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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 26 352 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 089 I 173. Jahrgang I Freitag, 15. November 2019

Energieautark?

Auf Digitalkurs

Bonstetten könnte dereinst mehr erneuerbare Energie produzieren als verbrauchen. > Seite 6

Die Zürcher Gemeinden arbeiten am digitalen Wandel ihrer Verwaltungen. > Seite 7

Warten auf die Verkehrsentlastung

Aushub-Deponien und Bodenqualität

Im zweiten Teil der Serie 10 Jahre A4 im Knonauer Amt stehen die Verkehrsverlagerungen und die flankierenden Massnahmen im Fokus. Während der befürchtete Verkehrskollaps am Autobahnanschluss Affoltern bisher nicht eingetroffen ist – auch weil die Verlagerung des Handels ins Internet die Sogwirkung der grossen Einkaufscenters abschwächt – leiden Ottenbach und Obfelden massiv unter dem Mehrverkehr. Bis 2017 hätte eine Umfahrung hier Entlastung bringen sollen. An der kantonalen Volksabstimmung vom 23. September 2012 sprachen sich 62,6 Prozent der Stimmberechtigten dafür aus. Weil die Kosten in der Zwischenzeit gestiegen sind, soll der Kantonsrat über einen Nachtagskredit abstimmen. Das Warten geht weiter. ................................................... > Bericht auf Seite 5

Zehnstündige Verhandlung Sie wirft ihm vor, er habe sie mehrfach vergewaltigt, sie mit einem Bügeleisen attackiert und die Treppe hinuntergestossen. Er widerspricht, dass es ihr nur darum gehe, nach der Scheidung die Aufenthaltsbewilligung nicht zu verlieren. Es ist ein vertrackter Fall, mit dem sich das Bezirksgericht Affoltern am Montag während rund zehn Stunden zu befassen hatte. Die Staatsanwaltschaft fordert für den angeklagten Ehemann, einen 49-jährigen Verkäufer, fünf Jahre und drei Monate Gefängnis sowie einen Landesverweis von zehn Jahren, die Verteidigung einen Freispruch, 4000 Franken Genugtuung und 2800 Franken Schadenersatz. Das Urteil des Bezirksgerichts Affoltern steht noch aus. ................................................... > Bericht auf Seite 7

Start in die närrische Zeit Am Montag, 11.11., um 11.11 Uhr hat sie begonnen, die Fasnachtssaison 2019/20. In der Bezirkshauptstadt nutzten das die Säuligugger wie gewohnt zu einem Platzkonzert im Zentrum Oberdorf. Sie feiern diese Saison ihr 40-Jahre-Jubiläum. Neben dem eigenen Fasnachtsball im Februar steht deshalb auch ein Jubiläumsfest im Mai auf dem Programm. Den Beginn der Uerzliker Fasnacht hat FGU-Präsident Christian Müller am Montagabend im kleinen Mühlesaal in Kappel ausgerufen. Ihre alljährliche Hauptattraktion steigt am Sonntag, 1. März: der längste Fasnachtsumzug Europas, mit seiner Route durchs gesamte Oberamt und der anschliessenden «Uslumpete» im Kappeler Gemeindesaal. ................................................... > Berichte auf Seite 12

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Bläserklasse Musikvereine im Knonauer Amt führen (Wieder-)Einsteiger zur Orchestertauglichkeit. > Seite 10

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«Jodelphonie» Für ein Kirchenkonzert haben in Affoltern Jodler und Musikanten zusammengespannt. > Seite 11

Vernehmlassung der ZPK zur Festlegung der regionalen Deponien

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Was darf Mann noch? Professor Dr. Udo Rauchfleisch referierte auf Einladung von MännerSache Knonau. > Seite 13

Ämtler Tennisprofi auf dem Vormarsch «Das Leben als Tennisprofi macht mich glücklich und ich bin hoch motiviert», sagt Jenny Dürst. Und das gute Gefühl münzt sie auch in Resultate um: So schaffte die Wettswiler Tennisspielerin im nationalen Ranking im Laufe der Sommersaison den Sprung von Platz 35 auf Platz 23, in der Weltrangliste machte sie gar 346 Ränge gut. ................................................... > Bericht auf Seite 24

EM-Bronze für Pius Stucki

Den Boden mit unbelastetem Aushubmaterial verbessern: Das Meliorationsprojekt der Flurgenossenschaft Hausen in der Huser Allmend läuft und ist als Deponiestandort im Richtplan 2017 enthalten. (Bild bs)

Wohin mit dem Aushub? Gemäss den kantonalen Vorgaben muss ein Teil des unbelasteten Aushubmaterials in der Region deponiert werden, in der es anfällt. Die Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt ZPK baut bei der Evaluation der Standorte auf dem laufenden Projekt der Flurgenossenschaft Hausen auf. ................................................... von bernhard schneider Regionalplanerin Bernadette Breitenmoser orientierte an der ZPK-Delegiertenversammlung vom Mittwoch in Affoltern über zwei unterschiedliche Anliegen, die idealerweise miteinander kombiniert werden: die Festlegung

regionaler Aushubdeponien für unverschmutzten Aushub und die Erweiterung der landwirtschaftlichen Nutzungseignung. Aushub mit einem Volumen von bis zu 1000 Kubikmetern muss innerhalb der Region abgelagert werden. Die Zürcher Planungsregionen müssen aufzeigen, wie sie dies bewerkstelligen, so auch die ZPK. Dies kann in Deponien geschehen oder im Rahmen grossflächiger landwirtschaftlicher Bodenverbesserungen, wie beim Projekt in der Huser Allmend. Dieses Meliorationsprojekt gilt als kantonales Pilotprojekt. Es soll das Land vor der Versumpfung bewahren und neue Fruchtfolgeflächen schaffen. Dabei wird dazu geeigneter Aushub auf sanierungsbedürftige landwirtschaftliche Böden geschichtet. Der Richtplaneintrag ist bereits erfolgt und die Arbeiten sind im Gang.

Bis 2040 muss das Knonauer Amt mindestens 800 000 Kubikmeter Aushub regional deponieren. Die Huser Allmend würde dazu zwar mehr als ausreichen, doch soll mit verschiedenen dezentralen Standorten der Lastwagenverkehr auf ein Minimum reduziert werden. Der Kanton hat bereits mögliche Standorte im Hinterfeld und im Usserdorf Maschwanden, in der Zugerweid Knonau und in der Jungalbismatt Rifferswil vorabgeklärt. Weitere Vorschläge werden in die Evaluation miteinbezogen, namentlich solche der Terratop AG, die von hiesigen Unternehmen gegründet wurde, um Deponien in der Region zu suchen. Bis am 24. Januar 2020 können die Gemeinden zu den Vorschlägen Stellung beziehen. ................................................... > Bericht auf Seite 3

Bei Velosturz lebensgefährlich verletzt Bei einem Selbstunfall hat sich am Montagnachmittag, 11. November, in Bonstetten ein Velofahrer lebensgefährliche Verletzungen zugezogen. Die Polizei sucht Zeugen. Um 14.15 Uhr fuhr ein 81-jähriger Mann mit seinem Fahrrad mutmasslich auf der Schachenstrasse von Bonstetten in Richtung Wettswil. Kurz nach dem Einmündungsbereich zur Isenbachstrasse stürzte er aus unbekannten Gründen und zog sich dabei lebensgefährliche Verletzungen zu. Nach der Erstversorgung vor Ort durch ein Ambulanzteam des Spitals Affoltern und einen Notarzt des Limmattalspitals wurde der Mann ins Spital gebracht. Die Unfallursache ist noch unklar und wird durch die Kantonspolizei Zürich in Zusammenarbeit mit der

Die Unfallstelle auf der Schachenstrasse von Bonstetten. (Bild Kapo ZH) Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl untersucht. Personen, welche Angaben zum Unfallhergang machen können, wer-

den gebeten, sich bei der Kantonspolizei Zürich, Verkehrszug Urdorf, Telefon 044 247 64 64, zu melden.

In Norditalien massen sich am Samstag die besten Querfahrer des Kontinents an der Europameisterschaft. In der Senioren-Kategorie der 40- bis 44Jährigen musste sich Pius Stucki, von der IG Radquer Mettmenstetten, nur zwei Spaniern geschlagen geben. Der Knonauer holte sich mit einer Zeit von 53:02 den dritten Platz und damit die EM-Bronzemedaille. ................................................... > Bericht auf Seite 26 anzeigen


Ärztlicher Notfalldienst

HERZLICHEN DANK AN ALLE

In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

die in Gedanken dabei waren oder die mitgeholfen haben, die Abschiedsfeier meiner Schwester

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Ein ganz besonderer Dank geht an: Herrn Pfarrer O. Kuttler für seine einfühlsamen Worte die Panflötenfrauen für die mit viel Können vorgetragenen Melodien die Organistin für das erfrischende Schlussbouquet

L’amore per la famiglia, la gioia del lavoro, il culto dell’onestà, furono realtà luminose della sua vita.

Edith Vogt

Con dolore e tristezza annunciamo la perdita del mio caro marito, nostro papà e nonno

ganz nach ihren Wünschen zu gestalten.

Antonio Salvatore Bruno

Rolf Vogt und Margrit Engeli

Stallikon, im November 2019

Ankauf aller Automarken 076 463 85 83 (Mo – So)

10 giugno 1935 – 12 novembre 2019

La tua forza, la tua volontà e il tuo amore ci accompagnino nel cammino della vita. Sarai vivo nei nostri pensieri ogni giorno. Ti ameremo per sempre. Ida Bruno Aniello Bruno Fiorina, Vincenzo e Sabrina Colangelo Il funerale avrà luogo mercoledì, 20 novembre 2019, alle ore 14.00 al cimitero di Affoltern am Albis, con la messa nella cappella.

Wenn die Kraft zu Ende geht, ist es kein Sterben, es ist eine Erlösung in ein neues Leben.

Indirizzio per i cordogli: Ida Bruno, Schwandenstrasse 17, 8910 Affoltern am Albis

Mit lieben Gedanken nehmen wir Abschied von unserer Mutter, Grossmutter und Urgrossmutter

Elisabeth (Elsi) Fröhli-Ineichen 3. März 1918 – 10. November 2019

Erneuerungswahl des Bezirksgerichtes Affoltern für die Amtsdauer 2020 - 2026 Stille Wahl Als Richterinnen und Richter des Bezirksgerichtes Affoltern werden für die Amtsdauer 2020 – 2026 in stiller Wahl als gewählt erklärt: 2 vollamtliche Mitglieder des Bezirksgerichtes, Beschäftigungsumfang je 100 %: 1. Frey Peter, 1963, Bezirksrichter/ lic. iur./Rechtsanwalt, von Zürich, wohnhaft Geibelstrasse 20, 8037 Zürich, bisher 2. Huber Andreas, 1978, Bezirksrichter/lic. iur./Rechtsanwalt, von Zürich, wohnhaft Eschwiesenstrasse 18, 8003 Zürich, bisher davon eine Präsidentin / ein Präsident: Frey Peter, 1963, Bezirksrichter/ lic. iur./Rechtsanwalt, von Zürich, wohnhaft Geibelstrasse 20, 8037 Zürich, bisher 4 teilamtliche Mitglieder des Bezirksgerichtes, Beschäftigungsumfang je 35 %: 1. Meuter-Rehm Margrit, 1961, Bezirksrichterin/lic. iur./Rechtsanwältin, von Zürich/Vinelz BE, wohnhaft Giessenstrasse 3a, 8910 Affoltern am Albis, bisher, FDP 2. Lepek Gretsch Mirjam, 1961, Bezirksrichterin/lic. iur./Rechtsanwältin, von Zürich/Onsernone TI, wohnhaft Chilenholzstrasse 31, 8907 Wettswil am Albis, bisher, FDP 3. Bürgi Martin, 1970, Rechtsanwalt, von Lützelflüh BE/Dübendorf ZH, wohnhaft Chalofenweg 4, 8914 Aeugstertal, neu 4. Hürlimann Winterhalter Sabrina, 1983, lic. iur. / Rechtsanwältin / Mediatorin/Ersatzrichterin, von Walchwil / St. Gallen / St. Gallen-Tablat, wohnhaft Birchstrasse 20, 8057 Zürich, neu, SP Gegen diesen Entscheid kann innert 5 Tagen seit der Veröffentlichung beim Regierungsrat des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs eingereicht werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift hat einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten. Der angefochtene Entscheid ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Affoltern am Albis, 15. November 2019 Bezirksrat Affoltern

Sie wurde von ihren Altersbeschwerden erlöst und ist friedlich eingeschlafen.

Liebe wird sein, Liebe – was sonst! Frank Maibaum

Yves Alain Etter 19. Juli 1980 – 19. Oktober 2019

In herzlicher Erinnerung Alfred und Vreni Fröhli-Roth Werner und Elisabeth Fröhli-Sax Enkel und Urenkel Die Urnenbeisetzung findet am Dienstag, 26. November 2019, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis, statt. Anschliessend Trauergottesdienst in der katholischen Kirche, Affoltern am Albis. Traueradresse: Alfred Fröhli, Bahnhofplatz 11, 8910 Affoltern am Albis

Danke allen Ersthelfern und Rettungskräften am Unfallort dem Ärzte-, Pflege- und Careteam Intensivstation Süd 2B, Uni Spital Zürich Pfarrerin Schönholzer für die tröstenden und mutmachenden Worte anlässlich der Gedenkfeier allen Freunden und Bekannten und Yves’ Jugendfreunden für das Dasein, die Betroffenheit, die lieben Worte, geschrieben und ausgesprochen, Umarmungen, Mitgefühl und Angebote der Unterstützung

Danke Du bist nicht mehr da, wo du warst – aber du bist überall, wo wir sind. Victor Hugo

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meiner lieben Mutter, unserer Gotte, Tante, Schwägerin und Freundin

Antoinette Bucher-Fontana 12. Mai 1925 – 4. November 2019

Nach einem reicherfüllten Leben durftest du im Spital Affoltern, Langzeitpflege Sonnenberg, für immer einschlafen. In unseren Herzen lebst du weiter. In stiller Trauer Claudia Bucher Roger Bacciarini und Maria del Carmen Bacciarini Philippe Fontana und Brigitte Golaz Michel Fontana und Christine Johner Verwandte und Freunde Der Trauergottesdienst findet am Donnerstag, 21. November 2019, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Wettswil, Husächerstrasse 12, 8907 Wettswil statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt im Tessin, im engsten Familienkreis. Traueradresse: Claudia Bucher, Etzelstrasse 10, 8038 Zürich

Die Trauerfamilie, Angehörige und Freunde Mettmenstetten, im November 2019


Bezirk Affoltern wir gratulieren Zum 96. Geburtstag Morgen Samstag, 16. November, feiert Heinz Dietrich in Affoltern sein 96. Geburtstagsfest. Wir wünschen ihm alles Gute und gratulieren von Herzen.

Freitag, 15. November 2019

Gesamtverkehrskonzept und Durchgangsplätze für Fahrende

Information im Vordergrund an der Delegiertenversammlung der ZPK

Zum 85. Geburtstag Am Montag, 18. November, darf Theodor Bill in Affoltern auf stolze 85 Lebensjahre zurückblicken. Wir gratulieren ganz herzlich und wünschen ihm und seiner Familie ein schönes Fest, viel Freude und gute Tropfen für den Gaumen.

Konzentrierte Diskussion im Kasinosaal Affoltern: Fachmann Christian Werlen spricht mit den Delegierten über die Kriterien für Standorte, die sich als Durchgangsplatz für Fahrende eignen. (Bild Bernhard Schneider)

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 352 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.chmedia.ch

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Die Delegiertenversammlung der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt ZPK vom Mittwoch verlief trotz reich befrachtetem Programm ausgesprochen speditiv. Auf die einleitenden Referate folgten präzise Fragen der Delegierten, die ebenso präzis beantwortet wurden. ................................................... von bernhard schneider ZPK-Präsident Christian Gabathuler erklärte angesichts der zahlreichen neuen Delegierten einleitend das Vorgehen bei einer Richtplanrevision, das gemäss einem genau geregelten Verfahren alle Instanzen von der Bevölkerung bis zur Kantonsregierung mit einbezieht: Der Vorstand erarbeitet einen Entwurf, der nach der Vernehmlassung, in deren Rahmen die Meinung der Bevölkerung abgeholt wird, von den Delegierten sowie vom Regierungsrat gutgeheissen werden muss. Im Richtplan von 2017 fehlt die Festlegung eines Durchgangsplatzes für Fahrende aus der Schweiz. Ein solcher muss nun im Rahmen einer Richtplanrevision festgelegt werden. Christian Werlen von der Fachstelle Fahrende des kantonalen Amtes für Raumentwicklung orientierte über die Ausgangslage: In der Schweiz leben 30 000 Fahrende mit Schweizer Bürgerrecht. Davon sind etwa 2500 aktiv Fahrende, die durch die Schweiz reisen und ihre Dienstleistungen, beispielsweise Messerschleifen, anbieten. Ein Bundesgerichtsentscheid von 2003 verlangt, dass der Erhalt der Identität der Fahrenden einen verfassungs- und völkerrechtlichen Schutz geniesst. Deshalb sind die Bedürfnisse der Fahrenden in der Raumplanung zu berücksichtigen. Die Zürcher Regionen müssen insgesamt fünf Standplätze und 13 Durchgangsplätze bezeichnen. Diese Durchgangsplätze müssen über sanitäre Anlagen, einen Trink-

wasser-, Abwasser- und Stromanschluss sowie über Abfallentsorgung verfügen und 10 bis 15 Stellplätze bieten. Weitere Kriterien, die der Kanton festgelegt hat, sind eine Fläche von 2000 bis 2500 Quadratmetern pro Standort, eine gute Anbindung an Hauptverkehrsachsen und das Einverständnis der Standortgemeinde. In der Diskussion klärte Christian Werlen die Fragen der Delegierten: Die Plätze stehen Schweizer Fahrenden zur Verfügung. Gemäss einem Rechtsgutachten ist es zulässig, einheimische Fahrende gegenüber ausländischen zu bevorzugen. Der Bund stellt zehn Transitplätze für letztere zur Verfügung. Die Infrastruktur wird vom Kanton finanziert. Der Durchgangsplatz kann in der Landwirtschaftszone stehen, die Standortgemeinde braucht keine Zonenplanänderung. Die Region Knonauer Amt muss nun bis März 2020 einen solchen Durchgangsplatz festlegen. Die ZPK hat 25 Standorte geprüft. Die beste Eignung wird Arealen bei den Kläranlagen Obfelden und Hausen bescheinigt. Die Gemeinden können nun bis 24. Januar 2020 die beiden Vorschläge beurteilen und gegebenenfalls weitere Plätze vorschlagen. Die Knonauer Gemeindepräsidentin Esther Breitenmoser erklärte, dass Zug einen Durchgangsplatz direkt an der Knonauer Grenze errichtet habe. Die Gemeinde bemerke davon nichts. Diskutiert wurde an der Delegiertenversammlung die Frage, ob der Platz eingezäunt werden solle, um zu verhindern, dass er – gerade im Fall einer Wahl des Standorts Obfelden nahe der Reuss – als Parkplatz bei Ausflügen verwendet und dass er auch von ausländischen Fahrenden genutzt werde.

Verkehrskonzept für die Zukunft Der Dichtestress auf den Strassen steigt, die Bevölkerung wünscht weniger Verkehrsimmissionen und neue

Mobilitätskonzepte schaffen neue Chancen und Risiken. In ihrem Werkstattbericht Gesamtverkehrskonzept Knonauer Amt erläuterte Regionalplanerin Bernadette Breitenmoser über den Stand der Vorbereitung des Projektes, das die Arbeit der ZPK in den nächsten zwei Jahren prägen wird. Das neue Gesamtverkehrskonzept muss Antworten auf eine Vielzahl von Herausforderungen finden: Die Besiedlung der Region ist differenziert und entwickelt sich keineswegs nur entlang der Hauptachse. Handlungsbedarf besteht daher nicht nur entlang der S-Bahn. Auf den Dorfstrassen soll die Entlastungswirkung der A4 langfristig erhalten werden. Der Zimmerbergbasistunnel II wird die Zugfahrt von Zug und Baar nach Zürich auf 17 beziehungsweise 12 Minuten reduzieren. Dies wird den Siedlungsdruck auf das Oberamt erhöhen. Die Frage nach der Anbindung an die Zuger Feinverteiler des öffentlichen Verkehrs wird immer aktueller. Nicht nur das öffentliche Verkehrsnetz, auch sichere und schnelle Velorouten sollen über die Kantonsgrenzen hinaus gestaltet werden. Kleinräumig stellt sich die Frage, wie die Dörfer durch eine Verbesserung der ortsinternen Infrastruktur für den Fuss- und Veloverkehr vom Verkehr entlastet werden können. Das Gesamtverkehrskonzept muss sich aber auch mit neuen Mobilitätsformen befassen, die sich teilweise erst in Konturen abzeichnen. Im Rahmen eines Workshops will die ZPK im Januar das Zukunftsbild «Mobilität Knonauer Amt 2040» erarbeiten. Unterstützt wird sie dabei von der Regionalplanung Zürich und Umgebung. Als einzigen verbindlichen Entscheid verabschiedeten die Delegierten einstimmig das Budget 2020, das Ausgaben von 309 000 Franken vorsieht. Die Ausgabensteigerung gegenüber dem laufenden Jahr ist auf die Erarbeitung des Gesamtverkehrskonzepts zurückzuführen.

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Falsche Polizistin und Begegnung im Keller In Ebertswil gab sich am 8. November über die Mittagszeit eine Hochdeutsch sprechende Frau am Telefon als Polizistin aus. Sie teilte einer Frau mit, in der Nachbarschaft seien zwei ältere Damen überfallen worden und begann, in diesem Zusammenhang Fragen zu stellen – unter anderem, wer hier in der Gegend wohnhaft sei. Die Angerufene roch den «Braten» und begann ihrerseits, der Anruferin Fragen zu stellen, worauf diese das Telefon abrupt beendete. In einer Bar in Affoltern begab sich der Betreiber am 9. November um 2 Uhr in den Keller, wo ihm ein Unbekannter mit einem alkoholischen Getränk begegnete. Worauf sich der Einschleichdieb unverzüglich aus dem Staub machte. Auch im Bereich der Autobahnraststätte machte sich am 9. November ein Bettler davon. Er bat Passanten um Geld. Unbekannte haben vom 10. auf den 11. November in einer Mehrfamilienhaus-Tiefgarage in Stallikon einen Personenwagen beschädigt. Das Knicken der Heckscheibenwischer, das Zerkratzen der Heckklappe und das Beschädigen des Nummernschildes haben knapp 700 Franken Reparaturkosten zur Folge. Und schliesslich musste die Kantonspolizei am 9. November um 0.45 Uhr auch wegen Lärmbelästigung nach Hedingen ausrücken. Laute Musik im Rahmen einer Privatparty störte die Anwohner. (-ter.)

Datenschützer: zwei Vorschläge Der amtierende Datenschutzbeauftragte, Bruno Baeriswyl, tritt altershalber per 30. April 2020 zurück. Für seine Nachfolge schlägt die Geschäftsleitung des Kantonsrats Dominika Blonski (Jg. 1982, Leiterin der Abteilung Recht und Informationssicherheit des kantonalen Datenschutzbeauftragten) und Claudius Ettlinger (Jg. 1967, Datenschutzbeauftragter der SBB) vor. Damit hat das Parlament die Wahl zwischen zwei Personen mit unterschiedlichen Profilen. Die Kandidierenden werden sich nun den Fraktionen vorstellen, bevor am 16. Dezember die Wahl im Kantonsrat stattfindet. Die unabhängige Stelle für Datenschutz beaufsichtigt die Datenbearbeitungen der kantonalen Verwaltung, der Gemeinden sowie der übrigen Behörden und öffentlichen Einrichtungen im Kanton Zürich. Als unabhängige Aufsichtsbehörde stellt sie sicher, dass die Privatsphäre der Bürger respektiert wird. (pd.)


