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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 913 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 913 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 85 I 166. Jahrgang I Dienstag, 29. Oktober 2013

Höherer Steuerfuss

«Benjamin»

Aber Obfelden budgetiert für 2014 einen Ertragsüberschuss. > Seite 3

So heisst das Siegerprojekt für die Erweiterung der Schulanlage in Rifferswil. > Seite 3

Neu belebtes OVA-Areal in Affoltern Ein Hotel, Gewerbebetriebe, ein Yogazentrum, Wohnungen, ein Alterspflegezentrum und betreute Pflegewohnungen: Auf dem OVA-Areal in Affoltern ist neues Leben entstanden – auf rund 25 000 Quadratmetern, wo die «Mosti» einst zu den Ämtler Flaggschiff-Unternehmen zählte und im Jahr 2000, nach 88 Jahren, wegen Konkurs von der Bildfläche verschwand. Am Wochenende wurde nun das Holiday Inn Express eingeweiht. Dazu bestand die Möglichkeit, Wohnraum zu besichtigen. Das Garni-Hotel im Drei-Sterne-Plus-Bereich weist 102 Zimmer auf und kommt als Businesslokalität daher. Bereits die Starttage widerspiegeln den grossen Bedarf an Hotelbetten im Säuliamt. An der Einweihung unterstrichen die Partnerfirmen die gute Durchmischung des OVA-Areals und die gute Zusammenarbeit während der rund sechsjährigen Entwicklungs- und Bauphase. (-ter.) ................................................... > Bericht auf Seite 5

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Brand nach Unfall

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Hauptübung der Feuerwehr Unteramt auf einem Bauernhof in Stallikon. > Seite 7

Bald «Energie-Stadt»? Checks überreicht -

Informativer Energy-Day am Samstag der Gemeinde Knonau. > Seite 7

125 Jahre Ämtler Bienenzüchterverein

Erfolgreiche Leistungsschau Jurierte Ausstellung Ämtler Künstler im Kasinosaal Affoltern

Affoltemer Mehrzweckgebäude rundum erneuert Nach fast dreijähriger Instandsetzung und Gesamtsanierung wurde am Samstag das Feuerwehr- und Mehrzweckgebäude feierlich eingeweiht. Affolterns Hochbauvorstand Clemens Grötsch sprach in seiner Eröffnungsrede von einem «sehr lehrreichen, intensiven und spannenden Projekt», von einer gelungenen Gemeinschaftsleistung. Die zahlreichen Besucher fanden bei Rundgängen durchwegs Bestätigung für Grötschs Worte. (kb.)

................................................... > Bericht auf Seite 10

Benefiz-Motocross, Kappel: Geld für Götschihof und Wohnheim Paradies. > Seite 8

Der Bienenzüchterverein des Bezirks Affoltern feiert sein Jubiläum im Rahmen des laufenden Grundkurses für Neuimker. Beim Lehrbienenstand des Vereins im Feldenmas, Hedingen, traf sich eine muntere Schar von Jungimkern, Vereins- und Vorstandsmitgliedern zum spontanen «Geburtstagsfest» des Bienenzüchtervereins des Bezirks. Das «Geburtstagskind» zählt 2013 stolze 125 Jahre und zeigt sich frisch, innovativ und voller Tatendrang. Als «Geschenk» setzte die Vereinsdelegation vor dem Lehrbienenstand eine Linde unter kundiger Leitung der Landbesitzer, Astrid und Werner Bollhalder. Die Linde gilt als Trachtbaum für die Bienen und wird vom Ämtler-Weg her künftig als Schmuckstück im Feldenmas zu bewundern sein. Der Familie Bollhalder sei für das wohlwollende Mittragen der Vereinstätigkeit und den Baumschulen Reichenbach, Hausen, für die freundliche Unterstützung beim Kauf der Geburtstagslinde gedankt. Geburtstagskuchen und Kaffee umrandeten das gemütliche Beisammensein. Der Bienenzüchterverein freut sich auf die kommenden Vereinsjahre und danken seinen Mitgliedern für die aktive Mitarbeit. Harry Wey

anzeigen

Grosser Publikumsandrang: Die jurierte Ausstellung Ämtler Künstler stiess auf reges Interesse, hier die Werke von Inez van Deelen Sigg, Mettmenstetten (links), und Marcel Langhi, Hausen. (Bild Urs E. Kneubühl) Nach der offenen Ausstellung Ämtler Künstler stiess auch die jurierte Leistungsschau im Kasinosaal Affoltern über das vergangene Wochenende auf grosses Interesse. Die Vielfalt und Qualität der zwei- und dreidimensionalen Arbeiten in unterschiedlichen Techniken und verschiedensten Stilen

haben Publikum und Jury gleichermassen beeindruckt. Letztere sprach denn auch von einer interessanten und abwechslungsreichen Ausstellung, die ein aktuelles Abbild des Kunstschaffens im Knonauer Amt ist. Der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks Affoltern GGA und deren

Kunstkommission ist es wiederum gut gelungen, mit der Ausstellung Ämtler Künstler – offene und jurierte Leistungsschau – ein repräsentatives Podium für die heimische Kunst zu bieten. (kb.) ................................................... > Bericht auf Seite 9

Werbefirma erschleicht sich Aufträge im Namen der Stiftung Albisbrunn Ämtler KMU-Betrieben werden teure Werbebanner für Fahrzeug aufgeschwatzt Die Firma Pro Mobil Werbung versucht zurzeit, Ämtler KMU-Betriebe für teure Werbebanner auf einem Fahrzeug des Jugendheims Albisbrunn zu ködern. Aufträge hat die dubiose Firma keine erhalten.

trag läuft aus und das Albisbrunn hat schon lange erklärt, dass sie diesen auf keinen Fall erneuern und auf die Zusammenarbeit mit dieser unseriösen Firma künftig verzichten möchten.

Viele kleinere und mittlere Gewerbebetriebe wurden in den letzten Tagen und Wochen durch die Firma Pro Mobil Werbung kontaktiert, um einen Vertreterbesuch vor Ort abzumachen. Beim Besuch in den Firmen gab der Mann der Pro Mobil Werbung an, er komme im Auftrag des Schul- und Berufsbildungsheims Albisbrunn. Während der letzten Jahre wurden die Jugendlichen des Albisbrunn tatsächlich mit einem von der Firma Pro Mobil Werbung zur Verfügung gestellten Fahrzeug transportiert. Dieser Ver-

Die Firma Pro Mobil Werbung hat ein einträgliches Geschäftsmodell entwickelt. Sie tritt im Namen von sozialen Institutionen auf, verkauft Werbeflächen auf Fahrzeugen und stellt diese Fahrzeuge den Institutionen zur Verfügung. Die einzelnen Firmen zahlen für fünf Jahre zwischen 3000 und 8000 Franken, je nach Grösse der Werbefläche. Bei einem grösseren Fahrzeug macht dies gut und gerne weit über 100 000 Franken an Einnahmen. Bei einem Fahrzeugpreis von 20 000 bis 30 000 Franken macht die Pro Mobil

«Feigenblatt» soziale Institution

Werbung einen Gewinn von bis zu 100 000 Franken pro Fahrzeug.

Name schamlos ausgenutzt Die Werbefirma hat mit ihrem Firmennamen geschickt die Stiftung Pro Mobil, welche als gemeinnützige Organisation mobilitätsbehinderten Menschen, die in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen leben, ein Transportangebot zu günstigen Preisen zur Verfügung stellt, ausgenutzt. Gibt man im Internet den Begriff Pro Mobil ein, kommt immer zuerst die Stiftung – die Trittbrettfahrer Pro Mobil Werbung treten lediglich mit einer Frontseite und anonym im Netz auf.

Bezirk Affoltern bereit sind, einen Beitrag für die Anschaffung eines neuen Fahrzeugs zu leisten. Ein solches muss auch dringend angeschafft werden, um die Jugendlichen in Lager, zu Freizeitaktivitäten oder externen Terminen zu fahren. Ein Unterstützungsbeitrag hilft direkter und effektiver und ist weit billiger als ein teurer Werbevertrag. Er kommt nur den Jugendlichen zugute und füllt nicht in erster Linie die Kassen von skrupellosen Geschäftemachern. Wer die Anschaffung eines neuen Fahrzeugs unterstützen will, kann sich bei der Stiftung Albisbrunn melden unter Telefon 044 764 81 74 oder per Mail an info@albisbrunn.ch. Die Jugendlichen danken es allen!

Neues Fahrzeug dringend gebraucht Die Stiftung Albisbrunn freut sich natürlich sehr, wenn Unternehmen im

200 44 Toni Schönbächler, Leiter Berufsbildung Stiftung Albisbrunn

9 771661 391004


Danke für den Weg, den Du mit uns gegangen bist Danke für die Nähe, die uns Geborgenheit gab Danke für die Hand, die uns hilfreich war Danke, dass es Dich gab.

Einladung zur Kirchgemeindeversammlung

TODESANZEIGE

Montag, 2. Dezember 2013, 20.00 Uhr, im Saal des Chilehuus Obfelden

Nach einer tapfer ertragenen, schweren Krankheit konnten wir mit Dir hoffen, dass Du bald wieder gesund wirst.

Traktanden Kirchgemeindeversammlung:

Doch nun ist plötzlich Deine Zeit gekommen und wir müssen Abschied nehmen

1. Budget 2014 2. Infos aus der Kirchenpflege 3. Varia

Peter Real

Die entsprechenden Unterlagen liegen 14 Tage vor der Versammlung in den Pfarreisekretariaten und in den Schriftenständen zur Einsicht auf.

27. Juni 1945 – 23. Oktober 2013

Du hinterlässt uns in tiefer Trauer, aber mit unzähligen schönen Erinnerungen an unsere gemeinsame Zeit.

Im Anschluss an die ordentliche Kirchgemeindeversammlung findet die Pfarreiversammlung statt, welche allen Interessierten (auch Nichtstimmberechtigten) offen steht.

Stallikon, im Oktober 2013 In Liebe und Dankbarkeit Margrit Real-Ineichen Patrick, Pirmin und Matthias Real Markus Real und Helen Bitterli-Real Verwandte und Freunde

Traktanden Pfarreiversammlung: 1. Rückblick/ Ausblick auf das Themenjahr 2. Varia

Die Urnenbeisetzung findet am Montag, den 4. November 2013, um 10.30 auf dem Friedhof Stallikon statt. Anschliessend Trauerfeier in der Kirche Stallikon.

Beim anschliessenden Apéro stehen Ihnen die Mitglieder der Kirchenpflege und die Seelsorger für weitere Fragen gerne zur Verfügung.

Anstelle von Blumen bitten wir um eine Spende an das Schweizerische Rote Kreuz, Postkonto SRK 30-4200-3, Vermerk: Nothilfe Syrien.

Auf eine rege Teilnahme freuen sich Kirchenpflege und Gemeindeleitung Affoltern am Albis

TODESANZEIGE Urnengang vom 24. November 2013

Abstimmungen und Wahlen Sekundarschulgemeinde: Wahl eines Präsidenten/einer Präsidentin der Sekundarschulpflege Bonstetten umfassend die Gemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil; 2. Wahlgang. Betreffend die Vorlagen des Bundes, des Kantons und der Gemeinden auf Bezirksebene wird auf die speziellen Publikationen verwiesen. Massgebend für die Durchführung der Abstimmungen und Wahlen sind – das Bundesgesetz vom 17. Dezember 1976 über die politischen Rechte mit der Verordnung des Bundesrates vom 24. Mai 1978 – das Bundesgesetz vom 19. Dezember 1975 über die politischen Rechte der Auslandschweizer mit der Verordnung des Bundesrates vom 25. August 1976 und das Kreisschreiben des Eidgenössischen Politischen Departements vom 30. August 1976 – das Gesetz über die politischen Rechte (GPR) vom 1. September 2003 und die Verordnung über die politischen Rechte (VPR) vom 27. Oktober 2004

Zutiefst traurig nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, meinem Papi, Schwiegervater, unserem Schwager, Onkel, Neffen und Cousin

Andreas Flückiger Mutig und beherzt kämpfte er lange gegen seine Krankheit, die ihm jetzt sein Leben nahm. Uns bleibt die Erinnerung an seinen grossartigen Humor, seine Lebensfreude, seine Liebe, seine Aufmerksamkeit, Treue und Verlässlichkeit. Für die gemeinsamen Jahre sind wir unendlich dankbar. Ottenbach, 22. Oktober 2013 Madeleine Flückiger-Moll, Ottenbach Vanessa Flückiger und Philipp Bucher, Birmensdorf Stephan und Gabriele Moll, D-Weil am Rhein Yannick Moll Carina Moll Albert Staub und Monika Steiner, Bonstetten Walter und Hanni Flückiger, Burgdorf Hans und Jolanda Flückiger-Freund, Oetwil am See ZH Max und Margrit Göldi-Flückiger, Wabern b. Bern Stephan und Priska Flückiger-Stucki, Bremgarten b. Bern Hanspeter und Katharina Aeberhard-Kindler, Muri b. Bern Susanne Kindler, Liebefeld BE Familie Maria Inês Kindler de Barahona, Évora, Portugal Urs und Sonja Grandjean, Bern Beat und Senta Grandjean, Bern Christel Hügin, Riehen Trauerfeier: Donnerstag, 31. Oktober 2013, 10.45 Uhr in der Friedhofskapelle Fluntern, Zürichbergstrasse 189, 8044 Zürich.

Stimmberechtigten wird auf Verlangen Auskunft über die Stimmberechtigung einer Person erteilt.

Traueradressen: Madeleine Flückiger, Pfaffächerstrasse 57, 8913 Ottenbach Vanessa Flückiger und Philipp Bucher, Sternenstrasse 10f, 8903 Birmensdorf

Wahlvorsteherschaft Bonstetten

TODESANZEIGE

29. April 1951 – 22. Oktober 2013

Nach Erhalt des Antwortkuverts ist sofort zu prüfen, ob alle Stimm- und Wahlzettel vorhanden sind. Stimmberechtigte, die ihre Stimmunterlagen nicht rechtzeitig oder unvollständig erhalten haben, können dies der Gemeindeverwaltung spätestens bis Freitagvormittag (22. November 2013) mitteilen.

Die Details bezüglich der Ausübung des Stimmrechts, der Stellvertretung und der brieflichen Stimmabgabe sowie die Öffnungszeiten und Standorte der Urnen sind auf dem Stimmrechtsausweis ersichtlich.

Männerturnverein Stallikon

Wir haben die schmerzliche Pflicht, den Hinschied unseres Mitgliedes

Peter Real 27. Juni 1945 – 23. Oktober 2013

bekannt zu geben. Peter war aktives Mitglied unseres Turnvereins ab dem Jahr 2008 und trat im laufenden Jahr aus gesundheitlichen Gründen zu den Passivmitgliedern über. Wir verlieren mit Peter einen Turnkameraden, der uns beeindruckte mit seiner Initiative, immer wieder Neues anzupacken, sowohl im sportlichen als auch im geistigen Gebiet. Aber auch mit seiner Herzlichkeit machte Peter das Zusammensein stets zu einem Erlebnis. Seiner Gattin Margrit und der Trauerfamilie sprechen wir unser aufrichtiges Beileid aus.

Die Urnenbeisetzung im Familiengrab findet im engsten Familienkreis um 10.30 Uhr statt.

WIR DANKEN HERZLICH

Anstelle von Blumen bitten wir um Unterstützung der Stiftung Spital Affoltern, Projekt Palliativstation, Postkonto 85-391373-1, Vermerk: Andreas Flückiger.

allen Verwandten, Freunden und Bekannten, die uns beim Abschied von unserer lieben

Bertha Freitag-Germann begleitet haben und uns ihre Anteilnahme spüren liessen. Herzlichen Dank an Herrn Pfarrer Ruff für den einfühlsamen, persönlich gestalteten Abschiedsgottesdienst. Danken möchten wir allen Bekannten und Turnerkolleginnen, die mit Berti freundschaftlich verbunden waren und den Nachbarn, die sie oft auch hilfreich unterstützt haben. Dankbar sind wir den Pflegenden der Spitex Wettswil-Bonstetten und ihrer Hausärztin C. Bürgi, die unsere Mutter, Schwiegermutter und Oma über längere Zeit betreuten. Auch danken wir den Pflegenden der medizinischen Abteilung des Spitals Affoltern, welche sie in den letzten Stunden ihres Lebens gepflegt haben und ihr ein würdevolles Sterben ermöglichten. Für die tröstenden Briefe, die Blumen und die Gaben für späteren Grabschmuck danken wir allen Spendern ganz herzlich. Oktober 2013

Die Trauerfamilie


Bezirk Affoltern

Dienstag, 29. Oktober 2013

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Ertragsüberschuss im Voranschlag 2014 Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Obfelden Die Laufende Rechnung des Voranschlages 2014 rechnet unter Berücksichtigung des Buchgewinnes aus der Umwandlung des Spitals Affoltern (Fr. 754 700) bei einem Aufwand von 21 988 150 und einem Ertrag von 22 167 600 Franken mit einem Ertragsüberschuss von 179 450 Franken. Die Nettoabschreibungen betragen 672 500 Franken. Die Investitionsrechnung zeigt bei Ausgaben von 13 910 580 und Einnahmen von 8 873 080 Franken Nettoinvestitionen von 5 037 500 Franken. Darin enthalten sind die Buchungen der Investitionsrechnung im Zusammenhang mit der Umwandlung des Spitals Affoltern in eine AG mit Nettoinvestitionen von 2 557 000 Franken. Der Voranschlag rechnet mit einem 100-prozentigen Steuerertrag von 8 700 000 Franken und einem Steuerfuss von 47% (unverändert gegenüber Vorjahr) für die Politische Gemeinde. Die Primarschulgemeinde sieht einen unveränderten Steuerfuss von 46% und die Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach einen Steuerfuss von 25% (+ 3% gegenüber Vorjahr) vor. Der Gesamtsteuerfuss erhöht sich gegenüber 2013 von 115 % auf 118 % (+ 3 %). Der Gemeindeversammlung vom 10. Dezember 2013 wird beantragt, den Voranschlag 2014 zu genehmigen und den Steuerfuss auf 47% festzusetzen.

