089_2021

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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 633 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 89 I 175. Jahrgang I Dienstag, 16. November 2021

Gegen Kleinstteile

In der Kläranlage Birmensdorf sollen auch Mikroverunreinigungen herausgefiltert werden. > Seite 3

Umstrittene Vorgaben

Die ÖV-Pläne des Kantons lösen bei den Gemeinden und der ZPK Kopfschütteln aus. > Seite 5

«Wir Superhelden»

Steven Schneider las in der Bibliothek Stallikon aus seinem neuen Roman. > Seite 7

Edles Baumharz

Weihrauch findet in der Kirche, aber auch in der Naturheilkunde Verwendung. > Seite 8

Endlich auf der Aemtler Bühne: Hotel Badrutt in turbulenten Zeiten Mit der Premiere ging das Stück ans Ensemble über – unter verdientem Applaus Am Samstag konnte die Aemtler Bühne endlich die Premiere von «Drei Männer im Schnee» aufführen – vor physisch anwesendem Publikum, eine allseits sehr geschätzte Situation heutzutage. Ein Abend mit Lachen, Schmunzeln, sogar Staunen. Hürden und Beharrlichkeit haben das Ensemble zusammengeschweisst.

ordentliche Entscheidungen. Die Premiere wurde Markus Weidmann gewidmet, man war sich einig, dass er gewünscht hätte: «The Show must go on.» Ende August wurden die Proben wieder aufgenommen und vieles noch verfeinert. Glücksfall dabei: Thomas Stricker, alter Hase auf der Bühne, hatte den Text schon «intus»: Er schrieb die zürichdeutsche «Übersetzung» von Charles Lewinskys Basler Version.

von Denise Bohnert Schauplatz ist das Hotel Badrutt in St. Moritz. Kaum setzt man seinen Fuss in die Theateretage des «Rössli» in Mettmenstetten, ist man mittendrin. Der Page nimmt den Gästen die Mäntel ab und weist sie an ihre Plätze im Speisesaal des noblen Hotels. Sehen und gesehen werden ist das Motto, bis der Vorhang sich öffnet und das Schauspiel beginnt. «Drei Männer im Schnee» – Erich Kästners satirischer Humor ist den meisten vertraut. Verwechslung, Verblendung, Doppeldeutigkeit bilden die Komödie, die Zuschauenden – eingeweiht in die wahren Verhältnisse – dürfen den Auflösungsprozess und den Sprachwitz mit Genuss verfolgen. Der alte Tobler, ein Self-made-Millionär, hat wiedermal einen Furz, so sehen das seine Tochter und seine Angestellten. Er will sich inkognito, als Clochard Meier – Darsteller Thomas Stricker und auch seine Figur sind da offenbar im Element – unters elegante Volk in St. Moritz mischen und sehen was passiert. Es passiert so einiges …

«The Show must go on» Der alte Stricker war nicht immer der alte Tobler. Als das Stück 2020 geprobt wurde, spielte ihn Markus Weidmann,

Mit Humor, Emotionen und einem Animationsfilm

Vorne v.l. Regieassistentin Petra Roether-Franz, Isabel Schumacher, Kostüme, Regisseur René Schnoz; hinten der junge Page und der alte Tobler. (Bild dbo.) der in «Hinter den sieben Gleisen» als Clown eine Glanzrolle hatte. Ein tragischer Unfall riss ihn aus dem Leben. Das

Auch in Hausen Literarisches werden Ämter frei Schwergewicht In vier Monaten finden auch im Bezirk Affoltern die Gesamterneuerungswahlen statt. Auf diesen Termin hin gibt es nicht nur im Gemeinderat, sondern auch in diversen Kommissionen mehrere Ämter zu besetzen. In Hausen sind das drei Sitze im Gemeinderat, zudem gibt es mehrere Vakanzen in den Kommissionen. So suchen die Primarschulpflege und die Tiefbaukommission je ein neues Mitglied. In der Rechnungsprüfungskommission oder in der Sekundarschulpflege sind es gar je zwei. Damit die Neubesetzung gelingt, hat Hausen am Donnerstagabend in den Gemeindesaal geladen. So erhielten Interessierte einen Einblick in den Aufgabenbereich verschiedener Ämter. (lhä)

Keinen Geringeren als Lukas Bärfuss konnte die Regionalbibliothek Affoltern Für die erste Lesung nach dem CoronaShutdown gewinnen: der Büchner-Preisträger las aus seinem Essayband «Die Krone der Schöpfung». Sprachmächtig zog er die Zuhörer in seine Geschichten hinein, beschrieb präzise seine Beobachtungen, Gedankengänge und Gefühle und machte es leicht, diese nachzuempfinden. In der abschliessenden Fragerunde kam der Autor auch auf seine Tagesstruktur zu sprechen: Er gleiche dem dämmerungsaktiven Dachs, verriet er und fügte salopp an, dass Nachmittage eh zu nichts nütze wären, als für die Liebe. (red.)

> Bericht auf Seite 3

> Bericht auf Seite 7

und die generelle Verunmöglichung von Theateraufführungen letzten Winter stellte die Aemtler Bühne vor ausser-

Danilo Risi, der als Darsteller von Chauffeur Johann wunderbar spielt, bereitet mit so manchem witzigen Nebenschauplatz – im Stück generell zu beachten – Vergnügen. Unbedingt erwähnenswert sind die Damen Dillier (Livia Werthmüller) und Dallier (Gabi Schenk). Erstere legte eine Anmache hin, die mancher Zuschauerin den Mund offen stehen liess. Und Gabi Schenks sexy Tänzchen im Ganskostüm war ebenso eindrücklich. Strahlendere Augen hat man nie gesehen, wenn Tobler-Tochter Sarah (Melanie Bucher) ihren Fritz Hagedorn (Juri Vonwyl), der absolute Sympathieträger, anhimmelt. Witzig und natürlich verkörpert Andreas Leidenix den Concierge Poltera in original Badrutt-Livree. Der Hoteldirektor (Ueli Grüninger) bündnert aus Marketinggründen und Vreni Spinners Tränen, alias Frau Meili, gehen ebenso zu Herzen wie der jugendliche Charme des Pagen (Alexander Köhler), welcher auch den Animationsfilm «Reise nach St. Moritz» bewerkstelligte. Für die Spielenden ist die Premiere immer ein Abenteuer, dieses haben sie mit Bravour bestanden. Der Vorverkauf für die weiteren 19 Vorstellungen ist so erfolgreich, dass Zusatzvorstellungen in Erwägung gezogen werden.

Fasnachtsumzug durchs Oberamt soll wieder stattfinden Am letzten Donnerstag, 11. 11., hat auch die Fasnachtsgesellschaft Uerzlikon den Beginn der Fasnacht gefeiert mit dem traditionellen Helferessen, das aus Rücksicht im Zelt eingenommen wurde. Der guten Stimmung tat dies keinen Abbruch. Grosse Reden wurden am letzten Donnerstag keine geschwungen. Die Entscheide, wie die FGU-Fasnacht 2022 voraussichtlich abläuft, wurden bereits an der GV gefasst. Stattfinden soll am 6. März auf jeden Fall der berühmte Fasnachtsumzug durch die Oberämtler Dörfer Kappel, Uerzlikon, Rossau, Mettmenstetten, Rifferswil, Hausen und Ebertswil, der in reduzierter Form auch

Abriss beginnt

Derzeit stehen noch zwei Türme auf der Felsenegg – aber nicht mehr lange. > Seite 11

Neu als Festival organisiert Die Austragung des «Klanghotel Rössli» im Januar dieses Jahres musste abgesagt werden. Trotz der aktuellen Unwägbarkeiten herrscht Zuversicht vor der 7. Auflage. Erstmals als Festival organisiert, steht sie unter dem Motto «Ziitreis» und will vor allem eines: den Kulturschaffenden die Bühne zurückgeben. Das Klanghotel 2022 bietet demnach ein Wiedersehen mit bekannten Gesichtern – aber nicht nur: erstmals dabei sind etwa das Artistik-Duo «E1nZ» und die Bündner Musikerin Martina Linn. (red.)

> Bericht auf Seite 7

Märt und Lauf in Affoltern Der Bezirkshauptort wird am Sonntag wieder zum Treffpunkt in der Vorweihnachtszeit. In der Begegnungszone steigen der Chlauslauf und der Chlausmärt, an der Zürichstrasse vor dem namensgebenden Restaurant zudem der Centralmärt. Ohne Zugeständnisse an die Ausnahmesituation kommen auch die beliebten Traditionsanlässe nicht aus. Das zeigt sich daran, dass die Stände anders angeordnet sind und der Laufstart Kindern und Jugendlichen vorbehalten ist. (red.)

> Berichte auf Seite 16 und 17 ANZEIGEN

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WIR WISSEN WIE ZUKUNFT WÄCHST

in diesem Jahr stattgefunden hatte. Die Uslumpete soll zur Not draussen auf dem Platz vor dem Kappeler Gemeindesaal durchgeführt werden. Ungewiss ist derzeit einzig, ob auch der Maskenball am Freitag, 4. März, in Szene geht. «Wir sind ein eingespieltes Team und entscheiden im Februar kurzfristig, ob und unter welchem Regime wir den Ball durchführen werden», sagte FGU-Fasnachtsplakettenchefin Olivia Bär. A propos: Die Uerzliker Fasnachtsplakette zeigt auch heuer wieder einen alten Beruf. Es ist 2022 die «Eiertütscherin». Sie hat früher in Teigwarenfabriken gearbeitet, wo sie täglich Unmengen von Hühnereiern aufgeschlagen hat. (map.) Weitere Infos unter fgu.ch.

20046 9 771661 391004


DANKSAGUNG

Beschlüsse Delegiertenversammlung der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK)

Maschwanderstrasse, hindernisfreier Ausbau Bushaltestelle Uttenberg, Knonau

Betrifft Aeugst a. A., Affoltern a. A., Bonstetten, Hausen a. A., Hedingen, Kappel a. A., Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten, Obfelden, Ottenbach, Rifferswil, Stallikon und Wettswil a. A.

Organisatorische Angaben: Gemeindeverwaltung Knonau Meldungstyp und Veröffentlichungsdatum

Die Asche unserer Mutter haben wir im Gemeinschaftsgrab auf dem Friedhof in Hausen am Albis beigesetzt.

Veröffentlichungsdatum: 12. November 2021

Im Bezirk Affoltern werden keine Danksagungen versandt.

1. Das Protokoll vom 19. Mai 2021 wird genehmigt 2. Das Arbeitsprogramm 2022 wird zur Kenntnis genommen 3. Der Finanz- und Aufgabenplan 2022 wird zur Kenntnis genommen 4. Das Budget 2022 wird festgesetzt 5. Der Antrag an den Regierungsrat zur Festsetzung der Teilrevision Regionaler Richtplan 2020 wurde genehmigt

Öffentliche Auflage Projekt Staatsstrassen gemäss § 16 in Verbindung mit § 17 Strassengesetz (StrG) mit Rechtserwerb

Projektbezeichnung

Knonau, Maschwanderstrasse, hindernisfreier Ausbau Bushaltestelle Uttenberg

Bemerkungen zum Projekt

Mit dem hindernisfreien Ausbau der Bushaltestelle Uttenberg wird die Benutzerfreundlichkeit der Haltestelle für alle Teilnehmer erhöht. Zur sicheren Überquerung der Maschwander- und Uttenbergstrasse werden neu Übergänge mit Schutzinseln realisiert.

Rechtliche Hinweise Publikation nach § 7 Gemeindegesetz (GG).

Rechtliche Hinweise und Fristen: Angaben zur Auflage

• wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen (§ 19 Abs. 1 lit. c i.V.m. § 21a und § 22 Abs. 1 VRG)

Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Die Rekursschrft ist an den Bezirksrat Affoltern, im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, zu richten. Die Verabschiedung des Regionalen Richtplans oder Teilen davon unterstehen dem fakultativen Referendum: Das fakultative Referendum kommt gemäss Art. 16 der Verbandsstatuten zu Stande, wenn 500 Stimmberechtigte innert 60 Tagen nach der amtlichen Veröffentlichung des Beschlusses der Delegiertenversammlung beim Verbandsvorstand das schriftliche Begehren um Anordnung einer Urnenabstimmung einreichen (Volksreferendum); oder wenn ein Drittel der Mitglieder der Delegiertenversammlung innert 14 Tagen nach der Beschlussfassung ein solches Begehren stellt (Delegiertenreferendum). Die massgebliche Publikation für die Bemessung der Fristen erfolgt im kantonalen Amtsblatt.

Einbürgerung Mit Beschluss vom 9. November 2021 hat der Gemeinderat Knonau, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, in das Bürgerrecht der Gemeinde Knonau aufgenommen: • Angelino Giusy, weiblich, geb. 1999, Staatsangehörige von Italien

Die Unterlagen sind zu Informationszwecken und ohne Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit auf der Homepage des Kantons unter www.tiefbauamt.zh.ch digital einsehbar. Massgebend sind einzig die konkret aufliegenden Unterlagen Gegen das Projekt kann innerhalb der Auflagefrist schriftlich per Briefpost bei der Kontaktstelle Einsprache erhoben werden. Mit der Einsprache können alle Mängel des Projektes geltend gemacht werden. Zur Einsprache ist berechtigt, wer durch das Projekt berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Änderung oder Begründung hat. Allfällige Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit als möglich beizulegen (§17 StrG; §§ 21 ff. VRG, LS 175.2). Das Verfahren ist für die unterliegende Partei in der Regel kostenpflichtig (§ 13 Abs. 2 VRG). Einsprachen gegen die Enteignung sowie Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten sind von den direkt Betroffenen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist bei der Kontaktstelle einzureichen (§ 17 StrG; §§ 21 ff. VRG). Ergänzende rechtliche Hinweise: Innerhalb der Auflagefrist von 30 Tagen können betroffene Grundeigentümer oder sonstwie in ihrem schutzwürdigen Interesse berührte Personen, Gemeinde sowie andere Körperschaft oder Anstalten des öffentlichen Rechts gegen das Projekt bei der Gemeindeverwaltung Knonau, Stampfistrasse 1, 8934 Knonau, zuhanden Kanton Zürich, Baudirektion, Tiefbauamt, Projektieren und Realisieren, Walcheplatz 2, 8090 Zürich, schriftlich und mit Begründung Einsprache erheben. Einsprachen: Frist und Gegenstand: Einsprachen gegen die Enteignung sowie Entschädigungsbegehren, Bestreitungen von Beitragsforderungen und Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten müssen ebenfalls innerhalb der Auf lagefrist eingereicht werden. Unterlässt ein Grundeigentümer diese Einsprachen, wird gemäss § 23 Abtretungsgesetz angenommen, er sei mit der ihm zugemuteten Abtretung bzw. der gestellten Beitragsforderung einverstanden und anerkenne mit Bezug auf seine eigenen Ansprüche zum Voraus die Richtigkeit des Entscheides der Schätzungskommission. Enteignungsbann: Vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung des Bauplanes an darf, Notfälle vorbehalten, ohne Einwilligung des Kantons an der äusseren Beschaffenheit des Abtretungsgegenstandes keine wesentliche, mit Beziehung auf die rechtlichen Verhältnisse desselben aber gar keine Veränderung vorgenommen werden. Allfällige Streitigkeiten entscheidet der Bezirksgerichtspräsident im summarischen Verfahren nach freiem Ermessen. Der Expropriant hat für den aus dieser Einschränkung des freien Verfügungsrechts hervorgegangenen Schaden Ersatz zu leisten. Nach Ablauf zweier Jahre vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung an ist der Abtretungspflichtige nicht mehr an diese Einschränkung gebunden. Veränderungen am Abtretungsobjekt, welche im Widerspruch mit diesen Vorschriften vorgenommen würden, sind bei der Ausmittlung der Entschädigungssumme nicht zu berücksichtigen und verpflichten zum Ersatz des dem Exproprianten hieraus entstehenden Schadens. Frist in Tagen: 30 Ablauf der Frist: 13. Dezember 2021 Kommentar zur Frist: Die Frist beträgt 30 Tage Kontaktstelle: Kanton Zürich, Baudirektion, Tiefbauamt, Projektieren und Realisieren, Walcheplatz 2, 8090 Zürich

Die Publikation erfolgt im Sinne von § 20 (KBüV) der kantonalen Bürgerrechtsverordnung. 11. November 2021 Gemeinde Knonau

Obfelden Am 12. November 2021 ist in Obfelden verstorben:

Da für alle. Weil jeder 12. uns einmal braucht.

Konrad Frauenfelder geboren am 19. Juni 1939, wohnhaft gewesen in Obfelden. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Obfelden

Gemeindeverwaltung Knonau Stampfistrasse 1 8934 Knonau Das Projekt ist, soweit möglich, vor Ort ausgesteckt. Die Projektunterlagen und der Landerwerbsplan liegen, nebst einem Verzeichnis sämtlicher für die Abtretung von Rechten oder für die Leistung von Beiträgen in Anspruch genommenen Personen sowie der an sie gestellten Ansprüche, zur Einsicht auf.

Gegen die Beschlüsse können − vom Tag nach der Veröffentlichung an gerechnet − folgende Rechtsmittel ergriffen werden:

• und im Übrigen wegen Rechtsver­ letzungen, unrichtiger oder ungenügender Feststellung des Sachverhaltes sowie Unangemessenheit der angefochtenen Anordnung innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. a i.V.m. § 19 Abs. 2 lit. c Ziff. 4 sowie § 20 und § 22 Abs. 1 VRG).

Elisabeth Zulauf-Spinner 27. November 1932 – 19. Oktober 2021

Die Trauerfamilie

Angaben zum Strassenbauprojekt: Das genannte Projekt wird gemäss §16 und § 17 StrG öffentlich aufgelegt.

Beschlussdatum: 10. November 2021

Das Protokoll und die Akten zu den Beschlüssen liegen beim Sekretariat ZPK, c/o Abteilung Bau und Infrastruktur, Obere Bahnhofstrasse 7, 8910 Affoltern am Albis, ab dieser Publikation, während den ordentlichen Schalteröffnungszeiten öffentlich auf.

Wir danken allen herzlich für die Anteilnahme. Für einen Händedruck, für Worte, für eine stille Umarmung.

