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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 084 I 172. Jahrgang I Freitag, 26. Oktober 2018

Saubannerzug

Kanti bleibt in Ferne

Vandalen wüteten in der Nacht auf Dienstag im Quartier Tannholz in Affoltern. > Seite 3

Der Realisierungshorizont für eine Mittelschule im Knonauer Amt wird nicht verkürzt. > Seite 5

Wegweisende Zusammenarbeit

Was schwimmt denn da?

Als erster Bezirk im Kanton hat das Knonauer Amt 2005 alle kommunalen Zivilschutzorganisationen zusammengelegt. Dazu wurde der Sicherheitszweckverband Albis (SZV) gegründet, dem die Zivilschutzorganisation (ZSO), die periodische Schutzraumkontrolle (PSK) und die regionale Führungsorganisation (RFO) angegliedert sind. Das und mehr erfuhren die neuen Vertreter der Gemeinden an der ersten ordentlichen Delegiertenversammlung des SZV Albis nach den Neuwahlen. ................................................... > Bericht auf Seite 3

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«Hand-in-Hand» Ämtler Unterstützung für ein tragfähiges Miteinander in Israel. > Seite 6

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Italienische Ohrwürmer E-tech-Region -

Das Panflötenensemble Corona begeisterte am Jahreskonzert in Bonstetten. > Seite 11

Am Mittwoch war auf der Reuss grüner Schaum zu beobachten

Auf Schatzsuche in alten Epochen Rafi Husers Geschäft ist die Vergangenheit: Er handelt mit Antiquitäten. «Flamboyant», müssen sie sein, die Relikte. Widersprüchlich, irritierend, fragend. Dann lassen sie Rafi nicht mehr los: Er kauft sie – und sucht nach Antworten: «Je mehr ich mich durch einen Gegenstand an eine Persönlichkeit heranfühlen kann, desto interessanter wirds.» Heute ist Rafi sein eigener Chef, dabei wäre für ihn ein anderes Leben geplant gewesen: Er hätte Banker werden sollen. (lhä) ................................................... > Porträt auf Seite 13

Nati-Passeuse aus Affoltern Sie ist 19 Jahre jung, ehemalige Juniorin von Volley Obfelden und hat als Passeuse bereits zwei Jahre Erfahrung in der höchsten Schweizer VolleyballLiga. Im letzten Sommer bestritt die Affoltemerin Olivia Wassner mit der Schweizer Nationalmannschaft erfolgreich die erste Phase der EM-Qualifikation und ist mit ihrem Team schon mit einem Bein in der Endrunde. Seit letztem Jahr studiert und spielt sie mit einem Sportstipendium in Washington DC. ................................................... > Bericht auf Seite 29

Lichtbildersinfonie Seit Anfang der 90er-Jahre ist Paul Roos, Architekt aus Rifferswil, mit seiner Hasselblad auf Erkundungstour in aller Welt. Im Lauf der Jahre sind atemberaubende Bilder entstanden, ausdrucksvolle Aufnahmen von Landschaften mit verschiedenen Farb- und Wetterstimmungen, Schatten, Sonne und Wolkenbildern. Im Rahmen der traditionellen Lichtbildersinfonie lässt er die Öffentlichkeit jeweils an seinen Erlebnissen teilhaben. Diesmal zeigt er die Schönheit von Schweizer Landschaften. Der Erlös geht an die Patenschaft für Berggemeinden. ................................................... > Bericht auf Seite 21

Krimi-Erlebnis

Freihof: heute «Eröffnung» Wer in den letzten Tagen entlang der Dorfstrasse Richtung Reuss unterwegs war, dürfte sich gewundert haben: An der Hausfassade von Familie Meister, gegenüber des Gemeindehauses hängt seit Kurzem eine beleuchtete Beizenreklame: «Freihof vis-à-vis», darunter steht: «Eröffnung 26.10.2018, 18 Uhr.» Gibts in Obfelden bald ein neues Restaurant? «Offenbar», lacht Luzia Meister, «als wir aus den Ferien zurückkamen, hing plötzlich diese Tafel.» Seltsam, seltsam ... (lhä) ................................................... > Bericht auf Seite 5

Kantonsrat Ronald Alder über die Kombination von Wirtschaft und Umweltschutz. > Seite 15

Die grün-braunen Schaumwolken zirkulierten vor dem Stauwehr zwischen Obfelden und Ottenbach. (Bild Andreas Schwager)

Am Mittwochmorgen trieben auf der Reuss zwischen Obfelden und Ottenbach grünliche Schaumwolken. Diese seien häufig organischen Ursprungs, erklärt das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft. ................................................... von livia häberling Andreas Schwager war am Mittwochmorgen entlang der Reuss unterwegs, als er auf Höhe des Stauwehrs grünlich-braune Schaumablagerungen entdeckte. Am Vortag waren sie noch nicht zu sehen und am Mittwochnach-

mittag bereits wieder verschwunden. «Der Schaum sah nicht sehr natürlich aus, eher künstlich», erklärte er. Die Gewässerschutzfachleute des Awel konnten zwar keine präzise Ferndiagnose stellen, Schaum auf dem Wasser weise aber in aller Regel nicht zwingend auf eine Gewässerverschmutzung hin, erklärt Mediensprecher Thomas Maag. Tatsächlich gibt es für Schaum auf Gewässern auch natürliche Ursachen. Beim Abbau von organischem Material entstehen Substanzen, die ähnlich wirken wie Seife oder Waschmittel. Nebst Algen oder toten Insekten führt auch das herbstliche Laub zu einem solchen Effekt. Gerade an Strömungs-

beruhigten Stellen sammelt sich der Schaum vermehrt. Üblicherweise istnatürlicher Schaum weisslich, manchmal leicht gelblich oder bräunlich, weil durch die Erosion Erde mitabgetragen wird. Der Schaum aus der Reuss enthielt zudem kleine Überreste von Pflanzen und Insekten und roch nach Fisch. Alleine anhand von Optik und Geruch lässt sich natürlicher jedoch nicht von künstlichem Schaum unterscheiden. Die erkennbaren Bestandteile bleiben die gleichen, wenn der Schaum Chemikalien, Fremdstoffe aus dem Kanalisationsnetz oder Abschwemmungen von Jauche aus der Landwirtschaft enthält.

«Das Völkerrecht hat die Menschheit weitergebracht»

Widerspricht Selbstbestimmung der Vertragstreue? Die Nationalräte Claudio Zanetti und Martin Naef, beide Juristen, diskutierten am Mittwochabend in der Krone Hedingen auf Einladung der SVP Bezirk Affoltern über die Selbstbestimmungsinitiative, die am 25. November zur Abstimmung kommt. ................................................... von bernhard schneider «Das Völkerrecht hat die Menschheit weitergebracht», räumte SVP-Nationalrat Claudio Zanetti ein, doch das Bundesgericht müsse dazu gebraucht werden, den vom Volk beschlossenen Verfassungsartikeln nachzuleben. Deshalb befürworte er die Selbstbestimmungsinitiative.

SP-Nationalrat Martin Naef lehnt die Vorlage ab, weil er Rechtssicherheit und Vertragstreue als wesentliche Voraussetzungen für das Wohlergehen der Schweiz betrachtet.

Rechtssicherheit und Ablehnung durch die Wirtschaft im Zentrum Es lag am Sozialdemokraten Naef, die Ablehnung der Initiative durch die Wirtschaftsverbände zu begründen: Die Schweiz habe insgesamt rund 600 Verträge mit Handelspartnern freiwillig und selbstbestimmt abgeschlossen, die durch die Initiative grundsätzlich infrage gestellt würden. Auch wenn die Suppe nicht so heiss gegessen wie gekocht würde, würde diese Rechtsunsicherheit dem Ansehen der Schweiz schaden.

Das Gespräch zwischen den beiden ehemaligen Studienkollegen, deren Fraktionen im Nationalrat oft gegensätzliche Positionen vertreten, verlief wesentlich differenzierter als manche andere Diskussion in diesem Abstimmungskampf. Dazu trug auch die ruhige und sachliche Gesprächsleitung von SVP-Kantonsratskandidat Marc Bochsler bei, der mit seinen Fragen immer wieder zum Kernthema des Vorstosses zurückführte. An der nächsten Veranstaltung der SVP Bezirkspartei werden am 19. November in Affoltern alt Bundesrat Christoph Blocher und Chefunterhändler Roberto Balzaretti die Klingen bezüglich des institutionellen Rahmenabkommens mit der EU kreuzen. ................................................... > Bericht auf Seite 6

Die Zürcher Autorin Petra Ivanov kommt am 6. November wieder ins Knonauer Amt. Auf der Sonnenseite des Albis ist ihre Fangemeinde besonders gross, lässt sie ihre Protagonisten doch immer wieder hier ermitteln oder auch mal ausspannen. Ihr neues Buch «Alte Feinde» ist das achte mit dem Ermittlerduo Regina Flint und Bruno Cavalli. Diesmal führt eine aussergewöhnliche Mordwaffe die Staatsanwältin in die USA. Dort ermittelt Cavalli bereits in einem CherokeeReservat. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich ihre Ermittlungen kreuzen ... ................................................... > Veranstaltungshinweis auf Seite 27 anzeigen


Ärztlicher Notfalldienst

In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Strecke S10 Zürich HB – Ringlikon Schienenwechsel Schweissarbeiten Für die Sicherheit der Reisenden führt die SZU laufend Unterhaltsarbeiten am Schienennetz durch. Die Bauarbeiten verursachen unvermeidlich Lärm. Wir bemühen uns, diesen auf ein Minimum zu beschränken. Vorgesehene Nachtarbeiten: 15./16. Oktober bis 16./17. November 2018 (ohne Sa./So./Mo.) Wir danken für Ihr Verständnis.

Konkurseröffnung Schuldner: Erbschaft des George Peter Paxinos, geb. 23. August 1946, von Hausen am Albis ZH, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis, gestorben am 9. August 2017 Datum der 14. August 2018

Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU AG Abteilung Bau www.szu.ch

Affoltern am Albis, 26. Oktober 2018

Eingabefrist innert einem Monat nach Bekanntmachung.

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 574 8910 Affoltern am Albis

Schluss des Konkursverfahrens Die konkursamtliche Liquidation über den Nachlass des Georg Alois Hirmann, geb. 2. Juni 1926, von Zürich ZH, in Obfelden, gestorben am 11. Oktober 2016, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 25. September 2018 als geschlossen erklärt worden. Affoltern am Albis, 19. Oktober 2018 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Schluss des Konkursverfahrens Die konkursamtliche Liquidation über den Nachlass der Brigitta Frieda Attinger-Fischer, geb. 17. Februar 1950, von Zürich ZH, in Affoltern am Albis, gestorben am 9. Mai 2017, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 25. September 2018 als geschlossen erklärt worden. Affoltern am Albis, 19. Oktober 2018 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Einstellung des Konkurses Über Antonio Miguel Rodrigues Nogueira, geb. 19. Januar 1976, Staatsangehörigkeit: Portugal, Leimattenstrasse 12, 8907 Wettswil, als Inhaber des Einzelunternehmens «Grill Station Rodrigues Nogueira Miguel» ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern vom 20. September 2018 der Konkurs angeordnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichtes vom 17. Oktober 2018 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 5. November 2018 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zu Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran vorläufig einen Barvorschuss von Fr. 4500.00 leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Schlieren, 26. Oktober 2018 Konkursamt Schlieren Uitikonerstrasse 9 / Postfach 8952 Schlieren

Am Samstag, 3. November 2018, findet in Affoltern am Albis (inkl. Zwillikon) die Papier- und Kartonsammlung statt. Bitte stellen Sie Papier und Karton separat gebündelt und geschnürt bis spätestens 8 Uhr morgens bereit. Deponieren Sie die Bündel gut sichtbar am öffentlichen Strassenrand und nicht beim Hauseingang oder Einfahrt. Loses, beschichtetes, verunreinigtes oder in Säcken abgefülltes Material sowie nicht zusammengefaltete Schachteln oder untragbare, übergrosse Bündel werden nicht abgeführt.

Kontaktstelle bei nicht abgeholtem Papier oder Karton: 079 773 29 73 (ab 12 Uhr)

Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG

Affoltern am Albis, 19. Oktober 2018

vom 3. November 2018

Sammelverein: FSG Zwillikon

Konkurseröffnung:

Vergleiche im Übrigen Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt 16. Oktober 2018.

Papier- und Kartonsammlung

Wenn Ihr den Sternenhimmel betrachtet, dann wird es für Euch so sein, als ob alle Sterne lachen, weil ich nun Einer von Ihnen bin und über Euch werde wachen!

Hochbau und Umwelt Affoltern am Albis

Bezirksrat Affoltern

Rolando (Roli) Sossi 27. Dezember 1956 – 20. Oktober 2018

Nach schwerer Krankheit wurdest Du nun erlöst. Wir sind unsagbar traurig, aber dankbar für die schöne Zeit, die wir mit Dir verbringen durften. Wir vermissen Dich sehr: Romy, Jan, Sarah Lucia, Sven und Fabienne, Sacha Claudia und Urs Daniela und Kurt, Luana und Marcus, Dimitri, Sandrine und Dragana, Slavica Jeanette, Brigitte und Martin, Nina-Jo Silvio und Lydia Verwandte und Freunde Wir gedenken Roli am 3. November 2018 um 14.00 Uhr in der Güggel Bar. Alle, die das Leben von Roli bereichert haben und mit uns Abschied nehmen möchten, sind herzlich dazu eingeladen. Traueradresse: Romy Studer, Alte Landstr. 20, 8912 Obfelden Es werden keine Leidzirkulare versandt.

Erneuerungswahl der Bezirkskirchenpflege des Bezirks Affoltern für die Amtsdauer 2019 – 2023 (Wahlvorschläge) Auf die Ausschreibung vom 31. August 2018 sind innert Frist für die Erneuerungswahl der Bezirkskirchenpflege des Bezirks Affoltern folgende Wahlvorschläge eingereicht worden:

5 Mitglieder der Bezirkskirchenpflege (5 Wahlvorschläge) 1. Martin Billeter, 1965, dipl. Wirtschaftsprüfer, Mettmenstetten, von Männedorf ZH, bisher 2. Maya Maag Huber, 1957, dipl. Atempädagogin, Knonau, von Zürich, bisher 3. Hans Streit, 1953, dipl. Architekt ETH/SIA, Hedingen, von Belp BE, bisher 4. Maya Stutz, 1948, Ergotherapeutin, Ottenbach, von Bachenbülach ZH, bisher 5. Helen Dettwiler, 1950, dipl. Pflegefachfrau, Knonau, von Maisprach BL, neu Diese Wahlvorschläge können bis Freitag, 2. November 2018, geändert oder zurückgezogen werden. Auch können dem Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Postfach, 8910 Affoltern am Albis, bis zum gleichen Termin weitere Wahlvorschläge eingereicht werden. Die Wahlvorschläge müssen von mindestens 15 Personen unterzeichnet sein, welche ihren politischen Wohnsitz im Bezirk Affoltern haben, der Evangelisch-Reformierten Landeskirche angehören, das 16. Altersjahr vollendet haben und über das Schweizer Bürgerrecht oder über eine ausländerrechtliche Bewilligung B, C oder Ci verfügen. Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner von Wahlvorschlägen geben Namen, Vornamen, Geburtsdatum sowie Adresse an und fügen ihre Unterschrift hinzu. Für jede vorgeschlagene Person sind Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Heimatort, Beruf und Adresse anzugeben. Hinzugefügt werden können der Rufname, die Parteizugehörigkeit und der Hinweis, ob die vorgeschlagene Person dem Organ schon bisher angehört hat. Wählbar sind alle der EvangelischReformierten Landeskirche des Kantons Zürich angehörenden Stimmberechtigten, die das 18. Altersjahr vollendet haben, auch wenn sie in einem anderen Bezirk den politischen Wohnsitz haben. Wahlvorschläge können mit einer kurzen Bezeichnung versehen werden. Die vorgeschlagenen Personen werden vom Bezirksrat in stiller Wahl als gewählt erklärt, wenn nach der zweiten Frist die Zahl der Wahlvorschläge die Zahl der zu besetzenden Stellen nicht übersteigt und die zunächst vorgeschlagenen Personen mit den definitiv vorgeschlagenen Personen übereinstimmen (§ 54 des Gesetzes über die politischen Rechte). Andernfalls findet am 10. Februar 2019 der erste Wahlgang der Urnenwahl statt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, Militärstrasse 36, Postfach, 8090 Zürich, erhoben werden. Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Affoltern am Albis, 26. Oktober 2018 Bezirksrat Affoltern

VON HERZEN DANKEN WIR allen, die Fabienne im Leben begleitet und ihr die letzte Ehre erwiesen haben

Fabienne Rogger 21. Dezember 1979 – 4. Oktober 2018

Von Herzen danken wir allen Freunden, die für Fabienne immer da waren, während ihrer Krankheit Von Herzen danken wir für die liebevolle Pflege und die Massagen von Hanny, Rebekka und Nina Von Herzen danken wir der Swiss Re, die Fabienne während ihrer schweren Krankheit unterstützte und mit viel Mitgefühl begleitete Von Herzen danken wir Dr. Patrick Roth und seinem Team im USZ, Zürich Von Herzen danken wir Pfarrer Angelo Saporiti für die wunderschöne Gestaltung der Trauerfeier Von Herzen danken wir der musikalischen Begleitung, der Organistin Angela Bozzola und dem Cellisten Joachim Müller-Crepon Von Herzen danken wir den Spitex-Mitarbeiterinnen, Hausen am Albis Von Herzen danken wir für die überwältigende Anteilnahme durch Wort, Schrift, Blumen, Umarmungen und Spenden zugunsten des Kinderheims Paradies in Mettmenstetten Es ist uns ein grosser Trost zu wissen, dass alle, die Fabienne gekannt haben, sie in ihren Herzen weitertragen und nicht vergessen. Mettmenstetten, im Oktober 2018

Barbara und Marco Jörg-Rogger


Bezirk Affoltern

Freitag, 26. Oktober 2018

Lage unter Kontrolle im Bezirk Affoltern

Ruhige Delegiertenversammlung des Sicherheitszweckverbands Die erste ordentliche Delegiertenversammlung des Sicherheitszweckverbandes Albis nach den Neuwahlen stand im Zeichen des Kennenlernens und der Verabschiedung von Sekretär Hans Peter Krieg, der in den Ruhestand tritt. ................................................... von martin platter Von der Felsenegg (Stallikon) führt die LAF ins Sihltal hinunter. (Bild zvg.)

Felseneggbahn verkehrt nach Winterfahrplan Mit der Zeitumstellung am kommenden Sonntag, 28. Oktober, wechselt die Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg (LAF) auf den Winterfahrplan. Der Winterfahrplan tritt am Sonntag, 28. Oktober, in Kraft und dauert bis Sonntag, 24. Februar 2019. Mit dem Winterfahrplan erfolgen die erste Fahrt am Morgen jeweils um 9.05 Uhr und die letzte Fahrt am Abend um 20.05 Uhr. Ausnahmen sind Freitag und Samstag, wo bis 22.05 Uhr gefahren wird. Ab Montag, 25. Februar 2019, bleibt der Betrieb der LAF wegen Revisionsarbeiten für sechs Wochen komplett eingestellt. Die Wiederaufnahme der Fahrten erfolgt am Samstag, 6. April 2019. (pd.) Weitere Infos unter www.laf.ch.

Ruedi Fornaro, Präsident des Sicherheitszweckverbandes Albis, konnte am Mittwochabend einige neue Gemeindedelegierte und -Präsidenten begrüssen, die der Zivilschutzorganisation ihren Antrittsbesuch abstatteten. Von den 14 Mitgliedsgemeinden des Bezirks Affoltern fehlte nur die Vertretung Hausens. Das Protokoll der letzten Sitzung wurde vom Plenum kommentarlos angenommen, ebenso das Budget 2019. Der neue Rechnungsführer Rico Roth erläuterte, dass gemäss der Richtline für HRM2 künftig auch die Zweckverbände angewiesen seien, Finanz- und Aufgabenpläne zu erstellen. Man habe dies aber nicht auf diese DV hin «zusammenjufeln» wollen, da eh kein eigenes Anlagevermögen vorhanden sei. Zuerst müssten die Statuten angepasst werden. Dann werde HRM2 eingeführt. Bezüglich Voranschlag 2019 stellte Roth in Aussicht, dass die Personalkosten etwas geringer ausfallen würden, es aber aufgrund von kantonalen Vorgaben zu Mehrausgaben kommen könnte.

Vielseitige Aufgaben Kommandant Fredi Haab stellte anschliessend die verschiedenen Abtei-

Von links der stellvertretende Zivilschutzkommandant Richard Kägi, Kommandant Fredi Haab, SZV-Sekretärin Gabriela Bolleter, SZV-Präsident Ruedi Fornaro und der altershalber ausscheidende SZV-Sekretär Hans Peter Krieg. (Bild Martin Platter) lungen der Zivilschutzorganisation vor und berichtete aus dem Übungsalltag. Das Säuliamt war 2005 der erste Bezirk im Kanton Zürich, in dem alle Gemeinden ihre Zivilschutzorganisationen zusammengelegt haben. Dazu wurde der Sicherheitszweckverband Albis (SZV) gegründet, dem die Zivilschutzorganisation (ZSO), die periodische Schutzraumkontrolle (PSK) und die regionale Führungsorganisation (RFO) angegliedert sind. Der SZV orientiert sich an den Vorgaben des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz. Gemäss Haab verfügt die ZSO derzeit über einen Bestand von 300 Mann. Der Übungsbetrieb wird auf die Partner-Organisationen wie Feuerwehren, Polizei, Gesundheitswesen, technische Betriebe und Zivilschutz ausgerichtet. Der letzte Ernstfall sei Ende letzten Jahres die Schadensbeseitigung des Orkans Burglind gewesen. Man ha-

be aber auch schon Helfereinsätze im Seewadel, Meilihof und weiterer Institutionen geleistet. «Wir sind für die Gemeinden da, wenn wir gerufen werden», so Haab. Den Einsatzbereich der regionalen Führungsorganisation erklärte Primus Kaiser: «Wir kommen erst zum Einsatz, wenn alle Blaulichtorganisationen bereits im Einsatz stehen.» Die RFO bildet einen Führungsrat mit den Präsidenten und Sicherheitsvorstehern der Gemeinden. Die letzte Übung habe gezeigt, wie dringend auch die Beübung dieser Zusammenarbeit sei. Kaiser hat deshalb 2019 zwei Workshops am 15. Mai und 4. September angesetzt. Im Anschluss an den offiziellen Teil lud Haab zum Apéro in die geräumige Garage des Mehrzweckgebäudes, wo der SZV und seine Gerätschaften seit 2013 einquartiert ist.

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Vandalen wüteten in Affoltern Ein Saubannerzug sorgte von Montag auf Dienstag in Affoltern für Sachschäden. Erst wurde beim Kindergarten Tannholz eine Scheibe eingeschlagen, dann in der Nähe bei einem Einfamilienhaus mit einem Steinwurf ein Fenster zertrümmert. Und schliesslich beschädigten die Vandalen an der Tannholzstrasse mehrere Briefkästen. Die Kantonspolizei Affoltern beziffert den gesamten Schaden auf rund 4000 Franken. Mit Vandalismus musste sich die Polizei auch in Bonstetten beschäftigen. Unbekannte überzogen am Freitag, 19. Oktober, die Wände des Primarschulhauses mit etlichen FanKlebern. Das Entfernen verursacht Kosten von schätzungsweise 250 Franken. In Wettswil hat die Polizei am 21. Oktober um 0.30 Uhr Lärmverursacher gebüsst – nicht nur, weil sie mit lauter Musik Anwohner um den Schlaf brachten. Sie beleidigten die Gesetzeshüter auch mit nicht zitierbaren Ausdrücken. Ohne Beute mussten sich Einbrecher in Knonau aus dem Staub machen. Durch Aufbrechen einer Türe drangen sie von Dienstag auf Mittwoch in ein Blumengeschäft ein und hinterliessen Sachschaden von rund 3000 Franken. (-ter.)

wir gratulieren Zum 97. Geburtstag Morgen Samstag, 27. Oktober, feiert Bertha Mäder in Affoltern ihren 97. Geburstag. Wir wünschen viel Gfreuts und gute Gesundheit.

Zum 95. Geburtstag Am Sonntag, 28. Oktober, vollendet Irma Eschbach-Schneebeli in Affoltern ihr 95. Lebensjahr. Zum hohen Geburtstag gratulieren wir herzlich und wünschen alles Gute.

Zum 90. Geburtstag Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Livia Häberling redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.chmedia.ch

Morgen Samstag, 27. Oktober, wird Fred Hans Schmutz, Affoltern, 90 Jahre jung. Zum runden Geburtstag wünschen wir Freude und nur das Beste!

Zum 85. Geburtstag Walter Zeller in Wettswil darf am Samstag seinen 85. Geburtstag feiern. Seine Töchter und die ganze Familie bereiten ihm eine schöne Party, auf die er sich schon lange freut. Wir alle gratulieren ihm zu seinem Freudentag und wünschen viel Spass.

Zum 80. Geburtstag Am Montag, 29. Oktober, begeht Ida Bruno-Severi ihren 80. Geburtstag. Wir gratulieren von Herzen und wünschen ein schönes Fest.

