085_2021

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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 633 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

Supernova / Schachnovelle

Das spezielle Kino

Ein Drama und eine Romanverfilmung

Do, 4. Nov - 18.00 / Do, 4. Nov - 20.30 Auf dünnem Eis

Dokfilm vom Freiämter Maturanden R. Knecht

So, 7. Nov - 11.00 Paw Patrol

Wenn 28 Pfoten für Ordnung sorgen

So, 7. Nov - 14.00 Safety Last

Stummfilm-Komödie live vertont

AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 85 I 175. Jahrgang I Dienstag, 2. November 2021

So, 7. Nov - 17.00

Gedenkstein enthüllt

Plus-Energie-Bau

Zeit der DämmerungsEinbrüche

Mit Zuckerwatte, Ballon und Cervelat im Gedränge

Im Arbeitslager Bonstetten waren von 1943 bis 1945 Flüchtlinge und Soldaten interniert. > Seite 3

Vor allem Wohnhäuser sind im Herbst beliebte Einbruchsziele. Wie man sich dagegen wappnet, das verrät Martin Litscher, Regionalchef Limmattal/Albis der Kapo, im Interview.

Der neue Kindergarten Mettmenstetten wird heute mit einem Solarpreis ausgezeichnet. > Seite 3

Bessere Vorsorge

Bonstetten senkt die BVK-Schwelle für Mitarbeitende der Gemeindeverwaltung. > Seite 5

Solarzukunft

Mettmenstetter Sekundarschüler halfen beim Bau einer Solaranlage auf dem Turnhallendach. > Seite 7

Grosser Publikumsaufmarsch an der Chilbi in Affoltern

Seit 2018 stieg die Anzahl der Einbruchsund Einschleichdiebstähle im Kanton Zürich. Im Jahr 2020 dann die Wende: «Im Frühjahr 2020 hatten wir so wenige Einbrüche wie noch nie», sagt Martin Litscher, Chef der Regionalabteilung Limmattal und Albis der Kantonspolizei Zürich. Als Hauptgrund nennt er die Pandemie: Einerseits weil Leute vermehrt im Homeoffice tätig sind, andererseits weil ausländische Täterschaften, die sonst extra anreisen, um Einbrüche zu begehen, aus Angst vor Kontrollen an der Grenze zu Hause blieben. Und wie kann man sich gegen Einbrüche schützen? «Die wichtigsten und günstigsten Massnahmen sind Licht einschalten und Fenster nicht schräg gestellt lassen», so Litscher. (red.)

«Gaststätten im Knonauer Amt» heisst er, der neue Kalender 2022 von Katharina Proch. 13 Tuschezeichnungen von Restaurants aus dem ganzen Bezirk – eine für jeden Monat sowie ein Deckblatt – hat die Obfelder Künstlerin mit Faszination für alte Bauten dazu auf hochwertigem Papier drucken lassen. Los geht es im Januar mit dem bereits abgerissenen «Hirschen» in Obfelden. Ihre Erkundungsspaziergänge führten sie aber auch bis ins Unteramt, zum «Buurestübli» in Sellenbüren und zum «Löwen» in Bonstetten» sowie ins Oberamt, etwa zum «Schönegg» und zum «Löwen» in Hausen. (tst.)

> Bericht auf Seite 7

Jedes Berufsleben besteht aus verschiedenen Phasen – und der Zeit dazwischen. > Seite 11

Adieu Schweiz Ivo Ingold ist in der Stadt Zürich aufgewachsen. Im Mai 2005 zog er ins Säuliamt und 2008 wieder weg, seit Juni 2010 lebte er gemeinsam mit seiner thailändischen Frau Nong in Obfelden. Doch so richtig warm ist Ivo Ingold mit der Schweiz, seinem Heimatland, nie geworden. Seit seiner Jugend war für ihn klar, dass er sein Glück eines Tages in einem anderen Land suchen würde. In einem mit Strand und Meer und anderem Klima. Nun wandert das Ehepaar Ingold aus. Am 15. Dezember nehmen die beiden Kurs in Richtung Thailand. (lhä)

> Bericht auf Seite 8

WB siegt in Thalwil

> Interview auf Seite 5

Beizen-Kalender

Übergänge

Grosses Gedränge entlang der Marktstände an der Unteren Bahnhofstrasse. (Bild Werner Schneiter)

Grosses Gedränge auf dem Kronenplatz, phasenweise fast kein Durchkommen bei den Marktständen an der Unteren Bahnhofstrasse: Hunderte vergnügten sich am sonnigen Sonntag an der Affoltemer Chilbi. von Werner Schneiter Sonnenschein, milde Temperaturen und keine besonderen Corona-Beschränkungen begründen den grossen Andrang an der Chilbi im Bezirkshauptort. Das Verlangen, sich im Freien endlich wieder einmal vergnügen zu können, widerspiegelte sich in den Gesichtern der

Besucherinnen und Besucher – und natürlich auch bei den Standbetreibern, die sich über gute Umsätze freuten. «Unglaublich, ein Riesenerfolg» – Worte, die fast an allen Ständen zu hören waren, die Lebensmittel oder die üblichen Chilbiwaren anboten. «Sicher haben wir vom guten Wetter profitiert, aber auch, weil die Zuger Messe heuer bereits zum zweiten Mal ausgefallen ist. Die Leute wollen sich einfach wieder einmal vergnügen», sagte der Spielwarenverkäufer, der sich sogleich wieder der Kundschaft zuwenden musste. Dichtgedrängt wälzten sich Familien mit Kinderwagen und andere durch die Untere Bahnhofstrasse. Und auch auf dem Kronenplatz war zeitweise fast kein Durchkommen. So wunderten die

durchwegs vollbesetzten Bahnen nicht. Eltern schickten ihre Kinder für zwei, drei Minuten in luftige Höhen, auf die «Riitschuel» oder den Autoscooter. Fröhliches Gekreische mischte sich in die Gespräche, die in der Festwirtschaft geführt wurden. Die Chilbi ist Treffpunkt und Vergnügungsort. Natürlich werden an solchen Tagen die Grundsätze gesunder Ernährung für einmal über den Haufen geworfen: Kinder geniessen – den bunten Ballon in der Hand – die süsse Zuckerwatte, derweil Mutter und Vater in die Bratwurst oder in den Cervelat beissen. Das erspart das Abendessen zu Hause.

Der FC Wettswil-Bonstetten (1. Liga) hatte in der Meisterschaft zuletzt dreimal verloren. Nun zeigte er am vergangenen Samstag eine starke Reaktion, landete auswärts in Thalwil einen verdienten 2:0-Sieg und beendete damit seine Durststrecke. Das ausserordentlich junge WBTeam – Altersdurchschnitt 22 Jahre – zeigte von Beginn weg viel Leidenschaft, Spielfreude und Siegeswillen. Die Ämtler reüssierten in der Anfangs- und Schlussphase der Partie (8./85. Minute), verbesserten sich mit diesem Vollerfolg auf den siebten Rang und liegen noch vier Zähler hinter Platz zwei. (kakö)

> Bericht auf Seite 17 ANZEIGEN

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> Weitere Impressionen auf Seite 9

Drei Verletzte bei Töffunfall in Affoltern Im Jonental sind am Sonntag zwei Motorräder kollidiert

Am Sonntagmittag, 31. Oktober, sind bei einem Verkehrsunfall in Affoltern zwei Motorradfahrer schwer und eine Mitfahrerin leicht verletzt worden.

Die Unfallstelle zwischen Affoltern und Rifferswil mit den beiden beschädigten Motorrädern. (Bild Kapo ZH)

Kurz vor 13 Uhr ereignete sich auf der Jonentalstrasse in Affoltern ein schwerer Verkehrsunfall. Eine Gruppe mit sechs Motorrädern fuhr von Rifferswil her Richtung Affoltern. In der Gegenrichtung fuhr ein 57-jähriger Motorradfahrer samt Mitfahrer und geriet aus bislang ungeklärten Gründen in einer langgezogenen Rechtskurve über die Fahrbahnmitte. Er prallte frontal mit dem fünften entgegenkommenden Motorrad eines 23-jährigen Mannes zusammen, der

ebenfalls mit Mitfahrerin unterwegs war. Beim Unfall wurden beide Lenker schwer und die 17-jährige Sozia leicht verletzt. Die Verletzten wurden mit einem Rettungshelikopter und zwei Rettungsfahrzeugen in verschiedene Spitäler gebracht. Die Unfallursache sei noch unklar und werde in Zusammenarbeit mit der zuständigen Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis untersucht, teilt die Kantonspolizei Zürich mit. Wegen des Unfalls musste die Jonentalstrasse bis etwa 16 Uhr komplett gesperrt werden. Die Verkehrsgruppe der Feuerwehr Affoltern richtete eine Umleitung ein. Weiter standen die Rettungsdienste Zug, Schutz & Rettung Zürich und Spital Limmattal mit einem Notarzt sowie die Rega im Einsatz. (red.)

20044 9 771661 391004


Erneuerungswahlen für die Amtsdauer 2022–2026 Der Gemeinderat ordnet den 1. Wahlgang für die Erneuerungswahlen 2022–2026 für den Sonntag, 27. März 2022 an. Gemäss Art. 4 der Gemeindeordnung der Politischen Gemeinde Aeugst am Albis sind an der Urne zu wählen: 6 Mitglieder des Gemeinderats und dessen Präsidium 5 Mitglieder der Primarschulpflege und deren Präsidium 5 Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission und deren Präsidium Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren Wohnsitz in der politischen Gemeinde Aeugst am Albis hat. In Anwendung von Art. 5 der Gemeindeordnung werden leere Wahlzettel verwendet. Den Wahlunterlagen wird ein Beiblatt beigelegt, auf dem die Personen aufgeführt werden, die öffentlich zur Wahl vorgeschlagen sind. Stimmberechtigte, die auf dem Beiblatt aufgeführt sein möchten, haben sich bis spätestens 15. Dezember 2021 bei der Gemeindeverwaltung schriftlich mit folgenden Angaben zu melden: Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort. Zudem können der Rufname, die Parteizugehörigkeit und der Hinweis, ob die vorgeschlagene Person dem Organ schon bisher angehört hat, angegeben werden. Formulare sind auf der Homepage www. aeugst-albis.ch (t Erneuerungswahlen 2022) oder unter der Telefonnummer 044 763 50 61 zu beziehen. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. 2. November 2021 Gemeinderat Aeugst am Albis

Du bist nicht mehr da wo du warst, aber du bist überall wo wir sind.

HERZLICHEN DANK Wir danken für die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserer geliebten

Frieda Weiss-Küenzi 01. Juni 1927 - 20. September 2021

Le persone che abbiamo amato non sono piu dove erano ma ovunque noi siamo.

Carmela Petrazzuolo Scognamiglio

11 marzo 1942 – 23 ottobre 2021

William, Nana e Alessio danno il triste annuncio della scomparsa della cara mamma, suocera e nonna. I funerali avranno luogo il 4 novembre 2021 alle ore 14:00. La messa nella cappella del cimitero di Affoltern am Albis.

erfahren durften. Wir vermissen sie sehr, fühlen uns aber durch die grosse Anteilnahme an unserem Verlust getröstet. Wir danken allen, die Frieda in ihrem Leben mit Freude und Liebe begegnet sind. Durch unsere Erinnerungen wird sie immer ein Teil unser aller Leben bleiben.

Die Trauerfamilien

Hedingen, im Herbst 2021

Trauern ist liebevolles Erinnern Unser Mami, Grossmami und Urgrossmami hat uns nach einem langen, fürsorglichen Leben verlassen.

Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig, sondern habt den Mut, von mir zu erzählen und zu lachen. Lasst mir meinen Platz zwischen euch, so, wie ich ihn im Leben hatte.

Wir nehmen Abschied von unserer geliebten

Pia Maria Brunner

18. Dezember 1944 bis 21. Oktober 2021 In Liebe und Dankbarkeit Daniela und Felix Leu-Grob mit Salome und Melitta Rolf und Vilma Grob mit Richard Karoline Lüthi-Zeltner Ursula Zeltner Hans Grob Familie Freundinnen und Freunde

Madeleine Rall Vuilleumier * 19.06.1926

† 26.10.2021

Wir sind dankbar, dass Madeleine bis ins 96. Lebensjahr ohne Schmerzen in ihrem Haus in Hedingen leben konnte und dass sie nach kurzen Altersbeschwerden friedlich einschlafen durfte. Wir sind aber traurig, weil wir einen lieben, starken und grosszügigen Menschen verloren haben, weil uns ihr herzhaftes Lachen fehlen wird. Dieses Lachen wird uns wie ein Echo für immer begleiten.

In stiller Trauer und Dankbarkeit Mario und Brigit Rall, Stallikon Wino und Karin Rall, Sprendlingen, Deutschland Janet Rall und Boris Rebsamen mit Xenia, Otelfingen Marco Rall und Eveline Häseker mit Thierry, Winkel

Die Abschiedsfeier findet im engsten Familienkreis statt.

Wir danken ganz herzlich den lieben und fürsorglichen Nachbarn,

Traueradresse: Daniela Leu-Grob, Hertistrasse 49, 6300 Zug

Bonstetten für die liebevolle Pflege.

Im Sinne von Pia bitten wir, die folgenden Institutionen zu berücksichtigen: Zürcher Lighthouse, Carmenstrasse 42, 8032 Zürich CH40 0900 0000 8000 1633 5 Stiftung Spital Affoltern, 8910 Affoltern, zugunsten der Palliativstation CH44 0900 0000 8539 1373 1 Vermerk: im Trauerfall von Pia Brunner

Heidi Sager für die unermüdliche Hilfe im Haushalt und der Spitex

Anstelle von Blumenspenden gedenke man auf Wunsch von Madeleine dem Verein für Blindenhunde, Liestal PC-Konto 40 - 1488-4 oder IBAN CH47 0900 0000 4000 1488 4 Der Abschied findet im Familienkreis statt. Traueradresse: Mario und Brigit Rall, Hüttenrain 42, 8143 Stallikon

Papier- und Kartonsammlung vom 6. November 2021 Am Samstag, 6. November 2021 findet in Affoltern am Albis (inkl. Zwillikon) die Papier- und Kartonsammlung statt. Bitte stellen Sie Papier und Karton separat gebündelt und geschnürt bis spätestens 8.00 Uhr morgens bereit. Deponieren Sie die Bündel gut sichtbar am öffentlichen Strassenrand und nicht beim Hauseingang oder Einfahrt. Loses, beschichtetes, verunreinigtes oder in Säcken/Taschen abgefülltes Material sowie nicht zusammengefaltete Schachteln oder untragbare, übergrosse Bündel werden nicht abgeführt. Sammelverein: Feldschützengesellschaft Zwillikon Kontaktstelle bei nicht abgeholtem Papier oder Karton: 079 773 29 73 (ab 12.00 Uhr) 2. November 2021 Stadt Affoltern am Albis, Bereich Hochbau und Umwelt

Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein! Jesaja 43.1b

Traurigen Herzens, aber dennoch getrost, nehmen wir Abschied von

Fritz Jost-Krauer

Was kein Auge jemals sah, was kein Ohr jemals hörte und was sich kein Mensch vorstellen kann, das hält Gott für die bereit, die ihn lieben. 1. Kor. 2,9

Traurig nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem lieben Vater, Grossvater und Bruder

Prediger und Gemeindeleiter der ETG Mettmenstetten

Fritz Jost-Krauer

Über 35 Jahre diente Fritz mit seinem grossen Wissen hingebungsvoll der Gemeinde. Die Auslegung von Gottes Wort, der Bibel, war seine Leidenschaft und Berufung. Wir sind dankbar für diese wertvolle Zeit. Seiner Familie entbieten wir unsere herzliche Anteilnahme und wünschen viel Kraft und Trost in der schweren Zeit des Abschieds.

Nach schwerer Krankheit durfte er zu seinem Erlöser Jesus Christus heimgehen. Wir sind voller Dankbarkeit für die Zeit, die wir mit ihm verbringen durften. Seine Liebe, Grosszügigkeit, Treue und Hilfsbereitschaft sind uns ein grosses Vorbild.

Gemeindeleitung und Mitglieder der Evangelischen Täufergemeinde Mettmenstetten

23. 6. 1953 – 27. 10. 2021

Regula Jost-Krauer Christoph Jost Michael Jost Damaris und David Juen-Jost mit Noah, Elia und Levi Rosmarie und Urs Baumgartner-Jost Margrit und Hans Notter-Jost Elisabeth und Arthur Grob-Jost Kurt und Ruth Jost Eveline und Peter Suter-Jost Werner und Elsa Jost Verwandte und Freunde Die Beisetzung ist am Donnerstag, 4. November 2021 um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Mettmenstetten. Anschliessend ist um 14.15 Uhr die Trauerfeier in der Ref. Kirche Mettmenstetten (mit Covid-Zertifikat).

