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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 475 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 88 I 165. Jahrgang I Freitag, 4. November 2011

Exil in Ottenbach

Spannend

Gemeinde Affoltern verweigert Bewilligung für Säuliguggerball im Kasinosaal. > Seite 5

Erziehungs-Ansätze: Über 100 am Elternbildungsmorgen in Bonstetten. > Seite 7

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«Go for gold» Die Sekundarschule Hausen mit einem Videoclip erfolgreich. > Seite 9

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Musikantenleben Der bekannte Obfelder Volksmusiker Leo Kälin schaut zurück. > Seite 11

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«Verdacht – ruf an» Jetzt wieder Zeit der Dämmerungseinbrüche: Kampagne der Polizeien. > Seite 15

Im Kantonsrat zeichnet sich eine Mehrheit für die Umfahrung Ottenbach ab Die kantonsrätliche Kommission befürwortet das Projekt mit 9:6 Stimmen – Ja der bürgerlichen Fraktionen Die kantonsrätliche Kommission für Planung und Bau (KPB) befürwortet die Umfahrung Ottenbach mit 9:6 Stimmen. Die Vertreter der bürgerlichen Parteien setzten sich dabei gegen SP, Grüne und Grünliberale durch, die mit einem Rückweisungsantrag scheiterten. Im Kantonsrat zeichnet sich eine Mehrheit ab. ................................................... von werner schneiter Der Entscheid liess lange auf sich warten: Im März dieses Jahres genehmigte der Regierungsrat den Bau einer Umfahrung Ottenbach und den Ausbau der Ortsdurchfahrt im Obfelder Dorfteil Bickwil – inklusiv flankierende

Massnahmen. Das gesamte Projekt kostet 65,4 Mio. Franken. Das Bundesamt für Strassen (Astra) beteiligt sich mit 25,8 Mio. Franken. Die KPB hat nun über die Vorlage befunden. Dabei setzte sich die aus SVP, FDP, CVP und BDP bestehende bürgerliche Mehrheit durch. Sie befürwortet das vom Regierungsrat genehmigte Projekt. Die Situation in Obfelden erfordere schon heute dringend eine Lösung. In Ottenbach werde rechtzeitig dafür gesorgt, dass der prognostizierte Verkehrszuwachs siedlungsverträgllich bewältigt werden könne, heisst es auch mit Blick auf das Potenzial an Bauzonen im Säuliamt und im oberen Freiamt. Ein landschaftspflegerisches Begleitkonzept garantiere eine möglichst standortgerechte Gestaltung und eine naturnahe Einbettung.

Die Kommissionsminderheit verfasste einen Rückweisungs- und einen Eventualantrag. Der Hauptantrag, die Rückweisung, sieht den Verzicht auf eine Umfahrung Ottenbach vor. Gefordert werden darin unter anderem Verhandlungen mit dem Kanton Aargau über eine Kanalisierung des Verkehrs – und die Prüfung einer Umfahrung Merenschwand mit einem allfälligen finanziellen Beitrag an die Baukosten aus Zürich. Sodann sei der Verkehr aus Richtung Merenschwand über Unterlunnern-Obfelden nach Rickenbach und von dort Richtung Bickwil-Obfelden zu leiten. Gefordert wird ausserdem die Optimierung der unterirdischen Linienführung im Dorfteil Bickwil, eine Verbesserung des öffentlichen Verkehrs, Netzwiderstände und flankierende Massnahmen, um den Transit-

verkehr aus den Dörfern zu halten. Die Minderheit der Kommission ist der Ansicht, dass die Umfahrung Merenschwand preisgünstiger und umweltverträglicher erstellt werden könnte als die Umfahrung Ottenbach. Dieser Rückweisungsantrag wurde in der Kommission mit 6:9 abgelehnt. Mit dem gleichen Stimmenverhältnis votierten die Mitglieder auch gegen den Eventualantrag der Kommissionsminderheit. Dieser sieht ebenfalls den Verzicht auf die Umfahrung Ottenbach und eine Reduktion des Objektkredits auf 28,5 Mio. Franken vor – ausschliesslich für Massnahmen in Obfelden. Zu geringes Verkehrsaufkommen und damit beschränkte Wirkung sowie natur- und umweltschützerische Gründe rechtfertigen laut Kommissionsminderheit keine Umfahrung Ottenbach. – «Die Fraktionen von

SVP, FDP, CVP, BDP und wahrscheinlich auch der EVP befürworten den Bau der Umfahrung Ottenbach gemäss regierungsrätlichem Antrag. Die SVP sogar einstimmig. Die EDU hat sich noch nicht entschieden», sagt SVPKantonsrat Jakob Schneebeli, einziger Ämtler Vertreter in der KPB. Mit dem Ja dieser Fraktionen zeichnet sich im Kantonsrat eine Mehrheit zugunsten der Umfahrung ab.

Volksabstimmung? Die Vorlage untersteht dem fakultativen Referendum: Hält die Mehrheit bei der Abstimmung im Kantonsrat, ist eine von links-grüner Seite lancierte Volksabstimmung nicht auszuschliessen. Die Abstimmung im Kantonsrat über die Umfahrung erfolgt wahrscheinlich Anfang 2012. anzeigen

Schwerverletzte bei Kollision

Kein Blut für Geld

Bei einer Kollision zwischen einem Fussgänger und einem Personenwagen sind am Mittwochabend in Affoltern drei Personen zum Teil schwer verletzt worden.

................................................... von markus sahli, theologischer leiter kloster kappel

Nach Angaben der Kantonspolizei fuhrt eine 34-jährige Frau gegen 20.30 Uhr mit ihrem Wagen auf der unbeleuchteten Jonentalstrasse Richtung Affoltern. Ausgangs einer Linkskurve kam es zu einer heftigen Kollision mit einem auf der Strasse befindlichen 49-jährigen Fussgänger. Dieser wurde frontal erfasst und weggeschleudert. Dabei zog er sich schwere Verletzungen zu. Die Lenkerin sowie ihre 41jährige Mitfahrerin verletzten sich mittelschwer. Alle drei Personen wurden mit Ambulanzen ins Spital gefahren. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Jonentalstrasse gesperrt und der Verkehr durch die Feuerwehr Affoltern örtlich umgeleitet werden. Zeugenaufruf: Personen, welche Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich, Verkehrszug Urdorf, Telefon 044 247 64 64, in Verbindung zu setzen.

Das Unfallauto. (Bild Kapo)

Reformation und ihre Spätfolgen – Reformationsfest vom 6. 11. 11

I

m Mittelalter war die «Reisläuferei», das damalige Söldnerwesen, in der Schweiz weit verbreitet. Die Eidgenossen waren in fremden Kriegsdiensten hoch geschätzte Leute. Sie galten als kampffreudig, mutig und loyal. Gegnerische Truppen wurden nur schon durch das furchteinflössende Aussehen der Bergler und ihr lautes Kriegsgeschrei eingeschüchtert. Ihre Durchschlagskraft verdankten sie vor allem der Taktik des «Gewalthaufens», bewaffnet mit Hellebarden, Spiessen und Schweizerdegen. Wegen ihrer militärischen Erfolge wurden sie nach 1450 im grossen Stil angeworben. Die Reisläuferei war ein einträgliches Geschäft: kirchliche und staatliche Stellen kassierten für jeden angeworbenen Söldner ansehnliche «Pensionen». Der spätere Reformator Huldrych Zwingli war ein volksverbundener Mann. So diente auch er in den Jahren 1512 bis 1515 als Feldprediger in den Kriegsdiensten des Papstes und erlebte zusammen mit einem Haufen Glarner Söldner die Schlachten der päpstlichen Truppen gegen die Franzosen in der Lombardei. Diese Erfahrung scheint ihn nachhaltig geprägt zu haben. «Das Reislaufen ist die Schule aller Laster und die Mutter bekümmerter Gewissen», und es sei eine himmelschreiende Sünde «für Geld Leute totzuschlagen», predigte er nach der Schlacht bei Marignano im Jahr 1515. Auf beiden Seiten hatten sich Schweizer Söldner gegenseitig massakriert.

Allegorie auf das Reislaufen (Söldnerwesen) und seine gesellschaftlichen Folgen. Quelle: Hans Peter Treichler: Abenteuer Schweiz. Geschichte in Jahrhundertschritten. Lausanne 1991. Fortan kämpfte er mit aller Kraft gegen die Reisläuferei und das so genannte Pensionenwesen. Es könne nicht angehen, dass die Pensionenherren «daheym sässind hinder dem offen... und allen hinder ihre schätz kämind», während junge Männer wie Vieh nach Italien verkauft würden. Die Hauptleute «sind den metzgeren glych, die das väch gen Constantz trybend. Die tribend das väch hinuss, nämind das gällt und kummend one das väch wider heim.» Der Berner Chronist Anshelm bemerkte, eidgenössi-

sches Fleisch sei wohlfeiler zu haben als das von Kälbern. In der Folge verboten zuerst die reformierten Kantone die Reisläuferei und in den 1850er Jahren wurde im Rahmen des neu gegründeten liberalen Bundesstaates das Anwerben von Schweizern für fremde Kriegsdienste gänzlich verboten. Vielleicht waren Sie, liebe Leserinnen und Leser, kürzlich auch verwundert zu hören, dass in der Schweiz zurzeit mehr als 20 Söldnerfirmen ansässig sind. Das Personal dieser als Sicherheitsfirmen bezeichneten Organisationen ist in vielen Konfliktherden der Welt, wie z.B. in Afghanistan und Irak, im Einsatz. Bekannt wurde dies, nachdem eine britische Söldnerfirma ihren Holdingsitz in Basel eröffnet hatte. Offenbar ist das Problem der Reisläuferei und des Pensionenwesens 500 Jahre nach der Reformation unter modernen Vorzeichen wieder aktuell geworden. Nun hat der Bundesrat beschlossen, dass Söldnerfirmen auf Schweizer Gebiet in Zukunft verboten sein sollen. Ein entsprechender Gesetzesartikel ist in Vernehmlassung. Diesen Firmen, die verharmlosend «Sicherheitslösungen» anbieten, soll es verboten sein, unmittelbar an bewaffneten Konflikten teilzunehmen und Dienstleistungen zu erbringen, die mit schweren Menschenrechtsverletzungen und Offensivhandlungen verbunden sind. Die Bundesratssitzungen sind geheim. Ob unsere Magistratinnen und Magistraten bei ihrem Entscheid auch an den Reformator Huldrych Zwingli gedacht haben, darf offen gelassen werden. Aber in seinem Geist geschah der Beschluss allemal. Die Reformation ist erfreulich nachhaltig.

500 44 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Auflage des ergänzten Kollokationsplanes In der konkursamtlichen Liquidation über den Nachlass von Kurt Hefti, geb. 5. Juli 1931, von Ennenda GL, wohnhaft gewesen in 8932 Mettmenstetten, gestorben 23. Mai 2009, liegt der infolge nachträglicher Forderungseingaben ergänzte Kollokationsplan den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klagerechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 4. November 2011 verwiesen. Affoltern am Albis, 4. November 2011 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 574 8910 Affoltern am Albis

Konkurseröffnung Schuldner: Erbschaft des Hans Küng, geb. 14. Juni 1934, von Aristau AG, wohnhaft gewesen Grossmatt 9, 8910 Affoltern am Albis, gestorben am 9. Juni 2011. Datum der Konkurseröffnung: 8. September 2011 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG Eingabefrist bis 5. Dezember 2011 Vergleiche Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 4. November 2011. Affoltern am Albis, 28. Oktober 2011 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 574 8910 Affoltern am Albis

Schluss des Konkursverfahrens Das Konkursverfahren über Bruno Wächter, geb. 13. Mai 1964, von Wahlern BE, Mettmenstetterstrasse 2, 8911 Rifferswil, ist durch Urteil des Konkursrichters am Bezirksgericht Affoltern vom 18. Oktober 2011 als geschlossen erklärt worden. Affoltern am Albis, 24. Oktober 2011 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Mit Verfügung ARE/90/2011 vom 4. Juli 2011 hat die Baudirektion des Kantons Zürich die durch die Gemeindeversammlung Aeugst am Albis vom 22. Juni 2010 beschlossene Änderung der kommunalen Nutzungsplanung (Bau- und Zonenordnung, Zonenplan sowie Kernzonenplan) betreffend der Parzelle Kat.-Nr. 1704 genehmigt. Die Genehmigung wird hiermit gemäss §§ 6 und 89 PBG öffentlich bekannt gemacht. Diese Änderung tritt mit dieser Publikation in Kraft. Aeugst am Albis, 31. Oktober 2011 Gemeinderat

Gemeinde Aeugst am Albis

Bezirksrat Affoltern

Gemeindeversammlungen

Ersatzwahl des Präsidenten des Bezirksgerichts Affoltern für den Rest der Amtsdauer 2008 bis 2014

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Aeugst am Albis werden auf Donnerstag, 8. Dezember 2011, in die Kirche Aeugst am Albis zu den Gemeindeversammlungen eingeladen: A. Reformierte Kirchgemeinde 20.00 Uhr 1. Antrag der Kirchenpflege Aeugst am Albis betreffend Genehmigung des Voranschlages für das Jahr 2012 des reformierten Kirchengutes sowie Festsetzung des Steuersatzes von 10%. B. Primarschulgemeinde 20.15 Uhr 1. Antrag und Weisung der Primarschulpflege Aeugst am Albis betreffend Krediterteilung von Fr. 425 000.– inkl. MwSt. für den Umbau und die Sanierung des Abwarthauses. 2. Antrag und Weisung der Primarschulpflege Aeugst am Albis betreffend Krediterteilung von Fr. 956 000.– inkl. MwWSt. für den Umbau und die Sanierung des Schulhauses Gallenbüel 1. 3. Antrag der Primarschulpflege Aeugst am Albis betreffend Genehmigung des Voranschlages für das Jahr 2012 des Primarschulgutes sowie Festsetzung des Steuersatzes von 39%. C. Politische Gemeinde anschliessend 1. Antrag und Weisung des Gemeinderates Aeugst am Albis betreffend Krediterteilung von Fr. 4 760 000.– inkl. MwSt. für die Umnutzung bzw. Neubau der Liegenschaft Dorfstrasse 37 der politischen Gemeinde Aeugst am Albis. 2. Antrag und Weisung des Gemeinderates Aeugst am Albis betreffend Krediterteilung von Fr. 325 000.– inkl. MwSt. für die Erstellung eines Gemeinschaftsplatzes. 3. Antrag des Gemeinderates Aeugst am Albis betreffend Genehmigung des Voranschlages für das Jahr 2012 des politischen Gemeindegutes sowie Festsetzung des Steuersatzes von 36%. Die Anträge, Abschiede und Akten sowie das bereinigte Stimmregister liegen ab Donnerstag, 24. November 2011, im Gemeindehaus zur Einsicht auf. Anfragen nach § 51 des Gemeindegesetzes sind der Vorsteherschaft mindestens zehn Arbeitstage vor der Gemeindeversammlung einzureichen. Bezüglich des Stimmrechts wird auf die Bestimmungen des Gesetzes über die Politischen Rechte GPR vom 27. Oktober 2004 verwiesen.

Biblische Szenen zum Thema der heilenden Kraft der Liebe Vernissage: 10. November 2011, 18.30 Uhr Ausstellung bis 24. Dezember 2011 Ort: Bickwiler Forum Brunnenweg 8 8912 Obfelden

Auf die Ausschreibung vom 16. September 2011 sind innert Frist für die Ersatzwahl des Präsidenten des Bezirksgerichts Affoltern folgende Wahlvorschläge eingereicht worden: 1. Frey Peter, 1963, lic. iur. Rechtsanwalt, Ersatzrichter am Bezirksgericht Affoltern, Geibelstrasse 20, 8037 Zürich 2. Van de Graaf Beatrice, 1971, lic.iur. Rechtsanwältin, Ersatzrichterin am Bezirksgericht Bülach, Püntenstrasse 9, 8932 Mettmenstetten, SVP Diese Wahlvorschläge können bis 11. November 2011 geändert oder zurückgezogen werden. Auch können dem Bezirksrat Affoltern, Bezirksgebäude, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, bis zum gleichen Termin weitere, von mindestens 15 Stimmberechtigten mit politischem Wohnsitz im Bezirk Affoltern unterzeichnete Wahlvorschläge eingereicht werden. Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner von Wahlvorschlägen geben Namen, Vornamen, Geburtsdatum sowie Adresse an und fügen ihre Unterschrift hinzu. Für jede vorgeschlagene Person sind Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Heimatort, Beruf und Adresse anzugeben. Hinzugefügt werden können der Rufname, die Parteizugehörigkeit und der Hinweis, ob die vorgeschlagene Person dem Organ schon bisher angehört hat. Wahlvorschläge können mit einer kurzen Bezeichnung versehen werden. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Regierungsrat des Kantons Zürich, 8090 Zürich, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Affoltern am Albis, 4. November 2011

Bezirksrat Affoltern

Stimmberechtigung An der Gemeindeversammlung sind alle in Aeugst am Albis niedergelassenen Schweizerbürgerinnen und Schweizerbürger, welche das 18. Altersjahr zurückgelegt haben und in den bürgerlichen Rechten nicht eingeschränkt sind, stimmberechtigt. An der Kirchgemeindeversammlung sind nur die der evangelisch-reformierten Landeskirche angehörigen Stimmbürgerinnen und Stimmbürger stimmberechtigt.

Gemeinde Obfelden Grundgebühren für das Jahr 2012 und Verbrauchsgebühren für die Zeit vom 1. Oktober 2011 bis 30. September 2012

Protokoll Der Schreiber der Gemeindevorsteherschaft trägt die Ergebnisse der Verhandlungen, insbesondere die gefassten Beschlüsse, genau und vollständig in das Gemeindeversammlungsprotokoll ein. Die Präsidenten und die Stimmenzähler prüfen innert längstens sechs Tagen das Protokoll auf seine Richtigkeit. Nachher steht das Protokoll den Stimmberechtigten zur Einsichtnahme offen. Rechtsmittel Begehren um Berichtigung des Protokolls sind in der Form des Rekurses innert 30 Tagen, von der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern einzureichen (§ 54 Gemeindegesetz). Die Beschlüsse der Gemeindeversammlung können von den Gemeindebehörden, von Stimmberechtigten und von denjenigen Personen, die gemäss § 21 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes berechtigt sind, innert 30 Tagen, ab Publikation, durch Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern angefochten werden (§ 151 Gemeindegesetz). Im Zusammenhang mit dieser Gemeindeversammlung kann die Verletzung der politischen Rechte sowie der Vorschriften über die Ausübung mit Stimmrechtsrekurs gemäss dem Gesetz über die politischen Rechte spätestens innert 5 Tagen, ab der Publikation, beim Bezirksrat Affoltern am Albis geltend gemacht werden (§ 151a Gemeindegesetz).

Der Gemeinderat setzte am 25. Oktober 2011 die Grundgebühren für das Jahr 2012 und die Verbrauchsgebühren für die Zeit vom 1. Okober 2011 bis 30. September 2012 wie folgt fest: 1. Wasser Grundgebühr pro Wohnung (Haushalt) Fr. 160.— Grundgebühr Landwirtschaftsbetrieb Fr. 224.— Fr. 224.— Grundgebühr Gewerbe resp. individueller Ansatz Verbrauchsgebühr pro m³ Fr. 1.69 2. Abwasser Grundgebühr pro Wohnung (Haushalt) Grundgebühr Landwirtschaftsbetriebe und Gewerbe Versiegelte Flächen (Dächer, Plätze, Strassen) pro m² Klärgebühr pro m³ Wasserverbrauch

Fr. 63.50 Fr. 63.50 Fr. —.43 Fr. —.86

3. Abfallbeseitigung Grundgebühr pro Wohnung (Haushalt) Fr. 200.— Grundgebühr Landwirtschaftsbetriebe und Gewerbe Fr. 200.— Gewerbepauschale Nach geschätztem Aufwand 4. Kabelnetzgebühren

Dorfmuseum Affoltern a. A. – Zwillikon (in Zwillikon neben Volg/Rollstuhllift, Eintritt frei)

Besuchen Sie unsere interessante Ausstellung über die Dorfgeschichte Affoltern a. A. Neu ausgestellt: Bilder Obere Bahnhofstrasse Samstag, 5. November, 10 bis 16 Uhr Offen jeden 1. Samstag des Monats Gruppenbesuche: Telefon 044 761 01 32 Herbert Gübeli

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Wahlvorschläge

Grundgebühr pro Wohnung (Haushalt) Fr. 162.— inkl. Urheberrechtsgebühren 5. Mehrwertsteuer Die Mehrwertsteuer ist in den obigen Ansätzen nicht inbegriffen. Sie wird zusätzlich mit 2,5% für den Wasserzins und mit 8% für Klär-, Kehrichtabfuhr- und Kabelnetzgebühren in Rechnung gestellt. Gegen diese Gebührenfestsetzung kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, mit schriftlich begründeter Eingabe beim Bezirksrat 8910 Affoltern a.A. Rekurs erhoben werden. Obfelden, 4. November 2011

Gemeinderat Obfelden


Bezirk Affoltern

Freitag, 4. November 2011

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Mängel in der Kläranlage Aus dem Gemeinderat Obfelden Die Suva führte im Dezember 2010 in der Kläranlage eine Kontrolle bezüglich der Gewährleistung der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes durch. Diese Kontrolle ergab Beanstandungen im Bereiche der Absturzsicherung beim Klärbecken und bezüglich der Arbeitssicherheit für Alleinarbeitende. Zur Behebung der Mängel wurde ein Kredit von 14 500 Franken für die Erstellung der Absturzsicherung und ein Kredit von 15 500 Franken für die Gewährleistung der Arbeitssicherheit genehmigt.

Wasserversorgung Die Wasserleitungen in der Rebhaldenstrasse und Haltenstrasse müssen altershalber ersetzt werden. Für die jeweiligen Sanitär- und Baumeisterarbeiten wurden Kredite von 138 500 Franken Haldenstrasse) und 170 000 Franken Haltenstrasse) bewilligt. Die Arbeiten wurden an die Firmen Ritschard, Ottenbach (Sanitär) und Ernst Höhener, Obfelden, (Baumeisterarbeiten) vergeben.

Fussballclub Affoltern Im Jahre 2005 wurde dem Fussballclub Affoltern (FCA) für den An- und Umbau des Clubhauses «Im Mooshüsli» ein zinsloses Darlehen von 40 000 Franken befristet auf fünf Jahre, gewährt. Die Rückzahlung des Darlehens

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 475 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch

wäre in diesem Jahr fällig. Von den 430 lizenzierten FCA-Spielern und -spielerinnen haben 40 Mitglieder – fast ausschliesslich Jugendliche – den Wohnsitz in Obfelden. Der FCA leistet wertvolle Jugendarbeit, welche auch der Gemeinde Obfelden zugutekommt. Die Rückzahlung des Darlehens von 40 000 Franken wurde dem FCA deshalb erlassen.

Wirtschaftspolizei Kha Seng, Zürichstrasse 37, Merenschwand, wurde das befristete Patent mit Alkoholausschank für den ImbissStand auf dem Parkplatz bei der Reussbrücke vom 1. Mai 2012 bis 30. Oktober 2012, täglich von 10 bis 22 Uhr, erteilt.

Baurechtliche Bewilligungen Baurechtliche Bewilligungen wurden erteilt an: Müller Immobilien GmbH, Obfelden, für zwei Mehrfamilienhäuser mit Unterniveaugarage an der Schmittenstrasse / Wolserstrasse; Politische Gemeinde Obfelden, für einen Carport an der Bächlerstrasse; Dominik Meister, Obfelden, für einen Autounterstand an der Dorfstrasse; Paul Höhener, Obfelden, für einen Wohncontainer an der alten Schulhausstrasse; Othmar Geiser-Sakai, für An- und Umbauten am Wohnhaus Vers.-Nr. 588 an der Wolserstrasse; David Häberling, Obfelden, für den Ausbau der Wegparzelle Kat.-Nr. 2913 an der Steigstrasse.

Werkhofleiter Fredy Gut (auf dem Führersitz) und sein Team bei der Übergabe durch Oliver Illi. (Bild zvg.)

Neuer Kommunaltraktor für die Gemeinde Hedingen Ersatzbeschaffung – Einsatz im Sommer und im Winter Pünktlich zur Vorbereitung der Wintersaison überbrachte Oliver Illi, Inhaber der Firma Obrist Motorgeräte Affoltern, den neuen Kommunaltraktor Marke John Deere an die Mitarbeiter des Werkhofes Hedingen. Dieser Traktor ist eine Ersatzbeschaffung, da der alte Traktor bereits im Frühjahr 2011 nicht mehr einsatzfähig

war. Der neue Kommunaltraktor wird im Sommer- und Winterdienst eingesetzt. Diverse bestehende Geräte, wie zum Beispiel: das Frontmähwerk mit Grasaufnahme, die Heckladefläche, der Schneepflug und der Salzstreuer, wurden angepasst und können weiter verwendet werden. Mittels Schnellwechselsystem kann am Frontlader eine Ladeschaufel oder eine Palettengabel montiert werden. Mit dem neuen Fahrzeug erhalten die Werkhofmit-

Bauarbeiten Oberdorfstrasse in Aeugst Dringend erforderlicher Ersatz der Wasserleitungen An der Oberdorfstrasse beginnen ab Montag, 7. November 2011, die Bauarbeiten für den dringend erforderlichen Ersatz der Wasserleitung. Die Bauzeit beträgt voraussichtlich fünf Wochen. Mit den Bauarbeiten wird in der Kreuzung Allmendstrasse/Chräbsgasse begonnen und in Richtung Hinterdorfstrasse gearbeitet. Die Bauarbeiten werden in Etappen ausgeführt, und die Strassen können während dieser Zeit nur eingeschränkt befahren wer-

den. Der Zugang zu den Grundstücken wird durch das Verlegen von Stahlplatten gewährleistet, es muss mit erschwerten Bedingungen gerechnet werden. Während dieser Zeit steht die Oberdorfstrasse den Schülern der Primarschule Aeugst am Albis als Schulweg leider nicht zur Verfügung. Daher werden die Eltern gebeten, ihre Kinder darüber zu informieren. Als Alternativen können der Verbindungsweg Buechobodenstrasse-Spitzenstrasse oder Dorfzentrum-AllmendstrasseChräbsgasse benützt werden. Ebenfalls wird die Wasserleitung zusam-

men mit den Hausanschlüssen in der Oberdorfstrasse ab der Allmendstrasse in Richtung Hinterdorfstrasse erneuert. Während der Bauzeit wird eine Notwasserversorgung erstellt. Die Vorbereitungsarbeiten werden am 3. und 4. November 2011 ausgeführt. Deren Inbetriebnahme erfolgt voraussichtlich am 8. oder 9. November 2011, wozu die Wasserversorgung kurzfristig unterbrochen werden muss. Die Anwohner der Oberdorfstrasse wurden mittels einer separaten Mitteilung über diese Bauarbeiten im Detail informiert.

Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen

arbeiter der Gemeinde Hedingen das aktuell Modernste, was es in dieser Kategorie gibt. Nebst dem kraftvollen und sparsamen Dieselmotor ist die Fahrerkabine staubfrei und mit Klimaanlage ausgerüstet. Dies ist heute auch ein wichtiger Bestandteil bezüglich Arbeitssicherheit. Der Generalimporteur Matra, Lyss, wünscht den Werkhofmitarbeitern und der Bevölkerung von Hedingen viel Freude und unfallfreien Einsatz.

wir gratulieren Zum 85. Geburtstag In Obfelden feiert Lisa Gut-Lensch am kommenden Sonntag, 6. November, ihren 85. Geburtstag. Der Jubilarin gratulieren wir herzlich, wünschen ihr einen schönen Festtag und alles Gute.

in kürze

Winterfahrplan Am Sonntag, 30. Oktober 2011, hat die Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg auf den Winterfahrplan umgestelt. Das Angebot ist gegenüber dem Sommerfahrplan leicht eingeschränkt, steht den Fahrgästen pro Tag aber immer noch während 11 Stunden und an Samstagen sogar während 14 Stunden zur Verfügung. Um die monatlich notwendigen Unterhaltsarbeiten durchführen zu können, wird der Betrieb jeweils am ersten Montag im Monat, der auf einen Werktag fällt, eingestellt. Bis Ende Jahr ist dies der 7. November und 5. Dezember 2011. Infos zum Fahrplan unter www.laf.ch oder www.zvv.ch.

Aboservice: abo@weissmedien.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau

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Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, CEO: Christoph Bauer www.azmedien.ch

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: Aargauer Zeitung AG, AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, Basellandschaftliche Zeitung AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Solothurner Zeitung AG, Tele M1 AG, TMT Productions AG, Radio 32 AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

Die Bauarbeiten beginnen in der Kreuzung Allmendstrasse/Chräbsgasse Richtung Hinterdorfstrasse. (Bild Werner Schneiter)


Römisch-katholische Kirchgemeinde Bonstetten

Sonntag, 4. Dezember 2011, im Anschluss an den Gottesdienst um ca. 11.00 Uhr im Singsaal, Zwillikon Traktanden: 1. Genehmigung des Budgets 2012 und Festsetzung des Steuerfusses 2012 2. Wahlvorschlag für die Besetzung der Pfarrstellen im Hinblick auf die Pfarrwahlen vom 11. März 2012 (Urnenwahl) 3. Informationen Ausserhalb des Protokolls soll den Anwesenden anschliessend Gelegenheit gegeben werden, sich zur Situation und zur Problematik des Kirchenglocken-Geläuts zu äussern. Die Kirchenpflege ist interessiert daran, vor einer allfälligen Anpassung der Läuteordnung die Meinungen zu diesem aktuellen Thema zu erfahren. Im Anschluss daran lädt die Kirchenpflege zu einem Apéro ein. Die Unterlagen der Traktanden liegen während der üblichen Öffnungszeiten zwei Wochen vor der Versammlung im Sekretariat, Kirchgemeindehaus, Zürichstrasse 94, 1. Stock, auf. Den Abonnenten werden diese Unterlagen zugestellt. Sie können zudem zwei Wochen vor der Versammlung im Sekretariat bezogen werden. Interessenten für ein Abonnement können sich beim Sekretariat, Telefon 044 761 24 00, E-Mail: affoltern@ref.ch, melden und sich als Abonnenten eintragen lassen, so dass ihnen zukünftig die Unterlagen zugestellt werden. Das Stimmregister kann auf der Gemeindekanzlei, Marktplatz 1, eingesehen werden. Die Kirchenpflege freut sich über Ihre Teilnahme an der Kirchgemeindeversammlung.

1. Die Kirchenpflege hat an ihrer Sitzung vom 26. September 2011 beschlossen, den Stimmberechtigten Pfarrer Bernhard Herzog zur Bestätigung für die am 1. Juli 2012 beginnende neue Amtsdauer 2012 bis 2018 vorzuschlagen. 2. Nach den Bestimmungen des Gesetzes über die politischen Rechte findet die Bestätigung in Stiller Wahl statt, sofern nicht binnen 20 Tagen vom Datum dieser Publikation an mindestens 200 Stimmberechtigte die Durchführung der Bestätigungswahl durch die Urne verlangen. In diesem Fall findet am 11. März 2012 eine Wahl an der Urne statt. 3. Das Begehren auf Durchführung der Urnenwahl ist beim Präsidenten der Kirchenpflege, Toni Gasser, Heissächerstrasse 45, 8907 Wettswil, zu stellen. Auf jeden der ihm eingereichten Unterschriftenbogen ist dieses Begehren deutlich anzuführen. Begehren um Durchführung der Urnenwahl sind von den unterzeichnenden Stimmberechtigten mit Namen, Vornamen, Geburtsjahr und Adresse zu versehen. Ein Rückzug des Begehrens ist nicht zulässig. Begehren um Vornahme von Pfarrwahlen an der Urne sind nicht öffentlich (§ 24 Abs. 5 der Verordnung über die politischen Rechte). Namen und weitere Angaben der Unterzeichnenden unterliegen dem Amtsgeheimnis. Es wird lediglich die Anzahl der eingereichten Unterschriften öffentlich bekannt gegeben. 4. Veröffentlichung im amtlichen Publikationsorgan der Kirchgemeinde. Bonstetten 31. Oktober 2011 Römisch-katholische Kirchenpflege Bonstetten Der Präsident: Toni Gasser Der Aktuar: Josef Konrad

Einladung zur

Gemeindeversammlung vom Donnerstag, 8. Dezember 2011, 19.30 Uhr, Kirche Knonau Traktanden: Politische Gemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages 2012 und Festsetzung des Steuerfusses (44%) Primarschulgemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages 2012 und Festsetzung des Steuerfusses (49%) Ref. Kirchgemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages 2012 und Festsetzung des Steuerfusses (14%) 2. Beschlussfassung über den Zeitpunkt des Frühläutens mit der Kirchenglocke (Bei diesem Traktandum sind auch Nicht-Angehörige der reformierten Kirchgemeinde zur Diskussion zugelassen. Zur Antragstellung und Abstimmung sind nur Mitglieder der evang.-ref. Kirchgemeinde Knonau berechtigt) Antrag der ref. Kirchenpflege: Verlegung des Frühläutens von 05.00 Uhr auf 06.00 Uhr Die Anträge und Akten sowie das Stimmregister liegen ab 24. November 2011 in der Gemeindekanzlei während den Schalteröffnungszeiten zur Einsicht auf. Anfragen nach § 51 des Gemeindegesetzes sind der Vorsteherschaft mindestens 10 Arbeitstage vor der Gemeindeversammlung einzureichen. Bezüglich des Stimmrechts wird auf die Bestimmungen des Gesetzes über die Politischen Rechte (GPR) verwiesen. Die Vorsteherschaften: Gemeinderat Primarschulpflege Ref. Kirchenpflege Knonau, 4. November 2011

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Hausen am Albis Politische Gemeinde Hausen am Albis

Gemeindeversammlungen Die Stimmberechtigten der Gemeinde Hausen am Albis werden auf Donnerstag, 8. Dezember 2011, in den Gemeindesaal im Schulhaus Weid, eingeladen zur Behandlung folgender Geschäfte: 1. 19.15 Uhr: Reformierte Kirchgemeinde 1.1. Projekt- und Kreditbewilligung «Innensanierung, energetische Massnahmen und Brandschutz Pfarrhaus» 1.2. Genehmigung Voranschlag 2012 und Festsetzung des erforderlichen Steuersatzes. 1.3. Informationen der Kirchenpflege 2. 20.00 Uhr: Politische Gemeinde 1.1. Voranschlag des Politischen Gemeindeguts für das Jahr 2012 und Festsetzung des erforderlichen Steuersatzes 1.2. Projekt «Albisstrasse 23 bis 33» – Kredit Fr. 315 000.– Die Anträge der reformierten Kirchgemeinde sowie der politischen Gemeinde liegen den Stimmberechtigten mit dem Stimmregister und den dazugehörenden Akten im Gemeindehaus Hausen am Albis, Zugerstrasse 10, Einwohnerkontrolle (1. Obergeschoss, links), ab 24. November zur Einsicht auf. Diejenigen der Kirchgemeinde können auch im Kirchensekretariat eingesehen werden. Die Weisung wird allen Haushaltungen zugestellt.

Die Stimmberechtigten der evang.-ref. Kirchgemeinde Stallikon-Wettswil werden eingeladen zur

Kirchgemeindeversammlung Datum: Zeit: Ort:

Mittwoch, 7. Dezember 18.30 Uhr Kirche Stallikon

Traktandum Genehmigung des Voranschlages und Festsetzung des Steuerfusses 2012 Der Voranschlag wird in der ChileZiitig des «reformiert.», Nr. 12 vom 25. November 2011 publiziert. Die Kirchenpflege freut sich über Ihre Teilnahme an der Kirchgemeindeversammlung. Die Akten liegen ab Montag, 14. November 2011 in den Gemeindekanzleien Stallikon und Wettswil auf. Die Kirchenpflege

Einladung zur

Kirchgemeindeversammlung

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Einladung zur Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Gemeinde Obfelden (Politische Gemeinde, Primarschulgemeinde und Reformierte Kirchgemeinde) werden zur Gemeindeversammlung eingeladen auf Mittwoch, 7. Dezember 2011, 20.00 Uhr, im Singsaal der Schulanlage Chilenfeld. Die Stimmberechtigung richtet sich nach dem Gesetz über die politischen Rechte vom 1. September 2003. Anträge: A. Politische Gemeinde Genehmigung des Voranschlages 2012 und Festsetzung des Steuerfusses auf 50% B. Primarschulgemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages 2012 und Festsetzung des Steuerfusses auf 46% 2. Abnahme der Rechnung Umbau Hauswartswohnung Chilefeld B für die Tagesstrukturen Zick Zack 3. Genehmigung der revidierten Verordnung Videoüberwachung 4. Genehmigung eines Kredites von Fr. 150 000.– für den Ersatz der Innenbeleuchtung des Sekundarschulhauses Chilefeld D 5. Genehmigung eines Kredites von Fr. 150 000.– für die Sanierung der Bühnen- und AudioAnlage, inkl. Schreinerarbeiten, im Singsaal Chilefeld C 6. Genehmigung eines Kredites von Fr. 200 000.– für die Erneuerung des RUP-TAN-Belages auf dem Schulhausplatz Schlossächer C. Reformierte Kirchgemeinde Genehmigung des Voranschlages 2012 und Festsetzung des Steuerfusses auf 12% Als Ergänzung zu den Anträgen liegen die Akten 14 Tage vor der Versammlung während der Bürozeiten bei der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Auf Wunsch werden die Anträge in Broschürenform den Stimmberechtigten zugestellt. Die Anträge können auch auf der Homepage der Gemeinde Obfelden (www.obfelden.ch) eingesehen werden. Obfelden, 4. November 2011 Die Gemeindevorsteherschaften

Sonntag, den 4. Dezember 2011, in der reformierten Kirche im Anschluss an den Gottesdienst um ca. 10.45 Uhr 1. Genehmigung des Voranschlages 2012 und Festsetzung des Steuerfusses 2. Mitteilungen/Umfrage Im Anschluss an die Verhandlungen lädt die Kirchenpflege die Anwesenden zum Apéro ein. Die Weisung an die Stimmberechtigten liegt dem «reformiert» Nr. 12 bei. Sämtliche Unterlagen liegen ab 18. November 2011 auf der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme auf.

Einbürgerung

Einbürgerung Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes sowie der eidg. Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 1. November 2011 ins Bürgerrecht der Gemeinde Stallikon aufgenommen:

Gemeinderat Stallikon Tel. 031 380 65 65

Kaufe Autos auch Jeeps und Lieferwagen, alle Marken & Jg., km & Zustand egal, gegen gute Barzahlung & gratis Abholdienst (CH-Unternehmer). Telefon 079 777 97 79 auch Sa/So.

Im Anschluss an die Gemeindeversammlung der Politischen Gemeinde wird ein Apéro offeriert.

Im Sinne von § 17 der kantonalen Bürgerrechtsverordnung wird diese Einbürgerung hiermit zur Kenntnis gebracht.

Die Gemeindevorsteherschaften

Gemeinderat Hausen am Albis

Kaufe Autos/Bus/Jeep (fast alle Jahrgänge und Marken. Km und Zustand egal). Bar bezahlt und auf Wunsch abgeholt. Täglich. Tel. 079 703 15 88 auto.huerlimann@bluewin.ch

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Bonstetten Gesuchsteller: Ammann Michael und Ammann Brun Bettina, Bruggenmattweg 42, 8906 Bonstetten Projektverfasser: LABOR3 Architektur & Design, Tobias Werner, Schachenstrasse 118, 8906 Bonstetten Bauvorhaben: Anbau Hobbyraum im Untergeschoss Wohnhaus Vers.-Nr. 667 auf Grundstück Nr. 1451 Bruggenmattweg 42 (W2/45)

Bonstetten Gesuchsteller: Guggenbühl Pflanzen AG, Am Lochenweiher 16, 8906 Bonstetten Projektverfasser: Bollinger Ingenieurbüro AG, Tobelhofstrasse 6, 8044 Zürich Bauvorhaben: Erweiterungsneubau Gartencenter mit Nutzungsänderung der bestehenden Verkaufsflächen, Grundstücke Nrn. 2771 und 1825 Am Lochenweiher (Landwirtschaftszone mit Gestaltungsplan)

Bonstetten Gesuchsteller: Politische Gemeinde Bonstetten, Am Rainli 2, 8906 Bonstetten Grundeigentümer: Rolf Fuchs, Zelgliweg 10, 8309 Breite-Nürensdorf Bauvorhaben: Vorentscheid über die Erschliessung des südlichen Teils von Grundstück Nr. 2783 über die Masstrasse und ab der Stationsstrasse für den geplanten Neubau eines Feuerwehrgebäudes (WG3/55)

Bauherrschaft: Josef Sidler-Huber, Schulhausstrasse 3, 8934 Knonau Projektverfasser: Baubüro J. Zurfluh, Oberdorf 11/13, 6342 Baar Bauvorhaben: Neubau Garagengebäude, auf Parzelle Kat.-Nr. 1202 (Wohnzone W2/40)

Mettmenstetten

Obfelden

Stallikon, 4. November 2011

www.brot-fuer-alle.ch

Kuqi, Valentin, geb. 1997, mit Staatsangehörigkeit Serbien, wohnhaft Bifangstrasse 1, Hausen am Albis

Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (E-Mails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG).

Bauherrschaft: A. + S. Rohr, Zürichstrasse 12, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Einbau eines zusätzlichen Dachflächenfensters im nordostseitigen Satteldach beim Wohnhaus, Vers.-Nr. 1750, Kat.-Nr. 3942, Zürichstrasse 12 (Kernzone KA)

Tondorf Hans Jürgen, geb. 1956, von Deutschland Tondorf geb. Heuser Maria Anna Elisabeth, geb. 1956, von Deutschland Tondorf Anne Caterina, geb. 1985, von Deutschland Tondorf Theresa, geb. 1987, von Deutschland wohnhaft in Stallikon, Loomattstrasse 42a.

Fahrzeuge

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Knonau

Geschäfte:

Freundlich lädt ein: Die evangelisch reformierte Kirchenpflege Mettmenstetten Mit Beschluss vom 25. Oktober 2011 hat der Gemeinderat unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung in das Bürgerrecht der Gemeinde Hausen am Albis aufgenommen:

Politische Gemeinde Primarschulgemeinde Reformierte Kirchgemeinde

Gesuchsteller: Haueter Thomas, Hölibachstrasse 98, 8912 Obfelden Projektverfasserin: Strebel GmbH, Susanne Strebel Architektin HTL, Dörflistrasse 8, 8933 Maschwanden Baurechtliches Vorhaben: An- und Umbau am Wohnhaus Vers.-Nr. 906 auf Kat.-Nr. 2510 an der Haltenstrasse 4 (Wohnzone W1)

Ottenbach

Spendenkonto 40-984-9

Für eine gerechtere Welt. Gratisinserat

Kirchgemeindeversammlung

Erneuerungswahl für Pfarrer, Amtsdauer 2012 bis 2018

Bauherr: A. und N. Kitzinger, Rebenstrasse 43, 8913 Ottenbach Bauprojekt: Erweiterung des bestehenden Dachvorsprungs beim Wohnhaus Assek-Nr. 791 auf dem Grundstück Kat-Nr. 570, Rebenstrasse 43 (W2b)


Bezirk Affoltern

Freitag, 4. November 2011

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Säuligugger Affoltern müssen ins Exil Gemeinde verweigert Ball-Bewilligung im Kasinosaal und enttäuscht den Verein, der nun nach Ottenbach geht Wegen Schlägereien und Vandalenakten verweigert die Gemeinde Affoltern den Säuliguggern für ihre «Säuligugger-Nacht» die erneute Bewilligung für den Kasinosaal. Der Affoltemer Verein fühlt sich im Stich gelassen und führt den Ball unter dem Motto «Wältreis» am 24. Februar 2012 in Ottenbach durch. ................................................... von werner schneiter Der Verein «Säuligugger Affoltern» besteht schon seit über 30 Jahren. Er ist ein fester Bestandteil von Fasnachtsveranstaltungen und -umzügen. Er bereicherte in früheren Jahren die Beizenfasnacht im Bezirkshauptort, Umzug und Bööggverbrennen auf dem Kronenplatz. In Affoltern sind solcherlei Traditionen inzwischen verschwunden. Geblieben sind aber die Aktivitäten der Säuligugger, die am 11.11. mit kakofonen Tönen die närrische Zeit einläuten – und jährlich zur «Säuligugger-Nacht» einladen. Nachdem sich auf dem OVA-Areal keine Möglichkeit mehr bot, kehrten die Säuligugger zurück in den Kasinosaal. Dort kam es bei der letzten Austragung jedoch erneut zu Ausschreitungen und Sachbeschädigungen – obwohl die Säuligugger den Sicherheitsdienst auflagengemäss auf eigene Kosten aufstocken mussten. «Gemeindepolizei und Sicherheitsdienst hatten alle Mühe, die Lage unter Kontrolle zu bekommen», sagt Matthias Kehrli, Leiter der Sicherheitsabteilung der Gemeinde Affoltern. «Der Veranstalter ist verantwortlich für Sicherheit und Ord-

nung», hält er fest. Die Organisatoren hätten die Auflagen der Gemeinde zwar erfüllt und sich alle erdenkliche Mühe gegeben. Sie seien aber offenbar machtlos, wenn Personen, die keine Fasnachtsbegeisterten sind, nur des Krawalls wegen aufkreuzten. Der Immobilienausschuss der Gemeinde habe das Risiko erneuter Randale an diesem Ort als zu hoch beurteilt und Benützungsbewilligung für den Kasinosaal verweigert. Dieser sei ja auch mit kostspieligem Material bestückt. «Für eine solche Veranstaltung ist weder der Saal noch die Umgebung im bewohnten Zentrum optimal», fügt Matthias Kehrli bei.

«Wir sind nicht willkommen in Affoltern» Die Enttäuschung über die Absage ist gross bei den Säuliguggern, und sie sprechen von «fadenscheinigen Begründungen». Man habe keine Mühe und keine finanziellen Aufwendungen gescheut, um die Auflagen der Gemeinde zu erfüllen. Es sei nicht gerecht, dass der Verein ausgeschlossen werde – nur weil sich eine Minderheit den Säuliguggerball für Randale ausgesucht habe. «Diese Personen hätten sich genauso gut eine andere Veranstaltung oder sogar die Eröffnung der Begegnungszone an der Oberen Bahnhofstrasse aussuchen können, denn auch da ist Alkohol im Spiel. Und bei vorgeschrittener Stunde haben sich nun mal nicht alle so im Griff. Genau für solche Situationen haben wir unseren Sicherheitsdienst aufgestockt – und auch die Polizeizentrale über unseren Ball informiert, damit wir alle Eventualitäten abgedeckt haben», hält OK-Mitglied Christine Müller im Na-

Wie immer am 11.11.,11.11 Uhr: Fasnachtseröffnung mit den Säuliguggern im Zentrum Oberdorf in Affoltern. (Archivbild) men der Säuligugger fest. «Das Problem wurde mit der Gemeinde diskutiert. Die von uns angestrebte Aussprache hat nichts gebracht. Ich habe das Gefühl, dass wir Säuligugger in Affoltern nicht willkommen sind. Unterstützung vonseiten der Gemeinde haben wir keine gespürt», sagt Vereinspräsident Che Chresta. Nun, in Ottenbach wurden die Säuligugger mit offenen Armen empfangen. «Dort herrscht sogar Freude, dass im Dorf punkto Fasnacht wieder etwas läuft», fügt Chresta bei. Ziel bleibt aber eine Rückkehr in den Bezirkshauptort. «Schliesslich sind wir ein Affoltemer Verein.»

Fasnachtsauftakt mit den Säuliguggern am 11.11.,11.11 Uhr «Trotz der Steine, die uns in den Weg gelegt werden, werden wir auch weiterhin am Dorfleben teilnehmen», sagt Christine Müller. So waren die Säuligugger an der Einweihung der Begegnungszone an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern mit einem Stand präsent. Und selbstverständlich findet der Fasnachtauftakt im Zentrum Oberdorf am

11.11., 11.11 Uhr, mit den Säuliguggern statt. Sie werden dann aber auch an anderen Orten aufspielen, beim Coopark, am Bahnhof, beim Restaurant Calajò und beim Säulibrunnen an der Oberen Bahnhofstrasse. Die 16. Säuligugger-Nacht steigt dann am 24. Februar 2012 im Gemeindesaal von Ottenbach. Das Ballmotto heisst «Wältreis».

Lokale Kultur ist klimaneutral Ein etwas anderer «Bericht des Präsidenten» bei Kultur im Dorf in Hausen Wie lokale Kultur sowohl das Mikro- wie auch das Makro-Klima positiv beeinflusst, war nebst gehobener Zauberkunst und einem ebensolchen Dreigänger Inhalt der Generalversammlung des Hausemer Vereins Kultur im Dorf vom letzten Samstag.

mit zwei Auszubildenden einen sehr delikaten Dreigänger auf die Teller. Womit mit «zaubern» gleich das nächste Stichwort steht: Alex Porter, der vielseitige Zauberer und Theatermacher entführte mit drei Magic-Sets in eine wundersame Welt, wo aus einer leeren Papiertüte zahllose Gläser gefüllt mit Kirsch auferstehen, oder wo Seile, Becher, Jasskarten ein Eigenleben à la Porter führen, wo Tische schweben und silberne Fäden symbolisieren, dass Mensch und Natur miteinander verbunden sind. Auf jeden Fall war für Staunen gesorgt, so dass für Momente die Zivilisation in den Hintergrund rücken und dafür mehr Mensch sich manifestieren konnte.

«Da Sie den Jahresrückblick ja schon per Post bekommen haben, möchte ich auf den kurzen Jahresbericht des Präsidenten gerne verzichten und eine etwas weiter gefasste Einführung machen», so der Einstieg in die diesjährige Generalversammlung des Vereins Kultur im Dorf Hausen, von Präsident Ruedi Taverna. Kultur im Dorf sei ein etwas seltsamer Vereinsname, und so beleuchtete Taverna kurzerhand den Begriff «Kultur».

Vereinsleben – auch ein klimatischer Gewinn Alex Porter, der poetische Zauberer. (Bild René Marthaler)

Die GV – eine Zellwucherung Das Wort bedeute sowohl Bodenbewirtschaftung als auch «Pflege der geistigen Güter». Zellkulturen oder Bakterienkulturen seien weitere Kulturbegriffe, womit jedoch keinesfalls gesagt sein soll, dass es sich bei der Generalversammlung um die Versammlung einer Bakterienkultur oder gar um eine Zellwucherung handle. Grosses Aufatmen bei den Besucherinnen und Besuchern. Der Verein Kultur in Dorf konnte übrigens zum ersten Mal in seiner Geschichte ein ausverkauftes Haus vermelden. Doch nochmals zurück zur Kultur: Auch Immanuel Kant, der deutsche Philosoph der Aufklärung hat da-

zu natürlich etwas beizusteuern. Dafür zitierte Taverna aus Wikipedia: Für Kant sind Mensch und Kultur ein Endzweck der Natur. Dabei ist mit diesem Endzweck der Natur die moralische Fähigkeit des Menschen zum kategorischen Imperativ verbunden: «Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.» Es ist dieser Leitsatz des moralischen Handelns, der den Menschen einerseits von der Natur trennt, andererseits steht er als Endziel der Natur in ihrem Dienst dieses Ziel zu achten und zu verfolgen. Ohne diesen moralischen Leitsatz vermag der Mensch

sich bloss technologisch fortzuentwickeln, was zur Zivilisation führt. «Zivilisation» bedeute also für Kant, so Taverna, dass sich die Menschen zwar zu einem artigen Miteinander erziehen, Manieren zulegen und ihren Alltag bequem und praktisch einzurichten wissen und dass sie vielleicht durch Wissenschaft und Technik Fahrzeuge, Krankenhäuser und Kühlschränke hervorbringen. All dies reiche jedoch noch nicht dafür, dass sie «Kultur haben», wenngleich es der Kultur dienen könnte. Denn als Bedingung für Kultur gilt Kant die «Idee der Moralität», das heisst, dass die Menschen ihre Handlungen bewusst auf an sich gute Zwecke einrichten. «Weil

es sich heute Abend ja um die Generalversammlung des Vereins Kultur im Dorf handelt, kann ich also davon ausgehen, dass alle hier im Saal aus tiefster moralischer Überzeugung an diese Veranstaltung kommen wollten. Das erklärt natürlich auch die Tatsache, dass wir heute Abend ausverkauft sind», freute sich Ruedi Taverna. Nun, ob die moralische Überzeugung den Ausschlag zum Besuch der GV gab, oder ob eher Bertold Brechts Feststellung: «Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral», mehr zum Besuch beigetragen hatte, sei dahingestellt. Gesichert ist, dass für das leibliche Wohl wunderbar gesorgt war. Reto Fust, Koch im Albisbrunn, zauberte

Der Begriff «Zivilisation» war für Ruedi Taverna das letzte Stichwort für seine Ansprache: «Nimmt man die gesamte Anzahl Besucher unserer Veranstaltungen seit Vereinsbestehen, und berechnet man die Einsparung, die daraus resultiert, weil die Kultur in unserem Dorf und nicht in Zürich oder Zug konsumiert wird, kommt man auf rund 80 000 km.» Das entspreche zwei Erdumfängen oder 5600 Litern Benzin. Das wiederum entspreche etwa 6 Heizwintern für eine Familie. So gesehen ist neben dem Zusammenhalt im Dorf, sprich Mikroklima, ein reges Vereinsleben auch ein klimatischer Gewinn, was dem Makroklima entsprechen würde. Fazit des Anlasses: Kultur im Dorf ist durch und durch klimaneutral. (San)


Du bist nicht tot, du wechselst nur die Räume, du lebst in uns und gehst durch unsere Träume.

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (E-Mails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG).

Michelangelo

TODESANZEIGE

TODESANZEIGE Unsagbar traurig, aber auch sehr dankbar nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwester, Tante und Gotte

20. Juni 1924 – 3. November 2011

2. August 1928– 26. Oktober 2011

Wir danken innig für ihre Liebe und Hingabe und behalten sie für immer in unseren Herzen.