Einstellung des Konkurses Das Handelsgericht Zürich hat mit Urteil vom 5. September 2019 (in Rechtskraft erwachsen am 15. Oktober 2019) die MS Bauunternehmung GmbH, ohne Domizil, CHE-257.237.842, aufgelöst bzw. deren Liquidation nach den Vorschriften über den Konkurs angeordnet (Art. 731b OR). Das Verfahren ist aber mit Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern vom 8. November 2019 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 25. November 2019 die Durchführung des Verfahrens verlangt, sich gleichzeitig zu Übernahme des durch die Aktiven nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran vorläufig einen Barvorschuss von Fr. 5000.00 leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Schlieren, 15. November 2019 Konkursamt Schlieren Uitikonerstrasse 9 / Postfach 8952 Schlieren

Einbürgerungen Mit Beschluss vom 5. November 2019 hat der Gemeinderat Aeugst am Albis, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, in das Bürgerrecht der Gemeinde Aeugst am Albis aufgenommen: • Taylour, Courtney Thomas, männlich, geb. 1970, von Vereinigtes Königreich • Taylour geb. Mc Donald, Sophie Amanda, weiblich, geb. 1973, von Vereinigtes Königreich • Taylour, Charles Donald Remus, männlich, geb. 2002, von Vereinigtes Königreich • Taylour, Oliver William Fawley, männlich, geb. 2003, von Vereinigtes Königreich • Taylour Wilfred George Steward, männlich, geb. 2009, von Vereinigtes Königreich Im Sinn von § 20 der kantonalen Bürgerrechtsverordnung (KBüV) erfolgt hiermit die Veröffentlichung dieses Einbürgerungsentscheids. Gemeinderat Aeugst am Albis

Taxordnung Der Stadtrat Affoltern am Albis hat mit Beschluss vom 29. Oktober 2019 die Taxordnung für Dezember 2019 für die Spitex Seewadel genehmigt. Der Beschluss liegt während der Rekursfrist am Empfang im Haus zum Seewadel, Obere Seewadelstrasse 12, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, vom Tag der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich und begründet beim Bezirksrat, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit als möglich, beizulegen. 15. November 2019 Stadtrat Affoltern am Albis

Einbürgerungen Mit Beschluss vom 11. November 2019 hat der Gemeinderat Stallikon in das Bürgerrecht der Gemeinde Stallikon aufgenommen: • Alexander Klopfer, 1970, Schweizer Bürger mit Heimatort Uster ZH • Carmen Klopfer geb. Blickenstorfer, 1972, Schweizer Bürgerin mit Heimatorte Uster ZH und Zürich ZH 15. November 2019 Gemeinderat Stallikon

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Hedingen

Ottenbach

Gesuchsteller: Markus Boller Herzog und Carole Herzog, Bachtalenstrasse 2, 8908 Hedingen Bauprojekt: Gartenumgestaltung mit Granitmauern, Bachtalenstrasse 2, 8908 Hedingen, Kat.-Nr. 97, Zone W 2.0

Am 7. November 2019 ist in Muri AG gestorben:

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Pfister Hans und Marlis, Hormatt, 8914 Aeugst am Albis Vertretung der Bauherrschaft: Hans Schlegel, Forchliweg 2, 8914 Aeugst am Albis Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Abbruch alte Schmitte und Neubau 3-Fam-Haus. Teilabbruch bestehender Anbau und Umnutzung. Dorfstrasse 25, 8914 Aeugst am Albis

Hausen am Albis Bauherrschaft: Christian Kramer, Grossrain 1, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Kaspar Partner Architekten AG, Obstgartenstrasse 5, 8810 Horgen Projekt: Umbau und energetische Sanierung EFH, Grossrain 1, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 3076, Zone: LW

Todesfälle Affoltern am Albis Am 10. November 2019 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Elisabeth Frieda Fröhli geb. Ineichen geboren am 3. März 1918, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Beisetzung am Dienstag, 26. November 2019, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Abdankung in der katholischen Kirche Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 11. November 2019 ist in Uetikon am See ZH gestorben:

Elsa Fischerkeller geb. Weiss geboren am 1. April 1944, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Beisetzung und Abdankung am Dienstag, 19. November 2019, um 11.15 Uhr auf dem Friedhof Eichbühl in Zürich ZH, direkt am Urnennischengrab. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 12. November 2019 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Antonio Salvatore Bruno geboren am 10. Juni 1935, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

De Plättlileger

Beisetzung am Mittwoch, 20. November 2019, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Abdankung in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH.

Qualität aus Freude am Beruf

Bestattungsamt Affoltern am Albis

walter-staehli@bluewin.ch 079 696 89 21

Suter, Josef Franz geb. 2. Januar 1929, von Schwyz SZ, wohnhaft gewesen in Ottenbach. Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 20. November 2019, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof in Ottenbach mit anschliessender Abdankung um 14.00 Uhr in der evangelisch-reformierten Kirche Ottenbach statt. Die Friedhofvorsteherin

Wettswil Am 4. November 2019 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Bucher geb. Fontana, Simone Antoine geb. 12. Mai 1925, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis. Der Abdankungsgottesdienst findet am Donnerstag, 21. November 2019, 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Wettswil am Albis statt. Die Urnenbeisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt, im engsten Familienkreis, in Bissone TI statt. Bestattungsamt Wettswil am Albis


Bezirk Affoltern

Freitag, 15. November 2019

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Ränkespiele auf dem Buckel der Betroffenen Serie 10 Jahre A4 (2): Obfelden und Ottenbach warten noch immer auf die versprochene Verkehrsentlastung Die flankierenden Massnahmen, die mit dem Bau der Autobahn A4 durchs Knonauer Amt einhergingen, sind weitgehend abgeschlossen. Bis auf die Umfahrung Ottenbach, die bereits seit 2017 in Betrieb sein sollte. Nicht die einzige Wunde, die der A4-Bau produziert hat. ................................................... von martin platter Mit der gleichen Inbrunst, mit der fast 50 Jahre der Bau der A4 durchs Säuliamt hätte verhindert werden sollen, wurde jeweils auch der Kampf um die strassenbaulichen Detailprojekte geführt. Zuweilen lösten die so genannten «Flankierenden Massnahmen» oder kurz Flamas, die die Dörfer entlang der A4 vor Blechlawinen schützen sollten, aber auch nur Kopfschütteln aus. Der wohl bekannteste Sündenfall strassenbaulicher Fehlgriffe im Säuliamt erlangte als «Dachlisser Busen» unrühmliche Bekanntheit. Eine gefährliche Strassenverengung ausgangs Dachlissen, die die Richtung Mettmenstetten fahrenden Autos an einer unübersichtlichen Stelle auf die Gegenfahrbahn zwang. Der damals zuständige Mettmenstetter Gemeinderat Kurt Schaltegger nervte sich zu Recht. Aber erst nachdem er an den «Anzeiger» gelangt war und der Fall publik wurde, lenkten die Verantwortlichen beim Kanton ein und ordneten die «Rückoperation» des künstlichen Busens an, was rund 10 000 Franken Steuergelder verbrannte. Den Schwarzen Peter der Schuldigen schoben die Kantonsingenieure elegant der Gemeinde in die Schuhe, die während der Planauflage nicht von ihrem Einspruchsrecht Gebrauch gemacht habe, was wiederum den Blutdruck von Mettmenstettens Gemeindeschreiber Edy Gamma ansteigen liess. Denn die Strassenausbuchtung war auf dem A3 grossen Projektplan im Massstab 1:5000 nur mit der Lupe erkennbar.

Der frühere Mettmenstetter Gemeinderat Kurt Schaltegger auf dem «Dachlisser Busen», der kurz darauf wieder zurückgebaut wurde. (Bild Martin Platter)

Verkehrskollaps ist bisher nicht eingetroffen Anhaltend waren die Diskussionen jeweils auch an den Gemeindeversammlungen in Affoltern. Insbesondere dann, wenn es auch noch um die Erschliessung der Konsumtempel im Industriegebiet und an der Moosbachstrasse ging. Man befürchtete eine «Limmattalisierung», dass der Strassenverkehr wie in Dietikon auch in Affoltern bald zum Erliegen kommen werde, ist die Autobahn erst einmal in Betrieb. Eine zusätzliche Autobahnüberführung (Spange) vom «Jumbo»Kreisel über die A4 in die Obfelder Dorfstrasse wurde – auch im Hinblick auf die Umfahrung Ottenbach – in den Richtplan der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt aufgenommen. Leistungsfähigkeit und Machbarkeit dieser Spange wurden jedoch von HansPeter Gautschi und Marco Perin angezweifelt. Die beiden initiierten deshalb an der Gemeindeversammlung im November 2010 eine alternative Linienführung auf der anderen Seite der Bahngeleise durch unbesiedeltes Gebiet. Zwischen Liftbauer Gebauer und dem Agir-Gelände wäre sie ins Industriegebiet eingemündet, was damals von einer Mehrheit gutgeheissen wurde. Ebenso die Absicht von Gautschi und Perin an der Gemeindeversammlung im Januar 2012, mit einem Tunnel durch den «Goldigen Berg» den Verkehr von der Moosbachstrasse auf die Zwillikerstrasse abzuleiten. Die Pläne perlten gemäss Affolterns Stadtpräsident Clemens Grötsch jedoch in die Zürcher Baudirektion ab. Diese stellte sich auf den Standpunkt, dass in einer Gemeindeversammlung nicht

Bis 2017 sollten Obfelden und Ottenbach vom zusätzlichen Verkehr auf den Autobahnzubringer Affoltern entlastet sein, versprach Regierungsrat Markus Kägi bei der A4-Eröffnung am 13. November 2009. rechtsverbindlich über Bauvorhaben, die den Verlust von Kulturland bewirkten, abgestimmt werden dürfe und wies das Projekt ab. Hans-Peter Gautschi hat das so geärgert und enttäuscht, dass er darauf alle kostspielig erstellten Unterlagen verbrannte und sich aus der Diskussion zurückzog.

Digitalisierung vermindert das Verkehrsaufkommen Anzumerken bleibt, dass die überraschende Dynamik der Digitalisierung in den vergangenen zehn Jahren der Brisanz der damaligen Diskussionen ein wenig den Wind aus den Segeln genommen hat. Die Verlagerung des Handels ins Internet wirkt sich negativ auf den Erfolg der grossen Einkaufscenter aus und lässt die Verkehrsströme entsprechend weniger stark als befürchtet anschwellen. Das bestätigt auch das Marktforschungsinstitut GfK in einer Meldung vom Mai dieses Jahres: 2018 seien sowohl Umsatz als auch Ladenflächen von Shoppingcenters um jeweils 0,9 Prozent geschrumpft. 2017 sei es sogar ein Minus von 1,1 Prozent registriert worden. Neubauten wie die Mall of Switzerland in Ebikon hätten es entsprechend schwer, für die Ladenflächen Mieter zu finden. Betrüblicher ist das Ränkespiel um die letzte grosse Flama im Bezirk, die

Umfahrung Ottenbach. Bei der Eröffnung der A4 räumte der damalige Baudirektor und Regierungsrat Markus Kägi ein, dass vor allem zwei Gemeinden im Umfeld der Autobahneinfahrt Affoltern betroffen sein werden von täglichem Mehrverkehr. Mit bis zu 18 000 Autos – viele davon aus dem Kanton Aargau – stellte Kägi vor zehn Jahren in Aussicht und versprach: Ottenbach und Obfelden müssten bis 2017 auf definitive Entlastung warten. Die von Kägis Departement prognostizierte Verkehrsfrequenz ist inzwischen erreicht, nicht aber der Bau der Umfahrung Ottenbach.

Ränkespiel im Zürcher Kantonsrat Sie entwickelt sich zum Beispiel für die «Zwängerei einer Minderheit», wie es der Obfelder Alt-Gemeindepräsident Peter Sandhofer im Januar 2012 bezeichnet hatte. Im Zürcher Kantonsrat war unter der Ägide der Grünen und der SP ein Behördenreferendum zustande gekommen. Es bewirkte, dass die Umfahrung Ottenbach im ganzen Kanton vors Volk kam. Die Hoffnung der Umfahrungsbefürworter auf einen positiven Volksentscheid war gering. Letztmals erhielt eine derartige Vorlage 20 Jahre zuvor die Zustimmung des Zürcher Souveräns. Die Zwängerei löste vor allem in den betroffenen Gemeinden Unver-

Vom Regierungsrat für ungültig erklärt: Die Idee eines Tunnels durch den «Goldigen Berg» in Affoltern. (Archiv)

ständnis aus, denn das Projekt war beileibe kein Schnellschuss. Bereits 1978 wurde die Muristrasse in Bickwil als Autobahnzubringer in den kantonalen Richtplan aufgenommen und in Birri und Ottenbach das entsprechende Land für eine Umfahrung ausgeschieden. Jahrzehntelang wurde diskutiert, unzählige Studien erstellt, verschiedene Linienführungen evaluiert und schliesslich geplant, ehe der Kantonsrat Anfang 2012 endlich über den Objektkredit von 38,9 Millionen Franken abstimmen konnte. Mit 95 zu 74 waren die Befürworter deutlich in der Überzahl. Dann wurde das Behördenreferendum durchgesetzt, wofür es im Rat lediglich 45 der 180 Stimmen braucht.

Solidarität gewinnt Die Umfahrungsgegner hatten jedoch die Solidarität des Zürcher Stimmvolkes unterschätzt. An der kantonalen Volksabstimmung am 23. September 2012 sprachen sich 62,6 Prozent der Zürcher Stimmberechtigten für die Umfahrung aus. Die Gesamtkosten des Strassenprojekts wurden damals auf 65,4 Mio. Franken budgetiert. 25,8 Mio. Franken hätte der Bund beigesteuert, je 350 000 Franken die beiden Gemeinden Obfelden und Ottenbach. Die Kosten basierten jedoch auf einem Vorprojekt aus dem Jahr 2010 und

stützten sich auf Erfahrungen mit ähnlichen Bauten. Diese Kosten sind in der Zwischenzeit jedoch logischerweise gestiegen. Alleine die bessere Erschliessung durch die A4 liess den Wert des Baulands um rund eine Million Franken ansteigen. Auch die Entsorgung von Altlasten und archäologische Gutachten sind teurer geworden wie die Bau- und Umweltschutzauflagen. Dazu haben zahlreiche Einsprachen und Rekurse die Projektierungskosten in die Höhe getrieben. Total betragen die Mehrkosten 5,36 Mio. Franken. Der Regierungsrat packt darauf noch eine Reserve von 6,8 Mio. für Unvorhergesehenes, die aber nicht zwingend beansprucht wird. Damit wächst der Nachtragskredit auf knapp 15 Mio. Franken an, über den der Kantonsrat nochmals abstimmen muss. Man darf gespannt sein, ob nun wieder das gleiche Ränkespiel wie 2012 einsetzt. Zur Erinnerung: Folgende Parteien hatten seinerzeit für die Umfahrung Ottenbach die Ja-Parole beschlossen: SP (Bezirk Affoltern), FDP, CVP, EVP, BDP und SVP. Ob diese Allianz auch nach den letzten Wahlen noch Bestand hat, wird sich zeigen. Am Freitag, 13. November 2009, wurde die A4 durchs Knonauer Amt eröffnet. Dem 10-Jahre-Jubiläum widmet der «Anzeiger» eine vierteilige Serie. Bereits erschienen: «Kein Thema hat das Knonauer Amt stärker und länger beschäftigt als die N4», 12. November.


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Freitag, 15. November 2019

Bonstetten kann energieautark «Trans-Formation» in der Galerie Märtplatz werden

Andreas Gerig und Wolfram Schulz stellen aus Potenzial von über 100 Prozent vorhanden

Andreas Gerig (rechts) zeigt Holzobjekte mit Charakter, Wolfram Schulz Reliefs und Bilder in Mischtechniken. (Bild zvg.)

Interessierte Zuhörer im Rigelhüsli Bonstetten – der Vereinsvorstand in den neuen T-Shirts «Ich liebe einheimische Energie - 100% erneuerbar, 100% unabhängig». (Bild zvg.)

Die Verwandlung der Natur in neue Erscheinungsformen stehen sowohl für Andreas Gerig als auch für Wolfram Schulz im Zentrum ihres Schaffens. Deshalb wählten sie «TransFormation» als Titel für ihre gemeinsame Ausstellung.

Der Informationsanlass des Vereins solarbonstetten lockte am Donnerstag, 7. November, eine stattliche Anzahl Interessierter ins Rigelhüsli.

Die kreative Verwandlung von natürlichen Materialien in künstlerische Objekte formt mit den Jahren auch die eigene, menschliche und persönliche Natur. Diese Beobachtung an sich selber gehört für Wolfram Schulz ebenso zu seinem künstlerischen Schaffen wie die ständige Ausweitung seiner Interessen und kreativen Arbeit. Veränderungen und Verwandlungen sowohl im künstlerischen Handwerk wie im beruflichen Werdegang zeichnen Wolfram Schulz aus, der seit gut 10 Jahren in Obfelden lebt, wo er seine Bilder und Reliefs gestaltet. Bereits in seinem ersten Beruf als Goldschmied verarbeitete er uralte Materialien aus dem Mineralreich in neue Kleinode. Heute verwendet er für seine Reliefbilder nicht nur verschiedene Sande, Rost und Gold, sondern auch Schalentiere, die in Millionen von Jahren zu Kalk geworden sind. Wolfram Schulz setzt sich während und neben der künstlerischen und handwerklichen Arbeit immer auch mit den inneren Veränderungsprozessen auseinander: Erfahrungen reifen zu Erkenntnissen, aus alten Vorstellungen und Gewohnheiten wächst er heraus und findet neue Möglichkeiten des Ausdrucks. Seine hauptsächlichen Inspirationsquellen sind die innere und äussere Natur. Als Medien dienen ihm für seine Kunst Farben, Formen, Fotos, Schmuck, Schrift, Stimme und mehr. Seine Bild- und Reliefobjekte wollen sich nicht auf den ersten Blick erschliessen. Wer sich Zeit nimmt zur meditativen Betrachtung, findet vielleicht auf die Spur alter Geheimnisse anzeige

der Natur und ihrer ewigen Transformation. Andreas Gerig, mit Wurzeln in Zürich und Zuoz, hat vor 30 Jahren angefangen sich für das alte Handwerk der Drechslerei zu interessieren. Seine Begeisterung für den Werkstoff «Holz» und seine wachsenden Möglichkeiten zu dessen Verarbeitung liessen ihn als 50-Jährigen nochmals die Schulbank drücken und schliesslich die Lehre als Drechsler/Holzhandwerker EFZ absolvieren. Seine erste und immer noch bestehende Drechslerwerkstatt in Zuoz ist zugleich die höchstgelegene in der Schweiz. Bis vor Kurzem betrieb Andreas Gerig eine zweite Produktionsstätte in einer Schreinerei, wo sich die Gemeindegrenze zwischen Ottenbach und Zwillikon exakt durch die Werkstatt zog. Fast gleichzeitig mit dem Umzug nach Urdorf eröffnete er einen kleinen Werkstattladen am Neumarkt in der Zürcher Altstadt. In der Werkstatt in Urdorf bietet er auch Drechselkurse an. Im Engadin entstehen die grossen Objekte, Kunstobjekte und Objekte aus Arven- und Lärchenholz, das sozusagen vor der Türe wächst. Alle Objekte stammen aus einheimischen und regionalen Holzarten. Die Kunstobjekte von Andreas Gerig erzählen ein Stück Baumgeschichte: was einmal ein Same, später ein Baum und dann ein Stück Holz war, verwandelt sich in seiner Drechslerei und unter seinen Händen in eine edle Kerzen- oder Blütenschale, bei welchen Holz auf Gold, Silber oder Platin trifft. Manche Schalen sind dick und können mit Wasser befüllt werden, andere sind dünnwandig und zeigen Astlöcher oder die natürliche Maserung des spezifischen Holzes. (KA) «Trans-Formation», Vernissage am Freitag, 22. November, 19 bis 21 Uhr, Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7, Affoltern. Ausstellung bis 8. Dezember, Fr, 17-20, Sa, 9-12, So, 11–14 Uhr. Eine Veranstaltung von KulturAffoltern.

Der Verein solarbonstetten wollte es genauer wissen und liess Charles Höhn die Entwicklung, den Stand und die Möglichkeiten für eine nachhaltige Energiezukunft in Bonstetten präsentieren. Die Daten, die kontinuierlich für die Region erhoben werden, sollten für einmal auf eine Gemeinde zusammengetragen werden. Diese zeigen ein erfreuliches Bild. Der aktuelle Anteil am Verbrauch (2018) liegt in Bonstetten bei der Fotovoltaik bei 5 % und damit deutlich über dem Schweizer Durchschnitt. Bei der Wärmeenergie beträgt der erneuerbare Anteil 22,4 %. Insgesamt haben die Erneuerbaren ihren Anteil am Verbrauch in den acht Jahren um 36 % gegenüber 2010 erhöht.

Mehr erneuerbare Energie produzieren als verbrauchen Wie sieht es für die Zukunft aus? Das interessierte die Anwesenden natürlich ganz besonders. Um diese Frage

zu beantworten, braucht es zunächst eine Einschätzung des zukünftigen Verbrauchs. Der Fokus wurde auf das Jahr 2050 gerichtet. Für die Potenzialberechnung bis dahin liegen verschiedene Daten, zum Beispiel des Bundesamts für Energie vor. Höhn ging zurückhaltend an die Daten. Umso erfreulicher das Ergebnis. Für Bonstetten stehen die Zeichen gut, dass die Gemeinde dereinst energieautark sein kann. Beim Strom dürfte der Anteil der Erneuerbaren deutlich über dem Verbrauch liegen (150 bis 180 Prozent). Bei der Wärmeenergie werden es knapp über 100 % sein. Insgesamt wird mehr erneuerbare Energie produziert werden als verbraucht, nämlich 125 % mehr. So gesehen hat es noch Reserven in der Berechnung. Nach dem Referat wurde engagiert diskutiert. Was muss alles getan werden, damit die Entwicklung tatsächlich so verläuft? Wer kann was dazu beitragen? Zum einen will man so weiterarbeiten, wie in den letzten paar Jahren, in denen eine erfreuliche Entwicklung zu verzeichnen ist. Zum anderen kann jede und jeder einen Beitrag leisten. Dazu wurden von den Anwesenden Ideen und Beispiele eingebracht.

Vom LED-Licht bis zu umfangreichen planerischen Massnahmen Wo die Gemeinde steht und was sie als Nächstes vorhat, darüber informierte Gemeindepräsident Erwin Leuenberger. Da sind viele, zum Teil kleine einzelne Massnahmen, wie die Umstellung der Strassenbeleuchtung auf LED und die Anschaffung eines E-Fahrzeugs für Transporte im Nahbereich, bis hin zu umfangreicheren planerischen Massnahmen. Dann will der Gemeinderat die Inputs aus dem Workshop mit der Bevölkerung zur Entwicklungsplanung 2030 weiterverfolgen – zum Teil in Projektgruppen. Zudem sind Informationen, Projekte und Hilfestellungen für die Bevölkerung in Arbeit. Schliesslich sind auch die gemeindeeigenen Immobilien im Fokus der Überlegungen. Die nachhaltige Entwicklung, gerade auch im Energiebereich, ist dem Gemeinderat ein grosses Anliegen. Man spürte unter den Anwesenden den Willen, etwas beizutragen und die Zuversicht, dass es gelingen kann, in dreissig Jahren selber für die Energie aufzukommen, die man verbraucht. (pd.)

Mutter-Kind-Beziehung fördern

Weihnachtssammlung der Stiftung Spital Affoltern Wie immer im November liegt diesem Anzeiger ein Flyer der Stiftung Spital Affoltern bei. Er zeigt, welche Projekte die Stiftung heute und in nächster Zeit unterstützen wird. In den vergangenen Jahren unterstützte die Stiftung verschiedene Projekte der Palliativstation. Seit ihrer Gründung werden dort Patientinnen und Patienten von einem professionellen Team in ihrer letzten Lebensphase kompetent und liebevoll begleitet. Rückmeldungen an den Stiftungsrat von dankbaren Patienten und Patientinnen und ihren Angehörigen belegen diese Aussage mehr als deutlich. Seit Sommer 2019 ermöglicht die Stiftung eine Busverbindung zwischen Bahnhof Affoltern und Spital. Ein langersehnter Wunsch ging damit in Erfüllung. Neu unterstützt die Stiftung zusätzlich die Mutter-Kind-Abteilung. Diese kümmert sich um Mütter, die entweder schon vor der Geburt psychisch krank waren oder nach der Geburt in eine schwere psychische Krise kommen. Das Spezielle ist, dass die psychisch kranke Mutter sich nicht von ihrem Kind trennen muss. So wird die Mutter-Kind-Beziehung nicht ganz akut unterbrochen, sondern weiter gepflegt und sogar noch

Dank des klaren Resultats der Abstimmung vom 19. Mai ist fürs Spital Affoltern die Sonne wieder aufgegangen. (Bild zvg.) besonders gefördert. In der Schweiz gibt es nur drei Institutionen, die dieses Konzept anbieten, eine im Thurgau, eine im Bündnerland und eben in Affoltern. An allen andern Orten muss die Mutter in eine Psychiatrische Klinik und kann ihr Kind nicht bei sich haben. Da das Kind gesund ist, muss die Krankenkasse nicht obligatorisch für die Kosten aufkommen. Entweder übernehmen Kasse oder Wohngemein-

de freiwillig die Kosten oder sie werden den Eltern oder einem speziellen Fonds des Spitals belastet. Die Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, diesen Fonds zu äufnen. Die Stiftung übernimmt auch kleinere Anschaffungen zu Gunsten der Mütter, der Kinder oder des Personals. Der Stiftungsrat Spenden aufs PostFinance-Konto 85-391373-1, IBAN CH44 0900 0000 8539 1373 1.


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Hat er seine Frau mehrfach vergewaltigt oder ist er das Opfer? 10-stündiger Verhandlungsmarathon am Bezirksgericht – Urteil in den nächsten Tagen Hat er seine Ehefrau mehrfach vergewaltigt, sie mit einem Bügeleisen attackiert und die Treppe hinuntergestossen? Oder schwärzte sie ihn an, um nach der Scheidung die Aufenthaltsbewilligung nicht zu verlieren? Die Staatsanwaltschaft fordert für einen 49-jährigen Verkäufer 5 Jahre und 3 Monate Gefängnis. ................................................... von werner schneiter Es ist in der Tat ein vertrackter Fall, den das Bezirksgericht Affoltern am Montag während rund 10 Stunden behandelt hat. Im Zentrum: ein Ehepaar, beide vom afrikanischen Kontinent. Der Mann, in seinem Heimatland zum diplomierten Elektroninstallateur ausgebildet, kam 2004 als Flüchtling in die Schweiz und ist heute als Verkäufer tätig. Er heiratete eine Schweizerin, von der er geschieden ist. Bei einer Reise in die Heimat lernte er 2010 eine junge Frau in deren Heimat kennen, die dort Soziologie studierte. Das Paar heiratete dort im Januar 2015; die Frau kam in die Schweiz – in ein für sie völlig fremdes Land, wo es in der Beziehung nach Aussagen des Angeklagten rund einen Monat gut lief. Laut Anklage soll der Mann seine Frau im Zeitraum vom 1. März 2016 bis 31. Januar 2017 mehrfach vergewaltigt und sexuell genötigt haben. Mindestens einmal pro Monat, aber manchmal auch dreimal wöchentlich, insgesamt mindestens elf Mal. Und dazu soll er ihr am 7. April 2017 vier Mal ein Bügeleisen an den Kopf geschlagen, sie gegen den Bau und an einen Türrahmen gestossen (Folge: Nasenbeinbruch) und die Treppe hinuntergestossen haben.

