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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 89 I 169. Jahrgang I Dienstag, 10. November 2015

Fumoir möglich

Alibi-Geschichte

Schluck-Bar in Bonstetten gewinnt Rechtsstreit gegen die Gemeinde. > Seite

Geldstrafe und Busse für überführten Autolenker aus Stallikon. > Seite 3

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Rückkehr Post Stallikon zurück am einstigen Standort – neues Ladenlokal für Bäckerei Bode. > Seite 7

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Neue Pfarrerin Am Sonntag wurde Claudia Mehl in Maschwanden feierlich eingesetzt. > Seite 7

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Alder oder Ruh? Zuschriften zur Ersatzwahl in den Gemeinderat Ottenbach. > Seite 9

Ein Stück mit Tiefgang «Hotel zu den zwei Welten»: Aemtler Bühne hat Premieren-Publikum begeistert

Gefeierte Darsteller. Von links: Marcel Trümpy, Valeria Gianinazzi, Irmgard Schmid, Heini Grundmann, Ingo Mroczek, Stefanie Saxer und Kathia Rota. (Bild Thomas Stöckli)

Gleissendes Licht, Musik, Schattengestalten. «Sind wir tot?», fragt der Neuankömmling, der nicht glauben will, dass er seinen Mercedes A 250 Sport im Suff gegen einen Baum gefahren hat. Nein, sind sie nicht – aber einige schon bald. Das «Hotel zwischen den zwei Welten» ist eine Vorstufe. Der Ort, wo die landen, die zwischen Leben und Tod schweben. Was ist nach dem Tod? Gibt es Menschen, die für einander bestimmt sind? Ist das Leben fair? Es ist ein berührendes Stück, ein Stück mit Tiefgang, das die Aemtler Bühne ihrem Publikum dieses Jahr darbietet. Mit gerade mal acht Darstellern ist das Ensemble auf der Bühne kleiner als auch schon, das Bühnenbild präsentiert sich fast ausschliesslich in weiss gehalten geradezu schlicht – umso freier scheinen sich die Darsteller entfalten zu können. Beim Publikum kam die Premieren-Vorstellung vom vergangenen Samstagabend im «Rössli»-Saal in Mettmenstetten jedenfalls sehr gut an. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 5

So kennen ihn alle: Leo Kälin mit Klarinette. (Bild -ter.)

70-Jahre-Jubiläum Weil er beim Spielen nie sitzt, nennen ihn alle den «stehenden Klarinettisten»: Leo Kälin, Obfelder «Ländlerkönig», feierte am Freitag im «Pöschtli» in Rifferswil sein 70-Jahre-Bühnenjubiläum – genau dort, wo seine Karriere im Alter von 13 Jahren begonnen hatte. Sieben Formationen erwiesen dem Jubilaren die Reverenz – und dazu ein prominenter Gast: Nicolas Senn, SRFModerator von «Potzmusig», lud Leo Kälin für die Sendung «Viva Volksmusik» am 30. Januar 2016 in die Bodensee-Arena nach Kreuzlingen ein. (-ter.) ................................................... > Bericht auf Seite 6 anzeigen

Ritterschlag für den «Holzschnitzelkönig» Der Hausemer Kari Burkard gewinnt mit seinem 1000-PSHolzhacker Innovationspreis. Im Beisein von Bundesrat Johann Schneider Ammann sind am Donnerstagnachmittag im Berner Kursaal die Agropreise für besonders innovative Produkte und Projekte in der Schweizer Land- und Forstwirtschaft verliehen worden. Den Spezialpreis des Schweizerischen Landmaschinenverbandes gewinnt der Hausemer Karl Burkard mit seinem Holzschnitzelhacker. Sechs Jahre dauerte es, bis Burkards Idee verwirklicht war: Ein drehbarer Holzschnitzelhäcksler, der sich aus einer einzigen flexiblen Führerkabine heraus sowohl fahren als

auch bedienen lässt. Firmen aus der EU, den USA und der Schweiz steuerten die eigens für den Häcksler modifizierte Kabine, Baugruppen, Motoren, Kran und Hydraulikkomponenten bei, die bei Wüst Fahrzeug- und Maschinenbau in Eggiwil schliesslich mit dem Schweizer Hacker «verheiratet» und mit der aufwendigen elektronischen Steuerung endmontiert wurden. «Ganz bewusst habe ich mich gegen die günstigeren, aber weit weniger durchdachten Alternativen aus dem EU-Raum entschieden. Ich wollte damit ein Zeichen für den Werkplatz Schweiz setzen», erklärte Burkard. (map.) ................................................... > Bericht auf Seite 8

Kari Burkard (l.), Bundesrat Johann Schneider-Ammann, Hacker-Hersteller Karl Wüst und Jury-Mitglied Bendicht Hauswirth anlässlich der Innovationspreisverleihung am Donnerstag im Berner Kursaal. (Bild Martin Platter)

Weiterhin tiefe Sozialhilfequote im Bezirk Affoltern Unter dem Durchschnitt im Kanton Zürich Das Bundesamt für Statistik BFS erhebt jährlich in der ganzen Schweiz Angaben für die nationale Sozialhilfestatistik. In der aktuell erschienenen zahlenmässigen Erfassung für 2014 bleibt die Sozialhilfequote im Bezirk Affoltern mit 1,34 % weiterhin auf tiefem Niveau. Im Kanton Zürich beträgt diese 3,2 %. Das Bundesamt für Statistik BFS erhebt jährlich in der ganzen Schweiz Angaben für die nationale Sozialhilfestatistik. In der aktuell erschienenen zahlenmässigen Erfassung für 2014 bleibt die Sozialhilfequote im Bezirk Affoltern mit 1,34 % weiterhin auf tiefem Niveau. Im Kanton Zürich beträgt diese 3,2 %. Die aktuellen Zahlen der nationalen Sozialhilfestatistik für 2014 zeigen erneut eine tiefe Sozialhilfequote im Bezirk Affoltern. Die Sozialhilfequote zeigt, wie gross der Anteil der Personen an der ständigen Wohnbevölkerung ist, welche Leistungen der Sozialhilfe beziehen. Anlaufstelle für alle Personen, welche wirtschaftliche Sozialhilfe benötigen, ist der Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern. Die Sozialhilfequote im Bezirk blieb mit 1,34 % auf tiefem Niveau stabil (2013:

1,32 %). Im Kanton Zürich liegt diese bei 3,2 %. Aufteilen lassen sich die Gewährung der Sozialhilfe im Bezirk Affoltern wie folgt: 28,8 % der Sozialhilfebezüger sind Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre (Kanton 31,4 %), 69,6 % sind Personen zwischen 18 und 64 Jahren (Kanton 67,4 %). Davon sind 20,5 % Alleinerziehende und 10,1 % Paare mit Kindern. 1,5 % der Sozialhilfebezüger sind Personen über 65 Jahre (Kanton 1,3 %) und 57,4 % (Kanton 52,4 %) sind Schweizer. – Die Hälfte der Sozialhilfebezüger sind weniger als ein Jahr auf Sozialhilfe angewiesen. 12,9 % (2013: 15,4 %, Kanton 2014: 14,2 %) sind Personen, welche vier Jahre und länger auf den Bezug von Sozialhilfe angewiesen sind. Dazu gehören oft auch Personen, welche in stationären Einrichtungen leben. Vollständig auf Sozialhilfe angewiesen im Bezirk sind 51,6 % der Sozialhilfebezüger (Kanton 57,1 %), während 26,6 % (Kanton 25,5 %) einer Erwerbstätigkeit nachgehen, wobei Lernende ebenfalls den Erwerbstätigen zugerechnet werden. Als Nichterwerbspersonen gelten beispielsweise Personen in Ausbildung, Rentner (AHV/IV) und vorübergehend Arbeitsunfähige. Mit 673 Personen betreute der Sozialdienst Bezirk Affoltern im Jahr 2014 18 Personen mehr als im Vorjahr. (kb.)

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Evang.-ref. Kirchgemeinde Obfelden

Einbürgerungen Mit Beschluss vom 3. November 2015 hat der Gemeinderat Affoltern am Albis, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen: – FETAI Fljuturim, 1993, mazedonischer Staatsangehöriger – FETAI Mevlan, 1994, mazedonischer Staatsangehöriger – KLAIQI Besart, 1984, kosovarischer Staatsangehöriger Affoltern a. A., 10. November 2015 Gemeinderat Affoltern am Albis

Einladung an die Stimmberechtigten der Gemeinde Hedingen zur

Gemeindeversammlung vom Donnerstag, 10. Dezember, 19.45 Uhr, im Schachensaal Geschäfte A. Reformierte Kirchgemeinde (Beginn 19.45 Uhr) 1) Voranschlag und 2016. Festsetzung

Steuerfuss

B. Politische Gemeinde (Beginn 20.15 Uhr) 1) Sanierung Hintere Bahnhofstrasse. Bauabrechnung 2) Ersatz Tanklöschfahrzeug. Kreditbewilligung 3) Verkauf Grundstück Alte Zwillikerstrasse. Zustimmung 4) Erhöhung Stellenplan der Gemeindeverwaltung. Zustimmung 5) Voranschlag und Steuerfuss 2016. Festsetzung

1. Publikation des Wahlvorschlags Ersatzwahl eines Mitglieds der Kirchenpflege Obfelden für den Rest der Amtsdauer 2014/2018 Gestützt auf die Wahlanordnung vom 25. September 2015 ist für die Ersatzwahl eines Mitglieds der Kirchenpflege Obfelden für den Rest der Amtsdauer 2014/2018 innert der festgesetzten Frist folgender Wahlvorschlag eingereicht worden: Alfred Bodmer, 1950, Lehrer, wohnhaft Muristrasse 33 8912 Obfelden In Anwendung der Vorschriften des kantonalen Gesetzes über die politischen Rechte und der Kirchgemeindeordnung wird dieser Wahlvorschlag amtlich bekanntgegeben. Gleichzeitig wird hiermit eine neue Frist von sieben Tagen, das heisst bis 17. November, angesetzt. Während dieser Frist können beim Präsidenten der reformierten Kirchenpflege, Werner Schneiter, Fleugstrasse 7, 8912 Obfelden, der Wahlvorschlag zurückgezogen oder es können neue Vorschläge eingereicht werden. Ein solcher Vorschlag (mit Angabe von Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort) muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde Obfelden (mit Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse) unterzeichnet werden. Werden während dieser Frist der vorstehende Wahlvorschlag nicht zurückgezogen und kein neuer eingereicht, erklärt die Kirchenpflege den Vorgeschlagenen in stiller Wahl als gewählt (§ 54 GPR). Sind diese Voraussetzungen nicht erfüllt, wird eine ordentliche Urnenwahl durchgeführt. 10. November 2015 Kirchenpflege Obfelden

C. Mitteilungen D. Fragen und Anliegen E. Apéro Hinweise Die Akten und das Stimmregister können ab dem 27. November 2015 im Gemeindehaus Hedingen, Zürcherstrasse 27, während den üblichen Öffnungszeiten eingesehen werden. Die Broschüren mit den beleuchtenden Berichten werden den Stimmberechtigten wie üblich etwa 10 Tage vor den Versammlungen zugestellt oder sind im Internet unter www.hedingen.ch/ Gemeindeversammlung abrufbar. Bezüglich Stimmberechtigung wird auf die Bestimmungen des Gesetzes über die politischen Rechte vom 1. September 2003 verwiesen. Anfragen gemäss § 51 Gemeindegesetz sind schriftlich und spätestens zehn Arbeitstage vor den Gemeindeversammlungen der jeweiligen Gemeindevorsteherschaft einzureichen. Hedingen, 10. November 2015 Reformierte Kirchenpflege Hedingen Gemeinderat Hedingen

Bestattungen Mettmenstetten Am Freitag, 13. November 2015, findet in der reformierten Kirche die Abdankung für

Klara Grimmer-Wettstein statt (Beisetzung im engsten Familienkreis). Der Friedhofvorsteher

Einladung zu den am 9. Dezember 2015 in der Turnhalle (MZG Primarschulhaus) stattfindenden Gemeindeversammlungen 20.00 Uhr Evang.-ref. Kirchgemeinde Geschäft Genehmigung des Voranschlags 2016 (Festsetzung Steuerfuss: 14 %) 20.15 Uhr

Politische Gemeinde

Geschäfte 1. Bewilligung eines Kredits von Fr. 160 000 für die Umgestaltung des Dorfplatzes Rifferswil 2. Genehmigung des Voranschlags 2016 (Festsetzung Steuerfuss: 112 %) 3. Teilrevision der BZO der Gemeinde Rifferswil, Behandlung der Einzelinitiative W. Klauser und J. Geissbühler sowie des gemeinderätlichen Gegenvorschlags Hinweise Die Anträge und Unterlagen zu den vorstehenden Traktanden sowie das Stimmregister können ab Mitte Woche 48 in der Gemeindeverwaltung Rifferswil eingesehen werden.

Einladung zur ordentlichen Kirchgemeindeversammlung am Sonntag, 13. Dezember 2015, 10.30 Uhr,

Die Blume verblüht, aber der Same bleibt zurück und liegt vor uns, geheimnisvoll, wie das Leben. (Khalil Gibran)

nach dem Gottesdienst im Zwinglisaal.

TO D E S A N Z E I G E

Traktanden

Unendlich traurig, aber dankbar, dass wir sie bis zum Schluss begleiten durften, nehmen wir Abschied von unserer Mueti, Schwiegermutter, Grosi, Schwester und Schwägerin

1. Voranschlag 2016 und Festlegung des Steuerfusses 2. Wahl eines Ersatzdelegierten in den Verein Kloster Kappel: Michael Hauser 3. Informationen Die Akten liegen 2 Wochen vor der Versammlung während der Schalteröffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Kappel am Albis, 6. November 2015 Kirchenpflege Kappel am Albis

Einladung zur Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Gemeinde Ottenbach (und Obfelden zu Geschäft A) werden auf Donnerstag, 10. Dezember 2015, 19.30 Uhr, in den Gemeindesaal Ottenbach zur Gemeindeversammlung eingeladen. Traktanden: A. Sekundarschulgemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages inkl. Steuerfuss 2016 von 26 % (Vorjahr 26 %) des Sekundarschulgutes. B. Politische Gemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages inkl. Steuerfuss 2016 von 41 % (Vorjahr 38 %) des politischen Gemeindegutes. 2. Genehmigung der Bauabrechnung Sanierung Salzrain/Hobacher (Wasser-Kanalisation-Gewässer). 3. Genehmigung eines Planungskredites von Fr. 200 000.– für die Zentrums-Überbauung Ottenbach. C. Primarschulgemeinde 1. Genehmigung des Voranschlags inkl. Steuerfuss 2016 von 48 % (Vorjahr: 48 %) des Primarschulgutes. 2. Bewilligung eines Kredites von Fr. 221 835.– für die Sanierung des Turnhallendaches. D. Reformierte Kirchgemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages inkl. Steuerfuss 2016 von 14 % (Vorjahr 14 %) des reformierten Kirchengutes 2. Bildung einer Pfarrwahlkommission Die Anträge und Akten liegen ab Mittwoch, 26. November 2015, in der Gemeindekanzlei zur Einsicht auf. Die Weisung ist ab diesem Zeitpunkt auf der Website der Gemeinde Ottenbach (www.ottenbach.ch) aufgeschaltet oder kann bei der Gemeindeverwaltung (am Schalter, per Telefon: 044 763 40 50 oder per E-Mail: info@ottenbach.ch) bezogen werden.

Anfragen im Sinne von § 51 Abs. 2 des Gemeindegesetzes sind bis spätestens Ende Woche 48 an den Gemeinderat oder an die evang.-ref. Kirchenpflege schriftlich einzureichen.

Anfragen nach § 51 des Gemeindegesetzes sind der betreffenden Vorsteherschaft mindestens 10 Arbeitstage vor der Gemeindeversammlung schriftlich einzureichen. Bezüglich des Stimmrechts wird auf die Bestimmungen des Gesetzes über die politischen Rechte GPR vom 1. September 2003 verwiesen.

