auch optische Akzente.

auch sehr melodiös sein kann. «Wir haben keinen anderen auf Lager», gestand Dirigent Philipp Wyssling nach lange anhaltendem Applaus ein, «aber es haben ja alle Freude daran gehabt.» So gaben die Drummer das Finale des Stücks gleich nochmals zum Besten. Das Blasorchester weckte dann nochmals Erinnerungen an die Kreuzfahrt, welche die Jumbaner dieses Jahr mitgeprägt haben. Hervorgehoben sei die «Traumreise Griechenland», ein Medley aus bekannten Melodien, die man mit diesem Urlaubsland in Verbindung bringt. Zu immer mehr Tempo treibt Gilbert Théraulaz dabei sein Orchester an.

................................................... von thomas stöckli Es ist schon gegen 22 Uhr, als auf der Bühne das grosse Stühlerücken beginnt. Es dauert etwas, bis alle Platz gefunden haben. Zum grossen Finale sind das Blasorchester, das Aspirantenspiel und die Drummer Factory vereint. «Blues on the way» und «Fascinating Drums» begeistern das Publikum so, dass der Applaus kein Ende zu finden scheint. «Ja, wir haben noch einen», werden die Zuhörer beruhigt. «Over and Out» heisst die finale Zugabe, nach der dann wirklich Feierabend ist – «Bravo!»-Rufen zum Trotz.

«Der eine oder andere Platz ist noch frei»

Daniel Raschle und das Aspirantenspiel lancierten das Konzertprogramm im «Zendenfrei». (Bilder Thomas Stöckli)

Explosiver Start «Bombenmässig» hat es schon angefangen, das Herbstkonzert der Jugendmusik Bezirk Affoltern (Jumba): Eine Tischbombe diente als Startschuss. Für mehr Festlaune sorgte dann bereits das Aspirantenspiel. Die «Fiesta» von Fritz Neuböck dirigierte Daniel Raschle in bunter Langhaar-Perücke. Die Drummer Factory bot dann auch fürs Auge etwas: Zur «Stick Show» wirbelten die leuchtenden Trommelstöcke in einer effektvollen Choreografie auf der verdunkelten Bühne. Im Stück «Sabre Dance» bewiesen die Drummer dann eindrücklich, dass Perkussion

«Kapitän» Gilbert Théraulaz kommandierte das Blasorchester souverän.

Volle Konzentration bei den Jungtambouren.

Flavia Krähemann (rechts) und Lorena Scheurer führten durch den Abend.

Präzise führten die drei Dirigenten ihre Formationen durchs Konzertprogramm. Der Regen, der am Samstagabend aufs Zendenfrei-Dach prasselte, sorgte zwischen den Stücken für eine stimmungsvolle Geräusch-Kulisse – das Rauschen von oben passte zur Kreuzfahrt-Thematik. «In den letzten Monaten ist viel passiert», so Jumba-Präsident Jann Rapp. Die gemeinsame Kreuzfahrt habe den Zusammenhalt gestärkt, betont er. «In drei Jahren wird die Jumba 50», rief Gilbert Théraulaz in Erinnerung. «Schnapsideen» für eine weitere spannende Reise seien durchaus willkommen. Wie andere Jugendmusik-Formationen leidet auch die Jumba unter Mitgliederschwund. «Wir haben 40 Stühle und Notenständer – der eine oder andere Platz ist noch frei», wandte sich Aspi-Chef Dani Raschle ganz gezielt an die Jugend – und deren Eltern.


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Dienstag, 18. November 2014

Amore, Profitto e Povertà Liebe, Profit und Armut – neustes italienischsprachiges Theater von Nicola Lomazzo in Ottenbach Man sagt, Glück sei nicht käuflich, doch Politik ist es allemal. In vielen Ländern ist Korruption ein allgegenwärtiges Übel, das leider nur schwer zu bekämpfen ist. Der Affoltemer Nicola Lomazzo setzte sich mit dieser Thematik auseinander und verpackte sie geschickt in ein amüsantes Theaterstück. «Onorevole (Herr Abgeordneter), ein Herr hat angerufen bezüglich einer gewissen («Geld»-)Wäsche, aber wir sind hier doch kein Waschsalon?» Dieser und andere treffende Sprüche waren am letzten Samstag im Ottenbacher Gemeindesaal zu hören. Dort nämlich fand die Uraufführung des neusten italienischsprachigen Theaterwerks des Affoltemers Nicola Lomazzo statt. Er ist Mitglied des hiesigen Acli (Associazione Cristiana Lavoratori Italiani) und ist passionierter Theaterschreiber. Sein jüngstes Werk widerspiegelt eine gestresste und wirtschaftsgesteuerte Gesellschaft. Als Gegensatz dazu zeigt er die Ruhe und Gelassenheit der Bauern Süditaliens, die nach der schweren Feldarbeit zu ihren Frauen

nach Hause kommen und sich genüsslich dem Essen und Trinken hingeben. Der Abend vermochte zudem dank der herausragenden Stimme von Jose Varela musikalische Akzente zu setzen, was mit tosendem Applaus goutiert wurde.

Amüsiertes Publikum Mit viel Witz und Charme schafften es die vielen Laiendarsteller, die über ein Jahr lang zusammen mit Nicola Lomazzo das Stück geprobt hatten, das Publikum der bis auf den letzten Platz gefüllten Halle zu amüsieren und mit ihrer gesellschaftskritischen Message zum Nachdenken zu bringen. Der Abend wurde von der Acli in Zusammenarbeit mit der italienischen Gruppe von Obfelden, die für das Kulinarische zuständig war, organisiert. Tatkräftige Unterstützung hatten sie dabei von der 3. Mannschaft des FC Affoltern. Es war ein gelungener Abend ganz im Zeichen der «Italianità» und des fröhlichen Zusammenseins, wo verschiedene Kulturen und Generationen zusammen verweilen konnten.

Gesellschaftskritische Message und musikalische Akzente dank der herausragenden Stimme von Jose Varela. (Bild zvg.)

Elio Vegliante

Musikalischer Leckerbissen mit seltenem Instrument Konzerte des Musikvereins Maschwanden Der Musikverein Maschwanden hat sich für das traditionelle Konzert zu Beginn des Advents etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Eine Solistin wird mit einer Marimba auftreten.

Herausforderung für den Musikverein Maschwanden

Die studierte Musiklehrerin Doris Affentranger benötigte etwas mehr Zeit als der Trompeter des Musikvereins Maschwanden, ihr Instrument auszupacken. Um die Marimba – auch Marimbafon genannt – spielbereit zu machen, bedarf es, mit etlichen Handgriffen verbunden, mindestens einer

Am letzten Donnerstagabend probten die Maschwander Musiker in der Dorfkirche mit ihrer Gast-Solistin für die beiden geplanten Konzerte am 23. November, nachmittags im Stampfisaal in Knonau und abends in der Kirche Maschwanden. Dirigent Heinz Aeberhard betonte seine grosse Freude über die Bereicherung der beiden Kon-

Viertelstunde. Das Instrument Marimba gehört in die Familie der Xylofone und ist ein Aufschlaginstrument.

zerte dank der Solistin, hielt aber gleichzeitig fest, dass der Auftritt mit dem doch etwas exotischen Instrument auch eine kleine Herausforderung für ihn und seine Musiker bedeute. Bei beiden Konzerten wird Doris Affentranger mit zwei Soli auftreten und bei einigen Stücken die Musiker auch begleiten. Der Musikverein Maschwanden heisst seine Fans und alle Musikliebhaber zu den Konzerten herzlich willkommen. (mm) Konzerte am Sonntag, 23. November, 15.30 Uhr im Stampfisaal Knonau und um 20 Uhr in der Kirche Maschwanden.

Verarbeitung von Schafwolle zu Kelims, gewebte Teppiche aus nomadischer und bäuerlicher Tradition. (Bild zvg.)

«Weben fürs Leben» Kelim-Verkaufsausstellung in Affoltern Im Märtkafi und Galerie, Obere Bahnhofstrasse 7, in Affoltern findet am Sonntag, 7. Dezember, eine grosse Kelim-Verkaufsausstellung statt. Kelims sind gewebte Teppiche aus nomadischer und bäuerlicher Tradition. Der kurdische Südosten der Türkei gehört seit Jahrhunderten zu den Zentren der Kelimweberei. Es war die Arbeit der Frauen im Dorf, die Wolle ihrer Schafe zu verarbeiten. Das Färben der Wolle mit Pflanzenfarben und das Weben der alten Muster waren für die Frauen aber weit mehr als nur eine Handarbeit. Jeder Kelim erzählt mit seinen Motiven und Farbkompositionen eine persönliche Geschichte und ein Stück Überlieferung. Im Jahre 2001 hat ein kleines Hilfswerk aus St. Gallen, fsk – swiss kurdish alliance, die Webwerkstatt Rûnas in Hakkari gegründet, um für junge Frauen aus Flüchtlingsfamilien Arbeitsplätze zu schaffen. Durch den Verkauf der Kelims haben etwa 20 junge Frauen ein bescheidenes gere-

geltes Einkommen, mit dem sie ihre meist grossen Familien unterstützen.

Auf traditionelle Weise gefertigt Es sind vor allem die Grossmütter der jungen Frauen, die den Erinnerungsschatz ihrer alten Kultur bewahrt haben und ihn noch weitergeben können. Das kurdische Volk kämpft um das Überleben seiner Sprache und Kultur. Mit jedem Kelim aus der Werkstatt Rûnas findet ein Stück altes kurdisches Kulturgut den Weg in die Schweiz. Ihre Kelims werden auch heute noch mit grosser Sorgfalt auf traditionelle Weise gefertigt – aus pflanzengefärbter reiner Schafwolle. Die Pflanzen werden von der Bergbevölkerung gesammelt und im Haus verarbeitet, so auch die rote Färberpflanze Krappwurzel (kurdisch Rûnas), die der Werkstatt ihren Namen gegeben hat. Öffnungszeiten: Im Märtkafi am Märtplatz, jeden Samstag von 8 bis 13 Uhr bis und mit 20. Dezember. In der Galerie am Märtplatz, am Sonntag, 7. Dezember, von 10 bis 18 Uhr grosse Ausstellung.

Proben mit der Marimba: Doris Affentranger als Solistin beim Musikverein Maschwanden. (Bild Martin Mullis)


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Dienstag, 18. November 2014

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Zimmern – für einen erneuten Erfolg Die Ratlose-Clique aus Hedingen arbeitet an ihrem neuen Fasnachtswagen und will damit wieder punkten Die Ratlose-Clique aus Hedingen will an ihren letztjährigen Erfolg anknüpfen und zimmert einen Fasnachtswagen, der an den kommenden Umzügen erneut für Aufsehen sorgen soll. ................................................... von werner schneiter Aus der Scheune von Peter Wetli an der Peripherie von Hedingen ertönt eine Fräse. Es wird gehämmert und gezimmert. Rund ein halbes Dutzend Mitglieder der Ratlose-Clique werkelt am Fasnachtswagen, der in der bevorstehenden fünften Jahreszeit an einigen Umzügen zu sehen sein wird – umgebaut nach dem neuen Motto, das die Ratlose-Clique jetzt noch nicht verraten will. Die Mitglieder sind natürlich bei ihrem samstäglichen Tun von etwas Wettkampffieber befallen. Sie wollen natürlich an ihren letztjährigen Erfolg anknüpfen. Mit der «Bäbistube» gewann die Clique beim Umzug der FGU Uerzlikon im Oberamt den ersten Preis. Der Mottowahl geht ein ziemlich aufwändiges Verfahren voraus. «Unsere Mitglieder treffen sich an einem Wochenende zur Mottositzung auf der Biberegg», halten Marcel Sidler und Markus Bürgi fest. Jede und jeder bringt dann eine Idee mit, präsentiert diese. Dann erfolgt ein Auswahlverfahren nach Punkten. Die drei Präsentationen mit den höchsten Punktzahlen kommen eine Runde weiter, dazu die Nummer zwei aus dem Vorjahr. Jede Idee wird dabei mit einem Modell visualisiert. Schliesslich wird die Auswahl auf zwei Motto-Ideen reduziert, die schliesslich den Final bestreiten. In einer Schlussabstimmung wird dann das für die kommende Fasnacht geltende Motto gekürt.

