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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 85 I 171. Jahrgang I Freitag, 3. November 2017

Anhänger gekippt

Neue Waldstrasse

Scherben auf der Fahrbahn, aber keine Verletzte nach einem Unfall in Knonau. > Seite 3

Die Korporation Unter Affoltern erstellt eine Verbindung über die Gemeindegrenze. > Seite 7

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Neubaustimmung Der Spatenstich zum Bauprojekt der Landi Albis in Mettmenstetten ist erfolgt. > Seite 8

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Pfarrer gefunden Antonio Lee predigte erstmals in der katholischen Kirche St. Mauritius, Bonstetten. > Seite 9

10 000 Franken für die rollende Theaterwerkstatt «Fahr.werk.ö!» erhält Anerkennungsbeitrag vom Kanton Der Kanton Zürich fördert erstmals die kulturelle Teilhabe. Ziel ist es, möglichst viele Menschen dazu anzuregen, sich mit Kultur auseinanderzusetzen und diese mitzugestalten. Unter den drei ausgezeichneten Projekten ist auch die rollende Theaterwerkstatt Fahr.werk.ö!. Möglichst vielen Menschen – unabhängig von ihrer nationalen oder sozialen Herkunft – den Zugang zur Kultur zu ermöglichen. Das strebt die Fachstelle Kultur an und unterstützt deshalb künftig auch Vorhaben im Bereich der kulturellen Teilhabe finanziell. Dieser Ansatz ist neu und anspruchsvoll. Der Förderschwerpunkt liegt auf dem Entstehungsprozess eines Kunstwerks und nicht mehr in erster Linie auf dem Kunstwerk selbst. Die Herausforderung besteht also darin, das partizipative Erarbeiten von Kunstwerken zu beurteilen und zu fördern. Mit der Vergabe der Anerkennungsbeiträge sollen Vorhaben geför-

Conni Stüssi (rechts) macht mit Kindern Freiluft-Theater. (Archivbild) dert werden, die Menschen den Zugang zum kulturellen Leben ermöglichen, sie am künstlerischen Prozess teilhaben lassen oder sie dazu animieren, selbst kreativ tätig zu sein. Das dreijährige Pilotprojekt wird das Spektrum künstlerischer Teilhabeprojekte ausloten und die Förderkriterien schärfen. Eine fünfköpfige Jury, der neben zwei Mitarbeiterinnen der

Fachstelle drei externe Experten angehörten, hat die diesjährigen Anerkennungsbeiträge vergeben.

Gemeinsam ein Stück erarbeiten Hinter der rollenden Theaterwerkstatt Fahr.werk.ö! stehen die Ämtler Theaterfrau Conni Stüssi und ihr Team. Seit 1997 tingeln sie – Fachleute der

Theater-, Tanz-, Musik- und Technikerszene – mit drei Traktoren und sechs Zirkuswagen durch den Kanton. Wo sich die Theaterleute mit ihrer Entourage niederlassen, wird während einer Woche gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen ein Theaterstück erarbeitet. «Es hat mich sehr gefreut, nach 20 Jahren unaufgefordert diese Anerkennung zu bekommen», so Conni Stüssi. Die Auszeichnung an sich schätzt sie als mindestens ebenso wertvoll ein wie den Geldbetrag. Die 10 000 Franken werden in den Betrieb fliessen – und damit auch der hiesigen Jugend zugutekommen: «Nächstes Jahr sind wir wieder zweimal im Säuliamt», verspricht Conni Stüssi. Neben dem «Fahr.werk.ö!» werden das im Säuliamt ebenfalls bekannte Maxim Theater sowie das KünstlerKollektiv «ox&öl» ausgezeichnet. Bei den ausgewählten Projekten überzeugt, dass die Initianten aus einer künstlerischen Haltung heraus gestalten, mit kulturfernen Gruppen arbeiten und dass sie die Teilnehmenden auf lustvolle Art und Weise befähigen, selbst kreativ tätig zu sein. (tst.)

Neu denken - frei glauben – quer handeln Gedanken zum Reformationssonntag von Pfarrerin Bettina Bartels Zum 500. Jahrestag des legendären Thesenanschlages Martin Luthers versucht auch die reformierte Kirche der Schweiz ein paar Nägel einzuschlagen: Was ist es, das den evangelischen Glauben – ob lutherisch, reformiert oder anderer Konfession – ausmacht? Von Kirchtürmen, Plakatständern und Beachflags grüssen in diesen Tagen sechs Schlagwörter, mit denen der Schweizerische Evangelische Kirchenbund (SEK) das Wesen des reformierten Glaubens auf den Punkt bringt oder sollte man besser sagen: umschreibt? Denn der Mittelpunkt, von dem diese sechs Wörter in farbigen Sprechblasen ausgehen, bleibt – eigentümlicherweise – leer. Sind diese sechs Wörter nur viel Lärm um nichts?

regen lässt, über das Wesentliche nachzudenken: die zentrale Botschaft, von der alles Weitere ausgeht. Frei, neu, quer, glauben, denken, handeln – während Luther seine 95 Thesen aus 1582 (lateinischen) Wörtern zimmerte, bringt der SEK nur gerademal sechs ins Spiel, deutsch und deutlich, und lädt ein, damit zu spielen: mit diesen sechs Wörtern und ihren neun Kombinationsmöglichkeiten und den x Reihenfolgen, in die sie sich bringen liessen. Und vor allem fordert das Plakat dazu auf, über das nachzudenken, was in der Mitte steht. Denn da ist ja nicht nichts.

Das Zentrum und die Gnade Der Ausgangspunkt des Glaubens, Handelns und Denkens, der Ursprung von allem frei, neu und quer, der

springende Punkt für die Kirche ist in der Mitte abgebildet: Leere, die jeder, der das Plakat betrachtet, selber füllen kann, ja nach reformiertem Verständnis selber füllen muss. Nach evangelischer Tradition bieten sich Begriffe wie «Christus», «Schrift» (gemeint ist «die Heilige»!), oder «Gnade» an. Bedienen Sie sich oder machen Sie andere Vorschläge! Ich wähle die Gnade. Einst das Mutterwort der Reformation, ein Hammerwort, das spalten konnte, wurde «Gnade» jüngst zum Unwort der Kanzelsprache erklärt: «Kirchensprech» sei das, christliche Insider-Sprache. Und tatsächlich: in unserer modernen Welt ist von Gnade nur noch selten die Rede. Die Gnade droht zu verschwinden. Sie fehlt in unserer Alltagssprache, auf Formularen taucht sie nicht auf, in Debatten, in Nachrichten, in Zeugnisgesprächen: Fehlanzeige.

Worum geht es?

Daumen hoch, Daumen runter

Natürlich dürfen wir Reformierten die Reformation feiern. Alle 500 Jahre auch gerne etwas grösser. Doch wie bei jedem Jubiläum besteht auch hier die Gefahr, plakativ Staub aufzuwirbeln und ein paar Slogans in die Welt zu setzen, die zwar ansprechend daherkommen, aber nichtssagend bleiben - wenn man sich nicht davon an-

Gnade ist nicht vorgesehen. Es zählen Finanzkraft, Einsatz, Leistung, Punkte, Outfit, Likes. Da sage ich nicht einfach nur «schade». Denn aus evangelischer Sicht fehlt da etwas ganz Wesentliches, etwas ohne das wir und diese ganze Welt gar nicht sein könnten: dass wir leben, verdanken wir nicht uns selbst. Wir leben aus Gnade. Das

Plakat des Evangelischen Kirchenbundes zu «500 Jahre Reformation». (Bild zvg.)

Leben ist eine Gnade. Das kann man in dieser Welt leicht vergessen. Was wäre, wenn wir nach 500 Jahren wieder einmal der Gnade das Wort redeten? Nicht nur in der Kirche? Wenn «Gnade» unser Denken bestimmen würde und Gnade der Normalfall unseres Handelns würde – das Recht also nur im Härtefall zur Anwendung käme? Wenn wir lernen würden, gnädig zu sein, mit der Schöpfung, mit unseren Mitmenschen und, last not least, mit uns selbst und unseren Unzulänglichkeiten? Es könnte uns und die Welt reformieren.

Ihre Thesen, bitte! Keine Sorge, die Plakate des SEK wollen Ihnen nichts andrehen. Und meine Ideen dazu müssen Sie mir auch nicht abkaufen. Spüren Sie selber nach, was für Sie im Zentrum steht und was Ihr Denken, Handeln und Glauben inspiriert. Und stellen Sie Ihre eigenen Thesen dazu auf, was die Welt und ihre Menschen, hier und heute, «500 Jahre danach» reformieren könnte. Damit wir eine Perspektive für die Zukunft haben. Ich bin gespannt auf Ihre Thesen per Post oder Mail: neu, frei und gerne auch quer. Bettina Bartels, Pfarrerin, reformierte Kirche Affoltern

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Klinik für Konsumgut Schweizer Reparaturtag: Ein Besuch im «Repair Café» Affoltern. > Seite 11

Psychische Krankheiten Vor 20 Jahren wurde das Wohnheim Central in Affoltern eröffnet. Es bietet 12 Wohnplätze für Menschen mit schwerwiegenden psychischen Erkrankungen. Psychische Erkrankungen sind weit verbreitet. Die WHO geht davon aus, dass ein Drittel der Bevölkerung an einer oder mehreren psychischen Erkrankungen unterschiedlicher Schweregrade leidet. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 5

Hornbach-Bau im Zeitplan Nach rund zwei Dritteln der Bauzeit steht die Gebäudehülle des neuen Baumarktes am Autobahnanschluss Affoltern wind- und wetterdicht. Anfang März sollen die Hallen schlüsselfertig übergeben werden. Bereits Mitte April beginnt die Einrichtung. Auf ein Eröffnungsdatum wollte sich Hornbach auf Anfrage des «Anzeigers» noch nicht festlegen. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 7 anzeigen


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars In der konkursamtlichen Liquidation über den Nachlass von Giuliano Pisani, geb. 13. November 1967, von Kappel am Albis ZH, wohnhaft gewesen Zürcherstrasse 20, 8908 Hedingen, gestorben 9. Januar 2013, liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf.

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars In der konkursamtlichen Liquidation über den Nachlass von Ernst Müller, geb. 22. Juni 1941, von Winterthur ZH, gestorben 7. März 2013, liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 3. November 2017 verwiesen. Affoltern am Albis, 31. Oktober 2017 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Sekundarschulgemeinde Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten

Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Gemeinden Knonau, Maschwanden und Mettmenstetten werden eingeladen zu einer Kreis-Gemeindeversammlung auf

Wahlanordnung Erneuerungswahl des Notars/der Notarin für die Amtsdauer 2018 bis 2022

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 19.30 Uhr, Mehrzweckgebäude Stampfi, Knonau, zur Behandlung der folgenden Geschäfte:

Der Stadtrat Schlieren hat den 1. Wahlgang für die Erneuerungswahl des Notars/der Notarin für die Amtsdauer 2018 bis 2022, gestützt auf die massgeblichen Bestimmungen des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR), auf Sonntag, 4. März 2018, angeordnet.

1. Voranschlag/Steuerfuss 2018, Festsetzung 2. Schulzweckverband Bezirk Affoltern, Totalrevision der Statuten

Wahlvorschläge sind innert 40 Tagen seit dieser Publikation, d. h. bis spätestens Mittwoch, 13. Dezember 2017, beim Stadtrat Schlieren, Stadtkanzlei, Freiestrasse 6, 8952 Schlieren, einzureichen.

Die Anträge liegen in der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten ab 20. November 2017 zur Einsicht auf. Die Weisung steht dann unter www.mettmenstetten.ch –> Politik/ Verwaltung –> Abstimmung/Wahlen –> Gemeindeversammlung sowie unter www.sekmaettmi.ch zum Download zur Verfügung.

Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 3. November 2017 verwiesen.

Notariatskreis Schlieren (Gemeinden Aesch, Birmensdorf, Bonstetten, Schlieren, Stallikon, Uitikon, Urdorf und Wettswil)

Mettmenstetten, 3. November 2017 Sekundarschulpflege Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten

Affoltern am Albis, 27. Oktober 2017

Wählbar ist jede Person, die das Wahlfähigkeitszeugnis des Obergerichts besitzt. Die vorgeschlagene Person muss mit Namen, Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname, die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei und der Hinweis, ob die vorgeschlagene Person das Amt schon bisher ausgeübt hat, angegeben werden. Jeder Wahlvorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten aus dem Notariatskreis Schlieren unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden. Die provisorischen Wahlvorschläge werden nach Ablauf der ersten Frist veröffentlicht. Innert einer zweiten Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge geändert oder zurückgezogen werden oder es können auch neue Wahlvorschläge eingereicht werden. Formulare für die Wahlvorschläge sind bei der Stadtkanzlei Schlieren (Telefon 044 738 15 76) erhältlich oder stehen unter www.schlieren.ch zum Download bereit. Gegen diese Wahlanordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Dietikon, Bahnhofplatz 10, 8953 Dietikon, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Stadtrat Schlieren 3. November 2017

Einstellung der konkursamtlichen Nachlassliquidation Über die Erbschaft von Rolf Harry Weber, geb. 13. August 1940, von Zug ZG, gestorben 26. Dezember 2010, wohnhaft gewesen Chamstrasse 12, 8934 Knonau, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 10. September 2013 die konkursamtliche Liquidation angeordnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichtes vom 29. Juni 2017 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 13. November 2017 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 3 600.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Sekundarschulgemeinde Hausen am Albis Kappel am Albis Rifferswil Die Stimmberechtigten der Sekundarschulgemeinde Hausen am Albis, Kappel am Albis und Rifferswil werden eingeladen zur: Kreisgemeindeversammlung vom Mittwoch, 6. Dezember 2017, 19.30 Uhr, in der Engelscheune in Rifferswil zur Behandlung der folgenden Geschäfte: 1. Genehmigung des Voranschlages 2018 2. Genehmigung der Totalrevision der Statuten des Schulzweckverbandes Bezirk Affoltern Die Anträge der Sekundarschulgemeinde liegen den Stimmberechtigten mit den dazugehörenden Akten im Gemeindehaus von Hausen am Albis, Kappel am Albis und Rifferswil zur Einsicht auf. Die Weisung ist auf der Homepage der Sek Hausen aufgeschaltet oder kann bei der Schulverwaltung bezogen werden. Die Sekundarschulpflege

Politische Gemeinde Affoltern am Albis Primarschulgemeinde Affoltern am Albis Sekundarschulgemeinde Affoltern am Albis/ Aeugst am Albis

Einladung zur Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten werden auf Montag, 4. Dezember 2017, 19.30 Uhr, in den Kasinosaal, Gemeindezentrum, Marktplatz 1, zu einer Gemeindeversammlung eingeladen. Zur Behandlung gelangen folgende Geschäfte: A) Sekundarschulgemeinde, Primarschulgemeinde und Politische Gemeinde Gemeinsame Vorstellung des Finanzplanes 2017 bis 2021 B) Sekundarschulgemeinde Affoltern am Albis / Aeugst am Albis 1. Bewilligung des Voranschlages 2018 und Festsetzung des Steuerfusses für das Jahr 2018 2. Totalrevision der Statuten des Schulzweckverbandes Bezirk Affoltern am Albis 3. Bekanntmachungen Die Akten liegen ab Freitag, 17. November 2017, in der Schulverwaltung der Sekundarschule, Zwillikerstrasse 16, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. C) Primarschulgemeinde Affoltern am Albis 1. Totalrevision der Statuten des Schulzweckverbandes Bezirk Affoltern am Albis 2. Genehmigung Voranschlag 2018 und Festsetzung des Steuerfusses für das Jahr 2018 3. Bekanntmachungen D) Politische Gemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages 2018 und Festsetzung des Steuerfusses für das Jahr 2018 2. Genehmigung Teilrevision Entschädigungsverordnung 3. Bekanntmachungen Die Akten liegen ab Freitag, 17. November 2017, in der Gemeindekanzlei, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. Affoltern am Albis, 3. November 2017 Der Gemeinderat

Kirchgemeindeversammlung Römisch-katholische Kirchgemeinde Hausen-Mettmenstetten

Sonntag, 3. Dezember 2017, im Anschluss an den Gottesdienst um ca. 11.00 Uhr im Kirchgemeindehaus Traktanden: 1. Genehmigung des Voranschlages 2018 und Festsetzung des Steuerfusses 2018 2. Anfragen (§ 51, Gemeindegesetz) Anschliessend • Informationen • Umfrage Im Anschluss an die Kirchgemeindeversammlung lädt die Kirchenpflege zu einem Apéro ein. Anfragen müssen spätestens bis zehn Arbeitstage vor der Versammlung schriftlich der Kirchenpflege eingereicht werden. Die Unterlagen der Traktanden liegen während der üblichen Öffnungszeiten zwei Wochen vor der Versammlung im Sekretariat des Kirchgemeindehauses auf. Den Abonnenten werden diese Unterlagen zugestellt. Sie können zudem zwei Wochen vor der Versammlung im Sekretariat bezogen werden. Interessenten für ein Abonnement können sich beim Sekretariat (Telefon 044 761 24 00) melden und sich als Abonnenten eintragen lassen, sodass ihnen zukünftig die Unterlagen zugestellt werden. Die Überprüfung des Stimmregisters kann auf dem Kirchensekretariat erfolgen. Die Kirchenpflege freut sich über Ihre Teilnahme an der Kirchgemeindeversammlung.

Pfarrwahl für die Amtsdauer 2018 – 2024 I. Die Kirchenpflege der römisch-katholischen Kirchgemeinde HausenMettmenstetten hat mit Beschluss vom 24. Oktober 2017, gestützt auf § 13 Abs. 3, Kirchengesetz vom 9. Juli 2007 (KiG) i. V. m. Art. 58 der Kirchenordnung der römisch-katholischen Körperschaft des Kantons Zürich vom 29. Januar 2009 (KO) und §§ 113 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte des Kantons Zürich vom 1. September 2003 (GPR) entschieden, den Stimmberechtigten Pfarrer Don Angelo Saporiti, Jg. 1962, zur Bestätigung für die am 1. Juli 2018 beginnende neue Amtsdauer 2018–2024 vorzuschlagen. II. Gestützt auf § 117 Abs. 3 GPR findet die Bestätigung in stiller Wahl statt, sofern nicht binnen 20 Tagen vom Datum dieser Publikation an mindestens 200 Stimmberechtigte das Begehren um Vornahme der Bestätigungswahl an der Urne verlangen. In diesem Fall findet am 4. März 2018 eine Wahl an der Urne statt. III. Das Begehren um Durchführung der Urnenwahl ist schriftlich beim Präsidenten der Kirchenpflege Peter Hanke, Schulhausstr. 3, 8934 Knonau, zu stellen und das Begehren ist auf jedem Unterschriftenbogen deutlich anzuführen. Auf dem Begehren haben die unterzeichnenden Stimmberechtigten, Namen, Vornamen, Geburtsjahr und Adresse anzugeben. Ein Rückzug des Begehrens ist nicht zulässig. Begehren um Vornahme von Pfarrwahlen an der Urne sind nicht öffentlich einsehbar (§ 24 Abs. 4 Verordnung über die politischen Rechte vom 27. Oktober 2004). Namen und weitere Angaben der Unterzeichnenden unterliegen dem Amtsgeheimnis. Öffentlich bekannt gegeben wird lediglich die Anzahl der eingereichten Unterschriften. IV. Gegen diesen Entscheid kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Postfach, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. V. Veröffentlichung im amtlichen Publikationsorgan der Kirchgemeinde Hausen-Mettmenstetten Mettmenstetten, 1. November 2017 Römisch-katholische Kirchenpflege Hausen-Mettmenstetten Der Präsident: Peter Hanke

Die Aktuarin: Martina Zingg


Bezirk Affoltern

Halloween: Eier beschlagnahmt Auch im Säuliamt wird Halloween gefeiert, dieses Jahr ohne namhafte Zwischenfälle Die Kantonspolizei führte am 31. Oktober zwischen 18.45 und 23 Uhr Personenkontrollen durch und stellte dabei diverse Gegenstände sicher, unter anderem rohe Eier. Damit verhinderte sie wohl teure Putzaktionen. Unbekannte sind vom 27. auf den 28. Oktober in ein Metallbaugeschäft eingestiegen und haben ein elektronisches Gerät im Wert von zirka 400 Franken gestohlen. Durch Beschädigen der Türe entstand ein Schaden von rund 1000 Franken. Nicht bekannt ist auch, wer in einem Sonnenstudio in Affoltern am 29. Oktober zwischen 21 und 21.30 Uhr ein Plastikgehäuse zertrümmert hat. Die Kantonspolizei beziffert den Schaden auf 500 Franken. Am Sonntag um 8.15 Uhr wurde die Polizei zu einer Liegenschaft in Affoltern gerufen, weil sich Anwohner an zu lauter Musik störten, die aus dem Erdgeschoss drang. Woher die Bassklänge stammten, liess sich aber nicht eruieren. (-ter.)

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Freitag, 3. November 2017

Scherben auf der Autobahn Knonau: Anhänger mit Weinflaschen und Mobiliar umgekippt Am Montag, 30. Oktober, kurz vor 12 Uhr, fuhr ein 31-jähriger Fahrzeuglenker mit einem Anhänger auf der Autobahn A4 von Steinhausen Richtung Affoltern. Dabei kam der Anhänger auf Knonauer Gemeindegebiet ins Schlingern, kippte auf die Seite und kam auf der Überholspur zum Stillstand. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden an Fahrzeugen und Leiteinrichtung beträgt rund 25 000 Franken. Die genaue Unfallursache wird abgeklärt. Für die Bergung und Reinigung der Fahrbahn musste die Überholspur für zwei Stunden gesperrt werden. Der Autobahnabschnitt wird durch die Zuger Polizei betreut. (pd.)

Der ungekippte Anhänger hatte Weinflaschen und Möbel geladen. (Bild Polizei Zug)

Volg Wettswil übernimmt als Postagentur am 20. November

Noch bis Samstag, 18. November, werden die Wettswiler Post-Kunden an der Husächerstrasse empfangen. Dann schliesst die Poststelle endgültig. Der Briefeinwurf am Standort wird aufgehoben. In der Nähe der neuen Filiale mit Partner findet sich ein Briefein-

wurf an der Stationsstrasse 10a (beim Dorfparkplatz). Die Postfachanlage bleibt bis auf Weiteres bestehen. Die Postfachinhaber werden rechtzeitig über den künftigen Standort informiert. Die Hauszustellung in Wettswil bleibt unverändert.

Ab 20. November im Volg Nach dem Wochenende werden die wichtigsten Postdienstleistungen lückenlos am neuen Standort weitergeführt, ab Montag, 20. November, im Volg im Zentrum 3 Linden (Kirchgasse 2). Während der gesamten Öffnungs-

zeiten des Volg-Ladens können Sendungen aufgegeben und abgeholt (wenn man bei der Zustellung nicht anwesend war) werden. Weiter lassen sich Briefmarkenhefte à 10 Stück in den Markenwerten 1 Franken oder 85 Rappen erwerben. Einzahlungen kann man bargeldlos mit der PostFinance Card, einer Maestro- oder V Pay-Karte übers Post- oder Bankkonto abwickeln. Mit der PostFinance Card gibt es Bargeld bis 500 Franken (50 Franken sind jederzeit garantiert). (tst.) Öffnungszeiten Volg Wettswil mit integriertem Postangebot: Montag bis Samstag 6.30 bis 20 Uhr.

Dichte Sträucher und lichte Stellen Reppisch: Gehölzpflege für Naturvielfalt Bis März 2018 werden entlang der Reppisch zwischen Sellenbüren und Aumüli Unterhaltsund Pflegemassnahmen an Gehölzen durchgeführt. Dies ist Teil der Umsetzung des Ökokorridors Reppisch. In den nächsten Monaten werden an ausgewählten Stellen entlang der Reppisch Gehölze zurückgeschnitten und verjüngt. Ziel der Massnahmen ist die Förderung von dichten, stufig aufgebauten Heckenabschnitten mit vielfältiger Struktur. Für Vögel und zahlreiche weitere Kleintiere sind dichte, vielfältig aufgebaute Strauchbestände unterschiedlichen Alters als Niststandorte und Unterschlüpfe unverzichtbar. Zudem stellen gut besonnte Ufer- und Bachpartien wichtige Entwicklungsräume für Reptilien, Amphibien und spezialisierte Libellen sowie seltene Pflanzenarten wie zum Beispiel Orchideen, die

Gemeinsam gegen Einbrecher Einbrüche verhindern – dies ist das Ziel der Polizeiaktion zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität. Die Aktion läuft seit Montag und dauert bis Ende Februar 2018.

Die Poststelle Wettswil schliesst am 18. November Nun steht er fest, der definitive Schliessungstermin der letzten Poststelle im Unteramt. Ab Montag, 20. November, sind Postdienstleistungen in reduziertem Umfang im Volg Wettswil erhältlich.