Heute hat sich ihr Traum erfüllt und ihr Herz hat aufgehört zu schlagen. Sie durfte nach einem ausgefüllten Leben sanft einschlafen. Wir alle werden ihr fröhliches Wesen, ihre Direktheit und ihre Aufmerksamkeit gegenüber anderen Mitmenschen sehr vermissen.

Annagret und Reto Camenisch-Nägeli und Claudia Camenisch und Patrik Widmann und Mario Camenisch

Stallikon, 26. Oktober 2011

Ursula Nägeli mit Maya, Yanis und Noah Ruedi und Viktor Näf Fritz Schär und Familie Verwandte und Freunde

Wettswil am Albis

Der Abdankungsgottesdienst findet am Mittwoch, 9. November 2011, in der reformierten Kirche Stallikon statt. Besammlung um 14.00 Uhr in der Kirche. Anstelle von Blumenspenden gedenke man: Stiftung Tixi Säuliamt, 8910 Affoltern am Albis, Postkonto 80-23029-6. Traueradresse: Ruedi Näf, Leisibühlstrasse 128, 8708 Männedorf

Bestattungen Affoltern am Albis Am 3. November 2011 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Nina Nägeli geb. Calcagnini geb. 20. Juni 1924, verwitwet von Nägeli, Hans, von Affoltern am Albis ZH und Horgen ZH, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Haus zum Seewadel. Erdbestattung am Montag, 7. November 2011, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Stallikon Am Mittwoch, 26. Oktober 2011, ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Näf-Schär Martha geboren am 2. August 1928, von Wangen-Brüttisellen ZH, verwitwet, wohnhaft gewesen Reppischtalstrasse 122, 8143 Stallikon.

Traurig nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, unserem Grossmami und Urgrossmami, unserer Gotte, Tante und Schwägerin

Nina Nägeli-Calcagnini

Marta Näf-Schär

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Bauherrschaft: AGERDA Immobilien AG, Schaffhauserstrasse 560, 8052 Zürich Projektverfasser: Schiess ITI AG, Schaffhauserstrasse 560, 8052 Zürich Bauvorhaben: Neubau Handels- und Dienstleistungsgebäude auf Kat.-Nrn. 3117 und 3118 an der Leimattenstrasse (Gewerbezone)

Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus, flog durch die stillen Lande als flöge sie nach Haus. Joseph von Eichendorff

HERZLICHEN DANK für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserem lieben

Fritz Maurer-Gut 30. April 1942 – 14. Oktober 2011

erfahren durften. Ganz besonders danken wir: – den Ärzten und dem Pflegepersonal des Triemlispitals, Intensiv B, für die hervorragende Pflege – den Ärzten Frau Dr. I. Laube, Herrn Dr. W. Baumann und Herrn Dr. O. Studer für die fürsorgende Betreuung – Frau Pfarrerin S. Wey für die schöne Gestaltung der Trauerfeier sowie Frau M. Rutscho und Herrn H. Pfeiffer für die musikalische Darbietung – allen Verwandten, Nachbarn, Bekannten und Freunden Zudem möchten wir uns bedanken für die vielen lieben Briefe, für all die Blumen, die grosszügigen Spenden für die Lungenliga und andere wohltätige Institutionen sowie für die finanziellen Zuwendungen.

Die Trauerfamilien

Im November 2011

Der Abdankungsgottesdienst findet am Mittwoch, 9. November 2011, in der Kirche Stallikon statt. Besammlung um 14.00 Uhr in der Kirche. Schlicht und einfach war dein Leben, treu und fleissig deine Hand. Möge Gott dir Ruhe geben dort im ewigen Heimatland.

Der Friedhofvorsteher

ABSCHIED UND DANK In aller Stille haben wir von meinem lieben Ehemann, unserem lieben Papi, lieben Opa und Schwiegervater Abschied genommen

Kurt Holderegger-Frutiger 10. Juli 1944 – 13. Oktober 2011

Nach längerer Krankheit wurde er von seinen Leiden erlöst und durfte friedlich einschlafen. Danken möchten wir ganz herzlich: – den Ärztinnen und Ärzten sowie dem Pflegefachpersonal und dem ganzen Team der Abteilung Medizin des Triemlispitals – Dr. Jürg Schwegler für die langjährige Betreuung – dem Spital Affoltern – für die vielen Karten, Blumen und Geldspenden für späteren Grabschmuck Die Trauerfamilien Traueradresse: Josi Holderegger-Frutiger, Uerklisweg 9, 8910 Affoltern a. A.

Hans Peter und Magali Nägeli-Müller mit David, Rahel und Sarah Der Abschiedsgottesdienst findet am Montag, 7. November 2011, um 14.00 Uhr beim Grab auf dem Friedhof statt. Anschliessend Gottesdienst in der Friedhofskapelle. Traueradresse: Hans Peter Nägeli-Müller, Bachweg 9, 8910 Affoltern a. A.


Bezirk Affoltern

Freitag, 4. November 2011

7

Viele spannende Erziehungs-Ansätze Über 100 Personen am Elternbildungsmorgen Unteramt in Bonstetten Bereits zum dritten Mal luden die Unterämtler Primarschul-Elternräte und der Familienclub mit Unterstützung der Elternbildung Kanton Zürich Region Süd zum Elternbildungsmorgen. Zahlreiche Väter und Mütter fanden ins Bonstetter Schulhaus Schachen 3.

digen Theater-Teil hatten die Eltern nämlich noch Gelegenheit, sich in einem von sechs Workshops mit Themen wie Konsum und digitale Medien, Grenzen setzen und motivieren zu befassen. Die spannenden Inputs kamen dabei von Eltern- und Erwachsenbildnern ebenso wie vom Schulpsychologischen Dienst, Affoltern, und von der Suchtprävention der Bezirke Affoltern und Dietikon.

................................................... von thomas stöckli Vor dem Schwimmtraining des zehnjährigen Sebastian kommt seine Mutter ins Rotieren und der 12-jährige Joel möchte am Samstagmorgen lieber knabbernd Simpsons schauen als mit seinem Vater joggen zu gehen – zwei Szenen, wie sie in der Realität stattfinden könnten. Den Auftakt des Elternbildungsmorgens im Unteramt machte einmal mehr das Forumtheater Zürich mit Denkanstössen, etwa zum Konsumverhalten oder zum Thema Grenzen setzen. Im ersten Teil spielen die Schauspieler die zwei erwähnten Szenen. Was läuft da schief? Das Problem liege am Zeitmanagement, sagt eine Mutter. Ein Vater zweifelt derweil an der Motivation des Zehnjährigen. Weitere Wortmeldungen betreffen inkonsequentes Verhalten und das Fördern von Selbstständigkeit, die Vorbildrolle und den Tonfall.

Pilotprojekt der Elternbildung

«Warm-up» mit Stephan Nabholz vom Forumtheater. Von Beginn weg werden die Eltern einbezogen. (Bild Thomas Stöckli) Ideen auf der Bühne gleich selbst ausprobieren Im zweiten Teil spielen die Darsteller die Szene noch einmal. Jetzt haben die Zuschauenden die Möglichkeit, «Stopp!» zu rufen und ihre Idee auf der Bühne gleich selbst auszuprobieren. Die Situationen verändern sich, das

Stück nimmt einen anderen Verlauf. So nimmt sich ein Vater ganz bewusst Zeit, zeigt Interesse und vereinbart mit dem «Knaben» Regeln, eine Mutter versucht derweil, sich mit Autorität durchzusetzen. Andere bringen gute Vorschläge, trauen sich dann aber doch nicht, diese auf der Bühne umzusetzen. «Es gibt nicht die eine richtige

Lösung, aber viele spannende Ansätze», versucht Jan Weissenfels vom Forumtheater die Schwelle zu senken. Rund 100 Väter und Mütter wollten sich den Elternbildungsmorgen nicht entgehen lassen. 55 Kinder wurden während der vierstündigen Veranstaltung im Hort «Hortstette» kostenlos betreut. Nach dem anderthalbstün-

Eine gute Partnerschaft zwischen Eltern und Schule ist Grundlage für erfolgreiche Bildungs- und Erziehungsprozesse. Seit Januar beteiligt sich die Primarschule Bonstetten am Pilotprojekt «Elternbildung und Schule». Gemeinsam soll erarbeitet werden, unter welchen Bedingungen Elternbildung an Schulen für Eltern, Lehrpersonen und Schulleitungen einen Mehrwert darstellt. Das Pilotprojekt von Elternbildung Kanton Zürich im Auftrag der Bildungsdirektion wird während der ganzen Umsetzungsphase wissenschaftlich begleitet und dauert bis Herbst 2013.

Amateuerfunkkurs Zahlreiche Ämtler im Funkclub USKA Zug

Stimmungsvolle Dekoration zu Halloween. (Bild Thomas Stöckli)

Gruselstimmung in Stallikon Spinnweben und schaurig-schön geschnitzte Kürbisse, Kerzen setzen Licht-Akzente – zu Halloween präsentierte sich ein Garten in Stallikon von

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seiner gruseligsten Seite. «Wir haben letztes Jahr klein angefangen», so Gastgeberin Paula Leu. Für dieses Jahr hat sie nun keinen Aufwand gescheut.

Und das Resultat kam sichtlich an: Zahlreiche kleine und grosse Halloween-Fans genossen die besondere Stimmung an der Rainstrasse. (tst.)

Weltweite Funkverbindungen herstellen, auf der ganzen Welt Freunde gewinnen. Und dafür modernste Technik nutzen und kennen lernen. Amateurfunk ist ein vielseitiges Hobby. Dabei kann man viel Neues erleben Amateurfunker haben mit ihren Funkanlagen weltweite und lernen. Sei es Verbindungen. (Bild zvg.) neue Übermittlungsverfahren im Zusammenspiel ler präsidiert wird, führt diesen Winmit Computern nutzen, die Fremd- ter einen Kurs durch, welcher die Teilsprachenkenntnisse ausbauen, Anten- nehmer fit macht zum Bestehen dienen und Geräte selbst bauen oder so- ser Prüfung. Der Kurs richtet sich an gar physikalische Naturphänomene Erwachsene und Jugendliche ab etwa untersuchen. Im Äther finden sich 13 Jahren. Interessierte können den junge und alte Amateurfunker. Vor- kostenlosen Infoabend am 16. Novemaussetzung ist das Absolvieren der ber besuchen. Prüfung beim Bakom. Der Funkclub USKA Sektion Zug, Anmeldung und weitere Infos: Peter Sidler, Affoltern, dem zahlreiche Säuliämtler angehö- 079 417 76 45, hb9pjt@uska.ch, ren und der vom Affoltemer Peter Sid- www.hb9rf.ch/kurs.html.


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Freitag, 4. November 2011

Go for gold - Videoclip der Sek Hausen in den Top Ten

Geisterstunde in Obfelden

Mit Erfolg an Schulwettbewerb teilgenommen

Die Jubla am Schlossächer-Fest

Eigeninitiativ, mit grossem Einsatz und viel Durchhaltevermögen haben zwei Projektgruppen der Sekundarschule Hausen am Albis Videoclips für einen Wettbewerb realisiert.

Am Schlossächer-Fest, das letzten Samstag in Obfelden stattfand, wurde nicht nur gefeiert, sondern es trieben auch ungeheuere Gestalten ihr Unwesen. Tief in den Katakomben des Schulhauses spukte es, denn die Jungwacht und Blauring (kurz Jubla) Säuliamt betreuten dort ihre selbst kreierte Geisterbahn. Grossen und Kleinen wollten sie das Gruseln lehren. In Scharen standen, teilweise sehr aufgeregt oder ängstlich, Kinder und Erwachsene neugierig an und warteten darauf, dass auch sie in die dunklen Gänge hineingelassen wurden. Zu Fuss oder im Einkaufswagen geschoben ging es dann los: Vorbei an Knochen, Hexen, Skeletten, einem Horrorfilm, dem Seziertisch und diversen weiteren Schreckensmomenten liefen die Besucher Schritt für Schritt hindurch. Aber nicht nur selbst gebastelte Requisiten waren zu sehen, nein, sondern auch lebendige Leiter und Kinder kamen plötzlich aus Bildern oder aus der Ecke hervor und erschreckten manche Besucher.

Am Dienstag, 27. September 2011, hat die Sekundarschule Hausen an dieser Stelle dazu aufgerufen, am Singprojekt zweier Schülerinnen der Sekundarschule Hausen mitzumachen. Trotz geringer Beteilung gelang es den engagierten, jungen Damen, einen ansprechenden Videoclip zu realisieren. Daneben produzierte eine andere Projektgruppe in der Schule einen weiteren Filmbeitrag. Die Videoclips nahmen an einem Schulwettbewerb, initiiert durch den Rapper Stress und «20Minuten», teil. Zusammen mit Merlin Löschinger, alias Kid Clef, haben Seraina Lacina und Patrizia Giger eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern der ersten Sek zum Singen gebracht. Das Lied «I can» von Nas bildete die Grundlage für eine eigene Version. Neben einem neu getexteten Rappteil von Kid Clef kamen auch Instrumente und Tanzeinlagen einzelner Jugendlicher zum Tragen. Die Stimmen wurden im Vorfeld separat eingesungen, dann mussten Choreografien und Rhythmen einstudiert und aufeinander abgestimmt werden. Angesteckt durch Kid Clefs überschäumende Energie waren alle Beteiligten voll bei der Sache und haben zu einem gelungenen, spritzigen Film beigetragen. Trotzdem kam dieser erste Filmbeitrag in der Vorausscheidung des Wettbewerbs nicht weiter. Dafür gelang es dem zweiten Clip, den Lorena La Rocca und Janine Landolt mithilfe ihres Jahrgangs und einiger Schülerinnen der zweiten Klassen der Sekundarschule im Hip-Hop-Style verwirklichten, in die Top Ten zu kommen. Als externen Experten für

Das Organisationsteam des Videoprojektes, Janine Landolt (links) und Lorena La Rocca, flankiert vom Schnitt-Team Etienne Beyeler (Links) und Jonas Feil am Drehort in Hausen. (Bild zvg.) Breakdance hatten die beiden Lorenas jüngeren Bruder Leandro engagiert. Dieser half nicht nur mit, die etwa 40köpfige Truppe zu trainieren, sondern tanzte auch die Soloeinlagen. Auch dieses Video ist durch die Geduld und den unermüdlichen Einsatz der Beteiligten zu einem «coolen» Tanzclip geworden, der sich sehen lassen kann und der scheinbar auch bei der Wettbewerbsjury sehr gut ankam. Auch wenn keines der Projekte gewinnen sollte, sind doch beide volle Erfolge. Die Teams mussten gut zusammen arbeiten, ihre organisatorischen Fähigkeiten erweitern und pädagogisches Geschick im Umgang mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern beweisen. Im technischen Bereich war viel Biss nötig, da das Hochladen der Filme sich als kompliziert erwies. Alle Beteiligten haben erlebt, wie viel Einsatz, Zeit und Durchhaltewillen nötig ist, um ein derartiges Projekt zu realisieren. Aus den Erfahrungen sollen ausserdem die entsprechenden Schlüsse für zukünftige Projekte gezogen werden.

Ganz im Sinne der Bildungsdirektion des Kantons Zürich haben die Lernenden mit diesen beiden Projekten sowohl ihre Sozial- wie auch ihre Selbst- und Methodenkompetenzen gestärkt. Wer sich ein eigenes Bild von alledem machen möchte, ist herzlich dazu eingeladen sich die Videos auf http://www.20min.ch/wettbewerbe/promotions/story/-Star-at-School--Jetzt-fuer-deinen-Favoriten-stimmen-13869193 anzuschauen und bei Gefallen auch gleich dafür zu voten. Eine weitere Gelegenheit, Projektergebnisse zu sehen und zu unterstützen, besteht Anfang Dezember am «Christkindlimarkt» in Rifferswil. Dort werden die Schülerinnen und Schüler einen Stand betreiben und damit für ein Hilfsprojekt sammeln. Auch am alljährlich stattfindenden Präsentationsabend vor den Sommerferien 2012 zeigen Fotos, Videos und Objekte, wie vielseitig die Arbeit im Projektunterricht sein kann. An diesem Abend werden auch die Abschlussarbeiten der Schülerinnen und Schüler ausgestellt sein.

Suchaktion morgen Samstag

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Das «Schulhaus-Skelett» wurde auch in die Geisterbahn integriert.

Der grosse Aufwand hatte sich vollkommen gelohnt, denn viele Besucher kamen am Ende des Grauens mit Begeisterung in die helle Welt zurück. Doch die Jubla kann sich im Moment keinesfalls zurücklehnen, denn sie haben soeben erfahren, dass die Muffins der Schar verschwunden sind. Morgen Samstag, 5. November, veranstaltet die Jubla darum eine grosse Suchaktion. Alle Kinder zwischen 6 und 15 Jahren dürfen vorbeikommen und mithelfen beim Suchen. Die Schnuppergruppenstunde (Schnugrustu) findet von 14 Uhr bis 16.30 Uhr bei der katholischen Kirche Affoltern statt. Weitere Informationen über die Jubla Säuliamt sind unter der Web-Adresse www.jublasaeuliamt.ch zu finden.

Dieses lebendige Bild hat manche Besucher erschreckt. (Bilder zvg.)

Kleines Plädoyer für das Liegenlassen von Laub Der konventionelle Garten besteht aus Rasen, Hecken und Ziersträuchern. Sauber zurückgeschnitten und kurzgehalten. Vor allem im Herbst werden die Besitzer dieser Grünzonen von Unruhe gepackt. Dann nämlich macht sich die Natur winterfertig und wirft Laub ab. Dieses Laub ist hässlich und stört. Mit Rechen und Besen, Laubsaugern und -bläsern werden die Grünzo-

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nen in ihren geordneten Grundzustand zurückversetzt. Laub ist aber mitnichten einfach ein Abfallprodukt, Laub ist ein wichtiges Bindeglied im natürlichen Zyklus. Aus Laub wird wieder Humus, damit gelangen wichtige Nährstoffe zurück in den Boden, auch all die nützliche Bodenbakterien und Pilze brauchen es als Lebensgrundlage.

Für die Tierwelt ist das Laub ein überlebenswichtiger Schutz für die kalte Jahreszeit. Im Laub finden viele Insekten, Larven und Spinnen ein geschütztes Quartier und können so den Winter überstehen. Davon profitieren auch die grösseren Tiere wie Igel, Blindschleichen und Vögel. Wo sonst sollten sie Anfang und Ende Winter das dringend benötigte Futter finden?

Wohl nicht auf den steril gepützelten immergrünen Rasenflächen. Man lasse Laub liegen, wo immer das geht und nicht stört. Aber bitte: Man lasse die Hände weg von diesen lärmigen Laubsaugund Blasgeräten, die für unseren Lebensraum ähnlich verheerend sind wie die Grundnetzfischerei für die Weltmeere. Toter Boden ist die Folge.

Das liegengelassene Laub ist zwar nicht schön, aber der natürliche Kontrast zum Frühlingsgrün. Die Verwandlung der braunen Winterbrache in saftstrotzendes Grün macht den Frühling erst so richtig zum Frühling. Mit einigen wenigen Quadratmetern Laubteppich unterstützt man die Biodiversität in der Schweiz. Laub also einfach liegenlassen.


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Freitag, 4. November 2011

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«Der stehende Klarinettist» schaut zurück Der Obfelder Volksmusiker und Komponist Leo Kälin hat sein Musikantenleben in einem Heft festgehalten Seit über 65 Jahren ist die Klarinette seine Begleiterin. Und in dieser Zeit hat er über 160 volkstümliche Musikstücke komponiert. Jetzt blickt der Obfelder Leo Kälin in einer Schrift zurück auf sein bewegtes, erfolgreiches Musikantenleben.

Toussen erinnert und es ebenfalls ins Fernsehen gebracht hat. Die Ehemaligen treffen sich heute noch einmal jährlich. «Alle meine Titel haben einen Bezug zu einem Ereignis. «S’Agi macht Kafi» aus dem Jahr 1959 ist seiner Ehefrau gewidmet. Er ist laufend am Komponieren, aber manchmal dauert es seine Zeit, bis das Stück zu Ende geschrieben ist. In einem Fall sogar gegen 40 Jahre. «Die Einfälle kommen manchmal plötzlich. Da stehe ich nachts auf, weil mir ein Takt oder eine Melodie einfällt», sagt er und betont die Wichtigkeit einer eigenständigen, neuen Melodie. «Da darf keiner kommen und mir sagen: Das habe ich schon irgendwo gehört.» Leo Kälin, am 12. Oktober 79-jährig geworden, verrät keine Spur von Müdigkeit, auch wenn er jährlich nur noch gegen 20 öffentliche Auftritte bestreitet – ein Bruchteil seiner Engagements in früheren Jahren. Ein Grund: Viele Lokale, in denen Volksmusik gemacht wurde, sind verschwunden. Das hindert aber Leo Kälin nicht, weiter zu komponieren. Wer weiss, vielleicht entsteht ja zu seinem «Runden» im nächsten Jahr etwas Spezielles...

................................................... von werner schneiter Mit seiner Kapelle – in all den vielen Jahren natürlich in wechselnder Besetzung – hat Leo Kälin wohl überall gespielt, wo sich die Schweizer Volksmusikszene trifft. Aber nicht nur dort. Die Musik führte ihn bis nach Japan und Korea. Hunderte von Auftritten waren es in diesem langen, über 65 Jahren dauernden Musikantenleben. Und natürlich verbindet sich damit eine Vielzahl an Erinnerungen – auch an Fernsehauftritte in der grossen «Samstagabendkiste» «Gala für Stadt und Land» mit Wysel Gyr, an Engagements vor grossem Publikum. Weil er mit seiner Klarinette immer stehend spielt, nennt ihn die Szene «den stehenden Klarinettisten». Ein so langes wie erfolgreiches Musikerleben «schreit» förmlich nach Memoiren. Und die hat Leo Kälin niedergeschrieben, erst auf einer elektrischen Schreibmaschine, später am Computer. Rund 160 A4-Seiten sind entstanden. Hans Arnold, ein Freund aus Kappel, hat nun die markantesten Ereigpublireportage

Die Klarinette und Leo Kälin: Jetzt blickt der Volksmusiker zurück auf ein langes Musikantenleben. (Bild Werner Schneiter) «Leo Kälin – Blick zurück auf ein Musikantenleben».

nisse auf 44 Seiten festgehalten. Wesentliches herauspicken, das sei eine ziemliche Gratwanderung gewesen, weil auch viele Anekdoten «über die Klinge springen mussten», hält Arnold in seinem Werk fest.

Leo Kälin, der Komponist Leo Kälin ist nicht nur begnadeter Musiker, der mit seinem legendären 7Klarinetten-Ländler ein grosses Fernsehpublikum begeisterte. Er ist auch

Komponist. Über 160 Titel hat er zwischen 1951 und 2011 komponiert, darunter den wohl bekanntesten, den «Tousser Füürwehr-Schottisch» – ein Stück, das an eher gemütliche Feuerwehrzeiten aus dem Obfelder Dorfteil

Die 44 Seiten umfassende Schrift von Hans Arnold kann bei Leo Kälin, Mettmenstetterstrasse 6, 8912 Obfelden, bestellt werden. Telefon 044 761 32 59. Per E-Mail: leosobfelden@datazug.ch. Preis: 10 Franken, plus Porto.


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Freitag, 4. November 2011

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Bilder verbrennen und streicheln Bildsprache und Sprachbilder in der Galerie Märtplatz in Affoltern Die Bonstetter Malerin Carmen Cabert stellt bis am 13. November in der Galerie Märtplatz in Affoltern am Albis Bilder aus, zusammen mit Texten der Obfelder Psychologin, Journalistin und Autorin Regula Zellweger. Anlässlich der Vernissage las Regula Zellweger ihre Texte, während Carmen Cabert einige ihrer Bilderzyklen erläuterte. ................................................... von bernhard schneider Die «Aschebilder» sind aus Bildern entstanden, die Carmen Cabert aus verschiedenen Gründen verbrannt und aus der Asche zu neuen Bildern umgearbeitet hat. Feuer ist auch für weitere Werke die Grundlage: Wenn Carmen Cabert an einer ihrer zahlreichen Feuerstellen ein grosses Feuer anfacht, rettet sie angebrannte Holzstücke, welche die gewünschte Form haben, bemalt sie mit Acrylfarben und haucht ihnen so neues Leben ein. Das neuste Projekt von Carmen Cabert heisst Mensa: Auf einem Tisch stehen 13 Teller. An der Tafel sitzen nicht die zwölf Apostel und Jesus, sondern auf jedem Teller befindet sich ein Kunstwerk der Malerin: «Es sind meine Freunde.» 13 Tische sind geplant, und zu jedem möchte sie sich von einer Autorin oder einem Autor Texte wünschen. Regula Zellweger hat sie zum Betexten des ersten Tisches eingeladen. Daraus ist die Ausstellung Bildsprache–Sprachbilder entstanden.

Die ausgestellten Bilder entstammen den Zyklen Weisse Flecken, Aschebilder, Michelangelo und Mensa. So vielfältig wie die Zyklen sind die Texte: mal ernst, mal witzig, mal kurz, mal lang. Das «Zornröschen» ist ein Märchen von Regula Zellweger zu «Mensa», dem 1. Tisch mit den 13 Tellern, in dem Sophie, die ungeladene 13. Fee, in den Festsaal platzt. Es kommt zum Schluss: «Feen sind mit ihren Wunscherfüllungen oft keine weisen Frauen.» Kennen gelernt haben sich Carmen Cabert und Regula Zellweger anlässlich eines Artikels für den Anzeiger: «Ich bin nicht Kunstkritikerin, mich interessieren Menschen», erläutert die Journalistin, «deshalb nehme ich mir viel Zeit für die Interviews – und so entstehen manchmal Beziehungen.» Carmen Cabert arbeitet chaotisch, wie sie erzählt. Sie ist immer an mehreren Projekten gleichzeitig. Der Kontrast zwischen den Weissen Flecken, die in einem Wald bei Bonstetten zu sehen sind, und den von Michelangelo, «meinem virtuellen Geliebten», inspirierten farbigen, plastischen Bildern bringt eine besondere Spannung in die Ausstellung. Carmen Cabert ist während der Ausstellung meist in der Galerie anzutreffen. Die Ausstellung dauert bis am 13. November und ist jeweils freitags 17 bis 20 Uhr, samstags 9 bis 12 Uhr und sonntags 15-18 Uhr geöffnet. Lesungen von Regula Zellweger und Apéro am Freitag, 4. November 2011, 18 Uhr, und am Sonntag, 6. November 2011, 15 Uhr. Weitere Informationen: www.carmencabert.ch und www.rz-laufbahn.ch

Regula Zellweger (links) und Carmen Cabert haben die Ausstellung «Bildsprache - Sprachbilder» in der Galerie Märtplatz gemeinsam konzipiert. Im Vordergrund der 1. von 13 geplanten Tischen, im Hintergrund Werke aus dem Zyklus Michelangelo. (Bild Bernhard Schneider)

Kein Friede ohne Religionsfriede! Zum Abschluss ihrer diesjährigen gemeinsamen Veranstaltungsreihe «Befragen – Benennen – Bekennen» laden die katholischen Pfarrei und die reformierte Kirchgemeinde Affoltern am kommenden Freitag alle Interessierten zu einem Abend ein, der sich mit der Frage religiöser Toleranz befasst und zugleich der Frage nachgeht, was allen Religionen gemeinsam ist und worauf sich Menschen aller Religionen (und anderer Weltschauungen) verständigen können.