Alle packen an: Mitglieder der Ratlose-Clique beim samstäglichen Wagenbau in Hedingen. (Bild Werner Schneiter) Mit Leidenschaft dabei An 13 Samstagen wird nun dieses Motto mit dem Neubau eines Wagens umgesetzt. Zum 23. Mal – jedes Jahr mit neuem Motto. Alle 13 Mitglieder der Ratlosen-Clique können sich dabei einbringen – auch jene, die keinen handwerklichen Beruf ausüben. Es ist eine heterogene Gesellschaft, die mit Fräsen, Bohrer, Hämmer und Holz um-

geht. Da sind ein Sanitär, ein Koch, eine Tiefbauzeichnerin, ein EDV-Spezialist am Werk, die eines gemeinsam haben: Ihre fasnächtliche Leidenschaft, ihr Herzblut – und ihr Bestreben nach einem Motto, das ausserhalb der Politik liegt. «Politische Themen meiden wir. Wir suchen jeweils ein Thema, das an der Fasnacht nicht zwingend vorkommt, das die Leute begeistert sowie Jung und Alt anspricht»,

sagt Marcel Sidler. Analog zum Wagenbau werden von den Ratlose-Clique-Frauen auch die neuen Fasnachtsgwändli gestrickt, die dem Motto ebenfalls entsprechen. So viel sei verraten: Das für 2015 gewählte Thema hat erneut Potenzial, um vor Umzugsjurys bestehen zu können. Während des jeweiligen Umzugs wird das Motto auf dem Wagen gespielt. Geplant sind Teilnahmen an

den Umzügen von Hedingen, der FGU Uerzlikon, Urdorf, Zug, Baar, Dottikon und Neuheim. Die Ratlose-Clique ist nur während der Fasnachtszeit aktiv; sind die Masken weg, ist Saisonschluss. Danach trifft man sich nur sporadisch, etwa an Geburtstagen. Die Ratlose-Clique sucht neue Mitglieder, weitere leidenschaftliche Fasnächtlerinnen und Fasnächtler. Infos und Kontakt unter www.ratlose-clique.ch.

forum

Wieder eine Kontingentlösung Aus dem Kommentarbereich eines aktuellen Zeitungs-Artikels zur stark steigenden Arbeitslosigkeit: «Ich 42, Informatiker, auf aktuellstem technischen Stand, bis Mitte Jahr noch bei Novartis tätig, nun ersetzt worden durch indische Arbeitskollegen, suche seit drei Monaten erfolglos. Die Stellen werden im ganzen EURaum ausgeschrieben. Die Preise sind mittlerweile unrealistisch tief, und man bekommt sogar Absagen wenn man sich dem Preisniveau anpasst.» Über 80 000 Arbeitslose, die immer jünger werden – eine hohe Zahl schon ausgesteuerter Stellensuchender. Und damit Sozialkosten, die ins Unbezahlbare steigen. Und da aktivie-

ren die grünen und roten Ideologen ihr bewährtes Diffamierungsvokabular und schwafeln im Zusammenhang mit der Ecopop-Initiative von «Menschenverachtung», und die Bildungsbürger beschwören die Gefahr der «Abschottung». Die Lösung des Wahnsinns: Die Freiheiten der Einwohner der Schweiz munter weiter beschränken, Gebühren und Steuern lustig erhöhen und alle in verdichtete Hühnerstall-Hochhäuser pferchen. Die Wirtschaft kann noch billiger produzieren, Gewinne privatisieren und Kosten sozialisieren. Gar nicht zu reden von den Hunderten überflüssiger Beamter aus dem Ausland und dem Familiennachzug.

Den Gipfel des ArgumentationsSchwachsinns aber liefert der ETHBoss mit seiner Technokraten-Lösung von 12 Millionen Einwohnern für die Schweiz. Wir werden wohl um eine Kontingentlösung, wie sie bis 2007 erfolgreich angewendet wurde, nicht herumkommen. Kontingente für die universitäre Forschung, für Spezialisten in der Wirtschaft und für das Gesundheitswesen. Das wars. Nein, noch dies: Wir brauchen keine Nail-Designerinnen aus Rumänien und Bulgarien. Auch sie werden bei der nächsten Wirtschaftsabkühlung auf unseren Geldbörsen liegen. Peter Christ, Mettmenstetten

Auf ein erträgliches Mass zurück Die Initiative ist nicht gegen Ausländer gerichtet und steht nicht für Abschottung, sie will lediglich die Zuwanderung auf ein erträgliches Mass zurückführen wie es dem EU-Durchschnitt entspricht. Die überwiegende Mehrheit der Schweizer Bevölkerung kann durch die exzessive Zuwanderung nur verlieren. Dass die Wirtschaft gerne beliebig viele billige qualifizierte Arbeitskräfte im Ausland sucht, ist nachvollziehbar. Die Kosten für die älteren Arbeitslosen müssen sie ja nicht tragen. Deshalb versuchen die Wachstums-Fetischisten und Initiativ-Gegner mit Schein-Argumenten, Angst und Katastrophenszenarien das Stimmvolk zu

beeinflussen. Offenbar genügt ihnen eine Brutto-Zuwanderung von gegen 100 000 Menschen nicht. Es stellt sich also die Frage: Sind die Menschen für die Wirtschaft da oder die Wirtschaft für die Menschen? Aber warum soll eigentlich eine Begrenzung auf 0,2% – entsprechend zirka 16 000 Netto-Zuwanderungen – fremden- und wirtschaftsfeindlich sein, obwohl sie doppelt so hoch ist wie anlässlich der Abstimmung für die Personenfreizügigkeit prognostiziert? Die Realität zeigt heute, dass sie mehr als das 10-fache beträgt. Aber warum sollte jetzt eine doppelt so hohe Zuwanderung wie prognostiziert katastrophal sein? Wurde bei der Abstimmung von einer Ka-

tastrophe ausgegangen? Oder wurde die prognostizierte Zahl, im Sinne der Wirtschaft, nur zur Stimmungsmache zugunsten der damaligen Abstimmung prognostiziert wie heute die Katastrophe? Man erinnere sich an die Prognose der Steuerausfälle der Unternehmungs-Steuerreform II von Bundesrat Merz, die Steuerausfälle in der zehnfachen Höhe zur Folge hat. Dass sie nicht rückgängig gemacht wurde, nachdem der Fehler entdeckt war, belegt die ursprüngliche Absicht. Haben diese Prognosen System? Ein Schelm, der Böses denkt? Peter Flubacher, Affoltern

Für Tram und Ausbau von Stadelhofen Die glp unterstützt den Beschluss des Kantonsrates über einen Beitrag an den Bau der Tramverbindung Hardbrücke in Zürich-West. Mit dieser neuen Tramverbindung wird das aufstrebende Quartier Zürich-West besser mit der Innenstadt verknüpft. Diese Tramlinie schafft zudem einen direkten Anschluss an den Bahnhof Hardbrücke, was sich positiv auf den Arbeitsweg von vielen Pendlerinnen und Pendlern aus dem Kanton auswirkt.

120 Millionen eine starre SchülerObergrenze von 20 Schülern pro Klasse festlegen, obwohl bereits heute nur durchschnittlich 20,7 Schüler in einer Klasse sitzen. Die Grünliberalen lehnen das ab, da starre Obergrenzen bedeuten, dass beispielsweise eine existierende Klasse auseinandergerissen wird, weil ein neues Kind zugezogen ist und die Klasse nun 21 Schüler umfasst.

Ja zum Gegenvorschlag Bremsendes Nadelöhr Der Bahnhof Stadelhofen ist mit seinen drei Geleisen bezüglich Fahrgästen der siebtgrösste Bahnhof der Schweiz und leider ein bremsendes Nadelöhr in der zürcherischen Verkehrs-Infrastruktur. Die kantonale Volksinitiative «Bahnhof Stadelhofen: pünktlich und zuverlässig» möchte einen Ausbau des Bahnhofs Stadelhofen forcieren und Druck auf den Bund ausüben. Die Grünliberalen forderten mit entsprechenden Vorstössen im Kantonsrat schon vor 10 Jahren den Ausbau. Mit der erfolgreichen Überweisung eines glp-Postulates bestätigte der Kantonsrat 2008 den notwendigen Handlungsbedarf. In diesem Sinne ist für die glp klar, auch Ja zur vorliegenden Volksinitiative zu sagen.

Keine starre Obergrenze Die Klassengrössen-Initiative der EVP will mit Mehrkosten von jährlich

Die glp unterstützt den wesentlich günstigeren Gegenvorschlag, der hundert zusätzliche Vollzeitstellen schafft, mit denen Bildungsdirektion gezielt diejenigen Schulgemeinden unterstützen kann, die grosse Klassen oder schwierige Zusammensetzungen in einzelnen Klassen aufweisen. Hans Wiesner, Kantonsrat glp, Bonstetten

Zuschriften bis 22. November Zuschriften zu den Abstimmungsvorlagen vom 30. November müssen die Redaktion bis kommenden Samstag, 22. November, 12 Uhr, erreichen. Leserbriefe zum Urnengang erscheinen letztmals in der Dienstagausgabe, 25. November.


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10 neue Produkte

Charity und Spektakel

Hedingen: Die Ernst Schweizer AG legt den Nachhaltigkeitsbericht vor. > Seite 13

Albis-Golf lud vergangenen Donnerstagabend zur Schlussfeier nach Wettswil. > Seite 15

Dienstag, 18. November 2014

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Fünf Medaillen Schweizer Meisterschaften: Stefan Meier, Obfelden, ist erfolgreichster Geräteturner. > Seite 21

Weihnachtliches für den festlich gedeckten Tisch Adventsausstellung bei Blumen Schneebeli in Affoltern Das Blumengeschäft Schneebeli an der Unteren Bahnhofstrasse 31 in Affoltern lädt am Freitag, 21., und Samstag, 22. November, zur traditionellen Adventsausstellung ein. Der Pago de Larrainzar reift für zwölf Monate im französischen Eichenfass. (zvg.)

Edle Tropfen müssen nicht teuer sein Empfehlungen von Divino zu den Festtagen Kurze Tage, frühe Dunkelheit und fallende Temperaturen sind untrügliche Zeichen für die Advents- und Vorweihnachtszeit. Einladungen und gemeinsame Stunden mit Freunden und der Familie stehen wieder im Mittelpunkt. An gemütlichen Abenden mit Kerzenlicht und kulinarischen Köstlichkeiten dürfen harmonisch begleitende Weine nicht fehlen. Jetzt im November und Dezember gibt es wahre Schätze zu vernünftigen Preisen. «Es ist völlig unwichtig, ob ein passender Wein zu einem Festtagsmenü gesucht wird, ein rustikaler Racletteabend mit einem trockenen, fruchtigen Wein begleitet werden soll oder ein Wildgericht mit einem runden opulenten Rotwein untermalt wird. Zu den Aufgaben der Weinfachleute gehört nicht nur die Arbeit von der Traubenernte bis zur Flaschenabfüllung, sondern auch die kompetente Beratung der jeweils passenden Weine», erklärt Frank Gradinger, Verkaufschef der Volg Weinkellereien.

Ausbau im Holzfass passt hervorragend zu Wild- und Pilzgerichten und ergänzt ebenso jedes Gericht mit Lamm oder Rindsfilet.