Zur goldenen Hochzeit Agnes und Walter Huber in Affoltern haben am 25. Oktober vor 50 Jahren geheiratet. Zusammen mit der Familie gratulieren wir herzlich, wünschen gute Gesundheit und weitere schöne Jahre zu zweit. anzeige


Kath. Kirchgemeinde Bonstetten Einladung zur Kirchgemeindeversammlung am Montag 26. November 2018, 20.15 Uhr in der Aula der katholischen Kirche, St. Mauritius Bonstetten, Stallikerstrasse Traktanden: 1. Eröffnung der Kirchgemeindeversammlung und Wahl der Stimmenzähler 2. Bericht aus den Ressorts der Kirchenpflege 3. Voranschlag 2019 und Festsetzung des Steuerfusses 2019 4. Abstimmung zum Beitritt zum Dienstleistungszentrum für Kirchgemeinden 5. Grusswort des Pfarrers Dr. Antonio Lee an die Gemeinde Anschliessend Bericht aus: A. Synode Stimmberechtigt sind alle Mitglieder der römisch-katholischen Kirchgemeinde Bonstetten (Katholiken der drei politischen Gemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil), welche das 18. Altersjahr zurückgelegt haben und im Besitz des Schweizer Bürgerrechts oder der Niederlassungs- und Aufenthaltsbewilligung sind und im Aktivbürgerrecht nicht eingestellt sind. Die zur Behandlung kommenden Akten sind ab Montag, 12. November 2018, im Pfarreisekretariat, 2. Stock der katholischen Kirche St. Mauritius während der Bürozeiten (8.00 bis 12.00 Uhr aufgelegt, ebenfalls auf www.kath.ch/bonstetten einsehbar. Katholische Kirchenpflege St. Mauritius, Bonstetten

Denkmalschutz – Unterschutzstellung und Schutzverfügung Gebäude auf Kat. Nrn. 1446 und 2180 (Assek. Nr. 452 und 453, Tägerst 34 und 36, Stallikon, Inventar Nrn. 11a/11b)

Bauprojekte

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Der Gemeinderat hat am 23. Oktober 2018 beschlossen: Die Gebäude auf Kat. Nrn. 1446 und 2180, Assek. Nrn. 452 und 453, Tägerst 34 und 36, Stallikon, die im Inventar der schützenswerten Bauten der Gemeinde Stallikon mit den Inventar Nrn. 11a/11b aufgenommen sind, werden unter Schutz gestellt und Schutzmassnahmen angeordnet. Der Beschluss kann während der Rekursfrist auf der Gemeindeverwaltung, Reppischtalstrasse 53, Stallikon, Schalter Einwohnerkontrolle, zu den ordentlichen Öffnungszeiten eingesehen werden. Gegen diesen Beschluss kann, von der Publikation an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, Postfach, 8090 Zürich, wegen Rechtsverletzungen, unrichtiger oder ungenügender Feststellung des Sachverhaltes sowie Unangemessenheit der angefochtenen Anordnung innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden (§ 329 PBG, § 19 Abs. 1 VRG i.V.m. § 20 Abs. 1 VRG) Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen.

Ergänzend zu den eidgenössischen Vorlagen findet in Hausen am Albis am Sonntag, 25. November 2018, folgende Gemeindeabstimmung statt: Teilrevision Gemeindeordnung / Einzelinitiative «Volkswahl der Bauund Tiefbaukommissionen» Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Hausen am Albis, 26. Oktober 2018 Der Gemeinderat

Kontrolle von Hydranten auf privaten Grundstücken Die Feuerwehr wird am Samstag, 27. Oktober 2018, auf dem ganzen Gemeindegebiet von Hausen am Albis die vorhandenen Hydranten auf die Gebrauchstauglichkeit kontrollieren. Die Grundeigentümer werden gebeten, die Zugänglichkeit sicherzustellen. Die Zugänglichkeit ist gewährleistet, wenn die Hydranten nicht überwachsen sind, die Erreichbarkeit der Hydranten ohne Hindernisse jederzeit sichergestellt ist und rings um die Hydranten eine begehbare Fläche vorhanden ist. Sollte die Zugänglichkeit nicht gewährleistet sein, wird die Feuerwehr in Zusammenarbeit mit der Wasserversorgung die nötigen Massnahmen veranlassen. Kleinere Anpassungen, z.B. Rückschnitte einzelner Äste und dgl., werden während der Kontrollarbeiten ohne Rücksprache mit dem Grundeigentümer ausgeführt.

Stallikon, 26. Oktober 2018

Für Ihre wertvolle Zusammenarbeit zur Sicherstellung der Trink- und Löschwasserversorgung danken Ihnen der Gemeinderat und die Wasserversorgung. Bei Fragen steht die Wasserversorgung (Manuel Schneiter, Tel. 044 764 19 77) gerne zur Verfügung. Der Gemeinderat

Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes sowie der eidg. Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 23. Oktober 2018 ins Bürgerrecht der Gemeinde Stallikon aufgenommen: Claire-Agnès Chave, geb. 1980, von Frankreich Keysers geb. Höschel Christina, 1977, von Deutschland Keysers Daniel, geb. 1975, Deutschland Keysers Philipp, geb. 2005, Deutschland Keysers Johanna, geb. 2008, Deutschland Keysers Sophia, geb. 2010, Deutschland

geb.

Koch Manuela, Deutschland

geb.

1972,

von

Schulz Stefanie, Deutschland

geb.

1979,

von

von von von von

Sulaimanova geb. Akhmedova Lola, geb. 1965, von Australien Sulaimanova Leah Marie, geb. 2005, von Australien Termini Aldo, geb. 1972, von Italien Vosseler geb. Dall Annette, geb. 1970, von Deutschland Stallikon, 26. Oktober 2018

Traurig müssen wir Abschied nehmen von unserem lieben Ehemann, Vater, Grossvater und Schwiegervater

Kurt Ehrbar 16. April 1940 – 22. Oktober 2018

Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).

Nach einem arbeitsreichen und durch viel Engagement für die Gesellschaft geprägten Leben ist er friedlich eingeschlafen.

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Die Urnenbeisetzung erfolgt am 30. Oktober 2018, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof in Bonstetten.

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Zwahlen Alfred, Sihlwaldstrasse 12, 8135 Langnau am Albis Vertretung: Wälter Willa, Ingenieure für Geomatik Planung Werke KIG, Obstgartenstrasse 12, 8910 Affoltern am Albis Bauprojekt: Trinkwasser- und Kanalisationsanschluss, Jonentalstrasse 1, Aeugst am Albis, Grundstück-Nr. 1320, Zone Landwirtschaft

In stiller Trauer: Elisabeth Ehrbar-Hedinger Peter Ehrbar und Viveka Norr Ehrbar mit Alice Ursula und Didi Bayer mit Chantal und Jeanette Jimmy Ehrbar und Gabi Büeler Pascal von Arx

Der Abschiedsgottesdienst findet anschliessend, um 14.00 Uhr, in der reformierten Kirche Bonstetten statt. Traueradresse: Elisabeth Ehrbar-Hedinger, Lochenfeldstrasse 8, 8906 Bonstetten In der Gemeinde werden keine Trauerzirkulare versandt.

Affoltern am Albis

Hausen am Albis

Einbürgerungen

Gemeinderat Stallikon

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Gesuchsteller: Marc Andermatt, Alte Dorfstrasse 18a, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Swisshaus AG, Bahnhofstrasse 4, 5600 Lenzburg Bauvorhaben: Neubau Einfamilienhaus mit Attikageschoss, Kat.-Nr. 1360, Heimpelweg 7, Wohnzone W2b

Gemeinderat Stallikon

Urnenabstimmung vom 25. November 2018

Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen seiner Mitmenschen.

Gesuchsteller: Cornelia und Karl Zehnder, Bachstrasse 7, 8915 Hausen am Albis Bauprojekt: Nutzungsänderung Schopf und freistehender Unterstand auf Kat.-Nr. 8, Bachstrasse 7 (KII)

Mettmenstetten Bauherrschaft: P. + K. Huser, Bahnhofstrasse 26, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Ersatz bestehende Sichtschutzwand, Kat.-Nr. 3011, Bahnhofstrasse 26 (Wohnzone mit Gewerbe WG3)

Musikverein Bonstetten

TO D E S A N Z E I G E Wir haben die schmerzliche Pflicht, Ihnen den Hinschied unseres Ehrenmitglieds und Ehrenpräsidenten

Kurt Ehrbar mitzuteilen. Während mehr als 55 Jahren hat Kurt Ehrbar als Aktivmitglied den Musikverein Bonstetten mitgeprägt. Der Verein verlieh ihm für seine Treue und Verdienste die Ehrenmitgliedschaft. Für seine Vorstandstätigkeit wurde er zum Ehrenpräsidenten ernannt. Im Jahre 2008 wurde Kurt für 50 Jahre aktives Musizieren als Kantonaler Ehrenveteran geehrt. Seine fröhliche Art und seine Kameradschaft werden uns in schöner Erinnerung bleiben. Der Musikverein wird Kurt ein ehrendes Andenken bewahren. Seinen Angehörigen und der Trauerfamilie sprechen wir unser herzliches Beileid aus.

Obfelden Gesuchsteller: Schärer Kurt und Sylvia, Schürweidstrasse 37, 8912 Obfelden Projektverfasser: ARCHITEC-HAUS GmbH, Schachenstrasse 2, 8907 Wettswil Baurechtliches Vorhaben: Erstellen Schwimmbecken und Terrainveränderungen auf Kat-Nr. 4170 an der Schürweidstrasse 37 (Wohnzone W1)

Ottenbach Bauherrschaft: Alther Marianne, Büelstrasse 24, 8143 Stallikon Bauvorhaben: Energetische und schalltechnische Sanierung der Gebäudehülle sowie Einbau einer behindertengerechten 2-Zimmer-Wohnung im Erdgeschoss; Vers.-Nr. 492, Kat.-Nr. 1220, Jonenstrasse 30, Reservezone

Ottenbach Bauherrschaft: Urs Räbsamen, Kernstrasse 12, 8004 Zürich Bauvorhaben: Umbau des ehemaligen Gasthofs Engel (DenkmalschutzObjekt), Vers.-Nr. 322, Kat.-Nr. 1258, Kernzone: Umbau + Umnutzung 1. OG zu zwei Wohnungen

Stallikon Bauherrschaft: Walter Streuli, Sprecherhüser 9, 8914 Aeugstertal Bauvorhaben: Werkzeugschuppen (bereits erstellt), Stuckli, Kat. Nr. 1811, Landwirtschaftszone/Wald

Musikverein Bonstetten Die Beisetzung findet am Dienstag, 30. Oktober 2018, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof statt. Anschliessend Abschiedsgottesdienst um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Bonstetten.

Todesfälle Bonstetten

Obfelden

Ehrbar, Kurt

Am 21. Oktober 2018 ist in Eschenbach SG gestorben:

geboren 16. April 1940, von Bonstetten ZH und Urnäsch AR, wohnhaft Lochenfeldstrasse 8, Bonstetten. Er verstarb am 22. Oktober 2018 in Affoltern am Albis.

Jucker, Hans Rudolf geb. 31. Dezember 1950, von Zürich ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, Wolserstrasse 54.

Andacht: Friedhof Bodenfeld in Bonstetten, am Dienstag, 30. Oktober 2018 um 13.30 Uhr

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Abdankung: Reformierte Kirche in Bonstetten, am Dienstag, 30. Oktober 2018 um 14.00 Uhr

Wettswil am Albis

Die Friedhofvorsteherin

Bestattungsamt Bonstetten

Am 22. Oktober 2018 ist in Schlieren ZH gestorben:

Obfelden

Bruggisser, René

Am 20. Oktober 2018 ist in Zürich ZH gestorben:

geb. 13. Oktober 1937, Bürger von Wohlen AG, verwitwet, wohnhaft gewesen in Wettswil a.A., Eggstrasse 3.

Sossi, Rolando Giovanni geb. 27. Dezember 1956, von Affoltern a/A ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, Alte Landstrasse 20. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Die Friedhofvorsteherin

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Der Friedhofvorsteher


Bezirk Affoltern

Mittelfristig keine Kantonsschule im Knonauer Amt Der Kantonsrat hat am Montag die Revision des Richtplans genehmigt. Mit 108:64 Stimmen abgelehnt wurde der Antrag, den Realisierungshorizont für eine Kantonsschule im Knonauer Amt von lang- auf mittel- bis kurzfristig anzupassen. Fast 4000 Personen haben vor bald zwei Jahren die Petition für eine Mittelschule im Knonauer Amt unterschrieben. An guten Gründen mangelte es schon damals nicht: Ein passendes Grundstück war neben der Oberstufe Ennetgraben in Affoltern gefunden, die Wege könnten verkürzt, Pendlerströme vom Knonauer Amt in Richtung Zürich entlastet werden. Eine Umfrage des «Anzeigers» bei Ämtler Absolventen der Gymiprüfung 2017 kam zum Schluss, dass 125 der 163 angehenden Gymnasiasten der Kanti im eigenen Bezirk den Vorzug geben würden. Hochgerechnet auf vier bis sechs Schuljahre ergäbe das ein Potenzial von bis zu 650 Schülerinnen und Schülern. Viel mehr als die 330 Schülerinnen und Schüler mit denen die Bildungsdirektion rechnete – und statt eines Neubaus in Affoltern den Ausbau im Limmattal vorantrieb.

Neubau wäre raumplanerisch sinnvoll Bis 2027 soll die Zahl der Kantischüler im Kanton um 4000 bis 5000 anwachsen. Eine Mittelschule in der zweitstärksten Wachstumsregion sei somit auch aus Sicht der Raumplanung sinnvoll und notwendig, sprach sich der Affoltemer EVP-Kantonsrat Daniel Sommer für den Antrag von SP und Grünliberalen aus, den Realisierungshorizont für eine Kantonsschule im Knonauer Amt von lang- auf mittelbis kurzfristig anzupassen. Wie er haben auch alle anderen Ämtler Kantonsräte dem Antrag zugestimmt. Im Rest des Kantons konnte das Anliegen allerdings nur mässig punkten. Der Antrag wurde mit 108:64 Stimmen abgelehnt. Es bleibt somit beim unverbindlichen «langfristig». (tst.)

Freitag, 26. Oktober 2018

Der «Freihof» ist zurück!

hinter-gründe

Obfelden hat eine neue Beiz – nur das Wirtepaar weiss von nichts

J

Im Jahr 2008 wurde das Restaurant Freihof an der Dorfstrasse in Obfelden abgerissen. Heute Freitag wird es vis-à-vis des alten Standorts für einen Abend wiedereröffnet. ................................................... von livia häberling

A

lle reden vom Beizensterben, dabei eröffnen in Obfelden ständig neue. Erst am 15. August hat die Arbeitsgruppe «Platz für Begegnungen auf dem Postareal» auf dem Parkplatz der «Kreuzstrasse» guerilla-mässig eine Gartenbeiz eingeweiht, und jetzt – zweieinhalb Monate später – kommt also der «Freihof» zu seinem Revival. Das Restaurant war um die Jahrtausendwende geschlossen worden, später war darin der Jugendtreff einquartiert, bevor es 2008 abgerissen wurde. Unter der Leuchtreklame heissts: «Eröffnung, 26.10.2018, 18 Uhr» – also heute. Was hat das neue Wirtepaar Luzia und Dominik Meister für seinen grossen Tag geplant? «Ich stell mal ein paar Servietten und Plastikbecher bereit», verrät Luzia Meister. Ist diese Nonchalance Teil eines modernen Gastrokonzepts? Nein. Familie Meister weiss genauso wenig vom neuen Spunten wie all die anderen, die in den letzten Tagen an ihrem Haus vorbeikamen und sich fragten: «Hab ich was verpasst?» «Als wir aus den Ferien zurückkamen, hing plötzlich diese Tafel», erzählt Luzia grinsend. Hinter der Finte vermutet sie ihre Kollegen aus dem Musikverein Obfelden. Dort geht alles ziemlich familiär zu und her, die 20 Mitglieder passen bei gutem Willen und grosszügigen Platzverhältnissen gerade so in eine Stube. «Deshalb haben wir unsere Vereinskolleginnen und -kollegen nach den Proben immer mal wieder zu uns nach Hause eingeladen.» Wo ihr Haus steht? «Beim Freihof vis-à-vis».

Pippi Langstrumpf mag Streiche, die Freunde des Ehepaars Meister offensichtlich auch. Sie montierten das Schild heimlich an die Hausfassade. (Bild lhä) Was heute Abend um 18 Uhr an der Dorfstrasse 68 passiert, weiss Luzia Meister nicht. Sie ist gespannt. Der «Anzeiger» auch. Er hat einen der Initianten hinter der Aktion aufgespürt. Mehr als ein «wir freuen uns und sind gespannt» war dieser verschwiegenen Seele allerdings nicht zu entlocken. Deutlich konkreter äusserte sich Tochter Aurelia: «Die wo das gmacht händ, müend es Bier mitbringe», liess sie ausrichten. Übrigens: Wer vorhat, nun bald einmal im «Freihof vis-à-vis» einzukehren, sollte das am Eröffnungstag tun. Die Beiz schliesst bereits am 27. Oktober wieder. Denn: Auch die Gemeindeverwaltung klopfte schon

an. Nicht zum Einkehren, sondern wegen der Tafel. Leuchtreklame in der Kernzone eins? Schwierig. Und deshalb bewilligungspflichtig. Tja: So ist das , wenn man ausgerechnet dort wohnt, wo auch die Obrigkeit täglich ihre Pflicht tut. Die Chancen stehen gut, dass der «Freihof vis-à-vis» heute Abend so richtig zum Szenelokal mutiert. Jedenfalls sind schon einige Gäste angekündigt. Auch ein Mitglied der Feuerwehr Obfelden raunte dem «Anzeiger» zu, es sei längst klar, wo er und seine Kollegen heute um 18 Uhr aufmarschieren. Deshalb, liebe Neugierige: einfach mal auftauchen. Und liebe Initianten: das Bier bitte nicht vergessen.

Eine Woche in der selbst gestalteten Zirkuswelt Sehr gut besuchte Kinderwoche in Obfelden Der Zirkus war da! Aber für ein Mal kam er nicht von anderswo: Kinder von sechs bis zwölf Jahren haben ihn in Obfelden selbst gestaltet. Als die reformierte Kirchgemeinde Obfelden eine Kinderwoche zum Thema Zirkuswelt ausschrieb, konnte sie sich vor Anmeldungen kaum retten. Damaris Villiger, welche die Woche gekonnt und sattelfest aufgegleist und geleitet hat, musste sogar eine Warteliste führen. Schlussendlich haben sage und schreibe 57 Kinder die Woche besucht. Irina Steinmann, ausgebildete Zirkusartistin, Clownin und in Obfelden wohnhaft, führte die Kinder durch die Künste des Zirkus. Ein Team von rund 30 Freiwilligen ermöglichte, dass das Programm durchgeführt werden konnte. Es wurde gebastelt, gesungen, gespielt und natürlich Zirkus geübt. Zahlreiche freiwillige halfen mit den praktischen Aufgaben. Aus dem Dorf kamen reichliche Spenden- Kuchen, Früchte und Gemüse, Schoggi, und sorgten dafür, dass niemandem die Energie ausging.

Pfarrerin als Zirkusdirektorin Aber warum eine Zirkuswoche in Regie der Kirche? «Wichtig für uns war,

Die Bodmers vom Türlersee

e später der Abend, desto besser die Gäste», ein scherzhafter Spruch von Hans Bodmer, früherer Wirt im «Schönegg», Heisch, wenn ich in meiner aktiven Zeit nach einem langen Tag in Zürich auf dem Heimweg noch zu einem Schlummertrunk einkehrte. Und wenn er damals gar mit seiner Schwester Huldy am Stammtisch sass, war ein gemütlicher Ausklang des Abends zusammen mit zahlreichen weiteren Gästen garantiert. Nun ist Huldy Trüssel-Bodmer Ende September als Letzte ihrer Generation knapp zwei Jahre nach ihrem Mann Paul 83-jährig verstorben. Mitte Oktober fand in der Kirche Hausen die von Pfarrer Jürgen Schultz gestaltete Trauerfeier statt, mit Einlagen des Jodlerclubs am Albis, zu dessen Repertoire natürlich auch das Türlerseelied gehörte. Elsa, Älteste und als erste verstorben, Hans, Fritz, Hulda und René, alle fünf Bodmer-Geschwister wuchsen in Türlen auf, wo die Eltern neben einer Landwirtschaft auch einen bescheidenen Badebetrieb am See führten. In meiner Jugendzeit gab es nur das Gebäude am Fellibach mit Kiosk, zwei Umkleidekabinen und einfachen Toiletten. «Man lebt nicht vom Baden allein, es muss auch gegessen und getrunken sein», stand damals über der bescheidenen Theke. Dem Bedürfnis entsprechend wurde dem Bad vor Jahrzehnten ein Campingplatz angegliedert, so wie er noch heute zusammen mit einem leistungsfähigen Kiosk-Restaurant in Betrieb ist. Fritz und Hulda führten den Betrieb jeweils über eine längere Zeit je in eigener Regie. Vor rund 25 Jahren kaufte die Politische Gemeinde Hausen das ganze Areal. Seither ist ein Pächter-Ehepaar für den Strandbad- und Campingbetrieb verantwortlich. Fritz Bodmer starb bereits 1974 40-jährig, sein Bruder René im Jahr 2011 mit 70 Jahren. Hans Bodmer (gestorben 1988) führte lange Zeit zusammen mit seiner Frau Mathilde (gestorben 1982) die «Schönegg», welche sein Vater Henri Bodmer bereits viel früher erworben hatte. Im Rahmen der Erbteilung ging diese Liegenschaft in das Eigentum seines Sohnes Hans-Peter, beruflich als Pilot tätig, über. Auch unter der Führung des jetzigen Pächters Robert Habegger ist das Lokal ein beliebter Treffpunkt. Doch wenn ich heute am späteren Abend mit den Männerrieglern von Hausen dort einkehre, sind ausser anderen Vereinen nur noch wenige Einzelgäste anzutreffen. So ändern sich halt die Zeiten. Aber ich geniesse weiterhin nach einer anstrengenden Turnstunde meinen Schlummertrunk, leider ohne Hans und Huldy. Aber in Gedanken sehe ich die beiden immer noch vor mir am Stammtisch. Erich Rüfenacht anzeige

Akrobatik auf der Bühne: Zusammen macht es Spass. (Bild zvg.) etwas für die Kinder in Obfelden anzubieten. Wir wollten aber nicht auf Leistung setzen, sondern den Kindern durch Spiel und Spass ein Gemeinschaftserlebnis ermöglichen. Als Kirchgemeinde wollen wir das ‹Zäme› im Dorf fördern», sagt Damaris Villiger. Alle Kinder waren willkommen, unabhängig von Hintergrund und

Konfession. Pfarrerin Eva Eiderbrant – in dieser Woche auch als Zirkusdirektorin tätig – hat am Schluss von jedem Tag einen Impuls gegeben, Gedanken zum Mitnehmen, inspiriert vom Thema Zirkus aber mit biblischem Hintergrund. Damit war klar, dass die Kirchgemeinde hinter der Woche stand. Am Freitagabend fand eine Vorstellung für die Eltern statt. Im voll be-

setzten Singsaal waren Akrobaten, Trommler, Clowns, Cowboys und sogar ein Zirkuslöwe (der einem Hund verdächtig ähnlich war) zu sehen. Ein tosender Applaus schloss die Vorstellung ab. «Cool!» «Mega!» «Lustig!». Die Rückmeldungen der Kinder zeigten eindeutig: die Woche hat allen Spass gemacht. (pd.)

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Bezirk Affoltern

Freitag, 26. Oktober 2018

«Es gibt einige Gründe, seriös über diese Initiative zu diskutieren» Verfassungsgericht, Völkerrecht und Demokratie im Zentrum der SVP-Abstimmungsdiskussion Sowohl SVP-Nationalrat Claudio Zanetti als auch SP-Nationalrat Martin Naef stehen zur direkten Demokratie und befürworten die Menschenrechte – auch wenn sie bezüglich der Selbstbestimmungsinitiative entgegengesetzte Positionen vertreten. Die Ämtler SVP lud am Mittwochabend zu einer kontradiktorischen Veranstaltung. ................................................... von bernhard schneider Es gehe um die Frage, wer in der Schweiz das letzte Wort habe, eröffnete Claudio Zanetti die Diskussion. Martin Naef stellte klar, dass er die direkte Demokratie genauso befürworte wie sein Gegenüber, aber es werde nicht über die direkte Demokratie abgestimmt, sondern über den Text der Initiative. Da dieser in entscheidenden Punkten unklar sei, würde ein Ja zur Vorlage vor allem zu einem «Durcheinander» führen. Die differenzierte Diskussion war ganz im Sinn von Martin Naef, der zu Beginn des Gesprächs den Wunsch deponierte, auf gegenseitige Polemik zu verzichten und auf der Sachebene zu bleiben, denn «es gibt einige Gründe, seriös über diese Initiative zu diskutieren.»