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Statt Blumen zu spenden gedenke man dem Evangelischen Missionsdienst, Postkonto 40-26843-4, IBAN CH69 0900 0000 4002 6843 4. Traueradresse: Regula Jost, Im Böni 8, 8932 Mettmenstetten


Bezirk Affoltern

Keine kantonale Vorlage im Februar Am 13. Februar 2022 findet keine kantonale Volksabstimmung statt. Dies hat der Regierungsrat beschlossen, weil derzeit keine abstimmungsreife Vorlage ansteht. Auf eidgenössischer Ebene kommen gemäss Beschluss des Bundesrates vom 13. Oktober 2021 vier Vorlagen vors Volk. Das sind die Volksinitiative vom 18. März 2019 «Ja zum Tierund Menschenversuchsverbot – Ja zu Forschungswegen mit Impulsen für Sicherheit und Fortschritt», die Volksinitiative vom 12. September 2019 «Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung (Kinder und Jugendliche ohne Tabakwerbung)», die Änderung vom 18. Juni 2021 des Bundesgesetzes über die Stempelabgaben (StG) sowie das Bundesgesetz vom 18. Juni 2021 über ein Massnahmenpaket zugunsten der Medien. Die letzteren beiden Vorlagen kommen nur zur Abstimmung, wenn das gegen sie ergriffene Referendum zustande kommt. (red.)

WIR GRATULIEREN Zur goldenen Hochzeit Das gibt eine Goldmedaille! Am Donnerstag, 4. November, sind Gertrud und Wilhelm Haas in Zwillikon seit 50 Jahren eine Ehepaar. Wir gratulieren und wünschen einen schönen Festtag und weitere gemeinsame schöne Jahre.

Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 633 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch ANZEIGE

Da, wo es passiert. Gönner werden: rega.ch/goenner

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«Im Gesamtbild meiner Jugend ist Bonstetten ein Stück Heimat» Arbeitslager Bonstetten 1943–1945: Feier zur Enthüllung des Gedenksteins «Nie schweigen, nie hassen, nie vergessen», forderte Anita Winter, Gründerin Gamaraal Foundation zur Unterstützung bedürftiger Holocaust-Überlebender, an der Gedenkveranstaltung in Bonstetten zum Arbeitslager von 1943 bis 1945. Auf das Buch von Christine und Rolf Werner über das Arbeitslager folgt nun ein Gedenkstein mit Infotafel. Beides wurde am Freitag enthüllt. von Bernhard Schneider Der heute 97-jährige Kunstpädagoge Arno Stern hatte nach der Flucht seiner Familie in die Schweiz zwei Jahre lang im Arbeitslager für Flüchtlinge in Bonstetten verbracht. Auf dem Gedenkstein formuliert er: «Im Gesamtbild meiner Jugend ist Bonstetten ein Stück Heimat.» Per Videobotschaft wandte er sich an die Besucherinnen und Besucher des Anlasses und schilderte seine Flucht in die Schweiz, die im Buch des Ehepaars Werner packend geschildert wird.

«Sohn eines Geretteten»

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A.

Dienstag, 2. November 2021

Eric Bergkraut, Sohn eines anderen in Bonstetten internierten Flüchtlings, Egon Bergkraut, erinnerte an diejenigen, denen die Flucht verwehrt wurde. Er selbst wäre nicht zur Welt gekommen, hätte sein Vater den Weg in die Schweiz nicht geschafft, und hielt daher fest: «Ich spreche als Sohn eines Geretteten.» Sein Vater sei zuerst in Basel abgewiesen worden, weiter nach Paris geflohen, willens, auf französischer Seite gegen die Nationalsozialisten zu kämpfen. Nach der Niederlage Frankreichs sei der zweite Versuch, in die Schweiz zu gelangen, gelungen: «Ohne Helfer ist eine Flucht nicht möglich. Helfer haben keine Staatsangehörigkeit, denn mit ein

Enthüllung des Gedenksteins und der Informationstafel. Von links nach rechts: Rolf und Christine Werner, Josef Bollag, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Baden, und der Bonstetter Gemeindepräsident, Erwin Leuenberger. (Bild bs) paar empathischen Floskeln ist es nicht getan. Das gilt heute beispielsweise für die Verfolgten in Afghanistan.»

Ein umzingeltes Land Rolf Werner ging auf die Stimmung in der Schweiz ein. Die Menschen hier hätten einen Versorgungsengpass, eine Flüchtlingswelle und den Einmarsch Deutschlands befürchtet. Deshalb sei die Grenze für jüdische Flüchtlinge geschlossen worden. Dennoch gelang es rund 50 000 von ihnen, darunter Arno Stern und Egon Bergkraut, die Schweizer Grenze zu überwinden. Nach der Kapitulation Frankreichs am 22. Juni 1940 flohen auch 50 000 französische Soldaten über die Schweizer Grenze. Die von den Achsenmächten Deutschland und Italien umzingelte Schweiz musste somit in kurzer Zeit eine grosse Zahl von Menschen unterbringen. Rolf Werner führte aus, dass

die Anbauschlacht gemäss Plan Wahlen Arbeitskräfte benötigte, während viele Schweizer Aktivdienst leisteten. Internierte Soldaten und Flüchtlinge wurden daher namentlich für Rodungen und Kartoffelanbau eingesetzt. Die geflüchteten Männer kamen in Arbeitslager, Frauen in Heime und Kinder wurden privat untergebracht, wodurch unzählige Familien getrennt wurden. Das Arbeitslager in Bonstetten bot Platz für 150 Männer. «Umgerechnet auf die heutige Bevölkerungszahl würde dies etwa 1000 Menschen entsprechen», verglich Rolf Werner.

Ein Blick auf das Inselleben während des Kriegs Der Bonstetter Gemeindepräsident, Erwin Leuenberger, durfte eine grosse Zahl von Gästen zur Enthüllung des Gedenksteins begrüssen, darunter mehrere Nachkommen einstiger Insassen des

Arbeitslagers sowie Vertretungen der Israelitischen Kultusgemeinde, der katholischen und der reformierten Kirchen. Er wies darauf hin, dass die Bonstetter 1.-August-Feier jeweils auf Land stattfindet, das von Insassen des Arbeitslagers gerodet wurde. Die Gemeinde Bonstetten hat das Buch des Ehepaars Werner über das Flüchtlingslager mitfinanziert. Es kann am Schalter der Einwohnerdienste erworben werden, denn es befasst sich, präzis mit Dokumenten belegt, mit einem einschneidenden Abschnitt in der Bonstetter Geschichte. Die differenzierte Darstellung zeichnet nicht nur ein Bild vom Leben und Arbeiten im Lager, sondern wirft auch einen Blick auf die Lebensumstände der Bonstetter Bevölkerung während des Krieges. Um daran zu erinnern, wurde im Anschluss an die Veranstaltung Kartoffelsuppe gereicht – jenes Gericht, das zumindest im Lager, damals zum Alltag gehörte.

Pionierleistungen im Energiebereich Kindergarten Mettmenstetten und Energieregion als Gewinner

Das Knonauer Amt wird seinem Status als Energieregion gerecht: Letzte Woche durfte sich die Standortförderung über einen Bundesbeitrag freuen, der 2019 bezogene neue Kindergarten in Mettmenstetten wird heute mit einem Solarpreis ausgezeichnet. In der Palexpo Genf werden heute Dienstag zum 31. Mal die Schweizer Solarpreise vergeben. Gewürdigt werden PlusEnergie-Bauten (PEB), die teils viel mehr CO2-freien Solarstrom erzeugen, als sie selber benötigen. Unter den Preisträgern ist auch der neue Kindergarten an der Schulhausstrasse in Mettmenstetten. Er veranschaulicht das riesige Solarstrompotenzial von Schulgebäuden: Eine 29,76 kW starke Fotovoltaik-Dachanlage erzeugt hier 29 400 kWh Strom pro Jahr. Dank sehr guter Wärmedämmung, energiesparenden Elektrogeräten und LEDLampen benötigt der Minergie-P-Neubau allerdings selber nur 9400 kWh. Damit weist das Gebäude eine Eigenenergieversorgung von 311 Prozent auf. Der Solarstromüberschuss des neuen Kindergartens – stolze 19 900 kWh jährlich – wird von weiteren Schulgebäuden genutzt. Und es könnte sogar noch viel mehr sein: mit einer ganzflächigen PV-Anlage wäre eine Solarstromversorgung von rund 66 900 kWh pro Jahr möglich, was einer Eigenversorgung von 708 Prozent entsprechen würde.

Eine Eigenenergieversorgung von 311 Prozent: der 2019 bezogene Kindergarten an der Schulhausstrasse in Mettmenstetten. (Bild zvg.)

Förderbeitrag für die Energieregion Als Gewinnerin kann sich auch die Energieregion Knonauer Amt feiern lassen, und zwar in der neuen Projektförderung von EnergieSchweiz. Mit diesem neuen Programm will das Bundesamt für Energie Städte, Gemeinden und Regionen fördern, die eine aktive Energie- und Klimapolitik verfolgen, spielen sie doch eine entscheidende Rolle, um die Ziele der Schweizer Energiestrategie 2050 sowie des Pariser Klimaabkommens zu erreichen. «Die grosse Anzahl und Viel-

falt der eingegangenen Projekte zeigen, dass die Energiewende auf der lokalen Ebene Fuss fasst», teilt Energie Schweiz mit. In der Kategorie «Energie-Region» wurden 22 Gewinnerinnen aus allen drei Sprachregionen berücksichtigt, unter ihnen auch die Energieregion Knonauer Amt. Die Fördergelder betragen für die Projekte der 22 Regionen zusammen zirka 960 000 Franken. Knapp 24 000 Franken umfasst der Betrag für das Projekt der Energieregion Knonauer Amt. Den konkreten Verwendungs-

zweck werde man bis Ende Jahr verkünden können, so Standortförderer Johannes Bartels auf Anfrage. Die Gewinnerinnen haben nun zwei Jahre Zeit, ihre Projekte umzusetzen. Im März 2023 wird die nächste Ausschreibung publiziert. Aus dem Fördertopf des Bundes hat die Energieregion übrigens bereits knapp 19 000 Franken für ein anderes Projekt erhalten. Dort geht es um die Förderung von Zweirad-Elektromobilität. Das Ziel: Den Pendlerverkehr von Autos auf E-Bikes zu bringen. (tst.)


Vermietung von Ski und Skischuhen

Saisonstart

Occasions-Skimarkt:

ab sofort bis 6. November 2021 20% Rabatt auf das ganze Sortiment

jeweils am Mittwochund Samstagnachmittag, beginnend ab 10. November 2021

Einbürgerungen Mit Beschluss vom 19.10.2021 hat der Stadtrat Affoltern am Albis, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, in das Bürgerrecht der Stadt Affoltern am Albis aufgenommen: x Kaltrin Shala, 2010, Staatsangehöriger von Kosovo x Antonia Louise Selig, 2005, Staatsangehörige von Deutschland x Robert John, 1978, Staatsangehöriger von Deutschland x Sina John, 1982, Staatsangehörige von Deutschland x Valérie John, 2010, Staatsangehörige von Deutschland x Josephine John, 2016, Staatsangehörige von Deutschland 2. November 2021 Stadtrat Affoltern am Albis

(ausgenommen Service und Miete)

Amtsübergabe Friedensrichteramt in Kappel am Albis Am 7. März 2021 fand die Wahl des Friedensrichters für die Amtsdauer 2021 – 2027 statt. Gewählt wurde Frau Ronja Tschümperlin, Uerzlikon. Der Amtsantritt erfolgte per Mittwoch, 27. Oktober 2021. Der bisherige Friedensrichter, Herr Peter Loosli, wird anlässlich der kommenden Gemeindeversammlung vom Freitag, 26. November 2021 (20.00 Uhr, Gemeindesaal Kappel am Albis) verabschiedet. Ihm wird für seine langjährige Tätigkeit im Dienste der Gemeinde herzlichst gedankt. Das Friedensrichteramt führt als erste Instanz die obligatorischen Schlichtungsverfahren durch und leitet die Verhandlungen bei: Forderungsklagen / Konsumentenstreitigkeiten (Geldstreitigkeiten aus privaten und / oder geschäftlichen Beziehungen aus Kaufvertrag, Auftrag, Werkvertrag etc.) • Arbeitsrechtliche Klagen (Lohn, Überzeit, Kündigungen, Arbeitszeugnisse etc.) • Klagen aus Motorfahrzeug- und Fahrradunfällen • Unterhaltsklagen • Erbrechtliche Klagen (Testamentanfechtungen, Erbteilungsklagen etc.) • Nachbarschaftsklagen (Lärm. Einsprachen wegen Sträuchern, Bäumen und Bauten etc.) • Persönlichkeitsverletzungen

Der Friedensrichter ist nicht zuständig bei: •

Ungültigkeitserklärung Gemeindeversammlungsbeschluss vom 30. November 2020 über die Initiative zur Änderung der Bau- und Zonenordnung bezüglich Dachlandschaft und Sendeanlagen Der Gemeindeversammlungsbeschluss vom 30. November 2020 über die Initiative zur Änderung der Bau- und Zonenordnung bezüglich Dachlandschaft und Sendeanlagen ist, ohne die vorgängig durchgeführte öffentliche Auflage und Anhörung gemäss § 7 PBG (Planungs- und Baugesetz Kanton Zürich), ungültig. Der Gemeinderat hat mit Beschluss Nr. 168 vom 26. Oktober 2021 den betroffenen Gemeindeversammlungsbeschluss aufgehoben. Gegen den Beschluss des Gemeinderates kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. 2. November 2021 Gemeinderat Maschwanden

Scheidungs- und Trennungsklagen: Diese sind direkt beim zuständigen Bezirksgericht einzureichen. • Streitigkeiten zwischen Mietern und Vermietern betreffend Mietobjekte über Wohn- und Geschäftsräumlichkeiten. Das Schlichtungsbegehren ist direkt an die zuständige Schlichtungsbehörde in Miet- und Pachtsachen einzureichen. • Ehrverletzungsklagen sind bei der Staatsanwaltschaft einzureichen. Kappel am Albis, 2. November 2021

Einladung zur Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten werden zu der am Mittwoch, 1. Dezember 2021, in der Turnhalle des Primarschulhauses Rifferswil stattfindenden Gemeindeversammlung eingeladen. 20.00 Uhr Politische Gemeinde Rifferswil Geschäfte: 1. Genehmigung Budget 2022 2. Festsetzung Steuerfuss 2022 Bemerkungen und Hinweise Die detaillierten Unterlagen können ab Montag, 8. November 2021, auf der Gemeindekanzlei, Jonenbachstrasse 1, 8911 Rifferswil, eingesehen und auf der Homepage www.rifferswil.ch heruntergeladen werden. Kostenlose Zustellung auf Verlangen.

Gemeindeversammlung

Anfragen i. S. von § 17 GG sind bis spätestens Ende Woche 46 schriftlich an den Gemeinderat einzureichen.

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Wettswil a. A. werden am Montag, 6. Dezember 2021, 20.15 Uhr, in den Mehrzwecksaal des Schulhauses «Ägerten» zur Gemeindeversammlung eingeladen. Zur Behandlung gelangen folgende Geschäfte:

Achtung – Maskentragepflicht (aufgrund COVID-19) Stimmberechtigte und Gäste sind verpflichtet, ab Betreten und bis zum Verlassen der Turnhalle dauernd eine Gesichtsmaske zu tragen.

Politische Gemeinde 1. Budget und Steuerfuss 2022 2.Totalrevision Entschädigungsverordnung 3.Totalrevision Polizeiverordnung Primarschulgemeinde 1. Budget und Steuerfuss 2022

2. November 2021 Gemeinderat Rifferswil

Verhelfen Sie unseren Vögeln zu einem guten Start ins Leben!

Der Beleuchtende Bericht wird vor der Gemeindeversammlung rechtzeitig allen Haushaltungen zugestellt und steht unter www.wettswil.ch und www. schulewettswil.ch zum Download bereit. Die Stimmberechtigung richtet sich nach den Bestimmungen des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) vom 1. September 2003. 8907 Wettswil a. A., 2. November 2021 Gemeinderat Wettswil a. A. Primarschulpflege Wettswil a. A.