Laudatio Cuvée Assemblage mit Auszeichnung Eine weitere Trouvaille aus dem Hause Volg Weinkellereien ist der Laudio, eine Assemblage aus den Rebsorten Cabernet Dorsa, Gamaret, Pinot Noir. Mit der Auszeichnung «Best of Swiss Wine» darf sich bereits die Nase an einem vielschichtigen Bouquet von schwarzen Johannisbeeren, Pflaumen, Zedernholz und Vanille erfreuen. Und was die Nase erfreut, bleibt dem Gaumen nicht vorenthalten: ein fruchtbetonter Auftakt mit mittlerer Tanninstruktur und einem langen Abgang mit dezenter Barriquearomatik. Ein Rotwein, der Gerichte wie Tagliatelle alla Bolognese, Schweinsfilet im Blätterteig oder Roquefort Käse zu einem wahren Gedicht erstehen lässt.

Malanser Bothmargut Pinot Noir auf Weltniveau

Pago de Larrainzar, ein Spanier mit Parker-Punkten

Das in über 90 Ländern erscheinende Decanter World Wine Magazin hat in diesem Jahr erstmals einen Schweizer Wein ausgezeichnet. Auf Anhieb hat der bisher mit Goldmedaillen verwöhnte Bothmargut die Bronzemedaille auf Weltniveau gewinnen können. Dieser Blauburgunder mit überragender Struktur und traditionellem

Nach einer Traubenlese von Hand in den Weinbergen und einer Auslese im Weinkeller reift dieser Spanier aus dem Navarra-Gebiet nach der Vinifikation für 12 Monate im französischen Eichenfass. Nach der Reifung im Holzfass entsteht die Assemblage aus den Rebsorten Merlot, Cabernet Sauvignon, Tempranillo und Garnacha. Der harmonische Einklang dieser verschiedenen Rebsorten gibt diesem Wein einen geschmeidigen Körper mit feinen Tanninen und einem intensiven, lang anhaltenden Abgang. Die optimale Trinkreife hat der Pago de Larrainzar jetzt erreicht, er kann jedoch gut noch 10 weitere Jahre gelagert werden. Bei einer Serviertemperatur von 18 bis 20 Grad ist dieser Spanier ein exzellenter Begleiter für Rindsfilet im Blätterteig, deftig gefüllte Kalbsbrust, Roastbeef mit Trüffelsauce. Alle drei Weine: Malanser Botmargut Pinot Noir Volg Weinkellereien 2013, Laudatio Cuvée Assemblage Volg Weinkellereien 2012 und Pago de Larrainzar Navarra DO sind bis zum 31. Dezember als äusserst attraktives Festtagsangebot bei 74 Divino-Partnern in den Landi-Filialen erhältlich.

Weinlese in der Ostschweiz. (Bilder zvg.)

Infos unter www.divino.ch.

nachtliche Dekoration aber auch selbst herstellen kann, bietet Blumen Schneebeli wie immer Kerzen, Kugeln und verschiedenes weihnachtliches Zubehör, Tannengrün und Koniferen an. Am Freitag, 21. November, begrüsst das Blumengeschäft Schneebeli von 8 bis 21 Uhr, am Samstag, 22. No-

vember, von 8 bis 18 Uhr. Somit kann man den Feierabend in adventlicher Stimmung ausklingen lassen. Wer einen kleinen Hunger verspürt, darf diesen mit einem Teller Suppe oder einem Hotdog stillen. pd.) Infos unter www.blumenschneebeli.ch.

Dieses Jahr wird dem gedeckten Tisch besondere Beachtung geschenkt. Er kann mit einem Kerzengesteck, einem wunderschönen Adventskranz oder einer speziell ausgarnierten Pflanze dekoriert werden. Die Kerzen zu den Arrangements werden von Hand in der Schweiz hergestellt und erfreuen sich immer grösserer Beliebtheit, da sie wunderbar brennen. Jedes Werkstück besticht durch seine Einmaligkeit und wird durch die Adventszeit erfreuen. Damit man die weih- Das Team von Blumen Schneebeli lädt zur Adventsausstellung. (Bild zvg.)

Vielfalt im Glas Adventsausstellung im Atelier Unverblümt in Mettmenstetten Natürliche Materialien im Glas: Das ist der «Renner» der Adventsausstellung im Atelier Unverblümt in Mettmenstetten, die erstmals an zwei Tagen stattfindet: Freitag und Samstag, 21./22. November. «Alle Kreationen sind das Resultat von Handarbeit – wir kaufen nichts Fertiges», betont Unverblümt-Inhaberin

Isabella Gut-Randegger. Fleissige Frauen «komponieren» im kleinen Laden an der Bahnhofstrasse 12 in Mettmenstetten mit natürlichem Material und viel Fantasie Gestecke und Arrangements für die bevorstehende Adventszeit – eine beeindruckende Vielfalt. Im Trend liegt dieses Jahr Glas. Es sind grössere und kleinere Vasen, die mit den verschiedensten natürlichen Materialien «abgefüllt» werden, auch mit Kerzen und Engeln – und sogar

mit Glas verzierte Adventskränze werden angeboten. Ein Teil des Materials stammt dieses Jahr aus Südafrika. Es sind unter anderem Flechten, Samen und Eukalyptusfrüchte. Isabelle Gut bezieht das von einem Lieferanten, der aus Südafrika importiert und so mithilft, vor Ort Arbeitsplätze zu sichern. Zu den Klassikern im Atelier Unverblümt zählen weiterhin die Orchideen, die zu Gestecken gebunden werden. Für Weihnachtsgeschenke liefert Isabella Gut eine Idee: ein Blumen-Abonnement. Wie ihre Ideen umgesetzt werden, offenbart sich an der Adventsausstellung, die auch dank eines Festzeltes von Dani Bill zum Verweilen einlädt. Dort gibt es – wie jedes Jahr – heisse Schoggi mit Rum und Schlagrahm und Kuchen. (-ter.) Adventsausstellung im Atelier Unverblümt, Mettmenstetten. Freitag, 21. November, 14 bis 21 Uhr;

Formen mit Geschick und Fantasie, weihnachtliche Kreationen, von links: Maja Müller, Corinne Roos und Inhaberin Isabella Gut-Randegger. Nicht im Bild: Vreni Suter. (Bild Werner Schneiter)

Samstag, 22. November, 8 bis 15 Uhr.


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Grosses Engagement für Kunden und Mitarbeiter Die Ernst Schweizer AG legt den Nachhaltigkeitsbericht vor

«Es macht mir Freude, schöne Sachen zu verkaufen.» Jarka Foster vor ihrem Atelier und Geschenkeladen «EinzigARTig» in Hedingen. (Bild Thomas Stöckli)

«Bei mir ist alles handgemacht» Weihnachtsausstellung bei Jarka Foster Ihre Leidenschaft ist das Töpfern. In ihrem Geschenkeladen «EinzigARTig» in Hedingen vermittelt Jarka Foster allerdings auch Kunsthandwerk von anderen Frauen. Am Freitag und Samstag lädt sie zum Apéro. «Ich kenne viele Frauen, die nicht wissen, wie sie ihre Werke bekannt machen können», sagt Jarka Foster. So entstand die Idee, ein kleines Atelier mit einem Geschenkeladen zu verbinden. Die passenden Räumlichkeiten entdeckte sie gegenüber der Post in Hedingen.

Vielfalt an Ämtler Kunsthandwerk Im Ladenteil von «EinzigARTig» findet sich eine Vielfalt an Ämtler Kunsthandwerk: Glasjuwelen von Martina Schneiter und Scherenschnitte von Estrellita Fauquex etwa, dazu Malerei, Textiles sowie Kreationen aus Holz und Metall. Eine Technik, die man sonst kaum noch sieht, ist das Klöppeln, für Kinder finden sich Hampelmänner und gross ist aktuell die Auswahl an Weihnachtsschmuck. «Alles ist handgemacht», versichert Jarka Foster, «‹Made in China› findet man bei mir nicht.»

«Am liebsten arbeite ich mit Ton, der für sich schön ist» Wenn sie nicht gerade Kundschaft berät, wirkt Jarka Foster im Atelier-Teil von «EinzigARTig». Besonders gefragt sind ihre Töpfe, Schalen und Kerzenständer, aber auch Engelfiguren und Herzen sowie Kugeln und Stelen für den Garten laufen gut. Die Affoltemerin beherrscht verschiedene Techniken und experimentiert auch gerne damit. Glasuren haben es ihr allerdings nicht besonders angetan: «Am liebsten arbeite ich mit Ton, der für sich schön ist.» Gebrannt werden die Objekte dann im eigenen Ofen zu Hause in Affoltern. «Eigentlich bin ich Ingenieurin», verrät Jarka Foster und lächelt. Das Keramik-Handwerk hat sie sich in verschiedenen Kursen in der Schweiz angeeignet, weiter war sie wochenlang bei Keramikern in Tschechien. Wer sich für das Handwerk interessiere, dürfe ihr auch gerne etwas zuschauen, sagt sie. (tst.)

«EinzigARTig», Atelier und Geschenkeladen, Affolternstrasse 12 (vis-à-vis Post), Hedingen. Weihnachtsausstellung mit Apéro am Freitag,

Die Ernst Schweizer AG, Metallbau, führte im Berichtsjahr zehn Produkte am Markt ein und setzte wichtige Produktverbesserungen und CE-Konformitätsprüfungen um. Die durchgeführten Kundenbefragungen zeigten positive Ergebnisse. Mit der Übernahme der Doma Solartechnik GmbH und dem Zukauf des PV-Montagesystems Flachdach VivatFix wurden wichtige Investitionen in die Zukunft getätigt. Der Umsatzrückgang liegt darin begründet, dass durch die tiefe Auslastung der Betriebsertrag im ersten Tertial in drei Geschäftsbereichen zu gering war. Hinzu kam der Einbruch des europäischen Marktes für gebäudeintegrierte Fotovoltaik-Anlagen in der zweiten Jahreshälfte, mit negativen Auswirkungen auf den Absatz des PVMontagesystems Indach Solrif. Mit der Wahl von Samuel Schweizer, Sohn der Inhaberfamilie, und Dr. Barbara Haering als neue Mitglieder im Verwaltungsrat erfolgte ein weiterer Schritt zur Sicherung der Kontinuität im nachhaltig geführten Unternehmen. Die Anzahl Mitarbeiter verringerte sich um 15 auf 611 Personen, was auf natürliche Fluktuation zurückzuführen ist. Der Plan zur Arbeits-

Die berufliche Bildung nimmt bei der Ernst Schweizer AG seit jeher einen hohen Stellenwert ein. Zurzeit werden 46 Lernende in zehn Berufen ausgebildet. (zvg.) platzsicherung, der 2013 zur Anwendung kam, sieht neben einer verstärkten Marktaktivität auch interne Stellenwechsel sowie Unterhaltsarbeiten und Kurzarbeit vor. Es wurden keine wirtschaftlich begründeten Kündigungen ausgesprochen.

Umwelt und Wirtschaftlichkeit Der geringe Aluminiumverbrauch aufgrund des Rückgangs bei den PV-Montagesystemen wirkte sich positiv auf die Gesamt-Umwelteffizienz aus (2013: 3,7 Franken/1000 Umweltbelastungspunkte). Der Stromverbrauch sank um 11 %. 2013 investierte das Unternehmen 4 Mio. Franken in die Weiterentwicklung, allem voran in Projekte zur Steigerung der Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit. Der Eigenkapitalanteil betrug Ende Jahr solide 49 %. Im elften Nachhaltigkeitsbericht muss Schwei-

zer ein Betriebsergebnis (Ebit) von – 1,7 % publizieren.