«Ich will nichts mehr zu tun haben mit dieser Frau» Der Beschuldigte bestreitet die Vorwürfe vollumfänglich. Sie habe sich kurz nach ihrer Einreise in die Schweiz völlig verändert, und oft sei es zum Streit gekommen. Sie habe seit

einem Fest im Frühjahr 2016 in Zürich nicht mehr bei ihm gewohnt, und zuvor hätten sie in getrennten Schlafzimmern geschlafen. Er habe mit ihr über die Scheidung sprechen wollen und diese auch eingereicht, aber sie habe abgelehnt. «Ich will nichts mehr zu tun haben mit dieser Frau», führte er aus und betonte, aufgrund einer Krankheit seien für ihn sexuelle Aktivitäten gar nicht möglich, die Vergewaltigungsvorwürfe deshalb abwegig. «Wir haben es in meinem Land nur einmal versucht. Sex ist für mich auch nicht das Wichtigste», beteuerte der Mann. Ein Chatverlauf zeigt, dass er seine Frau gesucht hat, nach seinen Worten deshalb, um über die Scheidung zu sprechen. Logischerweise zeichnet die Frau ein ganz anderes Bild. Sie habe ihn zwar aus Liebe geheiratet, aber von seinen Alkoholproblemen und der Eifersucht nichts gewusst. Streit sei oft dann entbrannt, wenn er betrunken nach Hause gekommen sei, und niemand habe sie beschützen können. Wegen Tätlichkeiten kam auch schon die Polizei. Die Frau begab sich ins Frauenhaus, konnte zwischendurch auch bei der Nachbarin schlafen und wurde von der Sozialhilfe unterstützt. Sie hat aber offenbar zwischendurch wieder in der gemeinsamen Wohnung gelebt – wann genau, das blieb in der Verhandlung weitgehend im Dunkeln, für den Ausgang des Verfahrens ist das aber bedeutsam. Er habe sie mehrere Male vergewaltigt, zum Geschlechtsverkehr gezwungen, obschon sie Nein gesagt und auch geschrien habe. Sie betonte, dass auch der Vorfall mit dem Bügeleisen (wo sie gemäss eigenen Angaben am Kopf stark geblutet hat) und der Treppensturz, das Resultat nach einem Streit gewesen sei, weshalb auch die Polizei gekommen sei. Nach den Worten der Vertreterin hat die Frau grosse seelische Unbill erlitten, verbale, psychische und physische Gewalt erlebt – auch durch die Alkoholexzesse des Mannes, der die in der Schweiz geltenden Moralvorstellungen nicht verinnerlicht und seine Überlegenheit schamlos ausgenützt habe. Die Verletzungen ihrer Mandantin seien sorgfältig dokumentiert. Sie

Die Gemeinden sind auf Digitalkurs Die Gemeinden im Kanton Zürich arbeiten am digitalen Wandel ihrer Verwaltungen. Dies zeigte sich am Dienstag am Gemeindeforum der Direktion der Justiz und des Innern im Hallenstadion. Wie verändern sich die Aufgaben einer Gemeinde in der digitalen Welt? Wie müssen sie sich organisieren, um diese Aufgaben erfüllen zu können? Und wie lässt sich verhindern, dass dabei Teile der Mitarbeitenden und der Bevölkerung abgehängt werden? Solche Fragen diskutierten am Dienstag rund 300 Vertreterinnen und Vertreter von Gemeinden und Kanton am Gemeindeforum 2019. «Die digitale Transformation ist für die nächste Generation das, was für uns die S-Bahn war», sagte Regierungsrätin Jacqueline Fehr: «Das Resultat einer Politik, in der weitsichtige Behördenmitglieder Projekte an die Hand nehmen, die weit über ihren Wirkungshorizont hinausreichen». Klar sei, dass der digitale Wandel die

öffentlichen Verwaltungen fundamental verändert. Einerseits, weil der Erwartungsdruck der Einwohnerschaft steigt. Andererseits, weil die neuen technischen Möglichkeiten neue Aufgaben mit sich bringen, die ein neues Führungsverständnis, neue Kompetenzprofile und neue Formen der Zusammenarbeit bedingen.

40 Tische, ein Ziel Neben Referaten und einem Fachpodium gehörte auch eine Grossgruppensimulation zum Programm. Die Aufgabe bestand darin, eine über 40 Tische verlaufende Kettenreaktion zu konstruieren, die mit einem spektakulären Finale endete. Die Teilnehmenden erlebten dabei am eigenen Leib, wie sich die digitale Transformation auf ihren Arbeitsalltag auswirken könnte. Agile Führungsmodelle, die Kommunikation mit mehreren Teilprojekten, eine schnelle Reaktion auf sich verändernde Umstände – solche Fähigkeiten mussten die zufällig zusammengestellten Arbeitsgruppen dabei unter Beweis stellen. (pd.)

und drei Monaten, dazu einen Landesverweis von zehn Jahren.

Dem Mann massiv gedroht

Verhandlungsmarathon am Bezirksgericht Affoltern: Die Befragungen des Ehepaars, die Plädoyers von Staatanwaltschaft und Verteidigung nahmen rund 10 Stunden in Anspruch. (Bild Werner Schneiter) leide noch immer unter posttraumatischen Störungen. Dabei sei sie voller Hoffnungen, eine gute Ehe zu führen, ins Land gekommen und habe eine bittere Enttäuschung erlebt. Neben 20 000 Franken Genugtuung verlangt sie ein dreijähriges Rayon/Kontaktverbot für den Angeklagten sowie die Auferlegung der Verfahrenskosten.

Wehrlosigkeit ausgenützt Die Staatsanwältin sieht hier den Tatbestand als erstellt, nannte die Aussagen konsistent und glaubwürdig, die Verletzungen laut einem Gutachten passend zum Tatbestand. Zu behaupten, sie habe sich die Verletzungen selbst zugefügt, sei absurd. «Der Beschuldigte sah in der Aufenthaltsanzeige

bewilligung ein Druckmittel, um sie gefügig zu machen», sagte sie und betonte, die Frau habe sich integrieren und ein selbstbestimmtes Leben führen wollen, was ihm nicht gefallen habe. Ein Indiz für die wahren Angaben der Frau sieht die Staatsanwältin in ihrem kulturellen Hintergrund: Sie sei schambehaftet und habe Mühe, über die Vorfälle zu sprechen – und in den Einvernahmen trotzdem sehr detaillierte Angaben gemacht. Er habe ihre Wehrlosigkeit ausgenützt und egoistische Ziele verfolgt. Der Verweis des Beschuldigten auf seine Erektionsprobleme bezeichnete die Anklägerin als Schutzbehauptung; das sei nirgends durch Gutachten oder durch ein Arztzeugnis bestätigt. Sie beantragte eine Gefängnisstrafe von fünf Jahren

Die Anwältin des Angeklagten fordert einen vollumfänglichen Freispruch sowie die Abweisung des Landesverweises. Sie wartete mit einem 30-seitigen Plädoyer auf und will für ihren Mandanten eine Genugtuung von 4000 Franken und 2800 Franken Schadenersatz. Der Mann habe wegen der von ihm angestrebten Scheidung mehrmals bei der Gemeinde vorgesprochen – worauf die Drohungen seiner Frau immer massiver und aggressiver ausgefallen seien, weil ihr danach die Ausweisung drohen würde. Seine Aussagen seien logisch und konsistent, die Schilderungen anschaulich – und auch durch Zeugenaussagen, Dokumente und Zeugnisse belegt. «Die Frau hat seit Februar 2016 nachweislich nicht mehr in der Wohnung gelebt, was auch durch Nachbarn und andere Zeugen bestätigt wurde. Die Verteidigerin sprach von widersprüchlichen Angaben, von mehrmals geänderten Aussagen und absichtlichen Falschaussagen, auch im Falle der Körperverletzung. Auch die Anwältin des Angeklagten sieht das Motiv im drohenden Verlust der Aufenthaltsbewilligung. Er habe die Wohnung finanziert, seiner Ehefrau Deutschkurse ermöglicht, ihr während ihrer Abwesenheit Geld geschickt. Sie geisselte auch die «einseitigen und mangelhaften Ermittlungen der Staatsanwaltschaft». Dass diese die Randdaten des Telefonprotokolls (wo Aussagen zulasten des Mandanten widerlegt werden) nicht sofort erhoben habe, bezeichnete die Verteidigerin als «krasses Versäumnis». Das Urteil des Bezirksgerichts Affoltern folgt in den nächsten Tagen.


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«Für Musik ist es nie zu spät» Bläserklasse für Erwachsene – ein Projekt aller Musikvereine im Knonauer Amt Bereits vor drei Jahren wurde im Bezirk Affoltern eine Bläserklasse für Erwachsene angeboten. Das Interesse war sehr gross, der Erfolg überwältigend. Ab März 2020 startet nun wieder eine Bläserklasse. Im Gespräch mit dem «Anzeiger» erklären Martin Zimmermann, Präsident des Musikvereins Maschwanden, und Jürgen Röhrig, Dirigent des Musikvereins Hedingen, worum es bei dem Angebot geht, wer teilnehmen kann und was das Ziel des Projekts ist. «Anzeiger»: Martin Zimmermann, was war die Motivation, vor drei Jahren eine Bläserklasse für Erwachsene zu gründen? Martin Zimmermann: Unsere Musikvereine sind wichtige Institutionen in den Gemeinden. Einerseits klagen einige Vereine über Mitgliederschwund, andererseits gibt es viele Erwachsene, die früher einmal ein Blasinstrument gespielt haben oder gerne noch eines erlernen möchten. Wir waren überzeugt: Zum Auffrischen oder neu Lernen ist es nie zu spät. Jürgen Röhrig, wie funktioniert das Modell der Bläserklasse? Jürgen Röhrig: Die Bläserklasse im Säuliamt funktioniert so, dass Erwachsene ihr Instrument nicht im Einzel-

unterricht oder im stillen Kämmerlein erlernen. Sie spielen von Anfang an in der Gruppe zusammen mit Gleichgesinnten. Das Musizieren in der Gruppe nimmt die Hemmschwelle, denn die anderen beginnen ja auch fast oder ganz bei Null. Erfahrungsgemäss machen Erwachsene schnell Fortschritte und sind nach zwei Jahren «orchestertauglich». Wie sind Sie organisiert? Zimmermann: Das Projekt wird von allen Musikvereinen im Knonauer Amt getragen. Es basiert natürlich auf viel Freiwilligenarbeit vom Team, in dem sich Vertreter aus den verschiedenen Musikvereinen engagieren. Aber ich muss betonen: Unsere Zusammenarbeit ist echt lässig und macht riesig Spass. Was ist das Ziel der Bläserklasse? Röhrig: Natürlich ist das Ziel, dass möglichst viele der Teilnehmenden Freude am Musizieren im Orchester bekommen und in einem Musikverein mitmachen. Bei der letzten Bläserklasse waren wir sehr beeindruckt, wie stark die Gruppe zum Orchester zusammenwuchs und mit wie viel Begeisterung gelernt wurde. Mehr als die Hälfte der 50 Teilnehmenden ist heute Mitglied in einem Musikverein.

Informationen zur Bläserklasse Infoabende: am 25. November, 20 Uhr, im Werkgebäude, Vordere Zelglistr. 2, Hedingen. oder am 5. Dezember, 20 Uhr, bei der Sammelstelle Chratz, Chüeweg 3, Hausen. Teilnahme mit Anmeldung oder auch spontan möglich. Anmeldeschluss für die Bläseroder Perkussionsklasse: 17. Januar 2020; Beginn der neuen Bläserund Perkussionsklasse: März 2020. Informationen und Anmeldung für die Bläserklasse über Martin Zimmermann, 044 501 19 13; für die Perkussionsklasse: Silvia Häberling, 043 333 99 13.

Jürgen Röhrig (links), Dirigent des Musikvereins Hedingen, und Martin Zimmermann, Präsident Musikverein Maschwanden, gehören zum Team, das die neue Bläserklasse organisiert. (Bild Marianne Voss) Wie ist die Finanzierung geregelt? Zimmermann: Das Projekt ist selbsttragend. Die Lernenden bezahlen einen fixen, kostendeckenden Semesterbeitrag. Wer unterrichtet die Klasse? Röhrig: Ich unterrichte die Klasse und werde von Mitgliedern der Musikvereine unterstützt, die zu Beginn mit Kleingruppen musizieren.

Wie können sich die Interessierten nun informieren? Röhrig: Wer Lust hat, ein Instrument ganz neu zu erlernen, ist ebenso willkommen wie jene, deren Blasinstrument vielleicht schon seit Jahren im Koffer schlummert. Wir bieten zwei Infoabende an, an denen wir Fragen beantworten, ausführlich über die Bläserklasse informieren, die Instrumente vorstellen und Interessierte

Weitere Infos unter www.blaest.ch.

diese vor Ort auch gleich ausprobieren können. Zimmermann: Nächstes Jahr bieten wir zusätzlich noch etwas ganz Neues an, nämlich eine Perkussionsklasse. Damit möchten wir alle ansprechen, die Lust haben, die grosse Palette der Rhythmusinstrumente kennen und spielen zu lernen. Interview: Marianne Voss

buch-tipp

«Das aussergewöhnliche Leben eines Dienstmädchens ...» ................................................... von daniela kaiser, bibliothek maschwanden In einem kleinen Dorf im Elsass wird 1761 ein winziges Mädchen namens Marie Grosholtz geboren. Mit ihrer Mutter zieht das Mädchen später nach Bern in das Haus von Doktor Daniela Kaiser. Curtius. Während (Bilder zvg.) ihre Mutter dort als Haushälterin arbeitet, ist Marie fasziniert von den wächsernen Abbildungen verschiedener Organe, die Curtius für das Berner Spital anfertigt. Nach dem Tod ihrer Mutter übernimmt sie ihre Stelle und immer mehr die Aufgaben einer Assistentin von Dr. Curtius. Der exzentrische Wachsbildner erkennt ihr Talent und nimmt sie unter seine Fittiche. Als Curtius auf die Idee kommt, von interessierten Kunden anzeige

Wachsköpfe anzufertigen, wird das vom Spital nicht gerne gesehen. Sie müssen Bern verlassen und gehen nach Paris. Dort mieten sie sich bei der geschäftstüchtigen Witwe Picot in einem leerstehenden Affenhaus ein. Petite, wie sie wegen ihrer geringen Körpergrösse gerufen wird, wird zum Dienstmädchen degradiert und permanent von der Witwe schikaniert. Curtius hat immer mehr zu tun, da sehr viele Pariser ihre Köpfe in Wachs nachgeformt haben möchten. Curtius modelliert Köpfe berühmter Leute wie Rousseau und Voltaire, aber auch von berüchtigten Verbrechern und kommt dadurch zu Ruhm und Geld.

Vertraute der Prinzessin Petites Leben ändert sich, als Elisabeth, die Schwester Ludwigs des XVI., das Figurenkabinett besucht. Sie ist von Maries Arbeit begeistert und erbittet sich ihre Dienste als Zeichenlehrerin. Die nächsten zehn Jahre lebt Marie in einem Schrank in den Fluren Ver-

sailles und wird eine enge Vertraute der Prinzessin. Es beginnt eine einzigartige Geschichte zwischen den beiden gleichermassen kleinwüchsigen und eher unansehnlichen Frauen. Petite verfeinert ihre Zeichenkünste und fertigt ihre ersten Wachsköpfe an. Nachdem Marie unerlaubt die königliche Familie in Wachs nachgebildet hat, schickt man sie in Schimpf und Schande zurück. Das Wachskabinett ist in Paris inzwischen zu einer Attraktion geworden. 1789 bricht die Französische Revolution aus. Als Symbole für die von der Guillotine abgetrennten Köpfe werden massenweise Wachsköpfe angefertigt. Petite droht jedoch selbst Opfer der Revolution zu werden. Nur ihre Schwangerschaft und schicksalhafte Wendungen bewahren sie vor dem Tod. Sie flüchtet mit ihren Kindern nach England, wo sie zunächst mit ihren Köpfen und Torsi durch das Land reist und 1835 das weltberühmte Wachsfigurenkabinett in Londons Baker Street gründet.

Charmant altmodische Sprache «Das aussergewöhnliche Leben eines Dienstmädchens ...» ist ein lebendiger und faszinierender Roman mit einer mutigen, naiv-weisen, gutherzigen und genau beobachtenden Heldin. Beim Anfertigen der Gussformen für ihre Wachsköpfe sieht Marie viel mehr als nur das Äussere der Menschen. Sie versteht mehr vom Leben als Curtius, sie durchschaut die Intrigen am Hof von Versailles und sie leidet mit den Armen in den Gossen von Paris. Der Roman wird in charmant altmodischer Sprache aus der Ich-Perspektive von Marie erzählt, die als alte Frau auf ihr Leben zurückblickt. Careys Roman, in dem Fakten, Fiktion, Erzählung und Dokumentation ineinander verschmelzen, ist reich an trockenem Humor und präziser Beobachtung. Die vielen ausdrucksstarken Illustrationen, die von Carey selbst stammen, sorgen dafür, sich noch anschaulicher und besser in die Geschichte einleben zu können.

«Das aussergewöhnliche Leben eines Dienstmädchens namens Petite, besser bekannt als Madame Tussaud» von Edward Carey. Beck Verlag, München 2019. ISBN 978-3-406-73948-4.


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«Jodelphonie» mit Hühnerhaut-Momenten Kirchenkonzert des Jodlerklubs mit der Harmonie Affoltern Zwei musikalische Traditionsvereine feiern in diesem und im kommenden Jahr ein grosses Jubiläum. Und sie haben es zum Anlass genommen, diese Jahrestage mit Konzerten auch gemeinsam zu zelebrieren – sehr zur Freude der Zuhörer.

fand das Konzert mit der «Jodelphonie» zum vermeintlichen Ende.

Frenetischer Applaus, viele Zugaben

................................................... von susanne crimi Am vergangenen Wochenende durften Musikfreunde ein spezielles Hörerlebnis geniessen. Der Jodelklub Affoltern hat zusammen mit dem Musikverein Harmonie Affoltern zu Kirchenkonzerten eingeladen. Durch das erfolgreiche Zusammenspiel im Frühling waren Kenner bereits vorgewarnt – wollte man sich einen guten Platz sichern, war man gut beraten, sich früh genug in der reformierten Kirche in Affoltern einzufinden. Durch eher etwas beengende Platzverhältnisse spielte die Harmonie nicht mit Vollbesetzung, sondern präsentierte sich mit 20 Musikantinnen und Musikanten. Der Einzug des Jodlerklubs in die Kirche wurden mit fast schon triumphalen Klängen seitens der Harmonie unterlegt, die

Zusammen noch nicht ganz 175 Jahre alt … Zwei Affoltemer Traditionsvereine mit viel «Jodelphonie». (Bild Susanne Crimi) 25 Jodler quittierten dies mit einem Lächeln. Das Musikprogramm enthielt alle Elemente, die sowohl in ein Kirchenkonzert wie auch zur Jahreszeit passten, der «Iwi-Jutz», ein gejodelter Abendgruss, der feinfühlig und sehnsüchtig nach Alpheimat klingt, wechselte mit dem getragenen und tröstenden Lied «s’Jodlerhärz» ab, welches Heimatsinn, Freude in der Brust und Herzen, die zu verschenken sind, zum Thema hatte. Im gleichen warmen und besinnlichen Timbre setzte der Musikverein Harmonie mit «Pavane in

Blue» das Konzert fort. Wehmütig, melancholisch, durchsetzt mit zarter Perkussion und mit zwei herrlichen Soli des Trompeters Jean Pierre Weiss und der Saxofonistin Patricia Oberl, durfte sich das Publikum zurücklehnen und geniessen.

Talentiert und harmonisch im Zusammenspiel Viel Talent im gemeinsamen Musizieren bewiesen die beiden Traditionsvereine anschliessend mit dem Stück «Waldverspräche». Zwei Quartette –

Saxofon, zwei Euphonia, Tuba und vier Jodler – zeigten, mit wie viel Feingefühl die Musikanten die Sänger begleiten können. Mit den beiden Stücken «Jahreszyte» und «Jodelphonie» präsentierten sich der Jodelklub und die Harmonie vereint. Wunderbar setzen sowohl die Jodler wie auch die Harmonie die Frühlings-, Sommer-, Herbst- und Wintermelodie um, der Musikverein spielte die Übergänge an, welche von den Jodlern herrlich übernommen wurden. Mit beschwingten ¾-Takten, Dixieland-Ansätzen, durchsetzt mit stimmigen Jodelklängen

Die Sing- und Spielfreude war fast greifbar und ein dankbares Publikum tat dies mit frenetischem Applaus und Jutzern kund. Glücklicherweise hatten die beiden Vereine noch einige Zugabestücke in petto: «Berg-Erinnerige», der berühmte «Steinmandli-Jutz» und ein schmissiger Marsch der Harmonie durften die begeisterten Zuhörer noch zusätzlich geniessen. Schon bei den Ansagen zu den einzelnen Musikstücken wurde mehrfach erwähnt, dass sich die Mitglieder des Jodelklubs und der Harmonie während der Probeabende gegenseitig mit Hühnerhaut «beschenkt» hatten – das anwesende Publikum dürfte diese Empfindung öfter ebenfalls nachempfunden haben. Im Anschluss folgten die beiden traditionellen Vereine einer ebenfalls sehr bekannten Sitte: alle Musikanten und Sänger schliessen musikalische Treffen gerne mit guten Tropfen für die Kehle ab. Ein herrliches Apérobuffet lud denn auch Konzertbesucherinnen und Musikanten zum gemütlichen Ausklang einer sehr gelungenen Aufführung ein.

Die Tage der alten Sagi am Heischerbach sind gezählt Von einer alten Sägerei, von initiativen Gesellen und einem lohnenden Spaziergang

V

erlässt man in Hausen die Oberheischerstrasse rechts aufwärts zum Sagiweg, gelangt man nach fünfzig Metern zu einem alten Sägereigebäude am Heischerbach, erbaut Mitte des 19. Jahrhunderts. Das starke Gefälle des Baches und der Umgebung war wichtig für den Antrieb der Säge. Schon bei den Vorgänger-Bauten war die Lage ideal, um vom Sagiweiher her durch eine offene Zuleitung das Wasserrad der Säge anzutreiben. Zwei Stauweiher, der erwähnte Sagiweiher oben am Waldrand und der Weiher beim Hinteralbis (Weihermätteli) ermöglichten eine regulierbare Wasserzufuhr. Nach 1945 lieferten ein Dieselmotor und später ein Elektromotor die Energie, um die Gattersäge mit einem einfachen senkrecht arbeitenden Sägeblatt anzutreiben. Nun sind die Tage dieses Gebäudes gezählt, denn es ist vom Gemeinderat aus dem Inventar der denkmalgeschützten Gebäude entlassen worden. anzeige

Das dazugehörige Grundstück soll überbaut werden. Für das geschichtliche Gedächtnis der Gemeinde ist dieser Umstand zu bedauern, denn die alte Sagi erinnert als einziges Gebäude noch an die Hochblüte der sogenannten «Gesellschaft Hausen». Hier, wo die obersten alten Häuser von Heisch stehen, gründeten schon 1567 rund dreissig initiative Männer aus dem ganzen Gemeindegebiet eine Art Genossenschaft. Sie legten Geld zusammen für den Kauf eines Grundstücks und den Betrieb einer eigenen Wirtschaft. Ihr erstes Ziel war, Wein und Essen günstiger zu verkaufen als der damalige Wirt im Heischer Unterdorf.

Feuerwehrwesen unterstützt Neben ihrer Wirtschaft «zum Hengst» liess die Gesellschaft bald auch eine eigene Metzgerei, eine Bäckerei, eine Badstube und eine Sägerei bauen und einrichten zum Nutzen der schnell wachsenden Anzahl Mitglieder. Im

Die alte Sagi am Heischerbach. (Bild zvg.) eigenen Schiessstand übten die Gesellen ihre Treffsicherheit mit der Waffe. Machte die Gesellschaft Gewinn, so wurde damit zum Beispiel das Feuerwehrwesen unterstützt durch den

Kauf von Löscheimern oder durch einen Beitrag an eine neue Feuerspritze. Während Jahrhunderten war diese Gesellschaft die einzige politische und wehrhafte Körperschaft der

drei Dörfchen Heisch, Hausen und Ebertswil. Eine passende Fortsetzung des Spaziergangs bietet sich an, wenn man auf dem Wigarteweg Heisch verlässt und zum Parkplatz des Restaurants Löwen wandert. Im Jahr 1833 war die Wirtschaft «zum Hengst» nämlich abgebrannt und nicht mehr zu retten. Die Standortwahl einer neuen Wirtschaft führte zu Unfrieden unter den Gesellen: «Es hat viel Streit in der Gemeinde verursacht, denn die Hauser, Ebertschwiler und Höfe gegen Sihlbrugg wollten nach Hausen vorziehen, die Heischer und Höfe gegen Törlen wollten es in Heisch auf dem alten Platz aufbauen.» Die Gesellschaft erwarb schliesslich die Liegenschaft des heutigen Restaurants «Löwen» in Hausen und baute diese in Fronarbeit zur neuen Gesellenwirtschaft aus. Wie passend, dass wir heute, wenn wir vor dem stattlichen Gebäude stehen, an die denkwürdige Jahrzahl 1833 erinnert werden! Martin Elmiger


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Bezirk Affoltern

Freitag, 15. November 2019

In die Jubiläumssaison gestartet

Die Säuligugger spielten am 11.11. in Affoltern

«Viva Las Vegas!»

Fasnachtsauftakt in Kappel Am Montagabend, 11. 11., hat FGU-Präsident Christian Müller den Beginn der Uerzliker Fasnacht ausgerufen.