Initiative «Rohstoffmillionen Obfelden handelt solidarisch» Am 13. August 2013 wurde eine von 10 Stimmberechtigten der Gemeinde Obfelden unterzeichnete Initiative «Rohstoffmillionen – Obfelden handelt solida-risch» mit folgenden Wortlaut eingereicht: 1. «Die Politische Gemeinde Obfelden unterstützt mit einer Gesamtsumme von Fr. 48 000 (Achtundvierzigtausend Franken) die nachstehenden Hilfsorganisationen, für deren Projekte in Ländern, in denen die Firma Glencore Intl plc. oder deren Tochtergesellschaften im Rohstoffabbau und -handel tätig sind: a) Brot für alle Fr. 16 000 sowie

b) Fastenopfer Fr. 16 000 für das gemeinsame Projekt Menschenrechte im Bergbau in der Demokratischen Republik Kongo. c) Helvetas Fr. 16 000 für das Projekt nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen in Bolivien. 2. Die Fr. 48 000 werden der Rechnung 2013 belastet. Dazu wird ein Zusatzkredit gesprochen. 3. Der Vollzug dieser Initiative obliegt dem Gemeinderat.» Die Initiative wurde geprüft und als gültig erklärt. Der Gemeindeversammlung vom 10. Dezember 2013 wird beantragt, die Initiative unter anderem aus folgenden Gründen abzulehnen: Verfassung und Gesetz binden die staatlichen Organe bei der Steuerung von Leistung und Finanzen. Die Initiative verletzt die Prinzipien der Sparsamkeit sowie der Wirtschaftlichkeit und widerspricht der momentanen Sparpolitik der politischen Gemeinde aufgrund der angespannten Finanzlage. Es erscheint ferner als nicht angemessen, dass die Exekutive eine moralische Beurteilung von rechtmässig versteuerten Einkommen vornimmt. Die Annahme der Initiative würde zudem ein Präjudiz begründen. Da die Problematik aber durchaus auf privater Ebene Beachtung verdient, werden die Mitglieder des Gemeinderates bei Ablehnung der Initiative auf privater Basis einen Betrag zugunsten der Hilfswerke spenden und für die individuellen Spenden der Bevölkerung ein entsprechendes Sammelkonto (Bank bzw. Post oder bei einem der drei Hilfswerke) einrichten lassen. Mit der Gesamtsumme der gesammelten Spenden sollen die in der Initiative genannten Organisationen und deren entsprechende Projekte zu gleichen Teilen unterstützt werden.

jektleiter die Vertreter der Gemeinden Obfelden und Ottenbach in Kenntnis gesetzt, dass eine Planauflage im Sommer 2013 angestrebt werde. Bereits im Frühling 2013 zeigte es sich, dass die Detailabklärungen bezüglich der Ersatz- und Ausgleichsmassnahmen mehr Zeit in Anspruch nehmen als ursprünglich angenommen und der Auflagetermin wurde auf den Herbst 2013 festgelegt. Erst an der Sitzung vom 14. August 2013 wurden die Gemeindevertreter darüber orientiert, welche Ersatzmassnahmen von den Fachämtern im Bereich Naturschutz gefordert werden. Die daraus resultierenden weiteren Abklärungen verursachten eine nochmalige Verschiebung des Auflagetermins auf den Frühling 2014. Kaum einen Monat später gibt die Baudirektion bekannt, dass die Prüfung des Projektes so lange dauern könne, dass sich der Termin sogar bis zum Herbst 2014 verschieben könne. Für den Gemeinderat ist es nicht verständlich, wenn es fast ein Jahr dauert, bis bekannt ist, welche Anforderungen die Fachämter an die Ausgleichsmassnahmen stellen. Zudem geht es doch nicht um die Anforderungen von Fachämtern, sondern nach einem so klaren Abstimmungsresultat darum, in Zusammenarbeit zwischen der Projektorganisation und den Fachämtern ein Projekt mit möglichst wenig juristischen Angriffsflächen zu erarbeiten. Danach sollte ja die Prüfung des Projektes nur noch eine Formsache darstellen und nicht mehr Monate dauern. Deshalb gelangten die Gemeinderäte Obfelden und Ottenbach an den zuständigen Regierungsrat Kägi, Vorsteher der für die Erarbeitung des Projektes zuständigen Baudirektion, und verlangen eine Besprechung der Angelegenheit.

Informatik-Kommission Autobahnzubringer Verschiebung Planauflage Der Gemeinderat akzeptiert die neuerliche Verschiebung der Planauflage für das Zubringerprojekt nicht. Anlässlich der ersten Sitzungen nach der Volksabstimmung vom September 2012 hat der zuständige Pro-

Zur Beurteilung und Überarbeitung der Informatik-Strategie setzte der Gemeinderat per Januar 2011 formlos eine Informatik-Kommission, bestehend aus Bauvorstand (Präsident), Sicherheitsvorstand, Finanzvorstand sowie Gemeindeschreiberin ein. Die Verknüpfung der Prozesse und Systeme

mit dem Kanton und dem Bund im Rahmen der E-Government-Bemühungen schreiten permanent voran. Informatikgestützte Prozesse sind in der heutigen Gemeindeverwaltung Standard und bilden die Grundlage für die Geschäftsabwicklungen. Die Gemeinden müssen immer mehr Vorschriften und Reglementierungen berücksichtigen und entsprechend den erhöhten Sicherheits- und Datenschutzvorschriften umsetzen. Hierfür ist zum Teil tiefgreifendes Fachwissen notwendig. Die formlos eingesetzte Informatik-Kommission erarbeitete eine IT-Sicherheitsstrategie und daraus abgeleitet Konzept, Leitlinie, Organisation und Weisung. Die Mitarbeiter wurden geschult und die Weisungen in Kraft gesetzt. Die Einsetzung einer dauernden InformatikKommission zur Unterstützung der Gemeindeführung und des Gemeinderates in den Bereichen Informatikund Kommunikations-Technologien ist angezeigt. Das Reglement sowie die Mitglieder für eine dauernde Informatik-Kommission wurden gewählt.

Altersleitbild Im Juni 2011 wurde eine Kommission für Altersfragen gebildet und die Mitglieder dieser Kommission ernannt. Zentrale Aufgabe der Kommission bildet gemäss Reglement die Erstellung eines Altersleitbildes. Die Kommission führte unter Leitung der Gesundheitsvorsteherin Franziska Marty zwischen Sommer und Herbst 2012 eine Befragung zum Thema «Älter werden in Obfelden» bei den über 55-jährigen Einwohnern durch. An der Umfrage nahmen 507 Personen bzw. über 39 % der befragten Altersgruppe teil. Aus diesen Rückmeldungen erhielt die Kommission für Altersfragen wichtige Informationen zu verschiedenen für die Altersarbeit relevanten Themenkreisen, welche in die Ausarbeitung des Altersleitbildes einflossen. Der Entwurf des Altersleitbildes wurde genehmigt und der Präsidentin sowie den Mitgliedern der Kommission für Altersfragen für die geleistete Arbeit ein herzlicher Dank ausgesprochen.

Liegenschaften Die bestehende Bestuhlung der Mehrzweckhalle Zendenfrei und der Anlage Brunnmatt erfüllen die Vorgaben der Kantonalen Feuerpolizei für Anlässe in Bauten bzw. Räumen mit grosser Personenbelegung nicht. Damit die Stühle als Konzertbestuhlung genutzt werden können, müssen diese mit Stuhlverbindern nachgerüstet werden. Für das Nachrüsten der Bestuhlung wurde ein Kredit von 37 000 Franken bewilligt und den Auftrag an die Firma Kurt Wohndesign, Obfelden, erteilt. Die Bauabrechnungen für die Anlage von Parkplätzen in der Liegenschaft Alterswohnungen, Alte Landstrasse 33, im Betrage von Fr. 33 359.40 und für die Sanierung der Laubengänge, der Plattenwege und der Briefkastenanlage in der Liegenschaft Bachstrasse 17 / 19 im Betrage von Fr. 44 478.55 wurden genehmigt.

Wasserversorgung Die Wasserversorgung bezieht seit 2006 knapp die Hälfte des gesamten Trinkwassers vom Grundwasserpumpwerk Mettenholz. Eine Gesamtsanierung oder ein Ersatzneubau dieser wichtigen Anlage der Wasserversorgung steht an. Für die Erarbeitung einer Studie inkl. hydraulischer Beurteilung wurde ein Kredit von 15 000 Franken bewilligt und die Arbeiten an das Ingenieurbüro Holinger AG, Zürich und die Dr. Heinrich Jäckli AG, Zürich, vergeben. Im Oktober 2012 wurde das Nutzungskonzept für die Fassungsanlagen und die Laufbrunnen genehmigt. Für die Ingenieurleistungen für die Umsetzung dieses Konzeptes wurde ein Kredit von 11 000 Franken bewilligt und den Auftrag an das Ingenieurbüro Holinger AG, Zürich, erteilt sowie für die Produktion und Lieferung einer Fertigbrunnenstube als Ersatz für die Fassungsanlage Isenberg 2 ein Kredit von 25 000 Franken genehmigt und die Arbeiten an die Firma HWT Haus- und Wassertechnik AG, Au, vergeben. Gemeindeverwaltung Obfelden, Die Gemeindeschreiberin: Eveline Meier

Das Siegerprojekt heisst «Benjamin» Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 913

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Wettbewerb zur Erweiterung der Schulanlage in Rifferswil Vergangenen Donnerstagabend stellte die Primarschulpflege und der Gemeinderat das Siegerprojekt des Projektwettbewerbes im selektiven Verfahren der Bevölkerung von Rifferswil vor. Das Projekt hat grossen Anklang gefunden. Die steigenden Schülerzahlen und die pädagogischen und organisatorischen Anforderungen verlangen zusätzlichen Raumbedarf. Der Schule Rifferswil fehlt es insbesondere an Klassenund Gruppenräumen. Zudem soll in Zukunft auch eine Tagesbetreuung für Kleinkinder angeboten werden können. Das auf dem Schulgelände integrierte Feuerwehrdepot ist für die künftigen Aufgaben zu klein und muss ebenfalls erweitert werden. Sodann stehen umfangreiche Sanierungsarbeiten an den bestehenden Gebäuden an. Zur Eruierung eines konkreten Projektvorschlags haben sich die Primarschulpflege und der Gemeinderat von Rifferswil entschieden, einen entsprechenden Wettbewerb mit Präqualifikation durchzuführen. Damit beauftragt wurde die Ernst Basler + Part-

ner AG mit Sitz in Zürich. Gegenstand der Aufgabe war die Umsetzung des räumlichen Bedarfs der Schule, der Tagesbetreuung und des Feuerwehrdepots. Daraus hat sich nebst anderem die Notwendigkeit von einem neuen Schulhaus ergeben. Es ist beabsichtigt, das Bauvorhaben auf einer direkt an das Schulgelände angrenzenden Landfläche mit einer Fläche von ungefähr 900 m² zu realisieren. Auf die öffentliche Wettbewerbsausschreibung vom 22. März 2013 sind 17 Bewerbungen eingegangen. Daraufhin hat das Preisgericht 7 Projekte für die Teilnahme am Wettbewerb selektioniert. Das Siegerprojekt heisst Benjamin von team4 Architekten aus Zürich. Es besticht insbesondere durch die grosszügige räumliche Organisation und das damit mögliche pädagogische Konzept sowie durch die gut gelöste Entflechtung und damit erreichte Nutzungsflexibilität, aber auch hinsichtlich der städtebaulichen Setzung. Bezüglich Wirtschaftlichkeit und struktureller Flexibilität wurde der Projektvorschlag hingegen kritisch beurteilt. Der Projektvorschlag Benjamin vermag in der ganzheitlichen Betrachtung der Aspekte aus «Gesellschaft»,

Jurypräsident Ruggero Tropeano präsentiert das Siegerprojekt. (Bild zvg.) «Wirtschaft» und «Umwelt» am meisten zu überzeugen, bindet sich selbstverständlicher in das Gesamtensemble ein als die mit diesem konkurrierenden Projektbeiträge und bietet eine grosszügige, vielfältige Nutzungsstruktur. Somit beinhaltet der Beitrag das grösste Potenzial und die besten Voraussetzungen für ein qualitativ hoch-

stehendes Projekt bezüglich den Zielsetzungen Erweiterung Schulanlage Rifferswil. Als Nächstes wird die Bevölkerung von Rifferswil an der Gemeindeversammlung vom 4. Dezember 2013 über den Projektierungskredit und den Landerwerb entscheiden. Der Bezug des Neubaus ist auf Sommer 2016 geplant.


Sekundarschulgemeinde Hausen am Albis Kappel am Albis Rifferswil Die Stimmberechtigten der Sekundarschulgemeinde Hausen am Albis, Kappel am Albis und Rifferswil werden eingeladen zur: Kreisgemeindeversammlung vom Freitag, 29. November 2013, 19.30 Uhr, im kleinen Mühlesaal in Kappel am Albis zur Behandlung folgender Geschäfte:

Als Gott sah, dass der Weg zu lang, der Hügel zu steil, das Atmen zu schwer wurde, legte er seinen Arm um ihn und sprach: «Komm heim»

TODESANZEIGE

TODESANZEIGE In Liebe, Dankbarkeit und mit vielen schönen Erinnerungen, nehmen wir traurig Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem herzensguten Vater, Schwiegervater, Grossvater, Bruder und Schwager

Fredy Steinmann-Hirsbrunner 7. Mai 1944 – 21. Oktober 2013

1. Genehmigung des Voranschlages 2014 und Festsetzung des Steuerfusses

Völlig unerwartet schlief er infolge eines Herzversagens friedlich ein. In Liebe und Dankbarkeit behalten wir ihn in Erinnerung.

2. Genehmigung der neuen Statuten des Schulzweckverbandes Bezirk Affoltern

8915 Hausen am Albis, 21. Oktober 2013 Elsbeth Steinmann-Hirsbrunner Fredi und Sonja Steinmann mit Jara und Svenja Romy und Willy Schuster-Hirsbrunner Verwandte, Freunde und Bekannte

Die Anträge der Sekundarschulgemeinde liegen den Stimmberechtigten mit den dazugehörenden Akten im Gemeindehaus von Hausen am Albis, Kappel am Albis und Rifferswil zur Einsicht auf. Die Weisung wird allen Haushaltungen der drei Gemeinden zugestellt. Die Sekundarschulpflege Hausen

Turnverein Hausen am Albis

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis und den Fahnendelegationen am Freitag, 1. November 2013, 13.45 Uhr, auf dem Friedhof Hausen am Albis statt.

Traurig nehmen wir Abschied von unserem Ehrenmitglied

Fredy Steinmann 7. Mai 1944 – 21. Oktober 2013

Für Fredy war die Turnerei mehr als ein Hobby – sie war für ihn eine Herzenssache. Ob als Präsident des TV, später der Männerriege, Gründer der Faustballriege oder amtierender Obmann der Turnveteranen; Fredy war im Turnverein immer präsent. Aufgrund seiner grossen Verdienste erlangte er sowohl im Verein als auch im Kantonalturnverband die Ehrenmitgliedschaft. In letzter Zeit war er für unseren Verein zum lebenden Archiv geworden und machte von seinem «Vereinswissen» reichlich Gebrauch beim Schreiben von Festschriften und Chroniken. Fredy hatte noch viel vor, so machte er sich Gedanken zum 100Jahre-Jubiläum des Turnvereines 2018 und fädelte schon einiges ein. Mit Fredy verlieren wir ein lieben Turnkameraden und ein überaus aktives Ehrenmitglied. Er wird uns fehlen. Den Angehörigen sprechen wir unser herzlichstes Beileid aus und wünschen Ihnen viel Kraft in dieser schweren Zeit. Turnverein Hausen am Albis Männerriege Hausen am Albis Faustballriege Hausen am Albis Turnveteranen Hausen am Albis Eidg. Turnveteranen Gruppe Albis

Anschliessend um 14.00 Uhr Trauergottesdienst in der reformierten Kirche.

Bestattungen Affoltern am Albis Am 22. Oktober 2013 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Auf Wunsch wird keine Trauerkleidung getragen. Es werden im Bezirk Affoltern keine Leidzirkulare versandt. Traueradresse: Elsbeth Steinmann-Hirsbrunner, Rifferswilerstrasse 6, 8915 Hausen a. A.

Rösli Moser geb. Kuster

Anschliessend um 14.00 Uhr Gottesdienst in der reformierten Kirche.

geb. 6. März 1931, Ehefrau des Hans Moser, von Schwarzenburg BE und Eschenbach SG, wohnhaft gewesen in Affoltern a. A. ZH, Bergrain 12. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Hausen am Albis Am 21. Oktober 2013 ist in Hausen am Albis gestorben:

Schwingklub am Albis, Veteranengruppe Albis

TODESANZEIGE Wir haben die schmerzliche Pflicht, Sie vom Hinschied unseres Ehrenmitglieds und Veteranen

Fredy Steinmann-Hirsbrunner

Fredy Steinmann

geb. 7. Mai 1944, von Hausen am Albis ZH und Altishofen LU, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis.

Hausen am Albis

Die Urnenbeisetzung erfolgt im engsten Familien- und Freundeskreis. Die Abdankung findet am Freitag, 1. November 2013, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Hausen am Albis statt.

Am 25. Oktober 2013 ist in Obfelden gestorben:

HERZLICHEN DANK Wir danken allen für die zahlreiche Anteilnahme und die tröstenden Worte zum Abschied von

Bertha Wüest-Wanner

in Kenntnis zu setzen. Ein guter Freund und Kamerad hat uns in seinem 69. Altersjahr für immer verlassen. Mit unserem Geleit zu seiner letzten Ruhe wollen wir seiner ehrend gedenken. Schwingklub am Albis Veteranengruppe Albis Zürcher Kantonaler Schwingerverband

Bestattungsamt Hausen am Albis

Obfelden

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis und den Fahnendelegationen am 1. November 2013, um 13.45 Uhr auf dem Friedhof in Hausen am Albis statt.

Besonderer Dank geht an das Pflegepersonal vom Langzeitpflegeheim Sonnenberg, Haus Rigi, Stock 3, in Affoltern am Albis, wo sie die letzten Jahre liebevoll umsorgt und gepflegt wurde. Ebenfalls danken wir für die einfühlsamen Worte von Pfarrer Matthias Ruff bei der Beisetzung. Im Oktober 2013

Die Trauerfamilien

Abdankung am Freitag, 1. November 2013, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Hausen am Albis. Die Schwingerfreunde treffen sich um 13.30 Uhr bei der Kirche.

Hunziker-Keilbach Agnes geb. 9. November 1934, von Wynau BE, wohnhaft gewesen in Obfelden, Stampfstrasse 3; Witwe des Hunziker-Keilbach Max. Urnenbeisetzung am Freitag, 1. November 2013, 14.00 Uhr, in Obfelden, anschliessend Trauerfeier in der katholischen Kirche. Die Friedhofvorsteherin

DANKSAGUNG ABSCHIED UND DANK

Die herzliche Anteilnahme und die vielen Zeichen der Liebe und Verbundenheit beim Abschied von

Nach einem erfüllten Leben ist er friedlich zu Hause eingeschlafen und hat seine letzte grosse Reise angetreten.

Walter Schüpbach-Zürcher

Johann (Hans) Meyer 27. März 1931 – 22. Oktober 2013

Wir werden Deinen Schalk, Deine Liebe zur Musik, Deine Lebensfreude und Hilfsbereitschaft vermissen. Die Trauerfeier findet im engsten Familienkreis statt. Danken möchten wir – unserem Hausarzt Dr. J. Schwegler und seinem Team, – dem Pflegepersonal des Spitals sowie des Pflegeheims Affoltern am Albis, – den Pflegefachfrauen der Spitex und allen, die ihn auf seinem Lebensweg begleitet haben.

Die Trauerfamilie

haben uns tief berührt. Besonders danken wir: – allen, die Walter freundschaftlich begegnet sind, ihn geschätzt und besucht haben – Herrn Dr. Schmidlin für die medizinische Unterstützung und dem Spitex-Dienst für die liebevolle Pflege während der letzten Tage – Herrn Pfarrer Claude Fuchs für die einfühlsamen und tröstenden Abschiedsworte – der Organistin Frau Bozzola und dem Posaunentrio für die musikalische Umrahmung – für die vielen Beileidskarten und die mitfühlenden Worte – für die prächtigen Blumen und Spenden für späteren Grabschmuck – allen, die ihn auf seinem letzten Weg begleitet haben Obfelden, im Oktober 2013

In Liebe und Dankbarkeit

Die Trauerfamilien


Bezirk Affoltern

Dienstag, 29. Oktober 2013

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Ehemaliges OVA-Areal ideal durchmischt Hotel, Gewerberäume, Wohnungen und ein Pflegezentrum – Tag der offenen Türen in Affoltern Mit Hotel, Gewerberäumen, Wohnungen und einem Pflegezentrum ist das ehemalige OVAAreal in Affoltern ideal durchmischt: So der übereinstimmende Schluss der Beteiligten an der offiziellen Eröffnung des Holiday Inn Express in Affoltern. ................................................... von werner schneiter Im Jahr 1912 nahm die «Mosti» ihren Betrieb auf. 88 Jahre später folgte das unrühmliche Ende der OVA. Auf dem 25 000 Quadratmeter grossen Areal herrscht nun neues Leben, eingehaucht von mehreren Partnern, die anlässlich der Hotel-Eröffnung vom Samstag in Affoltern von Nicoletta Müller, der Direktorin des Partnerbetriebs Hotel Ramada Feusisberg, interviewt wurden. Das Areal sei ihm mehrmals angeboten worden – zu einem damals zu hohen Preis, verriet Hermann Hess, Verwaltungsratspräsident der Hess Investment AG. 2007 kam der Kauf schliesslich doch noch zustande, «zu einem akzeptablen Preis», wie er anfügte. Und natürlich, weil der Standort in der Nähe von Bahnhof, Autobahnanschluss und zwischen den Zentren Zürich und Zug sehr ideal ist. «Wir erwarben das Areal ohne zu wissen, was überhaupt entstehen soll», so Hess. Damit dehnte seine Firma die vom Bodensee bis Zürichsee reichende Tätigkeit weiter aus – eine Tätigkeit, die sich weitgehend auf die Neuentwicklung von brachliegenden Arealen beschränkt. «Wir bauen, ohne neues Land zu verbauen», sagte der VR-Präsident. Weil bei Hess der Gewerbebau im Vordergrund steht, hat er einen Teil des Areals der Mobimo AG verkauft, die auf dem Areal 42 Zweieinhalb- bis Viereinhalb-Zimmer-Wohnungen errichtet, dazu das Pflegezentrum mit 120 Plätzen der Senevita, einschliesslich 48 Alterswohnungen für betreutes Wohnen. Die Senevita ist Mieterin. Und das ist auch die Swiss Hospitality Affoltern AG, die das Holiday Inn Express betreibt und in den Ausbau rund 1,8 Mio. Franken aufgebraucht hat. Die Hess Investment AG hat auf dem ehemaligen OVA-Areal rund 60 Mio. Franken investiert, die Mobimo AG rund 80 Mio. Franken. Und das hat sich offensichtlich gelohnt. Das Interesse an Gewerberäumen ist sehr gross. Im letzten Gewerbekomplex sieht Hermann Hess Raum für die Sparten Bildung, Gesundheit und Detailhandel. Nach Angaben von Christoph Caviezel, Leiter Einkauf bei der Mobimo, sind derzeit noch neun Viereinhalb-Zimmer-Wohnungen unbesetzt.

