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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 89 I 168. Jahrgang I Freitag, 14. November 2014

BZO-Teilrevisison

Steuererhöhung

Affoltern strebt in den kommenden Jahren substanzielles Wachstum an. > Seite 3

Mettmenstetten: Die finanzielle Situation im Gemeindehaushalt wird angespannter. > Seite 3

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Zahlreiche Einbrüche Bargeld, Wertsachen und sogar Esswaren sind nicht sicher vor Dieben. > Seite 5

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Bereichernd 26 Frauen und 4 Männer leisten im Kispi-Reha-Zentrum in Affoltern Freiwilligenarbeit. > Seite 9

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ZPK-Beitrag Planungsgruppe unterstützt das Landschaftsqualitätsprojekt Zürich Süd mit 6000 Franken. > Seite 13

Im «Klanghotel Rössli» in Mettmenstetten tönt es wieder Im Januar 2013 kam es als veritables Experiment daher, das «Klanghotel Rössli» in Mettmenstetten. Beat D. Hebeisen setzte eine ungewöhnlich Idee um: Das gesamte alt-ehrwürdige Gasthaus zum weissen Rössli diente 20 bekannten Kulturschaffenden als Bühne – sogar auf dem WC wurde damals musiziert. Trotz Drehbuch war vieles improvisiert, geriet aber zum durchschlagenden Erfolg. Und dieser wird nun auch bei der zweiten Auflage angestrebt, die Mitte Januar 2015 inszeniert wird. «Schwerelos – eine poetische Reise» heisst der Titel. Dabei spielt die Schwerkraft eine zentrale Rolle. Eine «fliegende Kamera» ist ebenfalls unterwegs. (-ter.)

................................................... > Bericht auf Seite 5 anzeigen

Um Punkt 11 Minuten nach 11 legten die Säuligugger los vor dem Zentrum Oberdorf in Affoltern. (Bild Thomas Stöckli)

Auftakt zur fünften Jahreszeit Am 11.11. um 11.11 Uhr haben die Säuligugger den Start der Fasnachtssaison zelebriert Ganz der Tradition entsprechend haben die Säuligugger auch dieses Jahr den Start in die Fasnachtssaison in ihrem Heimatort Affoltern zelebriert. Um Punkt 11 Minuten nach 11 ging es los vor dem Zentrum Ober-

dorf. Rund hundert Personen lauschten hier mehr oder weniger lang den Guggen-Klängen. Und einige folgten den Säuliguggern sogar an die weiteren Stationen der Tour durch den Bezirkshauptort: zum Säulibrunnen an

Genossenschaften vor der Fusion?

Aeugst: Raub, fahrlässige Tötung oder Mord?

Die Vorstände der Baugenossenschaft Alterswohnungen Affoltern (Bawa) und der Gemeinnützigen Baugenossenschaft Affoltern (GBA) haben ihre Mitglieder diese Woche über eine mögliche Zusammenarbeit informiert. Beide Baugenossenschaften haben das Ziel, preisgünstigen Wohnraum zur Verfügung zu stellen und durchaus noch Potenzial, zu wachsen. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 9

Von Ebertswil nach Lappland ausgewandert Barblina Mohr Schnyder und Matthias Schnyder sind von Ebertswil nach Lappland ausgewandert. Dort bieten sie nun Schlittentouren mit Polarhunden an. Von der Idee ihres Ehemanns, in den hohen Norden zu ziehen, war Barblina Moor Schnyder anfänglich nicht so begeistert. Nach einigen Besuchen in Schweden liess sie sich dann langsam für das Vorhaben begeistern. ................................................... > Bericht auf Seite 31

der Oberen Bahnhofstrasse und in den Coopark. Der 11.11. gilt als offizieller Start der Fasnacht, bis es im Säuliamt richtig losgeht, müssen sich die Narren allerdings noch etwas gedulden. Lan-

ciert wird die hiesige Saison mit dem «Füürball» vom 17. Januar 2015 in Obfelden. (tst.) ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 12

Prozess gegen drei junge Männer am Bezirksgericht in Affoltern Die Staatsanwaltschaft plädiert auf Mord, die Verteidiger von zwei Angeklagten auf Raub, jener des dritten auf fahrlässige Tötung. Das Bezirksgericht Affoltern will im Verlauf der nächsten Woche entscheiden. ................................................... von urs e. kneubühl

Im Prozess gegen drei junge Männer, die im Juli 2012 in Aeugst einen 85jährigen Rentner überfallen hatten, hat das Bezirksgericht Affoltern über einfachen Raub, fahrlässige Tötung oder Mord zu entscheiden. Die Strafanträge der Staatsanwaltschaft und der Verteidiger der drei angeklagten jungen Männer, die am Dienstag im Rahmen der Plädoyers verlangt wur-

den, gehen entsprechend weit auseinander. Staatsanwältin Simone Altenburger sieht den Tatbestand des Raubmordes erfüllt, da der Tat eine besonders verwerfliche Absicht sowie grosse Grausamkeit zugrunde liegen würden. Sie fordert für jene zwei Angeklagten, welche das Opfer mit Fusstritten und Schlägen mit einer Bierflasche drangsaliert hatten, je eine Strafe von 18½ Jahre, für den dritten, dem keine direkte Gewalthandlung vorgeworfen wird, 18 Jahre. Ganz anders qualifizieren die Verteidiger der drei Angeklagten die Tat: Zwei plädierten auf einfachen Raub und verlangten Strafen von vier Jahren, respektive 28 Monaten, der dritte auf fahrlässige Tötung. Letzterer verlangt eine angemessene Strafe, plädierte aber, wie auch der Verteidiger, der für seinen Mandanten vier Jahre Strafe gefordert hat, für den Aufschub

der Gefängnisstrafe zugunsten einer Massnahme für junge Erwachsene.

10 Tage nach Überfall gestorben Die bei der Tat 21 und 22 Jahre alten Männer hatten, unterstützt von einem vierten, noch jugendlichen Täter, 2012 an der Oberdorfstrasse in Aeugst einen 85-jährigen Rentner überfallen, um ihn auszurauben. Dabei wurde das Opfer, das zehn Tage nach dem Überfall starb, erheblich verletzt. Zwei der am Bezirksgericht Affoltern angeklagten Täter waren bereits an einem ersten Raubüberfall auf denselben Rentner, lediglich zwei Monate vor der zweiten Tat, beteiligt. Das Urteil des Bezirksgerichts wird im Verlauf der nächsten Woche erwartet. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 7

500 46 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Einladung zur Gemeindeversammlung

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Einladung Informationsveranstaltung Gesamtsanierung Schulanlage Butzen Montag, 17. November 2014, 20.00 Uhr Sempersaal, Schulhaus Semper Kirchgasse 7, 8910 Affoltern am Albis Die Primarschulpflege Affoltern am Albis beantragt den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern an der Schulgemeindeversammlung vom 8. Dezember 2014 einen Projektierungskredit von Fr. 953 000.– für die geplante Gesamtsanierung der Schulanlage Butzen (Investitionsvolumen Fr. 14,7 Mio.). Die Schulanlage steht unter Denkmalschutz und ist rund 50 Jahre alt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Ottenbach (und Obfelden zu Geschäft A) werden auf Mittwoch, 10. Dezember 2014, 20.00 Uhr, in den Gemeindesaal Ottenbach

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

zur Gemeindeversammlung eingeladen. Traktanden:

Aeugst am Albis

A. Sekundarschulgemeinde

Bauherrschaft: Katumba Philipp und Waldraff Yvonne, Strumbergweg 9, 8907 Wettswil Projektverfasserin: Walter Kälin Holzbau AG, Studbachstrasse 15, 8340 Hinwil Grundeigentümer: Deck Werner, Pilatusweg 5, 8914 Aeugst am Albis Bauvorhaben: Umbau mit Fassadenänderung an der bestehenden Liegenschaft, Pilatusweg 5, Gemeinde Aeugst am Albis, Kat.-Nr. 328, GV- Nr. 792, Zone: W2

1. Genehmigung des Voranschlages inkl. Steueransatz 2015 von 26 % (Vorjahr 25 %) des Sekundarschulgutes. B. Politische Gemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages inkl. Steueransatz 2015 von 35 % (Vorjahr 38 %) des Politischen Gemeindegutes (Korrektur) 2. Erteilung des Bürgerrechts an Markus Lehnert und seine Kinder Leonie und Lucie, von Deutschland, Fuessmättli 9, 8913 Ottenbach 3. Erteilung des Bürgerrechts an Hildegard Elisabeth Liebhart, von Österreich, Stüdlerstr. 16, 8913 Ottenbach

Affoltern am Albis

C. Primarschulgemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages inkl. Steueransatz 2015 von 48 % (Vorjahr 45 %) des Primarschulgutes. D. Reformierte Kirchgemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages inkl. Steueransatz 2015 von 14 % (Vorjahr 14 %) des reformierten Kirchengutes. Die Anträge und Akten liegen ab Mittwoch, 26. November 2014, in der Gemeindekanzlei zur Einsicht auf. Anfragen nach § 51 des Gemeindegesetzes sind der Vorsteherschaft mindestens 10 Arbeitstage vor der Gemeindeversammlung einzureichen. Bezüglich des Stimmrechts wird auf die Bestimmungen des Gesetzes über die politischen Rechte GPR vom 1. September 2003 verwiesen. 8913 Ottenbach, 11. November 2014 Im Auftrag der einladenden Behörden Namens des Gemeinderates Die Präsidentin: Gaby Noser Fanger Die Schreiberin a. i.: Ursula Spillmann

Einladung zur ordentlichen Kirchgemeindeversammlung am Sonntag, 14.12.2014, 10.30 Uhr nach dem Gottesdienst im Zwinglisaal. Traktandum 1. Voranschlag 2015 und Festlegung des Steuerfusses 2. Aufnahme von Gesprächen mit umliegenden Kirchgemeinden für eine zukünftige Zusammenarbeit; Genehmigung 3. Informationen Die Akten liegen 2 Wochen vor der Versammlung während der Schalteröffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Kappel a.A., 10. November 2014 Kirchenpflege Kappel a.A.

Erneuerungswahl Friedensrichter/in Aufgrund der Wahlausschreibung vom 26. September 2014 ist für die Erneuerungswahl des Friedensrichters oder der Friedensrichterin für die Amtsdauer 2015/2021 innert der festgesetzten Frist folgender Wahlvorschlag eingereicht worden, welcher in Anwendung der Vorschriften des Gesetzes über die politischen Rechte veröffentlicht wird: Schärer Jürg, 1943, Kaufmann i.R., In der Rehweid 12, 8907 Wettswil a.A. (bisher) Innert einer Frist von 7 Tagen (bis Freitag, 21. November 2014) kann der Wahlvorschlag zurückgezogen oder es können der Gemeindeverwaltung auch neue, von 15 Stimmberechtigten der Gemeinde eigenhändig unterzeichnete Wahlvorschläge eingereicht werden. Liegt nach Ablauf dieser Frist nur ein Wahlvorschlag vor, wird ein Wahlzettel mit gedrucktem Wahlvorschlag, andernfalls ein leerer Wahlzettel verwendet (der 1. Wahlgang findet am Sonntag, 8. März 2015, statt). Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern a.A., schriftlich Stimmrechtsrekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Wettswil a.A., 14. November 2014 Gemeinderat Wettswil a.A.

Einbürgerungen Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes sowie der eidg. Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 11. November 2014 ins Bürgerrecht der Gemeinde Stallikon aufgenommen: Batchev Dilyan Jordanov, geb. 1970, Bürger von Bulgarien Batcheva Anelia Atanasova, geb. 1975, Bürgerin von Bulgarien Batcheva Elea Dilyanova, geb. 2006, Bürgerin von Bulgarien Batcheva Kalina Dilyanova, geb. 2011, Bürgerin von Bulgarien wohnhaft in Stallikon, In der Weid 3 Vera Becerra Maria Elena, geb. 1960, Bürgerin von Kolumbien wohnhaft in Stallikon, Rainstr. 134c Stallikon, 14. November 2014 Gemeinderat Stallikon

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars Im Konkurs über Patrick Noser, geb. 2. Februar 1981, von Oberurnen GL, Zürichstrasse 168, 8910 Affoltern am Albis, liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtblatt vom 14. November 2014 verwiesen. Affoltern am Albis, 14. Nov. 2014 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Planauflage: Gemeindezentrum Marktplatz 1, Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: Arnold Pfister, Rain 11, 8824 Schönenberg ZH Bauvorhaben: Abbruch und Neubau LKW Einstellhalle, Vers.-Nr. 1321, Kat.-Nr. 5871, Zeughausstrasse 16, Wohnzone mit Gewerbeerleichterung WG3

Hedingen BAUPROJEKT Gesuchsteller: Schmiedewerk Stooss AG, Maienbrunnenstrasse 8, 8908 Hedingen Projektverfasser: Spaar Alexander, Maienbrunnenstrasse 8, 8908 Hedingen Bauprojekt: Anbau Bürogebäude, Maienbrunnenstrasse 8, Kat.-Nr. 1809, Vers.-Nr. 389; Industriezone

Mettmenstetten Bauherrschaft: Urs + Simone Huber, Rebacker 11, 8905 Arni Vertreter: Ringger Tanner Partner AG, Architekten, Zürichstrasse 120, 8910 Affoltern a.A. Bauprojekt: Neubau Einfamilienhaus mit Doppelgarage und Studio auf Kat.-Nr. 3173 (4288), Böniweg 11 (Wohnzone W2a)

Obfelden

Hausen am Albis Gesuchsteller: Andrea Schlapbach Käppeli und Regina Käppeli, Heischerstrasse 1, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: frickarchitektur, Ebertswilerstrasse 2, 8915 Hausen am Albis Bauprojekt: Wärmedämmtechnische Dachsanierung inkl. Einbau von zwei neuen Schleppgauben und drei neuen Dachflächenfenstern auf Kat.-Nr. 3181, Heischerstrasse 1 (Gebäude Inventar-Nr. 131)

Hausen am Albis Gesuchsteller: ZVS/BirdLife Zürich, Wiedingstrasse 78, 8045 Zürich Projektverfasser: Mathias Villiger, Wiedingstrasse 78, 8045 Zürich Bauprojekt: Bau einer Trockemauer von 10 m Länge und max. 1 m Höhe, Bau einer Steinlinse von 3 m Länge und 2 m Breite und 0.8 m Tiefe, zwecks Förderung der biologischen Vielfalt in/um Rebberg (Naturschutzzweck), auf Kat.-Nr. 647, Rebberg Rinderweid

Gesuchsteller: Aula AG, Gewerbestrasse 10, 6330 Cham Projektverfasser: archetage Architekten ETH/SIA/HTL, Lättichstrasse 8, 6340 Baar Baurechtliches Vorhaben: Neubau 8 Doppeleinfamilienhäuser, 2 Einfamilienhäuser und Tiefgarage auf Kat.-Nr. 3697 an der Gugelrebenstrasse, Zone W1

Obfelden Gesuchsteller: TOPAS Management AG, Riedstrasse 1, 6343 Rotkreuz (vormals RKC Bäch SZ), Eigentümer: Bühler Erich, Via Casella 15, 6644 Locarno, Projektverfasser: Conplan AG, Forchstrasse 34, 8032 Zürich Baurechtliches Vorhaben: Abbruch Gebäude Vers.-Nr. 145 und Umbau Wohnhaus Vers.-Nr. 108 sowie Neubau Mehrfamilienhaus mit Unterniveaugarage auf Kat.-Nr. 3294 an der Wolserstrasse, Kernzone K1. Projektänderung: Einbau von 2 zusätzlichen Wohnungen im Dachgeschoss des bewilligten Mehrfamilienhauses sowie diverse Anpassungen.

Kabelnetzunterbruch Aufgrund einer Netzerweiterung wird das Kabelnetz nordöstlich von Affoltern, ab dem Sternenkreisel bis zur Grenze nach Hedingen westlich durch die Bahnlinie abgegrenzt, unterbrochen:

Montag auf Dienstag, 18. November 2014, von 00.30 bis ca. 06.00 Uhr Unterbrochen werden sämtliche Dienstleistungen wie Radio, Fernsehen und Internet. Wir bitten um Verständnis. Ihr Team der Fernsehgenossenschaft Affoltern a. A. T 043 322 70 60

info@fgaffoltern.ch

fgaffoltern.ch


Bezirk Affoltern

Freitag, 14. November 2014

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Bau- und Zonenordnung wird teilrevidiert Ortsplanung in Affoltern – aus den Verhandlungen des Gemeinderates Fragen der räumlichen Entwicklung sind längst nicht mehr den Spezialisten überlassen. Wie das anhaltende Bevölkerungswachstum und die damit verbundenen Entwicklungen zu bewältigen sind, ist zum breit diskutierten Thema geworden. In dieser Diskussion hat das Schweizer Stimmvolk im März 2013 einen entscheidenden Meilenstein gesetzt: Mit fast 63 Prozent hat es dem revidierten Raumplanungsgesetz zugestimmt. Im Kanton Zürich fiel der Ja-Stimmen-Anteil mit 71 Prozent noch höher aus. In diesem klaren Bekenntnis zu einem griffigeren Raumplanungsgesetz kommt die Besorgnis breiter Bevölkerungskreise angesichts der zunehmenden «Zersiedelung» zum Ausdruck. Im Zentrum steht daher die Siedlungsentwicklung. Auch im Knonauer Amt hat mit der Eröffnung der Autobahn A4 und der S-Bahn-Taktverdichtung ein starkes Wachstum eingesetzt. Die Gemeinde Affoltern am Albis strebt in den kommenden Jahren ein substanzielles Wachstum an, um seine Stellung als regionales Zentrum zu stärken. Um dies zu erreichen, steht neben der Entwicklung von bestehenden Baulandreserven und Neueinzonungen vor allem die Verdichtung an zentralen Lagen durch bessere Ausnützung und Aufzonung im Vordergrund. Dazu wird die Bau- und Zonenordnung revidiert. Letztmals wurde die Bau- und Zonenordnung der Gemeinde Affoltern am Albis 2004/2005, 2009/2010 (Teilrevision) sowie 2011/2012 (Teilrevision)

wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit Alice und Max Schneebeli-Güttinger feiern heute Freitag, 14. November, in Zwillikon die goldene Hochzeit. Zum 50-jährigen Ehebund entbieten wir die herzlichsten Glückwünsche. Einen schönen Feiertag!

überarbeitet. Die aktuelle Teilrevision sieht hauptsächlich vor, das Ortszentrum nach Süden auszuweiten, Aufund Umzonungen in den Gebieten Gartenhof, Sonnenbergstrasse, ehemalige Zeughäuser und Seewadel vorzunehmen, die Verkaufsflächen in der Gewerbezone und Industriezone zu beschränken, einen Ausnützungsbonus für Arealüberbauungen und eine Mindestausnützungsziffer für die Wohnzonen W3, W4 und Wohnzonen mit Gewerbeerleichterungen einzuführen. Weiter sollen Vorgaben für die Gestaltung von Reklamen erlassen sowie die Parkplatzverordnung durch neue Regelungen im Zusammenhang mit Parkierung ersetzt werden. Die Details zur Teilrevision der Bau- und Zonenordnung können während der öffentlichen Auflage bei der Hochbauabteilung, Gemeinde Affoltern am Albis eingesehen werden. Die öffentliche Auflage dauert vom 14. November 2014 bis zum 13. Januar 2015.

Info-Veranstaltung und Ausstellung Informationsveranstaltung zur Teilrevision Bau- und Zonenordnung und Eröffnung Wanderausstellung «Dichte begreifen»: 24. November 2014, 19 Uhr, Kasinosaal, Marktplatz 1, Affoltern. Wanderausstellung «Dichte begreifen» im Foyer des Kasinosaals: 24. November bis 9. Dezember 2014.

In Affoltern darf Mina Huber am kommenden Sonntag, 16. November, ihren 95. Geburtstag feiern. Zum hohen Wiegenfest gratulieren wir herzlich und wünschen einen frohen Festtag.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Chefredaktor: Werner Schneiter Thomas Stöckli, Redaktor Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt:

Wanderausstellung «Dichte begreifen» Gleichzeitig mit der Informationsveranstaltung wird die Wanderausstellung «Dichte begreifen» eröffnet. Die vom kantonalen Amt für Raumentwicklung präsentierte Wanderausstellung «Dichte begreifen» lädt interessierte Bürgerinnen und Bürger zur Auseinandersetzung mit der Siedlungsentwicklung nach innen ein. Sie zeigt die vielfältigen Spielräume und Gestaltungsmöglichkeiten hinter dem Schlagwort «Verdichtung» auf. Und sie geht der Frage nach, wie sich Lebensqualität und Dichte in unterschiedlichen Siedlungstypen zusammenbringen lassen. Die Wanderausstellung gastiert vom 24. November bis 9. Dezember 2014 im Foyer des Kasinosaals Affoltern am Albis und ist während den ordentlichen Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung zugänglich. Mehr zur Wanderausstellung unter www.dichtebegreifen.ch. (tro)

Der Entwurf der teilrevidierten Bau- und Zonenordnung liegt bereit: Nun kann man sich über die Pläne beugen. (Bild zvg.)

Steuerfuss der Primarschule muss um 3 Prozent erhöht werden Aus der Schule Mettmenstetten – Info zur Gemeindeversammlung vom 8. Dezember Voranschlag 2015

Zum 95. Geburtstag

Während dieser Zeit kann sich jedermann zur Teilrevision der Bau- und Zonenordnung äussern. Für die interessierte Bevölkerung findet ausserdem am 24. November 2014, ab 19.00 Uhr eine Informationsveranstaltung im Kasinosaal, Marktplatz 1, Affoltern am Albis, statt, an welcher die Ziele und Änderungen der Bau- und Zonenordnung erläutert werden.

Die Veränderung im Schulwesen sowie die Umsetzung des neuen Volksschulgesetzes machen sich nicht nur im Schulbetrieb, sondern auch bei den Finanzen bemerkbar. Dies zeigte sich erneut bei der Erarbeitung des Voranschlages 2015. Die finanzielle Situation im Gemeindehaushalt wird angespannter, und die finanziellen Ziele können teilweise nicht mehr erreicht werden. Der Steuerfuss der Primarschule muss um 3 % erhöht werden, was zur Folge hat, dass der Gesamtsteuerfuss von 99 % auf 102 % erhöht werden muss. Der gewählte Steuerfuss ermöglicht noch kein positives Ergebnis. Die Primarschulgemeinde Mettmenstetten lebt auch mit einem Steuerfuss von 45 %, bisher 42 %, von der Substanz. Der Fi-

nanzfehlbetrag muss vom Eigenkapital entnommen werden. Kostensteigerungen in den letzten Jahren sind bei der Besoldung, durch die Einführung der Schulleitung, die Einführung und den Ausbau der Tagesstrukturen, der Schulsozialarbeit und der integrierten Sonderschulung in der Verantwortung der Regelschule zu verzeichnen. Im Sonderschulbereich wurden Kosten vom Kanton auf die Gemeinden übertragen. Es musste erneut ein 5. Kindergarten durch die Erhöhung der Kinderzahlen eröffnet werden. Die Ansprüche und die Qualitätssicherung einer Schule sind ohne finanzielle Ressourcen nicht durchführbar. Weitere Aufgaben der Primarschule sind in Planung wie ICT, Raumplanung usw. Eine Steuererhöhung ist notwendig, um die Finanzen nachhaltiger zu gestalten. Die Schulpflege ist über-

zeugt, die anstehenden Aufgaben sowie die Investitionen bei einem gleichbleibenden Steuerfuss von 42% trotz Sparmassnahmen nicht mehr erfüllen zu können. Sie bedankt sich bei allen Einwohnerinnen und Einwohner von Mettmenstetten für die Unterstützung an der Gemeindeversammlung vom 8. Dezember.

Verkauf der Liegenschaft in Rossau Als zusätzliches Geschäft an der Gemeindeversammlung steht der Verkauf des alten Schulhauses in Rossau. Das Schulhaus in Rossau wurde 1838 erbaut. Bis im Jahre 1990 wurde das Gebäude mehr oder weniger für den Eigenbedarf respektiv für die Primarschule Mettmenstetten benötigt. Bis zur Vermietung des Hauses an die Tagesschule Birke wurde das Haus zwi-

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Staatspersonal: Kein Teuerungsausgleich Budgetentwurf wird um 9 Mio. entlastet Weil der Landesindex der Konsumentenpreise per Ende September keine Teuerung ausweist, entfällt ein entsprechender Ausgleich bei den Löhnen des Staatspersonals. Der Budgetentwurf für 2015 wird dadurch um rund 9 Millionen Franken entlastet. Der massgebende Landesindex zeigt per Ende September, verglichen mit dem Vorjahr, eine Entwicklung von minus 0,1 Prozent.

Erst 0,2 Prozent vorgesehen In seinem Budgetentwurf zuhanden des Kantonsrates hatte er mit einer Teuerung von 0,2 Prozent gerechnet, was 9 Millionen Franken entsprochen hätte. Der Betrag entfällt nun und entlastet den Budgetentwurf 2015 entsprechend. (ki.)

schenzeitlich als Wohnhaus benutzt dh. an dritte vermietet. Die Tagesschule Birke hat ihren Vertrag mit der Primarschule aufgelöst. Um sich eine fundierte Ausgangslage für eine weitere Vermietung oder für einen Verkauf des Gebäudes zu schaffen, hat die Primarschule zwei neutrale Gesamtbeurteilungen erstellen lassen. Die Primarschule hat eine Eigennutzung geprüft und festgestellt, dass das Gebäude zu weit von den übrigen Schulanlagen entfernt ist und für einen Eigenbedarf nicht in Frage kommt. Die Tatsache, dass die Primarschule das Gebäude weder kurz- noch langfristig sinnvoll nutzen kann und eine Sanierung für die Primarschule nicht infrage kommt, spricht für einen Verkauf der Liegenschaft an der Hauptikonerstrasse 15 in Rossau.


Bestattungen Korrigenda Wettswil am Albis

Castelrotto, 7 novembre 2014 È una grazia di Dio addormentarsi quando si è stanchi, e poter liberarsi di un peso che si portava per lungo tempo.

Am 5. November 2014 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Schelling, Fritz Einschlafen dürfen, wenn man müde ist Und eine Last fallen lassen dürfen, Die man lange getragen hat, Das ist eine wunderbare, göttliche Gnade

geb. 21. Juli 1928, Bürger von Berneck SG, Ehemann der Schelling geb. Stähli, Leoni, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Schulstrasse 2. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Abdankungsgottesdienst am Freitag, 14. November 2014, 14.30 Uhr, in der ref. Kirche, Wettswil a.A. Der Friedhofvorsteher

Wettswil am Albis Am 10. November 2014 ist in Affoltern am Albis gestorben:

August Graf-Mathis 8. September 1914 – 7. November 2014

Dobbiamo prendere commiato da te, caro papà e nonno, con tristezza e con profonda gratitudine per tutto quello che ci hai donato Traurig müssen wir von Dir, lieber Vater, Grossvater und Götti Abschied nehmen in tiefer Dankbarkeit und Liebe für alles, was Du uns gegeben hast.

Oswald geb. Arlt, Margaretha Maria Katharina geb. 9. Februar 1924, Bürgerin von Rapperswil-Jona SG, Ehefrau des Oswald, Willi, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Bäumlisächerstrasse 18. Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 19. November 2014, 14.00 Uhr, auf dem Friedhof «Heissächer», Wettswil am Albis, statt. Der Friedhofvorsteher

Wettswil am Albis Am 6. November 2014 ist in Wettswil am Albis gestorben:

La moglie Margrit Graf-Mathis I figli Peter Graf Theodor und Brigitte Graf mit Lukas und Claudia I parenti e gli amici Il culto di commiato si terrà venerdì il 14 novembre 2014 alle 14.00 nella Chiesa Parrocchiale di Castelrotto. Seguirà la deposizione dell’urna al Cimitero di Castelrotto.