«Ich verstehe die Angst der Wirtschaft nicht» Die beiden Juristen auf dem Podium waren sich einig, dass die Gerichte in der Interpretation von möglicherweise widersprüchlichen Bestimmungen eine Güterabwägung vornehmen müssen. Für Zanetti bedeutet dies, dass im Fall einer Zustimmung zur Initiative die

SP-Nationalrat Martin Naef hört SVP-Nationalrat Claudio Zanetti konzentriert zu. Dazwischen: Gesprächsleiter Marc Bochsler. (Bild Bernhard Schneider) Bundesrichter den Auftrag erhielten, den Verfassungsbestimmungen Priorität einzuräumen. «Ich verstehe die Angst der Wirtschaft nicht», fügte er bei. Naef dagegen betonte, die Schweiz als Exportland sei davon abhängig, vertragsfähig zu bleiben. Die SVP könne – wie im Fall der Personenfreizügigkeit – mit einer Initiative ein konkretes Vertragswerk infrage stellen. Wenn aber gemäss der Selbstbestimmungsinitiative eine Bestimmung in die Bundesverfassung aufgenommen würde, dass sie jederzeit Vorrang vor

freiwillig eingegangenen Verträgen habe, führe dies zu Rechtsunsicherheit in der Schweiz und zu einem Ansehensverlust bei den Partnerstaaten. Es seien schliesslich vor allem die kleinen Staaten, die auf internationale Verträge angewiesen seien. Während Zanetti einige Entscheide des Bundesgerichts kritisierte, die mit Bezug auf die Europäische Menschenrechtskonvention gefällt wurden, wies Naef darauf hin, dass diese in Europa grundsätzlich unbestritten seien – ausser dem Vatikan bleibe ihr nur Weissrussland fern. Sollte die

Schweiz auf Distanz zur Menschenrechtskonvention gehen, wäre sie dabei in ziemlich schlechter Gesellschaft.

Erübrigt Referendumsdemokratie ein Verfassungsgericht? Auf den Vorwurf Zanettis, das Parlament habe die Masseneinwanderungsinitiative nicht korrekt umgesetzt, antwortete Naef, es sei die SVP, die sich gegen ein Verfassungsgericht wehre. Dem hielt Bezirksparteipräsident und Kantonsrat Hans Finsler in

«Hand-in-Hand-Schule» expandiert mit Ämtler Hilfe Neues Gymnasium für ein tragfähiges Miteinander in Israel

Schüler der sechs «Hand-in-Hand-Schulen» in Jerusalem bei der Grundsteinlegung ihres ersten Gymnasiums. (Bild zvg.) ler in sechs Schulen aus der jüdischen, arabischen und christlichen Kultur eine Lehr- und Lernheimat ist», sagt Sonja Dinner, die Präsidentin von «The Dear Foundation».

Signal der Hoffnung und der interkulturellen Perspektiven Am 16. Oktober wurde im Pat-Quartier von Jerusalem die Grundsteinle-

gung zum ersten Gymnasium der «Hand-in-Hand-Schule» gefeiert. Dieses Projekt ist ein weiteres Signal der Hoffnung und der interkulturellen Perspektiven, die ein tragfähiges Miteinander in Israel aufbauen wollen, was von der «Dear Foundation» mit eigenen Mitteln und Beratungen aktiv unterstützt wird. «The Dear Foundation» wird präsidiert von Sonja Dinner, Trägerin

Zu Fuss in die Schule Das Bringen und Abholen der Schulkinder mit dem Auto ist zwar gut gemeint, birgt aber auch Gefahren. Die Primarschule Affoltern will den Kindern das Erlebnis «Schulweg» ermöglichen und die Verkehrssicherheit vor den Schulanlagen erhöhen.

Die 1997 gegründete «Hand-inHand-Schule» in Pat (Jerusalem), deren Klassen je zur Hälfte aus arabischen und jüdischen Kindern bestehen, feiert die Grundsteinlegung zum ersten Gymnasium an ihren sechs Standorten. Unterstützt wird dies von der «Dear Foundation» mit Sitz in Affoltern. Die Grundsteinlegung vom 16. Oktober fand in Anwesenheit des Schweizer Botschafters in Israel, Jean-Daniel Ruch, Dani Elazar, CEO der Schule, und Irene Pollak von der Jerusalem Foundation statt. Ehrengast war Sonja Dinner, die Präsidentin der Schweizer «Dear Foundation». Was vor mehr als 20 Jahren von den beiden israelischen Pädagogen Amin Khalaf und Lee Gordon in einem Schulzimmer mit 50 Schülerinnen und Schülern als zweisprachige Schule für soziale Integration und gesellschaftliche Gleichberechtigung angestossen wurde, ist bis heute eine wachsende Erfolgsgeschichte. Die «Hand-in-Hand-Schule» expandiert in Israel mit ihrer jüdisch-arabischen Erziehung, die auch heute eine Pionierleistung ist. «Was im Kleinen begann, ist heute ein wachsendes Schulnetz, ein «Center for Jewish-Arab Education» in Israel, welches für mittlerweile 1900 Schülerinnen und Schü-

der Publikumsdiskussion entgegen, in der Schweizer Referendumsdemokratie wache das Volk über die korrekte Umsetzung der Verfassung, deshalb sei die Schweiz weniger auf eine Verfassungsgerichtsbarkeit angewiesen als andere Länder. Tatsächlich hätte gegen das Gesetz zur Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative das Referendum ergriffen werden können, was in anderen Staaten nicht möglich ist. Claudio Zanetti ergänzte als Gegner einer Verfassungsgerichtsbarkeit, das Bundesgericht sei durchaus befugt, Verfassungsverletzungen festzustellen, er ziehe es aber vor, wenn das Volk über Initiativen und Referenden diese Funktion ausübe. Schmunzelnd fügte er bei: «Manchmal wäre es tatsächlich interessant, was ein Verfassungsgericht zu gewissen Parlamentsentscheiden sagen würde.» Auf die Frage von Gesprächsleiter Marc Bochsler, was geschehe, wenn die Initiative angenommen würde, antwortete Claudio Zanetti, es würde keine Revolution geben, doch der Druck auf das Bundesgericht, zur sogenannten «Schubertpraxis» zurückzukehren und neueren Volksentscheiden den Vorrang vor älteren Staatsverträgen einzuräumen, würde zunehmen. Martin Naef wies darauf hin, dass nicht nur von rechts, sondern auch von links Staatsverträge in Zweifel gezogen würden, wie beispielsweise die aktuelle Diskussion um den Ausschluss von Palmöl aus Freihandelsabkommen zeige. Zum Abschluss der angeregten Diskussion wies alt Nationalrat Toni Bortoluzzi auf die nächste Veranstaltung der SVP Bezirkspartei hin: am 19. November kreuzen in Affoltern alt Bundesrat Christoph Blocher und Chefunterhändler Roberto Balzaretti die Klingen bezüglich des institutionellen Rahmenabkommens mit der EU.

des Teddy-Kollek-Preises und Präsidentin der Michael-Kohn-Stiftung, einer erfolgreichen IT-Unternehmerin, die sich nach dem Verkauf ihrer Firma im Jahr 2002, unterstützt von bedeutenden Co-Mäzenen, seither ganz dem Aufbau der «Dear Foundation» widmet. Direktorin der Stiftung ist Sevim Araz. (pd.) Mehr unter: www.thedearfoundation.ch.

Das Verkehrsaufkommen vor Schulbeginn und nach Schulende hat sich in letzter Zeit deutlich gesteigert und führt vor den Schulanlagen zu gefährlichen Situationen für die Schulkinder. Durch Wendemanöver auf der Strasse, Parkieren auf dem Trottoir und auf den reservierten Parkflächen für den Schulbus der Heilpädagogischen Schule werden die Schulwegsicherheit und der Schulbetrieb mittlerweile stark beeinträchtigt. Diese Entwicklung bereitet den Verantwortlichen grosse Sorgen. Und dies nicht nur aus Sicherheitsaspekten. Der Schulweg und die gemeinsamen Erlebnisse sind im Schulalter für die Kinder von grosser Bedeutung. Die Bewegung fördert zudem das Wohlbefinden. Die Eltern werden deshalb aufgefordert, ihre Kinder nicht mit dem Auto in die Schule zu bringen. Die Stadtpolizei Affoltern am Albis wird ihre Präsenz rund um die Schulhäuser und Kindergärten in den kommenden Wochen verstärken und die geltenden Vorschriften ausnahmslos durchsetzen. Gleichzeitig werden die Schulwege vermehrt überwacht. (tro)


Bezirk Affoltern

Freitag, 26. Oktober 2018

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Italienische Ohrwürmer «Una serenata italiana» – Konzert des Corona Panflötenorchesters Am vergangenen Sonntag lud das Corona Panflötenensemble in die katholische Kirche Bonstetten zum Jahreskonzert. Das Programm setzte sich fast gänzlich aus italienischen Ohrwürmern zusammen. ................................................... von susanne crimi Begleitet wurde das Panflötenensemble wie jedes Jahr von dem sehr musikalischen und versierten Pianisten Josef Bachmann. Er hat für «seine Panflöten» sogar ein Stück komponiert, die Corona-Melodie, die an diesem schönen und milden Herbstabend uraufgeführt wurde. Durch die einzelnen Konzertblocks führte Richard Müller, der sich ebenfalls bestens vorbereitet hatte und dem Publikum einige Fussnoten zu jedem Song zu erzählen wusste. Beim Zuhören muss sich das Publikum bewusst werden, dass die bekannten Werke und Songs nicht gesungen oder von grossen Orchestern eingespielt, sondern von Instrumenten vorgeführt werden, die als Hirtenflöten bekannt sind. Die Kunst dabei ist, klare und saubere Töne hervorzubringen. Noch schwieriger wird das Ganze, wenn mehrstimmig gespielt wird. 13 Panflötenspielerinnen, Dirigentin Monika Meier, die selber sehr virtuos spielt, ein begnadeter Pianist in der Person von Josef Baumann und ein Schlagzeuger, der zurückhaltend und

moderat Rhythmus unterlegt hat, haben den Zuhörern ein ungewöhnliches Musikerlebnis geboten.

Verdi, Ramazotti und Celentano Zum Start des italienischen Abends wurden zwei allseits bekannte Opernausschnitte gespielt. Der «Gefangenenchor» aus «Nabucco» und «La donna è mobile» aus «Rigoletto» von Giuseppe Verdi waren die zwei klassischen Werke, an die sich das Corona-Ensemble heranwagte. Natürlich war der Chor der gefangenen Hebräer nicht ganz so mächtig wie in der gesungenen Version des Werkes und die Launenhaftigkeit der Frau konnte nicht ganz so akzentuiert zum Besten gegeben werden, wie es Luciano Pavarotti vorgetragen hatte. Dies liegt aber in der Eigenschaft der Panflöten, die Leistung des Ensembles war trotzdem beachtlich. In der Folge wurden Songs von Toto Cotugno, Gianna Nannini, Eros Ramazotti, Edoardo Bennato und Adriano Celentano gespielt. «L’italiano», «Bello e impossible» oder «Felicità» waren denn die bekannten Songs, die jedermann kennt und die damals die Hitparaden stürmten. Die Melodie «Once Upon a Time in the West» aus dem Western «Spiel mir das Lied vom Tod» wurde von den Panflöten wunderbar aufgenommen und die gefühlvolle Klavierbegleitung machte das Stück zu einem der Highlights des Abends. «Piccola e fragile» von Drupi spielte das Panflötenquartett, das aus Regula Vollenweider, Maja Berglas, Rita Keiser und

Zarte Töne und eingängige Melodien: Das Panflötenensemble Corona. (Bild Susanne Crimi) Joël Rudin gebildet wurde, herrlich gefühlvoll und zart intoniert; es erhielt einen herzlichen Applaus. Mit «Sharazan» von Al Bano und Romina Power führten Maja Berglas und Monika Meier Panflötenmusik auf hohem Niveau vor.

Gelungene Soli Das Panflötenensemble Corona darf sich glücklich schätzen, über einige Flötenspielerinnen zu verfügen, die sehr gekonnt mit ihrem Instrument umgehen können. So waren einige solistische Einlagen zu bewundern. Rita

Keiser brillierte bei «Se bastasse una canzone», Monika Meier bei «Diamante» von Zucchero, die nebst ihrem Dirigentenamt auch immer wieder mitspielt. Mit «Ragazzo della Via Gluck», das Adriano Celentano 1966 über seine eigene Jugend singen liess, überraschten Rita Keiser und Josef Bachmann das Publikum mit charmant gespielten Variationen und Improvisationen, sie führten einen musikalischen Dialog zwischen Hirtenflöte und Piano. Nach einer guten Stunde war das Konzert in der fast bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche zu Ende. Ein

zufriedenes Publikum klatschte die Flötistinnen mit ihren Begleitern zu zwei Zugaben heraus. Mit dem romantischen «Tornerò» von «I Santo California» und «Azzuro» von Adriano Celentano versprachen das Corona Panflötenensemble, dass sie sicher wiederkommen werden und entliessen die Zuhörer in den noch kurze Zeit himmelblauen Abend.

Weitere Konzerte am Samstag, 27. Oktober, um 19 Uhr in der ref. Kirche Muri und Sonntag, 28. Oktober, um 17 Uhr in der ref. Kirche Affoltern. Eintritt frei, Kollekte. www.pan-corona.ch.

Kunstschaffen als gemeinsamer Prozess ArtGrid Gruppenausstellung im Pfarrhauskeller in Mettmenstetten Katharina und Flurin Forster, Delia Sulser, Luc Marrel und Matti Nissinen haben ein gemeinsames Ziel: Kreativität an die Leute bringen und dabei Spass haben. Am vergangenen Sonntag erreichten sie dieses Ziel an der Vernissage im Pfarrhauskeller in Mettmenstetten. Die Besucher konnten miterleben, wie ein Bild entsteht. ................................................... von regula zellweger Die Idee ist bestechend: Kunst in einem gemeinsamen Prozess schaffen und vermitteln. Flurin Forster erklärt: «ArtGrid ist aus der Idee entstanden, Wandbilder wohnzimmertauglich und transportierbar zu machen. Eine Wand wird wie eine Kachelwand mit Leinwandplatten bestückt. Darauf wird von verschiedenen Personen gemeinsam ein Bild gemalt. Dieses kann in einzelne Platten geteilt und beliebig kombiniert aufgehängt werden. Die einzelnen Teile können auch an verschiedene Leute verschenkt oder verkauft werden.»

Im Atelier ArtGrid unterscheidet sich also von der herkömmlichen Art des Kunstschaffens. Beim Malen im Atelier arbeiten Mitglieder der Gruppe ArtGrid unabhängig von externen Einflüssen gemeinsam. In Mettmenstetten zeigen die fünf Künstler solche Bilder, die nicht im Rahmen eines Auftrages entstanden sind. Auftragsbilder hingegen entstehen oft im Beisein der Auftraggeber oder anlässlich eines Events. Mattis Nissinen, Finne mit Schweizer Wurzeln, arbeitete als Grafiker und Illustrator. Er erzählt: «Flurin hat

die Idee gehabt. Im Laufe des letzten Jahres kamen weitere Leute durch zufällige Begegnungen und aufgrund des gemeinsamen Interessens am kreativen Schaffen dazu. Die unterschiedlichen Kompetenzen ergänzen sich.» Diese Art des Schaffens im Team setzt Offenheit, Toleranz und Kommunikationsfähigkeit voraus. Jemand beginnt auf einer «Kachel», andere nehmen das Thema auf, spielen damit, verwandeln es, führen Ideen von anderen in der eigenen Sprache weiter. Am Schluss hängt ein Kachelbild an der Wand, das ein Ganzes bildet. Dafür muss manchmal auch übermalt werden, damit eine Ganzheit entsteht und nicht ein buntes Sammelsurium an Elementen, die nichts miteinander zu tun haben.

Auftragsarbeiten und Events Sich auf andere Persönlichkeiten und einen unvorhersehbaren Prozess einlassen können, setzt hohe Sozialkompetenzen voraus. «ArtGrid vermittelt Kreativität. Einerseits durch das Erschaffen von Bildern und andererseits mit Teilnehmenden an Workshops, wo die Künstler nicht selbst malen, sondern die Teilnehmenden», erklärt Flurin die verschiedenen Arten der Events. «Immer wieder sind Leute erstaunt darüber, wie viel Aufwand in einem Gemälde steckt. Durch LivePainting an Anlässen kann dieser Schaffensprozess von den Zuschauern beobachtet werden. Ihre Inputs, Fragen und Beobachtungen können ein Werk stark beeinflussen. Im Voraus wird mit dem Veranstalter besprochen, in welche Richtung ein Bild gehen soll. Grundlegende Fragen über Motive, Farbwahl, Stimmung, Ausstrahlung oder auch Zielgruppen, Besucherinnen und Besucher werden ermittelt und fliessen in das Werk ein.

Matti Nissinen, Katharina und Flurin Forster (von links) verstehen sich bestens und arbeiten oft gleichzeitig im Atelier von Katharina Forster. (Bild Regula Zellweger) Der Mensch spielt bei allen ArtGrid Projekten eine wichtige Rolle. Das entstandene Bild gehört immer dem Auftraggeber.

Wertigkeit verleihen Der Gruppe ArtGrid gehören Menschen verschiedenen Alters an. Katharina Forster ist im Knonauer Amt längst als Künstlerin etabliert. In ihrem Atelier arbeiten ihr Sohn Flurin und Matti Nissinen oft gleichzeitig. Matti nennt Katharina Forster liebevoll «MamartGrid». Flurin Forster fasst zusammen: «Wir wollen mit ArtGrid professionell arbeiten und dabei Spass haben. Wir

malen mit grosser Leidenschaft und verbringen viel Zeit mit Üben, um darin besser zu werden. Durch gemeinsames Kunstschaffen sind wir fähig, Projekte umzusetzen, die im Alleingang nie möglich wären. Mit ArtGrid schaffen wir eine ideale Plattform, um das zu tun, was wir am liebsten tun, nämlich kreativ zu sein und diesem Schaffen eine Wertigkeit zu verleihen».

ArtGrid Gruppenausstellung Bis Frühling 2019 im Pfarrhauskeller der Reformierten Kirchgemeinde in Mettmenstetten. Mitwirkende Kunstschaffende: Delia Sulser, Katharina Forster, Flurin Forster, Luc Marrel,

Matti Nissinen. Besichtigung der Ausstellung auf Anfrage über Mail: mettmi@artgrid.ch. weitere Daten, an denen die Künstler ihr Kunstschaffen im Pfarrhauskeller zeigen, werden unter www.artgrid.ch kommuniziert. Die Gruppe ArtGrid kann man für Events wie Feste, Firmenanlässe oder Kurse engagieren. anzeige


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Bezirk Affoltern

Freitag, 26. Oktober 2018

«Welcome Sek Mättmi» Die Jugendarbeit lud zur Feier in den «Sputnik» Vor gut einem Monat haben Gemeinderäte aus den drei Trägergemeinden das Jugend- und Gemeinschaftszentrum Sputnik offiziell wiedereröffnet (im «Anzeiger»). Vor den Herbstferien lud die Jugendarbeit zur offiziellen Einweihung alle Schülerinnen und Schüler der Sek Mättmi ein. Die offene Jugendarbeit Mettmenstetten, Knonau und Maschwanden (OJA MKM) durfte sich vorgängig allen Schülerinnen und Schüler der Sekun-

darschule Mettmenstetten vorstellen. In zwei Tagen konnten so zehn Klassen mit knapp 200 Jugendlichen erreicht und informiert werden.

51 interessierte Jugendliche kamen Die Organisation der Schulklassenbesuche war einfach, dank der unkomplizierten Zusammenarbeit mit der Sekundarschule Mettmenstetten. Das Team der OJA MKM, Patrik Biber und Sarah Baumann, zeigte Fotos des renovierten Sputniks, stellte das Angebot der OJA MKM vor und lud für die be-

vorstehende Einweihungsparty «Welcome Sek Mättmi» ein. 51 interessierte Jugendliche folgten der Einladung und feierten den neuen Sputnik gebührend. Mit alkoholfreien Cocktails zum selber Mixen und Würste aus dem Bahnhöfli verpflegten sich die Jugendlichen selbstständig. Alle Räume wurden von verschiedenen Cliquen belebt. Es wurde Billard und Tischfussball gespielt, Musik gehört, geredet und Mario Kart – ein Klassiker – gezockt. Selbstverständlich nahmen die Jugendlichen alle Räume unter die Lupe. «Die Räume sehen schöner aus als vorher», stellte eine begeisterte Besucherin fest und auch Patrik Biber resümiert: «Alles in allem war es ein gelungener und sehr friedlicher Abend». (PB) Jugendzentrum Sputnik: Mittwoch, 15 bis 18 Uhr: offener Treff ab 12 Jahren; Freitag, 16 bis 18 Uhr: offener Treff und Projektbüro ab 12 Jahren. Kommender Anlass: 9. November: 18 bis 22 Uhr: Eröffnung Black Box, ab

Der neue «Sputnik» wurde am Freitag vor den Herbstferien gebührend eingeweiht. (Bild zvg.) anzeige

12 Jahren. Weitere Infos unter www.oja-mkm.ch.

Die Wandergruppe Knonau beim Stundenhalt auf dem Elmer Höhenweg. (zvg.)

Herbstwanderung in Elm Der Oktoberanlass der Seniorenwandergruppe Knonau führte über den Elmer Höhenweg. Werden viele Mitglieder schon um 6.40 auf dem Bahnhof Knonau eintreffen für die Zug- und Busfahrt nach Elm-Obererbs? Aufgrund der guten Wetterprognose kamen 36 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit auf den Ausflug! Mit Kaffee und Gipfeli stärkten sie sich in der Skihütte Obererbs für den Marsch. Hier habe die Mutter von Vreni Schneider ihre Skispuren in den Schnee gelegt, sie soll schon eine vorzügliche Sportlerin gewesen sein. Zur Überraschung der Knonauer blies ihnen auf 1600 Meter Höhe ein steifer Föhn durchs Haar. Der Elmer Höhenweg bot einen einmaligen Blick auf den Gebirgszug des Weltkulturerbes Sardona mit den besonderen Gesteinsformen. Natürlich war das berühmte Martinsloch gut sichtbar, leicht zu verwechseln mit einem Schneefeld in Käseschnittenform.

Nach anderthalb Stunden erreichte man die alte, denkmalgeschützte Siedlung mit rund 50 kleinen Hütten für die frühere Aufbewahrung von Heu aus dem Korporationsland Bischofalp. Im neuen Bergrestaurant Bischofalp nahmen die Knonauer das Mittagessen ein, nachdem sie auf der zugigen Terrasse den Aperitif genossen hatten. Sämi Hefti, ein «Urgestein» aus Elm, berichtete dabei über Elm, seine Schönheiten und das frühere harte Leben als Bergbauer. Nach dem Abstieg zur Bergstation der Seilbahn gab es zwei Varianten für die Talfahrt: Entweder mit dem Trottinett oder mit der Kabinenbahn. Immerhin 17 mutige Senioren wählten das Trottinett, um die 450 Höhenmeter zu überwinden. Bei der Talstation wartete bereits der Extra Bus, der alle rechtzeitig zum Bahnhof Schwanden brachte. Ein toller Ausflug, der unvergesslich bleibt und zum privaten Besuch des schönen Sernftales ermuntert! Bruno Grob


Bezirk Affoltern

Freitag, 26. Oktober 2018

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Der Requisiteur vom Theater «Welt» Rafi Huser aus Ottenbach hütet und verkauft Schätze aus längst vergangenen Zeiten Rafi Huser hätte erst Banker werden sollen, dann Maurer und Galvaniseur. Stattdessen schmiss er alles hin und wurde Antiquar, Detektiv, Forscher. Vergangenem Leben nachzuspüren, bereitet ihm «höchstes Glücksgefühl».

Ein unauffälliger Gehstock? Nein, ein politisches Statement In seinen Antiquitäten sucht Rafi nach dem Unverständlichen, nach dem Graben, der sich zwischen dem Schein und der vermuteten Wirklichkeit auftut. «Sobald ich meine Erkenntnisse aus dem Objekt gezogen habe, lässt das Interesse nach. Aber bis ich den Gegenstand nicht erkannt habe, ist es mir unmöglich, ihn herzugeben.» Die letzten Jahrzehnte, sie stellten Rafi ungleich häufiger vor Fragen, als dass sie ihn mit Antworten beseelten. Die Wände und Regale füllten sich mit Gegenständen. Wer waren diese Schauspieler auf der Bühne des Theaters «Welt»? Wann traten sie auf und in welcher Rolle? Diese längst vergangenen Stücke, sie lassen Rafi nicht los. «Je mehr ich mich durch einen Gegenstand an eine Persönlichkeit heranfühlen kann, desto interessanter wirds.» Ein Spazierstock aus seiner Sammlung hatte im untersten Drittel undefinierbare Spuren. Seine Nachforschungen ergaben: Der frühere Besitzer musste geraucht und seine Pfeifen immerzu an diesem Luxusstock ausgeklopft haben. Ein anderer Stock hatte einen gerillten Griff aus Elfenbein. Wer keine Fragen stellt, wird nichts finden. Wer allerdings die Silhouette des Stocks mit einer Taschenlampe an die Wand projiziert, der wird das Profil von Napoleon Bonaparte erkennen. Der Stock stammt aus der Zeit der Restauration, als Bonapartisten sich höchstens noch im Schein der Laterne diskret zu erkennen gaben. «Gegenstände einer Epoche sind emotional aufgeladen, sie sind Persönlichkeiten. Das ist endfaszinierend.»