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Am vergangenen Donnerstagnachmittag fand die Kantonspolizei in einer Affoltemer Wohnung eine tote 29-jährige Frau (im «Anzeiger» vom 31. Oktober). Jetzt befindet sich ihr Ehemann in Untersuchungshaft. Inzwischen ist der Fall bei der Staatsanwaltschaft IV in Bearbeitung. Diese ist unter anderem zuständig für Kapitalverbrechen wie Tötungsdelikte und qualifizierte Straffälle häuslicher Gewalt. (abo)

Zum 80. Geburtstag

Strukturvielfalt nimmt zu Die Pflegearbeiten stützen sich auf biologische Abklärungen ab und erfolgen gezielt unter Berücksichtigung der Bedürfnisse von vorhandenen Lebensgemeinschaften. Die Mit den Gehölzpflegemassnahmen wird die Struktur- und Erfahrungen mit Lebensraumvielfalt entlang der Reppisch gefördert. (Bild zvg.) den in den letzten Jahren getroffenen Massnahmen zei- bereich der Reppisch zudem nicht alle gen, dass auftretende «Wunden» in gleichzeitig, sondern räumlich und den Gehölzen bald verheilen und die zeitlich gestaffelt über mehrere Jahre Strukturvielfalt erhöhen. verteilt vorgenommen. Ebenso wird Um den Eingriff naturverträglich eine fachliche Begleitung durch eine zu gestalten, werden die im Pflegeplan speziell eingesetzte Arbeitsgruppe geangeregten Massnahmen im Gehölz- währleistet. (vdp)

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Margrit Schenkel: Keine Neuigkeiten Zum Fall der im Sudan entführten Bonstetterin Margrit Schenkel gibt es weiterhin keine Informationen.

Bleibt vermisst: Margrit Schenkel.

Ehemann verhaftet

wir gratulieren

Akelei oder den Gelben Eisenhut dar.

(Archivbild)

Mit Beginn der Winterzeit nimmt die Zahl der Einbrüche zu. Einbrecher nutzen sowohl die düsteren Tage als auch die früh einsetzende Dämmerung und dringen in Einfamilienhäuser sowie in Parterrewohnungen ein. Die Aktion «Bei Verdacht Tel. 117 – Gemeinsam gegen Einbrecher» will mit Plakaten und Flugblättern, Werbung in Online-Newsportalen und Printmedien, einem Kurzfilm sowie in direktem Kontakt daran erinnern, bei verdächtigen Wahrnehmungen die Notrufnummer 117 anzurufen. Zudem setzt die Polizei auf mehr Patrouillen und erhöhte Kontrolltätigkeit. Mit einer kostenlosen individuellen Einbruchschutzberatung der Polizei sollen Ratsuchende motiviert werden, geeignete Massnahmen umzusetzen und somit das Einbruchsrisiko deutlich zu vermindern. (pd.)

Am Samstag, 7. Oktober, wurde Margrit Schenkel im Sudan entführt. Weiterhin fehlen jegliche Informationen. Weder ist bekannt, wer die Entführer sind, noch was sie fordern. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA gab bekannt, dass die Schweizer Vertretung vor Ort mit den lokalen Behörden in Kontakt stehe. Die Schweiz fordere eine rasche und bedingungslose Freilassung. abo

Heute feiert Elfriede Zambra in Obfelden ihren 80. Geburtstag. Wir gratulieren ihr ganz herzlich und wünschen ihr gute Gesundheit. Am Montag, 6. November, feiert Kurt Hellermann in Affoltern seinen 80. Geburtstag. Herzliche Gratulation! Wir wünschen ein schönes Fest.

Zum 85. Geburtstag Heute feiert Esther Miriam SchneiterKnecht in Affoltern ihren 85. Geburtstag. Wir gratulieren ihr herzlich und wünschen Gesundheit und alles Gute.

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Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach Politische Gemeinde Primarschulgemeinde

Einladung zur Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Gemeinden Obfelden und Ottenbach (Sekundarschulgemeinde) sowie der Gemeinde Obfelden (politische Gemeinde und Primarschulgemeinde) werden zur Gemeindeversammlung eingeladen auf Dienstag, 5. Dezember 2017, 20.00 Uhr, in der Mehrzweckhalle Zendenfrei. Die Stimmberechtigung richtet sich nach dem Gesetz über die politischen Rechte vom 1. September 2003. Anträge: A. Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach 1. Genehmigung des Voranschlages 2018 und Festsetzung des Steuerfusses auf 26 % 2. Genehmigung der Totalrevision der Statuten des Schulzweckverbandes Bezirk Affoltern B. Politische Gemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages 2018 und Festsetzung des Steuerfusses auf 45 % 2. Genehmigung der Totalrevision der Besoldungsverordnung 3. Genehmigung der Teilrevision des Kommunalen Personalrechts 4. Genehmigung des Erlasses einer Kommunalen Gebührenverordnung C. Primarschulgemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages 2018 und Festsetzung des Steuerfusses auf 50 % 2. Genehmigung eines Baukredites über CHF 200 000 für den Ersatz der Fenster und energetische Massnahmen am Schulhaus C 3. Genehmigung der Totalrevision der Statuten des Schulzweckverbandes Bezirk Affoltern Als Ergänzung zu den Anträgen liegen die Akten 14 Tage vor der Versammlung während den Bürozeiten bei der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Auf Wunsch werden die Anträge in Broschürenform den Stimmberechtigten zugestellt. Die Anträge können auch auf der Homepage der Gemeinde Obfelden (www.obfelden.ch) eingesehen werden. Obfelden, 3. November 2017 Die Gemeindevorsteherschaften

Quartierplan Buchenegg Ost Bekanntmachung des Inkrafttretens der Einleitung Die Baudirektion des Kantons Zürich hat am 5. September 2017 folgenden Beschluss Nr. 0838/17 gefasst: Die vom Gemeinderat Stallikon am 23. Mai 2017 beschlossene Verfahrenseinleitung des Quartierplans Buchenegg Ost wird genehmigt. Gemäss Bescheinigung des Baurekursgerichts des Kantons Zürich vom 24. Oktober 2017 ist die Verfahrenseinleitung rechtskräftig. Stallikon, 3. November 2017 Gemeinderat

Gemeindeammannamt Affoltern am Albis

Gerichtliches Verbot Das Einzelgericht des Bezirksgerichtes Affoltern hat am 11. August 2017, nach Einsicht in das Gesuch der Pensionskasse für die Mitarbeitenden der Gruppe Mobiliar, Bundesgasse 35, 3011 Bern, vertreten durch Prestige Immobilien AG, Berninastrasse 29, 8042 Zürich, in Anwendung der Art. 258 bis 260 der Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO) erkennt: Unberechtigten ist das Führen und Abstellen von Fahrzeugen aller Art auf der Liegenschaft Oberdorf, Merkurstrasse 4, 6 und 8, 8910 Affoltern am Albis, Grundregister Blatt 1036, Kat. Nr. 6588, untersagt. Als Berechtigte gelten ausschliesslich Mieter, Besucher, Kunden, Lieferanten auf den dafür gekennzeichneten Parkplätzen unter Berücksichtigung des Parkplatzreglements sowie Dienstbarkeitsberechtigte. Widerhandlungen werden mit einer Busse bis zu Fr. 200.– bestraft. Wer dieses Verbot nicht anerkennen will, hat innert 30 Tagen seit dessen Bekanntmachung und Anbringung auf dem Grundstück beim Gericht Einsprache zu erheben. Die Einsprache bedarf keiner Begründung. Die Einsprache macht das Verbot gegenüber der einsprechenden Person unwirksam. Zur Durchsetzung des Verbots ist beim Gericht Klage einzureichen (Art. 260 ZPO). Affoltern am Albis, 3. November 2017 Gemeindeammannamt Affoltern a. A. R. Günthardt, Gemeindeammann

Bauprojekte Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Weibel Noldi und Lilo, Schuelweidweg 10, 8914 Aeugstertal Bauvorhaben: Abbruch und Neuerstellung Autounterstand und Anbau Wintergarten/UG Abstellraum, Schuelweidweg 10, Aeugstertal, Gemeinde Aeugst am Albis, Kat.-Nr. 992, GV-Nr. 194, Zone K2 A

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Ludwig Katharina, Schuelweidweg 8, 8914 Aeugstertal Bauvorhaben: Ersatzneubau Garage und Erstellung Schleppgaube über bestehender Laube, Schuelweidweg 8, Aeugstertal, Gemeinde Aeugst am Albis, Kat.-Nr. 991, GV-Nr. 13, Zone K2 A

Kappel am Albis

Einladung zur Gemeindeversammlung vom Donnerstag, 7. Dezember 2017, 19.30 Uhr, (Im Anschluss an die Gemeindeversammlung der Sekundarschule «Sek Mättmi») Ort: Mehrzweckgebäude Stampfi Traktanden: A. Politische Gemeinde Knonau 1. Erteilung des Gemeindebürgerrechts an Strahl Sofia, deutsche Staatsangehörige 2. Statutenrevision Schulzweckverband Bezirk Affoltern; Genehmigung 3. Voranschlag 2018; Genehmigung 4. Festsetzung Steuerfuss (88 %); Genehmigung 5. Neubewertung Verwaltungsvermögen Gemeinde Knonau; Genehmigung B. Reformierte Kirchgemeinde 1. Voranschlag 2018; Genehmigung 2. Festsetzung Steuerfuss (14 %); Genehmigung 3. Aussprache über das kirchliche Leben Die Anträge und Akten liegen ab 23. November 2017 in der Gemeindekanzlei während den Öffnungszeiten zur Einsicht auf. In elektronischer Form können auch sämtliche Akten über die Homepage www.knonau.ch bezogen werden. Anfragen nach § 51 des Gemeindegesetzes sind der Vorsteherschaft mindestens 10 Arbeitstage vor der Gemeindeversammlung einzureichen. Bezüglich des Stimmrechts wird auf die Bestimmungen des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) verwiesen. Die Vorsteherschaften: Gemeinderat Reformierte Kirchenpflege

Bauherrschaft: Samuel Berweger, Renggerstrasse 17, 8038 Zürich Projektverfasser: frickarchitektur, Ebertswilerstrasse 2, 8915 Hausen am Albis; Bauprojekt Sanierung Fassade, Grundrissänderungen und Balkonerweiterung; Vers.-Nr. 279, Kat.-Nr. 1432, Kappelerstrasse 1a, Uerzlikon (Kernzone B).

Maschwanden Bauherrschaft: Markus und Theres Eberhard, Bühlstrasse 8 und 10 Projektverfasser/in: Zimmerei Frei, Unterdorfstrasse 12, 8933 Maschwanden Bauvorhaben: Durchbruch Wohnhaus zur Scheune, Glasfront hinter Scheunentor, Isolierung der Wände im Essbereich, Bühlstrasse 8 und 10, Kat.Nr. 984, Zone: Kernzone Haus Assek-Nr. 178 ist im kommunalen Inventar.

Obfelden Gesuchsteller: Spross Ga-La-Bau AG, Josef Binzegger, Binzring 11, 8036 Zürich Projektverfasser: UNIVERSA bau Umwelt Rohstoffe AG, Erich Metry, Roosstrasse 53, 8832 Wollerau Baurechtliches Vorhaben: Ableitung für unverschmutztes Abwasser aus der Deponie Tambrig zwischen Pumpschacht und Einleitung in die Reuss auf Kat.-Nrn. 238 und 4509, Deponie Tambrig und Reussuferbereich Lunnerfeld zum Teil im Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung und in überkommunaler Natur- und Landschaftsschutzzone (Kantonale Landwirtschaftszone)

Ottenbach Bauherrschaft: Bracher Hans Rudolf, Widenospen 27, 8913 Ottenbach Bauvorhaben: Erstellen einer Holztrennwand (1.5 m hoch) auf dem Grundstück Kat.-Nr. 653 zu 654, Widenospen 27, Kat.-Nr. 653, Zone W2b

Rifferswil

Affoltern am Albis

Bauherrschaft: ImmoPartners AG, Churerstr. 55, 8852 Altendorf Projektverfasser Bauprojekt: Fassadenöffnungen (Westseite), 2. DG, Haus A und C, Kappelerstr. 8 und 12, Geb.Vers.-Nr. 602 und 604, Grundst. Kat.Nr. 2004, KZ

Am 29. Oktober 2017 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Stallikon Bauherrschaft: Swisscom Broadcast AG, Tössfeldstrasse 37, 8406 Winterthur, Bauvorhaben: Ausbau zwei Richtfunkantennen, Felsenegg, Kat.-Nr. 2020, Zone Landwirtschaftszone

Walter Moser geb. 5. Juni 1940, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Bestattung am Freitag, 3. November 2017, um 11.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Bonstetten Am 28. Oktober 2017 ist in Zürich gestorben:

Todesfälle Hedingen

Aeberli geb. Joss, «Friedi»

Am Mittwoch, 25. Oktober 2017, ist in Hedingen gestorben:

geboren 20. März 1939 von Bonstetten, wohnhaft gewesen an der Chapfstrasse 60, Bonstetten.

Durrer, Heinz geboren am 21. Januar 1960, von Zürich ZH / Kerns OW, verheiratet, wohnhaft gewesen in Hedingen, Alte Affolternstrasse 20. Abdankung am Donnerstag, 9. November 2017, 14.00 Uhr, in Hedingen

Abdankung: Reformierte Kirche in Bonstetten am Dienstag, 7. November 2017, um 14.00 Uhr. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Bonstetten

TO D E S A N Z E I G E Unser lieber

Heinz Durrer 21. Januar 1960 – 25. Oktober 2017

ist nach langer Krankheit friedlich eingeschlafen. Schön, dass sich unsere Lebenswege gekreuzt haben. Wir sind dankbar darüber, dass wir Dich erleben und begleiten durften Wir werden Dich immer in unseren Herzen behalten. Beatrix Durrer-Wohlwend & Familie Wohlwend Willi & Anita Durrer & Familie Durrer Der Trauergottesdienst findet am Donnerstag, 9. November 2017, um 14.00 Uhr, in der reformierten Kirche in Hedingen statt. Heinz war ein fröhlicher Mensch und sah das Leben farbenfroh. Wir bitten deshalb, keine Trauerkleider zu tragen.

WIR DANKEN VON GANZEM HERZEN Die grosse Anteilnahme und Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserer geliebten

Frieda Salzmann-Bingesser erleben durften, hat uns tief bewegt. Wir danken – Herrn Pfarrer Angelo Saporiti für die einfühlsam und würdig gestaltete Trauerfeier – Frau Marianne Rutscho für die ergreifende musikalische Begleitung der Trauerfeier – für die zahlreichen und grosszügigen wohltätigen Zuwendungen an die Spitex Knonaueramt, die Palliativabteilung des Spitals Affoltern und für Grabschmuck – für die vielen tröstenden Beileidskarten und das in liebevollen Worten ausgedrückte Beileid – dem Hausarzt Dr. Bruno Köhler, den Ärzten des Spitals Affoltern, dem Pflegeteam der Spitex Knonaueramt und vor allem den Ärzten und den Pflegenden der Palliativabteilung des Spitals Affoltern – der Fahnendelegation der SRB-Veteranen Affoltern – allen Verwandten, Freunden und Bekannten für die Besuche und allen, die Frieda Liebes und Gutes getan haben. Maschwanden, im November 2017

Die Trauerfamilie


Bezirk Affoltern

Freitag, 3. November 2017

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Für Menschen, die es ohne Unterstützung nicht mehr schaffen Das Wohnheim Central in Affoltern bietet psychisch kranken Menschen seit 20 Jahren Halt Menschen mit psychischen Erkrankungen bekunden oft Mühe bei der Bewältigung alltäglicher Aufgaben. Das Wohnheim Central bietet seit 20 Jahren zwölf Wohnplätze und damit ein Zuhause, Tagesstrukturen und ein Stück – gerade in schwierigen Lebensphasen so wichtige – Normalität. ................................................... von salomon schneider Unter psychischen Störungen werden krankhafte Beeinträchtigungen der Wahrnehmung, des Denkens, Fühlens, Verhaltens und der sozialen Beziehungen verstanden. Wie sich psychische Erkrankungen auswirken, ist je nach Krankheitsbild sehr unterschiedlich. Zum Wesen psychischer Störungen gehört aber fast immer, dass die Selbstwahrnehmung stark von der Fremdwahrnehmung abweicht und Erlebnisverarbeitung sowie Willensstärke nicht mehr gut funktionieren. Die Selbstwirksamkeit ist bei psychischen Erkrankungen oft so stark eingeschränkt, dass diese Menschen sich ihrer Erkrankung aufgeliefert fühlen. In solchen Fällen sind Betroffene meistens nicht mehr selbstständig wohnfähig und benötigen Hilfe. Für 12 Menschen mit solchen Beeinträchtigungen bietet das Wohnheim Central in Affoltern Wohnen in einer geschützten Umgebung an.

Engagierte Persönlichkeiten schliessen sich zusammen Vor 1997 gab es im Bezirk Affoltern drei Wohngemeinschaften für «Randständige». Da sie sich in Obfelden und Affoltern befanden, konnte die Betreuung nicht optimal organisiert werden. Der damalige Chefarzt des Spitals Affoltern, Christian Hess, der Affoltemer Psychiater Hanspeter Kunz, die Affoltemer Gemeindepräsidentin Irene Enderli und der damalige Leiter des Sozialdienstes des Bezirks Affoltern, Ruedi Hofstetter ergriffen deshalb die Initiative ein Wohnheim für psychisch kranke Menschen zu gründen. Es sollte zentral sein und kostengünstig betrieben werden können. Mit dem Wettswiler Architekten André Ruchti fanden sie einen engagierten Partner, der sein Haus am anzeige

Das Central-Team streckt die Hand aus und begleitet Menschen durch schwierige Lebensphasen. (Bild Salomon Schneider) Centralweg 10 in Affoltern, in dem sich auch der Kulturkeller LaMarotte befindet, in ein Wohnheim umbaute.

Wenn das Aufräumen des Zimmers zur Herkulesaufgabe wird Als das Wohnheim im Herbst 1997 eröffnet werden konnte, bot es Platz für 12 Klientinnen und Klienten. Sie haben Einzelzimmer mit Nasszelle und können Gemeinschaftsküche, Gruppenraum, Werkraum und die Einzelküchen auf jedem Stockwerk

mitbenützen. Alexander Koerdt ist seit dem Jahr 2000 Leiter des Wohnheims Central: «Während bei gesunden Menschen in schwierigen Lebensphasen Fördern und Fordern angesagt ist, können wir bei unseren Klienten nur unterstützen und Hand bieten. Es gibt zwar beispielsweise die Möglichkeit gemeinsam zu essen, eine Verpflichtung dazu besteht aber nicht. Wer sich zurückziehen will, kann dies. So können auf den Heilungsprozess negativ wirkende Stresssituationen verhindert werden. Hilfreich ist das sehr individu-

elle Eingehen auf die sehr unterschiedlichen Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner. Die Bewohner des Wohnheims Central müssen eine IV-Rente haben, respektive einen IV-Vorentscheid. Meistens haben sie psychische Erkrankungen, die alltägliche Aufgaben zur Herkulesaufgabe werden lassen. Lernen sein Zimmer in Ordnung zu halten, kann beispielsweise ein langwieriger Prozess sein, der nur mit Rückschlägen und viel Unterstützung erfolgreich bewältigt werden kann.

Wie häufig sind psychische Erkrankungen? Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht davon aus, dass rund 30 Prozent der Bevölkerung Europas von mindestens einer psychischen Störung betroffen sind. Ein Drittel davon weist mehrere psychische Störungen gleichzeitig auf. Frauen sind etwas öfter von psychischen Erkrankungen betroffen. Nach Krankheitsbildern ist die Verteilung jedoch sehr unterschiedlich. Zwangsstörungen, Bipolare Störungen und Schizophrenie treten sehr regelmässig verteilt auf. Alkoholstörungen, Aufmerksamkeitsdefizitstörungen und

Asperger-Syndrom treten viel häufiger bei Männern auf. Seelisch bedingte Essstörungen, posttraumatische Belastungsstörungen, Depressionen und Angststörungen sind bei Frauen häufiger. Psychische Erkrankungen können im Schweregrad sehr stark variieren und das Leben so in unterschiedlichem Masse beeinflussen. Zudem sind psychische Erkrankungen oft temporär und können bei fachgerechter Behandlung zeitnah in den Griff bekommen werden. Unbehandelt können die Erkrankungen chronisch wer-

den, was meistens sowohl das Sozialleben als auch das Berufsleben negativ beeinflusst. Neben persönlichen Tragödien entsteht dadurch in der Schweiz jährlich ein volkswirtschaftlicher Schaden in Milliardenhöhe. Institutionen wie das Wohnheim Central führen Menschen wieder an das selbstständige Leben und den ersten Arbeitsmarkt heran. Da immer mehr junge Menschen an psychischen Erkrankungen leiden, werden solche Institutionen immer wichtiger. (sals)

Selbsthilfe durch Verstehen Das Wohnheim Central arbeitet intensiv mit dem Psychiatriestützpunkt Haus Lindenberg des Spitals Affoltern, dem Sanatorium Kilchberg und der Klinik am Zugersee zusammen, sowie mit Sozialdiensten und Berufsbeiständen. Es bietet den Klienten die Vermittlung einer Tagesstruktur in geschützten Arbeitsplätzen (zum Beispiel in der Stiftung Solvita) und die Möglichkeit zur Partizipation im Haus. «Wenn Menschen zu uns kommen, haben sie eine dicke Krankenakte, in der steht, was sie nicht können. Wir probieren den Spiess umzudrehen und herauszufinden, was sie können. Durch diese sogenannte Ressourcenorientierung probieren wir eine bestmögliche Lebensqualität zu erreichen, indem wir Fähigkeiten trotz Erkrankung erkennen und fördern. Unsere Klienten sollen Experten für ihre Krankheit werden, ihre Systematik verstehen und Bewältigungsstrategien entwickeln. Wenn sie es dann schaffen, in kritischen Momenten Hilfe zu holen, sind sie auf dem Weg zur Besserung», erläutert Alexander Koerdt. Pro Jahr schaffen zwei bis drei Klienten den Sprung in eine unabhängige Wohnsituation, wo sie meist über die sozialpsychiatrische Spitex weiterbegleitet werden.


Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, von vielen Blättern eines. Das eine Blatt, man merkt es kaum, denn eines ist ja keines. Doch dieses eine Blatt allein, war ein Teil von unserem Leben, drum wird dies eine Blatt allein uns immer wieder fehlen.

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sagen wir allen, die sich in stiller Trauer mit uns verbunden fühlten und gemeinsam mit uns Abschied nahmen von unserem lieben

Heinz Kummer-Vonwil 3. April 1939 – 8. Oktober 2017

Herzlichen Dank für die liebevollen Zeichen der Anteilnahme – in tröstenden Worten, gesprochen oder geschrieben – in einem Händedruck – in Blumen und Gaben Danken wollen wir auch – den Pflegeteams Rigi 4 und Pilatus 1 – Frau Pfarrerin Eva Eiderbrant für den würdevoll gestalteten Abschiedsgottesdienst sowie dem Organisten Erich Eder für die musikalische Umrahmung – allen Verwandten, Freunden und Bekannten Obfelden, im November 2017

Die Trauerfamilie

Nachts bist du ein heller Stern, scheinst so nah, bist doch so fern. Doch am Tag wirst du ein Engel sein, passt auf uns auf in deinem hellen Schein.

Du bist aus unserem Leben nicht wegzunehmen, wirst bei uns sein, irgendwie, abwesend – anwesend, und uns die Kraft geben, die wir finden müssen. Adieu meine Liebste.

Für uns ist dein Abschied schwer, wir alle vermissen dich so sehr. Wir denken an dich – mit jeder Sekunde die vergeht und wir wissen, dass die Liebe zu dir nie vergeht . . .

Truurig müend mir Abschied neh vo mim liebe Maa, eusem Papi und Grosspapi, Brüeder, Schwager, Onkel, Cousin und Götti

Tief traurig und in Liebe nehmen wir Abschied von meiner treubesorgten Ehefrau, unserer herzensguten Mutter, Grosi, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin, Gotte und Cousine

Walter Moser-Pidoux

Friedi Aeberli-Joss

5. Juni 1940 – 29. Oktober 2017

20. März 1939 – 28. Oktober 2017

In stiller Truur: Jeanette Romy, Jan und Sarah Roli Brigitte und Nina-Jo Martin Geschwister und Verwandte D’Urnebisetzig isch am Frytig, 3. Novämber 2017, am 11.00 uf em Friedhof in Affoltere am Albis. D’Abdankig findet aschlüssend i de Friedhofskapälle statt. Truuradresse: Jeanette Moser, Untere Bahnhofstrasse 41, 8910 Affoltern am Albis Es werdet kei Leidzirkular verschickt. Uf Wunsch vom Walter söll kei Truurchleidig treit werde.

Trotz starker Willenskraft hast du den längeren Kampf gegen die Krankheit verloren und bist in Anwesenheit deiner Liebsten im Spital Hirslanden eingeschlafen. Wir vermissen dich sehr und danken für alles Liebe und Gute, das wir mit dir zusammen erleben durften. Henry Aeberli-Joss Andy und Susanna Aeberli-Stierli mit Martina, Silvana und Corinna Bethli Studer-Joss Hedy und Gody Kämpf-Joss Berthi und Henri Gallmann-Aeberli und Anverwandte Auf Wunsch der Verstorbenen ist die Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Der Abschiedsgottesdienst findet am Dienstag, 7. November 2017, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Bonstetten statt. Anstelle von Blumen gedenke man der Schweizer Berghilfe, 8134 Adliswil, Postkonto 80-32443-2, IBAN CH44 0900 0000 8003 2443 2, Vermerk: Todesfall Friedi Aeberli. Traueradresse: H. Aeberli, Chapfstrasse 60, 8906 Bonstetten In der Gemeinde werden keine Leidzirkulare versandt.

