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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 678 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 85 I 170. Jahrgang I Dienstag, 25. Oktober 2016

Hochwasserschutz

Drei Wochen Bauzeit

Für den «Lunnernbach» in Obfelden soll ein Projekt erarbeitet werden. > Seite 3

Die Bushaltestelle «Zentrum» in Mettmenstetten ist fertiggestellt. > Seite 5

Mitgestalten in Rifferswil Am kommenden Samstag, 29. Oktober, sind in Rifferswil alle Bevölkerungsgruppen, Alt und Jung eingeladen, die Zukunft ihrer Gemeinde mitzugestalten. Die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen, um das Leben und die Angebote in der Gemeinde zu prägen, ist eine einmalige Chance, die nach Ansicht der Kommission Zukunft Rifferswil unbedingt genutzt werden müsse. ................................................... > Bericht auf Seite 3

Vorbildliche Stromeffizienz Zwei Jahre nach dem Start des Stromeffizienz-Programms im Oktober 2014 weist das Knonauer Amt eine vorbildliche Bilanz auf. In allen Belangen liegt man deutlich über dem kantonalen Schnitt. Die rund 400 eingereichten Gesuche bringen in der Umsetzung eine Stromeinsparung von etwas über 640 MWh pro Jahr, was einem Stromverbrauch von 160 Haushaltungen entspricht. Zu diesem Ergebnis beigetragen haben auch förderberechtigte Beleuchtungsprojekte mit einem Anteil von 12 %. ................................................... > Bericht auf Seite 6

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Ruhestand Nach 15 Jahren als Finanzverwalter in Knonau hatte Ernst Schnyder seinen letzten Arbeitstag. > Seite 6

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40 Jahre Der Üetlibergverein hat sein Jubiläum auf der Felsenegg gefeiert. > Seite 7

Ein Kasino voller Kunst Eröffnung der Ausstellung «Aemtler Künstler» Die Ausstellung «Aemtler Künstler» findet nur alle drei Jahre statt. Veranstaltet wird sie von der Gemeinnützigen Gesellschaft Affoltern (GGA). Die Plattform bietet Säuliämtler Kunstschaffenden, die Gelegenheit, sich einem grösseren Publikum vorzustellen. Dabei steht jedem Künstler und jeder Künstlerin eine gleich grosse Box zur Präsentation der Werke zur Verfügung. Am Freitag, 21. Oktober, wurde die «offene» Ausstellung im Kasinosaal eröffnet. Vierzig ausstellende Kunstschaffende standen zur Begrüssung durch Silvia Marthaler, Präsidentin der Kunstkommission, auf der Bühne. Anschliessend fand ein reger Austausch mit den Besuchern statt. Dieses Jahr musste für die Benützung des Kasinosaals zum ersten Mal bezahlt werden. Die GGA ist deshalb froh, um den Beitrag, den sie von der Fachstelle Kultur Zürich erhalten hat. So können die Künstler weiterhin gratis ausstellen. Nur beim Verkauf eines ihrer Werke fallen 15 Prozent des Erlöses an die GGA Affoltern an. Steinböcke in kräftigleuchtenden Acryl-Farben, Säuliämtler Landschaften in sanften Farbtönen, fröhliche

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Lebendige Geschichte Militärhistoriker Christian Bäder lud zur Geländebegehung nach Kappel. > Seite 10

Hawa-Werbefilm ausgezeichnet Er ist die renommierteste WerbefilmAuszeichnung weltweit, der Goldene Delphin, der in Cannes vergeben wird. Gewonnen hat ihn der Aargauer Werbevideo-Produzent Hubert Staubli mit Unternehmensfilmen über die Beschlagsysteme für Schiebetüren der Hawa AG, Mettmenstetten. Komplett überrascht seien sie gewesen, waren sich der Filmemacher und der HawaGeschäftsleiter Gregor Haab einig. Am Wettbewerb habe man mit der Einstellung mitgemacht, dass Mitmachen wichtiger sei, als Gewinnen, so Haab. ................................................... > Bericht auf Seite 7 anzeigen

Es ist Zeit, alles für den Herbst zu ändern! Lokale Prominenz auf Leinwand, porträtiert von Kurt Marending. Diese Bilder liessen die Vernissage-Besucher rätseln, wen sie (er-)kennen. (Bild Andrea Bolliger) Blumenbilder in Aquarell, filigrane Objekte oder Kohle-/Kreide-Zeichnungen zogen die Blicke auf sich. Ein Künstler porträtierte Ämtler Persönlichkeiten. So vielfältig die Künstlerinnen und Künstler, so vielfältig die gezeigten Bilder und Objekte. Insbesondere der verregnete Sonntagnachmit-

tag lockte noch einmal viel Publikum in die Ausstellung und an das Konzert Angela Pina Ganzoni. Mit der «jurierten» Ausstellung geht die Veranstaltung ab dem kommenden Donnerstag in eine zweite Runde. (abo) ................................................... > Bericht Seite 11

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Mittelschule Knonauer Amt: 320 Unterschriften am ersten Wochenende Befürworter haben sich am Wochenmarkt in Affoltern ins Zeug gelegt So grosse Einigkeit sieht man selten: Ämtler Kantonsräte von der SVP über die EVP bis hin zur SP, dazu der Standortförderer und der ZPK-Präsident so-

wie weitere engagierte Persönlichkeiten aus dem Knonauer Amt sammelten am Samstag am Wochenmarkt in Affoltern gemeinsam Unterschriften.

Das Ziel: Eine eigene Mittelschule für das Knonauer Amt. Rund 320 Unterschriften kamen an der Standaktion zusammen. Ein Er-

folg sei nur schon die überparteiliche Zusammenarbeit und die Einbindung weiterer Kreise, fand EVP-Kantonsrat Daniel Sommer. (tst.)

200 43 Gemeinsamer Einsatz für die regionale Mittelschule über Parteigrenzen hinweg am Wochenmarkt in Affoltern. (Bild Thomas Stöckli)

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Sprachkurse Ordentliche Kirchgemeindeversammlung vom 27. November 2016

Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der reformierten Kirchgemeinde Bonstetten werden auf Sonntag, 27. November 2016, 11.00 Uhr, anschliessend an den Gottesdienst, in den Saal des Kirchgemeindehauses, zur ordentlichen Gemeindeversammlung eingeladen. Traktanden 1a. Die reformierte Kirchenpflege beantragt der Gemeindeversammlung den Voranschlag für das Jahr 2017 der reformierten Kirche zu genehmigen. Laufende Rechnung: Aufwand Fr. 733 300.– Ertrag Fr. 734 500.– Ertragsüberschuss Fr. 1 200.– Investitionsrechnung VV: Ausgaben Fr. Einnahmen Fr. Nettoinvestition Fr.

Der Beschluss liegt während der Rekursfrist bei der Präsidialabteilung, 3. Stock, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. Gegen den Beschluss des Gemeinderates kann innert 30 Tagen, vom Tag der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich und begründet beim Bezirksrat, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Affoltern am Albis, 25. Oktober 2016 Gemeinderat Affoltern am Albis

0.– 0.– 0.–

einfacher (100%-iger) Gemeindesteuerertrag: Fr. 4 356 000.– 1b. Den Antrag der Kirchenpflege, den Steuerfuss der reformierten Kirche auf 13 % (unverändert) des einfachen Gemeindesteuerertrages zu genehmigen. 2.

Der Gemeinderat Affoltern am Albis hat mit Beschluss vom 18. Oktober 2016 das neue Personalreglement der Gemeinde Affoltern am Albis genehmigt.

Information der Kirchenpflege zum Stand «Kirchgemeinde+» (möglicher Zusammenschluss von Kirchgemeinden).

Die Anträge und Akten sowie das Stimmregister liegen in der Gemeindekanzlei und im Sekretariat der reformierten Kirchgemeinde während den üblichen Öffnungszeiten zur Einsicht auf. Die Anträge können auch auf der Homepage der reformierten Kirchgemeinde (www.kirchebonstetten.ch) eingesehen werden. Anfragen nach § 51 des Gemeindegesetzes sind der Vorsteherschaft spätestens 10 Arbeitstage vor der Gemeindeversammlung einzureichen. Bonstetten, 25. Oktober 2016 Reformierte Kirchenpflege Bonstetten

Kontrolle von Hydranten auf privaten Grundstücken Die Feuerwehr wird am Samstag, 29. Oktober 2016, auf dem ganzen Gemeindegebiet von Hausen am Albis die vorhandenen Hydranten auf die Gebrauchstauglichkeit kontrollieren. Die Grundeigentümer werden gebeten, die Zugänglichkeit sicherzustellen. Die Zugänglichkeit ist gewährleistet, wenn die Hydranten nicht überwachsen sind, die Erreichbarkeit der Hydranten ohne Hindernisse jederzeit sichergestellt ist und rings um die Hydranten eine begehbare Fläche vorhanden ist. Sollte die Zugänglichkeit nicht gewährleistet sein, wird die Feuerwehr in Zusammenarbeit mit der Wasserversorgung die nötigen Massnahmen veranlassen. Kleinere Anpassungen, z. B. Rückschnitte einzelner Äste und dgl., werden während der Kontrollarbeiten ohne Rücksprache mit dem Grundeigentümer ausgeführt.

Die Gemeindeverwaltung bleibt am Montag, 31. Oktober 2016, aufgrund der «Chilbi» und des traditionellen Herbstmarktes geschlossen.

Bei Arresten oder Retentionen ist unser Betreibungsbeamter von 13.00 bis 14.00 Uhr unter 079 736 15 12 für Sie zu erreichen.

Traktanden der Kirchgemeindeversammlung: 1. Budget 2017 und Steuerfuss 2017 2. Informationen aus der Kirchenpflege 3. Varia Die entsprechenden Unterlagen liegen 14 Tage vor der Versammlung in den Pfarreisekretariaten und in den Schriftenständen zur Einsicht auf. Im Anschluss an die ordentliche Kirchgemeindeversammlung findet die Pfarreiversammlung statt, welche allen Interessierten (auch nicht Stimmberechtigten) offen steht. Traktanden der Pfarreiversammlung: 1. Informationen aus der Gemeindeleitung 2. Informationen aus der Pfarrei 3. Varia Beim anschliessenden Apéro stehen Ihnen die Mitglieder der Kirchenpflege und das Seelsorgeteam für weitere Fragen gerne zur Verfügung. Auf eine rege Teilnahme freuen sich Kirchenpflege und Seelsorgeteam

Kreisgemeindeversammlung vom Freitag, 25. November 2016, 19.30 Uhr, im kleinen Mühlesaal in Kappel am Albis zur Behandlung der folgenden Geschäfte:

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Veranstaltungen

Am 20. Oktober 2016 ist in Menzingen ZG gestorben:

Gerber, Hans Christian geb. 20. September 1933, von Röthenbach im Emmental BE, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis ZH. Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 28. Oktober 2016, 10.30 Uhr, auf dem Friedhof in Hausen am Albis mit anschliessender Abdankung in der reformierten Kirche Hausen am Albis statt. Bestattungsamt Hausen am Albis

1. Genehmigung des Voranschlages 2017 2. Verzicht auf Neubewertung des Verwaltungsvermögens im Übergang zu HRM2

Obfelden

Die Anträge der Sekundarschul gemeinde liegen den Stimmberechtigten mit den dazugehörenden Akten im Gemeindehaus von Hausen am Albis, Kappel am Albis und Rifferswil zur Einsicht auf.

geb. 14. März 1944, von Obfelden ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, Langweidstrasse 8; Ehemann der Häberling-Jöhri, Brigitte Susanne.

Die Weisung ist auf der Homempage der Sek Hausen aufgeschaltet oder kann bei der Schulverwaltung bezogen werden. Die Sekundarschulpflege

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Die Stimmberechtigten der Sekundarschulgemeinde Hausen am Albis, Kappel am Albis und Rifferswil werden eingeladen zur:

Vermietungen

Gemeindeverwaltung Affoltern a. A.

Todesfälle

Sekundarschulgemeinde Hausen am Albis Kappel am Albis Rifferswil

Liegenschaften

Ab Dienstag, 1. November 2016, sind wir gerne wieder für Sie da.

Der Gemeinderat

Montag, 5. Dezember 2016, 20.00 Uhr, im Chilehuus, Bachstrasse 18, 8912 Obfelden

Einzeln, Gruppen, Firmen, Nachhilfe. Individuell und auf Ihre Wünsche zugeschnitten, tagsüber oder abends. Telefon 079 792 01 13 www.ps-education.ch

Bei Todesfällen steht Ihnen das Bestattungsamt von 10.00 bis 12.00 Uhr unter 079 527 10 11 telefonisch zur Verfügung.

Für Ihre wertvolle Zusammenarbeit zur Sicherstellung der Trink- und Löschwasserversorgung danken Ihnen der Gemeinderat und die Wasserversorgung. Bei Fragen steht die Wasserversorgung (Manuel Schneiter, Telefon 044 764 19 77) gerne zur Verfügung.

Einladung zur Kirchgemeindeversammlung

Deutsch- und Englischkurse

Am 21. Oktober 2016 ist in Obfelden gestorben:

Häberling-Jöhri Alfred

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Abdankung am Freitag, 28. Oktober 2016, 14.30 Uhr, in der reformierten Kirche Obfelden. Die Friedhofvorsteherin

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 25. Oktober 2016

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Hochwasserschutz am «Lunnernbach» Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Obfelden In der Nacht vom 7. auf den 8. Juni 2015 wurden durch heftige Regenfälle an der Schützenhausstrasse, der Schwerzimattstrasse und der Strasse im Bächler mehrere Tiefgaragen und Keller sowie zwei Wohnhäuser überschwemmt. Die Ursachen dieses Hochwassers wurden untersucht. Aufgrund des Untersuchungsergebnisses soll nun für den Hochwasserschutz des «Lunnernbachs» ein Projekt erarbeitet werden. Für das Vorprojekt wurde ein Kredit von 75 000 Franken genehmigt. Für die Ingenieurarbeiten «Lindenbach», Projekt und Revitalisierung und Hochwasserschutz bei den Durchlässen Dorfstrasse und Räschstrasse sowie für den Ersatz der Meteorwasserleitung wurde ein Kredit von 165 000 Franken bewilligt und der Auftrag an die Baucal AG, Affoltern am Albis, vergeben.

Gemeindeverwaltung Als Nachfolger des per Ende November 2016 in den Ruhestand tretenden Hauswarts Leo Kälin wurde Rolf Steimer, Obfelden und für den per 31. März 2017 in den Ruhestand tretenden Tiefbausekretär Thomas Hunziker wurde Rico Schweingruber, Ebertswil, gewählt. Patrick Zanoli, Obfelden, wird als Lernender mit Lehrbeginn im August 2017 in der Gemeindeverwaltung Obfelden tätig sein. Gemeinderat und Mitarbeitende der Gemeindeverwaltung und Gemeindewerke heissen die neuen Mitarbeiter bereits heute im Team herzlich willkommen. Die Finanzdirektion Kanton Zürich, Kantonales Steueramt, Abteilung Qualitätssteuerung, führte im August im Steueramt Obfelden eine amtsinterne Sachbereichsprüfung durch. Der entsprechende Inspektions-

Obfelden und des Zertifizierungsaudits im Jahre 2017 einen Kredit von 30 000 Franken und vergab den Auftrag an die Firma econcept AG, Zürich. Das durch die Energiekommission in Zusammenarbeit mit der beauftragten Firma erarbeitete Energie-Leitbild mit Massnahmen wurde genehmigt.

Für den Ersatz der Wasserleitung wurde ein Kredit von 152 000 Franken bewilligt und die Arbeiten an die Firmen Ritschard Haustechnik AG, Ottenbach (Sanitär) und Ernst Höhener AG, Obfelden (Tiefbauarbeiten) vergeben.

Baupolizei Liegenschaften-Strategie

Hochwasser in Obfelden in der Nacht auf den 8. Juni 2015: Das Wasser reicht bis zur Oberkante der Tiefgarage. (Archiv) bericht vom 7. September 2016, welche die Qualität der vorgenommenen Einschätzungen als sehr gut würdigt, wurde abgenommen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Steueramtes für die sehr gute Arbeit der beste Dank ausgesprochen.

