a product message image
{' '} {' '}
Limited time offer
SAVE % on your upgrade

Page 1

Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 86 I 169. Jahrgang I Freitag, 30. Oktober 2015

Zweckmässig

4-Prozent-Erhöhung

Die Planungsgruppe zur Absicht, das Knonauer Pfarrhaus unter Schutz zu stellen. > Seite 5

In Obfelden steigt der Gesamtsteuerfuss auf 123 Prozent. > Seite 5

-

Fluch oder Segen? In Rifferswil kämpft eine Gruppe gegen den Ausbau einer Mobilfunkantenne. > Seite 7

-

Fackel-Spalier Berufsfeuerwehr Kolb: Letzte Hauptübung von Kommandant Roger Lochmatter. > Seite 9

-

Mitgliederwerbung Ämtler Musikvereine streben die Bildung einer Bläserklasse für Erwachsene an. > Seite 13

«Dem Wort Gottes gleichmässig ...» Zum Reformationssonntag: Abt Wolfgang Joner von Kappel, Zisterzienser und Reformator. ................................................... von markus sahli*

I

m März 1527 schloss sich die Klostergemeinschaft von Kappel im Rahmen einer Abstimmung im Kapitelsaal einstimmig der Reformation an. Allgemein bekannt ist, dass diese radikale Wende mit der Tätigkeit des späteren Zürcher Reformators und Zwinglinachfolgers, Heinrich Bullinger, verbunden ist. Bullinger war von 1522 bis 1527 Hauslehrer des Klosters Kappel und Gründer der Klosterschule. Jeden Morgen hielt er in der Kirche für den gesamten Mönchskonvent theologische Vorlesungen und legte die biblischen Schriften aus. Schrittweise setzte der Konvent reformatorische Einsichten in die Tat um: Im März 1523 wurden die Bilder in der Kirche entfernt, 1526 das erste Abendmahl gefeiert, und ein Jahr später fand die Übergabe des Klosters an den Zürcher Rat statt. Initiiert hatte diese reformatorische Wende der letzte Abt, Wolfgang Joner (1471-1531). Ab 1520 wehte mit seiner Wahl zum Vorsteher der Kappeler Klostergemeinschaft nach wechselvollen Zeiten ein neuer Wind. Wolfgang Joner war Humanist, aber er war vor allem Zisterzienser. Letzteres ist für die Geschichte der Reformation

im Kloster Kappel von entscheidender Bedeutung. Der Orden der Zisterzienser ist grundlegend mit dem Gedanken der Reform verbunden. Als im 11. Jahrhundert die benediktinische Abtei von Cluny, reich geworden durch viele Schenkungen, Stiftungen und Erbschaften, mit dem Bau der damals grössten Kirche der Christenheit begann, gründeten einige Brüder unter dem neuen Abt Robert de Molesme eine Reformbewegung, die sich zum Ziel setzte, die Ideale der Benediktsregel wieder zur Geltung zu bringen. Klösterliche Gemeinschaft im Gebet und einfaches Leben aus der eigenen Hände Arbeit waren die Leitmotive. Mit der Gründung des Klosters Citeaux (1098, dt. Zisterze) wurde aus der Reformbewegung ein neuer Orden: die Zisterzienser. Auf junge Menschen übten die Zisterzienser eine grosse Faszination aus: so auch auf Bernhard, den Sohn des Ritters Tescelin le Roux. Zusammen mit mehreren Familienmitgliedern und Freunden trat der Jungritter Bernhard in den Zisterzienserorden ein, wurde nach kurzer Zeit zum Abt von Clairvaux gewählt und prägte den Orden bis weit über seine Lebenszeit hinaus. In bildlichen Darstellungen erscheint Abt Bernhard von Clairvaux oft im sogenannten «AmplexusMotiv»: Bernhard umarmt den gekreuzigten Christus. Genau dieses Motiv begegnet uns auch im Kreuzgang des ehemaligen

Klosters Wettingen und zeigt in einer Wappenscheibe von 1521 den Abt von Kappel, Wolfgang Joner, wie er den gekreuzigten Christus umarmt. Joner stellt sich damit klar in die geistliche Tradition Bernhards, welche von tiefer Christusfrömmigkeit geprägt ist. «Solus Christus», allein Christus: das war auch der wichtigste theologische Grundsatz der Reformatoren und der Reformation. Jesus Christus «hat für uns genug getan», heisst es zum Beispiel im bekannten Kirchenlied von 1531 (Gelobt sei Gott, Reformiertes Kirchengesangbuch Nr. 466; Katholisches Kirchengesangbuch Nr. 437). So verbindet sich in der Kappeler Reformation das «solus Christus» des Reformtheologen Heinrich Bullinger mit der Christusspiritualität des Zisterziensers Wolfgang Joner. Ganz in der Tradition des Reformordens setzt der letzte Abt des Klosters Kappel mithilfe der Bildungsarbeit Bullingers einen Wandel um, den er in seiner ganzen Radikalität als geistliche Notwendigkeit betrachtet. «Christus hat für uns genug getan.» Er löst die monastische Gemeinschaft auf, verwandelt das Kloster in ein kirchliches Zentrum mit Pfarrhaus und Gemeindekirche, heiratet eine Nonne aus dem Kloster Frauenthal und wirkt fortan unter dem bisherigen Titel «Abt von Kappel» als Prediger in den Gemeinden des Bezirks Affoltern und als Pfarrer von Hausen. Bei der Übergabe des Klosters Kappel an

Abt Wolfgang Joner von Kappel umarmt den gekreuzigten Christus. (Badener, in: Wikimedia Commons)

den Zürcher Rat heisst es in der Vereinbarung von 1527 sinngemäss: Wie wir aus der Heiligen Schrift unterrichtet sind, verehrt man Gott, so wie wir es bisher in den Klöstern getan haben, vergebens. Deshalb übergeben wir euch, unseren Gnädigen Herren, das Kloster zur freien Nutzung, unter der

Bedingung, «das ihr an statt der abgetanen Missbräuchen, wollen eine Reformation und Verbesserung einrichten, die dem Wort Gottes gleichmässig sei». *Autor Markus Sahli ist theologischer Leiter im Kloster Kappel

anzeigen

Nach grossem Kampf verloren Im Cup-Achtelfinal unterlag der FC Wettswil-Bonstetten (1. Liga) Thun 1:2. Der Super-League-Verein führte standesgemäss, ein Lattenknaller Gjergjis und der folgende Kopfball Kalyons ins verwaiste Tor brachte WB den vielumjubelten Ausgleich. Selbst das 1:2 kurz vor der Pause rüttelte WBs Konzept

nicht durcheinander. «Wer ist hier unterklassig?», fragte ein Zuschauer; die Rotschwarzen spielten frech nach vorne und verteidigten hinten souverän. WB verpasste den Ausgleich und die Spielverlängerung nur knapp. Zu gerne hätten auch die 1500 Zuschauer noch «Überzeit» gemacht. «Wie erwar-

tet war es schwierig. Das Terrain schwer bespielbar, ein guter Gegner der auch physisch mithalten konnte – mit dem Resultat bin ich sehr zufrieden,» strahlte Thuns Trainer Jeff Saibene. (kakö) ................................................... > Bericht auf Seite 33

Mit vereinten Kräften wehrt sich der FCWB gegen den Schuss des Thuners Gianluca Frontino. Bora Kalyon, Vierter von rechts, schiesst kurz darauf den Ausgleich zum 1:1 für die Gastgeber. (Bild Martin Platter)

Clemens Grötsch leitet einstweilen Sitzungen Bis zur rechtsgültigen Neubesetzung leitet Clemens Grötsch die Sitzungen der Spital-Betriebskommission und der DV. Es ist bekannt, dass Hans Roggwiler und sein Pro Zweckverband eine sogenannte «Stimmrechtsbeschwerde» gegen die durchgeführte Delegiertenversammlung vom 24. September 2015 beim Bezirksrat deponiert hat. Die Wirkung dieser Beschwerde ist, dass die gefassten Beschlüsse der Delegiertenversammlung eine aufschiebende Wirkung erhalten, deshalb noch nicht rechtsgültig sind. Nachdem die Statuten des Zweckverbandes die zeichnungsberechtigten Funktionsträger abschliessend festlegt – es sind dies der Präsident, bei seiner Abwesenheit der Vizepräsident sowie der Aktuar – musste der Bezirksrat wegen der Amtsniederlegung der Präsidentin einen aufsichtsrechtlichen Entscheid fällen. Er hat nun verfügt, dass Clemens Grötsch, Gemeindepräsident von Affoltern, bis zu einer rechtsgültigen Wahl eines Präsidenten und/oder Vizepräsidenten zusammen mit dem Aktuar rechtsgültig unterzeichnen kann und er auch die Sitzungen der Betriebskommission und der Delegiertenversammlung leitet. (pd.)

500 44 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Schluss des Konkursverfahrens Das Konkursverfahren über die Sabio Partner AG, mit Sitz in Obfelden, UID: CHE-102.026.790, Ottenbacherstrasse 23, 8912 Obfelden, ist durch Urteil des Einzelrichters des Bezirksgerichtes Affoltern vom 21. Oktober 2015 als geschlossen erklärt worden.

Papier- und Kartonsammlung Am Samstag, 7. November 2015 findet in Affoltern am Albis (inkl. Zwillikon) die Papier- und Kartonsammlung statt. Bitte stellen Sie Papier und Karton gut gebündelt und geschnürt bis spätestens 8 Uhr morgens am Strassenrand bereit. Bitte benutzen Sie keine Kartonschachteln und Papiertragtaschen als Sammelbehälter – sie erschweren das Sammeln und beeinträchtigen durch Klebstoffe und Beschichtungen das Recycling. Sammelverein: Jubla Kontaktstelle bei nicht abgeholtem Papier oder Karton: Telefon 079 531 24 53 (ab 12 Uhr) Affoltern am Albis, 30. Oktober 2015 Tiefbauabteilung Affoltern am Albis

Affoltern am Albis, 30. Oktober 2015 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Vorläufige Konkurseröffnungsanzeige Über die Hotel Oktogon AG, Stallikerstrasse 1a, 8906 Bonstetten, ist durch Urteil des Konkursrichters des Bezirksgerichtes Affoltern am Albis vom 16. Oktober 2015 der Konkurs eröffnet worden. Nach der Konkurseröffnung vorgenommene Rechtshandlungen der Schuldnerin über zur Konkursmasse gehörende Vermögensstücke sind den Konkursgläubigern gegenüber ungültig. Zur Konkursmasse gehörende Forderungen können nicht mehr durch Zahlung an die Schuldnerin getilgt werden. Die Bekanntmachung der Art des Verfahrens, der Eingabefrist usw. erfolgt später. Schlieren, 30. Oktober 2015 Konkursamt Schlieren 8952 Schlieren

Sekundarschulgemeinde Hausen am Albis Kappel am Albis, Rifferswil Die Stimmberechtigten der Sekundarschulgemeinde Hausen am Albis, Kappel am Albis und Rifferswil werden eingeladen zur: Kreisgemeindeversammlung vom Mittwoch, 2. Dezember 2015, 19.30 Uhr, im Gemeindesaal in Hausen am Albis zur Behandlung der folgenden Geschäfte: 1. Genehmigung einer Fotovoltaikanlage auf dem Pultdach des Schulhauses Weid II 2. Genehmigung des Voranschlages 2016 Die Anträge der Sekundarschulgemeinde liegen den Stimmberechtigten mit den dazugehörenden Akten im Gemeindehaus von Hausen am Albis, Kappel am Albis und Rifferswil zur Einsicht auf. Die Weisung ist auf der Homempage der Sek Hausen aufgeschaltet oder kann bei der Schulverwaltung bezogen werden. Die Sekundarschulpflege

Evangelisch–reformierte Kirchgemeinde Hausen am Albis Politische Gemeinde Hausen am Albis Gemeindeversammlungen Die Stimmberechtigten der Gemeinde Hausen am Albis werden auf Mittwoch, 2. Dezember 2015, in den Gemeindesaal im Schulhaus Weid eingeladen zur Behandlung folgender Geschäfte: 19.00 Uhr: Reformierte Kirchgemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages für das Jahr 2016 und Festsetzung des Steuersatzes auf 14 % 2. Informationen der Kirchenpflege: Pfarrwahlen 2016 und KirchgemeindePlus (keine Beschlussfassung). (19.30 Uhr: Sekundarschulgemeinde Hausen a.A., Kappel a.A., Rifferswil). 20.00 Uhr: Politische Gemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages für das Jahr 2016 und Festsetzung des Steuersatzes auf 90 % 2. Verabschiedung der Teilrevision der Gemeindeordnung zuhanden der Urnenabstimmung vom 28. Februar 2016 3. Projekt «Radweg Türlen – Ersatz Wasserleitung und Kanalisationsleitung», Projekt- und Kreditbewilligung von Fr. 860 000.– 4. Projekt «Albisbrunnweg / Ersatz Wasserleitung», Projekt- und Kreditbewilligung von Fr. 168 000.– 5. Genehmigung Teilrevision der Zweckverbandsstatuten des Sozialzweckverbandes Bezirk Affoltern 6. Genehmigung eines Projektierungskredites für einen Ersatzneubau Kindergarten Ebertswil von Fr. 620 000.– 7. Information neue Homepage (keine Beschlussfassung). Die Anträge der reformierten Kirchgemeinde sowie der Politischen Gemeinde liegen den Stimmberechtigten mit dem Stimmregister und den dazugehörenden Akten im Gemeindehaus Hausen am Albis, Zugerstrasse 10, Einwohnerkontrolle (1. Obergeschoss, links), ab Freitag, 30. Oktober 2015, zur Einsicht auf. Diejenigen der Kirchgemeinde können auch im Kirchensekretariat eingesehen werden. Im Anschluss an die Gemeindeversammlung der Politischen Gemeinde wird ein Apéro offeriert. Die Gemeindevorsteherschaften

Ersatzwahl von zwei Mitgliedern der Sozialbehörde für den Rest der Amtsdauer 2014/2018

Vorübergehende Verkehrsanordnung

Aufgrund des Beschlusses des Bezirksrats Affoltern vom 15. September 2015 und des Gemeinderatsbeschlusses vom 27. Oktober 2015 sind für die zurücktretenden Mitglieder der Sozialbehörde Barbara Auchli und Roland Imoberdorf, zwei Nachfolgerinnen/zwei Nachfolger für den Rest der laufenden Amtsdauer 2014/2018 zu wählen.

Als Folge von Überbauungstätigkeiten erfolgt auf der Alten Dachlisserstrasse, Teilstück Alte Dachlisserstrasse 9 bis Untere Fischbachstrasse für die Zeit vom November 2015 bis Mai 2016 eine vorübergehende Einbahnsignalisation.

In Anwendung von Artikel 6 der Hauser Gemeindeordnung sowie des Gesetzes über die Politischen Rechte sind bis zum 9. Dezember 2015 Wahlvorschläge bei der Wahlvorsteherschaft, c/o Daniela Bommer, Gemeindeschreiberin, Zugerstrasse 10, 8915 Hausen am Albis, einzureichen. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde Hausen am Albis mit Geburtsjahr und Adressangabe eigenhändig unterzeichnet sein. Die Wahlvorschläge werden nach Ablauf der 40-tägigen Frist veröffentlicht. Innert einer weiteren Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge zurückgezogen, aber auch neue eingereicht werden. Gehen für die zu besetzenden Ämter der Sozialbehörde nur zwei Wahlvorschläge ein, werden die vorgeschlagenen Personen von der Wahlvorsteherschaft in stiller Wahl als gewählt erklärt. Gehen mehr als zwei Vorschläge ein, wird am 5. Juni 2016 eine Urnenwahl im ordentlichen Verfahren durchgeführt. Formulare für die Wahlvorschläge sind bei der Gemeindekanzlei Hausen am Albis, per E-Mail jacqueline.kauer@hausen.zh.ch, via Homepage www.hausen.ch oder Tel. 044 764 80 20, erhältlich. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten Hausen am Albis, 30. Oktober 2015 Gemeinderat Hausen am Albis

In Anwendung von § 5 lit. b der kantonalen Signalisationsverordnung vom 21. November 2011 verfügt der Sicherheitsvorstand wie folgt.

Einladung zur Kirchgemeindeversammlung Montag, 30. November 2015, 20 Uhr, im Chilehuus, Bachstrasse 18, 8912 Obfelden Traktanden der Kirchgemeindeversammlung: 1. Budget 2016 2. Informationen aus der Kirchenpflege 3. Varia

Die Missachtung der Signalisation wird als Übertretung von Art. 27 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 19. Dezember 1958 über den Strassenverkehr gestützt auf dessen Art. 90 bestraft.

Die entsprechenden Unterlagen liegen 14 Tage vor der Versammlung in den Pfarreisekretariaten und in den Schriftenständen zur Einsicht auf.

Gegen diese Verkehrsanordnung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Gemeinderat Mettmenstetten schriftlich Einsprache erhoben werden. Die Einsprache muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Einer allfälligen Einsprache wird die aufschiebende Wirkung entzogen.

Traktanden der Pfarreiversammlung:

Mettmenstetten, 30. Oktober 2015 Der Sicherheitsvorstand

Einbürgerung Mit Beschluss vom 21. Oktober 2015 hat der Gemeinderat Ottenbach, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, ins Bürgerrecht der Gemeinde Ottenbach aufgenommen: Ramazani, Biyoha Nina, weiblich, kongolesische Staatsangehörige, geb. 1994 Ottenbach, 30. Oktober 2015 Gemeinderat Ottenbach

Im Anschluss an die ordentliche Kirchgemeindeversammlung findet die Pfarreiversammlung statt, welche allen Interessierten (auch nicht Stimmberechtigten) offensteht.

1. Informationen aus der Gemeindeleitung 2. Informationen aus der Pfarrei 3. Wahl der neuen Präsidentin des Pfarreirates: Rita Marfurt 4. Varia Beim anschliessenden Apéro stehen Ihnen die Mitglieder der Kirchenpflege und das Seelsorgeteam für weitere Fragen gerne zur Verfügung. Auf eine rege Teilnahme freuen sich Kirchenpflege und Seelsorgeteam

Kirchgemeindeversammlung Sonntag, 29. November 2015, im Anschluss an den Gottesdienst um ca. 11.00 Uhr im Kirchgemeindehaus Traktanden:

Einbürgerung Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes sowie der eidg. Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 27. Oktober 2015 ins Bürgerrecht der Gemeinde Stallikon aufgenommen: – Garcia Abad Carlota Maria, geb. 1997, Bürgerin von Spanien – Garcia Abad Alejandro, geb. 1998, Bürger von Spanien Stallikon, 30. Oktober 2015 Gemeinderat Stallikon

Schiessvereine

Feldschützenverein Bonstetten Schiessen im Schützenhaus Lochenfeld: Endschiessen mit Absenden Samstag, 31. Oktober 2015, 14 – 17 Uhr

1. Genehmigung des Voranschlags 2016 und Festsetzung des Steuerfusses 2016 2. Genehmigung Wahlvorschlag für Bestätigungswahl der Pfarrpersonen für die Amtsdauer 2016 bis 2020 3. Informationen 4. Anfragen (§51., Gemeindegesetz) Anschliessend Umfrage Im Anschluss an die Kirchgemeindeversammlung lädt die Kirchenpflege zu einem Apéro ein. Anfragen müssen spätestens bis zehn Arbeitstage vor der Versammlung schriftlich der Kirchenpflege eingereicht werden. Die Unterlagen der Traktanden liegen während der üblichen Öffnungszeiten zwei Wochen vor der Versammlung im Sekretariat des Kirchgemeindehauses auf. Den Abonnenten werden diese Unterlagen zugestellt. Sie können zudem zwei Wochen vor der Versammlung im Sekretariat bezogen werden. Interessenten für ein Abonnement können sich beim Sekretariat (Telefon 044 761 24 00) melden und sich als Abonnenten eintragen lassen, so dass ihnen zukünftig die Unterlagen zugestellt werden. Die Überprüfung des Stimmregisters kann auf dem Kirchensekretariat erfolgen. Die Kirchenpflege freut sich über Ihre Teilnahme an der Kirchgemeindeversammlung.


Bezirk Affoltern

Freitag, 30. Oktober 2015

3

wir gratulieren Zum 90. Geburtstag Morgen Samstag, 31. Oktober, darf Erwin Oskar Steiner in Affoltern den 90. Geburtstag feiern. Zum Ehrentag gratulieren wir herzlich, wünschen dem Jubilaren ein schönes Geburtstagsfest und alles Gute.

Zum 85. Geburtstag Am Mittwoch, 28. Oktober, feierte Willi Hauenstein-Dünki in Obfelden den 85. Geburtstag. Dem Jubilaren gratulieren wir nachträglich und wünschen ihm alles Gute.

Zum 80. Geburtstag Ihren 80. Geburtstag feiert morgen Samstag Ines Bachmann-Crameri in Hausen. Wir gratulieren herzlich und wünschen ihr weiterhin viele glückliche Jahre, Gesundheit und Freude.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A.

Die Geschichte des Smartphones Aus der Sekundarschule Bonstetten Seit Kurzem ist die Sekundarschule Bonstetten um einen Blickfang reicher. Die Geschichte des Smartphones wird anhand diverser Artefakte aus den letzten 200 Jahren ausgestellt. Für einmal stehen nicht ausgestopfte Tiere, Steine oder Fossilien in den neuen Vitrinen, sondern alte Audio- oder Schreibgeräte und Rechenmaschinen sowie diverse Computergenerationen. Begonnen hat es mit einem Schülerprojekt im Rahmen des Projektunterrichts, welches von Ruedi Graf tatkräftig unterstützt wurde. Anhand von sieben Themensträngen sollte die Geschichte der Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) nacherzählt werden. Diese sieben Themen sind die Geschichte des Computers, Rechnens, Schreibens, Musikhörens, Spielens (Gamen), Fotografierens und Telefonierens. Alles zusammen mündet im heutigen Smartphone. Die In-

Ruedi Graf erläutert die Kollektion alter Geräte und ihre Geschichte. (Bild zvg.) formatik als grundlegende Wissenschaft, die Digitalisierung von Informationen, die Miniaturisierung der Geräte sowie die exponentiell steigende Erhöhung der Rechen- und Speicherkapazitäten in den letzten Jahr-

zehnten machten es möglich. – Die Entwicklung der sieben Themen wird durch alte Grammofone, Schreibmaschinen, erste Personal Computers und so weiter nacherzählt. Es wird somit möglich, den Finger in eine Wähl-

scheibe zu stecken, 100 Jahre alte Tonfragmente zu hören, mit dem 1. Nintendo zu gamen oder anhand einer Camera Obscura die Anfänge der Fotografie zu erleben. Die Objekte sind farbig angeschrieben und zeitlich geordnet. Fast alle Geräte sind noch funktionstüchtig und können so im Unterricht anschaulich verwendet werden. In Zukunft sollen nach und nach Unterrichtseinheiten für die Fächer Mathematik, Geschichte, Physik oder Zeichnen entstehen. Die Sammlung wurde durch den Einsatz von Ruedi Graf erst möglich. Unermüdlich sammelte er zusammen mit Kollegen die alten Geräte. Einzelne Firmen, Museen und Privatpersonen stellten Leihgaben zur Verfügung. An dieser Stelle möchte die Schulleitung ihm und allen anderen Beteiligten herzlich danken. Die Sammlung kann im Trakt C der Sekundarschule Bonstetten an den Besuchstagen (der nächste findet am 2. November statt) besichtigt werden. Beate Kuhnt, Schulleitung Sek Bonstetten

Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch

Ist Erziehung lernbar?

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material

Elternbildungsmorgen Unteramt im Sekundarschulhaus in Bonstetten

Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

anzeige

124 Mütter und Väter besuchten am vergangenen Samstag, 24. Oktober, den Elternbildungsmorgen im Sekundarschulhaus Bonstetten. Bereits zum siebten Mal fand dieser beliebte Anlass statt. Eingeladen haben die Elternräte und Familienclubs der Gemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil. Namhafte Referenten gaben Anregungen und Alltagstipps zu Themen rund um Kind-Eltern-Schule. Zum Beispiel ging es um den bewussten Umgang mit Geld und Konsum. Es wurde aufgezeigt, wie gross der Einfluss der Eltern auf das Konsumverhalten der Kinder ist und wie sinnvoll Taschengeld und Jugendlohn sind. Beim Thema Suchtprävention wurde die Widerstandsfähigkeit hervorgehoben. Gerade im frühen Alter sollten Kinder gestärkt werden, damit sie sich selbstbewusst und eigenständig im Leben behaupten können. Ein wichtiger Schutzfaktor, um Suchtverhalten vorzubeugen. Neben einem Erfahrungsaustausch der Eltern ging es um die konkrete Umsetzung der Prävention im Familienalltag. Wer wusste schon, dass sich ein Grossteil der Kinder wünscht, von den

Eltern aufgeklärt zu werden? Der Sexualpädagoge machte dies beim Thema Sexualerziehung deutlich. Wie können Eltern altersgerecht Fragen beantworten, aber auch ihre Kinder schützen? Die Diskussion in der Gruppe war so aktiv, dass der Wunsch nach ausführlicher Vertiefung aufkam. Ein wichtiges Thema war auch die Bewältigung von Konflikten. Wie können Eltern anständig und respektvoll bleiben und so ihre Vorbildfunktion erfüllen? Den Eltern wurde mit anschaulichen Beispielen vor Augen geführt, dass es oft unbefriedigte Bedürfnisse sind, die einen Konflikt auslösen und wie man mit den entstehenden Gefühlen umgehen soll. Was hält eine Paarbeziehung lebendig? Welche Beziehungsgrundsätze helfen Paaren? Wie Krisen als elterliche Einheit meistern? Auch auf diese Fragen fanden die Teilnehmer Antworten. Wer möchte nicht mit Spass und Fantasie zum Schulerfolg? Für die 3. bis 4. Primarklasse wurden massgeschneiderte Lern- und Arbeitstechniken mit neuen Themen vorgestellt und für die Oberstufe ging es um das Zeitmanagement. Hier waren nicht nur die Eltern gefragt. Schüler konn-

Erfahrungsaustausch zum Thema Konflikte, mit Referentin Christelle Schläpfer (Zweite von rechts). (Bild zvg.) ten ebenfalls einen aktiven Teil übernehmen, was auf grosses Interesse stiess. In der Pause bot die Cafeteria einen angenehmen Rahmen, um das eben Gehörte weiter zu diskutieren. Damit die Eltern den Anlass in Ruhe

geniessen konnten, stand der Schachenhort zur Verfügung. Dort wurden dieses Jahr 30 Kinder von 2 bis 10 Jahren betreut. Der nächste Elternbildungsmorgen findet am 29. Oktober 2016 statt. Infos unter www.elbimorgen.ch


Bestattungen Affoltern am Albis Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).

Dein Engel Schutz ist mit uns allen, danke

Am 21.10.2015 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Stettler geb. Huber, Rosa geb. 8. Januar 1926, von Hausen am Albis und Landiswil BE, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis.

WIR DANKEN HERZLICH

Die Beisetzung findet am Mittwoch, 4. November 2015, um 10.30 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis mit anschliessender Abdankung in der reformierten Kirche Hausen am Albis statt.

für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen des Mittragens, die wir beim Abschied von unserem Vater

Hans Keller

8915 Hausen am Albis, 27. Oktober

erfahren durften. Danke für die tröstenden Worte, eure Verbundenheit sowie für die schönen Blumen und die zahlreichen Spenden für die Spitex.

Bestattungsamt Hausen am Albis

Besonders danken wir: – dem Arzt Dr. W. Baumann und Frau Dr. A. Rothenfluh für die gute Betreuung – dem Spitexteam für seine Hilfe bis zuletzt – allen Verwandten, Bekannten, Nachbarn und Freunden, die an der Abschiedsfeier teilgenommen haben – dem Frauenverein beim Mittagstisch und für die Besuche – Pfarrer T. Maurer für die schönen Worte – der Orgelspielerin für die schöne Musik und den Helfern beim Apéro in der Stampfi

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Politische Gemeinde Aeugst am Albis, Dorfstrasse 22, 8914 Aeugst am Albis Grundeigentümerin: Schweizerische Nationalspende, Effingerstrasse 55, 3008 Bern Bauvorhaben: Erstellung Velounterstand, Reppischtalstrasse, Aeugstertal, Gemeinde Aeugst am Albis, Kat.-Nr. 1869, Zone Landwirtschaft (ausserhalb Bauzone)

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Politische Gemeinde Aeugst am Albis, Dorfstrasse 22, 8914 Aeugst am Albis Grundeigentümerin: dito Bauvorhaben: Erstellung Velounterstand, Dorfstrasse 22, Gemeinde Aeugst am Albis, Kat.-Nr. 1635, GV-Nr. 534, Zone K2 A

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindeverwaltung, Kopfbau Kasino, Obere Bahnhofstrasse 7, Hochbauabteilung, 1. OG, Büro K13 Bauherrschaft: Reto Sandro Meraviglia, Mühlrütistrasse 8, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Rinderknecht Architekturwerk GmbH, Obfelderstrasse 31 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Erweiterung Einfamilienhaus mit Einbau 2-Zimmerwohnung, Vers.-Nr. 1022, Kat.-Nr. 3707, Mühlrütistrasse 8, Wohnzone W2b

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Ospena Group AG, Nansenstrasse 5, 8050 Zürich Bauvorhaben: Mieterausbau Gewerberaum zu Restaurant mit Aussenterrasse; Projektänderung Vergrösserung Aussenbeleuchtung, Vers.-Nr. 6809, Kat.-Nr. 6809, Obstgartenstrasse 5, Gestaltungsplan OVA-Areal.

