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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 26 352 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 085 I 173. Jahrgang I Freitag, 1. November 2019

Vier Geschäfte

Ausgezeichneter Film

An der Gemeindeversammlung in Wettswil wird nicht nur übers Budget abgestimmt. > Seite 3

Bruno Glanzmann hat das Seleger Moor über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht. > Seite 7

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Hoffnung für Äthiopien Die Ämtler «Dear Foundation» vertraut auf Friedensnobelpreisträger Abiy Ahmed. > Seite 9

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Hoheitszeichen Zwischen Kappel und Notikon (ZG) wurde ein historischer Grenzstein neu gesetzt. > Seite 11

Ein Innovationspreis für die Schule Knonau

Reicher Segen In der Kirche Jesu Christi HLT in Bonstetten wurde der Erntedank gefeiert. > Seite 13

Juhu, Jubiläum!

Unterrichtsreihe «Robot Your Classroom» von Spotlight Switzerland ausgezeichnet Die digitale Transformation als Chance ergreifen – dafür zeichnet Spotlight Schweiz Projekte mit Vorbildcharakter aus. Unter den Preisträgern ist auch die Primarschule Knonau.

1980 wurden die Säuligugger Affoltern offiziell gegründet. Eine Gruppe von Guggenmusikern, welche die Jahre zuvor als lose Formation an der Fasnacht teilgenommen hatte, gründete die heute älteste Säuliämtler Gugge. Das ist 40 Jahre her. Deshalb wird die kommende Saison eine spezielle: In ihrem Jubiläumsjahr will sich die Truppe in einem neuen Gwändli präsentieren. Zum ersten Mal zum Einsatz kommen diese am 11. November in Affoltern. ................................................... > Bericht auf Seite 13

Zauberhafte Natur

................................................... von thomas stöckli Es fehlte eine computer-affine Person, um die Herausforderungen der Digitalisierung aktiv anzugehen. Deshalb hat die Schule Knonau vor gut zwei Jahren eine Steuergruppe «Energie» lanciert. Darin vertreten: fünf Lehrpersonen aus allen Stufen. Sie sollten im Bereich Medien und Informatik etwas entwickeln, wovon alle etwas haben, etwas, das über die reine Nutzung von Hardware hinausgeht. Denn es sind nicht die Geräte, um die es in der Digitalisierung geht, sondern eine neue Sprache. Eine Sprache, die Kinder lernen sollten, um hinter Algorithmen schauen und so ein mündiges Leben führen zu können. Im Sommer 2017 machte sich die Steuergruppe ans Werk – und zeigte eindrucksvoll auf, wie aus einer «Not» eine Tugend werden kann: innerhalb eines Jahres haben die fünf Lehrpersonen eine komplette Unterrichtsreihe zum Thema «Programmieren und Robotik» erarbeitet – und das über alle Klassen hinweg. Die Lektionsreihen beinhalten verschiedenartige Lernund Arbeitsformen, teilweise auch mit programmierbaren Robotern. «Ideen, die sich mit den Klassen 1:1 umsetzen lassen», so Schulleiter Jörg Berger. Als die Steuergruppe ihre Ideen dem Kollegium vorstellte, erntete sie spontan Applaus. Und im vergangenen Schuljahr 2018/19 wurden sie unter dem Jahresthema Robotik erstmals umgesetzt. «Alle Schülerinnen und

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Paul Roos ist mit der Kamera in den letzten Jahrzehnten durch die Wüste gezogen, über Berge und durch Täler und hat auf allen Kontinenten in jeder Jahreszeit einzigartige Bilder produziert. Nun zeigt er einen Teil davon erneut im Rahmen seiner «Lichtbildersinfonie». Dieses Jahr lautet der Titel «Unter dem schönsten Himmel unserer Erde». Die Bilder sind in Rifferswil und Affoltern zu sehen. ................................................... > Bericht auf Seite 17 anzeigen

Die Steuergruppe Energie nimmt den Preis entgegen. Von links: Christoph Anderegg, Schulischer Heilpädagoge und Leiter der Steuergruppe, Nicole Huber (KiGa), Laura Hess (5./6. Klasse), Nadja Purtschert (ex 1./2. Klasse), Tamara Kathriner (neu 1./2. Klasse) und Remo Schnellmann (3./4. Klasse, pädagogischer ICT-Support). (Bild Jörg Berger) Schüler konnten so auf vielfältige Art und Weise stufengerecht Erfahrungen sammeln», sagt Berger. So lernten sie beispielsweise die Funktionsweise von Programmier-Mustern kennen und können diese selber in praktischen Übungen anwenden.

Nächste Woche nach Helsinki Bei aller Begeisterung für die eigene Unterrichtsreihe – von der Teilnahme am Wettbewerb Spotlight Schweiz hat man sich bei der Schule Knonau nicht zu viel erhofft. Schliesslich sei der

Wettbewerb eher auf einzelne Schulklassen ausgerichtet und nicht auf eine ganze Schule, so Berger. Und doch hat es «Robot Your Classroom» unter die zehn überzeugendsten Projekte mit Vorbildcharakter geschafft, die eine Experten-Jury jeweils auswählt und mit insgesamt 120 000 Franken Unterstützungsgelder für die Weiterentwicklung honoriert. «Wir sind sehr stolz auf die Arbeit der Steuergruppe Energie und auf alle Lehrerinnen und Lehrer, welche die Unterrichtsreihe so erfolgreich mit ihren Klassen umgesetzt haben», so Berger.

Am Mittwochnachmittag durften Schulleitung und Steuergruppe den Preis im Rahmen des Campus Seminars in Zürich entgegennehmen. Nächste Woche wird Jörg Berger gemeinsam mit Remo Schnellmann, Klassenlehrer und pädagogischer ICTSupporter, nach Helsinki reisen, um dort die Unterrichtsreihe am «HundrED Innovation Summit» vorzustellen. Was mit dem Preisgeld geschieht, steht derweil noch nicht fest. Inspiration soll Ende November die didacta Digital liefern, die Fachmesse in Basel für Digitalisierung in der Bildung.

Das «Rössli» Postareal: keine Abstimmung 2019 ist auf Trab

Wirtschaftslage Neue Leitung für im Säuliamt stabil die «KommBox»

Der überarbeitete, private Gestaltungsplan zum Postareal in Obfelden kommt dieses Jahr nicht mehr vors Obfelder Stimmvolk. Das schreibt Gemeindeschreiberin Eveline Meier in einer Mitteilung. Der Plan sei zwar fertig, bevor darüber an der Gemeindeversammlung abgestimmt werde, wollten die Grundeigentümer jedoch auch den anspruchsvollen Erschliessungsvertrag unter Dach und Fach bringen. Bauvorstand Stephan Hinners sagt, der Entscheid sei nicht leicht gefallen, die langwierige Vorgeschichte des Gestaltungsplans lege ein solches Vorgehen jedoch nahe. ................................................... > Bericht auf Seite 3

Wie sieht die wirtschaftliche Lage der grösseren Arbeitgeber im Säuliamt aus? Das wollte der «Anzeiger» von einigen Firmen wissen. Die Umfrage betraf die aktuelle Auslastung, allfällige Veränderungen im Angebot, die Personalentwicklung, sowie die Erwartungen für das kommende Jahr. Daraus ergab sich eine eher negative Entwicklung bei den Wohnungsbauten. Derweil entwickle sich das Auftragsvolumen im Strassen- und Infrastrukturbau stark, sagt Leuthard-CEO Dieter Greber. Als gut bis sehr gut bezeichnet Jürg Schmidlin die Auftragslage. Allerdings bestehe ein hoher Margendruck. ................................................... > Bericht auf Seite 8

Mit 50 Personen hatte «Rössli»-Genossenschaftspräsident Markus Tschan gerechnet – gekommen sind 150. Entsprechend überwältigt sei er vom Aufmarsch, sagte Tschan. Wie es mit dem Gasthaus in Mettmenstetten weitergehen soll, wird seit zwei Jahren in einer Interessengemeinschaft diskutiert. Am 7. Oktober wurde eine Genossenschaft gegründet. Diese will die Liegenschaft kaufen, sanieren und betreiben. Dazu werden 2 Millionen Franken benötigt. 700 000 Franken wurden bereits zugesichert, nun lud man am vergangenen Montag zum Dialoganlass, um über die restliche Finanzierung zu reden. ................................................... > Bericht auf Seite 5

Die «KommBox» ist ein aktiver und interaktiver Kommunikations-, Ausstellungs- und Aktionsraum, der als Plattform für Kultur dient, die in Zusammenhang mit der Gemeinde Aeugst steht. Geleitet wurde die «KommBox» während der letzten sieben Jahre von Ines Zindel und Ruth Zimmermann. «Die 22 Ausstellungen, die wir organisiert haben, waren unglaublich vielseitig und haben verschiedene Menschen aus Aeugst zusammengebracht und niederschwellig den Dialog innerhalb der Gemeinde gefördert», so Ruth Zimmermann. Nun kam es im Gremium zum Leitungswechsel. ................................................... > Bericht auf Seite 9


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf Hobby-Jazz-Musiker gesucht (dr, b, p, kb, g, tp, tb, nä.) mit Interesse an Band-Aufbau Blues, Swing, Bebop, Latin, usw. ensembleplaying@gmail.com

Auflage des Inventars und Kollokationsplans Im Konkurs über Ida Huber-Holliger, ausgeschlagene Erbschaft, geb. 25. Dezember 1922, von Hausen a.A. ZH, gest. 15. Januar 2016, wohnhaft gewesen in Knonau ZH, liegen das Inventar und der Kollokationsplan ab Freitag, 1. November 2019, den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern, Bahnhofplatz 9, 8910 Affoltern a.A., zur Einsicht auf.

Kirchgemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der reformierten Kirchgemeinde Bonstetten werden auf Sonntag, 8. Dezember 2019, 11.00 Uhr, anschliessend an den Gottesdienst in den Saal des Kirchgemeindehauses zur ordentlichen Gemeindeversammlung eingeladen. Traktanden 1. Genehmigung des Voranschlages für das Jahr 2020 und Festsetzung des Steuersatzes auf 13 % (unverändert). 2. Informationen der Kirchenpflege (keine Beschlussfassung). Die Anträge und Akten sowie das Stimmregister liegen im Sekretariat der reformierten Kirchgemeinde während der üblichen Öffnungszeiten zur Einsicht auf. Die Anträge und Weisungen können auch auf der Homepage der reformierten Kirchgemeinde (www.kirchebonstetten.ch) eingesehen werden. Anfragen nach § 51 des Gemeindegesetzes sind der Vorsteherschaft spätestens 10 Arbeitstage vor der Gemeindeversammlung einzureichen. Bonstetten, 30. Oktober 2019 Reformierte Kirchenpflege Bonstetten

Pfarrbestätigungswahlen 2020 – Publikation stille Wahl Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Bonstetten Die Kirchenpflege beschliesst: 1. Es wird davon Kenntnis genommen, dass die Stimmberechtigen die Wahl an der Urne von Pfarrerin Susanne Sauder binnen der gesetzlichen Frist nicht verlangt haben. 2. Die Pfarrerin wird gemäss Ziffer 1 als in stiller Wahl für die Amtsdauer 2020 – 2024 für gewählt erklärt. 3. Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung binnen 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Martin Billeter, Präsident, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. 4. Mitteilung an Politische Gemeinde Bonstetten, Am Rainli 2, 8906 Bonstetten, an die Bezirkskirchenpflege sowie an den Kirchenrat. 5. Amtliche Veröffentlichung im Anzeiger des Bezirks Affoltern. Bonstetten, 23. Oktober 2019 Evangelisch-reformierte Kirchenpflege Die Präsidentin: Judith Grundmann Die Aktuarin: Susanne Zwyssig

Bezüglich der Klagerechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom Freitag, 1. November 2019, verwiesen.

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9 8910 Affoltern a.A.

Papier- und Kartonsammlung Am Samstag, 9. November 2019, findet in Affoltern am Albis (inkl. Zwillikon) die Papier- und Kartonsammlung statt. Bitte stellen Sie Papier und Karton separat gebündelt und geschnürt bis spätestens 8 Uhr morgens bereit. Deponieren Sie die Bündel gut sichtbar am öffentlichen Strassenrand und nicht beim Hauseingang oder in der Einfahrt. Loses, beschichtetes, verunreinigtes oder in Säcken/ Taschen abgefülltes Material sowie nicht zusammengefaltete Schachteln oder untragbare, übergrosse Bündel werden nicht abgeführt. Sammelverein: Jubla Säuliamt Kontaktstelle bei nicht abgeholtem Papier oder Karton: 076 782 21 30 (ab 12 Uhr) 1. November 2019 Stadt Affoltern am Albis Bereich Hochbau und Umwelt

Ruth Baur-Frei von unseren Verwandten, Freunden und Bekannten erfahren durften. Besonders danken möchten wir – Dr. Erich Villiger und seinem Team – dem Personal der Langzeitpflege Sonnenberg Haus Pilatus und dem Spital Affoltern für die liebevolle Pflege – Frau Pfarrer Eva Eiderbrant für ihre einfühlsamen Abschiedsworte – dem Organist Erich Eder für die musikalische Begleitung – dem Zwilliker Schützenchörli für das schöne Lied – den Fahnendelegationen mit Fahnengruss – für die vielen Karten, Blumen und Spenden Herzlichen Dank an alle, die Ruth im Leben mit Liebe und Achtung begegnet sind und sie auf ihrem letzten Weg begleitet haben.

Die Trauerfamilie

Im Oktober 2019

Traurig, doch mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von meinem geliebten Lebenspartner, meinem lieben Bruder, Vater, Grossvater und Urgrossvater.

Friedrich Wilhelm Baer 10. Januar 1933 – 24. Oktober 2019

Nach langer, mit Geduld ertragener Krankheit wurde er von seinem Leiden erlöst.

Burgi mit Familie Irma und Fritz Christine und Hansueli mit Familie Fritz und Sabine Jörg und Andrea mit Familie

Auflage des Inventars und Kollokationsplans

Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom Freitag, 1. November 2019, verwiesen.

für die grosse Anteilnahme, die vielen tröstenden und einfühlsamen Worte, Händedrucke und Umarmungen, die wir beim Abschied von meiner lieben Ehefrau, unserer Mutter, Grossmutter und Urgrossmutter

In liebevoller Erinnerung

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9 8910 Affoltern a.A.

Im Konkurs über Marc Linder, ausgeschlagene Erbschaft, geb. 12. November 1982, von Walenstadt-Walenstadtberg SG, gest. 29. Dezember 2017, wohnhaft gewesen Alte Zwillikerstrasse 1, 8908 Hedingen, liegen das Inventar und der Kollokationsplan ab Freitag, 1. November 2019, den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern, Bahnhofplatz 9, 8910 Affoltern a. A., zur Einsicht auf.

WIR BEDANKEN UNS HERZLICH

Der Abschiedsgottesdienst findet am Freitag, 8. November 2019, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Hausen am Albis statt. Anstelle von Blumen gedenke man der Krebsliga Graubünden. IBAN CH97 0900 0000 7000 1442 0, Postkonto 70-1442-0, Vermerk: Friedrich Baer. Evangelisch–reformierte Kirchgemeinde Hausen am Albis

Es werden keine Leidzirkulare versendet. Traueradresse: Christine Minder, Moosstrasse 1, 8925 Ebertswil

Politische Gemeinde Hausen am Albis

Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Gemeinde Hausen am Albis werden auf Mittwoch, 4. Dezember 2019 in den Gemeindesaal im Schulhaus Weid, Hausen am Albis, eingeladen zur Behandlung folgender Geschäfte:

Jagdgesellschaften Ottenbach und Affoltern am Albis

19.15 Uhr: Reformierte Kirchgemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages 2020 und Festsetzung des Steuerfusses auf 14 % 2. Informationen der Kirchenpflege: KGplus (Traktandum ohne Beschlussfassung) 20.00 Uhr: Politische Gemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages 2020 und Festsetzung des Steuerfusses auf 90 % 2. Finanzplanung in Hinblick auf bevorstehende Investitionen (Traktandum ohne Beschlussfassung) 3. Genehmigung eines Projektierungskredites von Fr. 1 180 000 resp. Fr. 1 310 000 für eine neue Doppel- resp. Dreifachsporthalle inkl. Tagesstrukturen 4. Genehmigung eines Projektierungskredites von Fr. 500 000 für ein neues Schulgebäude 5. Genehmigung eines Kredites von Fr. 292 594.10 für ein neues Tanklöschfahrzeug 6. Genehmigung eines Kredites von Fr. 255 000 für das Sanierungsprojekt Stutzbach, Antrag der Tiefbaukommission 7. Genehmigung eines Kredites von Fr. 285 000 für das Sanierungsprojekt Heischerbach, Antrag der Tiefbaukommission 8. Einzelinitiative «Ortsbildschutz Heisch» in Form einer allgemeinen Anregung 9. Informationen aus dem Gemeinderat (Traktandum ohne Beschlussfassung) Die Anträge der reformierten Kirchgemeinde sowie der Politischen Gemeinde liegen den Stimmberechtigten mit dem Stimmregister und den dazugehörenden Akten im Gemeindehaus Hausen am Albis, Zugerstrasse 10, Einwohnerkontrolle, ab Montag, 11. November 2019, zur Einsicht auf. Die Anträge der Kirchgemeinde können auch im Kirchensekretariat eingesehen werden. Die Anträge der Politischen Gemeinde können ab Dienstag, 12. November 2019, auf der Webseite www.hausen.ch abgerufen werden. Im Anschluss an die Gemeindeversammlung der Politischen Gemeinde wird ein Apéro offeriert. Hausen am Albis, 1. November 2019

Die Gemeindevorsteherschaften

Traurig müssen wir den Hinschied unseres ehemaligen Obmanns

Rolf Nöthiger em. Professor für Zoologie 26. Februar 1934 – 25. Oktober 2019

bekannt geben. Seine Freude an der Natur, seine Leidenschaft für die Jagd und seine Hingabe, sein grosses Wissen mit Begeisterung weiterzugeben, bleiben uns unvergessen. Wir verlieren in Rolf einen wunderbaren Menschen. Wir werden ihn vermissen und ihn als Freund und Jagdkameraden in ehrenvoller Erinnerung behalten. Ottenbach und Affoltern, 29. Oktober 2019 Die Pächter und Freunde der Jagdgesellschaften Ottenbach und Affoltern Die Trauerfeier findet am Freitag, 8. November 2019, um 14.30 Uhr in der ref. Kirche Kilchberg statt. Die Urnenbeisetzung davor ist im engsten Familienkreis. Anstelle von Blumen gedenke man im Sinne des Verstorbenen der folgenden Organisationen: Schweizerische Vogelwarte, 6204 Sempach, IBAN CH47 0900 0000 6000 2316 1, Postkonto 60-2316-1, PostFinance AG, 3030 Bern oder Naturama Aargau, IBAN CH86 0076 1016 0112 4354 6, lautend auf Naturama Aargau, Feerstrasse 17, 5001 Aarau, Vermerk: Rolf Nöthiger. Traueradresse: Ursula Nöthiger-Herzer, C.-F.-Meyerstrasse 36, 8802 Kilchberg


Bezirk Affoltern Asyl-Aufnahmequote sinkt erneut Die Zürcher Sicherheitsdirektion senkt die Aufnahmequote der Gemeinden im Asylbereich zum zweiten Mal innert Jahresfrist: Anfang Jahr betrug die Quote noch 0,7 Prozentpunkte, per 1. März wurde eine Senkung auf 0,6 vorgenommen, nun folgt per 1. Januar 2020 eine weitere Senkung auf 0,5 Prozentpunkte. (ki)

wir gratulieren Zum 80. Geburtstag Morgen Samstag, 2. November, feiert Vincenzo Carfagno in Affoltern sein 80. Geburtstagsfest. Wir wünschen ihm alles Gute und gratulieren von Herzen.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 352 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.chmedia.ch

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Freitag, 1. November 2019

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Weitere Geschäfte an der Gemeindeversammlung Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Wettswil Nebst dem Budget 2020 weist die Traktandenliste der Gemeindeversammlung vom 9. Dezember mit zwei Bauabrechnungen sowie der Vorlage über die Erneuerung der Gesellschaftsverträge der Galm und der GWV Amt noch drei weitere Geschäfte auf. Die Bauabrechnung über den Umbau der ehemaligen Bibliotheksräume in der Gemeinde-Liegenschaft Poststrasse 2 in Büroräumlichkeiten der Gemeindeverwaltung (Steueramt) weist gegenüber dem veranschlagten Kostenbetrag von 720 000 Franken Minderkosten von rund 49 000 Franken (6,8 %) aus. Zusammen mit der aus finanzrechtlichen Gründen vorzunehmenden Übertragung von 619 700 Franken vom Finanz- ins Verwaltungsvermögen resultiert eine Abrechnungssumme von total 1 290 500 Franken (bewilligter Kredit 1 339 700 Franken). Demgegenüber weist die Bauabrechnung über die Erstellung einer neuen Urnengemeinschafts-Grabstätte auf der Friedhofanlage «Heissächer» gegenüber dem bewilligten Kredit

von 400 000 Franken Mehrkosten von 14 600 Franken (3,6 %) aus. Dieselben sind auf Mehr-/Zusatzleistungen (zur Hauptsache für die Erweiterung der Bewässerungsanlage) zurückzuführen. Im Weiteren hat der Gemeinderat die Vorlage der Gruppenwasserversorgung Amt (GWV Amt) über den neuen Gesellschaftsvertrag über den Betrieb gemeinsamer Anlagen zur Wasserbeschaffung für die GWV Amt und Limmat sowie den regionalen Wasserverband Mutschellen aus dem Wasserversorgungsnetz der Stadt Zürich (Galm-Vertrag) und denjenigen für den Bau- und Betrieb der GWV Amt zuhanden der zuständigen Gemeindeversammlung verabschiedet. Die näheren Informationen zu allen Geschäften werden wie üblich der Versammlungsbroschüre (beleuchtender Bericht) entnommen werden können.

Steueramt Beim Gemeindesteueramt wird per 1. Dezember eine dritte Stelle (100 %) geschaffen, welche von Simone Meier, Unterengstringen, bekleidet werden wird (sie ist heute stellvertretende

Steueramtsleiterin in Birmensdorf). Auslöser für diese getroffene Personaldisposition sind die (mutterschaftsbedingte) Reduktion des Beschäftigungsgrades der Stellvertreterin des Steuersekretärs von 80 % auf 40 % sowie die bevorstehende Beendigung eines mit einem Beschäftigungsgrad von rund 25 % bemessenen Aushilfsmandates. Mit der Schaffung der zusätzlichen Stelle können die in den letzten Jahren (durch die weiterhin gestiegene Anzahl an Steuerpflichtigen) aufgetretenen Kapazitätsengpässe eliminiert werden. Die Erhöhung der Stellenprozente im Steueramt von heute rund 205 auf neu 240 entspricht im Übrigen auch den Erkenntnissen der vor gut zwei Jahren durchgeführten Verwaltungsanalyse.

Einbürgerungen Unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat Claudia Openhym (w), geb. 1975, von Österreich, in das Bürgerrecht der Gemeinde Wettswil aufgenommen. Im Weiteren wurde auch Roman Ackermann (m), geb.

Postareal Obfelden: Privater Gestaltungsplan kommt 2020 Ausarbeitung des Erschliessungsvertrags noch bis Ende 2019 Der überarbeitete, private Gestaltungsplan Postareal ist fertig. Bevor die Obfelder Bevölkerung darüber abstimmt, wollen die Grundeigentümer jedoch auch den anspruchsvollen Erschliessungsvertrag unter Dach und Fach bringen. Der Erschliessungsvertrag für das Postareal, welcher zwischen den Grundeigentümern abgeschlossen wird, ist ein wichtiger Bestandteil des Vertragswerks für die künftige Nutzung des Postareals Obfelden. Er ist quasi das private Pendant zum öffentlichen Quartierplan und regelt die Rechte, Verantwortlichkeiten sowie die Kos-

tenübernahme auf dem gesamten Grundstück. Dazu zählen unter anderem die Strassen und Wege, der öffentliche Platz und die Tiefgarage, die Werkleitungen und die Strom- und Wasserversorgung.

2020 sind alle heiklen Fragen geklärt «Der Entscheid zur Verschiebung der Abstimmung an der Gemeindeversammlung fiel uns alles andere als leicht», erklärt Bauvorstand Stephan Hinners. «Aber wir waren uns einig, dass sämtliche heiklen Fragen zum Erschliessungsvertrag unter den Grundeigentümern geklärt sein müssen, bevor die Obfelder Bevölkerung über den privaten Gestaltungsplan Post-

areal abstimmt.» Die langwierige Vorgeschichte des Gestaltungsplans lege ein solches Vorgehen nahe.

Informationsveranstaltung geplant Die Einwendungen der Bevölkerung sowie die Optimierungsvorschläge des Kantons wurden bei der Überarbeitung des privaten Gestaltungsplans Postareal so weit als möglich berücksichtigt. Vor der Abstimmung an der Gemeindeversammlung will ihn der Gemeinderat der Bevölkerung im Rahmen einer Informationsveranstaltung vorstellen. Eveline Meier, Gemeindeschreiberin

1982, von Mels SG, zusammen mit seinen zwei Kindern in das Wettswiler Bürgerrecht aufgenommen.

Baubewilligungen Es wurden folgende baurechtliche Bewilligungen erteilt: Rolf Bucher und Christian und Giaele Thiel für Abbruch Einfamilienhaus und Neubau Doppeleinfamilienhaus an der Chilenholzstrasse 30; Egon Meier für Erweiterung und Umbau des Wohnhauses Junggrütstrasse 25; omag services AG für zwei Autoabstellplätze beim Mehrfamilienhaus Heidenchilenstrasse 16; Karin und Bruno Auf der Maur für Ausbau Dachgeschoss und Einbau Schleppgaube beim Wohnhaus Hofächerstrasse 15a; Daniela und Urs Eggenberger für Gartenumgestaltung beim Wohnhaus Langächerstrasse 30.

