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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 87 I 168. Jahrgang I Freitag, 7. November 2014

Umweltfreundlicher

Jugendpolitik

Neues Kehrichtfahrzeug der K. Müller AG: weniger Treibstoff, weniger Lärm. > Seite 3

Neue Serie: Jugendkommissionen und ausserschulische Jugendarbeit – heute: Aeugst. > Seite 11

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Kirchenbau? St. Mauritius, Bonstetten: «Langfristig profitiert die Kirchgemeinde». > Seite 13

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Gelungenes Ergebnis Landumlegungs-Genossenschaft N4 konnte sich im August 2014 auflösen. > Seite 14

Wohnbau: Gemeinden Arm in Arm mit Genossenschaften? Der Verband WBG Zürich informierte in Mettmenstetten

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Haltestelle verlegen Einsprache aus Bickwil-Obfelden zum A4-ZubringerAuflageprojekt. > Seite 15

Bezirksratsschreiberin Tamara Pfiffner geht Tamara Pfiffner, seit 2011 Bezirksratsschreiberin, hat die Stelle gekündigt – nicht, weil es ihr nicht mehr gefällt. Sie nimmt in einer Anwaltskanzlei eine neue Herausforderung an. ................................................... > Bericht auf Seite 7

Am Montagabend lud der Verband der gemeinnützigen Wohnbauträger, die Wohnbaugenossenschaften Zürich (wbg), Kommunalpolitiker, Bauämter und Liegenschaftsabteilungen sowie Genossenschaften mit Wohnungen im Bezirk Affoltern zur Information über «Wohnbaugenossenschaften als Partner für Gemeinden».

Kommunalpolizeichef vereidigt

................................................... von urs e. kneubühl

anzeigen

«Wohnbaugenossenschaften und Gemeinden sind ideale Partner», stellt Felix Bosshard fest. Der bei Wohnbaugenossenschaften Zürich wbg, dem Verband der gemeinnützigen Wohnbauträger, für die Land- und Immobilienakquisition Mitverantwortliche ist gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen nach Mettmenstetten gekommen, um «auf Gemeinden im Bezirk Affoltern zuzugehen und sie zu überzeugen, Grundstücke an gemeinnützige Wohnbauträger abzugeben und mit Wohnbaugenossenschaften partnerschaftlich zusammenzuarbeiten.» Gut 60 interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer sind zur entsprechenden Information ins katholische Pfarreizentrum in Mettmenstetten gekommen. Sie wurden von der stellvertretenden Geschäftsführerin der wbg, Marianne Dutli Derron, sowie deren Vorstandskollegin Simone Gatti und den -kollegen Andreas Wirz und Felix Bosshard ausführlich darüber in

Per Handschlag wurde Martin Ott, der neue Chef der Kommunalpolizei, vereidigt. Er löst Markus Vetsch ab, der in den Ruhestand geht. Für den neuen Chef soll der Bussenblock eine Nebenrolle spielen. Sein Ziel: eine bürgernahe Polizei. ................................................... > Berichte auf Seite 9

Mit dem Projekt in der Pfruendmatt von mättmi50plus werden auf Herbst 2015 altersgerechte, zentral und ruhig gelegene Wohnungen in Mettmenstetten bereitgestellt. (Bild Thomas Stöckli) Kenntnis gesetzt, wie eine solche Partnerschaft aussehen und was sie beidseitig bringen kann.

Genossenschaftlicher Wohnungsbau marginal im Bezirk Im Bezirk Affoltern, so wird festgestellt, ist der Anteil des genossenschaftlichen Wohnungsbestands – wie in der gesamten Schweiz – marginal. Gerade einmal 5,1 Prozent aller Woh-

nungen in der Schweiz gehören Genossenschaftern, im Knonauer Amt gibt es zurzeit gesamthaft 591 Genossenschaftswohnungen. «Der gemeinnützige Wohnungsbau besitzt zwar in der Stadt Zürich eine starke Stellung, sein Marktanteil im gesamten Kanton aber ist klein und er sinkt», sagt Andreas Wirz dazu, während Simone Gatti festhält: «Gerade beim Thema ‹Wohnen im Alter› zeigt sich, dass beide Seiten – Wohnbaugenossenschaften

und Gemeinden – wesentliche Ressourcen einbringen und entsprechend von einer Partnerschaft profitieren können.» An der Veranstaltung kamen zudem genossenschaftliche Wohnbauprojekte im Knonauer Amt zur Sprache, ebenso wurden Kommunalpolitiker aus dem Bezirk nach ihrer Meinung gefragt. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 5

«Einbrüche konnten verhindert werden» Kantons- und Kommunalpolizei mit Kontrollen am Dorfeingang erfolgreich Allein im letzten Jahr sind Einbruch- und Entreissdiebstähle um 20 Prozent zurückgegangen. Das liegt auch daran, dass die verschiedenen Polizeistellen vermehrt zusammenarbeiten.

auf frischer Tat zu ertappen, ist schwierig. Deshalb kontrollieren wir unter anderem die Anfahrtswege möglicher Täter. In den ersten Tagen konn-

ten wir bereits mehrere Verdächtige festnehmen.» Zur Sicherheit sei es lohnenswert, einige Regeln zu beachten: «Wenn am Feierabend regelmässig

kein Licht brennt, ist das auffällig. Grundsätzlich soll die Wohneinheit bewohnt aussehen. Gerade in den Ferien ist es deshalb wichtig, dass nicht alle Fensterläden zu sind und Nachbarn regelmässig den Briefkasten leeren.»

................................................... von salomon schneider

Gute Nachbarschaftsbeziehungen erhöhen Sicherheit markant

Verschiedene Abteilungen der Kantons- und die Kommunalpolizei arbeiten bei der Verhinderung von Einbrüchen zusammen. Seit Ende Oktober läuft ihre Kampagne gegen Einbrüche im Wohnbereich. Vertreter dieser Polizeiorgane kontrollieren noch bis Ende Februar vermehrt Autos bei Zufahrten zu Wohnquartieren. Kurt Bernet von der Kantonspolizei in Affoltern, erklärt: «Im Wohnquartier Einbrecher

Gerade ein gutes Verhältnis zu den Nachbarn sei für die Sicherheit eminent wichtig. Denn, wer nicht wisse, dass die Nachbarn weg sind, der könne auch nicht Alarm schlagen, wenn plötzlich Licht brennt. Die Einbrüche sind im Kanton Zürich markant zurückgegangen. Seit 1997 hat sich die Zahl der Einbruchdiebstähle halbiert. 2013 gab es im Bezirk Affoltern 322 Einbruch- oder Einschleichdiebstähle.

Zwei Polizisten kontrollieren ein Fahrzeug bei der Dorfeinfahrt Knonau. (Bild sas)

500 45 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Einstellung des Konkurses Über die Schlosserei Schelling GmbH, mit Sitz in Affoltern am Albis, Lindenmoosstrasse 6, 8910 Affoltern am Albis, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 18. September 2014 der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichtes vom 24. Oktober 2014 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger binnen zehn Tagen die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet, und daran einen Barvorschuss von Fr. 4000.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Affoltern am Albis, 31. Oktober 2014 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Schluss des Konkursverfahrens Das Konkursverfahren über Sonja Humbel, geb. 6. Juli 1960, von Stetten AG, Spittelstrasse 9, 8910 Affoltern am Albis, als Inhaberin der im Handelsregister eingetragenen Einzelfirmen «ParaMediForm Sonja Humbel, Affoltern am Albis» und «Sonja Humbel human resource development, Affoltern am Albis», ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 3. November 2014 als geschlossen erklärt worden. Affoltern am Albis, 7. November 2014 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Schluss des Konkursverfahrens Das Konkursverfahren über Ralf Wolflisberg, geb. 28. Februar 1972, von Dietwil AG, wohnhaft Chileweg 21, 8912 Obfelden, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 29. Oktober 2014 als geschlossen erklärt worden. Affoltern am Albis, 7. November 2014 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Ho’oponopono und andere Juwelen aus hawaiianischer Überlieferung Vortrag von Jennifer Lee, Huna Forschungsgesellschaft HFG Zürich Donnerstag, 13. November 2014, 20.00 Uhr Eintritt Fr. 20.– Mitglieder Fr. 15.–

Schiessvereine

Feldschützenverein Bonstetten Schiessen im Schützenhaus Lochenfeld: Endschiessen mit Absenden Samstag, 8. November 2014 14.00 bis 17.00 Uhr Der Vorstand

Der Gemeinderat Affoltern am Albis hat mit Beschluss vom 3. November 2014 entschieden, das Gemeindereferendum gegen den Beschluss des Kantonsrates vom 8. September 2014 über die Volksinitiative «Ja zu fairen Gebühren» – Änderung Gemeindegesetz (Vorlage 5023a) zu unterstützen und es wird verlangt, dass der Beschluss des Kantonsrates betreffend Gemeindegesetz dem Volk zur Abstimmung unterbreitet wird. Der Beschluss liegt während der Rekursfrist bei der Präsidialabteilung, 3. Stock, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. Gegen den Beschluss des Gemeinderates kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, vom Tag der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich und begründet beim Bezirksrat, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit als möglich, beizulegen. Affoltern am Albis, 7. November 2014 Gemeinderat Affoltern am Albis

Politische Gemeinde Affoltern am Albis Primarschulgemeinde Affoltern am Albis Sekundarschulgemeinde Affoltern am Albis/ Aeugst am Albis

Einladung zur Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten werden auf Montag, 8. Dezember 2014, 19.30 Uhr, in den Kasinosaal, Gemeindezentrum, Marktplatz 1, zu einer Gemeindeversammlung eingeladen. Zur Behandlung gelangen folgende Geschäfte: A) Sekundarschulgemeinde, Primarschulgemeinde und politische Gemeinde Gemeinsame Vorstellung des Finanzplanes 2014 bis 2018 B) Sekundarschulgemeinde 1. Bewilligung des Voranschlages 2015 und Festsetzung des Steuerfusses für das Jahr 2015 2. Bekanntmachungen Die Akten liegen ab Montag, 24. November 2014, in der Schulverwaltung der Sekundarschule, Zwillikerstr. 16, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. C) Primarschulgemeinde 1. Bewilligung eines Projektierungskredites von Fr. 953 000.– für die Gesamtsanierung der Schulanlage Butzen 2. Bewilligung des Voranschlages 2015 und Festsetzung des Steuerfusses für das Jahr 2015 3. Bekanntmachungen Die Akten liegen ab Montag, 24. November 2014 in der Schulverwaltung der Primarschule, Breitenstrasse 18, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. D) Politische Gemeinde 1. Genehmigung der Kreditabrechnung der Gesamtinstandsetzung und Nutzungsoptimierung des Mehrzweckgebäudes Affoltern am Albis, Büelstr. 11 2. Genehmigung der Bauabrechnung betreffend Sanierung und Erweiterung des Freibades Stigeli 3. Bewilligung des Voranschlages 2015 und Festsetzung des Steuerfusses für das Jahr 2015 4. Bekanntmachungen

Der Gemeinderat Affoltern am Albis hat mit Beschluss vom 20. Oktober 2014 ein Reglement über den Unterhalt und die Benützung sowie die Abtretung von Privatstrassen und Privatwegen erlassen. Der Beschluss liegt während der Rekursfrist bei der Präsidialabteilung, 3. Stock, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. Gegen den Beschluss des Gemeinderates kann innert 30 Tagen, vom Tag der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich und begründet beim Bezirksrat, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit als möglich, beizulegen. Affoltern am Albis, 7. November 2014 Gemeinderat Affoltern am Albis

Bezirk Affoltern Abstimmungen Der Gemeinderat Affoltern am Albis hat mit Beschluss vom 3. November 2014 ein Gebührenreglement erlassen. Der Beschluss liegt während der Rekursfrist bei der Präsidialabteilung, 3. Stock, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. Gegen den Beschluss des Gemeinderates kann innert 30 Tagen, vom Tag der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich und begründet beim Bezirksrat, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit als möglich, beizulegen. Affoltern am Albis, 7. November 2014 Gemeinderat Affoltern am Albis

In den Gemeinden des Bezirkes Affoltern finden am Sonntag, 30. November 2014, folgende Abstimmungen statt: a) Eidgenössische Vorlagen 1. Volksinitiative vom 19. Oktober 2012 «Schluss mit den Steuerprivilegien für Millionäre (Abschaffung der Pauschalbesteuerung)» 2. Volksinitiative vom 2. November 2012 «Stopp der Überbevölkerung – zur Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen» 3. Volksinitiative vom 20. März 2013 «Rettet unser Schweizer Gold (Gold-Initiative)» b) Kantonale Vorlagen 1. Beschluss des Kantonsrates über einen Staatsbeitrag an den Bau der Tramverbindung Hardbrücke in Zürich-West (vom 30. Juni 2014) 2. A. Kantonale Volksinitiative: «Mehr Qualität im Unterricht dank kleineren Klassen (Klassengrössen-Initiative)» B. Gegenvorschlag des Kantonsrates Lehrpersonalgesetz (LPG) (Änderung vom 30. Juni 2014; Verringerung der durchschnittlichen Klassengrösse) 3. Kantonale Volksinitiative «Bahnhof Stadelhofen: pünktlich und zuverlässig» Allfällige Gemeindeabstimmungen oder -wahlen gemäss den speziellen Ankündigungen

Gemeindeammannamt Affoltern am Albis

Gerichtliches Verbot Das Einzelgericht des Bezirksgerichtes Affoltern hat am 6. August 2014, nach Einsicht in das Gesuch der Mobimo AG, Seestrasse 59, 8700 Küsnacht ZH, vertreten durch die Mobimo Management AG, Seestrasse 59, 8700 Küsnacht ZH, in Anwendung der Art. 258 bis 260 der Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO) erkennt: Unberechtigten ist das Führen und Abstellen von Fahrzeugen aller Art auf den Besucherparkplätzen der Liegenschaften Obstgartenstrasse 9, Kataster-Nr. 6619, sowie Alte Obfelderstrasse 31–35, Kataster Nr. 6618, in 8910 Affoltern am Albis, untersagt. Widerhandlungen werden mit einer Busse von maximal Fr. 250.– bestraft. Als Berechtigte gelten ausschliesslich Ärzte und (Kurz-)Besucher der jeweiligen Liegenschaft sowie allfällige Dienstbarkeitsberechtigte während der Dauer ihres Besuches.

Die Akten liegen ab Montag, 24. November 2014, in der Gemeindekanzlei, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf.

Wer dieses Verbot nicht anerkennen will, hat innert 30 Tagen seit dessen Bekanntmachung und Anbringung auf dem Grundstück beim Gericht Einsprache zu erheben. Die Einsprache bedarf keiner Begründung. Die Einsprache macht das Verbot gegenüber der einsprechenden Person unwirksam. Zur Durchsetzung des Verbots ist beim Gericht Klage einzureichen (Art. 260 ZPO).

Affoltern am Albis, 7. November 2014

Affoltern am Albis, 7. November 2014

Der Gemeinderat

Gemeindeammannamt Affoltern a. A. R. Günthardt, Gemeindeammann

Massgebend für die Durchführung der Abstimmungen und Wahlen sind – das Bundesgesetz vom 17. Dezember 1976 über die politischen Rechte mit der Verordnung des Bundesrates vom 24. Mai 1978 – das Bundesgesetz vom 19. Dezember 1975 über die politischen Rechte der Auslandschweizer mit der Verordnung des Bundesrates vom 16. Oktober 1991 – das Gesetz über die politischen Rechte (GPR) vom 1. September 2003 und die Verordnung über die politischen Rechte (VPR) vom 27. Oktober 2004 Nach Erhalt des Stimmkuverts ist sofort zu prüfen, ob alle Stimm- und Wahlzettel vorhanden sind. Stimmberechtigte, die ihre Stimmunterlagen nicht rechtzeitig oder unvollständig erhalten haben, können dies der Gemeindeverwaltung bis spätestens Freitagvormittag (28. November 2014) mitteilen. Stimmberechtigten wird auf Verlangen Auskunft über die Stimmberechtigung einer Person erteilt, § 9 GPR vom 1. September 2003. Die Details bezüglich der Ausübung des Stimmrechts, der Stellvertretung und der brieflichen Stimmabgabe sowie die Öffnungszeiten und Standorte der Urnen sind auf dem Stimmrechtsausweis ersichtlich. Gegen kommunale Anordnungen kann wegen Verletzung der Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs in Stimmrechtsangelegenheiten erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Gemeindevorsteherschaften im Bezirk Affoltern

Affoltern am Albis Submission (offenes Verfahren) – Bauvorhaben: Gesamtsanierung Schulhaus Ennetgraben, Affoltern am Albis – Leistungen BKP 281.2 Bodenbeläge aus Kunststoff, Textilien und dgl. – Bezug der Ausschreibungsunterlagen: www.simap.ch


Bezirk Affoltern

Freitag, 7. November 2014

Kehrichtfahrzeug: weniger Treibstoff, weniger Lärm Neues Fahrzeug der K. Müller AG mit elektronischem Antriebsystem Mit einem elektrischen Antriebsystem, das den herkömmlichen Nebenantrieb eines LKWs ersetzt, verbraucht das neue Kehrichtfahrzeug der K. Müller AG nicht nur weniger Kraftstoff. Es verursacht auch weniger Lärm.

«Müller machts»: Diesem Slogan entsprechend hat die für die Kehrichtabfuhr im Säuliamt verantwortliche K. Müller AG (Wallisellen) ein neues Fahrzeug mit elektronischem Antriebssystem erworben. Es nennt sich E-PTO und ersetzt den herkömmlichen Nebenantrieb eines LKWs. Es besteht aus einem Batterie-Modul, einem Elektronik-Modul und einem Hydraulik-Modul. Installiert ist es unmittelbar hinter dem Fahrerhaus. Der Akku wird dabei mit Strom aus dem Netz geladen und reicht für einen ganzen Arbeitstag. Damit wird die hydraulische Funktion des Kehrichtwagens betrieben. Das Fahrzeug wird nach wie vor über den Dieselmotor gespeist. Der Akku kann in den Stillstandszeiten des Fahrzeugs innerhalb von vier bis sechs Stunden aufgeladen werden. Falls dieser einmal während der Abfuhr gegen Abend leer sein sollte, übernimmt der konventionelle Nebenantrieb des Fahrzeugs die Aufgabe. «Von den gegewärtig installierten Geräten haben wir sehr gute Indikatoren dafür, dass mit dem neuen Antriebsystem pro 100 Kilometer 20 bis 30 Liter Treibstoff gespart werden kann», hält Daniel Müller, Delegierter des Verwaltungsrates der K. Müller AG, fest.

wir gratulieren Zum 85. Geburtstag In Obfelden feiert Laurenz GähwilerBondi heute Freitag, 7. November, den 85. Geburtstag. Zum Ehrentag gratulieren wir herzlich und wünschen alles Gute.

Zum 85. Geburtstag Alice Heidi Huber-Hegnauer darf morgen Samstag, 8. November, in Affoltern ihren 85. Geburtstag feiern. Herzliche Gratulation! Wir wünschen der Jubilarin einen schönen Festtag und ebenfalls alles Gute.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Chefredaktor: Werner Schneiter Thomas Stöckli, Redaktor Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch

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Alarm: Diebesgut weggeworfen Bei einem Einbruch in ein Shoppingcenter in Ottenbach erbeuteten Unbekannte am Dienstagabend gegen Mitternacht Kleider. Aufgeschreckt durch den losgehenden Alarm, warfen sie zumindest einen Teil der Beute im Freien weg. Die Alarmanlage eines Verkaufsgeschäfts in Affoltern vertrieb Einbrecher vom Donnerstag auf Freitag ebenfalls. Sie wuchteten zwar die Türe auf, suchten dann aber das Weite. Beim Versuch blieb es am 1. November auch in Knonau. Mit einem Stein zertrümmerten Unbekannte die Scheibe eines Einfamilienhauses, drangen aber nicht ein.

An Halloween achtmal ausgerückt Gleich achtmal rückte die Kantonspolizei an Halloween (31. Oktober) in mehreren Gemeinden des Bezirks aus. Es wurden Bushäuschen beschädigt, Fassaden mit Eiern beworfen und mit Farbe besprayt. (-ter.)

Unfeiner Abgang in Ottenbach

Mit dem neuem Kehrichtwagen, ausgerüstet mit elektronischem Antriebsystem, in Mettmenstetten unterwegs, von links: Belader Michael Sailer, Chauffeur Daniel Waage und Belader Marco Benedetti. (Bild Werner Schneiter) Lärm um 7 Dezibel reduziert Zudem werde der Schallpegel während des Sammeldienstes für Anwohner auf einen Viertel des heutigen Wertes reduziert. «Der allgemeine Umgebungslärm vom getesteten Abfall-

sammelfahrzeug ist im Batteriemodus im Vergleich zum Dieselmotor-Modus etwa 7 Dezibel geringer», wird weiter festgehalten. Die C02-Belastung und die Partikelemission könne ebenfalls erheblich gesenkt werden, so Müller. Nicht ohne Stolz verweist Daniel

Müller auf den Umstand, dass die K. Müller AG schweizweit das dritte Unternehmen ist, das diese neue Technologie anwendet. «Das machen wir aus freien Stücken, ganz ohne Vertragszwang», so der Verwaltungsratspräsident. (-ter.)

Sichere Aufbewahrung von Daten... Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Knonau Als öffentliches Organ bearbeitet die politische Gemeinde Knonau auch Informationen, welche einen erhöhten Schutz vor unberechtigten Zugriffen und unerlaubten Änderungen benötigen. Der Datenschutzbeauftragte des Kantons Zürich hat im Rahmen einer flächendeckenden Datenschutz-Revision der politischen Gemeinden im Jahr 2013 den Stand des Datenschutzes der politischen Gemeinde Knonau überprüft. Er stellte ein gutes Zeugnis aus, hat aber zugleich diverse Verbesserungen vorgeschlagen. Martin Jenny, Steuersekretär und Verantwortlicher für die Informations- und Kommunikationstechnologie in der Gemeindeverwaltung Knonau wurde beauftragt, die vorgeschlagenen Massnahmen umzusetzen.

Im Rahmen dieser Umsetzung hat der Gemeinderat Knonau, zur Gewährleistung des sicheren Umgangs mit Informationen, im Sinne des Gesetzes über die Information und den Datenschutz (IDG), eine Leitlinie zur Informationssicherheit verabschiedet. Die Leitlinie definiert das vom Gemeinderat Knonau angestrebte Informationssicherheitsniveau, die Informationssicherheitsziele, die geeigneten Massnahmen sowie die Informationssicherheitsorganisation. Basierend auf dieser Leitlinie hat der Gemeindeschreiber Matthias Ebnöther zudem diverse interne Weisungen erlassen und die Sicherheitsorganisation personell besetzt, wobei Martin Jenny mit der Funktion des Informationssicherheitsverantwortlichen betraut wurde. Für

das Verwaltungspersonal wird am 11. Dezember eine interne Schulung zum Thema Informationssicherheit durchgeführt, um die Kenntnisse im Bereich der Informationssicherheit auszubauen und zu festigen. Der Datenschutzbeauftragte des Kantons Zürich hat die vorgenommenen Massnahmen beurteilt und stellt der politischen Gemeinde Knonau ein sehr gutes Zeugnis aus. Der Erfüllungsgrad liegt bei 100%. Die nachhaltigen Massnahmen garantieren, dass die Daten bei der politischen Gemeinde Knonau nicht nur heute, sondern auch in Zukunft sehr gut aufgehoben sind.

In der Nacht von Sonntag auf Montag dieser Woche kam ein Automobilist im Zentrum von Ottenbach auf Abwege und rammte eine Verteilkabine der GOO-Genossenschaft Ortsnetz Ottenbach. Die Folge: Eine umgestürzte Kabine, Totalausfall der Kommunikationsdienste TV, Internet und FestnetzTelefonie für rund 300 angeschlossene Teilnehmer, von 23.15 bis 8.15 Uhr, geschätzter Schaden zirka 7000 Franken. Der Automobilist glänzte durch Abwesenheit. Reifenspuren an der Kabine und in der angrenzenden Wiese zeugten vom fahrerischen Unvermögen. Der am Montagmorgen aufgebotenen Kantonspolizei verblieb die undankbare Aufgabe, den Unfallrapport gegen Unbekannt aufzunehmen. Es bleibt die Hoffnung auf den Erfolg der Ermittlungen oder – viel besser – dass sich der Verursacher meldet und die Verantwortung für sein Tun übernimmt ...

Die Verteilkabine vor dem Unfall ...

Matthias Ebnöther, Gemeindeschreiber

Wohnen und Leben für Ältere Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Stallikon

... und danach. (Bilder zvg.) anzeige

Im Zusammenhang mit den Neubauten Kinderkrippe und Schulanlage Pünten hat sich der Gemeinderat Stallikon mehrmals Gedanken über die künftigen Nutzungsmöglichkeiten der Grundstücke nördlich und südlich des Gemeindehauses gemacht. Mit Beschluss vom 19. September 2012 hat der Gemeinderat eine Projektgruppe gebildet, die unter der Projektleitung von Sozialvorsteherin Monika Rohr den Auftrag erhielt, ein Konzept zu entwickeln. Der Gemeinderat hat inzwischen die Areal-Entscheidung getroffen und

sich gemäss den Empfehlungen im Bericht auch für das grössere Grundstück zur weiteren Projektentwicklung entschieden. Dazu hat er Empfehlungen für die Nutzung der anderen Grundstücke in der Kernzone abgegeben, unter dem Aspekt adäquater Dorfentwicklung. Der Bericht bildet eine gute Grundlage für das weitere Vorgehen. Sozialvorsteherin Monika Rohr und Hochbauvorsteher Remo Hablützel werden im nächsten Schritt geeignete Bau-Genossenschaften für die weitere Projektentwicklung kontaktieren.

Der Bericht der Projektgruppe an den Gemeinderat kann eingesehen und heruntergeladen werden auf: www.stallikon.ch/wlfa.

Gemeindemagazin «blickpunktstallikon» Die neue Ausgabe des Gemeindemagazins «blickpunktstallikon» erscheint am Donnerstag, 4. Dezember 2014. Der Redaktionsschluss ist am Mittwoch, 12. November 2014. (rb.)


Gemeinde Aeugst am Albis Gemeindeversammlungen Die Stimmberechtigten der Gemeinde Aeugst am Albis werden auf Donnerstag, 11. Dezember 2014, in die Kirche Aeugst am Albis, zu den Gemeindeversammlungen eingeladen: A. Primarschulgemeinde

20.00 Uhr

1. Information Schulsozialarbeit 2. Antrag der Primarschulpflege Aeugst am Albis betreffend Genehmigung des Voranschlages für das Jahr 2015 des Primarschulgutes sowie Festsetzung des Steuersatzes von 38 %. B. Politische Gemeinde

anschliessend

1. Antrag des Gemeinderates Aeugst am Albis betreffend Genehmigung des Voranschlages für das Jahr 2015 des politischen Gemeindegutes sowie Festsetzung des Steuersatzes von 37 %. 2. Antrag des Gemeinderates Aeugst am Albis betreffend Erlass einer neuen Personalverordnung für die Mitarbeitenden der politischen Gemeinde (Verwaltung und Werkhof). Informationen im Anschluss an die Gemeindeversammlung der politischen Gemeinde – aktueller Stand der Teilrevision Richt- und Nutzungsplanung der Gemeinde Aeugst am Albis – aktueller Stand der Liegenschaft Dorfstrasse 37 – Zweckverband Spital Affoltern, aktuelle Situation C. Reformierte Kirchgemeinde anschliessend 1. Antrag der Kirchenpflege betreffend die Genehmigung des neuen Entschädigungsreglementes. 2. Antrag der Kirchenpflege betreffend die Genehmigung eines Baukredites für den Ersatz der Fenster im Pfarrhaus. 3. Antrag der Kirchenpflege Aeugst am Albis betreffend Genehmigung des Voranschlages für das Jahr 2015 des reformierten Kirchengutes sowie Festsetzung des Steuersatzes von 12 %. 4. Kenntnisnahme von Gesprächsaufnahmen im Zusammenhang mit KirchGemeindePlus. Die Anträge, Abschiede und Akten sowie das bereinigte Stimmregister liegen ab Mittwoch, 26. November 2014, im Gemeindehaus zur Einsicht auf. Anfragen nach § 51 des Gemeindegesetzes sind der Vorsteherschaft mindestens zehn Arbeitstage vor der Gemeindeversammlung einzureichen. Bezüglich des Stimmrechts wird auf die Bestimmungen des Gesetzes über die Politischen Rechte GPR vom 27. Oktober 2004 verwiesen.

Einladung zur

Gemeindeversammlung

Einladung zur

Gemeindeversammlung

Die Stimmberechtigten unserer Gemeinde werden eingeladen zu einer Gemeindeversammlung auf

Kirchgemeindeversammlung

Montag, 8. Dezember 2014,

Sonntag, den 7. Dezember 2014, in der reformierten Kirche im Anschluss an den Gottesdienst um ca. 10.45 Uhr

vom Dienstag, 9. Dezember 2014, 19.30 Uhr, Mehrzweckgebäude Stampfi Traktanden: Politische Gemeinde 1. Erteilung des Gemeindebürgerrechts an Abdallah, Hassan, libanesischer Staatsangehöriger 2. Genehmigung des Voranschlages 2015 und Festsetzung des Steuerfusses (112 %) Ref. Kirchgemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages 2015 und Festsetzung des Steuerfusses (14 %) 2. Aufnahme von Gesprächen mit umliegenden Kirchgemeinden für eine zukünftige Zusammenarbeit; Genehmigung Die Anträge und Akten sowie das Stimmregister liegen ab 21. November 2014 in der Gemeindekanzlei während den Schalteröffnungszeiten zur Einsicht auf. Sämtliche Anträge und Akten sind auch unter www.knonau.ch abrufbar. Anfragen nach § 51 des Gemeindegesetzes sind der Vorsteherschaft mindestens 10 Arbeitstage vor der Gemeindeversammlung einzureichen.

