085_2020

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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 352 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

Immunsystem stärken mit Bewegung, Ernährung und Entspannung

GESUNDHEITSZENTRUM GUT www.gut-tut-gut.ch AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 85 I 174. Jahrgang I Freitag, 30. Oktober 2020

«Lindenmoos»

Affoltern stimmt am 29. November ab über eine Aufhebung des Gestaltungsplans. > Seite 3

Glasfasertechnologie

Bonstetten will sein Kabelnetz für kapp 5 Mio. Franken flächendeckend aufrüsten. > Seite 5

Kürzere Distanz

Die Schiessanlage «Im Grüt» in Wettswil soll den Bedürfnissen angepasst werden. > Seite 7

«Bettler» als Dieb

Ein 24-jähriger Rumäne wurde in Bonstetten wegen Trickdiebstahls verhaftet. > Seite 9

Türlersee versuchsweise ohne «Beatmungsmaschine» Die Anlage zur winterlichen Unterstützung der Wasserzirkulation bleibt eingelagert Seit 1987 unterstützt über die Wintermonate eine Umwälzanlage die Wasserzirkulation im Türlersee. Ab sofort ist Schluss damit – für mindestens zwei Jahre. Die gute Wasserqualität ermöglicht es, die Anlage versuchsweise ausser Betrieb zu nehmen.

Bei den Nährstoffen auf Kurs Herzstück der Anlage ist eine Pumpe, die an der Oberfläche Wasser ansaugt und dieses, angereichert mit Luft, knapp über dem Seegrund aus sternförmig angeordneten Öffnungen austreten lässt. Das erzeugt eine vertikale Wasserströmung. Wasser aus der Tiefe gelangt an die Oberfläche und nimmt dort Sauerstoff aus der Atmosphäre auf. Künftig soll der See diese Leistung wieder aus eigener Kraft bringen. Ursprünglich war der Türlersee ein nährstoffarmer See. Sedimentuntersuchungen belegen, dass ganzjährig

Frühe Förderung Sie wissen nicht, wie man eine Schere in die Hand nimmt, oder sie können sich nicht selber anziehen – immer mehr Kinder treten mit Entwicklungsrückständen in den Kindergarten ein. Dabei ist die erste Lebensphase, also die frühe Kindheit, für die körperliche, psychische und soziale Entwicklung eines Menschen prägend. Mit der «Kommission Frühe Förderung» wird Mettmenstetten als erste Ämtler Gemeinde in diesem Bereich aktiv. (red.)

Einnahmen in die eigene Tasche «Ich wusste, dass ich Unrechtmässiges tat, aber stets war das Verlangen grösser.» Um seine Spielsucht zu befriedigen, hat der Chefbuchhalter einer Firma im Säuliamt innerhalb von zweieinhalb Jahren fast 250 000 Franken unterschlagen. Das Bezirksgericht Affoltern folgte im abgekürzten Verfahren den Anträgen der Staatsanwaltschaft und schickte ihn wegen Veruntreuung für zwölf Monate ins Gefängnis. (red.)

> Bericht auf Seite 9 ANZEIGE

Die Umwälzanlage, hier noch auf dem Türlersee. Zumindest für die nächsten beiden Winter bleibt sie nun eingelagert. (Archivbild zvg.)

Sauerstoff im Wasser bis zum Seegrund vorhanden war, heisst es beim Awel. Der Bau der Schwemmkanalisation und die zunehmende Intensivierung der Landwirtschaft haben den Nährstoffgehalt im Türlersee – wie in allen Mittellandseen – bis Anfang der Achtzigerjahre des letzten Jahrhunderts stark ansteigen lassen. «Wie bei allen Seen ist Phosphor die treibende Kraft fürs Algenwachstum», so Niederhauser. Dank Massnahmen in der Siedlungsentwässerung und in der Landwirtschaft konnte der Nährstoffgehalt im Türlersee wieder gesenkt werden. Und auch die Unterstützung der Umwälzung trug

dazu bei, dass der See seit mehr als zwanzig Jahren die Zielvorgaben für den Nährstoffgehalt und die Algenproduktion erfüllt.

Versuch für mindestens zwei Jahre Die gute Wasserqualität im Türlersee erlaubt nun also, die Anlage zur Zirkulationsunterstützung in diesem Herbst erstmals nicht zu installieren. «Über die nächsten zwei Jahre soll beobachtet werden, wie gut die Wasserzirkulation und damit die Sauerstoffaufnahme bis zum Seegrund über die Wintermonate auf natürliche Weise erfolgt», heisst es beim

Awel dazu. «Vor einem Jahr haben wir den Prozess gestartet», verrät Niederhauser. Das Vorgehen wurde abgesprochen mit dem Türlersee-Schutzverband, in dem auch die Gemeinden und der Fischereiverein vertreten sind, sowie mit der Fachstelle Naturschutz und der Fischerei- und Jagdverwaltung. Nach zwei Jahren soll entschieden werden, ob die Anlage definitiv ausser Betrieb genommen werden kann, der Versuch noch verlängert werden soll oder die Anlage nach einer Revision wieder in Betrieb genommen werden muss.

> Interview auf Seite 3

Tödliche Gefahr: Der tote Winkel

Maskenpflicht für Sekundarschüler

In einer ungewöhnlichen Schulstunde wurden am letzten Mittwochmorgen rund 80 Kindergärtler in Hedingen über sehr gefährliche Situationen im täglichen Verkehrsgeschehen unterrichtet. Immer wieder ereignen sich überaus tragische Verkehrsunfälle mit Velofahrern und insbesondere mit kleinen Kindern im Bereich des Rechtsabbiegens. Dabei spielt die Sicht des Chauffeurs eines Lastwagens eine entscheidende Rolle. Solche Unfälle können bei richtigem Verhalten vermieden werden. Der Elternrat Hedingen schult deshalb alle zwei Jahre die Kindergartenschüler, um diese gefährlichen Situationen möglichst zu vermeiden. (mm)

Der Bundesrat hat die CoronaMassnahmen verschärft. Die Bildungsdirektion des Kantons Zürich hat darüber hinausgehende Vorgaben für die Schulen verfügt.

> Bericht auf Seite 7

Das Projekt der Tante-EmmerGenossenschaft in Hausen schreitet voran. > Seite 11

> Bericht auf Seite 5

von Thomas sTöckli Normalerweise wird sie im November installiert, solange es das Wetter noch zulässt, die Anlage zur Unterstützung der Wasserzirkulation auf dem Türlersee. Ein Helikopter bringt die Bauteile auf den See, wo sie zusammengesetzt und installiert werden. In Betrieb genommen wurde die Anlage jeweils in der letzten Woche vor Weihnachten. «In günstigen Jahren haben wir dann bereits eine Mischung bis zum Grund in knapp 22 Metern Tiefe», sagt Pius Niederhauser von der Abteilung Gewässerschutz beim kantonalen Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel). In schlechten Jahren reiche die Durchmischung 12 bis 13 Meter tief, in der Regel seien es 15 bis 17 Meter.

Bioladen auf Kurs

Weiterführende Massnahmen sollen Lockdown verhindern

Maskenpflicht an belebten Orten auch im Freien, nur noch 50 Personen an öffentlichen und 10 an privaten Anlässen, ein Verbot von Kontaktsportarten (Ausnahme: Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre) und Chorproben im Amateurbereich, Tanzlokale dürfen nicht mehr aufmachen, in Restaurants sind nur noch vier Personen pro Tisch erlaubt und um 23 Uhr ist Schluss. Mit diesen neuen Massnahmen, die schweizweit seit gestern Donnerstag gelten, will

der Bundesrat im Coronawinter einen Lockdown verhindern.

Zusätzliche Schutzmassnahmen für Zürcher Schulen In der Volksschule wird ab Montag, 2. November, die Maskentragpflicht für alle erwachsenen Personen auf den Unterricht ausgeweitet. Neu müssen auch die Sekundarschüler eine Schutzmaske tragen (Ausnahme: Sportunterricht). Obligatorische Anlässe mit Übernachtung dürfen bis auf Weiteres nicht durchgeführt werden. Ausflüge einzelner Klassen ohne Übernachtungen sind unter Einhaltung der Schutzvorgaben möglich. Auf klassenübergreifende Aktivitäten sei zu verzichten.

Im Sportunterricht oder bei sportlichen Aktivitäten der Schule sollen Sportarten oder Übungen mit Körperkontakt vermieden werden. Und auch auf das Singen in Gruppen oder Musizieren mit Blasinstrumenten in Gruppen gelte es möglichst zu verzichten. «Wird gleichwohl in Gruppen gesungen und musiziert, sind die Abstands- und Hygienevorschriften einzuhalten», heisst es bei der Bildungsdirektion. In den Schulen der Sekundarstufe II dürfen weiterhin Präsenzveranstaltungen stattfinden. In den Klassenzimmern sowie auf dem gesamten Schulareal gilt ab dem 2. November eine Maskentragpflicht für sämtliche Personen. Klassenlager mit Übernachtungen sind bis auf Weiteres nicht mehr möglich. (red.)

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfä fällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Konkurseinstellung Über den Nachlass von Birnaz YalçinErciyas, geb. 30. April 1942, Staatsangehörigkeit: Türkei, gest. 27. Februar 2019, wohnhaft gewesen in Ebertswil ZH, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 2. September 2020 die konkursamtliche Nachlassliquidation angeordnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichts vom 19. Oktober 2020 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 9. November 2020 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von CHF 4000.00 leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen.

So nimm denn meine Hände und führe mich Politische Gemeinde Hausen am Albis

Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Gemeinde Hausen am Albis werden auf Mittwoch, 2. Dezember 2020, in den Gemeindesaal im Schulhaus Weid, Hausen am Albis, eingeladen zur Behandlung folgender Geschäfte: 19.15 Uhr: Reformierte Kirchgemeinde 1. Genehmigung des Budgets 2021 und Festsetzung des Steuerfusses auf 14 % 2. Informationen aus der Kirchenpflege (keine Beschlussfassung): – Gemeindezusammenschluss: Kirchgemeindeordnung (Abstimmung vom 7. März 2021) – Diverses 20.00 Uhr: Politische Gemeinde 1. Genehmigung des Budgets 2021 und Festsetzung des Steuerfusses auf 90 % 2. Genehmigung eines Kredites von Fr. 1'497'000 für den Ersatz der Wasserleitung Ebertswil-Wesenmatt, Antrag der Tiefbaukommission 3. Informationen aus dem Gemeinderat (Keine Beschlussfassung) Die Anträge der Politischen Gemeinde resp. der reformierten Kirchgemeinde liegen den Stimmberechtigten mit dem Stimmregister und den dazugehörenden Akten im Gemeindehaus Hausen am Albis (Zugerstrasse 10, Einwohnerkontrolle) resp. dem Kirchensekretariat (Schulhausstrasse 1) ab Montag, 9. November 2020, zur Einsicht auf. Die Anträge der Politischen Gemeinde können auf der Webseite www.hausen.ch abgerufen werden.

Tieftraurig und zugleich mit grösster Dankbarkeit haben wir Abschied genommen von unserer geliebten und herzensguten Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Schwester, Schwägerin, Tante und Gotte

Ruth Imhof-Bolliger 15. Juli 1932 – 21. Oktober 2020

Nach kurzer Krankheit und einem vollendeten glücklichen Leben schloss sich ihr Lebenskreis. In unseren Armen durfte sie sanft geborgen ihre Seele dem Schöpfer zurückgeben. Ihre unendliche Liebe, Güte und Aufopferung für die Familie bleiben unvergessen. Sie lebt in unseren Herzen weiter. Wir haben im engsten Familienkreis von unserer Mutter Abschied genommen und sie im Gemeinschaftsgrab zur letzten Ruhe gebettet.

Die Trauerfamilien Verwandte und Freunde Traueradresse Sylvia Käppeli-Imhof, Äussere Grundstrasse 5, 8910 Affoltern am Albis

Hausen am Albis, 30. Oktober 2020 Die Gemeindevorsteherschaften

Affoltern am Albis, 30. Oktober 2020 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten unserer Gemeinde werden eingeladen zu einer Gemeindeversammlung auf Montag, 7. Dezember 2020

Unterschutzstellung Wohnhaus, Aeugsterstrasse 1 Betrifft: 8915 Hausen am Albis Unterschutzstellung: Der Gemeinderat Hausen am Albis hat am 29. September 2020 den Schutzvertrag zwischen der Gemeinde Hausen am Albis und der Eigentümerschaft, Roger Stüssi, für das Wohngebäude der Liegenschaft Aeugsterstrasse 1, Hausen am Albis, Vers.-Nr. 1317 auf dem Grundstück Kat.Nr. 495, genehmigt. Einsichtnahme: Der Beschluss des Gemeinderates sowie die Akten liegen während der Rekursfrist beim Bauamt, Zugerstrasse 6, 8915 Hausen am Albis, öffentlich zur Einsichtnahme auf und können während den ordentlichen Bürozeiten eingesehen werden.

im Anschluss an die um 19.30 Uhr beginnende Versammlung der Sekundarschulgemeinde Knonau, Maschwanden und Mettmenstetten, in der Mehrzweckhalle Wygarten, Mettmenstetten, zur Behandlung der folgenden Geschäfte: 1. Budget/Steuerfuss 2021 2. Veräusserung der Liegenschaft Dachlisserstrasse 11, Verkaufsermächtigung Der Beleuchtende Bericht sowie das für die Gemeindeversammlung geltende Schutzkonzept stehen ab dem 23. November 2020 unter www.mettmenstetten.ch/sitzung zum Download zur Verfügung oder werden auf Verlangen kostenlos zugestellt. 6. November 2020 Gemeinderat

Rechtliche Hinweise und Fristen: Publikation nach Planungs- und Baugesetz (PBG). Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die aufgerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Rechtsmittelfrist Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 30.11.2020 Meldungen für Unterschutzstellungen haben eine Rechtsmittelfrist von 30 Tagen.

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Römisch-katholische Kirchgemeinde Hausen-Mettmenstetten Wahl des Pfarreibeauftragten für die Amtsdauer 2021 - 2024 Die Stimmberechtigten haben an der Kirchgemeindeversammlung vom 25. Oktober 2020 als Pfarreibeauftragten gewählt: Matthias Kühle-Lemanski, 1964, Hausen Gegen diesen Beschluss kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Rekurskommission der Römisch-katholischen Körperschaft des Kantons Zürich, Minervastrasse 99, 8032 Zürich, wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte oder ihre Ausübung innert fünf Tagen und im Übrigen wegen Rechtsverletzungen sowie unrichtiger oder ungenügender Feststellung des Sachverhaltes innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Katholische Kirchenpflege HausenMettmenstetten, 25. Oktober 2020

VON GANZEM HERZEN SAGEN WIR DANKE

Römisch-katholische Kirchgemeinde Hausen-Mettmenstetten

für die überwältigende Anteilnahme und die vielen Zeichen der Liebe und Verbundenheit, die wir beim Abschied von

Beschlüsse der Kirchgemeindeversammlung vom 25. Oktober 2020 in Hausen am Albis

Kurt Schärer

1) Der Antrag der Kirchenpflege und der RPK an die Kirchgemeinde, die Rechnung 2019 gutzuheissen, wird mehrheitlich angenommen.

erfahren durften.

2) Der Antrag der Kirchenpflege und der RPK an die Kirchgemeinde, das Budget 2021 gutzuheissen, wird einstimmig angenommen. 3) Der Antrag der Kirchenpflege und der RPK an die Kirchgemeinde, den Steuerfuss für das Jahr 2021 auf 14% der einfachen Staatssteuer festzusetzen, wird einstimmig angenommen. 4) Der Wahlvorschlag der Kirchenpflege, Diakon Matthias Kühle-Lemanski für weitere 3 Jahre als Pfarreibeauftragten der Kath. Kirche Hausen zu wählen, wird einstimmig angenommen.

Danke für eine stille Umarmung, für das tröstende Wort, gesprochen oder geschrieben, für einen Händedruck, wenn Worte fehlten, für alle Zeichen der Verbundenheit und Freundschaft, für Blumengrüsse und grosszügige Spenden an die Stiftung Make a wish, für das ehrenvolle Geleit von unserem lieben Ehemann, Vater und Freund Kurt auf seinem letzten Weg zur ewigen Ruhe. Speziellen Dank auch an die Neuapostolische Kirche für die seelische Unterstützung und einfühlsame Trauerfeier.

Die Trauerfamilie Sylvia Schärer mit Diana, Samanta und Nicolas

5) Der Wahlvorschlag der Kirchenpflege, Herrn Marc-Philippe Bartholomä als Kirchenpflegemitglied der Kath. Kirchgemeinde Hausen-Mettmenstetten für die restliche Amtszeit 2018– 2022 zu wählen, wird einstimmig angenommen. 6) Der Antrag der Kirchenpflege an die Kirchgemeinde, die neue Kirchgemeindeordnung (KGO) gutzuheissen, wird einstimmig angenommen. Das Protokoll der Versammlung kann ab dem 4. November 2020 bei den Pfarreisekretariaten in Hausen und Mettmenstetten eingesehen werden oder auf der Homepage http://www.kath-hausenmettmenstetten.ch downloadet werden. Gegen diesen Beschluss kann, gestützt auf § 151a Gemeindegesetz wegen Verletzung der politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung, innert 5 Tagen, im Übrigen wegen Verstosses gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit innert 30 Tagen von der amtlichen Veröffentlichung an gerechnet, bei der Rekurskommission der Römisch-katholischen Körperschaft des Kantons Zürich, Minervastrasse 99, 8032 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Katholische Kirchenpflege Hausen-Mettmenstetten, 25. Oktober 2020.

Affoltern am Albis, 29. Oktober 2020 Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.

In stiller Trauer und Dankbarkeit für all die schönen Momente nehmen wir Abschied von

Vittorio Menegazzo-Schmidlin 26. Februar 1940 – 23. Oktober 2020

Geschwächt durch Vorerkrankungen ist Vittorio am vergangenen Freitag unerwartet schnell verstorben. Wir werden seine Liebenswürdigkeit und seinen Humor in guter Erinnerung behalten.

In stiller Trauer: Familie Menegazzo und Familie Schmidlin Der Abschiedsgottesdienst findet unter COVID-19-Auflagen am Dienstag, 3. November 2020, 14.30 Uhr, in der katholischen Kirche in Affoltern am Albis statt. Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Anstelle von Blumen gedenke man: Verein Spitex Knonaueramt, Affoltern am Albis, Postkonto 87-267156-1. Traueradresse: Jürg Schmidlin, Im Hägeler 16, 8910 Affoltern am Albis


Bezirk Affoltern

Waldpflege soll rentabel sein Am Montag hat der Kantonsrat mit 121 Ja- gegen 42 Nein-Stimmen ein Postulat überwiesen, das Daniel Sommer (EVP, Affoltern) im Januar 2018 mit unterzeichnet hat. «Es geht darum, dass Waldbesitzerinnen und -besitzer für die seit Jahren unrentable Waldpflege Unterstützung bekommen», so Sommer. Konnten früher die Leistungen zugunsten der Allgemeinheit «im Kielwasser der Holznutzung» erbracht und finanziert werden, sei dies je länger je weniger möglich, räumte der Regierungsrat in seiner Stellungnahme zwar ein, wollte dem Anliegen aber nur im Rahmen der bestehenden Gesetzgebung entsprechen. (red.)

WIR GRATULIEREN Zum 95. Geburtstag Die allerbesten Wünsche für eine gute Gesundheit sowie gute Laune senden wir nach Affoltern, wo Erwin Oskar Steiner morgen Samstag, 31. Oktober, seinen 95. Geburtstag feiern darf – herzliche Gratulation!

Zum 85. Geburtstag Ein langes Leben enthält viele Geschichten und Erlebnisse. Wir wünschen Ines Bachmann-Crameri in Hausen, dass dieser 85. Geburtstag morgen Samstag, 31. Oktober, zu den schönsten zählt. Herzliche Gratulation, Gesundheit und Freude!

Zum 80. Geburtstag Das 80. Wiegenfest ist ein guter Grund zu feiern. Wir wünschen sowohl Silvia Schmidt-Otto und wie auch Shajib Bunjaku in Affoltern am Sonntag, 1. November, einen wundervollen Geburtstag im Kreise von lieben Menschen und in guter Stimmung.

Freitag, 30. Oktober 2020

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«Es würde mich sehr überraschen, wenn es ohne Zirkulationsunterstützung nicht ginge» Problematisch ist im Türlersee vor allem alte Biomasse am Grund Bis vor 40 Jahren war der Türlersee stark mit Nährstoffen belastet. Diesen Winter wird nun erstmals versuchshalber auf die «künstliche Beatmung» über die Wintermonate verzichtet (siehe Frontseite). Pius Niederhauser von der Abteilung Gewässerschutz des kantonalen Amts für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel) verrät im Interview, weshalb. «Anzeiger»: In welchem Zustand befindet sich der Türlersee? Pius Niederhauser: Was den Nährstoff-Eintrag anbelangt, ist der Türlersee auf einem guten Niveau. Nicht auf dem Stand wie vor 100 Jahren, aber das wäre auch nicht realistisch. Störend sind die Biomasse-Ablagerungen. Sie sind der Grund, weshalb im Sommer der Sauerstoff in der Tiefe aufgebraucht ist. Während bei den Algen, die absterben, der Abbau schon beim Absinken beginnt, zehren die Sedimente den Sauerstoff am Grund auf. Und wenn ab dem Frühling das Wasser nicht mehr zirkuliert, sondern in kaltes Tiefenwasser und warmes leichteres Oberflächenwasser unterteilt ist, geht der Sauerstoffgehalt über Grund gegen Null. Ist der Seegrund im Sommer also eine tote Zone? Tot nicht, es gibt Bakterien, die auf diese Verhältnisse spezialisiert sind. Fische und andere Kleinlebewesen können hier aber nicht leben.

Sie haben die abgelagerte Biomasse angesprochen. Wie lange bleibt die noch problematisch? Die Sedimentbelastung geht mit sehr viel Verzögerung und sehr langsam zurück. Sie werden sicher noch 10, 20, 30 Jahre nachwirken. Und vielleicht kommt es nie mehr zu einer vollständigen Erholung.

Frage, ob sich das in der weiteren Entwicklung aufkumuliert. Es würde mich aber sehr überraschen, wenn es ohne Zirkulationsunterstützung nicht ginge. Dann müssten wir die Anlage über Jahrzehnte weiterlaufen lassen. Im Pfäffikersee haben wir die Zirkulationsunterstützung schon 2011 ausser Betrieb genommen und dann 2014 definitiv entfernt.

