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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 84 I 171. Jahrgang I Dienstag, 31. Oktober 2017

Verwaltungschef geht

«Blackout» droht

Gemeindeschreiber Daniel Nehmer verlässt Bonstetten per Ende Januar. > Seite 3

Die RFO Albis übt im April 2018 einen mehrtägigen bezirksweiten Stromausfall. > Seite 5

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250 Schlitze Autobahnzubringer: Es geht los mit den archäologischen Sondierungsarbeiten. > Seite 8

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Sprachgenuss Mundartautor Pedro Lenz las in der Regionalbibliothek Affoltern. > Seite 10

Krönender Abschluss des bisher grössten Bauprojekts Wettswil feierte die Eröffnung des neuen Schulhauses Ägerten Mit dem offiziellen Akt am Freitagabend und einem grossen Fest am Samstag feierte Wettswil die Eröffnung des neuen Schulhauses Ägerten.

Untersuchung läuft Eine 29-jährige Affoltemerin wurde in ihrer Wohnung tot aufgefunden. > Seite 11

Spital Affoltern ohne Hedingen? Das Spital Affoltern steht vor grossen Herausforderungen. Der Gemeinderat Hedingen ist zum Schluss gekommen, dass die finanziellen Gefahren zu gross sind. Aus diesem Grund beantragt er, beim Spitalzweckverband Affoltern auszutreten. An der Gemeindeversammlung wird darüber vorberaten, am 4. März 2018 soll die Bevölkerung an der Urne entscheiden. ................................................... > Bericht auf Seite 5

Eindrückliches Szenario

................................................... von urs e. kneubühl Ein Schmuckstück sei es, ein höchst gelungenes Werk, das sich harmonisch in die Umgebung einfüge und zur echten Quelle der Inspiration und Zufriedenheit gedeihen möge… – Das Lob für das am Wochenende offiziell eröffnete neue Primarschulhaus Ägerten in Wettswil war so anerkennend und auszeichnend wie vielfältig. Anlässlich der offiziellen Eröffnungsfeier mit geladenen Gästen am Freitagabend wurde entsprechend mehrfach die geleistete Arbeit von Planenden, Gestaltenden und Ausführenden herzlich verdankt – von der Gemeinde wie der Primarschule gleichsam. «Mit 20 Millionen Franken ist das Schulhaus Ägerten das bisher grösste Bauprojekt für Wettswil», hielt Hanspeter Eichenberger fest. Erfreut fügte er aber umgehend an: «Es hat sich gelohnt, denn das neue Schulhaus überzeugt mit grossartigem Raumprogramm sowie bemerkenswerter Materialisierung und mit der neuen generösen Bibliothek wie dem neuen Mehrzwecksaal eröffnen sich für Schüler, Erwachsene, Dorfvereine und Gemeinde umfassendere Möglichkeiten zur Gestaltung eines aktiven Dorflebens.»

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Die Feuerwehr Unteramt zeigte am letzten Samstag an ihrer Hauptübung ihr Können. Dabei wurde der abtretende Ausbildungschef Roman Humm als Einsatzleiter mit mannigfachen Herausforderungen konfrontiert. «Gut gemacht!», so das ebenso kurze wie positive Urteil von Kommandant Mathias Baumann über die Leistungen seiner Truppe. ................................................... > Bericht auf Seite 8

Begleiter für Asylsuchende Sie übergaben am Freitagabend in einem symbolischen Akt den Schlüssel für das neue Schulhaus Ägerten feierlich an Wettswil – von links: Bauprojektleiter Mats Gretler, Gemeindepräsident Hanspeter Eichenberger, Alt-Lehrer Harry Steinmann und Schulpflegepräsident Roger Schmutz. (Bild Urs E. Kneubühl) Kinder können ihren Bedürfnissen entsprechend unterrichtet werden Architektin Isabelle Manser nannte das Projekt zwar eine Herausforderung, hielt aber auch fest: «Es ist gut gelungen und präsentiert sich so, als wäre es immer schon dagewesen.»

Und für Schulpflegepräsident Roger Schmutz ist klar, «dass mit diesem Gebäude gute Voraussetzungen geschaffen wurden, damit die Kinder ihren Bedürfnissen entsprechend unterrichtet werden können». Alt-Lehrer Harry Steinmann kam schliesslich die Ehre zu, mit dem Aufschliessen einer sym-

bolischen Tür das Schulhaus Ägerten seiner Bestimmung zu übergeben. Musikalisch umrahmt wurde die offizielle Eröffnungsfeier von der Musikgesellschaft Stallikon und einem viel beklatschten Beitrag des Schüler-Chors. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 9

Das «Ämtler Tandem» stellt Asylsuchenden Freiwillige als Begleitung zur Seite. Beim Erfahrungsaustausch vom vergangenen Mittwoch in Hausen sprachen aktiv Mitwirkende über Angenehmes wie Kniffliges ihrer Aufgabe. «Man lernt dazu und kann selbst auch Wissenswertes und Erlebtes weitergeben», so einer der Freiwilligen. ................................................... > Bericht auf Seite 14 anzeigen

Sozialdienst und Kesb auf Kurs Der heutige Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern wird per 1. Januar 2018 in zwei neue Organisationen, eigenständige interkommunale Anstalten, übergeführt: den Sozialdienst Bezirk Affoltern und die Kesb Bezirk Affoltern. Dies haben die Stimmberechtigten im vergangenen Frühjahr 2017 mit der klaren Zustimmung zu den entsprechenden Gründungsverträgen genehmigt. Der 1965 von allen 14 Bezirksgemeinden gegründete, bisherige Zweckverband wird daher Ende Jahr aufgelöst. Die Reorganisation ist auf gutem Weg, Mitte letzter Woche fanden die konstituierenden Sitzungen der Verwaltungsräte der beiden Neuorganisationen statt. Anfang Oktober hat zudem der Regierungsrat den Anstaltsvertrag Sozialdienst Bezirk Affoltern genehmigt. Die Genehmigung des Kesb-Vertrages soll im November erfolgen. (kb.) ................................................... > Bericht auf Seite 3

Bekenntnis zu KMU ist nun im Namen verankert Kantonaler Gewerbekongress im Kasinosaal Affoltern Der Kantonale Gewerbeverband Zürich wird zum KMU- und Gewerbeverband. Das Ja zur entsprechenden Statutenänderung war der zentrale Entscheid am Gewerbekongress vom vergangenen Donnerstagabend in Affoltern. ................................................... von thomas stöckli Der Kantonale Gewerbeverband heisst künftig KMU- und Gewerbeverband. Das haben die rund 170 anwesenden Mitglieder in Affoltern mit überwältigendem Mehr bei nur einer Gegenstimme beschlossen. Ein wichtiger Faktor für die breite Zustimmung: Das etablierte Kürzel «KGV» bleibt erhal-

ten, das Logo wird nur marginal modernisiert. Der Entscheid passt zum Versammlungsort, wie Olivier Hofmann, Kantonsrat und Präsident des Ämtler Gewerbeverbands, in seiner Grussbotschaft ausführte. So geniessen die KMU im Knonauer Amt einen besonders hohen Stellenwert: über 90 % der 3340 hiesigen Unternehmen haben weniger als neun Mitarbeitende. So begrüsse er den Entscheid sehr, die KMU im Verbandsnamen zu verankern. Das Gewerbe müsse politisch aktiv sein, seine Anliegen einbringen und für bessere Rahmenbedingungen kämpfen, forderte KGV-Präsident Werner Scherrer: «Wer soll es sonst machen, wenn nicht wir selber?», so seine rhetorische Frage. So habe man

in Zusammenarbeit mit den bürgerlichen Partnern zuletzt einiges erreicht, etwa den Pendlerabzug von 5000 Franken, aber auch in der Berufsbildung und im Strassenverkehr. «Wir müssen auf den Strassen besser vorwärtskommen», sagt Scherrer – und spricht dabei auch den Autobahnzubringer im Knonauer Amt an. Ein weiteres Thema ist in naher Zukunft die Unternehmenssteuerreform, da brauche es möglichst schnell wieder eine Vorlage. Mühe bekundet der KGV-Präsident mit der Tendenz, sich Mehrheiten im Volk erkaufen zu wollen, etwa durch Erhöhung der Kinderzulagen, der AHV oder dem jüngsten «Buebetrickli», die Radio- und TV-Gebühren auf 365 Franken zu senken. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 11


Todesfälle

Schulzweckverband Bezirk Affoltern Donnerstag, 23. November 2017 20.00 Uhr: Delegiertenversammlung des Schulzweckverbandes Bezirk Affoltern in der Turnhalle, Dorfstrasse 56, 8933 Maschwanden. Die Akten liegen ab 2. November 2017 im Sekretariat SZV, Breitenstrasse 18, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. Die Versammlung ist öffentlich. Verbandsschulpflege Schulzweckverband Bezirk Affoltern

Büro-/Gewerbe

Affoltern am Albis

Hedingen

Am 25. Oktober 2017 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Am Sonntag, 22. Oktober 2017 ist in Hedingen gestorben:

Adelheid Schlönvogt geb. Bär

Länzlinger geb. Christen, Jda

geb. 18. Mai 1947, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis. Bestattung am Freitag, 3. November 2017, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH.

geboren am 10. Dezember 1943, von Mosnang SG, verheiratet, wohnhaft gewesen in Hedingen, Unterdorfstrasse 13.

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Die Abdankung findet am Freitag, 3. November 2017, 14.00 Uhr, in Hedingen statt.

Traurig nehmen wir Abschied von meiner lieben Ehefrau, unserer Mutter, Schwester, Schwägerin, Tante und Gotte

Heidi Schlönvogt-Bär 18. Mai 1947 – 25. Oktober 2017

Einbürgerung Mit Beschlüssen vom 24. Oktober 2017 nahm der Gemeinderat unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung in das Bürgerrecht der Gemeinde Hausen am Albis auf: Veasey, Charles Frederick männlich, geb. 1965 Staatsangehörigkeit: Vereinigtes Königreich Veasey, Lisa Jeanette weiblich, geb. 1969 Staatsangehörigkeit: Vereinigtes Königreich Veasey, Samuel James männlich, geb. 2001 Staatsangehörigkeit: Vereinigtes Königreich Veasey, Ella Jeanette weiblich, geb. 2002 Staatsangehörigkeit: Vereinigtes Königreich

die völlig unerwartet nach längerer Krankheit verstorben ist. Traurig, aber in tiefer Dankbarkeit für all die gemeinsam erlebten Stunden, nehmen wir Abschied. Horst Schlönvogt-Bär Irene Schlönvogt Annemarie und Ernst Lussi-Bär Bruno und Monika Lussi-Blattmann mit Familie Brigitte und Pius Hausheer-Lussi mit Familie Ruth Bär und David Dettling Ruedi und Anita Bär-Padrutt Manuela und Philipp Vincenz-Bär mit Familie Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis am Freitag, 3. November 2017, 14.00 Uhr, auf dem Friedhof Affoltern am Albis statt. Es findet keine Trauerfeier statt. Es werden keine Leidzirkulare versandt. Traueradresse: Horst Schlönvogt, Untere Kirchfeldstrasse 13, 8910 Affoltern am Albis

Verkäufe

Im Sinne von § 17 der kantonalen Bürgerrechtsverordnung erfolgt hiermit die Veröffentlichung dieser Einbürgerungsentscheide. Gemeinderat Hausen am Albis

Kirchgemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der reformierten Kirchgemeinde Bonstetten werden auf Sonntag, 3. Dezember 2017, 11.00 Uhr, anschliessend an den Gottesdienst, in den Saal des Kirchgemeindehauses, zur ordentlichen Gemeindeversammlung eingeladen. Traktanden 1. Genehmigung des Voranschlages für das Jahr 2018 und Festsetzung des Steuersatzes auf 13 % (unverändert). 2. Informationen der Kirchenpflege (keine Beschlussfassung). Die Anträge und Akten sowie das Stimmregister liegen im Sekretariat der reformierten Kirchgemeinde während den üblichen Öffnungszeiten zur Einsicht auf. Die Anträge und Weisungen können auch auf der Homepage der reformierten Kirchgemeinde (www.kirchebonstetten.ch) eingesehen werden. Anfragen nach § 51 des Gemeindegesetzes sind der Vorsteherschaft spätestens 10 Arbeitstage vor der Gemeindeversammlung einzureichen. Bonstetten, 31. Oktober 2017 Reformierte Kirchenpflege Bonstetten

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 31. Oktober 2017

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Strategische Führungsebene ist besetzt Sozialdienst und Kesb: Operativem Start 2018 steht nichts mehr im Weg

Der Verwaltungsrat Sozialdienst Bezirk Affoltern per 1. Januar 2018. Von links: Peter Zürcher (Knonau), Christian Bachmann (Maschwanden), Ursula Junker (Mettmenstetten), Thomas Ammann (Obfelden), Esther Franceschini Guggisberg (Aeugst), Georges Köpfli (Hausen), Bertram Thurnherr (Hedingen) und Ronald Alder (Ottenbach).