Der Schreiber der Gemeindevorsteherschaft trägt die Ergebnisse der Verhandlungen, insbesondere die gefassten Beschlüsse, genau und vollständig in das Gemeindeversammlungsprotokoll ein. Die Präsidenten und die Stimmenzähler prüfen innert längstens sechs Tagen das Protokoll auf seine Richtigkeit. Nachher steht das Protokoll den Stimmberechtigten zur Einsichtnahme offen. Rechtsmittel Begehren um Berichtigung des Protokolls sind in der Form des Rekurses innert 30 Tagen, von der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern einzureichen (§ 54 Gemeindegesetz). Die Beschlüsse der Gemeindeversammlung können von den Gemeindebehörden, von Stimmberechtigten und von denjenigen Personen, die gemäss § 21 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes berechtigt sind, innert 30 Tagen, ab Publikation, durch Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern angefochten werden (§ 151 Gemeindegesetz). Im Zusammenhang mit dieser Gemeindeversammlung kann die Verletzung der politischen Rechte sowie der Vorschriften über die Ausübung mit Stimmrechtsrekurs gemäss dem Gesetz über die politischen Rechte spätestens innert 5 Tagen, ab der Publikation, beim Bezirksrat Affoltern am Albis geltend gemacht werden (§ 151a Gemeindegesetz). Gemeinde Aeugst am Albis

1. Voranschlag/Steuerfuss 2015 2. Schulhaus Rossau, Verkauf B. Politische Gemeinde 1. Voranschlag/Steuerfuss 2015 2. 900 Jahre Mettmenstetten, Jubiläumsaktivitäten 2016, Kredit Die Anträge liegen in der Gemeindeverwaltung ab 24. November 2014 zur Einsicht auf. Die Weisung steht unter www.mettmenstetten.ch-›Politik-› Gemeindeversammlung oder unter Neuigkeiten sowie unter www.ps-mettmenstetten.ch zum Download zur Verfügung.

Gemeinderat Reformierte Kirchenpflege

Sekundarschulgemeinde Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten

Die Stimmberechtigten der Gemeinden Obfelden (Politische Gemeinde, Primarschulgemeinde und Reformierte Kirchgemeinde) werden zur Gemeindeversammlung eingeladen auf Donnerstag, 11. Dezember 2014, 20.00 Uhr, im Singsaal der Schulanlage Chilenfeld. Die Stimmberechtigung richtet sich nach dem Gesetz über die politischen Rechte vom 1. September 2003.

Als Ergänzung zu den Anträgen liegen die Akten 14 Tage vor der Versammlung während den Bürozeiten bei der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Auf Wunsch werden die Anträge in Broschürenform den Stimmberechtigten zugestellt. Die Anträge können auch auf der Homepage der Gemeinde Obfelden (www.obfelden.ch) eingesehen werden. Obfelden, 7. November 2014 Die Gemeindevorsteherschaften

Evangelisch-reformierte Kirchenpflege Mettmenstetten

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Der Antrag liegt in der Gemeindeverwaltung ab 24. November 2014 zur Einsicht auf.

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Die Weisung steht unter www.mettmenstetten.ch-›Politik-› Gemeindeversammlung oder unter Neuigkeiten sowie unter www.sekmaettmi.ch zum Download zur Verfügung.

Affoltern am Albis

19.30 Uhr, Mehrzweckhalle Wygarten, Mettmenstetten, zur Behandlung des folgenden Geschäfts:

Mettmenstetten, 7. November 2014 Sekundarschulpflege Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten

A. Politische Gemeinde Genehmigung des Voranschlages 2015 und Festsetzung des Steuerfusses auf 47 %

C. Reformierte Kirchgemeinde Genehmigung des Voranschlages 2015 und Festsetzung des Steuerfusses auf 12 %

Freundlich lädt ein:

1. Voranschlag/Steuerfuss 2015

Montag, 8. Dezember 2014,

Anträge:

B. Primarschulgemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages 2015 und Festsetzung des Steuerfusses auf 46 % 2. Genehmigung des Abschlusses eines vierjährigen Leasingvertrages mit der Firma HP Financial Services, Dübendorf und Installation und Lieferung der neuen IT-Infrastruktur durch die Firma Letec IT Solutions AG, Schaffhausen

Die Weisung an die Stimmberechtigten liegt dem «reformiert.» Nr. 12 bei. Sämtliche Unterlagen liegen ab 20. November 2014 auf der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme auf.

Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG).

Die Stimmberechtigten der Gemeinden Knonau, Maschwanden und Mettmenstetten werden eingeladen zu einer Kreis-Gemeindeversammlung auf

Einladung zur Gemeindeversammlung

Im Anschluss an die Verhandlungen lädt die Kirchenpflege die Anwesenden zum Apéro ein.

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Gemeindeversammlung

Politische Gemeinde Primarschulgemeinde Reformierte Kirchgemeinde

Geschäfte: 1. Genehmigung des Voranschlages 2015 und Festsetzung des Steuerfusses auf 12 % 2. Aufnahme von Gesprächen mit umliegenden Kirchgemeinden für eine zukünftige Zusammenarbeit 3. Mitteilungen/Umfrage

Mettmenstetten, 7. November 2014 Primarschulpflege und Gemeinderat

Die Vorsteherschaften:

An der Gemeindeversammlung sind alle in Aeugst am Albis niedergelassenen Schweizerbürgerinnen und Schweizerbürger, welche das 18. Altersjahr zurückgelegt haben und in den bürgerlichen Rechten nicht eingeschränkt sind, stimmberechtigt.

Protokoll

A. Primarschulgemeinde

Bezüglich des Stimmrechts wird auf die Bestimmungen des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) verwiesen.

Stimmberechtigung

An der Kirchgemeindeversammlung sind nur die der evangelisch-reformierten Landeskirche angehörigen Stimmbürgerinnen und Stimmbürger stimmberechtigt.

im Anschluss an die um 19.30 Uhr beginnende Versammlung der Sekundarschulgemeinde Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten, Mehrzweckhalle Wygarten, Mettmenstetten, zur Behandlung der folgenden Geschäfte:

Planauflage: Gemeindezentrum Marktplatz 1, Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: CE Consularia GmbH, Archengässli 4, 8304 Wallisellen Bauvorhaben: Abbruch EFH Vers.-Nr. 1304 und Neubau MFH mit Autoeinstellhalle, Kat.-Nr. 4314, Bachmattstrasse/Uerklisweg, Wohnzone W3

Hedingen

Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Gemeinde Wettswil a. A. werden auf Montag, 8. Dezember 2014, 20.15 Uhr, in den Singsaal des Schulhauses «Mettlen» zu einer Gemeindeversammlung eingeladen. Zur Behandlung gelangen folgende

Gesuchsteller: Lippuner Anselmo und Andrea, Chrüzacherweg 5, 8906 Bonstetten Projektverfasser: Strebel Susanne, Dörflistrasse 8, 8933 Maschwanden Bauprojekt: 1. Projektänderung: Ersatzbau, Ismatt 6, Kat.-Nr. 1980, Vers.Nr. 5; Kernzone Weiler

Geschäfte: A. Politische Gemeinde 1. Budget und Steueransatz 2015 B. Primarschulgemeinde 1. Budget und Steueransatz 2015 Im Anschluss an die Versammlung: Information betreffend Neubau Mettlen III Die Anträge und Akten liegen ab 21. November 2014 in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Die Stimmberechtigung richtet sich nach den Bestimmungen des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) vom 1. September 2003. 8907 Wettswil a. A., 7. November 2014 Gemeinderat Wettswil a. A. Primarschulpflege Wettswil a. A.

Obfelden Gesuchsteller: Altherr Christoph und Marianne, Winkelstrasse 34, 8912 Obfelden Projektverfasser: ATRIUM-design ag, Aarauerstrasse 8, 5734 Reinach Baurechtliches Vorhaben: Anbau gedeckter Sitzplatz am Wohnhaus Vers.Nr. 1482 auf Kat.-Nr. 3982 an der Winkelstrasse 34 (Zone W2E)

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Bezirk Affoltern

Freitag, 7. November 2014

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«Genossenschaftlicher Wohnungsbau braucht weitere Überzeugungsarbeit!» Information in Mettmenstetten zu Wohnbaugenossenschaften als Partner für Gemeinden In Hausen sind die Projekte für genossenschaftlichen Wohnungsbau von SILU und GWA auf gute Resonanz gestossen, in Mettmenstetten ist das Projekt Pfruendmatte der Wohnbaugenossenschaft maettmi50plus in der Umsetzung ... Dennoch: «Genossenschaftlicher Wohnungsbau wird im Bezirk Affoltern noch weitere Überzeugungsarbeit brauchen», sind Ämtler Kommunalpolitiker überzeugt. ................................................... von urs e. kneubühl Die Vielzahl der Kräne und Baustellen belegen es augenfällig, der Wohnungsbau im Knonauer Amt boomt. Mit der gesteigerten Attraktivität für Pendler, die in den Zentren Zürich und Zug oder Luzern arbeiten und ländlich wohnen wollen, ist vor auch die Zahl der neu gebauten Wohneinheiten gestiegen. Und denselben Weg sind parallel auch die Miet- und Kaufpreise gegangen. Das birgt Gefahren, wie Beispiele zeigen und der Verband Wohnbaugenossenschaften Zürich (wbg) an seiner Informationsveranstaltung vom Montagabend in Mettmenstetten festhielt: «Hohe Miet- und Immobilienpreise und das starke Wachstum des Eigentumssektors verdrängen den Mittelstand. Die junge Generation zieht weg, weil sie im Ort keine bezahlbare Wohnung findet.» Dazu kommt, wie die wbg-Vertreter weiter bemerken, «dass sich viele Gemeinden mit raumplanerischen und gesellschaftlichen Problemen auseinandersetzen müssen: An manchen Orten fehlt es an erschwinglichen, familienfreundlichen Wohnungen und altersgerechtem Wohnraum. Deshalb ist man vielerorts auf der Suche nach Angeboten, welche die soziale und altersmässige Durchmischung und das langfristige Funktionieren der Gemeinde fördern.» Hier, so Marianne Dutli Derron, die stellvertretende Geschäftsführerin der wbg, sei eine zielorientierte Zusammenarbeit zwischen Genossenschaften und Gemeinden für beide Seiten erstrebenswert.

Allseits profitieren vom genossenschaftlichen Wohnungsbau Architekt Andreas Wirz sieht Wohnbaugenossenschaften als eine Art Selbsthilfeorganisation, die der Gemeinschaft dient: «Es sind private Eigentümergemeinschaften und damit anzeige

Genossenschaftlicher Wohnbau: In der Schlussrunde lotete Moderatorin Marianne Dutli Derron auch die Standpunkte und Meinungen der Lokalpolitiker aus (v.l.) René Kälin, Mettmenstetten, René Hess, Hausen, und Martin Gallusser, Affoltern. (Bild Urs E. Kneubühl) auch private Eigentümer, die sich in gemeinsamer Selbsthilfe zusammentun und sich finanziell selber tragen. Sie ermöglichen mit ihrer Verpflichtung zur Kostenmiete mittel- und langfristig günstige Mieten, streben keine maximalen Renditen an und entziehen gleichzeitig Bauland langfristig der Spekulation.» Faire Mieten, gute Durchmischung der Bevölkerung, ökologisches Bauen, die Förderung des Zusammenlebens sowie eine hohe Wohn- und Lebensqualität würden Nutzen für die Menschen, für die Gesellschaft und für die öffentliche Hand bringen. «Letztere erhält damit eine langjährige Partnerschaft, die auch zur Lösung vielfältiger öffentlicher Aufgaben, zu Einsparungen bei der Sozialhilfe und den Ergänzungsleistungen sowie, dank besserer Belegung der Wohnungen, zu weniger Infrastrukturkosten pro Bewohnerin und Bewohner beitragen.»

Ämtler Projekte vorgestellt Im Rahmen der Informationsveranstaltung kamen auch einige genossenschaftliche Wohnbauprojekte zur Sprache. Ruedi Werder beleuchtet kurz das Projekt Pfruendmatt von mättmi50plus, welches zurzeit in der baulichen Umsetzungsphase ist und auf Herbst 2015 altersgerechte, zentral und ruhig gelegene Wohnungen in Mettmenstetten bereitstellen wird. Je neun Wohnungen mit dreieinhalb

und viereinhalb Zimmern, fünf Studios sowie ein Gästezimmer und ein Pavillon für gesellschaftliche Anlässe sind so im Entstehen. «Die Wohnungen», so Werder, «verfügen alle über einen hohen Ausbaustandard, sind altersgerecht und mit Lift erschlossen. Zudem bauen wir energiebewusst und nachhaltig nach Minergie-Richtlinien.» Ebenfalls in Mettmenstetten plant die Wohn- und Siedlungsgenossenschaft Zürich ein weiteres genossenschaftliches Wohnbauprojekt, wie deren ehemaliger Geschäftsführer Peter Kopp ausführt: «Zwischen einer Gewerbeund einer Wohnzone sind sechzig Genossenschaftswohnungen mit Pflegeplätzen, Spitex etc. geplant. Mehr kann ich allerdings zurzeit noch nicht dazu sagen.» Auf gutem Weg ist in Hausen eine Siedlung mit behindertengerechtem, genossenschaftlichem Wohnungsbau für Senioren und Familien in der Törlenmatt. Anfang kommenden Jahres soll dafür Baubeginn sein. Die dazu gegründete Genossenschaft für Wohnen im Alter GWA plant in Partnerschaft mit der Baugenossenschaft SILU 50 Wohnungen, dazu – öffentlich zugänglich – ein Café, einen Spitexraum und einen Mehrzweckraum. Im Frühjahr 2017 soll alles bezugsbereit sein. Für die fünf Bauten ist ein energetisch wegweisendes Projekt über dem Minergie-Standard vorgesehen, bei dem zur Energieerzeugung Erdwärme, gekoppelt mit Fotovoltaik, zum Tragen

kommen wird. Die Flachdächer eignen sich zudem auch für die Produktion von Warmwasser.

René Kälin: «Genossenschaften sind nützlich für Gemeinden ...» In einer Schlussrunde mit René Kälin, Gemeindepräsident Mettmenstetten, Martin Gallusser, Sozialvorsteher Affoltern, und René Hess, alt Gemeindepräsident Hausen, lotete Marianne Dutli Derron die Standpunkte und Meinungen der drei Lokalpolitiker aus. René Hess sieht das Anbieten einer gesunden Durchmischung beim Wohnen als wichtigen Faktor, das auch Gemeinschaften und Kooperation bringt. «In Hausen legen wir ein ganz besonderes Augenmerk darauf. Entsprechend haben wir die genossenschaftlichen Wohnbauprojekte als Chance für die Gemeinde gesehen, Einwohner in Hausen zu halten – einerseits, weil Hausemer beim Mieten der Genossenschaftswohnungen Vorrang geniessen und andererseits, weil dadurch sicherlich anderweitig Wohnraum für Familien frei wird. Wir sehen dies als echten Mehrwert.» Als besondere Herausforderung für die Politik sieht Hess die Aufgabe, solche Projekte der Gemeinde mit umfassender und offener Information schmackhaft zu machen, was in Hausen gut gelungen sei: «Das Projekt ist auf sehr gute Resonanz gestossen und das entsprechende Geschäft von der Gemein-

deversammlung 2012 auch ohne Gegenstimme angenommen worden.» Der Mettmenstetter Gemeindepräsident René Kälin sieht auch für seine Gemeinde die Frage nach kostengünstigem Wohnraum als Schlagzeile, die im Raum steht: «Genossenschaften nutzen den Gemeinden, ohne Zweifel, aber es stellt sich diesbezüglich auch grundsätzlich die Frage: Wo, wann und wie weit dürfen Gemeinden private Wohngenossenschaften unterstützen? Das muss sorgfältig und umfassend abgeklärt werden.» Für Kälin benötigt es allerdings für eine gute Durchmischung im Dorf mehr als preisgünstigen Wohnraum: «Arbeitsplätze, Familienbetreuung und Einkaufsmöglichkeiten etc. sind mindestens ebenso entscheidend dafür. Die Gemeinde Mettmenstetten ist für genossenschaftliche Ideen und Projekten aber grundsätzlich offen und wir werden dazu sicher nichts und niemandem Knüppel zwischen die Beine werfen.» Affolterns Sozialvorstand Martin Gallusser seinerseits vermutet, «dass man bezüglich genossenschaftlichem Wohnungsbau noch weitere Überzeugungsarbeit leisten muss und sich die Gemeinden den Diskussionen zu diesem Thema stellen müssen.» Gallusser zeigte sich aber überzeugt, dass Genossenschaften einen wichtigen Beitrag zur Schaffung von bezahlbaren Wohnraum für Familien und Senioren leisten können.


Die Stimmberechtigten der evang.-ref. Kirchgemeinde Stallikon-Wettswil werden eingeladen zur

Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen, von welchen mir Hilfe kommt . . .

Mach es wie die Sonnenuhr, zähl die schönen Stunden nur.

TODESANZEIGE

TODESANZEIGE

Kirchgemeindeversammlung Datum: Sonntag, 7. Dezember 2014 Zeit: 18.00 Uhr im Anschluss an den Gottesdienst (der um 17 Uhr beginnt) Ort: Kirche Stallikon Anschliessend Apéro Traktanden 1. Abnahme Bauabrechnung über die Sanierung der bestehenden Aussentreppe Kirche Wettswil 2. Genehmigung des Voranschlages und Festsetzung des Steuerfusses 2015 3. Genehmigung Besoldungsverordnung 4. Antrag zur Beschaffung einer Orgel für die Kirche Stallikon

Tieftraurig, aber doch erleichtert, nehmen wir Abschied von meinem lieben, gütigen Ehemann, unserem Papi, Opa, Uropa, Bruder und Freund

Unser liebes Mami und Grossmami

Frieda Funk-Bär

Silvio Schafflützel-Häberling

3. Juni 1925 – 1. November 2014

konnte am letzten Samstag im Haus zum Seewadel friedlich einschlafen. Sie wurde von ihren Leiden erlöst und wird nun den ewigen Frieden finden. Wir werden dich immer in unseren Herzen behalten. In lieben Gedanken Deine Kinder und Grosskinder Verwandte und Freunde.

14. März 1932 – 5. November 2014

Nach einem reicherfüllten Leben und einer jahrelangen, tapfer ertragenen Alzheimerkrankheit, hat er seine letzte Reise angetreten. Danke, dass Du da warst und danke für alles, was Du uns gegeben hast!

Der Voranschlag wird in der ChileZiitig des reformiert. Nr. 12 vom 28. November 2014 publiziert.

Anny Schafflützel Claudia Gerwig und Nicola Gerwig Alexandra Schafflützel und J. J. Ryser Marco und Tanja Zumsteg mit Liam Nicole Zumsteg und Ivan Vega Reinfried Schafflützel (Bruder) Gilbert und Esther Zumsteg Verwandte und Freunde

Die Kirchenpflege freut sich über Ihre Teilnahme an der Kirchgemeindeversammlung.

Es findet keine Abdankung statt. Wir erfüllen seinen Wunsch und übergeben seine Asche auf Alp Mora/GR der Natur.

Die Abdankung findet im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Rifferswil statt. Traueradresse: Alfred Funk-Camenzind, Albisstrasse 7, 8911 Rifferswil

Die Akten liegen ab Montag, 17. November 2014, in den Gemeindekanzleien Stallikon und Wettswil auf.

Meine Kräfte sind zu Ende, nimm mich, Herr, in deine Hände

TODESANZEIGE

Die Kirchenpflege

Bestattungen

Wenn Ihr Silvio mit einer Spende ehren wollt, dann bitte an das Spital Affoltern, Postkonto 80-7664-4 mit dem Vermerk: LPZ Sonnenberg. Traueradresse: Anny Schafflützel, Gugelrebenstrasse 15, 8912 Obfelden

Meine Frau und unsere geliebte Mutter

Affoltern am Albis Am 28. Oktober 2014 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Hans Seematter geb. 24. März 1926, Witwer der Irmgard Seematter-Huggel, von Zürich ZH und Saxeten BE, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Goldiger Berg 2b. Trauergottesdienst am Montag, 10. November 2014, um 14.00 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH, anschliessend Urnenbeisetzung auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH.

Irene Stampe ist am 4. November 2014 von ihren Altersbeschwerden erlöst worden und friedlich eingeschlafen. Wir sind sehr traurig, aber sehr dankbar für alles Gute was du für uns getan hast. Mama, wir werden dich sehr vermissen. Dieter Stampe Cheryl Stampe Michèle Stampe Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Knonau

Liegenschaften

Nyffenegger, Gottlieb von Wyssachen BE, geboren am 27. Mai 1950, mit Aufenthalt im Haus zum Seewadel, Affoltern am Albis, gestorben am 2. November 2014 in Affoltern am Albis.

Vermietungen

Die Urnenbeisetzung findet am Montag, 10. November 2014, um 14.00 Uhr im engsten Familienkreis auf dem Friedhof in Knonau statt. (Eine Abdankungsfeier findet nicht statt.) Die Gemeindeschreiberin-Stv.

Stallikon Am Samstag, 25. Oktober 2014, ist in Zürich ZH gestorben

Hürlimann-Attinger Trudi geboren am 2. März 1936, von Wald ZH, verheiratet, wohnhaft gewesen Rainstrasse 9, 8143 Stallikon. Die Urnenbeisetzung und Abdankungsfeier haben stattgefunden. Bestattungsamt Stallikon

Wettswil am Albis Am 2. November 2014 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Zigerlig, Theodor August geb. 26. Januar 1937, Bürger von Oberriet SG, ledig, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Kirchgasse 15. Die Urnenbeisetzung findet engsten Familienkreis statt. Der Friedhofvorsteher

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Bezirk Affoltern

Freitag, 7. November 2014

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Von der Bezirksrats- in die Anwaltskanzlei Bezirksratsschreiberin Tamara Pfiffner wechselt nach dreieinhalb Jahren in die Privatwirtschaft Tamara Pfiffner, seit Juli 2011 Bezirksratsschreiberin, nimmt eine neue Herausforderung an und wechselt in eine Anwaltskanzlei, wo sie ihre Fachkenntnisse optimal einsetzen kann. ................................................... von werner schneiter Die Kündigung der Arbeitsstelle per 31. Januar 2015 ist ihr nicht leichtgefallen. Tamara Pfiffner, die aus dem Sarganserland stammt und in Zürich studiert hat, fühlt sich wohl im Säuliamt. Sie hat rasch Wurzeln gefasst, nachdem ihr die Region zuvor gar nicht bekannt gewesen war. Sie lobt auch die gute Zusammenarbeit im Team und spricht von einem «Ablösungsprozess». Ihre Arbeit als Bezirksratsschreiberin bezeichnet Tamara Pfiffner als spannend und vielseitig. Dass sie nun trotzdem einen Wechsel vollzieht, begründet sie mit einer einmaligen Chance, die gleichsam eine neue Herausforderung darstellt. «Als ich das Inserat gelesen habe, sagte ich mir: Das ist es!», schwärmt sie und findet auch, dass für sie, die junge Frau, nun der richtige Zeitpunkt für einen Wechsel gekommen ist. «Mit 40 oder 45 vom Staat in die Privatwirtschaft wechseln – das wäre nicht ganz einfach», fügt Tamara Pfiffner bei. In der Zürcher Anwaltskanzlei wird sie ihre Fachkenntnisse optimal ausspielen

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können. Diese ist spezialisiert auf die Beratung von Politischen Gemeinden, Schulgemeinden, Zweckverbänden und anderen Institutionen mit öffentlichen Aufgaben.

Vielseitig, spannend, verantwortungsvoll – trotzdem ... Mit einem ähnlichen Aufgabenkreis befasst sie sich als Bezirksratsschreiberin seit rund dreieinhalb Jahren – eine vielseitige, spannende und auch verantwortungsvolle Tätigkeit. Zu den Hauptaufgaben des Bezirksrates gehört die Aufsicht über die Gemeinden, Schulgemeinden, Zweckverbände und öffentliche Stiftungen und die Erledigung von Rechtsmittelverfahren. Dem Bezirksrat, von Statthalter Claude Schmidt präsidiert, obliegt zwar die Oberverantwortung, die Vorbereitung der Sitzungsgeschäfte erfolgt aber durch die Kanzlei. Die Bezirksratsschreiberin ist auch dabei, wenn Gemeinden und Zweckverbände alle zwei Jahre vom Bezirksrat visitiert werden. Im Frühjahr finden zudem die Visitationen der Fürsorgebehörden statt. Nach ihren Worten leisten die Behörden im Säuliamt insgesamt gute Arbeit. – Zum Aufgabenkreis gehören ferner Rechtsberatungen für Gemeinden, Zweckverbände, aber auch für Privatpersonen. «Aber nur dort, wo der Bezirksrat Aufsichts- und Rechtsmittelinstanz ist, zum Beispiel im Schulwesen oder im kommunalen Per-

Der richtige Zeitpunkt für einen Wechsel: Tamara Pfiffner, noch bis 31. Januar 2015 Bezirksratsschreiberin. (Bild Werner Schneiter)

sonalrecht, dazu auch im Sozialhilferecht, im Kindes- und Erwachsenenschutzrecht und im allgemeinen Gemeinderecht», fügt Tamara Pfiffner bei. Während im Sozialhilfebereich viele Geschäfte anfallen, sind die Be-

schwerdezahlen im Kindes- und Erwachsenenschutzbereich im Knonauer Amt stabil geblieben – ganz im Gegensatz zu den anderen Bezirken im Kanton Zürich. «An einigen Orten mussten deswegen sogar Stellen aufge-

stockt werden», sagt Tamara Pfiffner, die als Leiterin der Kanzlei eine juristische Sekretärin (Springerin, die auch in anderen Kanzleien tätig ist) sowie eine Verwaltungssekretärin zur Seite hat. Noch bis Ende Januar 2015 ...


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Bezirk Affoltern

Freitag, 7. November 2014

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Kommunalpolizeichef Martin Ott vereidigt Der neue Kommandant der kommunalen Gemeindepolizei offiziell im Amt Per Handschlag mit dem Sicherheitsvorsteher der Gemeinde Affoltern leistete der neue Kommandant der Kommunalpolizei den Amtseid. Zusammen mit dem Gemeindepräsidenten nahmen an der kurzen Feier der Statthalter, der Gemeindeschreiber so wie der in den Ruhestand tretende Polizeichef Markus Vetsch teil. Der offizielle Amtsantritt des neuen Kommandanten der Kommunalpolizei, Martin Ott, begann am Montagmorgen im Sitzungszimmer des Gemeindehauses mit einer feierlichen Amtshandlung. Das Gelübde, hier etwas verkürzt wiedergegeben: «Ich gelobe dem Gemeinderat Affoltern Treue und Gehorsam zu leisten, mich an die strengste Wahrheit zu halten und Verschwiegenheit über alles zu beachten, sowie alle Verpflichtungen getreu zu

erfüllen», sagte der neue Polizeichef und besiegelte seine Worte per Handschlag mit seinem politischen Vorgesetzten, Sicherheitsvorsteher Markus Meier. Dieser betonte die grosse Verantwortung des Polizeichefs gegenüber der Bevölkerung und seinen Mitarbeitern. Sein Wunsch wäre es, dass die Polizisten stolz auf ihre Arbeit seien und diese auch gerne ausübten, hielt Gemeinderat Meier fest und versicherte dem neuen Kommandanten, die nötige politischen Unterstützung zu geben sowie jederzeit für ein offenes Gespräch zur Verfügung zu stehen. Auch Gemeindepräsident Clemens Grötsch und der Statthalter Claude Schmidt gratulierten Polizeichef Ott zum Amtsantritt und freuen sich auf eine gute künftige Zusammenarbeit. Der 48-Jährige Martin Ott bringt neben einer kaufmännischen Ausbildung über 20 Jahre Polizeierfahrungen mit. (mm)

Nach der Vereidigung, von links: Gemeindepräsident Clemens Grötsch, Sicherheitsvorsteher Markus Meier, Polizeichef Martin Ott und Statthalter Claude Schmidt. (Bild Martin Mullis)

Das Ziel ist eine bürgernahe Polizei Für den neuen Chef der Kommunalpolizei soll der Bussenblock eine Nebenrolle spielen Seit zwei Monaten wird die Kommunalpolizei durch einen neuen Kommandanten geführt. Die Polizei will in den angeschlossenen Gemeinden vor allem mehr Bürgernähe schaffen. Bei geringfügigen Verfehlungen soll der Bussenblock nur zurückhaltend eingesetzt werden. ................................................... von martin mullis Das einfache, fast spartanisch eingerichtete Büro des neuen Polizeichefs Martin Ott im Kopfbau des Kasinos symbolisiert auch ein wenig die neue Doktrin, welche der 48-jährige Kommandant vertritt. «Die Kommunalpolizei soll vermehrt Bürgernähe schaffen», hält er dezidiert fest. Dazu gehören künftig, im Bezirkshauptort aber auch in anderen der im Verbund angeschlossenen Ortschaften, Zweier-Patrouillen, welche ihre Runden während ein bis zwei Stunden zu Fuss absolvieren. Ott weiss, dass die «Fussgänger-Polizisten» in Affoltern bereits guten Anklang fanden und es zu einigen interessanten Begegnungen und Gesprächen mit den Einwohnern gekommen ist. Seine neun Polizistinnen und Polizisten hätten sehr schnell festgestellt, dass die Nähe zum Bürger als Fussgänger weitaus schneller hergestellt wer-

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de als im Polizeiauto sitzend. Doch zur vermehrten Bürgernähe oder – etwas moderner ausgedrückt – zur «Commu-

nity Police» gehöre auch die Aufforderung an die Bürger, ihre Anliegen und Probleme der Polizei mitzuteilen und

sozusagen auf Augenhöhe miteinander zu besprechen. Für Martin Ott ist es ein grosses Anliegen, den Bürgern jederzeit sowohl eine offene Tür wie auch ein offenes Ohr zu bieten und Gesprächsbereitschaft zu zeigen. Wo immer es möglich ist, soll gewissermassen der Mahnfinger und nicht der Bussenblock in Aktion treten. Selbstverständlich, so hält der neue Polizeikommandant fest, hätten er und seine neun Mitarbeiter einen klaren Auftrag, gewisse Vorgaben zu erfüllen und darauf zu achten, dass die Gesetze eingehalten werden.