Im Weiteren … ... bewilligte der Gemeinderat einen Kredit von 26 500 Franken für einen Cellsplit im gemeindeeigenen Kabelnetz und genehmigte den Finanz- und Aufgabenplan 2019 bis 2023. (rs.)

Waffen und Munition abgeben Nach den grossen Erfolgen der vergangenen Aktionstage erhält die Bevölkerung des Kantons Zürich auch in diesem Jahr Gelegenheit, nicht mehr benötigte private Waffen, Waffenzubehör, -bestandteile und Munition bei der Kantonspolizei abzugeben und der Vernichtung zuzuführen. Morgen Samstag, 2. November, 8 bis 12 Uhr, auf dem Verkehrspolizeistützpunkt Winterthur, Schaffhauserstrasse 215. Entgegengenommen werden Faustund Handfeuerwaffen, Schreckschuss-, Luftdruck-, CO2-, Softair- sowie Imitationswaffen, ausgemusterte Ordonnanzwaffen, Messer, Schlag-, Hieb- und Wurfwaffen, Elektroschockgeräte sowie Munition und Laserpointer. Die Abgebenden müssen sich ausweisen und bestätigen, dass sie auf das weitere Eigentum verzichten und mit der Vernichtung einverstanden sind. Jederzeit können Waffen auch auf jedem Polizeiposten abgegeben werden. (pd.)


Einbürgerungen Mit Beschlüssen vom 22. Oktober 2019 nahm der Gemeinderat unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung in das Bürgerrecht der Gemeinde Hausen am Albis auf: • Pooley, Emma Jane weiblich, geb. 1982 Staatsangehörigkeit: Vereinigtes Königreich • Fava, Catharina Adler weiblich, geb. 2003 Staatsangehörigkeit: Dänemark • Fava, Alexander Vito männlich, geb. 2006 Staatsangehörigkeit: Dänemark Im Sinne von § 20 der kantonalen Bürgerrechtsverordnung (KBüV) erfolgt hiermit die Veröffentlichung dieser Einbürgerungsentscheide. Gemeinderat Hausen am Albis

Schulgemeindeversammlung

Einladung zu den Gemeindeversammlungen

Die Stimmberechtigten der Gemeinden Knonau, Maschwanden und Mettmenstetten werden eingeladen zur Schulgemeindeversammlung am

Die Stimmberechtigten werden am Montag, 2. Dezember 2019, 19.30 Uhr, in die Kirche Maschwanden, Kreuzrai 4, zu den Gemeindeversammlungen eingeladen. Zur Behandlung gelangen folgende Geschäfte:

Montag, 2. Dezember 2019 19.30 Uhr in der reformierten Kirche Maschwanden zur Behandlung folgender Geschäfte: 1. Budget / Steuerfuss 2020 2. Projektierungskredit Aufstockung Schulhaus Wygarten I 3. Gebührenverordnung Der beleuchtende Bericht steht ab Freitag, 15. November 2019, auf der Homepage der sek mättmi zum Download zur Verfügung oder wird auf Verlangen kostenlos zugestellt. www.sekmaettmi.ch -› Service -› Publikationen Die vollständigen Unterlagen können bei Bedarf nach Voranmeldung in der Schulverwaltung der sek mättmi eingesehen werden. 1. November 2019

Unterschutzstellungsvertrag Wohnhaus mit angegliedertem Ökonomiegebäude, Kappelerstrasse 1, Ebertswil Unterschutzstellung Der Gemeinderat Hausen am Albis hat am 1. Oktober 2019 den Schutzvertrag zwischen der Politischen Gemeinde Hausen am Albis und der Eigentümerin, Franziska Welti, für das Wohnhaus mit angegliedertem Ökonomiegebäude der Liegenschaft Inv.-Nr. 240, Vers.-Nr. 173 auf dem Grundstück Kat.-Nr. 3118, Kappelerstrasse 1, Ebertswil, genehmigt. Einsichtnahme Der Beschluss des Gemeinderates sowie die Akten liegen während der Rekursfrist beim Bauamt, Zugerstrasse 6, 8915 Hausen am Albis, öffentlich zur Einsichtnahme auf und können während den ordentlichen Bürozeiten eingesehen werden. Rechtliche Hinweise und Fristen Publikation nach Planungs- und Baugesetz (PBG). Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Rechtsmittelfrist Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 2. Dezember 2019 Meldungen für Unterschutzstellungen haben eine Rechtsmittelfrist von 30 Tagen.

Sekundarschulpflege Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten

A) Sekundarschulgemeinde Bezüglich der Anträge sowie des beleuchtenden Berichts wird auf die separate Publikation der Sekundarschulpflege verwiesen. B) Politische Gemeinde 1. Genehmigung des Budgets 2020 – Festsetzung des Steuerfusses für das Jahr 2020 2. Bewilligung des Verpflichtungskredits für die Revision der Bauund Zonenordnung inklusive Verkehrsplan der politischen Gemeinde Maschwanden C) Primarschulgemeinde 1. Genehmigung des Budgets 2020 – Festsetzung des Steuerfusses für das Jahr 2020 2. Genehmigung des Verpflichtungskredits für den Neubau Lehrpersonendusche

Am Tag vor deinem unerwarteten Tod haben wir gelacht, geredet, im Meer gebadet, Schildchrötli aus Sand und Muscheln geformt und das Zusammensein genossen. Du warst voller Elan und Lebensfreude. Nun müssen wir Abschied nehmen von dir

Felix Ritter Biasio 26. September 1950 – 10. Oktober 2019

Deine Liebe, Grosszügigkeit und Hilfsbereitschaft bleibt für immer in unseren Herzen.

Florinda Biasio Luigi und Eva Biasio mit Matteo und Carla Loretta Biasio und Robi Müller Richard Ritter Claudia Ritter Gildo und Heidi Biasio-Egli Claudia, Nora, Bettina, Stephan, Mathilda, Lilith, Sophie Die Abschiedsfeier findet am Freitag, 8. November 2019, um 14 Uhr in der Kirche Hedingen statt. Anschliessend treffen wir uns zu einem Apéro. Anstelle von Blumen bitten wir um eine Spende an: Médécins sans Frontières, Postkonto 12-100-2 oder Unicef (Nothilfe für syrische Kinder) Postkonto 80-7211-9, Vermerk: Todesfall Felix Ritter. Traueradresse: Florinda Biasio, Im Chrätzacher 1, 8908 Hedingen

D) Kirchgemeinde Genehmigung des Budgets 2020 – Festsetzung des Steuerfusses für das Jahr 2020 Der beleuchtende Bericht kann ab Freitag, 15. November 2019, auf der Homepage www.maschwanden.ch heruntergeladen werden oder wird auf Verlangen kostenlos zugestellt.

Einladung zur

Kirchgemeindeversammlung Sonntag, 8. Dezember 2019, in der reformierten Kirche im Anschluss an den Gottesdienst um ca. 11.00 Uhr Geschäfte: 1. Genehmigung des Voranschlages 2020 und Festsetzung des Steuerfusses 2. Kreditantrag Sanierung und Ausbau des Pfarrhauses 3. Mitteilungen/Umfrage

Die Stimmberechtigten können über Angelegenheiten der Gemeinde von allgemeinem Interesse Anfragen gemäss § 17 des Gemeindegesetzes einreichen. Solche Anfragen sind spätestens zehn Arbeitstage vor der Versammlung schriftlich an den Gemeinderat zu richten. 1. November 2019 Gemeinderat Maschwanden

Im Anschluss an die Verhandlungen lädt die Kirchenpflege die Anwesenden zum Apéro ein. Die Weisung an die Stimmberechtigten liegt dem «reformiert» Nr. 12 bei. Sämtliche Unterlagen liegen ab 11. November 2019 auf der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme auf. Freundlich lädt ein: Die evangelisch-reformierte Kirchenpflege Mettmenstetten

Einladung zur Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Gemeinde Obfelden (Politische Gemeinde) werden zur Gemeindeversammlung eingeladen auf Donnerstag, 5. Dezember 2019, 20.00 Uhr, im Singsaal der Schulanlage Chilefeld. Die Stimmberechtigung richtet sich nach dem Gesetz über die politischen Rechte vom 1. September 2003. Anträge: Politische Gemeinde 1. Genehmigung des Budgets 2020 und Festsetzung des Steuerfusses auf 95 %

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2. Genehmigung eines Kredites von CHF 1 700 000.00 (inkl. MwSt.) für den Neubau eines Pavillons für die Tagesstrukturen ZickZack der Primarschule

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3. Genehmigung der Bauabrechnung für die Sanierung der Schwimmbecken und der Badewassertechnik im Schwimmbad Obfelden im Betrage von CHF 1 819 345.89 (inkl. MwSt.)

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Als Ergänzung zu den Anträgen liegen die Akten 14 Tage vor der Versammlung während den Bürozeiten bei der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Auf Wunsch werden die Anträge in Broschürenform den Stimmberechtigten zugestellt. Die Anträge können auch auf der Homepage der Gemeinde Obfelden (www.obfelden.ch) eingesehen werden. Obfelden, 1. November 2019 Der Gemeinderat

Wir danken euch allen herzlich für die grosse Anteilnahme, die wir beim Abschied von

Klärli Aeberhard-Sturzenegger erfahren durften. Die stillen Umarmungen, die tröstenden Worte der Verbundenheit und die vielen Beileidskarten haben uns sehr berührt. Insbesondere danken wir den Nachbarn, die es dank vielen Hilfestellungen im Alltag ermöglichten, dass Klärli so lange zu Hause leben durfte. Ganz herzlich möchten wir uns auch beim Pflegeteam P2 der Langzeitpflege «Sonnenberg» für die herzliche, umsichtige und respektvolle Pflege bedanken, insbesondere während der letzten Tage. Vielen Dank auch all den guten Freunden, die geholfen haben, dass Klärli in ihrer Mitte dabei sein durfte und so ihren Alltag wirkungsvoll bereicherten. Herrn Pfarrer Müller danken wir für die würdevolle Verabschiedung. Seine Worte trafen Klärli im Kern und sie war gedanklich wieder mitten unter uns. Dank auch für die vielen Spenden zu Gunsten des Palliative Care Spital Affoltern a. A. Und vielen Dank jedem, der Klärli in liebevoller Erinnerung behält. Affoltern, im Oktober 2019

Die Trauerfamilie


Bezirk Affoltern

Freitag, 1. November 2019

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Auch die Gemeinde wird Genossenschafterin «Dialoganlass» zur Zukunft des Gasthauses zum weissen Rössli in Mettmenstetten Nach der Gründung einer Genossenschaft liegen Zusagen in der Höhe von rund 700 000 Franken für die Zeichnung von Anteilscheinen vor. 2 Mio. Franken sind nötig. Mehr als 150 Personen kamen zum «Dialoganlass» über die Zukunft des Mettmenstetter Gasthauses zum weissen Rössli. ................................................... von werner schneiter «Ich habe mit 50 Personen gerechnet und bin jetzt überwältigt vom Aufmarsch», sagte Genossenschaftspräsident Markus Tschan, der vorerst die Genossenschafts- und IG-Mitglieder vorstellte. «Ich bin heute nervöser als an meiner Hochzeit», gestand Vreni Spinner hernach ein. Sie wirtet seit 1998 im «Rössli», erst als Pächterin und seit 2010 als Inhaberin – und das mit viel Herzblut. Das markante Haus atmet Geschichte, hat Tradition, ist Restaurant und Begegnungsort: Theater, Chränzli, Stammtischpolitik, Klanghotel, Gewerbeschau-Ort, Rosenball-Schauplatz und ein umgestalteter Keller für Events. «Diese Vielfalt ist für mich auch in nicht immer einfachen Zeiten motivierend», fügt die Wirtin bei. Ihre Aktivitäten haben das «Rössli» über die Region hinaus bekannt gemacht. Bisher sei es nur möglich gewesen, in den Unterhalt zu investieren. Die Frage «Wie weiter?» werde seit zwei Jahren in einer Interessengemeinschaft (IG) diskutiert. Ihr Herzenswunsch sei es, dass das «Rössli» «dem Volk» gehöre, «euses Rössli» eben, was mit einer Gründung der Genossenschaft am besten gewährleistet werden könne. Sie selber wolle einen Teil des Verkaufserlöses in die Genossenschaft investieren. Und sie beende ihre Wirtekarriere erst dann, wenn eine geeignete Nachfolge da sei, hielt Vreni Spinner fest. Die Liegenschaft kaufen, sanieren und betreiben: So lautet das Ziel der Genossenschaft. Das «Rössli» soll weiterhin Treffpunkt mit Restaurant, Bar, Party- und Seminarräumen sein. Dazu will man elf Appartements von 24 bis 40 Quadratmetern Grösse realisieren und damit neue Ertragsquellen erschliessen. Auch Lukarnen sind geplant. Ebenso will die Genossenschaft Möglichkeiten für erweiterte Angebote schaffen, Erträge und Vorzugskonditionen für Genossenschaftsmitglieder erwirtschaften. Laut Architekt Mike Weber soll die Baueingabe im Zeitraum November/Dezember 2019 und anzeige

Präsident Markus Tschan (oben, am Rednerpult) stellte vor dem «Dialoganlass» die Vorstandsmitglieder der Genossenschaft und die Mitglieder der Interessengemeinschaft vor. (Bild Luca Iten) im Sommer 2020 der Baubeginn erfolgen. Damit wäre ein Bezug im Sommer 2021 möglich. Ein Lift und die Erneuerung der WC-Anlagen sind ebenfalls geplant. Gespräche mit der Denkmalpflege und der Feuerpolizei laufen.

Kaufpreis 2 Mio. Franken Die Gründung der Genossenschaft erfolgte am 7. Oktober. Bis in dieser Woche liegen Kaufzusagen für Anteilscheine von gesamthaft 700 000 Franken vor. Am «Dialoganlass» überraschte Gemeindepräsident René Kälin mit

dem Entscheid des Gemeinderates, Anteilscheine in der Höhe von 50 000 Franken zu erwerben – dies, weil er vom Vorhaben überzeugt sei und die gesamte Behörde hinter diesem Vorhaben stehe. Jede Genossenschafterin, jeder Genossenschafter verfüge über eine Stimme, egal, wie hoch das persönliche finanzielle Engagement sei, erläuterte die für Finanzierungsfragen zuständige Priska Wyser. Anteilscheine können ab 5000 Franken erworben werden. Wer nicht so viel aufbringen kann oder will, hat die Möglichkeit, sich materiell oder mit einer Idee ein-

zubringen. Eine Nachschusspflicht für Genossenschafter bei weiterem Finanzbedarf gibt es nicht. Die Frist zur Beschaffung des Eigenkapitals in der Höhe von 2 Mio. Franken besteht bis Ende März 2020. Dann nimmt die Genossenschaft den erforderlichen Baukredit auf, sucht Pächter und Mieter. Das grosse Interesse am «Dialoganlass» nährt die Hoffnung, dass das nötige Kapital bis im Frühjahr 2020 vorhanden ist, ansonsten alternative Szenarien zum Tragen kämen. Für Beat Villiger von der Raiffeisenbank Cham-Steinhausen ist eine

«Wir haben Klinken geputzt» Was in Mettmenstetten nun auf den Weg gebracht wurde, ist in Rifferswil seit Herbst 2015 Tatsache: ein umgebautes Restaurant, das heute Schwiizer Pöschtli heisst und ebenfalls von einer Genossenschaft getragen wird. Marianne Roth, damals Genossenschafts-Präsidentin, schilderte am «Dialoganlass» in Mettmenstetten den Werdegang, der Parallelen zur Situation im «Rössli» aufweist. Die Inhaber kamen ins Pensionsalter, die Suche nach einem neuen Wirt begann – ein schwieriges Unterfangen vor allem für Junge, weil Erträge im Gastrobereich sinken, derweil Immobilienpreise stei-

gen. Nachdem die Asylorganisation Zürich ein Angebot unterbreitete, sagte man sich in Rifferswil: «Das kanns nicht sein, wir raufen uns im Dorf zusammen.» Im Vordergrund einer Interessengemeinschaft stand die Bildung einer Genossenschaft, die sich den anspruchsvollen Finanzierungsfragen widmete. Nicht leicht gestaltete sich die Aufgabe auch deshalb, weil sich das alte «Post»-Gebäude als «Wundertüte» offenbarte und etlichen Sanierungsaufwand erforderte, auch im Bereich des Schallschutzes. Unumgänglich war auch eine Nutzung, die über das Wirten hinausgeht. Realisiert wurden

neue Hotelzimmer. «Wir haben bei der Geldsuche Klinken geputzt und auch Glück gehabt», erinnert sich Marianne Roth, die vom «Rössli»Projekt begeistert ist und an dessen Zukunft glaubt. Wie sind die heutigen Reaktionen in Rifferswil? Grossmehrheitlich positiv, aber es ist klar: Nicht alle sind begeistert vom Angebot. «Der Wirt steht halt im Schaufenster und kann es nicht allen rechtmachen», so Marianne Roth. Aber im Dorf ist inzwischen jede dritte Familie Mitbesitzerin des «Schwiizer Pöschtlis» und mit dem Traditionshaus auch emotional verbunden. (-ter.)

Finanzierung möglich, wenn die von der Genossenschaft errechneten Mieterträge von jährlich rund 300 000 Franken nachhaltig fliessen – eine Summe, die im Publikum allerdings etwas Skepsis auslöste, vor allem die einkalkulierte Miete für den neuen Wirt (100 000 Franken). Dauermieter von Appartements könnten auch Firmen sein. Von Vereinsseite warf Thomas Stricker von der Aemtler Bühne ein, bei der Vermietung des Saals auch die finanziellen Möglichkeiten von nicht-kommerziellen Organen (zum Beispiel Vereinen) zu berücksichtigen.

Breite Unterstützung als Ziel Verzinst werden müssen 3 Mio. Franken Fremdkapital (Baukredit/ Hypothek). Die Anlagekosten belaufen sich auf 6 Mio. Franken. Man hofft, dass sich zu den 2 Mio. Franken Eigenkapital noch 1 Mio. Franken durch Sponsoren und eventuell Lotteriefonds gesellen werden. Trotz aller Zuversicht: Das Ziel bedarf einer breiten Unterstützung. Anteilscheine können ab sofort online unter www.euses-roessli.ch oder auch im «Rössli» selber bezogen werden. Nach den Statements bestand beim Apéro ausreichend Gelegenheit zur Diskussion, zur Teilnahme an einem Wettbewerb oder an der Dialogwand weitere Ideen öffentlich zu machen. Sie werden nun in den nächsten Wochen vom Vorstand geprüft.


Affoltern am Albis

Stallikon Ordentliches eisenbahnrechtliches Plangenehmigungsverfahren Planvorlage der SZU betreffend Umstellung der Stromversorgung auf der Strecke der Linie 713 (S10), Zürich HB – Uetliberg Gemeinden: Zürich, Uitikon, Stallikon Gesuchstellerin: Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU AG, Wolframplatz 21, 8045 Zürich Gegenstand: Das Projekt umfasst im Wesentlichen die Umstellung der Stromversorgung auf der Strecke der S10 von Zürich HB bis Uetliberg von Gleichstrom auf Wechselstrom. Dazu gehören eine neue Einspeisung mit Leistungsschaltposten in Zürich Giesshübel sowie die Erneuerung der Fahrleitungsanlage (inkl. Neubau der Fahrleitungsmasten) mit Zentrierung des Fahrdrahtes auf der ganzen Strecke. Für Detailinformationen wird auf die öffentlich zur Einsichtnahme aufgelegten Planunterlagen verwiesen. Verfahren: Das Verfahren richtet sich nach dem Eisenbahngesetz (Art. 18 f. EBG; SR 742.101), der Verordnung über das Plangenehmigungsverfahren für Eisenbahnanlagen (VPVE; SR 742.142.1) und nach dem Bundesgesetz über die Enteignung (EntG; SR 711). Leitbehörde für das Verfahren ist das Bundesamt für Verkehr (BAV). Öffentliche Auflage: Die Planunterlagen können vom 4. November bis 3. Dezember 2019, während der ordentlichen Öffnungszeiten an folgenden Orten eingesehen werden: – Tiefbauamt der Stadt Zürich, Werdmühleplatz 3, 8001 Zürich, Amtshaus V, 4. Stock (Empfang) – Gemeindeverwaltung Uitikon, Zürcherstrasse 59, 8142 Uitikon – Gemeindeverwaltung Stallikon, Reppischtalstrasse 53, 8143 Stallikon Aussteckung: Die durch das geplante Werk bewirkten Veränderungen werden während der Auflagefrist im Gelände ausgesteckt. Einsprachen: Einsprache kann erheben, wer nach dem Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.101) und dem EntG Partei ist. Einsprachen müssen schriftlich und innert der Auflagefrist (Datum der Postaufgabe) beim Bundesamt für Verkehr, Sektion Bewilligungen II, 3003 Bern eingereicht werden. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen (vgl. Art. 18f Abs. 2 EBG in Verbindung mit Art. 35 -37 EntG). Für nachträgliche Forderungen gilt Art. 41 EntG. Einwände betreffend die Aussteckung sind sofort, jedenfalls aber vor Ablauf der Auflagefrist beim BAV vorzubringen. Zürich/Uitikon/Stallikon, 1. November 2019 Kanton Zürich, Stadt Zürich, Gemeinden Uitikon und Stallikon

Einladung zur Gemeindeversammlung vom 4. Dezember 2019, 20.15 Uhr Die Stimmberechtigten werden am Mittwoch, 4. Dezember 2019, 20.15 Uhr, Turnhalle Loomatt, Massholderenstrasse 3, Sellenbüren, zur Gemeindeversammlung eingeladen. Zur Behandlung gelangen folgende Geschäfte: 1. Erneuerung Gesellschaftsverträge der regionalen Gruppenwasserversorgung Amt – Limmat – Mutschellen (GALM) und der Gruppenwasserversorgung Amt (GWVA) 2. Kredit Fr. 162 000.– für Buchprojekt der Gemeinde Stallikon und der Stiftung Aumüli anlässlich der 900-Jahr-Feier Gemeinde Stallikon (2024) 3. Budget 2020 der Politischen Gemeinde mit Festsetzung Steuerfuss Anschliessend: Umfrage und Verschiedenes Broschüren mit dem beleuchtenden Bericht der Geschäfte der Gemeindeversammlung: Die Abonnenten werden ihr persönliches Exemplar bis am 19. November 2019 erhalten. Solange Vorrat können Exemplare im Gemeindehaus (Schalter Einwohnerkontrolle) kostenlos bezogen werden. Zudem kann die Broschüre ab Mitte November auf der Webseite www.stallikon.ch/gemeindeversammlung als PDF heruntergeladen werden. Anmeldungen zur Aufnahme in die Abonnentenliste können per E-Mail (kanzlei@stallikon.ch) an die Gemeindekanzlei gerichtet werden. 1. November 2019 Gemeinderat Stallikon

Todesfälle Hedingen In Italien ist am Donnerstag, 10. Oktober 2019, gestorben:

Felix Ritter Biasio

Schulen und Kurse

geboren am 26. September 1950, von St. Gallen SG, verheiratet, wohnhaft gewesen in Hedingen, Breitenstrasse 22. Abdankung am Freitag, 8. November 2019, 14.00 Uhr, in der Kirche Hedingen.

Stallikon Am 26. Oktober 2019 ist in Stallikon ZH gestorben:

Kandil, Mohamed Elsayed geboren am 30. März 1934, von Adliswil ZH, wohnhaft gewesen Püntenstrasse 9d, 8143 Stallikon. Bestattungsamt Stallikon

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Ansgar und Sandra Gmür, Höhenweg 8, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Strebel Architektur, Dörflistrasse 5, 8933 Maschwanden, Schweiz Projekt: Balkonanbau beim Wohnhaus Vers.-Nr. 2860, Höhenweg 8, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: GrundstückNr.: 5784, Zone: zweigeschossige Wohnzone W2a, privater Gestaltungsplan Wilgibel

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Nils und Bea Bremeyer, Sandacherstrasse 15, 8909 Zwillikon Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Innere und äussere Umbauten mit energetischer Fassaden- und Dachsanierung und Wohnraumerweiterung beim Gebäude Vers.-Nr. 2475, Neubau 2 Parkplätze, Sandacherstrasse 15, 8909 Zwillikon Katasterinformationen: GrundstückNr.: 6191, Zone: Landwirtschaftszone

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Rudolf und Rosa Huber, Weidliweg 8, 8909 Zwillikon Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Neuerstellung Solaranlage (Standortverschiebung), Weidliweg 8, 8909 Zwillikon Katasterinformationen: GrundstückNr.: 2880, Zone: zweigeschossige Wohnzone mit Gewerbeerleichterung WG2

Bauherrschaft: Ruth Meier, Fälmistrasse 16, 8833 Samstagern Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Luft-Wasser-Wärmepumpe Aussenaufstellung im angebauten Schopf, Vers.-Nr. 1364, Loorenstrasse 4 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: GrundstückNr.: 814, Zone: zweigeschossige Wohnzone W2c

Bonstetten Bauherrschaft: Jochen Geis, Im Langacher 8, 8906 Bonstetten Projektverfasser: LIFESTYLE & MORE, Lyke Gschwend, Hüttenrain 8, 8143 Stallikon, Schweiz Projekt: Erstellung eines Sichtschutzes, Im Langacher 8, 8906 Bonstetten Katasterinformationen: Kreis: Notariat, Grundbuch- und Konkursamt Schlieren, Grundstück-Nr.: 2565 Zone: W2/30 - Wohnzone W2/30

Hausen am Albis Bauherrschaft: Ronald Weisbrod, Weidli 1, 8925 Ebertswil Projektverfasser: Schnider Solar AG, Dorfstrasse 14, 8906 Bonstetten Projekt: Photovoltaikanlage, wärmetechnische Dachsanierung, Weidli 1, 8925 Ebertswil Katasterinformationen: GrundstückNr.: 3789, Zone: LW Ort der Planauflage: Bauamt Hausen am Albis, Zugerstrasse 6, 8915 Hausen am Albis Rechtsmittelfrist: Frist: 20 Tage Ablauf der Frist: 21. November 2019

Knonau Bauherrschaft: Swisscom (Schweiz) AG, Binzring 17, 8045 Zürich Projekt: Umbau der bestehenden Mobilfunkanlage, Baareggstrasse 11, 8934 Knonau Katasterinformationen: GrundstückNr.: 332, Zone: Landwirtschaftszone

Mettmenstetten Bauherrschaft: Ulrich Stauffacher, Stockacher 1, 8932 Mettmenstetten Vertretung der Bauherrschaft: R. Inauen AG, Rütistrasse 12, 9050 Appenzell, Schweiz Projekt: Neubau Gefügelmaststall sowie Überdachung Gartensitzplatz Stockacher 4, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: GrundstückNr.: 2325, Zone: Landwirtschaftszone

Wettswil Bauherrschaft: Timothy Müller und Sabine Eggenberger, Heidenchilenstrasse 14a, 8907 Wettswil a.A. Projekt: Gartenumgestaltung beim Doppeleinfamilienhaus Vers.-Nr. 1502 Heidenchilenstrasse 14a, 8907 Wettswil a.A., Kat.-Nr. 3771, Zone W2a

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Bezirk Affoltern

Freitag, 1. November 2019

Die Seele baumeln lassen … im Seleger Moor Affoltemer gewinnt Preise für besten Natur- und Ökologiefilm Bruno Glanzmann, ein engagierter Amateurfilmer aus Affoltern, hat zusammen mit zwei Kollegen den Film «Mini Seel bambele loo» gedreht. Damit hat er national wie international Filmpreise gewonnen und dem Seleger Moor Bekanntheit über die Landesgrenzen hinaus verschafft.

