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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 913 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 913 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 86 I 166. Jahrgang I Freitag, 1. November 2013

Exzesse

Reformationsfest

Am Bahnhofplatz in Affoltern halten sich Klagen über Littering und Lärm. > Seite 3

Markus Sahli über Zwinglis Evangelium der Versöhnung. > Seite 7

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Vakanzen In Maschwanden werden weitere Behördenmitglieder gesucht. > Seite 7

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Gerechtigkeit «Fastenopfer»-Vertreter François Mercier zu den Glencore-Initiativen. > Seite 9

Kündigung des Vertrags auf Ende 2014? Andere Gemeinden rühmen Zusammenarbeit

................................................... von urs e. kneubühl Affoltern erwägt den Ausstieg aus der Mobilen Jugendarbeit Region Säuliamt MJAS. Beschlossen allerdings ist noch nichts, sagt Gemeindepräsident Robert Marty: «Das Thema ist nicht neu», erläutert er; man sei schon seit geraumer Zeit nicht rundum glücklich, wie es läuft. Dazu kommt die finanziell höchst schwierige Situation des Bezirkshauptorts, weshalb an allen Ecken und Enden versucht wird zu sparen. Erstaunt darüber, dass der «Anzeiger» Kenntnis von der Absicht Affolterns hat, zeigt sich Thomas Zehnder, Leiter der MJAS, bestätigt aber, dass ihm Sozialvorstand Herrmann Brütsch mitgeteilt habe, dass der Vertrag mit der MJAS auf Ende 2014 gekündigt werden soll. «Aus verschiedenen Gründen», wie Zehnder ausführt. Herrmann Brütsch, Sozialvorstand Affoltern, bestätigt, hält aber fest: «Es geht überhaupt nicht darum, keine Mobile Jugendarbeit mehr machen zu wollen; die Art und Weise soll aber überprüft werden.» Die Zusammenarbeit und die Leistung der MJAS werden in anderen Gemeinden allerdings als gut und sehr

hilfreich taxiert. Esther Franceschini, Sozialvorsteherin in Aeugst, bestätigt, dass die MJAS ihrer Gemeinde einiges bringt: «Offene Jugendarbeit ist in einer kleinen Gemeinde äusserst schwierig zu bewerkstelligen. Aeugst hat diesbezüglich in den vergangenen Jahren vom Know-how und den Ideen der MJAS profitieren können. Ebenso haben wir durch die Synergien, die sich in der Steuergruppe ergeben haben, gewonnen.» Auch Rita Ackermann rühmt die Arbeit der MJAS: «Mit der aufsuchenden Jugendarbeit erfüllt die MJAS ganz wichtige und gute Basisaufgaben.» Die Gesundheits- und Sozialvorsteherin von Ottenbach spricht von gut funktionierender Zusammenarbeit und zeigt sich überzeugt, dass die MJAS im Rahmen der regionalen und lokalen Jugendarbeit wertvolle Arbeit leistet.

Samariterverein Mettmenstetten und Umgebung feierte 100-Jahre-Jubiläum. > Seite 11

Bei der bevorstehenden Urnenabstimmung zur Auflösung des Zweckverbandes Spital Affoltern und zur Umwandlung des Zweckverbandes in die Gemeinnützige Spital Affoltern AG (GSA) haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der 14 Ämtler Gemeinden am Wochenende vom 24. November 2013 zu einer komplexen Vorlage Stellung zu beziehen.

Breit befürwortet In einer Serie von Interviews lässt der «Anzeiger» im Vorfeld Befürworter und Gegner zu Worte kommen. Den Auftakt zur Serie macht Bertram Thurnherr, Projektleiter «Neue Rechtsform». Er sieht der Urnenabstimmung zuversichtlich entgegen: «Die Vorlage wird breit befürwortet, vor allem von Vertrauenspersonen, wie den Gemeinderäten, den Spitalärzten und der Ärztegesellschaft im Bezirk Affoltern; sie empfehlen zweimal Ja. Die neue Rechtsform», so Thurnherr, «entspricht den neuen eidgenössischen und kantonalen Rechtsgrundlagen, und damit lässt sich die Werthaltigkeit des Spitals sichern.» (kb.) ................................................... > Interview auf Seite 5

Jugendkommission überrascht Die Jugendkommission Affoltern ist, wie Markus Gasser auf Anfrage ausführt, vergangene Woche anlässlich einer Sitzung über die Austrittsabsichten informiert worden. «Wir sind überrascht und erstaunt über diese Absicht, zumal die Arbeit der MJAS bisher stets gelobt wurde und die Zusammenarbeit gut gelaufen ist.» Die Jugendkommission will in einer separaten Sitzung demnächst das Ansinnen und dessen Auswirkungen thematisieren und gemeinsam mit dem Affoltemer Jugendberater besprechen. MJAS-Leiter Thomas Zehnder sieht ei-

Hilfsbereitschaft

Spital: Projektleiter Bertram Thurnherr ist zuversichtlich

Mobile Jugendarbeit: Affoltern erwägt Ausstieg Die Mobile Jugendarbeit Region Säuliamt MJAS ist eine Dienstleistung im Bezirk Affoltern, der mehrere Gemeinden angeschlossenen sind. Der Bezirkshauptort erwägt nun den Ausstieg.

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Abfahren aus Affoltern? Das damalige MJAS-Team beim Start 2009. (Archivbild) nen möglichen Austritt von Affoltern als Fehler, der sich für den Bezirkshauptort schwerwiegend auswirken könnte: «Viele Leistungen, welche die MJAS erbringt, würden wegfallen. Was jetzt der Projektleiter für mehrere Gemeinden vernetzt und entwickelt, müsste folglich der Leiter Jugendar-

beit in Affoltern für eine einzelne Gemeinde machen, um den Standard halten zu können.» Ein Ausstieg von Affoltern, gesteht der Leiter der Mobilen Jugendarbeit Region Säuliamt aber ebenso, «wäre selbstredend auch für die MJAS und die anderen Gemeinden eine Hypothek».

Längst etabliert in der Medienszene Die Lokalradios feiern 30-Jahre-Jubiläen – auch Radio Sunshine ................................................... von werner schneiter

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eute vor 30 Jahren gingen in der Schweiz die ersten Lokalradios auf Sendung, darunter Radio Sunshine – nach einer langen Auseinandersetzung auf politischem Parkett, die – heute betrachtet – reichlich skurrile Züge trägt. Auf der einen Seite die mächtige SRG, auf der anderen Pioniere, die mit viel Enthusiasmus und nicht so viel Geld in ein neues Medien-Zeitalter aufbrechen wollten. Der Streit endete, wie meist in der Schweiz, mit einem Kompromiss: Ein paar durften gemäss Rundfunkverordnung des Bundesrates auf Sendung, aber mit einem auf 20 km beschränkten Umkreis und keinesfalls als Konkurrenz zu den SRG-Programmen. Klein und harmlos, im Sinne einer lokalen Ergänzung. Fantasien geisterten damals auch durchs Säuliamt,

heraufbeschworen durch ein paar Unentwegte, die in unserer Region von einem Radio Säuliamt träumten – und sogar eine Konzession einreichten, die dann allerdings in Bern in einer Schublade bald Staub ansetzte. Worüber sich ein damaliger Initiant letztlich gar nicht so unglücklich zeigte: «Wir wären mit einem ausschliesslich auf den Bezirk Affoltern ausgerichteten Konzept im Äther ungehört verhallt. Ein ausschliesslich lokaler Sender würde mit unlösbaren Finanzproblemen konfrontiert», gab er damals dem «Anzeiger» zu Protokoll. Mit diesem Problem kämpften natürlich auch jene, die der Bund mit einer Konzession ausstattete, aber täglich maximal nur 15 Minuten Werbezeit zuliess. Radio Sunshine hielt sich tapfer; hinter dem Sender stand damals ein clever agierender Mitbegründer und Verwaltungsratspräsident Markus Ruoss, aber – wie in anderen Sendern auch – lokale Radiomacher,

Radio wie damals Mit Michael Richter, Peter Matter, Alfons Spirig und Frank Dekker kehren am heutigen Jubiläumstag bei Radio Sunshine vier Männer der ersten Stunde ans Mikrofon zurück. Ab 10 Uhr greifen sie in die Vinyl- und Plattenkisten – wie damals. Ohne Regeln, dafür mit Humor, Erinnerungen und Musik, gehen die ersten Radiomacher des ersten Privatradios in der Zentralschweiz wieder auf Sendung. Ein Konzept für diese RadioStunden gibt es heute Freitag nicht. Es wird improvisiert und diskutiert. Zudem sind am Jubiläumstag die beiden dienstältesten Moderatoren Franz Jauch (29 Jahre) und Dani Steigmeier (27 Jahre) ebenfalls im Einsatz. Damit schliesst sich der Kreis am Jubiläumstag.

die von arrivierten Medienjournalisten (unter ihnen auch der ehemalige Obfelder Nationalrat Hans Steiger) anfänglich mit Häme übergossen wurden, weil sie Nachrichten aus aller Welt in nicht gerade bühnendeutscher Sprache verlasen, Sendeabläufe gewöhnungsbedürftig daherkamen oder Werbung mit Information vermischt wurde. Und als Radio Sunshine mit der SRG in einen Rechtsstreit geriet, weil der Sender aus Rotkreuz das Kürzel DRS (Dein Radio Sunshine) verwendete, verstiegt sich ein Gericht sogar zur Feststellung: «Das Lokalradio wendet sich eher an ein kindliches Publikum». Rückblickend kann man darüber schmunzeln. Die Lokalradios sind längst etabliert und aus dem Medienangebot nicht mehr wegzudenken. Zum 30-Jahre-Jubiläum gratulieren wir insbesondere Radio Sunshine, welches im Säuliamt seit Bestehen gehört wird.

500 44 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Konkurseröffnung Schuldner: Nachlass von Hermann Gubler, geboren 23. Februar 1932, von Mettmenstetten ZH und IllnauEffretikon ZH, gest. 23. Mai 2013, wohnhaft gewesen: «Haus zum Seewadel», Obere Seewadelstrasse 12, 8910 Affoltern am Albis. Datum der Konkurseröffnung: 13. September 2013 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG Eingabefrist bis 2. Dezember 2013 Vergleiche Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 1. November 2013. Affoltern am Albis, 1. November 2013 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Einstellung des Konkurses Über EEM Event & Entertainment Management GmbH, Langfurenstrasse 59, 8143 Stallikon, ist durch Urteil des Konkursrichters des Bezirksgerichtes Affoltern vom 29. August 2013 der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Richters vom 22. Oktober 2013 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 11. November 2013 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran vorläufig einen Barvorschuss von Fr. 5000.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen.

Gemeinde: 8926 Kappel am Albis

Plangenehmigungsverfahren für Starkstromanlagen

Öffentliche Planauflage Für 0,4 kV-Kabelleitung zwischen der Verteilkabine Rütihoger und dem Landwirtschaftsbetrieb Waldhof (L-221606.1) Beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat sind die oben erwähnten Plangenehmigungsgesuche eingegangen. Die Gesuchunterlagen liegen vom 1. November bis 3. Dezember 2013 in der Gemeindeverwaltung öffentlich auf. Die öffentliche Auflage hat den Enteignungsbann nach den Artikeln 42 bis 44 des Enteignungsgesetzes (EntG; SR 711) zur Folge. Wer nach den Vorschriften des Verwaltungsverfahrensgesetzes (SR 172.021) oder des EntG Partei ist, kann während der Auflagefrist beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat, Planvorlagen, Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltorf, Einsprache erheben. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen. Nachträgliche Einsprachen und Begehren nach den Artikeln 39 bis 41 EntG sind ebenfalls beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat einzureichen. Eidgenössisches Starkstrominspektorat Planvorlagen Luppmenstrasse 1 8320 Fehraltorf

Papierund Kartonsammlung Am

Schlieren, 1. November 2013 Konkursamt Schlieren Lilie-Zentrum, Uitikonerstrasse 9 8952 Schlieren

Einstellung der konkursamtlichen Nachlassliquidation Über den Nachlass von Viktor Niklaus Wyss, geb. 16. August 1963, von Volketswil ZH, Fulenbach SO, gest. 11. Mai 2013, wohnhaft gewesen Im Bungert 1, 8909 Zwillikon, ist durch Urteil des Einzelgerichtes des Bezirksgerichtes Affoltern, vom 31. Juli 2013 die konkursamtliche Liquidation angeordnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichtes vom 22. Oktober 2013 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 11. November 2013 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 2500.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Affoltern a. A., 11. November 2013 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Schiessvereine

Feldschützenverein Bonstetten

Samstag, 9. November 2013, findet in Affoltern am Albis (inkl. Zwillikon) die Papier- und Kartonsammlung statt. Bitte stellen Sie Papier und Karton gut gebündelt und geschnürt bis spätestens 08.00 Uhr morgens bereit. Bitte benutzen Sie keine Kartonschachteln und Papiertragtaschen als Sammelbehälter – sie erschweren das Sammeln und beeinträchtigen durch Klebstoffe und Beschichtungen das Recycling. Sammelorganisation: Feldschützengesellschaft Zwillikon Telefon bei nicht abgeholtem Papier/Karton: 079 773 29 73 (ab 12.00 Uhr) Affoltern am Albis, 1. November 2013 Gesundheitsabteilung Affoltern a. A.

Erneuerung Bushaltestellen Öffentliche Auflage Projekt Staatsstrassen und Landerwerbsplan gemäss § 16 in Verbindung mit § 17 Abs. 2 Strassengesetz (StrG) Abtretung von Privatrechten I Leistung von Beiträgen Die Projektunterlagen und der Landerwerbsplan liegen – nebst einem Verzeichnis sämtlicher für die Abtretung von Rechten oder für die Leistung von Beiträgen in Anspruch genommenen Personen sowie der an sie gestellten Ansprüche – während 30 Tagen von heute an – in der Gemeindeverwaltung Hausen am Albis, Zugerstrasse 10, Postfach 71, 8915 Hausen am Albis zur Einsicht auf. Das Projekt ist, soweit möglich, vor Ort ausgesteckt. Innerhalb der genannten Auflagefrist von 30 Tagen können betroffene Grundeigentümer oder sonstwie in ihren schutzwürdigen Interessen berührte Personen, Gemeinden sowie andere Körperschaften oder Anstalten des öffentlichen Rechts gegen das Projekt bei der Gemeindeverwaltung Hausen am Albis, Zugerstrasse 10, Postfach 71, 8915 Hausen am Albis, zuhanden der Baudirektion Kanton Zürich, Tiefbauamt, Projektieren und Realisieren, Walcheplatz 2, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich und mit Begründung Einsprache erheben. Einsprachen gegen die Enteignung sowie Entschädigungsbegehren, Bestreitungen von Beitragsforderungen und Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten müssen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist eingereicht werden. Unterlässt ein Grundeigentümer diese Einsprachen, wird gemäss § 23 Abtretungsgesetz angenommen, er sei mit der ihm zugemuteten Abtretung bzw. der gestellten Beitragsforderung einverstanden und anerkenne mit Bezug auf seine eigenen Ansprüche zum Voraus die Richtigkeit des Entscheides der Schätzungskommission. Vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung des Bauplanes an darf, Notfälle vorbehalten, ohne Einwilligung des Kantons an der äusseren Beschaffenheit des Abtretungsgegenstandes keine wesentliche, mit Beziehung auf die rechtlichen Verhältnisse desselben aber gar keine Veränderung vorgenommen werden. Allfällige Streitigkeiten entscheidet der Bezirksgerichtspräsident im summarischen Verfahren nach freiem Ermessen. Der Expropriant hat für den aus dieser Einschränkung des freien Verfügungsrechts hervorgegangenen Schaden Ersatz zu leisten. Nach Ablauf zweier Jahre vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung an ist der Abtretungspflichtige nicht mehr an diese Einschränkung gebunden. Veränderungen am Abtretungsobjekt, welche im Widerspruch mit diesen Vorschriften vorgenommen würden, sind bei der Ausmittlung der Entschädigungssumme nicht zu berücksichtigen und verpflichten zum Ersatz des dem Exproprianten hieraus entstehenden Schadens. Hausen am Albis, 1. November 2013 Gemeinderat Hausen am Albis

Gebührenfestsetzung 2014 Am 23. September 2013 hat die Werkkommission Bonstetten folgende Beschlüsse über die Gebühren 2014 erlassen: Wasserbezugs- und Abwassergebühren unverändert Kabelnetz Neu Fr. 11.– (inkl. MwSt.) pro Monat und Abonnent

Endschiessen mit Absenden

Innert 30 Tagen von dieser Publikation an gerechnet, kann beim Bezirksrat Affoltern am Albis, Bezirksgebäude, Postfach, 8910 Affoltern am Albis, Rekurs gegen diesen Beschluss erhoben werden.

Samstag, 2. November 2013 14.00 bis 17.00 Uhr Der Vorstand

Der Antrag ist zu begründen und die Beweismittel sind, soweit möglich, beizulegen.

Schiessen im Schützenhaus Lochenfeld:

650 Albisstrasse, Einmündung Tüfenbachstrasse

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Kappel am Albis werden eingeladen zur

Gemeindeversammlung auf Freitag, 29. November 2013, 20.15 Uhr, in den kleinen Mühlesaal im Haus «Zur Mühle», Kappel am Albis (im Anschluss an die Kreisgemeinde-Versammlung der Oberstufenschule Beginn 19.30 Uhr) zur Behandlung folgender Geschäfte: Politische Gemeinde 1. Genehmigung Voranschlag 2014 und Festsetzung des Steuerfusses 2014 2. Genehmigung der neuen Besoldungsverordnung der Gemeinde Kappel am Albis 3. Schulzweckverband Bezirk Affoltern – Teilrevision der Statuten – Genehmigung 4. Ablehnung der Initiative «Rohstoffmillionen – Kappel am Albis handelt solidarisch» Anfragen im Sinne von § 51 Abs. 2 des Gemeindegesetzes sind spätestens zehn Arbeitstage vor der Gemeindeversammlung der betreffenden Gemeindevorsteherschaft schriftlich einzureichen. Die vollständigen Akten liegen zwei Wochen vor der Versammlung während den Schalteröffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Im Auftrag der Behörde Gemeindeverwaltung Kappel am Albis

Plangenehmigungsverfahren für Starkstromanlagen

Öffentliche Planauflage Für 0,4 kV-Kabelleitung zwischen der Transformatorenstation Hirzrain und dem Gebäude Baareggstrasse 1 (L-221605.1) Beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat sind die oben erwähnten Plangenehmigungsgesuche eingegangen. Die Gesuchunterlagen liegen vom 1. November bis 3. Dezember 2013 in der Gemeindeverwaltung öffentlich auf. Die öffentliche Auflage hat den Enteignungsbann nach den Artikeln 42 bis 44 des Enteignungsgesetzes (EntG; SR 711) zur Folge. Wer nach den Vorschriften des Verwaltungsverfahrensgesetzes (SR 172.021) oder des EntG Partei ist, kann während der Auflagefrist beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat, Planvorlagen, Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltorf, Einsprache erheben. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen. Nachträgliche Einsprachen und Begehren nach den Artikeln 39 bis 41 EntG sind ebenfalls beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat einzureichen. Eidgenössisches Starkstrominspektorat Planvorlagen Luppmenstrasse 1 8320 Fehraltorf

Einladung zur Gemeindeversammlung vom Dienstag, 3. Dezember 2013, 19.30 Uhr, Mehrzweckgebäude Stampfi Im Anschluss an die um 19.30 Uhr beginnende Versammlung der Sekundarschulgemeinde Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten Traktanden: Politische Gemeinde 1. Erteilung des Gemeindebürgerrechts an Negro, Daniela, italienische Staatsangehörige 2. Erteilung des Gemeindebürgerrechts an Grabler, Franc, slowenischer Staatsangehöriger 3. Genehmigung neues Wasserversorgungsreglement 4. Genehmigung neue Siedlungsentwässerungsverordnung (SEVO) 5. Genehmigung neue Entschädigungs- und Besoldungsverordnung 6. Genehmigung des Voranschlages 2014 und Festsetzung des Steuerfusses (41 %)

Neufestsetzung von Verkehrsbaulinien an der Dachlisserstrasse (Route 660), Abschnitt Garwidenstrasse bis Untere Bahnhofstrasse (Wiedererwägung) Die Volkswirtschaftsdirektion hat in teilweiser Wiedererwägung der Festsetzung DV Nr. 5383/2012 mit Verfügung Nr. 5253 vom 8. Oktober 2013 an der Dachlisserstrasse (Route 660) in der Gemeinde Mettmenstetten, Abschnitt Garwidenstrasse bis Untere Bahnhofstrasse, die Verkehrsbaulinie neu festgesetzt. Der Plan liegt vom 1. November 2013 bis 2. Dezember 2013 zur Einsichtnahme auf.

1. Genehmigung des Voranschlages 2014 und Festsetzung des Steuerfusses (47 %) 2. Genehmigung Ausbau der schulergänzenden Tagesstrukturen

Innerhalb der genannten Auflagefrist von 30 Tagen können betroffene Grundeigentümer oder sonst wie in ihren schutzwürdigen Interessen berührte Personen, Gemeinden sowie andere Körperschaften oder Anstalten des öffentlichen Rechts gegen die Verkehrsbaulinienvorlage beim Regierungsrat des Kantons Zürich Rekurs erheben, wobei die Rekursschrift einen Antrag und dessen Begründung enthalten muss.

Reformierte Kirchgemeinde

Mettmenstetten, 1. November 2013

1. Genehmigung des Voranschlages 2014 und Festsetzung des Steuerfusses (14 %)

Der Gemeinderat

Primarschulgemeinde

Die Anträge und Akten sowie das Stimmregister liegen ab 18. November 2013 in der Gemeindekanzlei während den Schalteröffnungszeiten zur Einsicht auf. Sämtliche Anträge und Akten sind auch unter www.knonau.ch abrufbar. Anfragen nach § 51 des Gemeindegesetzes sind der Vorsteherschaft mindestens 10 Arbeitstage vor der Gemeindeversammlung einzureichen. Bezüglich des Stimmrechts wird auf die Bestimmungen des Gesetzes über die Politischen Rechte (GPR) verwiesen. Die Vorsteherschaften: Gemeinderat Primarschulpflege Reformierte Kirchenpflege

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Bezirk Affoltern

Freitag, 1. November 2013

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Exzesse am Bahnhofplatz in Affoltern Anwohner und Geschäftsinhaber beklagen sich über Littering und Lärmimmissionen Der Bahnhofplatz in Affoltern als Mülldeponie, als Aufenthaltsort saufender, kiffender und Lärm verursachender Jugendlicher: Anwohner und Geschäftsinhaber klagen über solcherlei Exzesse. Auf Privatgrund sind polizeiliche Eingriffe jedoch beschränkt. ................................................... von werner schneiter Die Klagen sind nicht neu, und sie wiederholen sich: «Mit einer Schneeschaufel haben wir herumliegenden Unrat zusammengeräumt», sagen Marianne und Jakob Meier von der Goldschmiede Säuliamt, die ihr Geschäft seit über 10 Jahren am Bahnhofplatz 11 in Affoltern betreiben. Sie sprechen von leeren Büchsen und Flaschen, von Verpackungsmaterial, Speiseresten und Kondomen, die herumliegen. Dazu wurden Lampen und Jalousieläden beschädigt. «Wir fanden auch schon Belege eines auswärtigen Pizza-Kuriers samt Natelnummer, der das Essen auf den Bahnhofplatz geliefert hat. Und da blieben dann auch die Reste zurück», so der Goldschmied, für den sich die Lage in seiner Umgebung kontinuierlich verschlimmert hat. «Fehlt nur noch, dass auf dem Platz campiert wird», schiebt er sarkastisch nach. «Wir haben Kunden, die sich inzwischen nicht mehr trauen, die Treppe hoch zu unserem Geschäft zu kommen. Ich musste sie öfters abholen und begleiten», sagt Jakob Meier, für den Affoltern am «vermüllen» ist. Ein Pensionär, der am Bahnhofplatz wohnt, fühlt sich dazu von Lärmimmissionen gestört, die er nachts

Alltag: Herumliegender Müll.

Sind seit mehr als 10 Jahren mit Problemen konfrontiert: Marianne und Jakob Meier. (Bild Werner Schneiter)

und an Wochenenden zu ertragen und Angst hat, sich in der dunklen Jahreszeit in der Umgebung zu bewegen.

wegweisen, aber nicht mit Verboten belegen. Das ist Sache des Liegenschaftenbesitzers», sagt Matthias Kehrli, Leiter Sicherheitsdienst der Gemeinde Affoltern. Er betont, dass die bei der Gemeindepolizei Affoltern eintreffenden Meldungen ernst genommen werden, das betroffene Gebiet für die Polizei einen Schwerpunkt darstellt und Hand geboten wird – und seit Inkrafttreten der neuen Bussenverordnung am 1. Januar 2013 auch schon mehrmals wegen Littering Bussen von 50

«Gesellschaftsprobleme kann die Polizei nicht lösen Auch wenn die Polizei schnell eintrifft: Meist sind die Jugendlichen weg. Die Möglichkeiten der Gesetzeshüter sind in diesem Fall ohnehin begrenzt: Es handelt sich um privates Gelände. «Wir können die Leute gegebenenfalls

bis 100 Franken ausgesprochen worden sind. «Gesellschaftsprobleme kann die Polizei jedoch nicht lösen», Kehrli er bei. Für Goldschmied Meier gibt es hier einen Ansatz: «Ich schlage vor, dass die Schulen jeden Mittwochnachmittag Schülerinnen und Schüler zum Wegräumen von Müll aufbieten.»

Zusätzliche Beleuchtung Für Alfred Fröhli, Besitzer der Liegenschaft am Bahnhofplatz 11, offenba-

wir gratulieren

«Dass ihr gmüetlich chönd chille»

Zur goldenen Hochzeit

Die Sek Hausen am Albis feiert die Einweihung des neuen Pausenplatzes ................................................... von raffaela anna arnold Das Gestrüpp ist weg. An dessen Stelle sorgen hohe Treppenstufen und Sitzbänke für mehr Sitzgelegenheiten für die Schülerinnen und Schüler. Auch ist nun viel mehr Platz für sportliche Aktivitäten in den Pausen. Die noch jungen Eichen sollen im Sommer für Schatten sorgen. Der Platz ist grösser, heller und gemütlicher geworden. Im Dezember vor einem Jahr hat man sich für die Umgestaltung des Pausenhofs entschieden, der Umbau erfolgte in den Sommerferien unter der Leitung des Architekten Helmut Landolt aus Rifferswil. Der Kredit von 390 000 Franken konnte genau eingehalten werden. Der Platz, den die Schule mit dem Gemeindesaal teilt, ist auf dessen Eingang hin von Granitstreifen durchzogen. Die breite Treppe die zu den beiden Gebäuden führt, wird von Lämpchen beleuchtet, die im Handlauf eingelassen sind. Die Schulpflegerin Regula Baer lässt aus ihrer Ansprache erkennen, dass sie höchst zufrieden ist mit der Veränderung. Zur Feier werden die Schüler mit einem «Znüni» verpflegt.

Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor

Heute Freitag, 1. November, feiern Christel und Peter Brändli-Todt in Affoltern ihre goldene Hochzeit. Zum Ehrentag gratulieren wir herzlich und wünschen einen freudvollen Festtag.