................................................... von livia häberling «Die ganze Welt ist Bühne / und alle Fraun und Männer blosse Spieler / Sie treten auf und gehen wieder ab.» W. Shakespeare Der Säbel gab ihm Rätsel auf. Der Griff aus Burma, handgeschnitzt, bessere Qualität, 19. Jahrhundert. Aber diese Klinge aus Stahl: «multi-atypisch». Der Vorbesitzer hatte die Oberfläche mit Stahlwolle verputzt. Und die Form, irritierend, widersprüchlich: «keinem Kanon folgend». Da war klar, dass Rafi das Stück haben musste. «Flamboyant», seien sie, die Raritäten, die bei ihm Fragen aufwerfen. Ihn fesseln und umtreiben, ihn zum Suchenden machen, zum Detektiv und Forscher. Er legte die Klinge in Säure. Zum Vorschein trat die klare Struktur aus sich abwechselnden Lagen von Damaszener-Stahl. Also doch. Der Händler, wohl aus Burma, hatte den Griff mitgebracht und das Schwert vermutlich in Indien anfertigen lassen.

Rafi erzählt von Ausgrabungen, die Gleichaltrigen spielen im Sandkasten Das Theater Welt schreibt laufend neue Stücke. Spieler kommen, Spieler gehen. Was bleibt, sind Requisiten, die einst ihr Leben schmückten. Rafi Huser, geboren 1966, sammelt sie heute, Albert Bernhard Huser, geboren 1915, sammelte sie früher. Ein forschender Geist sei er gewesen, ein wissbegieriger Mann, sein Grossvater, der ihn mit dem Antiquitäten-Virus angesteckt habe. Seine Kupfergelten und Holzwiegen standen in manch traditioneller Stube. Gekauft beim Dorfantiquar, Korbflechter, Zigeuner.

«Kunst ist wert, was ein Narr bereit ist, dafür zu bezahlen»

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«Es zählt dieser schiere Moment, in dem man etwas wiederentdeckt, das in dieser Welt einst eine Rolle gespielt hat.»

«Ich bin ein typischer Fachidiot», sagt Rafi Huser über sich. Inzwischen zelebriert er das Anderssein bewusst; seine Tweed-Anzüge im Stil der 20er-Jahre lässt er sich in Indien schneidern. (Bild Livia Häberling)

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«Ohne meine Bücher würde ich wohl sang- und klanglos eingehen»

In der Schule lachten sie darüber, dass Rafi jenische Vorfahren hatte, der Vater vor der Geburt das Weite gesucht hatte, der Grossvater vor dem Haus Zainen flocht. Das Stigma der Andersartigkeit, es haftete an ihm wie ein übler Geruch. Er spielte nicht «Väterlis und Müeterlis», er spielte «Römer», referierte im Sandkasten vor verwirrten Kinderaugen über Sensationsfunde, lauschte den Räubergeschichten des Grossvaters. «Ich war schon immer komisch, ein Einzelgänger.» In der Schule war Rafi wenig aufmerksam. Sein Interessensgebiet: Geschichte, Biblische Geschichte und Sittenlehre. Der Rest: verschwendete Zeit. Zahlen addieren, subtrahieren, multiplizieren, dividieren. Buchstaben kennen, anordnen, verstehen. Neu anordnen, neu verstehen. «Schule ist Mist», klagte Rafi eines Abends. «Aber nein», mahnte der Grossvater, «man lernt dort lesen.» «Lesen ist Mist», gab Rafi zurück. Also las Albert Bernhard Huser aus den Abenteuern des Tom Sawyer vor. «Bitte, lies weiter!», rief Rafi nach dem ersten Kapitel, und der Grossvater? Sagte nein. Und schenkte Rafi das Buch.

Bei Tom Sawyer und Huckleberry Finns Abenteuern ergaben die Buchstaben-Kombinationen plötzlich Sinn. Die beiden weckten seine Abenteuerlust, die kindliche Neugierde. Aus der Abneigung wurde Leidenschaft, die sich über die Jahre verstärkte. Ein heutiger Tag ohne Lektüre? Zeitverschwendung. Ein Leben ohne Bücher? «Vermutlich würde ich sang- und klanglos eingehen.» Seit Jahren blättert er täglich mehrere Stunden in Fachzeitschriften und Lexika, liest in alten Büchern, sichtet und vergleicht Fotos von Tongefässen und Vasen, von Schwertern und Gehstöcken. Und liest über die Menschen und deren Leben aus früheren Epochen, um die Puzzleteile rund um seine Antiquariate zu einem stimmigen Bild zusammenzufügen. Seine Bibliothek umfasst rund 2000 Bücher. Das meiste davon hat er gelesen – und memorisiert. Ist das Buchsbaumholz oder gefärbtes Hartholz? Was haben die Stempel auf der Klinge zu bedeuten? Rafi weiss es auf Anhieb. «Wissen ist nur anwendbar, wenn es bereits im Kopf ist. Und nicht, indem man es mit sich in einem viereckigen Kästchen herumträgt.» Er weiss: Die Bibliothek ist sein

Nachschlagewerk, aber sein Kapital ist die Erinnerung.

Was Rafi selbst erlebt, das versteht er, der Rest bleibt tote Materie Inzwischen hatte sich das schulische Interessensgebiet von Rafi erweitert. Hinzu kam: Lesen. Der Rest? Blieb Zeitverschwendung. Seine Mutter erträumte sich für ihn eine Banklehre, adrett im Jackett, mit Krawatte und gefülltem Bankkonto. Aber alleine mit guten Noten in Geschichte, Biblischer Geschichte und Sittenlehre und Deutsch wurde niemand Banker. Deshalb wurde Rafi Maurer und später Galvaniseur. Beides für ein paar Monate, bis er genug hatte und hinschmiss. ...............................................................

«Je mehr ich mich durch einen Gegenstand an eine Persönlichkeit heranfühlen kann, desto interessanter wirds.» ............................................................... Jetzt, Anfang 20, ohne Berufslehre, setzte Rafi alles auf seine Leidenschaft. Er stöberte vor dem Morgengrauen

durch Flohmärkte und Messen, kaufte sich jene Fachlektüre und Lexika, die heute seine Bibliothek füllen, knüpfte Kontakte. Seine Mutter pumpte ihm ab und zu ein paar Noten, und als die ersten Geschäfte zum Abschluss kamen, die eigenen Franken in andere Hände übergingen, klappte auch das Rechnen formidabel: Das Addieren und das Subtrahieren, das Multiplizieren und Dividieren ergaben plötzlich Sinn. Was Rafi in der Schule lernte, blieb für ihn tote Materie. Was er aber sah und erlebte, das verstand er. Ritterrüstungen, Dolche, Messer. Gehstöcke, Kerzenlicht und schwere Sessel. Rafis Haus hat diesen musealen Charakter, es verschluckt jeden Gast innert Sekunden und zieht ihn mitten hinein in den wilden Sog der Epochen. Bald scheint man eine Handbreit über dem Boden zu schweben, und hinter jedem Siegelstempel und jedem Kupferstich lauert eine Geschichte, die einen jeden Moment anspringen kann, sofern Rafi sie entfesselt und den Gegenstand mit einer Anekdote aus ihrer Statik holt. «Weisheit in wenigen Sätzen zu übermitteln, ist schwer. Die Geschichten aber eignen sich formidabel, um Weltanschauungen oder Gedankengänge zu vermitteln.»

Einen sensationellen Gegenstand zu erkennen, beschreibt Rafi als eines der grössten Glücksgefühle überhaupt: «Dieser schiere Moment, in dem man etwas wiederentdeckt, das in dieser Welt einst eine Rolle gespielt hat.» Der materielle Wert wird in diesen Momenten zweitrangig. Und doch: Rafi verdient mit den Antiquitäten seinen Lebensunterhalt. Das teuerste Objekt verkaufte Rafi für mehrere zehntausend Franken. Der Antiquitätenhandel ist Vertrauenssache, Diskretion deshalb Ehrensache. Ungefähr bei 30 Prozent liege er, der messbare Wert seiner Waren. Die restlichen 70 Prozent: Spekulation, Liebhaberei. Wertvoll ist, was gesucht ist. Als «Brave Heart» Mitte der 90er-Jahre im Kino lief, waren es schottische Dolche. Derzeit sind es feine Taschenmesser. Gibt es den fairen Handel? Oder gewinnt der eine, was der andere verliert? «Kunst ist wert, was ein Narr bereit ist, dafür zu bezahlen.» Der Einzelgänger von früher, Rafi ist ihn noch immer. «Ich bin ein typischer Fachidiot», sagt er von sich, «ein Klugscheisser und Nerd». Er mag den Gedanken, an Dingen Freude zu haben, an denen nur noch eine rare Schar Menschen Freude hat. Im Winter trägt er Tweed-Anzüge im Stil der 20er-Jahre. Mit Gilet, Brosche und Stock. Ist das nicht altmodisch? «Nein, ästhetisch.» Ein bisschen anders zu sein als die anderen, es macht ihm Spass. Die Schönheit dieser Gegenstände von Auge zu erkennen, bezeichnet Rafi als das Edelste am Beruf des Antiquars. Das habe er in den vergangenen Jahrzehnten gelernt, und er habe andere Menschen genauso an die Schönheit der Dinge herangeführt, wie es seine Berufskollegen damals mit ihm taten. «Aus der Harmonie dieser Gegenstände Kraft und Trost zu schöpfen, bereitet mir jeden Tag Wohlgefallen. Und das höchst gratis.»


Forum

Freitag, 26. Oktober 2018

ämtler kantonsräte meinen

Ronald Alder (glp, Ottenbach)

Erneuerbare Energien schaffen Arbeitsplätze Seit 1992 versuchen die Kantone, die Energiegesetzgebung im Gebäudebereich zu vereinheitlichen. Dafür wurden sogenannte «Mustervorschriften» durch die kantonalen Energiedirektoren verabschiedet. Das Ziel war, ein hohes Mass an Harmonisierung zu garantieren. Dies soll die Bauplanung und die Bewilligungsverfahren für Bauherren, Fachleute und Firmen, die in mehreren Kantonen tätig sind, vereinfachen. 2014 wurde die vierte Version von den Energiedirektoren erarbeitet. Diese Neuerungen sollen bis 2020 in die kantonalen Energiegesetze einfliessen. Die neuste Änderung verspricht mehr Energieeffizienz, die Förderung einheimischer erneuerbarer Energien, weniger Energie-Importe und Vorteile für das lokale Gewerbe. Während mehrere Kantone die Anpassungen übernommen haben, schert SVP-Baudirektor Markus Kägi aus. Er gewichtet die Interessen der Öllobby

Alterssiedlung Mettmenstetten: Teile des Inventars verschwunden In Mettmenstetten in der Alterssiedlung gibt es einen «Aufenthaltsraum», der für alle Bewohner des Hauses zu benutzen ist, ausserdem auch für kleine Anlässe wie etwa ein Spielenachmittag. Genau bei diesem Anlass, bei dem Gläser und Tassen benutzt werden, haben wir festgestellt, dass einige Gläser, Pfannen, Gabeln, grosse Messer und Geschirrtücher fehlen. Sollte sich jemand diese Sachen ausgeliehen haben, so bitten wir, alles in bestem Zustand möglichst sofort wieder zurückzubringen, da diese Sachen zum Inventar des Hauses gehören und auch dort gebraucht werden. Oda Banz, Mettmenstetten

scheinbar höher als diejenigen des lokalen Gewerbes. Dabei ist im Gebäudebereich der Klimaschutz am einfachsten umzusetzen, denn mehr als 40 Prozent der gesamten CO2-Emissionen der Schweiz stammen aus Gebäuden. Zudem vernachlässigt der Kanton Zürich mit der aktuellen Gesetzesvorlage die dringend notwendige Harmonisierung der baulichen Vorschriften zwischen den Kantonen. Jedes Jahr gibt die Schweiz 13 Milliarden Franken für Energie-Importe aus, insbesondere für nicht-erneuerbare Energieträger, wie Öl und Gas. Im Ausland ist dieses Geld für die Schweizer Wirtschaft und Bevölkerung verloren. Um die Wertschöpfung in unserem Land zu generieren und unser lokales Gewerbe zu unterstützen, müssen wir in lokale erneuerbare Energien investieren. Soeben wurde unser Bezirk mit dem «Schweizer Solardiplom» ausgezeichnet, denn wir produzieren 4.9 % unse-

res Strombedarfs mit Solarstrom, während der schweizerische Durchschnitt nur 2.9 % beträgt. Ich setze mich dafür ein, dass das Knonauer Amt als E-techRegion noch bekannter wird und dank Innovation und Pioniergeist den Vorsprung hält und ausbaut. Denn erneuerbare Energien verbinden Umweltschutz mit lokalen wirtschaftlichen Interessen und schaffen dadurch Arbeitsplätze in unserer Region. Das oben erwähnte neue Energiegesetz wird bald in die zuständige Kommission und dann in den Kantonsrat kommen. Wir Grünliberalen werden uns für eine deutliche umwelt- und gewerbefreundlichere Verbesserung einsetzen. Leider ist im Kantonsrat mit Widerstand zu rechnen. Deshalb ist es wichtig, dass Sie bei den Kantonsratswahlen im nächsten Frühling die Gelegenheit nutzen, unser Engagement zu unterstützen. Im Interesse von Umwelt und Wirtschaft.

Originelle Begründung Lichterlöschen im Bau+Hobby, «Anzeiger» vom 2. Oktober. Nun ist es also so weit. Der Coop Bau & Hobby in Affoltern ist seit bald einem Monat geschlossen. Das ist eine mittlere Katastrophe. Denn die Lage war einfach grossartig, wie auch das Sortiment und insbesondere die Belegschaft. Und: Um jetzt einen B&H zu besuchen, ist für uns Säuliämter der Weg mühsam. Zwar ist in der Schweiz alles irgendwie «nah», aber die kurzen Distanzen zurückzulegen benötigt in der individualverkehrsgegner-verseuchten Schweiz geradezu unheimlich Zeit. Es gäbe nun -zig Argumente gegen die Schliessung. Aber das ist kalter Kaffe. Dafür war das Statement von Coop im «Anzeiger» vom 19. August wirklich originell: «Coop-Mediensprecherin Alena Kress erklärte auf Anfrage, der Grund für die Schliessung liege in der Infrastruktur. Das

neue Ladenkonzept sehe Verkaufsflächen im Erdgeschoss vor, was im Coopark Affoltern nicht gegeben sei. Der Grossteil des Bau- und Hobby-Ladens befindet sich im ersten Untergeschoss, lediglich die Pflanzenabteilung ist ebenerdig.» Man muss nun nicht Kommunikationswissenschaften, auch nicht Medienforschung, und schon gar nicht Soziologie studiert haben, um bei solchen Erklärungen nicht herzhaft lachen zu müssen. Mag ja sein, dass ein paar Planungsfanatiker bei Coop es nicht tolerieren können, wenn ein «Konzept» nicht hundertprozentig durchgezogen wird. Aber es stellt sich eben doch dringend die Frage, ob da nicht ganz einfach der Geschäftsverlauf gelitten habe. Wer schliesst denn schon einen Laden, wenn er denn rentiert? Höchstens 5-Jahres-Planer. Und jene Zeit ist echt vorbei. Arnold L. Broekmeijer, Uitikon Waldegg

Sommer, der nie zu Ende gehen will

21°C in Kappel am Albis am vergangenen Sonntag, 20. Oktober, um 13 Uhr. (Sigg) Manch einer mag denken, der Sommer 2018 hat kein Ende, der Herbst will uns mit seiner Farbenpracht nicht verzaubern. Aber gehen wir bewusst und etwas gemächlicher durch die Natur, können wir ihn doch wahrnehmen. Die Blätter der Bäume nehmen die Farben Rot, Gelb und Braun an.

Die Felder der Bauern sind bestellt. Nur: die Sonne scheint uns immer noch warm ins Gesicht und der Regen, welcher dringend notwendig ist, der fehlt. Langsam, fast gemächlich, legen sich die Farben des Herbstes über das Land und, am Morgen kündigt der

«Was bringt Steuer- und AHV- Revision den KMU?» SVP-Nationalrat Bruno Walliser referiert zur Steuervorlage. Am 5. November in Wettswil. Nationalrat Bruno Walliser, seit 2015 neugewählter Nationalrat aus dem Kanton Zürich, referiert am Montag, 5. November, 20 Uhr, im Mehrzwecksaal Ägerten über die Folgen der Steuerund AHV-Revision (Steuervorlage 17), die in der Herbstsession 2018 vom Parlament beschlossen wurde. Nationalrat Bruno Walliser (1966), wohnhaft in Volketswil, kennt als Inhaber eines Kaminfegergeschäfts die Sorgen und Nöte des Gewerbes. Als eidg. dipl. Kaminfegermeister, arbeitet er seit 1996 selbstständig. Er beschäftigt neun Mitarbeiter, davon zwei Lehrlinge. Er amtet auch als Lehrlingsexperte, eidg. dipl. Feuerungskontrolleur und kommunaler Brandschutzexperte. Wichtige Stationen seiner politischen Laufbahn waren unter anderem das Gemeindepräsidium von Volketswil und als Kantonsrat präsidierte er den Rat in den Jahren 2013/14. Als OK-Präsident des kantonalen Schwingfestes 2008 und des Militärradrennens St. Gallen–Zürich 1998 bis 2001 hat Bruno Walliser gezeigt, dass er auch die Schweizer Traditionen mit grossem persönlichem Einsatz unterstützt. Im Nationalrat setzt er sich besonders intensiv für die Anliegen der KMU ein. Die immer masslosere Regulierung sowie ausufernde Vorschriften belasten die mittelständischen Unternehmen zusehends und gefährden viele Arbeitsplätze. Die guten Rahmenbedingungen, die einst einen Wettbewerbsvorteil für Schweizer Unternehmen bedeuteten, müssen wieder-

Nationalrat Bruno Walliser. (Bild zvg.) hergestellt werden. Sonst droht der wirtschaftliche Ausverkauf unserer Heimat. Die Steuervorlage 17, bei der nicht nur die Unternehmenssteuern auf Druck der EU angepasst wurden, sondern auch Milliarden für die Finanzierung der AHV beschafft werden, wird die Unternehmen stärker treffen als viele glauben. Worum es bei diesen neuen Gesetzen geht und was die Folgen davon für das Gewerbe sind, wird Nationalrat Bruno Walliser am 5. November um 20 Uhr in der Mehrzweckhalle Ägerten (neben Schulhaus Mettlen, Parkplätze vorhanden) darlegen. Wie üblich wird die SVP Wettswil im Anschluss an die Veranstaltung einen kleinen Apéro offerieren. Im Namen der SVP Wettswil Hans Kaufmann, alt Nationalrat

Nicht auf Kontrolle des Gesetzgebers verzichten Die Ordnung wieder herstellen, Leserbrief vom 23. Oktober. Zu Herrn Bortoluzzis Ausführungen über Juristen nehme ich nicht Stellung. Jeder Mensch hat das Recht auf seine eigenen Vorurteile. Was die Selbstbestimmungsinitiative betrifft, so gibt es zwei Aspekte zu bedenken. Zum Ersten ist es für jeden vernünftigen Menschen klar, dass Staatsverträge dem Landesrecht (inkl. Bundesverfassung) vorgehen. Ein kleines Beispiel mag dies verdeutlichen: Familie X kann im Familienrat beschliessen, dass die Miete, die sie für ihre Wohnung zahlt, zu hoch ist: den Vermieter braucht dies nicht zu kümmern. Hingegen kann Familie X den Mietvertrag kündigen, um die Meinung des Familienrates mit der vertraglichen Situation in Einklang zu bringen. Genau dies verlangt die Initiative. Sie sagt nicht, dass Verfassungsbestimmungen abweichende Staatsverträge aushebeln (das wäre auch purer Unsinn), sondern, dass solche widersprechenden Staatsverträge zu kündigen sind. Dieser Meinung kann man sein, dann aber sollte man verlangen, dass in jeder Volksinitiative aufgelistet wird, welche Staatsverträge nicht mit dem Initiativtext vereinbar sind, sonst weiss das Volk nicht, worüber es abstimmt. Wie sich solche Kündigungen auf den Ruf der Schweiz auswirken, ist offen.

Grundrechtschutz ginge verloren Nebel es an, die Jahreszeit hat ihren Wechsel vom Sommer in den Herbst vollzogen. Geniessen wir die Herbsttage, den Marronistand mit seinem unverkennbaren Duft und freuen wir uns auf die Vorweihnachtszeit, auch wenn diese noch so weit weg zu liegen scheint. Urs Sigg, Affoltern

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Zum Zweiten wird von vielen Befürwortern die Kündigung der Europäischen Menschenrechtskonvention (Emrk) angestrebt, damit wir keine fremden Richter mehr haben. Wird die Emrk gekündigt, muss die Schweiz den Europarat verlassen und es ist anzunehmen, dass die EU die vertragli-

chen Beziehungen zur Schweiz stark zurückfahren müsste und auch wird (weil die Schweiz neben Weissrussland und dem Vatikan das einzige Land in Europa wäre, das sich nicht auf europäische Grundrechte verpflichtet). Weiter aber bestünde intern kein Grundrechtschutz mehr, da das Bundesgericht bekanntlich Bundesrecht nicht auf seine Verfassungsmässigkeit überprüfen kann. Natürlich kann man sagen, das Volk könne die Grundrechte alleine wahren. Seit der Aufklärung ist man aber der Meinung, in einem Rechtsstaat müssten sich alle Staatsorgane gegenseitig kontrollieren (checks and balances), damit keines zu viel Macht habe. Deshalb braucht es auch eine Kontrolle des Gesetzgebers (Parlament und Volk) durch Regierung und Gerichte. Diese Kontrolle muss auf die Einhaltung fundamentaler Grundrechtsbestimmungen beschränkt sein und hat nur defensiven Charakter (die Gerichte können nur Bestimmungen aufheben, selber aber keine Bestimmungen schaffen). Wegen der paar Entscheide pro Jahr (weniger als 10), wo Strassburg kleine Korrekturen an Bundesgerichtsentscheiden vornimmt, zu behaupten unsere Souveränität sei gefährdet, und auf eine Kontrolle des Gesetzgebers zu verzichten, ist kurzsichtig. Hans Hegetschweiler, Hedingen Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief muss mit Namen, Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein, soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen und darf keine persönlichen Angriffe enthalten. (Red.)


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Georg Friedrich Händel (1685−1759) Sonate für Violine und Orgel in F-Dur HWV 370 Heinrich Ignaz Franz Biber (1644−1704) Sonata II in d-Moll (1681) Arvo Pärt (*1935) Fratres Gabriel Fauré (1845−1924) Berceuse Johann Sebastian Bach (1685−1750) Sonate für Violine und Orgel in A-Dur BWV 1015

Dienstag, 30. Oktober, Chrysanthema Lahr Carfahrt CHF 50.– Samstag, 10. November Crazy Ladies Shopping Day Mailand Carfahrt CHF 62.– Samstag, 17. November Überraschungsfahrt nur für Männer Carfahrt CHF 98.– Sonntag, 25. November Weihnachtsmarkt Colmar Carfahrt CHF 50.– Montag, 26. November Zibelemärit Carfahrt CHF 38.– Donnerstag, 29. November Weihnachtsmarkt in Strassburg Carfahrt CHF 55.– Donnerstag, 29. November, bis Sonntag, 2. Dezember Advent in Dresden Carfahrt inkl. Übernachtung im DZ ab CHF 485.– Samstag, 8. Dezember Weihnachtsmarkt in Murten Carfahrt CHF 42.– Samstag, 8. Dezember, bis Sonntag, 9. Dezember Ulmer Weihnachtsmarkt Carfahrt inkl. Übernachtung im DZ ab CHF 195.– Besucht uns an der Zugermesse, gerne begrüssen wir EUCH in der Halle B4! Pssst… wir laden auch in Affoltern am Albis zu! Weitere Tages-/Mehrtagesfahrten finden Sie auf unserer Webseite www.strickler-reisen.ch oder fragen Sie telefonisch nach. 041 756 07 66

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Gewerbe/Dienstleistungen

Zuger Messe geht in den Endspurt 4,6 Kilometer ist er lang, der ausgeschilderte Rundgang durch die 47. Zuger Messe. Dabei kommt man an jedem der über 400 Ausstellerstände aus unterschiedlichsten Gewerbe- und Handelsbranchen vorbei. Spannende Einblicke gewähren die Sonderschauen: Die Swiss Energy Tour informiert und berät zum Thema Energiesparen. Die Zuger Bauern zeigen mit «Vom Gras zur Milch», was es alles braucht, bis 1 Liter Milch in den Handel gelangen kann. Ausserdem lädt ZugDesign mit vielen Ideen für Wohlfühlplätze im eigenen Zuhause ein. In der Showhalle TopLive performen namhafte Künstler genauso wie talentierte Newcomer. Die seit Jahren beliebten und trendigen FashionShows sind ebenfalls wieder feste Bestandteile der Messe. Die zahlreichen Gastronomiebetriebe, dieses Jahr erstmals mit einem Streetfood-Market im ehemaligen Restaurant Ägertital, machen das Verweilen an der Zuger Messe zum grossartigen Erlebnis. (pd.) 47. Zuger Messe, noch bis zum 28. Oktober. Freitag 14 bis 22 Uhr, Samstag 10.30 bis 22 Uhr, Sonntag 10.30 bis 18 Uhr. Infos unter www.zugermesse.ch.

