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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 87 I 171. Jahrgang I Freitag, 10. November 2017

Bedürfnisorientiert

Ertragsüberschuss

Die Gemeinde Aeugst führte einen Themenabend zur öffentlichen Lichtstrategie durch. > Seite 3

Mettmenstetten budgetiert für 2018 ein Plus von 263 400 Franken. > Seite 5

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Lichterzauber Stimmungsvolle RäbeliechtliUmzüge in Affoltern und Hausen. > Seite 7

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Fahrt im Vollrausch Das Obergericht bestätigt ein Urteil des Bezirksgerichts Affoltern vollumfänglich. > Seite 9

Den Kommandowechsel zelebriert An der Schlussübung der Feuerwehr Knonaueramt Süd drehte sich alles um Markus Tschan An der Schlussübung kommandierte Markus Tschan noch einmal jeden Zug seiner Feuerwehr. Am gemütlichen Teil in der leergeräumten Fahrzeughalle durfte er sich dann feiern lassen. Zum Jahreswechsel übernimmt Martin Pfister das Kommando. ................................................... von thomas stöckli 213 Jahre Feuerwehr-Erfahrung gehen der Feuerwehr Knonaueramt Süd Ende 2017 verloren. Auf 33 Jahre brachte es Werner Burkhard, Urs Gallmann und Franz Voser auf 32, Ernst Humbel auf 30. Am meisten gefeiert wurde allerdings Markus Tschan. Dieser ist immerhin seit 26 Jahren im Feuerwehrdienst, die letzten drei als Kommandant. Per Ende Jahr räumt er diesen Posten, der bisherige Ausbildungschef Martin Pfister übernimmt. Vizekommandant bleibt Stefan Kämpfer, Daniel Künzi rückt nach als Ausbildungschef. «Ich übergebe dir die Feuerwehr Knonaueramt Süd. Trag dieser Truppe Sorge, sie ist es wert.» Mit diesen Worten vom Vorgänger Ueli Vollenweider hatte Markus Tschan das Kommando 2014 übertragen bekommen. Nun wählte er dieselbe Botschaft, um es an Martin Pfister weiterzugeben. Rund 500 Mal sei Tschan in seiner Feuerwehrkarriere ausgerückt, verriet

Hoffnungsträger fürs Eidgenössische

Schwinger Marco Nägeli, der in Obfelden wohnt, hat eine sehr gute Saison hinter sich. Ein Grund für seine Steigerung: Seit bald drei Jahren trainiert er jeweils am Sonntagmorgen im sankt-gallischen Schänis in einer Gruppe mit Armon Orlik, 30-fachem Kranzgewinner und Schlussgangteilnehmer am Eidgenössischen in Estavayer-le-Lac. Am 6. Mai 2018 steigt in Hausen das Zürcher Kantonalschwingfest. Da möchte Nägeli natürlich schon mal eine «Duftmarke» setzen. Vom Eidgenössischen von 2019 in Zug will er dann einen eidgenössischen Kranz ins Säuliamt bringen. ................................................... > Bericht auf Seite 25

Insekten essen Lukas Böcker referierte in Affoltern über nachhaltige Nahrungsmittelproduktion. > Seite 11

Begegnungszone einrichten? 2011 hat Affoltern die Obere Bahnhofstrasse zur Begegnungszone erklärt. Bewohner der Mettmenstetter Pfruendmattstrasse wollen dies nun auch für ihr Quartier erreichen. «Wir sind der Meinung, dass dadurch die Lebensqualität aufgewertet wird, ohne jemanden bedeutend einzuschränken oder zu behindern», so die Initianten. Der Gemeinderat wird sich am 21. November mit dem Antrag beschäftigen. ................................................... > Bericht auf Seite 7

«Klanghotel» zum Vierten

Ein persönliches Feuerwehr-Pocket-Bike für Markus Tschan (2.v.r.). Seine Nachfolge als Kommandant tritt Martin Pfister (2.v.l.) an, Daniel Künzi (links) wird Ausbildungschef, Stefan Kämpfer (rechts) bleibt Vizekommandant. (Bild Thomas Stöckli) sein Stellvertreter Stefan Kämpfer und stellte klar, dass darunter auch sehr belastende Einsätze waren. Dabei war es dem Kommandanten eine Herzensangelegenheit, alle ihm anvertrauten Feuerwehrleute wieder gesund zurück zu ihren Familien zu bringen. Lob gab es auch von Marino Marchetto, Präsident der Feuerwehrkommission, und

Statthalter Claude Schmidt. Dieser charakterisierte Tschan als fokussiert, als Mann, der anpackt und sprichwörtlich durchs Feuer geht, der sich für Menschen einsetzt, die Hilfe brauchen. Das letzte Wort hatten dann die Feuerwehrkameraden. Ihre Grussbotschaften an «Küsu» wurden während

des Desserts an die Leinwand gebeamt. Zuvor durfte sich Markus Tschan noch über ein besonderes Abschiedsgeschenk freuen: Ein PocketBike in Feuerwehr-Lackierung mit seinem Namen und dem Logo der Feuerwehr Knonaueramt Süd. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 9

Musikcharts werden manipuliert Der Musikproduzent Raphael Räber über das System Musik

Marco Nägeli. (Bild Anja Bernhard)

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Für die Schweizer Musik SingleCharts werden ausschliesslich die Verkäufe der drei grössten Händler und der drei grössten Downloadportale gezählt. Mit diesem Wissen im Hintergrund, können Produzenten Popularität manipulieren. Alternative Musikstile schaffen es ganz selten in die Charts. ................................................... von salomon schneider Professioneller Musiker zu werden, ist der Traum unzähliger Schweizer Jugendlicher. Auch im Säuliamt produzieren dutzende Künstler Lieder aller musikalischer Richtungen. Da die Konkurrenz bei diesem Traumberuf viel grösser ist als bei den meisten anderen Berufen, schaffen nur die wenigsten den Durchbruch – höchstens beim Fussball gibt es noch eine vergleichbare Konkurrenzsituation für die beliebten Profiverträge. Denn Musiker, die qualitativ hochwertige Musik machen, gibt es unzählige.

Es gibt Erfolgsrezepte für Musiker Dabei kommt es auch nicht drauf an wie «gut» jemand ist, sondern primär, wie sich jemand gibt und wie gut sich dies bei den aktuellen Modeströmungen verkaufen lässt. Dem Management kommt dabei eine zentrale Rolle zu. Der Mettmenstetter Reggae-Musiker und Produzent Raphael Räber weiss: «Wer populäre Stilrichtungen wie Mundartrock, Techno oder Hip Hop mit Schlager verbindet, spricht mehrere Kundensegmente gleichzeitig an und hat hohe Erfolgschancen. Wenn grosse Produzenten bei einer Band solches Potenzial sehen, ist es üblich, sich über Onlineportale in die Charts einzukaufen. Zum richtigen Zeitpunkt kann man mit 50 000 Franken eine Nummer-Eins-Platzierung erkaufen.» Dieser «Überraschungshit» werde dann auf allen populären Musikkanälen gespielt. Durch gezielte Promotionsaktionen, Homestories und Auftritte könne die Eintagsfliege durchaus zum Dauerbrenner werden. «So spielt sich das investierte Geld wieder ein und bei der nächsten Plattentaufe

oder dem nächsten Single-Release wissen die Medien bereits, dass es sich um Stars handelt und berichten. Man muss dann nur noch wenig nachhelfen, kontinuierlich Geschichten mit Nachrichtenwert anbieten und sein Privatleben mit der Öffentlichkeit teilen und es kann sich eine langjährige Erfolgsgeschichte entwickeln.»

Die Marktlogik der Musikbranche Unabhängige Bands schaffen den Weg in die Charts nur ganz selten. Sie verkaufen einen Grossteil ihrer Alben an Konzerten. Wer pro Woche zwei Konzerte gibt, verkauft schnell hunderte CDs. In die Charts schafft man es mit Direktmarketing aber nicht und auch von der Suisa – der Schweizer Genossenschaft der Urheber und Verleger von Musik, die Gebühren für das Abspielen von Musik erhebt und an Künstler rückvergütet – sehen sie nie viel. Wer von der Musik leben will, dem bleibt nicht viel anderes übrig, als sich der Marktlogik der Grosshändler und Grosslabels anzupassen. ................................................... > Bericht auf Seite 10

Das mit viel Experimentellem gespickte Kulturprogramm «Klanghotel Rössli» in Mettmenstetten geht im Januar 2018 zum vierten Mal über die Bühne. Kernpunkt bildet auch in diesem Jahr die Verbindung von Kunstschaffenden aus diversen Bereichen, diesmal allerdings zur Hauptsache im Saal. ................................................... > Bericht auf Seite 13 anzeigen


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Einstellung der konkursamtlichen Nachlassliquidation Über die Erbschaft von Marco Kern, geb. 14. Dezember 1981, von Berlingen TG, gest. 25. Februar 2016, wohnhaft gewesen Bifangstrasse 1, 8915 Hausen am Albis, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 15. Mai 2017 die konkursamtliche Liquidation angeordnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichtes vom 30. Oktober 2017 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 20. November 2017 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 4000.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Affoltern am Albis, 10. November 2017 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Gemeinde Aeugst am Albis Einladung zur

Gemeindeversammlungen Die Stimmberechtigten der Gemeinde Aeugst am Albis werden auf Dienstag, 12. Dezember 2017, in die Kirche Aeugst am Albis zu den Gemeindeversammlungen eingeladen: A. Primarschulgemeinde

20.00 Uhr

1. Antrag der Primarschulpflege Aeugst am Albis betreffend Genehmigung der Totalrevision der Statuten des Schulzweckverbandes Bezirk Affoltern. 2. Antrag der Primarschulpflege Aeugst am Albis betreffend Krediterteilung eines Baukredites für die Erweiterung der Schulräume. 3. Antrag der Primarschulpflege Aeugst am Albis betreffend Krediterteilung für die Anschaffung von Schulmobiliar. 4. Antrag der Primarschulpflege Aeugst am Albis betreffend Genehmigung des Voranschlages für das Jahr 2018 des Primarschulgutes sowie Festsetzung des Steuersatzes. B Politische Gemeinde

anschliessend

1. Antrag des Gemeinderates Aeugst am Albis betreffend Krediterteilung für die Beschaffung eines Fahrzeuges für die Feuerwehr Aeugst am Albis. 2. Antrag des Gemeinderates Aeugst am Albis betreffend Genehmigung der Überführung der Bibliothek in die Gemeindeorganisation der Politischen Gemeinde. 3. Antrag des Gemeinderates Aeugst am Albis betreffend dauernder Erhöhung des Stellenetats der Gemeindeverwaltung/Werkhof Aeugst am Albis um 0.30 Stellen bzw. 30 Stellenprozente infolge Überführung der Bibliothek in die Gemeindeorganisation. 4. Antrag des Gemeinderates Aeugst am Albis betreffend Erlass einer Gebührenverordnung für die Gemeinde Aeugst am Albis. 5. Antrag des Gemeinderates Aeugst am Albis betreffend Krediterteilung für das Hochwasserschutzprojekt Chöliholzbach. 6. Antrag des Gemeinderates Aeugst am Albis betreffend Genehmigung des Voranschlages für das Jahr 2018 des Politischen Gemeindegutes sowie Festsetzung des Steuersatzes.

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Traktanden 1. Begrüssung/ Wahl der Stimmenzählerin oder des Stimmenzählers 2. Protokoll der Delegiertenversammlung vom 6. Juli 2017 3. Antrag 3.1. Kreditabrechnung Gerätebeschaffung und Umbau Endoskopie 3.2. Kreditabrechnung Geräteersatz Radiologie 3.3. Voranschlag/Budget 2018 3.4. Weiteres Vorgehen Projekt «Neuausrichtung»: 3.4.a Die Delegiertenversammlung beauftragt die Betriebskommission basierend auf den bisher vorliegenden Unterlagen die Rechtsgrundlage für die IKA Langzeitpflege fertigzustellen. 3.4.b Antrag Dringlichkeitserklärung Antrag 3.4.a 3.4.c Die Delegiertenversammlung beauftragt die Betriebskommission für die Nachfolgelösung des Akutspitals basierend auf den bisher vorliegenden Unterlagen die Rechtsgrundlage für die gAG Akutspital fertigzustellen, ergänzend die Gespräche mit potentiellen privaten Klinikbetreibern zu intensivieren und ermächtigt die Betriebskommission mit einem geeigneten Anbieter konkrete Kooperationsverhandlungen aufzunehmen. 3.4.d Antrag Dringlichkeitserklärung Antrag 3.4.c 3.4.e Kreditantrag für die Intensivierung der Gespräche mit einem privaten Klinikbetreiber und Aufnahme von Verhandlungen 3.4.f Antrag Dringlichkeitserklärung Antrag 3.4.e 4. Mitteilungen 4.1 Neubewertung Liegenschaften 5. Verschiedenes 5.1 Termine 2018 www.spitalaffoltern.ch

Geschäfte: 1. Finanzielle Übernahme des Projektes Jugendarbeit 2. Revision Entschädigungsverordnung 3. Genehmigung des Voranschlages 2018 und Festsetzung des Steuerfusses 4. Mitteilung/Umfrage

C. Reformierte Kirchgemeinde

anschliessend

1. Antrag der Kirchenpflege Aeugst am Albis betreffend Genehmigung des Voranschlages für das Jahr 2018 des Reformierten Kirchengutes sowie Festsetzung des Steuersatzes

Bezüglich des Stimmrechts wird auf die Bestimmungen des Gesetzes über die Politischen Rechte GPR vom 27. Oktober 2004 verwiesen. Stimmberechtigung An der Gemeindeversammlung sind alle in Aeugst am Albis niedergelassenen Schweizerbürgerinnen und Schweizerbürger, welche das 18. Altersjahr zurückgelegt haben und in den bürgerlichen Rechten nicht eingeschränkt sind, stimmberechtigt. An der Kirchgemeindeversammlung sind nur die der evangelisch-reformierten Landeskirche angehörigen Stimmbürgerinnen und Stimmbürger stimmberechtigt. Protokoll Der Schreiber der Gemeindevorsteherschaft trägt die Ergebnisse der Verhandlungen, insbesondere die gefassten Beschlüsse, genau und vollständig in das Gemeindeversammlungsprotokoll ein. Die Präsidenten und die Stimmenzähler prüfen innert längstens sechs Tagen das Protokoll auf seine Richtigkeit. Nachher steht das Protokoll den Stimmberechtigten zur Einsichtnahme offen. Rechtsmittel Begehren um Berichtigung des Protokolls sind in der Form des Rekurses innert 30 Tagen, von der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern einzureichen (§ 54 Gemeindegesetz). Die Beschlüsse der Gemeindeversammlung können von den Gemeindebehörden, von Stimmberechtigten und von denjenigen Personen, die gemäss § 21 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes berechtigt sind, innert 30 Tagen, ab Publikation, durch Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern angefochten werden (§ 151 Gemeindegesetz). Im Zusammenhang mit dieser Gemeindeversammlung kann die Verletzung der politischen Rechte sowie der Vorschriften über die Ausübung mit Stimmrechtsrekurs gemäss dem Gesetz über die politischen Rechte spätestens innert 5 Tagen, ab der Publikation, beim Bezirksrat Affoltern am Albis geltend gemacht werden (§ 151a Gemeindegesetz).

Kirchgemeindeversammlung Datum: Sonntag, 10. Dezember 2017 Zeit: 16.00 Uhr, vor dem Gottesdienst, der um 17.00 Uhr beginnt Ort: Kirche Wettswil anschliessend Apéro Traktanden: 1. Genehmigung des Voranschlages und Festsetzung des Steuerfusses 2018

Im Anschluss an die Verhandlungen lädt die Kirchenpflege die Anwesenden zum Apéro ein.

Der Voranschlag wird in der ChileZiitig des reformiert. Nr. 12 vom 24. November 2017 publiziert.

Die Weisung an die Stimmberechtigten liegt dem «reformiert» Nr. 12 bei.

Die Kirchenpflege freut sich über Ihre Teilnahme an der Kirchgemeindeversammlung.

Sämtliche Unterlagen liegen ab 20. November 2017 auf der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme auf. Freundlich lädt ein: Die evangelisch-reformierte Kirchenpflege Mettmenstetten

Die Akten liegen ab Freitag, 24. November 2017, in den Gemeindekanzleien Stallikon und Wettswil auf. Die Kirchenpflege

Konkurseröffnung

Einladung zur Kirchgemeindeversammlung

Liegenschaft Dorfstrasse 37, aktueller Stand Pilotprojekt Buschmücke Gestaltungsplan Stümel, weiteres Vorgehen IKA SD und IKA KESB, aktueller Stand

Anfragen nach § 51 des Gemeindegesetzes sind der Vorsteherschaft mindestens zehn Arbeitstage vor der Gemeindeversammlung einzureichen.

Donnerstag, 30. November 2017, 19.30 Uhr im Mehrzweckraum 1. Obergeschoss (R1) Haus Rigi Langzeitpflege Sonnenberg Melchior-Hirzel-Weg 40 Affoltern am Albis

Sonntag, den 10. Dezember 2017, in der reformierten Kirche im Anschluss an den Gottesdienst um ca. 10.45 Uhr

Informationen im Anschluss an die Gemeindeversammlung der politischen Gemeinde

Die Anträge, Abschiede und Akten sowie das bereinigte Stimmregister liegen ab Montag, 27. November 2017, im Gemeindehaus zur Einsicht auf.

Einladung zur ordentlichen Delegiertenversammlung

Kirchgemeindeversammlung

Die Stimmberechtigten der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Stallikon-Wettswil werden eingeladen zur

Montag, 11. Dezember 2017, 20.00 Uhr, im Chilehuus, Bachstr. 18, 8912 Obfelden Traktanden der Kirchgemeindeversammlung: 1. Budget und Steuerfuss 2018 2. Informationen aus der Kirchenpflege 3. Varia Die entsprechenden Unterlagen liegen 14 Tage vor der Versammlung in den Pfarreisekretariaten und in den Schriftenständen zur Einsicht auf. Im Anschluss an die ordentliche Kirchgemeindeversammlung findet die Pfarreiversammlung statt, welche allen Interessierten (auch nicht Stimmberechtigten) offen steht. Traktanden der Pfarreiversammlung: 1. Informationen aus der Gemeindeleitung 2. Informationen aus der Pfarrei 3. Varia Beim anschliessenden Apéro stehen Ihnen die Mitglieder der Kirchenpflege und das Seelsorgeteam für weitere Fragen gerne zur Verfügung. Auf eine rege Teilnahme freuen sich Kirchenpflege und Seelsorgeteam

Auflage Schlussbericht 2017 1. Schuldnerin: Ova Produkte AG in Nachlassliquidation, Obstgartenstrasse 1, 8910 Affoltern am Albis 2. Bemerkungen: Im Nachlassverfahren mit Vermögensabtretung der Ova Produkte AG in Nachlassliquidation, Affoltern, liegt den beteiligten Gläubigern der Schlussbericht i.S.v. Art. 330 Abs. 2 SchKG bei der Nachlassliquidatorin BDO AG, Bahnhofplatz 5a, 8910 Affoltern a.A., (telefonische Voranmeldung bei Frau Breu unter 043 322 77 55) vom 13. bis 23. November 2017 werktags zwischen 8.30–12.00 und 14.00–17.00 Uhr zur Einsicht auf. Gläubiger haben sich durch die Vorlage eines gültigen Personalausweises auszuweisen und Vertreter haben das Vertretungsverhältnis zusätzlich mit einer schriftlichen Vollmacht zu belegen. Ova Produkte AG in Nachlassliquidation Liquidatorin BDO AG 8910 Affoltern am Albis

Schuldner: Nachlass von Elfriede BieriKellner, geb. 19. April 1939, von Flühli LU, gest. 21. Februar 2016, wohnhaft gewesen: Vorderuttenberg 25, 8934 Knonau. Datum der Konkurseröffnung: 19. Juni 2017 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG. Eingabefrist bis 11. Dezember 2017. Vergleiche Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 10. November 2017. Affoltern am Albis, 10. November 2017 Konkursamt Affoltern Postfach 574 8910 Affoltern am Albis

Einstellung des Konkurses Über die GML Trockenbau System GmbH, mit Sitz in Obfelden, UID CHE-445.181.319, Dorfstrasse 96, 8912 Obfelden, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 23. März 2017 der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichtes vom 4. Oktober 2017 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger innert zehn Tagen die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 4500.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Affoltern am Albis, 10. November 2017 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern a. A.

Einbürgerungen Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes sowie der eidg. Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 7. November 2017 ins Bürgerrecht der Gemeinde Stallikon aufgenommen: – Alessandra Di Meo, geb. 1967, Bürgerin von Italien – Beatrix Wünsch, geb. 1999, Bürgerin von Deutschland Stallikon, 10. November 2017 Gemeinderat Stallikon


Bezirk Affoltern

Sensibilisieren am Fussgängerstreifen Die Kantonspolizei Zürich, mit Unterstützung der kommunalen Polizeikorps, hat zwischen dem 2. Oktober und dem 5. November zahlreiche Schwerpunktaktionen zu den Themen Fussgänger, Fahrzeugbeleuchtung und Geschwindigkeit durchgeführt. Die fünf Wochen dauernde Aktion hatte das Ziel, Fussgänger zu schützen, Fahrzeuglenkende auf die Gefahren beim Fussgängerstreifen und für die Geschwindigkeit und Sichtbarkeit im Strassenverkehr zu sensibilisieren. Die Schwerpunktaktion gliederte sich in drei Elemente: Kontrolle des Vortritts beim Fussgängerstreifen, das Missachten von Verkehrsregeln durch Fussgänger oder Fahrzeuglenkende an Fussgängerstreifen und das Fahren mit Licht. 1866 Fahrzeuglenkende wurden wegen Überschreitens der signalisierten Höchstgeschwindigkeit im Bereich von Fussgängerstreifen gebüsst oder verzeigt. Über 35 Mal gewährten Motorfahrzeuglenkende den Vortritt an Fussgängerstreifen nicht und mussten deswegen gebüsst werden. 214 Fussgängerinnen und Fussgänger wurden wegen Missachtung von Verkehrsregeln belehrt oder gebüsst. Wegen mangelnder, fehlender oder nicht eingeschalteter Fahrzeugbeleuchtung wurden 910 Verkehrsteilnehmer gebüsst, verzeigt oder mit einem Beanstandungsrapport zur Nachkontrolle aufgeboten. (pd.)

wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit Heute, am 10. November, feiern Maja und Erwin Vinzenz Häfelin-Heider in Affoltern die goldene Hochzeit. Zum 50-jährigen Ehebund gratulieren wir herzlich und wünschen dem Jubelpaar alles Gute.

Zum 90. Geburtstag Ebenfalls heute, 10. November, feiert Henri Grandjean in Stallikon seinen 90. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich und wünschen ein schönes Fest.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch

Freitag, 10. November 2017

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Sicherheit und Dunkelheit dank intelligenter Lichtsteuerung Die Gemeinde Aeugst führte einen Themenabend zur öffentlichen Lichtstrategie durch Der Organismus von Menschen und Tieren reagiert auf Licht, gerade in der Nacht. Um wissenschaftlichen Erkenntnissen zu diesem Thema Rechnung zu tragen, hat die Gemeinde Aeugst eine Lichtstrategie entwickelt – in Zusammenarbeit mit Dark-Sky Switzerland. ................................................... von salomon schneider Dark-Sky ist der Dachverband zahlreicher Vereine, die sich gegen Lichtverschmutzung einsetzen. Als Lichtverschmutzung werden die künstliche Aufhellung des Nachthimmels und deren negative Auswirkungen auf Menschen und Tiere betrachtet. Der Aeugster Gemeinderat hatte bei der Erarbeitung der Lichtstrategie Unterstützung von Rolf Schatz, Gemeinderat in Langnau am Albis und Geschäftsführer von Dark-Sky Switzerland: «Da es in der Nacht immer mehr Licht gibt, wird die Nacht in der Wahrnehmung zum Tag. Wer eine Lampe mit weissem Licht, also einer Farbtemperatur von über 3000 Kelvin (Licht unter 3300K wird als warm wahrgenommen, zwischen 3300 und 5300K kreiert das Licht eine sachliche Atmosphäre, über 5300K wirkt es technisch und steril. Anm. d. Red.) verwendet, simuliert Tageslicht. Dadurch stellt sich der Körper auf Tag ein und es kommt bei vielen Menschen zu Schlafstörungen – wie auch bei Tieren.»