Vogelwarte Sempach IBAN: CH47 0900 0000 6000 2316 1

Gemeinderat

Affoltern am Albis Am 23. Oktober 2021 ist in Zürich gestorben:

Carmela Petrazzuolo-Scognamiglio geboren am 11. März 1942, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Beisetzung am Donnerstag, 4. November 2021 um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Abdankung in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. 2. November 2021 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Hedingen In Hedingen ist am 26. Oktober 2021 gestorben:

Madeleine Rall geboren am 19. Juni 1926, von Horgen ZH, verwitwet, wohnhaft gewesen in Hedingen. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Mettmenstetten Am 27. Oktober 2021 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Fritz Jost geboren am 23. Juni 1953, von Wynigen BE, wohnhaft gewesen in Mettmenstetten. Die Beisetzung auf dem Friedhof Mettmenstetten findet am Donnerstag, 4. November 2021, um 13.30 Uhr, die Abdankung im Anschluss um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche, statt. Der Friedhofvorsteher

Betpurstrasse 2 8910 Affoltern am Albis Telefon 044 761 56 37 E-Mail info@wilmaskisport.ch www. wilmaskisport.ch

PUBLIKUMSVORTRAG BEHANDLUNGSMÖGLICHKEITEN BEI SCHULTERSCHMERZEN Schulterschmerzen können vielerlei Ursachen haben. Unser Spezialist erläutert in seinem Publikumsvortrag, wie sich die Schmerzen bestimmen lassen. Er bringt Ihnen die konservativen und operativen Behandlungsmöglichkeiten näher. Ausserdem erfahren Sie, was für eine erfolgreiche Therapie und Nachsorge wichtig ist. Datum und Uhrzeit: Mittwoch, 17. November 2021, 18.30 – 19.30 Uhr Referenten: Dr. med. Sebastian Gathmann, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Larissa Scholz, Physiotherapeutin Anmeldung: Die Teilnahme am Vortrag ist kostenlos. Bitte melden Sie sich online an unter www.andreasklinik.ch/veranstaltungen. Der Zutritt zu unseren Veranstaltungen ist nur unter Einhaltung der 3G-Regelung gewährleistet. Hierzu zählen Geimpfte, Genesene und Getestete (Antigentest mit Gültigkeit 48h). Wir bitten Sie, am Veranstaltungstag Ihr COVID-Zertifikat sowie einen amtlichen Ausweis mitzubringen und vorzuweisen. AndreasKlinik Cham Zug, Rigistrasse 1, 6330 Cham


Bezirk Affoltern

Dienstag, 2. November 2021

5

«Wichtig ist: Anwesenheit vortäuschen» Auf den Herbst hin sind vor allem Ein- und Mehrfamilienhäuser beliebte Einbruchsziele Martin Litscher, Chef der Regionalabteilung Limmattal und Albis der Kantonspolizei, erklärt im Interview, wie man sich gegen Einbrüche wappnet. Seit 2018 stieg die Anzahl der Einbruchsund Einschleichdiebstähle im Kanton Zürich. Im Jahr 2020 dann die Wende: Die Zahl ging um einen Fünftel zurück. Was ist passiert? Martin Litscher: Im Frühjahr 2020 hatten wir so wenige Einbrüche wie noch nie. Es gibt ausländische Täterschaften, die extra für den Winter anreisen, um Einbrüche zu begehen. Die Pandemie hat diese Entwicklung etwas gebrochen, weil die Reisetätigkeit eingestellt wurde. Wir haben Kenntnis von Personen, die auf eine Reise verzichtet haben, weil sie sonst an der Grenze kontrolliert worden wären. Ein weiterer Grund für den Rückgang der Einbruchszahlen dürfte das vermehrte Homeoffice sein. Sie haben es angetönt: Mit dem Homeoffice verbrachten wohl so viele Leute wie noch nie ihre Arbeitszeit in den eigenen vier Wänden. Für Einbrecherinnen und Einbrecher dürfte das eine brotlose Zeit gewesen sein. Wir haben eine Verlagerung festgestellt. Meine Vermutung ist, dass sich vor allem die lokale Täterschaft anderweitig betätigt hat. Personen, die vorher etwa Einbrüche begangen haben, spezialisierten sich teilweise auf Kelleroder Fahrzeugeinbrüche. Wir sehen klar, dass Einbrüche in Gewerbeliegenschaften zugenommen haben, die während dieser Zeit oder zumindest zeitweise leer standen.

«Nur ein kleiner, sehr professionell agierender Teil der Einbrecher kundschaftet das Ziel vorher aus.» Inzwischen sind viele an ihren Arbeitsplatz zurückgekehrt. Droht zu Hause nun eine Einbruchswelle? Die genauen Zahlen für dieses Jahr liegen uns noch nicht vor. Aber wir beobachten weiterhin eine sinkende Tendenz bei den Einbrüchen. Wie die Entwicklung über die nächsten Monate aussieht, werden wir sehen. Wir

«Einbrüche passieren längst nicht mehr nur abends», sagt Martin Litscher, Regionalchef Limmattal/Albis der Kantonspolizei Zürich. (Archivbild Sandra Ardizzone) rechnen jedoch nicht mit einem steilen Anstieg. Einbrecherinnen und Einbrecher schlagen vor allem in der Dunkelheit zu, heisst es. Beschränken sich die Polizeikontrollen also mehrheitlich auf die Abendstunden? Einbrüche passieren längst nicht mehr nur abends, auch wenn das vor ein paar Jahren noch eher der Fall war. Es gibt Einbrecherinnen und Einbrecher, die am Morgen im Berufsverkehr über die Grenze kommen, allenfalls in einem Baumarkt ein passendes Werkzeug einkaufen und dann daran gehen, ihren Plan in die Tat umzusetzen. Wir führen Kontrollen deshalb seit einigen Jahren vermehrt auch tagsüber durch. Seit mehreren Jahren setzt die Kantonspolizei Zürich zusätzlich auf Computerprogramme, die mittels Algorithmen voraussagen können, wo es demnächst zu Einbrüchen kommen könnte. Welche Erfahrungen haben Sie bisher damit gemacht? Es handelt sich um ein sogenanntes Prognoseverfahren, das es erlaubt, auf

Basis von Deliktsdaten Aussagen über die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Straftaten an bestimmten Orten zu machen. So sollen aufkommende Brennpunkte frühzeitig identifiziert werden, damit die Ressourcen optimal eingesetzt und die Deliktszahlen gesenkt werden können. Die Kantonspolizei befasst sich seit Jahren mit dieser Thematik und hat mit Craft 13 einen eigenen, gut funktionierenden Prozess entwickelt. Er ermöglicht eine zielgerichtete Disposition von Einsatzkräften bei der Einbruchsbekämpfung. Natürliche Barrieren wie Gewässer oder Autobahnen werden entsprechend berücksichtigt. Hat sich das Programm in der Praxis bewährt? Mit Craft 13 haben wir gute Erfahrungen gemacht und diverse Erfolge erzielt. Mithilfe des Programms können wir unsere Kräfte dort bündeln, wo es am meisten Einbrüche gibt. Und wo ist das? Jetzt auf den Herbst hin sind vor allem Ein- und Mehrfamilienhäuser bei

Einbrecherinnen und Einbrechern beliebt. Die Anzahl Einbrüche in Gewerbeliegenschaften ist eigentlich das ganze Jahr hindurch konstant.

mässig zu leeren. Das A und O ist aber Licht. Rund 60 Prozent der Einbrecherinnen und Einbrecher suchen ihre Objekte aufgrund dessen aus.

Was können Sie über die Täterschaft sagen? Viele der Einbrüche in Ein- und Mehrfamilienhäuser werden von Kriminaltouristinnen und Kriminaltouristen durchgeführt, die pünktlich zur Zeitumstellung aus dem Ausland anreisen. Sie suchen sich vor allem Ein- und Mehrfamilienhäuser aus, während lokale Täterschaften eher in Gewerbeliegenschaften einbrechen. In der Regel sind die Einbrecherinnen und Einbrecher unbewaffnet.

Sind Bewohnerinnen und Bewohner in oberen Stockwerken besser vor Einbrüchen geschützt? Am grössten ist die Gefahr in den Wohnungen zuunterst und zuoberst. Die Täterschaften dringen meist über Balkone oder Fenster in Parterrewohnungen ein oder benützen den Eingang, um in das oberste Stockwerk zu gelangen. Dort hören sie früh genug, wenn jemand das Haus betritt, und können sich aus dem Staub machen. Zudem ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass die Person, die das Haus betritt, genau in das oberste Stockwerk muss. Zum Schutz bietet sich eine Wohnungstüre mit Dreifachverriegelung an

Wie gehen Sie vor? Aus den Befragungen von geständigen Einbrecherinnen und Einbrechern zeigt sich: Zwei Drittel davon schauen jeweils, wo es kein Licht hat. Es besteht immer die Annahme, dass die Einbrecherinnen und Einbrecher ihr Ziel vorher auskundschaften, bevor sie zuschlagen. Das ist jedoch nur ein kleiner, sehr professionell agierender Teil. Die Mehrheit begibt sich in ein Gebiet, das es kennt, und schaut, wo kein Licht brennt. Allenfalls lauschen sie, ob wirklich niemand zu Hause ist, oder klopfen unter einem Vorwand an der Türe. Viele geben sich beispielsweise als Bettler aus. Die Vorgehensweise ist wirklich relativ einfach und plump. ... und dann? Dann beginnt die Täterschaft einzubrechen. Meistens kommt dabei ein Schraubenzieher und allenfalls ein Brecheisen zum Einsatz.

«Lieber einmal zu früh anrufen als zu spät. Wir brauchen die Augen der Leute da draussen, denn wir können nicht überall sein.» Wie können sich die Leute am besten schützen? Wichtig ist: Anwesenheit vortäuschen. Die wichtigsten und günstigsten Massnahmen sind Licht einschalten und Fenster nicht schräg gestellt lassen. Damit hat man bereits eine etwa 85-prozentige Sicherheit vor einem Einbruch. Hilfreich ist auch, die Briefkästen regel-

Wie sollen die Leute reagieren, wenn sie bei sich zu Hause einen Einbruch festgestellt haben? Sofort die Notrufnummer 117 wählen und auf die Polizei warten. In der Wohnung nichts anfassen oder verändern. Wenn man auf die Täterschaft trifft, zurückziehen und nicht die Konfrontation suchen. Wie informiert die Kantonspolizei über diese Thematik? Wie jedes Jahr lancieren wir auf die Wintersaison hin eine Kampagne mit Flyern und Plakaten, die bis Ende Februar dauert. Damit laden wir die Leute dazu ein, die Einbruchsberatung in Anspruch zu nehmen. Diese ist gratis und auch Gewerbetreibende können von diesem Angebot Gebrauch machen. Darüber hinaus setzt die Kantonspolizei während der Kampagne auf zusätzliche Patrouillen und erhöhte Kontrolltätigkeit. Was ist das Ziel der Kampagne? Die meisten Leute rufen die Polizei erst, wenn schon etwas passiert ist. Viele haben Angst, dass sie jemanden diffamieren oder dass sie bei falschem Alarm etwas zahlen müssen. Wir wollen aber, dass sie schon dann anrufen, wenn sie etwas Verdächtiges bemerken. Etwa, wenn sich eine fremde Person im Quartier aufhält und diese sich seltsam verhält. Lieber einmal zu früh anrufen als zu spät. Wir brauchen die Augen der Leute da draussen, denn wir können nicht überall sein. Interview: Sven Hoti

«Kein Risiko!» und «Kein Lärm!»

Budgets 2022 der Dileca genehmigt

Die Kantonspolizei Zürich zieht Bilanz zu ihrer im Frühling lancierten Motorrad-Sicherheitskampagne. Im Frühjahr 2022 wird sie fortgeführt.

Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Bonstetten

Die Kantonspolizei Zürich hat den Handlungsbedarf im Bereich der Zweiradunfälle, insbesondere mit Motorrädern, erkannt und aus diesem Grund im Frühling 2021 eine mehrjährig angelegte Motorradkampagne lanciert. Diese wird vom Tiefbauamt des Kantons Zürich als Strasseneigentümer und zuständige Lärmschutzbehörde unterstützt. Die Kampagne thematisiert auf Plakaten und einer neuen Website nebst den Sicherheitsaspekten auch die zunehmende Lärmproblematik.

Auf Sicherheit und Lärm sensibilisiert Im Rahmen dieser Sicherheitskampagne hat die Kantonspolizei Zürich in den Monaten Mai bis September, an diversen, von Motorradlenkenden häufig frequentierten Örtlichkeiten, Geschwindigkeits- sowie Betriebssicherheits- und Tuningkontrollen durchgeführt – und

dabei die Verkehrsteilnehmenden für die Thematik Sicherheit und Lärm beim Motorradfahren sensibilisiert. Durchs Tiefbauamt wurden an neuralgischen Örtlichkeiten Plakate aufgestellt, welche sich mit den Appellen «Kein Risiko!» und «Kein Lärm!» direkt an die Motorradlenkenden wenden und diese zu Vorund Rücksicht auffordern.

750 Motorräder kontrolliert Insgesamt wurden rund 750 Motorräder und gegen 800 Lenkerinnen und Lenker sowie Mitfahrende kontrolliert. Rund 25 Personen wurden verzeigt, weil die Fahrzeuge nicht betriebssicher waren oder sie sonst gegen das Strassenverkehrsgesetz verstossen hatten. Wegen diverser Übertretungen wurden rund 40 Ordnungsbussen ausgestellt und rund 60 Kontrollierte erhielten Beanstandungsrapporte, um kleinere Mängel beheben zu lassen. Die Motorradsicherheitskampagne wird im Frühjahr 2022 fortgeführt. Kantonspolizei Zürich Weitere Infos unter www.sicher-motorradfahren.ch.

Gemäss Artikel 7 des Gründungsvertrags des Dienstleistungscenters Amt (Dileca) nehmen die Trägergemeinden die Aufsicht über die Interkommunale Anstalt Dileca wahr. Die Aufgabe umfasst auch die Genehmigung des Budgets. Mit Auszug aus dem Protokoll des Verwaltungsrates vom 15. September unterbreitet die Dileca den Trägergemeinden das Budget 2022 zur Genehmigung. Das Budget 2022 weist einen Aufwand von 5 334 300 und einen Ertrag von 5 398 300 Franken aus. Der daraus resultierende Ertragsüberschuss beträgt 64 000 Franken. Neu soll für einen 35-Liter-Kunststoffsammelsack (inkl. MwSt.) Fr. 1.70 und für einen 60-LiterKunststoffsammelsack (inkl. MwSt.) Fr. 2.50 verrechnet werden. Die Beschlussfassung der Trägergemeinden richtet sich nach den Bestimmungen der Gemeindeordnung bzw. des Gemeindegesetzes. Ein den Gemeinden unterbreiteter Antrag gilt als angenommen, wenn er die Zustimmung von zwei Dritteln der Trägergemeinden erhalten hat. Der Gemeinderat Bonstetten

stimmte dem Budget 2022 der Dileca sowie den neuen Kunststoffentsorgungsgebühren zu.

Eintrittsschwelle für Mitarbeitende der Gemeindeverwaltung senken Seit dem 1. Januar 2019 gibt es bei der BVK der Vorsorgestiftung der Gemeinde Bonstetten die Möglichkeit, die Eintrittsschwelle für die Aufnahme in die Vorsorgeeinrichtung auf 14 340 Franken zu senken (aktuell Fr. 21 510). Mit dieser Massnahme bietet sich für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit tiefem Beschäftigungsgrad ebenfalls die Möglichkeit, in die Altersvorsorge einzuzahlen und zusätzlich wird der Schutz bei Invalidität oder Tod verbessert. Durch den Abzug der BVG-Beiträge reduziert sich der ausbezahlte Nettolohn um den Arbeitnehmeranteil des Pensionskassenbeitrags. Da aber auch der Arbeitgeber Pensionskassenbeiträge einzahlt, werden die Arbeitnehmenden mit dieser Massnahme bessergestellt. Entscheidet sich der Arbeitgeber für

eine tiefere Eintrittsschwelle, so sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab einem Jahreslohn von 14 340 Franken obligatorisch zu versichern. Die Senkung oder Erhöhung der Schwelle kann durch den Gemeinderat gestützt auf Art. 21 Abs.3 der Personal- und Besoldungsverordnung festgelegt werden. Der Gemeinderat stimmte der Senkung der Eintrittsschwelle für gemeindliche Mitarbeitende und Behördenmitglieder bei der BVK auf 14 340 Franken ab 1. Januar 2022 zu.

Im Weiteren hat der Gemeinderat ... • vom Inhalt zur Änderung des Strassengesetzes für Beiträge aus dem Strassenfonds an den Unterhalt der Gemeindestrassen Kenntnis genommen; • der befristeten Schaffung einer 40-Prozent-Medienstelle für die Gemeinde Bonstetten zugestimmt; • einen Strategieentscheid für das Kabelnetz Bonstetten beschlossen. Christof Wicky, Gemeindeschreiber


Einladung zur Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten werden am Dienstag, 7. Dezember 2021, 20.00 Uhr, in der Mehrzweckhalle Zendenfrei, Schmittenstrasse 5, zur Gemeindeversammlung eingeladen. Zur Behandlung gelangen folgende Geschäfte: A) Sekundarschulgemeinde ObfeldenOttenbach

Einladung zur Gemeindeversammlung

Einladung zur Kirchgemeindeversammlung

Die Stimmberechtigten der Gemeinden Obfelden und Ottenbach werden auf Dienstag, 7. Dezember 2021, 20.00 Uhr, in die Mehrzweckhalle Zendenfrei, Schmittenstrasse 5, Obfelden, zur Gemeindeversammlung eingeladen.

Sonntag, 5. Dezember 2021, im Anschluss an den um 10.00 Uhr beginnenden Gottesdienst in der reformierten Kirche.

2. Revision der Kirchgemeindeordnung 3. Informationen aus der Kirchgemeinde U. a. Versuch zur Energieeinsparung mit Absenkung der Raumtemperatur in der Kirche um 2 Grad. Dazu gibt es eine Konsultativabstimmung

Im Anschluss findet die Gemeindeversammlung der politischen Gemeinde Obfelden statt (siehe separate Publikation).

1. Budget 2022 und Festsetzung des Steuerfusses auf 95 % 2. Teilrevision der Bau- und Zonenordnung (BZO) betreffend Einführung eines kommunalen Mehrwertausgleichs (MAG) 3. Erlass eines Reglements zum kommunalen Mehrwertausgleichsfonds 4. Anfragen gemäss § 17 Gemeindegesetz

Werkstatt gesucht

Der Voranschlag 2022 liegt ab heute Dienstag, 2. November 2021, zur Einsicht im Pfarrhaus auf.