Das Projekt zur Überführung des heutigen Zweckverbandes Sozialdienst Bezirk Affoltern in zwei neue Organisationen, IKA Kesb und IKA Sozialdienst, ist in der Schlussphase. Jetzt sind auch die strategischen Führungsebenen, die Verwaltungsräte, eingesetzt. ................................................... von urs e. kneubühl Dem operativen Start der neuen Organisationen IKA Sozialdienst und IKA Kesb per 1. Januar 2018 steht nichts mehr im Wege, das Projekt kann formell Anfang nächstes Jahr erfolgreich abgeschlossen werden. Am 4. Oktober 2017 hat der Regierungsrat den Anstaltsvertrag Sozialdienst Bezirk Affol-

tern genehmigt und im morgen beginnenden Monat November soll auch die regierungsrätliche Zustimmung zum Kesb-Vertrag erfolgen. Die Überführung vom bisherigen Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern in die zwei neuen Organisationen mit neuer Rechtsform ist komplex: Zahlreiche Prozessabläufe müssen angepasst werden und die Unterstützung durch IT-Systeme wird im Hinblick auf bessere Transparenz für die Gemeinden sowie zur Verbesserung der Abrechnungen auf eine ganz neue Basis gestellt. Zusätzlich wird die Dienstleistungsorientierung der Organisation ausgebaut, womit die Gemeinden zukünftig und je nach Bedarf unterschiedliche Dienstleistungen beziehen können. Auch die Abgeltung der Dienstleistungen ändert, diese

wird neu nach dem Verursacherprinzip in Rechnung gestellt. Projektleiter Bertram Thurnherr ist überzeugt, dass die Gemeinden künftig besser bedient werden können, merkt aber auch an: «Selbstverständlich braucht es nach der Einführung der diversen Neuerungen im Jahr 2018 eine Optimierungsphase, damit sich das Ganze gut einspielen kann.»

Sozialdienst mit acht, Kesb mit fünf Verwaltungsräten Vergangenen Mittwoch fanden nun die konstituierenden Sitzungen der beiden Neuorganisationen – Sozialdienst Bezirk Affoltern und Kesb Bezirk Affoltern – statt. Der VR Sozialdienst Bezirk Affoltern, in den jede der acht Trägergemeinden Aeugst,

Der Verwaltungsrat Kesb Bezirk Affoltern per 1. Januar 2018. Von links: René Müller, Brigitt Küttel, Renate Forster, Ursula Spillmann und Claude Wuillemin. (Bilder zvg.)

Hausen, Hedingen, Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten, Obfelden und Ottenbach eine Person in den Verwaltungsrat entsandt hat, wählte Bertram Thurnherr zu seinem ersten Präsidenten. Der Gemeindepräsident von Hedingen leitete das Reorganisationsprojekt SoNeK (Soziales Netz Knonaueramt) und kennt damit die Herausforderungen der Organisation sehr gut. Zum VR-Vizepräsidenten wurde Thomas Ammann (Obfelden) ernannt. Nebst Präsident und Vizepräsident wurde Esther Franceschini Guggisberg (Aeugst) als drittes Mitglied in den Verwaltungsratsausschuss gewählt. Weitere Mitglieder des Verwaltungsrates sind Georges Köpfli (Hausen), Peter Zürcher (Knonau), Christian Bachmann (Maschwanden), Ursula Junker

(Mettmenstetten) und Ronald Alder (Ottenbach). Das Dienstleistungsangebot des Sozialdienstes umfasst wie bisher die Berufsbeistandschaften, die wirtschaftliche Sozialhilfe, das Asylund Migrationswesen, die Persönliche Hilfe sowie die Suchtberatung. Ebenso dazu gehört die Führung des Sozialtherapeutischen Wohnheims Central in Affoltern. Auch der Verwaltungsrat der Kesb Bezirk Affoltern hat sich konstituiert: Die von allen 14 Bezirksgemeinden in den VR gewählten fünf Personen haben dabei ihre Chargen sowie in Ruedi Müller ihren ersten VR-Präsidenten gewählt. Weitere Mitglieder des Verwaltungsrates Kesb Bezirk Affoltern sind Renate Forster (Vizepräsidentin), Brigitt Küttel, Ursula Spillmann und Claude Wuillemin.

Gemeinderat nach der Ersatzwahl konstituiert Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Bonstetten Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Durch den frühzeitigen Rücktritt des Gemeinderatsmitglieds Patrick Vogel wurde am Sonntag, 24. September 2017, die Ersatzwahl für ein Mitglied des Gemeinderates durchgeführt. Im 1. Wahlgang wurde Markus Reich zum Mitglied des Gemeinderates für den Rest der Amtsdauer 2014-2018 gewählt. Der neuzusammengesetzte Gemeinderat hat sich deshalb wie folgt neu konstituiert: • Frank Rutishauser: Gemeindepräsidium, Präsidiales, Finanzen; • Roger Mella: 1. Vizepräsident des Gemeinderates, Tiefbau, Werke; • Christina Kienberger: 2. Vizepräsidentin des Gemeinderates, Bildung; • Claudia Schuler: Hochbau, Liegenschaften; • Markus Reich: Sicherheit, Umwelt; • Claude Wuillemin: Soziales, Gesundheit, Kultur und Freizeit, Öffentlicher Verkehr, Forst- und Landwirtschaft.

Gemeindeschreiber Daniel Nehmer verlässt Bonstetten Der amtierende Gemeindeschreiber von Bonstetten, Daniel Nehmer, hat sich entschieden, per 1. Februar 2018 eine neue berufliche Herausforderung in einer grösseren Zürcher Gemeinde anzunehmen. Daniel Nehmer ist in seiner Funktion als Gemeindeschreiber für die operative Gesamtleitung der Gemeindeverwaltung Bonstetten verantwortlich. Als Personal- und Kommunikationsverantwortlicher der Gemeinde stellt er die korrekte Umsetzung des Personalrechts sicher und informiert im Namen des Gemeinderates die Öffentlichkeit über sämtliche Angelegenheiten des Gemeinwesens. Im Weiteren nimmt er an den Sitzungen des Gemeinderates teil und berät die Exekutive in orga-

Personelles aus dem Gemeindehaus

Im Weiteren hat der Gemeinderat ...

Die Gemeindeverwaltung bildet seit Jahren erfolgreich Lernende im Beruf Kauffrau/Kaufmann aus. Für den Lehrbeginn im Sommer 2018 wurde mit Leonie Masina aus Stallikon ein Lehrvertrag unterzeichnet. Der Gemeinderat und das Verwaltungspersonal heissen die neue Lernende bereits heute herzlich willkommen und wünschen ihr viel Freude an ihrer Ausbildung in Bonstetten.

• den Voranschlag 2018 des Zweckverbandes Feuerwehr Unteramt genehmigt; • einen Kredit und die Auftragsvergabe für den Ersatz der Trinkwasserleitung Bruggenmatt genehmigt; • einen Kredit und die Auftragsvergabe für die Erschliessung an das Kabelnetz durch Fiber to the Home (FTTH) der Überbauung Im Bruggen 22 bis 26 genehmigt;

Gemeindeschreiber Daniel Nehmer verlässt Bonstetten. (Archivbild) nisatorischen und juristischen Fragen. Ihm obliegt die Organisation der Gemeindeversammlungen sowie der Wahl- und Abstimmungssonntage.

• die Wasseranschlussbewilligung an Gian Pietro Concenti für den Neubau des Mehrfamilienhauses an der Chapfstrasse 7 bis 9 erteilt; • die Wasseranschlussbewilligung an Vincent Telschow für die Erweiterung der sanitarischen Einrichtungen Im Langacher 6 erteilt; • die Wasseranschlussbewilligung an Werner Brawand für den Umbau des Wohnhauses an der Oberdorfstrasse 27 erteilt. (dn.)

Während seiner zweijährigen Amtszeit konnte Daniel Nehmer bereits wichtige wegweisende Projekte für die Gemeinde Bonstetten umsetzen. So war er massgeblich an der effizienten Einführung der Einheitsgemeinde (Zusammeschluss der Politischen Gemeinde und der Primarschulgemeinde) beteiligt, vollzog eine Reorganisation der Gemeindeverwaltung und führte ein neues Mitarbeiterqualifikationsverfahren ein. Der neue Internet-Auftritt und die Einführung eines neuen Corporate Identity/Corporate Designs per 1. September 2017 lagen ihm sehr am Herzen. Der Gemeinderat und das Gemeindepersonal bedauern den Entscheid von Daniel Nehmer sehr. Sie wünschen Daniel Nehmer für seine berufliche und private Zukunft alles Gute und danken ihm für den grossen Einsatz für die Gemeinde. (Ru.)

wir gratulieren Zum 80. Geburtstag Morgen feiert Ida Rosa Pfändler-Angst in Affoltern ihren 80. Geburtstag. Zu diesem besonderen Anlass gratulieren wir recht herzlich. Wir wünschen ihr ein schönes Fest im Kreise von lieben Menschen, alles Liebe, gute Gesundheit und viel G’freuts.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 31. Oktober 2017

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Der Steuerfuss soll bei 105 % bleiben Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Hedingen Der Voranschlag der Politischen Gemeinde Hedingen sieht für das Jahr 2018 bei einem Aufwand von knapp 20 Mio. Franken einen Aufwandüberschuss von 498 600 Franken vor. Der Steuerfuss soll bei 105 % bleiben. Der Gemeinderat hat in einem mehrstufigen Verfahren das Budget 2017 erarbeitet. Bei einem Aufwand von 19 738 100 Franken und einem Ertrag von 19 239 500 Franken wird im Voranschlag 2018 mit einem Aufwandüberschuss von 498 600 Franken gerechnet. Gegenüber dem Vorjahresbudget steigen Aufwand und Ertrag um rund 2 %. Bei den Ausgaben werden mit höheren Beiträgen an kantonale Mittelschulen, steigenden Aufwand bei der Besoldung der Lehrkräfte und höheren Abschreibungen beim Verwaltungsvermögen gerechnet. Ertragsseitig enthält das Budget 2018 mehr Steuerertrag. Im Gegensatz zum Vorjahr müssen jedoch die Steuerkraftbzw. Ressourcenausgleichsbeiträge um rund 600 000 Franken tiefer budgetiert werden. Insgesamt sind Investitionen von 1,29 Mio. Franken geplant. Zu den grössten Investitionsvorhaben 2018 zählen der Ersatz des Verkehrsgruppenfahrzeugs der Feuerwehr, der Ersatz der PC-Infrastruktur an der Schule und der bauliche Strassenwerterhalt.