Im Auftrag der Behörden

Ottenbach, 10. November 2015

Gemeindeverwaltung Rifferswil

Die Gemeindevorsteherschaften

Rifferswil, 10. November 2015

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Käthi Maurer-Meier 30. Mai 1935 – 7. November 2015

Nach längerer, tapfer ertragener Krankheit und kurzem Spitalaufenthalt, ist sie am Samstagnachmittag im Kreise ihrer Familie friedlich eingeschlafen. Sie war immer für uns da mit ihrer Liebe, Herzlichkeit und Grosszügigkeit. Für alles, was ihr wichtig war, hat sie sich mit viel Energie und Kreativität engagiert. Wir sind dankbar für alles, was sie uns gegeben hat. Susanne und Urs Müller-Maurer mit Madeleine, Sarina und Remo Lotti Maurer und Walter Sturzenegger mit Leo und Sabine Werner und Marlies Maurer-Kohler mit Tim und Yves Fritz und Brigitte Maurer-Guthauser mit Pascal, Nico und Jannik Erika Maurer Verwandte und Freunde Die Beisetzung findet am Dienstag, 24. November 2015, 14.00 Uhr, auf dem Friedhof Knonau statt. Anschliessend Trauerfeier in der Kirche. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Spitex Knonaueramt, Postkonto 87-267156-1. Traueradresse: Brigitte und Fritz Maurer-Guthauser, Vorderuttenberg 2, 8934 Knonau


Bezirk Affoltern

Dienstag, 10. November 2015

Schluck-Bar kann Fumoir bauen

Ein inspirierender FreiwilligenAnlass 2015

Die Schluck-Bar beim Bahnhof Bonstetten-Wettswil kann nach überstandenem Rechtsstreit ein Fumoir bauen. Nachdem ein Besitzer von Nachbarliegenschaften der Schluck-Bar Rekurs gegen Renovierung und Umbau des Trendlokals engereicht hat, hat die Gemeinde Bonstetten die sofortige Schliessung des Lokals angeordnet. Diese Schliessung wurde nun vom Baurekursgericht als nicht rechtmässig erachtet. Bonstetten muss sowohl die Verfahrenskosten übernehmen als auch dem Besitzer der Schluck-Bar eine Entschädigung zahlen. Nachdem sowohl das Baurekursgericht als auch das Verwaltungsgericht alle Rekurse gegen die Schluck-Bar abgelehnt haben, kann der Besitzer Peter Stüssi nun ein Fumoir mit Trennwand einbauen. «Wir sind unglaublich froh, endlich wieder normal arbeiten zur dürfen. Wir hoffen nun, dass wir uns in den kommenden Jahren wieder auf unsere Kernkompetenz konzentrieren können, unserer Kundschaft den optimalen Rahmen für gesellige Abende zu bieten», erklärt Peter Stüssi. (sals)

Töfffahrer am Albispass schwer verletzt Bei einem Verkehrsunfall mit einem Motorrad und zwei Autos ist am Samstagnachmittag in Hausen der Lenker eines Motorrades schwer verletzt worden. Kurz vor 15 Uhr fuhr ein 41-jähriger Mann mit seinem Motorrad vom Türlersee in Richtung Albispass hinauf. Nach einer Rechtskurve kam es aus zurzeit unbekannten Gründen zu einer Kollision mit dem vor ihm fahrenden Personenwagen eines 39-Jährigen. Der Töfffahrer stürzte und rutschte auf die Gegenfahrbahn, direkt vor den talwärts fahrenden Wagen eines 56-jährigen Lenkers. Beim Unfall verletzte sich der Motorradfahrer schwer. Er wurde mit einem Rettungshelikopter der REGA ins Spital geflogen. Für die Bergung und die Unfallaufnahme musste die Albisstrasse in beiden Richtungen durch die Feuerwehr Oberamt beziehungsweise Langnau am Albis gesperrt werden. Für die Dauer der Sperre leitete die Feuerwehr den Verkehr über die Buchenegg um. Zeugenaufruf: Personen, welche Angaben zum Unfallhergang machen können, insbesondere der Velofahrer, welcher zur Unfallzeit bergwärts fuhr, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich, Verkehrszug Urdorf, Telefon 044 247 64 64, in Verbindung zu setzen.(pd.)

Gegen 100 Freiwillige des Dienstleistungszentrums Limmattal/Knonauer Amt von Pro Senectute Kanton Zürich folgten der Einladung zum FreiwilligenAnlass 2015 in den Gemeindesaal in Unterengstringen. Dieses Jahr stand neben Martin von Aesch, Leiter der «Schlieremer Chind», Georges Morand mit einem interaktiven Vortrag im Mittelpunkt: Sein Thema «Zufriedenheit ist keine Glücksache» inspirierte.

Flackernde Prozession mit schön geschnitzten Räben: Umzug in Affoltern. (Bild Florian Bissig)

«Da mues mis Liechtli sii» Räbeliechtliumzug der Primarschule Affoltern «Räbeliechtli, Räbeliechtli, wo gasch hii?» 350 Kindergartenkinder und Unterstufenschüler wurden am vergangenen Donnerstag nicht müde, die Antwort zu singen: «I di tunkli Nacht, ohni Schtärneschii, da mues mis Liechtli sii.» Nachdem die Kinder am Morgen mit Unterstützung von Eltern oder Grosseltern und von Mittelstufeschülern ihre Räben ausgehöhlt und verziert hatten, marschierten sie am Abend in einem langen Umzug durch das verdunkelte Butzenquartier: «Dur d’Strass duruuf und s’Gässli ab.» Dafür, dass die Liechtli nicht ablöschten – und überhaupt für das Ge-

Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

lingen des Umzugs mit so vielen Kindern und noch viel mehr Zuschauern – sorgten engagierte Eltern gemeinsam mit den Lehrpersonen. Sie lotsten die Zuschauer an verschiedene Punkte, von denen aus diese die Prozession von fantasievoll geschaffenen Räbeliechtli und von stolz und fröhlich funkelnden Kinderaugen betrachten konnten. «Räbeliechtli, Räbeliechtli, wänn gahsch hei?» Nicht nur blieb der im Lied gefürchtete «Biiswind» aus. Nachdem die Kinder zu einem mächtigen Chor aufgestellt noch ein paar Lieder gesungen hatten, lockten duftende Leckereien zum Bleiben. Mittelstufen-

schüler und Eltern hatten Stände mit Suppe, Wurst, Glühwein und Guetsli vorbereitet. Da hatte es kaum jemand eilig, heimzugehen. Die Zwilliker Kinder feierten zeitgleich ihren eigenen Räbeliechtliumzug. Auch hier marschierten die Zuschauer nicht mit, sondern beobachteten vom Pausenplatz aus, wie die flackernde Prozession über die Felder zog. Gerade auf wundersame Weise synchron mit ihren Affoltemer Freunden, vielleicht, sangen auch die Zwilliker Kinder noch einige Lieder und bissen in den wohlverdienten Räbeweggen. Florian Bissig

Jährlich lädt Pro Senectute Kanton Zürich alle freiwillig Tätigen zu diesem Anlass ein. Eröffnet wurde die Feier durch Grussworte von Jörg Stüdeli, Bereichsleiter des Dienstleistungscenters Limmattal/Knonauer Amt. Dank Gisela Biesuz, Gemeinderätin und Mitglied der Alterskommission Unterengstringen, erfuhren die Teilnehmenden Interessantes über den Austragungsort Unterengstringen. Mit modernen Songs aus seiner neusten Produktion «Schaurig schöni Liedli» erzählte Martin von Aesch von allseits bekannten Situationen aus dem Leben der Kinder, weckte Kindheitserinnerungen und bezauberte das Publikum. Der lebensnahe Redner Georges Morand, dipl. Coach, Supervisor, Erwachsenenbildner, Experte für Freiwilligenarbeit und Theologe regte mit seinem interaktiven, äusserst lebendigen Vortrag zum Thema «Zufriedenheit ist keine Glücksache» zum Nachdenken an. Frische Betrachtungsweisen und Inputs zur Selbstreflektion liessen die Teilnehmer bis in die hinteren Reihen aufmerksam aufhorchen und mitdenken. Nach kurzweiligen, abwechslungsreichen zwei Stunden genossen alle den wohlverdienten Apéro und nutzten die Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen und neue Bekanntschaften zu machen. (pd.)

Abenteuerliche Alibi-Geschichte: «Lebensfremd und nicht selbst erlebt» Geldstrafe und Busse für überführten Autolenker aus Stallikon Ein angetrunkener Autolenker aus Stallikon hat nach einem Selbstunfall in Hedingen ein Rotlicht überfahren und beinahe eine zweite Kollision mit einem anderen Fahrzeug verursacht. Eine abenteuerliche Unschuldsversion des Beschuldigten hatte jetzt vor Gericht keine Chance. ................................................... von attila szenogrady

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A.

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Die Anklage der Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis ging auf den 30. August 2014 zurück. Damals fuhr der heute 37-jährige Beschuldigte aus Stallikon am späten Abend mit seinem Personenwagen von Hedingen nach Birmensdorf. Dabei verlor er plötzlich die Herrschaft über das Fahrzeug und rammte einen erhöhten Strassenrand. Obwohl das Fahrzeug an der hinteren Stossstange und an drei Rädern stark beschädigt worden war, setzte der Mann die Fahrt fort. Bis nach Birmensdorf, wo er auf der Luzernerstrasse nicht nur ein Rotlicht übersah, sondern auch beinahe eine zweite Kollision verursachte. Diesmal mit einem korrekt gelenkten Fahrzeug, dessen schockierter Halter gerade noch brüsk abbremsen konnte, um einen Zusammenprall zu verhindern. Der Geschädigte und sein Beifahrer merkten sich

die Kontrollschilder des Verkehrssünders und schalteten die Polizei ein.

Blutprobe verweigert Bereits eine Stunde später tauchte eine Polizeipatrouille am Wohnort des Beschuldigten in Stallikon auf. Die Verkehrsbeamten entdeckten zuerst das demolierte Fahrzeug und betätigten danach vergebens die Hausglocke. Der gesuchte Autohalter öffnete erst nach einiger Zeit und zeigte sich renitent. So verweigerte er einen Atemlufttest und wurde von der Polizei ins Spital Limmattal gefahren. Doch auch dort sperrte sich der Elektriker gegen eine Blutprobe und beharrte auf den sofortigen Beizug eines Rechtsanwaltes. Allerdings konnte auch dieser eine umfassende Strafuntersuchung nicht mehr abwenden.

Alles auf Trinkkollegen abgeschoben Am letzten Mittwoch musste sich der Beschuldigte nicht nur wegen groben Verkehrsdelikten und Vereitelung, sondern auch wegen pflichtwidrigen Verhaltens nach einem Unfall sowie Führens eines nicht betriebssicheren Fahrzeugs vor dem Bezirksgericht Dietikon verantworten. Dabei beteuerte der Beschuldigte seine Unschuld und liess seinen Ver-

teidiger auf einen vollen Freispruch plädieren. Der Autolenker stellte sich als Opfer einer Verwechslung dar. So habe er an jenem Abend spontan mehrere Personen zu einem Trinkgelage in seine Wohnung eingeladen, erinnerte er sich zurück. Dabei habe er den Gästen Bier und Whisky angeboten. Worauf er nicht wahrgenommen habe, dass am späten Abend einer der Besucher ungefragt seinen auf einer Ablage deponierten Autoschlüssel behändigt und seinen Personenwagen für eine Spritztour entwendet hatte. «Mein Mandant ist also gar nicht gefahren», führte dazu der Verteidiger aus. Nach der Strolchenfahrt habe der angetrunkene Gast das von ihm beschädigte Fahrzeug zurückgebracht und den Autoschlüssel zurückgelegt, erklärte der Rechtsanwalt. Dann hätten sich die Trinkkollegen verabschiedet. Kurz vor dem Eintreffen der Polizei, die in der Wohnung auf den überraschten Beschuldigten und mehrere leere Whisky- und Bierflaschen gestossen sei.

Lebensfremde Geschichte Zwei Punkte sprachen allerdings gegen die Unschuldsversion des Beschuldigten. Erstens hatten der geschädigte Autolenker und dessen Beifahrer den Beschuldigten bei einer Gegenüberstellung als Täter identifiziert. Zweitens konnte dieser über seine sponta-

nen Besucher keine Angaben machen. Er wisse nicht, wer sie genau seien und habe sie nie wieder gesehen, gab er zu Protokoll. Das Gericht stufte zum Schluss die vermeintlich entlastenden Darstellungen des Beschuldigten als «schlicht lebensfremd» sowie als «nicht selbst erlebt» ein. Der Vorsitzende Bruno Amacker konnte vor allem nicht nachvollziehen, weshalb der Beschuldigte keine Anstalten getroffen hatte, den wahren Unfallverursacher ausfindig zu machen. Zudem habe er erst später von den trinkfreudigen Besuchern gesprochen. Bei der ersten polizeilichen Einvernahme habe er noch nichts darüber gesagt. Nicht zuletzt habe das Gericht die Darstellungen der beiden Belastungszeugen als glaubhaft eingestuft, sagte Amacker.

Geldstrafe und Busse Das Gericht sah den Beschuldigten sowohl beim groben Verkehrsdelikt, als auch bei der Vereitelung einer Blutprobe sowie des Führens eines nicht betriebssicheren Fahrzeugs als überführt an und setzte neben einer bedingten Geldstrafe von 70 Tagessätzen zu 90 Franken eine Busse von 700 Franken fest. Der Verurteilte kann das Urteil noch anfechten und an das Obergericht weiterziehen.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 10. November 2015

Gefangene zwischen Leben und Tod Im «Hotel zu den zwei Welten» wird geliebt, gehofft, gebangt, und philosophiert Die Gäste im «Hotel zu den zwei Welten» haben etwas gemeinsam: Sie schweben zwischen Leben und Tod. Eine spannende Ausgangslage für ein Theaterstück. Das Premieren-Publikum der Aemtler Bühne war jedenfalls sicht- und hörbar angetan. ................................................... von thomas stöckli Hier sind sie alle unfreiwillig, können nicht weg, haben keinen Einfluss auf ihr Schicksal. Der dominante Machtmensch trifft auf die arme Seele, die sich zeitlebens für andere abgerackert hat, die Schwerstkranke voller Lebensfreude auf den lebensmüden Erfolgsmenschen, dem im Leben alles in den Schoss fiel. Wie Marionetten werden sie von den schaurigen Engeln in weiss scheinbar nach Belieben mal hierhin, mal dorthin geführt – im Hintergrund locken und drohen gleichermassen die Türen des Lifts, aus dessen gleissendem Licht nicht nur Neuankömmlinge auftauchen, sondern wohin auch die Hotelgäste nach einer ungewissen Zeit wieder verschwinden. Nach unten, zurück ins Leben, geht die Liftfahrt, oder nach oben. Und dann? Es ist ein berührendes Stück, das die Aemtler Bühne seit Monaten und mit viel Herzblut eingeübt hat. Es geht um die grossen Fragen des Lebens, um den Sinn und die Endlichkeit, aber auch um Liebe und Begierde. Der Mangel an Zeitvertreib zwingt die Charaktere, sich mit sich selber auseinanderzusetzen, wobei das nicht jedem gleich gut gelingen will. Als «Dienstältester» empfängt Magier Radschapur die Neuen im Hotel. Er hilft ihnen, die Situation, in der sie sich befinden, zu erkennen und zu akzeptieren – und beweist Herz. Für diese bedeutende Rolle wäre Flurin Cabalzar vorgesehen gewesen. Aufgrund von Differenzen zwischen dem Darsteller und der Regisseurin musste die Rolle wenige Tage vor der Premiere umbesetzt werden. Davon war auf der Bühne allerdings kaum etwas zu spüren. Erstaunlich, was der neue Magier Marcel Trümpy und das Ensemble in dieser kurzen Zeit geleistet haben. In der Theaterbar gab nach der Vorstellung allerdings das Stück und insbesondere sein Ende zu reden – im positiven Sinne. Aber mehr sei an dieser Stelle noch nicht verraten ...