Das «Projekt Weltethos»

«Alles, was einem im Leben so passieren kann, wird einem in den biblischen Geschichten erzählt», Collagen von Rebekka Kimmich. (Bild zvg.)

Alte Bibelgeschichte umsetzen Rebekka Kimmich im Bickwiler Forum Rebekka Kimmich ist in Ottenbach geboren, im Säuliamt aufgewachsen und arbeitet seit 24 Jahren im eigenen Atelier an ihren Bilderwelten, zurzeit, und noch bis Frühjahr 2012, im Stehli Seiden Areal in Obfelden. Dank ihren Ausbildungen am «Istituto per l’arte e il restauro» in Florenz und den Lehrjahren an der Kunstschule «F+F Zürich», Fachschule für experimentelle Gestaltung, fand sie einen eigenständigen künstlerischen Ausdruck. Während sieben Jahren im Dachstock des Gemeindehauses in Kappel entstanden über 100 knallbunte Umsetzungen alter Bibelgeschichten. 54 Collagen entstanden in strenger Anlehnung an die schwarzweissen Lithografien aus der Kinderbibel von

Felix Hoffmann. «Alles, was einem im Leben so passieren kann, wird einem in den biblischen Geschichten erzählt», sagt die Künstlerin zu diesem Teil ihres Werkes. Das Bickwiler Forum hat für eine Ausstellung im November/Dezember eine Reihe von Collagen ausgewählt, die in ihren Aussagen das Thema der heilenden Kraft der Liebe und der Beziehung zu allem Lebendigen in den Mittelpunkt stellen. Die Ausstellung steht allen Interessierten vom 10. November bis am 24. Dezember jeweils Montag bis Freitag von 9.30 Uhr bis 16 Uhr offen. Die Vernissage findet am 10. November um 18.30 Uhr am Brunnenweg 8, in Obfelden/Bickwil statt.

Einer, der sich sehr intensiv mit solchen Fragen auseinandergesetzt hat, ist der bekannte Schweizer Theologe und Ökumeniker Prof. Hans Küng. 1990 legte er sein «Projekt Weltethos» vor, das in der Öffentlichkeit starke Beachtung und die Unterstützung zahlreicher Persönlichkeiten fand. Das Projekt ist ehrgeizig, geht es doch um nicht weniger als um einen Grundkonsens über Werte, Haltungen und Massstäbe, der von allen Menschen – unabängig ihrer Weltanschauung, ihrer nationalen Herkunft, ihres sozialen Status und ihres Geschlechts – geteilt werden kann. Denn, so ist Hans Küng überzeugt: Ohne ein universal gültiges und für alle verbindliches «Ethos» wird es keinen dauerhaften Weltfrieden geben und wird die Menschheit auf diesem Planeten auf Dauer nicht überleben. Dass den Religionen in dem Projekt «Weltethos» besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird, erstaunt nicht. Wie viele kriegerische Auseinandersetzungen waren und sind (auch) religiös motiviert! Folgerichtig ergänzte Küng seinen Grundsatz «Kein Weltfriede ohne Weltethos!» um zwei weitere: «Kein Weltfriede ohne Religionsfriede!» und «Kein Religionsfriede ohne Religionsdialog!». Interreligiöser Dialog ist nach Küng das Gebot der Stun-

de. Religiöse Toleranz als Grundhaltung des Dialogs ist dabei unabdingbar.

Referat und Diskussion Am 11. November, 19.30 Uhr, bietet sich im reformierten Chilehuus allen Interessierten die Möglichkeit, das «Projekt Weltethos» aus (fast) erster Hand kennen zu lernen: Referent lic. Shell. Guido Estermann ist Dozent für Ethik und Religionen an der Pädagogischen Hochschule der Zentralschweiz und Mitarbeiter von Hans Küng im anzeige

Projekt Weltethos in der Schweiz. Er wird das Projekt vorstellen und im Anschluss daran zum gemeinsamen Nachdenken über Notwendigkeit und Grenzen religiöser Toleranz sowie über Grundlagen und Inhalte einer gemeinsamen, alle Religionen verbindenden Ethik anregen. Dabei darf zugehört, aber auch mitdiskutiert werden! (BB) Das Bekenntnis zu religiöser Toleranz und Hans Küngs «Projekt Weltethos», Freitag, 11. November, 19.30 bis zirka. 21.30 Uhr, im reformierten Chilehuus, Zürichstrasse 94, Affoltern, Eintritt frei.


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Freitag, 4. November 2011

Zwillikon: Tresor gestohlen

Kampagne gegen Dämmerungseinbrecher Verdacht – Ruf an – Polizeinotruf 117 Dämmerungseinbrüche verhindern – dies ist das Ziel der heute gestarteten Kampagne der Kantonspolizei Zürich zusammen mit den Stadtpolizeien Zürich und Winterthur, den kommunalen Polizeien des Kantons Zürich, den Polizeikommandi des Ostschweizer Polizeikonkordates sowie der Kantonspolizei Schwyz und der Zuger Polizei. Dazu setzt die Polizei auf eine erhöhte Patrouillen- und Kontrolltätigkeit sowie die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger. Über die Notrufnummer 117 sollen verdächtige Wahrnehmungen sofort der Polizei mitgeteilt werden. Nur so kann die Polizei ohne Zeitverzug intervenieren. Diese Schwerpunktaktion hat mittlerweile ihren festen Platz im Kanton Zürich. Mit der Umstellung der Uhren auf die Winterzeit nehmen die Einbruchszahlen erfahrungsgemäss zu. Einbrecher nutzen die früh einsetzende Dämmerung und dringen im Schutz der Dunkelheit vorzugsweise in Einfamilienhäuser sowie Parterrewohnungen von Mehrfamilienhäusern ein. Gemeinsam wollen alle beteiligten Poli-

zeikorps mit der Kampagne diesen Einbrüchen flächendeckend entgegenwirken. Mit der Botschaft Verdacht – Ruf an – Polizeinotruf 117 – gemeinsam gegen Einbrecher soll die Bevölkerung dazu motiviert werden, bei

Die Polizei rufen, wenn... Man benachrichtige umgehend über Telefon 117 die Polizei (auch tagsüber), wenn – sich unbekannte Personen in verdächtiger Weise in Ihrem Haus oder Ihrem Quartier aufhalten – unbekannte Fahrzeuge parkiert sind oder sich auffällig langsam durchs Quartier bewegen – unüblicher Lärm oder unübliche Geräusche im Haus oder aus der Nachbarschaft hörbar sind. Niemals selber eingreifen. Man merke sich die Signalemente von Verdächtigen sowie Marke, Farbe und Kontrollschilder von verdächtigen Fahrzeugen.

Dämmerungseinbrüche: «Wir kommen immer, wenn man uns ruft». (Bild Kapo) verdächtigen Wahrnehmungen sofort die Polizei zu benachrichtigen. Rund 450 Polizeifahrzeuge sind für die Dauer der Kampagne mit dieser Botschaft beschriftet worden. Ergänzend zu dieser «mobilen Botschaft» wird die Bevölkerung an öffentlichen Standorten

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mit Plakaten auf die Thematik aufmerksam gemacht. Begleitet werden die präventiven Massnahmen von verstärkter polizeilicher Patrouillentätigkeit. Dauern wird die Kampagne voraussichtlich bis Mitte März 2012. (pd.)

In Abwesenheit der Besitzer haben Unbekannte in der Nacht von Samstag auf Sonntag in einem Einfamilienhaus in Zwillikon einen Tresor gestohlen, der Bargeld und Schmuck im Wert von mehreren hundert Franken enthielt. Durch Einschlagen einer Fensterscheibe drangen sie ins Innere und richteten dabei einen Sachschaden von schätzungsweise 1000 Franken an. Einbrecher drangen zwischen Samstag und Montag via WC-Fenster in ein Wohnhaus in Obfelden ein. Sie entwendeten Schmuck von noch unbekanntem Wert; der Sachschaden beläuft sich auf 1200 Franken. Im Weiteren wurden in den vergangenen Tagen einige Autos geknackt. In Maschwanden wurde am Samstagmorgen aus einem unverschlossenen PW wenig Geld entwendet. In Ottenbach haben Unbekannte am Sonntag zwischen Mittag und Abend aus einem verschlossenen Auto eine Ledertasche gestohlen. Über deren Inhalt konnte die Kantonspolizei keine Angaben machen. Zwei Autoeinbrüche werden auch aus Aeugst gemeldet: Die Täter schlugen am Montag die Scheiben ein und behändigten einen Rucksack sowie eine Sporttasche. Die Polizei beziffert die Sachschäden im einen Fall auf 1000 Franken, im anderen auf 500. Der Wert des Deliktguts: 1100 bis 3800 Franken. (-ter.)

forum

Ergänzungen zum Graffiti-Workshop

Erfreuliche Erfahrungen im Spital Affoltern

Bei unserem Graffiti--Workshop in der zweiten Herbstferienwoche handelte es sich um das vierte Element der «Hip-Hop-Kultur». Die «Hip-Hop-Kultur» hat nichts mit Popkultur zu tun. Michael Jackson war auch kein Rapper. Die entstandenen Werke wurden in den Jugendtreff integriert. Sie können jederzeit während den Öffnungszeiten (siehe www.jugi-chratz.ch) bestaunt werden. Die ganze Woche hatte zwei Hauptziele: 1. Wie kann ich mich auf kreative Art ausdrücken, vor allem in einer Weise, mit welcher ich mich auch identifizieren kann. 2. Das Gebiet des legalen Graffitis ist nahezu grenzenlos. Schade, dass diese Message im Zeitungsartikel keinen Platz gefunden hat. Im Gegenteil wurde doch nur auf illegale, unkreative Schmierereien verwiesen. Einen grossen Dank möchte ich an die Gemeinde Hausen richten, welche das Projekt unterstützt hat. Zudem geht ein Dankeschön an die Sponsoren Rupf & Co. AG für 120 Spraydosen und Gemeinderätin Angela Studer für Schutzmasken für die Jugendlichen. Auf die Teilnehmenden bin ich mächtig stolz. Was ihr in dieser kurzen Zeit zustande gebracht habt, kann sich sehen lassen und geniesst durchgehend positive Resonanz. Marco Müller, Jugendtreff Chratz

Vor einigen Wochen wurde ich notfallmässig ins Spital überführt, genauer: ins Spital Affoltern, allgemeine Abteilung. Schon im prompt eintreffenden Ambulanzwagen wurde mir erste Hilfe geleistet und danach hat mich der zuständige Arzt von meinem akuten Leiden befreit und daraufhin gründlich untersucht. Befund: Ein längerer Spitalaufenthalt mit intensiver medizinischer Betreuung ist unerlässlich. Eine freudige Überraschung erfuhr ich bereits bei der Einnahme meines ersten Frühstücks. Das landesübliche Morgenessen wurde serviert: Dunkles Brot oder «Weggli», je ein Kännchen Milch und Kaffee, Butter, Marmelade und dazu ein Joghurt. Ob es möglich zu machen wäre statt der Marmelade Bienenhonig zu erhalten, fragte ich die Serviererin und als Vorspeise vielleicht eine Frucht? Zwei Minuten später stand das Gewünschte vor mir: Bienenhonig und eine Glasschale mit frischen Brombeeren! Mein Wunsch wurde die ganze Zeit über eingehalten: Bienenhonig und immer etwas Fruchtiges zur Vorspeise. Auch das Mittag- und Abendessen: hervorragend. Viel Gemüse mit einer Fleischspeise dazu, auch ein Vegi-Menü war zu haben oder abends, auf Wunsch, ein

reichhaltiges Birchermüesli mit Ovomaltine. Chrigel, mein Bettnachbar, der einzige Patient im Zimmer, mit dem ich ein vernünftiges Gespräch führen konnte, bemerkte eines Tages, dass ich ihn nur schlecht verstand. Du solltest mal deine Ohren untersuchen lassen, riet er mir. Mein medizinischer Ansprechpartner war ein junger deutscher Arzt in Ausbildung. Er schätzte es, dass ich Hochdeutsch mit ihm sprach. Sogleich besorgte er sich ein Instrument, mit dem er meine Gehörgänge durchleuchten konnte. «Oh la la», sagte er, «zwei dicke Schmalzpfropfen, das wird eine Weile dauern, bis wir die raushaben, und es wird für sie nicht angenehm sei.» Angenehm war dieses Spritzen dann tatsächlich nicht, doch erträglich. Obschon das nicht sein Fachgebiet ist, machte der in Ausbildung stehende Doktorand seine Arbeit vorzüglich, und immer begleitete er sein Tun mit ein paar freundlichen Worten. Am zweiten Tag seiner Behandlung hatte er das letzte Schmalzpfröpfchen weggespült, und die von mir ans Ohr gehaltene Schale enthielt nur noch klares Wasser. Ich dankte meinem jungen Könner, und wir verabschiedeten uns mit Handschlag. Er

wird ein grossartiger Arzt werden dachte ich mir. Den Pflegerinnen im Spital Affoltern gebührt ein besonderes Lob. Sie scheinen einem jeden Wunsch von den Lippen ablesen zu können und, wenn es den Patientinnen und Patienten zu Gute kommt, auch zu erfüllen. Ich habe von den Pflegenden nie ein böses Wort zu einem schwierig zu behandelnden Kranken gehört, immer nur liebevolle Zuwendung. Ein Beispiel solcher Zuwendung? Morgens, vor dem Frühstück, musste man sich als erstes in einen Stuhl mit eingebauter Waage setzen. Die mich betreuende Pflegerin, fand mich an jenem Tag tief schlafend vor, als der Stuhl bereits vor meinem Bett stand. Nicht etwa, dass sie mich nun wie üblich an den Schultern wachschüttelte, 0h nein: sie hat mich wach gestreichelt. So wie man einer Katze übers Fell streicht, bis sie zu schnurren beginnt, ist mir meine Pflegerin von der Achsel bis zum Handgelenk sanft über den Arm gefahren, bis ich ihr Streicheln wahrnahm, die Augen aufschlug und in ein lächelndes Gesicht blickte. In unserem Zimmer arbeitete auch eine Raumpflegerin, die ich nicht vergessen werde. Als wir uns zum ersten Mal sahen, fielen mir ihre

Erhöhter Puls nicht nur bei den Trophy-Läufern Freude über den finanziellen Zustupf in der Spielgruppe Wöschli in Mettmenstetten Nach 2151,6 km neue Spielgeräte, «Anzeiger» vom 1. November 2011. Dank den 371 teilnehmenden Trophyläufern, welche bestimmt mit erhöhtem Puls ihre entsprechende Strecke absolviert haben, erleben auch die «Wöschli»-Kinder vorweihnachtlich eine Pulssteigerung. Sie sind die Glücklichen, welche dank den Sponsoren (u.a. Raiffeisenbank, Gut-Training AG und Ferrari Bauunternehmung AG) in den Genuss von neuen Spielsachen kommen (siehe «Anzeiger» vom letz-

ten Dienstag). Die Kinder – auf dem Bild eine kleine Stellvertretung (der zirka 45 Kinder in der «Wöschli»-Spielgruppe – und der 10 Kinder in der Waldspielgruppe vor ihrem Start zur Trophy bedanken sich auf diesem Weg ganz herzlich für die Spende. Hoffentlich ermutigt dies unsere Kleinsten, sich selbst ebenfalls in der Natur zu bewegen und das Thema (Volks-)gesundheit in ihrem späteren Leben zum Mittelpunkt zu machen.

Die Kinder mit den Trophy-Stempelkarten beim mentalen Training kurz vor dem Start. (Bild zvg.)

Für die «Wöschli»-Kinder: S. Meier, Mettmenstetten

flinken, exakten Bewegungen auf. Ich sagte guten Morgen und wünschte ihr einen angenehmen Tag. Sie hielt verblüfft in ihrer Arbeit inne und erwiderte schüchtern meinen Gruss. Sie ist schwarz. Aus welchem Land sie stamme, wollte ich von ihr wissen. Eine dreiste Frage. Was ging mich das an? Doch sie schien das nicht so zu empfinden. Ein Patient der mit einer Putzfrau freundlich redet, mit einer schwarzen Putzfrau: das hatte sie vermutlich noch nie erlebt. Sie komme aus Santo Domingo sagte sie und lächelte danach. Welch ein schönes Lächeln! Immer wenn wir uns nun begegneten, auch draussen im Flur, begrüsste ich sie mit ein paar freundlichen Worten und sie erwiderte meinen Gruss und schenkte mir ihr herzerwärmendes Lächeln. Alles in allem: Eine Gemeinschaft von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus verschiedenen Nationen, die sich untereinander gut verstehen, kompetent in ihrer Arbeit und immerzu freundlich mit den von ihnen zu betreuenden Menschen: Sie machten mir meinen Spitalaufenthalt nicht nur erträglich, sondern zur Freude. Ihnen allen ein herzliches Dankeschön. Walter Kern, Affoltern

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Gewerbe

Stürmischer Herbst

Kultur-Dinner

Finanz- und Wirtschaftsausblick von Vertretern der UBS im Kasino Affoltern. > Seite 19

Operette «Bastien und Bastienne» von Mozart im Restaurant Löwen, Obfelden. > Seite 25

Freitag, 4. November 2011

-

Gusseisern Pascal Prokop hat einen Holzofen als Standheizung ins Auto montiert. > Seite 31

Aussen und innen gesund Traditionelle chinesische Medizin in der TCM-Praxis in Affoltern Gesundheit und Wohlbefinden auf natürlich Art: Dafür steht die traditionelle chinesische Medizin. Seit 2009 gibt es an der Zürichstrasse 67 in Affoltern eine Praxis von TCM Furttal. Seit Jahren erfreut sich die chinesische Medizin grosser Beliebtheit. Nicht zuletzt deshalb, weil Menschen durch sie Gesundheit und Wohlbefinden auf natürliche Art erlangen können. Mit ihrer über 3000 Jahre alten Geschichte gilt sie als die älteste und berühmteste Heilkunst der Welt. Zur häufig überspezialisierten westlichen Medizin stellt die chinesische Naturheilkunde eine sinnvolle Ergänzung dar, weil sie bei der Diagnose und bei der Behandlung den ganzen Körper und nicht nur einzelne Symptome betrachtet. Dies ist sicher ein Grund für den Erfolg der TCM in der Schweiz. Das TCM Furttal, an fünf Standorten domiziliert, hat 2009 an der Zürichstrasse 67 in Affoltern eine Praxis eröffnet, die jeweils Montag und Mittwoch von 8.30 bis 18.15 Uhr geöffnet ist. Als Arzt und TCM-Therapeut wirkt

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Schüsslersalze für Eltern und Kind Informationsabend in Hausen In der Drogerie in Hausen findet am 2. November ein Informationsabend zum Thema Schüsslersalze statt. Organisator Claudio Rütimann, fokussiert diesmal auf die Anwendung bei Eltern und Kind.

In der TCM-Praxis in Affoltern, von links: Praxisleiterin Meimei Reigl, Dr. Hua Ai und Dolmetscherin Zhou Völkin. (Bild Werner Schneiterr) dort Dr. Hua Ai, der über 27 Jahre Berufserfahrung verfügt und von Krankenkassen anerkannt ist. Allgemeine chronische Krankheiten gehören zu seinen Spezialgebieten. Zhou Völkin ist in Affoltern als Dolmetscherin tätig, Meimei Reigl als Praxisleiterin. Sie sagt: «Wir bieten kostenlose Diagnosik mit Beratung an. Unser Ziel ist es, dass wir unseren Patientinnen und Patienten individuelle Behandlungen nach traditioneller chinesischer Medizin mit chinesischer Fachkompetenz in Schweizer Qualität anbieten.»

Vielen Krankheiten, die im Winter auftreten, kann man bereits jetzt vorbeugen. Bei rheumatischen Erkrankungen, Asthma oder Atemwegbeschwerden, Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder Durchblutungsproblemen schafft eine vorbeugende Behandlung eine deutliche Linderung in den kalten Wintermonaten. TCM Furttal, Zürichstrasse 67, Affoltern, Telefon 044 760 18 50. www.tcmfurttal.ch. 19. November und 3. Dezember, jeweils 13 bis 17 Uhr: Tage der offenen Tür. Kostenlose Zungen-/Pulsdiagnose, Präsentation einer chinesischen Entspannungsmassage.

Die Therapieform der Mineralsalze nach Dr. Wilhelm Heinrich Schüssler mit körpereigenen Mineralstoffen, ist eine einfache aber wirkungsvolle Therapieform zur Unterstützung oder Behandlung von vielen Erkrankungen. Sie kennt keine Nebenwirkungen und kann vom Säugling bis ins hohe Alter angewendet werden. Ein Thema, das stetig an Interesse gewinnt.

12 Salze in einem Abend? Im Zentrum stehen diesmal nicht alle möglichen Anwendungen der Salze, sondern der klare Fokus liegt auf Eltern und Kind. Aus diesem Grund hat sich das Schüsslerberater-Team rund um Claudio Rütimann dazu entschlos-

sen, das Programm der Schüsslersalze nicht einfach von 1 bis 12 zu beleuchten, sondern die Entwicklungsphasen des Kindes zu berücksichtigen. So erhält jedes Salz den Raum, den es verdient und es entsteht keine Hetzerei bis zur 12. Bei der Anwendung bei Kindern ist die Beobachtung von grosser Wichtigkeit. Können Babys noch keine oder später eher unklare Aussagen über das körperliche Befinden machen, ist ein scharfes Auge gefragt. Auch ist die Anwendung nicht immer einfach, vor allem wenn gestillt wird, stellt sich die Frage: «Wie kann ich dem Kind die Schüsslersalze geben?» Diese Schärfung auf Kleinigkeiten, der Art der Darbietung und natürlich das richtige Mittel zu wählen, ist das Ziel des Abends. Das Programm ist flexibel gestaltet, um auch auf Fragen der Teilnehmenden eingehen zu können. Die Platzzahl ist beschränkt - eine Anmeldung für die Infoabende ist unbedingt erforderlich. Anmeldungen unter Telefon 044 764 06 68.

Feta-Käse, Hummus und Oliven Griechische Spezialitäten am Wochenmarkt-Stand von Bahar Metaj

Stilecht gekleidet: Das Team der «Schluck»-Bar in Bonstetten. (Bild zvg.)

Geschunkelt wie auf der Wiesn Drittes Oktoberfest im «Schluck», Bonstetten Vom Mittwoch, 26., bis Samstag, 29. Oktober, herrschte im «Schluck» Oktoberfest-Stimmung. Das «Schluck»-Mobiliar wurde für vier Tage ausgetauscht. Mit stilechter Dekoration und Festbänken entwickelte sich im selbst ernannten «Treffpunkt im Amt» tolle Festzelt-Atmosphäre, wie sich das für ein Oktoberfest gehört. Für den musikalischen Höhepunkt im Schluck waren DJ Alain und DJ Gammaray zuständig. Das «Schluck»-Team servierte dazu Weisswürstl mit süssem Original-Senf aus München und Bretzln, die nicht fehlen dürfen, dazu ein Mass Weissbier. Die Gäste freuten sich über die originelle Oktoberfest-Dekoration und über das ganze Schluck Personal, das in Dirndl oder Lederhosen servierte. So wurden einige Gäste animiert sel-

ber auch mottogerecht gekleidet zu erscheinen, das zusammen ergab ein Ambiente wie es sein sollte an einem Oktoberfest. Die Gäste, die sich in Dirndl und Lederhosen stürzten, wurden natürlich mit dem ersten Mass oder mit einem Appenzeller belohnt. Appenzeller machte manchmal im Meter die Runde im «Schluck». Die Stimmung der Gäste stieg von Stunde zu Stunde immer höher und die tolle Musik verleitete bald einmal zum Tanzen, Mitsingen und Schunkeln. Wieder einmal hat die Schluck Apéro Bar in Bonstetten mit einem Event ein Zeichen gesetzt – und plant bereits den nächsten Event, nämlich die beliebte Fonduewoche ab Montag, 5. Dezember. Schluck Die Apéro Bar, direkt beim Bahnhof Bonstetten/Wettswil. Fonduewoche ab Montag, 5. Dezember, Reservation erforderlich unter Telefon 079 218 09 09. Infos unter www.schluckbar.ch.

«Mich kennen alle als Jimi», sagt er, «wie Jimi Hendrix.» Nach dem tragischen Unfall von Thomas Metaj vor drei Jahren ist er, der Schwager, eingesprungen – und hält seither an fast jedem Samstag am Affoltemer Wochenmarkt die Stellung. Das Angebot blieb praktisch unverändert. Jimi bietet im Namen seines anderen Schwagers Behar Metaj griechische Spezialitäten an. «Die Oliven kennt jeder», so der Marktfahrer. Aus der breiten Palette von rund dreissig verschiedenen Produkten kommen auch Feta-Käse und Hummus bei der Kundschaft sehr gut an. Jimi und die Familie Metaj gehören übrigens zu jener Minderheit unter den Affoltemer Marktfahrern, die sich letztes Jahr vergeblich dafür stark gemacht hatten, den Wochenmarkt an die Obere Bahnhofstrasse zu bringen. Ganz haben sie diesen Wunsch noch nicht aufgegeben. (tst.)