Gefahren im Netz

Lieder der Hoffnung

Am Unternehmerfrühstück der Standortförderung referiert ein Profi der IT-Forensik. > Seite 19

Zum 50. Todestag von Martin Luther King findet in Hedingen ein GospelGottesdienst statt. > Seite 23

Freitag, 26. Oktober 2018

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Neuer Lebensabschnitt Menschen im Säuliamt: Lehrer Mauro Gorgi war 28 Jahre in Bonstetten tätig. > Seite 31

Schmerzfrei mit Biokinematik Gymfit-Erfahrungsberichte Teil 3: Ruth, 70, und Walter, 66 «1978 erlitt ich einen schlimmen Unfall. Nach unzähligen Operationen und jahrelangem Verdrängen der Schmerzen wurde ich jedoch immer unbeweglicher. Dadurch steigerten sich die Schmerzen bis ins Unerträgliche. Auf der Suche nach einer nicht operativen Lösung zwang mich meine Tochter, ins Fitness- und Gesundheitscenter Gymfit mitzukommen. Dort wurde ich auf Manuela und die Biokinematik aufmerksam. Grosse Erwartungen hatte ich nicht, da die Deformation meines Körpers schon ziemlich fortgeschritten war. Mein Fall war komplexer Natur, deshalb stellte mich Manuela der Biokinematik-Ärztin Ilona Kunzelmann vor. In vier Therapie-Sitzungen löste Ilona mit gezielten, schmerzhaften Druckpunkten die tiefliegenden Muskelverspannungen und zeigte mir anstrengende Übungen, um die verkürzten Muskelketten wieder in die Länge zu trainieren. Alleine zu Hause hätte ich das nicht geschafft. Zum Glück

hatte ich in Manuela eine Biokinematiktrainerin, die mich beim Üben unterstützte, korrigierte und stets aufs Neue motivierte. Nun ist ein grosser Erfolg sicht- und spürbar und gibt Manuela und Ilona recht, die Schmerzen sind zurückgegangen. Ich spüre, wie sich mein Körper langsam umbaut, wie er aufrechter und beweglicher geworden ist. Gerade gehen und Knie strecken sind wieder möglich.» (Ruth, 70, vielbeschäftigte Pensionierte)

Training schmerzfrei begonnen «In den letzten Jahren musste ich mich zwei Mal einer Rücken-OP unterziehen. Das zweite Mal wurden die Lendenwirbel 4 und 5 versteift. Zuvor hatte ich über lange Zeit starke Schmerzen und Gefühlsstörungen in den Beinen und Füssen gehabt. Teilweise konnte ich fast nicht mehr gehen. Auch nach der OP hielten die Schmerzen mehr oder weniger an. Vor gut drei Monaten habe ich mich nach

In neuem Glanz

Umgebaute Vitalis Apotheke Drogerie Parfumerie in Affoltern

einem schmerzbedingten Unterbruch dazu entschlossen, wieder mit einem Fitnesstraining zu beginnen. Nach den ersten Übungen musste ich jedoch feststellen, dass das konventionelle Krafttraining für mich ungeeignet war. Mein Rücken schmerzte zu stark. Zum Glück wurde ich dann im Gymfit durch Manuela auf die Biokinematik aufmerksam gemacht. Mit einigen Übungen konnte ich mein Training schmerzfrei beginnen. Zu meinem eigenen Erstaunen machte ich die verschiedenen Übungen fast täglich. Nach ein paar wenigen Wochen konnte ich kleine Fortschritte verbuchen. Der Muskelkrampf in den Beinen und Füssen kam nicht mehr so oft. Ich konnte neue Elemente in mein Trainingsprogramm aufnehmen, die zu Beginn schmerzbedingt nicht möglich waren. Vor zwei, drei Wochen konnte ich feststellen, dass das Gefühl in meinen Füssen nach zirka sieben Jahren langsam zurückkam. Zudem kann ich meinen rechten Arm wieder richtig

Das Gymfit unterrichtet auch in Firmen Biokinematik um Mitarbeitende von Rückenschmerzen zu befreien. (Bild zvg.) strecken, was seit der ersten OP nicht mehr möglich war. Diese schönen Erfolge spornen mich an, weiterhin an meiner Beweglichkeit zu arbeiten und neue Lebensfreude zu geniessen. (pd.) (Walter, 66) Fortlaufende Infoabende im Gymfit dienstags oder donnerstags mit Anmeldung. gymfit-affoltern.ch oder Tel. 044 761 77 74.

Coole und einzigartige Familienporträts

Herbstaktion am 3. und 10. November Die Visagistin/Stylistin Eveline Stöckli und der Fotograf Thomas Hadorn geben ihren Kundinnen und Kunden am 3. und 10. November die Gelegenheit, sich professionell stylen und fotografieren zu lassen.

Irène Weber-Arnold, Inhaberin der Vitalis Apotheke Drogerie Parfumerie, ist stolz und glücklich, dass die Neugestaltung des Verkaufsraums im Coopark, Affoltern, erfrischend und übersichtlich gelungen ist. (Bild zvg.)

Das Hauptgeschäft von Vitalis, dem Familienunternehmen mit Apotheke Drogerie Parfumerie, im Coopark in Affoltern präsentiert sich neu gestaltet. Geblieben sind das breite Angebot und die fachkompetente Beratung. Hell, offen und grosszügig nimmt sich das neu gestaltete Affoltemer Fachgeschäft Vitalis Apotheke Drogerie Parfumerie im Erdgeschoss des Cooparks aus. Grösser gar scheint es geworden, obwohl das übersichtliche Erscheinungsbild lediglich durch geschickte Raumaufteilung erreicht werden konnte. Dezent eingesetzte neue Farbtöne und helle Lichtquellen, welche die breite Produktpalette angenehm herausheben, setzen erfrischende Akzente. Die Neugestaltung des Verkaufsraums des seit bald 20 Jahren bestehenden Familienunternehmens ist wohl gelungen, wie seitens der Kundschaft gerne attestiert wird – nicht zuletzt, weil man auch mit einem Einkaufs- oder Kinderwagen überall gut durchkommt. Die einzelnen Sortimente werden übersichtlich dargeboten und die zusätzliche Beschriftung, die

noch folgen wird, sorgt weiter für eine rasche und bequeme Orientierung.

Weiterhin breites Angebot und fachkompetente Bedienung Dies alles ermöglicht ein Einkaufserlebnis, ohne dass dabei die Diskretion zu kurz kommt. Inhaberin Irène Weber-Arnold und ihr Team von langjährigen Mitarbeiterinnen legen grossen Wert auf eine rücksichtsvolle, freundliche und fachkompetente Bedienung. Sie stehen Kundinnen und Kunden mit Rat und Tat zu allen Fragen im Bereich Gesundheit und Schönheit zur Seite. Hierbei können sie in allen drei Bereichen – Apotheke, Drogerie und Parfumerie – auf ein gewohnt grosses und breites Angebot zugreifen. Etwa bei den Naturheilmitteln, einem der Vitalis-Schwerpunkte. Neu führt Vitalis im Coopark diesbezüglich Produkte von Wala mit natürlichen Wirksubstanzen aus Heilpflanzen für alle Lebensphasen und gegen zahlreiche Beschwerden. Erweitert worden ist zudem der Bereich der Dermokosmetik. Die hochwirksamen Spezialpflegeprodukte für die Haut entstehen als Kombina-

tion von medizinischer sowie kosmetischer Forschung und unterliegen speziellen Herstellungsverfahren. Besonders zu erwähnen ist hier auch die Hyaluron-Serie der hochwertigen Eigenmarke Vitalis-Cosmetic, die intensiv Feuchtigkeit spenden, schnell einziehen und sich für jeden Hauttyp eignen. Den breiten Kosmetik-ParfumerieBereich wird zudem neu durch Produkte von Molton Brown ergänzt. Das innovative und exklusive Beautylabel entwickelt und stellt seine Körperpflegeprodukte auf pflanzlicher Basis her. Dass dies auf Grundlage modernster wissenschaftlicher Erkenntnisse auch schonend geschieht, mit bewusster Reduzierung des Kohlendioxid-Ausstosses und der Müllproduktion, ist ganz auf der Linie von Vitalis Apotheke Drogerie Parfumerie. (kb.)

Ist dies nicht schon lange auf der Liste? Wieder mal ein aktuelles Familienfoto zu machen? Warum nicht jetzt gegen Ende Jahr, als Weihnachtsgeschenk für die Eltern, Grosseltern oder andere nahestehende Personen? Die Kundinnen und Kunden können sich von Stylistin Eveline Stöckli professionell schminken und frisieren lassen. Dabei schaut sie, dass alles perfekt sitzt. Anschliessend setzt Thomas Hadorn die ganze Familie ins richtige Licht und macht einzigartige Bilder. Das Ganze dauert ungefähr zwei Stunden und findet im Fotostudio von Thomas Hadorn Fotografie in Affoltern statt. Eveline Stöckli lebt in Islisberg und arbeitet seit über 15 Jahren

leidenschaftlich als selbstständige Visagistin und Stylistin mit Fotografen, Werbeagenturen, TV-Stationen, Grossfirmen und vielen Privatpersonen zusammen. Zu ihren Spezialitäten zählen das professionelle Make-up und Hairstyling für Mode-FashionShootings, Werbung, TV/Video-Produktionen, Events und Hochzeiten. Thomas Hadorn aus Affoltern ist bekannt als begeisterter «Menschen»Fotograf. Er liebt es, Menschen von ihrer besten Seite zu zeigen und ins richtige Licht zu setzen. Gemeinsam lancieren nun Eveline Stöckli und Thomas Hadorn die Herbstaktion «Familienportrait cool und einzigartig». (pd.) «Familienporträt cool und einzigartig» Professionelles Styling (Make-up und Haare), Fotoshooting inklusive drei digitale Bilder, bearbeitet und retuschiert. Samstag, 3. und 10. November, 9 bis 16 Uhr. Thomas Hadorn Fotografie, Zürichstrasse 96 (Altes Gemeindehaus), Affoltern. Am besten noch heute einen der begrenzten Plätze sichern unter Telefon 079 419 09 29. Weitere Infos www.evelinestoeckli.ch, www.fotoartcompany.ch.

Vitalis Apotheke Drogerie Parfümerie, Büelstrasse 15, Affoltern, Telefon 044 761 87 61, E-Mail: info@vitalis-apotheke.ch, Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9 bis 20 Uhr, Samstag 8 bis 20 Uhr. Mit Babyfachgeschäft Naturkind im Coopark Affoltern und Vitalis Drogerie, Albisstrasse 3, Mettmenstetten. Weitere Infos auf www.vitalis-apotheke.ch.

Thomas Hadorn ...

... und Eveline Stöckli (Bilder zvg.)


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Kappel a. A.

Freitag, 26. Oktober 12.00 Kolibri in der Chilestube Sonntag, 28. Oktober 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan Es singt das «Ensemble Tredici» Im Anschluss Chilekaffee 17.00 Abendmusik mit Sebastian Bohren, Violine und Jonas Hablützel, Orgel Es erklingen Werke vom Barock bis in die Moderne (G.F. Händel, H.I. Biber, A. Pärt, M. Ravel, F. Fauré, J.S. Bach) Freitag, 2. November 19.00 Filmabend in der Chilestube («Angels Share» von Ken Loach)

Sonntag, 28. Oktober 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Hürlimann Anschliessend Chilekafi Adventsfenstertreff Montag, 29. Oktober 15.30 3.-Klass-Unti im Pfarrhauskeller Dienstag, 30. Oktober 20.00 Gesprächskreis im Pfarrhaus

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 26. Oktober 14.00 «Wenn einer eine Reise tut…» Erzählcafé im reformierten Pfarrhauskeller, Albisstrasse 10 in Mettmenstetten Sonntag, 28. Oktober 10.00 Gottesdienst zum Erntedank «Vom Säen und Ernten» (1. Korintherbrief 15, 37) Pfr. W. Schneebeli mit dem Kirchenchor. Anschliessend Teilete im Chilehuus Mittwoch, 31. Oktober 12.15 Oase: Besinnung über Mittag Pfrn. B. Bartels Donnerstag, 1. November 14.00 Seniorentreff im Ulmensaal Gezeigt wird der Film «Polizist Wäckerli in Gefahr»

Ref. Kirche Bonstetten Freitag, 26.Oktober 20.00 Kino in der Kirche «Die Herbstzeitlosen» Eine Frau erfüllt sich ihren Traum. Eintritt frei Ohne Altersbeschränkung Samstag, 27. Oktober 9.30 Kolibri-Treff im UG des Kirchgemeindehauses Sonntag, 28. Oktober 10.00 Familien-Gottesdienst mit Taufe von Silas Yaron Appert und Levin Dennis Meyer Mitwirkung der Club 4-Kids zum Thema Jesus. Pfrn. Johanna Wegmann Turbenthal (Taufe) und Pfrn. Susanne Sauder, Barbara Truffer (Katechetin). An der Orgel/ Flügel: Josef Bachmann Anschliessend Apéro im KGH

Ref. Kirche Hausen a. A. Samstag, 27. Oktober 8.30 bis 11.00 Uhr Frauezmorge im Untergeschoss der katholischen Kirche mit Rita Hürlimann, RAUMGEFÜHL Sonntag, 28. Oktober Ab 8.30 Uhr Chilezmorge 10.00 Gottesdienst mit Emma Weiss und Naja Krauer (Klarinetten) und Pfarrerin Irene Girardet Fischer Gschichte-Chischte im Pfarrhaus während der Predigt Montag, 29. Oktober 19.00 bis 20.00 Uhr Meditation am Abend in der katholischen Kirche Freitag, 2. November 6.00 Kontemplatives Morgengebet

Ref. Kirche Hedingen Samstag, 27. Oktober 13.30 Trauung Matthias Birrer und Jeanine Meier, Merenschwand Sonntag, 28. Oktober 19.00 Gospel im Abendgottesdienst Im Gedenken an den 50. Todestag von Martin Luther King feiern wir mit dem Gospelchor Affoltern und dem Ottenbacher Chor unter der Leitung von Anette Bodenhöfer Liturgie und Predigt: Pfarrerin Renate Hauser

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Sonntag, 28. Oktober 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Christoph Hürlimann 17.15 Musik und Wort in der Klosterkirche «Komponistinnen – Kämpferinnen – Künstlerinnen» Aischa Gündisch (Violine) Seraphina Rufer (Violoncello) Lina Schwob (Klavier) Lesungen: Pfr. Theo Haupt Eintritt frei, Kollekte Mittwoch, 31. Oktober 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 1. November 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Theo Haupt Voranzeige: Reformationssonntag, 4. November 10.00 Bezirksgottesdienst mit Abendmahl zum Reformationssonntag «Warum tapfer sein nicht reicht.» Pfarrerin Yvonne Schönholzer, Pfarrer Andreas Fritz, Pfarrer Christof Menzi, Pfarrerin Elisabeth Wyss-Jenny Musikalische Gestaltung: Singkreis Bezirk Affoltern unter der Leitung von Bruno Haueter Anschliessend Suppe und «Zwinglibrot» sowie drei Workshops «Reformation à discretion» 17.15 Musik und Wort in der Klosterkirche mit dem Bach Collegium Zürich «Bach – Homilius; Der Meister und seine Epigone» unter der Leitung von Bernhard Hunziker Myrtha Albrecht–Indermaur und Muriel Affolter (Violine) Eveleen Olson (Viola) Alexandra Iten Bürgi (Violoncello), Andreas Schlegel (Laute), Christian Scheifele (Orgel & Cembalo) Lesungen: Pfr. Theo Haupt Eintritt frei, Kollekte

Ref. Kirche Knonau Samstag, 27. Oktober 5.-Klassweekend und Ausflug der Konfirmanden in die EPI Klinik nach Zürich Sonntag, 28. Oktober Winterzeit! 10.00 Gottesdienst in Maschwanden Pfrn. Mehl Fahrdienst ab Kirche Knonau um 9.45 Uhr 17.00 JUKI in Maschwanden Pfrn. Mehl und Pfr. Maurer Anschliessend Imbiss im Pfarrhaus Mittwoch, 31. Oktober 14.30 Photohöck der Seniorenferien im Giebel

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 28. Oktober 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Elisabeth Studer Orgel Daniel Rüegg 17.00 Jugendgottesdienst in Maschwanden www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Maschwanden

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Freitag, 26. Oktober 20.00 Taizégottesdienst in Maschwanden mit dem Taizéteam und Pfrn. C. Mehl Klavier: Angela Bozzola Samstag, 27. Oktober Ausflug mit den KonfirmandInnen ins EPI-Zentrum nach Zollikon Sonntag, 28. Oktober 10.00 Gottesdienst in Maschwanden zum Thema «Inklusion» mit Pfrn. C. Mehl und KonfirmandInnen Musik: Marianne Rutscho 17.00 JUKI-Gottesdienst in Maschwanden mit Pfrn. C. Mehl und Marianne Rutscho am Klavier

Samstag, 27. Oktober 17.30 Gottesdienst mit heiliger Kommunion Sonntag, 28. Oktober 10.30 Gottesdienst mit Totengedenken in der Kirche Anschliessend Gräbersegnung auf dem Friedhof, zusammen mit den ital. Pfarreiangehörigen Musik: Kirchenchor Donnerstag, 1. November Allerheiligen 19.00 Santa Messa Ognissanti Freitag, 2. November Allerseelen 18.30 Santa Messa und Rosenkranz in der Friedhofskapelle

Ref. Kirche Obfelden Freitag, 26. Oktober 19.00 Concerto piccolo mit «Brassissimo» Valentin Bodmer Reformierte Kirche Samstag, 27. Oktober 9.00 3. Klass-Unti Ref. Kirchgemeindehaus Sonntag, 28. Oktober 10.00 Erntedankgottesdienst und Chilefäscht 170 Jahre Kirche Obfelden Mit Pfrn. Eva Eiderbrant Kornél Radics (Orgel) mit Jodlerklub Affoltern Apéro Suppenzmittag, Spiel und Spass. Orgelführungen mit Kirchenmaus, Quiz; Kolibri u.a.m. Montag, 29. Oktober 15.45 Minichile, Gruppe Pax Ref. Kirchgemeindehaus Dienstag, 30. Oktober 17.45 Konf-Unterricht Ref. Kirchgemeindehaus Donnerstag, 1. November 13.30 Seniorenwandergruppe Parkplatz Zendenfrei www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 28. Oktober 10.00 Gottesdienst Pfarrer Jürgen Schultz Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Kafi uf de Heiweg www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Samstag, 27. Oktober 8.30 bis 11.00 Uhr Frauenzmorge «Stimmungsvolles Einrichten» Kath. Kirche Hausen Sonntag, 28. Oktober 9.30 Gottesdienst Offenbarung 21,1–6 «S’Wasser vom Läbe – gratis» Pfrn. Yvonne Schönholzer Anschliessend Chilekafi Montag, 29. Oktober 15.45 Kolibri Mittwoch, 31. Oktober 19.30 Offener Gesprächsabend Im Engel

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 28. Oktober 10.00 Kirche Stallikon Gottesdienst mit Abendmahl und Taufen von Lara Noée Gilgen (Wettswil) und Eleni & Stelios Lianakis (Stallikon). Musik: Chor Bonstetten mit Herz Anschliessend Apéro Fahrdienst: Anmeldung bis 27. Oktober: 044 700 45 45 18.00 Liederabend «Winterreise» in der Kirche Stallikon Florian Engelhardt (Gesang) und Alina Nikitina (Klavier) Montag, 29. Oktober 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon Mittwoch, 31. Oktober 14.00 Kolibri in Stallikon Donnerstag, 1. November 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 14.00 Pro Senectute Spielnachmittag in der Kinderkrippe Coccolino Stallikon Freitag, 2. November 11.45 Stalliker Senioren Mittagessen im Restaurant Schwarzer Hecht

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 27. Oktober 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 28. Oktober 10.00 Familiengottesdienst Dienstag, 30. Oktober 19.30 Abendmesse Anschliessend Gebetsgruppe Mittwoch, 31. Oktober 9.15 Ökumenisches Morgengebet Donnerstag, 1. November 19.30 Eucharistiefeier zu Allerheiligen

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 27. Oktober 17.00 Eucharstiefeier mit den Erstkommunionkindern Sonntag, 28. Oktober 11.00 Wortgottesfeier Montag, 29. Oktober 19.00 Meditation Donnerstag, 1. November Allerheiligen 19.30 Lichtfeier mit dem Kirchenchor

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 28. Oktober 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. Angelo Saporiti

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 28. Oktober 10.00 Gräbersegnung auf dem Friedhof 10.30 Gottesdienst mit Totengedenken in der Kirche Musik: Heidi Huser, Orgel Berta Panelli, Cello

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 26. Oktober 19.00 Kurs «lieben-scheitern-leben» 19.00 Alphalive 19.30 Sternstund Sonntag, 28. Oktober 10.00 Gottesdienst «Wenn Versöhnung scheitert» Ernst Gassmann Kinderprogramm, Teenie-Godi Montag 29. Oktober 12.00 Mittagstisch 19.00 Elternkurs Donnerstag, 1. November 19.30 Gebets-Abend Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 28. Oktober 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann) mit Abendmahl Chor und Kinderhort Mehr unter: emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 26. Oktober Ab 17 Uhr Café Chazon Sonntag, 28. Oktober 10.00 Gottesdienst (Predigt: Laetitia Fuhrer) KingsKids 20.00 Start in die 24/7-Gebetswoche Montag, 29. Oktober 15.30 Kids-Treff Mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

November-Programm 2018 Jeden Dienstag SENIOREN 60plus Gemeinsames Spiel und Gespräche 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger+Team, 044 761 58 94 Jeden Mittwoch FITNESS ab 60 Seniorenturnen für sie und ihn Turnhallen: Ennetgraben: 12.45 und 14.00 Uhr Zwillikon: 13.45 Uhr Donnerstag, 1. November 2018 SENIORENTREFF Polizist Wäckerli in Gefahr 14.00 Uhr, Chilehuus im Park Ausk.: Vreni Eugster, 044 761 53 67 Donnerstag, 1. November 2018 WANDERUNG Knonau – Cham – Zug Wanderzeit: 3½ Std. 8.20 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung / Anmeldung: Hans Abderhalden, 044 700 19 00 Donnerstag, 8. November 2018 SPAZIERGRUPPE Oberdürnten – Hinwil Spazieren: 1½ Std. 8.30 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung, An-/Abmeldung: Guido Jud, 044 761 28 91 Donnerstag, 15. November 2018 BERGWANDERUNG Dielsdorf – Buchs, Bergwerk – Oberglatt Wanderzeit: 4 Std. 8.15 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung / Anmeldung: Hans Heierli, 044 761 71 43 Donnerstag, 22. November 2018 Chlaushöck 12.00 Uhr, Chilehuus im Park Mittagessen Fr. 17.– inkl. Dessert, Wasser, Kaffee Für Wander- und Spazierfreudige ab Bahnhof Affoltern 10.00 Uhr, Leitung E. Bründler 10.30 Uhr, Leitung G. Jud An-/Abmeldung nicht notwendig Anm. für Wand. und Exk. jeweils bis spätestens Dienstag, 19.00 Uhr Pro Senectute So, 11. Nov., Tavolata, 12.00 Uhr Do, 29. Nov., Mittagstisch 11.15 Uhr, Rest. Rosengarten Fr. 17.– / Tavolata Fr. 15.– An-/Abmeldung: Heidi Kleinhans, 044 761 09 88

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 28. Oktober 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 28. Oktober 10.30 Gottesdienst Hort/Sonntagsschulen/Unterricht www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.45 Erntedankgottesdienst 11.05 Sonntagsschule 12.30 Imbiss Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Vermischtes

Die Faszination der kleinen Bäume

Nationale Bonsai-Ausstellung in Hausen

Freitag, 26. Oktober 2018

19

Vom Engadin nach Affoltern an den Herd

Ex-«Rosengarten»-Wirt Leo Hagenbuch Gastkoch im «Central»

Einmal pro Jahr laden die «Schweizer Bonsaifreunde» zur nationalen Bonsai- und SuisekiAusstellung ein. Dieses Jahr präsentiert die Szene ihre schönsten Stücke am 3. und 4. November in Hausen am Albis. Ein Baum auf dem Feld mit einer ausladenden, fein verzweigten Baumkrone, ein kleiner Buchenhain oder eine gezeichnete Kiefer in ihrem tapferen Kampf ums Überleben an einem Felshang. Szenen wie diese im Kleinformat üben eine besondere Faszination auf den Betrachter aus. Die japanische Kunst des Bonsai hat auch heute noch ihre begeisterten Anhänger. Die Bäume haben sich auf die Winterzeit vorbereitet und zeigen jetzt unverhüllt ihre Struktur. Vereinzelte bunte Blätter und gereifte Früchte erinnern an die sonnenreiche und heisse Sommerzeit und den prachtvollen Herbst. Von der Vielzahl an präsentierten Einzelbäumen werden auch dieses Jahr die besten in ihrer Kategorie mit einem Swiss Award ausgezeichnet. Daneben gestalten verschiedene Arbeitsgruppen ihren Ausstellungsbereich auf individuelle Art. Die beste Gruppenausstellung kürt dieses Jahr das Publikum. Ebenfalls aus Japan stammt die vielfältige Kunst der Suiseki, der Betrachtungssteine: Naturbelassene, gefundene Steine aus Bergen und Flüssen, sorgfältig gesäubert und auf

Fächerahorn im Kleinformat. (Bild zvg.) einem eigens geschnitzten Holzsockel oder in einer Schale mit Sand präsentiert, erwecken den Eindruck eines Berges aus der Ferne, einer steilen Klippe in der Meeresbrandung oder faszinieren durch ihre aussergewöhnliche Form, Farbe und Struktur. Wer mehr über die Kunst der Bonsai und Suiseki erfahren möchte, schliesst sich am besten einer der Führungen durch die Ausstellung an, bei der gerne auch individuelle Fragen beantwortet werden. Im Händlerbereich ist so einiges für das Bonsaihobby, wie Pflanzen, Werkzeuge, Schalen etc, zu finden. In der Cafeteria ist auch für das leibliche Wohl und den kleinen Hunger der Gäste gesorgt. Man darf sich verzaubern lassen und in die japanische Kunst der Naturbetrachtung eintauchen. Der Eintritt ist kostenlos. Nationale Bonsai- und Suiseki-Ausstellung am 3. und 4. November, Samstag 9 bis 17 Uhr, Schulhausstrasse 18, Hausen am Albis. Weitere Infos: www.nba2018.ch, www.bonsai-vsb.ch.