Gönner werden: rega.ch/goenner

Einbürgerungen

Sonderabfall-Sammlung in Affoltern am Albis Das Sonderabfallmobil kommt. Kommen Sie auch. Am Donnerstag, 18. November 2021 findet die Sonderabfallsammlung von 8.00 bis 11.30 Uhr im Entsorgungszentrum ÖKI-HOF, Schmid AG Entsorgung und Recycling, Lindenmoosstrasse 15, 8910 Affoltern am Albis statt. Sonderabfall aus Haushalten bis maximal 20 kg pro Abgeber wird kostenlos entgegen genommen. Im Sonderabfall-Mobil gesammelt werden: · Farben, Lacke, Klebstoffe · Säuren, Laugen, Entkalker, Abflussreiniger · Lösungsmittel, Pinselreiniger, Verdünner, Brennsprit · Medikamente, Quecksilber-, -Thermometer · Pflanzen- und Holzschutzmittel, Schädlingsbekämpfungsmittel, Unkrautvertilger, Dünger · Chemikalien, Gifte, Javel-Wasser · Spraydosen, Druckgaspatronen · Unbekanntes und Stoffe mit einer Giftklasse oder einem Gefahrensymbol

Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung hat der Einbürgerungsausschuss der Gemeinde Bonstetten an seiner Sitzung vom 9. November 2021 die folgenden Ausländerinnen und Ausländer in das Bürgerrecht der Gemeinde Bonstetetten aufgenommen: • Dahlhaus Michael Erich (m), 1971, von Deutschland und Dahlhaus geb. Franckowiak, Adrianna Lucyna (w), 1976, von Polen • Kübler Mark Volker Aurel (m), 1975, von Deutschland und Kübler geb. Izzat Agha, Susan (w), 1970, von Deutschland sowie Kübler Leo (m), 2004 und Kübler Felix (m), 2007, von Deutschland • Limon Petersen Juan Gualberto (m), 1984, von Deutschland und Mexiko • Yurchenko Fyodor (m), 2009, von Russland Bonstetten, 16. November 2021 Einbürgerungsausschuss

Sonderabfälle niemals via Kehricht oder Kanalisation entsorgen! Vermischen Sie nie Produkte, die sich in verschiedenen Behältern befinden. Es können chemische Reaktionen auftreten. Mehr Informationen zum Sonderabfall finden Sie unter wwww.sonderabfall. zh.ch.

16. November 2021 Stadt Affoltern am Albis Bereich Hochbau und Umwelt

Gemeinde Wettswil a. A Die Politische Gemeinde Wettswil a.A. ist eine attraktive und stadtnahe Wohngemeinde im Knonaueramt mit rund 5‘200 Einwohnern. Wir suchen per sofort oder nach Vereinbarung eine/n

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Vor Gott sind alle Menschen gleich. Auch vor dem Bundesrat. Die Schweiz überwindet covid-19

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Nein am 28. November


Bezirk Affoltern

Seit Oktober 2016 sieht das Strafgesetz für Ausländer, die bestimmte Straftaten begehen, eine obligatorische Ausschaffung vor. Die Härtefallklausel werde nicht übermässig angewandt, teilt der Regierungsrat mit. Als Folge der Ausschaffungsinitiative sieht das Schweizerische Strafgesetzbuch seit Oktober 2016 für Ausländerinnen und Ausländer, die bestimmte Straftaten begehen, eine obligatorische Landesverweisung vor. Ausnahmsweise davon abgesehen werden kann, wenn die Ausschaffung für die betroffene Person einen schweren persönlichen Härtefall bewirken würde und die öffentlichen Interessen an der Landesverweisung gegenüber den privaten Interessen der betroffenen Person am Verbleib in der Schweiz nicht überwiegen. Auf Druck aus dem Parlament hat der Regierungsrat nun zur bisherigen Anwendung dieser Härtefallklausel im Kanton Zürich berichtet. Demnach hatten die Gerichte im Kanton Zürich (Bezirksgerichte und Obergericht) im Jahr 2020 in 418 Fällen zu prüfen, ob obligatorische Landesverweisungen angeordnet werden oder nicht, heisst es in einer gemeinsamen Medienmitteilung des Regierungsrats und der Zürcher Gerichte. In 352 Fällen (84 %) ordneten die Gerichte eine Landesverweisung an, während sie in 62 Fällen (15 %) unter Anwendung der Härtefallklausel und in vier Fällen (1 %) aus anderen Gründen darauf verzichteten. Die Gerichte und die Staatsanwaltschaften werden in ihren Jahresberichten auch künftig über die Anzahl und die summarischen Gründe für die Anwendung der Härtefallklausel im Kanton Zürich berichten. (red.)

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 633 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

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Abwasser auch von Mikroverunreinigungen befreien Abstimmung über Ausbau der Kläranlage Birmensdorf am 28.November Am 28. November entscheiden die sechs Gemeinden des Zweckverbands Kläranlage Birmensdorf – darunter auch Bonstetten, Wettswil und Stallikon – ob die ARA für 10,5 Millionen Franken mit einer zusätzlichen Anlage zur Beseitigung von Mikroverunreinigungen ausgebaut werden soll. Von stefan schneiter An einer Informationsveranstaltung orientierte der Zweckverband Birmensdorf vergangene Woche im Gemeindezentrum Birmensdorf über das geplante Projekt, über das die sechs Gemeinden Bonstetten, Wettswil, Stallikon, Birmensdorf, Aesch und Uitikon am 28. November an der Urne befinden werden. In der Abstimmung geht es um die Frage, ob die sechs Gemeinden für 10,495 Millionen Franken die Kläranlage Birmensdorf mit einer zusätzlichen Reinigungsstufe aufrüsten sollen. Die 1973 gebaute Abwasserreinigungsanlage (ARA) wurde nach 2013 in drei Etappen schrittweise ausgebaut, um für das starke Bevölkerungswachstum gerüstet zu sein. Schon bei der letzten Abstimmung 2012 wusste man, dass eine vierte Ausbauetappe notwendig sein würde, doch war damals, wie Samuel Twerenbold, Abteilungsleiter Abwasserreinigung bei der Hunziker Betatech AG, an der Infoveranstaltung erklärte, noch nicht klar, welches das beste Verfahren zur Eliminierung von Mikroverunreinigungen sein würde. Mikroverunreinigungen des Wassers entstehen durch Medikamente, Hormone, Pflanzenschutzmittel, Kosmetika oder Reinigungsmittel, welche durch die ARA zu wenig oder gar nicht

Die Anlage zur Elimination von Mikroverunreinigungen (gelber Block links unten) soll in der nordwestlichen Ecke der ARA Birmensdorf zu liegen kommen. (Fotomontage Urs Benz) aus dem Wasser abgebaut werden können. In der Reppisch hat das zum Teil zur Folge, dass Fische unfruchtbar werden, wie Twerenbold erläuterte.

Mit Ozon Wasser reinigen 2016 hat das Bundesparlament das Gewässerschutzgesetz verschärft, sodass nun im Kanton Zürich bis 2035 die kommunalen ARA mit einer neuen Technik ausgerüstet werden müssen. Bei der ARA Birmensdorf soll dieser Schritt frühzeitig vollzogen werden. An der Infoveranstaltung in Birmensdorf wurde die Funktionsweise dieser neuen Anlage ausführlich erläutert. Ein im Detail technisch kompliziertes Verfahren. Im Wesentlichen kennt man heute zwei

Verfahren zur Elimination von Mikroverunreinigungen; entweder mit Ozon oder mit Aktivkohle. Für Birmensdorf hat man sich für die so genannte Ozonung entschieden. Hierbei wird ins (vor)gereinigte Abwasser Ozon eingeblasen, das bestimmte Spurenstoffe angreift, die biologisch besser abgebaut werden können. Für diesen Prozess ist der Bau einer neuen Anlage notwendig, die in einer Ecke der bestehenden ARA Birmensdorf errichtet werden soll.

Der Bund zahlt den Hauptanteil Gemäss einem Verteilschlüssel unter den sechs Verbandsgemeinden hat Bonstetten 1,66 Millionen, Wettswil 1,79 Millionen und Stallikon 1,65 Millionen

von den Gesamtkosten von 10,5 Millionen Franken zu tragen. Der Bund wird zirka 70 Prozent der Kosten übernehmen. Wie viel genau ist derzeit aber noch offen, und der Bund zahlt erst nach der Kreditbewilligung durch die Gemeinden, weshalb diese am 28. November über 10,5 Millionen abstimmen. Bezahlen werden diese schlussendlich aber etwas über 3 Millionen Franken. Nicht eingerechnet sind Betriebsund Investitionskosten in der Höhe von jährlich 370 000 Franken. Doch auch von diesem Betrag werden auf die Gemeinden nur rund 120 000 Franken entfallen. Sagen die Stimmberechtigten Ja, kann der Spatenstich für den Ausbau im nächsten Sommer erfolgen, die Anlage zwei Jahre später den Betrieb aufnehmen.

Amtsluft schnuppern Informationsveranstaltung vom 11. November im Gemeindesaal Hausen Am vergangenen Donnerstagabend konnten sich Interessierte einen Überblick über die Tätigkeiten in Gemeinderat und Kommissionen verschaffen. Die laufende Legislaturperiode neigt sich ihrem Ende zu: Am 27. März 2022 finden auch im Bezirk Affoltern die Gesamterneuerungswahlen statt. Im siebenköpfigen Gemeinderat von Hausen wird es dabei zu mindestens drei Wechseln kommen. Während Gemeindepräsident Stefan Gyseler, Finanzvorsteherin Beatrice Sommerauer, Tiefbauvorstand Christoph Tandler und Primarschulpräsidentin Andrea Sidler sich für eine weitere Amtszeit zur Verfügung stellen, treten Bauvorsteher Reto Brönnimann, Sozialvorsteher Peter Reichmuth sowie Umwelt- und Sicherheitsvorsteher Gregor Blattmann nicht mehr an. Neben den drei freien Gemeinderatssitzen gibt es weitere Ämter zu besetzen. Auch Primarschulpflege, Baukommission, Tiefbaukommission, Sozialbehörde und Rechnungsprüfungskommission wählen ihre Mitglieder neu. Was gibt es denn nun zu tun im Gemeinderat, in der Primarschulpflege oder der Rechnungsprüfungskommission? Wer am vergangenen Donnerstagabend im Gemeindesaal war, konnte das erfahren. Zunächst bei einer kurzen Vorstellungsrunde – und später in persönlichen Gesprächen bei einem Glas Wein. Gemeindepräsident Stefan Gyseler begrüsste die zirka 40 Anwesenden, von denen dem Vernehmen nach der Grossteil bereits heute ein Amt ausübt.

«Wir wollen etwas bewegen» Zum Auftakt stellte Stefan Gyseler die Arbeit des Gemeinderats vor. Dieser treffe sich im Zweiwochen-Rhythmus zu einer gemeinsamen Sitzung. Das sei aber nicht der grösste Aufwand. Zeitintensiv seien vor allem die Sitzungen in den Kommissionen, die nicht nur innerhalb der Gemeinde, sondern teilweise auch auf Bezirksebene stattfänden. «Und in einer Sitzung alleine bewegt sich ja noch nichts», merkte er an: «jemand muss nach der Sitzung die Arbeit machen.» Insgesamt sei das Amt zirka ein 30%-Pensum, wenn jemand extrem schnell sei, seien es vielleicht 20 Prozent. Der «absolute Verwalter» passe jedoch eher nicht in den Gemeinderat, so Gyseler: «Wir möchten ja auch etwas bewegen. Das braucht Zeit und Engagement.» Als Nächste stellte Andrea Sidler die Primarschulpflege vor, die sie derzeit präsidiert. «Unsere Hauptaufgabe ist die strategische Führung der Schule. Wir haben einen guten Einblick, unter anderem in Projekte, die mittel- und langfristig geplant werden», sagte sie. Die Schulpflege amte als vorgesetztes Organ der Schulleitung und als Anstellungsbehörde. Sie treffe Entscheidungen mit, führe Schulbesuche durch oder sei an Elternabenden und Anlässen dabei. Die Behörde treffe sich einmal im Monat zur Sitzung und einmal im Jahr zu einer Klausurtagung, hinzu kommen separate Sitzungen innerhalb des zugewiesenen Ressorts. In der Primarschulpflege wird ein Sitz frei. In der Rechnungsprüfungskommission werden zwei neue Mitglieder gesucht, wie Urs Steinmann als Nächster

ausführte. «Wir sind die erste Stufe der Finanzaufsicht über die Gemeinde», erklärte er. Geprüft würden hauptsächlich das Budget und die Jahresrechnung, wobei andere Projekte hinzukämen.

In jeder Kommission werden gemäss aktuellem Stand Sitze frei Inhaltlich seien die Aufgaben in ihrer Kommission, der Sekundarschulpflege, mit jener der Primarschule vergleichbar, erzählte Esther Flückiger, die als Präsidentin kandidiert. Abgesehen davon, dass man eine Kreisschulpflege für Hausen, Kappel und Rifferswil sei. Auch hier sind die Mitglieder der Schulpflege in Kommissionen eingeteilt, neben diesen bilateralen Sitzungen trifft sich die Behörde einmal monatlich. Der durchschnittliche Aufwand pro Mitglied betrage etwa zehn Stellenprozente. Es werden zwei Sitze frei. Weiter stellte Reto Brönnimann die Baukommission vor. Die Baukommission habe eine selbstständige Verwaltungsbefugnis und tage einmal monatlich am Mittwochmorgen. In dieser Kommission wird neben einem Sitz auch das Präsidium frei. Dieses hat derzeit Reto Brönnimann inne, der als Gemeinderat zurücktritt. Auch in der vierköpfigen Gesundheits- und Sozialkommission wird ein Amt frei. Es ist jenes des Präsidenten, das bisher Gemeinderat Peter Reichmuth innehatte. Als Aufgaben fallen insbesondere Entscheide über Wirtschafts- und Sozialhilfefälle an. Themen rund um Heimplatzierungen oder Familienbegleitungen gehörten ebenfalls zum Aufgabengebiet.

Abschliessend stellte Christoph Tandler die Tiefbaukommission vor. Diese kümmere sich um Trink- und Abwasser, aber zum Beispiel auch um die Gemeindestrassen oder um Auftragsvergaben. Das Gremium trifft sich einmal im Monat und möchte an den Gesamterneuerungswahlen eine Vakanz neu besetzen. «Wir wünschen uns eine Person mit technischer Affinität», betonte Tandler. Die Aufgabenstellungen seien ziemlich technisch. Ganz zum Schluss gab Gemeindeschreiber Christoph Rohner den Anwesenden noch die Fristen für die Kandidaturen bekannt. (lhä) Informationen zu den Ämtern und den Fristen sind zu finden auf www.hausen.ch.

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Dienstag, 16. November 2021


Manifest von Ärztinnen und Ärzten im Säuliamt Die Corona-Pandemie begleitet uns seit bald zwei Jahren. Die Regierung, die Wissenschaft, Pflegende, Ärztinnen und Ärzte, die ganze Gesellschaft haben zur Bewältigung dieser Gesundheitskrise grosse Kraftanstrengungen unternommen. Die Bevölkerung hat einige Einschränkungen auf sich nehmen müssen. Gewerbetreibende und Unternehmen haben Opfer gebracht. Der Kulturbetrieb war weitgehend zum Stillstand gekommen oder in die virtuelle Wirklichkeit verdrängt worden. Optionen für einen nachhaltigen Weg aus der Pandemie liegen auf dem Tisch und sind hinreichend bekannt und wissenschaftlich belegt. Demgegenüber stehen starke Gefühle wie Unsicherheit, Angst vor Kontrollverlust, Machtlosigkeit und die damit einhergehende Wut. Sie erschweren die gesundheitspolitischen Entscheidungen, die notwendig sind, um die Pandemie zu bewältigen. Opfer sind in erster Linie die an Covid-19 schwer Erkrankten, die Toten und ihre Angehörigen. Aber auch die überlasteten Pflegenden in den Spitälern und alle von der Pandemie wirtschaftlich schwer Getroffenen. Wir Ärztinnen und Ärzte sind in dieser emotional aufgewühlten und angespannten Zeit medizinische Vertrauenspersonen, die unsere Patientinnen und Patienten durch die Krise begleiten. Dabei sind die aktuellen Erkenntnisse der Wissenschaft die verbindliche Grundlage unserer medizinischen Arbeit.

In der Abstimmung zur Änderung des Covid-Gesetzes vom 28.11.2021 nehmen wir unterzeichnenden Ärztinnen und Ärzte klar Stellung für ein JA zu Gunsten des Gesetzes. Dr. med. Alice Asam, Affoltern; Dr. med. Astrid Bagot, Affoltern; Dr. med. Jürg Bänninger, Mettmenstetten; Dr. med. Werner Baumann, Affoltern; Dr. med. Eveline Breidenstein, Obfelden; Dr. med. Corina Bürgi, Affoltern; Dr. med. Fabia Büttcher, Wettswil; Dr. med. Michael Büttcher, Wettswil; Dr. med. Jan Cahlik, Affoltern; Dr. med. Martin Christen, Aeugst; Dr. med. Markus Falkensammer, Affoltern; Dr. med. Andrea Fischer, Mettmenstetten; Dr. med. Peter Gerber, Rifferswil; Dr. med. Urs Glenck, Ebertswil; Dr. med. Jürg Graf, Stallikon; Dr. med. Heidi Grossenbacher, Affoltern; Dr. med. Susanne Harlacher, Hausen; Dr. med. Peter Joos, Bonstetten; Dr. med. Martin Kehrer, Hedingen; Dr. med. Berti Kehrer, Hedingen; Dr. med. Peter Kern, Bonstetten; Dr. med. Peter Knöpfel, Zürich; Dr. med. Bruno Köhler, Mettmenstetten; Dr. med. David Koller, Affoltern; Dr. med. David Künzler, Affoltern; Dr. med. Heiner Lachenmeier, Affoltern; Dr. med. Robert Lüchinger, Hedingen; Dr. med. Philippe Luchsinger, Affoltern; Dr. med. Manuel Luhn, Affoltern; Dr. med. Juraj Marcinko, Hausen; Dr. med. Lilo Muff, Affoltern; Dr. med. Christian Müller, Hausen; med. prakt. Lukas Nietlispach, Affoltern; Dr. med. Jürg Pfisterer, Affoltern; Dr. med. Agnes Rothenfluh, Knonau; Dr. med. Karin Schmidlin, Affoltern; Dr. med. Margarita Schneider, Affoltern; med. prakt. Thomas Scholer, Hedingen; Dr. med. Danielle Schreiber, Affoltern; Dr. med. Jürg Schwegler, Affoltern; Dr. med. Ausra Sivickiene, Wettswil; Dr. med. Matthias Steinemann, Stallikon; Dr. med. Szilvia Szivos, Obfelden; Dr. med. Sherif Thaqi, Affoltern; Dr. med. Samuel Toppler, Affoltern; Dr. med. Maja Trück, Obfelden; Dr. med. Erich Villiger, Obfelden; med. prakt. Holger Voigt, Wettswil; Dr. med. Anja Weibel, Obfelden; Dr. med. Matthias Wiens, Affoltern; Dr. med. univ. Dagmar Wildpaner, Affoltern; Dr. med. Brigitte Zimmermann, Affoltern; Dr. med. Daniel Zimmermann, Affoltern.

Flavio De Luigi, Affoltern a.a., Appelliert an alle Geimpften:

Missbraucht die Macht der Mehrheit nicht! Das Zertifikat Schützt euch nicht, schadet aber allen andern. Die Schweiz Nein überwindet Covid-19 angstfreie-schweiz.ch

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 16. November 2021

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Regionalplanung im Clinch mit kantonalem Dogma Die Verkehrsstrategie der ZPK blickt über die Kantonsgrenzen hinaus

Bruno Hächler. (Bild zvg.)