Mettmenstetten Bauherrschaft: Dresohn AG, Im Grindel 39, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Aufstellen eines Stickstofftankes auf der Südseite der bestehenden Gewerbeliegenschaft, Vers.-Nr. 1583, Kat.-Nr. 3742, Im Grindel 39 (Gewerbezone G)

Knonau Bauherrschaft: Felder Urs und Trudi, Baareggstrasse 51, 8934 Knonau Projektverfasser/in: BM Bauleitungen GmbH, Chriesbaumhofhalde 10, 6404 Greppen Bauvorhaben: Abbruch und Ersatzneubau Wohnhaus mit Solaranlage und Neubau Carport, Baaregg 26, Kat.-Nr. 1066 (Projektänderung), Baaregg 26, 8934 Knonau, Kat.-Nr. 1066, Kernzone Weiler

Rifferswil Bauherrschaft: Martin Frehner, Gerensteg 1a, 8911 Rifferswil Projektverfasser: Krieger AG, Rütmattstr. 6, 6017 Ruswil Bauprojekt: Um-/Anbau Schweinezuchtstall (Geb. Vers.-Nr. 399), Grundst. Kat.-Nr. 877, Gerensteg, Lwsz

Beim Abschied von Knonau, im Oktober 2015

Die Trauerfamilie

Arnold Studer-Weiss 1. Mai 1926 – 14. Oktober 2015

haben wir überaus viele Zeichen herzlicher Anteilnahme und Verbundenheit erfahren. Das hat uns im Innersten gestärkt und hilft uns auf dem Weg der Trauer. Wir möchten uns dafür von Herzen bedanken bei allen, die mit Noldi Freuden und Leiden geteilt haben bis zuletzt. Ein ganz grosser Dank geht an: – die Ärzte Dr. Jürg Schwegler und Dr. Philippe Luchsinger. Sie haben ihn in guten Zeiten und im Notfall in persönlicher Weise hervorragend betreut. – die Ärzte, die Pflegenden und dienstbaren Mitarbeitenden im Akutspital Affoltern und in der Langzeitpflege im Haus Rigi. Sie haben meinen Mann, unseren Vater, Schwiegervater und Grossvater medizinisch und menschlich, kompetent und liebevoll begleitet und seine Schmerzen nicht zuletzt mit Humor gelindert. Er hätte es nirgends besser haben können. Danken möchten wir zum Schluss auch im Namen der Schweizer Berghilfe und des Spitals Affoltern für die grosszügigen Spenden. Affoltern am Albis, Ende Oktober 2015

Die Trauerfamilien

Du warst im Leben so bescheiden, so schlicht und einfach lebtest Du, mit allem warst Du stets zufrieden, schlafe sanft in stiller Ruh’.

TO D E S A N Z E I G E Traurig nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem Papi, Opi, Schwager und Onkel

Heiner Kuntz 29. Juli 1941 – 26. Oktober 2015

Nach einem erfüllten Leben ist er viel zu früh von uns gegangen. Eine Stimme, die uns vertraut war, schweigt. Ein Mensch, der immer für uns da war, ist nicht mehr. Er fehlt uns. Was bleibt, sind dankbare Erinnerungen, die uns niemand nehmen kann.

Die Blätter fallen, fallen wie von weit, als welkten in den Himmeln ferne Gärten; sie fallen mit verneinender Gebärde. Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen unendlich sanft in seinen Händen hält.

Gisela Kuntz Caroline Keller-Kuntz mit Fabienne und Nicolas Keller Heike Sicuro-Kuntz mit Francesco und Riccardo Sicuro Verwandte und Freunde

Rainer Maria Rilke

Auf Wunsch des Verstorbenen findet die Abdankung im engsten Familienkreis statt. In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem lieben, treu besorgten Mami, Grossmami, Umami, unserem Schwiegermami, meiner Schwester, Schwägerin, unserer Tante und Gotte

Traueradresse: Gisela Kuntz, Pfaffächerstrasse 2, 8913 Ottenbach

Rösli Stettler-Huber 8. Januar 1926 – 21. Oktober 2015

Nach einem kurzen Spitalaufenthalt ist sie von ihren Altersbeschwerden erlöst worden. Ein reiches, erfülltes Leben ist zu Ende gegangen. Sie wird uns fehlen.

Elli und Jöri Bernhard-Stettler Regula Bernhard und Thomas Lüchinger mit Lisa und Paula Lukas Bernhard und Barbara Spiegel mit Juna Barbara Bernhard und Kevin Braun Hans und Margrit Stettler-Schwab Marianne und Alex Geiger-Stettler Markus Stettler und Astrid Koch Brigitte Stettler und Patrick Schweizer Erika und Walter Widmer-Huber Verwandte und Freunde

«Ihr seid nicht in eurem Körper eingeschlossen noch an die Felder oder Häuser gebunden. Das was ihr seid, wohnt über dem Berg und treibt mit dem Wind.» Khalil Gibran

TO D E S A N Z E I G E

Annette Barbara Sunder 20. September 1961 – 28. Oktober 2015

In Liebe Simon Krebs Wilfried Sunder Ulrika Sunder-Harding Frank Sunder und alle, die Dich im Herzen tragen

Die Urnenbeisetzung findet am 4. November 2015 um 10.30 Uhr auf dem Friedhof Weid in Hausen am Albis statt, der Abdankungsgottesdienst um 11.00 Uhr in der ref. Kirche.

Danke, dass wir ein Stück Weg mit Dir teilen durften.

Anstelle von Blumen gedenke man der Spitex Knonaueramt, Postkonto 87-267156-1, Vermerk Spitex Hausen/Rösli Stettler

Die Abdankung findet am Mittwoch, 4. November 2015, um 14.00 Uhr in der Ottenbacher Kirche statt.

Traueradresse: Elli Bernhard-Stettler, Dorfstrasse 27, 8816 Hirzel

Traueradresse: Simon Krebs, Pfaffächerstrasse 36, 8913 Ottenbach


Bezirk Affoltern

Freitag, 30. Oktober 2015

5

Knonauer Pfarrhaus unter Schutz gestellt Aus dem Vorstand der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt Das reformierte Pfarrhaus mit dazugehörendem Waschhaus in Knonau wurde mit Regierungsratsbeschluss im Jahre 1979 ins Inventar der kunst- und kulturhistorischen Schutzobjekte aufgenommen. Der Grossteil der kirchlichen Liegenschaften im Staatseigentum wird den betreffenden Kirchgemeinden abgetreten. Vorgängig der jetzt beabsichtigten Abtretung soll das reformierte Pfarrhaus mit Waschhaus unter Schutz gestellt werden. Die ZPK Vorstand wurde zum Schutzumfang und den Massnahmen angehört. Diese erscheinen zweckmässig. Die Bau- und Zonenordnung der Gemeinde Rifferswil soll im Einfamilienhausquartier «Im Mattler» aufgrund einer Einzelinitiative geändert werden. Der Gemeinderat Rifferswil erarbeitete hierzu einen Gegenvorschlag. Der ZPK-Vorstand unterstützt nach eingehender Prüfung der beiden Vorlagen den Gegenvorschlag. Dieser sichert Charakter und Körnigkeit des Quartiers mit geringfügigen Anpassungen.

Hochwasserschutz: Hoher administrativer Aufwand Die Kantone müssen bis Ende 2018 nach Vorgabe des Bundes die Gewässerräume bei den oberirdischen Gewässern flächendeckend festlegen. Die Teilrevision der Verordnung über den Hochwasserschutz und die Wasserbaupolizei vom 14. Oktober 1992 berücksichtigt dabei Bestimmungen zur Gewässerraumfestlegung, Änderungen oder Neuregelungen bei den bauli-

chen und organisatorischen Massnahmen (Objektschutz und Notfallplanung) zur Gewährleistung der Hochwassersicherheit. Die Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK) begrüsst grundsätzlich die Revision, bedauert jedoch, dass wiederum erheblicher Aufwand und Kosten bei den Gemeinden für Verfahren, Berichte und Pläne sowie Korrespondenz und die Bearbeitung der Einwendungen anfallen. Für die Umsetzung ist vom Gesetzgeber der jeweilige Kanton vorgesehen. Die Bau- und Zonenordnung der Gemeinde Rifferswil soll im Einfamilienhausquartier «Im Mattler» aufgrund einer Einzelinitiative geändert werden. Der Gemeinderat Rifferswil erarbeitete hierzu einen Gegenvorschlag. Der ZPK-Vorstand unterstützt nach eingehender Prüfung der beiden Vorlagen den Gegenvorschlag. Dieser sichert Charakter und Körnigkeit des Quartiers mit geringfügigen Anpassungen.

Infos über erlaubte und unerlaubte Erholungsnutzungen notwendig Für die Albiskette, das heisst das im kantonalen Richtplan festgelegte Landschaftsschutzgebiet Üetliberg–Albis, wird in drei Etappen eine Schutzverordnung (SVO) erarbeitet. Die SVO soll eine einheitliche Gesamtschau über das gesamte Gebiet wiedergeben. Sie soll auf die Bedürfnisse der heutigen Zeit mit ihren vielfältigen Ansprüchen an die Landschaft und die Natur eingehen, die Erholungsnutzungen

lenken und die verschiedenen Interessen untereinander abwägen und koordinieren. Der Entwurf im Teilgebiet Üetliberg Nord (Uitikon, Stallikon und Stadt Zürich) wird dem Umstand, dass das Gebiet ein wichtiger Naherholungsraum für die Bevölkerung ist, wenig gerecht und fokussiert stark auf die Schutzmassnahmen. Letztendlich kommt es alsdann auf die Auslegung der zweckmässig formulierten Bestimmungen und Das Knonauer Pfarrhaus mit Waschhaus soll unter Schutz gestellt werden. Die Zürcher Planungsgrupdie Umsetzung der pe Knonaueramt hält diese Massnahme für sinnvoll. (Bild Werner Schneiter) Verordnung an. Der ZPK-Vorstand beantragt, dass die eineinhalb Stunden dauernden The- einen solchen Themen-Austausch alle Bevölkerung ausreichend über erlaub- men-Austausch, begrüssen. Die Region ein bis zwei Jahre zu wiederholen. Der Vorstand konnte Lukas Bühlte und unerlaubte Erholungsnutzun- sowie der Kanton Zug konnten dabei ihre aktuellen Themenbereiche erläu- mann, Direktor der Schweizerischen gen informiert wird. Die geplanten Änderungen des tern und Anregungen sowie Wünsche Vereinigung für Landesplanung, für kantonalen Richtplanes des Kantons ansprechen. Der Austausch bestätigte ein Referat im Anschluss an die DeleZug mit Streichung des Stadttunnels die enge Verknüpfung der beiden Re- giertenversammlung der Zürcher Plaund dem «ZentrumPlus» wird zur gionen in vielen Arbeitsfeldern. In al- nungsgruppe Knonaueramt vom 18. len wesentlichen Themen, wie bei- November 2015 gewinnen. Lukas Kenntnis genommen. spielsweise Wohnen, Arbeiten und Bühlmann wird dabei zum Thema Verkehr haben je nach Betrachtungs- Ortsplanung – das Heft in die Hand Austausch mit Zuger Kantonsplaner perimeter oder -perspektive Entschei- nehmen! referieren. Die Zürcher Planungsgruppe Knonau- de in der einen Region auch AuswirDie ZPK-Delegiertenversammluneramt durfte René Hutter, Kantonspla- kungen in der anderen Region. Die gen im Jahr 2016 finden am 8. Juni ner Zug, für einen gemeinsamen, über Teilnehmenden äusserten die Absicht, und 16. November statt.

Gesamtsteuerfuss steigt von 119 auf 123 Prozent Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Obfelden Die Laufende Rechnung des Voranschlages 2016 rechnet bei einem Aufwand von 24 191 700 Franken und einem Ertrag von 24 069 300 Franken mit einem Ertragsüberschuss von 122 400 Franken. Die Nettoabschreibungen betragen 817 000 Franken. Die Investitionsrechnung zeigt bei Ausgaben von 5 896 000 Franken und Einnahmen von 1 137 900 Franken Nettoinvestitionen von 4 758 100 Franken. Der Voranschlag rechnet mit einem 100-prozentigen Steuerertrag von 9 800 000 Franken und einem Steuerfuss von 47 % (unverändert gegenüber Vorjahr) für die Politische Gemeinde. Die Primarschulgemeinde sieht einen Steuerfuss von 50 % (+4 % gegenüber Vorjahr) und die Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach einen Steuerfuss von 26 % (unverändert gegenüber Vorjahr) vor. Der Gesamtsteuerfuss erhöht sich gegenüber dem Jahr 2015 von 119 % auf 123 % (+4 %). Der Gemeindeversammlung vom 7. Dezember 2015 wird beantragt, den Voranschlag 2016 zu genehmigen und den Steuerfuss auf 47 % festzusetzen.

Besoldungsverordnung der Politischen Gemeinde Die gemeinsame Besoldungsverordnung der Politischen Gemeinde, der Primarschulgemeinde und der Reformierten Kirchgemeinde ist seit 1. Januar 2001 in Kraft und erfuhr seither keine Änderung. Ein Besoldungsvergleich mit den umliegenden Gemeinden zeigte, dass die Entschädigung der Feuerwehren Obfelden deutlich unter den Besoldungen der anderen Gemeinden liegt. Die Feuerwehr Obfelden leistet hervorragende Arbeit. Der nächsten Gemeindeversammlung vom 7. Dezember 2015 wird beantragt, die Besoldungsverordnung für den Teil Feuerwehr entsprechend anzupassen. Grundgebühren für das Jahr 2016 und

Verbrauchsgebühren für die Zeit vom 01.10.2015 bis 30.09.2016: Die Grundgebühren konnten beim Abwasser, beim Kabelnetz und der Abfallbeseitigung unverändert belassen und beim Wasser teilweise gesenkt werden. Die Grundgebühren wurden für das Jahr 2016 wie folgt festgesetzt (in Klammern die Ansätze des Jahres 2015): Wasser: Pro Wohnung 160 Franken (160 Franken), Landwirtschaftsbetriebe 160 Franken (224 Franken) und Gewerbe individuelle Ansätze (224 Franken respektiv individuelle Ansätze), Verbrauchsgebühr: Pro m³ Fr. 1.66 (Fr. 1.66); Abwasser: Pro Wohnung 51 Franken (51 Franken), Landwirtschaftsbetriebe und Gewerbe 51 Franken (51 Franken), versiegelte Flächen Fr. 0.33 (Fr. 0.33), Klärgebühr: Pro m³ Wasserverbrauch Fr. 0.65 (Fr. 0.65); Abfallbeseitigung, pro Wohnung 161 Franken (161 Franken), Landwirtschaftsbetriebe und Gewerbe 161 Franken (161 Franken) respektiv individuelle Ansätze; Kabelnetzgebühr 150 Franken (150 Franken). Die Mehrwertsteuer ist in diesen Ansätzen nicht inbegriffen. Sie wird zusätzlich mit 2,5 % für die Wassergebühren und mit 8 % für Abwasser-, Abfall- und Kabelnetzgebühren in Rechnung gestellt.

Gemeindeverwaltung Die Sachbearbeiterin der Finanzverwaltung Flavia Wolf wird die Gemeindeverwaltung Obfelden per 31. Oktober 2015 verlassen um die Co-Leitung der Schulverwaltung der Primarschule Obfelden zu übernehmen. Gemeinderat und Mitarbeiter(innen) der Gemeindeverwaltung bedauern den Austritt von Frau Wolf sehr, wünschen ihr aber für die neue Herausforderung alles Gute. Lukas Ernst hat seine Ausbildung zum Kaufmann im Sommer 2015 mit Erfolg abgeschlossene. Er wird als Sachbearbeiter der Finanzver-

waltung bis im Mai 2016 die Nachfolge von Flavia Wolf übernehmen. Die Stelle wird per 1. April 2016 zur definitiven Neubesetzung ausgeschrieben. Als Lernender mit Ausbildungsbeginn im Sommer 2016 wurde Florian Oberholzer, Stallikon, gewählt.

Liegenschaften Im Jahre 2016 muss die Holzschnitzelheizung in der Anlage Brunnmatt gesamthaft saniert werden. Vorgängig soll noch im Jahre 2015 das Schnitzelsilo saniert werden. Für die Sanierung des Schnitzelsilos der Holzschnitzelheizung Brunnmatt wurde ein Kredit von 21 000 Franken bewilligt. Ebenso muss die Heizungsanlage in der Kläranlage ersetzt werden. Für den Ersatz dieser Anlage wurde ein Kredit von 58 000 Franken bewilligt.

Wasserversorgung Im Generellen Wasserversorgungsprojekt (GWP) wird in der Dorfstrasse eine Kapazitätserhöhung für die Wasserversorgung von D 120 mm auf D 150 mm vorgesehen. Die Bauarbeiten sind für das Jahr 2016 vorgesehen. Für die entsprechenden Ingenieurarbeiten wurde ein Kredit von 27 000 Franken bewilligt und der Auftrag an die Holinger AG, Zürich, vergeben.

Kanalisationen Im Generellen Entwässerungsplan (GEP) wurden die Grundstücke unterhalb der Rebhaldenstrasse ins Trennsystem eingeteilt. Durch einen Neubau muss nun gemäss GEP eine neue Meteorleitung von der Rebhaldenstrasse bis zur Alten Landstrasse erstellt werden. Für die entsprechenden Ingenieurarbeiten wurde ein Kredit von 37 000 Fr. bewilligt und der Auftrag an Baucal AG, Affoltern, vergeben.

Baupolizei Baurechtliche Bewilligungen wurden erteilt an: Müller Immobilien GmbH, Obfelden, Änderung landwirtschaftliche Nutzung zu gewerblichem Lagerraum im Erdgeschoss der Scheune Vers.-Nr. 395 an der Kalchtarenstrasse; Fidan Sulimani, Obfelden, Neubau Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage und vorgängigem Abbruch des Einfamilienhauses Vers.-Nr. 665 an der Schmittenstrasse; Marcel Hablützel, Obfelden, Überdachung Sitzplatz am Wohnhaus Vers.-Nr. 651 an der Fleugstrasse; Giovanni d’Angelo, Obfelden, Sicht-

anzeige

schutzwände an der Bachstrasse; und Sasha und Janice Erbetta, Obfelden, Sichtschutzwände und Fahrradunterstand an der Lötschenmattstrasse; Imhof Immobilien AG, Aadorf, Mehrfamilienhaus mit Unterniveaugarage und vorgängigem Abbruch des Restaurantgebäudes Vers.-Nr. 1 an der Dorfstrasse / Muristrasse; Catherine Ziegler Peter, Zürich, An- und Umbau am Mehrfamilienhaus Vers.-Nr. 594 und Erweiterung Parkplatzanlage an der Rüchligstrasse. Eveline Meier, Gemeindeschreiberin


Schulen und Kurse 6317 Oberwil, Seniorenzentrum Mülimatt, den 9. Oktober 2015 Für das Vergangene: Dank. Für das Kommende: Ja. Dag Hammarskjöld

TO D E S A N Z E I G E Wir trauern um

Clara (Chiara) Grimmer-Wettstein 14. April 1913 – 9. Oktober 2015

In ihrem 103. Lebensjahr ist unsere liebe Mutter, Grossmutter und Urgrossmutter von ihren Altersbeschwerden erlöst und aus dieser Zeit in die Ewigkeit abberufen worden. Michael und Theodora Grimmer-Mäder, Dietlikon Monica Witte-Grimmer, Bottmingen Walter und Jacqueline Grimmer-Fraisse, Malaucène/F Rena und Michael Grimmer Patton, Newmanstown/USA Enkel und Urenkel Verwandte, Freunde und Bekannte Clara Grimmer verfolgte zeit ihres erfüllten Lebens mit kritischem Geist das kulturelle, geistige und weltpolitische Geschehen und zeigte ein reges Interesse an ihrer Herkunft sowie am Werdegang ihrer Kinder, Grosskinder und Urgrosskinder. Auf Wunsch unserer Mutter erfolgt die Urnenbeisetzung im Kreise der Familienangehörigen. Die Abdankungsfeier findet am Freitag, 13. November 2015, um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche Mettmenstetten statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man in Erinnerung an die Verstorbene der Stiftung Pro Senectute, Postkonto 80-79784-4, Vermerk: Clara Grimmer-Wettstein, OV Mettmenstetten. Traueradresse: Michael Grimmer-Mäder, Hasenrain 14, 8305 Dietlikon

Nähcenter Bahnhofplatz 5 8910 Affoltern Tel. 044 761 33 90 dorly.honegger@bluewin.ch www.bernina-affoltern.ch

Fiorella Vedova Naturheilpraktiken TEN Lymphdrainage, Klassische Massage Fussreflexzonen, Ernährung, Coaching Alte Obfelderstrasse 2 8910 Affoltern am Albis Telefon 079 388 29 19 www.emindex.ch


Bezirk Affoltern

Freitag, 30. Oktober 2015

7

Viel Mut zur Lücke am Chilbi-Märt Affoltern Trotz besten Wetterbedingungen blieben am Sonntag und Montag diverse Standplätze leer «Was ist denn hier los?», «Haben die am Sonntag so gut verkauft, dass sie heute nicht mehr kommen mussten?» So und ähnlich tönte es am Chilbimontag auf der Unteren Bahnhofstrasse beim Kronenplatz. Die Marktreihe präsentierte sich nicht nur deutlich kürzer als auch schon, sondern auch äusserst lückenhaft. Da und dort fehlte ein Stand, einmal sogar gleich mehrere nebeneinander. Auf die Stimmung drückte das allerdings kaum. Die Kleinen stürmten auf der «Fantasy Road» die heissen Schlitten, Töffs und das Feuerwehrauto, die grösseren sorgten auf dem Autoscooter für regen Verkehr oder wagten sich auf eine rasante Fahrt im Bergwerkswagen. Einzig auf der eindrücklichen «Maxximum» standen sich die Schausteller zuweilen die Beine in den Bauch. Der stolze Fahrpreis von zwölf Franken dürfte einige Adrenalin-Junkies abgeschreckt haben. (tst.)

Rasante Fahrt im Stil von Indiana Jones.

Chilbi-Betrieb (ohne Markt) auch dieses Wochenende Sa und So, 13 bis 21 Uhr, Kronenplatz Affoltern.

Massenkarambolage mit Spass-Faktor: Autoscooter auf dem Kronenplatz in Affoltern. (Bilder tst./-ter.)

«Mir sind bi de Füührwehr ...»

Mobilfunk: Fluch oder Segen? In Rifferswil kämpft eine Gruppe besorgter Bürger gegen den Ausbau einer bestehenden Mobilfunkantenne Die Nutzung mobiler Daten verdoppelt sich alle 12 Monate – auf der anderen Seite wollen nur Wenige eine Mobilfunkantenne in der näheren Umgebung des Eigenheims haben. ................................................... von salomon schneider 2009 führte ein südkoreanisches Team von Krebsforschern, um Seung-Kwon Myung eine Metaanalyse (Analyse zahlreicher Studien zum selben Thema) von 23 Studien über den Zusammenhang zwischen Mobilfunknutzung und Tumoren durch. Sie fanden heraus, dass Menschen, die länger als zehn Jahre oder länger Mobiltelefone oft benutzt haben, signifikant mehr gut- und bösartige Tumore haben. Dabei stellte sich heraus, dass eine Studiengruppe keine Korrelation zwischen erhöhtem Tumorrisiko und Mobilfunknutzung feststellen konnte. Diese Studien waren vom «Quality of Life and Management of Living Resources»-Programm der Europäischen Union und der «International Union Against Cancer» mitfinanziert. Die «International Union Against Cancer» erhielt für diese Studien Geld vom «Mobile Manufacturers Forum» und der «Global System for Mobile Communication Association». Das südkoreanische Forschungsteam kam deshalb zum Schluss, dass die Resultate durch die Interessenbindung der Geldgeber verzerrt worden sein könnten.

Verunsicherung in der Bevölkerung Auch eine Gruppe besorgter Rifferswiler macht sich Sorgen über eine mögliche Schädlichkeit von Mobilfunkstrahlung. «Wir sind besorgt über die unhinterfragte Aufrüstung der Mobilanzeige

Der Sprung 2012 stellt eine Veränderung im statistischen Modus dar. Die Daten sind aber vergleichbar. (Grafik Net-Metrix) funktechnik», erklärt Marianne Moser und ergänzt: «Können wir als Gesellschaft die Folgen wirklich abschätzen?» Die Gruppe hat sich aufgrund ihrer Bedenken entschieden, eine Petition gegen die Aufrüstung der Swisscom-Antenne zu lancieren. Innerhalb weniger Wochen haben über 100 Einwohnerinnen und Einwohner von Rifferswil die Petition unterzeichnet. «Dies zeigt die Verunsicherung in der Bevölkerung gut auf», unterstreicht Marianne Moser. Die Swisscom hingegen kann die Sorgen der Rifferswiler Bevölkerung nicht verstehen: «Die Auswirkung von hochfrequenten elektromagnetischen Feldern auf Organismen wird seit Jahren intensiv erforscht. Die überwiegende Mehrzahl unzähliger Studien kommt zum Schluss, dass Mobilfunk

nach dem aktuellen Wissensstand keine Gefährdung der Gesundheit darstellt. Selbstverständlich halten wir die Grenz- und Vorsorgewerte betreffend nichtionisierender Strahlung gemäss der (Nisv)-Verordnung über den Schutz nichtionisierender Strahlung ein», erklärt der Swisscom-Mediensprecher Carsten Roetz. Die Antennen müssten ausgetauscht werden, um den steigenden Bedürfnissen der Rifferswiler Kundschaft gerecht zu werden.

83 Prozent nutzen Handy regelmässig Die Nutzungserhebungen von NET-Metrix zeigen, dass sich der Grossteil der Bevölkerung keine Gedanken über mögliche negative Auswirkungen der Mobilfunknutzung macht oder trotz

Bedenken Mobiltelefone nutzt. Seit 1993, als der Mobilfunk-Standard GSM (Global System for Mobile Communications) eingeführt wurde, hat die Nutzung von Handys rasant zugenommen. Im Jahr 2000 nutzten bereits 40 Prozent der Bevölkerung das Mobiltelefon mehrmals wöchentlich, 2008 waren es bereits 70 Prozent und heute sind es 83 Prozent. Nach dem GSM-Standard wurden in regelmässigen Abständen neue Mobilfunkstandards eingeführt, die mehr gleichzeitige Nutzung und höhere Datenvolumen erlauben. Momentan ist die vierte Generation aktiv (G4). Dafür mussten Antennen mehrfach nachgerüstet werden. Bis 2020 soll die fünfte Generation (G5) nutzungsreif sein. 2007 kam das I-Phone auf den Markt, womit mobile Internetnutzung

praktikabel wurde. Es war die grösste digitale Revolution nach dem GSMStandard und sie setzte sich noch schneller durch als dieser. 2008 nutzten bereits sieben Prozent der Schweizer Bevölkerung mobiles Internet. Heute sind es über 40 Prozent. Noch schneller als die mobilen Internetnutzer stieg die genutzte Datenmenge an. Seit 2008 hat sich die genutzte Datenmenge jedes Jahr praktisch verdoppelt. Bei den Nutzungsbedürfnissen der Bevölkerung setzt auch Carsten Roetz an: «Die Nutzung von Mobilfunkdiensten hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen und wächst ungebrochen weiter. Die Mobilfunktechnologie hat sich zu einer wettbewerbsentscheidenden Infrastruktur entwickelt, welche für Wirtschaft, aber auch für die breite Bevölkerung nicht mehr wegzudenken ist. Die intensive Nutzung hat zur Folge, dass die bestehende Infrastruktur der Mobilfunkanlagen zunehmend an ihre Grenzen stösst und entsprechend den Bedürfnissen der Wirtschaft und Bevölkerung ausgebaut werden muss.»

Einsprache beim Baurekursgericht In Rifferswil hat die Gemeinde den Ausbau bereits bewilligt. Die Einsprache der Gruppe besorgter Rifferswiler ist jedoch noch beim Baurekursgericht des Kantons Zürich hängig. Sie stützen sich in ihrer Einsprache unter anderem auf das Bundesgerichtsurteil 1C/200/2012, das eine Erweiterung der bisherigen Leistung einer Mobilfunkantenne in der Landwirtschaftszone als nicht massvoll untersagte. Ob sie den Fall ans Verwaltungsgericht weiterziehen würden, wenn das Baurekursgericht die Einsprache abweist, wissen die besorgten Rifferswiler noch nicht.


Liegenschaften Verk채ufe


Bezirk Affoltern

Freitag, 30. Oktober 2015

9

Ein Fackel-Spalier zum Abschied Berufsfeuerwehr Kolb: Letzte Hauptübung unter dem Kommando von Roger Lochmatter Die Hauptübung der Betriebsfeuerwehr Kolb weckte diesmal besonderes Interesse: Nach zwölf Jahren als Kommandant wurde Roger Lochmatter ehrenvoll verabschiedet. Seine Nachfolge tritt Ismael Jareño an. ................................................... von thomas stöckli Roger Lochmatter kämpft sichtlich mit den Emotionen, als er auf die bereitstehende Autodrehleiter (ADL) zuschreitet. Seine Feuerwehrleute, unterstützt durch eine TLF-Besatzung von der Ortsfeuerwehr Hedingen und die ADL-Crew vom Stützpunkt Affoltern, stehen ihm mit Fackeln Spalier. «An Tagen wie diesen», tönt es aus dem Lautsprecher. Über die Leiter geht es hoch in den dritten Stock des Hauptgebäudes, wo er ein riesiges Geschenkpaket entgegennehmen darf. Wieder unten angekommen, fehlen ihm erst die Worte. «Ich bin überwältigt», sagt der gebürtige Walliser dann, ehe er sich bei jedem der Anwesenden persönlich mit Händedruck bedankt.

Übungsannahme: Brand in einem Lagerraum im dritten Stock Die Ehrung musste sich Lochmatt allerdings erst verdienen, war er doch an seiner letzten Hauptübung vergangenen Freitag, 23. Oktober, nochmals als Einsatzleiter gefordert. Übungsannahme war kurz nach 17 Uhr ein Brand in einem Lagerraum im dritten Stock des Hauptgebäudes. Gekonnt ordnete der erfahrene Kommandant die richtigen Massnahmen an, so dass Personen gerettet, weitere Schäden verhindert und die Flammen gelöscht werden konnten. «Das, was wir hier gesehen haben, das ist Feuerwehr!», sollte Übungsleiter Ismael Jareño später festhalten und für seinen Amtsvorgänger und die ganze Truppe Applaus fordern. Freude bereitet haben auch die schnelle Bereitstellung der Atemschutztrupps und die speditiv ausgeführten Rettungen. Nicht nur die eigene Feuerwehr, sondern auch zahlreiche Gäste zollten Roger Lochmatter Tribut. Unter ihnen: Statthalter Claude Schmidt, Gemeinderat Ruedi Fornaro, Stützpunktfeuerwehr-Kommandant Marcel Büchner, Uwe Halder, CEO der Kolb Gruppe, Kommandant Sämi Schneebeli und Marc Engeli von der Feuerwehr Obfelden sowie seine Amtsvorgänger als Kommandanten der BFW Kolb Hugo Trachsler und Heinrich Amrein.