Guter Start für das Holiday Inn Express Das 102 Zimmer aufweisende Hotel ist seit dem 8. Oktober in Betrieb und verzeichnete nach den Worten von Direktor und Mehrheitsaktionär Martin Studer einen sehr guten Start. Schon am dritten Tag kamen 230 Gäste. «Rechne ich die Starttage aufs Jahr hoch, so komme ich auf 40 000 Logiernächte», so Studer. Er rechnet im ersten Betriebsjahr mit 20 000 – eine Annahme, die er mit dem guten Standort und der weltweit bekannten HotelMarke im Drei-Sterne-Bereich begründet. «Gäste wählen bewusst diese Marke», so Studer. Die Swiss Hospitality Management AG ist der InterContinental Hotels Group angeschlossen, die weltweit 71 Millionen Mitglieder zählt. Für das Business-Garni-Hotel wird bewusst auf ein «richtiges» Restaurant verzichtet, weil das die Gäste – Geschäftsleute und andere Reisende – gar nicht erwarten. «Aber im Erdge-

Ein offenkundig amüsantes Statement des Direktors anlässlich der Interview-Runde an der Hotel-Eröffnung, von links: Martin Studer, Interviewerin Nicoletta Müller, Affolterns Gemeindepräsident Robert Marty, Mobimo-Vertreter Christoph Caviezel und Hess-VR-Präsident Hermann Hess. (Bilder Werner Schneiter) schoss sind noch 600 Quadratmeter frei. Vielleicht findet sich jemand, der dort ein Restaurant betreiben will. Wir haben schon diesbezügliche Gespräche geführt», sagte Martin Studer.

Vom «Unort» zur optimalen Überbauung Affolterns Gemeindepräsident Robert Marty freut sich, dass auf dem ehemaligen OVA-Areal neues Leben entstanden ist. Ein «Unort» sei zur idealen Überbauung geworden – mit einem Hotel, das angesichts einer bald 50 000 Einwohner zählenden Region nötig sei. Für eine solche Überbauung brauche es Investoren, die ein gewisses Risiko in Kauf nehmen und Geduld haben, sagte Marty – auch mit Blick auf die damals verhängte Planungszone, die zu erheblichen Verzögerungen führte. «Mit Verzug ist nun ein Optimum herausgeholt worden». Und weil das neu überbaute OVA-Areal auch für die Gemeinde von Nutzen ist, hat sie sich mit einem Kunstbeitrag in der Höhe von 100 000 Franken beteiligt. «Apfelhaufen» erinnern auf dem ganzen Areal an das Apfeldorf Affoltern. «Auch wenn wir eine arme Gemeinde sind, muss man den Mut für gewisse Investitionen aufbringen», so Marty. Die lobenden Worte gaben Hess, Studer und Caviezel mit dem Hinweis auf ein gutes Einvernehmen mit der Gemeinde zurück. «Unsere Firma schaut ausserdem darauf, regionalen Unternehmen zu berücksichtigen. Da haben wir in der Leuthard-Gruppe einen kompetenten Partner gefunden», fügte Hermann Hess bei.

Viele Interessierte machen sich auf, die Wohnungen zu besichtigen.

Grosses Interesse am Tag der offenen Türen Am Samstag konnten Wohnungen und Hotel besichtigt werden. Viele nutzten die Gelegenheit zum Rundgang durch die Räume und erfreuten sich am begleitenden Unterhaltungsprogramm: Apple’s Paradise Big Band, der singende Postbote Michael A. Williams, die Jumba und der Jodlerklub Affoltern umrahmten das Einweihungsfest musikalisch. Dazu gabs eine Buchlesung der Autorin Liliane Fravi und eine Vorstellung des Mangalam-Yoga- und Ayurveda-Angebots. (-ter.)

Sorgten für Unterhaltung vor dem Hotel-Eingang: Die Drummer-Factory der Jumba.


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Agnes Hunziker-Keilbach 9. November 1934 – 25. Oktober 2013

Wir sind sehr traurig. Liebes Mami, liebes Omi, wir vermissen dich und werden dich für immer im Herzen behalten. In ewiger Liebe Gabi Sidler-Hunziker, Rolf Vogler Sandra, Claudia und Daniel Sidler Beat Sidler

Schlaf nun in Frieden, ruhe sanft, und hab’ für alles vielen Dank. Urnenbeisetzung am Freitag, 1. November 2013, 14.00 Uhr, in Obfelden, anschliessend Trauerfeier in der katholischen Kirche.

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Traueradresse: Gabi Sidler, Tannholzstrasse 14, 8910 Affoltern am Albis

Niemand kann genau das Ende voraussagen. Aber wenn das Unvermeidliche deutliche Konturen annimmt, dann wird es schwer für Betroffene, Angehörige, Freunde und Bekannte, der Realität ins Auge zu schauen. Aber Erinnerung ist wie ein Photoalbum, das man immer wieder öffnen kann. (A. H.)

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ABSCHIED

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Anton Haag-Zeller 17. Juli 1931 – 23. Oktober 2013

Ich habe das Leben geliebt. Es hat mir viel Schönes und Interessantes beschert. Dafür bin ich dankbar. Herzlich bedanken möchte ich mich bei meiner Frau Greta für ihre aufopfernde Liebe; bei meinen Söhnen Oliver und Nico und ihren Familien; bei meiner Schwester Madi und ihren Angehörigen; bei den Freunden, Nachbarn und Bekannten, welche mir Gutes getan haben. Ein spezieller Dank geht an meine besten Freunde Mel und Pia Weber. Danken möchte ich Dr. A. Berli für seine Begleitung und guten Ratschläge. Mein besonderer Dank geht auch an die Helferinnen der Spitex und das Team der Palliativstation Spital Affoltern. Es ist jetzt Zeit zum Abschiednehmen und meine letzte Reise anzutreten. Seid nicht traurig. Denkt an die schönen Stunden, welche wir miteinander verbringen durften. Farewell. Hausen am Albis, 23. Oktober 2013 Wir vermissen Dich. Greta Haag-Zeller Oliver und Claudia Haag mit Jennifer Nico und Deise Haag Madeleine und Sepp Steger und Familie Die Abschiedsfeier findet am Donnerstag, 31. Oktober 2013, um 14.00 Uhr in der katholischen Kirche in Hausen am Albis statt. Die Beisetzung erfolgt im engsten Familien- und Freundeskreis. Anstatt Blumen zu spenden gedenke man der Stiftung Pro Senectute, Spendenpostkonto 80-79784-4, Kennwort «Haag, Treuhanddienst», und des Projekts Palliativstation Affoltern am Albis, Postkonto 85-391373-1. Traueradresse: Greta Haag, Hofmattweg 4, 8915 Hausen am Albis

Samstag, 2. November 2013, 19.00 bis 24.00 Uhr Sonntag, 3. November 2013, 14.00 bis 19.00 Uhr Je erster Gang gratis! Gratisverlosung! Kein Preis unter Fr. 20.! Reisegutschein im Wert von Fr. 800.– LCD-TV; 2 x 1 Woche im Schwarzwald; 2 x Goldvreneli; Geschenkkörbe und Taschen; Fleisch- und Lebensmittelpreise; Haushaltgeräte und Gutscheine. Freundlich laden ein: Velo-Moto-Club Aristau und Kronen-Team


Bezirk Affoltern

Dienstag, 29. Oktober 2013

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Ein kleiner Unfall führte zum Grossbrand Hauptübung der Feuerwehr Unteramt im Reppischtal Die Hauptübung der Feuerwehr Unteramt der Gemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil fand am letzten Samstag turnusgemäss in Stallikon statt. Die anspruchsvolle Übungsanlage sah eine unglückliche Kettenreaktion auf einem Bauernhof vor, welche schliesslich zu einem Grossbrand führte. ................................................... von martin mullis Die Übungsanlage, welche Kommandant Ueli Müller für den Einsatzleiter Leutnant Roman Humm stellte, war realitätsnah, jedoch aus verschiedenen Gründen auch eine äusserst knifflige Angelegenheit. Auf dem Hof «Untere Au» von Stefan Muff in Stallikon verletzte ein rückwärtsfahrender Traktor eine Person. Die Umstände verlangten den Einsatz der sogenannten Bagatellgruppe der Feuerwehr. In der Aufregung über den Unfall verliess der Fahrer eines zweiten Traktors sein Fahrzeug in der Remise mit laufendem Motor. Leicht brennbare Materialien entzündeten sich und es entstand sehr rasch ein Vollbrand, der auf den danebenstehenden Stall übergriff. Einsatzleiter Humm hatte alle Hände voll zu tun, um die rasch hintereinander eintreffenden Formationen einzusetzen. Während die Sanität den Verunfallten versorgte, trafen ein Tanklösch-, ein Ersteinsatz-, ein Wasserwehr- sowie ein Materialfahrzeug ein. Infolge der äusserst engen Ver-

Wasser Marsch: Der Vollbrand wird aus mehreren Rohren bekämpft. hältnisse mussten jedoch Warteräume bestimmt und die Einsatzkräfte gestaffelt eingesetzt werden.

Evakuierung von über 50 Kühen, Rindern und Kälbern Die gut 60 Frauen und Männer der Feuerwehr Unteramt wurden zusätzlich noch mit der Tierrettung gefordert. Immerhin wurden über 50 Kühe,

Rinder und Kälber aus dem Stall evakuiert und auf die naheliegenden Wiesen getrieben. Dabei wurde eine weitere Person durch eine aufgeschreckte Kuh mittelschwer verletzt. Sie wurde durch die Sanitäter dann mitten in der Wiese fachgerecht behandelt. Das spannende Spektakel wurde von einer Schar Zuschauer verfolgt. Behördenmitglieder aus den drei Gemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil be-

Bei der Tierrettung verunfallt: Verletzte Person auf der Weide. (Bilder Martin Mullis) gutachteten die Arbeit. Als fachkundige Beobachter waren aber auch Feuerwehroffiziere aus den Gemeinden Affoltern, Obfelden und Ottenbach anwesend. Die Gäste und das Publikum wurden von Offizier Jürg Dolder mit Erklärungen und Informationen durch die Übung begleitet. Kommandant Ueli Müller zeigte sich an der Übungsbesprechung dann zufrieden mit der Arbeit seiner Truppe. Er erwähnte ins-

Standortbestimmung auf dem Weg zur Energie-Stadt Informativer Energy-Day am Samstag der Gemeinde Knonau Knonau strebt zusammen mit vielen anderen Gemeinden im Säuliamt nach dem Label «Energiestadt». Mit dem Informationstag «Energy-Day» wurde die Bevölkerung über die bereits getroffenen, aber auch künftigen Massnahmen in der Gemeinde zugunsten der Umwelt umfassend orientiert.

Motto des «Energy-Day»: LED

................................................... von martin mullis Das Label «Energie-Stadt» darf im Säuliamt bis heute einzig die Gemeinde Hedingen in Anspruch nehmen. Eine ganze Reihe von Gemeinden im Knonauer Amt unternimmt jedoch grosse Anstrengungen, um ebenfalls den Leistungsausweis für eine nachhaltige kommunale Energiepolitik zu erhalten. Verschiedene Kommunen sind mit ihren Massnahmen annähernd am Ziel oder aber auf sehr gutem Wege. Der kürzlich verliehene Award der Schweizerischen Vereinigung für Standortmanagement SVSM an die «EnergieRegion Knonauer Amt» spricht da eine klare Sprache. In ihrer Begrüssung hielt Gemeinderätin Marianne Mühl denn auch fest, dass sich in der Gemeinde Knonau in Sachen Energie viel getan hat. Einerseits sei Knonau durch die Tatsache, dass die Abwasserreinigungsanlage am Siedlungsrand liegt und damit Wärme ohne grossen Verlust liefern kann, in einer komfortablen Lage. Im Weiteren zeige der erstellte Solarkataster, dass die Solarenergie vor allem durch die Landwirte mit ihren grossen

Gemeinderätin Marianne Mühl begrüsste im Stampfisaal energiesparwillige Einwohner. (Bild Martin Mullis) Gebäudedächern intensiv genutzt wird. Tiefbauvorsteherin Mühl wies darauf hin, dass die Bestandsaufnahme für das Ziel, das Energielabel zu erreichen, erstellt ist. Die Anforderungen, welche bereits zweimal erhöht

wurden, seien für eine kleine Gemeinde jedoch sehr schwierig zu erfüllen. Knonau bemühe sich dessen ungeachtet aber weiter, sich bei den Energiesparmassnahmen laufend zu verbessern.

Als Beispiel erwähnte sie die Umstellung der Strassenbeleuchtung auf LED-Lampen oder auch, dass bei den Sanierungen von öffentlichen Gebäuden die entsprechenden Massnahmen getroffen würden. Das Aktionsprogramm «starte!» der Baudirektion des Kantons Zürich, der EKZ und der ZKB, wurde vom Projektverantwortlichen Tom Porro vorgestellt. Er versuchte die Hauseigentümer für eine mit Fördergeldern vergünstigte energetische und klimafreundliche Gebäudesanierung zu animieren. Das Programm des «Energy-Day Knonau» stand unter dem Motto «LED» und bot eine Fülle von Referaten, Energie-Tipps, Präsentationen und Aktivitäten. Die Standortförderung Knonaueramt und die Wasserwerke Zug boten den Besuchern eine Energieberatung. Die Umtauschaktion «Glühbirne gegen LED» fand genauso viel Beachtung wie der Infostand der Heizgenossenschaft Knonau. Verschiedene Firmen wie Wasserwerke Zug AG, Alectron AG (Photovoltaik) und Aussenlampen.ch, orientierten an Infoständen über Energiesparmassnahmen. Ein Tretgenerator machte sportlichen Besuchern den Energieverbrauch erlebbar. Der Besucheraufmarsch im Stampfi-Saal zeigte deutlich, dass das Interesse an den Energiefragen gross ist. Für die intensiven Anstrengungen der Gemeinde zugunsten des Klimas und für eine möglichst hohe Versorgung mit erneuerbarer Energie waren unter den Besuchern viele anerkennende Worte zu hören.

besondere das disziplinierte Anmelden beim Eintreffen auf dem Schadenplatz. Die dynamische Entwicklung mit der Ausdehnung des Feuers habe grosse Flexibilität gefordert. Die während der Hauptübung festgestellten kleineren Mängel würden in der künftigen Ausbildung behandelt, so Ueli Müller. Das anschliessende Feuerwehrfest unter dem Motto «Oktoberfest» hatte man sich redlich verdient.

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Spital Vogel friss, oder stirb Wenn uns Behörden ultimativ vorgeben, was wir zu stimmen haben, ist Vorsicht am Platz. Fair wäre, den revidierten Zweckverband und alternativ vielleicht halt auch die AG als Träger unseres Spitals zur Abstimmung zu bringen. Aber sektiererhaft, verbissen, mit viel List und geldgläubig haben Sie uns nur die intransparente AG vorgelegt. Nach dem Droh-Prinzip: Entweder du frisst das, oder du fährst unser Spital an die Wand. Mit dieser Keule ziehen sie nun von einer Info-Veranstaltung zur anderen, immer den noch nicht revidierten Zweckverband mit der undurchsichtigen Spital-AG vergleichend. (Dabei nicht erwähnend: der Zweckverband mit Akteneinsichtsrecht, Initiativrecht und öffentlichen Versammlungen). Als ob wir nicht auch konkrete, realisierbare Revisions-Vorschläge gemacht hätten. Wir sind keine ZweckverbandsIdeologen, wie sie uns keck diffamieren, wir sind für die Demokratie – das ist unser einziges «Vergehen». Wir wollen interessierte Mitbürger/-innen, die mitdenken. Aber gerade das missfällt den Behörden und deren Steigbügelhaltern! Was sollen wir von solchen Leuten halten? Die als Behörde auftreten und ohne mit der Wimper zu zucken, derart einseitig informieren, mit blossen Appellen und Behauptungen operierend, und bereits im Vorfeld Hunderttausende von Franken als Honorar abziehen? Wer kauft schon gerne die Katze im Sack bei so deutlichen Signalen, die auf reines Geldverschwenden und überrissenen Gigantismus hindeuten?

Nein

Da sagen wir vorerst zweimal www.verein-zweckverband.ch Aktuell/Tagebuch


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 29. Oktober 2013

11 000 Franken für gute Zwecke Benefiz-Motocross Kappel in Hauptikon: Checks für den Götschihof und das Wohnheim Paradies 4000 Franken für den Götschihof, Aeugstertal, und 7000 Franken fürs Wohnheim Paradies, Mettmenstetten – kürzlich durfte OK-Chef Andy Zeidler den Erlös des Benefiz-Motocross verteilen. ................................................... von thomas stöckli «Im Ort, aus dem ich komme, wurden auch schon Motocross-Weltmeisterschaften ausgetragen», verrät Markus Feil. Das Geheimnis sei gelüftet: Der Götschihof-Leiter stammt aus Schefflenz, Baden-Württemberg. 4000 Franken durfte er von Andy Zeidler entgegennehmen – ein Teil des Erlöses vom Benefiz-Cross Kappel, welches am 8. und 9. September auf der Aemmetweid in Hauptikon ausgetragen wurde.

«Das Geld kommt 1:1 den Leuten zugute» Was macht der Götschihof mit der 4000-Franken-Spende? «Wir haben einen Spendenfonds», erklärt Feil. Daraus werden etwa Ferien für die Bewohner bezahlt, aber auch Freizeit-Material und die speziellen Freitagnachmittage, die alle vier Wochen stattfinden. Das könne ein Gummi-Enten-Rennen im Bach sein, ein Konzert oder eine andere Aktivität. «Das Geld kommt 1:1

Andy Zeidler mit Davide Galati und Leiter Markus Feil vom Götschihof (von links). (Bilder Thomas Stöckli) den Leuten zugute», versichert der Götschihof-Leiter. «Mit solchen Spenden können wir uns den ‹Luxus› von Anlässen leisten.» Interessiert lauscht Feil auch der Entstehungsgeschichte des BenefizCross Kappel. Als er 2007 mit der Idee gekommen sei, haben ihn die Leute gross angeschaut, erinnert sich Zeidler. Selber hat der Enthusiast 5000 Franken aus der eigenen Tasche vorgeschossen. «Wir wollten etwas bewegen im Säuliamt», erklärt er, der sich dafür einsetzt, dass der Motorsport sein Negativ-Image verliert. «Motocross ist ei-

ne Lebensschule», betont er, «die Jungen lernen Fairness und Kampfgeist.»