Keine fiskalischen Vorgaben

Sprayereien und Vandalismus gehören zur täglichen Arbeit: Polizeikommandant Martin Ott (rechts) und sein Stellvertreter Simon Ambrosini. (Bild Martin Mullis)

Doch unverhältnismässige Bussen oder Geschwindigkeitsmessungen,

lediglich zum Ziel der Geldeintreibung, seien weder vorgesehen noch würden von irgend einer vorgesetzten Stelle fiskalische Bedingungen gestellt. Die Schwerpunkte der Kommunalpolizei im Säuliamt kann Polizeichef Ott ohne Nachzudenken aufzählen: «Es sind Littering, Sprayereien, Vandalismus, Pöbeleien, kleinere Diebstähle und Lärmklagen. Zur Hauptsache finden diese unschönen Vorkommnisse bei den sogenannten Hotspots wie Bahnhöfen, beliebten Treffpunkten und Schulhausanlagen statt. Dazu kommen auch immer wieder saisonal bedingte Ereignisse, wie die momentan besonders aktuellen Dämmerungseinbrüche, welche von der Polizei ebenfalls eine grössere Aufmerksamkeit erfordern.» Martin Ott ist überzeugt, mit einer vermehrten Präsenz im öffentlichen Raum, vor allem auch nachts, viel zur Sicherheit der Bürger beizutragen. Doch, dass die Polizei auch immer wieder bei den Bürgerinnen und Bürgern in der Kritik steht, weiss der neue Polizeikommandant und erklärt diese Tatsache mit ihrem Auftrag zur Durchsetzung der bestehenden Vorschriften. Der Chef der Kommunalpolizei freut sich jedoch, dass er von den zuständigen Politikern in seinem Amt nicht nur äusserst positiv empfangen wurde, sondern stellt auch eine äusserst angenehme Zusammenarbeit fest.


Bezirk Affoltern

Freitag, 7. November 2014

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Jugendkommission und ausserschulische Jugendarbeit in Aeugst «Jugendpolitik im Bezirk Affoltern – Einblick in die Jugendkommissionen» (1) Mit einer Serie bietet der «Anzeiger» Einblick in die Jugendkommissionen und -ausschüsse der Bezirksgemeinden. Für die JuKo Aeugst antwortet Esther Franceschini Guggisberg, Vorsteherin Soziales, Kultur und Freizeit. «Anzeiger»: Wie ist die JuKo Aeugst zusammengesetzt? Esther Franceschini: Die JuKo ist aus Einwohnerinnen und Einwohnern jeden Alters, die an Anliegen der Jugendlichen interessiert sind, zusammengesetzt. Aktuell sind dies Jugendliche, junge Erwachsene und Eltern. Die Schulgemeinde, die reformierte Kirchgemeinde, der Jugendverein und das Begleitteam des Jugendraumes Villa Rosa entsenden ein Mitglied. Ferner ist unsere Jugendarbeiterin als beratendes Mitglied dabei und unsere Leiterin der Einwohnerkontrolle fungiert als Protokollandin aus der Gemeindeverwaltung. Wer wählt die Mitglieder? Die Mitglieder der Jugendkommission werden vom Gemeinderat für die Dauer von vier Jahren gewählt. Welches sind die Aufgaben der JuKo und welche Kompetenzen hat sie? Die JuKo berät den Gemeinderat in Sachen ausserschulischen Jugendarbeit (offene Jugendarbeit der politischen Gemeinde, Jugendvereine und die Verbandsjugendarbeit) und Umsetzung von Anliegen der Jugendlichen. Die Aufgaben und Kompetenzen werden im nächsten Jahr gemeinsam mit dem Jugendbeauftragten erarbeitet. Ob und was es braucht, wird sich dann zeigen. Gibt es ein Leitbild für die ausserschulische Jugendarbeit in der Gemeinde? Die ehemalige JuKo hatte sich gegen ein Leitbild und für Leitsätze entschieden. Auch diese Frage wird Thema in der jetzigen Legislatur sein.

Mitarbeit anbietet. Der Jugendverein übernimmt hier viel Engagement und stützt aktiv Anliegen wie die Durchführung einer Grossparty, Beachvolleyballturnier usw. Wie kann man sich über die ausserschulischen Jugendarbeit in Aeugst informieren? Wir werden auf der Gemeindehomepage eine Seite für die Jugendarbeit installieren.

Die neu zusammengesetzte Jugendkommission Aeugst hat ihre Arbeit aufgenommen. Anlässlich der ersten Sitzung waren noch nicht alle Mitglieder anwesend. (Bild Urs E. Kneubühl) Inwiefern wird die JuKo vom Gemeinderat und der Schule bei Vorlagen, Projekten und Fragen beigezogen? Grundsätzlich liegt die Entscheidung beim Gemeinderat, jedoch werden die Empfehlungen der JuKo miteinbezogen. Die Kommunikation ist hier sehr wichtig. In Aeugst ist auch ein Jugendverein aktiv; wo sind die Schnittpunkte und wo die Abgrenzungen? Der Jugendverein hat Einsitz in der JuKo und nimmt somit aktiv teil. Grundsätzlich ist der Jugendverein eher operativ mit den Jugendlichen tätig. Der Jugendverein betreibt in Eigenregie die Skateranlage auf dem Bolet. Wie sieht das Angebot der offenen Jugendarbeit in Aeugst aus? Aufgrund der langjährigen guten Erfahrung mit dem Projekt Mjas (Mobile Jugendarbeit Säuliamt) konnte ich den Gemeinderat und dann auch die Gemeindeversammlung überzeugen die Jugendarbeit in Aeugst definitiv

einzuführen. Im Stellenplan der Gemeinde sind 25 Prozent für die offene Jugendarbeit definiert. Was gibt es an Treffpunkten? Wir führen seit sicher 15 Jahren die Villa Rosa, einen Jugendraum für Jugendliche ab der 6. Klasse. Dieser Raum hat die verschiedensten Tendenzen der Jugendarbeit «miterlebt». Wir sind alle froh diesen Raum nach wie vor zu haben. Sie erwähnen die 25-Prozent-Stelle einer Jugendarbeiterin. Wie ist der Stand der Dinge hierbei? Das Angebot unserer Jugendarbeiterin (offene Jugendarbeit) steht erst am Anfang. Im Moment befinden wir uns auf «Entdeckungsreise». Was braucht es, wie viel Angebot ist nötig, ist es möglich Selbstinitiativen zu unterstützen oder gibt es die gar nicht? Braucht es «Bürozeiten» als Anlaufstelle oder wohl eher eine Handynummer? Das sind Fragen, die wir angehen.

Wie bezieht man die Jugendlichen aus dem Aeugstertal ein? Die Jugendlichen aus dem Aeugstertal kommen doch häufig in den Villa-Rosa-Treff im Dorf. Seit geraumer Zeit haben wir für die älteren Jugendlichen (15plus) am Mittwochabend offen. Gerade dieser Treff wird gut genützt. Zurzeit führen wir zudem ein Projekt im Aeugstertal durch. Bis Ende November (bei Bedarf) steht der MjasWohnwagen im Tal. Jeden Donnerstagabend können die Jugendlichen sich dort treffen. Es stehen ein Zelt, Gartenstühle, diverse Spiele, Getränke etc. zur Verfügung. Die Jugendarbeiterin sowie unser Villa-Rosa-Team führen diesen Wagen. Ob und wie der Wohnwagen genützt wird, wird sich weisen. Gibt es Ideen, Vorstellungen, Projekte, die von Jugendlichen eingereicht werden? Es gibt sicher Ideen, die von den Jugendlichen eingereicht werden. Diese werden eher der Jugendarbeiterin unterbreitet, welche sie dann ermuntert, selber aktiv zu werden oder ihre

Wie gelingt es, die Jugend in der Gemeinde anzusprechen und wie ist die Zusammenarbeit mit den Kindern und Jugendlichen? Das Ansprechen der Jugend ist so eine Sache, die Jugendlichen sind ansprechbar oder eben nicht. In einem Dorf, das in so viele Weiler verzweigt ist, ist das nicht einfach. Ich kann da auf viele engagierte Eltern zählen. Nicht zu vergessen sind die diversen Jugendlichen, die die Villa Rosa betreuen und den Gemeinderat als Servicepersonal bei diversen Grossanlässen unterstützen. Und die Jüngeren? In Aeugst am Albis haben wir einen sehr engagierten Elternverein (EVA). Dieser deckt den Bereich der Kinder ziemlich professionell ab. Da in Aeugst die Schule nur bis zur sechsten Klasse durchgeführt wird, ist es gar nicht so einfach die Jugendlichen zu treffen. Aus diesem Grund haben wir die Villa Rosa bereits für Sechstklässler geöffnet, damit wir sie kennenlernen und sie eine Bindung zur Jugendarbeit entwickeln können. Der Gemeinderat legt auch grossen Wert auf die Durchführung des Jungbürgeranlasses. Wir messen uns bei GoKartRennen und erleben einen spannenden Abend miteinander, der je nach Gesprächsstoff auch einmal hitzig sein kann. Interview: Urs E. Kneubühl Kontakt: Gemeindeverwaltung, Tanja Bühler, Dorfstrasse 22, Aeugst, Telefon 079 443 86 37, jugendarbeit@aeugst-albis.ch, Informationen: www.aeugst-albis.ch (unter Soziales & Gesundheit)

Farbe im Gesicht, an den Wänden und Rap auf Tigrinya Meitli-Buben-Actiondays 2014 in der Jugendarbeit Affoltern am Albis In den Herbstferien fanden zum sechsten Mal die Meitli- Buben Actiondays statt. Das Projekt wird von der Jugendarbeit Affoltern am Albis organisiert und beinhaltet geschlechtsspezifische Workshops, welche jeweils von professionellen Kursleitern angeboten werden. Die Jugendlichen konnten aus verschiedenen Workshop-Angeboten ihren Favoriten selbst wählen. Neben dem Spassfaktor wurde auch auf die Vermittlung von Selbst- und Sozialkompetenzen Wert gelegt. Der Mädchentag 2014 befasste sich mit zwei zentralen Themen: Bewegung und Schönheit. Schönheit oder schön zu sein, ist für viele junge Frauen von äusserster Wichtigkeit. Dabei spielen die Bilder und Vorstellungen, welche von den heutigen Medien vermittelt werden, eine grosse Rolle. Im Workshop Beauty?! brachte die professionelle Hair & Make-up Artistin Kathrin Tollas den Mädchen zum einen verschiedene Kniffs und Tricks des modernen Alltags-Make-up bei. Zum anderen nahmen die Teilnehmerinnen den Begriff Schönheit genau unter die Lupe und bekamen Raum, ihre Erfahrungswelten zu reflektieren. Für das jüngere Publikum fand ein

Sorgte für Bewegung: Der Manege-Kurs am Meitlitag. Manege Workshop statt. Die Mädchen bekamen unter Anleitung der Primarund Tanzlehrerin Laura Meier beim Bodenturnen, bei Partnerakrobatik und Tanzunterricht die Möglichkeit, an ihrem Körpergefühl zu arbeiten. Zum Schluss entstand eine eindrucksvolle kleine Show, welche in der Gruppe vorgezeigt wurde. Der Bubentag verlangte von den Jungs eine grosse Portion Kreativität. Aufgrund des grossen Ansturms wur-

den zwei Graffiti-Workshops durchgeführt. Unter der Anleitung der Künstler Ling Pfister, Isa Adnan und Boris Hilton lernten sie Graffiti als Kunstform und nicht als Vandalismus und Schmierereien kennen. Nach und nach entstanden aus vielen Farben, Formen und Schablonen kleine Kunstwerke. Die fertiggestellten Bilder durften die Jungs anschliessend mit nach Hause nehmen. Im Rap-Workshop informierte Kursleiter Marc Wermelin-

Kreativer Graffitiworkshop am Bubentag. (Bilder zvg.) ger die Jungs zuerst über Herkunft und Entwicklung des Rap. Anschliessend ging es an den Rhythmus und die Technik des Sprechgesangs. Die Jugendlichen konnten schliesslich ihre eigenen Geschichten aufschreiben und vertonen, so entstand ein Musikstück in mehreren Sprachen, unter anderem der Sprache «Tigrinya» aus Eritrea. Rund 40 Mädchen und Jungs durften die diesjährigen Meitli-Buben Acti-

ondays besuchen und mit ihren Beiträgen selbst bereichern. Dieses Jahr nahmen auch einige Jugendliche des MNA-Zentrums Lilienberg an den Meitli-Buben Actiondays teil. Ihre Anwesenheit brachte spannende Impulse, beispielsweise für den mehrsprachigen Rapsong, und bereicherte so den Anlass auf erfreuliche Weise. Mehr Informationen zum Angebot der Jugendarbeit: www.ja-aaa.ch.


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Freitag, 7. November 2014

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«Langfristig profitiert die Kirchgemeinde» St. Mauritius: Am Tag der offenen Tür vom kommenden Dienstag bietet sich Gelegenheit, Fragen zu stellen Am 30. November entscheiden die Katholiken im Unteramt an der Urne über die Finanzierung einer neuen Kirche. Kirchenpflegepräsident Toni Gasser und Martin Bieri vom Kirchenstiftungsrat haben sich den Fragen des «Anzeigers» gestellt. «Anzeiger»: Die Anzahl der Kirchgänger ist überall rückläufig – weshalb braucht das Unteramt eine neue katholische Kirche? Toni Gasser: In unserer Pfarrei ist die Besucherzahl nicht rückläufig. Wir haben selten einen Gottesdienst, an dem weniger als 100 Leute sind. Martin Bieri: In den nächsten zehn bis zwölf Jahren erwarten wir ein Wachstum, das markant ist. Aufgrund der Schätzungen der Gemeinden erwarten wir über 40 % mehr Katholiken. Das führt automatisch auch zu mehr Taufen, mehr Firmlingen. Toni Gasser: Die Statik der Kirche ist kritisch, die Erdbebensicherheit nicht gewährleistet. Die Heizung ist nichts mehr, die Elektrik ist kritisch. Wenn man da für die nächsten 20 Jahre sanieren will, kostet das auf alle Fälle zwei bis drei Millionen Franken, eher mehr. Und dann fehlen immer noch die Büro-Infrastruktur und der Raum für die 80 bis 100 Kinder in der Krippe. Seit dem Architekturwettbewerb sind mehr als vier Jahre vergangen. Warum eilt es jetzt? Toni Gasser: Der Investor der beiden Mehrfamilienhäuser (Die bonainvest AG erstellt auf dem östlichen Teil des Grundstücks im Baurecht Mietund Eigentumswohnungen, Anm. d. Red.) will anfangen und wir wollen uns nicht ausklinken. Für uns wird es

teurer, wenn wir im Alleingang bauen. Bauherrin ist die Kirchenstiftung. Wer steckt dahinter? Martin Bieri: Im Stiftungsrat sind der Pfarrer und zwei Mitglieder der Kirchenpflege von Amtes wegen, dazu Max Renggli und ich habe die Finanzen übernommen. Die Aufsicht der Stiftung ist beim Bistum. Das ist bei allen katholischen Kirchenstiftungen so. Die Kirchenstiftung informiert jährlich an der Kirchgemeindeversammlung. ...............................................................

«Wir betrachten die Kirchgemeinde und die Stiftung als wirtschaftliche Einheit.» ............................................................... Die Finanzierung soll über die Kirchgemeinde laufen. Weshalb? Martin Bieri: Das ist günstiger. Der Grund ist die Bonität: Die Kirchgemeinde hat die Möglichkeit, über den Steuerfuss höhere Beträge zu generieren. Das günstige Angebot wollen wir wahrnehmen, auch wenn das eine Komplexität mit sich bringt. Wir betrachten die Kirchgemeinde und die Stiftung als wirtschaftliche Einheit. Die Stiftung kann das Vermögen und die Erträge für nichts anderes verwenden als für die Pfarrei. Langfristig profitiert also die Kirchgemeinde. Wer finanziert, der geht auch Risiken ein. Wie sichert sich die Kirchgemeinde ab? Martin Bieri: Das Risiko in der heutigen Tiefzins-Phase ist ein Zinsanstieg. Deshalb sichern wir den Zins über die ganze Dauer des Schuldenabbaus ab. Ein theoretisches Risiko ist, wenn der Zins unter Null fallen würde. Dann kämen Kosten dazu.

So soll der Sakralraum der neuen Kirche aussehen. (Visualisierung zvg.)

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Kirchenpflegepräsident Toni Gasser (l.) und Martin Bieri vom Stiftungsrat im provisorischen Andachtsraum. (Bild tst.) Welche Risiken birgt der Vertrag mit der bonainvest AG? Martin Bieri: Die Hälfte des Ertrags vom Verkauf der Eigentumswohnungen gehen an die Kirchenstiftung, mindestens 1.5 Mio. Franken. Die bonainvest ist eine gesunde Unternehmung mit 172 Mio. Franken Eigenkapital. Wir können davon ausgehen, dass ausreichend Sicherheit besteht. Die finanzierende Bank hat diesbezüglich keine zusätzlichen Garantien verlangt. Toni Gasser: Der Treuhänder vom Bistum Chur hat das auch bestätigt. Ursprünglich war bei den Wohnbauten auch von Alterswohnungen die Rede. Weshalb ist man davon abgekommen? Toni Gasser: Das war seinerzeit die Absicht – mit den Gemeinden. Marin Bieri: Wir hatten ein Gremium mit sechs, sieben Personen. Die Idee war, dass jede politische Gemeinde vertreten sein soll. Die Gemeinden sollten sich verpflichten, einen Teil der Kosten zu übernehmen. Dazu war keine der politischen Gemeinden bereit. Wir mussten deshalb davon Abschied nehmen. Toni Gasser: Wegen der Passivität und dem offensichtlichen Desinteresse bei den Gemeinden. Der Kirchenraum wurde aus Sicherheitsgründen gesperrt, das Pfarrhaus und das Pfarreisekretariat mussten dem Bauprojekt bereits weichen – wie sind die Arbeitsbedingungen der Pfarrei-Mitarbeiter? Toni Gasser: Die sind erstklassig. Für den Gottesdienst haben wir einen

Andachtsraum eingerichtet. Das ist wirklich gelungen. Die Sonntagsgottesdienste im Singsaal Mettlen funktionieren auch gut. Das Entgegenkommen der Primarschule Wettswil ist grossartig. ...............................................................

«Mit der Kinderkrippe ist das Gebäude auch unter der Woche belebt.» ............................................................... Der Mauritiuspark soll ein Begegnungszentrum werden. Was tut die Pfarrei dafür? Toni Gasser: Es gibt eine schöne Parkanlage, die ein Begegnungszentrum sein soll. Im Kirchengebäude ist eine Aula vorgesehen, in der öffentliche weltliche Veranstaltungen stattfinden sollen. Bracher (Immobilien-Tochterfirma der bonainvest Holding AG, Anm. d. Red.) ist an einer guten Altersdurchmischung interessiert: von älteren Menschen bis Familien mit Kindern. Marin Bieri: Mit der Kinderkrippe als Untermieterin ist das Gebäude auch unter der Woche belebt. Am 30. November entscheiden die Unterämtler Katholiken an der Urne über die Finanzierung. Wie geht es bei einem Ja weiter? Toni Gasser: Nach Berücksichtigung der Rekursfrist wird die Kirche innert zwei bis drei Wochen verschwinden. Martin Bieri: Auf der Finanzierungsseite werden wir die bereitliegenden Verträge schnellstmöglich unterzeich-

nen. Da gibt es keine Verzögerungen mehr. Das Ziel lautet ja, gleichzeitig mit dem Wohnungsbau fertig zu sein … Martin Bieri: Das ist immer noch möglich. Toni Gasser: Dank der Flexibilität des Bauunternehmers. Und was, wenn die Stimmberechtigten Nein sagen? Martin Bieri: Auf der baulichen Seite heisst das, wir dürfen die Kirche nicht abreissen. Es gibt dann zwei Varianten: Eine Finanzierung über die Kirchenstiftung – da sind wir daran, eine konkrete Offerte auszuarbeiten. Das würde die Finanzierung um eine Mio. Franken verteuern. Wenn es dann nochmals ein Nein geben sollte, müssen wir grundsätzlich über die Bücher: renovieren und ausbauen oder ein komplett neues Projekt. Wir gehen aber davon aus, dass es ein Ja gibt … Toni Gasser: … und wir tun alles dafür, dass es ein Ja gibt. Wenn die Leute Nein sagen, würde es wesentlich teurer. Und die Kirche brauchen wir. Was lange währt, soll endlich gut werden. Interview: Thomas Stöckli Am Dienstag, 11. November, bietet sich im Pfarreiheim von 16 Uhr bis 22 Uhr Gelegenheit, Fragen zum Projekt und dessen Finanzierung zu stellen. Um 17 und 19.30 Uhr kommen in kurzen Informationsblöcken die Architekten, Vertreter von Kirchenpflege, Kirchenstiftung und bonainvest AG zu Wort.


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Freitag, 7. November 2014

Landumlegung mit gelungenem Ergebnis Landumlegungs-Genossenschaft N4 konnte sich im August 2014 auflösen Während 16 Jahren war die Landumlegungs-Genossenschaft N4 am Werk. Der Vorstand versah seine Arbeit mit grosser Umsicht. Keine Einsprache wurde weitergezogen – und heute sind die Landbesitzer zufrieden. ................................................... von marianne voss Am 21. Oktober 1998 wurde von Gesetzes wegen die Landumlegungs-Genossenschaft N4 gegründet. Gut 100 Eigentümerinnen und Eigentümer, deren Land vom Bau der Autobahn betroffen war, wurden «automatisch» zu Mitgliedern. Für die alte Linienführung der Autobahn durchs Knonauer Amt hatte der Kanton Zürich schon in den 1950er-Jahren genügend Land erworben. Durch die neue Linienführung wurde nun jedoch mehr und anderes Land beansprucht. Somit stellte sich die Frage, wie das Land nun neu und umverteilt werden soll. Das Ziel der Gründung einer Genossenschaft besteht darin, Land nicht auf dem unschönen Enteignungsweg, sondern durch Umlegungen für eine Autobahn frei zu machen. Natürlich strebt man dabei an, dass sich die Betroffenen mit den vorgeschlagenen Lösungen einverstanden erklären können – und schliesslich auch wirklich zufrieden sind. Das Gebiet der neu gegründeten Genossenschaft reichte von Dachlissen bis zum Islisbergtunnel. In den Vorstand gewählt wurden damals Hansjörg Schneebeli (Obfelden), Bernhard Jordi (Affoltern), Ernst Meier (Obfelden), Hans Rinderknecht (Hedingen), Adrian Weber (Mettmenstetten) und Josef Wiss (Affoltern). Präsident war Landwirt Hans Staub aus Wädenswil, der als neutraler Auswärtiger bereits Erfahrungen mit Landumlegungen mitbrachte. Als Aktuar konnte das Nicht-Mitglied Werner Zbinden aus Obfelden gewonnen werden. Und für die fachtechnische Ausführung wurde das Büro gpw beauftragt. Ruedi Werder von gpw leitete nicht nur die Bodenuntersuchungen, sondern auch die Gespräche und die Behandlung der Einsprachen.

Von hier in Dachlissen bis zum Islisberg reichte das Gebiet der Landumlegungs-Genossenschaft. Von links: Hans Bachmann, Ruedi Werder und Bernhard Jordi. (Bild Marianne Voss)

Menschliche Herausforderung 16 Jahre nach der Gründung sitzen heute drei Männer am Tisch und unterhalten sich mit dem «Anzeiger»: Ruedi Werder, Landwirt Bernhard Jordi und Hans Bachmann, der als eine der zuständigen Amtspersonen vom Kanton (ALN) dem Vorstand beratend zur Seite stand. Gerne berichten sie von der spannenden, anspruchsvollen aber auch befriedigenden Aufgabe von damals. Sie erklären das Vorgehen, nach welchem das Land zuerst qualitativ bewertet wird, denn die Umlegung erfolgt nicht gemäss Quadratmetern, sondern gemäss Qualität. Durch die neuen Auflagen im Autobahnbau – wie Lärmschutz oder ökologische Ausgleichsflächen – wurde immer mehr Land beansprucht. Der Kanton konnte diese nötigen Flä-

chen rechtzeitig finden und erwerben. Ruedi Werder betont im Rückblick die menschliche, emotionale Herausforderung bei der Planung einer Landumlegung. «Kein Computerprogramm kann auf die Menschen eingehen.» Alle 100 Eigentümer seien persönlich eingeladen worden, und man habe ihre Wünsche angehört. Dann konnten sie gegen die erste Planauflage Einsprache einlegen. Dieses Mittel wurde auch benutzt, von vielen. Doch nach sieben Arbeitstagen waren fast alle Einsprachen vom Tisch. «Durch unzählige Gespräche konnten wir erreichen, dass schliesslich keine Einsprache weitergezogen wurde», stellt Ruedi Werder mit Genugtuung fest. Hier habe auch der umsichtige und erfahrene Präsident, Hans Staub, mitgewirkt und massgeblich zu dem positiven Ergebnis beigetragen. «Es war keine leichte Aufgabe, denn es ging für die Landbe-

sitzer ja eben nicht um Quadratmeter, sondern um menschliche Fragen und emotionale Entscheidungen über ihren Grund und Boden.»

Zufriedene Landbesitzer 2002 begann der Bau des AutobahnTrassees, 2004 war die Zuteilung des Landes abgeschlossen, und 2009 wurde die A4 eröffnet. Danach folgten noch zahlreiche Nacharbeiten wie die Klärung von Wegrechten, das Bauen von neuen Wegen, das Bestimmen von Grenzen oder das Legen von Drainagen. Am 27. August 2014 konnte sich die Genossenschaft auflösen, bis Ende Jahr sollte der Beschluss endgültig vom Regierungsrat des Kantons Zürich bestätigt sein. Und was bleibt? «Eine gute Sache!», sind sich alle drei am Tisch einig. Bernhard Jordi erklärt: «Der Be-

wirtschaftungswert ist hoch. Es wurde darauf geachtet, dass die Parzellen gut liegen. Sie sind praktisch zu bewirtschaften, haben sinnvolle Grössen und liegen nahe beieinander.» Zudem sei das neue Feld- und Waldwegnetz ist für Bewirtschafter und die Bevölkerung ein Gewinn. Ruedi Werder ergänzt: «Es wurde nichts Unnötiges gemacht, aber alles, was nötig war – und niemand musste schlechtes Land übernehmen.» Hans Bachmann weist zum Schluss nochmals darauf hin, wie entscheidend der emotionale Bereich bei dieser Arbeit war, «mindestens so wichtig wie der fachliche.» Alle drei – und auch die nicht anwesenden Mitglieder des Vorstands – dürfen zu Recht sagen: «Es war ein anspruchsvoller Prozess. Wir haben gute Lösungen gefunden, die noch heute Freude machen, denn alle sind zufrieden.»

Reppisch: Gehölzpflege für die Natur Unterhalts- und Pflegemassnahmen zwischen Aumüli und Sellenbüren Ab November 2014 bis März 2015 werden entlang der Reppisch zwischen Sellenbüren-Stallikon und Aumüli wiederum Unterhalts- und Pflegemassnahmen durchgeführt. Die Massnahmen sind Teil der Umsetzung des Ökokorridors Reppisch. Sie dienen der Aufwertung von naturnahen Lebensräumen und der Förderung von bedrohten Tieren und Pflanzen entlang der Reppisch.

Förderung der Naturvielfalt In den nächsten Monaten werden wie in den Vorjahren an ausgewählten Stellen entlang der Reppisch Krautsäume und Gehölze gepflegt. In diesem Winterhalbjahr wird besonderes Gewicht auf die Pflege von Krautsäumen entlang und zwischen den Gehölzen gelegt. Damit werden die in den letzten Jahren geschaffenen «Lichtkorridore» offen gehalten, die Besonnung von Riedwiesen verbessert und die Lebensräume für Libellen, Heuschrecken und Schmetterlinge optimiert. Grosse Gehölzpartien entlang der Reppisch waren einförmig ausgebildet und wenig strukturreich. Die Strauchschicht war zudem oft stark überal-

Mit den Pflegemassnahmen wird die Struktur- und Lebensraumvielfalt entlang der Reppisch gefördert. (Bild zvg.) tert. Für Vögel und zahlreiche weitere Kleintiere sind aber dichte, vielfältig aufgebaute Strauchbestände unterschiedlichen Alters als Niststandorte

und Unterschlüpfe unverzichtbar. Auch wurde festgestellt, dass sich die Gehölzbestände entlang der Reppisch in den letzten Jahrzehnten stark auf

Kosten von gut besonnten Ufer- und Bachpartien ausgedehnt haben. Diese stellen u.a. für Reptilien, Amphibien und spezialisierte Libellen aber sehr

wichtige Entwicklungsräume dar. Von «Sonnenfenstern» profitieren auch seltene Pflanzenarten wie zum Beispiel Orchideen, die Akelei oder der Gelbe Eisenhut. Die stattfindenden Pflegearbeiten stützen sich auf biologische Abklärungen ab und erfolgen gezielt unter Berücksichtigung der Bedürfnisse von vorhandenen Lebensgemeinschaften. Die Erfahrungen mit den in den letzten Jahren getroffenen Massnahmen zeigen, dass auftretende «Wunden» in den Gehölzen bald verheilen, die Strukturvielfalt erhöhen und mithelfen, seltene Tiere und Pflanzen entlang der Reppisch zu fördern. Ohne gezielte Pflegemassnahmen drohen verschiedene dieser Arten ihren Lebensraum zu verlieren. Um den Eingriff naturverträglich zu gestalten, werden die im Pflegeplan angeregten Massnahmen im Gehölzbereich der Reppisch zudem nicht alle gleichzeitig, sondern räumlich und zeitlich gestaffelt über mehrere Jahre verteilt vorgenommen. Ebenso wird eine fachliche Begleitung durch eine speziell eingesetzte Arbeitsgruppe gewährleistet. (pd.)