Die Anträge und Akten liegen 14 Tage vor der Versammlung während den Bürozeiten bei der Schulverwaltung zur Einsicht auf. Der Beleuchtete Bericht ist ab diesem Zeitpunkt auf der der Website der Sekundarschule (www.sek-obfelden.ch unter Schulbehörde – Gemeindeversammlung) aufgeschaltet. Ebenfalls kann er auf der Schulverwaltung bezogen werden (Telefon 044 776 21 05 oder schulverwaltung@sekobfelden.ch).

Der Beleuchtende Bericht kann ab Montag, 22. November 2021 auf der Webseite www.obfelden.ch wie folgt bezogen werden: Rubrik: Politik/aktuelle Gemeindeversammlung. Zudem liegen die Akten während den Schalteröffnungszeiten auf der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Auf Wunsch wird der Beleuchende Bericht den Stimmberechtigten zugestellt.

mit 116 m2, in 6 Parteienhaus, EBK, GWC, MINENERGIE, Aufzug, Tiefgarage Fr. 1'850.00 plus 250.00 NK. Kontakt 079 431 35 56

1. Genehmigung des Voranschlags 2022 und Festsetzung des Steuerfusses auf 12 Prozent (unverändert)

Budget 2022 und Festsetzung des Steuerfusses auf 26 %

B) Politische Gemeinde Obfelden

moderne 3½-Zi-Terrassenwhg.

Traktanden

Es gelangen folgende Geschäfte zur Behandlung:

Siehe separate Publikation (www.sekobfelden.ch).

In Ottenbach zu vermieten, auf den 1.2.2022

Gesucht wird ab sofort oder nach Vereinbarung ein Miet- evt. Kaufobjekt zur Weiterführung einer etablierten und professionellen Autogarage. Raumhöhe in der Werkstatt ab 3.5 Meter. Fläche für mindestens vier Arbeitsplätze plus Nebenräume, wie Lager, Büro, Parkiermöglichkeiten etc.

Obfelden, 2. November 2021 Reformierte Kirchenpflege Obfelden

Weitere Auskünfte gerne unter 0792443517

Die Stimmberechtigung richtet sich nach dem Gesetz über die politischen Rechte vom 1. September 2003. Ebenfalls können nicht stimmberechtigte Personen die Gemeindeversammlung besuchen und sind somit herzlich eingeladen. Es werden für sie besondere Plätze zur Verfügung gestellt.

Die Stimmberechtigung richtet sich nach dem Gesetz über die politischen Rechte vom 1. September 2003. Ebenfalls können nicht stimmberechtigte Personen die Gemeindeversammlung besuchen und sind somit herzlich eingeladen. Es werden für sie besondere Plätze zur Verfügung gestellt.

Für die Gemeindeversammlung vom 7. Dezember 2021 kommt die 3G-Regel nicht zur Anwendung. Für die Versammlung gilt das Schutzkonzept der politischen Gemeinde Obfelden. Wir bitten die Teilnehmenden, an der Versammlung eine Hygienemaske zu tragen.

Für die Gemeindeversammlung vom 7. Dezember 2021 kommt die 3G-Regel nicht zur Anwendung. Für die Versammlung liegt ein entsprechendes Schutzkonzept vor, welches die Abstands- und Hygieneregeln einhält. Wir bitten die Teilnehmenden an der Versammlung eine Maske zu tragen.

Verkehrsschulung

Obfelden, 2. November 2021 Sekundarschulpflege Obfelden-Ottenbach

VKU Kurse

Start Start

Montag Montag

08.11.2021 06.12.2021

Motorradkurse

Start

Samstag

06.11.2021

Nothilfekurse

26.11.2021 & 17.12.2021

Gratis: Gutscheine von CHF 150.00: Fahrlektion, VKU-Hefte, VIP-Karte für Theorie nach Abschluss des Nothilfekurses!!! Obstgartenstrasse 3 / 8910 Affoltern a. A. / 044 500 50 80 Weitere Kurse und Anmeldung unter: www.learnpool.ch

Obfelden, 2. November 2021 Gemeinderat Obfelden

Aus Liebe zum Dorf und zum Portemonnaie.

SUTTERO POULETGESCHNETZELTES

Montag, 1.11. bis Samstag, 6.11.21

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Folgende Wochenhits sind in kleineren Volg-Läden evtl. nicht erhältlich:

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Alle Standorte und Öffnungszeiten finden Sie unter volg.ch. Dort können Sie auch unseren wöchentlichen Aktions-Newsletter abonnieren. Versand jeden Sonntag per E-Mail.

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 2. November 2021

7

Vom «Bahnhöfli» bis zum «Schnägg» Tuschezeichnungen von Gaststätten aus dem Knonauer Amt als Kalender für 2022 Letztes Jahr hat Katharina Proch Säuliämtler Dorfansichten als Kalender herausgegeben. Nun doppelt sie mit zwölf Tuschezeichnungen von hiesigen Restaurants nach – inklusive dem mittlerweile abgerissenen «Hirschen» in ihrem Wohnort Obfelden. von Thomas sTöckli Über das Zeichnen hat Katharina Proch vor gut 30 Jahren Zugang zum Kunstschaffen gefunden. Mittlerweile hat sie sich auf Holzschnitt und Aquarellmalerei spezialisiert. Und auch das Fotografieren ist eine Leidenschaft der vielseitigen Obfelderin. Davon konnten sich die Kunstinteressierten diesen Sommer überzeugen: Im Juni waren ihre SepiaFotografien von alten Hütten aus dem Knonauer Amt in der Galerie Märtplatz zu bestaunen. Bei aller Vielseitigkeit und Faszination für verschiedene Techniken findet Katharina Proch doch immer wieder zum Zeichnen zurück. Den Shutdown 2020 etwa nutzte sie, um auf Nahwanderungen idyllische Flecken in der Region zu entdecken – und anschliessend mit dem Tuschestift zu verewigen. Zwölf dieser Zeichnungen – überwiegend nostalgisch anmutende Ansichten aus neun Ämtler Gemeinden – hat sie dann als Kalender herausgegeben.

Im Industriestil gebaute Backsteinfassade mit charakteristischen Bogenfenstern – das «Bahnhöfli» in Mettmenstetten sticht auf dem Novemberblatt des Gaststätten-Kalenders durch seine besondere Optik heraus. (Zeichnungen Katharina Proch)

tet. «Gaststätten im Knonauer Amt» heisst der Kalender für 2022, dessen Deckplatt die «Krone» in Affoltern ziert. «Ich gehe immer wieder mal gerne auswärts essen», sagt Katharina Proch. Aber ausschlaggebend für den Kalender dürfte vielmehr ihre Faszination für alte und besondere Bauten gewesen sein. Bauten, die immer mehr aus den Ortsbildern verschwinden, so wie der «Hirschen» in Obfelden, ihr Januar-Kalenderbild. Und das gleiche Schicksal droht der «Kreuzstrasse» in Obfelden, mit welcher sie den Jahreszyklus abschliesst. Dazwischen liegen das «Eichhörnli» in Aeugst, abgebildet mit dem Dorfbrunnen im Vordergrund, der «Freihof» in Knonau, die «Linde» in Obfelden mit dem majestätischen namensgebenden Baum, das «Burestübli» in Sellenbüren mit dem Üetliberg im Hintergrund und das «Pöstli», Aeugstertal. Die zweite Jahreshäfte beginnt dann mit der «Osteria del Massaro» – früher bekannt als «Kreuz» – in Maschwanden. Es folgen das Hausemer «Schönegg», auch «Schnägg» genannt, und zweimal der «Löwen», erst jener in Bonstetten dann der in Hausen. Mit seiner ganz anderen Optik sticht auf dem Novemberblatt schliesslich das «Bahnhöfli» in Mettmenstetten heraus, dank seiner im Industriestil gebauten Backsteinfassade und den charakteristischen Bogenfenstern. «Gaststätten im Knonauer Amt», Kalender für 2022 mit 13 Tuschezeichnungen von Katharina Proch, gedruckt auf hochwertigem Papier, Format A3

Faszination für alte Bauten Auch dieses Jahr war die Künstlerin wieder viel zu Fuss unterwegs. Diesmal hat sie ihren Fokus auf Restaurants gerich-

(42 x 30 cm), 75 Franken. Zu bestellen per Mail an proch.katharina@gmail.com oder Telefon

Ist bereits abgerissen: Der «Hirschen» in Obfelden ziert das Januar-Blatt.

Im Hintergrund die Üetlibergkette: Das «Burestübli» in Stallikon Sellenbüren ist das Mai-Motiv.

044 761 38 80. Erhältlich auch in der Buchhandlung Scheidegger, Affoltern.

Mit Sonnenenergie das Klima schützen Bilder, die erzählerisch anmuten und Elektrizität erzeugen

Projekt «Solarenergie» der Sekundarschule Mettmenstetten

Rita Landolt räumt ihr Atelier in Hagendorn

Das Konzept «Solafrica» will jungen Menschen aufzeigen, wie mit der grenzenlosen und frei verfügbaren Kraft der Sonne allen Menschen Zugang zu Elektrizität und damit auch Chancen zur Entwicklung geschaffen werden kann. Gleichzeitig wird mit der Solarenergie aber auch Klimaschutz betrieben.

Ihre Werke hat sie vorwiegend in der Innerschweiz ausgestellt, doch seit fünf Jahren lebt Rita Landolt in Mettmenstetten. Nun räumt sie ihr Atelier in Hagendorn und möchte ihre Kreativität vermehrt auch im Knonauer Amt publik machen.

von marTin mullis Am Ursprung der Idee «Solafrica» steht das Hausdach von Sarah Obama, der Grossmutter des ehemaligen amerikanischen Präsidenten, irgendwo in Kenia. Hier wurden von Jugendlichen Solarpanels montiert. Ziel war es, mit dem prominenten Namen Obama zu werben und so das Interesse für Solarenergie zu fördern. Millionen von Kindern und

Erwachsenen erhalten mit dieser Technik die Chance, abends bei Licht zu lernen, moderne Technologien zu nutzen und lebenswichtige Medikamente zu kühlen. Südlich der Sahara haben noch heute mehr als die Hälfte aller Menschen keinen Zugang zu Elektrizität. Nur Solarenergie ermöglicht hier die Möglichkeit, eine dezentrale und zunehmend kostengünstige Lösung zu schaffen. In einer Projektwoche dürfen 44 Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Mettmenstetten nun beim Bau einer Solaranlage auf einem Dach mithelfen. Dabei werden sie von der lokalen Solarfachfirma «activ solar GmbH» angeleitet und grosszügig unterstützt. Zusätzlich nehmen die Jugendlichen an praktischen Workshops zum Potenzial der Solarenergie, Solartechnik, Energie und solarem Kochen teil. In einem Schlussevent informieren die Jugendlichen ihre Schule, die Eltern, das lokale

Montage der Solarpanels hoch über Mettmenstetten: Yannis, Joel und Kaja (von links) arbeiten für die Zukunft. (Bild Martin Mullis)

Gewerbe und die Gemeindeverwaltung und bringen so Schwung in die Energiewende. Amadeus Thiemann, Projektveranwortlicher von «Solafrica» in der Abteilung Jugendsolar, bringt Jugendliche auf die Schulhaus-Dächer, wo sie eine Solaranlage installieren und lernen, wie die Energiewende konkret umgesetzt werden kann.

Die Jugendlichen für die Solarenergie sensibilisieren In ergänzenden Workshops werden das Solarpotenzial erfasst, kleine Solarautos kreiert und Parabolspiegel zum Kochen verwendet. Ein weiteres Ziel ist dabei auch, die Sensibilisierung der Jugendlichen, sowie deren Umfeld zu fördern. Der «Anzeiger» sprach mit einigen Schülerinnen und Schülern der 3. Sekundarklasse, welche am Donnerstagnachmittag auf dem Schulplatz mit einem Parabolspiegel kochten, oder auf dem Dach des Schulhausneubaus Solarpanels montierten. Yannis, Joel und Kaja, alle drei sind 14-jährig und besitzen bereits eine Lehrstelle, befestigten mit Eifer die Panels. Diese besitzen eine Lebensdauer von zirka 30 Jahren und dürften damit das Ziel Endausbau 2050 bereits heute erfüllen. Mit der elektrischen Energie, welche die Solar-Fläche des Schulhausdaches in Mettmenstetten liefert, könnte ein Tesla 600 000 Kilometer fahren. Die Jugendlichen nutzen die spannende Arbeit auf dem Dach als Möglichkeit, selbst einen Beitrag zur Energiewende zu leisten und sich Wissen über die Solarenergie anzueignen. Weil der Erfolg dieser Umwelttechnik unmittelbar sichtbar ist und die Jugendlichen durchaus auch gefordert hat, gelingt es, nicht nur Interesse, sondern auch Begeisterung für solche Bildungsprojekte zu erzielen.

Der «Tag der offenen Türe» vom 17. November steht im Zeichen der AtelierRäumung. Einerseits besteht die Möglichkeit, das eine oder andere Werk im Original zu sehen und zu kaufen. Andererseits kann diverses Material zum Zeichnen, Malen und Gestalten gratis oder mit Topf kollekte erworben werden. «Zeichnen ist die Kunst, Striche spazieren zu führen», soll Paul Klee (1879–1940) gesagt haben. «Die kommende Jahreszeit ist wie geschaffen zum sich Austoben mit Linien und Farbtupfern», ergänzt Rita Landolt. Warum malt sie also? «Wahrscheinlich ist es der Freiraum, den ich immer wieder suche und finde in der persönlichen Bildgestaltung», sagt die Künstlerin, «im Wechselspiel zwischen bewusstem und absichtslosem Tun.» (tst.)

Warum male ich? Diese Frage habe sie sich schon oft gestellt, sagt Rita Landolt, freischaffende Künstlerin aus Mettmenstetten – und immer wieder eine andere Antwort darauf gefunden. Als gelernte Buchhändlerin lieferte ihr ein Bildband über Felsbilder mit dem Titel «Wiege der Kunst und des Geistes» erste Inspiration. Ausgehend von diesen rätselhaften, geheimnisvollen Zeichen entstanden ihre abstrakten Frühwerke in Tusche. «Ich fühle mich wohl in der prozess- Open Studio und Atelierräumung am Mittwoch, haften, experimentellen Gestaltung», 17. November, 14 bis 20 Uhr, Werk-Raum-Kunst, sagt sie. «Darum entstehen meine Bilder Flurstrasse 20, 6332 Hagendorn. in der Mischtechnik bevorzugt auf dem Malgrund Holz.» Und bei ihrem beruflichen Hintergrund ist es auch nicht verwunderlich, dass ihre Bilder oft erzählerisch anmuten. Während des Shutdowns griff Rita Landolt dann zu Bleistift und Papier. Es entstanden gegenständliche Abbildungen von Menschen, Blumen, Vögeln. Darum tragen ihre in den letzten zwei Jahren entstanden Bildserien Titel wie «Flying Birds», «Blooming Flowers», «Transformation» oder «Open Space». Rita Landolt lädt in ihr Atelier. (Bild zvg.)


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 2. November 2021

Für sie ist es Zeit «zum Zämepacke» Am 15. Dezember brechen Ivo und Nong Ingold für ein neues Leben nach Thailand auf Elf Jahre hat Ivo Ingold in Obfelden gelebt. Nun, mit 50, sagt er der Schweiz Adieu. Mit seiner Frau Nong wandert er nach Thailand aus. von livia häberling Als er zwölf war, verbrachte Ivo Ingold mit seiner Familie Ferien auf Mauritius. Dort lernte er einen Schweizer Rentner kennen, der in einem Bungalow am Strand lebte. Als er wieder abreiste, nahm er zwei prägende Erkenntnisse mit. Erstens: Das Leben ist schöner am Meer. Zweitens: Eines Tages würde auch er auswandern. Inzwischen naht dieser Tag. Am 15. Dezember werden er und seine Frau Nong die Schweiz verlassen. Mit je maximal 60 Kilogramm werden sie ab Kloten Kurs auf ihr neues Leben in Thailand nehmen. Wenn Ivo Ingold in einem Café in Obfelden von seiner Auswanderung erzählt, redet er nicht davon, fortzugehen. Er sagt: «Für mich war schon vor Jahren klar, dass ich irgendwann zurückwill.»

Dorthin, wo ihm 1998 ein Mönch in einem Tempel die Karten legte und riet, er solle sein Glück ausserhalb der Schweiz suchen. Dorthin, wo er sich 1999 verliebte und ein Jahr später zum ersten Mal heiratete. Dorthin, wo ihm 2003, als das Liebesglück sich wieder verflüchtigt hatte, ein Wahrsager auf der Strasse die Karten legte und meinte, seine Noch-Ehefrau habe ihn mit einem Fluch belegt. Dieser lasse sich brechen … Es koste halt ein paar Thai Baht – umgerechnet 700 Franken. «Natürlich versuchen manche, dich übers Ohr zu hauen», sagt Ivo Ingold, «aber sie machen es wenigstens mit einem Lächeln auf dem Gesicht».