Der Gemeinderat beantragt der Gemeindeversammlung vom 7. Dezember 2017, den Steuerfuss bei 105 % zu belassen. Neben der Genehmigung des Voranschlages und des Steuerfusses 2018 werden an der kommenden Gemeindeversammlung über drei Bauabrechnungen, die Statutenänderung des Schulzweckverbandes und die Gebührenverordnung beschlossen. Über den Beitritt zur gemeinsamen Abwasserreinigungsanlage Reuss Obfelden und über den Austritt aus dem Zweckverband Spital Affoltern wird vorberaten.

Neue Gesichter beim Werkhof Mit Sandro Nützi konnte die Vakanz im Werkhof, die durch das Ausscheiden von Etienne Hofstetter entstand, bereits geregelt werden. Sandro Nützi schloss bei der Gemeinde Schübelbach erfolgreich die Ausbildung als Fachmann Betriebsunterhalt ab. Er ist 26 Jahre alt und eignete sich grosses Wissen beim Unterhalt und bei der Pflege von Gartenanlagen, dem Reinigen von Strassen und bei der Bewirtschaftung öffentlicher Entsorgungsstellen an. Er unterstützt das Werkhofteam seit dem 1. Oktober 2017. Nach den Sommerferien hat Luca Piliero seine dreijährige Lehre zum Fachmann Betriebsunterhalt EFZ im Werkhof begonnen. Diese anspruchsvolle Ausbildung vermittelt neben theoretischem sehr viel praktisches Wissen. Der Gemeinderat heisst die

neuen Mitarbeiter herzlich willkommen. Er freut sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Erteilung Gemeindebürgerrecht Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat Albana Jetishi und Nehat Bislimaj, beide aus der Republik Kosovo, ins Bürgerrecht der Gemeinde Hedingen aufgenommen.

Spannende Themen an der Gemeindeversammlung Bei der Gemeindeversammlung am 7. Dezember können die Stimmberechtigten über unterschiedliche Themen befinden. Neben den drei Bauabrechnungen (Bibliothek, Sportplatz und Anbau Spezialtrakt Güpf) sind die Festsetzung der Gebührenverordnung und die Genehmigung der Totalrevision der Statuten des Schulzweckverbands traktandiert. Ausserdem wird zuhanden der Urnenabstimmung am 4. März 2018 der Austritt aus dem Spitalzweckverband und der Beitritt zur gemeinsamen Anstalt ARA Reuss vorberaten.

Austritt Zweckverband Spital Affoltern Der Gemeinderat verfolgt seit Jahren die Entwicklung rund um den Spital Affoltern sehr genau. In der Zukunft gilt es viele Herausforderungen zu

meistern, die mit grossen finanziellen Risiken einhergehen. Der Gemeinderat hat die Risiken abgewogen und ist zum Schluss gekommen, dass die verschiedenen geplanten Szenarien des Spitals mit zu hohen finanziellen Gefahren für die Hedingerinnen und Hedinger verbunden sind. Aus diesem Grund wird beantragt, beim Spitalzweckverband Affoltern auszutreten. An der Gemeindeversammlung wird über diese Thematik vorberaten, sodass über die Vorlage am 4. März 2018 an der Urne entschieden werden kann. Die medizinische Versorgung der Hedinger Bevölkerung ist auch nach einem Austritt sichergestellt.

Beitritt gemeinsame Anstalt Abwasserreinigungsanlage (ARA) Reuss Die Abwasserreinigungsanlage ARA Zwillikon behandelt bis anhin das Abwasser der Gemeinde Hedingen. In den nächsten Jahren steht eine umfassende Gesamterneuerung der Anlage an. Es muss sowohl die Reinigungsleistung verbessert wie auch eine zusätzliche Stufe für die Elimination von Mikroverunreinigungen eingebaut werden. Umliegende Gemeinden haben sich ebenfalls mit dieser Thematik auseinandergesetzt und stehen vor ähnlichen Herausforderungen. Man ist zur Erkenntnis gekommen, dass eine gemeinsame Lösung, d.h. eine neue grosse Abwasserreinigungsanlage den Bedürfnissen der Mitgliedergemeinden am besten gerecht wird.

Festsetzung Gebührenverordnung Mit Inkrafttreten des neuen Gemeindegesetzes wird die regierungsrätliche Verordnung über die Gemeindegebühren aufgehoben. So fehlen den Gemeinden ab diesem Zeitpunkt diese rechtlichen Grundlagen, um Gebühren erheben zu können. Jede Gemeinde ist nun angehalten, eigene Grundlagen zu schaffen. Mit der Festsetzung der Gebührenverordnung wird dies vollzogen. Die Höhe der Gebühren wird wie bis anhin vom Gemeinderat oder durch übergeordnetes Gesetz bestimmt. Alle Geschäfte der Gemeindeversammlung werden in einer Broschüre beschrieben und zusammengefasst, die zwei Wochen vor der Versammlung an alle Haushalte verteilt wird. Diese Informationen sind auch via In-ternet verfügbar. Zusätzliche Informationen liegen dann zudem bei der Gemeindeverwaltung auf.

Drei neue Gemeinderätinnen oder Gemeinderäte Bertram Thurnherr, Gemeindepräsident, Hermann Bättig, Vorsteher Bildung, und Martin Vetsch, Vorsteher Soziales, haben sich entschieden, nicht mehr für eine weitere Amtsperiode zu kandidieren. Die bisherigen Gemeinderäte Ruedi Fornaro und Claude Hafner werden sich im Frühjahr nochmals einer Wiederwahl stellen. (dk)

Atelierluft schnuppern und mit Künstlern plaudern

Pensionierung und Katastrophenübung

Offene Ateliers in Bonstetten, Stallikon und Wettswil

Speditive DV des Sicherheitszweckverbands Binnen einer knappen Stunde paukte der Vorstand des Sicherheitszweckverbands (SZV) Albis seine Halbjahresversammlung durch. Der Fokus lag bereits auf dem kommenden Jahr.

Am 4. und 5. November laden 13 Kunstschaffende und eine Galeristin die Bevölkerung zu Atelierbesuchen ein. Mit dieser gemeinsamen Aktion wollen sie aufzeigen, dass im Unteramt auf unterschiedlichste Art Kunst geschaffen wird, und anderseits im persönlichen Gespräch ihre Kunst vermitteln.

................................................... von ruedi burkart

................................................... von regula zellweger Mit allen Sinnen wahrnehmen, wie es in einem Atelier ausschaut, duftet, klingt – diese Gelegenheit bieten Kunstschaffende, die ihr Atelier in Bonstetten, Stallikon oder Wettswil haben. Am 4. und 5. November kann man sich eine kleine Reise durch das lokale Kunstschaffen selbst zusammenstellen. Wichtig ist dabei nicht nur der Zugang zu verschiedenen darstellenden Künsten, sondern vor allem auch das persönliche Gespräch. Insbesondere auch Menschen, die bisher mit zeitgenössischer Kunst nichts am Hut hatten, sind eingeladen, in den Ateliers zu verweilen und zu plaudern, zu diskutieren und Fragen zu stellen: Was ist Kunst? In welchen Umgebungen wird Kunst geschaffen? Wie funktionieren die unterschiedlichen Techniken? Was sind Themen, welche die Künstler beschäftigen? Was ist Paperart? Was ist Hinterglasmalerei? Was versteht man unter textiler Kunst? Was bedeutet der Begriff Landart? Wie entsteht Kunst aus Eisen, wie aus Holz? Was muss man beachten beim Schaffen von Skulpturen? Es gibt kaum dumme Fragen – und die Antworten der Experten öffnen vielleicht die Türen zu neuen

Marlies Achermann konnte andere Künstler für die Realisierung eines gemeinsamen Projektes in den Gemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil begeistern. (Bild Regula Zellweger) Interessen oder Hobbys. Vernetzen ist ein Ziel dieses Projektes. Einerseits vernetzten sich die Kunstschaffenden im Rahmen der Planung und Realisierung, anderseits ergeben sich in den Ateliers Kontakte zwischen ihnen und den Besuchern.

Von der Idee zum Projekt Marlies Achermann hatte die Idee zu diesem Projekt. Mit der Unterstützung durch das Komitee, bestehend aus Carmen Cabert Steiner, Oskar Hedinger, Marghi Boeschenstein, Doris Ess, Esti Frei und ihr selbst, konnte das Projekt realisiert werden. «Offene Ateliers 2017» ist ein Pilotprojekt. Künstler wurden telefonisch angefragt. Mitmachen dürfen Personen, die ein Atelier in einer der drei Gemeinden besitzen. Es hat sich 2017 von selbst ein guter Mix der verschiedenen Kunstrichtungen ergeben. Nach dem Anlass wird das Komitee evaluieren und entscheiden, was

allenfalls 2018 besser gemacht werden muss.

Unterstützung durch Behörden Marlies Achermann hat die administrativen Arbeiten übernommen und in eigener Regie die Webseite erarbeitet. Dazu gehörte auch das Fundraising. Sie konnte die Gemeinde Stallikon und die Fachstelle Kultur des Kantons Zürich für Beiträge gewinnen. Aus einem Schreiben der Fachstelle Kultur: «Das Vorhaben dient der Vernetzung der Kulturschaffenden der Region und der Vernetzung über die Gemeindegrenzen hinweg. Das Sichtbarmachen des künstlerischen Schaffens in den Ateliers und ein Blick in dieselben stösst in der Regel auf interessiertes Publikum.» Bestimmt wird sich am 4. und 5. November zeigen, dass in unserem Bezirk viele offene, aktive und kunstaffine Menschen leben. Infos: www.offene-ateliers.site.

Wie reagieren Behörden und Bevölkerung auf ein «Blackout»? Was, wenn im Knonauer Amt für längere Zeit der Strom ausfiele? Wie soll das Leben in einer solchen Ausnahmesituation weitergehen? Und vor allem: Was unternehmen die Verantwortlichen, um die Situation wieder unter Kontrolle zu bringen? Mit dieser Thematik setzt sich die Regionale Führungsorganisation (RFO) Albis im kommenden Frühling auseinander. Anhand der Übung «Erebos» wird der Stab RFO Albis am 4. und 5. April 2018 mit den Auswirkungen eines bezirksweiten Stromausfalls infolge eines Flugzeugabsturzes konfrontiert. «Wir werden simulieren, was zu tun ist, wenn wir ein paar Tage ohne Strom sind», blickte RFO-AlbisChef Primus Kaiser (Bonstetten) auf die «Chaos-Tage» in einem halben Jahr voraus.