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TO D E S A N Z E I G E Wir erfüllen die schmerzliche Pflicht, Ihnen den Hinschied von unserem treuen Schützenkameraden

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bekannt zu geben. Als aktives Vereinsmitglied war Walter häufig in der Schützenstube und am Grill anzutreffen. Er hat dafür gesorgt, dass die Schützen zufrieden waren und gut bedient wurden. Walter war immer da, wenn nach ihm gerufen wurde und half tatkräftig mit. Auch im Schützenchörli war seine Stimme gefragt. Er genoss die gemeinsamen Anlässe mit den Freunden vom Chörli. Wir werden noch lange an die vielen schönen, gemeinsamen Stunden zurückdenken. Wir trauern mit den Angehörigen um einen langjährigen und hilfsbereiten Schützenkameraden, welchen wir in bester Erinnerung behalten werden. Beisetzung und Abdankung finden am Freitag, 3. November 2017, um 11.00 Uhr, auf dem Friedhof Affoltern am Albis statt. Die Schützenkameraden und das Schützenchörli

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Bezirk Affoltern

Freitag, 3. November 2017

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Der erste Hornbach mit Tiefgarage Im Frühjahr 2018 soll der neue Baumarkt in Affoltern eröffnet werden Im März haben die Bauarbeiten am neuen Hornbach-Markt in Affoltern begonnen. Nun steht die Gebäudehülle und es beginnen die Arbeiten im Innenbereich, Mitte Februar folgt die Ladeneinrichtung.

Nun hat er auch seine Führungsmannschaft zusammen. Sie werden aktuell in den bestehenden Märkten eingearbeitet. In den kommenden Wochen läuft die Rekrutierung von Mitarbeitenden in der Abteilungsleitung, an den Kassen, in der Verkaufsberatung und Logistik. Die rund 100 neuen Mitarbeitenden werden teils schon beim Einräumen mit anpacken und wissen so vom ersten Tag an, wo sich welche Produkte befinden.

................................................... von thomas stöckli Es ist eine imposante Baustelle, unmittelbar am Autobahnanschluss in Affoltern. Rund 200 Personen arbeiten auf dem 32 000-Quadratmeter-Grundstück. Entsprechend schnell geht der Bau voran. «Wir befinden uns im Grossen und Ganzen im Terminplan», verrät Ingo Falke, Bauprojektleiter von Hornbach, und lobt die Leuthard AG als ebenso leistungsstarke wie lösungsorientierte Partnerin. «Es läuft», so sein Zwischenfazit. Nach rund zwei Dritteln der Bauzeit steht die Gebäudehülle wind- und wetterdicht. Bis Ende Jahr dürften auch die Aussenflächen gestaltet und abgedichtet sein, sofern das Wetter weiterhin mitspielt. Im Innern geht es derweil an die Installationsarbeiten und die Betonierung der Bodenplatte. Anfang März sollen die Hallen schlüsselfertig übergeben werden. Die Inneneinrichtung – dazu gehören Regale, Beschilderung und die Bestückung mit der Ware, wie Reto Kaspar, Marketingleiter von Hornbach Schweiz, ausführt – beginnt schon zwei Wochen vorher, nämlich Mitte Februar.

Tiefgarage als Hornbach-Novum

Eindrückliche Baustelle: Bauprojektleiter Ingo Falke (links) und Marketingleiter Reto Kaspar in der Halle des künftigen Hornbach-Baumarkts in Affoltern. (Bild Thomas Stöckli) Baustoff-Abhollager bis Gartenmarkt Die Kundschaft wird den grossen Baumarkt von der Autobahnseite her betreten. Auf der hinteren Seite kommt der zweigeschossige Sozialtrakt mit Aufenthalts- und Umkleideräumen für die Mitarbeitenden, einem Sitzungszimmer, Technikräumen und

Toiletten. Im linken Bereich der Halle ist das Baustoff-Abhollager vorgesehen. Gegen das andere Hallenende werden die Produkte dann tendenziell leichter und weicher, bis hin zu Tapeten und Dekorationsartikeln. Den Abschluss auf der rechten Seite bildet der Gartenmarkt, seinerseits unterteilt in einen beheizten und

einen unbeheizten Innenbereich sowie einen teilüberdachten Aussenbereich. «Wir werden ein grosses Sortiment rund um Haus und Garten anbieten können», verspricht Reto Kaspar, «alles, was das Handwerkerherz begehrt.» Als künftiger Marktleiter steht Matthäus Kubica schon länger fest.

Ein besonderer Knackpunkt im Planungs- und Bewilligungsprozess war die Verkehrserschliessung. So wird Affoltern der erste Hornbach-Markt überhaupt sein, der über eine Tiefgarage verfügt. Rund zwei Drittel der 428 Parkplätze liegen unter, der Rest auf einem Parkdeck vor der Halle. Rund 240 Fahrzeuge sollen hier stündlich ein- und ausfahren können. Die Parkplätze dürften nur an wenigen Hochfrequenz-Tagen im Jahr knapp werden, vermutet Kaspar. «Hoffentlich an möglichst vielen», widerspricht Ingo Falke in der Hoffnung auf grosses Kundeninteresse und lacht. An anderen Standorten beschäftigt Hornbach an solchen Tagen einen Verkehrsdienst auf den eigenen Flächen. Für eine möglichst reibungslose Ein- und Ausfahrt hat das Unternehmen bereits einen Kreisel erstellen müssen und notfalls ist sogar eine Dosierung der Ausfahrten vorgesehen.

Arbeit im Wald geht nun effizienter und wirtschaftlicher Neue Waldstrasse der Korporation Unter Affoltern Unterhalb des Gottert, des höchsten Punktes (749 m.ü.M.) auf Gemeindegebiet Affoltern, wurde eine Verbindung über die Gemeindegrenze nach Hedingen erstellt. Es ist nicht alltäglich, dass im Waldgebiet neue Strassen gebaut werden. Die Anteilhaber der Holzkorporation Unter Affoltern hatten am vergangenen Samstag an ihrer traditionellen Herbsttagung Gelegenheit, erstmals eine neue Strassenverbindung zu begehen. Strassen und Wege innerhalb des Waldgebietes dienen in erster Linie der Bewirtschaftung des Waldes. Die anzeige

wirtschaftliche Lage der Forstbetriebe ist angespannt. Das neue Strassenstück soll eine effiziente und wirtschaftlich verbesserte Arbeit im Wald ermöglichen. Die naturnahe Bewirtschaftung des Waldes, wie es in unserem Land üblich ist, zeigt dass nachhaltige Nutzung des Waldes Lebensraum für diverse Arten und dem Menschen Erholungsraum bietet.

Auch für Reiter, Wanderer und Freizeitsportler Waldstrassen sind in der Regel Eigentum der Waldbesitzer, in unserer Region vor allem von Privaten und Korporationen, aber laut Gesetz für jedermann öffentlich zugänglich. Damit

werden Reiter, Wanderer und Freizeitsportler im Gebiet zwischen Gottert und der Sennweid, eine neue Verbindung erhalten, welche von Aeugst bis nach Bonstetten und Wettswil reicht. Die Reitervereinigung hat ihr Interesse denn auch mit einem finanziellen Zustupf an den Strassenbau, welcher im Übrigen von der Korporation und einem Kantonsbeitrag finanziert wird, zum Ausdruck gebracht. Förster und Waldbesitzer sind allerdings auch dankbar, wenn Reiter und Wanderer zum Schutz des Waldes sich möglichst auf den bestehenden Waldstrassen bewegen und sich nicht unnötig in den bewachsenen Wald begeben. Korporation Unter Affoltern

Die neue Waldstrasse der Holzkorporation Unter Affoltern. (Bild zvg.)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 3. November 2017

«Essen Sie Speck und Schinken, wenn Sie Lust darauf haben» Referat über die Relevanz genussreicher Ernährung im Haus zum Seewadel Der gelernte Koch, Heimleiter, Diätspezialist und Alterswissenschaftler Markus Biedermann setzt sich seit Jahren mit Ernährungsgewohnheiten und ihren gesundheitlichen Folgen auseinander. Im Haus zum Seewadel referiert er unter dem mehrdeutigen Titel «Wenn der Mensch nicht mehr weiss, was er is(s)t».

Seniorinnen und Senioren nach, was sie am liebsten essen und setzt dies auf den Menuplan: «Da kann es schon passieren, dass es Speck mit Schinken, Bohnen und Kartoffeln an einer Joghurtsauce gibt. Wenn jemand darauf Lust hat, dann ist dies in diesem Moment die optimale Ernährung. Wenn man etwas mag, dann steigt die Stimmung und der Appetit wird automatisch angeregt. Im Alter geht es auch oft darum, etwas zu kochen, was die Leute selber bei sich zu Hause auch gekocht haben und für sich selber auch kochen würden.»

................................................... von salomon schneider Die richtige Ernährung gibt es nicht. Wer viel Ausdauer- oder Kraftsport betreibt, hat ganz andere Ernährungsbedürfnisse als Kinder, Senioren oder Menschen, die den ganzen Tag im Büro arbeiten. Ebenfalls relevant für das Wohlbefinden sind die Zeiten der Nahrungsaufnahme, die Zusammensetzung der Gerichte und, mit welcher Einstellung und welchem Tempo gegessen wird. Während auf gesunde Nahrungsmittel fokussierte Ernährungsexperten oft sogenannte «Superfoods» wie Chia-Samen, Quinoa und Moringa empfehlen, da sie als besonders gesund gelten, hat Markus Biedermann, Experte für Ernährung im Alter, eine gegenteilige Ernährungsphilosophie entwickelt: «Am wichtigsten sind beim Essen motivationale Komponenten. Es geht darum, genussreich zu essen – Gerichte, die man mag. Abwechslung ist nicht alles. Wichtig sind Frischprodukte, die frisch verarbeitet worden sind. Doch wenn es wie in der Kindheit schmeckt, dann essen

Vortrag mit offeriertem Apéro

Das Pflegepersonal im Haus zum Seewadel gibt in der Küche regelmässig wertvolle Rückmeldungen, wie das Essen bei den Bewohnern angekommen ist. (Bild Salomon Schneider) auch ältere Menschen den Teller leer. Die Sehnsucht nach Mutters Küche ist der Schlüssel zu gesundem Essverhalten im Alter.»

Gewichtsverlust und Mangelernährung Im Alter benötigt der Körper viel mehr Eiweiss als in jungen Jahren. Zudem essen ältere Menschen seltener eiweisshaltige Mahlzeiten wie Fleisch, da sie Fleisch oft nicht mehr so gut kauen können. Der junge Körper benötigt rund 0,8 Gramm Eiweiss pro Kilogramm Körpergewicht und Tag, der Seniorenkörper 1,2 bis 1,4. Senio-

rinnen und Senioren haben zudem oft mit Appetitlosigkeit zu kämpfen. Dies führt zu Gewichtsverlust und in vielen Fällen zu Mangelernährung. Während sich ältere Menschen im Eigenheim meistens so ernähren, wie sie es ihr Leben lang gemacht haben, wird diese Routine im Alters- oder Pflegeheim durchbrochen. Markus Biedermann erklärt: «Im hohen Alter die Ernährung umzustellen, funktioniert bei vielen älteren Menschen nicht mehr. Anstatt mehr Eiweiss zu sich zu nehmen, wird es deshalb meistens weniger. Zu den Folgen gehört unter anderem langsamere Zellheilung, weshalb sich Wunden schlechter

schliessen. Bei Vitaminen ist es ähnlich. Einseitige Ernährung führt schnell zu Vitaminmangel. Jeden Tag in irgendeiner Form Früchte zu sich zu nehmen, ist deshalb wichtig. Das Problem dabei ist, dass Menschen in Heimen meistens nur das essen, was ihnen schmeckt. Dann kann die Ernährung schnell zu wenig reichhaltig und einseitig werden.»

Essen muss Freude bereiten Anstatt Seniorinnen und Senioren zum Aufessen zu drängen, vertritt Markus Biedermann eine motivationale Herangehensweise. Er fragt bei

Markus Biedermann provoziert mit seinen unkonventionellen Ernährungsideen. Bei älteren Menschen kommt sein Essen jedoch hervorragend an, denn sie wollen meistens weder erzogen werden noch immer wieder Neues probieren. Dass die Küche des Hauses zum Seewadel hervorragende Gerichte bietet, zeigt nicht zuletzt die grosse Zahl Affoltemer, die regelmässig dort isst. Wer gerne gut isst, Freude am Essen hat und schon lange einmal wissen wollte, weshalb gewisse Speisen besonders gut schmecken, wird beim Vortrag von Markus Biedermann lustvolle und spannende Anregungen erhalten. Und nach dem Vortrag gibt es einen überraschenden Apéro aus der Seewadel-Küche. Zweiter Anlass der Veranstaltungsserie Gestern – Heute – Morgen, Haus zum Seewadel, Obere Seewadelstrasse 12, Affoltern Dienstag, 7. November, 19 bis 21 Uhr. Infos: www.seewadel.info.

Landi Albis in Abbruch- und Neubaustimmung Baustart zur neuen Überbauung in Mettmenstetten Die Landi Albis erstellt an der Unteren Bahnhofstrasse 20 in Mettmenstetten einen Neubau. Dabei werden Agrarhandel und Verkauf erweitert und die Landi erhält moderne Verwaltungsräume. Daneben entsteht günstiger Wohnraum. Bevor neu gebaut werden kann, müssen alte Gebäude weichen. Das alte hellgrüne Landi-Gebäude, die Tankstelle, die Garage sowie ein Teil des Lagers werden abgerissen. Die Abbrucharbeiten haben bereits begonnen. Dem Garagengebäude neben dem grünen Landi-Gebäude, fehlten am Morgen des 1. November bereits die Ziegel. Ein Bagger riss gerade den Dachkännel heraus, als der Architekt, der Leiter Abbrucharbeiten sowie der Geschäftsführer und Vorstandsmitglieder der Landi Albis mit der Schaufel für ein Bild posierten. Die Getreidesammelstelle bleibt bestehen und wird während des Umbaus weiterhin betrieben. anzeige

Bis zur Fertigstellung in Affoltern an der Lindenmoosstrasse 19

Bereit für den Neubau. Von links: Reto Gilly, Leiter Baugeschäft Höhener, Marco Mozzati, Architekt, Armin Heller, Geschäftsführer Landi Albis, sowie die Vorstandsmitglieder der Landi Albis: Therese Schellenberg, Aktuarin, Jörg Meili, Präsident, und Fredy Müller, Vizepräsident. (Bild Andrea Bolliger)

Der Neubau dient der Erweiterung des Agrarhandels und des Verkaufs. Die Landi Albis erhält moderne Büros für die Verwaltung. Neben einer Tiefgarage mit 20 Parkplätzen und einem Einzelbüro, welches fremdvermietet wird, entsteht Wohnraum zu vernünftigen Preisen. Die fünf 2½-ZimmerWohnungen, zwei 3-Zimmer-Wohnungen und zwei 4½Zimmer-Wohnungen sind im Frühsommer 2019 bezugsbereit. Erste Anfragen dafür seien bereits eingegangen, sagt Armin Heller. Bis zur Fertigstellung des Neubaus ist die Verwaltung der Landi Albis an die Lindenmoosstrasse 19 in Affoltern gezogen. Geschäftsführer Armin Heller lobt die Zusammenarbeit aller Mitarbeitenden beim Umzug. Im Zusammenhang mit dem ganzen Projekt wurde auch eine neue IT-Infrastruktur aufgebaut und mit der neusten Telefontechnologie aufgerüstet. Infolgedessen hat die Landi Albis für sämtliche Bereiche neue Telefonnummern mit der Vorwahl 058 erhalten. abo


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Freitag, 3. November 2017

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Neuer Pfarrer für Katholiken im Unteramt Im Sommer 2018 übernimmt Antonio Lee in der katholischen Gemeinde St. Mauritius in Bonstetten Pfarrer Bernhard Herzog hat in Bonstetten per sofort demissioniert. Seine Nachfolge tritt im Sommer 2018 Antonio Lee an. Inzwischen amtet Generalvikar Josef Annen als Pfarradministrator, unterstützt durch FranzXaver Herger und Pater Perry. ................................................... von thomas stöckli Welches Gebot ist das Wichtigste? Vikar Antonio Lee hat seine erste Predigt in seiner künftigen Pfarrei Bonstetten an einer Episode aus dem Markus-Evangelium angelehnt. So sprach er mit feiner, melodiöser Stimme von der hundertprozentigen Liebe, der «Liebe mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und allen Gedanken». Einer Liebe, die sich auch durch das Eingestehen von Fehlern offenbaren kann. Von einem «denkwürdigen Gottesdienst» sollte Kirchenpräsident Toni Gasser später sprechen. Die Kirche war zu diesem besonderen Anlass gut gefüllt. Im Sommer soll Vikar Lee – dann als Pfarrer Lee – die Pfarrei übernehmen, vorerst als Pfarradministrator. Maximal zwei Jahre hat die Kirchgemeinde dann Zeit, ehe sie sich für oder gegen den gebürtigen Südkoreaner entscheiden muss. Bei einem Nein dürfte die Diözese einen weiteren Vorschlag bringen, ein allfälliger Dritter könnte auch gegen den Willen der Kirchgemeinde eingesetzt werden.

Bekenntnis zum Verbindenden Doch so weit soll es nicht kommen. Mit seiner Bereitschaft, die Pfarrwohnung im Mauritiuspark zu beziehen und seinem Bekenntnis zum Verbin-

Sie führen die Pfarrei Bonstetten gemeinsam in die Zukunft. Von links: Franz-Xaver Herger, reaktivierter Diakon im Ruhestand, Generalvikar Josef Annen, Bald-Pfarrer Antonio Lee und Kirchenpräsident Toni Gasser. (Bild Thomas Stöckli) denden stiess der 41-Jährige auf viel Wohlwollen. Das Interesse an Andersgläubigen nimmt man ihm ab. Das Theologiestudium hat er mit einer Doktorarbeit abgeschlossen, die neben dem Christentum auch den Buddhismus zum Thema hatte. In Korea, so verriet Lee, würden 300 verschiedene Konfessionen nebeneinander existieren. Offen sein für Andersdenkende und dabei die eigene Identität als Katholik schätzen und bewahren, so lautet sein Rezept für den ökumenischen Umgang. Als Sohn eines Nordkoreaners und einer Südkoreanerin wuchs Antonio Lee in der 10-Millionen-Stadt Seoul auf. Ein spanischer Franziskaner-Missionar – «grossherzig, lieb und lustig», beschreibt ihn Lee – wurde sein Vor-

bild. So trat er mit 19 Jahren ins Kloster ein. Ab 2005 folgte das Theologiestudium in Freiburg, Deutschland. Die Freude an der Begegnung mit Menschen führte ihn dann ins Priesteramt. Seit 2011 ist er in der Schweiz, erst in Dietikon, später im Tösstal und nun in Wetzikon. Anfang Oktober hat Pfarrer Bernhard Herzog seine sofortige Demission eingereicht. Am 26. Oktober wurde sie angenommen. Herzog habe schon seit zwei Jahren signalisiert, dass er an Rücktritt denke, verriet Generalvikar Josef Annen der Pfarrei Bonstetten an der Info-Veranstaltung vom vergangenen Sonntag. In der Zwischenzeit amtet Annen selber als Pfarradministrator, der Aeugster Franz-Xaver Herger, Diakon im Ruhestand, unterstützt

ihn, «als Brückenbauer und Fäden-Zusammenhalter», wie er sagt, in einem 30-Prozent-Pensum. Die pastoralen Aufgaben übernimmt Pater Perry.

Neue Kirche als Vermächtnis Bernhard Herzog war 1993 in die Pfarrei Bonstetten gekommen, erst als Pfarradministrator, ein Jahr später als gewählter Pfarrer. «Sichtbare Frucht» seiner fast 25 Jahre Amtszeit ist die neue Kirche St. Mauritius. Doch er hinterlasse nicht nur eine stimmungsvolle Kirche, sondern auch eine lebendige Gemeinde, so Generalvikar Annen über den scheidenden Pfarrer. Unbestritten ist Herzogs Engagement für den Bau der Kirche. Ein Meilenstein in diesem Prozess war am 19. De-

zember 2004 das Ja zum Kirchturmbau. Bei der Glockenweihe vom 18. September 2005 bezeichnete Herzog diesen als «Grundstein zur neuen Kirche». Vom Pfarrer stammte auch die Idee, den bestehenden Turm um vier Meter zu erhöhen und so dem Baukörper der neuen Kirche anzupassen. Ein weiterer Meilenstein folgte im Herbst 2014, als die Finanzierung des Kirchenneubaus gesichert war. Das Engagement von Bernhard Herzog für den Kirchenbau beschränkte sich nicht auf Ideelles, so bezahlte er Rechnungen aus dem eigenen Sack, spendete einen Flügel für 150 000 Franken und schoss der Kirchenstiftung weitere 250 000 Franken aus seinem Privatvermögen vor. Seine Weggefährten verblüffte er immer wieder mit seinem Gespür für Menschen. Zudem habe er es hervorragend verstanden, mit Kindern umzugehen. Mit der Kirchweihe, die ein Höhepunkt hätte werden können, begann allerdings der Niedergang von Bernhard Herzog. Sein Fehlen an diesem und anderen wichtigen Ereignissen wurde dem Pfarrer später aus bestimmten Kreisen vorgeworfen, ebenso sein Wohnsitz im Thurgau. Zu Unrecht, wie Kirchgemeindepräsident Toni Gasser findet: «Wenn es nötig war, war er in einer Stunde da.» Mit Antonio Lee kommt nun im Sommer 2018 der Pfarrer zurück in die Gemeinde. Die Kontakte, die sein Vorgänger geknüpft hat, muss er erst aufbauen. Dabei verspricht er, nicht alles auf den Kopf stellen zu wollen: «Ich möchte erst lernen und Sie kennen lernen», sagt er zur Gemeinde. Zuversichtlich, dass es passt, ist man auf beiden Seiten: Die Anstellungsverfügung sei unterschriftsbereit, verriet Toni Gasser.

Alte Klänge auf der neuen Orgel Eindrückliches Konzert in der Kirche Stallikon Seit vor einem Jahr die neue Orgel in der Kirche Stallikon mit einem Fest feierlich eingeweiht worden ist, werden regelmässig Konzerte durchgeführt – dies auch, um das Klangspektrum des Instruments kennenlernen und geniessen zu können.

Diesmal neben statt an der Orgel: Florian Engelhardt. (Bild zvg.) anzeige

Am vergangenen Sonntag, 29. Oktober, waren passend zum Beginn der Winterzeit und der dunklen Jahreszeit

«Ernste Lieder» von Brahms zu hören. Für einmal sass Florian Engelhardt, Organist der reformierten Kirchgemeinde Stallikon-Wettswil, nicht am Spieltisch, sondern er stand daneben und liess seinen klaren Bass durch das Kirchenschiff erschallen. An der Orgel wurde er von Alina Nikitina begleitet, die dem Instrument mit viel Gefühl die ganze Bandbreite von Tönen entlockte. Nach dem ernsten Beginn wurde es etwas fröhlicher mit den «Bibli-

schen Liedern» von Antonin Dvo4rák. Das Publikum lauschte andächtig den Klängen. Neben der Musik war nur das leise Rascheln der Programmhefte zu hören, in welchen zum Mitlesen die tschechischen Liedtexte auf Deutsch übersetzt abgedruckt waren. Vom Wohlklang der neuen Stalliker Orgel kann man sich ein weiteres Mal überzeugen. Das nächste Konzert findet am 9. Dezember statt mit Gunta Abele am Violoncello und Florian Engelhardt an der Orgel. (pd.)


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Freitag, 3. November 2017

Mehr als nur ein Kochbuch «Bonstetten kocht»: Das kulinarische Dorfportrait ist eine Erfolgsgeschichte Letzten Mittwoch wurde die 4. Auflage des Dorfportraits «Bonstetten kocht» an die Verkaufsstellen ausgeliefert. Einen solchen Erfolg hätte sich bei der Buchtaufe am 24. Oktober 2015 noch niemand vorstellen können. Vor drei Monaten begannen sich die telefonischen Anfragen nach dem Buch zu häufen, da es nirgends mehr erhältlich war. Auch die Gemeinde hatte keine Exemplare mehr und brachte mit ihrer Anfrage nach weiteren Büchern bei den Macherinnen den Stein ins Rollen. Eine Umfrage bei den Verkaufsstellen ergab schliesslich die notwendige Anzahl Bücher, damit sich ein weiterer Nachdruck rechtfertigte. So ist das kulinarische Dorfportrait rechtzeitig auf Weihnachten hin wieder an den bekannten Orten erhält-

lich. Man mag sich fragen, wo der Grund für die Beliebtheit dieses Werkes liegt. Zuschriften und Telefonanrufe aus der ganzen Schweiz lassen den Schluss zu, dass es das Persönliche ist, das mit jedem Rezept verbunden ist. Wie aber sehen es die Spezialisten, die Buchhändler, die viel Erfahrung mit Büchern aller Art haben?