Von Samichlaus bis Weihnachten Mit seinen Kinderliedern ist Bruno Hächler ein regelmässiger und gern gesehener Gast im Säuliamt. Pünktlich auf die Samichlaus- und Adventszeit ist nun seine neue CD «Äntlich isch Wiehnacht» erschienen. Wenn im Knonauer Amt Musik für Kinder gefragt ist, fällt die Wahl oft auf Bruno Hächler. Am beliebten Benefizfest «Knonau für Afrika» gehörte er bei allen fünf Durchführungen zum Programm, an den Biblio-Olympics in Affoltern trat er 2018 ebenso auf wie im Folgejahr an der Aeugster Chilbi und am Vierzgerfäscht in Wettswil. Nun darf sich seine Fangemeinde auf den nächsten Streich freuen. Live – etwa am 8. Dezember im Kulturcafé Mettmenstetten – oder auf CD. Drei Bilderbücher bilden den Kern der neuen CD «Äntlich isch Wiehnacht». Es beginnt mit der Geschichte vom kranken Esel, der den Samichlaus unbedingt auf seiner Reise zu den Kindern begleiten will. Später lassen weiche Bärenpfoten sämtliche Weihnachtsgeschenke verschwinden und ein alter Bär macht sich aus dem tiefen Winterwald auf, um herauszufinden, wie man richtig Weihnachten feiert. Und natürlich taucht auch der Dachs, treuer Begleiter von Bruno Hächler, immer wieder auf, holt Kerzen, schmückt den Christbaum und verknüpft geschickt Geschichten mit Liedern. Denn da ist natürlich Musik auf «Äntlich isch Wiehnacht». Viel Musik. Zusammen mit seiner Band bringt Bruno Hächler die Geschichten mit wundervoll verspielten Melodien und Klängen zum Funkeln. Ausserdem hat er neue Weihnachtslieder geschrieben, die direkt ins Ohr gehen und nur so zum Mitsingen einladen. (tst.) Bruno Hächler, «Äntlich isch Wiehnacht», Langi Ohre Records (ISBN 978-3-85 948-187-9), www.brunohächler.ch.

Dieser Mäusebussard lauert auf seinem Hochsitz offenbar auf Beute. (Leserbild Albert A. Stahel)

Das Dogma der kantonalen Baudirektion sorgte bereits beim Richtplan 2017 für Auseinandersetzungen: Das Wachstum der Region soll sich auf Affoltern und Hedingen konzentrieren. Den anderen Gemeinden werden Verbesserungen im Busverkehr vorenthalten, damit die Bevölkerung nicht zunehme. Im Bezirk löst dies Kopfschütteln aus. von Bernhard Schneider Die Strategie Öffentlicher Verkehr und kombinierte Mobilität wurde letzte Woche im Anschluss an die Delegiertenversammlung der ZPK von Projektbegleiter Matthias Lebküchner des Planungsbüros Infras präsentiert und anschliessend ausgiebig diskutiert. Sie setzt die strategischen Leitplanken für die künftige Entwicklung und befasst sich nicht mit einzelnen Fahrplananliegen. 2016 hatte der Chef des Amts für Raumentwicklung des Kantons Zürich, Wilhelm Natrup, im Interview mit dem «Anzeiger» festgehalten: «Ein Ausufern der Agglomeration Zug auf das südliche Knonauer Amt wollen wir verhindern.» Die Zahlen zeigen das Gegenteil: Mit der Bevölkerung wächst in den südlichen Gemeinden nahe bei Zug auch der Anteil des Autoverkehrs, obwohl eigentlich auch der Kanton den ÖV-Anteil steigern möchte, allerdings ohne Optimierung des Busverkehrs. Auch künftig ist mit weiterem Wachstum der südlichen Gemeinden zu rechnen, nicht wegen der Attraktivität der Busverbindungen, sondern wegen der vorhandenen Geschossflächenreserven.

Umstrittene kantonalen Vorgaben Der Kantonsrat definierte im Kantonalen Richtplan vier Handlungsräume. Sie werden mit «urbane Wohnlandschaft», «Landschaft unter Druck», «Kulturlandschaft» und «Naturlandschaft» bezeichnet. Die «Urbane Wohnlandschaft» umfasst die Gemeinden Affoltern und Hedingen. Hier soll der Grossteil des regionalen Bevölkerungswachstums «unter Wahrung einer hohen Wohnqualität» stattfinden, das ÖV-Angebot soll ausgebaut werden. Gegensätzlich ist die

Selbst bei Kälte und Nebel ist die Velo-Parkieranlage des Bahnhofs Affoltern praktisch vollständig besetzt. Möglichkeiten, teurere Fahrräder einzuschliessen, Helme, Regenjacken und ähnliches zu deponieren sowie Lademöglichkeiten für E-Bikes fehlen. Um das Potenzial des Velo-Zubringerverkehrs zum Bahnhof auszuschöpfen, besteht Handlungsbedarf. (Bild bs) «Kulturlandschaft» im Reppischtal, Oberamt und Maschwanden: Hier geniesst der Erhalt der Landschaft Priorität, die Erschliessungsqualität, auch durch den öV, soll nicht gesteigert werden. Die übrigen Gemeinden zählen zu «Landschaft unter Druck». Hier sollen die bestehenden Bauzonen im Einzugsbereich des öV verdichtet werden, ansonsten soll die Erschliessungsqualität keine Steigerung erfahren. Die Regionalplanerin Bernadette Breitenmoser wies anlässlich der ZPKDV darauf hin, dass der kantonale Richtplan diesbezüglich auch den Vorstellungen des Bundes widerspreche. So habe die zuständige Bundesrätin, Simonetta Sommaruga, an einer Tagung in Bern festgehalten: «Wir wollen einen öV, der auch der ländlichen Bevölkerung mehr bietet.» Als beispielhaft erwähnte sie Appenzell, wo ein Ruftaxi und ein Abonnement für verschiedene Mobilitätsformen angeboten würden. An derselben Tagung des Verbandes öffentlicher Verkehr wies Postauto-Chef Christian Plüss auf digitale Möglichkeiten hin, um intelligente vernetzte Mobilitätslösungen zu erarbeiten.

Bike-and-Ride stärken Die S-Bahn-Kapazitäten seien bis in die erste Hälfte der 2030er-Jahre ausreichend, hielt Lebkücher fest, auch bei der angestrebten Steigerung des ÖV-Anteils

von heute 44 auf 50 Prozent im Zielverkehr nach Zürich. Die Zunahme der E-Bikes stärke dank Bike-and-Ride die S-Bahn. Die Analyse des Einzugsgebiets der Bahn für Velos und E-Bikes zeige das Potenzial dieser Verkehrsmittelkombination. Dazu sollen die Zufahrtswege attraktiver und sicherer werden, ebenso seien genügend komfortable Veloparkierungsanlagen mit Ladeinfrastruktur für E-Bikes zu schaffen. Für weiter entfernte Wohngebiete will die ZPK das Busangebot optimieren, aus dem Oberamt und dem Raum Knonau-Maschwanden auch in Richtung Kanton Zug. Das Reppischtal hingegen soll in erster Linie mit Zürich verbunden werden, da eine zweite Nord-Süd-Achse zwischen Zug und Zürich auf der Strasse nicht wünschenswert sei. Für die Querverbindung von Affoltern in den Raum Obfelden-Ottenbach-Aargau sei eine zweite Autobahnquerung für Busse und Veloverkehr erforderlich.

Leute kommen auch ohne öV In der Diskussion wandte der Affoltemer Stadtpräsident, Clemens Grötsch, ein, die kantonalen Wachstumsprognosen für Affoltern seien nicht tragbar: «Wenn in den nächsten Jahren 5000 Leute nach Affoltern ziehen, wissen wir beispielsweise nicht, wo wir die neuen Schulhäuser bauen.» Es reiche nicht, einen erwünschten Modalsplit in die Strategie

zu schreiben, man müsse auch Massnahmen treffen, um dies zu ermöglichen. Der grüne Kantonsrat Thomas Schweizer bezweifelte, dass das Siedlungswachstum begrenzt werden könne, wenn auf den Ausbau des öV in den ländlichen Gemeinden verzichtet werde, dies führe doch lediglich zu einer Verlagerung zum motorisierten Individualverkehr. Matthias Lebkücher antwortete, er teile zusammen mit der ZPK die Ansicht von Clemens Grötsch und Thomas Schweizer. Hier bestehe nach wie vor ein Spannungsfeld zwischen Region und Kanton, insbesondere bezüglich des ÖVAusbaus der Gemeinden ausserhalb von Affoltern und Hedingen sowie der Busverbindungen in Richtung Zug. Auch René Kälin, Mettmenstetter Gemeindepräsident, schloss sich an: Wer in Zug arbeite und in den südlichen Gemeinden des Kantons wohne, brauche gute ÖVVerbindungen, um umzusteigen. «Die Leute ziehen auch ohne öV nach Aeugst, das muss der Kanton anerkennen», bilanzierte die Aeugster Gemeindepräsidentin, Nadia Hausheer. Ohne attraktive Alternativen verzichte kaum jemand auf das Auto. ZPK-Präsident Christian Gabathuler bedankte sich für die Diskussion und kündigte für deren Fortsetzung einen Workshop an. Es ist zu wünschen, dass sich bei dieser Gelegenheit eine Vertretung der Baudirektion der regionalen Kritik stellt.

Sozialdienst Unteramt: Totalrevision Anstaltsvertrag Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Bonstetten Die Interkommunale Anstalt Sozialdienst Unteramt (IKA Sodu) hat ihre operative Tätigkeit am 1. Januar 2018 aufgenommen. Im Auftrag ihrer drei Trägergemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil ist sie zuständig für die Dienstleistungen wirtschaftliche und persönliche Hilfe gemäss Sozialhilfegesetz des Kantons Zürich, Zusatzleistungen zur AHV/IV, Subventionen an die familienergänzende Kinderbetreuung und Prüfung von Gesuchen um Bevorschussung von Unterhaltsbeiträgen (Alimentenbevorschussung). Sie hatten diese Aufgaben schon seit Jahren an den Sozialdienst Bezirk Affoltern delegiert. Grundlage der Tätigkeit der IKA Sodu bildet der Anstaltsvertrag, welcher am 20. Dezember 2017 vom Regierungsrat des Kantons Zürich genehmigt worden war. Im Laufe der ersten beiden Geschäftsjahre der IKA Sodu zeigte sich, dass in verschiedenen Bereichen Klärungsbedarf besteht und der Anstaltsvertrag zu revidieren ist. Insbesondere soll der Anstaltszweck der IKA Sodu weitere Dienstleistungen wie die Berufsbeistandschaft, das Asyl-/Migrations-

wesen sowie die Suchtberatung umfassen. Damit kann sichergestellt werden, dass die IKA Sodu diese Dienstleistungen für die Trägergemeinden erbringen darf und dadurch einziger direkter Dienstleistungserbringer und Ansprechpartner gegenüber den Trägergemeinden ist. Zudem ist die Sprachregelung anzupassen und die Bezeichnung «Verwaltungsrat» im Anstaltsvertrag zu definieren. Da der Anstaltsvertrag in einigen Bestimmungen überarbeitet und angepasst wird, muss dieser totalrevidiert werden. Der Verwaltungsrat der IKA Sodu hat den Anstaltsvertrag in enger Zusammenarbeit mit den Trägergemeinden sowie dem Gemeindeamt des Kantons Zürich überarbeitet. Grundlegende Änderungen des Anstaltsvertrags bedürfen der Zustimmung der Stimmberechtigten aller Trägergemeinden. Der interkommunale Anstaltsvertrag muss von den Stimmberechtigten der Trägergemeinden je an der Urne beschlossen und vom Regierungsrat genehmigt werden. Die dafür notwendige Urnenabstimmung soll am 13. Februar 2022 stattfinden. Der Gemeinderat verabschiedete den Beleuchtenden Bericht

(Weisung) für die Totalrevision des Anstaltsvertrages zuhanden der Urnenabstimmung vom 13. Februar 2022. Der Beleuchtende Bericht kann von den Stimmberechtigten ab dem 17. Januar 2022 von der Website heruntergeladen werden.

Sonntagsverkäufe 2022 Mit Schreiben vom 30. September 2021 gelangte die Gemeindeverwaltung an die Detaillisten der Gemeinde Bonstetten mit der Bitte um Eingabe der Wunschdaten für Sonntagsverkäufe im Jahre 2022. Die Eingaben der Gewerbetreibenden beschränken sich auf drei Wunschdaten, wodurch der Gemeinderat diese drei Verkaufssonntage für das Jahr 2022 bewilligen kann. Allen Verkaufsgeschäften in Bonstetten wurde, gestützt auf § 5 Abs. 3 des kantonalen Ruhetags- und Ladenöffnungsgesetzes vom 26. Juni 2000 in Verbindung mit Art. 19 Abs. 6 ArG, bewilligt, ihre Geschäfte an folgenden Sonntagen/ Ruhetagen im Jahre 2022 in der Zeitspanne von 9 bis 18 Uhr zu öffnen: Sonntag, 13. November 2022, Sonntag,

20. November 2022, und Sonntag, 18. Dezember 2022.

Im Weiteren hat der Gemeinderat ... • das Organisationsreglement (OrgR) der Gemeinde Bonstetten in 4. Lesung verabschiedet; • die Tarifanpassungen der Kinderspitex Kifa 2022 genehmigt; • den Kredit und die Vergabe der Tiefbauarbeiten für die Instandstellung der Masstrasse gutgeheissen.

Aus der Primarschulpflege Die Primarschulpflege hat an ihrer Sitzung vom 4. November ... • den Subventionsantrag Tagesstrukturen genehmigt; • den Zwischenstand 3. Quartal Rechnung 2021 vs. Budget 2021 besprochen und zur Kenntnis genommen; • den Zwischenbericht betreffend Schulhund zur Kenntnis genommen; • die Organisation Tagesstrukturen besprochen und eine Neuanstellung bewilligt. Christof Wicky, Gemeindeschreiber


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 16. November 2021

Den Kulturschaffenden die Bühne zurückgeben Klanghotel Rössli in Mettmenstetten neu als Festival organisiert – Motto «Ziitreis» Zwei Dok-Filme am 6. und 8. Januar, vom 12. bis 15. Januar folgt das klassische Klanghotel, das unter dem Motto «Ziitreis» steht und vor allem eines will: den Kulturschaffenden die Bühne zurückgeben.

Mut, wenn man plötzlich ins kalte Wasser geworfen wird und mit jemandem zum ersten Mal auf der Bühne steht. Aber eben, man muss sich auf etwas Ungewohntes einlassen können», sagt Philipp Galizia. Eingepackt in szenische und musikalische Darbietungen könne so etwas Ungewohntes eigentlich nicht scheitern, fügt er – über entsprechende Erfahrung verfügend – bei.

von Werner Schneiter «Natürlich gehen wir Risiken ein, weil wir ja nicht wissen, ob uns der Januar mit Einschränkungen womöglich einen Strich durch die Rechnung macht», sagt Beat D. Hebeisen, der Initiant des Kulturprojekts Klanghotel. Die Austragung im Januar dieses Jahres musste abgesagt werden. Trotz der aktuellen Unwägbarkeiten herrscht Zuversicht vor der 7. Auflage, die mit Neuerungen Aufwartung macht. So sind am 6. und 8. Januar 2022 zwei Dok-Filme geplant. Zum Auftakt ist ein Film zu sehen, der die Klanghotel-Veranstaltungen von 2014 bis 2020 dokumentiert. Den hat Beat Hebeisen aus einer immensen Materialmenge zu 100 Minuten zusammengeschnitten. Da gibt es ein Wiedersehen mit KlanghotelPerlen. Alle ehemaligen Akteure wurden zur Premiere des Films eingeladen. Sina und Adi Stern, aber auch das Clown-Duo Baccalà mussten für den Abend absagen. Im Film sind diese Kulturschaffenden aber präsent, genauso wie Shirley Grimes, Masha Dimitri und viele andere. Der zweite Dok-Film beinhaltet das 50-Jahre-Jubiläum des Mundart-Rock. Beat Hebeisens damalige Band «Lise Schlatt» (1971 bis 1977) hat diesen Stil mitbegründet. Für diesen Abend habenviele bekannte Akteure zugesagt. «Das wird ein Fest, wenn die Musiker von damals nach fast 50 Jahren wieder einmal gemeinsam auf der Bühne stehen», ist Hebeisen überzeugt.

Geheimnisvolles Würfelspiel

Präsentieren das Banner mit den Künstlerinnen und Künstlern, die im Klanghotel für unvergessliche Momente gesorgt haben. Von links: Magi Niederer Hebeisen (Künstlerbetreuung), Beat D. Hebeisen (Konzept, Regie, Produktionsleitung), Ursi Tschudi (Regie-Assistenz, Ticketing) und Philipp Galizia, Original der Schweizer Kleinkunstszene. (Bild Werner Schneiter) «Das Klanghotel-Projekt ist einmalig in der Schweiz – kurzweilig, lustig und emotional», sagt «Dauergast» Philipp Galizia, ein Original der Schweizer Kleinkunstszene – und dies in Übereinstimmung mit anderen, die in Mettmenstetten aufgetreten sind. Für ihn bildet das Klanghotel eine ideale Plattform, auf der sich Kunstschaffende kennenlernen und vernetzen können – sogar so, dass sie hernach etwas gemeinsam gestalten können. Galizia schildert das am Beispiel von Chrigi Roffler, den er im Rah-

men des Klanghotels kennengelernt hat und für eine Zusammenarbeit gewinnen konnte. Roffler, Pianist, obliegt auch im neuen Klanghotel die musikalische Leitung. Er ist sozusagen der Kapellmeister.

Sich auf Ungewohntes einlassen Gegenseitiges Inspirieren ist im Klanghotel Konzept. «Man lernt hier so viele Arten von Kunst kennen und besucht danach auch mal Auftritte von Kolleginnen und Kollegen», fügt Ursi Tschudi, die

Regie-Assistentin bei, die auch für die Tickets zuständig ist. Ihr obliegen zudem Koordination und Administration sowie die Aufgabe, Beat Hebeisen in seinen Ideen zu unterstützen. «Ich bin im Klanghotel eine Art Schulleiterin», sagt sie. Eigen ist dem Klanghotel auch das Improvisieren. Für gemeinsame Auftritte ist die Vorlaufzeit jeweils brutal kurz. «Künstler, die zum ersten Mal dabei sind, laufend da manchmal schier Amok. Und Etablierte müssen ihre Komfortzone oft verlassen. Es braucht auch

Das Klanghotel 2022 bietet ein Wiedersehen mit Künstlerinnen und Künstlern, die in Mettmenstetten in den vorherigen Jahren schon mal aufgetreten sind. Zum ersten Mal mit dabei ist das Artistik-Duo E1nZ, das vorerst im Dachstock und hernach im Rössli-Saal mit ihrer Luftakrobatik sowie mit einem Tanz auf Champagner-Flaschen überraschen wird. Zum ersten Mal dabei ist auch die Musikerin Martina Linn, Singer-Songwriterin aus Graubünden. Und neu ist auch ein geheimnisvolles Würfelspiel mit 32 Quadratmetern im Format 50 x 50 cm. Das ergibt Foto-Objekte in Dimensionen von einigen Metern. Die Idee dazu hatte Heinz Hebeisen, der das anspruchsvolle Zusammenspiel der Würfel auf der Bühne gleich auch selbst koordiniert. «Findet mich das Glück?», ist das Motto des Abends. «Wir wollen damit das Publikum in allen Varianten überraschen», verrät Beat Hebeisen. Dazu gehören auch Filmprojektionen an Decken und Wänden. Der Film ist auch im Klanghotel 2022 ein wichtiges Element. Ist der schwimmende Hai an der Decke des «Rössli»-Saals jetzt eine Gefahr? Die Auflösung kommt Anfang Jahr. www.klanghotel.jimdofree.com. Vorverkauf: Vitalis Drogerie, Mettmenstetten, www.vitalis-drogerie.ch, Telefon 044 767 03 77.