Praxis Body and Feet in Mettmenstetten Durchblutung fördern und somit die eigenen Selbstheilungskräfte anregen. Neben der wohltuenden Fussreflexzonenmassage, bietet Lorena Gambarara nach wie vor auch noch andere Wellnessmassagen, Fusspflege sowie Haarentfernungen mit Warmwachs an. «Schenken Sie Ihren Liebsten zu Weihnachten etwas ganz Besonderes und überraschen Sie sie mit einem Gutschein oder meinen selbstgemachten pflanzlichen Produkten wie Fusscrème, Handcrème, Nagel-Öl, Schaumbad und mehr.» Gerne stellt Lorena Gambarara ihre Produkte persönlich vor und berät Interessierte. (pd.) Body-and-Feet, Lorena Gambarara, Mattenstrasse 6, Mettmenstetten, Telefon 079 612 67 43, www.body-and-feet.ch.

«Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte» Im Familienzentrum findet am 7. November von 15 bis 17 Uhr ein professionelles Shooting mit der Fotografin Alessandra Anzalone statt. Wie wäre es dieses Jahr professionelle, weihnachtliche Fotos oder Fotogeschenke an Weihnachten zu verschenken? Im Familienzentrum Bezirk Affoltern können sich Interessierte in einer wunderschön-weihnachtlichen Dekoration mit ihren Kindern fotografieren lassen. Das Shooting dauert pro Kind oder Geschwister-/Eltern-Kind-Paar ungefähr zehn Minuten. Nach dem Shooting werden jeweils vier professionell überarbeitete Bilder per E-Mail zugeschickt. Das Shooting findet in zwei Gruppen statt, sodass die Wartezeit für die Kleinen überschaubar bleibt.

Ein Wiedersehen mit dem ehemaligen Wirt des Restaurants Rosengarten in Affoltern: Leo Hagenbuch agiert am Mittwoch, 14. November, als Gastkoch im Restaurant Central. 15 Jahre wirkten Pia und Leo Hagenbuch als Wirteehepaar im Restaurant Rosengarten in Affoltern. Dort gliederten sie 1987 auch das Gourmetlokal «La Fleur» an. Im Frühjahr 2000 verliess das Paar den Bezirkshauptort in Richtung Engadin. In Samedan wohnhaft, führt Leo Hagenbuch die in St. Moritz domizilierte Firma Comestibles Geronimi / La Curuna GmbH mit eige-

Bietet mit ihrem Gast wieder einen aussergewöhnlichen Event: «Central»-Wirtin Els Imhof. (Bild Werner Schneiter)

ner Lachsräucherei, seit rund einem Jahr als Einzelinhaber. Nun kehrt der Meisterkoch zurück in seine alte Heimat, wenngleich nur für einen Abend. Am Mittwoch, 14. November, steht er an den Herdplatten des Restaurants Central in Affoltern und zaubert für die Gäste ein Fünf-Gänge-Menü auf die Teller. Wie hat es «Central»-Wirtin Els Imhof geschafft, den ehemaligen «Rosengarten»-Wirt vom Engadin nach Affoltern zu lotsen? «Ich habe bei ihm Wild bestellt und holte es in St. Moritz ab. Bei dieser Gelegenheit habe ich ihn gefragt – und spontan eine Zusage erhalten», sagt sie, derweil Leo

Hagenbuch ergänzt: «Ich freue mich sehr auf das Gastspiel in Affoltern.» Auf seinen Fünfgänger darf man gespannt sein. Für den sechsten Gang ist Chäs Stöckli in Affoltern besorgt, für die Weine Mü’s Vinothek und Klaus Kappeler, ehemaliger CEO der Werbevermarkterin Goldbach Media, der in Aeugst wohnt. Nach der Sängerin Nicole Mühle (2016) und Flamenco (2017) bietet das Restaurant Central am 14. November 2018 in Affoltern mit dem Auftritt von Leo Hagenbuch wieder einen aussergewöhnlichen Event. (-ter.) Platzreservierung unter Telefon 044 761 61 15.

Sonntag 8 bis 16 Uhr Gemeindesaal und Turnhalle,

Gute Arbeit beginnt im Herzen

Vor drei Jahren hat Lorena Gambarara ihre Praxis für Fusspflege und Wellnessmassagen in Mettmenstetten eröffnete. «In dieser Zeit durfte ich ganz viele liebe und sympathische Menschen kennenlernen!» Seit einem Lorena GambarJahr hat sie nun ara. (Bild zvg.) die Ausbildung zur Dipl. Fussreflexzonenmasseurin abgeschlossen. «Die wohltuende Behandlung an den Füssen ist vor allem in der Winterzeit bei meinen Kunden sehr beliebt.» Die Reflexzonenpunkte können das Immunsystem sowie die

Vom Engadin nach Affoltern in die «Central»-Küche: Leo Hagenbuch, ehemaliger «Rosengarten»-Wirt. (Bild zvg.)

Sind Säuliämtler KMU im Visier von IT-Kriminellen?

Die Standortförderung lädt zum Unternehmerfrühstück ein Müsste man einen der Megatrends zum Super-Megatrend wählen, dürfte das die Digitalisierung sein: Kein Megatrend kann mehr verändern, zerstören und neu schaffen. Das betrifft auch die KMU im Knonauer Amt. Aus dem breiten Fächer der Möglichkeiten und Schwierigkeiten, die uns die globale digitale Vernetzung eröffnet, beleuchtet das Unternehmerfrühstück 2018 einen konkreten Gefahrenbereich: die IT-Kriminalität. Profis, die sich damit beschäftigen, stellen immer wieder fest: Auch die teuersten Firewalls, Anti-MalwareLösungen und sogar herkömmliche, fortlaufende Überwachungen können Ereignisse wie Eindringen in IT-Systeme, Datendiebstahl, Betriebsspionage, Erpressung oder Sabotage nicht verhindern. Denn unter den Kriminellen im virtuellen Raum gibt es äusserst geschickte Täter. Sie gehen sehr strukturiert und mit einer wohlüberlegten Methodik vor, die von den üblichen Sicherheitssystemen aus unterschied-

Im Netz bewegen sich auch unheimliche Gestalten. (Bild pixabay) lichen Gründen nicht erfasst werden kann.

rung sein, aber Gelegenheit geben, aus schlechten Erfahrungen anderer zu lernen. Ein Profi der IT-Forensik, der Geschäftsführer von FCS Forensic Computing Services, wird Einblick in die Methodik der IT-Täter geben, ein aktuelles KMU-Fallbeispiel erläutern und einige Praxistipps abgeben; denn – ja, auch KMU im Knonauer Amt sind der Gefahr ausgesetzt. Das Unternehmerfrühstück ist ein Vernetzungsanlass, der die Unternehmen und deren Exponenten mit Politik und Verwaltung sowie die unterschiedlichen Interessen zusammenbringt. Bei Kaffee und Frühstück gibt es genügend Gelegenheit zu Zusammentreffen und Gesprächen. Eingeladen sind alle Führungskräfte von Firmen im Knonauer Amt mit mehr als 20 Angestellten, ebenso die Gemeinderäte und die Vorstände der verschiedenen Wirtschaftsverbände der Region. Unternehmerfrühstück am 23. November, 7 bis

Von schlechten Erfahrungen der anderen lernen Das Unternehmerfrühstück am 23. November wird per se eine gute Erfah-

8.30 Uhr in der Fabrik Zwillikon. Weitere Infos unter www.knonauer-amt.ch. Anmelden bis 12. November an info@knonauer-amt.ch. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt, Mitglieder der Standortförderung geniessen Vorrang.

Naheliegend: Lehre im Dorfladen

Volg: für 2019 noch Lehrstellen offen Fotoshooting vor weihnachtlicher Dekoration. (Bild zvg.) Während der Veranstaltung ist das Kafi mit Spielzimmer im Erdgeschoss geöffnet. Dort kann man die Wartezeit mit einem feinen Kaffee und Kuchen überbrücken und andere Mütter mit ihren Kindern treffen. (GS) Anmelden unter Telefon 044 760 12 77 oder kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Weitere Infos und komplettes Kursangebot unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Ein wichtiger Bestandteil der Volg-Philosophie ist, möglichst vielen jungen Menschen eine fundierte Berufsausbildung zu ermöglichen. Zurzeit werden rund 400 Jugendliche in den VolgLäden zu Detailhandelsfachfrauen und -männern oder Detailhandelsassistenteninnen und -assistenten ausgebildet. Jedes Jahr beginnen etwa 170 junge Menschen die zwei- oder dreijährige Berufsausbildung in den rund 580 Volg-Dorfläden. Diese umfasst neben der praktischen Ausbildung im Betrieb

und der Berufsschule auch interne Weiterbildungen in der «Volg Academy». Für das kommende Jahr sind noch Lehrstellen frei, für die man sich jetzt bewerben kann. Jugendliche, die Freude am Umgang mit Menschen und mit Lebensmitteln haben, teamfähig sind und gerne praktisch arbeiten, sind bei Volg richtig. Um sicherzugehen, dass die Lehre im Verkauf den Interessierten zusagt und der Beruf für sie geeignet ist, wird vor der Bewerbung eine Schnupperlehre in einem Volg-Laden

Volg-Lehrlinge. (Bild zvg.) vorausgesetzt. Für diese kann man sich direkt im Volg-Laden im Dorf melden. (pd.) Infos unter www.yousty.ch.


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Metallbauer EFZ (m/w) Ihre Aufgaben • Selbständiges Ausführen von Kundenaufträgen • Produktion und Montage von Metallbauarbeiten • Mithilfe bei der praktischen Ausbildung der Lernenden als Metallbauer (EFZ/EBA) Anforderungsprofil • Abgeschlossene Berufsausbildung als Metallbauer EFZ • Mehrjährige Berufserfahrung im allgemeinen Metallbau • leistungsorientiert, teamfähig, belastbar und hohe Sozialkompetenz • Bereitschaft, Jugendliche in Entwicklungskrisen durch die Ausbildung zu begleiten Wir bieten • eine interessante berufliche Herausforderung in einem nicht alltäglichen Umfeld • Weiterbildungsmöglichkeiten • zeitgemässe Anstellungsbedingungen in Anlehnung der Richtlinien des Kantons Zürich Für ergänzende Fachauskünfte steht Ihnen Thomas Kathriner, Leiter Metallbau, Tel. 044 764 81 81, gerne zur Verfügung. Informationen über unsere Einrichtung finden Sie auf unserer Website www.albisbrunn.ch. Ihre vollständige schriftliche Bewerbung senden Sie bitte an: ALBISBRUNN Schul- und Berufsbildungsheim Jeannette Fritsch, Personalverantwortliche, Ebertswilerstrasse 33, 8915 Hausen am Albis oder per Mail an: jeannette.fritsch@albisbrunn.ch.

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Veranstaltungen

Freitag, 26. Oktober 2018

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Nicht die Arktis oder die Sahara, sondern Schweizer Landschaften Paul Roos unterstützt mit der Lichtbildersinfonie die Patenschaft für Berggemeinden

«Inderinnen» – Seidenmalerei von Reni Sigg. (Bild zvg.)

Kunst trifft Seide Am Freitag, 2. November, um 19.30 Uhr lädt die Regionalbibliothek zu einer besonderen Vernissage ein. Seidenmalerin Reni Sigg stellt aus und Seidenraupenzüchter Ueli Ramseier erzählt, wie Seide entsteht. Die Seidenmalerin Reni Sigg wird vom 2. November bis am 5. Dezember in der Regionalbibliothek Kunstwerke auf Seide ausstellen. Sie lebt und arbeitet in Zwillikon, wenn sie nicht gerade unterwegs ist. Ihre Leidenschaft fürs Reisen, für die Farben und Formen der Pflanzen und die grossartige Vielfalt der Tierwelt spiegelt sich in ihren Bildern. An der Vernissage verrät sie anhand von Bildern, Schals und Foulards, mit welchen Techniken sie arbeitet und was die Faszination für dieses Material ausmacht.

Vom Maulbeerbaum zum edlen Stoff Auch die Herstellung von Seidenstoffen ist eine hohe Kunst. Davon berichtet der Berner Seidenraupenzüchter Ueli Ramseier in einem spannenden Vortrag. Er erzählt, wie Seide entsteht und von den Herausforderungen, die Raupenzüchter zu meistern haben. Ueli Ramseier ist Mitbegründer der Vereinigung «Swiss Silk», die die Produktion von Schweizer Seide zu fairen Bedingungen für alle Beteiligten anstrebt. «Swiss Silk» ist ein gemeinsames, innovatives Projekt von Schweizer Bauern und Textilindustrie. Auch die Hausemer Firma Weisbrod, Pionierin der Verarbeitung und Vermarktung von hochwertigen Textilien, verkauft Produkte aus feinster Schweizer Seide. Es wird also ein wortwörtlich vielseidiger Abend für Neugierige und Entdeckungsfreudige, der bei einem feinstofflichen Apéro ausklingen wird. Vernissage und Vortrag mit Reni Sigg und Ueli Ramseier am Freitag, 2. November, um 19.30 Uhr, Regionalbibliothek Affoltern, Obere Seewadelstrasse 14. Anschliessend Apéro. Eintritt frei. Die Ausstellung dauert bis am 5. Dezember.

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Er hat die entlegensten Winkel der Erde erkundet und die Exkursionen mit seiner HasselbladKamera dokumentiert. Nun zeigt der Rifferswiler Architekt Paul Roos im Rahmen der traditionellen Lichtbildersinfonie die Schönheit von Schweizer Landschaften. Der Erlös geht an die Patenschaft für Berggemeinden. ................................................... von werner schneiter Er kennt China und die Arktis. Er bereiste unter anderem Vietnam, Tibet und Nepal. Auch die Nordlichter am Polarkreis hat er fotografiert, die zerklüfteten Eiswüsten am 83. Breitengrad. Auch in der Sahara oder am Fusse des Everest drückte er auf den Auslöser. Paul Roos ist seit Anfang der 90er-Jahre mit seiner Hasselblad auf Erkundungstour in aller Welt, oft auch mit Ehefrau Trudi. Im Lauf der Jahre sind atemberaubende Bilder entstanden, ausdrucksvolle Aufnahmen von Landschaften mit verschiedenen Farb- und Wetterstimmungen, Schatten, Sonne und Wolkenbildern. Nicht immer führten seine Reisen in entlegene Täler, durch Sand- und Eiswüsten, über eindrucksvolle Gebirge in aller Herren Länder. Paul Roos hat mit seiner Kamera auch in der Schweiz fotografiert. «Landschaft Schweiz – noch lebt das Paradies»: So lautet der Titel der Benefizveranstaltung vom 8. November im Kasinosaal

Paul Roos hat unzählige Länder bereist, hegt aber auch grosse Sympathien für Schweizer Berggebiete. (Bild Werner Schneiter) in Affoltern. Seine Lichtbildersinfonie bezeichnet Roos als «Liebeserklärung an die Natur», die er in Tälern und auf Höhen fotografisch eingefangen hat – und wie! Sonnenuntergänge und lange Schatten wechseln mit Wettereinbrüchen, Dunst und Nebel mit Föhnlagen. Die Farbtöne sind beeindruckend. «Auf seinen Hochgebirgstouren und Wanderungen versuchte Paul Roos stets die Seele der Landschaft zu finden und macht diese durch das Motiv, die Farbe, das Licht und den Schatten in seinen Bildern als Animation sichtbar», heisst es in der Einladung zur Lichtbildersinfonie.

Wichtiger Einsatz für Berggebiete Paul Roos und die Alpen – diese Verbindung besteht auch durch seine Mitgliedschaft im Schweizerischen Alpen-

Von Paul Roos fotografiert: Alpaufzug bei Schwende AI. (Bild zvg.)

club SAC und durch seinen «zweiten Wohnsitz» im bündnerischen Vrin im Lugnez, einer 250-Seelen-Gemeinde und Wakkerpreisträgerin, die 2012 mit acht weiteren Kleingemeinden fusioniert hat, heute zur Gemeinde Lumnezia gehört und – wie andere auch – eine Abnahme der Wohnbevölkerungszahl beklagt. So gab es 2016 im ganzen Tal gerade mal sechs Geburten. «Das Dorf hat sich in den letzten 20 Jahren stark verändert. Vor 40 Jahren gab es dort drei Lehrer und 40 Kinder. Heute steht das Schulhaus leer», bedauert Paul Roos. So liegt es auf der Hand, dass der diesjährige Erlös der Benefizveranstaltung an die Schweizer Patenschaft für Berggemeinden geht – an jene Organisation, die von alt Bundesrat HansRudolf Merz präsidiert wird. «Ich habe ihn getroffen, und er hat grosse

Freude, dass unser Erlös dieses Mal an seine Organisation geht», sagt Paul Roos. Vielleicht kommt das ehemalige Mitglied der Landesregierung am 8. November sogar nach Affoltern. So könnte Merz wohl ein paar tausend Franken in Empfang nehmen. In der Regel kommen bei diesen jährlich stattfindenden Lichtbildersinfonien 4000 bis 6000 Franken zusammen; als das Kispi unterstützt wurde, gar gegen 8000 Franken. Das Geld kann die Patenschaft Berggemeinden gut gebrauchen: Finanziert werden unter anderem Infrastruktureinrichtungen von Gemeinden, nicht jedoch einzelne Objekte. Lichtbildersinfonie von Paul Roos, Donnerstag, 8. November, 20 Uhr, Kasinosaal, Affoltern. Freitag, 9. November, 20 Uhr, Restaurant Schwiizerpöschtli, Rifferswil.

Erntedank in Bonstetten Zwischen Pointen Gottesdienst in der Kirche Jesu Christi HLT und Paragraphen Der derzeitige Wassermangel, der sich sichtbar in ausgetrockneten Bächen und aussergewöhnlich tiefem Wasserstand von Flüssen und Seen bemerkbar macht, führt mehr denn sonst vor Augen, wie sehr der Mensch von den Kräften der Natur abhängig ist. Grund genug, Dankbarkeit zu zeigen für alles Leben, für die Bewahrung von Tag zu Tag, für Licht und Finsternis, für Sonne und Regen. An diesem Tag soll das Säen und Ernten im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen. Musikalisch umrahmt wird der besondere Erntedank-Gottesdienst der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (HLT) vom Jodlerklub Heimelig, Sins. Die Hauptpredigt hält der Präsident der Gebietsregion St. Gallen, Christian Bolt, gleichzeitig

«JUSländer»: Sven Ivanic in Rifferswil

Jodlerklub Heimelig, Sins. (Bild zvg.) freischaffender Künstler in klassischer Bildhauerei, Plastik und Malerei. Die Bevölkerung ist eingeladen, dem FestGottesdienst beizuwohnen und/oder am offerierten Erntedank-Mittagessen um 12.30 Uhr teilzunehmen. (pd.) Erntedank-Gottesdienst am Sonntag, 28. Oktober, 9.45 Uhr; 12.30 Uhr offeriertes Mittagessen. Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, Heumattstrasse 2, Bonstetten.

Nach seinem Sieg am NewcomerWettbewerb des Arosa Humorfestivals 2017 plant Sven Ivanic, Jurist mit kroatischen Wurzeln, seine erste Tournee. Im Schwiizer Pöschtlisaal ist sein erstes Soloprogramm schon vor der Premiere am Arosa Humorfestival zu sehen. Sven Ivanic ist trotz Comedy-Karriere immer noch als Jurist tätig, was für ihn eine Inspirationquelle ist. Doch nicht nur das gegensätzliche Leben zwischen Pointen und Paragraphen wird vom authentischen Secondo mit viel Schalk aufgegriffen. Sven Ivanic analysiert auch, ebenso lustig wie treffend, viele andere Lebensbereiche, in welchen er sich nur zu gut auskennt.

in Genf bestens vertraut ist. «JUSländer» steht für einen unbeschwerten Abend voller Witz, Kreativität und Selbstironie. (pd.) Samstag, 3. November, Schwiizer Pöschtli Rifferswil, Essen (38 Franken) ab 17.30: Kürbissuppe, Kalbsragout mit Spätzli, Brönnti Creme mit Nidlä (Vegivariante erhältlich); Bar ab 19.30 Uhr; Comedy 20 Uhr, Tryout Eintrittspreis 15 Franken (Tickets an der Abendkasse abholen), Reservation: fra.zeller@genossenschaftpost.ch oder 079 378 62 03. Anzahl Tickets und allenfalls Menüs (vegi oder Fleisch) angeben.

Kreativ und selbstironisch So erhält man einen Einblick ins Leben von Migranten in der Schweiz oder wird in die Besonderheiten der Westschweizer Mentalität eingeweiht, mit welcher der Komiker dank seiner Studienzeit Jurist und Comedian: Sven Ivanic. (Bild zvg.)


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Veranstaltungen

Freitag, 26. Oktober 2018

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Lieder der Hoffnung in Hedingen Gospel-Gottesdienst zum 50. Todestag von Martin Luther King Im Gedenken an den 50. Todestag von Martin Luther King gibt es in Hedingen einen besonderen musikalischen Abendgottesdienst mit Gospelmusik: Lieder der Hoffnung, Lieder für Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden. Mit Harmonien und Rhythmen, die bewegen, wird der Gospelchor Affoltern zusammen mit dem Ottenbacher Chor unter der Leitung von Anette Bodenhöfer den Gottesdienst musikalisch gestalten. Pfarrerin Renate Hauser nimmt in der Liturgie auch Bezug auf das Leben und die Ideen von Martin Luther King, des charismatischen Anführers der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung. «I have a

dream» – Der Traum von Martin Luther King war gross: Schwarze und Weisse kommen friedlich miteinander aus, Freiheit und Gerechtigkeit widerfährt jedem US-Bürger und seine vier Kinder leben in einem Land, in dem sie nicht nach ihrer Hautfarbe, sondern nach ihrem Charakter beurteilt werden. Diese Themen finden sich auch in den Gospelsongs, die im Gottesdienst zu hören sind, und natürlich gibt es auch immer wieder Gelegenheit zum Mitsingen. Als Solistinnen singen Nadine Urmi, Soulsängerin aus der Region, und weitere choreigene Solistinnen und Solisten, die mit ihren tollen Stimmen die Chorpartien bereichern. Für einen guten Groove sorgt Jost Müller mit Perkussion, am Klavier begleitet Anette Bodenhöfer.

Jubiläumskonzert im November Die Songs im Gottesdienst sind ein Vorgeschmack auf die Gospelkonzerte im November: Der Gospelchor Affoltern am Albis feiert dieses Jahr sein 25-jähriges Bestehen und veranstaltet aus diesem Anlass zusammen mit dem Ottenbacher Chor ein Jubiläumskonzert: Die Aufführungen sind am Samstag, 17. November, um 20 Uhr in der reformierten Kirche in Affoltern und am Sonntag, 18. November, um 17 Uhr in der reformierten Kirche in Ottenbach. Bei den Konzerten werden zudem Martin Eigenmann (Piano), Manuel Müller (Bass) und Jost Müller (Drums) die Songs mit ihren beeindruckenden virtuosen Einlagen musikalisch abrunden.

Geballte Gospel-Power aus dem Knonauer Amt. (Bild zvg.) Sonntag, 28. Oktober, 19 Uhr: musikalischer Abend-

Sonntag, 18. November, 17 Uhr, ref. Kirche Ottenbach.

gottesdienst, ref. Kirche Hedingen. Jubiläumskonzert:

Samstag, 24. November, 17 Uhr: Gospel im Gottes-

Samstag, 17. November, 20 Uhr, ref. Kirche Affoltern;

dienst zum Tag der Völker, kath. Kirche Hausen.

Eine musikalische Reise Wieder steht Bach im Mittelpunkt Herbstkonzert des Singkreises Bezirk Affoltern durch die Schweiz

Jahreskonzert der Harmonie Affoltern

Der Musikverein Harmonie Affoltern. (Bild zvg.)

Am Samstag, 3., und Sonntag, 4. November, führt der Musikverein Harmonie Affoltern im Kasinosaal Affoltern das traditionelle Jahreskonzert durch. Unter der Leitung des Dirigenten Martin Schiesser hat die Harmonie Affoltern zusammen mit Jungmusikanten, Musik-Einsteigern sowie dem Ländler-Trio «Glück im Stall» viele bekannte und beliebte Melodien zum Thema «Schweiz» einstudiert. So darf man eintauchen in die Welt der Musik und eine abwechslungsreiche, kurzweilige Zeit im Kasinosaal Affoltern geniessen. Der Eintritt zu den Konzerten ist frei. Das Küchenteam wird für das leibliche Wohl sorgen und mit feinen einheimischen Speisen verwöhnen.