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Grösser, heller, gemütlicher: Die Schüler versammeln sich für ein Gruppenfoto auf den neuen Stufen. (Bild Raffaela Arnold)

Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A.

ren sich die Probleme vor allem an Wochenenden. «Da kommt es schon mal vor, dass an der Haustüre oder sogar im Hausgang uriniert wird.» Mit baulichen Massnahmen versucht er nun zu verhindern, dass zum Beispiel Storen beschädigt werden. Und im Rahmen einer geplanten Sanierung des Hauses wird auch das Anbringen einer zusätzlichen Beleuchtung in Erwägung gezogen. «Nur eine Einzäunung würde wohl das Problem beseitigen. Aber das geht nicht», sagt Fröhli.

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 913 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701

Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


Bezirksrat Affoltern Kirchgemeindeversammlung Sonntag, 1. Dezember 2013 im Anschluss an den Gottesdienst um ca. 11.00 Uhr im Singsaal, Zwillikon Traktanden: 1. Genehmigung des Budgets 2014 und Festsetzung des Steuerfusses 2014 2. Behördenwahlen 2014 3. Informationen Im Anschluss an die Kirchgemeindeversammlung lädt die Kirchenpflege zu einem Apéro ein. Die Unterlagen der Traktanden liegen während der üblichen Öffnungszeiten zwei Wochen vor der Versammlung im Sekretariat, Kirchgemeindehaus, Zürichstrasse 94, 1. Stock, auf. Den Abonnenten werden diese Unterlagen zugestellt. Sie können zudem zwei Wochen vor der Versammlung im Sekretariat bezogen werden. Interessenten für ein Abonnement können sich beim Sekretariat unter Telefon 044 761 24 00, oder E-Mail: affoltern@ref.ch melden und sich als Abonnenten eintragen lassen, so dass ihnen zukünftig die Unterlagen zugestellt werden. Die Überprüfung des Stimmregisters kann auf dem Kirchensekretariat erfolgen. Die Kirchenpflege freut sich über Ihre Teilnahme an der Kirchgemeindeversammlung.

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Götschi Roland, Alte Wollerauerstrasse 29, 8805 Richterswil Bauvorhaben: Einbau eines Zimmers mit Balkon in die bestehende Liegenschaft mit Scheune (Tenne), Liegenschaft Kat.-Nr. 1235, GV-Nr. 140, Zone: K2 A, In der Breite 14, Aeugstertal, Gemeinde Aeugst am Albis

Christus spricht: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern das Licht des Lebens haben.

Erneuerungswahl des Bezirksgerichtes Affoltern für die Amtsdauer 2014-2020 Wahlvorschläge ABSCHIED

Auf die Ausschreibung vom 13. September 2013 sind innert Frist für die Erneuerungswahl des Bezirksgerichtes Affoltern für die Amtsdauer 2014 bis 2020 folgende Wahlvorschläge eingereicht worden:

Werner Schärer-Zogg

1 vollamtliches Mitglied des Bezirksgerichtes (gleichzeitig Präsidium), Beschäftigungsumfang 100 % (1 Wahlvorschlag):

13. Januar 1937 – 25. Oktober 2013

Frey Peter, 1963, lic. iur./Rechtsanwalt, Geibelstrasse 20, 8037 Zürich, bisher

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem Vater, Bruder, Schwiegervater und Grosspapi.

4 teilamtliche Mitglieder des Bezirksgerichtes, Beschäftigungsumfang je 35 % (4 Wahlvorschläge): 1. Meuter-Rehm Margrit, 1961, lic. iur./Rechtsanwältin, Giessenstrasse 3a, 8910 Affoltern am Albis, bisher, FDP

Wir werden dich sehr vermissen.

2. Lepek Gretsch Mirjam, 1961, lic. iur./Rechtsanwältin, Chilenholzstrasse 31, 8907 Wettswil am Albis, bisher, FDP

Mengia Schärer-Zogg Matthias und Helena Schärer-Hilty mit Anina und Melanie Konrad Schärer und Simone Schedler Jakob Schärer und Verwandte

3. Schellenberg Marina, 1958, BLaw, Tannrütistrasse 9, 8910 Affoltern am Albis, bisher 4. Steinmann Otto, 1952, Schulsekretär, Im Grund 10, 8910 Affoltern am Albis, bisher, SVP Diese Wahlvorschläge können bis Freitag, 8. November 2013, geändert oder zurückgezogen werden. Auch können dem Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, bis zum gleichen Termin weitere, von mindestens 15 Stimmberechtigten mit politischem Wohnsitz im Bezirk Affoltern unterzeichnete Wahlvorschläge eingereicht werden.

Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 8. November 2013, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof in Obfelden statt. Anschliessend Gedenkgottesdienst in der reformierten Kirche. Anstelle von Blumen bitten wir euch, das Spital Affoltern am Albis, Postkonto 80-7664-4 (Vermerk: LZP Sonnenberg), zu unterstützen.

Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner von Wahlvorschlägen geben Namen, Vornamen, Geburtsdatum sowie Adresse an und fügen ihre Unterschrift hinzu. Für jede vorgeschlagene Person sind Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Heimatort, Beruf und Adresse anzugeben. Hinzugefügt werden können der Rufname, die Parteizugehörigkeit und der Hinweis, ob die vorgeschlagene Person dem Organ schon bisher angehört hat. Wahlvorschläge können mit einer kurzen Bezeichnung versehen werden.

Traueradresse: Mengia Schärer, Poststrasse 1, 8912 Obfelden

DANKSAGUNG

Achtung: Die Wahlvorschläge müssen zwischen den verschiedenen Ämtern (Vollamt und gleichzeitig Präsidium mit 100 % Beschäftigungsumfang sowie Teilämter mit je 35 % Beschäftigungsumfang) getrennt zugeordnet und eingereicht werden.

Wir danken herzlich für die Anteilnahme beim Abschied von

Die vorgeschlagenen Personen werden vom Bezirksrat in stiller Wahl als gewählt erklärt, wenn nach der zweiten Frist die Zahl der Wahlvorschläge die Zahl der zu besetzenden Stellen nicht übersteigt und die zunächst vorgeschlagenen Personen mit den definitiv vorgeschlagenen Personen übereinstimmen (§ 54 des Gesetzes über die politischen Rechte). Andernfalls findet am 9. Februar 2014 der 1. Wahlgang der Urnenwahl statt.

Josef Sgier

Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Regierungsrat des Kantons Zürich, 8090 Zürich, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Wettswil, im November 2013

Affoltern am Albis, 1. November 2013

Dank allen, die durch Blumenschmuck, Karten und Geldspenden ihr Mitgefühl zum Ausdruck brachten.

Die Trauerfamilie

Bezirksrat Affoltern

WIR DANKEN HERZLICH

Bestattungen Sekundarschulgemeinde Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten

Gemeindeversammlung

für die Anteilnahme beim Abschied von

Stallikon Am Mittwoch, 23. Oktober 2013 ist in Zürich ZH gestorben:

Real Peter Fridolin

Werner Hofstetter-Huber

Ab 18. November 2013 liegen die Anträge in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf und die Weisung steht Ihnen gleichzeitig unter www.mettmenstetten.ch-›Politik-› Gemeindeversammlung oder unter Neuigkeiten sowie unter www.sekmaettmi.ch zum Download zur Verfügung.

Wettswil am Albis

Besonders danken wir: – allen, die Werner freundschaftlich begegnet sind, ihn geschätzt und besucht haben – dem Pflegeteam PS3 des Pflegeheims Sonnenberg und der Tagespflege für die Fürsorge und Pflege – Dr. Jürg Schwegler sowie dem Spitexteam Affoltern am Albis für die jahrelange Betreuung – Herrn Pfarrer Jörg Ebert für die einfühlsamen und tröstenden Abschiedsworte – der Organistin Frau Veronica Nulty und dem Musikverein Ottenbach für die musikalische Umrahmung – den Delegationen für den Fahnengruss – für die vielen Beileidskarten und die mitfühlenden Worte – für die zahlreichen Spenden für die Spitex und das Tixi-Taxi – allen, die ihn auf seinem letzten Weg begleitet haben

Am 29. Oktober 2013 ist in Zürich gestorben:

Affoltern am Albis, im Oktober 2013

Mettmenstetten, 1. November 2013

Die Urnenbeisetzung findet engsten Familienkreis statt.

Die Stimmberechtigten der Gemeinden Knonau, Maschwanden und Mettmenstetten werden eingeladen zu einer Kreis-Gemeindeversammlung auf Dienstag, 3. Dezember 2013 19.30 Uhr, im Mehrzwecksaal Stampfi, Knonau, zur Behandlung der folgenden Geschäfte: 1. Voranschlag/Steuerfuss 2014 2. Teilrevision Statuten Schulzweckverband Bezirk Affoltern

Sekundarschulpflege Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten

geboren am 27. Juni 1945, von Schwyz SZ, verheiratet mit Sofie Real-Ineichen, wohnhaft gewesen Untere Aegerten 5, 8143 Stallikon. Die Urnenbeisetzung mit anschliessender Abdankungsfeier findet am Montag, 4. November 2013, 10.30 Uhr, auf dem Friedhof Stallikon ZH statt. Bestattungsamt Stallikon

Lötscher geb. Boll, Anna geb. 11. Juni 1921, Bürgerin von Vitznau LU, Ehefrau des Lötscher, Anton Gerhard, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Kirchgasse 4.

Der Friedhofvorsteher

im

Die Trauerfamilien


Bezirk Affoltern

Freitag, 1. November 2013

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Mit neuer Rechtsform die Werthaltigkeit des Spitals Affoltern sichern Interview mit Bertram Thurnherr, Projektleiter «Neue Rechtsform» – Abstimmung vom 24. November Am Wochenende vom kommenden 24. November 2013 haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der 14 Ämtler Gemeinden über die neue Rechtsform des Spitals zu bestimmen. Der «Anzeiger» veröffentlicht im Vorfeld dazu Interviews mit Befürwortern und Gegnern. Anzeiger: Bertram Thurnherr, wie ruhig oder unruhig schlafen Sie bis zum 24. November 2013? Bertram Thurnherr: Jetzt sehr gut. Weil die Vorlage gut unterwegs ist und breit befürwortet wird, bin ich sehr zuversichtlich. Das heisst aber, Sie haben nicht immer so ruhig geschlafen? Durchaus. Im Mai und Juni war es schwierig, als es darum ging, die ursprüngliche Vorlage mit zwei AGs aufgrund der Vernehmlassung in den Gemeinden massiv zu verändern. Damals war ich sehr alleine, verlässliche bisherige Mitstreiter waren zunächst gegen mich ... Und heute? Heute stehen alle voll und ganz hinter der Abstimmungsvorlage. Das Spital Affoltern investiert viel Geld in die neue Rechtsform. Würden diese Mittel nicht besser direkt in die Pflege und Heilung investiert? ...............................................................

Wir haben nicht nur im stillen Kämmerlein gewirkt ............................................................... Ich verstehe, dass für viele die Kosten hoch erscheinen, aber ein solches Vorhaben, das dem Spital für zwanzig und mehr Jahre dienen wird, braucht professionelle Unterstützung: rechtlich, finanziell und organisatorisch. Wir haben nicht einfach im stillen Kämmerlein gewirkt, sondern eine Vernehmlassung durchgeführt. Dazu braucht es Berichte, Kommunikation, Gespräche und Auswertungen. Zudem: Bei, wie gesagt, mehr als 20-jähriger Nutzung der neuen Rechtsform betragen die Kosten pro Jahr noch 30 000 Franken; dies wäre ein bescheidener Betrag zur Verbesserung der Pflege. Weshalb die neue Rechtsform? Die neue Rechtsform entspricht den neuen eidgenössischen und kantonalen Rechtsgrundlagen, nach denen die Gemeinden nicht mehr Betreiber, sondern höchstens noch Eigentümer eines Spitals sind. Und damit lässt sich die Werthaltigkeit des Spitals sichern. Wo liegen die Vorteile gegenüber einem Zweckverband? Mit einer gemeinnützigen AG (GSA) werden die Entscheidungswege kürzer, die Führung wird professionalisiert und entpolitisiert, was die Posi-

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tion des Spitals im Wettbewerb klar verbessert. Dies kann der Zweckverband nicht leisten. Ist das alles? Selbstredend nicht. Mit der GSA sind die finanziellen Risiken für die Gemeinden klar begrenzt, dafür verpflichten sich die Gemeinden langfristig Träger des Spitals zu bleiben. Dies gibt Stabilität für das Spital. Im Zweckverband müssen die Gemeinden mit laufenden Defizit- und Investitionsbeiträgen rechnen, Austritte einzelner Gemeinden, wie dies in Zweckverbänden in anderen Zürcher Regionen der Fall ist, wären zu erwarten und würden das Spital destabilisieren. Sie sprechen von Stabilität, was meinen Sie konkret damit? Mit der GSA können wir heute das Spital so finanzieren, dass es sich während mindestens zehn Jahren selbstständig entwickeln kann. Dazu gehört auch die Finanzierung des neuen Bettenhauses. Diese Planungssicherheit für das Spital und die damit verbundene motivierende Wirkung für die Mitarbeitenden, die dann am 24. November wissen, wir bekommen ein neues Bettenhaus. Weshalb wird den Stimmberechtigten am Wochenende vom 24. November nicht die Wahl zwischen Zweckverband und Gemeinnütziger AG überlassen? Wie vorab ausgeführt, wären die beiden Vorlagen nicht gleichwertig, zudem wäre der Stimmbürger damit aufgefordert, sich intensiv mit den rechtlichen, finanziellen und organisatorischen Fragen beider Rechtsformen auseinanderzusetzen ... Die jetzige Vorlage ist ja ohnehin komplex genug. An was kann sich der Stimmbürger orientieren? Lassen Sie mich zuerst nochmals auf die vorangegangene Frage zurückkommen: Effektiv hat der Stimmbürger ja die Wahl zwischen Zweckverband und GSA. Will er weiter die vorab angeführten Nachteile des Zweckverbandes haben, kann er die Vorlage ablehnen. Es bleibt dann beim Zweckverband, der allerdings in einen Zweckverband mit eigenem Haushalt umzuwandeln wäre. Und an was kann sich der Stimmbürger nun orientieren? Er hat zwei Möglichkeiten: Entweder er nimmt sich die Zeit und studiert die Vorlage gründlich oder aber er orientiert sich an Vertrauenspersonen, wie die Gemeinderäte aller Ämtler Gemeinden, die Spitalärzte oder die Ärztegesellschaft im Bezirk; sie haben sich alle intensiv mit den Vorlagen-Details auseinandergesetzt und empfehlen zweimal Ja. Das Limmattalspital bleibt in einem Zweckverband. Weshalb geht man in Affoltern einen anderen Weg?

Bertram Thurnherr, Projektleiter «Neue Rechtsform». (Bild Urs E. Kneubühl) Weil wir überzeugt sind, dass die GSA die richtige Rechtsform ist. Zur gleichen Erkenntnis sind auch Uster und Bülach gekommen. Das Spital Limmattal hat die Priorität auf die Finanzierung des neuen Bettenhauses gelegt… Glauben Sie, dass im Limmattal auch noch ein Umdenken erfolgen wird? Ob längerfristig ein Wechsel der Rechtsform stattfinden wird, ist durchaus möglich. Der Verwaltungsrat der AG ist um einiges mächtiger als die heutige Betriebskommission; werden dadurch die Gemeinden entmachtet? Wie erwähnt, bedingen die neuen Rechtsgrundlagen, dass die Gemeinden vom Betreiber und Eigentümer des Spitals zum Eigentümer werden. Das heisst, die Gemeinden verfassen eine Eigentümerstrategie und übernehmen die Aufsicht. Die strategische und operative Führung überlassen sie im Rahmen der Eigentümerstrategie dem Verwaltungsrat und der Spitalleitung. Damit fallen die Entscheidungen durch Fachleute und sind nicht mehr politisch geprägt. ...............................................................

Das Spital Affoltern wird keine Schönheitsklinik

den –, genauso bei der Dividendenhöchstgrenze, beim Verkauf an Dritte, bei der Auflösung des Spitals, um die wichtigsten zu nennen. Bei all diesen Fragen erfordert eine Änderung eine Abstimmung an der Urne sowie die Einstimmigkeit – Mehrheiten reichen dazu nicht aus. Wie sieht dies bei Investitionen aus? Bei Investitionen müssen die Spitalverantwortlichen nach den finanziellen Möglichkeiten entscheiden und können nicht mehr einfach über etwas abstimmen und dann die Gemeinden mit Beiträgen zur Kasse bitten, wie im Zweckverband. Und wo gibt es die Mitsprache der Bevölkerung nicht? Alle wichtigen Änderungen können, wie vorab ausgeführt, nur mit der höchsten Stufe des demokratischen Einflusses erfolgen. Das ist auch höher als im Zweckverband. Die Mitsprache entfällt dafür bei eher operativen Fragen. Ist dadurch sichergestellt, dass das Spital auch als AG kein Land ohne das Einverständnis der Bevölkerung verkaufen kann? Ja. Ein solches Verfahren funktioniert korrekt, auch wenn es allerdings etwas kompliziert ist. Hier gilt aber das Mehrheitsprinzip.

............................................................... Bei welchen Fragen rund ums Spital kann denn die Bevölkerung zwingend mitreden? Bei allen Fragen, die in der interkommunalen Vereinbarung IKV geregelt sind.

Und könnte in der neuen Rechtsform beispielsweise auch eine Schliessung der Frauenklinik verhindert werden? Im Moment stellt sich diese Frage gar nicht, denn die Frauenklinik arbeitet wirtschaftlich gut.

Das heisst? Beim Zweck des Spitals – es kann also nicht einfach zum Beispiel eine Schönheitsklinik daraus gemacht wer-

Können wir sie trotzdem als theoretisches Exempel nehmen? Sicher. Heute muss jedes Spital wirtschaftlich arbeiten und kann sich kei-

nen Bereich leisten, welcher langfristig nicht kostendeckend ist. Kommt in einem solchen Fall die Initiative für die Weiterführung einer unrentablen Abteilung vom Spital aus, müssen mit den Gemeinden Vereinbarungen über zusätzliche Beiträge abgeschlossen werden. Kommt die Initiative von der Bevölkerung aus, braucht es bei der GSA Einzelinitiativen, also von einer Person, in allen Gemeinden und dann die Mehrheit der Stimmberechtigten. Im Zweckverband braucht es 1000 Unterschriften für eine Initiative und dann auch die Mehrheit bei einer Abstimmung. ...............................................................

So bleibt das Spital erfolgreich und im Besitz der Gemeinden ............................................................... Schliesslich – was gibt Gewissheit, dass das Spital nicht irgendwann privatisiert wird? Einerseits die neue Rechtsform, welche die rechtlichen und organisatorischen sowie die finanziellen Voraussetzungen für eine gute und selbstständige Weiterentwicklung des Spitals ermöglicht. Andererseits das Vertrauen in die Gemeinderäte, dass sie einen professionellen Verwaltungsrat wählen werden und last but not least das Vertrauen in die Spitalleitung und die Mitarbeitenden im Spital, dass sie sich für das Spital einsetzen, kreativ neue Angebote entwickeln und ihren sehr wichtigen Beitrag zur Zukunft des Spitals leisten werden. So bleibt das Spital erfolgreich und im Besitz der Gemeinden. Interview: Urs E. Kneubühl


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Bezirk Affoltern

Freitag, 1. November 2013

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Zwinglis Evangelium der Versöhnung Ein reformatorischer Beitrag für die heutige Zeit ................................................... von markus sahli*

I

n einigen Jahren werden in der Schweiz, in Europa und auch in Übersee Reformationsjubiläen gefeiert werden. 500 Jahre wird es her sein, dass am 31. Oktober 1517 der Mönch Martin Luther seine 95 Thesen zur Reform der Kirche an die Türe der Schlosskirche zu Wittenberg nagelte. Zwei Jahre später, am 1. Januar 1519, begann die reformatorische Erneuerung der Kirche auch in Zürich: der Toggenburger Pfarrer Huldrych Zwingli wurde von der Versammlung der Chorherren als Leutpriester ans Zürcher Grossmünster gewählt. Die Reformation ist im Bewusstsein vieler Menschen vor allem mit dem Gedanken der Rechtfertigung des Einzelnen allein durch den Glauben und allein aus Gnade verbunden. Der gläubige Mensch braucht für sein Heil nicht die Vermittlung der Kirche, sondern er steht als Erwählter direkt vor Gott. Vor dem Gott Jesu Christi wird er aber nicht gerichtet, sondern aufgerichtet. Indem Jesus Christus sein Leben hingibt für uns, sind wir «gerecht gemacht» vor Gott. Luther entdeckte die Rechtfertigung als ein Geschenk und das Evangelium als eine Botschaft der Freiheit. Wenn wir danach fragen, welchen Beitrag die reformatorische Bewegung zur Geistesgeschichte Europas geleistet hat, dann ist es wohl dies: sie ist Teil der Geschichte der Freiheit in Europa und hat zusammen mit den anderen geistesgeschichtlichen Bewegungen dazu beigetragen, dass wir heute den Menschen als Individuum mit einer unverlierbaren Wür-

de betrachten. Insofern könnte man sagen: die Reformation hat ihr Ziel erreicht. Aber welches wäre der (theologische) Beitrag, den die Kirchen aus der Reformation für die heutige Zeit leisten könnten? Dieser Frage gingen 250 Delegierte evangelischer Kirchen aus 35 Ländern und aus allen Kontinenten am Internationalen Kongress zur Vorbereitung des Reformationsjubiläums 2017 nach, der vom 6. bis 9. Oktober 2013 in Zürich stattgefunden hat. Peter Opitz, Zürcher Professor für Kirchengeschichte, wies in seinem Referat auf die «67 Schlussreden» Zwinglis hin, die dieser im Hinblick auf das Glaubensgespräch vor dem Zürcher Rat am 29. Januar 1523 verfasst hatte. Dort stellt der Reformator gleich zu Beginn den Aspekt der Versöhnung in den Vordergrund: «Summe des Evangeliums ist, dass unser Herr Jesus Christus (...) uns den Willen seines himmlischen Vaters kundgetan und uns mit seiner Unschuld vom Tode erlöst und mit Gott versöhnt hat.» Huldrych Zwingli, und dann in seinem Gefolge auch die anderen Schweizer Reformatoren, verkündigen das Evangelium von der Versöhnung. Damit wird innerhalb der Reformationsbewegung eine unterschiedliche Akzentsetzung deutlich: Martin Luther hatte in der Einsamkeit der Mönchszelle um die Gnade Gottes und um die Rechtfertigung des Einzelnen gerungen. Seine Entdeckung war die individuelle Freiheit. Huldrych Zwingli hingegen war Volkspfarrer. Er fragte: Was dient dem Heil, der Heilung des Volkes? Seine Antwort: Christus hat uns mit Gott versöhnt; die Gemeinschaft mit Gott

Alber Anker: Kappeler Milchsuppe. (Bild zvg.) und unter den Menschen ist wiederhergestellt. «Der Ort der zwinglischen Reformation ist nicht der Beichtstuhl, sondern die Volksversammlung», sagte Opitz. Dieser spezifische Akzent auf Versöhnung und Gemeinschaft wird zeichenhaft erfahrbar in der Art, wie Zwingli das Abendmahl nicht nur verstanden, sondern auch praktiziert haben will. Indem bei der Feier einer dem andern das Brot reicht, kann es sein, dass zwischen zwei verfeindeten Nachbarn Versöhnung geschieht. Ver-

söhnung und Gemeinschaft haben auch die verfeindeten Zürcher und Innerschweizer Soldaten ihren jeweiligen Kriegsherren beim 1. Kappeler Krieg im Juni 1526 vorgelebt, als sie ihre Waffen niederlegten und friedlich aus einem auf die Grenze gestellten Topf löffelten; die Innerschweizer hatten die Milch gebracht, die Zürcher das Brot. «Das Evangelium von der Freiheit» war und ist eine wichtige Entdeckung. Sie hat unser heutiges Verständnis von Mensch, Staat und

Kirche entscheidend geprägt. Mit Blick auf aktuelle und zukünftige Herausforderungen könnte es ein wichtiger Beitrag der Schweizer reformierten Kirchen sein, an das «Evangelium der Versöhnung» Huldrych Zwinglis zu erinnern. Wir leiden nicht mehr an zu wenig Individualität und zu geringer Autonomie. Die drängende Frage ist heute: Was hält uns zusammen? *Markus Sahli ist theologischer Leiter des Klosters Kappel.

Maschwanden sucht noch zwei Gemeinderatsmitglieder Wählerversammlung am Mittwochabend: Drei Rücktritte – René Müller kandidiert als Neuer Auch in Maschwanden ist die Suche nach neuen Behördenmitgliedern schwieriger geworden. Die Kirchenpflege beklagt hingegen keine Vakanzen. An einer Wählerversammlung haben sich Bisherige und Neue vorgestellt. ................................................... von werner schneiter

Maschwanden, die kleinste Ämtler Gemeinde, hat keine Parteien, aber eine Wählerversammlung, zu der am Mittwochabend rund 50 Interessierte in die Turnhalle kamen – eine Gelegenheit zur Vorstellung neuer Kandidatinnen und Kandidaten. Die Veranstaltung ist aber auch begleitet von der Hoffnung, Interesse an einer Behördentätigkeit zu wecken. Koni Messikommer, ehemaliger Gemeindepräsident, fungierte als Leiter der Wählerversammlung. Nachdem der Jurist auf juristische Vorgaben bei den Wahlen aufmerksam gemacht hatte, war der amtierende Gemeindepräsident Andreas Binder am Zug. «Wir haben relativ viele Rücktritt in den Behörden – ausser in der Kirchenpflege. Es wird halt auch bei uns immer schwieriger, Leute für eine Behördentätigkeit zu gewinnen», sagte er. Nun, im Gemeinderat haben drei Mitglieder ihren Rücktritt auf das Ende der Amtsdauer 2010/2014 bekannt gegeben: Kathrin Felix-Strebel, Sicherheits- und Liegenschaftenvorsteherin; Fredy Sommer, Hochbauvorsteher; und Walter Wetli, Sozial- und Gesundheitsvorsteher. Andreas Binder, seit acht Jahren Gemeindepräsident, möchte eine weitere Amtsdauer anhängen. Diverse Projekte, unter anderem die Badi-Sanierung und das Thema Verkehr, ha-

Freude an der Arbeit «Ich habe Freude an dieser Arbeit»: Mit diesen Worten kündigte Marianne Künzi ihre erneute Kandidatur als Präsidentin der Primarschulpflege an. Und sie freut sich, dass sich zwei Neue finden liessen, die sich für die Schule engagieren werden: Franziska Buholzer und Thomas Frei. Jeanine Kämpfer und Thomas Buchle, der weggezogen ist, haben ihre Rücktritte eingereicht. In der PriverGemeindepräsident Andreas Binder (r.) und Gemeinderat Christian Bachmann (l.) sind für eine wei- marschule bleibt Ernst Humtere Amtsdauer bereit. Sie flankieren den neu kandidierenden René Müller. (Bild Werner Schneiter) bel, der seit sieben ben ihn bewogen, nochmals zu kandi- In diesem Zusammenhang stellt sich Jahren in der Behörde arbeitet und undieren – Themen, die auch Christian die Frage: Wo bleiben die Bauern – sie, ter anderem die Tagesschule als MotiBachmann so interessant finden, wei- die bei den letzten Wahlen gar zu vation nennt. Auch Manuela Buchmeiter in der Behörde zu verbleiben. Der zweit gegen die Bisherigen angetreten er ist bereit, eine weitere Amtsdauer Vater von drei Kindern wohnt seit drei sind? Ein Gemeinderat ohne Landwirt- anzuhängen. «Die Schulpflege ist eiJahren im Dorf und gehört dem Ge- schaftsvertreter – in Maschwanden gentlich komplett. Aber selbstvermeinderat erst seit 1½ Jahren an. ständlich dürfen sich weitere Intereskaum denkbar! Die drei bekannten Kandidaten sierte melden. Eine Auswahl ist ja könnten in Stiller Wahl gewählt wer- auch gut», sagte Marianne Künzi. Wo bleiben die Bauern? In der Rechnungsprüfungskomden. Später Kandidierende für den GeNeu für den Gemeinderat kandidiert meinderat müssten sich laut Koni mission fehlen noch zwei Mitglieder. René Müller. Der 59-Jährige, ein ehe- Messikommer einer Wahl stellen. «Oh- René Koller, Monika Waldmann und maliger Sekundarlehrer, ist seit Au- ne vollzählige Behörde hätte Ma- Stefan Kämpfer demissionieren; Präsigust dieses Jahres freiberuflich tätig, schwanden ein Problem», gab Andreas dent Ralph Hort, in der dritten Amtsverfügt über die nötige Zeit und ist fle- Binder schliesslich zu bedenken. Er periode, ist für eine weitere bereit. xibel. «Es gefällt mir sehr in Ma- deutete an, mit einer Person, die für Neu kandidieren Sandra Syz und Thoschwanden. Ich würde gerne als Ge- den Gemeinderat infrage käme, in mas Sturzenegger. «Ich bin mit mehremeinderat mitarbeiten», empfahl er Kontakt zu stehen. «Sie muss sich das ren Personen in Kontakt», sagt ein zuversichtlicher Ralph Hort. Nach seinen sich. Zwei Sitze sind also noch offen. noch überlegen», fügte er hinzu.