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Oliven gefällig? «Jimi» bietet am Wochenmarkt-Stand von Bahar Metaj griechische Spezialitäten an. (Bild Thomas Stöckli)


Ref. Kirche Obfelden veranstaltung

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Hedingen

Feitag, 4. November 19.00 Filmabend für KonfirmandInnen (und ehemalige Konfis) Sonntag, 6. November 10.00 Abendmahls-Gottesdienst zum Reformationstag Pfrn. Bettina Stephan Mittwoch, 9. November 17.00 Singwerkstatt mit Eva Stückelberger in der Kirche

Sonntag, 6. November 10.00 Refomationssonntag Gottesdienst mit Abendmahl «Gottes Mitarbeiter sind wir» Mitwirkung der Kirchenpflege, Pfarrer Renate und Walter Hauser Musikalische Gestaltung durch den Jodlerclub Affoltern unter der Leitung von Therese Lüscher und Organistin Anette Bodenhöfer Donnerstag,10. November 14.00 Gemeindenachmittag im Chilehuus «Von Moskau über Wladiwostock bis nach China» mit Silvia Vogt

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 4. November 17.00 Kolibri im Chilehuus 19.30 «In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen», Film mit Möglichkeit zum Nachgespräch im Chilehuus Samstag, 5. November 10.00 Geschichtengottesdienst für Kinder von 0 bis 6 Jahren und ihre Eltern. Pfr. W. Schneebeli und Team Sonntag, 6. November 10.00 «In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen – treten Sie ein!» Gottesdienst zum Reformationssonntag im Singsaal, Zwillikon, mit Predigt zu Joh. 14 und Abendmahl Pfrn. B. Bartels. Kinder sind im Geschichtenhöck willkommen 9.40 Mitfahrgelegenheit bei der Kirche 10.00 Jodlermesse im Haus zum Seewadel, Pfrn. E. Studer mit dem Jodlerklub am Albis 10.00 Gottesdienst im Spital Affoltern, Mehrzweckraum Haus Rigi, 1. Stock, Pfrn. E. M. Jodl Es singt der Männerchor Ottenbach Donnerstag, 10. November 14.00 Senioren-Treff im Chilehuus Mit Film «Bäckerei Zürrer» Freitag, 11. November 19.30 «Das Bekenntnis zu religiöser Toleranz und das Projekt Weltethos». Referat und Diskussion mit lic. theol. G. Estermann im Chilehuus 20.00 Gottesdienst nach der Liturgie von Taizé in der katholischen Kirche

Ref. Kirche Bonstetten Samstag, 5. November 9.30 Kolibri-Treff im Kirchgemeindehaus Sonntag, 6. November 19.00 Abendgottesdienst zum Reformationssonntag mit Pfrn. S. Ruegg und den Oberstufen-Jugendlichen zum Thema: «reformierte Kirchenträume» Dienstag, 8. November 20.00 Podium unterm Glockenturm im Kirchgemeindehaus Thema: Weltweites Wirken Die Stiftung ASRA- Hilfe zur Selbsthilfe in den Slums von Delhi Der Bonstetter Jakob Schmid gibt Einblicke in sein Engagement für benachteiligte Jugendliche in Indien anschliessend Apéro und indische Snacks

Ref. Kirche Kappel a. A. Samstag 5. November 9.45 Chor-Projekt Christnachtfeier: Probe in der Kirche Kappel und im Kapitelsaal Sonntag 6. November 9.30 Abendmahlsgottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi, anschliessend Chilekafi und Adventsfensterhöck 11.15 Orgelkonzert zur Einweihung der revidierten und erweiterten Orgel

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 im Kapitelsaal Mittwoch, 9. November 17.15 offenes Singen mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny Donnerstag, 10. November 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny

Ref. Kirche Knonau Samstag, den 5. November 9.30 Treff am Bahnhof Komfblock II: Exkursion nach Zürich, Unispital Sonntag, 6. November 17.00 Abendgottesdienst zum Reformationsfest, Pfr. Thomas Maurer, Abendmahl Mitwirkung Gospelchor «Happy Voices», Bremgarten AG anschliessend Apeéo 19.00 Fototreff der Gemeindereise nach Mainz im Pfarrhaus, für alle

Ref. Kirche Maschwanden Samstag, 5. November 9.30 Kolibri: Wir beginnen mit den Vorbereitungen für das Krippenspiel. Kinder, die mitwirken möchten, melden sich dann im Pfarrhaus bei Ilona, Annemarie und Dino Sonntag, 6. November 9.30 Reformationssonntag mit Abendmahl Predigt: Pfrn. Susanne Wey, Orgel: Marianne Rutscho, Querflöte: Andrea Huber 10.30 Kirchenkaffee und Eröffnung der Winterausstellung von Barbara Gallmann

Ref. Kirche Hausen a. A.

Ref. Kirche Mettmenstetten

Sonntag, 6. November 9.30 Gottesdienst zum Reformationssonntag mit Pfarrer Jürgen Schultz – wandelndes Abendmahl Musikalische Mitwirkung von Angela Gähwiler, Querflöte, und Andi Baumann, Klarinette – u. A. Stücke von von Himie Voxman, Flöte und Klarinette Mittwoch, 9. November 14.00 Lottomatch für Senioren im Untergeschoss der kath. Kirche Eintritt frei –- Kollekte

Samstag, 5. November 9.00 Wenn Frauen mit Frauen . . . auftanken, entspannen, das Leben geniessen (ökum. Frauenfrühstück) kath. Pfarreizentrum Rüteli Sonntag, 6. November 9.30 Gottesdienst zum Reformationssonntag mit Abendmahl Predigt Pfr. Andreas Fritz Orgel Silvia Jenny Querflöte Helena Schulthess www.ref-mettmenstetten.ch

Sonntag, 6. November 9.30 Gottesdienst Reformationssonntag mit Feier des Abendmahls Pfrn. Bettina Gerber Ad-hoc-Chor + Gesangverein Knonau 10.45 Jugendgottesdienst Pfrn. Bettina Gerber 14.00 3. Sternen-Sonntag «Licht + Wärme», Kirchgemeindehaus 14.00 Uhr, Ökumenische Begegnungsgruppe Donnerstag, 10. November 11.30 Senioren-Mittagstisch kath. Chilehuus

Ref. Kirche Ottenbach Samstag, 5. November 9.30 Fiire mit de Chliine «Der Regenbogenfisch», erzählt von Clemens Sager Ökumenisches Vorbereitungsteam Pfarrer Gustav Etter und Paula Gut, Orgel Sonntag, 6. November 10.00 Reformations-Gottesdienst mit den Kindern des ViertklassUnterrichts unter der Leitung der Katechetin Susann Studer mit Feier des Abendmahls «Am Brechen des Brotes haben wir ihn erkannt.» Maya Stutz, Querflöte, und Cordula Aeschbacher, Orgel Pfarrer Gustav Etter Reformationskollekte Donnerstag, 10. November 20.30 Vollmondsingen im Chor der Kirche mit Walti Winkler

Ref. Kirche Rifferswil Samstag, 5. November 16.00 Fiire mit de Chline Sonntag, 6. November 9.30 Gottesdienst mit Abendmahl zum Reformationssonntag Pfrn. Yvonne Schönholzer 1. Korinther 10, 23: «Alles ist erlaubt, aber . . .» Montag, 7. November 15.45 bis 16:45 Uhr Kolibri im «Engel» Samstag, 12. November 19.00 Konzert Barockensemble «il desiderio» (Daniel Rüegg)

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 6. November 10.00 Kirche Stallikon: Gottesdienst zum Reformationssonntag mit Abendmahl, Pfr. Otto Kuttler Thema: «Von Geld, Gnade und käuflichen Paradiesen» Fahrdienst: Anmeldung, Samstag, 5. November, Telefon 044 700 27 14 11.15 Kirche Stallikon: Jugendgottesdienst Mittwoch, 9. November 9.15 + 10.15 Uhr Eltern-Kind-Singen im Jugendhaus Stallikon Donnerstag, 10. November 9.15 + 10.15 Uhr Eltern-Kind-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 12.30 Wettswiler Senioren-Mittagessen im Rest. Hirschen Freitag, 11. November 12.30 Stalliker Senioren-Mittagessen im Rest. Burestübli

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 5. November 17.30 Eucharistiefeier zum Tag der Völker mit den italienischen Pfarreiangehörigen Sonntag, 6. November 10.00 Familiengottesdienst/ Eucharistiefeier mit Ministrantenaufnahme 10.30 Chinder-Chilä 17.00 Gottesdienst für die Kroaten Freitag, 11. November 12.15 Mittagsgebet, anschl. offener Suppenzmittag 20.00 Taizéfeier in der kath. Kirche

Sanfte Riesen: zwei Pilotwale. (Bild zvg.)

Die letzten Riesen Film über bedrohte Meeressäuger Müll, Gift und Überfischung – den Ozeanen und ihren Bewohnern geht es an den Kragen. Am 27. November ist im «Break» in Affoltern der Film «The last Giants» zu sehen. Seit über einem Jahrzehnt kämpft die Stallikerin Katharina Heyer an Spaniens südlichster Spitze für eine wachsende Sensibilisierung der Menschen gegenüber den Meeressäugern, die direkt vor ihrer Haustür leben. Als die erfolgreiche Geschäftsfrau entdeckte, wie wenig Wissen über die Tiere in der weltweit am dichtesten befahrenen Meerenge vorhanden war, hängte sie Beruf und Erfolg kurz entschlossen an den Nagel, um ihr Leben fortan dieser einen Bestimmung zu widmen. Dazu hat sie die Stiftung firmm (foundation for information and research on marine mammals) gegründet, mit dem Zweck, die Delfine und Wale in der Meerenge zu erforschen, ihren Le-

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 5. November 18.00 Vorabendmesse mit Pater Perry Da Silva Sonntag, 6. November 10.00 Erntedank-Gottesdienst mit Pater Perry Da Silva 17.00 Lobpreis Montag, 7. November 19.30 Monatsandacht Dienstag, 8. November 19.30 Abendmesse mit Pater Perry Da Silva anschliessend Gebetsgruppe Mittwoch, 9. November 9.00 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 10. November 19.00 Rosenkranz Freitag, 11. November 19.00 Gottesdienst zum Aktivenabend

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 5. November 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 6. November, Tag der Völker 11.00 Eucharistiefeier mit Corale und S. Caecilia aus Bergamo anschliessend Konzert und um 12.30 Mittagessen für alle

Kath. Kirche Mettmenstetten Samstag, 5. November 9.00 Frauenfrühstück mit Workshops 11.00 Taufe von Alessandro Franco Bisonti, Mettmenstetten Sonntag, 6. November 9.30 Eucharistiefeier Montag, 7. November Dekanatsversammlung Albis Mittwoch, 9. November Kirchenpflegesitzung in Hausen

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 6. November 9.00 Eucharistiefeier

bensraum zu schützen und die Öffentlichkeit über diese faszinierenden und bedrohten Geschöpfe aufzuklären.

Respektvoller Umgang mit Ozeanen Die Stiftung will neue Wege aufzeigen, wie ein respektvoller und ökologischer Umgang mit den Ozeanen und ihren Bewohnern ohne Ausbeutung erreicht werden kann. Sie finanziert ihre Forschungsaktivitäten durch Spenden sowie die Mitnahme von Interessierten oder Touristen auf Walbeobachtungstouren und wissenschaftlichen Forschungsausfahrten. Von Katharina Heyer und vor allem von den bedrohten Meeressäugern in der Strasse von Gibraltar handelt auch der Film. «The last Giants», 27. November im «Break» in Affoltern. 15 Uhr Türöffnung, 15.30 Kurzes Referat von Katharina Heyer, 15.45 Filmbeginn, anschliessend beantwortet Katharina Heyer gerne Fragen. Eintritt frei – Kollekte zugunsten der Stiftung «firmm».

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 4. November 16.00 Kerzenziehen bis 20.30 Uhr Samstag, 5. November Alphalive-Weekend 10.00 Kerzenziehen bis 16.00 Uhr Sonntag, 6. November 9.45 Gottesdienst mit Abendmahl Pfr. Ueli Baltensperger «Ulrich Zwingli, der Reformator (auch) vom Knonauer Amt» Kinderhüeti, Kids-Treff, Teenie-Godi Anschliessend: Picknick Montag, 7. November 11.30 Mittagstisch Mittwoch, 9. November 14.15 Missions-Arbeitskreis 19.00 Teens: peech Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 6. November 9.30 Gottesdienst (Maryette Berdakji) mit Motiviert; Kinderhort 11.30 Mittagessen (Empanadas)

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Freitag, 4. November 19.30 Jugendgottesdienst Sonntag, 6. November 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 6. November 10.30 Gottesdienst Sonntagsschulen/Unterricht 13.30 Bericht aus Moldawien Donnerstag, 10. November 20.00 Gebetsabend


Gewerbe

Glück bringende Zeiten bei der ZKB Am Stand der Zürcher Kantonalbank ging es während der Gewerbeschau in Bonstetten hoch zu und her: Über 480 Besucherinnen und Besucher vergoldeten ihre Glücksbringer. Die ZKB präsentierte sich an der diesjährigen Gewerbeschau vom 21. bis 23. Oktober in Bonstetten für einmal ganz anders: Sie trat nicht nur als nahe Bank in Erscheinung, sondern versetzte Gross und Klein in einen Goldrausch. Mit etwas Geduld liess sich ein kleiner Stein oder ein mitgebrachter Glücksbringer mit Blattgold verzieren. Niemand ging leer aus und alles was Gold war und glänzte, durfte nach Hause genommen werden. Selbstverständlich konnte die ZKB an ihrem Stand auch kompetent zu bankspezifischen Fragen Auskünfte erteilen. Mit der Präsenz an der Gewerbeschau in Bonstetten hat die Zürcher Kantonalbank wiederum ihr Engagement für die Bevölkerung und die lokalen Gewerbetreibenden unterstrichen. Schliesslich ist die nahe Zürcher Bank, in der Region verankert und auch dem lokalen Gewerbe und den KMU – dem eigentlichen Motor der Wirtschaft – traditionell fest verbunden.

Yoga während der Schwangerschaft Jede Schwangerschaft ist eine enorme Herausforderung für den gesamten Organismus der Frau. Aus körpereigener Substanz und Energie wird das Wunder eines neuen Le- Marianne Blaser. bens erschaffen. In (Bild zvg.) diesem Bewusstsein sollte sich die schwangere Frau während dieser Zeit besonderer Sorgfalt und Pflege von Körper und Psyche widmen. Yoga ist bei der Unterstützung von natürlichen Prozessen, wie der Schwangerschaft und der Geburt, sehr hilfreich. Während der neun Monate geschehen viele physiologische Veränderungen, die den Körper, die Gefühle und das Gemüt einer Frau stark beeinflussen. Yoga wirkt auf allen Ebenen und hilft während dieser Zeit der intensiven Veränderung die physische und psychische Harmonie zu erhalten. Marianne Blaser, dipl. Yogalehrerin SYV und Mitglied bei ASCA, versteht es, in ihrem Unterricht – der sich nach der Methode von Frau Dr. B. F. Freedman ausrichtet – die Weisheiten des Yoga lebendig und nützlich auf die heutige Lebensweise zu beziehen und auf die spezifischen Bedürfnisse der Schwangerschaft und Geburt auszurichten. Zur Teilnahme am Unterricht braucht es keine Vorkenntnisse. Der Unterricht wird in kleinen Gruppen mit individueller Ausrichtung angeboten. Viele Krankenkassen übernehmen einen Kostenbeitrag für Yoga-Kurse. Workshops für Paare zeigen dem Mann, wie er seine Frau während der Geburt aktiv unterstützen kann. Infos und Anmeldungen: Yogaschule Aravinda,

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«Ein rabenschwarzer Sommer und ein stürmischer Herbst» Finanz- und Wirtschaftsausblick von Vertretern der UBS im Kasino Affoltern Am Donnerstagabend referierten Daniel Kalt, UBS-Chefökonom Schweiz, und Anlagespezialist Roberto Costa über Anlagestrategien in den aktuellen, wirtschaftlich und weltpolitisch turbulenten Zeiten. Der «Anzeiger» nutzte die Gelegenheit, um mit Kalt ein ausführliches Interview zu führen. Die wirtschaftlich und weltpolitisch unsichere Zeit bewegt die Menschen. Der Einladung der ortsansässigen UBS in den Kasinosaal zur finanziellen Lagebeurteilung sind mehr Leute gefolgt wie noch an manche Gemeindeversammlung. Schonungslos referierten die beiden UBS-Finanzspezialisten Daniel Kalt und Roberto Costa über die schwierige Situation, in der sich die Schweiz, aber auch die weltgrössten Volkswirtschaften (mit Ausnahme China) befinden. Eurokrise, gigantische Staatsverschuldungen und ein stotternder Wirtschaftsmotor in Europa und den USA sind Gift für die Börsen. Die UBS-Finanzspezialisten empfehlen den Anlegern deshalb ihre Portfolios zu überprüfen und zu diversifizieren. Gewinnversprechend seien Anlagen in aufstrebenden Schwellenländern mit tiefer Staatsverschuldung. So könne der Abwärts- und Seitwärtsbewegung der Aktienkurse entgegengewirkt werden. Der «Anzeiger» unterhielt sich mit UBS-Chefökonom Schweiz, Daniel Kalt, über unsere Zukunftsaussichten, die Schliessung der Seidenweberei Weisbrod-Zürrer in Hausen, fehlende Fairness im Markt sowie über Ethik. Anzeiger: Daniel Kalt, weshalb ist es zur massiven Frankenaufwertung gekommen? Daniel Kalt: Der Schweizer Franken war im Verhältnis zum Euro lange Zeit unterbewertet. Die Anleger haben das aber erst realisiert, als Griechenland im Frühling 2010 erstmals mit ihren gefälschten Zahlen in die Schlagzeilen geriet. Im Zuge weiterer Recherchen fanden die Analysten heraus, dass die ganze Schuldensituation im Euroraum weit dramatischer ist als bisher angenommen. So begann die Flucht in Währungen von solid finanzierten Staaten wie Schweiz, Schweden und Norwegen. Der Franken wurde am meisten aufgewertet, da die Schweiz neben Singapur und Luxemburg eine vergleichsweise tiefe Staatsverschuldung von lediglich 40 Prozent des Bruttoinlandproduktes (550 Mrd. Franken) aufweist. ...............................................................

«Es wird Entlassungen geben und das schmerzt.» ............................................................... Mit anderen Worten: Wir haben politisch und gesellschaftlich alles richtig gemacht, werden dafür nun aber mit einer hohen Währung bestraft. Der Tourismus und die Exportwirtschaft tragen die Folgen, weil sie nicht mehr konkurrenzfähig sind. Ist das nicht Sarkasmus in Reinkultur? Das kann man so sehen. Es ist wie die Kehrseite der Medaille. Die Schweiz leidet nun ein bisschen unter der Frankenstärke.

Marianne Blaser, Rigiblickstrasse 22 B, 8915 Hausen, Telefon 044 764 18 00, www.aravinda.ch.

Freitag, 4. November 2011

Das scheint mir eine masslose Untertreibung. Erst letzte Woche musste WeisbrodZürrer in Hausen die Schliessung der letzten Schweizer Seidenweberei bekannt geben – als direkte Folge des starken Frankens. Ein Unternehmen notabene, das bisher mit Innovation und schlankem Management als Galionsfigur einer in der Schweiz untergehenden Branche galt… Okay, «ein bisschen» nehme ich zurück. Ein Teil der Schweizer Exportindustrie leidet zweifellos substanziell.

Die UBS-Finanz- und Anlagespezialisten Roberto Costa (links), Kurt Imhof (Geschäftsstenleiter Affoltern/Birmensdorf), Rebekka Gaegauf und Daniel Kalt. (Bild Martin Platter) Laut dem Branchenverband Swissmem kämpft ein Drittel bis 40 Prozent der Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie ums Überleben. Aber es gibt noch immer eine Mehrheit von Unternehmen, die mit einem Wechselkurs von 1.20 leben können. Was ist die Quintessenz aus dieser Situation? Welche Werte vermitteln wir unseren Kindern? Es spielt keine Rolle, künftig nicht aufs Geld zu achten? Kauf alles auf Kredit? Das ist eine gute Frage. Ich habe selber Kinder und mache mir zuweilen diese Gedanken. Wir Schweizer tragen gewissermassen den Kollateralschaden eines globalisierten Wirtschaftssystems, in dem wir ein Bestandteil sind. Im grossen Ganzen sind wir aber noch immer gut aufgestellt. Ich werde meinen Kindern deshalb raten, sorgsam mit ihrem Geld umzugehen und keiner Schuldenwirtschaft zu verfallen. Also eine Ironie des Schicksals? Die Schweizer Wirtschaft hat in der Vergangenheit immer wieder Phasen durchlaufen, in denen der Franken stark gewesen ist. Bisher hat sie sich bewährt, da sie flexibel und adaptiv reagiert hat. Das heisst nicht, dass es keine Härtefälle geben wird. Es wird Entlassungen geben und das schmerzt. Wer in der Wirtschaftsgeschichte zurückschaut, muss jedoch konsterniert feststellen, dass die durch Krisen ausgelösten Zäsuren stets aufs Neue zu einer Abwanderung von Know-How, Technologien und Arbeitsplätzen geführt haben. Die Schweiz war einst führend im Bahnen-, Maschinen- und Apparatebau und verfügte über geniale Entwicklungen im Computerbereich. Seit dem Zweiten Weltkrieg hat sich unsere einstige Industrienation zunehmend zu einer Dienstleistungsgesellschaft entwickelt. Ich bin nicht sicher, ob diese Abwanderung tatsächlich zu einem Know-How-Verlust führt. Novartis als jüngstes Beispiel belegt aber genau das Gegenteil. Der Pharmakonzern hat kürzlich ein höchst profitables drittes Geschäftsquartal mit einem Milliardengewinn bekannt gegeben. Dennoch werden 2000 Arbeitsplätze, davon 1100 am Standort Basel und hauptsächlich in der Forschung, abgebaut. Ich kenne Novartis zu wenig, um den Fall korrekt beurteilen zu können. Dann bleiben wir bei der Maschinenindustrie... Man kann das negativ, aber auch positiv sehen. Die wiederkehrende Frankenstärke hat die Wirtschaft immer wieder angetrieben, innovativ zu agieren und sich ihre Nischen zu suchen. Damit konnte sie eine Preissetzungsmacht behalten und damit auch ihre Konkurrenzfähigkeit. Probleme haben die Unternehmen, die in der breiten Masse und in der standardisierten Produktion arbeiten.

Da muss ich widersprechen. WeisbrodZürrer hatte eine volle Produktepipeline mit sehr innovativen Seidenweberei-Entwicklungen, die teilweise aus Forschungsprojekten stammten. Die unglaubliche Dynamik der Märkte hat dennoch zur Aufhebung des Produktionsstandortes in der Schweiz geführt. Diese ausgeprägt starke Bewegung der Schweizer Währung war in dieser Heftigkeit historisch gesehen tatsächlich einmalig, da gebe ich ihnen recht. Geben sie mir auch recht, wenn ich feststelle, dass sich mit der Globalisierung und der weltweiten Vernetzung mit modernsten Informationstechnologien die Wirtschaftszyklen verkürzer? Früher sprach man von sieben guten Jahren, ehe die nächste Krise folgt. Seit der letzten Baisse im Jahr 2008 sind nun lediglich drei Jahre vergangen, ehe wir bereits wieder die nächste Abwärtsbewegung des Marktes erleben. Das streite ich nicht ab. Wir haben extreme Probleme mit der Weltwirtschaft. Extrem schwierig wird aber auch die Ursachen- und Lösungsfindung, wenn sich die Märkte in der gesehenen Dynamik bewegen. ...............................................................

«Extreme Probleme mit der Weltwirtschaft.» ............................................................... In Ihrem Referat zur Situation im Euroraum haben Sie durchblicken lassen, dass Sie wenig Vertrauen in den Euro-Rettungsschirm haben. Die Europäische Zentralbank wendet mit dem Hebeln der Kreditgarantiezusagen genau die Praktiken an, die 2008 beinahe zum Zusammenbruch des Finanzsystem geführt haben, oder? Es ist der Versuch, die unzureichenden 250 Milliarden Euro des Rettungsschirms möglichst effizient einzusetzen. Dass man das mit einem Hebel macht, kann man versuchen. Finanztechnisch ist es möglich, birgt jedoch gewisse Risiken. Versucht man den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben? Das kann man so sehen. Eine Schuldenkrise mit noch mehr Schulden zu lösen, funktioniert am Ende nicht. Es funktioniert nur dann, wenn eine Volkswirtschaft durchstarten würde. Sind diese Indikationen gegeben? Nein, eben nicht. Vielmehr besteht die Gefahr, dass mit den massiven Sparauflagen die Konjunktur in den südlichen Ländern noch ganz abgewürgt wird. Es ist auch fraglich, ob der Hebel tatsächlich die gewünschte Wirkung entfalten kann, um die Finanzmärkte langfristig zu beruhigen. Wir denken nicht. Deshalb wird Griechenland spätestens im März nächsten Jahres ein echter Schuldenschnitt um mehr als 50 Prozent gewährt werden müssen. Sie haben in ihrem Referat den Anlegern empfohlen, ihr Kapital nicht mehr wie bis

anhin vorwiegend im Heimmarkt zu investieren, sondern in aufstrebenden Schwellenländern. Was hätte das für Folgen für die Schweizer Unternehmen? Ich habe nicht gesagt, man soll vollständig aus dem Schweizer Aktienmarkt aussteigen. Ich habe eine genaue Analyse des eigenen Portfolios und bestimmter Wachstumsmärkte empfohlen. Gute Gewinnaussichten versprechen Investments in prosperierenden Schwellenländern. Wir scheuchen die Schweizer Investoren nicht aus dem Heimmarkt, sondern ermuntern sie, ihr Aktien-Portfolio zu diversifizieren. Dazu gehören etwa 15 Prozent Anteile von Firmen in Schwellenländern. Denn das hätte fatale Folgen für den Heimmarkt, wenn er auch noch seine zahlungskräftigen Investoren verlieren würde. Ist es nicht unfair, wegen ihrer geringen Staatsverschuldung mit Schwellenländern zu werben? Im Vergleich zu den teilweise hoch verschuldeten Ländern Westeuropas existieren dort weder Sozialwerke noch Umweltschutz, ganz zu schweigen von Menschenrechten. Uns geht es nicht ums schnelle Geld, sondern um eine behutsame und sinnvolle Diversifikation in Aktien auf Märkten und in Ländern, die stabile politische und wirtschaftliche Strukturen aufweisen. Natürlich stört es mich als Mensch, wenn Menschenrechte missachtet werden. Letztlich ist es aber nicht an mir, zu beurteilen, in welchem Ausmass ein Land Sozialversicherungsleistungen an seine Bewohner ausrichten soll. Ohnehin sind Vorsorgeeinrichtungen in vielen Schwellenländern erst im Aufbau begriffen. Man muss sich bewusst sein, dass viele dieser Länder aus tiefster Armut aufsteigen und erst jetzt allmählich Einkommen generieren, die es erlauben, überhaupt an soziale Anliegen zu denken. Eine ketzerische Frage zum Schluss: Würde es uns Westeuropäern gut tun, das Heil nicht mehr nur in einer quantitativen, sondern in einer qualitativen Verbesserung unseres Lebensstandards zu finden? Wir leben in einer Zeit, in der Gedanken zu einer «neuen Bescheidenheit» und nach dem «Wie weiter?» aufkommen. Ob berechtigt, hängt von der Lebenssituation eines jeden Einzelnen ab und muss deshalb jede und jeder für sich selber entscheiden. Wir in der Schweiz haben es jedoch stets verstanden, auf vernünftigem Niveau zu leben: beim Konsum und bezüglich Verschuldung. Wir sehen jedoch Länder wie die USA, England und im Süden Europas, in denen das tiefe Zinsniveau, beziehungsweise das günstige Geld zu einem ungesunden Überschwang geführt hat, der sich in einer enormen privaten wie auch in der Staatsverschuldung niederschlägt. So kann es nicht weitergehen. (Interview Martin Platter)


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Gewerbe

Mit Märchen, Samichlaus und Stand-Prämierung Der Chlausmärt in Affoltern – dieses Jahr am 4. Dezember – wartet mit zahlreichen Neuerungen auf. Der Chlauslauf wird besser in den Betrieb integriert. Das Nebeneinander von Chlausmärt und Chlauslauf hat in Affoltern Tradition. Aus dem Nebeneinander soll nun dieses Jahr noch mehr ein Miteinander werden. So werden die besten Läufer neu auf einer Bühne vor dem Kasino-Kopfbau an der Oberen Bahnhofstrasse geehrt. Beim Platzieren der Marktstände haben die Organisatorinnen besonders darauf geachtet, dass die Eingänge der ansässigen Geschäfte frei bleiben. Der Markt verläuft neu nicht nur über die Obere Bahnhofstrasse, sondern auch über den Marktplatz. Eine Jury wird den schönsten Stand küren. Den ganzen Tag zirkulieren Samichlaus und Schmutzli mit einem Leiterwagen voller Leckereien, weiter erzählt Brigitte Bärtschi Märchen – für grosse und kleine Zuhörer. Musikalisch gibt von 16 bis 17 Uhr der VocalCord den Ton an. Die Zuhörer sind eingeladen, die bekannten Weihnachtslieder mitzusingen. Auch die Musikschule Knonauer Amtt beteiligt sich am reichen Kultur-Programm. Kulinarisch werden die ChlausmärtBesucher ebenfalls aus dem Vollen schöpfen können, etwa im Märt-Kafi, dass sich zum besonderen Anlass in ein Café Marocain verwandeln wird. Die Feldschützen sind mit einem Raclette-Zelt beim Fust-Parkplatz präsent. Als grosser Höhepunkt ist hier ein Auftritt der Kapelle Leo Kälin geplant. (tst.)