Im neuen «Robin-Hood-Gwändli»: Die Säuligugger spielten zum Fasnachtsstart auch im Coopark auf. (Bild Thomas Stöckli)

Seit Montag, 11.11., um 11.11 Uhr läuft sie wieder, die närrische Zeit. Für die Säuligugger ist es der Start in eine ganz besondere Saison, feiern sie doch ihr 40-Jahre-Jubiläum. ................................................... von thomas stöckli Die «40» tragen sie in ihrem Jubiläumsjahr mit Stolz auf dem Ärmel ihres neuen «Gwändlis», die Säuligugger. Das Sujet «Robin Hood» passt hervorragend zum Motto der Säuliguggernacht: «Märliwald» heisst es am 28. Februar in der Eventhalle des «Break» in Affoltern. Zum Saisonstart spielten die Säuligugger um 11.11 Uhr im Zentrum Oberdorf in Affoltern. «Für einen Montag war das Publikum gross», zeigte sich Vorstandsmitglied Cyril Lilienfeld

zufrieden. Insbesondere ältere Leute und Familien mit Kindern nahmen sich Zeit, dem Auftritt zu lauschen. Und entgegen den Befürchtungen von Schnee und Kälte zeigte sich dann sogar noch die Sonne am Himmel.

Eurocarneval in Mainz als Höhepunkt Um 12.30 Uhr gaben die Säuligugger im Coopark eine zweite Kostprobe. «Verdammt ich lieb’ dich», war hier unter anderem zu hören – eine stimmige Begrüssung der Fasnachtssaison. Danach gings einmal mehr ins Zürcher Niederdorf, wo die Säuligugger wie diverse andere Guggen aus der Region an verschiedenen Orten aufspielten – für die Fasnachts-Fangemeinde ebenso wie für die Touristen, die über die vielen Verkleideten staunten. Erfreuen und in Staunen versetzen, das wird auch in der Fasnachtssai-

son ein Ziel der Säuligugger sein. Neben dem eigenen Ball am 18. Februar und dem Jubiläumsfest am 16. Mai sei hier das Gastspiel am Eurocarneval in Mainz, Deutschland, (14. bis 16. Februar) erwähnt. Für geballte Guggenpower garantieren die Säuligugger auch bei ihren Auftritten im Säuliamt. Im Jubiläumsjahr werden sie am «Füürball» in Obfelden (25. Januar), am «Höcklerball» in Hedingen (8. Februar) sowie in Uerzlikon (1. März) und in Zwillikon (7. März) durch ehemalige Mitglieder verstärkt. «Da werden wir als sehr grosse Gugge auf der Bühne stehen», verspricht Cyril Lilienfeld. Ihre neuen «Gwändli» haben die Säuligugger übrigens nicht erst am 11.11. erstmals präsentiert, sondern bereits tags zuvor am Gönnerapéro im Singsaal Zwillikon – vor so vielen Leuten wie noch nie.

Am letzten Montag hat sie wieder begonnen, die laute und farbenfrohe Fasnachtszeit. In der Fasnachtsgesellschaft Uerzlikon (FGU) wird der Auftakt der fünften Jahreszeit traditionell den zahlreichen Helfern gewidmet. Diesmal mit einem Abendessen im kleinen Mühlesaal in Kappel. Der langjährige FGU-Präsident Christian Müller bedankte sich bei den zahlreich erschienenen Helferinnen und Helfern, die zum guten Gelingen der letzten Fasnacht beigetragen haben, und informierte über die bevorstehende Fasnacht im Oberamt.

Maskenball am 28. Februar, Umzug am 1. März Der Maskenball findet am Freitag, 28. Februar 2020, statt. Am Nachmittag

sind zuerst die Kinder dran. Am Abend heissts dann «Viva Las Vegas!». Spielkasinodirektor Müller wird zusammen mit seinem Team dafür sorgen, dass die Spielhalle im Kappeler Gemeindesaal adäquat dekoriert ist und die Glücksspielerinnen und -spieler die Bänke nicht sprengen. Neben Guggenmusiken wird eine Partyband den Gemeindesaal rocken. Auch eine Shotbar und eine Kaffeestube für die Ländlerfans wirds wieder geben. Am Sonntag, 1. März, steht die Hauptattraktion auf dem Programm: Der längste Fasnachtsumzug Europas mit seiner Route durchs gesamte Oberamt und anschliessender Uslumpete im Kappeler Gemeindesaal. Die Fasnachtsplakette, die für die Zuschauer an der Route Ehrensache ist, zeigt diesmal einen Eismann, wie man ihn vor dem Kühlschrankzeitalter gekannt hat. (map.) Weitere Infos: fgu.ch.

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FGU-Präsident Christian Müller mit den Fasnachtsbardamen Chantal und Jessica am Uerzliker Fasnachtsauftakt im siebten Himmel. (Bild Martin Platter)

Römischer Münzschatz auf dem Zugerberg entdeckt Es war eine archäologische Sensation, als im November 1741 in Unterlunnern, Obfelden, 17 Schmuckstücke aus Gold und 84 Silbermünzen in der Mauernische einer römischen Ruine entdeckt wurden. 1869 stiessen Bauarbeiter bei Aushubarbeiten im Obfelder Dorfteil Wolsen auf einen zerbrochenen Krug mit über 4000 Münzen. Und auch heute noch dürfte in der Region mancher Schatz unter der Erde schlummern. So haben Archäologen in einem abgelegenen Waldstück auf dem Zugerberg einen kleinen römischen Münzschatz entdeckt. Die zwölf Silbermünzen sind über 1700 Jahre alt und trotzdem gut erhalten. Die Münzen lagen eng beieinander, was darauf hinweist, dass sie sich ursprünglich in einem Behältnis aus einem vergänglichen Material befunden haben dürften, etwa in einem Beutel aus Stoff oder Leder oder in einem Holzgefäss. Die Münzen wurden im Namen verschiedener Kaiser und einer Kaiserin geprägt und können in die Zeit zwischen 241 und 255 nach Christus datiert werden.

Bei den zwölf Münzen handelt es sich um sogenannte Antoniniane. Der Antoninian wurde unter Kaiser Caracalla 215 nach Christus als Zahlungsmittel eingeführt und besass zu Beginn ein Sollgewicht von 5,1 Gramm. Aufgrund der politischen und wirtschaftlichen Entwicklung im 3. Jahrhundert erfuhr er eine derart drastische Entwertung, dass er gegen Ende des Jahrhunderts nur noch eine kleine Kupfermünze war, die kaum Silber enthielt. Die Münzen vom Zugerberg wiegen im Durchschnitt 3,45 Gramm. Dass die älteste Münze nur gerade 14 Jahre älter als die jüngste ist, lässt sich leicht mit der fortschreitenden Abnahme des Silbergehalts dieser Münzen erklären. Die älteren Geldstücke mit höherem Silbergehalt wanderten in die Spartöpfe oder in den Schmelztiegel. Die zwölf Münzen vom Zugerberg dürften kurz nach dem Jahre 255 versteckt worden sein. Die Bestimmung der damaligen Kaufkraft der Münzen ist schwierig. Der «Schatz» auf dem Zugerberg stellte sicherlich keinen enorm hohen Betrag dar, umso mehr ist er geschichtlich von grossem Interesse. «Der Fund ist ein wichtiges Zeugnis für den lokalen römischen Geldumlauf in einer politisch unruhigen und wirtschaftlich unsicheren Zeit», so Stefan Hochuli, Leiter des Zuger Amts für Denkmalpflege und Archäologie. Gefunden in einem abgelegenen Wald: Zwölf römische Silbermünzen, geprägt zwischen 241 und 255 n. Chr. (Bild zvg.) (pd./tst.)


Bezirk Affoltern

Freitag, 15. November 2019

Der kleine Schritt zu viel Professor Dr. Udo Rauchfleisch referierte im Knonau

forum

Eigenkapitalreserve erlaubt Optimismus Parolen der FDP Wettswil zu den Gemeindeversammlungen.

Eine überschaubare, aber interessierte Runde hörte sich das Referat von Professor Dr. Udo Rauchfleisch an. (Bild lhä)

«Ist flirten nicht mehr erlaubt?», fragte MännerSache am Montagabend im Stampfisaal. Klarheit schaffen sollte Udo Rauchfleisch, emeritierter Professor für klinische Psychologie an der Universität Basel. ................................................... von livia häberling Endlich kann man mal guten Gewissens das generische Maskulinum verwenden. Es waren nämlich nur Männer da, am vergangenen Montag, im Stampfisaal. MännerSache Knonau hatte zum Vortrag mit Professor Udo Rauchfleisch geladen. Und nun, nach einer Stunde Theorie, waren die praktischen Übungen dran – in Form einer Fragerunde. «Darf ich einer Frau aus dem Bekanntenkreis auf einer Party sagen: ‹Du hast ein sexy Kleid an?›», wollte ein Zuhörer wissen. Darf Mann? «Nun», sagte Udo Rauchfleisch, das Wort ‹sexy› ist dann eventuell schon der kleine Schritt zu viel.» Stattdessen könne man sagen: «Du hast ein tolles Kleid an». «Aber», sagte der Zuhörer, «es kommt doch darauf an, ob es die Frau stört. Vielleicht stört es sie ja nicht.» Das, erwiderte Rauchfleisch, sei wiederum «die Sache mit der Stimmung.» Vielleicht herrsche eine Stimmung, in der die Frau das Kompliment schätze. Aber es könne eben auch anders sein. Ach herrjemine!

Dabei schien alles so einfach, so klar. Am Anfang. «Die gute Nachricht zuerst», hatte Udo Rauchfleisch gesagt, und angefügt: «Natürlich darf Mann flirten.» Damit war die zentrale Frage beantwortet, die Zuhörer hätten zu Bier und Wurst übergehen können. Aber – und das war gewissermassen die schlechte Nachricht: Ganz so einfach ist es eben nicht.

Ohne Unterwäsche zur Arbeit Wovon also hängt das ab, ob jemand einen Flirtversuch als angenehm oder unangenehm empfindet? Das ergebe sich aus drei Faktoren, erklärte Udo Rauchfleisch. Kulturelle und soziale Faktoren spielten dabei eine Rolle, aber auch die Persönlichkeit und die Stimmung im Augenblick. Jede Kultur habe ihre eigenen Spielregeln. Diese legten fest, was als akzeptable Nähe gelte und wann man die Grenzen verletze. «Das Dumme ist nur, dass wir die Spielregeln von anderen Kulturen oft nicht kennen», so Udo Rauchfleisch. Wen duzt man in welcher Gesellschaft, wen nicht? Wen küsst man zur Begrüssung, wen nicht? In welchem Umfeld ist flirten okay, in welchem nicht? Oder: Wie kleidet man sich bei der Arbeit, und wie eher nicht? Dass es für beide Geschlechter herausfordernd sein kann, diese Regeln – auch jene der eigenen Kultur – richtig zu interpretieren, wurde in einer Anekdote besonders anschau-

lich. Da war diese Sekretärin, die in einer Klinik ohne BH, mit durchsichtiger Bluse, hochgeschlitztem Jupe und intensivem Parfum zur Arbeit erschien. Dass das nicht ging, sei allen klar gewesen. Bloss zu sagen gewagt, habe das keiner der Männer. Eine Kollegin übernahm.

Das Zwinkern ist vielleicht keines Neben gesellschaftlichen Regeln beeinflussen auch persönliche Aspekte, ob ein Flirtversuch als angenehm oder als verletzend empfunden wird, sagt Udo Rauchfleisch. «Es gibt Menschen, die sehr offen sind und viel Nähe vertragen. Das kann zu Konflikten führen, wenn diese Person auf jemanden trifft, die das nicht gerne hat.» Wer trifft hier auf wen? Es könne helfen, sich diese Frage bewusst zu machen, denn bei ungleichen Bedürfnissen könne es schnell zu Problemen kommen. Und nun zur «Sache mit der Stimmung». Was tun, um die Grenzen richtig zu interpretieren? Hier, sagt Udo Rauchfleisch, sei Taktgefühl gefragt. In welcher Stimmung ist das Vis-à-vis? Wirkt die Person offen oder eher reserviert? Dabei sei es auch wichtig, Signale aus eigenem Interesse heraus nicht falsch zu interpretieren. Das Zwinkern, der Blick. Hier gelte es, die eigenen Bedürfnisse zurückzustellen – und für die Antwort des Gegenübers offen zu sein. Auch für ein Nein.

Gemeinsam in einer Sprache

Tag der Völker in Mettmenstetten In der vollen katholischen Kirche haben die Menschen am letzten Sonntag, 10. November, den Tag der Völker gefeiert, umrahmt von fröhlicher afrikanischer Musik des Chorprojekts unter Anette Bodenhöfer. Zehn Länder waren dieses Jahr vertreten am Tag der Völker in Mettmenstetten: Schweiz, Italien, Deutschland, Kroatien, Philippinen, Vietnam, Eritrea, Karibik, Sri Lanka und Argentinien. Musikalische Darbietung vom Chor aus Obfelden und Umgebung sowie spontane Ad-hoc-Sänger haben den Gottesdienst mit schönen afrikanischen Liedern, teils zum Mitsingen, bereichert. Die Kollekte geht vollständig an den Verein Zukunft Burkina Faso. Vereinspräsidentin Brigitte Keusch hat ihr Projekt näher vorgestellt. Wie wichtig es ist, den Kindern eine schulische Ausbildung zu gewäh-

Anlässlich der Vorstandssitzung vom 6. November 2019 wurden die Anträge zu den anstehenden Gemeindeversammlungen besprochen. Die meisten Geschäfte sind unbestritten und der Vorstand der FDP stimmt den Anträgen der Gemeinden zu. Unterschiedliche Meinungen gibt es bezüglich Budget 2020 der Politischen Gemeinde Wettswil. Diese hat eine Vorlage mit einem leichten Ausgabenüberschuss von rund 40 000 Franken vorgelegt und beantragt den Steuerfuss unverändert bei 26 % zu belassen. Im Gegensatz dazu beantragt die RPK eine Senkung des Steuerfusses um 3 % auf 23 %. Die Gemeinde hat ihren Beschluss im «Anzeiger» vom 4. Oktober erläutert und sieht keinen Spielraum für eine Senkung, respektive plädiert für einen kontinuierlichen Steuerfuss. Die RPK stellt fest, dass die Ausgabenseite in den letzten vier Jahren relativ genau vorausgesagt werden konnte, mit jährlichen Abweichungen von max. 500 000 Franken, was weniger als 4 % Abweichung entspricht. Im Ertrag hingegen wird jeweils mit sehr konservativen Einnahmen budgetiert, was jährlich zu positiven Abweichungen von 1,5 Millionen und mehr (10–20 %) führte. Diese Resultate sind grundsätzlich erfreulich, bedeuten aber gleichzeitig, dass mehr Einnahmen als erforderlich fliessen und zu einem Überschuss von insgesamt 9 Millionen geführt haben.

ren. Sodass die Kinder sich auf das nächste Schuljahr freuen. Der anschliessende internationale Imbiss hat allen sehr gemundet und es gab viele gute Gespräche, um auch

Näheres von den Ländern zu erfahren. Angesichts der vielen erfreulichen Rückmeldungen darf man sich schon aufs nächstes Jahr freuen. Roswitha Gomez

Die Überschüsse werden jeweils dem Eigenkapital zugeführt, das inzwischen über 48 Millionen ausweist (im Bereich der besten 5 % der Gemeinden des Kantons). Die RPK geht davon aus, dass auch beim Budget 2020 mit konservativen Einnahmen gerechnet wurde und ist der Meinung, eine Steuersenkung um 3 % sei aus diesen Gründen absolut vertretbar. Sollte das konservativ berechnete Budget eintreffen, wäre ein allfälliger zusätzlicher Ausgabenüberschuss von rund 600 000 Franken (1 Steuerprozent ist rund 200 000 Franken) über das sehr hohe Eigenkapital abzubuchen. Der Vorstand schätzt die seriöse Arbeit beider Gemeinden sehr. Er ist sich bewusst, dass es viel schwieriger ist, Einnahmen genau vorauszusagen als Ausgaben. Er versteht daher, dass grundsätzlich von eher konservativen Annahmen ausgegangen wird. Im Artikel der Gemeinde vom 4. Oktober wird eine Erhöhung des Gesamtsteuerertrages um 0,8 Mio erwähnt. Aufgrund der vergangenen Entwicklungen muss hier jedoch nach wie vor von einer konservativen Annahme gesprochen werden. Die Entwicklung der Eigenkapitalreserve der Politischen Gemeinde erlaubt jedoch, eine optimistischere Annahme zu treffen. In Anbetracht der tragbaren Risiken bei einer Steuersenkung von 3 % hat der Vorstand beschlossen, den Antrag der RPK zu unterstützen. FDP Wettswil, der Vorstand

Zentrumsplanung im Dorf der ungelösten Verkehrsprobleme Den Dorfkern gemeinsam gestalten, «Anzeiger» vom 12. November. Der Gemeinderat Hedingen will an der nächsten Gemeindeversammlung einen Planungskredit von 280 000 Franken für die Projektierung der Zentrumszone (Bereich zwischen Bahnlinie, Alter Zwillikerstrasse, Zürcherstrasse und Firma Schweizer) beantragen. Vorgesehen ist, dass mehrere Architekturbüros Projekte einer Zentrumsüberbauung mit Dorfplatz/Begegnungszone ausarbeiten. Auf den ersten Blick erscheint diese Idee durchaus sinnvoll. Schade ist nur, dass dieses Projekt wiederum nach alter Hedinger Dorftradition aufgegleist wird. Wie bei der Planung des Industriegebietes an der Maienbrunnenstrasse, des Quartiers an der Unterdorfstrasse und dem privaten Gestaltungsplan der Firma Schweizer werden die Verkehrsprobleme der umliegenden Umgebung nicht berücksichtigt. Das kantonale Planungs- und Baugesetz sieht vor, dass zuerst die verkehrstechnische Erschliessung geregelt werden muss, bevor gebaut werden kann. An der Informationsveranstaltung hat sich gezeigt, dass noch völlig unklar ist, wie die geplante Zentrumüberbauung sinnvoll in das Ver-

Wünsch Dir was

Afrikanische Chor-Musik zum Tag der Völker in Mettmenstetten. (Bild zvg.)

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Die Festtage stehen vor der Tür – Zeit der Besinnlichkeit, Zeit der Wünsche. Was wünschen Sie sich? Das frage ich Sie, aber nicht nur an Weihnachten, sondern jederzeit. Denn als Politiker liegen mir die Wünsche und Anliegen der Menschen am Herzen. Teilen Sie mir Ihre Wünsche mit! Ich freue mich schon, von Ihnen zu hören: manuelmoser.fdp-zh.ch/kontakt Manuel Moser, Stadtratskandidat FDP Affoltern a. A.

kehrskonzept integriert werden soll. Seit mehreren Jahren verhindert der Gemeinderat die Lösung von Verkehrsproblemen. Liegen von Experten erarbeitete Massnahmen zur Verbesserung der Verkehrsführung vor, bekämpft der Gemeinderat jede Massnahme mit dem Hinweis, dass die Probleme im grösseren Rahmen angegangen werden müssen. Wird nun die Bau- und Zonenordnung überarbeitet, wo dieser grössere Rahmen zwingend betrachtet werden muss, weigert sich der Gemeinderat wiederum, Verkehrsprobleme anzugehen. Die Anwohner der umliegenden Quartiere sehen sich konfrontiert mit ungelösten Verkehrsproblemen durch den zusätzlichen Verkehr infolge der grösseren Landausnützung. Was nützt eine Begegnungszone im Zentrum, wenn nachher das übrige Dorf vom Verkehr zu ersticken droht? Einwohnerinnen und Einwohnern, welche die Katze nicht im Sack kaufen wollen und zuerst über ein sinnvolles Verkehrskonzept für die Erschliessung des Zentrums befinden wollen, wird empfohlen, den Projektierungskredit abzulehnen. Komitee für Verkehrssicherheit Hedingen Barbara und Christian Bacher, Mihaly Fliegauf, Mauritius Bollier

Zuschriften sind willkommen Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief muss mit Namen, Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein, soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen und darf keine persönlichen Angriffe enthalten. Über die Publikation entscheidet die Redaktion.


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Das Mettmenstetter Blumenatelier empfängt in adventlicher Atmosphäre. > Seite 17

Internationale Organisationen und Machtasymmetrien sind Thema an der Volkshochschule. > Seite 19

«Ich und mein Sport» Exklusives Fotoshooting bei Thomas Hadorn Fotografie

Freitag, 15. November 2019

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Dreimal Sieger Der Aeugster Ultrasportler Adrian Brennwald brilliert in der Herbstlauf-Saison. > Seite 25

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Professionelles Styling

Die diesjährige Aktion von Visagistin/Stylistin Eveline Stöckli und Fotograf Thomas Hadorn läuft unter dem Motto «Ich und mein Sport.» (Bild zvg.)

Für alle, die ihren Sport lieben und sich einmal in Bestform zeigen möchten: Die Visagistin/ Stylistin Eveline Stöckli und der Fotograf Thomas Hadorn bieten Gelegenheit, sich professionell stylen und fotografieren zu lassen. Wenn sich zwei Profis zusammentun darf man gespannt sein. Am Samstag, 30. November, organisieren die Visagistin Eveline Stöckli und der Fotograf Thomas Hadorn mit ihrer Aktion wieder etwas Besonderes. Interessierte

Shopping-Glück im «Zugerland» Vom 20. bis 23. November dreht sich im Einkaufscenter Zugerland wieder alles um die golden glänzenden «Center-Taler». Die «Zugerland»-Kundinnen und -Kunden können ihr «Shopping-Glück» vom 20. bis 23. November beim Gewinnspiel auf der oberen Verkaufsebene testen. Als Preise winken ZugerlandCenter-Taler im Gesamtwert von 4000 Franken. Mitmachen ist ganz einfach: Durch Drücken des Buzzers wird der Zufallsgenerator des Games aktiviert. Bleibt das Licht unter einem der vollen Einkaufswagen stehen, hat man einen Sofortpreis gewonnen. Die Center Taler sind wie die elektronischen Geschenkkarten in allen Geschäften des Einkaufscenters Zugerland einlösbar. (pd.) Weitere Infos unter www.ekz-zugerland.ch.

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Kunden können sich in ihrer Sportbekleidung, gegebenenfalls zusammen mit ihrem Sportgerät fotografieren lassen. Zuerst wird man von Eveline Stöckli geschminkt und frisiert. Danach geht das eigentliche Fotoshooting los und Thomas Hadorn setzt einen als Sportlerin oder Sportler ins richtige Licht und macht einmalige, professionelle Bilder, je nach Wunsch in Action oder in Ruhepose. Das Ganze dauert ungefähr anderthalb Stunden und findet im Fotostudio von Thomas Hadorn Fotografie in Affoltern statt. Wahlweise können Aufnahmen auch draussen gemacht werden.

Eveline Stöckli arbeitet mit Leidenschaft als selbstständige Visagistin und Stylistin seit über 15 Jahren mit Fotografen, TV-Stationen, Werbeagenturen, Grossfirmen und vielen Privatpersonen zusammen. Ihre Spezialitäten: Professionelles Make-up und Hairstyling für Werbung, TV-Video Produktionen, Events, Fashion-Shootings, Fotoshootings, Hochzeiten etc. Thomas Hadorn ist bekannt als begeisterter «Menschen»-Fotograf. Er liebt es, Menschen von ihrer besten Seite zu zeigen und ins richtige Licht zu setzen. Dabei erstreckt sich sein Arbeitsgebiet von privaten Portraitshootings über Bewerbungsfotos und Businessaufnahmen bis hin zu Firmenportraits, bei denen die Mitarbeiter oftmals auch bei der Arbeit fotografiert werden. Gemeinsam lancieren nun Eveline Stöckli und Thomas Hadorn die diesjährige Aktion «Be a Sport-Star». Die Gelegenheit, sich etwas zu gönnen, sich verwöhnen, stylen und professionell portraitieren zu lassen. Sofortiges Anmelden lohnt sich, die Termine sind begrenzt! (pd.) «Ich und mein Sport», Samstag, 30. November, 9 bis 16 Uhr, Zürichstrasse 96 (Altes Gemeindehaus), Affoltern. 1 x professionelles Styling (Make-up und Haare); 1 x professionelles Fotoshooting (ca. 45 Minuten); drei Bilder, bearbeitet und retuschiert. Termin reservieren unter 043 530 03 99. Weitere Infos unter www.evelinestoeckli.ch (Eveline Stöckli) oder www.fotoartcompany.ch (Thomas Hadorn).

Silbermedaille an der Mechaniker-WM

Reto Schürmann aus Affoltern erfolgreich Am Mittwochmorgen fand in Kobe, einer Grossstadt auf der Insel Honshu in Japan, das Finale der Subaru-Mechaniker-WM statt. Reto Schürmann aus Affoltern erreichte den hervorragenden zweiten Platz.

sche Pannen lokalisieren – um nur zwei Herausforderungen zu nennen. Der Affoltemer Reto Schürmann, der im Autocenter PAO AG in Wädenswil angestellt ist, holte für die Schweiz Silber, der Weltmeistertitel ging nach China und der dritte Platz nach Russland. (pd.)

Für die Subaru World Technician Competition haben sich im Verlauf dieses Jahres die Champions aus 15 Ländern qualifiziert, die nun in Japan um den Weltmeistertitel gekämpft haben. Die Kandidaten bewiesen ihr Können an anspruchsvollen und komplexen Aufgabenstellungen: Theoretische Prüfungsaufgaben lösen und an präparierten Vize-Weltmeister Reto Schürmann (links) mit Martin Fahrzeugen elektri- Eberhard, Schulungsleiter Subaru Schweiz AG. (Bild zvg.)