Worten müsste ein RPK-Mitglied in Maschwanden jährlich fünf bis sechs Abende aufwenden.

Kirchgemeinde: Alles im Umbruch Die Kirchenpflege verzeichnet keine Rücktritte: Vreni Bär (Präsidentin), Yvonne Ilg, Ruedi Künzi, Paul Leuthold und Thomas Strebel sind für eine weitere Amtsdauer bereit. Für Vreni Bär gibt es neben der Freude an der Tätigkeit genug Gründe, im Amt zu verbleiben. «Bei uns in Maschwanden ist alles im Umbruch. Wir stehen vor Umstrukturierungen. In einem Jahr geht unsere Pfarrerin Susanne Wey in Pension. Es ist fraglich, ob wir eine Pfarrstelle bekommen. Der Druck aus Zürich ist vorhanden. Insgesamt sind das spannende Prozesse. Darum stelle ich mich nochmals zur Verfügung», sagte die Präsidentin. In der Sekundarschulpflege Mettmenstetten–Knonau–Maschwanden gibt es eine Vakanz. Anna Fischer, Céline Lingua und Markus Ruggiero kandidieren als Bisherige, Yvonne Wüthrich (Herferswil) als Neue. Ob die Vakanz mit einer Person aus Maschwanden besetzt werden kann? Zwingend ist es nicht mehr, dass Sekundarschulpflegemitglieder aus allen drei Gemeinden vertreten sein müssen. Schliesslich sucht Maschwanden noch Wahlbüromitglieder. «Damit können Sie ihre Karriere starten», sagte Andreas Binder mit scherzhaftem Unterton. Ein- bis dreimal käme man da jährlich zum Zuge. Er schloss die Wählerversammlung mit dem Hinweis, dass Wahlvorschläge bis 31. Dezember einzureichen sind und von mindestens 15 Personen unterzeichnet werden müssen. Wer später kandidiert, kommt nicht mehr auf eine Liste.


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Freitag, 1. November 2013

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«Ist es naiv, sich für mehr Gerechtigkeit einzusetzen?» Interview mit François Mercier vom «Fastenopfer» und am Mittwoch Referent in Kappel Die Gemeindeversammlung von Kappel wird Ende November zur Initiative «Rohstoffmillionen – Kappel handelt solidarisch» Stellung beziehen. Am kommenden Mittwochabend, 20 Uhr, findet im kleinen Mühlesaal, ein Informationsabend der Initianten statt – mit François Mercier. Anzeiger: Herr Mercier, sind die Solidaritäts-Initiativen in einigen Säuliämtler Gemeinden bezüglich der Glencore-Steuermillionen zwar nett gemeint, aber auch naiv? François Mercier: Ist es naiv, sich für mehr Gerechtigkeit einzusetzen? Bergbau führt vielerorts zu Menschenrechtsverletzungen. «Fastenopfer» und «Brot für alle» haben aufgezeigt, wie Glencore in der Demokratischen Republik Kongo von Kinderarbeit profitiert und massiv die Umwelt verschmutzt. Gleichzeitig betreiben die Glencore-Filialen überall auf der Welt Steuervermeidung. Sie verschieben jedes Jahr Hunderte Millionen Franken in Steueroasen. Die entsprechenden Steuereinnahmen fehlen den rohstoffproduzierenden Ländern, die zu den ärmsten Staaten der Welt gehören, beispielsweise für Schulen oder Spitäler. Klar werden die Initiativen der Zürcher Gemeinden die Steuervermeidung durch multinationale Konzerne

nicht vermeiden, aber sie sind ein Zeichen der Solidarität mit der Bevölkerung im Kongo, welche unter den sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Konsequenzen des Rohstoffabbaus leidet. Sie sind also der Meinung, dass unsererseits allgemein eine Verpflichtung zur Hilfe in Ländern besteht, in denen Unternehmen mit der Ausbeutung von Mensch und Umwelt Milliardengewinne machen? Das Ziel muss sein, dass Konzerne Umweltstandards, Arbeitsgesetze und Menschenrechte respektieren. Fastenopfer und «Brot für alle» setzen sich in nationalen und internationalen Netzwerken dafür ein, dass multinationale Unternehmen offenlegen müssen, wie viele Steuern sie wo zahlen. Bis dies erreicht wird, ist es sinnvoll, dass ein Teil der entgangenen Steuereinnahmen in diese Länder zurückfliesst, zum Wohl der betroffenen Bevölkerung. Aber es ist ja lediglich ein Bruchteil dieser Gewinne, der auch noch unter erheblichem Reibungsverlust zurückfliesst; wie viel Hilfe ist damit überhaupt möglich? Mit Unterstützung des Fastenopfers setzen rund 30 000 Menschen im Kongo auf Gemeinschaftsfelder, verbessern die Anbaumethoden und haben deshalb weniger Hunger. Mit dem

Geld aus den Solidaritäts-Initiativen werden wir Partner unterstützen, die die Bevölkerung über ihre Rechte im Zusammenhang mit dem Rohstoffabbau sensibilisieren und informieren. Unsere Partner fordern mehr Transparenz von ihrer Regierung und von Unternehmen. Und sie nehmen Einfluss auf die Entwicklung der nationalen Gesetzgebung. Was exakt tut das «Fastenopfer» mit den eingehenden Spendengeldern in Entwicklungsländern? Beispielhaft sind die von Fastenopfer begleiteten Spargruppen, deren Mitglieder sich ihre wöchentliche Einlage vom Mund absparen. So stärken wir gleichzeitig Gemeinschaften und verhelfen ihnen zu mehr Nahrungssicherheit und wirtschaftlicher Sicherheit. Ferner unterstützen wir zivilgesellschaftliche Organisationen in ihrem Kampf für mehr Gerechtigkeit und die Menschenrechte. Die niederländische Journalistin Linda Polmann allerdings schreibt in ihrem Buch «Die Mitleidsindustrie», dass sie über Jahre hinweg beobachtet habe, wie die ursprünglich gut gemeinte Hilfe oft wirkungslos bleibt, im schlimmsten Fall sogar kontraproduktiv wirkt. Was sagen Sie dazu? «Fastenopfer» verfolgt das Prinzip der Selbsthilfe. Wir geben keine Almo-

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Lieferwagenlenker schwer verletzt Kollision auf der A4 bei Mettmenstetten Auf der Autobahn A4 bei Mettmenstetten ist es zu einer Kollision zwischen einem Lieferwagen und einem Lastwagen gekommen. Es bildete sich ein langer Rückstau. Am Mittwochmorgen fuhr ein 55-jähriger Lieferwagenlenker auf der A4 in Richtung Zürich. Kurz vor 5.20 Uhr prallte er vor dem Rütelitunnel aus noch ungeklärten Gründen heftig in das Heck eines vorausfahrenden Sattelschleppers. Der Mann wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr geborgen werden. Später brachte der Rettungsdienst den Schwerverletzten in Spitalpflege. Der betroffene Autobahnabschnitt war bis 9.30 Uhr nur einspurig befahrbar. Aufgrund des Unfalls bildete sich ein mehrere Kilometer langer Rückstau. Es entstand Sachschaden von rund 30 000 Franken.

Der völlig beschädigte Lieferwagen. (Bild Kantonspolizei Zug)

Neben der Zuger Polizei standen Kollegen der Kantonspolizei Zürich sowie Rettungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Zug und des Rettungsdienstes Zug im Einsatz. Der erwähnte ausserkantonale Autobahnabschnitt wird durch die Zuger Polizei betreut. (pd)

Kampagne gegen Einbrecher in Wohnbereiche Einbrüche in Einfamilienhäuser und Wohnungen verhindern – dies ist das Ziel der Kampagne der Kantonspolizei Zürich und anderen Polizeien. Dazu setzt sie auf eine erhöhte Patrouillenund Kontrolltätigkeit sowie die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger. Über die Notrufnummer 117 sollen verdächtige Wahrnehmungen sofort der Polizei mitgeteilt werden. Nur so kann diese ohne Zeitverzug intervenieren. Diese Kampagne hat mittlerweile seit zehn Jahren ihren festen Platz bei der

Bekämpfung der Einbrüche, ihr Erfolg ist unbestritten. Mit der Umstellung der Uhren auf die Winterzeit nehmen die Einbruchszahlen erfahrungsgemäss zu. Einbrecher nutzen die düsteren Tage sowie die früh einsetzende Dämmerung aus und dringen vorzugsweise in Einfamilienhäuser sowie Parterrewohnungen von Mehrfamilienhäusern ein. Gemeinsam wirken die beteiligten Polizeikorps mit der Kampagne diesen Einbrüchen flächendeckend entgegen. (pd.)

sen, sondern helfen selbst organisierten Gruppen, ihre Lebensgrundlagen zu verbessern. Hilfsprojekte sind sinnvoll, wenn unsere Partner mit der Zeit unabhängig von uns besser leben können. Die Hilfe kann tatsächlich kontraproduktiv sein, wenn sie beispielsweise politisch motiviert ist. «Fastenopfer» zeigt aber den Menschen ihre Rechte auf und wie sie diese einfordern können. Wir setzen uns für Menschenrechte, Demokratie, für die Einhaltung der Gesetze durch multinationale Konzerne und die Bekämpfung der Steuerflucht aus armen Ländern ein. Wenn der Rohstoffabbau in Entwicklungsländer korrekt besteuert würde, würden diese Länder vielleicht keine Entwicklungshilfe mehr brauchen. Wie können Sie kontrollieren, dass die von Ihnen geleistete Hilfe nicht wie ein Tropfen auf dem heissen Stein rasch verdunstet, sondern nachhaltig wirkt? Unsere Projekte verfolgen konkrete Ziele und wir kontrollieren sie regelmässig. Dank Finanzkontrollen und Audits stellt «Fastenopfer» sicher, dass die geleisteten Beiträge korrekt verwendet werden. Mit internen und externen Evaluationen überprüfen wir die Kohärenz unserer Programme und die Wirkung der Aktionen auf die betroffenen Menschen. Die Wirkungen

François Mercier. (Bild zvg.) werden jährlich evaluiert und gegebenenfalls Massnahmen getroffen. Ist solches nicht mit erheblichem Aufwand verbunden, was entsprechend wiederum viel Geld kostet? Wir haben gegenüber unseren Spenderinnen und Spendern eine Rechenschaftspflicht. Es braucht Kontrollen und Evaluationen, damit wir sicherstellen können, dass Spendengelder richtig verwendet werden und Projekte sinnvoll sind. Ansonsten steigen Missbrauchs- und Korruptionsrisiko sehr schnell. Das würde letztlich mehr Geld kosten. «Fastenopfer» versucht den administrativen Aufwand möglichst klein zu halten: Von einem Spendenfranken fliessen rund 90 Rappen in die Projekte. Interview: Urs E. Kneubühl


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Freitag, 1. November 2013

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100 Jahre Samariterverein Mettmenstetten und Umgebung Verbindliches Engagement und Hilfsbereitschaft seit Generationen

Vor den geschenkten Beatmungspuppen: Käthi Brand, Vizepräsidentin, Ernst Müller, OK-Präsident und Esthi Zürcher, Präsidentin.

Theatergruppe: Petra Koller, Melanie Günter, Christian Künzi, René Koller, Nicole Günter mit Regisseurin Annemarie Frei (von links). (Bilder Regula Zellweger)

OK-Präsident Ernst Müller, Präsidentin Esthi Zürcher und das OK-Team arbeiteten ein Jahr lang am Tagesprogramm für den vergangenen Sonntag. Sie bekamen vielfältige Unterstützung von zahlreichen Personen, Vereinen und Institutionen – und es wurde ein wunderschönes Jubiläum.

schaft sei ungemein bereichernd. Wer dem Samariterverein beitritt, integriert sich aktiv und auf sinnvolle Weise in die Region, dies wäre für viele Neuzuzüger attraktiv. Junge Eltern würden sich selbst sicherer fühlen, hätten sie eine Samariterausbildung und stete Weiterbildung – und auch ihrem Quartier würden sie einen Dienst erweisen, denn man ist froh, wenn man jemanden rufen kann, der Bescheid weiss, wenn ein Kind verletzt ist.

................................................... von regula zellweger

verfügt der Verein über ein richtiges Gerät – aber wer würde sich schon gern zu Übungszwecken gezielte Stromstösse verabreichen lassen? Zudem erhielt der Samariterverein von den Gemeinden drei Beatmungspuppen und von dem Fahnen-Göttiverein Steinhausen eine Junior-Beatmungspuppe, damit die Samariter das richtige Beatmen von Erwachsenen und Kindern gut üben können. Viele weitere Sponsoren wurden herzlich und namentlich verdankt.

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Der Jubiläumstag «100 Jahre Samariterverein Mettmenstetten und Umgebung» begann um 9.30 Uhr mit einem Festgottesdienst in der Kirche Maschwanden mit dem Thema «Gebot der Nächstenliebe». Präsidentin Esthi Zürcher und OK-Präsident Ernst Müller sind sich einig: «Mit der Predigt hat Pfarrerin Susanne Wey den Nerv getroffen. Genau darum geht es uns. Um bedingungslose Hilfe ohne die Erwartung einer Gegenleistung. Um Werte wie Verantwortlichkeit, Zivilcourage, Hilfsbereitschaft und Engagement für andere Menschen, fürs Dorf, für die Region. Zum Schluss erklang das Samariterlied mit dem Refrain: «Vergesst ob aller Hast und Pflicht des anderen Menschen Schicksal nicht und öffnet eure Herzen weit dem schönsten Reichtum: Menschlichkeit.» Topaktuelle Worte!

Musikalische Umrahmung Der Gottesdienst wurde feierlich umrahmt vom Musikverein Mettmenstetten unter der Leitung von Urs Brinkmann. Das Orchester musste eine Zugabe geben – so gross war die Begeisterung. Beim anschliessenden Apéro spielte das Wetter nicht mit – aber der Musikverein Mettmenstetten. Man blieb in der Kirche, lauschte weiteren Musikstücken und unterhielt sich über die Predigt, den Samariterverein und seine lange Geschichte.

Gemeinsames Mittagessen Der Samariterverein ist gut aufgehoben in der Landschaft der Ämtler Vereinslandschaft. Schliesslich ist er es, den man anfragen darf, wenn man einen Grossanlass plant, der Samariter vor Ort braucht. Die Hornusser beispielsweise setzten sich zusammen mit dem Schützenverein Mettmenstetten-Dachlissen in der Küche und im Service ein. Die drei Gemeinden Mettmenstetten, Knonau und Maschwanden schenkten ihrem Samariterverein drei Beatmungspuppen und einen Übungsdefibrillator. Für den Ernstfall

Die Geschichte des Samaritervereins OK-Präsident Ernst Müller rollte die hundertjährige Geschichte des Vereins auf. Am 13. Februar 1913 versammelten sich 38 erste Samariterkursteilnehmer im Rössli Mettmenstetten. Im März und im April erfolgten erste Übungen. Eine Scheune wurde als Notspital eingerichtet, ein Landwirtschaftsfuhrwerk zu einem Sanitätswagen. Schon damals arbeitete der Samariterverein mit der Feuerwehr zusammen. Während des Krieges wurden die Übungen intensiviert. Hauptthema waren Kriegsverletzungen und es wurde oft mit improvisiertem Material gearbeitet. Die Anschaffung der Vereinsfahne zu 500 Franken im Jahr 1949 riss ein grosses Loch in die Vereinskasse. 1951 konnte in Knonau ein Krankenmobilmagazin eröffnet werden. 1964 hatte der Verein sechs Samariterlehrer, heut noch einen, Hans-Jörg Salzmann. 1969 wurde in Mettmenstetten die erste Blutspendeaktion mit hundert Spendern durchgeführt. Bis heute sind es rund 11 000 Spenderinnen und Spender, die durch den Samariterverein Mettmenstetten und Umgebung betreut wurden.

Neue Mitglieder erwünscht Seit die Fahrlehrer Nothelferkurse anbieten, ist die Zahl der Kontakte zu potenziellen Neumitgliedern zurückgegangen – und damit auch die Zahl der aktiven Mitglieder. Die Mitglieder des Vereins sind oft in der zweiten oder dritten Generation dabei. Präsidentin Esthi Zürcher hat von ihrer Mutter gelernt, wie sinnvoll es ist, sich bei den Samaritern zu engagieren und nun ist auch bereits ihre Tochter mit dabei. Ernst Voser ist seit 52 Jahren Samariter und erzählt stolz, dass auch seine beiden Söhne in seine Fussstapfen getreten seien. Noch heute ist er der Überzeugung, dass man bei den Samaritern viel lernen kann und die Kamerad-

Das Programm wurde nach den Reden und dem Dank mit einem Theater abgerundet. Claire und Melanie Günter, deren Mutter in Stallikon Samariterlehrerin ist, René und Tochter Petra Koller sowie Christian Künzi brachten mit ihrem Spiel das Publikum zum Lachen. Regie führte Annemarie Frei. Das Theater kommt heute Freitag nochmals zur Aufführung. Dem Samariterverein wünscht man zu seinem Jubiläum viele neue Mitglieder, welche die Werte dieses

engagierten Vereins in die Zukunft tragen. Man müsse keine medizinische Vorbildung mitbringen, bestätigt Esthi Zürcher. Insbesondere angesprochen sind die Knonauer, kein einziges Mitglied kommt aus Knonau. Geübt wird einmal im Monat in Mettmenstetten – und Geselligkeit und Kameradschaft sind auch im Samariterverein eine Selbstverständlichkeit. Kontakt: Esthi Zürcher, 079 404 78 73 oder 044 764 22 88.


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Freitag, 1. November 2013

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Albisbrunn-Spielbagger für Kindergärten in Hausen Eine erste Serie soll beim Gebrauch einem «Härtetest» unterzogen werden Kindergartenschüler in Hausen freuen sich über geschenkte Spielbagger. Jugendliche der Trainings- und Orientierungswerkstatt (T&O) Albisbrunn übergaben die Spielbagger den Kindern. Vor den Herbstferien gab es grosse Aufregung bei den jüngsten Kindern der Schule Hausen. Die Kindergartenkinder der drei Hausemer Kindergärten wurden mit je einem Spielbagger aus der Trainings- und Orientierungswerkstatt des Schul- und Berufsbildungsheims Albisbrunn beschenkt. Die Jugendlichen der T&O – wie die Werkstatt in Kurzform genannt wird – haben unter fachkundiger Anleitung eines Metallbauers und eines Schreiners die Bagger in ihrer T&O-Werkstatt hergestellt. Die Spielbagger sind ausgezeichnet geeignet, um mit ihnen in den Sandkasten der Kindergärten zu spielen. Die Kleinen nahmen die drei Bagger bei der Übergabe sofort in Beschlag. Jedes Kind wollte sich daraufsetzen und sich als Baggerführerin oder Baggerführer fühlen. Einige zeigten von Beginn weg viel Talent und konnten ohne grosse Erklärungen die verschiedenen Funktionen des Spielbaggers problemlos handhaben.

Jugendliche orientieren sich beruflich in der T&O Die T&O-Jugendlichen haben die obligatorische Schulzeit abgeschlossen,

aber den Einstieg in die Berufslehre noch nicht gefunden oder sie haben bereits eine Ausbildung begonnen und müssen sich nun nach einem Abbruch neu orientieren. In der T&O haben sie die Möglichkeit, Fähigkeiten und Fertigkeiten zu trainieren, neue Berufsfelder kennen zu lernen und sich intensiv auf den Start der Ausbildung vorzubereiten. Interessant ist dies vor allem, wenn gleichzeitig ein Produkt hergestellt werden kann, welches von Kunden gefragt ist. Die T&O-Leiter entwickelten den Spielbagger zu diesem Zweck und stellen diese nun zusammen mit den Jugendlichen her.

Spielbagger im Test – ideal als Weihnachtsgeschenk Die Spielbagger der ersten Serie sollen nun beim Gebrauch in den Kindergärten Hausen einem «Härtetest» unterzogen werden und allfällige Kinderkrankheiten zutagefördern. Treten Mängel auf oder ist etwas defekt, wird die T&O den Service garantieren und das Spielzeug reparieren – so wie dies bei echten Baggern auch der Fall ist. Die Kindergartenkinder freuen sich auf jeden Fall über ihr neues Spielgerät und brauchen es rege. Der Spielbagger kann direkt bei der T&O-Albisbrunn gekauft werden. Bestellungen per Tel. 044 764 81 03 oder Mail T&O@albisbrunn.ch. Der Bagger kostet 399 Fr. exklusiv MwSt. Toni Schönbächler, Leiter Berufsbildung Stiftung Albisbrunn

Erster Text mit Spielbaggern im Kindergarten Bifang in Hausen. (Bild zvg.)

Eine engagierte Seelsorgerin geht

Ämtler Weihnachtspäckli bringen Hoffnung nach Osteuropa

Jren Omlin verlässt kath. Pfarrei Affoltern

Aktion Weihnachachtspäckli der Chrischona-Kirche in Affoltern

Die katholische Kirchenpflege bedauert es sehr, dass Jren Omlin auf Ende Oktober ihre Kündigung eingereicht hat. Die Pfarrei verliert mit Jren Omlin eine überaus engagierte Seelsorgerin. Ihr vielfältiges Wirken wurde sehr geschätzt.

Unzählige Weihnachtspäckli – das sind unzählige strahlende Kinder, Kranke und Behinderte, überwältigte Eltern und Rentner, welche noch im nächsten Sommer von ihrem Weihnachtsgeschenk aus der Schweiz erzählen werden.

Neben ihrer Arbeit in der Katechese hat sie verschiedene Gottesdienste, wie Wort Gottes- und Kommunionfeiern, Segensfeiern, Gottesdienste für Frauen, für Familien, Senioren und Beerdigungen gestaltet und Herbstlager, spirituelle Wanderungen und vieles

mehr durchgeführt. Dazu war sie Bezugs- und Ansprechperson für die Katholiken der Gemeinde Hedingen und das Pfarrehepaar Renate und Walter Hauser. Jren Omlin hat keinen Aufwand gescheut, um ihre guten Ideen umzusetzen und mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren auf dem Weg sein zu können. Die katholische Kirchenpflege bedankt sich ganz herzlich bei Jren Omlin für ihre überaus wertvolle Arbeit für die Menschen der Pfarrei Affoltern am Albis. Verabschiedungsgottesdienst: Samstag, 2. November, 17.30 Uhr in der katholischen Kirche Affoltern.

Sie haben nicht nur kostbare Lebensmittel, Hygieneprodukte, Spielsachen und Süssigkeiten erhalten, sie haben Weihnachten erlebt: jemand hat extra für sie ein Geschenk zusammengestellt. Das zeigt den Beschenkten, dass sie nicht alleine sind, dass sie kostbar sind, nicht nur für Menschen, auch für Gott. Gegen 450 Sammelstellen in der ganzen Schweiz nehmen Päckli entgegen, so auch die Chrischona Kirche Affoltern. Bei der Aktion 2012 kamen 87 300 Päckli zusammen. 27 Sattelschlepper transportierten sie in die Ukraine, nach Moldawien, Albanien, Bulgarien, Rumänien, Serbien und Weissrussland. Die lokalen Partner der Hilfswerke kennen die Verhältnisse der benachteiligten Menschen vor Ort. Die Päckli gelangen an Kinder in Heimen und Schulen, an bedürftige Familien, verarmte Rentner sowie Menschen mit einer Krankheit oder Behinderung. Ein Weihnachtspäckli aus der Schweiz ist für die Beschenkten eine wertvolle Hilfe und ein Zeichen grosser Wertschätzung und Anteilnahme.

Einfache Verteilung dank Standardpäckli

Hört als Seelsorgerin in der katholischen Pfarrei in Affoltern auf: Jrene Omlin. (Bild zvg.)

Es gibt Standardpäckli für Erwachsene und für Kinder. Dank einheitlichem Inhalt werden alle Empfänger gleich behandelt, und die Produkte entsprechen ihren Bedürfnissen. Nur so ist es möglich, die Zehntausenden von Weihnachtspäckli reibungslos über

den Zoll zu bringen. Die genaue Inhaltsliste steht auf dem Flyer zur Aktion Weihnachtspäckli und unter www.sunntig.ch

Stark durch Zusammenarbeit In der Aktion Weihnachtspäckli arbeiten vier christliche Hilfswerke zusammen. Diese Kooperation erweitert das Netz an Sammelstellen in der Schweiz und die Verteilmöglichkeiten im Ausland und spart Kosten. Durch langjährige Kontakte sind die beteiligten Weranzeige

ke in der Lage, Zehntausende von Paketen an Kinder, Betagte, kinderreiche Familien und Menschen mit Behinderungen in der GUS und in Südosteuropa zu verteilen. Ihr Päckli kommt dort an, wo die Not am grössten ist. Abgabe der Weihnachtspäckli 2013: Chrischona-Kirche, Alte Obfelderstrasse 24, Affoltern: Sonntag, 10. November, 11.15 bis 12 Uhr; Samstag, 16. November, 10 bis 12 Uhr; Sonntag, 17. November, 11.15 bis 12 Uhr. Flyer und Infos: www.sunntig.ch oder Telefon 079 900 33 03 oder 044 764 15 35, Anna und Richard Roth.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 1. November 2013

«Girls on the Dancefloor» begeistern Gelungene Tanz-Vorführung in Obfelden zum Abschluss des Gemeinschaftsprojekts Mädchen nachhaltig fördern – so lautete das Ziel von «Girls on the Dancefloor». Das Tanz-Projekt der Jugendarbeiten Affoltern, Mettmenstetten, Oberamt und Obfelden-Ottenbach mobilisierte über 40 Jugendliche. Knapp 30 davon wirkten an der abschliessenden Aufführung mit. ................................................... von thomas stöckli Mit einem Check über 5000 Franken begann die Erfolgsgeschichte von «Girls on the Dancefloor» – vor ziemlich genau einem Jahr: Erstmals wurden am 10. November 2012 in Dübendorf die «Laureus Girls in Sport Awards» vergeben. Unter den Gewinnern war auch das Gemeinschaftsprojekt der Jugendarbeiten von Affoltern, von Mettmenstetten, Knonau und Maschwanden, von Hausen, Rifferswil und Kappel sowie von Obfelden-Ottenbach. Schliesslich sollten auch noch die Ämtler Jugendberatung contact, die Suchtprävention der Bezirke Affoltern und Dietikon (Supad) sowie die Ernährungs- und Bewegungsförderung Kebabplus ihren Teil beitragen. Am vergangenen Samstagnachmittag durften sich Angehörige und Interessierte ein Bild machen, was die jungen Frauen seit März in den 14-täglichen Trainings und schliesslich in der Intensivwoche im Herbst gelernt haben: effektvolle Choreografien, artistische Einlagen und viel Bewegung zu verschiedenen Rhythmen. «Es war eine intensive Zeit», verrät Tanzlehrerin Sarah-Jane Rendina, «aber es hat sich gelohnt. Das sind tolle, talentierte Mädchen und Frauen.»