Hektik an der Zürcher Bahnhofstrasse. Leute hetzen durch die Strasse, das Tram hält, ein Mann springt heraus und sagt in die Kamera: «Ich bi müed und gstresst. Ich sehne mich nach eme ruhige Plätzli, wo n’ich mini Seel cha bambele loo.» Schnitt: Derselbe Mann sitzt entspannt auf einer Holzbank, mitten im idyllischen Seleger Moor und erklärt: «Ich glaub, das isch de Ort, wo’n ich min Seelefride wiederfinde.» Der Mann ist Bruno Glanzmann, 71-jähriger Rentner aus Affoltern, der mit zwei Filmkollegen den Film «Mini Seel bambele loo» gedreht hat. Der Film gewann am Festival Swiss Movie in Solothurn den ersten Preis für den besten Naturfilm. Swiss Movie ist die Dachorganisation von Schweizer Videoautoren, die nichtkommerzielle Filme produzieren. Und am Euro Filmfestival in Hamburg wurde der Film mit einer Silbermedaille ausgezeichnet. Gedreht hat Bruno Glanzmann den Film 2018, zusammen mit Erich Senn (Altendorf) und Urs Schadegg (Zürich), mit grossem Einsatz und viel Aufwand. Vom Frühling bis in den Herbst machten sie ihre Filmaufnahmen, setzten auch eine Drohne ein. Die 15 Stunden Filmmaterial schnitt Bruno Glanzmann zu einem 12-minütigen Film zusammen. Die Motivation,

Das Seleger Moor – ein Idyll, das von vielen Besucher aufgesucht wird. (Bild zvg.) diesen Film zu drehen, nahm Glanzmann aus seiner generellen Begeisterung fürs Filmen, das er seit seiner Pensionierung 2010 intensiv ausübt. «Und es gibt keine guten Filme übers Seleger Moor», sagt Glanzmann, «auf YouTube ist nichts Brauchbares zu finden. Nur Blüemli und schöne Pflanzen zu zeigen, reicht nicht.» Wichtig sei es, in einem solchen Film eine Geschichte zu erzählen. So erzählt denn der Film die Geschichte des Seleger Moors, das auf einem Hochplateau bei Rifferswil liegt, wo im Zweiten Weltkrieg Torf gestochen wurde. 1953 kaufte Robert Seleger das Moorgebiet. Er kultivierte das Land und pflanzte Rhododendren an. Der harte Winter 1956 machte mit Temperaturen von -30 Grad dann die ganze Aufbauarbeit zunichte. Seleger aber gab nicht auf, suchte auf der ganzen Welt nach winterharten Pflanzen. Er baute den Park mit Wegen, Teichen und Brücken auf und schuf so ein kleines Paradies. Robert Seleger wohnte mit seiner Frau

im Park. Das alles zeigt der Film, der auch wunderschöne Pflanzen- und Tieraufnahmen enthält. Und mit den Worten schliesst: «Der Park Seleger Moor ist eine Welt voll Zauber, die es zu schützen und erhalten gilt. Da kann man schnell seine Alltagsprobleme vergessen. Er macht ausgeglichen, zufrieden und glücklich. Da können Sie Ihre Seele bambele loo.» Glanzmanns Ambitionen gehen weiter. In diesem Jahr hat er im Muotathal seinen ersten Spielfilm gedreht «Lina, die Geisshirtin – ein Alpenmärchen» spielt im Milieu der Muotathaler Bergbauern. Damit nimmt Glanzmann am Filmwettbewerb des Filmund Videoclubs Baden Wettingen teil, wo der Film am 12. November um 19.30 Uhr im Kino Orient in Wettingen gezeigt wird. Die Aufführung ist öffentlich und gratis.

Künftig ohne Aufpreis?

ZVV-Nachtnetz soll neu konzipiert werden

Das ZVV-Nachtnetz ist in der fortschreitenden Entwicklung zur 24Stunden-Gesellschaft, wie sie sich im Grossraum Zürich, insbesondere an den Wochenenden, präsentiert, nicht mehr wegzudenken. Die Nachfrage hat sich seit der Inbetriebnahme im Jahr 2002 vervierfacht. Fast alle Zürcher Gemeinden sind heute erschlossen. Das Angebot wird auch längst nicht mehr nur von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, sondern von allen Altersgruppen genutzt. Dadurch kann die Mehrheit der Kantonsbevölkerung auf eine sichere öffentliche Mobilität und eine ökologisch sinnvolle Alternative zum motorisierten Individualverkehr zählen. So erhöht das Nachtnetz die Sicherheit und stärkt die Unfallprävention. Aus diesen Gründen beantragt der Regierungsrat dem Kantonsrat, das ZVV-Nachtangebot nicht mehr als Spezialangebot zu behandeln, das vollständig kostendeckend betrieben werden muss. Falls der Kantonsrat diese Anforderung aufhebt, könnte auf die Erhebung des Nachtzuschlags verzichtet werden. Die Mehrkosten von jährlich rund 5 Millionen Franken können innerhalb des ZVV kompensiert wer-

Pläne für Kürzung der Linien nach Zürich Sollen vier Postauto-Linien vom Knonauer Amt zum Bahnhof Wiedikon künftig im Triemli umdrehen? Der Quartierverein Triemli sorgt mit seinen Plänen für eine Kürzung der Linien für Unruhe.

den. Im Falle einer Zustimmung des Kantonsrats wäre eine Kündigung beim Tarifverbund Nachtzuschlag auf Ende 2022 möglich.

Auch Rückfahrten möglich Grundsätzlich hat sich das Nachtnetzangebot im ZVV in den letzten Jahren bewährt. Es soll deshalb mit derselben Ausrichtung weiterentwickelt werden. Schliesslich schneidet es gleich gut ab wie ein ausgedünntes Tagesangebot – bei weniger Kosten und Lärmbelastung. In der Stadt Zürich hat sich der Schwerpunkt der Aktivitäten vom Gebiet Niederdorf/Bellevue zu den Kreisen 4 und 5 hin verschoben. Deshalb soll der Nachtbus-Knotenpunkt neu am Hauptbahnhof liegen. Im Ausgehquartier rund um die Zürcher Langstrasse soll ein Viertelstundentakt eingeführt werden, im übrigen Stadtgebiet gilt ein Halbstundentakt. Wo sinnvoll und machbar, werden künftig auch auf regionalen Nachtbuslinien in urbanen Regionen Rückfahrten in die Zentren möglich sein. Kein Thema ist allerdings eine Ausdehnung auf weitere Wochentage. Insgesamt wird der Betrieb des Nachtnetzes in einem ersten Schritt im Umfang von rund 2 Mio. Franken erweitert. Die detaillierte Ausarbeitung des Konzepts findet im Rahmen des ordentlichen Fahrplanverfahrens statt, welches die Mitwirkung der Bevölkerung und der Gemeinden sicherstellt. (pd.)

Für Pendler aus dem Knonauer Amt sind die Postautoverbindungen in die Stadt Zürich ein langjährig genutztes und beliebtes Angebot. Die Linien 215 von Affoltern, 220 von BonstettenWettswil, 235 von Aeugst sowie 236 von Hausen fahren allesamt zum Bahnhof Wiedikon und sind somit wichtige Verbindungen nach Zürich. Von dort aus benutzen viele Pendlerinnen und Pendler die Tramlinien 9 und 14, VBZ-Buslinien sowie die S-Bahn als Anschluss. Diese bequemen Verbindungen werden nun aber in Frage gestellt. Und zwar vom Präsident des Quartiervereins Triemli. Erich Müller Vils stört sich daran, dass fünf Postautolinien – eine fünfte führt vom Mutschellen zum Bahnhof Wiedikon – jeweils zur vollen Stunde hintereinander bis Wiedikon runterfahren. «Wir möchten, dass die Postautos sinnvoller eingesetzt werden und nicht hintereinander fahren und so den Strassenver-

kehr am Knoten Schweighofstrasse/ Birmensdorferstrasse blockieren.» Laut einem Bericht im «Tagblatt der Stadt Zürich» fordert er nun, dass die Postautos beim Triemli wenden. Auf Anfrage erklärt Müller Vils zwar, keinen direkten Vorstoss in dieser Sache beim ZVV lancieren zu wollen, doch «es ist unser gutes Recht, das in Frage zu stellen, da die Triemlibewohner von diesen Verbindungen nicht profitieren.» Es gehe darum, eine Diskussion darüber anstossen.

Gegen den Zeitgeist Im Knonauer Amt sorgen diese Pläne für Unruhe. Eine Bewohnerin von Stallikon zeigt sich besorgt. Endstation Triemli für die Postautoverbindungen hätte für Pendler aus dem Knonauer Amt schlechtere und umständlichere Verbindungen zur Folge, was nicht dem Zeitgeist entspreche, argumentiert sie. Laut Gemeindepräsident Werner Michel ist es für Stallikon und die angeschlossenen Gemeinden ein Anliegen, dass die Linien 235 und 236 bis nach Wiedikon fahren und nicht bereits im Triemli umdrehen. «Die Kunden schätzen es, wenn sie nicht im Triemli umsteigen müssen.» Die kürzlichen Wahlen hätten zudem gezeigt, dass die Stimmbürger einen Ausbau und nicht einen Abbau beim öffentlichen Verkehr wünschten.

Der Film «Mini Seel bambele loo» kann auf Youtube besichtigt werden (Stichwort «Bruno Glanzmann» eingeben).

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Der Regierungsrat will auf die volle Kostendeckung im ZVV-Nachtnetz verzichten. Falls der Kantonsrat zustimmt, könnte der Nachtzuschlag somit per Ende 2022 wegfallen.

Postautos nur noch bis zum Triemli?

................................................... von stefan schneiter

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Die Linie 215 wäre von einer Kürzung der Verbindung betroffen. (Bild: Postauto)


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Bezirk Affoltern

ratgeber

Arbeitgeber schauen zuversichtlich in die Zukunft

Stéphanie Bartholdi, Juristin beim Schweizer Hauseigentümerverband

Blätterfall im Herbst Es gehört zum Herbst dazu: Die Blätter verfärben sich und fallen von den Bäumen. Die Farbenpracht mag fürs Auge zwar schön sein, mancher Nachbar ärgert sich aber über die Blätterflut im eigenen Garten. Pflanzliche Immissionen, dazu gehören nebst den Blättern auch Pflanzennadeln, Tannenzäpfe und kleinere Äste, bieten im Herbst häufig Anlass für nachbarliche Streitigkeiten. Sei es, dass der Nachbar sich über den verursachten Mehraufwand und die Entsorgungskosten ärgert oder über die Blätterpracht auf Strassen und Gehwegen. Richtig laut raschelt es im Blätterwald, wenn der Nachbar das Laub mit einem Laubbläser beseitigen möchte. Welche Möglichkeiten habe ich als Nachbar? Das Zivilgesetzbuch schreibt vor, dass jedermann verpflichtet ist, sich beim Unterhalt seines Eigentums aller übermässigen Einwirkungen auf das Eigentum des Nachbarn zu enthalten. Das ZGB untersagt nur übermässige Immissionen. Blätter und andere pflanzliche Immissionen gelten in Gegenden mit Gärten (z.B. Einfamilienhausquartier) in den Monaten September bis November als ortsüblich und müssen geduldet werden. Unabhängig davon, ob sich der Nachbar davon gestört fühlt. Gelten Immissionen als ortsüblich, sind sie nicht unzulässig. Das bedeutet, dass der Garteneigentümer nicht verpflichtet werden kann, einen Baum zu fällen, das Laub in Nachbarsgarten aufzunehmen oder gar für die Reinigung der Abflussrohre und Dachrinnen aufzukommen.

Lärmbelastung und Räumpflicht Für Laubbläser und -sauger bestehen keine Lärmgrenzwerte. Gemäss dem Vorsorgeprinzip müssen Lärmimmissionen so weit begrenzt werden, wie dies technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist. Die Behörde überprüft im Einzelfall, gestützt auf die Grundsätze des Umweltschutzgesetzes, ob der Lärm stört und Massnahmen angeordnet werden müssen. Der Vollzug der Lärmschutzverordnung obliegt den Gemeinden und Kantonen. Die Gemeinden haben die Möglichkeit, durch Bestimmungen in den örtlichen Polizeiverordnungen, allgemeine Ruhezeiten einzuführen und den Lärm, der durch Maschinen und/oder Arbeiten im Freien entstehen, zu beschränken. Während den entsprechenden Ruhezeiten ist die Benutzung von Laubbläsern und -saugern untersagt. Der Eigentümer muss die Liegenschaft so unterhalten, dass bei deren bestimmungsgemässem Gebrauch keine Gefahr besteht. Das Ausmass und der Umfang der Räumpflicht und der dafür aufgebrachte Aufwand richten sich nach dem konkreten Einzelfall. Der Räumdienst muss dem Eigentümer möglich sowie zumutbar sein. Nicht erwartet werden kann, dass der Eigentümer herabfallende Blätter immer sofort wegräumt. Ohne Weiteres darf erwartet werden, dass sich Fussgänger und Fahrradfahrer den Wetterbedingungen anpassen. Eine Unterhaltspflicht des Eigentümers einer Privatstrasse, welche jeden Unfall ausschliesst, besteht nicht.

Freitag, 1. November 2019

Umfrage über die wirtschaftliche Lage der grösseren Arbeitgeber im Säuliamt Eine Umfrage unter den grösseren Betrieben und Arbeitgebern im Säuliamt zeigt ein beruhigendes Bild. Die Auftragslage scheint zufriedenstellend zu sein und grössere Veränderungen sind mit einer Ausnahme nicht geplant. ................................................... von martin mullis Die Umfrage bei den grösseren Arbeitgebern im Säuliamt lässt den Schluss zu, dass die Betriebe gut ausgelastet sind. Ein erster Versuch, telefonisch oder per Mail die entsprechenden Auskünfte zu ermitteln, scheiterte infolge Ferienabwesenheiten der zuständigen Personen. Auch eine detaillierte schriftliche Anfrage per Mail eine Woche später bei insgesamt acht Betrieben, wurde lediglich von fünf Firmen beantwortet. Die Erhebung betraf die aktuelle Auslastung, die allfälligen Veränderungen im Angebot, die Personalentwicklung, sowie die Erwartungen für das kommende Jahr. Die Ernst Schweizer AG in Hedingen hat letzte Woche kommuniziert, dass sie ihre Produktion auf zwei Standorte konzentrieren will (der «Anzeiger» hat berichtet). Als führender Zulieferer der Baubranche bietet die Firma ein riesiges Sortiment an Produkten. Das Arbeitsumfeld der rund 450 Mitarbeitenden stellt die Firma Schweizer laufend mit strategischen Anpassungen sicher. Michael Breuer, Leiter der Kommunikationsabteilung, bezeichnet das Marktumfeld und die Positionierung innerhalb der verschiedenen Geschäftsbereiche als langfristig gesichert.

Eher negative Entwicklung bei Wohnungsbauten Dieter Greber, CEO der Firma Leuthard Bau AG, hält fest, dass das Jahr

In der Zukunft vermutlich eher selten: Ein Ballett der Baukräne in Hausen. (Bild Martin Mullis) 2019 zwar schwach gestartet, die Auslastung ab Sommer jedoch das Vorjahresniveau wieder erreicht habe. Während die Nachfrage im Wohnungsbau langsam zurückgeht, entwickelt sich dafür das Auftragsvolumen im Strassen- und Infrastrukturbau stark. Aus Mangel an Bewerbern seien Kaderstellen vakant, da Führungskräfte im Bereich der Digitalisierung im Bau generell – trotz attraktiver Anstellungsbedingungen – schwierig zu finden sind. Trotz der negativen Entwicklung von Wohnprojekten im Grossraum Zürich blickt die Leuthard Bau AG zuversichtlich ins kommende Jahr. Die Kolb Distribution Ltd. in Hedingen verweist ebenfalls auf den kürzlich veröffentlichten Geschäftsbericht. Dr. Ruth E. Blumer Lahner, Leiterin Entwicklung und Nachhaltigkeit, teilt mit, dass der Hersteller von

Tensiden, Papierprozesschemikalien und anderen chemischen Spezialitäten in den nächsten Jahren eine mehrere Millionen Schweizer Franken umfassende Investition am Standort Hedingen tätigen wird.

Sehr hoher Margendruck Corinne Maag, CEO der Schmiedewerk Stooss AG in Hedingen, bezeichnet das Jahr 2019, auch wenn der Auftragseingang seit August rückläufig verlief, als insgesamt zufriedenstellend. Aufgrund dieser Entwicklung mussten jedoch Personaloptimierungen vorgenommen werden. Die geopolitische Situation, Handelskonflikte, eine schwierige Währungspolitik, sowie der ungewisse Verlauf des Brexit, würden die Aufträge der Investoren eher negativ beeinflussen.

Gemeinsam gegen Einbrecher

Viermonatige Aktion gegen Einbruchskriminalität Einbrüche verhindern – so das Ziel der Aktion zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität, welche die Kantonspolizei Zürich zusammen mit diversen weiteren Polizeikorps diese Woche gestartet hat. Die Aktion läuft bis Ende Februar 2020. Mit Beginn der Winterzeit nimmt die Zahl der Einbrüche zu. Einbrecher nutzen sowohl die herbstlichen Tage als auch die früh einsetzende Dämmerung und dringen vorzugsweise spon-

tan in Einfamilienhäuser sowie Parterrewohnungen von Mehrfamilienhäusern ein. Vorsicht ist auch angebracht, wenn unbekannte Personen hausierend oder bettelnd vor der Haustüre stehen oder Hilfe anfordern. Hilfsbereitschaft wird oft schamlos ausgenutzt. Die Aktion «Bei Verdacht Tel. 117 – Gemeinsam gegen Einbrecher» erinnert die Bevölkerung mit Plakaten und Flugblättern, einem Kurzfilm sowie im direkten Kontakt daran, bei verdächtigen Wahrnehmungen die Notrufnummer 117 anzurufen. Zudem

setzt die Polizei auf mehr Patrouillen und erhöhte Kontrolltätigkeit. Gegen Einbruch kann man sich schützen! Während einer individuellen Einbruchschutzberatung der Polizei werden Schwachstellen analysiert und mögliche Lösungsansätze aufgezeigt. Dadurch sollen Ratsuchende motiviert werden, geeignete Massnahmen umzusetzen und somit das Einbruchsrisiko deutlich zu vermindern. Die Kantonspolizei Zürich bietet diese Beratung kostenlos an. (pd.) Infos: www.gemeinsam-gegen-einbrecher.ch.

Tödliche Stürze nehmen zu Die Anzahl tödlicher Unfälle durch Stürze ist innert 10 Jahren um über 40 Prozent gestiegen. Vor allem Senioren sind gefährdet. Tödliche Sturzunfälle im Haushalt und in der Freizeit haben in einem Zeitraum von 2007 bis 2016 um über 40 Prozent zugenommen. 2007 starben 1211 Menschen an den Folgen eines Sturzes, 2016 waren es bereits 1715. Der Hauptgrund für die Zunahme ist gemäss Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) die demografische Entwicklung, denn: Seniorinnen und

Senioren sind besonders gefährdet zu stürzen. Ihr Anteil an den tödlichen Sturzunfällen macht 94 Prozent aus.

Jede zweite Person über 60 gibt an, zu trainieren Sein Risiko zu stürzen verringert, wer regelmässig Gleichgewicht, Kraft und die Kognition trainiert. Das haben zahlreiche wissenschaftliche Studien belegt. Der BFU-Bevölkerungsbefragung 2018 zufolge gibt bereits heute jede zweite Person ab 60 Jahren an, regelmässig zu trainieren. «Regelmässi-

ges und zielgerichtetes Training, angeleitet von einer Fachperson, ist immer wirksam – wenn es auf die Person zugeschnitten und richtig dosiert ist», sagt Barbara Pfenninger, Expertin für Sturzprävention bei der BFU. Ideal sei, mit einem angeleiteten Kurs oder einer ärztlich verschriebenen Physiotherapie zu beginnen, so Pfenninger weiter, insgesamt drei Trainingseinheiten pro Woche zu je mindestens 30 Minuten. Neu wird ein Qualitätslabel für Kurse und Angebote eingeführt, die gezielte Übungen zur Sturzprävention beinhalten. (pd.)

Fast identisch antwortet auch Jürg Schmidlin, Geschäftsleiter der Schmidlin AG in Affoltern. Das Auftragsvolumen sei zurzeit gut bis sehr gut, allerdings bestehe ein sehr hoher Margendruck. Für die fernere Zukunft erwartet die Firma Schmidlin aufgrund der erwarteten Rückgänge in der Baubranche auch eher eine negative Entwicklung. Der Personalbestand von rund 180 Mitarbeitern dürfte sich auch längerfristig nicht verändern. Trotz der doch sehr zurückhaltenden Auskunftsfreudigkeit der übrigen angefragten Firmen darf festgehalten werden, dass die wirtschaftliche Situation im Säuliamt insgesamt als zufriedenstellend bezeichnet werden darf. Sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber dürfen beruhigt auf die wirtschaftliche Situation des kommenden Quartals blicken.

Hoher Sachschaden bei Einbruch Bei einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in Affoltern ist am 29. Oktober in den frühen Abendstunden Sachschaden in der Höhe von 3000 Franken entstanden. Die unbekannte Täterschaft versuchte, eine Türe zu knacken, wuchtete ein Fenster auf und stieg ein. Das Deliktgut ist noch Gegenstand polizeilicher Abklärungen. In Wettswil meldeten Anwohner am 26. Oktober gegen 23 Uhr, dass im Zentrum drei Personen mit Helm um eine Liegenschaft schleichen. Wie Abklärungen ergaben, handelte es sich nicht um Einbrecher, sondern um Männer, die auf einen Kollegen warteten … Ein älterer Mann, italienisch sprechend und am 26. Oktober nachmittags mit einem Mercedes unterwegs, hielt beim Kreisel in Knonau PW-Lenker an und bettelte um Geld. Er machte sich davon, ehe die Polizei eintraf. In Affoltern haben Beamte der Kommunalpolizei am Freitag, 25. Oktober, einen Polier verzeigt, weil auf seiner Baustelle um 12.30 Uhr gearbeitet wurde. Zwischen 12 und 13 Uhr gilt Mittagsruhe. (-ter.) anzeige


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Freitag, 1. November 2019

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Im Kontakt mit dem Nobelpreisträger Die «Dear Foundation» mit Sitz in Affoltern engagiert sich in Äthiopien für den Kampf gegen Brustkrebs Allgegenwärtig und zerstörerisch war sie zuletzt in Äthiopien, die Korruption. Doch Premierminister Abiy Ahmed, der kürzlich den Friedensnobelpreis entgegennehmen durfte, hat die Hoffnung zurückgebracht – und das Vertrauen der Hilfswerke. ................................................... von thomas stöckli Er hat 2018 den jahrzehntelangen Krieg mit dem Nachbarstaat Eritrea beendet und macht sich für Meinungsfreiheit stark. Dafür hat der äthiopische Premierminister Abiy Ahmed nun den Friedensnobelpreis erhalten. Zu Recht, wie Sonja Dinner meint. Die Präsidentin und Gründerin der Stiftung «Dear Foundation» mit Sitz in Affoltern kennt Abiy Ahmed persönlich von ihrem Engagement in Äthiopien und ist voll des Lobs: «Wenn ich irgendeinem Politiker in Afrika glaube, dann ist er es – und das habe ich schon gesagt, bevor er den Friedensnobelpreis erhalten hat.» Dabei hatte die «Dear Foundation» mit Äthiopien schon abgeschlossen. Vor rund neun Jahren kehrte sie dem Land, in dem sie bis dahin ein Projekt gegen Beschneidungen am Laufen hatte, den Rücken. Zu allgegenwärtig und zerstörerisch war die Korruption. «Äthiopien hat zu viel Geld bekommen», so Sonja Dinner. Nicht zuletzt durch das Engagement des 2014 verstorbenen Schauspielers Karlheinz Böhm. «Angesichts der tausenden von Millionen Franken, die in den letzten Jahren flossen, müsste das Land viel weiter sein», kritisiert Sonja Dinner. Stattdessen herrscht auf dem Land weiterhin dieselbe Armut, während einige wenige immer reicher wurden. Auch an politischen Brandherden mangelt es nicht im nordostafrikanischen Land mit 110 Mio. Einwohnern und verschiedenen Ethnien, die 80

Ihm vertraut sie: Sonja Dinner, Präsidentin der «Dear Foundation» mit Friedensnobelpreisträger Abiy Ahmed. verschiedene Sprachen sprechen und eigentlich am liebsten unabhängig sein würden. In den letzten Jahren hätten sich zudem Chinesen als Kolonialisierungsmacht installiert, so Dinner. Weshalb engagiert sich die «Dear Foundation» trotzdem seit Sommer 2018 wieder in Äthiopien? «Weil ich dem Mann vertraue», sagt Sonja Dinner, und meint damit den neuen Premierminister. Dreimal hat sie ihn bisher getroffen, im Mai 2018 konnte sie sogar länger mit ihm sprechen. Seither hat Abiy Ahmed schon viel bewegt. So viel, dass sich nicht nur die Ämtlerin Sorgen macht um seine Sicherheit.