Freitag, 4. November 2011

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32 kreative und vielfältige Ideen Gelungener Abschluss des Schaufenster-Wettbewerbs der Firma Astrid Rellstab Mit einer Ehrung der Sieger und einem Apéro ging am Freitag, 28. Oktober, der Schaufenster-Wettbewerb der Firma Astrid Rellstab Treuhand & Immobilien erfolgreich zu Ende. Überreicht wurden die drei Hauptpreise, zwei Sonderpreise sowie eine Spende an das Kinderspital. «Einfach war es nicht, aus den insgesamt 32 kreativen und sehr vielfältigen Ideen die Hauptgewinner auszuwählen», erzählte Erika Schmuki, Grafikerin des Rellstab-Teams. Gemeinsam mit Barbara Roth-Herzig und Peer Messerli bildete sie die professionelle Jury. «Wir haben unseren Auftrag sehr ernst genommen, jeden einzelnen Beitrag genau besprochen und in drei Durchgängen die Gewinner ermittelt.»

500 Franken fürs Kinderspital-Rehazentrum Eva Niederhauser, Frontfrau des Rellstab-Teams, überreichte die Preise mit Charme und kleinen Anekdoten zum Verlauf des Wettbewerbs. Die humorvolle und gekonnt gezeichnete Idee «Dach über dem Kopf» von Hermann Gonzenbach wurde mit dem ersten Preis honoriert. Den zweiten Platz sicherte sich Diana Huonder mit «Rote Box», einem schönen grafischen Vorschlag. Marianne Simmlers kreative Idee «Zeitfenster» erreichte den verdienten dritten Rang. Unter den Gästen waren auch Monika Malmivaara und Anita Dutler vom Kinderspital in Affoltern. Sie nah-

Eva Niederhauser, Frontfrau des Rellstab-Teams, zeigt mit den Jurorinnen Erika Schmuki und Barbara Roth (von links) das siegreiche Projekt «Dach über dem Kopf» von Hermann Gonzenbach. (Bild Thomas Stöckli) men die versprochene Spende von 500 Franken in Empfang. Die Spende sei für die diesjährige Weihnachtsaufführung der Kinder hochwillkommen, so Monika Malmivaara. Zwei Sonderpreise gab es für die gelungenen und aufwändig umgesetz-

ten Beiträge der 1. und 5. Klasse des Schulhauses Butzen. Je 250 Franken wurden den Klassenlehrern Markus Simmler sowie Robert Eberhard und Regula Klingler für ihre «Klassenkässeli» überreicht. Der Beitrag «Luftschloss» der 5. Klasse zierte in den

letzten Wochen das Schaufenster der Firma Rellstab. Der Beitrag «Schlüssel zum Eigenheim» der 1. Klasse wird in den nächsten Wochen im Schaufenster zu sehen sein. Danach wird das Schaufenster eine neue Dekoration erhalten. Man darf gespannt sein.

Eurozone: Warten auf weitere Signale Egon Wenzinger* über Aktienmärkte Der Euro Stoxx 50 ist in den ersten drei Quartalen 2011 um 20 Prozent gefallen. Dies erinnert an die Verluste von 30 Prozent in den ersten neuen Monaten 2008, als die Eurozone die schwerste Rezession seit Jahrzehnten erlebte. Die Wachstumsverlangsamung hält an und zeigt sich auch in den makroökonomischen Indikatoren; wir rechnen aber trotz der Sparmassnahmen nicht mit einer Rezession in der Eurozone. Bei den Unternehmen verlief die Berichterstattung zum dritten Quartal bisher ohne besondere negative Überraschungen. 72 Prozent der Unternehmen berichteten im Rahmen der Erwartungen oder besser. Zuletzt verzeichneten die Aktienmärkte eine deutliche Erholung und obwohl die Analysten begonnen haben, ihre Schätzungen für die Unternehmensgewinne für 2012 nach unten anzupassen, bleiben europäische Ak-

tien attraktiv bewertet. Dies macht Kursrallys immer wieder möglich. Je nach Nachrichtenlage um die konjunkturelle Verfassung der Eurozone und politischen Lösungsvorschläge zur Überwindung der Schuldenkrise sind aber auch Kursrückschläge nicht auszuschliessen. Bisher konnten für letztgenannte keine dauerhaften Lösungen präsentiert werden, weshalb wir weiterhin eine vorsichte Haltung gegenüber Aktien der Eurozone empfehlen. Investoren sollten defensive Sektoren mit hohen Dividendenrenditen bevorzugen, denn die durchschnittliche Dividendenrendite liegt über 5 Prozent, dem höchsten Stand seit März 2009. Für interessant erachten wir die Sektoren Basiskonsumgüter, Gesundheitswesen und Telekommunikation, da die Nachfrage hier stabiler ist. Diese bietet im Vergleich zu zyklischen Sektoren wie der Industrie einen gewis-

sen Schutz vor Verlusten. Im Hinblick auf den Finanz- und den Versorgungssektor bleiben wir vorsichtig.

Schweiz: Konjunktursorgen Durch das Eingreifen der Schweizerischen Nationalbank hat sich der Franken auf hohem Niveau abgeschwächt, was weitere Währungsverluste für Schweizer Unternehmen begrenzt. Doch auf den Erwartungen für die Unternehmensgewinne lasten zunehmende Bedenken über den Konjunkturausblick. Sobald sich die derzeit fallenden Konjunkturerwartungen stabilisieren, werden Schweizer Aktien attraktiv. Der Franken ist auf Basis des Kaufkraftparitätsvergleichs noch immer überbewertet und bremst die internationale Konkurrenzfähigkeit im Exportbereich. Zudem werden die

Schweizer Firmen in ihren Ertragsrechnungen auf Frankenbasis auch weiterhin Wechselkursverluste publizieren. In der angelaufenen Berichtssaison zum dritten Quartal dürften die Unternehmen ähnlich starke Währungsverluste ausweisen wie im zweiten. Auch in den darauffolgenden drei Quartalen werden noch Währungsverluste in den Gewinn- und Verlustrechnungen erscheinen, wenn auch deutlich abnehmend. Obwohl die Unternehmensgewinne ab dem vierten Quartal zunehmend weniger von Währungsverlusten belastet sein werden, sind die aktuellen Konsensprognosen unserer Meinung nach noch zu hoch. Denn die aggregierten Nettogewinnschätzungen aller Unternehmen aus dem Swiss Performance Index (SPI) zeigen Gewinnsteigerungen für dieses und nächstes Jahr – nicht nur für die defensiven

Sektoren, sondern auch für die wirtschaftssensitiven. Die Aktienkurskorrektur der letzten vier Monate verarbeitete die fallenden Konjunkturerwartungen aber viel rascher, als die Analysten es taten. Denn ein deutlich Egon Wenzinger. abgekühlter Aus- (Bild zvg.) blick für die Auftragseingänge ist im SPI bereits eingepreist. Wir empfehlen, defensive Aktien zu bevorzugen, würden aber selektiv auch zyklische im Portfolio halten. *Egon Wenzinger ist Inhaber der Wenzinger Finanz AG, Vermögens- und Steuerberatung, Poststrasse 2, Affoltern. Telefon 044 762 24 40.

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Vermischtes

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Freitag, 4. November 2011

Zwei Talente und ein Routinier Ämtler Beteiligung am Jugend- und Veteranen-Final in Thun Mit zwei mal 10 Schuss im Heimstand bestand für Jungschützen und Veteranen die Möglichkeit sich für den schweizerischen Final in Thun zu qualifizieren. Für zwei Jungschützinnen und einen Veteran aus dem Bezirk Affoltern hiess es am letzten Samstag früh aus

den Federn. Nach einer nebligen Fahrt ins Bernbiet erwartet sie in Thun schönster Sonnenschein aber nur 2 Grad. Diese Sonne sorgte auch für sehr grelle Schiessbedingungen was die Sache nicht gerade erleichterte. Als erste mussten die beiden Geschwister Karin und Daniela Keller von SV Affoltern ihr 20-schüssiges Programm absolvieren. Mit 91 und 93 Punkten erreichte Daniela den sehr

guten 17. Rang von 150 Schützen. Die 92 und 88 Punkte von Karin reichten zum 43. Rang. Eine halbe Stunde später galt es auch für den Veteranen Hans Pfister von der SG Aeugst ernst. Mit einem etwas nervösen Beginn und 88 Punkten konnte er sich in der 2. Hälfte auf 91 Punkte steigern und belegte den 66. Rang ziemlich genau in der Ranglistenmitte.

Hans Pfister, flankiert von Karin (links) und Daniela Keller. (Bild zvg.)

Stellenanzeiger

Wir suchen

Serviertochter als Aushilfe gut Deutsch sprechend, mit Erfahrung. Die Stiftung Albisbrunn ist ein Schul- und Berufsbildungsheim für normal begabte, 13- bis 22-jährige männliche Jugendliche in Entwicklungskrisen und bietet Platz für maximal 56 Jugendliche. Das Angebot umfasst eine interne Sekundarschule mit heilpädagogischer Orientierung, verschiedene Berufsausbildungsformen in eigenen Produktions- und Dienstleistungsbetrieben, eine Psychotherapieabteilung sowie vielfältige sozialpädagogisch betreute Wohnformen mit einem breiten Freizeitangebot. Wir suchen in unser Lehrerteam eine selbstständige, belastbare, auf Sekundarstufe I ausgebildete

Klassenlehrperson für die Berufsfindungsklasse 100% (Montag bis Donnerstag) Sie suchen – ein nicht alltägliches Arbeitsumfeld, das Sie mitprägen können – die Möglichkeit, in einer kleinen Schülergruppe (max. 6 bis 8 Schüler) vertieft auf Lernschwierigkeiten einzugehen – ein interdisziplinäres Umfeld (Sozialpädagogik, Psychotherapie und Ausbildungsbetriebe), das sie in Ihrer Arbeit unterstützt Wir bieten – die Gelegenheit, neue Schulformen und innovative Ideen im Umgang mit Jugendlichen in Entwicklungskrisen zu verwirklichen – eine spezielle Herausforderung als Lehrperson in einem vernetzten Umfeld – Weiterbildungsmöglichkeiten – zeitgemässe Anstellungsbedingungen in Anlehnung an die kantonalzürcherischen Richtlinien Stellenantritt per sofort oder nach Vereinbarung. Informationen über unsere Stiftung finden Sie auf unserer Homepage www.albisbrunn.ch Allfällige weitere Fragen beantwortet Ihnen gerne Herr Toni Schönbächler, Leitung Schul- und Berufsbildung, Telefon 044 764 81 81 oder 079 641 26 27 Ihre vollständige schriftliche Bewerbung senden Sie bitte an: STIFTUNG ALBISBRUNN Personalabteilung Frau Jeannette Fritsch Ebertswilerstrasse 33 8915 Hausen am Albis

Gemeinde Obfelden Obfelden ist eine Gemeinde mit rund 4700 Einwohnern und liegt im Bezirk Affoltern. Per 1. März 2012 oder nach Vereinbarung suchen wir einen/eine

Sachbearbeiter/in Finanzverwaltung Bei entsprechender Eignung besteht die Option, im Frühling 2013 die Leitung der Finanzabteilung zu übernehmen. Ihr Aufgabenbereich umfasst: • Debitoren- und Kreditorenverarbeitung aller Güter • Mahn- und Inkassowesen • Bearbeitung und Rechnungsstellung der Grund- und Verbrauchsgebühren (Wasser, Abwasser, Kehricht und Kabelnetz) • Selbstständige Führung der Jahresrechnung sowie der Lohnbuchhaltung der Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach • Administrative Verwaltung der Gemeindeliegenschaften • Stellvertretung der Finanzverwalterin Sie bringen mit: • Kaufmännische Ausbildung (vorzugsweise in einer öffentlichen Verwaltung) • Flair für Zahlen und Buchhaltung • Sehr gute EDV-Anwenderkenntnisse (RUF und Microsoft Office) • Gewandtheit im mündlichen und schriftlichen Ausdruck (Briefe, Anträge usw.) • Interesse an mietrechtlichen Fragen • Freude am Umgang mit Behörden und Bevölkerung • Einsatzbereitschaft, Initiative, Selbstständigkeit und Belastbarkeit Wir bieten: • Abwechslungsreiche, selbstständige und interessante Aufgabe in einem motivierten Team • Moderne Infrastruktur • Zeitgemässe Anstellungsbedingungen und Entlöhnung • Weiterbildungsmöglichkeiten Sind Sie interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen und Foto an die Gemeindeschreiberin Eveline Meier, Gemeindeverwaltung, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden, die für weitere Auskünfte gerne zur Verfügung steht (Telefon 044 763 53 50). Weiteres über Obfelden erfahren Sie unter www.obfelden.ch.

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Veranstaltungen

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Stimmungsvoller Konzertabend Das Panflöten-Ensemble Corona war in Knonau zu Gast Bekannte Melodien aus der Schweiz prägen das aktuelle Jahreskonzert des Panflöten-Ensembles Corona. In Knonau ist das Programm sehr gut angekommen, zwei weitere Konzerte folgen in Affoltern.

Der Gospelchor «Happy Voices» aus Bremgarten. (Bild zvg.)

Gospelgottesdienst zum Reformationsfest «Happy Voices» aus Bremgarten in Knonau Am kommenden Sonntag im Abendgottesdienst um 17 Uhr tritt in der Kirche Knonau der Gospelchor «Happy Voices» aus Bremgarten AG auf. Pfarrer Thomas Maurer kennt die Sänger aus seiner früheren Tätigkeit in Bremgarten. Nun kommt der Chor 27-köpfig unter der Leitung von Bea Buob in den Festgottesdienst zum Reformationsfest.

Der Chor hat Spirituals, Gospels und zeitgenössische Balladen im Repertoire. Auch Africansongs begeistern die Sängerinnen und das Publikum immer wieder. Die Lieder und der Gesang dürften die Herzen im kalten November durchaus etwas erwärmen. Anschliessend an den Gospelgottesdienst findet ein Apéro statt.

Die Drummer stehen in der ersten Reihe Herbstkonzert der Jumba in Obfelden Die Jugendmusik Bezirk Affoltern spielt zum Jahreskonzert auf. Dieses Jahr findet das Konzert traditionellerweise in der Zendenfreihalle in Obfelden statt. Am 12. November 2011 um 20 Uhr lädt die Jugendmusik Bezirk Affoltern (Jumba) zum Jahreskonzert nach Obfelden ein. Die Dirigenten haben mit den jungen Musikern ein abwechslungsreiches und anspruchsvolles Programm einstudiert. Wer sich den Samstagabend reserviert, kann sich von der tollen Musik der Jugendlichen beeindrucken lassen. Ein Genuss wird aber auch das Nachtessen sein, das ab 18 Uhr serviert wird. Natürlich stehen auch Kuchen und Getränke bereit. Die Cüplibar ist ab 18 Uhr ebenfalls offen. Und wie jedes Jahr können die Besucher an der Tombola schöne Preise gewinnen. Der Erlös aus all diesen Ange-

boten kommt der Jumba-Kasse zu Gute. Das Konzert 2011 wie es sein Konzertlogo «Jubi 25» verrät, steht ganz im Zeichen des Jubiläums vom Drummer-Factory-Dirigenten Werner Eigenmann. Nach 25 Jahren Direktion bei der Jumba gilt es zurückzuschauen, Neues zu erleben und natürlich zu feiern! Traditionsgemäss eröffnen die Drummer das Konzert. Das eigentliche Jubiläum aber wird von der Drummer Factory nach der grossen Pause zelebriert. Es darf einiges erwartet werden. Wer ein Kind hat, das Freude am Musizieren hat und ein Instrument erlernen möchte, dem bietet sich am Donnerstag, 24. November, von 18.30 bis 20 Uhr Gelegenheit, an der offenen Probe des Aspirantenspiels teilzunehmen und «hinter die Kulissen» zu schauen. Es können auch verschiedene Instrumente ausprobiert werden. Weitere Infos unter www.jumba.ch.

Je früher desto besser Suchtprävention: Workshop in Affoltern Moderne Suchtprävention fördert das Selbstvertrauen bereits im frühen Kindesalter. Im Mütterzentrum findet ein Workshop statt.

Der Workshop findet im Mütterzentrum statt. Die Kosten betragen 15 Franken für Mitglieder (25 für Paare), 20 Franken für Nichtmitglieder (35 für Paare). Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Die Versuche, Kinder und Jugendliche mit schrecklichen Fotos von zerstörenden Süchten abzuhalten, gehören der Vergangenheit an. Der heutige Ansatz zielt darauf ab, eine Umwelt zu schaffen, die Kinder in ihrem Selbstvertrauen stärkt. Dank diesem Selbstbewusstsein können Kinder mit schwierigen Situationen angemessen umgehen, ohne sich Drogen oder anderen Genussmitteln zu zuwenden. Cathy Caviezel, Psychologin lic.phil., Stellenleiterin Suchtprävention Bezirke Affoltern und Dietikon, gestaltet am 11. November mit Eltern einen informativen Workshop. Cathy Caviezel gibt konkrete Anregungen aus der Fachwelt und fördert den Austausch unter den Eltern.

Anmeldungen an MüZe, Kurswesen, Zürichstrasse 136, 8910 Affoltern, Telefon 044 760 21 13

................................................... von thomas stöckli Tosender Applaus in der übervollen Kirche Knonau. Soeben hat Monika Meier das Publikum mit dem Solostück «Gigi vo Arosa» in ihren Bann gezogen. Begleitet nur von Klavier und dezenter Perkussion nutzte sie dabei das ganze Potenzial ihres Instruments. «Das geht unter die Haut», raunt ein Konzertbesucher ehrfürchtig. Nicht nur als Solistin hat Monika Meier überzeugt. Mit ihrem Panflöten-Ensemble Corona hat die Hedingerin den zahlreichen Besuchern einen stimmungsvollen Konzertabend geboten. Die musikalische Reise nahm in Wien ihren Anfang mit dem «Rondo» von Muzio Clementi. Auf rumänische Folklore folgte mit Verdis «Nabucco» ein Abstecher nach Italien. Als Reisebegleiter sorgten nicht nur die 15 Panflöten für das Wohl des Publikums, sondern auch die begleitenden Gitarren-, und Piano-Klänge sowie Kontrabass und Perkussion.

Das Publikum singt mit Mit einem Medley der Tessinerlieder «Bionda bella bionda», «Aveva gli occhi neri» und dem Walzer «Sul Lago Maggiore» machte die musikalische Reise

Bis auf die hintersten Plätze war die Knonauer Kirche am vergangenen Sonntag beim Auftritt des Ensembles Corona gefüllt. (Bild Thomas Stöckli) nun in der Sonnenstube der Schweiz Station. Es folgte ein virtueller Alpenflug über den Lukmanier. Das Stück «Chara Lingua» ist eine Liebeserklärung ans Rumantsch. Dabei kamen in der Kirche Knonau nicht nur die Ohren auf ihre Kosten, erinnert ein Panflöten-Konzert doch zuweilen an Synchronschwimmen: die Köpfe der Musikerinnen scheinen im Gleichtakt über den Instrumenten hin und her zu schweben. Mit «Le ranz de vache», dem Alpaufzug, blieb das Ensemble vorerst in alpinen Gefilden und gleich darauf waren aus dem Publikum erste Stimmen zu hören, die zaghaft mitsangen. «Le vieux chalet» von Joseph Bovet ist schliesslich ein bekanntes Schweizer Volkslied. Lauter wurden die Stimmen nach «Memory Melody», dem Schweizer Welterfolg von Peter, Sue & Marc,

Märchen im MüZe Erzählnachmittag für Kinder ab 4 Jahren Die Tage werden kürzer, der Nebel hüllt die Welt in seinen dunstigen, weissen Schleier. Zeit für gemütliche Nachmittage, Zeit für genüssliche Wintergeschichten. Am Freitag, den 11. November, veranstaltet das Mütterzentrum (MüZe) einen Märchen-Erzählnachmittag. Die beiden ausgebildeten Erzählerinnen, Susanna Ackermann-Wittek und Mirjam Albrecht machen mit den Kindern eine fantasievolle Reise in die schöne Winterwelt. Die beiden im freien Erzählen geschulten Märchenerzählerinnen lassen die Kinder mit allen Sinnen in die Welt der Geschichten eintauchen. Während die Kinder

den schönen Geschichten lauschen, können die Mütter und kleineren Geschwister den Nachmittag im gemütlichen MüZe-Kafi bei einer Tasse Tee oder heisser Schoggi geniessen. Auch die Kinder können sich im Anschluss an die Geschichten im Kafi mit einem feinen Zvieri stärken. Der Märchen-Erzählnachmittag findet am 11, November von 14.30 bis 16 Uhr statt, der Eintritt kostet pro Kind fünf Franken, jedes weitere Kind (Geschwister) drei Franken. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Fragen und Auskünfte: mueze@gmx.ch, Telefon 044 760 12 77.

Infos unter www.mueze-affoltern-am-albis.ch.

Verstärkung gesucht Das MüZe-Kursteam sucht Verstärkung. Bei Interesse an einer Mitarbeit oder Co-Leitung im MüZeKurswesen gibt die Betriebsleitung gerne Auskunft. Auch der MüZeVorstand sucht nach engagierten Personen, die sich aktiv im Verein Mütterzentrum einbringen möchten. Infos über mueze@gmx.ch.

Am 13. November in Affoltern Noch manches Stück – darunter auch ein Charts-Hit – sollte folgen, bis sich die Musikerinnen nach zwei GospelZugaben und ansatzweise stehenden Ovationen von der Bühne zurückzogen. Wer den tollen Auftritt verpasst hat, dem bietet sich in der reformierten Kirche Affoltern am Sonntag, 13. November, noch zweimal Gelegenheit, nämlich um 17 und um 19.30 Uhr. Wer weiss, vielleicht werden die Panflötistinnen ja auch hier für ein volles Haus sorgen ...? Konzerte des Panflöten-Ensembles Corona am 13. November, 17 und 19.30 Uhr in der ref. Kirche Affoltern. Eintritt frei, Kollekte.

Mehr als Stress, Essen und Geschenke Am Samstagmorgen, 12. November, steht in Obfelden wieder ein Frühstückstreffen von Frauen für Frauen auf dem Programm, diesmal zum Thema Weihnachtssymbole. Referentin Ruth Wallmeroth bringt Vergessenes in die Gegenwart, erklärt Bräuche mit bestimmten Handlungen und Gegenständen, zeigt die ursprüngliche Bedeutung auf vom Martinitag bis zum Weihnachtsbaumschmuck. Weihnachten ist mehr als Stress, Essen und Geschenke! Ruth Wallmeroth ist Pastorenfrau, Mutter und Grossmutter. Sie engagiert sich in der Frauen- und Gemeindearbeit. Frühstückstreffen am Samstag, 12. November, 8.30

Stalliker Jassmeisterin

bis ca. 11 Uhr, im Singsaal der Schulanlage Chilefeld,

Tanja Breuss als erste am Gabentisch

vember, Telefon 044 760 49 65 oder 044 761 39

Obfelden. Kinderhüeti unentgeltlich, Anzahl/Alter der Kinder melden. Anmeldung bis Mittwoch, 9. No35, affoltern@frauenfruehstueck.ch. Infos unter www.frauenfruehstueck.ch.

Am 28. Oktober 2011 fand im Schützenhaus Stallikon die 30. Jassmeisterschaft statt.

(Freitagvormittag, sonst Telefonbeantworter) oder mueze.kurse@gmx.ch.

beim 50er-Jahre-Hit «Ich han en Schatz am schöne Zürisee».

Neu organisierte die Feuerwehr Unteramt diesen An- Siegerin Tanja Breuss, flankiert von Marc Schweizer (rechts, lass, an dem 44 Jas- Rang 2) und Kurt Frischknecht (links, Rang 3). (Bild zvg.) ser teilnahmen. In spannenden vier Runden zu zwölf sich um 2 Uhr die Tore schlossen. Die Spielen wurde der Jassmeister ermit- Feuerwehr Unteramt wird weiterhin telt, wobei die schlechteste Runde ge- mit grossem Einsatz dafür sorgen, strichen wurde. Wie immer konnten dass dieser Anlass ein gelungener sich die Teilnehmer um Mitternacht Abend wird. Fast sicher ist, dass die 31. Stalliam wunderschönen Gabentisch der Reihe nach einen Preis aussuchen. ker Jassmeisterschaft im Jahre 2012 Zum 7. Mal in der Geschichte der Jass- wie bisher fast immer am letzten Womeisterschaft stand eine Frau zuoberst chenende des Oktobers stattfinden auf dem Podest. Nach der Preisvertei- wird, am Vorabend der Hauptübung lung wurde munter weitergespielt, bis der Feuerwehr Unteramt. (bb)

Kerzenziehen in Rossau Am Wochenende vom 12. und 13. November sind alle herzlich eingeladen, im Glashaus der Gärtnerei vom Werkund Wohnhaus zur Weid ihre persönlich gestalteten Kerzen zu ziehen. Es können Kerzen aus farbigem Wachs oder solche aus fein duftendem Bienenwachs gezogen werden. Wer sich zwischendurch eine Pause gönnt, geniesst diese bei einer Tasse Kaffee oder Tee und Guetzli. Das Kerzenzieh-Team freut sich auch dieses Jahr wieder auf gute Stimmung und emsiges Treiben im geheizten Glashaus. Die Zufahrt ist signalisiert. Samstag, 12. November, 15 bis 21 Uhr und Sonntag, 13. November, 11 bis 17 Uhr.