Lagerwoche und Pferde-Trekking Direkt nach der frühmorgendlichen Check-Übergabe in Aeugstertal fährt Andy Zeidler weiter über Affoltern nach Mettmenstetten. Hier empfängt ihn Paradies-Heimleiter Kurt Romer im Café Sonnengelb. Einige Junge aus dem Wohnheim über Mettmenstetten haben sich am Benefiz-Cross als Streckenposten engagiert. «Sie haben enorm geschwärmt», berichtet er, das

Auch ein Check für Paradies-Heimleiter Kurt Romer.

sei für sie nicht nur eine lehrreiche Erfahrung, sondern auch ein tolles Erlebnis gewesen. Die 7000 Franken vom BenefizCross Kappel fliessen im Paradies in zwei Projekte. Das eine ist ein spezielles Lager: Anstatt wie üblich klassenweise soll kommenden Sommer das ganze Wohnheim gemeinsam eine Woche ins Ausland fahren. Die drei Wohngruppen und das Haus-Team dürfen dazu je einen Vorschlag einbringen. Das erklärte Ziel: als Institution zusammenwachsen. Dazu gehören gemeinsame Erlebnisse und Akti-

vitäten. Das andere Projekt ist ein zweitägiges Pferde-Trekking – bereits zum dritten Mal wird dies 2014 durchgeführt. Seit den ungläubigen Blicken vor der ersten Austragung des Benefiz-Motocross Kappel ist viel Zeit vergangen. Zeit, in welcher sich die Organisatoren viel Goodwill erarbeitet haben. «Jetzt sind wir so weit, dass die Leute fragen: Wann macht ihr es wieder?» freut sich Zeidler. Bei den Helfern bedankt sich das OK vom Benefiz-Motocross übrigens wieder mit einem Essen. Es findet am 16. November in Hausen statt.

Das Licht und der Duft von Frankreichs Küsten Kunstausstellung von Jean Verdon in der Zahnarztpraxis von Dr. Christian Kalt in Affoltern Bis 15. März 2014 sind in der Affoltemer Zahnarztpraxis von Dr. Christian Kalt, Breitenstrasse 20, Werke des französischen Malers Jean Verdon ausgestellt. Bilder, die Sehnsucht nach Natur und Landschaft wecken.

grafischen Werbung zu, bleibt in seiner Freizeit aber seiner Malerei treu.

Faszination Meer, Landschaft und Himmel

................................................... von urs e. kneubühl Die Farben, das Licht, der Duft – die Bilder von der Provence, die zurzeit in der Zahnarztpraxis von Dr. Christian Kalt, Breitenstrasse 20, Affoltern, ausgestellt sind, lassen die Sehnsucht wach werden nach diesem Reiseziel für alle Sinne. Es sind Malereien des französischen Künstlers Jean Verdon, den Christian Kalt über die familiäre Bande eines Freundes kennt. Verdon, anzeige

Der französische Maler Jean Verdon (rechts) stellt idyllische Landschaftsbilder zurzeit in der Zahnarztpraxis von Dr. Christian Kalt in Affoltern aus. (Bild kb.) 1933 nahe der Atlantikküste geboren, besuchte die Kunstschule Lyon, die er

mit dem ersten Preis in Malerei abschloss. Beruflich wendet er sich der

Es ist die Liebe zum Wasser, die Faszination von Meer, Landschaft und von Schiffen, die Verdons Repertoire wie ein roter Faden durchzieht. Der Maler Jean Verdon gibt sich, das ist in den rund zwanzig gezeigten Exponaten unverkennbar, vollkommen der Leidenschaft hin, die ihm die Küste, der Himmel und die Natur bieten und die sich bei ihm schon in der Jugend entwickelt hat. Seither haben ihn diese Themen nicht mehr losgelassen. Auch jetzt nicht, da er seit seiner Pensionierung in Südfrankreich lebt. Im Lichte der Provence hat er nun als zusätzliche Komponente seiner Motive eine

andere Landschaft mit Weizen- und Lavendelfeldern entdeckt, welche schon Maler wie Jean Dufy und Felix Ziem inspirierten. Und daher rücken jetzt in der Zahnarztpraxis von Christian Kalt Atlantikküste und Provence – geradezu harmonisch – näher zusammen, so, wie an der Hafenkante und am Strand Land und Wasser buchstäblich aufeinandertreffen. Jean Verdons Landschaften bestechen durch ihre leuchtend-heitere Farbkraft und einen wohldosierten Farbauftrag auf dem sanft lasierten Untergrund. Mit gestischem Pinselduktus lässt er Lavendel- und Weizenfelder sich wiegen im Wind und das Meer die Hafenmolen umspülen. Und nichts lenkt dabei ab von der beeindruckenden Kraft und Schönheit, die von Wasser, Landschaft und Himmel ausgehen.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 29. Oktober 2013

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27 Kunstschaffende und Vielfalt mit Qualität Jurierte Ausstellung Ämtler Künstler im Kasinosaal Affoltern Mit der Präsentation der jurierten Exponate ist am Wochenende die diesjährige Auflage der Ausstellung Ämtler Künstler zu Ende gegangen. Vielfalt und Qualität der gezeigten Werke haben Jury und Publikum gleichermassen beeindruckt.

Werke von 21 Frauen und 5 Männern sowie das Gruppenprojekt des Jugendtreffs Chratz ein interessantes und vielseitiges Bild ergeben: zwei- und dreidimensionale Arbeiten in unterschiedlichen Techniken und verschiedensten Stilen.

................................................... von urs e. kneubühl

Selbstbewusst wie zutreffend durften daher GGA-Präsident Eduard Waldesbühl sowie für die Kunstkommission Seraina Mohr an der Vernissage feststellen, dass die aktuelle jurierte Ausstellung Ämtler Künstler nicht nur zu einem festen Bestandteil des kulturellen Lebens Bezirk geworden ist, sondern auch bei jeder Ausgabe an Niveau gewinnt. Das generationenübergreifende Interesse, die thematische Bandbreite der Leistungsschau 2013 und deren künstlerisches Niveau legten da beredtes Zeugnis ab. Die Ausstellungskriterien wie Qualität, Eigenständigkeit sowie künstlerische Herangehensweise und Umsetzung haben sich in den vier Ausstellungstagen in jeder Nische und an jedem gezeigten Werk unschwer ablesen lassen. Und auch wenn die von der Jury ausgezeichneten Kunstschaffenden keinen Preis mit nach Hause nehmen konnten, waren dennoch alle Sieger. Die Präsentation der Arbeiten auf einem derart hervorstechenden, augenfälligen Podium und das grosse Publikumsinteresse dürfen als echte Belohnung verstanden werden. «Exempla trahant» – Beispiele mögen ziehen –, dieses Wort gilt nun für alle Kunstschaffenden im Bezirk, denn 2016 werden die Ausstellungen Ämtler Künstler – die offene und die jurierte – die nächste Auflage erleben.

Die Ausstellung Ämtler Künstler, traditionelle Leistungsschau für das vielfältige Kunstschaffen im Bezirk Affoltern, ist eine Erfolgsgeschichte: In den lediglich insgesamt acht Tagen, in denen die offene und die jurierte Ausstellung zum Besuch einluden, haben zahlreiche Kunstinteressierte Affoltern, den Kasinosaal und während der offenen Ausstellung zusätzlich auch die Galerie am Märtplatz zur Drehscheibe der Ämtler Kunst gemacht. Der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirkes Affoltern GGA, welche die alle drei Jahre stattfindenden Kunstausstellungen seit 1973 unterstützt, und deren selbstständigen Kunstkommission ist damit erneut ein grosser Wurf gelungen.

27 von 77 Kunstschaffenden Am vergangenen Wochenende ist die diesjährige Auflage dieses ausserordentlichen und geschätzten Podiums für die heimische Kunst mit der Prä-

Qualität und Eigenständigkeit

Unterschiedlichste Techniken und Stile: Die jurierte Ausstellung Ämtler Künstler überzeugte mit Eigenständigkeit und Qualität - links Arbeiten von Marco Müller, Bonstetten und rechts jene des Hausemers Mike Knobel. (Bilder Urs E. Kneubühl) sentation der jurierten Exponate zu Ende gegangen. 27 Kunstschaffende, ausgewählt von einer Fachjury, haben darin ihre Exponate zeigen können, insgesamt deren 77 wollten dabei sein und haben entsprechend ihre Arbeiten eingereicht. Es gelang der Jury mit dem Grafiker, Bildhauer und Maler Ueli Bieri, dem Architekten Mark Hof-

Ausstellende jurierte Ausstellung Die Werke folgender Kunstschaffender wurden von der kompetenten Fachjury auserkoren und waren an der jurierten Ausstellung Ämtler Künstler vom 24. bis 27. Oktober im Kasinosaal und im Foyer zu sehen: Marlies Achermann-Gisiger, Bonstetten (Mischtechniken), Walter Altdorfer, Aeugst (Raku-Acryl-Skulpturen), Ursula Bonvin, Ottenbach (Acrylmalerei), Dieter Brönnimann, Affoltern (Wachsguss-Bronze- und MarmorSkulpturen), Sandra Canonica, Stallikon (Pastellkreide-. Acrylmalerei), Eva Christen, Mettmenstetten (Pastellkreide-Malerei), Georg Enz, Ottenbach (Acryl-Malerei), Doris Ess, Stallikon (Zeichnungen und HandMade-Paper), Estrellita Fauquex, Obfelden (3D-Schnitte), Mathias Gentinetta, Mettmenstetten (Heliogravuren), Camilo Gomez, Affoltern (Acryl-Malerei), Lucretia Graf-Bion, Aeugst (Mixed-Media), Lotti Gysi, anzeige

Mettmenstetten (Acryl- und Öl-Malerei), Elly Haebler, Maschwanden (Collagen und Acryl-Malerei), Ursula Hartmann, Affoltern (Gouache-Malerei), Patricia Högger, Aeugstertal (Öl-Malerei), Jugendtreff Chratz, Hausen (Acryl-, Öl-Malerei und Mischtechniken), Barbara Kämpfer, Mettmenstetten (Stoffarbeiten), Sibylle Kessler, Lenzburg, aufgewachsen in Affoltern (Holzschnitzerei), Mike Knobel, Hausen (Acryl-Malerei), Marcel Langhi, Hausen (Live-HDR-Fotografien, Collage), Marco Müller, Bonstetten (Acryl- und Marker-Zeichnungen), Susanne Ravasio, Hedingen (Filzobjekte in Schablonentechnik), Nina Rentschler, Zürich, aufgewachsen im Bezirk (Omnichrom), Inez van Deelen Sigg, Mettmenstetten (Acryl-, Bleistift-, Aquarell- und Ölmalerei), Susanne Wolf, Aeugst (ÖlMalerei, Collagen), Ruth Zimmermann, Aeugst (Schablonentechnik).

stetter, der Literaturzeitschrift-Mitherausgeberin Irene Schildknecht und der freischaffenden Stalliker Künstlerin Katrin Zuzakova, eine Ausstellung zusammenzustellen, die deutlich über das «Hobbyniveau» hinauswies und viele Kunstrichtungen berücksichtigt hat. Im Kasinosaal wurde von Donnerstag bis Sonntag vielfältiges Kunstschaffen gezeigt, auch wenn die Jury in ihrem Bericht festhalten musste, dass die eingereichten Arbeiten zum Grossteil aus zweidimensionalen Werken, zumeist Gemälden, bestand und Installationen, Videos und andere neuen Medien gänzlich fehlten. Dennoch von der Fotografie bis hin zu gegenständlicher und figürlicher Malerei, von abstrakter bis zu konkreter Kunst war ein breites Spektrum vertreten. Das gilt auch für das Alter der Kunstschaffenden, das von ganz jungen hoffnungsvollen Talenten (Jugendtreff Chratz) bis hin zu gestandeneren Semestern reichte.

ersten Jurierungsrunde konnten schon vierzehn Kunstschaffende einstimmig für die Ausstellung bestimmt werden, in der zweiten Runde weitere acht; auch diese einstimmig, aber «teilweise nach längeren Diskussionen und sorgfältigem Abwägen», wie die Jury schreibt. Bei den letzten fünf in der Kontrollrunde von der Jury schliesslich doch für die Ausstellung auserkorenen Kunstschaffenden klafften die Beurteilungen weit auseinander, einzelne Arbeiten waren stark umstritten. Schliesslich darf man aber doch feststellen, dass die ausgewählten

Von einstimmig bis umstritten «Die Jury ist überzeugt, dass mit der vorgenommenen Auswahl eine interessante und vielseitige Ausstellung kuratiert werden kann. Sie wird ein aktuelles Abbild des Kunstschaffens im Knonauer Amt sein», liest man folgerichtig im Jurybericht. Leicht hatten es die Begutachter nicht, angesichts der vielen eingereichten Arbeiten und Dokumentationen. Immerhin, in einer

Die Jüngsten: Mit dem Jugendtreff Chratz, Hausen, schaffte es auch die Jugend in die jurierte Ausstellung. An der Vernissage zeigten sie live Action-Kunst.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 29. Oktober 2013

Gelungene Gemeinschaftsleistung Das rundum erneuerte Mehrzweckgebäude in Affoltern wurde feierlich eingeweiht Die fast dreijährige Instandsetzung und Gesamtsanierung des Affoltemer Mehrzweckgebäudes wurde dieses am vergangenen Samstag feierlich eingeweiht. Das Resultat lässt sich sehen, wie allseitig erfreut festgehalten wird. ................................................... von urs e. kneubühl Das MZG sitzt. 36 Jahre nach der Erbauung präsentiert sich das Feuerwehr- und Mehrzweckgebäude an der Bühlstrasse 11 im Bezirkshauptort in rundum erneuertem Zustand. «Fast drei Jahre haben wir intensiv geplant, besprochen und diskutiert», resümierte Projektleiter Dieter Jährling anlässlich der Eröffnungsfeierlichkeiten vom vergangenen Samstag und stellte fest: «Das Resultat darf sich sehen lassen; es hat sich gelohnt.» Erfreut bestätigte auch Affolterns Hochbauvorstand Clemens Grötsch, dass sich der im Oktober 2011 von den Stimmbürgern deutlich genehmigte Bruttokredit von 1,744 Mio. Franken bezahlt gemacht hat: «Das Gebäude präsentiert sich in neuem Glanz. Es war ein sehr lehrreiches, intensives und spannendes Projekt, welches immer wieder neue Herausforderungen hervorbrachte, die zu lösen waren.» Er sieht darin vor allem eine gelungene Gemeinschaftsleistung.

Die Ansprechpartner für die Nutzer im rundum erneuerten MZG: Paolo Gentile, Leiter Haustechnik, eingerahmt vom Hauswart-Ehepaar Rita und Hanspeter Beer im renovierten Saal.

Die Feuerwehr demonstrierte diverse Einsätze. Hier dürfen sich Kinder einmal als richtige Feuerwehrleute fühlen.

Erdbeben- und hochwassersicher Grötsch erinnerte in seiner Eröffnungsansprache, die musikalisch vom Musikverein Harmonie Affoltern fein umrahmt wurde, daran, dass es bei Umbauten von einem solchen Ausmass, komplexe Umstände und Wechselwirkungen gibt, die zwar nicht einfach für jedermann ersichtlich sind, dennoch akzeptiert werden müssen. Die Sanierung der Gebäudehülle mit schlechter Dämmung, der überalterten sanitären Hausinstallationen und dem undichten Dach seien entsprechend nicht immer reibungslos über die Bühne gegangen. Beim geführten Rundgang wies Architekt Adrian Loosli denn auch auf verschiedenste Knackpunkte hin, welche von den vorgefundenen Zuständen sowie aktuellen Vorschriften her mit Ideen, Courage und guter Planung

Affolterns Hochbauvorstand Clemens Grötsch (r.) bedankt sich bei Projektleiter Dieter Jährling für gute Arbeit. zukunftsgerichtet angegangen und gelöst wurden. Im Rahmen der Instandsetzung wurde daher auch die Tragkonstruktion erdbebentechnisch auf den neuesten Stand gebracht, und punkto Hochwasserschutz erreicht das MZG nun die vom Gesetz geforderte Vorgabe HW300, was heisst, dass das Gebäude einem Hochwasserereignis standhält, das im statistischen Mittel alle 300 Jahre wiederkommt. Praktisch jeder Zentimeter im Feuerwehr- und Mehrzweckgebäude Affol-

Auf den geführten Rundgängen – aussen und innen – gab es viele bautechnische Detailinformationen zum Sanierungsprojekt. (Bilder Urs E. Kneubühl)

tern wurde bei der Instandsetzung rundum erneuert. Die Mietwohnungen erhielten moderne Küchen sowie Badezimmer und die ehemaligen Balkone wurden, verglast, zu Loggias. Aus der ehemaligen Militärunterkunft wurden rund 350 m² Büroräumlichkeiten geschaffen, es wurde ein Parkdeck erstellt, auf dem Dach eine Fotovoltaikanlage installiert und – für Mieterschaft und Saalnutzer – ein rollstuhlgerechter Lift eingebaut. Die Räumlichkeiten von Feuerwehr und

Zivilschutz wurden saniert und zweckmässig umgebaut. «Die Benützer des Mehrzwecksaales erwartet eine ‹grüne› Überraschung», sprach der Affoltemer Hochbauvorstand den neuen Bodenbelag an, der im frisch und hell erstrahlenden Saal in eben dieser Farbe auffällt. Evident neu präsentiert sich auch die Saalküche, die mit modernen Geräten und Anlagen ausgestattet ist. «Der Saal eignet sich bestens für kleinere Veranstaltungen und bietet Platz für bis zu 150 Personen», hielt Grötsch

weiter fest und bemerkte auch: «Das Immobilienamt freut sich, den Saal endlich wieder vermieten zu können.» Nach Abschluss des Rundganges bestätigten alle Besucher unisono, was Clemens Grötsch und Dieter Jährling vorab am Ende ihrer Ansprachen angeführt hatten: «Alles in allem sind wir der festen Überzeugung, dass das MZG nun wieder ein zeitgemäss, zweckmässig und einheitlich daher kommt und für die nächsten Jahrzehnte bestens gerüstet ist.»

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Spital Affoltern: Renoviertes Mehrzweckgebäude: Zweckverband oder AG? Wo bleibt die Wertschätzung? Podiumsdiskussion in Aeugst

Ein enttäuschender Aufmarsch am Samstag in Affoltern

Zweckverband oder AG? Über diese Frage wird am Mittwoch, 30. Oktober, 20 Uhr, im Schulhaus Gallenbüel in Aeugst diskutiert.

Feuerwehren gehören zu den ältesten Gemeinwesen in der Schweiz. Schon seit Jahrhunderten haben wackere Männer und Frauen unter Einsatz ihrer Gesundheit, ja sogar ihres Lebens Brände bekämpft.

Am 24. November 2013 stimmt der Bezirk darüber ab, ob der bisherige Zweckverband Spital Affoltern aufgelöst und unsere Gemeinde Aktionärin der Gemeinnützigen Spital Affoltern AG wird. An der vorberatenden Gemeindeversammlung waren die Gegner der vorgeschlagenen neuen Trägerschaft des Spitals nicht anwesend und konnten ihre Position nicht vertreten. In Aeugst treffen die Protagonisten aufeinander, und Interessierte können mitdiskutieren und sich eine Meinung bilden. Es diskutieren: Walter Ess, Mitglied Betriebskommission Spital Affol-

tern; Hans Roggwiler, Präsident Verein Pro Zweckverband Spital Affoltern; Moritz Spillmann, Kantonsrat SP; Dr. Bertram Thurnherr, Projektleiter neue Rechtsform, Betriebskommission Spital Affoltern. Leitung: Jürg Burger, Präsident FDP Aeugst. Das Plenum Aeugst und die FDP Aeugst laden Interessierte herzlich zu dieser Veranstaltung ein und freuen sich auf einen spannenden und informativen Abend. Das Plenum Aeugst (eine Initiative der Ortsparteien der FDP und SVP, des Vereins Forum Aeugst und der Kirchenpflegen beider Konfessionen) bietet den Aeugsterinnen und Aeugstern Gelegenheit, über die Partei-, Konfessions- und Vereinsgrenzen hinaus zu offenen Fragen und aktuellen Problemen einen Meinungsaustausch zu pflegen, sich zu informieren und eine Meinung zu bilden.

der herausgeputzte Geräte- und Fuhrpark präsentiert! Ein Besuch am Samstag dieses schönen Anlasses bei herrlichem Herbstwetter sollte doch selbstverständlich sein.