Am Samstag spielt das LändlerTrio «Glück im Stall» nach dem Konzert zum Tanz auf. Auch die beliebte Musikbar ist wieder geöffnet und lädt zum Verweilen ein. Zudem bietet sich am Samstag und Sonntag die Möglichkeit, Tombola-Lose zu kaufen. Viele tolle Preise locken! Die Harmonie freut sich, am Samstag, 3. November, um 20 Uhr (Türöffnung 18.30 Uhr) und Sonntag, 4. November, um 14 Uhr (Türöffnung 13.30 Uhr) zahlreiche Konzertbesucherinnen und -besucher begrüssen zu dürfen.

Am Sonntag, 4. November, führt der Singkreis Bezirk Affoltern in der reformierten Kirche in Affoltern sein traditionelles Herbstkonzert auf.

Nachdem der Singkreis Bezirk Affoltern im Sommer die grossartige Messe in h-Moll von J. S. Bach aufgeführt hat, steht der Komponist auch beim Herbstkonzert am 4. November um 17 Uhr in der reformierten Kirche Affoltern im Mittelpunkt des Programms. Neben zwei Bach-Kantaten erklingen Chorwerke von Heinrich Schütz und Johann Pachelbel. Ein Ensemble um den polnischen Geiger Jan Sosinski begleitet den Singkreis und bereichert das Konzert mit zwei Instrumentalwerken. Als Solistin tritt Lena Tschinderle auf. Sie wird sowohl als Sopranistin wie auch als Solo-Blockflötistin zu hören sein. Die Leitung hat Brunetto d’Arco. Bereits am Sonntagmorgen ist der Singkreis Bezirk Affoltern im

Der Singkreis Bezirk Affoltern lädt zum Herbstkonzert. (Bild zvg.) Rahmen des regionalen Reformationsgottesdienstes in der Klosterkirche Kappel zu hören. Interessierte, die gerne singen und Lust haben, das Oratorium «Paulus» von Felix Mendelssohn Bartholdy mit anderen Sängerinnen und Sängern einzustudieren und im Juni zusammen mit Solisten und Orchester aufzu-

Weitere Infos über zukünftige Auftritte und Projekte, 21. Juni 2020 in Affoltern (100-Jahre-Jubiläum des Musikvereins Harmonie Affoltern a.A., Musiktag Amt und Limmattal und kantonale Veteranentagung) finden sich unter www.harmonie-affoltern.ch.

Jazz vom Feinsten

Regi Sager. (Bild zvg.) Budenkonzert am Samstag, 3. November, um 20 Uhr bei der Albin Herzog AG, Jonenstrasse 32, Ottenbach,

Organisiert durch die Ottenbacher Gewerbebetriebe

Kein Vorverkauf, Türöffnung und Abendkasse (25

chili-feet Wärmesohlen, Albin Herzog AG und

Franken) ab 19.15 Uhr. Für Getränke ist gesorgt.

Schneebeli AG Schreinerhandwerk.

Affoltern, Kollekte zur Deckung der Unkosten.

Künstlerischer Schlussgang Concerto piccolo in der reformierten Kirche in Hausen

wie zum Beispiel das grosse Musikfest vom 19. bis

Regi Sager ist eine besondere Persönlichkeit in der Schweizer Medien- und Musiklandschaft: als bekannte Radiomoderatorin und als Sängerin mit viel Charme. Sie begeistert insbesondere zusammen mit vier exzellenten Musikern. Das Quintett interpretiert Jazzstandards aus dem Great American Songbook und Hits aus den vergangenen vierzig Jahren – voll von ansteckender Spielfreude und mitreissendem Groove. Jazz vom Feinsten!

Sonntag, 4. November, 17 Uhr, reformierte Kirche

«Brassissimo» in Obfelden

Kathrin Häberling

Öffentliches Budenkonzert in Ottenbach

führen, können sich für Informationen und Schnupperproben gerne bei Regula Klee-Hauser melden: 044 761 94 11 oder www.singkreisaffoltern.ch. Der Singkreis freut sich auf Zuwachs in allen Stimmlagen! (pd.)

«Brassissimo» unter Leitung von Jan Müller (2.v.r.). (Bild zvg.) In «Brassissimo» spielen heute Abend sieben junge Musiker, welche den Brass-Sound als Leidenschaft teilen. Die Brass-Band, 2013 von Jan Müller gegründet, umfasst drei Trompeten (Ryan Brun, Philipp Althaus, Jan Müller,), eine Posaune (Dominic Wagenhofer), einen Bariton (Stefan Schneebeli), eine Tuba (Adrian Schneebeli) und Schlagzeug (Valentin Bodmer). Sie proben jeden Sonntag und treten erstmals in einem «Concerto piccolo» auf. Anderseits spielen sie auch gerne an Geburtstagen, Konfirmationen oder anderen Festivitäten. Im heutigen Programm erwarten die Zuhörenden vor allem Klassiker

wie «In The Mood» von Joe Garland, «Sway» von Luis Demetrio und «Little Brown Jug» von Joseph Eastburn Winner, aber die Musiker halten zudem auch noch eine Überraschung bereit. Wie gewohnt dauert das Concerto piccolo rund eine halbe Stunde und findet heute Freitagabend um 19 Uhr in der reformierten Kirche Obfelden statt und steht unter dem Patronat derselben. Alle Musikliebhaber, die ihr Wochenende fröhlich einstimmen möchten, sind herzlich zum ApéroKonzert eingeladen.

Marcel Langhi zeigt an der «Kunst in Hausen» vom 25. bis 28. Oktober im Gemeindesaal Weid mit vielen anderen Künstlern neue Werke. Die «Kunst in Hausen» findet alle drei Jahre statt. Zum dritten Mal ist Marcel Langhi dabei. Waren die letzten Werke internationale Motive, sind es diesmal lokal entstandene Werke. Am Kantonalen Schwingfest vom 6. Mai in Hausen liess sich der dort lebende Kunstschaffende vom Schwingfest inspirieren und schuf mit «Schlussgang» eine Bilderserie, die den Schwingsport vom folkloristischen Bild in ein modern interpretiertes Licht rückt. Die Dynamik und Dramatik des Schlussgangs wurde bereits bei der Aufnahme vor Ort realisiert und in einem mehrstufigen Prozess in Mischtechnik raffiniert und festgehalten. Marcel Langhi freut sich über den Austausch mit den Besucherinnen und Besuchern, die alle Werke der vor Ort ausstellenden Künstlerinnen und Künstler auch kaufen können. Es lohnt sich bestimmt, reinzuschauen und auch im Kunstcafé zu verweilen. (pd.) Kunst in Hausen am Freitag, 26. Oktober, 18 bis 21

Concerto piccolo Nummer 6, 26. Oktober., 19 bis

Uhr, Samstag, 27. Oktober, 14 bis 18 Uhr, Sonntag,

19.30 Uhr, ref. Kirche Obfelden, Eintritt frei, Kollekte.

28. Oktober, 9 bis 14 Uhr. www.kulturimdorf.ch.


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Veranstaltungen

Freitag, 26. Oktober 2018

agenda

Freitag, 26. Oktober Affoltern am Albis

18.00-23.00: Chilbi mit Festwirtschaft. 18 bis 18.20 Uhr alle Bahnen gratis. Kronenplatz. 20.15: «The Florida Project», USFilmdrama von Sean Baker. USA 2017, 111 Min., E/d. Bar und Kasse ab 19.30 Uhr. Kinofoyer Lux. Aula Ennetgraben. 20.15: Mike Müller in «Gemeindeversammlung». Abendkasse und Bar ab 19.30 Uhr. Vorstellung ausverkauft! Kasinosaal. Marktplatz 1.

Bonstetten

20.00: Kino in der Kirche: «Die Herbstzeitlosen». Ohne Altersbeschränkung. Eintritt frei. Reformierte Kirche.

Obfelden

19.00-19.30: Concerto piccolo no. 6: Brass-Ensemble «Brassissimo». Eintritt frei, Kollekte. Ref. Kirche.

Ottenbach

20.00: Namibia - traumhaftes Afrika. Multivision Fotoreportage von Corrado Filipponi. Türöffnung 19.30 Uhr. Gemeindesaal.

Samstag, 27. Oktober Aeugstertal

20.30: «Zapjevala». Musik aus Osteuropa und von nebenan. Konzert gegen den Herbstblues. Essen um 19 Uhr, Reservieren: 044 761 61 38. Restaurant Alte Post. Pöstliweg.

Affoltern am Albis

08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte. Marktplatz. 09.00-15.00: Reparaturtag: Repair Café in Affoltern. Flicken unter der Anleitung von Profis. Bauspielplatz Oetlistal (Repair Cafe). Alte Jonentalstrasse 3. 10.00-17.00: Tag der offenen Tür. UBS Kids Cup für Kinder mit körperlicher Beeinträchtigung mit Kariem Hussein und Para-Athleten. Unterhaltung mit «Jumba» und Steelband Aruba. Grosse Tombola und Festwirtschaft, Eröffnung Erlebnispark. Rehabilitationszentrum des Kinderspitals (Areal). 10.00-23.00: Chilbibetrieb mit Festwirtschaft. Kronenplatz. 19.00-22.00: «SportNight» der Jugendarbeit, offene Turnhalle mit Spiel und Spass, ab der 5. Klasse. Turnhallen Schulhaus Ennetgraben.

Hausen am Albis

08.30-11.00: Frauenzmorge mit Referat von Rita Hürlimann, «Raumgefühl». Gratis Hort. Anmelden: 044 764 00 11 (morgens). Katholische Kirche (Unti-Räume). 18.00: Jahresfest des Vereins Kultur im Dorf mit Drei-Gang-Menü und Musik von «Café Mondial». 18 Uhr Apéro, 18.30 Uhr Generalversammlung, 19.15 Uhr Einlass für Nichtmitglieder, 19.30 Festmenü. La Table, Albisbrunn. anzeige

Maschwanden

20.15: Jazz am Donnerstag. «Matthias Tschopp Quartet». Bar ab 18.30 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

10.00-17.00: Einweihung von Hofladen und Remise mit Speis und Trank. Musik mit dem Jodelclub Niederlenz um 10.30 Uhr. Hof der Familie Brand. Hinterdorfstrasse 42.

Ottenbach

13.35: OTTENBACH60plus: Fahrt mit Postauto bis Müliberg. Wandern bis Bislikerweiher, Kaffeehalt im Kinderspital Lilienberg, ca. 1 Std. Rückweg mit Postauto. Postautohaltestelle Engelwiese.

Mettmenstetten

10.00: «Mäettmi-Märt» Herbstmarkt mit regionalen Köstlichkeiten und Handwerk. Kleine Festwirtschaft. Musikalisch umrahmt von Paul Miles. Gemeindeplatz. 20.15: Bi Eus z’Mättmistette: «Gepflegte Langeweile» von und mit Jan Rutishauser. www.bieus.ch. Werk- und Wohnhaus zur Weid (Weid-Saal). Rossau.

Obfelden

08.00-16.00: LandiTag! Halloween-Kürbisse schnitzen mit Kindern, Kürbissuppe, Hot-Dog, Glühwein, Punsch, Weihnachts-Dekoartikel. Landimärt. Muristrasse 2. 11.00-19.00: «Art & Market» Kunst und handgemachte Besonderheiten, mit Pizzaplausch und Burger, Barbetrieb. Für Kinder Puppentheater, Bastelecke. Galerie Open Art Bickwil. Brunnenstrasse 4. 20.00-01.00: «Time to Dance» mit «Swoody». Paartanz für Tanzfreudige. Mehr unter: www.swoody.ch. Singsaal Chilefeld. Schmittenstr. 6.

Wintereinklang im Wildnispark Nach den warmen und sonnigen Herbsttagen läutet das Besucherzentrum des Wildnisparks Zürich in Sihlwald diesen Sonntag bereits den Winter ein. Mit einem kleinen Fest zum Saisonschluss von Besucherzentrum und Naturmuseum in Sihlwald lädt der Wildnispark ein, nochmals durch die Ausstellungen zu schlendern, in der Buchhandlung zu stöbern und bei Marroniduft ein letztes Mal auf der

Wettswil

Montag, 29. Oktober

Sonntag, 28. Oktober

19.30: Pop-Up-Kino. «I Am», Film von Tom Shadyac, E/d. Türöffnung 19 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Zentrum Kafimüli. Weidhogerweg 11.

13.45: Hauptübung der Feuerwehr Unteramt. Bauernhof der Familie Baur. Ettenbergstrasse 35.

Aeugst am Albis

17.00: Musik am Sonntagabend: Sebastian Bohren & Jonas Hablützel, Violine und Orgel, Werke von Händel, Heinrich Ignaz Franz Biber, Arvo Pärt, Gabriel Fauré und Bach. Ref. Kirche.

Affoltern am Albis

10.00-18.00: Chilbi mit Festwirtschaft und Warenmarkt. Kronenplatz. 17.00: Duo-Konzert Violoncello und Klavier mit Katrin Mettler und Young-Ah Hauser. Werke von Beethoven, Mendelssohn-Bartholdy, Schumann und Martinus. Eintritt frei, Kollekte. Katholische Kirche. Seewadelstrasse 13. 17.00: Corona Panflöten: HerbstKonzert. Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche. 17.00: Hintersinniges, lieblich-verstörende Klänge und todsichere Lebenstipps: «ALF Arbeit, Liebe. Freizeit - Ein Glücksseminar». Bar & Abendkasse ab 16.30 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Kappel am Albis

17.15: Musik und Wort in der Klosterkirche: «Komponistinnen Kämpferinnen - Künstlerinnen». Aischa Gündisch (Violine), Seraphina Rufer (Violoncello), Lina Schwob (Klavier). Lesungen: Pfr. Theo Haupt. Eintritt frei, Kollekte. Kappelerhof 5.

Stallikon

18.00: Liederabend «Winterreise» von Franz Schubert. Florian Engelhardt (Gesang) und Alina Nikitina (Klavier). Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche Stallikon.

Ausstellungen

Basteln mit Naturmaterialien. (Bild zvg.)

Stallikon

Dienstag, 30. Oktober Affoltern am Albis

14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Theres Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Terrasse des Restaurants Sihlwald die Sonne zu geniessen. Zudem präsentiert Pro Natura Schweiz die besten Fotos aus dem Fotowettbewerb «Wildtiere auf Wanderschaft». Übrigens: Feuerstellen, Wildnis-Spielplatz, Fischotteranlage, Aquarium und Walderlebnispfad sind das ganze Jahr kostenlos zugänglich. (pd.) Sonntag, 28. Oktober, 9 bis 17.30 Uhr: Freier Eintritt ins Besucherzentrum und Naturmuseum; 13 bis 16.30 Uhr: Basteltisch für Kinder.

20.15: «Schwarze Diamanten aus dem Säuliamt» mit Lothar Zeissler. Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr. LaMarotte, Centralweg 10.

Kappel am Albis

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kappelerhof 5.

Stallikon

15.30-16.00: Buchstart-Treff «Reim und Spiel». Für Eltern und Grosseltern mit Kindern zwischen 1 bis 3½ Jahren. Schule Bibliothek Loomatt.

Aeugst am Albis

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Alte Aeugster Häuser erzählen ihre Geschichte». Öffnungszeiten: Mo, 8-11.30/16-18.15, Di + Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/ 14-16.30 Uhr. Bis 27. November.

Aeugstertal

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Elastolin Spielzeug der Firma Hausser. Zirkus, Bauernhof, Schweizer Armee, Zoo, Indianer, Ritterburgen usw. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis Ende 2019.

Affoltern am Albis

Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: Kunstausstellung KulturAffoltern: Bilder und Skulpturen von Erika Hartmann und Elisabeth Jakob. Fr, 17-20, Sa, 9-12, So, 11-14 Uhr. Bis 4. November.

Hausen am Albis

Stallikon

10.00-10.30: Buchstarttreff für Kinder von 8 bis 36 Monaten in Begleitung. Ab 14.30 Uhr bis 15 Uhr: Geschichtenzeit für Kinder von 3 bis 5 Jahren in Begleitung. Bibliothek. Dettenbühlstrasse 1.

Gemeindesaal Weid: «Kunst in Hausen» mit Ausstellungscafé. Freitag, 26. Oktober, 18-21 Uhr, Samstag, 27. Oktober, 14-18 Uhr, Sonntag, 28. Oktober, 9-14 Uhr mit Brunch (Anmelden bis Freitagabend im Café oder bei maya.langhi@bluewin.ch).

Mittwoch, 31. Oktober

Donnerstag, 1. November

Mettmenstetten

Affoltern am Albis

Affoltern am Albis

18.30-19.30: 10. Stalliker Wintersport-, Kraft- und Konditionstraining zur Unfallprävention auf der Ski- oder Snowboardpiste. Unkostenbeitrag pro Stunde Fr. 5.-. Schulhaus Loomatt (Turnhalle).

12.45: Fitness ab 60, Seniorenturnen für sie und ihn. Turnhallen: Ennetgraben 12.45 und 14 Uhr, Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Turnlektion für Frau und Mann mit einfachen Aerobic- und Kickboxkombinationen. Sporthalle Stigeli.

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Wettswil

08.20: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Wanderung KnonauCham-Zug, Wanderzeit ca. 3½ Std. Leitung/Anmeldung: Hans Abderhalden 044 700 19 00. Bahnhof. 14.00: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Seniorentreff «Polizist Wäckerli in Gefahr». Auskunft Vreni Eugster, 044 761 53 67. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Pfarrhauskeller: «ArtGrid» Gruppenausstellung. Ein Gesamtkunstwerk, aus kleineren, einzelnen Bildern. Die Grids können wunschgemäss ausgesucht, zusammengesetzt und mitgenommen werden. ArtGrid-Künstlerkollektiv: Delia Sulser, Katharina Forster, Flurin Forster, Luc Marrel, Matti Nissen. Besuch jederzeit auf Anfrage möglich. Bis Frühjahr 2019.


Veranstaltungen

Freitag, 26. Oktober 2018

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Äusserst bunt: Ein Glückssemniar – Trüffel – Jazz nach Bildern – Stravinsky Die nächsten acht Tage im Kellertheater LaMarotte in Affoltern Vierbeiner der Rasse Lagotto Romagnolo, nicht mehr zu halten. Mit Yari in der freien Natur nach der Delikatesse zu suchen ist für Lothar Zeissler Erholung pur. Was es für eine erfolgreiche Trüffelsuche braucht, erläutert er im Gespräch mit Werner Schneiter anhand von diversen Bildprojektionen.

Omri Ziegele Where’s Afrika Heute Freitag, 26. Oktober. Diese Veranstaltung musste wegen Krankheit leider abgesagt werden!

Arbeit, Liebe, Freizeit – ein Glücksseminar im Rahmen von «Zürich liest» Während zwei windige Typen dem Publikum ihre Glücksseminare zu verkaufen versuchen, schleppen zwei Bibliothekarinnen stapelweise Bücher an. Darin finden sie Texte über das Leben, die Ängste und Sehnsüchte der Menschen. Tiefgründige Texte prallen auf eine schnelllebige Marketingwelt. Eine Lesung voller Leichtigkeit und Humor, die schnell ins Gegenteil kippt, wenn plötzlich der Blick in menschliche Abgründe frei wird. Der Musiker Urs Sibi Sibold begleitet die Lesung mit seinem Saxofon und einem nicht alltäglichen Instrumentarium aus Alltagsgegenständen.

Mittwoch 31. Oktober, Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 25 / 15 Franken, mit Kulturlegi 12 Franken. Essen 20 Franken ab 19 Uhr: Pastagericht mit Trüffeln aus dem Säuliamt. (Reservierung erwünscht) Eine Dessertüberraschung folgt am Ende der Veranstaltung.

«Jazz am Donnerstag» Matthias Tschopp Quartet

Sonntag, 28. Oktober, Bar und Kasse ab 16.30 Uhr, Beginn 17 Uhr, Eintritt 25/15 Franken, mit Kulturlegi 12 Franken. Ab 19 Uhr Essen für 20 Franken: Kürbissuppe, Chäs und Brot (Reservierung erwünscht)

Um Soldaten und Teufel geht es im Erzähltheater «Histoire du soldat». (Bild zvg.) Podium – Schwarze Diamanten aus dem Säuliamt Wurden in früheren Zeiten Trüffel noch mit Trüffelschweinen gesucht,

kommen heute speziell ausgebildete Hunde zum Einsatz. Die begehrten Pilze sind auch in Schweizer Wäldern anzutreffen. Im Säuliamt findet

man vor allem die Burgunder-Trüffel. Jeweils Ende August, zu Beginn der Trüffelsaison, sind Lothar Zeissler und Yari, sein auf Trüffel dressierter

Vom Umgang mit der Wahrheit und dem Weg zu sich selbst

Die nächsten Filme im Kino Mansarde in Muri Jocelyn hat sich durch seine Egomanie und seinen sehr flexiblen Umgang mit der Wahrheit selbst in diese unangenehme Lage gebracht. Als er sich als gehbehindert und im Rollstuhl sitzend ausgibt und die schöne Florence kennenlernt, merkt er, dass seine Tarnung nicht von ewiger Dauer sein kann. Skrupel bekommt er, als er von Florences Schwester erfährt, welche seit einem Unfall tatsächlich im Rollstuhl sitzt. Er steckt jedoch schon zu tief im Sumpf der Lügen, um sein wahres Ich zu offenbaren. Aber unweigerlich kommt der Moment, um seine Karten auf den Tisch zu legen.

Aus dem Tritt gekommen: Der Läufer Basierend auf einem wahren Fall entwirft Hannes Baumgartner das Psychogramm von Jonas, einem Spitzensportler auf dem Weg zum Absturz. Jonas ist 17-jährig, als er am Langenfelder

Jonas wächst alles über den Kopf. (bild zvg.)

Waffenlauf als Erster die Ziellinie überquert. Von Beruf Koch, scheint der Langstreckenläufer ein strahlender Überflieger zu sein. Es bleibt lange Zeit unklar, was ihn in der Zeit nach diesem Erfolgserlebnis ins Straucheln bringt. Eine unterdrückte Wut vielleicht, sicher übermässiger Ehrgeiz

und fehlende Frustrationstoleranz, nicht zuletzt ein frühkindliches Trauma. Doch beim nächsten Langenfelderlauf verhindert eine Zerrung seinen Sieg. Und dann entreisst Jonas eines Herbstmorgens einer fremden jungen Frau die Handtasche. Es folgt der zweite, dritte, vierte Überfall. Eine erneute Verletzung zwingt ihn zu pausieren. Doch Jonas kämpft sich zurück. Feiert beim dritten Langenfelder seinen zweiten Sieg, die Freundin jubelt am Ziel, Jonas scheint gerettet. Doch das mit den Frauen und den Handtaschen hat er immer weniger im Griff. (pd.) «Liebe bringt alles ins Rollen» (107 Minuten, D, ab 14 Jahren): Donnerstag, 1. November, 18 Uhr, und Freitag, 2. November, 20.30 Uhr. «Der Läufer» (90 Minuten, Chd, ab 12 Jahren): Donnerstag, 1. November, 20.30 Uhr und Freitag, 2. November, 18 Uhr. Reservieren unter www.kinomansarde.ch oder Telefon 056 664 21 21.

Auf acht Rädern zum Atlantik

Filmvorführung: in 183 Tagen von Aeugst nach Hendaye Im April 2017 radelte Familie Nötzli mit zwei Kindern (10 und 11 Jahre) aus Aeugst los in Richtung französische Atlantikküste. Ein halbes Jahr waren sie unterwegs und legten 2911 Kilometer zurück. Im Film haben sie Eindrücke aus ihrem Reisealltag festgehalten. Interessierte sind herzlich zur Filmvorführung eingeladen. (pd.) Samstag, 3. November, 16 Uhr, Kulturraum Schule Aeugst, Spitzenstrasse 16. Film: 100 Minuten. Anschliessend gibts Kürbissuppe und etwas zum Knabbern. Freier Eintritt. Kollekte. Bei Fragen: margrit.noetzli@apero-natuerlich.ch.

Familie Nötzli radelte in 183 Tagen von Aeugst nach Hendaye. (Bild zvg.)

«Untitled» – der Name ist Programm: Als Ausgangslage für Tschopps Kompositionen dienen Gemälde und Skulpturen ohne Titel sowohl von Schweizer Künstlern als auch von weltbekannten Malern. Wie klingen wohl Pollock, Warhol oder Basquiat, wenn deren Werke in Musiknoten übersetzt werden? Das Quartett malt mit feinen und zuweilen wilden Pinselstrichen ein farbiges Jazz-Kunstwerk, das jedes Mal ein bisschen anders aussieht.

«L’histoire du soldat» – Erzähltheater und Musik Der Komponist Igor Stravinsky (1882–1971) lebte zwischen 1914 und 1920 mit seiner Familie am Genfersee. Durch die Russische Revolution wurde der Kontakt zur Heimat verunmöglicht und Kompositionsaufträge blieben zunehmend aus. Kurz entschlossen schrieb er daraufhin, zusammen mit dem waadtländischen Erzähler Charles Ferdinand Ramuz (1878–1947), ein Theaterstück für ein kleines Ensemble, bestehend aus Violine, Klarinette, Fagott, Kornett, Posaune, Kontrabass und Schlagzeug, drei Schauspielern und einer Tänzerin. Als Wanderbühne zog die Truppe auf gut Glück durchs Land. Franco Mettler & Co. wagen nun eine weitere Reduktion. So schlüpft Achterberg aus der Rolle des Erzählers mal in die Haut des Soldaten oder jene des Teufels. Als Grundlage für die musikalische Bearbeitung diente das von Stravinsky 1919 erstellte Arrangement für Violine, Klarinette und Klavier sowie die Originalpartitur. (pz) Freitag, 2. November, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40 / 30

Donnerstag, 1. November, Bar ab 18.30 Uhr Musik

Franken, mit Kulturlegi 20 Franken.

ab 20.15 Uhr. Eintritt frei / Kollekte

Platzreservierungen für alle Anlässe erwünscht über

Nachtessen 18 Franken

Telefon 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch.