Check-Out-Zeit: Wen trifft es wohl und geht die Liftfahrt nach unten oder nach oben? Im Scheinwerferlicht: Marie (vorne, Irmgard Schmid) und Doktor S (Kathia Rota). (Bilder Thomas Stöckli)

Sind wir tot? Die Dauergäste erlauben sich einen Spass mit dem Neuen.

Der Moment der Entscheidung naht.

«Hotel zu den zwei Welten», Vorstellungen: 10., 11., 13., 14., 18., 20., 21., 25., 27. und 28. November sowie 2., 4., und 5. Dezember jeweils 20.15 Uhr. An den Sonntagen 15., 22., und 29. November um 17 Uhr. Theatersaal im ersten Stock des Gasthauses zum weissen Rössli in Mettmenstetten, wo man auch vorgängig essen kann (Reservieren per Telefon 044 767 02 01). Ticketvorverkauf: Buchhandlung Scheidegger, Affoltern, Drogerie Rütimann, Hausen, oder über www.aemtlerbuehne.ch.

Darsteller lassen sich feiern. Von links: Marcel Trümpy (Magier Radschapur), Valeria Gianinazzi (Engel), Irmgard Schmid (Marie), Heini Grundmann (Präsident Delbec) und Ingo Mroczek (Francois Portal).

Neue Tribüne Nicht nur auf der Bühne wurde am Samstag eine Premiere geboten: Erstmals stand die neue Holz-Tribüne im Einsatz. Sie garantiert nicht nur für einen unverdeckten Blick auf die Bühne aus dem gesamten Zuschauerraum, sondern ist auch bedeutend leichter zu handhaben als die frühere Lösung mit Paletten: Fünf bis sechs Personen können sie in etwa vier Stunden aufstellen», so Raffaele Cavallaro, Präsident der Aemtler Bühne. Insgesamt finden 155 Zuschauer Platz im Theatersaal des «Rössli». Die meisten Stühle waren an der Premieren-Vorstellung besetzt. (tst.)

Engel in weiss: Laura Bosshard (links) und Valeria Gianinazzi.

Auch von Raffaele Cavallaro, Präsident der Aemtler Bühne, gibt es Applaus für Regisseurin Annina Sonnenwald.

Seine Musik hat Akzente gesetzt: Mehran Mahdavi.

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 10. November 2015

Standing Ovations für den «stehenden Klarinettisten» Vor 70 Jahren trat Leo Kälin im «Pöschtli» Rifferswil erstmals auf – dort feierte er sein Bühnenjubiläum Nach exakt 70 Jahren und drei Tagen kehrte der Obfelder «Ländlerkönig» Leo Kälin an jenen Ort zurück, am dem er als 13-Jähriger den ersten Auftritt bestritten hatte: in die «Post» in Rifferswil, wo das Bühnenjubiläum stieg und SRF-Moderator Nicolas Senn als Überraschungsgast Aufwartung machte. ................................................... von werner schneiter Sie nahmen zum Teil eine lange Reise auf sich, die sieben Formationen und ein Teil der Gäste, die dem Jubilaren am Freitag im vor Kurzem wiedereröffneten «Pöschtli» die Reverenz erweisen wollten. Und sie illustrierten damit den schweizweiten Bekanntheitsgrad von Leo Kälin. Seit nunmehr 70 Jahren steht der 83-Jährige auf den Bühnen, spielt in Sälen an Hochzeiten, Jubiläen und anderen Festen – und noch immer mit Leidenschaft. «Pfuus», um seine sieben Klarinetten zu spielen, hat er noch immer genügend und er ist beim Komponieren voll von Ideen.

Über 12 000 Titel im Archiv Rund 220 Stücke hat er inzwischen arrangiert. Manchmal ging das sehr schnell, aber in einem Fall dauerte es 40 Jahre, ehe die Melodie stimmte. «Über de Albispass» heisst dieses Stück, das Leo Kälin am Jubiläumsabend zusammen mit Sohn Richard Kälin, Walter Rickenbacher und Guido Bürgler spielte. Und alles, was er aus seiner Feder zu Papier gebracht hat, sind reine Unikate, unverwechselbare Titel. «Es darf nicht sein, dass jemand kommt und sagt: Das habe ich schon gehört. Das wäre für mich grauenhaft», sagt Leo Kälin im Gespräch vor der Veranstaltung. Sein Repertoire ist riesig: 12 230 Titel sind im Archiv im Keller in Obfelden in Ordnern vorhanden.

den «Tousser Füürwehrschottisch» uraufführte. Volksmusikpapst Gyr wurde zum Freund, lud Leo Kälins Formation auch zur Samstagabendkiste «Gala für Stadt und Land» ein, wo der Geehrte den 7-Klarinetten-Ländler zum Besten gab, ein Stück in dem auf sieben verschiedenen Klarinetten spielte.

«Musik ist mein Lebenselixier» Im vollen «Pöschtli»-Saal stieg am Freitag ein fröhliches Fest mit sieben Formationen, präsentiert von Hans Arnold, Gemeinderat aus Kappel, der seine Ansagen mit Witz garnierte. Als dann im zweiten Teil Leo Kälin und seine Leute erstmals auf die Bühne traten, erhob sich das Publikum – eine Standing Ovation für den Jubilaren, der seine Form an der Klarinette eindrücklich unter Beweis stellte. «Musik ist mein Lebenselixier. Ich geniesse jeden Tag und bin dankbar, dass ich noch auftreten kann», sagte er ins Mikrophon von Hans Arnold und benutzte die Gelegenheit für einen Dank an seine Frau Agatha, die das Haus in Obfelden wegen Leos Auftritten oftmals alleine hütete. Ihr hat er das bekannte Stück «s’Agi macht Kafi» gewidmet.

Die Kapelle Leo Kälin, von links: Leo Kälin, Walter Rickenbacher, Richard Kälin und Guido Bürgler.

Fernsehauftritt in der BodenseeArena in Kreuzlingen Schliesslich öffnete sich die Saaltüre. Es erschien ein grossgewachsener jungen Mann in Appenzellertracht, der ein Mikrofon in der Hand hielt und begleitet war von einem SRF-Kameramann: Nicolas Senn, Moderator von «Potzmusig», war der von Hans Arnold angekündigte Überraschungsgast. Er interviewte Leo Kälin auf der Bühne und fragte ihn: «Kannst du dir vorstellen, am 30. Januar 2016 in der Sendung ‹Viva Volksmusik› in der Bodensee-Arena in Kreuzlingen aufzutreten?». Leo Kälin zeigte sich ob der Frage keineswegs verblüfft, sein Antwort kam nach einer Sekunde: «Ja, das kann ich mir vorstellen!». Dort wird er also mit seiner Formation zu sehen sein – nur wenige Monate nach seinem letzten Auftritt in «Potzmusig».

Klarinettenvirtuose und schlagfertiger Interviewpartner: Nicolas Senn im Gespräch mit Leo Kälin.

Nach Übersee und im Fernsehen Seine unvergleichbare Musikkarriere begann in der Harmonie in Hausen, wo er bei Robert Vollenweider gelernt hat. Mit 13 Jahren stand Leo Kälin in der «Post» in Rifferswil erstmals auf der Bühne. Seither sind es Hunderte von Auftritten geworden. Im Rahmen von Tourneen hat der gelernte Metalldrücker in Korea, Japan, Südafrika und Südamerika in die Tasten gegriffen. Immer stehend, was ihm die Bezeichnung «stehender Klarinettist» einbrachte. Seinen Bekanntheitsgrad steigerte Leo Kälin mit rund einem Dutzend Auftritten im Schweizer Fernsehen. 1962 erschien seine Formation erstmals auf dem Bildschirm; die Aufnahmen wurden zwischen Hausen und Kappel gemacht; Leo erinnert sich noch an jedes Detail. Sein Gedächtnis ist phänomenal. Unvergessen, wie er 1970 in einer Sendung von Wysel Gyr anzeige

Kapelle «Illgauer Gruss»

«Ächt bodästendig» aus dem Berner Oberland. (Bilder Werner Schneiter)


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Dienstag, 10. November 2015

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Die Post ist zurück am einstigen Standort Die Bäckerei Bode hat ihr neues Lokal in Stallikon bezogen – mit der Postagentur und neu auch mit einem Café Eine Bäckerei, eine Postagentur und ein Café – die Reppischtalstrasse 50 in Stallikon dürfte sich zum Treffpunkt entwickeln. Bei der Eröffnung zeigten sich jedenfalls alle Beteiligten begeistert vom Umbau und vom Angebot. ................................................... von thomas stöckli «Heute ist ein grosser Tag für uns alle», sagte Werner Michel, Gemeindepräsident und ehemaliger Posthalter von Stallikon, an der Eröffnung des neuen Ladenlokals an der Reppischtalstrasse 50. Die Bäckerei Bode hat nicht nur die wichtigsten Postdienstleistungen zurück nach Stallikon gebracht, sondern der Gemeinde mit ihrem neuen Café auch gleich noch einen Treffpunkt geschenkt. Entsprechend euphorisch nahm die Bevölkerung die Neueröffnung unmittelbar neben der vorherigen kleineren Filiale an. Seit 1952 war die Poststelle Stallikon im Haus an der Reppischtalstrasse 50 untergebracht gewesen, erst auf

engem Raum, 1982 kam ein Anbau dazu und vor 20 Jahren schliesslich noch die angrenzende Parterre-Wohnung auf der anderen Seite. Vor ziemlich genau einem Jahr teilte die Post dann ihren Plan mit, die Poststelle zu schliessen und durch eine Postagentur im Reppischmärt, Sellenbüren, zu ersetzen, was per Ende Februar auch geschah. Von langer Dauer war diese Lösung allerdings nicht: der Post-Partner hat sein Geschäft per Ende Juni veräussert. Mit der Bäckerei-Konditorei Bode konnte eine neue Lösung gefunden werden. Und die neue Post-Partnerin hat nun auch die ehemaligen Räumlichkeiten der Post übernommen. «Das ist nach wie vor der richtige Ort», zeigt sich Michel angetan.

Büchercafé mit Lounge-Möblierung im hinteren Bereich Bevor die Bäckerei einziehen konnte, gab es allerdings noch einiges zu tun: «Die Post hat alles zurückgelassen», sagt Liegenschafts-Besitzerin Ruth Dubs. In mühevoller Arbeit mussten die Postfächer, die Schalteranlage und

die verstärkten Zwischenwände entfernt werden. Ein Aufwand, der sich sichtlich gelohnt hat: aus den düsteren, beengt anmutenden Räumlichkeiten ist eine helle, offene Fläche geworden. Eine Fläche, in der sich die ersten Gäste sichtlich wohl fühlten. Im vorderen Bereich der Verkaufsbereich, daneben das Café, das war in der Planung schon bald klar, doch was ma- Feiern gemeinsam Eröffnung: Die Bäcker André und Franziska Bode mit Werner Michel, Gemeindechen mit dem hin- präsident und ehemaliger Posthalter in Stallikon, Ruth Dubs, Besitzerin der Liegenschaft, und Ladenteren Raum? Hier bauer Anton Albisser (von rechts). (Bild Thomas Stöckli) hat Franziska Bode nun ihren schon lange gehegten zum Schmökern, lässt vielleicht ein zeiten ausgebaut: Werktags ist die FiliTraum von einem Büchercafé mit Buch da oder nimmt eins mit. ale neu von 6.30 bis 18.30 Uhr durchLounge-Möblierung und Bücherregal Mit der Erweiterung hat die Bäcke- gehend geöffnet. verwirklicht. Die Idee: man kommt rei Bode übrigens auch ihre ÖffnungsInfos: www.bode-baeckerei.ch.

«Maschwanden erhält eine sehr engagierte Pfarrerin» Im Rahmen der Pfarrinstallation setzte Dekan Werner Schneebeli Claudia Mehl ins Amt ein Ihr Pensum beträgt zwar offiziell 60 Prozent, doch nach den Worten von Dekan Werner Schneebeli erhält Maschwanden mit Claudia Mehl eine 100-prozentige Pfarrerin. «Ihre Ausstrahlung, ihre Herzlichkeit und ihr Engagement sind gross», sagte er am Amtseinsetzungsgottesdienst, der sogenannten Pfarrinstallation. In der Maschwander Kirche blieb an diesem prächtigen Spätherbstsonntag praktisch kein Platz unbesetzt, der Grund dazu ist klar: Die Bevölkerung wollte die neue Pfarrerin näher kennenlernen, nachdem diese am 6. September an der Urne gewählt worden war. Ganz unbekannt ist die 50-jährige, aus dem Frankenland stammende Claudia Mehl aber nicht: Nachdem sie im Sommer dieses Jahres die praktischen Prüfungen bestanden hatte, absolvierte sie in Knonau bei Pfarrer Thomas Maurer ein Ausbildungsvikariat. Claudia Mehl wurde im Grossmünster in Zürich ordiniert und hat sich im «Zürcher Ministerium» eingeschrieben, in einem geschichtsträchtigen Buch. Alle, die in Zürich zum Dienst am Wort Gottes gesprochen haanzeige

zent-Gelübde abgelegt, als sie sagte: «Ich gelobe vor Gott, den Dienst an seinem Wort aufgrund der Heiligen Schrift, des Alten und Neuen Testaments, in theologischer Verantwortung und im Geiste der Reformation zu erfüllen.» Mit dem Theologiestudium und mit dem Vikariatsjahr habe Claudia Mehl gelernt, in aller Verantwortung die biblischen Texte ins Leben der KirchgeNach dem Amtseinsetzungs-Gottedienst: Maschwandens neue Pfarrerin Claudia Mehl (Mitte) mit meindemitglieder Kirchenpflegepräsidentin Vreni Bär und Dekan Werner Schneebeli. (Bild Werner Schneiter) von Maschwanden ben, können sich da handschriftlich ge Pfarrerin mit grosser Lebenserfah- hinein zu übersetzen. Der zweite Teil eintragen. Werner Schneebeli bezeich- rung und doch noch so frisch vom Stu- des Ordinationsgelübdes heisst: «Ich net die Pfarrinstallation als letzten dium. Er erinnerte aber daran, dass gelobe, im Gehorsam gegenüber Jesus Schritt, bei dem all das Vorausgegan- Claudia Mehl eine 60-Prozent-Stelle Christus diesen Dienst durch mein Legene verdichtet gefeiert wird. bekleidet und nicht rund um die Uhr ben zu bezeugen, wo immer ich hinDer Dekan und Pfarrer in Affol- zur Verfügung steht. Gleichwohl sei ei- berufen werde.» tern ist überzeugt, dass Maschwanden ne Installation 100 Prozent und das Auch im Rahmen ihrer 60-Promit Claudia Mehl eine Pfarrerin er- Pfarramt eine Berufung, auch bei ei- zent-Stelle werde Claudia Mehl voll hält, die sich durch grosses Engage- ner Teilzeitstelle. Und anlässlich ihrer und ganz für die Gemeinde da sein, ment auszeichnet – eine 100-prozenti- Ordination habe sie auch ein 100-Pro- und der Kirchgemeinde viel geben, ist

Werner Schneebeli überzeugt. Ihre Predigt widmete Claudia Mehl gemäss Joh. 21, 19 bis 19, dem Gespräch zwischen Jesus und Petrus, der seinen Hitzkopf ablegte, Jesus die Freundschaft anbietet und sich von diesem führen lassen will. Führen lassen hat sich auch Claudia Mehl: von Franken, via Oberbayern, auf den Zollikerberg über Knonau nach Maschwanden, «um hier ebenfalls gemeinsam gute Hirten zu sein». «Wir freuen uns sehr auf unsere neue Pfarrerin», sagte Kirchenpflegepräsidentin Vreni Bär in dem von Organistin Marianne Rutscho (Piano) und Hannah Müller (Violine) musikalisch umrahmten Gottesdienst. Das Ziel sei nun erreicht worden, und damit könne nun die Pfarrwahlkommission aufgelöst werden. Getreu dem Motto des Gottesdienstes («geführt werden») wünscht sich die Präsidentin, dass in der Gemeinde alle von Gott geführt werden. Vonseiten der katholischen Kirche Hausen-Mettmenstetten erhielt Claudia Mehl einen Rosenstock, «ökumenische Rosen», wie angeführt wurde – von der Bezirkskirchenpflege Affoltern ebenfalls Blumen und mit Blick auf das Projekt KG+ den Hinweis, dass die nächsten Jahre anspruchsvoll werden. (-ter.)