Erfreulich, dass wenigstens Nachwuchs da ist: Die Jugendfeuerwehr zeigte ihr Können an Schläuchen, Hydranten und Gebäude. Paul Rutar-Caduff, Affoltern

Leere Bänke Gelungenes Werk Im Bezirkshauptort arbeiteten während mehreren Jahren Gemeindebehörden, Planer und Handwerksleute an Erneuerung und Umbau des Feuerwehrgebäudes zu einem Mehrzweckgebäude. Aus Freude an dem gelungenen Werk wurde ein Tag der offenen Türe organisiert: Eröffnungsreden, musikalische Umrahmung, Rundgänge, Einsatzdemos und vieles andere mehr wurde geboten. Nebst einem Wettbewerb war auch für die Verpflegung gesorgt. Mit grossem Stolz wurde

Verwundert stellte man aber am Samstagmorgen fest, dass die bereitgestellten Bänke nur zur Hälfte besetzt waren und dies vorwiegend von älteren Leuten. Wo waren alle die vielen aktiven Einwohner? Einkaufen und andere Vergnügungen standen wohl im Vordergrund und verhinderten eine gebührende Wertschätzung der geleisteten Arbeit und Einsatzbereitschaft. Hoffentlich war der Platz am Nachmittag mehr bevölkert und die Abwesenden benötigen nie die Hilfe der nicht besuchten Einsatzkräfte.

Nicht ohne Adresse Die Redaktion erhält regelmässig per E-Mail übermittelte Zuschriften, die keine vollständige Adresse der Autorin oder des Autors enthalten. Bitte in jedem Fall einen Absender vermerken und eine Telefonnummer für allfällige Rückfragen angeben. Bei Zuschriften, die sich auf Artikel im «Anzeiger» beziehen, sind dessen Titel und das Erscheinungsdatum notwendig. redaktion@affolteranzeiger.ch


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Dienstag, 29. Oktober 2013

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Darf man ab jetzt Bello Das Vertrauen ist verloren von der Leine lassen? Spital Affoltern: Zweckverband oder AG?

Es war eine denkwürdige DelegiertenVersammlung im Spital im vergangenen März. Der Start, eine AG zu gründen und den Zweckverband aufzuheben, wurde beschlossen. Die Mode, Spitalzweckverbände in Aktiengesellschaften umzuwandeln, hat unseren Kanton spätestens 2011 erreicht. Die Regierung ist den Zweckverbänden an sich gut gesinnt. Im Februar 2005 wurde die neue Kantonsverfassung angenommen und darin wurden die Zweckverbände aufgewertet. Sie sind nun versehen mit dem Referendumsund Initiativrecht. 2011 hat die Regierung die Zweckverbände aufgefordert, die Statuten im Rahmen der Gesetzesänderungen im Gesundheitswesen nochmals anzupassen, um zu erreichen, dass diese – wie man sagt – einen eigenen Haushalt führen können. Sie sollen künftig selbstständig wirtschaften und bei Bedarf Kredite aufnehmen können. Diese nötigen Statutenänderungen wurden in allen anderen Regionen des Kantons gemacht, mit Ausnahme im Zweckverband des Spitals Affoltern. In Wetzikon ist es den Befürwortern gelungen, eine AG zu installieren. Man sagte den Leuten, es könne ja nichts passieren, die Aktien seien bei den Gemeinden. Und heute: Da wollen die Gemeinden diese Aktien loswerden, und der Spitaldirektor sagt, es stünden bereits ausländische Interessenten vor der Tür und diese wollten mit unserem Kranksein ihr Vermögen mehren.

Nur in die Variante AG verbissen

... oder gilt das Ende der Geschwindigkeitsbegrenzung für Fussgänger? (Bild zvg.)

Laubfreie Waldwege? Neulich am Vita-Parcours in Affoltern: Ein herrlicher Herbstmorgen und ich freute mich auf meinen täglichen Waldlauf. Kaum eine Viertelstunde unterwegs – ein unheimliches Dröhnen, das immer näher kam! Im ersten Moment dachte ich: ach ja, die Jonentalstrasse wird ja neu gemacht! Aber warum wird dann der unglaubliche Lärm lauter und lauter? Und da plötzlich – ich glaubte meinen Augen nicht! Ein oranges Wägelchen mit einem Riesen-Turbo-Laubbläser fegte die ersten Laubblätter vom Waldweg! Ich war fassungslos! Ich flüchtete buchstäblich: nur weg von diesem unglaublich

lauten Ungetüm! Noch weit in den Wald hinein verfolgte mich dieses Dröhnen. Ich begegnete anderen genervten Waldbesuchern (unter anderem gehetzten Rehen!) alle verstanden diesen Unsinn nicht! Welche Intelligenzbestie kam denn auf diese hirnrissige Idee, Waldwege laubfrei zu hatten!? Müssen wir nun jede Woche so einem Ungetüm begegnen, erdulden und darüber unsäglich ärgern? Denn obacht und aufgepasst – der Herbst hat erst begonnen. Es kommen noch viele, viele Blätter!!! Ursula Ferral, Affoltern

Steine liegen mir auf dem Magen Steine in Affoltern, Leserbild im «Anzeiger» vom 22. Oktober. Ich bin Oskar Eichholzer sehr dankbar für seinen «Steinhaufen» im «Anzeiger» vom 22. Oktober ohne Kommentar, denn es braucht keinen. Diese und auch andere Steine liegen mir schon lange auf dem Magen. Ich bin ein grosser Naturliebhaber und liebe das wil-

de, karge an einer felsigen Landschaft; doch diese Gesteinsmassen gehören nun einmal in diesem Ausmass nicht in die Städte und Dörfer. Es sind «Blockaden» und von denen haben wir doch schon genug. Könnte es sein, dass die Gemeinden damit zeigen wollen, wie «steinreich» sie sind?! Evelyne Widmer, Bonstetten

Säulibrunnenplatz: ein Dank und Lob Ein würdiger Rahmen, im «Anzeiger» vom 18. 0ktober. Ein Dank und Lob gebührt den Initianten der Wasserversorgung, die die Bessergestaltung des Säulibrunnenplatzes

tatkräftig an die Hand nahmen. Der Austausch des roten Hydranten ist grossartig. Hoffentlich wird der Nostalgie-Hydrant nicht auch noch geklaut! Bruno Vetterli, Zwillikon

Nachdem in Affoltern diese Trägerschaftsfrage drei Jahre lang vertrödelt wurde, machte der Kanton Druck. An der besagten Delegiertenversammlung sind die Würfel gefallen, der Termindruck war gross. Aus den Reihen der Betriebskommission wurde ein Projektleiter gewählt. Somit ist dieser sein eige-

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ner Chef. Er hat sich von Anfang an nur in die Variante AG verbissen und den Zweckverband gar nie evaluiert. Um eine AG zu gründen, braucht es Fachleute. Man suchte einen Juristen. Beauftragt wurde der erfahrene Prof. Dr. jur. Poledna aus Zürich. Zu seinem äusserst lukrativen Geschäftsmodell gehört das Umwandeln von demokratischen Zweckverbänden in anonyme Aktiengesellschaften, die der Mitsprache der Bevölkerung enthoben sind. Wer eine AG gründen will, muss das dem Stimmvolk plausibel machen, denn Aktiengesellschaften für soziale Institutionen werden gemeinhin nicht geschätzt, deshalb wurde Bernhard Schneider, bis anhin untadeliger Moderator an dieser und jener Veranstaltung, für die Werbung beauftragt. Insgesamt wurden an dieser DV 585 000 Franken für die AG-Implementierung bewilligt. Für den Projektleiter Fr. 122 000.–, für den Juristen Fr. 238 000.– und für Bernhard Schneider Fr. 136 000.– Die Rechnungsprüfungskommission des Spitals hat die Beträge abgesegnet, obschon sie diese als ungehörig hoch empfunden hat, aber sie wollte sich nicht bei Behördenkollegen einmischen und hatte gehofft, dass die Delegierten dann nein sagen würden. Aber diese sind dem Behördenfilz verfallen und sagten beherzt ja. Das sind die von uns gewählten Behörden! Ein Gemeinderat und Jurist aus dem Bezirk vertritt die Meinung, dass die Gründung einer solchen AG maximal 40 000 Franken kosten darf. Die Delegiertenversammlung war öffentlich, einige Zuhörer waren sehr aufgebracht und Frau Dr. Hess und Herr Wegmann machten eine wohlbegründete Beschwerde an den Bezirksrat. In der Zwischenzeit hat die Projektleitung gearbeitet und die Variante mit zwei Aktiengesellschaften in die Vernehmlassung geschickt; diese ist arg zerpflückt worden. Der Projektleiter und der Jurist mussten die Rechtsformpapiere mehrmals überarbeiten. Es wa-

ren auch mehrere ausserordentliche Delegiertenversammlungen nötig, bis die neue Rechtsform von den Delegierten verabschiedet wurde.

Ein schöner moralischer Erfolg Auch der Bezirksrat hat gearbeitet. Diesem steht unser Statthalter vor, und was wir von ihm beruflich zu halten haben, wurde in den vergangenen Wochen immer klarer. Er verwarf das Anliegen der Beschwerdeführer und brummte ihnen Verfahrenskosten von sage und schreibe Fr. 2424.– auf. So hält man die Bürger still, indem man mit hohen Verfahrenskosten winkt. Das wirkt in der Regel. Nun haben wir aber letzthin im «Anzeiger» lesen können, dass der Regierungsrat diesen Statthalter mit seinem Bezirksrat zurückgepfiffen hat. Es wurde ihm gar ins Stammbuch geschrieben, dass er von sich aus hätte tätig werden müssen. Die Verfahrenskosten sind den Beschwerdeführen erlassen worden, ihre Beschwerde war richtig, ein schöner moralischer Erfolg für die zwei Mutigen. Man weiss nicht, was die AG-Macher mit unserem Spital im Schilde führen. Das Vertrauen ist verloren. Sie drohen mit der Pleite und wollen uns nötigen, ihrer DemokratieausschaltungsVorlage zuzustimmen. Aber wie sollen wir Behördenvorlagen zustimmen, in denen so viele Ungereimtheiten, ein so massloses Geldausgeben bis hin zur persönlichen Bereicherung im Spiel sind? Auch die Verknüpfung der Frage zur Rechtsform mit der des Bettenhauses widerspricht der Einheit der Materie. Ja zur AG heisst automatisch auch ja zum Bettenhaus, aber wo ist der mittelfristige Businessplan des Spitals? Das sind Fragen, die uns beschäftigen und uns dazu bringen, vorerst einmal nein zur AG und nein zur Auflösung des Zweckverbandes zu stimmen. Heinz Schneider, Affoltern, Verein Zweckverband


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Dienstag, 29. Oktober 2013

Grüne sagen Ja zu unserem Spital

Der Obfelder Finanzvorstand Christoph Kobel erläuterte die komplexe Vorlage. (Bild zvg.)

EVP unterstützt die neue Rechtsform für das Spital Affoltern Anlässlich einer öffentlichen Parteiversammlung vom 22. Oktober 2013 im reformierten Kirchgemeindehaus Affoltern hat sich die EVP Bezirk Affoltern mit der neuen Rechtsform für das Spital Affoltern befasst. Im Eintretensreferat hat Christoph Kobel, Gemeinderat und Finanzvorstand von Obfelden, die komplexe Vorlage erläutert. Die Delegierten des heutigen Spitalzweckverbands beantragen eine Überführung in eine gemeinnützige Spital Affoltern AG. Darin sollen sowohl das heutige Spital als auch der Pflegebereich zusammengefasst sein. Dies als Antwort auf die Vorgaben des neuen kantonalen Gesetzes zur Spitalfinanzierung. In der anschliessenden Diskussionsrunde wurde engagiert über Pro und Contra von Gemeinnütziger AG und modifiziertem Zweckverband de-

battiert. Es wurde zum Beispiel die Frage gestellt, ob mit der gemeinnützigen AG nicht der demokratische Einfluss verloren gehe und somit die Wirtschaftlichkeit dem Patientenwohl vorangestellt werde. Auch die Anstellungsbedingungen des Personals in einer AG und die Finanzierungsverpflichtung für ein neues Bettenhaus wurden thematisiert. Die EVP hat sich in den letzten Monaten intensiv mit dieser Vorlage auseinandergesetzt und sich an der Vernehmlassung mit konstruktiven Vorschlägen beteiligt. Objektiv betrachtet, ist die Gemeinnützige AG eine geeignete Form, um die gesetzlichen Anforderungen einer wirtschaftlichen Leistungserbringung und die berechtigten Ansprüche der Bevölkerung im Bezirk für eine gute medizinische Versorgung unter einen Hut zu bringen. Auch die Kernpunkte der

demokratischen Mitsprache sind nach wie vor gewährleistet. So müssen zum Beispiel eine Änderung des Zwecks oder die Beteiligung von Dritten zwingend an der Urne entschieden werden – und dies mit Einstimmigkeit aller beteiligter Trägergemeinden. Schlussendlich ist entscheidend, die richtigen Leute in die Führungsgremien zu wählen. Persönlichkeiten mit Sachverstand und Augenmass. Das ist unabhängig von der Rechtsform wichtig, und das müssen wir unseren gewählten Gemeindebehörden zutrauen können. Die EVP unterstützt deshalb einstimmig die beiden Vorlagen zur Rechtsform des Spitals. Nämlich ein Ja zur Auflösung des heutigen Zweckverbandes und ein Ja zur Gemeinnützigen Spital Affoltern AG. Gerhard Gysel, Präsident EVP Bezirk

Der Vorstand der Grünen des Bezirks Affoltern empfiehlt mehrheitlich ein Ja zu den beiden Vorlagen zum Spital Affoltern am 24. November. Die Zukunft des Spitals Affoltern hängt nicht von der Gesellschaftsform ab. Die Grundsatzfrage lautet, ob wir das Spital erhalten wollen. Wenn nun sämtliche Vertreterinnen und Vertreter des Zweckverbandes und praktisch alle Behörden unseres Bezirks nach einem langwierigen Prozess zum Schluss gekommen sind, dass die Aktiengesellschaft die richtige Form sei, so würde heute der Fortbestand des Spitals durch ein Nein der Bevölkerungsmehrheit gefährdet. Die erste Ausgestaltung der Trägerschaft, wie sie im Frühjahr zur Vernehmlassung stand, wurde nicht nur von den Grünen in vielen Punkten kritisiert. Die Projektleitung und die Betriebskommission des Zweckverbandes haben die von den Grünen eingebrachte Kritik in ihrem neuen Trägerkonzept in den allermeisten Punkten berücksichtigt. Insbesondere wurde die demokratische Mitbestimmung in den wesentlichsten Punkten aufgenommen und eine Privatisierung der Trägerschaft praktisch ausgeschlossen. Die Weiterführung des Spitals Affoltern ist unter den gegebenen Gesetzen schwierig. Die Einführung der Fallpauschale (DRG) wurde von den Grünen auf nationaler Ebene bekämpft. Bei der Beratung um das neue kantonale Spitalgesetz wurde der Vorschlag des Regierungsrates zur Schaffung eines Zukunfts- und Stützungsfonds von den Grünen und der SP unterstützt. Mit dem Fonds sollte ein Ausgleich geschaffen werden zwischen Spitälern mit attraktivem Angebot und vielen

Zusatzversicherten und solchen, die unverzichtbare, aber nicht kostendeckende Behandlungen anbieten. Spitäler, die mit Zusatzversicherten Gewinn machen, hätten jährlich 50 Millionen Franken in den Fonds einzahlen müssen. Dieser Vorschlag wurde von sämtlichen anderen Parteien bekämpft und in der Volksabstimmung vor rund einem Jahr knapp abgelehnt. Diese Politik der Rechten und der Mitteparteien und nicht die Form der Trägerschaft bringt kleine Spitäler wie das unsrige in Schwierigkeiten. Die verfehlte, profitorientierte Gesundheitspolitik kann über die Ablehnung der vorgeschlagenen Trägerschaft des Spitals Affoltern nicht aus der Welt geschaffen werden. Vielmehr gilt es nun, dass alle Kräfte, die unser Spital erhalten wollen, über ihren ideologischen Schatten springen und am gleichen Strick ziehen. Wesentlich wird sein, dass die strategische Führung des Spitals kompetenten und engagierten Leuten übergeben wird und nicht Pöstchen an altverdiente Lokalpolitiker vergeben werden. Die internen Querelen in den Spitalgremien, wie wir sie seit ein paar Jahren kennen, müssen überwunden werden. Die Ärzteschaft und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die es über Jahre in schwierigen Situationen geschafft haben, das kleine Spital Affoltern nicht nur zu erhalten, sondern das national, ja international beachtete Modell Affoltern, mit einer ganzheitlichen Medizin zu entwickeln, haben unsere Unterstützung verdient. Hans Läubli, Präsident Grüne des Bezirks Affoltern

Kann ein Kleinspital künftige Erwartungen erfüllen?

Keine Spende, sondern ein kleiner Teil des Gewinnes aus unlauteren Geschäften

Neue Rechtsform – die bessere Lösung.

«Rohstoffkonzerne stürzen sich wie Geier auf Madagaskar», Interview im «Anzeiger» vom 22. 10.

Mit dem Streit um die neue Rechtsform läuft man Gefahr, das Ziel aus den Augen zu verlieren. Offensichtlich gibt es kaum jemand in unseren Bezirksgemeinden, der unseren Spital als Akuteinrichtung nicht erhalten möchte. Wenn nun die Freunde des Zweckverbandes mit der Botschaft an die Stimmberechtigten gelangen, sie könnten mit der Zweckverbandslösung über die Ausgestaltung oder gar die Erhaltung des Spitals befinden, ist das Irreführung der Stimmberechtigten – um nicht zu sagen eine Lüge. Nur auf der sogenannten Spitalliste des Kantons aufgenommene Spitäler sind berechtigt, Leistungen über die Krankenkassen und den Kanton abzurechnen. Welche Spitäler auf dieser existenzsichernden Spitalliste Aufnahme finden, entscheidet der Kanton und damit der Regierungsrat. Dazu haben nach gültiger Bundes- und Kantonaler Gesetzgebung die Stimmberechtigten in unserem Bezirk nichts zu befinden, weil sie ja auch keinen finanziellen Beitrag an das Akutspital mehr leisten müssen. Der Beitrag an ein neues Bettenhaus, der zweite Teil der Vorlage, über die wir abzustimmen haben, dient allein einer verbesserten Ausgangslage, um das Spital auf der Spitalliste zu halten. Es wäre nun allerdings auch nicht korrekt zu behaupten, die Form der Aktiengesellschaft garantiere die Erhaltung unseres Kleinspitals. Es ist aus meiner Sicht die bessere Lösung, weil es den Erwartungen die in Zukunft zu erfüllen sein werden, um auf der Existenzsichernden Spitalliste zu verbleiben,

eher gerecht wird. Das Risiko, dass in einigen Jahren unserem Spital die Aufnahme auf diese Spitalliste verweigert wird, bleibt bestehen. Trotzdem erachte ich die vorgeschlagene Rechtsform AG – zusammen mit der Realisierung des neuen Bettenhauses – als die erfolgversprechendere Lösung. Sie gibt den Betriebsverantwortlichen den nötigen Freiraum, um die Erwartungen zu erfüllen. Wenn es Leute gibt, die den sozialen Auftrag eines Spitals verherrlichen, ist das ihr gutes Recht und auch nicht falsch. Zu diesem Auftrag, der den Namen «Sozial» verdient, gehört aber vor allem auch eine untadelige Qualität. Was habe ich von einer liebenswerten Betreuung, wenn ich während eines Spitalaufenthalts mit Grippe oder mit einem «bösen Käfer» angesteckt werde? Eine Verlängerung des Genesungsprozesses und des Aufenthalts im Spital? Eine gute Qualität ist eben automatisch auch wirtschaftlich. Die Qualität, die zu erbringen ist, steht im Mittelpunkt, weil damit auch die Wirtschaftlichkeit garantiert ist. Die neue Spitalfinanzierung und damit die zukünftige Zulassung auf der Spitalliste orientiert sich an einer Qualität, die solche und andere Kriterien in der Beurteilung erfüllt. Ich erwarte von unserem Spital vor allem eines: gute Qualität. Soweit ich das auf Distanz beurteilen kann, ist es durch die heute Betriebsverantwortlichen gewährleistet. Wenn es noch gelingt, einen Verwaltungsrat zu rekrutieren, dem die Interessen und das Verständnis für Qualität und Gesundheitspolitik wichtiger sind als weltfremdes Gutmenschentum, dann vermag sich unser Kleinspital im Wettbewerb zu behaupten. Toni Bortoluzzi, Affoltern

Dank gebührt Regula Ochsner, die in ihrem Interview bildhaft aufzeigt, wie sich Rohstofffirmen in Ländern ohne funktionierende Regierung, und ohne definierte Umwelt- und Sozialgesetzgebung einnisten, und diese wie Geier ausbeuten. Das oft vorgebrachte Argument, Rohstofffirmen würden den Ländern in der Dritten Welt Arbeitsplätze schaffen ist ein Hohn für alle jene, die durch eben diesen Handel verarmen.