Gemeinderäte wirken mit Um die Übung möglichst realitätsnah ablaufen lassen zu können, müssen auch Gemeindepräsidenten und Gemeinderätinnen mitwirken. «Wir sind überzeugt davon, dass sich aus den Gemeinden genügend Freiwillige melden werden», so SZV-Sekretär Hans Peter Krieg. Bis am 1. Dezember muss pro Gemeinde ein Kandidat dem SZV-Sekretariat gemeldet werden. «Zehn Tage nach der Katastrophenübung stehen Wahlen an, ein Mitmachen

dürfte sich an der Urne kaum negativ auswirken», fügte SZV-Albis-Präsident Ruedi Fornaro augenzwinkernd hinzu. Ein anderes Thema an der Delegiertenversammlung war neben den Finanzen – die im Lot sind – die bevorstehende Einstellung eines neuen Leiters Administration per Anfang September 2018. Grund: Der aktuelle Stelleninhaber Hans Peter Krieg wird im Februar 2019 pensioniert. Damit die Übergabe vom bisherigen an den neuen Leiter möglichst reibungslos vonstattengehen kann, wird die neue Kraft während sechs Monaten eingearbeitet. Klar, dass sich diese quasi doppelte Lohnzahlung im Budget niederschlägt.

Schutzraumkontrolle künftig auch in Bonstetten Schliesslich informierte Alfred Haab (Mettmenstetten), Leiter Schutzraumkontrolle, dass die Gemeinde Bonstetten nach der Kündigung des privaten Schutzraumkontrolleurs nun ebenfalls der Periodischen Schutzraumkontrolle (PSK) Albis angehängt sei. Somit gilt es in 12 Gemeinden – Wettswil und Stallikon organisieren die Schutzraumkontrolle selbstständig – in einem Turnus von sechs Jahren rund 3000 Schutzräume zu kontrollieren. Im laufenden Jahr werden sämtliche Schutzräume in Obfelden überprüft. anzeige


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Dienstag, 31. Oktober 2017

Sicherheit schafft Lebensqualität Hauptübung der Feuerwehr Unteramt in Bonstetten Die Feuerwehr Unteramt der Gemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil zeigte am letzten Samstag an ihrer Hauptübung ihr Können. Die Arbeit der Blaulichtorganisation verfolgten zahlreiche neugierige Zuschauer. ................................................... von martin mullis Auch dieses Jahr verfolgten in Bonstetten zahlreiche Zuschauer die jährliche Hauptübung der Feuerwehr Unteramt. Die Bevölkerung erhält so einen vorzüglichen Einblick in das Aufgabengebiet der Blaulichtorganisation. Der Aufmarsch an neugierigen Zuschauern am letzten Samstag war denn auch beachtlich und die Arbeit der «Firefighters» wurde mit sichtlicher Anerkennung verfolgt. Im interessierten Publikum befanden sich auch die zuständigen Sicherheitsvorstände der drei Gemeinden. So beobachteten Gemeinderätin Priska Metzger aus Stallikon sowie die Gemeinderäte Michael Keller aus Wettswil und Markus Reich aus Bonstetten die Geschehnisse auf dem fiktiven Schadenplatz. Den interessierten Feuerwehrfans wurde denn auch etwas geboten: Auf dem Dorfplatz unmittelbar vor dem Gemeindehaus rammte ein riesiges Forstfahrzeug mit grossen Baumstämmen einen Personenwagen und einen Roller. Zwei Kinder lagen verletzt auf der Strasse. Auch ein Kleintransporter mit Fässern voller Chemie war in den Unfall involviert. Einsatzleiter Roman Humm wurde so mit mannigfachen Gefahren konfrontiert. Als kurze Zeit später die auf das Kleinauto gestürzten Baumstämme gesichert und die zwei ver-

Hauptübung in Bonstetten: Ein eindrückliches Szenario auf dem fiktiven Schadenplatz. (Bild Martin Mullis) letzten Kinder geborgen waren, ertönten aus einem etwas entfernteren Haus gellende Hilfeschreie.

Die Zuschauer wurden laufend orientiert In einem mehrstöckigen Wohnhaus waren ein Keller- und ein Wohnungsbrand ausgebrochen, die einigen Personen die Flucht ins Freie verunmöglichten. Im Nu war Einsatzleiter Humm vollends gefordert. Die weit mehr als hundert Zuschauer wurden von Oberleutnant Jürg Dolder laufend mit Lautsprechern über die Geschehnisse auf dem Schadenplatz orientiert. Er erklärte die erforderlichen Massnahmen, so dass die Ereignisse,

Befehle und die Arbeiten übersichtlich und verständlich verfolgt werden konnten. Das Szenario auf dem Dorfplatz von Bonstetten war zeitweise überaus beeindruckend, standen doch mehrere Feuerwehrfahrzeuge, ein Tanklöschfahrzeug und eine riesige Drehleiter im Einsatz. Rund 90 Frauen und Männer in der Feuerwehruniform erhielten Befehle und arbeiteten anschliessend konzentriert. Sie retteten und versorgten die verletzten und gefährdeten Personen, löschten das Feuer in den Chemiefässern, bestiegen Leitern und orientierten den Einsatzleiter mit Rückmeldungen. Kommandant Hauptmann Mathias Baumann beobachtete während der

ganzen Hauptübung seine im Einsatz stehenden Frauen und Männer. An der Übungsbesprechung zeigte er sich zufrieden und hielt fest, dass die richtigen Massnahmen bestens umgesetzt wurden. «Gut gemacht!» hiess sein kurzes und positives Urteil über die Leistungen seiner Truppe, welche im Halbrund um ihn herumstanden und von den Zuschauern spontanen Applaus erhielten.

Urs Bachmann ist neuer Ausbildungschef Überaus sympathisch auch das Ritual bei der Feuerwehr Unteramt die anstehenden Beförderungen zusammen mit der Bevölkerung zu vollziehen. So

wurde Urs Bachmann zum neuen Ausbildungschef anstelle des wegziehenden Roman Humm ernannt und weitere Männer nach den entsprechenden Ausbildungskursen zu Offizieren befördert. Etwas überraschend und ohne dass sie vorgehend orientiert worden waren, ernannte Kommandant Baumann auch zwei Feuerwehrmänner aufgrund ihrer ausserordentlichen Leistungen zu Wachtmeistern. Am Schluss der Übungsbesprechung dankte der Kommandant den Gästen für ihr Interesse und forderte mindestens die jüngeren von ihnen auf, sich zu überlegen, ob sie die nächste Hauptübung statt als Zuschauer dereinst in Uniform erleben möchten.

Strassenumgestaltung Autobahnzubringer: Start der in der Tempo-30-Zone archäologischen Sondierungen Sanierung der Zeughausstrasse in Affoltern Im Rahmen des jährlichen Strassenerneuerungsprogramms wurde die Zeughausstrasse im Bereich zwischen der Zürich- und der Bachmattstrasse im Jahr 2016 saniert und instandgesetzt. Die Deckbelags- und Fertigstellungsarbeiten erfolgten vergangenen Sommer. Ziel dieser Sanierung war der Werterhalt der Strasse und die Erneuerung der bestehenden Strassenbeleuchtung durch eine zeitgemässe LED-Beleuchtung. Mit gestalterischen Massnahmen sollte die bestehende Tempo-30-Zone gleichzeitig aufgewertet werden. Als Ergebnis der gestalterischen Aufwertung der Zeughausstrasse sind nun drei längere Einengungen entstanden, welche durch die geschwun-

gene Linienführung nicht als Hindernisse und Schikanen wirken. Die anstelle der bestehenden kurzen, seitlichen Einengungen (Tempo-30-Massnahmen) entstandenen Flächen, sind mit Magerwiese aufgewertet und mit Bäumen bepflanzt worden. Der Absatz zwischen Strassen- und Gehwegniveau wurde durchgehend von den üblichen 10 cm auf nur noch 3 cm reduziert, das Erscheinungsbild entspricht nun mehr einer «Wohnstrasse». Durch die Herabsetzung des Absatzes konnten als positive Auswirkung auch kostengünstigere Abschlüsse verwendet werden. Aus Sicht der Tiefbauabteilung ist bei der Sanierung der Zeughausstrasse die gestalterische Aufwertung des Strassenraumes gelungen, ein Beispiel, welches nach Möglichkeit bei zukünftigen Projekten übernommen werden kann. (tro)

Umgestaltet: die Zeughausstrasse in Affoltern. (Bild zvg.)

Ab 6. November werden rund 250 Schlitze gegraben

Sondierungsarbeiten sind auch auf diesem Feld geplant. Im Hintergrund: Die alte Fabrik Haas. (Bild Salomon Schneider)

Zurzeit verzögern noch drei Beschwerden, die beim Verwaltungsgericht hängig sind, den Baustart des Autobahnzubringers Obfelden/Ottenbach. Unabhängig davon beginnen am 6. November die archäologischen Sondierungsarbeiten. Mitte Juli 2016 hat der Regierungsrat das bereinigte Auflageprojekt für den Autobahnzubringer Obfelden/ Ottenbach festgesetzt. Gegen diesen Beschluss sind beim Verwaltungsgericht fünf Beschwerden eingereicht worden. Zwischenzeitlich konnten zwei durch Vergleiche erledigt werden. Die verbleibenden drei Beschwerden sind beim Verwaltungsgericht hängig. Da diese das Projekt nicht grundsätzlich infrage stellen, werden die Vorbereitungsarbeiten für den Bau

des Autobahnzubringers so weit als möglich vorangetrieben.

Ab dem 6. November wird gebaggert Deshalb starten am Montag, 6. November, die archäologischen Voruntersuchungen. Diese erfolgen im Bereich der geplanten Strasse, der vorgesehenen Böschungen, Installationsflächen und Zwischenlagern. Im Siedlungsgebiet finden keine Sondierungsarbeiten statt, sondern nur in Obfelden zwischen dem Unterwerk der Axpo und dem ehemaligen Restaurant Hirschen sowie in Ottenbach zwischen der Reussbrücke über das freie Feld bis zur Rickenbacherstrasse und weiter bis zur Kreuzung Affoltern- und Ottenbacherstrasse. Ein Bagger wird rund 250 Sondierschlitze ausführen, die bis zu zwei Meter breit und bis zu fünf Meter lang sind. Sie werden in einem Abstand

von rund 20 Metern erfolgen, wobei dieser je nach örtlicher Situation dem Gelände oder einer archäologischen Befundlage angepasst wird. Die Schlitze werden eingemessen, fotografiert und dokumentiert. Anschliessend wird die Umgebung möglichst gleichwertig wiederhergestellt. Die Dauer der archäologischen Untersuchungen hängt einerseits vom Wetter, andererseits von allfälligen Funden ab.

An der Urne mit 62,6 Prozent angenommen Der Autobahnzubringer Obfelden/ Ottenbach kostet rund 65,4 Millionen Franken. Der Kantonsrat stimmte dem Objektkredit im Januar 2012 mit 94 zu 74 Stimmen zu und auch die Stimmberechtigten des Kantons Zürich befürworteten am 23. September 2012 das Projekt mit 62,6 Prozent Ja-Stimmen. (bd.)