Sichtlich gerührt schreitet Roger Lochmatter durchs Fackel-Spalier der Feuerwehrleute. (Bilder tst./zvg.)

«Roger» steht am Ziel-Fenster.

Ein Erinnerungsfoto vor der Übungsbesprechung.

Kommandant Roger Lochmatter (rechts) mit seinem Nachfolger Ismael Jareño.

Ismael Jareño tritt die Nachfolge an

Als ehemaliger Zivilschutzinstruktor, wurde er auch bald für die Betriebsfeuerwehr entdeckt. 1992 trat er ein, Kommandant war er von 1999 bis 2004 und noch einmal von 2009 bis 2015.

wählt sein – zumindest hatte der abtretende Kommandant die Lacher auf seiner Seite. Der gemütliche Teil der Hauptübung fand anschliessend im Restaurant Krone in Hedingen statt.

Roger Lochmatter wurde 1990 bei Kolb als Chemikant eingestellt und ist jetzt Teamleader in der Produktion.

Seine Nachfolge tritt nun Ismael Jareño an. «Ich habe immer gesagt: Ich hatte die beste Feuerwehr», so Lochmatter, «und ich hoffe, das kann Ismael in 20 Jahren auch sagen.» Der Zeithorizont dürfte etwas optimistisch ge-

«Bei Verdacht Tel. 117 - Gemeinsam Elektrische Geräte und gegen Einbrecher» Werkzeug gestohlen Eine Aktion der Kapo zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität Einbrüche in Einfamilienhäuser und Wohnungen verhindern – dies ist das Ziel der heute gestarteten Aktion zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität. Diese führt die Kantonspolizei Zürich, zusammen mit den Stadtpolizeien von Zürich und Winterthur, den kommunalen Polizeien des Kantons Zürich, der Kantonspolizei Solothurn sowie verschiedenen Polizeikorps der Ostschweizer und Zentralschweizer Konkordate durch. Dazu setzt die Polizei auf eine erhöhte Patrouillen- und Kontrolltätigkeit sowie die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger. Über die Notrufnummer 117 sollen verdächtige Wahrnehmungen sofort der Polizei mitgeteilt werden, Tag und Nacht.

Mit der Umstellung der Uhren auf die Winterzeit nimmt die Zahl der Einbrüche tendenziell zu. Einbrecher nutzen sowohl die düsteren Tage als auch die früh einsetzende Dämmerung und dringen vorzugsweise spontan in Einfamilienhäuser sowie Parterrewohnungen von Mehrfamilienhäusern ein. Gemeinsam mit den beteiligten Polizeikorps und Partnerorganisationen will die Kantonspolizei Zürich die Bevölkerung miteinbeziehen, gemeinsam stark sein und Einbrüche verhindern. Mit neuen Plakatsujets und Flugblättern in leuchtenden Farben sowie einem Kurzfilm soll die Bevölkerung sensibilisiert, aufmerksam gemacht und dazu motiviert werden, bei Ver-

dacht Tel. 117 anzurufen. Begleitet werden diese Massnahmen durch eine verstärkte Patrouillen- und Kontrolltätigkeit. Die präventiven und repressiven Aktionen dauern bis Ende Februar 2016. Mit dem Start der Aktion spricht auch die ganze Schweiz über Einbruchschutz. Die Kantonspolizei Zürich unterstützt mit ihren Aktivitäten den durch die Schweizerische Kriminalprävention koordinierten «Nationalen Tag des Einbruchschutzes». In mehreren Kantonen finden verschiedene Anlässe zum Thema durch die jeweiligen Polizeikorps statt. (pd.) Auf der Homepage sind weitere Informationen zu finden: www.kapo.zh.ch

Einschleiche-Diebstahl in Aeugst Zwischen dem 11. und 23. Oktober kam es in einer Scheune am Dorfrand von Aeugst zu einem Einschleichediebstahl. Unbekannte entwendeten elektrische Geräte und Werkzeug im Wert von rund 1500 Franken. Vom 23. auf den 24. Oktober wurde am Kronenplatz in Affoltern die Scheibe eines Personenwagens eingeschlagen. Offenbar hatten die Diebe Hunger: Sie stahlen Süssigkeiten. Den Sachschaden beziffert die Kantonspolizei auf zirka 500 Franken. In Bonstetten blieb es vom 25. auf den 26. Oktober beim Einbruchsversuch. Unbekannten gelang es nicht, in ein Einfamilienhaus einzubrechen. An einem Fenster entstand Schaden in der Höhe von zirka 500 Franken.

Alkoholisierte Jugendliche lärmten In Mettmenstetten störten sich Anwohner am 25. Oktober um 0.45 Uhr an Lärm in Bahnhofnähe. Mehrere Jugendliche – zahlreiche von ihnen alkoholisiert – machten Randale. Kantonsund Kommunalpolizei rückten aus und schickten die Lärmverursacher weg. (-ter.)


Liegenschaften Vermietungen

Erstvermietung Neubau

Erstvermietung Neubau

Nachmieter gesucht

3½-ZimmerGartenwohnung

4½-Zimmer-Maisonette – Attikawohnung

Diese attraktive und hochwertige 3½-Zimmer-Wohnung wird wie folgt ausgebaut werden: Zwei Nasszellen Bad/WC (Kombiwanne, Doppellavabo mit Unterbau) und Du/WC (Handtuchradiator, Lavabo mit Unterbau), Küche mit den modernsten Geräten und Natursteinabdeckung, Bodenbeläge Wohnen/Essen/Zimmer, Eichenparkett versiegelt, Nasszellen und Küche mit Feinsteinzeugplatten. Waschturm (Waschmaschine/Tumbler) in der Wohnung vorhanden. Der Gartenanteil ist ca. 95 m² gross und hat einen gedeckten Sitzplatz mit 18 m². Kellerabteil gehört zu dieser Wohnung dazu. Mtl. Bruttomietzins Fr. 2170.–. Bezug per 1. Dezember 2015.

Diese attraktive und rollstuhlgängige 4½-Zimmer-Maisonette-Attikawohnung wird wie folgt ausgebaut: Zwei Nassezellen Bad/WC (Kombiwanne, Doppellavabo mit Unterbau) und Du/WC (Dusche ist bodeneben, Regenwaldbrause, Lavabo mit Unterbau, Handtuchradiator), Küche mit den modernsten Geräten (Kombi-Steamer, Mikrowelle etc.) und Natursteinabdeckung, Bodenbeläge Wohnen/Essen/Zimmer, Eichenparkett versiegelt, Nasszellen und Küche mit Feinsteinzeugplatten. Waschturm (Waschmaschine/Tumbler) in der Wohnung vorhanden. Diese Wohnung verfügt intern über einen Lift zwischen dem 3. und 4.OG. Weiter bietet diese Wohnung rund um das Wohnzimmer eine riesige Terrasse mit ca. 67m². Kellerabteil gehört zu dieser Wohnung dazu. Mtl. Bruttomietzins Fr. 2995.–. Bezug per 1. Dezember 2015.

Für 2-Zimmer-Wohnung 1. OG in Merenschwand per 1. Januar 2016 oder später. Miete pro Monat Fr. 960.– inkl. NK, Abstellplatz Fr. 45.–. Anfragen an Tel. 079 354 33 00

Gerne zeigen wir Ihnen dieses Objekt. Zürichstrasse 120, Postfach 680

Gerne zeigen wir Ihnen dieses Objekt. Zürichstrasse 120, Postfach 680

Mettmenstetten, Herferswil nach Vereinbarung zu vermieten neu renovierter

3-Zimmer-Einfamilienhausteil mit Garten in ländlicher Umgebung mit herrlicher Aussicht ins Grüne Mietzins exkl. NK Fr. 1800.– Wöecke Holzbau GmbH Herferswil 38, 8932 Mettmenstetten Telefon 079 209 94 24

Helle, grosszügige und teilrenovierte

3½-Zimmer-Wohnung im 1. OG an ruhige Personen oder an eine Praxis zu vermieten. Termin nach Vereinbarung. Die Wohnung befindet sich in einem 3-Familienhaus (Altbau) an zentraler Lage in Affoltern am Albis. Mietzins Fr. 1980.– inkl. Auskunft unter 079 231 87 14 zwischen 8.00 und 19.00 Uhr

Fahrzeuge Kaufe Autos auch Jeeps und Lieferwagen, alle Marken & Jg., km & Zustand egal, gegen gute Barzahlung & gratis Abholdienst (CH-Unternehmer). Telefon 079 777 97 79 auch Sa/So.

Zu vermieten im Dorfzentrum Zwillikon

1 Parkplatz Telefon 044 761 70 89


Bezirk Affoltern

Freitag, 30. Oktober 2015

11

Im Hotel zwischen Leben und Tod Probenbesuch bei der Aemtler Bühne im «Rössli» in Mettmenstetten – Premiere am 7. November ................................................... von werner schneiter

Z

ehn Tage vor der Premiere, nach 37 intensiven Proben, diese Woche nun die «scharfe Übung»: Das neueste Stück der Aemtler Bühne – «Hotel zu den zwei Welten» – wird im Mettmenstetter «Rössli»-Saal 1:1 durchgespielt. Dazu gehört auch, dass allen Sekt gereicht wird. Regisseurin Annina Sonnenwald sitzt locker auf der Tribüne, nippt am Glas. Vor ihr öffnet sich der Vorhang, Musik ertönt. Die Türe öffnet sich. Grelles Scheinwerferlicht fällt auf den hereintretenden Mann, der mit einem anderen einen Dialog beginnt. Dann wird es plötzlich dunkel. Schemenhaft erkennt man Darstellerinnen, ehe die fast vollständig in Weiss getünchte Szenerie wieder in gleissendem Licht erscheint. Die Regisseurin lehnt sich nach vorne. Ihre Mimik verrät, dass sie sozusagen mitspielt. Sie macht Notizen, lacht laut. Nach rund 20 Minuten greift sie erstmals ein, hüpft auf die Bühne, macht dort mit ausdrucksstarken Gesten klar, wie sie es haben will und ergänzt mit Sätzen wie: «Schleich dich an wie ein Panther!» Annina Sonnenwald ist mit dem Dargebotenen zufrieden. «Das wird wunderbar», ruft sie Richtung Bühne. Nur noch bei wenigen Passagen kommt der Souffleur zum Zug.

Regisseurin Annina Sonnenwald.

Gestenreiche Diskussion, von links: Flurin Cabalzar, Irmgard Schmid, Heini Grundmann und Ingo Mroczek.

sein, auch die Seitenlichter. Das ist Gefummel». «Bitte bei der Beerdigung herausbrüllen». Die Darstellenden, allesamt barfuss, sitzen auf der Bühne, machen Notizen. Und die Regisseurin sagt: «Kathia, zeig deine Tattoos besser». Und: «Füüülosoph». Oder «nicht in den Teppich hineinflüstern – lauter!»

Viel Freizeit geopfert

Tiefgründig Im Stück «Hotel zu den zwei Welten» steht die Frage über den Sinn des Lebens angesichts des Bevorstehenden im Fokus. Es ist ein tiefgründiges Stück von Eric-Emmanuel Schmitt, bei dem niemand weiss, in welche Richtung der Hotellift fährt: abwärts ins Leben oder aufwärts, dem Tod entgegen. Die Gäste in diesem Hotel reagieren in diesem Spannungsfeld unterschiedlich: egoistisch, zynisch, dem Schicksal ergeben, hoffnungsfroh – hin- und hergerissen zwischen Hoffen und Bangen. Nicht nur die Akteure, sondern auch der Zuschauer. Nach dem ersten Teil folgt die Manöverkritik. Für den Aussenstehenden spricht die Regisseurin in Rätseln: «Machen wir C30. C32 muss heller

Vom Gefängnis ins Mettmenstetter «Rössli» Regisseurin Annina Sonnenwald ist Appenzellerin, ihr Dialekt unverkennbar. Sie hat in der Justizvollzugsanstalt in Lenzburg mit Gefangenen ein Theaterstück inszeniert. Sie lobt deren Spielenergie. Hier, in Mettmenstetten, sei die Konzentration der Darstellenden höher. Das Thema der aktuellen Aufführung, das Schweben zwischen Leben und Tod, ist Annina Sonnenwald nicht fremd. Sie hat sich in Baden mit einem Theater im Krematorium damit befasst. Und sie ist voller Zuversicht, dass «Hotel zu den zwei Welten» zum Erfolg wird. «Spielfreude ist vorhanden – und dazu eine Wildheit, die gefällt.»

Licht und Schatten: Irmgard Schmid und Ingo Mroczek. (Bilder Werner Schneiter)

«Ja, wir haben den Plausch an diesem Stück. Es gibt uns viel, und darum machen wir die Strapazen auch mit», sagt auch Darstellerin Irmgard Schmid mit Blick auf die vielen fordernden Proben. Weil das Ensemble im Gegensatz zur Jubiläumsproduktion von 2014 «Zusammenstoss» im Kloster Kappel klein ist, sind die Darstellenden besonders gefordert. «Wir haben viel Freizeit geopfert. Das ist für den Partner nicht immer einfach», sagt Irmgard Schmid. Das bleibt vorläufig auch so: 17 Aufführungen stehen bevor. anzeige

Premiere am 7. November im «Rössli», Mettmenstetten Aemtler Bühne «Hotel zu den zwei Welten», Premiere 7. November; Vorstellungen: 10., 11., 13., 14., 18., 20., 21., 25., 27. und 28. November sowie 2., 4., und 5. Dezember jeweils 20.15 Uhr. An den Sonntagen 15., 22., und 29. November um 17 Uhr. Spielort: Theatersaal im ersten Stock des

Gasthauses zum weissen Rössli in Mettmenstetten, wo man auch vorgängig essen kann (Reservieren per Telefon 044 767 02 01). Ticketvorverkauf: Buchhandlung Scheidegger, Affoltern, Drogerie Rütimann, Hausen, oder über www.aemtlerbuehne.ch.


Bezirk Affoltern

Freitag, 30. Oktober 2015

13

Ämtler Musikvereine wollen dem Mitgliederschwund begegnen Bildung einer Bläserklasse für Erwachsene – Anfänger lernen innert zwei Jahren ein Instrument Mit der Bildung einer Bläserklasse für Erwachsene wollen die Musikvereine im Säuliamt dem Mitgliederschwund begegnen. Anfänger können innert zwei Jahren ein Instrument erlernen und im Verein mitspielen. Auch wer wieder «einsteigen» will, ist willkommen. ................................................... von werner schneiter Auch im Säuliamt beklagen Musikvereine, Eckpfeiler im Dorfleben, Mitgliederschwund – und drohten bisweilen sogar, von der Bildfläche zu verschwinden. Auch in Hedingen stellte man sich die Frage, mit welchen Mitteln eine Aufstockung des Bestandes möglich wäre – und erinnerte sich an das Modell von Bläserklassen, das ursprünglich für Schulen entwickelt worden war. Dort werden Blasinstrumente abgegeben; die Kinder erlernen ihr Instrument von Anfang an im Klassenverband – wie zum Beispiel in Urdorf.

In Greifensee funktionierts Dieses Modell wurde für Erwachsene adaptiert. «Inzwischen gibt es in der Schweiz bereits eine grössere Anzahl von erfolgreichen Bläserklassen für Erwachsene», sagt Monika Raschle, Präsidentin des Musikvereins Hedingen und Projektleiterin. Zusammen mit dem musikalischen Leiter Jürgen Röhrig hat sie eine solche Klasse in Greifensee besucht – und war beeindruckt, wie gut diese aufgebaut sind und mit wie viel Begeisterung gemeinsam gelernt wird. Sie sieht eine solche Bläserklasse als ideales «Werbemittel» für Vereine. «Mitgliedersuche auf anderen Wegen ist schwierig», ergänzt sie. So ist in Hedingen die Idee einer Bläserklasse entstanden. Weil es für den eigenen Verein wohl zu wenig Interessierte gibt, sind deswegen auch die übrigen Musikvereine im Säuliamt kontaktiert worden. Diese reagierten

positiv und interessiert. Nicht von der Hand zu weisen ist auch der Umstand, dass die Jumba kaum genügend Nachwuchs für Vereine liefern kann. Eine solche Bläserklasse soll nun auch im Säuliamt gebildet werden. Ab Anfang März 2016 sind in den Räumen der Musikschule Knonauer Amt in Affoltern Proben geplant, die jeweils donnerstags stattfinden. Zielgruppen sind Anfänger und Wiedereinsteigerinnen. «Vielleicht hat jemand aus familiären Gründen die Vereinstätigkeit abbrechen müssen und verspürt nun Lust an einem Comeback», sagt Monika Raschle. Jeder Verein macht nun Werbung in Eigenregie. Dazu wurden von einem Projektteam Flyer entworfen und eine Homepage aufgeschaltet. «Es müssen sich mindestens 15 Leute für den Kurs anmelden. Wir hoffen aber auf mehr», sagt die Projektleiterin.

Bereits nach zwei Jahren in einem Verein mitspielen Nun besteht also die Möglichkeit, statt im «stillen Kämmerlein» oder mit teurem Privatunterricht in einer Bläserklasse ein Instrument zu erlernen. Für Anfänger sei es innerhalb von zwei Jahren möglich, «orchestertauglich» zu werden. Am Anfang wird abgeklärt, wo die Kursteilnehmer musikalisch stehen. Neueinsteiger und Wiederkehrende werden im Unterricht getrennt und in Theorie, Atemtechnik und Musik geschult. «Ziel ist ja, mit der richtigen Atemtechnik und einem korrekten Ansatz dem Instrument die Töne zu entlocken. Deshalb sind die ersten Unterrichtsstunden in Kleingruppen sehr wichtig», sagt Jürgen Röhrig. Instrumente werden zum Teil von den Vereinen zur Verfügung gestellt, zum Teil gemietet. «Wir agieren ohne Budget und müssen deshalb ein Kursgeld erheben», so Monika Raschle.

Haben das Projekt Bläserklasse für Erwachsene initiiert: Monika Raschle und Jürgen Röhrig. (Bilder zvg.)

Info-Abende: Montag, 23. November, 20 Uhr, im Werkgebäude in Hedingen. Donnerstag, 3. Dezember, 20 Uhr, Sammelstelle Parkplatz Chratz (1. Stock), Hausen. Infos: www.blaest.ch.

Üben in der Bläserklasse macht sichtlich Spass.

«Man soll die Kraft der Riten nicht unterschätzen» Erinnerungskultur-Tagung, Kappel: Interview mit Ralph Kunz, Professor für Praktische Theologie, Uni Zürich An der Tagung über Erinnerungskultur in Kappel wird Ralph Kunz, Professor für Praktische Theologie an der Universität Zürich, über Totengedenken aus christlicher Sicht sprechen. Im Vorfeld hat er einige Fragen zum Thema beantwortet. Ralph Kunz, was erwarten «durchschnittliche Konsumenten» von einer Bestattungsfeier? Der Tod eines nahen Menschen wirft einen aus der Bahn. Die Uhren stehen still – man muss Dinge tun, die man noch nie getan hat. Man hofft auf jemanden, der in dieser schwierigen Zeit beisteht, berät und behutsam anleitet, welche Schritte zu gehen sind. Die Bestattung ist eine Station auf diesem Weg. Eine Pfarrerin, die es schafft, nahe bei den Trauernden zu sein und Gottes schöpferische Gegenwart zu bezeugen: das berührt.

Welche «Dienstleistungen» sind für die Hinterbliebenen wichtig? Hinterbliebene wollen gerade keine «Dienstleistung». Die Bestattung ist nicht etwas, das sie für gutes Steuergeld abrufen. Sie möchten keinen Beamten, aber einen Mitmenschen, einen, der weiss, was er tut und es mit einem Berufsethos verantwortet. Sicher kommen dann auch die ganz individuellen Gestaltungswünsche dazu. Vielleicht äusserte der Verstorbene noch einen letzten Wunsch, dem die Angehörigen entsprechen möchten. Oder ergibt sich aus dem Gespräch eine Idee, die einen fähigen Liturgen fordert. Wie wird die Kirche diesen Ansprüchen gerecht, ohne ihren Auftrag zu vernachlässigen? Bestattungen sind (wie alle Kasualien) das Kerngeschäft der Volkskirche. Gefragt ist eine gute Theologin mit

einem grossen Herzen – wobei Theologie bitte tief und weit zu fassen ist! Muss die Kirche einen Konkurrenzkampf mit privaten Bestattungsanbietern aufnehmen? Ralph Kunz. Nein, das muss sie nicht. Die kirchliche Bestattung wird ja schon konkurriert. Ich finde es viel wichtiger, dass man die Hinterbliebenen in dieser sensiblen Zone vor einem Markttreiben möglichst bewahrt. Was hat die Kirche an Pluspunkten zu bieten? Genau davor graut mir: dass wir als religiöse Marktschreier unsere «Wa(h)re» feilbieten und dem potenziellen Kunden anpreisen, wir von der «Kirche» seien theologisch seriöser, rituell besser drauf und geistlich ver-

sierter als die «Privaten». Die Kirche ist die Kirche. Es ist die Gemeinschaft der Gläubigen, die seit 2000 Jahren ihre Toten bestattet, in der Hoffnung, dass der Gott, der Himmel und Erde geschaffen hat, derselbe ist, der Jesus von Toten auferweckt hat und uns vom Bösen erlöst. Das ist der Trost, den die Kirche im Leben und im Sterben bieten kann. Welche Fehler werden gemacht? Es ist sicher ein Fehler, zu meinen, man könne solche Wahrheiten den Leuten um die Ohren schlackern und sie seien dann getröstet. Gute Theologie übersetzt in die Sprache des Gegenübers. Es ist auch nicht zwingend nötig, dass sie alles verstehen und wortwörtlich glauben. Man soll die Kraft der Riten nicht unterschätzen. Sie geben Halt und tragen. Interview: Käthi Koenig

Erinnerungskultur: «In unseren Herzen lebst du weiter» Ein Thementag zur Erinnerungskultur am 1. Novmber in Kappel am Albis. Die FährFrau Sabine Brönnimann und Ralph Kunz, Professor für Praktische Theologie an der Universität Zürich, sprechen über Totengedenken und den Wandel der Erinnerungskultur. Referate und moderiertes Gespräch. Sonntag, 1. November, 13.30 bis 16.45 Uhr im Kloster Kappel. Eine Begleitveranstaltung zu der Ausstellung «Lebenskunst & Totentanz» vom 20. September bis 22. November in der Klosterkirche Kappel. www.toten-tanz.ch.


Stellenanzeiger Sekundarschule Affoltern am Albis/Aeugst am Albis

2-jährige Lehre UnterhaltspraktikerIn EBA (eidg. Berufsattest) ab August 2016 in der Schulanlage Ennetgraben – bitte beachte die detaillierte Stellenausschreibung auf unserer Homepage: www.osa.ch

Die Schule Hedingen bietet vom Kindergarten bis zur Sekundarschule das ganze Volksschulangebot. An unserer Schule unterrichten 52 Lehrpersonen rund 450 Kinder. Für unsere Schulverwaltung suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine(n):

Leiterin/Leiter Schulverwaltung 80% Sie führen unsere Schulverwaltung mit total 150 Stellenprozenten als Dienstleistungsbetrieb und sind Drehscheibe für die gesamte Schulorganisation. Sie sind erste Anlaufstelle bei Fragen für alle Belange und pflegen den Kontakt zu allen Ansprechpersonen und Stellen, welche mit unserer Schule in Verbindung stehen. Dabei unterstützen und beraten Sie unter anderem die Schulpflege und die zwei Schulleitungen in rechtlichen und administrativen Belangen und sorgen für einen reibungslosen, organisatorisch professionell geleiteten Schulbetrieb. Sie haben eine kaufmännische Grundausbildung mit einer Weiterbildung zum/zur Schulverwaltungsleiter(in) und bringen Führungserfahrung in einer vergleichbaren Position mit. Zudem beherrschen Sie die Programme von MS-Office und kennen die Programme Scolaris, AZE (Zeugnisprogramm) und das Isys-Protokollregister. Sie sind eine flexible, starke Persönlichkeit, welche gewohnt ist, selbstständig, exakt und speditiv zu arbeiten. Auch haben Sie Freude am Organisieren und Koordinieren und sind gewandt in der Kommunikation nach innen und aussen. Dazu verfügen Sie über ein stilsicheres Deutsch. Zusammen mit Ihrer Sozial- und Führungskompetenz bringen Sie ideale Voraussetzungen für diese abwechslungsreiche Stelle mit. Wir bieten Ihnen ein kollegiales, unkompliziertes Umfeld, an einer im Dorf verankerten, innovativen Schule. Sie haben die Möglichkeit, die Organisation Schule mitzugestalten, indem Sie Ihre Erfahrungen in die Weiterentwicklung des Organisationsprozesses einbringen. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Hermann Bättig, Schulpräsident, steht für Auskünfte unter Telefon: 079 423 04 86 gerne zur Verfügung. Die vollständige Bewerbung senden Sie bitte bis 13. November 2015 an: Schule Hedingen, Hermann Bättig, Sunnemattstrasse 6, 8908 Hedingen oder per E-Mail an: hermann.baettig@schulehedingen.ch

Eine starke Marke und oft der Mittelpunkt im Dorf. Volg-Dorfläden bieten eine in jeder Hinsicht naheliegende und bequeme Einkaufsmöglichkeit «vor der Haustür» in einer überschaubaren, von der Frische der Produkte und der Freundlichkeit der Mitarbeitenden geprägten Atmosphäre. Die Mitarbeitenden sind das Herz des Ladens und wir legen grossen Wert auf Individualität und Persönlichkeit. Deshalb heisst unser Motto «frisch und fründlich». Wenn Sie die persönliche und angenehme Atmosphäre lieben, dann sind Sie bei uns richtig. Für unsere Filiale in Hedingen suchen wir nach Vereinbarung Sie als flexible

TeilzeitverkäuferIn 50% auch samstags

Gemeinde Uitikon

Sie verfügen über eine abgeschlossene Verkaufslehre im Detailhandel oder besitzen bereits Erfahrung im Lebensmittelverkauf und freuen sich auf eine vielseitige, kundenbezogene Auf-gabe in einem aufgestellten Team. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Zögern Sie nicht und senden Sie uns Ihre schriftliche Bewerbung mit Foto an: Landi Albis Genossenschaft, Herr Andreas Schäfer, Untere Bahnhofstrasse 20, 8932 Mettmenstetten oder per E-Mail: andreas.schaefer@landialbis.ch

Die Gemeinde Uitikon ist eine attraktive und wachsende Gemeinde vor den Toren Zürichs mit 4000 Einwohnern. Auf den 1. April 2016 oder nach Vereinbarung suchen wir eine/einen

Stellvertreter/in Leiter Werkbetriebe 100% Was erwartet Sie: • eingespieltes Team mit insgesamt 7 Mitarbeitern • ein mit allen erforderlichen Fahrzeugen, Gerätschaften und Maschinen eingerichteter moderner Werkhof • interessante, abwechslungsreiche, selbstständige, aber auch anforderungsreiche Aufgaben in den Bereichen Personalführung, Administration, Unterhalt von Strassen, Wegen, Kanalisationen, Gewässern und öffentlichen Anlagen, Flurwegen und Meliorationen • Zusammenarbeit mit den Gemeindebehörden, der Bau- und Werkabteilung sowie dem Gemeindeingenieur und vieles mehr Welche Anforderungen stellen wir: • Belastbarkeit und Flexibilität, gute körperliche Verfassung, Führerausweis Kat. B • Lehrabschluss in Richtung Strassen-, Tief- oder Gartenbau • Vorarbeiter mit entsprechendem Abschluss und ca. 5-jähriger Berufserfahrung in der Fachrichtung Tief-, Strassen- oder Gartenbau • Erfahrung im Bereich Personalführung und Arbeitsvorbereitung • Selbstständiges Arbeiten im Freien • Erfahrung im Bereich Maschinen- und Fahrzeug-Einsatz • PC-Anwender, Erfahrungen mit den Programmen Word, Excel und Outlook • Bereitschaft zum Wochenend- und Pikettdienst, u.a. betr. Winterdienst und für ausserordentliche Einsätze • Wohnsitznahme am Arbeitsort oder in der näheren Umgebung von Uitikon Was bieten wir: • spannende, interessante, selbstständige und abwechslungsreiche Tätigkeiten • eine den Anforderungen und Leistungen entsprechende Besoldung und Anstellung nach den personalrechtlich-kantonalen Bestimmungen mit gut ausgebauten Sozialleistungen • gezielte Weiterbildungsmöglichkeiten Sind Sie interessiert? Wenn Sie sich für die Stelle bewerben möchten, bitten wir Sie, Ihre Bewerbungsunterlagen mit Lebenslauf, Foto, Zeugniskopien etc., an den Gemeinderat Uitikon, Zürcherstrasse 59, 8142 Uitikon zu richten. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 20. November 2015. Auskünfte in fachlicher Hinsicht erteilt Ihnen unser Leiter Werkbetriebe, Herr Martin Landis, Telefon 044 200 15 60; Auskünfte in personeller Hinsicht erhalten Sie beim Gemeindeschreiber, Herr Bruno Bauder, Telefon 044 200 15 00. Besuchen Sie auch unsere Website www.uitikon.ch.

Zuverlässige Putzfrau sucht Arbeit in Privathaushalten und Büros. Tel. 076 324 69 18

«wer ballast abwirft, gewinnt leichtigkeit»

Massagepraxis Frau Sigi Weber (ärztl. geprüft) dipl. Masseurin Mitteldorfweg 25, 8915 Hausen a. A. Tel. 044 764 06 76 oder 079 705 64 36

Klassische Ganzkörpermassage Fr. 60.– Rücken-Nacken-Massage Fr. 40.– Manuelle Anti-Cellulite-Massage Fr. 40.–


Bezirk Affoltern

Freitag, 30. Oktober 2015

15

Krieg zwischen Konfessionen und Ständen Das Knonauer Amt und die 15er-Jubiläen (9): Bauernkriege und Kampf um die Vorherrschaft Das 17. Jahrhundert war einerseits geprägt von Kämpfen zwischen den Städten und ihren bäuerlichen Untertanen, anderseits von Auseinandersetzungen zwischen den dominierenden Orten der beiden Konfessionen – Zürich und Bern auf der reformierten, Luzern und Schwyz auf der katholischen Seite. ................................................... von bernhard schneider Von den hohen Getreidepreisen während des 30-jährigen Krieges profitierten vor allem die Grossbauern, während das exportorientierte städtische Gewerbe in den Kriegsgebieten im Norden keine Abnehmer fand. Die ländliche Oberschicht legte daher im Vergleich zur städtischen an Reichtum zu. Dies führte zu Unruhen in den Zürcher Untertanengebieten, da auch die reichsten Bauern über keine politischen Rechte verfügten. Politische Entscheide und höhere Gerichtsbarkeit waren den Städtern vorbehalten. Während die grossen Ackerbaubetriebe vom Krieg nördlich des Rheins profitierten, litten die von Getreideimporten abhängigen Innerschweizer dagegen Not. Dies erlaubte Zürich und Bern, die Getreidesperre besonders effizient anzuwenden.