«In vier bis acht Metern Tiefe herrschen auch im Spätsommer noch gute Verhältnisse.» Wächst zumindest die sauerstoffreiche Schicht an der Oberfläche? Wir haben an der Oberfläche eine Fünf-Meter-Schicht, in der Algen wachsen und Sauerstoff abgeben. In einer Übergangsschicht darunter ist das Wasser kühler, enthält aber immer noch Sauerstoff. In vier bis acht Metern Tiefe herrschen auch im Spätsommer noch gute Verhältnisse. Und die Entwicklung ist zunehmend besser werdend. Problematisch ist offenbar die Wärme. Wie wirkt sich der Klimawandel auf den Zustand des Türlersees aus? Tatsächlich verzögern ein warmer Herbst und Frühwinter die Abkühlung. Allerdings hatte der Türlersee früher im Winter öfter eine Eisdecke. Diese Phase ist heute kürzer oder die Eisschicht gar nicht mehr durchgehend. Das ist positiv für die Versorgung mit Sauerstoff. Des-

«Im Pfäffikersee ist die Zirkulationsunterstützung schon seit 2011 ausser Betrieb.» Pius Niederhauser von der Abteilung Gewässerschutz des Awel. (Bild zvg.) halb muss die Bilanz bei einem wärmeren Winter nicht schlechter sein bei einem See wie dem Türlersee. Einen grossen Einfluss haben auch die Windverhältnisse. Winterstürme sind nützlich für die Wasserzirkulation. Nun wird auf die Zirkulationsunterstützung im Winter verzichtet. Was erwarten Sie in der Versuchsphase? Bei einem guten Winter – kühl im Herbst, stürmisch im Winter und wechselhaft im Frühling – ist die Erwartung, dass wir dasselbe Bild haben wie mit der Zirkulationsunterstützung, also Sauerstoff im Frühjahr bis zum Grund. Sind die Bedingungen nicht ideal, werden die untersten drei bis vier Meter nicht vollständig umgewälzt. Dann stellt sich die

Die Versuchsphase läuft für mindestens zwei Jahre. Weshalb? Es braucht mindestens zwei Winter, um den Erfolg beurteilen zu können. Dann kommt es noch darauf an, was für Winter wir haben, also ob sie aufschlussreich sind oder doch eher aus der Norm fallen. Und was passiert im Erfolgsfall mit der Umwälzpumpe? Die Anlage ist seit 1987 in Betrieb und nicht mehr für einen anderen See verwendbar. Sie wird entsorgt. Bei einer Wiederinbetriebnahme müssten wir in eine Revision investieren. Die Pumpe selber wurde in den vergangenen Jahren zwar mal revidiert, aber der Rest der Anlage hätte wieder Bedarf. Interview Thomas Stöckli

Den Gestaltungsplan Lindenmoos aufheben Urnenabstimmung in Affoltern am 29. November

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 352 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch

Das Gebiet um den Coopark an der Büelstrasse in Affoltern unterliegt einer Gestaltungsplanpflicht. Der heutige private Gestaltungsplan entspricht nicht mehr den Anforderungen und soll aufgehoben werden. Der heute geltende private Gestaltungsplan Lindenmoos wurde 1996 durch den Regierungsrat genehmigt. Seither hat sich in Affoltern am Albis viel verändert. Die Autobahn wurde eröffnet, in Gewerbe und Handel ist ein Strukturwandel im Gang und nach der Annahme der Kulturlandinitiative ist das verdichtete Bauen wichtiger denn je. In den vergangenen bald 25 Jahren haben sich die übergeordneten Planungsbestimmungen, wie beispielsweise der kantonale und der regionale Richtplan, geändert. Auch die kommu-

nale Bau- und Zonenordnung wurde angepasst und im Jahr 2015 wurden verschiedene Aufzonungen durch die Gemeindeversammlung festgelegt. Die Grundeigentümer beabsichtigen deshalb den Gestaltungsplan Lindenmoos aufheben zu lassen.

Neue Teilgestaltungspläne Anstelle des heutigen Gestaltungsplans sollen die drei Teilgestaltungspläne Brauipark, Lindenmoos 2 und Industrie-/ Büelstrasse in Kraft treten. Diese werden den neuen Rahmenbedingungen gerecht und setzen die Vorgaben aus der von der Gemeindeversammlung am 14. September 2015 festgesetzten Änderungen in der Bau- und Zonenordnung um. Damals hatte die Gemeindeversammlung beschlossen, das Gebiet Lindenmoos von der Industriezone in die Zentrumszone Z4 zu überführen. Im Rahmen der Pla-

Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch

Ein Produkt der

Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Städtebauliche Verträge Im Kanton Zürich wird das Mehrwertausgleichsgesetz erst per 1. Januar 2021 in Kraft treten. Darin werden die Mehrwertabgabe und die städtebaulichen Verträge geregelt. Mit einer Mehrwertabgabe soll ein Teil des Mehrwerts, den ein Grundstück durch eine Planungsmassnahme und ohne Zutun des Grundstückeigentümers erfährt, wie beispielsweise bei einer Aufzonung, abgeschöpft werden. Die Stadt Affoltern und die Grundeigentümer haben verschiedene städtebauliche Verträge geschlossen, in welchen weitere Details enthalten sind. Obwohl das Mehrwertabgabegesetz noch nicht in Kraft ist, bezahlen die Grundeigentümer der Stadt eine Mehrwertabgabe von insgesamt 1 803 000 Franken. Ebenfalls im städtebaulichen Vertrag enthalten ist die Auflage, dass die Grundeigentümer zwei Kindergärten erstellen müssen, welche die Gemeinde zu marktüblichen Mietzinsen mieten kann, sofern dies nötig sein sollte.

Brauiweiher wird saniert

Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau

Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch

nung wurde auch ein Freiraumkonzept erarbeitet. Dieses sieht öffentliche Durchgänge und grosszügige Grünflächen vor. Die neuen Teilgestaltungspläne halten das heute geltende Recht ein, so dass der Stadtrat diese bewilligen kann, sofern der bestehende Gestaltungsplan durch die Stimmberechtigten aufgehoben wird.

Anstelle des heutigen Gestaltungsplans sollen im Gebiet um den Coopark in Affoltern die drei Teilgestaltungspläne Brauipark, Lindenmoos 2 und Industrie-/Büelstrasse in Kraft treten. (Archivbild -ter.)

Zwischen OVA-Areal und McDonald’s liegt der heute verlandete Brauiweiher. Die Stadt wird im Rahmen der Bauarbeiten auch die Altlasten im Brauiweiher sanieren und den neu gestalteten Weiher für die Öffentlichkeit zugänglich machen. Der Beschluss über die Kosten für die Sanierung ist nicht Gegenstand dieser Abstimmung. Die Stimmberech-

tigten werden darüber in einem separaten Geschäft Beschluss fassen.

Urnenabstimmung notwendig Die neuen Teilgestaltungspläne sowie die städtebaulichen Verträge und somit auch die derzeit noch freiwillige Mehrwertabgabe können nur dann umgesetzt werden, wenn die Stimmberechtigten der Auflösung zum bestehenden Gestaltungsplan Lindenmoos zustimmen. Die Urnenabstimmung findet am 29. November 2020 statt. Der Beleuchtende Bericht wird den Stimmberechtigten mit den übrigen Abstimmungsunterlagen zugestellt. Stefan Trottmann, Stadtschreiber ANZEIGE

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Anpassung Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung Knonau ab dem 2. November 2020 bis auf Weiteres Aufgrund der aktuellen Lage im Rahmen der Corona-Pandemie und zum Schutz der Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung werden die Öffnungszeiten bis auf Weiteres wie folgt reduziert: Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung ab 2. November 2020 Wochentag

Vormittag

Nachmittag

Montag

08.30 bis 12.00 Uhr

geschlossen

Dienstag

08.30 bis 12.00 Uhr

geschlossen

Mittwoch

ganzer Tag geschlossen

Donnerstag

08.30 bis 12.00 Uhr

geschlossen

Freitag

08.30 bis 12.00 Uhr

geschlossen

Übersetzübungen des Militärs, Reussbrücke Obfelden Die Schweizer Armee teilt mit Schreiben vom 21. Oktober 2020 mit, dass sie an der Reuss in Obfelden

vom 6. bis 16. November 2020 Übersetzübungen durchführen wird. Es muss mit Lärmbelästigungen gerechnet werden. Besten Dank für Ihr Verständnis. Gemeinderat Obfelden

Sollten Sie dennoch eine dringliche Amtshandlung ausserhalb der Öffnungszeiten vor Ort vollziehen müssen, bitten wir Sie, vorab telefonisch (044 768 50 50) oder via Mail (gemeinde@knonau.ch) einen Termin zu vereinbaren. Die verschiedenen Verwaltungsabteilungen stehen Ihnen auch direkt telefonisch und per Mail zur Verfügung. Die Kontakte des Verwaltungsteams können Sie der Webseite www.knonau.ch entnehmen. Für die Meldung von Todesfällen stehen wir Ihnen unter der Nummer 076 405 55 11 zur Verfügung. Knonau, 30. Oktober 2020 GEMEINDEKANZLEI KNONAU

Nutzungsplanung: Lärmsanierung Staatsstrassen Obfelden, Akustisches Projekt Schallschutzfenster Betrifft 8912 Obfelden

Politische Gemeinde Knonau Politische Gemeinde Mettmenstetten Politische Gemeinde Kappel am Albis

Abstimmungen vom 29. November 2020 Am 29. November 2020 findet vom Abwasserverband Knonau, Mettmenstetten und Kappel am Albis sowie von den Politischen Gemeinden Knonau, Mettmenstetten und Kappel am Albis die Urnenabstimmung betreffend Neuorganisation der regionalen Abwasserentsorgung Knonau – Mettmenstetten – Kappel am Albis (Anschluss an die ARA Schönau in Cham und Rückbau der ARA Knonau) statt. Die Anträge und der Beleuchtende Bericht sind auf der Gemeindewebsite ersichtlich und werden in den kommenden Tagen den Stimmberechtigten per Post zugestellt. Bezüglich Ausübung des Stimmrechts wird auf die Informationen auf dem Stimmrechtsausweis verwiesen. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. 30. Oktober 2020 Abwasserverband Knonau, Mettmenstetten und Kappel am Albis Gemeinderat der Politischen Gemeinde Knonau Gemeinderat der Politischen Gemeinde Mettmenstetten Gemeinderat der Politischen Gemeinde Kappel am Albis

Einladung zu den Einbürgerungen Gemeindeversammlungen Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Die Stimmberechtigten werden am Montag, 30. November 2020, 20.00 Uhr, in die Turnhalle Maschwanden zu den Gemeindeversammlungen eingeladen. Zur Behandlung gelangen folgende Geschäfte:

Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 29. September 2020:

A) Politische Gemeinde 1. Jahresrechnung 2019 2. Budget 2021 und Festsetzung des Steuerfusses für das Jahr 2021 3. Initiative zur Änderung der Bauund Zonenordnung bezüglich Dachlandschaft und Sendeanlagen

und mit Beschluss vom 27. Oktober 2020:

B) Primarschulgemeinde 1. Jahresrechnung 2019 2. Budget 2021 und Festsetzung des Steuerfusses für das Jahr 2021 C) Reformierte Kirchgemeinde 1. Jahresrechnung 2019 2. Budget 2021 und Festsetzung des Steuerfusses für das Jahr 2021 Anfragen nach § 17 Gemeindegesetz über Angelegenheiten der Gemeinde von allgemeinem Interesse können vor der Versammlung schriftlich beim Gemeinderat, der Primarschulpflege oder der Ref. Kirchenpflege eingereicht werden. Der gemeinsame Beleuchtende Bericht kann ab Freitag, 13. November 2020, auf der Homepage www.maschwanden.ch heruntergeladen werden oder wird auf Verlangen kostenlos zugestellt. Im Auftrag der einladenden Behörden: Gemeindeverwaltung Maschwanden 30. Oktober 2020

• Lhatso, Tserung Ungdi (m), geb. 1972, von China • Jünger, Alexandra Margot (w), geb. 1982, von Deutschland • Gashi, Zenel (m), geb. 1991, von Kosovo • Mahmic, Eldin (m), geb. 1990, mit seinen Kindern Mahmic, Tarik, (m), geb. 2012 und Mahmic, Lejna (w), geb. 2014, alle von Bosnien und Herzegowina • Engelhardt, Andrea (w), geb. 1961, von Deutschland • Zapf, Alexander Oskar (m), geb. 1967, von Deutschland • Lorenz geb. Siegel, Annette Julia (w), geb. 1965, von Deutschland • Iseni geb. Musliu, Xhevrije (w), geb. 1986, mit ihren Kindern Iseni, Alea, (w), geb. 2012 und Iseni, Almen, (m), geb. 2015, alle von Deutschland in das Bürgerrecht der Gemeinde Obfelden aufgenommen. Gemeinderat Obfelden

Öffentliche Auflage Gemäss §§ 16 und 17 des Strassengesetzes (StrG) liegen die Projektunterlagen vom Freitag, 30. Oktober 2020 bis Montag, 30. November 2020 auf der Gemeindeverwaltung Obfelden auf (Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden) und können während den Öffnungszeiten oder auf Termin eingesehen werden. Bitte beachten Sie die Webseite der Gemeinde für allfällig geänderte Öffnungszeiten aufgrund der aktuellen Lage. Mit Ausnahme der Objektblätter der einzelnen Liegenschaften sind alle Unterlagen auch auf der Webseite der Fachstelle Lärmschutz einsehbar unter www.zh.ch/de/umwelt-tiere/ laerm-schall/strassenlaerm/ laermsanierung-strassen/ sanierungsprojekte/auflage.html Rechtliche Hinweise und Fristen Die Dokumente liegen vom 30. Oktober 2020 bis 30. November 2020 während den Öffnungszeiten der Einwohnerkontrolle im Gemeindehaus (Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden) auf. Termine ausserhalb der Öffnungszeiten sind telefonisch anzufragen. Gegen das Projekt kann innerhalb der Auflagefrist schriftlich per Briefpost bei der Anmeldestelle Einsprache erhoben werden. Mit der Einsprache können alle Mängel des Projekts geltend gemacht werden. Zur Einsprache ist berechtigt, wer durch das Projekt berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Änderung oder Aufhebung hat. Die Einsprache muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Allfällige Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit als möglich beizulegen (§ 17 StrG; §§ 21 ff. VRG, LS 175.2). Rechtsmittelfrist Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 30. November 2020 Nutzungsplanungen haben eine Rechtsmittelfrist von 30 Tagen. Kontaktstelle Baudirektion Kanton Zürich, Tiefbauamt, Stab, Fachstelle Lärmschutz, Stefan Stauber, Walcheplatz 2, Postfach, 8090 Zürich.

Lärmsanierung Staatsstrassen Ottenbach, Akustisches Projekt Schallschutzfenster, Öffentliche Planauflage Betrifft: 8913 Ottenbach Gemäss §§ 16 und 17 des Strassengesetzes (StrG) liegen die Projektunterlagen vom Freitag, 30. Oktober 2020, bis Montag, 30. November 2020, auf der Gemeindeverwaltung Ottenbach (Affolternstrasse 3, 8913 Ottenbach) auf und können während den Öffnungszeiten oder auf Termin eingesehen werden. Bitte beachten Sie die Webseite der Gemeinde für allfällig geänderte Öffnungszeiten aufgrund der aktuellen Lage. Mit Ausnahme der Objektblätter der einzelnen Liegenschaften sind alle Unterlagen auch auf der Webseite der Fachstelle Lärmschutz einsehbar unter www.zh.ch/de/umwelt-tiere/laermschall/strassenlaerm/laermsanierungstrassen/sanierungsprojekte/auflage. html Rechtliche Hinweise Gegen das Projekt kann innerhalb der Auflagefrist schriftlich per Briefpost bei der Anmeldestelle Einsprache erhoben werden. Mit der Einsprache können alle Mängel des Projekts geltend gemacht werden. Zur Einsprache ist berechtigt, wer durch das Projekt berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Änderung oder Aufhebung hat. Die Einsprache muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Allfällige Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit als möglich beizulegen (§ 17 StrG; §§ 21 ff. VRG, LS 175.2). Frist: bis Montag, 30. November 2020. Anmeldestelle für Einsprachen: Baudirektion Kanton Zürich, Tiefbauamt, Stab, Fachstelle Lärmschutz, Stefan Stauber, Walcheplatz 2, Postfach, 8090 Zürich.

Einladung zur Gemeindeversammlung vom 2. Dezember 2020, 20.15 Uhr Die Stimmberechtigten werden am Mittwoch, 2. Dezember 2020, 20.15 Uhr, Turnhalle Loomatt, Massholderenstrasse 3, Sellenbüren, zur Gemeindeversammlung eingeladen. Zur Behandlung gelangen folgende Geschäfte: 1. Budget 2021 der politischen Gemeinde und Festsetzung Steuerfuss 2. Kreditabrechnung Tempo-30-Zonen «Langfuren» und «Pünten» 3. Teilrevision Nutzungsplanung (Bauund Zonenordnung) Waldabstandslinien Langfurenfach, Chilchbreiten und Hüttenrain / Massholderenstrasse 4. Projekt Dorfzentrum Stallikon – Eventualverbindlichkeit Fr. 420'000.– Anschliessend: Verschiedenes Die Gemeindeversammlung findet vorbehältlich von behördlichen Anordnungen im Zusammenhang mit COVID-19 statt. Es gilt eine generelle Maskentragpflicht. Die Hygienemassnahmen sind in der Broschüre auf Seite 3 aufgelistet und können sich kurzfristig ändern. Eine allfällige Absage oder Verschiebung wird auf der Website www.stallikon.ch sowie im Anzeiger Bezirk Affoltern veröffentlicht. Broschüren mit dem Beleuchtenden Bericht der Geschäfte der Gemeindeversammlung: Die Abonnenten werden ihr persönliches Exemplar bis am 17. November 2020 erhalten. Solange Vorrat können Exemplare im Gemeindehaus (Schalter Einwohnerkontrolle) kostenlos bezogen werden. Zudem kann die Broschüre auf der Website www.stallikon.ch/ gemeindeversammlung heruntergeladen werden. Anmeldung zur Aufnahme in die Abonnentenliste können per E-Mail (kanzlei@stallikon.ch) oder im Onlineschalter an die Gemeindekanzlei gerichtet werden. 30. Oktober 2020 Gemeinderat Stallikon

Gemeinde Ottenbach 30. Oktober 2020

Einladung zu Gemeindeversammlungen Die Stimmberechtigten werden zu den am Mittwoch, 2. Dezember 2020, im Saal der Engelscheune (Dorfplatz) stattfindenden Gemeindeversammlungen eingeladen. 19.30 Uhr Kreisgemeinde Sek Hausen (Hausen a. A., Kappel a. A., Rifferswil) Geschäfte: 1. Genehmigung des Budgets 2021 und Festsetzung Steuerfuss (22 %) 2. Genehmigung Totalrev. GO 3. Genehmigung Gebühren-VO Details siehe sep. Publikation

Affoltern am Albis Am 21. Oktober 2020 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Ruth Imhof geb. Bolliger geboren am 15. Juli 1932, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung hat im engsten Familienkreis stattgefunden. 30. Oktober 2020 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 23. Oktober 2020 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Beatrice Stodtmeister geb. Fischer

20.00 Uhr Polit. Gde. Rifferswil Geschäfte: 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2019 2. Genehmigung des Budgets 2021 und Festsetzung Steuerfuss (103 %)

geboren am 11. August 1947, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

20.30 Uhr Evang.-ref. Kirchgde. Rifferswil Geschäft: Genehmigung des Budgets 2021 und Festsetzung Steuerfuss (14 %)

30. Oktober 2020 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Anträge usw. zu den vorstehenden Geschäften können ab Mitte Woche 47 in der Gemeindekanzlei, Jonenbachstr. 1, 8911 Rifferswil, und auf der Homepage www.rifferswil.ch eingesehen werden. Anfragen i. S. von § 17 GG sind bis spätestens Ende W. 47 an den Gemeinderat oder die evang.-ref. Kirchenpflege schriftlich einzureichen. 22. Oktober 2020 Gemeinderat Rifferswil Evang.-ref. Kirchenpflege Rifferswil

Beisetzung am Donnerstag, 5. November 2020 um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Abdankung in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH.

Affoltern am Albis Am 27. Oktober 2020 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Liselotte Bircher geb. Müllhaupt geboren am 16. Dezember 1934, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 23. Oktober 2020 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Vittorio Menegazzo geboren am 26. Februar 1940, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Abdankung am Dienstag, 3. November 2020, um 14.30 Uhr, in der Katholischen Kirche Affoltern am Albis ZH. 30. Oktober 2020 Bestattungsamt Affoltern am Albis


Bezirk Affoltern

Freitag, 30. Oktober 2020

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Mettmenstetten engagiert sich für Frühe Förderung Neue Kommission nimmt ihre Arbeit Anfang 2021 auf Die erste Lebensphase, also die frühe Kindheit, ist für die körperliche, psychische und soziale Entwicklung eines Menschen prägend. Sie hat einen hohen Stellenwert für die gesamte Biografie, für das Sozialverhalten und die spätere Schul- und Berufsentwicklung. Bei vielen Eltern besteht ein grosses Bewusstsein für die Förderung ihres Kindes. Dennoch stellen wir auch an der Primarschule Mettmenstetten fest, dass Kinder zunehmend mit Entwicklungsrückständen in den Kindergarten eintreten. So gibt es Kinder, die nicht wissen, wie man eine Schere in die Hand nimmt, oder sich nicht selber anziehen können. Was Fachleute schon länger wissen, hat jetzt auch die Politik erreicht: Mit der «Kommission Frühe Förderung» wird Mettmenstetten als erste Gemeinde im Bezirk Affoltern aktiv. Die Gründe, weshalb gewisse Kinder vor dem Eintritt in den Kindergarten keine optimale Förderung erfahren, sind mannigfaltig. Nicht alle Familien verfügen über die Möglichkeiten, die notwendigen Anregungen für eine gelingende Entwicklung zu bieten. Das betrifft nicht nur sozio-ökonomisch benachteiligte Familien, sondern zum Beispiel auch Familien, in denen ein Elternteil von einer schweren Krankheit betroffen ist. Viele Eltern sind sich zudem der oft einfach umsetzbaren Massnahmen für eine gelingende Entwicklung nicht bewusst. Wenn also eine stimulierende Umgebung für ein Kleinkind fehlt, kämpft das Kind langfristig mit den Folgen von der Schulzeit bis ins Erwachsenenalter, da die Entwicklungsrückstände kaum

mehr oder nur mit grossem Aufwand aufgeholt werden können. Der daraus resultierende Entwicklungsrückstand auf sozialer und kognitiver Ebene wird beim Eintritt in den Kindergarten klar ersichtlich. Diese Entwicklung wird auch an der Primarschule Mettmenstetten auf der Kindergartenstufe beobachtet. Der Unterstützungsbedarf durch zusätzliche Fachpersonen in Kindergarten und Unterstufe hat daher in den letzten Jahren merklich zugenommen. Auch haben sich die Familienstrukturen mit immer mehr Kleinfamilien, Eineltern- oder Patchworkfamilien in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Es kann somit weniger davon ausgegangen werden, dass sich die Unterstützung der Familien in der «Gemeinschaft» einfach von selbst ergibt.

Projekt Primokiz Mettmenstetten Bei diesen verschiedenen Aspekten setzt die Frühe Förderung an: Sie verbessert die Rahmenbedingungen für Kinder, stärkt das Bewusstsein für die Bedürfnisse der Kinder in der frühen Kindheit, vereint Fachleute für eine dem Kind förderliche Zusammenarbeit, stellt entsprechende Angebote zur Verfügung, entlastet die Schulen und verbessert die Integration. Dies senkt, unter dem Strich, langfristig für die Gemeinde die Kosten, weil zum Beispiel spätere Fördermassnahmen wegfallen. Im Juli 2019 rief der Gemeinderat das Projekt Primokiz ins Leben: Mit Unterstützung durch das nationale Programm Primokiz, welches von der Jacobs Foundation und der Roger

Federer Foundation in Co-Trägerschaft gesteuert wird, wurde innerhalb eines Jahres eine Situationsanalyse zur Frühen Förderung in der Gemeinde durchgeführt. Bei der Erarbeitung der Situationsanalyse wurde Wert darauf gelegt, die vielen Akteure des Querschnittthemas Frühe Förderung aus Mettmenstetten aktiv mit einzubeziehen.