HERZLICHEN DANK Die vielen liebevollen Zeichen des Mitgefühls und die tröstende Anteilnahme, die wir beim Abschied von unserem lieben Vater

Ernst Brunner 2. Februar 1922 – 27. Oktober 2014

erfahren durften, haben uns tief berührt. Ein besonderer Dank gilt dem – Pflegepersonal in der Langzeitpflege Haus Pilatus in Affoltern am Albis – dem Musikverein Obfelden, den Veteranen- und Fahnendelegationen Zürcher Blasmusikverband Limmattal – Frau Pfarrerin Bettina Ferrat für die einfühlsamen Worte und die tröstende Begleitung – allen Verwandten, Nachbarn und Bekannten, die unserem Vater auf seinem Lebensweg mit Freundschaft und Zuneigung begegnet sind. Mitte November 2014

Ringraziamo di cuore la Direzione con il personale della casa Anziani di Castelrotto e la Dottoressa Bedrina per le amorevoli cure prestate al nostro caro durante la sua breve permanenza nella Casa Anziani. Traueradresse: Frau Margrit Graf, Via Campagna 10, 6980 Castelrotto, 091 608 11 12

ABSCHIED Nach einem langen Leben hat sich der Lebenskreis meiner lieben Frau geschlossen.

Die Urnenbeisetzung hat im engsten Familienkreis stattgefunden.

Margrit Oswald-Arlt

Der Friedhofvorsteher

9. Februar 1924 – 10. November 2014

Sie verstarb nach langer Krankheit im Langzeitpflegeheim Sonnenberg in Affoltern am Albis.

TODESANZEIGE

Nutzungsplanung

Tief betroffen und traurig müssen wir Abschied nehmen von unserem langjährigen Lehrer und Schulleiter

Teilrevision der Bau- und Zonenordnung Öffentliche Auflage

Thomas Wettstein

Affoltern am Albis. Mit Beschluss vom 3. November 2014 hat der Gemeinderat Affoltern am Albis die Unterlagen zur Teilrevision der Bau- und Zonenordnung, bestehend aus: – Planungsbericht gemäss Art. 47 RPV, Stand 24. Oktober 2014 – Bau- und Zonenordnung, Stand 24. Oktober 2014 – Zonenplan 1:10’000, Stand 2. Oktober 2014 – Kernzonenpläne Affoltern am Albis und Zwillikon, Stand 11. August 2014 zur Anhörung und öffentlichen Auflage gemäss § 7 des Planungs- und Baugesetzes (PBG) verabschiedet. Die Auflage- und Anhörungsfrist von 60 Tagen beginnt am 14. November 2014 und endet am 15. Januar 2015. Während dieser Zeit liegen die Unterlagen zur Teilrevision der Bau- und Zonenordnung in der Hochbauabteilung, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, auf und können während der ordentlichen Schalteröffnungszeiten eingesehen werden. Innert der Auflagefrist ist jedermann berechtigt, sich zur Teilrevision der Bau- und Zonenordnung zu äussern. Einwendungen sind dem Gemeinderat Affoltern am Albis, Postfach 330, 8910 Affoltern am Albis, bis spätestens 15. Januar 2015 schriftlich einzureichen. Über nicht berücksichtigte Einwendungen wird gesamthaft bei der Planfestsetzung durch die Gemeindeversammlung entschieden. Am 24. November 2014, 19.00 Uhr, findet eine Orientierungsveranstaltung im Kasinosaal, Marktplatz 1, Affoltern am Albis, statt. Affoltern a. Albis, 14. November 2014 Gemeinderat Affoltern am Albis

Die Trauerfamilie

Die Abdankung findet am Freitag, 14. November 2014, um 14.00 Uhr in der katholischen Kirche von Castelrotto statt. Anschliessend an den Gottesdienst findet die Urnenbeisetzung im Friedhof von Castelrotto statt.

Pavano, Adriana geb. 27. Juni 2001, Bürgerin von Zürich, ledig, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Oberhausensteig 19.

Der Tod ist das Tor zum Licht am Ende eines mühsam gewordenen Weges. Franz von Assisi 1181 – 1226

Willi Oswald-Arlt Wir bitten, von Kondolenzbesuchen abzusehen. Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 19. November 2014, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof in Wettswil statt.

23. Mai 1960 – 7. November 2014

Thomas Wettstein hat sich 29 Jahre lang für unsere Primarschule in hohem Masse engagiert und sie entscheidend mitgeprägt. Trotz schwerer Krankheit, gegen die er mit bewundernswerter Zuversicht und Tapferkeit gekämpft hat, hat er sich bis zuletzt für unsere Schule eingesetzt. Schweren Herzens müssen wir Abschied nehmen von unserem Schulleiter und Freund. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt seinen Angehörigen. Ottenbach, 11. November 2014

In stiller Trauer:

Primarschule Ottenbach

Anstelle von Blumen gedenke man der Verstorbenen mit einer Spende zugunsten der Schweizer Patenschaft für Berggemeinden, Asylstrasse 74, 8032 Zürich, Postkonto 80-16445-0. Traueradresse: Willi Oswald-Arlt, Bäumlisächerstrasse 18, 8907 Wettswil


Bezirk Affoltern

Freitag, 14. November 2014

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Im «Klanghotel Rössli» werden die Saiten wieder gestimmt «Schwerelos – eine poetische Reise» heisst der Titel der zweiten Auflage von Mitte Januar in Mettmenstetten Die zweite Auflage des Projektes «Klanghotel Rössli» in Mettmenstetten von Mitte Januar 2015 trägt den Titel «Schwerelos – eine poetische Reise». Auch wenn einiges strukturierter ist als bei der ersten Auflage – Raum für Experimente ist gleichwohl vorhanden. ................................................... von werner schneiter Es handelte sich um ein veritables Experiment, das vor Jahresfrist vom Mettmenstetter Musiker und Filmer Beat D. Hebeisen ins Leben gerufene «Klanghotel Rössli». 20 bekannte Kulturschaffende enterten damals die Räume. Sozusagen die gesamte Liegenschaft diente als Bühne, ja sogar auf dem WC wurde musiziert. Trotz Drehbuch war vieles improvisiert und vielleicht gerade deswegen auch spannend. Das Multimedia-Spektakel geriet letztlich zum Grosserfolg. Jeder Abend war ausverkauft. «Wir mussten sogar zusätzliche Stühle herbeischaffen», sagt Beat D. Hebeisen.

Sorgen Mitte Januar 2015 für Klang im «Rössli», von links: Philipp Galizia, Ursi Tschudi und Beat D. Hebeisen. (Bild Werner Schneiter) Schwerkraft spielt zentrale Rolle Und ein Spektakel kündigt sich nun auch mit der zweiten Auflage an, die in Mettmenstetten vom 14. bis zum 17. Januar 2015 über die Bühne gehen wird. Dabei spielt die Schwerkraft ine zentrale Rolle; Baccalà Clowns werden mit Akrobatik-Einlagen faszinieren, vielleicht auch Gefahr laufen auf dem harten Boden der Realität zu landen. Auf dem Schlappseil ist Masha Dimitri zu sehen, und Martha Kröger will am hängenden Stofftuch die Schwerkraft aushebeln. Wie und wie weit sich die anderen Künstlerinnen und Künstler mit dem Thema «Schwerkraft» befassen werden, wird erst an den Aufführungen sichtbar.

Beat D. Hebeisen und Philipp Galizia, der die Saiten seines Kontrabasses zum Schwingen bringen wird, sprechen von einem stimmigen Konzept, das insbesondere in logistischer Hinsicht vereinfacht worden ist.

Ein komplettes Fernsehstudio So wird im «Rössli» nur noch eine Leinwand stehen (letztes Mal waren es drei) und mit einer «fliegenden» Kamera gearbeitet. Neu ist der Einsatz von einem Green-Screen-Raum, eine in der Film- und Fernsehtechnik angewandte Bildfreistellung. «Wir richten auch ein komplettes Fernsehstudio ein, mit dem die fünf Kameras koordiniert

werden. Ton und Licht stellen da sehr grosse Herausforderungen dar und sind entscheidend, um Stimmung zu erzeugen», sagt Beat D. Hebeisen. Er hat von vielen der 14 auftretenden Kunstschaffenden Porträts angefertigt. Diese werden dem Publikum im Verlauf des Abends auf der drei mal fünf Meter grossen Leinwand gezeigt. Darin erzählen die Auftretenden über sich, über ihre Leidenschaft, derweil sie während ihres Auftritts im «Rössli» mehrheitlich «schweigen» müssen. Vor Jahresfrist war vieles ad hoc. Welche Geschichte dieses Mal erzählt werden soll, ist in den Grundzügen fixiert. Gleichwohl bleibt noch viel Raum für Experimentelles und für Un-

vorhergesehenes. Das gründet nicht zuletzt auf dem Umstand, dass die aus allen Teilen der Schweiz stammenden Kunstschaffenden die Geschichte zuvor nicht proben können. Gleichwohl muss dann letztlich alles, was zuvor an Ideen sprudelte, in den Raster passen. In dieser Hinsicht ist natürlich auch Ursi Tschudi gefordert, die musikalische Leiterin. Sie muss Struktur in den musikalischen Bereich bringen.

Auftritt für ein «Trinkgeld» Alle drei, die den «Anzeiger» zum Gespräch treffen -– Ursi Tschudi, Philipp Galizia und Beat D. Hebeisen – sind zuversichtlich, dass auch die zweite

Auflage zum Erfolg wird. «Die Zusammenarbeit ist sehr gut; wir ergänzen uns auf ideale Weise», halten sie fest. Die 14 Kunstschaffenden – unter ihnen Kunstschmied Moritz Häberling und Maggie Gut vom Gut-Training auch zwei Einheimische – treten übrigens für ein «Trinkgeld» auf. Nicht nur, weil sie Gefallen finden am Konzept. Das über sie produzierte Video stellt für sie auch einen Mehrwert dar, weil es sich – beispielsweise im Internet – weiterverwenden lässt. Vorverkauf bei der Bank Raiffeisen, Geschäftsstelle in Mettmenstetten, Telefon 044 768 58 58. Reservierung für Nachtessen vor der Veranstaltung im Gasthaus Rössli, Telefon 044 767 02 01.

Wertsachen, Bargeld und Esswaren gestohlen Zahlreiche Einbrüche und Einbruchsversuche in den vergangenen Tagen im Bezirk Affoltern Einbrecher haben es nicht nur auf Wertsachen und Bargeld abgesehen. Offenbar werden sie auch von Hunger geplagt. Die Kantonspolizei befasste sich in den letzten Tag mit zahlreichen Delikten. In der Zeit vom 4. bis 7. November drangen Unbekannte in die Hütte der Holzkorporation in Hausen ein. Sie entwendeten Esswaren und verzehrten diese vor Ort. Der Sachschaden ist gering. Eingebrochen wurde vor allem im Unteramt. Durch Aufbrechen eines

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Fensters verschafften sich Diebe am 7. November zwischen 14 und 17.30 Uhr Zutritt zur Wohnung eines Einfamilienhauses in Wettswil. Sie entwendeten ein paar hundert Franken Bargeld; der Sachschaden ist gering. In einem Wettswiler Mehrfamilienhaus scheiterte am 10. November ein Einbruch. Dieben gelang es tagsüber nicht, die Terrassentüre aufzubrechen. Der Sachschaden ist beträchtlich: 2000 Franken. Am gleichen Tag kam es im gleichen Quartier, ebenfalls tagsüber, zu einem Einbruch: Den vermutlich gleichen Tätern gelang es, die Türe eines Einfamilienhauses zu knacken. Sie

durchsuchten alles, entwendeten Geldbeutel, Münzen und andere Wertsachen im Wert von mehreren 100 Franken. Die Polizei beziffert den Sachschaden auf gegen 1000 Franken. Schmuck und andere Wertsachen im Wert von gegen 2000 Franken kamen am 10. November, zwischen Mittag und 22 Uhr, auch in einem Reihen-Einfamilienhaus in Bonstetten weg. Einbrecher stiegen via Fenster ein und richteten Sachschaden in der Höhe von zirka 800 Franken an. Ein weiteres Bonstetter ReihenEinfamilienhaus wurde vom 10. auf den 11. November heimgesucht. Auch hier brachen die Täter ein Fenster auf.

Das Deliktsgut ist Gegenstand polizeilicher Abklärungen. Der Sachschaden beträgt rund 500 Franken. In Hedingen misslang in der Nacht vom Samstag auf den Sonntag der Versuch, die Sitzplatztüre der Wohnung eines Mehrfamilienhauses aufzubrechen. Der Sachschaden ist beträchtlich: 2000 Franken. Noch nicht klar ist, welche Beute bei einem Einbruch am 8. November in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Affoltern gemacht wurde. Zwischen Mittag und Mitternacht stieg die Täterschaft via ein Fenster ein und verursachte Schaden in der Höhe von gegen 3000 Franken.

In Affoltern rückte die Polizei am 9. November um 23 Uhr einmal mehr wegen Lärms in einer Bar aus. Die Gäste wurden zur Ruhe ermahnt.

Gasflasche in Brand geraten Noch nicht ist klar, weshalb in einer Privatliegenschaft in Hausen eine Gasflasche in Brand geriet. Eine Person wurde zur Abklärung ins Spital gebracht. Die Kantonspolizei beziffert die Schäden am Gebäude auf zirka 5000 Franken. (-ter.)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 14. November 2014

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Vier junge Männer, Geldgier, Alkohol und ein Toter Staatsanwältin fordert einmal 18 und zweimal 18½ Jahre für Mord in Aeugst Das Bezirksgericht Affoltern hatte sich Anfang dieser Woche mit zwei Raubüberfällen auf denselben Rentner in Aeugst zu befassen. Und weil das Opfer zehn Tage nach dem zweiten Überfall starb, plädierte die Staatsanwältin bei den drei vor Gericht stehenden jungen Männern auf Mord. ................................................... von urs e. kneubühl und thomas stöckli Es ging alles sehr schnell an jenem Donnerstagabend, 5. Juli 2012, an der Oberdorfstrasse in Aeugst. Es klopfte an der Haustür des acht Tage zuvor 85 Jahre alt gewordenen Rentners und als dieser öffnete, wurden ihm unvermittelt drei ineinander gesteckte Plastiktüten über den Kopf gestülpt. Gleichzeitig wurde er in seine Wohnung bugsiert, wo er schliesslich auf dem Boden zu liegen kam. «Es müssen ihm schreckliche Gedanken und Erinnerungen durch den Kopf gegangen sein», meint eine seiner Nichten vor Verhandlungsbeginn am zweiten Tag des Prozesses gegen drei der vier damals beteiligten Täter. Zwei der in Affoltern angeklagten jungen Männer nämlich hatten, unterstützt von zwei weiteren, jugendlichen Tätern, knappe zwei Monate zuvor den Mann schon einmal auf dieselbe Art überfallen. Sie wollten Geld.

Quetschungen, Schürfwunden, Hämatome und einen Sehnenabriss erlitten. Der Geschädigte zog dann allerdings später die Strafanzeige zurück, wie seine Grossnichte, die als Privatklägerin auftrat, vor dem Bezirksgericht verlauten liess. «Die jungen Leute hätten einen Blödsinn gemacht und daraus sicherlich gelernt», zitierte die Grossnichte das Opfer und fügte an: «Er wollte ihnen die Zukunft nicht verbauen.»

650 Franken Beute beim ersten Überfall

Drei Anklageseiten voll mit aufgeführten Verletzungen

Da die jungen Männer das Opfer schon vorher besucht und von diesem für eine Party sowie für Billettkosten etwas Geld zugesteckt erhielten, wussten sie, dass das Opfer seine AHV-Rente in bar zu Hause in der Schublade einer Kommode aufbewahrte. Die vier kamen überein, nach Aeugst zu fahren, um den Rentner zu überfallen. Zu diesem Zweck führten sie eine schwarze Plastiktüte mit, welche dem Opfer beim Öffnen der Haustür vom Angeklagten 1 über den Kopf gestülpt wurde, damit dieses keinen der Delinquenten erkennen konnte. Das Opfer wurde schliesslich vom Angeklagten 1 am Boden festgehalten und nach dem im Haus befindlichen Bargeld gefragt. Da der Rentner vorgab, kein Geld zu haben, schlug ihn der Angeklagte 2 mit einem hölzernen Spazierstock «mit Schwung auf den unteren Teil des Oberkörpers und die Beine», ebenso soll er ihn getreten haben, wie die Anklageschrift ausführt. Schliesslich behändigte besagter zweiter Täter den Kommodenschlüssel, welchen das Opfer an einer Kordel um den Hals trug, öffnete die Kommode und entnahm dieser 650 Franken. Die vier Täter verliessen mit der Beute fluchtartig den Tatort und teilten, wie vorab abgesprochen, hinter dem Bushaltehäuschen Höchweg das Geld auf. Das Opfer hatte beim Überfall verschiedene Prellungen und

Gelernt haben sie offenbar nichts daraus, wie das Begehen des zweiten Raubüberfalles knapp zwei Monate nach dem ersten vermuten lässt. Drei Täter des ersten Überfalls sowie ein vierter, befreundeter junger Mann jedenfalls malträtierten auf dieselbe Art und Weise und aus demselben Grund – sie wollten Geld, vermuteten diesmal etwa 5000 bis 6000 Franken als mögliche Beute – den Rentner ein zweites Mal. Diesmal mit wesentlich schlimmeren Folgen für den alten Mann und mit einer Beute von 110 Franken, von denen auf der Flucht bis auf zwanzig Franken alles verloren ging. Wieder kam die Plastiktüte zum Einsatz – diesmal wurden drei weisse Tüten ineinander gesteckt und dem Opfer über den Kopf gestülpt. Und erneut fixierte der eine Täter, derselbe wie beim ersten Mal, den Mann am Boden. Diesmal wehrte sich das Opfer allerdings heftiger und biss den Angreifer, der auf ihm kauerte, in den Arm, worauf dieser eine mitgebrachte Bierflasche nahm und dem Opfer einige Schläge auf Schulter und Kopf gab. Zwei bis drei sollen es gewesen sein, wie der Angeklagte aussagte. Jener Täter, welcher beim ersten Überfall mit dem Stock zugeschlagen hatte, fand beim Suchen die Bankkarte des Opfers und verlangte von diesem die Herausgabe des Pin-Codes. Und weil der Rentner der Forderung nicht nachkam,

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Zu wenig Platz im Gerichtssaal: Der Mordfall Aeugst wurde im Saal des Affoltemer Mehrzweckgebäudes verhandelt. (Bild Thomas Stöckli) trat der junge Mann auf ihn ein – auf den Oberschenkel, wie er aussagte, und vielleicht vier oder fünf Mal. Die Liste der schweren und schwerwiegenden Verletzungen, welche das Opfer gesamthaft allerdings davon trug, nimmt in der Anklageschrift volle drei A4-Seiten ein. Darunter sind ein Schädel-Hirn-Trauma mit mehreren Gesichtsschädelbrüchen, Rissquetschwunden, diverse Kopfschwartenverletzungen, Wirbelsäulenund Brustkorbtrauma, stark verschobene Rippenbrüche und mehrere Brüche der Wirbelfortsätze der Lendenwirbel sowie eine Oberschenkelschaftfraktur …

«Keine Gewalt» war eigentlich vereinbart Es waren drei Nachbarn, die auf den Lärm reagierten und Nachschau hielten, was die vier Täter schliesslich in die Flucht trieb. Hier teilten sie sich vorerst in zwei Gruppen auf und trafen sich schliesslich im Zug nach Zürich wieder. Bei der Befragung vor dem Bezirksgericht Affoltern beteuerten alle drei Angeklagten, man habe ursprünglich ausgemacht, keine Gewalt anzuwenden. Der Angeklagte 3 stellte gar in Abrede, vom ersten Raubüberfall, bei dem er nicht dabei war, und dem Vorgehen mit der Plastiktüte Kenntnis gehabt zu haben. Dass Gewalt angewendet wurde, sei ihm erst bei den Schlägen mit der Bierflasche und den Fusstritten bewusst geworden. Das Haus habe er danach nur nicht umgehend verlassen, weil er nicht derjenige sein wollte, welcher die ihm übertragene Aufgabe, Geld zu suchen, nicht erfüllen wollte. Es wurde von allen dreien Reue und Entschuldigungen vorgebracht. Der vorangegangene Alkoholkonsum – Bier und Whisky – hätte die Aggressionen in ihnen ausgelöst, hielten die Angeklagten 1 und 2 zur Begründung der Schläge und Tritte fest.

Staatsanwaltschaft fordert hohe Haftstrafen In ihrem Plädoyer stellte Staatsanwältin Simone Altenburger einen Kausalzusammenhang zwischen den Verletzungen und dem späteren Tod des Opfers her. Sie sieht den Tod durch HerzKreislaufversagen infolge eines frischen Herzinfarktes als «Folge der Schwere und der Massigkeit der dem Opfer zugefügten Verletzungen» beim Raubüberfall am 5. Juli 2012. Die drei Angeklagten hätten Gewalt gegen das Opfer entweder selbst ausgeführt oder zumindest stillschweigend geduldet. Dass man gewaltsam vorgehen werde, sei einerseits bereits beim gemeinsamen Treffen und der anschliessenden Planung in der Stadt Zürich und danach während der Zugfahrt nach Affoltern, deutlich geworden, aber genauso, indem man erneut das Überstülpen einer Plastiktüte als primäres Vorgehen vereinbart habe. «Wer jemandem einen Plastiksack über den Kopf zieht und ihn zu Boden bringt, riskiert damit Verletzungen oder gar den Tod des Opfers», hielt Altenburger fest. Die Staatsanwältin sah im Aussagegebaren der Angeklagten, die in ihren Einvernahmen und in der Befragung teilweise widersprüchliche Angaben machten, ein klares Indiz dafür, dass das bei der Befragung Gesagte auf Schuld- und Strafmilderung abziele. Im ersten Überfall, für die Angeklagten 1 und 2 – daneben die beiden ebenfalls beteiligten Jugendlichen – sieht Simone Altenburger den Tatbestand des qualifizierten Raubes erfüllt. Für den zweiten Raubüberfall plädiert die Staatsanwältin für alle drei Angeklagten auf Mord, da der Tat eine besonders verwerfliche Absicht sowie grosse Grausamkeit zugrunde liegen würden. «Die drei Angeklagten haben für ihre egoistischen Ziele einen Menschen geopfert, ihn massiv psychisch und körperlich misshandelt – aus nie-

deren Beweggründen, um sich wirtschaftlich-finanzielle Vorteile zu verschaffen, und aus Strafe, weil das Opfer nicht verraten hat, wo seine Vermögenswerte sind.»

Räuber ja, aber auch Mörder? Den Raub-Vorwurf stellte die Verteidigung nicht infrage, wohl aber jenen des Mordes: Ein direkter Zusammenhang zwischen den bei der Tat erlittenen Verletzungen und dem Tod des Opfers lasse sich nicht schlüssig beweisen, so einer der Anwälte. Er forderte für seinen Klienten vier Jahre für einfachen und qualifizierten Raub – aufgeschoben zugunsten einer Massnahme für junge Erwachsene. Dabei sollen jungen Straftätern die Fähigkeiten vermittelt werden, selbstverantwortlich und straffrei zu leben. Ein wichtiges Element ist dabei die berufliche Ausbildung. Der Verteidiger des Angeklagten 2 sprach von fahrlässiger Tötung. Er liess das Strafmass offen, forderte aber ebenfalls einen Aufschub zugunsten einer Massnahme für junge Erwachsene. Der Anwalt des Angeklagten 3 schliesslich plädierte auf einfachen Raub und forderte 28 Monate, die Hälfte davon bedingt. Weil sein Mandant schon 28 Monate in Untersuchungshaft ist, sei er umgehend zu entlassen. Weil er als einziger anderer Herkunft ist als alle seine Mittäter, habe er von deren Absprache nichts mitbekommen. Er habe sich überreden lassen, sei nicht bereit gewesen, Gewalt anzuwenden und habe sich gar aktiv gegen die Gewaltanwendung gewehrt. Das letzte Wort hatten nach zwei Verhandlungstagen die Beschuldigten: «Es tut mir von tiefstem Herzen leid», «ich bedaure das Ableben» und «ich möchte mich entschuldigen», versicherten sie dem Gericht und den Prozessbeobachtern am Dienstagnachmittag. Das Urteil ist im Laufe der nächsten Woche zu erwarten.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 14. November 2014

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Mit vereinten Kräften zur idealen Grösse? Die beiden Affoltemer Baugenossenschaften Bawa und GBA prüfen eine Fusion Ein gemeinsamer Schritt zu einer sinnvollen Grösse – mit dieser Botschaft traten die Vorstände der Affoltemer Baugenossenschaften Bawa und GBA am vergangenen Montag und Mittwoch vor ihre Mitglieder. Erklärtes Ziel ist eine Fusion. ................................................... von thomas stöckli Hier die knapp 20 Jahre junge Baugenossenschaft Alterswohnungen Affoltern (Bawa) mit 400 Genossenschaftern und 63 Alterswohnungen, dort die über 70 Jahre alte Gemeinnützige Baugenossenschaft Affoltern (GBA) mit 156 Genossenschaftern und 108 Wohnungen. «Gemäss Statuten sind wir sehr ähnlich», sagt GBA-Präsident Markus Da Rugna. Beide wollen ihren Mitgliedern preisgünstigen Wohnraum zur Verfügung stellen. Und beide hätten durchaus noch Potenzial, zu wachsen. Bei allen Gemeinsamkeiten sind allerdings auch einige Unterschiede: Während die GBA sämtliche Altersgruppen abdeckt, richtet sich die Bawa ausschliesslich an Senioren. Bei der Bawa machen die Mieter nur 15 % der rund 400 Genossenschafter aus. Bei der GBA liegt dieser Wert bei über

«Flaggschiff» der GBA: Die Blöcke an der Loorenstrasse in Affoltern. (Bilder tst.)

Die ersten Alterswohnungen der Bawa hinter dem «Seewadel» in Affoltern.

70 %. «Im Gegensatz zur Bawa lebt unsere Genossenschaft von den Mietern», so Da Rugna. Und schliesslich ist bei der Bawa die Intus AG für die Verwaltung zuständig, während die GBA alles in Eigenregie macht – und künftig auch für die Partnerin machen könnte: «Unsere Verwaltung wäre fähig, mit dem ganzen Paket klarzukommen», sagt Da Rugna und meint damit die GBA und die Bawa.

entsprechend ohne Kostenersparnis – oder die GBA übernimmt die technische und administrative Verwaltung im Auftragsverhältnis. So würde die Rechnung entlastet und die Eigenständigkeit doch erhalten.