Rebellion der Herrschaften Knonau und Wädenswil Im Oktober 1646 wurden drei Hausemer, die alle zu den reichsten Bauern der Züricher Herrschaft überhaupt gezählt hatten, in Zürich geköpft: Ulrich Huber aus der Riedmatt, sein Nachbar Jakob Frick aus der Vollenweid und der Hausemer Müller Ruedi Russer, zusammen mit vier Männern aus der Herrschaft Wädenswil. Weitere 33 Männer aus der Landvogtei Knonau und zahlreiche Wädenswiler wurden als «Rädelsführer» gefoltert und sehr hoch gebüsst. Grund für die drakonischen Sanktionen war die Steuerrevolte der Herrschaften Knonau und Wädenswil. Grund für den Aufstand war die Vermögenssteuer, welche die Stadt Zürich 1628 in ihrer Herrschaft eingeführt hatte, um die neue Befestigungsanlage der Stadt zu finanzieren. Dieser Zweck wurde zwar nicht offen deklariert, doch faktisch flossen die Steuergelder weitgehend in den Bau der Mauer. Dieser Mauerbau hatte sicher auch aussenpolitische Gründe, denn man wusste ja nicht, ob sich der Krieg

Blick auf die Höfe, wo nach Zürcher Auffassung die Steuerrevolte von 1646 entstanden ist: Die Vollenweid und Riedmatt in der Gemeinde Hausen am Albis. (Bild Erika Schmid)

in den deutschen Gebieten nicht bis zu den Alpen ausweiten könnte.

Aussperrung der Landbevölkerung Auf jeden Fall verfolgte die Stadt aber auch innenpolitische Ziele: Die Landbevölkerung wurde aus der Stadt ausgesperrt und durfte sie nur aus geschäftlichen Gründen – beispielsweise für den Verkauf von Nahrungsmitteln auf dem Markt – durch das Stadttor betreten. Um die Kontrolle zu erleichtern, musste die Zugehörigkeit zur Landschaft aufgrund der Kleidung ersichtlich sein, gleichzeitig diente die Befestigungsanlage um zu verhindern, dass Landleute unbemerkt in die Stadt eindrangen. Grossbauern wie denjenigen von der Riedmatt oder der Vollenweid wäre es leicht gefallen, in diesem Fall unbemerkt städtische Kleidung zu erwerben. Es war also die wohlhabende Landbevölkerung, die ihre Ausgrenzung aus der Stadt selbst finanzieren musste. Der Ertrag aus dem Mauerbau ging an städtische Handwerker, auch diesbezüglich hatte die Landschaft das Nachsehen. Dennoch war die Zahlungsmoral in den ersten Jahren angesichts der drohenden Sanktionen gut. Als die Getreidepreise ab den 1630erJahren aber deutlich nachgaben und die Einkommen der Grossbauern entsprechend sanken, stieg die Ableh-

Die 15er-Jubiläen Im Jahr 2015 häufen sich die Jubiläen: 1315 Schlacht bei Morgarten, 1415 Eroberung des Aargaus, 1515 Schlacht bei Marignano, 1815 Wienerkongress und Bildung der Schweiz im heutigen Umfang. Der Anzeiger nimmt diese Jubiläen zum Anlass, um darzustellen, wie es in jedem Jahrhundert seit 1315 um das Jahr 15 herum bei uns ausgesehen hat und wie weit sich die gefeierten Ereignisse auf die Region und ihr Verhältnis zur Stadt Zürich ausgewirkt haben. Bisher erschienen: Eschenbacher verlieren Fehde gegen Habsburg, «Anzeiger» vom 15. Mai 2015 Missernten, Hunger und Fehden, «Anzeiger» vom 19. Mai 2015 Ein Jahrhundert voller Katastrophen, «Anzeiger» vom 21. Juli 2015 1415 und die Eroberung des Aargaus, «Anzeiger» vom 24. Juli 2015

Zürich baut die Herrschaft zwischen Reuss und Albis aus, «Anzeiger» vom 11. August 2015. Gründung der Landvogtei Knonau und Ausbau des Söldnertums, «Anzeiger» vom 15. September 2015. Landvogtei Knonau wird konfessionelle Grenzregion, «Anzeiger» vom 9. Oktober 2015. Abseits des 30-jährigen Krieges in unsicherer Lage, «Anzeiger» vom 16. Oktober 2015.

Buch zur Serie Die Serie ist die Grundlage einer Buchpublikation unter dem Titel «800 Jahre im Überblick: Das Knonaueramt – die Stadt Zürich – die Eidgenossenschaft». Das Buch wird am Chlausmärt vom 6. Dezember vor der Buchhandlung Scheidegger präsentiert. Informationen: schneidercom.ch/15er_Jubilaeen.php.

nung der als ungerecht empfundenen Steuer. Ab 1631 wurde nur noch ein kleiner Teil der Steuerschuld beglichen. 1643 zog Zürich die Schraube an und liess so viel Geld wie nur möglich einziehen.

Moderater Landvogt unterliegt 1645 kam es in der Landvogtei Kyburg zu einer Bauernrevolte, die aber im Keim erstickt wurde. Der Landvogt von Knonau, Franz Schlatter, warnte nun den Zürcher Rat, er erwarte ernsthafte Unruhen, falls die noch ausstehenden Steuerbeiträge eingetrieben würden. Im Zürcher Rat setzte sich jedoch eine harte Linie gegen die Landleute durch. Entgegen der Empfehlung ihres Landvogts forderte die Stadt Zürich die ausstehenden Beträge ein und schrieb die Vermögenssteuer gleich nochmals für das laufende Jahr aus. Zu einem Zeitpunkt, da sich die Getreidepreise wieder beinahe normalisiert hatten, brach deren Revolte aus: Ende August trafen sich die Ämtler zu einer Protestversammlung in der Kirche Mettmenstetten. Sie erklärten, die «widrige Stühr» nicht zu akzeptieren und stellten ihrerseits Forderungen auf. Sie verlangten unter anderem die Streichung der Steuerschulden und diesbezüglichen Bussen, die Wahl des Landschreibers aus der eigenen Bevölkerung, Gewerbefreiheit für die Metzger, Bäcker und Wirte sowie eine Reduktion der obligatorischen Schiesstage.

Denunziatorischer Pfarrer Der Zürcher Rat wäre zwar bereit gewesen, über Nebenpunkte zu diskutieren, hielt aber an der Steuer selbst ohne Abstriche fest. Der Ottenbacher Pfarrer Hans Kaspar Müller, der seine kostbare Zeit normalerweise primär für die Sorge um seine privaten Einkünfte einsetzte, sandte unaufgefordert Berichte über die Steuerrevolte an den Zürcher Rat, wovon drei archiviert worden sind. Unter anderem diffamierte Müller einen der Anführer der Rebellion, Ulrich Huber aus der Riedmatt, als Exhibitionisten. Die Polemik des Ottenbacher Pfarrers sagt freilich nicht aus über den Riedmatter. Vielleicht war er tatsächlich ein Raubein und der Pfarrer hat nur übertrieben dargestellt, was man in den Dörfern munkelte. Oder es war reine Verleumdung, um den aufständischen Bauern zu desavouieren.

Wein und Truppen

Der erste Villmergerkrieg

Als 200 Aufständische nach Kappel zogen, wurden sie zu ihrer Überraschung im Klosteramt bewirtet und zogen nach der Zecherei freiwillig wieder ab. Nun aber griff Zürich mit eiserner Hand durch: Am 21. und 22. September tauchte die Zürcher Kriegsmarine vor Wädenswil auf. Hundert Schiffe mit 2300 Mann Besatzung wurden zur Kontrolle des Gebiets eingesetzt. Am 24. September trieben die Zürcher Truppen die Bevölkerung der Landvogtei Knonau auf eine Wiese bei Mettmenstetten. 3100 Soldaten zwangen die 1600 Angehörigen der Landvogtei Knonau, sich gemeindeweise aufzustellen und ihre Loyalität zu erklären. Nach den Hinrichtungen, Demütigungen und Folterungen der Anführer brach der Widerstand in sich zusammen. Ein anonymer zeitgenössischer Chronist bilanzierte: «Es waren die Redliführer [Rädelsführer] meistens reiche und wohlhabende Leüte, bey denen man der ergangenen Kriegskösten guten Teils wieder erheben konnte, welche ziemlich gross waren. Denn es stunden während der Zeit 6000 Mann zu besolden auf den Beinen.»

Auslöser des ersten Villmergerkriegs war das Vorgehen von Schwyz gegen die reformierte Minderheit in der teilweise autonomen Gemeinde Arth, in der seit dem 16. Jahrhundert eine neugläubige Minderheit, die sogenannten Nikodemiten, toleriert worden war. Dies änderte sich 1655. Am 22. September jenes Jahres flohen 32 Reformierte aus Arth und suchten in Zürich Schutz. Nach anfänglichem Zögern liess die Limmatstadt die Einreise zu, worauf Schwyz Zürich vorwarf, Landesverräter aufgenommen zu haben, und vier in Arth verbliebene Reformierte hinrichtete. Nun griff Zürich Rapperswil an, während Bern gegen das Freiamt zog, um die Herrschaftsgebiete der beiden grossen reformierten Städte zu vereinigen. Bei Villmergen wurden die Berner Truppen von Luzernern und Zugern überrascht und geschlagen. Gleichzeitig scheiterte auch der Zürcher Angriff auf Rapperswil. Unterstützt von Frankreich vermittelten vier Schiedsorte – die katholischen Städte Solothurn und Freiburg sowie die protestantischen Basel und Schaffhausen, die sich alle nicht am Krieg beteiligt hatten – einen Frieden, der bis 1712 Bestand hatte und das Gleichgewicht der Kräfte wiederherstellte, wie es seit der Zürcher Niederlage bei Kappel 1531 bestanden hatte. Die Franzosen unterstützten die Vermittlung zwischen Katholiken und Protestanten, weil sie die Eidgenossenschaft als Puffer zu ihrem Dauerfeind Habsburg erhalten und gleichzeitig günstige Söldner vor allem aus der Innerschweiz beziehen wollten. Frankreich bemühte sich daher um Bündnisse mit allen eidgenössischen Ständen, unabhängig von deren Konfession, und liess seinen Botschafter, der in Solothurn residierte, bei Konflikten eine vermittelnde Rolle spielen.

Bauernkrieg gegen Bern und Luzern Nach dem Ende des 30-jährigen Krieges 1648 sanken die Getreidepreise wieder nahezu auf das Vorkriegsniveau. Nicht nur in der Zürcher Herrschaft führte die steuerliche Belastung der Bauern angesichts der Ertragsausfälle, die daraus resultierten, zu Unruhen. 1653 entbrannte im Entlebuch der Bauernkrieg. Der Aufstand der Luzerner Untertanen griff auf die Landschaft von Bern, Solothurn und Basel über. Auch diese Unruhen wurden militärisch erstickt, doch zeigten die städtischen Obrigkeiten künftig etwas mehr Zurückhaltung beim Eintreiben von Steuern. Als Reaktion auf den Bauernkrieg entschieden sich Zürich und Bern für eine Doppelstrategie: Sie unterbreiteten den anderen Orten Vorschläge zum Abschluss eines neuen eidgenössischen Bundes und bereiteten gleichzeitig den Krieg vor, falls die katholischen Orte den Beitritt verweigern sollten. Diese lehnten das Bundesprojekt tatsächlich ab und erneuerten stattdessen den Goldenen Bund der fünf Inneren Orte mit Freiburg, Solothurn, Innerrhoden und den Glarner Katholiken.

Verwendete Literatur: Thomas Lau, «Stiefbrüder»: Nation und Konfession in der Schweiz und in Europa (1656-1712), Köln, Weimar und Wien 2008. Thomas Maissen, Schweizer Geschichte im Bild, Baden 2012. Hans Conrad Peyer, Verfassungsgeschichte der alten Schweiz, Schulthess Zürich 1978. Bernhard Schneider, Geschichte der Gemeinde Knonau, Knonau 1982. Bernhard Schneider, Ottenbachs Bevölkerung im Wandel der Zeit, Ottenbach 1986. Hans Peter Treichler, Affoltern am Albis, aus der Geschichte eines ländlichen Hauptortes, Affoltern 1993.


Ausstellung 18 Okt. bis 22. Nov. 2015

Karl Sauter Sepp Carisch Ferdinand Seiler Bilder – Holzskulpturen Apéro Sonntag, 1. November 13–17 Uhr Musik: André Springer + Michi Senn, Boogie-Woogie, Rock’n’Roll, Blues Offen: Do–Fr, 14–18 Uhr, Sa–So, 13–17 Uhr

Sonntag 8. November

neuer Innen-Flohmarkt in Uster/ZH, ab 9 Uhr im Stadthofsaal

Infos: Tel. 079 356 67 00


Bezirk Affoltern

Freitag, 30. Oktober 2015

anzeige

Von Thomas Göggel zu Harry Stettler Kommandanten-Wechsel in der Feuerwehr Kappel am Albis Nach 35 Jahren Feuerwehr-Tätigkeit in Kappel, die letzten neun Jahre als Kommandant, übergab Thomas Göggel das Kommando am 23. Oktober 2015 im Rahmen einer denkwürdigen Jahresschlussübung an seinen langjährigen Stellvertreter Harry Stettler. Im Feuerwehrdepot Kappel am Albis trafen sich Feuerwehrleute, Gäste, die zuständige Gemeinderätin und die Gemeindeschreiberin zur Schlussübung 2015, die vom Vizekommandanten Harry Stettler organisiert wurde und reich mit Überraschungen gespickt war. Zum ersten Mal in seiner Karriere durfte Thomas Göggel mit einem eigenen Kommandanten-Fahrzeug in Form eines von seiner Mannschaft liebevoll präparierten – mit Blaulicht selbstver-

ständlich! – Feuerwehr-Rasentraktors MF zum ersten Teil der Übung Richtung Tömlimatt fahren. Das «Traktörli» kämpfte sich heftig schnaufend, aber wacker das hügelige Gelände hoch. Zum Glück wars kein Ernstfall! Dort waren eine Person aus einer stark rauchenden «Feuersbrunst» zu retten und der «Brand» zu bekämpfen. Dies geschah professionell souverän, die «Rettung» endete nach kurzer Zeit erfolgreich, und schon gings weiter zum Schulhaus Tömlimatt. Dort stand die antike und auf Vordermann gebrachte Feuerwehrspritze aus dem Jahr 1905 zum «Löschen» bereit. Auch hier agierte der abtretende Hauptmann locker und liess seine Mannschaft beim Pumpen mit reiner «Manpower» schwitzen. Anschliessend wurden die beiden Gemeindevertreterinnen aufgefordert, es ihnen gleichzutun, was diese ebenfalls problemlos

und souverän mit der Hilfe zweier Gäste bewerkstelligen konnten. Begleitet von der «feuerwehreigenen Treichlergruppe», die sich notabene zum ersten Mal zu einer Treichlerformation traf – was zweifelsohne selbst nicht musischen Zuhörern aufgefallen sein muss –, ging es wieder zurück zum Feuerwehrdepot. Begleitet von der originellen Musik der Ländlergruppe «Echo vom Moschtfass» konnten alle ein wunderbares Nachtessen geniessen, das man sich nach dieser intensiven Übung redlich verdient hatte. Anschliessend verlas Thomas Göggel den Jahresbericht und begrüsste die beiden Offiziere Markus Wyss und Andreas Schicker in ihrem neuen Amt als Vize-Kommandanten. Harry Stettler verlas das bewegende Verabschiedungsschreiben des leider entschuldigten Statthalters Claude

Schmidt. Anschliessend wurde Kommandant Thomas Göggel von Gemeinderätin Heidi Hui für seine stets souveräne, kompetente und motivierende Feuerwehr-Führungsarbeit gewürdigt und mit dem besten Dank für seine eindrücklichen Leistungen verabschiedet. Er konnte seinem Nachfolger nicht ohne berechtigten Stolz eine Mannschaft mit einem super Korpsgeist übergeben, den er kontinuierlich gefördert und geprägt hatte. Ebenso dankte sie der ganzen Feuerwehrmannschaft für ihre stete, zuverlässige und hohe Einsatzbereitschaft für die Sicherheit der Bevölkerung. Der Gemeinderat Kappel am Albis sowie das Feuerwehrkorps wünschen ihrem neuen Kommandanten Harry Stettler sowie seinen Stellvertretern gutes Gelingen und viel Freude und Erfolg bei ihren anspruchsvollen Aufgaben.

forum

Bruno Ruh wieder in den Gemeinderat Ottenbach! Am 22. November 2015 haben die Ottenbacher Stimmberechtigten einen Nachfolger für die zurückgetretene Gemeinderätin Rita Ackermann zu wählen. Rita Ackermann war mit ihren mehr als neun Amtsjahren in der Ottenbacher Exekutive das amtsälteste und erfahrenste Mitglied. Mit ihrem Rücktritt geht viel wichtige Erfahrung und Wissen, sowie im Ressort Soziales ein grosses Beziehungsnetz verloren. Mit Ausnahme von Roger Hatzi, welcher bereits in seiner früheren Wohngemeinde als Gemeinderat amtete, üben die restlichen Mitglieder des Gemeinderates ihr Amt noch keine ganze Amtsperiode aus. Amtserfahrung und Wissen über Vergangenes werden nach dem Ausscheiden von Rita Ackermann weitgehend fehlen. Mit Bruno Ruh steht ein Kandidat zur Verfügung, welcher die entstandene Lücke in idealer Weise ausfüllen kann. Er hat reichlich Exekutiverfah-

rung (drei Jahre Oberstufenschulpflege, Ressort Finanzen, und 11 Jahre Gemeinderat, Vizepräsident, Ressort Sicherheit und Stellvertreter Ressort Soziales). Zudem reduziert er nach dem ErreiBruno Ruh. chen des Pensionsalters, Ende Jahr, sein Arbeitspensum auf 60%. Bruno Ruh kennt die Abläufe im Gemeinderat, sowie Rechte und Pflichten eines Gemeinderates bestens. Er ist es gewohnt, sich speditiv in Dossiers einzuarbeiten und diese im Plenum zu vertreten. Als ehemaliger Stellvertreter im Ressort Soziales, welches er voraussichtlich von Rita Ackermann übernehmen müsste, wird daher kaum Einarbeitungszeit nötig sein. Dass Bruno Ruh anlässlich der

letzten Erneuerungswahlen sein Amt verlor, hat nichts mit seiner Amtsführung, sondern mit unschönen Machenschaften, die im Hintergrund gegen ihn geschürt wurden, zu tun. Er wurde zwar wiedergewählt, fiel aber mit wenigen Stimmen Unterschied als überzählig aus der Wahl. Die Kandidatur von Bruno Ruh stellt für Ottenbach einen Glücksfall dar. Eine erfahrene Gemeinderätin kann durch einen ebenso erfahrenen Ex-Gemeinderat ersetzt werden. Erfahrungen brauchen nicht neu gesammelt und Beziehungsnetze nicht in langwieriger Arbeit neu gesponnen zu werden. Bruno Ruh ist voll motiviert und sofort einsatzbereit. Ottenbach kann sich keine neuen Experimente im Gemeinderat mehr leisten! Darum wähle man am 22. November 2015 Bruno Ruh wieder in den Gemeinderat Ottenbach. SVP Ottenbach und FDP Ottenbach

Ruedi Noser als Ständerat Am 22. November ist der noch offene Zürcher Sitz im Ständerat neu zu besetzen. Ruedi Noser als Unternehmer würde dem Ständerat gut tun. Wir brauchen auch im Ständerat Persönlichkeiten, die das Wirtschaftsleben aus eigener Erfahrung kennen und wissen, was die Unternehmen brauchen, damit sie Arbeitsplätze schaffen und unseren Wohlstand sichern können. Ruedi Noser vertritt klare liberale Positionen. Er ist aber kein Ideologe, sondern sucht mit Respekt und Offenheit Lösungen über die politischen Grenzen hinweg. Wir stehen vor grossen Herausforderungen, die dringend nach lösungsorientierten Politikern verlangen. Zürcher Interessen haben es in Bern nicht einfach, das Stichwort «Anti-Zürich-Reflex» ist bekannt. Ruedi Noser hat mit dem Innovationspark bewiesen, dass er in Bern für Zürich Mehrheiten schaffen kann. Ruedi Noser denkt immer einen

Schritt voraus. Seine Weitsicht würde helfen, Zürichs Zukunft als Wirtschaftsstandort und als Lebensraum zu sichern. Als geborener Glarner ist Ruedi Noser ein typischer Zürcher. Er wäre für den «Basler» Felix Gutzwiller, dem wir viel verdanken, ein würdiger Nachfolger. Der Erfolg unseres Kantons besteht, wie diese beiden Beispiele zeigen, unter anderem dank unserer Offenheit gegenüber anderen Kantonsangehörigen. Ruedi Noser ist seit zwölf Jahren Nationalrat, gegenwärtig Präsident der einflussreichen Kommission für Wirtschaft und Abgaben. Dank seiner politischen und unternehmerischen Erfahrung hat seine Stimme in Bern das nötige Gewicht. Hans Ulrich Meuter, Co-Präsident, FDP Ortspartei Affoltern

Anja Kemmler in die Schulpflege Mettmenstetten Kandidatenwahl für die Schulpflege Mettmenstetten vom 22. November: Anja Kemmler (parteilos) nimmt an der Ersatzwahl für den freigewordenen Sitz in die Schulpflege teil. Anja Kemmler Anja Kemmler. (Jahrgang 1972), ist verheiratet und Mutter von drei schulpflichtigen Söhnen. Sie ist Betriebsökonomin, Familienfrau und Unternehmerin in der Medizintechnik. Die Kandidatin ist in Mettmenstetten aufgewachsen und nach Stationen in Zürich und Deutschland seit 2002 mit der Familie wieder fest in Mettmenstetten verankert.

Der Schule etwas zurückgeben Sie kandidiert für die Schulpflege, weil ihr die Schule sehr am Herzen liegt. Aus diesem Grund ist Anja Kemmler seit 2012 als Delegierte des Elternforums der Primarschule Mettmenstetten aktiv und seit gut einem Jahr im Vorstand tätig. Sie möchte der Schule mit ihrem Engagement etwas zurückgeben, nachdem sie selbst in Mettmenstetten eine glückliche Schulzeit verbringen durfte. Die Kandidatin ist motiviert, die Zukunft der Schule aktiv mitzugestalten und sich für die Gemeinschaft zu engagieren. Sie findet, dass Mettmenstetten bereits eine gute Schule hat. Es ist ihr wichtig, dass die vorhandenen Ressourcen weiterhin effektiv und effizient genutzt werden und die zukünftigen Herausforderungen angepackt werden. Zudem will sie sich für eine informative und transparente Öffentlichkeitsarbeit einsetzen. Ausbildung geht ihrer Meinung nach alle etwas an. Die Qualität der Schule, das Engagement der Lehrer und auch der Eltern sind enorm wichtig, damit die Kinder ihre Zukunft selbstbestimmt und erfolgreich gestalten können. Die Kinder von heute gestalten die Zukunft von morgen und da ist es wichtig, dass die Kinder ein solides Fundament haben, auf das sie später bauen können.

17


Veranstaltungen


Gewerbe/Dienstleistungen

«Die Alpen»

Tradition leben

Stimmiger Abend mit Lesung, Alphornmusik und kulinarischen Köstlichkeiten. > Seite 22

Mettmenstetter Räbeliechtli-Umzug: Route und «Formationen» wurden verändert. > Seite 25

Freitag, 30. Oktober 2015

-

19

Alles «Penne» 15 Plausch-Volleyballteams massen sich am Spaghetti-Turnier in Obfelden . > Seite 32

Lohnende Investition in die Qualität Schweizer: Fenster- und Fassadenprüfstand Grossflächige Verglasungen für fliessende Übergänge von Innenund Aussenräumen tragen massgeblich zur Wohnqualität bei. Das Sortiment der Ernst Schweizer AG bietet dafür hochwertige Elemente für Bauherrschaften und Planende. Zur Qualitätsprüfung und -sicherung steht seit etwa einem Jahr ein betriebseigener Fenster- und Fassadenprüfstand zur Verfügung. Die Anforderungen an Fenster und Türen sind Teil der Normung. «Laut den Produktenormen SN EN 14351-1+A1 für Fenster und Türen müssen sie Mindestanforderungen hinsichtlich Luftdurchlässigkeit, Widerstandsfähigkeit gegen Windlast und Schlagregendichtheit erfüllen», weiss Markus Konrad, Produktmanager Holz-/Metall-Systeme der Ernst Schweizer AG. Die dafür notwendigen Prüfungen durch notifizierte Prüfinstitute können bereits seit einem Jahr am Hauptsitz des Unternehmens in Hedingen erfolgen. Das ist kosteneffektiv, dient der Qualität und der Produktentwicklung. Der hauseigene Fenster- und Fassadenprüfstand untersucht die Produkte auf Mindestanforderungen in Bezug auf Schlagregen, Luftdurchlässigkeit und Windlast. Zusätzlich erkennt er Verdrehungen sowie Verformungen an neun Punkten eines Bauteils bei Abweichungen bis zu 0,1 mm. «Die Einwirkungen auf die Fensterelemente können wir somit normengetreu simulieren», erklärt Konrad mit Verweis auf die vom Produktesicherheitsgesetz (PrSG) geforderte Ersttypenprüfungen durch notifizierte Prüfinstitute. Dank des Prüfstands kann Schweizer seine Produkte selber vorprüfen und schliesslich die fertige Version der offiziellen Abnahme zuführen.

Produkte unter realer Belastung Der seit 2014 betriebene Prüfstand kann Fenster- und Fassadenelemente bis zu einer Breite von 5,92 m und einer Höhe von 3,78 m bewerten. Bei schweren Unwettern wie Orkanen werden Gebäudehüllen und Fensterelemente durch Feuchteeinwirkungen stark beansprucht. Mit zwei Sprühreihen simuliert der Prüfstand eine Was-

sermenge von 60 l/Min. Eine Düse erzeugt etwa 2 l/Min. «Ein Unwetter in Altstätten erzielte 2014 mit 19,2 l/Min. die bisher höchste in der Schweiz gemessene Niederschlagsmenge. Das verdeutlicht die Fähigkeiten des Systems, die um ein Vielfaches höher sind», erklärt Markus Konrad. Die Bauteilanforderungen variieren laut Konrad bei den verschiedenen Gebäudetypen: «Hochhausfenster müssen anderen Windlasten widerstehen als Fenster in einem Einfamilienhaus.» Der Prüfstand erlaubt einen Prüfdruck von maximal 5000 Pascal, was einer Windgeschwindigkeit von 320 km/h entspricht. Fensterelemente in einem Hochhaus müssen lediglich einer Belastung von 200 km/h standhalten. Neben Temperatur, Luftfeuchte und Druck in der Umgebung lokalisiert der Prüfstand zudem Leckagen in den Bauteilen mithilfe einer Nebelmaschine.

Von grossem Vorteil Der am Firmensitz in Hedingen entwickelte und installierte Prüfstand entstand in Zusammenarbeit mit dem ift Rosenheim. Das deutsche Prüfinstitut ist international tätig und Spezialist für die Beurteilung der Gebrauchstauglichkeit von Bauprodukten. Kosteneinsparungen und eine erhöhte Produktivität als Ergebnis amortisierten die Anschaffungskosten in kürzester Zeit. Mit der Abnahme von Sonderund objektspezifischen Fenstersystemen erweitern sich auch die Möglichkeiten des Herstellers. «Durch die eingesparten Transportkosten und -zeiten aufgrund des Wegfalls der externen Prüfungen vereinfacht sich der herkömmliche Produktionsablauf. Zudem können die Eigenschaften von Produktentwicklungen schneller überprüft und die Qualität des bestehenden Sortiments kontinuierlich überwacht und sichergestellt werden. Die erhöhte gestalterische Vielfalt der Produkte begünstigt moderne Architektur, die einen hohen Glasanteil bevorzugt. In erster Linie profitieren Kunden wie Bauherrschaften und Architekten von der hohen, gleichbleibenden Qualität und Individualität unserer Erzeugnisse», beschreibt Guido Müller, Projektleiter Kommunikation bei Schweizer. Die daraus resultierenden Neuentwicklungen darf man mit Spannung erwarten. (pd.)

Der seit 2014 betriebene Prüfstand kann Fenster- und Fassadenelemente bis zu einer Breite von 5,92 m und einer Höhe von 3,78 m bewerten. (Bild zvg.)

Daniela Burket mit Urs Kneubühl im Gespräch unter dem bewährten Glasdach der Frego AG. (Bild zvg.)