Energieeffizienz ist nicht alles Die energieeffizientesten Lampen haben eine sehr hohe Kelvin-Zahl. Durch diese Strassenlampen schaffe man ein viel grösseres Problem als bisher bestehe. Denn bei Menschen und Tieren führe dieses Licht in der Nacht zu gesundheitlichen Schäden. Für Strassenlampen empfehle er weniger energieeffiziente Birnen, die dafür weniger hell eingestellt werden. Damit könne man zwei Probleme gleichzeitig lösen, ohne neue zu schaffen. Es werde weniger Energie gebraucht und die Natur werde weniger aus dem

Der Langnauer Gemeinderat und Geschäftsführer von Dark-Sky Switzerland, Rolf Schatz, im Gespräch mit der Aeugster Tiefbauvorsteherin Nadia Hausheer. (sals) Rhythmus gebracht. Die Gemeinde Langnau akzeptiert für Strassenbeleuchtungen nur noch Birnen mit maximal 3000 Kelvin. Standardmässig installieren die EKZ energieeffizientere Birnen mit einer Wellenlänge von über 3000 Kelvin. Rolf Schatz zeigte sich überzeugt, dass der drastische Rückgang der Insektenzahl zentral mit dem Licht – konkret Strassenlaternen – zusammenhänge: «Insekten fühlen sich vom Licht angezogen und fliegen so lange um die hellen Lampen, bis sie vor Erschöpfung nicht mehr können. Die Mehrheit der Tiere leidet drastisch unter Lichtverschmutzung.»

vereinzelt Sterne sichtbar. «Oft wird von Verkaufsgeschäften Licht genutzt, um die Aufmerksamkeit abendlicher Passanten zu gewinnen. Geschäfte schaukeln sich hierbei oft gegenseitig hoch und schmücken ihre Fassaden mit gigantischen Lichtanlagen, welche die ganze Nacht brennen. Für solche Fälle können Gemeinden Regeln mit Maximalwerten für Beleuchtungen erlassen», erklärte Rolf Schatz und stellte einen Bundesgerichtsentscheid vor, der 2013 festlegt, dass Weihnachtsbeleuchtungen nur vom 1. Dezember bis zum 6. Januar leuchten dürfen und um 1 Uhr nachts jeweils abgestellt werden müssen.

In bewohnten Gebieten ist ein Sternenhimmel ein Luxusgut

Bedürfnisorientierte Lichtmenge

Offensichtlichstes Merkmal der Lichtverschmutzung ist der Sternenhimmel. In Zürich können in einer klaren Nacht immerhin noch 500 Sterne gesehen werden, in einem verlassenen Bergtal sind es über 5000. In Grossstädten wie Paris oder London sind auch in der tiefsten Nacht nur noch

Gleichzeitig sah Rolf Schatz auch die Gemeinden in der Verantwortung, ihrerseits die Lichtverschmutzung auf ein sinnvolles Mass zu reduzieren: «Strassenlampen werden oft viel länger als sinnvoll brennen gelassen.» Die Gemeinde Langnau arbeitet mit anderen Gemeinden zusammen, zum Einkauf günstiger, intelligenter Glühbir-

Die Lichtstrategie der Gemeinde Aeugst Die Aeugster Tiefbauvorsteherin Nadja Hausheer stellte die Lichtstrategie der Gemeinde vor: «Ich bin sehr erfreut, dass auch zahlreiche andere Vertreter von Säuliämtler Gemeinden hier sind. Wenn wir in diesem Punkt zusammenarbeiten, können wir im Beleuchtungsbereich eine nachhaltige Entwicklung für das gesamte Knonauer Amt erreichen.» Die Gemeinde Aeugst hat die

Lichtbelastung auf dem Gemeindegebiet von Dark-Sky beobachten lassen. Die Belastung durch Kunstlicht wurde als bereits gering eingestuft. Trotzdem hat die Lichtmenge in Aeugst in den vergangenen Jahren zugenommen. Die Gemeinde will diese Zunahme stoppen und die Lichtbelastung sogar reduzieren: «Jedoch nicht auf Kosten der Sicherheit.» Die Gemeinde will nicht nur die Emissionen der Strassen-

lampen reduzieren, sondern auch jene der Privathaushalte. Bei Baubewilligungen gibt die Gemeinde bereits jetzt den Flyer von Dark-Sky Switzerland mit. Denn auch Gartenbeleuchtungen werden oft mit unnötig hellen und nach oben strahlenden Lampen versehen. Zudem wurde der Flyer mit der Einladung zum Themenabend an alle Haushaltungen versendet. (sals)

Klarer Durchblick – klare Sicht! Autoscheiben sind von Eis zu befreien. Sogenannte «Gucklöcher» – wie man sie immer wieder sieht – reichen nicht aus. Wer so fährt, gefährdet sich und andere im Strassenverkehr und macht sich zudem strafbar. In der kalten Jahreszeit bedarf es vielfach eines besonderen Aufwandes, um die Autoscheiben von Eis zu befreien. Der richtige Durchblick und somit die klare Sicht ist die Voraussetzung für

eine sichere und unfallfreie Fahrweise. «Gucklöcher», wie man sie immer wieder sieht, reichen nicht aus, denn: Bei ungenügender Sicht ist die Gefahr eines Unfalles sehr gross. Das Strassenverkehrsgesetz besagt klar, dass die das Fahrzeug lenkende Person für den einwandfreien Zustand des Fahrzeugs verantwortlich ist und dass sich die Person bei Nichtbefolgen der Vorschrift strafbar macht. Deshalb gilt: Vereiste Scheiben mit geeignetem Gegenstand sauber reinigen. Vorsicht: beim Auftauen mit heis-

sem Wasser können Scheiben bersten. Vor der Wegfahrt sollte man genügend Zeit für die Reinigung der Scheiben einräumen und berücksichtigen, dass je nach Luftfeuchtigkeit die Scheiben kurz nach der Wegfahrt nochmals beschlagen können. Weiter gilt es, ausreichend frostsichere Flüssigkeit in die Scheibenwaschanlage einzufüllen und auf einen guten Zustand der Scheibenwischblätter zu achten. Wer all die Ratschläge befolgt, für den ist klare Sicht garantiert.

nen für Strassenlampen, die dann nicht mehr kosten als herkömmliche Strassen-Glühbirnen beim EKZ. Er plädierte dafür, dass sich die Säuliämtler Gemeinden Langnau anschliessen sollten. Die EKZ sei Hersteller, Verkäufer und Installateur in einem. Es sei nur natürlich, dass sie kein Interesse habe, möglichst sparsame und günstige Lampen zu verkaufen. Intelligente Glühbirnen sorgen dafür, dass Strassenlampen die Lichtmenge dynamisch anpassen. Ab 22 Uhr kann die Leuchtkraft beispielsweise auf 50 Prozent reduziert werden. Bei Quartierstrassen können sie sogar auf wenige Prozent Leistung hinunterdimmen, bis sie durch Bewegung wieder hochgefahren werden. Die Gemeinde Langnau konnte durch ihre aktive Lichtstrategie trotz Bevölkerungswachstum die Lichtmenge um 30 Prozent senken, mit Nachtabschaltung der Strassenlampen, sowie kostenlosen Zeitschaltuhren für Gewerbetreibende mit Schaufenstern.

Sind helle Strassen sicherer? Ein Besucher fragte, wie die Abschaltung von Licht mit Sicherheit auf den Strassen zusammenhänge. Rolf Schatz erläuterte: «Evolutionsbiologisch hat Licht – Feuer – immer Sicherheit bedeutet. Mit der Elektrifizierung der Städte, ab der Mitte des 19. Jahrhunderts, hat die Lichtverschmutzung stark zugenommen. Es gibt aber keine Korrelation zwischen Verbrechen und Lichtmenge – weder bei Einbrüchen, noch bei Vandalismus oder Belästigungsfällen. Veränderung braucht jedoch Gewöhnung. Die Leute werden sich auch an nachhaltiges Lichtmanagement gewöhnen und sich genauso sicher fühlen wie bisher. Wenn die Strassen ab 21 oder 22 Uhr weniger hell beleuchtet sind und ab 1 Uhr gar nicht mehr, ist die Beleuchtung nutzergerecht und Anwohner schlafen sogar noch besser.» Es gab noch zahlreiche Wortmeldungen, die auf unangenehme Wirkungen von Kunstlicht hinwiesen. Die Besucher – unter ihnen zahlreiche Säuliämtler Gemeinderäte – schienen sich einig zu sein, dass die nächtliche Beleuchtung tatsächlich zu intensiv ist. Es ist jedoch gut möglich, dass Freunde von Weihnachtsbeleuchtungen, Schwersichtige und Menschen mit einem gesteigerten Bedürfnis nach Sicherheitsgefühlen an diesem Abend zu Hause geblieben sind. anzeige


Todesfälle Affoltern am Albis

Gemeindeversammlung

Bauprojekte

Die Stimmberechtigten unserer Gemeinde werden eingeladen zu einer Gemeindeversammlung auf

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Montag, 11. Dezember 2017

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zßrich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

geb. 8. Oktober 1938, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der BaubehÜrde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfßllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).

Bestattungsamt Affoltern am Albis

19.30 Uhr, Mehrzweckhalle Wygarten, Mettmenstetten, zur Behandlung der folgenden Geschäfte: A. Primarschulgemeinde 1. Voranschlag/Steuerfuss 2018, Festsetzung 2. Schulzweckverband Bezirk Affoltern, Totalrevision der Statuten B. Politische Gemeinde 1. Voranschlag/Steuerfuss 2018, Festsetzung 2. FÜrderprogramm Rationeller Energieverbrauch und alternative Energieerzeugung im Rahmen der Energiestadt Mettmenstetten, Reglement, Teilrevision 3. Kommunaler Verkehrsrichtplan, Verkehrsrichtplan Die Anträge liegen in der Gemeindeverwaltung ab 27. November 2017 zur Einsicht auf. Die Weisung steht dann unter www.mettmenstetten.ch–>Politik/Verwaltung–>Abstimmung/Wahlen–> Gemeindeversammlung sowie unter www.ps-mettmenstetten.ch zum Download zur Verfßgung. Mettmenstetten, 10. November 2017 Primarschulpflege und Gemeinderat

FĂźr die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfĂźgige KanzleigebĂźhr erhoben.

Mettmenstetten Bauherrschaft: Daniel KĂźpfer und Corinne Huss KĂźpfer, Im Steinisacher 8, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Aufstellen 3 Sichtschutzelemente im sĂźdostseitigen Gartenbereich, Kat.-Nr. 3727, Im Steinisacher 8 (bereits erstellt) (Wohnzone W2a)

Montag, 11. Dezember 2017, 20.15 Uhr, in den Mehrzwecksaal des Schulhauses Ägerten zu einer Gemeindeversammlung eingeladen. Zur Behandlung gelangen folgende Geschäfte: A. Politische Gemeinde 1. Budget und Steueransatz 2018 B. Primarschulgemeinde 1. Budget und Steueransatz 2018 2. Totalrevision der Statuten des Schulzweckverbands Bezirk Affoltern Die Anträge und Akten liegen ab 24. November 2017 in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Die Stimmberechtigung richtet sich nach den Bestimmungen des Gesetzes ßber die politischen Rechte (GPR) vom 1. September 2003.

Siegfried Hans Bär

Bestattung am Freitag, 10. November 2017, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH.

Affoltern am Albis Am 5. November 2017 ist in Affoltem am Albis ZH gestorben:

Reinhold Erpen geb. 8. September 1927, wohnhaft gewesen in Zwillikon ZH. Die Bestattung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Claudia Schwind 18. Juli 1962 - 2. November 2017

unserer Freundin und Kollegin. Dein Herz hat vĂśllig unerwartet aufgehĂśrt zu schlagen. Wir sind traurig und wollen es nicht glauben. Du warst ein Teil unseres Lebens. Wir hatten keine MĂśglichkeit dir Adieu zu sagen. Du wirst uns und unserem Team sehr fehlen. Claudia, wir vermissen dich. Der Familie drĂźcken wir unser tief empfundenes Beileid aus. Urs Caroline und dis BahnhĂśfli  Team

Mettmenstetten Am Mittwoch, 15. November 2017, 14.15 Uhr, findet in der reformierten Kirche die Abdankung fĂźr

Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Anschliessende Trauerfeier am Mittwoch, 15. November 2017, 14.15 Uhr in der ref. Kirche in Mettmenstetten.

Claudia Schwind-Hunkeler Untere Bahnhofstrasse 8, statt. Der Friedhofvorsteher

ABSCHIED

Obfelden Gesuchsteller: Andimmo AG, Baarerstrasse 12, 8926 Uerzlikon Projektverfasser: ArchitekturbĂźro Werner Koch, Gehrenweg 15, 8917 Oberlunkhofen Baurechtliches Vorhaben: Neubau Einfamilienhaus auf Kat.-Nr. 2476 an der HĂślibachstrasse (Zone W1)

Claudia Schwind 18. Juli 1962 – 2. November 2017

Der Himmel hat seinen liebsten, schĂśnsten, wunderbarsten Engel bekommen. Sie war so voller Liebe, Lebensfreude und Energie, die von der Erde bis zum Himmel reichten. Wir sind in tiefster Trauer, dass sie uns so unerwartet genommen wurde. Aber wir werden ihre Liebe, Lebensfreude und Energie weiterhin fĂźr immer spĂźren, denn nun reichen sie vom Himmel bis zur Erde. In Liebe Joy Reutimann mit Yolanda Louis Reutimann Doris Schuler Anita Hunkeler Uschi Hunkeler

DANKE fĂźr die grosse Anteilnahme beim Abschied von unserem so geliebten Mann, Papi, Sohn, Bruder, Onkel und Freund

Daniel Koller-Seiler

Anstelle von Kränzen und Gestecken bringt ihr gerne eine Sonnenblume. Von Grabkerzen und Trauerkleidung bitten wir abzusehen.

Herzlichen Dank fĂźr alle Zeichen der Liebe und Freundschaft, fĂźr die liebevollen Umarmungen und trĂśstenden Worte, fĂźr die schĂśnen Blumen und alle UnterstĂźtzungen in dieser schweren Zeit. All die Zeichen der Anteilnahme und Verbundenheit sowie die enorme Hilfsbereitschaft geben uns Trost und haben uns tief bewegt. Herzlichen Dank fĂźr die Spenden zu Gunsten der St. Josef-Stiftung in Bremgarten. 8908 Hedingen, im November 2017

Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt, die Abdankung am Mittwoch, 15. November 2017, um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche Mettmenstetten. Traueradresse: Joy Reutimann, Untermättli 2, 8913 Ottenbach

Die Trauerfamilie Wenn die Kraft zu Ende geht, ist es kein Sterben, sondern eine ErlĂśsung.

8907 Wettswil am Albis 11. November 2017 Gemeinderat Wettswil am Albis Primarschulpflege Wettswil am Albis

Mit grosser BestĂźrzung und tiefer Trauer nehmen wir Abschied von

Am 6. November 2017 ist in Affoltem am Albis ZH gestorben:

Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Gemeinde Wettswil am Albis werden auf

Mettmenstetten im November

ABSCHIED UND DANK HERZLICHEN DANK

Traurig nehmen wir Abschied von meinem lieben Mann, unserem lieben Vater, Grossvater und Urgrossvater

Ich bin tief berĂźhrt von den vielen Zeichen der Verbundenheit und der Freundschaft beim Abschied von meinem lieben

Reinhold Erpen-Studer

Walter Althaus-Hunn

Nach einem erfĂźllten Leben ist er friedlich eingeschlafen.

8. September 1927 – 5. November 2017

In Liebe und Dankbarkeit

Ich bedanke mich bei allen Freunden und Bekannten, den Turnveteranen, der Feuerwehr, den Schßtzenkameraden, dem Schwingclub und seinen Jahrgängern aus nah und fern, die alle Wädi auf seinem letzten Weg begleitet haben. Ein grosses DankeschÜn gebßhrt den Fähnrichen fßr den letzten Fahnengruss am Grab. Ein ganz grosser Dank geht an Herrn Pfarrer Thomas Mßller fßr den auf Wädi so liebevoll ausgerichteten Abschiedsgottesdienst. Herzlichen Dank fßr die grosszßgigen Spenden an das Spital Affoltern. Ich denke an Wädi in Liebe und Dankbarkeit. Im November 2017

Sonja Althaus

Helene Erpen-Studer Eliane und Ernst Gßbeli Roger und Nicole Gßbeli mit Larissa und Andrina Daniel und Christine Gßbeli Ein besonderer Dank geht an das Pflegeheim Sonnenberg, Haus Pilatus, fßr die liebevolle Betreuung und Pflege. Auf Wunsch des Verstorbenen findet keine Trauerfeier statt. Die Urnenbeisetzung ist zu einem späteren Zeitpunkt. Im Bezirk werden keine Leidzirkulare versandt. Traueradresse: Helene Erpen-Studer, Weidstrasse 11, 8909 Zwillikon


Bezirk Affoltern

Freitag, 10. November 2017

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Voranschlag mit Überschuss Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Mettmenstetten Der Voranschlag der Politischen Gemeinde Mettmenstetten rechnet für 2018 in der Laufenden Rechnung bei einem unveränderten Steuerfuss von 30 % mit einem Ertragsüberschuss von 263 400 Franken. Vor der Umstellung auf die ab 1. Januar 2019 für den ganzen Kanton Zürich geltende neue Rechnungslegung nach HRM2 (Harmonisiertes Rechnungsmodell 2) wurde der Voranschlag letztmals unter den bisherigen Bestimmungen HRM erstellt. Zusätzlich wurde für die Politische Gemeinde nochmals ein von der Primarschulgemeinde separierter Voranschlag ausgearbeitet – Mitte 2018 wird die im Mai 2017 mit gut 85 % Ja-Stimmen beschlossene Einheitsgemeinde wirksam. In Anbetracht der anhaltend steigenden Tendenz bei den Steuereinnahmen und des höheren Ressourcenausgleichs sowie trotz steigender Kosten im Gesundheitsbereich und bei der sozialen Wohlfahrt, weist die Laufende Rechnung bei einem Aufwand/Ertrag von 13 043 800/13 307 200 Franken einen Überschuss aus. Die Investitionsrechnung geht bei Ausgaben/Einnahmen von 6 310 300/ 2 339 000 Franken von Nettoinvestitionen von 3 971 300 Franken aus. Dank einer von der Sekundarschulgemeinde beabsichtigten Steuerfusssenkung von 1 % beträgt der Gesamtsteuerfuss voraussichtlich 100 %. Die Gemeindeversammlung findet am 11. Dezember 2017 statt.

Gewässer/ARA Die vordringliche Sanierung eines ca. 150 m langen, eingedolten, durch das Areal des Werk- und Wohnhauses zur Weid, Rossau, fliessenden Teilstücks des Loobaches erweist sich als anspruchsvoll. Gegen ein erstes Projekt haben Umweltschutzverbände Rekurs ergriffen mit der Forderung nach einer naturnahen Ausführung. Trotz zahlreicher Gespräche mit den betroffenen Landeigentümern und verschiedenster Ausführungsvarianten liegt kein Konsens für eine einvernehmliche Lösung vor, zudem erweisen sich mitunter angedachte Varianten als nicht bewilligungsfähig. Der Gemeinderat hat im Einvernehmen mit dem Awel entschieden, die sich für alle Parteien als zumutbarste Lösung erweisende Variante weiterzuverfolgen und festzusetzen. Aus der technischen Weiterbearbeitung fallen nochmals geschätzte Kosten von 83 000 Franken an. Notfallmässig musste eine Instandstellung einer unterspülten Bruchsteinmauer des Dorfbaches, im Bereich des Einlaufbeckens Gemeindehaus zu 17 000 Franken veranlasst werden. Unter Berücksichtigung der

Gefahrenkarte steht in der kommenden Zeit eine Gesamtsanierung des Dorfbaches, Abschnitt Gemeindehaus – Friedhofstrasse an. Im Zeitraum 1975 bis 2011 wurden die aus den Aussenweilern Herferswil/Hübscheren anfallenden Abwasser der Abwasserreinigungsanlage (ARA) Rifferswil zugeführt, welche bekanntlich seit Längerem stillgelegt ist. Die Zuleitung des Abwassers erfolgt nun zur ARA Affoltern am Albis. Anstelle des bisherigen für die ARA geltenden Vertragswerks ist mit der Gemeinde Rifferswil eine neue vertragliche Regelung über den Betrieb des nötigen Pumpwerks vereinbart worden. Die jährliche Kostenbeteiligung dürfte sich auf gegen 4000 Franken beziffern.

Politische Gemeinde eine Einheitsgemeinde. In einem weiteren Schritt prüft der Gemeinderat unter dem Titel «Neue Gemeindeorganisation 2018+» die sich nach neuem kantonalen Gemeindegesetz ergebenden Führungsmodell-Möglichkeiten (Stichwort: Schaffung attraktive Behördenämter/Trennung von politisch-strategischen und fachlich-operativen Aufgaben. Für die fachliche Begleitung ist ein Kredit von 21 600 Franken bewilligt worden.

Personelles Auf Antrag des Werkdienstpersonals hat der Gemeinderat den Abschluss eines Lehrvertrags mit Marc Bär als Fachmann Betriebsunterhalt (EFZ) per 6. August 2018 gutgeheissen. Als temporäre Mitarbeiterin Aushilfe Steueramt für die Dauer des Mutterschaftsurlaubs von Anja Prelicz, voraussichtlich Januar bis Mai 2018, wird mit einem Teilzeitpensum von 40 % Mirela Alic-Ferhatbegovic angestellt.

Bauwesen/Naturschutz Baukommission und Gemeinderat setzen sich mit einer Überarbeitung der Bau- und Zonenordnung auseinander, welche im kommenden Jahr der Gemeindeversammlung zur Beschlussfassung unterbreitet wird. Als Folge der Vorprüfung durch die kantonale Baudirektion muss für die Ausgestaltung des Zonenplanes die neue Darstellungsverordnung (Vdnp) angewendet werden. Die entsprechenden Arbeiten sind der Firma Wälter Willa, Ingenieure für Geomatik Planung, Affoltern a.A., in ihrer Funktion als Grundbuchgeometer bzw. Verfasser des bisherigen Zonenplans zu rund 4000 Franken übertragen worden. Im Rahmen eines von der kantonalen Baudirektion durchgeführten Vernehmlassungsverfahrens zur Aktualisierung des Inventars kommunal schutzwürdiger Ortsbilder (Kobi) hat sich der Gemeinderat mit geringfügigen Hinweisen geäussert. Neu müssen auch auf kommunaler Ebene die im Ortsbild wichtigen Bauten und Aussenräume im Kernzonenplan bezeichnet werden. Für die Umgestaltung einer Hecke als Trockenstandort entlang der Grossholzerstrasse, Nähe Bauzone, ist eine Ausgabe von 7000 Franken bewilligt worden.

Liegenschaften Ein paar wenige Eingriffe an der Umgebungsgestaltung sind zwar noch ausstehend; insgesamt konnte aber die energetische Sanierung des Mehrfamilienhauses Obere Fischbachstrasse 16 wie geplant per Ende Oktober erfolgreich abgeschlossen werden. Der Gemeinderat bedankt sich bei den Mietern der während der Bauzeit bewohnten Wohnungen für das den Umbauarbeiten entgegengebrachte Verständnis und hat gleichzeitig als «Abgeltung» die Inkonvenienzentschädigung festgesetzt. Ferner hat der Gemeinderat einem für den Bau eines Nebengebäudes

Ferner hat der Gemeinderat ...

Der sanierte Bereich des Dorfbachs. (Bild zvg.) nachgesuchten Näherbaurecht zum Gemeindegrundstück Dachlisserstrasse 11 gegen Entschädigung entsprochen. Nach fast vierzigjähriger Nutzungsdauer wird die aus Tischen/Stühlen bestehende Möblierung der sich im Untergeschoss des Gemeindehauses (Zugang Zürichstrasse) befindlichen Räumlichkeiten (DräSchiibe, Redaktionsraum Dorfzeitung, Waagstübli) gegen einen Aufwand von 13 500 Franken ersetzt.

EDV/Datenschutz Nach 6½-jähriger Nutzungsdauer hat der Gemeinderat die Ablösung/Ersatzbeschaffung der bei der Gemeindeverwaltung/Werkdienst im Einsatz stehenden Hardware (Clients, Notebook, Monitore) zu rund 45 000 Franken genehmigt. Gleichzeitig wurde entschieden, die bisher von der Stadt Winterthur erbrachten Rechenzentrumsleistungen der OBT AG, Zürich zu praktisch gleichbleibenden Konditionen zu übertragen. OBT ist ein erfahrener Partner mit Kompetenz bei der Einführung, Betrieb und Betreuung von

etablierten und zukunftsorientierten Informatiklösungen bei Gemeinden und Städten. Die Datencenter verfügen über modernste IT-Infrastrukturen und garantieren höchste Sicherheit und Verfügbarkeit in allen Bereichen. Aus der Umstellung der im Einsatz stehenden Finanzsoftware auf die neue Rechnungslegung HRM2 fallen für einmalige Lizenz- bzw. Umstellungskosten 76 518 Franken an. Für die Umsetzung der Informationssicherheitsbelange bei der Gemeindeverwaltung gemäss Vorgaben Datenschutzbeauftragter des Kantons Zürich ist für den Beizug eines externen Beratungsdienstleisters ein Kredit von 27 000 Franken bewilligt und als erste Massnahmen eine Weisung sowie Leitlinie Informationssicherheit und Datenschutz erlassen worden.