FORUM

Grosse Umfrage zur Dorfstrasse in Obfelden Der Bau der Umfahrung von Obfelden ist in vollem Gange. Die geplante Entlastung des Dorfzentrums ermöglicht ab 2023 die Umgestaltung der Dorfstrasse. Damit ergibt sich eine grosse Chance, das Zusammenleben im Dorf mit einer langfristigen Perspektive neu zu gestalten. Es ist der SP Obfelden ein grosses Anliegen, dass zentrale Fragen wie Tempo 30, Schwerverkehrsbeschränkungen oder die Gestaltung der Dorfstrasse samt angrenzendem Bereich breit diskutiert werden. Damit bei der kommenden detaillierten Planung der Dorfstrasse die Anliegen der Bevölkerung gehört werden, macht die SP Obfelden eine Umfrage. Die SP Obfelden möchte in Erfahrung bringen, was die Menschen im Dorf von der neuen Dorfstrasse erwarten. Die Ergebnisse werden Mitte Dezember bekannt gemacht und bei einer öffentlichen Veranstaltung am 26. Januar 2022 mit der Nationalrätin Priska Seiler Graf diskutiert. SP Obfelden

Die «fantastischen Fünf» stellen sich vor Das neue Team der offenen Jugendarbeit Affoltern ist vollständig

Nach einer turbulenten Zeit freut sich die offene Jugendarbeit Affoltern, dass ihr Team seit dem 1. Oktober vollständig ist. Die Mitarbeitenden ergänzen sich durch verschiedene Stärken und Persönlichkeiten und sprechen so auch verschiedene Jugendliche an. Die offene Jugendarbeit ist ein Angebot der Stadt Affoltern und ermöglicht Jugendlichen der 5. bis 9. Schulstufe attraktive Freizeitmöglichkeiten, Mitsprache- und Gestaltungsmöglichkeiten, niederschwellige Informationen sowie Beratungen zu allen jugendrelevanten Themen. Das Angebot umfasst die Fachstelle Jugend, den Treffpunkt Hirtschür und die mobile Jugendarbeit. In der Fol-

ge stellen sich die «fantastischen Fünf» mit der grossen, gemeinsamen Leidenschaft Jugendförderung gleich selber vor:

Philipp Hauri, Superkraft: Hilfsbereit Seit August 2018 arbeite ich in der Jugendarbeit Affoltern als Soziokultureller Animator. Meine Hauptaufgaben neben dem Treffbetrieb sind die Pausenplatzbesuche und die Mittelstufendisco. Ich liebe es, mit meiner Frau die Welt zu bereisen und bin gerne in der Natur. Wir gehen gerne tauchen, klettern, surfen, und wandern. Bogenschiessen, zeichnen, lesen, werkeln, grillen und unser Garten sind weitere Leidenschaften von mir. Ich bin für ziemlich viel zu begeistern und freue mich auf die Jugendlichen und ihre Ideen.

Tamara Albisser, Superkraft: Sportlich Seit Oktober 2021 arbeite ich in der Jugendarbeit Affoltern. Neben der Genderarbeit bin ich für die Halle für alle und Social Media zuständig. Ich freue mich, die Jugendlichen im Treff oder auf dem Pausenplatz kennenzulernen. Wenn ich nicht in Affoltern anzutreffen bin, verbringe ich gerne Zeit in der Natur oder auf der Fitnessmatte.

Noah Vogt, Superkraft: Musikalisch Ich arbeite seit dem 1. Juli 2021 in der Jugendarbeit Affoltern. Neben der aufsuchenden Jugendarbeit und dem Projekt «Skateanliegen», bin ich unter anderem für das Tonstudio zuständig. In meiner Freizeit bin ich selbst gerne im

Umfrage unter www.dorfstrasse-obfelden.ch.

Studio, mache Hip-Hop-Musik und schreibe Texte. Gerne unterstütze ich Jugendliche, wenn sie selbst Musik machen wollen. Natürlich helfe ich auch gerne bei anderen Anliegen oder Problemen. Ich bin medieninteressiert und mag vom Lesen über Spiele bis zu Filmen oder Serien vieles. Als Sport spiele ich gerne mit Freunden Basketball und trainiere Kung Fu.

Bettina Gyr, Superkraft: Unterstützend Ich arbeite seit April 2016 in der Jugendarbeit Affoltern und habe die Mandatsleitung. Zu meinen Aufgaben gehören die Teamleitung, die personelle Führung sowie die fachliche Begleitung des Teams. Ich bin Soziokulturelle Animatorin FH und habe über 12 Jahre Erfahrung im Bereich der offenen Jugendarbeit in verschiedenen Gemeinden. Privat interessiere ich mich für Sport aller Art und im Besonderen für Reiten, Eishockey und Mountainbiken. Ich reise gerne und mag Musik, besonders jene aus meinem Lieblingsland Kanada.

Valentina Maksimovic, Superkraft: Dynamisch

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Teamdynamik in der offenen Jugendarbeit Affoltern. Von links: Philipp Hauri, Tamara Albisser, Valentina Maksimovic, Noah Vogt und Bettina Gyr. (Bild zvg.)

Ich absolviere seit September 2021 ein Vorpraktikum bei der Jugendarbeit Affoltern und freue mich sehr auf die Erfahrungen, die ich in dieser Zeit sammeln darf. Zu meinen Aufgaben gehören die Organisation der Mittelstufendisco und des Mittwochstreffs. In meiner Freizeit engagiere ich mich im Verein Rampe Openair. Ich liebe es zu reisen, bin gerne in der Natur und oft an Konzerten. Ich freue mich sehr auf die Jugendlichen und darauf, diverse Projekte mit ihnen zusammen zu gestalten. Offene Jugendarbeit Affoltern


Bezirk Affoltern

Dienstag, 16. November 2021

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Statt zu wüten lieber über die eigene Vergänglichkeit nachdenken Schriftsteller Lukas Bärfuss zu Gast in der Regionalbibliothek Affoltern Für die erste Lesung nach dem Corona-Shutdown konnte die Regionalbibliothek Affoltern ein literarisches Schwergewicht gewinnen: Büchner Preisträger Lukas Bärfuss las aus seinem Essayband «Die Krone der Schöpfung».

beschreibt präzise seine Beobachtungen, Gedankengänge und Gefühle und macht es leicht, diese nachzuempfinden. Dass ihn die Kunst fasziniert, wird in den nächsten beiden Essays klar und er führt dem Publikum vor Augen, wie Kunst die verschiedensten Lebensbereiche berührt und wie bereichernd es sein kann, sich mit Kunst auseinanderzusetzen.

Von chriStine häuSermann «Man merkt erst, was einem fehlt, wenn man es nicht mehr hat», sagt Bibliothekarin Irene Scheurer in ihrer Begrüssung. Lesungen mit interessanten Schriftstellerinnen und Schriftstellern, die wegen Covid nicht mehr durchgeführt werden konnten, hätten ihr definitiv gefehlt, fügt sie hinzu. Ein Blick in die gespannten Gesichter der vielen Gäste an diesem Freitagabend zeigt, dass es nicht nur ihr so ergangen ist. Irene Scheurer stellt Lukas Bärfuss vor und hebt hervor, dass er ein genauer Beobachter und eigenständiger Denker sei, der sich in öffentliche Diskussionen einbringe, Poetisches und Politisches zusammenbringe und dafür plädiere, dass die Menschheit aus der Geschichte lerne.

Literatur – Tür zu wunderbaren Gärten Lukas Bärfuss begrüsst «Affoltern» und erklärt, dass er gerne wieder hierhergekommen sei, auch darum, weil ihn Bibliotheken geformt hätten. Er nennt sie «öffentliche Refugien, mit vielen wunderbaren Türen zu noch wunder-

Wut kann nicht denken

Irene Scheurer dankt Lukas Bärfuss mit einem Teelicht in Form einer Krone für die «krönende Erleuchtung in seinem Schreiballtag». (Bild Christine Häusermann) bareren Gärten dahinter». Und meint dann unter dem Lachen der Zuhörer, dass er es nicht übelnehmen würde, falls jemand während seiner Lesung zwischen den Gestellen schmökern möchte. Welch ein Glück, Lukas Bärfuss kann nicht nur schreiben, er liest auch gut und spannend, schliesslich ist er ja auch im «Showbusiness» tätig, wie er

selbst solche Lesungen nennt. Er beginnt mit den «drei Raben», mit denen er im Laufe seines Lebens spezielle Begegnungen hatte. Der erste pickte ihn in den Schuh und schlug ihn in die Flucht, der zweite löste einen Ziegel auf einem Dach, der dann in den Hof hinunterfiel und beinahe einen Malermeister erschlagen hätte und vom dritten lernte

er, den Blick in den weiten Himmel zu richten, wenn es unten auf der Erde mal wieder unerträglich wurde. Drei simple Anekdoten könnte man meinen, aber was Lukas Bärfuss alles neben den eigentlichen Geschichten noch erwähnt, beobachtet, anmerkt, das fesselt ungemein. Sprachmächtig zieht er die Zuhörer in die Geschichte hinein,

In seinem letzten Aufsatz schreibt er über «ein sehr politisches Gefühl»: Gemeint ist die Wut. «Wut verändert und bewegt. Die Wut zweifelt nicht. Wut kann nicht denken.» Statt zu wüten, fordert uns der Autor auf, über unsere Vergänglichkeit nachzudenken, wofür wir unsere Kraft und Liebe einsetzen wollen. Bei der anschliessenden Fragerunde gibt er hierauf gleich selbst eine mögliche Antwort. Nach seiner Tagesstruktur gefragt, meint er, dass er dem dämmerungsaktiven Dachs gleiche und fügt salopp an, dass Nachmittage eh zu nichts nütze wären, als für die Liebe. Bundesrätin Sommaruga wünschte sich einst in einem Interview, dass die Schweizerinnen und Schweizer auch unsere einheimischen Autoren lesen und entdecken würden. Wer sich bisher nicht an den viel gepriesenen und viel kritisierten Lukas Bärfuss heranwagte, dem bietet «Die Krone der Schöpfung» einen themenreichen Einstieg in sein Denken und Schaffen. Auch seine Dankesrede anlässlich der Georg-BüchnerPreisverleihung 2019 zeigt anschaulich, was ihn beim Schreiben antreibt.

«Grundsätzlich versteht sie mich, wird aber immer wieder rückfällig» Am Donnerstag las Steven Schneider in der Bibliothek Stallikon aus seinem neuen Roman «Wir Superhelden» In seinem neuen Sachbuch, das eigentlich primär Geschichten erzählt, setzt sich Schriftsteller Steven Schneider mit den zahlreichen Facetten des männlichen Lebens auseinander. Er macht dies mit einer humorvollen Leichtigkeit, während er die herausfordernde Situation des Mann-Seins kritisch analysiert.

mand Sie nicht mag, wenn Sie lieben und geliebt werden? So macht Liebe bessere und glücklichere Menschen.» Mit der Liebe komme es manchmal auch zur Sexualität. Sex halte gesund, schön und sei einfach der Hammer. Trotzdem sei Sexualität ein schwieriges Übungsfeld – gerade für den Mann, der dazu tendiere, die Wünsche der Frau im Bett zu missachten. Denn im Kern sei Sex primär Nähe, Wärme, Weichheit und wunschloses Glück – nicht der Geschlechtsakt. Wer schlechten Sex habe, spüre dies an der danach einsetzenden Leere oder Schlaffheit.

Von Salomon Schneider «Wir Superhelden» ist eine Mischung aus Selbstreflexion, Interviews und philosophischen Herleitungen zum Thema Männlichkeit. Die Rahmenhandlung wird von biografischen Episoden aus Steven Schneiders Leben geprägt, von der Geburt bis zum Tod: «Wobei es sehr schwierig war, einen Experten für den Tod zu finden – da diese meistens bereits tot sind.» Er habe das Buch eigentlich für sich selber geschrieben, freue sich aber, seine Erfahrung zu teilen. Es sei ein hervorragendes Buch geworden, in dem er regelmässig lese und das ihn auf seinem Weg begleite. Es sei ein Sach-, Mach- und Lachbuch. Steven Schneider hat zwölf Männer – «die ich spannend finde» – interviewt und mit ihnen die für ihn relevantesten Themen des Mann-Seins besprochen. Für seine Recherchen hat er eine Soirée der Zeitschrift Brigitte besucht, eine Kinderwunsch-Klinik – «dort durfte ich gesunde Spermien unter dem Mikroskop aussuchen, einige sind fit und agil, andere haben sich nur im Kreis gedreht, wieder andere waren apathisch; ich habe aber nur Ladenhüter ausgewählt und nicht Gott gespielt.»

Beziehung gesprochen.» Deshalb habe er für dieses Buch einen Fragebogen unter seinen Freunden gemacht. Alle 50 Fragebogen seien ausgefüllt zurückgekommen und er habe zahlreiche spannende Antworten gefunden – auch auf Fragen, die er gar nicht gestellt hatte. Die meisten seiner Freunde seien sich einig, dass meistens die Partnerin mit dem Streit anfange und der Grund mangelnde Aufmerksamkeit ihrerseits der Partnerin gegenüber angeführt werde. Er habe viele zitierbare Rückmeldungen erhalten, wie die Aussage: «Grundsätzlich versteht sie mich, sie wird aber immer wieder rückfällig.»

Mannwerdung und Streitkultur

Seinen Roman «Wir Superhelden» meint Steven Schneider «selbstironisch, aber durchaus ernst.» (Bild Salomon Schneider) In der Kinderwunsch-Klinik Der Chefarzt der Kinderwunsch-Klinik erklärte ihm, dass Spermien auch nicht mehr das seien, was sie einmal waren. Es werde Männer irgendwann nicht mehr brauchen. Anschliessend stellt er die Frage, ob es schlimm wäre, wenn es keine Männer mehr gäbe: «Schliesslich ist Testosteron die schlimmste Massenvernichtungswaffe der Welt.» Fehler auf dem X-Chromosom seien vom zweiten X-Chromosom kompensierbar. Fehler auf dem Y-Chromosom seien irreparabel. Die Spermien der Männer würden

immer schlechter und bei Ratten sei es heute schon möglich, künstliche Spermien zu züchten. Es gäbe zudem bereits einige Tierarten, bei denen die Evolution die Männchen bereits aussortiert habe. Männer hätten es im Leben schwieriger, «es leben primär Männer in Gefängnissen, Männer haben eine tiefere Lebenserwartung und müssen bei alle dem noch mit sich selber zurechtkommen.» Für die Liebe sei die Grenzbedingung, dass beide Partner mit sich selbst zurechtkommen. Wer sich geliebt fühlt, komme viel besser mit dem Leben zurecht: «Was kümmert es Sie, wenn je-

Die Mannwerdung sei in vielen Kulturen mit Ritualen verbunden. In unseren Kulturkreisen gebe es dies nicht: «Deshalb müssen wir uns immer wieder beweisen. Für fast alles was wir tun, erhalten wir jedoch nicht die Belohnung, die wir uns wünschen. Dafür erhalten wir das Leben und wer seinen Weg geht, ist ein Held.» Es gehe darum, sein eigenes Original zu werden. Jeder könne sich aussuchen, was für ein Mann er werden will. Damit dies klappe, brauche es gute Männerfreundschaften, mit denen Mann sich kritisch reflektieren könne. So werde Mann Lokführer seines eigenen Lebens, anstatt nur Passagier im Zuge anderer Lokführer zu sein. Für Steven Schneider ist das Bundeshaus das Zentrum des Streites oder besser der Streitkultur: «Wer weiss, wie man streitet und vor allem Streite beendet, kann ein Erfolgsmodell wie die Schweiz kreieren.» Er sei dem Streit zeitlebens gerne aus dem Weg gegangen: «Ich habe auch in meinem Freundeskreis nie über das Streitverhalten in der

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CO2-Gesetz durch die Hintertür? missratenes-energiegesetz-nein.ch

MISSRATENES ENERGIEGESETZ


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 16. November 2021

Von heilenden und heiligen Rauchschwaden Weihrauch findet nicht nur in der Kirche, sondern auch in der Naturheilkunde Verwendung Weihrauch, das Baumharz aus dem Morgenland, gilt als heilig und heilend zugleich. Während die Substanz vor allem an christlichen Feiertagen durch heilige Hallen weht, wird sie in der Naturheilkunde täglich gegen verschiedene Beschwerden eingesetzt.

ZUR SACHE Kurze Geschichte des Weihrauchs

Der Weihrauchbaum liebt die Weite des Landes und die Stille.

von AngelA BernettA «Bei uns in der Kirche verwenden wir Weihrauch vor allem in bedeutenden Gottesdiensten wie Weihnachten und Ostern. Aber auch beim Ritual der Gräbersegnung an Allerheiligen und Allerseelen kommt er zum Einsatz», erklärt Mathias Zihlmann, Pfarradministrator der katholischen Pfarrei Affoltern. «Weihrauch unterstreicht die Festlichkeit der Gottesdienste und vermittelt eine mystische Atmosphäre.» Da das getrocknete Harz des Weihrauchbaums (Boswellia sacra) beim Verglühen intensive Schwaden bildet, sei man beim Gebrauch allerdings zurückhaltend, wenn etwa ein Chor singe. «Zu viel Rauch kann bei einzelnen Menschen zu Hustenreiz führen und das Gefühl von Atemnot auslösen.» Seit Jahrtausenden füllt der aromatisch duftende Rauch aus dem Harz des Weihrauchbaumes heilige Hallen, Tempel, Kirchen und Gebetsplätze. Weihrauchschwaden begleiten religiöse Zeremonien genauso wie Gebete im Stillen, helfen bei Kontemplation und Meditation. Mathias Zihlmann ergänzt: «Wichtig finde ich die symbolische Bedeutung von Weihrauch. Dabei steigt das Gebet wie Rauch zu Gott auf, wie etwa im Psalm 141,2. anschaulich beschrieben. Da wir nicht nur intellektuell

In der katholischen Kirche findet Weihrauch vor allem in bedeutenden Gottesdiensten Verwendung. (Bilder zvg.)