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Dienstag, 10. November 2015

Kari Burkard erhält Anerkennung von höchster Stelle Bundesrat Schneider Ammann würdigt den Innovationsgeist des Hausemer Holzschnitzelproduzenten Im vollbesetzten Berner Kursaal ist Kari Burkard am Donnerstagnachmittag anlässlich der AgroPreisverleihung der mit 5000 Franken dotierte Spezialpreis des Schweizerischen Landmaschinenverbandes verliehen worden. Burkard entwickelte einen Hacker zur Gewinnung von Energieholz. ................................................... von martin platter «Zukunftsweisende Innovationen sichern den Fortbestand von Landwirtschaft und Wirtschaft und damit die Vollbeschäftigung in unserem Land. Der Agro-Preis ist die wichtigste Auszeichnung in der Landwirtschaft», mit diesen Worten würdigte Bundesrat Johann Schneider-Ammann in seiner Laudatio die Anwärter und Gewinner des jährlich verliehenen Preises, der für besonders innovative Produkte und Dienstleistungen in der Schweizer Land- und Forstwirtschaft steht. Burkards wegweisender Holzschnitzelhacker setzte sich gegen elf Wettbewerbsteilnehmer durch. Bis es jedoch so weit war, erlebte der Hausemer unzählige schlaflose Nächte, wie seine Lebenspartnerin Marion Huber berichtete. Sie wohnte der Preisverleihung ebenso bei wie der Hausemer Gemeinderat Gregor Blattmann und der Maschinenbauer Karl Wüst, der das Projekt mit Burkard fertigstellte. Wüst erinnert sich an den ersten Moment: «Als Kari mit seiner Idee kam, war ich zunächst skeptisch. Doch dann liess ich mich von seiner Begeisterung anstecken.» Burkard ergänzt: «Es galt, zahllose Probleme zu lösen. Und das unter grossem Zeitdruck.»

Das 1000-PS-Monster «Kari Holzhacker» mit ausgefahrener Führerkabine im Einsatz. Bis zu 1000 Kubikmeter Holzschnitzel können damit pro Tag produziert werden. (Bilder Martin Platter) facher in der Bedienung und auch komfortabel sein. Um während der Arbeit mit dem Hacker im Wald vorzurücken, um besser an die Baumstämme zu kommen, wollte er nicht mehr aussteigen müssen. Clou und entwicklungstechnische Herausforderung war die Führerkabine, mit der sich das Fahrzeug wie ein herkömmlicher Lastwagen lenken

lässt, die beim Häckseln jedoch ohne Platzwechsel zum Führerstand des Maschinisten wird. Ein Arbeitsgerät, das es in dieser Form bisher nicht gegeben hat. Bei der Wahl der Führerkabine entschied man sich für ein Modell von Claas, das bisher an Mähdreschern verbaut wurde. Mähdrescher verkehren jedoch nur mit 25 km/h. Die Fahrerzelle musste deshalb so ver-

stärkt werden, dass sie auch einem Crash mit 80 km/h standhalten würde. Nächstes Problem war die Lenksäule. Da die Kabine für den Betrieb mit dem Häcksler bis 270 Grad drehbar und bis 1,2 Meter anhebbar ist, gibt es keine durchgehende Lenksäule, die aber eigentlich Pflicht wäre. «Wir mussten sehr viel Überzeugungsarbeit leisten, bis der TÜV einlenkte und das Fahrzeug abnahm», erklärte Burkard.

Komfortabel und rationell

Ehre und Ärger zugleich

Burkard wollte den perfekten Holzzerkleinerer. Der Bauer und Maschinist hatte genügend Erfahrungen gesammelt. Seit 1995 produziert der Hausemer als Lohnunternehmer Holzschnitzel und war zunächst mit einem fertig konfigurierten Hacker auf einem Traktor unterwegs. Das neue Gerät sollte auf einem Lastwagen-Chassis aufgebaut sein. Das erlaubt nicht nur höhere Geschwindigkeiten bis 80 km/h auf der Fahrt zu seinen Aufträgen. Sondern auch eine grössere Nutzlast (bis 40 Tonnen) und damit einen stärkeren und robusteren Hacker, der grössere Baumstämme und mehr Material aufs Mal zerkleinern kann. Das Wichtigste aber war Burkard die Arbeitssicherheit. Er wollte die perfekte Übersicht. Zudem sollte die neue Maschine ein-

Kari Burkard (rechts) im Vorgespräch mit Moderator und TV-Mann Ueli Schmezer anlässlich der Agro-Preisverleihung im Berner Kursaal. Links der Hausemer Gemeinderat Gregor Blattmann.

Das Trägerfahrzeug ist ein MAN TGS 33.540 mit 6x6-Antrieb und zusätzlicher gelenkter Hinterachse. Es verfügt über einen 540 PS-Motor und wurde vom deutschen Spezial- und Kommunalfahrzeugehersteller Toni Maurer aus Türkheim modifiziert. Maurer war es denn auch, der die Claas-X10-Modulkabine samt Hebe- und Drehmechanismus konstruierte. Bei Wüst in Eggiwil wurden alle weiteren Aggregate endmontiert und die aufwendige elektronische Steuerung implementiert. Ein weiterer Dieselmotor von John Deere mit 520 PS für den Antrieb des Hackers (mit einem Einlass von 58 x 120 Zentimeter!), des Gebläses für die Holzschnitzel und die umfangreiche Ölhydraulik, die den Kran und den Auswurfarm steuert, sowie ein

wir gratulieren

forum

Holzspalter für Stämme bis 1,2 Meter Durchmesser. Burkard sagt, der Zeitdruck sei immens gewesen, denn per 1. Januar 2014 änderten die Abgasvorschriften. «Wir mussten das Triebfahrzeug vorher fertiggestellt haben, um es vorführen zu können. Sonst hätten wir nochmals bei null begonnen.» Es klappte. Burkard ist sehr stolz auf sein Projekt, das nicht ganz billig war. Rund 900 000 Franken kostet der «Kari Holzhacker». Bei einem Preis von neun bis 15 Franken pro gehacktem Kubikmeter Holzschnitzel ist die Amortisation jedoch illusorisch – selbst wenn er nun bis zu 1000 Kubikmeter Holzschnitzel pro Tag produzieren kann. Burkard geht es um etwas anderes. Er wollte ein Zeichen setzen für den Werkplatz Schweiz. Und, dass man seine Ideen verwirklichen und sich nicht von den Skeptikern ins Bockshorn jagen soll. Übrigens: Die dreh- und hebbare Fahrerkabine auf einem Lastwagen-Chassis wird von Toni Maurer bereits nachgebaut. Für Burkard Ehre und Ärger zugleich. Er bedauert, dass man Ideen wie diese nicht patentieren lassen kann. Im Internet unter häcksel.ch und auf Google (Eingabe: Kari Holzhacker) kann man die Maschine in Aktion sehen. Der Youtube-Film von Serge Duperrex wurde bereits mehr als 128 000 Mal angeklickt!

Zum 90. Geburtstag Heute Dienstag, 10. November, darf Maria Ristovic-Merzdovnik in Affoltern ihren 90. Geburtstag feiern.

Zum 80. Geburtstag In Affoltern dürfen wir Josef Föllmi zum 80. Geburtstag gratulieren. Er feiert ebenfalls heute Dienstag. Der Jubilarin und dem Jubilaren gratulieren wir herzlich und wünschen ihnen alles Gute.

«Austritt aus dem Zweckverband Sozialdienst – wie weiter?» Öffentliche Veranstaltung der FDP Bonstetten, Stallikon/ Wettswil am 18. November in Wettswil. Die komplexe Vorlage wird im Dezember 2015 den Gemeindeversammlungen der drei Unterämtler Gemeinden zur Abstimmung vorgelegt. Gemeinderätin Monika Rohr, Sozialvorsteherin Stallikon, wird die Hintergründe, Zusammenhänge und Perspektiven erläutern und Fragen der Anwesenden beantworten. Alle Stimmberechtigen sind herzlich eingeladen, am 18. No-

vember, 19.30 Uhr, im Restaurant Hirschen, Stationsstrasse 38, Wettswil, sich ihre Meinung zu bilden als Vorbereitung auf die Gemeindeversammlung. Es besteht anschliessend auch die Gelegenheit, die weiteren Geschäfte der Gemeindeversammlungen zu besprechen. Die Einladung findet sich auf www.fdp-stallikon.ch, www.fdp-bonstetten.ch, www.fdp-wettswil.ch. FDP.Die Liberalen Bonstetten, Stallikon. Wettswil

Für eine Schweiz mit Zukunft Am 22. November sind in Zürich Ständeratswahlen. Dies ist eine einmalige Chance, um ein klares Zeichen zu setzen – für die Energiewende und den Atomausstieg, den Kulturlandschutz, den öffentlichen Verkehr, für soziale Anliegen wie anständige Renten und bezahlbare Wohnungen, aber auch für die Bilateralen, die Forschung und die Bildung. Durch den starken Rechtsrutsch bei den Nationalratswahlen sind diese wichtigen Anliegen stark gefährdet. Bastien Girod engagiert sich für all diese Themen mit viel Herzblut. Als ETH-Forscher ist er unabhängig und kann pragmatisch nach Lösungen

suchen. Noch selten waren wir so nahe dran, zwei linke Ständeräte nach Bern zu schicken. Wenn die SP und die GLP, sowie natürlich alle Grünen, Bastien Girod geschlossen wählen, so wird er es schaffen! Bastien Girod ist ein Sympathieträger und konnte auch bürgerliche Wählerinnen und Wähler für sich gewinnen. Jede Stimme zählt – danke für Ihre Unterstützung für Bastien Girod am 22. November! Lilian Hurschler, Vorstand Grüne, Affoltern am Albis ................................................... > Weitere Zuschriften auf Seite 9


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Dienstag, 10. November 2015

Zum Wohl von Ottenbach: Bruno Ruh

Vielfältige Themen und feine Ottenbacher Güggel-Guetzli

Ersatzwahl in den Gemeinderat Ottenbach, Leserbriefe im «Anzeiger» vom 6. November.

Ronald Alder im persönlichen Gespräch mit der Ottenbacher Bevölkerung.

Einige Punkte der Leserbriefe im «Anzeiger» vom vergangenen Freitag zur Unterstützung von Ronald Alder bedürfen, nach meiner Ansicht, einer vertieften Betrachtung. Einer der Leserbriefschreiber vertraut Ronald Alder, dass dieser sich, unter anderem «für einen effizienten Umgang mit Steuergeldern einsetzt». Ist dieses Vertrauen gerechtfertigt? Wenn man in der Vorstellung der Kandidatur Alder im «Anzeiger» liest: «Er (Alder) setze sich für die Realisierung eines Dorfplatzes ein, welcher diesen Namen auch verdiene», sind Fragezeichen angebracht. Diese Aussage kann ja wohl nur heissen, dass er der Idee mit einer Verlegung der Zwillikerstrasse hinter den «Engel», mit weiteren

kostspieligen Konsequenzen, zum Durchbruch verhelfen will. Offenbar geht Alder davon aus, dass Ottenbachs Steuerzahler Masochisten sind, die freudig darauf warten, sich massive Steuererhöhungen aufzuerlegen, um dieses Prestigeprojekt zu realisieren. Im Leserbrief werden auch die Intrigen, welche Bruno Ruh bei der letzten Wahlen die Wiederwahl kostete, negiert. Nicht erwähnt wird aber, dass bei den gleichen Wahlen auch Ronald Alder kandidierte und dass dieser dabei weit abgeschlagen auf dem letzten Platz landete. Warum er nun plötzlich als Lichtgestalt erste Wahl sein soll, bleibt schleierhaft. Zum Wohl von Ottenbach und für mehr Harmonie im Gemeinderat wähle ich Bruno Ruh wieder in den Gemeinderat. Fridolin Egger, Ottenbach

Frischer Wind – mit Ronald Alder Seit Anfang Jahr bin ich Mitglied der neu gegründeten Energiekommission von Ottenbach. Ronald Alder präsidiert diese Kommission mit viel Geschick und Motivation. Ich stelle fest, dass er Führungserfahrung mitbringt, denn unsere Sitzungen verlaufen immer konstruktiv, diskussions- und entscheidungsfreudig. So ist es uns gelungen, innert kürzester Zeit das Pflichtenheft zu erstellen. Auch findet am 17. November die erste Informationsveranstaltung «Starte! jetzt energetisch modernisieren» für die Bevölkerung in Ottenbach statt. Besonders schätze ich an Ronald Alder, dass klare Ziele verfolgt werden, dass er auf das Wesentliche fo-

kussieren kann und dass trotzdem auf dem Weg dazu verschiedene Blickrichtungen und Meinungen berücksichtigt werden. Sein Credo ist klar, dass die Zusammenarbeit von mehreren Personen das Resultat verbessert. Bei der aktuellen Situation im Ottenbacher Gemeinderat bin ich persönlich davon überzeugt, dass Ronald Alder die richtigen Voraussetzungen mitbringt, damit wieder auf sachlicher Basis die Herausforderungen in Angriff genommen werden. Sie haben mit mir die Chance, einen neuen frischen Wind in den Ottenbacher Gemeinderat zu wählen. Verpassen Sie diese Chance nicht! Markus Schädler, Ottenbach

Ronald Alder stand am letzten Samstag der Ottenbacher Bevölkerung Red und Antwort. Bei vielen interessanten Gesprächen bot sich so die Möglichkeit, ihn besser kennenzulernen und ihm auch die Anliegen mitzugeben. Mitgebracht hatte er feine selbst gemachte Ottenbacher Güggel Guetzli, die von den Gesprächspartnern gerne verzehrt wurden. Die Fragen drehten sich rund um konkrete Themen wie die Umfahrung, die Dorfplatzgestaltung, die Zukunft des Spitals, aber auch um die Unstimmigkeiten im Gemeinderat. Bei der Umfahrung vertritt Ronald Alder die Meinung, dass die Stimmberechtigten entschieden haben, dass die Umfahrung Ottenbach-Obfelden gebaut wird. Es gilt nun, diese so schnell wie möglich umweltverträglich zu realisieren und Ottenbach und Obfelden konsequent vom Durchgangsverkehr zu befreien. So wird diesen beiden Dörfern ermöglicht, auch wieder Dorfzentren zu etablieren, wo sich die Bevölkerung treffen und die Gemeinschaft pflegen kann. Ihm ist es ein Anliegen, dass Ottenbach einen attraktiven Dorfplatz erhält, der diesen Namen auch verdient. Auch hier gilt es, konstruktiv die Zukunft zu gestalten, mit Ideen von allen, zum Besten für alle. Mehrfach wurde er auf die Zukunft des Spitals angesprochen. Sollte er das frei werdende Ressort «Gesundheit und Soziales» übernehmen, so will er hier aktiv dazu beitragen, dass das Spital erhalten bleibt, zum Nutzen der Bevölkerung und als Arbeitgeber. Die Delegierten des Zweckverbandes, die die Oberaufsicht über den Zweckverband ausüben, tragen die Verantwortung, dass zusammen mit der Betriebskommission und der Spitalleitung, das Spital auch in Zukunft sei-

Ronald Alder im persönlichen Gespräch mit der Ottenbacher Bevölkerung. (zvg.) nen Auftrag erfüllen kann. Als Delegierter möchte er hier seine Führungserfahrung einbringen. Insbesondere zu reden gab auch die aktuelle Situation im Gemeinderat. Ronald Alder wurde gefragt, warum er sich dieser Herausforderung stellen wolle. Und ob er genügend Zeit dazu zur Verfügung habe. Er habe sich dies gut überlegt. Er nehme sich die Zeit. Seine Söhne seien nun alle erwachsen oder nahezu erwachsen, sodass er mehr zeitliche Freiheiten gewonnen habe. Er möchte diese zusammen mit seinen Fähigkeiten und Erfahrungen dazu einsetzen, dass im Gremium konstruktiv diskutiert und dann gemeinsam vorangegangen wer-

de. Schlussendlich zähle das Erreichte, die internen Diskussionen interessieren niemanden, schon gar nicht die Öffentlichkeit. Er ist davon überzeugt, dass es im Gemeinderat darum gehe, neue Perspektiven zu entwickeln, aktiv Projekte voranzutreiben, mit beschränkten Ressourcen mehr zu erreichen und nicht das Erreichte zu verwalten und vor allem auch mit der Bevölkerung im steten Austausch zu sein. Wählen Sie Ronald Alder als konstruktive, initiative und führungserfahrene neue Kraft in den Gemeinderat von Ottenbach. Unterstützungs-Komitee Ronald Alder in den Gemeinderat Ottenbach

Abstruse Argumente zugunsten des linksgrünen Kandidaten

Den Volkswillen respektieren!