Grund- und Verbrauchsgebühren Die Grundgebühren für Wasser, Kabelnetz und Abfallbeseitigung konnten unverändert belassen werden und müssen beim Abwasser erhöht werden. Die Grundgebühren wurden für das Jahr 2017 wie folgt festgesetzt (in Klammern die Ansätze des Jahres 2016): Wasser: Pro Wohnung 160 Franken (160), Landwirtschaftsbetriebe 160 Franken (160) und Gewerbe individuelle Ansätze (individuelle Ansätze). Verbrauchsgebühr für die Zeit vom 1. Oktober 2016 bis 30. Septem-

ber 2017: Pro m³ Fr. 1.66 (1.66); Abwasser: Pro Wohnung 58 Franken (51), Landwirtschaftsbetriebe und Gewerbe 58 Franken resp. individuelle Ansätze (51), versiegelte Flächen Fr. 0.37 (0.33), Klärgebühr: Pro m³ Wasserverbrauch Fr. 0.74 (0.65); Abfallbeseitigung, pro Wohnung 161 Franken (161), Landwirtschaftsbetriebe und Gewerbe 161 Franken (161) resp. individuelle Ansätze; Kabelnetzgebühr 150 Franken (150). Die Mehrwertsteuer ist in diesen Ansätzen nicht inbegriffen. Sie wird zusätzlich mit 2,5 % für die Wassergebühren und mit 8 % für Abwasser-, Abfall- und Kabelnetzgebühren in Rechnung gestellt.

Energie-Leitbild Im Januar 2016 genehmigte der Gemeinderat für die Unterstützung im Rahmen des Energiestadtprozesses

Gemäss Leitbild der Gemeinde Obfelden sollen die Liegenschaften, die auch langfristig nicht zur Erfüllung der Gemeindeaufgaben notwendig sind, verkauft werden und die betriebsnotwendigen und strategisch bedeutenden Liegenschaften in ihrer Bausubstanz durch eine gezielte Instandhaltungs- und Instandsetzungsstrategie über den ganzen Lebenszyklus nachhaltig bewirtschaftet werden. Die entsprechende LiegenschaftenStrategie wurde genehmigt.

Gemeindestrassen An der Räschstrasse wird der Kindergarten neu gebaut. Die Stichstrasse zum Kindergarten ist nur mit einer Lichtquelle in der Mitte der Strasse ausgestattet. Zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit wird die Beleuchtung mit einem weiteren Kandelaber erweitert. Der dafür notwendige Kredit von 12 000 Franken wurde genehmigt und der Auftrag an die EKZ erteilt.

Wasserversorgung Nach einem zweiten Wasserrohrbruch innert kurzer Zeit muss die Wasserleitung in der Dorfstrasse von der Alten Landstrasse bis zur Liegenschaft Dorfstrasse 25 dringend erneuert werden.

Baurechtliche Bewilligungen wurden erteilt an: Roger Huber, Obfelden, für die Erweiterung der Einstellhalle Vers.-Nr. 1731 an der Mühlestrasse / Dorfstrasse; Stehli Seiden AG, Obfelden, für den Umbau der Andreherei Vers.-Nr. 260 sowie für den Anbau eines Wohn- und Gewerbehauses mit Aussenparkplätzen auf dem Stehli Seiden-Areal; Regina Maekawa, Obfelden, für eine Windschutzverglasung am bestehenden Balkon am Mehrfamilienhaus Vers.-Nr. 1831 an der Rindelstrasse; Beat und Cornelia Weiss Frank, Obfelden, für den Ausbau des Dachgeschosses mit Einbau einer Schlepplukarne und Fotovoltaikanlage am Wohnhaus Vers.-Nr. 671 an der Gugelrebenstrasse; Eric und Adrian Baumann, Dietwil, für die Nutzungsänderung Werkstatt in Paintball- und Lasertag-Indooranlage im Gewerbegebäude Vers.-Nr. 838 an der Bachstrasse; Andreas und Helene Bützer, Obfelden, für den Anbau einer Sitzplatzüberdachung am Wohnhaus Vers.-Nr. 1232 an der Sentmattstrasse; Severin Thomann, Obfelden, für die Nutzungsänderung Lager/Abstellraum zu Büro in der Trotte Vers.-Nr. 68 an der Wolserstrasse; Politische Gemeinde, Obfelden, für die Sanierung des Schiesswalls der 300-m-Schiessanlage in der Inneren Allmend. Eveline Meier, Gemeindeschreiberin

wir gratulieren

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 678 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Weiterhin mit 134 % oder mit neuen Perspektiven? Zukunftswerkstatt in Rifferswil am 29. Oktober Unmut und Enttäuschung machten sich in der Rifferswiler Bevölkerung bemerkbar, als der Gemeinderat vor einem Jahr die massive Steuerfusserhöhung auf 134 % ankündigte. Am 29. Oktober sind die Dorfbewohner nun eingeladen, sich einzubringen und die Zukunft der Gemeinde mitzugestalten.

In Affoltern dürfen Teresa Marina und Theodor Frei-Zanetti am kommenden Donnerstag, 27. Oktober, die eiserne Hochzeit feiern. Zum 65-jährigen Ehebund gratulieren wir dem Jubelpaar herzlich, wünschen einen schönen Festtag.

Zur diamantenen Hochzeit Diamanthochzeit feiern Hildegard Gertrud Emilie und Heinz Ernst Neuenschwander-Alt am Donnerstag, 27. Oktober, in Affoltern. Wir gratulieren zum Ehrentag und wünschen alles Gute.

Zum 95. Geburtstag

Ende September hat die Kommission Zukunft Rifferswil allen Haushaltungen einen Flyer mit der Einladung zur Zukunftswerkstatt am 29. Oktober zugestellt. Bis Mitte Oktober haben sich erst ein gutes Dutzend Rifferswilerinnen und Rifferswiler zur Mitwirkung angemeldet.

Bertha Mäder feiert am kommenden Donnerstag, 27. Oktober, in Affoltern den 95. Geburtstag. Herzliche Gratulation und alles Gute im neuen Lebensjahr.

Zum 80. Geburtstag Bereits heute Dienstag, 25. Oktober, feiert in Affoltern Karl Heinz Rössler seinen 80. Geburtstag. Wir gratulieren dem Jubilar herzlich zu diesem Fest, verbunden mit den besten Wünschen.

Einmalige Chance Für die Kommission, die sich in den letzten acht Monaten aktiv mit verschiedenen Themen auseinandergesetzt hat, ist die Zukunftswerkstatt eine Chance, sich aktiv einzubringen und das Leben und die Angebote in der Gemeinde langfristig zu gestalten. Die Erwartung auf eine hohe Beteiligung ist für die Kommission nicht unbegründet, fanden sich doch an der Gemeindeversammlung im Dezember 2015 mehr als 260 Personen zur Diskussion über den Steuerfuss in der Mehrzweckhalle ein. Zu gestalten gab es damals allerdings nichts. Das Budget wurde zurückgewiesen, aber die bittere Steuerfusspille mussten die

Zur eisernen Hochzeit

Rifferswil: Wie geht es weiter? (Bild zvg.) Rifferswilerinnen und Rifferswiler im März dieses Jahres dennoch schlucken. Die Möglichkeit, die künftige Entwicklung mitzugestalten, ist für die Rifferswiler Bevölkerung eine einmalige Chance, die nach Ansicht der Kommission Zukunft Rifferswil unbedingt genutzt werden muss.

Anmelden immer noch möglich Die Anmeldung zur Zukunftswerkstatt läuft noch bis am 27. Oktober. Eingela-

den sind alle Bevölkerungsgruppen, Alt und Jung. Auch für Eltern, deren Kinder betreut werden müssen, ist eine Teilnahme möglich: ein Kinderhütedienst ist organisiert. Informationen zur Zukunftswerkstatt sind auf der Homepage der Gemeinde Rifferswil in der Rubrik «Anlässe» zu finden. Rifferswiler Zukunftswerkstatt am Samstag, 29. Oktober, 9 bis 15.30 Uhr, Mehrzweckhalle. Anmelden an gemeinde@rifferswil.zh.ch oder Telefon 044 764 11 50 bis 27. Oktober.


Alles hat seine Zeit, sich begegnen und verstehen, sich halten und lieben, sich loslassen und erinnern.

Holzkorporation Unterlunnern, Obfelden

Unermesslich ist die Trauer, die der Tod von meinem geliebten Ehemann, unserem Vater, Schwiegervater, Grossdädy, Bruder, Schwager, Götti und Onkel in unseren Herzen hinterlässt.

Tief betroffen müssen wir Ihnen mitteilen, dass unser langjähriger Kassier

TO D E S A N Z E I G E

Alfred Häberling-Jöhri 14. März 1944 – 21. Oktober 2016

durfte ruhig einschlafen und zum himmlischen Vater heimgehen. Nach einem Sturz mit dem Velo und einer langjährigen Krankheit erholte er sich nicht mehr. Seine Fürsorge galt stets seiner Familie. Vorbildlich bleiben uns auch seine Fröhlichkeit, Hilfsbereitschaft und Grosszügigkeit, die wir in liebevoller, herzlicher Erinnerung behalten. Brigitte Häberling-Jöhri Christian und Claudia Häberling-Engler Urs und Marlen Häberling-Wettstein mit Fabrice und Elaina Jürg und Martina Häberling-Erne mit Louise Rudolf und Sonja Häberling-Stempfel Robert und Erna Widmer-Häberling Verwandte und Freunde

Alfred Häberling-Jöhri 14. März 1944 – 21. Oktober 2016

verstorben ist. Wir verlieren mit Alfred Häberling ein sehr geschätztes Korporations- und Vorstandsmitglied. Alfred hat sich während 38 Jahren als Kassier und 8 Jahre als Revisor zuverlässig und mit grossem Engagement für unsere Korporation eingesetzt. Seinen Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid und Mitgefühl aus. Holzkorporation Unterlunnern Der Trauergottesdienst beginnt am Freitag, 28. Oktober 2016, um 14.30 Uhr in der reformierten Kirche Obfelden. Die Urnenbeisetzung findet um 14.00 Uhr im engsten Familienund Freundeskreis statt.

Der Trauergottesdienst beginnt am Freitag, 28. Oktober 2016, um 14.30 Uhr in der reformierten Kirche Obfelden. Die Urnenbeisetzung findet um 14.00 Uhr im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Anstelle von Blumen gedenke man der Schweizer Berghilfe, 8134 Adliswil, Postkonto 80-32443-2 oder des Kinderspitals 8910 Affoltern am Albis, Postkonto 87-744900-1 Vermerk: Trauerspende A. Häberling. In der Gemeinde werden keine Leidzirkulare versandt. Traueradresse: Brigitte Häberling, Langweidstrasse 8, 8912 Obfelden

TO D E S A N Z E I G E Wir haben die schmerzliche Pflicht, Sie vom Hinschied unseres langjährigen, ehemaligen Gutsverwalters

Alfred Häberling Wenn die Sonne des Lebens untergeht, dann leuchten die Sterne der Erinnerung.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von

HANS GERBER-STEFFEN 20. September 1933 – 20. Oktober 2016

Nach einem reich erfüllten Leben durfte er, seinem Wunsch entsprechend, nach einem gemütlichen Beisammensein mit Freunden friedlich einschlafen. In stiller Trauer: Martha Gerber-Steffen Hans Gerber, Elfi Wiesner Nadine-Emmanuelle Gerber, Nathanael, Alija Markus und Anna Gerber-Mühlemann Michael, Susanne und René, Claudia Bernhard und Pia Gerber-Dick Simon, Christoph, Sandro Werner Gerber und Susanne Jeggli-Gerber Andri Ruth Jenni-Gerber Die Verabschiedung am Grab findet am Freitag, 28. Oktober 2016, um 10.30 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis statt. Die Abdankungsfeier beginnt um 11.00 Uhr in der reformierten Kirche Hausen am Albis. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Schweizer Berghilfe Adliswil, Postkonto 80-32443-2.

Der Tod ist das Tor zum ewigen Leben.

TO D E S A N Z E I G E Traurig nehmen wir Abschied von unserem ehemaligen Förster, Forstrevier Oberamt

Hans Gerber Wir werden den lieben Verstorbenen stets in bester Erinnerung behalten. Wir trauern mit den Angehörigen und sprechen unser tief empfundenes Beileid aus. Holzkorporation Ebertswil Holzkorporation Hausen Holzkorporation Heisch

in Kenntnis zu setzen. Er verstarb am 21. Oktober im Alter von 72 Jahren. Alfred Häberling hat sich mit grossem Engagement für unsere Kirchgemeinde eingesetzt, insbesondere im Bereich der Finanzen, die er mit hoher Sachkompetenz verwaltet hat. Wir durften seine wertvollen Dienste auch nach seinem Rücktritt in der Kirchenpflege in Anspruch nehmen. Die reformierte Kirchgemeinde Obfelden verliert mit Alfred Häberling einen hilfsbereiten Menschen und guten Kollegen. Wir werden ihn in dankbarer Erinnerung behalten und entbieten den Angehörigen unser tief empfundenes Beileid. Reformierte Kirchenpflege Obfelden Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 28. Oktober, 14.00 Uhr, im engsten Familienkreis statt, die Abdankung um 14.30 Uhr in der reformierten Kirche Obfelden.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 25. Oktober 2016

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Auslastung im Hort ist stark gestiegen Aus der Primarschule Affoltern am Albis

Neue Autorität in der Schule

Wer die langjährige Schulverwaltungsleiterin Anfang 2017 ablöst, wer die Co-Schulleiterin für die Affoltemer Kindergärten ist und warum man sein Kind frühzeitig im Hort anmelden sollte. Um dies und mehr geht es in den folgenden Zeilen. In der Schulverwaltung kommt es zur Stabsübergabe. Die langjährige Schulverwaltungsleiterin, Ursula Rothenberger, geht im kommenden Frühjahr vorzeitig in Pension. Anfang 2017 übernimmt Jacqueline Meier deren Posten. Die gelernte Kauffrau bringt fast drei Jahrzehnte Berufserfahrung in verschiedenen kaufmännischen Unternehmen mit. Seit fast sechs Jahren führt die 49-Jährige das Schulsekretariat einer Aargauer Schulgemeinde und verfügt über breite Kenntnisse in den Sachgebieten einer Schulverwaltung. «Wir heissen Jacqueline Meier an unserer Schule herzlich willkommen und freuen uns auf die Zusammenarbeit», so Schulpräsidentin Claudia Spörri.

Die Kinder im Hort lauschen gebannt einer Geschichte. (Bild Claudia Merki) Schulprogramme sind genehmigt

Co-Schulleiterin für die Affoltemer Kindergärten Zur Entlastung der Affoltemer Schulleiter hat die Schulpflege eine 50-Prozent-Schulleitungsstelle geschaffen. Manuela Müller übernimmt per 1. Februar 2017 die Co-Schulleitung der Affoltemer Kindergärten, welche jedoch in ihren angestammten Einheiten bleiben. Zu den Hauptaufgaben der neuen Schulleiterin gehören die Personalführung sowie die stufenspezifischen Aufgaben. Die 34-Jährige ist ausgebildete Kindergärtnerin und war während zehn Jahren in diesem Berufsfeld tätig. Die Mutter zweier Kinder absolvierte zudem die Schulleiterausbildung und ist seit 2014 als Schulleiterin an einer Volksschule im Kanton Aargau tätig. «Wir freuen uns sehr, mit Manuela Müller eine kompetente Fach- und Führungsperson für diese neue Stelle gefunden zu haben», sagt die Schulpräsidentin.

Die drei Schuleinheiten haben im letzten Semester des Schuljahres 2015/16 die neuen Schulprogramme erarbeitet. Diese Instrumente für die zielgerichtete und nachhaltige Entwicklung der Schule sind bis 2019 gültig. Darin sind die Leitsätze der Sonderpädagogik, die Legislaturziele der Schulpflege – soweit sie die Schulprogramme betreffen – sowie die schuleinheitsinternen Leitsätze aufeinander abgestimmt und terminiert. Wer Näheres erfahren möchte, findet die Programme auf der Primarschul-Homepage unter Schuleinheiten › Schulprogramm.

Schülerhort: Pilotprojekt Modularisierung um ein Jahr verlängert Seit Schuljahr 2015/16 werden neben dem «Standardhort» und «Frühhort» als Pilotprojekt zwei neue Module angeboten (Modul I: 15.30 bis 18 Uhr, inkl. Zvieri und Hausaufgabenbetreuung; Modul II: 12 bis 15.30 Uhr inkl.

Zmittag und Hausaufgabenbetreuung). Diese beiden Module können täglich ausser mittwochs gebucht, jedoch nicht am selben Tag kombiniert werden. Inzwischen wurde das Projekt evaluiert. Da die Resultate der Bedarfserhebung noch zu wenig aussagekräftig für eine definitive Einführung eines oder beider Module sind, wird das Pilotprojekt um ein Jahr verlängert. Im Frühling 2017, nach eindreiviertel Jahren Betriebsdauer, werden es die Verantwortlichen erneut auswerten. «Allgemein ist die Auslastung im Hort stark gestiegen», erklärt Leiterin Erika Schamberger. «An gewissen Tagen müssen wir mit Wartelisten arbeiten». Wer für sein Kind eine Betreuung im Hort ins Auge fasse, solle sich daher rechtzeitig über die Möglichkeiten informieren (Homepage unter Hort/Mittagstisch › Schülerhort).