Beschattung für nächsten Sommer jetzt anpacken! Die Frego AG in Ottenbach bietet rundum Unterstützung Die Ottenbacher Glasdach-, Pergola- und Storenspezialistin Frego AG rät, die Planung für Beschattungsmassnahmen jetzt an die Hand zu nehmen, damit Frühling und Sommer im kommenden Jahr draussen, vor dem Haus, bequem genossen werden können. Seit mittlerweile fast 70 Jahren ist die Frego AG als Spezialistin für Glasdächer, Pergola und Sonnenstoren von hoher Qualität bekannt. Ein eingespieltes Team aus erfahrenen und versierten Fachkräften steht den Kunden für rundum gelungene individuelle Lösungen für Allwetter-, Sonnen-, RegenWind- und Sichtschutz zur Seite – sowohl in Administration und Verkauf, wie bei der Planung, in der Produktion und bei der Montage. «Das FregoTeam ist absolut kundenorientiert und bietet entsprechend hervorragende individuelle Beratung und Unterstütanzeige

zung bei der Auswahl und der Planung», halten Patrick und Daniela Burket dazu fest. Sie haben sich vor vier Jahren für den Bau eines Glasdaches und für die Frego AG entschieden. «Zu unserer besten Zufriedenheit und zu unserem Vorteil», sagen die Murianer Frego-Kunden. «Wir haben von der Erfahrung, den Ideen und dem Wissen und Können der Frego rundum profitiert. Man ist auf unsere Wünsche eingegangen, hat uns die Organisation der begleitenden Arbeiten abgenommen und der Aufbau des Glasdaches und der Beschattung lief speditiv, rücksichtsvoll und sauber ab.» Burkets, weiss die Frego AG, haben sich damals auch zu einem besonders günstigen Zeitpunkt mit ihrem Entschluss zum Glasdach-Bau gemeldet. «Wer im kommenden Frühling und Sommer vom eigenen Glasdach, von der eigenen Pergola oder einer Sonnenstore profitieren will, der packt deren Planung möglichst schon im vorangehenden Herbst oder Win-

ter an. So schafft man sich genügend Zeit, damit das Frego-Produkt rechtzeitig zum Beginn der warmen Jahreszeit bereit steht.» Die Frego AG an der Isenbergstrasse 8 in Ottenbach bietet eine stattliche Auswahl an Glasdächern, Pergolen und Sonnenstoren in verschiedensten Ausführungen. Mit dem beliebig ausbaubaren Pergola-Modul Frego-Kubus – in gewohnter Premiumqualität gefertigt und zu Fixpreisen erhältlich – führt die Pergola- und Storenspezialistin ein besonders unkompliziertes und wirkungsvolles Objekt im Angebot. Genial wie ein Würfel, kann der kompakte Kubus auf vorbereitetem Fundament frei aufgestellt werden. Der Kubus sowie weitere Modelle können in der grossen Permanent-Ausstellung der Frego AG in Ottenbach jederzeit besichtigt werden – inklusive Beratung, versteht sich. (kb.) Frego AG, Isenbergstrasse 8, 8913 Ottenbach, Telefon 044 763 70 50, www.frego.ch, info@frego.ch


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Kloster Kappel a. A.

Sonntag, 1. November 10.00 Abendmahlsgottesdienst zum Reformationstag Pfarrerin Bettina Stephan Donnerstag, 5. November 9.05 Seniorenwanderung Treffpunkt: Dorf Aeugst a.A. Billette werden abgegeben

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 in der Klosterkirche Ausstellung Lebenskunst & Totentanz Vom 21. September bis 22. November findet täglich um 13.30 Uhr eine Führung statt, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) Sonntag, 1. November 9.30 Reformationssonntag Abendmahlsgottesdienst mit Pfr. Christof Menzi 13.30 bis 16.45 Tagung: «In unseren Herzen lebst du weiter» Thementag zur Erinnerungskultur mit FährFrau Sabine Brönnimann Prof. Dr. Ralph Kunz und Pfr. M. Sahli. Keine Anmeldung nötig. Kollekte. 17.15 Musik und Wort mit dem Bach Collegium Zürich Orgel: Rudolf Meyer «Komm, o Tod, du Schlafes Bruder» Lesungen: Pfr. Markus Sahli Anschliessend besteht die Möglichkeit zum Imbiss Eintritt frei. Kollekte Mittwoch, 4. November 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 5. November 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Recéption) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli

Ref. Kirche Affoltern a. A. Sonntag, 1. November 10.00 Gottesdienst zum Reformationssonntag mit Abendmahl im Singsaal Zwillikon. «Allein der Glaube?» (Römer 3, 21–31) Vikarin Y. Zimmermann 9.40 Mitfahrgelegenheit bei der Kirche Donnerstag, 5. November 14.00 Seniorentreff im Ulmensaal «Taxichauffeur Bänz» Der im Jahre 1957 gedrehte Film zeigt das Zürich der 50er-Jahre

Ref. Kirche Bonstetten Freitag, 30. Oktober 19.00 Kino in der Kirche zeigt: «Exodus – Götter und Könige» Mose – monumental verfilmt (Freigegeben ab 12 Jahren) Sonntag, 1. November 19.00 Abendgottesdienst zum Reformationssonntag mit Pfr. Lukas Maurer Mit Abendmahl Dienstag, 3. November 19.30 «Zufrieden alt werden – sein» mit Pfr. Lukas Maurer im Kirchgemeindehaus. 1. Abend für Menschen ab 55

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 1. November 9.30 Abendmahlsgottesdienst zum Reformationssonntag mit Pfr. Matthias Fischer Anschliessend Vernissage zur Eröffnung der Ausstellung «Kirchturmbilder» von Petra Vaghela Montag, 2. November 19.00 bis 20.00 Meditation am Abend Freitag, 6. November 6.00 Kontemplatives Morgengebet

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 1. November 10.00 Reformationssonntag Gottesdienst mit Abendmahl und festlicher irischer Musik Pfarrer Renate und Walter Hauser. Corinna Meienberg und Nina Lutz, Violinen Anette Bodenhöfer, Orgel Glockenläuten durch die «Läuterbuben» Anschliessend Apéro und Freiwilligentag

Ref. Kirche Kappel a. A. Freitag, 30. Oktober 16.00 3. Klass-Unti in Rifferswil Samstag, 31. Oktober 9.30 Chor-Projekt im Chor der Kirche Sonntag, 1. November 9.30 Abendmahlsgottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi Anschliessend Chilekafi (Adventsfenstertreffen) Mittwoch, 4. November 13.30 Kolibri

Ref. Kirche Knonau Samstag, 31. Oktober 19.00 Panflötenkonzert in der Kirche Sonntag, 1. November 17.00 Abendgottesdienst zum Reformationsfest Pfr. Thomas Maurer Vikarin Rahel Albrecht Abendmahl Mit Chor «Hildegardschola» aus dem Kelleramt AG Gesänge von Schütz, Bach u.a.

Ref. Kirche Maschwanden Freitag, 30. Oktober 20.00 Taizéfeier in der Kirche Maschwanden mit Pfrn. Claudia Mehl Orgel: Rosa Buchmann Sonntag, 1. November 10.00 Reformationsgottesdienst «Kronjuwelen unseres Glaubens» mit Abendmahl (Traubensaft) in Maschwanden mit Pfrn. Claudia Mehl Orgel: Marianne Rutscho

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 1. November 10.00 Gottesdienst zum Reformationssonntag Pfarrer Andreas Fritz Orgel Ursula Hauser und Flöte Ursula Bosshardt www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden

Kath. Kirche Bonstetten

Freitag, 30. Oktober 19.00 Concerto piccolo «I flauti sonori» und Debra Fesslmeier (Mandoline) Sonntag, 1. November 9.30 Gottesdienst zum Reformationssonntag mit Pfr. Andres Boller Erich Eder (Orgel) Kaspar Litschig (Posaune) Reformierte Kirche Montag, 2. November 16.00 Kolibri, ref. Kirchgemeindehaus Dienstag, 3. November 14.00 Frauentreff Aufenthaltsraum Alte Landstrasse 33 Donnerstag, 5. November 12.00 Club 4, Gruppe Alpha Ref. Kirchgemeindehaus 13.30 Leichte Wanderung Seniorengruppe Treffpunkt Parkplatz Zendenfrei

Samstag, 31. Oktober 18.00 Vorabendmesse im Provisorium Bonstetten Sonntag, 1. November 10.15 Eucharistiefeier mit dem MauritiusChor im Singsaal Schulhaus Mettlen Wettswil Dienstag, 3. November 19.30 Abendmesse im Provisorium Bonstetten Mittwoch, 4. November 9.00 Ökumenisches Morgengebet im Provisorium Bonstetten Donnerstag, 5. November 19.00 Rosenkranz im Provisorium Bonstetten Freitag, 6. November 9.00 Herz-Jesu-Gottesdienst Mit Aussetzung des Allerheiligsten im Provisorium Bonstetten

www.kircheobfelden.ch

Kath. Kirche Hausen a. A.

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 1. November Reformationssonntag 19.00 Musikgottesdienst mit Abendmahl Pfarrer Jörg Ebert Maja Stutz, Flöte Veronica Nulty, Orgel www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 1. November 9:30 Gottesdienst mit Abendmahl zum Reformationssonntag «Re-Formation: Vertraut den neuen Wegen!» Pfrn. Yvonne Schönholzer

Samstag, 31. Oktober 17.00 Eucharistiefeier Musik: Orgel und Querflöte Sonntag, 1. November 11.00 Wortgottesfeier mit Gedenken an unsere Verstorbenen Taufe von Madlaina Maarit Hedwig Abt Musik: Orgel und Querflöte Freitag, 6. November 19.30 Herz-Jesu Freitag Andacht und Stille

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 31. Oktober 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 1. November Allerheiligen 10.30 Chinderchile im Pfarreizentrum 10.30 Gottesdienst mit Totengedenken in der Kirche Anschliessend Gräbersegnung auf dem Friedhof 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten 19.30 Santa Messa

Wiesenstrasse 10

Freitag, 30. Oktober 16.00 bis 22.00 NEU: CAFE CHAZON (Häkel-/ Strick-Treff) Infos unter: heilsarmee-affoltern.ch/ angebot Samstag, 31. Oktober 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Sonntag, 1. November 10.00 Gottesdienst mit Mitgliederernennungen Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 1. November 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 1. November 10.30 Gottesdienst Kinderhort/Sonntagsschulen/ Unterricht 13.30 Vortrag von Hans Kurmann Missionswerk Heukelbach Thema: Evangelistischer Lebensstil www.etg-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 1. November Allerheiligen 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Gedächtnis für alle Verstorbenen Musik: Sylvia Koch (Orgel) und Rita Lustenberger (Querflöte)

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 1. November 10.00 Kirche Stallikon Familiengottesdienst zum Reformationstag mit Abendmahl Bibelübergabe an die 4.-Klässler Pfr. Otto Kuttler Mitwirkung: 4.-Klässler von Wettswil, Ruth Andernmatt und Ralph Baumgartner. Musik: Regula Brawand, Querflöte, und Casey Crosby, Klavier und Orgel Anschliessend Apèro Kinderhütedienst Fahrdienst: Anmeldung 31. Oktober, 044 700 25 69 Mittwoch, 4. November 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 5. November 9.15 und 10.15 Elki Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil Öffnungszeiten Jugendtreff siehe Homepage

Heilsarmee Affoltern a. A.,

Kath. Kirche Obfelden

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Sonntag, 1. November Allerheiligen 10.00 Gräbersegnung auf dem Friedhof Anschliessend Eucharistiefeier mit Totengedenken in der Kirche Dienstag, 3. November 19.00 Lobpreis

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Samstag, 31. Oktober 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 1. November 9.45 Gottesdienst mit Abendmahl Reto Gubler Kinderprogramm Anschliessend Teilete 18.30 ALL IN Montag, 2. November 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 4. November 14.15 Senioren-Treff 19.00 Teens. peech Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 1. November 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann) mit Abendmahl; Kinderhort mehr unter: emk-affoltern.ch

November-Programm 2015 Jeden Dienstag SENIOREN 60plus Gemeinsames Spiel und Gespräche 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger+Team, 044 761 58 94 Jeden Mittwoch FITNESS ab 60 Seniorenturnen für sie und ihn Turnhallen: Ennetgraben: 12.45 und 14.00 Uhr Zwillikon: 13.30 und 14.45 Uhr Donnerstag, 5. November 2015 WANDERUNG Bad Zurzach – Koblenz Wanderzeit: 3 Std. 8.10 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung/Anmeldung: Florian Püntener, 044 761 39 19 Donnerstag, 5. November 2015 SENIORENTREFF Taxichauffeur Bänz 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Auskunft: Vreni Eugster, 044 761 53 67 Donnerstag, 12. November 2015 SPAZIERGRUPPE Müliberg – Bonstetten Spazieren: 1½ Std. 9.05 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung, An-/Abmeldung: Guido Jud, 044 761 28 91 Donnerstag, 12. November 2015 BERGWANDERUNG: Uetliberg auf Trampelpfaden Wanderzeit: 3¾ Std. 8.30 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung/Anmeldung: Hans Heierli, 044 761 71 43 Donnerstag, 19. November 2015 Chlaushöck 12.00 Uhr, Chilehuus im Park Menü inkl. Dessert, Mineralwasser, Kaffee, Tee Fr. 17.— (Info zum Fahrplanwechsel) Für Wander- und Spazierfreudige ab Bahnhof Affoltern 10.00 Uhr, Leitung E. Bründler 10.30 Uhr, Leitung G. Jud Anmeldung nicht notwendig


Gewerbe

Freitag, 30. Oktober 2015

21

Für Whisky-Fans liegt Schottland im Aargau Whisky & Dine durchgeführt vom Dorfmärt Obfelden und Langatun Aarwangen Ein etwas ungewöhnliches Nachtessen organisierte der Dorfmärt Obfelden zusammen mit der Distillerie Langatun AG aus Aarwangen. Zu den schottischen Spezialitäten des Acht-GangMenüs wurde ausser Mineralwasser ausschliesslich jeweils der passende Whisky serviert. Einige der rund 40 Gäste sassen zu Beginn zwar etwas skeptisch an den festlich gedeckten Tischen im Restaurant Central. Erwartungsvoll und sehr gespannt auf die kulinarischen Genüsse waren jedoch sämtliche Teilnehmer des Whisky-Dinners. Dass jeder der acht Menügänge aus schottischen Spezialitäten bestand, stimmte die Gäste noch etwas neugieriger auf die Dinge die da auf den Tisch gezaubert werden sollten. Und bereits bei der dritten Vorspeise, einem Rindstatar mit dem Whisky «Tullibardine 228 Burgundy Finish 43% Highland», wurde klar, dass ein ganz besonderes Nachtessen ser-

viert wurde. Ebenfalls eindeutig auch die steigende Stimmung im «Central». Die angeregten Gespräche und das Gelächter der Gäste wurde nur unterbrochen von den überaus interessanten Erklärungen von André von Ah von der Distillerie Langatun aus Aarwangen. Die ursprünglich auf einem Bauernhof gegründete Destillerie entwickelte sich zu einer kleinen Brauerei. Sehr viel später, nämlich seit 2007, wird mit der Herstellung von Single Malt die Familientradition weitergeführt.

Der Whisky zischt auf der Zunge Der Whisky-Fachmann verstand es ausgezeichnet, spannende Sagen und Legenden aus der Heimat des Whiskys zu vermitteln. Auch über die Geschichte, Herkunft sowie über die Technik der Herstellung der Spirituose wusste er viel zu erzählen. Und genau wie bei den Weinkennern üblich, wurde auch der kredenzte Whisky mit viel Fantasie begutachtet, beurteilt

und gekostet. An den Tischen fielen einfallsreiche und manchmal sogar geistreiche Bemerkungen. Der «Old Deer 40%» schmeckte nach Tannin und etwas seifig, der «Winter Wedding 46%» war voller Harmonie mit einer Spur Leidenschaft, während der «Spey Tenné 46% Speyside» sogar auf der Zunge zischte. Die wichtigste Lehre des eigentlichen Whisky-Seminares im «Central» bezeichnete André von Ah mit der Erkenntnis, dass der Schweizer Whisky leider noch immer zu wenig bekannt sei und gerne etwas unterschätzt würde. Die Gäste von Marcel Tillmann, Geschäftsführer des «Dorfmärts» in Obfelden, konnte er jedenfalls mühelos für die Produkte der Distillerie Langatun begeistern, welche selbstverständlich auch im Volg Obfelden angeboten werden. Zufrieden am späten Samstagabend waren aber auch die Taxiunternehmen im Säuliamt. (mm) Dorfmärt Obfelden, Dorfstr. 48, Obfelden / Langatun

Der Gastgeber und der Whisky-Papst: Marcel Tillmann (links) und André von Ah.

Distillery AG, 4912 Aarwangen, www.langatun.ch.

(Bild Martin Mullis)

Tugenden in den Sternen, Erlebnis fast wie in den Ferien Heilkräfte in der Erde Raiffeisenbank Kelleramt-Albis mit Jugendlichen in Rust Kurs- und Ferienwoche im Südtirol Auch dieses Jahr wieder führten Heinz Trinkler und Fiorella Vedova Anfang Oktober ihren Kurs im benachbarten Vinschgau durch. Er scheint sich wachsender Beliebtheit zu erfreuen, beteiligten sich doch nebst fünf Teilnehmenden aus dem Säuliamt nicht weniger als zehn Gäste vom Bio-Hotel Panorama in Mals. Im nächsten Herbst wollen viele von ihnen wieder mit dabei sein. Im Kurs führten noch einmal die Planeten durch die Woche: Angefangen vom Saturns-Tag (Saturday) über den Sonn/en/tag bis zum Vener-dì führten die Pflanzen, die den Planeten zugeordnet werden können ebenso wie die mit den Planeten verbundenen astronomisch-astrologisch-psychologischen Attribute von Tag zu Tag. Die aufhellenden, zum Strahlen bringenden Kräfte, welche im Johanniskraut oder Weissdorn schlummern wurden in Verbindung mit der seelischen und körperlichen Wirkung der Sonne gebracht. Dieser Stern liegt uns am nächsten und so ist es naheliegend, die wärmenden Sonnenstrahlen mit unserem Strahlen zu verbinden. Wann strahlen wir? Wenn wir gesund sind und ... wenn wir uns um die höchste aristotelische Tugend, die Glückseligkeit (griech. Eudaimonia), sowie andere Tugenden bemühen. Tugendwerte wie intuitive Heiterkeit, musische Betätigung und Freude, sowie kraftvoller Optimismus können – in spielerischer Art – beispielsweise in die Sternkonstellation des Sommerdreiecks projiziert werden. Wer es eine Stufe irdischer mochte, bestaunte die Engelsfiguren der ältesten vorkarolingischen Fresken des deutschsprachigen Raumes in der Prokuluskirche von Naturns, gemalt nach dem Übergang vom heidnischen Sonnenkult zum Christentum. Ganz real wärmend war das aufklarende Wetter an diesem ersten Abend, das mit Biogartenkräutern gewürzte Abendessen und durchaus erwärmend auch – und da ist man wieder im «Geistigen» – die dazu servierten gebrannten Wasser. Am Montag war das Rhythmische und das Kneippen ein Thema bei der Rundwanderung bei Sulden. Die Marskräfte wurden am Dienstag auf die Probe gestellt beim Aufstieg durchs Schlinigtal via Sesvennahütte zur Plantapatschhütte. Am Merkur-Tag

Fiorella Vedova in Aktion. (Bild zvg.) führte die Wanderung zick-zack-mässig – Merkur kann nicht anders – hinunter über den grössten Schuttkegel der Alpen nach Mals. Entlang eines sprudelnden Waals schritt die Langstrecken-Wandergruppe am Jupitertag. Er versorgt die trockenen Felder des Vinschgau reichlich mit Wasser. Mit Gedanken über den ethischen Wert der Grosszügigkeit gelangte man zum Schloss Juval, wo die kundige Kräuterhexe bereits die mit dem Bus transportierte joviale Gruppe mit der grosszügigen Blätterstruktur von Edelkastanie, Efeu, Schöllkraut, Hopfen und Kürbispflanze vertraut machte. Der Besuch der «Heiligen Drei Brunnen» in Trafoi, die «venusischen» Kräfte und die Gedanken der Übergänge und des Abschieds vom SaturnTag beendeten die Woche. Das Wetterglück erlaubte sowohl am Abend einen Blick zum Sternenhimmel wie auch am Morgen zur seltenen, noch bis Mitte November sichtbaren Planetenparade Venus, Jupiter und Mars. Als Souvenir brachte man ein selbst gefertigtes Duschsalz sowie einen mit Kardinalpflanzen zu den Planeten passenden, selbst zusammengestellten Planeten-Tee nach Hause ... und wohl viele schöne Erinnerungen an eine erholsame, spannende und kulinarisch genussvolle Woche. Anmelden für Kurs- und Ferienwoche vom Samstag, 8., bis Samstag, 15. Oktober 2016 bei Heinz Trinkler und Fiorella Vedova, Tel. 079 388 29 19.

Bei herrlichem Herbstwetter verbrachten 20 Jugendliche einen unvergesslichen Tag im Europa Park in Rust. Auf die Beine gestellt hat die Aktion die Raiffeisenbank Kelleramt-Albis. Viel Action hatten die Jugendlichen aus den Regionen Kelleramt und Affoltern am vergangenen Samstag bei einem Ausflug in den Europapark Rust. Bei wunderschönem Wetter erlebten sie rasante Fahrten und geselliges Beisammensein. Mit einem Car ging es bereits um 6.15 Uhr los, damit der Tag im Europapark so richtig genutzt werden konnte. Und das wurde er auch! In kleinen Gruppen genossen die Jugendlichen die wilden Bahnen, liessen sich den Wind über das Gesicht wehen und sich nass spritzen. Darüber hinaus gab es Süsses, Popcorn und andere feine Häppchen – viel Gelächter und Gemeinschaft pur! Es war fast wie in den Ferien. Nicht einmal die langen Wartezeiten an den verschiedenen Bahnen vermochte die gute Stimmung zu trüben. Das positive Echo der Teilnehmer bekräftigt die Raiffeisenbank Kelleramt-Albis, den Erlebnistag auch nächstes Jahr wieder durchzuführen. (pd.)

20 Jugendliche verbrachten einen unvergesslichen Tag im Europa Park. (Bild zvg.)

Bäckerei Bode schon bald am neuen Ort Ab 5. November in der ehemaligen Post Am Eröffnungstag werden die Kunden mit rundum verwöhnt. Am Mittwoch, 4. November, um 12.30 Uhr schliesst sich die Türe der Bäckerei Bode in Stallikon am alten Ort für immer. Aber keine Angst, bereits einen Tag später, am 5. November ab 6.30 Uhr erwartet das junge und motivierte Bode-Team am neuen Ort. In den vergangenen Monaten wurde die ehemalige Post von Stallikon in ein neues, modernes Ladenlokal umgebaut. Das Sitzplatzangebot wurde stark vergrössert und die Bäckerei Bode ist nun durchgehend geöffnet. Im Angebot sind neu auch kleinere, warme Mittagessen und weiterhin auch die feinen und beliebten Köstlichkeiten aus dem Sortiment. So lässt sich

ein feiner Kaffee oder Latte Macchiato geniessen und dabei in einem Buch aus der hauseigenen Bibliothek in der neugestalteten Lounge schmökern. Weiterhin sind auch die wunderbaren Rosen von Conny Gmür im Angebot, aber auch die bekannten PostDienstleistungen werden natürlich weiterhin angeboten. Also beim Brot kaufen das Paket abholen, Rosen für die Frau nicht vergessen, einen Kaffee trinken und glücklich und zufrieden wieder nach Hause. Am Eröffnungstag stehen am Morgen frische Gipfeli und Orangensaft bereit, am Vormittag werden Kunden mit Prosecco und Apérohäppchen verwöhnt und am Nachmittag können sie feine Mini Nuss- und Mandelgipfel geniessen. (pd.)

Schlager-Stars im Emmen Center Am Mittwoch, 4., und Freitag, 6. November, gibt das Emmen Center einen Vorgeschmack auf die Schlagernacht 2016. Im November verwandelt sich das Emmen Center für drei Tagen in eine Festhütte. Am Mittwoch, 4. November, 15 bis 17 Uhr geben Marc Pircher und Monique erst Kostproben ihrer Musik und anschliessend Autogramme. Am Freitag, 6. November, heizen von 18 bis 20 Uhr Alpenwind und Leonard ein. Die vier Acts geben einen kleinen Vorgeschmack auf die Schlagernacht vom 13. März 2016, an welcher sie ihren grossen Auftritt haben werden. Neben der Musik, sorgt die Metzgerei Willimann von Mittwoch bis Freitag für die passende Verpflegung und verwöhnt die Besucherinnen und Besucher in der Festwirtschaft mit vielen Köstlichkeiten aus ihrem Sortiment. (pd.)


22

Vermischtes

Freitag, 30. Oktober 2015

Alpen-Geschichte und –Geschichten Jon Mathieu las aus «Die Alpen», musikalisch umrahmt von Alphornklängen

Maja Probst. (Bild zvg.)

Lernschwierigkeiten und Stresssituationen meistern Wenn die Schule und das Lernen keinen Spass, sondern Bauchweh machen, können verschiedene Ursachen vorliegen; dass sagt noch nichts über die Intelligenz des Menschen aus, da vielleicht einfach die Gehirnstrukturen nicht richtig organisiert oder frühkindliche Reflexe besser integriert werden wollen. Soziale Interaktionen können sich ebenfalls störend auf das Lernen auswirken. Über den Muskeltest werden Blockaden aufgespürt und mit Akupressur, Blütenessenzen und Klang in Fluss gebracht, damit wir und unsere Kinder ihr Potenzial ausleben können. Jegliche Art von Stress beeinträchtigt die Balance im Leben. Sorgen, unangenehme Situationen, Krankheiten oder körperliche Einschränkungen haben einen Einfluss. Manchmal steht der Genesung oder der Freude nur eine Kleinigkeit im Weg, an der man wachsen kann, ein anderes Mal ist eine längere Begleitung nötig. Noch besser wäre natürlich, wenn gar nicht erst Stress entstehen würde, so könnte man vorbeugend ungesunde Muster anschauen und überwinden. Mit kinesiologischen Techniken kann individuell auf die entsprechenden Muster eingewirkt werden, damit man den Alltag, harmonisch meistert. In der Praxis von Maja Probst lässt es sich in einer guten Atmosphäre abschalten und neue Energie tanken. Maja Probst, Praxis für komplementär Therapie, Engelgasse 1, Rifferswil, www.majaprobst.ch, Telefon 044 764 34 13.

Am vergangenen Samstag nach dem Eindunkeln: Alphornklänge auf der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern. Die Buchhandlung Scheidegger lud einmal mehr zu einem stimmigen Abend mit Lesung, Musik und kulinarischen Köstlichkeiten ein. Das attraktive Programm wurde zusammengefasst durch den Alpenkranz. ................................................... von regula zellweger Die Alpen erstrecken sich über acht Länder. Die Besucher der Lesung mit Alphornklängen und Spezialitäten aus den Alpen mussten raten, wieviel Prozent der Alpen in der Schweiz liegen. Irgendwie scheinen wir Schweizer die Alpen touristisch ja für uns gepachtet zu haben. Das Staunen war gross: 15 Prozent liegen in der Schweiz, der Rest gehört zu Österreich, Italien, Frankreich, Deutschland, Slowenien, Liechtenstein und Monaco. Gross war das Staunen auch, dass eine Frau, die Musikerin Priska Walss, ein Stück mit gleichzeitig zwei Alphörnern spielen kann – einem aus Karbon und einem aus Holz. Sie und ihre Schülerin Margrit Buchschacher aus Uttenberg, Knonau, zeigten mit ihrem Spiel, wie vielfältig Alphornmusik sein kann. Von der bodenständigen Volksmusik über Klassik und Blues bis zur experimentellen Musik. Alphörner können klingen wie tibetische Heilklänge, wie lachen oder Geschichten erzählen, wie beispielsweise die vom Sennentuntschi. In den Pausen scharten sich die Besucher um die beiden Alphornistinnen, die gern über ihre Instrumente Auskunft gaben. Priska Walss, bekannt auch als Mitglied des «Echo vom Zürichhorn», bietet Einzelund Ferienkurse an. Dass es nie zu spät ist, belegt Margrit Buchschacher, die erst im Alter von 50 Jahren mit dem Spielen begonnen hat.

Ötzi und Hannibal «Noch ein Buch über die Alpen?», fragte sich zu Recht Jon Mathieu auf die Anfrage des Reclam Verlages. Denn im

Gute Stimmung: Buchautor Jon Mathieu, Margrit Buchschacher und Priska Walss (von links). (Bild Regula Zellweger) Moment stapeln sich Alpenbücher aller Art in Buchhandlungen und Bibliotheken. Alpenküche, Alpenbeizli – und auch vom Autor war 2011 »Die dritte Dimension. Eine vergleichende Geschichte der Berge in der Neuzeit« erschienen. «Ja, noch ein Buch, aber eines, das den ganzen Alpenbogen als eine Einheit erfasst», waren sich Verlag und Autor einig. Früher begann man mit Hannibal, wenn es um Alpen und Menschen ging – seit sich aber der rund 5000 Jahre alte Ötzi 1991 aus dem ewigen Eis hervorgewagt hat, steht der Eismann im Zentrum des Alpeninteressens. Mathieu erzählte aber nicht die eigentliche Geschichte der Mumie, sondern mit dem für ihn eigenen feinsinnigen Humor über die erste Präsenz des Eismannes in den Medien. «Der Gerichtsmediziner war geneigt, die Leiche zur Bestattung freizugeben, da bei alten Leichen kein Mörder am Leben und juristisch zu belangen ist.» Irgendwie musste man immer wieder lachen, wenn Mathieu sachlichironisch über Ötzi berichtete. Ernst wurde es aber, als er erzählte, wie die

Front des Gebirgskrieges zwischen 1915 und 1917 vom Stilfser Joch über den Ortler und den Adamello zum nördlichen Gardasee verlief. Hier verloren tausende Gebirgssoldaten ihr Leben. Mathieu zeigte ein Bild eines kleinen Friedhofs mitten im steinigen Gebirge. Diese vier Kreuze machten emotional betroffen. Auch andere Bilder bewegten, etwa das von den Frauen, welche die harte Landarbeit in den Bauerndörfern verrichteten, während die Männer in den norditalienischen Fabriken arbeiteten. Mathieu erzählt nicht nur, er stellt Beziehungen her – etwa zwischen Berggebieten und Städten, materieller und immaterieller Kultur, religiöser und weltlicher Macht, Tourismus und Naturschutz. Sprachlich differenziert, bildhaft und treffend beleuchtet er Aspekte rund um den Lebensraum Alpen, die zum Staunen und Nachdenken bringen.

und einzelnen Gängen von Gerstensuppe über Käse und Wurstwaren bis Nusstorte und Mostcreme bewirkte, dass immer wieder Raum für Gespräche der Besucher untereinander, mit den Musikerinnen und dem Autor, mit Ursula und Martin Grob, welche die alpenländischen Spezialisten aufs Buffet zauberten, oder mit dem Team der Buchhandlung Scheidegger blieb. Die Grenzen zwischen Darbietenden und Konsumierenden verwischten sich auf eine sympathische Art. Wer würde schon eine Lesung besuchen, die länger als drei Stunden dauert? In der Buchhandlung Scheidegger sind Lesungen meist viel mehr als Lesungen, sie motivieren nicht nur zum Bücherkauf, man erlebt eine gute, erfüllte Zeit zwischen den Bücherregalen und geniesst intellektuell, emotional und über alle Sinne. Mathieu, Jon: Die Alpen – Raum – Kultur – Ge-

Lockere Atmosphäre Der unkomplizierte Wechsel zwischen Moderation durch Martin Grob, Alphorndarbietungen, Lesungssequenzen

schichte, Reclam, 2015, 254 S., ISBN: 978-3-15011029-4. Nächster Anlass mit KulturAffoltern in der Buchhandlung Scheidegger: 7. November, 20 Uhr, Pedro Lenz (Text) und Patrick Neuhaus (Piano) als Duo Hohe Stirnen: «I bi meh aus eine».

in eigener sache

Himmlische Töne in Knonau Gelungenes Konzert zum Jubiläum von Kraut & Rosen

Im März durfte er sein 15-JahreArbeitsjubiläum bei den Weiss Medien AG feiern, am 16. Oktober den 65. Geburtstag und heute Freitag ist für Drucker Paul Hurschler der letzte Arbeitstag.