Gegenseitig Unterstützung zugesichert Die Mietzinse auf dem freien Markt dürften auch künftig steigen, ebenso der Senioren-Anteil in der Bevölkerung. Weiter stellt das zunehmend anspruchsvollere Mietrecht hohe Anforderungen. So trafen sich die beiden Affoltemer Baugenossenschaften vor

vier Jahren zu ersten Gesprächen über eine Zusammenarbeit. Die Finanzsituation der Bawa sei damals nicht gut gewesen, verriet deren Präsident Urs Laederach. Die GBA half, indem sie Anteilscheine kaufte, und man sicherte sich gegenseitig Unterstützung zu. Seither wurden die Gespräche intensiviert. «Beide Vorstände sind der Meinung, dass eine Fusion geprüft werden sollte», hielt Urs Laederach fest. Eine Kombinationsfusion der beiden gleichberechtigten Partner wäre ein gemeinsamer Schritt zu einer sinnvollen Grösse. Die Kosten beziffert Philippe Dietrich von der Bawa auf rund 35 000 Franken pro Genossenschaft. Die Genossenschafter wurden allerdings auch über zwei andere Varianten informiert: Weiter wie bisher – ohne Synergien im Tagesgeschäft und

Mit Generationen-Durchmischung? Die beiden Veranstaltungen für die Genossenschafter der Bawa am Montag und jene der GBA am Mittwoch hatten rein informativen Charakter. Und nicht zuletzt bot sich Gelegenheit, Fragen zu stellen und Bemerkungen anzubringen. «Werden die Alterswohnungen Alterswohnungen bleiben?», wollte ein Bawa-Mitglied wissen. Seine Befürchtung: Laute Familien könnten die Lebensqualität beeinträchtigen. Dass es Verschiebungen geben könnte, das wollten die Vorstände

der beiden Baugenossenschaften nicht ausschliessen. So könnten die bei Senioren unbeliebten Wohnungen im Erdgeschoss an Jüngere gehen, im Tausch für altersgerechte Wohnungen andernorts. Grundsätzlich solle aber ein Mindestanteil an Alterswohnungen in den Statuten festgesetzt werden. «Alterswohnungen sind auch in unserem Interesse», hielt Markus Da Rugna fest. Die GBA-Mitglieder wollten derweil wissen, ob bei einer Fusion die Mietzinsen steigen würden. Diese sollen sich allerdings nicht verändern, wurden sie beruhigt. Beide Vorstände werden an der nächsten Generalversammlung den Antrag stellen, dass sie Verhandlungen aufnehmen dürfen. Bei einem Ja wird ein entsprechender Antrag für die Generalversammlungen 2016 vorbereitet.

«Eine sehr bereichernde Tätigkeit» Sonja Zbinden ist eine von 30 Personen, die im Reha-Zentrum des Kinderspitals Freiwilligenarbeit verrichten Sonja Zbinden aus Oberlunkhofen ist eine von 30 Personen, die im Reha-Zentrum des Kinderspitals in Affoltern Freiwilligenarbeit leistet. «Für mich ist das eine sehr bereichernde Tätigkeit», sagt sie.

Bedenken – etwa dann, wenn es sich um Kinder mit Epilepsie handelt – entfernt man sich nicht zu weit weg vom Kispi. Oder überlässt eine solche Betreuung schliesslich ganz dem Pflegepersonal. Die Frage, ob die Arbeit mit diesen kranken und verletzten Kinder und Jugendlichen nicht auch belastend sein kann, verneint Sonja Zbinden klar. Sie spricht voller Freude über ihre Tätigkeit, ja begeistert. «Es ist sehr bereichernd und macht dankbar», hält sie fest.

................................................... von werner schneiter Im Rehabilitationszentrum des Kinderspitals Zürich in Affoltern werden Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre therapiert und betreut, die an den Folgen von angeborenen oder erworbenen Krankheiten oder an Verletzungen nach Unfällen leiden. Der Aufenthalt hat zum Ziel, den Betroffenen zu grösstmöglicher Selbstständigkeit zu verhelfen und dadurch die Lebensqualität der ganzen Familie zu verbessern. Kinder und Jugendliche leben in familienähnlichen Wohngruppen, die ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen angepasst sind. Sie besuchen im RehaZentrum die Schule in Kleinklassen und werden nach individuellen Therapieplänen behandelt. Eine ganze Reihe von Fachleuten kümmert sich um die Kinder und Jugendlichen. Aber nicht nur: Eltern sind Bestandteil des Betreuungs- und Behandlungskonzepts. Zu ihnen gesellen sich in Affoltern auch rund 30 Freiwillige. Bis auf vier Männer engagieren sich zur Hauptsache Frauen. Diese leisten pro Jahr rund 2000 Stunden freiwillige Einsätze und sind regelmässig, aber auch temporär in verschiedenen Einsatzbereichen tätig, zum Beispiel im Besuchsdienst, Freizeitbegleitung, Hippotherapie (mit Pferd) oder beim sogenannten Abendritual. Dazu kommen kinderspezifische Einsätze und Einzeleinsätze in Musik- und Schwimmtherapie, Therapie mit Hund. Auch ist eine Lehrerin tätig, die auf freiwilliger Basis Unterricht erteilt. Einsätze können auch

Weitere Informationen bei Frau Ursula Frei, Sekretariat Sozialberatung, 044 266 81 28 oder sozialberatung@kispi.uzh.ch oder unter www.kispi.uzh.ch.

Jährlich werden bis zu 100 000 Patienten versorgt Sonja Zbinden leistet im Reha-Zentrum des Kinderspitals in Affoltern jede Woche Freiwilligenarbeit: «Eine sehr bereichernde Tätigkeit», sagt sie. (Bild Werner Schneiter) temporär erfolgen, etwa im Besuchsdienst oder in der Freizeitbegleitung, während zweier Wochen oder auch sechs Monaten. Aktuell bräuchte es weitere Unterstützung in der Hippotherapie, im Besuchsdienst und bei den Abendritualen. Für die Kinder ein Vorteil, wenn sie in dieser Zeit stets von der gleichen Person betreut bzw. begleitet werden. Dabei erhalten die Freiwilligen bei Bedarf Unterstützung von Pflegefachpersonen. Wer einen Kurs besucht, um beispielsweise bei der Hippotherapie Hilfe leisten zu können, dem werden die Kosten vergütet.

Eignung wird abgeklärt «Wir sind – auch wegen des Kostendrucks – sehr angewiesen auf Freiwilligenarbeit», sagt Brigit Ruf, Leiterin der

Sozialberatung, die für die Freiwilligenarbeit am Kinderspital verantwortlich ist. Interessierte, die sich aufgrund von Inseraten oder Hinweisen auf der Homepage melden, werden zu einem Gespräch, zu einer Hausbesichtigung und zu einem «Schnupperabend» eingeladen. «Selbstverständlich klären wir auch die Eignung ab», ergänzt Brigit Ruf. Einsätze bei verletzten oder kranken Kindern erfordern Einfühlungsvermögen und Sozialkompetenz. Bei Einsätzen im Besuchsdienst ist zudem das Einverständnis der Eltern erforderlich. Freiwillige müssen das 20. Altersjahr hinter sich haben. Ansonsten ist die Alterspalette breit: sie reicht von 30 bis 70 Jahre. Oft sind es Frauen, deren Kinder «ausgeflogen» sind, die etwas Sinnvolles tun wollen. Aber es melden sich auch jene Eltern oder Elternteile, deren

Kind zur Reha nach Affoltern musste. Sie leisten Freiwilligenarbeit aus Dankbarkeit, wollen dem Kinderspital sozusagen etwas «zurückgeben».

Vom Töggeln bis zum Karaoke Sonja Zbinden aus Oberlunkhofen leistet im Kispi-Reha-Zentrum in Affoltern seit gut drei Jahren Freiwilligenarbeit – einmal pro Woche, jeweils donnerstags beim Abendritual, das diverse Aktivitäten umfasst: vom Töggeln bis zum Karaoke, vom Vorlesen aus einem Buch bis zu Spaziergängen. «Vor allem die Spielabende sind sehr begehrt. Die Kinder erzählen auch begeistert über ihre Erlebnisse», sagt Sonja Zbinden. Vor dem ersten Treffen erhalten die Freiwilligen jeweils ein Info-Blatt über das Kind und werden vom Fachpersonal instruiert. Gibt es

Das Kinderspital Zürich ist mit rund 2000 Mitarbeitenden das grösste Uni-Kinderspital der Schweiz und eines der führenden Zentren für Kinder- und Jugendmedizin in Europa. Das Grösste am Kispi aber sind die Kleinen: Bis zu 100 000 Patienten werden jährlich versorgt. Neben dem gesamten kindermedizinischen und kinderchirurgischen Spektrum bietet das Kinderspital auch ein einzigartiges Rehabilitationszentrum in Affoltern am Albis. Nicht nur modernste Geräte und höchste Qualität in Behandlung und Therapie werden hier gross geschrieben, sondern auch ein gutes Gespür für Zwischenmenschliches: In einem familiären Umfeld begleiten die Mitarbeitenden Kinder und Jugendliche Schritt für Schritt auf dem Weg zurück in ein möglichst selbstständiges Leben.


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Jugendarbeit Hausen: «Jugi im Chratz» und ausgebildete Jugendarbeitende «Jugendpolitik im Bezirk Affoltern – Einblick in die Jugendkommissionen» (3) Mit einer Serie bietet der «Anzeiger» Einblick in die Jugendkommissionen und -ausschüsse der Bezirksgemeinden. Heute im Interview: die Jugendkommission Hausen am Albis. «Anzeiger»: Wer gehört der JuKo an? JuKo Hausen am Albis: Die Kinderund Jugendkommission wird vom Gemeinderat gewählt und besteht gegenwärtig aus vier Mitgliedern sowie – von Amtes wegen – dem Sozialvorsteher des Gemeinderates, welcher die JuKo präsidiert und der Sozialsekretärin der Gemeindeverwaltung, welche als Aktuarin fungiert. Dieses Gremium besteht seit Mitte 2012 und hat den Auftrag, das ebenfalls im Jahre 2012 verabschiedete Leitbild «Kinder und Jugendpolitik der Gemeinde Hausen am Albis» umzusetzen. Welches sind die Aufgaben der JuKo und welche Kompetenzen hat sie? Die JuKo nimmt Anliegen aus der Bevölkerung im Zusammenhang mit Kinder- und Jugendpolitik entgegen und bearbeitet diese auf der Grundlage des bestehenden Leitbildes «Kinderund Jugendpolitik» der Gemeinde. Sie fördert die Beteiligung von Einzelnen und Gruppen bei der Erarbeitung und Umsetzung von Ideen sowie Projekten. Sie bearbeitet auch Fragestellungen und Aufträge, die ihr vom Gemeinderat übertragen werden, zum Beispiel bei der «aufsuchenden Jugendarbeit» und sie nimmt zuhanden des Gemeinderates Stellung zu kinderund jugendpolitischen Vorhaben. Wie sieht die Arbeit der JuKo punkto Information und Informationsaustausch aus? Die JuKo sorgt für eine angemessene und zielgruppenspezifische Information über Angebote im Bereich der Kinder-, Jugend- und Familienpolitik – zum Beispiel im «Huuser Spiegel» und auf der Homepage Jugendtreff Oberamt. Sie fördert auch den Informationsaustausch und die Kommunikation zwischen den Akteuren in der Kinderund Jugendarbeit durch periodische Zusammenkünfte wie dem Runden Tisch Oberamt. Auch gibt es seit Neuem eine Webpage der Juko mit verschiedenen Informationen: http://www.jugend-huuse.ch Inwiefern wird die JuKo vom Gemeinderat und der Schule bei Vorlagen, Projekten

anzeige

und Fragen im Interesse von Kindern und Jugendlichen beigezogen? Beratend oder auch mitentscheidend? Anliegen der Gemeinde erfolgen im Rahmen der oben beschriebenen Aufgaben, welche der Gemeinderat der JuKo delegiert hat. Sich daraus ergebende Projekte respektiv Vorhaben mit finanziellen Auswirkungen, welche über die Kompetenz des ressortverantwortlichen Gemeinderates gehen, werden durch die JuKo in Form von Anträgen dem Gemeinderat zum Entscheid vorgelegt. Fragen und Anliegen der Schule werden über die Schule direkt oder über die etablierten Elternräte der Primar- und Sekundarschule an die JuKo herangetragen. Welches sind die Angebote der ausserschulischen Jugendarbeit in Hausen? In der Gemeinde besteht seit Januar 1999 mit dem «Jugi im Chratz» ein Jugendtreff, welcher von zwei ausgebildeten Jugendarbeitenden mit einem Stellenpensum von gegenwärtig 60 Prozent geleitet wird; ab 2015 werden es 80 Prozent sein. Ihnen steht eine Betriebskommission zur Seite. Der Jugendtreff ist überregional und steht allen Jugendlichen der Gemeinden Hausen, Kappel und Rifferswil zur Verfügung. Diese Gemeinden, die Stiftung Albisbrunn, die Sekundarschule sowie die Kirchen beteiligen sich an den Kosten für diesen Jugendtreff. Was bietet das Jugi im Chratz? Das Jugi im Chratz in Hausen ist ein kleiner, gemütlicher Jugendtreff für alle Jugendlichen ab der ersten Oberstufe. Ihnen stehen Spielmöglichkeiten wie Billard, Töggelikasten, Darts und andere Spiele für drinnen und draussen zur Verfügung, welche rege genutzt werden. Die gemütliche Sitzgruppe lädt ein zu zeichnen, zu spielen, miteinander zu schwatzen oder Musik zu hören. Es liegen diverse Flyer und Broschüren zu verschiedenen aktuellen Themen auf. Im gut ausgestatteten Discoraum können die Jugendlichen «sounden» und tanzen. Der schön ausgebaute Schopf mit Bar bietet Raum fürs gemütliche Zusammensein, zum Chillen oder für Filmabende. Das Jugi ist aber auch ein Ort, an welchem persönliche Fragen und Sorgen Platz haben. Der Jugendtreff ist jeweils am Mittwoch zwischen 14.00 und 22.00 Uhr und Freitagabend von 19 bis 23

Die «verstärkte» Jugendkommission Hausen vor dem Gemeindehaus, v.l.: Marco Müller, Cheyenne Wyss (Lernende), Brigit Hammer, Mägi Frey, Peter Reichmuth, Barbara Lüscher, Anna Günthardt Sonderegger (Betriebskommission offene Jugendarbeit Oberamt), und Ernst Aschi Rutz. (Bild Urs E. Kneubühl) Uhr offen und wird durch die oben erwähnten Jugendarbeiter begleitet. Gibt es auch spezielle Anlässe im Jugendtreff? Neben den regulären Öffnungszeiten finden auch immer wieder spezielle Anlässe, zum Beispiel Mädchenabende, und Projekte statt. Um das Angebot auf die Wünsche und Bedürfnisse der jugendlichen Besuchenden auszurichten, haben diese durch ihr Mitwirken im Jugiteam die Möglichkeit, das Angebot und Geschehen im Treff mitzugestalten. Im Team gibt es auch Wechsel, wenn zum Beispiel das Interesse mehr der Ausbildung nach der Schule gilt. So bietet sich neuen Mitgliedern immer wieder ein Platz. Wie werden die Jugendlichen in den Weilern Türlen, Ebertswil, Husertal und Sihlbrugg einbezogen? Es gibt keine örtlichen Beschränkungen – neben den Weilern der Gemeinde werden auch die Jugendlichen der umliegenden Gemeinden Kappel und Rifferswil in die Aktivitäten des Treffs einbezogen. Mit der im Sommer 2014 von den Gemeinden Hausen, Rifferswil und Kappel genehmigten neuen Vereinbarung betreffend der «Offenen Jugendarbeit Oberamt» werden

im Rahmen der jährlichen Planung auch in diesen Gemeinden verschiedene Events und kleinere Veranstaltungen durchgeführt. Was ist in der vergangenen Zeit gemacht worden und was steht in nächster Zeit an? Während sich die offene Jugendarbeit in unserer Gemeinde schon vor Jahren etabliert hat, besteht die JuKo erst seit 2012. In dieser Zeit wurde, gestützt auf das Leitbild «Kinder- und Jugendpolitik», unter anderem der neue Zusammenarbeitsvertrag zwischen den Oberämtler Gemeinden vereinbart sowie das Pilotprojekt «Aufsuchende Jugendarbeit Hausen» durchgeführt. Aufgrund des Berichts und Antrags der JuKo an den Gemeinderat hat dieser beschlossen, ab 2015 die aufsuchende Jugendarbeit weiterzuführen und in die Jugendarbeit Oberamt zu integrieren. Gibt es Ideen, Vorstellungen, Projekte, welche von Jugendlichen eingereicht werden? Ideen und Projekte haben ihren Ursprung meist im Jugitreff und werden von den Jugendarbeitern in die Betriebskommission eingebracht. Beispiele dafür sind u.a. Sprayer-Work-

shops, Dance-Events oder Beteiligungen an Jugendwettbewerben. Bei einem solchen Wettbewerb haben unsere Jugendlichen übrigens kürzlich einen Preis gewonnen – eine SprayerReise nach Berlin! Wie kann man sich über die Jugendarbeit in Hausen informieren? Entweder bei der JuKo direkt, auf der Gemeindeverwaltung oder über verschiedene Internet-Links (siehe unten). Wie gelingt es, die Jugend in der Gemeinde anzusprechen und wie ist die Zusammenarbeit mit den Kindern und Jugendlichen? Der Jugitreff wie auch die aufsuchende Jugendarbeit sind gute Plattformen, mit den Jugendlichen in Kontakt zu kommen und zu bleiben und bei ihnen allfällige Ideen und Wünsche abzuholen. Interview: Urs E. Kneubühl Jugendtreff Chratz, Postfach 71, 8915 Hausen, Telefon 044 764 19 39, jugi@jugi-chratz.ch. Öffnungszeiten: Mittwoch 14 bis 22 Uhr, Freitag 19 bis 23 Uhr. Informationen via Internet-Links: www.hausen.ch, www.jugend-huuse.ch oder www.jugichratz.ch.


Vermischtes

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ämtler kantonsräte meinen

Was bewegt Jugend? 2. Jugendforum im «Träffpunkt», Bonstetten

Hans Wiesner, GLP Bonstetten

Ausländerpolitik des Bundesrates Nachdem wir letzten Montag im Kantonsrat ausführlich über den Jahresbericht der Hochschulen diskutierten, was keine «Anzeiger»-Kolumne hergibt, schreibe ich heute zur dank Ecopop sehr aktuellen Ausländerthematik. In der Schweiz wohnen derzeit 8,1 Millionen Menschen, davon sind 23 % Ausländer und weitere 12 % eingebürgerte Ausländer. Das sind etwa dreimal so viel wie in den meisten EU-Länder. Es geht uns bezüglich Freiheit. Wohlstand, Sicherheit und Zukunftsperspektiven im Vergleich zu diesen hervorragend. Mit unterschiedlichen Sprachen, Religionen und Kulturen sind wir als Alpentransitland gewohnt zu leben und werden dafür bewundert. In letzter Zeit sind jährlich rund 80 000 Ausländerinnen und Ausländer

mehr eingewandert als ausgewandert – Tendenz zunehmend. Persönlich begrüsse ich es, dass wir uns darüber Gedanken machen, bevor in zehn Jahren weitere 800 000 dazu gekommen sind. Wir haben im Februar beschlossen die Einwanderung zu begrenzen. In der Seegemeinde Kilchberg haben sich die Einbürgerungsgesuche seit der Abstimmung verzehnfacht! Die Ecopop-Initiative geht mit einer Begrenzung auf 16 000 Einwanderer aus Sicht der glp deutlich zu weit, doch was Bundesbern bisher zur Einwanderungsbegrenzung unternommen hat, ist so wenig, dass derzeit die Gefahr besteht, dass diese Initiative aus Trotz angenommen wird: Man stellt fest, dass die EU keine Freude hat, man hat Angst um die Bilateralen und die Branchenverbände möchten

sich ein möglichst grosses Stück vom verbleibenden Einwanderungskuchen sichern. Der Wunsch vieler Bürger nach klaren Anforderungskriterien bei Familiennachzug (zum Beispiel Sprachkenntnisse) und Aufenthaltsgenehmigung C wird nicht einmal diskutiert. Ein nach Aufenthaltsdauer abgestufter Zugang zu ALV, IV und Sozialhilfe, von denen die Ausländer bereits heute mehr als 40 % in Anspruch nehmen, ist je nach politischer Partei ein heisses Eisen oder rotes Tuch. Ich wünsche mir, dass nach ausgestandener Ecopop-Angst diese Themen im Sinne der Bevölkerung zielstrebig und mit klaren Forderungen aufgenommen werden. Sonst droht bereits die nächste marktschreierische Verfassungs-Initiative.

Nach dem ersten erfolgreichen Jugendforum 2013 fühlt die Jugendkommission der Gemeinden im Unteramt und Islisberg erneut den Puls der Jugend. Lustvoll und abwechslungsreich ist das Programm des Jugendforums 2014. Seitens der Politischen Gemeinden stehen drei Fragen als Diskussionsangebot zur Verfügung. Inhaltlich geht es um die weitere Bekanntmachung des neuen «Träffpunkt», aber auch die generelle Frage, welche Anliegen die Jugendlichen an jugendplus haben. Und was wohl wäre, würde der Nikolaus den Jugendlichen einen grossen Check für ein Jugendprojekt ausstellen? Im Turnus wird in Gruppen an den von der Jugendkommission moderierten Gesprächstischen jeweils eine der drei Fragen besprochen. Zurück im Plenum werden die Ergebnisse der Gruppenarbeit präsentiert. Hier können zeitnah Interessengruppen zur Umsetzung gebildet werden. Zum Ausklang des Forums werden die teilnehmenden Jugendlichen eingeladen zu einem Imbiss mit Hotdog und Soft-

drink. Dadurch besteht die Möglichkeit zu weiterführenden Gesprächen und zum Knüpfen von neuen Kontakten mit gleichen Interessen. Ideen und kreative Gedanken können weitergesponnen werden. Die Ergebnisse des ersten Jugendforums konnten alle in Form von Angeboten umgesetzt werden. Damit wird auch Vertrauen in die Politischen Gemeinden von jugendplus geschaffen. Das elementarste Ergebnis des Jugendforums 2013 war die Realisierung des geäusserten Wunsches nach einem Jugendraum. Es dauerte 200 Tage und der «Träffpunkt» wurde offiziell eröffnet – der politische Turbo wurde eingeschaltet. Mit viel Elan und politischer Unterstützung kann einiges für und mit den Jugendlichen realisiert werden. Es lohnt sich für die Jugendlichen – bitte weitersagen. (pd.) 2. Jugendforum 2014 am Freitag, 21. November, von 19 bis 21 Uhr im Jugendraum «Träffpunkt», Stationsstrasse 43, Bonstetten. Anmeldungen sind bis 20. November willkommen, spontane Gäste ebenso. Weitere Infos unter www.jugendplus.ch, Telefon 044 700 03 23, 078 853 60 66 (R. Wüthrich, Stellenleiter), kontakt@jugendplus.ch.

erlebnisse

Castel San Pietro bis Chiasso Mit der elften und letzten Etappe auf dem Weg von Basel nach Chiasso wird der Weg vom Norden in den Süden am Samstag, 13. Dezember, nach über 330 km abgeschlossen. Die Anreise in den Süden erfolgt mit der Bahn nach Mendrisio und von dort ein kurzes Stück hinauf nach Castel San Pietro mit Postauto. Bei einer schönen Sicht hinunter nach Chiasso und Mendrisio und die umliegenden Hügel und durch schöne Weinberge beginnt der erste Teil der Wanderung mit einem kleinen Aufstieg von zirka eineinhalb Stunden nach Sagno. In einer heimeligen Osteria geniessen wir ein köstliches typisches Tessiner Menü. Frisch gestärkt und auch aufgewärmt macht sich die Gruppe und dann auf den Weg und den gut zu gehenden Abstieg von ca. 1½ Stunden nach Chiasso. In der Grenzstadt zu Italien wird die Gruppe Erlebnisse im Stadthaus vom Sindaco (Bürgermeister) empfangen und zu einem Apéro eingeladen. Mit diesem Empfang würdigt der Bürgermeister die Durchquerung der Schweiz und den Abschluss in seiner Stadt. Anschliessend bleibt noch etwas Zeit zur freien Verfügung, bevor es dann mit der Bahn zurückgeht ins Knonauer Amt. Anmelden bis 30. November: www.erlebnisse.ch; otto@erlebnisse.ch; Erlebnisse, Otto Steinmann, Postfach 265, Affoltern oder Tel. 079 318 80 08.

Programm 2015 Der erste Anlass im neuen Jahr 2015 findet am 24. Januar statt. Traditionell mit einem Besuch in einer Stadt, diesmal in Schwyz mit Besuch des Bundesbriefarchives und am Nachmittag in Brunnen dann die Besichtigung des Victorinox Visitor-Centers. Anmeldetermin ist der 8. Januar. Das Programm 2015 ist unter www.erlebnisse.ch zu sehen.

Nach Jahren mit Lücken präsentiert sich der FGU-Vorstand erstmals wieder komplett mit (von links) Werner Lüthi (Beisitzer), Reto Gantenbein (Vizepräsident, Umzugschef, Protokollführer), Christian Müller (Präsident), Ruedi Schenk (Beisitzer), Silvia Odermatt (Festwirtin), Olivia Bär (Maskenballchefin, Aktuarin), Chantal Moos (Werbung), Dani Odermatt (Materialwart), Rita Müller und Bettina Lier (Kassierinnen, Dekoration) sowie Beni Bär (Plaketten). (Bild Martin Platter)

Fasnachtsauftakt mit neuen Gesichtern Fasnachtsgesellschaft Uerzlikon wieder mit vollzähligem Vorstand Erstmals seit Jahren präsentierte sich der Vorstand der Fasnachtsgesellschaft Uerzlikon zum Auftakt der fünften Jahreszeit wieder vollzählig. Nicht die einzige erfreuliche Neuerung, die FGUPräsident Christian Müller am 11.11. bekanntzugeben hatte. ................................................... von martin platter

Wandern mit Andreas, Otto und Hansruedi Steinmann (v.l.). (Bild zvg.)

Die Jubiläumsfasnacht zum 50-jährigen Bestehen der Fasnachtsgesellschaft Uerzlikon im März dieses Jahres hatte Substanz gekostet, schliesslich aber zur längst fälligen Erneuerung in

der FGU geführt. Nach etlichen Jahren, in denen der Vorstand unterbesetzt die Fasnacht stemmte, kam es an der Generalversammlung beinahe zum Eklat. Die Mitglieder standen vor der Wahl, entweder weiterzumachen oder die Uerzliker Fasnacht sterben zu lassen. Sie entschieden sich fürs Weitermachen. Als Konsequenz stellten sich neue und bisherige Kräfte zur Verfügung, die bereit sind, im Vorstand Verantwortung und Arbeit zu übernehmen. Frühere Präsidenten wiederum helfen den jungen Vorstandsmitgliedern mit Rat und Tat aus, wenn Kontaktnetz und Erfahrung gefragt sind. Auch das traditionelle Helferessen, das jeweils zum Fas-

nachtsauftakt am 11.11. durchgeführt wird, zählte heuer so viele Teilnehmer wie seit Jahren nicht mehr. Langjährige Helferinnen und Helfer wurden ganz besonders ausgezeichnet. Nachdem man die Höhepunkte der Jubiläumsfasnacht in Bild und Ton nochmals Revue passieren liess, gab FGUPräsident Christian Müller die Eckdaten der Fasnacht 2015 bekannt. Sie findet am Freitag, 20., und Sonntag, 22. Februar, statt.

Wieder mit Kinderfasnachtsball Erfahrungen aus der Jubiläumsfasnacht, wie der gutbesuchte Kindermaskenball am Freitagnachmittag,

werden im kommenden Jahr beibehalten. Beliebte, aber in der Zwischenzeit ausgesetzte Aktivitäten wie die Bar im ersten Stock des Gemeindesaals werden während der Fasnachtstage wieder eingeführt, ebenso die Kaffeestube. Damit zeigt die FGU, dass sie künftig auch am Freitag wieder ein breiteres Altersspektrum bei den Fasnachtsbesuchern anstrebt. Ballmotto ist übrigens «Geisterstunde». Sogar noch etwas später war es am Helferessen am letzten Dienstag, bis sich die letzten aus der fröhlichen FGU-Gruppe auf den Nachhauseweg machten. Weitere Informationen: fgu.ch


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Unterstützung für Landschaftsqualitätsprojekt Aus der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt Die Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK) unterstützt das Landschaftsqualitätsprojekt Zürich Süd mit 6000 Franken. Blick hinter die Kulissen: Senevita öffnet am Samstag die Türen. (Bild -ter.)