2015 allen politischen und Schulgemeinden mitgeteilt, dass das Grundeigentum Finanzvermögen per 1. Januar 2016 neu zu bewerten sei. Eine solche Neubewertung muss gesetzlich alle zehn Jahre vorgenommen werden. Darunter fallen alle Liegenschaften, die eine Gemeinde verkaufen könnte, ohne dass die Erfüllung ihrer Aufgaben beeinträchtigt würde. Der Kanton schreibt vor, wie die Bewertung der Grundstücke vorzunehmen ist. Die Neubewertung per 1. Januar 2016 liegt gegenüber jener von vor zehn Jahren um rund 2,8 Mio. Franken tiefer. Grund dafür ist, dass wenn ein Handelswert nicht bekannt ist, der hälftige Steuerwert von Industrieund Gewerbeland einzusetzen ist. Dieser Bewertungsverlust wird dem Eigenkapital der Primarschulgemeinde belastet.

Neubewertung der Liegenschaften

Claudia Merki, Primarschule Affoltern am Albis

Die Direktion der Justiz und des Inneren des Kantons Zürich hat im August

Herausfordernde Situationen im Schulzimmer und auf dem Schulareal beschäftigen die Schule zunehmend. Im aktuellen Schuljahr setzen sich die Lehrerinnen und Lehrer der Schuleinheit Butzen Semper vertieft mit dem Umgang solcher Situationen auseinander. Als Grundlage dient das pädagogische Konzept der «neuen Autorität» nach Haim Omer*, das auf sechs «Bausteinen» aufbaut: Beharrlichkeit, Präsenz, Transparenz, Kooperation, Beziehung und Ressourcen. An einer Weiterbildung im August mit Referentin und Coach Monika Peter setzten sich die Pädagogen vorerst theoretisch mit den Grundgedanken, Hintergründen sowie Prinzipien des Konzeptes auseinander und definierten Ziele in den Unterrichtsteams. Derzeit stehen die Themen «Präsenz» und «Kooperation» im Fokus. «Präsenz setzt voraus, aufmerksam und wachsam zu sein, um bei Alarmsignalen die nötigen Schritte einleiten zu können, damit alle Beteiligten den Weg zusammen positiv weitergehen können», macht Schulleiter Martin Schwab ein Beispiel. Beim Thema «Kooperation» gehe es darum, ein tragfähiges Netzwerk aufzubauen, das bei Vorkommnissen einen guten Informationsaustausch zwischen Lehrpersonen, Schulleitung, Schülern und Eltern erlaubt, um gemeinsam nach Lösungen zu suchen. «Grundsätzlich machen wir nichts Neues», betont Schwab. «Doch tun wir es bewusst und mit einer gemeinsamen Haltung. Das macht den Unterschied aus». (cm) *Haim Omer ist Professor für Klinische Psychologie an der Universität Tel Aviv und Autor zahlreicher Sachbücher zum Thema Erziehung. Darin wird aufgezeigt, wie Eltern und Pädagogen zu einer neuen Autorität in der Erziehung finden können. Bereits viele Schulen und andere Institutionen im In- und Ausland wenden die

Weitere Infos unter www.psa.ch.

Grundsätze Omers an.

zwischen-ruf

Atemlos Vor etwa acht Jahren verschrieb mir mein Hausarzt ein neues Blutdruckmittel, einen sogenannten ACE-Hemmer. Ich nahm – noch in seiner Praxis – eine halbe Tablette, um zu sehen, ob ich sie vertrage. In jener Nacht erwachte ich durch einen seltsamen Schluckreiz. Mir schien auch, als ob ich nach Luft schnappe. Ich sagte halblaut «Mist» vor mich hin. Aber was war das? Meine Stimme klang unnatürlich tief. Da sagte ich noch einmal «Mist». Schon wieder im Bass! Nun holte ich den Beipackzettel. Bei Atemnot solle man unverzüglich den Arzt aufsuchen. Ich schaute auf die Uhr. Halb zwei. Unverzüglich? Galt das auch für mitten in der Nacht? Ich packte Tablettenschachtel, Krankenkassenausweis, Nachthemd, Buch in eine Tasche und fuhr bei geöffnetem Fenster ins Spital. An der Rezeption konnte ich keine Angaben mehr machen, da mir schlicht der Sauerstoff dazu fehlte. Ich japste. Schnell wurde ich in einen Raum geschoben und mit ärztlicher Hilfe gerettet. Ich weiss nun: bin allergisch gegen ACE-Hemmer. Meine Tochter, Ärztin, besorgte mir auf diesen Schreck hin ein Gegenmittel. «Mami, das musst du von nun an immer dabeiha-

ben. Hast du gehört?» «Ja, ja.» Ich aber hatte eine bessere Idee. Nahm einfach keinen ACE-Hemmer mehr.

Komische Schluckbeschwerden Neulich kam sie zu Besuch. Beim Sonntagsfrühstück erzählte ich: «Beinah hätte ich dich diese Nacht wecken müssen. Ich erwachte plötzlich um vier Uhr mit so komischen Schluckbeschwerden wie damals bei der Allergie. Und hab überlegt: Ist das wegen der Erdbeeren, die wir gegessen hatten oder wegen der Salzmandeln? Also, ich hab immer leer geschluckt und geschluckt, bin ins Bad gegangen, hab aber im Spiegel nicht erkennen können, ob das Halszäpfli geschwollen war. Dann hab ich mich wieder hingelegt und gedacht: Wenns nicht besser wird, muss ich dich leider wecken. Bin aber wieder eingeschlafen.» «Mami!», schrie Isabelle mich an, «man kann innerhalb von zwei Minuten ersticken! In einem solchen Fall musst du das Allergie-Mittel nehmen, das ich dir gegeben habe! Wo hast du es?» «Keine Ahnung.» Sie besorgte mir neue Allergie-Tabletten und die liegen nun schön angeschrieben in meiner Apotheker-Schublade. Ute Ruf

Übersichtlichere Parksituation vor Mettmenstetter Geschäften Neue Bushaltestelle fertiggestellt und Parksituation verbessert Nach rund dreiwöchiger Bauzeit ist die Bushaltestelle «Zentrum» in Mettmenstetten nun fertiggestellt. Zusätzlich sind die Parkplätze beim Volg und der Drogerie neu gestaltet worden. ................................................... von andrea bolliger Während gut drei Wochen Bauzeit wurde die Bushaltestelle «Zentrum» in Mettmenstetten, den kantonalen Richtlinien konform, umgebaut. Die Erhöhung der sogenannten Haltekante auf 16 Zentimeter, ermöglicht den Passagieren nun hindernisfreies Einund Aussteigen. Die Bauarbeiten wurden auch genutzt, um die Parkplatzsituation vor den Geschäften neu zu gestalten. Ziel des Projektes war, die Situation übersichtlicher zu gestalten. Mit der Sanierung ging zwar ein Parkplatz verloren. Trotzdem sei die Ausnützung des Platzes jetzt besser, sagt Armin Heller, Geschäftsführer Liegenschaften bei der Landi Albis. Künftig soll von der Seite

Verbesserte Parkplatzsituation vor den Geschäften in Mettmenstetten. (Bild Andrea Bolliger)

beim Gasthaus zum weissen Rössli zugefahren werden. Es stehen drei Parkfelder zum Geradeaus- und drei weitere zum Seitwärtsparkieren zur Verfügung. Richtungspfeile zeigen die

Fahrtrichtung und den Weg zur Ausfahrt. Diese war bisher Ein- und Ausfahrt zugleich. Aus den Parkfeldern wurde rückwärts über den Eingangsbereich zum Volg ausparkiert.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 25. Oktober 2016

Wachablösung in der Finanzverwaltung Nach 15 Jahren als Finanzverwalter in Knonau hatte Ernst Schnyder seinen letzten Arbeitstag Am Donnerstag hatte der Knonauer Finanzverwalter Ernst Schnyder seinen letzten Arbeitstag. Nach 15 Jahren verabschiedet er sich in den Ruhestand. Seit Juni gibt er sein Know-how an Nachfolger Marco Katakalos weiter.

men wurden ausgebaut. Ein wichtiger Schritt war es, aus dem SteuerfussAusgleich rauszukommen und nicht mehr mit dem Budget nach Zürich zu müssen. Gross war auch die Umstellung im Bereich EDV, mit dem Umbau der Gemeindeverwaltung 2009 und als sich 2014 Primarschulgemeinde und politische Gemeinde sich zur Einheitsgemeinde zusammenschlossen. «Es ist ein interessanter, ein vielseitiger Job», findet Schnyder auch heute noch. Geschätzt hat er insbesondere die Möglichkeit, sich die Zeit selber einzuteilen – natürlich im Rahmen der Gesetze und Fristen. Spannend fand er es auch, zu sehen, wie eine Gemeinde funktioniert: «Schon so mancher frisch Gewählter musste einsehen: Es ist gar nicht so einfach, die Welt zu verändern.»

................................................... von thomas stöckli «So eine intensive Einarbeitung hatte ich noch nie», freut sich Marco Katakalos. Und auch Ernst Schnyder hat anderes erlebt, bei seinem Start im Sommer 2001: «Als ich angefangen habe, war die Stelle verwaist», erinnert er sich. Innert kürzester Zeit hatte es zuvor drei Wechsel gegeben, zuletzt war zehn Monate lang ein Springer da. «Der Einstieg war happig», bringt es Schnyder auf den Punkt, zumal für ihn als Quereinsteiger. Ursprünglich hat Schnyder nämlich Bauer gelernt. Bis 30 war er auch in der Landwirtschaft tätig. Danach führte er 19 Jahre lang die kleine landwirtschaftliche Genossenschaft in Uerzlikon. Ersten Einblick ins öffentliche Rechnungswesen bekam er in seiner zwölfjährigen Tätigkeit als Schulpfleger in Kappel. Den Rest eignete sich der pflichtbewusste Schnyder schnell an, sodass die «Empfehlungen» in den Revisionsberichten zu seiner Buchhaltung von Jahr zu Jahr abnahmen. Dabei machen die Zahlen für die Jahresrechnung nur einen kleinen Teil der Arbeit eines Finanzverwalters aus. Aufwändiger sei es, die Abweichungen

HRM2 als erste Herausforderung

Am letzten Arbeitstag als Finanzverwalter in Knonau: Ernst Schnyder (rechts) mit Nachfolger Marco Katakalos. (Bild tst.) zu begründen. Weitere Aufgaben sind Anträge, Kredit-Abrechnungen, der Gebühren-Bereich, Inventur und Revisionen sowie der Austausch mit Behörden wie Gemeinderat und RPK. «Der Job ist weit mehr, als nur mit Zahlen zu jonglieren», weiss auch Marco Katakalos. Per 14. September hat er offiziell die Verantwortung übernommen. «Ich konnte sie ihm auch mit gutem Gewissen übergeben», so Schnyder, der künftig mehr Zeit für seine sechs Enkel und Ausflüge in die

Berge haben wird. «Ich habe keine Bedenken, dass es mir langweilig werden könnte.»

Drei Gemeindeschreiber und fünf Finanzvorstände «Mir kommt es nicht vor, wie wenn ich schon 15 Jahre hier wäre», meint Schnyder. Und doch hat sich seit seinem Stellenantritt einiges getan. Mit drei Gemeindeschreibern und fünf Finanzvorständen hat es Schnyder zu

tun bekommen. Knonau ist von 1450 Einwohnern auf 2200 gewachsen. Dadurch wurden nicht nur die Zahlen grösser, die Finanzverwaltung hat auch mehr «Kunden» im Gebührenbereich. «Das Pensum des Finanzverwalters hat da nicht mitgehalten», verrät er und lacht: Angefangen hat Schnyder mit 80 Stellenprozenten, zuletzt waren es 90, mit Katakalos werden es nun 100. Neue Gesetze und Statistiken sind dazugekommen, Kontrollmechanis-

Marco Katakalos hat es sich zum Ziel gesetzt, die Buchhaltung so sauber weiterzuführen, wie dies sein Vorgänger getan hat. Dabei will er in der Budgetierung noch etwas mehr ins Detail gehen. Zudem will er einen weiteren Schritt vom Papier zum Elektronischen gehen. Die erste grosse Herausforderung für Marco Katakalos wird die Umstellung aufs neue Rechnungsmodell HRM2 sein. In diesem Zusammenhang gilt es, Liegenschaften und das Verwaltungsvermögen neu zu bewerten. Zumindest kennt er HRM2 bereits: Sein vorheriger Arbeitgeber Spreitenbach hat das neue Rechnungsmodell bereits 2014 eingeführt.

Eine Gelateria für Stallikon

Das Säuliamt spart Stromverbrauch von 160 Haushaltungen ein

Neues Angebot im Zentrum Kafimüli

Vorbildliche Werte im Stromeffizienz-Programm

Das Zentrum Kafimüli belegt seit zwei Jahren das alte Kindergartengebäude oberhalb der Gemeindeverwaltung in Stallikon Dorf. Ziel der Genossenschaft ist es, die Begegnungsmöglichkeiten für alle Einwohner von Stallikon und der nahen Umgebung zu verstärken. Dies mittels einer besuchergerechten Infrastruktur und des Einsatzes motivierter Helfer aus der Gemeinde. Das Angebot ist vielfältig: Attraktive Events, ein Lokal für private Anlässe, kulturelle Veranstaltungen, ein Raum für Chore und Workshops. Ab Sonntag, 30. Oktober, wird der CaféBetrieb inhaltlich wesentlich erweitert mit einer echten Gelateria der Sonderklasse.

Zwei Jahre nach dem Start des Stromeffizienz-Programms im Oktober 2014 weist das Knonauer Amt eine vorbildliche Bilanz auf: Die rund 400 eingereichten Gesuche bringen in der Umsetzung eine Stromeinsparung von etwas über 640 MWh pro Jahr.

Natürlich, frisch und saisonal selbst hergestellt Mathias Hofstetter und Kevin von Känel sind zwei junge Männer von Aesch bei Birmensdorf, die danach streben, die besten Glaces der Region herzustellen. Die Merkmale ihrer Glaces sind: 100 % natürlich, frisch und saisonal, ohne Zusatzstoffe, Fertigprodukte sowie Palmen- und Pflanzenfette. Die Gelati werden mit äusserster Sorgfalt und viel Passion selbsthergestellt. Das Angebot reicht von Rahmglaces über Sorbets, Granita und IcePresso bis zu alkoholhaltigen Gelatisorten. Das Team des Zentrums Kafimüli ist begeistert, mit von Känel und Hofstetter zwei engagierte Good-FoodFans gefunden zu haben, und freut sich sehr, mit ihnen in Stallikon zusammenzuarbeiten. Gemeinsam wollen sie in der Kafimüli bestehende und viele neue Gäste persönlich begrüssen und beraten. Neue Genossenschafter sowie Helferinnen und Helfer sind ebenfalls willkommen. (pd.) Zentrum Kafimüli, Weidhogerweg 11, Stallikon. Café mit Gelateria jeweils mittwochs 14.30 bis 17.30 Uhr und sonntags 14 bis 17.30 Uhr. Weitere Infos unter www.zen-

Mathias Hofstetter bringt Gelati in die «Kafimüli». (Bild zvg.)

trum-kafimueli.ch.

12,4 % des im ganzen Kanton durch das Stromeffizienz-Programm eingesparten Stroms werden im Knonauer Amt eingespart. Gemessen an der Grösse der Region mit einem Bevölkerungsanteil von 3,5 % im Kanton Zürich, sind das erstaunliche Werte. Das weist darauf hin, dass sich die Säuliämtler bei dieser Aktion überdurchschnittlich nachhaltig verhalten. Auch in anderen Bereichen nachhaltiger Energie darf sich das Knonauer Amt sehen lassen.

Hausbesitzer profitieren doppelt Das Stromeffizienz-Programm lässt die Hausbesitzer gleich zweimal profitieren: bei der Installation der neuen Geräte und Anlagen sparen sie dank dem Förderbeitrag und danach bares Geld dank dem geringeren Stromverbrauch. Auch das Gewerbe gewinnt, entsprechen die bisher umgesetzten Projekte doch einem Auftragsvolumen von rund 950 000 Franken. Für das Knonauer Amt ist das ein wichtiger Beitrag für die hier tätigen Unternehmen. Schliesslich profitiert auch die Umwelt, wenn 640 MWh Strom eingespart werden. Je nach Art des Strommixes liegt die CO2-Einsparung bei 6,4 (zertifizierter Strommix) bis 57,6 Tonnen (Egal-Strommix).