«Im ersten Jahr unter den Top-Fünf» Annette Markwalder und Martina Horisberger von der Buchhandlung Scheidegger in Affoltern, nannten verschiedene Gründe für den Erfolg des Buches. «Immer wieder äusserten sich Kunden im Laden. Ihnen gefielen der Umschlag mit den vielen Gesichtern, das Layout des Buches, die Fotos und ganz wichtig die Portraits der Menschen und deren Aussagen zum Dorf und dem Rezept.» Gekauft wurde das Dorfportrait aus verschiedenen Grün-

Kunst- und Handwerk treffen zusammen Stimmungsvoller Bickwiler Art & Market

Der grosse Tisch lädt ein zum Plaudern und Geniessen. (Bild Susanne Crimi)

Wer sich nicht auskennt, muss sich etwas besser umsehen, aber die Hinweisschilder führen schliesslich zum Ziel, der Galerie openArt an der Brunnenstrasse in Bickwil (Obfelden). ................................................... von susanne crimi Ob sich das Suchen gelohnt hat? Und wie! Die Galerie und das Atelier, die aus einer ehemaligen Schreinerei entstanden ist, über der Katrin Zuzáková, ihr Mann Luigi a Marca und deren Kinder wohnen, steht bereits zum dritten Mal zur Verfügung, um zusammen mit 19 Ausstellern einen ganz besonderen kleinen Handwerksmarkt zu präsentieren. Die grossen Räume eignen sich wunderbar dafür. Dieser letzte goldene Oktobersamstag war wie dazu geschaffen, sich auf die kommende kühle Jahreszeit mit schönen Innendekorationen einzudecken, Gestricktes, Genähtes, Gefilztes auszusuchen oder die grossen Bilder an den Wänden und die Holzskulpturen zu betrachten. Mitten in der lichtdurchfluteten Galerie stand ein Holztisch mit vielen Stühlen, der förmlich dazu einlud, sich hinzusetzen, um mit Bekannten zu plaudern, beim Stand mit den «gluschtigen» Cupcakes sich gleich eine süsse Verführung zu gönnen und dazu eine Tasse Kaffee zu trinken. Da die Sonne nochmals mit aller Kraft strahlte, waren vor der Galerie Stephan Hinners und Alex Brüllhardt ziemlich ausgelastet, um die Bestellungen für Pizzas und Burgers entgegenzunehmen. Nicht wenige Besucher des Art & Market hatten sich gleich mit der ganzen Familie eingefunden, um diese besonderen Leckerbissen draussen bei der kleinen Festwirtschaft einzunehmen. Für einmal gab es bestimmt keine Diskussionen beim

Essen und für alle ein Lieblingsmenü. Für kreative Kinder war ein Tisch mit vielen Bastelutensilien aufgestellt, die der Fantasie keine Grenzen setzten. Katharina Thierer, die selber an einem Stand ihre selbstgemachten, gefilzten Puppen präsentierte, bot am Nachmittag auch noch dreimal ein Puppentheater für die Kleinen an.

Kapazitätsgrenze erreicht Die Organisatorinnen Michèle Brüllhardt, Claudia Hinners und Katrin Zuzáková wollten für die Einwohner des Säuliamtes etwas Besonderes ermöglichen. Ebenso sollte der Besuch einer Galerie niederschwelliger gemacht und auch für Familien attraktiv sein. Ihr Einsatz hat sich gelohnt. Am letzten Samstag besuchten viele Interessierte den Bickwiler Art & Market, zeitweilig war das Parkplatzangebot schon fast knapp. Die Stände wurden liebevoll eingerichtet – alle selbstgemachten handwerklichen Produkte waren echte Augenweiden und die stolzen Schöpfer und Schöpferinnen dieser Werke unterhielten sich ausführlich mit den Besuchern und erklärten gerne, wie die einzelnen Produkte entstanden waren. So weit das Auge reichte, gab es gestrickte Pulswärmer, Genähtes, Filzlampen, Filzpuppen mit süssen Gesichtern, Getöpfertes, Karten, Kerzenhalter, Motivationsspiele und vieles mehr. Die Kunstwerke der Hausbesitzer gaben dem Geschehen den gediegenen Rahmen. «Mit 19 Ausstellern sind wir dieses Jahr wirklich an die Grenzen des Machbaren gekommen», meinte Katrin Zuzakova. «Aber wir haben damit das Ziel, möglichst vielseitige zahlreiche Aussteller aus dem Amt unter einem Dach zu haben, erreicht.» Wer es verpasst hat, muss sich gedulden. Aber ein guter Tipp für einen Besuch im kommenden Jahr ist es alleweil.

Die neue Lieferung wird in der Buchhandlung Scheidegger von Annette Markwalder und Martina Horisberger (im Bild) gleich ausgepackt. (Bild zvg.)

einfach aus Neugier und um die Frauen und Männer, die ein Rezept beisteuerten, etwas kennen zu lernen», fügte Annette Markwalder bei und verriet, dass «Bonstetten kocht» im ersten Jahr zu den fünf bestverkauften Büchern gehörte. Martina Horisberger: «Auch heute noch ist ‹Bonstetten kocht› ein ideales Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenk. Auch als Mitbringsel wird es immer wieder gerne eingesetzt.» Diese Form des Ortsportraits führt Menschen zusammen. Das hat auch die Stadt Kloten erkannt. Am 9. Oktober wurde dort an der Buchvernissage auf dem Stadtplatz das «kulinarische Stadtportrait» der Klotener Bevölkerung vorgestellt. (pd.) «Bonstetten kocht», erhältlich in der Bäckerei-Café

den. Mehrheitlich aber gab es einen Bezug zu Bonstetten. Man hat Bekannte in dieser Gemeinde, kennt jeman-

den der Rezeptgeber im Buch oder wohnte einst dort. «Nicht selten wurde das Buch auch ‹per Zufall› gekauft,

Betschart, im Gartencenter Guggenbühl, im LärcheMärt (alle in Bonstetten) und in der Buchhandlung Scheidegger in Affoltern.

Feierlicher Präsidentenwechsel Kiwanis: Dani Bill wird neuer Präsident des Serviceclubs Im feierlichen Rahmen des Presidents-Cocktail löste Dani Bill Anfang Oktober Urs Furrer als Präsidenten des Kiwanis-Clubs Knonauer Amt ab. Die zahlreich erschienen Mitglieder erlebten in der «Sonne» in Urdorf einen gemütlich-genussvollen Abend. In einer kurzen Ansprache würdigt Dani Bill den Einsatz von Urs Furrer und überreicht ihm ein kleines Präsent als Dankeschön für die geleistete Arbeit. Das Engagement von Urs Furrer ist zwar noch nicht beendet, turnusgemäss amtet er nun das folgende Jahr als «Past-President», als Stellvertreter, wenn der Präsident ausfällt oder verhindert ist. Im Gegenzug überreicht der abtretende Präsident seinem Nachfolger symbolisch den Präsidenten-Pin und wünscht ihm für sein Präsidialjahr viel Erfolg und ein engagiertes Jahr. Der Vorteil des jährlichen Amtswechsels ist klar: Alljährlich kommen frische Ideen und es finden sich eher Nachfolger, denn jeder weiss, dass die ehrenamtliche Aufgabe für eine begrenzte Zeitdauer ist und so ist man auch eher bereit, sich für dieses Jahr engagiert einzusetzen. Der Kiwanis-Club (KC) ist einer der drei grössten fast weltweit tätigen «Service-Clubs», neben Rotary- und Lions-Club. Gegründet wurde der KC 1915 in Detroit, seit 1963 ist er auch in Europa mit Clubs aktiv. Die einzelnen Clubs gehören dabei jeweils einer Dachorganisation an, die gemeinsame Strukturen und Standards verwaltet und vermittelt, eine Plattform für internationale Begegnungen darstellt und ihrerseits grössere, nicht von anzeige

Amtsübergabe von Urs Furrer (l.) zum neuen Präsidenten Dani Bill. (Bild zvg.) einzelnen Clubs zu tragende humanitäre Initiativen organisiert.

Für Projekte mit sozialem Charakter Aufgrund des amerikanischen Ursprunges, sind auch oft die Bezeichnungen und Begriffe innerhalb der Organisation englisch respektive amerikanisch geprägt (wie zum Beispiel «Charter, Division, President, Governor» etc.). Wichtige Funktionen im Club werden durch Wahl bestimmt, sind grundsätzlich ehrenamtlich und in der Dauer meistens auf ein Jahr begrenzt. So wird aktuell neu auch das Amt des «Governor elect» in der übergeordneten Divison 16, zu der der KC Konauer Amt gehört, vom Ämtler Mitglied Toni Meier besetzt. Das Ziel und Engagement der Kiwanis Clubs gilt der Unterstützung von internationalen, nationalen und für die lokalen Clubs vor allem regio-

nalen Projekten mit sozialem Charakter, die sich aktiv für das Wohl von meist benachteiligten Kindern und Jugendlichen in der Gemeinschaft einsetzen. So gehört auch u.a. einer der nächsten Anlässe, die jährlich stattfindende Chlausfeier im Götschihof Aeugstertal, bei dem jeder Bewohner auch ein Chlaussäcklein überbracht wird, zum regionalen sozialen Engagement des KC Knonauer Amt. So bemüht sich jeder KC um gezielten und wirkungsvollen Einsatz seiner möglichen Mittel, die der Club selbst unter Ausnützung der vielfältigen Möglichkeiten seiner Mitglieder erwirtschaftet. Jeder verdiente Franken kommt so der ausgewählten Bestimmung im sozialen Bereich zugute.

Treffpunkt: Krone Hedingen Die regelmässigen Lunch-Treffen des KC Knonauer Amt in ihrem Stammlokal, dem Restaurant Krone Hedingen, sollen die als wesentliches Element des Clublebens betrachtete Freundschaft der Mitglieder untereinander begünstigen und mit Diskussionen und Vorträgen, sei es von Mitgliedern oder von externen Vortragenden, fördern, aber auch über neue Service-Aktionen und Unterstützungen befunden werden. So wird der KC Knonauer Amt am Sonntag, 26. November, anlässlich der diesjährigen Weihnachtsausstellung im Gartencenter Guggenbühl den Grillstand betreiben, um einen Zustupf in die Aktions-Kasse zu erwirtschaften. Allfällige weitere Fragen zum Kiwanis-Club Knonauer Amt werden gerne persönlich beantwortet. Rico Girardi, Kiwanis-Club Knonauer Amt


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Freitag, 3. November 2017

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Wenn das Rennauto zum Doktor muss Reparaturtags-Bilanz in Affoltern: 25 Gegenstände repariert und 87 Kilogramm Abfall eingespart Am Samstag, 28. Oktober, fand der zweite Schweizer Reparaturtag statt. Mit dabei: Das «Repair Café» Affoltern. Ein Besuch in der Klinik für Konsumgüter.

Stereoanlagen oder Gartengeräte. All der Kram, den Herr und Frau Schweizer für ein komfortables Leben zu brauchen glauben. Und bei dem dann – wie bei der neuen Liebe – nach ein paar Monaten die ersten Macken offensichtlich werden. Diese technischen Probleme sind oft kein Zufall, wie die Stiftung für Konsumentenschutz im Oktober 2013 aufzeigen konnte. Manche Hersteller verringern die Lebensdauer ihrer Produkte durch Spezialkonstruktionen absichtlich, andere erschweren die Reparatur, indem sie Gehäuse verkleben oder keine Ersatzteile anbieten. Gegen diese geplante Obsoleszenz und gegen die Wegwerfgesellschaft möchte die Bewegung der Repair Cafés ein Zeichen setzen. «Sei kein Sklave der Technologie – sei ihr Beherrscher», lautet die Devise.

................................................... von livia häberling

Nichts bürgern wir Schweizer so grossherzig ein wie Fremdwörter. Alles easy, alles cool – fair enough. Wir schnappen die Begriffe auf und mischen sie unter unser sprödes Deutsch wie Rosinen in den Kuchenteig. Ein paar Jahre oder Jahrzehnte später haben dann alle begriffen, dass mit «Sex on the Beach» keine amouröse Handlung, sondern ein Cocktail gemeint ist. Oder dass «Coffee to go» kein Fall für den Kassensturz ist, nur weil die Bohnen nicht aus Togo kommen. Bis der Wortsinn allerdings klar ist, bieten solche neuen Ausdrücke Raum für Spekulationen. Der Begriff «Repair Café» wurde in den letzten Jahren durch Martine Postma geprägt. Im Oktober 2009 hat die niederländische Journalistin und Bloggerin in Amsterdam ihr erstes Repair Café gegründet. Bald berichteten Zeitungen, Radio- und Fernsehsender über sie, und seither sind nach ihrem Vorbild auf der ganzen Welt über eintausend Repair Cafés entstanden. Eines davon befindet sich im Gemeinschaftszentrum Affoltern. Viermal jährlich öffnet es seine Türen, so auch an diesem Samstag im Oktober, anlässlich des zweiten Schweizer Reparaturtags.

Eingriff am «offenen Herzen»: Linus’ Rennauto während der OP. (Bild Livia Häberling) Das Café ist kein Café Was also darf man sich unter dem Begriff «Repair Café» zusammenspekulieren? Naheliegend ist der Gedanke an einen Ort, an dem man sich in einem gemütlichen Stoffsessel fläzt und Latte Macchiato schlürft, während die freiwilligen Helfer mit den Launen des mitgebrachten Elektrokrams kämpfen. Diese Träumerei entpuppt sich nach der Ankunft in Affoltern als Illusion, denn man erfährt: Das Restaurant ist heute anderweitig gebucht, will heissen: Das Repair Café ist heute mal kein Café. Und weitere Details machen stutzig: Bohrgeräusche statt Wohlfühlmusik, Chemikalien statt

Röstaromen und Werkzeug statt Dessertgabeln. Langsam wird einem klar: Das Repair Café ist vielmehr Klinik als Café. Gerade hat Linus eingecheckt. Sein Patient kommt im Plastikgewand und auf vier Rädern daher: ein ferngesteuertes Rennauto. Ernst vom Welcome Desk stellt ein paar Fragen und notiert die Details auf dem vorgedruckten Zettel. Dann wird der Patient in die Elektronikabteilung überwiesen.

Technik mit Allüren Die Patienten. Das sind defekte Staubsauer, Küchenmaschinen, Bügeleisen, Dosenöffner, Kassettenrekorder,

Aufwändige Diagnostik Linus hat sein Rennauto auf dem Operationstisch positioniert. «Dann fühlen wir mal den Puls», meint Ralph. Er greift nach einem induktiven Hörgerät. Kein Signal. Nachdem die Batterien geprüft sind, zeigt sich: Das Problem liegt anderswo. Also doch die Elektronik. Renato übernimmt. Sorgfältig lockert er das Plastikgehäuse, Schraube für Schraube. Um, wie er es im passenden Jargon ausdrückt, «an die Innereien herankommen». Die Ärzte. Das sind keine studierten Mediziner, sondern Maschinenmechaniker, Softwareentwickler, Handarbeitslehrerinnen, Spengler, Sattler, oder Postträger. Manche von ihnen berufstätig, andere bereits pensioniert.

Vor allem aber sind sie: Freiwillige, Hobbytüftler, Bastler und (Lebens-) Künstler – oder in Ralphs Worten: ein bunter Haufen Spinner. Ärzte halt. Das Innenleben von Linus’ Rennwagen ist freigelegt. Was folgt, ist eine Operation am offenen Herzen. Es wird gelötet und verdrahtet. Schalter an. Kein Puls. Der Eingriff ist nicht geglückt. Linus scheint den Ernst der Lage zu erkennen. «Können wir den Motor noch für ein anderes Gerät gebrauchen?» erkundigt er sich nach einer Organspende. Dann hat Renato die Lösung, um das Rennauto doch noch vor der Mülltonne zu bewahren. Nochmals wird gelötet und verdrahtet. Schalter an – und siehe da: Der Motor summt und rattert wieder.

Kleine Einnahmen, grosse Erfolge Alle Helfer im Repair Café arbeiten ehrenamtlich. Wer möchte, kann nach der Reparatur einen Beitrag spenden. Bis zum Ende des Tages liegen in der Kasse 170 Franken. Viel wichtiger ist jedoch: Von den 35 mitgebrachten Gegenständen konnten 25 repariert werden. Alleine in Affoltern wurden dadurch an diesem Samstag rund 87 Kilogramm Abfall eingespart. Gesamthaft sind es am zweiten Schweizer Reparaturtag 1500 Gegenstände und 4.5 Tonnen Müll – und damit ein neuer Rekord. Und Linus? Den trifft man draussen auf der Zufahrtsstrasse. Ist er zufrieden mit dem Resultat? «Ja. Das Rennauto fährt wieder. Zwar ohne Fernsteuerung. Und rückwärts. Aber es fährt.» So geht Pragmatismus.

forum

Signal zur falschen Zeit Halloween in schweizerischer Ausprägung

Spital Affoltern ohne Hedingen, im «Anzeiger» vom 31. Oktober.

Der Antrag des Gemeinderates Hedingen ist ein Signal zur falschen Zeit. Die Gründung unseres Spitals war eine solidarische Tat unserer Väter. Die heutigen tatsächlichen Probleme am und im Spital sind bekannt. Jetzt, da sich die verantwortlichen Personen endlich zu gemeinsamem Vorgehen zusammengerauft haben, ist sich vorzeitig aus der Verantwortung stehlen zu wollen reiner Egoismus der

Gemeinderatsmehrheit. Dies ausgerechnet unter Führung jenes Mannes, der bei der letzten Abstimmung zur Lösung der Führungs- und Eigentumsstruktur am Spital Affoltern, meines Erachtens, durch seine Kommunikation zum Absturz geführt hatte, ist bedauerlich. Es bleibt die Hoffnung, die Hedinger Stimmbürgerinnen und Stimmbürger bleiben in ihrer Mehrheit dem Spital Affoltern treu. Franz Leutert, alt Bezirksrat, Obfelden

Jazz vom Feinsten im «LaMarotte» Kürzlich war ich wieder mal im «LaMarotte». Es war Donnerstag und Jazz angesagt. Das Quartett um den Tenorsaxofonisten Jürg Morgenthaler swingte, musizierte gekonnt und faszinierend. Ich konnte kaum ruhig sitzen und wippte mit zu den wunderschönen Soli und den bezaubernden Melodien. Jazz vom Feinsten. publireportage

Man trifft auch immer wieder Freunde. Das Team von Isabelle Schaetti verwöhnt die Gäste und man fühlt sich so richtig wohl und geniesst die Musik und den Abend. Darum, wenn Sie Jazz lieben: nichts wie hingehen. Immer am Donnerstag gibt es grosse Portionen davon. Fritz Keller, Obfelden

Es gibt verschiedene Auslegungen über Herkunft und Sinn von Halloween. Einigermassen sicher ist aber, dass es sich nicht um typisch schweizerisches Brauchtum handelt. Gleichwohl ziehen hierzulande am Abend des 31. Oktober in der Regel scheusslich verkleidete Figuren durch die Strassen. Die Kleinen, welche an der Haustüre läuten und Süsses, Saures oder Geld verlangen, mag man ja noch herzig finden oder einfach erdulden. Weniger lustig sind die pubertierenden Jugendbanden welche am späteren Abend ebenfalls durch die Strassen ziehen, aber nicht etwa milde Gaben erbetteln, sondern rohe Eier an die Hausfassaden – vorzugsweise an neu renovierte – werfen, oder Autos mit rohen Eiern oder Rasierschaum behandeln. Die Anonymität der Bande verunmöglicht es in der Regel, die Täter zu erkennen, zumal sie in Sprachen kommunizieren, welche man mit üblichen Fremdsprachenkenntnissen nicht versteht. Der Patrouille der

Kommunalpolizei, welche auch durch die Strassen zieht, was mit Anerkennung zur Kenntnis genommen wird, bleibt die Identität der schwadronierenden Banden ebenfalls verborgen, wer trägt denn schon einen Personalausweis auf sich. Wenn der Eigentümer der beworfenen Fassade zu Hause ist und zudem weiss, auf welche Weise Eigelb und Eiweiss von Farbanstrichen und Autolacken entfernt werden kann, beschränkt sich der Schaden auf eine nächtliche Reinigungsaktion. Wenn nicht, wird es teuer, weil Fachkräfte hinzugezogen werden müssen, welche für ihre Arbeit beachtliche Rechnungen stellen. Natürlich ist es sinnlos, die Ausübung solcher Importbräuche per Dekret verhindern zu wollen. Es bleibt aber immerhin die Möglichkeit, die Suche nach der Identität der Schadenverursacher in Eigeninitiative uneingeschränkt fortzusetzen. Kommissar Zufall hilft dann und wann. Tritt so

ein Fall ein, sollte man sich die Namen merken. Früher oder später tauchen sie irgendwo wieder auf, sei es auf Talentlisten von Fussballclubs, wo sie Vorbildstatus erreichen, oder wenigstens in den Einbürgerungspublikationen der Gemeinden. Jakob und Annemarie Schneebeli, Affoltern

Zuschriften sind willkommen Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief muss mit Namen, vollständiger Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein, soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen und darf keine persönlichen Angriffe enthalten. (Red.)


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Fahrzeuge Der Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern erscheint mit einer Auflage von 25 186 Exemplaren und bedient zweimal wöchentlich sämtliche Haushaltungen im Knonauer Amt. Als amtliches Publikationsorgan setzt der «Anzeiger» ausschliesslich regionale und lokale Schwerpunkte. Seit 1999 ist die Weiss Medien AG, als Herausgeberin des «Anzeigers», ein Tochterunternehmen der AZ Medien AG. Leben und arbeiten auf der Sonnenseite des Albis Auf den 1. Februar 2018 oder nach Vereinbarung suchen wir einen

Redaktor 100 % (w/m) Ihre Aufgaben Das gesellschaftliche, kulturelle und politische Geschehen im Bezirk Affoltern ist Ihre Welt. Sie berichten über Neuigkeiten, stellen Zusammenhänge her und zeigen Hintergründe auf. Sie greifen Themen auf, welche die Menschen in der Region bewegen. Sie pflegen den Kontakt zu den publizistisch relevanten Ansprechpartnern und stellen eine kundennahe Publikation sicher. Ihr Profil Sie verfügen über Erfahrung im Journalismus und Ihr journalistisches Interesse ist breit gefächert. Sie besitzen von Vorteil ein gutes Netzwerk in wichtigen Kreisen der Region. Sie haben die Fähigkeit, sich schnell in Themen einzuarbeiten und diese lesernah aufzubereiten. Ihre Aufgaben verlangen thematische und zeitliche Flexibilität sowie ein hohes Mass an Selbstständigkeit. Freude am Neuen, Offenheit und Einsatzfreudigkeit runden Ihr Profil ab. Ihre Zukunft Wir bieten Ihnen einen abwechslungsreichen Job in einem dynamischen Umfeld. Wenn Sie gewillt sind, auch an Abendveranstaltungen teilzunehmen und an Wochenenden zu arbeiten, dann wartet eine interessante Aufgabe auf Sie. Ihr nächster Schritt Haben wir Sie neugierig gemacht? Corinne Gerber, HR Manager, freut sich auf Ihre Online-Bewerbung unter www.azmedien.ch/karriere. Für nähere Auskünfte steht Ihnen Thomas Stöckli, Chefredaktor, Weiss Medien AG, gerne zur Verfügung unter T: +41 (0)58 200 57 05. Weitere Informationen finden Sie unter www.affolteranzeiger.ch Weiss Medien AG, 8910 Affoltern am Albis ein Unternehmen der AZ Medien

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«The Chucks» treten morgen Samstag in der Spyre-Bar, Affoltern, auf. > Seite 17

ETH-Doktorand Lukas Böcker referiert an der Volkshochschule über Ernährungspolitik. > Seite 19

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Nirgends steigen Immobilienpreise stärker druck@azmedien.ch 'UXFN Ã 9HUODJ Ã RQOLQH

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Pro Quadratmeter Wohnfläche kostete ein Einfamilienhaus im Kanton Zürich 2016 im Mittel rund 7200 Franken. Das zeigt eine Studie des statistischen Amtes. Die regionalen Unterschiede sind allerdings gross. Während im Weinland nur etwas mehr als 5000 Franken pro Quadratmeter bezahlt wurden, lag der Preis in der Stadt Zürich und am Pfannenstiel deutlich über 10 000 Franken. Allerdings haben sich die Regionen in den letzten Jahren sehr unter-

schiedlich entwickelt. Besonders deutlich sind die Preise im Knonauer Amt gestiegen, nämlich um 14 Prozent zwischen 2012 und 2016. Zum Vergleich: am Pfannenstiel haben die Preise in diesem Zeitfenster lediglich um 2 Prozent zugenommen. Den Boom im Säuliamt erklären die Autoren der Studie einerseits mit dem Siedlungsdruck aus dem Kanton Zug, andererseits ist die Region aber wegen des Üetlibergtunnels auch besser an die Stadt Zürich angebunden als früher. (pd.)