Einen Teilzeitjob hat er bereits Mitte der 70er-Jahre, als Ivo Ingold vier Jahre alt war, zogen seine Eltern mit ihm und seiner Schwester in die Stadt Zürich. Dort verbrachte er Kindheit und Jugend, er schloss eine KV-Lehre ab und bildete sich zum Marketing-Planer weiter. Ein «richtiger Bürogummi»

sei er all die Jahre gewesen. Bis er im Februar 2020 die Kündigung erhielt. Als im Mai seine Mutter nach langer Krankheit starb, fühlten er und seine zweite Ehefrau Nong, dass er gekommen war, der Moment «zum Zämepacke». Am liebsten wäre Ivo Ingold schon im Dezember 2005, nach der Hochzeit mit Nong, ausgewandert. Die herzliche Kultur, die Wärme, der Sand, das Meer … ach! Mit Hitze, sagt er, könne er umgehen – aber nicht mit Kälte. Und doch waren sie damals in die Schweiz zurückgeflogen, der Vernunft wegen. Die Situation auf dem thailändischen Arbeitsmarkt war vertrackt. Daran hat sich kaum etwas geändert. In den vergangenen Monaten stellte sich Ivo Ingold per Skype bei einem Callcenter vor, den Job erhielt er nicht. Inzwischen hat er jedoch von seinem Ex-Arbeitgeber die Zusage erhalten, ab 1. Januar 2022 für dessen Firma wieder das Marketing machen zu können. Zwar vorerst nur in einem Teilzeitpensum, aber das sei okay, sagt Ivo Ingold. Er arbeite schliesslich um zu leben, und nicht umgekehrt.

Mit der Sprache klemmt es noch Als seine Frau Nong mit Ivo Ingold in die Schweiz zog, sprach sie kein Deutsch. Die beiden verständigten sich auf Englisch, wenn nötig half ein Übersetzungstool. Bald wird er derjenige sein, der sich anpassen muss. Können sei übertrieben, sagt Ivo Ingold auf die Frage, ob er Thai spreche, «aber verhungern würde ich nicht, und auch ein Hotelzimmer könnte ich zur Not buchen.» Einmal in Thailand angekommen, will er sich reinknien. In diese Sprache, die ihn durch ihre vielen Tonhöhen und -verläufe etwas einschüchtert und von deren Schriftbild er sagt, dieses erinnere ihn an Zeichnungen.

Er nimmt kaum Erinnerungsstücke mit

Als einzige Erinnerung aus der Schweiz nimmt Ivo Ingold eine Aufnahme von Bob Marley mit, ein Geschenk des mittlerweile verstorbenen Zürcher Fotografen Bruno Stettler, der einst sein Vorgesetzter war. Und sonst? Fotos, Briefe? Erinnerungsstücke? Fotos seien – wenn noch vorhanden – in seiner Cloud abgespeichert. Damit hat es sich. In seinem Leben müsse nun etwas Neues her, sagt Ivo Ingold, «fertig Schwiiz». Spontan will ihm nichts einfallen, das er an der Schweiz vermissen könnte. «Der Rechtsverkehr auf den Strassen», sagt er dann grinsend, um sogleich eine zweite pragmatische Volte zu schlagen: «Ich liebe Pasta... Doch Pasta gibt es zum Glück auch in Thailand.»

16 Jahre haben Ivo Ingold, 50, und seine Frau Nong, 49, in der Schweiz gelebt. Nun ziehen sie in den Norden Thailands, wo sie aufgewachsen ist. (Bilder zvg.)

Aus ihrer Obfelder Wohnung sind Nong und Ivo Ingold bereits ausgezogen. Fast alles, was sie besassen, haben sie verschenkt, verkauft oder entsorgt. Seit Juli wohnen sie bei seinem Onkel. «Wir nehmen Kleider mit. Ja, eigentlich vor allem Kleider», sagt Ivo Ingold. Eine Aufnahme von Bob Marley, die ihm am Herzen liegt, wird seine Schwester mitbringen, wenn sie ihn nächstes Jahr besucht.

Abheben für die Insekten

Höhere Entschädigung fürs Impfen

Der Insektenbestand nimmt weltweit rasant ab. Im Rahmen von zwei Ausstellungen will BirdLife Schweiz mit einem weltweit neuartigen InsektenFlugsimulator sensibilisieren. Jetzt läuft ein Crowdfunding.

Der Regierungsrat hat gut 50 Mio. Franken für die Weiterführung der Impfkampagne gesprochen. Arztpraxen und Apotheken sollen eine höhere Abgeltung erhalten.

Mit dem Insekten-Flugsimulator wird man in die Welt der Insekten eintauchen können: Man fliegt als Schmetterling durch eine Blumenwiese, entdeckt dabei Wildbienen, Käfer und andere Tiere, man kann rasante Jagdszenen verfolgen, verschiedene Sinne nutzen und muss Gefahren ausweichen. Für die Entwicklung des weltweit einmaligen Simulators arbeitet BirdLife Schweiz mit Somniacs

Mit dem Simulator möglich: Virtueller Flug über eine Wiese. (Bild: Somniacs)

zusammen, das den mehrfach prämierten Vogelflugsimulator «Birdly» entwickelt hat. Projektleiter Stefan Heller von BirdLife Schweiz erklärt: «Für uns ist es wichtig, dass man in die Haut eines Insekts schlüpfen kann, um die Freuden und Leiden der kleinen Tiere am eigenen Körper erfahren zu können.» Denn nur so merke man, wieso die Insekten heute in Not sind und was man für sie tun kann. Der schwerelose Flug durch eine blühende Blumenwiese zeige zudem die Faszination dieser Welt im Kleinen auf. Die Insekten-Flugsimulatoren werden ab dem Jahr 2022 im Rahmen von zwei Ausstellungen in der ganzen Deutsch- und Westschweiz unterwegs sein – mit grossem Rahmenprogramm und vielen Tipps, wie man den Insekten helfen kann. BirdLife Schweiz wird zudem mit seinen 440 lokalen Naturschutzvereinen konkrete Insekten-Förderprojekte in der ganzen Schweiz umsetzen. Um den InsektenFlugsimulator möglichst realitätsnah zu gestalten, läuft noch bis am 5. November ein Crowdfunding. Für alle Sponsorinnen und Sponsoren locken attraktive Preise. BirdLife Schweiz Weitere Infos auf insektenflug.wemakeit.com.

Im Kanton Zürich wurden bisher mehr als 2 Millionen Covid-19-Impfungen verabreicht. Damit sind 71 Prozent der Personen ab zwölf Jahren zwei Mal geimpft. Trotzdem seien weitere Impfungen notwendig, um die Gefahr einer Überlastung des Gesundheitswesens abzuwenden und die Massnahmen gegen Covid-19 aufheben zu können, teilt der Regierungsrat mit. Ein Teil der 51,5 Mio. Franken, welche er für die Weiterführung der Impf kampagne beschlossen hat, geht als Zusatzentgelt an Arztpraxen und Apotheken. Um diese wieder vermehrt fürs Impfen gewinnen zu können, hat sich die Gesundheitsdirektion mit der Ärztegesellschaft und dem Apothekerverband auf eine einheitliche Entschädigung von 50 Franken pro Impfung geeinigt. Bei Arztpraxen entrichtet der Kanton Zürich ein Zusatzentgelt von Fr. 33.50, in Ergänzung zum von Bund und Krankenversicherern festgelegten Beitrag von Fr. 16.50. Bei Apotheken ent-

Berge statt Meer, fast wie in der Schweiz Auch Besuche in der Schweiz sind nicht mehr geplant. Stattdessen hofft er, dass ihn seine Freunde in Thailand besuchen. Finden werden sie ihn in der Nähe der Grossstadt Chiang Rai. Dort, im Heimatdorf von Nong, wollen die beiden ein Haus bauen. Ein Bungalow am Strand, wie Ivo Ingold es sich einst erträumte, wird es allerdings

richtet der Kanton ein Zusatzentgelt von 25.50 Franken, der Bundesanteil beträgt Fr. 24.50. Dieser Tarif gilt rückwirkend per 1. Oktober. Zudem können die Impfinstitutionen künftig auch kleinere Mengen Impfstoff (mindestens 20 Impfdosen) beziehen, was die Planung von Impftagen in den Praxen und Apotheken erleichtert. Josef Widler, Präsident der Ärztegesellschaft des Kantons Zürich, begrüsst dies: «Ich bin überzeugt, dass dank der Klarheit bezüglich Entschädigung und den kleineren Mindestbestellmengen wieder mehr Hausarztpraxen impfen werden.» Und Lorenz Schmid, Präsident des Apothekerverbandes des Kantons Zürich, meint: «Wir freuen uns über die Wertschätzung des Regierungsrats.» Erste Boosterimpfungen für Personen ab 65 Jahren sind ab Anfang November vorgesehen – entsprechend der Empfehlung des BAG und der Eidgenössischen Kommission für Impffragen mit Fokus auf Personen ab 65 Jahren und insbesondere Bewohnerinnen und Bewohner von Alters- und Pflegeheimen. Weiterhin in Betrieb bleiben das Impfzentrum Affoltern sowie die mobilen Angebote, um die Impfung noch näher zu den Leuten zu bringen. (red.)

nicht. Chiang Rai liegt im Norden Thailands, das Meer ist weit weg, und auch die Temperaturen sind je nach Jahreszeit tiefer als in Zentralthailand. «Dafür gibt es rundherum Berge und frische Luft!», schwärmt Ivo Ingold und man ahnt, dass in Thailand durchaus Schweizer Erinnerungen auf ihn warten, auch wenn er sie nicht im Koffer mitbringt.

Der Alltagstest steht noch aus In den Tagen vor der Abreise wird Ivo sich noch um letzte bürokratische Angelegenheiten kümmern. Das Visum beantragen, Das AHV-Konto transferieren, sich die Pensionskasse auszahlen lassen, das Auto verkaufen. Thailand kennt Ivo Ingold bisher nur als Ferienort. Im Alltag musste das Land bei ihm noch nicht bestehen. Natürlich könne es sein, dass nach der Ankunft Ernüchterung eintrete, «einfach wird das Leben nicht», sagt er. Aber vielleicht schöner, wer weiss, in einem Land mit Bergen und Meer.

Neues Kinder- und Jugendheimgesetz Das neue Kinder- und Jugendheimgesetz regelt die Angebote, Zuständigkeiten und Finanzierung erbrachter Leistungen. Es tritt per 1. Januar 2022 in Kraft. Mit bedarfsgerechten Angeboten die Betreuung und Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in schwierigen Lebenslagen sicherstellen. Das ist das Ziel des neuen Kinder- und Jugendheimgesetzes (KJG), das der Kantonsrat am 27. November 2017 beschlossen hat und das nun am 1. Januar 2022 in Kraft tritt – zusammen mit der entsprechenden Verordnung. Im KJG wird der Anspruch auf die zur Verfügung stehenden Leistungen verankert, also auch Heimpflege, Familienpflege und sozialpädagogische Familienhilfe. Die Kosten werden von Kanton und Gemeinden gemeinsam getragen. Der Kantonsanteil beträgt 40, der Gemeindeanteil 60 Prozent. Neu ist der Kanton für die Gesamtplanung und Steuerung eines bedarfsgerechten Angebots verantwortlich und bestellt die Leistungen auf der Grundlage von Leistungsvereinbarungen. (red.)


Bezirk Affoltern

Chilbi in Affoltern

Für zwei, drei Minuten in luftigen Höhen. (Bilder Werner Schneiter)

Dienstag, 2. November 2021

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FORUM

Sessionsrückblick mit Nationalrat Haab Es ist bereits Tradition, dass unser Nationalrat aus dem Bezirk Affoltern über die zu Ende gegangene Session der eidgenössischen Räte orientiert. Diesmal war Wettswil Austragungsort einer wie immer informativen Veranstaltung. Das Covid-Gesetz war offensichtlich auch ohne neue Revision ein zentrales Thema in Bern. So haben die Parlamentarier die Zertifikatspflicht, oder mindestens die 3G-Regel auch für sich selbst eingeführt. Das heisst, nach dem Eintritt ins Bundeshaus herrscht Normalzustand. Es wurde aber auch Politik mit weitreichender Auswirkung betrieben. Die sogenannte Kohäsionsmilliarde passierte National- und Ständerat im Eiltempo. Ganz genau sind es 1,3 Milliarden Franken, die der EU für Projekte voraussichtlich in Osteuropa zur Verfügung gestellt werden. Nebenbei erwähnt: ohne Gegenleistung. In der Zwischenzeit ist die Forderung nach weiteren regelmässigen Beiträgen der Schweiz von EU-Vertretern bereits gestellt – nicht gerade eine freundschaftliche Geste. Trotz Ablehnung des CO2-Gesetzes, sollen nun Benzin und Heizöl teurer werden. Asylbewerber ohne Papiere werden in Zukunft das Handy zur Kontrolle ihrer möglichen Herkunft abgeben müssen. Der UNO-Migrationspakt, Einfüh-

rung des Niederlassungsrechts, wo auch immer, wird mindestens vorläufig sistiert. Aufgeschoben heisst in diesem Fall nicht ganz aufgehoben. Zur Vielfalt des Berichts gehören auch Afghanistan und weitere Themen, auf die im Detail einzugehen den Rahmen dieses Berichts sprengen würde.

Kernkompetenz Landwirtschaft Selbstverständlich stehen für den Landwirt und Präsident des Zürcher Bauernverbandes Martin Haab die Agrar- und Ernährungsthemen im Vordergrund. Saubere Deklaration des Herkunftslandes bei Lebensmitteln sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Dies soll künftig auch für Halbfertigprodukte, wie zum Beispiel tiefgefrorene Backwaren, gelten. Parallel zur Verlängerung des Gentech-Moratoriums muss der Bundesrat einen Bericht erarbeiten, welcher die neuen Gentechniken wie Gen-Editing, auf Gefahren und Nutzen prüft. Die Züchtung resistenter Nutzpflanzen könnte mit diesen Methoden erheblich beschleunigt werden. Eine gut besuchte, interessante Veranstaltung wurde mit regem Austausch unter den Besuchern und einem Apéro abgeschlossen. SVP Wettswil

Blanke Zerstörungswut

Mit dem Töff ein paar Runden drehen.

Welches Stofftier kauft mir Mami?

Am Sonntag um 10 Uhr bin ich an der Feuerstelle Isenberg, oberhalb Zwillikon vorbeigekommen. Ich konnte es nicht fassen. Der schöne Brunnen – von der Firma Ritschard gesponsert – wurde als Feuerstelle missbraucht. Daneben befindet sich eine schön gemauerte Feuerstelle mit Grillrost. Der Brunnen überquoll vor noch glühender Asche und drei «Holzprügel» obendrauf. Der Verchromte Wasserausguss wurde mit einem Stein abgeschlagen und das Loch mit einem Hasel-Ast zugepfropft. So konnte nur noch feiner Sprühnebel entweichen. Ringsum wurde Abfall liegen gelassen, Dosen, Besteck, Halloween-

Utensilien und so weiter, sogar noch eine Wollmütze. Es kamen, als ich beim Aufräumen war, ein Paar Männer von der Jagdgesellschaft Ottenbach vorbei und haben sich den Schaden auch angesehen. Was sind das nur für unterbelichtete Zweibeiner, die so mit fremden Eigentum umgehen? Die haben null Empathie auch nur für irgendwas. Diese Tat ist mit nichts zu rechtfertigen, oder schönzureden. Richtig ... ich habe eine unsägliche Wut im Bauch und würde am liebsten mit den Tätern auch so verfahren. Ich habe einfach genug von diesen wohlstandsverwahrlosten Ignoranten. Ruth Weisskopf, Zwillikon

Es tut nicht weh!

Bravo Sek Mättmi!

Das BAG ruft erneut zur Covid-Impfung auf. Es ist ein Appell an die verbleibenden Ungeimpften, sich impfen zu lassen, damit wir alle so schnell wie möglich aus dieser Pandemie herausfinden. Man weiss, es gibt Gründe, die Mitmenschen von einer Impfung aus gesundheitlichen, ethischen oder religiösen Gründen abhalten. Das muss akzeptiert werden. Mitbürger, die sich jedoch nur aus unsolidarischer, trotziger Borniertheit verweigern, sollten sich schämen. Oder könnte es sein, dass diese harten Männer Angst vor dem «Piix» haben? Da kann ich euch versichern, es tut nicht weh! Den Stich merkt ihr kaum. Mit der Impfung aber könnt ihr dazu beigetragen, dass wir alle zusammen bald wieder ein normales Leben führen können. Wir danken euch!

Jugend packt Energiewende an, «Anzeiger» vom 29. Oktober.

Heinrich Ehrensperger, Hausen

Ein schönes Projekt, nicht nur eine Solaranlage auf dem Dach der Turnhalle zu installieren, sondern die Jugendlichen bei der Montage einzubeziehen und ihnen das Thema Solarenergie schmackhaft zu machen. Nachahmer wären im Säuliamt sehr willkommen. Myrta Zgraggen, Obfelden

Ein Leserbrief soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen und mit Namen, Adresse und Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen an redaktion@affolteranzeiger.ch gesendet werden. Ein Recht auf Abdruck besteht nicht. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor. (red.)