Gastgeber am Weihnachtsmarkt Hämikerberg: Hans Schmutz und Ines Thomi. (Bild Thomas Stöckli)

Tannenbäume und Rentierschlitten stehen schon bereit im «Klein-Ballenberg» auf dem Lindenberg. Am 23. und 24. November laden Hans Schmutz und Ines Thomi wieder zu ihrem idyllischen Weihnachtsmarkt Hämikerberg. Die historischen Häuser aus verschiedenen Ecken der Schweiz, einst von Anton Achermann (1914–1995) gesammelt, bilden den Rahmen des ganz besonderen Weihnachtsmarktes, den Ines Thomi und Hans Schmutz aus Obfelden auf dem Hämikerberg, zwischen Muri (AG) und Hitzkirch (LU) auf die Beine gestellt haben. Und wie jedes Jahr bieten sie auch diesmal ganz viel Säuliamt. Etwa die Familie Stutz aus Hedingen mit ihren Holzarbeiten, Trudi Müller, Obfelden, bietet selbstkreierte Pralinés an und Gabriela Stettler, Obfelden, praktische Recycling-Kreationen aus Veloschläuchen. Die Getränke liefert wie immer Affoltemer Dani Bill, die Verkehrskadetten Albis weisen die Autos der Besucher ein und Mettmenstetterin Susanne Schneebeli sorgt als «Märlifee» für die Unterhaltung der Kleinen. Mit rund 40 Ständen drinnen und draussen bietet der idyllische Markt eine Vielfalt an Kunsthandwerk aus der Region. «Wir setzen auf selber hergestellte Produkte statt auf Kommerz», betont Ines Thomi. Wer Freude an Antikem hat, der darf im «Luzerner Heimatmuseum» stöbern. Hier finden sich Stücke aus der umfangreichen Sammlung von Anton Achermann, ergänzt durch Trouvaillen, auf die Hans Schmutz selber gestossen ist. «Den Erlös investieren wir wieder in den Unterhalt der Häuser», sagt er. Erklärtes Ziel ist es, dem grossen Schwyzer Junkerhaus aus dem Jahr 1748 wieder Leben einzuhauchen. Ein erster Schritt ist mit dem Einbau des «AlpStubli» schon erfolgt, aktuell wird eine Küche ergänzt und in Zukunft schweben Hans Schmutz Gästezimmer vor.

Treffpunkt für Säuliämtler Das Restaurant und die Spielgolfanlage auf dem Hämikerberg sind zum beliebten Treffpunkt geworden, insbesondere auch für Leute aus dem Säuliamt, wie Schmutz betont. Hier spielt das Kontaktnetz ebenso wie unter den Marktfahrern. «Jeder hilft jedem», sagt Ines Thomi begeistert. Weiter dürfen die Organisatoren auf ganz viel Unterstützung zählen, von Familienmitgliedern und Freunden, aber auch von den Skilehrer-Kolleginnen und -Kollegen aus dem Wintersport-Gebiet Klewenalp-Stockhütte. Diese sorgen im «AlpStubli» für Après-Ski-Stimmung – als Kontrastprogramm zur ansonsten weihnachtlich-feierlichen Atmosphäre. Nebst diversen Verpflegungsmöglichkeiten – erwähnt sei der Fondueplausch am Samstagabend im Chnusperhüsli» (auf Voranmeldung) – kommt am Weihnachtsmarkt auch die Unterhaltung nicht zu kurz. An beiden Tagen wird live musiziert und nach den Märlistunden am Samstag um 16 und am Sonntag um 15 Uhr dürfen sich die Kinder auf Samichlaus und Schmutzli freuen. (tst.) Weihnachtsmarkt Hämikerberg am 23. und 24. November, Samstag 14 bis 21 Uhr und Sonntag 11 bis 18 Uhr. Infos: www.hämikerberg.ch.

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Ref. Kirche Aeugst a. A.

Kloster Kappel a. A.

Sonntag, 17. November 10.00 Gottesdienst Pfarrer Jürgen Schultz

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal Sonntag, 17. November 14.00 Führung mit Laura Kacl durch die Ausstellung «Zwischen Krieg und Frieden» 18.30 Gemeinsames Singen im Zwinglisaal 19.30 Abendgottesdienst mit Pfr. Christof Menzi Mittwoch, 20. November 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 21. November 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Regula Eschle Wyler

Ref. Kirche Affoltern a. A. Sonntag, 17. November Ab 8.30 Uhr Zmorge im Chilehuus 10.00 Tauf-Gottesdienst mit den Kindern des 3.-Klass-Unterrichts, den Katechetinnen und Pfr. Thomas Müller Getauft werden Nelia Baumann Zoe David und Samuel Minder Donnerstag, 21. November 12.00 Seniorentreff Chlaushöck im Chilehuus

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 17. November 10.00 Familiengottesdienst mit Taufe von Jamie Lio Spillmann und Fabio Nils Fischer Mitwirkung der 3.-Klässler und Barbara Truffer, Katechetin Mit Pfrn. Susanne Sauder und Casey Crosby, Flügel und Orgel Anschliessend Chilekafi im Chilesaal

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 17. November 9.30 Gottesdienst mit Pfarrer Christof Menzi Anschliessend Chilekafi Montag, 18. November 19.00 bis 20.00 Uhr Meditation am Abend in der katholischen Kirche Freitag, 22. November 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 17. November 10.00 Gottesdienst mit Taufe VDM Lukas Zünd Getauft wird Juliana Kölle

Ref. Kirche Kappel a. A. Samstag, 16. November 9.30 Chor-Projekt Christnachtfeier 13.45 Chor-Projekt Christnachtfeier im Chor der Kirche Sonntag, 17. November 19.30 Abendgottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi 18.30 Gemeinsames Singen Mittwoch, 20. November 12.30 minichile in Rifferswil

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 17. November 10.00 Gottesdienst in Maschwanden Mittwoch, 20. November 12.00 Senioren-Essen im Giebel

Ref. Kirche Maschwanden Freitag, 15. November 19.00 Aktion Weihnachtspäckli 2019 für Osteuropa Samstag, 16. November 13.30 Aktion Weihnachtspäckli 2019 für Osteuropa Sonntag, 17. November 10.00 Gottesdienst zum Thema Heimat mit Pfrn. C. Mehl Musik: Veronica Hvalic Anschliessend Vernissage mit Bildern von Fritz Biedermann sen. Er malte Ölbilder, wobei zu seinen Lieblingsmotiven Schweizer Landschaftsbilder, wie z.B. das Matterhorn gehörten. Sehr gekonnt malte er auch Bilder der Schweizer Maler Albert Anker und Ferdinand Hodler ab. Sein Sohn Fritz Biedermann jun. lebt mit seiner Frau in Maschwanden und stellt die Gemälde vor

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 17. November 19.30 Abendgottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Orgel Marina Wehrli www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden

Kath. Kirche Bonstetten

Sonntag, 17. November 17.00 Musik-Gottesdienst mit dem Gesangstrio «The Curvy Mamas» Erich Eder (Orgel) und Pfr. Andres Boller Montag, 18. November 15.45 Minichile im ref. Kirchgemeindehaus Dienstag, 19. November 17.30 Konf-Unterricht im ref. Kirchgemeindehaus Mittwoch, 20. November 9.15 Fiire mit de Chliine in der Kirche Donnerstag, 21. November 12.00 Club 4, Gruppe Omega www.kircheobfelden.ch

Samstag, 16. November 18.00 HGU-Eröffnungs-Gottesdienst Anschliessend Apéro Sonntag, 17. November 10.00 Heilige Messe Dienstag, 19. November 19.30 Heilige Messe Mittwoch, 20. November 9.15 Ökumenisches Morgengebet 19.00 Rosenkranz Donnerstag, 21. November 9.00 Heilige Messe

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 17. November 9.15 bis 9.45 Uhr Morgensingen in der Kirche Leitung: Veronica Nulty 10.00 Gottesdienst Pfarrer Christian Refardt «Nachhilfe in Hoffnung» Predigt zu 1. Mose 16. Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Kafi uf de Heiweg www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Freitag, 15. November 18.30 Jugend-Chile Sonntag, 17. November 9.30 Gottesdienst «umesuscht» Pfrn. Yvonne Schönholzer Montag, 18. November 15.45 Kolibri

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 17. November 10.00 Kirche Stallikon Gottesdienst mit Taufe Ciro Fallegger, Stallikon Pfr. Otto Kuttler Fahrdienst: Anmeldung bis 16. Nov. unter 044 700 25 69 11.15 Kirche Stallikon Jugendgottesdienst Montag, 18. November 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon Dienstag, 19. November 19.00 Stille und Tanz in der Kirche Wettswil Donnerstag, 21. November 10.15 Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 16. November 14.30 Gottesdienst im Haus Senevita 16.30 Gottesdienst im Haus Seewadel 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 17. November 9.00 Eucharistiefeier 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten 19.00 Santa Messa Mittwoch, 20. Dezember 9.15 Eucharistiefeier zum Elisabethentag Anschliessend Kaffee und Verkauf von Kleingebäck, Erlös zugunsten Elisabethenwerk

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 16. November 17.00 Wortgottesfeier mit HGU-Eröffnung Sonntag, 17. November 10.00 Eucharistiefeier mit anschliessender Kirchgemeindeversammlung Donnerstag, 21. November 8.15 Wortgottesfeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 17. November 9.30 Keine Eucharistiefeier in unserer Kirche St. Burkard 10.00 Eucharistiefeier in der Pfarrei Herz Jesu Hausen am Albis mit Pfr. A. Saporiti und Diakon M. Kühle-Lemanski Orgel: A. Bozzola Anschliessend Kirchgemeindeversammlung Alle sind herzlich eingeladen! Mittwoch, 20. November 9.30 Fiire mit de Chliine Ref. Kirche Mettmenstetten Donnerstag, 21. November 9.30 Fiire mit de Chliine Ref. Kirche Knonau Samstag, 23. November 15.00 Taufe von Loris Romeo 17.00 HGU-Eröffnungs-Gottesdienst mit Pfr. A. Saporiti S. Hanke und den HGU-Frauen Speziell für die Kinder der 1. Klasse Anschliessend Apéro

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 17. November 10.30 Elisabethengottesdienst Mitgestaltung: Frauenverein Obfelden-Ottenbach Anschliessend Backwarenverkauf und Kaffeestube Erlös: Elisabethenwerk Gesang: Siddique Eggenberger

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 15. November 16.00 Kerzenziehen Samstag, 16. November 10.00 Kerzenziehen Sonntag, 17. November 10.00 Gottesdienst Fredi Haab Kinderprogramm, Tweens basic Montag, 18. November 12.00 Mittagstisch Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 17. November 9.45 Gottesdienst (Kanzeltausch mit Pfimi) mit EMKidz 17.00 Konzert der BrassBand in der Chrischona Mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 17. November 10.00 Gottesdienst (Predigt: Claude Schmidt) Hüeti und KingsKids Donnerstag, 21. November 14.30 Frauen-Treff 17.00 VIP-Gebet Mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 17. November 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 17. November 10.30 Gottesdienst Thema: Christsein heisst Jesus nachfolgen, Kolosser 1, 24–29 Kinderhort, Sonntagsschulen und Unterricht proben für die Weihnachtsaufführung Mittwoch, 20. November 20.00 Frauenabend Prediger Kapitel 11 www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 10.00 Klassenzeit 11.10 Abendmahlsversammlung Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Vermischtes

Freitag, 15. November 2019

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Blumen, Gestecke, florale Bilder und Drahtfiguren

«Unverblümt»: Adventsstimmung vom 19. bis 22. November in Mettmenstetten Das Blumenatelier Unverblümt an der Bahnhofstrasse 12 in Mettmenstetten lädt auch heuer mit Blumen, Sternen, Gestecken und viel Weihnachtlichem mehr zur Adventswoche. Egal, welches bedeutungsgleiche Wort man für «unverblümt» nimmt, auf das Mettmenstetter Blumenatelier «Unverblümt» treffen sie alle zu: überzeugend, unverkennbar, klipp und klar oder nicht zu verwechseln. Was Isabella Gut, die Floristin mit eidgenössischem Fachausweis, und ihr Team an Blumen, Gestecken, floralen Bildern und Drahtfiguren bindet, kreiert und anbietet, begeistert Blumenfreunde und Liebhaber schöner Dekorationen gleichermassen. Mit Können, Leidenschaft, Fantasie, Gestaltungskraft, viel Freude und grossem Engagement werden Kreationen geschaffen, die rundum überzeugen. Das Blumenangebot des Mettmenstetter Blumenateliers kennt

Aqua Fit bleibt im Trend Neue Kurse mit Margrit Frei ab 7. Januar in Obfelden. Aqua Fit hat viele Vorteile. Es verhilft zum Wiedereinstieg ins körperliche Training und damit zu mehr Lebensqualität. Herz-Kreislauf-Beschwerden und Rückenleiden werden mit dem Ausdauertraining und der Wassergymnastik wirksam bekämpft. Oder mit andern Worten: Im Wasser lassen sich Ausdauer, Kraft, Koordination und Beweglichkeit trainieren – und damit deutlich die Kondition verbessern. Der Wasserdruck auf den Körper regt die Durchblutung an und wirkt Wasseransammlungen entgegen. Weder verspürt man danach Muskelkater noch das unangenehme Gefühl, verschwitzt zu sein. Dank optimalem Wasserauftrieb werden die Gelenke, Bänder und Wirbelsäule geschont. Rundum ein perfektes Training für Leistungssportler, Schwangere, Übergewichtige, ältere Personen. In der Gruppe und mit Musik macht das Training viel mehr Spass. So kann man dem Körper etwas Gutes tun! Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Kurse sind Krankenkassen anerkannt. (pd.)

wir auch verschiedene Dienstleistungen an – natürlich mit perfektem Service und Hauslieferdienst.»

Adventswoche mit Ideen, Kaffee und feinem Kuchen

Isabella Gut kreiert neben Blumensträussen und Gestecken auch florale Bilder und Drahtfiguren, wie den Elchkopf im Vordergrund. (Bild Urs E. Kneubühl) keine Grenzen, wie Isabella Gut unverblümt erklärt: «Bei uns findet man den blühenden Strauss, das stilvolle

Das Beraten macht ihr viel Freude Serie Lernende: Saskia Schneebeli, Drogerie Rüttimann in Hausen Claudio Rütimann ist mit Leib und Seele Drogist und vermittelt seine Begeisterung für seinen Beruf seinen Lernenden. Saskia Schneebeli schätzt die familiäre Atmosphäre in der Drogerie. Sie übernimmt gern Wissen, aber tritt auch für ihre eigenen Ideen und Meinungen ein. ................................................... von regula zellweger Die Situation von herkömmlichen Drogerien in privatem Besitz hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Grossverteiler und Apotheken führen typische Drogerieartikel in ihrem Sortiment. Drogerien sind in Ketten zusammengefasst. Und die Kunden bestellen auch über Internet oder kaufen Produkte kostengünstiger im nahen Ausland ein. Punkten können «Dorfdrogerien» mit einer engen Kundenbindung, kompetenter Beratung, grosser Dienstleistungsbereitschaft und Herzlichkeit. Das geschieht in der Drogerie Rütimann in Hausen.

Neue Kurse in Obfelden ab Dienstag 7. Januar 2020. Kurs 1, 16.20-17.05; Kurs 2, 17.05-17.50 Uhr. Infos und anmelden bei Margrit Frei, Telefon 056 634 40 53 margrit.frei@bluewin.ch.

Margrit Frei. (Bild zvg.)

Gesteck wie das besondere Geschenk, das entscheidende Accessoire. Nebst Hochzeits- und Trauerfloristik bieten

Zu den besonderen Geschenken, mit denen man sich – notabene – auch schon mal gerne selber beschert, gehören die von Isabelle Gut gestalteten Bilder aus natürlichen Materialien. Dazu gehören Weidenkätzchen, Muscheln, Lavendel oder Hortensien und vieles mehr. Jedes dieser floralen Bilder, die in allen gängigen Leinwandgrössen erhältlich sind, ist einzigartig und wird speziell nach den Wünschen und Vorstellungen der Kunden angefertigt. Einige Bilder sind im Laden auch ausgestellt. Ebensolche Unikate sind die mit feinem farbigem Draht von der Blumenatelier-Inhaberin gefertigten Figuren. Auch hier kennt die Künstlerin und Floristin (fast) keine Grenzen, erfüllt sie Kundenwünsche kreativ, flexi-

Selektion Im Moment läuft der Selektionsprozess für eine Lerndende, die 2020 mit der Lehre beginnen wird. Im Team wird diskutiert. Der Chef hat klare Vorstellungen. Der Notendurchschnitt ist nicht primär ausschlaggebend für seine Entscheidung. Er achtet darauf, wie die Lernende in das Team passt und versucht zu erfassen, welches Entwicklungspotential in einem jungen Menschen steckt. Für Saskia Schneebeli konnte er sich damals schnell entscheiden. Bereits als Kind hatte sie sich gefragt, was wohl hinter dem Vorhang vor sich geht, hinter dem die Drogisten in ihren weissen Schürzen verschwanden. Bei einer Schnupperlehre lüftete sich das Geheimnis. Die Warenbewirtschaftung ist ein wichtiger Teil der Arbeit von Drogistinnen – und diese Arbeit bekommen die Kunden nicht direkt mit. Sie ist aber letztlich eine wichtige Grundlage für die Kundenzufriedenheit – und wahrscheinlich auch für die Atmosphäre in der Drogerie. Bereits mit 13 wusste Saskia Schneebeli genau: «Drogistin ist mein Beruf.» Claudio Rütimann fiel die Wahl nicht schwer. Er liess sich vor allem von ihrer gewinnenden Persönlichkeit und ihrem Drang, sich weiter-

zuentwickeln, überzeugen. Der Übertritt von der Schule in die Berufswelt mit Schichtbetrieb und Samstagsarbeit fiel Saskia relativ leicht, sie hat sich schnell daran gewöhnt und macht sich jeweils frühzeitig in Hauptikon mit dem Velo auf, um vor acht Uhr am Arbeitsplatz zu sein.

Breite Fächerpalette Saskia Schneebeli besucht gern die Berufsschule und die Berufsmaturitätsschule. Sie war schon immer eine gute Schülerin, Mathematik und Chemie gehören zu ihren Lieblingsfächern. Schaut man sich die Palette der berufsbezogenen Fächer an, weiss man, weshalb eine Drogisten-Lehre vier Jahre dauert. Für die Beratung lernen die angehenden Drogistinnen: Pharmakologie/Pathophysiologie, Phytotherapie/Pharmakognosie, Ernährung/Erfahrungsmedizin/Salutogenese, Humanbiologie, Chemie/Ökologie/Sachpflege, Schönheitspflege/Hygiene/Medizinprodukte sowie eine zweite Landessprache. Dazu gehören zudem die Fächer Warenbewirtschaftung, Betriebsorganisation und berufliche Identität und Umfeld. Kommunizieren mit Menschen fällt Saskia Schneebeli leicht. Auch ältere Personen lassen sich von der 16Jährigen gern beraten, denn sie kann geduldig zuhören, erfasst die Anliegen der Kunden schnell, zeigt eine grosse Ernsthaftigkeit im Beratungsgespräch und strahlt mit ihrer gepflegten Erscheinung Zuverlässigkeit aus. Sie kennt ihre Grenzen und fragt nach – so lernt sie täglich Neues.

Saskia Schneebeli berät auch in Fragen rund um Kosmetik. (Bild Regula Zellweger) des Kassensystems, in der Rechnungsstellung und im Zahlungsverkehr ein. Sie berät gern im Fachbereich Kosmetik, empfiehlt aufgrund ihres Wissens Produkte, erstellt aber keine Diagnose. In der Freizeit ist Saskia Schneebeli eine Leseratte, betreibt Sport und liebt es, in der Natur zu sein. Jetzt, im zweiten Lehrjahr, weiss sie noch nicht, wie sie ihre berufliche Laufbahn gestalten wird. Mit der Berufsmatura stehen ihr viele Wege offen. Vielleicht doch noch Lehrerin werden? Im Moment arbeitet sie einfach gern in der Drogerie – und in Zukunft wird sie bestimmt genau so sicher ihren Weg gehen, wie sie ihren Lehrberuf gewählt hat.

bel und mit Geschmack. «Dank meinem tollen Team, das wunderbar mitarbeitet und mich entlastet, kann ich mich den kreativen Arbeiten im Floraldesign und an den Drahtfiguren widmen», hält Isabella Gut fest. Vom 19. bis 23. November hält das Blumenatelier Unverblümt jedenfalls jede Menge an schöpferisch umgesetzten Ideen für seine Kunden bereit. Isabella Gut ergänzt: «Beim Besuch nehme man sich Zeit und geniesse bei Kaffee, heisser Schokolade und feinem Kuchen die vorweihnachtliche Atmosphäre zwischen Blumen, Sternen, Gestecken und vielem mehr.» Das ist unmissverständlich und einleuchtend, um gleich noch zwei passende deckungsgleiche Worte zu «unverblümt» zu verwenden. (kb.) Adventswoche bei Unverblümt, Bahnhofstrasse 12, Mettmenstetten. 19. bis 22. November, 8 bis 12 und 14 bis 19.30 Uhr, Samstag, 23. November, 8 bis 17 Uhr. Tel. 043 466 81 51, E-Mail: blumen@atelier-unverbluemt.ch, Web: www.unverbluemt.ch.

Gemeindepräsident als Gast Letzter Wahlapéro 2019 der SVP in Bonstetten Zum Abschluss der Wahlapéros 2019 darf die organisierende SVP Bonstetten am Sonntag, 17. November, den Gemeindepräsidenten im Rigelhüsli begrüssen. Er schliesst die Reihe der fünf Gemeinderäte ab, die die Einladung angenommen haben. Erwin Leuenberger wird nicht spezifisch auf ein einzelnes Thema eingehen. Er hat beim Neujahrsapéro im Januar einige Wünsche gegenüber der Bevölkerung geäussert. Fast ein Jahr später wird er eine vorgezogene Bilanz ziehen. Natürlich wird er den Besuchern auch nach bestem Wissen und Gewissen (je nach Ressort) für alle Fragen Red und Antwort stehen. Der Gemeindepräsident wird seine Bilanz ab 11.30 Uhr präsentieren. Anschliessend kann man bei einem kleinen Imbiss das Jahr ausklingen lassen. (pd.)

Klavier und Gesang in Bonstetten German Bosshard, der bereits mehrere beeindruckende Klavierkonzerte zum Besten gab, lädt am Sonntag, 17. November, um 17.30 Uhr erneut zu einem künstlerischen Projekt in der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage in Bonstetten ein: Unter dem Titel «From Dusk Till Dawn» trägt er Werke von Tschaikowsky und Chopin vor, teilweise begleitet vom Gesang seiner Ehefrau Ronja Bosshard. Der Eintritt ist frei. (pd.)

In unregelmässigen Abständen porträtiert der

Unzählige Produkte Als Drogistin kann Saskia Schneebeli zu unterschiedlichsten Produkten Auskunft geben. So setzt sie beispielsweise Spagyrik-Sprays individuell für ihre Kunden zusammen. Grundsätzlich werden pflanzliche, mineralische und tierische Ausgangssubstanzen nach alchemistischer Verfahrensweise zu Spagyrika verarbeitet. Diese bezieht die Drogerie von externen Anbietern, die Mischung erfolgt dann vor Ort. Im Labor stellen Drogistinnen auch Hausspezialitäten, zum Beispiel Salben, Tinkturen und Teemischungen her. Saskia Schneebeli bringt Ideen für das Präsentieren der Produkte in den Verkaufsräumen und in den Schaufenstern ein. Täglich setzt sie ihr kaufmännisches und betriebswirtschaftliches Wissen zum Beispiel beim Bedienen

«Anzeiger» Lehrlinge in Ämtler Unternehmen.

German Bosshard, Klavierkonzert mit Gesang

Bereits erschienen: Julia Meier, Metallbaukonstruk-

am 17. November, 17.30 Uhr, Kirche Jesu

teurin, Ernst Schweizer AG, Hedingen; Ueli Fehr,

Christi HLT, Heumattstrasse 2, Bonstetten.

Automobil-Mechatroniker, Garage Albin Herzog AG, Ottenbach; Selina Frey, Augenoptikerin, BOA Büchi Optik Affoltern; Nina Plocher, Polymechanikerin, Hawa Sliding Solutions AG, Mettmenstetten; Tobias Rutishauser, Schreiner, Schneebeli Schreinerhandwerk, Ottenbach; Alina Beck, Produktionsmechanikerin, Ernst Schweizer AG, Hedingen; Marco Stocker, Baumaschinenmechaniker, Leuthard Bau AG, Merenschwand; Robin Oberholzer, Polymechaniker, AS Aufzüge AG, Wettswil; Saranda Ahmeti, Detailhandelsfachfrau, Lärche-Märt, Bonstetten; Cari Pfister, Lernende Büroassistentin EBA, Ernst Schweizer AG, Hedingen; Michelle Stäubli, Zeichnerin, «Werkstatt Architektur Energie», Hedingen; Valeria Spagnoletti, Lernende Drogistin, Vitalis Apotheke, Affoltern, und Sarina Welti, Fachfrau Betreuung, Meilihof, Ebertswil; Andreas Tellenbach, Apparateglasbläser, Metroglas AG, Affoltern.

Führung durchs Klostermuseum Die nächste öffentliche Führung im Museum Kloster Muri findet am Sonntag, 17. November, um 14 Uhr statt. Anhand einzigartiger Exponate erlebt der Besucher die Geschichte des im Jahr 1027 von den Habsburgern gestifteten Klosters, von der Reformation, über den Barock mit seiner Prachtund Machtentfaltung bis hin zur Vertreibung des Ordens und der Auflösung des Klosters 1841. Die Führung ist gratis (Museumseintritt: 10.-). (pd.)