Schwierige Lage im Solar-Markt Die drei Geschäftsbereiche Fassaden, Holz/Metall-Systeme sowie Fenster und Briefkästen werden sich mit Innovationen, professioneller Kundenbetreuung und aktiver Marktbearbeitung positiv entwickeln. Die anhaltend schwierige Lage im SolarenergieMarkt in Europa beeinflusst weiterhin den Bereich Sonnenenergie-Systeme. Basierend auf ihrer langfristig ausgelegten Strategie hält Schweizer an der Ausrichtung mit vier Geschäftsbereichen und einem breiten Sortiment an energieeffizienten Produkten sowie Produkten zur Nutzung der Sonnenenergie fest. Dies nicht zuletzt auch im Hinblick auf die Erhaltung der Arbeitsplätze, ein zentrales Anliegen des Familienunternehmens. (pd.)

Kraft und Ausdauer auf hohem Niveau erhalten Der Nutzen von Krafttraining wird oft unterschätzt

21. November, 14 bis 20 Uhr und Samstag, 22. November, 10 bis 16 Uhr.

Energiesystem, Lichtwesen und Engel Meditationsabende in Mettmenstetten Das Energiesystem stärken: Mit heilenden Licht- und Farbenergien aus den geistigen Ebenen und den nährenden Energien aus der Mutter Erde werden das Energiesystem als Ganzes und auch die verschiedenen Bewusstseinsebenen, die Chakras gestärkt und harmonisiert – sodass das eigene lichtvolle Potenzial immer mehr zum Ausdruck und zum Strahlen kommt. Der Meditationsabend «Energiesystem stärken» findet am Freitag, 28. November, von 19.15 bis 21.15 Uhr in Mettmenstetten statt. Lichtwesen und Engel umgeben die Menschen stets, sie begleiten und unterstützen sie - sie stärken und nähren mit ihren wunderbaren Heilenergien und mit Inspirationen. In geführten Meditationen öffnen sich die Teilnehmenden für die Gegenwart und die heilenden Energien und Impulse dieser lichtvollen, strahlenden Wesen. Der Meditationsabend «Lichtwesen und Engel» findet am Donnerstag, 4. Dezember, um 19.15 bis 21.15 Uhr in Mettmenstetten statt. Heidi Bleiker ist Spirituelle Lehrerin und Psychologin, Shiatsu- und Stimmgabeln-Klang-Therapeutin und leitet Meditations-Kurse und fortlaufende Meditations-Gruppen für Be-

Schweizer führte 2013 zehn Produkteneuheiten ein, erhöhte die Kundenzufriedenheit und erwirtschaftete einen Betriebsertrag von 129 Mio. Franken. Die tiefe Auslastung während des ersten Halbjahres und der Markteinbruch in Europa bei der Fotovoltaik im 2. Halbjahr führten zu einem Umsatzrückgang.

«Ausdauer», lautet zumeist die Antwort auf die Frage, welches Training das Wichtigste sei, das Ausdauer- oder das Krafttraining? Ohne das Ausdauertraining in seinem Wert schmälern zu wollen, wird das Krafttraining in seinem Wert völlig unterschätzt. Der Muskel ist das Erfolgsorgan. Aus leistungsphysiologischer Sicht dient das Herz den Muskeln lediglich als Energielieferant. Je schwächer der Muskel, umso weniger Energie wird benötigt und umso schwächer wird auch das Herz. Kurz gesagt: Ohne Muskeln keine Bewegung, ohne Bewegung kein gesundes und leistungsfähiges Herz. Weiter verbessern starke Muskeln die Haltung. Wenn die sogenannte Haltungsschwäche die Ursache für die Mehrzahl der Rückenprobleme darstellt, so ist in Bezug auf die Haltung die gemeinte Schwäche eine Schwäche der Muskeln. Nur kräftige Muskeln puffern die Stösse auf die Bandscheiben im Alltag und stützen die Wirbelsäule in ihrer physiologischen Form.

Gut für Knochen und Gelenke Heidi Bleiker. (Bild zvg.) wusstseinsentwicklung und spirituelles Wachstum. Die beiden Meditationsabende können unabhängig voneinander besucht werden. Geplant ist auch eine neue aufbauende, fortlaufende Meditations-Gruppe, Interessierte können sich gerne melden. Infos und Anmeldung unter Telefon 044 767 15 34. www.heidi-bleiker.ch.

Der Muskel schützt und schont auch die Gelenke. Je schwächer der Muskel, umso grösser wird das Spiel im Gelenk. Hat das Gelenk Spiel, schlägt es, bis es ausgeschlagen ist. Nur ein starker Muskel umspannt das Gelenk und hält es fest zusammen. Durch das geringe Spiel im Gelenk wird der Verschleiss vermindert und die Gelenke bleiben gesund. Gesunde und leistungsfähige Gelenke sind die Voraussetzung für schmerzfreies Bewegen. Ausreichende Bewegung wiederum

Milon Kraft-Cirle im Gymfit. (Bild zvg.) sorgt für ein gesundes und leistungsfähiges Herz. Muskelarbeit erhöht die Knochendichte. Ohne den Zug der Muskeln fehlt den Knochen der Auftrag, ihre Dichte zu erhöhen. Sie werden spröde und brüchig. Damit schützen starke Muskeln nicht nur die Gelenke, sondern sie fördern und erhalten auch die Knochenstruktur. Eine kräftige Muskulatur verbessert die Koordination. So wird durch kräftige Muskeln die Trittsicherheit erhöht und Unfälle werden reduziert. Dass Menschen mit einer höheren Beinkraft statistisch gesehen älter werden, ist auf diesen Umstand zurückzuführen, denn insbesondere Oberschenkelhalsbrüche stellen für Menschen in hohem Alter ein ernst zu nehmendes Risiko dar.

Schutz gegen Fettleibigkeit Muskeln beugen dem Übergewicht vor, denn der Muskel benötigt Ener-

gie. Ob die Muskeln gebraucht werden oder nicht, ein Kilo Muskulatur benötigt am Tag als Faustregel 100 kcal. Weil die Menschen mit zunehmendem Alter an Muskulatur verlieren, sinkt ihr Grundumsatz, sodass die zugeführten Kalorien als Körperfett gespeichert werden. Ein starkes und leistungsfähiges Muskelkorsett ist daher der beste Schutz gegen Fettleibigkeit. Wer ist nun immer noch sicher, dass das Ausdauertraining das wichtigste Training ist, für einen Menschen, der älter wird? Dem Ausdauertraining sei sein Wert belassen, aber daneben ist das Krafttraining kräftig aufzuwerten. Eine der besten Möglichkeiten, Kraft und seine Ausdauer auf hohem Niveau zu erhalten, ist der Milon-Zirkel im Gymfit Affoltern. Es lohnt sich, dieses zeitoptimierte Krafttraining mit einem Probetraining zu testen. (pd.) Terminvereinbarung Tel. 044 761 77 74 oder www.gymfit-affoltern.ch


Vermischtes

Dienstag, 18. November 2014

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Fünfliber-Farmer trifft Kettensägen-Rocker Charity und Spektakel: Albis-Golf lud vergangenen Donnerstagabend zur Schlussfeier nach Wettswil Mit 25 Abschlagmatten ist AlbisGolf 1994 gestartet, daraus hat sich eine Driving Range mit allem Drum und Dran entwickelt. Am Donnerstag wurde das Jubiläumsjahr im «Mühligolf» feierlich abgeschlossen. ................................................... von thomas stöckli Zum Intro von «Hells Bells» öffnet sich die Klappe des Show-Anhängers. Disco-Nebel quillt heraus, und Toni Flückiger greift sich seine Kettensäge erst wie eine Gitarre. Dann macht er sich an einem Klotz Weymouthsföhre zu schaffen. Die Schnitte sitzen und noch ehe der AC/DC-Song zu Ende ist, erkennt man bereits den schlägerschwingenden Golfspieler. Der Auftritt des mehrfachen Schweizer Meisters im Kettensägenschnitzen ist die grosse Überraschung an der Feier, mit welcher Albis-Golf das Jubiläumsjahr abschliesst. 20 Jahre ist es nämlich mittlerweile her, seit René Bär zum «Fünfliber-Farmer» wurde. Den Übernamen hat er vom Ballautomaten, der für ein Fünf-FrankenStück 24 Bälle ausspuckte. «Meine Eltern und ich sind mit einem kleinen Kässeli unter dem Vordach gesessen und haben Münz gewechselt», erinnert er sich.

Charity-Aktion bringt 6000 Franken Die Fünfliber wurden dann stets investiert. Zu den ursprünglichen 25 Abschlagsmatten kamen die Bar mit Holzofen, ein Putting-Green, Überdachungen und weitere Bauten hinzu.

Eine Skulptur nimmt Gestalt an:

Toni Flückiger lässt seine Kettensäge ...

Checkübergabe der Charity-Aktion. Von links: Maggie Knobel (Eleonorenstiftung), Thomas Albrecht (Meilihof), Peter Bruggmann (Albis Golf), Felix Brun (Meilihof), René Bär (Albis Golf) und Bettina Berger (RGZ). (Bilder Thomas Stöckli)

... zu «Hells Bells» aufheulen, ehe er ...

... mit dem Winkelschleifer vollendet.

Und mittlerweile hilft ein fünfköpfiges Golfpro-Team Anfängern wie auch Fortgeschrittenen, ihr Golfspiel zu verbessern. Zur Schlussfeier eingeladen waren unter anderem Kunden, die im Jubilä-

lich in der Charity-Aktion «Eine handvoll Spenden» berücksichtigt. «Peter Bruggmann und ich haben zusammen 80 000 Tees gesponsert und zur Verfügung gestellt», so René Bär. Die Kunden durften sich bedienen und im Ge-

genzug etwas spenden. So kamen immerhin 6000 Franken zusammen – je 2000 für jede der drei berücksichtigten Institutionen.

umsjahr mit ihren Turnierergebnissen brilliert haben. Dazu auch Vertreter der RGZ Stiftung Stallikon, der Eleonorenstiftung (Kinderspital Zürich) und vom Wohnhuus Meilihof in Ebertswil. Diese drei Institutionen wurden näm-

Infos unter www.albis-golf.ch.

SwissBioColostrum AG erhält Bio-Suisse-Förderpreis

Traumautos probefahren

Auszeichnung für zwei Unternehmer aus Rifferswil

Cadillac ist das Sinnbild für luxuriöses automobiles Dahingleiten nach amerikanischem Muster. Die neuen Modelle könnens jedoch auch sportlich und sind dank mordernster Motorentechnologie vergleichsweise genügsam im Verbrauch.

Die beiden Ämtler Unternehmer Gian-Carlo Keller und Marc-René Paravicini gewinnen mit ihrer vor sechs Jahren gegründeten Firma SwissBioColostrum AG den Grand Prix Bio Suisse 2014. Das Preisgeld in der Höhe von 10 000 Franken gilt als Anerkennung für die Förderung eines vergessenen Naturheilmittels und dies in Bio-Knospe-Qualität.