Neue Gemeindeorganisation Im kommenden Jahr tritt die kürzlich vom Regierungsrat gutgeheissene, total revidierte Gemeindeordnung in Kraft und unter anderem als Folge davon bilden Primarschulgemeinde und

• dem vom Verein Zürcher Wanderwege unterbreiteten Begehren um Wegverlegung am Wanderwegnetz Gemeindegebiet Mettmenstetten, Gebiet Oberholz (Grenzgebiet Knonau), zugestimmt. • der Entlassung eines im kommunalen Inventar der schützenswerten Einzelbäume enthaltenen Nussbaums an der Leigrüppenstrasse zugestimmt (sicherheitsbedingte Fällung aufgrund Fachgutachten) und gleichzeitig den Wunsch um eine Ersatzpflanzung angebracht. • der Aufhebung von seit 1985 auf verschiedenen Grundstücken im lastenden Gebiet Bachmasstrasse Quartierplanbeschränkungen infolge Hinfälligkeit (Erschliessung ist realisiert) zugestimmt. • folgende Beitragsleistungen bewilligt: Chilbiverein Mettmenstetten, 1000 Franken (wiederkehrend) / Interessengemeinschaft Gemeindewahlen, 3100 Franken (wiederkehrend) / Patenschaft Berggemeinden, Bondo-Fonds (Unwetter) 1000 Franken / Theater900 Mettmenstetten, Produktion «De Nöiroose-Kavalier», 300 Franken. • die Voranschläge des Zweckverbandes Feuerwehr Knonaueramt Süd bzw. Abwasserverbandes Knonau mit voraussichtlichen Kostenanteilen aus laufender Rechnung/Investitionsrechnung von total 375 900 Franken / 63.63 % bzw. 704 000 Franken / 57,44 % gutgeheissen. • von einem einmal mehr positiv lautenden, von der beauftragten Prüfstelle ausgestellten Bericht zu ei-ner Geldbereichskontrolle Kenntnis genommen. (Ga.)

Abfall illegal im Wald entsorgt

An der Aeugsterstrasse, Affoltern, in den Wald gekippt: Bauabfälle. (Bild Werner Schneiter)

Schläuche, ein Rost und Bauabfälle haben Unbekannte im Bereich der Aeugsterstrasse auf Affoltemer Gemeindegebiet illegal entsorgt. Damit haben die Verursacher Gebühren umgangen und die Kosten der Allgemeinheit übertragen. Für die Entsorgung sorgt der Regiebetrieb der Gemeinde Affoltern. Auch in Ottenbach wurde Abfall widerrechtlich in eine Baumulde geworfen, entdeckt am 7. November um 10 Uhr. Der Verursacher übersah aber in einem Fall seine Adresse, konnte deshalb ermittelt und verzeigt werden. Er muss nun mit einer Busse rechnen. Im Rahmen einer Baustellenkontrolle in Ottenbach, durchgeführt am

7. November um 11 Uhr, wurden zwei Personen festgenommen: ein Schwarzarbeiter sowie der Chef des Subunternehmens, der sich nicht kooperativ zeigte.

Vandalen in Hedingen unterwegs Bei der Bäckerei Pfyl in Hedingen haben Unbekannte am Sonntagmorgen zwischen 6.30 und 11 Uhr eine 3,5 Meter hohe Werbetafel aus der Verankerung gerissen und zu Boden geworfen. «Das war nur unter sehr grossem Kraftaufwand möglich», sagt Inhaber Andreas Pfyl und spricht von einem Schaden in der Höhe von rund 6000

Franken. «Die Tafel ist komplett kaputt», fügte er bei. Schon vor einiger Zeit wurde vor dem Laden eine Werbetafel zerstört und an der Fassade aufgehängte «Herzli» entwendet. Auch der Blumenladen in der Nachbarschaft wurde nicht verschont. Vandalen haben dort vier auf Betonsockeln platzierte Weihnachtsengel umgeworfen, einen dabei vollständig zerstört. Sachschaden: rund 150 Franken. In Maschwanden haben Einbrecher am 4. November versucht, in eine Scheune einzudringen. Obwohl ein Brett angebohrt wurde, liess sich das Tor nicht öffnen. Der Schaden ist gering. (-ter.)

Vandalen wüteten bei der Bäckerei Pfyl in Hedingen. (Bild zvg.)


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Seit dem 2. November vermissen wir unsere Katze GIPSY. Sie wurde an diesem Datum zuletzt in Wettswil oberhalb Schulhaus Wolfetsloh zwischen Rainstrasse und Kirchgasse gesehen. Gipsy ist sehr zutraulich. Seit einem Autounfall ist ihr Schwanz gebrochen. Wer hat Gipsy gesehen, ist sie jemandem zugelaufen oder wurde sie zufällig in einen Keller oder eine Garage eingeschlossen? Wir bitten dringend um Nachricht zu ihrem Verbleiben! Vielen Dank für Ihre Hilfe! Fam. W., E. & S. Meyer-Steigmeier, Rainstrasse 7, 8907 Wettswil, Tel. 044 777 97 30, 079 416 80 45


Bezirk Affoltern

Freitag, 10. November 2017

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Eine Begegnungszone in Mettmenstetten? Besorgte Anwohner der Pfruendmattstrasse haben einen Antrag eingereicht

Die Quartierstrasse endet direkt in der Friedhofstrasse – ohne Trottoir oder Fussgängerstreifen. Tanja Cavegn, Cornelia Ineichen und Marco Ferrari (von links) möchten das ändern. (Bild Rahel Hegglin)

Die vielen neu gebauten Wohneinheiten rund um das Quartier der Pfruendmattstrasse bilden vor allem für Familien ein neues Zuhause. Das Quartier liegt in einer Tempo-30-Zone. An manchen Orten fehlen jedoch klare Übergänge, die die Liegenschaften vom Verkehr trennen. ................................................... von rahel hegglin Die Quartierwege enden direkt in der Friedhof- und der Pfruendmattstrasse. «Schon oft haben wir Beinahe-Unfälle

beobachtet», erklären die Initianten Marco Ferrari, Tanja Cavegn und Cornelia Ineichen. Die beanstandeten Strassen sind zwar Quartierstrassen und mit einer 30-er-Zone markiert, trotzdem fahren viele Autos schnell und unvorsichtig. «Bei einer Vollbremsung mit 20 Kilometer pro Stunde, kommt ein Auto nach sieben Metern zum Stillstand. Bei 30 Kilometern pro Stunde ist der Bremsweg mit 13 Metern fast doppelt so lange.»

Kinder weichen auf Strasse aus Da im Quartier ein Gemeinschaftsort zum Spielen fehlt, weichen die Kinder

Da ein angemessener Quartierspielplatz oder ein zugänglicher Bereich zum Spielen fehlt, weichen die Kinder auf die Strasse aus. (Bild zvg.)

auf die besagten Strassen aus. Zudem gibt es innerhalb der Häuser nur einen kleinen Weg, der unter Einbezug der Pfruendmattstrasse oft als Rundweg zum Velofahren und Inlineskaten benutzt wird. «Wir sensibilisieren unsere Kinder auf die Gefahren, die beim Einmünden auf die Strassen lauern. Aber wenn sie im Spiel sind, kann das schnell vergessen gehen.» Die Quartierwege führen ohne Schranke direkt auf die Friedhof- und Pfruendmattstrasse. Ein weiteres Problem ist, dass die Sicht durch die heranwachsenden Hecken versperrt wird und ein Elektroschrank an einer Ecke steht, die den Kindern und den Auto-

fahrern den Überblick auf herannahende Gefahren versperrt.

Antrag eingereicht Um Unfälle zu verhindern, haben die Quartierbewohner Unterschriften für die Errichtung einer Begegnungszone gesammelt und den notwendigen Antrag bei der Gemeinde eingereicht. «Wir möchten damit mehr Sicherheit und Raum für alle Anwohner und Nutzer schaffen», erklärt Ferrari. «Wir sind der Meinung, dass dadurch die Lebensqualität aufgewertet wird, ohne jemanden bedeutend einzuschränken oder zu behindern.»

Gemeinde prüft Möglichkeiten Die Verantwortlichen bei der Gemeinde nehmen den Antrag ernst und prüfen die Massnahmen. Ein Gutachter soll die rechtlichen Möglichkeiten und die baulichen Konsequenzen abklären. Zudem wird durch die Gemeinde eine Verkehrsmessung an der Friedhofstrasse durchgeführt, um die weitere Schritte in Richtung Begegnungszone besser einschätzen zu können. Der Gemeinderat wird sich am 21. November mit dem Antrag beschäftigen und danach mit den Initianten das Gespräch suchen.

Mehr als nur Fasnachtsstart

Ein Licht im Dunkeln

Der Martinstag und seine Bedeutung – eine Spurensuche

Räbeliechtli-Umzug in Affoltern

Dass die Guggenmusiken am 11. November die Fasnacht eröffnen, ist wohl überall bekannt. Der Martinstag hat allerdings auch einen grossen geschichtlichen Hintergrund. ................................................... von erwin weyermann* Wie ein 18-jähriger Soldat seinen Mantel mit dem Schwert zerschnitten und die eine Hälfte einem bei Tours am Strassenrand frierenden Bettler geschenkt hat, das ist auf den alten 100Franken-Noten dargestellt. Der ebenso gläubige wie barmherzige Mann wurde später Bischof. Er liess Kirchen bauen und gründete im Loiretal bei Tours zwei Klöster. Im Jahr 937 starb der hei-

lige Martin im Kloster Candes. Während die Mönche dort schliefen, stahlen Mönche des Klosters Marmoutier seinen Leichnam, um ihn nach Tours zu bringen. Auf dem Weg dorthin soll ein Wunder geschehen sein: Blumen blühten, Vögel sangen, obwohl es schon November war. «Eté de la SaintMartin» (Martinisommer) nennt man seither den Altweibersommer auch.

Ende des 1. Weltkriegs vor 99 Jahren Ebenfalls in Vergessenheit geraten ist, dass am 11. November 1918 – also vor 99 Jahren – auf einer grossen Waldlichtung bei Compiegne in einem Eisenbahnwagen der Waffenstillstand unterzeichnet wurde, der den Ersten Weltkrieg beendete. Im Juni 1940 musste Frankreich im Zweiten Welt-

krieg vor Nazi-Deutschland kapitulieren. Auf Befehl Hitlers wurde der entsprechende Vertrag im selben Eisenbahnwagen an gleicher Stätte unterzeichnet. Eine Rekonstruktion des Eisenbahnwagens lässt sich dort noch heute besichtigen. Auch für unsere Vorfahren hatte der Martinstag eine besondere Bedeutung. Mancherorts mussten am 11. November der Zehnte abgeliefert oder die Zinsen entrichtet werden. In angenehmerer Erinnerung sind da wohl das Martinimahl der Zünfter, Martinimärkte und andere festliche Anlässe. * Der Autor ist in der Aumüli in Stallikon aufgewachsen und lebt seit 1953 in Adliswil. In 25 Jahren als Car-Chauffeur und Reiseleiter hat er auch das Loiretal wiederholt besucht. Dem Säuliamt fühlt er sich nach wie vor stark verbunden.

Lichterzauber und Gesang Räbeliechtli-Umzug in Hausen am Albis Beim diesjährigen Räbeliechtli-Umzug in Hausen starteten die Kinder in zwei Gruppen von den beiden Kindergärten aus in Richtung Dorfmitte. Dort wurde gemeinsam gesungen und anschliessend zogen alle weiter zum Schulhaus. Von der Harmonie Hausen wurden sie mit stimmungsvoller Musik empfangen. Nach der Begrüssung durch den Schulleiter beendeten drei Lieder den offiziellen Teil. Anschliessend durften sich alle am feinen Buffet, organisiert durch den Elternrat, stärken und den Abend ausklingen lassen. Bereits zum zweiten Mal waren Mittelstufenschüler als freiwillige Helfer mit dabei. Zum guten Gelingen des Anlasses trugen wie jedes Jahr die Feuerwehr Hausen, der Elternrat, der Schulhausabwart und die Lehrerschaft bei, ebenso das Restaurant Schönegg mit seinem feinen Tee. (pd.)

Faszination Räbeliechtli. (Bild zvg.)

«Räbenmeer» und stolze Kinderaugen. (Archivbild Claudia Merki)

Im Schweizer Mittelland, von Bern bis an den Bodensee, finden Anfang November in vielen Gemeinden die RäbeliechtliUmzüge statt. Auch die Primarschule Affoltern hält an diesem traditionellen Brauch fest, der Gross und Klein erfreut. Mit ihren selbstgeschnitzten Räben zogen die Kindergarten- und einige Unterstufenschulklassen der Schule Affoltern und Zwillikon am Donnerstag, 2. November, durch die Strassen. Das Räbenmeer spiegelte sich in den leuchtenden, stolzen Kinderaugen wider. Und sie leuchteten zu Recht, denn das Entfernen des Deckels und das Aushöhlen der frischen Räbe bis auf einen Rand von maximal fünf Millimetern verlangte den kleinen Handwerkern einiges an Geschicklichkeit ab! Mit dem Küchenmesser ritzten die Künstler unter kundiger Anleitung der Lehrpersonen liebevoll nicht nur Sterne, Monde, Herzen und kunstvolle Verzierungen in die Räben – auch

Autos und Flugzeuge waren beliebte Sujets. Schwierig war es auch, die vier Schnüre am oberen Rand einzuziehen und so zu verknüpfen, dass sie am Stecken schnurgerade herunterhingen. Nur so im Lot kann die Rechaudkerze im Innern flach aufliegen und die Räbe auch schön erleuchten. Für die jüngeren Kinder war es daher einfacher, eine lange Kerze durch den Boden zu stossen und sie als Griff unterhalb der Räbe zu benützen.

Feiern und gemütliches Beisammensein Auf den Plätzen vor den jeweiligen Schulhäusern in Affoltern bzw. Zwillikon angekommen, lauschten die Besucher den stimmungsvollen Liedern, bevor die Kindergärtler und Schulkinder den begehrten Räbe-Weggen endlich entgegennehmen konnten. Der Abend fand im gemütlichen Beisammensein bei Punsch, Kuchen und Cervelats seinen Ausklang. Daniel Eichenberger, Schulleiter a.i. und Manuela Müller, Co-Schulleiterin


Bezirk Affoltern

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Freitag, 10. November 2017

Klassenreise nach Südafrika

Affoltern arbeitet korrekt

Zehn 58er aus Hausen auf Reise

Gegendarstellung des Gemeinderats

Schon der Kindergarten und die Schule haben sie zusammengeschweisst, vom 12. bis 23. Oktober sind nun zehn reisefreudige 58er aus Hausen gemeinsam nach Kapstadt gereist.

In seinem Kommentar «Affoltern missachtet eigene Verordnung», im «Anzeiger» vom 7. November, behauptet Salomon Schneider, dass in Affoltern die Verwaltung für die strategische Führung zuständig sei. Dabei verkennt er das System der Medienstelle und unterstellt dem Gemeinderat unkorrektes Verhalten. Affoltern hat die Medienstelle 2012 eingeführt, damit Anfragen von Medienschaffenden – und nicht nur jene des «Anzeigers» – schnell, korrekt und umfassend beantwortet werden können. Die Medienstelle ist nur für die Kommunikation der Beschlüsse zuständig, sie fällt diese nicht und ist für die Entscheidungen auch nicht verantwortlich. Der Kommentator liegt deshalb falsch, wenn er dem Gemeinderat mangelnde strategische Führung unterstellt und sogar behauptet, dass er die Gemeindeordnung missachte. Der Gemeinderat hat lediglich die Kommunikation delegiert und damit den Gemeindeschreiber beauftragt. Das entsprechende Kommunikationsreglement ist seit Jahren auf der Homepage abrufbar. Heute wollen Medien innert kürzester Zeit eine Antwort. Das ist im Milizsystem nicht immer zu gewährleisten, weshalb sich damit vermehrt Angestellte befassen. Im Jahr 2017 gab es Tage, an welchen die Medienstelle Affoltern innerhalb von vier Stunden von fünf unterschiedlichen Medien befragt wurde. Darunter fielen nicht nur Zeitungen, sondern auch Radio und Fernsehen. Insgesamt wurden 2017 bis

In Kapstadt wurden die 58er von einem weiteren «Schuelgspändli» begrüsst, nämlich Rolf Theiler, bekannt als langjähriger Organisator vom CSI Zürich. Er zeigte der Truppe die tollsten Insiderplätze in der Kap-Provinz. Danach unternahm man eine erlebnisreiche Reise mit zwei Vans zum Kap der guten Hoffnung mit den vielen Pinguinen, besuchte verschiedene Weingüter in den Cape Winelands,

Rolf Theiler (rechts) zeigte den Hausemer 58ern die Kap-Provinz. (Bilder zvg.) etwa im bekannten Stellenbosch. Als Überraschung traf sogar Gemeindepräsident Stefan Gyseler die verrückte Gruppe bei Graff Vinery zum Nachtessen. Dann ging es nach Hermanus. Nirgendwo auf der Welt kann man so bequem vom Land aus Wale beobachten. Die letzten Tage und der Höhe-

Pinguine in Hermanus.

punkt der Reise waren die Game Drives im Kariega Wildreservat, wo die Hausemer vier der «Big Five» aus nächster Nähe beobachten konnten. Der Zusammenhalt sei so toll gewesen wie früher auf der Schulreise, so die 58er. Es dürfte nicht der letzte gemeinsame Ausflug gewesen sein. (sg)

Eindrückliche Begegnung: Elefanten mit einem Jungtier.

Ende Oktober über 100 Medienkontakte registriert. Im gleichen Kommentar beschreibt er, dass die Medienstelle auch für die Kommunalpolizei zuständig ist, was «brisant» sei. Die Kommunalpolizei ist in verschiedenen Partnergemeinden aktiv. Dazu wurde ein Anschlussvertrag durch die Gemeindeversammlungen genehmigt. Mit einem Anschlussvertrag geht die Verantwortung für die übertragene Sache an die Anschlussgemeinde über. Es ist somit folgerichtig, dass die Medienstelle der Standortgemeinde für entsprechende Anfragen zuständig ist. Was an diesem absolut logischen Vorgang «brisant» sein soll, erschliesst sich dem Gemeinderat nicht. Im Weitern behauptet Salomon Schneider, dass der Gemeinderat die Gemeindeordnung missachten würde. Dazu zitiert er die Gemeindeordnung, wonach der Gemeinderat für die Vertretung der Gemeinde nach aussen zuständig ist. Daraus leitet Salomon Schneider ab, dass der Gemeinderat die Kommunikation selber führen müsse. Im gleichen Artikel der Gemeindeordnung steht aber auch, dass der Gemeinderat z. B. für die Besorgung des Gemeindehaushaltes zuständig sei. Nach der Ansicht von Salomon Schneider müsste der Gemeinderat somit auch alle Rechnungen selber zahlen und im Buchhaltungssystem verbuchen. Fakten wären Fakten, aber haltlose Unterstellungen gehören nicht in den «Anzeiger».

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Bezirk Affoltern

Freitag, 10. November 2017

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Den grossen Einsatz hatte man bereits Feuerwehr Knonaueramt Süd verabschiedete ihren Kommandanten an der Schlussübung ohne «Leistungstest» Wenn ein Kommandowechsel ansteht, muss der Abtretende üblicherweise an einem grossen Szenario nochmals Übersicht und Führungsstärke beweisen. Die Feuerwehr Knonaueramt Süd zeigte vor Wochenfrist auf, dass es auch anders geht. ................................................... von thomas stöckli Als sich aus dem Dorf das heisere Krächzen eines Zweiklanghorns bemerkbar macht, sind Feuerwehrleute und Gäste bereits zu einem Spalier auf der gesperrten Rossauerstrasse aufgestellt. Es ist Kommandant Markus Tschan, der im 1932er Packard der Feuerwehr Baar herbeichauffiert wird. «Unseren ‹Küsu› verabschieden», nannte die Feuerwehr Knonaueramt Süd denn auch als Ziel für ihre diesjährige Schlussübung. An vier Posten durfte er – assistiert vom ebenfalls abtretenden Thomas Wäspe – seine Erfahrung an je einen der Züge weitergeben. So beschränkte sich sein Einsatz weitgehend auf die Befehlsausgabe und die Entgegennahme von Schlüsseln, die es für jede Aufgabe zu verdienen gab. Den Anfang machte der Zug Knonau

ratgeber

Wiederbelebung: Markus Tschan (li.) und Thomas Wäspe können es noch.

Der Zug Mettmenstetten hatte die Aufgabe, mit Pioniermaterial ein Unfallauto zugänglich zu machen. (Bilder Thomas Stöckli)

mit einem Atemschutz-Einsatz. Der Zug Mettmenstetten war dann im Pionierdienst gefragt. Gekonnt schafften sich die Feuerwehrleute Zugang zum Fahrzeuginnern, allerdings nicht ohne dass dabei eine Scheibe zu Bruch ging. Den zweiten Schlüssel gab es trotzdem. Mit der Stützleiter holten die Maschwander den dritten Schlüssel vom Dachfirst des Feuerwehrgebäudes. Selber gefordert waren Tschan und Wäspe erst am letzten Posten, der Sanität. Hier galt es, die Fähigkeiten

als Nothelfer bei der Wiederbelebung an einem Übungsdummy zu beweisen. Die vier ergatterten Schlüssel sollten Tschan am späteren Abend Zugang zu seinem besonderen Abschiedsgeschenk verschaffen, einem lemonfarbig lackierten Pocket-Bike (siehe Frontseite).

Denkwürdiger 20. Juli In seinem Rückblick liess Markus Tschan ein ereignisreiches Jahr Revue

passieren. 36 Einsätze kamen bis dato zusammen, also etwa drei bis fünf im Monat. Aus der Reihe tanzt allerdings der Juli mit elf Einsätzen, drei davon am 20. Juli: Brand im Knonauer Dorfzentrum, Wasserrohrbrüche und Zusammenstoss von zwei Panzern. Als «beispielhaft, wie verschiedene Feuerwehren miteinander funktionieren können», nannte Tschan die Bewältigung dieser Ereignisse. Bei den Löscharbeiten kamen der Stützpunkt Affoltern und später die Feuerwehr Obfel-

den zur Unterstützung, die Feuerwehr Hausen übernahm in der folgenden Nacht den Pikettdienst, damit die Einsatzkräfte zur Ruhe kamen. Der Knonauer Gemeindepräsident Walter von Siebenthal nutzte die Gelegenheit an der Schlussübung, sich nochmals bei den Einsatzkräften zu bedanken: «Das ruhige Arbeiten hat mich sehr beeindruckt.» Als die Feuerwehrleute seine Aussage: «Ich habe noch nie so viele Schläuche gesehen» mit Gelächter quittierten, präzisierte von Siebenthal: «Selbstverständlich meine ich die am Boden.» Während in Mettmenstetten und Knonau einiges lief, hätte Maschwanden dieses Jahr auf eine Feuerwehr verzichten können. «Ein Imker hätte gereicht», so Tschan mit Hinweis auf den einzigen Einsatz in der kleinsten Verbandsgemeinde wegen schwärmender Bienen. Rekrutierungsprobleme kennt die Feuerwehr Knonaueramt Süd aktuell nicht. «Wir haben Überbestand», so Markus Tschan. Anfang Jahr durften gleich elf neue Feuerwehrleute eingeteilt werden. Fünf weitere sollen nächstes Jahr dazukommen, vier davon aus Knonau. Allerdings ist in naher Zukunft aufgrund der Altersstruktur auch immer wieder mit zahlreichen Abgängen zu rechnen.

«Schauen Sie uns für blöd an? Sie erzählen Mist!» Parkiertes Auto beschädigt und im Vollrausch heimgefahren – Obergericht bestätigt Urteil Hans Ulrich Meuter, lic. iur. und dipl. Steuerexperte

Fakultativer Abzug für sichere Finanzierung Nicht mehr in der aktuellen Steuervorlage 17 des Bundesrates enthalten ist insbesondere die stark umstrittene zinsbereinigte Gewinnsteuer, von der die Zürcher Unternehmen am meisten profitiert hätten. Der Kanton Zürich kann nicht wie andere Kantone die ordentlichen Gewinnsteuersätze stark senken, da ein sehr grosser Anteil des zürcherischen Steuersubstrates von ordentlich besteuerten Firmen stammt. Deshalb besteht bei solch relativ hohen Gewinnsteuersätzen das grosse Risiko, dass die bisher steuerprivilegiert besteuerten Firmen wie Finanzgesellschaften und Finanzbetriebsstätten den Kanton Zürich verlassen könnten und damit viel Steuersubstrat verloren ginge. Um den Wegzug solcher steuerprivilegierter Gesellschaften zu verhindern, hofft der Kanton Zürich auf die Aufnahme eines fakultativen Abzuges für die sichere Finanzierung von Unternehmen in der Steuervorlage 17. Es ist zu hoffen, dass diese vom Kanton Zürich vorgeschlagene Finanzierungslösung von Unternehmen wieder in die Steuervorlage 17 kommt. Ein wirtschaftlich starker Kanton Zürich wäre auch im Interesse der übrigen Schweiz.

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Er beschädigte in Affoltern im Vollrausch ein parkiertes Fahrzeug, fuhr dann – zusammen mit einem Kollegen – nach Hause und behauptete danach, seine Mutter habe das Auto gelenkt. Auch das Obergericht glaubte dieser Version nicht und bestätigte das Urteil des Bezirksgerichts Affoltern vollumfänglich.

bezeichnete der Anwalt als vage. Nichts sei gesichert, und deshalb gelte für ihn: «In dubio pro reo», im Zweifel für den Angeklagten. Er plädierte für einen vollständigen Freispruch, stellte aber einen Eventualantrag (80 Tagessätze à 50 Franken und 500 Franken Busse). 220 Tagessätze à 80 Franken seien angesichts der katastrophalen finanziellen Verhältnisse des Angeklagten nicht vertretbar und eine Strafe für seine Partnerin und das Kind.