Beispiel Sambia Als Beispiel Sambia, wo die weltweit grösste Kupfermine durch GlencoreExstrata abgebaut wird. Sambia müsste vom Gewinn aus dem Rohstoffabbau fast erdrückt werden. Tatsache ist, dass es den Sambierinnen und Sambiern schlechter geht, seit die Mine nicht mehr in Regierungshänden ist. Glencore-Exstrata bezahlt in Sambia erklärtermassen keine Steuern. Sambia (vormals Rhodesien) ist mittlerweile eines der ärmsten Länder der Welt. 68% der Bevölkerung lebt unter dem Existenzminimum. Von den 13 Millionen Sambiern sind 10 Millionen von Unterernährung bedroht.

Bewusstsein schärfen Mit den Rohstoff-Initiativen in diversen Ämtler Gemeinden soll das Bewusstsein, dass wir alle Konsumenten von Rohstoffen, und mitverantwortlich für das Elend in den Abbauländern sind, geschärft werden. Darum:

Das Ziel der Rohstoff-Initiativen, die mehrheitlich im Dezember zur Abstimmung kommen, ist nicht eine Spende in die Dritte Welt, sondern ein mikrokleiner Teil des Gewinnes aus anzeige

unlauteren Geschäften soll dorthin zurückfliessen, wo die Not exakt wegen diesen Geschäften am grössten ist. Helena Heuberger, Obfelden


Gewerbe/Dienstleistungen

DînerSpectacle

Bühnenjubiläum

Vertonte Texte von Ernst Eggimann im «Löwen» in Obfelden. > Seite 15

Dodo Hug mit musikalischen Gästen im «Pöschtli» Aeugstertal. > Seite 21

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Gegen Diskriminierung Fare Action Weeks 2013 auch auf dem Wettswiler Moos ein Thema. > Seite 23

Jubiläumsschnäppchen für Schlafzimmer und Garten Finetra AG, Affoltern, feiert 1. bis 3. November 11-Jahre-Jubiläum Finetra AG an der Zürichstrasse 130, Affoltern, lädt mit Sonderkonditionen zum Jubiläumsverkauf. Zudem ist das Fachgeschäft für Schlafkomfort und Gartenmöbel am Jubiläumssamstag von 9 bis 18 Uhr und am Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Bringen etwas Sonne ins Säuliamt: Landimärt Geschäftsführer Marcel Tillmann (links) und Patrick Zweidler, Zanolari Weine AG. (Bild Martin Mullis)

Flüssige Sonne gegen diesigen Herbstnebel Zanolari-Weine im Landimärt Bickwil Neu im Weinsortiment des Landimärts in Obfelden sind die auserlesenen Tropfen der Zanolari Weine AG zu finden. Ab November werden die bereits legendären Veltliner Weine «Flüssige Sonne» das Weinsortiment des Landimärts ergänzen. Weinliebhaber kennen und schätzen die exklusiven Weine der Firma Zanolari AG längst. Die bekannten Veltliner Weine werden künftig das bestehende Sortiment des Landimärts Bickwil bereichern. Mit einer Degustation am 1. und 2. November 2013 können die Kunden die edlen Tropfen probieren. Patrick Zweidler, Geschäftsführer des traditionellen Weinhauses Zanolari Weine AG, freut sich, etwas flüssige Sonne ins hie und da doch neblige Säuliamt zu bringen. Mit «Flüssige Sonne» sind die Weinetiketten der bereits legendären Tropfen denn auch beschrieben.

Zanolari Weine seit 1875 Und wer kennt sie nicht, die Veltliner Weine von Zanolari? Wer trank noch nie von diesem markanten Wein in einer Berg- oder Skihütte oder einer Bar im Bündnerland? Höchste Zeit also, dass die edlen Rebensäfte den Weg von Poschiavo, wo Pietro Zanolari 1875 die erste Weinflasche verkorkte, ins Knonauer Amt gefunden haben. Obwohl der ausgezeichnete Ruf den Veltliner Weinen längst vorausgeeilt ist, haben nun selbst Weinmuffel Gelegenheit, dem Herbstnebel im Unterland mit einem Glas «Flüssige Sonne» etwas entgegenzuwirken. Im Landimärt können die opulenten Aromen der verschiedenen Veltliner gekostet werden und für die Einführungszeit winken spezielle Aktionspreise. (mm) Degustation und Einführung der Zanolari-Weine: Freitag 1. und Samstag 2. November im Landimärt, Obfelden.

Top-Bewertungen für Volg-Weine Im neuen «Weinseller 2014» haben die Volg-Weine erneut hervorragend abgeschnitten: Über die Hälfte der bewerteten Weine wurde von Chandra Kurt mit einem Stern für ein besonders gutes Preis-/Leistungsverhältnis ausgezeichnet. Der Perlwein Volgaz! erhielt sogar die Höchstnote. Von den 59 Weinen aus dem Volg-Sortiment, die von der renommierten Weinautorin Chandra Kurt für den neuen «Weinseller 2014» verkostet wurden, haben 30 einen Stern erhalten. Von allen bewerteten Detailhändlern hat Volg damit prozentual am meisten Sterne vorzuweisen. Mit einem Stern belohnt Chandra Kurt Weine, die ein speziell gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aufweisen und somit besonders empfehlenswerte Schnäppchen sind. «Das Volg-Weinangebot ist seit Jahren sehr solide und konstant. Auch

preislich sind die Weine optimal und im Sortiment gibt es viel zu entdecken», erklärt Chandra Kurt. Der «Weinseller 2014» ist ein Standardwerk für den preisbewussten Weinkauf mit über 500 Weinen aus dem Schweizer Detailhandel, getestet und empfohlen von Chandra Kurt. Mit durchschnittlich knapp 17 Punkten haben die Volg Weine darin erneut hervorragend abgeschnitten. Darunter auch viele einheimische Tropfen, die bei Volg seit jeher eine grosse Bedeutung haben. Stolze 19 von 20 möglichen Punkten vergab Chandra Kurt dem frisch-filigranen Volgaz! aus dem Volg-Sortiment – ein idealer Perlwein zum Apéritif an Silvester. Damit erzielte Volgaz! die Höchstnote aller von Kurt verkosteten Weine! Die ausgezeichneten Volg-Weine werden im neuen Volg-Weinseller-Flyer vorgestellt. Dieser liegt ab November kostenlos in jedem Volg-Laden auf oder kann unter www.volg.ch heruntergeladen werden. (pd.)

Für «Nachtwandler und Tagträumer» und «Geniesser und Zaungucker», bietet Finetra AG – ganz nah beim Kronenplatz im Bezirkshauptort – über das Wochenende vom 1. bis 3. November attraktive Jubiläumsschnäppchen. Das Affoltemer Fachgeschäft für Schlafkomfort und Gartenmöbel an der Zürichstrasse 130 feiert nämlich heuer sein 11-Jahre-Jubiläum und gewährt in besagtem Jubiläumsverkauf Sonderkonditionen. «Wir bieten den Rabatt, den wir an der Zuger Messe geboten haben, auch an unserem Jubiläumswochenende und haben zudem an den drei Tagen – so lange der Vorrat reicht – Jubiläumsschnäppchen zu absoluten Tiefstpreisen», verspricht Finetra-Geschäftsführer Besim Bulica.

Fachberatung und rote Punkte Das Affoltemer Fachgeschäft für Schlafkomfort und Gartenmöbel ist neben den qualitativ hochstehenden

Das ausgeschlafene Finetra-Team mit Besim Bulica, Bernadette Schneebeli und Bajrush Bulica (von links) bietet am Jubiläumswochenende vom 1. bis 3. November spezielle Konditionen und Tiefstpreisschnäppchen. (Bild zvg.) Markenprodukten, die geführt werden, auch für seine individuelle, fachlich kompetente und lösungsorientierte Beratung sowie den dynamischen Service bekannt. Am Jubiläumswochenende verstärkt es sich beratend zusätzlich mit Fachleuten seiner Lieferanten: z. B. von Bico, Aqua-DynamicWasserbetten und Air-Bed-Luftbetten etc. Besim Bulica: «In der Beratung und im Kundenservice kommt bei uns die gleiche Sorgfalt zum Tragen, die wir der Auswahl unserer Lieferanten widmen. Deshalb können sich die Kunden bei uns jederzeit auf fachkundige und tatkräftige Unterstützung

verlassen.» Dazu kommen im Jubiläumsverkauf vom Freitag, 1., bis Sonntag, 3. November, bei diversen Betten, Bettwäsche, Salontischen, Relax-Sesseln etc. ganz spezielle Jubiläumstiefstpreise: Allerdings gibt es die mit roten Punkten ausgezeichneten Schnäppchen nur solange es diese hat, wogegen das Finetra-Team rundum für Erfrischungen besorgt sein wird. (kb.) Jubiläumswochenende Finetra AG, Zürichstrasse 130, Affoltern. 1. bis 3. November. Öffnungszeiten: Freitag von 9 bis 18.30 Uhr, Samstag von 9 bis 18 Uhr und Sonntag von 10 bis 17 Uhr.

Nichts ist schonender und effizienter als Training im Wasser Aqua-Fit mit Ramona Koller in Mettmenstetten und Ottenbach Ein ganzheitliches Training braucht, wer fit sein will und dabei die Gelenke schonen möchte. Dies bietet Ramona Koller, Dipl. Instruktorin seit bald zehn Jahren Männern und Frauen an. Alles ist schwerelos. Einfach lassen sich die vorgegebenen Übungen ausführen. Es sind leichte Bewegungen. Gearbeitet wird gegen den Wasserwiderstand. Aqua- Fit – nichts ist schonender und effizienter, als im Wasser zu trainieren. Auch als Ausgleichstraining für Jogger und Läufer sehr geeig-

net. Ob Untrainierte oder Spitzensportler, Nichtschwimmer oder Wassersportler, Aqua-Fit bringt allen den entsprechenden Nutzen. Aqua-Fit ist ein einzigartiges Ganzkörpertraining im schwimmtiefen Wasser mit Hilfe einer speziellen Weste als Auftriebshilfe. Die Vorteile: Stärkung, Kräftigung und Lockerung der Muskeln, psychisches und körperliches Wohlbefinden; Schonung der Gelenke, Sehnen und Bänder. Aqua-Fit gibt keine Schläge auf die Knochen, keinen Muskelkater, aber es bringt einen hohen Kalorienverbrauch! Je intensiver man trainiert, desto höher der Kalorienverbrauch. Eine Grundregel lautet: 13 kcal/ 54,6 kJ pro kg Körpergewicht innerhalb einer Stunde.

Laufen ohne Bodenkontakt

Ramona Koller lädt zum Aqua-Fit. (Bild zvg.)

Sowohl kräftigende wie Herz-Kreislauf-wirksame Übungen für alle Muskelgruppen sind ohne übermässige Verspannung der Muskula-

tur realisierbar. Durch den Wasserdruck wird zudem die Atemmuskulatur gekräftigt, die Durchblutung verbessert, die Haut massiert und gestrafft. Die Lektion setzt sich wie folgt zusammen: 10 Min aufwärmen, 20 Min. kräftigende und muskelaufbauende Gymnastikübungen, danach 20 Min. Deep Water Running (Tiefwasser laufen) Ausdauer, zum Schluss dehnen oder lockern. Im Wasser ist der schwierigste Teil, daran zu denken, dass wir den natürlichen Laufstil von Land ins Wasser übertragen. Es wird ohne Boden unter den Füssen gelaufen. Der Kurs ist Qualitop anerkannt und wird von diversen Krankenkassen teils rückerstattet. Damit die Lektionen spannend bleiben, wird mit Musik gearbeitet, die motiviert. 1984 wurde dies von Markus Ryffel aus den USA in der Schweiz eingeführt. Ein grosses Ereignis ist auch jedes Jahr die Aqua-Fit-Seedurchquerung in Uster, worauf auch trainiert werden kann. Nun findet ein neuer Aqua-FitKurs statt, in Mettmenstetten am Montagabend und in Ottenbach am Donnerstagmorgen in dem jeweiligen Schulhallenbad. Anmelden und Infos bei Ramona Koller, Dipl. Instruktorin by Ryffel Running, Mobile 079 623 66 78 oder aquafitramona@bluewin.ch.


Gewerbe

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Dienstag, 29. Oktober 2013

«Im Winter attraktivere Preise» Markus de Pretto übernimmt das elterliche Malergeschäft Es ist der Wunsch vieler KMU-Inhaber, dass das Geschäft in der Familie bleibt. Beim Ottenbacher Malergeschäft de Pretto hat jetzt Markus de Pretto die Leitung übernommen. Die Eltern Esther und Norbert de Pretto arbeiten weiterhin im Betrieb mit, Guido de Pretto unterstützt seinen Bruder als Vorarbeiter und Projektleiter.

Von links: Caroline Röthlisberger, Barbara Koller, Kathrin Schmid, Maya Baer und Antonetta Bossert. (Bild zvg.)

«Novemberlicht» in Rifferswil Der kleine Herbstmärt im Fro Shop Bereits zum fünften Mal findet der kleine, feine Herbstmarkt im Fro Shop statt. Es erwartet die Besucher Handgemachtes, Kreatives und Einzigartiges zum Probieren und Kaufen. Wieder haben die kreativen Frauen von «Waldgräfin» und «Glückssternli» mit viel Liebe gestaltet, gefaltet, genäht, gebacken, gefädelt, gestrickt und gesammelt. Caroline Röthlisberger versüsst mit ihren traumhaften

Cupcakes und feinen Kaffees den Sonntag, und auch wer eine herzhafte Wurst liebt, kommt auf seine Kosten. Vielleicht lassen sich bereits die ersten Weihnachtsgeschenke finden. Man darf sich aber auch nur von den wunderschönen Klängen von Melissa Lischer, bei den zwei kleinen Konzerten, verführen lassen. Auf einen genussvollen Sonntag! (pd.) Novemberlichtmarkt am Sonntag, 3. November, von 11 bis 17 Uhr im Fro Shop, Jonenbachstrasse 23, in Rifferswil.

Liegenschaften Vermietungen Zu vermieten in Wettswil am Albis per 1. November 2013 oder nach Vereinbarung (Nähe Postautohaltestelle)

4-Zimmer-Wohnung 1. OG / Lift, mit grossem Balkon + Estrich, moderne neue Küche. Einbauschränke, Kellerabteil, auf Wunsch Garage. Mietzins exkl. Nebenkosten Fr.1360.–. Heiz- und Nebenkosten Fr. 250.– Garage Fr. 160.–. Besichtigung nach Vereinbarung. Berger AG, 8907 Wettswil am Albis Telefon 044 700 02 72 oder 044 700 09 48

Verkäufe

1979 haben Norbert und Esther de Pretto ihr Malergeschäft als Familienunternehmen gegründet. Seit 1995 arbeitet Markus de Pretto im Betrieb, seit 1998 auch sein Bruder Guido. Nun hat Markus eine Mehrheitsbeteiligung übernommen. «Mit der Firmenübernahme ändert sich eigentlich nicht viel. Die ganze Familie wird weiterhin im Betrieb arbeiten», erzählt Markus de Pretto, Malervorarbeiter SMGV und eidgenössisch diplomierter Betriebswirtschaftler. Seit 1979 hat das kleine KMU allen wirtschaftlich und jahreszeitlich bedingten Schwankungen getrotzt und ist moderat gewachsen. Vor allem die Jahreszeiten sind im Malergewerbe immer wieder eine Herausforderung. «Um eine optimale Qualität des Anstrichs gewährleisten zu können, malen und streichen wir draussen nur, wenn das Wetter stimmt», erklärt Markus de Pretto. Im Winter sind deshalb vorwiegend Innenanstriche sowie Neuanstriche demontierbarer Teile, beispielsweise von Fensterläden, möglich. Um die Umwelteinflüsse bestmöglich aufzufangen hat die de Pretto Maler GmbH ihre Angebotspalette ge-

Markus de Pretto hat Grund zur Freude. Er konnte seinen Eltern ein gutgehendes KMU abkaufen. (Bild Salomon Schneider) zielt ausgeweitet: Moderne Tapezierungen, dekorative Wandgestaltung und Beschriftungen können witterungsunabhängig erstellt werden. Markus de Pretto erläutert seine Firmenphilosophie: «Ich bilde mich stets weiter, um fachlich und organisatorisch auf dem neusten Stand zu sein. Zudem gebe ich mein Wissen gerne an Lehrlinge weiter.»

Ein innovatives Malergeschäft Weniger spektakulär als beispielsweise in der IT und der Mobiltelefonie finden auch in der Baubranche grosse Fortschritte im Material- und Verarbeitungsbereich statt. Für Markus de Pretto sind momentan vor allem die Fortschritte im Nasszellenbereich von unschätzbarem Wert: «Fugenlose Badezimmer sind seit einigen Jahren mög-

lich. Damit wird die Keimbildung minimiert und die Reinigung um ein Vielfaches vereinfacht.» Auch in den Wohnräumen findet ein Umdenken statt. Wo bis vor ein paar Jahren Weiss an den Wänden dominiert hat, stellt de Pretto eine Rückkehr zu Naturmaterialien fest: «Diese sorgen für ein natürliches Raumklima. Vor allem Echtsteinfurnier steht sowohl bei Neubauten als auch bei Renovationen hoch im Kurs.» Die Spezialisierung auf Techniken, die auch im Winter zur Anwendung kommen können, hat für Markus de Pretto auch eine soziale Komponente: «Wir haben alle eine eigene Familie, da ist es wichtig, dass wir auch im Sommer irgendwann Feierabend kriegen. Deshalb offerieren wir im Winter zu speziell günstigen Konditionen.» (pd.)

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DînerSpectacle: Nonsense mit viel Sinn Vertonte Texte von Ernst Eggimann im Restaurant Löwen in Obfelden Am vergangenen Samstag erlebten die Gäste des DînerSpectacle – zu erlesenen Gerichten von Monsieur Yvon – was alles in einem Klavier, dem Kernstück des Landgasthofs «EggiMaaRundiFrou», stecken kann. Die faszinierende Vertonung der Texte und die professionelle Präsentation begeisterten das Publikum.

dominante Selbstdarstellung ausartete, sondern immer wie aus einem Guss herüberkam, machte den Abend zu einem kulturellen Höhepunkt.