«Viele sind richtig aufgeblüht» Dass die Vorführung so gut werden würde, stand nicht von vornherein fest: «Einige hatten zu Beginn gar kein Taktgefühl», erinnert sich Lucy Dill

Effektvolle Choreografien auf der Bühne des Singsaals Chilefeld in Obfelden. (Bilder Thomas Stöckli)

Breakdance-Element: «Baby Freeze».

In Kleingruppen die eigene Choreografie tanzen.

von der Jugendarbeit Oberamt, «andere waren sehr zurückhaltend und sind dann richtig aufgeblüht.» Zwischen den Show-Blöcken erhielten die Zuschauer durch Video-Sequenzen Einblick in die Proben-Arbeit in Mettmenstetten.

Im zweiten Teil der Vorführung nutzten dann viele gar die Gelegenheit, in Kleingruppen ihre selber erarbeiteten Choreografien vorzuführen. Mit Kreischen trieben sich die Mädchen gegenseitig zu Höchstleistungen an.

Artistische Einlagen gehörten dazu.

Die Freude an der Bewegung war sicht- und spürbar.

Nächstes Jahr die Fortsetzung? «Girls on the Dancefloor» soll im Säuliamt keine einmalige Sache bleiben. Das machte Chantal Kamm von der Jugendarbeit Mettmenstetten, Knonau und Maschwanden nach der Vorfüh-

rung klar. So bat sie um grosszügige Kollekten-Beiträge, «damit wir es nächstes Jahr wieder machen können.» Beim gemeinsamen Apéro bot sich dann Gelegenheit, sich über die gewonnenen Eindrücke auszutauschen.

Abenteurer auf den Kronenplatz in Affoltern! Nur wenige Besucher an der Affoltemer Chilbi, trotz strahlendem Wetter. Die Marktfrauen und -männer sind unterbeansprucht. ................................................... von raffaela anna arnold Am Montagnachmittag lockt strahlendes Wetter und schulfrei viele Kinder auf die bunten Chilbibahnen auf den Kronenplatz in Affoltern. Wie jedes halbe Jahr besetzen die verschiedensten Marktstände die Untere Bahnhofstrasse und laden zum Naschen, Einkaufen und Flanieren ein. Und doch finden sich immer weniger Leute zu diesem Ereignis ein. Die Marktleute

Gehört zur Chilbi: Zuckerwatte.

sind enttäuscht. Auch im «Chilbibeizli» halten sich, vor allem am Abend, nur wenige auf. Dies trotz grösserer Menu-Auswahl als die Jahre zuvor. Vielleicht würde eine Musikgruppe mehr Besucher anziehen, überlegt sich eine Helferin. Auch junge Erwachsene bleiben der Chilbi hauptsächlich fern. Ein möglicher Grund dafür könnte ein fehlendes Festzelt oder eine Fest-Bar sein, die ausser dem «Chilbibeizli» zum Verweilen einladen würden. Einzig die Bahnen laufen gut. Beim Karussell und der Fantasy Road erblickt man Kinder und deren winkende Mütter. Die älteren Kinder amüsieren sich auf der rasanten Twister. Und natürlich darf auch die «Tütschibahn» auf keinen Fall fehlen auf einer richtigen Chilbi.

Die älteren Kinder amüsieren sich auf der rasanten «Twister». (Bilder Raffaela Anna Arnold)


Forum

Freitag, 1. November 2013

Mit Volldampf in die Planwirtschaft

Auch die Gegner der Spitalvorlage sind für das Spital!

Nein zur 1:12-Initiative.

Die Demokratie bringt es mit sich, dass man nicht immer gleicher Meinung ist. Diese Vielfältigkeit ist gut. Dass im Vorfeld von Abstimmungen mit teilweise harten Bandagen gekämpft wird: Auch das gehört zur Politik und auch das ist gut so. Was aber das Komitee der Befürworter in ihren Inseraten verlauten lässt, das ist nicht mehr gut so. Die Befürworter verknüpfen ihre Zustimmung zur Spitalvorlage mit einem Bekenntnis für die Zukunft des Spitals. Mit anderen Worten: Wer gegen die Spitalvorlage ist, ist gegen das Spital. Das ist falsch. Eben weil den Gegnern der Spitalvorlage das Spital

Es sind einige alarmierende Anzeichen einer Entwicklung, die der Tradition und dem bisherigen Staatsverständnis in unserem Land widersprechen. Es geht nicht nur um das Bankkundengeheimnis, welches das Vertrauen des Staates in den Bürger zum Ausdruck bringt. Es sind auch weitere gravierende Eingriffe des Staates, welche schleichend die Verantwortung des Einzelnen und die Freiheit der Wirtschaft reduzieren. Nachdem noch vor wenigen Jahren das Scheitern der staatlichen Planwirtschaft im Osten Europas eins zu eins verfolgt werden konnte, scheint es in der Zwischenzeit in Vergessenheit zu geraten. Es sind Bemühungen im Gange, die vor allem zwei Tugenden unseres Landes infrage stellen und beseitigen wollen. Der einzelne Bürger stand bisher im Zentrum und hat die Verantwortung für sich selber wahrgenommen und nach Kräften zur Bewältigung der Aufgaben in Staat und Gesellschaft beigetragen. Die Betriebe in unserem Land haben, als zweiten Punkt, in einem sozialpartnerschaftlichem Rahmen mit Rechtssicherheit versehen, gute Bedingungen zur Ausübung ihrer Tätigkeit vorgefunden.

Gute Eigenschaften erhalten Diese Eigenschaften werden bekämpft, obwohl das Resultat dieser Tugenden entscheidend dazu beigetragen hat, dass Wohlstand und geringe Arbeitslosigkeit die Folgen sind. Es geht nun seit einigen Jahren nicht mehr darum, Wohlstand zu erhalten oder zu mehren, es geht nur noch darum, mit Einflussnahme des Staates das Verhalten der Bürger zu überprüfen, um die sozialistischen Ziele zu erreichen. Das Problem liegt bei der 1:12-Initiative denn auch weniger am Verhältnis der Löhne in den Betrieben, sondern im Umstand, dass staatliche Stellen die Vertragsfreiheit der Sozialpartner einschränken. Ich habe der Initiative Minder vor wenigen Monaten zugestimmt, weil gerade in dieser Vertragsfreiheit der Eigentümer der Betriebe gestärkt wird. Im Falle der 1:12-Frage trifft genau das Gegenteil zu. Die Eigentümer werden geschwächt. Die Folgen einer solchen Entwicklung sind für die Arbeitsplätze und den Betriebsstandort Schweiz negativ. Sagen Sie Nein zu Experimenten mit zunehmender staatlicher Einflussnahme. Toni Bortoluzzi, Affoltern

Familieninitiative – eine Mogelpackung Die sogenannte Familieninitiative entlastet nur die reichsten Familien, welche ihre Kinder selber betreuen. Die ärmeren 50 Prozent bezahlen gar keine Bundessteuer und können von den Auswirkungen der Steuerinitiative somit nicht profitieren. Die SVP-Familieninitiative ist eine versteckte Steuersenkungsinitiative für Reiche. Das will ich nicht.

Nur reiche Familien profitieren Die Folgekosten für den Bund bei einer Annahme der Initiative berechnen Gegner wie auch Befürworter auf rund 400 Millionen Franken im Jahr. Gemäss Initianten soll die Initiative kostenneutral umgesetzt werden. Das heisst: Die reichen Familien, welche ihre Kinder selber betreuen, profitieren, alle andern bezahlen. Das wollen wir nicht! Der Abzug der Fremdbetreuungskosten wurde einge-

führt, um die steuerliche Benachteiligung von Familien, welche ihre Kinder extern betreuen lassen, aufzuheben. Diesen Abzug für effektiv geleistete Kosten will die Familieninitiative nun kompensieren mit einem Abzug für nicht getätigte Ausgaben.

Gefährlicher Paradigmenwechsel Ein Paradigmenwechsel, der Begehrlichkeiten wecken könnte. Darf ich als Nicht-Pendler in Zukunft bei den Steuern einen Pendlerabzug geltend machen oder als schuldenfreier Mensch Schulden abziehen? Wohl kaum. Das will ich nicht. Diese sogenannte «Familieninitiative» ist eine Mogelpackung. Deshalb bin ich gegen die Vorlage und lehne sie an der Urne am 24. November ab. Felix Keller, Hedingen

Wertschätzung für die Hausfrau Es ist schon unglaublich, wie die Gegner der Familieninitiative argumentieren. Dieser Abzug sei nur für reiche Familien – dies ist schlicht nicht die Wahrheit. Ein gutes Anliegen und auch eine Anpassung einer Ungerechtigkeit wird versucht, mit stupiden Argumenten zu bekämpfen.

Ungerecht und unsozial Wenn man das Kind von fremden Händen betreuen lässt, darf man einen Steuerabzug machen, jedoch wenn die Hausfrau oder Mutter zu Hause das Kind betreut, darf man bisher noch keinen Abzug machen – dies ist ungerecht und widerspiegelt die Geringschätzung der Hausfrau. Sprich: Wenn die Krippe das Mittagessen liefert und das Kind in der Krippe ist, darf man einen Abzug machen, die Mutter jedoch soll für das Mittagessen selbst aufkommen und darf auch

nichts abziehen bei den Steuern? Dies ist nicht nur ungerecht, sondern auch unsozial. Die Gegnerschaft liess bisher keinen Punkt aus, um zu zeigen, wie sozial man sei und wie man für Familien einsteht – nun zeigt sich der wahre Charakter dieser Parteien. Schlicht und einfach, weil die Initiative aus der SVP kommt, muss man die bekämpfen. Andere Parteien bezeichnen sich als Familienparteien und haben sogar selbst schon genau dieses Anliegen in anderen Kantonen eingereicht, andere wiederum bezeichnen sich als liberal oder sozial, und alle bekämpfen ein soziales, liberales und familienfreundliches Anliegen? Verkehrte Welt. Zeigen Sie mit einem wuchtigen Ja zur Familieninitiative, dass Sie die Familien und Hausfrauen schätzen, denn der Nachwuchs ist die Zukunft unserer Wirtschaft und unseres Landes. John Appenzeller, Stallikon

am Herzen liegt, engagieren sie sich. Durch eine Annahme der Spitalvorlage würde das Spital in der Rechtsform einer AG in eine unsichere Zukunft entlassen. Bis heute haben es die Spitalverantwortlichen unterlassen, Vorstellungen oder gar Visionen über eine Zukunft des Spitals zu präsentieren. Braucht es ein Bettenhaus, und wenn ja, welche Bedürfnisse sollen abgedeckt werden? Welche medizinischen Gebiete sollen gefördert werden? Bleibt die Geburtenabteilung erhalten? Wie sieht die Zusammenarbeit mit der Langzeitpflege aus? Was passiert mit dem Modell Affoltern? Wie werden die Arbeitsplätze des Perso-

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nals gesichert? Auf alle diese Fragen sind die Verantwortlichen bis heute eine Antwort schuldig geblieben. Als wichtigste Begründung für die Änderung der Rechtsform wird die straffere Führungsmöglichkeit des Spitals genannt. Und genau das wäre durch die sowieso notwendige Anpassung der Zweckverbandsstatuten ebenso erreicht. Ein «Nein» bedeutet deshalb nicht ein «Nein» zum Spital, sondern ein «Ja» für eine sicherere Zukunft und den Erhalt des Spitals im Affoltern. Esther Gallusser, Affoltern

Affoltern hat kein heimeliges Landspitälchen . . . ... wie im Leserbrief im «Anzeiger» vom 25. Oktober erwähnt, genauso wenig wie sein Verfasser ein «Hans Hegetschweilerchen», Zürich, ist. Im Buch: Der verkaufte Patient, von Renate Hartwig, werden die Manipulationspraktiken beschrieben, die schlussendlich zur Privatisierung führen. Herr Hans Hegetschweilers Leserbrief ist exakt das Abbild dessen, was diese Frau als die Parasiten und Vampire, die unser Gesundheitssystem zu ihren Zwecken optimieren wollen, beschreibt. Beispiel: Leistungsauftrag wird einer rigorosen Qualitätskontrolle unterworfen, heisst es da. Das bedeutet dann auch ganz klar: evidenzbasierte Medizin-Behandlung und damit in Konkurrenz mit dem viel gerühmten «Modell Affoltern» (das Ende). Der verkaufte Patient, ein Buch, das beschreibt, wie wir Patienten und Ärzte von der Gesundheitspolitik und Ihren Helfershelfer betrogen werden durch Privatisierung. Nach Timbuktu muss ich auch nicht auswandern, da kann ich Herrn Hegetschweiler beruhigen. In einem hat er allerdings

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recht. Ich will keinen Anti-Deutsch-Reflex schüren, das ist Unfug. Seit 2004 krank, seit 2007 IV, insgesamt kommen zirka 200 Tage zusammen, die ich in Kliniken verbracht, davon ca. 85 im Spital Affoltern (Ära Hess) und bin von vielen ausländischen Ärzten behandelt worden. Richtig, Herr Hegetschweiler, Sie haben es erkannt, die Behandlung und damit die Arztwahl ist für mich zentral – und das habe ich im Griff, Entwarnung also. Dann aber auch im Gegenzug: DRGs beschränken die angestammte Ausgabefreudigkeit der Ärzte ... und dann noch Spitalnostalgiker. Ein etwas verklärtes Bild von Herrn Hegetschweiler, wie es innerhalb unseres Gesundheitswesen zu und her geht. Er wird wohl kaum über dieselbe «interne» Erfahrung verfügen wie ich. Ich (als Patient) kann auch den Qualitätsabbau dokumentieren, der in der Zeit unter Herrn Spörri stattgefunden hat in diesem Spital. Ein kleines Detail hat Herr Hegetschweiler aber übersehen – mit grosser Auswirkung

für mich. Es geht in meinem Fall nicht darum, das ich mich nicht in einem DRG-gesteuerten Spital behandeln lassen will, sondern dass ich gar nicht behandelt werde, weil es dafür keine Fallpauschalennummer, kein DRG gibt. Auch in Deutschland war ich schon in einer Klinik, nicht öffentlich-rechtlich, also musste ich alles selbst bezahlen. Herr Hegetschweiler und die DRG-Fans machen sich das ganz einfach und das geht so: Ex-Bundesrat Couchepin hat den Zeckenbiss als Unfall deklariert. Wird der Biss nicht bemerkt beziehungsweise zu spät behandelt, wird diese Krankheit chronisch. Die Krankenkassen und das BAG markieren den fehlenden Beweis, also kein DRG. Die Unfallversicherung behauptet: Der Fall ist abgeschlossen. Und tschüss. Deswegen empfehle ich das Buch: der verkaufte Patient oder warum wir solchen Akteuren wie diesem Hr. Hegetschweiler das Handwerk legen müssen. Werner Nyffenegger, Obfelden


Liegenschaften Verkäufe

Veranstaltungen

Ausstellung 3. Nov. bis 1. Dez. 2013

Charlotte Liedtke Shimmi Schadegg

Bilder Skulpturen

Vernissage: Sonntag, 3. November 14–17 Uhr Begrüssung: Dr. Rolf Hohmeister 15 Uhr Bad Ragaz Apéros jeden Sonntag

13–17 Uhr

Offen: Mi–Fr, 14–18 Uhr, Sa und So 13–17 Uhr

Restaurant Post, Ottenbach Telefon 044 776 37 47

Metzgete Metzger Haab, Birmensdorf Freitag, 1. November 2013 Samstag, 2. November 2013, mit musikalischer Unterhaltung Sonntag, 3. November 2013 Wir reservieren Ihnen gerne einen Tisch

Herzliche Einladung Thema:

«Trösten – wenn der Tod (unerwartet) kommt»

Referentin:

Peter Schulthess, reformierter Pfarrer Pfäffikon ZH, Autor, Mitbegründer des Care Teams Spital Uster, 15 Jahre Erfahrung als Notfallseelsorger

Datum:

Samstag, 9. November 2013, 8.30 bis 11.00 Uhr

Ort:

Obfelden, Singsaal der Schulanlage «Chilefeld»

Kosten:

Fr. 17.– Frühstück/Unkosten

Kinderhüeti: gratis, Anzahl/Alter der Kinder bitte melden Anmeldung: Tel. 044 760 49 65 / 044 761 39 35 bis 6. Nov. E-Mail: fft@gmx ch, weitere Infos: www.frauenfruehstueck.ch


Gewerbe/Dienstleistungen

Traktorenwerk

Rock-Covers

Unterhaltsame Reise der Jungunternehmer Säuliamt ins Allgäu. > Seite 19

Die Band KOP gastiert in der Break Eventhall, Affoltern. > Seite 23

Freitag, 1. November 2013

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Sieg ist Pflicht Fussball 1. Liga: Der FCWB steht am Sonntag in Winterthur unter Zugzwang. > Seite 27

Kreativworkshops für Firmen in Zwillikon Künstlerin Isabella Keiser erweitert ihr Angebot Isabella Keiser führt in ihrem Atelier in der Fabrik am Weiher in Zwillikon seit einigen Jahren erfolgreich Malkurse für Gruppen und Artcoaching für Einzelpersonen durch. Neu bietet sie auch Kreativitätstraining für Firmen und andere Gruppen an.

Die Dieter Jenni & Partner GmbH: Dieter Jenni mit Elisabeth Dunkel sowie Walter Forrer und Manu Knechtle (von links). (Bild zvg.)

Alles aus einer Hand Unabhängige Dienstleistungen für KMU Die neu gegründete Dieter Jenni & Partner GmbH mit Sitz in Affoltern bietet unabhängige Dienstleistungen für kleine und mittlere Unternehmen aus einer Hand. Die Kunden werden in den Bereichen Treuhand, Firmengründungen, Steuern, Marketing und Versicherungen tatkräftig unterstützt. Häufig sind KMU-Betreiber mit ihrem Kerngeschäft voll ausgelastet. Dann fehlt die Zeit und oft auch das nötige Know-how, um sich noch professionell den Zahlen, dem Firmenauftritt und den Versicherungspolicen zu widmen. Abends und am Wochenende – wenn man sich lieber seinem Hobby und der Familie widmen möchte – klemmt man sich dann widerwillig hinter die Aufgaben, die im Alltagsgeschäft einfach keinen Platz fanden. Dieter Jenni bietet zusammen mit seinen Partnern die passende Lösung.

Massgeschneiderte Lösungen Mit über 25 Jahren selbstständiger Berufserfahrung im Treuhandbereich, offeriert Dieter Jenni zusammen mit seiner Frau Elisabeth Dunkel diverse Dienstleistungen. Von der einfachen Steuererklärung, über die Organisation und Unterstützung in der Buchhaltung, bis hin zur Begleitung einer Firmengründung oder einer umfassenden Betriebsanalyse. Dabei legt man Wert auf individuelle, massgeschneiderte Lösungen, angepasst an die entsprechenden Berufsbranchen. Viele wählen heute noch den vermeintlich kostensparendsten Weg des einmaligen Jahres-Geschäftsabschlusses, um mit diesem die Steuererklärung zu erstellen. Das böse Erwachen folgt dann nach dem Jahreswechsel oder wenn plötzlich die liquiden Mittel fehlen. Dann aber ist es leider meistens zu spät, um noch innert nützlicher Frist reagieren zu können.

Ein zusätzlicher Monats- oder Quartalsabschluss könnte in einem solchen Fall Abhilfe schaffen und bestens als Führungsinstrument genutzt werden. Ein perfekter Firmenauftritt ist das A und O für ein erfolgreiches Unternehmen. Partnerin Manu Knechtle unterstützt aktiv in den Bereichen Marketing, Werbung und PR. Sucht man nach den richtigen Worten für Broschüren oder einen PR-Auftritt? Wird ein Firmenlogo oder eine neue Homepage benötigt oder sollten diese wieder einmal aktualisiert werden? Aus Zeitgründen werden solche wichtigen Dinge immer wieder gerne nach hinten verschoben. Mit ihrem Knowhow und dem vielleicht nötigem Blick von Aussen koordiniert und realisiert Manu Knechtle das gemeinsam definierte Ziel.

«Spirituelles Malen zur Adventszeit», «Abstraktes Malen», «Ferienkurse in Zwillikon und in der Toscana» – das Kursangebot der Künstlerin Isabella Keiser lässt das Herz von kreativen Menschen höher schlagen. Verschiedene Kursangebote mit immer wechselnden Inhalten sind auf ihrer Homepage www.artcoach.ch ausgeschrieben. Ganz neu im Angebot zum Jahresbeginn, findet ein Kurs zum Schaffen von «Henri Matisse» statt, in dem Isabella Keiser ihre Kursteilnehmer in die Geheimnisse von Farbkombinationen und Intérieur einweiht.

Artcoaching Neben den Gruppenkursen bietet die ausgebildete Erwachsenbildnerin auch privates Artcoaching für Erwachsene, und Jugendliche an. Dabei bestimmen die Kundinnen und Kunden, welchen Themen sie sich im bildnerischem Schaffen widmen wollen. Das Artcoaching eignet sich für EinsteigerInnen wie Fortgeschrittene. Einige kommen für ein paar Stunden, um persönliche Inputs zu erhalten, andere lassen sich regelmässig beim Finden ihrer eigenen künstlerischen

Das Kursangebot der Künstlerin Isabella Keiser lässt das Herz von kreativen Menschen höher schlagen. (Bild zvg.) Identität coachen und besuchen das Atelier regelmässig.

Teambildung – eine wichtige Führungsaufgabe Firmen, die auf der Suche nach neuen Ideen für das kommende Firmenfest oder das jährliche Weihnachtsessen sind, können im Atelier von Isabella Keiser neu ein ebenso interessantes wie abwechslungsreiches Kreativitätstraining absolvieren. Ein neues Erscheinungsbild zelebrieren, ein gemeinsames Kunstwerk für den Empfang erschaffen oder die neuen Füh-

rungsgrundsätze auf kreative und künstlerische Art und Weise umsetzen. «Die Kunstworkshops sind genau so einzigartig wie ihr Unternehmen», schreibt die Künstlerin auf ihrer Webseite www.firmenworkshops.ch. Das Atelier von Isabella Keiser ist Tür an Tür mit den Räumen von Lakeside verbunden. Hier ist von der Begrüssungsansprache durch den CEO über die Power-Point-Präsentation des Marketingleiters bis hin zum ungezwungenen Apéro mit anschliessender Party alles möglich. Weitere Einzelheiten sind zu finden auf der Webseite www.lakeside-events.ch

Fachgerecht und professionell Versicherungen sind für die meisten unüberschaubar und kompliziert. Häufig ist nicht alles auf dem aktuellen Stand und den persönlichen Bedürfnissen entsprechend versichert. Partner Walter Forrer berät hier fachgerecht und professionell. Er kennt die Branche seit über 20 Jahren bestens und verfügt über erstklassige Risiko- und Vorsorgelösungen, sowie massgeschneiderte Nischenprodukte für Privatpersonen und das KMU. Die Kundenbedürfnisse und deren Wünsche erfüllt er durch hohe Angebotsund Dienstleistungsqualität. Er vertritt die Kunst des Versicherns individuell, sympathisch und erfolgreich mit Schweizer Zuverlässigkeit, Kompetenz und Fairness. Die Dieter Jenni & Partner GmbH arbeitet schnell und unkompliziert, damit man sich wieder Dingen widmen kann, die Spass machen und an denen man Geld verdient. Dieter Jenni & Partner GmbH, Zürichstrasse 133, Affoltern, dieter.jenni@bluewin.ch, www.dieter.jenni.ch, Telefon 044 776 22 62.

Entspannt freut sich das Finetra-Team (von rechts: Besim Bulica, Bernadette Schneebeli und Bajrush Bulica) am Jubiläumswochenende fachkundig beraten und mit speziellen Konditionen sowie Tiefstpreisen begeistern zu dürfen. (Bild zvg.)

Jubiläumsverkauf bei Finetra AG Finetra AG, das Affoltemer Fachgeschäft für Schlafkomfort und Gartenmöbel an der Zürichstrasse 130, feiert sein 11-Jahr-Jubiläum mit einem speziellen Verkaufswochenende vom 1. bis 3. November. Finetra-Geschäftsführer Besim Bulica verspricht: «Auch an unserem Jubiläumswochenende gestehen wir einerseits den Rabatt, den wir an der Zuger Messe geboten

haben, zu, bieten zum Zweiten an den drei Tagen zusätzlich spezielle Jubiläumsschnäppchen zu absoluten Tiefstpreisen – solange der Vorrat reicht.» Geöffnet ist das Fachgeschäft, das neben den qualitativ hochstehenden Markenprodukten, die geführt werden, auch für seine individuelle, fachlich kompetente und lösungsorien-

tierte Beratung sowie dynamischen Service bekannt ist, übers Jubiläumswochenende am Freitag von 9 bis 18.30 Uhr, am Samstag von 9 bis 18 Uhr und am Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Den Besuchern werden zudem beratend auch Fachleute von Lieferanten wie z. B. Bico, Aqua-DynamicWasserbetten und Air-Bed-Luftbetten etc. zur Seite stehen. (kb.)


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Kloster Kappel a. A.