Milch, sondern vor allem unentbehrliche Schutzstoffe, wie sie nirgends sonst in der Natur vorkommen. Diese sind für das Neugeborene überlebenswichtig und Erwachsene profitieren gleichermassen. Da die heutigen Milchtiere davon zu viel erzeugen, kann der Überschuss verarbeitet werden. So liefert eine Kuh pro Jahr etwa 5 Liter von dem wertvollen «Gold der Kuh», wie das Colostrum von den Herstellern auch wertschätzend genannt wird. Dieses wird von den Firmengründern selber getrocknet, veredelt und unter dem Markennamen QuraDea über den Drogeriefachhandel, Naturheilpraktiker und Ärzte in der Schweiz und der EU verkauft. Mit dem gewonnenen Preisgeld möchten die beiden Unternehmer ihr Projekt einer erweiterten Biokosmetik-Linie realisieren. Der steigenden Nachfrage nach Colostrum Produkten, auch aus Asien, sehen die beiden Rifferswiler zufrieden entgegen. Künftig werden wohl immer mehr KnospeMilchbauern ihr Entgegennahme der Auszeichnung, von links: Marc-René Paravicini, Jo Lang, Präsident der Jury, und Colostrum liefern können. (pd.) Gian-Carlo Keller. (Bild zvg.) Als erster und einziger Schweizer Hersteller von hochwertigen ColostrumErzeugnissen hat sich die Firma SwissBioColostrum AG in den vergangenen Jahren etabliert und dem unbekannten Naturprodukt zum Durchbruch verholfen. 50 Knospe- und DemeterBauern stehen derzeit unter Vertrag und liefern jährlich über 2000 kg Biemstmilch. Diese Immunmilch ist die erste Milch nach der Geburt bei Säugetieren und Mensch. Sie enthält nicht nur die wichtigen Nährstoffe der

Cadillac-Testfahrten bei Albis-Golf, Wettswil se zufährt», erklärt Keller. Konkret war es der Randstein in der engen Quartierstrasse. Die Geschwindigkeit wird wie bei einem Kampfjet direkt auf die Windschutzscheibe projiziert. «Headup-Display» nennt sich das. Beim vehementen Druck aufs Gaspedal stürmt der Cadillac aus tiefen Drehzahlen jedoch nicht ganz so druckvoll davon, wie es die Leistungsdaten (276 PS) suggerieren. Unter der Haube ist aus Verbrauchs- und Emissionsgründen lediglich ein Zweiliter-Turbobenziner eingebaut. Kommt der jedoch in Schwung, gibts kein Halten mehr. Viel Spass macht auch das Cruisen innerhalb der Schweizer Tempolimiten. Gediegen, mit kaum hörbarem Triebwerk, umgeben von edel verarbeiteten Materialien und einem Sound-System, dass sich hören lassen kann. Wer es auch mal versuchen möchte: Am kommenden Wochenende, 22. und 23. November, jeweils von 9 bis 16 Uhr, stellt Kurt Huber einige Cadillac-Testfahrzeuge (SRX, CTS und ATS) bei der Albis-Golf-Driving-Range in Wettswil (gleich neben der Autobahnausfahrt) aus, die probegefahren werden können. Kurze Voranmeldung auf cadillactotal.ch ist erwünscht. (map.)

Plötzlich beginnt der Motor des Cadillac Sedan CTS anzulaufen – ohne dass jemand drinsitzt! Stefanie Keller, Autoassistentin im Bonstetter Sportcar Center von Kurt Huber, lächelt verschmitzt über das Zusammenzucken des Schreibenden und hält triumphierend die Fernbedienung des Autos in die Höhe. Jetzt einfach reinsitzen und abfahren, geht jedoch nicht. Zur Bestätigung, dass jemand am Steuer sitzt, muss auch noch der Startknopf im Auto gedrückt und der Schalthebel auf «D» oder «R» gestellt werden. Erst dann setzt sich das elegante Fahrzeug in Bewegung. Bis es jedoch so weit ist, sollten Sitz, Lenkrad und Rückspiegel in die passende Position gebracht werden – selbstverständlich alles elektrisch. Ausgestattet mit allen erdenklichen Assistenzsystemen gehört das Fahren mit dem Cadillac zum Beeindruckendsten, was die vielfältige Welt des Automobils derzeit zu bieten hat. Plötzlich beginnt der Sitz leicht zu vibrieren. «Das ist das Warnsystem, wenn man sehr nahe entlang oder auf Hindernis- Der Cadillac Sedan CTS mit Heckantrieb. (Bild Martin Platter)


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wir gratulieren

Antonia Nardone.

Luigi Lore’ am Cembalo. (Bilder zvg.)

Auf zwei Tastaturen Orgel und Cembalo zum Ewigkeitssonntag Antonia Nardone und Luigi Lore’ spielen am Sonntag, 23. November, um 17 Uhr, das traditionelle Konzert zum Ewigkeitssonntag in der Friedhofkapelle Affoltern. Auf dem Programm stehen Werke von Ballico, Frescobaldi, Petzold, Monti, Bach-Marcello und Estermann. Das Spielen auf zwei Tasteninstrumenten in Abwechslung war in der Zeit zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert die gewöhnliche Praxis. Die zwei Musiker traten in einer Art «Zweikampf» auf, wobei sie dem Publikum ihre Fähigkeiten durch eine Kombination von virtuosen Stellen und cantabile Passagen vorstellten. Gleichzeitig entwickelte sich die Idee, dass die Concerti von einem einzigen Tasteninstrument (Cembalo oder Orgel) – so wie bei den Soloinstrumenten – mit dem Orchester durchgeführt werden sollten. Dabei wurden die Stücke ad hoc für einen einzigen Spieler überarbeitet.

Fantasie lässt durch die Musik fliegen Das Programm fasst zeitgenössische Komponisten mit – man könnte es so sagen – ihren jeweiligen «Vätern» zusammen. Diese inspirierten unsere Zeitgenossen zu diesem klassischen kompositorischen Stil, welchen sie jedoch unter einem modernen Gesichtspunkt einsetzten. Wie es im Titel steht, ist das Concerto ein ganz besonderer Schwerpunkt dieses Programms.

Beginn und Ende dieses Musikabends bilden zwei Concerti des jungen Komponisten Mirko Ballico (geb. 1976). Beide Werke, Concerto in F-Dur und Concerto su «O capo insanguinato» («O Haupt voll Blut und Wunden») sind im Barockstil komponiert. Umrahmt von diesen zwei wunderbaren und filigranen dreiteiligen Werken, werden die engelhaften Klänge einer Toccata von Girolamo Frescobaldi (1583-1643) und eines Concerto von Christian Petzold (1677-1733) unsere Seelen beflügeln. Als eine Art Erleuchtung steht dann ein zeitgenössisches CembaloStück von Ezio Monti im Mittelpunkt des Abends: Lucida Sidera (leuchtende Sterne). Diesem spannenden Stück folgt das berühmte Concerto in d-Moll von Alessandro Marcello, von dem J.S. Bach eine Fassung für Solo-Tasteninstrumenten überarbeitet hat. Als eine Antwort zur Toccata von Frescobaldi werden die «Capricci» vom zeitgenössischen Komponisten aus Österreich Kurt Estermann gespielt. Es handelt sich um eine Sammlung von «launischen» Stücken (das ist die Bedeutung von Capriccio), die einen modernen Stil, jedoch den gleichen Geschmack wie vor 400 Jahren, aufweisen. Gemeinsam mit Antonia Nardone (Orgel) und Luigi Lore’ (Cembalo, Italien) heisst die reformierte Kirche Affoltern alle willkommen zu diesem Konzert mit zwei Tastaturen ... auf den zauberhaften Flügeln der Musik. Konzert zum Ewigkeitssonntag: Sonntag, 23. November, 17 Uhr, Friedhofkapelle Affoltern. Eintritt frei, Kollekte.

«Lass uns zusammen einen Film machen» «Chrigu» – Kino in der Kirche Bonstetten Der Film erzählt die Geschichte von Christian Ziörjen (1982-2005), bei dem im Alter von 21 Jahren im Nacken ein Tumor im fortgeschrittenen Stadium entdeckt wird. Seither kämpft Chrigu um sein Leben. Zusammen mit Jan Gassmann, seinem Freund, entschliesst er sich, einen Film zu drehen. Die 90-minütige Dokumentation porträtiert ihn mit seinen engsten Freunden und der Familie. Der Umgang mit der tödlichen Krankheit wird mit harten Schnitten dargestellt, aufgelockert durch Zwischenschnitte aus glücklichen Tagen, Partys und Konzerten. Untermalt wird der Film mit Musik der Hip-Hop-Band «Mundartisten», Chrigus Freunde. Im Angesicht des Todes betonen der Film und seine Darsteller den Wert des Lebens umso intensiver.

Tumor im Nacken: «Chrigu» dokumentiert den Kampf ums Leben. (Bild zvg.) «Lass uns zusammen einen Film machen», sagt Chrigu zu Jan. «Ich steige dann irgendwann aus.» Und, dass es ein lustiger Film werden solle ... (pd.) «Chrigu» am Freitag, 21. November, 20 Uhr in der ref. Kirche Bonstetten (Eintritt frei, ab 12 Jahren).

Ein Krokodil in Grossmutters Garten! Die Kasperlibühne Zipfelmütze ist zu Besuch im Familienzentrum Bezirk Affoltern. Zum Glück hilft Kasperli dem furchtsamen Polizist Nötzli das entlaufene Krokodil in Grossmutters Garten wieder einzufangen. Am Samstag, 22. November, um 15 Uhr (Türöffnung 14.30 Uhr) werden die grossen und kleinen Besucher auch dieses Jahr in die Kasperliwelt entführt.

Nach dem zauberhaften Stück «Die Grossmutter und das Krokodil» für 4- bis 6-Jährige sind alle zum Krokodil-Bastelspass unter kompetenter Betreuung eingeladen. Während die Kleinen kreativ und fleissig sind, haben die erwachsenen Gäste Zeit für eine gemütliche Pause bei Kaffee und Kuchen im Kafi mit Spielzimmer oder Gelegenheit, ungestört in der Kleiderbörse «Hosechnopf» zu stöbern. (pd.) Infos: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.


Veranstaltungen

Dienstag, 18. November 2014

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Ein persönliches Unikat Geschenke kaufen und herstellen Kerzenziehen auf dem Bauspielplatz

Kerzenzieh- und Weihnachtsmarkt-Wochenende in Hausen

Die Tage werden immer kürzer, in den Geschäften stapelt sich das Weihnachtsangebot und zu Hause kommt langsam die Frage auf, was machen wir dieses Jahr für Geschenke? Was geht einfach mit Kindern? Hier ein kreativer Vorschlag: Im Gemeinschaftszentrum Bauspielplatz findet das alljährliche Kerzenziehen statt. Es besteht seit mehr 20 Jahren und findet jedes Jahr grossen Anklang. Zur Auswahl stehen Töpfe mit fein duftendem Bienenwachs oder mit fünf verschiedenfarbigen Paraffin-Stearinen-Wachs. Nach dem Ziehen kann man die Kerzen noch nach eigener Fantasie verzieren und gestalten. Dazu stehen

Schon bald feiert die beliebte, vorweihnachtliche Tradition in Hausen ihren runden Geburtstag. In diesem Jahr ist es zum 39. Mal, dass in Hausen, jeweils am ersten Advent, Kerzen gezogen werden.

fachkundige Frauen und Männer mit Rat und Tat zur Seite. Sie zeigen verschiedene Einschnitt-Techniken oder andere Dekorationsverfahren. Jede Kerze wird so zu einem wunderbaren Kunstwerk. Ein persönliches Unikat auch als Weihnachtsgeschenk. Das Kerzenziehen ist ab ca. vier Jahren (in Begleitung eines Erwachsenen) geeignet, da es doch Zeit und Ausdauer braucht. Neu ist am Donnerstagabend bis 19 Uhr geöffnet. An diesem Abend werden in der Kaffeestube zusätzlich Hot Dogs angeboten, welche von den Jugendlichen aus dem Jugendtreff zubereitet werden. Am Freitagabend von 18 bis 22 Uhr ist das Kerzenziehen nur für Erwachsene reserviert, um in Ruhe und ohne Kinder bei Musik entspannen und sich auf die schöne Vorweihnachtszeit einzustimmen zu können. Dazu gibt es leckere Kürbissuppe und hausgemachten Glühwein. Da Kerzenziehen Zeit und Ausdauer braucht, ist eine Kaffeestube eingerichtet, wo man sich mit Getränken und Kuchen stärken kann. (tb) Kerzenziehen vom 19. bis 23. November, Bauspielplatz Affoltern. Mittwoch 14 bis 17.30 Uhr, Donnerstag 16 bis 19 Uhr, Freitag 18 bis 22 Uhr (nur für Erwachsene), Samstag 13 bis 17 Uhr, Sonntag

Individuelle Kunstwerke. (Bild zvg.)