................................................... von werner schneiter

Auch für das Obergericht in Zürich ist erwiesen, dass der Mann das Auto nach Beschädigung eines parkierten PWs nach Hause gelenkt hat. (Bild Werner Schneiter)

Franz Bollinger, Präsident der I. Strafkammer des Obergerichts, fand bei der Urteilseröffnung deutliche Worte: «Schauen Sie uns für blöd an? Sie erzählen Mist!» Sein Richterkollege sprach von Lügengeschichten. «Sehr dreist, was ihr euch da erlaubt habt», fügte er bei. Damit schloss er auch die Mutter des Angeklagten ein, die mit der Behauptung, sie sei nach Beschädigung des parkierten Fahrzeugs nach Hause gefahren, ihren Sohn von der drohenden Strafe bewahren wollte. Der 25-jährige Schweizer und sein Kollege becherten am 29. April 2016 in Affoltern ziemlich heftig. Laut Anklage setzte sich der Angeklagte ans Steuer und beschädigte beim Wegfahren ein auf dem Parkplatz abgestelltes Auto. Zusammen mit dem Kollegen fuhr er zu seinem nur rund 300 Meter entfernten Wohnort, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Rund drei Stunden später tauchte dort die Polizei auf und überführte den Mann ins Spital, wo ein Wert von über 1,6 Promille festgestellt wurde. Mehrmals betonte der Mann auch vor Obergericht, er erinnere sich nicht mehr an Details der polizeilichen Einvernahme. «Ich war total betrunken und sehr müde.» Offenbar hat er aber in der Einvernahme eingeräumt, selbst gefahren zu sein – angeblich, um seine Mutter zu schützen und weil er nach eigenen Worten Angst hatte – eine Aussage, die er dann wieder korrigierte und beteuerte, sich nicht ans Steuer gesetzt zu haben. Als die Polizei an der Wohnungstür stand, behauptete die Mutter, das Auto gelenkt zu haben. Warum er sie haben schützen wollen?

«Ihr hätten ja – im Gegensatz zu Ihnen – keine Konsequenzen gedroht», sagte der Gerichtspräsident. «Ich weiss es nicht», so die stereotype Antwort. «Nichts mehr wissen» – auch das hörte man im Laufe der Verhandlung mehrmals.

«Zwei Männer sind ins Auto gestiegen» Gegen die Version, die Mutter sei gefahren, spricht unter anderem auch der Umstand, dass der Angeschuldigte in der gleichen Nacht in die Bar zurückkehrte und versicherte, er werde für den am Auto entstandenen Schaden aufkommen. Mit keinem Wort erwähnte er dort, seine Mutter sei am Steuer gewesen und habe diesen Schaden verursacht. Und keiner der Zeugen will zum Zeitpunkt der Wegfahrt eine Frau gesehen haben. «Zwei Männer sind ins Auto gestiegen», hielt eine Zeugin in der Einvernahme fest. Die Mutter, die kaum schreiben und lesen kann, fertigte eine Zeichnung der parkierten Autos an – sehr ungenau, weil sie gestresst gewesen sei, fügte der Angeklagte bei. In der Ersteinvernahme hat auch der Kollege den Angeklagten des Fahrens bezichtigt, seine Aussage dann aber wieder korrigiert. Unklarheiten, Widersprüche und Lügen: Das zieht sich wie ein roter Faden durch den Fall. Nicht nachvollziehbar ist auch die Empfehlung einer Anwältin an den Angeklagten und seine Mutter, das Scheiben mit der persönlichen Sicht der Dinge der Staatsanwaltschaft erst drei Monate nach dem Vorfall zu schicken.

Unbrauchbare Aussagen? Vor diesem Hintergrund hatte der Verteidiger keinen leichten Stand. Warum die Mutter nichts in Recht gefasst worden sei, nachdem diese eingestanden habe, gefahren zu sein? Diese Frage blieb unbeantwortet. Der Kollege des Angeklagten habe diese Version auch bestätigt – im Wissen, dass er mit harten Konsequenzen rechnen müsste, falls das nicht stimme. Der Verteidiger monierte den Umstand, dass die Einvernahmen unter fragwürdigen Bedingungen – volltrunken und übermüdet – erfolgt seien und folglich verlässliche Angaben nicht möglich sind. Dies habe das Bezirksgericht zu wenig gewichtet. Aufgrund des hohen Alkoholpegels seien die Aussagen der Beteiligten unbrauchbar und dürften nicht verwertet werden. Dass die Mutter vier Monate nach dem Vorfall nicht genau zeichnen könne, sei nachvollziehbar. Auch die Zeugenaussagen anzeige

Geldstrafe von 17 600 Franken Dafür hatte das Obergericht kein «Musikgehör» – auch nicht für die wiederholte Beteuerung des Angeklagten: «Ich bin nicht gefahren, sonst wäre ich nicht an diese Instanz gelangt.» Das Obergericht landete auch einen Seitenhieb an den Verteidiger. Ihm sei es nicht gelungen, die Lügengeschichten geradezubiegen. Es bestätigte das Urteil des Bezirksgerichts Affoltern vollumfänglich: Schuldig wegen falscher Anschuldigung, wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand, wegen Vereitelung der Blutprobe und pflichtwidrigem Verhalten bei Unfällen. Das Verdikt: eine unbedingte Geldstrafe von 220 Tagessätzen à 80 Franken als Zusatz für eine im Juni 2016 ausgefällte Strafe. Und eine Busse von 500 Franken. Ins Gewicht fallen da auch die vier Vorstrafen des Angeklagten. Mit dem Führerausweisentzug ist er zusätzlich bestraft. Derzeit ohne Arbeit, hat er auf Februar 2018 eine Stelle in Aussicht. Und dort braucht er diesen Ausweis.


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Freitag, 10. November 2017

«Liebe, Respekt und Glück zu verkaufen, ist nicht ehrlich» Raphael Räber macht als «Lion Räbi» seit 15 Jahren Reggae und hat das Säuliamt in der Szene bekannt gemacht Während in Frankreich, der Karibik und Südostasien Reggae zu den meistgehörten Musikrichtungen gehört, fristet er in der Deutschschweiz ein Nischendasein. Der Mettmenstetter Reggae-Musiker und Produzent Raphael Räber hat aus der Not eine Tugend gemacht und begibt sich damit auf musikalisches Neuland.

Wie verbreiten Sie Ihre Musik, Ihre Ideen, wenn nicht durch kommerzielle Kanäle? Auf soundcloud.com/lion-rabi können alle meine Songs kostenlos hören, herunterladen und verbreiten. Zudem arbeite ich oft mit sogenannten Featurings – also mit anderen Künstlern zusammen. Genreübergreifend kommen so spannende Songs zusammen, die sich auch in der Fanbasis der anderen Künstler verbreiten. Hier arbeiten wir oft mit Youtube, da diese Plattform allen Fans ein Begriff ist. Anstatt Konkurrenzierung probieren wir es in der Reggae-Szene mit Zusammenarbeit. Das passt viel besser zu unserer Philosophie. Denn mit ausgefahrenen Ellbogen singt es sich nicht sehr glaubhaft über Einheit, Liebe und Toleranz. Ich denke grundsätzlich, dass Musik gemeinsam erlebt die beste Möglichkeit ist, Menschen verschiedenster Gesinnungen zusammenzubringen. Einigkeit ist ein zentrales Thema in fast allen Texten von mir. Musik vereint!

Raphael Räber ist ein begnadeter Musiker, der sich selber als Wortakrobat bezeichnet. Sein Markenzeichen ist, dass seine Lieder nicht nur tiefgründige Themen behandeln, sondern grösstenteils aus Doppel-, Trippel- und Quadrupelreimen bestehen – es reimen sich also immer mehrere Silben auf einander. Ein Beispiel: Stromschaltchreis / Vorstadt-gleis / vor-Sat-1 / Vorstadts-chräis / s wort wo gad säisch … «Anzeiger»: Sie sind ein virtuoser Künstler und machen seit 15 Jahren auf professionellem Niveau Reggae, Raggae, Dancehall, Hip Hop und bringen weitere Elemente ein. Weshalb machen Sie hauptsächlich Reggae, der in der Deutschschweiz eine sehr überschaubare Fangemeinde hat? Raphael Räber (Lion Räbi): Musik ist und war für mich immer eine Herzensangelegenheit. Ich könnte auch französische oder englische Texte schreiben. Mein Herz schlägt aber im Säuliamt und hier wird nun einmal Schweizerdeutsch gesprochen. Meine Texte sind kritisch und regen zum Nachdenken an. Würde ich plötzlich populäre Musik machen, um mehr Geld zu verdienen, würde ich mich selber unglaubwürdig machen. Ich kann mich nur in Mundart so treffend ausdrücken. Denn ich denke in Schweizerdeutsch, ich spreche hauptsächlich in Mundart also singe und schreibe ich auch auf Mundart. ...............................................................

«Ich denke, also singe ich auch in Mundart» ............................................................... In Ihrem Lied «Ich dänke (also bin ich), sprechen Sie René Descartes’ viel zitierte Aussage an und setzen sich mit der Konstruktion von Realität auseinander, die für jeden anders ist – und dies in Reimen, die im Schnellzugstempo an den Ohren vorbeifliegen. Hand aufs Herz, wie viel Prozent Ihrer Hörer verstehen Ihre Lieder? Meine schnellen Reime sind mein Markenzeichen. Ich kann mit meinem Sound aber auch bei einem Konzert in Frankreich die Stimmung zum Kochen

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«Unsere Entscheidungen diktieren unser Leben» Raphael Räber – Künstlername Lion Räbi – bei Tonaufnahmen in seinem Studio in Mettmenstetten. (Bild Salomon Schneider) bringen. Musik ist vielfältig und die Texte sind nur ein Teil der Musik. Je nach Situation sind Bass, Rhythmus, Stimmung und Umfeld genauso wichtig. Meine Texte laden aber sicher dazu ein, sie wieder und wieder bewusst anzuhören, darüber nachzudenken und wer weiss, vielleicht kann ich mit meinen Texten neben guter Stimmung auch ab und zu tiefgründig Positives bewirken. Musik besteht aus Schwingungen – Vibes. Die versteht auch jemand, der Mundart nicht versteht. Mit Kansidah Productions haben Sie ein eigenes Label, sind aber nicht bei der Suisa angemeldet. Sind Sie so nicht der Bremsklotz des eigenen Erfolges? Der Verteilschlüssel der Suisa ist ein schlechter Scherz. Internationale Artisten erhalten den grössten Teil des Kuchens, nationale Artisten erhalten gutes Geld und Kleinkünstler erhalten stark unterproportionale Tantiemen – und die Rechte an seinen Liedern gibt man auch noch ab. Der Musikmarkt wird weltweit von Universal, Sony Music und Warner dominiert. Sie vereinen global mehr als drei Viertel der Marktanteile auf sich. Gegenüber der kleinen Suisa haben die einfach die besseren Karten bei den Vertragsver-

handlungen – es ist nur logisch, dass sie ihre Marktmacht nutzen, um ein möglichst grosses Stück des Kuchens für sich zu beanspruchen. Und das digitale Zeitalter macht es nicht leichter. Youtube und vergleichbare Portale weigern sich einfach die Urheberrechts-Tantiemen an kleinere Länder ohne Gewicht auszuzahlen. Die US Urheberrechtsbehörde erhält dafür viel Geld, da sie viel Gewicht hat. ...............................................................

«Der Verteilschlüssel der Suisa ist ein Witz» ............................................................... Sie führen primär ideologische Gründe ins Feld. Welche Ziele verfolgen Sie mit Ihrer Musik? Kommerzieller Erfolg ist nicht alles. Die Musik ist meine Leiden schaft, die manchmal wirklich Leidenschafft. Ich mache sie nicht des Geldes oder des Ruhmes wegen. Ich bin Künstler und mache meine Kunst aus Eigenantrieb und nicht aus finanziellen Gründen. Erfolg misst sich für mich nicht in Verkäufen oder Reichtum. Erfolg ist, das künstlerische Werk auszuführen, ohne jegliche Gedanken an Geld, Markt oder Verkaufswert. Ich kann keine Liebe, Respekt,

reine Seele, reines Herz, Glück und Zufriedenheit mit Geld oder Ansehen und Ruhm kaufen. Die Entscheidungen, die wir treffen, diktieren unser Leben. Also treffe ich meine Entscheidungen gewissenhaft. Ich habe zwei Songs, die meine Einstellung gut auf den Punkt bringen: «de Wäg sich s Ziel» und «Min Wäg». www.soundcloud.com/lion-rabi. Das hört sich so an, als würden Sie aufgrund mangelnden Erfolges sagen, dass Sie überhaupt keinen Erfolg suchen. Es gab Jahre, da habe ich 60 Konzerte gegeben und davon gelebt. Ich habe aber zahlreiche Interessen und Talente und will auch Zeit finden, mich um anderes zu kümmern. Ich bin der festen Überzeugung, dass man Dinge speziell gut kann, die einem Spass machen. Es gibt unterschiedlichste Wege, um Liebe, Rücksicht, Bewusstsein und Frieden in der Welt zu verbreiten. Als Rastaman steht für mich die Kunst – das Erleben und das Ausführen – im Mittelpunkt des Erfolges. Der von unserer Gesellschaft definierte Erfolg, war mir noch nie wichtig. Zudem habe ich an verschiedenen Beispielen die Kehrseite des sogenannten Erfolgs gesehen. Es ist nicht alles Gold was glänzt.

............................................................... Sie haben 100 Lieder zu 100 Themen geschrieben. Gibt es eine gemeinsame Essenz, die in allen Liedern enthalten ist? Ja, es ist so, dass Glaube, Hoffnung, Liebe und Einigkeit – zusammen mit der Rastafari-Livity – immer zentrale Themen sind und waren. Es sticht jedoch bei allen Texten ein anderes Thema oder wird gründlicher und genauer behandelt. Von philosophischen über systemkritische Texte bis zu humorvollen Wortspielen und Mundakrobatik ist alles dabei. Musik und Worte kennen keine Schranken und Grenzen. Ich habe bis jetzt noch genügend Ideen und Themen, die ich ansprechen oder musikalisch umsetzen möchte. Spass und die Leidenschaft an Worten und Musik sind auch nach etlichen Jahren ungebremst. Ich werde auf jeden Fall weiter im Namen von Liebe, Frieden, Einigkeit, Hoffnung und des guten Willens meine Lyriks schreiben und in die Welt hinaus posaunen. Raphael Räbers Denn, wer nicht Musik ist kostenlos Teil der Lösung auf Soundcloud zu ist, ist Teil des Pro- finden. blems. Interview Salomon Schneider

Hilfsleiterinnen plaudern aus dem Nähkästchen Aufregendes Meitli-Wochenende der Cevi Bonstetten-Hedingen Am Samstagmorgen trafen sich die Cevi-Mädchen beim Dorfplatz in Bonstetten. Nach einer herzlichen Begrüssung marschierten sie direkt los. Nach zirka 1,5 Stunden kamen sie im Lagerhaus Mösli an. Nachdem sie ihr Mittagsessen verzehrt hatten, zeigten die Leiterinnen den Hilfsleiterinnen das Haus. Als sie das Schlafimmer fertig eingeräumt hatten, ging es gleich weiter. Ins folgende Geländespiel wurde die Taufe eines Mädchens integriert, die auf den Cevinamen Caraya getauft wurde. Im Spiel mussten die Mädchen Aufgaben lösen, um Teelichter zu bekommen – mit den Teelichtern konnten sie dann Himmelslaternen kaufen. Nach einer Zvieripause ging es weiter mit einem Postenlauf, bei dem die

Die Cevi-Mädchen erlebten ein spannendes Wochenende. (Bild zvg.) Teilnehmerinnen viele Dinge lernten, die in der Cevi wichtig sind: erste Hilfe, Feuer machen, Knöpfe lernen, Cevikunde und vieles mehr. Nach dem Postenlauf fing die Schar auch schon mit den Vorberei-

tungen für das Abendessen an. Sie machten Pizza Calzone über dem Feuer. Während die Pizze brutzelten, suchte die ganze Gruppe Holz für das Lagerfeuer und den Kachelofen, der sie über Nacht warm halten sollte.

Nach dem Essen stand ein aufregender Quizabend auf dem Programm. Danach gingen sie raus ans Feuer, assen Schoggibananen und sangen Cevi-Lieder. Die Älteren durften noch etwas wach bleiben, während die Kleinen schon schlafen gehen mussten. Nach etwa zwei Stunden Schlaf wurden alle wieder geweckt. Draussen erwartete die Mädchen eine Leuchtstäbchenherausforderung im Wald, bei der sie in Gruppen eingeteilt wurden und in der Gruppe verschiedene Aufgaben mit Knicklichtern lösen mussten. Während sie Choreografien und leuchtende Ballone zertraten, wurde erneut ein Mädchen getauft. Auch sie wurde, bevor sie ihren Namen erfuhr, zuerst in den

Naturteich beim Mösli getaucht. Sie erhielt den Namen Kiyomi. Am nächsten Morgen wachten einige Mädchen zu früh auf und mussten deshalb Morgensport treiben. Nachdem alle wach waren, gab es einen reichhaltigen Brunch. Danach mussten sie das ganze Haus putzen und das umliegende Gelände fötzeln. Nachdem sie mit dem Putzen fertig waren, knüpften sie Bändeli. Am späteren Nachmittag ging es auch schon wieder nach Bonstetten, wo alle von den Eltern herzlich empfangen wurden. Es war ein spannendes und aufregendes Wochenende. Hilfsleiterinnen: Nevada, Kiku, Thelaia, Thelyin, Jolly und Merida


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Freitag, 10. November 2017

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«Europa produziert nur 25 Prozent der benötigten Proteine selber» Lukas Böcker von der ETH Zürich sprach in der Volkshochschule über Algen und Insekten als Lebensmittel Die Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirks Affoltern (GGA) lud am vergangenen Mittwoch in den Mehrzweckraum des Hauses Rigi in Affoltern ein. Lukas Böcker stellte die neusten Resultate des Forschungsschwerpunktes nachhaltige Nahrungsmittelproduktion an der ETH Zürich vor. ................................................... von salomon schneider Nachhaltigkeit ist auch im Ernährungsbereich immer mehr ein Thema. Die ETH Zürich gründete deshalb 2016 eine Professur für nachhaltige Lebensmittelforschung. Prognosen besagen, dass 2050 rund neun Milliarden Menschen auf der Erde leben werden. Lukas Böcker von der ETH erklärte: «Die Wissenschaft geht davon aus, dass gerade Proteine eine Versorgungslücke darstellen werden. In Europa werden nur 25 Prozent der konsumierten Proteine auch hier hergestellt. Würde der Welthandel zusammenbrechen, käme es in Europa innert kurzer Zeit zu einer Mangelernährungskrise. Es gibt zahlreiche proteinreiche Gemüse und Nüsse, diese werden den Bedarf aber nicht decken können. Heute wird ein Grossteil der Proteine allerdings mit Tierhaltung hergestellt, was riesige Landflächen benötigt, die für nachhaltigere Nahrungsmittelproduktion genutzt werden könnten. Algen und Insekten brauchen viel weniger Platz und sind erst noch gesund.»

Zwei Milliarden Menschen essen bereits Insekten Die ETH sehe riesiges Potenzial in Mikroalgen – Einzeller, die zum Wachstum Fotosynthese betreiben. Diese produzieren grosse Mengen Proteine aber auch Vitamine und Lipide, wie beispielsweise Omega-3-Fettsäuren. Heute ist Spirulina die prominenteste Mikroalge, die in Mitteleuropa verkauft wird. «Die Forschung bezüglich Mikroalgen befindet sich noch in den Kinderschuhen. Es gibt erst zwei Mikroalgen, die hinreichend erforscht sind und weltweit als unbedenklich gelten. Mikroalgen bergen jedoch gigantisches Potenzial, das heute noch gar nicht einschätzbar ist», erläuterte Lukas Böcker. Bei Insekten sei sowohl die Forschung als auch die wirtschaftliche Praxis bereits bedeutend weiter. Honig, als durch Bienen gesammelter Blütennektar, sei schon sehr nahe am Essen der Insekten selber. Lukas Böcker erklärte pointiert: «Dass in Mitteleuropa keine oder sehr wenige Insekten gegessen werden, liegt primär an der Kultur. Aus wissenschaftlicher Sichtweise gibt es keinen Grund, Insekten nicht zu essen. Zwei Milliarden Menschen auf der Welt ernähren sich bereits regelmässig von Insekten.»

Tierfütterung mit Insekten Insektenzucht ist extrem effizient. Mit 100 Kilogramm Nahrung kann man 40 Kilogramm essbare Insektenteile produzieren. Bei Rindfleisch sind es bei 100 Kilogramm Nahrung zwei Kilogramm Fleisch. Zu bedenken ist, dass

Lukas Böcker von der ETH erklärte, weshalb an Insekten und Mikroalgen zur Ernährung kein Weg vorbei führen wird. (Bild Salomon Schneider) beim Rind nur etwa 50 Prozent des Lebendgewichts des Tieres schlussendlich als Fleisch auf dem Teller landet. Bei Insekten sind es durchschnittlich 80 Prozent. Es gehe aber nicht nur darum, Insekten direkt zu verzehren. Es wäre auch möglich, Insekten für Fischzuchten zu verwenden. Heute werden Raubfische in Fischzuchten grösstenteils mit Fischmehl gefüttert, welches aus wild gefangenen Fischen besteht. Der Vorteil ist auch, dass man bei Insektenzucht noch komplett ohne Antibiotika arbeiten kann, obwohl es sich um Massentierhaltung handelt.

Auch die grossen Schweizer Supermarktketten sind auf den Zug aufgesprungen und finanzieren die Professur für nachhaltige Nahrungsmittelproduktion mit.

Weshalb zahlreiche Insekten noch nicht zugelassen sind Riesiges Potenzial als essbare Insekten bergen Raupen, die Blattgrün verzehren. Könnte eine Raupe gefunden werden, die sich von Blattgrün ernährt, könnten momentan auf dem Kompost oder in der Biogasanlage landende Stoffe als Nahrungsmittel verwendet werden. Der Zürcher Kantons-

chemiker Martin Brunner erklärt: «Momentan dürfen in der Schweiz drei Insekten für den Verzehr gezüchtet werden – Raupen gehören nicht dazu. Was den Insekten verfüttert wird, muss aber genau beachtet werden. Beim ihnen ist zu wenig erforscht, welche Stoffe aus der Nahrung sich in ihren Körpern anreichern. Beispielsweise an Strassenrändern wachsende Pflanzen sind oft stark belastet. Bei Gras für Weidetiere ist dies kein Problem, da der Metabolismus der hier gezüchteten Wiederkäuer Stoffe aus den Abgasen wieder ausscheidet. Wenn die Forschung in diesem Bereich Fortschritte macht, wird der Gesetzgeber aber sicherlich reagieren. Als Grundsatz gilt zurzeit, dass das Futter von Insekten Lebensmittelqualität besitzen muss, wenn diese zum Verzehr gezüchtet werden.» Wenn man über Effizienz bei Nahrungsmitteln spricht, liegt das grösste Potenzial jedoch beim Endkonsumenten. Auch im Säuliamt wandern von zehn Kilogramm gekaufter Nahrung, zwei Kilogramm in den Abfall. Haltbarkeitsdaten geben die Mindesthaltbarkeit an. Abgelaufene Nahrungsmittel sind aber in der überwiegenden Mehrheit der Fälle noch lange nach Ablauf des minimalen Haltbarkeitsdatums zum Verzehr geeignet. Grundsätzlich gilt: Wenn es gut riecht, dann ist es zum Verzehr geeignet. Nächste Veranstaltungen der Volkshochschule: Jeweils von 19.30 bis 21 Uhr, im Mehrzweckraum des Spitals Affoltern, Haus Rigi, 1. Stock, MelchiorHirzel-Weg 40, Affoltern. Mittwoch, 15. November, Geld aus dem Nichts. Mittwoch 22. November, Geschichte der Zeitmessung.

Eine runde Sache in der Galerie Märtplatz Chugelibahnen und Bildteppiche in Affoltern Zum Jahresende freut sich Kultur Affoltern, in der Galerie Märtplatz eine Ausstellung zu präsentieren, welche die Interessen von Jung und Alt verbindet und einerseits kulturelles Arbeiten aus der Region zeigt, aber auch eine Schwellenangst vor Galerien abbauen will. Diese Ausstellung ist für alle da: Familien, Jung und Alt, Einzelpersonen, ganze Gruppen – alle sind sie eingeladen, die Chugelibahnen, die aus diversen Materialien entstanden sind, zu bestaunen und mit etwas Respekt auch zu bespielen. Fünf verschiedene Chugelibahnbauer aus der Region zeigen ihre in unzähligen Stunden entstandenen Objekte. Handgearbeitete Bildteppich-Unikate ergänzen die Ausstellung. Markus Gasser aus Affoltern präsentierte diverse drahtgelötete Bahnen vor belustigt-staunendem Publikum letztes Jahr an der unjurierten Ausstellung der GGA im Kasino Affoltern. Die Kugel rollt, mal schnell, mal langsamer, um Kurven bis nach unten. Heidenarbeit verwandelt sich in Heidenspass. Vermutlich eine Premiere in der Galerie, dass sich ein Ratsherr der Gemeinde so von seiner verspielten Seite zeigt.