Im Rahmen des Jubiläumsjahres 20 Jahre Kraut & Rosen organisierte Inhaber Walter Grimmer vier Konzertabende unter dem Motto Himmlische Töne. Und es war himmlisch: Die aus Hamburg stammende Sängerin Nicole Mühle sang sich durch die bekanntesten Musicalmelodien und verzauberte die Besucherinnen und Besucher der Kirche Knonau. Mit «Tonight» aus der «West Side Story» eröffnete sie den Abend. «Somewhere», «Tarzan», «Cats», «Evita» folgten ... nach einem Quickchange eröffnete Nicole Mühle den zweiten Konzertteil in einem Kleid aus Goldpailletten und einem crèmefarbenen Umhang, so edel wie die Robe war auch der Gesang. Die ausgebildete Opernsängerin liess keine Zweifel offen: Himmlische Töne zu 100 %.

Halleluja als Zugabe Zu Ehren von Kraut & Rosen kam auch der Song «The Rose» zu seinem perfektesten Dasein. «Ich gehör nur mir», aus dem Musical Elisabeth, «Was wichtig ist», aus «Ich war noch niemals in New York» und das «Phantom

Ausgedruckt: Paul Hurschler geht in Pension

Sängerin Nicole Mühle mit Walter Grimmer, Inhaber Kraut & Rosen. (Bild zvg.) der Oper» folgten. Das «Halleluja» als Zugabe und ganz zum Schluss ohne Mikrofon «Amazing Grace» rundeten passend den wundervollen Abend ab. Man darf auf den letzten der sechs Jubiläumsevents gespannt sein: Lich-

terglanz am 8. November von 12 bis 18 Uhr – die Eröffnung des Adventsverkaufes . Kraut & Rosen, Unterdorfstrasse 1, Knonau, www.kraut-rosen.ch.

Mit der Übernahme durch die AZ im Jahr 1999 hat sich einiges verändert bei den Weiss Medien – auch personell. Als einer von vielen fand auch Paul Hurschler Anfang 2000 nach Affoltern. Angestellt wurde er als Offsetdrucker und Lehrlingsausbildner. Mit Fach- und Sozialkompetenz wusste er schnell zu überzeugen, so wurde er bereits nach acht Monaten zum Teamleiter Produktion befördert. Zuverlässig und selbstständig, gewissenhaft und innovativ – seine Vorgesetzten waren und sind voll des Lobs, wenn es um die Fähigkeiten von Paul Hurschler geht. Er hat Verantwortung übernommen, in Verhandlungen mit Lieferanten Beharrlichkeit bewiesen und sich in der Produktion immer für die bestmögliche Qualität eingesetzt. Nicht zuletzt deswegen ist er auch bei den Kunden äusserst beliebt. Als passionierter Tüftler brachte es

Letzter Arbeitstag: Drucker Paul Hurschler geht in Pension. (Archivbild) Hurschler gar fertig, den Plattenbelichter mit den Rädern eines Spielzeugautos zu optimieren. Die Ideen werden Paul Hurschler auch in Zukunft nicht ausgehen. Vorerst wird er seine Schaffenskraft rund um sein Wohnhaus einsetzen. Auch für die Hobbys, das Velofahren, das Panflötenspielen und natürlich sein Enkelkind dürfte noch genug Energie übrig sein. Dann kommt auch der Entdecker in ihm wieder zum Zug – sei es auf Reisen in ferne Länder oder auf Spurensuche mit dem Pendel in der Region. (tst.)


Veranstaltungen

Freitag, 30. Oktober 2015

23

Dynamisch-mystische Kunst und die Sinne berührende Szenarien Daniel Amberg: Ausstellung vom 6. bis 15. November in der Galerie100, Affoltern In der begeisternden surrealistischen Malerei des Bonstetter Kunstmalers Daniel Amberg ist beim näheren Hinsehen viel mehr zu entdecken, als die Bilder auf den ersten Blick offenbaren. Vom 6. bis 15. November in der Galerie100, Zürichstrasse 100, Affoltern. ................................................... von urs e. kneubühl Es steckt eine unbändige Kraft in der Bildwelt des Bonstetter Kunstmalers Daniel Amberg. Seine Motive, in denen sich Traum und Wirklichkeit vermischen, sind immer auch eine Auseinandersetzung mit den Themen Mensch und Umwelt in der heutigen Zeit. Dabei geht es durchaus um persönliche Befindlichkeiten, die er allerdings meisterhaft ins Allgemeingültige kehrt. So lässt sein symbolistisch angereicherter Neo-Surrealismus in einem subtilen Spiel zwischen Bildraum, Perspektive und Linie sowie traumwandlerischer Atmosphäre die Sinne berührende Szenarien entstehen. Es sind Werke, die an Dichte nicht zu übertreffen sind, und die durch ihre Tiefe bestechen: Bei näherem Hinsehen ist viel mehr zu entdecken, als die Bilder auf den ersten Blick offenbaren. Wer also länger hinschaut, kommt vielleicht auch einer Geschichte auf die Spur.

Wechselspiel zwischen Kunstmalen und Bühne «Am Anfang steht immer eine Idee, ein Traum oder ein Gefühl, die ich dann in meiner Art und Weise umsetze, verarbeite, interpretiere», sagt der Kunstmaler Daniel Amberg, der auch als Schauspieler, Sänger und Comedian – zusammen mit Ehefrau Esther

Kreis und Miriam Mercedes Markovic bildet er die parodistische Comedian Company – bekannt ist. Das Wechselspiel zwischen Kunstmalen und Bühne sieht er als gegenseitiges und aufbauendes Geben und Nehmen. Für ihn ist Malerei «die Fortsetzung des Traums mit anderen Mitteln». Sein Neo-Surrealismus lebt entsprechend von konstruierten Traumwelten, in denen allerdings Versatzstücke der Wirklichkeit – in neue Zusammenhänge gebracht und verschlüsselt – stets zu erkennen sind. Dabei zielt Amberg scheinbar auf eine Deutung und hintertreibt sie gleichzeitig mit kunstvoller Vieldeutigkeit.

Im In- und Ausland begehrt Vom 6. bis 15. November präsentiert Daniel Amberg, der im In- und Ausland gleichermassen begehrt ist, einen Ausschnitt aus seinem Schaffen in der Affoltemer Galerie100 beim Central. Seine Arbeiten, eine Mischung aus Pop-Art, Realismus, Surrealismus, Symbolik und Mystik, begeisterten und faszinieren gleichermassen. Eine ausgezeichnete Gelegenheit, sich vom Mythos, dem Geheimnisvollen, von den Formen und Farben, von der Ausstrahlung seiner Bilder bezaubern zu lassen.

Vernissage am 6. November Die Vernissage findet am Freitag, 6. November, von 18 bis 21 Uhr statt. Am Samstag, 7. November, gibt es von 11 bis 15 Uhr einen Umtrunk, während die Ausstellung mit der Finissage am Sonntag, 15. November, von 11 bis 15 Uhr ausklingt. Ausstellung Daniel Amberg, Symbolistischer Neo-Surrealismus. 6. bis 15. November in der Galerie100, Zürichstrasse 100, Affoltern, Infos unter www.galerie100.ch, markusboesch@bluewin.ch.

Der Bonstetter Kunstmaler, Schauspieler, Sänger und Comedian Daniel Amberg präsentiert in der Affoltemer Galerie100 beim Central seine neo-surrealistischen Werke. (Bild Urs E. Kneubühl)

Bergsteiger-Drama, ein Drama über Integration und ein Flug zum Mars Das Mansarde-Kino Muri mit drei sehr unterschiedlichen Filmen

Bringt Zuschauende zum Lachen und Nachdenken: Flurin Caviezel. (Bild zvg.)

Morgengeschichten am Abend Flurin Caviezel in der Bibliothek Hausen Für einmal ist es nicht nötig, frühmorgens das Radio anzustellen, um die im markanten Bündner Dialekt vorgetragenen Morgengeschichten von Flurin Caviezel auf SRF1 zu hören. Der rätoromanische Musiker, Autor und Kabarettist kommt nach Hausen und gibt mit viel Witz und Selbstironie seine Alltagsbetrachtungen zum Besten. Nicht nur Klamauk, sondern tiefsinniger, feiner Humor zeichnet Caviezels

Kunst aus, die weit mehr ist als blosse Unterhaltung. Besucherinnen und Besucher erleben den fantasievollen Künstler für einmal live mit seinen Geschichten und seiner Musik. (pd.) Mittwoch, 4. November, 19.30 Uhr (Türöffnung ab 19 Uhr) , in der Bibliothek Hausen. Eintritt 10 Franken inkl. Apéro, Platzreservierung erwünscht (044 764 21 73 oder bibliothek@hausen.zh.ch).

Ein Vortrag zur Besiedlung des Planeten Mars, ein packender Abenteuerfilm über die Besteigung des Mount Everest und «Boychoir», ein US-amerikanisches Filmdrama über ein rebellisches Gesangstalent und die konfliktreiche Beziehung zu seinem hartherzigen Lehrer, im Kino Mansarde. In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Oberes Freiamt lädt das Kino Mansarde zum Vortrag «Travel to Mars». Die US-Raumfahrt plant, Astronauten auf den Mars zu schicken. Pierre Brisson, der Präsident der Schweizerischen Mars Mission, informiert mit Bildern, Grafiken und Filmausschnitten über die Vorbereitungen dieses ehrgeizigen Zukunftsprojekts. Der Vortrag wird in Englisch gehalten. Ein Übersetzer ist vor Ort. Eintritt: 29 Franken, FKM-Mitglieder 25 Franken.

fährliche Mission. Die zwei Teams wollen gegeneinander den höchsten Berg der Erde – den Mount Everest – besteigen. Diesen Berg in die Knie zu zwingen, gilt für viele Menschen als Traum. Selbst wenn sich die Bergsteiger noch so entschlossen zeigen, sind sie nicht auf die katastrophalen Entwicklungen gefasst, die die kommenden Stunden für sie bereithalten. Ein Sturm zieht auf und Schneemassen drohen die Bergsteiger zu verschütten – Überlebenskampf pur. Basierend auf dem unglaublichen und mitreissenden Tatsachenbericht von Autor Jon Krakauer – einer der wenigen Überlebenden dieser schicksalhaften Tage – entfaltet sich «Everest» als fesselndes Actionabenteuer mit emotionaler Wucht. Oscargewinner Simon Beaufoy (Slumdog Millionaire) hat die packende Geschichte in Drehbuchform gebracht. Regisseur Baltasar Kormàkur drehte in beeindruckenden Landschaften von Italien, Nepal und Island.

Termine: «Travel to Mars» am 04.11., 19.30 Uhr; «Everest» am Donnerstag, 5.11., 18 Uhr, und am

Schicksale am Berg Im Jahre 1996 begeben sich zwei Teams um die erfahrenen Bergsteiger Rob Hall (Jason Clarke) und Scott Fischer (Jake Gyllenhaal) auf eine ge-

der ihm bis dahin unbekannte Vater zu einer Pflegefamilie abschieben. Stattdessen landet der Junge im Internat des Knabenchores National Boychoir. Stet fällt es schwer, sich im Internat zu integrieren, hat Mühe beim Unterricht und ist verhaltensauffällig. Die Direktorin behandelt ihn jedoch wohlwollend und Chorlehrer Wooly fordert, angesichts von Stets unbestritten grossem Talent, ihn in den Tourneechor aufzunehmen. «Boychoir» erinnert hinsichtlich seiner Thematik an den französischen Erfolgsfilm «Die Kinder des Monsieur Mathieu» (2004), in dem ebenfalls ein musisch hochbegabter Internats-Schüler von einem einfühlsamen Lehrer entdeckt und gefördert wird. «Boychoir» lebt vor allem von seinem überzeugend und leidenschaftlich aufspielenden Cast wie OscarPreisträger Dustin Hofmann und Kathy Bates sowie Debra Winger. (y.h.)

Boychoir – Stimmen des Herzens Der 12-jährige Stet ist ein verhaltensauffälliger Schüler. Als seine Mutter bei einem Autounfall stirbt, will ihn

Freitag, 6.11., 20.30 Uhr (E/d, 122 Min., 12J.); «Boychoir» am Donnerstag, 5. 11., 20.30 Uhr und am Freitag, 6.11., 18 Uhr (E/d, 103 Min., 10/12J.). Reservierung unter www.kinomansarde.ch oder Telefon 056 644 21 21.


24

Veranstaltungen

agenda

Freitag, 30. Oktober Affoltern am Albis 20.15: Liederzyklus «Die schöne Müllerin» mit Valentin Johannes Gloor, Tenor, und Anna Scott, Klavier. Bar & Abendkasse ab 18.30 Uhr. Essen ab 19 Uhr, Reservierung erwünscht 044 760 52 62. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten 19.00: Kino in der Kirche: «Exodus-Götter und Könige». Die Geschichte von Moses und Ramses von Ridley Scott neu verfilmt. Freigegeben ab 12 Jahren, Eintritt frei. Reformierte Kirche.

Obfelden

z’Mättmistette». Gasthaus zum weissen Rössli (Saal). Albisstrasse 1.

Obfelden 10.00-16.00: «Art & Market» Kunst und Handwerk mit 10 Ausstellern und kleinem Beizli. Galerie Open Art Bickwil. Brunnenstrasse 4.

Ottenbach 19.30: Tanztheater MOIRA: «Tier» Das Tierische im Menschen und das Menschliche im Tier sowie die Unschärfen im Dazwischen-ausgedrückt mittels Tanz und Musik. 65 tanzende Laien von 5 bis 65 Jahren, eine Tänzerin (Deborah Hofstetter) und ein Tänzer (Marco Volta), ein Schlagzeuger (Noby Lehmann) und ein Geiger (Beat Escher). Gemeindesaal. Schulrain 12.

17.00-21.00: «Art & Market» Kunst und Handwerk mit 10 Ausstellern und kleinem Beizli. Galerie Open Art Bickwil. Brunnenstrasse 4. 19.00: Concerto piccolo numero sette: Flötenensemble «I flauti sonori» und Debra Fesslmeier, Mandoline, und Angela Bozzola,Piano. Leitung: Lotti Gläser. Reformierte Kirche.

Sonntag, 1. November

Ottenbach

13.00: Chilbibetrieb. Kronenplatz. 14.00: «Schtärneföifi im Märlisalat». Das Familenmusical mit neuen und alten Hits. Kasinosaal. Marktplatz 1.

19.30: Tanztheater MOIRA: «Tier» Das Tierische im Menschen und das Menschliche im Tier sowie die Unschärfen im Dazwischen-ausgedrückt mittels Tanz und Musik. 65 tanzende Laien von 5 bis 65 Jahren, eine Tänzerin (Deborah Hofstetter) und ein Tänzer (Marco Volta), ein Schlagzeuger (Noby Lehmann) und ein Geiger (Beat Escher). Gemeindesaal. Schulrain 12.

Samstag, 31. Oktober Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, frisches Brot, Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, griechische und Engadiner Köstlichkeiten, Früchte aus Kamerun, Handwerkliches. Marktplatz. 10.00: Bibliothekseinführung und Infos zur Regionalbibliothek. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 13.00: Chilbibetrieb. Kronenplatz. 17.30: Kunsthandwerk im Säuliamt. Ein Kunstschmied, ein Holzbildhauer und ein Hafner stellen ihr Handwerk vor. Interviews: Werner Schneiter, Chefredaktor des «Anzeigers». Mit Apéro- und Dessertbuffet vom «Aemtlerchorb» und Nachtessen. Bar und Abendkasse ab 17 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10. 20.00: Rock’n Roll Party mit Live Band und DJ’s. Rock’n Roll, Rockabilly, Jive, Swing. CQ Bar. Bahnhofplatz 5.

Bonstetten 20.00: Konzert des Singkreises Bonstetten zusammen mit Solisten. Bekannte Opernchöre aus verschiedenen Opern wie «Orfeo» von Gluck, «Freischütz» von C.M. von Weber, «Aida» und «Nabucco» von Verdi u.v.m. Kollekte. Gemeindesaal. Am Rainli 2.

Mettmenstetten 20.15: Konzert «Electa Forever». Ticketreservierung: 044 767 02 01. Eine Veranstaltung von «bi eus

anzeige

Aeugstertal 19.00: «In Praise of Mose Allison». Yvonne Moore Blues Band. Essen um 18 Uhr, Reservierung unter: Tel. 044 761 61 38. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

Affoltern am Albis

Kappel am Albis 13.30-16.45: Tagung: «In unseren Herzen lebst Du weiter» Thementag zur Erinnerungskultur mit FährFrau Sabine Brönnimann, Prof. Dr. Ralph Kunz und Pfr. M. Sahli. Keine Anmeldung nötig. Kollekte. Kloster Kappel. Kappelerhof 5. 17.15: Musik und Wort in der Klosterkirche mit Bach Collegium Zürich, Orgel: Rudolf Meyer.«Komm, o Tod, du Schlafes Bruder». Lesungen: Pfr. Markus Sahli. Eintritt frei, Kollekte. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Imbiss. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Freitag, 30. Oktober 2015

Mehr Effizienz durch mehr Wettbewerb? Prof. Dr. Mathias Binswanger an der Volkshochschule Am zweiten Vortragsabend der Volkshochschule im Knonauer Amt, am Mittwoch, 4. November, geht Prof. Dr. Mathias Binswanger der Frage nach, ob durch mehr Wettbewerb auch mehr Effizienz zu erreichen ist. Die Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirkes Affoltern ist Trägerschaft der Volkshochschule. ................................................... von urs bregenzer, aeugst Wohl kaum ein Bauherr wird heutzutage ein Projekt angehen, ohne nicht mindestens zwei Offerten für die Arbeit miteinander zu vergleichen, die öffentliche Hand verlangt oft drei oder mehr. «Wettbewerb ist gut!» heisst die Volksmeinung und «Ein bisschen Konkurrenz schadet nicht», ist oft zu hören. Doch wo führt diese Haltung hin? Prof. Dr. Mathias Binswanger zeigt uns auf, dass dieser Ansatz der freien Marktwirtschaft nicht in allen Bereichen tauglich ist. So wird oft versucht, dort, wo es keinen Markt gibt, durch künstliche Wettbewerbe eine Konkurrenzsituation zu inszenieren – oft mit verheerenden Folgen. Gerade in der Wissenschaft, in der Bildung oder im Gesundheitswesen können solche Wettbewerbssituationen gar das Gegenteil der Erwartungen provozieren.

Prof. Dr. Mathias Binswanger. (Bild zvg.) Mathias Binswanger hat ursprünglich Chemie an der ETH studiert, dann aber mit Wirtschaftswissenschaften an der Universität St. Gallen abgeschlossen. An der Universität Kassel hat er mit Auszeichnung zum Dr. rer. pol. promoviert. Nach Studienaufenthalten in den USA an der University of Tennessee, Knoxville, und an der Columbia Business School, Columbia University, New York, USA, erlangte er 1999 die Habilitation an der Universi-

Dienstag, 3. November

Kappel am Albis

Affoltern am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Recéption). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

09.30: Buchstart-Treff für Eltern mit ihren Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14.

Ottenbach 13.10: OTTENBACH60plus: Fahrt nach

Ottenbach

Bonstetten

15.00: Tanztheater MOIRA: «Tier» Das Tierische im Menschen und das Menschliche im Tier sowie die Unschärfen im Dazwischen-ausgedrückt mittels Tanz und Musik. 65 tanzende Laien von 5 bis 65 Jahren, eine Tänzerin (Deborah Hofstetter) und ein Tänzer (Marco Volta), ein Schlagzeuger (Noby Lehmann) und ein Geiger (Beat Escher). Gemeindesaal. Schulrain 12.

09.00: Leichte Wanderung: Forch-«Blüemlisalp»-Erlenbach. Wanderzeit ca. 2½ Std. Anmeldung und Auskunft: Edith Koch, 044 700 02 93, Edith Fankhauser, 044 700 30 25 und Hermi Fischer, 078 666 30 56. Bahnhof (Treffpunkt).

Stallikon 11.00-14.00: Kunstforum Stallikon: «50 Jahre Bibi Stallikon» mit Werken von Marghi Boeschenstein, Sandra Canonica, Doris Ess, Esti Frei, Michaela Temperli und Katrin Zuzáková. Vernissage. Schulhaus Loomatt (Kunstforum).

Montag, 2. November

Mittwoch, 4. November Affoltern am Albis 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Mit Aerobic- und Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli. 19.30-21.00: Vortrag zum Thema «Führt mehr Wettbewerb immer zu mehr Effizienz?» Prof. Dr. Mathias Binswanger. Eine Veranstaltung der Volkshochschule Knonauer Amt. Spital Affoltern (Mehrzweckraum). Melchior-Hirzel-Weg 40.

Hausen am Albis 14.30-17.30: Handarbeits-Stubete. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Für Kaffee und Kuchen wrid gesorgt. Leitung: Vera Stoll, Hausen, Tel. 044 764 22 04. Immer am 1. Montag im Monat. Reformierte Kirche (Zwinglistube).

Hausen am Albis 09.00-10.00: Everdance: einfache Schrittfolge von Gesellschaftstänzen ohne Tanzpartner. Keine Vorkenntnisse nötig - nur Freude an Musik und Bewegung. Besuch einer Schnupperstunde nach Voranmeldung. Für Frauen und Männer ab 50+. Leitung Margrit Flumini Tel. 043 535 06 96. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1.

Kappel am Albis 17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Donnerstag, 5. November Affoltern am Albis 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Daccordeon». Bar offen ab 18.30 Uhr, kleines Essen möglich. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

anzeige

tät St. Gallen. Binswanger doziert Volkswirtschaftslehre und Finance an der Fachhochschule Nordwestschweiz und hatte unter anderem Lehraufträge als Gastprofessor an der Universität Basel, an der Qingdao Technological University in China und an der Banking University in Saigon (Vietnam). Binswanger ist Autor zahlreicher Publikationen in Fachzeitschriften. Bislang sind sechs Bücher erschienen, darunter «Die Tretmühlen des Glücks – Wir haben immer mehr und werden nicht glücklicher. Was können wir tun?», 2006, und «Sinnlose Wettbewerbe – Warum wir immer mehr Unsinn produzieren», 2010. Mittwoch, 4. November, 19.30 bis ca. 21 Uhr, Mehrzweckraum des Spitals Affoltern, Haus Rigi, 1. Stock, Melchior-Hirzel-Weg 40 (Wegweiser: Langzeitpflege Sonnenberg), Affoltern. Eintritt: 25 Franken (U30: Fr. 15.-), Abendkasse. www.orientiert.ch.

Mettmenstetten und Wanderung zur Stiftung zur Weid in Rossau. Kaffeehalt, dann nochmals Fussweg von 20 Min. bis Postaustohaltestelle. Billette: Zonen 155, 156 retour. Postautohaltestelle (Treffpunkt).


Veranstaltungen

Freitag, 30. Oktober 2015

25

Ämtler Bibliotheken im November Bibliothek Aeugst Mittwoch, 4. November, 14 bis 16 Uhr: Spielnachmittag für Gross und Klein. Es werden drei Spiele vorgestellt, aber natürlich kann auch anderes gespielt werden. Die Bibliothek ist ganz normal geöffnet. Mittwoch, 11. November, 15 bis 16 Uhr: Wie Kinder die Sprache entdecken. Inputvortrag zur Sprachentwicklung und -förderung. Referentin: Dominique Sigrist, Logopädin an der Schule Aeugst. Für Eltern und ihre Kinder zwischen sechs und 36 Monaten. Freitag, 13. November, 19 bis zirka 21 Uhr: Schweizer Erzählnacht unter dem Motto «Hexereien und schwarze Katzen». Durchgeführt von der fünften Klasse der Schule Aeugst. Mittwoch, 18. November, 14 Uhr: Kamishibai. Geschichten aus dem Koffer. Für Kinder ab drei Jahren. Freitag, 27. November, 19 Uhr: Reise durch Peru. Reisebericht der Familien Vögeli, Scheiwiller und Müller im Mehrzweckraum der Gemeinde. Anschliessend Apéro in der Bibliothek.

Regionalbibliothek Affoltern

Spielt mit Händen und mit Füssen: Tastenvirtuose Nico Brina. (Bild zvg.)

Ein Tastenvirtuose in Hedingen Nico Brina mit Auftritt in der «Krone» Er hat mit dem schnellsten Boogie Woogie den Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde geschafft: Tastenvirtuose Nico Brina spielt morgen Samstag im Landgasthof Krone in Hedingen. Innert 30 Jahren über 2000 Konzerte in 16 verschiedenen Ländern, 750 000 km im Tourbus und mehrfacher Preisträger: Nico Brina ist der schnellste Boogie-Spieler der Welt, ein Tastenvirtuose, der sich neben Schnelligkeit durch musikalisches Feingefühl auszeichnet und ein begnadeter Entertai-

ner ist. Brina pflegt einen unverwechselbaren Stil, der ihn in aller Herren Ländern zu einem Markenzeichen machte: rasende Boogie-WoogieRhythmen, schwindelerregende Bassläufe, lustvoll perlende Melodielinien. Brina spielt mit Händen und Füssen ... Der Künstler tritt nun morgen Samstag in der «Krone» in Hedingen auf. Boogie Woogie und Elvis mit Nico Brina, Neil Diamond mit Barry Williams. Eintritt ab 18 Uhr mit Buffet à discrétion. Anmeldung bei Wirtin Esther Buchegger unter Telefon 044 761

Dienstag, 3. November, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen neun und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Reimen, Liedern und Geschichten. Mittwoch, 11. November, 9 Uhr: Büchermorgen: Es wird über das Buch «Das Buch meiner Mutter» von Albert Cohen diskutiert. Freitag, 13. November, 19.30 bis zirka 21.30 Uhr: Erzählnacht unter dem Motto «Hexereien und schwarze Katzen». Für Kinder im Alter von fünf bis acht Jahren. Anmeldung bis 6. November in der Bibliothek. Samstag, 14. November, 11 bis 11.30 Uhr: Gschichte-Samschtig. Kinder ab vier Jahren sind eingeladen, sich in Begleitung einer Bibliothekarin auf eine Reise in die Welt der Verse, Lieder und Geschichten zu begeben. Montag, 30. November, 18.30 bis zirka 19 Uhr: Bibliothekseinführung. Rundgang und Information zur Regionalbibliothek, zum Angebot, der Benutzung, zur Katalogsuche und Onleihe. Anmeldung nicht erforderlich.

62 98.

Aeugst am Albis

Kappel am Albis

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «schäre-stei-papier». Susanne Bucher - Faszination Papierarchitektur, Siegfried Dörfler - Kerbschnitzen. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/ 14-16.30 Uhr. Bis 19. November.

Kloster Kappel (Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception), Kappelerhof 5: Tägliche Führung um 13.30 Uhr durch die Ausstellung «Lebenskunst & Totentanz». Bis 22. November.

Ottenbach in der Bibliothek. Ein Treffen für Jung und Alt.

Bibliothek Hausen

Bibliothek Rifferswil

Mittwoch, 4. November, 19.30 Uhr: «Morgengeschichten». Lesung mit Autor und Kabarettist Flurin Caviezel. Dienstag, 10. November, 9.30 Uhr: Buchstart. Gschichtli, Versli und Liedli für die Kleinsten. Freitag, 27. November, 19.30 Uhr: Literarische Duftreise durch die Welt mit Drogist Claudio Rütimann.

Mittwoch, 25. November, 16 Uhr: Kamishibai. Alle Kinder sind zum japanischen Koffertheater in die Bibliothek eingeladen. Es wird ein Grimmsches Märchen erzählt.

Bibliothek Hedingen Donnerstag, 5. November, von 14 bis 16 Uhr: Frauenverein in der Bibliothek. In fröhlicher Runde häkeln, stricken, nähen oder andere Handarbeiten anfertigen. Eine Fachfrau ist anwesend, welche Auskunft geben kann. Mittwoch, 11. November, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern und Kinder von neun bis 24 Monaten. Die gemeinsame Zeit geniessen und in die Welt der Reime und Fingerspiele eintauchen. Freitag, 13. November, 20 bis 21 Uhr: Theater zur Schweizer Erzählnacht «Hexereien und schwarze Katzen».

Bibliothek Knonau Mittwoch, 4. November, 16 bis 16.45 Uhr: Geschichten-Zeit in der Bibi.

Bibliothek Mettmenstetten Montag, 2. November, 9 bis 10 Uhr: Büchermorgen. Das Bibliotheksteam stellt Bücherneuheiten vor. Mittwoch, 11. November, 15 Uhr: Zyt für Gschichte. Sonntag, 29. November, 10 bis 13 Uhr: Vernissage zur Ausstellung «Im Zoo und auf dem Flohmarkt». Aquarell- und Ölcollagen von Regina Nussbaumer Bärtschiger.

Bibliothek Obfelden Mittwoch, 18. November, 16 bis zirka 16.30 Uhr: Kamishibai: Frau Holle. Freitag, 27. November, ab 19.30 Uhr: Spieltreff Säuliamt. Spiel und Spass für alle von 17 bis 99 Jahren.

Bibliothek Ottenbach Bibliothek Bonstetten

Ausstellungen

entgegengenommen. Anschliessend wird ein Apéro offeriert.