Senevita Obstgarten: Tag der offenen Tür Ein Fest für Jung und Alt in Affoltern Genau vor einem halben Jahr eröffnete Senevita, Anbieterin für betreutes Wohnen und Pflege, das Seniorenzentrum auf dem ehemaligen Gelände der Obstverwertungsanlage. Nun lädt die Senevita Obstgarten am Samstag, 15. November zum «Tag der offenen Tür». Einblicke hinter die Kulissen, vielfältige Unterhaltung und kulinarische Überraschungen aus der Region versprechen für Jung und Alt ein abwechslungsreiches Programm. Zudem erhalten die Besucher detaillierte Informationen zum Angebot. Noch gibt es freie Wohnungen zur Erstvermietung. Am Samstag, 15. November, lädt die Senevita AG zu einem Fest der Begegnung für Jung und Alt. Auf den Tag genau vor einem halben Jahr wurde auf dem ehemaligen Gelände der Obstverwertungsanlage (OVA) in Affoltern am Albis das neue Seniorenzentrum Senevita Obstgarten eröffnet. Mit einem «Tag der offenen Tür» von 9 bis 17 Uhr soll dies gefeiert werden. Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich Einblicke in die Räumlichkeiten der drei Gebäude des Pflegezentrums verschaffen. Den ganzen Tag stehen musikalische Unterhaltungen und kulinarische Überraschungen aus der Region im Angebot. Als besonde-

ren Ohrenschmaus findet um 13 Uhr ein Konzert des Musikvereins Harmonie Affoltern statt. Die Kleinsten dürfen sich den spannenden Abenteuermärchen erfreuen, welche in regelmässigen Abständen vorgelesen werden. Die Senevita Obstgarten soll an diesem Tag ausdrücklich ein Ort der Begegnung für alle sein. Wer möchte, kann den Bewohnerinnen und Bewohnern auch danach im öffentlichen Restaurant immer wieder einen Besuch abstatten.

Schwerpunkt Pflege Mit der Mehrzahl an Pflegebetten liegt der Schwerpunkt in der Senevita Obstgarten deutlich auf der Pflege. Die 120 Einzelzimmer befinden sich in einem separaten Gebäude und sind in Wohngruppen zu je 30 Personen aufgeteilt. Das Pflegezentrum bietet daneben aber auch 48 seniorengerechte Wohnungen in unterschiedlicher Gösse und Lage an.

Noch freie Plätze Die Senevita Obstgarten verfügt noch über freie Wohnungen zur Erstvermietung. Für Interessierte bietet sich damit am 15. November die beste Gelegenheit, alles Wissenswerte über das attraktive Preis-Leistungs-Verhältnis und das Angebot zu erfahren.

Im Hinblick auf eine aktive Unterstützung ihres von der Tätigkeit der ZPK nicht zu weit entfernten Landschaftsqualitätsprojekts präsentierten Kantonsrat Martin Haab, Mettmenstetten, Präsident des landwirtschaftlichen Bezirksvereins Affoltern und Vorsitzender der Projektgruppe sowie Mérylle Censier vom Zürcher Bauernverband das Landschaftsqualitätsprojekt Zürich Süd. Dieses umfasst die Regionen Knonauer Amt und Zimmerberg sowie den südlichen Teil des Bezirks Dietikon. Das Projekt beinhaltet eine Landschaftsanalyse und zeigt auf, welche Landschaftsqualitätsleistungen im Bereich Landschaft und Landwirtschaft bereits getätigt werden oder im Projektgebiet vorhanden oder geplant sind. In Anerkennung der für die Landschaft geleisteten oder noch zu leistenden Arbeit gewährte die ZPK einen Unterstützungsbeitrag von 7000 Franken für das noch von weiteren Organisationen unterstützte 60 000 Franken teure Projekt.

Für geänderte Radweglinienführung Entgegen den Vorstellungen des Kantons macht sich der Gemeinderat Kappel am Albis in Zusammenarbeit mit der ZPK für eine andere, aus ihrer Sicht sicherere und direktere Linienführung für einen neuen Radweg entlang der Baarerstrasse stark. Der Kanton Zürich favorisiert wegen einer geringen Perimeterbeanspruchung der angrenzenden Naturschutzzone – im Wesentlichen Abstandsgrün – einen unattraktiven Umweg oder alternativ, die Querung der kupierten Baarerstrasse im Ausserortsbereich. Der ZPKVorstand ersucht, ergänzend zur Gemeinde selbst und mit Brief an den zuständigen Regierungsrat, die Erstel-

lung dieses mit geänderter Linienführung beabsichtigten Radweges, allenfalls mittels Anpassung des Naturschutzgebietsperimeters und gegebenenfalls ein Mehrfaches an Kompensationsflächen, auf der Seite der bergauffahrenden Strassenseite.

Richtplanentwurf verabschiedet Anfangs Herbst wurden die Bezirksgemeinden informell zum regionalen Richtplanentwurf angehört und allfällige Anliegen an gemeinsamen Gesprächen erörtert. Der Richtplanentwurf wurde denn auch grossmehrheitlich begrüsst. Die wenigen Änderungsanträge hat der Vorstand anlässlich seiner Sitzung von Ende Oktober behandelt und nun den Entwurf für die erste Vorprüfung zuhanden des Kantons Zürich verabschiedet. Am 5. Dezember 2014 erfolgt die kommentierte Übergabe.

Für Mittelschulstandort im Knonauer Amt Ebenfalls durfte sich der Vorstand zum Richtplanentwurf der Region Limmattal vernehmen lassen. Dabei wurde beantragt, dass die mit der Gemeinde Stallikon und dem Verband Züricher Wanderwege abgestimmte Fuss- und Wanderwegverbindung Diebis-Ringlikon zur langfristigen Sicherung im Richtplan Limmattal ebenfalls eingetragen wird. Bedauerlicherweise ist im Richtplanentwurf derselben Region der Ausbau der Mittelschule Urdorf von 700 auf 1250 Schülerinnen und Schüler vorgesehen, ohne Berücksichtigung eines ergänzenden Standortes in Affoltern. Der Vorstand beantragte daher, dass jener Mittelschulstandort nicht derart forciert ausgebaut wird, weil damit der Standort Affoltern konkurrenziert und damit überhaupt gefährdet wird. In diesem Zusammenhang machte sich der ZPK-Vorstand mit Schreiben vom 7. November 2014 an den Regie-

rungsrat Kanton Zürich erneut stark für einen Mittelschulstandort im Knonauer Amt. Der Vorstoss bei der Bildungsdirektion im Mai 2014 brachte bis dato nicht die erhoffte Wirkung. Im Weiteren begrüsste der ZPKVorstand die beabsichtigte Stärkung des Hochschulstandorts Zürich und damit die vorliegende Gebietsplanung Hochschulgebiet Zürich Zentrum. Die Baudirektion Kanton Zürich beabsichtigt die innere Verdichtung zu fördern, indem die Anforderungen an die Erschliessung sowie die Verkehrssicherheit in den Grundsätzen überprüft und punktuell angepasst werden. Der vorliegende Vernehmlassungsentwurf sieht neu Erleichterungen für bereits überwiegend überbaute Siedlungsgebiete, Begegnungszonen und Tempo-30-Zonen vor. Der Vernehmlassungsentwurf wurde demzufolge unterstützt. Im Rahmen der schweizweit zu erfolgenden Gewässerrevitalisierungsplanung, sollen im Kanton Zürich kantonale und kommunale Gewässerabschnitte für die Revitalisierung in den nächsten zwanzig Jahren definiert werden. Der kantonale Vorschlag vom Juli 2014 für die kommunalen Gewässerabschnitte wurde den Bezirksgemeinden zur Vernehmlassung unterbreitet. Die Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt hat die Rückmeldungen entgegen genommen und gegenüber dem Kanton Zürich mehrheitlich zur Übernahme beantragt. Anlässlich der Vorstandssitzung vom 4. November 2014 hat Walter Würth, Gebietsbetreuer des Amts für Raumentwicklung des Kantons Zürich, zum letzten Mal an einer ZPK-Vorstandssitzung teilgenommen. Der Vorstand dankte ihm für die konstruktive und tatkräftige Mitwirkung im Rahmen seiner Tätigkeit und wünscht ihm für die Pension nur das Beste. Als seinen Nachfolger im Regionalvorstand ernannte dessen Amtsleitung Claude Benz als neuen Gebietsbetreuer. (pd.)

forum

Schülerinnen und Schülern die Berufe verständlich näherbringen Berufsinfotag im Haus zum Seewadel in Affoltern «Die Berufsausbildung von jungen Menschen erfordert eine permanente fachliche Auseinandersetzung und gewährleistet den Anschluss an die Zukunft.» Dieser Satz aus dem Leitbild wird im Haus zum Seewadel aktiv gelebt und begründet die Bereitschaft, dass das Haus sich am alljährlichen Berufsinformationstag der zweiten Oberstufenklassen im Bezirk Affoltern beteiligt. Wie die Ausbildungsverantwortliche Berti Rüeger berichtet, kamen am Donnerstag, 6. November, neun muntere, hoch motivierte Schülerinnen und ein Schüler aus verschiedenen Bezirksgemeinden in den Seewadel. Fünf Schülerinnen interessierten sich für den Bereich Hauswirtschaft und die Kochlehre, vier Schülerinnen und Schüler für die Berufe Fachangestellte Gesundheit (FAGE) und Assistentin Gesundheit und Soziales (AGS). Pünktlich um 14 Uhr fanden sich die Schüler am Haupteingang im Haus zum Seewadel ein. Nach der Begrüssung und gegenseitigem Kennenlernen wurden sie aufgefordert, sich einen möglichen Tagesablauf eines Bewohners im Haus zum Seewadel vorzustellen. Die ersten Fragen tauchten schnell auf, über das Haus zum Seewadel, die verschiedenen Berufe, die verschiedenen Bereiche und die Aufga-

Keine Legitimation für baurechtlichen Vorentscheid Den Bauernbetrieb des Klosters Kappel in die Landwirtschaftszone verlegen, «Anzeiger» vom 11. November.

Sie genossen einen Einblick in die Berufswelt des Hauses zum Seewadel. (zvg.) ben des Personals. Mit grosser Aufmerksamkeit lauschten die Schüler den Ausführungen und Erläuterungen. Es war für die Jugendlichen spannend, viel Neues über die Institution und die Ausbildungen zu erfahren. Bei einem ausführlichen Hausrundgang wurden die restlichen Fragen geklärt und der Ablauf eines Bewohneralltags verdeutlicht. Danach gab es eine verdiente Pause bei Kuchen und Getränken im Café. Die Schüler genossen die Kostproben aus der Küche. Es fanden rege und offene Gespräche statt und die Zeit verging fast zu schnell. Frisch gestärkt und mit neuer Aufmerksamkeit wurden in zwei Gruppen die einzelnen Berufe de-

tailliert vorgestellt und weitere Fragen beantwortet. Es wurde Informationsmaterial abgegeben um die Berufe und die dazugehörende Ausbildung verständlich darzustellen. Bei so viel Interesse für die folgenden Berufe Koch, Fachfrau Hauswirtschaft, FaGe und AGS werden die Nachwuchssorgen schnell gelöst sein. Der Informationsnachmittag dient dem Zweck, den Schülerinnen und Schülern die Berufe verständlich näher zu bringen und sie so in ihrer Berufswahl zu unterstützen. Mit vielen Eindrücken und neuen Erkenntnissen traten sie den Heimweg an. Das erste Schnuppern im Berufsleben hat gegenseitig viel Freude bereitet. (ms)

Zur Erinnerung: Sämtliche Gebäude und Grundstücke des Klosters Kappel inklusiv Landwirtschaftsbetrieb, mit Ausnahme der Kirche und des Pfarrhauses, gehören dem Verein Kappelerhof. Der Verein, 1836 als Verein Anstalt Kappel gegründet und 1982 in Verein Kappelerhof umbenannt, ist seit seiner Gründung ein Verein privaten Rechts mit nur öffentlich rechtlichen Mitgliedern, nämlich allen evangelisch-reformierten Kirchgemeinden des Bezirks Affoltern und der Zürcher Landeskirche als gleichberechtigtes Mitglied. Oberstes Entscheidungsgremium ist die Kappelerpflege, in der jedes Mitglied zwei Delegierte abordnet. Die laufenden Geschäfte werden durch den Vorstand erledigt. Wie und ob das Resultat des Architekturwettbewerbes umgesetzt wird, liegt – nach abschliessenden Verhandlungen mit den Vertretern des Kantons Zürich – im Ermessen von Vorstand und Delegiertenversammlung. Der Hans-Rudolf-Haegi-Verein «Ja zum Kloster Kappel!» hat meines Er-

achtens überhaupt keine Legitimation, einen baurechtlichen Vorentscheid zu verlangen. Selbst nach PPG Art. 310 Abs. 3 müsste ein spezieller Nachweis erbracht werden. Sollte die Baudirektion wider erwarten auf das Gesuch eintreten, müssten die Eigentümer bei der nächsten Instanz dagegen rekurrieren. Franz Leutert, alt Präsident Verein Kappelerhof, alt Vizepräsident Baurekurskommission II ................................................... > Weitere Zuschriften auf den Seiten 14/15


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Forum

Nein zur Ecopop-Initiative

Mettmenstetter Dorf-Jassturnier

Eine Ablehnung dieser Initiative ist zwingend nötig, um verheerende Auswirkungen für unser Land zu vermeiden. Der Titel «Stopp der Überbevölkerung – zur Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen» sagt nichts aus über negative Folgen und ist deshalb sehr verfänglich. Bereits bei der äusserst knappen Annahme der Volksinitiative «Gegen Masseneinwanderung» am 9. Februar haben wir stark an einem Ast gesägt, auf dem wir sitzen. Mit Annahme dieser Initiative würden wir den ganzen Baum umsägen. Wir stecken schon jetzt in einer Sackgasse, aus der wir nur mit grössten Anstrengungen wieder hinausfinden werden; wenn überhaupt. Die Bilateralen Verträge mit der EU stehen auf der Kippe. Bundesrat und diplomatische Vertreter müssen in schwierigen Verhandlungen versuchen, das Bestmögliche für die Schweiz zu erreichen. Siedlungspolitik, Verkehrs- und Energieprobleme sowie Bevölkerungswachstum müssen auf anderen Wegen geregelt werden. Fixe Zahlen und Prozente gehören nicht in die Verfassung. Ohne Rohstoffe sind wir darauf angewiesen mit Exporten und Dienstleistungen unsere nötigen Einkünfte zu erzielen, Arbeitsplätze zu sichern und unseren Wohlstand zu bewahren. Gesundheitswesen, Gastwirtschaft, Tourismus und auch Landwirtschaft sind auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen, um existieren zu können. Die Bilateralen Verträge sind das Fundament dazu. Mit einer Abschottung bei Annahme dieser gefährlichen Initiative degenerieren wir zu einem gesamtschweizerischen «Ballenberg». Die Folgen wären gravierend. Das haben mittlerweile sogar wortgewaltige «Leithammel» eingesehen und sie empfehlen deshalb ebenfalls Ablehnung. Hoffentlich können die durch Angstmacherei aufgestachelten Stimmbürger davon überzeugt werden, sich von solch negativen Ideen abzuwenden. Es ist höchste Zeit! Mir kommt das Gedicht vom Zauberlehrling in den Sinn; Die ich rief, die Geister, werd ich nicht mehr los ...» Üben Sie Ihr Stimmrecht aus und schreiben sie Nein auf ihre Stimmzettel. Aus Liebe zur Schweiz. Ernst Jud, Hedingen, Alt-Kantonsrat und Alt-Gemeindepräsident

Bis 22. November Zuschriften zu den Abstimmungsvorlagen vom 30. November müssen die Redaktion bis Samstag, 22. November, 12 Uhr, erreichen. Leserbriefe erscheinen letztmals in der Dienstagausgabe, 25. November. (Red.)

Freitag, 14. November 2014

SVP lädt am 21. November ein Seit nunmehr 10 Jahren führt die SVPOrtspartei Mettmenstetten das bei Alt und Jung beliebte Dorf-Jassturnier durch. Die Tradition wurde einst durch den Dunnschtigclub begründet, welcher jedoch den Anlass im Jahre 1998 zum letzten Mal durchführte. Danach gab es eine Pause von fünf Jahren, in denen es zum grossen Bedauern der Jassfreunde in Mettmenstetten keinen öffentlichen Jassanlass mehr gab. Schliesslich unternahm die SVPOrtspartei, dem schweizerischen Volkssport sehr verbunden, im Jahr 2004 den Versuch, die schöne Tradition des Dorfjasses wieder aufleben zu lassen. Erfreulicherweise mit Erfolg. Der Vorstand der SVP Mettmenstetten nimmt jedes Jahr einen nicht unbeträchtlichen organisatorischen Aufwand in Kauf, damit die Jassfreunde unter günstigen Rahmenbedingungen ihrer Liebhaberei frönen können. Seit 2008 können die Organisatoren von dem grosszügigen Entgegenkommen des Schützenvereins DachlissenMettmenstetten profitieren, und die SVP darf die Veranstaltung im gemütlich eingerichteten 10-Meter-Stand im Schützenhaus in Wissenbach abhalten. Diese Räumlichkeit eignet sich

bestens für die Durchführung des Jassturniers und bedeutet gegenüber der in den ersten Jahren benutzten alten Sennhütte einen Quantensprung. Entsprechend ist die SVP den Schützen für diese keineswegs selbstverständliche Gefälligkeit sehr dankbar. Gespielt wird der Schieber (zwei gegen zwei) ohne Stöck, Wys und Matchprämie. Die Partner werden nach dem Zufallsprinzip ausgelost. Natürlich ist auch für Speis und Trank gesorgt. Damit der Abend jedoch nicht allzu lang wird, gibt es keine spezielle Essenspause. Dank der grosszügigen Unterstützung durch das lokale Gewerbe winken den Siegern wie jedes Jahr sehr schöne Preise. Man reserviere sich also den Abend des Freitags, 21. November, für einen gemütlichen Jassabend. Die SVP freut sich über eine grosse Teilnehmerzahl und lädt speziell die Einwohner von Mettmenstetten ganz herzlich zum Mitjassen ein. Das Startgeld beträgt übrigens unverändert zwölf Franken, und die Kassenöffnung erfolgt bereits um 19 Uhr, damit der Startschuss pünktlich um 19.30 Uhr fallen kann. SVP Mettmenstetten

Sieger Guido Keller (Mitte), Fritz Ferrari (l.), Erich Keller und Charlotte Dalcin, welche die Siegerehrung durchführte. (Bild zvg.)

40. Jassmeisterschaft der SVP Wettswil Jährlich im November organisiert die SVP Wettswil die Jassmeisterschaft im Gasthof Hirschen, Wettswil. 56 begeisterte und professionelle Jasserinnen und Jasser wurden durch das Organisationskomitee, Charlotte Dalcin, Hanspeter Baur, Manfred Kaiser, Judith Eugster und Göpf Wädi Bär, unterstützt. Nach den ersten drei Passagen wurde das Abendessen serviert. Dank der guten Organisation durch die «Hirschen»-Wirtin ging alles reibungslos über die Bühne. Nach der Stärkungspause gings mit der 40. Jassmeisterschaft weiter, mit den letzten drei Passagen. Bis zur stattfindenden Rangverkündigung wurde unter den

Teilnehmenden gerechnet und diskutiert. Nach sechs Passagen entstand folgende Rangliste: Gewinner Guido Keller (6170), Fritz Ferrari (6167), Erich Keller (6115). Jede Teilnehmerin und jeder Teilnnehmer konnte sich am grosszügigen Gabentisch bedienen, unter anderem hatte es auch zwei Goldvreneli. Die Besten erhielten einen Blumenstrauss. Da es die 40. SVP-Jassmeisterschaft war, spendete Wirtin Brigitte Gubler ein Dessert nach der Rangverkündigung. Der nächste Jass erfolgt am 7. November 2015. Bruno Dalcin, SVP-Sektionspräsident

Der Vorstand der SVP Wettswil stimmt anders ... Anlässlich der Vorstandssitzung der SVP Wettswil wurden die für den 30. November anstehenden Abstimmungen besprochen. Die verabschiedeten Parolen sind nicht für alle Vorlagen «parteikonform». Für die Volksinitiative «Schluss mit den Steuerprivilegien für Millionäre (Abschaffung der Pauschalbesteuerung)» gibt die SVP Wettswil – wie die Kantonalpartei – auch die Neinparole bekannt. Die Steuerhoheit ist eine kantonale Angelegenheit, und das muss so bleiben: Zürcher haben sich nicht in die Steuerhoheit anderer Kantone einzumischen, das wäre höchst unschweizerisch! Zu einer Parole zur Volksinitiative «Stopp der Überbevölkerung – zur Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen (Ecopop)» konnte sich der Vorstand nicht durchringen, zu differenziert waren die Ansichten der einzelnen Vorstandsmitglieder. Nur ein Mitglied äusserte sich für ein klares Nein. Die Mehrheit enthielt sich der Stimme. Vermutet werden kann, dass sehr

viele Stimmbürgerinnen und Stimmbürger aus Trotz (weil die Überfremdungsinitiative durch unsere Bundesregierung nicht durchgesetzt wird) Ja stimmen werden. Die SVP Wettswil will aber keine Ja-Parole verbreiten, sondern empfiehlt Stimmfreigabe. Und zum gleichen Entscheid kam der Vorstand bei der dritten Eidgenössischen Vorlage, der Volksinitiative «Rettet unsere Schweizer Gold (GoldInitiative)». Die SVP ist zwar der Ansicht, dass etwas, das nicht verkauft werden darf, nicht als Sicherheit betrachtet werden kann. Aber die Vorstandsmitglieder waren sich einig, dass endlich auf den Kauf von Euround USD-Staatsanleihen «gegen Gold» verzichtet werden muss. Und die Drohung der Nationalbank, im Falle der Annahme der Vorlage Gewinnausschüttungen an die Kantone zu kürzen, kam bei als Erpressungsversuch an. So nicht mit uns! Die SVP Wettswil unterstützt die ablehnende Parole der Kantonalpartei nicht. Sie empfiehlt auch für diese Initiative Stimmfreigabe. Für alle kantonalen Vorlagen gibt auch die Ortspartei Wettswil die Nein-

Parolen bekannt. Bei der Initiative «Staatsbeitrag an den Bau der Tramverbindung Hardbrücke in ZürichWest (130 Mio. Franken)» sagen die Mitglieder einstimmig Nein. Das Projekt ist zu teuer (ein Laufmeter Tram über die Hardbrücke kostet 185 714 Franken!), und das Projekt ist nicht ausgewogen und unnötig. Die geplante Linienführung würde zu einer Gefahrensituation; wie bei der Glattalbahn würde diese zu zahlreichen Unfällen mit Personenschäden führen. Auch die zwei Vorlagen im Zusammenhang mit der Schule (Kantonale Volksinitiative «Mehr Qualität im Unterricht dank kleinerer Klassen, Klassengrössen-Initiative)» und dem Gegenvorschlag des Kantonsrates zum Lehrpersonalgesetz (LPG) lehnt die SVP Wettswil mehrheitlich ab. Beide Vorlagen sind untauglich bzw. nur «gewerkschaftstauglich». Die Ortspartei sagt Nein dazu und empfiehlt, bei der Stichfrage das Kreuz bei Vorlage B zu machen. Schliesslich wird die Nein-Parole zur Volksinitiative «Bahnhof Stadelhofen pünktlich und zuverlässig» herausgegeben – einstimmig: Der Kanton Zü-

rich hat das Geld gar nicht, um den Ausbau (für den Bund) vorzufinanzieren. Die Initianten blieben aber stur, obwohl der Regierungsrat und auch der Kantonsrat Nein zur Vorlage gesagt haben. Anlässlich der Sitzung wurde auch Rückblick und Ausblick gehalten. Die SVP Wettswil kann auf erfolgreiche Veranstaltungen zurückblicken. Am 15. Oktober hatte sie die Podiumsveranstaltung mit Nationalrat Luzi Stamm und alt Nationalrat Hans Kaufmann organisiert. Im «Anzeiger» wurde darüber berichtet. Und am 1. November führte die Ortspartei zum 40. Mal die Wettswil-Jassmeisterschaft durch (vg. separaten Beitrag). Und der Ausblick galt der Vorbereitung der Generalversammlung vom 1. Dezember. Die Mitglieder werden demnächst die Einladung dazu erhalten. Besonders erfreulich ist, dass die Serie der Podiumsveranstaltungen der SVP Wettswil eine Fortsetzung erfährt. Hans Kaufmann und seine Frau Jana werden künftig die Veranstaltung sicherstellen. Jürg Comminot, SVP Wettswil

Goldinitiative schädlich Die Folgen der Goldinitiative aus menschenrechtlicher Perspektive Diese schädliche Initiative will der Schweizerischen Nationalbank (SNB) einen Mindestanteil an Gold von 20 % ihrer Aktiven vorschreiben, Goldverkäufe verbieten und die Lagerung des Goldes in der Schweiz diktieren. Diese Reglementierungen sind ein Angriff auf die Unabhängigkeit und Handlungsfähigkeit der SNB. Diese Initiative ist Gift für das Vertrauen in die SNB und schwächt diese. Mit der Initiative wäre eine glaubwürdige Verteidigung eines Mindestkurses des Frankens nicht mehr möglich. Damit wird auch die Wechselkursuntergrenze aufs Spiel gesetzt. Für die Gewährleistung der fixen Wechselkursuntergrenze zum Euro ist die SNB auf Flexibilität angewiesen. Währungsreserven und der Goldpreis unterliegen grossen Wertschwankungen. Der Zwang zu einer fixen Quote könnte den Handlungsspielraum der SNB besonders in konjunkturell turbulenten Phasen ein-

schränken und ihr die Erfüllung des gesetzlichen Auftrags erschweren. Bei stark fallendem Goldpreis wäre die SNB gezwungen, zur Erfüllung der Mindestquote Gold zuzukaufen und Verluste in Kauf zu nehmen. Hinzu kommt, dass bei Kursverlusten der Währungsreserven der Goldbestand der SNB nicht nach unten angepasst werden darf, sondern bestehen bleibt, was zu einem Goldbestand von massiv über 20 % führen kann. Bereits heute wird der Grossteil des NationalbankGoldes in der Schweiz aufbewahrt. Währungsreserven werden aus Sicherheitsgründen neben der Schweiz auch in anderen politisch und wirtschaftlich stabilen Ländern aufbewahrt. Es ist nicht die Aufgabe der Politik, in die operativen Geschäfte der SNB einzugreifen. Hans Ulrich Meuter, Co-Präsident FDPOrtspartei Affoltern

Bei einer Annahme der Goldinitiative müsste die Schweizer Nationalbank SNB beim aktuellen Stand der Dinge rund 1500 Tonnen Gold dazukaufen. In der ganzen bisherigen Debatte hat kaum jemand die Frage gestellt, woher das Gold kommt und unter welchen Bedingungen es produziert würde. Der Goldbergbau ist weltweit verantwortlich für Hunderte von Konflikten zwischen Minenunternehmen und betroffenen Gemeinschaften, wobei es zu schweren Menschenrechtsverletzungen bis hin zu Toten kommt. Zehntausende von Indigenen und Kleinbauern werden für Goldminen aus ihrem angestammten Lebensraum vertrieben. Der Goldbedarf der SNB entspricht rund der Hälfte der weltweiten Jahresnachfrage oder der Produktion von bis zu 20 Jahren der

grössten Goldmine Lateinamerikas, der Mine Yanacocha in Peru. Der Goldgehalt der Yanacocha Mine liegt bei 0,5 Gramm Gold pro Tonne Gestein, die Mine setzt also 100 Millionen Tonnen Gestein um, um den jährlichen Goldausstoss zu produzieren. Dazu verbraucht sie 5000 Tonnen hochgiftiges Zyanid. Eine reiskorngrosse Menge dieses Giftes reicht aus, um einen erwachsenen Menschen zu töten! Goldminen verseuchen also die Umwelt mit Zyanid und Quecksilber, verschmutzen Flüsse und Böden und führen zu schweren Gesundheitsschäden. Eine Annahme der Goldinitiative und die damit verbundene Erhöhung der weltweiten Goldnachfrage würde gewaltsame Konflikte und Umweltzerstörung fördern, ohne erkennbaren Nutzen für die Schweizer Wirtschaft!