Nur der Türrahmen setzt Grenzen Thomas Brunner, ebenfalls aus Affoltern geht pragmatischer vor in seiner Arbeitsweise. Er zimmert aus Holz und diversen gesammelten Materiali-

stellte im Mai seine Holzskulpturen mit der Art-Quilterin Barbara T. Kämpfer in der Galerie Märtplatz aus. Er überlässt die wuchtige dunkle Bodenskulptur mit der Goldenen Kugel nicht nur Prinzessinnen zum Spielen ... Eine runde Sache. Alain Schartner aus Wettingen ist der Profi im Team und der Einzige, der seine Berufung zum Beruf gemacht hat und vom «kugelbahnenundobjekte» sein Auskommen generiert. Seine Bahnen, filigran aus tausenden von Drahtabschnitten gelötet, sind teilweise so gross, dass es schwierig ist, sie zu fotografieren, da man durch sie hindurchschauen kann. Diverse Objekte standen an der Zürcher Bahnhofstrasse, wohl geschützt im Schaufenster. Dabei kennt Alain Schartner keine Berührungsängste. In Workshops und an Kindergeburtstagen verhilft er kleinen und grossen Künstlerinnen und Künstlern zu ihrem eigenen Objekt. Es ist spannend, diese hochwertigen Objekte zu bewundern.

Aus Recyclingmaterialien und gesammelten Gegenständen entstehen schönste Chugelibahnen. Farbige Bildteppiche ergänzen die Ausstellung. (Bild zvg.) en archaische Kügelibahnen (so nennt er sie) zusammen. Diese haben maximal die Grösse von 200 x 192 x 92 cm (l/h/b), weil der Türrahmen der Werkstatt keine grösseren Projekte rauslässt. Ein Exemplar steht in Affoltern beim Bauspielplatz und trotzt der Witterung und allen möglichen Bespielungsarten. Heiri Gantert war viele Jahre und bis zur Pension Oberstufenlehrer im

Schulhaus Ennetgraben in Affoltern und lebt in Urdorf. Er bereichert die Ausstellung mit lauter «Gschmöis», unnützen, leichtfertig weggeworfenen Gegenständen wie Büchsen, Petflaschen, Verschlüssen, Plastikgeschirr etc. welche seine neu zusammengebastelten Chugelibahnen schmücken und uns als entwertete Ware lustig zuzwinkern. Toni Lengen aus Stallikon mit seinem eigenen Atelier «Holzsach»

Sehnsüchte, Konflikte und psychosoziale Herausforderungen Hermann Künzle aus Hausen bereichert die Ausstellung mit handgearbeiteten, teilweise handgefärbten Bildteppichen. Sie entstanden zwischen 1976 und 1988 und erzählen von Sehnsüchten, Konflikten, psychosozialen Herausforderungen. Es sind organisch gewachsene Einzelstücke, Unikate aus seinem Leben als Psychiatriepfleger, Hausmann, Textilkünstler und Erzieher – Bereiche in denen er gear-

beitet hat. Motive aus der Mythologie sind da zu finden und Parallelen mag man auch zum Indianischen, Indischen, Ägyptischen entdecken und zur Moderne. Heute muss Hermann Künzle weniger Materielles erschaffen und versucht seine Kreativität im Tanzen auszudrücken. Freedance ist das Stichwort. Sein erstes Werk (Privatbesitz) mit dem Namen «Weltenei» nahm diesen Weg vorweg. Der Teppich entstand nach einer ein Jahr dauernden Indienreise und wurde mit dem Titel «Die Suche nach einem neuen Weltbild» 1984 in den Zuger Nachrichten anlässlich einer Ausstelllung im Bildungshaus Schönbrunn erwähnt. Von zart filigran bis archaisch grob präsentieren sich die Bahnen in der Galerie Märtplatz facetten- und einfallsreich. Gemeinsam ist ihnen das Bedürfnis, sorgsam bespielt zu werden. Alle Bahnen dürfen und sollen von kleinen bis grossen Kindern ausprobiert werden. Es kullert, klingt, klangt und scheppert, wenn die Kugeln um Kurven und Spiralen rollen und Loopings oder Wellen fahren. Eine runde Sache! Irma Gerber Kultur Affoltern, Galerie Märtplatz Ausstellung Chugelibahn vom Freitag, 17. November, bis Sonntag, 3. Dezember, in der Galerie Märtplatz, Bahnhofstrasse 7, Affoltern. Vernissage Freitag, 17. November, 19 bis 21 Uhr. Öffnungszeiten: Freitag, 17 bis 20 Uhr (ausser Vernissage); Samstag, 9 bis 12 Uhr, mit Wochenmärt und Märtkafi; Sonntag, 11 bis 14 Uhr. Am Chlausmärt, 3. Dezember, ist die Galerie bis 17 Uhr geöffnet.


Stellenanzeiger

Kirchgemeinde Hausen-Mettmenstetten P farrei S t. Burkard, Mettmenstetten D ie rö misch-katholische Kirchgemeinde Hausen-Mettmenstetten mit ihren rund 3 8 0 0 Mitgliedern umfasst das G ebiet der p olitischen G emeinden Hausen am Albis, Kap p el am Albis, Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten und Rifferswil. F ür unser P farreisekretariat S t. Burkard, Mettmenstetten, suchen wir nach Vereinbarung eine organisationsstarke und flex ible P ersö nlichkeit als

Pfarreisekretärin / Pfarreisekretär (50 – 60 %) D as P farreisekretariat ist die D rehscheibe unser P farrei! D as Arbeitsfeld eignet sich für P ersonen, welche es schätzen, das kirchliche L eben an der F ront mitzuerleben sowie zugleich auch im Hintergrund tätig zu sein. In dieser Funktion – sind S ie Ansp rechp erson und erste Anlaufstelle für die v ielfältigen Anliegen der P farreimitglieder – erledigen S ie allgemeine S ekretariatsaufgaben – übernehmen S ie die P rotokollführung an den S itzungen des P farreirates – übernehmen S ie die Mitorganisation v on Anlässen – übernehmen S ie v erschiedene Aufgaben im Bereich der Ö ffentlichkeitsarbeit, wie beisp ielsweise die redaktionelle Mitarbeit am P farrblatt Für diese Tätigkeit erwarten wir – eine kaufmännische oder gleichwertige Ausbildung – stilsicheres D eutsch in Wort und S chrift – Erfahrung in der P rotokollführung – ex aktes, selbstständiges und sp editiv es Arbeiten – sehr gute P C -Kenntnisse – F lex ibilität in der G estaltung der Arbeitszeit – Belastbarkeit im Umgang mit schwierigen S ituationen (T odesfälle usw.) – die F ähigkeit, in hektischen S ituationen Ruhe zu bewahren – Interesse am P farreileben

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D er Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern erscheint mit einer Auflage v on 2 5 1 8 6 Ex emp laren und bedient zweimal wö chentlich sämtliche Haushaltungen im Knonauer Amt. Als amtliches P ublikationsorgan setzt der « Anzeiger» ausschliesslich regionale und lokale S chwerp unkte. S eit 1 9 9 9 ist die Weiss Medien AG , als Herausgeberin des « Anzeigers» , ein T ochterunternehmen der AZ Medien AG . Leben und arbeiten auf der Sonnenseite des Albis Auf den 1 . F ebruar 2 0 1 8 oder nach Vereinbarung suchen wir einen

Redaktor 100 % (w/m) Ihre Aufgaben D as gesellschaftliche, kulturelle und p olitische G eschehen im Bezirk Affoltern ist Ihre Welt. S ie berichten über N euigkeiten, stellen Z usammenhänge her und zeigen Hintergründe auf. S ie greifen T hemen auf, welche die Menschen in der Region bewegen. S ie p flegen den Kontakt zu den p ublizistisch relev anten Ansp rechp artnern und stellen eine kundennahe P ublikation sicher. Ihr Profil S ie v erfügen über Erfahrung im J ournalismus und Ihr journalistisches Interesse ist breit gefächert. S ie besitzen v on Vorteil ein gutes N etzwerk in wichtigen Kreisen der Region. S ie haben die F ähigkeit, sich schnell in T hemen einzuarbeiten und diese lesernah aufzubereiten. Ihre Aufgaben v erlangen thematische und zeitliche F lex ibilität sowie ein hohes Mass an S elbstständigkeit. F reude am N euen, O ffenheit und Einsatzfreudigkeit runden Ihr P rofil ab. Ihre Zukunft

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Freitag, 10. November 2017

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Wo Kulturschaffende die Freude am Experimentieren entdecken «Klanghotel Rössli» – vierte Auflage des avantgartistischen Kulturprogramms in Mettmenstetten Wenn Kontrabass-Töne plötzlich eine Tanzdarbietung untermalen oder Artistik spontan von einer Opernsängerin begleitet wird – das mit viel Experimentellem gespickte Kulturprogramm «Klanghotel Rössli» geht im Januar 2018 in Mettmenstetten zum vierten Mal über die Bühne. ................................................... von werner schneiter Das «Klanghotel Rössli» ist ein Projekt des Mettmenstetter Dok-Filmers und Musikers Beat D. Hebeisen – schweizweit einzigartig. Kulturschaffende unterschiedlichster Couleur und Provenienz lassen sich da auf ein experimentelles Schaffen ein. Die Idee entstammt dem berühmten Chelsea-Hotel in New York, in den 60er-Jahren der Treffpunkt einer heterogenen Künstlerszene, die sich zu gemeinsamen Projekten motivieren liessen. Genau das bietet auch das «Klanghotel Rössli», das in diesem Jahr den Titel «Laterna Magica» trägt.

Was ist real? Was ist Fiktion? Kernpunkt bildet auch in diesem Jahr die Verbindung von Kunstschaffenden aus diversen Bereichen, das spontane Agieren und sich vereinen mit dem Ziel, möglichst nahe am Publikum zu sein und es gewissermassen zu berühren. Nie soll in diesem Mix erkenntlich sein, was real und was filmische Fiktion ist. «Wir wollen im ‹Rössli›-Saal

Stimmungen kreieren und die Zuschauer in sinnliche Welten entführen», sagt Beat Hebeisen. Anders als in vorangegangenen Aufführungen spielt sich die Geschichte zur Hauptsache im Saal ab. Eine Bühne mitten im Publikum erlaubt grösstmögliche Nähe zwischen den Kulturschaffenden und den Zuschauern. Die Wände sind bestückt mit 2 mal 7 Meter grossen Leinwandstreifen sowie einer Hauptleinwand auf der Bühne. Diese Konstellation ermöglicht Videoeinspielungen, die an 360-GradKinos erinnern. «Für Künstler ist dieses Konzept eine Herausforderung. Es braucht Mut, sich auf Risiken einzulassen. Es braucht auch die Bereitschaft der Darbietenden, etwas zu teilen. Sie müssen damit rechnen, dass sich spontan ein anderer oder eine andere Künstlerin einschaltet», betont Phlipp Galizia, Musiker, Erzähler und Schauspieler, der von Anfang an dabei ist. Und er fügt bei: «Man muss aber auch erkennen können, wenn der eigene Auftritt zu dem vom anderen Künstler Gebotenen nicht passt.» Eine Portion Mut ist schon deshalb gefragt, weil es keine Proben gibt, die diesen Namen verdienen. Man trifft sich am Aufführungstag vier, fünf Stunden zuvor zu einer einzigen Probe, die dann bei einem Auftritt ihre Gültigkeit möglicherweise wieder verliert … So lässt sich an dieser Stelle auch nicht genau schildern, wie sich der Abend schliesslich gestalten wird. Die ersten 50 Minuten sind geprägt von Videoporträts sowie von Einzelauftritten der Künstlerinnen und Künstler.

Susan Orus, Beat D. Hebeisen und Philipp Galizia (von rechts) vom Kernteam des «Klanghotels Rössli». (Bild Werner Schneiter) «Das Publikum sieht diese auf der Leinwand – und hat sie dann nullkommaplötzlich vor sich. Im zweiten Teil wollen wir etwas Gemeinsames machen», schildert die Sängerin Susan Orus. Die Details sind da noch nicht bekannt – da lebt das Konzept von der Spontaneität der Mitwirkenden. Klar ist, dass eine grosse weisse Stoffinstallation sowie ein roter Stuhl eine Rolle spielen werden.

Stars in ihren Metiers Und diesen roten Stuhl, den hat Beat Hebeisen auf seinen zweimonatigen Trip nach Island mitgenommen. Dort

hat er den Sänger und Songwriter Savar Knutur verpflichten können, der auf der Insel ein Star ist und auf europäischem Festland zum Geheimtipp wurde. Filmische Themen am Abend sind denn auch immer wieder geprägt von den wunderbaren Landschaften von Island. In diesem Jahr gibt es beim «Klanghotel Rössli» nicht mehr so viele klangvolle Namen wie bei der Ausgabe 2016. Im vergangenen Jahr leistete die Gemeinde Mettmenstetten im Rahmen der 900-Jahre-Feier finanziellen Sukkurs. Gleichwohl gelang auch dieses Mal die Verpflichtung von 16 Kulturschaffenden, die in ihren Metiers zur absoluten Spitze zählen:

Dominik Muheim, zweifacher Schweizer Poetry-Slam-Meister, dazu Masha Dimitri, Anna Känzig. Sylphe Heckendorn glänzt als neue Edith Piaf. Daneben stehen Geheimtipps wie die Marionettenspielerin Anna Kuch sowie die Zirkusartistin Mika Netser auf der Bühne. Möglich wurde das auch, weil die Raiffeisen-Bank Cham-Steinhausen der Veranstaltung weiterhin die Treue hält und auch das Ticketing besorgt. «Klanghotel Rössli» am 10./11./12./ 13. Januar 2018, 20 Uhr, im Gasthaus zum weissen Rössli in Mettmenstetten. Vorverkauf: Raiffeisenbank Mettmenstetten, mettmenstetten@raiffeisen.ch, Tel. 044 768 58 58. Gönnertickets für Freitag sind bereits ausverkauft.

forum

Entgegen dem Trend steigende Mitgliederzahl 20 Jahre SVP Rifferswil: Grund zum Feiern Am Freitag, 3. November, feierte die SVP-Sektion Rifferswil ihr 20-jähriges Bestehen mit einem feinen Nachtessen im Restaurant Schwiizer-Pöstli. Andrew Bond (re.) besuchte das Kindertheater am Samstag in der Probe. (Bild zvg.)

Kindertheater bei Andrew Bond Heute Freitag um 19.30 Uhr feiert das Kindertheater der Aemtler Bühne im «Rössli», Mettmenstetten, Premiere seiner diesjährigen Produktion «Kukata», die Geschichte einer Reise durchs Weltall. Weitere Vorstellungen sind am Samstag und Sonntag um 16 Uhr. anzeige

Und auch wenn am Mittwoch, 15. November, Andrew Bond mit seinen lustigen Liedern in der Affoltemer Aula Ennetgraben Kinderaugen zum Strahlen bringt, haben die jungen Schauspieler einen kurzen Gastauftritt als Sänger. www.kinder-theater.ch/

Präsident Rolf Hurter durfte 24 Mitglieder begrüssen, 10 davon sind schon seit der Gründung dabei. Ganz speziell hiess er den ehemaligen Regierungs- und Ständerat Hans Hofmann willkommen, welcher anlässlich der Gründungsversammlung vom 3. September 1997 bereits anwesend war, damals als Vertreter der Kantonalpartei. Er hat sich sehr gefreut, dass er zum Jubiläum eingeladen wurde und er war froh, dass er keine lange Rede halten musste. Er habe oft an die ungezwungenen Stunden anlässlich der Gründung gedacht. Es sei nicht selbstverständlich, nach so langer Zeit noch eingeladen zu wer-

den. In den vergangenen 20 Jahren seien unzählige Unterschriften gesammelt worden für Initiativen und Referenden und vor Wahlen und Abstimmungen viele Plakate ausgehängt (und auch termingerecht wieder weggeräumt) worden. Folgende Behördenarbeit darf erwähnt werden: Zwölf Jahre Gemeindepräsidium durch Jakob Geissbühler, zwölf Jahre Gemeinderat durch Alfred Funk und aktuell das Kommando der Feuerwehr durch Martin Frehner (alles Mitglieder der SVP). Entgegen dem allgemeinen Trend ist die Mitgliederzahl seit der Gründung nicht gesunken, sondern von 24 auf 32 gestiegen. Es war eine einfache, gemütliche Jubiläumsfeier mit vielen guten persönlichen Gesprächen, welche in Erinnerung bleiben und zu neuen Taten anspornen werden. (JG)

Kirchen für AHV Die Altersversorgung in der Schweiz verdient allerhöchste Priorität. Alle anderen Sozialwerke müssen diesem Ziel untergeordnet werden. Die Finanzierung muss einerseits durch Stärkung der Eigenverantwortung bei der Ausschöpfung aller möglichen Sparmassnahmen in der zweiten und dritten Säule erfolgen. Andererseits muss die AHV durch die üblichen Beiträge finanziert – und neu durch einen Prozentsatz der Kirchensteuer für die Zukunft sichergestellt werden. Kirchen und AHV haben sehr ähnliche Zielsetzungen. Kirchen horten grosse Summen, welche nicht zweckgebunden eingesetzt werden. Die Finanzierung der AHV wird demnach durch die Kirchen sichergestellt. Diese erfüllen einen hochrangigen humanitären Beitrag. Sie heben ihr Ansehen und ihre Glaubwürdigkeit, sie bremst die Austritte und weder Gläubige noch Nichtgläubige werden von einer Erhöhung der Mehrwertsteuer betroffen. Walter Laubscher Affoltern am Albis

Von Leser zu Leser Halloween in schweizerischer Ausprägung, Leserbrief vom 3. November.

Blick auf den Vorstands-Tisch. Von links: Präsident Rolf Hurter mit Gemahlin Yvonne, Kassier Jakob Geissbühler, Aktuarin Rita Hurter, Gast Hans Hofmann und Vizepräsident Willy Baumgartner. (Bild zvg.)

Der genannte Beitrag erweckt den Eindruck, dass vor allem Ausländer (gemeint ist wohl Balkan) Halloween nutzen, um Sachschäden anzurichten. Gibt es dafür Beweise? Oder sind Ausländer einfach die schwächsten Gegner, wenn man seinen Ärger und seine Weltsicht hinausposaunen will? Armin Gölzer, Hedingen


Gewerbe/Dienstleistungen

Klima schützen

Geld schaffen

Ades bringt das holzsparende Kochen in abgelegene Regionen Madagaskars. > Seite 17

Prof. Dr. Mathias Binswanger referiert zum zweiten Mal an der Ämtler Volkshochschule. > Seite 18

Freitag, 10. November 2017

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Schulbus-Chauffeuse Seit über 30 Jahren fährt Pia Trachsel Kinder in die Schule und in den Kindergarten. > Seite 27

Gelenkschonende Ausverkauf und kürzertreten Sportart für jedermann Heinz Hug Motorgeräte reduziert Geschäftstätigkeit Ab Januar Aqua-Fit-Kurse in Obfelden Aqua Fit hat viele Vorteile. Es verhilft zum Wiedereinstieg ins körperliche Training und damit zu mehr Lebensqualität. Herz-Kreislauf-Beschwerden und Rückenleiden werden mit dem Ausdauer-

training und der Wassergymnastik wirksam bekämpft. Mit andern Worten: Man trainiert im Wasser Ausdauer, Kraft, Koordination und Beweglichkeit – und verbessert damit deutlich die Kondition. Durch den Wasserdruck auf den Körper verbessert man die Durchblutung und wirkt Wasseransammlungen entgegen. Man verspürt danach keinen Muskelkater und kein unangenehmes Gefühl verschwitzt zu sein. Dank optimalem Wasserauftrieb werden die Gelenke, Bänder und Wirbelsäule geschont. Rundum ein perfektes Training für Leistungssportler, Schwangere, Übergewichtige oder ältere Personen. In der Gruppe und mit Musik macht das Training viel mehr Spass. Damit tut man dem Körper etwas Gutes. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Kurse sind Krankenkassen anerkannt. Die Kurse beginnen am Dienstag, 9. Januar 2018. Margrit Frei freut sich auf neue Kursteilnehmende. (pd.) Die Kurse finden im Schulschwimmbad Schlossächer, in Obfelden statt. Infos und Anmeldung: Margrit Frei,

Margrit Frei unterrichtet Aquafit in Obfelden. (Bild zvg.)

Telefon 056 634 40 53, margrit.frei@bluewin.ch, www.aqua-fit-frei.ch.

Adventsausstellung Blumen Wanninger lädt nach Muri Blumen Wanninger, an der Luzernerstrasse 26 in Muri gibt am 17., 25. und 26. November Inspiration für die Adventszeit. Bei Punsch und Kuchen wird trendiges in einer Art und Weise dargestellt, dass es schon beinahe an Kunst grenzt. Die phantasievollen Floristinnen vom Wanninger-Team setzen die Trendfarben Rose, Schwarz und Grün äusserst ideenreich in Szene. Zudem findet man aber auch Altbewährtes wie Silber und Rot. Nebst einer Vielzahl von Geschenkideen präsentieren die Floristinnen vom Blumen-Wanninger-Team eine berauschende Vielfalt von speziellen Adventskränzen, modernen Tischarrangements, Kerzen, Accessoires, Ständern, Töpfen und vielem mehr. Die altbewährten und

Adventsausstellung bei Blumen Wanninger. (Bild zvg.) die neuen, modernen Floristiktrends ergänzen sich dabei fabelhaft. (pd.) Die Adventsaustellung ist geöffnet: Freitag, 17. November von 16 bis 19 Uhr, Samstag, 18. November, 10 bis 17 Uhr sowie Samstag, 25. November, 10 bis 17 Uhr und Sonntag, 26. November 12 bis 16 Uhr. Der Adventsmarkt dauert bis Weihnachten.

Heimlieferservice Dienstleistungsangebot des Emmen Center Das Emmen Center lanciert zusammen mit der schweizerischen Post ab dem 8. November einen Heimlieferservice. Das Dienstleistungsangebot des Centers wird somit weiter ausgebaut. So erhalten Kundinnen und Kunden pünktlich zum Weihnachtsgeschäft die Möglichkeit, ihre Einkäufe bequem nach Hause liefern zu lassen. Das Angebot beinhaltet drei verschiedene Zustellarten, «Same Day Regional», «Next Day Regional» und «Next Day National». Regionale Lieferungen

werden dabei bis Ende Dezember kostenlos angeboten. Ab Januar 2018 sowie bei überregionalen Sendungen wird eine Gebühr erhoben. Pro Person dürfen zwei Tragtaschen à maximal 10 Kilogramm bei der Kundeninformation abgegeben werden. Die Abgabe muss bis 17.30 Uhr erfolgen. Beim Heimlieferservice handelt es sich um ein Pilotprojekt. Im März 2018 findet eine Evaluation des Angebots statt, welche über das weitere Vorgehen entscheiden wird. (pd.) www.emmencenter.ch/services.

In den vergangenen über 40 Jahren hat Heinz Hug eine treue Kundschaft aufgebaut, aus der auch freundschaftliche Beziehungen entstanden sind. Für die «langjährige, sehr angenehme Zusammenarbeit» ist er seiner Kundschaft äusserst dankbar. Da er dieses Jahr pensioniert wird, möchte Hug nun allerdings etwas kürzertreten. So konzentriert er sich nun auf den Verkauf, die Installation, den Service und die Reparaturen der automatischen Rasenmäher Husqvarna. Im November führt er deshalb im Ausstellungsraum einen Ausverkauf von Lagermaschinen und Zubehör durch. Wer Bedarf an einer neuen Motorsense, Motorsäge oder Heckenschere, einem Gartenhäcksler, Rasenmäher oder Zubehör dazu hat, darf gerne unverbindlich reinschauen. (pd.) Heinz Hug, Motorgeräte, Affolternstrasse 24, Ottenbach, Telefon 044 761 21 46.

Heinz Hug lädt zum Ausverkauf von Lagermaschinen und Zubehör. (Bild zvg.)

Gutes Licht muss nicht teuer sein EKZ Förderprogramm für energieeffiziente LED-Wohnleuchten In Zusammenarbeit mit der neutralen Prüfstelle topten.ch unterstützt das EKZ seine Kunden finanziell beim Kauf von nachweislich umweltschonenden Leuchten. Die Lichtbox (ex Lampenshop) in Obfelden engagiert sich seit Jahren aktiv an dieser Zusammenarbeit. Seit 2000 prüft die Organisation topten.ch Produkte rund um den Haushalt auf Energieeffizienz, Umweltbelastung und Qualität. Die besten Topten-Produkte werden zertifiziert und auf der Internetseite aufgeschaltet. Die Lichtbox in Obfelden investiert seit Jahren regelmässig in diese Leuchtenprüfungen um ihren Kunden in der ganzen Schweiz topten-zertifizierte Produkte anbieten zu können. Topten prüft dabei die Produkte unabhängig und nach hohen Ansprüchen an die Qualität. Neben der Energieeffizienz sind auch andere Faktoren ausschlaggebend, etwa Lichtstärke, LED-Leuchten, gute Farbwiedergabe (sog. Ra-Wert höher als 80), mindesanzeige

In der Lichtbox sind von Topten ausgezeichnete Leuchten erhältlich. (Bild zvg.) tens 50 Lumen/Watt und tiefer Standby-Verbrauch. Dabei werden von Topten nicht nur teure Leuchten ausgezeichnet. Viele Artikel sind sehr preiswert, aber eben immer in der von topten.ch geforderten Qualität. Durch die enge und langjährige Zusammenarbeit von topten.ch und der Firma Funk+Meier AG und damit der Lichtbox, sind viele Artikel dieser Aktion direkt in Obfelden erhältlich. Unter dem Link topten.ch/private/page/ekz kann man

sich alle geförderten Leuchten in Ruhe anschauen. Vom 1. November bis zum 31. Januar 2018 unterstützen nun die EKZ die Kunden, indem sie ihren Kunden 25 % und bis zu 250 Franken auf die Leuchten zurückvergüten. Das entsprechende Formular zur Rückvergütung wird beim Kauf einer effizienten Leuchte in der Lichtbox direkt ausgehändigt. (pd.) Lichtbox Obfelden, Ottenbacherstrasse 25, Telefon 044 763 44 40, www.lichtbox.ch.