Wenn ein bürgerlicher alt Gemeinderat seinen ehemaligen und ebenfalls bürgerlichen Ratskollegen in die Pfanne haut, sollten bei den Stimmbürgern sämtliche Alarmglocken klingen. Die zum Teil abstrusen Argumente zugunsten des linksgrünen Gemeinderatskandidaten Ronald Alder mögen aus persönlichen Animositäten erfolgen, dem Dorf bringen sie nichts. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Ottenbach müssen den Kandidaten doch eine wichtige und zentrale Frage stellen: Wie ist ihre Einstellung zur geplanten und vom

Ich gehöre nicht oft zu den Siegerinnen bei Abstimmungen, aber ein paar Mal hatte ich trotzdem Grund zur Freude in den vergangenen 20 Jahren. Meist waren es Verkehrsvorlagen, die dazu führten, dass ich mir am Abend eines Abstimmungssonntages aus Freude ein Glas Rotwein genehmigte statt aus Frust. So im Jahr 1994, als die Alpen-Initiative mit 52 % angenommen wurde oder 1998, als die leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe (LSVA) mit 57,2 % und die Finanzierung des öffentlichen Verkehrs (FinöV) mit 63,5 % gutgeheissen wurde oder im Jahr 2004, als der Gegenvorschlag zur Avanti-Initiative mit 62,8 % bachab geschickt wurde. Das Stimmvolk hat damit mehrfach bekräftigt, dass es keinen Ausbau

Souverän des Kantons Zürich bewilligten Umfahrungsstrasse? Sind sie gewillt, ihre ganze Kraft und sämtliche ihrer rechtlichen und politischen Möglichkeiten auszuschöpfen, um den Bau der Strasse so rasch als möglich zu beginnen? Werden Sie alle möglichen Schritte unternehmen, um sich den unerträglichen Behinderungen und Verzögerungen der Umfahrung entgegenzustellen? Diese Forderung zu erfüllen dürfte dem linksgrünen Ronald Alder vermutlich äusserst schwer fallen. Auf seinem Wahlflyer jedenfalls beantwortet er diese Fragen nicht und

erwähnt die Umfahrung mit keinem Wort. Im Weiteren kursieren in Ottenbach Gerüchte, wonach Roland Alder Verursacher einer Gewässerverschmutzung sein soll. Durch fahrlässiges oder unsachgemässes Handeln resultierte ein Fischsterben. Ich würde gerne in Erfahrung bringen, ob diese Anschuldigungen zu Recht erfolgten. Herrn Alder bitte ich, diese Fragen zu beantworten, damit ich meinen Stimmzettel entsprechend ausfüllen kann. Janet Schoch, Ottenbach

Bruno Ruh in den Gemeinderat Nachdem ich im «Anzeiger» vom 23. Oktober 2015 die Schlagzeile «Eklat im Gemeinderat Ottenbach» gelesen habe, kam mir sofort der Gedanke: Ist der Bevölkerung der Gemeinde Ottenbach an den letzten Gemeinderatswahlen ein Fehler unterlaufen, oder hat sie sich falsche Überlegungen gemacht? Damals wurde beinahe der gesamte Gemeinderat (ausser Rita Ackermann) neu gewählt. Der von der SVP portierte bisherige Gemeinderat, Bruno Ruh, hatte das absolute Mehr zwar geschafft, fiel aber als Überzähliger aus der Wahl. In der Ersatzwahl für Kurt Weber trat er dann nicht mehr an. Nun hat auch noch Rita Ackermann, welche schon mehr als zwei Amtsdauern in

Gemeinderat tätig ist, das Handtuch geworfen. Der Grund für ihren Entscheid zum Rücktritt ist der Öffentlichkeit leider nicht bekannt. Es kann sich aber jedermann seine eigenen Gedanken dazu machen. Kommt es nun dazu, dass nach der Ersatzwahl vom 22. November 2015, praktisch nur noch Newcomer im Gemeinderat sitzen? Dies will zwar nicht heissen, dass diese von der Sache zu wenig verstehen und nicht das Beste für die Gemeinde erreichen möchten, doch ist es leider so, dass Erfahrung und Wissen aus vergangenen Amtsjahren fehlen werden. Dies kann verhindert werden durch die Wahl von Bruno Ruh, welcher langjähriger Gemeinderat war

und sich nochmals als Gemeinderat zur Verfügung stellt. Als langjähriges, ehemaliges Mitglied in der Sicherheitskommission habe ich Bruno Ruh als Präsident der Kommission hautnah erlebt und ihn als engagierte und kompetente Persönlichkeit schätzen gelernt. Für ihn stand immer die Sache im Vordergrund und nicht die Person. Bei divergierenden Meinungen gelang es ihm daher immer wieder, ein für alle annehmbares Resultat zu erzielen. Wählen auch Sie am 22. November 2015 Bruno Ruh wieder in den Gemeinderat. Zum Wohl unserer Gemeinde. Hans Roth, Ottenbach

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Einsendeschluss für den Urnengang vom 22. November Der «Anzeiger» schliesst die Diskussion über den Urnengang vom 22. November in der Ausgabe vom Dienstag, 17. November, ab. Zuschriften müssen die Redaktion bis Samstag, 14. November, 12 Uhr, erreichen und mit einer vollständigen Adresse der Autorin oder des Autors versehen sein. Über eine Veröffentlichung entscheidet die Redaktion. Kürzere Beiträge haben bessere Abdruckchancen. Adresse: redaktion@affolteranzeiger.ch.

der alpenquerenden Transitstrassen will, dafür aber eine konsequente Verlagerung des Schwerverkehrs auf die Schiene. Warum kann das die Strassenlobby nicht endlich akzeptieren? Es gibt eine Partei in diesem Land, die stets dann ganz energisch darauf pocht, der Volkswille müsse respektiert werden, wenn es um ein Anliegen aus ihrer eigenen Küche geht. Das Volk ist der Souverän und hat immer Recht, plärren sie dann lauthals. Passt ihnen das Abstimmungsergebnis aber nicht, dann foutieren sie sich darum und blockieren ganz einfach die Umsetzung oder bringen dasselbe Anliegen nochmals. Das nervt! Silvia Kamm, ehemalige Ämtler Kantonsrätin, Bern


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«Lebende Cartoons»

Ein gelungener Krimi-Abend mit Mitra Devi in der Bibliothek Ottenbach. > Seite 14

Die «Starbugs»-Show im Zendenfrei soll der Saisonhöhepunkt von Kultur Obfelden werden. > Seite 17

Dienstag, 10. November 2015

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Remis zum Abschluss Der FC Wettswil-Bonstetten entführt aus Thalwil trotz Unterzahl einen Punkt. > Seite 19

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Wohlverdienter Ruhestand für Gilbert Meier

Kräuterkurs mit Ernestine Astecker und Birgit Krug am 21. November in der Hexenküche Al-Chemilla. Traditionelle Kräutermittel neu entdecken und alltagstauglich umsetzen. Aus vergessenen Kräutern wie Erdrauch, Galgant, Enzian, Kalmus, Mädesüss werden kraftvolle Kräutermittel gezaubert, die sich bei Kopf- und Gliederschmerzen, Bauchkrämpfen, kleinen Verletzungen oder als stärkendes Lebenselixier einsetzen lassen. Der Kräuter-Workshop vom 21. November beschäftigt sich mit Themen rund um die Kräuterkraft für eine Hausapotheke, sei es mit Kräutern aus der Natur oder aus dem eigenen Garten. Aus natürlichen Pflanzenölen und duftenden Kräutern stellen die Teilnehmer z.B. Melissengeist, Schwedenbitter, Kräuterbalsam für kleinere und grössere Wehwehchen her und erhalten eine Einführung in die Kunst der Teeherstellung. Welche Kräuter im Tee unterstützen den Körper bei welchen Beschwerden? Der Kurs findet am 21. November von 10 bis 17 Uhr im Kreativ- und

Gesundheitshaus zum Löwen, Obschlagenstrasse 2, in Jonen statt. In der Seminargebühr von 160 Franken sind Materialkosten für die selbsthergestellten Kräuterprodukte sowie ein Skript mit Erläuterungen und den Rezepten enthalten. Die Kursleiterinnen Ernestine Astecker (Homöopathin und Apothekerin) und Birgit Krug (Eneoluma Coaching und Human Energetik) sind begeisterte Pflanzenfrauen. Sie geben gern ihr Wissen und ihre Erfahrung mit Heilkräutern weiter und freuen sich auf Interessierte. Wer die Kursleiterinnen persönlich kennenlernen möchte, ist am Samstag, 14. November, zum Tag der offenen Tür von 10 bis 18 Uhr im Kreativ- und Gesundheitshaus eingeladen. Ein weiterer Kräuterkurs findet bereits am 28. November statt. Hier werden zum Thema «Weihnachtszauber» schöne Verwöhnprodukte aus Kräutern hergestellt, die auch als Weihnachtsgeschenke Freude bereiten. (pd.) Infos und Anmeldung: kontakt@eastecker.ch, Tel. 043 322 86 70 oder unter www.al-chemilla.ch.

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Gilbert Meier (Mitte) im Kreis seiner Arbeitskollegen in der Spenglerei. (Bild zvg.)

Am 30. Oktober trat Gilbert Meier nach etwas mehr als 32 Jahren bei der Schmidlin AG in den wohlverdienten Ruhestand. Gilbert Meier ist seiner Abteilung Spenglerei/Kanäle die ganze Zeit über treu geblieben und hat geholfen, die in dieser Branche herrschende Hektik zu bewältigen. Mit seiner freundlichen

Art, seiner Hilfsbereitschaft und seiner Zuverlässigkeit hat er viel zu einem guten Betriebsklima beigetragen. Seine Pünktlichkeit und sein Fachwissen wurden in der Schmidlin AG allseits geschätzt und seine Arbeitskollegen und Vorgesetzten werden ihn sehr vermissen. Er jedoch hat jetzt mehr Zeit, um sich seinen Hobbys zu widmen und

seiner grossen Leidenschaft, der Teilnahme an Volksmärschen im In- und Ausland zu frönen. Ausserdem hat er im und ums Haus immer viel Arbeit, sodass es ihm ganz bestimmt nicht langweilig wird. Die Schmidlin AG wünscht Gilbert Meier für den neuen Lebensabschnitt alles Liebe und Gute, viel Freude und ganz besonders gute Gesundheit. (pd.)

Von Pädagogen entwickelt und von Kindern getestet Richtig coole Weihnachtsgeschenke basteln mit «Kiludo»

Ernestine Astecker (links) und Birgit Krug geben ihr Wissen gern weiter. (Bild zvg.)

Vorbei ist die verzweifelte Suche nach Geschenkbastelideen für die Kleinen, die nicht in der Ecke landen, sondern Omas und Göttis wirklich Freude bereiten. Annette Gröbly, in Aeugst aufgewachsen und Herausgeberin vom Kreativmagazin «Kiludo», ist ständig auf der Suche nach unkonventionellen Ideen, die auch die Kinder beim Basteln und nicht nur die Beschenk-

ten begeistern, und einfach genug in der Umsetzung für bastelunbegabte Eltern ist. Annette Gröbly ist es wichtig, unkonventionelle Geschenke zu erfinden, die einfach aber effektvoll hergestellt werden können, den Kindern mindestens genauso viel Spass beim Basteln, wie den Beschenkten beim Auspacken machen. Egal ob der Geschmack der Grosseltern oder den

durchgestylten Pateneltern getroffen werden muss, in der Weihnachtsspezialausgabe, ist garantiert für jeden etwas dabei, das auch von wenig bastelbegeisterten Eltern ganz leicht mit dem Nachwuchs umgesetzt werden kann. (pd.) Kostenloses Probemagazin bestellen unter www.kiludo.ch/probemagazin.

Feine Weine sind die eine Seite ... Weinausstellung, Panettone, Cantucci und Amaretti in Mü’s Vinothek in Affoltern Am kommenden Wochenende lädt Mü’s Vinothek zur vielfältigsten Weinveranstaltung zwischen Zug und Zürich nach Affoltern ein. Über 60 Weine aus Italien, Spanien, Frankreich, Österreich und der Schweiz reihen sich aneinander. Hier ein Einblick in die verlockende Degustationsliste. Italien: die nördlichen Regionen bestreiten die Eigenimporte Fattori, Roncà, (Veneto), Michele Reverditto, Barolo und Cantina Sociale Vinchio Vaglio Serra (Piemont) und Azienda Piancornello, Montalcino (Toscana). Dazu aus dem Süden Weine, aus Sizilien, Abruzzen, Apulien, Basilicata, Sardinien und den Marken. Spanien: Klassiker aus dem Rioja und Toro, modernes Iberien aus Somontano, Costers del Segre und Monsant. Als ganz besonderes Gusto-

Stückchen der 2007er Fuentespina F aus dem Ribera del Duero. Österreich: Franz Taferner hat vor zwei Wochen sowohl mit Wine & Dine im «Central» in Affoltern wie mit der Verkostung vollauf überzeugt. Es gibt noch einmal Gelegenheit, seinen kapitalen 2012er VIB (50 % Cabernet Sauvignon und 50 % Merlot) zu probieren. Dazu egibt es eine Reihe herrlicher Weissweine von Meinhard Forstreiter, Kremstal, und Walter Frauwallner aus der Südoststeiermark. Frankreich: Der hochbewertete Châteauneuf-du-Pape Jahrgang 2013 von Madame Isabell Ferrando wird verköstigt. Schweiz: Domaine de Grillette – das sind grosse Weine aus dem Kanton Neuenburg, dazu die Grand Crus aus der Waadt. Nadine Saxer hat das Wein-

gut von ihren Eltern übernommen; Die Weine gehören nach wie vor zu den Besten.

Die andere Seite Es gibt auch Panettone, Cantucci und Amaretti, Aceto balsamico tradizionale di Modena, 25-jährig, delikate Oliven- und Haselnussöle. Feine Destillate sind absolut in: Grappas von Romano Levi (Piemont) und Distilleria Marzadro (Trentino). Ergänzt durch hochkarätige Cognacs aus dem Hause Lhéraud in funkelnden Karaffen. (pd.) Weinausstellung in Mü’s Vinothek, Affoltern, Samstag und Sonntag, 14. und 15. November, 10 bis 18 Uhr. Telefon 044 776 31 15, info@mues-vinothek.ch

Passt gut zum Süsswein: Panettone. (Bild zvg.)

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Generationenübergreifende Kommunikationsprobleme angehen Forum-Theater, Breakdance und Musik, organisiert von der Hausemer Kinder- und Jugendkommission Die Kinder- und Jugendkommission Hausen lud am vergangenen Mittwoch zu einem Unterhaltungsabend ein. Ziel des vielfältigen Programms war es, die Gemeinde zur Mitarbeit in der Kinder- und Jugendarbeit zu motivieren. ................................................... von salomon schneider Das Motto des Unterhaltungsabends im Hausemer Gemeindesaal lautete: «Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind grosszuziehen.» Die Idee war frei dem 2012 verabschiedeten Hausemer Leitbild Kinder- und Jugendpolitik entnommen. Die Kinder- und Jugendkommission schien mit dem Anlass den Nerv der Zeit getroffen zu haben. Rund 100 Hausemerinnen und Hausemer von zwei bis 60 Jahren fanden den Weg in den Gemeindesaal. Für das musikalische Rahmenprogramm sorgte die Hausemer Band Carpet Stain. Für den mehrfachen Szenenapplaus und stehende Ovationen am Schluss sorgte die Break-Dance-Gruppe Twirah.