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Veranstaltungen

Freitag, 15. November 2019

Endlich Wein verstehen Spezielle Bands geben sich Weinbloggerin bei Bücher Scheidegger die Klinke in die Hand Klingt einfach und gut und ist es auch! Madelyne Meyer, die junge, doch erfahrene Weinbloggerin aus dem Kanton Aargau vermittelt Weinwissen mit Humor und Augenzwinkern, viel Charme und ohne komplizierte und elitäre Erklärungen. Am Donnerstag, 21. November, Winetasting mit Madelyne Meyer. (Bild zvg.) um 19.30 Uhr bietet sie in der Buchhandlung Scheid- für alle verständlich dargestellt. So wird jeder im Handumdrehen zum egger ein Winetasting an. Weinkenner, der sich im Weinalltag behaupten kann. Ihr erstes Buch «EndWeinwissen humorvoll lich Wein verstehen» ist diesen Herbst und unverkrampft vermitteln im AT-Verlag erschienen und bereits Die Weinwelt umgibt ein Hauch von in der zweiten Auflage. Madelyne Meyer jobbte nach ihrer Exklusivität und Unnahbarkeit. Jahrgänge, Klassifikationen, Herkunftsbe- Bachelorarbeit über internationale zeichnungen, Reblagen, Appellationen Weintrends auf Weingütern in Kaliforund oft absurde Aromenbeschreibun- nien und studierte anschliessend gen überfordern viele Weinneulinge. Wine Marketing und Management in So viel Ernsthaftigkeit behindert oft Bordeaux. Heute leitet sie Basisweindie Freude und Lust am Genuss – so kurse, bloggt auf «edvin uncorked», die Überzeugung der jungen und schreibt Kolumnen und ist in der unkonventionellen Wein-Bloggerin Weinhandelsfirma ihrer Familie für Madelyne Meyer, alias Edvin. Sie hat Marketing und Kommunikation veres sich zur Aufgabe gemacht, Wein- antwortlich. Bücher Scheidegger freut wissen humorvoll, ohne Hemmungen sich die sympathische Weinkennerin und unverkrampft zu vermitteln. Mit für ein Winetasting gewonnen zu ihren witzigen Illustrationen bringt haben und lädt zu einem genussvollen sie dem Anfänger auf freche, fröhliche Abend ein. (pd.) und gleichzeitig simple und unverstellte Art den Wein näher. Madelyne Meyer: Endlich Wein verstehen – EinIn ihrem Blog und ersten Buch fach.Klar.Ungefiltert. Donnerstag, 21. November, «Endlich Wein verstehen» werden die 19.30 Uhr, Buchhandlung Scheidegger. wichtigsten Themen anschaulich und Eintritt: 25 Franken, mit Winetasting.

Die nächsten neun Tage im Kellertheater LaMarotte, Affoltern

Jazz Extra: «Echoes of Swing» Colin T. Dawson (Trompete, Gesang), Chris Hopkins (Altsaxofon), Bernd Lhotzky (Klavier) und Oliver Mewes (Schlagzeug) – dieses Quartett ist nicht nur quer durch die Welt unterwegs, sondern auch quer durch die Zeit. Die Band nimmt den klassischen Jazz der 20er- bis 50er-Jahre mit in die Gegenwart und führt ihn in die Zukunft. Doch so intellektuell durchdacht alles ist, so wenig wird das Entertainment alter Jazz-Schule vergessen. 16. und 17. November, Samstag 20.15 Uhr, Sonntag 11 Uhr; Bar und Abendkasse eine Stunde vor Beginn. Eintritt 40 / 30, mit KulturLegi 20 Franken.

Podium «Film und Propaganda» Bildinformationen spielen nicht erst im Zeitalter von Fake News eine zentrale Rolle. Kaum ein Regime, das darauf verzichtet, die Kraft des Mediums Film propagandistisch zu nutzen. Hitler und Stalin waren dabei Wegbereiter, aber auch die Einführung der Schweizer Filmwochenschau war 1940 mit einem Propaganda-Auftrag gekoppelt. Wegen seiner höheren Glaubwürdigkeit ist paradoxerweise der Dokumentarfilm besonders geeignet, für Propagandazwecke eingesetzt zu werden. Der Zürcher Historiker Dr. Felix Aeppli zeigt repräsentative Filmausschnitte aus mehreren Ländern und verschiedenen Zeitabschnitten. Mittwoch, 20. November, Bar und Abendkasse ab 18.30, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 25 / 18, mit KulturLegi 12 Franken. Ab 19 Uhr: Käsespezialitäten

«Schellen Ursli» – Kino für alle

Ab 1964 begleitete Klaus Koenig im Auftrag des Schweizer Radio SRF mit seinem Jazz Live Trio fast 20 Jahre lang zahlreiche Grössen des internationalen Jazz. 1997 musste der Pianist eine rund fünfzehnjährige Zwangs-

Den Winter ausschellen. (Bild zvg.) diesjährigen Kinoanlass. Grosse und kleine Zuschauer sind herzlich eingeladen zu diesem Filmspass. Für Pausenverpflegung ist gesorgt. (pd.) Sonntag, 24. November, 15 bis 17 Uhr, Zürichstrasse 136, Affoltern. Infos: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Etagèren und Weckgläser gestalten Etagère und Vorratshaltung in Gläsern sind voll im Trend. Weg von Plastik und so richtig hübsch anzusehen. Nicht nur bei feierlichen Anlässen zu Hause, sondern auch im Alltag lassen sich Pralinen und Süssigkeiten oder auch gebackene Kekse oder Muffins wunderhübsch auf Etagèren und die

Vorratshaltung in Weckgläsern auf offenen Regalen präsentieren. Natürlich sind fertige Etagèren auch in Läden und im Handel zu finden. Aber wer kreativ ist und gerne Dinge selber macht, kann solche Schmuckstücke schnell und einfach selber anfertigen. Am Mittwoch, 27. November, von 19.30 bis 22 Uhr besteht die Möglichkeit dazu! Die Teilnehmerinnen kreieren zusammen mit der Workshopleiterin Maya Langhi diverse Etagèren und Weckgläser mit Möbelknöpfen. Wer noch nach einem einzigartigen Geschenk sucht oder gerne auf schöne Art und Weise präsentiert und aufbewahrt, der ist an diesem Workshop genau richtig, um eigene DesignStücke zu kreieren. (pd.) Anmelden unter Tel. 044 760 12 77 oder E-Mail:

Wunderhübsch: Weckgläser mit Möbelknöpfen. (Bild zvg.)

(Reservieren erwünscht).

Jazz am Donnerstag mit dem «Jazz Live Trio»

Kinoanlass im Familienzentrum Bezirk Affoltern am Sonntagnachmittag, 24. November. «Hoch oben in den Bergen, weit von hier, da wohnt ein Büblein so wie ihr.» So beginnt eines der wohl bekanntesten Schweizer Kinderbücher von Selina Chönz und Alois Carigiet. Die Geschichte erzählt vom «Schellen Ursli» und seiner Suche nach der grössten Kuhglocke, damit er am Umzug des Frühjahrsfestes «ChalandaMarz» ganz vorne den Winter ausschellen kann. Er holt die Kuhglocke in der Alphütte seiner Eltern ohne deren Wissen, verbringt da eine einsame Nacht und erlebt einige Abenteuer. 2015 wurde diese spannende Geschichte verfilmt und das Familienzentrum Bezirk Affoltern zeigt den Kinohit am Sonntag, 24. November, ab 15 Uhr auf der grossen Leinwand beim

vom Chäs Stöckli, Gschwellti und Salat 20 Franken

kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Weitere Infos und komplettes Kursangebot unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Das Ensemble «Echoes of Swing» hat Stil, Eleganz, Finesse, Improvisationsfähigkeit und Humor auch nach zwanzig gemeinsamen Wanderjahren nicht verloren. (Bild zvg.)

pause einlegen, da die umgangssprachlich «Musikerkrampf» genannte fokale Dystonie beide Hände befallen hatte. Mittlerweile hat sich Koenig mit der Krankheit arrangiert und gründete 2012 mit seinen «Enkeln» Patrick Sommer (Bass) und Andi Wettstein (Schlagzeug) eine neue Ausgabe des Trios. «Zu sagen, Koenig sei wieder ganz der Alte, wäre untertrieben. Er hat sich neu erfunden. Nicht anders als der legendäre Horace Parlan, der aus der Behinderung seiner Rechten einen unverwechselbar persönlichen Klavierstil entwickelte, gewinnt Klaus Koenig aus dem Handicap eine Verdichtung seiner Musik.» (Peter Rüedi, Weltwoche.) Donnerstag, 21. November, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Nachtessen 18 Franken.

«Stubete» mit Poesie von Ernst Eggimann Der 2015 verstorbene Ernst Eggimann war ein Schweizer Schriftsteller und

Lehrer. In den frühen 1970er-Jahren erregte er über das Emmental hinaus Aufsehen mit seiner spielerischen, rhythmischen Lyrik. Viele SpokenWord-Poeten bezeichnen Eggimann als Urvater ihrer Kunst. Mit dem visuell-musikalischen Projekt «schnyder & schnyder & schnyder & schnyder spielen Eggimann» bringt Willy Schnyder (Piano, Gesang, Komposition) mit den übrigen, nicht verwandten Schnyders – Géraldine Schnyder (Gesang), Patrick Schnyder (Saxofon, Gesang), Emanuel Schnyder (Bass) – seine Eggimann-Vertonungen auf die Bühne. Der Illustrator Daniel Misteli erschafft dazu eine performanceartige Bühnensituation. Durch das Verbinden von Wort, Musik und projizierten Bildern erlebt das Publikum eine künstlerisch reizvolle, moderne «Stubete». (pz) Samstag, 23. November, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40 / 30, mit KulturLegi 20 Franken. Platzreservierungen für alle Anlässe empfohlen unter Tel. 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch.

«Natur und Farbenspiel»

Adventsausstellung in der Galerie «Kunst im Stall» Die diesjährige Adventsausstellung in der Galerie von Bernadette Galli in Mettmenstetten steht unter dem Motto «Natur und Farbenspiel». Erika Affolter und Uschi Müller stellen gemeinsam aus. Seit zirka 30 Jahren malt Uschi Müller aus Mettmenstetten mit Begeisterung und Leidenschaft. Entdeckt hat sie ihre künstlerische Ader, als sie ihren beiden Töchtern im Kindergartenalter das Zeichnen beibrachte. Stundenlang bemalten sie zusammen meterlange Papierbahnen mit Märchenfiguren und Landschaften. Die Freude der Mädchen am Malen wurde bald zu Uschis Passion. Sie besuchte Kurse bei einer Mettmenstetter Künstlerin, wo sie sehr viel profitieren konnte. Es entstanden real inspirierte, farbenfrohe Aquarelllandschaften. Nach der Aquarellphase experimentierte Uschi Müller mit Acrylfarben. Mit verschiedenen Techniken entstanden Farbkombinationen und Formen auf Leinwand. Heute hat sie ihren eigenen Malstil gefunden. Die eindrückliche Umsetzung verschiedenster Blumen erfreuen das Auge. Die grossformatigen Bilder bestechen in ihrer Spontanität und Vielfalt durch Verwenden von Tusche Acryl- und Aquarellfarben. Typisch für ihre Wer-

Erika Affolter und Uschi Müller stellen in Mettmenstetten aus. (Bild zvg.) ke sind die Fröhlichkeit und der Power, die ihre Bilder ausstrahlen. Seit zehn Jahren malt sie zusammen mit anderen malbegeisterten Frauen bei Kunst im Stall in Mettmenstetten und schätzt die kameradschaftliche ungezwungene Atmosphäre. «Malen lernen – sehen lernen» so begann für Erika Affolter aus Mühlau im Frühjahr 1992 in einem Malkurs bei einer benachbarten Künstlerin die «Mal-Leidenschaft». In unzähligen Kursen und unter fachkundiger Begleitung wurden ihre Augen und der Sinn für Form und Farbe sensibilisiert. So entstanden zahlreiche Gemälde, meistens mit Bezug zur Natur. Zahlreiche Reisen und Erlebnisse sowie das Leben auf dem Land haben ihren Horizont erweitert und sie inspiriert. Vor allem das Wasser ist ihr Favorit. Mal ganz ruhig und flach, mal

wild tobend und schäumend oder einfach plätschernd und fliessend. Die unendliche Farbigkeit, die Reflektionen und die somit entstehenden Formen faszinieren Erika immer wieder aufs Neue. Diese Farbspielereien malt sie mit selbstgemischten Acrylfarben vielschichtig auf Leinwand in einem tollen Atelier in Mettmenstetten. Die Werke der beiden Frauen ergänzen sich wie eine Sinfonie. Dann wieder stehen sie im Dialog zueinander oder buhlen um die Aufmerksamkeit des Betrachters. Auf jeden Fall ein Augenschmaus in dieser eher nebligen und dunkleren Jahreszeit. (pd.) Vernissage: Freitag, 22. November, 17 bis 20 Uhr; Ausstellung bis 21. Dezember, Mittwoch, 9 bis 12; Donnerstag, 9 bis 12 und 14 bis 18.30. Apéro: Samstag, 7. Dezember, 14 bis 17 Uhr; Finissage: Samstag, 21. Dezember, 16 bis 18 Uhr.


Veranstaltungen

Freitag, 15. November 2019

Archaische Ritualgesänge und alpine Jazzimprovisation

«Kazalpin» – eine einzigartige Verbindung

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Globalisierung – Fluch oder Segen?

Politische Auswirkungen im Fokus Am Mittwoch, 20. November, referiert Dr. Loriana Crâsnic an der Volkshochschule Knonauer Amt in Affoltern. Sie analysiert die Auswirkungen der Globalisierung auf die Politik und die Wirtschaft. ................................................... von urs bregenzer

Auf Abschiedstournee: das Albin Brun Alpin Ensemble mit dem belarussischen Vokaltrio Akana. (Bild zvg.)

«Kazalpin» sorgt seit 2009 für Furore, mit der Mischung von alten Ritualgesängen aus Weissrussland und Jazzkompositionen von Albin Brun. Nun ist die Band im November zum letzten Mal auf Tournee, am Freitag, 22. November, in Affoltern. Nach zehn Jahren, in denen die beiden vielbeachteten CDs «East Side Story» und «Sniežki / Schnee» entstanden sind, nach über 70 Konzerten in der Schweiz, in Weissrussland, Italien und Deutschland wird schon bald Schluss sein: «Kazalpin» ist zum letzten Mal auf Tournee. Das weissrussische Gesangstrio Akana ist eine der bekanntesten Formationen der jungen Musikszene von Minsk. Die drei Sängerinnen sind spezialisiert auf alte, vorchristliche Ritualgesänge, die sie auf Reisen zu alten Leuten im Landesinneren selber sammeln und aufzeichnen. Einerseits singen sie die Lieder ganz authentisch, um sie zu bewahren und vor dem Vergessen zu retten, andererseits sind sie offen gegenüber zeitgemässen Musikströmungen wie Jazz oder Funk und erreichen mit ihrer musikalischen Experimentierfreude auch ein urbanes Publikum.

«Akana» spielten an Festivals unter anderem in Weissrussland, Polen, Ukraine, Russland, Portugal, Schweden, Deutschland, Schweiz und wurden mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet. «Akana» steht für ein neues Selbstbewusstsein der weissrussischen Kultur und kennt keine Berührungsängste.

Jazzige Weltmusik Mit ihrem Respekt vor der Tradition und dem gleichzeitig weltoffenen Geist ergänzen sich die drei Sängerinnen Irena Kotvitskaja, Rusia und Nadzeya Tschuhunova ideal mit den Musikern und Musikerinnen des Albin Brun Alpin Ensembles: Albin Brun (Saxofon, Schwyzerörgeli, Waterphone), Patricia Draeger (Akkordeon, Flöte), Claudio Strebel (Kontrabass) und Marco Käppeli (Schlagzeug, Asa-Chan, Waterphone). «Kazalpin» verspricht berührende Musikalität, aber nicht nur. Für die Menschen in Belarus hat dieses Projekt im weitesten Sinn auch eine politische Note: dass die Frauen in der unterdrückten Sprache von Belarus singen und mit ihren gesammelten Liedern diese Kultur erhalten, sei an sich schon ein politischer Akt, sagt Brun. «Die Menschen dort fühlen sich als vergessenes Volk. Dass wir mit

Candle light Dinner und Weihnachts-Vorfreude

Kerzenziehen beim Bauspielplatz Affoltern Vom alljährlichen Kerzenziehen im Gemeinschaftszentrum Bauspielplatz wissen die meisten. Dass Gross und Klein hier mit Bienenwachs oder mit buntem Wachs wunderbare Kunstwerke kreieren können, hat sich auch herumgesprochen. Und, dass die Kerzen vom erfahrenen Betreuerteam auf Wunsch wundervoll gestaltet werden können, auch das ist nichts Neues. Nun haben sich die Organisatoren aber zum 40-Jahre-Jubiläum etwas ganz Besonderes ausgedacht. Und

zwar ein Candle Light Dinner für Erwachsene am Freitagabend. Ganz in Ruhe, ohne Rummel und Kinder, kann man sich auf die Adventszeit einstellen.

Entschleunigen, geniessen und sich verwöhnen lassen Zu diesem speziellen Anlass wird neben dem Kerzenziehen ein kulinarisches Wintererlebnis geboten. Im romantischen Bistro Frosch verführen Mirjam Nogueira und ihr Team, mit selbst gemachter Suppe, Pizzamuffins, Cheesecake und weiteren Kreationen. Zum Trinken werden neben feinem Glühwein auch Chai, Kaffee und vieles mehr offeriert. So kann man diesen vorweihnachtlichen Abend in entspannter und entschleunigter Atmosphäre geniessen, sich Zeit zu zweit nehmen und sich verwöhnen lassen. (BoM) Öffentliches Kerzenziehen für Gross und Klein: Mittwoch, 20. November: 14 bis 17.30 Uhr; Donnerstag, 21. November: 16 bis 19 Uhr; Samstag, 23. November: 13 bis 17 Uhr;

Lieber klassisch oder darfs auch ein «Kerzenmann» sein? (Bild BoT)

Sonntag, 24. November: 11 bis 16 Uhr. Candle Light Dinner: Freitag, 22. November, ab 18 bis 22 Uhr (nur für Erwachsene).

‹Kazalpin› ihre alten Lieder bewahren, stärkt ihr Selbstwertgefühl. Von daher ist ‹Kazalpin› auch eine interkulturelle Arbeit, die wirklich funktioniert.» «Kazalpin» kreiert ein spannendes und unverwechselbares Klangbild, eine Art jazzige Weltmusik. Die zwei Kulturen finden auf berührende Weise zusammen. Mit starker Bühnenpräsenz und positiver Energie zieht diese aussergewöhnliche Gruppe die Zuhörenden in ihren Bann. (pd.) «Kazalpin» am Freitag, 22. November, 20.15 Uhr, reformierte Kirche, Zürichstrasse 94, Affoltern. Vorverkauf: Buchhandlung Scheidegger, Obere Bahnhofstrasse 10A, Tel. 044 762 42 42. Reservieren: www.kulturaffoltern.ch, weitere Infos: www.kazalpin.com. Eine Veranstaltung von KulturAffoltern.

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Globalisierung ist in aller Munde. Doch was bedeutet dieser Begriff ? Wie beeinflusst diese Erscheinung die Politik und welches sind die Auswirkungen auf die Wirtschaft? Hier schöpft die Referentin aus ihren Studien der Politikwissenschaften an amerikanischen, französischen und chinesischen Universitäten. Globalisierung – Fluch oder Segen? Die Referentin geht dieser Frage nach und erklärt hochkomplexe Zusammenhänge der internationalen Politik und Wirtschaft. Dr. Loriana Crâsnic ist Oberassistentin am Institut für Politikwissenschaft der Universität Zürich, wo sie Seminare über «Internationale Politische Ökonomie» leitet und die Leistung globaler Wirtschafts- und Finanzsysteme recherchiert. Mit statistischen Methoden analysiert sie weltweite Finanzströme und ergründet den Einfluss der Politik. Sie schöpft aus Archivquellen auf den Bahamas, auf Barbados und Fidschi und forscht in schweizerischen Archiven. Sie hat an der Georgetown University (Washington DC, USA) promo-

Dr. Loriana Crâsnic. (Bild zvg.) viert. Ihr Studium der Politikwissenschaften führte sie an die Northwestern University (Illinois, USA), an die Sciences Po (Paris) und an die FudanUniversität (Shanghai, China). Während fünf Jahren arbeitete sie dann als Assistentin mit Unterrichtsverpflichtung an der Georgetown University. Dr. L. Crâsnic spricht fliessend Deutsch, Englisch und Französisch, ihre Muttersprache ist Rumänisch. Mittwoch, 20. November, 19.30 bis zirka 21 Uhr, Mehrzweckraum des Spitals Affoltern, Haus Rigi, 1. Stock, Melchior-Hirzel-Weg 40 (Wegweiser: Langzeitpflege Sonnenberg), Affoltern a.A.. Eintritt: Fr. 25.- (U30: Fr. 15.-), übertragbares Abonnement für 5 Vortragsabende: Fr. 100.-, mit KulturLegi: gratis. Abendkasse. Weitere Infos: www.ggaffoltern.ch oder www.orientiert.ch.


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Veranstaltungen

Freitag, 15. November 2019

agenda

Freitag, 15. November Affoltern am Albis

08.00-21.00: Adventsausstellung. Blumen Schneebeli. Untere Bahnhofstrasse 31. 16.00-20.30: Kerzenziehen mit Bienenwachs und vielen ParaffinFarben. Kaffeestube. Tschägg-Point (Chrischona). Alte Obfelderstr. 24. 18.00-22.00: «Girls Friday», nur für Mädchen ab der 5. Klasse bis zur 3. Oberstufe. Kino-Abend - Lieblingsfilm mitbringen, gemeinsam entscheiden was geschaut wird. Jugendtreff Hirtschür. Jonentalstr. 3. 20.15: Kultur Affoltern präsentiert: «Dezibelles die Thronfolgerinnen let them eat cake!» A-cappellaEnsemble aus Zürich. Bar und Abendkasse ab 19.30 Uhr. Galerie Märtplatz. Obere Bahnhofstrasse 7.

Hausen am Albis

20.00: Oberämtler Chor. Konzert und Abendunterhaltung mit Hausband und Gastchor, warme Küche, Barbetrieb bis 2 Uhr, Eintritt frei. Türöffnung 18.30 Uhr. Gemeindesaal Weid.

Mettmenstetten

19.30: Mettmenstetter Dorf-Jassturnier der SVP Mettmenstetten mit kleiner Festwirtschaft. Kassenöffnung 19.00 Uhr. Schützenhaus Wissenbach. 20.00: Turnerchränzli des TV Mettmenstetten unter dem Motto «Tele1-Horn». Tickets und Infos: www.tvmettmenstetten.ch. Mehrzweckhalle Wygarten. 20.15: «Show zäme». Kleinkunstabend des Vereins Freundeskreis der Stiftung zur Weid mit «Pasta del Amore». Verpflegung: Cervelat-Braten an den Feuerkörben ab 19.00 Uhr. Tickets: mail@zur-weid.ch. Werk- und Wohnhaus zur Weid (Weid-Saal). Rossau.

Samstag, 16. November Affoltern am Albis

08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen anzeige

und Gestecke, Bioprodukte, frisches Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte, italienische Spezialitäten und frische Ravioli. Marktplatz. 08.00-18.00: Adventsausstellung. Blumen Schneebeli. Untere Bahnhofstrasse 31. 10.00-17.00: Kerzenziehen mit Bienenwachs und vielen ParaffinFarben. Kaffeestube. Tschägg-Point (Chrischona). Alte Obfelderstr. 24. 11.00-11.30: Gschichte-Samschtig für Kinder ab vier Jahren in Begleitung. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 20.15: Jazz-Extra: «Echoes of Swing» 20 Years on Tour. Bar und Kasse 1 Std. vor Beginn. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten

08.30-16.30: «Weihnachtliche Weltreise». Weihnachtsausstellung mit Kaffeestube des Frauenvereins Bonstetten, mobiler Bäckerei. «Grittibänze»-Backen und Basteln für Kinder. Gartencenter Guggenbühl Pflanzen AG. Am Lochenweiher 16. 13.00-17.00: Open-House mit Schwerpunkt Thomas Woodtli. Digitalfotografie auf Glas, Papier und Leinwand sowie Einblick ins GG-Programm. Galerie für Gegenwartskunst, GG-Kunstfenster. Dorfstrasse 13. 20.00: «Apple’s Paradise Big Band» feat. Patricia Moos and René Reichner. Konzert «A Celebration to Latin, Salsa, Soul, Jazz and Swing». Eintritt frei, Barbetrieb ab 19.00 Uhr. Gemeindesaal. Am Rainli 2.

Hausen am Albis

13.00: Oberämtler Chor. Konzert und Unterhaltung mit Hausband und Gastchor, Kuchenbuffet. Gemeindesaal Weid. 20.00: Oberämtler Chor. Konzert und Abendunterhaltung mit Hausband und Gastchor, warme Küche, Barbetrieb open end, Eintritt frei. Türöffnung 18.30 Uhr. Gemeindesaal Weid.

Mettmenstetten

18.00: Musik- und Racletteabend mit Ruedi’s Frauenkapelle (18.00-21.30 Uhr) ab 19.00 Uhr Zirkusluft Show, ab 21.30 Uhr Couscous Bluesband. Reservieren: 079 663 78 17. Bio-Hof Müller (Sandra’s Hofzauber). Waldmatt. 20.00: Turnerchränzli des TV Mettmenstetten unter dem Motto «Tele1-Horn». Tickets und Infos: www.tvmettmenstetten.ch. Mehrzweckhalle Wygarten. 20.15: Premiere Aemtler Bühne: «Hinter den sieben Gleisen». Bühnenfassung von Katja Früh nach dem Filmklassiker von Kurt Früh. Regie: Franca Basoli. Vorverkauf und Infos: www.aemtlerbühne.ch, Kasse und Bistro 1 Std. vor der Vorstellung. Theatersaal Gasthaus zum weissen Rössli, Albistrasse 1.