Das Baumharz aus dem Morgenland ist auch ein begehrtes Heilmittel.

mit Gott verbunden sind, helfen uns die wohlriechenden Schwaden mit allen Sinnen in das Geheimnis Gottes einzutauchen.» Der Gebrauch von Weihrauch in Gebetshäusern hat aber auch eine praktische Seite. Gelegentlich nutzt man ihn während der Messe, um schlechte Gerüche von verschwitzten Pilgerinnen und Pilgern zu überdecken. Etwa in der Kathedrale von Santiago de Compostela in Spanien, wo sich viele Menschen am Ende einer Pilgerreise zum Gebet versammeln.

Psoriasis oder Neurodermitis. «Weihrauch wird, wie jede andere Arznei, nach einer gründlichen Anamnese in einen ganzheitlichen Behandlungsplan eingefügt, der individuell auf den Patienten oder die Patientin abgestimmt ist», ergänzt die Naturheilpraktikerin. «Die heilende Substanz wird etwa Kapseln, Tinkturen oder Salben zugegeben und in der Aromatherapie verwendet.» Und was rät Fiorella Vedova für den Hausgebrauch? «Eine Weihrauch-HarzCrème empfehle ich etwa zur Behandlung von Nagelumläufen, Bronchialhusten oder entzündeten Mückenstichen.» Auch der Wohlfühlfaktor, zu dem die Essenz aus dem Orient durchaus beitragen kann, ist erwähnenswert. Ein paar Tropfen Weihrauch-Öl im Badewas-

Begehrtes Heilmittel Weihrauch dient nicht nur kultischen Zwecken, sondern ist seit Jahrtausenden

ein begehrtes Heilmittel (siehe Box). Die Substanz wird von alters her als desinfizierendes Räuchermittel und entzündungshemmendes Arzneimittel in der Medizin genutzt und findet in der Naturheilkunde Anwendung. «Weihrauch wirkt stark entzündungshemmend und wird daher in der Traditionellen Europäischen Naturheilkunde (TEN) bei chronisch entzündlichen Erkrankungen eingesetzt», weiss Fiorella Vedova, Naturheilpraktikerin TEN, mit eigener Praxis in Affoltern. So lindere das heilende Baumharz bei angemessener Anwendung etwa Darmschleimhautentzündungen bei Morbus Crohn oder Divertikulitis, helfe bei Multipler Sklerose, rheumatischen Beschwerden oder Hauterkrankungen wie

• Weihrauch, also das luftgetrocknete Harz des Weihrauchbaumes, ist ein altes Heilmittel aus dem Orient. Bereits ab etwa 1700 v. Chr. blühte der Handel über die Weihrauchstrasse von Südarabien zum Mittelmeer. • Der griechische Arzt und Lehrer Hippokrates (zirka 460 v. Chr.–zirka 370 v. Chr.) setzte Weihrauch als Wundreinigung, gegen Erkrankungen der Atemwege und bei Verdauungsstörungen ein. • Von der Antike über das Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert wurde Weihrauchharz pulverisiert und zur Behandlung von Wunden verwendet. • Der Schweizer Arzt Paracelsus (1493 –1541) schätzte die Harze wegen ihrer antibiotischen Wirkung und nutzte sie als Wundarzneien auch für die Behandlung von und Prophylaxe gegen Infektionskrankheiten. • Nach dem Siegeszug von Antibiotika geriet Weihrauch zunehmend in Vergessenheit. • Mit zunehmendem Interesse an Naturheilmitteln rückt Weihrauch wieder in den Fokus medizinischen Interesses. (net) ser oder Verdampfer dürften Stress und Ängste lindern und eine entspannte Atmosphäre im Haus fördern. Und wer es mystisch mag, der streiche sich ein paar Tröpfchen des orientalischen Duftes hinter die Ohren und entschwinde für einen Moment in die verführerisch träumerische Welt von 1001 Nacht.

Unbeschwerte Zeit ohne Leistungsdruck Kinderwoche der reformierten Kirchgemeinde Obfelden

86 Kinder im Alter von vier bis zwölf Jahren haben in der zweiten Herbstferienwoche mit zahlreichen Aktivitäten eine unbeschwerte Zeit fernab von Leistungsdruck erlebt.

Von der Schnitzeljagd bis zum Backen, vom Musikkurs über das Waldabenteuer bis zum Tanzkurs, von der Minidisco bis zum Basteln: Die reformierte Kirchgemeinde bot während einer Woche eine Vielzahl an Aktivitäten. 86 Kinder – eine Rekordzahl – betreut von rund 40 Gruppenleiterinnen und -leitern, erlebten eine unbeschwerte Zeit ohne jeglichen Leistungsdruck. Eine Zusammensetzung von Kindern aus Familien jeglicher Religionen aus dem Dorf, denen grosse Abwechslung geboten wurde.

Die Freude über die vielfältigen Möglichkeiten liess sich aus den strahlenden Gesichtern ablesen. «Eine solche Woche ist eine gute Gelegenheit, sich kennenzulernen und festigt die Gemeinschaft – auch unter Eltern», sagt Damaris Villiger, die Gesamtverantwortliche für die Kinder-Ferienwoche, zu deren Erfolg auch zahlreiche Jugendliche im Alter von 13 bis 16 Jahren beigetragen haben – als Betreuerinnen und Betreuer. Der Erfolg widerspiegelt sich auch in den durchwegs positiven Rückmeldungen der Eltern. «Bei unserer vierten Kinder-Ferienwoche im nächsten Jahr werden wir wohl die 100er-Grenze knacken und organisatorisch aufrüsten müssen», sagt Damaris Villiger. Sie ist dankbar für den grossen Einsatz der Sponsoren und der Helfenden, die sich als sehr flexibel erwiesen und mit guter Kommunikation zum Erfolg beigetragen haben. (-ter.)

Spass mit den Galliern in der Kirche. (Bild Werner Schneiter)

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Säuliämtler KMU für Klimaschutz

JA

Das Zürcher Energie-Gesetz: • Setzt dort an, wo im Kanton Zürich am meisten CO

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eingespart werden kann, nämlich bei den Heizungen.

Marcel J. Strebel

VR-Präsident Antaswiss AG Präs. Standortförderung

Dieter Greber

Samuel Schweizer

Daniel Sommer

Peter Feuz

CEO Leuthard Bau AG

Vorsitzender Unternehmensleitung Ernst Schweizer AG

• Ist einfach umsetzbar. Klimafreundliches Heizen ist längst Standard, technisch bewährt und günstig.

28. Nov

zum Klimaschutz zum Energiegesetz

• Hilft uns, unabhängig von Erdöl und Erdgas zu werden. Damit stützen wir unser einheimisches Gewerbe, anstatt weiter Hunderte Millionen ins Ausland zu pumpen.

Sabine und Oliver Weisbrod energiegesetz-zh.ch JA zum Energiegesetz, Hohlstrasse 110, Postfach, 8010 Zürich

Co-Geschäftsleitung Weisbrod-Zürrer AG

Geschäftsleiter Sommer Holzwerkstatt GmbH, Kantonsrat

Geschäftsleiter SHS Haustechnik AG


Bezirk Affoltern

Dienstag, 16. November 2021

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BUCH-TIPP

FORUM

«Meine digitale Sicherheit»

Umstieg auf klimafreundliches Heizen

VON LOURDES KREIDLER, BIBLIOTHEK HAUSEN Edward Snowden sagte einmal: «Zu argumentieren, dass Sie keine Privatsphäre brauchen, weil Sie nichts zu verbergen haben, ist so, als würden Sie sagen, dass Sie keine freie Meinungsäusserung brauchen, weil Sie nichts zu sagen haben.» Das Thema Datensicherheit erscheint vielen zu kompliziert und ohne-

hin zwecklos zu sein, weil in keinem Bereich des echten und des digitalen Lebens eine hundertprozentige Sicherheit möglich ist. Daten können immer gehackt werden, so wie in jede Wohnung eingebrochen werden kann. Lourdes Kreidler. Aber lassen wir nicht zumindest beim Verlassen unserer Wohnung die Tür ins Schloss fallen oder schliessen sie ab, obwohl wir wissen, dass diese Sicherheitsvorkehrungen einen Einbruchsversuch nicht verhindern können? Unerlaubtes Eindringen muss im realen wie im digitalen Leben so schwer wie möglich gemacht werden. Jede Sicherheitsmassnahme, die wir an unserem Smartphone oder an unserem PC aktiv umsetzen, reduziert die Gefahr, dass Cyber-Kriminelle an unsere Daten gelangen können. Denn Datensicherheit ist ein Thema, das uns alle angeht.

Die digitale Welt ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken

«Meine digitale Sicherheit. Tipps und Tricks für Dummies» von Matteo Grosse-Kampmann, Chris Wojzechowski. Verlag Wiley-VCH, Weinheim 2021. ISBN 978-3-527-71834-4. (Bilder zvg.)

Kaum eine technische Erfindung hat unser Leben so stark verändert wie das Internet. Dies ist mit vielen Chancen, aber auch mit einigen Risiken verbunden. Auf diese Risiken fokussieren sich die Autoren im Buch «Meine digitale Sicherheit» und geben den Leserinnen und Lesern praktische Tipps und Tricks sowie Grundlagenwissen, damit wir

unsere Daten angemessen schützen und von der Digitalisierung profitieren, aber sicher. Besonders hilfreich finde ich das Kapitel, das häufig gestellte Fragen beantwortet. Wie zum Beispiel: «Ich glaube, ich wurde gehackt. Wie gehe ich am besten vor?» «Ist es sicher, Passwörter im iCloud-Schlüsselbund zu sichern?» «Wie kann ich meine Kinder zum sicheren Umgang im Netz bewegen?» und andere mehr.

Auch für Leser, die auf dem IT-Gebiet noch nicht so bewandert sind Zahlreiche Beispiele, kurze Anleitungen und hilfreiche Informationen, die durch Symbole hervorgehoben werden, machen dieses Buch zu einem guten Nachschlagewerk und geben Orientierungshilfen, insbesondere wenn Leserinnen und Leser auf dem IT-Gebiet noch nicht so bewandert sind. Ausserdem sind die Links im Buch nach einen sogenannten Link-Verkürzungsdienst aufgebaut, damit diese aktuell bleiben. Phishing, Vishing, Love Scamming – wenn man alle diese Begriffe noch nicht kennt, ist das kein Problem: Die Autoren des Sachbuchs sind nicht nur seit über 15 Jahren im IT-Sicherheitsbereich unterwegs, sie wissen auch, wie man Informationen IT-Erfahrenen und IT-Neulingen vermittelt. Matteo Grosse-Kampmann und Chris Wojzechowski haben es geschafft, ein Buch zu schreiben rund um das Thema Datensicherheit, das man am Stück, kapitelweise oder nur bei Bedarf lesen kann.

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GLP am Puls zum Energiegesetz. Von links: Ronald Alder, Kantonsrat GLP, Franziska Barmettler, Kantonsrätin GLP, Felix Nipkow, Schweizerische Energiestiftung, Nicole Beck-Taubenest, Präsidentin GLP Knonauer Amt. (Bild zvg.)

Energiegesetz, Abstimmung vom 28. November. Eine breite Parteien-Allianz – von der FDP bis ganz nach links – sowie das Zürcher Gewerbe haben sich für das neue kantonale Energiegesetz ausgesprochen. Das Gesetz fördert den Umstieg auf klimafreundliches Heizen, mit gesetzlichen Vorgaben und finanzieller Unterstützung. Der Puls-Anlass der GLP vom 11. November in Hedingen war diesem Thema gewidmet. Die Referenten – Felix Nipkow von der Schweizerischen Energiestiftung SES und die GLP-Kantonsrätin Franziska Barmettler – haben den rund 20 Zuhörenden viele sachlich fundierte Argumente zu Gunsten des Energiegesetzes vorgetragen. Felix Nipkow zeigte anhand genauer Berechnungen der SES, dass bei Annahme des Gesetzes keine Stromlücke entstehen wird, und stellte klar, dass das kantonale Energiegesetz ein notwendiger Nachvollzug des vom Bund beschlossenen Massnahmenkatalogs zum Ausstieg aus der Kernkraft und zur Reduktion des CO2-Gehaltes in unserer Atmosphäre ist.

Zudem betonte er, wie schlecht die Schweiz im Vergleich zu anderen europäischen Ländern bezüglich Ausbau erneuerbarer Energiequellen dasteht. Franziska Barmettler, welche als Mitglied der Kommission für Energie, Verkehr und Umwelt direkt und massgeblich an der Entstehung des Energiegesetzes mitwirkte, erläuterte wie und wo im Gesetzgebungsprozess die Kompromisse gefunden wurden. Sie widerlegte auch die Hauptargumente der Gegner: dank der Härtefallregelung können Personen, welche für die Erneuerung der Heizung keine Hypothek erhalten, erneut eine fossile Heizung einbauen. Auch Leerkündigungen sind nicht zu erwarten, weil die Heizungen im Keller eingebaut werden! Das Gesetz bringt klare Vorteile sowohl für Hauseigentümerinnen wie auch für Mieter. Wer in eine Wärmepumpe oder PelletHeizung investiert, wird dabei vom Kanton finanziell unterstützt. Das heisst: Wer klimafreundlich heizt, spart Geld! Thomas Beck, Aeugst, Vorstand der Grünliberalen Knonauer Amt

Bei der Wahrheit bleiben ekz-zugerland.ch

Allianz der Verantwortung, «Anzeiger» vom 12. November.

ShoppingGlück

17. – 20. November 2021

Testen Sie Ihr «Shopping-Glück» und gewinnen Sie Zugerland Center Taler im Gesamtwert von 4000 Franken! Versuchen Sie Ihr Glück! Mi. – Do.: 9 – 19 Uhr Fr.: 9 – 21 Uhr Sa.: 8 – 17 Uhr Auf der oberen Verkaufsebene (OVE). Weiter Infos unter www.ekz-zugerland.ch

Daniel Sommer schreibt zum Energiegesetz: «Leider schaffte es die SVP nicht, über ihren Schatten zu springen und hier ihren Beitrag zu leisten. Wohl auch darum hat sie anlässlich einer IPK-Sitzung der Anfrage zu einer gemeinsamen Veranstaltung eine Abfuhr erteilt. Sich selber ausladen und dafür im Nachhinein über eine angebliche Nichteinladung zu jammern, spricht für sich selber.» Ich war an der erwähnten IPK-Sitzung dabei, Herr Sommer nicht. Es war die Rede von einer Veranstaltung zur

Unterstützung des missratenen Energiegesetzes auf dem Buckel von Mietern und Hauseigentümern, nicht von einer kontradiktorischen Debatte. Ich selber sagte dazu nur, die SVP werde diese schlechte Vorlage auf keinen Fall unterstützen. Eine Einladung zu einer kontradiktorischen Veranstaltung gemäss üblicher demokratischer Usanz erfolgte nie. Diese hätte unsere Bezirkspartei mit Freude angenommen. Und gejammert hat sowieso niemand. SVP des Bezirks Affoltern, David Vogelsanger, Präsident

Zertifikatspflicht diskriminiert Covid-Gesetz: Abstimmung vom 28. November. Die ausserordentliche Lage zu Beginn der Pandemie, in der wir ohne Impfung, ausreichende Testmöglichkeiten und Masken dem Virus hilflos ausgeliefert waren, ist längst durch eine neue Realität abgelöst worden. Heute haben wir glücklicherweise eine Impfung, die jedem, der sie möchte, einen sehr guten Schutz bietet. Jetzt ist ein Eingreifen des Staats in unsere Grundrechte nicht mehr gerechtfertigt. Die Impfung ist unbestritten eine sehr wirksame Massnahme zur Virusbekämpfung, aber nicht die einzige. Ansteckungen an zertifikatspflichtigen Orten zeigen, dass man sich durch das Zertifikat in falscher Sicherheit wähnen kann, insbesondere wenn andere Massnahmen aufgehoben werden. Das Zertifikat führt aber für viele Menschen zu einem immensen Verlust an Freiheit, Selbstbestimmung und Lebensqualität. Es sollte jeder selbst frei entscheiden können, ob er seinem Körper einen neuartigen Impfstoff zuführen möchte, ohne vom gesellschaftlichen Leben, von Ausbildungs- oder Verpflegungsmöglichkeiten ausgeschlossen zu werden. Betriebe sollen nicht gezwungen wer-

den, Kunden abzuweisen; in einer freien Wirtschaft muss es jedem offenstehen, Angebote gegen Bezahlung des vom Markt bestimmten Preises zu nutzen, und Dinge des täglichen Lebens dürfen nicht durch Staatsmassnahmen für einen Teil der Bevölkerung unbezahlbar werden. Unter der ungeimpften Bevölkerung sind nicht nur Uneinsichtige und Egoisten, die ihren Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie nicht leisten wollen. Es gibt auch Menschen, die sich aufgrund ihrer persönlichen Nutzen-Risikoabwägung bewusst gegen eine Impfung entscheiden. Wir leben in einer Gesellschaft, in der Diversität grossgeschrieben ist. In dieser Gesellschaft sollten auch Menschen ohne Zertifikat ihren Platz finden. Mit einem Nein zum Covid19-Gesetz am 28. November können wir einmal mehr gegen Diskriminierung kämpfen. Maja Ivicevic, Hedingen

Zu den Abstimmungsvorlagen vom 28. November werden am Dienstag, 23. November, letztmals Zuschriften veröffentlicht. Einsendeschluss dafür ist am Freitagmittag, 19. November, 12 Uhr. (red.)


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Gewerbe

Dienstag, 16. November 2021

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Das spezielle Kino

Und Morgen seid ihr tot

Schweizer Geiseldrama von 2011 in Pakistan

Do, 18. Nov - 18.00 / Fr, 19. Nov - 20.30

Supernova

Überragend gespieltes Drama

Do, 18. Nov - 20.30

Schachnovelle

Verfilmung der Novelle von Stefan Zweig

Fr, 19. Nov - 18.00

Pfaditag

Die Pfadi Säuliamt lädt am Samstag zur Schnupper-Aktivität beim Vita Parcours Affoltern. > Seite 16

Bildung für alle

Ein Besuch im neuen Innovationspark in Stallikon verspricht auch Spass. > Seite 17

Spitzenspiel

Gegen Leader Baden schaffte es der FCWB am Samstag nicht, zu punkten. > Seite 19

Neuer Mast nimmt den Betrieb auf Derzeit stehen noch zwei Türme auf der Felsenegg – aber nicht mehr lange Auf dem Albisgrat stehen seit diesem Herbst zwei Türme von Swisscom Broadcast. Doch nicht mehr lange: Der neue Gittermast hat seinen Betrieb aufgenommen und sendet Signale in die Region. Der alte Betonturm wird nun abgerissen.

wechsel, intensive Gespräche, viele Besichtigungen vor Ort und diverse Gutachten von den kantonalen Behörden. Im März 2019 wurde der Felseneggturm aus dem kommunalen Denkmalschutzinventar der schützenswerten Bauten der Gemeinde Stallikon entlassen.

Kaum eine Zürcherin, der den massiven Sendeturm auf dem Albisgrat nicht kennt: Weit sichtbar thront der Betonkoloss seit über fünfzig Jahren auf der Felsenegg, die grossen Parabolspiegel wie riesige Augen auf das Geschehen in der Ferne gerichtet. Doch diese Spiegel sind heute blind, der Turm hat seinen Dienst getan – und bald ist der alte Felseneggturm Geschichte. Denn seit einigen Monaten steht an seiner Seite ein moderner, filigraner Stahlmast. Er löst seinen ins Alter gekommenen Vorgänger ab und überträgt seit Ende Oktober 2021 Rundfunkund Flugfunksignale sowie Signale für UKW, DAB+ und für das Low Power Network.