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Freitag, 7. November 2014

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Bushaltestellen ins Zentrum verlegen A4-Zubringer: Anwohner aus Bickwil-Obfelden fordert zwei kurze Überdeckungen Die Bushaltestellen sind im Obfelder Dorfteil Bickwil zu weit weg vom Siedlungsgebiet und sollen verlegt werden – und zwar ungefähr in die Mitte von zwei kurzen Überdeckungen. Das verlangt Markus Russi in einer Einsprache, die im Rahmen der A4Zubringer-Projektauflage noch bis 20. November möglich ist. ................................................... von werner schneiter Im Rahmen einer Orientierungsversammlung zu Beginn der Projektauflage für den A4-Zubringer vom 21. Oktober in der Mehrzweckhalle Zendenfrei manifestierte sich Unmut über die Haltestellen im Dorfteil Bickwil. Gemäss Projekt liegen diese im Bereich der Zwilliker-/Muristrasse. Und das ist nach Auffassung von Anwohner Markus Russi zu weit weg vom eigentlichen Siedlungsgebiet. Die kantonale Planung habe sich auf eine Tunnelvariante lang fixiert und nehme nun in Kauf, dass die Bushaltestelle im entferntesten Bereich des Siedlungsgebietes errichtet würden, hält der Einsprecher fest. Er schlägt nun vor, die beiden Kernzonen K1 mit je einem Tunnel zu versehen und verlangt im Zwischenteil, also im Zentrum von Bickwil, die Bushasltestelle wieder einzubauen. Mit anderen Worten: die Überdeckung soll «aufgeklappt» werden». anzeige

Die beiden Bushaltestellen könnten zwischendrin, in der Kernzone 2, in weitgehend unbebautem Ackerland, platziert werden. Mit einer zum grössten Teil in die bisherige Landschaft eingebetteten Lärmschutzmauer könne sichergestellt werden, dass die Kernzone 2 ihren Wert behalte. Markus Russi sieht die Erschliessung der Haltestellen via Trottoirs, die entlang der Fahrbahn verlaufen. So sei ein sicherer Zugang gewährleistet – weit sicherer als im Bereich der Zwillikerstrasse. «Eine zentrale Anbindung an den öffentlichen Verkehr ist in einer ländlichen Gegend sehr wichtig, speziell für Jugendliche und ältere Personen», so der Einsprecher. Markus Russi macht in seiner Einsprache neben erhöhter Verkehrssicherheit auch ästhetische Gründe geltend: «Mit den von uns vorgeschlagenen zwei Überdeckungen werden Gebäude unter Heimatschutz und Anlieger in der Kernzone 1 besser wahrgenommen als mit einer simplen Stützmauer mit Rampe.» Die beiden kurzen Überdeckungen, wirft er ein, seien wesentlich kostengünstiger, «weil die hässliche Stützmauer an der Rampe Ost» zugunsten einer wesentlich günstigeren Ausführung realisiert werden könne.

Gefährliche Kreuzung Zwillikerstrasse Nach Abschluss der Zubringerbauten wird die Kreuzung Zwillkerstrasse/Muristrasse den gesamten Teil östlich der

Der vorgeschlagene Standort der Bushaltestellen, der ein «Aufklappen» der Überdeckung erfordert, liegt näher beim Siedlungsgebiet. (Ortsplan Obfelden/llustration zvg.) Muristrasse erschliessen – ein noch wachsendes Quartier mit heute gegen 100 Liegenschaften. Markus Russi fordert hier eine Lichtsignalanlage und Magnetstreifen im Boden. Damit werde sichergestellt, dass alle Verkehrsteilnehmenden – speziell Velofahrer – sicher in den zu erwartenden schnellen Mehrverkehr eingeleitet werden können – Mehrverkehr, der durch die Verkehrserschwerungen an der Dorfstrasse hervorgerufen würden. «Wir

haben erfahren, dass bei dieser Kreuzung alle Installationen für eine Lichtsignalanlage vorgesehen sind. Offenbar wartet man dann aber, bis sich Personenunfälle ereignet haben, um die Anlage hernach zu montieren», befürchtet Markus Russi. Er plädiert dafür, dass das Quartier oberhalb der Muristrasse eine gleiche Behandlung erfährt wie seinerzeit das Industriegebiet von Hedingen, das mit einer Lichtsignalanlage ausgerüstet ist. Als

gutes Beispiel einer siedlungsverträglichen Autobahnzubringer-Realisierung durch Wohngebiet erwähnt Russi das Beispiel eines Tunnels im aargauischen Lieli. «Nur wer sich mit einer wirkungsvollen Einsprache gegen das bestehende Projekt wehrt, ermöglicht, dass die Bushaltestellen im Zentrum von Bickwil erhalten bleiben und der ÖV auch in Zukunft attraktiv bleibt», hält Markus Russi fest.


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Freitag, 7. November 2014

Kein Festessen für Ästheten Es ist wieder Zeit für die Metzgete: Der Autor führte ein traditionelles Schlachtfest durch

Das Aussehen des Inhalts der Blut- und Leberwürste regte die Vorstellungskraft an. (Bilder Salomon Schneider)

Bei den Schlachtplatten in der Tischmitte war Selbstbedienung angesagt.

Im dritten und letzten Teil der Serie zum Thema Metzgete organisiert der Autor ein Festmahl. Es wurde gekocht, geschlemmt und genossen: ein Erfahrungsbericht.

serbad. In diesem machte ich auch die vorgekochten und eingeschweissten Schweinehaxen warm, bevor ich sie kurz fritierte, um sie mit knuspriger Kruste servieren zu können. Als Getränke servierte ich einen trockenen Riesling und vergorenen Apfelmost. Durch ihren säurebetonten Charakter ergänzten sie das deftige Essen optimal. Am vergangenen Freitag, um 19 Uhr, wurde dann Metzgete gefeiert. Das ganze Essen stand auf zwei Platten in der Mitte des Tisches, und jeder durfte sich bedienen. Dabei stellte sich heraus, dass die meisten seit ihrer Kindheit keine Blut- und Leberwürste mehr gegessen hatten. Da sie damals nicht geschmeckt hatten, wurden diese Spezialitäten nie mehr probiert – sie vermochten an diesem Abend zwar geschmacklich zu überzeugen, optisch aber blieben Vorbehalte bestehen. Nach einer guten Stunde waren die

................................................... von salomon schneider Seit einigen Jahren sind in der Gastronomie Gourmet-Metzgeten auf dem Vormarsch. «Die Essgewohnheiten haben sich verändert. Die Kunden wollen weniger Essen pro Teller, dafür dürfen es mehr Gänge sein», weiss der ehemalige Central-Wirt und Metzger Fred Furrer aus Affoltern. Ich wollte bewusst keine Gourmet-Metzgete durchführen. Einerseits ging es mir um traditionelle Speisen, andererseits wollte ich das herkömmliche Metzgete-Gefühl heraufbeschwören. An der

Metzgete wurden traditionell schnell verderbliche Fleischwaren gegessen. Da ein Schwein drei bis fünf Liter Blut hat und dieses mit gleichen Teilen Milch ergänzt wird, konnte eine Bauernfamilie nicht einmal alle Blutwürste alleine verzehren. Sie organisierten deshalb nach dem Schlachten eine Metzgete für sich und ihre Nachbarn und Bekannten.

Schwein ist Trumpf Ich fragte Metzger Armin Meier, was er mir für eine ordentliche Metzgete empfehle. «Blut- und Leberwürste sind zentral. Dazu kann ich auf der Fleischseite Schweinshaxen, Rippli vom Schweinshals, Bauernbratwürste, gesalzenen Speck und Räucherspeck empfehlen. Als Beilagen wurden traditionell Kartoffeln, Bohnen und Sauerkraut serviert. Persönlich empfehle ich, das Ganze als Schlachtplatte zu

servieren und mit «Böleschweizi» abzurunden», meinte Armin Meier.

Für jede Zutat das optimale Kochverfahren Für die Zubereitung wählte ich verschiedene Verfahren. Rippli und Räucherspeck schnitt ich in Scheiben und köchelte sie drei Stunden lang zusammen mit dem rohen Sauerkraut, den gesalzenen Speck – auch kleingeschnitten – mit den Dörrbohnen. Anstatt auf klassische Salzkartoffeln setzte ich – aus Platzgründen auf dem Herd – bei der Stärkebeilage auf langsam gegarte Kartoffelschnitze aus dem Ofen, mit Rapsöl, grobem Paniermehl, Salz und schwarzem Pfeffer. Die Zwiebeln schnitt ich in Ringe und schwitzte sie in viel Butter lange an. Die Bratwürste fanden ihren Weg auf den Tisch über die Bratpfanne und und die Blut- und Leberwürste über das Was-

Bäuche voll und die Schlachtplatten bis auf den letzten Bissen verputzt. Gastro-Metzgeten im Säuliamt, überall Reservierung erforderlich: Krone, Hedingen: Traditionelle Metzgete mit Tanz im grossen Saal, 7. und 8. November, 044 761 62 98. Peter’s Freihof, Knonau: Haus-Metzgete, 15. und 16. November, 044 767 15 05. Sonnental Rossau: Gourmet Metzgete, zehnGang-Menü, 7., 8., 9., 14., 15. und 16. November, 044 767 01 18.

Serie: Metzgete Nach en Artikeln zur Geschichte der Metzgete und der Wurstzubereitung wird im dritten Teil der Serie eine «Buuremetzgete» durchgeführt. Bisher erschienen sind: 21.10. Geschichte der Metzgete 31.10. Blutwurstzubereitung.

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Ganzheitlich und vernetzt handeln

Gold ist Volksvermögen und sichert Stabilität

Darum Nein zur Ecopop-Initiative.

Ja zur Gold-Initiative.

Es gibt emotionale Gründe, warum man der Ecopop-Initiative zustimmen möchte, weil Ängste und Sorgen unser Denken und Handeln blockieren. Mit der Annahme der Ecopop-Initiative führen wir die Schweiz in die Klemme. Die Ecopop-Initiative möchte die Zuwanderung stark regulieren, um die natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen. Wir müssen eingestehen, dass die Quellen begrenzt und endlich sind, und ein umsichtiger Umgang mit der Umwelt unerlässlich ist. Unsere Lebensweise und unser Konsumverhalten haben Einfluss auf die Umwelt. Die rohstoffreichen Länder werden jedoch ausgebeutet – Umweltverschmutzung, Krankheiten und Armut herrschen. Die Lebensgrundlagen sind überall zu schützen! Durch die Ansiedlung der vielen Firmen in der Schweiz nimmt die Einwanderung zu. Die Wirtschaft muss die richtigen Massnahmen treffen. Weniger Firmen sollten in die Schweiz kommen, sie sollten ihre Standorte in den europäischen Raum und auch in DrittweltLänder verlegen. Die Politik ist gefordert, faire Arbeitsbedingungen einzuhalten, korrekte Löhne zu bezahlen und umweltschonend vorzugehen, ohne Ausbeutung der armen Länder! So bekämen die Menschen in ihrem eige-

nen Land Arbeit, es erfolgte ein langsamer Rückgang der Einwanderung in die Schweiz und auch im westlichen Teil Europas. Wenn weniger Menschen bei uns leben, würde weniger konsumiert, also bräuchte es weniger Angebote und weniger Arbeitnehmende usw. Unterstützen wir vermehrt Projekte, welche zur Bildung von Frauen in den Drittweltländern beitragen. Mit besserer Bildung sinkt die Anzahl Kinder in den Familien. Aus humanitären, ökologischen und eigenen Interessen sind wir verpflichtet, diesen Beitrag für die Welt zu leisten. Die Politik muss die Wirtschaft in die Verantwortung nehmen. Wir müssen mobilisieren. Dazu brauchen wir eine gute Vernetzung mit unseren Nachbarländern. Zusammen können wir lösungsorientiert Massnahmen für eine intakte Umwelt treffen und diese umsetzen. Projekte, wie die Städte trotz verdichtetem Bauen grüner werden und das Land etwas urbanisiert werden könnte, sollten dringend umgesetzt werden, um der aktuellen Wohnungsnot und den überhöhten Mieten entgegenzutreten. Moderat und in Etappen können wir die Einwohnerzahl in der Schweiz, in Europa, ja sogar weltweit, regulieren und der Umwelt auf dem ganzen Planeten Sorge tragen. Jeannette Hubli Zürrer, SP Affoltern

Im Jahr 2000 besass die Nationalbank 2590 Tonnen Gold. Unter internationalem Druck wurden grosse Teile der schweizerischen Goldreserven, etwa 1500 Tonnen, verkauft. Obwohl noch wenige Jahre zuvor der Bundesrat und die Verantwortlichen der Nationalbank den Verkauf von Goldreserven ausgeschlossen haben. Ich bin kein Finanzspezialist, erlaube mir aber trotzdem, die Goldinitiative aktiv zu unterstützen, weil ich überzeugt bin, damit die Eigenständigkeit unseres Landes zu stärken und Vermögenswerte zu erhalten. Die Gegner der Initiative behaupten, mit dem Rahmen der Initiative, 20 % der Aktiven in Gold halten zu müssen, werde der Spielraum der Nationalbank eingeschränkt. Ja natürlich, das wird er, allerdings nicht in einer Art, die den Spielraum im Interesse einer vernünftigen Währungspolitik verunmöglicht. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass die Verantwortlichen in unseren Banken offensichtlich generell den Boden unter den Füssen verloren haben. Es gilt, mit der Initiative der Nationalbank eine gesunde Portion Kontrolle aufzuerlegen. Die Nationalbank hat den Schweizer Franken an den Euro gekettet und gleichzeitig die Notenpresse laufen lassen. Über 300 Milliarden Franken Papiergeld wurden neu gedruckt. Innert kur-

zer Zeit wurde die Geldmenge zum Kauf von Fremdwährungen aufgeblasen. Das Risiko, damit in eine Finanzkrise zu geraten und Werte im eigenen Land zu zerstören, werden auch von renommierten Finanzspezialisten nicht ausgeschlossen. Die Unterlegung eines Teils des «Papiergeldes» mit Gold hat mit Vernunft zu tun und nicht mit unverantwortlicher Einschränkung der Nationalbank. Ein Ja zur Goldinitiative heisst, einen Beitrag zur wirtschaftlichen Stabilität der Schweiz zu leisten. Toni Bortoluzzi, Affoltern

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«Mei, mei!» Zum Kommentar von Salomon Schneider «Wutbürgertum in Obfelden», «Anzeiger» vom 4. November. Mitte zwanzig und schon Ansichten wie ein biederer 80-jähriger: Wehklagen für die armen Behördenmitglieder, Mahnfinger für die Kritiker, die bösen Diffamierer und Shit-Stürmis. Gähn. Ob da die Angst mitschwingt, dass es ihm als Junggemeinderat auch mal so gehen könnte? Schade für das junge Ottenbach, ein unkonventioneller und grosszügiger denkendes Exekutivmitglied würde uns gut tun. Christine Häusermann, Ottenbach


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Freitag, 7. November 2014

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Viele Unterschriften gesammelt Einsatz für die Buslinie 237 In Bonstetten wurden 447 Unterschriften in nur 20 Tagen für die Wiedereinführung der Buslinie 237 gesammelt. Nachdem beim Fahrplanwechsel im Dezember 2013 die Bus-Linie 237 und damit verbunden die Haltestelle Sunneberg aufgehoben wurde, ist keines der Quartiere in Bonstetten so schlecht ÖV-erschlossen wie das Gebiet Sunneberg/Rüti. Der ZVV ab Dezember 2013 hat mit einer Teilübernahme der damaligen Linie 237 und Überführung in den offiziellen Linienbetrieb der Linie 227 die hohe Fahrgast-Frequenz bestätigt, aufgrund des strapazierten Budgets aber nur die Rosinen der Haltestellen übernommen. Dadurch wurden in Stallikon vier Haltestellen und in Bonstetten Sunneberg und Lärchenhof abgehängt. Zudem muss Stallikon Abend- und Wochenendkurse selber finanzieren, weil das Angebot vom ZVV unzureichend ist. Für Bonstetten hat der 227 keinen Nutzen mehr. Die Folge für den ZVV: die Fahrgastzahlen sind gesunken. Die Abfahrtszeiten sind für die Stalliker Oberstufen-Schüler so unpassend, dass sie (wegen fehlender 5 Minuten) über Mittag nicht nach Hause können. Um das einigermassen abzufangen, hat der Fahrplan 227 sehr viele FahrplanBrüche und dadurch nur einen unvollständigen Taktfahrplan, was sich in der gesunkenen Auslastung des Busses 227 niederschlägt. Der Fahrgastrückgang ist natürlich nun ein Risiko für die gesamte Linie 227, und somit auch für Birmensdorf. All diese Nachteile hatte der Bus 237 nicht. Deshalb ist es doppelt unverständlich, eine Bus-Linie, die über alles – von Montag bis Samstag (rund um die Uhr!) – eine Auslastung von 12.81 %, also fast 30 % mehr als das offizielle Übernahmekriterium des ZVV, erreicht hatte, nicht in den regulären Betrieb zu übernehmen. Ein grosser Teil der Bevölkerung von Bonstetten und Stallikon ist daher mit der aktuellen Lösung nicht glück-

Ein Nachtrag Leserbrief vom 4. November von Ueli Graf, Mettmenstetten: Gedanken zum Pamphlet «Ja zur Goldinitiative». Leider konnten aus Platzgründen die Links und Hinweise nicht gedruckt werden. Es wird hier nachgeholt. 1. Aufgaben der Nationalbank http://www.snb.ch/de/iabout/snb/id/ snb_tasks 2 Bretton-Woods, steht für die 1944 getroffene Vereinbarung betreffs Währungs-Ordnung und -Paritäten die nach dem 2. Weltkrieg gelten sollten. Der darauffolgende Aufschwung hatte wenig mit dem Goldstandard zu tun, sondern viel mit dem kriegsbedingten Nachholbedarf und der Anschubfinanzierung durch die USA, eben der USA, die die AUNS so sehr verachtet. http://de.wikipedia.org/wiki/BrettonWoods-System. 3. Antwort des Bundesrates zum Postulat L. Stamm, 28. Juli 2008: Hintergründe des Goldverkaufs der SNB www.efd.admin.ch/dokumentation/ zahlen/00578/.../index.html?... 4. Notvorräte: http://www.20min.ch/schweiz/news/ story/16738660.

lich. Deshalb haben wir uns in Bonstetten entschlossen, mit einer Unterschriftensammlung die Gemeindebehörde von Bonstetten (z.K. ZVV, SP Bonstetten, FDP Bonstetten, Postauto AG Zürich und des Gemeindepräsidiums Stallikon) zu ersuchen, sich zusammen mit Stallikon hinsichtlich des Fahrplanwechsels Dezember 2015 für die Wiedereinführung der ehemaligen Buslinie 237 einzusetzen. Innerhalb von nur 20 Tagen ist es uns trotz Ferienzeit gelungen, 447 Unterschriften von Bonstetter Einwohnern zu sammeln. Wir alle sind der Meinung, dass diese einseitige Benachteiligung des Quartiers Sunneberg/Rüti weder akzeptabel, zukunftsorientiert noch umweltfreundlich ist. Heute ist es unumgänglich, dass für viele der täglichen Besorgungen sowie für den Weg zum/vom Bahnhof (vor allem mit Gepäck), das Auto benutzt werden muss. Nebst den direkten Anwohnern und der älter werdenden Bevölkerung des Quartiers Sunneberg/Rüti würden auch die Kunden und Mitarbeiter des GC Guggenbühl (speziell in der Winterzeit mit vereisten Wegen) von einer Haltestelle in unmittelbarer Nähe profitieren, und es wäre daher ein unschätzbarer Vorteil, wieder eine Buslinie in der Nähe zu haben. Die Initianten der Unterschriftensammlung danken allen Einwohnern von Bonstetten, welche sich aktiv für dieses Anliegen an der Sammlung beteiligt, sowie all denjenigen, die den Antrag mit ihrer Unterschrift unterstützt haben, ganz herzlich. Aufgrund dieses beeindruckenden Resultates hoffen wir, dass die zuständigen Gemeindevertreter von Bonstetten, gemeinsam mit den Kollegen von Stallikon und Birmensdorf, nun diesem Anliegen die erforderliche Aufmerksamkeit schenken und sich für die dringend notwendigen Verbesserungen entsprechend einsetzen werden. IG ÖV-Bonstetten, Sunneberg/Rüti

Die Kandidatinnen und Kandidaten der Grünen Bezirk Affoltern (von links): Meriel Thierer, Hans Läubli, Vera Andres, Thomas Schweizer, Lilian Hurschler und Ernst Hedinger. (Bild zvg.)

Starke Liste mit junger Verstärkung Nomination der Grünen für die Kantonsratswahlen Die Grüne Partei des Bezirks Affoltern hat ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Kantonsratswahlen vom kommenden April nominiert. Mit einer starken Liste unterstreicht die Partei den klaren Anspruch, auch in der nächsten Legislaturperiode einen der sechs Sitze im Bezirk zu stellen. Mit dem bisherigen Kantonsrat und Bezirksparteipräsidenten Hans Läubli verfügt die Grüne Partei über einen kompetenten und im Amt bekannten Spitzenkandidaten. Die Liste der Grünen Partei besteht auch sonst aus profilierten Köpfen. Vera Andres (Schulleiterin, Hausen am Albis) und Ernst Hedinger (Sicherheitsexperte und Unternehmer, Mitglied der Geschäftsprüfungskommission Bonstetten) haben mit ihren Kandidaturen bereits vor

vier Jahren zum ausgezeichneten Abschneiden der Grünen beigetragen. Mit dem auf Verkehrsplanung spezialisierten Geografen Thomas Schweizer (Hedingen) konnte zusätzlich der Kopräsident des Vereins «Pro Amt», der sich seit Langem in unserem Bezirk aktiv für den Schutz der Umwelt einsetzt, und mit Lilian Hurschler (Schulleiterin, Affoltern am Albis) eine weitere profilierte Bildungspolitikerin für eine Kandidatur gewonnen werden. Besonders begrüsst hat die Versammlung auch, dass sich mit der gelernten Kauffrau Meriel Thierer aus Obfelden eine Vertreterin der Jungen Grünen zu einer Kandidatur entschlossen hat. Damit steht auch eine politisch aktive Kandidatin der jüngsten Generation zur Wahl.

Konsequent grüne Politik Die Grünen des Bezirks Affoltern werden sich auch in den nächsten vier

Jahren für eine konsequent grüne Politik einsetzen. Sie haben sich in der Vergangenheit als einzige verlässliche Anwälte für die Umwelt profiliert. So waren die Grünen die erste Partei, die sich erfolgreich gegen den Golfplatz Zugersee im Oberamt einsetzte sowie die einzige Bezirkspartei, welche den unsinnigen Autobahnzubringer Ottenbach/Obfelden bekämpfte. Auf kantonaler Ebene konnten die Grünen mit der Kulturlandinitiative einen wichtigen politischen Erfolg gegen die Zersiedelung der Landschaft erzielen. Die grüne Partei tritt gegen den Bau von neuen, zusätzlichen Individualverkehr erzeugenden Strassen ein, engagiert sich für eine Stärkung des öffentlichen Verkehrs und des Fuss- und Veloverkehrs sowie gegen den Raubbau an unserer Natur. Im gesellschaftlichen Bereich tritt sie ein für eine solidarische und faire Politik und für ein qualitatives statt quantitatives Wachstum.

Es werde Geld, und es ward Geld Anders als in der meisten Zeit der Menschheitsgeschichte ist das meiste heutige Geld nicht mehr mit Sachwerten gedeckt, sondern entsteht indem ein Staat (oder Staatenbund) eine Zahl auf ein Papier druckt. Im Fachjargon nennt man dies Fiat-Geld, (von lat. «fiat»; «es werde»). Einem Zauberer gleich spricht eine Zentralbank einem Stück Papier «es werde Geld» zu – und es wird zu ‹Geld›.» Solange diese Institution darum bemüht ist, den Wert dieser Währung stabil zu halten, indem sie das Geld möglichst sicher – etwa in Gold oder früher auch in (Gold-) Dollars – anlegt, funktioniert das obengenannte System. So vertaut jeder der entsprechenden Währung, obwohl es sich «nur» um bedruckte Papierfetzen handelt. Lange haben sich Zentralbanken von «harten» Währungen wie Dollar, Franken, Deutsche Mark und Pfund genau so verhalten. Währenddem andere Staaten wie die Türkei, Italien und Spanien die Notenpresse rattern liessen, um so den Staatshaushalt zu finanzieren, respektive die Schulden wegzuinflationieren. Die Anleger haben entsprechend – trotz tieferer Zinsen – immer Franken, Dollars und Mark den Gummiwährungen vorgezogen. 1971 hat die Amerikanische FED ihr System von Hartwährung in Gummiwährung geändert. Seitdem ist der Wert eines Dollars von Fr. 4.38 (Bretton Woods) auf unter 90 Rappen gefallen, respektive von fast einem Gramm Gold auf den Vierzigstel eines Gramms. Die Schweizerische

Nationalbank (SNB) hat sich diesem Trend lange entzogen, jedoch vor einigen Jahren mit einigen Programmen die Bilanz massiv aufgebläht und so den Wert des Schweizer Frankens nach unten manipuliert: Heute bestehen die Passiven der SNB aus 68 Milliarden Eigenkapital und Schulden von 454 Milliarden Franken. Zum Vergleich: Für ein normales Unternehmen ist es sinnvoll, nicht mehr Schulden als Eigenkapital zu haben. Noch vor zehn Jahren erfüllte die SNB das mit Bravour. 2004 war das Eigenkapital mit 68 Mia. gleich hoch wie heute, sie hatte jedoch nur 49 Mia. Schulden. Die Spekulation ist offensichtlich: Es ist etwa so, wie wenn jemand 100 000 Franken besitzt, 770 000 Franken Kredit aufnimmt und damit an den Devisenmärkten spekuliert. Wie geht es so viele Schulden aufzunehmen? Ein normales Unternehmen wird von der Bank vorab auf Bonität geprüft, bevor es einen Kredit erhält; Eine Bank muss zur Nationalbank und (normalerweise) sichere Papiere hinterlegen, um Geld zu erhalten. Anders bei der Nationalbank: Sie ist die Bank der Banken. Um Schulden zu machen, sagt der Nationalbankzauberer einfach «es werde Geld» und es ward Geld. Also ist der Geldnehmer derjenige, der das Risiko überprüft. Die Franken, die so über die letzten Jahre erzeugt worden waren, mussten demensprechend irgendwo angelegt werden (Aktiva): Rund 39 Mil-

larden (rund 7%) sind noch in Gold angelegt, also in dem Wertmittel, dass seit Odysseus seinen Wert nie verloren hat. Die restlichen 456 Milliarden sind in «Geld» einer anderer Nationalbanken angelegt, davon ganze 214 Millarden Franken in Euro. Wenn der Franken zehn Euro-Cents an Wert gewinnt, erwirtschaftet die SNB einen Verlust von 21.4 Milliarden – das entspricht dem Dreifachen der direkten Bundessteuer aller Steuerzahler der Schweiz. Wie entstehen diese gekauften Euros? Genau gleich: Bei der Europäischen Zentralbank wird ein Knopf gedrückt und gesagt: «es werde Geld». Die so enstandenen Schulden der EZB sind das Guthaben der Schweizer Nationalbank. Nur wie setzen die Europäer dieses «neue geschaffene Geld» ein? Sie betreiben «unkonventionelle Geldpolitik», ein Euphemismus für das Verschleudern von Geld mit ungedeckten Krediten an marode Banken auf Zypern, in Spanien und Italien oder auch Käufen von Obligationen heillos überschuldeter Staaten wie Griechenland oder Portugal und weiterer «Schrottpapiere». Die «unkonventionelle Geldpolitik» des FED beschränkt sich darauf, das frisch gedruckte Geld dazu zu verwenden die Schulden der USA aufzukaufen (sog. «Quantitative Easing»). Aufgrund solch dubioser Spiele der EZB und des FED, ist die Gefahr real, dass die Bevölkerung demnächst das Vertrauen in diese Währungen verlieren wird – egal wie lange der

Bankmitarbeiter den Zauberstab schwingt und sagt «es werde Geld»; niemand wird dem Zauberer noch trauen. Dann sind auch die ganzen Euros und Dollars in der Bilanz der SNB wertlos – und mit ihnen der Franken und alle Ersparnisse in Franken. Die Goldinitiative löst nicht alle genannten Probleme komplett – dazu ist sie zu zahm – jedoch ist sie ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung und eine Annahme dringend nötig. Denn so wird die gefährliche Spekulation mit unserem Geld etwas eingedämmt. Florian Maier, Wettswil/Qingdao, Vorstandsmitglied der Jungfreisinnigen Säuliamt

Metzgete der SVP im Schützenhaus Stallikon Am Freitag/Samstag, 14. und 15. November, ab 19 Uhr, führen Röbi Sidler und die SVP Stallikon die bereits zur Tradition gewordene Metzgete durch. Für 35 Franken gibt es Blut- und Leberwürste, Rippli, Bratwürste, Schüblig, Sauerkraut, Apfelstückli und Kartoffeln à discretion. Anmeldungen für diesen gemütlichen Anlass werden gerne unter Telefon 044 701 10 36 oder für Kurzentschlossene (wenn es noch Platz hat) unter Telefon 079 670 49 72 entgegengenommen.