Aufklärungsarbeit per App So liegt es zu einem grossen Teil am Friedensnobelpreisträger, dass Sonja Dinner nun Äthiopien als eines von zwei Pilotländern neben Burkina Faso ausgewählt hat für ihr Projekt «Dear Mamma» zur Bekämpfung von Brust-

Noch Neuland in Nordostafrika: Workshop zur Brustkrebs-Früherkennung mit Unterstützung der «Dear Foundation». (Bilder zvg.)

krebs, dem grössten «Single-Killer» der Welt für Frauen, wie sie sagt. Ein wichtiger Teil ist dabei Aufklärungsarbeit: Dass Krebs keine Strafe Gottes ist, dass er nicht ansteckend ist, dass er nicht von selber heilen kann. Aber auch, wie sich Knoten ertasten lassen. Wichtigstes Instrument für diese Aufklärung ist eine App. «Selbst ärmste Frauen haben heute ein Smartphone, oder zumindest Zugang zu einem», weiss sie. Die «Dear Mamma App» ist in sechs Sprachen verfügbar, für Nicht-Leser sind alle Infos auch als Audio-Dateien verfügbar. Von den rund 40 000 Krankenstationen im Land wurden für den Anfang fünf ausgewählt, in denen die App allen behandelten Frauen abgegeben wird. Die finanziell unabhängige Stiftung «The Dear Foundation» engagiert sich von Zentral- und Südamerika über Afrika bis nach Südostasien primär für Frauen und Kinder. Mit Bildung die fundamentale Armut bekämpfen, so heisst

Spenden – aber wie? In Hilfsorganisationen arbeiten auch nur Menschen. Folglich wird um Wahrnehmung und um Spendengelder gewetteifert – insbesondere in der Vorweihnachtszeit wollen alle ein möglichst grosses Stück vom Spendenkuchen. Statt 20-er-Nötli überallhin zu streuen, empfiehlt Sonja Dinner, ein Spenden-Budget fürs ganze Jahr zu erstellen und bewusst nicht mehr als zwei, drei Organisationen auszuwählen. Denn jede Spende generiert Verwaltungsaufwand. Wie für fast alles gibt es auch für betriebswirtschaftlich geführte Entwicklungshilfe eine ideale Grösse. Ist die Struktur zu gross, wird die Verwaltung zu teuer, ist sie zu klein, hängt zu viel von Einzelpersonen ab

und die Nachhaltigkeit ist infrage gestellt. Dabei sind es die langfristigen Projekte, die wirklich Fortschritt bringen. Konzeption und Kontrolle kosten zwar, doch die Verwaltungskosten sollten 15 bis 20 Prozent nicht überschreiten. Weiter empfiehlt Sonja Dinner, Organisationen zu unterstützen, die von den Begünstigten auch einen zumutbaren Eigenanteil einfordern. «Nur so zeigen sich die wahren Bedürfnisse und die Leute tragen der neuen Errungenschaft auch Sorge.» Gar nicht empfehlen kann sie Einzelpatenschaften. Einerseits seien diese teuer in der Verwaltung, andererseits höchst unsozial: «Nur die hübschen Kinder bekommen einen Paten.» (tst.)

das Leitmotiv. Infos: dearfoundation.ch.

Sieben Jahre lang Raum für Lokalkultur geschaffen Die «KommBox» in Aeugst erhält eine neue Leitung Sieben Jahre lang waren Ruth Zimmermann und Ines Zindel als Co-Leiterinnen für die Kulturplattform KommBox im Aeugster Gemeindehaus zuständig. Sie haben 22 sehr unterschiedliche Ausstellungen organisiert.

und ich waren beide an einem Engagement interessiert und waren einander auf Anhieb sympathisch. Deshalb entschieden wir uns schnell, die KommBox als Co-Leiterinnen zu führen. Wir haben uns tatsächlich hervorragend ergänzt und konnten viel von den Erfahrungen und einander profitieren. Nach sieben Jahren hatten wir jedoch das Gefühl, dass die KommBox wieder frischen Wind gebrauchen könnte und wir Platz für ein jüngeres Leitungsteam machen könnten.» Sie machten deshalb ein Inserat in der Dorfzeitung Aeugster. Sonja Furrer und Christina Gilles haben sich darauf als Co-Leitung beworben und übernehmen die «KommBox» ab Januar 2020.

................................................... von salomon schneider Die «KommBox» ist ein aktiver und interaktiver Kommunikations-, Ausstellungs- und Aktionsraum, der als Plattform für jegliche Kultur dient, die in Zusammenhang mit der Gemeinde Aeugst steht. Die kleine, aber weitläufige Gemeinde erhält dadurch ein zentrales Kommunikationsgefäss, das den Zusammenhalt und den Dialog in der Gemeinde fördert. Geleitet wurde die «KommBox» die vergangenen sieben Jahre von Ines Zindel und Ruth Zimmermann.

Dreh- und Angelpunkt der Aeugster Kultur

Ruth Zimmermann (Mitte, links) und Ines Zindel, flankiert von ihren Nachfolgerinnen Christina Gilles und Sonja Furrer. (Bild Salomon Schneider)

Unglaubliche Vielfalt «Die 22 Ausstellungen, die wir organisiert haben, waren unglaublich vielseitig. Alle waren einzigartig, haben verschiedene Menschen aus Aeugst zusammengebracht und niederschwellig den Dialog innerhalb der Gemeinde gefördert. Wir durften durch Kultur eine Plattform für Austausch und Begegnungen schaffen, was uns viel Freude bereitet hat», erklärt Ruth

Zimmermann und erinnert sich an verschiedene Ausstellungen: «Ein Höhepunkt war sicherlich die Gemeinschaftsausstellung Tischlein deck dich, bei der die vier Restaurants in den verschiedenen Dorfteilen Aeugsts sich präsentieren durften. Während der Vernissage versorgten die Restaurants die sehr zahlreich erschienenen Besuchenden mit kulinarischen Höhepunkten. Es war ein herrlicher Abend,

in dem das Dorfleben auflebte. Ein weiterer Höhepunkt war die Ausstellung of.levci von Johannes Weiss. Johannes Weiss hatte in seinen Forschungen herausgefunden, wie die Römer ihr Geschirr wasserdicht gemacht hatten und hat nach dieser Technik selbst Tonschalen nachgebrannt. So konnte er Forschung und Kultur verbinden und eine komplexe Thematik anschaulich darstellen.»

Ein hervorragendes Team Ines Zindel und Ruth Zimmermann haben sich als Co-Leiterinnen hervorragend verstanden und ergänzt, obwohl sie sich vor der Zusammenarbeit gar nicht gekannt hatten. Ruth Zimmermann erinnert sich: «Vor sieben Jahren haben die bisherigen Leiterinnen Nachfolgerinnen gesucht und Interessierte eingeladen. Ines Zindel

Im Rahmen der Vernissage von Tanja Webers Ausstellung «Der Moment ist nichts als eine Erinnerung» würdigte Gemeinderätin Marlyse Blatter Burger die Arbeit der beiden «KommBox»-Leiterinnen: «Euer Engagement und eure Kreativität haben im Gemeindehaus immer wieder für Abwechslung gesorgt. Ihr habt einen riesigen Beitrag zum kulturellen Leben in Aeugst geleistet. Dafür danke ich euch im Namen der gesamten Gemeinde ganz herzlich. Euer Wirken wurde von allen Menschen bewundert, die über die Jahre das Gemeindehaus besucht haben.»


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Freitag, 1. November 2019

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Zuverlässig wie eine Schweizer (Wasser-)Uhr Fritz Richner ist Wasserableser in der Gemeinde Ottenbach – seit 37 Jahren. ................................................... von christine häusermann «Das müssen Sie mit der Gemeindebehörde diskutieren», sagt Fritz Richner jenen Ottenbachern, die sich wegen hoher Wasser- oder Abwassertarife beklagen. Auch dafür, dass die pauschale Grundgebühr höher sein kann als der tatsächliche Verbrauch, kann er nichts. Fritz Richner ist der Mann, der die Verbrauchszahlen anhand der Wasseruhren in den Häusern abliest und der Gemeindeverwaltung liefert, respektive von seinem Erfassungsgerät übermitteln lässt. Viele sind es nicht, die reklamieren. Die Anzahl der Leute, die sich für ihren Verbrauch nicht interessierten und die ihre Rechnung nicht mal anschauen, ist sicher höher, meint der Ottenbacher Wasserableser. Wasser ist eine Selbstverständlichkeit, die man einfach nutzt, es sprudelt aus dem Hahn, es ist einfach da. Aber im letzten trockenen Jahr liess sich wieder einmal spüren, was es heisst, wenn der Wasserstand drastisch sinkt. Viele hätten das bei uns kaum für möglich gehalten, im Wasserschloss Schweiz leben wir ja quasi mitten im Schwimmbad. Andere meinen, trockene Jahre habe es schon immer gegeben, so auch vor 15 Jahren, oder manche alte Menschen zitieren gerne das Jahr 1947. Seit allerdings die Gletscher drastisch schmelzen, ist auch uns Schweizern bewusst geworden, dass Wasser ein kostbares Gut ist.

«Steppen» statt spazieren Im Oktober verzichtet Fritz Richner auf seine täglichen Spaziergänge mit seiner Frau, weil er in diesem Monat genügend Schritte beim Sammeln der Wasserverbrauchszahlen macht. 800 Treppenstufen pro Tag hat er ausgerechnet. Hinzu kommen noch die Strassenzüge, die er auf und ab marschiert. Viele Gemeinden haben bereits elektronische Wasseruhren, die vom Auto aus per Funk gelesen werden könnten, Ottenbach jedoch noch nicht. So muss Fritz Richner bei jedem Haus klingeln mit der Bitte, den Wasserstand ablesen zu dürfen. Bei 90 Prozent der Haushalte klappt

das ohne Probleme. Bei einigen heisst es: «Können Sie sich denn nicht vorher anmelden?» Der Wasserableser erklärt dann höflich, dass das bei 780 Wasseruhren wenig effizient wäre und es ja nur eine Minute dauere, bis der Hausherr ihn wieder von hinten sähe und je länger sie diskutieren würden, desto länger würde er die Bewohner aufhalten. Manche sind misstrauisch, weil sie nicht gerne einen fremden Mann ins Haus lassen oder das Schweizer System noch nicht kennen würden. Oder sie meinen schlicht, es wäre im Keller nicht aufgeräumt. Aber die Ordnung interessiert Fritz Richner nicht, nur die Wasserzähleruhr. Und bei 780 Haushalten müsste man schon ein phänomenales Gedächtnis haben, um sich die Ordnung überall einprägen zu können. Allerdings hat man nach einem Gespräch mit Fritz Richner den Eindruck, er könnte genau über ein solches verfügen: Er ist, wie er selber sagt, ein Statistiker. Deshalb hat er eben auch mit seinem ehemaligen Arbeitskollegen und Schwager Roger Bissegger ausgerechnet, wie viele Treppenstufen bei dieser Arbeit zu bewältigen sind: Durchschnittliche elf Treppenstufen, in den Keller hinunter und wieder hinauf, 22 pro Liegenschaft, mal 780 Haushalte, das ergibt 17 160 Stufen pro Jahr – respektive in einem Monat, denn er hat dafür nur einen Monat, den Oktober, Zeit. Zu Beginn des Monats denke er manchmal am Abend: «Warum bin ich auch so kaputt?» Aber wenn er dann an seinen «Step-Workout» denke, sei es ja logisch. Ob er denn den Niesenlauf mit seinen 11 674 Tritten auch schon gemacht habe, bei diesem idealen Training? «Nein, die Ottenbacher Keller genügen mir völlig», meint der 69-Jährige trocken, lieber entspannt sich der Weinliebhaber nach getaner Arbeit bei einem Glas Wein. Dafür investiert er auch gerne die vier Franken, die er heute pro Wasseruhr von der Gemeinde fürs Ablesen erhält.

Ein willkommener Zusatzverdienst für die junge Familie Mit 27 Jahren kamen Fritz Richner und seine Frau mit zwei Kindern nach

Ottenbach an die Jonenstrasse. Anfangs arbeitete er noch als Buchdrucker, wechselte dann aber in die Verkaufsstatistik-Branche. 1982 suchte Ottenbach einen neuen Wasserableser für den oberen Druckbereich, heute gibt es nur noch einen. «Als junge Familie konnten wir den Zusatzverdienst gut gebrauchen», sagt Fritz Richner. «Wir haben das Haus selber um- und ausgebaut, das dritte Kind kam zur Welt und als ich den Job gewechselt habe, konnte ich auch zu Hause arbeiten. So hatte ich im Oktober ein Zeitfenster von 16 bis ca. 19 Uhr und den ganzen Samstag, um die Wasseruhren abzulesen.» Pech war nur, dass alle Wirtschaften von Ernst Reich bedient wurden, der damals für den unteren Druckbereich zuständig war. Mit der Zeit habe ihn Ernst allerdings zum gemeinsamen Ablesen der Restaurants eingeladen, so dass auch Fritz Richner mal zu einem Gratisbier kam. Manchmal jedoch, mussten sie ihre Arbeit am Samstagnachmittag einstellen, es wären sonst wohl falsche Zahlen notiert worden, meint der gewissenhafte Uhrenprüfer.

Einst mit vier schweren Ordnern unterwegs 2014, als sein Schwager pensioniert wurde, übernahm Fritz Richner alle 780 Uhren. Das ging, weil zur gleichen Zeit auch die Moderne Einzug hielt. Das «ballastfreie Wasseruhr-Ablesen» wurde eingeführt. Fortan war er nur noch mit seinem Eingabegerät unterwegs, nicht mehr mit vier schweren Ordnern, die nach Nachnamen geordnet waren, mit Taschenlampe, Brille, Gummi und Bleistift. Vergass er früher an einem Ort den Gummi, fiel es ihm vielleicht erst vier Häuser weiter auf, dann musste er zurück. Heute listet ihm sein Handheld die Strassenzüge auf mit den entsprechenden Namen der Bewohner. Es zeigt als Vergleichskontrolle noch den letztjährigen Verbrauch an und vertippt er sich, kann er löschen und neu beginnen. «Ja, Fehler passieren schon, aber am ehesten bei mir», sagt der selbstkritische Mann. Einmal hätte er falsche Zahlen aufgeschrieben und es

erst im nächsten Jahr bemerkt als nur ein ganz geringer Verbrauch angezeigt wurde. Der Mann, der im Jahr vorher viel zu hohe Wassergebühren bezahlt hatte, nahm es gelassen: «Das pendelt sich ja dieses Jahr wieder ein.» Fritz Richner war erleichtert.

Sparsam trotz Trockenheit Die meisten Ottenbacher Haushalte benötigen zwischen 80 und 250 m³ pro Jahr, sagt Fritz Richner, sehr darauf bedacht, dass der Datenschutz gewahrt bleibt. Aber auch Seit 37 Jahren von Tür zu Tür: Fritz Richner mit seinem 250 bis 500 m³ Ver- geliebten Eingabegerät. (Bild Christine Häusermann) brauch seien häufig. Ausschläge nach oben gibt es we- Daten per WhatsApp nige, unter 80 m³ aber einige. Sind das die besonders Umweltbewussten? «Ja, Die letzten fehlenden 40 Wasseruhaber je nach Anzahl Personen im ren, die er Ende Oktober noch ablesen Haushalt brauchts auch weniger muss, sind die zeitaufwändigsten. Wasser», meint der Wasserverbrauch- Wenn er zu oft «anrennt», legt er eine Karte mit seinen Kontaktdaten in den Experte. Früher war es beispielsweise die Briefkasten und vielfach klappt es OBC, ein Betrieb, der Plastikgefässe dann. Die Leute senden ihm ein Foto herstellte, die einen hohen Wasserver- mit dem aktuellen Kubikmeterstand brauch hatte. Heute brauche noch die der Wasseruhr. Meist schaut Fritz Landwirtschaft mit Tierhaltung mehr Richner, dass er ein paar Tage vor dem Wasser und wenn jemand ein Termin fertig ist und die gesammelten der Gemeindeverwaltung Schwimmbad habe, steige der Ver- Daten pünktlich übergeben kann. Das klappt brauch natürlich auch. Und wie ist das nun, im Zusam- aber nur, wenn er auch aus den Häumenhang mit der Umweltdebatte, mit sern wieder herauskommt, nicht wie dem Wassersparen? Letztes Jahr, sagt jenes Mal, als er in einer HochparterFritz Richner, meinten viele, sie hät- re-Wohnung nichtsahnend die Haustüten wegen der Trockenheit viel mehr re hinter sich schloss, die sich von inverbraucht, dabei war das Gegenteil nen nicht mehr öffnen liess. Hausherder Fall, der Verbrauch war bei vielen rin und Wasserableser mussten zum geringer als 2017. Vielleicht führt ge- Fenster hinaus um Hilfe rufen. Eine nereller Wassermangel zu individuell Nachbarin eilte herbei und beendete bewussterem Wasserverbrauch. Oder den Notfall. Abends stiess Fritz ist es die Sensibilisierung durch die Richner sicher mit einer guten Flasche auf dieses Abenteuer an. Medien?

Historischen Kantonsgrenzstein gefunden und neu gesetzt Auf der Kantonsgrenze zum Kanton Zug zwischen Kappel und Notikon (ZG) konnte am Mittwoch ein historischer Kantonsgrenzstein aus dem 17. Jahrhundert neu gesetzt werden. Jahrzehntelang stand er kaum beachtet auf einem privaten Grundstück.

Walter Rohner (links) freut sich über die Neusetzung des Grenzsteins an seinem Grundstück in Kappel. Neben ihm drei Generationen der Familie Steiner (von links: Adrian, Alex und Silvan). Auf Ihrem Grundstück im Deibüel (Baar) weilte der Grenzstein über mehrere Jahrzehnte. (Bild Sabine Windlin)

Pendlerströme über grosse Distanzen, Wohnortwechsel von einem Kanton in den anderen, aber auch internationale Abkommen und Verträge zur Abschaffung von stationären Grenzkontrollen an den Binnengrenzen der teilnehmenden Staaten lassen vergessen, wie bedeutsam Grenzziehungen einst waren. Im Mittelalter und in der frühen Neuzeit überzog ein kaum überschaubares Geflecht von Grenzen die Landschaft. Da gab es etwa Gütergrenzen, Kirchgemeindegrenzen, Zehntbezirksgrenzen und Gerichtsherrschaftsgrenzen, die alle unabhängig voneinander und über Kreuz verlaufen konnten. Sie zu überblicken und festzulegen war manchmal ein kompliziertes Unterfangen. Zahlreiche Dokumente und Grenzzeichen dienten der Sicherung.

Während entsprechende Textdokumente und Pläne in den Archiven bis heute zahlreich vorhanden sind, blieben im Gelände selber nur wenige solcher alter Markierungen erhalten. Entsprechend feierlich hat das Amt für Grundbuch und Geoinformation (AGG) des Kantons Zug letzten Mittwoch die Setzung eines historischen Grenzsteins im Beisein von Fachleuten aus dem Kanton Zürich vorgenommen.

Vermutlich beim Ausbau der Kantonsstrasse entfernt Es handelt sich um einen Granitstein aus dem 17. Jahrhundert, der knapp 150 Zentimeter lang ist, zur Hälfte aus dem Boden ragt und 39 x 43 Zentimeter misst. Vermutet wird, dass der Stein beim Ausbau der Kantonsstrasse vor einigen Jahrzehnten von seinem Ursprungsort weichen musste. In der Folge stand er während vielen Jahren auf dem Privatgrundstück des Landwirts Adrian Steiner im «Deibüel» in Baar. Seinen neuen Standort hat das Exemplar nun rund 1000 Meter weiter nördlich, angrenzend an ein Grundstück von Walter Rohner, und zwar an der Gemeindestrasse, die von Kappel

nach Notikon (Gemeinde Baar, ZG) führt. Fachmann Thomas Specker, der im Auftrag des Kantons Zürich Grenzsteine inventarisiert, geht davon aus, dass der Stein aus dem Jahre 1629 stammt und im Jahre 1881 frisch gesetzt wurde.

Hoheitszeichen gehört beiden Kantonen Diese Jahreszahl ist, nebst den beiden Kantonswappen, eingemeisselt und trotz Verwitterungsspuren noch gut erkennbar. «Was die Rechtsstellung des Steines anbelangt, gilt dieser nach wie vor als Hoheitsgrenzzeichen. Als solcher ist er im Eigentum beider Kantone», so Kantonsgeometer Reto Jörimann. Vor Ort war auch Regierungsrat Andreas Hostettler. Der Vorsteher der Zuger Direktion des Innern betonte: «Alte Grenzsteine sind ein faszinierendes Kulturgut und wertvolle Zeugen der Geschichte. Umso wichtiger ist es, jene Exemplare, die noch vorhanden sind, zu sichern. Dies haben wir mit der offiziellen Neusetzung getan.» Grundsätzlich sind alte Grenzsteine wie Baudenkmäler oder archäologische Fundstellen durch Gesetze und Verordnungen geschützt. (pd.)


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Freitag, 1. November 2019

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40 Jahre: Die Säuligugger jubilieren Ausgedehnte Saison vom Gönnerapéro am 10. November bis zum Jubiläumsfest am 16. Mai 2020 Schon bald geht die Fasnacht wieder los. Für die Säuligugger wird es eine spezielle Saison, feiern sie doch diese Saison ihr 40-Jahre-Jubiläum. Und der erste Auftritt findet dieses Mal schon vor dem «11.11.» statt: Der Gönnerapéro vom 10. November in Zwillikon.

dem alle herzlich eingeladen sind. Geschminkt und im neuen Gwändli präsentieren die Säuligugger ihr diesjähriges musikalisches Programm. Anschliessend gibt es einen Imbiss.

Verstärkung durch Ehemalige

1980 wurden die Säuligugger Affoltern offiziell gegründet. Eine Gruppe von Guggenmusikern, welche die Jahre zuvor als lose Formation an der Fasnacht teilgenommen hatte, gründete die heute älteste Gugge des Säuliamts. Seitdem sind viele Auftritte vergangen, viele Gwändli wurden getragen und viele Stücke gespielt. Doch die «Säulis» sind motiviert und aktiv wie eh und je.

Fasnachtseröffnung am 11.11. um 11.11 Uhr bei der Migros Affoltern Da die diesjährige Fasnachtseröffnung am 11. November wieder auf einen Wochentag fällt, gibt es, nach den etwas grösseren Anlässen in den letzten zwei Jahren, wieder das klassische Programm für die Säuligugger: Um 11.11 Uhr wird die Fasnachtssaison 2019/2020 beim Migros eröffnet. Nach dem zweiten Auftritt im Coop um

Die «Säulis» im alten Gwändli; das neue wird am 10. November vorgestellt. (Bild zvg.) 12.30 Uhr geht es dann per Zug nach Zürich, wo der Nachmittag im Niederdorf verbracht wird.

Das neue Gwändli der Säuligugger wird dieses Jahr schon einen Tag vor dem «11.11.» vorgestellt. Am Sonntag,

10. November, um 14 Uhr (Türöffnung 13.30 Uhr) findet im Singsaal in Zwillikon der Gönnerapéro statt, zu

Anlässlich des Jubiläums haben sich auch einige der ehemaligen «Säulis» dazu entschlossen, ihre verstaubten Instrumente wieder hervorzunehmen und einige der aktuellen Stücke zu üben. So werden die Säuligugger an ihren Auftritten an den Maskenbällen im Säuliamt verstärkt auf der Bühne stehen und noch mehr Guggensound als sonst abliefern. Für alle Fans der Fasnacht und der Säuligugger gibt es nun noch zwei Daten, die man sich schon vormerken kann: Die Säuliguggernacht findet am Freitag, 28. Februar 2020, unter dem Motto «Märliwald» in der Break Eventhall statt. Es ist also Zeit, sich wieder an seine Lieblingsmärchen zu erinnern und die dazu passende Verkleidung zu basteln. Der zweite Termin ist das Jubiläumsfest, welches am Samstag, 16. Mai, stattfinden wird. Die Details dazu sind noch geheim, sicher ist nur, es wird ein Fest für Gross und Klein, für Jung und Alt und für alle, die irgendwie eine Verbindung zu den Säuliguggern haben!

Dankbarkeit für den reichen Segen Gemeinsam aufhören Erntedank-Gottesdienst in der Kirche Jesu Christi HLT, Bonstetten zu rauchen Am 27. Oktober führte die Gemeinde Bonstetten der Kirche Jesu Christi ihren jährlichen Erntedank-Gottesdienst durch. Das Gemeindehaus an der Heumattstrasse war für diesen Anlass festlich geschmückt. Die Stimmung war von Dankbarkeit für den reichen Segen geprägt. Den Rahmen bildete das Jodelduett Dominique Bolt und

Reicher Erntesegen. (Bild zvg.)