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Dienstag, 31. Oktober 2017

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Ein neues Schulhaus und ein grosses Herz für andere Kinder Eröffnung des neuen Wettswiler Primarschulhauses Ägerten Zahlreich feierten am Samstag Wettswiler und Zugereiste die Einweihung des neuen Schulhauses Ägerten. Neugierig erkundeten sie den Neubau, vergnügten sich beim Spiel und unterstützten eine karitative Sammlung der Schulkinder. ................................................... von urs e. kneubühl «Möchten Sie auch für die Sunshine School in Nepal spenden?», fragen Anja, Leila, Max, Tim und Enya charmant lächelnd und mit bittenden Augen. Wie könnte man den Viertklässlern diese Bitte abschlagen, zumal sie auch exakt begründen können, wofür die Spende verwendet wird. Die Schülerzeitung «Güxli» der Primarschule Wettswil, gestaltet als Festführer zur Einweihungsfeier des neuen Schulhauses Ägerten, erklärt gleichsam, worum es beim Reinerlös des Festes vom vergangenen Samstag geht: «Wir haben ein neues, supermodernes Schulhaus. Uns geht es sehr gut in der Schule. Aber in ärmeren Ländern ist das ganz anders…» Man habe sich deshalb entschieden, den Fest-Erlös an ein Hilfswerk zur Verwendung für die Sunshine School in Kathmandu zu spenden. Diese Geste, welcher Schülerinnen und Schüler den ganzen Samstag mit Freude, Stolz und Fleiss nachleben, ist ganz im Tenor der Eröffnungsfeierlichkeiten des neuen Primarschulhauses Ägerten in Wettswil. «Wir haben ein wunderbares neues Schulhaus bekommen, mit freundlichen, einladenden Räumen, die das Lernen mit unterschiedlichen Unterrichtsformen möglich machen und in denen sich alle sehr wohlfühlen. Für diese Wertschätzung sind wir dankbar», hielt Schulleiter Peter Camichel bereits an der offiziellen Einweihung am Vorabend fest. Und auch Alt-Lehrer Harry Steinmann sinnierte in diese Richtung, als er bei der feierlichen Schlüsselübergabe dazu Goethe zitierte: «Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln, damit sie wachsen und gedeihen, und Flügel, um dereinst von zu Hause wegfliegen können.»

Hochbetrieb an allen Ecken: Die offizielle Eröffnung des neuen Primarschulhauses Ägerten in Wettswil mobilisierte die Besucher in Scharen. (Bilder Urs E. Kneubühl)

Ein Fest für alle, auf die Beine gestellt von vielen So gestaltete sich denn auch das samstägliche Einweihungsfest: Der Platz vor dem neuen Schulhaus Ägerten war voller Menschen und genauso wimmelte es in den Schulräumen, welche nicht nur hell und freundlich daherkommen, sondern auch die gestellten anspruchsvollen Anforderungen erfüllen. Und überhaupt, darin waren sich die Festbesucher einig: Der Neubau fügt sich optimal in die bestehende Umgebung ein, ist schön, freundlich und kindgerecht. Die ans Foyer anschliessende Bibliothek präsentiert sich modern, hell sowie übersichtlich – mittendrin ist eine Spieloase für Kinder – und der gegenüberliegende Mehrzwecksaal dient prächtig dem, was sein Name sagt. Die offizielle Eröffnungsfeier am Freitaganzeige

Leila, Tim, Anja, Enya, Max und die weiteren Schüler haben fleissig gesammelt für die Sunshine School in Nepal. abend und das viel beklatschte Kinderkonzert von Andrew Bond am Samstag belegten dies eindrücklich. Apropos Attraktionen: Die samstäglichen Feierlichkeiten waren ein Fest für alle. Die Darbietungen der ver-

Viel Platz für interessante Lektüre, zum Verweilen und Spielen: Die neue Bibliothek präsentiert sich modern, hell sowie übersichtlich.

schiedenen Chöre von Kindergarten und Primarschule, der Auftritt der Schülerband, das Platzkonzert der MG Bonstetten, diverse Ausstellungen, Flohmarkt, Basteltisch, die BibliothekRallye, der Hort-Pizzastand und die

verschiedenen Wettbewerbe sorgten für Bewegung und Spass. Dafür haben sich eine Vielzahl von Helferinnen und Helfern, von den Kleinsten bis zu den Grossen ganz schön ins Zeug gelegt.

Es war ein grandioses Fest rund um ein tolles Bauprojekt, das mit ehrgeizigem Zeitplan angegangen wurde und nach rund fünf Jahren Planungs- und Bauzeit imposant gelungen ist.


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Von Künstlern, Tagedieben und Liebe auf den ersten Blick Pedro Lenz las letzten Mittwoch in der Regionalbibliothek Affoltern Kaum war die Lesung ausgeschrieben, war sie ausgebucht. Pedro Lenz trifft mit seinen Geschichten mitten in die Herzen der Zuhörer. Und niemand fragt sich: «Was hat das mit mir zu tun?» Denn jeder weiss es klammheimlich. Lenz schreibt direkt auf die Leute zu, Leute wie du und ich.

Liebes- und Lebensgeschichten

................................................... von regula zellweger Die Leiterin der Bibliothek Affoltern führte mit viel feinsinnigem Wortwitz in die Lesung ein: «Pedro Lenz weiss viel zu erzählen von Menschen, die nichts zu melden haben.» Sie nahm Bezug zum Charme-Faktor des Dialektes des Schriftstellers und erwähnte den typischen Pedro-Lenz-Sound. Spätestens nach den ersten fünf Minuten der Lesung wusste man genau, was sie damit meinte.

Sprachgenuss Pedro Lenz’ Texte sind komponiert wie Musikstücke, integriert sind sogar Volkslieder wie das «Vogel-Lisi». Manchmal wirken Textsequenzen wie

Mit viel Wortwitz und Charme führte die Bibliotheksleiterin Ursula Schiesser in die gut besuchte Lesung von Pedro Lenz ein. (Bild Regula Zellweger) Fugen, Wiederholungen, aber mit unterschiedlichen Schattierungen. Deshalb verkauft sich die CD so gut: Vielen bereitet das Lesen von Dialektromanen Mühe, Pedro Lenz zuzuhören ist Musik. Mitten aus Handlungssträn-

gen knallen Sätze, die eigentlich grosses Gewicht haben – und trotzdem tänzelnd daherkommen: «Kunst muss die Realität verwandeln, sonst braucht es sie nicht.» Saloppe Ausdrücke reihen sich manchmal aneinander, dass

man nicht aus dem Schmunzeln herauskommt. «… dass es es sogar jemanden mit Glatze hinderestrählt.» «Die Mutter hat bei der Rollenverteilung in der Familie nicht den besten Part gezogen.»

Die Handlung ist eigentlich nicht spektakulär. Frank, alias Jackpot, ist Schriftsteller. Mittellos, da erfolglos auf der Suche nach dem ultimativen Stoff für seinen Roman. Sein Bruder finanziert ihn weitgehend, denn er nimmt ihm die Schilderungen über den fast vollendeten Roman ab – oder tut wenigstens so. Bei seinem Malerfreund Louis trifft Jackpot die schöne Fanny – und verliebt sich Knall auf Fall. Fanny ist Kunststudentin und steht Louis Modell. Auch mit Jackpots anderem Freund, dem alternden Kunstmaler Grunder, genannt Grunz, scheint Fanny was am Hut zu haben – aber was? Bekommt Jackpot die schöne Fanny? Schreibt er seinen Roman zu Ende? Am Schluss der Lesung fragen sich dies alle Besucher der Lesung. Man würde es ihm gönnen, denn man identifiziert sich mit ihm, wenn er beispielsweise erzählt, wie die richtigen Worte im Moment fehlen – und ihm erst später einfällt, was er hätte sagen sollen, um der schönen Fanny näherzukommen. Organisiert wurde die Lesung von der Regionalbibliothek und von Kultur Affoltern, deren Präsident Felix Küng die Technik übernommen hat.

Ein Wochenende lang Festbetrieb auf dem Kronenplatz Von Freitag bis Sonntag zogen Chilbi und Markt hunderte Säuliämtler nach Affoltern

Die Octopus-Bahn war besonders unter Jugendlichen absolutes Highlight. (Bilder Salomon Schneider)

Die «Tütschautobahn» war bei Gross und Klein gleichermassen beliebt.

Die Gondeln drehten sich um die eigene Achse sowie ums Zentrum.

Bei der Boxer-Challenge konnten die Jungs ihre Kräfte messen.


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Als starke Einheit auftreten Der kantonale Gewerbeverband Zürich lud zum Gewerbekongress in den Kasinosaal Affoltern Erstmals seit sechs Jahren tagte der Kantonale Gewerbeverband (KGV) vergangenen Donnerstag wieder einmal in Affoltern. Regierungsrat Mario Fehr überbrachte die Grussbotschaft der Zürcher Regierung. ................................................... von thomas stöckli Gegen 170 Gewerbler aus dem ganzen Kanton Zürich und rund 80 Gäste, darunter Nationalrat Hans-Ulrich Bigler, alt Ständerat Hans Hofmann und die alt Nationalräte Rolf Hegetschweiler und Toni Bortoluzzi fanden sich im Kasinosaal ein. Thomas Hess, Geschäftsführer des Kantonalen Gewerbeverbands (KGV) begrüsste sie im «wunderschönen Säuliamt». KGV-Präsident Werner Scherrer hätte sich gar noch viel mehr Teilnehmende gewünscht, schliesslich habe der Verband 18 000 Mitglieder: «Bis 2022 will ich an der GV 1000 Leute haben», nannte er als Vision – nicht ohne sich bei denen zu bedanken, die ihre Arbeit liegen lassen mussten, um nach Affoltern zu kommen. «Wir brauchen Sie, um als Stärke wahrgenommen zu werden», richtete sich Scherrer direkt an die Gewerbler. «Regierungsrat Fehr würde ein anderes Bild mit nach Hause nehmen, wenn 1000 Leute im Saal sitzen würden.» Der angesprochene Mario Fehr erklärte sich mit den 250 Anwesenden zufrieden. Er lobte in seiner Grussbotschaft des Regierungsrats das Engagement der Gewerbler in der Gemeindepolitik – und damit für die direkte Demokratie – und in der Berufsbildung. So habe die Schweiz an der Berufs-WM im Vergleich zu Deutschland grössenbereinigt 55-mal besser abgeschnitten. «Ich hoffe, das gelingt auch an der Fussball-WM», so der Sicherheitsdirektor scherzhaft. Als weiteren Faktor für das wirtschaftliche Prosperieren im Kanton Zürich nannte Fehr seine 3800 Kantonspolizisten, denn: «Sicherheit ist zentral, damit das Gewerbe sich entfalten kann.» Die Anzahl Polizisten nannte Fehr dabei aus besonderem Grund, hatte sich KGV-Präsident Scherrer doch zuvor über die aufgeblähte Kantonsverwaltung mit 26 245

Olivier Hofmann (links), Präsident des Bezirksgewerbeverbands, mit Clemens Grötsch, Gemeindepräsident Affoltern.

Regierungsrat Mario Fehr überbringt die Grussbotschaft der Zürcher Regierung. Es lauschen der neue KGV-Präsident Werner Scherrer (links) und Geschäftsleiter Thomas Hess. (Bilder Thomas Stöckli)

FDP-Nationalrat Hans-Ulrich Bigler (links) aus Affoltern in angeregter Diskussion mit alt Ständerat Hans Hofmann.

Stadtrats-Kandidatin Susanne Brunner, flankiert von den Ämtler alt Nationalräten Rolf Hegetschweiler (FDP, links) und Toni Bortoluzzi, SVP.

Beamten beklagt, welche mit immer mehr Einschränkungen und Kontrollen dem Gewerbe das Leben schwer machen würden.