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Veranstaltungen

Freitag, 4. November 2011

agenda

Waffen abgeben

Freitag, 4. November

Nach dem grossen Erfolg der Aktionstage zur freiwilligen Waffenrückgabe in den Jahren 2009 sowie 2010 erhält die Bevölkerung des Kantons Zürich auch in diesem Jahr die Gelegenheit, nicht mehr benötigte private Waffen, Waffenzubehör, Waffenbestandteile und Munition abzugeben und vernichten zu lassen. Die Waffenrückgabe findet am Samstag, 5. November, 8 bis 12 Uhr statt, und zwar bei der Kantonspolizei Zürich an der Werkhofstrasse 5 in Urdorf. Entgegengenommen werden Faust- und Handfeuerwaffen, Schreckschuss-, Luftdruck-, CO2-, Softair- sowie Imitationswaffen, ausgemusterte Ordonnanzwaffen, Messer, Schlag-, Hieb- und Wurfwaffen, Elektroschockgeräte sowie Munition. Personen, die Waffen, Waffenbestandteile, Waffenzubehör und Munition abgeben, müssen sich bei der Abgabestelle ausweisen.

Affoltern am Albis 16.00-20.30: Kerzenziehen aus 10 verschiedenen Farben mit Paraffin auf über 300 m² Fläche. Weitere Infos unter www.tschaegg-point.ch oder Telefon 079 619 38 55. Tschägg-Point. Alte Obfelderstr. 24. 19.00: Candle Light Dinner for Two. Hüttenzauber Fondue. Reservierung unter 044 760 02 69. Bar Lounge «Spyre». Zürichstrasse 78. 19.30: MOIRA Tanztheater präsentiert: «Flieg!». Premiere. Mit 70 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Solistin: Natascha Rüegg. Bar und Abendkasse eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. Vorverkauf: Buchhandlung Scheidegger, Telefon 044 762 42 42. Infos: www.moira-tanztheater.ch. Schulhaus Ennetgraben (Aula). Zwillikerstrasse. 20.15: «Marco Santilli & Paolo Alderighi» - Kammermusikalischer Jazz. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Reservierungen: Tel. 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch. Kellertheater LaMarotte. Centralweg.

Bonstetten 18.00-22.00: Weihnachtsmarkt mit Live Musical-Melodien. Eröffnungsapéro. Pflanzencenter Guggenbühl, Am Lochenweiher 16, Bonstetten.

Ausstellungen Oli Beck (links) mit Andi Räz. (Bild zvg.)

Aeugst am Albis

«Ränne» mit Oli Beck Der Familienclub Wettswil-Bonstetten lädt zum Kinderkonzert

Hausen am Albis 19.30: Lesung mit Hansjörg Schneider: «Hunkeler und die Augen des Ödipus». Anschliessend Apéro. Gemeindebibliothek. Zugerstrasse 10.

Obfelden 20.00: SVP Obfelden laden jedermann ein zum Salamijass im Singsaal. Schulhaus Chilefeld. Dorfstrasse 65.

Samstag, 5. November Aeugstertal 10.00-16.00: Bergwerksmuseum. Ausstellung zum ehemaligen Kohlebergwerk Riedhof und Interessantes aus der regionalen Geschichte. Geöffnet jeden 1. Samstag im Monat. Mehr Infos: 044 767 07 15 oder www.bergwerk-riedhof.ch. Beim Götschihof (Stiftung Solvita).

Bei Oli Becks Kinderlieder-CD «Ränne» fliegt die Superheldin «Hurricane-Jane» durch die Lüfte, Katzen werden rasiert und alle erfahren, dass Zahnärzte nicht in der Nase bohren dürfen. Nun rockt Oli Beck mit Andi Räz auch wieder einmal live und zwar von A wie «Am Anfang A-Dur-Akkorde»

Bonstetten 16.00-19.00: Franco Müller, Wolfgang Seierl, Katrin Zuzàkovà, Malerei, Fotografie, Holz-Skulpuren. Vernissage. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2.

Mettmenstetten 10.00-16.00: «Brocki» - breites Angebot in guter Qualität. Evang. Missionshaus Güetli (Rossau).

Obfelden Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Selbstgemachte Pasta, italienische, griechische und Tiroler Spezialitäten, Brot, Früchte, Gemüse, Eier, Käse, Honig, Blumen uvm. Marktplatz. 10.00-16.00: Besichtigung der reichlich ausgestatteten Ausstellung über das alte Affoltern/Zwillikon. Geöffnet jeden 1. Samstag im Monat. Dorfmuseum Affoltern am Albis-Zwillikon. Mehrzweckgebäude. Ottenbacherstrasse 79. 10.00-16.00: Kerzenziehen aus 10 verschiedenen Farben mit Paraffin auf über 300 m² Fläche. Weitere Infos unter www.tschaegg-point.ch oder Telefon 079 619 38 55. Tschägg-Point. Alte Obfelderstr. 24. 13.00: Chilbibetrieb mit Beizli. Familientag jede Fahrt pro Person 1 Franken. Kronenplatz. 18.30: Jahreskonzerte mit dem Musikverein Harmonie Affoltern. Es kocht für Männerkochgruppe Affoltern. Tombola und Barbetrieb. Kasinosaal. Marktplatz 1. 19.00: Tanz ab 40 mit Live-Musik. Jeden 1. Samstag im Monat. Centro Italiano. Giessenstrasse. 19.30: MOIRA Tanztheater präsentiert: «Flieg!». Mit 70 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Solistin: Natascha Rüegg. Bar und Abendkasse eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. Vorverkauf: Buchhandlung Scheidegger, Telefon 044 762 42 42. Infos unter www.moira-tanztheater.ch. Schulhaus Ennetgraben (Aula). Zwillikerstrasse.

11.00-16.00: Herbstevent in der Geschenkboutique mit Engel, Stein und mehr, von Ursina und Anita Würmli und im Musikatelier von Thomas Hari Würmli. Sphären Verlag Ursina Würmli GmbH. Ottenbacherstr. 8. 20.00: Rock- und Dance-Night mit KOP-Band. Spezial-Bar. Türöffnung 19.30 Uhr. Schulhaus Chilefeld (Singsaal). Dorfstrasse 65.

Sonntag, 6. November Affoltern am Albis 13.00: Chilbibetrieb mit Chilbibeizli. Kronenplatz. 14.00: Jahreskonzerte des Musikvereins Harmonie Affoltern. Kuchenbuffet, Türöffnung 13.30 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kasinosaal. Marktplatz 1. 15.00: MOIRA Tanztheater präsentiert: «Flieg!». Mit 70 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Solistin: Natascha Rüegg. Bar und Abendkasse eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.Vorverkauf: Buchhandlung Scheidegger, Telefon 044 762 42 42. Infos unter www.moira-tanztheater.ch. Schulhaus Ennetgraben (Aula). Zwillikerstrasse.

über B wie «Bon Jovi» bis «Z…mitzt i de Nacht»…! Die Zuhörer singen mit, verspeisen Fluffy das Gummibärchen, halten sich beim Lied «Ränne» fit und fragen sich: Tanzt Schmutzli an Weihnachten Hip Hop? Der vergnügliche Anlass für alle Kinder zwischen 4 und 94 Jahren fin-

det am Sonntag, 13. November, von 11 bis 12 Uhr im Singsaal Schachenrain 1 in Bonstetten statt. Kinderkonzert «Ränne» mit Oli Beck am 13. November, 11 bis 12 Uhr, in Bonstetten. Kasse 30 Min. vor Konzert geöffnet. Reservation: www.fam-club.ch, Lieder anhören: www.olibeck.ch.

Montag, 7. November

Donnerstag, 10. November

Affoltern am Albis

Affoltern am Albis

19.00: «Erlebnis Geburt» - Informationsabend für werdende Eltern. Vorträge vom Team um Dr. Danielle Schreiber, Chefärztin Frauenklinik. Spital Affoltern (Mehrzweckraum Rigi). Melchior-Hirzel-Weg 40.

19.30-21.00: «Wird Wasser knapp?». Referat mit Prof. Dr. Wolfgang Kinzelbach, Prof. für Hydromechanik an der ETH Zürich. Detailliertes Programm: www.orientiert.ch. Spital Affoltern (Mehrzweckraum Rigi). MelchiorHirzel-Weg 40. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Latin Spirit Band». Bar offen ab 18.30 Uhr. Reservierung unter Telefon 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch. Kellertheater LaMarotte. Centralweg.

Hausen am Albis 14.30-16.30: Handarbeits-Stubete. Leitung: Vera Stoll. Immer am 1. Montag im Monat. Zwinglistube (ref. Kirche).

Dienstag, 8. November Hausen am Albis

Mittwoch, 9. November

17.00: Vernissage der Ausstellung «Spontane Malerei auf Leinwand und auf Schuhen» von Anna-Maria Schneider. Die Ausstellung dauert bis 16. Dezember. Öffnungszeiten: Mo-Fr, ab 17 Uhr, Sa, ab 20.30 Uhr. Hirschen-Bar. Ebertswilerstrasse 2. 14.00: Lottomatch für Senioren, Eintritt frei, Kollekte. Katholisches Kirchenzentrum Hausen.

Affoltern am Albis

Kappel am Albis

19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Ausser während der Schulferien. Sporthalle Stigeli.

13.30: Öffentliche Führung durch die Klosteranlage. Kloster Kappel (Treffpunkt: Amtshaus). Kappelerhof 5.

Hedingen 09.00-11.30/15.00-17.30: Computeria für Seniorinnen und Senioren (Pro Senectute). Jeden 2. Dienstag im Monat - ohne Anmeldung. www.aemtlerpc.ch. aemtlerpc.ch. Riedstrasse 14.

14.00-17.30: Sonntagsveranstaltung «Licht und Wärme». Mit Mitwirkung des Flötenensembles Obfelden. Reformiertes Kirchgemeindehaus. Räschstrasse 6.

Aeugstertal Pegasus Small World (Spielzeugmuseum), Habersaat: «Personentransportmittel» der 50er-, 60er- und 70er-Jahre. Autos, Flugzeuge, Helis und Autobusse. Die Ausstellung dauert bis 6. November. Öffnungszeiten: Mi-So, 11-18 Uhr.

Affoltern am Albis Galerie am Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: Carmen Cabert, Bildsprache, und Regula Zellweger, Sprachbilder. Die Ausstellung dauert bis 13. November. Öffnungszeiten: Fr, 17-20 Uhr, Sa, 9-12 Uhr, So, 15-18 Uhr.

Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Franco Müller, Wolfgang Seierl, Katrin Zuzàkovà, Malerei, Fotografie, Holz-Skulpturen. Die Ausstellung dauert bis 4. Dezember. Öffnungszeiten: Di-Fr, 14-18 Uhr, Sa/So, 13-17 Uhr und nach Vereinbarung. Im Kunstfenster, Dorfstr. 13: Schaulager. Offen Sa/So, 14-17 Uhr und nach Vereinbarung.

Hausen am Albis Hirschen-Bar, Ebertswilerstr. 2: Susanne Meierhans, Bilder in Acryl auf Holz und Leinwand. Die Ausstellung dauert bis 10. November. Öffnungszeiten: Mo-Fr, ab 17.30 Uhr, Sa, ab 18.30 Uhr.

Kappel am Albis

19.30: Fitness für alle. Organisator: SC Hausen. Primarschulhaus (alte Turnhalle).

18.00: Vernissage, Collagen von Rebekka Kimmich: Biblische Szenen zum Thema der heilenden Kraft der Liebe. Bickwiler Forum. Brunnenweg 8.

Kloster Kappel, Kappelerhof 5: «175 Jahre Armenanstalt Kappel - Lebensbilder aus dem Alltag (1900-1960)». Die Ausstellung dauert bis 20. November. Öffnungszeiten: Täglich von 8-22 Uhr.

Hedingen

Ottenbach

Stallikon

9.15-10: Buchstart für die Kleinsten. Schul- und Gemeindebibliothek

20.00: Vollmond-Disco mit DJ Hegi, Bar offen ab 17.00 Uhr. Güggel-Bar. Rickenbach 3.

Schulhaus Loomatt (Kunstforum): «Fasern in Form» - Filzobjekte von Susanne Ravasio. Die Ausstellung dauert bis 13. Januar 2012. Öffnungszeiten: Mo, 1920.30 Uhr, Di, 9-11/19-20.30 Uhr, Mi, 15.30-17 Uhr, Do, 911/15.30-17 Uhr, Sa, 10-12 Uhr. Während den Schulferien: Di, 19-20.30 Uhr.

Hausen am Albis

Obfelden

Kappel am Albis Obfelden

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Ansicht». Annegret Merz, Acrylbilder auf Leinwand und Holz. Die Ausstellung dauert bis 22. Dezember. Öffnungszeiten: Mo, 8-11.30/16-18.15 Uhr, Di/Do, 811.30 Uhr, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr.www.aeugst-albis.ch/ kommbox.

17.15: Offenes Singen. Kirche Kappel.

Wettswil 20.00-21.30: Lesezirkel, wir besprechen das Buch «Das Leben der Wünsche» von Thomas Glavinic. Bibliothek.

Stallikon 11.27: Seniorenwandergruppe Stallikon:. Wanderung Zumikon Witikon. Marschzeit: 2 1/4 Std. Verschiebedatum 17. November. Weitere Infos unter Telefon 044 700 05 28. Postauto-Haltestelle (Treffpunkt).


Veranstaltungen

Freitag, 4. November 2011

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«Dîner-Spectacle» in Obfelden Operette «Bastien und Bastienne» von Mozart im Restaurant Löwen Am Samstag, 12. November präsentiert Monsieur Yvon im Löwen-Saal das 15. kulinarischkulturelle Dîner-Spectacle mit einem Mozart-Opern-Menü und der Operette «Bastien und Bastienne» von W. A. Mozart. Bereits im siebten aufeinander folgenden Jahr finden in den Wintermonaten kulinarisch-kulturelle Dîner-Spectacles im Saal des Restaurants zum Löwen in Obfelden statt. Dieses Mal wird ein selten gespieltes Jugendwerk des 12-jährigen Wolfgang Amadeus Mozart, die Operette «Bastien und Bastienne», szenisch aufgeführt. Siddique Eggenberger, Konzertund Opernsänger aus dem Knonauer Amt, der unter anderem erfolgreich bei OpernHausen, in Chur, Luzern, Nürnberg und Berlin auftrat, singt und spielt zusammen mit Manuela Felice, dem ehemaligen Ensemblemitglied des Opernstudios der Wiener

Die Solisten des Abends. Von links: Manuela Felice, Siddique Eggenberger und Remo Tobiaz. (Bild zvg.) Staatsoper und Remo Tobiaz, dem Mitglied verschiedener Formationen wie der Berlin International Opera, der Oper Oder Spree und von OpernHausen, dieses musikalische Schäferspiel von Mozart. Am Klavier begleitet die drei Mirco Bergo, Pianist mit italienischen Wurzeln aus Hausen, der unter ande-

rem bei den Produktionen vom «Weissen Rössel» und «Schwarzen Hecht» in Mettmenstetten mitwirkte und mit Siddique Eggenberger bereits den zweiten Event im Obfelder «Löwen» bestreitet. «Bastien und Bastienne» basiert auf der Opera comique «Les amours de Bastien et Bastienne» von Favart und

de Guerville, welches wiederum eine Parodie auf den Operneinakter «Le Devin du Village» (der Dorfwahrsager) des in Genf geborenen Philosophen, Aufklärers und Musikers Jean-Jacques Rousseaus ist. Im Gegensatz zu der arkadisch sentimentalen Handlung von Rousseaus Stück, deren Gesangspartien von König Louis XV (mit der fal-

schesten Stimme seines Reiches) und seiner Maîtresse, der Marquise de Pompadour in ihrem Hoftheater selbst gespielt wurden, ist der «Bastien» ländlich burschikos. Der Salzburger Hoftrompeter und Freund der Familie Mozart Johann Andreas Schachtner stellte für Wolfgang Amadeus Mozart eine deutsche Neufassung des «Bastien» her. Und so schrieb 1768 Vater Leopold in Wien ins «Verzeichniss alles desjenigen, was dieser 12jährige Knab seit seinem 7ten Jahre componiert und in originali kann aufgezeiget werden»: «Die Operetta Bastien und Bastienne, im Teutsch, hat er kürzlich hier in die Musik gesetzt.» «Dîner-Spectacle» am Samstag, 12. November, ab 18.45 Uhr, Bastien und Bastienne, Operette von Wolfgang Amadeus Mozart, mit einem MozartOpern-Menü von Monsieur Yvon, Saal des Restaurants zum Löwen, Obfelden. Reservieren: Telefon 044 761 08 04, yvon@yvon-loewen.ch. Weitere Infos unter www.yvon-loewen.ch.

Speisen für einen guten Zweck

Wird Wasser knapp?

Erstes Wettswiler Charity-Candle-Light-Dinner

ETH-Professor an Ämtler Volkshochschule

Das erste Wettswiler Charity-CandleLight-Dinner zugunsten der Kinder im Rehabilitations-Zentrum Affoltern findet am Freitag, 18. November, um 18.30 Uhr in Wettswil statt. An diesem Wohltätigkeitsabend wird im Kirchgemeindesaal ein musikali-

Prof. Dr. Wolfgang Kinzelbach vom Institut für Umweltwissenschaften an der ETH lehrt am kommenden Donnerstag, 10. November, an der Ämtler Volkshochschule.

sches Sechs-Gänge-Menü serviert. Günther Simon (Koch im Kinderspital) und Urs Hofstetter verwöhnen nach Noten, während Urs Hauser von Fine Wines, Wettswil, mit speziell auserwählten Weinen begeistert. Der Preis für die Teilnahme an dieser

Benefiz-Veranstaltung beträgt pro Person inklusive Wein und Getränk 115 Franken. Nähere Informationen und Anmeldung bei Vera Hofstetter, Telefon 044 700 29 57, vh.hofstetter@bluewin.ch.

Immer wiederkehrende Motive im Schaffen von Anita Brühlmann sind Kreise und Blüten. (Bild Thomas Stöckli)

«Ich mache gerne unkonventionelle Sachen»

Nach aktuellen Pressemeldungen bevölkern sieben Milliarden Menschen die Erde. Alle müssen ernährt werden. Viele Menschen hungern. Aber nicht die gesamthaft zur Verfügung stehende landwirtschaftlich nutzbare Fläche ist das Problem. Wie alle weltumspannenden Probleme der Menschheit ist auch die Wasserversorgung für alle Menschen ein sehr komplexes Thema. Je nach Interessenslage liegt die Schuld einmal beim unkontrollierten Bevölkerungswachstum in den armen Ländern, einmal beim unvernünftigen Fleischkonsum, den Golfplätzen und dem Luxusverbrauch der Reichen, einmal bei der Produktion von Biomasse zur Produktion von Kraftstoffen unter dem Deckmantel der CO2-Reduktion! Die Fachleute sind sich einig: Es wäre für alle genügend Wasser da, wenn es richtig genutzt, besser verteilt und moderne Erkenntnisse genützt würden. Ebenso ist unwidersprochen, dass Konflikte um die Zugänglichkeit zu Wasser zunehmen und Ausmasse annehmen werden wie beim Erdöl.

................................................... von thomas stöckli «Ich versuche mit meinen Bildern Geschichten zu erzählen – auch wenn die nicht auf Anhieb erkennbar sind», verrät Anita Brühlmann. Gross und dreidimensional, das ist das Gemeinsame ihrer Werke. Früher malte die Autodidaktin gern mit düsteren und ge-

deckten Farben, ihre neusten Werke sind heller und frischer – aber unkonventionell wie eh und je. So macht sich die Künstlerin und Raumgestalterin durchaus auch einmal mit Bürste und Wasser an ihren Werken zu schaffen, um natürliche Übergänge zu erreichen. «Ich experimentiere gern», verrät Anita Brühlmann und schmunzelt. Die Liebe zur Malerei hat Anita Brühlmann als 15-Jährige entdeckt. In ihren aktuellen Werken tauchen Blüten und Kreise immer wieder als Motiv auf. «Wieso male ich immer den gleichen Kreis?», hat sie sich selbst schon gefragt. Ist es die Tiefe, die den Betrachter hineinzuziehen scheint? «Ich male sehr intuitiv», verrät die

Künstlerin. «Die besten Bilder entstehen, wenn ich in einen Fluss komme.» Dabei achtet sie allerdings auch darauf, dass sich ihre Bilder kombinieren lassen. «Da kommt die Raumgestalterin wieder ins Spiel», gesteht sie. Für ihre Ausstellung hat Anita Brühlmann zwar einen Raum im einstigen Kesselhaus gemietet, ihr Atelier liegt allerdings gleich daneben, ebenfalls auf dem Obfelder Stehli-SeidenAreal. «Ich fühle mich extrem wohl da», verrät sie. Bleiben kann sie aber nur bis nächsten Frühling. Dann soll die grosse Shedhalle einer neuen Überbauung weichen. Das Kesselhaus bleibt allerdings erhalten. Wenn es geht, würde Anita Brühlmann deshalb künftig gern dort einen Raum mieten.

Donnerstag, 10. November 2011, 19.30 bis ca. 21 Uhr, Mehrzweckraum des Spitals Affoltern, Haus Rigi, 1. Stock, Melchior-Hirzel-Weg 40 (Wegweiser: Langzeitpflege Sonnenberg), Affoltern. Infos: www.orientiert.ch.

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kino kino kino Tel. Reservation/Auskunft: Mo bis Fr 9–12 h sowie ab 14 h, Sa/So ab 12 h

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Lunch-Kino/CH-Vorpremiere! Mi 12.15 h THIS MUST BE THE PLACE E/d/f, 118 Min. Von Paolo Sorrentino, mit Sean Penn uva. Matinée/Reprise! So 10.30 h PLAY TIME ohne Dialog Von und mit Jacques Tati. Mit einer Einführung durch Dr. phil. Meret Ernst, Redaktorin «Hochparterre» und Filmwissenschaftlerin 2. Woche! Nachm. reduz. Eintrittspr. Do/Fr/Mo/Di 17.30 h (3D/D) Mi auch 14.30 h (3D/D) Sa/So 14.30 (2D/D) Sa/So/Mi 20.30 h (3D/E/d/f im Seehof 2) ab 9, in Begleitung ab 6 J.

THE ADVENTURES OF TINTIN/ DIE ABENTEUER VON TIM UND STRUPPI Von Steven Spielberg, mit Jamie Bell uva. CH-Premiere! Tägl. 20.15 h (E/d/f) Sa/So auch 18 h (D) TOWER HEIST/ Ab 12, in Begl. ab 9 J.

AUSHILFSGANGSTER Von Brett Ratner, mit Ben Stiller u va.

SEEHOF 2 041 726 10 01 ZUG

Anita Brühlmann hat ihre Werke in Obfelden gezeigt Kreise und Blüten sind allgegenwärtig in den dreidimensionalen Bildern von Anita Brühlmann. Vergangenes Wochenende hat sie ihre neusten Werke im Kesselhaus auf dem Stehli-Seiden-Areal ausgestellt.

Der Vortrag von Prof. Kinzelbach beschreibt das Weltwasserproblem. Nach Einführung einiger wichtiger Begriffe folgt die Vorstellung der globalen Situation nach Dargebot und Bedarf. Die Entwicklung des Wassermangels wird aufgezeigt sowie der versteckte Wassermangel infolge nichtnachhaltiger Nutzung von Wasserressourcen. Beispiele aus Forschung der Professur dienen zur Illustration. Lösungsansätze zur Verbesserung der globalen Situation der Wasserressourcen werden diskutiert.

CH-Premiere/Matinée!

So 11.30 h, Dialekt

DER VERDINGBUB Von Markus Imboden, mit Katja Riemann uva. 2. Woche/Eintritt nur Fr. 12.– Sa/So/Mi 14 h

PRINZESSIN LILLIFEE UND DAS KLEINE EINHORN D ab 6, in Begl. ab 3 J. 7. Woche/3D-Projektion/Reduz. Eintrittspreis! Sa/Mi 15.45 h

WICKIE AUF GROSSER FAHRT (3D) 5. Woche!

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JOHNNY ENGLISH: JETZT ERST RECHT D gespr. ab 10 J., in Begleitung ab 7 J. Von Oliver Parker, mit Rowan Atkinson uva. 5. Woche/Letzte Tage! Do/Fr/Mo/Di/Mi 18 h Sp/d/f, ab 16/13 J. Von Pedro Almodóvar, mit Antonio Banderas uva. CH-Premiere! Do/Fr/Mo/Di 20.30 h Sa/So/Mi 17 h REAL STEEL D gespr., ab 12, in Begl. ab 9 J. Von Shawn Levy, mit Hugh Jackman uva.

LA PIEL QUE HABITO

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Mo 20.15 h Trigon-Filmfestival! ABOUT ELLY OV/d Von Asghar Farhadi (A Separation) CH-Premiere! Do/Fr 17.45, 20.15 h Sa/So 14.30, 17, 20.15 h, Mo 17.45 h Di/Mi 17.45, 20.15 h, Dialekt

DER VERDINGBUB Von Markus Imboden, mit Katja Riemann uva.

LUX 041 726 10 03 BAAR

Prof. Dr. Wolfgang Kinzelbach, Umweltwissenschaftler an der ETH. (Bild zvg.)

Lux DVD-Verleih: Mo–Fr, 19.30–21.30 h, Sa, 14.00–22.00, So, 14.00–21.30 h 2. Woche/3D-Projektion/ Tägl. 20.15 h Nachm. reduz. Eintrittspr. Sa/So auch 14.30/17.15 h D gespr., ab 9, in Begleitung ab 6 J.

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Veranstaltungen

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Skiclub Mettmenstetten Generalversammlung Am Freitag, den 18. November, um 20.00 Uhr im Restaurant Hörnli in Knonau. Über Neueintritte würden wir uns riesig freuen. Jedermann ist willkommen.

Sankt Nikolaus und Schmutzli kommen wieder St. Nikolaus Gesellschaft Affoltern am Albis seit 1949 Wir besuchen vom 2. bis 6. Dezember 2011 alle Gemeinden im Bezirk Affoltern inkl. der Gemeinden Bonstetten, Wettswil a. A., Stallikon. Für den Besuch von Sankt Nikolaus können Sie sich anmelden bei: Familie Stöckli oder Familie Koller

Telefon 044 761 59 56 Telefon 044 768 23 49

oder per E-Mail unter samichlaus@affolternamalbis.ch Anmeldeschluss: 18. November 2011


Sport

Fehlerfrei auf Rang 3 Erfolgreicher Saisonabschluss der OL-Junioren Letzten Samstag, 29. Oktober, hat der letzte Wertungslauf der Jugend-OL-Meisterschaften (JOM) der Kantone Zürich und Schaffhausen in Henggart stattgefunden. Die Junioren der OLG Säuliamt dürfen mit diesem Lauf und vor allem mit der Jahresgesamtwertung sehr zufrieden sein.

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Torspektakel im dritten Drittel SHC Bonstetten-Wettswil – Sierre-Lions 5:8 (0:2, 2:0, 3:6) Die Ämtler Streethockeyaner können gegen ein schlagbares Sierre nicht gewinnen. Trotz Feldüberlegenheit liess man dem Gegner zu viele Chancen und musste sich am Schluss mit 5:8 geschlagen geben.