Wettswil

14.00-16.00: Jassturnier für jede Frau / jeden Mann mit Jahresklassement. Mehr Infos bei Karin und

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Richi Nydegger: 079 221 22 71. Restaurant Hirschen. Stationsstrasse 38.

Sonntag, 17. November Affoltern am Albis

11.00: Jazz-Extra: «Echoes of Swing». 20 Years on Tour. Bar und Kasse 1 Std. vor Beginn. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten

10.00-16.00: «Weihnachtliche Weltreise». Weihnachtsausstellung mit vielen Attraktionen. Kaffeestube vom Frauenverein Bonstetten, mobile Bäckerei, Grillstand, Kinderkarussell, Ponyreiten und Gschichte-Egge. Gartencenter Guggenbühl Pflanzen AG. Am Lochenweiher 16. 11.15: Vernissage der Graffiti-Kunstwerke, die an einem Workshop Ende September entstanden sind. Einige der jungen Künstler sind anwesend. Katholische Kirche St. Mauritius. 13.00-17.00: Open-House mit Schwerpunkt Thomas Woodtli. Digitalfotografie auf Glas, Papier und Leinwand sowie Einblick ins GG-Programm. Galerie für Gegenwartskunst, GG-Kunstfenster. Dorfstrasse 13.

Mettmenstetten

10.00-17.00: Weihnachtsmarkt mit Marktständen, Festwirtschaft und Unterhaltung für Kinder und Erwachsene. Bio-Hof Müller (Sandra’s Hofzauber). Waldmatt.

Dienstag, 19. November Ottenbach

14.00: OTTENBACH60plus: SeniorenNachmittag. Heitere Kurzgeschichten, vorgelesen von Karin Koller, Bibliothek Ottenbach. Anschliessend Kaffee und Kuchen. Chilehuus.

Stallikon

18.30-19.30: 11. Stalliker Wintersport-, Kraft- und Konditionstraining zur Unfallprävention auf der Ski- oder Snowboardpiste. Ignaz Geissmann und Marcel Kaister vom Männerturnverein Stallikon laden zum Mitmachen für jedermann ein. Unkostenbeitrag pro Stunde Fr. 5.-. Schulhausanlage Loomatt (Turnhalle).

Mittwoch, 20. November Affoltern am Albis

18.30-19.50: «Veloschlauch, Metall und Stein - Einblicke in die Schmucksammlung». Öffentliche Führung. Anmeldung bis um 12.00 Uhr am Tag der Führung per Telefon 044 762 13 13 oder fuehrungen.sz@nationalmuseum.ch. anzeige

Sammlungszentrum Schweizerische Landesmuseen. Lindenmoosstr. 1. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Turnlektion für Frau und Mann mit einfachen Aerobic- und Kickboxkombinationen. Sporthalle Stigeli. 19.30-21.00: Volkshochschule Knonauer Amt: «Politische Auswirkungen der Globalisierung». Vortrag von Dr. Loriana Crâsnic: Spital Affoltern, Mehrzweckraum Haus Rigi, 1. Stock. Melchior-Hirzel-Weg 40. 20.15: Zeitgeschichte: «Film und Propaganda». Einführung-Filmdokumente-Diskussion mit Dr. Felix Aeppli, Historiker. Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr. Ab 19 Uhr Essen, Reservierung erwünscht. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Hausen am Albis

08.45: Seniorenwanderung, Gruppe 2 (mittlere Anforderungen): Leichte Tageswanderung: Uitikon WaldeggAlbisgüetli-Adliswil Sihlau. Marschzeit zirka 3½ Std (14 km). Mittagessen im Restaurant. Aufstieg 120 m, Abstieg 350 m. Auskunft/Anmeldung bis Sonntag, 17. November, bei Fredy Laimbacher, 044 764 06 44 / 079 587 71 79 oder f.laimbacher@bluewin.ch. Treffpunkt Cafe Pfyl.

Kappel am Albis

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche Kappel. Kappelerhof 5.

Mettmenstetten

20.15: Aemtler Bühne präsentiert: «Hinter den sieben Gleisen». Bühnenfassung von Katja Früh nach dem Filmklassiker von Kurt Früh. Regie: Franca Basoli. Vorverkauf und Infos: www.aemtlerbühne.ch, Kasse und Bistro 1 Std. vor der Vorstellung. Theatersaal Gasthaus zum weissen Rössli, Albisstrasse 1.

Donnerstag, 21. November Affoltern am Albis

14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen - auch Nicht-Bewohner - mit der Physiotherapeutin des Hauses. Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 19.30: Lesung und Weintasting mit Madelyne Meyer: «Endlich Wein verstehen- einfach.klar.ungefiltert» mit Apéro (Platzzahl beschränkt Vorverkauf). Buchhandlung Scheidegger. Obere Bahnhofstrasse 10A. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Jazz Live Trio». Bar ab 18.30 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten

08.15: Mittelschwere Wanderung, Gruppe 1: Zürich Rehalp-Rumen

see-Meilen. Wanderzeit zirka 3½ Std. Anmeldung und Auskunft: Ursula Schärer, 044 700 24 91. Treffpunkt Bahnhof.

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel. Kappelerhof 5. 18.30-22.00: Vortrag und Podiumsdiskussion: «Menschenrechte in der Wirtschaft - ein Zwiespalt?» mit Apéro riche, kostenpflichtig. Mehr unter www.forum-kirchewirtschaft.ch. Gemeindesaal zur Mühle.

Ottenbach

09.00: OTTENBACH60+: Wanderung von Greifensee zum Zoo, Dauer 3 Stunden, Ausrüstung der Witterung entsprechend, eventuell Stöcke für den Abstieg. Mittagessen im Restaurant Geeren. Anmeldung und Auskunft bis Mittwoch, 20. November, 12 Uhr, bei Kathrin Noser, 044 761 26 96 oder 076 580 26 96. Postautohaltestelle (Engelwiese).

Ausstellungen Aeugst am Albis

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Der Moment ist nichts als Erinnerung». Tanja Weber: neueste Kleinobjekte zur Auseinandersetzung mit der Zeit, dem Wandel, den Prägungen des Lebens. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di/Do, 811.30, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 19. Dezember.

Aeugstertal

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Elastolin Spielzeug der Firma Hausser. Zirkus, Bauernhof, Schweizer Armee, Zoo, Indianer, Ritterburgen, usw. Mi-So, 11-17 Uhr. Bis Ende 2019.

Kappel am Albis

Kloster Kappel, Kappelerhof 5: «Zwischen Krieg und Frieden». Bilder von GeGessler. Öffentliche Führung am 17. November um 14 Uhr. Öffentlich zugängliche Räume (Klostercafé, Klosterkeller, Gänge). Bis 20. November.

Stallikon

Kunstforum Stallikon, Schulhaus Loomatt: «Farben im Fluss». Bilder in verschiedenen Techniken von Ruth Moser, Stallikon. Mo, Mi, Do, Fr, 15-19, Di 15-20, Sa, 10-12 Uhr. Bis 30. Januar.


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Sport

Freitag, 15. November 2019

Auf Tuchfühlung mit der nationalen Spitze Wettswiler Tennisprofi Jenny Dürst weiter im Aufwind Die Wettswiler Tennisspielerin Jenny Dürst kann auf eine erfolgreiche Sommersaison zurückblicken. National darf sie sich als Nr. 23 der Schweiz nun zur erweiterten Spitze zählen und auch international konnte sie ihr Ranking verbessern. Wenn der Herbst ins Land zieht, steigt bei den lizenzierten Tennisspielerinnen und -spielern die Spannung. Anfang Oktober veröffentlicht der nationale Verband Swiss Tennis die neuen Klassierungen, die auf den Resultaten des vorangegangenen Halbjahres basieren. Auch für eine junge Profispielerin wie Jenny Dürst hat das nationale Ranking grosses Gewicht. In den vorderen Regionen ist die Konkurrenz gross und Verbesserungen sind entsprechend schwierig. Der Sprung von Platz 35 auf Platz 23 ist deshalb als eindrücklicher Erfolg zu werten. Mit einer Einstufung als N2, die den Rängen 11–24 vorbehalten ist, darf sich Jenny Dürst erstmals zur erweiterten nationalen Spitze zählen.

Sieg gegen die Schweizer Meisterin Die Höhepunkte auf nationaler Ebene bildeten für Jenny zweifellos die Interclub-Einsätze in der Nationalliga A mit dem TC Weihermatt. Das Aufsteigerteam aus Urdorf stiess in seiner ersten Saison in der höchsten nationalen Spielklasse gleich ins Halbfinale vor und schloss den Wettbewerb mit dem 3. Schlussrang über Erwarten erfolgreich ab. Mit einem an Dramatik

kaum zu überbietenden Sieg gegen die amtierende Schweizer Meisterin Tess Sugnaux setzte Jenny auch einen persönlichen Glanzpunkt. Hatte sie an den Schweizer Meisterschaften im Dezember noch in zwei Sätzen gegen die Westschweizerin verloren, so verlief die Partie diesmal völlig anders. Die Wettswilerin trumpfte gross auf und liess ihrer Gegnerin bis zum Spielstand von 6:0, 5:0 kaum eine Chance. Den vermeintlich sicheren Sieg vor Augen, erlebte sie, was im Tennis gar nicht so selten ist. Sie realisierte die Dimensionen ihres möglichen Erfolgs, büsste ihre Lockerheit ein und musste den zweiten Satz noch mit 5:7 abgeben. Im nun entscheidenden Champions-Tiebreak wies sie sich trotz des verlorenen Momentums über eine eindrückliche mentale Stärke aus und holte sich mit 10:6 Punkten den Sieg. Auch Jennys Auslanderfolge dürfen sich sehen lassen. So konnte sie sich Siege über Spielerinnen aus der 500er-Region der Weltrangliste erspielen und an einem Turnier in der Türkei auch Fiona Ganz, Zweite an den Schweizer Meisterschaften, schlagen. Im Doppel erreichte sie mit ihren jeweiligen Partnerinnen mehrfach das Halbfinale. Diese guten Leistungen schlugen sich auch in der Weltrangliste nieder. Zu Beginn der Saison als Nr. 1144 gestartet, arbeitete sie sich im Einzel auf Rang 798 vor. Im Doppel steht sie aktuell gar auf Platz 539. Trotz dieser beachtlichen Fortschritte bleibt Jenny realistisch. «Es ist mir klar, dass ich auf der Tennis-Weltkarte noch im ‹Niemandsland› bin», stellt sie nüch-

Ein erfolgreicher Judo-Sonntag Unglaubliche 13 Siege bei nur einer Niederlage: Dreimal Gold und einmal Silber für die jungen Kämpfer vom neuen WettkampfJudo-Team des Budoclubs Wettswil beim Kinderjudoturnier des Judo Clubs Arashi Kulm. Mit vier äusserst talentierten Nachwuchskämpfern zwischen 7 und 12 Jahren startete der Budoclub Wettswil eine neue Ära im Wettkampfsport. Sehr zur Freude und Überraschung von Trainer René Täuscher und den mitgereisten Eltern lieferten alle vier Kämpfer eine absolute Glanzleistung ab. Nach spannenden und tollen Kämpfen hiess es am Ende des Turniers: Gold für Estelle Thiel, Tim und Nils Hafner sowie Silber für Jaden Molina. Die nächsten Wett-

Aaron Müller beendete den Wettkampf in seiner Alterskategorie U13 wie während der gesamten Saison zuoberst auf dem Podest. Anschliessend schaffte er es auch in der nächsthöheren Alterskategorie U15 auf den zweiten Platz. Aileen Glaser startete in der Kategorie U11 und erkämpfte sich verdient die Bronzemedaille. Sie schaut auf ihre erste Wettkampfsaison zurück und wird in den kommenden Jahren noch viele Erfolge feiern können. Der Club trainiert seit letztem Monat im neu bezogenen Dojo gleich beim Kronenplatz und bietet täglich Trainings für alle Altersgruppen an. Damit stehen die Chancen gut, dass

tern fest. «Trotzdem ist positiv, dass es vorwärtsgeht und ich mich stetig verbessern kann.»

«Glücklich und hoch motiviert» trotz Knochenarbeit Auf ihr Leben als Berufsspielerin angesprochen, lässt Jenny keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie ihren Wunschberuf ausübt. «Das Leben als Tennisprofi macht mich glücklich und ich bin hoch motiviert.» Also gar keine negativen Aspekte? «Was mich gelegentlich beschäftigt, ist die fehlende Wertschätzung für uns Sportler»,

räumt sie ein. «Oft sehen die Leute nur die Sonnenseite, etwa tolle Turniereinsätze in südlichen Gefilden. Das muss doch traumhaft sein, denken sich viele.» Dass Profitennis vor allem Knochenarbeit bedeute, würde dagegen nicht wahrgenommen. «Trainings, die an die Substanz gehen, blutige Blasen an den Füssen nach einem Match über drei Stunden auf Hartbelag, das ständige Ein- und Auspacken, Ernährungsdisziplin, grosser mentaler Druck – dies alles ist eben auch unser tägliches Brot.» Die Wettswilerin ist allerdings zurückhaltend mit solchen Aussagen.

Lieber fokussiert sie auf die positiven Seiten ihres Berufs. Dazu zählt sie die Bedingungen in Konstanz, wo sie unter der Leitung der Ex-Profis Alexander Hizli und Martin Sinner trainiert. Der ehemalige Top-50-Spieler Sinner ist kürzlich zum Team gestossen und Jenny ist von seinen Trainingsmethoden sehr angetan. Sie ist zuversichtlich, unter ihm weitere Fortschritte zu erzielen. Vielleicht werden sich diese bereits an den nächsten Auslandturnieren oder an den Schweizer Meisterschaften zeigen, die Anfang Dezember als letzter Saisonhöhepunkt auf dem Programm stehen. (BK)

Futsal neu auch für den Nachwuchs

Futsalclub Lion kooperiert mit FC Birmensdorf Die Ämtler Futsal-Damen streben den Schweizer Meistertitel an, die Herren wollen sich im Jahr nach dem Aufstieg in der zweithöchsten Spielklasse halten.

Dreimal Gold für den Budoclub Wettswil. (Bild zvg.) kämpfe werden sicherlich noch weitere Höhepunkte und Erfolge liefern. (pd.) Weitere Infos unter www.budoclub-Wettswil.ch.

Gold, Silber und Bronze gewonnen Der Judo Sportclub Affoltern konnte an den Ostschweizer Einzelmeisterschaften vom 10. November einen kompletten Medaillensatz holen.

Weitere Fortschritte: Jenny Dürst ist aktuell die Nr. 23 der Schweiz. (Bild BK)

die Wettkampfgruppe des Vereins weiter wächst und auch im nächsten Jahr erfolgreich und mit noch mehr jungen Judokas bei den regionalen Turnieren antreten kann. Interessierte Kinder können sich jederzeit spontan für ein Schnuppertraining anmelden. (pd.)

Aaron Müller holte Gold (U13) und Silber (U15), Aileen Glaser Bronze. (Bild zvg.)

Es war ein aufwühlender Sommer rund um den Futsalclub Lion. Das Männerteam stieg am grünen Tisch in die zweithöchste Liga der Schweiz, die Swiss Futsal Second League, auf, ausserdem wird der neuverpflichtete Schweizer Nationalgoalie Fabian Sanginés Spielertrainer. Dazu konnte mit Javier Fernandez ein hochkarätiger Feldspieler zu den Lions geholt werden. Der Argentinier stand ebenfalls schon im Kader seiner Nationalteams, dazu spielte er sowohl in der höchsten Schweizer Liga (Mobulu Futsal Uni Bern), als auch unter anderem in Tschechien, Italien und Spanien.

Die «Lions»-Männer tragen ihre Heimspiele diese Saison in Affoltern aus.

Heimspiele neu in Affoltern Seine Künste wird Fernandez in dieser Saison allerdings nicht im Sportzentrum Schachen von Bonstetten zeigen, dieses ist fast über Jahre hinaus ausgebucht. Die Heimspieltage finden deshalb neu in Affoltern statt. Angesetzt sind diese am 12. Januar, 15 Uhr, gegen Salines Futsal und am 9. Februar, 15 Uhr, gegen Union. Trotz der namhaften Zuzüge peilt das Team als Aufsteiger erst mal den Ligaerhalt an. Saisonstart ist am Sonntag, um 11 Uhr in Herrliberg gegen Salines. Forscher sind die Ziele des Frauenteams: In dieser Saison wollen die Lady Lions den Schweizer Meistertitel angreifen. Nach einer intensiven Vorbereitung, die im September startete, beginnt auch für sie am Sonntag die Meisterschaft – Gegnerinnen sind Jester 04 Baden. Der Heimevent des Frauenteams findet am 19. Januar, um 16 Uhr im Sportzentrum Schachen in

Die Damenmannschaft der «Lions» hat den Meistertitel im Visier. (Bilder zvg.) Bonstetten statt. Zu Gast ist der letztjährige Meister The Blues FC.

D-Junioren am Start Die grösste Neuigkeit hat der Verein aus dem Säuliamt aber im Juniorenbereich zu vermelden. Der Futsalclub Lion pflegt ab dieser Saison 19/20 eine Zusammenarbeit mit dem FC Birmensdorf und stellt bei der ersten Futsal Fvrz D-Junioren-Meisterschaft ein Team. «Wir sind sehr ge-

spannt auf die Junioren und freuen uns, mit dem FC Birmensdorf einen hervorragenden Verein für eine solche Zusammenarbeit gefunden zu haben», sagt Lion-Präsident Michael Woodtli. Die Meisterschaft wird an drei Turniertagen ausgetragen. Das vom Futsalclub Lion organisierte Finalturnier findet am 18. Januar im Sportzentrum Schachen statt. Der ganze Futsalclub Lion freut sich bei allen Heimevents auf gefüllte Tribünen und eine gut besuchte Festwirtschaft.


Sport

Adrian Brennwald siegt dreimal Der Aeugster Ultrasportler Adrian Brennwald kann es auch auf für seine Verhältnisse kurzen Strecken. Das beweist er in der Herbstlauf-Saison einmal mehr eindrücklich. Sowohl am Wila Herbstlauf (11,4 km, 250 Höhenmeter), als auch am Walliseller Lauf (10 km) und am Kyburglauf (10,25 km, mit 450 Treppenstufen am Schluss) konnte er seine Altersklasse M40 gewinnen. Und nicht nur das: Am Wila Lauf war er Zweitschnellster von allen, in Kyburg Drittschnellster und in Walliseller verpasste er das OverallPodest als 4. nur knapp. «Ich bin sehr zufrieden mit diesen Resultaten», so Brennwald, schliesslich habe er jeweils fast seine Bestzeiten auf diesen Strecken erreicht. (tst.)

Vorneweg in der Herbstlauf-Saison: Adrian Brennwald. (Bild zvg.)

Freitag, 15. November 2019

Die Anmeldefrist rückt näher 22. Säuliämtler Chlauslauf: OL-Läufer Raffael Huber-Svensson als Siegesanwärter Die Wetterbedingungen waren in den letzten Tagen und Wochen ideal für die Vorbereitung auf den Säuliämtler Chlauslauf. Bei optimalen Temperaturen konnten die ambitionierten Läuferinnen und Läufer und die Gesundheitssportler ihre Form aufbauen, um am 24. November ihr Können zu zeigen. ................................................... von hanspeter feller Das Anmeldefenster ist zwar noch bis zum 20. November offen, aber langsam wird es Zeit, sich mit der Anmeldung zu befassen. Die Anmeldeformalitäten sind einfach: https://raceresult.com/138762/ aufrufen und die notwendigen Angaben einfüllen, bezahlen und schon ist man dabei. Bei allen, die sich bis 18. November um 10 Uhr, anmelden, steht neben der Nummer auch der Vorname auf der Startnummer. Neben den einheimischen Laufbegeisterten standen in den vergangenen Jahren immer zahlreiche Läuferinnen und Läufer aus der Innerschweiz am Start. Vereine wie Hochwacht Zug oder die LA Nidwalden bereicherten das Laufgeschehen auf den Strassen von Affoltern und kämpften um die Spitzenplätze in allen Kategorien. Letztes Jahr stammte der Tages-

Gross und Klein laufen am 24. November wieder auf den Strassen von Affoltern. (Bild Mario Grond) sieger bei den Männern aus der Innerschweiz. Die Startliste ist noch unübersichtlich. Die meisten Anmeldungen werden erst kurz vor Anmeldeschluss eintreffen, deshalb sind klare Favoriten noch nicht auszumachen.

Titelverteidigerin Alina Sönning Und wie steht es um die einheimischen Läuferinnen und Läufer? In den

Nachwuchskategorien dürften die Athletinnen und Athleten der organisierenden LV Albis wieder um die Kategoriensiege mitrennen. Im Hauptrennen ist der OL-Läufer Raffael Huber-Svensson gemeldet. Er ist sicher ein Anwärter auf den Tagessieg. Bei den Frauen stand letztes Jahr Alina Sönning von der LV Albis zuoberst auf dem Podest. Interessant wird auch das Aufeinandertreffen der verschiedenen

Halbfinalsieg gegen oberklassiges Team Handball Regio Cup MU17 – HSV Säuliamt vs. TV Unterstrass 37:35 (17:18 / 31:31) Am Dienstagabend fand in der Sporthalle Stigeli in Affoltern am Albis das Halbfinale im Regio Cup der MU17-Junioren statt. Gegenüber standen sich der HSV Säuliamt und der TV Unterstrass. Beide Teams sind in der laufenden Saison noch ungeschlagen. Der TV Unterstrass spielt jedoch in der Stärkeklasse 1, der HSV Säuliamt in der Stärkeklasse 2 – ein kleiner Vorteil für den Gast. Den zahlreichen Zuschauern stand also ein toller Handballabend bevor. Das Spiel begann für das Heimteam nicht optimal. Man lag bald 3:0 im Rückstand. Als man dann endlich das erste Tor erzielt hatte, schien sich der Knoten etwas gelöst zu haben und das Heimteam kam etwas besser ins Spiel. Das Spiel war an Spannung kaum zu übertreffen. Die HSVler schafften es zwar nicht in der ersten Halbzeit, den Gast aus Unterstrass zu überholen, jedoch war man immer nahe dran. Hauptgrund, dass der HSV das Spiel nicht drehen konnte, war dass man viel zu viele Fehler und Fehlschüsse hatte. So ging man mit einem kleinen Rückstand in die Pause, 17:18.

Rote Karte nach Freistoss Hoch motiviert und mit dem Willen zu siegen, wurde in die zweite Spielhälfte gestartet. Der Beginn nach dem Pausentee gelang den Säuliämtlern nach Mass. Durch eine ideal stehende Verteidigung und einen effizienten Angriff gelang es, bis zur 40. Minute mit vier Toren in Führung zu gehen. War das die Vorentscheidung? Nein. Die Truppe des TV Unterstrass kämpfte tapfer und erfolgreich weiter. In der 50. Minute führten die HSVler nur noch mit 2 Toren. Die einen oder anderen Spieler des HSV zeigten erste Ermüdungserscheinungen. Und so gelang es dem TV Unterstrass, knapp vor Spielende zum 31:31 auszugleichen. Dies führte zur Verlängerung, die zwei mal je fünf Minuten

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dauerte. Nach kurzem Verschnaufen ging es wieder los, die HSVler erwischten den leicht besseren Start und legten ein Tor vor. Beim Pausensignal führte man mit einem Tor und hatte noch einen direkten Freistoss, den man ausführen konnte. Leider kam der Schuss nicht an der Verteidigungsmauer vorbei und traf einen verteidigenden Spieler direkt am Körper. Da sich der Verteidiger nicht bewegte, bedeutete dies die Rote Karte und eine Zwei-Minuten-Strafe. Die Entscheidung war korrekt, aber für den HSV Säuliamt sehr hart, weil dem Team dadurch ein wichtiger Spieler fehlte. Mit einer Zwei-Minuten-Strafe in die letzten fünf Minuten, und mit nur einem Tor Vorsprung – das war eine Situation, die für den HSV nicht leicht zu bewältigen war. Der Gegner hatte nun einen Mann mehr auf dem Platz und die Möglichkeit, das Spiel für sich zu entscheiden. Tatsächlich gelang dem TV Unterstrass der Ausgleich. Jedoch glaubten die Säuliämtler an ihre Chance und gingen noch in Unterzahl wieder in Führung. Die Zwei-MinutenStrafe war nun vorbei, und man führte immer noch mit einem Tor. Nun waren noch drei Minuten zu spielen. Die HSVler stellten das Team nochmals leicht um und konnten dem Ansturm der Spieler des TV Unterstrass gegenhalten. Man baute den Vorsprung sogar auf zwei Tore aus. Im Gegenzug konnte der TV Unterstrass kein Tor erzielen, dank einer tollen Parade des Säuliämtler Torhüters. Wieder im Ballbesitz, wusste man, wenn man nun keinen dummen Fehler machte, wäre dies die Vorentscheidung. Wieder konnte sich der HSV in der Mitte durchsetzen. Der Ball zappelte im Netz, und man führte mit drei Toren, 30 Sekunden vor Ende des Spiels. Da merkte man, wie den Jungs eine Last abfiel. Der Gegner konnte zwar noch ein Tor erzielen, dies spielte aber keine Rolle mehr. Der neuerliche Einzug ins Finale des Regio Cups ist Tatsache. (pd.)