Bauer, der einen Job habe, nebenbei noch 100 000 Franken Subventionen kassiere. «Jede Leistung des Staates beruht auf einem Verzicht des Volkes», stellte Feusi klar. Affolterns Gemeindepräsident Clemens Grötsch hatte es sich zuvor nicht nehmen lassen, die Gewerbler persönlich in Affoltern willkommen zu heissen. Im Schnelldurchlauf führte er durch die Dorfgeschichte, von der ersten urkundlichen Erwähnung

Bald Stadt mit 12 000 Einwohnern Einen «Verwaltungskomplex, der sich von der realen Welt verabschiedet hat», ortete Dominik Feusi, Bundeshausredaktor der Basler Zeitung und Mitglied des Vereins BWW (Berner wi-

der Willen), auch in der Landeshauptstadt. Mit ihrer Omnipräsenz und fast unbeschränkten Ressourcen seien die «Damen und Herren der Bundesverwaltung» die mächtigsten Lobbyisten im Land. Sie müsse die Politik deshalb an der kurzen Leine halten. Weiter kritisierte er in seinem Gastreferat «Blick unter die Bundeshauskuppel» den Bundesrat für seine «Linkslastigkeit» und sprach sich gegen Subventionen aus: Es sei nicht fair, wenn ein

Gruselige Gestalten rund um die Kirche Halloweenparty der Jubla Säuliamt in der katholischen Pfarrei Affoltern

im 12. Jahrhundert über die Eröffnung der Bahnstrecke Zürich – Affoltern – Zug 1864 bis zur Rolle als Kneipp-Kurort. «Aktuell befindet sich Affoltern in einer Phase der inneren Verdichtung, in den nächsten Monaten wird der 12 000. Einwohner erwartet, vielleicht noch dieses Jahr», so Grötsch. Mit Beginn der nächsten Legislatur endet dann übrigens die Dorfgeschichte: Ab dann gilt Affoltern nicht mehr als Dorf, sondern offiziell als Stadt.

Tote in Affoltemer Wohnung

Am letzten Samstag feierte die Jubla Säuliamt Halloween. Um 15 Uhr trafen lauter gruselige Gestalten wie Hexen, Skelette, Clowns, Vampire, Mumien, und Zombies ein.

Der Stadtpolizei in Zürich wurde am Donnerstagnachmittag gemeldet, eine tote Frau befände sich in einer Wohnung in Affoltern am Albis. Die ausgerückte Kantonspolizei fand die Verstorbene. Es bleibt unklar, wie sie ums Leben kam.

Es wurde verkündet, dass ein böser Geist in Form eines «Klüpperlis» herumspuke und von Hexenhut zu Rockzipfel wandere. Nun konnte man sich in verschieden eingerichteten Räumen in der katholischen Pfarrei Affoltern verweilen. In einer Gruselecke durften die Jublaner Rätsel von sogenannten Black Stories lösen, und zwischen Spinnweben und Fledermausgirladen stand ein Töggelikasten, welcher immer voll in Betrieb war. In der Küche halfen fleissige Geister den Dessert vorzubereiten, und in einem anderen Raum konnte man verschiedene Brettspiele und Karten spielen. In der Disco konnte man sich im Karaoke-Singen duellieren, und im Gang spielten die Kinder Besenhockey. Die Mutigsten trauten sich sogar in die Geisterbahn, in der man im Dunkeln zwischen Spinnweben und ande-

Bei der Stadtpolizei Zürich ging am Donnerstagnachmittag der Hinweis ein, in einer Wohnung in einem Wohnquartier in Affoltern am Albis befände sich eine tote Frau. Die zuständige Kantonspolizei Zürich überprüfte diese Meldung und fand die Verstorbene. Es handelt sich um eine 29-jährige Schweizerin, die mit ihrem Ehemann und einem Sohn in der Wohnung lebte. Der Sohn wird von Verwandten betreut. Die genauen Umstände, wie die Frau ums Leben kam, werden untersucht. Dabei werde in alle Richtungen ermittelt, hiess es bei der Kantonspolizei Zürich am vergangenen Freitag. Inzwischen hat die Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich die Untersuchungen aufgenommen. Es liegen derzeit keine weiteren Informationen vor. (abo)

Als Hexen, Skelette, Clowns, Vampire, Mumien und Zombies verkleidete Kinder und Jugendliche machten das katholische Pfarrhaus unsicher. (Bild zvg.) ren gruseligen Dingern den Ausgang wieder finden musste. Zwischenzeitlich durfte man sich jederzeit an der Bar mit Blut- und Eiter-Sirup versorgen lassen. Kurz vor Ende kamen alle zusammen und trafen sich zu einer Modeschau, um das gruseligste, das kreativste und das aufwendigste Kostüm zu finden. Weil alle aber sehr tolle

Verkleidungen hatten, nominierte die Jury jeweils zwei Gestalten pro Kategorie und das Publikum durfte mit lautem, gruseligem Gebrüll darüber entscheiden, wer gewann. Dies waren ein Sensenmann, eine Mumie und eine Hexe. Schliesslich wurde der böse Geist in Gestalt des «Klüpperlis» gefunden und das Kind, bei dem er gerade haus-

te, wurde mit einem Zaubertrank wieder entzaubert. Dann gab es für alle noch feine Fruchtspiessli als Dessert. Um 18 Uhr verabschiedete sich die Jubla-Schar mit einem traditionellen Tschi-ei-ei-Kreis. Selina Frey Weitere Fotos und Infos: www.jublasaeuliamt.ch.


Früheres Obfelden in Kalenderform

Das Titelbild des Kalenders 2018 von Katharina Proch. (Bild zvg.) Kürzlich lud Katharina Proch in ihr Atelier. Zu bestaunen waren dort auch die zwölf, respektive 13 ihrer Tuschezeichnungen von Obfelden, welche die Künstlerin zu einem Kalender für 2018 zusammengestellt hat. Diese Zeichnungen entstanden vor Ort, seit 1989, und zeigen Ansichten, die so nicht mehr existieren. Obfelden hat

sich in den letzten Jahren ziemlich verändert. Von Katharina Proch existiert auch ein Kalender mit Holzdruckkopien aus der Serie «africa on my mind», manchem Besucher vielleicht noch in Erinnerung von der letzten Ausstellung in der Regionalbibliothek, Affoltern. www.katharina-proch.ch.

forum

Professionell behandelt, wohltuend gepflegt Ich habe in den letzten vier Jahren einige Male die Notfallstation unseres Bezirksspitals aufgesucht, da ich einer Altersklasse angehöre, die mit verschiedenen Alterserscheinungen umgeht und ich bin enorm zufrieden und beruhigt, dass es in der Nähe von meinem Wohnort für solche Pannen ein professionelles Team und eine warme und wohltuende Dienstleistung gibt, vor allem in Momenten, in denen die Angst und Unsicherheit um meine Gesundheit mit gewissen Symptomen und Schmerzen gross ist. Nach meinem Austritt vor ein paar Wochen, und nach einer erfolgreichen Operation habe ich versprochen, dass ich das, was ich erlebt habe, nicht unausgesprochen lassen und als selbstverständlich hinnehmen werde und hier ein grosses Dankeschön und eine Anerkennung aussprechen will. Bereits die Aufnahme in der Notfallstation war warm, liebevoll und ich war nie alleingelassen mit Unsicherheit; das Gefühl, ganz gut untersucht, analysiert und ernst genommen

zu werden, war immer da. Nach Verlegung auf ein Zimmer erlebte ich eine Schwesternschar und Haushaltangestellte, die mir ein Gefühl gaben, «fast wie zu Hause» zu sein – natürlich, warmherzig und mit einem Sinn für Humor und Leichtigkeit. Die Ärzte – gegeben mein Alter und mit der Sorgfalt für meine bereits bestehende Kondition – haben sich grosse Mühe gegeben, bevor sie klar entschieden haben, dass ich eine Operation brauche und wie und wann sie durchgeführt wird. Die Gespräche vor und nach der Operation waren sehr unterstützend und fördernd für eine schnelle Heilung. Ich danke allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen unseres Bezirksspitals, ich wünsche dass diese professionelle Dienstleistung und aussergewöhnliche Pflege allen Einwohnern vom Knonauer Amt und vor allem uns älteren Menschen für immer erhalten bleibt. Robert Zollinger, Hedingen

Rund um die Uhr hervorragend betreut Ich habe andere Erfahrungen mit dem Spital Affoltern gemacht als Frau Ruf und Herr Wyser. Im Februar kam ich als Notfall ins Spital. Dort wurde nach intensiven Untersuchungen eine beidseitige Lungenembolie diagnostiziert, die vor meiner Einlieferung nicht erkannt worden war. Ich verbrachte fünf Tage in der Intensivstation und fünf weitere Tage in der allgemeinen Abteilung. In dieser Zeit wurde ich von den mich behandelnden Ärzten und dem

Pflegepersonal rund um die Uhr hervorragend betreut. Die Spitalleitung hat sich auch dafür eingesetzt, dass ich anschliessend kurzfristig einen dreiwöchigen Aufenthalt in der Rehaklinik in Davos antreten konnte. Den in letzter Zeit häufigen negativen Berichten über das Spital Affoltern möchte ich mit dieser positiven Stellungnahme begegnen. Helmut Schweiger, Wettswil

Noch mehr solche Strässchen sperren Fahrverbot für Autos und Motorräder, Leserbrief vom 24. Oktober. Fahren mit Autos und Motorrädern auf einer Strasse, die gar keine ist: ein No-Go. Das Fahrverbot ist super, ich gratuliere dem Gemeinderat von Mettmenstetten für diesen Entscheid, Daumen hoch. Und wem es nicht passt, der soll den Abgasdunst einatmen, aber nicht auf diesem Fuss- und Veloweg. Bei einer solchen Sichtweise geht der Daumen nach unten. Genau solche «Strässchen» (Kreuzen unmöglich) sollten als Fuss- und Velowege benützt werden, damit Eltern mit ihren Kinder ungefährdet vom Individualverkehr spazieren kön-

nen. Und Fahrradfahrer den Verkehr nicht unnötig behindern. Es sollten noch mehr solche Strässchen gesperrt werden für den motorisierten Verkehr; zum Beispiel die Strasse der Bahnlinie entlang von Affoltern über Obfelden nach Mettmenstetten (Eigi). Die gleichen Personen motzen, wenn sie von Fahrradfahrern, Fussgängern oder Landwirtschaftsverkehr auf den öffentlichen Strassen behindert werden. Statt jeden Tag das Statussymbol spazieren zu fahren, damit es auch jeder sehen kann, wie wäre es, mal zu Fuss durch einen unserer schönen Wälder im Säuliamt zu gehen? Christian Nyfeler, Affoltern


Gewerbe/Dienstleistungen

Gesang und Theater

Chancen intakt

Der Oberämtler Chor lädt zum Chränzli nach Hausen. > Seite 15

Freeski-Nationaltrainer Misra Torniainen blickt zuversichtlich auf den Olympiawinter. > Seite 20

Dienstag, 31. Oktober 2017

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Niederlagenserie Der FC Affoltern kann auch gegen Tabellenführer Adliswil nicht punkten. > Seite 21

Wie wenn der Papst aus dem Flugzeug steigt Feierliche Volg-Wiedereröffnung in Knonau – inklusive Bodenküssen In nur zweieinhalb Wochen wurde der Volg in Knonau von Grund auf modernisiert. Im Beisein des Ladenteams, LandiVertretern, Lokalpolitikern und beteiligten Handwerkern wurde der Laden mit Post am Mittwochabend feierlich wiedereröffnet. Es war eine illustre Gesellschaft, die sich am Mittwochabend im Volg Knonau eingefunden hatte. Selbstverständlich das gesamte Verkaufsteam des Volg-Ladens unter der Leitung von Claudia Steiner, die Landi-Albis-Vorstandsmitglieder Jürg Meili, Fredy Müller und Theres Schellenberg, Landi-Albis-Geschäftsführer Armin Heller und Geschäftsleitungsmitglied Michael Zaugg, Andreas Reusser, Bereichsleiter Verkauf der Volg Konsumwaren AG, Hans Leuthold, Präsident der Immobilien AG Knonau-Steinhausen (der einstigen Landi Knonau-Steinhausen), Knonaus Gemeindepräsident Walter von Siebenthal und seine Ratskollegin Esther Breitenmoser sowie Repräsentanten der am Umbau involvierten Handwerksbetriebe aus der Region.