Was braucht Mettmenstetten? Via Online-Umfrage, Interviews und Statistiken sowie an einem Kick-off-Anlass und einem Workshop mit den verschiedenen Akteuren aus Mettmenstetten hat die Projektgruppe Informationen gesammelt, daraus Handlungsfelder abgeleitet und anschliessend den Handlungsbedarf eruiert. Dabei zeigte sich unter anderem, dass in der Gemeinde bereits einige Angebote und Dienstleistungen der Frühen Förderung zur Verfügung stehen, mit unterschiedlichen finanziellen und organisatorischen Strukturen und inhaltlichen Ausrichtungen. Diese sind untereinander kaum vernetzt, selbst die kostenlosen Angebote sind teilweise nicht bekannt. Auch sind Informationen für eine finanzielle Unterstützung online kaum auffindbar und wirken auf viele kompliziert oder abschreckend. Zudem ist das Thema der Frühen Förderung bei vielen Eltern wenig bekannt. Elternbildung ist ein sehr wichtiges Thema und wird in Mettmenstetten auf der Stufe der Vorschulkinder zu wenig genutzt. Um die aktuellen Herausforderungen der Frühen Förderung in Mettmenstetten anzugehen, hat die Gemeinde

An einem Workshop mit den verschiedenen Akteuren wurden Handlungsfelder eruiert. (Bild zvg.) auf Initiative der Projektgruppe am 6. Oktober 2020 eine Kommission «Frühe Förderung» eingesetzt. Sie wird ihre Arbeit Anfang des Jahres 2021 aufnehmen und bis dahin ein Leitbild erstellen, um die Frühe Förderung effizient, wirksam und kostengünstig auf Gemeindeebene zu verankern. Die Arbeit in Kommissionen ist in Mettmenstetten ein etabliertes Mittel, um Themen breit in der Gemeinde zu verankern und engagierte Beteiligte in den Gestaltungsprozess mit einzubeziehen. Die Kommission wird von Ursula Junker, Gemeinderätin Soziales, geleitet. Mitwirken werden eine Vertretung der Schulpflege, eine Kindergartenlehrperson, eine Fachperson Frühe Förderung, Institutionen und Personen, die sich in der Frühen Förderung engagieren, sowie Eltern von Vorschulkindern. Oliver Bär, Geschäftsführer Gemeinde Mettmenstetten

ZUR SACHE Was leistet Frühe Förderung? Das Wort «Früh» bezieht sich auf den Lebensabschnitt von 0 bis 4 Jahren, also vor dem Eintritt in den Kindergarten. Das Wort «Fördern» bezieht sich auf drei Kerninhalte: Frühkindliche Bildung, Erziehung und Betreuung. Bei der Frühen Förderung geht es somit darum, Familien so zu unterstützen, dass Kinder im Vorschulalter ideale Entwicklungsbedingungen haben. Eine wirkungsvolle Frühe Förderung beginnt bei der Geburt und dauert bis zum Eintritt in die Volksschule. Die Angebote und Massnahmen sind vernetzt, decken alle Lebenswelten der Kinder ab, beziehen die Eltern mit ein und entwickeln ihre pädagogische Qualität stets weiter.

Die Kabelnetzinfrastruktur für die folgenden 30 Jahre sichern Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Bonstetten Der Gemeinderat Bonstetten hat den Beleuchtenden Bericht für die Urnenabstimmung vom 7. März 2021 genehmigt. Am 7. März 2021 findet nebst eidgenössischen und kantonalen Abstimmungen auch eine gemeindliche Urnenabstimmung statt. Die Stimmberechtigten der Politischen Gemeinde Bonstetten stimmen über die Genehmigung des Kredites von 4 973 000 Franken (exkl. MwSt.) zulasten der Investitionsrechnung (Spezialfinanzierung) für den Ausbau des Kabelnetzes durch Glasfasertechnologie ab. Da es sich um eine Spezialfinanzierung handelt, wird die ordentliche Rechnung und somit auch der Steuerfuss der Poli-

tischen Gemeinde Bonstetten durch den Ausbau nicht tangiert. Das Kabelnetz Bonstetten steht heute vor der Entscheidung, wie die bestehende Kabelnetzinfrastruktur für die folgenden 30 Jahre gesichert werden kann, um den Abonnenten im Einzugsgebiet möglichst sinnvoll zu dienen. Ein flächendeckender Ausbau zum Glasfasernetz muss in den kommenden Jahren vorgenommen werden, um die wachsenden Bedürfnisse der Bevölkerung abdecken zu können. In Bonstetten besitzen das Kabelnetz Bonstetten und die Swisscom eine gleichwertige Telekommunikations-Infrastruktur. Für die Planung zum Ausbau eines Glasfasernetzes wurden im Vorfeld wichtige Punkte, wie der aktuelle Zu-

stand des Netzes, die Marktsituation, die strategischen Dienste und deren Anforderungen an das Netz, sowie die Wirtschaftlichkeit geklärt. Der Gemeinderat setzte für diese Vorarbeiten eine temporäre Fachgruppe für die strategische Entwicklung des Kabelnetzes Bonstetten ein. Ferner beauftragte er eine Fachfirma mit der Erarbeitung einer vertieften Grundlagenermittlung und der Erstellung eines detaillierten Kostenvoranschlages zur Finanzierung des Glasfasernetzes. Die temporäre Fachgruppe überprüfte diese Angaben und empfahl dem Gemeinderat eine Umsetzungs- und Finanzierungsstrategie. Detaillierte Angaben können dem Beleuchtenden Bericht entnommen werden, welcher

den Stimmberechtigten in der Woche 6/2021 zugestellt wird.

Personelles Die Leitung der Bereiche Sicherheit, Gesundheit und Soziales konnte in der Zwischenzeit erfolgreich besetzt werden. Der Gemeinderat freut sich mitzuteilen, dass er mit Nicole VollmeierSticha, wohnhaft in Stallikon, eine versierte und kompetente Nachfolge für Beat Klingelfuss finden konnte. Nicole Vollmeier-Sticha verfügt über mehrjährige Verwaltungserfahrung und ist zurzeit als Leiterin des Bestattungsamts in Kilchberg tätig. Ferner verfügt sie über Praxiserfahrung in den Bereichen Sicherheit und Sport und bearbeitete in

Kilchberg sämtliche sicherheitsspezifischen Bewilligungsverfahren: «Wir freuen uns auf den Arbeitsbeginn von Nicole Vollmeier-Sticha per 1. Januar 2021 und heissen sie heute schon in unserer Verwaltung herzlich willkommen.»

Im Weiteren hat der Gemeinderat ... • das Budget 2021 der Dileca genehmigt; • die Vernehmlassung für die Anpassung und Ergänzungen des Sachplans Verkehr, Teil Infrastruktur Schiene (SIS), verabschiedet; • die Vernehmlassung für das kantonale Geodatenmodell, genereller Entwässerungsplan (GEP), gutgeheissen. Christof Wicky, Gemeindeschreiber

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Bezirk Affoltern

Freitag, 30. Oktober 2020

«Neben dem Pflegealltag sind trösten und begleiten wichtiger geworden» Die Coronazahlen steigen wieder – eine Herausforderung für die Altersheime im Bezirk Die zweite Welle rollt. Neben dem Schutz der besonders gefährdeten Menschen gehe es mit den Erfahrungen vom Frühling auch darum, ihnen und ihren Angehörigen einen Kontakt zu ermöglichen, so Edwin Meier, Leiter des Pflegezentrums Sonnenberg, im Interview. «Anzeiger»: Wie beurteilen Sie die aktuelle Entwicklung der Coronasituation? Edwin Meier: Von Montag auf Dienstag hatten wir im Kanton Zürich 413 Fälle. Seit letzter Woche pendeln die Zahlen im Kanton zwischen 400 und 1000 Fällen pro Tag. Als Heim arbeiten wir mit einem Ampelsystem von CuraViva und SeneSuisse. Nach drei Tagen in Folge mit über 100 Fällen sind wir auf Stufe vier von fünf.

«Nur schon das Warten aufs Testresultat belastet.» Was heisst das für die Bewohner? Sind Besuche noch möglich? Aus der Erfahrung der ersten Welle wussten wir: Eine komplette Schliessung ist für Bewohnende und ihre Angehörige schwierig. Die Bewohner dürfen deshalb bei Stufe 4 weiterhin Besuch empfangen, einfach nicht mehr auf der Abteilung, sondern in der Eingangshalle. Erst bei einem Ausbruch in der Institution (Stufe 5) müssten wir das Pflegezentrum für Besucher schliessen. Wir hatten auch schon einen Angehörigen, der sich bei der Arbeit mit Covid angesteckt hatte und hier seine Mutter besuchte. Sie musste dann vorsichtshalber in Quarantäne, hat sich dann aber beim Test als negativ erwiesen. Sonst blieb das Pflegezentrum Sonnenberg von Corona komplett verschont?

Was brauchen die Bewohner in dieser Zeit? Mehr Gespräche und Begleitung. Das gilt auch für die Angehörigen. Und wenn ein Mensch im Sterben liegt, soll man auch im Zimmer dieser Person Abschied nehmen können. Das PalliativAngebot ist uns ein wichtiges Anliegen. Die Coronakrise trifft auch die Pflegenden. Was ist für sie besonders? Bei uns zeigen sich vor allem psychosoziale Aspekte bei der Pflege der Bewohnenden. Neben dem normalen Pflegealltag sind trösten und begleiten wichtiger geworden. Das Thema Covid ist omnipräsent. Und nicht alle gehen locker damit um. Fünf Mitarbeitende aus der Risikogruppe waren im Frühling in Quarantäne. Dank der Solidarität und

Edwin Meier, Leiter Pflegezentrum Sonnenberg in Affoltern. (Bild zvg.) Momentan sind drei Lernende zu Hause nach einem positiven Fall in ihrer Berufsschul-Klasse. Sonst sind wir bisher verschont geblieben, ja. Dank der Disziplin unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – auch im privaten Bereich. Was ist heute anders als im Frühling? Im März war es schwierig, weil sich die Bewohner und ihre Liebsten gar nicht mehr oder nur durch Plexiglasscheibe oder über Skype sehen durften. Darunter haben die Bewohner und auch die Angehörigen gelitten. Entsprechend ist jetzt die Angst gross, dass es zu einem Ausbruch und somit wieder zu solchen Einschränkungen kommen könnte. Ein Besuch in der Eingangshalle ist natürlich nicht dasselbe, wie wenn man sich gemeinsam ins eigene Zimmer zurückziehen kann. Aber wir erleben die meisten Angehörigen als sehr verständnisvoll. Und der Ausnahmezustand wird uns noch einige Zeit begleiten.

Abstimmungen und Wahlen Erneuerungswahl Friedensrichter/in für die Amtsdauer 2021 bis 2027 Der Gemeinderat ordnet den ersten Wahlgang für die Erneuerungswahlen des Friedensrichters / der Friedensrichterin für die Amtsdauer 2021 bis 2027 für den 7. März 2021 an. Gemäss Art. 4 Ziff. 4 ist der Friedensrichter / die Friedensrichterin an der Urne zu wählen. In Anwendung von Art. 5 der Gemeindeordnung sowie § 48 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sind bis spätestens 9. Dezember 2020 Wahlvorschäge beim Gemeinderat Aeugst am Albis einzureichen. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz im Kanton Zürich hat. Die Kandidatin bzw. der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname und die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei angegeben werden sowie der Hinweis, ob die Kandidatin bzw. der Kandidat die Funktion schon bisher wahrgenommen hat. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde Aeugst am Albis unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenständig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschriften nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden. Formulare für die Wahlvorschläge sind bei der Gemeindeverwaltung Aeugst am Albis, Dorfstrasse 22, Postfach, 8914 Aeugst am Albis erhältlich. Die provisorischen Wahlvorschläge werden nach Ablauf der ersten Frist veröffentlich. Innert einer zweiten Frist von 7 Tagen, von der Publikation im amtlichen Publikationsorgan an gerechnet, können die Vorschläge geändert oder zurückgezogen werden, oder es können auch neue Wahlvorschläge eingereicht werden. Der Gemeinderat erklärt die Vorgeschlagenen als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind. Sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt, wird am 7. März 2021 eine Urnenwahl durchgeführt. Den Wahlunterlagen wird in Anwendung von § 61 Abs. 2 GPR ein Beiblatt beigelegt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. 30. Oktober 2020 Gemeinderat Aeugst am Albis

der Flexibilität der Mitarbeitenden konnte dieser Ausfall aufgefangen werden.

«Covid ist omnipräsent. Und nicht alle gehen locker damit um.» Und was wäre bei einem Krankheitsfall? Nur schon die Wartezeit, bis ein Testresultat vorliegt, ist belastend. Da stellen sich Fragen wie: Bin ich in dem Beruf am richtigen Ort, wenn ich ständig mit dem Risiko leben muss?» Jemanden vom Personal kann ich im schlimmsten Fall heimschicken. Eine Bewohnerin oder einen Bewohner nicht. Ich bin

selber schon 62. Das heisst nicht, dass ich Angst habe, aber ich halte mich an die Regeln der Vernunft. Das heisst: Nicht ans Jubiläumswochenende des Shoppi Tivoli gehen, wenn dort eine Tischbombe mit Rabattlosen gezündet wird, oder nicht durch den Chilbimarkt in Affoltern flanieren. Was erwarten Sie als Leiter einer Pflegeeinrichtung von der Bevölkerung? Ich wäre sehr froh, wenn man die Situation ernst nimmt und die getroffenen Massnahmen konsequent und solidarisch umsetzt. Und ich habe die Hoffnung, dass es einen Impfstoff geben wird, der uns Schutz bietet. Interview Thomas Stöckli

Auch Seewadel und Senevita Obstgarten bisher verschont Maskenpflicht für alle Mitarbeitenden und alle externen Personen, das gilt im Senevita Obstgarten in Affoltern durchgehend. Am Eingang müssen die Besucher sich eintragen und darüber hinaus bestätigen, dass sie symptomfrei sind und nicht aus einem Risikogebiet kommen. Bei den Mitarbeitenden wird vor Dienstantritt die Körpertemperatur gemessen. Die Bewohner dürfen sich innerhalb ihrer Wohngruppe ohne Maske bewegen. Darüber hinaus gilt auch für sie eine Maskenpflicht – mit Ausnahme der Mahlzeiten natürlich. Bei Corona-Verdacht werde die betroffene Person isoliert, bis ein negatives Testresultat vorliege. So lange betreten die Mitarbeiten deren Zimmer nur in kompletter Schutzbekleidung. Was Besucher betrifft, hat Senevita Obstgarten bisher auf Einschränkungen verzichtet. Das Besuchsverbot sei im Frühling das Schlimmste gewesen, sagt Geschäftsführer Felix Wintsch.

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Michael Bischof, Ferenbacherstrasse 20, 8909 Zwillikon Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Luft-Wasser-Wärmepumpe Innenaufstellung, Ferenbacherstrasse 20, 8909 Zwillikon Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 6321, Zone: zweigeschossig Wohnzone mit Gewerbeerleichterung WG2

Von Covid-Erkrankungen blieb die Institution bisher verschont. «Zu 50 % liegt das daran, dass wir die Massnahmen einhalten», so Wintsch, «zu 50 % ist das aber auch Glück.» Zwei Mitarbeitende seien allerdings in ihrer Ferienzeit positiv getestet worden – ohne Kontakt zu Arbeitskollegen oder Bewohnern. «Sie sind mittlerweile wieder genesen und es geht ihnen gut», betont Wintsch. Seit einem Monat unverändert sind die Schutzmassnahmen im Seewadel – Zentrum für Gesundheit und Alter, Affoltern. Die Besucher müssen sich dort registrieren, die Hände desinfizieren und eine Maske tragen. Dann dürfen sie mit der Bewohnerin oder dem Bewohner ins Kafi oder – maximal zwei Besucher – auch in dessen oder deren Zimmer. «Zumindest im Moment noch.» Nicht erwünscht ist hingegen, dass Besucher die Bewohner zu sich nach Hause oder zum Einkaufen mitzunehmen.

Bis anhin habe man weder bei der Spitex-Kundschaft noch bei den Bewohnern einen Covid-Fall gehabt, sagt Geschäftsleiterin Verena Feller. Allerdings seien aktuell drei Mitarbeitende – zwei von der Spitex und eine stationäre – mit positivem Test, aber ohne grosse Symptome zu Hause. Auch Corona-technisch eine grosse Herausforderung wird der Umzug ins Provisorium sein, der in fünf Wochen startet. Dann sind zusätzlich 15 Zivilschützer und die Umzugsleute im Haus. Seit Februar für die Öffentlichkeit geschlossen ist das Kafi Seewadel. Um eine Durchmischung zu verhindern, ist es zudem vormittags nur für Mitarbeitende, nachmittags nur für Bewohner und deren Besuch geöffnet. «Im Kafi darf die Maske erst ausgezogen werden, wenn alle in Distanz sitzen», betont Verena Feller, «ansonsten ist die Maske während der ganzen Zeit zu tragen.» (tst.)

Bonstetten

Knonau

Bauherrschaft: Jeremy Notz, Steinfeldstrasse 6, 8906 Bonstetten, für Stiftung Rotenbirben Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Belagsänderung mit Einkiesung Hofeinfahrt und Erstellung von Sitzplatz mit Bollensteinen (bereits erstellt), Rütistrasse 5, 8906 Bonstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2774, Zone: Landwirtschaftszone

Bauherrschaft: Eva Buchmann, Pilatusstrasse 9, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Strebel Holzbau + Architektur Susanne Strebel Architektin HTL, Dörflistrasse 5, 8933 Maschwanden Projekt: Abbruch Wohnhaus und Neubau EFH (Gebäudevers.Nr. 222). Hinteruttenberg 52, 8934 Knonau Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 47, Zone: Landwirtschaftszone

Hedingen Bauherrschaft: Priska und Stefan Meili, Gehrstrasse 11, 8908 Hedingen Vertretung der Bauherrschaft: ArchiNet AG, Leutschenbachstrasse 55, 8050 Zürich Projektverfasser: Die Vertretung der Bauherrschaft ist Projektverfasser. Projekt: Projektänderung/Anpassung Umgebungsgestaltung mit Neubau Holzunterstände, Güpfstrasse 18 / Gehrstrasse 31, 8908 Hedingen Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2644, 2645, Zone: Wohnzone 2.0

Obfelden Bauherrschaft: Rolf Gut, Lunnerfeld 1, 8912 Obfelden Projektverfasser: Stöckli & Partner Baumanagement AG, Bremgartenstrasse 11, 5634 Merenschwand, Schweiz Projekt: Abbruch Hühnerstall Vers.-Nr. 1380, Neubau Remise mit Pferdestallungen und Auslauf sowie diverser Kleinbauten (bereits erstellt), Lunnerfeld 1.2, 8912 Obfelden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3766, Zone: LK

Hedingen Bauherrschaft: Chun Hei Studer, Sunnemattstrasse 15, 8908 Hedingen Projektverfasser: Movitec AG, Steinacherstrasse 150, 8820 Wädenswil Projekt: Ersatz Pergola durch unbeheizten Wintergarten, Sunnemattstrasse 15, 8908 Hedingen Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1627, Zone: Wohnzone 1.6

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Jürg Winkelmann Betpurstrasse 17, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Umbau und Nutzungsänderung Restaurant zu Therapiezwecken mit Einbau eines «Blu Room», Reklamebeschriftungen, Zürichstrasse 60, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 6396, Zone: viergeschossige Zentrumszone Z4


Bezirk Affoltern

Freitag, 30. Oktober 2020

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Die Schiessanlage «Im Grüt» wird den Bedürfnissen angepasst Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Wettswil Die im Jahr 1965 erstellte und 2001 erweiterte Schiessanlage «Im Grüt» umfasst eine 300-m-Schiessanlage, eine 50-m-Schiessanlage sowie eine 10-m-Druckluftschiessanlage. Genutzt wird die Anlage durch den Feldschützenverein Wettswil, welcher sich intensiv mit der Nachwuchsförderung und Jugendausbildung befasst und sich dabei auf das sportliche Schiessen und Wettkampfschiessen fokussiert. Immer mehr junge Schützen wollen auf kurze Distanz mit Pistole schiessen, während die Nachfrage auf der 300-m-Anlage rückläufig ist. Ein entsprechendes Projekt für den Um- und Ausbau der Schiessanlage sowie eine Finanzierungsanfrage hat der FSV Wettswil dem Gemeinderat Wettswil deshalb bereits vor einiger Zeit eingereicht. Einerseits soll die bestehende 50-m-Seilzuganlage eliminiert und durch eine 25-m-Drehscheibenanlage ersetzt und anderseits im Bereich der bestehenden 300-m-Anlage eine leistungsfähige elektronische 50-m-Anlage integriert werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 200 000 Franken. Finanziert wird das Projekt rund zur Hälfte durch Sponsorengelder, durch die Vereinskasse des Feldschützenvereins sowie Mittel aus dem kantonalen Zürcher Sportfonds. Der Restbetrag wird durch die beiden politischen Gemeinden Wettswil – mit einem Beitrag von rund 78 000 Franken – und Stallikon mit einem Betrag von rund 37 000 Franken

aufgebracht. Sobald die Baubewilligung für das Projekt vorliegt, soll dieses realisiert und voraussichtlich im Frühling 2021 abgeschlossen werden.

Finanz- und Aufgabenplan 2020 bis 2024 genehmigt Die Prognose des Finanzhaushalts ist durch grosse Unsicherheiten aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie geprägt. Eine Kumulation verschiedener ungünstiger Faktoren zeigt die Grenzen für den Finanzhaushalt auf. Auf das Rechnungsjahr 2020 wurde der Steuerfuss um drei Prozentpunkte gesenkt und der bedeutende Landverkauf (Heissächer) ist in der Planperiode nicht mehr berücksichtigt. Die Ertragsseite dürfte sich zudem aufgrund der Pandemie weniger günstig entwickeln als bisher angenommen. Gleichzeitig wird im Budget 2021 in zahlreichen Positionen mit höheren Aufwendungen gerechnet. Auch wenn mittelfristig von immerhin 2 Millionen Franken Grundstückgewinnsteuern ausgegangen wird, kann keine positive Selbstfinanzierung erzielt werden. Im Gegenteil, nebst sämtlichen Investitionen führen nicht gedeckte Konsumaufwendungen zu einer Zunahme der Schulden. Neben dem Haushaltsdefizit des Steuerhaushaltes von 11 Millionen Franken müssen auch noch die Gebührenhaushalte in der Höhe von 3 Millionen Franken finanziert werden. Die Schulden dürften um 11 auf 24 Mil-

lionen Franken zunehmen. Zum Ausgleich der Erfolgsrechnung und zur Erzielung einer durchschnittlich hohen Selbstfinanzierung müssen die Aufwendungen durch strafferen Haushaltsvollzug oder Leistungsverzicht umgesetzt werden oder es müssen höhere Erträge anfallen. Trifft beides nicht ein, müsste der Steuerfuss mittel- bis langfristig höher angesetzt werden. Für das Jahr 2021 soll dieser vorerst aber bei 23 Prozent belassen werden. Der Finanz- und Aufgabenplan wurde durch den Gemeinderat genehmigt und wird der Gemeindeversammlung mit der Budgetvorlage 2021 zur Kenntnis gebracht.