Professionelle Künstler Nicht nur Willy Schnyder verfügt über vielseitige musikalische Ausbildung und Erfahrung. Agnes Hunger studierte in Luzern, Perugia und Paris, tritt in Konzerten, Theater- und Freilichtproduktionen auf und komponiert eigene Werke. Thomas Leu schloss sein Gesangsstudium in Zürich ab und bildet sich stetig weiter. Auch er wirkt in Konzerten und auf der Bühne – und am Abend im «Löwen» in Obfelden war er mitverantwortlich, dass der Saal bis zum letzten Platz ausverkauft war: Thomas Leu lebt in Ottenbach und bietet hier auch Gesangsunterricht an. Seine Fan-Gemeinde ist offensichtlich sehr gross.

................................................... von regula zellweger Wenn im Gasthaus «EggiMaaRundiFrou» der Hausmeister Holz hackt, um den Konzertflügel einzuheizen, wenn die Serviertochter Tischwäsche, Besteck und Geschirr aus dem schwarzglänzenden Instrument nimmt und den Flügel für die erwarteten Gäste deckt, wenn der Rezeptionist erwartungsvoll das klingelnde Telefon abnimmt und sich erfolglos in verschiedenen Sprachen meldet, dann ist man bereit für die Gäste – die nicht kommen.

Humorvolle Rahmenhandlung – dichte Texte Die Zeit vertreiben sich Serviertochter, Rezeptionist und Hausmeister mit dem Polieren von Gläsern und dem schwarzen Telefon. Es ist ein Glück für die Zuschauer, dass keine Gäste eintreffen, denn dies erlaubt den drei «Prodagonisten», wie sie im liebevoll gestalteten Programmheft genannt werden, Mundartgedichte von Ernst Eggimann zu präsentieren. Willy Schnyder hat die Texte vertont. Er wirkte an diesem Abend im

Auf dem mulitfunktionalen Konzertflügel werden sogar Spiegeleier gebraten. Von links: Thomas Leu, Willy Schnyder und Agnes Hunger. (Bild Regula Zellweger)

Emmentaler-Lied als Auftakt

«Löwen» als Pianist und übernahm auch die Rolle des Hausmeisters. Der ehemalige Lehrer ist heute als Komponist und Pianist, aber auch im Musiktheater und Cabaret tätig. Seinen beiden Mitspielern gegenüber, Agnes Hunger mit Luzerner und Thomas Leu mit Zürcher Dialekt, hatte er quasi einen «Heimvorteil»: Als Berner spricht er Eggimanns Sprache – und versucht diese immer mal wieder den beiden anderen nahezubringen, indem er ihre Aussprache korrigiert: henusode – he-nu-so-de! Das Trio Schnyder, Hunger und Leu überzeugt mit seiner Professionalität. Ihr Spiel und ihr Gesang kommen leicht und ganz selbstverständ-

Der Auftritt der 11-jährigen Tendola, der Tochter des tibetischen «Löwen»Mitarbeiters Tserungdi, gehört nun schon zur Tradition der DînerSpectacle. Dieses Jahr erschien Tendola in einer Emmentaler Werktagstracht und sang, mit der Gitarre begleitet von Urs Peter, das bekannte Emmentaler-Lied. Tendola spielte auch Klavier und tanzte zu «Niene geit’s so schön u luschtig». Urs Peter hatte zum Lied eine Reihe stimmungsvoller Bilder gemalt, die dem Publikum Strophe um Strophe präsentiert wurden. Geburtstag feierte an diesem Samstag Monsieur Yvon, der zusammen mit seinem Team die Gäste verwöhnte.

lich daher, sind aber äusserst exakt, dicht, ausgefeilt und immer wieder auf dem Punkt gebracht. Ein Teil des grossen Erfolges ist bestimmt auch auf die Konzeption und die Regie von Barbara Schlumpf zurückzuführen. Trotz des Kontextes «Schweizerisches Gasthaus» ist das Spiel weit weg von Klamauk. Es gibt keine einzige billige Pointe, keine überflüssige Szene. Die Zuschauer lauschen, staunen – und bleiben nach den einzelnen Auftritten, die jeweils mit dem Ruf «Zimmerstunde!» enden, zuerst nachdenklich zurück, um sich dann aber mit den Tischnachbarn auszutauschen, bis der nächste Gang serviert wird.

Grasgrüne Euter 1971 schrieb Ernst Eggimann sein Mundartgedicht von den «grasgrünen Kühen». Damals erregte er mit seiner aufrührerischen, kritischen, sprachspielerischen Literatur die Gemüter. Heute sind Eggimann-Texte nicht mehr aus der Schweizer Literaturszene weg zu denken. Dass er nicht vergessen wird und dass seine poetischen Gedichte, heute genau so aktuell wie in den 70-ern, die Menschen erreichen und bewegen, dafür sorgen junge Künstler wie Willy Schnyder, Agnes Hunger und Thomas Leu. Ihr perfektes Zusammenspiel, ihre Art des respektvollen Präsentierens, das nie in eine

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Spital

Die Liebe musikalisch thematisiert

Ärzte – unser sich selbstbedienender Geldadel?

Konzert des Corona Panflöten-Ensembles Affoltern in der ref. Kirche Knonau

Sie sind unsere Vertrauenspersonen, sie nehmen uns den Schmerz. Wir entblössen uns vor ihnen, und wir lassen uns von ihnen an den intimsten Stellen berühren. So entsteht Nähe und Vertrauen. Aber Vorsicht ist geboten. Gar manche unter ihnen sind dem blossen Mammon verfallen. Schaut, wo und wie sie wohnen, als ob unsere Krankenkassenprämien ein Klacks wären! Einkommen unter Fr. 400 000.– sind da schon sehr selten. Belegärzte bewegen sich im Bereich einer Million (pro Jahr). Sie sind also nicht mit uns. Mit ihren masslosen Forderungen stellen sie sich weit über uns. Und wir bleiben ruhig – die KK bezahlt es (das Riesengehalt) ja!!! Da ist es doch klar, dass die Ärzteschaft (abgesehen von ganz wenigen gesunden Ausnahmen) für die HinterzimmerSpital-AG sind. In einer AG kann man leichter Honorare abzocken, als im transparenten Zweckverband, wo wir Einsicht in die Zahlen haben. Die AG-Macher haben es ja bereits vorgemacht, mit welcher Gesinnung wir nun im Spital zu rechnen hätten, wenn wir uns die letztmalige Chance nehmen liessen, klar NEIN zu sagen. Die Selbstbedienungs-Honorare der AG-Macher im Hunderttausenderbereich für wenige Monate Arbeit als Teilzeitstelle hätten wir nie erfahren, hätten wir diese AG bereits! Weil wir mit dem Notizblock regelmässig die Delegiertenversammlungen besuchen und das alles ausplaudern, haben sie und ihre Steigbügelhalter uns «auf dem Zahn».

Nein

So bleiben wir vorerst beim zweimaligen www.verein-zweckverband.ch

................................................... von susanne crimi Eigentlich ist bereits das Instrument, welches das Corona Panflötenensemble in Vielzahl erklingen lässt, Bestandteil einer bittersüssen Liebesgeschichte der griechischen Mythologie. Gott Pan, Beschützer der Auen, Wälder und Hirten wollte eine Nymphe zur Frau nehmen. Als diese ablehnte, wurde sie in ein Schilfrohr verzaubert. Aus Kummer darüber zerbrach Pan das Rohr in einzelne Teile, reihte sie aneinander und schuf eine Flöte. Damit spielte er aus Trauer und zum Trost für sich selbst. «Die Liebe» musikalisch zu thematisieren, das nahmen sich die Mitglieder des Ensembles unter der Leitung von Monika Meier vor. Unterstützt wurden sie dabei am Piano von Josef Bachmann, dem Bandleader der «New Orleans Stompers» aus Luzern und am Schlagzeug von Cyrille Rudin. So war denn das Programm auch facettenreich und nahm das Publikum mit auf eine Reise durch die Vergangenheit mit bekannten Evergreens wie «Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben», «Aber Dich gibt nur einmal für mich» und «Tränen lügen nicht». Die süsse und eingängige Melodie aus der Oper «Hoffmann’s Erzählungen» von Jaques Offenbach «Schöne Nacht du Liebesnacht» lud gleich zu Beginn dazu ein, die Seele für die Dauer des Konzertes etwas baumeln zu lassen. Mit den Balladen «Nights in White Satin», «Can you Feel the Love Tonight» und «Killing me Softly», gespielt mit den windigen und doch so klaren Klängen der Panflöten, sorgte das Ensemble für ein angenehmes «Gänse-

Das Corona Panflötenensemble verstärkt durch Sepp Bachmann und Cyrille Rudin. (Bild Susanne Crimi) haut-Feeling» und liess so manches Gesicht weich und träumerisch werden.

Süsse Überraschung für die Zuhörer Innerhalb des Corona Panflötenensembles gibt es eine Solo-Gruppierung, die «die vier Rita’s» genannt werden. Mit dem schluchzenden Nummer-Eins-Hit von Demis Roussos «Goodbye my Love Goodbye» zeigten sie ihr Können. Die Solistinnen Maja Berglas und Regula Vollenweider spielten die Melodie «Je t’aime mon amour», ein bekanntes Stück, das durch die Klavier-Interpretation von Richard Claydermann bekannt wurde. Richard Müller, der dem Publikum die dargebotenen Lieder vorstellte, liess

wissen, dass dieses Lied speziell von einer der beiden Solistinnen einem Mann namens Patrik gewidmet wird. Auf Nachfrage wurde preisgegeben, dass es sich um den Ehemann von Maja Berglas handelt, der im Publikum sass. Möglicherweise schien gerade darum dieses romantische Lied noch liebevoller zu klingen. Als kleine, zusätzliche süsse Verführung des Publikums liessen die Mitglieder des Corona Panflötenensembles in einer kleinen Konzertpause Schoggiherzen auf die Anwesenden regnen – Liebe geht ja auch durch den Magen. «Bridge over Troubled Water» von Simon and Garfunkel setzte den Schlusspunkt unter ein Konzert, das

den Zuhörern direkt auf ihre Herzen abzielte und bestimmt bei allen ins Schwarze getroffen hat. Wer hat eigentlich behauptet, dass die Liebe und ihre bunter Reigen eine Frühlingssache sei? Das Corona Panflötenensemble hat überzeugend bewiesen, dass auch im Herbst die Liebe wunderbar musikalisch zum Thema werden kann. Die folgenden Konzerte mit dem Programm, das die Schmetterlinge im Bauch weckt, sollten von allen, die den Frühling im Herbst spüren möchten, unbedingt in die Agenda eingetragen werden: Sonntag, 3. November, 17 Uhr in der ref. Kirche Affoltern und Samstag, 16. November, um 19 Uhr in der ref. Kirche Muri. Der Eintritt ist frei/Kollekte.


Veranstaltungen

Restaurant

R端tli Stubete

Mittwoch, 30. Okt. 2013 ab 19.00 Uhr Restaurant R端tli Gebr端der Geretto Dorfstr. 129, 8912 Obfelden Telefon 044 770 07 07

Sonntag, 3. November 2013, 17 Uhr in der ref. Kirche Affoltern am Albis Samstag, 16. November 2013, 19 Uhr in der reformierten Kirche Muri Eintritt frei. Kollekte zur Deckung der Unkosten www.pan-corona.ch


Veranstaltungen

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Songs von Johnny «Guitar» Watson

Eine Vorpremiere zum 40-Jahre-Bühnenjubiläum

Michael Williams singt in Zwillikon

Dodo Hug mit musikalischen Gästen im «Pöschtli» Aeugstertal

Am Freitag, 1. November, eröffnet Michael Williams, der «Singing Postman» aus Affoltern, die neue Konzertreihe im Lakeside in der Fabrik am Weiher in Zwillikon. Das Konzert war innert zweier Wochen ausverkauft.

«Madame Dodo» lädt am Montag, 4., und Dienstag, 5. November, zur Vorpremiere ihres 40-JahreBühnenjubiläums «Jokerwoman revisited» mit ausgewählten musikalischen Gästen ins «Pöschtli» Aeugstertal.

Michael Williams haben noch viele in guter Erinnerung als er mit seinem Auftritt in «The Voice of Switzerland» einen starken Eindruck hinterliess. Am Freitag interpretiert er zusammen mit der Fredi Früh Bluesband Stücke von Johnny «Guitar» Watson. Johnny «Guitar» Watson ist ein einflussreicher Blues-, Soul- und Funkmusiker der 1950er- bis 1990er-Jahre. Wie der legendäre Watson versprüht auch Michael mit seiner Art zu singen ein Feuerwerk an Energie und Lebensfreude!

Ihr Curriculum liest sich wie eine Reise durch 40 Jahre Entertainmentlandschaft von Burgdorf durch die ganze Schweiz, über das europäische Ausland bis hin nach Kunming in China und zurück nach Zürich. Dodo Hug ist ebenso einmalig wie vielsprachig. Seit 40 Jahren steht der musikalische Vielsittich der Schweizer Kleinkunstszene als Sängerin, Musikerin und Komikerin auf der Bühne. Seit 1974 entstanden 14 erfolgreiche Alben. Neben unzähligen Auftritten im In- und Ausland spielte «Madame Dodo» auch Theater und war in Filmen und Fernsehproduktionen zu sehen. Sie lieh ihre vielseitige Stimme diversen Synchronisationen und brachte ihre musikalische Expertise in verschiedene Jurys ein.

Michael Williams. (Bild zvg.) Abwechlungsreiches Programm

Zusatzkonzert am 1. Dezember Kein Wunder war die Nachfrage sehr gross, und das erste Konzert am 1. November war innerhalb von zwei Wochen ausverkauft. Deshalb gibt es am 1. Dezember ein Zusatzkonzert mit ihm. Dafür sind noch Tickets vorhanden. Das Lakeside in der Fabrik am Weiher in Zwillikon wird von Roland Oehler schon seit zehn Jahren als Grafik- und Kunst-Atelier genutzt. In seinem geschmackvollen Ambiente hat er schon Ausstellungen und Konzerte organisiert. Weiter bietet er die Räumlichkeiten, die bis zu hundertzwanzig Gästen Platz bietet, auch für Firmenanlässe und Seminare an. Zusammen mit Fredi Früh, der in Affoltern seine Gitarrenschule und das Heartbeat Music Tonstudio hat, veranstaltet er jetzt ab dem 1. November einen monatlichen Bluesabend. Dieser wird immer am 1. des Monats stattfinden – egal welcher Wochentag das ist.

Für die kommenden Monate ist ein abwechslungsreiches Programm in Aussicht. Die Fredi Früh Bluesband ist sozusagen die Hausband vom Lakeside, die den wechselnden Sängern den musikalischen Background liefert. Etienne Conod spielt Keyboard und Hammond, Rob Url Drums, René Etterli Bass und Fredi Früh Gitarre. Die eingeladenen Sänger widmen ihren Abend jeweils einem ihrer Lieblingskünstler: Am 1. Januar spielt und singt Fredi Früh J.J. Cale, am 1. Februar Samia Afra Songs von Beverly Joe Scott, am 1. März Johnny Giussani Delbert Mc Clinton und am 1. April Bruno Roberti Elvis Presley. In der künstlerisch lebendigen Atmosphäre werden diese Konzerte ein einmaliges Erlebnis für Musiker und Kulturliebhaber jeder Art ... und eine farbige Bereicherung im Knonauer Amt! Infos und Reservieren unter lakeside-events.ch.

Stimmgewalt und Herzlichkeit Für ihr neustes Programm, das sie normalerweise im Trio spielt, hat sie sich anlässlich der Vorpremiere ihres Bühnenjubiläums ein paar Gäste eingeladen – unter ihnen der Akkordeonist und Bouzoukispieler Felix Haller, den die «Pöschtli»-Gäste von den Konzerten mit seiner griechischen Folk-Gruppe Kafenion her bestens kennen – und fliegt mit ihnen durch eine spielerisch-fantastische Welt von Traum und Wirklichkeit. Dabei bewegt sie das Publikum mit Stimmgewalt, Sprachenvielfalt, ungeahnter Zungenfertigkeit und ansteckender Herzlichkeit. Keine ringt wie Dodo Hug alten Volksliedern Hühnerhauteffekte zwi-

Barockkonzert in Affoltern Ensemble «Lusciniol» spielt Werke von Georg Philipp Telemann Am Samstag, 2. November, tritt das Ensemble «Lusciniol» um 17 Uhr in der reformierten Kirche in Affoltern auf. Das Programm mit dem Untertitel «...allen etwas nach ihrem Geschmack» nimmt den Zuhörer mit auf eine musikalische Reise durch das Telemannsche Hamburg. Die geistlichen und weltlichen Werke, teils im deutschen, teils im italienischen und teils im französischen Stil komponiert, zeigen, wie vielfältig Georg Philipp Telemanns (1681 –1767) Schaffen war. Die Kantaten «Deine Toten werden leben» und «Wer sehnet sich nach Kerker, Stein und Ketten» stammen beide aus dem Jahreszyklus «Der harmonische Gottesdienst» aus dem Jahre 1726. Telemann war damals oberster Musikdirektor der fünf Hauptkirchen in Hamburg und hatte den Auftrag Motetten, Kantaten und Passionen für die Sonn- und Feiertage zu schreiben. Zur selben Zeit war er fünfzehn Jahre lang musikalischer Oberleiter der Oper am Gänsemarkt, wo er unter anderem auch eigene Opern aufführte. Die zwei Arien «Più del fiume dà diletto» und «Mich tröstet die Hoffnung» stammen aus diesem Schaffensbereich. Dass Telemann auch als Geschäftsmann ein geschicktes Händchen hatte, sieht man am Beispiel seines Eigenverlags: 1728 begann er Kompositionen in Fortsetzungen zu veröffentlichen. Begierig erwarteten die Bürger Hamburgs jeweils die nächste Folge

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Dodo Hug ist ebenso einmalig wie vielsprachig. (Bild zvg.) schen Slidegitarre und Berndeutsch ab. Schamlos lustvoll mischt sie sardischen Chorgesang mit Celloklängen, begleitet kapverdische Lyrik mit kolumbianischem Cuatro und singt a capella auch mal in der lautmalerischen Sprache Grammelot. Neue Eigenkompositionen wechseln ab mit schmissigen Volksliedern aus Südeuropa, Berner Chansons mit Manouche-Jazz-Einflüssen reihen sich an bluesige Rhythmusnummern, Sozialkritisches vermischt sich mit Lieb-

lings-Covers und traumhaften Balladen. All diese Vielfalt erlaubt sich Dodo Hug auf ihrem Flug und lacht sich insgeheim ins Fäustchen, wenn sie der Mainstream hörenden Mehrheit wiedermal ein Schnippchen schlägt. «Jokerwoman revisited», Vorpremiere zum 40-Jahre-Bühnenjubiläum, Montag, 4., und Dienstag, 5. November, jeweils um 20.30 Uhr, «Pöschtli» Aeugstertal. Essen gibt es um 19 Uhr. Reservieren: Telefon 044 761 61 38.

Hexen, Geister, und unheimliche Gestalten Urner Sagennacht in der Kirche Knonau Schauspieler Rolf Sommer jagt den Zuhörern in der Nacht von Allerheiligen auf Allerseelen einen Schauer über den Rücken.