Ref. Kirche Rifferswil

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Freitag, 10. November 12.00 Seniorenessen in der Engelscheune Samstag, 11. November 16.00 Fiire mit de Chliine in der Kirche Sonntag, 12. November 9.30 Club 4 - Familiengottesdienst Pfarrer Kurt Liengme, Sonja Kilchmann, Sandra Schmid und 4.-Klass-Kinder vom Oberamt 1. Korintherbrief 7,29-31 «Hans im Glück» Anschliessend Apéro

Samstag, 11. November 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 12. November 9.00 Eucharistiefeier, anschl. Chilekafi 11.00 Santa Messa Mittwoch, 15. November 9.15 Eucharistiefeier zum Elisabethentag, anschl. Kaffee und Verkauf von Kleingebäck; Erlös zugunsten Elisabethenopfer

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Kloster Kappel a. A.

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Sonntag, 12. November 10.00 Gottesdienst, Pfarrerin Bettina Stephan Mittwoch, 15. November 14.30 Talertreff im Pfarrhaus

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 im Kapitelsaal Sonntag, 12. November 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Käthi Brem, Chiletaxi: Ursula Trachsel Mittwoch, 15. November 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 16. November 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) Donnerstag, 16. November 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss–Jenny

Sonntag, 12. November 17.00 Kirche Wettswil Heartbeat-Gottesdienst mit den Gästen Daniela Helbling Binkert und Samuel Binkert, Pfr. Matthias Ruff anschliessend Apéro Fahrdienst: Anmeldung bis 11. November 044 777 99 72 Montag, 13. November 9.45 Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon Dienstag, 14. November 9.00 bis 11.00 Uhr Café Mama im Kirchgemeindesaal Wettswil 19.00 Stille und Tanz in der Kirche Wettswil Mittwoch, 15. November 14.00 Senioren-Nachmittag: Theater in Bonstetten 15.00 Kirche Wettswil: «Silberbüx» spielt «Knall uf Fall», ein Familienkonzert für alle ab fünf Jahren. Eintritt frei – Kollekte Donnerstag, 16. November 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil Freitag, 17. November 11.45 Stalliker Senioren-Mittagessen im Restaurant Burestübli 20.00 Café Mama Frauenabend im Kirchgemeindesaal Wettswil, Thema: «Unperfekt Mutter Sein»

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 10. November 19.30 Playback-Theater Bumerang: «Heimat. Eine Entdeckungsreise», in der Kirche, Eintritt frei 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der katholischen Kirche Samstag, 11. November 10.00 Familienmorgen, Treffpunkt im Ulmensaal, anschliessend Familienkafi Sonntag, 12. November ab 8.30 Uhr im Ulmensaal: Zmorge für alle 10.00 «Was der Basilisk kann und Jesus konnte – und wir von Petrus lernen können», Gottesdienst mit Taufe von Arin Paul Leeser. Es wirken mit: die Kinder vom Drittklass-Unti, die Katechetinnen und Pfrn. B. Bartels 10.00 Öffentlicher Gottesdienst im Haus zum Seewadel mit dem Jodlerclub Hausen am Albis und seinen JungjodlerInnen, Pfrn. E. Studer-Weiss. Wir gedenken aller im vergangenen Jahr verstorbenen BewohnerInnen des «Seewadels»

Ref. Kirche Bonstetten Samstag, 11. November 19.00 Jubiläumsständli von dem ref. Kirchenchor Bonstetten und den Gadjolinos Gypsy Swing in der ref. Kirche. Sonntag, 12. November 10.00 Gottesdienst mit Dekan, Pfr. W. Schneebeli (Affoltern a. A.). Orgel: B. Enk.

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 12. November 9.30 Club 4 Gottesdienst in Rifferswil. Mit Pfarrer Kurt Liengme, Sonja Kilchmann, Sandra Schmid und den 4.-Klass-Kindern. 9.30 Gottesdienst in Kappel mit Pfarrerin Käthi Brem Donnerstag, 16. November 19.00 Jugendgottesdienst Freitag, 17. November 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 12. November 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Walter Hauser und Anette Bodenhöfer, Organistin. Anschliessend Apéro

Ref. Kirche Kappel a. A. Freitag, 10. November 16.00 Club4 in Kappel Samstag, 11. November 9.30 Chor-Projekt 13.45 Chor-Projekt im Chor der Kirche Sonntag, 12. November 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Käthi Brem im Zwinglisaal

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 12. November 10.00 Gottesdienst mit Vikar Balz Bächtold, Auslegung des apost. Glaubensbekenntnisses «Ich glaube an die Auferstehung der Toten und das ewige Leben» Mittwoch, 15. November 12.00 Seniorenessen im Giebel Amtswoche: Pfr. Mehl, Maschwanden

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 12. November 10.00 Gottesdienst in Knonau mit Vikar Balthasar Baechtold Freitag, 17. November Ab 19.00 Uhr Aktion Weihnachtspäckli für Osteuropa. Päckchen können im Pfarrhaus Maschwanden abgegeben werden. Weitere Infos: www.weihnachtspaeckli.ch Freitag, 17. November 18.30 Vortrag von Pfrn. Wyss-Jenny, «Mein lieber Herr Käthe» im Pfarrhauskeller Mettmenstetten., mit Pfrn. C Mehl, Pfrn. B. Bartels und J. Weiss. Samstag, 18. November Ab 13.30 Uhr Aktion Weihnachtspäckli für Osteuropa. Päckchen können im Pfarrhaus Maschwanden abgegeben werden. Weitere Infos: www.weihnachtspaeckli.ch

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 12. November 10.00 Gottesdienst Pfarrer Jürgen Schulz, Orgel Angela Bozzola www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Samstag, 11. November 9.00 3. Klass-Unti, Gruppen Alpha + Omega, Ref. Kirchgemeindehaus 9.30 Probe Kindertheater, Ref. Kirche 9.30 Probe Familienchor, Singsaal Chilefeld Sonntag, 12. November 9.30 Gottesdienst mit Taufe, Pfrn. Eva Eiderbrant, Erich Eder (Orgel), Mitwirkung 3. Klass-Unti-Kinder, getauft wird Cléo Elise, Tochter von Chantal und Martin Baumann Montag, 13. November 15.45 Minichile, Ref. Kirchgemeindehaus Donnerstag, 16. November 12.00 Club 4, Ref. Kirchgemeindehaus 13.30 Seniorenwandergruppe, Parkplatz Zendenfrei www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 12. November 10.00 Regionaler Gottesdienst in Hedingen Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47 Donnerstag, 16. November 20.00 Kirchgemeinde Plus: Abendveranstaltung zum Thema «Kirchliche Heimat» Im Chilehuus. «Wie sieht unsere Kirche in 5 Jahren aus? Bestimmen Sie mit!» Anschliessend sind alle zum Apéro eingeladen. www.kircheottenbach.ch

Evang.-methodistische Kirche Affoltern a. A., Zürichstrasse 47 Sonntag, 12. November 9.45 Liturgischer Gottesdienst (Urs Baumann) 17.00 Konzert der Brass Band in der Chrischona mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Kath. Kirche Bonstetten Sonntag, 12. November 10.00 Familien-Wortgottesdienst und Kommunionfeier Montag, 13. November 19.30 Monatsandacht Dienstag, 14. November 19.30 Abendmesse, anschl. Gebetsgruppe Mittwoch, 15. November 9.15 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 16. November 19.00 Rosenkranz

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 10. November 19.00 Kurs «lieben-scheitern-leben» Sonntag, 12. November 10.00 Gottesdienst mit Taufe Andi Wolf Kinderprogramm, Teenie-Godi 18.30 ALL IN: Jugendgodi Montag, 13. November 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 15. November 14.00 Kerzenziehen 14:15 Senioren-Treff Mehr Infos: www.sunntig.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 12. November 10.00 Gottesdienst (Predigt: Laetitia Fuhrer) Hüeti und KingsKids Dienstag, 14. November 19:00 ALPHALIVE Donnerstag, 16. November 14:30 FrauenTreff mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 11. November 17.00 Wortgottesfeier, Taufe von Valeria Pellizzato Sonntag, 12. November 9.30 Eucharistiefeier in Mettmenstetten, anschliessend Kirchgemeindeversammlung kein Gottesdienst in unserer Kirche Montag, 13. November 19.00 Meditation Donnerstag, 16. November 8.15 Wortgottesfeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Samstag, 11. November 17.30 Hl. Martins-Feier, speziell für die 2.Klasse Sonntag, 12. November 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. Saporiti Anschliessend: Kirchgemeindeversammlung im Pfarreisaal

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 12. November 10.30 Eucharistiefeier

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 12. November 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 12. November 10.30 Gottesdienst Kleinkinderhort Sonntagsschulen und Unterricht proben für die Weihnachtsaufführung Mittwoch, 15. November 20.00 Frauenabend, Psalm 8 www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienst 9.45 Abendmahlsversammlungen 11.05 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Vermischtes

Freitag, 10. November 2017

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Vom Deux-Pièce zur Windjacke

Ein mobiles Promotionszentrum für umweltgerechtes Verhalten

Katharina Heyer in der Bibliothek Hausen

Klimaschutz in Madagaskar: Kocher-Initiative Ades geht neue Wege

Katharina Heyer liest am 17. November, um 19.30 Uhr in der Bibliothek Hausen aus ihrem Buch «Herzenssache». Darin erzählt die Autorin von ihrem Leben mit Walen und Delfinen.

Der gemeinnützige Verein Association pour le Développement de l’Energie Solaire (Ades) mit Geschäftssitz in Mettmenstetten bringt das holzsparende Kochen nun auch in abgelegene Regionen Madagaskars. Ein energieautarkes Fahrzeug dient dabei als mobiles Promotionszentrum.

Katharina Heyer war eine erfolgreiche Geschäftsfrau, hatte aber mit 55 Jahren genug von dieser Lebensweise. Sie verbrachte Silvester 1996 in Südspanien und fand dort ihre Herzenssache: Sie wollte ab diesem Zeitpunkt ihre ganze Energie, ihr Denken und ihr Handeln dem Schutz von Walen und Delfinen in der Strasse von Gibraltar schenken. 1998 gründete sie die Stiftung firmm (Foundation for Information and Research on Marine Mammals) und ist jetzt, fast 20 Jahre später, immer noch glücklich darüber.

Katharina Heyer setzt sich für Wale und Delfine ein. (Archivbild)

Lesung am Freitag, 17. November, 19.30 Uhr

044 764 21 73 oder bibliothek@hausen.zh.ch.

in der Bibliothek Hausen. Anmelden von Vorteil,

Kollekte zugunsten von firmm.

Musik aus Ecuador «Los Amigos del Ecuador» in Affoltern

In Madagaskar – einem der ärmsten Länder der Erde – schwinden die Wälder und mit ihnen eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt. Der Grund: Die Menschen brauchen das Holz vor allem für das Kochen. Hier setzt das Kocherprojekt von Ades an. Seit 2001 ist der Verein in Madagaskar aktiv, produziert und verkauft Solar- und Energiesparkocher über regionale Produktions- und Vertriebszentren. Während das Kochen mit der Sonne ohne Einsatz von Brennmaterial möglich ist, halbieren Energiesparkocher den Verbrauch von Brennholz oder Holzkohle. Dies schützt die Tierund Pflanzenwelt und ermöglicht Wege aus der Armut. Ades-Kocher tragen ausserdem zum Klimaschutz bei. Mit einem Gerät können jährlich ca. drei Tonnen CO2 eingespart werden. Alleine 2016 waren es für alle verkauften Kocher über 235 000 Tonnen. Das entspricht den jährlichen CO2-Emissionen des Schweizer Militärs. Für jeden verkauften Energiesparofen lässt Ades in Madagaskar zwei Baumsetzlinge pflanzen.

Mobiles Promotionszentrum für holzsparendes Kochen in Madagaskar. (Bild zvg.) Um auch die Bevölkerung im schwer zugänglichen Norden von Madagaskar für umweltgerechtes Verhalten zu sensibilisieren und ihr Energiesparkocher zugänglich zu machen, fährt das mobile Promotionszentrum direkt in die Dörfer zu den Menschen. Aufklärungsfilme sensibilisieren die Bevölkerung, Informationsmaterialien werden verteilt und energiesparendes Kochen praktisch demonstriert. Besonders die Filmvorführungen finden regen Anklang. Das «Ades-Kino» sorgt für eine Abwechslung im Dorfalltag. Oft erfahren gleich hunderte von Zuschauern, wie bedroht ihre Umwelt ist und wie sie effektiv Ressourcen sparen können, um sie zu schützen. Energiesparkocher können direkt vor Ort ge-

kauft werden. Ein separates Begleitfahrzeug sorgt stetig für Nachschub der Kochgeräte. In den ersten zwei Monaten seit der Inbetriebnahme wurden bereits über 1200 Energiesparkocher verkauft. Die Nachfrage nach sauberen Kochern ist somit ungebrochen. Derzeit ist das mobile Zentrum im nördlichen Teil der Insel unterwegs. Weitere Regionen können folgen. (pd.) Der gemeinnützige Verein ADES (Association pour le Développement de l’Energie Solaire Suisse – Madagascar) mit Geschäftssitz in Mettmenstetten besitzt das Zewo-Gütesiegel und ist Partner der Stiftung myclimate. Geschäftsführerin ist die Ottenbacherin Regula Ochsner. Weitere Infos unter www.adesolaire.org.

Grundzüge des Programmierens Beliebte Werkstatt in der «Kafimüli», Stallikon «Los Amigos del Ecuador» von links: Renato Santacruz, Camilo Gomez, Oscar Mena, Jorge Gualpa. (Bild zvg.)

Am Samstag, 18. November, um 20 Uhr sind alle eingeladen, am musikalischen Ambiente im ecuadorianischen Stil in der evangelischen-reformierten Kirchgemeinde Affoltern teilzunehmen. Für die «Amigos del Ecuador» ist es eine Chance, ihre Kultur durch ihre Musik, ihre Instrumente, ihren Rhythmus, ein ecuadorianisches Ambiente einem schweizerischen und lateinamerikanischen Publikum näherzubringen. Seit Langem wohnhaft in der Schweiz, leben die Musiker hier integriert und respektiert, doch haben sie trotzdem ihre Identität und Kultur bewahrt. Rhythmen wie sanjuanitos, albazos, capischcas, pasacalles, pasil-

los, tonados und ecua (Cumbia aus Ecuador), werden an diesem Konzert dargeboten. Für die Menschen, die das schöne Land oder allgemein Lateinamerika kennen, ist es die Chance, sich wieder an das Land zu erinnern. Alle anderen können einfach in das lateinamerikanische Ambiente eintauchen. Die «Amigos del Ecuador» sind ein musikalisches Quartett aus Ecuador und Bolivien. Zu Gast ist die Tanzgruppe Tayrona aus Kolumbien. Die Künstler freuen sich auf zahlreiches Publikum an diesem Anlass. Es gibt viel zu sehen und zu hören! (pd.) Samstag, 18. November, 20 Uhr, evangelisch-reformierte Kirchgemeinde, Zürichstrasse 94, Affoltern. Eintritt frei, Hut und Kollekte.

Ausgezeichnete Volg-Weine In der 20-Jahre-Jubiläumsausgabe des «Weinseller 2018» hat die bekannte Schweizer Weinautorin Chandra Kurt 36 von 62 degustierte Volg-Weine mit einem Stern für ihr speziell gutes Preis-Leistungs-Verhältnis ausgezeichnet. Die renommierte Weinautorin Chandra Kurt hat auch dieses Jahr über 550 im Schweizer Detailhandel erhältliche Weine für die Jubiläumsausgabe «Weinseller 2018» degustiert. Darunter sind 62 Volg-Weine, die von der Weinexpertin als empfehlenswert erachtet werden. 36 davon zeichnet die Weinexpertin zusätzlich mit einem Stern aus, da sie ein herausragendes Preis-Leistungs-Verhältnis aufweisen.

Erfreulicherweise sind wieder zahlreiche Schweizer Weine darunter, denen Volg seit eh grosse Bedeutung beimisst. Auch für den Schweizer Volgaz Vin Mousseux, den KassensturzTestsieger unter den Schaumweinen, gibt es erneut eine Top-Wertung. Besonders hervorgehoben sei an dieser Stelle auch ein Italiener: Der Amarone della Valpolicella Docg von Zeni wird mit stolzen 18.25 von maximal 20 möglichen Punkten bewertet. Eingehender vorgestellt werden die 36 mit «Weinseller»-Stern dekorierten Volg-Weine im Volg-Kundenmagazin «Öise Lade» in den kommenden Ausgaben November, Dezember und Januar. Das Kundenmagazin ist in jedem Volg-Laden kostenlos erhältlich. (pd.) Weitere Infos unter www.volg.ch.

Am Sonntag, 5. November, fand im Zentrum Kafimüli, Stallikon, wieder ein ProgrammierWorkshop statt. Dazu reisten sogar ausserkantonale Familien an. Das Regenwetter lud geradezu ein, sich im Raum des ehemaligen Kindergartens der Welt der Kleincomputer zu widmen. Unter Leitung von Livio Brunner, Programmierer im letzten Lehrjahr, konnten die Teilnehmer die Geschichte des Computers, die Bauteile und das Aufsetzen des Betriebssystems Linux kennenlernen. Dazu wird der Raspberry Pi verwendet, ein kleiner Microcomputer mit millionenfacher Verbreitung in der ganzen Welt. Die Fangemeinde rund um diesen kleinen Vielkönner wächst und bereits gibt es viele Anwendungen zu Hause und in den Betrieben. Am Schluss des Workshops überlegten sich die Teilnehmer verschiedene Anwendungsmöglichkeiten und konnten den Computer mit nach Hause nehmen. In der Benutzeroberfläche von Raspberry Pi ist die Programmiersprache, Scratch genannt, bereits inte-

Tüfteln in der «Kafimüli».

Das Interesse an den Programmier-Workshops ist gross. (Bilder zvg.) griert. Diese Programmiersprache ist speziell für den Einstieg entwickelt worden und eignet sich für Kinder ab 5. Klasse bis zum erwachsenen Einsteiger. Scratch ist sehr einfach erlernbar, gibt die Grundzüge von Programmieren sehr gut weiter und ist für Schule und zu Hause bestens geeignet. Die Software lässt sich kostenlos herunterladen und auf jedem Computer anwenden.

Solarkocher heizt bei schönem Wetter das Wasser für den Tee auf. Künftig soll Interessierten in Stallikon ein Tüftellabor zur Verfügung stehen. Dazu werden Freiwillige gesucht. Die Mitwirkenden arbeiten mit neuen Werkstoffen, tüfteln mit Programmen und Steuerungen und vernetzen sich mit anderen Tüftellaboren in der Schweiz. (pd.) Mehr Infos unter www.tuefteln.ch. Kontakt:

Künftig mit Tüftellabor? Am 19. März 2018 geht es weiter mit dem Erweiterungsworkshop zu Sensorik. Wer den Raspberry-Pi-Einsteigerkurs gemeistert hat, kann sich dazu gerne anmelden. In diesem Workshop lernen die Teilnehmenden das Messen, Steuern und Regeln. Daraus ergeben sich viele Projektideen zum Tüfteln und Kennenlernen wie Energie mit Spass genutzt werden kann. Weitere Workshops zu Scratch und auch Robotern sind in Planung. Unterstützt von WWF, Siemens und der Energieregion Knonaueramt, möchte die «Kafimüli» einen Beitrag zum Umgang mit Energie und Mint (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) leisten. Die Innen- und Aussenräume der «Kafimüli» als ehemaliger Kindergarten sind ideal dazu. Ein Solarspielhaus zeigt das ganze System einer Solaranlage auf, ein

Projektleiter Lutz Eichelkraut, info@kafimueli.com oder Telefon 079 355 63 56.

Begegnungsort und Freiraum Die Kafimüli am Weidhogerweg 11 in Stallikon ist mehr als eine Werkstatt. Der alte Kindergarten wurde von der Gemeinde zur Verfügung gestellt um Jung und Alt einen Begegnungsort und Freiraum anzubieten. Nebst Programmierund Energieworkshops veranstalten wir auch Kinoabende, Klavierunterricht, Chorproben, Malkurse, Eltern/Kind-Treff, Elterngesprächsgruppe, Afterwork-Parties und bieten separat mit der ref. Kirchgemeinde einen Jugendtreff an. Mehr unter www.kafimueli.com.


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Veranstaltungen

Freitag, 10. November 2017

agenda

Freitag, 10. November

Geld aus dem Nichts

Affoltern am Albis

Vortrag an der Volkshochschule Knonauer Amt

14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen mit der Physiotherapeutin des Hauses. Anmelden erwünscht: 043 322 74 74, Kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 18.00: «Finger-Food. Ideen für berauschende Apéro-Häppchen». Kurs mit Janine Schneyder. Anmelden unter 044 760 21 13. Familienzentrum. Zürichstrasse 136. 19.30: Playback-Theater Bumerang «Heimat - eine Entdeckungsreise». Schauspieler und Publikum bestimmen zusammen, wohin die Reise führt. Eintritt frei/Kollekte. Eine Veranstaltung der ref. und kath. Kirchen und Kultur Affoltern. Reformierte Kirche. 20.15: Zeitgenössische Kammermusik mit Moussa Cissokho (Senegal), Jan Galega (Schweiz) und Omri Hason (Israel). Bar und Kasse ab 19.15 Uhr. LaMarotte. Centralweg 10.

Kappel am Albis 19.00: Parteifest der SVP Bezirk Affoltern. Apéro, Freudenberger Blasmusik, Raclette à discrétion, Kurzreferat Nationalrat Thomas Aeschi, Vorstellung Ämtler Gemeinderatskandidaten, Verlosung Goldvreneli. Gemeindesaal zur Mühle.

Mettmenstetten 19.30: Kindertheater der Aemtler Bühne spielt: «Kukata oder die Kinder-Reise in den Welt-Raum». Eintritt frei, Kollekte. Gasthaus zum weissen Rössli (Rösslisaal).

Rifferswil 20.00: «Kanada und Alaska». Lichtbildersinfonie von Paul Roos, Rifferswil. Reservieren fürs Nachtessen 043 530 05 08. Restaurant «Schwiizer Pöschtli». Dorfplatz 12.

Samstag, 11. November Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte. Marktplatz. 11.00: Gschichte-Samschtig für Kinder ab vier Jahren in Begleitung. Dauer ca. 30 Min. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 19.00: Jodlerklub Affoltern: Kirchenkonzert unter dem Motto «Herbstmelodie» mit den «Äntlibuecher Stubehöckler». Zweites Konzert in der Pfarrkirche Jonen am Sonntag, 17 Uhr. Reformierte Kirche. 20.15: Jazz-Extra: «Echoes of Swing», All-Star-Band der internationalen klassischen Jazzszene. Türöffnung und Bar 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10. 20.15: Neue Schweizer Volksmusik «Silberen». Eine Veranstaltung von Kultur Affoltern. Galerie Märtplatz. Obere Bahnhofstrasse 7.

Bonstetten 19.00: Anlässlich 70 Jahre ref. Kirchenchor: «Jubiläums-Ständli» mit anzeige

Am Mittwoch, 15. November, referiert Prof. Dr. Mathias Binswanger bereits zum zweiten Mal an der Volkshochschule im Knonauer Amt. Mathias Binswanger ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Fachhochschule Nordwestschweiz in Olten und Privatdozent an der Universität St. Gallen. Er ist Autor des 2006 erschienenen Buches «Die Tretmühlen des Glücks», welches in der Schweiz zum Bestseller wurde. Im Jahr 2010 erschien das Buch «Sinnlose Wettbewerbe – Warum wir immer mehr Unsinn produzieren» und zu Beginn des Jahres 2015 kam sein neuestes Buch «Geld aus dem Nichts» auf den Markt. Gemäss einem Ökonomen-Ranking der NZZ im Jahr 2014 zählt Mathias Binswanger zu den zehn einflussreichsten Ökonomen der Schweiz. Die Zeiten, als eine Landeswährung noch mit dem gleichen Gegenwert in Gold abgesichert war, sind auch in der

Gypsy-Jazzband Gadjolinos. Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche.

Mettmenstetten 16.00: Kindertheater der Aemtler Bühne spielt: «Kukata oder die Kinder-Reise in den Welt-Raum». Eintritt frei, Kollekte. Gasthaus zum weissen Rössli (Rösslisaal). 20.00: Turnerchränzli «900 + 1 Jahr Mättmi». Türöffnung um 18.20 Uhr. Tickets: www.tvmettmenstetten.ch. Schulhaus Wygarten (Turnhalle).

Sonntag, 12. November Affoltern am Albis 11.00: Jazz-Extra: «Echoes of Swing», All-Star-Band der internationalen klassischen Jazzszene. Türöffnung und Bar 10 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10. 16.00: Theater für Gross und Klein: Ein mitreissendes Papier-Theater «De chly Drache». Aula Schulhaus Ennetgraben. 17.00: Projektchor «Picanto voices+ band» aus Schwyz spielt Konzert «Imagine». Katholische Kirche. Seewadelstrasse 13.