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20 Jahre Chlauslauf Der populäre Laufevent in Affoltern findet am Sonntag, 3. Dezember statt. > Seite 21

Kulinarische Delikatessen mit Hochprozentigem kultiviert Whisky-Dinner der Landi Obfelden im «Central», Affoltern

Halloween im Landimärt Obfelden Bei sonnigem Herbstwetter schnitzten am vergangenen Samstag, 28. Oktober, im Landimärt Obfelden fleissige Kinderhände lustige, fantasievolle und gruselige Halloweengesichter.

Nico und Yanik mit ihren fertig geschnitzten Kürbissen. (Bild zvg.)

Nach getaner Arbeit durften sich die kleinen Künstler mit einem Hot Dog stärken. Weiter wurde man aus dem Suppentopf mit einer hausgemachten Kürbissuppe kulinarisch verwöhnt oder man konnte sich mit einem heissen Farmer-Punsch aufwärmen. Aktuell findet man im Landimärt Obfelden ein breites Sortiment an Weihnachts- und Winterartikeln. Wer vorbeikommt, kann sich von der weihnachtlichen Vielfalt inspirieren lassen. (pd.)

Mit Gedanken die Realität steuern Mentaltraining in Affoltern Am Montagabend, 6. November, von 19 bis 21.30 Uhr hält Stefan Strässle bei Neoprop Lichtwerbung GmbH ein Referat zum Thema «Mentaltraining – mit Gedanken die Realität steuern». Sein darauffolgendes Seminar findet an sechs Montagabenden statt – ebenfalls in Affoltern. «Wir können unsere Welt und unser Leben mit unseren Gedanken beeinflussen», sagt Mentalcoach Stefan Strässle. Das hat die Quantenphysik vor über 100 Jahren nachgewiesen. Auch die Neurowissenschaften haben herausgefunden, dass der Gemütszustand eines Menschen damit zu tun hat, wie er denkt. Der deutsche Lyriker Christian Friedrich Hebbel sagte dazu: «Der Mensch ist, was er denkt. Was er denkt, strahlt er aus. Was er ausstrahlt, zieht er an.» «Wenn wir lernen das Gesetz der Anziehung anzuwenden, dann werden wir zu kraftvollen Wirklichkeitsmachern. Dabei ist der goldene Schlüssel, dass unseren Gedanken (Wünschen, Zielen) eine feste Absicht oder eine starke innere Überzeugung innewoh-

nen müssen, damit sie Realität werden», sagt Strässle. Diese mentale Fähigkeit will geübt sein. Mentaltraining ist dafür ein grossartiges Werkzeug. Wer Mentaltraining praktiziert, Stefan Strässle. kann Grosses be(Bild zvg.) wirken. Mit Gedanken kann man kleine oder grosse Wünsche, Ziele und Visionen wahr werden lassen und Veränderungen jeglicher Art herbeiführen. Gedanken können zwischenmenschliche Beziehungen harmonisieren, den beruflichen Erfolg anziehen, ja sogar heilen. Gedanken sind auch der Schlüssel zu einem neuen Selbst. (pd.) Referat am 6. November; Seminar am 22./27. November und 4. Dezember 2017 sowie 22./29. Januar und 5. Februar 2018, jeweils von 19 bis 21.30 Uhr, bei Neoprop Lichtwerbung GmbH, Lagerstrasse 11 in Affoltern. Infos und Anmelden: Stefan Strässle, Telefon 043 366 06 51, 079 778 25 31, info@thoughtworks.ch, www.thoughtworks.ch.

Sie präsentierten flüssige Köstlichkeiten: André von Ah, Caroline Streiff und Marcel Tillmann (von links). (Bild Martin Mullis)

Ein Thunfischtatar, serviert mit einem Schluck Whisky mutet auf den ersten Blick speziell an. Wer den Mut hat und probiert, erlebt ein kulinarisches Wunder. Am 3. Whisky-Dinner der Landi Obfelden folgten solch kleine Zaubereien Schlag auf Schlag. ................................................... von martin mullis Am bereits fast traditionellen Whisky Dinner der Landi Obfelden durfte Geschäftsführer Marcel Tillmann im Restaurant Central in Affoltern mehr als zwei Dutzend Gäste begrüssen. Die für Nichtkenner etwas waghalsigen Kombinationen von kulinarischen Delikatessen mit Hochprozentigem haben bereits eine grosse Schar von Liebhabern gefunden. Verschiedene köstliche Gaumenfreuden miteinander zu kombinieren ist schliesslich eine altbeanzeige

kannte Methode – nicht nur der Spitzenköche. Am dritten Whisky-Dinner gelang dies der Küchenmannschaft der Wirtin Els Imhof im «Central» jedoch ausgezeichnet. Zum guten Gelingen des aussergewöhnlichen Festessens trug aber auch der Whiskyfachmann André von Ah von der Firma Langatun in Aarwangen entscheidend bei. Er verführte die Gäste zu jeder Speisefolge des mehrgängigen Menüs anstelle eines Glases Wein zu einer exzellenten Whisky-Spezialität. So wurde zur Kürbissuppe ein kleiner Schluck eines «Glen Rothes 1988, Speyside Wemyss» kredenzt.

Hochprozentiges und Hochgeistiges Das Roastbeef an einer Whisky-Pflaumensauce mit Yorkshire Pudding und Rosenkohl wurde mit einem hervorragenden «Sherry Finish Langatun» mit 59.9 Prozent verkostet. Mit dem «Ledaig 2005 Sherry Matured, Isle of

Mull, Hart Bros», wurde eine Steinpilzbruschetta mit Wildschweinrohschinken, serviert auf einem Salatbeet, zu einer ausserordentlichen kulinarischen Köstlichkeit. Dass Hochprozentiges allerdings auch immer Hochgeistiges hervorbringt, mag eine etwas gewagte Behauptung sein. Wer jedoch den ausgezeichneten Ratschlag «Alles nur mit Mass zu geniessen» befolgt, dem kann das Kunststück durchaus gelingen. Am letzten Samstagabend wurde von den Gästen der Landi Obfelden dieser Fingerzeig gebührend beachtet und es herrschte ob den hochgeistigen Gesprächen eine ausserordentlich fröhliche Stimmung. Dazu trugen auch die spannenden und meist witzigen Kommentare von André von Ah, Verkaufschef der Firma Langatun aus Aarwangen, bei. Auf einer zehn Laufmeter langen Auslage präsentieren sich übrigens sämtliche Whisky-Spezialitäten dieser Firma im «Dorfmärt» Obfelden.


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Kloster Kappel a. A.

Sonntag, 5. November 10.00 Reformationsgottesdienst mit Abendmahl Pfarrerin Bettina Stephan

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal Sonntag, 5. November 9.30 Reformationssonntag Abendmahlsgottesdienst mit Pfr. Christof Menzi, Chiletaxi: Trudi Buri 13.30 bis 16.45 Uhr Tagung zum Reformationssonntag: «Heimweh nach Gott – Bruder Klaus und die Frage der Mystik» Mit Pater Dr. Christian Rutishauser, SJ, und Angela Römer, Theologin VDM, Erwachsenenbildnerin und Fachfrau für Spiritualität und Buchautorin Leitung: Markus Sahli 17.15 Musik und Wort mit dem Bach Collegium Zürich unter der Leitung von Bernhard Hunziker: «Wachet auf, ruft uns die Stimme». Die Bachkantate BWV 140 gespiegelt im Licht späterer Rezeptionen Lesungen: Pfr. Markus Sahli Eintritt frei. Kollekte Mittwoch, 8. November 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 9. November 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss–Jenny

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 3. November 18.00 Jugendgottesdienst Samstag, 4. November 14.30 Gottesdienst in der Senevita Obstgarten Pfrn. B. Stephan 16.30 Gottesdienst mit Abendmahl im Haus zum Seewadel Vikarin M. Hirt Sonntag, 5. November 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl zum Reformationssonntag Vikarin M. Hirt Dienstag 7. November 19.00 Film «Luther» Anschliessend Apéro mit Input «Luther Licht und Schatten» Ende: 21.00 Uhr (nur Film) 21.45 Uhr (mit Input) Freitag, 10. November 19.30 «Heimat. Eine Entdeckungs– reise» mit dem Playback-Theater Bumerang in der reformierten Kirche 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der katholischen Kirche

Ref. Kirche Bonstetten Samstag, 4. November 10.00 Fiire mit de Chliine Ökumenischer Gottesdienst in der reformierten Kirche Bonstetten Anschliesend Znüni Sonntag, 5. November Ab 9.50 Uhr «Reformationssymphonie» von F. Mendelssohn. 10.00 Gottesdienst zum 500-JahreReformationsjubiläum Lutherische Liturgie mit Martin Knitsch und Pfrn. S. Sauder

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 5. November 10.00 Abendmahls-Gottesdienst zum Reformationssonntag mit Simon Mantel, Oboe, Vincent Dallèves, Orgel, und Pfarrerin Irene Girardet Fischer Im Anschluss Apéro zur Einweihung des neuen Brunnens beim Pfarrhaus Montag, 6. November 19.00 bis 20 Uhr Meditation am Abend in der katholischen Kirche Mittwoch, 8. November 16.00 Kino in der Zwinglistube: «Die Schlümpfe – das verlorene Dorf» 20.00 Kino in der Zwinglistube: «Bob, der Streuner» Freitag, 10. November 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 5. November 10.00 Reformationssonntag Gottesdienst mit Abendmahl Pfarrerin Renate Hauser und Organistin Anette Bodenhöfer

Ref. Kirche Kappel a. A. Freitag, 3. November 16.00 Club4 in Rifferswil Sonntag, 5. November 9.30 Abendmahlsgottesdienst zum 500. Reformationssonntag mit Pfr. Ch. Menzi Dienstag, 7. November 19.00 Jugendgottesdienst 20.00 Gesprächskreis im Pfarrhaus

Ref. Kirche Knonau Samstag, 4. November 12.30 Ausflug der Achtklässler zum Grossmünster nach Zürich Pfr. Mehl, Maurer und Bächtold Sonntag, 5. November 10.00 Reformationsfest Gottesdienst Gedenken von 500 Jahre Reformation in Deutschland durch Martin Luther Thesenanschlag zu Wittenberg Pfr. Thomas Maurer und Vikar Balz Bächtold, Abendmahl Liturgie nach der gemeinsamen Liturgie des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes SEK für diesen Reformationssonntag Robert Morgenthaler, Posaune

Ref. Kirche Maschwanden Samstag, 4. November Ausflug mit den cool@ref-Jugendlichen nach Zürich ins Grossmünster Sonntag, 5. November 10.00 Gottesdienst zum Reformationssonntag «ecclesia semper reformanda» und Taufe von Luca Moos mit Pfrn. C. Mehl in Maschwanden, es singt der Affoltemer Jodelclub, an den Tasten: Veronica Hvalic

Ref. Kirche Mettmenstetten Freitag, 3. November Ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit–Meditationsnacht unter der Leitung von Andreas Fritz, in der Kirche Sonntag, 5. November (Reformationssonntag), 10.00 Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Orgel, Marina Wehrli www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 5. November 9.30 Gottesdienst zum Reformationssonntag mit Abendmahl Pfarrer Kurt Liengme Galaterbrief 5,1–6 «vom gnädigen Gott» Montag, 6. November 15.45 Kolibri

Ref. Kirche Obfelden

Kath. Kirche Hausen a. A.

Samstag, 4. November 9.30 Probe Familienchor Reformierte Kirche Sonntag, 5. November 9.15 Kolibri Ref. Kirchgemeindehaus 9.30 Gottesdienst zum Reformationssonntag mit Abendmahl Pfrn. Eva Eiderbrant Erich Eder (Orgel), Kaspar Litschig (Posaune) Anschliessend Reformationssuppe im Ref. Kirchgemeindehaus Montag, 6. November 15.45 Minichile Ref. Kirchgemeindehaus Dienstag, 7. November 11.30 Seniorenmittagstisch Katholisches Chilehuus 14.00 Frauentreff Aufenthaltsraum Alte Landstrasse 33 Mittwoch, 8. November 9.15 Fiire mit de Chliine Reformierte Kirche Donnerstag, 9. November 12.00 Club 4 Ref. Kirchgemeindehaus

Freitag, 3. November 19.30 Herz-Jesu-Andacht Samstag, 4. November 17.00 Wortgottesfeier Firmeröffnungs-Gottesdienst Sonntag, 5. November 11.00 Wortgottesfeier Montag, 6. November 19.00 Meditation Donnerstag, 9. November 8.15 Wortgottesfeier

www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Samstag, 4. November 20.30 Vollmondsingen im Chor der Kirche mit Elisabeth Ochsner Sonntag, 5. November 10.00 Reformationsgottesdienst mit Abendmahl/ Vorstellung der Konfirmanden Thema: «Was trägt uns» Pfarrerin Elisabeth Armingeon Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Apéro www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 5. November 10.00 Kirche Stallikon Familien-Gottesdienst zum Reformationstag mit Abendmahl, Pfr. Otto Kuttler Thema: «Hier steh ich nun und kann nicht anders» Musik: Regula Brawand (Querflöte) und Roland Schmid (Klavier & Orgel) Anschliessend Apéro Fahrdienst: Anmeldung bis 4. Nov. 044 700 25 69 Montag, 6. November 9.45 Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon Donnerstag, 9. November 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 12.00 Wettswiler Senioren Mittagessen im Restaurant Hirschen 14.30 Kafi Träff im Kirchgemeindesaal Wettswil

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 4. November 17.30 Eucharistiefeier mit Ministrantenaufnahme Anschliessend Apéro Sonntag, 5. November 10.30 Eucharistiefeier zusammen mit den italienischen Pfarreiangehörigen 17.00 Eucharistiefeier Freitag, 10. November 20.00 Taizéfeier in der katholischen Kirche

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 4. November 10.00 Fiire mit de Chliine Reformierte Kirche Bonstetten 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 5. November 10.00 Wortgottesdienst und Kommunionfeier Mitwirkung MauritiusChor Dienstag, 7. November 19.30 Abendmesse Anschliessend Gebetsgruppe Mittwoch, 8. November 9.15 Ökumenisches Morgengebet Donnerstag, 9. November 19.00 Rosenkranz

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 5. November Tag der Völker 10.30 Eucharistiefeier mit Pfr. Saporiti und dem «Tag der Völker»–Komitee Musik: Susanne Bozzola (Gesang) und Angela Bozzola (Klavier/Orgel) Anschliessend internationaler Apéro für alle

Freitag, 3. November Ab 19 Uhr Gebetsabend für Heilungen 19.30 Feuerabend am Hedingerweiher (Männerabend Infos: feuerabend.ch) Freitag 3. bis Samstag, 4. November 24 Stunden–Fasten (18.00 – 18.00 Uhr) Sonntag, 5. November 10.00 Gottesdienst (Predigt: Manuel Fuhrer) Hüeti und KingsKids Montag, 6. November 15.30 KIDS-Treff Dienstag, 7. November 19.00 ALPHALIVE Donnerstag, 9. November 14.30 FrauenTreff mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Kath. Kirche Obfelden

Pfingstgemeinde Affoltern a. A.,

Kath. Kirche Mettmenstetten

Sonntag, 5. November 9.00 Eucharistiefeier Anschliessend Chilekafi

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 3. November 19.00 Kurs «lieben–scheitern–leben» 19.30 Feuerabend Samstag, 4. November 10.00 Worship Day mit Martin Pepper 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids 20.00 Konzert von Martin Pepper Sonntag, 5. November 10.00 Gottesdienst Verabschiedung von Ueli und Claudia Baltensperger Martin Pepper, Kinderprogramm Anschliessend Teilete 18.30 ALL IN: Jugendgodi Montag, 6. November 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 8. November 19.00 Elternkurs für Teenager 19.00 Teens: peech in der Chrischona Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 5. November 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann) mit Abendmahl, Kinderhort mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 5. November 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 5. November 10.30 Gottesdienst Fortsetzung der Predigtreihe über König David 2. Samuel 5, 1–5 Kleinkinderhort Sonntagsschulen und Unterricht proben für die Weihnachtsaufführung 13.30 Bildervortrag von Bruno Frey über humanitäre Hilfe in Moldawien und der Ukraine Donnerstag, 9. November 18.45 Chorprobe offenes Singen 20.00 Gebetsabend www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienst 9.45 Abendmahlsversammlungen 11.05 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Veranstaltungen

Freitag, 3. November 2017

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Jede Musikgattung hat ihre Anhänger Heute und nächste Woche im Kellertheater LaMarotte Talentiert und voll engagiert – Violin-Rezital Eine Matura-Arbeit der 17-jährigen Laura-Delia Knecht, die am Flügel von Kateryna Tereshchenko begleitet wird. Gespielt werden Werke für Violine und Klavier von A. Dvo4rák, J. Brahms und C. Franck. Heute Freitag, 3. November, Türöffnung 19 Uhr. Achtung: Konzertbeginn 19.30 Uhr. Eintritt frei – Kollekte. Nach dem Konzert wird ein Apéro offeriert. Reservierungen für diesen Anlass nur über Telefon 044 760 52 62 und 044 760 00 28.

Ueli Schmezers Matterlive Mit gutem Grund kehren Ueli Schmezer, Nick Perrin und Michel Poffet schon wieder ins Kellertheater zurück: Von allen Konzertmitschnitten der letztjährigen Tournee gefiel die Aufnahme aus dem LaMarotte am besten, nicht zuletzt wegen der spürbar guten Stimmung im Publikum. So ist die neuste MatterLive-CD also ein Livemitschnitt aus dem LaMarotte und soll natürlich auch hier getauft werden. Samstag, 4. November, Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40/30 Franken, mit KulturLegi 20 Franken. Ab 19 Uhr ist ein Apéro offeriert (Reservierung erwünscht).

Jazz Extra – Jazzlabor, 2. Abend des Grassroot-Ensemble 7 Eine «Work-In-Progress»-Serie der Musikhochschulen Luzern HSLU und

Zürich ZHdK. Während dreier Monate intensiver Probearbeit erarbeiten die Studierenden unter der Leitung der Dozenten Michael Arbenz (HLSU) und Christoph Grab (ZHdK) eine gemeinsame musikalische Bandsprache. Neue improvisatorische Kontexte werden im Spannungsfeld mit der Komposition ausgelotet und anhand von stilistisch breit ausgelegten Stücken wird ein neues Repertoire erarbeitet. Die am Nachmittag entstandenen Konzerte werden jeweils am selben Abend im LaMarotte uraufgeführt. Die Dozierenden kommentieren die Werkschaukonzerte und eröffnen so dem Publikum einen spannenden Einblick in die fortschreitende Arbeitsweise. Mittwoch, 8. November, Bar ab 18.30 Uhr/Konzert 20.15 Uhr. Eintritt frei – Kollekte. Ab 19 Uhr «Menu surprise» 15 Franken (Reservierung erwünscht).

Jazz am Donnerstag mit dem «Philipp Rellstab Jazztet» Die fünf Musiker Philipp Rellstab, Simon Wyrsch, Lukas Gernet, Marc Herrmann und Dmitri Monstein verbindet die Liebe zum feinen, ausgefeilten Spiel und die Leidenschaft zum melodiösen Jazz. Mal träumerisch, mal mitreissend, manchmal beides zugleich. Die Palette reicht von traditionellem Oldstyle und Chicagojazz bis zu Bebop und ist mit Latin und Eigenkompositionen gut gewürzt. Donnerstag, 9. November, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

«Silberen» – neue Schweizer Volksmusik Konzert in der Galerie Märtplatz Affoltern Am Samstag, 11. November, ist in der Galerie Märtplatz neue Schweizer Volksmusik mit «Silberen» und Sängerin Barabara Berger angesagt.

Für «Silberen» sind die Lieder Anlass zu Ausflügen in weite Klanglandschaften – so verzweigt, wie auch die Silberen sind, die Urlandschaft zwischen Glarnerland und Muotathal. Aus alten Liedern, oft einstimmig gesetzt und überliefert, macht das Quartett ausund ineinanderlaufende Fugen für Stimme, Bass, Perkussion, Harmonium, Zither und Hackbrett. Zuhör-, keine Tanzmusik. Barbara Berger ist im Freiamt aufgewachsen und hat als Kind singend und jodelnd Geschirr gespült. Später hat sie sich intensiv mit dem Schweizer Volksmusikgut beschäftigt und sich mit dem Quartett «Familie Trüeb» Gehör verschafft. Nach Studien an der Jazzschule Luzern und an der Musikhochschule Bern (klassischer Gesang) bewegt sie sich zwischen Schweizer Volksmusik und zeitgenössischem Musiktheater und sucht in allen Sparten nach neuen Klängen. (KA)

Alfred Gassmann (1876–1962) war ein wichtiger Sammler und Deuter alter Lieder aus der Schweiz. Er war Organist, hat das Standardwerk für Alphornlehrlinge geschrieben, aber auch «Juhui», das wohl erfolgreichste Liederbüchlein für Kinder. Urs Hostettler, aus Gassmanns Enkelgeneration, suchte später die Lieder, die Gassmann nicht unbedingt fördernswert fand: Schmerz-, Leidund Aufmuckmusik. Eben «Anderi Lieder», wie das 1979 erschienene Buch Hostettlers heisst. Er trat mit seiner Band in den 80er-Jahren an Folkfestivals auf. Vierzig Jahre später ist die Gruppe Silberen unterwegs. Wie andere stützen «Silberen» sich auf die Quellen von Gassmann, Hostettler und weite- Samstag, 11. November, Galerie am Märtplatz, ren. Aber anders als diese anderen ma- Affoltern, um 20.15 Uhr. Vorverkauf: Buchhandlung chen die vier aus den musikalisch Scheidegger, Telefon 044 762 42 42. Reservierung: einfachen Liedern virtuose Musik: www.kulturaffoltern.ch Eine Veranstaltung von Klanggemälde der Melancholie im KulturAffoltern. Zäuerli «Appen Zell», schwungvolle Stimmung mit «Anne Bäbi im Säli», moderne Intonation in «Randal» und virtuoser Stimmentanz der phänomenalen Sängerin Barbara Berger. Ihre klare und ergreifende Stimme fühlt sich wie eine warme Umarmung an oder lässt es einem kalt über «Silberen» mit Sängerin Barbara Berger, bringen Schweizer den Rücken laufen. Volksmusik in die Galerie Märtplatz. (Bild zvg.)

Der Schweizer Jan Galega Brönnimann, der Senegalese Moussa Cissokho und der Israeli Omri Hason (v.l.) überschreiten Grenzen zwischen traditionellen und modernen Klängen aus Afrika, Europa und dem Orient. (Bild zvg.) World Jazz Griot Griot bezeichnet in Teilen Westafrikas einen berufsmässigen Sänger, Dichter und Instrumentalisten, der in einer bestimmten Form des Gesangs Texte als Preissänger, Geschichtenerzähler, Lehrer oder rein zur Unterhaltung vorträgt. Griots tragen dazu bei, dass durch mündliche Überlieferung traditionelles Wissen weitergegeben wird. (Wikipedia). Es spielen und singen aus Senegal

Moussa Cissokho: Kora, Gesang, Jan Galega Brönnimann (Schweiz): Bassklarinette, Sopransaxofon, und Omri Hason (Israel): Perkussion und Hang. Die Musik von Moussa Cissokho, Jan Galega Brönnimann und Omri Hason lässt die Kunst des Geschichtenerzählens wieder aufleben. Der perlend klare Klang der Kora (afrikanische Stegharfe mit 22 Saiten) trifft auf die sonoren, rauchigen Töne der Bassklarinette und wird durch verschiedene Perkussionsinstrumente von Omri

Hason unterstützt. Das Zusammenspiel der Instrumente besticht durch schöne Melodien und rhythmische Eleganz. Drei Kulturkreise treffen aufeinander und im Trio entsteht neue Musik aus vielfältigen Traditionen und über Grenzen hinweg, differenziert und überraschend zugleich.(pz) Freitag, 10. November, 20.15 Uhr; Bar/Abendkasse ab 19.15 Uhr. Eintritt 40/30 Franken, mit KulturLegi 20 Franken. Platzreservierungen empfohlen über www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

Heimat – eine Entdeckungsreise Theater in der reformierten Kirche Affoltern Am Freitag, 10. November, um 19.30 Uhr laden Kultur Affoltern, katholische Pfarrei und die reformierte Kirche gemeinsam zu einem Abend mit dem Playback-Theater Bumerang in die reformierte Kirche Affoltern ein. Was ist «Heimat»? – Die Moderatorin, vier Schauspielerinnen und ein Musiker nehmen die Gedanken, Befindlichkeiten, Erlebnisse und Visionen des Publikums auf und spielen sie zurück.

Das Playback-Theater spielt, was vom Publikum kommt. (Bild zvg.)

sind alle neugierigen Geister, die auf spielerische und ansprechende Weise, dem Heimatbegriff (oder ist es ein Gefühl?) auf die Spur kommen wollen. Der Eintritt ist frei und die Kollekte freiwillig. Sie kommt vollumfänglich dem Projekt «Ämtler Tandem – Freiwillige unterstützen Migrantinnen und Migranten» zugute. (pd.) Freitag, 10. November, 19.30 Uhr, ref. Kirche,

Das Publikum bestimmt, wo die Entdeckungsreise hinführt, eine Reise, die im Moment entsteht. Willkommen

Zürichstrasse 94, Affoltern: «Heimat. Eine Entdeckungsreise», Playback-Theater Bumerang. Infos: www.playbacktheater-bumerang.ch. Eintritt frei.