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Gewerbe

«Warm-Up-Party»

Vollgashöckler und Säuligugger legen schon vor dem offiziellen Fasnachtsstart los. > Seite 13

Dienstag, 2. November 2021

Endlich wieder Musik

Der Musikverein Harmonie Affoltern lädt am Wochenende zum Jahreskonzert. > Seite 15

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Sport und Geselligkeit Gute Stimmung am «SpaghettiTurnier» der Volleyballer in Obfelden. > Seite 17

Konstruktiver Umgang mit Übergängen Jedes Berufsleben hat Phasen und dazwischen Übergangszeiten Fast unmerklich geht der Sommer in den Winter über. Zeit der Ernte, aber auch des Rückzugs und des Loslassens. Der Sommer ist vorbei – und der Winter hat noch kaum begonnen. Übergänge strukturieren nicht nur den Jahresablauf, auch die berufliche Laufbahn. Hier gilt es, trotz Abschied lustvoll einen Weg auf ein neues Ziel hin zu definieren. Von Regula ZellwegeR Einzelne Phasen im Erwerbsleben kann man benennen: Lehrzeit, Zeit beim Arbeitgeber Meier, Zeit unter Chef Müller, Zeit des Nachdiplomstudiums. Doch für die Zeit zwischen den Phasen gibt es keine Bezeichnung. Man spürt, dass eine Veränderung kommt, kommen muss, kann sie aber schwer benennen. Die Zeiten dazwischen sind immer besonders. Zeiten, in denen «das Alte» nicht vollendet ist und «das Neue» noch nicht begonnen hat. Übergangszeiten. Morgen- und Abenddämmerung beispielsweise, haben eine besondere Stimmungsqualität. Wer kennt nicht die Landstriche zwischen den Zollstationen von zwei Ländern, das Niemandsland? Meist sind diese Gegenden unbewohnt und öde. Beim Fliegen sind Start und Landung am spannendsten, am gefährlichsten. Nicht mehr ganz auf dem Boden und noch nicht wirklich in der Luft. Übergänge in der Musik stellen hohe Anforderungen an Komponisten und Interpreten. Farbübergänge können faszinieren – in der Natur und in der Malerei. Wo beginnt das Blau im Regenbogen?

MARKTPL ATZ

Lebensphasen Übergangszeiten verbinden Lebensphasen: von der Jugend ins Erwachsenenleben, vom Single-Dasein in eine feste Partnerschaft, von der Schule ins Studium oder in den Beruf, vom Erwerbsleben in den Ruhestand, vom Leben in den Tod. Übergangszeiten unterscheiden sich meist stark vom Rest des Lebens. Sie sind oft verbunden mit Angst, mit verwirrenden Gefühlen, manchmal sind sie Krisenzeiten. Eine Tür geht zu – und die nächste ist noch nicht offen. Etwas verändert sich. Veränderungen sind meist mit Angst verbunden und wecken oft Widerstand. Doch Entwicklung ist nur möglich durch Veränderung. Wer sich weiterentwickeln will, muss Übergänge nicht nur aushalten, sondern sie suchen oder inszenieren. «Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen, die sich über die Dinge ziehn», dichtete Rilke. Es gibt Menschen, die glauben, den Fluss des Lebens aufhalten zu können. «Man ist so alt, wie man sich fühlt», behaupten sie. Stimmt nicht. Man ist so alt, wie man ist. Damit geht auch im Berufsleben eine Wertung der Menschen in der betreffenden Phase einher. Jugendlichkeitswahn, eine negative Einstellung älteren Menschen gegenüber, sind die Folge.

Loslassen Übergänge beinhalten immer auch Abschied, Loslassen – und sich Einlassen auf eine neue Situation. Das Rad der Zeit zurückdrehen kann man nicht. Aber man kann eine Weg-Bewegung in eine Hin-Bewegung verwandeln. Nicht immer wünscht man sich Übergänge, beispielsweise einen Stellen-

verlust, den Übergang von der Erwerbstätigkeit in die Erwerbslosigkeit. Die Zeit dazwischen, zwischen dem Bewusstwerden, dass man seine Stelle verlieren könnte, bis hin zum Akzeptieren, dass es einen getroffen hat, bedeutet eine intensive Auseinandersetzung mit sich selbst. Es gilt, die Übergangszeit bewusst zu gestalten. Dasselbe gilt oftmals auch für die Pensionierung. Schwierig auszuhalten sind Übergangszeiten, in denen man keine konkreten Vorstellungen hat, was folgen wird. Die Energie, die man vielleicht zum Hadern braucht, investiert man besser in die gezielte Gestaltung dieser Zeit. Bilder, Träume und Zukunftsvisionen sind hilfreich, wenn man gut Abschied vom Alten nehmen will. Aber die Zeit birgt auch die Gefahr, dass man vergisst, die Gegenwart zu leben, weil man sich intensiv mit der Zukunft befasst: Während Du planst, findet das Leben statt.

Übergangsrituale Alle Völker der Erde haben ihre eigenen Traditionen oder Rituale, solche Übergänge zu feiern, bewusst zu gestalten: Polterabend, Hochzeit, Konfirmation, Maturfeiern, Trauerfeiern. In unserer Kultur verlieren diese Rituale zusehends an Bedeutung. Schade! Denn feiern kann man sowohl den Beginn als auch das Ende einer Übergangsphase. Beispielsweise das Beenden eines Arbeitsverhältnisses kann man wertschätzen für das, was war, feiern und sich gleichzeitig darauf freuen auf das, was kommt. Ein rauschendes Fest zur Pensionierung – warum eigentlich nicht? Denn insbesondere in dieser Phase zwischen erfülltem Arbeitsleben und sogenanntem

Ruhestand soll man das soziale Netz intensiv pflegen. Übergangsphasen sind oft auch Zeiten, in denen man sich einsam und alleingelassen fühlt. Aus der Verletzlichkeit heraus wagt man bei einem Stellenverlust nicht, aktiv Kontakt zu suchen. Man hat nicht den Mut, über die Ängste oder die Trauer zu sprechen – man will ja niemandem zur Last fallen oder andere mit Gejammer langweilen. Man gibt damit nahestehenden Personen gar nicht die Chance, einen Menschen, den man mag, liebevoll durch die Übergangszeit zu begleiten. Zu bestimmten Zeiten können Rituale helfen: Warum nicht jemanden bitten: «Während der ersten sechs Monate meiner Pensionierung würde ich gern einmal in der Woche mit dir frühstücken.» «Während der ersten Zeit als Getrenntlebender möchte ich gern einmal im Monat mit dir ins Kino.» «Während meiner Rekonvaleszenz freue ich mich, wenn du einige Mal mit mir einen kleinen Ausflug machst.» Diese Aussagen sind Wünsche – und keine Forderungen. Es macht meist glücklich, wenn man jemandem seine Wünsche erfüllen kann. Wenn diese Wünsche aber nicht kommuniziert werden, sind sie schwierig zu erfüllen.

Übergangszeiten gestalten Während einige Übergangszeiten schwierig und mit Trauer verbunden sind, kann man andere kaum erwarten: Die Geburt des ersten Kindes, die den Übergang ins Elternsein abschliesst, der Beginn einer neuen Ausbildung, welche neue Karriereschritte ermöglichen soll, der Bau des eigenen Heimes, das Gründen einer eigenen Firma oder ein Stellenwechsel, der neue Herausforderungen bringen wird. Auch diese Wechsel

beinhalten Übergangszeiten. Und meist denkt man dabei nicht an das Ende dieser Phase, an die Ablösung der Kinder oder an das Auflösen oder Verkaufen der eigenen Firma. Wenn man Neues plant und sich darauf freut, fällt der Abschied vom Alten leicht und die Freude auf den Neubeginn herrscht vor. Wie Hermann Hesse in seinem Stufengedicht sagt: «Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne ...» Manchmal werden Übergangszeiten einfach passiv abgewartet – und damit abgewertet. Schade! Stattdessen soll man solche Phasen bewusst und differenziert wahrnehmen, sie kreativ gestalten und sich für die nachfolgende Zeit möglichst viele Wahlmöglichkeiten schaffen. Dies gilt auch für das Erwerbsleben. Die Frage besteht nicht allein darin, ob der eigene Arbeitsplatz erhalten bleibt. Die Frage lautet: «Was will ich erreichen, und was werde ich dafür tun?». Nicht das Warum steht im Vordergrund, sondern das Wie. Wie werde ich meinen Platz in der Arbeitswelt behaupten, verändern, neu gestalten? Wie will ich mich verhalten, um meine neuen Ziele zu erreichen? Je selbstverantwortlicher und kreativer Übergänge gestaltet werden, desto geringer ist das Gefühl des Ausgeliefertseins. Weil man in Übergangszeiten oft verunsichert und verletzlich ist, soll man seine Befindlichkeit mit anderen teilen. In Übergangszeiten ist es zudem sinnvoll, liebevoll mit sich selbst umzugehen, sich nicht zu überfordern und den Fokus auf eine erwünschte, selbst gestaltete Zukunft zu richten. Serie Arbeitswelt. Bisher: Arbeitszufriedenheit, 8.10.; Portfolio-Lebensstil, 15.10.; Burnout vorbeugen, 19.10. Von Regula Zellweger, dipl. Psychologin FH, dipl. Berufs- und Laufbahnberaterin, Buchautorin.

Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

Eine Anlaufstelle für alle therapeutischen Bereiche Physiotherapie im Strebel AG neu mit Ergotherapie und Logopädie Verschiedene Angebote unter einem Dach und aus einer Hand – damit setzt die Physiotherapie im Strebel auf ein ganzheitliches Angebot. Das ist angenehm für die Patienten und eine Erleichterung für die zuweisenden Ärzte. Neu ergänzen Ergotherapeutin Tamara Ottiger und Logopädin Heike Rack das breite Angebot der Physiotherapie im Strebel. Wie die Zusammenarbeit spielen kann, das erklären sie anhand eines «Beispielpatienten». Dieser ist männlich, über 60 Jahre alt, und hat nach einem Hirnschlag mit halbseitiger Lähmung rechts bereits eine Rehabilitation hinter sich. In der Physiotherapie geht es nun darum, mit dem Patienten das Gehen und den Gleichgewichtssinn zu trainieren. Weitere Themen können Transfers sein, also etwa das selbstständige Aufstehen oder Abliegen, Treppensteigen sowie die Abklärung allfälliger Geh-

hilfen. In der Ergotherapie stehen derweil die Handlungsfähigkeit, Selbstversorgung und Alltagsaktivitäten im Vordergrund, «also etwa, wie man die Schuhe anziehen oder sich selber etwas Kleines kochen kann», erklärt Tamara Ottiger. Dabei können auch Hilfsmittel eine Rolle spielen, etwa Schuhbändel, die einhändig bedient werden können, oder ein spezieller Griff.

Einfacher und effizienter In der Logopädie schliesslich steht die Sicherheit beim Essen und Trinken im Fokus, «dass keine Flüssigkeit und Nahrung in die Lunge eintritt», führt Heike Rack aus. Hier kann die Wahl der Kost eine wichtige Rolle spielen. Ausserhalb der Mahlzeiten wird darüber hinaus mit gezielten funktionellen Übungen an der Kräftigung der Schluckmuskulatur gearbeitet. «Schon eine Anpassung der Körperhaltung kann helfen», so die Logopädin. Weiter können die Kommunikationsfähigkeit trainiert

und lähmungsbedingte Gesichts-Asymmetrien behandelt werden. Die Vorteile einer einzigen Anlaufstelle für alle therapeutischen Bereiche für Patienten wie Zuweisende liegen auf der Hand: Das Berichtswesen sowie die Planung von Terminen und allfälligen Fahrdiensten ist einfacher, der interdisziplinäre Austausch reduziert Doppelspurigkeiten und fördert Synergien. Das wiederum führt zu einer effizienteren und zielgerichteten Therapie. Die Physiotherapie im Strebel AG bietet in den umliegenden Gemeinden auf ärztliche Verordnung auch Behandlungen bei den Patienten zu Hause an. Physiotherapie im Strebel Physiotherapie im Strebel, Behandlungsräume Zürichstrasse 55 und Obere Bahnhofstrasse 5 in Affoltern, Affolternstrasse 25 in Ottenbach sowie Ottenbacherstrasse 6 in Obfelden. Telefon 044 761 68 07, physio-imstrebel.ch.

Das Team der Physiotherapie im Strebel mit den beiden Neuen: Logopädin Heike Rack (vorne links) und Ergotherapeutin Tamara Ottiger (vorne rechts). (Bild zvg.)


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 2. November 2021

Farbenprächtig verneigt sich der Oktober Seine Fülle bietet Köchen und Dekorateurinnen, aber auch Fotografen und Legendenschreiberinnen Inspiration

Die Herbstluft trägt einer sensiblen Hundenase vielfältige Düfte zu. (Bilder Mohamed Chahin / Legenden Denise Bohnert)

Wie aus einer anderen Zeit muten diese Bootshäuschen am Türlersee an – dass kein Auto auf der Strasse zu sehen ist, trägt wesentlich zu dieser herbstzeitlos ruhigen Idylle bei.

Tag für Tag, Stufe um Stufe verändern die Bäume ihr Farbenkleid zurzeit, schon seit Wochen im goldenen Rampenlicht der Oktobersonne.

Jedes einzelne Blatt zeigt die Geschichte eines ganzen Jahres – noch, bald wird es unsichtbar zu Erde werden.

Der Nebel, der noch im Tal hängt und dort alles grau erscheinen lässt, hat bewirkt, dass das Rot vorne im Bild so intensiv wurde und damit auch das Grün dahinter zum Leuchten bringt.


Veranstaltungen

«Wir Superhelden» Steven Schneider liest in Stallikon In seinem neusten Werk schlägt der Kultkolumnist verblüffende und tiefgründige Töne an. Ein rasantes Buch über Männer, Macht, Liebe, Streit und Scheitern, das er in Stallikon am 11. November vorstellt. Steven Schneider, seit 19 Jahren die männliche Hälfte des erfolgreichsten Kolumnenpaares Schreiber vs. Schneider, fragt sich: Braucht es in einer weiblichen Zukunft überhaupt noch Männer? Seine Antwort: Aussterben ist auch keine Lösung. Zwölf Männer kommen in seinem Buch zu Wort und geben Einsicht in ihre Männerseelen. Seine interaktiven Lesungen sind frech, be-

rührend und nicht nur für Männer höchst spannend. Andrea Hunold von den Volketswiler Nachrichten schrieb: «Dass Männer und Frauen unterschiedlich sind, wissen wir schon lange, aber die lebhaften Erläuterungen und Geschichten dazu machen das äusserst unterhaltsame Buch dennoch unbedingt lesenswert.» Das Team der Bibliothek Stallikon lädt alle Interessierten zur Lesung ein und freut sich auf viele Gäste. Schul- und Gemeindebibliothek Stallikon Donnerstag, 11. November, 19.30 Uhr, Schul- und Gemeindebibliothek Stallikon. Eintritt 10 Franken, Zertifikatspflicht. Um Anmeldung wird gebeten. Weitere Infos auf www.bibliothek-stallikon.ch.

Steven Schneider stellt in Stallikon sein neustes Buch vor. (Bild zvg.)

MARKTPL ATZ

Dienstag, 2. November 2021

Die Fasachts-Fans sind in den Startlöchern Warm-Up-Party am Samstag, 6. November, in Hedingen Nach über 20 endlos scheinenden Monaten ohne Fasnacht, Konfetti, Guggensound und allgemeinen Veranstaltungen sind die Entzugserscheinungen riesengross. Zeit, den Fasnachtsstart einzuläuten. Die beiden gut befreundeten Vereine Guggenmusik Vollgashöckler Hedingen und Guggenmusik Säuligugger Affoltern haben sich entschlossen, gemeinsam ein Fest zu organisieren, das noch vor dem offiziellen Fasnachtsstart am 11. November stattfindet. In nur zwei Monaten wurde die Warm-Up Party, die am 6. November in Hedingen stattfindet, aus dem Boden gestampft. Bereits ist es Ehrensache, jeweils bei der Veranstaltung der anderen Gugge teilzunehmen. Nun ist es an der Zeit, etwas gemeinsam auf die Beine zu stellen. Ein Vorfasnachtsevent ist dafür genau die richtige Idee. Schnell wurde die Basis geschaffen und ein Organisationskomitee gegründet, das aus gleichen Teilen aus «Säulis» und «Höcklern» besteht. Extrem motiviert plant die Gruppe nun seit Mitte September intensiv den Anlass, der in ein paar Tagen in der Schulanlage Schachen steigt. Die Zusammenarbeit funktioniert, als ob sie schon seit je her bestünde. Dank der grossen Erfahrung beider Vereine im Organisieren von Veranstaltungen, kann nur etwas Cooles entstehen. In den letzten acht Wochen wurden ein Standort gefunden, Bewilligungen eingeholt, Plakate und elektronische Flyer designt, Sponsoren gesucht, Sitzungen durchgeführt, Essen und Trinken bestellt, Sicherheitskonzepte (3G) erstellt und Werbung gepostet, aufgehängt oder geklebt. Eine Menge Arbeit, die sich aber bestimmt lohnen wird. Nomen est Omen, darum ist «WarmUp-Party» nicht nur der Name, sondern auch das Motto, und es wird heiss, sehr

«Du kannst all die Reichtümer und Erfolge der Welt haben, aber wenn du nicht gesund bist, hast du nichts». (Steven Adler). Michèle Meier Brüllhardt führt seit über 15 Jahren ihre Naturpraxis für Frau und Kind, mit Herz und Seele, in Affoltern. In ihrer Praxis behandelt sie täglich kleine wie grosse Klienten:

Die Säuligugger aus Affoltern haben nach langer Abstinenz gemeinsam mit ...