Freitag, 13. November, 20 Uhr: «Gömmer Starbucks?» und neue Bücher mit dem Autor und Kabarettist Bänz Friedli (Jubiläumsveranstaltung 60 Jahre Bibliothek Bonstetten und Schweizerische Erzählnacht). Veranstaltungsort: Aula der Sekundarschule Bonstetten, Schachenrain 1. Türöffnung um 19.30 Uhr. Vorverkauf der Tickets, zu 20 Franken pro Ticket, in der Bibliothek oder an der Abendkasse. Reservierungen werden nicht

Dienstag, 3. und 17. November, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen neun und 36 Monaten – gemeinsam Sprache erleben mit Versen und Fingerspielen. Freitag, 6. November, 20 Uhr: Ein Abend mit Mitra Devi. Lesung zum Krimi «Der Blutsfeind» mit anschliessender Filmvorführung zusammen mit der Regisseurin Bea Huwiler. Anschliessend Apéro. Dienstag, 24. November, ab 9.30 Uhr: Monats-Treff der Landfrauen

Bibliothek Stallikon Ab Montag, 2. November, liegen neue Medien für Erwachsene auf. Anlässlich der Schweizer Erzählnacht steht ab Freitag, 13. November, für eine Woche ein Spezialtisch mit vielen Medien zum Thema «Hexereien und schwarze Katzen» in der Bibliothek. Mit Dekoration von Paula Leu. Freitag, 27. November, 20 Uhr: Bücherabend-Special zum 50-Jahre-Jubiläum der Bibliothek: Buchhändlerin und «Lesefieber»-Bloggerin Manuela Hofstätter stellt mit viel Herzblut und feinem Humor neue Titel aus der Buchwelt vor. Anschliessend Apéro. Montag, 30. November, 15.30 bis 16 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» unter der Leitung von Leseanimatorin Regina Meier (SIKJM). Eltern und Grosseltern mit Kindern zwischen neun und 36 Monaten sind herzlich eingeladen. Im November und Dezember befinden sich auf einem grossen Thementisch Bastelbücher, Geschichten, Hörbücher und DVDs zur Adventsund Weihnachtszeit.

Bibliothek Wettswil Samstag, 7. November, 17 bis 17.45 Uhr: «Joggelibär e Chaschperbohne!» Interaktives Erzähltheater mit Jürg Steigmeier. Für Kinder ab vier Jahren in Begleitung. Billette zu sechs Franken pro Ticket in der Bibliothek erhältlich. Freitag, 13. November, 18 bis 20 Uhr: Schweizer Erzählnacht. «Buchstabenteuer» für Kinder ab der ersten bis zur sechsten Klasse. Die Erzählnacht findet in Zusammenarbeit mit der Primarschule im Schulhaus Mettlen statt. Mittwoch, 25. November, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» für Kinder von neun bis 36 Monaten in Begleitung. Mittwoch, 25. November, 14.30 bis 15 Uhr: Geschichtenzeit für Kinder von drei bis fünf Jahren in Begleitung. Mittwoch, 25. November, 20 bis 21.30 Uhr: Lesezirkel. Es wird das Buch «Fast genial» von Benedict Wells besprochen. Samstag, 28. November, 10 bis 11 Uhr: Beratung zu Fragen der Onleihe. Sonntag, 29. November, 11 bis 17 Uhr: Adventsmärt. Die Bibliothek ist durchgehend von 11 bis 17 geöffnet. Um 14 Uhr werden Geschichten für Kinder erzählt. (I.S.)

Ottenbach Affoltern am Albis Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: Kunstausstellung KA: «Augenweide». Mirjam Wydler, Skulpturen und Malerei, Florian Leibetseder, Malerei. Fr, 17-20, Sa, 9-12, So, 15-18 Uhr. Bis 8. November.

Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Malerei und Objekte. Beate Bitterwolf, Anneliese Hophan und Silvia Jeanneret. Do/Fr, 14-18, Sa/So, 13-17 Uhr. Bis 6. Dezember. Kunstfenster, Dorfstrasse 13, So, 14-17 Uhr.

Hedingen Kultur-Kubus, Zwillikerstr. 40: Gruppenausstellung «Kalkbreite» Christa Lanzendörfer, Peter Vecchi und Susanne Wolf. Sa/So, 11-17 Uhr. Bis 8. November.

Galeriemarlène, Lanzenstrasse 6: Karl Sauter, Sepp Carisch, Ferdinand Seiler, Bilder, Holzskulpturen. Apéros jeden Sonntag 13-17 Uhr, Galerie offen: Do/Fr, 14-18, Sa/So, 13-17 Uhr. Bis 22. November.

Rifferswil Park Seleger Moor: Letzte Seerosen, Farngarten, spiegelnde Teiche, Herbstfärbung. Fachkundige Führungen und Kinderwelt «Moorli». Park, Pflanzenverkauf täglich 8-18 Uhr. Bis 31. Oktober.

Stallikon Schulhaus Loomatt (Kunstforum): Kunstforum Stallikon: «50 Jahre Bibi Stallikon» mit Werken von Marghi Boeschenstein, Sandra Canonica, Doris Ess, Esti Frei, Michaela Temperli und Katrin Zuzáková. Mo/Mi/Do/Fr, 15-19, Di, 15-20, Sa. 10-12 Uhr. Ab 1. November bis 1. Februar 2016.

Den eigenen Körper verstehen Event für Alleinstehende und Alleinerziehende Die ökumenische Gruppe «Treffpunkt Begegnung Obfelden-Ottenbach» bietet am 8. November ein vielseitiges Sonntagsprogramm für Alleinstehende und Alleinerziehende mit ihren Kindern an. Eingeladen ist die Gastreferentin Christina Christen zum Thema Körpersprache. Die Veranstaltung beginnt um 11 Uhr, zunächst mit einem kulinarischen Programm von Apéro bis Dessert.

Körpersprache besser verstehen Obwohl der Mensch sehr sensibel auf ausgesandte Signale der Körperspra-

che reagiert, ist das Bewusstsein dafür weniger ausgeprägt und zum Teil verloren gegangen. Christina Christen, Coach und Ausbildnerin mit eigener Praxis in Affoltern, wird den Teilnehmenden helfen, das Wissen um vergessene Botschaften neu zu entdecken. Durch das spannende Thema schärfen die Teilnehmenden ihre Fähigkeit, Beziehungen bewusster zu verstehen und zu gestalten. Eine Anmeldung ist bis zum 4. November möglich, die Veranstaltung dauert bis zirka 16 Uhr. Erhoben wird ein freiwilliger Unkostenbeitrag. pd.) «Körpersprache: Verstehen, was unsere Körper re-

Christina Christen. (zvg.)

den», Treffpunkt Begegnung, 08.11.2015, 11 bis 16 Uhr, reformiertes Kirchgemeindehaus

Anmeldung bis 4.11.15 bei Beatrice Gubser, Telefon

Obfelden, Räschstr. 8.

044 761 99 19, beatrice.gubser@kath-affoltern.ch.


26

Veranstaltungen

Freitag, 30. Oktober 2015

Melodien zum Träumen

Anregend für Seele und Geist

Panflöten-Ensemble Corona in Aristau, Knonau und Affoltern

«Hildegard – Schola» in Knonau

Das Panflöten-Ensemble Corona aus Affoltern lädt auch dieses Jahr zu seinen traditionellen Jahreskonzerten ein.

Im Abendgottesdienst zum Reformationsfest in Knonau singt die «Hildegard – Schola» aus dem nahen Kelleramt.

Das Ensemble, bestehend aus 15 Flötistinnen, macht den Auftakt mit einem klassischen Stück, dem «Andante du concerto en sol» von Antonio Vivaldi. Weiter geht es mit bekannten Melodien, die einen zum Träumen verleiten und den einen oder anderen vielleicht an romantische Momente erinnern. Zu hören sind u.a. «What a wonderful world», «The house of the rising sun» und «Over the rainbow». Mit einem Medley gedenkt das Ensemble des Ende letzten Jahres verstorbenen Sängers Udo Jürgens. Solistin Maja Berglas spielt das rassige Lied «Up in the sky» der Schweizer Band 77 Bombay Street. Das Panflöten-Ensemble Corona, unter der Leitung von Monika Meier, wird begleitet von Josef Bachmann

Am kommenden Wochenende feiert die evangelische Christenheit das Reformationsgedenken und Reformationsfest. Natürlich sind in heutiger ökumenischer Offenheit alle Interessierten zum Gottesdienst eingeladen. In Knonau ist dieses Jahr der kleine aber feine Chor «Hildegard – Schola» Sonntag, 1. November, 17 Uhr, ref. Kirche Knonau. zu Gast. Die Sängerinnen und Sänger stammen dem Kelleramt (Lunkhofen, Rottenschwil, Jonen etc.), das ans Knonauer Amt anschliesst. Gegründet wurde dieser Chor 1992 in Bremgarten AG mit dem Ziel, die Musik der mittelalterlichen Heiligen Die «Hildegard – Schola» aus dem Kelleramt. (Bild zvg.)

Das Panflöten-Ensemble Corona aus Affoltern. (Bild zvg.) (Bandleader der New Orleans Stompers) am Piano und Cyrille Rudin am Schlagzeug. Die meisten vorgetragenen Stücke wurden von Josef Bachmann arrangiert. (pd.)

«I have a dream» Hommage in Wort und Gospel-Klängen «I have a Dream». Diese Worte von Martin Luther King, dem grossen Prediger der Gewaltlosigkeit, sind inzwischen Geschichte geworden und heute ebenso bedeutungsvoll wie damals vor über 50 Jahren. An seine berühmte Rede beim «Marsch auf Washington» erinnert die amerikanische Klang-Chronik «I have a Dream». Christina Jaccard und ihr exzellentes Gospel bringen das berührende Porträt dieses mutigen Menschen zur Aufführung. «I have a Dream» ist mehr als ein Konzert. Es ist ein Statement für Gerechtigkeit und Hoffnung. Die Geschichte um das Leben von Martin Luther King, die Art der Inszenierung von Text und der sorgfältig ausgewählten und eindrücklichen Musik bringt die Thematik auf emotionale, jedoch unprätentiöse Weise ins Erleben und berührt das Publikum nachhaltig.

Martin Luther King. (Bild zvg.) Samstag, 7. November, 19.30 Uhr, reformierte Kirche Bonstetten. Reservieren: tickets@voicejaccard.ch oder Telefon 043 300 68 33.

sammen singen sowie das gemeinsame Risotto-Essen nach dem Umzug, werden beibehalten. Die neue Route führt vom Primarschulhaus über die Niederfeldstrasse – Albisstrasse – Grossholzerstrasse (beim «grossen Stein» Musik) – Grundrebenstrasse – Langacherstrasse – Schulhausstrasse zurück zum Pausenplatz Primarschulhaus. «Wir freuen uns, wenn wir diese alte Mättmistetter Tradition aufrechterhalten können und auch in Zukunft viele Kinder mit ihren Eltern dieses Lichterfest erleben dürfen», heisst es vom OK, «Sei es beim Mitlaufen oder aber auch wieder vermehrt am Strassenrand als Zuschauer.» (dl)

Heilsarmee startet Kaffee-Treff Die Heilsarmee Affoltern startet am Freitag, 30. Oktober, ihren neuen monatlichen Kaffee-Treff «Café Chazon». Chazon ist hebräisch und bedeutet so viel wie Traum. Ein Traum sind auf jeden Fall die Kuchen im neuen KaffeeTreff. Sind die Häkel- und/oder Strickarbeiten manchmal ein Albtraum?

19 Uhr in der ref. Kirche Knonau und am Sonntag, 1. November, um 17 Uhr in der ref. Kirche Affoltern. Eintritt frei, Kollekte zur Deckung der Unkosten.

Samhain – das Alte stirbt, Neues entsteht Mit dem keltischen Neujahrsfest Samhain schliesst sich der Jahreskreis. Tanzleiterin Jren Omlin bietet Frauen am Montag, 2. November, an, mitzufeiern.

Mettmenstetter Räbeliechtli-Umzug

Unterschiedliche Rückmeldungen und Anregungen haben das OK bewogen, den Anlass etwas neu zu gestalten. Nach einigen Sitzungen sieht es mit viel Enthusiasmus, Energie und guten Ideen einem «renovierten», aber nicht «neu gebauten» Räbeliechtli»-Umzug entgegen. Die Route wird leicht angepasst und auch die «Formationen» für den Marsch etwas verändern. Altbewährtes und Geliebtes aber, wie die musikalische Unterstützung des Musikvereins, die Lieder die alle zu-

kath. Kirche Aristau, am Samstag, 31. Oktober, um

Frauen tanzen im Jahreskreis

Tradition leben Auch dieses Jahr findet wieder der alljährliche RäbeliechtliUmzug statt. Am Mittwoch, 4. November.

Konzerte am Sonntag, 25. Oktober, um 17 Uhr in der

Hier findet sich Hilfe, denn dieser erste Nachmittag steht unter dem Motto: Häkel- und Stricknachmittag. Ein Stück Kuchen bekommt aber jeder, ob mit oder ohne Handarbeits-Utensilien. Café Chazon, 30. Oktober und 27. November, Wiesenstrasse 10, Affoltern. Ab 19 Uhr Möglichkeit, Hot Dogs oder andere kleinere Snacks zu erwerben. Infos: 044 761 69 15 / heilsarmee-affoltern.ch.

Gemeinsam tanzen Frauen in einem Kreis Tänze aus den verschiedensten Kulturen. Es sind Tänze, die Frauen zu den Jahreskreisfesten, Jahreszeiten und den Elementen getanzt haben und heute wieder tanzen. Kreistänze sind eine wunderbare Möglichkeit, den menschlichen Lebensweg zu begleiten. Tanzend und im Frauenkreis lässt es sich leichter über Lebensschwellen gehen und wichtige Lebensund Alltagsgeschehnisse ausdrücken. Durch eine sich oft wiederholende Schrittabfolge, die die Kreistänze charakterisieren, entwickelt sich ein meditatives Körpergefühl; es entsteht ein Gefühl der Zeitlosigkeit. Dieselben Bewegungen und Schritte der Frauen im gleichen Rhythmus wirken verbindend und stärkend. Angelehnt an die Jahreskreisfeste werden die meditativen, rituellen Kreistänze mit der jeweiligen Energie der Jahreszeit und des Jahreskreisfestes tanzend mit den Biografien der Frauen verbunden und zum Ausdruck gebracht. Da es im keltischen Jahresrad nur zwei Jahreszeiten, Sommer und Win-

Das Alte stirbt, Neues entsteht. (zvg.) ter gab, wurde dieses Fest «Samhain» genannt, von sam-fuin. Sam-fuin heisst Sommerende, da der Sommer am Abend des 31. Oktober endete und der Winter am Morgen des 1. November begann. Die Nacht dazwischen, die 12 Stunden, ist eine ungewisse, eine unbestimmte Zeit. Es ist eine Zeit zwischen den Welten, die Zeit der Ewigkeit, der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft – alles in einem. Aber nicht nur die zeitliche Abgrenzung fällt in dieser Nacht weg, auch die Trennung der Lebenden und der Verstorbenen löst sich auf. Frauen tanzen im Jahreskreis: Montag, 2. November, 19.15 bis 21.15 Uhr im Saal des ref. Chilehuus, Ottenbach, Mitnehmen: Rutschfeste Socken oder Gymnastikschuhe; Kosten: 20 Franken / Frau; Anmeldung: Jren Omlin, Rüchligstrasse 2C, 8913 Ottenbach, Tel. 043 466 80 84; 079 733 40 29, Mail: jren.omlin@lebensdichte.ch; www.lebensdichte.ch.

«Vom Aushandeln und Aushalten – Das Spiel mit den Grenzen» Ein Kurs in Zusammenarbeit mit der Suchtprävention Bezirke Affoltern und Dietikon im Familienzentrum Bezirk Affoltern. Nur wer Grenzen kennt, kann Freiräume geniessen – denn Grenzen geben Orientierung und Sicherheit. Am Mittwoch, 11. November, von 19.30 bis 22 Uhr behandelt Cathy Caviezel, erfahrene Leiterin der Suchtpräventionsstelle Bezirke Affoltern und Dietikon dieses Thema und übt während eines zweiteiligen Kurses mit allen Teilnehmern im Familienzentrum Bezirk Affoltern das Thema Grenzen bei der Erziehungsarbeit. Die Eltern und Erziehungsberechtigten erhalten Gelegenheit, sich mit

ihrem eigenen Erziehungsstil auseinanderzusetzen. Anhand von Theaterszenen und Filmbeispielen aus dem Alltag mit Kindern werden verschiedene Lösungsmöglichkeiten diskutiert, wie z. B. als Mutter oder Vater wirksam reagieren zu können. Dabei steht die Stärkung der Kinder im Vordergrund. An einem zusätzlichen, kostenlosen Treffen zum späteren Zeitpunkt wird das Angewandte nochmals reflektiert. Weitere Infos und ganzes Veranstaltungsprogramm unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Anmelden bis Freitag, 6. November, über die Homepage, kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch oder Telefon 044 760 21 13 (Freitagvormittag, sonst Anrufbeantworter).

Hildegard von Bingen zu pflegen. Leitung hat der Kirchenmusiker Urs Seiler aus Widen AG. Heute singt der Chor nicht nur Werke der Hildegard, sondern auch von Komponisten wie Palestrina, Byrd, Bach und Haydn – bis hin zur Moderne. Die neun Musizierenden werden herzlich willkommen geheissen. Man darf sich auf eine Seele und Geist anregende Feier freuen!

Skiclub Hausen: GV in drei Blöcke Der Skiclub Hausen a.A. lädt zur 62. ordentlichen Generalversammlung ein. Die GV findet am Samstag, 7. November, zum zweiten Mal im Gemeindesaal beim Schulhaus Weid in Hausen statt. Präsident Heinz Gaisser und der Vorstand werden um 20 Uhr die Versammlung eröffnen. Angelehnt an die vergangenen Jahre, wird die GV in drei Blöcke aufgeteilt. Der erste Block beinhaltet alle Berichte der Ressortleiter entsprechend der Zwölf-PunkteTraktandenliste. Es wird auf alle Aktivitäten des polysportiven Vereins eingegangen. Es werden die Resultate der Ski-Renngruppe (Renngruppe Albis), des Bikerennens, der Jahresmeisterschaften, wie auch des Tourenwettbewerbes noch einmal Revue passiert und analysiert. Weiter wird innerhalb der Kassenberichte aber auch über Arbeiten an der Dorfchilbi, über das Altpapiersammeln und das Fussballcupspiel St. Gallen gegen Hausen berichtet. Gegen Ende des ersten Blocks wird dann das Traktandum Wahlen aktuell. Der SC Hausen bleibt weiterhin dem Pfad der Kontinuität treu und wird der Versammlung keinerlei Austritte melden müssen. Der zweite Block wird dann den gesellschaftlichen Tätigkeiten des Skiclubs noch mehr entsprechen. Hans wird alle Anwesende mit seiner traditionellen Risottopfanne verwöhnen. Die Kosten übernimmt der Verein. Natürlich muss auch ein Wettkampf zelebriert werden. Dazu der dritte Block, der mit einem Lottomatch für entsprechende Stimmung und tolle Preise sorgt. Wer in Zukunft als Mitglied die vielen Möglichkeiten und Aktivitäten innerhalb des Vereins nutzen möchte, der kann sich an der Versammlung als Neumitglied eintragen. Die Mitgliedschaft gilt für Jahrgänge 99 und älter. (RG) Weitere Details wie Protokolle, Ranglisten, Fotos und Programminfos unter www.skiclub-hausen.ch.


Veranstaltungen

Freitag, 30. Oktober 2015

31

Kunst kommt von Können – Könner machen Kunst Die nächsten neun Tage im Kellertheater LaMarotte in Affoltern In den kommenden Tagen werden im «LaMarotte» Klänge von Schubert, «Daccordeon» und Marco Santilli zu hören sein. Morgen Samstag interviewt Werner Schneiter vier Säuliämtler Kunsthandwerker; dazu werden musikalische und kulinarische Köstlichkeiten serviert.

fründe» Vreni Eichmann und Heidi Roth sowie Lucia Strickler am Akkordeon. Im Eintrittspreis sind sowohl Apéro und Nachtessen als auch ein Dessert inbegriffen. Samstag, 31. Oktober. Bar und Abendkasse ab 17 Uhr, Eintritt 50/40 Franken. 17.30 bis 18.15 Uhr Apérobuffet, 18.30 bis 19.30 Uhr zwei Interviews, 19.30 bis 20.30 Uhr Nachtessen, 20.45 bis 21.45 Uhr zwei Interviews, ab 21.45 Uhr Dessertbuffet.

Bei seinem dritten Besuch im Kellertheater LaMarotte bringt der Tenor Valentin Johannes Gloor, begleitet von der kanadischen Pianistin Anna Scott, Schuberts ersten grossen Liederzyklus «Die schöne Müllerin» zu Gehör. Das exklusive Duo garantiert eine grosse Interpretation dieser wunderbaren Liederreihe. Heute Freitag, 30. Oktober, Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40/30 Franken. Ab 19.00 Uhr Essen «Winzergratin» 15 Franken (Reservierung erwünscht).

«Kunsthandwerk im Säuliamt» Wenn handwerkliches Geschick, historisches Wissen und Kreativität gefragt sind, dann greifen Architekten, Denkmalpfleger, aber auch Private gerne auf den Kunstschmied Moritz Häberling aus Uerzlikon, den Hafner Christoph Roth aus Rifferswil und den Holzbildhauer Oskar Studer aus Hausen zurück. Der Interview-Reigen mit den Kunsthandwerkern und dem «Anzeiger»-Chefredaktor Werner Schneiter wird umrahmt und unterbrochen – einerseits kulinarisch vom «Ämtlerchorb», anderseits musikalisch von den Jodlerinnen der «Ämtler Jodler-

Jazz am Donnerstag mit «Daccordeon» Die vier Band-Musiker Richard Pizzorno am Akkordeon, Nick Perron an der Gitarre, Samuel Joss am Bass und der Drummer Chris von Hoffmann lassen die fast in Vergessenheit geratene Musik der grossen Jazz-Akkordeonisten neu verpackt wieder aufleben. Das akustische Jazz-Akkordeon wurde während vieler Jahre durch die Elektronik ins Abseits gedrängt, hat sich aber inzwischen den Weg auf die Bühne zurückerobert. Das aktuelle Repertoire von Daccordeon beinhaltet Eigenkompositionen verschiedener Richtungen sowie Swing, Jazz-Musette und neu überarbeitete Klassiker des Chanson Française. Donnerstag, 5. November, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei – Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

Crossover mit Marco Santillis «CheRoba» und «Il Fiato delle Alpi» Das Zusammentreffen des Jazzquartetts «CheRoba» mit dem klassischen Bläserquintett «Il Fiato delle Alpi» würde man in der Deutschschweiz der

Die Mitglieder von «CheRoba» und «Il Fiato delle Alpi» vorne von links: Marco Santilli, Elia Bolliger, Ivan Tibolla, Lorenzo Frizzera, Alessandro Damele. Hinten von links: Filipa Nunes, Davide Jäger, Isabell Weymann, Fulvio Maras. (Bild zvg.) «Neuen Volksmusik» zuordnen. In Italien spricht man in solchen Fällen von «musica contaminata». Somit realisieren der Tessiner Marco Santilli und seine Weggefährten vermutlich das erste (CH)ontaminato. Für das neue Projekt «La Stüa» (die Stube) mit eigenen Kompositionen hat der Klarinettist Marco Santilli drei erfahrene italienische Weggefährten zum Quartett «CheRoba» um sich geschart und verbindet dieses Jazzquartett mit dem Bläserquintett «Il Fiato delle Alpi». Santillis Ideen für Kompositionen sind reichhaltig – und wenn

er sie umsetzt, werden Einflüsse aus verschiedenen europäischen Genres wie Worldmusic, Folk, neue Musik und Klassik fachmännisch verwoben. In dieser vom Festival Alpentöne in Auftrag gegebenen und von Pro Helvetia unterstützten Komposition bringt Santilli Momente der Kindheit in seiner Tessiner Heimat, der Leventina, zum Klingen: Giornico, das Heimatdorf von Marco Santilli, ist immer noch ein Fundus von Melodie-Einfällen für viele seiner Kompositionen. Aber diese Melodien werden dann durchaus jazz-

Im Haus zum Seewadel wohnen und sich pflegen lassen Am 10. November: Antworten zu Eintritt, Kosten und weiterem Wissenswertem Pflegende und Pflegebedürftige müssen irgendwann abschätzen, ob ein Verbleib zu Hause weiterhin Sinn macht, oder ob ein Wechsel in eine geeignete Altersinstitution Sinn machen würde. Wer sich mit dieser Frage beschäftigt, ist eingeladen, am 10. November, von 19 bis 21 Uhr, an der Informationsveranstaltung im Haus zum Seewadel teilzunehmen. Ein Platz in einer Pflegeinstitution bietet in jedem Fall Sicherheit und die nötige Unterstützung, wenn Fragen nach Anschlusslösungen an die Pflege zu Hause zu beantworten sind. Spätestens dann stellen sich auch Fragen über das Vorgehen und die Finanzierung. Damit solche Antworten nicht unter Zeitdruck gesucht werden müssen, bietet sich der Besuch der jährlichen Informationsveranstaltung im Haus zum Seewadel an, am Dienstag, 10. November, von 19 bis 21 Uhr.

Antworten auf Fragen zu Kosten und Verantwortlichkeiten Das Leitungsteam des Hauses zum Seewadel stellt die Institution vor, präsentiert Informationen zur Finanzierung eines Heimaufenthalts, erklärt das Prinzip der Taxordnung mit den Pflege-, Betreuungs- und Hotellerietaxen,

formationsveranstaltung beantwortet. Auch Wissenswertes zu Heimeintritt, Patientenverfügung und Vorsorgeauftrag werden aufgegriffen.

Informationen zur Zukunft des Seewadels Die nähere sowie die weitere Zukunft des Hauses zum Seewadel löst immer wieder Fragen aus, welche an diesem Abend beantwortet werden. Martin Gallusser, Sozialvorstand der Gemeinde Affoltern, wird die anDas Haus zum Seewadel in Affoltern. (Bild zvg.) stehenden Schritte erläutert Grundsätzliches zur Pflegefi- und Entscheidungen erläutern und nanzierung, zu Ergänzungsleistungen, über den aktuellen Stand der PlanunHilflosenentschädigung und einigem gen informieren. Anmeldungen für mehr. einen Heimeintritt nimmt das Haus Brennende Fragen wie zum Bei- zum Seewadel nach wie vor gerne entspiel: Wer übernimmt die Kosten gegen und es steht weiterhin für Einwenn die Rente für die Heimrechnung tritte aus dem ganzen Bezirk Affoltern nicht mehr reicht? Wer übernimmt offen. Auch während einer allfälligen welche Kosten der Heimrechnung? Auslagerung wird für alle BewohnerinWie viel zahlt die Wohngemeinde an nen und Bewohner gesorgt sein. Die die Pflegekosten? Diese und andere jetzigen und zukünftigen BewohnenFragestellungen werden an dieser In- den können sich also jederzeit und

immer wohl fühlen im Haus zum Seewadel.

Heimelige Atmosphäre Obwohl oder eben trotz des fortgeschrittenen Alters des Seewadels ist es umso schöner festzustellen, dass in diesem Haus ein sehr guter Geist herrscht. Die Bewohnenden fühlen sich spürbar wohl und finden die Atmosphäre heimelig und angenehm, unterstützt durch kompetente und motivierte Mitarbeitende. Ein virtueller Rundgang lässt die Teilnehmenden der Veranstaltung in die herzliche Atmosphäre und in die Gemütlichkeit des Hauses eintauchen. Die Veranstaltung findet um 19 Uhr statt, damit alle Interessierten die Möglichkeit haben, daran teilzunehmen. Ein offerierter, reichhaltiger Apéro aus der hauseigenen Küche wird den Abend abrunden. Bei einem Glas und feinen Häppchen bleibt auch noch Zeit für die eine oder andere persönliche Frage. Das Team des Hauses zum Seewadel freut sich über zahlreiche Teilnehmende und auf spannende Begegnungen. (pd.) Weitere Informationen über den Anlass auf der Website www.seewadel.info. Kontakt: Haus zum Seewadel – Wohnen und Pflegen, Obere Seewadelstrasse 12, 8910 Affoltern am Albis. E-Mail: seewadel@affoltern-am-albis.ch, Web: www.seewadel.info, Telefon: 043 322 74 74.

mässig, improvisierend verarbeitet und zugespitzt. Etwa, wenn die Wanderer auf der Strada alta, dem Höhenweg entlang der Leventina, statt Wasser eben Grappa zu sich nehmen und im Aufstieg dann etwas aus den Tritt geraten … Den Event «La Stüa» darf sich kein Nicht-Purist entgehen lassen! (pz) Samstag, 7. November, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt: 40/30 Franken. Platzreservierungen für alle Anlässe über: www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

Erzähltheater in der Bibliothek Wettswil Interaktives Erzähltheater mit Jürg Steigmeier für Kinder ab vier Jahren, am Samstag, 7. November, um 17 Uhr in der Bibliothek Wettswil. «Natürlich ist Jürg Steigmeier ein Erzähler, aber er erzählt nicht so geradeaus, wie wir unseren Kindern etwa zum Einschlafen ein Märchen vorlesen», erfährt man auf seiner Website. Jürg Steigmeier ist ein Geschichtenerzähler der ganz besonderen Art. «Ein Ein-MannTheater, ein Schauspieler, der mit Haut und Haar, dabei fast ohne Requisiten, in eine Geschichte hineinspringt, mit vollen Einsatz von Körper und Sprache sich in seine Märchenfiguren verwandelt und sie zum Leben erweckt». Alle Kinder ab vier Jahren dürfen sich also auf eine lebhafte und spezielle Märchendarbietung freuen, wenn «Joggelibär und Chaschperbohne» in der Bibliothek Wettswil zu Leben erweckt werden und für leuchtende Kinderaugen sorgen. (pd.) Tickets zu je 6 Franken sind ab sofort in der Bibliothek Wettswil, an der Poststrasse 2, erhältlich. Das Team freut sich auf viele gwundrige Kinder!

Die Bibliothek Hausen im November Am 4. November, um 19.30 Uhr findet eine Lesung mit dem Autor, Musiker und Kabarettist Flurin Caviezel statt. Am 10. November, um 9.30 Uhr findet «Buchstart» statt. Es werden Geschichten für die Kleinsten vorgestellt. Am 27. November, um 19.30 Uhr entführt der Drogist Claudio Rütimann die Besuchenden in eine Welt der Düfte. (sals/pd.)


32

Sport

Freitag, 30. Oktober 2015

Futsal in Bonstetten

Alles «Penne» am Spaghetti-Turnier

Der FC Lion lädt in die Schachenhalle

15 Teams in Obfelden am 24. und 25. Oktober Bei der 23. Ausgabe des Spaghetti-Plausch-Turniers von Volley Obfelden haben 15 Teams teilgenommen. Den Sieg holte sich Beri-Mixed aus Berikon.