Knapp ein Jahr später, im Februar 2020, hat Swisscom Broadcast ihr Baugesuch eingereicht. Ein neuer, filigraner Gittermast aus Stahl sollte seinen Vorgänger ablösen. Das Baugesuch wurde gutgeheissen und die Fachleute haben Anfang Dezember 2020 nur dreissig Meter vom alten Turm entfernt mit dem Bau des neuen begonnen. «Während den gesamten Bauarbeiten blieb die bestehende Richtfunkanlage auf dem alten Turm in Betrieb, um die Versorgung der Region mit Signalen jederzeit sicherzustellen», erklärt Marc Christen, Projektleiter von Swisscom Broadcast. Erst nachdem die Antennenspitze am angestammten Platz war und alle Funktionen übertragen werden konnten, folgte die Umschaltung. Zurzeit ist die zweite Phase im Gange, es geht um den Rückbau. Eine Sprengung des bestehenden Turms ist auf dem Albisgrat keine Option. Deshalb wird der Turm mit Kran und Kleingeräten Geschoss um Geschoss abgetragen. Die Rückbauphase ist voraussichtlich Mitte 2022 abgeschlossen. In der dritten und letzten Phase wird die Umgebung renaturiert, in einem mit der Gemeinde, dem Kanton und dem Forstamt abgesprochenen Gestaltungskonzept. Diese Phase wird ebenfalls rund sechs Monate dauern und sollte bis Ende 2022 abgeschlossen sein.

Bau in drei Phasen

Ein Stück Landesgeschichte 1963 nahm der erste Felseneggturm den Betrieb auf. Damals war er die wichtigste Technik- und Schaltzentrale für Fernsehübertragungen in der gesamten Schweiz. Von hier aus wurden die vom Fernsehstudio in Zürich ausgehenden Signale landesweit verteilt. Um Mitternacht kippte der letzte Mitarbeitende den Schalter um und in der ganzen Schweiz verstummten die Fernsehgeräte. Bis zu zwölf Mitarbeitende hatten damals im Turm ihren Arbeitsplatz. Für die Mannschaft war der Felseneggturm allerdings nicht nur Büro, sondern auch Wohnort: Rund um

Der neue Sendemast auf der Felsenegg ist betriebsbereit. Der alte (links) wird demnächst abgerissen. (Bild zvg.) die Uhr sorgten sie für den sicheren Betrieb. Doch mit der zunehmenden Automatisierung und der modernen, leistungsstärkeren Technologie verlor der grosse Turm an Bedeutung. Heute braucht es für die gleiche Sendeleistung nur noch einen Bruchteil des Platzes und sämtliche Schaltungen können aus der Ferne gemacht werden – keiner muss mehr vor Ort sein.

Turm unter Denkmalschutz? «Der alte Betonturm ist für heutige Zwecke schlichtweg überdimensioniert», erklärt Walter Haas, Regionenleiter Ost von Swisscom Broadcast. «Die meisten Innenräume stehen seit Jahren leer.» Dass der alte Mast stark renovierungsbedürftig ist und eine neue Lösung gebraucht wurde, war schon lange klar

– und doch hätte es beinahe keine Abrisserlaubnis gegeben. «2017 wurde der Turm als schutzwürdiges Objekt im kantonalen Inventar für schützenswerte Bauten aufgenommen. Und es war unklar, wie sich diese Tatsache auf das Projekt auswirken wird», erklärt Walter Haas. Das Projekt Masterneuerung drohte somit bereits in der Planungsphase zu scheitern. Es folgten zahlreiche Brief-

Swisscom Broadcast

Mit Resilienz gegen Misserfolge Umfallen – aufrappeln – Krone zurechtrücken – und los! Widrigkeiten gehören zum Leben. Krisen auch. Letztlich sind es die schwierigen Zeiten, in denen man Fähigkeiten entwickelt, um konstruktiv mit Belastungen umzugehen. Die persönliche Haltung ist ein wichtiger Faktor beim Bewältigen von Problemen im Berufsleben. von regula zellweger Schon wieder! Gestolpert. Hingefallen. Da hockt man nun am Boden – sammelt seine sieben Sachen ein und überlegt, was man tun soll. Lachen? Heulen? Um Hilfe rufen? Oder einfach sitzen bleiben? Sich umschauen und herausfinden, wer einem ein Bein gestellt hat, wer schuld ist? Auf den Chef schimpfen? Die Frustration an Mitarbeitenden auslassen und schlechte Laune versprühen? Es gibt Sätze, die lauern irgendwo in den Hirnwindungen – man weiss meist nicht, wann und wo sie sich eingeschlichen haben. Auf einen Auslöser

hin dringen sie ins Bewusstsein. Idealerweise pflanzt man sich folgende Worte ins Hirn: «Umfallen – aufrappeln – Krone zurechtrücken – und los!» Der Satz zaubert ein Lächeln aufs Gesicht, wie man es hat, wenn man unverhofft einen guten alten Freund trifft, auf den man sich verlassen kann. Immer wieder! Wahrscheinlich erreicht man Lebenszufriedenheit weniger mit dem Inszenieren von Glück als mit konstruktivem Verhalten, wenn man mal wieder auf der Nase liegt. Goethe formulierte: «Durch Stolpern kommt man bisweilen weiter; man muss nur nicht fallen und liegenbleiben.»

Bewusst wählen Nicht liegen bleiben hat unendlich viele Gestaltungsmöglichkeiten. Man kann sich stöhnend auf die Beine hieven, um gekrümmt und jammernd weiter zu hinken. Man kann wütend und laut fluchend davonmarschieren und mit Schuldzuweisungen um sich werfen. Man kann sich beschämt davonschleichen mit der bangen Frage, was andere

wohl über einen denken. Oder man kann sich aufrappeln, die Krone zurechtrücken und wie eine Königin mit einem milden Lächeln im Gesicht zu neuem Stolpern aufbrechen. Denn Stolpern gehört zum Leben. Das Wichtigste am Stolpern sind das Aufstehen und Weitergehen. Wie man das tut, ist das Ergebnis eines persönlichen Entscheides. Eine gute Lebenseinstellung: Lieber auf neuen Wegen stolpern als auf ausgetretenen Pfaden im Kreis gehen. Für den Umgang mit einem Missgeschick oder einem Misserfolg heisst das Zauberwort Resilienz. Resilienz ist die psychische Widerstandsfähigkeit, die erlaubt, konstruktiv mit Krisen umzugehen und Probleme als Motivation für die eigene Entwicklung zu nutzen. Basis sind Ressourcen: Charaktereigenschaften, vom Umfeld übernommene Werte sowie erworbene Fähigkeiten und Strategien. Resilienz beinhaltet Widerstandsfähigkeit, Bewältigungsstrategien, Selbstachtsamkeit. Der Satz «Umfallen, aufrappeln, Krone zurechtrücken – und los!» ist eine Ressource. Dabei geht es um die innere

Haltung, denn eine Krone macht noch keine Königin. Genau betrachtet ist eine Krone nur ein Hut, in den es hineinregnet. Es geht um Selbstvertrauen, Zuversicht und Haltung. In Afrika haben Frauen, die Lasten auf dem Kopf tragen, diese wunderschöne Körperhaltung. Vielleicht soll man nach dem Stolpern den Stein des Anstosses auf den Kopf legen und königlich stolz weiter gehen. Denn aus einer Menge von Steinen lässt sich ein Haus bauen.

Psychische Widerstandskraft stärken Manche Menschen kommen mit mehr Resilienz zur Welt als andere. Vorgeburtlicher und frühkindlicher Stress kann sich auf die Resilienz im Erwachsenenalter auswirken. Schule und Elternhaus sind prägend. Doch vieles kann man im Erwachsenenalter selbst beeinflussen. Akzeptanz kann man üben. Es lohnt sich, nicht mit dem Kopf gegen die Wand zu rennen, wenn man etwas nicht ändern kann. Eine positive Grundhaltung gegenüber dem Auf und Ab des Lebens hilft,

seelisch stabil zu bleiben. Bei einer frustrierenden Situation gilt es, weder die Probleme zu ignorieren noch blindlings in Aktivismus zu fallen. Man nimmt sich in Ruhe Zeit, um die Situation zu analysieren und mögliche Lösungen zu finden. Dabei hilft ein gutes Beziehungsnetz. Gespräche mit Menschen mit Lebenserfahrung, auf die man sich verlassen kann, sie haben die nötige Distanz, Zusammenhänge und mögliche Folgen zu sehen. Resiliente Menschen glauben an sich, sind kontaktfreudig, können ihre Gefühle regulieren und realistische Ziele entwickeln. Sie sind in der Grundstimmung optimistisch, können sachlich analysieren und sehen Belastungen als Herausforderungen. An diesen Faktoren der Resilienz kann man arbeiten. In eigener Regie. Wer, wenn nicht man selbst? Serie Arbeitswelt. Bisher: Arbeitszufriedenheit, 8.10.; Portfolio-Lebensstil, 15.10.; Burnout vorbeugen, 19.10.; Umgang mit Übergängen, 2.11. Von Regula Zellweger, dipl. Psychologin FH, dipl. Berufs- und Laufbahnberaterin, Buchautorin.


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MARKTPL ATZ

Dienstag, 16. November 2021

Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

Endlich wieder eine Wein-Gala bei «Mü» Über 60 Weine verwandeln Mü’s Vinothek in ein Degustations-Paradies Die Türen stehen ganz weit offen und die grossen Namen wie VIB 2018 oder Barbera Insynthesis stehen natürlich zur Verkostung bereit.

Freundlich, kompetent und mit Berufsstolz: Patricia Wasescha in ihrem neuen Salon. (Bild Martin Mullis)

Haarfarben und Frisuren sind ihr Fachgebiet Salon «Hair by Patri» von Patricia Wasescha Der neue Coiffeur-Salon von Patricia Wasescha, an der Alten Obfelderstrasse in Affoltern, bietet sämtliche gängigen Dienstleistungen sowohl für Herren als auch für Damen. Für die junge Frau war der Schritt in die Selbstständigkeit ein lang ersehnter Wunsch. Der helle, freundliche und moderne Salon an der Alten Obfelderstrasse in Affoltern bietet sämtliche Dienstleistungen rund um Haare, Frisuren und Haarfarben. Patricia Wasescha ist gelernte Damen- und Herrencoiffeuse und arbeitete während zehn Jahren, teilweise bis zu 50 Prozent auch auf selbstständiger Basis, in ihrem Beruf. Nun hat sie sich einen grossen Wunsch erfüllt. Sie richtete im Erdgeschoss des Hauses an der Alten Obfelderstrasse 57 einen eigenen Salon ein. Seit ihrer

frühesten Kindheit waren dieser Beruf und der Schritt in die Selbstständigkeit ihr grosses Ziel. Tatsächlich habe sie bereits im Kindergarten hingebungsvoll Barbie-Puppen frisiert, lacht sie. Dass sie grosse Erfahrungen in der Färbetechnik der Haare besitzt, ist auf die langjährige Tätigkeit in einem renommierten Coiffeur-Salon in Zug zurückzuführen. Als weiteren Vorteil für ihre Kunden erwähnt sie auch die Möglichkeit, dass diese sich online und per QR-Code einen Termin reservieren können, um so durchaus auch Gelegenheit für eine spontane Behandlung anzubieten. Patricia Wasescha freut sich, ihre bisherigen und natürlich viele neue Kundinnen und Kunden in Affoltern mit einem herzlichen «Willkommen» zu begrüssen. Hair by Patri Hair by Patri, Alte Obfelderstrasse 57, Affoltern, Telefon 079 715 67 34.

Kreativer Zukunftstag in Rossau

Italien: Vini Fattori Roncà, die persönlich anwesende Giorgia Costa präsentiert die neuen Jahrgänge Amarone 2017 und Ripasso 2018. Auch die grandiose Erstkreation Lugana DOC «Sarah’s» steht noch einmal bereit. Italien bedeutet aber auch einen weiten Reigen toller Provenienzen und Weine, aus Piemont, Toscana (der Superjahrgang Brunello Piancornello 2016), Sardinien, Apulien und Sizilien. Österreich: Von den Weingütern Franz und Karoline Taferner, Carnuntum, und von Meinhard Forstreiter, Krems, werden die neuen Kreationen und Jahrgänge aufgereiht sein. Die Grünen Veltliner von Meinhard Forstreiter gehören heute zur Spitze in Niederösterreich. Schweiz: Domaine Grillette, Cressier, der Jahrgang 2019 Pinot Noir «Graf Zeppelin» wird zum ersten Mal vorgestellt. Umrahmt von weiteren grossen Neuenburger Weiss- und Rotweinen. Felixer am Ölberg, Walenstadt; die Produzenten werden wieder persönlich anwesend sein. Erneut dürfen wir auch wieder imposante Walliser Weine der Domaine Cornulus präsentieren. Spanien: Auch von der iberischen Halbinsel stehen imposante Tempranillo- und Garnacha-Trouvaillen bereit. Präsentiert werden Weine aus Costers

del Segre, Rioja, Ribera del Duero, Ucles und Toro. Ein stilvolles Rahmenprogramm gehört in Mü’s Vinothek immer dazu; die Gäste können in eine funkelnde und glitzernde Geschenkwelt eintauchen. Verführerische Panettone, Amaretti, die auf der Zunge zergehen und immer dazu passend auch delikate Süssweine. Feine handgemachte Teigwaren aus Italien, dazu schmackhafte

Olivenöle. Stilvolle Verpackungen geben den Geschenken die ganz besondere Note. Ruedi Müller, Mü’s Vinothek Weinausstellung in Mü’s Vinothek, Affoltern. Samstag und Sonntag, 20. und 21. November, 10 bis 18 Uhr, Zutritt nur mit Covid-Zertifikat. Degustationsliste zum Herunterladen auf www.mues-vinothek.ch.

Neuer Braui Markt in Steinhausen eröffnet Gemeinsam mit Steinhausens Gemeindepräsident Hans Staub wurde an der Eschfeldstrasse 2 ein weiterer Braui Markt eröffnet. Die Getränkewelt auf 290 m² überzeugt mit schönem Ambiente. Nun sucht die Braui noch Köche, die mit Bier etwas auf den Teller zaubern. Den Braui Markt in Baar gibt es bereits seit über 14 Jahren und die Brauerei Baar nutzt nun die Chance, um ihr Geschäft um eine zweite Filiale in Steinhausen zu erweitern. «Das ist ein sehr grosser Gewinn und eine sehr schöne Erweiterung des Angebotes in unserer Gemeinde», sagt Hans Staub, Gemeindepräsident von Steinhausen. Der Braui Markt zieht mitten ins Dorf an die Eschfeldstrasse 2, was laut Staub ein idealer Standort sei. «Mit der Neueröffnung erreichen wir nun auch die Bevölkerung mit unserem Getränkeund Geschenksortiment in und um Steinhausen», freut sich Martin Uster von der Brauerei Baar.

Drei weitere Arbeitsplätze wurden geschaffen

Auch in der Schreinerei von Marcel Müller in Rossau, Mettmenstetten, schnupperten am vergangenen Donnerstag mehrere Kinder Berufsluft. (Bild zvg.)

Die Crew mit Sonja Bär, Ruedi Müller und Nadja Stöckle freuen sich riesig auf die Weinausstellung (Bild zvg.)

Die Brauerei Baar hat diesen Entscheid eigenständig getroffen. «Wir haben festgestellt, wie wichtig der Braui Markt in Baar während der letzten anderthalb Jahre geworden ist. Daher haben wir beschlossen, auf die Suche nach einem zweiten Standort zu gehen», fügt Martin Uster an. Der zweite Standort in Steinhausen ist 290 Quadratmeter gross und das Kernteam besteht aus drei Personen. Marcel Wobmann: Leiter Braui Märkte Baar

Von links: Marcel Wobmann, Leiter Braui Märkte Baar und Steinhausen, Kurt und Martin Uster, Inhaber und Geschäftsleiter Brauerei Baar, Hans Staub, Gemeindepräsident Steinhausen, und Chantal Staub, Stv. Leiterin Braui Markt Steinhausen. (Bild zvg.)

und Steinhausen, welcher seit Eröffnung des Braui Marktes Baar im Jahre 2007 mit dabei ist und über eine langjährige Berufspraxis und Fachkompetenz verfügt, wird mit seinem Team aus Baar ebenfalls in Steinhausen tätig sein. Es konnten hierfür drei weitere Arbeitsplätze geschaffen werden.

Hobby-Köche gesucht Das Image des Biers hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Heute trifft man den Gerstensaft in all seinen Geschmacksvariationen – auch dank dem Trend «Foodpairing» – zu Recht als eleganter Begleiter zu einem feinen Essen an. Die Brauerei Baar geht nun noch einen Schritt weiter und setzt das Bier bereits in der Küche ein. Gemeinsam mit ambitionierten Gastropartnern aus der Region teilt die Brauerei einige

Rezepte und Fotos, die mit Baarer Bier gekocht werden. Zum Nachkochen oder ganz einfach als Inspiration. Aufhänger dazu ist die Lancierung des diesjährigen Festbieres. Das gehaltvolle Bier ist bei den Baarer-Bier-Fans sehr beliebt und traditionell bis zum Jahresende erhältlich. Da bekanntlich neben der Gastronomie auch zu Hause viele grossartige Rezepte die Runde machen, ruft die Brauerei Baar auch die Bevölkerung auf, ihre Bier-Kochrezepte zu teilen. Die Rezepte werden laufend gesammelt und auf der Website sowie auf den sozialen Medien geteilt. Infos zur Aktion auf www.brauereibaar.ch/gruss. Der Braui Markt in Steinhausen ist von Montag bis Freitag, von 8.30 bis 12 Uhr, und von 13.15 bis 18.30 Uhr sowie Samstag von 8 bis 16.30 Uhr geöffnet.