Neue Leistungsvereinbarung mit dem Pflegezentrum Haus zum Seewadel Grundsätzlich können jede pflegebedürftige Person oder ihre Angehörigen das Pflegeheim frei wählen. Gemäss kantonaler Pflegegesetzgebung müssen die Gemeinden jedoch für eine bedarfsund fachgerechte stationäre Pflegeversorgung ihrer Einwohnerinnen und Einwohner sorgen. Zu diesem Zweck betreiben sie eigene Einrichtungen oder beauftragen von Dritten betriebene Pflegeheime. Im Bereich der stationären Pflege stellt einerseits die IKA Pflegezentrum Sonnenberg, Affoltern, das bedarfsgerechte Angebot für die 14 Trägergemeinden im Bezirk Affoltern zur Verfügung. Zudem hat der Gemeinderat Wettswil eine Leistungsvereinbarung

mit der Stadt Affoltern betreffend Erbringung von stationären Pflegeleistungen für Wettswiler Einwohnerinnen und Einwohner im Haus zum Seewadel in Affoltern abgeschlossen. Damit verpflichtet sich die Stadt Affoltern, ein Angebot von 80 Betten für die Einwohnerinnen und Einwohner der unterzeichnenden Gemeinden bereitzustellen, wobei für den Eintritt die ärztlich attestierte Dringlichkeit relevant ist. Das bestehende Pflegezentrum Haus zum Seewadel wird durch einen Neubau ersetzt. Finanziert wird das Projekt durch die Stadt Affoltern, welche auch das betriebliche Risiko trägt. Der Stadtrat Affoltern hat deshalb entschieden, die bestehende Leistungsvereinbarung auf den 31. Dezember 2021 aufzulösen und eine neue Leistungsvereinbarung mit angepassten Bedingungen vorzulegen. Neu stehen im Pflegezentrum Haus zum Seewadel Pflegebetten für Einwohnerinnen und Einwohner von Wettswil zur Verfügung, wenn eine Bettenkapazität besteht. Es wird eine Warteliste geführt, bei der wie bis anhin die ärztlich attestierte Dringlichkeit über einen Eintritt entscheidet, allerdings sollen Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Affoltern bei gleicher Dringlichkeit bevorzugt werden. Auch mit der neuen Leistungsvereinbarung kann das bedarfsgerechte Angebot an stationären Pflegeplätzen im Sinne des kantonalen Pflegegesetzes sichergestellt werden, weshalb diese

unterzeichnet wurde und ab 1. Januar 2022 die bestehende Vereinbarung ersetzt.

Im Weiteren … • hat der Gemeinderat unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung Willie Javier Quinde Hernández (geb. 2004) spanischer Staatsangehöriger, Jan Martin Rudolf (geb. 1968) und Petra Maria Seibert (geb. 1966) mit ihrem Sohn Hannes Sebastian (geb. 2006) alle deutsche Staatsangehörige, Neeraj (geb. 1980) und Simpal Kumar (geb. 1979) mit ihren Kindern Cherie (geb. 2008), Navya (geb. 2015) und Anisha (geb. 2015), alle indische Staatsangehörige, in das Bürgerrecht der Gemeinde Wettswil a.A. aufgenommen. • wurde der Osterwalder Pensionskasse, Zürich, die Baubewilligung für den Abbruch des Wohn- und Geschäftsgebäudes Vers.-Nr. 131 sowie Teile des Wohn- und Geschäftsgebäudes Vers.-Nr. 70 und den Neubau eines Mehrfamilienhauses an der Schulstrasse 3 erteilt. • das Budget 2021 der Interkommunalen Anstalt Dileca mit einem Aufwand von 4 902 400 Franken und einem Ertrag von 4 963 400 Franken und somit einem Ertragsüberschuss von 61 000 Franken genehmigt. Alexandra Brandenberger, Gemeindeschreiberin

«Wenn du den Chauffeur nicht siehst, sieht er dich auch nicht» Verkehrserziehung der Kindergärtler auf dem Parkplatz Schachen in Hedingen Alle zwei Jahre führt in Hedingen der Elternrat mit den Kindergärtlern eine verkehrserziehende Schulstunde durch. Sie lernen insbesondere das Verhalten bei abbiegenden und manövrierenden Lastwagen. Die Fahrschule Chresta in Affoltern stellt Chauffeure und Lastwagen gratis zur Verfügung. von Martin Mullis Auf dem Parkplatz Schachen in Hedingen ist an diesem Mittwochmorgen einiges los. Ein grosser Lastwagen der Fahrschule Chresta, zwei Chauffeure mit gelben Westen und Dutzende Kinder mit roten Leuchtbändern sind vor Ort. Die ungewöhnliche Schulstunde wird von Helen Enzler, der Präsidentin des Elternrates Hedingen, geleitet. Alle zwei Jahre werden in Hedingen die Erst- und Zweitjahr-Kindergärtler in einer ganz speziellen Situation im Strassenverkehr ausgebildet. Jedes Jahr verunglücken auf den Strassen Jugendliche und Kinder, weil sie sich im sogenannten toten Winkel aufhalten. Ein Radfahrer oder spielende Kinder, die sich beim Rotlicht seitwärts vom Lastwagen aufhalten, sind vom Chauffeur nicht sichtbar. Biegt er nun rechts ab, wird die Situation schnell

lebensgefährlich. Die Mahnung: «Wenn du den Fahrer nicht siehst, kann er dich auch nicht sehen», ist deshalb auf dem Parkplatz in Schachen mehrmals zu hören. Im Turnus werden an diesem regnerischen Morgen rund 80 Kindergärtler auf diese äusserst gefährliche Sachlage im täglichen Verkehrsgeschehen aufmerksam gemacht. Sie dürfen dabei natürlich auch in die Fahrerkabine steigen und feststellen, dass der Rückspiegel zwar ziemlich gross ist, aber dennoch nicht zeigen kann, was oder wer sich im toten Winkel befindet. Die erstaunten Blicke der Kindergartenschüler zeigen eindrücklich, dass sie die lebensrettende Grundregel verstehen.

Unfälle verhindern Die beiden freundlichen Fachpersonen, Autofahrlehrer Markus Büttikofer und Praktikant Remo Pfenninger, verstehen sich ausgezeichnet mit ihren Schützlingen und beantworten geduldig die neugierigen Fragen. Die Fahrschule Chresta in Affoltern stellt sowohl die beiden Fahrlehrer als auch den Lastwagen für die Unterrichtsstunden völlig gratis zur Verfügung. Markus Bütikofer hält fest, dass diese spezielle Verkehrserziehung der Kinder auch für die Lastwagenchauffeure sozusagen als eine Win-win-Situation gelte, seien doch Unfälle generell und mit Kindern ganz

In der Fahrerkabine sehen die Kinder die gefährliche Situation: Die Sicht des Chauffeurs ist eingeschränkt. (Bild Martin Mullis) besonders schrecklich. Dies bestätigt auch sein Chef Che Chresta, der Inhaber der Fahrschule Chresta, welche mit elf Mitarbeitenden Fahrschule für Lastwagen, Cars, Kleinbus, Motorrad und Personenwagen anbietet. Ohne den überaus grosszügigen Einsatz mit Fachleuten und Fahrzeug, welche dem Elternrat

völlig kostenlos zur Verfügung gestellt werden, könnte diese lebensrettende Schulstunde nicht durchgeführt werden, hält die Präsidentin des Elternrats fest. Zum Schluss dieser aussergewöhnlichen Lektion auf dem Parkplatz werden dann die Kinder mit der Hebebühne

ins Innere des Lastwagens gehievt. Allerdings dient das Gaudi der Kindergärtler ebenfalls der Unfallverhütung. Sie werden nämlich eindrücklich darüber instruiert, wie gefährlich der Aufenthalt unter oder neben einer solchen ausgeklappten Hebebühne sein kann.

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Bezirk Affoltern

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Freitag, 30. Oktober 2020

Wegen Spielsucht 245 000 «Bettler» verhaftet und Deliktsgut sichergestellt Franken gestohlen Trickdieb in Hedingen und Bonstetten

24 Monate Gefängnis für Chefbuchhalter – 12 Monate muss er absitzen

Der 55-jährige Schweizer, der in seiner Funktion als CFO das Finanz- und Rechnungswesen inklusive Lohnbuchhaltung geleitet hat, sprach von Stresssituationen. Sie seien immer dann entstanden, wenn ihn die Spielsucht übermannt habe. «Ich wusste, dass ich Unrechtmässiges tat, aber stets war das Verlangen grösser. Es war stärker als der Verstand. Bewegst du dich in diesem Fahrwasser, so wirds schwierig. Besonders schlimm ist, dass für mich in dieser Suchtphase nicht einmal die Familie der wichtigste Punkt gewesen ist», sagte er an der Gerichtsverhandlung. Und so langte der obendrein alkoholsüchtige Mann immer wieder zu. Er gab tiefere Tagesumsätze an und steckte diese Einnahmen in die eigene Tasche. Darüber hinaus stahl er aus dem Tresor regelmässig Eurobeträge und tätigte auch Barbezüge in Franken. So türmte sich in den Jahren 2016 bis 2018 eine Deliktsumme von exakt 244 555 Franken, die er in Kasinos in den Sand setzte.

800 000 Franken Schulden Nun ja, auf dem Mann lasten wegen seiner Spielsucht gesamthaft 800 000 Franken Schulden, die auch aus vorangegangenen Delikten resultieren: Es sind drei Vorstrafen, unter anderem wegen Urkundenfälschung, Missbrauch einer Datenanlage und betrügerischem Konkurs. Deswegen sass er schon einmal 12 Monate im Gefängnis. Wegen Veruntreuung muss der Buchhalter gemäss Urteil des Bezirksgerichts Affoltern nun jetzt nochmals für 12 Monate hinter Gitter – möglicherweise wird ihm Halbgefangenschaft gewährt. In diesem Fall könnte er wohl seine Stelle ohne Kompetenzen und ohne Zugriff auf E-Banking weiter ausüben. Seine Stelle hat er im letzten Jahr angetreten, aber seinen Arbeitgeber nicht über die Delikte orientiert. «Wüss-

Unrechtmässig Sozialhilfe bezogen

Brasilianer muss neun Monate ins Gefängnis

Er hat in seiner Wohngemeinde unrechtmässig Sozialhilfe bezogen und unter anderem Einbrüche verübt: Dass ein 26-jähriger Brasilianer nun für neun Monate ins Gefängnis muss, liegt auch an den zahlreichen früheren Delikten. Raub, üble Nachrede, Nötigung, Beschimpfung, Einbrüche, Gewalt und Drohung gegen Beamte – ein Jahr später noch Hehlerei: Der junge Mann, derzeit eine Lehre als Elektroinstallateur absolvierend, stand schon 2017 und 2018 vor den Schranken des Bezirksgerichts. Im ersten Fall kassierte er eine neunmonatige Gefängnisstrafe, im zweiten Fall eine Zusatzstrafe von zwei Monaten, in beiden Fällen auf Bewährung und mit bedingten Geldstrafen (der «Anzeiger» hat darüber berichtet). Gemäss jüngster Anklageschrift hat er durch falsche Angaben in seiner Wohngemeinde unrechtmässig knapp 11 600 Franken Sozialhilfe bezogen. Zur Last gelegt werden ihm dieses Mal auch zwei Einbrüche in eine Badi, wo er – zum Teil mit Komplizen – Zigaretten und Alkohol gestohlen hat. Der Wert des Deliktguts liegt allerdings unter dem durch das Eindringen verursachten Schaden. Sodann listet die Staatsanwaltschaft auch eine Übertretung gegen das Betäubungsmittelgesetz, die Missachtung eines Rayonverbots sowie Gewaltdarstellungen auf. Zu diesen jüngsten Delikten wollte sich der Angeklagte vor Gericht nicht äussern. Der seit 1998 in der Schweiz lebende Brasilianer ist auch wegen psychischer und körperlicher Störungen mit dem Gesetz in Konflikt geraten. So brach er eine Lehre ab; er bekundete Mühe, sich unterzuordnen. Und auch die Belastbarkeit hielt sich in engen Grenzen. Es folgten Aufenthalte in einer Tagesklinik, wo

te er davon, so würde ich die Stelle wohl verlieren», räumt der Mann ein. Andernfalls ist es ihm möglich, die (bescheidenen) Rückzahlungsraten an die Geschädigten weiterzuführen. Die Rückzahlung der Deliktsumme von 245 555 Franken hat er mit der ehemaligen Arbeitgeberin vereinbart. Derzeit leistet er monatlich total 1500 Franken Abzahlungen an fünf Gläubiger. Auch gehen 15 500 Franken aus dem Verkauf eines Fahrzeugs an die Privatklägerschaft. Wegen Veruntreuung wurde er vom Bezirksgericht Affoltern zu einer Gefängnisstrafe von 24 Monaten verurteilt, wobei 12 Monate vollzogen werden. Die Probezeit beträgt vier Jahre. Und er erhält die Weisung, die Therapie fortzusetzen. Eine aus dem Jahr 2012 stammende bedingte Geldstrafe von 120 Tagessätzen à 40 Franken wird zur Hälfte widerrufen. Damit ist das Gericht im abgekürzten Verfahren den Anträgen der Staatsanwaltschaft gefolgt. Dass er während der Probezeit delinquiert, vorsätzlich-zwanghaft gehandelt hat und nicht schuldunfähig ist, taxiert das Gericht als strafverschärfend, ebenso die einschlägigen Vorstrafen. Auf der anderen Seite zeigt sich der Mann geständig, reumütig und glaubhaft bemüht, die Therapie zu einem guten Ende zu führen. Der Gerichtspräsident sprach von einem angemessenen Strafmass, warnte aber den Verurteilten, dass eine weitere Strafe «einschenken» würde.

Aufgrund von Meldungen aus der Bevölkerung kontrollierten Fahnder der Kantonspolizei Zürich einen jungen Mann. Der 24-jährige Rumäne wurde verdächtigt, kurze Zeit zuvor in Hedingen einen Trickdiebstahl unter dem Vorwand des Bettelns verübt zu haben. Der Mann wurde festgenommen. Die weiteren Ermittlungen führten zur Verhaftung von zwei mutmasslichen Mittätern, einer 19-Jährigen und eines 24-Jährigen, beide aus Rumänien. Bei

Nach den polizeilichen Befragungen wurden die Festgenommenen wegen des Verdachts der Begehung von Vermögensdelikten, wegen Widerhandlungen gegen das Ausländer- und Integrationsgesetz und wegen Bettelns der zuständigen Staatsanwaltschaft zugeführt. Die Kantonspolizei Zürich warnt ausdrücklich: Gewähren Sie fremden Personen keinen Zutritt in Wohnräume und lassen Sie sich von Unbekannten nicht umarmen. Werden fremde Personen aufdringlich, wählen Sie die Notrufnummer 117. Kapo ZH

Vandalen richteten hohen Schaden an An der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern haben Unbekannte vom 26. auf den 27. Oktober das Schaufenster eines Geschäfts zertrümmert. Der exakte Schaden ist noch nicht bekannt. Laut Angaben der Kantonspolizei in Affoltern sind es mehrere tausend Franken. Vandalen wüteten auch in Mettmenstetten. Sie haben vom 23. auf den 23. Oktober beim Schulhaus vier Lichtanlagen beschädigt und deren Ständer abgebrochen. Der Schaden beläuft sich auf zirka 500 Franken.

Lärmbelästigung durch Party und laute Musik Auch in der kälteren Jahreszeit müssen Kantons- und Stadtpolizei Affoltern zwischen 22.30 und 0.45 Uhr wegen Lärmbelästigung ausrücken – fünfmal in den letzten Tagen: In Bahnhofnähe, beim Schulhaus Ennetgraben und zweimal im Zentrum Oberdorf in Affoltern. Partylärm und laute Musik brachten Anwohnende um den Schlaf, ebenso in Wettswil. (-ter.)

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er auch medikamentöse Hilfe erhielt. Er habe sieben Jahre benötigt, um sich zu stabilisieren, sagte er vor Gericht. Mit entsprechenden Medikamenten gehe es ihm heute besser, aber oft sei er müde, was sich am Arbeitsplatz manchmal auf die Pünktlichkeit auswirke. In der Lehre, die er unbedingt abschliessen wolle, gefalle es ihm aber gut. Und er sei bestrebt, sich weiterzubilden.

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Gefängnis und Busse, aber kein Landesverweis Mehrfacher Betrug, mehrfacher sowie geringfügiger Diebstahl, mehrfache Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch, Gewaltdarstellungen, Vergehen und Übertretung des Betäubungsmittelgesetz: Dafür wurde der Mann zu einer Freiheitsstrafe von neun Monaten ohne Bewährung und zu einer Busse von 300 Franken verurteilt – teilweise als Zusatzstrafe zum Urteil vom November 2017. Die Probezeit aus dem Urteil von 2017 von vier Jahren verlängert das Gericht um zwei Jahre, jene von 2018 von zwei Jahren um ein Jahr. Weil der Beschuldigte den Sachverhalt anerkennt und dem Urteilsvorschlag der Staatsanwalt zustimmt, kam es zum abgekürzten Verfahren. Das Bezirksgericht, das diesem Urteilsvorschlag in allen Punkten gefolgt ist, verzichtet auf einen Landesverweis, obwohl Sozialhilfebetrug dazu führen könnte. Der Wille zur Verbesserung sei ersichtlich. Die Lehre gebe dem Beschuldigten zusätzlichen Halt. Sie sei geeignet für Integration und dafür, die Eigenständigkeit zurückzuerlangen, hielt der Gerichtspräsident fest. «Insgesamt machen Sie einen guten Eindruck». Mit Blick auf die Lehre besteht die Chance, dass der junge Mann die neunmonatige Strafe in Halbgefangenschaft absitzen kann. (-ter.)

Fremden Personen keinen Zutritt in Wohnräume gewähren

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von Werner Schneiter

Vor geraumer Zeit hat er mit einer Therapie begonnen, die nach seinen Worten sehr wirksam ist. «Heute führe ich ein ganz anderes Leben und fühle mich entscheidend besser. Ich hätte das schon viel früher machen müssen», fasste der in der Ostschweiz wohnhafte Mann zusammen. In der Schweiz, aber auch im Ausland hat er sich in Kasinos sperren lassen; am PC hat er nach eigenen Aussagen nie gespielt, und für eine Entsperrung bestehen hohe Hürden, weil da ein Vermögensnachweis nötig wäre.

der Durchsuchung ihrer Unterkunft im Limmattal konnte ein Teil des Deliktsguts im Wert von mehreren tausend Franken sichergestellt werden.

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Um seine Spielsucht zu befriedigen, hat der Chefbuchhalter einer Firma im Säuliamt innerhalb von zweieinhalb Jahren 244 555 Franken «abgezügelt». Wegen Veruntreuung schickt ihn nun das Bezirksgericht Affoltern für 12 Monate ins Gefängnis.

Die Kantonspolizei Zürich hat am Samstagmittag, 24. Oktober, in Bonstetten einen mutmasslichen Dieb verhaftet. Polizeiliche Ermittlungen führten zur Verhaftung von zwei weiteren Tatverdächtigen und zur Sicherstellung von Deliktsgut.

Die Tage werden kürzer und wir ziehen uns wieder vermehrt in unsere vier Wände zurück. Machen Sie das Beste draus und gestalten Sie Ihre Wohnräume um. Doch das richtige Licht wird dabei oft vernachlässigt. Dabei spielt es für Ihre Lebensqualität eine grössere Rolle als Sie denken. Und dann haben wir erst noch ein tolles Angebot für Sie. Von Beatrice Flück SIE HABEN SICH SCHÖN EINGERICHTET, ABER EINE BEHAGLICHE STIMMUNG WILL TROTZDEM NICHT AUFKOMMEN? Dann liegt es vermutlich an der falschen Beleuchtung. Ein fahles, kaltes Licht über dem Esstisch ist nicht wirklich gemütlich. Und wenn Sie im Home Office arbeiten, macht Sie indirektes, warmes Licht mit der Zeit müde. Ein Tipp: Gehen Sie mit einer kleinen Lampe durch Ihre Wohnräume und strahlen Sie dabei Wände, Sofas und Tische an (näher ran oder weiter weg). Oder achten Sie beim

nächsten Besuch eines Möbelhauses oder Katalogs nur auf die Beleuchtung. Setzen Sie es zuhause um und Ihre Wohnräume erscheinen plötzlich in einem ganz anderen Licht. Weitere Beispiele unter lichtbox.ch/lichtinfo SIE MÖCHTEN KEINE UNORIGINELLEN 0815-LAMPEN? Dann sind Sie bei Lichtbox genau richtig. Bei uns finden Sie mehr Marken und Modelle als anderswo, um Ihren individuellen Geschmack auszudrücken. Und unser schweizweites Netz an Service-Partnern übernimmt auch gleich die Montage für Sie. Ausserdem geben wir Ihnen eine Preisgarantie.

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Forum

Freitag, 30. Oktober 2020

Frontalangriff auf unsere KMU Zur Abstimmung KVI vom 29. November. Im Initiativtext ist die Sorgfaltspflicht ein wesentlicher Bestandteil. Er besagt, dass der Gesetzgeber bei der Regelung der Sorgfaltspflicht Rücksicht auf die Bedürfnisse kleiner und mittlerer Unternehmen nimmt. Dies bestätigt, dass sich die KVI keineswegs auf Konzerne beschränkt. Weiter bedeutet dies für sämtliche Unternehmen, dass sie nachweisen müssen, dass Sie nur geringe oder keine Risiken haben, um beantragen zu können, von der Sorgfaltspflicht entbunden zu werden oder von einem vereinfachten Verfahren zu profitieren. Wie das in der Praxis gehen soll, ist mir schleierhaft. Wahrscheinlich werden Zertifizierungsstellen geschaffen. Eine Mehrbe-

lastung für die Unternehmen. Jetzt kommt es knüppeldick: Bei der Haftungspflicht wird kein Unterschied mehr zwischen Konzernen und KMU gemacht. Jedes Unternehmen soll in der Schweiz eingeklagt werden können für Schäden, welche von ihr abhängige Betriebe (Tochtergesellschaften- und Lieferantenketten) im Ausland verursacht haben. Unser Rechtssystem wird auf den Kopf gestellt (Beweislastumkehr). Die Haftung für Dritte gilt so lange, wie es dem Schweizer Unternehmen nicht gelingt, seine umfassende Sorgfaltspflicht in der ganzen Wertschöpfungskette zu beweisen. Die Systemänderung führt zu einem Generalverdacht gegen Unternehmen. Neu sind es nicht mehr die Kläger, die eine Schuld beweisen müssen, sondern die Unternehmen, die ihre Un-

schuld beweisen müssen. Diese weltweit einzigartige verschuldungsabhängige Haftung mit Beweislastumkehr erhöht das Risiko erpresserischer Klagen von ausländischen Klageanwälten oder von Konkurrenten, die Druck gegen Unternehmen in der Schweiz aufbauen wollen. Die Leitidee der Initiative ist es, Verfehlungen in der Lieferkette zu verhindern. Aufgrund dessen wird jedes Unternehmen gezwungen sein, eigene Auflagen an Zulieferer vertraglich weiterzugeben und durchzusetzen. Es entsteht ein Domino-Effekt innerhalb der gesamten Wertschöpfungskette, der sehr viele KMU treffen wird. Die KVI ist keine Konzernverantwortungs-, sondern in ihrer Radikalität eine Unternehmensvertreibungsinitiative. Sie gehört entschieden abgelehnt. Marc Bochsler, Wettswil

Nur ein kleines Beispiel, aber leider wahr Zur Abstimmung KVI vom 29. November. Alles was diese Abstimmung betrifft, ist sooo weit weg. Entschieden wird aber hier in der Schweiz. Wem soll ich also glauben und vertrauen? Was möchte ich hören und sehen? Vor zwei Jahren war ich bereit, genauer hinzuschauen, nämlich zum Wasserkraftwerk, das an der mexikanischen Grenze im Hochland von Guatemala, gebaut werden soll. Eine riesige Baustelle mit riesigen Maschinen ist zu sehen. Das Wasser soll gekappt und die daraus gewonnene Elektrizität direkt in die Industrieländer abgeführt werden. Alles geht mit rechten Dingen zu, die notwendigen Lizenzen sind vorhanden und die Regierung vor Ort stellt

sogar Sicherheitskräfte zur Verteidigung dieser Rechte zur Verfügung. So viel zur Investorenseite. Die Lokalbevölkerung, hunderte von beschwerlichen Kilometern vom Zentrum entfernt, sieht das ein bisschen anders. Sie sind Fischer, Berg- und Ackerbauern und stützen sich auf die, auch von der Schweiz unterzeichnete UNOResolution. Sie gibt den Betroffenen ein Recht auf Anhörung und Mitsprache. Leider wird dies laufend skrupellos missachtet. Einheimische u.a. in Guatemala sehen sich als Teil der Natur und sind nur in Ausnahmefällen bereit, diese Sicht und Lebensweise, auf Kosten von Geld zu opfern und Zerstörung in solchen Ausmassen zu akzeptieren. Ist das hier in der Schweiz vertretbar? Die

Firma meint ja. Sie hat die notwendigen Bewilligungen. Die Regierung vor Ort meint das ebenfalls. Sie hat ihren Teil am Profit. Ich meine nein und zwar weil niemand bei uns in der Schweiz Praktiken dieser Art anwenden dürfte. Warum also dort? Die Konzernverantwortungsinitiative verändert die Welt nicht von heute auf morgen, aber sie ist ein klares Statement zur Haltung, die wir von all unseren Bürgern und Bürgerinnen sowie den Firmenverantwortlichen mit Sitz in der Schweiz, erwarten. Jedenfalls kam ich von dieser Reise ziemlich nachdenklich zurück nach Hause und bin es immer noch. Die Zustimmung zur Initiative ist eine wertvolle Möglichkeit zum Handeln. Carmen Geser, Ottenbach

Endlich verbindliche Regelungen für eine Selbstverständlichkeit

Konstruktive Gespräche an der Standaktion in Mettmenstetten. (Bild zvg.)