Gastgeber in Festlaune: Der Futsalclub Lion aus Bonstetten. (Bild zvg.) Im Sportzentrum Schachen in Bonstetten gibt es am Halloween-Wochenende reichlich professionelle Futsal-Spieler aus der ganzen Schweiz im Einsatz zu sehen. Umrahmt wird der Anlass mit Festwirtschaft am ganzen Wochenende und Barbetrieb am Samstagabend. Am Samstag, 31. Oktober, tre-

ten sich die Herren-Futsalmannschaften gegenüber und am Sonntag messen sich die Junioren- und Damenteams. Der FC Lion freut sich auf zahlreiche Zuschauer und Fans. (pd.) 2. Lions-Futsal-Cup am Weekend 31. Oktober und 1. November, Sportzentrum Schachen, Bonstetten.

Die klar bessere Mannschaft FCKM setzt Serie mit 4:0-Heimsieg fort In einem einseitigen Spiel gewannen die Säuliämtler gegen den FC Oetwil-Geroldswil 3 mit 4:0. Mergim Ismajlaj und Alex Mazza waren die Matchwinner. Der FCKM nahm von Anfang an das Spieldiktat in die Hand und wollte gegen die Limmattaler nichts anbrennen lassen. Gleich zu Beginn der Partie erspielte sich FC Knonau-Mettmenstetten drei gute Torchancen und nach fünf Minuten Spielzeit wurde den Säuliämtlern klar, dass sie dieses Spiel gewinnen würden. In der 13. Minute lancierte Bledi Ismajlaj mit einem tiefen Ball Kushtrim Ismajlaj, der das Leder nur noch zum 1:0 einschieben musste. Anstatt die nötige Ruhe ins Spiel zu bringen, bewirkte der Führungstreffer wie bereits in zahlreichen Spielen in dieser Saison genau das Gegenteil. Es wurde wieder zu viel geredet auf dem Platz und die nötige Konzentration liess nach. Trainerstab und Zuschauer wünschten sich in dieser Phase des Spiels den erlösenden Pausenpfiff. Nach dem Pausentee kam FC Knonau-Mettmenstetten konzentriert und motiviert auf den Platz zurück und er-

Vom Gelegenheitsvolleyballer, über Fortgeschrittene, zu ehemaligen Aktiven sind Jung und «Älter» gegeneinander angetreten. Zum Teil war der Niveau-Unterschied etwas gross, doch wie es im Volleyball so ist, liegt die Schwierigkeit auch darin, sich nicht dem schwächeren Gegner anzupassen. So kam es vor, dass auch kleine Davids über grössere Goliaths siegten. Gewonnen hat das Turnier das Team Beri-Mixed aus Berikon. Es hat zum ersten Mal teilgenommen und siegte im Final gegen die Mermimix aus Merenschwand, die seit mehr als 20 Jahren am Turnier teilnehmen. Zwischen den Volleyballspielen haben sich die Teams in verschiedenen Disziplinen bei der SpaghettiOlympiade gemessen. Zum Beispiel beim Skifahren auf dem roten Platz oder beim Pantomimen Spielen. Die Zwischenanimation sorgte für den

einen oder anderen Brüller und verbreitete eine gute Stimmung unter den Teams. Olympia-Sieger wurde das Team Holdrio, die Nachbarn aus Merenschwand und Muri. Sie waren am schnellsten, am kreativsten und am teamfähigsten. Auch die Küche sorgte mit einem kulinarischen Angebot für das Wohl der Spieler. Alle Teilnehmer bekamen eine Portion Spaghetti und ein Getränk offeriert, um Energie zu tanken und den Abend mit dem Team bei Desserts und Kaffee Halleluja ausklingen zu lassen. (pd.) Angreifer und Block bringen sich in Position. (Bild zvg.)

Saisonstart im Kloster Volley S9: Damen 3 punkten in Einsiedeln

höhte das Score nach wenigen Minuten auf 2:0. Mergim Ismajlaj erzielte nach schöner Vorarbeit durch Alex Mazza das wohl schönste Tor der Säuliämtler in dieser Saison. Der Druck auf die Limmattaler wurde nochmals erhöht und so war es Genci Ismajlaj der in der 58. Minute das Leder zum 3:0 einschieben konnte. Wieder war es der stark spielende Alex Mazza, der nach einer schönen Kombination seinen Mannschaftskollegen in optimaler Abschlussposition brachte. Den Schlusspunkt setze wiederum Mergim Ismajlaj in der 65. Minute, als er das verdiente 4:0 erzielte. Der FC Knonau-Mettmenstetten zeigte eine solide Mannschaftsleistung und war über die 90 Minuten die klar bessere Mannschaft. Die Moral stimmt und die nächsten drei Punkte werden nun im kommenden Auswärtsspiel gegen den Tabellenletzten FC Rüti 3 angestrebt. (pd.) FC Knonau-Mettmenstetten – FC Oetwil-Geroldswil 3 4:0 (1:0). Tore: 13’ K. Ismajlaj (1:0), 48’ M. Ismajlaj (2:0), 58’ G. Ismajlaj (3:0), 65’ M. Ismajlaj (4:0). Aufstellung: P. Beuchat, F. Sula , B. Gjoshi, F. Krasniqi, H. Nemany (52’ H. Msgane), N. Ahmeti, B. Ismailaj (C), M. Ismajlaj, G. Ismajlaj , K. Ismajlaj, A. Mazza.

Erfolgreicher Angriffs-Aufbau. (Bild Alex Papidas)

Zum Auftakt der Saison waren die Damen D3 von Volley S9 in der zweiten Oktoberhälfte zu ihrem ersten Spiel in die Klosterstadt Einsiedeln eingeladen. Nach abwechslungsreichen, intensiven Sommertrainings unter der Leitung von Vereinspräsident Hugo Lombriser war das Team gut vorbereitet. In der Stifthalle nahe des Klosters ging die Mannschaft im ersten Satz sogleich in Führung. Angriffe wurden aufgebaut und erfolgreich im gegnerischen Feld platziert. Es gelangen schöne Spielzüge, welche die Damen von Einsiedeln unter Druck setzten. Ohne Ser-

vicefehler konnte S9 den ersten Satz mit 25:14 für sich entscheiden. Im zweiten Satz fragte sich der Trainer jedoch bald: Was ist da bloss los? Die Bälle wurden unpräzise gespielt, Abnahmen ins Aus verfrachtet und viele Anfangspunkte vergeben. Die Gegnerinnen packten die Gelegenheit beim Schopf und nutzten die Situation zum Punkten. Am Spielfeldrand von Volley S9 machte sich Aufregung breit. Der Trainer war nicht bereit, den Punktverlust so weiterlaufen zu lassen und versuchte, das Team zum Angriff zu motivieren. Der Befreiungsschlag gelang. Trotzdem blieben die Einsiedlerinnen wach und lancierten ihrerseits immer wieder Angriffe. Schliesslich konnten die Ämtlerinnen den Satz doch noch mit 25:21 für sich entscheiden. Im dritten Satz wendete sich das Blatt wieder. Die Heimmannschaft war durch starke Services gefordert, verlor einen Punkt um den andern und fand den Einstieg ins Spiel bis zum Schluss nicht mehr richtig. So gelang Volley S9 mit 25:11 auch der Gewinn des letzten Satzes und somit des Spiels mit 3:0. Die ersten Punkte der Saison konnten mit nach Hause gebracht werden. Dorina Waibel

Schweizer Meister mit dem Team

Nicht aufgegeben

Triumph für den TC Horgen mit Marvin Ehrensperger, Aeugst

Eishockey: Sieg nach Penaltyschiessen

Der Aeugster Marvin Ehrensperger (links) mit seinen Teamkollegen, Lukas Bitzer, Marc Windler, Elia Affolter und Joel Birchler sowie Coach Chris Bitzer. (Bild zvg.)

Am Wochenende vom 24. und 25. Oktober wurden in Winterthur die Halbfinal- und Finalspiele Junioren Interclub der Kategorien 18&U, 15&U, 12&U und 10&U ausgetragen. Über 2125 Mannschaften aus der ganzen Schweiz hatten sich für diesen Event angemeldet. Das Format gleicht jenem des Davis- oder Fed-Cups. In maximal vier Einzeln und zwei Doppeln spielen die Junioren nicht nur für ihre persönlichen Resultate, hier zählt das TeamErlebnis. In der Kategorie 15&U konnte sich die Mannschaft vom TC mHorgen (Horgen 1) in einem packenden Finalspiel durchsetzen. Der Aeugster-Spieler Marvin Ehrensperger gewann mit seinen Teamkollegen, Lukas Bitzer, Marc Windler, Elia Affolter und Joel Birchler mit Coach Chris Bitzer den Schweizer Meistertitel. (pd.)

Im ersten Heimspiel der Saison siegt Affoltern-Hedingen nach Penaltys mit 4:3. Die zwei Punkte sind ein Produkt des Kampfes. Lange fielen zwischen dem EHC Affoltern-Hedingen und dem Eishockeyclub Uri keine Tore. Erst in der 27. Minute fand ein Urner zum ersten Mal eine Lücke. Als zur Spielmitte das 0:2 fiel, glaubten viele schon die Vorentscheidung gesehen zu haben. Doch in der 46. Minute verkürzte der Affoltern-Captain Andreas Sattlegger auf 1:2. Doch in der 52. Minute stellten die Gäste den alten Vorsprung wieder her. Doch auch dieser Rückstand entmutigte die Gastgeber nicht. In der 59. Minute verkürzte erneut Andreas Sattlegger auf 2:3. Als dann 24 Sekunden vor Schluss Sven Pfister gar noch das 3:3 gelang, kannte der Affoltemer Jubel keine Grenzen. In der Verlänge-

rung fielen dann keine Tore mehr. Das Penaltyschiessen musste über Sieg und Niederlage entscheiden. Dabei hatten die Affoltemer die besseren Nerven und realisierten das 4:3. In dieser Partie zeigten die Säuliämtler, dass wer nicht aufgibt, oft belohnt wird. Das nächste Spiel tragen die Ämtler bereits heute Freitagabend auswärts gegen Sursee II aus (Spielbeginn 20.45 Uhr). Die Luzerner haben ihr Auftaktspiel gegen Seetal II mit 8:5 für sich entscheiden können. Doch die Affoltemer sind gegen Sursee II nicht chancenlos. Mit dem Punktgewinn gegen Uri hat Affoltern Selbstvertrauen getankt. Thomas Winter EHC Affoltern-Hedingen – EHC Uri 4:3 (0:0, 0:2, 3:1, 1:0) n.P.. Tore: 27. Poletti (Segessenmann) 0:1. 31. Heinzer (Herger). 46. Sattlegger 1:2. 52. Tresch (Poletti, Ausschluss Kevin Jud) 1:3. 59 (58.56). Sattlegger 2:3. 60 (59.36). Pfister (Bischofberger) 3:3.


Sport

Freitag, 30. Oktober 2015

33

FCWB schnuppert an der Sensation Schweizer Cup Achtelfinal: FC Wettswil-Bonstetten – FC Thun 1:2 (1:2)

Die Spieler des FCWB konnten etliche der Kopfballduelle gegen den FC Thun gewinnen. (Bilder Martin Platter)

Die Verteidigung (hier Alija Goljica) konnte die Thuner lange auf Distanz halten.

Es fehlte wenig, und der FC Wettswil-Bonstetten hätte für die Sensation des Abends gesorgt. Gegen den FC Thun kämpften die Ämtler stark, spielten gut mit und verloren letztlich nur knapp. Matchwinner war Munsy, der beide Thuner Treffer markierte.

Seitenwechsel, blieb der FCWB konzentriert und diszipliniert und gestaltete die Partie weiterhin ausgeglichen. Goalie Bachmann bildete dabei den nötigen Rückhalt für die Mannschaft, spielte aktiv mit und konnte mehrere Thuner Angriffsversuche zunichtemachen. Man spürte, dass für den Unterklassigen noch etwas drin lag. Mit aller Kraft stemmten sich die Ämtler gegen die Niederlage. Der agile Bozic, der technisch starke Machado und vor allem die Routiniers Kalyon und Gouiffe à Goufan lancierten Angriff um Angriff, blieben aber meist schon in der massierten Berner Abwehr hängen. Die Ausgeglichenheit wird auch durch ein knappes Corner-Verhältnis dokumentiert und die Thuner wollten gegen Ende der Partie nur noch Zeit gewinnen und spielten kaum mehr konstruktiv. Die Ausnahme bot eine feine Einzelleistung Frontinos, der mit einem gezielten Abschlussversuch in der 81. Minute an Bachmann scheiterte.

................................................... von oliver hedinger Die Gäste aus dem Berner Oberland starteten vehement in die Partie und versuchten sofort das Zepter zu übernehmen. Die Dosch-Elf hielt aber voll dagegen und gestaltete die intensive Startphase ausgeglichen. Zu klaren Tormöglichkeiten kamen beide Teams nicht, zu gut standen die Abwehrreihen. Deshalb kam die Thuner Führung auch eher überraschend. Nach einem hohen Anspiel auf die linke Seite, flankte Wittwer den Ball zur Mitte, wo

Munsy goldrichtig stand und direkt zum 0:1 einschoss. Wer nun glaubte, dass das Super-League-Team den Schwung nutzt und das Spieldiktat übernimmt, sah sich getäuscht.

Verdienter Ausgleich durch Kalyon Nach dem Rückstand war es der FCWB, der sich rasch auffing und konzentriert weiterspielte. Manch einer stellte sich die Frage, ob die Thuner nicht mehr konnten oder nicht mehr wollten. Das kümmerte aber die RotSchwarzen nicht, sie griffen unbeirrt an – und wurden belohnt. Nachdem man ein Gewusel am eigenen 16er noch mit vereinten Kräften löste, kam Gjergji im Gegenzug zum Torschuss. Sein Versuch flog vorbei an Keeper Ruberto an die Torumrandung und prallte in hohem Bogen zurück ins Feld, wo Captain Kalyon anstürmte und per Kopf das leere Tor traf. Der Jubel, der 1450 Zuschauer auf dem «Moos» war gross und der Ausgleich

absolut verdient. Zu diesem Zeitpunkt waren 34 Minuten gespielt und die Partie konnte quasi von vorne beginnen. Der Treffer rüttelte die Gäste aber doch etwas auf und sie drückten darauf wieder stärker gegen das WB-Tor, ohne jedoch zwingende Szenen zu generieren. Sehr glücklich kam der zweite Treffer zustande. Nach einer zu kurz geratenen Rückgabe des sonst starken Waser, konnte Munsy alleine auf Bachmann losziehen. Er liess dem WB-Schlussmann keine Chance und schoss sicher zum 1:2 ein. So unglücklich wie die Entstehung, war auch der Zeitpunkt des Treffers, denn nur drei Minuten später pfiff der unauffällig agierende Unparteiische San zur Pause.

Underdog auf Augenhöhe Trainer Dosch fand offenbar die richtigen Worte und konnte die Akteure optimal auf die zweite Hälfte einstellen. Trotz dem Tiefschlag so kurz vor dem

Spannende Schlussphase Nur ein Tor fehlte dem FCWB, um die Verlängerung zu erreichen und weiterhin die Überraschung zu schaffen. Mit aller Kraft wurde der Ausgleich bis zuletzt gesucht, bei einem Steilpass Machados auf Sampaio, kam dieser aber den berühmten Schritt zu spät. Den Ämtlern bleibt der Trost, eine starke Leistung gezeigt und mit dem haushohen Favoriten mitgehalten zu haben. Im SRF-Interview gratulierte denn Torschütze Kalyon auch den Thunern, freute sich aber auch darüber, ein solches Highlight auf dem «Moos» erlebt zu haben. Matchtelegramm: Sportplatz Moos, Wettswil, 1450 Zuschauer. Tore: 18. Munsy 0:1, 34. Kalyon 1:1, 42. Munsy 1:2. FCWB: Bachmann, Goljica, Studer, Waser (90. Buchmann), Badalli, Kalyon, Gouiffe à Goufan, Bozic (84. Constancio), Gjergji, Peter (63. Sampaio), Machado. FC Thun: Ruberto, Joss, Bürki, Sulmoni, Sutter, Hediger, Peyretti (85. Zarate), Rojas (57. Rapp), Frontino, Wittwer, Munsy (79. Buess).

Schweizer Aerials-Team Vize-Schluchtenkönigin verliert seinen Leader Emma Pooley gewinnt 14. Transviamala Rücktritt von Christopher Lambert Zwölf Jahre lang war Christopher Lambert Teil des Swiss-Ski-Kaders, durfte an zwei Weltmeisterschaften und den Olympischen Spielen von Sotschi teilnehmen. An sieben Weltcupanlässen sprang er für die Schweiz unter die besten zehn. Bald ein Jahr ist vergangen seit dem folgenschweren Trainingsunfall letzten Dezember im finnischen Ruka, wo sich der Teamleader des Schweizer AerialsTeams mehrfacher Bänderriss am Knie Christopher Lamzuzog. Ein Rück- bert. (Bild Swiss Ski) tritt zu diesem Zeitpunkt war für Christopher Lambert noch kein Thema: Er zog die Reha und den Wiederaufbau so durch, als würde er bald wieder springen können. «Dieser Gedanke war meine Motivation für die Physiotherapie und den optimalen Verlauf der Reha», sagt der heute 28-jährige. Er wollte keine kurzfristigen Entscheidungen treffen, sondern sich und dem Knie Zeit lassen und schauen, wie es sich erholt.

Heute, rund ein Jahr später, weiss Lambert, dass er seinen Sport nicht weiter auf einem so hohen Niveau ausüben kann. «Ein Weiterspringen mit meinem Knie wäre in der nächsten Saison undenkbar gewesen und auch später wäre es ein stetiges Hindernis gewesen.» Aus diesem Grund habe er zusammen mit Michel Roth, Cheftrainer Aerials, und dem Arzt entschieden, dass ein Rücktritt vom Spitzensport das Beste für ihn und seinen Körper sei, so der Mettmenstetter. Christopher Lambert kann auf eine erfolgreiche Karriere zurückblicken: 24 Weltcupstarts, darunter siebenmal in den Top Ten. Sein Highlight hätten die Olympischen Spiele in Sotschi werden sollen. Dort stürzte er allerdings im Training und renkte sich dabei den Ellbogen aus – Endstation. Aber auch als Person konnte Lambert sich in seiner Aktivzeit weiterentwickeln. «Das Reisen und Unterwegssein hat mir immer gefallen, neue Orte und Personen kennen zu lernen und einen internationalen Freundeskreis aufzubauen.» Nun will Christopher Lambert sein Arbeitspensum von 50 % auf 100 % erhöhen, und sich ein neues Hobby suchen. Zuerst einmal geht es aber in die wohlverdienten Ferien, nach Irland und Australien.

Trotz des Sieges am 14. Transviamala (Thusis–Donat) konnte Emma Pooley den tags zuvor am zweiten Transruinaulta (Ilanz–Thusis) eingehandelten Rückstand nicht mehr wettmachen. In der Kombinationswertung wurde sie Zweite und somit Vize-Schluchtenkönigin. ................................................... von anita fuchs «Ich genoss das Wochenende sehr und bin froh, dass ich beide Rennen absolviert habe», sagte Emma Pooley am Sonntag um die Mittagszeit. Kurz zuvor hatte sie als überlegene Siegerin die Ziellinie des Transviamala überquert. Der Erlebnislauf führte sie von Thusis durch eine reizvolle Gegend mit der mystischen Viamala-Schlucht als Herzstück nach Donat. Auf den 19 Kilometern, die mit 750 Höhenmetern garniert waren, stellte die in Hausen am Albis wohnhafte Britin zum dritten Mal in Folge die Bestmarke auf und bewerkstelligte somit den zweiten Hattrick in der Geschichte des Erlebnislaufes. Dasselbe Kunststück war davor in den Jahren 2009 bis 2011 der Davoserin Jasmin Nunige gelungen – welcher Emma Pooley bei ihrem Premierenstart vor zwei Jahren mit den gelaufenen 1:25:43 Stunden den Streckenrekord entriss.

Emma Pooley. (Bild zvg.) Schon ein Marathon in den Beinen Am Sonntag war die vielseitige Ausdauersportlerin nun acht Minuten länger unterwegs. Doch die zeitliche Differenz war erklärbar: Tags zuvor hatte sie bereits den Transruinaulta bestritten. Der mit 1800 Höhenmetern garnierte Trailmarathon begann in Ilanz und endete in Thusis. Das Schmuckstück dieser Strecke bildete die imposante Rheinschlucht. «Mir lief es nicht

so gut, wie ich es erwartet hatte und ich reduzierte das Tempo bei Rennhälfte. Von da an versuchte ich, den Lauf zu geniessen.» Was ihr bei traumhaften Bedingungen auch gelang. Auf den 42,2 Kilometern erreichte Emma Pooley mit 4:09:18 schliesslich die viertbeste Zeit. Von den für die Kombinationswertung Gemeldeten musste sie sich einzig der letztlich auch siegreichen Kathrin Götz (Bellach) geschlagen geben. Der Abstand nach dem ersten Teil der Wochenend-Aufgabe fiel mit nahezu 18 Minuten indes beträchtlich aus. Letztlich betrug ihr Rückstand in der Endabrechnung nahezu eine Viertelstunde. Immerhin durfte sich die Olympia-Silbermedaillengewinnerin von 2008 im Zeitfahren sowie dreifache Weltmeisterin (2010 im Zeitfahren, 2014 und 2015 im Duathlon) von einem begeisterten Publikum als Vize-Schluchtenkönigin feiern lassen.


Extra

Im Spital Affoltern geboren

Freitag, 30. Oktober 2015

35

Die Aktion Weihnachtspäckli bringt Hoffnung nach Osteuropa Sammelstellen der Aktion für Bedürftige in Osteuropa in Affoltern und Maschwanden

Kristian, 18. Oktober.

Simrah Jahan, 19. Oktober.

Hunderte Kirchen, Schulen und Vereine sowie Tausende Einzelpersonen und Familien beteiligen sich an der Aktion Weihnachtspäckli. Auch die reformierte Kirche Maschwanden und die Chrischona Kirche Affoltern beteiligen sich wieder an der Aktion für bedürftige Menschen in Osteuropa. Sie stellen jedes Jahr im November Pakete zusammen und bereiten damit bedürftigen Kindern und Erwachsenen in Osteuropa grosse Weihnachtsfreude. Bei der Aktion im letzten Jahr transportierten 30 Sattelschlepper 91100 Weihnachtspäckli nach Moldawien, Albanien, Bulgarien, Rumänien, Serbien und Weissrussland und in die Ukraine. Zu hoffen ist, dass dieses Jahr noch mehr Kinder und Erwachsene in Not ein Geschenk erhalten.

ge Familien, Alleinerziehende, verarmte Rentnerinnen und Rentner, Menschen mit einer Behinderung oder Krankheit sowie Kinder in Schulen und Heimen freuen sich riesig über die kostbaren Geschenke.

Pakete für Erwachsene und Kinder Standardpakete sind die Voraussetzung für den reibungslosen Transport und eine gerechte Verteilung. Die Päckli für Erwachsene enthalten vorwiegend Lebensmittel und Hygieneartikel. Für Kinder werden Schulmaterial, Spielzeug, Hygieneartikel und Süssigkeiten eingepackt. Die ausführliche Inhaltsliste findet man auf www.weihnachtspäckli.ch. Man halte sich bitte genau an die Vorgabe, nur so kommen die zehntausende Pakete ungehindert über den Zoll. Ausserdem entsprechen die Produkte den Bedürfnissen der Empfängerinnen und Empfänger und es werden alle gleich behandelt.

Mehr als nur ein Geschenk

Fiona, 25. Oktober.

Ein Weihnachtspäckli aus der Schweiz ist für die Beschenkten eine wertvolle Hilfe, aber auch ein Zeichen der Wertschätzung und Anteilnahme. Bedürfti-

Stark durch Zusammenarbeit Vier christliche Hilfswerke aus der Schweiz organisieren die Sammlung, den Transport und Verteilung der

Hat Freude an Geschenken: Knabe aus Moldawien. (Bild zvg.) Weihnachtspäckli gemeinsam. Dank langjährigen, lokalen Partnern der Hilfswerke erhalten diejenigen Menschen ein Geschenk, die es am nötigsten haben.

14. November, 13:30 bis 16 Uhr, Im Pfarrhaus, Dorfstrasse 46. - Affoltern: Sonntag, 8. November, 11.15 bis 12 Uhr; Samstag, 14. November, 10 bis 12 Uhr und Sonntag, 15. November, 11.15 bis 12 Uhr. Chrischona-Gemeinde, Alte Obfelderstrasse 24, Informationen:

Abgabe der Weihnachtspäckli: Maschwanden:

Telefon 079 900 33 03 oder 044 764 15 35,

Freitag, 13. November, 19 bis 21 Uhr und Samstag,

Anna und Richard Roth.

Erlebnisse von der Päckliverteilung Situation in der Ukraine

Moritz, 25. Oktober. (Bilder Irene Magnin)

anzeige

«Es wimmelt von Check-Points der ukrainischen Armee. Bei Sjewjerodonezk führt eine Brücke auf die andere Flussseite und diese bleibt von 20 bis 6 Uhr jeweils geschlossen – wer nach Hause will, sollte rechtzeitig auf der richtigen Flussseite sein. «Weiter vorne sieht man in den Feldern aufgereihte Panzer. Als wir da waren, war es gerade ruhig.

Ukraine: Weihnachtsfreude Doch wir sahen eine Wohnung, in die vier Tage vorher eine Granate eingeschlagen hatte. Die ständigen Scharmützel waren den Leuten anzumerken.» «Die kleine Sofia wird

wetter

ganz zappelig: Sie sieht die grossen, farbig eingepackten Pakete und die Erwachsenen wollen nicht aufhören mit Reden. Sie lebt mit ihrer Mutter bei der Grossmutter. Der Vater schlug die Mutter oft, nun ist er ausgezogen. Vor einigen Monaten musste sich Sofias Mama operieren lassen. Für die Operation und den Krankenhausaufenthalt machte die Grossmutter Schulden. Schon längst sollte das Geld zurückbezahlt sein, aber das ist schwierig. Die Mutter kann immer noch nicht arbeiten und die Grossmutter erhält nur eine Rente von gut 70.- Franken pro Monat. Nun wird ihnen gedroht, Haus und Hof zu enteignen. Die Frauen machen sich grosse Sorgen, ihre Augen werden feucht: Wohin könnten sie ziehen? Womit würden sie sich ernähren? Doch da huscht ein Lächeln über

das sorgenvolle Gesicht der Grossmutter. Sie sieht, wie Sofia staunend ihr Weihnachtspäckli auspackt. Ein Teddybär kommt zum Vorschein, Guetzli, Farbstifte, Shampoo… Sofia hüpft auf dem alten Sofa herum und freut sich von ganzem Herzen. Das ganze Kind sprüht Weihnachtsfreude aus! Die Frauen lassen sich anstecken. Sie schöpfen neue Hoffnung und sind sehr dankbar für die wertvollen Geschenke.»

Moldawien: grosses Staunen «In der Dorfschule in Sturzovka herrscht Aufregung: Das Päckliteam ist da und verteilt Geschenke! Die 8jährige Angelina kann kaum glauben, dass sie in der Schule einfach ein

gedankensprünge

zwischen-ruf

Ich versteh dich – ich versteh dich nicht

bauernregel «Regen am Sankt-Wolfgangs-Tag, gut für das nächste Jahr sein mag.»

Ich schaute in wahnsinnig schöne grüne Augen unter dem schwarzen Pony. Sie trug Jeans und ein lässiges T-Shirt. Und sie roch nach Schweiss, meine neue Kollegin. Betrat ich das Lehrerzimmer, riss ich die Fenster auf. Als Schulleiterin hatte ich gelernt, unangenehme Themen anzusprechen, zum Beispiel, wie man mit einer Lehrperson, die immer zu spät kam, ein Gespräch führt. Man musste beginnen mit: «Ich versteh dich», und ins Detail gehen, «du hast Kinder zu Hause und blablabla.» Erst danach sollte man langsam zum «aber» überleiten. (Bis anhin hatte ich das umgekehrt gemacht, stets begonnen mit: «Ich versteh nicht, dass du immer zu spät kommst.») Jetzt aber Romy. Jeden Tag anders gekleidet, adrett, doch in Kombination mit dieser unerträglichen Ausdünstung! Wie kam das, dass eine Person,

Päckli erhält, so etwas hat sie noch nie gehört oder erlebt. Ihre Eltern können ihr und der zwölfjährigen Schwester Maria keine Weihnachtsgeschenke kaufen. Es gibt kaum Verdienstmöglichkeiten im Dorf. «Unsere Eltern kümmern sich ganz gut um uns, aber für Geschenke haben wir kein Geld», erklärt Angelina. Vor sich auf dem Pult hat sie die Schätze ausgebreitet, die sie im Päckli gefunden hat. Besonders die Schokolade hat es ihr angetan. Lebhaft meint Angelina: «Alles ist so schön und spannend! Ich werde etwas davon aufbewahren, und mich immer an die Schweiz erinnern. Bis jetzt wusste ich nicht einmal, dass es eine Schweiz gibt – aber nun werde ich sie ganz bestimmt nie mehr vergessen!» (pd.)

die Wert aufs Aussehen legte, so roch? Ich fragte meine Hauswartin, und die stellte einen Vergleich an mit ihrer Schwiegermutter. «Sie wäscht ihre Blusen nach dem Tragen nicht, weil sie ja keine Flecken haben, sondern hängt sie in den Schrank zurück.» Sollte ich also sagen: «Romy, ich versteh dich, du wäschst deine Sachen nicht gleich, weil sie ja nicht schmutzig sind, aber …» Schwierig, schwierig. Wie bringe ich es ihr bei? Da verlangte Romy seltsamerweise ein Gespräch mit mir. Wir sassen uns gegenüber. In ihren grünen Augen schimmerte es feucht. «Stefan und ich haben uns getrennt. Ich bin unglücklich.» Und was antwortete ich darauf ? «Ich versteh dich.» Ute Ruf

Erleichtert Gestern fiel dir ein Stein vom Herzen Dafür hab ich jetzt starke Schmerzen Weil dieser Brocken, so ein Mist, Auf meinen Fuss gefallen ist. Martin Gut


Profile for AZ-Anzeiger

086 2015  

086 2015