Conchita Krähenbühl. Tochter und Mutter haben nach jedem Gedanken ein Lied mit den Themen «Freji Wält», «De Augestärn» und «im Läbe het di mängisch scho …» vorgetragen. Edi Meier, ein Bauernsohn, hat berichtet, wie sie als Kinder auf dem Hof mitarbeiteten. Die Ernte war dann immer eine Zeit des Lohnes, wenn Hagel oder Frost die Trauben nicht zerstörten. Er lebt heute noch im Einklang mit der Natur. Es ist für ihn ein Geben und Nehmen. Er empfindet grosse Dankbarkeit für die Gaben und ermahnt, dass wir von unserem Wohlstand mit den Armen teilen sollen. Er weist auch darauf hin, dass, wer Vorsorge trifft, vorbereitet ist, was auch immer kommen mag. Bischof Christian Gräub zitierte Kolosser 2:6,7 und zeigte sich beeindruckt vom Verwurzeltsein. Er sei

immer wieder erstaunt, wenn er in den Bergen Tannen beobachten könne, die ihre Wurzeln über Felsen verkrallen. Genauso sollen wir auch in Christus verwurzelt sein und nicht aufhören, ihm für alles unsere Dankbarkeit zu erweisen. Auch Christian Bolt, Präsident vom übergeordneten Pfahl, hat sich diesem Thema gewidmet. Liebe und Dankbarkeit existieren, wenn wir uns bewegen. Vergebung sei gelebte Liebe. Das «Vater Unser» geht auf diesen Inhalt ein. In Matthäus 6:12 steht: «Und erlass uns unsere Schulden, wie auch wir sie unseren Schuldnern erlassen haben!» Wenn wir unserem Nächsten vergeben, meinte Bolt, dann und nur dann vergebe uns auch Gott. Im Anschluss an den Gottesdienst wurde den über 150 Personen noch ein Imbiss serviert. (pd.)

«StopTogether»: Heute Freitag, 1. November, startet ein schweizweites Programm zum gemeinsamen Rauchstopp. 60 % der Personen, die täglich rauchen, möchten damit aufhören. Ab dem 1. November bietet sich eine besondere Gelegenheit, dieses Ziel in einer schweizweiten Community umzusetzen. Die Zahlen belegen, dass ein solches Gruppenerlebnis die Erfolgsaussichten massiv verbessert. Das Programm «StopTogether» – gemeinsam aufhören – symbolisiert sowohl positive Inspiration als auch gemeinsame Motivation. Dem digitalen und kostenlosen Tabakentwöhnungsprogramm haben sich schon über 2500 Raucher aus der ganzen Schweiz angeschlossen. Sie erhalten

täglich mehrere Posts zur Motivation, Beratung und Information. Während sieben Tagen pro Woche werden sie zwischen 6 und 24 Uhr von Fachpersonen betreut, die auch auf spezifische Fragen zur Tabakentwöhnung Antwort geben können. Parallel dazu stehen online und telefonisch weitere Hilfsmittel zur Verfügung. «StopTogether» setzt auf Gruppendynamik und bietet eine Plattform, um Erfahrungen auszutauschen, Frust loszuwerden und um sich gegenseitig zu unterstützen. Die Programmverantwortlichen hoffen, bis zum 1. November und darüber hinaus noch zahlreiche weitere Raucher begrüssen zu dürfen, die den Rauchstopp gemeinsam in Angriff nehmen wollen. (pd.) Weitere Infos unter stopgether.ch.

zwischen-ruf

«Aqua! Aqua!» «Aqua! Aqua!», ruft die Kleine, und wenn es nicht subito Aqua gibt, verdurstet sie. Wie laut muss man eigentlich schreien, bis endlich reagiert wird?! Da – sie schnappt das Fläschchen «Grazie tante!» aus Mutters Hand. Diese bindet ihr die Haare auf dem Kopf zu einem lustigen Wisch zusammen und zieht ihr das pinke Röckchen an. «Oh, ballare?», strahlt die Kleine. «No.» Was no? Als sie das letzte Mal dieses Kleid anhatte, war Tanz. Und zwar bei Edos Geburtstag. Da hat sie gerockt bis zum Umfallen. Tat ein bisschen weh, aber Nuggi rein und weitergetanzt. Meine Tochter sagt: «Sie ist wie du, Mami.» Und meine eigene Mutter gibt ihr Recht. «Ute, du warst ebenfalls kaum zu bändigen. Wir mussten dich vorzeitig in den Kindergarten schicken. Da hattest du noch Windeln an. Zu Hause warst du untragbar.» Meine Tochter schaut zu ihrem Partner, der gerade zur Türe herein-

kommt, und meint: «Welcher Mann hat schon gerne eine Tochter, die ist wie seine Schwiegermutter?» Ich wehre mich: «Sie ist so wild wegen ihrem sizilianischen Papa, auch wenn der jetzt gerade nur sanft lächelt.» Jetzt gebe ich der Kleinen einen Kuss. Sie küsst zurück, sagt aber gleichzeitig «basta» und windet sich aus meinem Arm. «Sag mir noch schnell, wie alt du bist.» «Due, tre, quattro!», ruft sie und schwingt ihr Äffli im Kreis.

Horoskop Ich habe eine Bekannte, die vor einem Jahr fragte, ob sie ein Horoskop machen dürfe. Sie kam damit an – ich hab natürlich im Voraus nichts über die Kleine gesagt – und meinte unter anderem: «Sie hat zwei Erdpunkte von zehn. Ich sag mal so: Langweilig wirds nicht mit ihr.» Ute Ruf

50 Jahre Internet: So surfen Kinder sicher Chatten, Surfen, Streamen: Das Internet ist kaum noch wegzudenken. Kürzlich hat das inzwischen wichtigste Kommunikations- und Informationsmedium sein 50-Jahre-Jubiläum gefeiert. Gerade Surfanfänger brauchen online Unterstützung, da sie sich der Möglichkeiten und Risiken noch nicht bewusst sind. «Wie Eltern die Freunde und Interessen ihrer Kinder kennen und die Orte, an denen sie sich aufhalten, sollten sie auch über ihre Surfgewohnheiten Bescheid wissen, kindgerechte Angebote wählen und technische Schutzfunktionen nutzen», sagt Mediencoach Kristin Langer. Wichtig ist, über Risiken beim Surfen zu reden und gemeinsam zu vereinbaren, welche Online-Angebote das Kind wie lange und wie oft nutzen darf. Als Orientierung bei der Bildschirmzeit gilt: zehn Minuten pro Lebensjahr am Tag oder – ab zehn Jahren – eine Stunde pro Lebensjahr in der Woche. Es empfiehlt sich, einen eigenen Account für Heranwachsende einzurichten und dort Funktionen wie die

Installation von Programmen oder auch Inhalte je nach Alter einzuschränken. Auch mobile Geräte bieten Möglichkeiten, den Internetzugriff anzeige

einzugrenzen. Zudem sollten Eltern ihr Kind für einen sorgsamen Umgang mit persönlichen Daten sensibilisieren. (pd.)


Veranstaltungen Carfahrten, Umzüge & Spezialtransporte

Reisen mit Freunden Freddy Kunz Weidliweg 8 8909 Zwillikon

Telefon 044 761 01 55

Tagesfahrten 2019 Zibelemärit Fr. 40.– Montag, 25. November 2019 Kaffee und Weggli Weihnachtsmarkt Ulm Freitag, 29. November 2019 Kaffee und Weggli

Fr. 52.–

Weihnachtsmarkt und Fr. 42.– Shopping in Konstanz Dienstag, 3. Dezember 2019 Chlausfahrt Freitag, 6. Dezember 2019 Fahrt mit Mittagessen und Chlaussäckli

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Gewerbe/Dienstleistungen

Crossover bis Kabarett

600 Läufer erwartet

Die nächsten zehn Tage im «LaMarotte» bieten Spektakuläres. > Seite 19

In gut drei Wochen erfolgt der Startschuss zum 22. Säuliämtler Chlauslauf. > Seite 25

Freitag, 1. November 2019

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Brauchtum pflegen Seit über 70 Jahren besucht die St.-Nikolaus-Gesellschaft Affoltern Familien im Bezirk. > Seite 27

«Einfach schön, zu Hause zu sein» In der «like home genussoase» bietet Nadia Schwarz für jedes Heim das passende Accessoire Betritt man das Geschäft an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern, schallt einem von irgendwoher im Laden ein freundliches «Grüezi» oder «Hallo» entgegen. Nadia Schwarz, die Inhaberin von «like home genussoase», steht in der Nähe, lächelt freundlich und schafft es, dem eintretenden, interessierten Kunden zu signalisieren, dass er sich ohne Druck oder Kaufzwang im stilvollen und gemütlichen Ambiente umsehen kann, um sich mit Musse die vielen kleinen und grösseren Gegenstände anzusehen. Liebevoll zusammengetragene Wohnaccessoires wie Kissen, Decken, Schalen, spezielles Geschirr, Besteck und Gläser, duftende Raumsprays oder Kerzen – wohin man schaut, lassen sich unzählige Dekoartikel entdecken, die das eigene Zuhause, die Kuschel- oder Bücherecke, den Esstisch oder das Schlafzimmer noch behaglicher machen könnten. Ein Mitbringsel für die spontane Einladung gefällig? Bei «like home genussoase» ist das Finden eines Präsents bereits ein kleiner Wohlfühlakt.

Gespür für Ästhetik, Farben, Dekoration – und Menschen «Viele Kunden schätzen auch, dass ich Geschenke immer sehr liebevoll

kenntnis, Auge und Sinn für menschliche Bedürfnisse gestärkt. Ich liebe die Begegnung und den Kontakt mit Menschen, mag es, mich auf sie einzulassen, ihren Geschmack zu ergründen und bin richtig glücklich, wenn ich sie rundum zufriedenstellen kann. Darum passt dieser Laden auch so hundertprozentig zu mir», strahlt sie.

Weihnachtliches für Augen und Gaumen

Nadia Schwarz vom der «like home genussoase»: Eintreten, Zeit nehmen und sich wohlfühlen. (Bild Claudia Brandenberger) und speziell verpacke», erzählt Nadia Schwarz. «Wenn sie Lust und Zeit haben, können sie es sich in der Zwischenzeit bei einem feinen Kaffee, einem Glas Wein oder einem Prosecco in unseren Sitzecken gemütlich machen», führt sie weiter aus. Kleinmöbel als Eyecatcher bis hin zu einem schweren Esstisch aus massiven Holzbrettern auf einem Fuss aus Eisen gehören ebenfalls zum Sortiment des Ladens. «Dieser grosse Tisch scheint es vor allem Männern angetan zu haben, ich habe ihn bereits dreimal verkaufen können und immer waren die Kunden

Männer», teilt sie munter lächelnd mit. Nadia Schwarz kann ihr feines Gespür für Ästhetik, ihr Flair für Farben, Kunst und Dekoration in ihrem schönen Wohlfühlladen ausgiebig einbringen. «Viele meiner Kunden möchten bei sich zu Hause einen Blickfang einrichten, haben manchmal sogar Schalen, Gestelle oder Ähnliches, die sie gerne der Jahreszeit entsprechend ausgestalten und dekorieren möchten. Und da kann ich durchaus ins Spiel kommen und helfen. Sie können sich beraten lassen, ich kann ihnen passende Artikel zusammentragen und oft kommt es vor, dass ich alles gleich

Nur den Skipass müssen die Kunden selber besorgen

Das Fachgeschäft von Wilma Liebhart ist zum Saisonstart gerüstet Die Inhaberin des Ski-SportFachgeschäfts «Wilma Ski Sport» ist für den kommenden Winter bestens vorbereitet. Im Fachgeschäft an der Betpurstrasse 2 in Affoltern werden sämtliche Wünsche skibegeisterter Wintersportler erfüllt. Den Skifans dürfte beim Besuch im Spezialgeschäft von Wilma Liebhart der Puls höherschlagen. Ausser dem Schnee und dem Skipass ist hier sozusagen alles zu haben. Die Fachfrau fürs Skifahren bietet eine riesige Auswahl Ski der Marken Head, Rossignol und Völkl, sowie ein grosses Angebot an Skischuhen. Ausserdem stehen natürlich auch verschiedene Helme, SkiUnterwäsche, Brillen und Handschuhe zum Verkauf bereit. Ein ganz besonderes Augenmerk legt Wilma Liebhart auf den Verkauf von Skischuhen. Sie hält dezidiert fest, dass der Kauf von Skischuhen grosse Beachtung verlange. Anders als bei anderem Schuhwerk können Druckstellen erst nach einer gewissen Tragzeit bemerkt werden. Nicht zuletzt aus diesen Gründen gilt sie bei ihren Stammkunden als langjährige Spezialistin und als eigentliche Koryphäe. Sie lächelt denn auch fast etwas verlegen, als sie festhält, dass sie die fachkundige Beratung für Skischuhe fast für wichtiger hält als diejenige für Ski.

ausdekorieren darf, weil mir meine Kunden die Schale, das Gestell oder den Gegenstand mitbringen. Und genau das mache ich für mein Leben gerne», sprudelt es aus ihr heraus und ihre Augen blitzen dabei. Nadia Schwarz hat sich ihr Knowhow an den Kunstgewerbeschulen in Basel und Zürich geholt, wurde Damenschneiderin mit eigenem Atelier, ist dreifache Mutter und durfte als Betreuerin im Atelier Sternbild in Königsfelden mit geistig behinderten Menschen arbeiten. «Vor allem diese Tätigkeit hat mich – nebst allem anderen natürlich – geformt, hat meine Menschen-

Um ihr Wohlfühlgeschäft noch mehr interessierten Besuchern vorzustellen möchte, plant Nadia Schwarz am 8. und 9. November spezielle Apéro-Tage. Bei weissem Glühwein und hausgemachtem Lebkuchen präsentiert sich ihr Laden dann bereits sehr weihnachtlich. Auf das gesamte Sortiment wird 10 % Rabatt gewährt. «Hier im Laden beginnt die schöne Adventsund Weihnachtszeit natürlich schon sehr früh. Aber so können sich meine Kunden auch erst mal umsehen, auf Ideen kommen und sich inspirieren lassen», meint die Ladeninhaberin. (sci) «like home genussoase», Obere Bahnhofstrasse 3, Affoltern, www.genussoase.ch. Apéro: Freitag, 8. November, 14-18.30 Uhr; Samstag 9. November, 10-16 Uhr. www.genussoase.ch.

Halloween im Landimärt Obfelden Bei sonnigem Herbstwetter schnitzten am Samstag, 26. Oktober, im Landimärt Obfelden fleissige Kinderhände lustige, fantasievolle und gruselige Halloweengesichter. Nach getaner Arbeit durften sich die kleinen Künstler mit einem Hot Dog stärken. Weiter wurde man aus dem Suppentopf mit einer hausgemachten Kürbissuppe kulinarisch verwöhnt oder man konnte sich mit einem heissen FarmerPunsch oder Glühwein aufwärmen. Im Landimärt Obfelden ist ein breites Sortiment an Weihnachts- und Winterartikeln, Lichterketten und Bäumen zu finden. Der Landimärt ist von Montag bis Freitag von 8 bis 19 Uhr und am Samstag von 8 bis 17 Uhr geöffnet. (pd.)

Zu Halloween passende Deko. (Bild zvg.)

Gesundes Znüni aus der Region am Tag der Pausenmilch Die Skisaison kann beginnen: Wilma Liebhart in ihrem Fachgeschäft in Affoltern. (Bild Martin Mullis) Ein bestausgerüstetes Kompetenzzentrum fürs Skifahren Das kleine, aber persönliche und sehr gut ausgerüstete Kompetenzzentrum für Skisport in Affoltern bietet seinen Kunden aber auch Miet-Ski und ist in diesem Segment ganz besonders gut für Kinder ausgestattet. Selbstverständlich werden sämtliche bisherigen und zukünftigen Kunden in Sachen Skiservice bestens bedient. Auch hier zahlt sich die richtige und fachmännisch ausgeführte Einstellung vor dem ersten

Gebrauch in der neuen Saison ganz sicher aus. Dass im Ski-Geschäft an der Betpurstrasse 2 in Affoltern der stetigen Entwicklung der Wintersportgeräte gebührend Beachtung geschenkt wird, ist ebenfalls garantiert. Die sportliche Geschäftsinhaberin Wilma Liebhart darf immerhin auf über 30 Jahre Erfahrung in Beratung und Verkauf von Wintersportgeräten zurückblicken. (mm) Wilma Ski Sport, Betpurstrasse 2, Affoltern, Telefon 044 761 56 37, www.wilmaskisport.ch.

Im Auftrag der Stiftung Pausenmilch schenken Swissmilk und der Schweizerische Bäuerinnen- und Landfrauenverband (Sblv) am 7. November erneut über 320 000 Portionen Milch aus. Ziel der Aktion an den Schulen und in den Kitas ist es, in der grossen Pause darauf aufmerksam zu machen, was ein gesundes und feines Znüni ist. Die Aktion zeigt eindrücklich, dass auch mit rein regionalen und lokalen Produkten ein gesundes Znüni zusammengestellt werden kann. Milch liefert den Kindern die notwendige Energie und alle Nährstoffe, um konzentriert und geistig fit zu bleiben – unter anderem das «Denkvitamin» B2. Milch enthält viel Kalzium, das wäh-

rend des Wachstums besonders wichtig ist. Ernährungsfachpersonen und internationale und nationale Ernährungsfachgesellschaften wie etwa das BAG empfehlen, täglich drei Portionen Milch und Milchprodukte zu konsumieren. Das sind etwa ein Glas Milch, ein Becher Jogurt und ein Stück Käse. Das Thema Milch eignet sich hervorragend für spannenden Unterricht, so zum Beispiel für die im Lehrplan 21 verankerten Bereiche «Verarbeitung von Lebensmitteln und Ernährung». Das Lernprogramm «Vom Gras ins Glas» bietet dazu viele Vertiefungsmöglichkeiten. Die Broschüre «Gesunde Znüni. Schnell & einfach» liefert alltagstaugliche Ideen für sinnvolle Znüni. (pd.)


Ref. Kirche Mettmenstetten

Kath. Kirche Bonstetten

Freitag, 1. November 18.30 Frauen für Frauen Anlass im Pfarrhauskeller und in der Kirche Samstag, 2. November 19.00 Abend mit Ueli Mauch Thema: «Reformation, was bleibt?», in der Kirche Sonntag, 3. November 10.00 Reformations-Jubiläumsgottesdienst in Kappel www.ref-mettmenstetten.ch

Samstag, 2. November 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 3. November 10.00 Heilige Messe Dienstag, 5. November 19.30 Heilige Messe Mittwoch, 6. November 9.15 Ökumenisches Morgengebet 19.00 Rosenkranz Donnerstag, 7. November 9.00 Heilige Messe

Ref. Kirche Obfelden

Kath. Kirche Hausen a. A. Freitag, 1. November 19.30 Herz Jesu Andacht Samstag, 2. November 17.00 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Sonntag, 3. November 11.00 Wortgottesfeier zu Allerseelen Totengedenken mit A. Bozzola und Instrumentalisten Donnerstag, 7. November 8.15 Eucharistiefeier

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Kappel a. A.

Freitag, 1. November 19.00 Filmabend in der Chilestube «Ballon» (D 2018, Regie: Michael Bully Herbig 125 Min.) Sonntag, 3. November 10.00 Bezirks-Gottesdienst zum Reformationssonntag mit Abendmahl in Kappel am Albis, Pfarrteam der Region und Projektchor Imbiss, Workshops von 12.00 bis 13.30 Uhr Büchertisch Mittwoch, 6. November 17.00 Offenes Singen mit Theresa von Siebenthal Freitag, 8. November 12.00 Kolibri in der Chilestube

Samstag, 2. November 8.30 3.-Klass-Unti im Pfarrhauskeller 9.30 Chor-Projekt Christnachtfeier im Chor der Kirche Sonntag, 3. November 10.00 Reformationsgottesdienst mit Abendmahl des ganzen Bezirks mit einem Projektchor mit Anette Bodenhöfer und Pfr. Andreas Fritz Pfrn. Claudia Mehl und Pfr. Christof Menzi Anschliessend Imbiss mit Gerstensuppe und Zwinglibrot

Samstag, 2. November 9.00 3.-Klass-Unti Gruppen Ichthys und Pax Ref. Kirchgemeindehaus Sonntag, 3. November 10.00 Regionaler Gottesdienst mit Abendmahl in der Klosterkirche Kappel Anschliessend Suppe und Workshops zum Abschluss des Reformationsjahres Montag, 4. November 15.45 Minichile im ref. Kirchgemeindehaus Donnerstag, 7. November 12.00 Club 4, Gruppe Omega www.kircheobfelden.ch

Kloster Kappel a. A.

Ref. Kirche Ottenbach

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 2. November 10.00 Familienmorgen: Beginn im Chilehuus, anschliessend Familienkafi 14.30 Gottesdienst in der Senevita Obstgarten, Pfrn. B. Stephan 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel, Pfr. Th. Müller Sonntag, 3. November 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl und Projektchor im Kloster Kappel. Imbiss und Workshops von 12.00 bis ca. 13.30 Uhr. Bitte nutzen Sie den öffentlichen Verkehr. Parkplätze sind in beschränkter Anzahl vorhanden Donnerstag, 7. November 14.00 Seniorentreff im Chilehuus «Nachdenken - Vorausdenken» Zusammen mit Dr. Ph. Luchsinger und Pfr. Th. Müller gehen wir Fragen rund um künstliche Lebensverlängerung, Sterbehilfe und Patientenverfügungen nach Freitag, 8. November 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der katholischen Kirche

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 3. November 10.00 Bezirksgottesdienst mit Abendmahl in der Klosterkirche Kappel am Albis zum Abschluss des Reformationsjubiläums unter dem Titel «Du meine Seele singe» mit den Pfarrerinnen Elisabeth Armingeon, Ottenbach, Claudia Mehl, Maschwanden und Andreas Fritz, Mettmenstetten Musik: Anette Bodenhöfer und Projektchor

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 3. November 10.00 Bezirksgottesdienst mit Abendmahl zum Reformationssonntag in der Kirche Kappel. Anschliessend Imbiss und zwei Workshops nach Wahl von 12.00 bis ca. 13.30 Uhr Montag, 4. November 10.00 bis 11.30 Uhr Lese- und Gesprächskreis im Pfarrhaus 19.00 bis 20.00 Uhr Meditation am Abend in der katholischen Kirche Freitag, 8. November 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche 19.00 Jugendgottesdienst

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 3. November 10.00 Reformations-Jubiläumsgottesdienst in Kappel Projektchor mit Anette Bodenhöfer Fahrdienst um 9.15 Uhr ab Chilehuus Hedingen

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr Ausstellung «Zwischen Krieg und Frieden». Bilder von GeGessler (1924 - 2012) Ausstellungsdauer bis zum 20. November Freitag, 1. November 19.30 Offenes Taizé-Singen in der Klosterkirche Sonntag, 3. November Reformationssonntag 10.00 Reformationsgottesdienst des Bezirks Affoltern «Du, meine Seele singe» mit Abendmahl und Projekt-Chor mit Anette Bodenhöfer Anschliessend Suppe und «Zwinglibrot» sowie zwei Workshops (ca. 14.00 Uhr Ende der Veranstaltung) 17.15 Musik und Wort in der Klosterkirche mit dem Bach Collegium Zürich «Mein Herz erhebet Gott» unter der Leitung von Bernhard Hunziker, Christian Scheifele (Orgel), Lesungen: Pfr. Volker Bleil. Eintritt frei – Kollekte Mittwoch, 6. November 17.00 KEIN Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 7. November 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Susanne Wey Voranzeige: Samstag, 9. November 19.30 Taizé: Nacht der Lichter in der Klosterkirche (Vorprogramm ab 17.30 Uhr)

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 3. November Reformationsfest Zentraler Gottesdienst in der Klosterkirche Kappel Donnerstag, 7. November 14.00 Fototreff der Seniorenreise im Giebel

Sonntag, 3. November 10.00 Reformationsjubiläumsgottesdienst des Bezirks Affoltern im Kloster Kappel Projekt-Chor unter der Leitung von Anette Bodenhöfer Zum Abschluss des Reformationsjubiläums-Jahres feiern zehn Kirchgemeinden des Bezirks einen festlichen Gottesdienst im Kloster Kappel Das Organisations- und Pfarrteam, bestehend aus Pfrn. Claudia Mehl Pfrn. Elisabeth Armingeon Pfr. Andreas Fritz und Pfr. Christof Menzi, freut sich, wenn Sie diesen Gottesdienst zusammen mit uns feiern www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Samstag, 2. November 8.30 bis 11.00 Uhr Frauenzmorge: «Jeder Konflikt verdient eine Chance» Kommunikation im Alltag» Kleiner Mühlesaal, Kappel 16.00 Fiire mit de Chline Sonntag, 3. November 10.00 Bezirksgottesdienst in Kappel Montag, 4. November 15.45 Kolibri

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 3. November 10.00 Kirche Kappel am Albis Bezirks-Gottesdienst zum Reformations-Sonntag 17.00 Kirche Wettswil Familien-Gottesdienst mit einer anschaulichen Zeitreise in die mittelalterliche Buchdruckkunst Marc Lendenmann, Judith Fries und Pfr. Otto Kuttler Fahrdienst: Anmeldung bis 2. Nov. unter 044 700 25 69 Montag, 4. November 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon Dienstag, 5. November 19.00 Stille und Tanz in der Kirche Wettswil

Kath. Kirche Affoltern a. A. Ref. Kirche Maschwanden Freitag, 1. November 18.30 Wenn Frauen mit Frauen... Pfarrkeller Mettmenstetten Es ist möglich, auch unangemeldet zu kommen (Flyer liegen in den Pfarrhäusern auf) Sonntag, 3. November 10.00 Reformations-Jubiläumsgottesdienst «Du meine Seele singe» in Kappel mit Pfrn. C. Mehl, Pfrn. E. Armingeon, Pfr. A. Fritz und Pfr. C. Menzi Musik: Gospelchor Affoltern und Ottenbacher Chor unter der Leitung von Anette Bodenhöfer

Samstag, 2. November 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 3. November 10.30 Eucharistiefeier Anschliessend Chilekafi 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten 19.00 Santa Messa Mittwoch, 6. November 15.30 Gottesdienst im Haus Pilatus Freitag, 8. November 20.00 Taizé-Feier in der kath. Kirche

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 3. November 9.15 Sunntigsfiir für alle Kinder bis 7 Jahre im Pfarreisaal mit S. Hanke und Team 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Orgel: A. Bozzola Jahresgedächtnis von Elisabeth Hilge-Eberli Anschliessend begrüssen wir Pfr. A. Saporiti herzlich mit einem Apéro In diesem Gottesdienst gedenken wir besonders unserer Verstorbenen, die vom 1. November 2018 bis zum 31. Oktober 2019 zu unserem Schöpfer heimgekehrt sind

Kath. Kirche Obfelden Samstag, 2. November 10.00 Fiire mit de Chline zum Thema «Loslassen» Sonntag, 3. November 9.00 Eucharistiefeier Anschliessend Chilekafi

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Samstag, 2. November 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 3. November 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Christian Seitz Kinderprogramm, Teens basic 19.00 Open Gates Worship Klosterkirche Kappel a. A. Montag, 4. November 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 6. November 14.15 60plus Singen Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Affoltern a. A., Zürichstrasse 47 Sonntag, 3. November 9.45 Connexio-Gottesdienst mit EMKidz Mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 1. November 19.00 Offener Lobpreisabend Sonntag, 3. November 10.00 Gottesdienst mit Zeugnissen (Predigt: Manuel Fuhrer) Hüeti und KingsKids Donnerstag, 7. November 14.30 Frauen-Treff 17.00 VIP-Gebet Mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 3. November 10.30 Gottesdienst Predigttext: Psalm 86 Hort/Sonntagsschulen/Unterricht 13.30 Bericht aus Argentinien von Hanna Brütsch www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntag, 3. November Kein Gottesdienst in Bonstetten 14.00 bis 16.00 Uhr Pfahlkonferenz im Pfahlhaus Zürich, Herbstweg 120 Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Vermischtes

Freitag, 1. November 2019

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«Unter dem schönsten Himmel unserer Erde» Nordische Lichtbildersinfonie von Paul Roos in Affoltern und in Rifferswil

Töfffahren: Auch bei Frauen immer beliebter. (Bild zvg.)