Fotovoltaik-Anlage Gartencenter Guggenbühl. (Bild M. Schnider) Nachhaltiges Verhalten der Region Die Ämtler haben offensichtlich realisiert, dass sie den ländlichen Raum und das ausgeprägt vielseitige Naherholungsgebiet nur erhalten können, wenn sie sich in den verschiedenen Bereichen des Alltags entsprechend verhalten. Dazu gehört ganz wesentlich der Umgang mit der Energie. Die Bemühungen tragen Früchte, wie die Zahlen zeigen. So sank der Stromverbrauch pro Kopf von 2009 bis 2015 kontinuierlich, um total 19,3 % – trotz starker Zunahme von Erdsonden-Heizungen. Beim Solarstrom macht die Region ebenfalls vorwärts: allein von 2014 auf 2015 wurde die Produktion von Sonnenstrom um 48 % auf 6068 MWh erhöht (im «Anzeiger» vom 22. Juli). Mitte 2016 waren es bereits 7585 MWh Solarstrom, der im Säuliamt produziert wurde. Der prozentuale Anteil des Sonnenstroms am

Gesamtverbrauch liegt 2015 mit 2,6 % über demjenigen der Schweiz (2,1 %). Die erwähnte Zunahme bei den Erdsonden-Heizungen zeigt sich an der Pro-Kopf-Energiegewinnung mittels Erdsonden, die mit 0,45 kWh doppelt so hoch ist wie im Kanton Zürich (0,21kWh). Dazu eine grobe, zurückhaltende Berechnung: Braucht eine neuere Ölheizung 1500 Liter Heizöl pro Jahr, ergibt das hochgerechnet eine CO2-Einsparung von 1150 Tonnen durch die Erdsonden-Heizungen im Knonauer Amt. Im Portemonnaie bleiben damit zurzeit gute 2,35 Mio. Franken dank eingespartem Öleinkauf. Standortförderung Knonauer Amt Forum Energie – Umwelt Details Förderbedingungen : www.effiwatt.ch/documents/conditions / www.energiefoerderung.zh.ch / www.energie.zh.ch/subventionen. Gesuchseingabe (nur elektronisch möglich) unter www.effiwatt.ch.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 25. Oktober 2016

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Goldener Delphin für Hawa-Imagefilme Höchste Auszeichnung im Wettbewerb der Unternehmensfilme in Cannes Der Aargauer WerbevideoProduzent Hubert Staubli von Avista Film AG in Remetschwil gewann in Cannes mit Unternehmensfilmen über Beschlagsysteme für Schiebetüren der Hawa AG, Mettmenstetten, den begehrten Filmpreis. ................................................... von urs e. kneubühl Komplett überrascht seien sie gewesen, bestätigen sowohl Hawa-Geschäftsleiter Gregor Haab, als auch der Aargauer Werbevideo-Produzent Hubert Staubli. «Uns wurde vorab lediglich angekündigt, dass unsere Imagefilme für die Hawa AG, Mettmenstetten, anlässlich der 7. Auflage der Cannes Corporate Media & TV Awards mit einem Preis bedacht werden soll», hält Filmproduzent Staubli nüchtern fest und ergänzt: «Eigentlich habe ich mit lediglich einem silbernen Award gerechnet; umso grösser war meine Freude, dass es schliesslich der goldene Award wurde.» Gold in Cannes, am WerbefilmFestival, das ist weltweit die renommierteste Auszeichnung, die vergeben wird. Staublis vier Videofilme mit Testimonials von Hawa-Kunden aus aller Welt, mittels eindrücklicher, bestechend schöner Filmsequenzen dargestellt, wurden von der Jury als innova-

tive und aussergewöhnliche Corporate Image Filme gelobt. Die Hawa-Kunden und die weltweit gefragten Produkte des Mettmenstetter Familienunternehmens spielen dabei die Hauptrollen, sie werden komplett aus Kundensicht dargestellt und vom Aargauer Filmer in bestes Licht gerückt.

Ein moderner Imagefilm Anlässlich einer exquisiten Awards Gala im «Palm Beach» in Cannes fanden die Hawa-Image-Videos bei den aus der ganzen Welt angereisten rund 300 Gästen grossen Gefallen und ernteten den entsprechenden Applaus. Von den gegen eintausend eingegangenen Beiträgen wurden insgesamt 177 Produktionen mit den begehrten Trophäen «Delphin in Schwarz, Silber und Gold» ausgezeichnet – und den goldenen Delphin in der Kategorie «Corporate Image Filme» holten sich die Hawa-Filme der Avista AG. Eine Auszeichnung, über welche sich auch Hawa-Geschäftsleiter Gregor Haab besonders freut: «Wir wollten einen modernen Imagefilm über unsere Produkte und unsere Leistungen machen. Der Avista AG ist es dabei ganz hervorragend gelungen, unsere Wünsche und Ideen meisterlich umzusetzen.» «Am Wettbewerb haben wir mit der Einstellung mitgemacht, dass Mitmachen wichtiger ist, als gewinnen», so Gregor Haab. «Entsprechend sind

An der grossen und exquisiten Awards Gala in Cannes wurde der Aargauer Werbevideo-Produzent Hubert Staubli (rechts) für die Hawa-Image-Videos «New Rooms» mit dem begehrten goldenen Delphin als Siegerpreis ausgezeichnet. (Bild zvg.) wir nun komplett überrascht, dass die Arbeit der Avista AG mit der höchsten Auszeichnung bedacht wurde. Das ist

auch für uns eine sehr grosse Genugtuung und wir sind glücklich und dankbar, dass der erhebliche

Aufwand, der in die Herstellung des Filmes gesteckt wurde, sich dermassen ausgezahlt hat.»

40 Jahre Üetlibergverein

Vergünstigte Multikarten neu in der ZVV-Ticket-App:

Jubiläumsfeier auf der Felsenegg

10 % Einführungsrabatt bis 6. November

Der Üetlibergverein feierte am vergangenen Samstag im Anschluss an eine Sternwanderung auf der Felsenegg sein 40-jähriges Bestehen. Über 60 Mitglieder folgten der Einladung ins Festlokal auf dem Albisgrat.

Das Sortiment der Ticket-App des Zürcher Verkehrsverbundes (ZVV) wächst: Seit dieser Woche sind auch die vergünstigten Multikarten für sechs Fahrten über das Smartphone erhältlich. Bis zum 6. November wird ein Einführungsrabatt von zehn Prozent gewährt.

Vorweg: Petrus meinte es gut mit dem Üetlibergverein. Während am Vormittag noch Nieselregen fiel und der Berg nebelverhangen war, änderte sich das auf den Nachmittag hin und die Teilnehmenden konnten das fantastische Panorama von Zürich bis fast nach Rapperswil geniessen. In einem einfachen Rahmen feierte sich der Verein mit Alphornklängen und Volksmusik, mit einem feinen Apéro und einem schmackhaften Zabig aus der Küche des Berg- und Panorama-Restaurants Felsenegg. In seiner Begrüssung streifte Präsident Markus Stäheli, Uitikon, die Geschichte des am 23. August 1976 in Zürich mit vorerst 20 Mitgliedern gegründeten Vereins. Erster Präsident war der bekannte Radio- und Fernsehjournalist Karl F. Schneider. Seine mitgliedermässige Blütezeit erreichte der Verein in den 1980er-Jahren, als man sich zum Ziel setzte, mit einer Geldsammlung die Erhaltung der Annaburg zu sichern. Das nötige Geld kam zwar wie bekannt nicht zusammen und die Annaburg wurde 1990 abgebrochen, doch der Verein konnte bis 1986 seine Mitgliederzahl auf stolze 1540 steigern.

Der Üetliberg als Erholungsgebiet Der Hauptzweck des Vereins – wie er in den Statuten steht – blieb seit der Gründung praktisch unverändert. Nach wie vor steht im Vordergrund, den Üetliberg als Erholungsgebiet zu erhalten und zu pflegen, die Attraktivität für Gäste und Einheimische zu

steigern und beim Natur- und Landschaftsschutz aktiv mitzuhelfen. Dabei soll mit den Behörden zusammengearbeitet werden. Wenn man in den Annalen blättert, stösst man auf eine Reihe von Themen und Anliegen, die den Verein beschäftigten, zum Teil fast vergessen sind oder heute noch beschäftigen: das Fahrverbot und der Güterverkehr ohne Bahnverlad, der Fernseh- und der Aussichtsturm, die Skisprungschanze, der Abbruch und verschiedene Neu- und Umbauten (Annaburg, Staffel, Uto Kulm), die Archäologie/Geschichte des Üetlibergs, die Entflechtung der Interessen von Fussgängern und von Bikern, die Schlittelwege sowie schliesslich die Aktivitäten, samt Immissionen, aus den Touristikbetrieben und das Abfallproblem. In all diesen Bereichen hat sich der Üetlibergverein auf verschiedenen Wegen zum Teil im Hintergrund eingebracht und mit Interventionen und Aktionen seine Präsenz und Kompetenz markiert. Der Verein hat auch mehrfach Hand angelegt, so wurden zahlreiche Baumpflanzaktionen – vor allem nach dem Sturm Lothar anno 1999 – und im Jahresturnus stehen Abfallsäuberungsaktionen auf dem Programm. Als bedeutendes Projekt kann auch das Beschilderungs- und Informationskonzept erwähnt werden. Ein besonderes Highlight war die Aufschaltung der informativen Homepage. Wenn der Mitgliederbestand sukzessive auf heute noch etwas über 300 Personen gesunken ist, sind die Probleme nicht weniger geworden. Es gilt weiterhin ein wachsames Auge auf alle Aspekte zu werfen und ohne Polemik und Rechtsstreitigkeiten mit den Beteiligten nach tragbaren Lösungen zu suchen. Der Verein leidet etwas an Überalterung: neue Mitglieder sind deshalb immer willkommen. (-/Bi) Infos unter www.uetlibergverein.ch.

Ab sofort können Fahrgäste die beliebten Multikarten nicht mehr nur am Automaten und am Schalter lösen, sondern auch über das Smartphone. Die Ticket-App wird so noch attraktiver für Gelegenheitsfahrer. Multikarten sind für Einzeltickets, Tageskarten

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und Klassenwechsel von ZVV und Z-Pass sowie für Nachtzuschläge erhältlich. Die regulären Preise für die Multikarten liegen bis zu zehn Prozent tiefer als bei sechs Einzelfahrten.

Jetzt doppelt profitieren: zusätzlich 10 Prozent Rabatt Zwischen dem 24. Oktober und 6. November 2016 profitieren die Fahrgäste von zehn Prozent Einführungsrabatt auf Multikarten – zusätzlich zu den bereits vergünstigten Preisen. Das Angebot gilt nur für Multikarten, die in der ZVV-Ticket-App gelöst werden. Ausgenommen sind Multikarten für Z-Pass-Tickets und für den Nachtzu-

schlag, da deren Gültigkeitsbereich über den ZVV hinausgeht. Pro App können maximal zehn Multikarten gespeichert werden. Um vom neuen Sortiment und der Aktion profitieren zu können, muss die App aktualisiert werden.

Tickets schnell und jederzeit kaufen Die ZVV-Ticket-App ist der Ticketautomat im Hosentaschenformat. Die App für iOS und Android wurde seit Oktober 2015 bereits rund 80 000 Mal heruntergeladen. Dank der einfachen Bedienung können Fahrgäste schnell und unkompliziert ZVV- und Z-PassTickets kaufen. (pd.)


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 25. Oktober 2016

Militärhistorische Analysen vor Ort Im Blickfeld: Die Kappeler Kriege 1529 / 1531 Ein lebendiges GeschichtsErlebnis bot Christian Bäder, Oberst im Generalstab und passionierter Militärhistoriker, mit seinen äusserst sachkundigen Schilderungen dieses innereidgenössischen Konflikts.

ten ungünstige Voraussetzungen gegen 7000 Katholiken. Der Hauptharst unter Lavater erreicht nach Gewaltmärschen zwar mit 1900 Mann noch das Einsatzgebiet, erschöpft und desorientiert durch ein Befehlschaos mit undurchsichtigen Dislozierungen. Mithin schlug die Stunde des Urners Hans Jauch, eines berserkerhaften Kriegers alteidgenössischen Zuschnitts, welcher durch seinen befehlswidrigen Angriff im instinktiv erfassten trefflichen Augenblick eine rasche Entscheidung herbeiführte; wie so oft in der eidgenössischen Geschichte obsiegte die elementare Schlagkraft eines anarchischen Verbandes.

................................................... von jürg johner «Militärgeschichte zum Anfassen» heisst eine Dokumentation der Militärakademie der ETH Zürich. Im Rahmen der Exkursionen der Schweizerischen Gesellschaft für militärhistorische Studienreisen (GMS) führte CoAutor Christian Bäder nach Kappel. Mit seinen thematischen Einführungen, gefolgt von aufschlussreichen Geländebegehungen bot er den Teilnehmern ein ausserordentlich lebendiges und abwechslungsreiches GeschichtsErlebnis. In Kappels Zwinglisaal rekapitulierte er reich illustriert Fundation und Sprengkraft der Reformation sowie die Formung von Bündnissen der Alt-Gläubigen mit Habsburg, der Protestanten mit auswärtigen Fürsten. Als absolut zentrale Figur würdigte er den Zürcher Reformator Huldrych Zwingli als einen Theologen ersten Ranges, als einen charismatischen Prediger, als Verfechter eines politischen Christentums, als einen begnadeten Politiker,

Denkmal am richtigen Ort

Am Zwinglistein: Militärhistoriker Christian Bäder bietet Einblick in die Vergangenheit. (Bild zvg.) welcher über die Fähigkeit gebot, Gelerntes und Gelesenes umzusetzen, als einen Militärsachverständigen, der schon 1524 einen Plan für einen Feldzug verfasste.

Keine Glaubenskriege! Bäder beleuchtete klarsichtig die beiden grundverschiedenen Welten und resümierte: «Die Reformation zusam-

men mit dem geforderten Solddienstverbot bedeutete einen Angriff auf die bestehende politische und soziale Ordnung!» Aufhorchen liess allenthalben sein Fazit, der Glaube habe lediglich als Mittel zum Zweck, nämlich der Motivation der Truppe, gedient. In Tat und Wahrheit ging es laut dem Fachmann wie immer um Macht, Ehre, Einfluss, Prestige und – in Kappel und auf dem Gubel nur nebenher – um

Beute. Der Feldzug von 1529 endete noch diplomatisch, volkstümlich überliefert mittels einer «Milchsuppe». zwei Jahre später jedoch kam es zur verhängnisvollen Schlacht, Punkt für Punkt im Gelände sackmesserscharf analysiert! Die umständliche Kriegsorganisation, eine geänderte Dienstordnung, zu späte Mobilmachung, daraus folgend Kampftüchtigkeit bloss des Fähnleins Göldli mit 1600 Mann, bo-

anzeigen

Stellenanzeiger

Schulen und Kurse

Ausnahmsweise am richtigen Ort befindet sich gemäss Bäder das 1838 kunstlos behauene Denkmal aus zwei schweren, aufeinander gelegten Granitblöcken. In der Klosterkirche sang er die erste Strophe des Soldatenliedes des Reformators, welches er als «Marseillaise der Zwinglianer» apostrophierte! Der Experte führte die Teilnehmenden dann noch weiter auf den Gubel zur zweiten Katastrophe der Protestanten, sowie zum Kreuz zu Deinikon in der Gemeinde Baar, wo die Parteien unter internationaler Vermittlung einen weltweit aufsehenerregenden Landfrieden schlossen.


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Dienstag, 25. Oktober 2016

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Grosses Stelldichein der Ämtler Künstler Offene Ausstellung der «Aemtler Künstler» im Kasinosaal, in Affoltern Im Rahmen der offenen Ausstellung stellten am vergangenen Wochenende vierzig Künstler ihre Werke einem breiteren Publikum vor. ................................................... von andrea bolliger Silvia Marthaler als Präsidentin der Kulturkommission machte die Vernissage-Besucher in ihrer Begrüssung charmant darauf aufmerksam, dass die in der Ausstellung gezeigte Kunst auch gekauft werden könne. Man leiste sich schliesslich auch Kaschmirpullover für 500 Franken, die irgendwann im Schrank landeten. Auch Kunstwerke könne man wieder von der Wand nehmen und austauschen. Ein Magnet waren die Kugelbahnen von Markus Gasser. Diese filigranen Werke sind aus Messingdraht gefertigt. Er erklärte den Neugierigen ihre Funktionsweise und auf einem iPad konnte man sich einen Film über die Entstehung anschauen. Claudia Flade verwendet für ihre Werke Materialien aus der Buchbinderei. Die Techniken, die sie auch in ihrem Beruf als Buchbinderin und -restauratorin verwendet, verrät sie. Heiteres Raten war vor der Box von Kurt Marending angesagt. Er porträtierte örtlich bekannte Persönlichkeiten. An einer Ausstellung lernt man viel, meinte eine Künstlerin, die etwas abseits die Leute beobachtete, die ihre Werke betrachteten. Andere freuten sich auf ein nettes Gespräch und erklärten gerne den Hintergrund ihrer Werke. Wie Charly Bolliger, die sich von Islandpferden inspirieren lässt. Fast noch mehr Publikum als an der Vernissage verzeichnete der regnerische Sonntagnachmittag mit dem Konzert von Angela Pina Ganzoni. Mit der jurierten Ausstellung, die mit einer Vernissage am kommenden Donnerstag eröffnet wird, geht die Veranstaltung weiter. Sie dauert bis zum Sonntag, 31. Oktober.