11 bis 16 Uhr. Infos: www.bauspielplatz.ch.

In der Scheune im Chratz, nahe der reformierten Kirche, sind alle willkommen! Beim Kerzenziehen kann in kurzer Zeit ein gediegenes Geschenk selber hergestellt und bei dieser kreativen Tätigkeit können auch neue Kontakte geknüpft werden. Diese beschauliche Tätigkeit ist geeignet für Jung und Alt – generationenüberschreitend. Es ist angebracht, sich am Sonntag genügend Zeit für den gemütlichen Weihnachtsmarkt zu nehmen! Der heimelige Gemeindesaal versprüht eine wohltuend, friedliche Atmosphäre. An mehr als zwanzig Verkaufsständen findet man Geschenk-Ideen für Kinder, Verwandte, Freunde, aber auch für sich selbst. Nach wie vor ein grosser Anziehungsmagnet ist das Spaghetti-Essen, das in diesem Jahr schon zum 23. Mal vom Frauenverein Hausen-Ebertswil organisiert wird. Das festlich bestückte Kuchen-Buffet lässt nicht nur Kinderherzen höherschlagen. Kaffee und

20 Jahre Adventsfenster Ein Adventsmarkt zum Jubiläum in Maschwanden

Generationenüberschreitendes Vergnügen: Kerzen ziehen. (Bild zvg.) feinen Zopf gibt es schon ab 10.30 Uhr. Für Kinder ab drei Jahren hat die Leiterin der Vor-Spielgruppe «s’chline Wärchstättli» weihnachtliche BastelIdeen vorbereitet. Sehr beliebt dabei ist auch das Verzieren von Lebkuchen. Wer am Stand der «Gruppe Welt» Waren aus fairem Handel einkauft, wird umfassend über das Projekt «Baumwolle in Benin» informiert. Sowohl der Reinerlös des Kerzenziehens als auch des Spaghetti-Essens ist für das Bio-Baumwoll-Projekt im westafri-

kanischen Benin bestimmt. Das Helvetas-Projekt fördert den Anbau von Biobaumwolle in diesem Land und hat zum Ziel, eine geschlossene und faire Produktionskette, die vom Baumwollfeld bis zum fertigen Bekleidungsstück in den Verkaufsläden reicht, aufzubauen. (ps) Kerzenziehen vom 28. bis 30. November, Freitag 15 bis 18 Uhr, Samstag, 10 bis 18 Uhr, und Sonntag, 10 bis 17 Uhr, Chratz-Scheune, Hausen. Weihnachtsmarkt mit Spaghettiessen am Sonntag, 30. November, 10 bis 17 Uhr, Gemeindesaal, Hausen.

St. Nikolaus zündet die Lichter an

Am 22. November ist was los in Maschwanden! Der Platz rund um das Pfarrhaus verwandelt sich an diesem Tag in einen stimmungsvollen Adventsmarkt. An 16 Ständen werden verschiedenste Waren angeboten.

Feier auf dem Rössliplatz, Mettmenstetten

Von gestrickt über genäht, von Köstlichkeiten aus der Küche bis zum Kunsthandwerk sorgt ein breites Sortiment von fast ausschliesslich Maschwander Marktbetreibern dafür, dass für jeden etwas Interessantes dabei ist. Während der Duft von Glühwein lockt, ist auch für die Gaumenfreude gesorgt mit Raclette oder leckeren Süssigkeiten. Sollte es trotzdem zu kalten Händen oder Füssen kommen, so kann man sich in der Pfarrhaus-Kaffeestube bestens aufwärmen. Der Frauenverein Maschwanden will mit diesem Anlass

St. Nikolaus zündet die Lichter am Christbaum vor dem Gemeindehaus an; der grosse Tannenbaum wird jedes Jahr vom Gewerbeverein gespendet. Die kleine Feier wird vom Musikverein des Dorfes umrahmt und St. Nikolaus erzählt den Kindern eine Geschichte. Wir schenken Glühwein und Punsch aus und es gibt Feines zum Knabbern.

Am Samstag, 29. November, abends um 17.15 Uhr, kommen St. Nikolaus und Schmutzli auf den Rössliplatz Mettmenstetten. Alle sind herzlich willkommen!

Breites Sortiment von fast ausschliesslich Maschwander Handarbeit. (Bild zvg.) sein 20-Jahre-Jubiläum der Adventsfenster gebührend und in stilvollem Rahmen feiern. (pd.)

Weihnachtsmarkt am Samstag, 22. November, 14 bis 20 Uhr beim Pfarrhaus, Maschwanden. Parkplätze bei der Kirche.

Adventszauber in Bonstetten Am Mittwoch, 26. November, kommt in Bonstetten gleich dreimal vorweihnachtliche Stimmung auf: von 11 bis 16 Uhr beim Adventsbazar im Gemeindesaal sowie in der Kaffeestube im ref. Kirchgemeindehaus, von 17 bis 21 Uhr beim Adventszauber im Burgwies. Die Frauen des Frauenvereins präsentieren rechtzeitig vor dem ersten Advent die schönsten Advents-Kränze, Gestecke und Weihnachtsdekorationen. Dazu Gestricktes und Geschenkartikel; Papier-Perlen für PandoraArmbänder, Gefilztes für den KinderKrämerladen und leckere Mitbringsel. Dazu bieten die Landfrauen feine Guetzli, frische Brote und süsses Gebäck sowie schöne Zwiebelzöpfe an, die Alterskommission serviert heisse Suppen und leckere Kuchen und Torten. Diese Pause sollte man sich gönnen! Als tolle Geschenkidee bietet sich ein professionelles Fotoshooting für Klein und Gross an. Dann versuchen

bringen eine schöne Weihnachtsstimmung. Diese erwärmt das Herz ebenso wie der heisse Glühwein mit Gebäck oder die heissen Würste. Und der Frauenverein wird besonders schöne Advents-Gestecke extra für den Adventszauber-Abend herstellen. BäckeAdventskränze, Gestecke und Dekoration. (Bild zvg.) rei, Landi und die Kinder ihr Glück beim Päcklifi- Dorfladen haben bis 21 Uhr geöffnet schen, sie basteln unter Anleitung und versorgen die Besucher auf dem Weihnachtsgeschenke und um 14 Uhr Platz mit Köstlichkeiten aus Backstugibt es für die Kleinen eine schöne Ge- be, Kochtopf und vom Grillstand! Der Erlös des Bazars wird vom schichte zu hören. Volles Programm Frauenverein wie immer gespendet: also! Aber das Besondere kommt ganz für die Bonstetter Seniorenfahrt, für zum Schluss: Abends wird im Burg- Mukiba von Sr. Margrit Schenkel und wies zwischen Landi und Bäckerei Bet- für Insieme Limmattal, zugunsten von schart zum ersten Mal der Bonstetter Menschen mit Behinderung. Wenn Adventszauber erleuchtet. Lichterket- das kein zauberhafter Adventsanfang ten und nostalgische Drehorgel-Klänge ist …! (pd.)

Familienbesuche in Mettmenstetten und Knonau Anfang Dezember In den Gemeinden Mettmenstetten und Knonau, auf Wunsch auch in der näheren Umgebung, sind St. Nikolaus und Schmutzli gerne zu Gast bei Familien, in Schulen und Kindergärten sowie an Vereinsanlässen. Wer also den Besuch des St. Nikolaus wünscht,

St. Nikolaus kommt. (Bild zvg.) kann sich anmelden, die Formulare liegen in verschiedenen Geschäften in Mettmenstetten und Knonau auf. Auch die Anmeldung per Mail ist möglich. (pd.) St. Nikolaus kommt am Samstag, 29. November, 17.15 bis 18 Uhr auf den Rössliplatz, Mettmenstetten. Anmelden für Besuche bis 24. November unter schwalbenhof@gmx.ch. Infos unter www.mettmenstetten.ch (Dorfleben, Vereine, St. Nikolausverein K-M).

Damit Bonstetten festlicher aussieht «Wenn einer alleine träumt, ist es nur ein Traum. Wenn viele gemeinsam träumen, so ist das der Beginn einer neuen Wirklichkeit.» Vielleicht darf man dieses «grosse Wort» des brasilianischen Befreiungstheologen Dom Hélder Câmara auch als Überschrift über ein viel bescheideneres Bonstet-

ter Träumchen setzen? Ein «TannenTraum, der mittels Gemeinschaftswerk Wirklichkeit werden soll: Dass durch die Adventszeit hindurch ein wunderschöner, originell und erst noch nachhaltig geschmückter Tannenbaum erfreuen soll, der – wie jedes Jahr – mitten im Dorf(-brunnen) steht! Unter der Anleitung von Naika Juling und Claudia Siegrist gestalten heute Dienstag, 18. November, Jung und Alt gemeinsam originellen Christbaumschmuck für die Dorf-Weihnachtstanne – aus ausgetrunkenen kleinen und grossen PET-Flaschen, die jeder und jede gleich selber mitbringt. Susanne Sauder-Ruegg Christbaumschmuck gestalten am Dienstag,

Christbaumschmuck aus PET-Flaschen.

18. November ab 18 Uhr («open end») im Saal

(Bild zvg.)

des ref. Kirchgemeindehauses in Bonstetten.


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Vermischtes

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Wie Fausta ein richtiger Fuchs wird Fantasievolles Puppentheater in Wettswil ................................................... von fabienne maurer

Stimmungsvoll und dekorativ - Stand am Güggel-Bar-Weihnachtsmarkt. (zvg.)

Die einzige Bar mit Weihnachtsmarkt Am 22. und 23. November wird es weihnachtlich in der GüggelBar in Ottenbach Die Güggel-Bar in Ottenbach bietet das ganze Jahr hindurch immer wieder überraschende Events, die mit eigentlichem Bar-Umfeld wenig zu tun haben. Grund dazu bietet vor allem die Örtlichkeit und Umgebung und das innovative Team rund um Inhaber Kurt Hegetschweiler. Ausserhalb von Ottenbach, an der Verbindungsstrasse zu Obfelden in Rickenbach, befindet sich die originelle Bar, die ebenfalls bis weit ins Aargauer Freiamt bekannt ist. Wo man sich sonst trifft, um bei Funk-, Rock- und Popmusik einen Feierabend-Drink zu sich zu nehmen, zu plaudern, neue Leute kennenzulernen oder bei Vollmond zu tanzen, entsteht

jeden November ein Kleinod von Weihnachtsmarkt. Das ist die Gelegenheit, sich auf die kommende Adventszeit einzustimmen. Mit viel Handgemachten, liebevoll Gefertigtem, allerlei Gaumenfreuden, originellem Schmuck, Accessoires für die Wohnung, stilvollen Dekorationen für die Weihnachtszeit übertreffen sich die Standinhaber jedes Jahr selbst. Nach dem stimmungsvollen Rundgang bietet das Güggel-Bar-Team Glühwein und andere Spezialitäten, um so den Abend genüsslich ausklingen zu lassen. Wer sich lieber tagsüber den Impressionen hingeben möchte, kann dies am Sonntag tun. (sci) Weihnachtsmarkt in der Güggel-Bar am Samstag, 22. November, 16 bis 23 Uhr, Sonntag, 23. November, 11 bis 17 Uhr.