Standaktion des Lokalkomitees Mettmenstetten zur Konzernverantwortungsinitiative. Viele konstruktive Gespräche im Laufe der Standaktion am letzten Samstag zeigten, dass die Initiative viel Zuspruch erhält, weil sie Anliegen vertritt, die in der Schweiz selbstverständlich sind: Wenn Konzerne Bauernfamilien von ihrem Land vertreiben oder Trinkwasser, Boden und Luft mit Schwermetallen verseuchen und grosse Schäden an Umwelt und Menschen verursachen, sollen sie dafür geradestehen. Die Initiative gilt für Grosskonzerne. KMU sind explizit ausgeschlossen, ausser sie sind in Hochrisikobereichen tätig wie zum Beispiel im Gold- oder Diamantenhandel. Im Jahr 2011 wurden die UNO Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte einstimmig angenommen. Mit der Annahme der Initiative sollen diese Leitlinien in der Schweiz endlich umgesetzt werden. Bei dieser Umsetzung sind andere Länder heute weiter

als die Schweiz, zum Beispiel Frankreich, Kanada, die Niederlande und Grossbritannien. Die Schweizer Hilfswerke, die Kirche und Politikerinnen und Politiker von SP, Grünen, GLP, CVP, EVP, BDP, FDP, EDU und SVP stehen hinter der Initiative. Zu deren Unterstützung haben sich 300 Unternehmen zu einem Wirtschaftskomitee zusammengeschlossen, welchem auch die Ernst Schweizer AG in Hedingen und die Sommer Holzwerkstatt in Rifferswil angehören. Von den Initiativgegnern wird die Angst vor einer von Flut von Klagen geschürt, welche den schweizerischen Unternehmen hohe Kosten verursachen würde. Namhafte Experten für schweizerisches Prozessrecht weisen nach, dass das völlig realitätsfremd ist. Laut der Rechtsprofessorin Tanja Domej von der Universität Zürich wären nach einem Ja zur Initiative solche Klagen an einer Hand abzuzählen. Ruedi Bühler, Lokalkomitee Mettmenstetten für die Konzernverantwortungsinitiative

Ueli Maurer und ich haben Fragen … Zur Corona-Situationen und den verordneten Massnahmen. Bis anhin waren Ueli Maurer und ich nicht das typische Traumduo, aber Corona kann vieles verändern … Er sagte am 24. Oktober, dass viele Leute zu ihm kämen und sagten, man könne vieles nur noch unter vorgehaltener Hand sagen und getraue sich mittlerweile fast nicht mehr, eine andere Meinung zu haben, als die hierzulande «gängige». Das sollte uns nachdenklich stimmen, in einem demokratischen Land wie der Schweiz. Diese Aussage erstaunte mich sehr, zumal ich Ähnliches wahrnehme. Vorab: Ja, es gibt ganz schwere Verläufe mit Corona und es tut mir leid für alle, die jemanden verloren haben. Den Menschen im medizinischen Bereich, die Patienten mit Herz und Seele betreuen, bin ich sehr dankbar. Und trotzdem: Ich habe Fragen und stelle fest, dass sich unsere Gesellschaft gerade in zwei Lager teilt: Gruppe 1: Die Gutmenschen. Sie unterstützen und tragen alle Massnahmen und Entscheide der Regierung. Einschränkungen werden zum Schutz der Schwächsten in der Gesellschaft getra-

gen, damit möglichst wenige angesteckt und Spitäler nicht überlastet werden. Gruppe 2: Die Störrischen. Sie stellen unter anderem Fragen zu: Verhältnismässigkeit zwischen Schutz der Kranken/Spitäler und Wirtschaft, Wirksamkeit von Masken und Gesundheitsgefährdung, Aussagekraft von PCR-Tests, Stellung und Macht der Medien. Was ist eine Pandemie? Wie wirken Angst, soziale Distanz und Freude auf unser Immunsystem? Was ist mit Selbstverantwortlichkeit? Gruppe 2 gerät in der breiten Masse oft in die Ecke der Corona-Leugner, Verschwörungstheoretiker, Asozialen. Man weiss ja mittlerweile, wie die sind … War es vor Corona nicht ganz normal, dass man Fragen stellte, für oder gegen etwas war und diskutierte, ohne dass ein äusserst ungutes Gefühl aufkam? Was ist passiert mit uns? Der Ruf von Gruppe 1 nach Sicherheit und Gruppe 2 nach Freiheit stehen sich nun also im Raum gegenüber. Was werden die beiden tun? Vielleicht einen gemeinsamen Nenner finden (z.B.«sich wohlfühlen»?) und von dort aus neue Wege gehen?

Die Herbstlaub-Eule von Andrina (2. Klasse) und Elin (1. Klasse) bereichert seit einigen Tagen Wettswil. (Leserbild Matthias Gretler)

Stare verpflegen sich vor dem Abflug in den Süden. (Leserbild Albert A. Stahel)

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Claudia Kellenberger, Hedingen

Ja zur Kriegsgeschäfte-Initiative Abstimmung vom 29. November. Die Sachlage ist ganz einfach: Die Kriegsgeschäfte-Initiative will verhindern, dass mit Schweizer Geld Kriege finanziert werden. Jedes Jahr sterben zehntausende Menschen durch Kriege und bewaffnete Konflikte. Dazu kommen Millionen, die verletzt, traumatisiert und in die Flucht getrieben werden. Mit diesem Elend Geschäfte zu machen, ist verwerflich. Aber internationale Rüstungsunternehmen machen Milliarden-Profite, indem sie schamlos Waffen an die Konfliktparteien liefern. Und unser Schweizer Geld finanziert sie. Viele Schweizer

Grossbanken, Pensionskassen und die Schweizerische Nationalbank investieren in Wertpapiere dieser umstrittenen Konzerne. Die Kriegsgeschäfte-Initiative setzt deshalb an der Wurzel der Probleme an und trägt dazu bei, dass weniger Geld in die Waffenindustrie fliesst. Je mehr die Finanzierung dieser Industrie verpönt wird, desto grösser ist die Chance für eine reale und direkte Förderung des Friedens in den betroffenen Regionen. Mit einem Ja zur KriegsgeschäfteInitiative leisten wir einen Beitrag zu einer friedlicheren Welt. sp af fol tern . ch

Roger Schmutz, SP Bezirk Affoltern


Gewerbe

Freitag, 30. Oktober 2020

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Auf Weltrekordjagd

Slotcar Mettmenstetten nimmt gleich zweimal Anlauf zu Weltrekorden. > Seite 13

Starker Auftritt

Die IG Radquer Mettmenstetten wartete am Alperose-Quer mit guten Resultaten auf. > Seite 18

Leben als Durchreise

Spitalseelsorgerin Julia Rzeznik macht sich Gedanken zu Allerseelen. > Seite 19

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Bioladen in Hausen schon bald Realität Das Projekt der Tante-Emmer-Genossenschaft schreitet voran In Hausen entsteht ein neuer genossenschaftlich organisierter Bioladen, der regionale und ökologisch nachhaltig hergestellte Produkte für den täglichen Gebrauch verkauft. Seit der Informationsveranstaltung zum Tante-Emmer-Laden Ende August 2020 ist viel passiert. Aus der Idee eines Dorf-Bioladens in Hausen ist ein Projekt geworden, das schrittweise Form annimmt. Der Name «Tante-EmmerLaden» ist eine Wortkombination aus Tante-Emma-Laden und dem Ur-Getreide Emmer. Im September wurde die Tante Emmer-Genossenschaft gegründet, seither werden Spenden entgegengenommen und Anteilscheine verkauft. Die Umsetzung des Mitgliederladens scheint realistisch. Für die Verwirklichung benötigt die Genossenschaft 96 000 Franken. Drei Viertel des Betrags sind bereits durch Spenden und verkaufte Genossenschaftsanteilscheine eingegangen. Erreicht die Genossenschaft bis Ende November 2020 das

gesamte Budget und findet sie ein bis zwei Untermieter oder Unternieterinnen, mietet sie sich an der Albisstrasse 9 in Hausen ein.

Nachfrage gross Bis Mitte September wurde in Hausen und den umliegenden Dörfern eine Umfrage in der Bevölkerung durchgeführt, die das Interesse an einem Bio-Dorfladen abschätzen sollte. Die Resonanz war hoch und die positiven Feedbacks überwiegten. Somit beschloss das Tante-Emmer-Team, eine Genossenschaft zu gründen. Gleich nach der Gründung startete die Finanzierungsaktion. Durch private Spenden und verkaufte Genossenschaftsanteile werden die Initialkosten für den Laden gedeckt. Bis jetzt wurden über 270 Genossenschaftsanteile verkauft. Ein Genossenschaftsanteilschein kostet pro erwachsener Person 200 Franken. Bis Ende November versucht Tante Emmer die angestrebten 96 000 Franken zur Finanzierung zu erreichen, um das Projekt zu verwirklichen.

Die Tante-Emmer-Genossenschaft strebt an, die freien Gewerberäume an der Albisstrasse 9 in Hausen zu mieten. Die Räumlichkeiten bestehen aus drei Räumen. Einen Raum wird die Tante Emmer für sich beanspruchen, zwei Räume werden untervermietet. Hier sucht die Genossenschaft aktuell nach passenden Untermietern. Ist die Finanzierung gesichert und ein Untermieter oder eine Untermieterin gefunden, werden per 1. Dezember 2020 die Gewerberäume gemietet.

Mitgliederladen Der Tante-Emmer-Laden organisiert sich als Mitgliederladen. Charakteristisch für einen Mitgliederladen ist das Zwei-PreisModell. Jede Genossenschafterin, jeder Genossenschafter kann zusätzlich eine Mitgliedschaft abschliessen. Durch die Mitgliedschaft (monatlicher Beitrag berechnet sich nach Haushaltsgrösse) ist man berechtigt, alle Produkte im Laden zum Einstandspreis zu beziehen. Dadurch sind die Produkte im Durchschnitt etwa ein Drittel günstiger, als in

Freuen sich auf Bio-Kost: Die Genossenschaftsmitglieder mit ihren Kindern vor dem künftigen Ladenlokal. (Bild zvg.) anderen Bio-Läden. Personen ohne Mitgliedschaft bezahlen eine Marge auf die Produkte und dadurch branchenübliche Preise. Durch den Beitrag der Mitgliedschaft werden die Kosten für den Laden-

betrieb gedeckt (Miete, Lohn, Versicherung usw.). Susanne Widmer Weitere Infos unter www.tante-emmer.ch.

Perfekt vorbereitet in den Wintersport Ordnung halten Ungefährlich Wintersport betreiben: «Wilma Ski Sport» hilft dabei ist keine Hexerei

Nicky Tschudi hilft, das Leben zu ordnen

Ob Kleiderschrank, Papierkram oder der Kabelsalat in der Wohnzimmerschublade: OrdnungsCoachin Nicky Tschudi, Stallikon, weiss, wo es klemmt.

Bereit für eine spezielle Skisaison: Wilma Liebhart mit dem Covid-19 tauglichen Schlauch-Schal. (Bild Martin Mullis)

«Wilma Ski Sport», ist bereit für den kommenden Winter. Neben einer umfassenden Palette an Wintersportartikeln bietet die Inhaberin Wilma Liebhart demnächst auch einen praktischen Covid-19 SchlauchSchal mit integriertem Filter an. Das Spezialgeschäft von Wilma Liebhart ist im Säuliamt seit Jahren bestens bekannt für ausgesprochene Qualitätsartikel im Bereich Wintersport. Skischuhe kauft man nicht so einfach aus dem Regal und Skier, vor allem die Bindungen, schon gar nicht. Für verantwortungsvolle Wintersportler steht das Thema Sicherheit an oberster Stelle. Wer sich also sorgfältig vorbereiten möchte, ist im Spezialgeschäft an der Betpurstrasse in Affoltern bestens aufgehoben. Die gelernte Skiwagnerin verfügt über eine entsprechende Werkstatt,

wo die perfekten Anpassungen, vielfach auch zusammen mit den Kunden, an Ort und Stelle vorgenommen werden können. Die riesige Auswahl an Skiern der Marken Head, Rossignol und Völkl, sowie die Kollektion der angebotenen Skischuhe, erfüllt auch dem anspruchsvollsten Skifahrer jeden Wunsch. Druckstellen treten bei Skischuhen gerne erst nach einer gewissen Tragzeit auf. Stammkunden behaupten überzeugend, dass Wilma Liebhart, bezüglich Behebung dieser unangenehmen Umstände, als absolute Spezialistin gilt. Nicht zuletzt deshalb, weiss die erfahrene Fachfrau, ist eine kompetente Beratung beim Kauf von Skischuhen noch wichtiger als bei den Skiern selbst. Im kommenden Winter lauern allerdings neben Beinbrüchen und Stürzen noch andere Gefahren. Die Infektion mit dem Corona-Virus ist auch auf den Skipisten allgegenwärtig. Voraussicht-

lich ab November dieses Jahres sind deshalb im Ski-Sport Fachgeschäft «Wilma Ski Sport» sogenannte SchlauchtuchMultifunktionstücher erhältlich. Diese Schlauch-Schals (von Buff) besitzen einen integrierten und auswechselbaren Covid-19-Filter. Der spezielle Halsschlauch schützt nicht nur vor der Kälte, sondern auch vor Infektionsgefahr beim Anstehen am Skilift oder bei ungewollt nahen Begegnungen auf der Piste.

20 Prozent Rabatt «Wilma Ski Sport» bietet auch Skivermietung für die kommende Saison an. Ab sofort und bis 7. November führt das Sportfachgeschäft eine Aktion durch: Auf das gesamte Sortiment wird ein Rabatt von 20 Prozent gewährt. (mm) Wilma Ski Sport, Betpurstrasse 2, Affoltern, Tel. 044 761 56 37, www.wilmaskisport.ch.

«Apple-pie order ist ein alter englischer Ausdruck für perfekte Ordnung», erklärt Nicky Tschudi vorab und liefert umgehend die Begründung nach, weshalb sie diesen Begriff als Firmennamen gewählt hat: «Mich erinnert die typisch britische Süssspeise Apple Pie aber auch an meine Grossmutter in Wales. Wenn wir sie besuchten, bereitete sie für uns einen solchen Apfelkuchen vor. Für mich verkörpert dieses Aroma das Gefühl von Ankommen, Wärme und einem gemütlichen Zuhause.»

und ergänzt: «Indem man sich vom Gerümpel im Haushalt entledigt, kann man sich oft auch von Altlasten regelrecht befreien.» Wer sich dem alltäglichen Chaos zunehmend machtlos gegenübersieht, habe nämlich keinen Grund, sich selbst dafür zu verurteilen. Loszulassen sei aber meist nicht so einfach, «aber Ordnung schaffen und halten ist keine Hexerei», erläutert die Ordnungs-Coachin mit Bestimmtheit. Mit einigen Tipps und Tricks können eine Struktur geschaffen und die alltäglichen Abläufe optimiert werden. Nicky Tschudi Apple-pie Order, Ordnungs-Coaching und Redesign-Beratung, Nicky Tschudi, Telefon: 078 615 80 00, E-Mail: info@applepieorder.ch, www.applepieorder.ch.

Ordnungs-Coaching für ganz normale Menschen Nicky Tschudi ist eine ausgebildete Ordnungs-Coachin. Manch jemandem mögen die Gedanken nun gleich ins Reality-TV-Format «Messie-Chaos» abgleiten, in welchem vermüllte Wohnungen entrümpelt werden … Die Stallikerin hält aber fest: «Als Ordnungs-Coachin bin ich noch nie auf einen Messie-Haushalt gestossen. Meine Kunden sind ganz normale Menschen – und manche davon sind nicht einmal besonders unordentlich. Sie haben aber dennoch einen Bereich ihres Haushalts, den sie alleine nicht entrümpeln können.» Ihnen steht Nicky Tschudi helfend zur Seite: «Wen das Thema Aufräumen und Ordnung beschäftigt, ist bei mir richtig. Ich unterstütze und berate, effizient, nachhaltig und mit einer Prise britischem Humor.» Aufräumen sei eine tolle Sache, sagt sie mit Bestimmtheit

«Mit meiner Unterstützung schafft es jedermann, Ordnung zu halten», weiss Nicky Tschudi. (Bild zvg.)


Reformierte Kirchgemeinden im Bezirk Spirituelle Impulse Unter Tel. 032 520 10 82 hören Sie ein Wort zur Woche von einer Pfarrerin oder einem Pfarrer aus dem Säuliamt. Die Wochenworte und die regionalen Video-Gottesdienste sind jederzeit online abrufbar unter www.ref-saeuliamt.ch.

Ref. Kirche Aeugst a. A. Sonntag, 1. November 10.00 Gottesdienst zum Reformationssonntag, Pfrn. Elisa-Maria Jodl-Huppenbauer

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 30. Oktober 14.00 Erzählcafé Thema: «Mein schönstes Geschenk» im Chilehuus Samstag, 31. Oktober 10.00 Ökumenische Trauergruppe «Liechtblick» im Chilehuus 10.00 Start Improtheaterkurs in der Kirche Sonntag, 1. November 10.00 Gottesdienst zum Reformationssonntag, Pfr. Th. Müller Donnerstag, 5. November 14.00 Senioren-Treff «Die plötzliche Einsamkeit des Konrad Steiner», Schweizer Film im Chilehuus (ohne Zvieri)

Ref. Kirche Bonstetten Freitag, 30. Oktober 20.00 Unser Kirchenkino zeigt den schweizer Kino-Hit «Zwingli». Die Geschichte des Zürcher Reformators. Eintritt frei, freigegeben ab 12 Jahren. Sonntag, 1. November 2020 10.00 Gottesdienst zum Reformationssonntag mit Pfrn. Susanne Sauder und Casey Crosby, Musik. (Leider kann dieser Gottesdienst nicht wie geplant live auf unserem Youtube-Kanal gezeigt werden) www.kirchebonstetten.ch

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 1. November 9.30 Gottesdienst zum Reformationssonntag mit Pfarrerin Irene Girardet Montag, 2. November 19.00 – 20.00 Meditation am Abend in der katholischen Kirche Donnerstag, 5. November 20.00 Filmvorführung der Gruppe Welt: «Der Konzern-Report». Gemeindesaal Schulhaus Weid. Eintritt frei – Kollekte Freitag, 6. November 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche Bitte informieren Sie sich auf www.ref-hausen.ch, ob die Anlässe stattfinden. Der Redaktionsschluss lag vor Bekanntgabe der neuen CoronaMassnahmen.

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 1. November 10.00 Gottesdienst zum Reformationssonntag Pfarrer Hansjakob Schibler Mit dem ersten Abendmahl seit dem Lockdown Es gilt das Schutzkonzept der Zürcher Landeskirche (Maskenpflicht).

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Kirche, donnerstags als Abendmahlsfeier nach Ansage Sonntag, 1. November 13.30 Abgesagt: Reformationstagung 17.15 Abgesagt: Musik und Wort in der Klosterkirche Donnerstag, 5. November 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) www.klosterkappel.ch

Ref. Kirche Kappel a. A. Freitag, 30. Oktober 12.30 3. Klass-Unti im Pfarrhauskeller Sonntag, 1. November 9.30 Gottesdienst mit Brotbrechen, VDM Ilona Monz, 4Klang Mittwoch, 4. November 20.00 Konzert Chor Cappella, ABGESAGT!

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 1. November 17.00 Abendgottesdienst mit Pfr. Thomas Maurer zum Reformationsfest, mit Anne-Sophie Vrignaud, Harfe Mittwoch, 4. November 18.00 Komfunti im Pfarrhaus

Ref. Kirche Maschwanden Freitag, 30. Oktober 20.00 Taizègottesdienst entfällt! Sonntag, 1. November 10.00 Gottesdienst zum Reformationssonntag mit Pfrn. Susanne Wey in der ref. Kirche Maschwanden www.kirche-maschwanden.ch

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 1. November 10.00 Gottesdienst zum Reformationssonntag Pfarrer Andreas Fritz Orgel Daniel Rüegg Montag, 2. November Themennachmittag mit Beth Schildknecht Der Anlass wird leider verschoben Freitag, 6. November 18.30 Frauen für Frauen Anlass «Erstens kommt es anders als man zweitens denkt» In der Kirche www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 1. November 10.00 Gottesdienst zum Reformationssonntag Pfr. Andres Boller Musik: Kornél Radics (Orgel), Gábor und János Németi (Trompeten) Montag, 2. November 15.45 Minichile Gruppen Alpha und Omega Donnerstag, 5. November 12.00 Club 4, Gruppe Pax www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach

Kath. Kirche Hausen a. A.