Silvia Marthaler, von der GGA begrüsste die Vernissage-Besucher und wies diese darauf hin, dass die gezeigte Kunst gekauft werden darf. (Bilder Andrea Bolliger)

Donnerstag, 27. Oktober, 19 bis 22 Uhr, Freitag, 28. Oktober, 19 bis 22 Uhr. Samstag, 29. Oktober, 10 bis 19 Uhr. Um 17 Uhr Musik mit «And the Sparkling Two». Sonntag, 30. Oktober, 14 bis 18 Uhr.

Beat Sutter-Pöltinger zeigte Werke in Acryl-Fliesstechnik.

Markus Gasser zeigt einem Besucher wie die Kugelbahn funktioniert.

Form-suchende und Form-wahrende Künstlerin Nada Schönenberger-Petrak zeigt ihre Werke in der Galerie Märtplatz, Affoltern Nada Schönenberger-Petrak ist eine Künstlerin mit einem starken Verlangen, sich in verschiedenen Techniken auszudrücken. Vom 29. Oktober bis 13. November stellt die Wettswilerin in der Galerie Märtplatz, Affoltern, aus. Nada Schönenberger-Petrak wurde 1952 in der dalmatinischen Stadt Sibernik in Kroatien geboren. Die studierte Tourismus-Fachfrau lebt und arbeitet seit 1976 in Zürich, wo sie verschiedene gestalterische Kurse und Workshops besuchte und seit 1997 im eigenen Atelier kreative Kurse leitet. 1999 bis 2000 leitete sie den International Women’s Club in Zagreb, ist da u.a. Mitglied der «Gruppe 69» sowie des Kunstforums International Meisterschwanden und seit 2005 Mitglied der Kruppe «Kravata» in der Schweiz. In Einzelausstellungen zeigte sie bisher Werke wie Specksteinskulpturen, Keramik und Seidenmalerei. Sie ist Preisträgerin vom Kunstforum international zum Thema «Eros» 2004 und 2006 und begeisterte mit ihren Fischfrauen aus Bronze.

Nada Schönenberger-Petrak. (Bild zvg.)

Kunst aus diversen Materialien.

Die Kugel als Schicksal

möchte ihre Gedanken und Vorstellungen in die Form der Kugel integrieren. Die Kugel, in der einst gefangene Frauen-Fische ihre Freiheit fanden, die Kugel, die sie nun biegt, ihre Masse perforiert, die sich mit der dichten Masse in sich selbst verschliesst und

Das Schicksal für Nada Schönenberger-Petrak ist die Kugel mit deren perfekter und unerreichbarer Form sie ringt, die sie aber auch dazu verführt, mit diversem Material zu spielen. Sie

dann glänzend, mit spiegelnd polierter Oberfläche sich bis zur Negation der Materie öffnet. Ob Nada mit Ton oder Stein arbeitet, die Werke später vielleicht in Bronze giesst– jede Technik und jedes Material reflektiert diese Suche nach der idealen Form. Das Verborgene in der Kugel beinhaltet auch den Menschen in all seinen Facetten. Diese Facetten zu entdecken fordern momentan die künstlerische Aufmerksamkeit der Künstlerin selber. Die Gelegenheit ist nun da, während drei Wochenenden in der Galerie Märtplatz in Affoltern diese Facetten spielerisch und mit einem kleinen Seitenhieb zum Dada-Jahr zu entdecken: da nada – nada da! Kultur Affoltern freut sich, diese Ausstellung einem breiten Publikum zugänglich zu machen und lädt Interessierte und Passanten ein, die Ausstellung zu besuchen. (pd.) Ausstellung von Freitag, 28. Oktober, bis Sonntag, 13. November, Freitag 17 bis 20 Uhr (ausser Vernissage) Samstag 9 bis 12 Uhr, Sonntag 11 bis 14 Uhr Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7, Affoltern.

Es spukt im Unterengadin Im abgelegenen Hotel «Val Sinestra» passieren immer wieder seltsame Dinge – man munkelt, dass es dort spuke. Jetzt hat der Geist endlich einen Namen: «Das kleine schwarze Gespenst von Val Sinestra». Autor und Illustrator Stefan Mino Bächler aus dem Oberamt erzählt in seinem neusten Buch die Geschichte vom fröhlichen Gespenst aus dem Val Sinestra. Das Kinder- und Jugendbuch erzählt die Geschichte von einem sympathischen Hausgespenst, das im abgeschiedenen Hotel gemeinsam mit den Kindern der Hotelfamilie manch turbulentes Abenteuer erlebt. Die Hauptdarsteller des Buches sind die Mitglieder der holländischen Familie Kruit, die heute noch das Hotel «Val Sinestra» als Familienbetrieb führen. Sämtliche Namen und Ortsangaben sind also absolut real. Die unterhaltsame Geschichte wird mit erfrischenden Schwarz-weiss-Illustrationen untermalt. Alle Zeichnungen basieren auf den reellen Gegebenheiten des Hotels und seiner Umgebung. So wirkt das fröhliche Gespenst mit der grossen weissen Fliege um den Hals schaurig lebendig. (pd.)

Vernissage: Freitag, 28. Oktober, von 19 bis 21 Uhr mit musikalischer Begleitung des Querflöten-Ensem-

«Das kleine schwarze Gespenst von Val Sinestra»,

bles der Harmonie Affoltern.

ISBN 978-3-906120-34-8, Fr. 26.90.


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Gewerbe/Dienstleistungen

Reparieren

Unter dem Strich

«Repair Café» im Gemeinschaftszentrum in Affoltern. > Seite 17

Der FC Wettswil-Bonstetten unterliegt dem FC Red Star ZH mit 4:1. > Seite 20

Dienstag, 25. Oktober 2016

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Auftakt nach Mass Urs Huber bei der letzten Wettkampfserie der Saison, der Crocodile Trophy. > Seite 21

Zimmermeister Ueli Köfler liess den Worten Taten folgen … Neue Fotovoltaikanlage mit einer erwarteten Jahresleistung von 90 000 Kilowattstunden Passend zur laufenden bundesparlamentarischen Diskussion über die Energiewende hat am Donnerstagabend die Betriebsübergabe der neuen Fotovoltaikanlage auf der Zimmerei von Ueli Köfler in Zwillikon stattgefunden. «Es ist unglaublich. Mit der neuen Fotovoltaikanlage haben wir in der 14-wöchigen Testlaufzeit bereits den jährlichen Strombedarf der gesamten Zimmerei produziert», schwärmt Ueli Köfler. Auf die Inbetriebnahme der neuen Anlage hat er am Donnerstag zusammen mit deren Installateur Markus Schnider aus Bonstetten und Ingenieur Markus Wunderle angestossen. «Dank unserem Fachpartner Elektro Roth in Mettmenstetten konnten wie die Montage- und Installationszeit extrem kurz halten. Unsere Arbeit am Bau hatten wir innerhalb von nur drei Wochen abgeschlossen», sagt Markus Schnider. Ueli Köfler ergänzt: «Die Idee dazu entstand 2011. Worauf die Anlage von Markus sofort bei Swissgrid angemeldet wurde. Das Problem mit der langen Wartezeit für die kostendeckende Einspeisevergütung stellt sich deshalb bei unserem Betrieb nicht. Das Werkhallendach musste ohnehin energetisch saniert werden. Die Kombination

Die Module der Fotovoltaikanlage und auch die Rahmen sind in Schwarz gehalten, damit sich das Dach (Bildmitte) homogen ins Dorfbild einfügt. (Bild Markus Schnider) mit der Fotovoltaikanlage ergab deshalb Sinn.»

612 Quadratmeter Produktionsfläche 360 Module mit kristallinen Siliziumzellen wurden in vier Feldern auf dem Werkhallendach, das eine Neigung von 15 Grad hat, verbaut; insgesamt 612 Quadratmeter Stromproduktions-

fläche. Mit dem Stromertrag lassen sich umgerechnet zirka 20 Haushaltungen mit Strom versorgen. «Wir hatten bisher bereits freiwillig Strom aus erneuerbaren Energieträgern vom EKZ bezogen. Da stellte sich natürlich die Frage: Wieso den Strom nicht gleich selber produzieren, wenn die Dachflächen bereits optimal ausgerichtet zur Verfügung stehen?», hat sich

Markus Schnider (li.) und Ueli Köfler vor den Wechselrichtern. Links die Kupferrohre mit den Stromkabeln. (Bild Martin Platter)

Köfler gefragt. Und liess den Worten Taten folgen … Der Bau der Anlagen soll aber auch eine Vorbildfunktion haben: «Wir wollen mit gutem Beispiel vorangehen und unseren Beitrag zur Energiewende leisten.» Für Köfler ist es nicht glaubwürdig, den Kunden zu predigen, sie sollen ihre Gebäude energieeffizient bauen oder sanieren

Sopran und kulinarische Genüsse

Handgemachte Unikate für jedermann

Nicole Mühle im «Central», Affoltern

Zweiter Bickwiler Art & Market in Obfelden

Die Sopranistin Nicole Mühle aus Hamburg tritt am 2. November, 19 Uhr, im Restaurant Central in Affoltern auf. Zwischen kulinarischen Genüssen.

Kunst und schönes Handwerk gibt es schon bald zum zweiten Mal in Obfelden Bickwil zu sehen und zu erwerben. Die Organisatorinnen Katrin Zuzáková, Claudia Hinners und Michèle Brüllhardt stecken in den letzten Vorbereitungen.

Ihr erster Fernsehauftritt geht ins Jahr 1995 zurück, als Nicole Mühle in der von Linda de Mol moderierten Sendung «Sound Mix Show» auf RTL auftrat – und die Talentshow gleich gewann. Inzwischen gehört sie zur Topgarde in Deutschland und besticht mit einem breit gefächerten Repertoire, das Oper, Operette, Musical, Film-Melodien und Pop umfasst. Die Sopranistin ist durch ihre zahlreichen TV-Auftritte international bekannt, und sie hat mit dem Bejing Symphony Orchestra auch eine Tournee durch China bestritten. Nun tritt Nicole Mühle am Mittwoch, 2. November, ab 19 Uhr, im Restaurant Central in Affoltern auf. Und sie wird das Publikum auch dort mit verschiedenen Stilen überraschen, mit bekannten Arien aus der Klassik wie auch mit modernen Musical-Songs und Pop-Balladen. Und das zwischen kulinarischen Genüssen der Herbstzeit, wo unter anderem Wildschweinfilet im Kräutermantel wartet. Für die passende Dekoration des Restaurants sorgt «Kraut & Rosen», Knonau. (-ter.) Reservierung: Telefon 044 761 61 15.

Nach einem erfolgreichen ersten «Art & Market» 2015 öffnen sich schon bald die Türen für den zweiten Markt, an dem wieder eine Vielfalt von Kunsthandwerk und selbstentworfenen Kostbarkeiten erworben werden kann. «Wir wollen in Obfelden einen schönen Anlass für jederman durchführen», sind sich die drei Organisatorinnen einig. Sie sind selbst überrascht, wie viel Anklang die geplante Veranstaltung auch in diesem Jahr findet. «Es ist uns wichtig, wieder ein abwechslungsreiches Angebot am Bickwiler Art & Market zu präsentieren, damit ein möglichst grosses Publikum angesprochen werden kann», meint Michèle Brüllhardt.

Kunsthandwerk und Kulinarik

Nicole Mühle. (Bild zvg.)

Für die Besucher steht ein breites Sortiment selbstdesigneter Produkte von handgemachten Taschen, Kinderkleidern, Lederwaren, Deko-Artikeln, Mostboxen, Edelsteinen, Silber-

und mit Fotovoltaikanlagen ausstatten, selber jedoch abseits zu stehen. Auch bezüglich Ortsbildschutz handelte Köfler vorbildlich. Er entschied sich für Module, bei denen auch der Rahmen in dezentem Schwarz gehalten ist und die Flächen bei Sonneneinstrahlung nicht spiegeln. Die Anlage fügt sich unauffällig ins Zwilliker Dorfbild ein. (map.)

Die Organisatorinnen: Katrin Zuzáková, Claudia Hinners und Michèle Brüllhardt (von links). (Bild zvg.) schmuck aus Art Clay Silver, Schmuck aus Glasperlen, Armbändern, Ringen, Ketten, eine Kollektion aus dem Harris Tweed Stoff, Beton-Dekoobjekte, Badesalze, Erkältungsbalsame sowie kulinarische Köstlichkeiten bereit. Die Kinder werden auch wieder einen Stand zur Verfügung haben, an dem sie gebastelte Artikel verkaufen können. Ganz neu wird in diesem Jahr die Bastel-Ecke sein, wo den Besuchern

einfach selbst zu gestaltende Geschenke vorgeführt werden. Für den kulinarischen Teil ist auch gesorgt. Besucher können sich eine Pizza nach eigenem Geschmack belegen und geniessen und an der Bar wird eine grosse Auswahl an Getränken bereitstehen. (pd.) Art & Market am Samstag, 29. Oktober, ab 11 Uhr in der Galerie openArt an der Brunnenstrasse 4 in Bickwil. Mehr Infos zum Koffermarkt auf Facebook.


gewerbe

Geschäftsinhaber Urs Vollenweider zusammen mit Verkaufsberaterin Sonja Meier im neuen Geschäftslokal in Affoltern. (Bild Martin Platter)

Urs Vollenweider AG neu in Affoltern Reparatur und Verkauf an der Zürichstrasse Die Strasse ist die gleiche geblieben, aber Ortschaft und Infrastruktur haben geändert. Die Urs Vollenweider AG ist nun in einer neuen Geschäftsliegenschaft und verfügt direkt vor dem Haus über Gratisparkplätze für die Kundschaft. Noch steht der Bagger vor der Tür. Doch bald werden es Parkplätze sein. «Der Umzug aus dem Altbau an der Zürcherstrasse 10 in Hedingen in den Neubau an der Zürichstrasse 151 in Affoltern ist erfreulich glatt verlaufen», sagt Geschäftsinhaber Urs Vollenweider. Neben der modernen Infrastruktur freue ihn besonders, dass die umständliche Parkplatzzufahrt für die Kundschaft am neuen Standort entfalle. Angebot und Dienstleistungen bleiben sich gleich. Urs Vollenweider bleibt seinem umwelt- und ressourcenschonenden Motto, «Wir reparieren gerne für Sie», treu. Das gilt nicht nur Kaffeemaschi-

nen aller Marken, sondern auch für Haushaltgeräte. Bei grossen (Wasch-) Küchengeräten wie Geschirrspüler, Waschmaschinen und Tumbler erledigt Vollenweider die Service- und Reparaturarbeiten bei der Kundschaft zu Hause – ein Anruf genügt. Der gelernte Elektriker, der sich auf verschiedenen Geräten, Marken und Systemen weitergebildet hat, repariert, vermietet und verkauft zudem auch Verpflegungsautomaten für Unternehmen und Kantinen. Seine Spezialität aber sind Kaffeemaschinen in allen Grössen, vom kleinen Heim-Vollautomaten bis zum professionell genutzten Gastronomie-Apparat, die er vor Ort oder in der Werkstatt auf dem Weisbrod-Areal in Hausen repariert. Selbstverständlich hat er auch Neugeräte zum Verkauf ausgestellt und verkauft frisch gerösteten Kaffee und Tees, die von Cousin Armin Vollenweider in Hausen geröstet und abgefüllt werden an. (map.) Informationen: reparaturprofi.ch

Musik, Essen und Degustieren Dinner-Konzerte mit La Compagnia Rossini Die klassischen Konzertabende mit Dinner sind ein Höhenflug für Seele und Gaumen. Es locken zeitlose Arien, Chöre und Lieder aus der Romantik, meisterhaft interpretiert vom Konzertensemble La Compagnia Rossini. Dazu werden ein feines Dinner und ausgesuchte Weine serviert: Vom Nüsslisalat mit süss-sauren Kürbiswürfeln und Preiselbeerdressing über die Fenchelcrèmesuppe mit Lachstartar und Safranschaum. Bei Rindsfilet auf

getrüffelter Kartoffelgalette mit Steinpilz-Artischocken-Ragout und Portweinjus bis zum Schokolade-Passionsfrucht-Törtchen wird nichts dem Zufall überlassen. (pd.) Dinner-Konzerte am 3. und 4. November, 19 bis 23.30 Uhr, Türöffnung: 18.30 Uhr, Uto Kulm, Üetliberg. All-inclusive-Ticket 190 oder 160 Franken, inklusive Aperitif, 4-Gang-Menü, ausgewählten Weiss- und Rotweinen, Bier, Süssgetränken, Mineralwasser, Kaffee/Tee und Konzert. www.utokulm.ch.