Gehaltvolle Ansprachen… Nach einer kurzen Begrüssung und dem Dank an alle Beteiligten übergab

Schminkberatung bei Vitalis Gepflegte Haut, strahlende Augen und geschmeidige Lippen. Wie all dies gekonnt in Szene gesetzt wird, zeigt Rahel Rast am Freitag, 10. November, in der Vitalis Drogerie, Mettmenstetten. Die Visagistin und Kosmetikern der Vitalis Apotheke, Drogerie und Parfümerie, zeigt mit einer professionellen Schminkberatung Tipps und Tricks für ein gelungenes Make-up. Dabei arbeitet sie mit den Produkten von Dr. Hauschka. «Artdeco» ist bekannt als innovative und trendbewusste Makeup-Marke, die mit ihrem Gespür für neue Trends Massstäbe setzt. Das einzigartige Nachfüllsystem begeistert Jung und Alt und lässt einen seine eigenen Farbvorstellungen umsetzen. Die Dr. Hauschka Make-up-Linie unterstützt jede Frau darin, ihre Individualität nach aussen zu tragen und bringt die innere und äussere Schönheit zum Strahlen. Die Persönlichkeit soll mit den natürlichen und zum Teil veganen Produkten nicht überdeckt, sondern betont werden. Mit den seidigen Texturen der Lippenstifte, den zarten Lidschatten und geschmeidigen Foundations werden Akzente gesetzt, ohne die eigene Leuchtkraft zu übermalen. Um optimal von der kostenlosen Schminkberatung profitieren zu können, kann schon heute ein Termin reserviert werden. (pd.) Schminkberatung am Freitag, 10. November, Vitalis Drogerie, Albisstrasse 3, Mettmenstetten, Termin unter 044 767 03 77 oder info@vitalis-drogerie.ch.

Das Verkaufsteam des Volg Knonau von links: Franzi Kuschick, Ferdane Limani, Filialleiterin Claudia Steiner, Claudia Grab, Evi Wagner und Lorena Roccosalva, flankiert von Landi-Albis-Präsident Jürg Meili, ganz links, neben Gemeindepräsident Walter von Siebenthal sowie rechts Hans Leuthold, Präsident der Immobilien AG Knonau-Steinhausen, neben LandiAlbis-Geschäftsleiter Armin Heller (rechts). (Bild Martin Platter) der Landi-Albis-Vorstandsvorsitzende Jürg Meili das Wort an seinen Geschäftsführer Armin Heller, der den Umfang der Umbauarbeiten beschrieb, die mehrere hunderttausend Franken gekostet haben. Der bestehende Laden wurde energetisch saniert, Türen, Fenster und der Boden erneuert. Dazu wurde die Beleuchtung

auf stromsparende LED umgestellt und eine Klimaanlage eingebaut, da die Kühlgeräte nun geschlossen und energetisch auf dem neuesten Stand sind. Viel Wert wurde dabei auf den Bereich mit frischem Obst und Gemüse sowie Convenience-Food gelegt. Und auch der Post-Bereich hat das neuste Modul erhalten. Heller sagte:

«Wir haben die Investition gerne getätigt, weil wir an den Standort Knonau glauben.»

…und eine überraschende Aktion Nach einem kurzen geschichtlichen Exkurs – der Volg Knonau-Steinhausen und Umgebung wurde bereits am

4. Februar 1889 gegründet und liegt an der Bahnlinie nach Rom – kniete sich Hans Leuthold nieder und küsste nach bester Papst-Manier den Boden, «den wir bezahlt haben», wie er anfügte. Die Anwesenden quittiertens mit Gelächter und Applaus, ehe Gemeindepräsident Walter von Siebenthal das Wort ergriff: «Es ist eine Freude, wenn ich den Laden so sehe.» Er werde künftig mit noch mehr Freude im Volg Knonau die von seiner Frau aufgetragenen Einkäufe tätigen. Von Siebenthal lobte den Unternehmergeist der Landi in einem von grossen Umwälzungen betroffenen Markt wie dem Detailhandel. «Wir sind froh, dass uns der Volg erhalten bleibt, denn wir haben bereits Restaurants und die eigenständige Poststelle verloren.» Der Volg leiste einen wichtigen Beitrag fürs Dorfleben. Und das in einem Umfeld, in der das Detailhandelsangebot riesengross sei. Er hoffe, dass die stark wachsende Bevölkerung Knonaus den Volg mit seinen Gratisparkplätzen vor der Tür, den man aber auch zu Fuss gut erreichen könne, zu schätzen wisse, schloss der Gemeindepräsident. Andreas Reusser wiederum lobte den Rückhalt aus der Gemeindeleitung. Am wichtigsten sei jedoch das Personal. Denn das Personal mache den Volg zu dem, was er sei: «fründlich und frisch.» (map)

Glasjuwelen treffen auf Heggli Musik- und Tasche, Mütze und Holz Erlebnisreisen Herbstausstellung bei Martina Schneiter

Glühweinduft mit dem Reisecar erleben

Die Farbenpracht des Herbstes leuchtet in den letzten Zügen, wenn Martina Schneiter vom 2. bis 5. November ihre neusten Kreationen von Glasjuwelen zeigt. Bereits zum 15. Mal veranstaltet sie eine Ausstellung, in der Scheune an der Mühlebergstrasse 8 in Affoltern.

Heggli Carreisen bietet auch dieses Jahr Fahrten ab Affoltern in die Weihnachtsstadt Stuttgart an, wo den Reisenden sowohl das Nachtshopping, der Weihnachtsmarkt und zwei faszinierende Musicals erwarten.

Martina Schneiter fertigt Perlen aus Murano-Glas. Sie verziert sie mit Silber- und Dichro-Glas, welches schillernd glitzert. Andere Perlen werden geätzt und sind matt wie Flusssteine. Diese haben asymmetrische Formen. Es werden markantere Halsketten mit grossen Kugeln, sowie feine lange Halsketten und Kombinationen gezeigt und natürlich dürfen auch die neusten Versionen von Armbändern, Fingerringen und Ohrringen nicht fehlen. Kinder erfreuen sich besonders an den kleinen Glastierchen-Anhängern (Enten, Frösche, Geckos). Diese sind auch als Geschenke sehr gefragt und beliebt. Martina Schneiter lädt zu ihren halbjährlich stattfindenden Ausstellungen immer auch einen Spezialgast ein – diesmal sind es sogar zwei: Unter dem Label Couture Bea, zeigt Beatrice Büchler aus Obfelden, Taschen, Shopper und Strickmützen in verschiedenen Farben.

Martina Schneiter präsentiert Schmuck aus Glasjuwelen. (Bild zvg.) Caroline Bär aus Mettmenstetten fertigt originelle Lichterketten mit kleinen Lampenschirmen. Diese sind strom-, batterie- oder solarbetrieben und in den verschiedensten Längen erhältlich. Sie eignen sich für die Dekoration von Innenräumen ebenso wie als Dekoration für die Terrasse. Wie jedes Mal zeigt auch Martina Schneiters Ehemann Bruno seine aktuellsten Drechselarbeiten. Für die Schalen in verschiedenen Grössen verwendet er nur heimisches Holz. Wer Süsses mag, kann die beliebten und feinen Meringues von Martina Schneiters Schwester, Flurina Vogt erwerben. (abo) Ausstellung: Donnerstag, 2., und Freitag, 3. November, 18 bis 21 Uhr, Samstag, 4. November, 13 bis 19 Uhr und Sonntag, 5. November, 13 bis 17 Uhr. Scheune Mühlebergstrasse 8, Affoltern. Weitere Infos: www.glasjuwelen.jimdo.com.

Weihnachtsmarkt in Ulm zu und her, welcher mit dem Heggli Car am Wochenende vom 9. bis 10. Dezember besucht werden kann. Vor dem imposanten Ulmer Münster finden sich viele reich verzierte Christkindlmarkt-Buden und Adventsstimmung ist garantiert. Für alle Daheimgebliebenen fährt der Heggli Car in der Adventszeit zum Musical «Ewigi Liebi» nach Zürich. Im Januar heissen Erich Vock und seine Kollegen im Bernhard Theater in Zürich die Gäste mit dem musikalischen Lustspiel «Der schwarze Hecht» willkommen. Selbstverständlich kann man auch hier in Affoltern bei der Raststätte zusteigen. (pd.)

Wer wollte schon immer einmal nachts auf Einkaufstour gehen? Jedoch nicht ohne sich vorher noch mit einem wärmenden Glühwein oder einem prickelnden Cüpli in Stimmung zu bringen? An allen Advents-Wochenenden im Dezember sowie vom 8. bis 10. Dezember erlebt man den schönsten und abwechslungsreichsten Weihnachtsmarkt in Stuttgart. Am Samstag, 16. Dezember, sind viele Geschäf- Heggli Musik- und Erlebnisreisen, Sternmatt 4, te in Stuttgarts Innenstadt bis Mitter- Kriens, Telefon. 041 318 31.31, Weitere Infos und nacht geöffnet. Es bleibt also genü- Angebote. www.heggli.com, car@heggli.com. gend Zeit für eine ausgiebige Einkaufstour. Auch die beiden Musicals «Bodyguard» und «Mary Poppins» verzaubern die Besucher. Tickets gibt es ebenfalls bei Heggli Musik- und Erlebnisreisen. Romantisch Das Heggli Carreisen Team ist bereits jetzt in Adventsstimgeht es auch am mung. (Bild zvg.)


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Vermischtes

Dienstag, 31. Oktober 2017

«Ämtler Tandem» ist auf guter Fahrt Wertvoller Erfahrungsaustausch der im Hilfsprojekt aktiv Mitwirkenden in Hausen Beim Erfahrungsaustausch der aktiv Mitwirkenden im «Ämtler Tandem», das Asylsuchenden Freiwillige als Begleitung zur Seite stellt, wurde über Angenehmes wie Kniffliges gesprochen. Fazit: Tandem-Patinnen und -Paten haben viel zu erzählen. ................................................... von urs e. kneubühl Es sind vor allem Gewinne, die zählen: Fortschritte und Erfolge, selbst wenn diese zuweilen nur klein und beschwerlich erreichbar sind, jedenfalls stehen im Vordergrund der Erzählungen am siebten Erfahrungsaustausch des «Ämtler Tandems». In der katholischen Kirche Hausen sind Patinnen und Paten aus allen «Ämtler Tandem»Gemeinden zusammengekommen, um sich rege auszutauschen. «Solche Gesprächstreffen sind äusserst wertvoll» bestätigt denn auch einer der Teilnehmenden und ergänzt: «Man erhält wertvolle Informationen und Tipps, lernt dazu und kann selbst auch Wissenswertes und Erlebtes weitergeben.» Die gemachten Erfahrungen sind denn auch so unterschiedlich, wie die begleiteten und betreuten Menschen, deren Herkunftsregionen, Kulturen, Religionen und Bildungen. Und gerade deshalb betonen die Patinnen und Paten unisono, wie wertvoll die Begegnungen mit ihren «Schützlingen» für sie selbst sind.