... den Vollgashöcklern eine Warm-Up-Party organisiert. (Bilder zvg.) heiss. Die DJs Flaver & Lui werden die Halle zum Beben bringen. Die Gäste dürfen gespannt sein, welche Guggenmusiken am Start sind. Die «Säulis» und die «Höckler» zählen die Tage, Stunden, und Minuten, bis endlich die grosse Sause steigt und freuen sich auf viele Gäste. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt. An der 30 Meter langen Bar in der Hedinger Festhalle wird angestossen, die

Gäste werden mit Schnitzelbrot und Co. aus der Küche verwöhnt, oder sie können einfach einen Kaffee (mit oder ohne Güx) in der Kafibar geniessen. Auf gehts, um den Fasnachtsstart ultimativ zu feiern! Pascal Stössel, Präsident «Säuligugger» und Ruth Prevedoni, Warm-Up-Party OK Chefin, «Vollgashöckler»

Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

Für Frauen, Kinder und Jugendliche Das Wohl und die Gesundheit der Klienten ist eines der wichtigen Ziele der Praxis für Frau und Kind – Urmi-Natur von Michèle Meier Brüllhardt.

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Babys, Kleinkinder oder Jugendliche hat sie schon erfolgreich behandelt. Aber auch Frauen in jeder Lebensphase gehören zu ihren Patientinnen. «Dieser Beruf ist für mich Berufung», sagt Michèle Meier Brüllhardt. Die Gesundheit der Klienten hängt laut Michèle Meier Brüllhardt nicht nur vom Alter ab, sondern auch von den äusseren Umständen und von der körperlichen Konstitution. «Überforderung oder Stress führen dazu, dass wir anfälliger werden für verschiedene Krankheiten.» Vor jeder Behandlung wird mit allen Klientinnen und Klienten ein ausführliches Beratungsge-

spräch geführt, das die Vorgehensweise der Behandlung und deren Zielsetzung beinhaltet. Durch das umfassende Therapieangebot kann die Gesundheit der Kundschaft optimal unterstützt werden. Dazu gehören ätherische Öle, Pflanzentinktur, Extrakt oder Salbe oder Homöopathie, Bachblüten, Schüsslersalze, Spagyrik, Ceres, Tees sowie Fussreflexzonenmassage und manuelle Lymphdrainage.

Spezialisierung und Kurse Im Laufe der Zeit hat sich Michèle Meier Brüllhardt auf die Bereiche ADS/ ADHS (Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom) und Depression spezialisiert. Nicht nur Erwachsene, auch Kinder und Jugendliche können an Depression erkranken. Die Pubertät ist eine Zeit der Veränderung. Psychische Erkrankungen wie Depressionen treten dann gehäuft auf. Nach unterschiedlichen Schätzungen leiden Frauen (9 %) und junge Menschen (13 %) phasenweise an einer psychischen Störung. Über das ganze Jahr hinweg finden interessante Workshops zu aktuellen Themen statt.

Ganzer Einkauf geschenkt Spezial-Aktion bei Kaenzig Herrenmode Zum ersten Mal finden bei Kaenzig Herrenmode in Hedingen vom 1. bis 13. November die Glückstage statt. Pünktlich zum Wetterumschwung lädt Kaenzig Herrenmode seine Kunden nach dem Einkauf der neuen Herbstund Wintergarderobe zum Drehen am Glücksrad ein. Nebst attraktiven Warenpreisen aus dem hochwertigen Sortiment locken Rabatte von 5 %, 15 % oder 20 %. Oder der Kunde bekommt sogar seinen gesamten Einkauf geschenkt. Jetzt ist der Moment, um die Garderobe zu ergänzen und sein Glück zu versuchen. Bei Kaenzig Herrenmode wählt der Kunde aus einem

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Veranstaltungen

Dienstag, 2. November 2021

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Bei diesem Duo sitzt man gerne nach

Feinste Comedy mit Patti Basler in Bonstetten

Patti Basler und Phillipe Kuhn zeigen am 13. November im Gemeindesaal ihr Programm «Nachsitzen aus Gründen». Klavier, Projektor, Tisch und ein Brett. Viel mehr wird nicht benötigt, um die Bühne im Gemeindesaal Bonstetten in ein Klassenzimmer umzufunktionieren. Und dann kanns auch schon losgehen mit dem Frontalunterricht. Die in einer Bauernfamilie aufgewachsene Wortpoetin Patti Basler konnte zusammen mit ihrem Bühnenpartner Philippe Kuhn unser Schulsystem schon selbst testen und Erfahrungen sammeln. Patty Basler ist ausgebildete Erziehungs-

wissenschaftlerin mit Nebenfach Kriminologie und Lehrerin. Eine, der wir gerne zuhören. Eine Lehrerin, die Fehler nicht korrigiert, sondern protokolliert, mit den Worten jongliert und uns dann alles humorvoll, aber gnadenlos präsentiert. Sie bringt die sprachlichen und politischen Widersprüche unserer Zeit direkt auf den Punkt – Gründe zum Nachsitzen gibt es da zur Genüge. Kulturkommission Bonstetten Samstag, 13. November, Beginn um 20 Uhr. Gemeindesaal Bonstetten, Am Rainli 4. Tickets erhältlich bei Ticketino.ch oder an der Abendkasse ab 19 Uhr. Zertifikatspflicht. Infos: www.bonstetten.ch Veranstaltungen.

Patti Basler und Philippe Kuhn treten in Bonstetten auf. (Bild Tibor Nad)

Die «Harmonie Affoltern» lädt zum Jahreskonzert – und würde sich über Neumitglieder freuen. (Bild zvg.)

Die Musik kehrt zurück! Aufführungen am 6. und 7. November in Affoltern Am kommenden Wochenende führt der Musikverein Harmonie Affoltern im Kasinosaal sein traditionelles Jahreskonzert durch. Unter der bewährten Leitung des Dirigenten Martin Schiesser hat die Harmonie Affoltern ein vielseitiges Musikprogramm einstudiert, welches in diesem Jahr aufgrund der aktuellen Lage – noch vor dem 100. Geburtstag des Vereines – in einer anderen Form präsentiert wird.

Das Publikum wird in den Genuss der Uraufführung des Jubiläums-Marsches «Gruss an Affoltern» kommen, die Musikstücke werden nach Ansage vorgetragen, ein Wettbewerb lockt mit tollen Preisen, kleine feine Snacks, selbstgebackene Kuchen und Torten sowie die dazu passenden Getränke werden die Herzen der Konzertbesucherinnen und Konzertbesucher höherschlagen lassen! Musikinteressierte, die ein Instrument zu Hause haben und es wieder einmal in Betrieb nehmen möchten, dürfen sich gerne beim Vereinspräsidenten Philipp Herzog melden! Ob Wald-

Festgottesdienst und Tagung zu Katharina von Zimmern

Theater in Stallikon

Das Kloster Kappel bietet am 7. November – anlässlich des Reformationssonntags – ein vielseitiges Programm.

Das «Theater Kanton Zürich» bringt den Klassiker «Der Besuch der alten Dame» von Friedrich Dürrenmatt am 5. November auf die Bühne in Stallikon!

Dass die Ämtler Kirchgemeinden den Reformationssonntag – dieses Jahr am 7. November – mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der Klosterkirche Kappel feiern, ist schon gute Tradition. Nach Gerstensuppe und Zwinglibrot findet eine Tagung zu «Katharina von Zimmern: Eine starke Frau im Spannungs-

feld der Reformation» statt. Dazu gibt es Kinderhüeti während des Gottesdienstes und eine Klosterführung für Kinder parallel zur Tagung. Die Feierlichkeiten starten um 10 Uhr mit einem Bezirksgottesdienst mit Abendmahl. «Da wohnt ein Sehnen tief in uns», unter diesem Motto gestalten Pfarrer Volker Bleil, Pfarrerin Ilona Monz, Pfarrerin Claudia Mehl und Pfarrer Werner Schneebeli zusammen mit einem Projektchor unter der Leitung von Anette Bodenhöfer den Gottesdienst. Anschliessend gibt es Suppe und

«Zwinglibrot» im Mühlisaal, bevor um 12.15 Uhr die Tagung zu Katharina von Zimmern startet. Vier Frauen haben gemeinsam das Leben dieser bemerkenswerten Frau erforscht. Die Nachforschungen entwickelten sich zu einem Krimi und führten zu einem interessanten Buch mit dem Titel «Die Äbtissin, der Söldnerführer und ihre Töchter». Die Autorinnen (Dr. Christine Christ-von Wedel, Historikerin; Irene Gysel, alt Kirchenrätin; Jeanne Pestalozzi, alt Kirchenrätin, und Marlis Stähli, Germanistin und Handschriftenkonservatorin) geben Einblicke in ihre Recherche. Um 17.15 Uhr bietet «Musik und Wort» die ideale Möglichkeit, diesen Tag ausklingen zu lassen. Der Chor des Bach Collegiums Zürich lässt unter der Leitung von Bernhard Hunziker Schuberts «Deutsche Messe» und weitere Werke für Chor und Orgel von Bach und Mozart erklingen. Dazu gibt es Lesungen zur Urkraft des Heiligen von Pfarrer Volker Bleil. Kloster Kappel Bei all diesen Programmpunkten – die auch jeweils einzeln besucht werden können – gilt: Eintritt frei, Kollekte. Zertifikatspflicht. Infos und Detailprogramme sind erhältlich in allen Ämtler

Friedrich Dürrenmatt schrieb die tragische Komödie Mitte der 50er-Jahre des letzten Jahrhunderts. Die Zürcher Uraufführung im Januar 1956 war ein grosser Erfolg und machte das Stück bald darauf weltbekannt. «Der Besuch der alten Dame» hat bis heute an Brisanz und Aktualität nichts verloren. Güllen, eine verarmte Kleinstadt am Rande der globalisierten Welt, wird von der Vergangenheit in Beschlag genommen. Claire, einst in Güllen aufgewachsen und in ihrer Jugend unrechtmässig als Hure von dort verstossen, ist durch kluge Heirat zu unermesslichem Reichtum gekommen. Über etliche Jahre hat sie nach und nach die Vermögenswerte des Städtchens aufgekauft und die Güllener damit in den finanziellen Ruin getrieben. Nun kehrt Claire als angesehene Dame zurück und will Rache nehmen an ihrem Jugendfreund, der sie, als sie schwanger wurde, hat sitzen lassen. Sie offeriert den Güllenern eine enorme Geldsumme für den Tod dieses Exfreun-

horn, Schlagzeug, Bass, Oboe, Klarinette oder Trompete – die Harmonisten freuen sich auf Zuwachs in ihren Reihen. Neben der Musik winkt ein Vereinsleben mit tollen Menschen. Die Musikproben finden jeweils am Dienstagabend von 20 bis 22 Uhr im Probelokal an der Giessenstrasse in Affoltern statt. Harmonie Affoltern Jahreskonzerte am Samstag, 6. November, 20 Uhr (Türöffnung 19.15 Uhr) und Sonntag, 7. November, 14 Uhr (Türöffnung 13.15 Uhr). Zertifikatspflicht. Infos zum Verein auf www.harmonie-affoltern.ch.

Claire kehrt nach Güllen zurück und will Rache nehmen. (Bild zvg.) des. Was dies bei den Stadtvätern des verarmten Städtchens auslöst, und wie der Exfreund zum Spielball der Politik wird... – für Spannung ist in jedem Fall gesorgt. Gemeindeverein Stallikon Freitag, 5. November, Turnhalle Loomatt, Sellenbüren. Türöffnung und Abendkasse ab 19 Uhr, Beginn um 20 Uhr. Zertifikatspflicht. Vorverkauf im Gemeindehaus Stallikon, Telefon 044 700 92 00. Eintritt:

Vier Frauen haben gemeinsam das Leben von Katharina von Zimmern erforscht. Entstanden ist dabei das Buch «Die Äbtissin». (Bild zvg.)

Kirchgemeinden, unter www.klosterkappel.ch

Schmerzfrei trotz Arthrose

Zapzarap spielen das Stück «Hohenstein»

Am Donnerstag, 4. November, findet im Team Training Hedingen ein Vortrag mit Patienten-Demonstration aus dem Publikum statt.

In «Hohenstein» spielen neun Figuren drei Geschichten mit einem Schluss. Und zwar am Freitag, 5. November, im Chilehuus Hedingen.

Die von PhDr. Axel Daase praktizierte Schmerztherapie ist eine hochwirksame manuelle Therapiemethode, die auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen basiert. Schmerz im Gehirn werden durch «conditioned pain modulation» gelöscht, die Wirkung tritt ohne Medikamente und ohne Operation ein. Sie wirkt sofort und nachhaltig bei fast allen Schmerzzuständen am Bewegungsapparat wie: Migräne, Kopfschmerzen, Kiefer-, Rücken-, Hüft-, Knie-, Schulter-, Ellenbogen-, Hand-, Fuss- sowie OrganSchmerzen. Daase Schmerztherapie wirkt auch dann, wenn konkrete Schädigungen bereits vorliegen, welche

schulmedizinisch mittels bildgebender Verfahren (Röntgen, MRI) diagnostiziert wurden wie Arthrose, Bandscheibenvorfälle etc., auch als austherapiert geltende Patienten kann geholfen werden. Oft sind sie schon nach der ersten Behandlung schmerzfrei oder haben nur noch geringe Restschmerzen. Der Vortrag richtet sich an Schmerzpatienten sowie an Ärzte, Therapeuten und Interessierte. Team Training Hedingen Donnerstag, 4. November, 19 Uhr, Vortrag von PhDr. Axel Daase & Team (Schmerzspezialist, Physiotherapeut, Naturheilpraktiker, Gesundheitswissenschaftler). Team Training Hedingen, Maienbrunnenstrasse 12, Hedingen. Um telefonische Voranmeldung wird gebeten, die Platzanzahl ist limitiert auf 30 Personen. Zertifikatspflicht. Anmeldung unter Telefon 044 760 06 06, Eintritt frei.

oder per Telefon 044 764 88 10.

Es geht um den Bau einer 5G-Antenne, um Korruption, Widerstand und die Sehnsucht nach Paris! Fredis Tankstelle läuft nicht mehr, seit die Autobahn eröffnet wurde. Tinu will nach Paris und erfindet hundert Gründe, nicht zu gehen. In Marlies und Georgs Einfamilienhausquartier ist es mit der Ruhe vorbei, seit eine 5G-Antenne gebaut werden soll. Ein Tankdeckel geht auf Reisen und die Ruine Hohenstein steht über dem Ganzen und fürchtet das Ende nicht. «Hohenstein» erinnert uns humorvoll daran, dass nicht die Grenzmauern unserer Welt, sondern die Mauern unse-

30 Franken, mit ZKB-Karte 25 Franken, Studierende/ Lernende 15 Franken.

In «Hohenstein» spielen neun Figuren drei Geschichten mit einem Schluss. (Bild zvg.) rer Gewohnheiten am schwierigsten zu überwinden sind. Und dass die Zustände der kleinen Menschen, wie die Geschichten der grossen Welt, sich immer wieder verändern werden. Zapzarap bietet seit Jahren ausgezeichnete Schauspielkunst und originelle Musiktheaterstücke mit starken A-cappella-Stimmen. Zapzarap sind

Marion Mühlebach, Jan Hubacher, Kristian Trafelet, Regie Roland Suter. Barbara Thürig, Gemeindeverein Hedingen Freitag, 5. November, Chilehuus Hedingen. Beginn um 20.15 Uhr, Türöffnung um 19.45 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Schutzkonzept und Infos zur Platzreservierung auf gemeindevereinhedingen.ch.


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Sport

Dienstag, 2. November 2021

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WB hat das Siegen nicht verlernt Fussball, 1. Liga, FC Thalwil – FC Wettswil-Bonstetten 0:2 (0:1) Der FCWB reagierte nach zuletzt drei Meisterschaftsniederlagen stark und holte sich verdient das Punktetrio.

Thalwil bäumt sich auf

Von Kaspar Köchli Mit zehn Punkten aus vier Partien startete der FCWB Mitte August vielversprechend in die neue Saison. Danach geriet er in ein Loch und verlor von den nächsten fünf Spielen deren vier. Immerhin hatte er zwischendurch im Cup mit einem 5:1 gegen Buochs triumphiert und die Tür zur ersten Hauptrunde weit aufgestossen. Die Ämtler wollten nun unbedingt auch in der Meisterschaft wieder Fuss fassen. Allerdings stand ihnen mit Thalwil eine formstarke Mannschaft gegenüber, die sich nach vier aufeinanderfolgenden Siegen zuletzt nur Leader Baden beugen musste. Die Zuschauer durften sich auf ein spannendes Zürcher Derby freuen.