Stoppen wir diesen Unsinn für Mensch und Umwelt und sagen wir Nein zu Goldinitiative! Anita Roesch, Hausen am Albis


Forum

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Team für Umwelt und Wirtschaft Die Liste der Grünliberalen Knonauer Amt für die Kantonsratswahlen vom 12. April 2015 Die Grünliberalen aus dem Knonauer Amt haben für die Kantonsratswahlen vom 12. April 2015 ein zugkräftiges und anpackendes Team nominiert. Als innovative Partei der ökologischen Mitte sind die Grünliberalen im Handeln grün und im Denken liberal. Sie sind die einzige glaubwürdige Verbindung von Ökologie und Ökonomie. Die Grünliberalen halten Umwelt, Wirtschaft, Staatsfinanzen und Soziales im Gleichgewicht und setzen sich mit überzeugenden Argumenten für zukunftsweisende Lösungen ein. So sichern sie eine hohe Lebensqualität im Amt und im Kanton, auch für künftige Generationen. Mit seiner Stimme stärkt man die Position in der politischen Mitte mit Fokus auf Verantwortung und Nachhaltigkeit.

Die Kandidatin und die Kandidaten Hans Wiesner (bisher) hat drei erwachsene Kinder, wohnt in Bonstetten und arbeitet als Geschäftsführer eines Reiseunternehmens für Wanderreisen. Für nachhaltiges Reisen und sinnvoll eingesetzte Verkehrsmittel engagiert er sich zudem als Stiftungsrat bei Myclimate und Dozent an der Tourismusfachschule. Als Kantonsrat setzte er sich in den letzten vier Jahren mit der 19-köpfigen Fraktion im Rathaus konsequent für Kostenbewusstsein, Eigenverantwortung und den öffentlichen Verkehr ein.

Ronald Alder ist mit seiner Ehefrau und vier Söhnen in Ottenbach wohnhaft. Als studierter Umweltnaturwissenschafter und Mitglied der Geschäftsleitung eines Biotechnologieunternehmens engagiert er sich beruflich für die optimale Versorgung von Betroffenen mit innovativen Therapien. Als Leiter der Arbeitsgruppe Gesundheit der Grünliberalen Kanton Zürich bringt er seine Kompetenz und Erfahrung auch zur Lösung der Herausforderungen im Gesundheitswesen ein. Zudem ist er Präsident der Grünliberalen Ottenbach und unterstützt auch in seiner Wohngemeinde die Anliegen von Familie, Umwelt und Wirtschaft. Martin Stalder lebt in Rifferswil und arbeitet als selbstständiger Energieberater. Er ist Mitglied der Energiekommission der Gemeinde Rifferswil. Seine politischen Anliegen sieht er in einer nachhaltigen, innovativen Energiepolitik, die Arbeitsplätze schafft und nicht nur von der notwendigen Energiewende redet, sondern diese auch tatsächlich herbeiführt. Dr. Thomas Beck wohnt mit seiner Ehefrau und seiner Tochter in Aeugst und ist als ausgebildeter Tierarzt und Psychologe beruflich in der Marketing-Beratung im Gesundheitswesen tätig. Für die Grünliberalen ist er auch im kantonalen Vorstand und der nationalen Delegiertenversammlung engagiert. Ihm ist eine sachorientierte Politik jenseits des bekannten LinksRechts-Schemas wichtig.

Die Kandidatin und die Kandidaten der Grünliberalen, von links: Martin Stalder, Ronald Alder, Susanna Forster, Hans Wiesner (bisher), Roger Marti und Thomas Beck. (Bild zvg.) Susanna Forster hat zwei erwachsene Kinder und lebt in Ottenbach. Sie ist Sozialpädagogin und arbeitet als Hortleiterin in Stallikon. Sie engagiert sich seit über 30 Jahren in der Politik, zuletzt als Präsidentin der Oberstufenschulpflege Obfelden/Ottenbach. Ihre politischen Interessen sind vorwiegend der Bildung und dem Umweltund Tierschutz gewidmet.

Visionen für die Dorfstrasse in Obfelden Studierende der Hochschule Rapperswil präsentieren Arbeiten Die Dorfstrasse Obfelden soll nach dem Bau des neuen Autobahnzubringers abklassiert und beruhigt werden, damit der Verkehr über die Umfahrung von Obfelden geleitet werden kann. Diese Ausgangslage nahm die SP Obfelden zum Anlass, um bei der Hochschule Rapperswil anzufragen, ob sich im Rahmen von Semesterarbeiten Konzepte entwickeln lassen könnten, welche mögliche Visionen für die Dorfstrasse aufzeigen. Die Ergebnisse liegen nun vor und sollen einer breiten Bevölkerung am 25. November im Singsaal Chilefeld vorgestellt werden. In wenigen Jahren soll ein grosser Teil des Verkehrs nicht mehr mitten durch Obfelden hindurch fahren, sondern den neuen Autobahnzubringer nutzen. Diese Route ist aber mehr als einen halben Kilometer länger als der Weg durch das Dorf. Kanton und Gemeinde wollen darum mit flankieren-

den Massnahmen auf der Dorfstrasse sicherstellen, dass auch wirklich die Umfahrung befahren wird. Schon lange wünscht sich Obfelden so etwas wie ein Zentrum. Mit den flankierenden Massnahmen bietet sich die einmalige Gelegenheit, etwas in diese Richtung zu gestalten. Beruhigte Strassen bringen mehr Wohnund Aufenthaltsqualität. Neue Nutzungen entlang des Strassenraums sind denkbar, und es soll vor allem für die Kinder und älteren Leute sicherer werden. Um die Diskussion im Dorf anzuregen, holte sich die SP Obfelden einen Ideenanstoss von aussen. Die Hochschule Rapperswil gab drei Gruppen von Studierenden den Auftrag, in einer Semesterarbeit ein Konzept für die Dorfstrasse zu entwickeln. Die heute aktuelle Situation wurde daraufhin eingehend analysiert und aus diesen Beobachtungen wurden Schlüsse

Aus der Semesterarbeit VP2a HSR / Elena Ackermann / Josch Brun. (Visualisierung zvg.)

gezogen, welche dann in ein Konzept einflossen. Die Studierenden präsentieren ihre Ergebnisse am Dienstag, 25. November, um 20 Uhr im Singsaal Chilefeld. Anschliessend werden die interessierten Besucher und Besucherinnen eingeladen, an Tischen zu verschiedenen Fragen zu diskutieren. Das Ziel der Gespräche soll sein, dass sich interessierte Einwohnerinnen und Einwohner austauschen und an einer Ideensammlung über eine mögliche künftige Gestaltung der Dorfstrasse beteiligen können. Im Anschluss an den Abend ist vorgesehen, die Ergebnisse der Veranstaltung und die Arbeiten der Hochschule Rapperswil dem Gemeinderat und der Verkehrskommission zur Verfügung zu stellen, umso einen konstruktiven Beitrag an die Erarbeitung der Flamas zu leisten. Rolf Vollenweider, Präsident SP Obfelden

Roger Marti lebt mit seinem erwachsenen Sohn im Bezirkshauptort und arbeitet als Kommunikationsspezialist. Als Mitglied der RPK Affoltern am Albis setzt er sich bereits in der dritten Amtsperiode zum finanziellen Wohle seiner Wohngemeinde ein. Er will keine Verhinderungspolitik und strebt politisch nach sinnvollen Lösungen. Dabei sind ihm neue innovative

Wege ein Anliegen. – Mit diesen sechs beruflich wie privat engagierten Persönlichkeiten wählt man am 12. April 2015 verantwortungsbewusste Ämtler in den Kantonsrat, die sich für eine hohe Lebensqualität im Amt und eine lösungsorientierte und ökologischnachhaltige Politik mit Eigenverantwortung in unserem schönen Kanton einsetzen.

Kirche im Mauritiuspark: so nicht! Am 30. November stimmen die Stimmberechtigten über Verträge der Kirchgemeinde mit der Kirchenstiftung ab, die es der Kirchenstiftung ermöglichen, die neue Kirche zu finanzieren. Konkret heisst dies, die Kirchgemeinde gewährt Darlehen von insgesamt 2,5 Mio., leiht sich 7,7 Mio. Franken bei der Neuen Aargauer Bank und schiebt das gesamte Geld der Kirchenstiftung zu. Und jetzt hat die Kirchgemeinde ausgedient: Sie hat nichts mehr zu sagen, sie hat keinen Einblick in die Baukosten, trägt aber weitestgehend das finanzielle Risiko. Das bisherige Vorgehen der Stiftung und der Kirchenpflege ist nicht geeignet, diesen Gremien blind zu vertrauen. Bisher war an keiner Kirchgemeindeversammlung ein Geschäft mit dem Titel «Neue Kirche» traktandiert. Bei persönlichen Nachfragen hiess es immer, dies sei Angelegenheit der Kirchenstiftung. Die Kirchenstiftung sei es, die der Kirchgemeinde eine neue Kirche zur Verfügung stelle. Dann wurde offensichtlich, dass die Bank ein Darlehen lieber der Kirchgemeinde gewährt, die dank Steuern über gesicherte Einnahmen verfügt, als der Kirchenstiftung, deren Einnahmen zu einem grossen Teil die Mieteinnahmen für die Kirche ausmachen, die sie von der Kirchgemeinde erhält. So kam es, dass am 12. August 2014, also während den Sommerferien, im Anzeiger des Bezirks eine Kirchgemeindeversammlung einberufen wurde mit dem Traktandum «Anträge zur Finanzierung, zur Miete und zur Kooperation mit der Kirchenstiftung sowie zu den Kreditverträgen mit der finanzierenden Bank». Da steht kein Wort, dass es zum ersten Mal überhaupt um eine Abstimmung über die neue Kirche geht. Das Stimmvolk wurde auch nicht mit einer Broschüre auf das Geschäft hingewiesen, wie dies in gut geführten Gemeinden unseres Kantons für Geschäfte dieser

Grössenordnung üblich ist. Wer Glück hatte, fand auf Seiten 48 ff des Pfarreibriefs Nr. 31 eine verkürzte Fassung des Antrags an die Kirchgemeindeversammlung. Auf der Umschlagseite jedenfalls fehlte ein Hinweis auf dieses bedeutende Geschäft. Offensichtlich ist die neue Kirche bei der Kirchenstiftung und der Kirchenpflege bereits beschlossene Sache, nur leider fehlt noch die Zustimmung des Kirchenvolks zur Finanzierung, und diese sollte möglichst ohne grosses Aufheben im Kreise von wenigen Getreuen an der Kirchgemeindeversammlung vom 9. September eingeholt werden.

Mehrkosten von 1 Mio. Franken vermeiden Wir legen mit Überzeugung ein Nein in die Urne. Wenn es schon eine neue Kirche geben soll, dann soll die finanzierende Kirchgemeinde die Federführung übernehmen und die Kirchenstiftung das Land der Kirchgemeinde im Baurecht abtreten, so wie dies vor der heutigen personellen Besetzung im Bistum Chur für die Kirchgemeinden des Kantons Zürich üblich war. Damit können die Mehrkosten bei einer Finanzierung über die Kirchenstiftung von 1 Mio. Franken vermieden werden. Die Komplexität des Finanzierungsmodells, die der Vorschlag der Kirchenpflege nach ihren eigenen Aussagen («Anzeiger» vom 7. November 2014) verursacht, entfällt. Weit bedeutender aber ist: Wir fordern das demokratische Recht zurück, mitzubestimmen, was wir als Kirchgemeinde mit unsern Steuergeldern finanzieren und damit ein Lösung, die die Einhaltung demokratischer (Anstands-)Regeln und die transparente Information gewährleistet. Alois Hauser, Wettswil Anton Koller, Bonstetten Josef Lautenschlager, Wettswil


Gewerbe/Dienstleistungen

«English Week»

Mörderischer Abend

Themenwoche mit kulturellen und anderen Leckerbissen auf dem Weisbrod-Areal, Hausen. > Seite 21

Erfolgsautor Klaus-Peter Wolf kommt zur Krimilesung in die Bibliothek Ottenbach. > Seite 27

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Top-Athletin An der «Swiss Climbing Night» stand Bonstetterin Petra Klingler im Rampenlicht. > Seite 29

Metzgete mal anders

«Digital-TV führt zum perfekten TV-Genuss»

«Sonnental» verbindet Haute-Cuisine und Tradition

Fussballexperte Gilbert Gress im Interview

Tony und Ruth Abächerli wirten seit 30 Jahren im Sonnental in Rossau. Über die Jahre haben sich die Gewohnheiten der Schweizer Gesellschaft verändert und das Wirtepaar sich mit ihnen – anstatt Schlachtplatten gibt es seit einigen Jahren eine Gourmet-Metzgete in 10 Gängen.

Heute existieren analoge und digitale TV-Sender nebeneinander. Die Zukunft jedoch digital. Die meisten Kabelnetze werden in den nächsten 12 Monaten komplett auf Digital-TV umschalten und die Verbreitung der analogen Sender einstellen. Hauptgrund dafür ist, dass digitales Kabelfernsehen besser ist als analoges. So bietet Digital-TV nebst einer besseren Bildund Tonqualität und einer viel grösseren Sendervielfalt auch Komfortfunktionen wie zeitversetztes Fernsehen und Filme auf Abruf. Die Umstellung auf Digital-TV ist in der Regel kostenlos und einfach. Denn Digital-TV ist bereits da; die digitalen TV-Sender können schon jetzt via Kabeldose empfangen werden. Weder ist dazu ein Anbieterwechsel noch ein neues Abonnement nötig. Und in den meisten Fällen braucht es dazu nicht einmal ein Zusatzgerät. Fussballexperte Gilbert Gress möchte nicht mehr auf Digital-TV verzichten. Im Interview verrät er, weshalb.

«Hallo, ich heisse Ruth, willkommen im Sonnental», begrüsst die Sonnental-Wirtin die Gäste und strahlt über das ganze Gesicht. Im kleinen Restaurant, mit nur 30 Plätzen, herrscht sofort eine heimelige, fast familiäre Stimmung. «Die meisten Gäste an der Gourmet-Metzgete sind langjährige Bekannte, die mittlerweile Freunde geworden sind», erklärt Wirt und Koch Tony Abächerli. Als Einstieg ins oppulente Menu wird ein MetzgerCüpli gereicht. Es moussiert, ist rötlich und ausgewogen säuerlich-fruchtig. «Ein Geheimrezept», meint Ruth Abächerli mit einem Augenzwinkern. Den weiteren Aufbau machen eine Herbstgemüsesuppe und ein Schwartenmagen-Carpaccio mit Nüsslisalat. Schwartenmagen besteht aus Schnörrli, Züngli und Bäggli, die lange eingekocht und gewürzt wurden. Danach werden sie klein geschnitten und der Sud wird einreduziert bis Sulz entsteht. Schlussendlich werden Fleisch und Essiggurken ins Sulz gegeben und abgekühlt. «Das Geheimnis beim Schwartenmagen ist, dass man ihn langsam im Mund zergehen lässt. Das Sulz löst sich durch die Körperwärme auf und entfaltet so seinen feinen Geschmack bis in die hintersten Mundwinkel», erklärt Tony Abächerli.

Kleine Portionen und grosse Vielfalt Alle Portionen sind klein genug, dass sich ein Wohlgefühl einstellt, ohne Sättigung. Die Blutwurst ist winzig und die Leberwurst wird im Pastetli gereicht. Dazu gibt es Apfelmus mit Meerrettichschaum, anstatt einer Stärkebeilage. Diese kommt im nächsten Gang, in Form von Rosmarinkartoffeln, die zu einem Schweinsbratwürst-

Tony Abächerli (links) und sein Sohn bereiten in der Küche die Speisen vor ...

... während in der Gaststube geschlemmt wird. (Bilder Salomon Schneider) chen mit Zwiebelsauce serviert werden. Anschliessend gibt es geräucherten Magerspeck auf Dörrbohnen. Ein erstes Sättigungsgefühl stellt sich langsam ein. Die Gäste lassen sich länger Zeit für die einzelnen Gänge und freuen sich über das hausgemachte Birnensorbet. Dann wird es wieder deftig. Eine heisse Berner Wurst, früher Berner Zungenwurst genannt, wird mit Sauerrüben serviert. Sauerrüben sind eine Berner Spezialität aus «Räbeliechtli-

Rääbe», geraffelt und fermentiert. Durch den starken Säuregehalt lassen die Sauerrüben die Berner Wurst leicht wirken. Den Abschluss machen ein mageres Rippli vom Nierstück auf Champagner-Sauerkraut und eine gebrannte Crème. Nach viereinhalb Stunden sind alle Gäste satt, ohne sich überessen zu haben. Jetzt ist Tony Abächerli in der Küche fertig, holt seine Handorgel hervor und setzt sich an jeden Tisch und spielt ein Lied für seine Gäste. (sas) anzeige

Gesundheitsorientiertes Training Neue Aqua-FitKurse in Obfelden und Ottenbach ab Januar. Aqua Fit hat viele Vorteile. Es verhilft zum Wiedereinstig ins körperliche Training und damit zu mehr Le- Margrit Frei. (zvg.) bensqualität. HerzKreislauf-Beschwerden und Rückenleiden werden mit dem Ausdauertraining und der Wassergymnastik wirksam bekämpft. Mit andern Worten: Man trainiert im Wasser Ausdauer, Kraft, Koordination und Beweglichkeit. Der Wasserdruck auf den Körper

verbessert die Durchblutung und wirkt Wasseransammlungen entgegen. Muskelkater und das unangenehme Gefühl, verschwitzt zu sein, bleiben aus. Dank optimalem Wasserauftrieb werden die Gelenke, Bänder, Sehnen und Wirbelsäule geschont. Rundum ein perfektes Training also für Leistungssportler, Schwangere, Übergewichtige und ältere Personen. In der Gruppe macht das Training viel mehr Spass. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. (pd.) Aqua Fit, neue Kurse ab Dienstag, 6. Januar 2015, in Obfelden, 16.25 bis 17.10 oder 17.10 bis 17.55 Uhr. Ab Freitag, 9. Januar 2015, in Ottenbach, 19.30 bis 20.15 Uhr. Krankenkassen anerkannt. Anmelden unter Tel. 056 640 19 80, margrit.frei@bluewin.ch.

Die Umstellung von Analog- auf Digital-TV ist in vollem Gange. Sie haben den Wechsel bereits hinter sich. Was ist besser an Digital-TV? Gilbert Gress: Beim Digital-TV ist die Qualität von Bild und Ton viel besser. Zudem kann man über mehr als 100 Kanäle verfügen. Bevor man vom analogen zum digitalen TV umstellt, hat man viele Fragen. Hat man die Umstellung aber einmal vollzogen, will man nichts anderes mehr. Darum rate ich dem Fernsehpublikum dazu: Digital-TV ist wirklich ein Vorteil, es führt zum perfekten Fernsehgenuss. Wenn man das einmal kennt, will man nicht mehr darauf verzichten. Wie haben sich Ihre TV-Gewohnheiten in den letzten 10 Jahren verändert? Dank Digital-TV ist es mir als Fussballfanatiker möglich, fast alle Spiele von ganz Europa auf dem Bildschirm zu verfolgen. Wenn ich früher meinen Spielern zeigen wollte, wie zum Beispiel Prag spielt, hatte ich nur eine Möglichkeit: Ich fuhr im Auto mit einem Kameramann zu einem Spiel

Gilbert Gress: «Ohne Fernseher könnte ich gar nicht leben.» (Bild zvg.) von Prag, der Kameramann filmte und ich zeigte den Film nachher meinen Spielern. Heute schalte ich einfach den Fernseher an und kann mir alle Spiele von zu Hause aus ansehen. Das ist für mich ein grosser Vorteil und eine unglaublich positive Veränderung. Welche TV-Sendungen schauen Sie am liebsten? Ich schaue am liebsten Fussball, ganz klar. Vor allem meine Lieblingsvereine – vor zwei Jahren war das noch Barcelona – Bayern München, Arsenal, Dortmund, Real Madrid… Einfach alle Mannschaften, die gut Fussball spielen. Ihre Matches schaue ich mir immer wieder an. Welche Bedeutung hat Fernsehen in Ihrem Leben? Ohne Fernseher könnte ich gar nicht leben. Ich muss Fussball sehen können, überhaupt Sport, auch Leichtathletik, Handball, und und und… Wichtig sind mir auch die Nachrichten, ich will wissen, was in Frankreich, in der Schweiz, in Europa und in der Welt passiert. In dieser Beziehung bin ich treu: In Frankreich schalte ich den Fernseher jeweils um 20 Uhr, in der Schweiz um halb acht Uhr für die Nachrichten ein. (pd.) Weitere Infos oder Unterstützung für Affoltern, Knonau, Obfelden und Zwillikon bei der Fernsehgenossenschaft Affoltern unter Tel. 043 322 70 60. Für andere Ortschaften: Swisscable, Tel. 031 328 27 28.


Ref. Kirche Rifferswil

Kath. Kirche Mettmenstetten

Freitag, 14. November 12.00 Seniorenessen 19.30 Singabend mit Taizé-Liedern Samstag, 15. November 8:30 - 11:00 Frauenzmorge mit Referat zum Thema «Begleitung durch Trauer und Sterben» in der katholischen Kirche Hausen Sonntag, 16. November 9.30 Gottesdienst Pfr. Jürgen Schultz

Sonntag, 16. November 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr.A.Saporiti zum Tag der Völker Musikalische Umrahmung: 12er Chörli aus dem Luzernerland. Anschliessend internationaler Apéro mit Köstlichkeiten aus 9 Ländern. Dienstag, 18. November 9.00-11.00 Bibelmorgen für Frauen

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Knonau

Sonntag, 16. November 10.00 Gottesdienst, Pfarrer Stefan Morgenthaler Mittwoch, 19. November 14.30 Talertreff im Pegasus Freitag, 21. November 19.00 Filmabend in der Chilestube: «Vier Leben – Le quattro volte»

Sonntag, 16. November 10.00 Gottesdienst in Maschwanden, VDM Susanne Brüngger; Fahrdienst ab Kirche Knonau um 9.45 Uhr Mittwoch, 19. November 12.00 Seniorenessen im Giebel

Ref. Kirche Affoltern a. A.

Ref. Kirche Maschwanden

Ref. Kirche Bonstetten

Freitag, 14. November 20.00 Gebetsabend in der Kirche, Leitung: Ruedi Künzi Samstag, 15. November 9.30 Kolibri im Pfarrhaus, Proben für das Krippenspiel Sonntag, 16. November 10.00 Gottesdienst in Maschwanden, Pfrn. S. Brüngger, Orgel: Silvia Seipp Donnerstag, 20. November 14.00 Seniorennachmittag: Eine Bilderreise zum bekannten Kurort Altes Bad Pfäfers Samstag, 22. November 9.30 Kolibri im Pfarrhaus, Proben für das Krippenspiel Samstag, 22. November Nachmittags Konfunti: Weihnachtsmarkt in Maschwanden

Sonntag, 16. November 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Reinhard Rolla

Ref. Kirche Mettmenstetten

Freitag, 14. November 20.00 Gottesdienst nach der Liturgie von Taizé in der katholischen Kirche Samstag, 15. November 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel, Pfrn. B. Bartels Sonntag, 16. November 17.00 Gottesdienst plus «...verleiht Flügel», Pfrn. B. Bartels und Team. Anschliessend einfacher Znacht im Chilehuus 18.30 Vernissage zur Aussstellung «Komm, ich zeig dir einen Engel» im Chilehuus Donnerstag, 20. November 12.00 Seniorentreff: «Chlaushöck» im Chilehuus

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 16. November 9.30 Gottesdienst zur Tauferinnerung mit den Kindern des 3.-KlassUnti, Claudia Torriani und Pfarrerin Irene Girardet Fischer Donnerstag, 20. November 14.30-16.00 Volkserzählungen aus aller Welt, erzählt von Elsbeth Rüegg und Therese Nauer. In der Zwinglistube bei Kaffee und Kuchen. Eintritt frei, Kollekte. Anmeldung bei Elsbeth Rüegg, 044 764 06 72 Freitag, 21. November 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche. Anschliessend Frühstück in der Bullingerstube

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 16. November 10.00 Gottesdienst mit Pfarrerin Renate Hauser Anschliessend Apéro

Ref. Kirche Kappel a. A. Samstag 15. November 9.30 3.-Klass-Unti im Pfarrhauskeller 9.30 Chor-Projekt Christnachtfeier Sonntag 16. November 9.30 Gottesdienst mit den 3.-Klässlern, M. Zimmerli und Pfr. Ch. Menzi Donnerstag 20. November 13.30 Kolibri

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 im Kapitelsaal Sonntag, 16. November 9.30 Familiengottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi. Mit den Kindern des 3. Klass -Unterrichts Mittwoch, 19. November 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 20. November 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Recéption) Donnerstag, 20. November 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli

Sonntag, 16. November 10.00 Taufgottesdienst mit den 3.-Klässlern Pfarrer Andreas Fritz Taufen von Amélie Sophie Herzog, Levin Helbling und Sara Rindlisbacher Orgel Angela Bozzola Acapella-Chor Noncert Freitag, 21. Dezember 19.30 Kreistanz im Pfarrhauskeller mit Anneliese Hurter Freitag, 21. Dezember ab 20.00 NAchtsamkeit im Chor Leitung Pfr. Andreas Fritz www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Samstag, 15. November 10.00 Probe Familienchor, Singsaal Chilefeld Sonntag, 16. November 9.30 Gottesdienst, Pfr. Andres Boller; Rosa Buchmann (Orgel) Montag, 17. November 16.00 Kolibri, ref. Kirchgemeindehaus Dienstag, 18. November 14.00 Frauentreff, Aufenthaltsraum Alte Landstr. 33 Donnerstag, 20. November 12.00 Club4, Gruppe David, ref. Kirchgemeindehaus www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Samstag, 15. November 9.30 «Fiire mit de Chliine» Gottesdienst für Kinder von 3 bis 7 Jahren. Thema: «Abschied von der kleinen Raupe» Erzählt von Lynn Berli und Robin Berli Pfarrerin Elisabeth Armingeon Paula Gut, Piano. Anschliessend Znüni im Chilehuus Sonntag, 16. November 10.00 Gottesdienst Thema: «Wie im Himmel» Der Ottenbacher Chor singt geistliche russische Lieder. Pfarrerin Elisabeth Armingeon Anette Bodenhöfer, Orgel Anschliessend «Chilekafi uf de Heiweg» www.kircheottenbach.ch

Sonntag, 16. November 17.00 Kirche Wettswil: Heartbeat-Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff und Sagenwanderer Andreas Sommer. Musik: Patrizia Meier und Marimbaspielerin Anschliessend: Apéro Fahrdienst: Anmeldung 15. Nov., Telefon 044 777 99 72 Mittwoch, 19. November 14.00 - 16.00 Kolibri-Treff im Kirchgemeindesaal Wettswil 15.00-18.00 uprise: Outdoor Wettswil 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 15. November 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 16. November 9.30 Wortgottesdienst mit hl. Kommunion mit Ministrantenaufnahme 11.00 Santa Messa 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten Mittwoch, 19. November 9.15 Eucharistiefeier mit Kaffee und Verkauf von Kleingebäck zugunsten des Elisabethenopfer

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 15. November 18.00 Vorabendmesse im Provisorium Bonstetten Sonntag, 16. November 10.15 Eucharistiefeier, im Singsaal Schulhaus Mettlen, Wettswil Dienstag, 18. November 19.30 Abendmesse im Provisorium Bonstetten Mittwoch, 19. November 9.00 Ökum. Morgengebet im Provisorium Bonstetten Donnerstag, 20. November 19.00 Rosenkranz im Provisorium Bonstetten

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 15. November 17.00 Eucharistiefeier 18.30 santa messa Sonntag, 16. November 11.00 Eucharistiefeier

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 16. November 10.30 Wortgottesdienst mit hl. Kommunion zum Elisabethentag, anschl. Kuchenverkauf und Kaffeestube durch den Frauenverein Obfelden-Ottenbach

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 16. November 9.45 Gottesdienst ‚Er-wählt’ Pfr. Ueli Baltensperger Kinderhüeti, Kids-Treff, Teenie-Godi Montag, 17. November 12.00 Mittagstisch Dienstag, 18. November 20.00 Mut zur Gesellschaft für heute Gender Mainstreaming – Das Ende von Mann & Frau?’ Vortrag von Dr. Dominik Klenk Mittwoch, 19. November 14.15 Senioren-Treff 19.00 Teens: peech in der Heilsarmee 20.00 Mut zur Gesellschaft für heute ‚Sexualerziehung? Familiensache!’ Vortrag von Regula Lehmann Donnerstag, 20. November 20.00 Mut zur Gesellschaft für heute ‚Christen begegnen Muslimen’ Vortrag von Dr. Andreas Maurer Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 16. November 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann) Kinderhort 18.-20. November 20.00 Allianzveranstaltungen in der Chrischona

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 16. November 10.00 Gottesdienst – Hüeti und KingsKids, mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 16. November 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 16. November 10.30 Gottesdienst Thema: Christus bewahrt vor dem Bösen. 1. Johannesbrief 5, 18 - 21. Unterricht und Sonntagsschulen proben für die Weihnachtsaufführung Kleinkinderhort Mittwoch, 19. November 20.00 Frauenabend 2. Johannesbrief 1 - 13 www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 10.15 Pfahlkonferenz in Weinfelden; in Bonstetten kein Gottesdienst Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Veranstaltungen

Reisen mit Freunden Freddy Kunz Weidliweg 8 8909 Zwillikon

Telefon 044 761 01 55

Tagesfahrten 2014 Zibelemärit Bern Fr. 39.– Fahrt mit Kaffee und Weggli Montag, 24. November 2014 06.30 Uhr Agrama Bern Fr. 39.– Fahrt mit Kaffee und Weggli Eintritt Fr. 15.– Donnerstag, 27. November 2014 07.00 Uhr Weihnachtsmarkt Stuttgart Fr. 55.– Fahrt mit Kaffee und Weggli ID und Euro mitnehmen Dienstag, 2. Dezember 2014 08.00 Uhr Klausfahrt, Adler Frick Fr. 85.– inkl. Chlaussäckli und Mittagessen Freitag, 5. Dezember 2014 10.00 Uhr Weihnachtsmarkt Ulm Fahrt mit Kaffee und Weggli ID und Euro mitnehmen Montag, 8. Dezember 2014 08.00 Uhr

Fr. 52.–

Tagesfahrten 2015 Neujahrsfahrt Sternen Aeschi Fr. 75.– inkl. Mittagessen und Musik Freitag, 2. Januar 2015 10.00 Uhr

Theater 2015 Theater Arth Die Fledermaus inklusive Eintritt Plätze Parkett Mitte Sonntag, 18. Januar 2015 12.00 Uhr

Fr. 102.–

www.aemtler-car.ch


Gewerbe

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Von nostalgisch bis modern im Gartencenter Guggenbühl Feierliche Eröffnung der Weihnachtsausstellung, die bis zum 24. Dezember dauert Der Eröffnungs-Apéro für die Weihnachtsaustellung im Gartencenter Guggenbühl lockte am letzten Freitagabend so viele Besucherinnen und Besucher wie noch nie. Bis Heiligabend zeigt die Expo Weihnachts- und Geschenkideen von nostalgisch bis modern. ................................................... von martin platter

Evelyn Wittenwiller lädt in ihren Atelierladen. (Bild zvg.)