Keine Männerdomäne mehr 460 000 Motorräder rollen durch das Schweizer Strassennetz. Bei rund 15 Prozent davon sitzt eine Frau am Lenker, Tendenz steigend. Bei den 275 000 Rollern beträgt die Frauenquote sogar rund 20 Prozent. Und sie dürfte noch weiter steigen. Die Zeiten, als Motorradfahrer stark und technisch versiert sein mussten, sind längst vorbei. Moderne Motorräder und Roller sind einfach zu bedienen, zuverlässig und individuell anpassbar. Deshalb hat auch das weibliche Geschlecht das Töff- und Rollerfahren längst für sich entdeckt und vom Sozius- in den Fahrersattel gewechselt. Zugänglichkeit und Bedienung von Motorrädern wurden in den letzten Jahren deutlich vereinfacht. Dazu gehören etwa niedrige und individuell anpassbare Sitzhöhen, leichtgängige Hand- und Fusshebel oder hohe Sicherheitsstandards. Auch die Zubehörbranche hat sich auf das Thema Frau am Lenker eingestellt: Speziell für die Bedürfnisse und Ansprüche der Frauen entstand modische Motorradbekleidung. Noch höher als bei den Motorrädern ist die Frauenquote bei den Rollern. Diese sind vor allem bei den 20- bis 30-Jährigen beliebt. Von den in der Schweiz registrierten 275 000 Stadtflitzern werden etwa 50 000, also rund 20 Prozent, von Frauen gesteuert. Bei den Rollern sind ein elegantes Design, eine einfache Bedienung dank Automatik-Getriebe und niedrigem Gewicht, tiefe Anschaffungs- und Unterhaltskosten die zentralen Anziehungspunkte für die weibliche Kundschaft. (pd.)

Eine Armbanduhr zur Erinnerung Das SwissSkills Team um Obfelderin Rahel Weber hat an den WorldSkills 2019 in Kazan 16 Medaillen und 13 Diplome gewonnen. Diesen Erfolg hat die Schweizer Berufsnati nun am Teamweekend in Davos nochmals gefeiert. Zur Erinnerung an die positiven Erlebnisse erhielt jedes Mitglied des SwissSkills Team eine Schweizer Armbanduhr aus Holz mit dem SwissSkillsund dem WorldSkills-Logo von Kazan überreicht. Die Uhr wurde vom Ostschweizer Label Holzhelden kreiert und ist komplett in der Schweiz produziert. Das junge Unternehmen aus dem St. Galler Rheintal setzt auf eine nachhaltige Produktion und pflanzt in Zusammenarbeit mit Hochstamm Suisse, dem Verein für die Erhaltung und Förderung der Schweizer Hochstammobstgärten, für jede verkaufte Uhr einen neuen Baum. Die Holzschachtel stammt aus der Produktion einer Behindertenwerkstatt. (pd.)

Paul Roos, Architekt aus Rifferswil, hat zusammen mit Ehefrau Trudi alle Erdteile bereist: Jetzt präsentiert er in Affoltern und Rifferswil eine Nordlicht-Bildersinfonie. Paul Roos ist mit der Kamera in den letzten Jahrzehnten durch die Wüste gezogen, über Berge und durch Täler, Wälder und hat auf allen Kontinenten in jeder Jahreszeit, bei Hitze und Kälte, einzigartige Bilder produziert. Einen Teil davon zeigt er seit Jahren im Rahmen der «Lichtbildersinfonie» einem grossen Publikum. «Unter dem schönsten Himmel unserer Erde» – unter diesem Motto sind am 7. November im Kasinosaal in Affoltern und am 8. November im Restaurant Schwiizer Pöschtli in Rifferswil Bilder aus dem Norden zu sehen: Nordlichter, aufgenommen in Schweden, Norwegen, Finnland, Kanada und Alaska. Zehn Reisen haben Paul und Trudi Roos in diese Länder unternommen, erstmals 1958.

«Feuer am Horizont» In Schweden hat der passionierte Fotograf während eines Jahres als Architekt gearbeitet. Er kennt also die Kargheit der Tundra, die Wälder und die

und erinnert sich an Eisklumpen im Bart, die ihn wie ein «Urwaldmensch» aussehen liessen. In früheren Zeiten war er ohne Natel, aber auch mal mit Hundeschlitten unterwegs und ist dabei kaum Menschen begegnet. «Wir haben stets Glück geZeigen faszinierende Bilder aus dem Norden: Trudi und habt, sind ohne Paul Roos. (Bild Werner Schneiter) nennenswerte ZwiFarbigkeit aus allen Jahreszeiten. Als schenfälle gereist.» Untermalt von überwältigend bezeichnet er die soge- passender Musik, zeigt nun Paul Roos nannte Kamos-Zeit, während der die Bilder aus der Finnmark in NordnorSonne nicht auftaucht – und entspre- wegen. Er hat die Mitternachtssonne chend schöne Bilder hergibt. «Fürs und die ewige Dunkelheit eingefanFotografieren ist auch ein tiefer Son- gen, die Lofoten bereist, die Inseln nenstand ideal», sagt Paul Roos. Er über dem Polarkreis; Alaska, den 49. schwärmt vom einzigartigen Farben- US-Bundesstaat. Und Northwest Terrispiel, vom «Feuer am Horizont», von tories, die unendliche Weite – Küstenorange-rötlich-violetten Farben und landschaften, Gebirge, Bergketten, von den verschiedenen Farbtönen, die (Lofotenwand), die Wildnis, unberührer mit seiner Hasselblad einfängt. Und te, aber auch launische Natur. (-ter.) natürlich von den Polarlichtern, die unter die Haut gehen. «Hier spüre «Nordlichter – unter dem schönsten Himmel unserer ich den Magnetismus im Körper», fügt Erde»: Lichtbildersinfonie. Donnerstag, 7. November, er bei. Dazu natürlich auch die Kälte. 20 Uhr, Kasinosaal Affoltern. Freitag, 8. November, Er hat bei Temperaturen von minus 20 Uhr, Restaurant Schwiizer Pöschli, Rifferswil. 35 Grad auf den Auslöser gedrückt Eintritt jeweils 30 Franken, inklusive Apéro.

Hilfe für indische Himalaya-Region Der Erlös aus der Lichtbildersinfonie kommt dieses Jahr der Swiss Himalayan Amity zugute, die von Dr. Robert Graf präsidiert wird. Im indischen Himalaya ist der Klimawandel offensichtlich. Die Monokultur an Kieferwäldern ist in vielerlei Hinsicht problematisch. Zur Tierfütterung ungeeignet, kein Schutz vor Erosion, schlechte CO2Bilanz, fördert die Wasserknappheit und somit die Entvölkerung der Bergregionen. Mit einer Methode gelingt es, die Überlebensrate der Setzlinge markant zu erhöhen und das Längenwachstum der Bäume von einem Meter pro Jahr zu erreichen. Das Alaap-Team hat sich zum Ziel gesetzt, den lokalen Wald in die Bergregion von Uttarakhand zurückzubringen, ohne die Biodiversität zu verringern und die generelle Einstellung der Bevölkerung zum Wald zu verändern. Parallel dazu wird das augenfällige und störende Abfallproblem mit der involvierten Dorfbevölkerung, insbesondere der Dorfjugend, angegangen. (-ter.)

Als Touristen durch die Dieses Jahr darf es glitzern und funkeln musikalische Welt

Gesang und Unterhaltung in Hausen

Glasjuwelen: Herbstausstellung in Affoltern

Am 15. und 16. November lädt der Oberämtler Chor zu einem musikalischen Abend ein. Zum Thema www.tourist.komm wird der Gemeindesaal in einen Hotelsaal umgestaltet. Und das Publikum? Klar: Es wird verwöhnt, wie sich das für Hotelgäste gehört.

Martina Schneiter stellt seit über 13 Jahren Schmuck aus handgefertigten Glaskugeln her. An der heissen Flamme dreht sie buntes Glas zu Kugeln und kombiniert diese mit Sterling Silber, Leder und Seide. Dieses Jahr sind auch Flachperlen entstanden, die sie vom 7. bis 10. November präsentiert.

Chor-Dirigentin Katrin Müller hat ein musikalisch vielfältiges Programm zusammengestellt: ein Querschnitt durch verschiedene Epochen, Kulturen und Stilrichtungen. Vom kraftvollen französischen Tanz- und Trinklied aus dem 16. Jahrhundert, zwei filigranen, kurzen japanischen Stücken und den zwei Ämtler-«Hymnen», die (an-)gesungen werden, über bekannte Songs wie «Jede brucht sy Insel» von Peter Räber, dem Evergreen «Über den Wolken» von Reinhard Mey und John Miles’ «Music Was My First Love» bis zu Hits von Abba, den Beatles und den Pointer Sisters. All diese Songs werden souverän begleitet von der eigenen Band, und die Gäste werden auf eine grosse musikalische Reise mitgenommen. Vom Quartett, wel-

ches sich aus Chormitgliedern formiert hat, hört das Publikum «I’m so Excited» und Johnny Nashs «I Can See Clearly Now». Kleinere und grössere Parts, so etwa beim «Cup-Song» oder beim feurigen spanischen Tanz, werden solistisch vorgetragen. Die Frauenund Männerstimmen treten mit je einem eigenen Stück auf. Der Gastchor «Heiri-Singers» aus Hünenberg und die Band setzen zusätzliche Schwerpunkte. Durchs Programm führen mit Witz und Humor Sandra Steinmann und Claudio Rütimann. Die Küchencrew verwöhnt die Gäste an den Abendvorstellungen ab 18.30 Uhr, und ein Kuchenbuffet steht an jeder Vorführung bereit. Nach den Abendvorstellungen lädt die Bar zu einem Besuch ein, um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen. (pd.) Konzert des Oberämtler Chors im Gemeindesaal Weid, Hausen: Freitag, 15. November, 20 Uhr, Türöffnung um 18.30 Uhr. Samstag, 16. November, 13 Uhr, Türöffnung um 12 Uhr. Samstag, 16. November, 20 Uhr, Türöffnung 18.30 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Reservierungen nimmt die Drogerie Rütimann ab 4. November per Telefon unter 044 764 06 68 entgegen.

Der Oberämtler Chor nimmt seine Gäste mit auf eine Reise. (Bild zvg.)

Im kommenden Winter sind schwarz und weiss sowie diverse Rot-, Rosé-, Bordeaux- und Blautöne im Trend. Diese Farben lassen sich mit diversen Mustern und Prints ideal kombinieren. Ob als Armband, Collier, Anhänger Fingerring oder Ohrhänger: Kugeln mit Glitzer und Glamour gehören zum Winter! Trendige, feine Langketten in diversen Längen in Silber und vergoldet mit ganz kleinen Glaskügelianhängern sowie markante Halsketten dürfen für die kommenden Festtage ebenfalls nicht fehlen! Bruno Schneiter hat dieses Mal eine grosse Auswahl an Holzschalen anzubieten. Dank der individuellen Struktur des Holzes ist jede gedrechselte Schüssel oder Schale ein spezielles Unikat. Auch Pfeffermühlen, Nussknacker und Kugelschreiber aus Holz wird er präsentieren. Da die Inspiration vieler Glaskugeln von der jordanischen Unterwasserwelt kommt, werden in diesem Jahr Wellness-Produkte direkt vom Toten Meer Jordaniens präsentiert: Diese Badesalze, Fusscrèmen, Handcrèmes und Schlammmasken enthalten alle jene Mineralstoffe, die nur am Toten Meer in dieser Reichhaltigkeit vorkommen. Die Produkte sind sehr gesund und vitalisierend für die Haut und dürfen vor Ort am Freitag, 8. November, gerne ausprobiert werden! Ebenfalls sehr beliebt sind die handgefertigten Meringues von

Flurina Vogt-Lüchinger (rechts), Martina Schneiter-Lüchinger und Bruno Schneiter. (Bild zvg.) Flurina Vogt-Lüchinger. Sie werden in allen Formen und Grössen in Mettmenstetten mit viel Liebe hergestellt. Die grösste Auswahl an Meringues findet man am Donnerstagabend, 7. November, sowie am Sonntag, 10. November, an der Ausstellung! Am Samstag, 9. November, werden die handgeschweissten Blechlaternen von Ester Meier das Highlight sein. Diese dekorativen Laternen bringen Licht und schöne Stimmung in die bevorstehende Winterzeit. (pd.) Ausstellung: Donnerstag, 7., und Freitag, 8. November, 18 bis 21 Uhr, Samstag, 9. November, 13 bis 19 Uhr, Sonntag, 10. November, 13 bis 17 Uhr. Scheune Mühlebergstrasse 8, Affoltern. Weitere Infos: www.glasjuwelen.jimdo.com.


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Veranstaltungen

Freitag, 1. November 2019

agenda

Freitag, 1. November Affoltern am Albis

20.15: Klassik groove Moderne «Extracello» vier Frauen, Vier Celli ein hochexplosiver Cocktail. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Hedingen

20.15: Gemeindeverein Hedingen präsentiert: Tobias Lötscher, alias «Veri» mit seinem Programm «UniVerität», eine kabarettistische Bildungsdefensive. Eintritt frei, Kollekte. Türöffnung 19.30 Uhr. Chilehuus. Oberdorfstrasse 1.

Kappel am Albis

19.30: Offenes Taizé-Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Mettmenstetten

18.30: «Frauen leben - Frauenleben» Ein Frauenabend mit Playbacktheater «Bumerang» und Apéro riche. Kollekte. Reformierte Kirche (Pfarrhauskeller).

Rifferswil

17.30-20.00: Herbstfest 1000 Jahre Rifferswil. Lichter-Klangfest der Primarschule/Kindergarten. Kürbissuppe und Brot für alle auf dem Pausenplatz. Dorf.

Stallikon

20.00: «Filme für die Erde» Kinoabend «The Green Lie», E/d. Türöffnung, 19.30 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Zentrum Kafimüli, im alten Kindergarten Dorf, oberhalb Gemeindehaus. Weidhogerweg 11.

Samstag, 2. November Affoltern am Albis

08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, frisches Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte, italienische Spezialitäten und frische Ravioli. Marktplatz. 19.00-22.00: Mittelstufendisco für 4. bis 6. Klasse. Thema Halloween, beste Verkleidung wird prämiert. Eine Veranstaltung der Jugendarbeit Affoltern. Jugendtreff Hirtschür. Jonentalstrasse 3. 19.30: Lesung mit Patrick Tschan: «Der kubanische Käser». Musikalische Begleitung durch die Jodlerinnen Doris Hintermann und Ursina Gregori. Eintritt kostenpflichtig, mit Apéro. Sitzplätze beschränkt, vorzeitig reservieren. Buchhandlung Scheidegger. Obere Bahnhofstrasse 10 a. 20.00: Jahreskonzert der Harmonie Affoltern «Nanig ganz 100...». Tombola und Barbetrieb. Eintritt frei, Kollekte. Nachtessen ab 18.30 Uhr. Kasinosaal. Marktplatz 1.

Bonstetten

19.30: Konzert des Singkreises Bonstetten «Komponistinnen der Romantik» mit Werken von Mel Bonis, Fanny Hensel-Mendelssohn und Clara Schumann. Susanne

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Wessel, Sopran, Aline Koenig, Klavier und Orgel. Leitung Brunetto d’Arco. Kollekte zur Deckung der Unkosten. Reformierte Kirche.

Kappel am Albis

08.30-11.00: Referat von Verena Birchler: «Kommunikation im Alltag», Gratis Kinderhüeti. Anmeldung bis 31. Oktober 044 764 00 11 oder sekretariat@kath-hausen.ch (Anzahl Kinder/Alter auch angeben). Kleiner Mühlesaal.

Ottenbach

14.00: «Walk-in bei Sonnenpferd». Info- und Schnupperveranstaltung. Kurze Pferdebegegnungssequenzen erleben und mehr zu pferdegestützten und systemischen Coaching erfahren. Beschränkte Platzzahl. Wichtig: Pferdeerfahrung ist keine nötig! Kostenlos, bitte anmelden unter www.sonnenpferd.ch. Sonnenpferd – Raum für Persönlichkeitsentfaltung. Untermättli 10. 20.00: Budenkonzert mit «Pigeons on the Gate». Organisiert durch Chili-Feet Wärmesohlen, Albin Herzog AG, Schneebeli AG. Türöffnung und Abendkasse ab 19 Uhr. Albin Herzog AG. Jonenstrasse 32.

Rifferswil

09.30: Herbstfest 1000 Jahre Rifferswil mit diversen Festwirtschaften. Diverse Workshops, Alphornspiel, Bogenschiessen, Schnitzeljagd durchs Dorf, Liveband «Dacustico», Volleyballnacht ab 21 Uhr. Dorf.

Zwillikon

10.00-16.00: «Dorfgeschichte Affoltern am Albis/Zwillikon. Interessantes aus vergangenen Zeiten: Bilder, Fotos, Gegenstände des Alltags, Kleider und vieles mehr. Rollstuhllift, Eintritt frei. Gruppenbesuche: 044 761 77 42, Ursula Grob oder 044 761 81 76 Hansruedi Huber. Dorfmuseum. Ottenbacherstrasse, Gemeindeplatz.

Sonntag, 3. November Affoltern am Albis

14.00: Jahreskonzert der Harmonie Affoltern «Nanig ganz 100...». Tombola und Kuchenbüffet. Eintritt frei, Kollekte. Türöffnung 13.30 Uhr. Kasinosaal. Marktplatz 1. 16.00: Familienprogramm: «Dunja - oder wie fühlt sich Glück an?» nach dem Kinderbuch «Mein glückliches Leben» von Rose Lagercantz, von und mit Nicole Langenegger. WunderBar ab 15.30 Uhr, ab 5 Jahren. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Kappel am Albis

17.15: Musik und Wort in der Klosterkirche mit dem Bach Collegium Zürich «Mein Herz erhebet Gott», Leitung Bernhard Hunziker, Orgel Christian Scheifele. Lesungen: Pfr. Volker Bleil. Eintritt frei, Kollekte. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Rifferswil

12.00: Herbstfest 1000 Jahre Rifferswil mit Pilzrisotto in der MZH. Diverse Workshops, Livemusik, Konzert des Kollegium Vocale

Grossmünster in der Kirche, ab 18.15 Uhr Apéro für alle. Dorf.

Stallikon

17.00: DinnerKrimi - «Blutiger Laufsteg». Für den Gaumen ein lukullisches Mahl, für das Gemüt ein witziger Kriminalfall. Mehr unter: www.utokulm.ch. HotelRestaurant Uto Kulm. Üetliberg.

Montag, 4. November Hausen am Albis

14.30-17.30: Handarbeits-Stubete von Pro Senectute, neue Teilnehmer sind willkommen. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Mit Kaffee und Kuchen. Leitung: Vera Stoll, Telefon 044 764 22 04. Reformierte Kirche (Zwinglistube).

Dienstag, 5. November Bonstetten

Psychologen Rebekka Kuhn und Viktor Arheit. Anmelden 044 204 22 11 oder kontakt@paarberatungmeditation.ch. Mehr Infos unter www.zusammenreden.ch. Café Casino, Obere Bahnhofstr. 8 19.30-21.00: Volkshochschule Knonauer Amt «Ludwig van Beethoven - Leben und Werk» Vortrag von Prof. Dr. Hans Joachim Hinrichsen. Spital Mehrzweckraum, Haus Rigi (1. Stock). MelchiorHirzel-Weg 40. 20.15: Kinofoyer LUX: «#Female Pleasure». Dokumentarfilm von Barbara Miller CH/D 2018, 97 Min. OV/d. Kasse und Bar ab 19.30 Uhr. Aula Schulhaus Ennetgraben.

Hausen am Albis

11.45-15.30: Schlusshock/Mittagessen der Senioren-Wandergruppe 1 und 2 im Saal. Nach dem Mittagessen Bilder ansehen und Erinnerungen über die 2019erWanderungen austauschen. Mehrzweckgebäude. Bifangstrasse 1.

08.45: Leichte Wanderung: Von Sennhof-Kyburg über Winterberg nach Kemptthal. Wanderzeit zirka 3 Std. Anmeldung: Edith Fankhauser, 044 700 30 25 und Kerstin Louis, E-Mail kerstinlouis68@gmail.com. Bahnhof (Treffpunkt).

17.00: KEIN offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Stallikon

Donnerstag, 7. November

18.30-19.30: 11. Stalliker Wintersport-, Kraft- und Konditionstraining zur Unfallprävention auf der Ski- oder Snowboardpiste. Ignaz Geissmann und Marcel Kaister vom Männerturnverein Stallikon laden zum Mitmachen ein. Unkostenbeitrag pro Stunde Fr. 5.-. Schulhausanlage Loomatt (Turnhalle).

Mittwoch, 6. November Affoltern am Albis

16.30-18.30: «ALZ-Café» Treffpunkt für Menschen mit Gedächtniseinschränkung und ihre Angehörige. Monatliche Veranstaltung mit Kurz-Referat von Madeleine Buchmeier zum Thema «Erfahrungen einer Angehörigen». Eintritt frei, Konsumation auf eigene Rechnung. www.alz-zuerich.ch. Café Casino. 19.00: Jazz-Extra: «Grassroot», eine Work-in-Progress-Serie der HsLu und ZHdK. Öffentliche Probe 14.30-17.30 Uhr , Eintritt frei, Kollekte. Ab 18 Uhr Menu Surprise, Reservieren erwünscht, 044 760 52 62. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Turnlektion für Frau und Mann mit einfachen Aerobic- und Kickboxkombinationen. Sporthalle Stigeli. 19.00-21.00: Paarberatung und Mediation Kanton Zürich lädt ein zu einem unterhaltsamen und humorvollen Abend «Liebessignale senden und empfangen» mit den

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Kappel am Albis

Affoltern am Albis

14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen - auch Nicht-Bewohner - mit der Physiotherapeutin des Hauses. Anmeldung erwünscht: Telefon 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 20.00: Lichtbilder-Sinfonie von Paul Roos:«Nordlichter - unter dem schönsten Himmel unserer Erde». Benefizveranstaltung zugunsten von Swiss Himalaya Amity. Kasinosaal. Marktplatz 1. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Gentle Vibes». Bar offen ab 18.30 Uhr, Eintritt frei. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Ausstellungen Aeugst am Albis

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Der Moment ist nichts als Erinnerung». Tanja Weber zeigt neueste Kleinobjekte zur Auseinandersetzung mit der Zeit, dem Wandel, den Prägungen des Lebens. Mo, 8-11.30/ 16-18.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 19. Dezember.

Aeugstertal

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Elastolin Spielzeug der Firma Hausser. Zirkus, Bauernhof, Schweizer Armee, Zoo, Indianer, Ritterburgen usw. Mi-So, 11-17 Uhr. Bis Ende 2019.

Affoltern am Albis

Martina und Bruno Schneiter, Mühlebergstrasse 8: Ausstellung Glasjuwelen: handgefertigte Glaskugeln und Schmuck, Spezialgäste täglich wechselnd (Beautyprodukte, Meringues, Holzschalen und mehr, Blechlaternen) Mehr unter www.glasjuwelen.ch. Do und Fr, 7. und 8. November, 18-21, Sa. 9. November, 13-19, So, 10. November, 13-17 Uhr.

Kappel am Albis

Kloster Kappel, Kappelerhof 5: «Zwischen Krieg und Frieden», Bilder von GeGessler. Öffentlich zugängliche Räume (Klostercafé, Klosterkeller, Gänge). Bis 20. November.