Am letzten Samstag fanden sich rund 100 Kinder und Eltern im Singsaal des Schulhauses Mettlen ein und warteten gespannt auf den Beginn der Vorstellung «Fausta Fux und der Königsweg zum Sonntagsbraten» der Theatergruppe Roos & Humbel. Silvia Roos und Stefan Humbel begrüssten ihr Publikum und führten in die Geschichte ein. Fausta ist kein gewöhnliches Fuchskind: Anstatt Fährten aufzunehmen und andere Tiere durch den Wald zu jagen, freundet sie sich lieber mit Maulwurf, Frosch und Eichhörnchen an, singt, macht Musik und fängt sogar an zu dichten. Fausta wirbelt alles durcheinander und bringt die Eltern zur Verzweiflung. Sie befürchten betrübt, dass aus Fausta wohl nie ein rechter Jäger werden wird. Zumal der weise Hirsch sie gar noch bestärkt in ihrem Tun und Fausta neues Selbstvertrauen gibt, «du bist gut, so wie du bist!» Als das Weihnachtsfest naht, die Familie schier nicht weiss, ob sie verhungern wird, da ist es dann doch die kleine Füchsin, die die Situation rettet und dafür sorgt, dass ein herrlicher Sonntagsbraten auf den Tisch kommt. Mit Gesang geht nämlich bekanntlich alles besser – auch die Jagd!

Viele zufriedene Kindergesichter Mit ihren liebevollen, handgefertigten Puppen, viel Poesie, Musik und unter Einsatz des ganzen Körpers führen

Kinder verabschieden sich von Fausta Fux. (Bild zvg.) Silvia Roos und Stefan Humbel die gespannt zuhörenden Kinder und Eltern durch das erste Lebensjahr von Fausta Fux, vom Frühling bis zum Winter. Dabei werden nicht nur die schönen Seiten des Lebens aufgezeigt, nein, die beiden Puppenspieler scheuen sich nicht, Probleme wie Angst und Hunger anzusprechen und inszenieren dies kindgerecht. Aber selbstverständlich gehört zu jedem Kindertheater

ein Happy End, auch wenn die älteren Zuschauer wissen, dass der friedliche Zustand nicht lange anhalten wird. Nach der Vorführung nutzten die Zuschauer die Gelegenheit, Fausta und ihre Familie persönlich zu verabschieden. Dabei tauchten auch Fragen auf, die Silvia Roos und Stefan Humbel gerne und geduldig beantworteten. So war es ein gelungener Anlass mit vielen zufriedenen Kindergesichtern.

sport

Aus purem Bienenwachs Kerzenziehen in Mettmenstetten Draussen wird es kälter und die Tage werden kürzer. Das ist auch die Zeit des alljährlichen Kerzenziehens in Mettmenstetten. Es findet am Samstag, 22., und Sonntag, 23. November, statt. Organisiert wird der Anlass von der Jungschar Mettmenstetten. In der Alten Sennerei an der Albisstrasse 27 können Kerzen verschiedener Grössen und Formen aus 100 % Bienenwachs gezogen werden. Die kompetenten Mitarbeiter schneiden und verzieren die Kerzen nach den individuellen Wünschen. Für alle, die sich eine Pau-

se vom Kerzenziehen gönnen möchten, ist eine Teestube im oberen Teil des Gebäudes eingerichtet, wo man sich bei Kuchen, Sandwiches und Getränken erfrischen kann. (pd.) Kerzen aus Bienenwachs. (zvg.) Samstag von 10 bis 19 Uhr und Sonntag von 10 bis 18 Uhr. Weitere Infos: www.jungschi-mettmi.ch.

Martin Zimmermann ist neu Ehrenmitglied Generalversammlung Schwingklub am Albis An der diesjährigen Generalversammlung des Schwingklubs am Albis vom vergangenen Samstag, wurde Martin Zimmermann einstimmig zum Ehrenmitglied ernannt. Bereits als Jungschwinger kam er zum Schwingklub und blieb diesem treu. Er amtete in verschiedenen Funktionen im Klub, in Organisationskomitees und Präsident Thomas Freimann (links) übergibt Martin Zimauch als Kampf- mermann den Stuhl mit der eingeschnitzten Widmung. richter ist er häu- (Bild Anja Bernhard) fig an den Schwingfesten anzutreffen. Dieser gab es keine Mutationen, alle stellten grosse Einsatz wurde nun mit einem sich für ein weiteres Jahr zur WiederDankeschön und der Ehrenmitglied- wahl und wurden auch einstimmig geschaft im Klub gewürdigt. Im Vorstand wählt.

15 Medaillen und ein Cup-Sieger Mit 19 Schwimmern am Start präsentierte sich der WasserSport-Club-Albis (Wsca) am vergangenen Sonntag in Thalwil nicht nur mit einer grossen Mannschaft. Es resultierten 15 Einzelmedaillen und ein Sieg in der Cupwertung. Es wurden von den Wsca-Schwimmern 74 Einzelrennen bestritten, davon gab es 64 neue persönliche Bestleistungen zu verbuchen. Noch nicht ganz auf ihrem Level angekommen, jedoch wieder um einiges spritziger unterwegs als an den letzten Einsätzen, konnte Anja Junker (Mettmenstetten) 1x Gold, 5x Silber und in der Gesamtwertung gar den Cup-Pokal entgegennehmen. Joel Strauss (Buttwil) bewies einmal mehr seinen Kampfgeist und schwamm sich zu 2x Gold und 1x Silber. Nino Spagnoletti (Affoltern) schwamm sich zu 1x Gold und 1x Silber. Michelle Stolz (Affoltern) freute sich über 1x Silber. Mit ihren Bestleistungen zu kämpfen hatte Jasmina Tschudin (Unterlunkhofen), dennoch reichte es ihr für 3x Bronze. Folgende Schwimmer erreichten den sehr guten, aber ärgerlichen 4. Rang: Sina Gisler (Buttwil) landete gleich 3x auf dem «Lederpodest», Valeria Spagnoletti (Affoltern) 2x und je 1x gab es «Leder» für Michelle Stolz, Jasmina Tschudin, Sophie Baur (Hedingen) Joel Strauss und Nino Spagnoletti. Die Mixed Freistil- und Lagenstaffel geschwommen von Anja Junker, Sina Gisler, Gabriel Cervera (Arni) und Nino Spagnoletti mussten sich trotz vollem Einsatz auch mit dem 4. Rang zufrieden geben. Nebst diesen tollen Ergebnissen gab es zusätzlich viele TopTen-Plätze zu verbuchen. Auch die Schwimmer mit wenig Wettkampferfahrung durften mit tollen Ergebnissen nach Hause gehen. (pd.) Mehr Infos auf www.wsca.ch

Marcel Frei trainiert mit Kindern bei Ottenbach Fahrtechnik. Am kommenden Samstag, ab 13 Uhr, wird auch Profi Urs Huber anwesend sein. (Bild Martin Platter)

Das Bike beherrschen wie ein Profi Fahrtechniktraining in Ottenbach Im Rebgarten 10 hat der passionierte Mountainbiker Marcel Frei einen Rundkurs mit Hindernissen für Mountainbiker angelegt. Zusammen mit Profi Urs Huber wird er am Samstagnachmittag zeigen, wie man den Parcours schnell und sicher befährt. Es ist bereits das zweite Jahr, dass Marcel Frei in den Herbst- und Wintermonaten jeweils am Samstagnachmittag mit den Nachwuchsfahrern des RRC-Amt-Kids-Bike-Treffs auf der selber angelegten Runde im Rebgarten übt. Ein coupierter Singletrail auf der Weise an der Affolternstrasse mit einem steilen Bord, engen Kurven, Sprüngen und Northshore-Elementen, die selbst Erwachsenen einigen Mut und Fahrkönnen abverlangen. Die Kinder befahren die einzelnen Abschnitte der rund ein Kilometer langen Runde beinahe spielerisch. Man sieht ihnen die Freude an. Ebenso ihren Vätern und einigen Gästen, die ebenfalls auf dem Terrain üben. Marcel Frei beobachtet die Szene mit Freude und auch ein bisschen Stolz. Die Sonne scheint. Vom höchsten Punkt der Runde hat man eine tolle Aussicht

auf Ottenbach und den gegenüberliegenden Lindenberg.

Strecke dank guter Beziehungen «Entstanden ist die Idee, diese Strecke anzulegen, spontan dank der guten Kontakte zu Jörg Leuenberger, dem das Land gehört», erzählt Frei. Immer, wenn etwas gut laufe, habe er das Bedürfnis, mehr daraus zu machen. So wiederum ist der Geistesblitz entstanden, den Parcours einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren. «Urs Huber hat sofort zugesagt, wie auch die meisten anderen, die ich gefragt habe, ob sie mir bei der Organisation helfen würden. Die Landi Obfelden sponsert uns sogar die Getränke, und MarroniFreddy aus Affoltern wird den Hunger stillen. Auf Platz werden wir zudem einen Lastwagen von Sram haben mit den neuesten Bike-Schaltungskomponenten», freut sich Frei. Kopfzerbrechen bereitet ihm einzig die noch etwas unsichere Wetterprognose: «Sollte es wider Erwarten am Samstagnachmittag Bindfäden regnen, werden wir um eine Woche verschieben auf Samstag, den 29. November.» Auskunft, ob der Event durchgeführt wird, erteilt ab Freitag die Telefonnummer 1600. (map.)


Sport

Dienstag, 18. November 2014

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FCWB stürmt auf Rang zwei 1. Liga: FC Wettswil-Bonstetten – Gossau SG 2:0 (0:0)

Stefan Meier mit fünf Medaillen. (zvg.)

Schweizer Meister an den Ringen Stefan Meier ist mit fünf Medaillen erfolgreichster Geräteturner. Viele Geräteturn-Fans reisten am Wochenende nach Utzensdorf/BE um dabeisein zu können, wenn die Schweizer Meister an den einzelnen Geräten erkoren wurden. Die besten sechs Turner der höchsten Kategorie (K7) qualifizierten sich für diesen spannenden Wettkampf. Stefan Meier (Obfelden), seit einer Woche VizeSchweizermeister im Geräteturnen, startete in vier von fünf möglichen Gerätefinals mit hohen Medaillenchancen. Sein Vereinskollege Martin Häberling hatte sich für zwei Gerätefinals (Barren und Sprung) qualifiziert.

Titel am Barren als Ziel Am Barren bestand die grösste Chance den Titel nach Hause zu bringen, war Stefan doch bereits im Mehrkampf vor einer Woche der beste Turner an diesem Gerät. Nach Bronze in den vergangenen beiden Jahren hatte er sich den Sieg zum Ziel gesetzt. Die Übung gelang ihm jedoch nicht nach Wunsch. Bereits beim zweiten Element, dem Rückschwung zum Handstand musste er zaubern und konnte darum die nachfolgenden Kombinationen nicht optimal turnen. Es reichte am Ende zum erneuten Gewinn der Bronzemedaille. Martin hatte Pech und musste nach einem super Übungsstart beim zweitletzten Element das Gerät verlassen und sich einen Abzug von 0.4 Punkten gefallen lassen.

Boden und Ringe als Titelalternative Am Boden war Stefan als Fünfter an der Reihe und zeigte eine tolle Übung. Vor allem die Schlussbahn ist ihm dabei hervorragend gelungen. Mit einem Salto rückwärts gestreckt beendete er seine Darbietung und gewann die silberne Auszeichnung. An den Ringen war er bereits nach wenigen Schwüngen sehr hoch. Er konnte diese Höhe spielend beibehalten, da er in einer perfekten Technik und Haltung die weiteren Elemente vortragen konnte. Mit einem Doppelsalto gestreckt beendete er seinen Vortrag und da er diesen zum sicheren Stand turnte (und die anderen Titelkandidaten vor allem beim Abgang patzten) wurde Stefan Meier an diesem Gerät verdienter Schweizer Meister.

Martin Häberling verpasst Bronze Am Sprung zeigte Martin Häberling einen Salto gestreckt mit einer halben Drehung, sowie einen Doppelsalto vorwärts gehockt. Beim ersten Sprung musste er beim Stand korrigieren und platzierte sich am Ende auf dem undankbaren vierten Rang; - 0.06 Punkte Rückstand auf Bronze. Stefan konnte seine beiden Sprünge zum sicheren Stand turnen und gewann an diesem Gerät seine zweite Silbermedaille an diesem Tag. Fünf Medaillen konnte sich Stefan Meier an den diesjährigen Schweizermeisterschaften umhängen lassen und ist somit der erfolgreichste Geräteturner im 2014. (pd.)