Schulen/Kurse

Stellenanzeiger

ALBISBRUNN ist eine Schul- und Berufsbildungseinrichtung für normal begabte 13- bis 22-jährige männliche Jugendliche in Entwicklungskrisen und bietet Platz für maximal 56 Jugendliche. Das Angebot umfasst eine interne Sekundarschule mit heilpädagogischer Orientierung, verschiedene Berufsbildungsformen in eigenen Produktionsbetrieben, eine Psychotherapieabteilung sowie vielfältige sozialpädagogisch betreute Wohnformen mit einem breiten Freizeitangebot. Infolge Pensionierung der langjährigen Stelleninhaberin suchen wir per 1. Mai 2015 eine engagierte, motivierte und kompetente Persönlichkeit für die

Leitung Hauswirtschaft/ Vermietung Liegenschaften (m/w) 80–100 % Ihre Hauptaufgaben: – Personelle und fachliche Verantwortung für die Reinigung/Lingerie/Gästebetreuung sowie Führung von 7 bis 8 Mitarbeitenden – Verantwortung für die Vermietung unserer heimeigenen Wohnungen und Liegenschaften, inkl. Erledigung der administrativen Arbeiten sowie Mitarbeit in der Baukommission – Einhaltung und Überprüfung der Hygiene-, Qualitäts- und Arbeitssicherheitsvorschriften – Praktische und schulische Ausbildung unserer Lernenden in Hauswirtschaft EFZ oder EBA – Bei Bedarf und/oder Personalengpässen auch aktive praktische Mitarbeit Ihr Anforderungsprofil: – Ausbildung als Hauswirtschaftliche/r Betriebsleiter/in FA/HF oder vergleichbare Ausbildung – Einige Jahre Berufserfahrung in ähnlicher Leitungsfunktion – Zusätzliche Weiterbildung und/oder Erfahrung in der Liegenschaftsverwaltung – Gute MS-Office-Kenntnisse – Hohe Sozialkompetenz und Freude an der Arbeit mit Jugendlichen in Entwicklungskrisen Wir bieten Ihnen eine abwechslungsreiche, selbstständige Tätigkeit in einer Nonprofit-Organisation in einem nicht alltäglichen Umfeld mit guten Anstellungsbedingungen in Anlehnung an die Richtlinien des Kantons Zürich. Für allfällige ergänzende telefonische Auskünfte stehen Ihnen Verena Böni, Leiterin Hauswirtschaft, oder Jeannette Fritsch, Personalverantwortliche, unter Telefon 044 764 81 81, gerne zur Verfügung. Detaillierte Informationen über unser Schul- und Berufsbildungsheim finden Sie auf unserer Homepage: www.albisbrunn.ch Ihre vollständige schriftliche Bewerbung senden Sie bitte an: ALBISBRUNN Schul- und Berufsbildungsheim Jeannette Fritsch, Personalverantwortliche Ebertswilerstrasse 33 8915 Hausen am Albis Tel. 044 764 81 50 oder per Mail an: jeannette.fritsch@albisbrunn.ch

Wir suchen per 1. März 2015

Mitarbeiter (Vorarbeiter) Zaunbau Sie bringen mit: – gute Deutschkenntnisse – Erfahrung im Tiefbau oder Gartenbau – freundliches, kommunikatives Auftreten im Umgang mit Privatkunden – gute Teamfähigkeit – Führerausweis Kat. B Fühlen Sie sich angesprochen? Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen an: Eichhorn Zäune AG Weihermatt 10 8913 Ottenbach Telefon 044 761 24 72 info@eichhorn-zäune.ch

Il Comitato Cittadino di Affoltern am Albis CERCA NUOVO GESTORE PER IL Centro Sociale, Giessenstrasse, 8910 Affoltern a. A. Gesucht wird ein neuer

Gerant für das Centro Sociale, Giessenstrasse, 8910 Affoltern a. A. Tel. 079 253 12 14 079 335 32 59

Die Relianz Gruppe ist ein europaweit tätiges Handelsunternehmen im Bereiche industrielle Sackverpackungen, natürliche Gewebe, Garne und Fasern sowie Werbetragtaschen. Wir suchen per sofort oder nach Vereinbarung eine(n)

Verkaufs- u. Back Office Mitarbeiter(in) (80 bis 100 %) welche(r) einerseits bestehende Kunden in der Deutschschweiz kompetent berät und betreut und andererseits aktiv Neukunden angeht. Wir suchen eine unkomplizierte, kommunikative Persönlichkeit mit einer fundierten kaufmännischen Ausbildung und Erfahrung im Telefonverkauf. Sie können sich in Deutsch und Englisch (ggf. auch Italienisch) in Wort und Schrift ausdrücken. Ausserdem sind Sie belastbar und behalten auch in hektischen Situationen den Überblick. Sie wollen in Zukunft selbstständig und gewissenhaft arbeiten und Verantwortung übernehmen. Ein kompetenter Umgang mit Microsoft-Office-Produkten fällt Ihnen leicht. Ein kleines, dynamisches Team freut sich auf Ihre Bewerbung per E-Mail an bea.schwendener@relianz.ch Relianz AG, Stationsstrasse 43, 8906 Bonstetten Telefon 044 701 82 82, www.relianz.com

Veranstaltungen


Gewerbe/Dienstleistungen

«Durchblicke»

Adventsfest

Die Galeriemarlène in Ottenbach trotzt mit Farben und Formen dem Herbstnebel. > Seite 23

Gross und Klein sollen gemeinsam den Ottenbacher Dorfbaum schmücken. > Seite 30

Freitag, 7. November 2014

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Fulminantes Finale Michelle Zehnder holt den Schweizer Meistertitel im TeamOrientierungslauf. > Seite 33

Wickel und Kompressen für Kinder

Box-Power im reuss-fit

Kurse über bewährte Hausmittel

Andi Gabler hat in eine moderne Kampfsporttechnik eingeführt

Die beliebten Kurse über altbewährte Hausmittel in moderner Zeit finden auch dieses Jahr in der Praxisgemeinschaft ewes in Affoltern statt.

Vergangenen Freitag hat das reuss-fit in Obfelden wieder zu einem öffentlichen Abend eingeladen. Diesmal wurde eine Einführung in eine Kampfsporttechnik gegeben. Die Teilnehmer konnten dabei am eigenen Leib spüren, wie intensiv dieses Training ist.

Das Wissen um die Wirkung der Wickel und Kompressen hat eine lange Tradition. Die erfahrene und kompetente Wickelfachfrau Felicitas WetliWiniger gibt dieses Wissen gerne an interessierte Eltern weiter. Sie weiss, wie mit einfachen Mitteln aus Haus und Garten Unpässlichkeiten wie Erkältungen, Fieber, Bauchschmerzen,

Unruhe und das Zahnen mit einem Wickel oder einer Kompresse sanft und natürlich behandelt werden. Die Anwendungen wirken schmerzlindernd, beruhigend, stärken das Immunsystem, und die sanfte Zuwendung steigern das Wohlbefinden.

Kalt oder warm? Am Kursabend vom 20. November werden Wickel und Kompressen für Kinder ab 3 Jahre behandelt und am 4. Dezember für Säuglinge bis zum Kleinkind. Wann eignet sich welcher Wickel? Wie wende ich den warmen oder kalten Wickel an? Welches Material – welche Zusätze brauche ich dafür? Gibt es auch Grenzen beim Einsatz? Viele praktische Tipps und Tricks helfen, mit den verschiedenen Unpässlichkeiten und Beschwerden der kleinen und grossen Kinder besser umzugehen. (pd.) Infos: Claudia Züttel Kälin, Praxisgemeinschaft ewes, Untere Bahnhofstrasse 16, 8910 Affoltern. Telefon

Ein schmerzlindernder Halswickel von Felicitas WetliWiniger tut immer gut. (Bild zvg.)

044 776 85 03, www.ewes.ch.

Selbstverteidigung werde immer mehr geübt – besonders auch von der modernen Frau, weiss Jonas Rickli, Clubinhaber vom reuss-fit. Das weibliche Geschlecht war an diesem Abend denn auch in der Mehrzahl. Box-Power beinhaltet kampfsporttechnische Elemente, die mehrheitlich auf ein Schlagpolster geschlagen werden. Neben Einzeltechniken werden diese in Kombinationen von Schlagelementen vereint und ausgeführt. Die Schlagtechniken bestehen aus Faust- und Beinschlägen, die mehrheitlich mit der ganzen Körperkraft auf die vom Partner gehaltenen Schlagpolster ausgeführt werden. In einer ersten Einführung werden wichtige Grundlagen der Körperhaltung und Körperspannung vermittelt und in einfachen Übungen trainiert. Eine wichtige Voraussetzung für ein korrektes Partnertraining ist die richtige Anwendung des Schlagpolsters. In der nächsten Stufe erfolgen die einzelnen Techniken und deren wirkungsvolle Umsetzung. Die Kombination von Faust- und Beintechniken verlangen vom Teilnehmer viel Konzentrati-

on, gute motorische Bewegungen und bei einer Steigerung der Schlagkadenz Kraft und Ausdauer. Letztere wird mit der Unterstützung von energiegeladener Musik mit satten Rhythmen zusätzlich richtig ausgereizt. Der Cooldown bringt zum Abschluss dann den Puls wieder in normale Werte. Box-Power kann alternativ auch ohne Schlagpolster als sogenanntes Schattenboxen trainiert werden. Als weitere Einsatzmittel können kleinere Polster eingesetzt werden, die mehr Genauigkeit in der Technik voraussetzen. Andi Gabler erweitert ab dieser Woche das vielseitige Programm im reuss-fit und erteilt ab sofort jeden Mittwochabend eine Lektion BoxPower. Das reuss-fit bietet eine breite Palette an Kursen an und hofft nach der erfolgreichen Einführung von «Jumping» (Training auf Minitramps) auch mit diesem Kurs ähnlich viele Sportbegeisterte zu begeistern. Am Samstag, 8. November, feiert das reuss-fit den ersten Geburtstag. Von 9 bis 16 Uhr ist Open House. Jedermann ist herzlich willkommen, das reuss-fit zu besichtigen, einen Drink zu nehmen oder bei einer Lektion den eigenen Körper zu spüren. Wer am Samstag im reuss-fit dabei ist und weiter trainieren will, profitiert von einem einmaligen Spezialangebot. (pd.)

Andi Gabler, Box-Power-Trainer im reuss-fit, Obfelden. (Bild zvg.)

Das Programm zum selber Mitmachen am Samstag,

reuss-fit-Pump; 12.30 bis 13 Uhr: Bodyshape und

8. November, im reuss-fit in Obfelden:

Step; 13.15 bis 13.45 Uhr: Jumping Fitness;

11 bis 11.30 Uhr: Zumba; 11.45 bis 12.15 Uhr:

14 bis 14.30 Uhr: Pilates / BauchXpress.

Mit professioneller Stylingexpertin

Homöopathie erleben

Personal Shopping im Emmen Center

Nastasja Meister: Mensch im Mittelpunkt

Ab 3. November bietet das Emmen Center die neue Dienstleistung «Personal Shopping» an. Die professionelle Stylingexpertin Fabienne Thali kennt nicht nur aktuelle Trends, sondern wählt Farben, Schnitte und Modelle aus, mit denen sich Kunden in jeder Situation, zu jedem Anlass und in jedem Alter gut angezogen fühlen. anzeige

Die Personal Shopperin hilft den individuellen Kleiderstil zu finden und gibt nützliche Tipps hinsichtlich passender Schnitte, Stoffe und Musterungen. Zudem präsentiert sie Garderobenvorschläge für Freizeit, Beruf und den besonderen Anlass. Fabienne Thali bestimmt die persönliche Farbpalette und erklärt den praktischen

Umgang damit. Nach der Farbberatung wissen Kunden, wie sie ihren Charakter und ihre Ausstrahlung optimal unterstreichen. Mit der Stylingexpertin Fabienne Thali wird Shopping zum persönlichen Erlebnis. Sie steht bei allen Fragen rund ums Thema Mode beratend zur Seite. (pd.)

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Wer leidet unter chronischen Beschwerden? Möchte die Lebenskraft und das Wohlbefinden steigern? Oder hat ein Kind mit psychischen oder schulischen Problemen? Homöopathie ist eine anerkannte alternative Heilmethode, die gegen all diese und noch viel mehr Krankheiten und Probleme hilft. 2013 hat Nastasja Meister ihre Ausbildung in der Schule für klassische Homöopathie in Zürich abgeschlossen und Mitte 2014 ihre eigene Praxis an der Hölibachstrasse in Obfelden eröffnet. Von der ganzheitlichen Heilmethode ist sie seit vielen Jahren angetan: «Ich durfte bei mir selber sowie in meiner Familie und meinem Umfeld die positive Wirkung der homöopathischen Mittel erfahren.» Im Mittelpunkt steht bei Nastasja Meister immer der Mensch: «Ich nehme mir Zeit, um die Situation meiner kleinen und grossen Patienten umfassend zu verstehen. Denn Krankheit ist nach der homöopathischen Lehre eine Störung der Lebenskraft, die den ganzen Menschen erfasst.» Fieber, Schmerz und weitere Symptome sind die Sprache des Körpers, um diese Störung mitzuteilen. Nastasja Meister ist zeitlich flexibel, macht auf Wunsch auch Hausbesuche und bei Kundinnen und Kun-

Nastasja Meister. (Bild zvg.) den, die sie gut kennt, ist eine telefonische Beratung möglich, wenn es eilt. Die Praxis für klassische Homöopathie ist von der Krankenkasse anerkannt (mit Zusatzversicherung für Alternativmedizin). Der sanften Heilkraft vertrauen? Einen Versuch ist es wert! (pd.) Praxis für klassische Homöopathie, Nastasja Meister, Hölibachstrasse, Obfelden. Terminvereinbarung: Tel. 043 530 01 93 oder nastasja@praxis-meister.ch. Weitere Infos unter www.praxis-meister.ch.


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Kloster Kappel a. A.

Sonntag, 9. November 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan Donnerstag, 13. November 17.30 bis 21.00 Uhr Jugendkirche für 1. und 2. Oberstufe, Gruppe 1 – BLUE EVENING Freitag, 14. November 17.30 bis 21.00 Uhr Jugendkirche für 1. und 2. Oberstufe, Gruppe 2 – BLUE EVENING

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal Sonntag, 9. November 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Markus Sahli im Zwinglisaal Kloster Kappel Mittwoch, 12. November 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 13. November 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 7. November 19.30 Veranstaltung im Chilehuus: «Lichtpunkte in der Geisterwelt» – die Engel in kulturgeschichtlicher Perspektive Mit Pfr. Chr. Hürlimann Sonntag, 9. November 10.00 Taufgottesdienst mit den Kindern vom 3.-Klass-Unterricht «Martin von Tours» (Matthäus 25, 40), getauft werden Lars Elias Berli und Leon Tim Eichenberger Pfr. W. Schneebeli und die Katechetinnen Ab 8.30 Uhr Zmorge im Chilehuus Dienstag, 11. November 19.30 Veranstaltung im Chilehuus: «Die Engel und ich» – Erlebnisse und Erfahrungen mit Engeln, persönlich und in der Therapie Mit Ruth Jakob-Gautschi Donnerstag, 13. November 18.00 Jugendgottesdienst Freitag, 14. November 20.00 Gottesdienst nach der Liturgie von Taizé in der katholischen Kirche

Ref. Kirche Bonstetten Samstag, 8. November 10.00 Fiire mit de Chliine in der reformierten Kirche Bonstetten Ökumenischer Gottesdienst für Kinder von 2 bis 6 Jahren; anschliessend gemeinsames Znüni im Kirchgemeindehaus Sonntag, 9. November 10.00 3.-Klass-Unti-Gottesdienst mit Pfr. Jürgen Schultz, Kappel am Albis, zum Thema «Taufe» mit Taufen von Elia Kuhn und Emma Fabienne Bannwart; Mitwirkung der 3.-Klass-UntiKinder und ihrer Katechetin Manuela Rapp Begrüssung unserer neuen Organistin, Maria Mark Anschliessend Chilekafi im Kirchgemeindehaus

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 9. November 10.00 Gottesdienst mit Taufe Pfarrer Walter Hauser Getauft wird Noah Baumann Widenacherstrasse 9 Anschliessend Apéro Donerstag, 13. November 14.00 Gemeindenachmittag im Chilehuuus mit dem Imker Sepp Felder

Ref. Kirche Kappel a. A. Samstag, 8. November 9.30 Chor-Projekt Christnachtfeier Sonntag, 9. November 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Markus Sahli (Zwinglisaal) Chilekafi Adventsfenstertreffen Dienstag, 11. November 19.00 Jugendgottesdienst Donnerstag, 13. November 20.00 Filmabend Gruppe Welt «Lemontree», Engelscheune

Ref. Kirche Knonau Samstag, 8. November 12.30 Ausflug der Vorkonfirmanden nach Zürich Sonntag, 9. November 10.00 Gottesdienst mit Vikarin Claudia Mehl Thema «Zeit» 17.00 Konzert des Gesangvereins in der Stampfi : «Mary Poppins» 17.00 JUKI in Maschwanden Pfr. Maurer, Pfr. Brüngger und Vikarin Mehl Montag, 10. November 14.30 Fototreff der Seniorenferien im Giebel

Ref. Kirche Maschwanden Samstag, 8. November 9.30 Kolibri im Pfarrhaus Proben für das Krippenspiel 12.30 Cool@ref Besuch im Grossmünster Sonntag, 9. November 10.00 Gottesdienst in Knonau Vikarin C. Mehl 17.00 JUKI in der Kirche Maschwanden Pfarrteam T. Maurer, C. Mehl, A. Fritz, S. Brüngger anschliessend Imbiss im Pfarrhaus Freitag, 14. November 9.30 Fiire mit de Chliine in der Kirche mit dem Team Sonja Neuweiler, Irene Studer, Marianne Brechbühl-Bär anschliessend Zopf und Kaffee im Pfarrhaus 20.00 Gebetsabend in der Kirche Leitung: Ruedi Künzi Samstag, 15. November 9.30 Kolibri im Pfarrhaus Proben für das Krippenspiel

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 9. November 10.00 Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Orgel; Ursula Hauser 17.00 JUKI-Gottesdienst in Maschwanden www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 9. November 10.00 Gottesdienst Pfarrer Martin Wild Veronica Nulty, Orgel 11.45 Sunntigszmittag für Senioren mit Margrit Tanner und Jörg Ebert Anmeldung erforderlich unter Telefon 044 776 11 81 Voranzeige: Samstag, 15. November 9.30 «Fiire mit de Chliine» Gottesdienst für Kinder von 3 bis 7 Jahren Thema: «Abschied von der kleinen Raupe» Erzählt von Lynn Berli und Robin Berli Pfarrerin Elisabeth Armingeon Paula Gut, Piano Anschliessend Znüni im Chilehuus www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Obfelden

Kath. Kirche Bonstetten

Samstag, 8. November 10.00 Probe Familienchor Singsaal Chilefeld 13.15 3.-Klass-Unti, ref. Kirche 17.00 Mary Poppins, Ad hoc-Chor + Gesangverein Knonau reformierte Kirche Sonntag, 9. November 9.30 Gottesdienst Pfrn. Bettina Ferrat Erich Eder (Orgel) Taufe mit Mitwirkung der 3.-Klass-Unti-Kinder getauft werden Lia Höhener, Tochter von Corinne und Stefan Höhener sowie Lena Jessica Stierli, Tochter von Daniela und Dominik Stierli Montag, 10. November 16.00 Kolibri, ref. Kirchgemeindehaus Mittwoch, 12. November 9.15 Fiire mit de Chliine, ref. Kirche Donnerstag, 13. November 11.30 Seniorenmittagstisch kath. Chilehuus 12.00 Club4, Gruppe Goliath reformiertes Kirchgemeindehaus

Samstag, 8. November 18.00 Vorabendmesse im Provisorium Bonstetten Sonntag, 9. November 10.15 Eucharistiefeier im Singsaal Schulhaus Mettlen Wettswil Montag, 10. November 19.30 Monatsandacht im Provisorium Bonstetten Dienstag, 11. November 19.30 Abendmesse anschl. Gebetsgruppe im Provisorium Bonstetten Mittwoch, 12. November 9.00 Ökum. Morgengebet im Provisorium Bonstetten Donnerstag, 13. November 19.00 Rosenkranz im Provisorium Bonstetten

www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 9. November 9.30 Gottesdienst 1. Petrus 3,15: «Über die Hoffnung in uns» Pfrn. Yvonne Schönholzer Donnerstag, 13. November 20.00 Kinoabend der Gruppe Welt: «Lemon Tree» Engelscheune

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 9. November 10.00 Kirche Stallikon: Familiengottesdienst mit Bibelübergabe an die 4.-Klass-Untikinder mit Pfr. Otto Kuttler, Ruth Andermatt und Ralph Baumgartner anschliessend: Apéro Fahrdienst: Anmeldung 8. November, Tel. 044 700 17 75 Achtung: kein Jugendgottesdienst Dienstag, 11. November 20.00 Kirche Stallikon: zweite Präsentation Orgelprojekt mit kleinem Orgelkonzert von Magdalena Oliferko anschliessend: Apéro Mittwoch, 12. November 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon 14.00 bis 16.00 Uhr Kolibri-Treff im Jugendhaus Stallikon 15.00 bis 18.00 Uhr uprise: Outdoor Stallikon 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 13. November 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 12.30 Wettswiler SeniorenMittagessen im Rest. Hirschen Freitag, 14. November 12.30 Stalliker Senioren-Mittagessen im Rest. Burestübli 16.00 bis 20.00 Uhr uprise: Open Doors Stallikon

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 8. November 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 9. November 9.00 Eucharistiefeier mit Chilekafi 11.00 Santa Messa Mittwoch, 12. November 15.30 Gottesdienst im Haus Rigi Freitag, 14. November 20.00 Taizéfeier in der kath. Kirche

Kath. Kirche Hausen a. A. Freitag, 7. November 19.30 Herz-Jesu-Freitag Andacht und Stille Samstag, 8. November 17.00 Wortgottesfeier Firmeröffnungs-Gottesdienst Sonntag, 9. November 11.00 Wortgottesfeier HGU-Eröffnungs-Gottesdienst Taufe Adrian Stemmer

Kath. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 9. November 9.30 Orgelgottesdienst zum Thema «Ich bin ein Gast auf Erden» mit Vincent Dallèves, Orgel und Pfarrer Matthias Fischer Anschliessend Chilekafi und Möglichkeit zur Orgelbesichtigung Mittwoch, 12. November 19.00 Jugendgottesdienst mit Pfarrerin Irene Girardet Fischer Donnerstag, 13. November 20.00 Kinoabend der Gruppe Welt in der Engelscheune Rifferswil Im Film «Lemontree» kämpft eine palästinensische Frau mutig für ihre Zitronenplantage in nächster Nähe zur streng bewachten Grenze Freitag, 14. November 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche. Anschliessend Frühstück in der Bullingerstube

Kath. Kirche Mettmenstetten Samstag, 8. November 18.30 Santa Messa Dreissigster: Maria Emilia Petta-d’Angelo Sonntag, 9. November 9.30 Wortgottesdienst mit Matthias Kühle-Lemanski

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 9. November 10.30 Wortgottesdienst mit hl. Kommunion mit Ministrantenaufnahme

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 9. November 9.45 Gottesdienst «Sich mit der verfolgten Kirche solidarisieren» Dr. John Eibner, CSI Kinderhüeti, Kids-Treff mit anschliessendem Fairtrade-Zmittag Montag, 10. November 12.00 Mittagstisch Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 9. November 9.45 Connexio-Gottesdienst Kinderhort

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 9. November 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 7. November 20.00 Lobpreis-Gebetsabend Sonntag, 9. November 10.00 Gottesdienst – Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 9. November 10.30 Gottesdienst Thema: Zuversichtlich beten 1. Johannesbrief 5, 14–17 Kinderhort/Sonntagsschulen/ Unterricht www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 10.15 Pfahlkonferenz in Weinfelden; in Bonstetten kein Gottesdienst Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Veranstaltungen

Unsere Fahrten im Herbst/Winter 2014 Zibelemärit in Bern: Montag, 24. November Carfahrt inkl. Kaffee und Gipfeli

Fr. 38.–

AGRAMA Bern: Freitag, 28. November Carfahrt inkl. Kaffee und Gipfeli

Fr. 38.–

Weihnachtsmärkte und Shopping 2014: Samstag, 29. November Milano Carfahrt mit Kaffee und Gipfeli Fr. 55.– Sonntag, 30. November Montag, 1. Dezember Kaisersberg/Colmar ab Fr. 220.– Mittwoch, 3. Dezember Freiburg i. B. Carfahrt mit Kaffee und Gipfeli Fr. 53.– Samstag, 6. bis Sonntag, 7. Dezember Ludwigsburg/Stuttgart ab Fr. 220.– Sonntag, 7. Dezember Strasbourg Carfahrt mit Kaffee und Gipfeli Fr. 58.– Donnerstag, 11. Dezember Konstanz Carfahrt mit Kaffee und Gipfeli Fr. 43.– Christmas Tattoo in Basel 2014: Samstag, 13. Dezember Carfahrt inkl. Eintritt (Kat. 2), Cüpli und kleiner Imbiss

Fr. 149.– Nachmittagsvorstellung: Beginn um 14.00 Uhr oder Abendvorstellung um 20.00 Uhr Spengler-Cup Davos 2014: Dienstag, 30. Dezember ab Fr. 49.– 2 Halbfinalspiele Carfahrt Einsteigeort bei der Oil-Tankstelle neben der Autobahnraststätte My Stop Direkte Anmeldung für Carreisen und weitere Informationen auf unserer Webseite: www.strickler-reisen.ch oder 041 756 07 66 Unsere zuverlässigen und gut ausgebildeten Chauffeure, sowie die modernen und sicheren Reisecars von 6 bis 78 Plätzen sorgen für eine komfortable Reise.


Gewerbe

Freitag, 7. November 2014

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Tische, Stühle – und Kulinarisches Sonderausstellung bei Wohndesign Kurt in Obfelden mit Gestaltungsideen für Esszimmer und Küche Mit einer Sonderausstellung, die noch bis Sonntag dauert, zeigt Wohndesign Kurt in Obfelden unter anderem die unzähligen Gestaltungsmöglichkeiten in Esszimmer und Küche. Ein Angebot an kulinarischen Köstlichkeiten macht die Wohnwelten noch authentischer.

Beratungsaufwand spielt keine Rolle Eine der wichtigsten Philosophien gilt bei Kurt in Obfelden seit nunmehr vier Generationen: sich einfühlen in Ideen und Wünsche der Kundschaft, gepaart mit umfassender Beratung. «Unser Aufwand spielt da überhaupt keine Rolle», so der Inhaber. Dazu zählt auch der Einbezug von in Esszimmer oder Küche bereits vorhandenen Elementen, die – vielleicht nur ganz leicht versetzt und mit Neuem kombiniert – in anderem Licht erscheinen. Innenarchitektur gehört zu den Kernkompetenzen von Kurt.

Bei Wohndesign Kurt zählt Handwerk zu den Eckpfeilern. Doch das tritt dieses Mal etwas in den Hintergrund. In der 300 Quadratmeter grossen Sonderschau «Tisch und Stuhl» rückt das Gestalterische in den Mittelpunkt. Die Grösse der Ausstellung ermöglicht, viel in Details zu investieren. Gezeigt werden Wohnwelten, die alles andere als künstlich angelegt sind. «Unsere Gäste sollen sich wie zu Hause fühlen», betont Inhaber Mirco Kurt.

Nach der Sonderschau eine neue Ausstellung Nach der Sonderausstellung wird die Ausstellungsfläche komplett umgestaltet, der Schwerpunkt verlagert sich zum textilen Bereich. «Sie soll zum Atelier der Kundinnen und kunden werden, die immer etwas Schönes, Neues und Überraschendes finden werden – und selber Hand anlegen können, indem zum Beispiel ein Holzelement zu einem Stoff gelegt werden kann. (-ter.)

Kulinarisches «Rahmenprogramm» Und dazu trägt natürlich ein verheissungsvolles kulinarisches «Rahmenprogramm» bei – unter anderem mit einer Käseauswahl von Chäs-Stöckli aus Affoltern, Kürbissuppe, Apfel- und Flammkuchen vom Holzbrett, Rippli und Sauerkraut aus dem Topf. Und natürlich mit einem Sortiment vom Weinladen am Küferweg, Obfelden. Tische und Stühle kommen natürlich auf diese Weise noch besser zur Geltung. Diese sind in einer beeindruckenden Vielfalt vorhanden. Es gibt

Die Öffnungszeiten der Sonderschau bei Wohndesign

Sonderausstellung bei Kurt Wohndesign mit kulinarischer Note. Von links: Werni Kurt, Mirco Kurt und Roland Bulliard vom Weinladen am Küferweg in Obfelden. (Bild Werner Schneiter)

Kurt an der Dorfstrasse 51 in Obfelden: Freitag, 7. November, 14 bis 20 Uhr; Samstag und Sonntag, 8./9. November, von 11 bis 17 Uhr.

unzählige Material- und Kombinationsmöglichkeiten, die unterschiedlichsten Farben und viel Material:

Holz, Stein, Granit, Glas, auch Objekte mit geölten oder lackierten Oberflächen. «Wir zeigen vermehrt runde Ti-

sche, die wieder im Trend liegen», fügt Mirco Kurt bei und verweist auch auf die neuen Stoffkollektionen.

www.kurtwohndesign.ch. Tisch und Stuhl mit 10 Prozent Ausstellungsrabatt, 20 Prozent auf Ausstellungsstücke.