Adventsausstellung im Atelierladen Klunkerli Am Samstag, 22. November, von 10 bis 15 Uhr findet im Atelierladen Klunkerli wieder eine Advents- und Weihnachtsausstellung statt. Evelyn Wittenwiller verkauft Dekorationen, Kränze und Geschenke, welche sie selbst herstellt. Auch individuelle Kundenwünsche werden gerne erfüllt. Es gibt Neues, Ungewohntes und Verspieltes zu entdecken. Dabei werden alle Besucher mit Getränken und Kuchen verwöhnt. (pd.) Adventsausstellung am Samstag, 22. November, von 10 Uhr bis 15 Uhr im Atelierladen Klunkerli, altes Gemeindehaus, Affoltern.

Einen Monat nach der Eröffnung des Guggenbühl-Neubaus stand bereits der nächste Höhepunkt auf dem Programm des Gartencenters: die traditionelle Weihnachtsausstellung. Abermals war die 60-köpfige Belegschaft gefordert. In seiner kurzen Ansprache

Die Sicht der Chinesischen Medizin Grundsätzlich ist Schmerz im Sinne der chinesischen Medizin Ausdruck einer Stagnation. Das heisst der freie Fluss von Qi (Energetik) und Blut in den Leitbahnen (Meridiane) ist eingeschränkt oder unterbrochen. Dies kann unterschiedliche Ursachen haben. Dumpfe Kopfschmerzen sind ein Hinweis auf einen Qi- oder Blut-Mangel, während starke und stechende Kopfschmerzen auf einen Überschuss hindeuten. Je nach Lokalisation können verschiedene Funktionskreise betroffen sein. Z.B. wird ein einseitiger Schläfenkopfschmerz dem Funktionskreis der Gallenblase zugeschrieben, während ein

Weihnachtskrippen und Deko-Ideen Der Hauptteil der Expo befindet sich wie bis anhin im alten Ökonomiegebäude. Da es über geringere Deckenhöhen wie der Neubau verfügt, lässt es sich stimmungsvoller einrichten, was die Guggenbühl-Leute effektvoll zu nutzen wussten. Eine grosse Zahl verschiedenster Weihnachtskrippen und Dekorations-Ideen von nostalgisch bis modern prägen die abwechslungsreiche Ausstellung. Im neuen Gebäude haben unterschiedlich dekorierte Weihnachtsbäume Platz gefunden

Daten und Attraktionen – 16. und 23. November, Sonntagsverkauf. Jeweils samstags und sonntags Kaffeestube des Frauenvereins Bonstetten und Gritibänzebacken für Kinder mit der mobilen Bäckerei von Pfyl. Am Sonntag zudem Grillstand, Kinderkarussell und Ponyreiten. – 24. November, 18 bis 20.15 Uhr, Kurs «Weihnachtliche Gestecke». – 25. November, 19 bis 22 Uhr, Adventskurs von Männern für Männer.

Mit Chinesischer Medizin gegen Kopfschmerzen und Migräne Kopfschmerzen gehören neben Rückenschmerzen zu den häufigsten gesundheitlichen Beschwerden in Europa. Viele Menschen kennen aus eigener Erfahrung das Gefühl eines schweren, dumpfen oder auch stechenden Schmerzes im Kopf. Bei Migräne verschärft sich das Beschwerdebild oft durch zusätzliche Symptome wie Übelkeit, Erbrechen, Licht- oder Geräuschempfindlichkeit. Man weiss, dass das Gehirn selbst nicht schmerzempfindlich ist und daher eine Reizung der Blutgefässe oder anderer Strukturen im Kopf für den Schmerz verantwortlich sind. Verordnete Medikamente wirken dann entweder auf die Blutgefässe oder sie lindern die Schmerzempfindung grundsätzlich. Selbstverständlich können Muskelverspannungen, mangelnde Bewegung, Überarbeitung, hastiges und unausgewogenes Essen oder Genussmittel wie Kaffee, Alkohol und Nikotin auslösende Faktoren für Kopfschmerzen sein. Eine Veränderung der Gewohnheiten kann bereits zu einer Linderung der Beschwerden beitragen.

lobte Firmeninhaber und Geschäftsführer Thuri Küng seine Leute denn auch für den erneut grossartigen Einsatz und die Kreativität, mit der die Ausstellung gestaltet wurde.

Stirnkopfschmerz eher mit dem Funktionskreis des Magens gekoppelt ist. Kopfschmerz mit Ausstrahlung hinter die Augen lässt auf eine Beteiligung der Leber schliessen. Plötzliche SchmerBhavito Jansch. zen am Hinterkopf (Bild zvg.) können durch das Eindringen von äusseren Faktoren (bei Kälte, Wind) ausgelöst werden. Stress oder eine längere emotionale Anspannung schaden beispielsweise dem Funktionskreis der Leber. Sie verliert ihren freien und unbehinderten Fluss und das Qi wird blockiert.

Die Behandlungsmöglichkeiten Durch eine genaue Diagnose wird das zugrundeliegende Muster bestimmt und mit der besonders sanften Toyohari Akupunktur behandelt. Im Bedarfsfall können Kräuter (aus westlichen Gegenden) und eine Ernährungsberatung mit den Akupunktur-Sitzungen kombiniert werden. Die Toyohari Akupunktur kommt aus Japan und unterscheidet sich von der üblichen TCM Akupunktur durch ihre sanfte Nadeltechnik und die sehr angenehme und schmerzfreie Behandlungsprozedur. Besonders geeignet ist sie auch für Kinder, ältere Menschen und geschwächte Personen. Nach zwei bis fünf Sitzungen ist zumeist eine deutliche Besserung zu erwarten. Die Toyohari Akupunktur hat vor allem stärkende Eigenschaften und verhilft zu mehr Ausgeglichenheit und Vitalität. Die Kosten einer Behandlung mit Chinesischer Medizin werden von den meisten Krankenkassen zu 60 bis 90 % durch die Zusatzversicherung vergütet. (pd.)

– 26. November, 13.30 bis 18 Uhr, 90-minütige Kinderkurse Adventskränze gestalten; 18 bis 20.15 Uhr, Kurs «Adventskränze», Kurskosten: 33 Franken exklusiv Material, Kinder 20 Franken inklusive Material; 19 bis 21.15 Uhr, Kurs «Adventskränze». Infos und Anmeldungen: gartencenter-guggi.ch, kurs@gartencenter-guggi.ch, 044 701 80 40.

Ruth und Thuri Küng freuten sich über die grosse Resonanz, die der Apéro zur Weihnachtsausstellung ausgelöst hat. (Bild Martin Platter) sowie eine grosse Anzahl verschiedener Weihnachtspflanzen – viele davon aus eigener Produktion. In der Boutique finden sich stilvolle Geschenkideen aller Art. Nicht die einzige Überraschung, die das Publikum und die Belegschaft am Eröffnungs-Apéro erwartete. Der gemischte Chor Wettswil-Bonstetten,

der den Anlass musikalisch begleitete, sang unter der Leitung von Esther Kreis ein eigens komponiertes Guggenbühl-Lied, in das schliesslich auch die Belegschaft einstimmte. Diverse Kurse, Attraktionen und zwei Sonntagsverkäufe bereichern die Weihnachtsausstellung, die noch bis zum 24. Dezember andauert.

Gratis «Yoga für Kerle» Internationaler Männertag auch in Affoltern Ziele des Internationalen Männertages vom 19. November sind es, den Fokus auf Männer- und Jungen-Gesundheit zu legen, das Verhältnis der Geschlechter zu verbessern, die Gleichberechtigung der Geschlechter zu fördern und männliche Vorbilder hervorzuheben. Thomas H. Würmli, Leiter des «Mangalam Yoga & Ayurveda» an der Obstgartenstrasse 5 im neuen OVAAreal in Affoltern am Albis, lädt an diesem Tag alle interessierten Männer zu einer gratis Yoga-Lektion ein. Diese ist für Einsteiger sowie für erfahrene Yogapraktizierende geeignet. Was bedeutet es in der heutigen Zeit, ein männliches Vorbild zu sein? Ist Mann nur cool als fussballspielender Haudegen, der nach dem Training ordentlich auf den Putz haut oder darf Mann auch Zeit investieren, um innere Ausgeglichenheit zu pflegen? Das eine schliesst das andere nicht aus. Viele Spitzensportler haben die Wichtigkeit der geistigen und körperlichen Ausgeglichenheit erkannt und lassen diese in ihr tägliches Training einfliessen. Männer, die Yoga praktizieren, berichten, dass sie sich entspannter und glücklicher fühlen, mit weniger Stress mehr erreichen und so in Beruf und Familie als angenehme Persönlichkeiten wahrgenommen werden. Erstaunlich ist, dass gerade das aus dem eher patriarchalischen Indien stammende Yoga ursprünglich nur Männern erlaubt war. Obwohl die Stress- und Burnout-Statistiken von Männern angeführt werden, sind es bei uns im Westen vermehrt Frauen, die Yoga praktizieren. Thomas H. Würmli, ursprünglich selber leidenschaftlicher Leichtathlet, praktiziert und unterrichtet seit über 22 Jahren Yoga und durfte in dieser Zeit auch viele Männer auf diesem Weg begleiten.

nen die einen im Beruf das gleiche Ziel im gelassenen fünften Gang erreichen, welches andere Mitarbeiter im hochtourigen ersten Gang erreichen. Mit dem wesentlichen Unterschied, dass ihr Motor weder Überhitzungen noch Abnutzungserscheinungen zeigen wird. Durch gezielte Bewegungen und Atemtechniken werden Blockaden gelöst, Yoga zum internationalen Männertag. (Bild zvg.) Energien freigeJede Krankheit, Unausgeglichen- setzt, der Geist wird konzentriert und heit kündigt sich über Warnsignale gelassener. (pd.) an. Mann kann diese ernst nehmen, einen Gang herunterschalten und sich Yogalektion für Männer 20 bis 21.30 Uhr. Anmelden neu orientieren. Mit einem gesunden unter Tel. 076 340 36 88 oder info@mangalam.ch. Körper und ausgeglichenen Geist kön- Weitere Infos unter oder www.mangalam.ch. anzeige


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Veranstaltungen

Ein gesundes Misstrauen ist angebracht

Das Säuliamt rockt wieder

Im letzten Jahr haben Betrügerbanden in der Schweiz vor allem bei älteren Personen knapp vier Millionen Franken ergaunert. In Ottenbach findet am Dienstag eine Informationsveranstaltung zum Thema «Enkeltrick und Seniorenfallen» statt. Trotz intensiver Aufklärungsarbeit der Polizei wird nach wie vor von Betrügerbanden und Einzelpersonen mit dem fiesen «Enkeltrick» viel Geld erbeutet. Und das Vorgehen dieser Gauner wird offensichtlich stets trickreicher und raffinierter. Allein im Jahre 2013 wurden mit solchen Täuschungen knapp vier Millionen Franken erbeutet. Dass von den Trickbetrügereien vorwiegend ältere Personen betroffen sind, macht die Angelegenheit ganz besonders widerwärtig. Zusammen mit der Pro Senectute und der Sicherheitskommission führt die Kantonspolizei Informationsveranstaltungen durch. Zum Thema «Enkeltrick und Seniorenfallen» organisiert auch «Ottenbach60plus» eine Veranstaltung: am Dienstag, 18. November, um 14 Uhr im Gemeindesaal Ottenbach. Die Ortsvertretung der Pro Senectute und «Ottenbach60plus» heissen ältere und auch jüngere Personen sowie Angehörige und Betreuer von betagten Menschen herzlich willkommen. (mm)

Freitag, 14. November 2014

Nach vier Jahren Pause steigt im «Break» die dritte «Ämtler Band Night» Die Vielfalt an Pop- und Rockbands ist im Säuliamt grösser als mancher ahnt. Fünf dieser Gruppen präsentieren sich morgen Samstag, 15. November, an der dritten «Band Night» in der Break-Eventhalle, Affoltern.

fentlichten Wilcox ihr erstes Musikvideo zum Song «On The Wheel» – mit Naturaufnahmen aus dem schönen Säuliamt.

«Bed-In» mit «Last Avenue»

Als erste Band heizen am Samstag Rushhour aus Mettmenstetten dem Publikum ein. Rockige Rhythmen und eingängige Klänge machen den Sound dieser Band aus – und natürlich die Stimmgewalt der beiden Frontsängerinnen Charlotte Claesson und Stephanie Lambert, die für Gänsehaut sorgen. Die Affoltemer Band Cloud steht für sympathischen, abwechslungsreichen, vielschichtigen Poprock, der an die 70er-Jahre erinnert. Die Band hat sich 2013 spontan für ihren ersten Auftritt in Hausen formiert. Seither begeistert die fünfköpfige Gruppe das Publikum mit ihren Stimmen und selbst geschriebenen Songs.

Wilcox: Stilistische Vielfalt Wilcox-Sänger Timo Homberger und -Gitarrist Sandro Jordan lernten sich während ihrer gemeinsamen Studienzeit am Musician’s Institute in Los Angeles kennen. Schnell entdeckten die beiden, dass sie musikalisch auf der-

Seit 1998 bereits rocken «Last Avenue» aus Hausen die Bühnen. Von links: Mathias Bucher, Martin Gaisser, Jérémie Bochet und Sam Jäggi. (Bild zvg.) selben Wellenlänge sind und arbeiteten fortwährend an Eigenkompositionen. Zurück in der Heimat stiessen Simon Gräzer, Matthias Bär und Jonas Ruppen dazu und komplettierten somit das Quintett. Dank der vielseiti-

gen musikalischen Interessen der fünf Musiker überzeugt die Band mit stilistischer Vielfalt und einem Repertoire, das mal rau rockt und rollt, mal zum Mitsingen verleitet oder auf leise und gefühlvolle Art berührt. Aktuell veröf-

«Last Avenue» muss man dem Ämtler Rock-Publikum nicht mehr vorstellen. Zu lange schon macht diese Gruppe zu gute Musik, als dass man sie überhört haben könnte. Aktuell sorgen die Hausemer mit ihrem Video zur Single «This Is The Love» für Furore, erinnert es doch stark an das «Bed-In» von John Lennon und Yoko Ono. «Ich müsste lügen, wenn ich sagen würde, der Videodreh unter der Bettdecke mit der attraktiven Lara (Finalistin der ersten Staffel «Der Bachelor», Anm. d. Red.) habe keinen Spass gemacht», betont Martin Gaisser augenzwinkernd. Und schliesslich wäre da noch Carpet Stain. Diese vierköpfige Band stammt ebenfalls aus Hausen. Seit etwa zwei Jahren spielt sie in dieser Konstellation. Ob Funk, Blues oder Rock, Carpet Stain erfreut mit selbst geschriebener Musik in verschiedenen Stilrichtungen. (tst.) Ämtler Band Night morgen Samstag, 15. November, 20 Uhr (Türöffnung 19.30 Uhr), Break Eventhalle, Industriestrasse, Affoltern. Die Bands: Rushhour, Cloud, Wilcox, Last Avenue, Carpet Stain. Eintritt 15 Franken.

Künstler aus der Schweiz und der übrigen Welt Die nächsten acht Tage im Kellertheater LaMarotte in Affoltern Ausverkauft: Musikkabarett «Les Trois Suisses» im Programm «Duo-Pack» Darf man «Les Trois Suisses» heissen und nur zu zweit die Bühne entern? Unbedingt, wenn man es so charmant und raffiniert anstellt wie die beiden Musik-Komödianten Pascal Dussex und Resli Burri. Das kleinste Trio der Welt kennt nur eine Masseinheit: von einem Fettnäpfchen ins andere. Berührend, amüsant, frech und wie immer sehr musikalisch.

Der Ottenbacher Chor unter der Leitung von Anette Bodenhöfer erfreut am Wochenende mit russischer Chormusik. (Bild zvg.)

Heute Freitag, 14. November, Bar ab 19.15 Uhr, Beginn: 20.15 Uhr. Die Veranstaltung ist ausverkauft!

Russische Chormusik in Ottenbach Ottenbacher Chor mit Ruedi Marty Konzert am Wochenende mit dem Ottenbacher Chor und Ruedi Marty, Akkordeon. Am kommenden Samstag, 15. November, um 18 Uhr, kommt in der reformierten Kirche Ottenbach russische Chormusik zur Aufführung. Der Ottenbacher Chor singt unter der Leitung von Anette Bodenhöfer, zusammen musizieren sie mit Ruedi Marty am Akkordeon, der in der Region vor allem durch die erfolgreiche Leitung des Akkordeonorchesters Aoba bekannt ist. Er spielt sowohl Begleitung als auch Solo. Im ersten Teil sind russisch orthodoxe Gesänge zu hören. Das besondere an diesen geistlichen Gesängen ist, dass sie traditionell a capella gesungen werden, die Orgel als Kircheninstrument wie bei uns, ist nicht üblich. Neben liturgischen Gesängen erklingen auch geistliche Kompositionen von Peter I. Tschaikowsky und Nikolai Kedrov.

Bekannte Klänge im zweiten Teil

Jazz Extra am Sonntag: «Menno Daams & The Roberto Bossard Trio» Menno Daams, den begnadeten Trompeter aus Amsterdam, gilt es in der Schweiz noch zu entdecken. Seine stilistische Breite, sein fein modulierter Ton, der Ideenreichtum und die Eleganz der Linienführung in seinem

Während der Proben haben die Sängerinnen und Sänger mit Erstaunen festgestellt, wie viele der weltlichen russischen Melodien sie schon im Ohr haben – im zweiten Teil, mit Akkordeon, werden die Zuhörer also viele Lieder kennen, wie z.B. Katiuscha, Kalinka, oder verschiedene Troikalieder. Am Sonntag, 16. November, um 10 Uhr, im Gottesdienst mit Pfarrerin Elisabeth Armingeon, singt der Chor nochmals die geistlichen russischen Lieder und noch weitere orthodoxe Gesänge, auch zusammen mit der Gemeinde. Konzert mit russischer Musik, Ottenbacher Chor mit Ruedi Marty, Akkordeon, am Samstag, 15. November, 18 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Sonntag, 16. No-

Spiel erinnern an die grossen Trompeter aus der Zeit des Swing, insbesondere an den legendären Buck Clayton. Das Roberto Bossard Trio schafft den groovenden Background, vor dem die Improvisationen des Trompeters zum Tragen kommen. Der Gitarrist Roberto Bossard ist ein weit über die Schwei- Michael Zisman (links, Bandoneon) und Sebastien Fulgido zergrenze bekann- (Gitarre, Gesang). (Bilder zvg.) ter Solist und Begleiter. Dies gilt auch für den swingen- «Duo Zisman Fulgido» im Programm den, an rhythmischer Präzision «Soul Tango Invasion» schwer zu überbietenden Schlagzeuger Elmar Frey. Isla Eckinger, «Europas Michael Zisman: Bandoneon | SebasBassist der Bassisten» aus Dornach und tien Fulgido: Gitarre, Gesang Los Angeles, ist über Jahrzehnte mit Zisman, einer der besten Bandonevielen amerikanischen Jazzgrössen in on-Virtuosen, und Fulgido, einer der der Schweiz aufgetreten, mit denen er talentiertesten Gitarristen Europas, auch etliche Plattenaufnahmen reali- lassen auf der Bühne ihre eigenen unsierte. terschiedlichen musikalischen Hintergründe einfliessen. In ihrem vielfältigen Programm verschmelzen die Sonntag, 16. November, Bar und Abendkasse Schwerpunkte Tango und Tango Nueab 19.15, Konzertbeginn 20.15 Uhr. vo mit Bossa Nova, Latin und Jazz, und Eintritt 40 / 30 Franken. es entsteht ein frischer, eigener, unverbrauchter Sound. «Jazz am Donnerstag»: Mit viel Spielwitz und Feeling geandere Band, anderes Programm hen die beiden hochtalentierten junInfolge Krankheit musste das Pro- gen Virtuosen im spontanen Spiel aufgramm umgestellt werden: Jetzt sind einander ein und kreieren eine gleich«Elmar Kluth’s Bebop & Blues Boat, zeitig innige als auch feurig-leidenfeat. Sarah Peng» zu hören: Drei schaftliche Atmosphäre, welche ein Freunde musizieren in einem Boot. berauschend breites Spektrum an StiDer Kurs: bekanntes Land und neue ei- len und Emotionen abdeckt. (pz) gene Ufer. Der Wind: stramm aus Richtung swing und groove. Freitag, 21. November, Bar und Abendkasse ab 19.15, Konzertbeginn: 20.15 Uhr.

vember, 10 Uhr, Gottesdienst mit Pfarrerin Elisabeth Armingeon, mit orthodoxen Gesängen. Jeweils in der reformierten Kirche Ottenbach. Weitere Infos: www.ottenbacher-chor.ch.

Menno Daams, begnadeter Jazz-Trompeter aus Amsterdam.

Donnerstag, 20. November, Bar ab 18.30,

Eintritt 40 / 30 Franken

Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte.

Reservierung für alle Anlässe dringend empfohlen

Kleines Essen 15 Franken.

unter www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62.


Vermischtes

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Sherlock Holmes und andere Leckerbissen Die «English Week» auf dem Weisbrod-Areal vereint Malerei und Musik, Handwerkskunst und eine Lesung «Very british» wird es kommende Woche auf dem Weisbrod-Areal in Hausen. Von der Hut- und Krawatten-Tradition über Literatur, Malerei, Musik und Gaumenfreuden reicht das Angebot der «English Week». ................................................... von thomas stöckli Was hat das Weisbrod-Areal mit England zu tun? Keiner kann diese Frage besser beantworten als Senior-Chef Ronald Weisbrod, der selber auf der Insel aufgewachsen ist: «In den 30erJahren musste mein Vater einen Teil der Produktion nach England auslagern», weiss er zu berichten. Die vierte Weisbrod-Generation war damals am Ruder des Familienunternehmens. Für die Brüder reichte die Arbeit in dieser schwierigen Zeit allerdings nicht aus. Der rettende Hinweis kam von einem Krawatten-Kunden aus England: Dort gebe es reichlich Arbeit. Und weil sein Bruder Asth-

matiker war, sollte Richard Weisbrod das Unternehmen auf den neuen Markt führen. So wurden Maschinen unter anderem aus der Fabrik in Aeugstertal in Mettmenstetten verladen und nach Lancashire geschickt. Dort hatte Weisbrod-Zürrer eine bestehende Fabrik übernommen. Damit die englischen Baumwoll-Weber auf Seide umgeschult werden konnten, musste ein Teil des hiesigen Personals in Hausen erst die englische Sprache lernen. In Mettmenstetten sei sein Vater als «Arbeitsplatz-Vernichter» beschimpft, in England jedoch wie ein Prinz empfangen worden, so Ronald Weisbrod weiter. Als die Zölle in den 50er-Jahren fielen, verlor die Fabrik ihre Bedeutung bereits wieder. Weisbrod verkaufte seine Beteiligungen in den 80ern und konzentrierte die Textilgeschäfte auf Hausen. Auf kleiner Flamme läuft die Fabrik in Lancashire allerdings noch heute weiter: «Sie machen dort Vereins-Krawatten», verrät Ronald Weisbrod.