Freita‹g, 1. November 16.30 Kolibri – Geschichte zum Start in der Kirche und Basteln in der Chilestube Sonntag, 3. November 10.00 Abendmahlsgottesdienst zum Reformationstag Pfarrerin Bettina Stephan Donnerstag 7. November 2013 Seniorenwanderung Treffpunkt : ca. 9.30 Uhr Haltestelle, Dorf Aeugst a. A. Billette werden abgegeben

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 in der Klosterkirche Sonntag, 3. November 13.30 bis 16.45 Uhr Im Haus am See: Tagung zum Reformationssonntag zum Thema: «Gott ja! – Jesus Christus nein?» Eintritt frei. Die Veranstaltung wird mit einer Kollekte finanziert. Im Anschluss: 17.15 Musik und Wort in der Klosterkirche «Eine feste Burg ist unser Gott» mit dem Bach Collegium Zürich Eintritt frei/Kollekte Anschliessend besteht Möglichkeit zum Imbiss. Keine Anmeldung nötig Mittwoch, 6. November 17.15 Offenes Singen in der Klosterkirche mit Elisabeth Studer Donnerstag, 7. November 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli in der Klosterkirche

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 2. November 8.30 Ökumenische Frauengesprächsgruppe im Wöschhüsli bei der reformierten Kirche Sonntag, 3. November 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl zum Reformationssonntag im Singsaal Zwillikon (Römer 8, 38 + 39) Vikarin S. Brüngger 9.40 Mitfahrgelegenheit bei der Kirche Donnerstag, 7. November 14.00 Seniorentreff im Ulmensaal Wir schauen den Film «Polizischt Wäckerli». Freitag, 8. November 20.00 Gottesdienst nach der Liturgie von Taizé in der katholischen Kirche

Ref. Kirche Bonstetten Samstag, 2. November 10.00 Fiire mit de Chliine in der reformierten Kirche Ökumenischer Gottesdienst für Kinder von 2 bis 6 Jahren Anschliessend gemeinsames Znüni im Kirchgemeindehaus Sonntag, 3. November 10.00 Morgen-Gottesdienst zum Reformationssonntag mit Pfrn. S. Sauder, Abendmahl

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 3. November 2013 9.30 Gottesdienst zum Reformationssonntag mit Pfrn. Irene Girardet und dem Musikverein Harmonie Hausen Anschliessend Apéro Freitag, 8. November 2013 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche mit anschliessendem Zmorge

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 3. November 10.00 Reformationssonntag Gottesdienst mit Abendmahl Pfarrer Walter Hauser anschliessend 11.00 Orgelmatinée mit Anette Bodenhöfer Zum 500-Jahr-Jubiläum unserer Kirche Orgelmusik aus den 5 Jahrhunderten. Apéro

Ref. Kirche Kappel a. A. Samstag 2. November 9.30 Chor-Projekt Christnachtfeier im Chor der Kirche Sonntag 3. November 9.30 Reformationssonntag: Gottesdienst mit Abendmahl Pfr. Ch. Menzi anschliessend 10.30 Chile-Kafi und AdventsfensterInformationstreffen im Pfarrhauskeller

Ref. Kirche Knonau Freitag, 1. November 20.15 Urner Sagen-Nacht mit dem Urner Schauspieler Rolf Sommer dazu Musik Eintritt frei, Kollekte (In der Kirche) Samstag, 2. November 9.10 Treff in Maschwanden der Konfirmanden; Ausflug nach Lenzburg Sonntag, 3. November 17.00 Abendgottesdienst zum Reformationsfest Pfr. Thomas Maurer und Konfirmanden, Abendmahl Mitwirkung Jodelchörli am St. Johann aus Altendorf SZ anschliessend Apéro Donnerstag, 7. November 9.30 Fiire mit de Chline

Ref. Kirche Maschwanden Samstag, 2. November 9.10 bis 13.40 Uhr Besammlung beim Pfarrhaus Maschwanden, Exkursion nach Lenzburg Sonntag, 3. November 10:00 Gottesdienst zum Reformationssonntag mit Abendmahl in Maschwanden, Predigt: Pfrn. Susanne Wey Orgel: Marianne Rutscho

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 3. November 10.00 Gottesdienst zum Reformationstag mit Abendmahl Pfarrer Andreas Fritz 19.30 Neumondsingen für alle Leitung Elsbeth Durrer Mittwoch, 6. November 9.30 Fiire mit de Chliine ökum. Feier in der ref. Kirche Freitag, 8. November 9.00 bis 11.00 und 17.00 bis 18.00 Uhr Abgabe Weihnachtspäckli im Pfarrhaus www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden

Kath. Kirche Hausen a. A.

Freitag, 1. November 19.00 Concerti Piccoli Simone (Gesang) und Benjamin Guggisberg (Sax) Sonntag, 3. November 9.30 Gottesdienst mit Abendmahl Pfrn. Bettina Ferrat Erich Eder (Orgel); Mathias und Lukas Merki (Trompeten) Montag, 4. November 15.30 Kolibri, ref. Kirchgemeindehaus Mittwoch, 6. November 12.00 Club4, Mittwochgruppe Donnerstag, 7. November 11.30 Seniorenmittagstisch kath. Chilehuus Anmeldung R. Jolidon Telefon 044 761 12 00 12.00 Club4, Donnerstaggruppe Freitag, 8. November 13.30 Jassen für alle, kath. Chilehuus www.kircheobfelden.ch

Samstag, 2. November – Allerseelen Eucharistiefeier zum Allerheiligen- und Allerseelenfest Gedenken an unsere Verstorbenen Sonntag, 3. November 11.00 Wortgottesfeier

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 3. November 10.00 Reformationsgottesdienst mit Abendmahl Thema: Entscheidungen Jörg Ebert, Pfarrer Veronica Nulty, Orgel

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 3. November 9.30 Gottesdienst mit Abendmahl zum Reformationssonntag «Grund-lage und Re-formation» Pfrn. Yvonne Schönholzer Montag, 4. November 15.45 Kolibri

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 3. November 10.00 Kirche Stallikon: Gottesdienst zum Reformationssonntag mit Abendmahl Pfr. Otto Kuttler Thema: «Von Kämpfen mit Gott und Menschen» Musik: Kirchenchor Bonstetten und Casey Crosby Fahrdienst: Anmeldung 2. November, Tel. 044 700 17 75 Mittwoch, 6. November 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 7. November 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil Freitag, 8. November 12.30 Stalliker Senioren-Mittagessen im Rest. Burestübli

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 2. November – Allerseelen 17.30 Eucharistiefeier mit Verabschiedung von Jren Omlin anschl. Apéro 19.30 Santa Messa per tutti i defunti dell’anno Sonntag, 3. November 10.30 Eucharistiefeier zu Allerheiligen mit Totengedenken anschl. (ca. um 11.30 Uhr) Gräbersegnung auf dem Friedhof 10.30 Chinderchile 17.00 Gottesdienst für die Kroaten Dienstag, 5. November 20.00 Bibelabend mit Pfr. Hans Schwegler im Pfarreizentrum Donnerstag, 7. November 17.00 Anbetung Freitag, 8. November 20.00 Taizéfeier in der kath. Kirche

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 2. November 10.00 Fiire mit de Chliine in der ref. Kirche Bonstetten 18.00 Vorabendmesse mit Pater Perry Da Silva Sonntag, 3. November 10.00 Eucharistiefeier mit Pater Perry Da Silva Der MauritiusChor unter der Leitung von Reto Huter singt a cappella aus der 2001 komponierten Deutschen Psalmenmesse anschliessend Apéro Dienstag, 5. November 19.30 Abendmesse anschliessend Gebetsgruppe Mittwoch, 6. November 9.00 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 7. November 19.00 Rosenkranz

Kath. Kirche Mettmenstetten Freitag, 1. November – Allerheiligen 19.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti/ Gedächtnis für alle unsere Verstorbenen Samstag, 2. November 9.00 bis 12.00 Uhr ökum. Frauenfrühstück/«Wenn Frauen mit Frauen . . . ein Time-out planen» kath. Pfarreizentrum 9.30 bis 15.30 Uhr Intensivtag für 3. Oberstufe (Firmweg) Sonntag, 3. November 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti 12.00 Taufe von Alexander Ott Mittwoch, 6. November 9.30 Fiire mit de Chliine in der ref. Kirche Mettmenstetten Donnerstag, 7. November 9.30 Fiire mit de Chliine in der Kirche Knonau

Kath. Kirche Obfelden Samstag, 2. November – Allerseelen 17.30 Eucharistiefeier mit Verabschiedung von Jren Omlin in Affoltern anschl. Apéro Sonntag, 3. November 10.00 Gräbersegnung 10.30 Wort-Gottesfeier mit Kommunion zu Allerheiligen mit Totengedenken Dienstag, 5. November 19.30 Lobpreis

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 1. November 16.00 Kerzenziehen Samstag, 2. November 10.00 Kerzenziehen Sonntag, 3. November 9.45 Gottesdienst mit Abendmahl Pfr. Ueli Baltensperger Kinderhüeti, Kids-Treff Teenie-Godi Montag, 4. November 11.30 Mittagstisch Dienstag, 5. November 19.30 Eltern-Coaching Mittwoch, 6. November 14.15 Kleingruppe Senioren 19.00 Teens: peech Donnerstag, 7. November 9.30 MuKi-Treff «Wirbelwind» Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 3. November 9.45 Abendmahlsgottesdienst (Heinz Bähler) Kinderhort

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 3. November 10.00 Gottesdienst mit Hort und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 3. November 10.30 Gottesdienst Sonntagsschulen/Unterricht

Gemeinde für Christus Schulweg 1 Ottenbach, Sonntag, 3. November 10.00 Gottesdienst Wir heissen Sie herzlich willkommen

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Gewerbe

Freitag, 1. November 2013

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Unterwegs mit «Blüemli», «Kaffeeböhnli» und Co. Unterhaltsame Reise der Jungunternehmer Säuliamt Der alljährlichen Reise der Jungunternehmer Säuliamt haftet stets etwas Mythisches an. So auch diesmal. Als Hauptprogrammpunkt stand die Besichtigung des Fendt-Traktorenwerks in Marktoberdorf auf dem Programm. Besammlung am Donnerstagmorgenfrüh, 4.20 Uhr, auf dem Dorfplatz in Bonstetten! Nein, kein Tagesbefehl der Säuliämtler Bäckerszunft. Sondern das Reiseprogramm einer illustren Männergesellschaft hiesiger Jungunternehmer verschiedenster Branchen. Die müssen nämlich auch oft früh raus, sind aber dennoch ziemlich ausgeschlafen. Überhaupt: Wer möchte nicht auch einmal mit einem knapp 400 PS starken, 250 000 Franken teuren Traktor modernster Generation ein paar Runden drehen? Der Präsident, wie üblich vollkommen undemokratisch vom Vorgänger ins Amt katapultiert, hatte plötzlich ein Luxusproblem. Es wollten mehr Mitglieder an der begehrten Werks-

führung teilnehmen als Fendt zulässt. Erneut waren Überredungskünste gefragt. Schon den Termin zu bekommen war ein Kunststück. Fendt ist auf Monate ausgebucht, die Zulassungskriterien entsprechend restriktiv. Mit der Beharrlichkeit und den Kontakten des Präsidenten hatten die Leute im Allgäu allerdings nicht gerechnet.

Kinderleicht zu fahrende PS-Monster Sehr zur Freude der Jusa-Mitglieder, die erneut in den Genuss aussergewöhnlicher Erlebnisse kamen. Was passionierte Verkehrsberuhiger dagegen weniger freuen dürfte: Dank ausgeklügelter Elektronik und vollautomatischem Vario-Getriebe lassen sich die bis zu zwölf Tonnen schweren PSMonster leichter fahren als jedes Auto mit Schaltung. Dank beeidruckender Wendigkeit lassen sich die Traktoren auch noch buchstäblich mit einem Fingerschnipp um jedes Verkehrshindernis dirigieren – wenn gewünscht auch per Joystick! Bei einer Breite von bis zu 2 Meter 75 kann es damit auf unseren zunehmend zu Strässchen zu-

Die Jungunternehmer Säuliamt stosssen auf eine gelungene Reise und den soeben neu bestimmten Präsidenten an. (Bild Michelle la Belle)

rückgebauten Verkehrswegen allerdings ganz schön eng werden. Auf Rädern mit einem Durchmesser von bis zwei Metern verlieren wenigstens die Hindernisse ihren Schrecken … Am späten Nachmittag ging die Reise mit dem Car weiter ins Fünfster-

ne-Wellness-Hotel in Oberstaufen. Dank herrlichem Altweibersommer vergingen die restlichen beiden Tage im idyllischen Allgäu wie im Flug. Wollen wir nicht noch eine Nacht anhängen? Die Frage musste kommen, als sich der Car am Samstagabend um

20 Uhr trotz einstündiger Verspätung auf das Reiseprogramm noch immer nicht auf dem Heimweg befand. Ganz klar: Den Jungunternehmern hats gefallen. Auch das zeichnet sie nämlich aus: Sind sie einmal dran, hören sie nur ungern auf. (map.)

Hotel geschlossen, Gewerbe bleibt Ambra Bijoux und Wein & Kult laden aufs Oktogon-Areal Morgen Samstag stellt Ambra Bijoux und Accessoires die neue Herbst- und Winterkollektion vor, am 30. November lädt Wein & Kult zum Panettone-Festival mit Schaumwein. Gemeinsames Ziel: das Bonstetter Areal beleben.

Freuen sich über den neuen Bancomaten: Hörnli-Wirt Roger Marty (links) und Raiffeisen-Geschäftsstellenleiter Thomas Kölliker. (Bild zvg.)

Ein neuer Bancomat in Knonau Der Bancomat der Raiffeisenbank Mettmenstetten beim Restaurant Hörnli in Knonau entspricht den neusten Sicherheitsstandards. Die einzige Möglichkeit für Bargeldbezüge an einem Geldautomaten besteht in Knonau beim Restaurant Hörnli, welches in der 3. Generation durch Fränzi und Roger Marty geführt wird. Damit auch in Zukunft dieser Service gewährleistet werden kann, hat sich anzeige

die Raiffeisenbank Mettmenstetten entschieden, den bestehenden Bancomaten durch ein neues Modell zu ersetzen. An dem einfach zu Fuss oder mit dem Auto erreichbaren Automaten können weiterhin Bargeldbezüge in Schweizer Franken oder in Euro getätigt werden. Die Raiffeisenbank Mettmenstetten leistet mit dem Betrieb des Bancomaten in Knonau einen wesentlichen Beitrag für die Bargeldversorgung in der Gemeinde.

Es ist ruhiger geworden auf dem Areal an der Stallikerstrasse 1, seit dem Konkurs des im Herbst 2009 eröffneten Hotels Oktogon. «Wenn ich am Samstag da bin, ist es wie ausgestorben», bedauert Christoph Knapp von Wein & Kult. So mancher Kunde sei der irrigen Meinung, seine Weinhandlung gehöre zum Hotel, verrät er. Ähnliche Erfahrungen hat Tiziana Di Maio von Ambra Bijoux gemacht. «Wir sind noch da!», betont sie deshalb. Und wie: Ihr Schmuck- und AccessoireGeschäft bereitet sich aktuell auf die Glimmer-Zeit vor. Ein schönes neues Sortiment an Schals und Taschen hält Tiziana Di Maio für ihre Kundschaft bereit. Morgen Samstag stellt sie ihre Herbst- und Winterkollektion vor. Es locken ein Cüpli und 10 Prozent Rabatt aufs ganze Sortiment. Mit den eigenen Schmuck-Kreationen ist sie zudem an verschiedenen

Wollen wieder Leben aufs Oktogon-Areal bringen: Tiziana Di Maio von Ambra Bijoux und Christoph Knapp von Wein & Kult. (Bild Thomas Stöckli) Ausstellungen präsent. Wenn das liebste Schmuckstück kaputtgeht, dann weiss Ambra Bijoux ebenfalls Rat. «Wir machen alles, was keine Schweiss-Arbeiten sind», so Tiziana Di Maio. In ihren Kursen vermittelt sie zudem ihr Wissen ums Perlen-Knüpfen weiter. Es gibt noch freie Plätze.

Auch Christoph Knapp lockt mit Veranstaltungen. So stehen in den kommenden Wochen zwei kostenlose Degustationen an: Ein Panettone-Festival mit Schaumwein am 30. November und am 14. Dezember geht es ums Thema Rhône – vom Wallis bis Südfrankreich ... (tst.)


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Vermischtes

Freitag, 1. November 2013

ratgeber

Mit 50 beginnt das Leben neu von Marcel Domeisen* Fach- wie Führungskräfte ab 50 befinden sich auf dem Zenit Ihrer Karriere und ihres Könnens. Sie realisieren, was sie im bisherigen Leben schon geleistet ha- Marcel Domeisen. ben. Ursula Staudinger, Forscherin an der Jacobs University Bremen ist auch überzeugt, dass Ältere im sozialen Miteinander die verlässlicheren und stabileren Menschen sind. Menschen im mittleren Lebensalter stellen sich aber auch immer häufiger die Fragen: «War es das?», «habe ich im Leben das erreicht, was ich wollte?» oder «Gibt es etwas, das mir zu meinem Glück fehlt?» Wer sich diese Frage stellt, ist nicht alleine. Immer mehr Menschen wollen von einer vorzeitigen Pensionierung nichts wissen. Sie wollen noch einmal voll durchstarten. Viele spüren ihre Berufung, die sie leben möchten. Was zu Zeiten die Entdeckung Amerikas war, ist heute die Entdeckung des mittleren Lebensalters. Das mittlere Lebensalter war früher ein undifferenzierter Lebensabschnitt. Heute sind die Jahre zwischen 40 und 60 eine Lebensphase im Umbruch: Burn-out, Ausstieg aus dem Beruf und spezifische Lebensvorstellungen bis hin zu Auswanderungsfantasien kennzeichnen das neue Lebensalter. Fragen Sie sich, wo Sie morgen arbeiten werden und wovon Sie morgen leben werden. Die richtigen Antwor-

ten finden Sie, wenn Sie bereit sind, die Herausforderungen der Lebensmitte als Chance zu begreifen, ihre eigenen Anlagen und Potenziale kreativ einzubringen, um eine sinngebende und selbstbestimmte Tätigkeit zu finden. In der Mitte des Lebens warten denn auch die besten Jahre. Die Stanford-Forscherin Laura Carstensen meint dazu: «Je mehr die Endlichkeit des Lebens in den Vordergrund rückt, desto bewusster möchten Menschen leben.» Das mittlere Lebensalter ist eine gute Gelegenheit für neue Entdeckungen, für Lernen und persönliches Wachstum, für vielleicht die wichtigsten Beiträge zum eigenen Leben. Fachwie Führungskräfte im mittleren Lebensalter sind leistungsfähig, motiviert und können mit ihren erworbenen fachlichen Kompetenzen, ihrem Erfahrungswissen und ihrer hohen Sozialkompetenz einen substanziellen Beitrag im Geschäftsleben leisten. Ergründen Sie deshalb ihr eigenes Potenzial und entwickeln Sie dieses weiter. Leben Sie Ihre eigene Persönlichkeit konsequenter. Viele Beispiele zeigen: es ist möglich, seine berufliche Renaissance zu erleben. Wenden Sie sich an uns. Wir begleiten Sie bei Ihrer beruflichen Neuorientierung und unterstützen Sie dabei, ein selbstbestimmtes glückliches Leben zu finden und zu führen. * Marcel Domeisen arbeitet als selbständiger Berater und Coach von Outplacement50plus. Er hat in den vergangenen Jahren viele Menschen erfolgreich in die neue berufliche Zukunft begleitet. Infos: www.outplacement50plus.com/, Telefon 043 817 13 32 / 079 205 85 35.

Rettung ausgeführt. Speditiv und mit vollem Einsatz waren die Kolb-Feuerwehrleute im Einsatz.

Daumen hoch: Roger Lochmatter, Kommandant der Betriebsfeuerwehr Kolb. (Bilder zvg.)

Gut vorbereitet für den Ernstfall Gelungene Hauptübung der Betriebsfeuerwehr Kolb in Hedingen Am 25. Oktober fand die Hauptübung der Betriebsfeuerwehr Kolb statt. Unter den Gästen waren der scheidende Kommandant der Stützpunktfeuerwehr Affoltern, Urs Furrer und der Kommandant der Feuerwehr Hedingen, Peter Wenk. Um 17.07 Uhr klingelten die Pager der Betriebsfeuerwehr Kolb. Die Meldung: «Grossalarm Brand Keller Produktion 1». Sofort rückten die Angehörigen der Betriebsfeuerwehr Kolb aus. Einsatzleiter Rasim Qoraj machte sich sofort ein Bild der Lage und orientierte die

nachkommenden Feuerwehrleute. Die Betriebsfeuerwehr verfügt über sehr gute Gebäudekenntnisse. Diesen war es zu verdanken, dass eine sich in Not befindende Person sehr rasch gefunden wurde und der Brand in Kürze unter Kontrolle war.

Vertrauen in die Betriebsfeuerwehr Roger Lochmatter, Kommandant der Betriebsfeuerwehr Kolb, hatte sich die ganze Übung angeschaut und diese danach kritisch beurteilt. Grundsätzlich war er mit dem Einsatz zufrieden und hob besonders die Mannschaftsleistung hervor. Die Angriffstaktik sei

nicht die eleganteste gewesen aber mit Sicherheit die schnellste, wenn man die Rettung priorisiere. Von Beginn an sei konzentriert, speditiv und mit vollem Einsatz gearbeitet worden. Nachdem die ganze Ausrüstung wieder einsatzbereit war, ging es zum gemütlichen Teil über – und zwar mit einem Abendessen im Restaurant Post. Dort betonten Kommandant Roger Lochmatter und Rob Hilgers, Managementmitglied der Kolb Group, das Vertrauen, welches sie und die ganze Belegschaft der Betriebsfeuerwehr entgegenbringen. Ismael Jareño


Gewerbe

Freitag, 1. November 2013

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aus gewerbesicht

Staatliches Lohndiktat mit Steuer- und AHV-Ausfällen ................................................... von hans-ulrich bigler* Die 1:12-Initiative schadet der Schweiz: Sie will mehr staatliches Diktat und weniger freiheitliche Lösungen. In Zukunft sollen Löhne nicht mehr zwischen Unternehmen, Mitarbeitenden und GewerkH.U. Bigler. schaften ausgehandelt, sondern durch den Staat diktiert werden. Mit der 1:12-Initiative, der Mindestlohninitiative, der Erbschaftssteuer auf Bundesebene und der Initiative für ein bindungsloses Grundeinkommen fährt die Linke einen Frontalangriff auf das Erfolgsmodell Schweiz, verbunden mit massiven Staatseingriffen. Alle diese Vorhaben schaffen keine Arbeitsplätze und schaden letztlich dem Wohlstand in der Schweiz. Grundsätzlich beruht die 1:12-Initiative auf der Utopie, dass mit einer Lohnobergrenze Gelder frei werden, um die tiefsten Saläre aufzustocken. Hand aufs Herz: Kennen Sie einen einzigen Fall, wo wegen Bonuskürzungen in der Chefetage die untersten Löhne gestiegen sind? So funktioniert die freie Marktwirtschaft einfach nicht, das sind unrealistische klassenkämpferische, sozialistische Modelle.

Sinkende Löhne auf allen Stufen In der Praxis wird die 1:12-Initiative dazu führen, dass nicht nur der Druck auf die untersten Einkommen zunimmt, sondern auch eine generelle Senkung des Lohngefüges in einem Unternehmen droht. Denn wenn die Saläre der Führungskräfte sinken, hat dies auch Einfluss auf die Löhne der

übrigen Mitarbeiter. Letztlich spiegeln sich in einem Lohngefüge innerhalb eines Unternehmens auch immer unterschiedliche Verantwortungen, Ausbildungen und Erfahrungen. Die Lohnspanne 1:12 ist ein unnötiger und schädlicher Eingriff in die heutige Vertragsfreiheit. Die Sozialpartner würden ausgebremst. Gerade bei den niedrigen und mittleren Löhnen spielen die Sozialpartnerschaft und die Gesamtarbeitsverträge (GAV) jedoch eine wichtige Rolle. Seit 100 Jahren ist das System der Gesamtarbeitsverträge deshalb stets ausgebaut worden.

Eigengoal verhindern Unser Sozialstaat ist auf die hohen Einkommen angewiesen. Über die Sozialversicherungen und die Steuern werden jährlich Milliarden von Franken von den besser Verdienenden zu den weniger gut Verdienenden umverteilt. Ähnlich sieht es bei der AHV aus: Die 1:12-Initiative führt zu jährlichen Ausfällen von bis zu 2,5 Milliarden Franken, wie eine kürzlich erschienene Studie der Universität St. Gallen zeigt. Das entspricht über 1,3 Millionen AHV-Monatsrenten. Ein Blick ins Ausland genügt, um die negativen Folgen von übertriebenen staatlichen Eingriffen in die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt zu sehen: Die Arbeitslosigkeit ist hoch, die Löhne sind tief, eine Sparrunde jagt die nächste und die Wirtschaft schrumpft. Ganz Europa beneidet die Schweiz um die rekordtiefe Arbeitslosigkeit, die guten Löhne und unsere Firmen, die dank dem Zusammenspiel von Grossunternehmen und KMU weltweit erfolgreich sind. Warum sollten wir mit der Juso-Initiative ohne Grund ein Eigengoal schiessen und unser Erfolgsmodell aufs Spiel setzen? *Der Autor ist Direktor des Schweizerischer Gewerbeverbandes sgv und wohnt in Affoltern

Das Team von Schweiz Design um die Inhaber Dimitri Tirez (in weiss) und Jens Herbst sowie hinten zwischen den beiden Hypnotiseur Gabriel Palacios. (Bild Thomas Stöckli)

Social Media und ein Hypnotiseur Schweiz Design lud zum Kunden-Anlass «Have a Break» Information, Unterhaltung und kulinarische Genüsse – das alles bot die Schweiz Design GmbH ihren Kunden am Donnerstagabend, 24. Oktober, in der Break Eventhall in Affoltern. 85 Personen folgten der Einladung. In der Castingshow «The next Uri Geller» ist er 2009 in der fünften von insgesamt acht Sendungen ausgeschieden, trotzdem gilt Gabriel Palacios als einer der besten Hypnotiseure der Schweiz. Doch das ist nicht der einzige Grund, weshalb ihm die Schweiz Design GmbH an ihrem Firmenanlass die Bühne überlässt: «Er ist schon seit fünf Jahren ein Kunde von uns», verrät Co-Inhaber Jens Herbst.

«Ein Universum an Möglichkeiten» Ein roter Teppich, stilvolle Beleuchtung, mystische Musik und edle Speisen – das Affoltemer Unternehmen hat alles gegeben, den Gästen einen warmen Empfang zu bereiten. «Gönn dir mal was Gutes», hiess es dann auch

in der Begrüssung. «Wir leben im digitalen Zeitalter, in dem alles schnell gehen muss; deshalb legen wir mal eine Pause ein.» Doch nur mit Zurücklehnen war es auch nicht getan: «Wer nutzt alles Facebook?», fragte Jens Herbst in die Runde, und: «Wer hat alles ein Smartphone dabei?» Schliesslich lag ein Fokus der Veranstaltung auf dem Bereich Social Media. Mit einer Verlosung – es ging um eine individuell erarbeitete Fan-Page auf Facebook für ein Jahr im Wert von 5000 Franken – lockte die Affoltemer Firma seine Gäste auf Facebook, liess sie interaktiv am Geschehen teilhaben und brachte ihnen zugleich nützliche Apps wie Quiz, Spiele und Direktverlinkungen mit Flickr näher. «Es gibt unendliche Möglichkeiten, Kunden zu gewinnen, zu unterhalten und zu binden», so Co-Inhaber Dimitri Tirez. Ganz ähnlich tönte es dann auch bei Gastredner Michael Olbrich, CEO der Horisen AG: «Social Media bieten ein Universum von Möglichkeiten an Dingen, die man tun kann.» Sein Unternehmen hat sich auf cloud-basierte

Unternehmenssoftware spezialisiert. «Der Schweizer hat im Schnitt 140 Freunde – auf Facebook», gibt er eine Idee vom Markt-Potenzial.

Nächstes Jahr wieder Eine Stunde dauerte die Show von Hypnotiseur und Gedankenexperte Gabriel Palacios. Teilweise lud er dabei das Publikum auch auf die Bühne. Nach dem Essen wurde der Velo-Parcours von Bike-Total rege genutzt, ehe sich gegen Mitternacht die Mehrheit der Besucher auf den Heimweg machte. Die letzten seien allerdings erst um zwei Uhr gegangen, verrät Dimitri Tirez. Beim Publikum sei die Veranstaltung sehr gut angekommen: «Wir haben viele Komplimente bekommen», so Tirez. Nicht zuletzt hätten auch die Kunden die Gelegenheit genutzt, miteinander ins Gespräch zu kommen. «Wir werden sicher nächstes Jahr wieder einen Anlass in ähnlichem Rahmen machen», heisst es deshalb bei Schweiz Design. (tst.) Infos: www.schweizdesign.ch / Tel. 043 322 81 32.