Sternkräuter und Heilbilder – Astroethik und Kräuterschnaps Ferienwoche mit Fiorella Vedova und Heinz Trinkler

Laden zu Metzgete und Tanz ein: Wirtin Esther Buchegger (l.), Tochter Nadine und Koch Heinz Gamper. (Bild Werner Schneiter)

Metzgete und Tanzworkshop

Seit drei Jahren fahren Fiorella Vedova und Heinz Trinkler mit einer Gruppe Interessierter nach Mals ins Südtirol um «Sternkräutern und Heilbildern» auf die Spur zu kommen. So starteten sie Mitte Oktober wieder mit einem fröhlichen Quartett aus dem Säuliamt und dem Luzerner Seetal in eine anregende und zugleich gemütliche Ferienwoche im einzigartigen Biohotel und in die abwechslungsreiche Wanderlandschaft des Obervinschgaus. Da gemäss Paracelsus jedem Wochentag ein Planet, ein Organ und ein Metall zugeordnet werden kann, vertieften sie sich beispielsweise am Sonntag, am Tag der Sonne, in Sonnenpflanzen wie zum Beispiel den Weissdorn, die für das Organ Herz «Gold wert» sind und kosteten vor dem Kloster San Gion in Müstair einen kräuterwürzigen Herzwein. Begleitend hörten die Gäste entsprechende Gedanken zu den karolingischen Wand-

malereien, Religion und Geschichte des Alpenpass-Kreuzes, Ewigkeit und Sternkreuze am Himmel. Bereits ab dem ersten Tag schlossen sich auch Gäste vom Hotel an und so entstand dann eine 13- bis 15köpfige Exkursionsgruppe, die sich während der ganzen Woche in zwei Gruppen mit je einer sanften oder längeren Tour aufteilte. Jeder Tag startete mit Atemübungen und einem genuss- und eiweissreichen Frühstück, ging über zu einem geplanten und wetterabhängigen Tagesausflug und endete mit individuellen naturheilkundlichen Behandlungen und Beratungen abends sowie nach dem Essen live Sternführungen am Himmel. Waren mal alle Himmelsdrüsen offen, wie am Montag, so kürzte man die Tour ab und bot nachmittags Präsentationen zu griechischen Sternmythen, Ethik und Palliativer Sterbebegleitung im Seminarraum an. Wie auf einer Klassen-

Aktivitäten in der Hedinger «Krone» An einem Tanzworkshop teilnehmen, anschliessend die Metzgete geniessen und hernach zu Livemusik tanzen: Das bietet der Landgasthof Krone in Hedingen heute und morgen Samstag. «Ja, es läuft sehr gut», lacht Esther Buchegger, die seit August zusammen mit Tochter Nadine in der Hedinger «Krone» wirtet und die langjährigen Wirtsleute Mägi und Franz Gasche abgelöst hat. Sie hofft nun, dass die monatlichen Steigerungsraten anhalten werden. Unter anderem mit Aktivitäten im Saal. Nun steht am kommenden Wochenende der nächste Event an. Heute Freitag lädt Esther Buchegger zur Metzgete im Restaurant ein – und morgen Samstag zur Metzgete im Saal, die mit einem Rahmenpro-

gramm über die Bühne geht. Von 16 bis 16.50 Uhr ist Disco-Swing und Disco-Fox für Anfänger angesagt, von 17 bis 17.50 Uhr für Fortgeschrittene. Die Lektionen werden von der Tanzschule idance vermittelt. Ab 18 Uhr gibts die währschafte Metzgete vom Buffet, à discrétion. Ab 19 Uhr startet dann der Tanzabend mit Livemusik des Duos Nirwana, das bei den deutschen Schlagermeisterschaften Platz zwei belegt hat und für Stimmung sorgen wird. Es besteht also auch die Chance zum Kalorienabbau. (-ter.) Anmeldung und Platzreservierung unter Telefon 044 761 62 98, E-Mail: mail@krone-hedingen.ch. Kosten: Workshop und Eintritt 20 Franken, Metzgete à discrétion 30 Franken. Gäste, die nicht am Workshop teilnehmen, zahlen 15 Franken Eintritt, Metzgete à discrétion ebenfalls 30 Franken.

Donnerstag ist Jupitertag: am Reschensee unterhalb der Etschquelle. (Bild zvg.)

fahrt traf sich die Schweizer Stammgruppe abends mit den dazugestossenen Süddeutschen und Nordschweizer Hotelgästen zu einem heiteren Singen und einem hausgebrannten Geist aus der hauseigenen Brennerei im «Kräuterschnaps-Paradies-Raum» des Bio-Hotels. So wuchs im Laufe der Woche eine richtige Lageratmosphäre, so dass am Samstag, am Saturns- und Abschiedstag, so manche Träne kullerte und E-Mail-Adressen ausgetauscht wurden. Da einige von ihnen auch nächstes Jahr dabei sein wollen, werden Fiorella Vedova und Heinz Trinkler in der mondlichtfreien Woche vom 3. bis 10. Oktober 2015 wieder mit einem neuen Programm aufwarten. Anmeldungen dafür sind jetzt schon empfehlenswert, da die Gruppe der individuellen Betreuung zuliebe unter 12 Personen umfassen soll. Anmeldung bei Fiorella Vedova 079 388 29 19 oder Heinz Trinkler 079 733 53 23.


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Gewerbe

Freitag, 7. November 2014

Neue «Perle» für den Schlagerstar Beatrice Egli nahm bei Albin Herzog in Ottenbach ihren zweiten Volvo in Empfang

Martin Köstli ist neuer Leiter der UBSGeschäftsstelle Affoltern. (Bild zvg.)

UBS Affoltern: Martin Köstli übernimmt Personeller Wechsel bei UBS in Affoltern: Martin Köstli hat per 1. November die Leitung der Geschäftsstelle übernommen. Der 36-jährige Martin Köstli verfügt über eine breite Erfahrung und ein grosses Fachwissen im Bankgeschäft und arbeitet seit über 15 Jahren bei UBS. Die letzten sechs Jahre leitete er erfolgreich die UBS-Geschäftsstelle in Meilen. Im Jahr 2013 schloss er zudem seine Ausbildung zum Master FH in Banking & Finance erfolgreich ab und ist für seine neue Aufgabe bestens gerüstet. Er freut sich auf seine neue Aufgabe und wird die UBS weiterhin tatkräftig am neuen Standort repräsentieren. Der bisherige Geschäftsstellenleiter Kurt Imhof wird nach vielen interessanten und erfolgreichen Jahren in der Funktion als Geschäftsstellenleiter seinen Fokus wieder auf die Kundenberatung legen und das Team bei UBS in Birmensdorf unterstützen. (pd.)

Arbeit auf dem Bau lohnt sich Ein Maurer verdient in der Schweiz 2014 durchschnittlich 6000, ein ungelernter Hilfsarbeiter immer noch 4850 Franken. Dies geht aus der SBV-Lohnerhebung 2014 hervor, die auf 53 000 Lohnmeldungen basiert. Die Baumeister zahlen Spitzenlöhne. Wo sonst kann man als Handwerker – gerade auch ohne Lehrabschluss – so gut verdienen? Der durchschnittliche Lohn des Stammpersonals, welches unter den Landesmantelvertrag (LMV) des Bauhauptgewerbes fällt, beträgt 5735 Franken im Monat – bei 13 garantierten Monatslöhnen. Die weitgehend durch den Arbeitgeber bezahlte Frühpensionierung mit 60 sowie Spesen und Zulagen runden das attraktive Gesamtpaket ab. Die Kaufkraft des Durchschnittslohns des LMV-Personals hat seit 2008 um 6.1 % zugelegt. Auf den Schweizer Baustellen arbeiten seit jeher überdurchschnittlich viele Ausländer. Der Anteil der Schweizer am Baustellenpersonal im Bauhauptgewerbe von 35 % hat sich aber trotz Personenfreizügigkeit auch 2014 kaum verändert. Spannendes enthüllt dabei der Blick auf die Altersstruktur: Bei den 20- bis 29-jährigen Angestellten ist der Anteil der Schweizer deutlich grösser als im Durchschnitt. Er beträgt fast 60 Prozent. Langfristig dürfte der Anteil Schweizer also sogar zunehmen. Die Arbeit auf der Baustelle erfordert eine gewisse körperliche Fitness. Trotzdem wird auch Erfahrung geschätzt. Anders lässt es sich kaum erklären, dass 30 % des Stammpersonals 50-jährig oder älter sind. Etwa gleich viele sind zwischen 40 und 50 Jahre alt. Dies zeigt: So schnell gehört man auf dem Bau nicht zum alten Eisen. (pd.)

In den deutschen Charts ist Beatrice Egli mit ihrem neuen Album «Bis hierher und viel weiter» letzte Woche auf Platz drei eingestiegen, in der Schweiz reichte es gar ganz nach vorne. Fast genauso sehr wie darüber freute sie sich am Montagabend über ihren neuen Volvo XC60. ................................................... von thomas stöckli «Den aktiven Tempomat will ich nicht mehr entbehren», sagt Beatrice Egli. Soeben ist sie mit ihrem Volvo V 40 vor der Garage Herzog in Ottenbach vorgefahren. Nach einem Jahr und knapp 30 000 zurückgelegten Kilometern gibt sie das Fahrzeug wieder ab – allerdings nur, um gleich das nächste Modell mitzunehmen. «Mega schön!», schwärmt die charmante Schlagersängerin, als sie ihren neuen weissen XC60 erblickt. Besonders der Lack hat es ihr angetan: «Der glitzert», sagt sie immer wieder und schon bald hat das Fahrzeug einen Übernamen: «Meine neue Perle».

Platz für alle drei Koffer Der XC60 – der Schlagerstar fährt die Diesel-Version mit Allradantrieb und automatischer Schaltung – ist etwas grösser als der V 40. Beatrice Egli sieht

das pragmatisch: «Ich habe immer drei Koffer dabei, einen für die Bühne, einen für die Interviews und einen eigentlich nur für Schuhe», verrät sie, «jetzt haben alle im Kofferraum Platz.» Karrieremässig gibt sie Vollgas, wenns ums Auto geht, zählen andere Werte. «In Sicherheits-Themen ist Volvo ganz vorne», sagt sie. Nach Ottenbach mitgenommen hat Beatrice Egli auch einige Exemplare ihrer neuen CD. Es ist die dritte, seit sie im Mai letzten Jahres bei «Deutschland sucht den Superstar» abgeräumt hat, allerdings die erste, die ohne Hilfe von Dieter Bohlen entstanden ist. «Fünf Lieder habe ich selber geschrieben», verrät die sympathische Sängerin. Bei den anderen habe sie die Entstehung zumindest vom ersten Ton an mitgeprägt.

Nächster freier Tag am 24. Dezember «Ich muss mit jedem Album meine Fans neu erobern», stellt Beatrice Egli klar. Mit ihrer bisher persönlichsten CD scheint ihr das einmal mehr gelungen zu sein. Vergangenen Samstag startete sie in Köln ihre aktuelle LiveTournee – und die Fans konnten die Lieder der acht Tage zuvor lancierten CD bereits mitsingen. Der Einstieg auf Platz 3 der Deutschen Charts bestätigt die sehr guten Reaktionen aus der Fangemeinde.

Beatrice Egli schwimmt auf der Erfolgswelle – und ist begeistert von ihren neuen Volvo XC60, den sie nun für ein Jahr fahren darf. (Bild Thomas Stöckli) Ihr neues Auto konnte Beatrice Egli vorerst noch nicht lange geniessen. Bereits am Dienstag flog sie zum nächsten Auftritt nach Hamburg. «Der nächste freie Tag, den ich habe, ist der 24. Dezember», verrät sie – und zeigt

einmal mehr ihr charmantes Lächeln. Wer den Schlagerstar in der Nähe live erleben will, der muss allerdings noch etwas Geduld haben: Am 24. Januar 2015 singt Beatrice Egli in der Umwelt Arena Spreitenbach.

Styling von der Prinzessin bis zum Partyvolk Alfilo punktet mit längeren Öffnungszeiten und Kinderbetreuung Aus jungen Berufsleuten selbstbewusste Stylisten formen, das ist ein erklärtes Ziel von Alfi Calabrese. Kreativität und Knowhow kommen dabei voll der Kundschaft zugute. Er war Privatstylist einer Hochadligen, hat in Australien wertvolle Erfahrung gesammelt sowie in Lausanne und Genf, St. Moritz und Zürich die Szenegänger für den Ausgang aufgebrezelt. Die Rede ist von Alfi Calabrese, der gemeinsam mit seiner Schwester Filomena das «Beauty House» Alfilo in Affoltern führt. «Bei uns kann man sich ins beste Licht rücken lassen», so Calabrese. Wie das geht, das zeigt das Team seit 17 Jahren wiederholt an seinen Events. Nicht nur das Publikum profitiert davon: «Wie ein kreatives Ventil», seien diese Events für seine Mitarbeiter: «Sie können Ideen ausprobieren.»

Kreativ dürfen sie also sein, neue Ideen entwickeln, die jungen Hairstylisten. Dass bereits die Lehrlinge auf ein Top-Level kommen, dafür sind Filomena Calabrese und Sabrina Rankwiler zuständig. Den handwerklich-pädagogischen Teil des LehrlingsausbildnerKurses hat Sabrina Rankwiler bereits absolviert, in den letzten Teilen geht es nun vermehrt ums Unternehmerische. Der Coiffeur-Bereich ist ein Teil des Angebots, der andere ist die Kosmetik. In diesem Bereich hat Alfilo eine Oase geschaffen, die von AntiAging über Enthaarung bei Mann und Frau alles abdeckt. Neu sind auch Akne-Behandlungen für Jugendliche im Angebot. Ein grosses Plus von Alfilo ist sicher, dass Coiffeur und Kosmetik unter einem Dach sind. Kein Wunder also, dass das «Beauty House» auch im Bereich «Hochzeits-Paket» – Make-up und Hairstyling – erfolgreich unterwegs ist. «Die Bräute sollten etwas

mehr Mut haben», wünscht sich Alfi Calabrese. So dürfe eine Hochsteck-Frisur durchaus mal etwas extravagant daherkommen. Mit verlängerten Öffnungszeiten – donnerstags und freitags bis 20 Uhr – hat sich Alfilo an die Bedürfnisse der berufstätigen Kundschaft angepasst. In Kooperation mit dem direkt gegenüberliegenden Familienzentrum bietet das Beauty House zudem eine Kinderhüeti an. Bis zu drei Stunden werden hier Kinder von halb- bis sechsjährig während dem Coiffeur- oder KosmetikTermin betreut. «Die Hälfte der Kosten übernehmen wir», so Calabrese. Wer noch nach einem Weihnachtsgeschenk sucht und unschlüssig ist, was es sein soll: Die Giftcard lässt den Beschenkten frei, welche Dienstleistung oder Produkte aus dem Beauty House sie wählen möchten ... (tst.) Alfilo Beauty House, Zürichstrasse 131, Affoltern. Telefon 044 776 32 72, www.alfilo.ch.

Das Team von Alfilo. Vorne: Alfi und Filomena Calabrese mit Lehrlingsausbildnerin Sabrina Rankwiler (Mitte). (Bild zvg.)

Kiki Maeder (l.) mit Denise Biellmann beim Degustations-Quiz. (Bild zvg.)

Glamour im Coopark Affoltern Gemeinsam mit TV-Moderatorin Kiki Maeder brachte Eiskunstläuferin Denise Biellmann einen Hauch Glamour ins Einkaufszentrum an der Büelstrasse 15. Am 4. November wurde im Coopark Affoltern die Züri Oberländer Woche eingeläutet. TV-Moderatorin Kiki Maeder führte durch den Eröffnungsanlass und Eiskunstlauf-Star Denise Biellmann amüsierte sich beim Oberländer-Quiz. Sie durfte schmackhafte, regionale Leckereien geniessen und erraten, worum genau es sich dabei handelt. So probierte sie sich durch verschiedenste Käse-, Wurst- und Specksorten und beantwortete Quizfragen über die Produktion von Bier und Wein im Zürcher Oberland. Noch bis morgen Samstag gleicht der Coopark einem Marktplatz mit regionalen Produkten. Besucher sind eingeladen, die regionalen Spezialitäten an den Marktständen zu degustieren. Weiter ist die Woche gespickt mit Kultur-Highlights aus der Umgebung: Heute Freitag, 7. November, ist ab 17 Uhr die Stützpunktfeuerwehr Affoltern zu Gast und um 18.30 Uhr spielt das Akkordeon Orchester Bezirk Affoltern (Aoba) auf. Morgen Samstag, 8. November, folgen um 11 Uhr der Jodlerklub Affoltern, um 16 Uhr Edi’s Blasmusikanten und im Coop Restaurant gibt es Zürcher Geschnetzeltes mit Rösti für Fr. 9.95. (pd.)


Veranstaltungen

Freitag, 7. November 2014

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Mit Farben und Formen dem dichten morgendlichen Herbstnebel trotzen Neue Ausstellung in der Galeriemarlène in Ottenbach unter dem Titel «Durchblicke»

Lässt sich bei ihren raumgreifenden Kunstobjekten von der Freude an Form und Farbe leiten: Carmen Annen Bonati mit «Zwsichenraum».

An der Vernissage v.l.: Franca Basoli (Laudatio), Nana Perond (Autorin) sowie das Gastgeberehepaar Marlène und Rolf Hegetschweiler. Im Hintergrund «Chefkoch» Jack Hausheer. (Bilder Werner Schneiter)

Die aktuelle Ausstellung der Galeriemarlène in Ottenbach gewährt «Durchblicke» (so der Ausstellungstitel) durch die herbstliche Nebeldecke einerseits und anderseits Einblicke in das vielgestaltige Schaffen vierer Künstlerinnen. Wortwörtlich findet man in der Ausstellung aber auch Kunstobjekte, durch die man hindurchblicken kann. ................................................... von nana pernod Unter den Vernissagegästen tummelten sich viele illustre ansässige Persönlichkeiten, die sich allesamt an den nachmittäglichen Sonnenstrahlen und der im Hof gereichten Kürbissuppe erfreuten. Die aus Ottenbach stammende Schweizer Schauspielerin Franca Basoli zog das Publikum mit ihren einführenden Worten zur Ausstellungseröffnung mit klangvoller Stimme in ihren Bann.

Verspielte Raumpräludien und geerdete Sinnlichkeit Die Künstlerin Carmen Annen Bonati lässt sich bei ihren raumgreifenden Kunstobjekten von der Freude an Form und Farbe leiten. Ihre, in einen Rahmen gefassten, geflochtenen Netzwerkbilder offenbaren dem Betrachter im wörtlichen Sinn Durchblicke, einmal mehr, einmal weniger. Die auf Leinen gemalten und ausgeschnittenen Farbstreifen flicht Bonati zu kunstvollen Netzwerkbildern zusammen. «Für mich sind Farben wie Töne», erläutert die Künstlerin «rot tönt anders als blau». In diesem tonalen Sinne komponiert sie die Farbstruktur ihrer Bildobjekte, die sich in einem schwebenden Zwischen-Raum befinden, wie auch die Titel der Werke offenbaren. Man hört Mozart, aber auch den etwas verträumten Chopin mit seinen Préludes farblich vor sich. Beide Komponisten stehen Bonati nahe und spiegeln sich in ihrer formalen Verspieltheit und Experimentierfreude wieder. Das schwebende Moment Bonatis fängt im selben Raum Ute Dreists kunstvoll geformtes Steinzeug aus dem Holzfeuer auf. Die Vasen und Schalen sowie Trinkgefässe wirken mit ihrer Erdhaftung als Kontrast und geben dem Raum jene Wärme wieder, aus der sie entstanden sind. Die als Unikat angefertigte Gebrauchskera-

Françoise Nussbaumer Waldlandschaften und malerische Ornamentstudien: «Korkeichen». mik fügt sich ideal in das ländliche Ambiente des Ausstellungraums ein. Man erahnt, dass jeder Schale oder Vase ein schöpferisches Moment innewohnt, das uns Betrachtende an Kunstwerken so fasziniert. Die handwerkliche Professionalität verschmilzt mit dem künstlerischen Anspruch, der auch in der einmaligen und selten verwendeten Salzlasur zutage tritt.

Zum paradiesischen Ort hinschreitend Die Waldlandschaften und malerischen Ornamentstudien von Françoise Nussbaumer führen den Betrachter zu Landschaften, in denen der Mensch in sich geht und ganz zu sich selber finden kann. Es ist denn auch das meditative Moment dieser Landschaften und ihrer Stimmungen, die Nussbaumer fasziniert und das sie immer wieder in den Süden, die Provence, reisen lässt. Die Auseinandersetzung mit der europäischen Ornamenttradition, wie sie in Owen Jones «Grammar of Ornament» zum Ausdruck kommt, ist für Nussbaumer eine fast «kalligrafische Erfahrung». Indem sie eine Ornamentstruktur auf die Leinwand malerisch überträgt und dabei die Farben immerzu neu mischt, ergibt sich als Ergebnis ein lebendiges kontrastreiches Bild, das dem repetitiven Element einer Tapete trotzt. Beide Elemente, das Ordnende des Ornaments und die natürliche Unordnung ihrer südlichen Korkwaldlandschaften, verdichtet die Malerin in ihren komponierten Stillleben, die eine Pfingstrose vor einer mit Ornamenten versetzten

Tapetenwand zeigen. Das malerische Suchen des von uns allen ersehnten Ortes der Stille, der Vollkommenheit – vielleicht des Paradieses? – scheint in ihren Bildern greifbar nahe.

Formale Buchauslese mit stimmungsvoller Malerei Nicht die Inhalte, die sich zwischen den Buchdeckeln verbergen, sondern ihre formale Erscheinung fasziniert Hedy Baudenbacher. Für ihre kunstvollen Buchobjekte experimentiert die Künstlerin mit den Buchdeckeln, den Seiten und dem Buchrücken. Es wird ausgehöhlt, collagiert, zugeteert, verbunden, verklebt, hinzu- und weggefügt. «Besonders mag ich die Kirchengesangsbücher, da sie ein sehr dauerhaftes Papier haben, das sich für meine Arbeit besonders gut eignet», erläutert Baudenbacher. Ihre geöffneten und geschlossenen Buchobjekte lässt sie hinter einer Plexiglasvitrine auf den Besucher wirken, der hier eine ganz andere Seite des Buches entdecken kann. Um das Kunstschaffen von Baudenbacher zu begreifen, ist ihr malerisches Werk richtungsweisend. Hier arbeitet die Künstlerin mit unzähligen Pigmentschichten und zeichnerischen Elementen. Es sind langsam entstandene Stimmungsbilder, die Schicht um Schicht, Strich um Strich entstehen. Auch bei ihren Buchobjekten muss ihr gefühltes Verhältnis zum Buch und seinem Inhalt stimmen, damit es von Baudenbacher zu einem Kunstobjekt umgewandelt werden kann.

Hedy Baudenbacher vor einem ihrer Bilder, die keine Titel tragen. Sie experimentiert auch mit Buchobjekten. Die grosse Bandbreite des künstlerischen Schaffens und die immer von Neuem an den Tag gelegte, förmlich sprudelnde Schaffenskraft zeigt dem Besucher der Ausstellung «Durchblicke» einmal mehr, dass herbstliche Nebeldecken eine unergründliche Tiefe haben, die Einblicke in neue Welten ermöglichen und dem Betrachter der ausgestellten Künstlerinnen und ihrer Werke neue Durchblicke eröffanzeige

nen. Durch umsichtigen Umgang mit den unterschiedlichen Kunstwerken löste die Galeristin Marlène Hegetschweiler eine kuratorisch schwierige Aufgabe einmal mehr mit Bravour. Galeriemarlène, Lanzenstrasse 6 in Ottenbach, 2. bis 30. November. Apéros: jeden Sonntag, 13 bis 17 Uhr. Donnerstag und Freitag, 14 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag, 13 bis 17 Uhr. www.galeriemarlene.ch.


Vermischtes

Freitag, 7. November 2014

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Faser trifft Form Ausstellung «Zusammenspiel» in Affoltern Keramikerin Rachel Holenweg aus Rifferswil und die Filzerin Susanne Ravasio aus Hedingen stellen gemeinsam in der Galerie Märtplatz in Affoltern aus. ................................................... von irma gerber kultur in affoltern (kia)

Annähern: Christine Husi vor einem ihrer Bergbilder und Gianina Caviezel neben ihren Skulpturen im Atelier in Obfelden. (Bild: Regula Zellweger)

Zwei Ämtler Künstlerinnen in der Galerie Casa del Arte «Annähern»: Christine Husi und Gianina Caviezel stellen aus «Annähern» – der Titel der Ausstellung nimmt Bezug auf ein Zitat des Psychotherapeuten Graf Dürckheim: «Dass man dem Ziel immer näher kommt, merkt man daran, dass es immer ferner rückt.» Ebenso viel Interpretationsspielraum wie dieser Satz lassen dem Betrachter die Werke der beiden Künstlerinnen. ................................................... von regula zellweger Gemeinsam ist der Ottenbacherin Gianina Caviezel und der Rifferswilerin Christine Husi der Wunsch, einen Raum zu gestalten, der weder Zeit noch Begrifflichkeit kennt, in dem Sprachlosigkeit kein Unvermögen darstellt und wo tiefe Verbundenheit erfahren wird. «Jede Darstellung ist letztlich ein sich Annähern an die Wirklichkeit.»

Christine Husi: Bilder und Studien Als Kind malte Christine Husi unter Anleitung ihrer Mutter, einer Porzel-

lanmalerin. Sie lernte, genau hinzusehen und minuziös Formen wiederzugeben. Bald aber kam der Drang nach freiem Ausdruck und gestalterischer Fertigkeit auch in anderen Techniken. Die Künstlerin bildete sich gezielt weiter. An der Ausstellung sind Bergwelten zu sehen. Sie zeigen die Auseinandersetzung mit Urgestein, Ursprünglichem, Unvergänglichem. In ihren Werken findet sich das ganze breite Spektrum der Natur der Berge: Von der sanften Schönheit bis zur schroffen Abgrundtiefe. Die Bergwelt spiegelt aber auch zutiefst menschliche Themen.

Gianina Caviezel: Skulpturen und Skizzen Die Ottenbacher Bibliothekarin mag Geschichten, nimmt Geschichten wahr, skizziert Geschichten und erzählt sie in ihren Werken. Sie tastet sich als Steinbildhauerin Schicht für Schicht an ihre Skulpturen heran, lässt aus der alten Form etwas Neues entstehen, eine neue Geschichte, welche die alte in sich trägt. Sie ist überzeugt: «Den Menschen, seine Brüchig-

keit, seine Schönheit darstellen heisst auch, sich mit dem eigenen Menschsein auseinanderzusetzen.» Zwischen ihr und dem Stein findet ein Prozess statt: «Der Stein führt mich, zwingt mich, lehrt mich.»

Annähern Annähern an das Ursprüngliche, Ergründen von Tiefe und Erfassen von Weite ist beiden Künstlerinnen, die beide auch ausgebildete Therapeutinnen sind, gemeinsam. «Sich annähern bedeutet einem Weg folgen, der aus einem tieferen Bedürfnis entspringt.» Mit ihrer Ausstellung laden die beiden Künstlerinnen die Besucher ein, sich auf die Stimmung der einzelnen Bilder und Skulpturen einzulassen und sich ihnen individuell anzunähern. Ausstellung Christine Husi und Gianina Caviezel, 11. bis 14. November, 11 bis 13 und 17 bis 20 Uhr, Samstag, 15. November, durchgehend 11 bis 17 Uhr, Galerie Casa del Arte, Wolfbachstrasse 11, 8032 Zürich. Vernissage: Dienstag, 11. November, 18 bis 21 Uhr, mit Apéro. Finissage: Sonntag, 16. November, 11 bis 17 Uhr, mit Apéro. www.christine-art.ch.

Gesucht: Sujet für Weihnachtskarten Die Weiss Medien AG lanciert Wettbewerb für Kinder

Tannenbaum? Wie sollen die Weihnachtskarten aussehen? Geschäftsführerin Barbara Roth ist gespannt auf Wettbewerbsarbeiten. (Bild -ter.)

Die Weiss Medien AG sucht ein Sujet für die Weihnachtskarten an ihre Kundschaft. Sie veranstaltet dazu einen Wettbewerb. Aufgerufen zum Mitmachen sind alle Primarschülerinnen und Primarschüler aus dem Bezirk Affoltern, die zum Thema «Weihnachten» eine Zeichnung einreichen können. Das Sujet soll auf ein ungefaltetes A5-Blatt gezeichnet werden. Einsendeschluss ist der 28. November. Die drei Erstplatzierten erhalten Preise. Der erste Preis: 150 Franken, plus 20 gedruckte Karten mit dem eigenen Siegersujet. Zweiter Preis: Geschenkgutschein im Wert von 50 Franken, dazu 10 Postkarten mit eigenem Sujet. Dritter Preis: Geschenkgutschein im Wert von 20 Franken, dazu 10 Postkarten mit eigenem Sujet. Vom Erstplatzierten wird dann die Karte für die Kunden der Weiss Medien AG erstellt.

Für die Ausstellung Zusammenspiel, passt das nachfolgende Zitat von Edmund de Waal: Manche Objekte scheinen den Pulsschlag ihres Geschaffenwerdens zu behalten. Dieser Pulsschlag beschäftigt mich. Ein Atemzug des Innehaltens bevor man etwas berührt oder nicht berührt, ein einzigartiger Moment. Die letzte Ausstellung im Jahr, die Kultur in Affoltern (KiA) in der Galerie Märtplatz in Affoltern am Albis organisiert, widmet sich diesen Berührungen mit verschiedenen Werkstoffen. Auf Keramik, Stoff, Weidenflechten, Glasperlen und Holzarbeiten folgen Keramik und Filzarbeiten. Handwerk, Kunsthandwerk, Kunst? Wo sind die Grenzen zu ziehen, wenn solche Arbeiten in einer Galerie gezeigt werden? Tatsache ist, dass sämtliche Objekte mit grossem handwerklichen Geschick und Know-How geplant und hergestellt wurden und dabei die Ästhetik, die Formfindung und das Wirken derselben eine zentrale Rolle einnimmt.