Tücken der Kommunikation zwischen Generationen Nachdem alle verpflegt worden waren, machte das Forum-Theater Zürich einen interaktiven Schauspielworkshop zum Thema Kommunikation zwischen den Generationen und ihre Tücken. Humorvoll und treffend setzten sie sich mit typischen generationenübergreifenden Kommunikationsproblemen auseinander. Sie zeigten gezielt die unterschiedlichen Perspektiven von Jugendlichen, Jugendarbei-

tenden und Einwohnern. Während die Jugendlichen einen friedlichen Grillabend am Waldrand verbringen und keinem etwas zuleide tun, fühlen sich Bewohner vom Lärm belästigt, von den Jugendlichen bedroht. Die Jugendarbeitenden müssen mittendrin eine Gratwanderung machen. Im Theater sahen die Jugendlichen ihre Fehler nicht ein und die Einwohner wollten das nächste Mal sofort die Polizei rufen.

Es mangelt gegenseitig an Respekt Sie spielten zwei Szenen und gaben dem Publikum anschliessend die Möglichkeit zu zweit zu diskutieren und sich im Plenum zu äussern. «Wenn sich alle gegenseitig ernster genommen hätten und respektvoller miteinander umgegangen wären, hätte sich die Situation wahrscheinlich ohne weitere Diskussionen aufgelöst. Die Jugendlichen hätten die Musik leiser gestellt und allen Abfall mitgenommen und die Einwohner hätten sich ernst genommen gefühlt und an der Restlautstärke nicht mehr gestört», brachte jemand aus dem Publikum die generationenübergreifenden Kommunikationsmöglichkeiten auf den Punkt. Mehrere Personen äusserten sich für mehr Toleranz der Erwachsenen und dafür, dass die Jugendlichen den ganzen Abfall entsorgen: «Würden die Jugendlichen ihre Plätze sauber verlassen, verginge der Ärger viel schneller.»

Nicht mit dem Ärger ins Haus fallen Nach den Inputs der Besuchenden wurden umstrittene Szenen mehrfach mit Personen aus dem Publikum nachgespielt. Diese Szenen zeigten, dass, wenn Erwachsene freundlich und

Dagmar Kossow vom Forum Theater Zürich spielt mit zwei Hausemer Mädchen Jugendliche am Lagerfeuer. Ein Hausemer spielte einen Bürger, der respektvoll auf die Jugendlichen zugeht und deshalb bei ihnen nicht auf Ablehnung stösst. locker auf Jugendliche zugehen und nicht direkt mit ihrem Ärger ins Haus fallen, auch die Barrieren der Jugendlichen gar nicht erst aufgebaut werden. «Wenn man mit uns wie mit Gleichgestellten Menschen redet, fühlen wir uns ernstgenommen und nehmen auch die Anliegen der Erwachsenen ernst», meinte eine junge Frau. Ein Bub deponiert seinen Wunsch an die Gemeinde Hausen im Briefkasten. (Bilder Salomon Schneider)

Einen Preis für die Quittierung des Staatsdienstes erhalten Am vergangenen Mittwoch las das Bündner Kultur-Mulittalent Flurin Caviezel in der Bibliothek Hausen Gut 70 Personen fanden am vergangenen Mittwoch den Weg in die Bibliothek Hausen. Der Kabarettist Flurin Caviezel las aus seinem Buch «Wia gsait» und brachte mit seinen «wahren» Morgengeschichten das Publikum zum Lachen. ................................................... von salomon schneider Susi Fischli, die Leiterin der Bibliothek Hausen, bewies bei der Vorstellung von Flurin Caviezel ebenfalls kabarettistisches Talent. «Er hat zahlreiche Preise gewonnen, unter anderen 2005 den Schparz-Orden. Diesen hat er gewonnen, weil er seinen kantonalen Chefbeamtenjob zugunsten seines virtuosen Multikulti-Talents auf der Bühne aufgegeben hat», erzählte Susi Fischli mit pointierter Stimme – ohne zu verraten, wer Flurin Caviezel den Preis verliehen hat. Der ehemalige Leiter des Amtes für Kultur des Kantons Graubünden hat den seit 1968 verliehenen Fasnachtsorden erhalten, da er Ausserordentliches für die Stadt Chur geleistet hat.

Alles «wahre» Geschichten Im Anschluss begann der Musiker, Autor, Kabarettist und Satiriker mit der Lesung seiner Morgengeschichtensammlung «Wia gsait», die über Jahre auf Radio SRF 1 zu hören gewesen wa-

Susi Fischli, Leiterin der Bibliothek Hausen und Flurin Caviezel waren bereits bei der Vorstellung des Künstlers zu Scherzen aufgelegt. ren. «Es sind alles wahre Geschichten aus meinem Leben, meinem Umfeld und der Gesellschaft. Mit wahr meine ich, dass mir diese Sachen wirklich passiert sind. Natürlich schmücke ich dabei immer ein bisschen aus», erzählte Flurin Caviezel. Denn eine Geschichte müsse nicht nur wahr sein, sondern auch schön: «Mein Sohn hat das dann jeweils so kommentiert: Papi, das schtimmt doch gar nöd.» Flurin Caviezel las seine Geschichten auf Schweizerdeutsch und gab immer wieder Erzählungen rund um die Geschichten zum Besten.

Ein geschäftstüchtiger Autor Er habe beispielsweise nach einer Geschichte über Schokolade von verschiedensten Zuhörerinnen und Zuhörern dutzende Schöggeli erhalten: «Ich bin dann sofort nach Hause und habe angefangen an einer Geschichte über Whisky zu arbeiten.» Flurin Caviezel setzte mehrfach seine Accordina, eine Art Mundorgel an, um das Publikum mit bekannten Melodien auf den musikalischen Holzweg zu führen. Vor dem Apéro zeigte sich Flurin Caviezel zudem geschäfts-

tüchtig. Als alle Besuchenden noch mehr Geschichten hören wollten, meinte er: «Dann kauft doch einfach mein Buch.» Er las dann aber doch noch eine Geschichte und alle Bücher auf dem Büchertisch waren innerhalb weniger Minuten ausver- Flurin Caviezel las engagiert, stimmgewaltig und in seinen kauft. charakteristischen, roten Schuhen. (Bilder Salomon Schneider)


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Dienstag, 10. November 2015

Wie schreibt man einen Krimi? Krimiautorin Mitra Devi und Filmerin Bea Huwiler in der Bibliothek Ottenbach Lesung, Film, Apéro-Buffet – und vor allem viele gute Gespräche: Die Besucher des Krimi-Abends kamen am vergangenen Freitag in den Genuss einer liebevoll organisierten und durchgeführten Veranstaltung. Der Film von Bea Huwiler beantwortete die Frage nach dem Entstehungsprozess einer guten Geschichte.

mit Gesprächen bei den Recherchen, mit Auszügen aus Interviews, welche die bekannte Moderatorin Mona Vetsch mit Mitra Devi macht, mit Besuchen bei der Druckerei und der Buchbinderei, mit Momenten des Schreibens zuhause oder in Beizen. Emotionen wecken zudem die wunderschönen filmischen Naturbetrachtungen und die Filmmusik, welche den Rahmen zum filmischen Bilderteppich geben. Die Filmdauer von 50 Minuten realisierten die Bibliotheksbesucher kaum.

................................................... von regula zellweger Die preisgekrönte Autorin war in Ottenbach nicht ausschliesslich als Lesende zu erfahren, sondern auch als Protagonistin in einem Dokumentarfilm. Mitra Devi und Bea Huwiler haben bereits mit dem gemeinsamen Film «Gothic» gezeigt, wie gut sie zusammenarbeiten. Sie beleuchteten in «Gothic» die Vielfalt dieser oft falsch eingeschätzten Szene und zeigten düstere, aber gewaltfreie Menschen, die sich mit den Themen beschäftigen, welche die Gesellschaft zu allen Zeiten gemieden hat: Vergänglichkeit, Dunkelheit, Trauer und Tod. Es sind denn auch zutiefst menschliche Fragestellungen, die sowohl in den Krimis als auch in den Filmen aufgegriffen und gekonnt in eine spannende Geschichte verpackt sind. Was macht, dass es nie belehrend oder moralisch wirkt.

Der Täter schaut vor der Tat in den Spiegel und beschreibt sich selbst Die Krimi-Autorin las aus «Der Blutsfeind» in der Reihe um Privatdetektivin Nora Tabani. Raffiniert: Der Täter schaut vor der Tat in den Spiegel und

Künstlerinnen

Ein erfolgreiches Gespann: Krimiautorin und Filmerin Mitra Devi (rechts) mit Fotografin und Filmerin Bea Huwiler. (Bild Regula Zellweger)

beschreibt sich selbst, so haben Lesende und Zuhörende bereits eine komplexe Persönlichkeit vor Augen. Mitra Devi ist und schreibt vielschichtig: Es geht um Geheimnisse im Kreis vier und in der Zürcher Finanzwelt, um düstere Ecken der Stadt Zürich, um Mord und Action. Aber auch um Einfühlungsvermögen, um differenzierte Bilder von Persönlichkeiten, um emotionale Betroffenheit. Die Lesung aus dem fünften Fall von Nora

Tabani packt die Besucher der Lesung: Zwei Maskierte stürmen die Zurich Credit Bank. Nora Tabani wird als Geisel genommen. Die Räuber zwingen Angestellte und Kunden in den Tresorraum. Hier sieht sich Nora, in Gefangenschaft zur Untätigkeit verdammt, mit den Schatten ihrer Vergangenheit konfrontiert. Hat jemand Nora Tabani in eine Falle gelockt? Einer der Täter kennt sie. Woher?

Interviews und Spielfilm-Sequenzen Bea Huwiler begleitet die Krimiautorin in ihrem Film «Crime – Auf Spurensuche mit Krimiautorin Mitra Devi» ein Jahr lang beim Planen, Schreiben und Produzieren des Zürcher Krimis. Bea Huwiler hat dabei ein eigenständiges Werk geschaffen, quasi einen Film mit verschiedenen Elementen kunstvoll gewoben: mit kurzen, temporeichen Spielfilmsequenzen,

Mitra Devi, 1963, wuchs in Zürich auf und lebte als Jugendliche zwei Jahre in Israel. Sie ist als Autorin, Journalistin und bildende Künstlerin tätig. 2007 war sie Krimi-Stadtschreiberin von Leipzig, 2009 war sie Krimi-Stipendiatin von Wiesbaden. Ihr Schaffen umfasst Krimis, schwarzhumorige Kurzgeschichten und Gedichte sowie Filme. Die Fotografin und Dok-Filmerin Bea Huwiler hat mehrere Fotowettbewerbe gewonnen und das Foto-Buch «Farbenzauber» im Appenzeller Verlag herausgegeben. Ihre Fotos und Filme zeugen von einer äusserst feinen Sensitivität. Der Dokumentarfilm wird anlässlich von Lesungen und in kleineren Kinos gezeigt. Besonders geeignet ist er für die Arbeit mit Schulklassen, denn viele Jugendliche interessiert das Thema «Krimis schreiben» – und die Art der Vermittlung durch Bea Huwiler begeistert auch Erwachsene. Der Blutsfeind, Mitra Devi, Appenzeller Verlag, 2012, 286 Seiten, ISBN 978-3-85882-636-7, 38 Franken. Infos: www.mitradevi.ch/crime-auf-spurensuchemit-krimiautorin-mitra-devi.

Evergreens, Filmmusik und Big-Band-Sound im Kasinosaal Jahreskonzert 2015 der Harmonie Affoltern mit bunt gemischtem Programm Mit den beiden Aufführungen am letzten Samstag und Sonntag begeisterte die Harmonie Affoltern ihre Fans aus dem Säuliamt. Die rund 35 Musiker und Musikerinnen führten mit ihren Melodien die Besucher in die Welt von Musicals, Popmusik und Opern. ................................................... von martin mullis Während drei Monaten probten und feilten die Mitglieder der Harmonie Affoltern am Konzertprogramm. Ihr Ziel, mit Musik Freude zu bereiten, gelang ihnen bestens. Ohne Zweifel spürte auch das begeisterte Publikum bei jedem Stück die Lust der Musikanten ihre Zuhörer in den Bann zu ziehen. Wohltuend unaufdringlich, witzig und gekonnt führte Moderator Felix Schertenleib durch das Programm und vermittelte zu jedem Stück spannende Hintergrundinformationen. Martin Schiesser – der neue Dirigent ist erst drei Monate im Amt – hatte seine Truppe im Griff. Der Sekundar- und Trompetenlehrer aus Steinmaur ist beim Verein gut angekommen und fühlt sich wohl im Säuliamt bei der Harmonie Affoltern. Ebenfalls erst seit drei Monaten amtet Patricia Gmür als Präsidentin des Vereins. Sie führt die typische Dorfmusik mit Begeisterung und freut sich, die 35 Musiker bei den rund 80 Proben und Auftritten pro Jahr zu begleiten.

Grosser Auftritt der Harmonie Affoltern am Albis in Kasinosaal. (Bild Martin Mullis) 2015 gilt als das «Jahr der Klarinette» Das Jahr 2015 gilt als das «Jahr der Klarinette» und darum erntete das Klarinettenensemble im Saal als ganz besondere Attraktion grosse Aufmerksamkeit. Das anspruchsvolle Konzertprogramm, mit verschiedenen Musikstilen von Rock und Big-Band-Sound

bis hin zu Schlager und Filmmusik unterhielt die Gäste im Kasinosaal prächtig. Melodien aus der Oper Porgy and Bess und Dirty Dancing sowie Medleys von Polo Hofer und Beny Rehmann, liessen die zwei Konzertstunden im Nu vorbeigehen. Die Erklärung der Präsidentin, dass die Musiker vor allem ihre Freude an der Musik weiter-

geben wollen, bestätigten sie problemlos. Moderator Felix Schertenleib betonte, dass die Filmmusik zum Film Doktor Schiwago einen Oskar gewann. Die Mitglieder der Harmonie Affoltern dürfen sozusagen als Belohnung ihrer hervorragenden musikalischen Leistungen mit dem begeisterten Applaus

vom Publikum immerhin symbolisch einen Oskar in Empfang nehmen. Der bereits 95 Jahre alte Verein Harmonie Affoltern bewies mit den fetzig aber auch gefühlvoll vorgetragenen Melodien am Jahreskonzert 2015 seine Leistungsfähigkeit und darf in Sachen Spielfreude als topfit bezeichnet werden.


Vermischtes

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Auf Energiethemen sensibilisiert EKZ-Berater haben die Mitarbeiter im Kinderspital-Rehabilitationszentrum Affoltern informiert Mit Energie effizient umgehen können – diese Kompetenz möchten die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) in ihren Energiewochen vermitteln. Das Kinderspital-Rehabilitationszentrum in Affoltern kam bereits zum zweiten Mal in den Genuss. ................................................... von thomas stöckli Ein Elektro-Auto vor dem Portal, Schautafeln in der Eingangshalle und ein Quiz-Computer im öffentlichen Restaurant – das Thema Energie hat in den letzten beiden Wochen das KispiRehazentrum geprägt. Rund ein Drittel der Belegschaft, wollte sich den Vortrag Energieeffizienz nicht entgehen lassen. «Wer mit dem eigenen Energieverbrauch konfrontiert wird, erschrickt erst mal», weiss EKZ-Energieberater André Montani. Energie ist etwas Wertvolles. Das ist die zentrale Botschaft, die in den Energiewochen vermittelt wird. Mit dieser Grundlage lässt sich das eigene Nutzungsverhalten hinterfragen. Im Privathaushalt sei für den Energieverbrauch in erster Linie die Raumtemperatur massgebend, so Stromdetektiv Hardy Schröder, weiter die Effizienz der Haushaltsgeräte sowie das Nutzerverhalten. «Lösche ich das Licht? Stelle ich Geräte ganz ab? Koche ich mit dem Deckel auf der Pfanne?», verdeutlicht Schröder.