Stallikon

Kunstforum Stallikon, Schulhaus Loomatt: «Farben im Fluss». Bilder in verschiedenen Techniken von Ruth Moser, Stallikon. Mo, Mi, Do, Fr, 15-19 Uhr, Di 15-20 Uhr, Sa, 10-12 Uhr. Bis 30. Januar.

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Ottenbach

12.15: OTTENBACH60plus: Fahrt mit Postauto (213) nach Affoltern, weiter nach Zug Chollermüli. Dem Seeweg entlang wandern bis Cham, retour mit Zug nach Zug, Kaffepause, Heimfahrt. Wanderzeit ca. 1¼ Std. Billette: Tagespass z-Pass Schwyz/Zug bitte selber besorgen. Mehr unter ottenbach60plus.ch. Postautohaltestelle (Zentrum).

agenda-einträge Veranstaltungshinweise für die Agenda, jeweils in der Freitag-Ausgabe des «Anzeigers»: Angaben bis spätestens Dienstag, 12 Uhr an: agenda@affolteranzeiger.ch oder per Post: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, Agenda, 8910 Affoltern am Albis


Veranstaltungen

Freitag, 1. November 2019

Spektakuläres von Crossover bis Kabarett Die nächsten zehn Tage im Kellertheater LaMarotte Affoltern Crossover «eXtracello»: 4 Frauen, 4 Celli – ein hochexplosiver Cocktail!

Mittwoch 6. November, öffentliche Hauptprobe

Mit Edda Breit, Melissa Coleman, Margarethe Herbert und Gudula Urban Klassisch, neutönend, kitschig, schräg, anspruchsvoll und unterhaltsam: Mit seinem ungewöhnlichen und extravaganten Programm wiegt und rockt «eXtracello» durch die Musikgeschichte. Der Abend bringt eine lebendige Mischung aus Renaissance, Barock, Klassik, Jazz, Pop, Rock, Avantgarde; gestrichen, gezupft, geklopft und gesungen.

mit poetischen Songs und viel Kabarett. Freitag,

Kollekte. Ab 18 Uhr Essen, 18 Franken

8. November, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr,

(Menü Surprise), Anmeldung erwünscht.

Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30 Franken, mit KulturLegi 20 Franken.

Jazz am Donnerstag mit der Band «Gentle Vibes» Hans I. Hefti, vib | Jürg Metzger, git | August Swerissen, b | Bruno Huwyler, d | Simon Wyrsch, cl Die fünf Musiker gehen mit grosser Spielfreude auf ihr Publikum zu. Das Repertoire der Gentle Vibes besteht aus melodischen Jazz Standards.

Heute Freitag, 1. November, Bar und Abendkasse

Donnerstag, 7. November, Bar ab 18.30 Uhr,

ab 19.15 Uhr, Konzertbeginn 20.15 Uhr. Eintritt

Musik ab 20.15 Uhr, Eintritt frei, Kollekte.

40/30 Franken, mit KulturLegi 20 Franken.

Essen 18 Franken.

Theater – Familienprogramm «Dunia – oder wie fühlt sich Glück an?»

«Liederlich» Lied – Satiren – Geschichten

Nach dem Kinderbuch «Mein glückliches Leben» von Rose Lagercrantz, von und mit Nicole Langenegger Dunja hat schon vieles glücklich gemacht. Ihre ersten Schwimmzüge, eine selbst gebaute Räuberhöhle, der neue Schulsack. Die Geschichte erzählt aber auch von der Angst beim ersten Schultag oder der Trauer über den Wegzug der besten Freundin. Das Akkordeon dient als Bühne und Begleitinstrument. Geeignet für Kinder ab 5 Jahren. Sonntag, 3. November, WunderBar ab 15.30 Uhr, Beginn 16 Uhr. Eintritt: Erwachsene 15 Franken, Kinder 10 Franken, mit KulturLegi 10 Franken.

Jazz Extra «Grassroot» Eine «Work-In-Progress»-Serie der Musikhochschulen Luzern HSLU und

Liederlich – ein wunderbar vielfältiges Programm

14.30 bis 17.30 Uhr. Beginn 19 Uhr. Eintritt frei,

Nicole Langenegger erzählt mit Papier-Flachfiguren, viel Musik und Liedern. (Bild zvg.) Zürich ZHdK mit Studierenden der beiden Hochschulen. Leitung: JeanPaul Brodbeck (HSLU) und Dominique Girod (ZHdK) Vor dem Auftritt am 28. November, im Rahmen von «Jazz am Donnerstag», führen die Studierenden ihre zweite Probe im LaMarotte durch. Sowohl die Probe als auch das Nachtessen und das abendliche Konzert sind öffentlich.

Vanessa Maurischat ist Songpoetin und Kabarettistin aus Berlin. Mit ihren preisgekrönten Programmen ist sie aus der deutschen Liedermacherszene kaum mehr wegzudenken. Dem österreichischen Duo Christoph und Lollo ist von Fenchelrohkost bis zum Thermalbaden kein Thema zu unbedeutend, daraus ein Lied zu machen. Rotzfrech, mit skurrilen Dialogen und hohem Improvisationsgrad singen sie ihre Songs mit der nötigen Portion Respektlosigkeit. Remo Zumstein aus Burgdorf ist als Spezialgast das Sahnehäubchen dieser Liederlich-Ausgabe. Er brachte im Jahr 2018 am Final der deutschsprachigen Poetry-Slam Meisterschaft mit seinen abstruskomischen Texten das Hallenstadion zum Toben. Als Gastgeber führt wie gewohnt Reto Zeller mit seinen zart-bös-schräg-schönen Songs und Erzählungen durch den Abend.

«Zwischen Ist und Soll – Menschsein halt» Kabarett aus Österreich von und mit Günther «Gunkl» Paal Gunkl ist der Philosoph unter den Kabarettisten, ein «Gehirnakrobat» in dessen Bann das Publikum die Lust am Denken in vollen Zügen geniesst. Der passionierte Bühnenmensch beeindruckt durch minimalistische Ästhetik und ist, so ganz nebenbei, auch ein grossartiger Musiker. 2018 erhielt er den Österreichischen Kabarettpreis und reiht sich damit in die Gilde der ganz grossen Kleinkünstler des deutschen Sprachraums ein. Zu Recht, denn Gunkl und sein mittlerweile zwölf Solo-Programme umfassendes Werk stehen singulär in der KabarettLandschaft: Oszillierend zwischen Philosophie, Soziologie und Physik erkundet Gunkl gemeinsam mit seinem Publikum das Prozesshafte unseres Daseins. Das erfordert Aufmerksamkeit und bei der Sache bleiben, aber wer sich auf Gunkls Welt einmal eingelassen hat, wird dafür mit mannigfaltigen Erkenntnissen belohnt, die noch dazu äusserst humorvoll vermittelt werden. «Gunkl ist der lebende Beweis dafür, dass Aufklärung Spass machen und Denksport in Trost münden kann.» Jurybegründung Österreichischer Kabarettpreis 2018. (pz) Sonntag, 10. November, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40/30 Franken, mit KulturLegi 20 Franken. Platzreservierungen für alle Anlässe unbedingt empfohlen über Telefon 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch.

Edle Weihnachtskarten «Kleider machen Leute»

Basteln im Familienzentrum

KulturAffoltern lädt zum Theater

Am Freitag, 15. November, haben Interessierte die Möglichkeit, kreativ zu sein. Von 19 bis 22 Uhr kreieren die Teilnehmenden zusammen mit der Erwachsenenbildnerin Maya Langhi schöne, selbstgemachte Weihnachtskarten.

Am 19. Juli 2019 wäre Gottfried Keller 200 Jahre alt geworden. Ihm zu Ehren tourt das Theater Kanton Zürich mit seiner Novelle durch den Kanton. Am Freitag, 8. November, macht es Halt in Affoltern.

Wer verschickt heute noch Weihnachtskarten? Eine ganze Menge Leute – denn viele wissen: Ein handschriftlich geschriebener Gruss zeigt, wie sehr wir den Beschenkten schätzen. Und wenn wir die Weihnachtskarte selber machen, erst recht! Am Freitag, 15. November, besteht die

Möglichkeit dazu! Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kreieren zusammen mit der Erwachsenenbildnerin Maya Langhi während eines Abends schöne, selbstgemachte Weihnachtskarten. Aus seiner grossen Auswahl an Papier und einer Fülle von Materialien, sowie verschiedenen Werkzeugen, ergänzt mit Elementen des Handletterings, entstehen so individuelle Kunstwerk-Karten, die es so bestimmt nirgendwo zu kaufen gibt. (GS) Anmeldungen nimmt das Kurswesen-Team gerne unter Telefon 044 760 12 77 oder per E-Mail: kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch entgegen. Weitere Infos und komplettes Kursangebot auf www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Selbstgestaltete Weihnachtskarten: eine kreative Überraschung. (Bild zvg.)

Die Novelle handelt vom Schneidergesellen Wenzel Strapinski, der sich trotz Armut gut kleidet. Er gelangt in eine fremde Stadt und wird dort wegen seines eleganten Äusseren für einen polnischen Grafen gehalten. Nachdem er aus Schüchternheit versäumt hat, die Verwechslung aufzuklären, versucht er zu fliehen. Doch da betritt die junge Tochter eines angesehenen Bürgers den Schauplatz. Die beiden verlieben sich ineinander, worauf Wenzel die ihm aufgedrängte Grafenrolle notgedrungen weiterspielt. Auf der Verlobungsfeier kommt es zum Skandal … Die Erzählung ist eine amüsante, mit Sozialkritik angereicherte Geschichte voller Irrungen und Wirrungen. Gottfried Keller wurde 1819 in Zürich geboren. Sein Vater war Drechsler. Nach dessen frühem Tod (1824) besuchte Gottfried bis 1834 verschiedene Schulen. Seine erste Gedichtsammlung (1846) verhalf ihm zu einem Stipendium in Zürich. 1848 bis 1850 studierte Keller in Heidelberg Geschichte, Philosophie und Literatur. Später lebte er als freier Schriftsteller in Zürich und war während 15 Jahren

Schein oder sein? «Kleider machen Leute» wird in Affoltern aufgeführt. (Bild Toni Suter und Tanja Dorendorf)

erster Staatsschreiber des Kantons Zürich. Gottfried Keller zählt zu den bedeutendsten Schweizer Schriftstellern. (KA) Freitag, 8. November, 20.15 Uhr, Aula Ennetgraben. Bar und Abendkasse ab 19.30 Uhr, Vorverkauf: Buchhandlung Scheidegger. Reservierungen auf www.kulturaffoltern.ch.

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Freitag, 1. November 2019

Ludwig van Beethoven – Leben und Werk Prof. Dr. Hans-Joachim Hinrichsen referiert in Affoltern An der Volkshochschule im Knonauer Amt – einer Arbeitsgruppe der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks Affoltern (GGA) – hält Prof. Dr. Hans-Joachim Hinrichsen am Mittwoch, 6. November, einen Vortrag über den bekannten Komponisten aus einer etwas anderen Optik. Im März 2018 hielt Prof. Dr. HansJoachim Hinrichsen an der Volkshochschule einen Vortrag über Franz Schubert. Das Interesse war sehr gross und löste Begeisterung aus. Nun ist es gelungen, den Professor für Musikwissenschaften für einen weiteren Vortrag zu gewinnen. Beethovens Musik ist bis heute ein nicht fortzudenkender Bestandteil des Musiklebens. Was aber wissen wir eigentlich genau über ihn? Im Laufe von über 200 Jahren Wirkungsgeschichte haben sich auf seinem Bild eine Menge Klischees und Stereotypen abgelagert, die ihn einerseits «lebendiger» und greifbarer machen, die andererseits aber auch durchaus in die Irre führen. So herrscht bis heute das Bild des kompromisslosen Revolutionärs vor, des wenig umgänglichen und eher unwirschen Menschen und des vor allem in seinen späten Werken

etwas «anderen» Beethoven freizulegen, um ihn auf ganz neue Weise verständlich und zugänglich zu machen. Das ist angesichts der bevorstehenden Jubiläumsfeiern zum Jahr seines 250. Geburtstags (2020) dringend erforderlich. Prof. Dr. Hans-Joachim Hinrichsen studierte Germanistik, Geschichte und Musikwissenschaft an der Freien Universität Berlin, wo er auch promovierte und habilitierte. Von 1999 bis 2018 war er Ordinarius für Musikwissenschaft an der Universität Zürich. 2018 erfolgte seine Emeritierung. Er ist Mitglied der Academia Europaea, der Österreichischen Akademie der Wissenschaften sowie im Wissenschaftlichen Beirat des Beethoven-Hauses Bonn. Jüngste Bücher (Auswahl): Franz Schubert (München 3. Auflage 2019); Beethoven: Die Klaviersonaten (Kassel 2013); Bruckners Sinfonien. Ein musikalischer Werkführer (München 2016).

Prof. Dr. Hans-Joachim Hinrichsen.

Ruedi Wegmann

(Bild zvg.)

wenig Rücksicht auf sein Publikum nehmenden Komponisten. Da all diese Meinungen etwas sehr Falsches wiedergeben, aber auch ihre klar erkennbaren Gründe und ihre eigenen Geschichten haben, wird es in dem Vortrag darum gehen, das Bild eines

Mittwoch, 6. November, 19.30 bis zirka 21 Uhr, Mehrzweckraum des Spitals Affoltern, Haus Rigi, 1. Stock, Melchior-Hirzel-Weg 40 (Wegweiser:

In der Kirchgemeinde Bonstetten wird der Aufstand geprobt: Gegen den Ablasshandel, gegen die lateinische Messe, für einen aufgeklärten, selbstbestimmten Glauben – und das alles in der Zeit vor 500 Jahren. Das Generationenprojekt bringt Jung und Alt gemeinsam auf die Bühne. Malin ist sechs Jahre alt, einen Meter gross und trägt knallbunte Leggins. Ihr gegenüber steht Werner, 73 Jahre, weissschnäuzig und zwei Meter gross. Die beiden ungleichen Grössen treffen im Juni 2019 das erste Mal aufeinander, an der allerersten Theaterprobe für das ehrgeizige Zwinglitheater, das das Jugendarbeitsduo der Kirchgemeinde in den Monaten zuvor ausge-

tüftelt hatte. Seither wird in Bonstetten fleissig aufgewärmt, eingesungen, in Rollen eingespürt, Text gebüffelt, Kostüme genäht, Kulissen gemalt und Bühnen gebaut. Es treffen Bauernkinder auf Zunftmädchen, es wird heimlich geheiratet und öffentlich disputiert, Äbtissinnen geben Klöster auf und Ratsherren bedenken den Wirtschaftsstandort Zürich. Die einen sind für den Zwingli, die anderen gegen ihn und die dritten wissen auch nicht so recht, was sie mit diesem ganzen Gugus eigentlich anfangen sollen. Die Menschen, die da auf der Bühne stehen, sind zwischen 6 und 81 Jahre alt, zwischen einem und zwei Metern gross und die meisten von ihnen haben vorher noch nie Theater gespielt – und hätten vor ein paar Monaten wohl noch nicht gedacht, dass sie schon bald vor Publikum singen würden! Nun stehen sie auf der Bühne und wettern gegen die Altgläu-

Sonntag, 10. November, in Affoltern Die katholische Kirchgemeinde St. Josef lädt am 10. November, um 17 Uhr, in die katholische Kirche Affoltern zu einem gemeinsamen Singen ein. Gerne sitzt man an nasskalten Novemberabenden zu Hause in der warmen Stube und geniesst die Behaglichkeit. Wer sich für einmal aus der häuslichen Gemütlichkeit herausreissen lassen will, um den späten Sonntagnachmittag im warmen Schein der Martinslichter ausklingen zu lassen, ist in der katholischen Kirche genau richtig: Dort warten das gemeinsame Singen von wohltuenden Liedern und die Gesellschaft von netten Menschen! Alle sind herzlich dazu eingeladen, ob Jung oder Alt, reformiert oder katholisch! Die katholische Pfarrei Affoltern freut sich, viele Gäste am offenen Singen am Vorabend zum Martinstag in ihrer Kirche zu begrüssen. Die Idee ist, damit die reformierten Christen beschenken und ihnen zu ihrem Jubiläum – 500 Jahre Reformation – zu gratulieren. Dazu wurde der Martinstag ausgewählt, weil St. Martin ein verbindender Heiliger ist, dessen Botschaft der Nächstenliebe und des Mitgefühls alle Christen gleichermassen anspricht. Der bekannte Reformator Martin Luther wurde am Martinstag

getauft und erhielt deshalb den Namen des Tagesheiligen – Martin. Drei Frauen führen durchs offene Singen und bereiten den Gästen eine stimmungsvolle Stunde: Barbara Grimm, Kantorin in der reformierten Kirche Horgen, Veronica Nulty, Organistin in der reformierten Kirche Ottenbach, und Renate Wüst, pastorale Mitarbeiterin der katholischen Kirche Affoltern. Anschliessend verwöhnt die Pfarreianlassgruppe alle mit Kuchen und warmen Getränken. (pd.) Renate Wüst, Pastorale Mitarbeiterin Ökumene katholische Pfarrei Affoltern

Gemeinsam singen und die gute Gesellschaft geniessen. (Bild zvg.)

Langzeitpflege Sonnenberg), Affoltern. Eintritt: 25 Franken (U30: 15 Franken), übertragbares Abonnement für fünf Vortragsabende: 100 Franken, mit KulturLegi: gratis. Abendkasse. www.ggaffoltern.ch oder www.orientiert.ch.

«Zwingli brännt» in Bonstetten Ein musisch-theatralisches Generationenprojekt mit revolutionärem Charakter feiert am 8. November in Bonstetten Premiere.

Offenes Singen am Martinstag

Das Generationentheater vereint Jung und Alt. (Bild zvg.) bigen, feiern die Liebe und schwingen grosse Reden (und sogar ab und zu das Tanzbein). Malin hat sich mittlerweile in ein adliges Zunftmädchen verwandelt und Werner streift sich das Gewand eines Chorherrn über. Am 8. November, um 19 Uhr, stehen sie das erste Mal auf der Bühne vor einem Publikum und zeigen, wie im Zürich zur Zeit der Reformation die Fetzen geflogen sind. (pd.)

Gemeinsamer Abschluss des Reformations-Jubiläums Zum Abschluss des «Zwinglijahres» feiern die Gemeinden des Bezirks Affoltern den Reformationssonntag am 3. November gemeinsam im Kloster Kappel. An diesem Sonntag können eine original FroschauerBibel aus dem 16. Jahrhundert sowie das kunstvoll von Hand geschriebene Neue Testament der Kappeler Bibel aus dem 21. Jahrhundert bestaunt werden. Um 10 Uhr beginnen die Feierlichkeiten mit dem Reformationsgottesdienst «Du, meine Seele singe» mit Abendmahl und Projektchor in der Klosterkirche. Anschliessend wird eine Gerstensuppe ausgeschenkt und dazu das «Zwinglibrot» gereicht. Ab 12 Uhr besteht die Möglichkeit, zwei verschiedene Workshops zu besuchen. Zur Auswahl stehen «Bibelübersetzung und -auslegung» mit Säuliämtler Pfarrerinnen und Pfarrern sowie Professor Dr. Stefan Krauter

(Professor für Neues Testament, Zürich). Ausserdem erzählt Autorin und Stadtführerin Barbara Hutzl-Ronge «Schlüsselgeschichten und erhellende Anekdoten aus der Reformationszeit». Um 17.15 Uhr bietet «Musik und Wort» die ideale Möglichkeit, diesen Tag ausklingen zu lassen. Unter dem Titel «Mein Herz erhebet Gott»; interpretiert das Vokal- und Instrumentalensemble des Bach Collegiums Zürich unter der Leitung von Bernhard Hunziker in der Klosterkirche Motetten von Mendelssohn, Brahms und J.S. Bach. Passend zum Reformationssonntag werden zwischen den Musikstücken Texte von Ulrich Zwingli und Martin Luther zu den Themen Musik, Personenkult, Sterben, Glaube, Politik und Wort Gottes gelesen, ausgewählt von Pfarrer Volker Bleil. (pd.) Sonntag, 3. November, ab 10 Uhr, Kloster Kappel. Die Programmpunkte können auch einzeln besucht werden, der Eintritt ist frei. Weitere Infos in allen Ämtler Kirchgemeinden, unter www.klosterkappel.ch oder per Telefon: 044 764 88 10.

Kreatives Basteln in der Adventszeit

Viel Licht und Lieder aus Taizé

Kloster-Einblick

Am Mittwoch, 13. November, von 14 bis 17 Uhr, findet in der Urmi-Natur Kinderpraxis ein Kinder-Weihnachtsbasteln mit Michèle Brüllhardt statt.

Die «Nacht der Lichter» am Samstag, 9. November, öffnet in der dunklen, kalten Jahreszeit einen stimmungsvollen Raum von Licht und Wärme. In der mit vielen Kerzen hell erleuchteten Klosterkirche wird das Licht geteilt und weitergegeben.

Öffentliche Führung in Muri am Sonntag, 3. November, 14 Uhr.

Für Kinder gehört Weihnachten zu den schönsten Zeiten im Jahr. Gemütlich zusammensitzen und basteln macht in der dunklen Jahreszeit besonders viel Spass. Die Urmi-Natur

Kinderpraxis wird am 13. November mit einer begrenzten Anzahl Kindern «dufte Weihnachtsgeschenke» basteln. Ob für die Grosseltern einen Raumspray, für das Gotti Duschmittel oder für den Papa einen Roll-On. Der Kreativität steht nichts im Wege. Zudem dürfen die Kinder für sich selbst einen Roll-On mischen. Ob gegen Lampenfieber, Kopfschmerzen, Schlafbeschwerden, Lernschwierigkeiten und vieles mehr. Der kleine Helfer für unterwegs wird die Kinder gut begleiten. Es wird mit 100 Prozent naturreinen Produkten gearbeitet. (pd.) Mittwoch, 13. November, von 14 bis 17 Uhr, Workshop in der Flügelwerkstatt, Obstgartenstrasse 19, Affoltern. In der Gebühr von 30 Franken sind ein Roll-On und ein Weihnachtsgeschenk enthalten. Kinder ab 7 Jahren, begrenzte Anzahl. Anmeldung

Kinder ab sieben Jahren basteln im Workshop tolle Geschenke. (Bild Fotolia)

ist erforderlich unter Telefon 079 634 13 94 oder über das Anmeldeformular auf der Website: www.urmi-natur.com/weiterbildung/

Davon stammt auch der Name: «Nacht der Lichter». Wenn Kinder, Jugendliche und Erwachsene in den Kirchenbänken einander das Kerzenlicht weitergeben, wird Verbundenheit und innere Wärme sicht- und spürbar. Die «Nacht der Lichter» ist von der Gemeinschaft von Taizé geprägt, einem ökumenischen Kloster im Burgund, in dem sich wöchentlich Tausende von jungen Menschen aus aller Welt treffen und dreimal täglich gemeinsame Gottesdienste feiern. In der «Nacht der Lichter» werden Lieder aus Taizé gesungen. Es sind einfache Ge-

sänge, die vielfach wiederholt werden, dazu kurze Bibeltexte, Gebete und eine Zeit der Stille. Sie klingen in den Herzen und wollen zur Besinnung und zur Gemeinschaft mit Gott führen. Das Taizégebet beginnt um 19.30 Uhr in der Klosterkirche. Vorher ermöglicht ein Vorprogramm mit dem Atelier «Taizé kennenlernen» ab 17.30 Uhr (Film und Informationen) und mit einem Einsingen ab 18.30 Uhr einen flexiblen Einstieg in den Abend. Nach der Lichter-Feier können die Teilnehmenden den Abend mit einem warmen Getränk, Käse und Brot auf dem Amtshausplatz ausklingen lassen. (pd.) «Nacht der Lichter», Samstag, 9. November, Kloster Kappel. Keine Anmeldung erforderlich, Eintritt frei (Kollekte). Da die mittelalterliche Klosterkirche ungeheizt ist, wird warme Kleidung empfohlen. Weitere Informationen sind erhältlich unter Telefon 044 764 88 10, per Mail an: info@klosterkappel.ch oder via Website: www.klosterkappel.ch.

Auf dem Rundgang beleuchten die Klosterführer die 1000-jährige Geschichte des Klosters Muri und erzählen Geschichten und Anekdoten. Auch das Chorgestühl, der Hochaltar oder die Benedikts- und die Marienkapelle werden gezeigt. (pd.)

korrekt Vortrag Männersache Knonau Der Vortrag mit Prof. Dr. Udo Rauchfleisch, der von Männersache Knonau organisiert wird, findet am Montag, 11. November, um 19 Uhr in der Stampfi Knonau statt, und nicht wie im «Anzeiger» vom 29. Oktober angegeben, am 4. November. (Die Redaktion)


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Sport

Freitag, 1. November 2019

Nach Blitzstart kam das Donnerwetter

Fussball 4. Liga: FC KMM – Centro Lusitano Zurich 2:3 (1:2) Nach dem starken Auftritt der letzten Woche in Adliswil wollte der FC Knonau-Mettmenstetten-Maschwanden auch am sonnigen Herbsttag des 26. Oktober brillieren und die drei Punkte im Dorf behalten. Die Hausherren starteten auf der Sportanlage Wygarten, Mettmenstetten, gleich fulminant, in der dritten Minute spielt A. Kouadio einen exzellenten Pass auf Milot Ismajlaj, welcher seine Kaltblütigkeit wieder unter Beweis stellte und per Aussenrist zum 1:0 trifft. In den folgenden Minuten war spürbar, dass die Gastgeber besser im Spiel waren. Die Truppe aus dem Amt spielte abgeklärt und clever. Die Gäs-

te aus Zürich kamen kaum zu Torchancen und wenn doch, so war D. Bekcic stets auf dem Posten. In der 28. Minute startete der Centro-Stürmer aus offsideverdächtiger Position und erzielte mit einem Lupfer den 1:1-Ausgleich. Dieses Tor gab den Portugiesen aus Zürich Aufwind. Kurz vor dem Pausenpfiff, wurde der Spieler von Centro nicht angegriffen; dieser zog aus gut 18 Meter ab und traf zur 1:2-Führung, was auch gleich das Pausenresultat war. Nach der Pause plätscherte das Spiel vor sich hin. Torchancen waren Mangelware und der Spielfluss wurde durch die Spielweise von Centro

immer wieder unterbrochen. Doch plötzlich ein Blitz-Gedanke der Mettmenstetter, ein langer Pass auf Milot Ismajlaj, dieser liess den Torwart stehen, doch traf er, trotz tollem Einsatz, nur den Pfosten.