................................................... von stefanie steinemann Bei kalten Temperaturen und dichtem Nebel starteten unsere Junioren freudig in den letzten Lauf der Saison. Der herbstliche Tag zeigte sich leider erst von seiner sonnigen Seite, als alle wieder im Ziel waren. Trotzdem war die Stimmung gut und alle waren motiviert, die letzten entscheidenden Punkte für die Jahreswertung zu sichern. Der typische Mittellandwald auf der Karte Homel forderte vor allem die läuferischen Fähigkeiten und war technisch nicht allzu anspruchsvoll. Dennoch galt es, im flachen Gelände aufzupassen, um nicht von der Richtung abzukommen. Sofia Strahl aus Hedingen, die erst seit eineinhalb Jahren Orientierungsläufe bestreitet und auf eine sehr erfolgreiche Saison zurückschauen darf, meisterte diesen Lauf souverän. Sie erreichte mit einem fehlerfreien Lauf in der Kategorie D12 (Mädchen bis 12 Jahre) den 3. Platz und konnte damit ihren ausgezeichneten 3. Rang in der Gesamtwertung bestätigen. Jara Matter erreichte in derselben Kategorie den guten 9. Rang und platzierte sich damit in der Gesamtwertung auf dem 12. Rang. In der Kategorie H14 erreichte der zufriedene Fabian Pöschel aus Bonstetten mit einem praktisch fehlerfreien Lauf den 11. Rang, womit er sich in der Gesamtwertung noch um eine Rangierung verbessern konnte. Ebenfalls eine sehr gute Leistung zeigte Jon Eugster aus Mettmenstetten bei den H16. Mit einem 8. Rang an diesem läuferisch sehr anspruchsvollen Schlusslauf konnte er sich den 8. Gesamtrang

Freitag, 4. November 2011

Sofia Strahl aus Hedingen erreicht in der JOM-Gesamtwertung den ausgezeichneten 3. Rang. (Bild zvg.) sichern, gleich hinter den Regionalkaderläufern. Der diese Woche frisch ins OL Junioren Nationalkader aufgenommene Bonstetter Sandro Vock wurde für seine Leistungen an den Jugend-Europameisterschaften in Tschechien vom Juli 2011 geehrt. Er schloss seine sehr erfolgreiche nationale und internationale Saison mit einem 3. Rang bei den H18 ab und konnte sich in der Gesamtwertung den 6. Gesamtrang sichern. Mit guten persönlichen Leistungen an diesem herbstlichen Lauf beteiligten sich Patrik Eugster (H16), Andreas Eisenring (H14), Jan Stalder (H14), Jerome Matter (Offen mittel) und Lukas Meyer (Offen kurz), wobei fast alle die erforderlichen 6 Läufe für die Gesamtwertung in diesem Jahr absolviert hatten. Der Abschluss dieser erfolgreichen, abwechslungsreichen und tollen Saison wurde anschliessend mit einem gemeinsamen Nachtessen und Spieleabend gefeiert. Resultate der Ämtler am JOM-Schlusslauf in Henggart

Bevor die Oberwil Rebells vor fünf Jahren das Streethockeyzepter an sich rissen, waren die Sierre-Lions das Mass aller Dinge. Mit dem Aufschwung der damaligen Weltmeisterschaft im Jahre 2003 dominierten die Walliser dazumal die Liga nach Belieben. Mittlerweile gehören die Lions aber höchstens noch zu den Geheimfavoriten, und nicht zuletzt darum wollten die Zürcher im Heimspiel den Gegner besiegen und ins Mittelfeld der Tabelle vorrücken. Die Partie begann mit zwei Überzahlsituationen des Heimteams, welche aber beide nicht in Tore umgemünzt werden konnten. Von Anfang an spielten die Bonstetter druckvoll und konnten sich in der gegnerischen Zone festsetzen. Bei Ballverlusten reagierten sie aber häufig zu langsam und bekundeten ernsthafte Schwierigkeiten in der Defensive mit den flinken Stürmern der Walliser. Die Gäste nutzten dann ihre erste Überzahlsituation in der 18. Minute, um 0:1 in Führung zu gehen. Nur eine Minute später verletzte sich Simon Neururer am Fuss und während er sich auswechseln liess, zog ein Siderser aufs Tor und nutzte die Situation aus, um mit 0:2 in Führung zu gehen.

(in Klammern der Gesamtrang in der Jahreswertung): D12: 3. (3.) Sofia Strahl, 9. (13.) Jara Matter; H14: 11. (13.) Fabian Pöschel, 15. (21.) Andreas Eisenring, 24. Jan Stalder; H16: 8. (8.) Jon Eugster, 13. (13.) Patrik Eugster; H18: 3. (6.) Sandro Vock; Offen kurz: 8. Lukas Meyer; Offen mittel: 6. Jerome Matter; Scool: 5. Julia Jegher.

Ausgleich kurz vor Drittelsende Mit diesem Spielstand konnten die Platzherren nun mal gar nicht zufrieden sein und man wollte mit einfacherem Hockey wieder in die Partie zu-

rückfinden. Dies gelang im zweiten Drittel. Die Lions spielten fast durchgehend nur mit zwei Linien und darum waren sie dem Druck der Zürcher nicht gewachsen. Thürig erzielte den Anschlusstreffer nach einem Bully und Zimmermann glich kurz vor Drittelsende in Überzahl aus. Das letzte Drittel musste also die Entscheidung bringen. Die Ämtler wurden aber kalt erwischt. Nach nur 29 Sekunden führten die Gäste wieder mit 2:3. Die Bonstetter rannten an und vernachlässigten darum öfter die Defensive, was den Lions hervorragende Konterchancen gab. Sie nutzten diese, um wieder mit zwei Toren in Führung zu gehen. Die Zürcher nahmen ihr Timeout und mobilisierten nochmals alle Kräfte. Anstatt aber näher heranzukommen, musste man darauffolgend das 2:5 hinnehmen. Es brauchte vier Minuten, um den Schock zu verdauen, doch dann kam die ersehnte Reaktion des Heimteams. Innerhalb von weniger als zwei Minuten erzielten Wymann, Kleiner und Coray die nötigen drei Tore und glichen die Partie wieder aus. Das Moos kochte und Bonstetten gab sich nicht zufrieden mit dem Unentschieden. Man drückte auf den Sieg und schnürte den Gegner weiterhin ein. Beim Forechecking brachte man aber dabei einen Siderser zu Fall und anstatt weiter Druck machen zu können, musste man zuerst eine Überzahlsituation der Walliser überstehen. Die Sierre-Lions sind bekannt für ihr gutes Powerplay und dies zeigten sie auch jetzt. Ein platzierter Abschluss, bei dem zusätzlich noch die Sicht von Torhüter Weber verdeckt war, brachte die Gäste wieder in Front. Es blieben nur noch drei Minuten zu spielen und so ersetzten die Coaches schon bald Torhüter Weber durch einen fünften Feldspieler. Eine Ungenauigkeit beim Passspiel ermög-

lichte es aber den Lions, den Ball zu erobern und zum Konter anzusetzen. Schirillo riskierte alles und hechtete ins verlassene Tor, um den Ball abzuwehren. Da er dabei aber das Tor verschob, entschieden die Schiedsrichter auf Tor. Damit war die Partie entschieden. Man versuchte noch ein weiteres Mal sein Glück mit verlassenem Tor und kassierte dabei noch das 5:8, was aber an der Tatsache nichts mehr änderte, dass die Zürcher eine Partie, in der sie meist dominiert hatten, verloren geben mussten.

Die Defensive der Ämtler muss massiv gestärkt werden Sicherlich ist Sierre mit wenig Aufwand zu drei Punkten gekommen, aber letztendlich bekamen sie von den Zürchern während der ganzen Partie viel zu viele Möglichkeiten, um Tore zu erzielen. Die Defensive der Ämtler muss in den kommenden Wochen massiv gestärkt werden, wenn sie gegen die nächsten Gegner punkten wollen. Am Samstag um 14 Uhr wird zu Hause die Cuppartie gegen den SHC Aegerten-Biel angetreten. Dies ist ein sehr starkes Los für eine erste Cuprunde und es wird sich zeigen, ob die Bonstetter wieder ähnlich erfolgreich sein werden im Cup wie im letzten Jahr. Die zweite Mannschaft musste sich auswärts in Biel mit 8:3 geschlagen geben. Die Bonstetter Reserven hatten aber weitaus genügend Chancen, um die Partie zu gewinnen, aber es fehlte am Abschlussglück. Die A-Junioren gewannen auch ihre vierte Partie und stehen weiterhin an der Tabellenspitze. Genauso gut starteten die B-Junioren in die Meisterschaft. Sie gewannen am ersten Turnier alle drei Spiele und stehen damit auch an der Spitze der Tabelle.

An Technik, Kondition und Automatismen gefeilt

Erst im letzten Drittel durchgesetzt

Der HSV Säuliamt war einmal mehr im Höhentraining in Mürren

Ämtler Eishockeyaner starten siegreich

Bereits zum 8. Mal fand das Herbsttrainingslager der Handballer in Mürren statt. Mit 35 Teilnehmern konnte erneut eine hohe Beteiligung verbucht werden.

Auch in der 4. Liga fallen die Siege nicht vom Himmel. Für seinen 11:5 (4:2, 2:2, 5:0)-Sieg musste Affoltern-Hedingen auswärts gegen Seetal II hart kämpfen.

Nach Ankunft in Mürren am Sonntagabend und Bezug der Unterkunft im Sporthotel wurden die Teilnehmer sogleich nach Können und Leistung in Gruppen eingeteilt. Über die Woche verteilt konnte jeder Spieler 25 Trainingslektionen geniessen – was immerhin etwa 20% des jährlichen Trainings eines Handballjuniors entspricht. Die Lektionen wurden genutzt, um die Technik (Balltechnik, Schusstechnik, etc.) und die Automatismen (wie Laufwege und Spielverständnis) zu verbessern. Auch kamen unter der Woche bei schönstem Wetter die Bergläufe dazu, um die konditionelle Basis für die lange Saison zu legen. Nicht zu kurz kommen dürfen natürlich auch die Stärkung des Mannschaftsgeistes und der Spass. Der Fondueabend am Mittwoch hat da sicherlich positiv dazu beigetragen. Zum Abschluss wurde dann am Freitagnachmittag ein Abschlussturnier in gemischten Mannschaften gespielt. Die Planung für das Lager im nächsten Jahr hat natürlich schon wieder begonnen und die Tradition mit

................................................... von thomas winter

Mit viel Spass und Mannschaftsgeist zurück aus dem Trainingslager. (Bild zvg.) dem Lager wird weitergeführt. Das Sporthotel in Mürren hat sich einmal mehr als optimaler Trainingsort, mit guter Infrastruktur und noch besserem Essen bewiesen.

Bereit für den Rest der Saison Als Nebenbemerkung bleibt noch zu erwähnen, dass fast schon traditionell bei den meisten Mannschaften das erste Meisterschaftsspiel nach dem Trainingslager verloren wurde. Es streiten sich die Fachleute, woran dies liegen kann: Sättigung, Überheblichkeit, Müdigkeit oder ein bisschen von allem. Auf alle Fälle handelt es sich jeweils nur um eine temporäre Erscheinung. (CD)

Handballer gesucht Dienstag und Donnerstag von 18 bis 20 Uhr sind Mädchen und Jungen in den Jahrgängen 1996 und jünger ganz herzlich willkommen. Trainiert wird in der Sporthalle Stigeli in Affoltern. Am Freitag wird von 18.30 bis 20 Uhr in der Dreifach-Turnhalle in Bonstetten die Technik verfeinert. Am Samstag, 5. November, ist ab 11.30 Uhr ein kompletter Spieltag im «Stigeli» in Affoltern zu begutachten. Infos bei Christian Deis, Telefon 044 768 25 60 oder 077 461 56 02.

Die Entscheidung gelang den Säuliämtlern erst im letzten Drittel. Dabei war der Knackpunkt, dass die Partie auch in dieser Phase nämlich noch einmal spannend hätte werden können. Kurz vor dem 7:5 durch Joel Nietlisbach (44. Minute) hatten die Gastgeber den Ausgleich zum 6:6 auf dem Stock. Doch letztlich setzte sich die grössere Routine durch, die noch zum Stängeli reichte.

gentreffer fielen innerhalb von nur gerade 22 Sekunden. Doch dieses Zittern war nach der Partie schnell vergessen. Es wurde hart gespielt, aber weitgehend im fairen Rahmen. Affoltern bekam nur eine Zweiminutenstrafe aufgebrummt, die der Gegner ausnutzen konnte. Zum ersten Heimspiel kommt Affoltern-Hedingen am Sonntag gegen Engelberg-Titlis II. Das Spiel beginnt um 17.30 Uhr in der Trainingshalle neben der Bossard-Arena in Zug. HC Seetal II - Affoltern-Hedingen 5:11 (3:4, 2:2, 0:5). - Eisbahn Südi, Hochdorf. - Tore: 6. Emmenegger (Bachmann) 1:0. 7. Bachmann (Sigrist) 2:0. 8. Toggenburger (Binzegger) 2:1. 9. Binzegger (Bitzi) 2:2. 9. Emmenegger (Bachmann) 3:2. 12. Bischof 3:3. 20. Xavier Nietlisbach (Joel Nietlisbach, Bitzi) 3:4. 23. Binzegger 3:5. 36. Kälin (Toggenburger) 3:6. 38. Hägi (Emmenegger, Ausschluss Toggenburger) 4:6.

Hart aber fair Dass es kein Spaziergang werden würde, war schnell klar. Bereits in der 7. Minute lagen die Gastgeber mit 2:0 in Führung. Affoltern-Hedingen holte aber diesen Rückstand schnell wieder auf, musste aber dem Gegner nochmals das 3:2 zugestehen. Daraufhin zogen die Afffoltemer auf 6:3 davon (36. Minute). Doch zwei schnelle Tore von Seetal machten die Partie im Mitteldrittel wieder spannend. Diese Ge-

38. Peter (Sidler) 5:6. 44. Joel Nietlisbach (Kälin, Bärtsch, Ausschluss Betschart) 5:7. 47. Kälin (Toggenburger) 5:8. 48. Bitzi (Joel Nietlisbach) 5:9. 54. Sandro Strebel 5:10. 56. Kälin (Joel Nietlisbach) 5:11. EHC Affoltern-Hedingen: El Nadeim; Bischof, Bechelen; Burch, Strebel; Bitzi, Toggenburger, Kälin; Joel Nietlisbach, Xavier Nietlisbach, Binzegger, Sandro Strebel. - Bemerkungen: Affoltern-Hedingen ohne Sattlegger (verletzt). Strafen: Seetall II 4-mal 2 Minuten. Affoltern 1-mal 2 Minuten. 4. Liga, Gruppe 5: Seetal II - Affoltern-Hedingen 5:11. Andermatt-Göschenen - Sursee II 3:2. Sursee II - Zugerland II 6:5.


Veranstaltungen

Herzliche Einladung Thema:

Thema Weihnachtssymbole – was bedeuten sie uns heute noch?

Referentin:

Ruth Wallmeroth, Rheinfelden Pastorenfrau, Mutter, Grossmutter, engagiert sich in der Frauen- und Gemeindearbeit

Datum:

Samstag, 12. November 2011, 8.30 bis ca. 11.00 Uhr

Ort:

Obfelden, Singsaal der Schulanlage «Chilefeld»

Beitrag:

Fr. 17.– Frühstück/Unkosten

Kinderhüeti: unentgeltlich, Anzahl/Alter der Kinder melden Anmeldung: Tel. 044 760 49 65 oder 044 761 39 35 E-Mail: affoltern@frauenfruehstueck.ch weitere Infos www.frauenfruehstueck.ch


Extra

Freitag, 4. November 2011

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ratgeber

Hansruedi Böhler Gemeindeschreiber Gemeindehaus 8913 Ottenbach

Unterhalt für mündige Tochter?

Lieber Hansruedi Dein Entschluss, die Amtsstube zu verlassen und als Weltenbummler neue Horizonte zu erobern, mag mutig und visionär sein. Für die Gemeinde unten an der Reuss bedeutet deine Reiselust jedoch ein herber Verlust. Dass ein wandelndes Gesetzes- und Dokumentenarchiv einfach so und «just for fun» die grosse weite Welt bereist, ist eine veritable Ressourcenverschwendung. Allerdings warst du nie ein Bilderbuchverwaltungsmensch. Zwar bliebst du keine Frage nach Verordnungen, Abläufen oder Behördenvorgänge schuldig. Doch dein pragmatisches Handeln und deine rationalen Problemlösungen hoben dich wohltuend von einem Beamtenstatus ab. Ich möchte dir selbstverständlich nichts Negatives unterstellen: Ab und zu hatte ich aber doch den Verdacht, dass die Gemeinderatsmitglieder sanft und ohne es zu bemerken von dir auf den «richtigen» Weg gelenkt wurden. Ich bin überzeugt, dass dich mit mir noch viele weitere Einwohner von Ottenbach vermissen werden. Für deine künftige Zeit als Nomade in fernen und fremden Ländern wünsche ich dir viele spannende Abenteuer. Lieber Hansruedi, erlaube mir doch noch einen kleinen Rat unter Kollegen. Wenn du zum Start auf die grosse Reise den Koffer packst, lasse den grauen Anzug und die Krawatte im Schrank. So uniformiert wie auf dem Bild im «Anzeiger» siehst du wie ein etwas zu früh gealterter Konfirmand aus. Ich jedenfalls habe dich erst nach zweimaligem Hinschauen erkannt. Bleib auch in Timbuktu oder bei den Papuas in Neuginea authentisch. Ich bin überzeugt, in einem farbigen T-Shirt so wie man es von dir gewöhnt ist wirst du überall ein gerne gesehener und willkommener Gast sein. Gute Reise wünscht Martin Mullis

Pascal Prokop in seinem alten Volvo 240, in dem ein Holzofen der Ofenfabrik Sursee für wohlige Wärme sorgt.

Ich bin schon seit längerem geschieden. Gemäss Scheidungsurteil muss ich für meine Tochter bis zum 20. Altersjahr Unterhalt bezahlen. Nun hat mich meine Tochter schriftlich kontaktiert und mir mitgeteilt, dass sie demnächst die Mittelschule abschliessen wird und studieren will. Sie verlangt nun weiterhin Unterhaltsbeiträge von mir bis zum Abschluss ihres Studiums. Mit meiner Tochter habe ich jedoch bereits seit vielen Jahren keinen Kontakt mehr. Den Kontakt hat sie abgebrochen, als sie zwölf Jahre alt war. Bin ich zu Unterhalt verpflichtet? Falls ja, ist es richtig, dass ich maximal bis zum Erreichen des 25. Altersjahres zahlen muss?

(Bild Martin Platter)

Zusatzausrüstung für kalte Tage Gusseiserner Holzofen als Standheizung ins Auto montiert Da staunte die Polizei nicht schlecht als Pascal Prokop mit seinem alten Volvo und einem aus dem Dach rauchenden Kamin daherrollte. Inzwischen ist das Auto mit dem Holzofen vorgeführt. Eine witzige Geschichte über einen aussergewöhnlichen Mechaniker aus dem Säuliamt. ................................................... von martin platter

Wenn Pascal Prokop für den Ausgang umgezogen ist, zieht nicht nur sein aussergewöhnliches Fahrzeug die Blicke auf sich. Der 38-Jährige ist glühen-

der Anhänger der «Gothic»-Szene. Deren Gefolgschaft erinnert mit ihrem Äusseren an den unheimlichen Graf Dracula und befasst sich ebensogerne mit Tod und Vergänglichkeit. Auch Prokop kleidet sich bevorzugt in Schwarz, trägt meist einen langen Ledermantel, eine weisse Linse im Auge, ist auffällig geschminkt und hört gerne die Musik von «The Cure». Im Berufsleben ist der Herferswiler weniger exaltiert. Als Rangierlokomotivführer und Betriebsmechaniker geht er gängigen Berufen nach. Wie Graf Dracula ist aber auch er von einem Virus befallen. Prokop ist besessen von seinen Ideen, die er fürs Leben gerne schraubend umsetzt. Sein alter Volvo 240 Automatic ist das beste

Beispiel dafür. Als ihn die Polizei anlässlich einer Kontrolle dazu verknurrte, das Fahrzeug frisch vorzuführen, hatte sie die Rechnung ohne den gelernten Fahrradmechaniker gemacht. Prokop liess sich vom Chefexperten des Zürcher Strassenverkehrsamtes weder kleinkriegen noch abwimmeln – bis er den Eintrag des gusseisernen Holzofens aus der früheren Ofenfabrik Sursee plus Kamin im Fahrzeugausweis hatte. Einzige Einschränkung: Der Ofen darf während der Fahrt nicht eingeheizt sein. «Das ist etwa so, wie dass man während der Fahrt nicht mit dem Handy telefonieren darf», kommentiert Prokop spitzbübisch. Webasto ist out – es lebe als Standheizung der gusseiserne Holzofen im Auto!

Antwort: Grundsätzlich endet die elterliche Unterhaltspflicht mit Erreichen der Mündigkeit des Kindes. Über die Mündigkeit des Kindes hinaus ist Unterhalt geschuldet, bis eine angemessene Ausbildung ordentlicherweise abgeschlossen werden kann. Angemessen ist eine Ausbildung dann, wenn das geplante und realistische Ausbildungsziel erreicht ist. Eine fixe Altersgrenze gibt es diesbezüglich nicht, doch muss die Ausbildung innert angemessener Frist abgeschlossen werden. Die Unterhaltspflicht muss für die Eltern auch zumutbar sein, sowohl in finanzieller wie auch in persönlicher Hinsicht. Die Eltern können nur dann zu Unterhaltsleistungen verpflichtet werden, wenn ihnen über ihren eigenen angemessenen Unterhalt hinaus weitere Mittel verbleiben, um die Ausbildung zu finanzieren. Auch die wirtschaftlichen Verhältnisse beim Kind sind zu berücksichtigen. Unter Umständen ist es dem Kind zumutbar, während der Ausbildung einer Teilzeiterwerbstätigkeit nachzugehen, um einen Teil an den Unterhalt beizutragen.

Persönliche Beziehung spielt Rolle

wetter

Ende der Rasen-Saison Affoltern stellt um auf Winter-Betrieb

Die Zumutbarkeit ist nicht nur von den wirtschaftlichen Verhältnissen, sondern auch von der persönlichen Beziehung zu den Eltern abhängig. Das Verweigern jeglichen Kontakts des Kindes zu einem Elternteil kann unter Umständen zur Unzumutbarkeit des Mündigenunterhalts führen, sofern der Kontaktabbruch dem Kind zuzurechnen ist. Zu berücksichtigen ist in diesem Zusammenhang allerdings auch, dass eine Scheidung und damit verbundene Auseinandersetzungen zwischen den Eltern für ein Kind traumatisch sein können, sodass ein Kontaktabbruch nicht unbedingt alleine dem Kind zugerechnet werden kann. Zu prüfen sind in jedem Falle die gesamten Umstände der Eltern-Kind-Beziehung. Der Kontaktabbruch Ihrer Tochter könnte einen Verweigerungsgrund für die Unterhaltspflicht darstellen. Zu prüfen wären jedoch die gesamten Umstände. Entscheidend sind auf jeden Fall die Beweggründe für das jeweilige Verhalten im Eltern-Kind-Verhältnis. *Alexandra Imhof ist Inhaberin einer Anwaltskanzlei in Bonstetten. Rechtsfragen können di-

bauernregel

rekt an sie gestellt werden. E-Mail: info@ kanz-

«Fliegen im November noch Sommerfäden, wirst du lang’ nicht vom Frühling reden.»

lei-imhof.ch oder schriftlich an Anwaltskanzlei

Fahnen runter auf dem Sportplatz Moos: Für den Affoltemer Regiebetrieb ist die Jahreszeit der Rasenpflege zu Ende. (Bild zvg.)

Imhof, Stallikerstrasse 1b, 8906 Bonstetten.


Veranstaltungen Generalversammlung Skiclub Hausen a. A. Samstag, 5. November, um 20.00 Uhr im Feuerwehr- und Mehrzweckgebäude, Bifangstrasse 1 Gäste und Interessenten für eine Neumitgliedschaft (ab Jahrgang 1995) sind herzlich willkommen. Anmeldung direkt an der Generalversammlung. Gratis-Nachtessen, Wettbewerb und Souvenirstand nach der Versammlung. Homepage: www.skiclub-hausen.ch

Restaurant

Zwillikon

Gutscheine bitte einlösen bis 30. November Wir werden aus gesundheitlichen und Altersgründen etwas kürzertreten und geben unsere Tätigkeit im «66» auf.

Ustrinkete: Freitag, 9. Dezember, ab 17 Uhr. Allen unseren Gästen sagen wir ganz herzlich DANKE für die Treue seit 2003. Vreni & Klaus mit Team

GALERIE FÜR GEGENWARTSKUNST ELFI BOHRER Im Dorfzentrum Burgwies CH-8906 Bonstetten Telefon 044 700 32 10, Fax 044 701 10 27 www.ggbohrer.ch www.kunst-heimberatung.ch

Einladung zur Ausstellung 5. November bis 4. Dezember 2011

FRANCO MÜLLER WOLFGANG SEIERL KATRIN ZUZÀKOVÀ Malerei, Fotografie, Holz-Skulpturen Vernissage: Samstag, 5. November 2011, 16–19 Uhr Apéro: Sonntag, 6. November 2011, 13–17 Uhr Apéro: Sonntag, 27. November 2011, 13–17 Uhr Finissage: Sonntag, 4. Dezember 2011, 13–17 Uhr KUNST 11 Zürich, 17. bis 20. November 2011, ABB-Halle 550, Zürich-Oerlikon Di–Fr, 14 bis 18 Uhr, Sa und So 13 bis 17 Uhr oder nach Vereinbarung Schaulager KUNSTFENSTER Dorfstrasse 13: geöffnet So von 14 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung.

Restaurant Post, Ottenbach Telefon 044 776 37 47

Metzgete Die VIVA women Center und die LaVitaSwiss laden Sie herzlich zu diesem öffentlichen Vortrag ein.

Warum abnehmen ohne Vitalstoffe nicht funktionieren kann Die Zahl der Diäten in Zeitschriften ist genauso hoch wie die Zahl der angebotenen Diät- und Lightprodukte. Kaum jemand findet einen Weg durch diesen DiätenDschungel. Offensichtlich funktioniert das nicht so, wie die Werbung es darstellt. Warum schaffen es manche? Was machen diese Menschen anders? In diesem Vortrag möchten wir Ihnen aufzeigen, wie auch Sie mithilfe von Vitalstoffen und einem dosierten Mass an Bewegung zu Ihrem Wunschgewicht kommen. Die Veranstaltungen finden statt am Montag, 7. November 2011, um 19.00 Uhr im VIVA women Center, 8910 Affoltern a. A., Zürichstrasse 53 Die Teilnahmegebühr beträgt pro Person Fr. 5.–, die zu 100% an die Hungerhilfe Ostafrika gespendet wird. Da die Plätze begrenzt sind, bitten wir Sie um Anmeldung, telefonisch 041 789 73 23, oder per E-Mail: event@lavita-swiss.ch.

Metzger Haab, Birmensdorf Freitag, 4. November 2011 Samstag, 5. November 2011 mit musikalischer Unterhaltung Sonntag, 6. November 2011 Wir reservieren Ihnen gerne einen Tisch.

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088 2011  

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