Geräte über die Nacht und übers Wochenende abstellen Im Firmenbereich lässt sich oft mit der richtigen Beleuchtung und Raum-

Energie zum Anfassen: Am Mittwochnachmittag durften die Kinder experimentieren. (Bilder EKZ-Energiewoche) temperatur Strom sparen, ansonsten seien die Optimierungsmöglichkeiten sehr individuell. So lassen sich vielleicht die Kühlung des Serverraums und der Boiler mit einer Warmwasserpumpe koppeln, erklärt der Stromdetektiv. Gar ohne Investitionskosten führt eine «bedarfsgerechte Verwendung des Bestehenden» zu einem Minderverbrauch an Energie. Dazu gehört etwa, dass Geräte über die Nacht und übers Wochenende abgestellt werden. Im Kispi-Rehazentrum ist der Stromverbrauch seit 2010 rückläufig – und dies trotz der Aufstockung und Erweiterung. Wer die grössten Stromfresser bei den computerunterstützten Bewegungsrobotern sucht, der irrt: «Den grössten Verbrauch haben wir in der Küche und der Wäscherei», verrät Ökonomie-Leiterin Ruth Meierhofer. Mit den neuen Induktionsherden

Luk De Crom, Leiter Pflegedienst, wagt eine Probefahrt im Elektroauto. Ökonomie-Leiterin Ruth Meierhofer schaut (noch) zu. (Bild Thomas Stöckli)

konnte in der Küche etwas reduziert werden. Weiter wurde die Beleuchtung teilweise auf LED umgestellt.

«Überraschend sportlich» unterwegs Das Thema Energie sei ihr sehr wichtig, verrät Ruth Meierhofer, die selber zuweilen den Arbeitsweg aus dem Unteramt mit dem Elektrovelo in Angriff nimmt. Die Energiewochen versteht sie allerdings auch als Gewinn für ihre Mitarbeiter: «Wann hat man schon die Möglichkeit, mit einem Elektroauto zu fahren?» Und diese Testfahrten machen denn auch tatsächlich Eindruck: «Überraschend sportlich», «ruhig» und «angenehm zu fahren», so die Bewertungen der Kispi-Mitarbeitenden. Weitere Infos unter www.ekz.ch

Die Thermografie des Körpers offenbart Wärme an Kopf, Händen und Rumpf. Zahlreiche Mitarbeiter und auch Kinder lassen sich das Erlebnis nicht entgehen.

Bänz Friedli tritt mit «Gömmer Flüchtlingshilfe vor Ort Starbucks» und neuen Büchern auf Verein Ceriba: Sammeltage in Affoltern Highlight im Jubiläumsjahr der Bibliothek Bonstetten Die Bibliothek Bonstetten bietet am 13. November ein weiteres Highlight im Jubiläumsjahr. Bänz Friedli präsentiert Szenen aus seinem Programm «Gömmer Starbucks» und liest aus seinen neuen Büchern «Und er fährt nie weg» und «Es gibt Tage, da sind alle Menschen blau und sprechen Chinesisch». Der Kabarettist, Autor und Hausmann wurde durch die «Pendlerregeln» in «20 Minuten» bekannt. Seine wöchentlichen Hausmann-Kolumnen im «Migros Magazin» erreichten Kultstatus. Ebenso ist er am Radio SRF1 in der «Zytlupe» Gast. Er ist bekannt für seine Wortspiele, seinen Sprachwitz, seine Parodien und tritt in der Deutschschweiz mit kabarettistischem Programm auf. Ab 2007 trug er seine «Hausmann»-Kolumnen öffentlich vor, wobei die Lesungen, gespickt mit Improvisation und «Zytlupe»-Texte, sich zunehmend zu satirischen Auftritten entwickelten. Daraus entstand das kabarettistische Programm «Sy no Frage?», das Friedli zwischen 2011 und 2014 rund 250-mal zeigte. 2013 startete er mit «Gömmer Starbucks» als Comedian und wird am 9. Mai 2015 mit der Theaterauszeichnung «Salzburger Stier» geehrt. Die Bibliothek freut sich, den gefragten Gast am 13. November in der Aula des Oberstufenschulhauses, um 20 Uhr, zu begrüssen. Es sind noch wenige Tickets an der Abendkasse ab 19.30 Uhr erhältlich. Der Ticketpreis beträgt 20 Franken. (sa)

Die Flüchtlingskrise in Osteuropa überfordert Staaten wie auch die grossen Hilfswerke. Das menschliche Elend hat einige junge Schweizer veranlasst, eine eigene Initiative zu gründen. Seit Anfang Oktober 2015 sind sie ehrenamtlich vor Ort und zeigen, wie effektive Flüchtlingshilfe in Zukunft aussehen wird. Während in Europas Hauptstädten über Obergrenzen, Kontingente, Verantwortung, Auffanglager und Zäune debattiert wird, herrscht entlang der sogenannten Balkanroute, auf der Millionen von kriegstraumatisierten, schutzsuchenden Menschen in Richtung Deutschland unterwegs sind, bittere Not: Die Flüchtlinge sind praktisch vollständig unversorgt, haben nasse Kleider, leiden Hunger und Durst und müssen die Nächte im Freien verbringen, oft auf schlammigen Feldern.

Hunderte Freiwillige lindern die Not

Bekannt für seine Wortspiele, seinen Sprachwitz und seine Parodien: Bänz Friedli tritt am 13. November in der Bibliothek Bonstetten auf. (Bild zvg.)

Ohne die hunderten von Freiwilligen aus ganz Europa, die ihren Alltag unterbrochen haben, um vor Ort Soforthilfe zu leisten, wäre die Situation mit Sicherheit noch viel schlimmer, auch wenn das angesichts der Bilder, die in der Krisenregion entstehen, nur schwer vorstellbar ist. Zu ihnen zählt Sash Wegmüller, ein Grafiker aus Bern, der seinen Job vorübergehend aufgegeben und den Verein «Ceriba» gegründet hat, was Finnisch ist und «happiness that you can share» bedeutet. Seit Wochen sind Wegmüller und seine Freundin in Kroatien unterwegs, wo sie ihren Skoda

Octavia mit Wasserflaschen, Sandwiches, Babymilch, Snackriegeln und Obst füllen und diese dort an die Flüchtlinge verteilen, wo die Flüchtlinge an Grenzbahnhöfen umsteigen oder ganz gestrandet sind. Mit weiteren Freiwilligen, die alle ehrenamtlich hier sind und sogar für das Benzin und ihre Unterkunft selbst aufkommen, verteilen die beiden auch kistenweise warme Kleider.

Unterstützung aus dem Säuliamt Während Wegmüller und die Helfer vor Ort von Schauplatz zu Schauplatz eilen, wächst zuhause das ehrenamtliche «Ceriba»-Netzwerk und organisiert sich professionell. Bereits haben sich in den Kantonen Zürich, Aargau, St. Gallen, Graubünden und Zug Gruppen gebildet, die Kleidersammlungen organisieren, während die Aktivisten im Bekanntenkreis Spendengelder sammeln. Diese kommen sofort, direkt und ohne Abzug den Flüchtlingen zugute. Auch hier im Säuliamt haben sich Menschen zusammengefunden, die «Ceriba» unterstützen wollen. Sie organisieren die Kleidersammlung und -verpackung sowie den Transport in die Krisengebiete. Benötigt werden saubere Winterkleider in allen Grössen für Männer, Frauen, Kinder und Babys; Jacken, Pullis, Hosen, Schuhe, Socken, Strampler, Mützen, Handschuhe, Schals. Auch Regenponchos, Schlafsäcke und Plastikrollen sind willkommen. (pd.) Sammeltage am 14. und 28. November, von 10 bis 16 Uhr, Pfruendhofstrasse 64 (Zufahrt über Butzenstrasse) in Affoltern am Albis. www.ceriba.ch, www.facebook.com/ceriba1.


veranstaltungen

Die vier jungen Musiker der «Kapelle Weissbad». (Bild zvg.)

«Toggenburger Psalmen» Kirchenkonzerte des Jodlerklubs Affoltern Der Jodlerklub Affoltern wagt etwas Neues: Die «Toggenburger Psalmen» von Peter Roth stehen für Gesang, der sehr in die Tiefe geht. Zusammen mit dem befreundeten Jodlerklub «Habsburg BuchrainPerlen», der ebenfalls von Dirigentin Therese Lüscher geleitet wird, werden die Affoltemer Jodler die fünf Psalmen aufführen. Passend zum Gesang wird die «Kapelle Weissbad» aus Appenzell das Konzert umrahmen. Die vier jun-

gen Musiker werden mit ihren Instrumenten eine spezielle Atmosphäre in die Kirche zaubern. Eine passende Einstimmung auf die bald beginnende Adventszeit. (Ha) Konzerte: am Samstag, 14. November, um 19 Uhr in der reformierten Kirche Affoltern; am Sonntag, 15. November, um 17 Uhr in der Pfarrkirche Jonen; am Samstag, 28. November, um 19 Uhr in der Pfarrkirche Inwil (LU) und am Sonntag, 29. November, um 17 Uhr in der Pfarrkirche Root.

Das Mettmenstetter Turnerchränzli bietet immer aufwändige Bühnenbilder und unterhaltsame Showeinlagen. (Bild Archiv)

«Viva Las Vegas» Turnerchränzli in Mettmenstetten Das alle zwei Jahre stattfindende Turnerchränzli in Mettmenstetten steht vor der Tür. Diesmal unter dem Motto «Viva Las Vegas». Damit die Hommage an diese Kultstätte des Glücksspiels und des sündigen Lebens gelingt, sind alle Turnenden seit Monaten mit der Einstudierung ihrer Choreografien beschäftigt. Die gut 15 verschiedenen Riegen werden das Publikum sicherlich wieder in grosses Staunen versetzen und dank der beiden erfahrenen Entertainer wird womöglich kein Auge trocken bleiben. Ein exklusiver Blick hinter die Kulissen lässt auf ein grosses Spektakel hoffen. Von einer ganzen Schar kleiner Elvis bis hin zu den bekannten Showgirls wird alles vertreten sein. Bei der Damenwelt dürfte sicherlich die letzte Vorstellung der aktiven Männer für grosse Aufregung, ja gar Hysterie sorgen. Das Turnerchränzli wird demnach seinem Ruf gerecht und bietet beste Unterhaltung für jedermann.

Der Eintritt ist auch diesmal gratis Ganz nach dem diesjährigen Motto können gewiefte Spieler an der Tombola tolle Preise abräumen. Aber auch in kulinarischer Hinsicht kann man sich mit dem allseits beliebten Gourmet-Menü verwöhnen lassen. Es wird gemunkelt, dass selbst Sterneköche dies nicht besser zubereiten könnten. Durch den Auftritt des Palmbeachduos ist im Anschluss an die Abendvorstellungen heitere Stimmung garantiert und in der legendären Turnerbar wird sicherlich auch bis spät in die Nacht eine unvergessliche Atmosphäre herrschen. Der Eintritt ist auch diesmal gratis, wodurch es keinen Vorverkauf gibt. Da beim letzten Chränzli alle Vorstellungen restlos ausverkauft waren, empfiehlt es sich, frühzeitig in der Mehrzweckhalle Wygarten einzutreffen. Daniel Rissi Vorstellungen am Samstag, 14. und 21. November, 20 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr, sowie am Sonntag, 15. November, 14 Uhr, Einlass ab 13.15 Uhr.

Lottomatch in Hausen für Senioren Am Mittwoch, 11. November, ab 14 Uhr findet im Souterrain der katholischen Kirche von Hausen ein Lotto-

match für Senioren statt. Alle sind zu diesem gemütlichen und spannenden Anlass herzlich willkommen. (HpZ)


Veranstaltungen

Dienstag, 10. November 2015

«Wir sind lebende Cartoons»

«Anzeiger»: Ihre Show heisst «Crash, Boom, Bang». Brauchen die Zuschauer in Obfelden einen Gehörschutz? Fabian Berger: Nein, nein, es ist kein Rockkonzert. Der Titel zeigt einfach, dass wir uns als lebende Cartoons verstehen. In Cartoons geht es ständig um «Crash», «Bang» und «Autsch». Aber es gibt zwischendurch auch leise Teile, die ganz ohne Musik auskommen. Wie nennen Sie das, was Sie machen? Wir nennen es visuelle Comedy. Das heisst, wir sprechen nicht, sondern es gibt einen permanenten Soundteppich mit Tausenden von Geräuschen, die unsere Bewegungen vertonen. Entwickelt haben wir diese Show über viele Schritte hinweg aus unseren Anfängen im Turnverein. Dort erhielten wir die Chance, neben Geräteturnen und Leichtathletik, Neues auszuprobieren und eine eigene Breakdance-Show zu entwickeln. Die heutige Show hat mit Breakdance aber nichts mehr zu tun. Die «Starbugs» werden mit Auszeichnungen zurzeit überhäuft. Wie kommt das? Das hat wohl damit zu tun, dass wir uns in verschiedenen Genres bewegen, von Zirkusfestivals bis zur Comedy. So steigen die Chancen automatisch, einen Preis zu erhalten, oder nicht? Vielleicht hat es aber auch mit

unserer innovativen Show zu tun, die in dieser Form einmalig ist. Sie sind schon mehrfach an den Olympischen Spielen aufgetreten. In welcher Disziplin? In der Disziplin Entertainment! Die Schweizer Delegation hat uns in Turin und London ins House of Switzerland zur Medaillenfeier eingeladen. Vermutlich sind wir auch in Rio de Janeiro 2016 wieder dabei. Das sind jeweils Grossveranstaltungen mit Tausenden von Zuschauern. ...............................................................

«Die heutige Show hat mit Breakdance nichts mehr zu tun.» ............................................................... Wie schaffen Sie es, über zwei Stunden lang ohne Worte zu unterhalten? Es war schon immer so, dass wir auf der Bühne nicht reden. Wir brauchen die Sprache nicht. Nur glaubten wir zu Beginn nicht, dass auch eine abendfüllende Show möglich ist auf diese Weise. Von anfänglich wenigen Minuten Performance haben wir uns dann Schritt für Schritt bis zur jetzigen Länge ausgeweitet. Vor etwa drei Jahren war es so weit: Wir waren bei 30 bis 40 Minuten Show-Zeit und merkten: Die Zuschauer finden das toll. Dann haben wir uns mit der Regisseurin Nadja Sieger von Ursus&Nadeschkin zusammengetan und so lange weiter gearbeitet, bis es klappte. Ihre Show ist voller Energie. Wie bereiten Sie sich darauf vor? Wir powern ja nicht die ganzen zwei Stunden durch. Die Show ist unterschiedlich intensiv und nicht jeder von uns ist immer voll dran. Das

Fabian Berger (links) mit Wassilis Reigel (Mitte) und Martin Burtscher. (Bild zvg.) heisst, es gibt auch immer wieder Ruhephasen dazwischen für uns Drei. Im Übrigen sind wir seit zehn Jahren professionell unterwegs und sind es gewohnt, unsere Energie gut einzuteilen. ...............................................................

«Es war schon immer so, dass wir auf der Bühne nicht reden.» ............................................................... Sind sie auch im Alltag so energiegeladen unterwegs? Nein, da sind wir klar auf der entspannten Seite und auch nicht immer am Rumblödeln. Unser Alltag ist ganz normal.

Wir gehen genauso ins «Starbucks» wie allen anderen, den gibt es ja mittlerweile an jeder Ecke in Bern. Ansonsten haben wir damit aber nichts zu tun. «Starbucks» gabs damals noch nicht, als wir unsere Truppe gegründet haben. Witzig ist, dass wir damals bewusst keinen englischen Namen wollten. So nannten wir uns «Xtra-Fre» (französisch für extra frisch). Weil wir ihn so speziell geschrieben haben, verstand dies aber in der Deutschschweiz kein Mensch. So wechselten wir dann zu «Starbugs». Interview: Philipp Metzler Samstag, 14. November, 20 Uhr, Zendenfrei, Obfelden. Türöffnung 19.15 Uhr, Kultur-Bar, Eintritt 30 (Legi: 25, Familien: 70) Franken. Das Programm ist auch für Kinder und

Wie halten es die «Starbugs» mit «Starbucks»?