Mut getankt Die Gastgeber hatten nun wieder Mut getankt. Nur gerade ein paar Zeigerumdrehungen später war es wieder dieser Teufelskerl Milot Ismajlaj, welcher nach einer kurzgetretener Ecke durch A. Kouadio und B. Ismailaj den anschliessenden Flankenball per Kopf zum 2:2-Ausgleich im Tor versenkte.

Torchancen gab es danach bis zur 90. Minute keine mehr, doch in der 93. Minute waren es die Gäste aus Zürich, welche noch zum 2:3 trafen. Fazit: Nach einem Blitzstart kam das Donnerwetter. Zum letzten Spiel der Saison wollen die Ämtler nochmals siegen. (lw) Aufstellung: D. Bekcic, M. Gjini, B. Gjoshi (65.’ F. Sula), R. Tschirky, F. Krasniqi (45.’ J. Ewason), A. Mazza, A. Jurcevic, A. Kouadio, L. Ismajlaj (45.’ K. Ismajlaj), Milot, Ismajlaj, L. Sefedini (C) (45.’ B. Ismailaj) Bemerkungen: FC KMM ohne: L. Vollenweider, A. Cantekin (Aufbautraining), N. Ahmeti (Familie), Y. Renold, G. Ismajlaj (verletzt), M. Ismajlaj (Ferien) J. Steinemann (gesperrt), T. Erpen (nicht im Aufgebot).

Was für den Skiclub Hausen im Zentrum steht Stattfinden wird die 66. ordentliche Generalversammlung des Skiclubs Hausen am 2. November im Restaurant Löwen in Hausen. Präsident Hansueli Minder und der Vorstand eröffnen sie um 19 Uhr. Teilnehmen können neben allen Mitgliedern auch Interessierte ab Jahrgang 2003 oder älter, welche sich als Neumitglieder vorstellen wollen. Neu wird dieses Jahr mit einem Imbiss gestartet, welcher aus der Klubkasse finanziert wird. Die Traktandenliste weist in diesem Jahr deren 13 Punkte auf. Nach den ersten drei Traktanden, bestehend aus Begrüssung, Stimmenzählerwahl und Abnahme des Vorjahrprotokolls werden in einem ersten Block die Ressortleiter ihre Jahresberichte vorstellen. Darunter fallen die Ranglisten der Alpinen, der Tourenfahrer, der diversen Renngruppen und der Jahresmeisterschaften, welche aus Türlerseelauf, dem Bikerennen aufs Albishorn, dem anzeige

Stelle ist die des technischen Leiters Peter Gerber. Somit ist ein weiteres Mal die Kontinuität im Verein gewährleistet. Nach den Wahlen folgen die Ehrungen. Nicht weniger als sechs Mitglieder werden nach 40 Jahren Mitgliedschaft in die Spalte Freimitglieder verschoben Die Kameradschaft pflegen ist im Skiclub Hausen wichtig – Skiweekend in der Lenzerheide. (Bild zvg) und erhalten Langlauf und den Alpinrennen beste- ziel ist. Die Kameradschaft pflegen. Sei gleichzeitig das goldene Abzeichen hen. Darauf folgen die eher trockenen dies auf Skitouren, Motorradausflü- von Swissski. Die Präsentation des JahresproErläuterungen über den aktuellen Kas- gen, Mehrkampfmeisterschaften, Hütgramms 2019/2020 rundet den offizielsenstand und der Festlegung der je- ten-leben und vieles mehr. Unter Mutationen werden, wie len Teil der GV ab, bevor es zum weiligen Jahresbeiträge und Hüttentaschon vor Kurzem für Bern, auch für legendären Lottomatch übergeht. (RG) xen. Die polysportiven Tätigkeiten zei- den Skiclub Hausen die Vorstandsgen auf, was für den Skiclub das Kern- mitglieder gewählt. Einzige vakante Infos, Berichte und Fotos: www.skiclub-hausen.ch.

Revanche geglückt Die Herren des Handball-Sportvereins Säuliamt hatten nach einer längeren Spielpause und einem Trainingslager in Mürren eine grosse Herausforderung vor sich. Hatte man in der vergangenen Saison zweimal gegen die MythenShooters verloren, ging es darum, die Ungeschlagenheit in dieser Saison fortzuführen. Zu Beginn verlief die Partie ausgeglichen, vor allem, weil es die HSVler versäumten, hundertprozentige Tormöglichkeiten zu nutzen. So stand es nach 10 Spielminuten 5:5. In der Folge gelang es jedoch dem Heimteam, die Schussauswertung zu steigern. In der Verteidigung konnte man die Fehler und Schwächen aus den vergangenen Spielen verbessern und machte es so dem Gegner immer schwerer, Tore zu erzielen. Zur Pause lag man mit 18:9 vorn. Irgendwie war es ein Déjà-vu, hat man in letzten Spiel gegen Wädenswil/Horgen ähnlich geführt und musste dann in der zweiten Hälfte nochmals zittern. Der Trainer fand deutliche Worte und formulierte klare Ziele für die zweite Spielhälfte. Hoch motiviert starteten die Säuliämtler in die zweite Spielhälfte.Sie legten Tor um Tor vor und mussten nie Angst haben, dass der Gegner ins Spiel kommen würde. Dank einer konzentrierten Teamleistung konnte man sich, auch in der Höhe verdient, an den MythenShooters revanchieren und das Spiel vor heimischem Publikum mit 34:18 Toren gewinnen. Bereits kommende Woche steht der nächste Prüfstein an. Die Säuliämtler treten wieder vor heimischem Publikum gegen den TV Wohlen an, der ebenfalls gut in die Meisterschaft gestartet ist. Ein Gegner, gegen den man noch nie gespielt hat. So darf man sich freuen auf eine spannende Partie am 2. November, die um 17.30 Uhr in der Sporthalle Stigeli in Affoltern angepfiffen wird. (pd.)


Sport

Freitag, 1. November 2019

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Kantonale Erfolge für Säuliämtler OL-Läufer Saisonabschluss der regionalen Orientierungsläufe Letztes Wochenende fand der letzte Lauf der regionalen Läufe statt. Auch wenn dieser Lauf nicht für alle zu den besten zählte, konnten in der Jahreswertung der Jugend-OL-Meisterschaft ZH/SH (JOM) mehrere gute Plätze gefeiert werden. In der Kategorie D12 lief Mira Werder auf den 5. Platz, in der Kategorie D14 konnte Anna Stüdeli den 6. Platz erreichen und in der Kategorie H14 wurde Jan Leisinger Vierter und Sven Kehrle Sechster. Nicht nur wegen der tollen Leistungen konnte gefeiert werden, sondern auch, weil die OLG Säuliamt den goldenen Joker-OL-Posten gewann. Dabei handelt es sich um einen Preis des kantonalen Verbandes, welcher jedes Jahr zwischen den verschiedenen Vereinen ausgelost wird.

Hoch motiviert im grausligen Wald Nun folgen zwei Erlebnisberichte der Teilnehmer: Dani (15): «Wir starteten hoch motiviert zum JOM Schlusslauf und liessen uns nicht durch die Grausigkeit des Waldes beeinflussen. Das heisst, der Wald war dornig und sehr dicht bebaumt. Alle Läufer der OLG Säuliamt schlängelten sich aber gekonnt zwischen den vielen Bäumen hindurch. Wir haben auch mehr oder weniger gewonnen. Danach trafen sich die Säulis zu einem leckeren Schnitzelbrot. Nach

der Rangverkündigung ergatterten wir uns nach hartem Kampf und einer grandiosen Teamleistung den heiss begehrten Jokerposten (wir wurden ausgelost). Den Clubabend haben wir mit einem ‹Räuber und Poli› anklingen lassen. Anschliessend haben wir ein paar Runden gewerwölflet, bevor es dann zum Spaghettiplausch überging. Vom Spaghettiplausch switchten wir zum Abwaschplausch.«

«Gewonnen hat die OLG S...» Aron (12): «Der Schlusslauf stand uns bevor und viele unserer Mitglieder waren aufgeregt. Die meisten reisten mit dem Zug an. Der Lauf war in Winterthur Töss. Der Wald war, wie wir ihn kennen im Züribiet, dornig und Mischwald pur. Die Bahnen der Junioren waren nicht sehr schwierig, daher konnte jeder Fehler zu einer Niederlage führen. Zum Mittagessen gab es für die meisten Schnitzelbrot und Kuchen. Bei der Rangverkündigung wurde es spannender. Hanspeter Graf verkündete uns die Resultate der internationalen Läufe der Zürcher Jugend-Talente. Zum Schluss der Rangverkündigung standen nun noch die goldenen OL-Posten bevor. Wie schon seit zehn Jahren verdiente sich die OLG Stäfa den Preis für die meisten JOM-Anmeldungen. Der Joker-Posten wird jedes Mal gezogen. Die Läufer der OLG Säuliamt bespra-

Holten sich gute Platzierungen: (v.l.) Mira Werder, Anna Stüdeli, Jan Leisinger und Sven Kehrle. (Bild zvg.) chen, dass egal welcher Klub gezogen wird, geschrien wird. Wie aus dem nichts kamen die Worte OLG S.... und schon fingen die Säuliämtler JOM-Läufer an zu schreien, da OLG Säuliamt

gesagt wurde. Anfangs ging nur Jan nach vorne und dann nach und nach alle, die noch da waren. Wir mussten sehr viel grinsen und auch später lachten wir noch über diesen Moment.

Die Athleten der OLG Säuliamt hatten noch einen Abschlussabend in Bonstetten. Der Abend war sehr lustig und die Spaghetti sehr fein. Daher hatten viele noch Lust zu spielen.»

Eine Medaille für alle

12. Kellerämterlauf am 26. Oktober

Der Nachwuchs im Eiltempo unterwegs. (Bild Mario Grond)

22. Säuliämtler Chlauslauf Einzelläufe, Staffelrennen, Familienläufe, für alle etwas In gut drei Wochen, am Sonntag, 24. November, erfolgt im Zentrum von Affoltern der Startschuss zum 22. Säuliämtler Chlauslauf. Erwartet werden etwa 600 Läuferinnen und Läufer. Startmöglichkeiten gibt es für Einzelläufer, Familien, Schulklassen und Stafetten. ................................................... von Hanspeter Feller Am diesjährigen Säuliämtler Chlauslauf gibt es eine wichtige Änderung. Die Anmeldungen erfolgen über die Webseite von Raceresult, https:// my.raceresult.com/138762/. Mit der Anmeldung kann auch gleich das Startgeld online bezahlt werden. Die Firma Raceresult ist auch für die Zeitmessung und die Erstellung der

Ranglisten zuständig. Mit dieser Neuerung werden verschiedene Fehlerquellen, die in den vergangenen Jahren zu Problemen geführt haben, eliminiert. Die Läufe sind wieder für alle Altersklassen ausgeschrieben. Die bei der Säuliämtler Bevölkerung beliebten Läufe Mutter-Kind und Vater-Kind sind ebenfalls wieder im Programm. Die Kids dürfen mit einem Elternteil, aber auch mit Grosseltern oder Götti/Gotti teilnehmen. Für die Staffelläufe mit vier Läuferinnen und Läufern werden zwei Klassements erstellt, eines für Staffeln von Leichtathletikclubs und ein zweites für Staffeln von Turnvereinen, Firmen und Familien. Die Plauschläufer müssen sich also nicht mit Läuferinnen und Läufern messen, welche regelmässig Wettkämpfe bestreiten. Die Zusammensetzung der Staffeln besteht aus

zwei Läuferinnen und zwei Läufern, es ist also noch Taktik gefragt. Nicht fehlen dürfen an diesem Laufanlass die Säuliämtler Schulklassen. Für sie gibt es ebenfalls ein Staffelrennen mit freier Zusammensetzung, und es gibt Preise für die Klassenkasse zu gewinnen. Der erste Startschuss auf der Oberen Bahnhofstrasse erfolgt um 10 Uhr für die jüngsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Dann geht es Schlag auf Schlag weiter mit den nächstälteren Kategorien, gefolgt von Schülerstaffeln und vom Hauptrennen. Den Abschluss des Laufmorgens machen die Familienläufe und die Staffelrennen der Vereine und Plauschläufer. Die Ausschreibung und die Streckenpläne des Säuliämtler Chlauslaufs sind auf der Webseite des Organisators, www.lvalbis.ch zu finden. Anmeldeschluss ist der 20. November.

43 Kinder der Jugi Mettmenstetten nahmen am letzten Samstag am Kellerämterlauf in Jonen teil. Die Jugi Mettmenstetten war die drittgrösste Gruppe und durfte als Anerkennung einen Bargeldpreis entgegennehmen. Wie jedes Jahr war die Organisation des Kellerämterlaufs makellos. Die Jugikinder von Mettmenstetten trafen sich zwischen 9 und 10 Uhr im Wald von Jonen. Die Stimmung war angenehm, vielleicht bei den einen oder anderen etwas angespannt, aber eine gewisse Nervosität gehört ja zu jedem Wettkampf dazu. Das Wetter spielte dieses Jahr auch gut mit. Obschon es am Morgen noch neblig und ziemlich frisch war, drückten bald die ersten Sonnenstrahlen durch den Wald. Die jungen Läufer*innen waren alle top motiviert und wurden von vielen Eltern begleitet, unterstützt und angefeuert. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten nach vollbrachter Leistung eine Medaille und ein Microfasertuch. Die drei besten pro Kategorie erhielten einen Pokal. Für viele Kinder, war dies der erste Lauf. Sie haben tapfer gekämpft und hatten Freude am Mitmachen und am anschliessenden gemütlichen Beisammensein im Festzelt. Insgesamt brachte die Jugi Mettmenstetten vier Podestplätze nach

Hause. Die festliche Ehrung im Festzelt war sehr schön und speziell für die Kinder. (pd.) Podestplätze der Jugi Mettmenstetten: Kat. Piccola: 2. Nina Suter Kat. MuKi/VaKi: 2. Seán Kerins Kat. Piccolo: 2. Evin Kaufmann Kat. KA: 2. Ken Bigler Auszug aus der Rangliste: Kat. Piccola: 2. Nina Suter, 6. Jennifer Erb, 8. Una Kerins, 12. Coralie Faure, 13. Lea Von Skal, 17. Romina Conrad Kat. M1: 11. Malia Ineichen, 14. Lenja Müller, 15. Sarina Brenneis Kat. M2: 6. Samantha Henry, 8. Lin Cavelti, 9. Amelia Toussaint, 12. Tamina Henry, 13. Elise Faure, 18. Fabienne Teufer Kat. M3: 11. Julia Suter, 12. Helena Smit, 14. Lana Wyss,19. Martina Heiniger, 24. Michelle Schedler Kat. M4: 8. Arianna Froesch, 15. Enya Helfenstein Kat. M5: 7. Delia Helfenstein Kat. MuKi/VaKi: 2. Seán Kerins, 60. Livio Von Skal Kat. Piccolo: 2. Evin Kaufmann, 14. Thierry Henry Kat. K1: 9. Lysander King, 11. Sven Hutmacher, 23. Ernest Aning-Brown, 24. Luke Charlie Loup, 25. Florian Solenthaler, 28. Leo Suter Kat. K2: 11. Moritz Suter, 13, Nick Hutmacher, 17. Juri Röllin, 22. Kilian Erb Kat. K3: 4. Léo Eric Loup, 8. Lorin Müller, 9. Lian Ineichen Kat. K5: 5. Levin Müller Kat. KA: 2. Ken Bigler, 7. Finn Wyss

«Achtung, fertig, los!» am Kellerämterlauf. (Bild zvg.)


Extra

Freitag, 1. November 2019

Wenn das Glöcklein klingelt, strahlen die Kinderaugen

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Im Spital Affoltern geboren

Seit über 70 Jahren bereitet die St.-Nikolaus-Gesellschaft Affoltern Freude Über 150 Besuche in fünf Tagen – das wartet Anfang Dezember auf die St.-Nikolaus-Gesellschaft Affoltern. Bis zum 23. November können sich Familien für einen Besuch anmelden.

Repertoire zu erweitern und noch besser auf verschiedene Bedürfnisse eingehen zu können. Gibt es ein ideales Alter für den Erstbesuch vom Samichlaus? «Ja», sagt Stefan Stöckli, Präsident der St.-Nikolaus-Gesellschaft Affoltern: «Zwischen anderthalb und zweieinhalb Jahren.» Ein Erstbesuch zwischen zweieinhalb und dreieinhalb sei hingegen erfahrungsgemäss schwierig. Um das Eis zu brechen, kann es dann sein, dass der Samichlaus erst mit dem Vater zusammen Zeichnungen anschaue: «Hey Papi, wo ist das Eseli?», und oft blickt das Kind dem Vater dann schon bald über die Schulter. Und so manches Kind, dass sein Versli in der Stube nicht vorzutragen wagte, tut dies vor dem Zubettgehen am offenen Zimmerfenster, in der Gewissheit, dass es der Samichlaus schon hören werde.

................................................... von thomas stöckli «Sami niggi näggi, hinderem Ofe steck i» – so beginnt das bekannteste aller Chlaus-Versli. Ein Klassiker aus einer Zeit, als der Samichlaus und vor allem der Schmutzli noch gefürchtet waren. Dem ist längst nicht mehr so. Heute verstecken sich die Kinder kaum mehr, vielmehr eilen sie mit strahlenden Augen zur Tür, wenn es klopft und sie das Glöcklein klingeln hören, das den hohen Besuch ankündigt. Schliesslich kommen Chlaus und Schmutzli nicht, um zu strafen, sondern um Freude zu bereiten, zu loben und auch mal ein mahnendes Wort zu platzieren. Sie erzählen eine Geschichte und lassen die Kinder auch ihr Versli aufsagen oder ein Lied vortragen. Seit über 70 Jahren pflegt die St.-Nikolaus-Gesellschaft Affoltern diesen schönen Brauch im ganzen Knonauer Amt mit viel Herzblut und Hingabe. Herausragend in dieser langen Zeit war sicher das Engagement von Franz Josef und Theres Seeburger. War es am Anfang eine «Jungmannschaft» um drei Chläuse, sind es inzwischen elf, die rund 130 Familien besuchen, aber auch 13 Kindergarten- und drei Schulklassen, zehn Vereine, dazu Kirchen und Altersheime. Die Dienstältesten schlüpfen schon seit über 40 Jahren jeden Dezember ehrenamtlich ins samtige Gewand und stülpen sich die Mitra, den Bischofshut, über. Der hochwertige Bart und die Perücke aus Büffelhaar komplettieren das Erscheinungsbild.

Trockenes Brot statt Schokolade und Nüssen Aus so vielen Jahren gibt es auch Lustiges zu berichten. Etwa, wenn der Schmutzli in der Stube einen Sack voller vertrockneter Brotresten ausleert, den die Familie draussen neben dem bereitgestellten Sack mit den Gaben zwischengelagert hatte. «Schmutzli,

Elias, 21. Oktober.

Noemi, 25. Oktober.

Smartphone auf dem «Sündenzettel»

Ein besonderer Anlass: Der Samichlausbesuch beim Familienclub Affoltern im Archewäldli. (Archivbild tst.) hast du wieder versehentlich das Eselfutter eingepackt?», hat der Samichlaus die Situation in diesem Fall nach einer Schrecksekunde entschärft und seinen Helfer geschickt, nun aber den richtigen Sack zu holen. Ein anderes Mal hatte der Regen die bereitgestellte Kartonkiste mit den Gaben so aufgeweicht, das der Kistenboden nicht mehr hielt. So mussten Samichlaus und Schmutzli die Sachen auf allen Vieren wieder einsammeln.

Weiterbildung und Erfahrungsaustausch Ein moderner Samichlaus braucht viel Fingerspitzengefühl. Wie man Kinder am besten erreicht, was man ansprechen darf und in welcher Form, dazu gibt es regelmässige Weiterbildungen. Als Ausbildner amtierten dabei auch schon eine Kindergärtnerin oder ein Kinderarzt. Zudem hilft ein regelmässiger Erfahrungsaustausch den Samichläusen und Schmutzlis, ihr eigenes

Auch wenn man in der Vorweihnachtszeit immer wieder verschiedene Samichläuse antrifft; für viele ist der, der zu ihnen nach Hause kommt, der Richtige. Deshalb legt die St.-Nikolaus-Gesellschaft Affoltern Wert darauf, dass nach Möglichkeit jedes Jahr derselbe kommt. «Jeder macht es etwas anders», weiss Stefan Stöckli, «und die Kinder merken den Unterschied.» So entstehen Verbindungen, die bis ins Teenager-Alter andauern können. Auch schon wurden Samichlaus und Schmutzli dann beim wirklich letzten Besuch mit einem selber getexteten Rap verabschiedet. Und was muss der Samichlaus am meisten rügen? Nebst Aufräumen, Streiten und ausgewogenem Essen hat sich das Smartphone und generell die «Bildschirm-Zeit» zum grossen Thema entwickelt. Vom Samichlausbesuch allein eine Lösung zu erwarten, ist sicher zu viel verlangt. Da brauche es Vor- und Nacharbeit der Eltern, so Stefan Stöckli. Eine Herausforderung ist auch die Vielfalt an Namen und deren Betonung. «Es ist unerfreulich, wenn der Samichlaus den Namen falsch ausspricht.» Familienbesuche der St.-Nikolaus-Gesellschaft Affoltern vom 4. bis 8. Dezember, anmelden bis 23. November. Kindergarten- und Schulbesuche am 4. und 5. Dezember. samichlausaaa.ch.

wetter

Zu schnelles Fahren ausserorts wird von vielen toleriert

lebensweisheit «... und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hin zu schauen.» (Astrid Lindgren)

Eine Mehrheit der Schweizer Bevölkerung findet zu schnelles Fahren innerorts nicht akzeptabel. Ausserorts hingegen toleriert ein Drittel zu schnelles Fahren. Diese und zahlreiche weitere Erkenntnisse liefert der soeben erschienene Sinus 2019 der BFU. Geschwindigkeitsbedingte Unfälle sind auf Schweizer Strassen für durchschnittlich 64 Todesfälle pro Jahr verantwortlich, davon passieren zwei Drittel auf Haupt- und Nebenstrassen ausserorts. Obwohl die jährliche Anzahl der Geschwindigkeitsunfälle seit 2008 um mehr als 40 % zurückgegangen ist, haben diese weiterhin schwerwiegende Folgen: Von 1000 Verletzten bei Geschwindigkeitsunfällen sterben 21. Das ist ein deutlich höherer Wert als bei den meisten anderen Unfallursachen. Ob innerorts, ausserorts oder auf der Autobahn: Unangepasste Geschwindigkeit endet oft tragisch. Eine wissenschaftliche Online-Umfrage in 32 Län-

dern auf verschiedenen Kontinenten zeigt allerdings, dass die Schweizer Bevölkerung bei Geschwindigkeitsüberschreitungen oftmals ein Auge zudrückt: Zwar finden hierzulande 61 %, dass zu schnelles Fahren in Dörfern oder Städten inakzeptabel ist, und weitere 26 % bezeichnen es als eher inakzeptabel. Dahingegen wird ein zu hohes Tempo ausserorts deutlich milder bewertet: Nur 31 % der Befragten finden dies klar inakzeptabel, weitere 32 % eher inakzeptabel. Anders ausgedrückt: Mehr als ein Drittel der Schweizerinnen und Schweizer tolerieren zu schnelles Fahren ausserorts. In der Umfrage bewerteten die Autofahrerinnen und Autofahrer auch verschiedene Aussagen zum Thema Geschwindigkeit: Der Aussage «Ich überschreite das Tempolimit oft» widersprach insgesamt die Hälfte – die Frauen öfter als die Männer. Auch ältere Personen gaben eher als jüngere an, nicht oft zu schnell zu fahren. (pd.)

Linnea, 26. Oktober.

Mia, 26. Oktober. (Bilder Irene Magnin)

digitalisierung in worten

Troll oder trollen Wer sich in seinem Online-Verhalten auf Beiträge beschränkt, die andere Gesprächsteilnehmende primär provozieren sollen, wird Troll genannt. Trollen wird primär unter einem Pseudonym gemacht, also anonym. Das Wort stammt aus dem Englischen, wo es umhergehen oder rollen bedeutet und aus dem Niederhochdeutschen, wo es für einen groben Kerl stand. Trolle sind meistens hochgradig frustrierte Sadisten und Narzissten, die vor allem in Online-Foren und Kommentarspalten von Online-Medien anzutreffen sind. Dort versuchen sie in Diskussionen emotionale Reaktionen heraufzubeschwören und damit Konflikte zu schüren. Oft halten sich Trolle so weit an die Regeln der Online-Seiten, dass es lange dauert, bis sie gesperrt werden können. Trolle versuchen oft, mit kontroversen Meinungen und persönlichen Angriffen Diskussionen zu dominieren und andere aus der Reserve zu locken. Wenn jemand den Troll schliesslich angreift, kann sich dieser als Opfer inszenieren und noch verletzender angreifen. Studien haben ergeben, dass Trolle am ehesten von ihren Opfern oder Diskussionen ablassen, wenn ihre Beiträge ignoriert werden. Bei Beiträgen, welche den Richtlinien der Internetseite widersprechen, sollten zudem die Administrierenden eingeschaltet werden. (sals) In der Serie «Digitalisierung in Worten», erläutert der «Anzeiger» primär aus dem Englischen stammende Begriffe, die sich im 21. Jahrhundert auch im deutschen Sprachgebrauch durchgesetzt haben.


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