Piratenstarkes MärliMusical «Jackie MacSäbel und die PartyPiraten», das neue Stück von Andrew Bonds MärliMusicalTheater, tourt durch die Schweiz. Prinzessin Jacqueline-Isabelle verbringt schrecklich einsame Strandferien mit ihrer Mutter und dem Sicherheitsoffizier. Wie gerne würde sie doch die Zeit mit ein paar Freunden teilen. Die Sehnsüchte der Prin-

zessin werden schon bald erhört und sie trifft auf eine Piratenbande. Zusammen planen sie, den grössten Schatz aller Zeiten zu erobern. Doch um ihr Ziel zu erreichen, müssen die Piraten erst am Riesenkraken vorbei. Ein Fest für Ohren und Augen sowie ein unvergessliches Erlebnis für die ganze Familie. (pd.) 9. Nov.: Langnau. www.maerlimusicaltheater.ch.


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Veranstaltungen

Dienstag, 25. Oktober 2016

Singen in der Klosterkirche Kappel Chorprojekt für die Christnachtfeier Wieder ist es so weit. Interessierte treffen sich zum Singen für die Christnachtfeier in der Kirche Kappel. Die Kirche Kappel ist ein einmaliger Klangraum, zum Singen gebaut. Es braucht nur Stimmen, um ihren Klang zu wecken. Das diesjährige Programm trägt die kompositorische Handschrift von John Rutter (*1945). Gesungen werden zwei seiner wunderschönen vierstimmigen Motteten «God Be in my Head» und «Christ Be with Me». Dann nimmt der Chor sein acht-

stimmiges «Amen» wieder auf, oder lernt ein neues dazu. Eine Gruppe von gut dreissig Singenden, singt ohne Noten und lässt sich ganz vom Klangsinn leiten. Wer diese Erfahrung einmal machen möchte und seinen Ohren traut, höre doch einfach hinein und singe am 5. November um 9.30 Uhr mit. Gesungen wird jeden Samstag im November und Dezember bis zur Christnachtfeier am 24. Dezember um 23 Uhr. (pd.) Auskünfte Pfarrer. Christof Menzi, Telefon 044 764 12 59, christof.menzi@zh.ref.ch

«Vocal emotions» treten in der Wygartenhalle Mettmenstetten auf. (Bild zvg.)

Das Beste von «vocal emotions» Konzerte in Mettmenstetten und Baar Mit einem musikalischen Rückblick auf 16 Jahre Chorgeschichte präsentiert sich «vocal emotions» mit seinem neuen Programm «best of». Für ein Konzert kommt der Chor nach Mettmenstetten. Jedes Jahr lassen sich die Mitglieder mit viel Engagement und Freude auf ein neues Konzertabenteuer ein. Sie lassen sich von der Chorleitung for-

Gesungen wird in der Klosterkirche Kappel. (Bild Salomon Schneider)

dern und fördern und geben mit Leidenschaft ihr Bestes. In der langen Geschichte von «vocal emotions» gab es tolle Chorleiter und Chorleiterinnen, welche mit grossem persönlichen Einsatz und Können die Sängerinnen und Sänger zu Bestleistungen führten. Die erfolgreichen Konzerte der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass sich der Aufwand immer wieder lohnt. Im Laufe der Zeit hat sich der Chor ein breites Repertoire von Gospel-, Pop-, Jazz-, Mundart- und afrikanischen Lie-

dern angeeignet. So ist er kontinuierlich musikalisch gewachsen und die Lebendigkeit und Freude, welche er auf der Bühne ausstrahlt, springt auf die Besucher über, was dem Chor jedes Jahr eine grosse Anzahl von treuen Konzertbesuchern beschert. Martha Degiacomi Samstag, 29. Oktober, 20 Uhr und Sonntag, 30. Oktober 17 Uhr Gemeindesaal Baar. Samstag 5. November, 20 Uhr in der Wygartenhalle Mettmenstetten. Infos: www.vocal-emotions.ch.

Bernstein-Chronik Weltklasse im Kellertheater «LaMarotte»

Männersache Knonau Führung Flugsicherung Skyguide in Zürich Die vor fast 100 Jahren gegründete Skyguide beschäftigt rund 1500 Mitarbeitende für die zivile und militärische Flugsicherung, die Wartung und den Ausbau der komplexen technischen Anlagen. Skyguide sorgt an 14 Standorten für die Flugsicherung in der Schweiz und im angrenzenden Ausland. Rund 1,2 Millionen zivile und militärische Flugzeuge werden dabei sicher und effizient durch den am dichtesten beflogenen Luftraum Europas geführt. Männersache hat die Möglichkeit, den Standort am Zürcher Flughafen anzuschauen. Dies sind die Programmpunkte: Einführung in die Tätigkeit

der Skyguide, Besichtigung der Trainingsanlagen für die Aus- und Weiterbildung, Blick von oben in die Radarkontrollzentrale, Radarkonsole aus der Nähe mit «Voice» Beispiel (Änderungen vorbehalten). Es stehen zwei Termine zur Verfügung. An jedem Termin (je Donnerstagnachmittag) kann nur eine begrenzte Anzahl Personen teilnehmen. (pd.) 10. November, 15 Uhr, (wenige Plätze übrig!) 17. November, 15 Uhr (einige Plätze übrig!) Anmeldung bis spätestens Mittwoch, 26. Oktober, 12 Uhr, an MaennerSacheKnonau@gmx.ch. Das Mindestalter beträgt 14 Jahre!

Eine Chronik über Leonard Bernstein, einem Musiker zwischen exzessiver Lebensgier und tiefer Depression. Daniel Schnyder, der Schweizer Weltklasse-Saxofonist und sein Partner Marcin Grochowina am Klavier gestalten zusammen mit der Erzählerin Graziella Rossi und dem Chronisten Helmut Vogel einen spannenden Abend über den grossen Musiker Leonard Bernstein. Die Texte schrieb Armin Brunner. Leonard Bernstein starb vor 25 Jahren. Die Bewunderung, Anbetung und Liebe, mit der man ihn überschüttete, ist ohne Beispiel. Er ist der Traumtänzer zwischen U- und EMusik, mit dem Spielbein auf dem Broadway, mit dem Standbein in der «Philharmonie». Bernstein schwankte stets zwischen Dirigieren und Kompo-

«La troisième langue» Ein Dokumentarfilm zum Thema Israel-Palästina Am Dienstag, 1. November, zeigt der Schweizer Dokumentarfilmer Benno Hungerbühler in der reformierten Kirche Affoltern um 19.30 Uhr seinen neusten Film «La troisième langue». Die diesjährige Veranstaltungsreihe der reformierten Erwachsenenbildung im Säuliamt zum Thema «Israel-Palästina» neigt sich damit ihrem Ende zu. Dalit Bloch, eine schweizerisch-jüdische Theaterfrau, kehrt nach 40 Jahren nach Israel, dem Land ihrer Geburt, zurück, um ein Theaterprojekt mit arabischen und jüdischen Jugendlichen Israeli zu realisieren. Sie hat dazu Gottfried Kellers «Romeo und Julia auf dem Dorfe» im Gepäck. «La troisième langue» zeigt die Entstehung der Theaterarbeit in Jaffa, die behutsame Annäherung der arabischen und jüdischen Jugendlichen zueinander, die Regisseurin und den alten Kellerschen Stoff um Land, verfeindete Familien und eine tragische Liebe. Parallel dazu folgt der Film Dalit Bloch auf ihrer Reise zum Ort ihrer Wurzeln am Rand der Negev Wüste und ist auch bei Treffen mit alten Freunden und Freundin-

vals und wurde im Rahmen des «Social Justice Film Festival» in Seattle, USA, erstmals öffentlich gezeigt. Die Protagonisten sprechen Schweizerdeutsch, Arabisch, Hebräisch und Französisch (Der Film ist durchgehend Deutsch Szene «Liebesstiche gegen den Krieg». (Bild zvg.) untertitelt), doch nen dabei, darunter palästinensische worum es wirklich geht, ist «die dritte Kulturschaffende, jüdische Friedensak- Sprache»: die Sprache nämlich, die tivisten und eine alte Bekannte aus Verständigung ermöglicht, über alle Dalits Jugend in Basel, die jetzt eine Gräben und Mauern hinweg. religiöse Siedlerin im Westjordanland Ob und inwieweit die Protagonisist. Ein ungeheurer Spannungsbogen ten diese dritte Sprache gefunden von unterschiedlichen Lebens- und haben, das mögen die Zusehenden Sichtweisen auf dasselbe Land öffnet selber beurteilen. Bei einem Nachsich. gespräch mit Benno Hungerbühler und Dalit Bloch im Chilehuus können sie dies im Anschluss diskutieren. Die Suche nach der dritten Sprache (pd) Nach einer Vorpremiere im jüdischen Filmclub «Seret» 2015 stand «La troisiè- Dienstag, 1. November, 19.30 Uhr, anschliessend me langue» auf der Auswahlliste ver- Apéro und Nachgespräch. Reformierte Kirche bzw. schiedener internationaler Filmfesti- Chilehuus, Zürichstrasse 94, Affoltern.

nieren. Er genoss zwar den Welterfolg seiner «West Side Story», litt aber sichtlich darunter, dass er als «seriöser» Tonsetzer mit seinen Sinfonien, Opern und sakralen Werken nicht entfernt so populär wurde. Für seine beispiellose Karriere bezahlte Leonard Bernstein einen hohen Preis: Phasen von Hochgefühl und exzessiver Lebensgier wechselten ab mit Zeiten tiefer Depression. Mit seiner Gesundheit ging er frevelhaft um: Bernstein rauchte unaufhörlich, trank flaschenweise Ballantine’s Scotch Whisky und betäubte sich mit Schmerz- und Aufputschpillen. Seine Musik, vermag bis heute zu begeistern . (pz) Mittwoch, 26. Oktober, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30 Franken,

Daniel Schnyder (tr) und Marcin Grochowina spielen Bernstein. (Bild zvg.)

mit KulturLegi 20 Franken. Reservierung empfohlen www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

Lässiger Big-Band-Sound Christoph Walter Orchestra im Lorzensaal Am Sonntag, 30. Oktober, um 17 Uhr, tritt Christoph Walter mit seinem Orchester im Chamer Lorzensaal auf. Gesanglich begleitet wird das Orchester von Nelly Patty und Jesse Ritch. Der Bandleader, Komponist und Arrangeur Christoph Walter zelebriert mit seinem Show-Orchester ein nahezu grenzenloses Repertoire. Titel aus Pop und Rock, unsterbliche Musicalund Filmmelodien, volkstümliche Schlager und Evergreens wie auch beliebte Stücke aus Klassik und Oper lässt er in raffinierten und beseelten Arrangements neu entstehen. Dabei kleidet er mit seinem Klangkörper unvergängliche Melodien und vergessene Preziosen in ein üppiges orchestrales Gewand und unterlegt sie mit einem packenden Groove. Seine eigenen Kompositionen stehen den Schöpfungen von legendären Orchesterleitern in nichts nach und tragen zu einzigartig weichen symphonischen Streicherklängen, lässigem Big-Band-Sound und

Christoph Walter. (Bild zvg.) reich nuancierte Gesangsstimmen zu Unterhaltungsmusik erster Güte. Chanson ist die grosse Leidenschaft von Nelly Patty. Die französische Chansonnière Nelly Patty wird das Konzert mit ihrer Stimme bereichern. Special Guest ist Jesse Ritch, der durch seine Teilnahme an der 9. Staffel von «Deutschland sucht den Superstar», bekannt wurde. (pd.) Sonntag, 30. Oktober, 17 Uhr, Lorzensaal, Dorfplatz, Cham. Vorverkauf Bahnhof Cham oder Ticketcorner.ch, Telefon 0900 800 800.


Veranstaltungen

Dienstag, 25. Oktober 2016

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Aemtler Beteiligung an Reparieren statt wegwerfen «Repair Café» im GZB zum ersten Schweizer Reparaturtag der Kunst16Zürich Elfi Bohrer stellt aus Vom 27. bis 30. Oktober, findet die beliebte Kunstmesse, «Kunst16» in der ABB Halle 550, beim Bahnhof Oerlikon, statt. Galerien aus der Schweiz, Deutschland, Italien und den Baltischen Staaten nehmen an der Messe teil und freuen sich auf reges Publikums-Interesse. Die Vernissage findet am 27. Oktober, von 16 bis 19 Uhr statt. Die Mes-

se ist von Freitag bis Sonntag geöffnet. Heuer zeigt Elfi Bohrer, Galerie für Gegenwartskunst, Bonstetten, zum letzten Mal ein breit gefächertes Programm mit Malerei, Zeichnungen und Skulptur, von einem Teil ihrer Stamm-Künstlerinnen und -Künstler. 27. bis 30. Oktober; Donnerstag, 16 bis 22 Uhr; Freitag, 12 bis 21 Uhr; Samstag und Sonntag, 11 bis 19 Uhr. Infos: www.ggbohrer.ch, www.kunstzuerich.ch.

Rund 730 Kilogramm Kehricht fallen in der Schweiz durchschnittlich pro Kopf und Jahr an – vom Baby bis zur Grossmutter. Eine beachtlich hohe Zahl, die dem kleinen Land den europaweiten Spitzenplatz einbringt. Neben der Lebensmittelverschwendung lässt sich auch im Non-Food-Bereichen Abfall problemlos reduzieren zum Beispiel durch die Wahl hochwertiger, langlebiger, reparierbarer Produkte. Der Markt steuert allerdings in eine andere Richtung. Masse zählt mehr als Qualität. Mehr noch: Nicht selten werden Einzelteile mit kurzer Lebensdauer in Geräte eingebaut oder solche, die Laien nicht ersetzen können. Wo ein Trend ist, ist immer auch ein Gegentrend: «Repair Cafés», eine holländische Erfindung, gibt es bereits an 30 Orten in der Schweiz. Das Prinzip: Wer etwas reparieren möchte, bringt sein beschädigtes Objekt, kann es flicken und dabei die Hilfe von Fachleuten in Anspruch nehmen, die ihr Wissen und Können zur Verfügung stellen. Die Fachleute machen dies freiwillig und unentgeltlich, eine Spende jedoch wird geschätzt, und Ersatzteile müssen bezahlt werden.

Erlebnisse aus der Werkstatt

Eine Arbeit von Beate Bitterwolf. (Bild zvg.)

Frühbarocke Musik

Der hübsche kleine Wasserkocher von Monika wirkt eigentlich noch intakt. «Aber der Deckel schliesst einfach nicht mehr richtig», sagt die junge Frau. Bei anderen wäre das Küchengerät längst im Müll gelandet. Nicht so bei ihr. Sie hat ihn zum «Repair-Café» im Gemeinschaftszentrum Affoltern mitgenommen. Dort beugt sie sich zusammen mit Rolf über das defekte Gerät. Rolf ist einer der freiwilligen ehrenamtlichen Helfer, der sich auf Elektrotechnik spezialisiert hat. Nach kurzem Suchen entdecken sie, warum der Deckel des Wasserkochers nicht mehr schliesst. Mit Hilfe der Klebepistole

Reparieren statt wegwerfen (Bild zvg.) kann der Schaden repariert werden. «Es geht auch darum, dass man die Leute ermutigt, kaputte Gegenstände selber einfach mal aufzuschrauben», erklärt der Ingenieur. An den Nähmaschinen sitzen Verena und Maja. Ein älterer Herr hat seine Lederjacke gebracht, mit einem defekten Reissverschluss. «Wegen des dicken Stoffes sind Lederjacken besonders anspruchsvoll zu reparieren, aber wir bekommen das schon hin», sagen sie optimistisch. Schlussendlich braucht es aber nur einen neuen Reissverschluss-Schlitten. Glücklicherweise findet Verena einen passenden in ihrem Nähkästchen. Viele weitere defekte Gegenstände werden gebracht. Küchengeräte, Kleidungsstücke, Kleinmöbel und Spielzeug. Um ein Zeichen gegen die Wegwerfmentalität zu setzen, initiierte Michael Bommel das Repair Café Affoltern: «In der Schweiz werfen wir unfassbar viel weg», findet er. «Auch Gegenstände, denen fast nichts fehlt und die nach einer einfachen Reparatur wieder zu gebrauchen wären.»