Krimiabend bei «bluff» am Freitag An der «English Week» wird unter anderem auch dieser Episode aus der Firmengeschichte gedacht. So zeigt die Familie Weisbrod am Donnerstag einige der hunderten von Bildern, die der passionierte Maler Richard Weisbrod und dessen zweite Frau, ebenfalls eine talentierte Künstlerin, der Nachwelt hinterlassen haben. Die Tochter des Malers, Konzertpianistin Annette Weisbrod, steuert englische und weitere Musikstücke zum Anlass bei. Bereits am Mittwoch bietet sich im Weisbrod-Laden Gelegenheit, Hutmacherin Erna Villiger über die Schultern zu blicken und Wissenswertes über die englische Hut-Tradition zu erfahren. Am Freitag ist dann Krimiabend bei bluff interior & colour design. Inhaberin Gabriela Nay ist nicht nur Initiantin der «English Week», sondern hat auch die Lesung einer schaurigen Geschichte von Arthur Conan Doyle organisiert. Typisch britische Leckerbissen und ein Einblick in

die faszinierende Welt der traditionellen englischen Krawatte runden am Samstag die Woche ab. «English Week» mit Hutausstellung, Lunch- und Afternoon-Tea, 17. bis 22. November, WeisbrodAreal, Hausen. Mittwoch, 10 bis 19 Uhr: Hutmacherin im Weisbrod-Laden. Donnerstag, ab 11 Uhr: Bilderausstellung im 2. OG; 18 Uhr Konzert mit Annette Weisbrod. Freitag, 20 Uhr: Krimiabend bei bluff. Samstag, 10 bis 18 Uhr: Englische Spezialitäten im Café Weisbrod und bei bluff; Bilderausstellung im 2. OG; 11 Uhr: Traditionelle englische Krawatten, bei Karl-H. www.weisbrod-areal.ch.

Das Weisbrod-Areal in Hausen. Nächste Woche wird es hier «very british». (Bild zvg.)

Im Zickzack-Kurs um die Welt Der Turnverein Hausen lädt zum Chränzli 2014

Martina Schneiter-Lüchinger (links) und Patricia Gmür zeigen ihre Kreationen in der Scheune an der Mühlebergstrasse 8 in Affoltern. (Bild Thomas Stöckli)

Glasjuwelen mit Holzund Textil-Kreationen Ausstellung bei Schneiters in Affoltern Einmal mehr haben Martina und Bruno Schneiter-Lüchinger ihre Scheune an der Mühlebergstrasse 8 in einen festlichen Ausstellungsraum verwandelt. Zu Gast ist diesmal Patricia Gmür mit ihren Textil-Kreationen. Die Flamme bringt den farbigen Glasstab zum Schmelzen, dann wird die zähflüssige Masse kunstvoll zur Perle gedreht. «Sie verblassen nicht, altern nicht und werden nicht spröde», betont die Künstlerin die Zeitlosigkeit ihrer Glasjuwelen, welche sie mit Sterling-Silber und Leder zu ganzen Schmuckstücken veredelt. Bereits zum neunten Mal lädt Martina Schneiter zur Ausstellung ins Obergeschoss der familieneigenen Scheune. Wenn der Andrang es zulässt, wird sie den Ausstellungsbesuchern auch zeigen, wie ihre Glasjuwelen entstehen. «Bei mir ist alles handgemacht», betont sie. Einmal mehr sind an der Ausstellung auch die HolzArbeiten ihres Mannes Bruno Schneiter zu bestaunen.

Das Nähen ist ihre grosse Leidenschaft Als Gast ist diesmal Patricia Gmür mit dabei. Besonders angetan hat es ihr die Ambiance in der Scheune. Die Gastgeberin kennt sie seit der Kindheit, sind sie doch beide in Affoltern aufgewachsen. Die grosse Leidenschaft von Patricia Gmür ist das Nähen. Das können farbige Kinderkleider sein, aber auch Accessoires für Erwachsene sowie Fell-Kreationen. Wer einem lieben Menschen Schmuck schenken möchte, sich aber nicht zutraut, das Passende auszuwählen, dem empfiehlt Martina Schneiter ihre Gutscheine: «Ich hatte noch nie eine Frau hier, die nichts gefunden hätte, was ihr gefällt», versichert sie. (tst.) Ausstellung Glasjuwelen von Martina SchneiterLüchinger, Holzarbeiten von Bruno Schneiter sowie Fell- und Textilkreationen von Patricia Gmür, heute Freitag, 14. November, 18 bis 22 Uhr, Samstag, 15. November, 11 bis 18 Uhr und Sonntag, 16. November, 11 bis 17 Uhr, in der Scheune an der Mühlebergstrasse 8, Affoltern.

Der Countdown läuft und das Lampenfieber steigt, denn in Kürze ist es endlich soweit: Dann hebt sich im Hausemer Gemeindesaal der Vorhang für das Highlight des Turnerjahres, auf das Jung und Alt schon seit Wochen mit vereinten Kräften hinarbeiten. Dieses Mal entführen die Chränzli-Mitwirkenden ihre Zuschauer auf eine Reise rund um den Globus. Jedoch nicht als artiges Ferienerlebnis, sondern mit Irrungen und Wirrungen, damit es auch kräftig etwas zu lachen gibt. Unter dem Motto «Reisä mit Hindernis. Im Zickzack um d`Wält» touren ein Flitterwochen-Pärchen und ein Freundinnen-Trio, deren Wege sich immer wieder kreuzen, durch die Weltgeschichte. Dabei schlingern die fünf sehr unterschiedlichen Protagonisten von einem unbeabsichtigten Abenteuer ins nächste, machen auf allen Kontinenten Station und bieten so den perfekten Hintergrund für besonders mitreissende, farbenfrohe und internationale Inszenierungen aller aktiven Sportler. Ob MuKi/VaKi- oder Kinder-Turnen, Jung-TV, Damen- oder Frauenriege, Herren-TV, Jugi, Leichtathletik, Korbball, Team-Aerobic, Kunstturnen – alle Riegen legen sich auch in diesem Jahr mit ihren Darbietungen und Kostümen wieder voll ins

Im Zickzack um die Welt. Von links: Samira (Iris Studer), Jolanda (Vera Studer), Aileen (Carla Studer), Chantal auf der Maur (Laura Hess) und Daniel Nyffenegger (Sandro Morof). (Bild zvg.) Zeug und werden die Zuschauer begeistern. Für Spannung, gute Laune und beste Unterhaltung ist also gesorgt. Damit auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommt, hat Lukas Kehrli mit seinem Küchenteam zwei feine Menüs ausgearbeitet. Eine reich bestückte Tombola inkl. Nietenverlosung um Mitternacht rundet das Programm ab. Und nach der Vorführung wartet

Bücher, Glühwein und Kerzenlicht Bibliothek Stallikon stellt Neuheiten vor Es riecht nach Glühwein und der Bibliotheksraum ist in warmes Kerzenlicht getaucht – der Winterbücherabend Stallikon steht vor der Tür. Das BibliotheksTeam stellt spannende und besondere Neuheiten aus den Bereichen Ro- Der Winterbücherabend steht vor der Tür. (Bild zvg.) mane und Krimis, Sachbuch und Hörbuch vor. Im An- Winterbücherabend am Freitag, 28. November, schluss besteht Gelegenheit zum gemüt- 20 Uhr in der Bibliothek des Schulhauses Loomatt, lichen Zusammensein beim Apéro. (apt) Sellenbüren/Stallikon.

selbstverständlich die Chränzli «Beach Bar» mit DJs und heissen Sounds auf viele gutgelaunte Partyfans. (pd.) Turner-Chränzli am Freitag, 21. November, 20 (Türöffnung 18.15) Uhr; Samstag, 22. November, 13.30 (12.30) Uhr sowie 20 (18.15) Uhr. Abendveranstaltung: Erwachsene 15, Kinder (bis 16 Jahre) 10 Franken. Nachmittag: Erwachsene 10 Franken, Kinder (bis 16 Jahre) gratis. Vorverkauf: Drogerie Rütimann, Hausen. Infos: www.tvhausen.ch.

Turnerchränzli in Hedingen Nur noch sieben Tage bis zum Chränzli in Hedingen unter dem Motto «Ich bin auch ein Chränzli». Am Freitag, 21. November, und Samstag, 22. November, fährt der Zug pünktlich um 20 Uhr in der Schachenhalle ab. Ein fast schon traditionelles Highlight ist auch in diesem Jahr der Gastauftritt des TV Davos mit einer Kunstturnshow, die man auf keinen Fall verpassen sollte. Für die Samstagabendvorstellung sind jedoch nur noch wenige Plätze frei. Gerade am Freitagabend hat man gute Chancen, auch an der Abendkasse noch eine Fahrkarte zu ergattern. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte jedoch unbedingt im Voraus reservieren. Tickets reservieren unter www.dtvhedingen.ch


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Veranstaltungen

Freitag, 14. November 2014

Der Zoo – ein Fenster zur Natur Biologe und Zoo-Kurator Robert Zingg referiert in Bonstetten

Lebensnahes, packendes Kino aus Belgien, zum Heulen schön. (Bild zvg.)

«The Broken Circle» Intensive Liebes-, Lebens- und Leidensgeschichte im Kinofoyer Lux, Affoltern. Dieses Glück ist fast zu perfekt, um wahr zu sein: Sie leben leidenschaftlich und intensiv, der Bluegrass-Musiker Didier und Elise, die Frau mit den zahlreichen Tattoos auf dem Körper. Es war Liebe auf den ersten Blick und bald waren ihre Leben eng verwoben. In Rückblenden und Erinnerungen schildert der Film die Stationen dieser Liebe, während ihre Tochter Maybelle viel zu jung schwer erkrankt. Tag und Nacht kümmern sich Didier und Elise nun um ihr Kind, sitzen am Krankenbett und reden mit den Ärzten, erzählen ihrer Tochter in märchenhaften Geschichten, was geschieht. Eine emotionale Achterbahnfahrt beginnt. Felix van Groeningen ist einer der angesagtesten Regisseure des jungen europäischen Kinos. In seiner Heimat Belgien brach «The Broken Circle» alle Kinokassen-Rekorde und am renommierten Festival von Berlin hat er den Publikumspreis gewonnen. Da wird eine hochemotionale Geschichte von den Sonnen- und Schattenseiten des Lebens erzählt, von einer stürmischen Beziehung, die von der Leidenschaft füreinander und von der Liebe zur Musik lebt. Virtuos bettet der Regisseur mitreissende Songs in seinen Film, gekonnt wechselt er zwischen verschiedenen Zeitebenen, Scheu vor grossen Gefühlen kennt er keine. «The Broken Circle», nach einem Stück seines Hauptdarstellers Johan Heldenbergh gedreht und in der Rolle Elises eine sensationelle Veerle Baetens, geht unter die Haut – und trifft ins Herz. Am Mittwoch, 19. November, 20.15 Uhr: «The Broken Circle», Film von Felix van Groeningen (Belgien/Holland 2012, 100 Min., OV/d) im Kinofoyer Lux, Aula Ennetgraben, Affoltern. Kasse und Lux-Bar geöffnet ab 19.30 Uhr. Siehe auch www.kinolux.ch.

Die Bibliothek Bonstetten hat einen Gast eingeladen, der in den Medien als Kurator des Zoos Zürich bestens bekannt ist. Nun wird er als Einwohner von Bonstetten für einmal im Säuliamt zu hören und zu sehen sein. Robert Zingg ist im ehemaligen Belgisch Kongo geboren und hat die Primar- und Mittelschule in Basel und Zürich besucht. An der Universität Zürich schloss er 1980 sein Biologie-Studium mit Hauptfach Zoologie ab. Zwischen 1985 und 1990 traf man Zingg oft in der Nacht irgendwo in der Gemeinde an, wo er im Rahmen seiner Dissertation zum Thema «Aktivität sowie Habitat- und Raumnutzung von Igeln in einem ländlichen Siedlungsgebiet» Feldforschung betrieb. Er war

Vortrag von Dr. Robert Zingg, Biologe und Senior

lange Zeit in Lehre und Forschung an der Universität und ETH Zürich tätig.

Kurator des Zoo Zürich, am Mittwoch, 19. November, 20 Uhr, Bibliothek Bonstetten.

Podiumsgespräch im Singsaal Chilefeld, Obfelden In mehreren Säuliämtler-Gemeinden ist 2013 über die sogenannten Glencore-Initiativen abgestimmt worden. Der Grund für diese Initiativen war ein einmaliger Geldfluss im Zusammenhang mit dem Börsengang der Firma Glencore. Deren CEO, Ivan Glasenberg, musste von seinem persönlichen Milliardengewinn aus dem Börsengang 360 Millionen Steuern an seine Wohngemeinde Rüschlikon zahlen. Davon flossen 160 Millionen an die Zürcher Finanzausgleichsgemeinden. Auch Gemeinden im Säuliamt haben davon profitiert. Ziel der Glencore-Initiativen war es, rund 10% dieser Gelder in Länder zurückzugeben, die vom Rohstoffabbau betroffen sind. In fünf von sechs Gemeinden hatten die Initiativen Erfolg. Das Echo auf die Säuliämtler Initiativen war entsprechend gross. Das Thema Rohstoffe hat sich in den Alltag geschoben. Es wurde viel darüber debattiert, und die Aktivitäten im Säuliamt waren in den Medien, in der Schweiz und sogar weltweit, sehr präsent. Der «Geldsegen» aus dem Börsengang von Glencore war ein einmaliges Ereignis, die Säuliämtler Initiativen

Romancier Charles Lewinsky. (Bild zvg.)

Vorgetäuschter Filmdreh

Zoo-Kurator Robert Zingg. (Bild zvg.)

Die Rohstoffhandel-Diskussion und das Säuliamt – es geht weiter

Adventskreationen Adventsbasteln in Zwillikon in Knonau Schon bald bricht die Adventszeit an. Wäre es nicht schön, wenn man die Haustüre oder den Esstisch mit einer individuellen Adventskreation verzieren könnte? Der Familienclub Affoltern veranstaltet mehrere Kurse, an denen Erwachsene oder Kinder einen Adventskranz oder eine Türdekoration selber erstellen können. Dieses Unikat eignet sich nicht nur für den Eigengebrauch, sondern auch als persönliches Geschenk. Kinder treffen sich am Samstag, 29. November, von 14 bis 15.30 Uhr oder von 16 bis 17.30 Uhr. Erwachsene können am 20. November eine Türdekoration herstellen, am Dienstag, 25. November einen Kranz. Zwei Abende sind für Gestecke reserviert: Donnerstag, 27., oder Freitag, 28. November. Kurszeiten sind jeweils 19 bis 21 Uhr. Gemütliche Runde ist garantiert. Anmelden bei Manuela Lentini unter 079 832 39 19. Die Kosten für die Erwachsenen betragen 30 Franken, ohne Material. Die Kinder bezahlen 40 Franken, bei ihnen ist das Material sowie ein Zvieri inbegriffen. Kursort: Schulrain 9 in Zwillikon. (pd.)

Als engagiertes Mitglied setzt Robert Zingg sich ein für verschiedene Naturschutzorganisationen wie zum Beispiel Pro Natura, WWF oder Wildtier Schweiz. Seit 1994 ist er Mitarbeiter des Zoos Zürich. Robert Zingg wohnt seit 1970 in Bonstetten. Er ist verheiratet, Vater einer Tochter und eines Sohnes – und Grossvater einer halbjährigen Enkelin. In seinem Vortrag wird er über seine Arbeit im Zoo und seine Aktivitäten und Engagements für Natur und Tiere berichten. Der Referent und das Bibliotheksteam laden alle Interessierten zu diesem Abend mit anschliessendem Apéro ein! (pd.)

waren eine selbstverständliche Antwort darauf. Nach den Abstimmungen wurde in den Initiativgruppen über Aktionen und Veranstaltungen debattiert, die dem Thema weiterhin Aufmerksamkeit geben sollten.

Es geht weiter Am 19. November um 20 Uhr lädt «Rohstoffmillionen-Knonaueramt, wir handeln solidarisch» zum Podiumsgespräch in den Singsaal Chilefeld, Obfelden. Themen sind «Die Schweiz und das Rohstoffgeschäft» sowie «Mehr Transparenz und Gerechtigkeit im Rohstoffhandel». Es diskutieren Strafrechtsprofessor Mark Pieth (Uni Basel), Nationalrat Cédric Wermuth, alt Regierungsrat Hanspeter Uster (Zug) und Andreas Missbach, Mitglied der Geschäftsleitung Erklärung von Bern. Moderiert wird das Gespräch von Helene Arnet, Journalistin Tages-Anzeiger. Rohstoffe verknappen teilweise dramatisch. Eine unruhig gewordene Wirtschaft sucht nach immer neuen Abbaugebieten, um die Nachfrage in den technisch hochentwickelten Industrieländern zu befriedigen. Der Ab-

Smartphones näherbringen

Am Samstag entstehen in der Stampfi kreative Gestecke und Weihnachtsgeschenke. Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind willkommen.

Die Schüler der 3. Sek. ObfeldenOttenbach zeigen Senioren die wichtigsten Funktionen und Einsatzmöglichkeiten eines Smartphones.

Unter kundiger Leitung von Dominique Vögele können Kinder in Begleitung von Erwachsenen am Samstag, 15. November, von 9 bis 11.30 Uhr, Weihnachtsgeschenke mit den beliebten Conis-Produkten erstellen (Beitrag an die Unkosten). Parallel sind Jugendliche und Erwachsene zum kreativen Gesteckemachen eingeladen. Vielfältiges Material steht zur Verfügung, der Workshop von Caroline Röthlisberger dauert von 9 bis 11 Uhr und kostet 20 Franken, Anmelden kann man sich per Mail unter karin.moosberger@bluewin.ch oder Telefon 043 466 85 11. Das Werken findet in der Stampfi statt, wo auch ein Kafi Stübli eingerichtet wird. Eine Gelegenheit auch für alle, die sich lieber zu einem Schwätzchen treffen. Interessierte sind herzlich eingeladen. (pd.)

Am Montag, 24. November, von 17.15 Uhr bis 18.45 Uhr im Singsaal Chilefeld Obfelden, werden Ihnen die wichtigsten Funktionen und Einsatzmöglichkeiten eines Smartphones vorgestellt. Danach können Fragen zum Smartphone gestellt werden. Interessierte können ihr aktuelles Mobiltelefon mitbringen, damit in der anschliessenden Sprechstunde individuelle Problempunkte diskutiert werden können. Im Jahr 2015 werden weitere Sprechstunden stattfinden. Genauere Infos dazu gibt es an der Veranstaltung. Die Veranstaltung und die Sprechstunden für Senioren von ObfeldenOttenbach sind kostenlos. Die 3. Sekundarschule Obfelden-Ottenbach und die Kommission für Altersfragen freuen sich im Rahmen der Computeria auf einen lebhaften Austausch.

bau erfolgt oft unter natur- und menschenschädigenden Bedingungen. Der Rohstoffhandel wird in Zusammenhang gebracht mit Steuertricks und Geldwäscherei. Die Ausbeutung von Rohstoffen und die Verarmung der betroffenen Länder stehen in direktem Zusammenhang mit den gigantischen Profiten der Rohstofffirmen. Grosses Aufsehen erregt hat Anfang November die ausformulierte Vision für eine Rohstoffmarktaufsicht Schweiz (Rohma) der Erklärung von Bern. Wie funktioniert das Rohstoffgeschäft? Wie ist die offizielle Haltung des Bundesrates dazu? Was, wenn Rohstofffirmen, bei verschärften Kontrollen den Hauptsitz aus der Schweiz ins Ausland verlegen? Wie können Rohstofffirmen für Menschenrechtsverletzungen zur Verantwortung gezogen werden? Im Podiumsgespräch vom 19. November geht es darum, die Spielregeln des globalisierten Rohstoffhandels aufzuzeigen und über die Perspektiven zu diskutieren, wie in solidarischen Aktionen Einfluss genommen werden kann. (pd.)

Der sprachmächtige und kluge Romancier Charles Lewinsky stellt seinen neuen Roman «Kastelau» in der Buchhandlung Scheidegger vor. 1944 setzt sich eine Filmequipe der Ufa in die bayerischen Alpen ab, um dort im kleinen Bergdorf Kastelau so zu tun, als ob sie einen Film drehte. Der eigentliche Zweck der Übung ist aber ein ganz anderer: Nicht in Berlin zu sein, wo jeden Tag die Bomben fallen und die russische Armee immer näherkommt. Sie spielen sogar noch Filmdreh, als ihnen schon längst das Filmmaterial ausgegangen ist. Das kleine Kastelau, vom Schnee eingeschlossen, wird zum Versuchslabor nicht nur für zwischenmenschliche Beziehungen, sondern vor allem auch für die hohe Kunst der Heuchelei. Denn je deutlicher sich die deutsche Niederlage abzeichnet, desto mehr verändert sich auch der Film, dessen Herstellung sie vortäuschen. Aus einem Propagandastreifen voller Durchhalteparolen wird allmählich ein Aufruf zum Kampf gegen die Nazis. Denn letzten Endes geht es (fast) allen Beteiligten um etwas viel Wichtigeres als um ihre Überzeugungen. Es geht um ihre Karriere. Charles Lewinsky erzählt die Geschichte in der Form einer Dokumentation, einer Sammlung von aufgefundenen Briefen, Entwürfen und Protokollen. Wobei alle diese «Dokumente» frei erfunden sind – sogar die Wikipedia-Artikel. Lesung am Dienstag, 18. November, 20 Uhr,

Podiumsgespräch am Mittwoch, 19. November ,

Buchhandlung Scheidegger, Affoltern. Eintritt

um 20 Uhr im Singsaal Chilefeld, Obfelden.

25 Franken, Reservieren empfohlen.

Ausstellungen Affoltern Galerie Märtplatz, Ob. Bahnhofstrasse 7: «Zusammenspiel» Rachel Holenweg, Keramik; Susanne Ravasio, Filzarbeiten. Fr 17-20, Sa 9-12, So 15-18 Uhr. Bis 30. November Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Tischlein deck dich!» Die vier Beizen in der Gemeinde Aeugst sind alltagskulturelle Räume. Entdecken Sie diese Räume - in der KommBox und in den Restaurants «Pöschtli», «Eichhörnli», «Mühleberg», «Pegasus Small World». Mo, 8-11.30/16-18.15, Di/Do, 811.30, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 27. November.

Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13, So, 14-17 Uhr. Bis 7. Dezember.

Hedingen Kultur-Kubus, Zwillikerstr. 40: Eröffnungsausstellung «Waldow Wahrgebungen». Fr. 17-21, Sa. 11-17, So. 11-17 Uhr. Bis 14. Dezember.

Ottenbach Galeriemarlène, Lanzenstr. 6: Hedy Baudenbacher, Malerei; Françoise Nussbaumer, Bildojekte; Ute Dreist, Keramik. Do-Fr 14-18, Sa+So 13-17 Uhr, Apéros jeden Sonntag 13-17 Uhr. Bis 30. November.

Bonstetten

Stallikon

Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Etienne Krähenbühl, Thomas Woodtli, Eisenplastiken, digitale Malerei. Di-Fr, 14-18, Sa/So, 13-17 Uhr oder nach Vereinbarung.

Schulhaus Loomatt: Kunstforum Stallikon: Im Schnitt Papier von Estrellita Fauquex. Mo, 15-19, Di, 15-20, Mi 15-19, Do, 15-19, Fr, 15-19, Sa 10-12 Uhr. Bis 17. Januar 2015.


Veranstaltungen agenda

Freitag, 14. November Affoltern am Albis 19.00- 21.00: «Zusammenspiel» Vernissage zur Ausstellung von Rachel Holenweg, Keramik, und Susanne Ravasio, Filzarbeiten. Galerie Märtplatz 20.15: «Les trois Suisses» mit Pascal Dussex und Resli Burri. Bar und Abendkasse ab 19:15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten 18.00-20.15: Schweizerische Erzählnacht zum Thema «Ich spiele, du spielst, spiel mit». Schüler und Schülerinnen aus verschiedenen Klassen präsentieren unterschiedliche Beiträge. Erzählkaffee und Spielen in der Schul- und Gemeindebibliothek.

Wettswil 20.00-22.00: Schweizerische Erzählnacht: «Abenteuer rund um die Welt» für Kinder ab 4. Klasse. Bibliothek.

Samstag, 15. November Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, frisches Brot, süsses Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, kroatische und italienische Köstlichkeiten, frischer Fisch, Handwerk, Schmuck. Marktplatz. 18.00: Gala Abend - 30 Jahre Apple’s Paradise Big Band mit Gala-Menü und Comedy-Show. Leitung Max Helfenstein, Vocals Caroline Spörri. Infos www.bigbandsound.ch. Break Event-Hall. Industriestrasse 19.

Bonstetten 11.00-16.00: Weihnachtsmarkt mit Kaffeestube des Frauenvereins Bonstetten, mobiler Bäckerei und «Grittibänze»-Backen für Kinder. Gartencenter Guggenbühl Pflanzen AG. Am Lochenweiher 16.

Ein mörderischer Abend Klaus-Peter Wolfs Ostfrieslandkrimis haben längst Kultstatus erreicht. Am Mittwochabend, 26. November, liest der Erfolgsautor in der Bibliothek Ottenbach. Klaus-Peter Wolf, 1954 in Gelsenkirchen geboren, lebt als freier Schriftsteller in der ostfriesischen Stadt Norden, im gleichen Viertel wie seine Kommissarin Ann Kathrin Klaasen. Wie sie ist er nach langen Jahren im Ruhrgebiet, im Westerwald und in

09.00-12.00: Weihnachtsbasteln für Gross und Klein unter fachkundiger Führung. Unkostenbeitrag. Offenes Kafistübli. Anmeldung Karin Moosberger 043 466 85 11 oder karin.moosberger@bluewin.ch. Forum weltoffenes Knonau. Stampfisaal.

Mettmenstetten 10.00-16.00: Brocki von Jugendlichen auf freiwilliger Basis gestaltet und geführt, Erlös zugunsten eines Hilfwerkes. Im «Güetli» Rossau. 14.00-21.00: Kerzenziehen im Glashaus. Werk- und Wohnhaus zur Weid (Glashaus beim Weidladen). Rossau. 20.15: Erzähltheater mit Kontrabass und Liedern mit Philipp Galizia. Abendkasse ab 19.30 Uhr. Gasthaus zum weissen Rössli (Rössli-Bühne). Albisstrasse 1.

Obfelden 20.00: Herbstkonzert der Jumba «Sonnige Klänge». Türöffung, Bar und Essen ab 18 Uhr. Mehrzweckhalle Zendenfrei.

Ottenbach 18.00: Russische Chormusik. anzeige

Köln, an die Küste gezogen und Wahlostfriese geworden.

Mehr als 60 Drehbücher verfilmt Seine Bücher und Filme wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Anne-Frank-Preis, dem Erich-Kästner-Preis, dem Rocky Award (Kanada) und dem Magnolia Award (Schanghai). Bislang sind seine Bücher in 24 Sprachen übersetzt und über neun Millionen Mal verkauft worden. Mehr als 60 seiner Drehbücher wur-

den verfilmt, darunter viele für «Tatort» und «Polizeiruf 110». Sein Roman «Ostfriesensünde» Klaus-Peter Wolf. wurde von den Le- (Bild zvg.) sern der «KrimiCouch» zum besten Kriminalroman des Jahres 2010 gewählt.

la Vega, Fabi und Jaz legen morgen Samstag ab 20 Uhr Hip-Hop, Pop, Funk, House auf – Bekanntes aus den 70er-, 80er-, 90er- und 2000er-Jahren. «Es ist

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Obfelden 20.00: Podiumsveranstaltung: Die Schweiz und das Rohstoffgeschäft. Ausgewiesene Rohstoff-Experten unter der Leitung von Helene Arnet erläutern die Rolle der Schweiz als Rohstoffdrehscheibe, Risiken und Chancen. Schulhaus Chilefeld (Singsaal). Dorfstrasse 65.

Donnerstag, 20. November Lesung am Mittwoch, 26. November, 20 Uhr, Bibliothek Ottenbach. Mit Musik von Bettina Göschl

Affoltern am Albis

sowie Apéro.

20.15: Jazz am Donnerstag mit «Latin Spirit». Bar offen ab 18.30 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Retro-Party im Ampere in Affoltern «Wir lassen die alten Zeiten aufleben», sagen die Betreiber des Ampere, Club und Lounge, an der Alten Obfelderstrasse 68 in Affoltern. Die drei DJs SergiX de

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Kappel am Albis

Krimilesung mit Klaus-Peter Wolf in Ottenbach

ein Mix für ein jüngeres und älteres Publikum», sagt Fabian Gavazzini, bekannt als DJ Fabi. Solche Retro-Partys finden im Ampere künftig jeden Monat statt.