«Dancer» – eine zehrende Leidenschaft Dokumentarfilm über Sergei Polunin im Kinofoyer Lux, Affoltern Kinofoyer Lux zeigt den Film am Mittwoch, 8. November, in der Aula Ennetgraben in Affoltern. Ein hochtalentierter junger Tänzer wird beinahe zerstört von der Intensität seiner Kunst. Sergei Polunin, geboren 1989, wächst in bescheidenen Verhältnissen in der Ukraine auf. Schon im Alter von vier Jahren wird der tanzbegeisterte Knabe in eine Sportschule geschickt, wo er sechs Stunden pro Tag trainiert. Mit neun Jahren beginnt seine Ballettausbildung in Kiew. Seine Mutter schickt Videos und Fotos an die Royal Ballet School, wo er dann mit 12 seine weitere Ausbildung fortsetzen kann, wegen Geldmangels nun allerdings ohne Mutter. Mit 20 Jahren wird er Erster Solo-Tänzer und mit 21 Prinzipal des Royal Ballet, der jüngste seit der Gründung. Nach zwei erfolgreichen Jahren kann er die psychische Belastung und die Verein-

Polunin tanzt um sein Leben. (Bild zvg.) samung nicht mehr ertragen, so dass er am 24. Januar 2012 seinen sofortigen Austritt aus dem Royal Ballet verkündet und aus der Öffentlichkeit verschwindet. Im Sommer 2012 macht Polunin in Russland die Bekanntschaft des weltbekannten Tänzers Selenski, der sein Mentor wird, ihm Sicherheit und Freiheit gibt, so dass er sich neu entfalten kann. 2014 beginnt Polunin eine Zusammenarbeit mit dem US-amerikanischen Fotografen David LaChapelle

und beteiligt sich an dessen neuen Projekten, insbesondere an dessen Tanz-Video «Take me to Church», 2015. Dieser Film sollte eigentlich sein letzter Auftritt werden. Aufgrund der allgemein sehr positiven Resonanz auf das Video hat Polunin sich umentschieden und der Welt des Tanzens doch nicht den Rücken gekehrt. Das Porträt des «Enfant Terrible des klassischen Balletts» zeigt, wie ein junger Mann fast an der Härte dieser Welt des Tanzes zerbricht und ihn die Last des Ruhms an den Rand der Selbstzerstörung bringt. Dabei vermischen sich Profession und privates Leben und Polunin lotet ohne Rücksicht auf Verluste Grenzen aus. jw Mittwoch, 8. November, 20.15 Uhr: «Dancer», Dokumentarfilm von Steven Cantor, mit Sergei Polunin, GB 2016, 85 Min. OV/d. Kinofoyer Lux, Aula Ennetgraben, Affoltern. Kasse und Lux-Bar ab 19.30 Uhr. Eintritt 14 Franken (unter 20J: 7 Franken). www.kinolux.ch.


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Veranstaltungen

agenda

Dreifache «Guggenpower»

Freitag, 3. November Affoltern am Albis 14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen mit der Physiotherapeutin. Anmelden: Tel. 043 322 74 74, Kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 18.00-22.00: «Girls Friday» ab der 5. Klasse. Eine Veranstaltung der Jugendarbeit Affoltern. Jugendtreff Hirtschür. Jonentalstrasse 3. 19.30: Violinrezital mit Laura-Delia Knecht, Violine, und Kateryna Tereshchenko, Klavier. Mit Werken von Brahms, Dvorák und Franck. Mit Apéro. Eintritt frei, Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Hedingen 20.15: Tricky Niki, Comedy aus dem Bauch heraus in «hy-po-chondria». Eine Veranstaltung des Gemeindevereins Hedingen. Eintritt frei/Kollekte, Türöffnung 19.30 Uhr. Empfohlenes Mindestalter: 15 Jahre. Werkgebäude (Saal). Zwillikerstr. 26.

Stallikon 18.30: Dinner-Konzerte mit La Compagnia Rossini. Zeitlose Arien, Chöre und Lieder aus der Romantik, meisterhaft interpretiert. HotelRestaurant Uto Kulm. Üetliberg.

Samstag, 4. November Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte. Marktplatz. 20.00: Harmonie Affoltern: Jahreskonzert «Jukebox». Türöffnung und Nachtessen ab 18.30 Uhr. Tombola und Barbetrieb. Eintritt frei Kollekte. Kasinosaal. Marktplatz 1. 20.00: «Feeling Good». Jahreskonzert des Chors «Vocal emotions». Eintritt frei, Türkollekte. Reformierte Kirche. 20.00: Konzert mit Martin Pepper «Mit Sinn und Seele». ChrischonaKapelle (Alte Obfelderstr. 24). 20.15: Simon Chen: «Meine Rede! Kabarett am Pult der Zeit» Eine Veranstaltung von KulturAffoltern. Abendkasse und Bar ab 19.30 Uhr. Galerie Märtplatz. Obere Bahnhofstrasse 7. 20.15: Ueli Schmezers «Matterlive» CD-Taufe. Bar & Abendkasse ab 18.30 Uhr (19 Uhr Apéro - bitte anmelden). Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Hausen am Albis 17.00-18.15: Konzert Gospelchor «get UP!». Eine grosse Portion Lebensfreude. Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche.

Obfelden 20.00: Liederabend mit Werner Duss mit bekannten Opernarien und geistlichen Liedern. Werke von Mozart, Bizet, Puccini, Donizetti, Verdi und Bach/Gounod. Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche.

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Freitag, 3. November 2017

Fasnachtseröffnung am 11.11. Obere Bahnhofstrasse in Affoltern Da der diesjährige «Elfti Elfti» auf einen Samstag fällt, haben die «Säuligugger» die zwei anderen Säuliämtler Guggen eingeladen, mit ihnen in Affoltern die Fasnacht zu eröffnen. Das ergibt dreifache Guggenpower auf der Oberen Bahnhofstrasse. Normalerweise startet für die «Säuligugger» ja die Fasnacht am 11. November um 11.11 Uhr vor der Migros und anschliessend gehen sie nach Zürich, um dort das Niederdörfli mit ihren Guggenklängen zu erfüllen. Wenn auch der zweite Teil dieses Jahr wieder so stattfindet, so ändert sich doch etwas zu Beginn: Der 11.11. ist dieses Jahr ein Samstag und so haben die Säuligugger die zwei anderen Guggen aus dem Säuliamt eingeladen mit ihnen zusammen in Affoltern die komplette Säuliämtler Guggenpower zu präsentieren. Die «Vollgashöckler» aus Hedingen und die «Güggel Gugger» aus Ottenbach sind dieser Einladung gerne nachgekommen. Neu findet die Fasnachtseröffnung auch nicht bei der Migros statt, son-

Ottenbach 21.00: Vollmond-Disco mit DJ Tomko. Sound, funkig, back to the roots! Bar offen ab 20 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3.

Stallikon 18.30: Dinner-Konzerte mit Konzertensemble La Compagnia Rossini. Zeitlose Arien, Chöre und Lieder aus der Romantik, meisterhaft interpretiert. Hotel-Restaurant Uto Kulm. Üetliberg.

Zwillikon 10.00-16.00: Dorfgeschichte Affoltern am Albis/Zwillikon. Interessantes aus vergangenen Zeiten: Bilder, Fotos, Gegenstände des Alltags, Kleider und vieles mehr. Eintritt frei. Dorfmuseum. Ottenbacherstrasse, Gemeindeplatz.

Sonntag, 5. November Affoltern am Albis 14.00: Harmonie Affoltern Jahreskonzert «Jukebox». Türöffnung 13.30 Uhr mit Kuchenbuffet und Tombola, Eintritt frei - Kollekte. Kasinosaal. Marktplatz 1.

Bonstetten 17.00: «Singend und klingend durch die italienische Renaissance». Herbstkonzert des Singkreises Bezirk Affoltern unter Brunetto d’Arco. Mit Werken von elf verschiedenen Komponisten. Eintritt frei,Kollekte. Gemeindesaal. Am Rainli 2.

Kappel am Albis 13.30-16.45: Tagung zum Reformationssonntag: «Heimweh nach Gott - Bruder Klaus und die Frage der Mystik» mit Pater Dr. Christian Rutishauser, SJ, Angela Römer, Theologin VDM, Buchautorin. Leitung Markus Sahli. Kloster, Kappelerhof 5.

nen werden, zeigen sie anschliessend jeweils abwechselnd einzeln ihr musikalisches Können.

Säuliguggernacht erneut im «Break» Auch in der Fasnacht 2018 findet wieder die allseits bekannte und beliebte Säuliguggernacht statt. Die Die «Säuligugger» im alten «Gwändli». Ihr neues Motto Fasnacht, welche präsentieren sie am 11.11. zum ersten Mal. (Bild zvg.) sich jeweils nach dern auf der Oberen Bahnhofstrasse den Ostern ausrichtet, ist dieses Mal gegenüber des «Roots», welches auch sehr früh und so laden die «Säuligugfür das leibliche Wohl der Zuschauer ger» schon am Freitag, 16. Februar 2018, zu ihrem Maskenball. Dieser finund Gugger sorgen wird. det erneut in der Break Eventhall und unter dem Motto «Walking Dead» Auftritt auf der Oberen Bahnhofstrasse statt. Die «Säuligugger» freuen sich auf Das Strassenstück wird dafür extra zwischen 11 und 12 Uhr gesperrt. einen schönen 11.11., eine super FasNachdem die drei Guggen Punkt «Elfi nacht 2018 und eine Hammer SäuliElf» die Fasnacht im Säuliamt mit dem guggernacht zusammen mit all ihren traditionellen Fasnachtsmarsch eröff- Freunden und Fans. (pd.)

17.15: «Wachet auf, ruft uns die Stimme». Musik und Wort mit dem Bach Collegium Zürich Bachkantate BWV 140. Lesungen Pfr. Markus Sahli. Eintritt frei. Kollekte. Kloster, Kappelerhof 5.

Ottenbach 09.00: Klubschwinget des Schwingklub Albis. Schwingkeller .

Stallikon 17.00: DinnerKrimi: «Darf ich Sie umbringen?». Spassige Kombination von Erlebnisgastronomie und interaktivem Theater. HotelRestaurant Uto Kulm. Üetliberg.

Montag, 6. November Hausen am Albis 14.30-17.30: Handarbeits-Stubete von Pro Senectute. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Mit Kaffee und Kuchen. Leitung: Vera Stoll, Telefon 044 764 22 04. Reformierte Kirche (Zwinglistube).

Dienstag, 7. November Affoltern am Albis 09.30: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 Monaten und 3 Jahren. Gemeinsam Sprache erleben mit Reimen, Liedern und Geschichten. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14.

anzeige

14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94. 19.00-21.00: «Wenn der Mensch nicht mehr weiss, was er is(s)t». Referat von Markus Biedermann 2. Anlass der Trilogie «Gesternheute-morgen». Im Anschluss Apéro. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 19.00: «Spanien-Event» .Flamencotanz und Gesang, ein spanisches Menü, begleitet von auserlesenen Weinen. Reservieren 044 761 61 15. Restaurant Central, Zürichstr. 100.

Bonstetten 07.45: Leichte Wandergruppe: Engelberg - Ende der Welt - Talstation der Fürenalpbahn. Wanderzeit ca. 3 Std. Auskunft und Anmelden: Edith Koch, Tel. 044 700 02 93, Edith Fankhauser, 044 700 30 25, Hermi Fischer, 078 666 30 56. Bahnhof.

Ottenbach 14.00: OTTENBACH60plus: Senioren-Nachmittag. Beratungsstelle für Alters- und Gesundheitsfragen. Heiteres Gedächtnistraining «Logisch - oder nicht?» Kaffee und Kuchen. Chilehuus.

Stallikon 18.30-19.30: Stalliker Wintersport-, Kraft- und Konditionstraining für

jedermann. Unkostenbeitrag pro Stunde Fr. 5.-. Schulhausanlage Loomatt (Turnhalle).

Mittwoch, 8. November Affoltern am Albis 12.45: «Fitness ab 60»: Seniorenturnen für Sie und Ihn. Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Für Frau und Mann geeignete Turnlektion mit Aerobic- und Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli. 19.30-21.00: «Algen und Insekten als Lebensmittel». Mit Lukas Böcker, ETH Zürich. Volkshochschule Knonauer Amt. Spital, Mehrzweckraum, Haus Rigi. Melchior-Hirzel-Weg 40. 20.15: Kinofoyer Lux zeigt: «Dancer» Dokumentarfilm von Steven Cantor mit Sergei Polunin. GB 2016, 85 Min. OV/d. Kasse und Bar ab 19.30 Uhr. Aula Schulhaus Ennetgraben. 20.15: Jazz-Extra: «Grassroot-Ensemble 7», eine Work-in-Progress-Serie der Musikhochschulen Luzern HSLU und Zürich ZHdK. Bar ab 18.30 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Ab 19 Uhr Menu Surprise, Reservieren erwünscht, 044 760 52 62. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Kappel am Albis 17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster. Kappelerhof 5.

Donnerstag, 9. November Affoltern am Albis 09.55: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Spaziergruppe. Türlen Hausen, Wanderzeit ca. 1½ Std. Leitung, Anmelden: Guido Jud, 044 761 71 43. Bahnhof. 20.00: «Kanada und Alaska». Lichtbildersinfonie von Paul Roos, Rifferswil, zugunsten Sunshine School Kathmandu, Nepal. Kasinosaal. Marktplatz 1. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Philipp Rellstab Jazztet». Palette von Oldstyle, Chicagojazz bis Bebop und Latin. Bar offen ab 18.30 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Stallikon 15.00-19.00: Kunstforum Stallikon - Vernissage: «Schichten, Muster, Strukturen». Bilder von Ruth Zimmermann, Aeugst. Musikalische Umrahmung mit Jan Berger, Gitarre. Schulhaus Loomatt (Kunstforum).


Veranstaltungen

Freitag, 3. November 2017

Der Soundtrack zum Kinderleben

Ämtler Rockband live

Andrew Bond in der Aula Ennetgraben

«The Chucks» in der Spyre-Bar, Affoltern

Am Mittwoch, 15. November, bringt Andrew Bond mit seinen lustigen Liedern sämtliche Kinderaugen in der Affoltemer Aula Ennetgraben zum Strahlen.

Wie gut, dass der Mauersegler, in der Region «Spyr» genannt, nur im Sommer in sein Nest in Affoltern zurückkehrt. Denn in der nach ihm benannten «Spyre Bar-Lounge» werden morgen Samstag ab 21 Uhr die Wände zittern.

Alle, die einen Nachmittag voller Musik und gute Laune verbringen wollen, haben demnächst die Gelegenheit, dies mit Andrew Bond zu erleben. An zwei Konzerten hintereinander, das erste um 14, das zweite um 16 Uhr, dürfen die Kinder zu den unterhaltsamen Musikstücken aus dem Alltag rumhüpfen und die Freude an Musik ausleben. Der Vorverkauf läuft bereits – wer Andrew Bond kennenlernen will, muss sich beeilen. (pd.)

Andrew Bond. (Bild zvg.) Weitere Infos unter Telefon 044 760 12 77 und unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Geschnitzte Lichter Räbeliechtli-Umzug Mettmenstetten Der Räbeliechtli-Umzug in Mettmenstetten startet am Mittwoch, 8. November, um 18 Uhr auf dem Schulhausplatz. Nach dem wunderschönen 900-JahrAnlass will man auch dieses Jahr wieder einen tollen Räbeliechtli-Umzug organisieren. Der Umzug wird, nach der Einstimmung mit Liedern der Kinder zusammen mit dem Musikverein Mettmenstetten, wieder Richtung Dorf ziehen. Anschliessend an den Umzug werden Bratwürste vom Grill, Glühwein

Ausstellungen Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «350 Jahre Kirche Aeugst». Am 1. September 1667 wurde die Kirche feierlich eingeweiht. Viel Wissenswertes über vergangene Zeiten sowie Herausforderung der Zukunft der Kirche. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di und Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 10. Dezember.

Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Mechanische und elektrische Spielzeuge von 1960 bis 1980er-Jahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis Ende März 2018.

Affoltern am Albis Martina und Bruno SchneiterLüchinger, Glasjuwelen, Mühlebergstrasse 8: Handgefertigte Glaskugeln und Schmuck, Handtaschen, Lichterketten, Drechselarbeiten und Merengues. Do, 2., und Fr, 3. Nov., 18-21 Uhr, Sa, 4. Nov., 13-19 Uhr, So, 5. Nov., 13-17 Uhr.

Kappel am Albis Kloster Kappel (Klosterkeller/Klostercafé/Gänge), Kappelerhof 5: «Reduktion und Eigentliches», Bilder von Marcus Watta. Bis 7. November.

Mettmenstetten Pfarrhauskeller: Papierkunstausstellung «2½-Dimensionales und mehr» von Tom Künzler. Collagen aus den Bildserien «Moviescapes», «Beachwalks» und «Record Stores». Persönliche Führung mit T. Künzler möglich. Anmelden: 078 648 56 69. Bis 25. März 2018.

und Tee angeboten. Die Organisatoren freuen sich auf einen schönen Anlass zusammen mit vielen Kindern und ihren leuchtenden Räben sowie viele Zuschauende am Strassenrand. Wer selber mit einem geschmückten Wagen dabei sein will, kann sich bei Daniela Lackner melden. OK Räbeliechtli Mättmi, Daniela Lackner, Vorstand Elternforum PSM Die Umzugsroute: Weidstrasse – Mattenstrasse – Bachstrasse – Zürcherstrasse – Albisstrasse – Schulhausstrasse.

Echter Rock von echten Ämtler Typen, das kam schon am letzten Strassenfest in Affoltern gut an. Doch nicht nur dort, auch in vielen Clubs haben «The Chucks» schon für ausgelassene Stimmung gesorgt. Und so klingt der Sound von «The Chucks»: Ihre eingängigen Rock-Covers, die ein breites Spektrum von Brian Adams über ZZ Top, zu AC/DC und Green Day oder CCR abdecken, gehen einem direkt ins Ohr – und von dort weiter bis in die Finger- und Zehen- und ja, sogar bis in die Haarspitzen. Nicht nur ein Ohren-, sondern auch ein Augenschmaus sind die vier Musiker aus dem Säuliamt, denn sie geben auf der Bühne alles. Man möchte sie in der Ämtler Rockszene nicht mehr missen. Und morgen Samstag, 4. November, sind sie wieder da: in der Spyre Bar-Lounge in Affoltern.

Alles andere als «auf leisen Sohlen» Beim Namen «Chucks» denkt man vielleicht an ausgetretene All-StarsTurnschuhe. Und tatsächlich geht in der Ämtler Rockszene das Gerücht, es sei schon häufiger ein dramatischer Anstieg im Profilabrieb von Schuhsohlen beobachtet worden – und zwar überall dort, wo «The Chucks» auftre-

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«The Chucks» (links: Thomas «Achi» Ackermann) haben Affoltern bereits am «Fäscht uf de Strass» gerockt. (Archivbild) ten. Denn sie reissen die Gäste buchstäblich vom Barhocker, bringen die Leute zum Tanzen und Schwitzen und die Bude zum Kochen. So habe schon manch einer der Gäste zum coolen «gut ausgelatschten» Look seines Schuhwerks beigetragen – wird gemunkelt.

Plattform für Musiker aus der Region – und für die Region In der Spyre-Bar wird das Publikum musikalisch verwöhnt: Viele verschiedene Künstler von nah und fern treten auf dieser Bühne auf. «Ich möchte meinen Gästen etwas bieten», sagt Serge Gabathuler, der Gründer der Spyre-Bar und seit bald elf Jahren der Chef. «Bei mir in der ‹Spyre› hat es Platz für ganz verschiedene Stilrichtungen.» So gilt die Spyre-Bar als Hotspot für Fans von 80er-/90er-Partys

genauso wie Almhütten-Techno oder Clubsound. Und das alles und mehr bekommen die Gäste in der Spyre-Bar gratis, oder genauer gesagt «eintrittsfrei». Was wohl ein massgeblicher Grund dafür ist, dass sich die SpyreBar während des letzten Jahrzehnts gleichzeitig zur Plattform für regionale und überregionale Künstler gemausert hat. Wie «The Chucks», die schon letztes Jahr in der Spyre-Bar einen legendären Auftritt hingelegt hatten. Für Serge Gabathuler sind «The Chucks» etwas Besonderes: «Sie haben das gewisse Etwas. Erstens sind sie richtig gut, zweitens reissen sie mit ihrer Leidenschaft die Leute mit. Das rockt.» «The Chucks», das sind: Thomas «Thöme» Merz (Schlagzeug), Thomas «Achi» Ackermann (Gitarre), Michi «Jackson» Grimm (Gitarre und Gesang) und neu im Quartett Nino Lentini (Bass). (KvH)

«De chli Drache» Ein mitreissendes Papier-Theater Figurentheater PhiloThea in der Aula Ennetgraben Affoltern Was hat denn eine Papierrolle mit einem Drachen zu tun? Neugierige Kinder und auch deren Begleiterinnen und Begleiter werden es erfahren … Wenn Nicole Langenegger und Kathrin Tchenar auf der Bühne stehen, reichen einige Papierrollen, um in die abenteuerliche Reise ins Drachenland einzutauchen. Sie zerknüllen, reissen und formen unbedrucktes Zeitungspapier und gestalten damit spielerisch Landschaften und Figuren. Die Geschichte nimmt ihren Lauf, zieht alle in ihren Bann und verblüfft Gross und Klein. Ein kleiner, ungeduldiger Drache weiss nicht recht, was er spielen soll. Ein grosser Drache möchte endlich seine Zeitung lesen. Eine Schnecke,

eigentlich gar nicht Schiff fahren wollten, sondern … und schon befindet man sich mitten im Geschehen. Eine spannende Geschichte über Freuden und Enttäuschungen auf der Suche nach einer Freundschaft, immer ganz nah am Leben der Kinder – und deren Eltern. Die Figurenspielerin Nicole Langenegger gründete 2005 das Figurentheater PhiloThea. Ihre Stücke richten sich an kleine und grosse Menschen, die sich und ihre Welt hinterfragen, neu entdecken und begreifen wollen. (pd.) Sonntag, 12. November, 16 Uhr, Aula Ennetgraben,

Figurentheater PhiloThea. (Bild zvg.)

www.philothea.ch. Eine Veranstaltung von KulturAffoltern für alle ab 4 Jahren.

Ein Anlass für die ganze Familie Kerzenziehen im Glashaus des Werk- und Wohnhauses zur Weid Am Wochenende vom 11. und 12. November lädt die Stiftung Werk- und Wohnhaus zur Weid in Rossau, Mettmenstetten, zum Kerzenziehen ein. Im Glashaus der Gärtnerei steht alles bereit: farbiger Wachs, duftender Bienenwachs und Dochte. Wer sich zwischendurch eine Pause gönnen möchte, geniesst eine Tasse Kaffe oder Tee sowie verschiedene Guetzli. Zudem ist auch das Weid-Kafi geöffnet. Am Samstagabend besteht die Möglichkeit, eine

Einzigartige Häppchen «Finger Food» – die einzigartigen Häppchen sind einfach und schnell gemacht. Der Workshop vom 10. November im Familienzentrum Bezirk Affoltern gibt Ideen für einen berauschenden Apéro.

Affoltern. Kasse und WunderBar: ab 15.30 Uhr. Eintrittspreis 15/10 Franken. Weitere Infos:

mit der Versteck spielen viel zu lange dauert – und die Zwillingsdrachen, die

Lachsroulade zum Apéro. (Bild zvg.)

Wurst zu grillieren. Feuer und Stecken sind vorhanden, Wurst und Brot müssen selbst mitgebracht werden. Die Zufahrt ist signalisiert, Parkplätze sind in genügender Anzahl vorhanden. Das Kerzenzieh-Team freut sich auch dieses Jahr wieder auf gute Stimmung und emsiges Treiben. (pd.)

Angefangen bei schmackhaften Frühlingsrollen, über leckere Neptuns Schatzbeutel, bin hin zur gefüllten Lachsroulade und Windbeutel mit Eiersalat. Der Workshop im Familienzentrum gibt Ideen für einen berauschenden Apéro. Mit der Unterstützung der kompetenten und sympathischen Fachfrau Janine Schneyder lernt man leckere Finger-Food-Überraschungen für die Gäste selbstständig und stilsicher zu fertigen. Der beliebte Fingerfood-Workshop findet am Freitag, 10. November, ab 18 Uhr im Familienzentrum Affoltern statt und dauert drei Stunden. Alle gemeinsam vorbereiteten Kreationen werden anschliessend in einer geselligen Runde auch gemeinsam degustiert. (jm)

Samstag, 11. November, 14 bis 21 Uhr; Sonntag, 12. November, 11 bis 17 Uhr. Stiftung Werk- und

Anmeldungen nimmt das Familienzentrum gerne

Wohnhaus zur Weid, zur Weid 16, Mettmenstetten,

unter Telefon 044 760 21 13, per E-Mail an

Kerzenziehen im Glashaus beim Weid-Laden, Telefon 044 768 50 80. Weitere Infos: www.zur-weid.ch.

kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch an.