Samstag, 31. Oktober 20.30 Vollmondsingen im Chor der Kirche mit Andreas Manz

Wir freuen uns, mit Euch wieder folgende Gottesdienste zu feiern: Samstag, 31. Oktober 17.00 Eucharistiefeier mit Pater Ben Kentchimon zu Allerheiligen Sonntag, 1. November 10.00 Wortgottesfeier mit Matthias mit Totengedenken, musikalisch unterstützt von Roman Deuber und Helene Vonwil mit Querflöte Donnerstag, 5. November 8.15 Wortgottesfeier Alle Anlässe und Gottesdienste in unserem Pfarreizentrum werden nach den Bestimmungen des BAG und den Vorgaben der Katholischen Kirche Zürich durchgeführt. Wir erstellen zu den jeweiligen Anlässen ein individuelles Schutzkonzept, das schriftlich und mündlich für alle zugänglich gemacht wird. Christiane Kühle-Lemanski, Beauftragte für Sicherheit der Pfarrei Herz-Jesu

Sonntag, 1. November Konfirmation in Absprache mit den Konfirmanden-Familien. Pfarrerin Lilian Gächter Konfirmiert werden: Jannis Bertschinger, Melina Brem, Laura Leah Funk, Rena Hirschi, Anina Lara Hössli, Amira Lynn Schumacher, Luana Sidler, Michelle Wittwer. Mira Luttikhuis, Geige Veronica Nulty, Orgel -> Nur für Konfirmanden und ihre Angehörigen. Mit Maskenpflicht. 10.00 Regionaler Gottesdienst in Obfelden Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47 www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 1. November 9.30 Gottesdienst zum Reformationssonntag Pfarrerin Rahel Walker Fröhlich Orgel Therese von Büren Freitag, 6. November 19.30 Einblick in das Leben in Weissrussland «Gebt uns unsere Stimme zurück!» Im Engelsaal mit Pfarrerin Rahel Walker Fröhlich www.kircherifferswil.ch

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 1. November 10.00 Kirche Wettswil, Reformationssonntag, Familien-Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Montag, 2. November 9.15 + Elki-Singen im Jugendhaus 10.15 Stallikon Donnerstag, 5. November 10.00 Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil Wir bitten Sie, sich auf unserer Website über die aktuellen Massnahmen und Entscheide zu informieren. www.kirche-stallikon-wettswil.ch

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 31. Oktober 17.30 Gottesdienst Sonntag, 1. November – Allerheiligen 9.00 Kein Gottesdienst 10.30 Gottesdienst mit Gedenkfeier für die Verstorbenen, anschl. Gräbersegnung auf dem Friedhof 16.00 Santa Messa in der Friedhofskapelle 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten www.kath-affoltern.ch

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 31. Oktober 10.00 Fiire mit de Chliine 12.00 – 17.00 Gebetsnachmittag mit Messe 18.00 KEINE Vorabendmesse 19.30 Santa Messe, ital. Gottesdienst Sonntag, 1. November - Allerheiligen 10.00 Hl. Messe, anschliessend Gräbersegnung Montag, 2. November - Allerseelen 19.30 Wort-Gottes-Feier mit Gedächtnis der Verstorbenen unserer Pfarrei und deren Angehörigen Dienstag, 3. November 19.30 Hl. Messe mit P. Perry Mittwoch, 4. November 10.30 Hl. Ökum. Morgengebet 18.30 Rosenkranz Donnerstag, 5. November 9.00 Hl. Messe Freitag, 6. November - Herz-Jesu 9.00 Hl. Messe

www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 1. November 9.15 Sunntigsfiir für alle Kinder im Pfarreisaal mit Sandra Hanke und Team 9.30 Allerheiligen Wortgottesdienst mit Diakon Franz-Xaver Herger Totengedenken Orgel: A. Bozzola anschliessend Chilekafi www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 1. November - Allerheiligen 10.00 Gräbersegnung auf dem Friedhof 10.30 Gottesdienst mit Gedenkfeier für die Verstorbenen www.kath-affoltern.ch

Chrischona Affoltern am Albis Kirche mit Nähe Alte Obfelderstrasse 24 Sonntag, 1. November 10.00 Gottesdienst & Livestream Andi Wolf Mehr unter www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Affoltern a. A. Zürichstrasse 47 Sonntag, 1. November 9.45 Connexio-Gottesdienst; und EMKidz

Heilsarmee Affoltern a. A. Wiesenstrasse 10

Alle Veranstaltungen mit vorgeschriebenem Schutzkonzept Freitag, 30. Oktober Ab 17.00 Café Chazon Sonntag, 1. November 10.00 Gottesdienst Predigt: Manuel Fuhrer Hüeti und KingsKids 19.30 Worship für alli Organisiert vom Gebetshaus Hausen a. A. www.affoltern.heilsarmee.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 1. November 10.30 Gottesdienst Kleinkinderhort Sonntagsschulen und Unterricht Proben für die Weihnachtsaufführung www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.15 Online Klassenzeit 11.30 Abendmahlsversammlung in der Kirche Informationen über weitere Veranstaltungen siehe: www.hlt-bonstetten.ch

Seniorendienste Affoltern a.A.

November – Programm 2020 Jeden Dienstag SENIOREN 60plus Gemeinsames Spiel und Gespräche 14.00 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger + Team, 044 761 58 94 Jeden Mitwoch FITNESS ab 60 Seniorenturnen für sie und ihn Turnhallen: Ennetgraben: 12.45 und 14.00 Uhr Zwillikon: 13.45 Uhr Donnerstag, 5. November 2020 SENIORENTREFF «Die plötzliche Einsamkeit des Konrad Steiner» 14.00 Uhr, Chilehuus im Park Ausk.: Vreni Eugster, 044 761 53 67 Donnerstag, 5. November 2020 WANDERUNG Ottenbach – Jonental Wanderzeit: 3¼ Std. 13.00 Uhr, Bahnhof Affoltern Billett selber lösen Leitung / Anmeldung: Ria Lüssi, 044 761 81 65 Donnerstag, 12. November 2020 SPAZIERGRUPPE Widen – Lieli Spazieren: 1½ Std. 9.00 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung / Anmeldung !! Guido Jud, 044 761 28 91 Gesucht: Neue Wanderleitung. Melden bei Ernst Bründler 044 761 94 19 Donnerstag, 19. November 2020 BERGWANDERUNG Albisgrat – Wildnispark – Langnau Wanderzeit: 4 Std. 8.30 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung / Anmeldung: Hans Heierli, 044 761 71 43 Anm. für Wand. und Exk. jeweils bis spätestens Dienstag, 19.00 Uhr. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Information: Chlaushöck und Adventsfeier 2020 werden nicht durchgeführt !! Pro Senectute Tavolata, findet bis auf weiteres nicht statt. Mittagstisch, Informationen folgen


Vermischtes

Freitag, 30. Oktober 2020

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Gleich zwei Weltrekorde in Mettmenstetten? Slotracing nimmt ab heute Freitag Anlauf zum Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde In 24 Stunden zur Aufnahme im Guinness-Buch der Rekorde und bis zum 15. November bis zum Mond: Slotcar Mettmenstetten startet heute Freitag ab 20 Uhr dieses Abenteuer auf dem Weg zu gleich zwei Weltrekorden.

Flügelauto behoben werden muss. Müssen der Motor oder die Schleifer ersetzt werden, wird die Zeit nicht angehalten. «Wir haben genügend Reserven», macht sich der Clubpräsident Mut. Unterstützt werden die Weltrekordversuche vom befreundeten Highing Slotters Race Club aus Obfelden, der Autos im Massstab von 1:32 einsetzt. Klar ist, dass die Konzentration während 24 Stunden hochgehalten werden muss, auch mit wenig Schlaf. Aber das nehmen die Protagonisten gerne in Kauf. «Unser Ziel ist es, für Slotracing einen Aufschwung zu bewirken», sagt Walti Maurer, der Reaktionen aus Brasilien, den USA und aus Deutschland erhalten hat. «Ihr seid ja verrückt», habe man ihm gesagt und viel Glück gewünscht.

von werner schneiter Sie wiegen gerade mal 55 Gramm, die kleinen Boliden im Massstab 1:24 aus Plastik, die stromgetrieben über die 46,55 Meter lange Bahn im Mettmenstetter Industriegebiet jagen. Heute Abend gilt es ernst: innerhalb von 24 Stunden werden auf der «Formel-1-Piste» für Slotcars 21 600 Runden angepeilt, 900 pro Stunde. Mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 55 km/h – 3,2 Sekunden pro Runde. Und damit würde der bestehende, aus dem Jahr 1997 stammende Weltrekord von 644,07 km übertroffen. «Wir sind überzeugt, dass wir das schaffen», sagt Walti Maurer, Präsident von Slotracing Mettmenstetten, dem ältesten Club der Schweiz. Die vielen Test mit den Wingcars (Flügelautos) stimmen ihn zuversichtlich, auch das Material und der Durchhaltewille der Fahrer. Was ihn besonders freut, ist die Resonanz von Sponsoren, die auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Unterstützung leisten. Ein Crowdfunding war erfolgreich, nachdem sich die Suche am Anfang schwierig gestaltet hatte.

Immer zwei Zeugen im Einsatz Auf Unterstützung durfte Slotracing Mettmenstetten auch von der Fach-

… und dann noch zum Mond

Sie peilen die Weltrekordversuche und den Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde an (v. l.): Armin Aldrovandi (mit dem Flügelauto, das zum Einsatz kommt), Walti Maurer, Ellen Maurer, Markus Ritter und Beat Aschwanden. (Bild Werner Schneiter) hochschule Nordwestschweiz, Abteilung Geomatik, zählen. Diese wurde von der Firma GPW Geomatik Planung Werke in Affoltern empfohlen. Damit ein Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde möglich ist, mussten die AchtSpuren-Bahn millimetergenau vermessen und die Zeiten auf die Tausendstelsekunde genau gemessen werden.

Eine Anerkennung des Weltrekords bedarf aber noch mehr: «Es sind jeweils zwei Zeugen im Einsatz, die das Rennen nicht länger als vier Stunden überwachen dürfen. Danach erfolgt ein Wechsel. Wir benötigen insgesamt sieben Zeugen – alles Leute, die in keinerlei Verbindung zu unserem Club oder zu unseren Mitgliedern stehen»,

sagt Walti Maurer. Zudem sind immer zwei Stoppuhren im Einsatz, und das ganze Rennen wird per Video festgehalten. Das 24-Stunden-Rennen bestreiten vier Fahrer, die sich nach vier Stunden abwechseln; zwei davon sind auch als Mechaniker tätig. Sie treten vor allem dann in Aktion, wenn ein Defekt am

Ist der 24-Stunden-Weltrekord am Samstag um 20 Uhr geschafft, geht es ohne Unterbruch weiter Richtung Mond. Fünf Mitglieder lassen ihre Boliden abwechslungsweise während 15 Tagen, täglich 24 Stunden, über die Piste sausen. Im Gegensatz zum Guinness-Buch-Versuch können die Fahrzeuge hier gewechselt werden. Dieser Event ist dann nicht mehr Teil des Guinness-Buch-Rekords. Mit dem Slotcar zum Mond im Verhältnis zur Grösse des Autos (1:24) bedeutet 344 444 Runden oder 16 077 km, also rund 1000 km pro Tag. «Diese Leistung entspricht 128 Jahre Clubrennen», fügt der Clubpräsident scherzend bei. Die Weltrekordversuche finden im Grindel 35 in Mettmenstetten statt. Sie können an allen 16 Tagen per Livestream verfolgt werden.

GEWERBE

«Eine kulinarische Reise in die vegane Welt»

Supernova Stehleuchte von Holtkötter. (Bild zvg.)

Sparen beim Kauf hochwertiger Leuchten Gleich zwei aktuelle Förderprogramme für energieeffiziente LED-Lampen sind die beste Gelegenheit, endlich schöne Leuchten zu kaufen. Lichtbox unterstützt diese Kampagnen und hält eine umfangreiche Auswahl an geförderten Lampen bereit. Eine gute Gelegenheit, bis Ende Jahr die alten Lampen zu ersetzen. Kunden profitieren jetzt gleich dreifach: 40 % sparen mit «alledin», 25 % sparen mit «topten/ekz», bis zu 80 % Strom sparen So gehts: Die alte Halogen-Stehlampe entsorgen und eine neue LED-Leuchte kaufen, den Förderbeitrag bei alledin. ch beantragen (ProKilowatt/Bundesamt für Energie). 40 % des Kaufpreises werden zurückerstattet (max. 125 Franken). Dieses Angebot gilt in der ganzen Schweiz bis Ende 2021. Beim Kauf von Lampen aus dem Angebot von topten. ch können Kunden den Förderbeitrag beim Elektrizitätswerk des Kantons Zürich beantragen. Sie erhalten 25 % des Kaufpreises zurückerstattet (max. 250 Franken). Dieses Angebot gilt für EKZ-Kunden bis 31. Dezember 2020. Diese zwei Aktionen sind kumulierbar. Wie man ganz einfach zu dem Preisvorteil kommt, ist unter https://www.lichtbox. ch/sparenmitled zu erfahren. In der neuen Ausstellung in Obfelden sind die unterstützten Produkte gekennzeichnet. Beatrice Flück Lichtbox.ch, Ottenbacherstrasse 25, Obfelden.

Der Schlüssel zu einer gesunden Lebensweise ist eine ausgewogene Ernährung. Zudem gewinnt das Kochen ohne tierische Produkte sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern immer mehr an Bedeutung. Zu Beginn mag die vegane Ernährung eine Herausforderung sein, die Übung stellt sich jedoch schnell ein. Wie abwechslungsreich und kreativ die vegane Küche sein kann, zeigt die Ernährungsberaterin, Simone Kleiner am Freitag, 6. November, in ihrem Kochkurs für Erwachsene von 18 bis 21 Uhr im Familienzentrum. Ambitionierte Köchinnen und Köche unternehmen an diesem Abend eine kulinarische Reise in die vegane Welt und erhalten wertvolle Tipps zu Gewürzen, Kräutern und den restlichen Zutaten. Die Rezepte sind so ausgesucht, dass vegan kochen und backen auch im Alltag Spass machen soll. Hier eine kleine Auswahl der Gerichte, die an diesem Abend gemeinsam gekocht werden: Cashewmilch, Cashewkäse, Kichererbsenburger, Dinkelstangen mit Dip oder Kirschmuffins. Die Speisen können zum Probieren mit nach Hause genommen werden. Verwendet werden vorzugs-

Ein Angebot der Standortförderung Die Installation einer Fotovoltaikanlage auf dem Dach eines Betriebes lohnt sich heute in fast jedem Fall. Das zeigen viele Beispiele in der Region Säuliamt.

Vegane Gerichte schmecken lecker. (Bild zvg.)

weise Bioprodukte und Vollkornmehl. Mit etwas Mut zu Neuem und Spass am Experimentieren lassen die veganen Gerichte keine Wünsche offen. Familienzentrum Affoltern Familienzentrum Bezirk Affoltern, Zürichstrasse 136, Affoltern. Anmeldungen unter Tel. 044 760 12 77 oder kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Informationen und komplettes Kursangebot: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

«Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte» Wie wäre es, dieses Jahr professionelle, weihnachtliche Fotos oder Fotogeschenke an Weihnachten zu verschenken? Im Familienzentrum findet am Samstag, 7. November, von 14.30 bis 17.30 Uhr wieder das beliebte Fotoshooting statt.

Fotovoltaik-Anlage hilft Kosten senken

Alle Interessierten können sich in einer weihnachtlichen Dekoration mit ihren Kindern fotografieren lassen. Das Shooting dauert pro Kind oder Geschwister-/ Eltern-Kind-Paar ungefähr 15 Minuten. Nach dem Shooting werden jeweils vier bis fünf nachbearbeitete Bilder digital zugestellt. Das Shooting findet staffelweise statt, sodass die Wartezeit für die Kleinen möglichst kurz bleibt.

Um sicher entscheiden zu können, braucht es als Erstes eine Abklärung der Situation und das Aufzeigen von Kosten und Nutzen. Hier bietet die Standortförderung eine niederschwellige Hilfe an. Für einen kleinen Unkostenbeitrag und minimalen Zeitaufwand erhalten Unternehmen umfassende Beratung und Coaching von unabhängigen und neutralen Fachleuten: Von der Grundlagenaufnahme bis hin zum Entscheid und allenfalls der Auftragsvergabe. Das Angebot richtet sich auch an Besitzer von Immobilien, in denen ein Betrieb eingemietet ist. Ein Anruf oder ein Mail an die Geschäftsstelle der Standortförderung genügt und jemand vom Beraterteam nimmt Kontakt zum Betrieb auf. Nach Klärung der Gebäudelage und der potenziellen Jahres-Energieleistung wird die ganzheitliche Grundlagenaufnahme

gemacht und eine Bedarfsabklärung (Dach, Stromverbrauch, Budget) vorgenommen. Es folgt die Einladung an zwei Anbieter und Begehung vor Ort. Die Angebote werden überprüft und mit der Bauherrschaft besprochen. Den überwiegenden Teil der Beratungskosten übernimmt die Standortförderung, unterstützt vom Bundesamt für Energie. Der Unkostenbeitrag des Betriebs beträgt lediglich 150 Franken. Die Aktion ist zeitlich begrenzt – eine baldige Anmeldung lohnt sich bestimmt. Ist ein grösseres Dach vorhanden, aber der Betrieb kann oder will nicht selber investieren, dann prüft die Standortförderung gerne die Situation, sucht einen geeigneten Contractor, und lässt einen Vorschlag ausarbeiten, der sich für den Betrieb lohnt. Standortförderung Geschäftsstelle Standortförderung 043 333 55 66, Mail info@knonauer-amt.ch https://knonaueramt.ch/energieregion-aktivitaeten Infoabend Dienstag, 10. November, 19.30 Uhr, im Gemeindesaal Bonstetten.

Familienzentrum Affoltern Familienzentrum Bezirk Affoltern, Zürichstrasse 136, Affoltern. Anmeldungen unter Tel. 044 760 12 77 oder kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Professionelle weihnachtliche Fotos - ein mögliches Fotogeschenk. (Bild zvg.)

Informationen und komplettes Kursangebot: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Fotovoltaik lohnt sich auch auf Dächern von Verwaltungen, Schulen – hier die Primarschule Bonstetten. (Bild zvg.)


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Veranstaltungen

AGENDA

Personentransporte mit viel Fantasie

Freitag, 30. Oktober Affoltern am Albis

18.00–23.00: Chilbi. Bis 18.15 Uhr alle Bahnen gratis. Kronenplatz. 19.30: «DisTanz». Tanzprojekt 2020 vom Tanzraum Affoltern. Aula Ennetgraben. Abgesagt.

Hedingen

20.15: Gemeindeverein Hedingen präsentiert: «Lyrik und Panik» mit Slam-Poet Remo Zumstein und Michael Kuster, Gitarre. Reservieren per SMS ist obligatorisch, 077 509 04 29 mit Name, Vorname, Wohnort, Telefonnummer. Eintritt frei, Kollekte. Türöffnung 19.40 Uhr. Parkplatz am Lindenkreisel benützen. Chilehuus, Oberdorfstrasse 1.

Obfelden

12.00: Der Konzern Report - ein neuer Film der Konzernverantwortung. Brunnmatt. Abgesagt. 19.00–19.30: Concerto piccolo No. 4. Reformierte Kirche. Abgesagt. ANZEIGEN

Kunsthaus Zug | www.kunsthauszug.ch

«BeZug – Werke der Sammlung» Die Herbstausstellung ist eine Entdeckungsreise zum Eigenen – Aussensicht miteingeschlossen. Sie vereint Kunstschaffende der Region und internationale Künstler, die sich in ihren Arbeiten aus der Kunsthaus-Sammlung auf Zug beziehen.

Freitag, 30. Oktober 2020

Ausstellung Samariterverein im Ortsmuseum Affoltern Während 115 Jahren stand der Samariterverein Affoltern am Albis im Dienste der Bevölkerung, leistete unter anderem Erste Hilfe an den verschiedensten Sportanlässen, beim Blutspenden und organisierte Samariterkurse für Mütter, Autofahrer und vieles mehr. Viele Materialien aus dem Fundus des Affoltemer Vereins wie Bahren, Erste-Hilfe-Koffer gefüllt mit dem notwendigen Verbrauchsmaterial und Ausbildungstafeln sind im Museum in einer Sonderausstellung zu bestaunen.

Anschauungsmaterial zur Ausbildung Ausbildung war und ist auch heute noch ein wichtiger Teil der Arbeit. In den Samaritervereinen sind es meist Laien, die sich engagieren. Fragen stellen sich, wie Verbände gemacht werden, wie Verletzungen eingeschätzt werden oder wie eine verletzte Person behandelt werden muss. Vor hundert Jahren dienten die Bildtafeln des Arztes Oskar Bernhard aus Samedan als Anschauungsmaterial für die Ausbildung. Verschiedenste Aspekte der Ersten Hilfe werden erläutert. Sehr eindrücklich sind die Bilder der Rettung im Gebirge. Da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, um eine verletzte Person ins Tal zu bringen

Veranstaltungen Dienstag, 3. November, 12.15 – 12.45, Kunst über Mittag mit einem Gast: Friederike Balke, Kunstvermittlerin, im Gespräch mit Thomas Stoltz, Präsident der Stiftung der Freunde Kunsthaus Zug. Sonntag, 8. November, 10.30 – 12.30, Familienworkshop: Eltern und Kinder erkunden gemeinsam Kunstwerke anhand spielerischer Anregungen und verarbeiten Erfahrenes gestalterisch im Atelier, mit Friederike Balke. Anmeldung per Mail / Tel., Teilnehmerzahl begrenzt, Kosten CHF 15 pro Familie (zzgl. Eintritt für Erw.). Sonntag, 8. November, 13.00 – 17.00, Offenes Atelier: Das Kunsthausatelier ist für Familien und Erwachsene offen, um selber künstlerisch tätig zu werden. Impulse von Friederike Balke, um 13.00, 14.30 und 16.00 Uhr. Ohne Anmeldung. Sonntag, 8. November, 13.30 – 12.00, Führung durch die Ausstellung mit einem Gast: Dr. Matthias Haldemann, Direktor und Kurator, im Gespräch mit dem Künstler Christoph Rütimann. Dienstag, 10. November, 12.15 – 12.45, Kunst über Mittag, zu Tadashi Kawamata, mit Matthias Haldemann.

Ottenbach

20.15: LaMarotte «Tour de Säuliamt». Erzähltheater mit Musik: «Bajass» mit Hanspeter Müller-Drossaart. Nach dem Roman von Flavio Steimann. Regie Buschi Luginbühl, Musik Till Löffler. Türöffnung 19.30 Uhr. Gemeindesaal, Schulrain 12.

Samstag, 31. Oktober

20.00: Der Konzern Report - ein neuer Film der Konzernverantwortung. 50-minütiger Dokumentarfilm als Entscheidungshilfe zur Abstimmung vom 29. November. Organisiert von Knonaueramt solidarisch. Maskenpflicht. Gemeindesaal Hausen, Zugerstrasse 10.

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.

Obfelden

15.30, 16.30: Everdance Obfelden - Tanzen Ü60. Infos: www.everdance-obfelden.ch, Tel. 044 761 89 80, Helen Spörri. Mehrzweckraum Brunnmatt, Bächlerstrasse 11.

Ortsmuseum Affoltern, Ottenbacherstrasse 79 in Zwillikon gleich neben dem Volg. Das Museum ist jeweils am 1. Wochenende im Monat geöffnet, am Samstag, 31. Oktober, 10–16 Uhr und am Sonntag, 1. November, 12–16 Uhr. Besuche und Führungen

Ausstellungen

mit Gruppen sind auf Voranmeldung jederzeit

Aeugst am Albis

möglich unter Telefon 044 761 77 42 (Ursula Grob),

Schulungstafeln für die Ausbildung in den Samaritervereinen vor hundert Jahren. (Bild zvg.)

044 761 81 76 (Hansruedi Huber).

Wettswil am Albis

10.00–11.00: Onleihe - Info und Beratung. Bibliothek, Dettenbühlstrasse 1. 12.00–14.00: Schminken für Halloween. Für Kinder ab der 1. Klasse. Anmeldung in der Bibliothek, Dettenbühlstrasse 1.

Sonntag, 1. November Affoltern am Albis

Affoltern am Albis

08.00–12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Biogemüse, Obst, Eier, Milch, Brot, Gebäck und Naschereien, Blumen, Kaffee, tropische Früchte. Marktplatz. 13.00–23.00: Chilbi. Kronenplatz.

Hausen am Albis

11.00: Nahreise Nr. 7, von Hausen nach Kappel. Urs Heinz Aerni und Bernhard Schneider führen von Hausen nach Kappel. Start mit Kasse, Kaffee und Gipfeli bei der Bibliothek Hausen, Ziel zirka 13 Uhr Hof Allenwinden mit Imbiss. Gast in Kappel: Carolina Hauser, Gemeinderätin. Ausverkauft.

ZUGER KINOPROGRAMM www.kinozug.ch

11.00–20.00: Chilbi. Kronenplatz.

Kappel am Albis

13.30: Reformationstagung: «Katharina von Zimmer». Kloster Kappel, Kappelerhof 5. Abgesagt. 17.15: Musik und Wort in der Klosterkirche. Abgesagt.

Montag, 2. November Hausen am Albis

14.30–17.30: Handarbeits-Stubete von Pro Senectute in der Zwinglistube, neue Teilnehmende sind willkommen. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Mit Kaffee und Kuchen. Leitung:

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2. Woche

Hausen am Albis

und sie lassen uns heute schmunzeln. Das Ortsmuseum Affoltern ist nach wie vor sehr interessiert an Dokumenten und Fotografien, die einen Bezug zu Affoltern und zu Familien oder der Wirtschaft in Affoltern haben. Bevor man also etwas wegwirft, bitte an die ortsgeschichtliche Sammlung denken! Ursula Grob

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1. Woche

20.15: Jazz am Donnerstag. Twobones meet Bernita Bush. Türöffnung 19.30 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Chrischona Kirche, Alte Obfelderstrasse 24.