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Eine Lehre für die Fussgesundheit Lehrstellen zur Podologin / zum Podologen EFZ sind rar, besonders in ländlichen Gebieten. Meist können solche Ausbildungsplätze nur von grösseren Podologiepraxen angeboten werden, da die Ausbildung besonders in den ersten zwei Lehrjahren (von drei) viel Eins-zu-eins-Betreuung verlangt. Die Ausbildung in diesem medizinischen Berufsfeld, welche sich voll und ganz der Fussgesundheit widmet, erfährt von Jugendlichen zurzeit etwas wenig Interesse. Durch Vorurteile geleitet, werden leider viel zu selten Schnupperlehren besucht und die Lehre zur Podologin oder zum Podologen in Betracht gezogen. «Dieser Beruf besteht nicht nur aus Füsse waschen und Nägel schneiden, denn Fussprobleme sind vielfältig und können das gesamte Wohlbefinden einer Person beeinträchtigen» so Jana Frey, Auszubildende bei Podologie am Albis. Die Aufgabengebiete einer Podologin und eines Podologen sind die gezielte Analyse und Befundaufnahme, Behandeln von Hühneraugen, Schwielen, Rhagaden und Nageldeformitäten. Dazu lernt man

Behandlungsmethoden kennen, die zum Beispiel eine Operation eines eingewachsenen Zehennagels vermeiden lassen; ein toller Erfolg. Auch Biomechanik, Hautprobleme, verschiedene Krankheitsbilder wie Diabetes oder Arthritis und natürlich auch Massage und Fussgymnastik gehören zum Repertoire einer Podologin und eines Podologen. Hier in der Region hat sich die Podologie am Albis (bis Juni 2021 noch unter dem Namen Podologie Leitgeb) seit mehreren Jahren der Lehrlingsausbildung verschrieben. Die Passion für den Beruf, die Faszination für unseren Bewegungsapparat und die schier endlose Zuverlässigkeit unserer Füsse sowie das Interesse an medizinischen Zusammenhängen wird hier gelebt und gelehrt. Die Praxis Podologie am Albis bietet Schnupperlehren an. Die nächste freie Lehrstelle wird über die Webseite kommuniziert. Jugendliche sind herzlich eingeladen, den Beruf kennenzulernen und möglicherweise ihre eigene Passion für die medizinische Fussbehandlung zu entdecken. Weitere Informationen: www.podologie-am-albis.ch

Jana Frey

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Veranstaltungen

Dienstag, 16. November 2021

Kunsthandwerk in allen Varianten Klein aber fein: der Centralmärt in Affoltern Hand- und hausgemachte Spezialitäten aus der Region – dafür steht der Centralmärt vor dem gleichnamigen Restaurant in Affoltern. Nach einem Jahr Pause wird der besondere Weihnachtsmarkt am Sonntag, 21. November, durchgeführt. Der Schlagzeuger Pascal Graf tritt in der Friedhofskapelle auf. (Bild zvg.)

Jazz in der Friedhofskapelle

Orgelkonzert zum Ewigkeitssonntag

Auf eine ganze Musikstunde Jazz darf man sich freuen am diesjährigen Konzert in Affoltern zum Ewigkeitssonntag. Diese stilistisch neuartige Orgelmusik begann sich Anfang der 1990er-Jahre zu entwickeln und lehnte sich zunächst an Vorbilder aus dem klassischen Jazz- und Blues-Bereich an. Die jazzigen Stücke, die für Orgel komponiert sind, kommen an diesem Abendkonzert aus verschiedenen Stilformen des Jazz wie Swing, Bossa Nova, Blues, Free Jazz und Soul; ergänzt und verschönert werden sie durch den Schlagzeuger Pascal Graf.

Gastmusiker Pascal Graf Nach ersten Erfahrungen in Rock- und Soulbands entwickelte Pascal Graf im Jugendalter seine Vorliebe für den Jazz und anverwandte Stile. 1999 schloss der Schlagzeuger sein Studium an der Jazzschule Basel ab. Seither arbeitet er als freischaffender Musiker in verschiedenen Kleinformationen sowie als Begleiter von Big Bands, Orchestern und Chören live auf der Bühne, im Tonstudio oder in TV-Shows. Nebst vielen Konzer-

ten in der Schweiz führten ihn Tourneen nach Deutschland, Frankreich, Belgien, Österreich, Japan und ein Sabbatical nach New York.

Zum Programm Das Programm umfasst Musikstücke der australischen Komponistin und Organistin Rosalie Bonighton, die musikalisch vom britischen und keltischen Volkslied, den erweiterten Harmonien der deutschen Spätromantik, multirhythmischen/metrischen Gruppierungen und Jazzharmonien beeinflusst wurde. Dazu kommen Werke von Johann Matthias Michel, zeitgenössischer Komponist und Kirchenmusiker, wie auch Tears on Love und Indigo vom südkoreanische Pianist Yiruma, die von der Organistin selber auf ihr Instrument überarbeitet wurden. Mit einem überraschenden «Grosser Gott, wir loben dich» im Big-Band-Stil findet das Konzert seinen Abschluss. Alle Zuhörerinnen und Zuhörer sind herzlich willkommen! Antonia Nardone Konzert zum Ewigkeitssonntag am 21. November, 17 Uhr, Friedhofskapelle, Affoltern.

Das Ensemble Chamäleon ist im Klosterkeller Kappel zu hören. (Bild zvg.)

Das Ensemble Chamäleon tritt im Klosterkeller Kappel auf Unter dem Titel «Ein Engel schwebt über der Welt» ist das Ensemble in der Reihe «Musik und Wort» am Sonntag, 21. November, zu hören. «Ein Engel schwebt über der Welt und betrachtet den Zustand der geschundenen Erde mit Tränen in den Augen. Aber eine beinahe unmerkliche, liebevolle Berührung mit seinen Flügeln bringt Trost und Heilung. Dieses Stück ist eine Antwort auf den Schmerz.» Der Komponist Peteris Vasks behandelt in seinem Stück «Lonely Angel» das Soloinstrument wie eine menschliche oder vielmehr übermenschliche Stimme, ein

klangliches Sinnbild des einsamen Engels, der unermüdlich über die Erde wachen möge. Neben diesem zentralen Werk wird das Ensemble Chamäleon (Tobias Steymans, Violine; Luzius Gartmann, Violoncello; Madeleine Nussbaumer, Klavier) Klaviertrios von Ludwig van Beethoven und Gabriel Fauré aufführen. Lesungen von Pfarrer Volker Bleil ergänzen die Musik. Kloster Kappel Die Veranstaltung beginnt am Sonntag, 21. November, um 17.15 Uhr. Der Eintritt ist frei (Kollekte). Zertifikatspflicht. Weitere Informationen sind zu finden unter www.klosterkappel.ch oder per Telefon 044 764 88 10.

Waren es in anderen Jahren jeweils zehn bis zwölf Stände, sind diesmal gleich deren 16 reserviert am Weihnachtsmarkt vor dem Restaurant Central – von Wirtin Els Imhof für den Anlass kostenlos zur Verfügung gestellt – an der Zürichstrasse 100 in Affoltern. Und sie hätten auch locker zehn mehr vergeben können, verraten Kurt und Elisabeth Hofmann. Die Organisatoren wollten allerdings bewusst am Motto «klein aber fein» festhalten und das Wachstum in Grenzen halten. Ja, der Centralmärt hat sich längst vom Geheimtipp im Schatten vom gleichentags stattfindenden Chlausmärt und -lauf zum beliebten Treffpunkt in der Adventszeit gemausert. Zur besonderen Stimmung werden auch diesmal wieder die Vierbeiner des Geisshofs Aumüli beitragen. Bei den Standbetreibern ist die Freude gross, dass sie ihre Ware endlich wieder präsentieren dürfen. Und das Angebot kann sich sehen lassen, schliess-

Spätestens beim Eindunkeln kommt am Centralmärt richtig Adventsstimmung auf. (Bild Kurt Hofmann) lich hatten in den vergangenen zwei Jahren alle reichlich Zeit, zu kreieren und zu produzieren. Die Besucher dürfen sich am Sonntag, 21. November, auf Kunsthandwerk in allen Variationen freuen: Holzwaren, Gestricktes und Gehäkeltes, dazu hausgemachte Köstlichkeiten wie Konfitüre und Eingemachtes. Vor Ort werden die Besucher mit Raclette und Grilladen, Suppe und Kuchen verwöhnt. Und natürlich gehört auch Glühwein zum kulinarischen Angebot.

Als Zugeständnis an die besondere Lage gilt das Covid-Schutzkonzept des Schweizerischen Marktverbands, das unter anderem eine Acrylglasscheibe an den Zahlstellen, Desinfektionsmittelspender und Abstandhalten umfasst. Dazu soll der Besucherfluss so kanalisiert werden, dass es nicht zu Engstellen kommt. (tst.) Centralmärt am Sonntag, 21. November, 11 bis 18 Uhr, beim Restaurant Central, Zürichstrasse 100, Affoltern.

Pfadi Säuliamt ganz nah! Am 20. November findet der Pfaditag der Pfadi Säuliamt statt. An diesem Nachmittag können Kinder und Jugendliche des Knonauer Amts Pfadiluft schnuppern. Selber eine Seilbrücke bauen, geheime Nachrichten entschlüsseln, Schlangenbrot über dem Feuer backen oder in eine andere Welt eintauchen; all diese Dinge können wöchentlich in der Pfadi erlebt werden. Nachdem die beiden letzten Pfaditage der Pandemie zum Opfer gefallen sind, kann nun endlich ein Schnuppertag der Pfadi Säuliamt stattfinden. In der Pfadi treffen sich Kinder und Jugendliche regelmässig in der Natur zu gemeinsamen Erlebnissen. Es werden Freundschaften fürs Leben gebaut, viel praktisches Wissen erworben, gemeinsam gelacht und eine tolle Zeit miteinander verbracht. Spiel, Spass, Abenteuer, Respekt und Toleranz stehen dabei im Vordergrund. Am 20. November haben Mädchen und Buben zwischen 5 und 14 Jahren die Möglichkeit, die Pfadi kennenzulernen und auch ein solches Abenteuer zu erleben. Die Schnupper-Aktivität findet von 14 bis 16 Uhr beim

Gemeinsame Abenteuer in der Natur erleben. (Bild zvg.) Vita Parcours in Affoltern statt. Mitgenommen werden müssen wettergerechte Kleidung, Wanderschuhe, ein kleiner Zvieri und etwas zu trinken. Aufgrund der aktuellen Situation wäre eine Anmeldung über die unten genannte Mailadresse günstig, man kann aber auch gerne spontan vorbei-

kommen. Die Pfadi Säuliamt freut sich auf viele interessierte Kinder und Jugendliche. Pfadi Säuliamt Kontakt und weitere Infos unter: www.pfadi-sa.ch oder per E-Mail an info@pfadi-sa.ch.

Ein Schluck für die Engel Das Kino in der Kirche Bonstetten zeigt am Freitag, 19. November, den Film «Angel’s Share» . Robbie wird zu gemeinnütziger Arbeit verdonnert und trifft dabei nicht nur auf drei Gleichgesinnte, sondern auch auf eine neue Leidenschaft: Whisky. Um sich und seiner Familie eine Zukunft zu ermöglichen, lässt er sich auf einen wagemutigen Coup ein: Irgendwo in den schottischen Highlands soll noch ein Fässchen des teuersten Whiskys der Welt existieren. Und ein paar Flaschen von diesem «Wasser des Lebens» könnten ihm eine sorgenfreie Zukunft bescheren. Oder aber auch fünf Jahre hinter Gittern ... Ein raubeiniges Loblied auf

Werden die Freunde zum Whisky gelangen oder ins Gefängnis? (Bild zvg.) Schottland, seine Bewohner und ihr heiliges Nationalgetränk, den Whisky.

«Angel‘s Share», Freitag, 19. November, 20 Uhr, in der reformierten Kirche Bonstetten. Der Eintritt ist frei; der Film ist freigegeben

Reformierte Kirche Bonstetten

ab 12 Jahren.


Veranstaltungen

Dienstag, 16. November 2021

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Viel Innovationsgeist und Bildung für alle Tag der offenen Türe am Samstag, 20. November Rob Bilott wühlt sich durch einen Umweltskandal. (Bild zvg.)

Vergiftete Wahrheit

Kinofoyer Lux zeigt den Film «Dark Waters» In Todd Haynes’ neuer Regiearbeit wühlt sich der dreifache Oscar-Kandidat Mark Ruffalo in der Rolle des real existierenden Anwalts Rob Bilott durch einen schier unglaublichen Umweltskandal, der den Chemieriesen DuPont betrifft. Am 19. November läuft der Film in Affoltern. Eigentlich ist der in einer erfolgreichen Wirtschaftskanzlei arbeitende, gerade zum Partner aufgestiegene Rob Bilott (Mark Ruffalo) ein denkbar schlechter Ansprechpartner für den verzweifelten Farmer Wilbur Tennant (Bill Camp), der im Jahr 1998 mit einem dringenden Anliegen an den Unternehmensanwalt herantritt. Für die Missbildungen und das Sterben seiner Kühe sei die Deponie des Chemiegiganten DuPont verantwortlich, den er unbedingt zur Rechenschaft ziehen will. Weil Bilott persönliche Beziehungen in die Region in West Virginia hat, aus der Tennant stammt, stellt er netterweise ein paar Nachforschungen an. Einen grossen Skandal kann der Jurist zunächst jedoch nicht entdecken. Als er sich trotzdem dazu durchringt, tiefer zu graben, stösst er auf Indizien, die einen bösen Verdacht nähren: Die Firma

DuPont pumpt seit 50 Jahren hochgiftige Chemikalien, die bei der Herstellung von Teflon benötigt werden, in den Ohio River und verschmutzt das Grundwasser. «Dark Waters – Vergiftete Wahrheit» ist die Chronologie einer ungeheuerlichen Affäre, die ein schlechtes Licht auf den von Profitdenken getriebenen DuPont-Konzern und das Wirken der für die Kontrolle zuständigen Behörden wirft. Bilotts Recherchen fördern ein korruptes Netzwerk und miese Verschleppungstaktiken zutage und führen dazu, dass der anfangs auf der anderen Seite stehende Anwalt mehr und mehr das System hinterfragt. Er setzt alles aufs Spiel, um die Ungerechtigkeit aufzudecken und die Schuldigen vor Gericht zu bringen: Seine Zukunft, seinen Platz in der Kanzlei und seine Familie. Doch der Kampf scheint aussichtslos ... Für die Aufdeckung der Risiken von C8 wurde Bilott 2017 der schwedische «alternative Nobelpreis» verliehen. Kinofoyer Lux Freitag, 19. November, 20.15 Uhr: «Dark Waters», Drama von Todd Haynes mit Mark Ruffalo als Robert Bilott, Anne Hathaway, Tim Robbins u.a. USA 2019, 128 Min. E/d. Kinofoyer Lux, Aula Ennetgraben, Affoltern. Kasse ab 19.30 Uhr. Eintritt 14 Franken (unter 20 J: 7 Franken). www.kinolux.ch.

Eigener Solarstrom vom fremden Dach? Am Mittwoch, 17. November, ab 19.30 Uhr, findet in Aeugst ein Informationsanlass statt. Kann man mit einer FotovoltaikAnlage Solarstrom produzieren, ohne dafür ein eigenes Dach zu haben? Morgen, Mittwochabend, bietet sich in Aeugst eine Gelegenheit, mehr darüber zu erfahren, wie dies möglich ist. Mit EKZ, Säulistrom und Solarify erläutern drei Anbieter ihre entsprechenden Geschäftsmodelle und stehen für Fragen zu diesem Thema zur Verfügung. Der Anlass wird von der Energiekommission Aeugst organisiert. Sie in-

formiert gleichzeitig auch über die zurzeit in Aeugst laufenden und vom Bund geförderten Projekte «PV-Anlagen auf öffentlichen Gebäuden» und «Energiebotschafter:innen». Weiterführende Fragen und Ideen können beim anschliessenden Apéro diskutiert werden. Wenn die gewonnenen Erkenntnisse in Aeugst und in umliegenden Gemeinden Aktivitäten auslösen, ist das Ziel der Veranstaltung erreicht. Energiekommission Aeugst Infoanlass am 17. November ab 19.30 Uhr im Kulturraum Gallenbüel der Primarschule, Spitzenstrasse 16, Aeugst. Zertifikatspflicht.

Am kommenden Samstag lädt der neu gegründete Verein MintGard von 10 bis 16 Uhr in seine Räumlichkeiten in Stallikon ein. Das Motto des neu entstandenen Bildungs- und Innovationsparks im Knonauer Amt lautet «Bildung für alle». Ein Besuch verspricht viel Spass und Innovationsgeist. Der unter der Trägerschaft des Vereins MintGard im Aufbau stehende Bildungs- und Innovationspark im Knonauer Amt bietet ein ganzheitliches Umfeld für lebenslanges Lernen der verschiedensten Interessensgruppen. An der Rainstrasse 1 in Stallikon entsteht ein grosses Netzwerk und vielseitiger Austausch von Kompetenzträgern und -suchenden. Der Bildungskatalog ist im Ausbau zu einem umfassenden und bedarfsorientierten Angebot im Bereich Bildung und Innovationen für eine nachhaltige Entwicklung und digitale Transformation in der Region Knonauer Amt. Die Angebotspalette richtet sich an Erwachsene, Kinder und Jugendliche. Die Lerninhalte sind sehr vielseitig und

Ein neuer Verein für den Bezirk Affoltern: Mintgard. (Bild zvg.) werden speziell auf die jeweilige Zielgruppe ausgerichtet. Dabei steht die Begeisterung von Unternehmensleitung und Mitarbeitenden sowie von Schülerinnen, Schülern und Lehrpersonen gleichermassen im Fokus. Mit gezielten Massnahmen wird dazu beigetragen, mit hohem Spassfaktor Ängste ab- und neues Know-how aufzubauen. Am Tag der offenen Tür wird neben einem Tüftellabor und einem Malatelier für die jüngeren Besuchenden viel Raum für interessante Gespräche im Kafi geboten. Halbstündlich präsentieren sich diverse Workshop- und Kursanbietende mit einer Auswahl von Themen rund

ums lebenslange Lernen. Es sind alle herzlich eingeladen vorbeizuschauen – bestimmt ist für alle ein spannendes Thema dabei. Das detaillierte Programm ist unter mintgard.ch publiziert. Der Eintritt ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Es gilt zu beachten, dass für Besuchende ab 16 Jahren die Zertifikatspflicht eingehalten werden muss. Verein MintGard Tag der offenen Tür, Samstag, 20. November, 10 bis 16 Uhr. Verein MintGard, Rainstrasse 1, Stallikon.

In der Welt von Kabis, Kohl und Kraut Sonntagsmatinee mit Angelika Overath Am Sonntag, 21. November, um 11 Uhr, stellt Angelika Overath in der Regionalbibliothek ihr neues Buch «Krautwelten» vor. Was haben Kabis, Kohl und Kraut mit unserer Gesundheit zu tun? Angelika Overath hat sich, nachdem sie aus gesundheitlichen Gründen viel davon konsumiert hatte, diesen Gemüsen von allen Seiten genähert. Kabis ist ein Chamäleon. Einst bäuerliches Grundgemüse und Winter-Notration in proletarischen Städten haben die Kohlpflanzen Eingang in die feine Küche gefunden und werden als «Superfood» gehandelt. Die Gattung Kohl – im Zentrum das weltweit nährende Weisskraut – umfasst eine wundersame Ahnengalerie der Arten und Varietäten. Vom Millionen Jahre alten Kerguelenkohl, dem meterhohen Palmkohl, dem eleganten Filderkraut bis zu den Flower Sprouts der

jüngsten Züchtungen führt die in Sent lebende Autorin Angelika Overath durch eine kleine Kulturgeschichte der Gemüse-Wohltäter. Sie erinnert an ihre legendäre Heilwirkung, erzählt von James Cooks Südsee-Expeditionen, deren Erfolg sich dem Sauerkraut verdankt, und verrät persönliche Kraut-Abenteuer. Ursula und Corinna Meienberg, die beiden im Knonauer Amt bekannten Violinistinnen, begleiten die Lesung mit ihren Geigen. Im Anschluss lädt das Team der Regionalbibliothek zu Gesprächen mit der Autorin und zum Apéro mit selbstgemachtem Krautsalat ein. Regionalbibliothek Affoltern Sonntag, 21. November, 11 Uhr: Lesung mit Angelika Overath und musikalischer Begleitung durch Ursula und Corinna Meienberg. Eintritt: 15 Franken, Zertifikatspflicht. Anmeldung per Telefon 044 761 44 09 oder E-Mail an

Autorin Angelika Overath. (Bild zvg.)

bibliothek@stadtaffoltern.ch erwünscht.