Indoor-Markt in Affoltern In den Räumen der Galerie am Bahnhof findet vom 14. November bis 20. Dezember ein Kunsthandwerkermarkt statt. 20 Aussteller zeigen ihre Kleinode.

«Starbugs» in Obfelden – Interview mit Kabarettist Fabian Berger Die «Starbugs»-Show vom Samstag, 14. November, im Zendenfrei ist der Saisonhöhepunkt von Kultur Obfelden. Kabarettist Fabian Berger erklärt im Interview, wie er es mit seinen beiden Partnern vom Turnverein im Berner Seeland bis an die olympischen Spiele geschafft hat.

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Die Eröffnung der Galerie am Bahnhof im September war ein voller Erfolg; die Kunstausstellung hat bei den Besuchern grossen Anklang gefunden. Deshalb haben Marianne Meier und Isabella Horvath beschlossen, zusätzlich auch Kunsthandwerk zu präsentieren. Am Kunsthandwerkermarkt sind alle Objekte exklusive Schweizer Handarbeit, von den Künstlerinnen und Künstlern mit viel Liebe hergestellt, aus unterschiedlichen Materialien, wie Ton und Raku-Brand, Stoff, Glas, Porzellan und Leder. Die Auswahl ist gross: Krippen, Engel, Laternen, Keramikfiguren, aber auch Etageren, Gürtel, Taschen, Teddybären, Fensterbilder und vieles mehr. Dieser Weihnachts- und Kunsthandwerkermarkt soll all jene ansprechen, die ein besonderes Geschenk suchen und in einem stimmungsvollen Ambiente einkaufen möchten. Der Markt findet vom 14. November bis 20. Dezember in den Räumlichkeiten der Galerie am Bahnhof, Bahnhofplatz 11, in Affoltern statt. Der Markt ist von Dienstag bis Freitag von 14 bis 18 Uhr und am Samstag von 10 bis 15 Uhr geöffnet. An den zwei verkaufsoffenen Sonntagen, 6. und 20. Dezember, ist der Weihnachtsmarkt von 10 bis 15 Uhr geöffnet. Dann bieten die Galeristinnen auch hausgemachten Glühwein an. Auch in Zukunft wird die Galerie am Bahnhof eine gute Adresse für die etwas anderen Geschenke sein. Aussteller, die nächstes Jahr ihre handgefertigten Unikate in der Galerie verkaufen möchten, können Marianne Meier kontaktieren. Ein grosser Ostermarkt ist bereits in Planung! (pd.)

Jugendliche geeignet; Ticket-Reservierung unter www.kulturobfelden.ch.

Weitere Infos unter www.galerie-am-bahnhof.ch.

Kunsthandwerk und Kürbissuppe Weihnachtsmarkt in der Waldmatt, Mettmenstetten Auf dem Bio-Hof-Müller in Mettmenstetten steigt kommenden Sonntag zum zweiten Mal ein Weihnachtsmarkt. Es locken 32 Marktstände, Verpflegung und Unterhaltung.

Kerzenziehen im Glashaus. (Bild zvg.)

Ein Anlass für die ganze Familie Kerzenziehen im WWW in Rossau Am Wochenende vom 14. und 15. November lädt das Werk- und Wohnhaus Weid in Rossau alle herzlich ein, im Glashaus der Gärtnerei ihre persönlichen Kerzen zu ziehen. Es stehen farbiger Wachs sowie fein duftender Bienenwachs bereit. Wer sich zwischendurch eine Pause gönnt, ist im WeidKafi herzlich willkommen oder geniesst seine kreative Auszeit bei einer Tasse Kaffee oder Tee und Guetzli im beheizten Glashaus. Das KerzenziehTeam freut sich auch dieses Jahr wie-

der auf gute Stimmung und emsiges Treiben. Am Samstagabend wird es ein Feuer entfachen und Stecken bereit halten. Wurst und Brot bringt jeder selber mit. Die Zufahrt ist signalisiert und Parkplätze hat es genügend. (pd.) Kerzenziehen am Samstag, 14. November, 14 bis 21 Uhr, und Sonntag, 15. November, 11 bis 17 Uhr, im Glashaus beim Weid-Laden, Stiftung Werkund Wohnhaus zur Weid, Rossau, Mettmenstetten, Tel. 044 768 50 80

Letztes Jahr haben Familie Müller und ihre Helfer erstmals zum Weihnachtsmarkt in die Waldmatt geladen – mit welchem Erfolg, das hätten sie sich selbst nicht vorstellen können: Die Autokolonne zum Hof riss den ganzen Tag nie ab und insgesamt wollten 1000 Leute verköstigt sein. Von 28 kg Kürbis, die sie zu Suppe verarbeitet hatten, blieben nur wenige Schüsseln übrig. Grillwürste mussten in der ganzen Region zugekauft werden. «Diesmal hoffen wir, dem Ansturm gewachsen zu sein», sagt Jürg Müller. Mit Grilladen für 1000 Personen und Suppe aus 40 kg Kürbissen dürften sogar noch deutlich mehr Gäste satt werden. Auch der Markt selber ist nämlich gewachsen, von 25 auf 32 Stände. Vom Gedrechselten über Textiles, Dekoratives und Florales bis hin zu Kulinarischem reicht das Angebot. Eine Schulklasse steuert Kuchen und selbstgemachte Kärtchen bei.

Neu mit Ponyreiten Gemütlich zusammensitzen und einen Gang runterschalten, das können die Marktbesucher bei einem Glühwein oder Kaffee in der geheizten Festwirtschaft. Für musikalische Unterhaltung ist gesorgt. Sterne und Lichterketten verwandeln die Scheune

Jürg und Sandra Müller mit Jonas, Luca und Jan empfangen wieder zum Weihnachtsmarkt auf dem Hof Waldmatt, Mettmenstetten. (Bild Thomas Stöckli) wieder in eine Zauberwelt. Auf HolzHarassen sitzend können Kinder hier um 11, 12, 14 und 15 Uhr wieder den Geschichten der früheren Spielgruppenleiterin Susanne Schneebeli lauschen. Daneben locken der bewährte Trampi-Traktorenpark sowie von 13

bis 15 Uhr das Ponyreiten mit dem Stall Seilermatt. (tst.) Weihnachtsmarkt am 15. November, 10 bis 17 Uhr, Bio-Hof Müller, Waldmatt, Mettmenstetten. Anfahrt ab Bahnhof Mettmenstetten, Dachlissen und Uttenberg signalisiert.


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Sport

Dienstag, 10. November 2015

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Auswärts ein Unentschieden zum Abschluss der Vorrunde Fussball 1. Liga: FC Thalwil – FC Wettswil-Bonstetten 1:1 (0:0) Zum Abschluss der Vorrunde holt sich der FC Wettswil-Bonstetten einen Punkt auswärts gegen den FC Thalwil. Vor der Winterpause geht es aber am nächsten Wochenende mit der Rückrunde los, Gegner ist Spitzenreiter Baden. ................................................... von marc enskat Die erste Halbzeit bot das vielfach erwartete, umkämpfte Spiel im Mittelfeld, bei welchem sich die Ämtler zu Beginn besser in Szene zu setzen vermochten und ein leichtes spielerisches Übergewicht besassen. Ausser zwei nicht zwingenden Torchancen und einer Vielzahl von Eckbällen resultierte aus diesem Übergewicht nichts Zählbares. Mit zunehmender Spieldauer fand der FC Thalwil immer besser ins Spiel und hatte in der 37. Minute die grosse Chance zur Führung. Eine Hereingabe von der linken Seite setzte der Angreifer freistehend volley an den Pfosten. WB-Torhüter Bachmann wäre ohne Chance gewesen. Mit dem gerechten Pausenresultat von 0:0 wurden die Seiten gewechselt.

Yannick Wasers Kopfball landet am Pfosten, der goldrichtig stehende Bora Kalyon verwertet den Abpraller zum 1:1. (Bild Kaspar Köchli) Platzverweis gegen den FCWB Beide Mannschaften kamen unverändert aus der Kabine. Nicht das erste Mal in dieser Saison schwächten sich die Gäste zu Beginn der zweiten Halbzeit selbst. Goljica wurde in der 50. Minute wegen einer Unsportlichkeit des Feldes verwiesen. Die numerische Überlegenheit wurde vom FC Thalwil prompt bereits

fünf Minuten später zur Führung durch Paden ausgenutzt, welcher mit seinem Abschluss Torhüter Bachmann keine Chance liess. Die Führung hatte jedoch nur zehn Minuten Bestand. Im Anschluss an einen Freistoss köpft Verteidiger Waser an den Posten. Den Abpraller verwertet der aufopferungsvoll kämpfende Captain Kalyon zum verdienten Ausgleich.

Die Thalwiler vermochten aus ihrer numerischen Überzahl kein weiteres Kapital zu schlagen. Der FCWB verdiente sich den Auswärtspunkt durch eine kämpferische Leistung in einer gesamthaft niveauarmen Partie. Mit diesem Unentschieden, welches beide Mannschaften nicht unbedingt weiterbringt, ist die Vorrunde abgeschlossen. Das letzte Pflichtspiel

2015 findet am kommenden Samstag mit dem ersten Rückrundenspiel auf dem Badener Esp statt. Um auch dort etwas Zählbares mitnehmen zu können, bedarf es einer deutlichen Leistungssteigerung. Goljica und Machado werden gesperrt sein. Dafür kann Badalli nach seiner Sperre wieder eingesetzt werden. Anpfiff in Baden ist um 16 Uhr.

Matchtelegramm: Sportplatz Etzliberg Thalwil, 153 Zuschauer. FCWB: Bachmann, Constancio, Waser, Studer, Goljica, Gouiffe à Goufan, Kalyon, Gjergji, Pepperday (80. Schneebeli), Peter (56. Buchmann), Dukhnich (77. Rocha Sampaio) Weitere Resultate: Stäfa – Jun. A (CCJL) 0:3, Jun. B1 (CCJL) – Seefeld/Witikon 0:3, Wallisellen – Jun. Ca (CCJL) 4:4, Jun. Cb – Feusisberg-Schindellegi 1:9, Freienbach – Jun. Db 3:1, Affoltern a/A – Jun. Da 2:0, Hausen – Jun. B2 2:1.

Mit einem Erfolgserlebnis in die Winterpause Fussball 2. Liga: FC Affoltern – FC Einsiedeln 1:0 (0:0)

Am Turnier in Birmensdorf standen Spiel und Spass im Vordergrund. (zvg.)

Karate Turnier mit Kids aus Affoltern Am 25. Oktober fand das 6K-Turnier in Birmensdorf statt. 17 Kämpfer vom Karate Center Albis waren dabei. Um auch ganz jungen Karatekas die Möglichkeit zu geben, an einem Turnier zu starten und möglichst verschiedene ihrer Fähigkeiten zeigen zu können, wurde der 6K-Event entwickelt. Am Vormittagslehrgang war der Fokus auf Kata und Kumite gerichtet. Am Nachmittag starteten die Kinder in Dreierteams in den folgenden Kategorien: K-1: Kumite, K-2: Kata, K-3: Koordination, K-4: Kondition, K-5: Kraft, K-6: Köpfchen. Spass und Teamgeist waren das Wichtigste am Turnier. Die Kinder waren keine Einzelkämpfer. Die Dreierteams lernten, zusammen zu gewinnen, aber auch, sich zu motivieren, wenn es in einer Kategorie nicht lief. Und am Abend ging jedes Kind stolz mit einer Medaille nach Hause (pd.)

Die 1. Mannschaft des FC Affoltern gewinnt dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung das letzte Meisterschaftsspiel der Hinrunde und überwintert mit vier Punkten Rückstand auf Leader Blue Stars auf dem zweiten Tabellenplatz. Bilic erzielte den goldenen Treffer in der 65. Minute. ................................................... von walter zech Trainer Dragan Filipovic standen für diese Partie vom eigentlich breiten Kader aus diversen Gründen nur noch zwölf Feldspieler zu Verfügung. Mit den routinierten Alen Rako und Konate verstärkte er die Defensive, wobei das wohl zehnte Innenverteidigerpaar der Hinrunde dann auch eine Topleistung zeigte und der sonst starken Einsiedler Offensive nur wenig Raum liess. Das Spiel musste trotz bestem Fussballwetter auf dem Kunstrasenplatz ausgetragen werden. In der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer eine unterhaltsame Partie zweier ebenbürtiger Mannschaften. In der 36. Minute wurde den Gästen ein umstrittener Elfmeter zugesprochen. Der Einsiedler Captain führte diesen aus und setzte den Ball an den Pfosten. Den Nachschuss wehrte Torhüter Steiner souverän ab. Auf der Gegenseite traf Bilic

Marco Bilic (links) erzielt den letzten FCA-Treffer im Jahr 2015. (Bild Hansruedi Good) kurz vor dem Halbzeitpfiff mit seinem Abschlussversuch nur einen Mitspieler, der Ball wäre sonst im Tor der Gäste gelandet.

Siegtreffer in der 65. Minute In den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit bestimmte Einsiedeln das Spielgeschehen, ausser einem Pfostenschuss schaute aber nichts Zwingendes heraus. Die Affoltemer Angriffsbemühungen führten in der 65. Minute zum Erfolg. Marko Rako erkämpfte sich an der Aussenlinie den Ball und setzte sofort Claudio Antenen ein, den

Querpass verwertete Bilic zum Siegtreffer. Die verstärkten Offensivbemühungen der Gäste führten in der verbleibenden Zeit zu keinem Erfolg und die Einheimischen verpassten bei guten Kontergelegenheiten die Siegsicherung. Schliesslich ging die etwas glücklichere Mannschaft als Sieger vom Platz.

Winterpause zum richtigen Zeitpunkt Die Säuliämtler mussten für das letzte Spiel der Hinrunde nochmals die letzten Kraftreserven mobilisieren, mit viel Einsatz und einer geschlossenen

Mannschaftsleistung wurde auch diese Partie noch erfolgreich gestaltet. Trainer Dragan Filipovic: «Wir haben heute auf dem Zahnfleisch die letzten drei Punkte eingefahren, die Winterpause kommt zum richtigen Zeitpunkt.» Die 1. Mannschaft des FC Affoltern freut sich auf ein Wiedersehen beim Heimspiel gegen Zürich-Affoltern am 29. März 2016. Sportplatz Moos, 110 Zuschauer. Tor: 65. Bilic. FCA: Steiner, Premananthan, A. Rako, Konate, Sb. Bala, Shala, Ismajlaj, Dushaj (88. Kaufmann), M. Rako, C. Antenen, Bilic (78. S. Antenen). Nicht eingesetzt: Ersatztorhüter Aegerter .


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oder per E-Mail unter samichlaus@affolternamalbis.ch Anmeldeschluss: 20. November 2015

Martinischwimmen im Hedinger Weiher Sonntag, 15. November 2015, um 14.30 Uhr Tauchen Sie ein, wir freuen uns auf Sie! Das traditionelle Martinischwimmen findet dieses Jahr bereits zum 12. Mal statt. Nach dem Schwimmen offerieren wir gerne eine feine Suppe und Tee.

Unterstützt durch die Gemeinde Hedingen

Veranstaltungen

Verein für soziale und humanitäre Hilfe Präsident: Kassier: Revision: Beisitzer:

Sash Wegmüller Oliver Marti Christian Stoller und Mike Gygax Gatri Ramsi und Majed Benzarti

Kleider- und Spendensammlung Projekt: «Flüchtlinge vor Ort» des Vereins CERIBA

Sammelstelle Affoltern am Albis Samstage, 14. und 28. November 2015, 10.00 bis 16.00 Uhr Pfruendhofstrasse 64 (Zufahrt über Butzenstrasse) 8910 Affoltern am Albis Wir brauchen warme saubere Kleider und Winterschuhe in allen Grössen. Auch Regenponchos und Plastikrollen/-Blachen sind willkommen. PC 61-864758-2/IBAN CH29 0900 0000 6186 4758 2, Verein CERIBA, 3000 Bern Herzlichen Dank

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089 2015  

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