«Alte Feinde»

Petra Ivanov liest in Affoltern Für alle Krimiliebhaberinnen und -liebhaber: Petra Ivanov kommt mit ihrem neuen Buch «Alte Feinde» am Dienstag, 6. November, um 19.30 Uhr in die Buchhandlung Scheidegger. Die sympathische und erfolgreiche Autorin aus Zürich hat eine grosse Fangemeinde im Säuliamt. Petra Ivanov wurde 1967 in Zürich geboren. Sie verbrachte ihre Kindheit in New York, wo sie dank Mark Twain, Louisa May Alcott und Julie Campbell die Freude am Lesen und Schreiben entdeckte. Nach dem Studium an der Dolmetscherschule Zürich arbeitete sie vorerst als freie Übersetzerin und Sprachlehrerin, später als Journalistin in verschiedenen Redaktionen. 2005 veröffentlichte sie ihren ersten Kriminalroman, «Fremde Hände» war der Beginn einer Reihe mit dem Ermittler-Duo Regina Flint und Bruno Cavalli. 2011 startete sie mit Tatverdacht eine neue Reihe mit der privaten Ermittlerin Jasmin Meyer und dem Anwalt Pal Palushi. Neben Kriminalromanen schreibt Petra Ivanov auch erfolgreiche Jugendbücher und Kurzgeschichten und gibt Schreibkurse an Schulen und anderen Institutionen. Petra Ivanov hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, unter anderem den Zürcher Krimipreis (2010). Ihr neues Buch «Alte Feinde» ist der achte Band mit dem Ermittlerduo Flint & Cavalli: Im Haus des erschossenen Albert Gradwohl macht die Spurensicherung eine seltsame Entdeckung: Die abgefeuerte Patrone stammt aus einer Waffe des amerikanischen Bürgerkriegs, ein Original aus dem 19. Jahrhundert. Die Hinweise führen die Staatsanwältin Regina Flint in die USA. Dort ermittelt bereits Bruno Cavalli in einem CherokeeReservat in den Smoky Mountains.

Petra Ivanov. (Bild zvg.) Er soll einen Killer stellen, der seine Opfer mit vergifteten Pfeilen tötet. Doch schon seit Monaten hat Cavalli kein Lebenszeichen mehr von sich gegeben. Auf der Suche nach ihm stösst Regina Flint auf mysteriöse Hinweise, die sie tief in die Vergangenheit führen. Erst als sich ihre Ermittlungen kreuzen, finden die beiden wieder zueinander. Petra Ivanovs Romane sind bestens recherchiert und entstehen teils vor Ort, so auch dieser neue Kriminalfall. An der Lesung am 6. November wird die Autorin über ihre Schreibarbeit, die Recherchen und das Entstehen ihrer Romane erzählen und natürlich aus ihrem neusten Krimi «Alte Feinde» vorlesen. (pd.) Lesung mit Petra Ivanov am Dienstag, 6. November, in der Buchhandlung Scheidegger. Eintritt: 25 Franken, mit Apéro. Die Platzzahl ist begrenzt, um eine frühzeitige Reservierung wird gebeten unter 044 762 42 42 oder info@scheidegger-buecher.ch.


Sport

Das grösste Kinderskirennen der Welt Die Anmeldeportale des Grand Prix Migros und des Famigros Ski Day sind ab sofort geöffnet. Jetzt anmelden und Startplatz sichern. Ab sofort können sich die jungen Skirennfahrerinnen und Skirennfahrer mit Jahrgang 2003 bis 2013 für den Grand Prix Migros anmelden. Das grösste Kinder- und Jugendskirennen der Welt geht in die 47. Runde, die letzten 16 Jahre davon unter dem Namen des Hauptsponsors Migros. In dieser Saison finden wiederum 13 Qualifikationsrennen verteilt in der ganzen Schweiz und ein grosses Saisonfinale vom 28. bis 31. März 2019 in Sörenberg statt. Ob Beginner oder Ski-Crack: Der Grand Prix Migros sieht sich nebst der Nachwuchsförderung ebenfalls in der bedeutungsvollen Rolle der Breitensportentwicklung. Ganz nach dem Motto «Mehr als ein Skirennen» kommen beim Grand Prix Migros alle auf ihre Kosten. Im Sponsoren-Village sind unvergessliche Erlebnisse garantiert.

Familien-Schneetag zum Tiefpreis Die Teilnahmegebühr für den Famigros Ski Day beträgt 110 Franken pro Familie. Famigros- und Swiss-Ski-Mitglieder zahlen gar nur 85 Franken. Im Startpreis inbegriffen sind die Tageskarten für alle Startenden, Mittagsverpflegung, Plauschrennen, ein Rivella, eine Erinnerungsmedaille für jedes Kind, ein Familiengeschenk sowie Spiel und Spass im Village. Insgesamt 18 Mal findet in diesem Winter der Famigros Ski Day statt – überall in der ganzen Schweiz verteilt. Weitere Infos unter www.gp-migros.ch oder www.famigros-ski-day.ch/events.

Freitag, 26. Oktober 2018

Von Volley Obfelden in die Nationalmannschaft Passeuse Olivia Wassner aus Affoltern hat den Sprung ins Ausland gewagt Eine ehemalige Juniorin von Volley Obfelden ist auf Erfolgskurs: Die erst 19-jährige Olivia Wassner spielt bereits als Passeuse in der Schweizer Frauennationalmannschaft. Vor acht Jahren kam die damals elfjährige Olivia zum ersten Mal in die Turnhalle Schlossächer in Obfelden. Niemand ahnte nach diesen ersten zwei Trainingsstunden, dass sie am Anfang einer steilen Karrierekurve stand: Sie erhielt ein Aufgebot für ein SAR-Sichtungstraining (Séléction de l’Association Régionale). Dort werden die talentiertesten Juniorinnen und Junioren der Region gesucht. Danach spielte sie während einer Saison in der dritten Liga bei Volley Obfelden und parallel in der ersten Liga bei Voléro Zürich. Ein Nati-B-Angebot von Steinhausen folgte und schlussendlich kam eine Anfrage von Volley Top Luzern für die erste Mannschaft in der Nati A. Dort spielte sie während zweier Jahre, bevor sie im vergangenen Jahr nach Washington DC reiste, um dort an der American University zu studieren und Volleyball zu spielen. Im letzten Sommer bestritt Olivia Wassner mit der Schweizer Nationalmannschaft erfolgreich die erste Phase der EM-Qualifikation und ist mit ihrem Team schon mit einem Bein in der Endrunde.

Andere Dimensionen in Amerika «Mit der Anfrage aus Amerika ging ein Kindheitstraum in Erfüllung», sagt die Affoltemerin. Dank eines Stipendi-

Ämtler Turnveteranen in Basel

Gesellige Turnveteranentagung

Vorstellung, einmal in einer solchen Atmosphäre spielen zu können. An die Auswärtsspiele reise das Team mit ihrem blauen Teambus der Uni. «Das ist wie in einem dieser amerikanischen Collegefilme», sagt sie lachend. In ihrer Gruppe beendeten sie die letzte Saison auf dem ersten Rang und konnten dadurch in die nationale Ausscheidung. Über ihre Zukunft ist sich Olivia Wassner noch nicht ganz sicher. «Vielleicht komme ich nächstes Jahr zurück in die Schweiz und spiele wieder für ein Nati-A-Team.» Sie wolle vielleicht ein Medizinstudium beginnen.

Turnier und Nachwuchssorge

Die Ämtler Turnveteranen auf dem Bözberg. (Bild zvg.)

Einen Ehrenplatz im Congress Center Basel hatte Werner Schneiter aus Obfelden, der sich mit seinen 93 Jahren noch guter Gesundheit erfreut und von Zentralpräsident Kurt Egloff besonders herzlich willkommen geheissen wurde. Die «Jüngsten» in der Reiseschar waren zwei Albisser mit Jahrgang 1950. An der Tagung wurden die Anwesenden über die an einer vorgängig durchgeführten Delegiertenversammlung gefassten Beschlüsse informiert. Wie üblich war das Sponsoring zugunsten der jungen Turnerschaft ein stattlicher Ausgabenposten. Im Mittelpunkt des Treffens stand aber die Pflege der Kameradschaft, und zwar

nicht nur innerhalb der eigenen Gruppe, sondern unter allen 700 Teilnehmern aus der ganzen Schweiz. Unter dem Motto «Weisch na» konnten viele gemeinsame Erlebnisse in Vereinen und Verbänden aufgefrischt werden. Nach einer direkten Anreise am Sonntagmorgen erfolgte bei schönstem Wetter die Rückfahrt über Land mit einen Zvieri-Halt auf dem Bözberg, wo manch einer feststellte, dass es Jahre, wenn nicht Jahrzehnte zurückliege, seit er letztmals diesen Übergang benützt habe. Die Gruppe Albis der eidgenössischen Turnveteranen besteht aus 120 Mitgliedern. Sie alle haben sich in ihrer aktiven Zeit in den Turnvereinen des Albis-Verbandes stark für die Turnsache engagiert. Im Spätherbst werden sie sich wie schon in diesem Sommer in der Badi Obfelden nun im «Löwen» in Hausen wieder zu einem Mittagessen mit Plauderei treffen. Die ordentliche Generalversammlung findet im nächsten Frühjahr in Bonstetten statt, die nächste «Eidgenössische» wird in einem Jahr in Thun über die Bühne gehen. (rf.)

Das traditionelle Spaghettiturnier von Volley Obfelden findet am letzten Oktoberwochenende statt. Zuschauer, Spaghetti-Esser und Jasser sind herzlich willkommen. Ausserdem sucht Volley Obfelden dringend Nachwuchs. Dem neu ins Leben gerufenen Juniorenteam droht leider bereits das Aus, da die Anzahl Mitglieder momentan nicht ausreicht. Interessierte Knaben und Mädchen ab 10 Jahren sind herzlich für ein Probetraining willkommen (Kontakt: Corina Kälbling, ckaelbling@bluewin.ch).

Olivia Wassner im Nationaldress zu Hause im Schwandenrain, Affoltern. (Bild zvg.) ums kann sie seit einem Jahr an der American University Neurowissenschaften studieren und im Uni-Team Volleyball spielen. Für sie war es nach dem ersten Aufgebot der Junioren Nationalmannschaft 2012 klar, dass sie weit hinaus möchte in diesem Sport. Daher war es auch immer das Ziel, in einem ausländischen Team zu spielen. «Das Schweizer Volleyball ist leider nicht das Beste im internationalen Vergleich», erklärt Olivia Wassner. Auch beim Spielstil gäbe es grosse Unterschiede. «Das Spiel ist viel schneller und intensiver, da man die

Pässe und die Annahmen nur so hoch wie nötig spielt.» Diese Umstellung sei ihr aber nicht allzu schwer gefallen. Viel mehr Mühe bekundete sie mit den mentalen Anforderungen der Trainer. Man verlange, dass sie von sich aus sage, was sie wolle. «Mein Trainer sagte mir, ich hätte noch zu viel von der zurückhaltenden Mentalität der Schweizer», sagt sie lachend. Auch dass an den Spielen bis zu 3000 Zuschauer anwesend sind, ist Neuland für die Schweizerin. «Grosse Unis haben an Finalspielen sogar bis zu 20 000 Zuschauer.» Das sei schon eine krasse

Weitere Infos unter www.volley-obfelden.ch.

Turnfest Obfelden: Die Anmeldephase läuft

Wettkampfarena in der Mitte des Festgeländes Seit Anfang Oktober läuft die Anmeldefrist für das Regionalturnfest Obfelden. Bereits über 50 Vereine haben sich angemeldet. Mit den steigenden Anmeldezahlen der Vereine gewinnen die Vorbereitungsarbeiten an Intensität.

Mitte Oktober reisten 31 Ämtler an die Eidgenössische Turnveteranentagung in Basel. Präsident Kurt Dubach aus Hedingen freute sich, nebst den zahlreichen Teilnehmern mit Werni Schoch gar den Bus-Chauffeur aus eigenen Reihen stellen zu können.

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Die Verantwortlichen des Regionalturnfests Obfelden 2019 haben einen ersten Meilenstein erreicht: Seit dem 1. Oktober können sich interessierte Turnvereine aus der ganzen Schweiz für das RTF Obfelden anmelden. Ein Blick in die Daten zeigt, dass die erste Anmeldung zum Turnfest exakt um 00.05 Uhr eingegangen ist, nur wenige Minuten, nachdem das Online-Anmeldetool geöffnet wurde. Seither sind kontinuierlich Vereine hinzugekommen. «In den ersten drei Wochen haben sich mehr als 50 Vereine angemeldet», so Heinz Weber, technischer Leiter des Regionalturnfests. «Im Vergleich zu früheren Turnfesten in unserem Kanton ist das ein sehr guter Start». Heinz Weber muss es wissen, er vertritt den Zürcher Turnverband regelmässig bei den Turnfestorganisatoren und kennt die Anmeldezahlen jeweils genau.

hat man sich intensiv mit Plänen aller Art beschäftigt. Zum Beispiel hat jedes Feld für jeden Wettkampf nun seinen Platz – von den Pendelstafetten, über die Gerätewettkämpfe bis hin zu den Aerobic-Vorführungen. Ebenso hat die Schwingarena inklusive der Tribüne ihren Platz in der Mitte des Festgeländes erhalten. Gleich neben dem rund 20 Meter hohen Tower! Damit der zentrale Festplatz in perfektem Zustand genutzt werden kann, ist Anfang Oktober die Wiesenfläche verstärkt worden. Auch die Leichtathleten brauchen einen möglichst dichten Rasen für ihre Wettkämpfe. Dafür wurden auf beiden Geländen rund 180 Kilo Rasensamen ausgestreut. Am Fest erwartet damit Besucher und Turner sattes Grün!

Mithelfen und Grosses erschaffen Die Organisatoren können an ihrem Fest auf einen grossen Einsatz von Zivilschützern zählen, wie an der Klausur bekannt wurde. Rund 100 Private haben sich bereits angemeldet und übernehmen die unterschiedlichsten Helferschichten: von der Administration, dem Rechnungsbüro, über den Auf- und Abbau der Zelte oder bei der Essensausgabe. Rolf Stucker, Personalverantwortlicher: «Weitere Helfer braucht es dennoch: Interessierte können sich direkt über die Homepage des RTF Obfelden registrieren.» (dan) Der «Anzeiger» unterstützt das Regionalturnfest 2019 in Obfelden als Medienpartner. Weitere Infos unter www.obfelden2019.ch.

Alle Wettkämpfe haben ihren Platz Die Fortschritte in den weiteren Ressortbereichen sind teilweise beachtlich, wie an der jüngsten halbtägigen Klausur des erweiterten OKs bekannt wurde: In der Infrastruktur

Mitglieder des erweiterten OKs der RTF Obfelden 2019 im Austausch während der jüngsten Klausur. (Bild zvg.)


Extra

Freitag, 26. Oktober 2018

«Was ich noch vorhabe? Das werde ich fast täglich gefragt» Menschen im Säuliamt: Mauro Gorgi war viele Jahre als Lehrer tätig – jetzt ist er pensioniert Seine Eltern waren als italienische Saisonniers in die Schweiz gekommen. Mauro Gorgi wuchs in Hedingen auf, wurde Lehrer und arbeitete mit wenigen Unterbrüchen als Pädagoge in verschiedenen Funktionen. Seine letzte berufliche Station war die längste: 28 Jahre an der Primarschule Bonstetten.

enhafte Massaker in Peking statt», ergänzt er nachdenklich. Nach der der Reise kehrte er beruflich zuerst wieder in den Jugendhort zurück und wechselte dann an die Primarschule Bonstetten, erst als Klassenlehrer, später als schulischer Heilpädagoge. Zu dieser Zeit zog er mit seiner Familie, zu der inzwischen zwei Söhne gehörten, im ehemaligen Elternhaus in Hedingen ein. 28 Jahre war er an der Schule Bonstetten, bis zu seiner Pensionierung diesen Sommer. «Ich habe immer gerne unterrichtet. Klar, vieles hat sich verändert, der Lehrplan wurde x-mal neu geschrieben, einiges ist komplizierter geworden.» Aber die Arbeit mit den Kindern sei gleich geblieben und die habe ihm gefallen. Es sei nicht leicht gewesen, jetzt aufzuhören. Aber er schaue es anders an: «Ich habe jetzt einfach schon seit drei Monaten Sommerferien.»

................................................... mit mauro gorgi sprach marianne voss Auf dem Hügel ganz weit oberhalb vom Dorf Hedingen befinden sich Häuser, die bereits in den 1960er-Jahren gebaut worden sind. «Hier unterhalb am Hang war damals noch grüne Wiese», erinnert sich Mauro Gorgi, der heute wieder in seinem Elternhaus wohnt. «Meine Eltern kamen ursprünglich als Saisonniers in die Schweiz. Mein Vater arbeitete als Knecht in Dachlissen, meine Mutter als Maschinistin in der Seidenweberei Zwillikon.» Die beiden waren tüchtig. Nachdem sich der Vater selbstständig gemacht hatte, konnten sie sich das Haus in Hedingen kaufen. Die Eltern sind schon lange wieder zurückgekehrt nach Italien, und Mauro Gorgi hat sich mit 50 Jahren einbürgern lassen. «Trotzdem ich ja hier geboren bin, wurde mir bei der Einbürgerung gar nichts geschenkt», bemerkt er − aber ohne Groll.

Sonderbewilligung nötig Nach den Schulen wollte er Lehrer werden, was seine Mutter sehr unterstützte. Das sei ein guter Beruf. Für die Zulassung ins Lehrerseminar musste der junge «Tschingg» aber eine Bewilligung vom Erziehungsrat einholen. Das war jedoch die einzige Hürde. Bei seinem späteren beruflichen Weg kam ihm seine italienische Staatsbürgerschaft nicht mehr in die Quere. Die Berufswahl erwies sich als gut. Mauro Gorgi war immer gerne Lehrer. Er arbeitete jedoch nicht immer als herkömmlicher Klassenlehrer, sondern war in verschiedensten Funktionen pädagogisch tätig. Seine erste Stelle war in Wetzikon an der Realschule.

Tätigkeit als Künstler

Mauro Gorgi ist auch Künstler und fertigt aus grossen Holzstücken abstrakte Skulpturen oder Stelen. (Bild Marianne Voss) Dazu fügt er bei: «Weil ich dort − so weit weg − eine Stelle hatte, konnte ich von zu Hause ausziehen. In meiner traditionellen Familie wäre es sonst nicht legitim gewesen, das Elternhaus zu verlassen.» Ein paar Jahre später ging er mit Freunden auf Reisen und wohnte danach in einer WG. «Ich probierte Verschiedenes aus, arbeitete beim Vater in seiner eigenen Firma und schnupperte in der Uni rein.» Doch er kehrte zurück zum Lehrerberuf und arbeitete zuerst in der Berufsschule der Emigrierten, dann im Jugendhort in Affoltern, wo er auch Deutsch für Fremdsprachige unterrichtete.

Veloreise durch China Eine wichtige Station mit vielen bleibenden Eindrücken ist für Mauro Gorgi die Veloreise mit einer Freundin 1988/89. «Wir wollten bis China, nach der Türkei ging es aber nicht mit dem Velo weiter.» Sie reisten stattdessen mit Inturist durch die sowjetischen Südrepubliken. China erkundeten sie schliesslich doch mit dem Velo. «Wir lernten die Sprache ein bisschen und kamen recht gut durch. Nur zweimal wurden wir verhaftet.» Er lacht. Mehr als ein Jahr seien sie unterwegs gewesen. «Wenige Tage, nachdem wir China verlassen hatten, fand das grau-

Nun erzählt er noch aus seinen jungen Jahren, in denen er sich als Aktivist gegen den Bau der N4 einsetzte. «Ja, da ging noch die Post ab», meint er amüsiert. Aktuell ist er im Verein Knonaueramt solidarisch aktiv, der sich unter anderem für die Konzernverantwortungsinitiative stark macht. «Was ich noch vor habe?» Darauf antwortet er: «Das werde ich fast täglich gefragt.» Also, Hobbys habe er viele: Bekannt ist Mauro Gorgi für seine Holzskulpturen und Stelen. «Es fasziniert mich immer wieder neu, aus den Zeichnungen und Formen im Holz etwas entstehen zu lassen.» Er habe seine Werke auch schon an verschiedenen Orten ausgestellt, «und ab und zu verkaufe ich etwas, zum Beispiel diese Stele hier wird demnächst abgeholt». Nebst der künstlerischen Betätigung sei er auch gerne mit dem Velo unterwegs. Er möchte nochmals nach China reisen oder in Europa herumgondeln. «Vielleicht lerne ich noch Holländisch, Arabisch oder vertiefe mein Chinesisch. Oh, sorry, jetzt habe ich ein bisschen geblufft. Aber ich habe noch ein Regal voller Bücher, die ich mal lesen möchte.»

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herkömmliches

Halloween Hinter dem Ausdruck Halloween verbirgt sich die amerikanische Redewendung «All Hallow’s Eve», was auf Deutsch Vorabend von Allerheiligen bedeutet und einen engen Bezug zum christlichen Totengedenken nahelegt. Aber dem ist mitnichten so oder höchstens indirekt. Der spätherbstliche Geisterspuk, der via Amerika ganz Europa heimgesucht hat, geht ursprünglich zurück auf die Kelten, die angeblich glaubten, dass sich Anfang November im Gefüge der Zeit eine Spalte öffne, durch den die Verstorbenen vorübergehend ins Leben zurückkehren, um erlittenes Unrecht heimzuzahlen und noch offene Rechnungen zu begleichen. Was den Kelten nachgesagt wird, entspringt weitgehend der ausschmückenden Fantasie. Sicher ist, dass sie an eine Form des Weiterlebens nach dem Tode glaubten und die Verbundenheit mit ihren verstorbenen Vorfahren in der «Anderwelt» pflegten. In ihrer Religiosität orientierten sich die Kelten am Lauf der Sonne. Sie feierten deren Wendepunkte, beachteten den Gleichstand von Tag und Nacht und begingen am Anfang jedes zweiten Monats ein Lichterfest mit traditionellen, tiefverankerten Bräuchen, die sich durch die Christianisierung nicht ausrotten liessen. Deshalb hat die junge Christenheit die alten Keltenfeste ganz einfach umgetauft und mit neuem Inhalt gefüllt. Aus dem Lichterfest, das die Kelten Anfang Februar feierten, ist in der katholischen Tradition Maria Lichtmess geworden. Und aus demselben Grund hat man das christliche Totengedenken, das ursprünglich im Mai begangen wurde, auf den November verschoben. Was aber nicht verhindert hat, dass auch die unerlösten Seelen verstorbener Christen gelegentlich herumspuken – zumindest in den Köpfen der Hinterbliebenen. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

Im Spital Affoltern geboren

In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss in loser Folge aus dem Leben von Menschen, die im Säuliamt wohnen oder arbeiten.

Melissa Diana, 15. Oktober. (Bild I. Magnin)

wetter

Zwei Freundinnen mit Herz für Tiere

Bonstetter Mädchen sammelten Geld und Materialspenden Zwei strahlende Mädchen, ein vollbeladenes Auto und ein Umschlag mit 170 Franken machten sich kürzlich auf den Weg von Bonstetten zum Tierrettungsdienst und Tierheim Pfötli in Winkel (ZH).

bauernregel «Ist Oktober warm und fein, kommt ein scharfer Winter hinterdrein. Ist er aber nass und kühl, mild der Winter werden will.»

Die beiden zehnjährigen Bonstetterinnen Amira und Elena haben viele Stunden investiert, um im Dorf, im Freundes- und Familienkreis sowie bei den Lehrpersonen Material- sowie Geldspenden für Katzen und Hunde zu sammeln. Es wurde immer mehr und mehr – und damit stieg auch die Begeisterung der Viertklässlerinnen. Die beiden Mädchen konnten es kaum erwarten, die Spenden zu übergeben. Von Tierpflegerin Fabienne wurden die Mädchen herzlich empfangen und eine Stunde durch die Station und das Tierheim geführt. Später gab es sogar

Bonstetterinnen mit Herz für Tiere: Amira und Elena haben Material- und Geldspenden für Katzen und Hunde gesammelt. (Bild zvg.) noch eine persönliche Dankeskarte. Amira und Elena sind überglücklich, dass sie mit ihrer Aktion einigen Tie-

ren eine Freude machen und mit dem gesammelten Geld vielleicht sogar Tierleben retten können. (Cia)


Veranstaltungen

KUNST in HAUSEN

Gemeindesaal Weid 25.10.2018 •

19.00 bis 22.00 Uhr Vernissage mit Ansprachen, Musik und Apéro offeriert von der Gemeinde Hausen am Albis. Das Ausstellungscafé ist geöffnet.

26.10.2018 •

18.00 bis 21.00 Uhr Ausstellung & Ausstellungscafé sind geöffnet.

27.10.2018

14.00 bis 18.00 Uhr Ausstellung & Ausstellungscafé sind geöffnet.

28.10.2018

09.00 bis 14.00 Uhr Ausstellung und Musik. Brunch im Ausstellungscafé (mit Reservation).

www.kulturimdorf.ch

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