Bonstetten 08.15: Mittelschwere Wanderung, gemächliche Gruppe: Schindellegi -Tüfelsbrugg-Egg-Einsiedeln. Wanderzeit ca. 3½ Std. Anmeldung und Auskunft: Rosmarie Baumann, 044 700 08 06. Bahnhof (Treffpunkt).

Hausen am Albis Konzert mit dem Ottenbacher Chor und Ruedi Marty, Akkordeon. Eintritt frei/Kollekte. Ref. Kirche.

Keramik. Sonntagsapéro begleitet vom Trio AmarOn ab 15 Uhr. Galeriemarlène. Lanzenstrasse 6.

21.00: Reggaenight mit DJ Rosti, Reggae, Latin and more... - Lebensfreude pur! Bar ab 20 Uhr offen. Güggel-Bar, Rickenbach 3.

Montag, 17. November

Wettswil 15.00: Puppenspiel mit der Theatergruppe Roos & Humbel: «Fausta Fux und der Königsweg zum Sonntagsbraten». Schulhaus Mettlen (Singsaal). 20.00: Jazz im Hirschen mit «Keep Swinging Five». Fünf Musiker mit der Devise «Make them happy». Reservieren unter: 044 700 01 28. Restaurant Hirschen. Stationsstr. 38.

Sonntag, 16. November Affoltern am Albis

Knonau

Freitag, 14. November 2014

17.00: Das Theater Kolypan spielt «Miis!» im Rahmen des Programmes «Kultur für Kinder». Kasse und «Wunderbar» offen ab 16.30 Uhr. Aula Ennetgraben. Schulhaus. 20.15: Aus der Blütezeit des Swing «Menno Daams & The Roberto Bosshard Trio». Bar Und Abendkasse ab 19:15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten 11.00-16.00: Weihnachtsmarkt mit Kaffeestube des Frauenvereins Bonstetten, mobiler Bäckerei und «Grittibänze» backen für Kinder. Gartencenter Guggenbühl Pflanzen AG. Am Lochenweiher 16.

Mettmenstetten 10.00-17.00: Weihnachtsmarkt mit Festwirtschaft, Märli-Verzelle, Trampitraktorenpark und Kinderschminken. Bio-Hof Fam. Müller. Waldmatt. 11.00-17.00: Kerzenziehen im Glashaus beim Weidladen. Werk- und Wohnhaus zur Weid. Rossau.

Ottenbach 13.00-17.00: Ausstellung Hedy Baudenbacher, Malerei; Françoise Nussbaumer, Bildojekte; Ute Dreist,

Affoltern am Albis 19.00: «Gebären am Spital Affoltern» Informationsabend für werdende Eltern. Dauer ca. 1½ Std. Spital (Mehrzweckraum, Haus Rigi). Melchior-Hirzel-Weg 40.

Dienstag, 18. November Affoltern am Albis 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94. 20.00: «Kastelau» Charles Lewinsky stellt seinen neuen Roman vor. Buchhandlung Scheidegger. Obere Bahnhofstrasse 10A.

Ottenbach 14.00: OTTENBACH60plus: Informationsnachmittag. Vortrag «Enkeltrick und Seniorenfalle» von M. Huber, KaPo Zürich. Gemeindesaal. Schulrain 12.

Mittwoch, 19. November Affoltern am Albis 09.00: Fitness ab 60: Seniorenturnen für Sie und Ihn. Katholisches Pfarreizentrum: 9 Uhr, Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.30 und 14.30 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 18.30-19.50: «Archäologische Schätze: Die Fundkonservierung im Schweizerischen Nationalmuseum». Mit Janet Schramm, Konservatorin-Restauratorin Archäologie. Anmeldung erforderlich bis 12 Uhr am Tag der Führung 044 762 13 13. Sammlungszentrum Schweizerische Landesmuseen. Lindenmoosstr. 1. 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Mit Aerobic- und Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli. 19.30-22.00: Kurs in Zusammenarbeit mit der Suchtprävention: «Das Spiel mit den Grenzen», vom Aushalten und Aushandeln. Info unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Familienzentrum. Zürichstrasse 136.

Bonstetten 20.00: Vortrag von Dr. Robert Zingg, Senior Kurator im Zoo Zürich zum Thema «Der Zoo - das Fenster zur Natur». Anschliessend wird ein Apéro offeriert. Schul- und Gemeindebibliothek.

Hausen am Albis 08.50: Seniorenwanderung, Grup-

pe 2 (mittlere Anforderungen): von Birmensdorf über Landikon, Sellenbüren und Feldenmas nach Hedingen. Marschzeit: ca. 3¼ Std. Auskunft/Anmeldung: Theo Wiget 044 764 04 15. Postplatz (Treffpunkt). 09.00-10.00: Everdance: einfache Schrittfolge des Gesellschaftstanzes, es braucht keinen Tanzpartner und ist schnell gelernt. Besuch einer Schnupperstunde möglich. Für Frauen und Männer ab 50+. Leitung Barbara Ruf 044 252 56 81. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1. 16.00: Energieeffizienz und erneuerbare Energien - was können die Gemeinden tun? 16 Uhr besichtigung der Solaranlage Jonentäli, 17:15 Uhr Referate/Apéro. Gemeindesaal Weid.

Hedingen 09.15-10.00: Eltern-Kind-Singen für alle Eltern mit Kindern von 2 bis 4 Jahren. Anschliessend Znüni und Beisammensein. Anmeldung Eva Traub, Tel. 043 333 92 12, traub@datacomm.ch. Chilehuus. Oberdorfstrasse 1.

anzeige

14.30-16.00: Volkserzählungen aus aller Welt erzählt von Elsbeth Rüegg und Theres Nauer. Eintritt frei/Kollekte. Reformierte Kirche (Zwinglistube).

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel.

Mettmenstetten 20.00: Kabarett-Abend mit Duo Strohmann-Kauz mit «LandfroueHydrant». Essen ab 19 Uhr, Reservieren: info@vereinfreundeskreis.ch. Werk- und Wohnhaus zur Weid (Weid-Saal). Rossau.

Ottenbach 09.30: OTTENBACH60plus: Wanderung von Brunnwil - Horben nach Auw. Dauer der Wanderung ca. 2½ Std. Mit Privat- und Postauto nach Brunnwil und weiter nach Auw. Billete werden organisiert, Verpflegung im Restaurant. Anmeldung bis Mittwoch 20 Uhr: Vreni Fanger 044 761 26 13. Postautohaltestelle.


Sport

Freitag, 14. November 2014

Torausbeute lässt zu wünschen übrig

Zur Top-Athletin gekürt

Buccaneers büssen vier Plätze ein

Petra Klingler im Rampenlicht an der «Swiss Climbing Night»

Mit nur einem erzielten Tor in den beiden Begegnungen gegen Baden und Limmattal II setzte es zwei Pleiten ab.

Zum Abschluss der Sportklettersaison 2014 wurden vergangenes Wochenende die diesjährigen Leistungen und Erfolge der Athletinnen und Athleten des SAC gewürdigt. Im Mittelpunkt stand dabei Bonstetterin Petra Klingler.

Niedergeschlagene und betretene Gesichter, wo man auch hinsah in der Garderobe der Buccaneers nach den beiden Spielen an diesem 3. und bereits so wegweisenden Spieltag in dieser Saison. Mit zwei Siegen wäre man wieder ganz nah dran gewesen an der Tabellenspitze, doch es kam anders. Gegen das noch verlustpunktlose Baden-Birmenstorf hatten die «Buccs» zwar lange Zeit etwas weniger vom Spiel, hielten jedoch nach Kräften dagegen und nachdem Luregn Serra mit einem Weitschuss das Spiel in der zweiten Halbzeit zum 1:1 ausgleichen konnte, kamen die Ämtler immer besser in Fahrt und erarbeiteten sich sogar ein leichtes Chancenplus. Mal scheiterte man jedoch an der Torumrandung, mal am glänzend reagierenden Badener Torwart und mal schoss man aus aussichtsreichster Position daneben. Dank einigen Paraden des ebenfalls starken Buccaneers-Torhüters Roberto Sedlaczek blieb es bis kurz vor Schluss ausgeglichen. Nachdem bei einem letzten Badener Eckball die Zuordnung in der Ämtler Hintermannschaft nicht gestimmt hat und den Aargauern doch noch der Siegtreffer gelang, nahm der rabenschwarze Sonntag jedoch immer mehr seinen Lauf.

Wer keine Tore erzielt, gewinnt nicht Coach Thomas Brodbeck hatte sichtlich Mühe, seine konsternierten und enttäuschten Schützlinge in der kurzen Pause vor dem zweiten Spiel wieder aufzumuntern, sodass die mitgereisten Fans schon früh den Eindruck bekamen, dass die «Buccs» im zweiten Spiel des Tages gegen Limmattal gar nicht so recht an ihre Chance glaubten. Als uninspiriert, blutleer, ja phasenweise gar sehr schwach, wurde die Leistung im 2. Spiel zurecht bezeichnet. In regelmässigen Abständen kassierte man nun die Gegentore und es machte nie den Anschein, als wäre man noch zu einer Reaktion fähig gewesen, wurden doch kaum Torchancen erarbeitet und Zweikämpfe gewonnen. Schlussendlich resultierten eine verdiente 0:3 Niederlage und der zweite «Nuller» an diesem Sonntag. Da im Mittelfeld dieser Gruppe viele Mannschaften extrem nahe beieinanderliegen, sind diese beiden Niederlagen besonders schmerzhaft, fielen die Sellenbürer doch gleich vom 3. auf den 7. Rang zurück. Dass man neben Dietlikon und Wohlen auch die beiden Lokalrivalen Mutschellen und Limmattal II überholen lassen musste, schmerzt die Fanseele besonders. Das einzig Positive: In der nächsten Runde können die Buccaneers gegen den noch immer ungeschlagenen Tabellenführer Fricktal-Stein befreit von jeglichem Druck aufspielen. (pd.)

Für Petra Klingler geht eine erfolgreiche Sportklettersaison zu Ende. Bereits trainiert sie aber wieder mit Pickel und Steigeisen, denn der erste Weltcup der Eiskletterer findet vom 11. bis 14. Dezember in Bozeman (USA) statt, gefolgt von Cheongsong (Korea, 10./11.Januar 2015) und Saas Fee (23./24.Januar). Zum Abschluss der Sportklettersaison 2014 wurden vergangenes Wochenende aber zuerst einmal die diesjährigen Leistungen und Erfolge gewürdigt und gefeiert. Am 8. November fand bei Swiss Olympic im Haus des Sports in Ittigen die SAC-Präsidentenkonferenz statt. Am Samstag, 8., und Sonntag, 9. November, wurden alle Sportkletterer bis 16 Jahre im Kletterzentrum Magnet in Niederwangen getestet. Unter anderem auf diesen Ergebnissen basiert die Vergabe der Swiss Olympic Talent Cards und die Einstufung, ob eine Athletin Mitglied in einem SAC-Regionalkader ist. Tagsüber, als Teil der SAC-Präsidentenkonferenz, wurden die Medaillengewinner an internationalen Titelkämpfen geehrt. In guter Erinnerung bleibt insbesondere die WM-Silberme-

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Petra Klingler ist erneut eine tolle Sportklettersaison gelungen. (Archivbild) daille von Petra Klingler in der Elite. An der Swiss Climbing Night wurde die Bonstetterin nicht nur als Medaillengewinnerin gefeiert, sondern auch

zur Top-Athletin gekürt. Die Auszeichnung für das beste Regionalzentrum holte sich das SAC-Regionalzentrum Zürich. (pd.)

Ämtler Siegerin am Sihltal-Cup Squash: Marija Shpakova trumpft auf

Nach dem letzten Spiel des Jahres und dem 13. Sieg in Serie: Spieler und Staff der 1. Mannschaft. (Bild zvg.)

FC Affoltern reitet auf Erfolgswelle Souveräner Tabellenführer nach der Vorrunde Die 1. Mannschaft des FC Affoltern am Albis hat eine glänzende Vorrunde hingelegt und ist bei Meisterschaftshälfte auf Aufstiegskurs. Im RegionalCup wurde nach Erfolgen gegen Zweitligisten das Achtelfinale erreicht. Den insgesamt 13 Siegen in beiden Wettbewerben steht nur eine Niederlage gegenüber. ................................................... von walter zech Der FC Affoltern stieg mit grossen Erwartungen in die neue Saison, musste aber gleich im Startspiel gegen Adliswil durch zwei Gegentore in den Schlussminuten eine bittere Niederlage hinnehmen. Dieser heilsame Schock machte allen Beteiligten klar, dass auch in der 3. Liga volle Konzentration und Einsatz bis zum Schluss gefordert ist. Das Team erkannte die Zeichen der Zeit und legte nun mit zehn Erfolgen nacheinander eine imposante Siegesserie hin. Einige Spiele wurden überlegen gewonnen, mit grossem Einsatz und Siegeswillen bis

zum Schluss konnten aber auch enge Partien erfolgreich gestaltet werden. Trainer Dragan Filipovic war trotz den Erfolgen mit der ersten Hälfte der Vorrunde nicht ganz zufrieden: «In manchen Partien war eine Halbzeit gut, die andere schlecht. Eindrücklich waren dann die überzeugenden Leistungen in den letzten Spielen, da stimmte über 90 Minuten einfach alles.» Der FCA hat in den elf Partien der Vorrunde 30 Punkte geholt und liegt mit sechs Punkten Vorsprung auf Thalwil an der Tabellenspitze der DrittligaGruppe 1. Die Siegesserie wurde auch im Regional-Cup fortgesetzt. Nach dem Startsieg gegen Inter Club folgte ein 4:2-Erfolg gegen das höherklassige Wädenswil. Im letzten Spiel des Jahres wurde mit einer überragenden Mannschaftsleistung der Zweitligist Einsiedeln gleich mit 7:1 abgefertigt.

Starkes Kollektiv Mit durchwegs Zweitliga-erfahrenen Spielern stellt der FC Affoltern ein starkes Kollektiv. Die Defensive musste auch in wechselnder Besetzung nur

wenige Gegentore zulassen. Das spielstarke Mittelfeld dominierte die Gegner über weite Strecken und im Angriff konnte sich das Team auf treffsichere Spieler verlassen. Erfolgreichste Schützen waren Claudio Antenen und Alen Rako mit zehn bzw. neun Toren in beiden Wettbewerben. Der Erfolg der Mannschaft zeigt aber auch die gute Arbeit von Trainer Dragan Filipovic und seinen Assistenten Manuel Leite Correia sowie Sandro Kaufmann.

Noch ein weiter Weg bis zum Ziel Der FC Affoltern ist seiner Rolle als Aufstiegsfavorit gerecht geworden. Allen Beteiligten ist aber klar, dass bisher erst ein Etappenziel erreicht wurde und es noch ein weiter Weg ist bis zum Ziel. Trainer Dragan Filipovic: «Wir haben es in der Rückrunde selber in der Hand. Die Mannschaft muss an die überzeugenden Leistungen der letzten Partien anschliessen, dann klappt es mit dem Aufstieg.» Die Meisterschaft ist nun durch die Winterpause unterbrochen und wird Ende März 2015 mit der Partie in Adliswil fortgesetzt.

Am vergangenen Wochenende fand im Sihlsports in Langnau am Albis ein hochkarätiges nationales Squash-Turnier statt. Marija Shpakova, die Nummer 9 der Schweizer Damenrangliste und seit September mit der Rising Star Lizenz auf der Profitour, durfte dank ihrem präzisen und geduldigen Spiel vier Siege feiern, so auch über Cindy Merlo (CH 4) und Fabienne Oppliger (CH 3). In zwei packenden Fünfsetzern gelang es der aufstrebenden Juniorin, ihre mentale Stärke unter Beweis zu stellen. (pd.)

Marija Shpakova (vorne) und Nadine Frey. (Bild zvg.)

Die Eishockeyaner verlieren erneut Im Heimspiel gegen Uri unterliegt Affoltern-Hedingen mit 3:5. Die Chancenauswertung der Säuliämtler ist einmal mehr mangelhaft. Für einmal lag es nicht am fehlenden Spielermaterial. Die Affoltemer konnten mit drei Linien antreten. Doch dies half nicht, um gegen die Urner einen Sieg einzufahren. Die Affoltemer erspielten sich wohl zum wiederholten Male viele Chance, aber mit der Verwertung klappte es nicht. Da machten es die Urner besser, welche ihre Skoremöglichkeiten zu nutzen wussten. Nach einem ausgeglichenen ersten Drittel zogen die Gastgeber ein schwarzes Mitteldrittel ein. Nach diesem Spielabschnitt lagen die Affoltemer 1:4 hinten. Es darf dem Team von Coach-Präsident Werner Reiterhauser zugutegehalten werden, dass es nicht

aufgab und sich ins Spiel zurückkämpfte. Doch statt des möglichen Ausgleichs nach dem 3:4 durch Nico Brügger, fiel in der letzten Spielminute das 3:5 für die Gäste. Damit bleiben die Affoltemer nach fünf Spielen auf ihren drei Punkten sitzen. Mit einer besseren Auswertung der Chancen müssten es jedenfalls mehr Punkte sein. Doch vielleicht geht den Säuliämtlern der Knopf im schweren Auswärtsspiel gegen Thalwil auf. Dieses findet morgen Samstag auf der Eisbahn Brand in Thalwil statt (Spielbeginn 20.15 Uhr). Thomas Winter EHC Affoltern-Hedingen - Eishockeyclub Uri 3:5 (0:0. 1:4, 2:1). - Trainingshalle Zug. - 45 Zuschauer. Tore: 25. Vonesch (Albisser, Ausschluss Brügger) 0:1. 29. Poletti 0:2. 32. Gisler (Brügger) 1:2. 37. Meier (Albisser, Ausschluss Brügger) 1:3. 40. Segessenmann (Tresch) 1:4. 45. Kälin (Nietlisbach) 2:4. 57. Brügger (Pfister) 3:4. 60. Zemp (Segessenmann) 3:5.


Ausstellung bis 30. November 2014 Sonntagsapéro, 16. Nov., 13–17 Uhr, begleitet vom Trio AmarOn ab 15 Uhr

Hedy Baudenbacher Françoise Nussbaumer Carmen Annen Bonati Ute Dreist Malerei – Bildobjekte – Keramik Apéros jeden Sonntag

13–17 Uhr

Offen: Mi–Fr, 14–18 Uhr, Sa und So 13–17 Uhr

Sankt Nikolaus und Schmutzli kommen wieder St. Nikolaus Gesellschaft Affoltern am Albis seit 1949 Wir besuchen vom 3. bis 7. Dezember 2014 alle Gemeinden im Bezirk Affoltern inkl. der Gemeinden Bonstetten, Wettswil a. A., Stallikon. Für den Besuch von Sankt Nikolaus können Sie sich anmelden bei: Familie Stöckli oder Familie Koller

Telefon 044 761 59 56 Telefon 044 768 23 49

oder per E-Mail unter samichlaus@affolternamalbis.ch Anmeldeschluss: 21. November 2014


Extra

Im Spital Affoltern geboren

Freitag, 14. November 2014

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Mit 38 Hunden in Lappland Barblina Mohr Schnyder und Matthias Schnyder: von Ebertswil in den hohen Norden

Joel Luca, 4. November.

Barblina Mohr Schnyder und Matthias Schnyder wanderten vom Knonauer Amt nach schwedisch Lappland aus, wo sie Schlittentouren mit Polarhunden anbieten. Mit der dunklen Jahreszeit beginnt für sie die Hauptsaison. ................................................... von esther banz

Oar, 5. November.

Asu, 6. November.

In der Küche des rot gestrichenen Holzhauses ist es gemütlich warm und verblüffend hell für einen späten Winternachmittag. Haushund Neale, noch keine vier Monate alt, lümmelt auf dem Schoss von Barblina Mohr Schnyder herum, bis Sohn Balz ihn sich schnappt und ins Wohnzimmer trägt. Balz ist mit seinen zehn Jahren der Älteste von drei Kindern, er war vier, als die Familie in den Norden Schwedens auswanderte, Schwester Siri war zweijährig, Bruder Luzi erst gerade fünf Monate alt. «Ich war lange Zeit nicht so erpicht darauf auszuwandern, die Idee kam von Matthias», erzählt die 41-jährige Mutter. «Aber nach Besuchen in Schweden konnte ich mich langsam für das Vorhaben begeistern. Und als wir diesen Hof hier fanden, war die Sache klar. Es passte einfach alles.»

Plausch – trotz grosser Kälte: Familie Schnyder in Lappland. (Bild Sava Hlavacek) Leonie, 6. November.

Linus, 6. November. (Bilder I. Magin)

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Konventionelle Rollenverteilung Barblina Mohr Schnyder ist in Mettmenstetten aufgewachsen. Sie war erst 16 Jahre alt, als sie in der Badi Matthias kennenlernte, beim Jassen. Vor dem Wegzug wohnten sie in Ebertswil bei Hausen am Albis. «Damals arbeitete ich 100 %, Matthias kümmerte sich um den Haushalt», erzählt die Buchhändlerin, die in Luzern die Filiale eines Buchladens führte, «heute ist es genau umkehrt, die Rollenverteilung ganz konventionell: ich arbeite zwar 40 Prozent in einem Büro im Dorf, bin an allen andern Tagen aber zuhause und kümmere mich neben dem Haushalt und den Kindern auch ums Büro und die Verpflegung der Gäste, die in einem eigenen Haus auf dem Gelände wohnen. Matthias leitet die Touren.» Auf dem weitläufigen Gelände der Schnyders hat es zu zwei Seiten des Wohnhauses grosse Zwinger, in denen 37 Polarhunde leben. Meistens hört man nichts von ihnen – aber wenn sie ahnen, dass es in Kürze wieder «los

geht’s!» heissen wird, sie über mehrere Tage hinweg unterwegs sein werden, zu sechst oder mehr einen Schlitten mit Mensch hinter sich her ziehend, dann jault einer lauter als der andere. Vorfreude herrscht!

Viel Wissen, viel Erfahrung Die Polarhunde sind Matthias’ Metier. Der Wildnis-Profi hat viel Erfahrung mit Vierbeinern und im Leiten von Touren, er liest Landkarten wie andere Liebesromane, weiss alle Arten von Spuren im Schnee richtig zu deuten und kümmert sich souverän und gelassen auch um Gäste, die noch keinerlei Touren- und Hütten-Erfahrung haben. Vor allem aber hat er eine innige Beziehung zu den Hunden, für die er unangefochtener Rudelführer ist. Mit dem Winter kommt für Schnyders als Anbieter von HundeschlittenTouren die Hauptsaison. Oft werden sie gefragt, ob es denn nicht schaurig kalt und dunkel sei in diesen Monaten. Barblina Mohr Schnyder antwor-

tet dann jeweils: «Die Kälte ist trocken und deshalb weniger unangenehm als jene, die wir in der Schweiz kennen. Und so dunkel ist es gar nicht. Dank der Lage knapp unter dem Polarkreis, ist es selbst an den kürzesten Tagen vier Stunden hell. Auch der Schnee hellt enorm auf. Und das Licht der stundenlangen Dämmerung am Mor-

gen und am Abend ist wunderschön.» Weil sie im Winter meistens Gäste haben «und keine Zeit zum Grübeln, fällt uns die Dunkelheit nicht mal speziell auf», lacht das eingespielte Paar aus dem Säuliamt. Im Gegenteil: Es freut sich auf die kommenden Monate. http://www.outdoor-ticket.com

Exklusive Hundeschlitten-Touren Klein, ehrlich, unabhängig: So könnte das Motto der Erlebnis-Pakete lauten, die Matthias und Barblina Schnyder anbieten. Anders als die von Reisebüros vermittelten Hundeschlittenferien, wie es sie in Finnland zuhauf gibt, bieten die des Schweizer Paars intensive Erlebnisse im kleinen, privaten Rahmen. Eine Tour führt zusammen mit samischen Freunden in ein weitläufiges Naturreservat in den Bergen, man übernachtet in Hütten, isst im klei-

nen Kreis nach samischer Tradition und wird in die Kultur des letzten Naturvolks Europas eingeführt. Andere Angebote sind mit stationärer Übernachtung im Gästehaus (eine aber für Hartgesottene im Zelt). Neu bieten Schnyders auch im Sommer Ferien in und mit der Natur an, etwa zum Fliegenfischen im wunderschönen, noch nicht regulierten Vindelälven-Fluss, an dessen Ufer sie wohnen. (eb)

wetter

Jeden Tag werden zwei Fussgänger schwer oder tödlich verletzt

bauernregel «Viel Nebel im November, viel Schnee im Winter.»

Letztes Jahr wurden 723 Fussgänger schwer und 69 tödlich verletzt, was einem Tagesdurchschnitt von zwei schweren Fussgängerunfällen entspricht. Dies geht aus der Auswertung des Unfallgeschehens im Sinus-Report der bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung hervor. 70 Prozent der getöteten Fussgänger sind Senioren. Die Kollisionsgeschwindigkeit spielt bei der Frage nach der Überlebenswahrscheinlichkeit eine entscheidende Rolle. In den letzten Jahrzehnten hat sich die Verkehrssicherheit auf den Schweizer Strassen insgesamt konstant verbessert. Betrachtet man aber die Entwicklung des Unfallgeschehens bei Fussgängern, zeigt sich ein deutlich weniger positives Bild. Betrachtet man die Ortslage, stellt sich heraus, dass sich schwere Fussgängerunfälle weitaus am häufigsten innerorts ereignen. Dafür ist bei Unfällen auf Ausserortsstrassen die Verlet-

zungsschwere deutlich höher. Dies aufgrund der meist erheblich höheren Kollisionsgeschwindigkeiten. Diese spielen bei der Frage, ob ein Fussgänger einen Unfall überlebt, eine entscheidende Rolle: Bei einer Frontalkollision mit einem Personenwagen ist das Risiko für einen Fussgänger, dabei zu sterben, bei Tempo 50 rund 6mal so hoch wie bei Tempo 30. Und schon bei 60 km/h verdoppelt es sich noch einmal. Rund drei Viertel der schweren Personenschäden sind beim Überqueren der Strasse zu verzeichnen. Auf Fussgängerstreifen verunfallten letztes Jahr 301 Fussgänger schwer, 21 wurden getötet. Diese Unfallzahlen liegen in der Grössenordnung der Vorjahre. In 90 Prozent der Fälle wird die Hauptschuld für schwere Fussgängerunfälle auf Zebrastreifen den Motorfahrzeuglenkern angelastet. (pd.)

John Appenzeller ist Kantonsratsjassmeister Der ehemalige SVP-Kantonsrat John Appenzeller aus Stallikon hat sich den Titel eines Kantonsratsjassmeisters gesichert. Mit 67 Differenzpunkten aus insgesamt 16 Spielen ist ihm die Titelverteidigung gelungen. Dass er diesen Meistertitel im nächsten Jahr als wieder aktives Parlamentsmitglied holen wird, ist kaum wahrscheinlich. Bei der kürzlichen Nomination der Sechserliste durch die Bezirkspartei-Versammlung wurde er lediglich auf Platz fünf gesetzt. Damit hat Appenzeller bei den Wahlen im Frühjahr 2015 keinen Trumpf in der Hand. (-ter.)

gedankensprünge Erleichtert Gestern fiel dir ein Stein vom Herzen Dafür hab ich jetzt starke Schmerzen Weil dieser Brocken, so ein Mist, Auf meinen Fuss gefallen ist. Martin Gut


Sa, 15. November 2014, grosser

Flohmarkt in Wetzikon ZH ab 8 Uhr! Bei der Eishalle. Infos: Telefon 079 356 67 00 E-Mail: froggy1@gmx.ch

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089 2014  

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