Das Formen formen ist ihre Reise Rachel Holenweg hat als Werk- und Zeichnungslehrerin Kenntnisse über viele verschiedene Materialien und deren Bearbeitungsweise. Nach abgeschlossener Ausbildung an der Hochschule der Künste in Zürich und nach einigen Jahren des Unterrichtens, verspürte sie den Wunsch, sich mit einem dieser Werkmaterialien vertieft zu beschäftigen und wählte das Material Ton. Ausschlaggebend war ein Aufenthalt in Dänemark, wo sie Keramiker kennenlernte, mit ihnen arbeitete und Rachel Holenweg. das Handwerk bei Keramikmeister Mathies Schwarze erlernte, um 2011 den Abschluss zur eidg. dipl. Keramikerin an der Hochschule der Künste in Bern zu machen. Rachel Holenweg sagt, dass sie sich als Reisende versteht, wobei Susanne Ravasio. Planung oder Mut haben, das NichtWissen des Ziels als Ziel haben zwei unterschiedliche Vorgehensweisen darstellen, die ihr Handeln beeinflussen. Die Reise nimmt Form an und das Formen formen ist ihre Reise. Rachel Holenweg betreibt ein eigenes Atelier in Rifferswil: «drehort», Keramik für das tägliche Vergnügen.

stoff Wolle und Filz in Berührung gekommen und es faszinierte sie, was aus Rohwolle alles hergestellt werden kann. Anfänglich waren es Hausschuhe, Blumen, Kügelchen, kleine Sachen eben. Sie besuchte Filzkurse in verschiedenen Modulen bei Johanna Vogel und filzte pausenlos durch, so angetan und begeistert war sie. Doch dann tolerierte die Lehrerin das Schneiden in den fertigen Filz nicht ... Und Ravasio liess sich ein auf den Bildungsgang Filz im Kurszentrum Ballenberg während dreier intensiver Filzjahre. Traumhaft inspirierend, beglückend war das tägliche Arbeiten mit Wolle, Filz, Struktur, Form, Farbe. Seither arbeitet Susanne Ravasio freischaffend im eigenen Atelier, so gut es eben die Zeit erlaubte neben Familie, Sport und 60 % Pensum im Job. Ihre Arbeiten gibt sie in ausgesuchte Geschäfte in Kommission in Zürich und Zug. Filzen ist für Susanne Ravasio, wenn «etwas gelingt», Freude, Glück. Zwar nicht immer, denn manchmal kommt es nicht so, wie sie es wollte und dann legt sie das Objekt zur Seite. Manchmal Wochen, Monate. Und irgendwann nimmt sie es wieder zur Hand, dreht es, macht sich Gedanken darüber, wie sie das Teil verändern könnte. Und es entsteht wieder etwas, anders zwar und neu, aus einer Niederlage wird wieder Glück und Freude und treibt sie weiter an. Wenn das nicht Motivation genug ist ... Kultur in Affoltern lädt zur Ausstellung Zusammenspiel vom 14. bis 30. November mit Arbeiten von Rachel Holenweg (Keramik) und Susanne Ravasio (Filz) in die Galerie Märtplatz in Affoltern. Freitag 14. November, Vernissage 19 bis 21 Uhr; Freitag 21. und 28. November von 17 bis 20 Uhr; Samstag 9 bis 12 Uhr und Sonntag 15 bis 18 Uhr. Am Samstag empfiehlt sich zudem der Besuch auf dem Wochenmarkt mit Märtkafi.

Manche Objekte scheinen ...

Wenn «etwas gelingt» Susanne Ravasio ist vor ca. 20 Jah- ... den Pulsschlag ihres Geschaffenwerdens zu behalten. ren mit dem Werk- (Bilder zvg.)


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Veranstaltungen

Freitag, 7. November 2014

Keine Angst vor Babytränen

Jeder bringt etwas Kleines zu einem grossen Ganzen

«Basic Bonding»: Vortrag in Affoltern

Ottenbacherin initiiert ein Adventsfest

Am Donnerstag, 20. November, von 14 bis 15.30 Uhr, findet im Familienzentrum Bezirk Affoltern ein Vortrag aus der Reihe Basic Bonding zum Thema «Keine Angst vor Babytränen» statt.

Den Dorf-Weihnachtsbaum gemeinsam schmücken – darum geht es am 28. November auf dem Dorfplatz in Ottenbach. Die Weihnachtsschmuckstücke lassen sich an einem Bastelnachmittag selber herstellen.

Das häufige Weinen von Babys, obwohl sie gut versorgt sind, ist eine Erscheinung, die in den letzten drei Jahrzehnten in den industrialisierten Ländern stetig zugenommen hat. Rund 25 % der Neugeborenen durchlaufen im ersten Vierteljahr Phasen, in denen sie untröstlich weinen. 90 % der Babys im Alter von 6 Wochen weinen 1,5 bis 3 Stunden täglich. Das Elternsein kann dadurch in der Anfangszeit

zu einer unerwarteten Herausforderung werden. Der Vortrag stellt Zusammenhänge dar, zeigt Möglichkeiten der Vorbeugung und eine angemessene Begleitung des weinenden Babys auf. In kleinen Übungen werden die Zuhörer mit den körperorientierten Hilfsangeboten vertraut gemacht. Referentin ist Ulrike Schwegler, Sozialpädagogin EEH, Fachberaterin und Gruppenleiterin Basic Bonding. Babys dürfen mitgenommen oder in der angebotenen Kinderhüeti abgegeben werden. (pd.) Weitere Infos und ganzes Veranstaltungsprogramm unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Anmelden bis Donnerstag, 13. November, über die Homepage oder Telefon 044 760 21 13 (Freitagvormittag, sonst Anrufbeantworter).

Europäisches Jugendtreffen in Prag Ämtler Jugendliche besuchen Tschechien Jedes Jahr zwischen Weihnachten und Neujahr führt die Communauté von Taizé zusammen mit lokalen Kirchengemeinden ein Jugendtreffen in einer europäischen Grossstadt durch. Zehntausende Jugendliche aus Europa und von anderen Kontinenten nehmen an diesen Treffen teil. Dieses Jahr ist es in Prag. Für viele junge Menschen, zwischen 17 und 35 Jahren ist das Jugendtreffen jedes Jahr eine wichtige Station auf dem Lebensweg. An diesen Treffen begegnen sie anderen Menschen aus vielen verschiedenen Ländern und Kulturen, tauschen sich mit ihnen aus und setzen so ein grosses Zeichen der Versöhnung. Alles ist einfach und gut organisiert und im Preis inbegriffen: Die Reise, einfache Unterkünfte (nach Möglichkeit bei Gastfamilien) und die Verpflegung.

Die Kosten für die Teilnahme belaufen sich auf 410 Franken (Reise ab Basel). Anmeldung und Einzahlung bis spätestens 20. November. Das genaue Programm ist auf der Webseite: www.jugendtreffen.ch oder www.taizé.fr zu finden.

Taizé-Feier – auch in Affoltern Jeweils am zweiten Freitag im Monat feiert eine ökumenische Gruppe in Affoltern nach der Liturgie von Taizé einen Gottesdienst. Im ersten halben Jahr wird in der katholischen Kirche gefeiert und im zweiten in der reformierten Kirche. Typisch an Taizé ist die Einfachheit: Die vielsprachigen Lieder sind kurz und werden wiederholt gesungen. Wer mag, sitzt auf Meditiationskissen. Im Anschluss sind alle zu einem gemütlichen Austausch mit Getränken und mitgebrachten Kleinigkeiten eingeladen. (pd.) Informationsabend für alle Interessierten: Freitag, 14. November, um 18.30 Uhr, Saal des kath. Pfarreizentrums Affoltern, um 20 Uhr Taizé-Feier.

Begleitung durch Trauer und Sterben Frauenzmorge mit Vortrag im Oberamt Aus dem Alltagstrubel rauskommen, Zeit haben für sich, auf neue Gedanken kommen, mit anderen Frauen reden – darum geht es in der Frauenzeit. Am Samstag, 15. November, referiert Ursula Jarvis zum Thema Begleitung durch Trauer und Sterben. So individuell wie das Leben ist, so individuell ist auch das Sterben und die Trauer. Wir alle wissen, dass wir einmal sterben werden, der Tod gehört zum Leben wie die Geburt. Warum aber ist dieses Lebensthema für die

meisten von uns so schwierig? Warum macht uns die Situation mit sterbenden und trauernden Menschen so hilflos? Das Referat möchte Wege zeigen diesem Lebensabschnitt näherzukommen Wie in allen Lebensfragen muss man sich selber mit dem Thema befassen, um ein hilfreiches Gegenüber sein zu können. Die Frauenzeit soll aber auch einen passenden und angenehmen Rahmen für gute Gespräche untereinander bieten, zum Beispiel während dem Frühstück. Referentin Ursula Jarvis ist sozialdiakonische Mitarbeiterin in Mettmenstetten, Erwachsenenbildnerin Sveb. Musikalisch verwöhnt werden die Teilnehmerinnen von Anouk Wehrli, akustische Gitarre. (pd.) Frauenzmorge am Samstag, 15. November, 8.30 bis 11 Uhr, Unti-Räume der kath. Kirche, Hausen. Unkostenbeitrag 20 Franken. Gratis-Kinderhüeti. Anmelden bis 12. Nov., Tel. 044 764 00 11, morgens: Mo, Di, Do, Fr oder kathausen.sek@gmx.ch. Anzahl Kinder und Alter angeben. Die Frauenzeit wird getragen von den Ref. Kirchgemeinden Hausen, Kappel, Rifferswil und der kath.

Referentin Ursula Jarvis. (Archivbild)

Pfarrei Hausen.

................................................... von thomas stöckli Während andere Gemeinden in der Adventszeit mit weihnachtlicher Beleuchtung für Stimmung sorgen, beschränkt sich dies in Ottenbach auf ein Minimum. Gar lieblos mutet die Lichterkette an der imposanten Tanne auf dem Dorfplatz an. Sonja Graf-Gilgen hat sich deshalb für ein Adventsfest eingesetzt: «Gross und Klein sollen den Dorfbaum gemeinsam schmücken und ihn dann festlich einweihen», erklärt sie die Idee. Unterstützung fand sie im Elternrat, bei Kultur Ottenbach und bei der reformierten Kirche, aber auch bei Nachbarn und beim Gewerbe.

Basteln am Mittwoch Den Baumschmuck können Kinder an einem Bastel-Nachmittag selber herstellen. Dieser findet am Mittwochnachmittag, 12. November, von 14 bis 16 Uhr im Werkraum des Schulhauses Chappelistein I statt. Bastelmaterial ist vorhanden, kann aber gerne auch selber mitgebracht werden. Die Teilnahme ist gratis, eine Anmeldung nicht nötig. Das Fest steigt dann am Freitag, 28. November. Ab 15 Uhr sollen die Ottenbacher zusammenkommen, um gemeinsam die Tanne auf dem Dorfplatz zu schmücken, Lebkuchen zu verzieren und mit einem heissen Ge-

Sonja Graf organisiert das Ottenbacher Adventsfest – und hat mit der Familie bereits erste Schmuckstücke für den Weihnachtsbaum kreiert. (Bild Thomas Stöckli) tränk auf die beginnende Adventszeit anzustossen. Sobald es dann eindunkelt, soll das Gemeinschaftswerk in neuem Lichterglanz erstrahlen. «Die Kinder sollen sich mit dem Dorf identifizieren können», nennt Sonja Graf als Ziel des ersten Ottenbacher Adventsfestes – und sie hofft, dass daraus eine Tradition wird. Sogar

Was können Gemeinden tun? Energieeffizienz und erneuerbare Energien Kreative Impulse und Infos für Behördenleute, die öffentliche Verantwortung tragen, für Fachleute und interessierte Bürger verspricht die Veranstaltung vom 19. November in Hausen. Sie ist öffentlich und zeigt konkrete Möglichkeiten einer zukunftsweisenden Energiepolitik und gelungene Beispiele im Bezirk. Weniger Energie brauchen und diese aus erneuerbaren Quellen gewinnen, das ist ein Gebot der Stunde und auch das Credo des Vereins Zürich Erneuerbar. Gewählte Behördenmitglieder spielen bei der Umsetzung eine Schlüsselrolle. Was das konkret heisst und wie der Kanton die Gemeinden unterstützt, wird an der Informationsveranstaltung vom 19. November in Hausen zu hören sein. Die Mitglieder von Gemeinderäten, Schul- und Kirchenpflegen im Bezirk Affoltern erhalten in diesen Tagen eine Einladung. Flyers für weitere Interessierte liegen bei Gemeindekanzleien und der ZKB auf. Das Programm gliedert sich in drei Teile, die je einzeln besucht werden können: Um 16 Uhr wird die Sportanlage Jonental unter fachkundiger Führung besichtigt. Darauf folgt von 17.15 bis 19 Uhr eine bunte Palette von Kurzreferaten im Gemeindesaal Hausen. Beim abschliessenden Apéro bleibt Zeit, das Gehörte zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen und

bei Tischpräsentationen über LEDLeuchten, Wassersparbrausen, Umweltkredite und das Umweltmanagement in Kirchgemeinden zu debattieren. Die Einladung an alle Gemeinden im Bezirk geht von Zürich Erneuerbar aus, dem Verein für Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Dieser wurde im Februar 2007 im Zürcher Rathaus ins Leben gerufen und seinem Vorstand gehören Kantons- und Gemeinderätinnen und -Räte aus allen Fraktionen an. Eine gute Zusammenarbeit und gemeinsame Anstrengungen versprechen Erfolg. Niemand erwartet, dass einer alles tut, doch wenn jeder das tut, was in seinen Möglichkeiten liegt, dann geschieht viel. Die Firma Ernst Schweizer Metallbau AG, Hedingen, ist dafür ein Beispiel, wie auch die Energieregion Knonaueramt, die Genossenschaft Säulistrom im Oberamt, die Holzenergiegenossenschaft Affoltern und die Umweltschule Mettmenstetten. Sie alle werden von ihrer Tätigkeit berichten und die Zürcher Baudirektion zeigt auf, wie der Kanton Gemeinden und Private in ihren Anstrengungen unterstützt. Die Veranstaltung von Zürich Erneuerbar wird von Gemeinden, Lotteriefonds, ZKB und verschiedenen Parteien im Bezirk Affoltern mitgetragen. Sie ist öffentlich, Interessierte sind herzlich eingeladen. (pd.) Veranstaltung am 19. November in Hausen. Anmelden unter www.zuerich-erneuerbar.ch.

Briefe an den Samichlaus können am Anlass aufgegeben werden. Dieser kommt nämlich am Samstag, 6. Dezember, wieder in den Ottenbacher Wald. Bastelnachmittag am Mittwoch, 12. November, 14 bis 16 Uhr, Werkraum Schulhaus Chappelistein I. Adventsfest am 28. November, 15 Uhr, Dorfplatz.

Ausstellungen Aeugst am Albis KommBox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Tischlein deck dich!» Die vier Beizen in der Gemeinde Aeugst sind alltagskulturelle Räume. Entdecken Sie diese Räume - in der KommBox und in den Restaurants «Pöschtli», «Eichhörnli», «Mühleberg», «Pegasus Small World». Mo 8-11.30/16-18.15, Di/Do 8-11.30, Mi 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 27. November.

Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Etienne Krähenbühl, Thomas Woodtli, Eisenplastiken, digitale Malerei. Di-Fr, 14-18, Sa/So, 13-17 Uhr oder nach Vereinbarung. Schaulager Kunstfenster,Dorfstr. 13, So, 14-17 Uhr. Bis 7. Dezember.

Ottenbach Galerie Marlène, Lanzenstrasse 6: Hedy Baudenbacher, Malerei; Françoise Nussbaumer, Bildojekte; Ute Dreist, Keramik. Do-Fr 14-18, Sa und jeden So 13-17 Uhr Apéros. Bis 30. November.

Stallikon Schulhaus Loomatt: Kunstforum Stallikon: Im Schnitt Papier von Estrellita Fauquex. Mo 15-19, Di 15-20, Mi/Do/Fr 15-19, Sa 10-12 Uhr, während den Schulferien: Di 15-20. Bis 17. Januar 2015.


Veranstaltungen agenda

Freitag, 7. November Affoltern am Albis 19.30: Erzählnacht: «Ich spiele, du spielst». Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 19.00 Uhr: «Hoffnung und Orgelgewitter». Familienkonzert mit Rosmarie Ott, Orgel und Sandro Hoffmann, Schlagzeug. Dazu eine kleine szenische Darstellung gespielt von drei Kindern: Selina und Adriana Ott und Maurus Messerli. Kath. Kirche, Seewadelstrasse. 20.15: «Albin Brun’s NAH Quartett» Volksmusik im Spannungsfeld von Nähe und Ferne. Märtkafi offen. Galerie Märtplatz. 20.15: «A Tribute to Ella and Louis» Ein Multimedia-Kulturprojekt von Rebecca & The Sophistocats. Bar & Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten 18.00-22.00: Weihnachtsausstellung mit Eröffnungsapéro, urchigen Köstlichkeiten aus dem GuggiBeizli und musikalischer Unterhaltung. Ausstellung bis 24. Dezember. Gartencenter Guggenbühl Pflanzen. Am Lochenweiher 16.

Hausen am Albis 19.00: «Unwiderstehliche Leselust» Büchervorstellung mit Literaturkritiker Hardy Ruoss. Bibliothek.

Eintritt frei, Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten 13.00-17.00: Apéro. Etienne Krähenbühl, Thomas Woodtli, Eisenplastiken, digitale Malerei. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2.

Hedingen 14.00: Martini-Schwimmen. Der Samariterverein lädt zur traditionellen Veranstaltung! Tauchen Sie ein! Hedinger Weiher.

Knonau 17.00: «Mary Poppins» Konzert des Gesangsvereins Knonau und Adhoc-Chor Obfelden. Stampfisaal.

Dienstag, 11. November Affoltern am Albis 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Hedingen 09.00-11.30: Computeria für Senioren (Pro Senectute). aemtlerpc.ch. Riedstrasse 14. 15.00-17.30: Computeria für Senioren (Pro Senectute). aemtlerpc.ch. Riedstrasse 14.

Mittwoch, 12. November

Hedingen 20.15: «Spotlights!» mit Esther Hasler. Subtile Komik und beseelter Gesang. Eintritt frei, Kollekte. Chilehuus. Oberdorfstrasse 1.

Samstag, 8. November Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, Brot, Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, kroatische und italienische Köstlichkeiten, Fisch, Handwerk, Schmuck. Marktplatz. 09.30-11.30: «Grittibänz und Zopfteigtierli» Ein Backkurs für Kinder von 3 bis 6 Jahren. Infos unter 044 760 21 13. Familienzentrum. Zürichstrasse 136. 19.00: Konzert des Jodlerklubs Affoltern «im Buechewald» mit Unterstützung der Jugendtrachtenmusik Menzingen und der «Jodel Brass» aus Jonen. Ref. Kirche. 20.00: Live Rockabilly mit «The Solid Stompers» (CH) und «Rockin’ Bonnnie» (I). CQ Bar.

Mettmenstetten 10.00-16.00: Brocki wird von Jugendlichen auf freiwilliger Basis gestaltet und geführt, Erlös zugunsten eines Hilfswerkes. Brocki im «Güetli» Rossau.

Obfelden 17.00: «Mary Poppins» Konzert des Gesangsvereins Knonau und Ad-hoc-Chor Obfelden. Ref. Kirche.

Sonntag, 9. November

Affoltern am Albis 09.00-11.00: Alterskommission Affoltern: «Kafi-Träff». Der zentrale Treffpunkt für Senioren. Angeregte Gespräche und interessante Informationen, jeweils am 2. Mittwoch im Monat. Märtkafi. 09.00: Fitness ab 60: Seniorenturnen für Sie und Ihn. Kath. Pfarreizentrum: 9 Uhr, Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.30 und 14.30 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 09.00: Büchermorgen: Es wird über das Buch «Jedermann» von Philip Roth diskutiert. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Mit Aerobic- und Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli. 20.15: «Nebraska» ein Film von Alexander Payne mit Bruce Dern, Will Forte, June Squibb. Ein VaterSohn-Trip wird mehr als eine Reise in die Vergangenheit. USA 2013, 115 Min., E/d/f. Kasse und Bar ab 19.30 Uhr geöffnet. Kinofoyer Lux (Aula Ennetgraben).

Hausen am Albis 09.00-10.00: Everdance: einfache Schrittfolge des Gesellschaftstanzes, es braucht keinen Tanzpartner und ist schnell gelernt. Tanzen macht fit, stärkt Kreislauf, Koordination und geistige Beweglichkeit. Besuch einer Schnupperstunde möglich. Für Frauen und Männer ab 50+. Leitung Barbara Ruf 044 252 56 81. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1.

Affoltern am Albis 17.00: Konzert am Sonntag: «Musik wischt den Staub von der Seele» Klavier-Recital mit Mirco Berger, Werke von W. A. Mozart, J. S. Bach, G. Bonamico und Claude Debussy.

Hedingen 09.15-10.00: Eltern-Kind-Singen für alle Eltern mit Kindern von 2 bis 4 Jahren. Anschliessend Znüni und Beisammensein. Anmeldung Eva

Freitag, 7. November 2014

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Der grünere Planet – Pflanzendecke aus der Weltraumperspektive Michael Schaepman referiert an der Ämtler Volkshochschule Wetter, Klima und menschliche Aktivitäten rufen auf der Erdoberfläche laufend enorme Veränderungen hervor. Die einzige Möglichkeit, diese global zu erkennen, ist deren Erfassung vom Weltall aus. ................................................... von otto wildi Mit Professor Schaepman kommt ein international anerkannter Experte auf dem Gebiete der Fernerkundung nach Affoltern. Das Ziel seiner Forschung, mittels Sensoren mehr zu erkennen als das menschliche Auge «sieht», passt zu seinen vielen Interessen: Zum Beispiel die Raumfahrt oder die Frage nach Leben auf anderen Planeten, der er als Postdoktorand in Amerika nachgehen durfte. Später, bereits als Professor an der Universität Zürich, wurde er Projektleiter für den Betrieb eines Spektrometers für die Europäische Weltraumbehörde (ESA).

Globale Veränderungen sichtbar In seinem Vortrag erläutert Schaepman, wie das Klima die saisonale Aktivität der Vegetation beeinflusst und in Wechselwirkung menschlicher Aktivität steht. Je nach geografischem Ort auf der Erde ist die Dynamik der Vegetation von der Temperatur, der Verfügbarkeit von Wasser oder der Sonnen-

Fernerkundungs-Experte: Prof. Dr. Michael Schaepman. (Bild zvg.) einstrahlung abhängig. Seit den 80erJahren erfassen Satelliten, wie sich die Vegetation auf der Erdoberfläche verändert. Deshalb wissen wir heute, dass innerhalb der letzten dreissig Jahre die Aktivität der Vegetation auf der Nordhalbkugel zunahm, während sie auf der Südhalbkugel sank. Professor Schaepman präsentiert in seinem Vortrag die Grundlagen der Satelliten-basierten Messungen. Anhand von Beispielen zeigt er, welche globalen Veränderungen sichtbar werden und wel-

che Prozesse die ändernde Dynamik verursachen. Zum Schluss erläutert er an einigen Beispielen, welchen Einfluss diese Erkenntnisse auf die internationale Beschlussfassung zur nachhaltigen Nutzung unserer Ressourcen haben. Donnerstag, 13. November, 19.30 bis ca. 21 Uhr, Mehrzweckraum des Spitals Affoltern, Haus Rigi, 1. Stock, Melchior-Hirzel-Weg 40 (Wegweiser: Langzeitpflege Sonnenberg), Affoltern. Abendkasse: 25 (U30: 15) Franken. Infos: www.orientiert.ch.

agenda-einträge Traub, Telefon 043 333 92 12, traub@datacomm.ch. Chilehuus. Oberdorfstrasse 1. 09.30-10.00: Buchstart-Treff für Eltern und Kinder zwischen 9 und 24 Monaten. Gemeinsam in die Welt der Verse- und Fingerspiele eintauchen und die gemeinsame Zeit geniessen. Bibliothek. Trottenweg.

Kappel am Albis 17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel.

Obfelden 14.00: Senioren-Nachmittag. Lichtbildervortrag: «Vom Welpen zum Lebensretter - Einblicke in die Ausbildung und den Einsatz des Lawinenhundes». Mehrzweckgebäude Brunnmatt.

Donnerstag, 13. November Affoltern am Albis 09.40: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Spaziergruppe MülibergHedingen, Weg ca. 1½ Std. Leitung/Anmeldung: Guido Jud, Telefon 044 761 28 91. Bahnhof. 19.30: Vortrag zum Thema «Der grünere Planet - die Pflanzendecke aus der Weltraumperspektive» von Prof. Dr. Michael Schaepman, Vorsteher des Labors für Fernerkundung der Uni Zürich. Spital (Mehrzweckraum, Haus Rigi). MelchiorHirzel-Weg 40. 20.15: Jazz am Donnerstag. Mit «The Trio Wuh». Bar offen ab 18.30 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

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Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel.

Obfelden 20.00: «Ho’oponopono» und andere Juwelen aus hawaiianischer Überlieferung. Vortrag von Jennifer Lee, Huna Forschungsgesellschaft HFG Zürich. Bickwiler Forum. Brunnenweg 8.

Veranstaltungshinweise für die Agenda in der Freitag-Ausgabe des «Anzeigers»: Angaben bitte bis spätestens Dienstag, 12 Uhr an agenda@affolteranzeiger.ch oder per Post: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, Agenda, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern am Albis anzeige

Ich spiele, du spielst – spiel mit! Die Erzählnacht ist der grösste kulturelle Anlass des Landes. Sie wird auch dieses Jahr wieder für Tausende von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zum unvergesslichen Erlebnis werden. Ganz im Sinne des Mottos wird in der Nacht vom 14. November um die Wette erzählt und gespielt – auch in Ämtler Bibliotheken. (pd.)


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Veranstaltungen

Freitag, 7. November 2014

Musik auf der Bühne, im Film, im Jazzmuseum und im Kabarett Die nächsten zehn Tage im Kellertheater LaMarotte, Affoltern Jazz extra: «A Tribute to Ella and Louis»

Die Säuligugger in Aktion an der letzten Fasnacht. (Bild zvg.)

An die Fasnacht mit den Säuliguggern Saisonstart am 11. November in Affoltern Am 11.11. um 11.11 Uhr hat das lange Warten endlich ein Ende: Der Startschuss zur Fasnachtssaison 2015 findet in Affoltern, wie jedes Jahr, auf dem Platz vor der Migros statt, wenn die Säuligugger lautstark die fünfte Jahreszeit einläuten. So richtig verstauben konnten die Instrumente über den Sommer zwar nicht. Runde Geburtstage und Hochzeiten erlaubten den Säuliguggern immer mal wieder, einem ihrer Mitglieder ein Ständchen zu bringen. Aber geschminkt und im «Gwändli» ist das Spielen dann doch etwas anderes. Seit Anfang September bereiten sich die Säuligugger wieder auf die Fasnacht vor und haben schon zahlreiche Proben und ein Probeweekend hinter sich. Die meisten können es kaum erwarten, endlich wieder vor grossem Publikum zu spielen und dementsprechend gross ist die Freude auf den kommenden Dienstag.

Kleine Tour durch Affoltern Traditionell eröffnen die Säuligugger die Fasnachtssaison selbstverständlich in ihrem Heimatort. Wenn die Zeiger der grossen Kirchturmuhr, den man vom Migros-Platz ja gut im Blick hat, sich auf 11 Minuten nach 11 bewegen, klingen die bekannten Töne der Säuligugger wieder durch Affoltern. Nach anzeige

diesem Start folgt der zweite Auftritt um 12 Uhr am Säulibrunnen an der Oberen Bahnhofstrasse. Unter seinesgleichen fühlt man sich ja bekanntlich immer wohl. Der Abschluss dieser kleinen Tour wird um 12.45 Uhr im Coopark begangen. Die Säuligugger begeben sich daraufhin mit dem Zug nach Zürich, um zusammen mit diversen anderen Guggen die Zürcher Altstadt unsicher zu machen.

Von Salzburg bis zur Säuliguggernacht Dieser Tag ist natürlich nur der Anfang einer langen Fasnachtssaison, welche dann im Januar und Februar kommen wird. Einer der Highlights für die Säuligugger wird sicher gleich zu Beginn der Besuch des Eurocarnevals in Salzburg sein. Nach vielen Auftritten in nah und fern, folgt fast zum Schluss natürlich der absolute Höhepunkt am 20. Februar 2015: Die Säuliguggernacht in Ottenbach! Für alle diejenigen, die sich gerne mottogerecht verkleiden, wird die Auswahl vielfältig und spannend: Das Motto der Säuliguggernacht 2015 lautet «Kunterbunt»! Der Fantasie sind also keine Grenzen gesetzt. Und Zeit sich etwas auszudenken und sich an die Nähmaschine zu setzen bleibt ja auch noch genug. Fasnachtsstart am 11.11. um 11.11 beim Zentrum Oberdorf, Affoltern. Infos: www.saeuligugger.ch.

Musikkabarett «Les Trois Suisses» im Programm «Duo-Pack» Darf man «Les Trois Suisses» heissen und nur zu zweit die Bühne entern? Unbedingt, wenn man es so charmant und raffiniert anstellt wie die beiden Musik-Komödianten Pascal Dussex und Resli Burri. «Duo-Pack» heisst ihr neues Programm. Was eine Mogelpackung zu sein scheint, entpuppt sich als wahre Wundertüte. Das kleinste Trio der Welt schummelt sich mit einfallsreicher Instrumentierung, wunderbarem Gesang und überraschendem Witz durch den Abend, und es ist ein pures Vergnügen, den beiden zuzusehen. So kennen sie nur eine Masseinheit: von einem Fettnäpfchen ins andere. Berührend, amüsant, frech und wie immer sehr musikalisch. Für diesen Anlass ist eine rasche Platzreservierung dringend empfohlen!

1956 spielte das dazumal beliebteste Gesangsduo – Ella Fitzgerald und Louis Armstrong – die längst zu Evergreens gewordenen Songs ein. Das Programm des Multimedia-Kulturprojekts von «Rebecca & the Sophistocats» vereinigt einige dieser Tophits. Darüber hinaus vermitteln kommentierte Ausschnitte aus Musicals und Musikfilmen auch visuell das Lebensgefühl jener spannenden Musikepoche. Heute Freitag, 7. Novem-

Freitag, 14. November, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn: 20.15 Uhr. Eintritt: 40 / 30 Franken.