Schulklassen aus dem Säuliamt in den Staffelrennen. Die Ausschreibung und die Streckenpläne des Säuliämtler Chlauslaufs sind auf der Webseite des Organisators zu finden. Anmeldeschluss ist der 20. November 2019. Säuliämtler Chlauslauf am 24. November in Affoltern. Weitere Infos unter www.lvalbis.ch oder bei bei hanspeter.feller@gmx.ch.

Treffen und geniessen Am 23. und 24. November sowie 30. November und 1. Dezember treffen sich in Mettmenstetten über 900 Schützinnen und Schützen aus der ganzen Schweiz zum sportlichen Wettkampf auf der 300-Meter-Distanz. Das Chlausschiessen des Schützenvereins Dachlissen-Mettmenstetten findet bereits zum 19. Mal statt. Für viele Vereine gehört der Besuch im Mettmenstetter Schützenhaus zur Tradition. Die Chlausstube ist offen für alle Gäste, auch für «Nichtschützen». Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Zu den Spezialitäten auf der Speisekarte gehören die legendären Wädli, die wärmende Chlaussuppe, Rauchwürste ...! Das Wirtschaftsteam freut sich auf viele Besucher und heisst alle herzlich willkommen! Chlausschiessen am Samstag, 23. und 30. Novem-

In der Sporthalle Stigeli herrschte Spannung bis zum Schluss. (Bild zvg.)

Hochspannung bis zum Schluss Am Handball Regio Cup MU15 spielte der HSV Säuliamt gegen GC Amicitia. Vor dem U17-Spiel fand noch das Halbfinale der U15 statt. Dort bezwang in einem ebenso spannenden Spiel der HSV den Gegner GC Amicitia. Die in der Meisterschaft noch ungeschlagene Mannschaft hatte vor dem Spiel grossen Respekt vor dem Gegner aus Zürich. Die U15 von GC Amicitia ist die zweite, junge Leistungsmannschaft der Zürcher, deren Spieler im nächsten Jahr auf der höchsten Leistungsstufe der Schweiz in der U15 spielen werden. Das Spiel fing entsprechend harzig an. Die Säuliämtler kassierten ein Tor nach dem anderen; es dauerte einige Zeit, bis die Heimmannschaft ihren ersten Treffer erzielte. Sie liess sich

nicht entmutigen und kämpfte konzentriert und geduldig weiter, bis sie gegen Ende der ersten Halbzeit erstmals in Führung ging. Nach der ersten Halbzeit lag der HSV Säuliamt mit 14:13 vorne. Nach einer kurzen Pausenansprache ging die Mannschaft voll motiviert aufs Spielfeld zurück. Die siegeswilligen Säuliämtler legten Tor um Tor vor – angefeuert vom zahlreich erschienen Publikum. Die Stimmung war grossartig. Gegen Schluss des Spiels konnte GC wieder einige Tore gutmachen und fast ausgleichen. Der HSV Säuliamt jedoch kämpfte weiter und entschied dieses emotionale, aber sehr faire Spiel mit 27:25 zu seinen Gunsten, ohne in die Verlängerung gehen zu müssen. Das Regio-Cup-Finale findet am 21. und 22. Dezember statt. (pd.)

ber: 8 bis 16 Uhr; Sonntag, 24. November, und 1. Dezember: 9 bis 13 Uhr; Schützenhaus Wissenbach, Mettmenstetten. Öffnungszeiten Chlausstube: Samstag, 23. und 30. November: 8 Uhr bis ...(open end); Sonntag, 24. November und 1. Dezember: 8 bis 18 Uhr.

Das Chlausschiessen findet bald zum 19. Mal statt. (Bild zvg.)


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Sport

Freitag, 15. November 2019

Saisonabschluss und Neubeginn Neue Teams für Jacqueline Schneebeli und Timo Müller Unterschiedlicher hätte das Programm der beiden Nachwuchsfahrer Jacqueline Schneebeli und Timo Müller übers Wochenende nicht sein können. Während Schneebeli am Saisonabschlussanlass ihres neuen Sponsors weilte, war Müller an der Radquer-EM in Italien im Einsatz.

gestand der 17-jährige Mettmenstetter. Seit seinem zweiten Platz am Radquer seines Vereins in Mettmenstetten vermochte sein Talent immer wieder aufzublitzen. Genauso regelmässig fehlte ihm jedoch das nötige Wettkampfglück.

Vom Pech verfolgt

................................................... von martin platter Fondue gehört nicht unbedingt zur bevorzugten Sporternährung. Aber es ist gut und gibt tatsächlich eine gute Laune. Das jedenfalls hat sich am Saisonabschlussabend des Elite-Mountainbike-Teams jb-Brunex-Felt herausgestellt. Die beiden Team-Eigner, Lisa und Joe Broder, luden am Samstagabend auf den Söhrenhof nach Bözen. Bevor die Broders jedoch mit der Team-Präsentation begannen, musste das Publikum gleich am Tisch sein Abendessen selber zubereiten. Käsermeister Fred Fischer von cheeseit.ch erteilte die Anweisungen und gab dazugleich auch noch wertvolle Tipps, wie selbstgemachtes Käsefondue immer gelingt. So wurde das Eis gebrochen. Man kam ins Gespräch und dazu in den Genuss von drei verschiedenen Fondue-Geschmacksrichtungen. Nach dem Fondueplausch zog Joe Broder eine weitgehend positive Bilanz zu den Leistungen seiner Bike-

Jacqueline Schneebeli flankiert von ihren neuen Teamchefs Joe und Lisa Broder. (Bild Martin Platter)

Sportler. Auf kommendes Jahr wird es dennoch einige Wechsel geben. Bei der Neukonstituierung sei es sein Ziel gewesen, dass das Team auch in der kommenden Saison wieder als familienartiger Zusammenzug funktionieren könne. Denn an den Wettkämpfen sei man oft während Tagen und unter Wettkampfstress auf engem Raum zusammen. Da müsse auch das Menschliche passen. Er habe aber auch auf den Status der Equipe achten müssen. Nur die ersten 15 Teams gelten gemäss Radweltverband UCI als Elite-Mannschaften. Die Fahrerinnen und Fahrer bestimmen mit ihren Leistungen, für die sie UCI-Punkte erhalten, den Wert des Teams. Trotz vergleichsweise ge-

Attest und Diplom im «Birkenhof»

Brevet-Ausbildung neu in drei Teilen

Sie alle erhielten ihr Diplom – das Brevet wird nochmals eine Hürde sein. (zvg.)

17 Teilnehmende hatten sich unter der Anleitung von Susanne Schelling, mit Unterstützung von weiteren Instruktoren, an diese Aufgabe gewagt und sie mit Erfolg bestanden. Das eigentliche Brevet, das vor fast 30 Jahren eingeführt wurde, ist Geschichte. In dieser Zeit wurden im Reitstall und Reitverein Birkenhof 24 BrevetPrüfungen mit 370 Kandidaten organisiert. Der Schweizerische Verband für Pferdesport (Svps) hat ein neues Konzept entwickelt, wobei die Ausbildung dreigeteilt wurde. Den Anfang bilden eine erweiterte Bodenarbeit, das Führen an der Hand und viel Theorie. Gefolgt vom Reiten. Bekanntlich sind Pferde sehr sensible Fluchttiere, die mit viel Sorgfalt und Kenntnis betreut werden müssen. Mit viel Einsatz wurden während mehr als zwei Monaten Theorie, Umgang und Führen geübt. Sitz, Führung und exaktes Reiten repetiert, wobei es manchmal etwas lauter tönte. Pferde gewechselt, wer passt auf wen? Am Sonntag, am Tag der Wahrheit: Brigitte Metzger und Christophe Borioli, die Experten, trafen gespannt und voller Erwartung ein. 16 Reiterin-

nen bestritten beide Prüfungen, ein Teilnehmer absolvierte den Attest. In drei Gruppen zeigten die Kandidaten ihr Erlerntes, trotz grosser Nervosität gelangen exakte Hufschlagfiguren und es wurde auf den Punkt geritten. Die Hindernisse um den Stall waren kein Problem, ob geritten oder geführt, an den Abständen kann noch gefeilt werden. Nach einer Stärkung am Mittag, dank der Küchencrew, fand die Arbeit an der Hand statt, sowie das Abfragen der Theorie. Gut vorbereitet zeigten alle ihr Wissen. Alle erhielten ihre Diplome, wurden aber von den Experten darauf hingewiesen, dass die Ausbildung nicht abgeschlossen sei, denn die dritte Stufe, das Brevet, wurde stark erschwert. Ohne das Brevet darf nicht an offiziellen Turnieren gestartet werden. Mit einem Applaus für die tollen Pferde, für die Experten und für die Instruktoren endete der lange, aufregende Tag. (pd.) Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Anne-Marie Anneix, Joy Häusler, Rea Rhey, Matthias Steiner, Julia Wagner, Julia Zumstein, Chiara Fontana, Stella Lorenzon, Tina Meister, Aurora Ricci, Hans Schiess, Laura Scholer, Kiana Abderhalden, Reja Meerstetter, Kaytlin Ruh, Iria Sennhauser, Jana Ruckstuhl.

ringem Budget habe sich jb-BrunexFelt in der ablaufenden Saison bis auf den neunten Rang im internationalen Team-Ranking vorgearbeitet und sei in der nationalen Cross-Country-Rennserie Proffix Swiss Bike Cup sogar als Sieger gekürt worden.

Einzigartige Leistung Zum neuen Zweijahresvertrag mit der Hauptikerin Jacqueline Schneebeli sagte Broder, dass er nicht lange habe überlegen müssen als diese Option auf dem Tisch lag. «Mit dem Gewinn des Schweizer, Europa- und Weltmeistertitels im gleichen Jahr hat Jacqueline in diesem Sommer etwas Einzigartiges

Timo Müller im Trikot seines neuen Teams. (Bild zvg.) geschafft. Nicht mal Spitzenfahrer wie Nino Schurter und Jolanda Neff ist das im Juniorenalter gelungen.» Jacqueline habe perfekte Anlagen, um noch erfolgreicher wie die Genannten zu werden. Doch nun gelte es erst mal, den Kategorienaufstieg zu den U23-Fahrerinnen und den Lehrabschluss zu bewerkstelligen, so Broder. Bereits vor zwei Wochen hatte Timo Müller seinen ersten Auftritt im Leibchen seines neuen Sponsors Thömus RN Young Stars. Er stand während des Thömus-Rampenverkaufs in Oberried (Gemeinde Köniz) abends auf der grossen Bühne und musste sich rund 500 Personen vorstellen. «Ich war nervös wie vor einem Rennen»,

Am Radquer-Weltcup auf dem Gelände des Berner Freibads Weyermannshaus schaffte Müller vor zwei Wochen beinahe die Sensation. Im Juniorenrennen fuhr er mitten unter den Weltbesten aus Belgien und Holland auf dem achten Platz. In der vorletzten Runde verfing sich jedoch ein Plastikabsperrband im hinteren Ritzelpaket. Müller versuchte erfolglos, es zu entfernen und fiel dabei weit zurück. Auch an der Europameisterschaft vorgestern Sonntag im italienischen Silvelle war das Glück nicht auf seiner Seite. «Ich bin sehr schlecht aus der fünften Reihe ins Rennen gestartet und mehrmals im Pulk steckengeblieben. Angetreten war ich mit dem Ziel, einen Platz unter den besten zehn einzufahren. Aber wenn du dich nach der ersten Kurve auf Rang 60 wiederfindest, ist es mental fast eine Überforderung, weiterzukämpfen. Ich tat es dennoch. Doch mit Rang 36 habe ich mein Ziel deutlich verpasst», kommentierte Müller. Mit hoffentlich mehr Glück, guten Beinen und neuer Hoffnung wird er am kommenden Sonntag am Weltcup in Tabor wieder sein Bestes geben.

Knonauer holt sich EM-Bronze

Pius Stucki an der Europameisterschaft in Norditalien Silvelle in Norditalien, 30 km nördlich von Venedig gelegen, war am Wochenende Schauplatz der Europameisterschaft der Radquer-Fahrer. Pius Stucki von der IG Radquer Mettmenstetten kam in der Senioren-Kategorie der 40- bis 44-Jährigen auf den dritten Platz. Auf die beiden Erstplatzierten aus Spanien verlor der in Knonau wohnhaft Stucki zwar mehr als eine Minute. Aber die übrigen 40 Teilnehmer aus elf Nationen hielt Stucki in Schach und holte sich damit die BronzeMedaille. Michael Schafroth war der zweite Master – wie die Senioren im Radsport heissen –, der «IG Radquer Mettmenstetten», der an der Europameisterschaft im Einsatz stand. Er wurde 14. in der Kategorie der 45- bis 49-Jährigen. Nach tagelangen Regenfällen schien am Samstag bei den Rennen der Senioren wie auch am Sonntag an den Meisterschaften der Lizenzfahrer die Sonne. Aber die auf weiten Teilen über Wiesenpartien führende 2,9 km lange Strecke war aufgeweicht und führte in allen Kategorien zu kräftezehrenden Rennen. Umso höher ist die Bronze-Medaille von Pius Stucki einzuschätzen. Er war der einzige Senior der Schweizer Delegation, dem ein Medaillengewinn gelang. In den Rennen der Lizenzfahrer gelang dies von den Schweizern auch dem Junior Dario Lillo (Eschenbach). Er wurde bei den Junioren/U-19 ebenfalls Dritter.

Die Schweiz unter den Top-6-Nationen Dank dieser Medaille gehörte die Schweiz zu jenen sechs Nationen, die an der diesjährigen Europameisterschaft bei den Lizenzfahrern zu mindestens einem Medaillen-Rang kamen.

Bronze-Gewinner Pius Stucki aus Knonau (rechts) mit Europameister Agustin Navarro Vidal (Mitte) und dem Zweitplatzierten Raul Ballester Sanz. (Bild zvg.) Überflieger waren ganz klar die Querfahrer aus Holland. Sie brachten es auf insgesamt sechs Medaillen, davon vier goldene. Die Crossler aus Belgien holten sich fünf Medaillen, darunter eine goldene. Die «IG Radquer Mettmenstetten» war nicht nur bei den Senioren, sondern auch in den Rennen der Lizenzfahrer vertreten. Im Rennen der Kategorie U23 kam Felix Stehli auf

den 32. Rang. Bei den Junioren/U19 fuhr Timo Müller, der nicht nur für die «IG Radquer Mettmenstetten» fährt, sondern auch in Mettmenstetten wohnt, auf den 36. Rang. Die Fahrer der «IG Radquer Mettmenstetten» können also von einer erfolgreichen Teilnahme an den diesjährigen Europameisterschaften der Querfeldeinfahrer sprechen. (pd.)


Extra

Freitag, 15. November 2019

Unterstützung für Honduras In Hausen schenkt man den Anliegen der Kleinbauern in Zentralamerika Beachtung Honduras wird wiederum Spendengelder vom Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz (Heks), und von einigen Interessensgemeinschaften und Arbeitsgruppen in Hausen erhalten. «Warum Honduras?», darf man sich fragen.

schen Verhältnisse am besten eignen. Ein neues, erfolgreiches Projekt ist auch die Herstellung von Fruchtmarkt. Das Fruchtmark wird tiefgefroren und haltbar gemacht. Damit ist es das ganze Jahr erhältlich, auch auf lokalen Märkten.

................................................... von peter r. schneider

Den Schwerpunkt setzt das Heks aber beim Schutz und bei der Verteidigung der Menschenrechte. Bedrohte und gefährdete Personen und Gruppen, die sich gegen Ungerechtigkeit, Vertreibung oder Umweltzerstörung wehren, sollen vor Repressionen geschützt werden. Es gelingt nicht immer. Viele Menschen verlieren den Kampf gegen die Ungerechtigkeit und die Täterschaft wird nicht einmal bestraft. Aber die wenigen Menschen, denen geholfen werden kann, schöpfen Hoffnung für die Zukunft des Landes. Leo Meyer wies darauf hin, dass die Hondurianer ein kämpferisches Volk seien: Sie gehen auf die Strasse und wehren sich! Die Gruppe Welt Oberamt (GWO) ist überzeugt, dass die Unterstützung der Kleinbauernfamilien in diesem Land eine Chance bietet, Menschen wirtschaftlich zu unterstützen oder ihnen zu ihrem Recht zu verhelfen. Die GWO hat einen eigenen Stand mit Fair-Trade-Produkten am Weihnachtsmarkt in Hausen und organisiert während des Jahres verschiedene Veranstaltungen mit Kollekte für Honduras. Die Kirchengemeinden unterstützen das Projekt mit Kollekte im Gottesdienst.

Das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz (Heks) unterstützt im Süden des zentralamerikanischen Staates (Fläche 112 000 km² und 9,2 Mio Einwohner, Hauptstadt Tegucigalpa) Projekte zur Entwicklung ländlicher Gemeinschaften, zum Schutz und Verteidigung der Menschenrechte sowie der Katastrophenvorsorge. Das Hilfswerk stärkt die Selbstversorgung. Heks arbeitet dort mit lokalen Partnerorganisationen zusammen. Die Gruppe Welt Oberamt unterstützt dieses Projekt seit gut vier Jahren. Der Reinerlös des nächsten Weihnachtsmarktes wird wiederum diesem Projekt gespendet. An jedem Weihnachtsmarkt kommt ein beachtlicher Betrag zusammen, da auch der Frauenverein mit seinem beliebten Spaghetti-Essen und die Gruppe Kerzenziehen den Reinerlös dem Projekt spenden. Auch der Verschönerungsverein unterstützt das Heks-Projekt.

«Bananenrepublik» Warum ein Land unterstützen, das in der Skala der korruptesten Länder ganz weit oben steht und als einer der gefährlichsten Staaten überhaupt gilt? Nur 12 % der Landesfläche werden landwirtschaftlich genutzt. Viele Grossgrundbesitzer lassen riesige Flächen brachliegen. Die Arbeitslosigkeit liegt bei 40 %. Auf den Grossplantagen, die hauptsächlich in US-amerikanischem Besitz sind, werden Bananen und Kaffee angebaut. Von hier stammt auch die amerikanische Bezeichnung «Bananenrepublik», eine abwertende Bezeichnung für Staaten, in denen Korruption und Bestechlichkeit vorherrschen und deren Rechtssystem nicht funktioniert. Leo Meyer, der Projektverantwortliche für Heks Honduras hat diese Frage anlässlich seines Vortrags am 20. September in der katholischen Kirche Hausen klar beantwortet: Das Heks unterstützt die Bauern in der nachhal-

wetter

Menschenrechte verteidigen

Nur 12 % der Landesfläche Honduras werden landwirtschaftlich genutzt.

Auf den Grossplantagen werden Bananen und Kaffee angebaut.

Kerzenziehen und Weihnachtsmarkt

Das Heks unterstützt Bauern in der nachhaltigen Landwirtschaft. (Bilder zvg.) tigen Nutzung von Land und Agrarökologie. Es versucht, Arbeitsplätze und Einkommensmöglichkeiten zu schaffen. Heks bietet Zugang zu Klein-

krediten. Die Bauern arbeiten mit ausgewähltem Saatgut. Sie führen Buch darüber und finden heraus, welche Sorten sich für die heutigen klimati-

Mit dem Weihnachtsmarkt am 1. Dezember, mit wiederum zahlreichen Verkaufsständen, dem über die Kantonsgrenzen hinaus bekannten Spaghetti-Essen, einem Crèpes-Angebot, einem Marronistand, einem Glühweinstand und dem Kerzenziehen, das ab Freitag, 29. November, für die Öffentlichkeit beginnt, sollte wieder ein beachtlicher Spendenbeitrag für die Hondurasprojekte zusammenkommen. Die Gruppe Welt, der Frauenund der Verschönerungsverein stellen die Erlöse des Weihnachtsmarktes und des Kerzenziehens dem Projekt gezielt zur Verfügung. Mit einer Teilnahme am Kerzenziehen und Weihnachtsmarkt kann man diese Anliegen nachhaltig unterstützen.

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Fahrausbildung muss sich ändern Selbstfahrende Autos ohne Lenkrad, Gas- und Bremspedal sind eine realistische Vision. Somit stellt sich die Frage, was künftige Fahrschüler überhaupt noch können müssen. Bis alle Autos auf Schweizer Strassen ganz alleine fahren, während man auf dem Fahrersitz lesen, arbeiten oder schlafen darf, wird es noch einige Jahrzehnte dauern. Doch die Automatisierung ist schon jetzt sichtbar: Immer mehr Autos sind mit technischen Fahrerassistenzsystemen ausgestattet, die beim Lenken, beim Abstandhalten oder beim Bremsen helfen. Die Verkehrsexperten der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) rechnen mit deutlich tieferen Unfallzahlen, wenn dereinst alle Fahrzeuge vollautomatisiert fahren. Heikel ist allerdings die jahrzehntelange Übergangsphase. Wenn Automobilisten die Wirksamkeit technischer Assistenzsysteme überschätzen oder ihre Funktionsweise missverstehen. Entscheidend ist deshalb, dass die Fahrausbildung mit der Technologie schritthält. In diesem Zusammenhang stellen sich viele Fragen, welche die BFU intensiv erforscht. Beispielsweise: Wie gelangen künftige Generationen zu einem routinierten Fahrstil, wenn sie ohnehin nur in Ausnahmesituationen selber eingreifen müssen? Wie sieht dereinst die Theorieprüfung aus, wenn Autos alle Verkehrsschilder per Sensor selber lesen? Müssen Fahrschülerinnen und Fahrschüler die Bedeutung der Schilder dann überhaupt noch lernen?

Eingreifen nur bei Bedarf – auch an der Autoprüfung? Denkbar ist, dass im Theorieteil der Fahrausbildung künftig das Verständnis für die Fahrzeugtechnik eine grössere Bedeutung erhält. Zu klären ist auch, ob an der praktischen Prüfung weiterhin konsequent selber gefahren wird. Oder ob es auch an der Prüfung irgendwann heisst: Eingreifen nur bei Bedarf. Die Fahrausbildung muss jedenfalls massgeblich angepasst werden, damit unter dem technologischen Fortschritt nicht die Sicherheit im Strassenverkehr leidet. (pd.)

Im Spital Affoltern geboren

digitalisierung in worten

Content Management System Content Management System (CMS) heisst übersetzt System zur Verwaltung von Inhalten. Diese CMS sind kostenlos oder gegen Entgelt zur Verfügung gestellte Software zur Erstellung, Bearbeitung und Organisation von digitalen Inhalten. CMS bilden ein anpassbares Grundgerüst, auf dem Internetseiten und Online-Datenbanken aufgebaut werden können. Wer auf dem Gerüst eines CMS eine Internetseite aufbaut, erhält Leitlinien, in deren Rahmen der Aufbau frei gewählt werden kann. Es können beispielsweise Felder für Texte, Bilder und Videos nach Wunsch platziert und ausgetauscht werden.

Inhalte passen sich dem Nutzergerät an

lebensweisheit «Je länger die Nacht, desto zahlreicher die Träume.»

CMS sind zudem meistens so programmiert, dass sich die Inhalte automatisch den Nutzergeräten anpassen. Wer mit einem Computer mit grossem Bildschirm arbeitet, erhält so auf der gesamten Bildschirmbreite Inhalte

angezeigt, wer mit einem Mobiltelefon im Internet surft, erhält die Inhalte untereinander angezeigt. So sind die aufgerufenen Inhalte auf jedem Gerät sofort lesbar. Während zu Beginn des Internetzeitalters – von 1994 (Einführung des ersten Internetbrowsers) bis 2007 (durch das iPhone wurde Internet plötzlich massenhaft auf dem Telefon genutzt) – Internetprogrammierende grösstenteils die Webseiten von Grund auf aufbauten, haben sich mit der mobilen Datennutzung endgültig die Content Management Systeme durchgesetzt. Die Internetseite affolteranzeiger.ch verwendet beispielsweise das frei verfügbare CMS Typo3. Sie ist jedoch für die Nutzung am Computerbildschirm optimiert und nicht für Mobiltelefone. (sals)

Florian Simon, 8. November.

Fiona, 10. November.

In der Serie «Digitalisierung in Worten», erläutert der «Anzeiger» primär aus dem Englischen stammende Begriffe, die sich im 21. Jahrhundert auch im deutschen Sprachgebrauch durchgesetzt haben.

Lavin, 11. November. (Bilder Irene Magnin)


Veranstaltungen

Carfahrten, Umzüge & Spezialtransporte

Reisen mit Freunden Freddy Kunz Weidliweg 8 8909 Zwillikon

Telefon 044 761 01 55

Tagesfahrten 2019 / 2020 Zibelemärit Fr. 40.– Montag, 25. November 2019 Kaffee und Weggli Weihnachtsmarkt Ulm Freitag, 29. November 2019 Kaffee und Weggli

Fr. 52.–

Weihnachtsmarkt und Fr. 42.– Shopping in Konstanz Dienstag, 3. Dezember 2019 Chlausfahrt Freitag, 6. Dezember 2019 Fahrt mit Mittagessen und Chlaussäckli

Fr. 88.–

Theater Arth – Eine Nacht in Venedig Fr. 105.– Sonntag, 19. Januar 2020 inkl. Fahrt und Eintritt anschliessend Abendessen Winterlicher Schwarzwald Fr. 42.– Donnerstag, 6. Februar 2020

www.aemtler-car.ch

Sankt Nikolaus und Schmutzli kommen wieder

St. Nikolaus Gesellschaft Affoltern am Albis seit 1949 www.SamichlausAaA.ch Wir besuchen vom 4. bis 8. Dezember 2019 alle Gemeinden im Bezirk Affoltern inkl. der Gemeinden Bonstetten, Wettswil, Stallikon. Für den Besuch von Sankt Nikolaus können Sie sich anmelden bei: Familie Stöckli oder Familie Koller

Telefon 044 761 59 56 Telefon 044 768 23 49

oder per E-Mail unter: mail@SamichlausAaA.ch Anmeldeschluss: 23. November 2019

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