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Brigitte Burger, Telefon 044 764 03 49. Reformierte Kirche.

Stallikon

19.30: Klassik und Wein - Konzertaufnahmen in High Definition der Berliner Philharmoniker. Werke von drei Komponisten aus verschiedenen Epochen. In der Pause werden zur Musik passende Weine angeboten. Eintritt frei, Kollekte, keine Platzreservierung. Zentrum Kafimüli, oberhalb Gemeindehaus, Weidhogerweg 11.

Dienstag, 3. November Affoltern am Albis

09.30–10.00: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Regionalbibliothek, Obere Seewadelstrasse 14. Abgesagt.

Obfelden

16.00, 17.00, 18.00: Everdance Obfelden - Tanzen Ü60. Tanzen ohne Körperkontakt, mit der nötigen Distanz, aber voller Freude und Schwung. Schnuppern jederzeit möglich. Infos: www.everdance-obfelden.ch, Tel. 044 761 89 80, Helen Spörri. Mehrzweckraum Brunnmatt, Bächlerstrasse 11.

Donnerstag, 5. November

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ZÜRCHER TAGEBUCH - mit anschliessendem Q&A! 14J 101 Min. 17:00 OVd A BLUMHOUSE'S DER HEXENCLUB (THE CRAFT) 12J 95 Min. 17:30 D 17:30 D 17:30 D ................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................. 2. Woche ES IST ZU DEINEM BESTEN 12J 91 Min. 17:45 D 17:45 D ................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................. 2. Woche VAMOS - EIN NEUER WEG 14J 90 Min. 18:00 CHD 18:00 CHD ................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................. 5. Woche EDEN FÜR JEDEN - JEDEM SIIS GÄRTLI 9J 91 Min. 18:00 CHD 18:00 CHD 18:00 CHD ................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................. 3. Woche MISBEHAVIOUR 12J 106 Min. 15:00 Ed 17:30 Ed 15:00 Ed 17:30 Ed ................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................. 3. Woche I AM GRETA 12J 97 Min. 15:00 OVdf A 15:00 OVdf A ................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................. 1. Woche CLARA UND DER MAGISCHE DRACHE 6J 87 Min. 14:45 D C 15:15 D C ................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................. 3. Woche YAKARI 3J 83 Min. 14:30 D C 15:00 D C ................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................. 3. Woche DRACHENREITER 6J 91 Min. 14:30 D C 14:45 D C Vorpremiere

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1. Woche

3. Woche

DARK WATERS

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Im Gotthard 14J 107 Min. 20:15 SPdf A um die Welt! .................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

LOS SONÁMBULOS

2. Woche

THE INVISIBLE LIFE OF EURÍDICE GUSMÃO

14J 139 Min.

2. Woche

THE WALL OF SHADOWS

12J 94 Min.

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Affoltern am Albis

20.00: Lesung Lukas Bärfuss. Bibliothek Affoltern, Obere Seewadelstrasse 14. Abgesagt.

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Entdecken Sie den Unterschied». Alles hat weltweit immer Saison. Wer weiss noch, was saisonal reift? «Regional und saisonal» mit Ruth Bieri und Slow Food. Umwelt- und Klimaschutz beginnt auf dem eigenen Teller. Mo 8–11.30, 16–18.15, Di 8–11.30, Mi 8–11.30, 14–16.30, Do 8–11.30. Bis 8. Januar.

Affoltern am Albis

Chilehuus im Park, Zürichstrasse 94: «Corona und ich» - Menschen aus dem Bezirk stellen aus. Rund 50 Werke als Texte, Bilder, Bücher, Fotos, Songs, Cartoons, Tagebücher, Videos, Installationen. Chilehuus wochentags 9-12 Uhr. Teilweise auch im Freien (Zugang jederzeit) und in der Kirche (Zugang wochentags 9-18Uhr) ausgestellt. Zusätzliche Öffnungstage: So, 8. November, 11-14Uhr. Bis 21. November.

Kappel am Albis

Kloster Kappel, öffentliche Räume, Kappelerhof 5: «Wunsch nach Wandlung» Zeichnungen, Grafiken und Malereien von Jochen Maier. Wochentags 9-18 Uhr. Bis 22. November

Wettswil am Albis

Reformiertes Kirchgemeindehaus: Abstrakte Acrylkunstwerke von Ruth Moser, Stallikon, und Erika Manser, Oberlunkhofen. Besichtigungen sind auch vor und nach den Gottesdiensten möglich. Di 9–12, Do 14–16, 9–12 Uhr. Bis Mitte Januar.

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Kinoprogramm Sins Dark Waters Do Di Mi Sa So

D 12 (14)

20.15 20.30 18.00

Gott, Du kannst ein.... D 8 The Assistant Do Fr Sa 20.15 Fr Mo So 18.00 Sa

KW 44 | Do 29. Oktober bis Mi 4. November

Kino Cinepol, Bahnhofstrasse 28, 5643 Sins Tel: 041 787 36 00

D 14 (16) Clara 20.15 Sa So Mi 18.00

CH-Premiere

CH-Premiere

D 6/4

13.30

Hexen Hexen Sa So Mi

D 10/8

15.45

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18:00 OVdf

17:15 OVdf

14:30 OVdf

HEXEN HEXEN (THE WITCHES) 9J 104 Min. 20:15 D 20:15 D 20:15 D 20:15 D 20:15 D 20:15 D 20:15 D DARK WATERS 14J 127 Min. 17:15 D ................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................. 4. Woche GOTT, DU KANNST EIN ARSCH SEIN! 12J 98 Min. 17:15 D ................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................. 5. Woche JIM KNOPF UND DIE WILDE 13 6J 109 Min. 14:30 D C 14:30 D C 1. Woche

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3. Woche

Die Misswahl Mo Di Mi Sa So

Altersangaben: Das Mindestalter ist 3 Jahre. Die Jahresangaben sind Mindestalter-Empfehlungen. Im Falle von Empfehlung "16J" vor 14. Geburtstag Einlass nur mit volljähriger Begleitperson. U25 Personen unter 25 Jahren erhalten das Ticket für CHF 10.00. / % Reduzierter Eintrittspreis. / Auf alle 3D-Vorstellungen wird ein Zuschlag von CHF 2.00 erhoben.

Vamos Do Fr Di So

D 6(8)

CH 8 Es ist zu Deinem Besten D 12 Jim Knopf & die Wilde 13 D 8 (10) Eden für Jeden D 6 (8) Drachenreiter 20.00 Do Fr Sa Mo Di Mi 18.00 Do Fr Sa Mo Di Mi 20.15 Sa So Mi 13.30 15.30 Sa So Mi 18.00 So 11.00 Der geheime Garten D 6 (10) Das ganze Programm Sa So Mi 15.45 www.cinepol.ch CH (16)

18.00 11.00

Unser Boden Do Fr So

D (8)

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I am Greta Mo Mi

Ov (12) The Secret 18.00 Mo Di Mi

D 12 (14) Yakari 18.00 Sa So Mi

D 4/4

13.30


Veranstaltungen

Freitag, 30. Oktober 2020

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«La Marotte» verteilt Gig auf Gig Künstlerauftritte in Ottenbach, Hausen und Affoltern «Bajass» – Erzähltheater

Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30 Franken, mit KulturLegi 20 Franken.

Auf dem abgelegenen Gandhof im stotzigen Luzerner Hinterland wurden der Bauer und seine Frau erschlagen aufgefunden. Kriminalkommissar Gauch macht sich noch vor Tagesanbruch auf, den Doppelmord aufzuklären. Erzähltheater nach dem Roman von Flavio Steimann. Idee, Konzept und Spiel: Hanspeter Müller-Drossaart. Musik: Till Löffler.

Theater – Familienprogramm «Abentür» erzählt die ereignisreiche Geschichte von drei ungleichen Freunden und wie diese den Alltagstrott überlisten. Bunt, aufregend und etwas verrückt. Ein Stück über die Neugier auf das Unbekannte und die Kraft einer Freundschaft, mit viel Musik und allerlei Überraschungen. «Tägg en Amsle» produziert Theater für junge Menschen. Die Stücke «Fründe», «Trommler» und «Abentür» wurden weit über hundert Mal in der gesamten Deutschschweiz gespielt. Mit einer natürlichen Erzählweise, überraschenden Bühnenbildern und liebevollen Inszenierungen sorgt das Trio für ein begeistertes Publikum. «Abentür» – Die Geschichte einer waghalsigen Reise, frei nach dem Bilderbuch «Die Abenteurer».

Heute Freitag, 30. Oktober, Gemeindesaal Ottenbach, Schulrain 12, Bar & Abendkasse ab 19.30 Uhr, Beginn 20.15 Uhr,Eintritt 40/30 Franken, mit KulturLegi 20 Franken.

Kultur und Natur im Säuliamt: Nahreise 7 – von Hausen nach Kappel Die Wanderung findet nahe der Grenze zur Innerschweiz statt. Nicht erst ab der Reformation war diese Grenze ohne kriegerische Mittel schwierig zu überwinden. Ab 1185 kristallisierten sich Konflikte zwischen plündernden Söldnerbanden aus der Innerschweiz und der Herrschaft Knonau heraus. Die Kappeler Kriege stellen das prominenteste Beispiel dar. Auf dem Hof Allenwinden der Familien Ringger und Falkensammer zwischen Milchsuppenstein und Zwinglidenkmal steht ab 13 Uhr ein kleiner Imbiss bereit (Kürbissuppe, Weisswürstchen und das Kappeler Klosterbier. Reservierung erwünscht) Als Gast wird sich Gemeinderätin Carolina Hauser in einem Interview zu aktuellen Themen in Kappel äussern. Reiseleitung Urs Heinz Aerni, Journalist, Kulturvermittler und Ornithologe, und Bernhard Schneider, Historiker und Kenner der Lokalgeschichte. Samstag, 31. Oktober, Treffpunkt ab 10 Uhr zu Kaffee und Gipfeli in der Bibliothek Hausen, Zugerstrasse

Sonntag, 8. November, Singsaal Chilefeld Obfelden, Raihaltenstrasse 4. WunderBar ab 15.30 Uhr, Beginn 16 Uhr. Eintritt Erwachsene 15 Franken / Kinder 10 Franken.

Jazz Extra – Blütezeit des Swing: Menno Daams & The Roberto Bossard Trio «Liederlich»: Fünf Künstler, ein Abend, eine Bühne, (vorne v. l.): Robert Blöchl, Reto Zeller, Christian Weiss; (hinten) Zärtlichkeit mit Freunden. (Bild zvg.) cinnati, Ohio (USA), war bereits als Kind Solosängerin in der Lutheran Church. In der Schweiz hat sie sich inzwischen auch im Bereich des Mainstreams einen Namen gemacht. Bernita Bush möchte die Gesangstradition der grossen Jazzsängerinnen weitergeben. Ihre Vorbilder sind die grossen Zwei: Ella Fitzgerald und Sarah Vaughan. Beachtlichen Einfluss hat auch ihre ehemalige Lehrerin an der Swiss Jazz School Bern: Sandy Patton.

10. Start 11 Uhr. Eintritt 25/18 Franken, mit KulturLegi 12 Franken. Essen 20 Franken.

Donnerstag, 5. November, Chrischona Kirche Affoltern, Alte Obfelderstrasse 24. Bar & Türöffnung

Jazz am Donnerstag: TwoBones meet Bernita Bush Die «TwoBones» sind stilistisch dem neuzeitlichen Mainstream zuzuordnen. Das Repertoire enthält Standards und Eigenkompositionen von Danilo Moccia, Paul Haag und Isla Eckinger sowie Standards aus dem Great American Song Book. Die Sängerin Bernita Bush, geboren in Cin-

19.30 Uhr / Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei / Kollekte

«Liederlich» – das Liedermacherfestival Seit 2012 bietet Reto Zeller mit «Liederlich» eine jährliche Plattform für Liedermacherei in all ihren Facetten und Ausläufen. Im aktuellen «Liederlich» mit dabei ist Christian Weiss. Als Texter,

Musiker und Sänger war er der Rechtsaussen von Heinz de Specht, nun ist er sozusagen als Mittelstürmer solistisch zu bewundern. Aus Deutschland reist die Band «Zärtlichkeit mit Freunden» an. Die beiden Charmewunder kennen nichts Vergleichbares an Komik, Schrägheit und Liebe. Robert Blöchl, in den 70er-Jahren in Linz geboren, trat schon früh als Strassenmusiker und mit seiner Band auf. Eine Karriere als Lehrer tauschte er gegen eine Ausbildung zum Clown und Schauspieler. Auch Reto Zeller, Gastgeber und Moderator, wird wohl mit einigen schräg-schönen Liedern aufwarten. Lieder und Kabarett aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, mit: Christian Weiss, der Band «Zärtlichkeit mit Freunden», Robert Blöchl und Reto Zeller.

Menno Daams, der begnadete Trompeter aus Amsterdam, ist dem LaMarotte-Publikum bereits bekannt. Seine stilistische Breite, sein fein modulierter Ton, der Ideenreichtum und die Eleganz der Linienführung in seinem Spiel erinnern an die grossen Trompeter aus der Zeit des Swing, insbesondere an den legendären Buck Clayton. Das Roberto Bossard Trio schafft den groovenden Background, vor dem die Improvisationen des Trompeters zum Tragen kommen. Der Gitarrist Roberto Bossard ist ein über die Schweizer Grenze bekannter Solist und Begleiter. Gleiches gilt auch für den swingenden Schlagzeuger Elmar Frey und den Bassisten Georgos Antoniou. Peter Zürcher, «La Marotte» Sonntag, 8. November, Musikschule Knonauer Amt Affoltern, Obstgartenstrasse 1. Bar & Abendkasse ab 16.15 Uhr, Beginn 17.00 Uhr. Eintritt 40/30 Franken, mit KulturLegi 20 Franken.

Freitag, 6. November, Gemeindesaal Hausen,

Reservierung für alle Anlässe erwünscht über

Schulhausstrasse 18. Bar & Abendkasse ab 19.30 Uhr,

www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62.

2020 gibt es keinen Hedinger «Sternäzauber» zu erleben. (Bild zvg.)

«Sternäzauber» abgesagt Der Frauenverein-Vorstand hat beschlossen, den «Hediger Sternäzauber» abzusagen. Die «Corona-Sicherheitsmassnahmen» können nicht eingehalten werden. Der «Hediger Sternäzauber» vor dem ersten Advent ist ein Grossanlass, Er lebt von den Begegnungen im Zivilschutzkeller beim Chranzen und im Schachensaal, wenn sich die Bevölkerung trifft. Im Zivilschutzkeller werden jeweils vor dem Anlass von Montag bis Donnerstag Adventsdekorationen hergestellt. Es sind oft bis zu 20 Personen, die sich gemeinsam im Zivilschutzkeller aufhalten. Es wird gemeinsam kreativ gearbeitet, man hilft sich gegenseitig und macht auch hin und wieder Pause bei Kaffee und Kuchen. «Corona» macht dies alles zunichte, viele der Frauen gehören einer Risikogruppe an, der Frauenverein will niemanden gefährden. Abstandsregeln und Hygienevorschriften sind nicht einzuhalten. Ursula Decurtins, Präsidentin Frauenverein Hedingen

FCA-Jassmeisterschaft abgesagt In normalen Jahren werden um diese Zeit die Einladungen für die Jassmeisterschaft des FC Affoltern verschickt. Aber was ist in diesem Jahr schon normal? Die Situation rund um das Coronavirus hat sich in den vergangenen Tagen und Wochen wieder verschärft. Bund und BAG sowie verschiedene Kantone haben darauf reagiert und Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung erlassen. Weitere Verschärfungen in den kommenden Wochen und Monaten sind nicht auszuschliessen. Aus diesem Grund sieht sich der FCA veranlasst, die 38. FCA-Jassmeisterschaft im Januar 2021 abzusagen. Er bedauert sehr, dass dieser gesellige und gemütliche Vereinsanlass nicht stattfinden kann. Alex Roshardt, OK-Chef

Ämtler Bibliotheken im November Aufgrund der aktuellen Coronasituation wird empfohlen, sich auf den Homepages der einzelnen Bibliotheken über die Durchführung von Anlässen zu informieren. Ab 19. Oktober gilt in den Bibliotheken für alle Personen ab 12 Jahren eine Maskenpflicht.

die Gebührenordnung informiert. Anmeldung nicht erforderlich. Mittwoch, 25. November, 17.30 bis 19 Uhr: Anlaufstelle Onleihe. Samstag, 28. November, 11 bis 11.30 Uhr: Bibliothekseinführung.

Bibliothek Mettmenstetten

Bibliothek Stallikon Mittwoch, 18. November, 15.30 bis 16 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel». Alle Eltern und Grosseltern mit Kleinkindern sind herzlich eingeladen. Donnerstag, 26. November, 19 bis 20.30 Uhr: Bücher und Wein. In einer gemütlichen Runde und bei einem Glas Wein stellen Bibliothekarinnen Bücher für Erwachsene vor. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Die Platzzahl ist beschränkt auf sechs Personen. Anmeldung ist erforderlich. Im November und Dezember sind auf einem grossen Thementisch Bastelund Geschichtenbücher, Hörbücher und DVDs zur Advents- und Weihnachtszeit zu finden. Bitte die Schutzmassnahmen auf der Webseite beachten.

Es werden im November keine Veranstaltungen durchgeführt.

Samstag, 28. November, 9.30 bis 10 Uhr: «Gschichte-Zyt» für Kinder ab 4 Jahren in Begleitung.

Der am Montag, 9. November, von 9 bis 10 Uhr geplante Büchermorgen ist abgesagt. Die Liste mit den Empfehlungen der Bibliothekarinnen liegt ab Anfang November in der Bibliothek auf. Mittwoch, 11. November, 15 Uhr: Zyt für Gschichte. Im Singsaal Schulhaus Gramatt. Spielgruppenleiterinnen erzählen Geschichten für die Kleinen.

Regionalbibliothek Affoltern

Bibliothek Hedingen

Bibliothek Ottenbach

Die folgenden Veranstaltungsreihen sind bis auf Weiteres abgesagt: Buchstart-Treff, Gschichte-Samschtig und Büchermorgen. Auch die am 5. November geplante Lesung mit Lukas Bärfuss muss verschoben werden. Mittwoch, 11. November, 17.30 bis 19 Uhr: Anlaufstelle Onleihe. Beratung und Unterstützung bei der Onleihe. Interessierte können mit Fragen und Geräten vorbeikommen. Montag, 16. November, 18 bis zirka 18.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Auf einem Rundgang wird über das Angebot, die Katalogsuche, die Onleihe, die Anmeldung, die Ausleihbedingungen und

Die Veranstaltungsreihen Buchstart und Geschichtentaxi werden bis zu den Weihnachtsferien abgesagt. Ebenfalls abgesagt ist die am Samstag, 7. November, von 10 bis 11 Uhr vorgesehene Veranstaltung «Hedingen Persönlich» mit der Familie Spillmann. Die Veranstaltung wird verschoben. Beim Besuch der Bibliothek sind die Schutzmassnahmen auf der Webseite zu beachten.

Die Veranstaltungsreihen BuchstartTreff «Liedli und Versli» und Kamishibai-Koffertheater sind bis auf Weiteres abgesagt.

Bibliothek Aeugst

Bibliothek Bonstetten

Bibliothek Knonau Bis auf Weiteres werden keine Veranstaltungen durchgeführt.

Bibliothek Rifferswil Samstag, 7. November, 14 bis 17 Uhr: Spielnachmittag. Es darf in der Bibliothek gespielt werden. Mittwoch, 25. November, 16 bis 18 Uhr: Gestaltungsnachmittag. Mit Chris Husi (www.atelier-allegra.ch) eigene Karten malen, kleben und gestalten. Für Kinder von 6 bis 11 Jahren. Mit Anmeldung (max. zehn Kinder).

Bibliothek Wettswil Der am Sonntag, 8. November, von 10 bis 14 Uhr vorgesehene Sonntagsbrunch für die ganze Familie mit anschliessendem Talk zum Thema Trüffel mit Lothar Zeissler und Salar Bahrampoori ist abgesagt. Freitag, 13. November, 20 bis 22 Uhr: Schweizer Erzählnacht unter dem Motto

«So ein Glück!». Für Jugendliche ab der 4. Klasse. Anmeldung bis 12. November. Die Erzählnacht wird digital über das Internet durchgeführt. Ebenfalls abgesagt ist das am Samstag, 14. November, von 14 bis 15 Uhr geplante Figurentheater «Tomte, der Fuchs und der süsse Brei» des Theaters «Roos und Humbel». Dienstag, 24. November, 9 bis 10.30 Uhr: Café International «Gerichte aus aller Welt», Treffpunkt für Einheimische und Zugezogene aus aller Welt. Mittwoch, 25. November, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart-Treff für Kinder von 3 bis 36 Monaten in Begleitung. Mittwoch, 25. November, 14.30 bis 15 Uhr: Geschichtenzeit für Kinder von 3 bis 5 Jahren in Begleitung. Mittwoch, 25. November, 20 bis 21.30 Uhr: Lesezirkel. Es wird das Buch «Dann schlaf auch du» von Leïla Slimani besprochen. Anmeldung in der Bibliothek. Samstag, 28. November, 10 bis 11 Uhr: Infos und Beratung zur Onleihe und Recherche im Bibliothekskatalog. Jeden Samstag können während der Ausleihe von 10 bis 14 Uhr im Foyer vor der Bibliothek ausgeschiedene Medien günstig erworben werden. (I.S.)


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Vermischtes

Freitag, 30. Oktober 2020

Nachwuchsförderung zum Erhalt des Brauchtums

Die kleinen «Spräggele» im Bastelkurs Noch vor zwei Jahren krochen sie am «Spräggelemäärt» in Ottenbach verängstig unter die Verkaufsstände. Etwas älter geworden, basteln die Erst- und Zweitklässler bereits ihre eigenen Schnabelgeissen. Von Martin Mullis Die mit Kuhhörnern bestückten und klappernden Fabelwesen erschrecken am «Spräggelemäärt» die Kinder und bevorzugt auch die jüngeren weiblichen Marktbesucherinnen. Der uralte Volksbrauch, früher noch in einigen anderen Dörfern im Säuliamt betrieben, findet heute nur noch in Ottenbach statt. Das vermutlich in alemannischer Vorzeit entstandene Brauchtum wird von vielen Dorfbewohnern geschätzt und insbesondere der Turnverein sorgt dafür, dass der urtümliche Brauch mit den Sagenwesen erhalten bleibt. So entstand auch die Tradition, dass die kleinen «Spräggele» jeweils bereits Anfang Dezember mit ihren selbst hergestellten «Spräggele» durchs Dorf ziehen. Für das Vertreiben der Nebelgeister werden sie von der Bevölkerung mit Süssigkeiten belohnt. Am letzten Montagabend veranstaltete der Turnverein Ottenbach deshalb einen Spräggele-Baukurs. Acht Mädchen und elf Knaben hämmerten und bohrten im Werkraum des Schulhauses Chappelistein, um eine möglichst originelle und individuelle Sagengestalt mit Kuhhörnern zu gestalten. Die insgesamt zehn Betreuerinnen und Betreuer hatten alle Hände voll zu tun, um in zwei Gruppen den Kindern

zu helfen ihre bereits grob vorbereiteten «Spräggele» zusammenzuschrauben.