Der FCWB setzt seine imposante Serie fort. In den letzten sieben Pflichtspielen gewann er nunmehr sechsmal (ein Unentschieden) und bewies seine Heimstärke zum wiederholten Mal. Lohn für den couragierten Auftritt war ein sicherer Sieg und der daraus resultierende zweite Platz, nur einen Zähler hinter Leader Baden liegend. ................................................... von kaspar köchli Buchmann, Kalyon, Popov, Baumgartner, Gogalic, Bonfardin, Sabanovic – dies war nicht Teil der FCWB-Aufstellung, sondern dessen Abwesenheitsliste. Trainer Dosch blieb unbeeindruckt, taktierte gewieft und liess gar ein neues System spielen (4-2-3-1). Die Rechnung sollte aufgehen.

Dominierend, aber ohne Ertrag Der FCWB setzte sofort Akzente. Mit forschem Pressing überraschte er die Ostschweizer, zudem wurde jeder Zweikampf mit letzter Konsequenz geführt. Die förmlich zu Fehlern gezwungenen Gossauer hatten bereits in der Startviertelstunde bange Momente zu überstehen. Sie konnten sich abermals bei ihrem Torhüter Geisser bedanken. Dessen beste Tat war ein Panthersprung in die hohe Ecke, wo er mirakulös einen Kopfball von Dukhnich herauskrallte. Auch bei der folgenden Chancen-Doublette WBs blieb er Sieger und als ein 16-Meter-Geschoss Peters das Lattenkreuz streifte, beanspruchte er das Glück des Tüchtigen. Ebenfalls bei der schönsten Aktion der ersten Hälfte. Gjergji verschaffte sich auf der linken Seite nach

Oleg Dukhnich nimmt den Ball perfekt mit der Brust an, scheitert aber danach am guten Torhüter. (Bild Kaspar Köchli) feinem Dribbling Raum. Seine samtene Flanke quer über den Strafraum nahm Acosta risikofreudig volley ab, der Ball zischte um Handbreite am Gebälk vorbei. Nach 41 Minuten kam Gossau zu seinem ersten wirklich guten Abschluss. Beim tückischen Weitschuss wählte WB-Hüter Bachmann die sichere Variante und faustete das nasse Leder zur Seite in Corner. Kurz darauf pfiff der unauffällige und deshalb gute Schiedsrichter zur Pause. Der FCWB hatte eine beherzte erste Hälfte gezeigt, allerdings stimmte der Ertrag noch nicht.

Zwei Tore innert drei Minuten Die Szenerie blieb unverändert, die Heimischen gaben den Ton an. Eine Schlüsselaktion folgte nach einer Stunde. Bei ihrem besten Angriff, kombiniert über mehrere Stationen, tauchten die Sankt Galler brandgefährlich vor Bachmann auf. Dieser reagierte bei einem Kopfball brillant und hielt die Null aufrecht. Der unmittelbare Gegenstoss trug WB das 1:0 ein. Eine rasche Passfolge von Gouiffe

à Goufan über Acosta zu Dukhnich – und dieser krönte seine aufopfernde Leistung mit einem herrlichen Schlenzer in die weite Ecke. Nur drei Minuten später ereignete sich bereits Vorentscheidendes. Der in die Tiefe lancierte Peter wurde vom Gossauer Keeper im Strafraum von den Beinen geholt, der Unparteiische zeigte auf den ominösen Punkt. Ein umstrittener Entscheid. Geisser war wohl zuerst am Ball, nahm jedoch mit seinem ungestümen Einsteigen den Strafstoss in Kauf. Acosta blieb kühl und schob sicher zum 2:0 ein. Fortan verschwendeten die Gäste Energien, beinahe jeden Schiedsrichterentscheid zu kommentieren und zu kritisieren. Auch deshalb waren sie nicht mehr imstande, neue Spielimpulse zu setzen. Der FCWB kontrollierte das Geschehen und verwaltete seinen Vorsprung sicher. Dosch setzte in der Schlussphase noch drei frische Akteure ein, die sich gut integrierten. Dies ist offensichtlich das Erfolgsrezept. Das Gesamte stimmt. Fällt jemand aus, kommt ein anderer ins Gefüge und stellt sich in den Dienst des

Teams. Nach einigen Überminuten war die Parte zu Ende. Gossau tat sich mit dem Verlieren schwer. Weit nach Abpfiff holte es sich noch eine rote Karte wegen üblen Schimpftiraden gegenüber dem Unparteiischen. Den FCWB kümmerte dies nicht. Mit seinem Sieg stürmte er in der Tabelle auf Rang zwei vor. «Ein Riesenkompliment an mein Team, das seit Monaten mit viel Herzblut dabei ist. Auch Verletzungen beirrten uns nicht. In 13 Spielen haben wir 26 Punkte geholt, eine grossartige Bilanz», resümierte Trainer Dosch freudig. Am nächsten Sonntag wird das «Nebelspiel» gegen Balzers (Abbruch in der 87. Minute beim Stand von 1:0 wegen Nebels) gänzlich wiederholt. WB wird alles daransetzen, diese letzte Partie der Saison nochmals zu gewinnen. Stadion Moos, 205 Zuschauer, Schiedsrichter Criblet. FCWB: Bachmann; Halef, Studer, Waser, Constancio; Giouffe à Goufan, Lienhard; Acosta, Peter (86. Pesic), Gjergji (78. Lauper); Dukhnich (88. Zimmermann). Tore: 64. Dukhnich 1:0, 67. Acosta 2:0 (Penalty).

Chlauslauf: Langsam ans Anmelden denken Das Kinderturnen zeigte 2012 eine Vorführung als Schlümpfe. (Bild Beat Streiff)

Am Wochenende öffnet der Flughafen Obfelden Turner-Chränzli am 22. und 29. November An diesem Wochenende kommt Obfelden zu einem eigenen Flughafen. Das Turner-Chränzli des Turnvereins Obfelden zeigt viel turnerisches Können rund um den Flughafenbetrieb. Am Samstag, 22. November, finden eine Nachmittags- und eine Abendvorstellung statt. Am Samstag, 29. November, ist das Programm nochmals am Abend zu sehen. Das Boarding beginnt um 18.30 Uhr mit der Türöffnung. Neu erhalten die Gäste an der Abendkasse direkt einen nummerierten Sitzplatz. Danach können sie sich auf dem Flughafen umschauen und sich von der Koch-Crew verköstigen lassen. Es wurde kein Aufwand gescheut, um die Mehrzweckhalle in einen Flughafen zu verwandeln; ob Flugzeuge am Himmel, Startbahn oder Tower, alles wird zu sehen sein. Gestartet wird um 20.15 Uhr mit der Vorführung. Von der Anreise übers Check-In bis zum Abflug werden alle Facetten des neuen Flughafens gezeigt. Dahinter verbergen sich Auftritte aller Sektionen des Turnvereins Obfelden: von den Kleinsten beim Muki-

Turnen zu den Geräteturnen-Kids oder den Männern bei der Gepäckkontrolle. Turnsport auf höchstem Niveau wird an diesem Abend präsentiert. Während den Wartezeiten können Lose der Tombola mit attraktiven Preisen erworben werden. Nach der Vorstellung spielen die «Alpenprinzen» zum Tanz auf. Nun können sich die «Passagiere» einen Drink an der Bye-Bye-Bar in der Halle oder in der Gepäck-Bar im Untergeschoss gönnen. Diese wird bis in die frühen Morgenstunden offen sein. Neben dem Abendprogramm bietet die Nachmittagsvorstellung am 22. November um 13.30 Uhr eine Gelegenheit, die Vorführungen zu sehen. Speziell für das jüngste Publikum gibt es an diesem Nachmittag eine grosse Kindertombola mit tollen Preisen. Der Turnverein Obfelden und seine Sektionen freuen sich, dem Publikum ein abwechslungsreiches TurnerChränzli 2014 zu präsentieren und hoffen, dieses zahlreich in der Mehrzweckhalle Zendenfrei auf dem neu eröffneten Flughafen zu begrüssen. (dst)

................................................... von Hanspeter Feller

zuzutrauen. Für ihn ist die Distanz aber viel zu kurz und es ist nicht sicher, ob er am Start sein wird. Das gleiche gilt für Emma Pooley bei den Frauen. Gespannt sind die Organisatoren auch auf die Schulklassen. In den letzten Jahren waren die Meldezahlen der Schüler eher rückläufig. Es ist zu hoffen, dass dieser Trend aufgefangen werden kann. Die Firmen- und Behördenstafette und die Sie+Er-Rennen erfreuen sich ebenso grosser Beliebtheit wie die Mutter/Kind- und Vater/Kind-Läufe. Wenn diese Kategorien im Rennen sind, geht auf der Oberen Bahnhofstrasse die Post ab. Angefeuert von zahlreichen Zuschauern kämpfen die Kids mit ihren Eltern um Plätze. Am Zieleinlauf dürfen dann alle Finisher den beliebten Grittibänz in Empfang nehmen. (pd.)

In knapp drei Wochen fällt der Startschuss zum 17. Säuliämtler Chlauslauf. Etwa 100 Läuferinnen und Läufer haben sich bereits angemeldet. Dies sagt noch nichts aus über die Teilnehmerzahlen, erfahrungsgemäss wird im letzten Moment angemeldet. Die Organisatoren sind bereit. Zahlreiche Ämtler Läuferinnen und Läufer starten am Zürich Marathon, am Greifenseelauf oder am Zürcher Silvesterlauf. Warum also nicht auch am Säuliämtler Chlauslauf an den Start gehen? Dieser ist zwar kürzer als die erwähnten Läufe, eignet sich aber ausgezeichnet als Vorbereitung für den Zürcher Silvesterlauf, welcher eine Woche später stattfindet. In den letzten Wochen waren die Wetterverhältnisse ideal für tolle Lauftrainings. Obschon die Läufe nicht allzu anspruchsvoll sind, ohne Training Weitere Infos und Auskünfte zum Säuliämtler sollte man nicht an den Start gehen. Chlauslauf unter www.lvalbis.ch oder per Mail: Noch bleiben drei Wochen, da kann hanspeter.feller@gmx.ch, Telefon 079 377 48 74. man noch locker einige Kilometer ab- Anmeldeschluss ist der 28. November. spulen. Favoriten haben sich noch keine angemeldet. Letztes Jahr dominierten die Innerschweizer die Läufe der Frauen und Männer. Bei den Männern wäre von den Einheimischen am ehesten Adrian Brennwald ein Sieg Zielpassage der Jüngsten. (Bild Max Loder)


Veranstaltungen Weihnachtsausstellung Freitag, 21. November 2014, 14 bis 20 Uhr Samstag, 22. November 2014, 10 bis 16 Uhr mit Apéro

im neu eröffneten Atelier EinzigARTig Freuen Sie sich auf handgefertigte Geschenke, Schmuck, Dekorationen, Weihnachtsschmuck Jarka Foster, Affolternstr. 12, Hedingen (vis-à-vis Post)

Sankt Nikolaus und Schmutzli kommen wieder St. Nikolaus Gesellschaft Affoltern am Albis seit 1949 Wir besuchen vom 3. bis 7. Dezember 2014 alle Gemeinden im Bezirk Affoltern inkl. der Gemeinden Bonstetten, Wettswil a. A., Stallikon. Für den Besuch von Sankt Nikolaus können Sie sich anmelden bei: Familie Stöckli oder Familie Koller

Telefon 044 761 59 56 Telefon 044 768 23 49

oder per E-Mail unter samichlaus@affolternamalbis.ch Anmeldeschluss: 21. November 2014

AFFOLTERN a. A.

Cordon bleu Take away Telefon 044 761 62 72

090 2014  
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