Kerzenziehen im Glashaus der Stiftung Werk- und Wohnhaus zur Weid. (Bild zvg.)

Weitere Infos sowie die ganze Angebotspalette unter: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.


Veranstaltungen

Schulen und Kurse

Strickler Reisen Neuheim Carreisen Einsteigen und geniessen! Telefon 041 756 07 66, Fax 041 756 07 60 Steigen Sie bei uns ein! Wir freuen uns, Sie an Bord begrüssen zu dürfen. Weihnachtsshopping Mailand Samstag, 18. November 2017 Carfahrt Fr. 55.– Zibelemärit in Bern Montag, 27. November 2017 Carfahrt Fr. 38.–

Pädagogisch und psychologisch sowie mathematisch ausgebildeter

Nachhilfelehrer unterstützt Ihr Kind beim Lernen bei

Ihnen Zuhause. Erfahrungen auch mit schwierigen Kindern und Jugendlichen.

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Weihnachtsmarkt Konstanz Mittwoch, 29. November 2017 Carfahrt Fr. 45.– Weihnachtsmarkt Montreux Dienstag, 5. Dezember 2017 Carfahrt Fr. 45.– Weihnachtsmarkt Freiburg i. Br. Donnerstag, 14. Dezember 2017 Carfahrt Fr. 55.– Eispalast Schwarzsee Sonntag, 28. Januar 2018 Carfahrt inkl. Eintritt Fr. 59.– Sichern Sie sich schon heute ein Ticket! Helene Fischer 2018: Dienstag, 26. Juni 2018 Carfahrt inkl. Kat. 1 Preis Fr. 220.– Carfahrt inkl. Kat. 2 Preis Fr. 185.– Basel Tattoo 2018 Freitag, 27. Juli 2018 Carfahrt inkl. Kat. 2 Preis Fr. 164.– (Nachtvorstellung) 3 Tage Agritechnica in Hannover Samstag, 11., bis Dienstag, 14. November 2017 Preis ab Fr. 495.– 2 Tage Weihnachtsmarkt Stuttgart Samstag, 2., bis Sonntag, 3. Dezember 2017 Preis ab Fr. 205.– 3 Tage Christkindlesmarkt Nürnberg Freitag, 8., bis Sonntag, 10. Dezember 2017 Preis ab Fr. 395.– 5 Tage Gardasee Sonntag, 15., bis Donnerstag, 19. April 2018 Preis ab Fr. 880.– 6 Tage St. Wolfgang Sonntag, 20., bis Freitag, 25. Mai 2018 Preis ab Fr. 950.–

Schwingklub am Albis

Der Klubschwinget findet am Sonntag, 5. November 2017, ab 9.00 Uhr im Schwingkeller Ottenbach statt.

Generalversammlung

Einladung zur vom Schwingklub am Albis am Samstag, 25. November 2017, 19.00 Uhr im Restaurant Krone, Hedingen. Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen. Der Vorstand

www.schwingklubamalbis.ch

6 Tage Bruneck Montag, 11., bis Samstag, 16. Juni 2018 Preis ab Fr. 990.– 7 Tage Mosel Sonntag, 2., bis Samstag, 8. September 2018 Preis ab Fr. 1230.– 5 Tage Zernez Sonntag, 23., bis Donnerstag, 27. Sept. 2018 Preis ab Fr. 950.– Direkte Anmeldung für Carreisen und weitere Informationen auf unserer Webseite www.strickler-reisen.ch Für die sichere Hin- und Rückfahrt an Ihrem Firmen-/Vereinsanlass bieten wir Ihnen das richtige Fahrzeug an. Unsere zuverlässigen und gut ausgebildeten Chauffeure sowie die modernen und sicheren Reisecars mit 6 bis 78 Plätzen sorgen für eine komfortable Reise.

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Sankt Nikolaus

und Schmutzli kommen wieder

St. Nikolaus Gesellschaft Affoltern am Albis seit 1949 www.SamichlausAaA.ch Wir besuchen vom 2. bis 6. Dezember 2017 alle Gemeinden im Bezirk Affoltern inkl. der Gemeinden Bonstetten, Wettswil, Stallikon. Für den Besuch von Sankt Nikolaus können Sie sich anmelden bei: Familie Stöckli oder Familie Koller

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Veranstaltungen

Freitag, 3. November 2017

Kanada und Alaska in Bildern

Brain-Power-Sonntag

Lichtbildersinfonie von Paul Roos, in Affoltern und Rifferswil

Für Alleinstehende und Alleinerziehende

Am 9. November zeigt Paul Roos im Kasinosaal Affoltern sowie am 10. November im «Schwiizer Pöschtli», Rifferswil, Bilder aus Kanada und Alaska. Der Abend in Affoltern ist eine Benefizveranstaltung zugunsten der Sunshine School in Kathmandu (Nepal).

Das Vorbereitungsteam der ökumenischen Gruppe hat als nächsten «Treffpunkt Begegnung» für Sonntag, 12. November, einen «Brain-Power-Tag» organisiert.

Kanada – Das Traumland im amerikanischen Norden verzaubert mit einer unendlichen Vielfalt: Die fast endlosen Wälder in British Columbia, die farbenprächtige Tundra im wilden Yukon Territory, die mächtigen Rocky Mountains in Alberta, die seenreiche Wildnis von Ontario und Quebec sowie schroffe Küsten am Atlantik. Von besonderer Schönheit ist die arktische Einsamkeit am Yukon und in den Northwest-Territories. Der Dempster Highway – eine Kiespiste – durchzieht mit einer Länge von rund 800 km diese wunderschöne, sehr einsame Wildnis. Er verbindet die frühere Goldgräberstadt Dawson City mit Inuvik am Mündungsdelta des Mackenzie River. Ab 2018 verbindet eine neu angelegte Piste Inuvik mit Tuktoyaktuk noch weiter nördlich an der Eismeerküste. Diese schlängelt sich um tausende kleinere und kleinste Seen. Die Winter sind hier sehr kalt und die Seen sind zugefroren, so dass Tuktoyaktuk bis heute nur im Winter über eine Strasse – die Iceroad – erreicht werden kann. Zumindest abseits der besiedelten Täler präsentiert sich die kanadische Wildnis noch so, wie die ersten Entdecker sie gesehen haben. Weitgehend unberührt ragen die Berggipfel in den Himmel. Atemberaubend ist die Schönheit einsamer Täler und Seen,

Paul Roos entführt in die Natur von Kanada und Alaska. (Bild zvg.) sowie der riesigen Schwemmebenen in denen sich die Flüsse immer wieder neu ihren Weg suchen. Auf Vancouver Island und anderen Inseln entfaltet sich eine Flora und Fauna, wie man sie nur noch in seltenen Paradiesen unserer Erde findet. Am Trans Canada Highway wartet jedoch die Zivilisation: Victoria, das sich seinen britischen Charakter bewahrt hat, Quebec City, wo die französische Vergangenheit bis heute lebendig geblieben ist und die Metropole Toronto mit ihren breiten Einkaufsmeilen und einer Vielzahl von neuzeitlichen, gläsernen Wolkenkratzern.

Gegensätzlicher könnte Kanada nicht sein! Alaska «The last Frontier» steht auf den Autokennzeichen in Alaska. Tatsächlich stellt der 49. Bundesstaat Amerikas die letzte Grenze zur Wildnis dar – ein Land, das neben unberührter Natur auch einen Hauch von Abenteuer und Freiheit besitzt. Seine Reichtümer haben in der Vergangenheit immer wieder Menschen in das

Land gelockt: Vor über 200 Jahren waren es die Pelztiere, dann das Gold und heute das Erdöl. Alaska ist zweifellos ein einzigartiges Land. Alles in Alaska wird durch das strenge Klima und das riesige Ausmass des Landes geprägt. Die landschaftlichen Schönheiten aber sind spektakulär und unermesslich in ihrer Grossartigkeit, vor allem deshalb, weil riesige Gebiete noch völlig unberührt sind. Alaska zählt zu den unberührtesten Gegenden der Erde mit gewaltigen Gletschern, tiefen Fjorden, einsamen Seen und farbigen Tundren. Einzigartig ist auch die Tierwelt mit Bären, Wölfen, Elchen und Karibus. In Alaska herrscht eine Natur, die so mächtig, so dramatisch und wunderbar wild ist. Alaska ist ein Abenteuerland – die ungezähmte Natur stellt überdurchschnittliche Herausforderungen an die Besucher. (pd.) Donnerstag, 9. November, 20 Uhr, Kasino Affoltern, Marktplatz 1, Affoltern, und Freitag, 10. November, 20 Uhr, Restaurant Schwiizer Pöschtli, Rifferswil. Benefizveranstaltung vom 9. November zugunsten

Zum Geheimnis der Gedankenkraft und mentaler Stärke verrät die Referentin, Lis Lustenberger Tipps, wie auf einfache Art die Gedankenkraft wirksam gefördert werden kann. Vor dem Referat stehen um 11 Uhr ein Apéro und das gemeinsame Mittagessen auf dem Programm. Die ökumenische Gruppe Obfelden-Ottenbach lädt zum nächsten «Treffpunkt Begegnung» Interessierte zu einem entspannten Sonntag ein. Eingeladen sind Alleinstehende und Alleinerziehende aus Obfelden, Ottenbach und Nachbargemeinden. Die Referentin Lis Lustenberger ist diplomierte Mentaltrainerin, Pädagogin und Buchautorin. Sie hat ihre Schule für Bewusstsein bereits 1992 gegründet. Sie arbeitet mit verschiedenen Therapeuten zusammen und hält zahlreiche Vorträge. Die Referentin vermittelt praktische Ratschläge, wie das Leben beruflich und privat leichter und erfolgreicher gestaltet und das erreicht werden kann, was man sich wirklich wünscht. Sogar die Gesundheit lässt sich durch positive Gedanken beeinflussen.

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Dipl. Mentaltrainerin und dipl. Pädagogin Lis Lustenberger. (Bild zvg.) Gemütliches Beisammensein Traditionell beginnt der «Treffpunkt Begegnung» um 11 Uhr mit einem kulinarischen Programm von Apéro bis Dessert. Erhoben wird dafür ein freiwilliger Unkostenbeitrag. Anmeldungen sind bis zum 8. November erbeten, die Veranstaltung dauert bis zirka 16.30 Uhr. Besucherinnen und Besucher erwartet also sowohl eine interessante als auch eine vergnügliche Veranstaltung. (pl) Sonntag, 12. November, 11 bis 16.30 Uhr, Treffpunkt Begegnung Ökumene Obfelden–Ottenbach, Ref. Kirchgemeindehaus Obfelden, Räschstr. 8., Anmeldung Uschi Schneebeli, Weid 1, Obfelden, Telefon. 044 761 69 22 oder E-Mail u.schnee@datazug.ch.

Tag der Völker vom 5. November Katholische Kirche Mettmenstetten

der Sunshine School in Kathmandu (Nepal).

«Mutig, mutig!» – in der Bibliothek Schweizer Erzählnacht auch im Knonauer Amt Unter dem Thema «Mutig, mutig!» findet am Freitag, 10. November, die Schweizer Erzählnacht statt. Auch dieses Jahr werden wieder Tausende von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen teilnehmen. Von Ronja Räubertochters beherztem Einstehen für die Freundschaft über Katniss’ Kampf für die Freiheit in Panem: Mut ist in der Kinder- und Jugendliteratur eine zentrale Komponente. Am 10. November, wird Klein und Gross an der diesjährigen Schweizer Erzählnacht den literarischen Heldinnen und Helden in kühne Abenteuer folgen, sich dunklen Gängen auslie-

fern, luftige Höhen erklimmen, mit rasender Geschwindigkeit durchs All fliegen und vielleicht über den eigenen Schatten springen. In einem anregenden Rahmen auf gemeinschaftliche Weise Geschichten zu erleben ist eine einfache, aber äusserst wirksame Form der Leseförderung. Die Initianten der Erzählnacht – das Schweizerische Institut für Kinder- und Jugendmedien (Sikjm), Bibliomedia Schweiz und Unicef Schweiz – bieten mit diesem Anlass Kindern und Jugendlichen einen lustvollen Zugang zum Lesen. Fantasievoll und vielgestaltig setzen Schulen, Bibliotheken, Buchhandlungen, Jugendtreffs, Gemeinschaftszentren und andere Institutionen das Thema «Mutig, mutig!» um.

An der Erzählnacht ist nicht nur Zuhören, sondern auch Selbermachen, Erzählen und Experimentieren angesagt. So gestalten in Aeugst und Bonstetten Schulklassen den Abend, auch Hausen, und Ottenbach laden mutige Kinder zu Geschichten ein. «Lust auf Spannung, Rätsel und Teamwork?», heisst es in Wettswil, «dann nimm deinen ganzen Mut zusammen und komm in die Bibliothek, wenn alle Lichter gelöscht sind ...». (pd.)

Pfarreimitglieder bereiten Spezialitäten aus fernen Ländern zu. (Bild zvg.)

Am Sonntag, 5. November, wird in der katholischen Kirche Mettmenstetten der «Tag der Völker» wieder auf spezielle Weise gefeiert.

Freitag, 10. November, in Ämtler Bibliotheken: Aeugst 19 Uhr; Bonstetten 18 Uhr; Hausen 18 bis 20 Uhr (ab der 1. Klasse, anmelden erwünscht); Ottenbach 18 Uhr (ab Kindergarten bis 4. Klasse); Wettswil 20 bis 22 Uhr (ab der 4. Klasse, anmelden bis 9. November).

Der Gottesdienst beginnt um 10.30 Uhr und wird musikalisch von Angela Bozzola (Klavier/Orgel) und ihrer Tochter Susanne, die internationale Lieder singt, feierlich umrahmt. Nach der

Messe sind alle herzlich zu einem internationalen Apéro eingeladen und können dabei hautnah erleben, wie kulinarische Spezialitäten aus verschiedenen Ländern die Völker vereinigen. Die Köstlichkeiten werden von Pfarreimitgliedern aus Kanada, Schweiz, Italien, Kroatien, Deutschland, Vietnam, Philippinen, Sri Lanka und der Karibik zubereitet. Das Vorbereitungskomitee freut sich auf viele Besucherinnen und Besucher. (pd.)

Ein Bad erwünscht?

Algen und Insekten als Lebensmittel

Badewannen im Dorfmuseum

Vortrag an der Ämtler Volkshochschule in Affoltern

Das Dorfmuseum Zwillikon widmet sich am 4. November der Geschichte der Badewannen.

Am 8. November findet der nächste Vortrag der Volkshochschule im Knonauer Amt statt. Lukas Böcker, Doktorand an der ETH Zürich, referiert über ein vielleicht wenig appetitliches, trotzdem aber sehr wichtiges Thema in der weltweiten Ernährungspolitik.

So viel hat sich nicht geändert in den letzten hundert Jahren. Heute noch können Kinderwannen gekauft werden, die auf einem Gestell montiert und damit rückenschonend sind. Die heutigen sind häufig auf zusammenklappbaren Gestellen und aus Kunststoff, also platzsparend und pflegeleicht. Unser neues Objekt im Museum diente in den verschiedensten Familien. Es wurde weitergereicht und wieder zurückgegeben je nach Bedarf für die eigenen Kinder, Enkel, Nichten und Neffen, Nachbarn und Freunde. Das Museum ist jeweils am 1. Samstag im Monat geöffnet, von 10 bis 16 Uhr,

Badewanne für Säuglinge, praktisch auf Gestell mit Rollen und Ausgusshahn. (Bild zvg.) also am Samstag 4. November. Es befindet sich an der Ottenbacherstrasse 79, in Zwillikon neben dem Volg. (UG) Besuche und Führungen mit Gruppen auf Voranmeldung jederzeit möglich. Telefon 044 761 01 32 (Herbert Gübeli) oder 044 761 77 42 (Ursula Grob).

Bis 2050 werden 9 Milliarden Menschen auf der Erde leben. Um die weltweite Nahrungsmittelsicherheit nachhaltig gewährleisten zu können braucht es innovative Lösungsansätze in der Lebensmittelindustrie. Ein Ansatz ist die bessere Nutzung des Potenzials von Algen und Insekten, welche bei einem ausgewogenen Amino-

Der Vortrag gibt Einblicke in die neuesten Trends und die aktuelle Forschung zum Thema am Lehrstuhl für nachhaltige Lebensmittelverarbeitung an der ETH Zürich. Lukas Böcker ist Doktorand in der Gruppe Nachhaltiger Lebensmittelverarbeitung an der ETH Zürich bei Prof. A. Mathys und erforscht die Verarbeitung von Mikroalgen, um deren Proteine für Lebensmittel nutzbar zu machen. Ruedi Wegmann, Mettmenstetten Mittwoch, 8. November, 19.30 Uhr, bis zirka 21 Uhr,

Referent Lukas Böcker. (Bild zvg.)

Mehrzweckraum des Spitals Affoltern, Haus Rigi, 1. Stock, Melchior-Hirzel-Weg 40 (Wegweiser: Lang-

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Sport

Erfolgreiche Ämtler Schützen

Freitag, 3. November 2017

FCWB reist zum Spitzenreiter nach Bellinzona

Junioren- und Veteraneneinzelfinal in Thun WB fährt ein letztes Mal in diesem Jahr durch den Gotthard Das Schweizerische Juniorenund Veteraneneinzelfinal (JUVE) in Thun war aus Ämtler Sicht erfolgreich. Martin Landis aus Wettswil holte Gold, Silber ging an Paul Stutz, Zwillikon. Die Qualifikation hatten alle Teilnehmenden auf ihrem eigenen Schiesstand absolviert. Die jeweils Besten jeder Kategorie wurden nach Thun eingeladen. Am Vormittag wurden in einem Ausscheidungsschiessen die Finalisten jeder Kategorie ermittelt. Das herrliche Herbstwetter war für die Schützen nicht nur ideal, denn eine flache und grelle Sonneneinstrahlung ist eine echte Herausforderung. Für die Jungen war es natürlich zusätzlich noch ungewohnt, auf nationaler Ebene an Titelwettkämpfen teilzunehmen. So zeigten sie etwas Nerven und es gelang ihnen nicht, sich für den Final der Allerbesten vom Nachmittag zu qualifizieren. Aber nur schon das Erreichen der Endrunde in Thun darf als Erfolg betrachtet werden und die gemachten Erfahrungen werden für künftige Wettkämpfe wertvoll sein. Ganz anders lief es den drei Veteranen. Sie alle haben schon grosse Routine in Finalwettkämpfen. Alle drei konnten sich für die Endausmarchung vom Nachmittag qualifizieren. Martin Landis zeigte im Final sein ganzes Können und gewann mit grossartigen 99 von 100 möglichen Punkten die Goldmedaille bei den Standardgewehrschützen. Paul Stutz sicherte sich

Ein letztes Mal in dieser Saison fährt Wettswil-Bonstetten durch den Gotthard an ein Meisterschaftsspiel. Nach Mendrisio folgt am Samstag der Auftritt in Bellinzona, dem Leader der Erstligagruppe 3.

Martin Landis (Mitte), holte Gold. (Bild zvg.)

mit 96 Punkten mit der Pistole die bronzene Auszeichnung. Bei den Armeegewehren konnte sich Bruno Schneiter vom 15. Platz in der Qualifikation mit 94 Finalpunkten auf den 8. Platz verbessern. Diese Leistung ist sehr hoch einzustufen, war er doch der beste Teilnehmer mit einem Sturmgewehr 90 in einer Kategorie, die von Schützen mit den präziser ausgerüsteten Sturmgewehren 57 dominiert wird. Bruno Lässer Für den Final vom 20. Oktober in Thun konnten sich folgende Sportlerinnen und Sportler aus dem Bezirk Affoltern qualifizieren: Junioren: Pamela Giray (Mettmenstetten) und Alex Foster (Affoltern) in der Kategorie Sturmgewehr 90 sowie Simon Gebhardt (Zwillikon) mit dem Standardgewehr. Veteranen: Martin Landis (Wettswil) Kategorie Standardgewehr, Bruno Schneiter (Affoltern) Sturmgewehr 90, Paul Stutz (Zwillikon) Pistole 25m.

Dritter Schweizer Meistertitel im Kart Mario Sidler hat seine Saisonziele erreicht

FCWB mit Aussenseiter-Bonus Bellinzona stark besetzt und stabil Mit Spielern wie Djuric, Bottani oder Magnetti, um nur ein Trio herauszuheben, verfügen die Tessiner über verschiedene, überdurchschnittliche Fussballer. Zudem stellen sie zusammen mit Mendrisio die beste Abwehr der ganzen Gruppe 3 und haben in den ersten 12 Spielen erst 14 Tore kassiert. Auffallend ist zudem, dass Bellinzona, immer dann wenn es in Führung geht, auch praktisch immer gewinnt. Heisst auf den FCWB-Matchplan umgemünzt, dass man zwar defensiv antreten soll, jedoch auch kon-

Am vergangenen Samstag ertanzten sich der Hausemer Davide Corrodi mit Maja Kucharczyk den bisher noch von keinem Schweizer Jugendpaar erreichten 17. Rang bei der Weltmeisterschaft in der Disziplin 10-Tanz.

Qualifikation für die WM in Portugal Mario Sidler mit dem Pokal. (Bild zvg.) Diesen Saison-Höhepunkt will er vor allem geniessen, sein Bestes geben, die Vorläufe überstehen und den Final der besten 32 erreichen. Auch für die Saison 2018 will Mario Sidler sich weiter steigern und einen weiteren Schritt in seiner Kartsport-Karriere realisieren. (EH)

Schüler-Schachturnier Im Restaurant der Waldmannhalle Baar

Gespielt werden im Restaurant SportInn, Waldmannhalle in Baar sieben Partien in zwei Kategorien, U16 Jahrgänge 2001 bis 2006 und U10 Jahrgänge 2007 und jünger. Die Schüler treffen sich bis 13.15 Uhr im Restaurant.

sequent den Weg aufs gegnerische Tor sucht und sich bewusst ist, dass ein «zu Null» nicht ausreichen wird. Mutig hoch zu verteidigen und den Gegner durch aggressives Pressing gar nicht erst ins Spiel kommen lassen, könnten weitere Massnahmen sein, mit welchen Zählbares aus dem Tessin entführt werden kann.

Entgegen kommt WB sicher, dass man als Aussenseiter antreten kann. Ausser einem engagierten Auftritt verlangt kaum einer etwas Grosses beim Leader. Wer weiss, vielleicht nehmen die Tessiner die Angelegenheit auf eine zu leichte Schulter und die Ämtler können profitieren. «Aussenseiter ja, chancenlos nein» antwortet Co-Trainer Bekim Morina auf die Frage nach der Ausgangslage. «Auch zu Bellinzona fahren wir mit der klaren Absicht zu punkten. Sie werden Favorit sein, aber jeder von uns weiss, dass wir über uns hinauswachsen können, zu was wir fä-

hig sind und, dass wir jedem Gegner dieser Liga Punkte entreissen können», fügt Morina weiter an. Er wird die Reise ins Tessin zuversichtlich antreten. Wer die Mannschaft begleiten will, um vielleicht noch ein bisschen Tessinersonne im November zu geniessen, hat die Chance im Mannschaftsbus mitzureisen. Anmeldungen hierzu nimmt Marc Enskat gerne entgegen (Tel. 079 291 73 62). Andreas Wyniger Weitere FCWB-Spiele: Freitag: 20 Uhr, Wald – Sen. 40+; 21.00 Sen. 30+ Freienbach. Samstag: 10 Uhr, Lachen/Altendorf – Jun. Da, Jun. Ec – KilchbergRüschlikon und Jun. Ed – Industrie-Turicum; 11.30 Uhr, Jun. Eb – YF Juventus und Jun. Ea – Red Star; 15 Uhr, Kilchberg-Rüschlikon – Jun. Db, 16 Uhr, Thalwil – Jun. Dc; 18.30 Uhr, Bellinzona – FCWB 1. Sonntag: 10 Uhr, Red Star – FCWB 3 und Albisrieden – Jun. Cb, 10.15 Uhr, FCWB 2 – Hausen a/A; 12 Uhr, Dietikon – Jun. Bb; 12.30 Uhr, Jun. Ba – Team Region Affoltern, 13 Uhr, FC Zürich Frauen U17 – Jun. Ca (CCJL); 15 Uhr, Jun. A (CCJL) – Schwamendingen und Affoltern a/A – Jun. A+.

Davide Corrodi und Maja Kucharczyk auf Rang 17 in Moskau

Mario Sidler gewann fünf der sechs Kart-Rennen der Schweizer JuniorenMeisterschaft. Mit Siegen an der Rotax Max Challenge in Mirecourt, in Wohlen, Lévier, Pavia und Vesoul und mit einem zweiten Platz im anderen Rennen, gewann er die Jahres-Wertung. So wurde er als überlegener Schweizer Junioren-Meister 2017 ausgezeichnet, nach dem 3. Rang im Vorjahr. Dies ist insgesamt bereits der dritte Meistertitel von Mario.

Am Samstag, 18. November, organisiert der Schachclub Baar das Baarer Schüler-Schachturnier.