Von links: Jonas Zürcher, Cristina Janett Meret Roth und Aline Burla. (Bild zvg.) «Der getreue Music-Meister», der ersten deutschen Musikzeitschrift, in welcher Telemann seinem Publikum seine neusten Sonatensätze und Opernarien vorsetzte. Aus diesen Drucken stammt auch die Sonate in D-Dur für Violoncello und Basso continuo des heutigen Programms. Aber auch «Die kleine CammerMusic» und die «Fantaisies pour le clavessin», woraus heute ebenfalls Stücke auf dem Programm stehen, druckte Telemann selbst in seinem Verlag. Dass er neben so vielen Tätigkeiten auch noch Kantor am Johanneum war und somit für die musikalische Bildung, die Lateinlektionen und die Erziehung der jungen Hamburger zuständig war, ist unglaublich. Tele-

mann starb im Alter von 86 Jahren in Hamburg über der Arbeit an einer geistlichen Komposition. Das Ensemble «Lusciniol» ist ein Barockensemble, entstanden aus einer kammermusikalischen Zusammenarbeit von Studenten der Zürcher Hochschule der Künste. Es besteht aus Meret Roth (Sopran), Aline Burla (Blockflöte), Cristina Janett (Barockcello) und Jonas Zürcher (Cembalo). Neben ihrer Konzerttätigkeit unterrichten die jungen Musikerinnen und Musiker auch an verschiedenen Musikschulen. Jonas Zürcher ist Klavierlehrer an der Musikschule Knonauer Amt. Die Musikschule und die Musiker freuen sich auf ein interessiertes Publikum. Der Eintritt ist frei.

Hexen, Geister, arme Seelen und allerlei unheimliche Gestalten bevölkern die Urner Bergwelt. Unzählige Geschichten zeugen von spukhaften Begegnungen, seltsamen Geräuschen und wundersamen Geschehnissen. Josef Müller (1870–1929) hat während seiner langjährigen Tätigkeit als Spitalpfarrer in Altdorf diese Geschichten zusammengetragen und für die Nachwelt festgehalten. Seine Sammlung «Sagen aus Uri» gehört zu den bedeutendsten volkskundlichen Werken der Schweiz. Der Urner Schauspieler Rolf Sommer hat einige dieser Sagen ausgewählt und macht sie lebendig. Der melodiöse Urner Dialekt ist ein Genuss fürs Ohr, und die geisterhaften Geschichten werden den Zuhörern gewiss einen Schauer über den Rücken jagen.

Orgel- und Pianoklänge von Jazzmusikerin Motoko Matsushita Rolf Sommer lebt in Zürich und spielte Hauptrollen in diversen grossen Musicalproduktionen wie «Die Schweizermacher», «Ewigi Liebi» «Manche mögens heiss» und anderen. Er spielt zurzeit in Zürich im Theater Hechtplatz und am Theater Rigiblick. Man konnte ihn im Kinofilm «Das Missen-

Schauspieler Rolf Sommer. (Bild zvg.) Massaker» erleben und aktuell im Erfolgsstück «Spamalot». Die reformierte Kirche Knonau lädt ein zu einem Abend, der am Abend von Allerheiligen um 20:15 Uhr vor der Kirche Knonau beginnt und dann drinnen fortgeführt wird. Dazu erklingen Töne von Orgel und Piano durch die Jazzmusikerin Motoko Matsushita. Freitag, 1. November, 20.15 Uhr, Kirche Knonau. Eintritt frei – Kollekte.


vermischtes

Verstärkung für «Azzurro» und Jolanda Kilcher: Salvatore Piras. (Bild Thomas Stöckli)

«Endlich Unterstützung» Salvatore Piras neu bei Azzurro Coiffure «Endlich Unterstützung», freut sich Jolanda Kilcher von Azzurro Coiffure im Heumoos, Bonstetten. Nach gemeinsamem Start mit Tochter Renee führte sie ihr Coiffeurgeschäft zweieinhalb Jahren alleine. Am 1. November nimmt nun Salvatore Piras die Arbeit auf. 30 Jahre Berufserfahrung aus Italien bringt er mit. Davon profitiert nicht zuletzt die männliche Kundschaft, versteht sich Piras doch auf die

traditionelle Kunst der Rasur – mit Rasiermesser und Warmwickeln. Auf die Öffnungszeiten hat der neue Mitarbeiter vorerst keine Auswirkung. In Zukunft möchte Jolanda Kilcher ihr Geschäft dann allerdings an sechs Tagen öffnen. (tst.) Azzurro Coiffure für Damen, Herren und Kinder, Zentrum Heumoos, Bonstetten, Tel. 044 701 25 75, www.azzurro-bonstetten.ch

«Miss M.» von Martin Herler, 2013, Öl auf Leinwand, 160 x 120 cm. (Bild zvg.)

Ort des lebendigen Austausches Ämtler Galerie an der Kunstmesse Zürich Seit 19 Jahren hat Zürich – eine wichtige Kunststadt – eine eigene Kunstmesse, die Kunst Zürich. Die Galerie für Gegenwartskunst Elfi Bohrer, Bonstetten, ist einmal mehr dabei. Die Galerie für Gegenwartskunst Elfi Bohrer, Bonstetten, zeigt bei dieser (jurierten) Messe am Stand E3 einen Einblick in ihr spannendes GalerieProgramm. Künstlerinnen und Künstler aus dem In- und Ausland haben neue Werke dafür geliefert, teils zuerst nach Bonstetten, teils direkt an

den Messestand. Die einmaligen Fabrikhallen bieten der Kunst einen unübertrefflichen Rahmen. «Die Kunst Zürich ist nicht nur ein Marktplatz, sondern auch ein Ort des lebendigen Austausches und der Nachhaltigkeit», um die Veranstalter zu zitieren. Kunst 13 Zürich, 31. Oktober bis 3. November, ABB Halle 550 (hinter dem Bahnhof Oerlikon), RicardaHuch-Strasse, 8050 Zürich. Vernissage: 31. Oktober, 16 bis 22 Uhr (Eintritt nur mit spezieller Einladungskarte, in der GG erhältlich). Öffnungszeiten: Freitag, 1.11., 12 bis 21 Uhr, Samstag und Sonntag, 2. und 3.11., jeweils 11 bis 19 Uhr.

Babys schlafen anders «Basic Bonding»: Vortrag in Affoltern Ein Vortrag für Eltern und ihre Babys im Familienzentrum Affoltern. Sowohl Babys, als auch Eltern brauchen genügend Schlaf, um ihren Alltag zu bewältigen. Neurologische Forschungen zeigen, dass Kinder anders schlafen als Erwachsene und dass es grosse individuelle Unterschiede gibt. Auf dieser Basis wird im Vortrag am 12. November von 14 bis 15.30 Uhr beleuchtet, ab welchem Alter ein «Durchschlafen» möglich ist.

Es wird gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten gesucht, welche schlaffördernd und gleichzeitig bindungsstärkend sind. Babys können zum Vortrag mitgenommen werden. Eine kostenlose Kinderhüeti wird angeboten. Anmeldungen bis 1. November an MüZe, Kurswesen, Zürichstrasse 136, Affoltern, Telefon 044 760 21 13 (Freitagvormittag, sonst Anrufbeantworter) oder kurse@mueze-affoltern-am-albis.ch. Weitere Infos und das ganze Kursprogramm unter www.mueze-affoltern-am-albis.ch.


Sport

Dienstag, 29. Oktober 2013

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FCWB schwächelt und unterliegt auch Höngg Fussball 1. Liga Classic: FC Wettswil-Bonstetten – SV Höngg 1:3 (1:1) In einem dürftigen Spiel, welches die Zuschauer nicht wirklich mitzureissen vermochte, verlor der FC Wettswil-Bonstetten gegen ein extrem effektives Höngg und rutscht in der Tabelle weiter nach unten. Gerade noch vier Punkte trennen die Ämtler nun vom gefürchteten Strich. ................................................... von andreas wyniger Weil der Rasen im Wettswiler Moos trotz besten äusseren Bedingungen und keinen Belastungen in den letzten Tagen extrem tief war und ein Spiel nicht zuliess, musste die Partie vom Samstag auf dem Kunstrasen ausgetragen werden. Obwohl in der Anfangsphase keine Chancen zu notieren waren, gingen die Stadtzürcher nach acht Minuten 0:1 in Führung. WB-Goalie Merlo versuchte den Ball anstatt wegzuschlagen über Luck zu chippen, was

prompt in die Hosen ging. Der wohl selbst überraschte Luck hatte so keine Mühe, das Leder allein vor dem leeren Tor in diesem unterzubringen. Die von diesem Fehler sichtlich gezeichneten Platzherren aus WettswilBonstetten hatten in der Folge Mühe, ins Spiel zu finden. Trotzdem, kurz vor Ablauf der ersten halben Stunde gelang Acosta der Ausgleich zum 1:1. Er traf dabei mit einem direkt getretenen Freistoss aus 25 Metern, wobei in dieser Szene auch Hönggs Schlussmann Blank nicht gut aussah. Nur 60 Sekunden später die wohl schönste Aktion der ersten Halbzeit: Constancio legte die Kugel mit einem wunderbaren Seitenwechsel Acosta pfannenfertig auf den Fuss. Mit einem tollen Reflex konnte jedoch Hönggs Torhüter Blank mirakulös abwehren. Gegen eine völlig unsortierte Ämtler Abwehr kam plötzlich Luck in der 39. Minute zu einem Schussversuch, scheitere jedoch am Querbalken. So endete eine erste Halbzeit, die einen erschreckend schwachen FCWB sah.

Hönggs Keeper Blank streckt sich vergebens; Acostas (ganz rechts) Freistoss landet genau im Winkel. (Bild Kaspar Köchli) Klare Steigerung nach der Pause wird nicht belohnt Trainer Martin Dosch schien in der Halbzeitpause die richtigen Worte für seine Mannschaft gefunden zu haben.

«Gegen Gewalt und Rassismus» Fare 2013: Auch Zürcher Klubs lebten die Kampagne Was 2001 als kleine Kampagne in neun Ländern begann, ist inzwischen zur grössten Serie antirassistischer Veranstaltungen im europäischen Sport In der Sache vereint: 1.-Liga-Konkurrenten FC Wettswil-Bonstetten und SV Höngg warben vor ihgeworden. rem Spiel für die europaweite Kampagne. (Bild Kaspar Köchli) Das Fare Netzwerk Schweiz will mit gezielten chenende der 13. Spieltag der Swiss ga-CEO Claudius Schäfer: «Zum zweiMassnahmen die Fussballfamilie für Football League bis hinunter in die 2. ten Mal in Folge waren alle 20 SFLein faires Miteinander sensibilisie- Liga interregional unter dem Motto Klubs bei der wertvollen Aktion geren. Einem breiten Publikum soll be- «Gegen Gewalt und Rassismus». gen Gewalt und Rassismus dabei. wusst gemacht werden, dass DiskriSeit 2007 unterstützen die Swiss Wir freuen uns über dieses starke minierungen im Umfeld von Sport- Football League (SFL) und der Schwei- und wichtige Zeichen des Schweizer veranstaltungen absolut intolerabel zerische Fussballverband (SFV) die Ak- Fussballs gegen jede Art von Diskrisind. So stand am vergangenen Wo- tionen von Fare. Der hocherfreute Li- minierung». (kakö)

Deutlich verbessert und inspirierter kam seine Equipe zurück aufs Spielfeld und hatte bereits in der 50. Minute eine erste, richtig gefährliche Aktion. Wiederum Acosta schoss einen Freistoss herrlich in die untere Torecke, wo aber Teufelskerl Blank einmal mehr grandios abwehren konnte. Eine gute Stunde war gespielt, als ein Abpraller im Gästestrafraum Günes vor die Füsse fiel. Aus kurzer Distanz zog dieser sofort ab, aber verfehlte das Tor um Millimeter. Eine Viertelstunde vor Schluss schien dann die Führung für den FCWB perfekt. Nach einem Acosta Corner kam Balaj zu einem wuchtigen Kopfball. In Extremis konnte die Höngger Hintermannschaft aber auch diese Aktion auf der Torlinie klären. 180 Sekunden später kontrollierte Acosta ein langes Zuspiel herrlich aus der Luft, überlobte den letzten Verteidiger und schoss direkt. Leider für die Rotschwarzen traf er aber nur ins Aussennetz. Drei Zeigerumdrehungen vor dem Ende dann aber plötzlich das 1:2 für Höngg. Die Stadtzürcher waren dabei zum ersten Mal im zweiten Durchgang gefährlich im WB-Strafraum. Schliesslich traf der erst 60 Sekunden zuvor eingewechselte Infante. Natürlich öffnete der FCWB nun seine Ab-

Fussball 2. Liga: FC Wiedikon – FC Affoltern 3:3

................................................... von volkmar klutsch Derjenige, der sich nach zwei Halbzeiten wohl am meisten über den Abpfiff freute, war derjenige, der gepfiffen hat. Man sah dem Schiedsrichter förmlich die Erleichterung an, als die 90 Minuten um waren. Zu pfeifen gab es mehr als genug. Es war ein Spiel, in dem beide Mannschaften kräftig austeilten und in dem drei rote Karten gezeigt wurden. Beim Aufeinandertreffen der Kontrahenten wurden definitiv keine Kochrezepte getauscht. Den ersten knallroten Karton holte sich Bala I in der 75. Minute. Er ging davon aus, dass der Zürcher Stürmer im Abseits stand. Nachdem der Pfiff ausblieb, konnte er nur noch durch klammern, um den Gegner zu stoppen. Die zweite rote Karte erhielt ein Wiediker. Dieser wurde von Ammann kräftig am Trikot gezupft und trat und schlug nach dem Foul um sich. Aber

auch Ammann sollte nach dieser Aktion mit einer Karte bedacht werden: Nachdem er bereits Minuten vorher Gelb sah, wurde nach der 2. gelben eine rote daraus. Auch sonst sollte es das ganze Spiel über handgreiflich und fusstrittlich zu und her gehen. Kurz vor Schluss gerieten Konate und der gegnerische Stürmer wiederholt aneinander. Nach einem erneuten Handgemenge zwischen Konate und einigen Wiedikern stürzte sich Luchsinger ins Getümmel und setze sich mustergültig für seinen Mannschaftskameraden schützend ein.

Dreimal ausgeglichen Fussball wurde auch gespielt: Bereits nach 10 Minuten hätte es 0:2, wenn nicht sogar 0:3 für den FCA stehen können. Bilic, ganz in der Manier eines Spielmachers setzte mustergültig zunächst Äschlimann auf der halb rechten und anschliessend Good auf der halb linken Position in Szene. Beide, allein vor dem Torwart, scheiterten. Besser sollte es Claudio Antenen machen. Nicht einmal besser, nicht zweimal besser, nein, drei Tore konnte Antenen in diesem Spiel auf seinem Konto verbuchen. Jedes Mal war es der Ausgleichstreffer. Seinem ersten Tor

ging ein Ausrutscher des Torwarts voraus. Er, der gegnerische Goalie, rutschte im wahrsten Sinne des Wortes mit dem Ball weg. Der Ball kam vor den Füssen Antenens und vor dem leeren Tor zu liegen. Der FCA-Stürmer musste nur noch einschieben. Das zweite Tor legte Äschlimann für Antenen auf und beim dritten Tor erkämpfte sich Shala den Ball im Mittelkreis, dribbelte in seiner phlegmatisch-cremigen Art drei Gegner aus und bediente mustergültig Antenen mit einem flachen Ball in den Lauf. Das 3:3 war nach dem platzierten Gewaltsschuss aus 20 Metern Entfernung perfekt. Die gegnerischen Tore sollten fast spiegelverkehrt fallen. Bala II rutschte aus und legte dem Wiedikoner Stürmer den Ball vor die Füsse. Beim 2. Tor war es die gesamte Verteidigung, die nicht präsent war. Dribbeln bis zur Grundlinie und ein scharf gespielter Pass mit Torerfolg liessen die Gegner jubeln. Das dritte Tor der Wiediker war ein Eckball, der länger und länger wurde, sich hinter Torwart Steiner und Verteidiger Ammann senkte – und bei dem der Stürmer nur noch die Stirn hinhalten musste. Schlusskommentar von Trainer Filipovic: «Nach drei Rückständen kommen wir wieder. Die Jungs, sie wollen, sie marschieren. Leider waren es wieder haarsträubende, individuelle Feh-

Matchtelegramm: FCWB - SV Höngg 1:3 (1:1); Stadion Moos, 231 Zuschauer. Tore: 8. Luck 0:1, 28. Acosta 1:1, 87. Infante 1:2, 90. Zecirovci 1:3. FCWB: Merlo; Bonnemain, Popov, Ukaj (89. Benbiri), Balaj; Constancio, Y. Schlüchter, Günes (68. Dakouri), Kalyon, Acosta; Eggmann. Weitere Resultate: Tuggen-Buttikon - Veteranen 2:0, Dietikon - Jun. Eb 3:3, Dietikon - Jun. Ed 7:3, Jun. Db - Thalwil 5:0, Industrie-Turicum - Jun. Ea 4:2, Jun. Ca (CCJL) - Schwamendingen 2:3, Thalwil - Jun. Cb 13:0, Jun. Da - Schlieren 1:1, Knonau-Mettmenstetten - Jun. Dc 4:2, Srbija - Senioren 1:1, Birmensdorf - FCWB 2 1:0, FCWB 3 - Einsiedeln 2:0, Jun. B1 (CCJL) - Blue Stars 2:1, Jun. B2 - Wollishofen 0:3, Jun. A - ZH-Affoltern 8:1.

Eine erneute Niederlage

Kellerduell endet unentschieden Im verregneten Sonntagsspiel trennte sich der FC Affoltern auswärts vom FC Wiedikon mit 3:3 Toren. Entscheidenden Anteil am Punktgewinn hatte FCAScorer Claudio Antenen mit insgesamt drei Toren.

wehr. Prompt lief man in der letzten Spielminute noch in einen Konter, welchen Zecirovci schliesslich zum 1:3-Auswärtssieg für Höngg einnetzte. Das nennt man wohl Effizienz. Fakt ist aber auch, dass es dem FCWB nicht gelang, einen sehr bescheidenen Gegner in die Schranken zu weisen und man nun gefährlich nahe der Abstiegszone nur noch den 10. Rang inne hat. Vor allem spielerisch blieb man einiges schuldig und wird sich mächtig steigern müssen, um am nächsten Wochenende beim Tabellenletzten Winterthur nicht erneut eine negative Überraschung zu erleben.

Firmenfussball Serie A: FC UBS – SC Schweizer/BW Mode 3:1 (2:0). In der ersten Halbzeit dominierte wie erwartet der Serienmeister FC UBS das Spielgeschehen. Obwohl die Firmenfussballer aus Hedingen sich zwei, drei gute Chancen erarbeitet hatten, hiess es 2:0 für das Heimteam zur Pause. Kurz nach Wiederanpfiff legte der Favorit nach und das Spiel schien gelaufen zu sein. Doch Kammer gelang in der 71. Minute das etwas überraschende Tor für den SC Schweizer/BW Mode.

Den Leader gegen die Wand gespielt Zweimannmaurer: Birrer (links) und der Dreifachtorschütze Claudio Antenen. (Bild Volkmar Klutsch) ler, die uns zurückwarfen. Traurige Bilanz: Wieder sind drei Spieler fürs kommende Spiel gesperrt: Bilic, Ammann und Bala I.» Tabellarisch ist der FCA unter dem Strich auf dem drittletzten Platz vor Embrach und Seefeld.

Fortan trat ein anderes Gästeteam auf. Die Mannen aus Hedingen spielten den Leader der Serie A regelrecht gegen die Wand und vergaben gute Abschlussmöglichkeiten nur knapp. Leider reichte es nicht für mehr als eine Resultatkorrektur, doch der Teamgeist und die generelle Leistung lassen auf erfolgreiche, künftige Spiele hoffen. Das nächstes Spiel ist am Freitag, 1. November gegen Team Axxeva – zu Hause auf dem Schlag in Hedingen.

Mannschaft: Steiner, Bala I, Bala II, Good, Ammann, Luchsinger, Shala, Halilovic, Antenen C., Bilic, Aesch-

Es spielten: Natale, Lüthi, L. Kolaj, Stieger, Caruso

limann. Ersatz: (Vollenweider, Birrer, Kaufmann,

(47. Schurtenberger), T. Merz, Fecker, Schacher

Stähli, Konate, Antenen S.) Torschütze: 3 x Claudio

(64. Neinhaus), Brotschi, V. Kolaj, Carluccio

Antenen.

(45. Kammer).


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