Das kleinste Trio der Welt: «Les Trois Suisses» mit Pascal Dussex (links) und Resli Burri. (Bild zvg.)

ber, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt: 40 / 30 Franken.

«25 Jahre SwissJazzOrama» Der Pianist Vince Benedetti – er war kürzlich zu Gast im «LaMarotte» – präsentiert zu Ehren des SwissJazzOrama seine «Vintage Edition». «LaMarotte» gratuliert und reist nach Uster. Morgen Samstag, 8. November, 18.45 Uhr Treffpunkt

«Jazz am Donnerstag» mit «The Trio Wuh» The Art Of Trio – New Old Standards: Ein herausragender amerikanischer Pianist (Skip Wilkins), ein europäischer Top-Bassist (Frantisek Uhlir) und ein «Schlagzeug-Fixstern» der Prager Musikszene (Jaromir Helesic). Das Repertoire besteht aus Eigenkompositionen von Wilkins und Uhlir sowie aus amerikanischen Standards.

am Bahnhof Affoltern; 18.56 Uhr Abfahrt mit S9

Jazz Extra: «Menno Daams & The Roberto Bossard Trio» Menno Daams, den begnadeten Trompeter aus Amsterdam, gilt es in der Schweiz noch zu entdecken. Das «Roberto Bossard Trio» – Roberto Bossard (Gitarre), Isla Eckinger (Bass) und Elmar Frey (Schlagzeug) – schafft den groovenden Background, vor dem die Improvisationen des Trompeters zum Tragen kommen. Sonntag, 16. November, Bar und Abendkasse ab 19.15, Konzertbeginn 20.15 Uhr.

nach Uster; 20 Uhr Führung durch das SwissJazz-

Donnerstag, 13. November, Bar ab 18.30, Musik

Eintritt 40 / 30 Franken.

Orama in Uster; 20.30 Uhr Konzert mit dem

ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen

Reservierung für alle Anlässe erwünscht unter

«Vince Benedetti Quartet». Eintritt 30 Franken.

15 Franken.

www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62.

Ein moderner Klassiker «Nebraska» im Kinofoyer Lux, Affoltern «Nebraska» ist ein in stilvollen Schwarz-weiss-Bildern gehaltener Roadmovie, ein beglückend lebensnaher und menschlicher Film, den man sich immer wieder anschauen möchte.

betrick handelt, willigt er ein, seinen Vater beim Abholen des «Gewinns» zu begleiten. Bei einem Zwischenstopp in Woodys Geburtsstadt treffen sie auf ihre Verwandtschaft, alte Freunde und auch viele Neider, die sich vor allem für den neu gewonnenen Reichtum des seltenen Gastes interessieren. Der Vater-Sohn-Trip wird so nicht nur zu einer Reise in Woodys Vergangenheit, sondern vielmehr zur Suche nach Respekt und Anerkennung und vor allem nach etwas, wofür es sich lohnt weiterzuleben. Mal lustig, mal bitter, mal traurig oder herzlich, «Nebraska» ist eine ergreifende Tragikomödie aus dem US-Hinterland mit spektakulären Bildern. (pd.)

Regisseur und zweifacher Oscar-Preisträger Alexander Payne («The Descendants», «About Schmidt») hat sich einmal mehr als einfühlsamer Chronist familiärer Ereignisse und zwischenmenschlicher Befindlichkeiten erwiesen. Auch bei der Wahl der Schauspieler hatte Payne ein gutes Händchen und konnte einen fantastischen Cast zusammenstellen. In der Rolle des mürrischen Woody brilliert Bruce Dern. Er hat für seine Rolle in diesem «Nebraska», Film von Alexander Payne mit Bruce Film am Festival von Cannes 2013 den Dern (USA 2013, 115 Min., E/d/f) am Mittwoch, 12. Preis als bester Darsteller erhalten. November, 20.15 Uhr: im Kinofoyer Lux, Aula EnnetVon Montana aus in die tiefe Pro- graben, Affoltern. Kasse und Lux-Bar geöffnet ab vinz von Nebraska fahren Woody 19.30 Uhr. Siehe auch www.kinolux.ch. Grant und sein Sohn David, um dort einen Lottogewinn in Millionenhöhe zu kassieren. Das denkt zumindest der dickköpfige Woody, der sich, getäuscht durch einen betrügerischen Werbeprospekt, das vermeintliche grosse Geld persönlich abholen möchte. Obwohl David von Anfang an weiss, dass es sich beim Lotterielos um einen billigen Wer- Aufwühlende Suche nach dem grossen Lottogewinn. (Bild zvg.)

Juwelen aus hawaiianischer Überlieferung Ho’oponopono ist ein hawaiianisches Ritual zur Wiederherstellung von Harmonie, bei dem ursprünglich die ganze Familie inklusive auswärts lebender Angehöriger zusammengerufen wurde. Morrnah Nalamaku Simeona (1913-1992), Tochter indigener Hawaiianer und traditionelle Kräuterheilerin, hat dieses Ritual so umformuliert, dass es in jeder Kultur und unabhängig von religiösen Vorstellungen durchgeführt werden kann. Ihr Anliegen war, Menschen beizubringen, wie sie sich von Stress befreien und inneren Frieden gewinnen können. Ihr Schüler Ihaelakala Hwe Len hat weitere Vereinfachungen ausgearbeitet. Seine Arbeit in einem Gefängnis mit schwierigen und renitenten Insassen war durch die Anwendung dieser Formeln so erfolgreich, dass die Abteilung geschlossen werden konnte. Grundlage dieser Arbeit bildet die Überzeugung, dass ausserhalb eines Menschen nichts geschieht, worin er nicht in jeder Situation, die ihm begegnet, verantwortlich involviert ist. Das mag fantastisch klingen, hat aber Wurzeln in einer Kultur, die auch dem Gebet in ungewohnter Weise Beachtung schenkte: der Atem bekam dabei eine ausserordentlich zentrale Bedeutung. Und auch das den Ritualen zugrunde liegende Menschenbild ergänzt oder erweitert unser gewohntes Körper-Seele-Geist-Schema. Jennifer Lee wird an diesem Abend einige Grundzüge des Rituals erörtern und auf weitere Aspekte des spirituellen Schatzes dieser Kultur hinweisen. 13. November, 20 Uhr, Bickwiler Forum, Brunnenweg 8, Obfelden.


Sport

Freitag, 7. November 2014

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Fulminantes OL-Saisonfinale Michelle Zehnder holt Schweizer Meistertitel im Team-Orientierungslauf Michelle Zehnder, Stefanie Steinemann und Lena Spalinger sind überlegene Siegerinnen der Schweizer Meisterschaft im Team-OL (TOM) in der Kategorie DAK und starker Säuliämtler Andrang beim Saisonfinale der Jugend. Herrliches Herbstwetter, stahlblauer Himmel und viele grüne Passagen im Wald. So liessen sich die Rahmenbedingungen der diesjährigen Schweizermeisterschaft im Team-OL, am Tannenberg bei St. Gallen, zusammenfassen. Das Damenteam aus dem Säuliamt freute sich über eine starke Leistung und den Sieg mit einigem Vorsprung. Sie distanzierten die zweitplatzierten um mehr als zwei Minuten. Für die 18-jährige Michelle Zehnder ist dieser Sieg der erste Podestplatz an einer Schweizer Meisterschaft. Die Mettmenstetter Juniorin strahlte denn auch mit der gleissenden Sonne um die Wette. Sowohl Zehnder wie auch Steinemann runden eine starke Saison mit einem Höhepunkt ab. Weit grösser als an der TOM war der Ansturm jugendlicher OL-Läufer aus dem Säuliamt beim Schlusslauf der regionalen Jugend-OL-Meisterschaft (JOM) in Dietikon. Die diesjährige Jugend-Meisterschaft wurde als Serie von total elf Wettkämpfen in der Region Zürich, Schaffhausen und unterer Zürichsee ausgetragen. Am Schlusslauf wurden die besten über

die ganze Saison geehrt. Mit Sofia Strahl als Zweite stand eine Säuliämtlerin auf dem Podest. Michelle Zehnder wurde im Laufe der Saison immer stärker, was sie schliesslich auf den vierten Schlussrang brachte.

km, 210 m, 21 Po.): 1. Andreas Curiger (Buchs ZH) 52:52. 2. René Vock (Bonstetten) 54:18. 9. Werner Eugster (Mettmenstetten) 1:01:19. Hannes Ineichen (Bonstetten) aufgeg.. H55 ( 5.8 km, 210 m, 13 Po.): 1. Rudolf Wyder (Wangen b. Dübendorf) 51:38. 13. Beat Spalinger (Hedingen) 1:13:15. 14. Ruedi Hatt (Schlieren) 1:15:05. H75 ( 3.9 km, 80 m, 11 Po.): 1. René Regenass (Luzern) 47:10. 3. Walter Schwarzen-

Säuliämtler Jungtalente kommen

bach (Wettswil) 56:48. H80 ( 3.4 km, 80 m, 10 Po.):

Besonders erfreulich war aber auch der grosse Aufmarsch junger Talente aus dem ganzen Säuliamt. Mit den Geschwistern Leisinger und Joel Annen aus Hausen und Dani Bienz aus Obfelden waren die jüngsten Kategorien rege vertreten. Dass der Einzelsport OL vor und nach dem Wettkampf durchaus auch ein echtes Gruppenerlebnis sein kann, zeigte sich beim abschliessenden Spielnachmittag. Hier hat sich eine eingeschworene Gruppe zusammengefunden, in der Neulinge freudig aufgenommen und schnell integriert werden. Trotz bevorstehender Winterpause werden bereits Pläne für die nächste Saison geschmiedet. Zum Beispiel freuen sich alle schon auf das Lager Ende April in der Innerschweiz. Vorerst rückt die Arbeit mit Karte und Kompass aber etwas in den Hintergrund. Das Wintertraining ist eher dem ganzheitlichen Muskelaufbau und spielerischen Formen von Förderung koordinativer Kompetenzen gewidmet. (pd.)

Das siegreiche Damenteam (von links) mit Stefanie Steinemann, Michelle Zehnder, Lena Spalinger. (Bild zvg.)

Resultate Jugend Meisterschaft OL

Denis Steinemann (Stallikon) aufgeg.. HAM ( 6.9 km,

5. Konstantin Gürber (Zürich) 46:20. HB ( 4.6 km,

(Bonstetten) 57:28. 16. Julia Jegher (Zürich)

HAL ( 7.8 km, 260 m, 23 Po.): 1. Lukas Schulthess

240 m, 19 Po.): 1. Gion Schnyder (Siat) 45:52. 17.

100 m, 13 Po.): 1. Othmar Schelbert (Menzingen)

1:09:13. sCOOL ( 3.3 km, 50 m, 11 Po.): 1. Luca

(Illnau) 56:37. 8. Michael Weber (Affoltern am Albis)

Thomas Scherer (Mettmenstetten) 1:20:06. HAK ( 4.8

35:49. 2. Christian Matter (Mettmenstetten) 37:54.

Bozzolo (Berikon) 24:56. 3. Lisa Bozzolo (Berikon)

1:10:26. 12. Jon Eugster (Mettmenstetten) 1:12:02.

km, 170 m, 17 Po.): 1. Andreas Vieli (Zürich) 41:06.

7. Umberto Veronesi (Zwillikon) 50:02. H50 ( 6.0

30:27.

1. Walter Bickel (Mettmenstetten) 42:49. H18 ( 7.3 km, 200 m, 21 Po.): 1. Thomas Curiger (Buchs ZH) 47:13. 10. Andreas Eisenring (Bonstetten) 1:22:52. 11. Fabian Pöschel (Bonstetten) 1:26:07. Patrik Eugster (Mettmenstetten) aufgeg.. H16 ( 5.7 km, 200 m, 14 Po.): 1. Andrin Gründler (Hittnau) 36:59. 14. Severin Laasch (Wettswil) 1:34:13. H14 ( 4.7 km, 130 m, 13 Po.): 1. Mattia Gründler (Hittnau) 31:49. 16. Simon Leisinger (Hausen) 56:03. 27. Joel Annen (Hausen) 1:16:36. H12 ( 3.7 km, 80 m, 10 Po.): 1. Pascal Schärer (Mönchaltorf) 20:07. 17. Jonas Leisinger (Hausen) 33:05. H10 ( 2.8 km, 30 m, 10 Po.): 1. Aurel Wylenmann (Hinwil) 15:59. 15. Jan Leisinger (Hausen) 20:28. 24. Daniel Bienz (Obfelden) 26:37. DAL ( 6.0 km, 210 m, 21 Po.): 1. Lilly Gross (Richterswil) 48:16. 4. Stefanie Steinemann (Zürich) 58:23. 7. Lena Spalinger (Luzern) 1:04:47. DAK ( 3.7 km, 130 m, 12 Po.): 1. Eveline Husner (Staffelbach) 34:00. 3. Rahel Hatt (Zürich) 47:44. 12. Nicole Huonder (Stallikon) 1:06:35. 13. Myrta Vock (Bonstetten) 1:08:05. D18 ( 5.5 km, 200 m, 14 Po.): 1. Barbara Köhle (Stäfa) 51:46. 4. Michelle Zehnder (Mettmenstetten) 1:08:22. D16 ( 4.5 km, 130 m, 15 Po.): 1. Lea Widmer (Zürich) 39:39. 2. Sofia Strahl (Hedingen) 43:34. 8. Helena Laasch (Wettswil) 1:06:56. D14 ( 4.0 km, 100 m, 12 Po.): 1. Katja Brütsch (Uhwiesen) 29:59. 13. Annik Leutert

Gut besuchter Klubschwinget Der diesjährige Klubschwinget im Schwingkeller in Ottenbach fand am vergangenen Sonntag mit vielen Zuschauern statt. Janic Amstutz gewann als Nachwuchsschwinger und Lokalmatador Marco Nägeli bei den Aktiven.

Im letzten Spiel vom Nebel gestoppt, will der FCWB gegen Dietikon den Sieg. (Bild Kaspar Köchli)

Zürcher Duell für den FC Wettswil-Bonstetten Auswärtsspiel gegen Dietikon am Samstag

Janic Amstutz besiegte Sebastian Gmür im Schlussgang. Und Christian Schönenberger unterlag Marco Nägeli im Schlussgang. Eine Woche zuvor wurde Franz Eichhorn, an der Eidgenössischen Schwinger-Veteranen-Tagung, als über 80-Jähriger geehrt. (ab.) Ranglistenauszug der Nachwuchsschwinger: 1. Janic Amstutz, 2. Sebastian Gmür, 3. Janick Streich, 4. Jim Haller, 5. Yanick Binggeli, 6. Marwin Meyer, 7. Louis Porret, 8a Roman Brand, 8b Tobias Glättli, 9a Robin Binggeli, 10 Simo Hug

Nach dem ärgerlichen Spielabbruch vor Wochenfrist, reist das Fanionteam des FC WettswilBonstetten am Samstag nach Dietikon. Im letzten Auswärtsspiel des Jahres, will Trainer Dosch das Punktekonto um weitere drei Zähler erhöhen. Noch ist nicht klar, wie die Partie gegen Balzers gewertet wird und ob diese eine Fortsetzung oder gar eine Wiederholung erfährt. Der FCWB reist deshalb mit einem Spiel weniger in der Wertung auf die Dornau in Dietikon – aufgrund der Tabellensituation, aber dennoch als Favorit. Doch der Schein trügt, denn die Teams im Mittelfeld der 1.-Liga-Gruppe 3 sind nach wie vor sehr dicht beieinander. Auch Dietikon hat ein turbulentes Spiel hinter sich. Eine emotionale Berg- und Talfahrt resultierte in Eschen aber letztlich in einer knappen Niederlage – mit zwei roten Karten. Entsprechend motiviert gehen die Limmattaler in die letzte Partie der Vorrunde und wollen auf heimischem

Platz unbedingt reussieren. Die bisherigen Resultate der Dietiker zeigen, dass sie auch mit Topteams mithalten können. Gegen Muri sowie die Grasshoppers konnten Punkte gewonnen werden. Zuletzt zeigten Keeper Dunjic und Goalgetter Dimita sehr gute Leistungen. Bei den Ämtlern fehlen neben den Langzeitverletzten auch Baumgartner, der mit der U21 von El Salvador in Mexiko im Einsatz steht. Die letzten Partien haben aber gezeigt, dass Trainer Dosch auf ein sehr ausgeglichenes, starkes Kader zurückgreifen kann. Anpfiff auf der Dornau ist am Samstag um 16 Uhr. Die kurze Anreise lässt die Mannschaft auf einen Grossaufmarsch der WB-Fans hoffen. (oh.)

Ranglistenauszug der Aktivschwinger: 1. Marco Nägeli, 2. Beat Reichmuth, 3. Nik Junker, 4. Christian Schönenberger, 5a Daniel Meier, 5b Christian Arnold, 6. Rafi Duschen, 7. Damian Furrer, 8. Michael Odermatt, 9. Hansjörg Trachsel, 10. Matthias Furrer, 11a Jan Stähli, 11b Dario Stähli.

Im letzten Drittel eingebrochen EHC Affoltern-Hedingen verliert gegen Seetal Affoltern-Hedingen verliert auswärts gegen Seetal II klar mit 4:9. Die Entscheidung fiel im letzten Drittel. ................................................... von thomas winter

Weitere Spiele des FCWB – Freitag, 20 Uhr: Team Witikon-Neumünster – Senioren 40+; Samstag, 10 Uhr: Horgen - Jun. Ea, Jun. Ec - Albisrieden, 13 Uhr: Red Star – Jun. Da, 13.30 Uhr Centro Lusitano – Jun. Ed, 14 Uhr: Jun. Db – Affoltern, 16 Uhr: Jun. Ca (CCJL) – Herrliberg; Sonntag, 10 Uhr: Dietikon - Jun. B2, 14 Uhr: Bassersdorf - Jun. B1 (CCJL), 16.30 Uhr: Wiedikon - Jun. A (CCJL).

Bildlegende: Janic Amstutz (links) und Marco Nägeli: die Sieger des Klubschwinget. (Bild Simon Boss)

Die Auswärtspartie gegen Seetal II hatte für Affoltern-Hedingen gut begonnen. Nach elf Minuten führten die Säuliämtler mit 2:0. Doch bis zur Pause konnten die Luzerner das Spielgeschehen ausgleichen. Die erstmalige Führung der Seetaler-Reserven konn-

ten die Affoltemer postwendend ausgleichen. Es war einmal mehr der Affoltemer Topscorer Marco Kälin, welcher für das Tor zum 3:3 besorgt war. Doch im letzten Drittel musste Affoltern-Hedingen unten durch. Die Gastgeber schossen Tor um Tor. Sie schossen innerhalb der ersten zehn Minuten des Schlussdrittels vier Tore. Darauf konnten die Affoltemer nicht mehr reagieren. Was auch nicht erstaunlich war, denn mit zunehmender Spieldauer schwanden bei den acht Affoltern-Feldspielern die Kräfte. «Wir hätten diesen Gegner schlagen

müssen» sagte hinterher der Affoltemer Coach-Präsident Werner Reitehauser. Doch mit dem zur Verfügung stehenden Kader – viele Akteure der Zürcher fehlten verletzungshalber – war dies nicht zu bewerkstelligen. Wenigstens müssen die Affoltemer nun bis zum 15.November nicht mehr spielen. Bis zu diesem Datum sollte der eine oder andere Akteur wieder fit sein. Dies dürfte nötig sein, denn mit Thalwil wartet auswärts ein starker Gegner auf die Säuliämtler. Seetal II – Affoltern-Hedingen 9:4 (2:2, 1:1, 6:1).


Veranstaltungen

Seniorennachmittag in Obfelden Die Kommission für Seniorennachmittage lädt alle Seniorinnen und Senioren ein

Mittwoch, 12. November 2014 14.00 Uhr Mehrzweckgebäude Brunnmatt Diavortrag über den Lawinenhund: vom Welpen zum Lebensretter Eindrückliche Einblicke in die anspruchsvolle Ausbildung und spannende Informationen über das Team Bergretter – Lawinenhund im Einsatz Wir freuen uns, Sie zahlreich in der Brunnmatt begrüssen zu dürfen.

Vorankündigung: Mittwoch, 21. Januar 2015 14.00 Uhr Mehrzweckgebäude Brunnmatt Singen, Lachen, Musik machen mit Theresia Bolliger

Grosses Super Lotto 2014

Bekannt von einer TCS-GV

Samstag, 8. November, 19.00 bis 24.00 Uhr Sonntag, 9. November, 13.30 bis 18.00 Uhr Gratisverlosung • 1. Gang gratis Reisegutschein im Wert von CHF 800.– • LED-TV 100 cm • 2 x 1 Woche im Schwarzwald • 2 x Goldvreneli • Geschenkkisten und -taschen • Fleisch- und Lebensmittelpreise • Gutscheine Der VMC Aristau heisst Sie herzlich willkommen. Restaurant Krone, Birri AG

Ausstellung 2. bis 30. November 2014

Hedy Baudenbacher Françoise Nussbaumer Carmen Annen Bonati Ute Dreist Malerei – Bildobjekte – Keramik Apéros jeden Sonntag

13–17 Uhr

Offen: Mi–Fr, 14–18 Uhr, Sa und So 13–17 Uhr

Sankt Nikolaus und Schmutzli kommen wieder St. Nikolaus Gesellschaft Affoltern am Albis seit 1949 Wir besuchen vom 3. bis 7. Dezember 2014 alle Gemeinden im Bezirk Affoltern inkl. der Gemeinden Bonstetten, Wettswil a. A., Stallikon. Für den Besuch von Sankt Nikolaus können Sie sich anmelden bei: Familie Stöckli oder Familie Koller

Telefon 044 761 59 56 Telefon 044 768 23 49

oder per E-Mail unter samichlaus@affolternamalbis.ch Anmeldeschluss: 21. November 2014


Extra

Freitag, 7. November 2014

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menschen im säuliamt anzeige

Fabian Schneebeli: «Die Arbeit als Bauer ist sehr vielfältig» Für Fabian Schneebeli aus Obfelden war schon früh klar, dass er einmal den elterlichen Landwirtschaftsbetrieb übernehmen möchte. Seit gut drei Jahren bewirtschaftet er zusammen mit seiner Frau und den Eltern den Betrieb mit Mutterkuhhaltung, Pilzzucht und Ackerbau.

Wie funktioniert die Mutterkuhhaltung? «Im Frühling haben wir einen Stier in der Herde, im Winter kalben dann die Kühe. Die Kälber sind zehn Monate bei der Mutter und vorwiegend auf der Weide, bis sie geschlachtet werden. Jeweils im Herbst verkaufen wir Bio-Naturabeef direkt ab Hof. Und die Pilze? «Wir produzieren in einer Halle rund 20 Tonnen Bio-Austernpilze pro Jahr, die vor allem im Coop verkauft werden.» Diese Spezial-Pilzzucht sei sehr anspruchsvoll. Man könne kaum von Erfahrungen anderer profitieren, da sie nur von ganz wenigen Züchtern in der Schweiz betrieben wird. «Zudem handelt es sich um ein Frischprodukt, das sorgfältig und schnell verarbeitet werden muss – natürlich vorwiegend von Hand.» Im kommenden Jahr wird er die jetzige Halle der Junghennen in eine weitere Pilzzuchthalle umfunktionieren und die Produktion dadurch nahezu verdoppeln. Die Nachfrage nach Austernpilzen sei sehr gross, betont er.

................................................... mit fabian schneebeli sprach marianne voss Der Landwirtschaftsbetrieb liegt wunderschön oberhalb vom Dorf mit einem traumhaften Blick in die Berge. «Mein Urgrossvater siedelte 1938 vom Dorf hierher», berichtet Fabian Schneebeli in der Küche des Bauernhauses. «Ich bin in diesem Haus aufgewachsen und in Obfelden zur Schule gegangen.» Schon während der Schulzeit war für ihn klar, dass er Bauer werden möchte. Er absolvierte die Lehrjahre, die Jahresschule am Strickhof und später auch noch die Technikerschule. Dazwischen war er aber auch in Kanada, wo er während acht Monaten bei einer kanadischen Bauernfamilie lebte und mitarbeitete. «Ich wollte bewusst nicht zu ausgewanderten Schweizern gehen, denn dann hätte ich kein Englisch gelernt.» Seit gut drei Jahren führt er nun den elterlichen Betrieb in Obfelden. Seine Frau Simone, seine Eltern und eine Angestellte unterstützen ihn dabei. «Die Arbeit als Bauer ist sehr vielfältig, das gefällt mir.» Er sei mit Maschinen, mit der Natur und Pflanzen, mit Tieren und auch im Büro beschäftigt. «Ich kann meine Arbeit selber einteilen, bin mein eigener Chef und weiss, was ich warum tue.» Häufig sehe er abends auch, was er gemacht habe, das gebe Befriedigung. «Und das Schönste ist, dass ich Lebensmittel produzieren kann, direkt, ganz konkret.»

wetter

Laurin, 27. Oktober. (Bilder Irene Magnin)

Alii, 28. Oktober. Unserer Erde Sorge tragen

Anspruchsvolle Spezialpilze Wie sein Vater bewirtschaftet Fabian Schneebeli den Betrieb nach den biologischen Grundsätzen. Die wichtigsten Standbeine sind Mutterkühe, Pilzzucht und Ackerbau. Daneben produziert er noch verschiedene Spezialpro-

Im Spital Affoltern geboren

Fabian Schneebeli in seiner Austernpilz-Halle. (Bild Marianne Voss) dukte wie Bio-Polenta, Dinkel oder Senf. Es stimme ihn nachdenklich, dass heute immer mehr ausländisches Soja als Eiweissfutter verwendet wird

– dies, um mehr Milch, Poulets oder Eier zu produzieren. «Wir führen aus armen Ländern etwas weg, wo es eigentlich zu wenig hat.»

Zum Thema Freizeit und Hobbys erzählt Fabian Schneebeli vom Volleyballklub Obfelden, dem er als Präsident vorsteht. Er spiele schon seit jungen Jahren mit Leidenschaft Volleyball. Sonst ist Freizeit bei ihm aber kaum ein Thema. «Ja, ab und zu gehen wir wandern und im Winter eine Woche in die Skiferien. Doch sonst finde ich es schwierig, das Mass zu finden zwischen Arbeit und Freizeit.» Das sei der Nachteil der Freiheit als Landwirt. Er arbeite oft viel zu lange, «denn ein Ende der Arbeit gibt es ja nie». Ein anderer Nachteil sei für ihn der dauernd anwachsende Bürokram. «Unsere Vorschriften überschlagen sich, vieles ist überreguliert. Dadurch werden Kosten und Zeitaufwand generiert. Wo führt das wohl noch hin?» Doch zum Schluss möchte er wieder das Positive betonen: «Zum Beispiel die Geburt eines gesunden Kalbes oder ein schöner Pilzertrag, das macht einfach Freude.» Besonders wichtig im Leben ist für ihn, unsere Rohstoffe und Energie bewusst einzusetzen. «Ich möchte unserer Erde Sorge tragen, damit die Generationen nach uns auch noch etwas haben.»

Atina, 28. Oktober.

Moreno Julin, 28. Oktober.

volg-rezept

Fisch im Röstimantel: «Tango-Rösti» Zutaten für 4 Personen 800g Kartoffeln festkochend, geschwellt, vom Vortag 4 Goldbuttfilets, TK, aufgetaut 2-3 Spritzer Zitronensaft 2 EL Mehl 2 EL Bratbutter Salz, Pfeffer

Patrik, 29. Oktober.

Tipp: Dazu passt Chili-Quark-Dip. Je nach Belieben können mehlig kochende oder festkochende Kartoffeln verwendet werden.

Valentin, 29. Oktober. Zubereitung

bauernregel «November-Himmel voller Sterne, ist die Nacht voll Kälte gerne.»

1. Kartoffeln mit der Röstiraffel reiben, mit Salz und Pfeffer würzen. 2. Fischfilets mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen, im Mehl wenden. 3. Bratbutter erhitzen, einen Achtel der geriebenen Kartoffeln in die Bratpfanne geben und daraus einen «Boden» formen. Ein Fischfilet darauflegen, mit einem weiteren Achtel der geriebenen Kartoffeln bedecken, beidseitig goldbraun braten. Diesen Vorgang mit allen Fischfilets wiederholen. Fertige Filets im Ofen warm stellen.

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Veranstaltungen

+GALERIE FÜR GEGENWARTSKUNST ELFI BOHRER Burgwies 2 CH-8906 Bonstetten Telefon 044 700 32 10, Fax 044 701 10 27 www.ggbohrer.ch www.kunst-heimberatung.ch

Einladung zur Ausstellung

Esther Hasler Spotlights

18. Oktober bis 7. Dezember 2014

Freitag, 7. November 2014, 20.15 Uhr, im Chilehuus

ETIENNE KRÄHENBÜHL THOMAS WOODTLI

Nach drei Einfraustücken in sieben Jahren präsentiert Esther Hasler «Spotlights!» solo im Duo mit dem Piano. Esther Hasler lässt das über Jahre lieb gewonnene «Personal» ins Rampenlicht treten. Wir freuen uns auf einen spannenden Theaterabend mit viel Humor, Witz und Charme. Eintritt frei – Kollekte Unterstützt durch www.gemeindevereinhedingen.ch

Eisenplastiken, digitale Malerei Apéro: Sonntag, 9. November 2014, 13–17 Uhr Apéro: Sonntag, 23. November 2014, 13–17 Uhr Finissage: Sonntag, 7. Dezember 2104, 13–17 Uhr Di–Fr, 14 bis 18 Uhr, Sa und So 13 bis 17 Uhr oder nach Vereinbarung Schaulager KUNSTFENSTER Dorfstrasse 13: Geöffnet So von 14 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung.

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