Das «Repair-Café» versteht sich als Hilfe zur Selbsthilfe Ein herzliches Dankeschön ist immer drin, aber auch ein wenig Stolz, wenn ein Kunde oder eine Kundin mal alleine oder nach Anweisung etwas flicken konnte. Denn: «Wir sind kein kostenloser Reparaturdienstleister, sondern es geht um die Hilfe zur Selbsthilfe», erklärt Kati Kovats, die Mitorganisatorin des «Repair Café». Wer warten muss, kann im «Bistro Frosch» Kaffee und selbstgebackenen Kuchen geniessen. Zum ersten Schweizer Reparaturtag, welcher vom Konsumentenschutz SKS ausgerufen wurde, hat sich die Gruppe etwas ganz Besonderes ausgedacht. Im Kino des GZB wird um 15 und um 17.30 Uhr der Dokumentarfilm «Demain/Tomorrow – Lösungen gibts überall auf der Welt.» von Melanie Laurent und Cyril Dion vorgeführt. (pd.) Samstag 29. Oktober, von 9 bis 16 Uhr, Gemeinschaftszentrum Affoltern www.bauspielplatz.ch.

«Musik und Wort» im Kloster Kappel

Kurs für Eltern mit Kleinkindern

Am Sonntag, 30. Oktober, spielt das Ensemble «il desiderio» Werke aus dem 16. und 17. Jahrhundert.

Weil gemeinsam spielen die Beziehung stärkt

Das Ensemble für Alte Musik «il desiderio» tritt für das in Kappel zur Aufführung kommende Programm «Canto e Basso» in seiner kleinsten Besetzung auf. Es spielen Hans-Jakob Bollinger (Zink), Susann Landert (Dulzian), Juan Sebastian Lima (Theorbe) und Daniel Rüegg (Orgel). Seit dem Aufkommen der Mehrstimmigkeit steht die Bezeichnung Cantus (lat.) oder Canto (ital.) für die höchste Stimme in einem Musikstück – ob gesungen oder gespielt. Im Gegensatz dazu der Bassus (lat.) oder Basso (ital.) als tiefste Stimme. Gemeinsam füllen die

beiden Soloinstrumente Zink und Dulzian einen Klangraum von fast vier Oktaven aus. Dazu gesellen sich die Continuo-Instrumente Theorbe und Orgel, welche nebst Soli die Aufgabe übernehmen, die Harmonien zu vervollständigen. Das abwechslungsreiche und vielfältige Programm besteht grösstenteils aus Werken selten aufgeführter Komponisten und spannt den Bogen über nahezu zwei Jahrhunderte. Texte, ausgewählt und gelesen von Pfarrer Markus Sahli ergänzen die Musik. Anschliessend hält das Klostercafé diverse hausgemachte Köstlichkeiten für die Gäste bereit. (pd.) Sonntag, 30. Oktober, 17.15 Uhr, Klosterkirche Kappel. Eintritt frei (Kollekte). www.klosterkappel.ch. Auskunft: Tel. 044 764 88 10.

«Räbeliechtli» in Violine solo Mettmenstetten Arata Yumi spielt am 30. Am Mittwoch, 2. November, 18 Uhr, findet der diesjährige Mettmenstetter «Räbeliechtli»Umzug statt.

Oktober, ein Violin-Recital in der Kirche Aeugst.

Zum 900-Jahre-Jubiläum führt der diesjährige Umzug durchs ganze Dorf. Start und Ziel sind beim Primarschulhaus. Anschliessend an den Umzug gibt es auf dem Schulhausplatz Bratwürste, Glühwein und Tee. Die Organisatoren freuen sich auf viele Leute am Strassenrand. Auch Familien, Gruppen oder Vereine können am Umzug teilnehmen. Daniela Lackner

Nach seiner erfolgreichen Japan-Tournee und einem Solo-Konzert im Rahmen der Yehudi-Menuhin-Festwoche in Gstaad kommt Arata Yumi nach Aeugst. Hier bringt er am 30. Oktober in der Kirche dasselbe Programm in einem Violin-Solo-Recital zu Gehör: von Pierre Boulez «Anthèmes 1», von J.P. von Westhoff «Suite», von J.S. Bach «Ciacona d-Moll» und Bela Bartòks «Sonate für Violine solo». Der Eintritt ist frei, es wird eine Kollekte erhoben. (chs)

Anmeldung: elternforum@ps-mettmenstetten.ch

Sonntag, 30. Oktober, 17 Uhr, Kirche Aeugst.

Der Bedarf von Eltern mit Kindern zwischen ein und drei Jahren an Begleitung, Austausch und gemeinsamen Anregungen ist enorm gross. Im Chilehuus der evangelischen Gemeinde Muri startet ab dem 28. Oktober von 9.30 bis 11 Uhr ein sechsteiliger Kurs, in dem Kinder von ein bis drei Jahren vielfältige Erfahrungen machen können. Sie dürfen spielen, sich bewegen, entdecken, kreativ sein, und vieles mehr. Durch den Kontakt mit anderen Kleinkindern können sie sich in ersten sozialen Beziehungen erleben. Ein Elternteil oder eine andere Bezugsperson begleitet das Kind

und entdeckt im gezielten Beobachten und Spielen, wie das Kleinkind lernt und welche Interessen es hat. So entstehen neue individuelle Spielideen. Die Ottenbacher Kursleiterin, Jutta Albers, bietet neben den Kleinkinderkursen, gemeinsam mit Gianina Caviezel (ebenfalls aus Ottenbach) auch die zweiteiligen Kurse aus der Reihe «Wundertüte Bilderbuch» in Obfelden an. Diese Kurse sind für Eltern mit Kleinkindern von zwei bis vier Jahren gedacht. Gerade für diese Altersgruppe ist es ihr ein besonderes Anliegen, dass die Freude am gemeinsamen Erleben und die verschiedenen Bedürfnisse der Kleinkinder im Vordergrund stehen. «Das Kind bestimmt das Tem-

po der Entwicklung». Im Kleinkinderkurs gibt sie kompetente Inputs in Entwicklungs- und Erziehungsthemen und fördert den Austausch der Eltern und Bezugspersonen untereinander. Ein kleines Znüni rundet den Morgen gemütlich ab. Mitzubringen sind alte, bequeme Kleider, Ersatzwindel und Rutschsocken. (pd.) Freitag, 28. Oktober; 4., 11., 18. und 25. November sowie 2. Dezember. 9.30 bis 11 Uhr. Chilehuus der evangelischen Gemeinde Muri, Aarauerstr. 26, Muri. 6 x 90 Min. Kosten: 170 Franken pro Eltern-KindPaar. Anmeldung: Jutta Albers, Kursleiterin kleinkinderkurse® zertifizierte Eltern-KindKursleiterin. Telefon 043 322 87 50 oder jutta.albers@yahoo.de

Knonauer Geschichte und ein Appenzeller Komiker Veranstaltungen von Kultur Knonau Am 8. Oktober trat Hazel Brugger mit ihrem ersten abendfüllenden Programm «Hazel Brugger passiert» im Stampfisaal in Knonau auf. Schonungslos kreierte Hazel Brugger wilde Geschichten und attackierte damit die Psyche der Zuschauer. Einzig mit der Bezeichnung «Knorlis» hatten zumindest einige der anwesenden Knonauerinnen und Knonauer im ausverkauften Stampfisaal doch ihre liebe Mühe.

Am 17. November präsentiert Bruno Grob an seiner Buchvernissage sein 2. Buch «De versetzti Marchschtei und wiiteri Knonauer Gschichte us de Vergangeheit vom Dorf». 17. November, 19.30 Uhr, Mehrzweckhalle Stampfi).

Simon Enzler mit «Primatsphäre» Am 14. Januar 2017 ist Simon Enzler mit seinem Programm «Primatsphäre»

in Knonau und schiesst scharf, mit seinem markanten Appenzeller-Dialekt. Samstag, 14. Januar 2017, 20 Uhr. Türöffnung und Barbetrieb ab 19 Uhr. Details sind auf der Website www.knonau.ch ersichtlich. Die Kulturkommission lädt Interessierte bereits heute herzlich zu den kommenden Veranstaltungen ein. Esther Breitenmoser, Präsidentin Kulturkommission


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Sport

Der FC Affoltern kann doch noch siegen

Dienstag, 25. Oktober 2016

Red Star glänzend, WB blass Fussball 1. Liga: FC Red Star ZH – Wettswil-Bonstetten 4:1 (2:1)

FC Schwamendingen – FC Affoltern 1:2 (1:1) Der stark ersatzgeschwächt angetretene FC Affoltern setzt sich nach vier sieglosen Partien mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung gegen den FC Schwamendingen durch. Bei nasskaltem Wetter erzielten Nikic und Bilic kurz vor und nach der Halbzeitpause die Tore. Der FCA musste nach weiteren Ausfällen mit dem letzten Aufgebot nach Schwamendingen fahren. Kurzfristig stand dann auch noch Sq. Bala nicht zur Verfügung, sodass sich der 42-jährige Trainer Filipovic als Ersatzspieler aufs Matchblatt setzen musste. Vom eigentlich breiten Kader waren in dieser Saison nur gerade vier Spieler in allen zehn Meisterschaftsspielen dabei. Das aktuelle Team kann nur noch bedingt mit der Erfolgsmannschaft der letzten Saison verglichen werden.

FCA mit Köpfchen In den ersten zwanzig Minuten waren beide Mannschaften auf Sicherheit bedacht, sodass sich das Spielgeschehen vorwiegend zwischen den Strafräumen abspielte. In der 26. Minute verwerteten die Einheimischen gleich die erste Torchance zur 1:0-Führung. Der FCA vergab danach durch ungenaue Zuspiele zwei gute Konterchancen, und einen Freistoss von Scicchitano konnte der Torhüter im Nachfassen behändigen. In der 41. Minute wurden die Angriffsbemühungen endlich belohnt. Bilic setzte auf der rechten Seite Salis ein und dessen Hereingabe

verwertete Nikic mit dem Kopf zum Ausgleich. In der 49. Minute brachte Scicchitano den Ball von der Mittellinie aus hoch in den Strafraum, wo Bilic mit einem sehenswerten Kopfball den Siegtreffer erzielte. Die Partie verflachte danach. Die Angriffsbemühungen der Gastgeber blieben meistens in der gut stehenden FCA-Abwehr hängen, die Konterchancen der Gäste wurden durch ungenaue Zuspiele leichtfertig vergeben. Letztendlich brachte der FCA den Sieg über Zeit.

Erleichterung beim Trainer «Mir ist ein grosser Stein vom Herzen gefallen», meinte ein sichtlich erleichterter FCA-Trainer Filipovic nach dem Spiel und fügte an: «Die Jungs haben grossartigen Einsatz gezeigt. Wir hätten die Konter aber konzentrierter fahren müssen und mit dem dritten Tor die Partie vorzeitig entscheiden können.» Der FC Affoltern hat sich mit diesem Sieg ein wenig aus der Abstiegsregion entfernen können und liegt nun auf dem neunten Tabellenplatz. Aus den verbleibenden drei Partien bis zur Winterpause muss man nun möglichst viele Punkte mitnehmen, um sich weiter im Mittelfeld festzusetzen. Gelegenheit dazu bietet sich am kommenden Samstag gegen den Tabellenletzten Zürich-Affoltern. Walter Zech Sportanlage Heerenschürli; 55 Zuschauer Tore: 26. Simijonovic 1:0, 41. Nikic 1:1, 49. Bilic 1:2. FCA: Steiner, Salis (M. Rako), Scicchitano, Luchsinger, Stäger, Good, Ismajlaj, Bilic, Nikic (V. Shala), C. Antenen, Stähli. Nicht eingesetzt : Vanetta (ET), Filipovic.

Red Stars Gasser macht spektakulär eine Chance der Rotschwarzen zunichte; doch wo landet der Ball? (Bild Kaspar Köchli)

Das sogenannte «Sechspunkte»Spiel der Tabellennachbarn gewann der Gastgeber hoch. Drei seiner vier Tore erzielte er nach Standardsituationen, bei denen in WBs Hintermannschaft die Zuordnung fehlte. ................................................... von kaspar köchli Die Teams traten optimistisch an, beide hatten zuletzt mit gutem Fussball Selbstvertrauen getankt. Red Star rang vor Wochenfrist in einem intensiven Match (acht Gelbe Karten) Seefeld 2:1 nieder, während auch WB zu gefallen wusste, sich aber wegen mangelnder Chancenverwertung von Locarno torlos trennte.

Gjergji mit Traumtor zur frühen Führung für den FCWB

Sichtlich zufriedene FCA-Spieler nach dem Sieg in Schwamendingen. (Walter Zech)

Die Ämtler starteten gut, setzten Akzente und gingen schon nach acht Minuten traumhaft in Führung. Ihre agile Offensivkraft Gjergji schlenzte den Ball nach kurzem Dribbling von der Strafraumgrenze aus unhaltbar genau dorthin, wo Pfosten und Latte zusammenkommen. Red Star reagierte umgehend. Zuerst vermochte WBKeeper Bachmann blitzschnell Unheil zu verhindern, dann sauste ein Distanzschuss an seinem Gehäuse vorbei. Kaum hatten die Rotschwarzen durch-

geatmet, zappelte der Ball doch in ihrem Netz (16. Minute). Dem Ausgleich vorausgegangen war eine Freistossflanke, die von einem sträflich ungedeckten Stürmer in den Fünfmeterraum geköpfelt und dort von Babic über die Linie bugsiert wurde. Das beflügelte Heimteam doppelte zehn Minuten später nach. Abermals war es eine Freistossflanke, die zu einem Chaos in der WB-Defensive führte und Häcki einlud, den Ball zum 2:1 einzunicken. WB war geschockt. Nur dank dem Unvermögen Durands, der zweimal mutterseelenallein vor Bachmann auftauchend vergab, fiel die Vorentscheidung nicht schon vor der Halbzeit.

Doppelwechsel brachte Schwung Um sein Team aus der Lethargie aufzuwecken, nahm WB-Trainer Dosch zur Pause einen Doppelwechsel vor. Nun sorgten Waser, der für viele überraschend wiederum nicht in der Startelf figurierte, und Constancio für frischen WB-Wind. Jetzt glückten auch mal Vorstösse, bis in den Sechzehner durchkombiniert. Inmitten ihrer guten Phase erwischte es die Ämtler eiskalt. Ein Haken, eine Körpertäuschung – schon hatte Janett seinen letzten Widersacher abgeschüttelt und alle Zeit der Welt, das 3:1 zu markieren (49. Minute). WB gab nicht auf und kam dem Anschlusstreffer sehr nahe. Heim-

keeper Gasser klärte brillant gegen Le Bigonsan und danach machte er bei einem Hechtsprung jeden Zentimeter seiner Körperlänge geltend.

Vier Gegentore beim Aufsteiger kassiert Red Star strebte bei seiner Abwehrarbeit nicht den Schönheitspreis an, vermochte WB aber erfolgreich zu zähmen. Und erhöhte, wiederum nach einem ruhenden Ball, sogar auf 4:1 (90.). «Wenn man gegen einen Aufsteiger vier Tore kassiert, muss man über die Bücher», meinte ein besorgter WB-Fan, in deren Lager vor allem die Gegentreffer nach Standardsituationen moniert wurden. Die Stadtzürcher waren nicht um Klassen besser. Jedoch glänzten sie mit Willen und Effizienz, um diese mässige, aber spannende Partie zu gewinnen. Die Ämtler zeigten zu wenig, waren zu blass, ausgenommen in den Startviertelstunden beider Halbzeiten. Am nächsten Samstag hat WB – inzwischen unter den Strich gerutscht – zu Hause gegen Mendrisio die Gelegenheit, sich zu rehabilitieren. Allmend, Red Star – WB 4:1, Schiedsrichterin Staubli. Bachmann; Badalli, Studer, Bozic, Hotnjani; Gouiffe à Goufan (46. Waser), Siefkes (70. Krasniqi), Le Bigonsan, Schneebeli; Gjergji, Dukhnich (46. Constancio) Tore: 8. Gjergji 0:1; 16. Babic 1:1; 27. Häcki 2:1; 58. Janett 3:1; 90. Häcki 4:1.