Mettmenstetten 14.00: Turnerchränzli «900 + 1 Jahr Mättmi». Türöffnung um 13.30 Uhr. Tickets: www.tvmettmenstetten.ch. Schulhaus Wygarten (Turnhalle). 16.00: Kindertheater der Aemtler Bühne spielt: «Kukata oder die Kinder-Reise in den Welt-Raum». Eintritt frei, Kollekte. Gasthaus zum weissen Rössli (Rösslisaal).

Wettswil 17.00: Anlässlich 70 Jahre ref. Kirchenchor: «Jubiläums-Ständli» mit Gypsy-Jazzband Gadjolinos. Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche.

Dienstag, 14. November Affoltern am Albis 14.00: Senioren 60plus: Gemein-

Schweiz vorbei. Doch wie schaffen es Banken, Geld «aus dem Nichts» heraus zu schaffen? Ein Weg wurde uns in jüngster Zeit bei der Kreditvergabe aufgezeigt. Früher brachten Anleger ihr Geld zur Bank. In Form von Hypotheken oder anderen Krediten wurde dieses Geld an andere Bankkunden weitergegeben. Nun kam die Form auf, nicht solch angelegtes Geld, sondern «neu geschaffenes» in Form von Krediten zu gewähren. Professor Binswanger wird uns diese Mechanismen erklären und die dabei eingegangenen Risiken aufzeigen.

Kryptowährungen Eine ganz neue Form von Geld sind digitale Währungen, die im Internet «generiert» und meist sogar ohne Mithilfe von Banken verschoben werden können. Wer steht eigentlich hinter dem Namen Bitcoin? Wie entsteht solches Geld und wie ist die immense Wertzu-

sames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94. 15.00-16.00: Musikalischer Nachmittag mit Claudio De Bartolo bei Kaffee und Kuchen. Anmelden 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstr. 12. 19.30: Lesung von Petros Markaris: «Offshore - ein Fall für Kostas Charitos» mit Apéro. Buchhandlung Scheidegger. Obere Bahnhofstr. 10 a.

Stallikon 18.30-19.30: Stalliker Wintersport-, Kraft- und Konditionstraining für jedermann. Unkostenbeitrag 5 Franken. Schulhausanlage Loomatt (Turnhalle).

Mittwoch, 15. November Affoltern am Albis 12.45: «Fitness ab 60»: Seniorenturnen für Sie und Ihn. Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 14.00-20.30: Kerzenziehen mit Bienenwachs und vielen ParaffinFarben. Kaffeestube. Tschägg-Point (Chrischona). Alte Obfelderstr. 24. 14.00: «Lieder von Andrew Bond der Soundtrack zum Kinderleben» Zwei Konzerte an einem Nachmittag. Konzert 1 um 14 Uhr, Konzert 2 um 16 Uhr. Vorverkauf 044 760 12 77. Aula Ennetgraben. 18.30-19.50: Öffentliche Führung: Rundgang im Objektdepot, spezielanzeige

nahme zu erklären? Mathias Binswanger versteht es, solch hoch komplexe Sachverhalte anschaulich darzustellen. Am Mittwoch, 22. November, beschliesst Frau Wibke Kolbmann, die Kuratorin der Ob- Referent Mathias jektsammlungen Binswanger. (zvg.) der ETH Zürich mit einem Referat zur «Geschichte der Zeitmessung» die Vorlesungen in diesem Kalenderjahr. Im Januar und März 2018 folgen dann vier weitere interessante Abende. Urs Bregenzer, Aeugst Mittwoch, 15. November, 19.30 bis zirka 21 Uhr, Mehrzweckraum des Spitals Affoltern, Haus Rigi, 1. Stock, Melchior-Hirzel-Weg 40 (Wegweiser: Langzeitpflege Sonnenberg), Affoltern. Eintritt: 25 Franken, Abo für fünf Vorträge: 100/ U30: 15 Franken. Mit KulturLegi: gratis. Abendkasse. www.orientiert.ch

le Trouvaillen. Anmeldung bis um 12.00 Uhr am Tag der Führung. Telefon 058 480 13 13, E-Mail: fuehrungen.sz@snm.admin.ch. Sammlungszentrum Schweizerisches Nationalmuseum. Lindenmoosstrasse 1. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Turnlektion für Frau und Mann mit ganz einfachen Aerobic- und Kickboxkombinationen. Sporthalle Stigeli. 19.30-21.00: Volkshochschule Knonauer Amt: «Geld aus dem Nichts». Kreditvergabe, Geldschöpfung, Bankenwachstum, Spekulation und Finanzmärkte. Vortrag von Prof. Dr. Mathias Binswanger. Spital Affoltern, Haus Rigi, 1. Stock. Melchior-Hirzel-Weg 40.

Hausen am Albis 08.20: Seniorenwanderung, Gruppe 2 (mittlere Anforderungen): Leichte Tageswanderung: Kappel - Steihuserwald - Niederwil - Cham. 13 km, 80 m Aufstieg, 200 m Abstieg. Marschzeit: ca. 3½ Std (Vormittag 2 Std., Nachmittag 1,5 Std.) Ein-/Ausstieg möglich in Niederwil. Auskunft/Anmelden bis 12. November abends: Fredy Laimbacher oder f.laimbacher@bluewin.ch. Treffpunkt Post Hausen oder Cafeteria Kappel. Rifferswilerstrasse.

mit Alternativ-Country, Folk, Bluegrass, und Akustik-Pop. Restaurant «Schwiizer Pöschtli». Dorfplatz 12.

Wettswil 15.00-16.00: Familienkonzert «Silberbüx» mit «Knall uf Fall». Eintritt frei, Kollekte. Ab 5 Jahren. Reformiertes Kirchgemeindehaus.

Donnerstag, 16. November Affoltern am Albis 08.30: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Bergwanderung HausenAlbisgrat-Stallikon. Wanderzeit ca. 4 Std. Leitung/Anmelden: Hans Heierli, 044 761 71 43. Bahnhof. 10.00-11.00: Offenes Singen mit Elisabeth Studer. Interessierte Sängerinnen und Sänger sind herzlich dazu eingeladen. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 15.30: Buchstart-Treff für Eltern, Grosseltern oder Begleitpersonen mit ihren Kindern zwischen 9 Monaten und 3 Jahren. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 19.30-21.30: «KISS-Nachbarschaftshilfe für Alt und Jung - mit Zeitgutschriften». Informationsveranstaltung mit anschliessendem Apéro. Reformierte Kirche (Ulmensaal). 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Pauline Ganty Quartett». Bar ab 18.30 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten 08.15: Mittelschwere Wanderung, Gruppe 1: Bremgarten - Rottenschwil - Althäusern - Muri. Wanderzeit ca. 3½ Std. Anmeldung und Auskunft: Geri Veronesi, 044 700 24 31. Bahnhof (Treffpunkt).

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Ottenbach 08.59: OTTENBACH60plus Wanderung: Hönggerberg - Katzensee. Dauer 3 Std. Mittagessen im Restaurant Waldhaus-Katzensee. Anmelden und Auskunft: bis Mittwoch, 15. November, 11 Uhr bei Ursula Hug, 044 761 21 46. Billette selber besorgen (Tageskarte nach Zürich). Ausrüstung der Witterung entsprechend. Postautohaltestelle (Treffpunkt).

Kappel am Albis

Stallikon

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster. Kappelerhof 5.

18.00: DinnerKrimi: «Darf ich Sie umbringen?» Spassige Kombination von Erlebnisgastronomie und interaktivem Theater. Hotel-Restaurant Uto Kulm. Üetliberg.

Rifferswil 20.15: «Madison Violet» aus Kanada


Veranstaltungen

Freitag, 10. November 2017

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Von der Kora bis zur Stradivari Heute und nächste Woche im Kellertheater LaMarotte World Jazz Griot Es spielen und singen: Moussa Cissokho (Senegal): Kora, Gesang, Jan Galega Brönnimann (Schweiz): Bassklarinette, Sopransaxofon, Omri Hason (Israel): Perkussion, Hang. Die Musik von Moussa Cissokho, Jan Galega Brönnimann und Omri Hason lässt die Kunst des Geschichtenerzählens wieder aufleben. Der perlend klare Klang der Kora (afrikanische Stegharfe mit 22 Saiten) trifft auf die sonoren, rauchigen Töne der Bassklarinette und wird durch verschiedene Perkussionsinstrumente von Omri Hason unterstützt. Das Zusammenspiel der drei Musiker besticht durch schöne Melodien und rhythmische Eleganz. Heute Freitag, 10. November, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40/30 Franken, mit KulturLegi 20 Franken.

Jazz Extra mit «Echoes of Swing» Mit Colin T. Dawson (Trompete und Gesang), Chris Hopkins (Altsaxofon), Bernd Lhotzky (Piano) und Oliver Mewes (Schlagzeug) und dank abwechslungsreichem Repertoire und lebendiger Bühnenpräsentation gehört

Kinder machen Kirche Alljährlich gestalten die Kinder von 3 bis 12 Jahren den Gottesdienst in der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Am Sonntag, 12. November, erzählen Kinder, umrahmt von Liedern, was sie das Jahr hindurch zum Thema «Wähle das Rechte» gelernt und erlebt haben. «Was würde Jesus tun?» ist bestimmt ein guter Grundgedanke, wenn es darum geht, im Alltag richtig zu entscheiden. «Wähle das Rechte», Darbietung von Kindern in der Abendmahlsversammlung vom Sonntag, 12. November, 9.45 bis 11 Uhr, Kirche Jesu Christi HLT, Heumattstrasse 2, Bonstetten.

Ausstellungen Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «350 Jahre Kirche Aeugst». Viel Wissenswertes über vergangene Zeiten sowie Herausforderung der Zukunft der Kirche. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di,/ Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/ 14-16.30 Uhr. Bis 10. Dezember.

Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Mechanische und elektrische Spielzeuge von 1960 bis 1980er-Jahre. Mi,-So, 11-18 Uhr. Bis Ende März 2018.

Mettmenstetten Pfarrhauskeller: Papierkunstausstellung «2½-Dimensionales und mehr» von Tom Künzler. Papiercollagen aus den Bildserien «Moviescapes», «Beachwalks» und «Record Stores». Persönliche Führung mit dem Künstler möglich. Anmeldung: 078 648 56 69. Bis 25. März 2018.

Stallikon Schulhaus Loomatt (Kunstforum): Kunstforum Stallikon: «Schichten, Muster, Strukturen» Bilder von Ruth Zimmermann, Aeugst. Mo, Mi, Do, Fr, 15-19, Di, 15-20, Sa, 10-12 Uhr. Bis 20. Januar 2018.

dieses Ensemble seit Jahren zur Spitze der internationalen klassischen Jazzszene. Echoes of Swing spielt seit über 18 Jahren in unveränderter Besetzung. Unter anderem wurde das Ensemble vom US-Magazin Downbeat ausgezeichnet, erhielt in Paris den Prix de L’Académie du Jazz sowie den Preis der deutschen Schallplattenkritik.

Zwei Bläser, Schlagzeug und Piano Diese kompakte und wendige Formation erlaubt grösste harmonische Flexibilität und bietet Freiraum für agiles, feinnerviges Zusammenspiel. Ohne museale Nostalgie schöpfen die vier Musiker beherzt aus dem Fundus des swingenden Jazz von Bix bis Bop, von Getz bis Gershwin, immer auf der Suche nach dem Verborgenen, dem Exquisiten. Das «Great American Songbook» bildet klumpenfreien Humus für die Kreativität der Combo, die sich in verblüffenden Arrangements, virtuosen Solobeiträgen und ausdrucksstarken Eigenkompositionen niederschlägt. Samstag und Sonntag, 11. und 12. November, Konzertbeginn Samstag 20.15 Uhr, Sonntag 11 Uhr, Türöffnung und Bar jeweils eine Stunde vor Beginn. Eintritt 40/30 Franken, mit KulturLegi 20 Franken.

Das «Trio Oreade» mit (v.l.) der Cellistin Christine Hu, der Geigerin Yukiko Ishibashi und der Bratschistin Ursula Hafenrichter spielt auf StradivariInstrumenten. (Bild zvg.) Jazz am Donnerstag Das «Pauline Ganty Quartet» mit Pauline Ganty (Gesang), Noé Macary (Piano), Fabien Lannone (Bass) und Dominic Egli (Schlagzeug) taucht mit mit den Zuhörenden in eine Welt voller musikalischer Köstlichkeiten, in der reichhaltige Einflüsse und ein vager Exotismus funkeln. Die klare Stimme der Sängerin aus Vevey enthüllt in poetischem Tonfall ein intimes Universum zwischen Emotionen und Leichtigkeit. Die Zeit ist aufgehoben,

die Schwerkraft gering, die Emotionen tragen uns davon: Sofortiger Abflug! Donnerstag, 16. November, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte, Kleines Essen 15 Franken.

Klassik mit dem «Trio Oreade» Das Trio mit Yukiko Ishibashi (Violine), Ursula Sarnthein (Viola) und Christine Hu (Violoncello) wurde 2012 beim internationalen Wettbewerb für Streichtrio in München mit dem

Fleissiges Singer-Songwriter-Duo Konzert mit «Madison Violet» im «Schwiizer Pöschtli» in Rifferswil

«Madison Violet» treten am kommenden Mittwoch in Rifferswil auf.(Bild zvg.) Ohne Schnickschnack, Netz und doppelten Boden: «Madison Violet» kommen am 15. November pur und rein akustisch ins «Schwiizer Pöschtli» nach Rifferswil. Als Support Act treten «Ember Swift» (CAN) auf. (pd.)

Konzert Madison Violet am Mittwoch, 15. November, 20.15 Uhr, (Saalöffnung 19.30 Uhr). Restaurant Schwiizer Pöschtli, Rifferswil. Eintritt 35 Franken (Tickets an der Abendkasse abholen). Reservierung: crazyheart.production@gmx.ch.

Von Tennis-Thriller bis Maturafilm Die vier nächsten Filme im Kino Mansarde Muri seur Daniel Schweizer fordert Transparenz und gibt den Opfern ein Gesicht.

Aurore – in der Mitte ihres Lebens Eine Frau um die fünfzig: voller Energie und Gefühle, alleinstehend, beherzt und unternehmenslustig bis Alter und andere Umstände ihre Lebenslust bremsen. Aurore ist plötzlich arbeitslos, alleingelassen und von den Wechseljahren eingeholt. Blandine Lenoir inszenierte eine erfrischende, herzerwärmende Komödie mit einer grandiosen, optimistisch stimmenden Agnès Jaoul als Aurore.

Borg/McEnroe – Rivalen auf dem Court Man kam damals kaum um sie herum: Die Rivalität zwischen dem Schweden und kühlen Gentleman Björn Borg und dem Amerikaner und energischen Hitzkopf John McEnroe. Diese wird nun in «Borg/McEnroe» mit dem spannenden Wimbledon-Finale von 1980 zum Thema gemacht. Der Film wirft auch einen Blick hinter die Kulissen der beiden Superstars und bildet mit

Freitag, 17. November, Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30 Franken, mit KulturLegi 20 Franken. Essen ab 19 Uhr Wirzgratin mit Couscous 20 Franken (Anmeldung erwünscht). Platzreservierungen empfohlen über www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

Flamenco im «LaMarotte» KulturAffoltern veranstaltet ihr nächstes Programm im Kulturkeller LaMarotte. Die Gruppe Hechizo Flamenco verwandelt mit ihrem neuen Programm «Tierra» das «LaMarotte» in eine andalusische Peña Flamenca.

Am Mittwoch, 15. November, um 20.15 Uhr, treten «Madison Violet» im Restaurant Schwiizer Pöschtli in Rifferswil auf. Sie zählen unbestritten zu den besten Singer/Songwritern Kanadas: Brenley MacEachern und Lisa MacIsaac, bekannt als «Madison Violet». Und sie gehören mit Sicherheit, was Konzerte und Tourneen anbelangt, weltweit zu den fleissigsten Künstlern überhaupt. Seit Anfang des Millenniums sind sie beinahe ununterbrochen «on the road» – 200 Konzerte im Jahr sind dabei eher die Regel als die Ausnahme. Das mehrfach preisgekrönte kanadische Duo überzeugt mit seinen zwischen Alternative-Country, Folk, Bluegrass und Akustik-Pop changierenden Songs sowie mit seinem unschlagbaren Charme.

1. Preis ausgezeichnet. Weitere erste Preise gewann es bereits 2001 beim Kiwanis-Wettbewerb Zürich und dann 2014 beim Wettbewerb der AugustPickhardt-Stiftung Basel – und begeisterte vor gut zwei Jahren auch im LaMarotte … Die Geigerin und die Bratschistin sind Mitglieder des TonhalleOrchesters Zürich, die Cellistin spielt im Orchester der Staatsoper Hamburg. Bei der Programmgestaltung stellt das Trio Neues selbstverständlich neben das Alte und schafft dabei ein reiches Beziehungsnetz. Im LaMarotte fügen sich Werke des Tschechen Hans Krása (1899-1944), des Barockmeisters J. S. Bach (1685-1750), des Argentiniers Astor Piazzolla (1921-1992), des Schweizers Fabian Müller (*1961) und des Ungaren Ernst von Dohnányi (1877-1960) zu einem äusserst spannenden Programm. Seit Herbst 2017 spielt das Trio auf Instrumenten von Antonio Stradivari – grosszügige Leihgaben der Stradivari Stiftung Habisreutinger an das Trio Oreade! (pz)

«Hechizo» bedeutet soviel wie «Zauber» oder «Bann»; und verzaubert wird man an einem Auftritt von «Grupo Hechizo Flamenco» garantiert! «Tierra» – die Erde, die Mutter, die Heimat – drei politische Schlagwörter unserer Zeit. Das aktuelle Programm von Grupo Hechizo Flamenco bringt die sinnliche Umsetzung dieses den Flamenco prägenden Wortes. Vom Tanz ohne Schuhe, über den Tango Argentino bis hin zum Rausch materieller Schönheit. «Tierra» – ein Programm das bewegt. Die Gruppe «Hechizo Flamenco» tritt seit vielen Jahren mit immer neuen Programmen an verschiedensten Orten in der Schweiz auf. Da sind reife Tänzerinnen und Musiker am Werk, die stetig versuchen, ihre Aussagekraft zu intensivieren, zu verdichten und zu steigern. Es treten Sina de Alicia und Ladina Bucher, Tanz; Pedro Navarra: Gesang; Oliver Bosshard, Gitarre und Roland Senft, Bandoneon auf. (KA) Samstag, 18. November, 20.15 Uhr, LaMarotte.

Seiten des Lebens – Maturafilm

Wimbledon 1980 - Borg vs McEnroe. (Bild zvg.)

authentischen und schönen Bildern einen fesselnden Tennis-Thriller.

Trading Paradise Korruptionsskandale, Umweltverschmutzung, Menschenrechtsverletzungen – illegale Praktiken von Rohstoffkonzernen wie Glencore bleiben oftmals verdeckt. Anstatt sie zur Verantwortung zu ziehen, schenkt ihnen die Schweiz ein Steuerparadies. Regis-

Die Murianer Kantischülerinnen Hannah Dobberting und Lara Manzelli erzählen in einer Premiere mit ihrem Debüt eine Geschichte über Flucht und die Suche nach einer neuen Heimat. Wenn ein junger afghanischer Flüchtling in der Schweiz des Jahres 2017 Zuflucht bei einer alten jüdischen Dame findet, bekommt die Flüchtlingsthematik auf einmal ein sehr persönliches Gesicht. (eh)

Türöffnung und Bar ab 19.15 Uhr. Vorverkauf: Buchhandlung Scheidegger, Telefon 044 762 42 42. Reservierung: www.kulturaffoltern.ch.

«Aurore» Donnerstag, 16. November, 18 Uhr und Freitag, 17. November, 20.30 Uhr, F/d, 90 Min., ab 14 J.; «Borg/McEnroe» Donnerstag, 16. November, 20.30 Uhr, E/d/f, 107 Min., ab 6 J.; «Trading Paradise» 17. November, 18 Uhr, O/v/d, 78 Min., ab 12 J.; «Seiten des Lebens» Sondervorstellung mit Podiumsdiskussion und Apéro 18. November, 17 Uhr. Reservierungen unter www.kinomansarde.ch oder Telefon 056 664 21 21.

Sina de Alicia. (Bild zvg.)


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Veranstaltungen

Freitag, 10. November 2017

A «Cappella»

Jubiläums-Krimi

Chorkonzert in der Kirche Kappel

Lesung bei Bücher Scheidegger Affoltern Der griechische Autor Petros Markaris besucht am Dienstag, 14. November, die Buchhandlung Scheidegger mit seinem neusten Kriminalroman, in welchem der Athener Kommissar Kostas Charitos seinen zehnten Fall löst.

Der Gesang von «Capella» passt gut in die Klosterkirche Kappel. (Bild zvg.)

Am Samstag, 18. November, um 19 Uhr wird die Klosterkirche Kappel zum Klangraum für geistliche Chorwerke, hauptsächlich zeitgenössische aus Skandinavien und England. Der kleine Chor «Cappella» singt unter der Leitung von Christof Menzi, Musiker und Pfarrer in Kappel, A-cappellaWerke von Ola Gjeilo (*1978), Eric Whitacre (*1970), Rihards Dubra (*1964), Knut Nystedt (1915–2014), John Rutter (*1945), Svante Henryson (*1963), Anton Bruckner (1824–1896),

Eugen Meier, (*1934), John Bennet (1575–1623). Der Chor besteht seit zwei Jahren. In der Klosterkirche Kappel fanden sich sechs Frauen und fünf Männer im mehrstimmigen Singen geistlicher Musik. Das Ensemble sucht die Erfahrung, «hörend zu singen» und verzichtet deshalb weitgehend auf Notenlektüre. Die ausgewählten Werke scheinen wie geschaffen für die gotische Architektur der Klosterkirche. Sie finden darin zu ihrem speziellen Klang. Das Konzert wird ungefähr eine Dreiviertelstunde dauern. Der Eintritt ist frei. (eg)

«Beton – rau und doch sanft» Kreativ-Workshop für Erwachsene Wer schon immer neugierig war, wie es sich mit dem spannenden und vielseitigen Material Beton arbeiten lässt, ist im Workshop «Beton rau und doch sanft» im Familienzentrum Bezirk Affoltern gut aufgehoben. In diesem Workshop lernt man das Anmischen, Giessen und Ausformen von Beton kennen. Schalen, Kerzenlichter, Blumentöpfe oder Figuren, können als ein einzigartiges Weihnachtsgeschenk hergestellt werden. Am zweiten Abend des Kurses schleift, bemalt und schmückt man die entstandenen Werke. Dieser kreative Workshop findet an zwei Abenden am Mittwoch, 22., ab 19 Uhr und am 29. November, ab 19.30 Uhr bis jeweils 22 Uhr im Familienzentrum statt. Für die fachkundige Begleitung und eine ausgelassene Atmosphäre sorgt die Leiterin Maya

Im Workshop kann man Geschenke wie Betonschalen herstellen lernen. (Bild zvg.)

Langhi, Erwachsenenbildnerin mit eigenem Atelier in der Region. (jm) Anmeldungen nimmt das Familienzentrum gerne unter Telefon 044 760 12 77 oder via E-Mail: kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch entgegen. Weitere Informationen zu diesem Workshop sowie die gesamte Angebotspalette unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Dorf-Jassturnier in Mettmenstetten

Nach dem grossartigen Jubiläumsturnier des letzten Jahres, bei welchem der bekannte Fernsehmoderator Jürg Randegger als Ehrengast einen denkwürdigen Auftritt hatte, kehrt dieses Jahr wieder Normalität ein. Der Vorstand hat jedoch keinen Aufwand gescheut, damit die Jassfreunde wiederum unter günstigen Rahmenbedingungen ihrer Liebhaberei frönen können. Zu Dank verpflichtet ist man einmal mehr dem Schützenverein Dachlissen-Mettmenstetten, der nun schon seit vielen Jahren den 10-m-Stand im Schützenhaus in Wissenbach zur Verfügung stellt. Diese Räumlichkeit eignet sich bestens für die Durchführung des Jassturniers und entsprechend weiss man bei den Organisatoren das

grosszügige Entgegenkommen der Schützen sehr zu schätzen. Gespielt wird wie immer der Schieber (zwei gegen zwei) ohne Stöck, Wys und Matchprämie. Die Partner werden nach dem Zufallsprinzip ausgelost. Natürlich ist auch für Speis und Trank gesorgt. Damit der Abend jedoch nicht allzu lang wird, gibt es keine spezielle Essenspause. Dank der grosszügigen Unterstützung durch das lokale Gewerbe winken den Siegern wie jedes Jahr sehr schöne Preise. Den Abend des Freitags, 17. November, kann man sich also für einen gemütlichen Jassabend reservieren. Die Organisatoren freuen sich über eine rege Teilnahme und laden speziell die Einwohner von Mettmenstetten ganz herzlich zum Mitjassen ein. Das Startgeld beträgt zwölf Franken und die Kassenöffnung erfolgt bereits um 19 Uhr, damit der Startschuss pünktlich um 19.30 Uhr fallen kann. Der Vorstand der SVP

Petros Markaris. (Bild Regine Mosimann) wird in null Komma nichts aufgeklärt, doch Kommissar Charitos misstraut der Sache. Wie überhaupt alles um ihn herum zu schön ist, um wahr zu sein. Die Leute geniessen das Leben, als hätte es nie eine Krise gegeben. Auch Katerina, die Tochter des Kommissars, will sich eine Wohnung kaufen, jetzt, da die Kredite leicht zu haben sind. Das schnelle Geld fordert jedoch seinen Tribut: Der Mord an dem Beamten war erst der Anfang … (pd.) Dienstag, 14. November, um 19.30 Uhr in der Buchhandlung Scheidegger, Obere Bahnhofstrasse 10A, Affoltern. Petros Markaris liest auf Deutsch.