Von den Müttern etwas skeptisch und von den Vätern stolz beobachtet Selbstverständlich wurden die Kinder von ihren Müttern etwas skeptisch beobachtet und von ihren Vätern teils stolz und teils mit Augenrollen und Ratschlägen betreut. Die Anweisungen waren aber nicht nötig, haben sich doch die Turnerinnen und Turner sehr gut auf die nicht einfache Aufgabe vorbereitet. Die nötigen Holzteile waren vorgefertigt, die Scharniere, Rollen, Zugschnüre, Werkzeuge, Nägel und Schrauben lagen bereit. Fliessbandartig entstanden die Klapperschnäbel. Sozusagen als Dessert durften die jungen Bastler die Kuhhörner auswählen. Wie sich dann der Umhang zeigt und ob allenfalls sogar blinkende LED-Augen eingebaut wurden, wird erst etwas später zu sehen sein. Sicher jedoch dürften die Eltern den einen oder anderen Sonderwunsch ihrer «Spräggele»-Sprösslinge noch erfüllen. Die kleinen «Spräggele» ziehen nämlich am Freitag, 4. Dezember, durchs Dorf Ottenbach und hoffen auf kleine süsse Belohnungen für ihre klappernden Besuche an den Haustüren. Auswärtige Besucher sind an diesem Freitagabend in Ottenbach natürlich ebenfalls herzlich willkommen, vielleicht keimt der uralte Brauch sogar in anderen Säuliämtler Dörfern wieder auf. Am «Spräggele-Määrt» vom Freitag, 11. Dezember, sind dann die grossen «Spräggele» um 20 Uhr in voller Aktion zu erleben.

Nico Huter nach der Überquerung der Boden-Hindernisse. (Bild Urs Sigg)

Guter Auftritt der IG Radquer Erfolgreiche Mettmenstetter am Alperose-Quer Mit einer nationalen Prüfung, dem «Alperose-Quer», wurde in Schneisingen AG die Querfeldein-Saison fortgesetzt. Die Fahrer der «IG Radquer Mettmenstetten» warteten an diesem Rennen mit guten Resultaten auf. Resultatmässig am besten schnitten die Schüler ab. Im Kids-Cross U-9 landete Ray Stauffacher auf dem vierten Rang. Der erst Siebenjährige ist in Mettmenstetten immer dabei, wenn Quer trainiert wird. Auch als die Fahrerinnen und Fahrer der «IG Radquer» am Samstag die Strecke von Schneisingen unter die Lupe nahmen, war der kleine Ray mit von der Partie. Sein erst fünfjähriger Bruder Ben war im Rennen der «Kids U-7» nicht viel schlechter und fuhr auf den sechsten Rang. Stark fuhren nicht nur die Kleinsten, sondern

auch die Lizenzfahrer. In der Kategorie «Anfänger U-17» kam Francesco Caruso als Fünfter ins Ziel. Pech hatte hier Mike Huter. Er legte einen Blitzstart hin. Das war doch zu viel des Guten für den Nachwuchsmann. Huter konnte das Rennen wegen Erschöpfung nämlich nicht zu Ende fahren und musste vorzeitig aufgeben. Im Rennen der Junioren, Amateure und Masters, das in Schneisingen mit 59 Teilnehmern das grösste Teilnehmerfeld von Schneisingen war, vertraten gleich vier Fahrer die «IG Radquer Mettmenstetten». Timo Müller vermochte sich als Bester dieses Quartetts im achten Rang zu klassieren. Die weiteren Ränge: 24. Xeno Schiess, 30. Pius Stucki, 31. Nico Huter. Ueli Stauffacher schickte nicht nur seine Söhne in die Kids-Rennen, sondern beteiligte sich auch am «Cross für alle». Er fuhr auf den 17. Rang. 24. wurde Jürg Stettler.

In dem von Timon Rüegg, dem Schweizer Meister von 2019, gewonnenen Elite-Rennen, fuhr Felix Stehli als viertbester Schweizer auf den 7. Rang. Raphael Knecht wurde 19.

Ungewisser Fortgang Auch im Rennen der Frauen Elite war die «IG Radquer Mettmenstetten» vertreten. Rahel Burkhard erreichte als 21. das Ziel. Für die Spitzenfahrer steht, wenn Corona will, in zwei Wochen die Europameisterschaft auf dem Programm. Auf nationaler Ebene ist ungewiss, wie es weitergeht. Ein für das kommende Wochenende geplantes regionales und zum Afeno-Cup zählenden Rennen in Riken-Murgental AG wurde bereits abgesagt. Ob am 1. November das Trainingsquer von Hombrechtikon durchgeführt werden kann, ist deshalb wohl auch fraglich. August Widmer

Erfolgreiche RRC-Amt-Fahrer

Swiss Bike Cup in Hochdorf zum Abschluss der Rennsaison

Die kurze Rennsaison der RRC-Amt-Nachwuchsfahrer wurde mit dem Swiss Bike Cup in Hochdorf abgeschlossen.

Die Schrauben sitzen und die Zugschnur funktioniert: Schon bald wird klappernd um die Häuser gezogen. (Bild Martin Mullis)

Zürcher Silvesterlauf abgesagt In sechs Wochen wäre der 44. Zürcher Silvesterlauf 2020 im Irchelpark durchgeführt worden. Bis heute haben sich über 3000 Läuferinnen und Läufer angemeldet. Leider kann der Lauf nun doch nicht durchgeführt werden. Die neuen Beschlüsse des Bundesrats betreffen namentlich auch die von den Kantonen bewilligten Grossveranstaltungen. Der Veranstalter, der Verein Zürcher Silvesterlauf TV Unterstrass, bedauert das sehr und muss deshalb den Zürcher Silvesterlauf 2020 absagen. Die bereits angemeldeten 3034 Teilnehmenden werden in den nächsten Wochen persönlich kontaktiert und über

das weitere Vorgehen informiert. Sie haben die Möglichkeit, ihren Startplatz kostenlos auf das Jahr 2021 zu überschreiben, ihr Startgeld an die Jugendabteilung des TV Unterstrass zu spenden oder ihr Startgeld abzüglich einer Bearbeitungsgebühr zurückerstatten zu lassen. Unter dem Motto «Einmalig. Anders.» soll am Wochenende vom 11. bis 13. Dezember dennoch gelaufen werden. Der Veranstalter arbeitet an einem virtuellen Lauf. Läuferinnen und Läufer können mit Hilfe einer App vor ihrer Haustür allein und individuell laufen – sich aber trotzdem mit anderen Teilnehmenden virtuell messen. Corina Conzett

Absage des Juskila 2021 Mitte September 2020 verkündete SwissSki, dass das 80. Juskila im Januar 2021 in angepasster Form stattfinden würde. Die aktuelle Lage rund um Covid-19 zwang nun dazu, diesen Entscheid zu überdenken. In Absprache mit diversen Fachexperten hat Swiss-Ski entschieden, das Juskila 2021 abzusagen.

Mit den aktuellen Prognosen zur Entwicklung der Pandemie im Hinblick auf die kommende Wintersaison kann die Gesundheit aller Beteiligten nicht mehr garantiert werden. Das Juskila wird in seiner 80-jährigen Geschichte, erst zum zweiten Mal abgesagt (1. Mal wegen der Ungarnkrise 1956). Swiss-Ski

Auch das letzte Rennen durfte nur mit Corona-Schutzmassnahmen durchgeführt werden. So waren keine Zuschauer für die Renntage zugelassen. Bei den Nachwuchskategorien, die am vergangenen Samstag stattfanden, war ein Betreuer pro Fahrer ins Renngelände zugelassen. Die Teilnehmenden sind natürlich froh, wenn sie Rennen fahren dürfen, aber ohne Zuschauer ist die Stimmung nicht auf gleichem Level wie zu «normalen» Bedingungen. In Hochdorf kam dann auch ein neuer Rennmodus mit Vorläufen, Halbfinal und Final zum Tragen. Immer die zehn Besten konnten sich für die nächste Runde qualifizieren. Je nach Teilnehmerfeld ergab dies zwei bis drei Renneinsätze pro Fahrer. Der Regen am Vortag und in der Nacht machte die Strecke derart schwierig, dass diese etwas angepasst werden musste. Nur die Halbfinal- und Finalläufe der U15, wo Cedric Graf alle Vorläufe erfolgreich bis ins Final schaffte, wurden auf der Originalstrecke ausgetragen. Dieser zusätzliche Anstieg und die Abfahrt zehrte nochmals an den Kräften der jungen Biker. Bei den Teilnehmern war schnell klar, dass der Start entscheidend für das Weiterkommen war. Nach 100 Metern folgte eine 180-Grad-Kurve auf der rutschigen Tartanbahn, die nicht jeder erfolgreich absolvierte. Wer diese optimal erwischte, hatte definitiv Vorteile für den Rest der Runde. Die zweite grosse Schwierigkeit war, die Runde ohne einen Defekt zu fahren. Der Dreck be-

Cedric Graf führt das Feld an. (Bild zvg.) anspruchte das Material mehr als gewohnt und es gab sehr viele Kettenrisse oder dergleichen. Dies musste leider auch Lina Huber bei der U11-Kategorie erfahren. Sie musste in einer sehr guten Position über fast die Hälfte der Runde das Bike stossen und wurde dann undankbare Elfte im Vorlauf (zehn kamen eine Runde weiter). Es gab aber auch sehr erfolgreiche Kinder. Bei den U9 und U13 schafften es Sophia Steinhauer als Zweite und Shana Huber als Dritte aufs Podest. Insgesamt

erreichten sieben RRC-Amt-Fahrer und -Fahrerinnen die Finalläufe und hinterliessen einen sehr starken Eindruck. Die fehlenden Zuschauer machten die Nachwuchsfahrer mit ihren Anfeuerungsrufen an die Kameraden fast wieder wett. Sie bewiesen auch beim Anfeuern eine grosse Ausdauer: Sie verharrten fast vollzählig an der Strecke, bis der letzte RRC-Amt-Fahrer nach 17 Uhr noch den letzten Finallauf fuhr. René Graf Fotos und Resultate unter www.rrc-amt.ch.

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Extra

Freitag, 30. Oktober 2020

Nur auf der Durchreise... Gedanken zu Allerseelen von Spitalseelsorgerin Julia Rzeznik

ZWISCHEN-RUF

Oktober-Tagebuch Tatsachenbericht gelesen: Ein Kind wurde mit Kiefer-Lippen-Gaumenspalte geboren. Im vierten Monat in Basel operiert. Der Eingriff dauerte von 8 bis 18 Uhr. Jedesmal, wenn ich den deutschen Minister Altmaier im Fernsehen reden höre, denke ich: Schade, dass man ihn nicht besser operieren konnte. Mache eine Reportage: Ich interviewe Häsli. Genauer: Ich berichte über die Tierauffangstation in unserem Dorf. Mein Plan: Ich erzähle die Lebensgeschichte von ein paar Häsli, bzw. lasse sie selber erzählen. Ich war aber überfordert. 32 Häsli schauten mich mit grossen Augen an!

Beim Tod eines Menschen wird uns auf einmal klar, wie leicht und zerbrechlich das Leben ist. Friedhof beim Kloster Fischingen. (Bild zvg.)

Z

u Beginn eine kleine Geschichte: Ein Tourist kam an einem Kartäuserkloster vorbei. Da er diese Sehenswürdigkeit unbedingt anschauen wollte, führte ihn der Gastpater durch die Anlage und sogar durch den Wohntrakt der Mönche. Auf seine Frage, ob er denn für eine Nacht im Kloster bleiben könne, bekam er eine Zelle zugewiesen. Als er sie betrat, wunderte er sich über die spartanische Einrichtung des Zimmers: ein Bett und ein Schrank – das war die ganze Möblierung. Erstaunt fragte er den Gastpater: «Sagen Sie, wo haben Sie denn Ihre Möbel?» Schlagfertig fragte der Mönch zurück: «Ja, wo haben Sie denn Ihre?» «Meine», erwiderte darauf der Tourist verblüfft, «ja nun, ich habe keine dabei – ich bin ja nur auf der Durchreise!» «Eben», antwortete der Mönch, «das sind wir auch.» Wenn ich als Seelsorgerin an einem Sterbebett sitze, wird mir oft genau das bewusst, wir sind hier nur auf der Durchreise. Wertvoll ist nicht das, was wir haben und besitzen, sondern das, was wir mit anderen zu teilen bereit sind. Im Leben kommt es darum darauf an, mit leichtem Gepäck zu reisen. Entscheidend ist, dass wir uns einüben in wichtige Grundhaltungen wie Vertrauen, Verbundenheit mit anderen, Offenheit, Mut und Entdeckerfreude. Ganz wichtig ist es auch immer wieder innezuhalten und sich zu fragen, wohin ich eigentlich unterwegs bin.

Bleierne Schwere ... Totengedenken, den meisten von uns wird es sicherlich so gehen, dass sie, wenn sie an den Menschen denken, den sie in diesem Jahr verloren haben, dieses

bleierne schwere Gefühl im Bauch sofort spüren. Trauer ist nichts Leichtes, sie ist düster und macht einen schwer. Trauer kann einen lähmen – so sehr manchmal, dass man das Gefühl hat, das eigene Leben bleibt stehen, während alle anderen Menschen um einen herum weiterleben, die Dinge weiter ihren Gang gehen. Die Trauer ist wie eine Last, die auf einem liegt und die man selbst nicht ablegen kann. Nur mit der Zeit wird sie leichter. Und manchmal auch dann, wenn andere Menschen den schweren Weg der Trauer mit einem mitgehen – wenn andere tragen helfen.

Federleicht ... Und doch ist da auch im Sterben immer wieder auch diese andere Erfahrung von Leichtigkeit. Beim Tod eines Menschen wird uns auf einmal klar, wie leicht und zerbrechlich so ein Leben ist. Und vielleicht haben auch sie es so erlebt, wie nach dem letzten Atemzug eines Menschen eine unvermutete Leichtigkeit da ist, weil man spürt, dass dieses Leben nicht verlischt, sondern gehalten ist – ganz leicht, wie eine Feder und wie auch nach schwerem Sterben tiefer Friede dann den Raum erfüllt. Vielleicht haben Sie dieses Wort auch schon einmal gesagt oder gefühlt angesichts des Todes eines Menschen: Jetzt ist er erlöst, sie durfte nun heimgehen. All diese Worte drücken auch aus, was wir Christen glauben, worauf wir im Leben und im Sterben hoffen. Wir glauben, dass unser Leben ein Woher und Wohin hat. Wir glauben, dass wir eingebunden sind in ein grosses Ganzes und jeder von uns wichtig und unersetzbar dazu beiträgt. Wir glauben, dass das

WETTER

Sterben ein Heimgehen ist – nicht, weil wir dort alles schon so kennten, wie daheim, sondern weil wir bei Gott sein werden und es uns dort so gut gehen wird wie nirgendwo auf der Welt. Weil dort der Ort ist, wo alles Unheilvolle, alles Schmerzhafte und Zerrissene unseres irdischen Lebens heil und gut werden wird. Weil wir diesem Gott vertrauen, der alle Wege mitgeht und uns trägt, wo unsere Kräfte versagen.

Weg mit der Angst! Gerade weil wir auf der Durchreise sind, können wir unser Leben mutig wagen trotz Corona und anderem. Rose Ausländer hat das in einem Gedicht wunderbar ausgedrückt: Wirf deine Angst in die Luft Bald ist deine Zeit um bald wächst der Himmel unter dem Gras fallen deine Träume ins Nirgends Noch duftet die Nelke singt die Drossel noch darfst du lieben Worte verschenken noch bist du da Sei was du bist Gib was du hast Julia Rzeznik, kath. Spitalseelsorgerin Affoltern a. A.

HERKÖMMLICHES

Hokuspokus

Heute Basel 10° 16° Zürich 8° 16°

Affoltern

St.Gallen 8° 14°

8° 16°

Luzern Bern 8° 15° 8° 15° Interlaken 7° 14°

Neuchâtel 9° 15°

Sion 6° 16°

Genève 6° 15°

Aussichten

Chur 7° 16° St.Moritz -1° 11° Bellinzona 5° 17°

Samstag

Sonntag

Montag

Dienstag

Mittwoch

Alpennordseite

4° 14°

4° 15°

7° 17°

8° 14°

7° 11°

Alpensüdseite

9° 16°

9° 16°

10° 16°

10° 16°

10° 15°

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LEBENSWEISHEIT «In diesem Leben ist jeder mutig, der nicht aufgibt.» (Paul McCartney)

Schon lange vor der Reformation taten sich auch gutgläubige Christen schwer mit der Vorstellung, dass sich beim heiligen Messopfer ungesäuertes Brot in Christi Leib verwandelt. Und wenn dann der Priester mit dem Rücken zum Publikum und aus einiger Entfernung die lateinischen Wandlungsworte «Hoc est enim corpus meum» über die Hostie hauchte, tönte dies in den Ohren der Zweifler wie «Hokuspokus». Dies umso mehr als in der mittelalterlichen Volksfrömmigkeit Wunderglaube und Magie nahe beieinanderlagen. Wie auch immer: Mit Zauberei haben die Abendmahlsworte nichts zu tun. Aber ob man sie wörtlich versteht oder symbolisch, sie weisen hin auf die reale Gegenwart Christi. Und das bleibt immer eine Frage des Glaubens beziehungsweise des Gottvertrauens. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

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Meine hundertjährige Mutter ist abgereist. Ich bin am Waschen: Bettzeug und unter anderem ihre Unterhosen. Normal sind die, bis auf eine. Da ist eine Schrift auf dem Bund, oha: Polo Club Royal. Eine Freundin erinnert mich lachend an einen Dialog, den ich vor vielen Jahren mal mit ihrer Tochter führte. Diese hatte einen neuen Partner und würde zum ersten Mal dessen Eltern treffen. Sie sagte damals zu mir: «Ich habe Angst, dass ich ihnen nicht gefalle.» Ich hätte erwidert: «Nicht du musst ihnen gefallen, sie müssen dir gefallen!» Dieser Spruch würde seither in der Familie immer mal gebraucht. Meine Enkelin geht erst seit zwei Wochen in den Kindergarten in Lugano. Heute kam sie zurück und erzählte: «Der Oliver hat zweimal basta zu mir gesagt.» Und weshalb? Die italienische Antwort hier übersetzt: «Ich ha mit ihm welle schmüsele.» Am nächsten Tag. «Was habt ihr heute im Kindsgi gemacht?» «Den ganzen Morgen galoppiert.» Meine Nachbarin Hanni erzählt von einem kleinen Kind, das am Grab des soeben beerdigten Grossvaters gesagt hat: «Heb’s guet und mach’s guet.» Bericht über alle 45 amerikanischen Präsidenten im zdf info gesehen. Einer davon hielt im Freien seine Antrittsrede. Trotz Eisregen hörte er nicht auf zu sprechen, hustete zwischendurch immer. Die Rede dauerte zwei Stunden. Er bekam eine Lungenentzündung und war ein Monat später tot. Meine Mutter bekam Besuch von der Tochter ihrer Freundin. Diese stieg die fünf Stockwerke zu ihr hoch, weil sie NIE einen Lift benützt. Phobie. Beim Abschied begleitete meine Mutter sie eine Treppe runter und sagte dann: Da ist der Lift, da gehst du rein, drückst auf E und schon bist du unten. Mach das! Jetzt!» Und tatsächlich – Selma tat diesen wichtigen Schritt! Ich verbringe eine Schreibwoche im Kloster Bigorio im Tessin. Anschliessend bin ich noch ein Wochenende bei meiner Tochter in Lugano. Ein Telefonanruf: Die Frau, die über ihr wohnt und mit der sie zwei Tage zuvor geplaudert hat, ist gestorben. Und – ich erfinde das nicht!! – am nächsten Tag starb ihr Mann, der wegen Demenz zu seinem Sohn gezogen war.

nungswidrigkeit begangen zu haben.» Wie das tönt! So ging das Schreiben weiter: «Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit um 6 km.» Zehn Euro. Dass sich Mäuse stark vermehren, weiss ich. Aber so stark? In der Migros-Zeitung steht: Pro Jahr fünf Würfe mit zwei bis acht Jungen. Das wären ja 40 Kinder in nur einem Jahr! Ali Can, ein Deutsch-Türke, hat in seinem Buch «Mehr als eine Heimat» zum Thema Integration einen guten Satz gesagt: «Wenn man einen Fehler machen darf, dann ist man integriert.» In China sei Corona vorbei. Essen die wieder Fledermäuse? Ein Witz: Der Ehemann sagt zu seiner Frau: «Du liest Kochbücher, du schaust Kochsendungen, und trotzdem, dein Essen schmeckt nicht.» Seine Frau entgegnet:«Du schaust Pornofilme, und trotzdem ...» Meine Mutter am Telefon: «Der Herr ... ist mit 94 gestorben. Bei der letzten Einladung in seinem Altersheim bin ich neben ihm gesessen. Da hat er nach meiner Hand gegriffen und mir einen Kuss darauf gegeben.» Ich frage: «Ist das toll, so ein Handkuss von einem alten Knacker?» Meine Mutter präzisiert: «Von einem alten blinden Knacker, also ich fand das nett.» Ach Corona! Mein Bruder geht jeden Donnerstag ins Turnen. Gestern waren sie nur zu zweit. Wahlkampfs-Fernsehdiskussionen zwischen Trump und Biden. Wie primitiv ist das denn? Die Schweiz ist zum Risikoland erklärt worden. Meine hundertjährige Mutter wohnt allein in Süddeutschland. Sie wollte mich wieder besuchen, doch nun müsste sie nach ihrer Rückkehr in Quarantäne. Sie lebt zwar allein, aber mein Bruder geht dienstags zu ihr und meine Cousine freitags. Sie meint nun: «Okay, bleib ich halt zu Hause und was ist mit Weihnachten?» Habe einen schönen Vortrag in Baar organisiert. Es kamen aber nur elf Leute. «An Wasserwegen durch die Schweiz» hiess er. Möchte auch mal einen Vogelzug-Vortrag bringen. So interessant. Vor allem Stare tun sich im Herbst vor ihrem Abflug nach West- und Südeuropa zusammen. So ein Schwarm kann bis zu einer Million Vögel heranwachsen. Das schützt sie. Ein Raubvogel greift nur einzelne Vögel an. Martin Sinniger von der Kantonspolizei Zürich, Tier-und Umweltschutz, den ich auch zu einem Vortrag eingeladen habe, schickte mir soeben das Foto eines Feldsperlings. Der hat mir gerade etwas zugepiepst, nämlich: «Du, ich bleib den ganzen Winter hier im Säuliamt!» Ute Ruf

ZDF info, mein neuer Lieblingssender: Das Kolosseum in Rom – die Mutter aller Stadien, damals schon genial gebaut. Der beste Platz, logisch, war unten für den Kaiser, um ihn herum die Senatoren, Reihen darüber der Adel, weiter oben die Freien Männer und ganz oben auf den Holzbänken Frauen und Sklaven. Zur Einweihung haben sie sich etwas Wahnsinniges einfallen lassen: Eine Seeschlacht! Sie haben das Kolosseum geflutet. Den Boden so konstruiert, dass er abgesenkt werden konnte. Hunderte von Kriegsgefangenen mussten sich in Booten bekämpfen. Was für ein Brief! Verwarnung vom Ordnungsamt Konstanz! «Ihnen wird zur Last gelegt, am ... in ... folgende Ord-

Feldsperling. (Bild zvg.)


Gemeinnützige Baugenossenschaft Affoltern am Albis

St. Nikolausgesellschaft Affoltern am Albis

Generalversammlung Freitag, 13. November 2020 findet ausschliesslich schriftlich statt

St. Nikolaus Gesellschaft Affoltern am Albis seit 1949 Der St. Nikolaus und sein Schmutzli nehmen ihre Verantwortung als Vorbild sehr ernst und verzichten daher auf jegliche Besuchsaktivitäten im Winter 2020. Er freut sich aber über viele Briefe und schöne Zeichnungen der Kinder.

Traktanden gemäss persönlicher Einladung. Der Vorstand

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