Auch im «Wasserschloss» ist Herbst Petra Klingler 121. Tagung der Eidgenössischen Turnveteranenvereinigung (Etvv) am Super10Kampf In Brugg-Windisch haben sich am 16. Oktober etwa 800 Turnveteranen und Gäste zum traditionellen Grossanlass versammelt. ................................................... von hans jud Wo Aare, Reuss und Limmat zusammenfliessen wird der Begriff «Wasserschloss der Schweiz» verwendet, Brugg-Windisch im Aargau. Trotz Nebelschwaden sind die 37 «AlbisJungturner» (Etatbestand: 113) wohlbehalten am Zielort angekommen, einerseits mit dem hauseigenen Profi-Buschauffeur Werner Schoch (Obfelden) und anderseits unter der kundigen Reiseleitung von Ernst Jud (Hedingen). Zentralpräsident Urs Tanner führte souverän durch die Tagung. Diese warf keine grossen Wellen, der Rhythmus war gegeben. Ehrengäste aus Politik, Behörden und befreundeten Turnverbänden bekundeten mit ihrer Anwesenheit die Wertschätzung gegenüber den Turnveteranen. Aus den Informationen der Delegiertenversammlung war zu entnehmen, dass sich die Fi-

nanzen im Lot befinden. Wichtige Themen waren die Mitgliederwerbung (momentan 5200 Veteranen in 31 Gruppen) und die künftige Gestaltung der Tagungen. Die Jubilare von links: Ernst Jud, Hansruedi Gut, Werner 2017 werden Schneiter senior und Hansueli Wydler. (Bild Werner Meier) Urs Tanner und Werner Vogel aus dem Zentralvor- thal). Das goldene Treueabzeichen stand zurücktreten. durften 37 Veteranen (80-jährig) entgegennehmen und 26 Kameraden (90jährig und älter) freuten sich an der Vergangenheit und Gegenwart speziellen Ehrung. Der Tagungsälteste, Seit der Tagung 2015 in Delémont sind Hans Graber, 1918, Zürich-Stadt, 162 Kameraden gestorben. In einer genoss in vollen Zügen den Jubeltag. schlichten Gedenkfeier unter Namens- Gruppe Albis: 91+240=331 Turnerjahaufruf wurde ihnen nochmals die re; Werner Schneiter senior, 1925 (ObEhre erwiesen. Unter ihnen auch felden), Hansruedi Gut (Ottenbach), Hansruedi Huber, Knonau, 1940 (ehe- Ernst Jud (Hedingen), Hansueli Wydler maliger Präsident des Turnverbandes (Obfelden), alle 1936. Nach einem ausgezeichneten Aaram Albis, Tvaa). Es seien noch erwähnt: Der Doyen Willi Peyer, Bern gauer Festtags-Menü (unter dem Motto (1910) und Kunstturner-Legende Jack «Rüebli» und «Zwetschgenbraten») Günthard, Biel (1920). «Alt werden ist machten sich die Albis-Veteranen auf noch immer die einzige Möglichkeit, den Heimweg, mit einem kleinen Ablange zu leben» (Hugo von Hofmanns- stecher an den Baldeggersee.

Benefizanlass der Sporthilfe Boulder-Weltmeisterin Petra Klingler aus Bonstetten am Super10Kampf der Sporthilfe. Am Freitag, 4. November, werden die Olympiahelden Fabian Cancellara, Nicola Spirig und Petra Klingler tritt am Super10Kampf im Zürcher Giulia Steingruber Hallenstadion auf. (Bild zvg.) sowie 15 weitere erfolgreiche Schweizer Sportler das ihre erste Teilnahme am Charity-Event Hallenstadion zum Kochen bringen. der Sporthilfe: «Ich freue mich auf die Bunt, laut und cool – die 80er-Jahre super Stimmung im Hallenstadion sind dieses Jahr Thema des Sporthilfe und darauf, mich gemeinsam mit anSuper10Kampf. Neben Routiniers wie deren Athleten für den Schweizer Fabian Cancellara (6. Teilnahme) und Sport einzusetzen.» (pd.) Didier Cuche (5. Teilnahme) werden gleich zehn Sportstars ihr Debüt im Freitag, 4. November, Hallenstadion Zürich, 19 bis Hallenstadion geben. Auch die erste zirka 22.15 Uhr. Vorverkauf: Ticketcorner, Telefon Schweizer Weltmeisterin im Sportklet- 0900 800 800 (Franken 1.19/Min. Festnetztarif). tern, Petra Klingler, ist gespannt auf Infos: www.sporthilfe.ch/super10kampf.


Sport

Dienstag, 25. Oktober 2016

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Auftakt nach Mass bei der letzten Wettkampfserie der Saison Urs Huber wieder im Leadertrikot des Mountainbike-Etappenrennens Crocodile Trophy in Australien Als letztes Rennen in der ablaufenden Saison ist Urs Huber am Samstag zur Crocodile Trophy im australischen Queensland gestartet. Nach zwei von acht Etappen hat der Mettmenstetter bereits wieder das Leadertrikot übernommen.

sich gut an die Zeitverschiebung zu gewöhnen. Die Erfahrung schliesslich liess ihn ruhig bleiben, als sich auf der ersten Etappe, einem Cross-CountryRennen in Cairns, der Belgier Sébastien Carabin im Finale alleine aus der Spitzengruppe absetzte und den Sieg einfuhr. Huber erreichte das Ziel ohne übermässigen Kraftverschleiss als Zweiter mit einer Minute Rückstand und der Gewissheit, dass das Rennen erst auf dem zweiten Teilstück, zugleich der erste Marathon, lanciert werden würde. So kam es denn auch. Im Gegenwind vermochten sich die beiden Spitzenreiter früh vom Rest abzusetzen und gewannen erneut souverän – diesmal allerdings klassierte sich Huber vier Minuten vor Carabin, was ihm das Leadertrikot eintrug. Bis zum Schluss der Etappenfahrt liegt allerdings noch ein weiter und anspruchsvoller Weg vor den Athleten, auf dem viel passieren kann.

................................................... von martin platter Bereits 2009, 2010 und 2015 hatte Urs Huber das von Wetterextremen geprägte Mountainbike-Etappenrennen im australischen Outback gewinnen können. Doch dieses Mal stand der Start zunächst auf tönernen Füssen. Beim Schweizer BikemarathonSaisonabschlussrennen, am Iron Bike Race in Einsiedeln, verletzte sich der Schweizer Meister am letzten Septembersonntag am Fuss. In einer ruppigen Abfahrt rutschte er mit hohem Tempo aus dem Pedal und überdehnte beim harten Auftreten auf den Boden die Bänder am Fussgelenk. Die daraus entstandene Schwellung machte einen Spitalbesuch nötig und verunmöglichte verübergehend das Tragen des Rennschuhs. Huber trug sich bereits mit dem Gedanken, die Saison vorzeitig zu beenden. Doch dann bildete sich die Schwellung wider Erwarten rasch zurück und der 30-Jährige konnte das Training wieder aufnehmen.

Starker RRC-Nachwuchs

Frühe Anreise Bereits am Sonntag vor einer Woche reiste Urs Huber nach Downunder, um

Urs Huber auf dem Weg ins Leadertrikot an der Crocodile Trophy vor dem Auftaktsieger Sébastien Carabin aus Belgien. (Bild Regina Stanger)

Schweizer Meisterschaft in der Sprintdistanz und Nationaler OL im Waadtländer Jura Am letzten Wochenende fanden bei Le Lieu, im Vallée de Joux am Samstag die Schweizer Meisterschaften in der Sprintdistanz und am Sonntag ein Nationaler OL statt. Beide Wettkämpfe fanden in zwei typischen Jurawäldern auf gut 1000 Metern über Meer statt. Trotzdem unterschieden sich die Läufe sehr stark. Während die Sprintmeisterschaft in offenem und sehr schnell belaufbarem Gelände stattfand, bot der Sonntag durchgehend fein coupierte Gebiete, mit einem sehr spärlichen Wegnetz, welches alle Laufenden bis in den Postenraum hinein zu dauernder und sorgfältiger Kartenarbeit zwang. Nur wer seine Konzentration während des ganzen Laufes auf sehr hohem Niveau halten konnte und dabei stets konsequent die Laufrichtung mit dem Kompass kontrollierte, hatte eine Chance ohne Fehler durchzukommen. Zudem erschwerte ein sehr ruppiger Untergrund das Vorwärtskommen. Überwachsene Karstgebiete und weitläufige Steinfelder forderten dauernde Aufmerksamkeit und ein stetes Auf und Ab stellten hohe Ansprüche an die Kondition. Leider war das Wetter den OL-Läufern nur am Samstag hold. Nach sehr sonnigem Lauf am Samstag, wurde die gut zwanzig-köpfige Delegation der OLG Säuliamt am Sonntag durch widrigste Wetterbedingungen zusätzlich gefordert.

Walter Bickel Sprint-Meister bei den Senioren Am besten kamen mit den schnellen und übersichtlichen Bedingungen am Samstag der Senior Walter Bickel aus

1.6 km, 34 m, 14 Po.): 10. Kurt Baumann (Ebertswil) 14:03. 40. Hannes Zaugg (Aeugst). H70 ( 1.4 km, 30 m, 14 Po.): 24. Markus Hasler (Bonstetten) 21:16.

Die Saison bereits erfolgreich beendet hat Elia Felsberger, wie Urs Huber Mitglied des Radrennclubs Amt. Der Radsportschüler des RRC Amt Kids Bike Treffs hat in Schupfart das Finale des Remax Fricktal Cups und damit auch die U11-Gesamtwertung der fünf Prüfungen zählenden Strassen- und Mountainbikerennserie für sich entschieden. Mit neun Podestplätzen war Elia in der ablaufenden Saison beinahe so erfolgreich wie Urs Huber, der inzwischen auf 13 Siege zurückblickt, aber auch mehr als dreimal älter ist wie Elia.

Erfolg in Aarau Am Samstag und Sonntag, 15. und 16. Oktober, fand ein nationales OL-Weekend im nahen Aarau statt, welches fast 25 OL-Begeisterte aus dem Säuliamt anlockte.

H80 ( 1.1 km, 16 m, 9 Po.): 1. Walter Bickel (Mettmenstetten) 12:56. August Grüniger (Rifferswil) Überzeit. D18 ( 2.0 km, 52 m, 15 Po.): 23. Helena Laasch (Wettswil) 18:10. D45 ( 1.7 km, 44 m, 14 Po.): 9. Claudia Kehrle (Wettswil) 14:38. D50 ( 1.6 km, 36 m, 15 Po.): 17. Vera Anders (Hausen) 17:26. D55 ( 1.5 km, 34 m, 12 Po.): 31. Myrta Vock (Bonstetten) 28:19. D65 ( 1.2 km, 24 m, 11 Po.): 2. Lucia Hasler (Bonstetten) 13:36. 18. Yvette Zaugg (Aeugst ) 21:35. 10. Nationaler Langdistanz 23. Okt. 2016 Raum Petite Risoux HE ( 9.7 km, 200 m, 19 Po.): . 27. Raffael Huber (Hedingen) 1:12:10. H12 ( 2.9 km, 25 m, 12 Po.): 13. Sven Kehrle (Wettswil) 21:24. H14 ( 4.4 km, 85 m, 12 Po.): 48. Dani Bienz (Obfelden) 1:01:56. HAM ( 6.4 km, 125 m, 14 Po.): 14. Andreas Eisenring (Bonstetten) 59:08. 20. Thomas Scherer (Mettmens-

Am Samstag vor dem Lauf waren diese Teilnehmenden der OLG Säuliamt guter Dinge. (Bild zvg.)

tetten) 1:04:10. HB ( 5.5 km, 55 m, 15 Po.): 5. Christian Egli (Wettswil) 1:25:31. H45 ( 8.2 km, 150 m, 16 Po.): 21. Kaspar Oettli (Hausen) 1:21:36. H50

Mettmenstetten (1. Rang in der Kategorie H80 )und die Seniorin Lucia Hasler aus Bonstetten (2. Rang D65) zurecht.

Gusti Grüniger am Nationalen Wettkampf auf dem zweiten Platz Am Sonntag konnte Gusti Grüniger aus Rifferswil in der Kategorie H80 seine technische Klasse beweisen und den ersten Platz belegen. Neben Kurt Baumann aus Ebertswil, der in der Kategorie H65 den dritten Platz belegte, blieb das aber der einzige Podestplatz für die Leute aus dem Amt. Aber auch die übrigen Läufer und Läuferinnen der OLG Säuliamt schlugen sich gut und verbrachten ein erlebnis-

reiches Wochenende in den sehr schönen aber anspruchsvollen OL-Wäldern im Jura.

( 7.0 km, 110 m, 15 Po.): 51. Werner Eugster (Mettmenstetten) 1:18:48. H55 ( 6.7 km, 90 m, 11 Po.): 12. René Vock (Bonstetten) 1:02:10. H65 ( 5.7 km, 75 m, 13 Po.): 3. Kurt Baumann (Ebertswil) 1:04:36.

Resultate: Schweizer Meisterschaft im Sprint-OL am

38. Hannes Zaugg (Aeugst) 1:54:29. H70 ( 4.5 km,

Samstag, 22. Oktober in Le Lieu:

85 m, 12 Po.): 20. Markus Hasler (Bonstetten)

Herren: ( 3.2 km, 76 m, 22 Po.): 15. Raffael Huber

1:11:44. H80 ( 2.9 km, 40 m, 9 Po.): 1. August

(Hedingen) 16:55. H12 ( 1.9 km, 48 m, 17 Po.): 26.

Grüniger (Rifferswil) 42:01. 4. Walter Bickel (Mett-

Sven Kehrle (Wettswil) 16:22. 31. Dani Bienz (Obfel-

menstetten) 1:05:47. D18 ( 6.1 km, 100 m, 11 Po.):

den) 17:56. HAM ( 2.2 km, 52 m, 19 Po.): 1. Rapha-

14. Helena Laasch (Wettswil) 1:02:49. DB ( 3.2 km,

el Schalbetter (Wettswil) 13:11. 17. Andreas Eisen-

30 m, 10 Po.): 21. Myrta Vock (Bonstetten) 1:10:50.

ring (Bonstetten) 16:15. 18. Thomas Scherer (Mett-

D45 ( 5.0 km, 80 m, 10 Po.): 9. Claudia Kehrle

menstetten) 16:25. HB ( 2.2 km, 54 m, 16 Po.): 13.

(Wettswil) 50:58. D50 ( 4.9 km, 80 m, 10 Po.): 33.

Christian Egli (Wettswil) 21:27. H45 ( 2.1 km, 46 m,

Vera Anders (Hausen) 1:27:29. D65 ( 3.3 km, 55 m,

18 Po.): 1. Sven Moosberger (Knonau) 11:42. 55.

12 Po.): 10. Lucia Hasler (Bonstetten) 1:08:05. 11.

Simon Bienz (Obfelden) 26:48. H50 ( 2.0 km, 50 m,

Yvette Zaugg (Aeugst) 1:08:42. D75 ( 2.5 km, 30 m,

16 Po.): 67. Werner Eugster (Mettmenstetten) 18:11.

8 Po.): Margrit Bickel (Mettmenstetten) Po.f.. OL ( 5.4

H55 ( 1.9 km, 40 m, 14 Po.): 4. Kaspar Oettli (Hau-

km, 120 m, 13 Po.): 12. Simon Bienz (Obfelden)

sen) 12:55. 18. René Vock (Bonstetten) 14:34. H65 (

1:34:23.

Gleichzeitig mit den Läufen der Breitensportler fanden noch die letzten Weltcupläufe der Elite statt. Beim Lauf am Samstag gab es einen Wald, welcher abwechselnd einfacher und schwieriger belaufbar war. Bei den Herren 80 rannte August Grüniger mit fünf Minuten auf den ersten Raffael Huber. Platz. Rahel Hatt (Bild zvg.) konnte bei den Damen A mittel einen guten Lauf hinlegen und erreichte den 10. Platz. Etwas später gelang dem Hedinger Raffael Huber noch ein sehr guter 37. Rang bei der Elite. Der nationale Lauf am Sonntag wurde in Aarau ausgetragen, wo ein Sprint in der Nähe der Altstadt absolviert wurde. An diesem Tag rannten die Säuliamtler H80-Läufer auf den 2. (August Grüniger) und den 3. Platz (Walter Bickel). Bei Herren B schlossen Christian Egli (6. Platz) und Umberto Veronesi (8. Platz) mit ebenfalls sehr guten Resultaten ab. Yvette Zaugg sprintete in Aarau auf den erfolgreichen 6. Platz in der Kategorie Damen 65. Im Anschluss gab es noch den Weltcup-Saisonabschluss der Elite, bei welchem Raffael Huber in der B-Kategorie den 2. Rang belegte. (pd.)


Veranstaltungen Reformierte Kirche Aeugst am Albis

ABENDMUSIK

Sonntag, 30. Oktober, 17 Uhr

Violin-Recital ARATA YUMI P. Boulez: Anthèmes 1 J. P. von Westhoff: Suite J. S. Bach: Ciacona d-moll Béla Bartók: Sonate für Violine solo Eintritt frei – Kollekte

085 2016  
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