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Mit Heggli Carreisen bequem zu den Weihnachtsmärkten Schon bald kann man sie wieder entdecken, die schönen Weihnachtsmärkte in Stuttgart, Esslingen oder Ulm. Jetzt geht dies ab Affoltern besonders bequem, denn der Reisecar des Krienser Carreiseunternehmens Heggli bietet eine Zusteigemöglichkeit auf der Raststätte MyStop im Knonauer Amt. Auf dem Heggli-Reiseprogramm stehen dieses Jahr die Städte Stuttgart, Ulm und Esslingen. Nicht nur an den prächtig dekorierten Weihnachtsmarktständen lässt sich das eine oder andere Geschenk besorgen. Auch die attraktiven, reich geschmückten Einkaufshäuser und die kleineren, spezialisierten Läden bieten Shoppingvergnügen pur. Abends schlendert man dann nochmals über den erleuchteten Weihnachtsmarkt und gönnt sich einen kulinarischen Höhenflug oder einen wärmenden Glühwein.

Gratis-Parkplätze in Kriens In Kriens stehen Gratis-Parkplätze zur Verfügung, falls man sich für eine Reise in eine andere Richtung entscheidet. Übrigens: alle Heggli Musik- und Erlebnisreisen finden in kleinen Gruppen statt. Das Team von Heggli Carreisen freut sich auf viele Gäste aus dem Säuliamt. (pd.) Programm von Heggli Musik- und Erlebnisreisen unter www.heggli.com oder Telefon 041 318 31 31.

Gartengestaltung – die Zweite

Licht und Schatten: Gestalteter Aussenraum im Herbst. (Bild zvg.) Einen Garten zu gestalten ist nur bedingt vergleichbar mit der Einrichtung eines Eigenheims. Bei statischen Elementen wie Platten, Steinen, Holz und Gartenmobiliar können durchaus die gleichen Regeln angewendet werden wie drinnen. Aber viel spannender wird es, wenn Pflanzen, die Hauptakteure, ins Spiel kommen. Da muss der Faktor Zeit eingerechnet werden. Ein Sträuchlein kann sich nach einigen Jahren zu einem stattlichen Baum entwickeln. Das muss berücksichtigt werden, sonst gibt es bald ein Gedränge. Wichtig ist also das Wissen über das Potenzial der Pflanzen. Als nächstes wird Beobachtungsgabe gefordert. Wo im Garten ist es schattig? Wann scheint die Sonne? Ist die Ecke trocken? Oder feucht? Wird Wasser durch die Wurzeln von Bäumen entzogen? Man bestimmt also

den Lebensraum: Gehölzrand, Freifläche, Steinanlage, Beet usw. sowie den Feuchtigkeitsgrad des Bodens: trocken, frisch, feucht, nass. Mit all diesen Angaben kann man die Bepflanzung optimal vornehmen. Jetzt wirds kreativ. Schattenplätze sind von Natur aus eher dunkel. Also helle ich sie auf mit weissen Blüten und hellem Grün. Wunderschöne Beispiele dafür sind die klassische weisse Hortensie. Auch Funkien sind tolle schattentolerante Pflanzen. Es gibt wunderschöne Sorten mit weisspanaschierten Blättern. Und der einheimische Salomonsiegel mit seinen allerliebsten weissen Glöckchen strahl apart übers Schattenbeet. Muss es immer grün sein? In Einzelstellung ein gelb- oder rotlaubiger Baum kann ein wunderbarer Blickfang sein. Dieser ist eben nicht nur im

Herbst bunt, sondern über die ganze Saison und gibt dem Garten zusätzlich Farbe. Ganz klassisch und in unseren Breitengraden gut geeignet sind die vielen Sorten von Ahorn. Namenzusätze wie «Aurea» oder «Gold» sind oft gelbblättrige Sorten. Bei rotlaubigen Sorten ist die Bezeichnung variabler, «purpurea», «purple», oder sogar «black» können Hinweise auf dunkellaubige Sorten sein. Natürlich gibt es auch ganz aparte Sträucher, Gräser und Stauden mit buntem Laub. Gerne verwende ich auch «Mehrwert»-Pflanzen. Dieses Prädikat erhalten Pflanzen von mir, wenn sie eben nicht nur einen schönen Aspekt haben sondern mehrere: eine schöne Blüte und eine tolle Herbstfärbung, über Wochen oder sogar Monate blühen, eine schöne Form haben und noch essbare Früchte tragen. Manchmal gibt es Pflanzen, die einfach alles haben! Und zu guter Letzt soll ein Garten schon früh im Jahr Aufsehen erregen. Dies gelingt mit Blumenzwiebeln. Man pflanzt sie am besten strategisch, damit sie auch von drinnen gesehen werden können. Die ersten Blüten im Jahr sind Schneeglöckchen, Krokusse oder Winterlinge. Sie sind Standortspezialisten, die später im Jahr den anderen Pflanzen Platz machen und ihre Show haben, wenn der Winterschlaf noch vorherrscht. Brigitte Waterreus, www.gartendsein.ch

Spital Ehrenmänner? Vor einem Jahr hat Robert Marty im Hinblick auf das neue Verpflegungszentrum im Spital gesagt: «Das können wir uns nicht leisten». Und heute? Er setzt sich für die unnötige Spital-AG ein und möchte, dass sich Affoltern um weitere 6,7 Mio. Franken verschuldet. Aber ihn muss das nicht mehr kümmern. Die Zeichen mehren sich, wonach er schon bald in ein günstigeres Steuerdomizil zieht. Ruedi Müller von Aeugst hat gesagt, dass er seine Knie doch in diesem unserem Spital nicht operieren lasse. Dieses Spital hätte ohnehin keine Zukunft. Sind das belanglose Plauderi? Nein, es sind beide etablierte FDP-Gemeindepräsidenten und unterzeichneten das Inserat, das für die anonyme Spital-AG Werbung machen sollte. Wie haben wir das zu verstehen? Sind solche Behörden noch ernst zu nehmen? Das stimmt nachdenklich und verleitet uns dazu, vorerst zweimal zu stimmen

Nein

www.verein-zweckverband.ch


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Vermischtes

Freitag, 1. November 2013

Neues Erscheinungsbild Ein Hingucker: Die Fahrzeuge der FGA Am 14. Oktober erhielten die ersten beiden von drei Servicefahrzeugen der Fernsehgenossenschaft Affoltern (FGA) ein neues einheitliches Erscheinungsbild. Ein drittes, neues, Fahrzeug wird im November folgen. Seit über dreissig Jahren ist die Fernsehgenossenschaft Affoltern der Kabelnetzanbieter für die Regionen Affoltern, Zwillikon, Obfelden, Knonau und Signallieferant für die Übertragungen der von den Wasserwerken Zug AG kommenden QuickLine Signale. Neben höchsten technischen Anforderungen hinsichtlich Verfügbarkeit, Schnelligkeit und Sicherheit profitieren die FGA-Kunden auch von einem innovativen und zukunftsweisenden Telekomangebot: Digital-TV/Radio, Festnetz- und Mobiletelefonie, Inter-

net, interaktives Fernsehen mit Verte, sowie eine Auswahl an All-in-OneKombipaketen. Der 7 x 24 Stunden Störungsdienst, zusätzliche technische Services und Dienstleistungen runden das Portfolio ab. Neu gibt es HighSpeed-Internet mit bis zu 200 Mbit/S! In ihrem Showroom präsentiert die FGA als Vertriebspartner von QuickLine gern die gesamte ProduktPalette in angenehmer Atmosphäre. Neukunden erhalten alle QuickLine Kombipakete Bronze, Gold und Platin sechs Monate zum halben Preis – und damit Gratis-Telefonie ins Schweizer Festnetz und Digital-TV aus einer Hand. Fernsehgenossenschaft Affoltern, Obfelderstrasse 21, Affoltern. Montag: 9 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16.30 Uhr, Dienstag bis Freitag: 8 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16.30 Uhr. Telefon 043 322 70 60, info@fgaffoltern.ch, www.fgaffoltern.ch.

Sie schenkten sich nichts: Bernhard Russi (links) und René Rindlisbacher beim Promi-Talk. (Bild Martin Mullis)

Der Komiker und die Ski-Legende Promi-Talk mit René Rindlisbacher und Bernhard Russi in Hedingen Der erste Gast von René Rindlisbacher, in einer geplanten Reihe von Einladungen zum PromiTalk, hiess Bernhard Russi. Die fast zweistündige «Befragung» des Weltmeisters, Olympiasiegers und Skiexperten artete in ein einziges Feuerwerk an witzigen Geschichten, Statements und Erinnerungen aus. ................................................... von martin mullis

Für die Kundschaft im Einsatz: Das Serviceteam Peter Hegetschweiler, Daniel Messmer und Philipp Kuchen (von links). (Bild zvg.)

Halloween im Landimärt Obfelden Traditionelles Kürbisschnitzen für Kinder Bei herrlichem Herbstwetter schnitzten am Samstag, 26. Oktober, im Landimärt Obfelden fleissige Kinderhände lustige, fantasievolle und gruselige Halloweengesichter. Nach getaner Arbeit durften sich die kleinen Künstler mit einem Hotdog stärken. Weiter wurde man mit einer hausgemachten Kürbissuppe aus dem Suppentopf kulinarisch verwöhnt.

Aktuell findet sich im Landimärt Obfelden ein breites Sortiment an Weihnachtsartikeln. So darf man sich von der weihnachtlichen Vielfalt inspirieren lassen. Das Landiteam freut sich darauf. Der Landimärt ist von Montag bis Freitag

Was kann langweiliger und trivialer sein als eine zweistündige Plauderei zweier guter Freunde bei einem Glas Wein? Die Binsenwahrheit wird augenblicklich widerlegt, wenn die Protagonisten René Rindlisbacher und Bernhard Russi heissen. Gastgeber René Rindlisbacher outete sich bereits zu Beginn der Vorstellung als Einheimischer, behauptete er doch, einige Jugendjahre in Hedingen verbracht zu haben. Er bedauerte dann jedoch sofort, dass sein Gesprächspartner viel bekannter sei als er selber. Alle, bis auf einige wenige Ausnahmen kennen Russi, stellte er fest und forderte die Ski-Legende auf zu erklären, warum das so sei. Worauf der Eingeladene zuerst einmal die Spielregeln festhielt: «Es geht doch darum, dass du die Fragen stellst und ich antworte», betonte er und nahm völlig relaxt einen Schluck Wein. Zum Gaudi der ziemlich genau 100 Gäste,

im futuristisch anmutenden ehemaligen Treibhaus des Restaurants Drunder & Drüber, schenkten sich die beiden Freunde während der ganzen Dauer des «Interviews» nichts.

schen gab es im raffiniert beleuchteten Gewächshaus jedoch durchaus auch ernste Momente. Russi sprach offen über einstige Beziehungsprobleme zwischen ihm und seiner anwesenden Ehefrau.

Nachtessen mit Wladimir Putin Rindlisbacher bombardierte seinen Gesprächspartner mit Fragen und Feststellungen, welche er mit feiner Ironie aber auch mit präzisen Zahlen und Daten anbrachte. Russi, ganz der coole Bergler aus Andermatt, parierte lässig, schlagfertig und gespickt mit einer guten Portion geistreicher Weisheiten. Er schöpfte aus seiner übervollen Kiste an Lebenserfahrung und Erlebnissen. In seiner Funktion als Pistenbauer für die Olympischen Winterspiele 2014 im russischen Sotschi, hatte er Gelegenheit, mit dem russischen Präsidenten zu speisen. Bei einem Nachtessen unterhielt er sich mit Wladimir Putin über den Begriff Demokratie und deren Bedeutung in und für die Schweiz. Der Kreml-Chef meinte anschliessend ganz offen, in Russland heisse dies «Demokratur», erzählte Russi schmunzelnd. Weitaus weniger politisch behandelten die beiden Gesprächspartner dann das Thema Jassen. Rindlisbacher beschuldigte Russi, einst beim Jassen betrogen zu haben, worauf dieser ihm völlig ernsthaft eine verzwickte Jassregel derart umständlich und in vollendeter Clownerie erklärte, dass die Besucher in herzhaftes Gelächter ausbrachen. Dazwi-

Russi als allerschlimmster Alptraum Öffentlichkeit habe auch Schattenseiten, bestätigte der Andermatter, nicht ohne seiner Frau an dieser Stelle ein wunderbares Kompliment zu machen. René Rindlisbacher hielt zum Schluss des Gespräches unter hörbarer Zustimmung des Publikums fest, dass weltweit auf die Frage nach einem Jahrhundertsportler neben Roger Federer vermutlich sofort Bernhard Russi genannt würde. In der abschliessenden Fragerunde meldete sich unter anderen Gästen auch eine Dame, welche Bernhard Russi als ihren einstigen allerschlimmsten Alptraum bezeichnete. Als Jugendliche und im Kanton Uri wohnhafte Österreicherin hätte sie unter dem Konkurrenzkampf zwischen ihm und Franz Klammer gelitten. Das, weil ihr Favorit meistens unterlag, der Sieger Russi hiess und sie deshalb auch noch von den Schulkameraden gehänselt wurde. Mit einer Kiste Wein von Mü’s Vinothek und einer Gage von 500 Franken, welche Bernhard Russi an die Sapporo-Stiftung für in Not geratene Sportler überweisen wird, wurde der Ausnahmesportler vom Publikum herzlich verabschiedet.

Kammerjazz-Ensemble in Obfelden Concerto Piccolo vom 1. November

von 8 bis 19 Uhr und am Samstag von 8 bis 17 Uhr geöffnet.

Junge Schnitzkünstler präsentieren ihre Halloweengesichter. (Bild zvg.)

«Rot ist der Mond» ist das funkelnagelneue Projekt aus der Feder des Zürcher Musikerpaars Benjamin und Simone Guggisberg. Eingespannt in jazzigen Klängen und kammermusikartigen Arrangements entführen die frischen poetischen Liedtexte der Sängerin die Zuhörer in andere Gefilde. Noch ehe sich das Publikum versieht, wird es in Wolkenschiffe verfrachtet, fliegt vorbei am Morgenstern und hört Lügen auf ihren langen Beinen davonhuschen. Im Rahmen der Konzertreihe «Concerto Piccolo» präsentiert die reformierte Kirchgemeinde Obfelden wiederum neue Klangbilder. Mit Simone Guggisberg (voc), Benjamin Guggisberg (bcl), Sebastian Müller (vib), Felix Kübler (b) ist für eine ausgezeichnete Besetzung gesorgt. Durch die luftige und nicht ganz alltägliche Instrumentierung von Bassklarinette, Kontrabass

Kammerjazz-Ensemble von Benjamin und Simone Guggisberg. (Bild zvg.) und Vibrafon entfalten sich die Stücke in Leichtigkeit und Transparenz.

Concerto Piccolo, 1. November, 19 Uhr, reformierte Kirche Obfelden, Eintritt frei (Kollekte).


Veranstaltungen

Freitag, 1. November 2013

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Zigeunermusik, Jazz oder eine Liebesgeschichte? Die nächsten acht Tage im Kellertheater LaMarotte «Dschané» - Musique Tzigane

Der Oberämtler Chor freut sich auf viel Publikum. (Bild zvg.)

«Uf und dervoo» Oberämtler Chor mit Konzert und Theater Die Auftritte des Oberämtler Chores sind für Kenner stets ein erheiternder Genuss. Der Chor ist derzeit an den Proben für das Chränzli am 8. und 9. November im Hausemer Gemeindesaal. Das Motto «uf und dervoo» regt zum Träumen an. ................................................... von bruno vogel Wer möchte das nicht? Einfach mal die Koffer packen und in ferne Länder aufbrechen. «Uf und dervoo»: Das Motto des Oberämtler Chors für das Chränzli 2013 weckt Reisefieber, Sehnsucht und Fernweh. Wohin die Lieder führen, sei noch nicht verraten. Nur soviel: Der Oberämtler Chor, der sich vor drei Jahren neu gebildet hat, steht unter der musikalischen Leitung von Luzia Büchler-Meier. Dirigentin, Sängerinnen und Sänger aus Hausen, Ebertswil, Kappel, Uerzlikon und Hauptikon gehen gemeinsam mit viel Freude und Elan ans musikalische Werk.

«Theääterle macht Fröid» Dem Konzert folgt der Einakter «Theääterle macht Fröid», unter der

Regie von Hans Schwendener und Susi Zogg. Das Handlung des Stücks suggeriert Autobiografisches: Die Theatergruppe des Oberämtler Chors steht vor den letzten Proben des Stückes «Julia und de Sepp uf de Gemselialp», als der Regisseur plötzlich davonläuft. Er hat endgültig genug davon, dass eine der Schauspielerinnen ständig herumnörgelt. In der Not will die eigensinnige Petra einen Profi-Regisseur engagieren, der dem Ensemble den letzten Schliff geben soll. Als der Regisseur endlich gefunden ist, glauben alle, die Probleme seien nun gelöst und einer erfolgreichen Aufführung stünde nichts mehr im Weg. Doch es sollte nicht sein. Statt den erhofften professionellen letzten Proben kommt es zu einem unerwarteten Durcheinander. Chaos perfekt! Eine Komödie, bei der kein Auge trocken bleibt. Die Aufführungen beginnen am 8. und 9. jeweils abends um 20 Uhr, samstagnachmittags zudem um 13.30 Uhr. (Saalöffnung ist jeweils eine Stunde vorher). Fürs leibliche Wohl wird gesorgt. Der Eintritt ist frei. Eine Spende in die Kollekte am Ausgang ist willkommen. Bitte Parkplätze im Chratz benutzen.

Über Generationen mündlich überliefert, blieb der Kern der Roma-Musik bis in die heutige Zeit erhalten. Der Musiker, Sänger und Komponist Andrea Panitz hat auf unzähligen Reisen Romalieder der Zigeuner und Fahrenden gesammelt und mitgebracht: Flamenco, Czardasz, Balkanmusik oder russische Klänge. Mit dem Sextett «Dschané» stehen diese Lieder satt begleitet im Mittelpunkt. Das reisst mit … Heute Freitag, 1. November, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn: 20.15 Uhr, Eintritt: 40 / 30 Franken.

«Jazz am Donnerstag» mit dem «Erich Gandet Quintet» Das Quintett besticht immer wieder durch seine grosse Präsenz und die Geschlossenheit des Musizierens, das auf einer stetigen Kommunikation basiert. Das Repertoire umfasst Jazz-Standards von Sonny Rollins und Benny Golson sowie Latin-Nummern nach dem Vorbild von Cannonball Adderly, Stan Getz und wunderbare Balladen aus dem Great American Song Book. Aufbauend auf diesen Wurzeln der 60er Jahre, aber auch stark beeinflusst vom aktuellen amerikanischen Jazz, entsteht ein entspannt swingender Mainstream-Jazz. Eine ganz spezielle Note verleiht der Band ihre langjährige Freundschaft, welche diese Musiker verbindet. Das «Erich Gandet Quintet» (Erich Gandet, Hans Rothenbühler, Bruno Gandet, Tico Keller und Hannes Hänggli) ist eine der wenigen Schweizer Gruppen, die fast ohne personelle Änderungen seit über 25 Jahren aktiv sind. Donnerstag, 7. November, Bar ab 18.30, Musik ab

Chränzli am 8. und 9. November im Hausemer

20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15

Gemeindesaal.

Franken.

«Duo Längs u Breits» - Pedro Lenz und Werner Aeschbacher Musikalische Lesung - «Duo Längs u Breits» In den Liebesgeschichten von Pedro Lenz ist Hollywood weit weg. Wo am Schluss des Films die Verliebten sich küssen und die Sonne untergeht, da fangen die Lenzgeschichten erst an. Nämlich im Leben: An der Rüebechilbi in Madiswil auf der Autobahnraststätte Deitingen, auf dem Sozialamt, in der Grottebar in Rütschelen, auf der Feierleiter im Schilager Schönried … Während Lenz’ Stimme sich eher den irdischen Unzulänglichkeiten zuwendet, streben Aeschbachers diverse Langnauer- und Schwyzerörgeli dem Himmel zu. Beide Künstler verbinden

traditionelle Formen mit experimentellen, zuweilen ungezügelten Klängen. Lenz und Aeschbacher bilden ein ungleiches Paar, doch sie sind verbunden im gemeinsamen Willen, Wort und Klang sinnlich zu verschmelzen. «Längs u Breits» dehnen sich in alle Richtungen aus, und doch kehren sie immer auf den Boden zurück. Eine Liebesgeschichte mit Pedro Lenz an den Worten und Werner Aeschbacher an den Tasten. Freitag, 8. November, nur noch wenige Plätze! Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn: 20.15 Uhr, Eintritt: 40 / 30 Franken. Platzreservationen empfohlen unter www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62.

Perlentaucher im tiefen Meer der Musikgeschichte

Auf der Bühne mit Linard Bardill

KOP: Die wirklich etwas andere Coverband in Affoltern

Gelegenheit für einige Wettswiler Kinder

Auf dem Sofa in der Stube liegen und seine Lieblingssongs hören. Genau diese wohlige Atmosphäre schafft KOP. Sieben Profimusiker interpretieren die grössten Perlen der Musikgeschichte – eigenständig und mitreissend. Morgen Samstag ist KOP im «Break», Affoltern, zu hören.

Wenn am 17. November der bekannte Schweizer Autor und Liedermacher Linard Bardill in der reformierten Kirche zu Gast sein wird, so wird er von einem eigens dafür zusammengestellten Kinderchor unter der Leitung von Bettina Witschi unterstützt.

Die Musiker von KOP verstehen und lieben ihr Handwerk. Alle sind sie seit Jahren oder Jahrzehnten auf den Bühnen der Schweiz unterwegs. Und das ist hörbar: KOP liefert kompakte Grooves, hochkarätige mehrstimmige Gesangspassagen und mitreissende Soli. Dabei bedient man sich gezielt aus dem reichen Fundus der Rockgeschichte.

«Smoke On The Water» und «Baila» Die musikalische Zeitreise startet in den 50er-Jahren und endet bei aktuellen Charts-Hits. Leadsänger Johnny Giussani interpretiert mit seiner markanten Stimme unter anderem Joe Cocker oder den italienischen Popkönig Zucchero. KOP bringt diese Perlen der Musikgeschichte wieder neu zum Glänzen. «Wir kopieren diese grossen Hits nicht einfach nur, wir interpretieren sie neu», erklärt Gitarrist Eddie Fiorito. Mit KOP stehen ausschliesslich abgebrühte Profis auf der Bühne. Key-

................................................... von simone eutebach

Die Musiker von KOP bieten eine tolle Bühnenshow. (Bild zvg.) boarder Mark Tenger war als Solist auch schon am Lucerne Piano Festival engagiert, Keyboarder Mihaly Horvath tourte bereits in den 80er-Jahren mit seiner Band «Wild Hearts» als Support von Krokus oder Uriah Heep um die Welt, Schlagzeuger Robert Url war unter anderem auf dem Charts-Stürmer «Reber Rock» zu hören.

Musiker als «Überzeugungstäter» Die sieben Musiker von KOP beherrschen aber nicht nur ihr Handwerk. Sie sind Überzeugungstäter. Spielen die Musik, die sie lieben. Diese Begeisterung wirkt auf das Publikum ansteckend: Sei es, dass plötzlich das Tanz-

bein zuckt oder die Stimmbänder in die bekannten Melodien einstimmen wollen. KOP gastiert nun in der Break Eventhall. Am Samstag, 2. November, ist KOP hier live zu erleben. Und macht das Publikum zu Perlentauchern im tiefen Meer der Rockmusik. Für die Warm-up- und Aftershow-Party ist DJ Roger Weiss zu Gast, der es ebenfalls versteht, seine Gäste durch die Musikgeschichte der letzten 50 Jahre zu führen. (velm.) Samstag, 2. November, Türöffnung 20 Uhr, Konzertbeginn 21.30 Uhr, Abendkasse 25 Franken. Break Eventhall, Industriestrasse 19, Affoltern, www.break.ch.

schnell, Willhelm Tell» geht es um das Thema Mobbing in der Schule. Doch neben aller Ernsthaftigkeit, die das Thema mit sich bringt, ist es dennoch keine traurige, sondern eine hoffnungsfrohe, spannende Erzählung. Zur musikalischen Unterstützung ist auch Bruno Brandenberger am Bass mit von der Partie. Das Bibliotheksteam freut sich schon sehr auf diese spezielle Veranstaltung und bedankt sich bei der reformierten Kirche und dem Gemeindeverein Wettswil für die freundliche Unterstützung.

Für das Konzert «Nid so schnell, Wilhelm Tell» haben die intensiven Proben begonnen und die Aufregung bei den jungen Beteiligten steigt, je näher Die musikalische Geschichte wird am Sonntag, 17. der Termin rückt. November 2013 um 17 Uhr in der reformierten KirLinard Bardill versteht es, kleine che Wettswil aufgeführt. Einige Billette (15/10 Fr.) und grosse Besucher in seinen Bann sind noch in der Bibliothek zu haben. zu ziehen. Vielen sind sicherlich die Geschichten aus dem blauen Wunderland bestens bekannt. Und auch die sprachgewandten Episoden rund um den Doppelhas und den Beltrametti begeistern bereits mehrere Generationen. Doch Bardill hat auch andere Töne im Repertoire, nämlich ernsthafte. Im Singspiel «Nid so Linard Bardill wie man ihn kennt. (Bild zvg.)


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Veranstaltungen

agenda

Erzählnacht der besonderen Art

Freitag, 1. November Affoltern am Albis 19.30: Premiere «Quellwasser» Jubiläum 20 Jahre Moira Tanztheater. Wasser ist stets in Bewegung auf der Reise von der Quelle zum Meer. Mit Tanz erzählen zwei Profis und über 60 Laien diese Geschichten. Live-Musik Trio Kraah. Abendkasse/Bar 1 Std. vor Beginn offen. Schulhaus Ennetgraben (Aula). Zwillikerstr. 20.15: Dschané: Romalieder aus Ost und West, Bar offen ab 19.15 Uhr. LaMarotte. Centralweg 10.

Hedingen 16.00-21.00: Vernissage «HandWerkKunst» mit Bildern von Monika Marti-Andermatt. Arthur Girardi AG. Maibrunnenstrasse.

Obfelden 19.00-19.30: Concerto Piccolo «Rot ist der Mond» Kammerjazz. Simone (voc) und Benjamin Guggisberg (bcl), Sebastian Müller (vib), Felix Kübler (b). Reformierte Kirche.

Samstag, 2. November Aeugstertal 10.00-16.00: Bergwerksmuseum. Ausstellung zum ehemaligen Kohlebergwerk Riedhof und Interessantes aus der regionalen Geschichte. Geöffnet jeden ersten Samstag im Monat. Infos: Telefon 044 767 07 15 / www.bergwerkriedhof.ch. Bergwerksmuseum. Götschihof. Areal Stiftung Solvita.

Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, frisches Brot, süsses Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, Tiroler Spezialitäten und griechische Köstlichkeiten, Handwerk und Schmuck. Marktplatz. 10.00-16.00: Besichtigung der reichlich ausgestatteten Ausstellung über das alte Affoltern/Zwillikon. Geöffnet jeden 1. Samstag im Monat. Dorfmuseum Affoltern am Albis-Zwillikon. Mehrzweckgebäude. Ottenbacherstrasse 79. 13.00: Chilbibetrieb und Chilbibeizli. Kronenplatz. 19.30: «Quellwasser» Jubiläum 20 Jahre Moira Tanztheater. Wasser ist stets in Bewegung auf der Reise von der Quelle zum Meer. Mit Tanz erzählen zwei Profis und über 60 Laien diese Geschichten. Live-Musik Trio Kraah. Abendkasse/Bar 1 Std. vor Beginn offen. Schulhaus Ennetgraben (Aula). Zwillikerstr. 20.00: Harmonie Affoltern Jahreskonzert. Kasinosaal. Marktplatz 1. 21.00: Konzert mit «KOP», Perlen aus 50 Jahre Rock-Geschichte von sieben Musikern interpretiert. Warm-up und Aftershow mit DJ Roger. Türöffnung/Abendkasse 20 Uhr. Break Event-Hall. Industriestr. 19.

Ottenbach 20.00: Disco Night mit DJ Tomko. Hits aus den 70er-, 80er-, 90erJahren. Bar offen ab 20.00 Uhr. Güggel-Bar. Rickenbach 3.

Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Nichtwerke». Carlo Vagnières und sein Team gestalten Räume mit Naturmaterialien wie Kalk, Kreide oder Pigmenten. Die Ausstellung dauert bis 21. November. Öffnungszeiten: Mo, 811.30/16.18.15 Uhr, Di/Do, 8-11.30 Uhr, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr.

Am Freitag, 8. November, 20 Uhr stellt die Bibliothek Ottenbach die digitale Ausleihe vor und gibt Informationen zu den verschiedenen Geräten. Dazu kommt Peter Hofmann, Verfasser der Enzyklopädie «Whisky». «Man muss dem Leben immer um mindestens einen Whisky voraus sein!» Dieses Zitat wird Humphrey Bogart zugeschrieben. Und die Aussage gilt nicht nur für Whisky, sondern auch für Bibliotheken: Immer mehr Bibliotheken haben nämlich ihre Öffnungszeiten abgeschafft und sind rund um die Uhr online. Onleihe ermöglicht den Kunden jederzeit den Zugriff auf den Medienkatalog, aus dem Bücher, Hörbücher und Filme auf Laptop, I-Pad oder E-book Reader geladen werden können. Die Vorteile der Onleihe sind vielfältig: der Bibliothekskunde kann sich zu jeder Zeit ein Medienangebot von bereits 16 000 Medien nutzen. Fristverlängerungen oder Rückrufgebühren entfallen, da die Frist automatisch nach 14 Tagen erlischt. Und der Ferienkoffer wird etwas leichter, der EBook-Reader passt in jede Handtasche. Was nun hat aber die Onleihe mit Whisky zu tun? Und was hat Whisky mit der Erzählnacht zu tun? Natürlich ganz viel: Ohne dieses Destillat wären gewisse Bücher nie geschrieben worden, man denke nur an Hemingway oder T.C.Boyle … Und das ist vermutlich nur die Spitze des Eisberges. Aber es ist von jeher bekannt, dass Alkohol des Dichters verlässlichster Freund ist. Deshalb ist es das erklärte Ziel, Bü-

Sonntag, 3. November Affoltern am Albis 13.00: Chilbibetrieb und Chilbibeizli. Kronenplatz. 14.00: Harmonie Affoltern Jahreskonzert. Kasinosaal. Marktplatz 1. 17.00: Konzert Panflöten-Ensemble Corona. Ref. Kirche. Zürichstr. 94. 15.30: «Quellwasser» Jubiläum 20 Jahre Moira Tanztheater. Wasser ist stets in Bewegung auf der Reise von der Quelle zum Meer. Mit Tanz erzählen zwei Profis und über 60 Laien diese Geschichten. Live-Musik Trio Kraah. Abendkasse/Bar 1 Std. vor Beginn offen. Schulhaus Ennetgraben (Aula). Zwillikerstr.

Kappel am Albis 13.30-16.45: Tagung zum Reformationssonntag: «Gott ja - Jesus Christus nein?». Kollekte. Kloster Kappel. 17.15: Musik und Wort in der Klosterkirche «Eine feste Burg ist unser Gott» mit dem Bach Collegium Zürich. Kollekte. Möglichkeit zum Imbiss. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Stallikon 11.00: Kunstforum Stallikon: Bilder auf Keramik und Leinwand von Cecilia Betancourt. Vernissage. Schulhaus Loomatt.

Montag, 4. November

Affoltern am Albis Galerie am Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: Kunstausstellung KiA: Bruno Arnold, Bilder, Angelo de Moliner, Holzobjekte. Öffnungszeiten: Fr 17-20, Sa 9-14, So 14-17.

Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Ausstellung Malerei, MarmorSkulpturen, Bronze-Plastiken mit Maria Moser und Jaya Schürch. Die Ausstellung dauert bis 8. Dezember. Öffnungszeiten: Di-Fr, 14-18 Uhr, Sa und So 13 bis 17 Uhr. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13: Öffnungszeiten: So 14 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung.

Peter Hofmann, Verfasser der Enzyklopädie «Whisky» und Koryphäe auf diesem Gebiet, führt die Besucher in die Welt des Whiskys. (Bild zvg.) cher, Dichter und Schriftsteller, und das «Medium» Whisky zu würdigen. Peter Hofmann, Verfasser der Enzyklopädie «Whisky» und Koryphäe auf diesem Gebiet, wird die Besucher in die Welt des Whiskys führen, Informationen über Geschichte, Herstellung und Kultur des Whiskygenusses geben. Kurze Texte geben dann noch die richtige Würze. Und wenn dann alle richtig «gluschtig» gemacht worden sind, darf an der anschliessenden Whisky-Degustation gekostet werden. Hofmann betreibt schliesslich selber ein WhiskyGeschäft in Unterentfelden – mit dem Namen «Angels Share». Die Geschichte dahinter: Während der langjährigen Lagerung in Eichenfässern verdunstet ein Teil der hochprozentigen Destilla-

von Pro Senectute. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Mit Kaffee und Kuchen. Leitung: Vera Stoll, Telefon 044 764 22 04. Reformierte Kirche (Zwinglistube).

te durch das Holz. So liegt zum Beispiel um die schottischen Destillerien und ihre Lagerhäuser ein unbeschreiblicher Duft in der Luft, welchen man schon von weit her wahrnehmen kann. Man sagt, das liege daran, dass über diesen Gebieten sehr viele Engel kreisen und sich ihren Anteil abholen. Das Bibliotheks-Team hofft auf viele Interessenten und hofft noch mehr darauf, nicht nur einen Whisky weiter, sondern der digitalen Welt einen Schritt näher zu sein. Und da wir gerade bei Schritten sind: ein Tipp: das Auto zu Hause lassen!

Kirche Jesu Christi HLT, Heumattstrasse 2: Kunstausstellung «Familienkreis» – Werke der Gebrüder Eduard, Ernst und Max Gubler. Bis 16. November. Die Ausstellung zeigt Werke aus dem Gubler-Familienbesitz, die der Öffentlichkeit bis anhin nur selten zugänglich waren.

Weitere Infos zur Onleihe unter www.divibib-ost.ch, zu Angels Share unter www.angelsshare.ch. Whisky - Die Enzyklopädie 704 Seiten mit über

Hedingen

2000 Farbfotos, ISBN: 978-3-03800-718-0.

Schreinerei Arthur Girardi AG, Maienbrunnenstrasse 5: HandWerkKunst: Bilder von Monika Marti-Andermatt in den Ausstellungsräumen der Schreinerei Girardi. Öffnungszeiten Ausstellung: Mo-Fr 8-12, 14-18, Sa 9-12.

Öffnungszeiten: Tägl. 17 bis 21 Uhr. Bis 16. November. Die Ausstellung zeigt Werke der Gebrüder Gubler, Kirche Jesu Christi HLT. Heumattstrasse 2.

Hausen am Albis

Dienstag, 5. November Affoltern am Albis 19.30: «Bleiben oder gehen?» Zukunftsperspektiven für minderjährige Flüchtlinge. Themenabend des AOZ und Terre des Hommes Schweiz. Vortrag und Diskussion. LaMarotte. Centralweg 10. 20.00-21.30: «Einfach Singen» Lieder aus aller Welt - einstimmig, mehrstimmig, im Kanon. Mit Elsbeth Schweizer, Musikerin, Lehrerin und Eva Stückelberger, Stimmpädagogin. Infos unter Tel. 044 760 13 07 oder eva.stueck@bluewin.ch. Schule Tägerst. Lagerstrasse 11.

19.30: Fitness für alle. Organisator: SC Hausen. Primarschulhaus (alte Turnhalle).

Donnerstag, 7. November 0

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Affoltern am Albis

Affoltern am Albis

Kappel am Albis

19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Ausser während den Schulferien. Sporthalle Stigeli.

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

08.45: Leichte Wanderung: Einsiedeln-Galgenchappeli-Einsiedeln. Wanderzeit ca. 2½ Std. Anmeldung und Auskunft: Edith Koch, Telefon 044 700 02 93, Edith Fankhauser, Telefon 044 700 30 25 und Hermi Fischer, Telefon 078 666 30 56. Bahnhof (Treffpunkt). 14.00: «Gschichte-Zyt» mit Regula Leutert. Für Kinder ab 3 Jahren. Anmeldung nicht erforderlich. Schulund Gemeindebibliothek.

Schulhaus Loomatt: Kunstforum Stallikon: Bilder auf Keramik und Leinwand von Cecilia Betancourt. Öffnungszeiten Kunstforum: Mo 19-20.30, Di 9-11 und 19-20.30, Mi 15.30-17, Do 9-11 und 15.30, Sa 10-12.

17.15: Offenes Singen in der Klosterkirche mit Elisabeth Studer. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Mittwoch, 6. November

Bonstetten

Stallikon

Kappel am Albis

19.00-21.00: Info-Abend zum Thema Heimeintritt. Geschäftsleitung, Kader, Referenten der Sozialabteilung sowie Martin Gallusser, Gemeinderat, sind anwesend. Fragen zu Kosten, Finanzierbarkeit, Ergänzungsleistungen, Hilflosenentschädigung und praktischen Belangen etc. werden beantwortet. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstr. 12. 20.15: Jazz am Donnerstag. Erich Gandet Quintet. Jazz-Standards, Latin Nummern und Balladen aus dem Great American Song Book. Hans Rothenbühler sax, Erich Gandet p, Bruno Gandet vib, perc, Tico Keller b, Hannes Häggli d. Bar offen ab 18.30 Uhr. Reservieren unter Telefon 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Hausen am Albis 14.30-17.30: Handarbeitsstubete

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Ausstellungen

Whisky und «Onleihe» in der Bibliothek Ottenbach

Mettmenstetten 10.00-16.00: Brocki - breites Angebot in guter Qualität. Evang. Missionshaus Güetli. Rossau.

Freitag, 1. November 2013

kino kino kino Tel. Reservation/Auskunft: Mo bis Fr 9–12 h sowie ab 14 h, Sa/So ab 12 h

SEEHOF 1 041 726 10 01 ZUG

19.30: Vernissage Kunstausstellung «Familienkreis» – Werke der Gebr. Eduard, Ernst und Max Gubler, die sich in Familienbesitz befinden und der Öffentlichkeit bis anhin nicht oder nur selten zugänglich waren.

12.47: Fahrt mit Postauto bis Müliberg, Wandern über Feld und Wald bis Lilienberg. Kaffeehalt im Kinderspital. Zurück mit Postauto. Alterskommission Ottenbach, bei Fragen melden bei A. Schulthess, Tel. 044 761 24 98. Postautohaltestelle.

WOLKIG MIT AUSSICHT AUF FLEISCHBÄLLCHEN 2 Mi 12.15 h Deutsch gespr., 120 Min. Von Caroline Link, mit Ulrich Tukur uva. Letzte Tage/3D! Do/Mo/Di 18 h GRAVITY 3D, E/d/f, ab 14/12 J. Von Alfonso Cuarón, mit George Clooney uva. Tägl. 20.15 h, Fr/Sa/So/Mi auch 17 h 2. Woche! Fr auch 22.30 h, CHD, ab 12/10 J. Lunch-Kino/Vorpremiere!

EXIT MARRAKECH

ACHTUNG, FERTIG, WK! Mit Marco Rima uva.

SEEHOF 2 041 726 10 01 ZUG

TURBO

Fr/Sa/So/Mi 14.30 h 3D, D gespr., ab 6/4 J.

3. Woche!

Sa/So 17 h, Do/Mo/Di/Mi 17.45 h

5. Woche/Reduz. Eintrittspr.!

ABOUT TIME E/d/f, ab 12/10 J. (ALLES EINE FRAGE DER ZEIT) Von Richard Curtis, mit Bill Nighy uva. Nocturnes! Fr/Sa 22.30 h, D gespr. JACKASS: BAD GRANDPA Ab 16/14 J. Von Jeff Tremaine, mit Johnny Knoxville uva. 1. Woche! Do/Fr/Sa/So 20.30 h D, Mo/Di/Mi 20.30 h RUNNER, RUNNER E/d/f, ab 12/10 J. Von Brad Furman, mit Justin Timberlake uva.

GOTTHARD 041 726 10 02 ZUG

Filmreihe «Im Gotthard um die Welt»!

UNE FAMILLE RESPECTABLE

Mo 20.15 h OV/d/f

Sa/So 17 h E/d/f, ab 16/14 J. Von Denis Villeneuve, mit Hugh Jackman uva. 2. Woche! Do/Fr 18 h, Sa/So 14.30 h, Mo/Di/Mi 18 h AM HANG D, ab 16/14 J. Von Markus Imboden, mit Henry Hübchen uva. Spezialvorstellung mit Einführung von Oswald Iten! Do 20 h, E/d 5. Woche!

PRISONERS

TO KILL A MOCKINGBIRD

Ottenbach Bonstetten

2. Woche/3D/Reduz. Eintrittspr.! Fr/Sa/So/Mi 14.30 h, 3D-D gespr., ab 6/4 J.

Von Robert Mulligan, mit Gregory Peck uva. 4. Woche! Fr/Sa/So/Di/Mi 20.15 h RUSH E/d/f, ab 10/8 J. Von Ron Howard, mit Daniel Brühl uva.

LUX 041 726 10 03 BAAR

2. Woche!

Fr/Sa/So 14.30 h, CHD, ab 12/10 J.

ACHTUNG, FERTIG, WK! Mit Marco Rima uva. Premiere/3D! Do/Fr/Sa 20.15 h 3D-D Fr/Sa/So auch 17 h D, So/Mo/Di/Mi 20.15 h 3D-E/d/f

THOR – THE DARK KINGDOM Von Alan Taylor, mit Natalie Portman uva.

Ab 12/10 J.


Veranstaltungen

Freitag, 1. November 2013

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Reformationsfest mit Jodelchor in Knonau

Wenn der Tod unerwartet kommt

Das Jodelchörli am St. Johann, verschönert am kommenden Sonntagabend, 3. November, den Abendgottesdienst.

Frühstückstreffen von Frauen für Frauen in Obfelden

Gäste aus der March SZ werden am kommenden Sonntagabend, 3. November, um 17 Uhr den Gottesdienst zum Reformationsfest in Knonau verschönern. Sie tragen Lieder u.a. von Theres Aeberhard, Reto Stadelmann und Peter Roth vor. Dieser Gottesdienst wird als Gedenktag der Reformation gefeiert. Eingeladen sind dazu nicht nur Reformierte, sondern alle Interessierten. Schliesslich sind Erneuerung und Aufbruch Themen für alle Menschen und immer wieder wichtig, will man nicht als Gesellschaft, Kirche und Einzelne erstarren und vertrocknen. Wo wäre Reformation heute angesagt? Dies ist die Frage – und eben nicht nur Gedenken einer vergangenen Zeit und Epoche.

Ob der Tod wie ein Blitz aus heiterem Himmel einschlägt oder das Sterben nach langer Leidenszeit eintritt, das ganze Leben der Angehörigen ist erschüttert. Trauer und Schmerz, oft Fragen und Ungewissheiten, werden die Hinterbliebenen begleiten. Welches Verhalten ist Betroffenen gegenüber hilfreich? Zum Thema «Trösten – wenn der Tod (unerwartet) kommt» spricht Peter Schulthess, reformierter Pfarrer Pfäffikon ZH, Autor und Mitbegründer des Care Teams Spital Uster. Er verfügt über 15 Jahre Erfahrung als Notfallseelsorger. Samstag, 9. November, 8.30 bis 11 Uhr, Singsaal der Schulanlage «Chilefeld», Obfelden. Kosten 17 Fran-

Am Sonntagabend in Knonau zu Gast: Das Jodelchörli am St. Johann, March SZ. (Bild zvg.)

ken inkl. Frühstück. Kinderhüeti gratis (Alter / Anzahl der Kinder melden). Anmeldung bis Mittwoch, 6.

Bei einem Apéro nach dem Gottesdienst besteht die Möglichkeit, mit

den Gästen ins Gespräch zu kommen. Es laden ein das Jodelchörli am St. Jo-

hann, Pfarrer Maurer und die Kirchenpflege Knonau.

November, Telefon 044 760 49 65 / 044 761 39 35 oder fft@gmx.ch. Infos: www.frauenfruehstueck.ch.

Einblick ins Schuhmacherhandwerk Nahtoderfahrungen Dorfmuseum Affoltern in Zwillikon am Samstag geöffnet Die abgebildete Ledernähmaschine des Schumachers Josef Lässer konnte das Museum kürzlich entgegennehmen. Sie war von 1948 bis 1982 in Betrieb in der Schuhmacherei von Josef und Hermine Lässer an der Unteren Bahnhofstrasse 7 am Jonenbach. Das Haus steht heute nicht mehr. Josef Lässer war mit Leib und Seele Schuhmacher. Der Arbeitsaufwand aber wurde immer wieder unterschätzt, wenn es ans Bezahlen ging. «Es het au nie öpis choschte söle», erzählte Frau Lässer. Um sein Einkommen aufzubessern, verkaufte Lässer den Schuhmachern in der Region Furnituren und in seinem Laden, den seine Frau betreute, Schirme. Daneben blieb ihm keine Zeit Schuhe herzustellen. Einzig für seine Frau und sich hat er einmal ein Paar Schuhe genäht. Diese sind aber leider nicht mehr vorhanden. Dieses Geschenk ist eine ausgezeichnete Ergänzung zu den Objekten, Arbeitstisch, Werkzeuge und Schuhe, die das Dorfmuseum Affoltern bereits vom Schuhmacher Keller

in Fehrenbach erhalten hat.

Am 1. Samstag des Monats Das Museum ist jeweils am 1. Samstag im Monat geöffnet, von 10 bis 16 Uhr, also auch morgen Samstag, 2. November. Das Museum befindet sich an der Ottenbacherstrasse 79 in Zwillikon gleich neben dem Volg. Besuche und Führungen mit Gruppen sind auf Voranmeldung jederzeit möglich. (UG) Kontakt: Herbert Gübeli, Telefon 044 761 01 32 oder Ursula Grob, Telefon 044 761 77 42.

Ledernähmaschine für feine Damenschuhe aus der Werkstatt von Josef und Hermine Lässer, Affoltern. (Bild zvg.)

Robert Lüchinger im Bickwiler Forum Ein Abend der Erkenntnis und der mutigen Auseinandersetzung mit ewigen Fragen am Donnerstag im Bickwiler Forum.

sich denkt. Denn deutlich ist, dass alle Aussagen durch die Kultur, die Denkweise und die Erfahrungen der Berichtenden bestimmt sind.

Wir wissen nicht, wie das Jenseits aussieht, wir wissen nur, dass es etwas viel Grösseres und Umfassenderes gibt als was wir in unserem Alltagskosmos, der bestimmt ist durch unsere Sinne, unser Denken und die Beschränkungen von Raum und Zeit für möglich halten. Schon als junger Arzt hat sich Robert Lüchinger für das interessiert, was jenseits ist. Er hat bei seinen Forschungsbemühungen viele Gebiete untersucht: das Geheimnis der Zeugung (biologische Aspekte), die Philosophie der Antike, vor allem die Welt der alten Ägypter und schliesslich die Nahtoderfahrungen, zu denen es reiches und hochinteressantes Datenmaterial gibt. Natürlich kann niemand sagen, wie es drüben ist. Aber alles deutet darauf hin, dass es anders ist, als man

Eine Annäherung ans Jenseits

Cybermobbing Schüler betroffen – Infos in Ottenbach

Ostern 2010 im Dorfzentrum von Aeugst: Nur der schnelle und professionelle Einsatz der Feuerwehr Aeugst und der angeschlossenen Feuerwehren von Affoltern und Ottenbach verhinderte eine noch grössere Brandkatstrophe. (Bild zvg.)

Einsatz im Dorfzentrum Hauptübung der Feuerwehr Aeugst Die Bevölkerung von Aeugst ist morgen Samstag eingeladen, an der diesjährigen Hauptübung der Feuerwehr Aeugst teilzunehmen. Thema: Einsatz im Dorfzentrum. Die Aeugster Feuerwehrleute demonstrieren ihr Können und stehen für einen persönlichen Austausch mit Informationen zum Feuerwehrwesen in Aeugst und der Feuerwehr Albis so-

wie zur Schadensprävention zur Verfügung. Im Anschluss offeriert die Feuerwehr einen kleinen Umtrunk. Für die Kinder gibt es Aeugster Most, frisch ab Presse. Hauptübung Feuerwehr Aeugst morgen Samstag, 2. November, 10.15 bis 11.45 Uhr. Treffpunkt beim Feuerwehrdepot Aeugst an der Dorfstrasse.

Der Einstieg in die digitalen Medien beginnt bei den Schülern immer früher. Bereits Unterstufenschüler und -schülerinnen sind vom I-Phone bis zum Computer bestens ausgestattet und auch die sozialen Netzwerke mit ihren Chatrooms sind ihnen nicht fremd. Diese Medien bieten viele Chancen aber Cybermobbing – mit fatalen Folgen für Jugendliche. (Bild zvg.) auch Gefahren. An diesem Abend wird diskutiert, Urs Allemann, Fachspezialist Gewaltwie Eltern ihre Kinder bei einem ver- prävention. Im Anschluss an die Veranstaltung antwortungsbewussten und altersgerechten Umgang mit digitalen Medien findet zum gemeinsamen Austausch begleiten können. Dem Thema Cyber- ein Apéro statt, zu dem alle Teilnehmobbing wird dabei besondere Auf- menden herzlich eingeladen sind. Eine Anmeldung ist erwünscht, aber merksamkeit geschenkt. Wie erkennt man, dass das eigene auch kurzfristig Entschlossene sind Kind Opfer oder Täter ist? Welche herzlich willkommen. Massnahmen kann man dann ergreifen? Welche Kontroll- und Regulie- Dienstag, 12. November, 19.30 bis 21.30 Uhr, rungsmassnahmen gibt es, um Kinder Schulhaus Chappelistein 2, Singsaal, Schulweg 4, zu schützen? Referenten sind Doris Ottenbach. Anmeldung bis 7. November erwünscht Brodmann, Suchtpräventionsstelle der unter schwarzenbach@ps-ottenbach.ch Bezirke Affoltern und Dietikon und oder Telefon 043 322 8750, Jutta Albers.

Wir können normalerweise nicht aus unserem Bezugssystem hinaus. Es gibt jedoch Menschen, die nach einer Jenseitserfahrung ihr Leben total verändern. Was hier ist, wird unwichtig, was dort war, z.B. in einer Nahtoderfahrung, ist so eindrücklich, dass das bisherige Leben nicht weitergeführt werden kann. Der Abend ist eine Annäherung ans Jenseits. Berichtet wird über den aktuellen Forschungsstand der Wissenschaft. Robert Lüchinger gibt Einblick in seine Überlegungen und ist offen für Fragen, die wohl jeder in sich trägt. Es soll ein Abend der Erkenntnis und der mutigen Auseinandersetzung mit ewigen Fragen geben. Donnerstag, 7. November, 20 Uhr, Bickwiler Forum, Brunnenweg 8, Obfelden.

Stressmanagement für Eltern und Säuglinge «Basic Bonding» – ein Vortrag für Eltern und ihre Babys im Familienzentrum Affoltern. In diesem Vortrag aus der Reihe «Basic Bonding» erfahren junge Eltern Hilfreiches, wie sie die schwächenden Kreisläufe aus Stress, Anspannung und Unsicherheit in der Begleitung ihrer Babys im ersten Lebensjahr frühzeitig überwinden können. Dabei erproben die Eltern einfache Körper- und Wahrnehmungsübungen, die im Alltag dabei helfen, die Schrei- und Unruhephasen ihrer Säuglinge einfühlsam und sicher zu begleiten. Der Vortrag findet am Dienstag, 26. November, von 14 bis 15.30 Uhr im Familienzentrum Affoltern statt. Die Referentin ist Jutta Häfliger, Sozialpädagogin und Fachberaterin Emotionelle Erste Hilfe (EEH). Babys dürfen mitgenommen, oder in der während des Kurses angebotenen Kinderhüeti abgegeben werden. Anmeldungen bis 15. November an MüZe, Kurswesen, Zürichstrasse 136, 8910 Affoltern, Telefon 044 760 21 13 (Freitagvormittag, sonst Anrufbeantworter) oder kurse@mueze-affoltern-am-albis.ch. Weitere Infos und das ganze Kursprogramm unter www.mueze-affoltern-am-albis.ch.


Veranstaltungen DODO HUG & Gร„STE Montag, 4. November, 20.30 Uhr Dienstag, 5. November, 20.30 Uhr Pรถschtli Aeugstertal 044 761 61 38


Sport

Freitag, 1. November 2013

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Einmal mehr im Höhentraining Handballer vom HSV Säuliamt in Mürren Bereits zum 10. Mal fand das traditionelle Herbsttrainingslager der Handballer in Mürren statt. Mit knapp 30 Teilnehmern konnte erneut eine gute Beteiligung verbucht werden. Nach der Ankunft in Mürren am Sonntagnachmittag, dem Bezug der Zimmer im Sportchalet und dem Nachtessen, fand am Abend bereits das erste technische Training in der Halle satt. Ab dem Montag wurden die Teilnehmer für die Woche in zwei Gruppen, nach Können und Leistung, eingeteilt. Über die Woche verteilt, kam jeder Spieler in den Genuss von 17 Trainingslektionen – was immerhin etwa zwei Monate Training eines/r Handballjunioren/in entspricht. Die Lektionen wurden genutzt, um die Einzeltechnik (Ball-, Wurf- und 1:1-Technik) aber auch die Automatismen (Laufwege und Spielverständnis) stetig zu verbessern. Ergänzt wurde das Programm durch Theorie, Spielzüge und Mannschaftsspiele.