SPORT

Der Laufnachwuchs testet seinen Formstand 23. Säuliämtler Chlauslauf am kommenden Sonntag in Affoltern Am Sonntag, 21. November, ist es endlich wieder so weit. Auf der Oberen Bahnhofstrasse und den angrenzenden Strassen in Affoltern kämpfen die Nachwuchsläuferinnen und -läufer um den Kategoriensieg. Starts gibt es für Einzelläufer, 2er-Teams und Staffeln in den Kategorien U10, U12, U14 und U16. Erwartet werden etwa 300 Teilnehmende. Der Start erfolgt für alle Kategorien auf dem Marktplatz. Die Läuferinnen und Läufer laufen ums Stadthaus auf die Äussere Grundstrasse, überqueren die Obere Bahnhofstrasse und biegen in den Breitenweg ein. Weiter führt die Lauf-

runde über die Betpurstrasse, die Innere Grundstrasse und nach der zweiten Überquerung der Oberen Bahnhofstrasse zurück ins Ziel auf dem Marktplatz. Je nach Altersklasse beträgt die Laufdistanz 650 m, 1300 m oder 1950 m. Starten kann man als Einzelläufer, als 2er-Teams oder als 4er-Staffel. In den Team Kids Runs laufen zwei Läuferinnen oder Läufer einzeln für sich, für die Rangliste werden die Zeiten der beiden Teilnehmenden zusammengezählt. Bei den Staffelläufen läuft der erste Teilnehmer eine Distanz von 500 m, übergibt dann an die Nummer zwei, der 430 m zurückzulegen hat, der dritte bewältigt einen Abschnitt von 220 m und übergibt den Stab an den Schlussläufer, der den Sprintabschnitt von 150 m bis ins Ziel zu absolvieren hat.

Der Laufevent beginnt um 10 Uhr mit dem Start der U10 und abgeschlossen wird die Veranstaltung um 11.25 Uhr mit den Team Kids Runs. Die Siegerehrungen finden ab zirka 12 Uhr auf der Oberen Bahnhofstrasse statt. Die 23. Ausgabe des Säuliämtler Chlauslaufes ist für die Organisatoren der LV Albis ein Neustart nach einer einjährigen Pause. Informationen zum Lauf, der Streckenplan und die Anmeldeformalitäten sind unter www.lvalbis.ch zu finden. Spätentschlossene können sich am Samstag, 20. November, am LV-AlbisStand auf dem Wochenmarkt nachmelden. Am Lauftag werden keine Anmeldungen mehr angenommen. Hanspeter Feller, LV Albis

Nächsten Sonntag ist wieder Chlauslauf in Affoltern. (Bild Peer Messerli)


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Sport

Dienstag, 16. November 2021

19

Lynn Buch klettert auf Rang 3

Vor toller Kulisse gewann Leader Baden das hochklassige Spitzenspiel gegen WB mit 1:0. (Bild Kaspar Köchli)

Kämpferisches WB verliert gegen Leader Baden

In der Boulderhalle Minimum in ZürichAltstetten fand der dritte und letzte Wettkampf der Zürcher Klettermeisterschaften (ZKM) statt. An diesem Boulder-Wettbewerb nahmen in den Nachwuchskategorien U10 bis U16 sowie in der Elitekategorie 180 Athletinnen und Athleten aus allen Teilen der Schweiz teil. Die Athletinnen und Athleten des Regionalzentrums Zürich zeigten mit insgesamt fünf Podestplätzen eine starke Mannschaftsleistung. Bei den Herren U14 holte Gilles Meili (Zürich) einen zweiten Platz. Ebenfalls einen zweiten Platz erkletterte sich Olivier Huisman (Zürich) bei den Herren U12, Dritter wurde Raphael Müller (Richterswil). Eine weitere Silbermedaille gab es für Yannick Meili (Wetzikon) bei den Herren U10. Den einzigen Podestplatz der Damen des Regionalzentrums erreichte Lynn Bucher (Rifferswil). Sie wurde bei den Damen U14 hervorragende Dritte hinter Sarina Hartmann (Chur) und Nina Hentschel (Allschwil). Martin Rahn

Lynn Bucher (Rifferswil) überzeugte im Minimum mit einer starken Leistung und wurde sehr gute Dritte bei den Damen U14. (Bild Martin Rahn)

Fussball 1. Liga Gruppe 3: FC Baden – FC Wettswil-Bonstetten 1:0 (1:0) Trotz engagiertem Einsatz und guter Leistung reicht es dem FCWB bei Leader Baden nicht zu Punkten. Die Entscheidung fällt praktisch mit dem Pausenpfiff. Am zwölften Spieltag der Meisterschaft stand das Auswärtsspiel des FC Wettswil-Bonstetten gegen den Leader, den FC Baden auf dem Programm. Nach zuletzt zwei guten Auftritten gegen Thalwil und Gossau, wollte der FCWB seine gute Form konservieren und das Punktekonto auch gegen den Leader weiter aufstocken.

Maue erste Halbzeit – mit Paukenschlag zum Schluss Nach zehn gespielten Minuten im Stadion Esp war klar, dass es nicht das Spiel der grossen Torchancen werden würde. Die beiden Teams neutralisierten sich in den ersten Minuten, wobei das Heimteam mehr Spielanteile verzeichnete. Das WB-Kollektiv stand jedoch gut und konnte die Angriffsversuche der Gastgeber jeweils entschärfen. Nach zwanzig Minuten startete dann WB auch seine ersten Angriffsbemühungen. Man setzte sich in dieser Phase des Spieles immer wieder in der gegnerischen Hälfte fest. Leider waren die Abschlussversuche zu wenig druckvoll und wurden von der Badener Defensive geblockt oder abgewehrt. Einen guten Ab-

schluss aus der Distanz lenkte Goalie D’Ovidio zur Ecke. Nach der Druckphase des FCWB kippte das Spiel zusehends wieder auf die Seite des Heimteams. Die Aargauer schnürten den FCWB gegen Ende der ersten Halbzeit immer mehr ein, ohne sich jedoch wirklich zwingende Torgelegenheiten zu erspielen. Torwart Rüegg klärte die wenigen gefährlichen Situationen mit bestechender Sicherheit. Praktisch mit dem Pausenpfiff ging Baden dann doch in Führung. Nach einer schön gespielten Flanke von links prallte der Kopfball von der Latte vors Tor, wo Herger genau richtig stand und die Kugel zum 1:0 über die Linie drückte. Mit dem Rückstand ging es in die Pause. WB kam besser aus der Kabine. Oswald schien in der Garderobe die richtigen Worte gefunden zu haben. Aber auch jetzt blieben die zwingenden Aktionen vorerst aus. Der zur Pause eingewechselte Bachmann verzeichnete nach fünfzig Minuten die beste Chance. Nach einem schön vorgetragenen Angriff über Aeberli und Peter verfehlte Bachmann das Ziel nur knapp, am linken Pfosten vorbei. Baden verwaltete den Vorsprung gekonnt und setzte vereinzelt Nadelstiche.

Nach einem Eckball Dzelilis behielt der mitaufgerückte Verteidiger Rüegger die Übersicht im Strafraum und legte den Ball mustergültig auf Brüniger zurück. Dieser traf den holpernden Ball nicht wunschgemäss und dreschte die Kugel über die Querlatte. Wiederum nach einem Eckball Dzelilis in der Nachspielzeit köpfelte Brunner den Ball aus vier Metern ebenfalls über die Querlatte. Aufgrund des Spielverlaufs wäre ein Unentschieden verdient gewesen. Die Oswald-Elf hat grosse Moral gezeigt und dem Leader alles abverlangt. Mit dem nötigen Glück und etwas mehr Effizienz im Abschluss wären sicherlich Punkte möglich gewesen. Nun heisst es, sich schnell zu erholen und entsprechend auf das letzte Heimspiel der Vorrunde vorzubereiten. Am kommenden Samstag gastiert der Aufsteiger Team Ticino U21 im Moos. Mit den Leistungen der letzten Spiele liegen gegen die Tessiner sicher wieder Punkte drin. Nicola Brunner Stadion Esp, Fislisbach, 420 Zuschauer. FCWB: Rüegg, Brunner, Brüniger, Studer, Thalmann, Heini, Aeberli, Figueiredo, F. Peter, Jakovljevic (70. Rüegger), Di Battista (80. Bachmann) Alle WB-Resultate vom Wochenende: FCWB 2 –

Glücklos im Abschluss In der Schlussphase vergab WB zwei dicke Möglichkeiten auf den Ausgleich. In der 87. Minute verschoss Verteidiger Brüniger aus aussichtsreicher Position.

Die Teilnehmenden des Budoclubs Wettswil holten etliche Medaillen. (Bild zvg.)

Medaillen-Regen in Oberkulm Fantastischer Erfolg für rund 30 Jungs und Mädchen vom Wettkampf-Judo-Team des Budoclubs Wettswil. Beim diesjährigen Schülerturnier des JC Arashi Kulm in Oberkulm am Sonntag, 7. November, konnten insgesamt zwölf Gold-, neun Silber- und neun Bronzemedaillen erkämpft werden. Vor zahlreichem Publikum wurden spannende Wettkämpfe abgeliefert. Sehr zur Freude der mitgereisten Eltern und des Trainers René Täuscher zahlten sich das gute Training und die intensive Ausbildung der Kinder nach-

weislich aus. Für Interessierte des Judosports ist jederzeit Platz im Budoclub Wettswil. Montag bis Freitag ist jeweils Training. Budoclub Wettswil 1. Rang: Seita Bosco, Daniel Thiel, Melina Lazar, Yannick Dubacher, Rayan Hatecke, Maverick Geyer, Jason Grace, Estelle Thiel, Emely Fischer, Alexis Lazar, Tim Hafner, Livio Lüssi; 2. Rang: Aarav Kumar, Samuel Schwery, Jari Zimmermann, Szonja Merenyi, Raphael Pfisterer, Mathis Franck, Zinedine Hatecke, Bruno Merenyi, Laurin Maurer; 3. Rang: Livian Lingg, Laura Costa, Teiki Bosco, Nils Berger, Kanika Cherukuwada, Nils Hafner, Paul Pfister, Tim Verbeck, Nino Fischer. Infos unter www.Budoclub-Wettswil.ch.

Regensdorf 1 0:1, Srbija 1 – FCWB 3 1:2, Affoltern a/A 2 – FCWB 4 3:2, SV Schaffhausen – Jun. Aa (YL) 1:4, SV Schaffhausen – Jun. Ba (YL) 1:3, Oetwil-Geroldswil – Jun. Bb 3:3, FR Soccer – Jun. Ca (YL) 6:4, Wiedikon – Jun. Cb 8:0, Jun. Dc – Horgen 7:3, Jun. Dd – Oberrieden 1:2.

Aufholjagd im Derby

Fussball 4.Liga: FC Affoltern 2 – FC Wettswil-Bonstetten 4 3:2 (1:2) Nach dem 3:3-Unentschieden des FCA letzte Woche war die Mannschaft von Franz Stalder und Ljuban Stojkovic heiss auf einen letzten Sieg vor der Winterpause. Man geriet jedoch schon früh unter Druck und musste tief in der eigenen Hälfte Defensivarbeit leisten. Schon in der fünften Minute kassierte man das erste Gegentor nach eigenem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung. Die zweite Mannschaft wirkte in der Anfangsphase unkonzentriert und unorganisiert. So kam es zu einem weiteren Gegentor in der 10. Minute nach einem Eckball. Doch wie schon letztes Wochenende, bewies der FCA Charakterstärke und versuchte nun zurück ins Spiel zu finden und man übernahm mehr und mehr die Spielkontrolle. Nach einer flachen Hereingabe von der rechten Seite schoss P. Asam den Ball aus kurzer Distanz an die Unterseite der Latte, der Ball sprang hinter der Linie auf und von dort wieder zurück ins Feld. Zur Empörung

des FCA gab der Schiedsrichter das Tor jedoch nicht. In der 16. Minute wurde Permann im Strafraum durch den Goalie gefoult. Der Schiedsrichter entschied sofort auf Penalty, der von F. Asam sicher in die untere, rechte Ecke verwandelt wurde und dadurch den 1:2-Anschlusstreffer erzielte. Nach einer hitzigen und motivierenden Ansprache des Trainerteams in der Pause schöpfte der FCA neuen Mut und man setzte nun alles daran, den Ausgleich zu erzielen. Der Druck auf den Gegner wurde immer stärker. In der 57. Minute kam es dann zum überfälligen Ausgleichstreffer von Maag, welcher sich stark im gegnerischen Strafraum durchsetzen konnte. Das 2:2 sorgte bei der zweiten Mannschaft des FCA für einen zusätzlichen Motivationsschub und man nutzte nun die konditionelle Überlegenheit. Man startete Angriff um Angriff und warf nochmals alles nach vorne. Nach einem Fehler in der Hinter-

mannschaft von Wettswil-Bonstetten schaltete der FCA schnell um, und in der 86. Minute schoss Petermann den vielumjubelten Führungstreffer für den FCA zum 3:2. In den letzten Minuten bewahrte die Mannschaft einen kühlen Kopf und sicherte sich somit drei weitere, wichtige Punkte. Die zweite Mannschaft des FCA überzeugte abermals mit ihrer tollen Moral, ihrem starken Teamgeist und einer hohen Laufbereitschaft. Nach einem eher holprigen Start in die Saison positioniert sich die Mannschaft nun durch die vergangenen Siege im Mittelfeld der Tabelle. Die Mannschaft wird trotz Winterpause weiter am Ball bleiben und sich optimal auf die Rückrunde vorbereiten. Felix Asam Startformation: R. Binkert, P. Asam, J. Binkert, Kündig, Vanetta, D.Binkert, Angelillo, F. Asam, Calabrese, Maag, Petermann.

Gemeindepräsident Werner Michel (3.v.l.) bei seiner kurzen Ansprache. (Bild zvg.)

Einweihungsapéro der erweiterten Flutlichtanlage Es war klirrend kalt, aber trotzdem ein erwärmender Anlass: Die schlichte Einweihung der erweiterten Flutlichtanlage des Tennisclubs Stallikon mit Behörden, Unternehmern und Vorstandsmitgliedern. Die Arbeiter waren eingeladen, einmal selbst das Racket zu schwingen. Diese Chance liessen sich der Affoltemer Baudienstleister Peter Schmid und seine Mannen nicht nehmen und hatten unter Anleitung der mehrfachen Clubmeisterin Eliane Merz und Projektleiter Thomas Raetzo sichtlich Spass am nächtlichen Treiben. Später, im Clubhaus, bei einem Häppchen und einem

Gläschen, gab Vorstandsmitglied Marco Schade einige Angaben zu Club und Mitgliederzahlen, bedankte sich bei der Gemeinde für die finanzielle Unterstützung, Projektleiter Thomas Raetzo erzählte die Entstehungsgeschichte der Erweiterung, an deren Ursprung die Auflösung des Tennisclubs der SwissRe stand, und Gemeindepräsident Werner Michel, vor Ort mit seinem Vize Robert Sidler, freute sich über das Topangebot, das Stallikon nun seinen Einwohnern (und Auswärtigen) anbieten kann – vier Ganzjahresplätze mit Beleuchtung. Mario Rall, TC Stallion Der TC Stallikon begrüsst gerne auch neue Mitglieder. Infos auf tcstallikon.ch.


Drei Männer nn i m im Schnee h

ADVENTSAUSSTELLUNG 19. & 20. November 2021

Aufführungen

Komödie von Charles Lewinsky nach dem Roman von Erich Kästner Regie: René Schnoz

Spielort: Gasthaus zum weissen Rössli Albisstrasse 1, 8932 Mettmenstetten

Online-Reservation www.aemtlerbuehne.ch

Fr 19.11.2021 Sa 20.11.2021 So 21.11.2021* Mi 24.11.2021 Fr 26.11.2021 Sa 27.11.2021 So. 28.11.2021* Mi 01.12.2021 Fr 03.12.2021 Sa 04.12.2021 So 05.12.2021* Mi 08.12.2021 Fr 10.12.2021 Sa 11.12.2021 So 12.12.2021* Fr 17.12.2021 Sa 18.12.2021 Beginn: 20:15h *So 17:00h

Einladung zur Adventsausstellung

RESTAURANT KRONE BIRMENSDORF

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Sie sind herzlich eingeladen. Freitag, 19. November 2021 08:00 - 21:00 Uhr Samstag, 20. November 2021 08:00 - 18:00 Uhr

Eigener Solarstrom vom fremden Dach? An einem von der Energiekommission Aeugst am Albis organisierten Anlass stellen die Firmen EKZ und Solarify und die Genossenschaft Säulistrom ihre Geschäftsmodelle vor. Für Sie eine einfache Gelegenheit, aus erster Hand Informationen zum Thema «eigener Solarstrom vom fremden Dach» zu bekommen.

Erleben Sie nach der Eröffnung am 19. und 20. November 2021 die Ausstellung bis Weihnachten zu den normalen Öffnungszeiten: Mo bis Fr 08:00 – 12.00 / 13:30 – 18.30 Sa: 08:00 bis 16:00 Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr Blumen Schneebeli Team

Mittwoch, 17. November 2021, 19.30 Uhr Kulturraum Gallenbüel, Primarschule Spitzenstrasse 16 8914 Aeugst am Albis Parkplätze nahe Schulanlagen vorhanden. Energiekommission und Gemeinderat Aeugst am Albis laden Sie herzlich zu diesem öffentlichen Anlass ein.

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Es gilt die Zertifikatspflicht.

- Nein zur Zertifikatspflicht - Nein zur Zwangsimpfung - Nein zu Ueberwachung und Repression - Für soziale Gerechtigkeit und Freiheit

NEIN zu den Covid-19-Verschärfungen

Veranstaltungskalender Der gesunde November in Hausen Ort:

Engelsaal, Engelscheune, 8915 Rifferswil

Daten und Themen www.freie-linke-schweiz.ch

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Do 20.15 Uhr

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17.11. Selbstwahrnehmung die Gesundheit selbst in die Hand nehmen Abendveranstaltung mit Claudio Rütimann, Drogist und Fredi Steinmann, Schmerztherapeut LNB 24.11. Gesund alt werden auf Signale des Körpers hören und handeln Abendveranstaltung mit Claudio Rütimann, Drogist und Dr. Markus Rohner, Stoffwechselspezialist Beginn: Kosten:

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