Im schmucken, 70-jährigen Stadio Comunale in Bellinzona verlor WB vor Jahresfrist gleich 0:4. (Bild Kaspar Köchli)

Spitzenrang an der Tanzsport-WM

Der Ottenbacher Motorsportler Mario Sidler (Kart) hat sich in der Saison weiter gesteigert und seine Ziele voll erreicht.

Der Titel 2017 bringt Mario Sidler zu einem weiteren Saison-Höhepunkt: er ist für die Junioren-Kart-Weltmeisterschaften, die vom 4. bis 11. November in Portugal stattfinden qualifiziert. In Portugal vertritt er die Schweiz am grössten Kartsport-Event der Welt, den Rotax Max Challenge Weltmeisterschaften und misst sich mit 71 weiteren Junioren aus 50 Ländern.

Zu ungewohnter Zeit, am Samstagabend um 18.30 Uhr gastieren die Ämtler im Stadio Communale in der Hauptstadt des Tessins, in Bellinzona. Für das Match im altehrwürdigen Stadion, in welchem schon so manche Super-League-Partie gespielt wurde, sind die Vorzeichen klar verteilt. Bellinzona ist der klare Favorit. Die «Granata», wie sie von ihren Fans liebevoll genannt werden, sind Tabellenführer und wollen mit aller Macht wieder zurück ins Profigeschäft und auf dem Weg dorthin in dieser Saison den Aufstieg in die Promotion-League attackieren. Eigentlich verständlich, immerhin hat Bellinzona Strukturen, welche weit mehr als die 1. Liga zulassen würden und als Kantonshauptstadt hat man ganz einfach den Anspruch, in einer der zwei höchsten Ligen des Landes vertreten zu sein.

Gespielt wird ab 13.30 Uhr. Jeder Schüler hat 15 Minuten Bedenkzeit pro Partie. Die Teilnahme ist kostenlos und alle erhalten einen Preis. Bruno Meyer, Schachclub Baar Anmelden bei Kurt Gretener, Rainweidstrasse 2, 6333 Hünenberg See, Telefon 041 780 37 50 oder kurt.gretener@bluewin.ch.

Bei draussen russischen Minustemperaturen herrschte Hochstimmung in den reich mit Kronleuchtern und Blumen dekorierten Moskauer Krokus/Vegas City Center Messehallen. Schon die ganzen Tage zuvor trug das traditionsstarke Tanzsportland Russische Meisterschaften von Junioren bis zu den Professionals aus. Am Wochenende standen die Höhepunkte, die 10-Tanz-Weltmeisterschaft Youth und der Grand Slam Standard auf dem Programm.

Fleiss zahlt sich aus Nach dem überragenden Sieg an der 10-Tanz Schweizer Meisterschaft wurden Maja Kucharczyk und Davide Corrodi für die 10-Tanz-Weltmeisterschaft nominiert. Eine Lädierung an Corrodis Sprunggelenk setzte jedoch die Teilnahme infrage. Die Verletzung durchkreuzte den Plan von Coach Jasmin Corrodi, die Sportler durch intensives Paartraining auf die WM vorzubereiten. Der sowieso schon enge Zeitplan der erst seit gut zwei Monaten zusammen arbeitenden Sportler drohte zu zerbrechen. Davide Corrodi musste zwei Wochen mit Tanztraining aussetzen. Doch sein Ziel vor Augen, die Schweiz erfolgreich an

der WM zu vertreten, gab ihm die Kraft, mit eisernem Willen, diszipliniert Physiotherapie mit Kraftaufbau zu betreiben, sodass ihm der Sportarzt die Teilnahme bedenkenlos erlauben konnte. Das in den letzten zehn Tagen vor dem Wettkampf durchgeführte gezielte Training in den Partnering Skills, hat sich ausbezahlt. Das Tanzpaar ging gut vorbereitet in diese Weltmeisterschaft. Im Verlauf des Turniers tanzten sie von Runde zu Runde energievoller und konnten im Das erfolgreiche Schweizer Tanzpaar mit Coach Viertelfinal ihre Jasmin Corrodi auf dem roten Teppich. (Bild zvg.) Höchstleistung erPortugal, Spanien, Ukraine, Kanada bringen. platzieren würden. Davide Corrodi und Maja Kucharczyk sind stolz, die Schweiz im vorderen Feld dabei Schweiz würdig vertreten zu haben. Von den aus aller Welt angereisten Der Schweizerische Tanzsportverband Paaren konnten sie mit ihrem äusserst STSV und der TSCZ gratulieren dem musikalisch eleganten Standard-Tanz- jungen Tanzsportpaar und ihrem stil starke Tanzsportländer wie Frank- Coach zu ihrem Einsatz und der für reich, Deutschland, China, USA, Ka- die Schweiz erstmals erreichten Spitsachstan und Österreich hinter sich zenplatzierung. Man darf gespannt lassen. Nach den fünf energievoll feu- sein auf ihre Leistung an der U21 rigen Lateintänzen war auch klar, dass 10-Tanz-Weltmeisterschaft vom 4. Nosie sich vor Ländern wie Italien, USA, vember in Ljubljana/Slowenien. (pd.)


Sport

Freitag, 3. November 2017

20 Jahre Säuliämtler Chlauslauf Der populäre Laufevent in Affoltern findet am Sonntag, 3. Dezember, statt Am ersten Sonntag im Dezember wird das Zentrum von Affoltern für drei Stunden von Laufsportlern in Beschlag genommen. In verschiedenen Kategorien werden Spitzen- und Breitensportler, Schülerinnen, Senioren und Familien am 20. Säuliämtler Chlauslauf am Start sein. ................................................... von hanspeter feller Das Lauffest, wie in den vergangenen Jahren in den Chlausmärt der Vereinigung Obere Bahnhofstrasse (Voba) integriert, beginnt um 10 Uhr mit den Schülerkategorien. Sie starten auf der Oberen Bahnhofstrasse und laufen zwei Runden, auf einem Teil der Strecke vorbei an den festlichen Marktständen. Um 11.15 Uhr erfolgt der Startschuss für die Spitzen- und Breitensportler. Sie sind eingeteilt in 12 Alterskategorien und laufen neun Runden. In dieser Kategorie werden

Beim Chlauslauf geht es ums Mitmachen. Im Bild, die zurückgetretene Kunstturnerin Ariella Käslin. (Archivbild Salomon Schneider) auch einige Spitzenläufer am Start erwartet. Im Säuliamt gibt es zahlreiche sehr gute Läufer und Triathleten. Am Säuliämtler Chlauslauf können sie ihre Leistungen vor einheimischen

Publikum zeigen. Den Abschluss machen die Mutter/Vater-Kind-Kategorien und Staffel-Läufe. Die Staffelläufe, dieses Jahr sind es 4er-Mix-Staffeln mit je zwei Läuferinnen und zwei Läufern,

versprechen immer wieder Spektakel. Beim Blick in die Siegerlisten der vergangenen Jahre findet man zahlreiche Namen von Spitzensportlern aus der Region. Die Mutter/Vater-Kind-Läufe sind jeweils sehr beliebt. Oft ist der Säuliämtler Chlauslauf das erste Lauferlebnis für den Nachwuchs. Zwischen den Einzelrennen werden die Staffeln für Schulklassen ausgetragen. Dies ist eine Neuerung. Die Schülerinnen und Schüler starten in 4er-Teams und kämpfen um die Podestplätze in ihren Kategorien, aber auch um die Prämien im Klassenwettbewerb. Die Schüler haben aber auch die Möglichkeit, in den Einzelrennen zu starten. Der Zieleinlauf für sämtliche Rennen befindet sich beim Gemeindehaus. Die Streckenführung wurde leicht angepasst. Die Anmeldefrist läuft bis zum 24. November. Nachmeldungen werden am 2. Dezember beim Stand der LV Albis am Wochenmarkt entgegengenommen. Streckenplan und weitere Infos: www.lvalbis.ch.

Finanzielles und Mutationen werden Zeit in Anspruch nehmen

Erstmals in seiner Tätigkeit als Präsident des Skiclubs wird Hansueli Minder und der Vorstand um 20 Uhr die Versammlung eröffnen. Teilnehmen können neben allen Mitgliedern auch Interessierte ab Jahrgang 2001 und älter, welche sich als Neumitglieder eintragen lassen möchten. Die Traktandenliste weist deren 15 Punkte auf. Wie in der Vergangenheit werden in einem ersten Block die Ressortleiter ihre Jahresberichte sowie die

Kassen- und Revisorenberichte zum Besten geben. Darin integriert sind die Ranglistend der Renngruppe wie natürlich auch diejenigen der eher gesellschaftlich-polysportiven Veranstaltungen. Die beliebten 4-Kampf-Meisterschaften, welche aus Alpin- und Albishornbikerennen, sowie Langlauf und Türlerseelauf bestehen, sind seit langer Zeit ein Begriff im Oberamt. Für ebendiese (polysportiven) Rennen braucht der Verein auch eine entsprechende Zeitmessung. Die alte ist in die Jahre gekommen und muss ersetzt werden. Die Zeiger gehen nur noch schleppend, die Lager knirschen und die Sekunden werden länger. Dies ein weiteres Traktandum der GV.

Die Festlegung der Jahresbeiträge, respektive die zukünftige Finanzsituation wird dieses Jahr sicher mehr Zeit in Anspruch nehmen. An der Versammlung von Swiss-Ski wurde eine Änderung der Beiträge beschlossen, welche sich auch auf den SC Hausen auswirkt. Weiter kommt dazu, dass die üblichen Geldquellen wie Papiersammeln oder die Dorfchilbi wenig bis gar nichts mehr abwerfen. Um der neuen Situation gerecht zu werden, hat der Vorstand eine Statutenrevision vorbereitet, über welche abgestimmt werden muss. Ebenfalls mehr Zeit werden die Mutationen mit sich bringen. So wird sich Daniel Elsener von seinem Amt als Leiter der Renngruppe

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Versicherungs-Ratgeber der Mobiliar Die Generalagentur Affoltern am Albis der Mobiliar informiert:

Online sicher einkaufen Online shoppen ist bequem und rund um die Uhr möglich. Schnell ist die günstigste Variante ausgemacht und das am besten bewertete Produkt gefunden. Trotz vieler Vorteile sollten Sie einige Punkte beachten, damit das Einkaufserlebnis ein positives bleibt. Es kommt leider immer wieder vor, dass Kriminelle sich in Systeme einhacken und sich sensible Kundendaten aneignen, wie Kreditkartenangaben, Telefonnummern oder E-Mail-Adressen. Wenn Sie aber folgende Punkte beachten, machen Sie Online-Betrügern das Leben ganz schön schwer: • Verschlüsselte Verbindung: Idealerweise wird der gesamte Einkauf über eine gesicherte Verbindung abgewickelt (erkennbar am «https» zu Beginn der Browser-Zeile). Mindestens aber der Checkout-Prozess – also die Eingabe der Kunden- und Bezahldaten – muss verschlüsselt erfolgen. • Gütesiegel und Bewertungen: Bevorzugen Sie Anbieter mit Gütesiegeln wie «ZSOS - Zertifizierte Schweizer Online Shops», dem EHILabel «Geprüfter Online-Shop» oder der «Trusted Shops Guarantee». Zudem weisen interne Bewertungssysteme, Kommentarfunktionen und Communities auf vertrauenswürdige Seiten hin.

Skiclub Hausen lädt am Samstag zur Generalversammlung Der Skiclub Hausen lädt am Samstag, 4. November, zur 64. ordentlichen GV. Diese findet wie im Vorjahr im Gemeindesaal beim Schulhaus Weid statt.

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nach sehr kurzer Zeit zurückziehen. Ein Nachfolger wird vorgeschlagen. Um die enorm gewachsene Renngruppe korrekt in den Skiclub einzubetten, muss mehr Manpower her, auch was logistischen und administrativen Punkte angeht. Vorgeschlagen wird eine Aufstockung des Vorstands in Richtung Kassier Renngruppe. Die Traktanden Ehrungen und Verschiedenes sollten wieder wie üblich über die Bühne gehen. Nach der GV offeriert der Skiclub einen feinen Risotto, bevor der Abend mit dem traditionellen Lottomatch abgerundet wird. (RG.) Infos, Berichte und viele Fotos über den Skiclub und dessen Aktivitäten unter www.skiclub-hausen.ch.

• Gefälschte Shops: Ist die Fälschung gut gemacht, bemerken Sie beim Einkauf nichts – nur die Waren erhalten Sie nicht. Geben Sie aber den Namen des Shops in eine Suchmaschine ein, entdecken Sie schwarze Schafe meist aus Erfahrungsberichten in Diskussionsforen. • Preisfallen: Machen Sie sich vor dem Kauf schlau über allfällige Zusatzkosten für Lieferung oder Bezahlmodalitäten.

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Die Jüngsten im Fokus

Volley S9 lädt zum Matchbesuch am ersten Spieltag der Volleyballsaison in den Bonstetter Hallen. (Bild zvg.)

Volley U13 und U17 spielen in Bonstetten 1. Spieltag der Volleyball-Saison am Sonntag Am Sonntag, 5. November, findet in Bonstetten der erste Spieltag der Volleyball-Saison 2017/18 statt. 23 Mannschaften, davon vierzehn U17-Teams, vier U13-Mädchen- und fünf U13-Knaben-Teams, spielen am Sonntag um die ersten wertvollen Punkte für die Gesamtwertun. Man darf also gespannt sein. Die Spiele beginnen ab 9 Uhr in der Dreifach-

turnhalle Sportzentrum Schachen (U17), sowie in den beiden Bruggenhallen (U17 und U13). Besuchende sind willkommen, um die jungen Spielerinnen und Spieler anzufeuern und zu motivieren. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. In der Volley-S9-Turnierbeiz im Sportzentrum Schachen warten feine Kuchen und Kaffee. (pd.) Alle Spielpläne unter: www.svrz.ch › Terminkalender › News.

Damit ein Verein erfolgreich sein und auch bestehen kann, braucht es eine gute Nachwuchsförderung. Diese beginnt im HSV Säuliamt bereits im Alter von sieben Jahren auf der Stufe U9. Am Samstag findet in der Sporthalle Stigeli ein Turniertag statt. Bei den U9 legt man das Augenmerk auf den Umgang mit dem Ball und das Erlernen von elementaren Fertigkeiten wie Passen, den Ball fangen und erste Versuche, den Ball ins Tor zu werfen. Spätestens wenn die Juniorinnen und Junioren das Alter von neun Jahren erreicht haben oder der Spieler auf dieser Stufe nicht mehr optimal gefördert werden kann, wechselt man in die nächsthöhere Altersklasse, in die U11. Der Zeitpunkt des Übertritts wird immer in Absprache mit dem Trainer und den Eltern individuell besprochen, damit die Kinder nicht überfordert werden. Natürlich werden in der U11 andere Schwerpunkte behandelt, um die technische Ausbildung weiter voranzutreiben. So beginnt man mit Körpertäuschungen, Unterbrechen des Gegners in der Abwehr und die Abläufe im eigentlichen Handballspiel. Zentral ist immer die

Förderung der Einzelspieler und noch nicht taktische Elemente, da diese ja auf den Fähigkeiten der Teammitglieder aufbauen. Trainieren kann man sehr viel, aber die wichtigsten Lektionen lernt man im Wettkampf, im Fall der beiden erwähnten Stufen an Turnieren. Der HSV Säuliamt richtet am kommenden Samstag, 4. November, einen ganzen Turniertag aus, an welchem 18 Teams von beiden Stufen teilnehmen. Den Anfang machen die Jüngsten um neun Uhr in der Sporthalle Stigeli in Affoltern. Gleich im Anschluss findet das Turnier der U11-Beginners statt, welche bis um 13.30 Uhr einen Sieger erküren. Um den in diesem Alter teils grossen Niveau-Unterschieden gerecht zu werden, hat der Schweizerische Handball-Verband drei Stärkeklassen eingeführt. So werden Beginners, Challengers und Experts unterschieden, wobei Experts als höchste Klasse gilt. Den Abschluss des Tages werden die U11-Challengers mit ihrem Turnier um 14 Uhr machen. Der HSV Säuliamt lädt alle interessierten Personen ein, diesen Event zu besuchen und sich davon zu überzeugen, dass der Handballsport auch bei den Jüngsten mit grosser Begeisterung gelebt wird. (pd.)

Gerne beantworten wir Ihre Fragen: Sie erreichen uns unter Tel. 044 762 50 60 oder via E-Mail auf affoltern@mobiliar.ch. Im Schadenfall: 044 762 50 20

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Nachwuchsturniertag des HSV Säuliamt


Extra

Im Spital Affoltern geboren

Freitag, 3. November 2017

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«Ich liebe mein Land, mein Volk» Ein Hedinger Berufschullehrer auf Bildungsreise in Kirgistan (Teil 3 von 3)

Tarek, 18. Oktober.

Eugen van Laak aus Hedingen hat sechs Wochen in Bischkek, Hauptstadt von Kirgisistan gelebt. Er schildert seine Eindrücke über das Leben in jenem Land, das aufgrund seiner Berge oft als die «Schweiz Zentralasiens» bezeichnet wird. ................................................... von eugen van laak*

Oliver, 24. Oktober.

Ich stelle fest: Wen ich auch frage, kaum jemand äussert Vertrauen in die Politik. Ob dieser oder jener Kandidat nun die kommenden Präsidentschaftswahlen gewinnen würde, für die Menschen hier macht dies offensichtlich keinen erheblichen Unterschied. Die Skepsis an sich ist gross. Und viele der Jungen wollen, wenn möglich, ins Ausland.

Die Schulleitung der Berufsschule mit ihrem Schweizer Besucher. (Bilder zvg.)

Freiheit, eigene Interessen zu vertreten

Owen 24. Oktober.

Aurel Sorin, 25. Oktober.

Fabia, 29. Oktober. (Bilder Irene Magnin) anzeige

wetter

bauernregel «Viel Nebel im November, viel Schnee im Winter.»

Zurück in Bischkek treffe ich eine frühere leitende Mitarbeiterin aus der Regierungsadministration. Ich frage sie, warum die Menschen so wenig von der Politik erwarten. Eigentlich sei das Staatssystem gut, erklärt mir meine Gesprächspartnerin. Die vorhandenen Freiheiten, eigene Interessen vertreten zu können, würden von den meisten Menschen zu wenig gesehen. Es sei aber problematisch, dass es keine richtigen Parteien gebe, eher nur Interessenverbindungen von Unternehmern, denen es in der Politik in erster Linie um ihre eigenen wirtschaftlichen Interessen gehe. Etwas überraschend für mich erklärt mir meine Gesprächspartnerin, dass die Zeit der Sowjetunion im Bewusstsein der Kirgisen durchaus als positiv wahrgenommen wird. Kostenloses Gesundheitswesen, öffentliche Schulen, Vermittlung von Wissen, all das sei möglich geworden. Und auch heute noch glaubten viele, im Ernstfall könne man sich nur auf Russland als Verbündeten verlassen. Einer meiner letzten Termine ist der Besuch einer Berufsschule. Wir treten in ein Gebäude aus dem Jahre 1942, die Gänge sind mit Ornamenten verziert. Allerdings scheint hier seit Jahrzehnten nichts renoviert worden zu sein. Nach der Begrüssung werden mir das Gebäude und verschiedene Klassen gezeigt. Wir sind eine richtig kleine Delegation: Direktorin, Vizedi-

Berufslernende beim Zusammenbau eines Motors. rektorin, eine weitere Lehrperson mit Fotoapparat, Aijamal als Übersetzerin und ich. Diszipliniert erheben sich die Lernenden, es werden ein paar Worte ausgetauscht, Fotos mit mir in der Mitte gemacht. Wir besuchen Klassen von Buchbindern, Polygrafen, Drehern und Automechanikern. Ich lasse mir erklären: Die Lernenden gehen für ein Jahr in einen Vollzeitunterricht, der sowohl theoretische wie praktische Teile enthält. Anschliessend absolvieren sie in einem Betrieb ein dreimonatiges Praktikum, nach dessen Ende die Abschlussprüfung stattfindet.

Miteinander leben und einander helfen Der Abschied naht, und meine Gastfamilie organisiert, wie oft in Kirgistan kurzfristig, ein Abschiedsessen. Es

wird gross aufgefahren. Auf dem Tisch stehen Obst, Trockenfrüchte, Salate, das Hauptmenü mit Fleisch, Kuchen. Wir blicken zurück auf meine sechs Wochen hier. Kunduz, meine Gastgeberin, teilt mir mit, die Nachbarschaft hätte sich sehr für mich interessiert. Immer wieder seien Rückmeldungen gekommen, wo ich in der Stadt gesehen worden sei. Ich bin überrascht. Aijamal erklärt mir: In Kirgistan wisse man immer alles vom anderen, es wäre eben nicht so, dass man Probleme mit sich alleine herumträgt und so könne man sich gegenseitig helfen. Die beiden Frauen lachen und ich spüre bei ihnen aus dem Inneren heraus ein Glücklichsein hier zu leben. Und so kommen mir noch mal die Worte Asels in den Sinn, die in Bischkek einen kleinen Souvenirladen betreibt. Viele Jahre hat sie dafür ge-

Schulunterricht mit knappem Budget. spart: Filzpantoffeln, Handtaschen, kunstvolle Tücher, kleine Figuren und Jurten werden in sorgfältiger und liebevoller Heimarbeit von vielen Kirgisinnen und Kirgisen hergestellt, mit einem wohl geringen Verdienst. Nun ist Asel Tag für Tag, von morgens bis abends, in ihrem kleinen «Lädeli». Trotz ihrer langen Tage teilt sie mir mit ganzer Überzeugung mit: «Ich liebe meinen Job, ich bin gerne hier inmitten meiner Souvenirs, ich liebe mein Land, mein Volk.» * Der Autor wohnt in Hedingen und ist Berufschullehrer für Allgemeinbildung und Sport in Zürich. Im Rahmen seiner Intensivweiterbildung (IWB) befasste er sich in Kirgistan mit Kultur, Sprache und Lebenssituation der Menschen. Bereits erschienen: «Wir planen nicht langfristig» (20. Oktober), Bussenhöhe ist Verhandlungssache (27. Oktober).

herkömmliches

Katholisch

Russisches Roulette auf Dächern

Das Adjektiv katholisch ist ursprünglich nicht konfessionell gemeint. Es ist hergeleitet von griechisch «kat hole ge», was «über den ganzen Erdkreis hin» bedeutet. Oder sinngemäss: Allumfassend. Der weltumspannende Begriff wurde in der christlichen Tradition vornehmlich missionarisch verstanden: Als Auftrag, die «Frohe Botschaft» in aller Welt zu verbreiten und mit heilsträchtigen Ritualen zu vertiefen, ohne die soziale Dimension der Nächstenliebe zu vernachlässigen. Dass Letzteres gelegentlich zu kurz kommt, ist insbesondere dem amtierenden Papst ein Dorn im Auge, wie eine Episode aus der jüngsten Vergangenheit illustrieren mag: Als Papst Franziskus in Krakau anno Domini 2016 über den Saum seines wallenden Gewandes stolperte, ging ihm sein Zeremonienmeister hilfreich zur Hand beziehungsweise ans Gewand, tatkräftig unterstützt von einem Diakon, der dem Helfenden in ritueller Feinfühligkeit den Chorrock-Ärmel freihält.

Jeder dritte Berufsunfall mit bleibenden Schäden oder Todesfolge ist ein Absturzunfall. Eine neue Analyse der Berufsunfallzahlen der Suva zeigt: Die Folgen eines Absturzes von unter fünf Metern Höhe werden unterschätzt. Denn rund 50 Prozent der tödlichen Absturzunfälle ereignen sich von Höhen bis fünf Metern. Die Arbeitsgruppe für Unfallmechanik AGU hat im Auftrag der Suva die Folgen von Absturzunfällen aus verschiedenen Höhen analysiert. Sei es ab drei, fünf oder acht Metern: Es besteht ein hohes Risiko, dass der Aufprall mit dem Kopf zuerst erfolgt, was oft zu Invalidität oder zum Tod führt. Aber auch wenn der Aufprall auf den Rücken erfolgt, können schwerste Verletzungen wie Querschnittlähmungen die Folge sein. Ein Absturz dauert sehr kurz. Bei drei Metern weniger als eine Sekunde. In dieser Zeit hat die abstürzende Person keine Chance, den Fall und den Aufprall zu beeinflussen. (pd.)

Schrecksekunde 2016 in Polen: Papst Franziskus ist gestolpert. (Bild zvg.) Der gefallene Pontifex indes, der ungeduldig auf dem Podex sitzt, scheint im Bilde hier zu sagen: «Nehmt endlich das verflixte Weihrauchfass, damit ich den Flüchtenden und wahrhaft Notleidenden zu Hilfe eilen kann». (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.


Veranstaltungen

Hauptstrasse 2, 8919 Rottenschwil AG

Jeder Donnerstag ist Cordon bleu Donnerstag! Wählen Sie Ihr Cordon bleu für Fr. 25.50 inkl. grünem Salat! Im November und Dezember haben wir am Freitag und Samstag den Fondue-Plausch. Ab Fr. 29.50 pro Person à discrétion. Geniessen Sie einen gemütlichen Abend bei genüsslichem Käse-Fondue. Alle Infos auf www.zumhecht.ch

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