Abschlussturnier in gemischten Mannschaften Nicht zu kurz kommen dürfen natürlich die Stärkung des Mannschaftsgeistes und der Spass. Das beliebte Lagerspiel am Mittwoch sowie der Fondueplausch haben sicherlich positiv dazu beigetragen. Zum Abschluss wurde am Freitagnachmittag ein Abschlussturnier in gemischten Mannschaften gespielt. Das Erleben der gemeinsamen Spielfreude und der Spirit des HSV Säuliamt standen klar im Vordergrund; Sieg und Leistung waren eher sekundär. Die Planung für das Lager im nächsten Jahr hat schon wieder begonnen und die Tradition wird weitergeführt. Das Sportchalet in Mürren hat sich einmal mehr als optimaler Trai-

ningsort mit idealer Infrastruktur und gutem Essen bewährt. Der Dank gilt neben den Teilnehmern im Speziellen auch allen Betreuerinnen und Betreuern, welche für den Anlass immer wieder Zeit und Mühe in den Dienst der Jugendarbeit stellen! Als Nebenbemerkung bleibt zu erwähnen, dass fast schon traditionell bei den meisten Mannschaften das erste Meisterschaftsspiel nach dem Trainingslager verloren wurde. Es streiten sich die Fachleute, an was es liegen mag: Überheblichkeit, Sättigung, Müdigkeit – oder ein bisschen von allem. Auf alle Fälle handelt es sich jeweils nur um eine temporäre Erscheinung und die Mannschaften finden jeweils schnell auf die Siegesstrasse zurück. Die Teilnehmer sind doch nun bestens vorbereitet für den Rest der noch langen Handballsaison. Nach der Abreise der Junioren folgten die Aktiven des HSV Säuliamt ins Berner Oberland. Man absolvierte ein trainingsintensives Wochenende, an welchem viel Schweiss floss. Neben harten Trainingseinheiten, kam aber ebenso der Spassfaktor definitiv nicht zu kurz. Es ist immer mit Freude zu beobachten, wie ein solch kurzes Weekend den Teamgeist fördert und die Stimmung im Verein auf einen Höhepunkt hievt.

Heimspieltag morgen Samstag Gespannt ist man nun auf den kommenden Heimspieltag, bei welchem die Teams ihre Fortschritte unter Beweis stellen wollen. Am Samstag 2. November will das Herren Eins um 15:30 Uhr gegen die SG Uznach zwei Punkte ergattern. Um 18:30 Uhr ist Anpfiff zum Spiel der Frauenmannschaft, welche sehr bestrebt ist, den ersten Saisonsieg zu feiern. Der Spieltag in der Stigeli-Halle beginnt um 11 Uhr mit gewohnter Verpflegung durch den Hallenkiosk.

Der FCWB will in Winterthur hoch hinaus … und zum Erfolg zurückkehren. (Bild Kaspar Köchli)

In Winterthur ist ein Sieg Pflicht Fussball 1. Liga: FC Wettswil-Bonstetten unter Zugzwang Eine klare Steigerung wird vom FCWB am Sonntag erwartet. Im Spiel beim Tabellenletzten Winterthur ist ein Sieg Pflicht, ansonsten die Lage für die Ämtler plötzlich wieder sehr unangenehm werden könnte. ................................................... von andreas wyniger Noch vor wenigen Wochen standen die Ämtler überraschend und über Erwarten gut ganz oben in der Rangliste der Erstligagruppe 3. Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge findet man sich nun auf Rang zehn wieder, wobei der Abstand zu den Abstiegsplätzen nur noch fünf Punkte beträgt. Vor allem im spielerischen und offensiven Bereich taten sich zuletzt Schwächen auf. Gerade gegen spielerisch eher bescheidene Gegner, welche aus einer gestärkten Defensive heraus agierten und gegen welche man selbst das Zepter in die Füsse nehmen sollte, gelang es nicht, sich durchzusetzen. Sind Wille und mannschaftliche Geschlossenheit immer noch Pluspunkte im Team, so fehlt der Dosch-Elf oft die individuelle Stärke. Man wäre bei den Ämtlern wohl gut beraten, auf die Rückrunde personell nochmal was zu tun und das inzwischen auf 19 Spieler dezimierte Kader mit der einen oder andern Of-

fensivkraft zu verstärken. Bis dahin heisst es jedoch, sich nicht verunsichern zu lassen, kontinuierlich weiter zu arbeiten und die verbleibenden drei Spiele des Jahres maximal fokussiert anzugehen.

Mit Mut und Kaltschnäuzigkeit Im Auswärtsspiel vom Sonntag bei der U21 des FC Winterthur sind Mut im Spiel nach vorn und mehr Kaltschnäuzigkeit im Abschluss gefordert. Man muss wieder vermehrt in die heissen Zonen im gegnerischen Strafraum eindringen und dabei die sich in jedem bisherigen Spiel vorhandenen Chancen schlichtweg besser nutzen. Einfach wird das nicht. Gerade nach ihrem wichtigen 1:0-Auswärtserfolg in Chur wird Winterthur gestärkt und voller Selbstvertrauen auftreten. Die Eulachstädter haben wieder «Land in Sicht» und werden gegen den FCWB alles daransetzen, den Aufwärtstrend fortzusetzen. Obwohl man im Lager der Ämtler auch mit einem Punkt leben könnte, muss das Ziel unbedingt ein Sieg sein. Mit allen drei Punkten könnte man sich wieder etwas Luft verschaffen und den verbleibenden Aufgaben ruhiger entgegenblicken. Je nach Verlauf dieser Trainingswoche wird Abwehrspieler und Captain Buchmann wieder mittun können und so Trainer Dosch eine zusätzliche

Alternative bieten. Ohne ihn und den verletzungsbedingt erst wieder auf das neue Jahr zurückkehrenden Stürmer Shiqiprim standen Dosch zuletzt gerade noch 14 Feldspieler zur Verfügung. Die Mannschaft ist gewillt, mit grösster Leidenschaft nach Winterthur zu reisen und dem hoffentlich zahlreich mitreisenden, eigenen Anhang eine starke Leistung zu bieten. Anpfiff im Stadion Schützenwiese ist am Sonntagnachmittag um 14.30 Uhr.

Spitzenkampf der A-Junioren Das wohl entscheidende Spiel um den Aufstieg in die Coca Cola Junior League bestreiten am Sonntag die AJunioren um 16 Uhr in Freienbach. Für Wettswil-Bonstetten ist ein Unentschieden Pflicht, mit dem angestrebten Sieg könnten die Aufstiegsträume wohl realisiert werden. Für die Truppe und die Juniorenabteilung insgesamt wäre dies ein toller Erfolg. Alle Spiele des FCWB: Freitag: 20 Uhr Männedorf/ Oetwil – Veteranen; Samstag: 10 Uhr Adliswil – Jun. Db und Horgen – Jun. Ec, 11 Uhr Jun. Eb – Benfica Zürich und Jun. Ea – Dietikon, 12.30 Jun. Dc – Lachen/Altendorf, 14 Uhr Jun. Cb – Siebnen und Dietikon – Jun. Da, 15 Uhr Schaffhausen – Jun. Ca (CCJL); Sonntag: 10.15 FCWB 2 – Oetwil/Geroldswil, 13 Uhr Lachen/Altendorf – Jun. B1 (CCJL), 13.30 Altstetten – Jun. B2, 14.30 Winterthur II U21 – FCWB 1 und Hausen – FCWB 3, 16 Uhr Freienbach - Jun. A.

Erfolg im Cup gegen La-Chaux-de-Fonds Bereits In der ersten Runde des Schweizer Streethockeycups traf der SHC Bonstetten-Wettswil auf einen NLA-Vertreter. Dank einer starken Teamleistung resultierte trotzdem ein klarer und nie gefährdeter 9:2-Kantersieg. Von Losglück konnte man definitiv nicht sprechen beim SHC BonstettenWettswil. Normalerweise treffen die NLA-Vertreter in den 1/16-Finals auf Gegner aus der NLB oder gar 1. Liga. Nicht so dieses Jahr. Mit dem SHC LaChaux-de-Fonds traf man auf einen NLA-Konkurrent, welcher den Ämtlern zu Beginn der Saison bereits eine schmerzvolle Niederlage zugefügt hatte.

Furioser Start Zwei Velo-Athleten unterschiedlicher Art: Fabian Cancellara (links) und Ruedi Zweifel vor dem Abheben. (Bild Barbara Roth)

91 250 Kilometer in einem Jahr Velofahrer Ruedi Zweifel: Heliflug mit Fabian Cancellara 250 Kilometer auf dem Velo – und das jeden Tag. Das sind 91 250 Kilometer in einem Jahr – diese Leistung macht Ruedi Zweifel so schnell keiner nach. Auch im Knonauer Amt ist der passionierte Velofahrer regelmässig unter-

wegs. So auch am Donnerstag vergangene Woche. In Hausen wartete Olympiasieger Fabian Cancellara auf den 70-Jährigen, um in mit dem Helikopter zum Mittagessen mit Freunden in die Innerschweiz zu entführen.

Er sei «ein Spinner, aber im Guten», sagt Cancellara über Zweifel. Meist ist der 70-Jährige den ganzen Tag im Sattel. Abends, zu Hause, führt er dann Buch über die gefahrenen Kilometer ... (tst.)

Unbedingt wollte man sich revanchieren für die Niederlage in der Meisterschaft und so traten die Zürcher dann auch gleich von Beginn weg auf. Noch keine Minute war gespielt bis Meyer das Heimteam bereits in Führung schoss. Sibik und kurz darauf Seiler erhöhten bis zur dritten Spielminute auf ein beruhigendes 3:0. Die Gäste fanden am heutigen Tag kein Rezept, um die Ämtler zu stoppen. Seiler erzielte zur Drittelsmitte mit seinem zweiten persönlichen Treffer bereits das 4:0. Auch auf ein Kontergoal der Gäste in der 17. Minute hatte der SHC Bonstetten-Wettswil eine schnelle Ant-

wort bereit. Bürki stellte nur eine Minute später den Vier-Tore-Vorsprung wieder her. Im Mitteldrittel dasselbe Bild: Das Heimteam drückte vehement auf das gegnerische Tor, La-Chaux-de-Fonds wusste sich nicht zu wehren gegen die stark aufspielenden Ämtler. Lediglich die Torausbeute war nicht mehr ganz so gut wie zu Beginn. Trotzdem konnte die Führung bis zum Ende des Drittels auf sechs Tore ausgebaut werden. Das Spiel war entschieden. La-Chauxde-Fonds konnte nicht mehr und die Zürcher mussten nicht mehr. Trotzdem gab es noch drei weitere Tore. Ein verdienter Sieg gegen ein an diesem Tag harmloses La-Chaux-de-Fonds. Umso ärgerlicher erscheint die Niederlage zu Beginn der Saison, wo man noch gegen den gleichen Gegner Punkte liegen gelassen hat.

Doppelwochenende Am nächsten Wochenende kommt es zu einem weiteren Doppelwochenende. Am Samstag trifft man zu Hause auf den SHC Bettlach. War Bettlach in den letzten Jahren eher in der unteren Tabellenhälfte zu finden, konnte diese Saison bis jetzt sehr erfolgreich gestaltet werden. Nicht weniger anspruchsvoll geht es am Sonntag weiter. In Belp trifft man auf den amtierenden Schweizer Meister und Cupsieger SHC Belpa. Anpfiff für das Heimspiel vom 2. November ist wie gewohnt um 14 Uhr im heimischen Moos.


Sport

Freitag, 1. November 2013

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Zweiter Sieg in Lugano Wenn Ballone Wunder bewirken Eiskunstläuferin Carmen Gull aus Stallikon

Stadtzürcher Schulklasse auf dem Golfgelände in Affoltern

Etwas überrascht war die 17-jährige Sportlerin des Eislauf-Clubs Heuried, als sie am letzten Samstag das oberste Podest in der Eishalle Resega betreten durfte. Sie hatte nicht damit gerechnet, dass sie ihre sechs Konkurrentinnen in der Kategorie Goldies (Breitensport Silber) hinter sich lassen könnte. Die Freude über ihren zweiten Saisonsieg nach dem Erfolg in Olten Ende September wird ihr dementsprechend Auftrieb geben für die bevorstehenden Wettkämpfe. Das tolle Kürprogramm zur Musik von Mission Impossible hat Carmen gute 39.02 Punkte der Preisrichter und einen riesigen Pokal eingebracht. «Ich war zwar am Ende nicht ganz zufrieden mit der Punkteanzahl, trotzdem habe ich alle Sprünge, die ich gemacht habe, gut gestanden», bestätigt die engagierte Sportlerin. Carmen Gull, Siegerin der Kategorie Goldies. (Bild zvg.) Der Trainingsaufwand der KV-Lernenden während der Die Freude am Eiskunstlaufen und an Sommersaison hat sich also wieder ge- der sportlichen Bewegung ist unüberlohnt und was noch viel wichtiger ist: sehbar!

Im August ist ein Ballon der Schülerin Symi Haupt vom Schulhaus Kornhaus aus Zürich auf dem Golfgelände in Affoltern gelandet. Letzten Freitag durfte die ganze Klasse das Golfspiel in Affoltern erfahren.

Zwei Ämtler werden Zürcher Lead-Meister Michel Erni und Lukas Rahn siegreich In der Kletterhalle Block in Winterthur fand am Sonntag der zweite Teil der Trilogie der Zürcher Klettermeisterschaften statt. Unter den Titelträgern sind auch zwei Ämtler.

grüsst werden, die den Wettkampf zusätzlich belebten. Insgesamt starteten in allen Kategorien 45 Athletinnen und Athleten. Zur Verfügung standen zwölf Leadrouten in aufsteigender Schwierigkeit. Nur wer eine Route bis zum Top kletterte, konnte in die nächstschwierigeNach dem Speed-Wettkampf Ende re Route einsteigen. Schliesslich qualiSeptember wurden in Winterthur die fizierten sich die vier Besten jeder KaTitel der Meister im Leadklettern ver- tegorie für den Finaldurchgang. Die geben. Die Meisterschaften wurden of- Athletinnen und Athleten zeigten tolfen ausgetragen, das heisst, es konn- le und kämpferische Leistungen, denn ten alle Kletterbegeisterten teilneh- ein Titel im Leadklettern, der Königsmen. So konnten auch einige Gäste disziplin des Sportkletterns, ist bei alvon befreundeten Regionalzentren be- len sehr begehrt. Nach dem Final und teils sehr knappen Entscheidungen standen die ersten Zürcher Lead-Meister fest. In der Kategorie U10 und U12 gewann Michel Erni aus Affoltern, bei den U14 Herren Lukas Rahn aus Bonstetten. Der dritte Teil der Trilogie findet am 30. November im Minimum in Zürich statt. Dann wird gebouldert, und aus der Gesamtwertung aller drei Wettkämpfe werden die Zürcher KlettermeisZürcher Lead-Meister in der Kategorie U14 Herren: ter bestimmt. Lukas Rahn aus Bonstetten. (Archivbild)

Zum Start ins neue Schuljahr liess die Klasse von Myriam Sieber im August Ballons steigen. Die Freude war gross als die Überreste eines Ballons zusammen mit einer Einladung zum Golfspiel im Klassenzimmer ankam. Was gibt es Schöneres als Kindern eine Freude zu bereiten? Dank der Mithilfe von fünf Freiwilligen konnten die 20 Schülerinnen und Schüler der 4. bis 6. Klasse in Kleingruppen zu viert das Golfspiel intensiv lernen und spielen. Spass hat es allen gemacht, weil die Kinder motiviert bei der Sache waren und sich sehr vorbildlich verhielten. Der Golfplatz ist immer auf freiwillige Hilfe angewiesen. So auch am

Klasse von Myriam Sieber, Schulhaus Kornhaus aus Zürich. (Bild zvg.) letzten Samstag bei einem Helfertag, wo zum Saisonende am 26. Oktober das Golfgelände wintertauglich gemacht wurde. Während vier Stunden wurde hart gearbeitet mit Garten-, Reinigungs-, Abräum- und Einlagerungsarbeiten. Für das leibliche Wohl

Freizeitgestaltung das ganze Jahr durch Skiclub Hausen lädt zur 60. ordentlichen GV Die offizielle Generalversammlung findet am 2. November ab 20 Uhr im Mehrzwecksaal an der Bifangstrasse 1 in Hausen statt. Zum Geburtstag der 60. SC-Generalversammlung offeriert der SC ab 19 Uhr an gleicher Stelle einen Apéro für seine Mitglieder. Club-Präsident Heinz Gaisser wird durch den Abend, respektive durch die 12 Punkte umfassende Traktandenliste führen. Die Traktandenliste widerspiegelt einmal mehr, dass es in diesem Verein nicht nur um Skisport in seinen verschiedenen Formen geht, sondern in erster Linie um Freizeitgestaltung über das ganze Jahr hinweg. Die Jahresberichte geben Auskunft über die gemeinsam mit anderen Dorfvereinen organisierte Dorfchilbi, über Biketouren und Rennen, über Töffausflug und Papiersammlung. Aber auch über die alpine Renngruppe und deren eingefahrenen Erfolge und über Familiensommerferien im zum Skihaus gewandelten «Chalthüttli»! Was unter den Traktanden fünf und sechs abgehandelt wird, ist eigentlich nur ein Mitteilen der Buch-

haltung, welche höchst selten Grund zu Beanstandung gibt.

Kontinuität und Verjüngung Mehr Zeit wird der Punkt acht, Mutationen, benötigen. Aber auch das wird sich in Grenzen halten, weil bereits im Vorfeld mit potenziellen Nachfolgern gesprochen worden ist. Der Vorstand ist weiterhin darum bedacht, eine gewisse Kontinuität, aber auch eine Verjüngung der Gruppe zu wahren. So verlassen Martin «Hasso» Hess nach 30-jähriger und Willy Studer nach 10jähriger Vorstandsarbeit den Vereinsvorstand. Im Oberamt ist definitiv immer etwas los und wer sich für einen oder mehrere Aktivitäten aus dem Jahresprogramm begeistern kann, ist herzlich willkommen. Voraussetzung, um sich dem Verein anzuschliessen ist: Jahrgang 97 oder älter, direktes Erscheinen und Anmelden an der GV. Im Anschluss an die GV offeriert der Skiclub ein Überraschungsmenü, womit er den Abend in einer gemütlichen Runde ausklingen lässt. (RG)

sorgte eine Küchen-Crew und anschliessend wurde natürlich noch viel Golf gespielt, denn jetzt kommt eine grosse Pause: Am 6. April 2014 geht es bereits in die 14. Saison unter der Leitung von Betreiber-Ehepaar Cathy und Emilio Biasio.

Problemloser Sieg für die Ämtler Eishockeyaner Affoltern-Hedingen fährt im vierten Spiel den vierten Sieg ein: 7:4 gegen die Limmattal Wings II. Am Sonntag folgt die Partie gegen Zugerland. Affoltern bleibt auf der Siegesstrasse. Auch im zweiten Auswärtsspiel der laufenden Meisterschaft ging das Team von Coach-Präsident Werner Reiterhauser mit einem klaren 7:4-Erfolg vom Eis. Die Säuliämtler führten nach zwei Dritteln mit 6:2. Erst als sie im Schlussabschnitt ein wenig Dampf wegnahmen, kamen die Gastgeber zu zwei Toren. Mit diesem Sieg stehen die Affoltemer an der Tabellenspitze. Am kommenden Sonntag (16.15 Uhr, BossardArena) kommt es zu einem weiteren Heimspiel. Es handelt sich sozusagen um ein Derby. Der Grund: Der Gegner heisst Zugerland. Dieses Team hat bis jetzt in drei Spielen drei Punkte geholt. Die Affoltemer gelten als Favoriten. Doch auch diese Partie muss zuerst gespielt werden. Thomas Winter Limmattal Wings II - EHC Affoltern-Hedingen 4:7 (1:2, 1:4, 2:1). Tägerhard, Wettingen. - SR: Frei,

Infos unter www.skiclub-hausen.ch.

Moosberger. - Tore. 6. Bischofberger (Kälin) 0:1. 11. Bischofberger (Kälin) 0:2. 13. Pieroni 1:2. 28. Heller (Jud) 1:3. 32. Heller (Kälin) 1:4. 35. Jud (Brügger)

Silber für Daniela Keller

1:5. 40. Bischofberger (Kälin, Bärtsch) 1:6. 40.

Schiess-Wettkampf zwischen Jung und Alt

Hedingen: El Nadeim; Blöchlinger, Kolm; Strebel;

Demont (Zimmermann) 2:6. 47. Eigensatz 3:6. 51. Heller (Brügger) 3:7. 52. Vitins 4:7. - EHC AffolternHeller, Sattlegger, Bischofberger; Kälin, Heller, Brügger; Jud. Strafen: Limmattal-Wings 5-mal 2 Minu-

Mit Silber: Daniela Keller. (Bild zvg.)

Der 16. JU+VE-Final – ein Schiesssportwettkampf zwischen Jung und Alt – wurde in der Schiessanlage «Guntelsey» in Thun durchgeführt. Teilnehmen dürfen Junioren (bis 20 Jahre) und Veteranen (ab 60 Jahren). Dieses Jahr wurde der Schützenverein Affoltern durch Fritz Suter (Veteran) und Daniela Keller (Juniorin) vertreten. Fritz Suter fand diesmal nicht zu gewohnter Stärke, Daniela Keller zeigte mit 185 Punkten in der Vorrunde eine gute Leistung. Mit diesem Resultat klassierte sie sich mit drei Punkten Rückstand auf den Erstplatzierten auf dem 12. Rang. Somit qualifizierte sich die Affoltemerin für den Final. Dort bestätigte sie ihre Leistung der Vorrunde und erreichte mit 93 Punkten ein Gesamttotal von 278 Punkten. Dank dem besseren Final-Resultat von 93 zu 92 Punkten sicherte sie sich die Silbermedaille mit vier Punkten Rückstand auf den Sieger.

ten.- Affoltern-Hedingen: 3-mal 2 Minuten plus 1-mal 10 Minuten. 4. Liga, Gruppe 3: Zugerland - Blauweiss Dübendorf 2:5. Seetal II - Einsiedeln 6:4. Limmattal Wings II Affoltern-Hedingen 4:7. - Tabelle: 1. Affoltern 4/12 (26:11). 2. Sursee II 3/9. 3. Seetal II 4/9. 4. Blauweiss Dübendorf 4/9. 5. Uri 4/4. 6. Zugerland 3/3. 7. Einsiedeln 3/2. 8. Thalwil 1/0. 9. LImmattal Wings II 3/0. 10. Engelberg-Titlis II 3/0.


Veranstaltungen

Säuliamt-Express Busvermietung Transporte Alteisen R. + R. Huber Weidliweg 8, 8909 Zwillikon www.saeuliamt-express.ch Telefon 044 760 19 49 Unsere Fahrzeuge: Mercedes Vito Mercedes Sprinter Mercedes Sprinter Mercedes Tourino

8 Plätze 15 Plätze 20 Plätze 30 Plätze

NEU: Badebus Zurzach

Jeden Montag ab 25. November 2013 Fahrpreis pro Person Fr. 30.– Abfahrt Kronenplatz Affoltern 11.00 Uhr Andere Einsteigeorte nach Vereinbarung Wir bitten um telefonische Anmeldung ✂ --------- Bitte ausschneiden ✂ ---------

9. Generalversammlung des Vereins Pro Üetliberg Donnerstag, 21. November 2013, 19.00 Uhr Restaurant Waldesruh, Uitikon Waldegg Nach der GV, um 20.00 Uhr, wird

Baurechtsanwalt Christoph Fritzsche ein Referat halten: «Der lange Kampf von David gegen Goliath». Anschliessend können Fragen gestellt werden. Der Vortrag ist öffentlich, alle Interessierten sind dazu eingeladen.


Extra

Freitag, 1. November 2013

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Im Spital Affoltern geboren

Amalia, 20. Oktober.

Shila, 23. Oktober. (Bilder Irene Magnin)

Fabio, 24. Oktober.

Lara, 26. Oktober.

Leon Gennaro, 27. Oktober.

Line Sophie, 28. Oktober.

Beatrice Meier mit ihrem Erstgeborenen, Jon Emanuel. (Bild zvg.)

Sechs Geburten an einem Tag: Babyboom im Spital Affoltern Obwohl am Mittwoch, 23. Oktober 2013, nicht Vollmond war, kamen so viele Babys auf die Welt wie selten an einem Tag.

In den frühen Morgenstunden ging es los, um 1.27 Uhr kam Jon Emanuel auf die Welt, gefolgt von Zora Lou, Emanuel, Lendina, Laura und Shi-

la schaffte es um 21.59 Uhr auch noch an diesem Tag. Allen Eltern herzliche Gratulation und dem Nachwuchs einen tollen Start ins Leben!

Besondere Pause für 360 000 Schulkinder

Glücksgefühle am Steuer des ersten Autos

7. November: Tag der Pausenmilch

Schlagersängerin Beatrice Egli in der Volvo-Garage Herzog

Der 7. November ist für 360 000 Schulkinder ein besonderer Tag: Ihnen wird von Swissmilk und dem Schweizerischen Bäuerinnen- und Landfrauenverband am Tag der Pausenmilch ein Becher Milch ausgeschenkt. Der traditionelle Grossanlass findet an 2628 Schu-

Die Gewinnerin der RTL-Sendung DSDS 2013, Beatrice Egli, erhielt einen Volvo V 40 für ein Jahr zur Verfügung gestellt. Die Garage Herzog in Ottenbach, Teilsponsor, übergab dem Schlagerstar den neuen Wagen.

len statt und erreicht damit fast 40 Prozent der Schweizer Schulkinder. Unter dem Motto «Mach eine gesunde Pause!» soll der Pausenmilchtag die Schülerinnen und Schüler dazu motivieren, sich in den Pausen gesund zu verpflegen und genügend zu bewegen.

wetter Die Metzgerstochter aus der March gilt seit ihrem Sieg bei «Deutschland sucht den Superstar» (DSDS) und ihrem Album «Glücksgefühle» mindestens in der deutschsprachigen Schweiz als das «Schätzchen der Nation». Am

Montagmorgen galt für sie die Abkürzung DSDS etwas abgeändert als «Der Superstar des Säuliamtes». Sie versicherte, bereits ganz als Profi auftretend, zwar keine direkte Verbindung zum Knonauer Amt zu besitzen, sie sei jedoch total begeistert von der wunderschönen Region. In der VolvoGarage Herzog, welche als Teilsponsor auftrat, erhielt sie einen Volvo V 40 für ein Jahr zur Verfügung gestellt. Die junge Schlagersängerin erzählte, dass das ihr allererstes Auto sei. Sie freue sich deshalb sehr, umso mehr, weil sie schon seit jeher ein richtiger

Volvo-Fan sei. Zur offiziellen Übergabe des Autos wurde die Sängerin von ihrem Bruder begleitet. Journalisten aus ihrem Wohnort Pfäffikon SZ und ein Fotograf der «Schweizer Illustrierten» hielten die Übergabe des SponsoringFahrzeuges fest. Nachdem die sympathische und fröhliche Schwyzerin die Fragen der Journalisten beantwortet und für den SI-Fotografen posiert hatte, stieg sie selbstsicher in ihren neuen Volvo und fuhr zum nächsten Termin. (mm)

bauernregel «Der November tritt oft hart herein, braucht nicht viel dahinter zu sein.»

Volvo Besitzerin für ein Jahr: Schlagerstar Beatrice Egli und Garagist Albin Herzog. (Bild Martrin Mullis)


Veranstaltungen

60 Jahre Skiclub Hausen am Albis Generalversammlung Samstag, 2. November, um 20.00 Uhr im Feuerwehr-Mehrzweckgebäude, Bifangstrasse 1 19.00 Uhr Jubiläums-Apéro 20.00 Uhr Generalversammlung Gäste und Interessenten für eine Neumitgliedschaft (ab Jahrgang 1997) sind herzlich willkommen. Anmeldung direkt an der Generalversammlung. Gratis-Apéro, Nachtessen und Souvenirstand nach der Versammlung. Aktuelle News im Web: www.skiclub-hausen.ch

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