Vertrauen ist gut Öffentlicher Vortrag im Spital Affoltern Am Donnerstag, 16. November, um 19 Uhr, referiert Dr. med. Tim Klose zum Thema «Vertrauen ist gut» im Mehrzweckraum Haus Rigi im Spital Affoltern.

Schieber im Schützenhaus Auch dieses Jahr führt die SVP Mettmenstetten ihr allseits beliebtes Dorf–Jassturnier durch. Gejasst wird am Freitag, 17. November, ab 19.30 Uhr im Schützenhaus Wissenbach.

Die Figur des Ermittlers Kostas Charitos überzeugt die Leser und hat schon längst Kultstatus. Der Autor Petros Markaris, geboren 1937 in Istanbul, ist Verfasser von Theaterstücken und Schöpfer einer Fernsehserie, er war Co-Autor von Theo Angelopoulos und hat deutsche Dramatiker wie Brecht und Goethe ins Griechische übertragen. Mit dem Schreiben von Kriminalromanen begann er erst Mitte der Neunzigerjahre und wurde international erfolgreich. Petros Markaris lebt in Athen und feierte am 1. Januar seinen 80. Geburtstag. «In ‹Offshore›, dem zehnten Band der Kostas Charitos Romane, verbindet der Autor eine liebevolle Beschreibung der griechischen Mentalität mit einer messerscharfen Analyse der Gesellschaft. Sein bisher bester Roman!», so Werner van Gents Kommentar zum Buch. Der Mord an einem Beamten

Vertrauen und Vertrauensverlust sind zunehmend von besonderer Aktualität. Wir leben in einer Zeit, in der viel Vertrautes infrage gestellt wird, politisch und persönlich: Jahrzehntelange Bündnisse stehen plötzlich zur Diskussion, die sicher geglaubte Altersvorsorge scheint gefährdet, Berufe verwandeln sich in Jobs, und die PatientenArzt-Beziehung wird immer öfter als Geschäftsbeziehung verstanden. Tim Klose, Chefarzt am Psychiatriestützpunkt, wird darüber vortragen, wie in Zeiten der Verunsicherung Vertrauen geschaffen werden und wachsen kann. Vertrauen ist die Voraussetzung, dass sich zwei Menschen offen miteinander austauschen können. Vertrauen wird gefördert durch Vertraulichkeit. So können Beziehungen zwischen Eltern und Kindern, Schülern und Lehrern, Patienten und Behandlern gelingen. Daher bietet auch jede Behandlung am Spital die Garantie grösstmöglicher Vertraulichkeit, die gesetzlich in der Verschwiegenheitspflicht des Arztes wie auch aller anderen im Gesundheitswesen Tätigen verankert ist.

Vertraulichkeit und Vertrauen am Spital Affoltern Am Spital Affoltern gibt es zum einen Garantie der Vertraulichkeit auch und gerade beim Einsatz moderner Dokumentations- und Kommunikationssysteme. Zum anderen besteht die Mög-

lichkeit, in die stets aktualisierte Fachkompetenz und die vielfach über Jahre und Jahrzehnte bewährte Präsenz erfahrener Pflegender, Ärzte und MitTim Klose, Chef- arbeitende weiterer Gesundheitsbearzt Psychiatrie rufe zu vertrauen. am Spital AffolDabei begründen tern. (Bild zvg.) wirtschaftswissenschaftliche Erkenntnisse der Spielund Entscheidungstheorie, auch dieses Jahr mit dem Nobelpreis ausgezeichnet, den Vorteil des mit der Überschaubarkeit des Spitals Affoltern ermöglichten Vertrauens bei mannigfachen Formen der Behandlungsqualität, die grösseren Spitaleinheiten abgeht.

Vertrauen ist gut, … ... Kontrolle ist besser, lautet eine Lenin zugeschriebene Redewendung. Dr. Tim Klose legt dar, dass das nicht stimmt und dass misstrauische Kontrolle verlorenes Vertrauen nicht wieder herstellen kann, weder in einer familiären Beziehung, zwischen Arbeitskollegen noch im Kontext eines Spitals. Vielmehr behindert Kontrolle Kreativität und bindet Ressourcen. Das psychiatrische Rezept gegen Misstrauen lautet: Vertrauen schaffen. Alle Teilnehmenden haben Gelegenheit, am Ende des Vortragsabends darüber zu diskutieren, wie dieses Rezept anzuwenden ist. (pd.) Weitere Infos: www.spitalaffoltern.ch.

SVP bittet zu Tisch Metzgete im Schützenhaus Stallikon Die SVP Stallikon freut sich, der Bevölkerung – wie seit vielen Jahren schon – die Metzgete anbieten zu können. Sie findet am Freitag, 17., und Samstag, 18. November, ab 19 Uhr im Schützenhaus Stallikon statt. Röbi und Magdalena Sidler und das Team der SVP bieten einen entspannten, geselligen Abend. Für 35 Franken werden

Blut- und Leberwurst, Rippli, Speck, Bratwurst, Schüblig, Sauerkraut, Apfelstückli und Kartoffeln à discrétion angeboten. Es empfiehlt sich, schnell einen Platz zu sichern. (pd.) Anmelden: Telefon 044 701 10 36. Kurzfristig Entschlossene können unter Telefon 079 670 49 72 (keine SMS!) anfragen, ob noch Platz vorhanden ist.


Sport

Freitag, 10. November 2017

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Zum Hoffnungsträger aufgeschwungen Marco Nägeli vom Schwingklub am Albis hat eine sehr gute Saison hinter sich Seit 1966 wartet der Schwingklub am Albis auf den zweiten Kranzgewinner am Eidgenössischen. Ist die Wartezeit 2019 in Zug zu Ende? Marco Nägeli aus Dachlissen-Mettmenstetten, wohnhaft in Obfelden, ist der Hoffnungsträger. Er hat eine sehr gute Saison hinter sich.

Konditionstraining, das er gleichwohl nicht vernachlässigt. Aber er weiss, wie wichtig die Technik im Schwingsport von heute ist. «Gänge werden oft am Boden entschieden», fügt der Kurz-Spezialist bei. Und bei einem «ganz Bösen» wie Orlik profitiert Nägeli natürlich. Daneben feilt er, unter anderem auch mit Squash, an der Schnelligkeit und trainiert damit die Reflexe. Rund sieben Stunden wendet er derzeit wöchentlich auf – mit Freude, wie er betont. Er ist überzeugt, dass sich nur damit Erfolge einstellen. «Das Training ist bei mir nie ein Müssen», betont er und hebt in diesem Zusammenhang auch die ausgesprochene Kameradschaft im Schwingclub am Albis hervor.

................................................... von werner schneiter Nur die älteren Schwingerfans erinnern sich: 1966, beim Eidgenössischen in Frauenfeld, holte sich das Bonstetter Urgestein Paul (Gibel) Hedinger den Kranz – an jenem Fest, das mit dem damaligen Rekruten Ruedi Hunsperger einen Überflieger hervorbrachte. 51 kranzlose Jahre für den Schwingklub am Albis sind also ins Land gegangen. Es waren Jahre der Hoffnungen, die 1977 in Basel beinahe in Erfüllung gingen: Damals scheiterte der Rifferswiler Metzgermeister Armin Meier nur knapp. Und auch 2004 war Ruedi Hedinger, der Sohn von Paul, in Luzern nahe dran. Aber eben: Stets fehlte der berühmte Viertelpunkt. Und nun hat der Schwingklub am Albis einen neuen Hoffnungsträger in seinen Reihen: Marco Nägeli. Der 23jährige gelernte Bauer und Absolvent einer Zweitausbildung als Forstwart, hat nach dem Verletzungsjahr 2016 – sechs Wochen Pause nach einem Riss des Aussenbandes – eine gute Saison hinter sich, eine sehr gute sogar: Beim Zürcher Kantonalen in Weiach, beim Bündner-Glarner in S-chanf und beim Glarner-Bündner in Niederurnen so-

Erst Hausen, dann Zug

Drei Kantonalkränze, ein Teilverbandskranz: Marco Nägeli – hier im Ottenbacher Schwingkeller anlässlich des Klubschwingets - hat eine sehr gute Saisonbilanz vorzuweisen. (Bild Werner Schneiter) wie am Nordostschweizer Schwingfest in Davos, Saisonhöhepunkt, holte er sich die Kranzauszeichnungen. Dazu stieg er beim diesjährigen Unspunnenfest in die Hosen. «2016 in Estavayerle-Lac hatte ich nach der verletzungsbedingten Pause zu wenig Selbstvertrauen», sagt er rückblickend. Aber das hat er nun über die gesamte Saison 2017 konservieren können: Am vergangenen Sonntag gewann Marco

Nägeli den Klubschwinget in Ottenbach (Schlussgang gegen seinen älteren Bruder Roman), und beim Niklausschwinget am 2. Dezember in Zürich will er das letzte Ausrufezeichen der Saison setzen.

Training mit Armon Orlik Der Grund für Marco Nägelis Steigerungslauf in dieser Saison ist auch im

sankt-gallischen Schänis zu suchen. Seit bald drei Jahren trainiert er dort jeweils am Sonntagmorgen in einer Gruppe mit Armon Orlik, dem 30-fachen Kranzgewinner und Schlussgangteilnehmer am Eidgenössischen in Estavayer-le-Lac (Niederlage gegen Matthias Glarner). Der Fokus in Schänis liegt jeweils im technischen Bereich. Diese Art Training sagt Marco Nägeli eher zu als reines Kraft- oder

Bleibt Marco Nägeli verletzungsfrei, wird er auch in den kommenden Jahren an schwingerischer Statur gewinnen; zu den bisher elf Kränzen werden sich weitere gesellen. Er hat ja grosse Ziele vor Augen: Am 6. Mai 2018 steigt in Hausen das Zürcher Kantonalschwingfest. Da möchte er natürlich schon mal eine «Duftmarke» setzen, auch wenn er sagt: «Vor entscheidenden Kranzgängen bin ich jeweils ziemlich nervös – vor der Haustüre wohl noch mehr. Aber das legt sich dann zwei, drei Minuten nach dem Start». Gedanken an das Eidgenössische von 2019 in Zug sind natürlich vorhanden. «Das ist noch ein langer und steiniger Weg, auch wenn ich schon eidgenössische Kranzschwinger bezwungen habe», stellt er nüchtern fest. «Ich hoffe, dass ich den zweiten eidgenössischen Kranz ins Säuliamt bringen kann».

Zum Jahresabschluss nach Thalwil

Saisonstart für die U13

Fussball 1. Liga Classic: FCWB will zurück auf die Siegerstrasse

Mädchen von Volley S9 in Wetzikon Während die Volley S9 U17-Mädchen und U13-Boys in Bonstetten zu ihrem ersten Spieltag antraten, reisten gleich vier U13Mädchen-Teams von Volley S9 am regnerisch kalten Sonntagmorgen von Bonstetten nach Wetzikon.

Positive Erinnerungen an den Thalwiler Sportplatz Etzliberg: Im April 2017 gewann WB 3:1, Schneebeli (Zweiter von rechts) eröffnete das Skore. (Bild Kaspar Köchli)

Zum Abschluss des Fussballjahres tritt der FC WettswilBonstetten am kommenden Sonntag um 14.30 Uhr gegen Thalwil an. Erstmals kehrt WB-Trainer Jérôme Oswald an seine langjährige Wirkungsstätte zurück. Erdenklich knapp war die Startniederlage Anfang August. Dank zwei schnellen Toren in der ersten Halbzeit, sicherten sich die Seebuben damals einen 2:1-Auswärtserfolg und setzten die Basis für eine gute Vorrunde, welche das Team auf Rang vier abschloss. Allerdings erreichte Thalwil diese Platzierung mit «nur» fünf Siegen und ebenso vielen Remis und führt damit das sehr grosse Mittelfeld an, das fliessend in die Abstiegsplätze übergeht. Auf eben diesen Abstiegsplätzen findet sich der FCWB wieder. Aktuell

am Tabellenende liegen die Ämtler ganze zehn Ränge hinter dem sonntäglichen Gegner – allerdings ist die Differenz mit neun Punkten relativ gering. Das junge Fanionteam der RotSchwarzen will nach drei Niederlagen in Folge endlich auf die Siegerstrasse zurückkehren. Gerade in den Partien gegen Seuzach und Bellinzona konnte man früh in Führung gehen, vergab die gute Ausgangslage aber unglücklich. Gelingt es dem Team, die Abwehr zu festigen und gleichzeitig im Angriff gefährlich zu bleiben, so ist auf dem Etzliberg in Thalwil alles möglich.

Thalwils Durststrecke Allerdings wartet Thalwil schon länger auf den nächsten Sieg als der FCWB. Dieser liegt nämlich schon fast zwei Monate zurück, im September gewann man zu Hause gegen Eschen/ Mauren. Danach folgten Niederlagen

gegen Seuzach, Red Star (Cup) und Bellinzona sowie Unentschieden gegen St. Gallen II, Höngg und zuletzt gegen Tuggen. Einmal mehr zeigt sich die Ausgeglichenheit im Leistungsniveau der Mannschaften in der Gruppe 3 der 1. Liga. Wie schon in den vergangenen Jahren kann der FCWB nach einem schlechten Start mit einer positiven Serie auch sehr rasch in der Tabelle Plätze gewinnen. Der Grundstein dafür soll in Thalwil gelegt werden und das vor möglichst vielen WB-Fans, die für einmal eine sehr kurze Anreise geniessen dürfen. Anpfiff auf dem Sportplatz Etzliberg in Thalwil ist am Sonntag um 14.30 Uhr. Oliver Hedinger Weitere FCWB-Spiele: Samstag: 11.30 Jun. Dd – Affoltern a/A, 13 Uhr, Rüti – Jun. Ca (CCJL); 13.15 Uhr, Jun. Dc – Horgen; 15 Uhr, Jun. Bc – Benfica Clube; Sonntag: 12 Uhr, United Zürich – Jun. A (CCJL); 13 Uhr, Red Star – Jun. Ba, 14.30 Siebnen – Jun. A+.

Team mit 25:15, den zweiten verlor es allerdings ebenso deutlich. Die Entscheidung gelang erst im verkürzten dritten Satz. Danach war das Team nicht mehr zu stoppen, gewann Satz um Satz und Spiel um Spiel. Erst im vierten und letzten Spiel vermochte der Gegner den Lauf zu brechen und nahm den Ämtlerinnen den ersten Satz. Mit neuer Aufstellung und Motivation stemmten sie die Herausforderung, glichen aus zum 1:1 und gewannen anschliessend auch das TieBreak! Erst dann kam das Team aus dem Fieber heraus und bemerkte auch die anderen drei Teams wieder. – Alle hatten gewonnen und verloren, und das Wichtigste: alle hatten ein breites Lachen, reisten zufrieden wieder nach Hause und freuen sich auf den nächsten Spieltag. (pd.)

Vier Teams, vier Stärkeklassen, zwei Trainer, zwei Hilfstrainer, drei Nachwuchstrainer und viele tolle Eltern fanden sich punkt 9 Uhr in den Hallen der KZO in Wetzikon ein. Dieses Jahr hat Volley S9 alle Juniorinnen und Junioren mit neuen Trikots ausgerüstet, worüber sich alle sehr gefreut haben. Schön blau sind sie und die Schrift leuchtet so hell wie die Augen der Kinder. Alle suchten sich ihre Lieblingsnummer aus bevor es losging. Um 9.30 Uhr war Anpfiff für alle Spiele gleichzeitig. Das unerfahrenste Team startete in einer der schwächsten Kategorien, denn für die meisten Spielerinnen und Spieler war es der erste regionale Spieltag ihrer noch jungen Volleyball-Karriere. Noch etwas nervös, aber mit dem richtigen Zusammenhalt wurden noch ein letztes Mal die sechs wichtigsten Teamziele besprochen, dann ging es los. Den ersten Coach Maurus Pally gibt noch die letzten Tipps an die U13Satz gewann das Mädchen in Wetzikon. (Bild zvg.)


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Extra

Im Spital Affoltern geboren

Freitag, 10. November 2017

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«Ich bin gerne Schulbus-Chauffeuse» Menschen im Säuliamt: Pia Trachsel chauffiert seit über 30 Jahren Kinder

Senja 29. Oktober.

Pia Trachsel ist in Kappel aufgewachsen und wohnt seit 33 Jahren in Hauptikon. Sie erlernte ihren Traumberuf, Damenschneiderin. Seit über 30 Jahren fährt sie aber die Kinder in die Schule und in den Kindergarten. ................................................... mit pia trachsel sprach marianne voss

Joel, 30. Oktober.

Tjara, 2. November.

Anik, 3. November.

Aufgewachsen sei sie in Kappel in der Sennhütte, erzählt Pia Trachsel am Küchentisch. «Meine Eltern waren von den Bauern angestellt, morgens und abends die Milch einzunehmen. Zudem führten sie ein Transport- und Lohnunternehmen.» Ihre Primarschulzeit erlebte sie in verschiedenen Ortschaften: drei Jahre in Uerzlikon, ein Jahr in Kappel. «Und zwei Jahre war meine Klasse wegen Platzmangels in einem gemieteten Schulzimmer in Hausen untergebracht. Das war die Zeit, als das damals neue Schulhaus Tömlimatten erbaut wurde», erinnert sie sich. Nach der Oberstufe musste sie nicht lange überlegen, welchen Beruf sie erlernen sollte. «Mir war schon in der vierten Klasse klar, dass ich Damenschneiderin werden möchte.» Handarbeit sei immer ihr liebstes Fach gewesen, und als sie dann einmal ins Atelier einer Damenschneiderin Einblick erhielt, war ihr Traumberuf gesetzt. In Baar absolvierte sie erfolgreich die dreijährige Lehre. «Danach heiratete ich aber schon bald und wurde Mutter.» Ihr Mann, Kurt, stammte aus Hauptikon und ging bei Pias Nachbarn oft ein und aus. «Und so wurde dann aus einer Bekanntschaft eine Liebe.» Die junge Familie − nach einem Mädchen folgte ein Junge − wohnte zuerst in Mettmenstetten, später in Affoltern. «1984 konnten wir dann hier in Hauptikon dieses Haus bauen.»

Von der Aushilfe zum Traumjob

Liano, 5. November. (Bilder Irene Magnin)

Heute übt Pia Trachsel auch einen Traumberuf aus, aber einen anderen, und den schon seit 1986. Sie ist die Schulbus-Chauffeuse von Kappel. Wie kam es dazu? «Mein Vorgänger, Dani

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Pia Trachsel und der gelbe Schulbus, ein bewährtes Team. (Bild Marianne Voss) Trachsel, reiste vorübergehend nach Kanada und fragte mich an als Aushilfe. Natürlich musste ich dazu noch eine Prüfung ablegen.» Aus der Vertretung wurde eine feste Aufgabe, denn ihr Vorgänger wanderte schliesslich definitiv nach Kanada aus. «Als meine Kinder klein waren, war das ein super Job, denn ich war immer wieder zuhause oder konnte die Kleinen auch mal auf die Tour mitnehmen.» Die Chauffeuse fährt die Kinder der 1. bis 4. Klasse von Hauptikon und Uerzlikon nach Kappel zur Schule, die Kindergärtner nach Uerzlikon in den Kindergarten. Heute sei sie weniger unterwegs als früher, als es noch keine Blockzeiten gab. «Da musste ich jede Stunde losfahren, um Kinder abzuholen oder zu bringen.» Eigentlich hatte Pia Trachsel geplant, nur so lange Schulbus zu fahren, bis ihre eigenen Kinder gross sind. Doch dann habe sie gedacht: «Warum soll ich aufhören? Für mich stimmt dieser Job, ich bin gerne Schulbus-Chauffeuse. Mir macht das Zusammensein mit den Kindern Spass.» Sie lacht. Und heute fährt sie nun Kinder, deren Eltern schon bei ihr im Bus sassen, und ihre eigenen Enkel zur Schule oder in den Kindsgi.

Was sind die Herausforderungen bei dieser Arbeit? «Der Schulbus ist der erste Moment nach dem Verlassen des Schulzimmers und der erste Teil des Schulweges. Da wird natürlich schon öfters mal noch ein Streit ausgetragen.» Manchmal müsse sie eingreifen, doch oft überlasse sie das Geschehen den Kindern selber. «Nach so vielen Jahren Erfahrung stresst mich das nicht mehr», meint sie schmunzelnd. Und rückblickend bemerkt sie: «Die Kinder haben sich im Laufe der vielen Jahre schon verändert, wie die Eltern auch.» Wie denn? «Sie sind heute selbstbewusster, lassen sich weniger etwas sagen.» Und nachdenklich fügt sie an: «Sie haben manchmal auch weniger Respekt.»

Aktivitäten in der Freizeit In der Freizeit halten sich Pia und Kurt Trachsel oft in ihrer Ferienwohnung in Grindelwald auf. «Wir geniessen es immer sehr, dort auszuspannen. Im Sommer gehen wir wandern, im Winter Ski fahren.» Im Turnverein ist Pia Trachsel Mitglied «seit es ihn gibt». Früher sei sie noch als Jugi-Leiterin tätig gewesen, heute nehme sie zum eigenen Vergnügen an den Aben-

In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss aus dem Leben von Menschen – ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt –, die im Säuliamt wohnen oder im Bezirk Affoltern ihren Arbeitsplatz haben. Die Serie erscheint in loser Folge.

herkömmliches

Fisch im Röstimantel «Tango-Rösti»

Auto

800 g 4 2–3 2 EL 2 EL

Kartoffeln festkochend, geschwellt, vom Vortag Goldbuttfilets, TK, aufgetaut Spritzer Zitronensaft Mehl Bratbutter Salz, Pfeffer

Zubereitung

«Wenn im November die Stern’ stark leuchten, lässt dies auf bald viel Kälte deuten.»

Serie «Menschen im Säuliamt»

volg-rezept

Zutaten für 4 Personen

bauernregel

den oder Anlässen teil. Reisen? «Weniger.» Und humorvoll fügt sie an: «Wir sind halt schon ein bisschen Kuhschweizer.» Doch sie könne sich vorstellen, nach der Pensionierung, wenn sie nicht mehr an die Schulferien gebunden sei, mal etwas ausführlicher auf Reisen zu gehen. Und wie steht es mit ihrem ersten Traumberuf ? «Im Winter nähe ich noch ab und zu. Und ich flicke natürlich viel.» Sie habe ja einige Männer in der Familie mit handwerklichen Berufen. «Da gibt es immer wieder Überhosen zu flicken.»

Kartoffeln mit der Röstiraffel reiben, mit Salz und Pfeffer würzen. Fischfilets mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen, im Mehl wenden. Bratbutter erhitzen, einen Achtel der geriebenen Kartoffeln in die Bratpfanne geben und daraus einen «Boden» formen. Ein Fischfilet darauflegen, mit einem weiteren Achtel der geriebenen Kartoffeln bedecken, beidseitig goldbraun braten.

Das Automobil ist ein sprachlicher Bastard, der sich zusammensetzt aus griechisch autos (= selbst) und lateinisch mobilis (= beweglich). Es handelt sich um ein selbst bewegtes Vehikel, mit dem sich im Gegensatz zu pferdegezogenen Kutschen oder menschlichen Antriebskräften hohe und höchste Geschwindigkeiten erzielen lassen. Von daher tönt es etwas überholt oder überheblich, dass das traditionelle Fahrrad in der Schweiz als Velo bezeichnet wird – hergeleitet vom lateinischen Adverb velociter, das schnell bedeutet. Schnell ist offenbar ein relativer Begriff. Und es bleibt zu befürchten, dass die zunehmende Automatisierung schneller voranschreitet als man denkt. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

Diesen Vorgang mit allen Fischfilets wiederholen. Fertige Filets im Ofen warmstellen. Zubereitungszeit: 45 Minuten. Weitere Rezepte unter www.volg.ch/rezepte/.

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Veranstaltungen

Restaurant Post, Ottenbach Telefon 044 776 37 47

Metzgete Metzger Haab, Birmensdorf Freitag, 10. November 2017 mit musikalischer Unterhaltung Samstag, 11. November 2017 Sonntag, 12. November 2017 Wir reservieren Ihnen gerne einen Tisch

Sankt Nikolaus

und Schmutzli kommen wieder

St. Nikolaus Gesellschaft Affoltern am Albis seit 1949 www.SamichlausAaA.ch Wir besuchen vom 2. bis 6. Dezember 2017 alle Gemeinden im Bezirk Affoltern inkl. der Gemeinden Bonstetten, Wettswil, Stallikon. Für den Besuch von Sankt Nikolaus können Sie sich anmelden bei: Familie Stöckli oder Familie Koller

Telefon 044 761 59 56 Telefon 044 768 23 49

oder per E-Mail unter: mail@SamichlausAaA.ch Anmeldeschluss: 18. November 2017

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