WB mit sehr jungem Team Wettswil-Bonstetten-Trainer Oswald nahm gegenüber dem letzten Spiel einige personelle Änderungen vor. Auch aus verletzungsbedingten Gründen. So standen in der Startformation überraschend die Youngsters Di Battista (17 Jahre), Jakovljevic (18) und Brunner (19) – der Altersdurchschnitt der Ämtler-Elf betrug bemerkenswerte 22 Jahre. Thalwil begann ambitioniert und beschwor nach einer Angriffskombina-

Der 18-jährige Jakovljevic (rechts) erzielte WBs Führungstreffer. (Bild Kaspar Köchli) tion über Cerjak, Marjanovic und Avdyli erstmals Gefahr herauf. Im Gegenzug krönten die Gäste ihre erste gelungene Offensivaktion gleich mit der Führung. Nach einem Aluminiumtreffer von Captain Peter konnte der klug mitgelaufene Jakovljevic den Ball erben und über die Linie schieben. Zu seiner Torpremiere meinte er lachend: «Ich habe beim Schuss von Flavio zum Glück nicht abgebremst und konnte nach dem Pfostenschuss schön ‹abstauben›.» Kaum wieder angepfiffen, eroberte sich WB das Spielobjekt und Peter gelangte zur nächsten dicken Chance, er verfehlte das Gehäuse aber um einiges. Später konnte Thalwils Benziar, auf dem linken Korridor vor-

preschend, nur mittels Foul gestoppt werden – die Freistossflanke wurde zur sicheren Beute für den aufmerksamen WB-Keeper Rüegg. Nach einem Ballverlust Brunners im Mittelfeld drangen die Grünweissen durch Avdyli nochmals energisch vor, allerdings resultierte daraus lediglich ein Corner. Daraufhin hatte im anderen Strafraum Brüniger das 2:0 auf dem Fuss, sein Schuss wurde von Schlussmann Filippone entschärft. Zehn Minuten vor der Pause schnupperte Thalwil nach einem sehenswerten Angriff erstmals so richtig am Ausgleich, als Avdyli nach einer scharfen Hereingabe von LaRocca knapp am Ball vorbeirutschte.

Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit machten die Platzherren Druck und liessen keine Zweifel offen, am Resultat etwas ändern zu wollen. Allerdings fehlte es ihren Angriffen zumeist am letzten genauen Passspiel oder die gut stehende Ämtler Abwehr blieb Herr der Lage. Bei den auffälligsten Aktionen drosch Kavcic den Ball brachial über das Tor, später wurde Gonzalez knapp am erfolgreichen Schuss gehindert und schliesslich blieb ein Versuch LaRoccas an einem Verteidigerbein hängen. Dazwischen vergab WB bei zügig gespielten Konterangriffen die Vorentscheidung, deshalb blieb die Partie unverändert spannend. In der 80. Minute wurde auf Seiten WBs Rüegger eingewechselt, der Stammverteidiger gab nach exakt dreimonatiger Verletzungspause sein Comeback.

wechselkontigent der Ämtler war bereits ausgeschöpft, so hatten sie die verbleibende Schlussphase zu zehnt zu bestreiten. Dies gelang recht souverän und schliesslich war der angestrebte Auswärtssieg Tatsache. Den Erfolg verdiente sich WB mit seinem engagierten, mutigen und als Kollektiv glänzenden Auftritt. «Jeder kämpfte für jeden und trug so zum Erfolg bei», brachte es Captain Peter auf den Punkt. Trainer Oswald zeigte sich ebenfalls freudig: «Das war sicherlich nicht unser bestes Spiel, aber die Leidenschaft bei allen riesengross. Die Zuordnung stimmte und hinten liessen wir praktisch nichts zu. Unser Konzept ging auf.» Der FCWB verbesserte sich in der Tabelle auf Rang sieben und liegt noch vier Punkte hinter dem zweitplatzierten Freienbach. Sportplatz Brand, Thalwil – Wettswil-Bonstetten 0:2 (0:1) WB: Rüegg; Brüniger, Brunner (71. Miljkovic), Studer,

WB-Miljkovic im Glück und Pech Fünf Minuten vor Schluss erlöste Miljkovic mit dem 2:0 sein Team doch noch. Nach einem brillanten Zuspiel Peters enteilte er der zu weit aufgerückten Thalwiler Hintermannschaft und brachte den Ball abgeklärt ins Netz. Nur wenig später avancierte der Torschütze vom Glückspilz zum Pechvogel. Nach einem Zweikampfduell blieb er liegen, musste gepflegt werden und mit einer womöglich schweren Knieverletzung das Feld verlassen. Das Aus-

Thalmann (80. Rüegger), F. Peter, Heini, Aeberli, Figueiredo, Jakovljevic (80. Hager), Di Battista (60. Bachmann). 8. Jakovljevic 0:1; 85. Miljkovic 0:2. Tabelle: 1.Baden, 25 Pkt.; 2.Freienbach, 20; 3.Eschen/ Mauren, 20; 4.Tuggen, 18; 5.Paradiso, 18; 6.Gossau, 17; 7.Wettswil-Bonstetten, 16; 8.Linth 04, 16; 9. Thalwil, 15; 10.St.Gallen II, 13; 11.Uzwil, 20; 12. Winterthur II, 7; 13.Team Ticino U21, 4; 14.Balzers, 4. Weitere WB-Resultate. 2. Liga: WB 2 – Wiedikon 3:1. 4. Liga: Oetwil-Geroldswil – WB 3 2:5; Uitikon – WB 4 3:0.

Spitzenspiel verloren

FC Affoltern – Zürich City SC 1:3 (1:2) Die 1. Mannschaft des FCA verliert 1:3 zu Hause gegen Zürich City SC. Der Abstand zum Tabellenführer vergrössert sich somit auf sechs Punkte, wobei der 2. Platz aber dennoch souverän gehalten wird. Nach dem deutlichen Sieg gegen NK Croatia am Wochenende zuvor war klar, dass es diesen Sonntag zum Showdown kommen würde. Entsprechend wurde während der Woche trainiert und vor dem Spiel in der Garderobe merkte man: Dieses Team war bereit. Und dies sah man auch beim Anspiel sofort: Keine drei Minuten nach Anpfiff musste der gegnerische Goalie den Ball aus dem eigenen Netz holen. Nicola Petermann schloss mit voller Überzeugung ab und brachte das Fanionteam in Führung. Kurze Zeit später lag Mittelfeldmotor Leo Ismajlaj am Boden; der gegnerische Spieler streckte ihn wuchtig nieder. Verletzungsbedingt musste gewechselt werden. Dieses ruppige Einsteigen brachte den FCA zwar nur kurz aus der Fassung, dies genügte jedoch und schon zeigte der SC Zürich City das erste Mal seine spielerische Klasse: Nach dem Ballgewinn im Mittelfeld reichten zwei saubere Pässe und der Ausgleich war Tatsache. Das Spiel war von da an geprägt von hart geführten Zweikämpfen beider Teams. Jan Haas gelang es durch seine Schnelligkeit

immer wieder, vor dem gegnerischen Tor aufzutauchen, leider wurden diese schönen Dribblings nie mit einem Tor belohnt. Auf der rechten Seite war es Nikola Arsic, der mit sehenswerten Passkombinationen den Treffer suchte. In der 30. Spielminute bekam der SC Zürich City einen Eckball zugesprochen. Die vermeintlich geklärte Hereingabe landete aber vor den Füssen eines Gegners, welcher direkt zur Führung abschliessen konnte. In der zweiten Halbzeit gestaltete sich das Spiel weniger durch schöne Passkombinationen, vielmehr versuchten nun beide Seiten über lange Bälle zum Torerfolg zu kommen. Auch ein letztes Aufbäumen der Ämtler fruchtete nicht und so kam es, wie es kommen musste. Wieder nach einer Standardsituation landete der Abwehrversuch direkt in den Füssen eines Gegners und dieser liess es sich nicht nehmen, in der 81. Minute die Entscheidung zu erzielen. Alles in allem kann man sagen: Der Gegner war sehr gut! Das Eis des FCA zeigte eine hoch konzentrierte Leistung und durfte erhobenen Hauptes vom Platz gehen. Jan Wildi Sportplatz Moos; 220 Zuschauer; FCA: Aegerter, Wildi, Steigmeier, Bitzer, Luchsinger (Ravasio); Ismajlaj (Stefanovic), Huber, Krstic; Haas, Petermann (Gotardo), Arsic (Stähli).

Spätestens an der Strafraumgrenze endeten die FCA-Bemühungen. (Bild Manuela Huber)

Voller Einsatz, spannende Spiele und tolle Stimmung am Plauschsamstag. (Bilder zvg.)

Nicht mal eine defekte Abwaschmaschine trübte die Stimmung.

Volleyball und Spaghetti – ein bewährtes Erfolgsrezept

Gute Stimmung und toller Sport am Spaghetti-Turnier in Obfelden Das traditionelle SpaghettiTurnier von Volley Obfelden war ein voller Erfolg. 30 Teams, mehrheitlich aus der umliegenden Region, spielten am Wochenende um den Tagessieg. Dazu gab es selbstverständlich eine ordentliche Portion Spaghetti. Einmal im Jahr verwandelt sich die Mehrzweckhalle Zendenfrei in einen Volleyballtempel. Am letzten Oktoberwochenende kamen während zwei Turniertagen über 100 Volleyballspielende zusammen. Am ersten Spieltag stand wie gewohnt der Plausch an erster Stelle und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer spielten in zwei Stärkeklassen um den begehrten Siegerdessert. Am Sonntag kamen dann die lizenzierten Teams zum Zug und lieferten dem Publikum spannende Spiele auf mehrheitlich aussergewöhnlich hohem Niveau.

Abwaschmaschine gab den Geist auf Nachdem das Turnier im letzten Jahr abgesagt werden musste, freute sich der Verein über viele bekannte Gesichter, aber auch über die vielen Mannschaften, die zum ersten Mal teilgenommen haben. Trotz Corona-Schutzmassnahmen konnte das Turnier ohne Zwischenfälle und zum Glück auch ohne gravierende Verletzungen durchgeführt werden. Die Abwaschmaschine in der Küche war solch regen Betrieb gar nicht mehr gewohnt, darum entschied sie sich am Samstagabend kurzerhand dazu, nicht mehr zu funktionieren. Wiederbelebungsmassnahmen blieben leider erfolglos, und so kam in der Küche unter den Helferinnen und Helfern beinahe schon Klassenlagerstimmung auf. Die Laune liess man sich dadurch aber nicht verderben und das Volley-Wochenende war wie jedes Jahr eine wirklich glatte Sache.

Wer das jetzt liest und sich grämt, diese tolle Veranstaltung verpasst zu haben – keine Sorge. Es findet auch nächstes Jahr wieder statt. Wer seine Volleyballfähigkeiten bis dahin verbessern möchte, kommt am besten mal in ein Training. Corina Kälbling, Volley Obfelden Die aktuellen Trainingszeiten der Teams sind folgende: Herren (Zürimeisterschaft): Donnerstag, 20–22 Uhr, Schulhaus Schlossächer Obfelden; Damen (3.L): Mittwoch, 20–22 Uhr, Schulhaus Schlossächer Obfelden; Damen (5.L): Donnerstag, 20–22 Uhr, Schulhaus Chilefeld Obfelden; U23 Juniorinnen: Montag, 20–22 Uhr, Schulhaus Schlossächer Obfelden; U19/U17 Juniorinnen: Mittwoch, 18.30–20 Uhr, Schulhaus Schlossächer Obfelden; U15/U13 Juniorinnen: Montag, 18.30–20 Uhr, Schulhaus Schlossächer Obfelden. Weitere Informationen zu Volley Obfelden unter www.volley-obfelden.ch. Anmeldungen für Schnuppertrainings an corina.kaelbling@ volley-obfelden.ch.


Jelena Poprzan La Folia

5-saitige Viola, Gesang, Looper, Maulgeige, Glasharmonika

findet aufgrund der Corona-Situation nicht statt. Interessenten für eine Neumitgliedschaft (ab Jahrgang 2005) können sich beim Präsidenten Hansueli Minder melden. Kontakt per E-Mail: miha4@me.com oder Tel. 079 690 88 70. Weitere Infos sind auf der Homepage: www.skiclub-hausen.ch

DO 04. NOV B E N Z A H L E R ‘ S SONGGOING 20:15 Uhr

FR 05. NOV L I E D E R L I C H 20:15 Uhr

Freitag, 5. November 2021

20.15 Uhr

Aula Ennetgraben, Zwillikerstr. 16, Affoltern a.A.

Abendkasse ab 19.30 Uhr Eintritt: 30.-/15.Reservation: www. kulturaffoltern.ch Vorverkauf: Buchhandlung Scheidegger, Obere Bahnhofstr. 10A, 044 762 42 42

kæser.ch DIE DRUCKER

Welche Behörden und Kommissionen gibt es in Aeugst? Was bringt eine Tätigkeit in einer Behörde mit sich und was sind die Voraussetzungen dazu? Wäre eine solche Tätigkeit etwas für mich?

Das Liedermacherfestival

S0 07. NOV MENNO DAAMS & THE ROBERTO BOSSARD TRIO 17:00 Uhr

Behördentätigkeit in Aeugst am Albis

Jazz am Donnerstag

Aus der Blütezeit des Swing

DO 11. NOV D O B L E R & S O L I M I N E 20:15 Uhr

Jazz am Donnerstag

F R 1 2 . N O V SARAH BUECHI SEPTETT 20:15 Uhr

Jazz – Klassik – World

Mittwoch, 3. November 2021, um 19.30 Uhr

SA 13. NOV LISA & LAURA G O L D FA R B

Kulturraum der Schule Gallenbüel

20:15 Uhr

Die Mitglieder der Behörden und Kommissionen stellen die Behörden und deren Aufgaben vor und erläutern, was ein Engagement mit sich bringt.

DO 18. NOV S U G U S

Diese Informationsveranstaltung richtet sich an alle, die sich für eine aktive Mitwirkung in unserem Dorf interessieren. Es handelt sich nicht um eine Vorstellung von Kandidaten für die Wahlen 2022. Moderation:

NOVEMBER

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Generalversammlung Skiclub Hausen a. A. Samstag, 6. November

20:15 Uhr

Kabarett aus Deutschland

Jazz am Donnerstag

DO 25. NOV P. SCHÄRLI SEXTET FEAT. S. PATTON & G. FERRIS 20:15 Uhr

Jazz am Donnerstag

Vit Stirsky, Gemeindeschreiber

Apéro im Anschluss. Alle sind herzlich eingeladen!

Jahreskonzert Samstag, 6. November 2021 Türöffnung 19.15 Uhr Konzertbeginn 20.00 Uhr kleine Snacks – Kuchenbuffet – Wettbewerb Sonntag, 7. November 2021 Türöffnung 13.15 Uhr Konzertbeginn 14.00 Uhr kleine Snacks – Kuchenbuffet – Wettbewerb Kasinosaal, Affoltern a.A.

BOLSCHOI DON KOSAKEN

Obfelden, 15.11.2021, 19.30 Ref. Kirche Tickets: Pöschtlibeck AG Tel. 044 761 59 63 Zertifikatspflicht

Eintritt frei – Kollekte Covid-Zertifikat & amtlicher Ausweis sind für den Zutritt erforderlich.

04. Nov. 21

RESTAURANT KRONE BIRMENSDORF

s t e a k h o u s e - b i r m e n s d o r f. c h

GESUND … AKTIV … BESCHWERDEFREI

Do 20.15 Uhr

Aula Ennetgraben, 8910 Affoltern am Albis

www.harmonie-affoltern.ch

And Then We Danced Tanzfilm von Levan Akin mit

Levan Gelbakhiani, Bachi Valishvili, Ana Javakishvili Georgien/Schweden 2019, 113 min. OV/d

Kasse geöffnet ab 19.45 Uhr. Aktuelle Informationen zu den Schutzmassnahmen unter www.kinolux.ch.

Liebscher & Bracht Fachreferat

GUT MoveDay am Samstag, 6. November 21 Tag der offenen Türe: erleben … entdecken … erfahren

Kinofoyer Lux

www.kinolux.ch | info@kinolux.ch Postfach | 8910 Affoltern am Albis.

Das detaillierte Programm ist online verfügbar. -> Teilen macht Freude: Bring jemanden mit.

Aktion im Schweizer Fachhandel bis 31.12.2021 oder solange Vorrat.

Erlebnistage Nähmaschinen

12. und 13. November 2021 im Coopark in Affoltern am Albis. näh und stoff center Das Nähparadies in Ihrer Nähe

6300 Zug 6370 Stans 8910 Affoltern a. A. 6430 Schwyz 6460 Altdorf

Vielseitige Bewegungskurse | L&B Fachreferat C. Gut «Warum Krafttraining bei Schmerzen der falsche Weg ist.» | Fragen & Antworten zur Paleo-Ernährung | Kraftraumbesichtigung | test SensoPro Koordinationsgerät | Paleo-Snacks und Power-Smoothies | Fachbetreuung

Gubelstrasse 17 Länderpark Coopark Herrengasse 18 Gotthardstrasse 19

Telefon 041 711 24 56 Telefon 041 610 15 31 Telefon 043 817 19 57 Telefon 041 811 75 20 Telefon 041 871 12 85

www.berninazug.ch

GESUNDHEITSZENTRUM GUT Erspachstrasse 5 … 8932 Mettmenstetten Tel. 044 768 30 15 … info@gut-tut-gut.ch

WWW.GUT-TUT-GUT.CH