Kulinarisch verwöhnt von Migrantinnen: Die freiwillig aktiv Mitwirkenden am Ämtler Tandem bei ihrem Erfahrungsaustausch in Hausen. (Bild Urs E. Kneubühl) Kulinarisches aus diversen Ländern als Dankeschön Das «Ämtler Tandem», ein überkonfessionelles Angebot der reformierten Kirchgemeinden des Bezirks Affoltern, ist konzipiert für Menschen mit Migrationshintergrund. Den Asylsuchenden werden Freiwillige zur Seite gestellt, die sie etwa beim Deutschlernen unterstützen, zum Arzt begleiten oder ihnen bei Fragen des Alltags zur Seite stehen. «Ziel des Ämtler Tandems ist, den Asylsuchenden das Ankommen in der Schweiz zu erleich-

tern. Dazu werden die Freiwilligen zuerst fachlich eingeführt, die Möglichkeiten auf Seiten und die Bedürfnisse der Migranten abgesprochen, ebenso die Häufigkeit der Besuche», fügt Jana Weiss bei. Die Projektleiterin und Zuständige für Mettmenstetten, Knonau, Maschwanden, Obfelden, Ottenbach und Affoltern wird dabei unterstützt von Katrin Hottinger, die das Tandem im Oberamt (Hausen, Kappel und Rifferswil) koordiniert, sowie von Silke Korn, die für Bonstetten, Wettswil, Stallikon und Hedingen zuständig ist. Rückhalt

und Unterstützung erhält das Ämtler Tandem zudem von Bernadette Eichenberger vom Sozialdienst Bezirk Affoltern und Michelle Högger, der dortigen Bereichsleiterin Asyl. Wie wichtig diese Unterstützung in ihrer Freiwilligenarbeit ist, strichen die Patinnen und Paten anlässlich des siebten Tandem-Erfahrungsaustausches vielfach und besonders heraus. Und dies bestätigte sich dann auch in der den offiziellen Teil abschliessenden Informationsvermittlung Michelle Höggers. Sie hatte etliche Fragen zu beantworten und Unklarheiten zu be-

seitigen. Traditionell beschliesst eines von Migrantinnen aus verschiedenen Ländern zubereitetes, vielseitiges Abendessen, währenddem die Gespräche munter weitergehen, den Erfahrungsaustausch. Der nächste wird im März 2018 stattfinden. Ämtler Tandem, reformierte Kirchgemeinde, Albisstrasse 10, 8932 Mettmenstetten. Kontakt: Jana Weiss, Telefon 079 108 16 25 (Di von 8 bis 12 und 13 bis 18 Uhr, Fr von 8 bis 12 Uhr). Spenden an ev. ref. Kirchgemeinde Mettmenstetten, 8932 Mettmenstetten, IBAN CH05 0070 0112 1005 0098 9, Vermerk: Ämtler Tandem.

Benzin im Blut und aufgestellte Art

Ein fast realer Spuk und ein freundliches Gespenst

Kim Chresta bei «Die Fahrschüler» auf Sat.1

Neuauflage des Kinderbuches «Das Hotelgespenst von Val Sinestra»

Ab dem 3. November geht es wieder los! «Die Fahrschüler», Staffel 3, freitags um 19.55 Uhr auf SAT. 1. Für die Deutschschweiz ist Ämtlerin Kim Chresta als Fahrlehrerin an Bord.

Der Säuliämtler Illustrator und Autor Stefan Mino Bächler hat sein erfolgreiches Kinderbuch «Das kleine schwarze Gespenst von Val Sinestra» überarbeitet und zum Teil völlig neu gestaltet. Es ist seit wenigen Tagen auch in der Buchhandlung Scheidegger in Affoltern erhältlich.

Jahr die Fahrschüler nicht nur in der Deutschschweiz, sondern auch in der Romandie unterwegs. Zwei neue Fahrlehrer begleiten die vier Fahrschüler auf ihrem Weg zum Führerschein. In der Deutschschweiz unterrichtet Kim Chresta die Fahrschüler, sie hat Benzin im Blut und weiss mit ihrer aufgestellten Art zu überzeugen. Und in der Welschschweiz hat Fahrlehrer Roger Peng die Kontrolle. Er nennt sich den Meister der Manöver und kann somit auch komplizierte Situationen leicht erklären. Es stellt sich die Frage, wer denn besser fährt; die Deutschschweizer oder die Westschweizer? (pd.)

Vier Fahrschüler sind zurück, um die Strasse unsicher zu machen. In fünf Folgen à 15.5 Minuten werden Yael (25), Dalibor (41), Kevin (19) und Lisa (28) auf ihrem Weg zum Führerschein begleitet. Vom Starten des Motors, den Schleifpunkt der Kupplung finden, zum ersten Mal in den Verkehr eintauchen übers beliebte Einparkieren bis hin zur Prüfung – kein einfacher, aber «Die Fahrschüler» – ab dem 3. November immer ein spannender Weg, mit vielen Hochs freitags um 19.55 Uhr auf SAT.1 Schweiz. und Tiefs. Die vier Fahrschüler und -schülerinnen stellen sich den Herausforderungen des Strassenverkehrs. Brenzlige Situationen, rücksichtlose Verkehrsteilnehmer und Fussgänger fordern die Fahrschüler in jeder Sendung aufs Neue. Gleichzeitig kommt der Spass zwischen Fahrlehrer und Fahrschüler nie zu kurz. Musikalische Einlagen, amüsante Zwischenfälle, verwirrende Situationen und sind ebenso Teil der Fahrstunden wie theoretische Inputs der Fahrlehrer. Erstmals sind dieses Fahrlehrerin Kim Chresta. (Bild zvg.)

In der Erstauflage im Jahre 2016 lautete der Titel noch «Das kleine schwarze Gespenst von Val Sinestra». In der Neuauflage wird zwar eine fast identische Geschichte mit dem Titel «Mino – Das Hotelgespenst von Val Sinestra» erzählt, jedoch mit dem Unterschied, dass das mit fast 200 Seiten ausgestaltete Kinderbuch sozusagen ein modernes Facelifting erhielt. Die Illustrationen sind weitgehend farbig und den kleinen Lesern wird mittels der QRTechnik ermöglicht, das Gespenst in elf animierten Filmsequenzen hautnah zu erleben. Mit einem einfachen Scan verwandelt sich das Handy von Mami oder Papi in eine kleine Kinoleinwand.

Märchen mit einem realen Schauplatz Die Geschichte des netten und freundlichen Hotelgespenstes ist jedoch mehr als nur ein Märchen. Das Einzigartige der «schaurig-schönen» Erzählung ist die Tatsache, dass grosse Teile davon absolut der Realität entsprechen. Das lässt auch die aussergewöhnliche Gelegenheit zu, den Schauplatz des Hotelgespenstes nicht nur zu besuchen, sondern sogar im Hotel, welches tatsächlich im Val Sinestra steht, zu übernachten. Das einst etwas verfallene Kurhotel im Unterengadin bietet heute mit mehr als 100 Zimmern in seinen alten Gemäuern eine einzigartige Kulisse für die spannen-

Autor und Illustrator: Stefan Mino Bächler und sein freundliches Hotelgespenst. (Bild Martin Mullis)

den Erlebnisse im Untergeschoss oder im Turmzimmer des liebenswürdigen Gespenstes. Das Buch mit den spannenden Schilderungen des kleinen Gespenstes eignet sich ausgezeichnet als Geburtstagsoder Weihnachtsgeschenk für aufgeweckte Kinder und lässt sogar eigene fantasievolle Interpretationen zu. Das Kinderbuch «Mino – Das Hotelgespenst von Val Sinestra» (ab 4 Jahren), ist auch in der Buchhandlung Scheidegger in Affoltern erhältlich. (mm)

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Veranstaltungen

Dienstag, 31. Oktober 2017

Violin-Rezital im «LaMarotte»

Singend und klingend durch die italienische Renaissance

Konzert im Rahmen einer Maturarbeit

Singkreis Bezirk Affoltern im Gemeindesaal Bonstetten

Am Freitag, 3. November, spielt die junge Schweizer Violinistin Laura-Delia Knecht gemeinsam mit der Pianistin Kateryna Tereshchenko ein Violin-Rezital im «LaMarotte» in Affoltern. Der Eintritt ist gratis.

Nicht weniger als elf Komponisten aus der Epoche der italienischen Renaissance werden im diesjährigen Herbstprogramm des Singkreises Bezirk Affoltern am 5. November zu hören sein.

Die Musikerinnen präsentieren Werke von Antonín Dvo4rák (Sonatine für Violine und Klavier op. 100), Johannes Brahms (Scherzo aus der FAE-Sonate) sowie die berühmte Sonate für Violine und Klavier in A-Dur von César Franck. Laura-Delia Knecht (*2000) begann im Alter von knapp drei Jahren mit dem Violinunterricht und besucht heute das Maturjahr am Kunst- und Sportgymnasium «PreCollege» Rämibühl in Zürich. Seit Sommer 2017 studiert sie bei Prof. Andreas Janke, dem Konzertmeister des Tonhalle-Orchesters Zürich, an der Zürcher Hochschule der Künste. Sie spielte in zahlreichen Kammermusikformationen sowie als Orchestermusikerin unter an-

derem als Konzertmeisterin des PreCollege Orchestra Zürich. Laura-Delia Knecht ist Preisträgerin verschiedener regionaler und nationaler Musikwettbewerbe. Die in der Ukraine geborene Pianistin Kateryna Tereshchenko, erhielt im Alter von vier Jahren in ihrer Musikerfamilie den ersten Klavierunterricht und studierte später an der Zürcher Hochschule der Künste bei Prof. Konstantin Scherbakov und Prof. Ulrich Koella und schloss die Studien mit dem Solistendiplom mit Auszeichnung ab. Von 2013 bis 2016 war sie Korrepetitorin an der Orchester-Akademie am Opernhaus Zürich. Das Konzert in Affoltern ist Teil der Maturarbeit unter dem Titel «Die Künstlerin als ihr eigener Manager» von Laura-Delia Knecht. Die Konzerttournee führt beide Musikerinnen zum ersten Mal gemeinsam ins «La Marotte». Auf Einladung eines Sponsors wird das Publikum nach dem zirka einstündigen Konzert zu einem Apéro eingeladen. (pd.)

42. Kerzenziehen und Weihnachtsmarkt

Entsprechend reichhaltig ist die Musik, begonnen mit der bewegenden Klage der Ariadne, weitergeführt mit Liedern voll himmlischer Anmut und Hingabe, im Wechsel mit stürmisch vorwärtsdrängenden Rhythmen, da und dort Zorn und Enttäuschung, dann wieder hohes Glück, Fröhlichkeit, ja Ausgelassenheit. Und je mehr man hineinlauscht in diese Melodien, Bewegungen und Klänge, desto mehr erschliesst sich einem ein kunstvolles Gewebe, voller Fantasie, Lebendigkeit, differenzierter Innigkeit, durchdrungen von der Wärmekraft des Südens und man staunt, zu welch grossartiger künstlerischer

Beim 42. Kerzenziehen und Weihnachtsmarkt können Weihnachtsgeschenke gekauft oder selbst kreiert werden. Am 3. Dezember findet der alljährliche Weihnachtsmarkt und das Spaghetti-Essen im Gemeindesaal statt. Die Organisatoren heissen die Besucherinnen und Besucher in der Scheune im Chratz, nahe der reformierten Kirche, mit einem gross angelegten Parkplatz, herzlich willkommen. Eine Besucherin stellte einmal die Frage: «Woher stammt eigentlich der Name Chratz?» Die Antwort ist ganz einfach: In der Stadt Zürich gab es früher auf einer Landzunge nahe am See, entlang des Fröschengrabens (heute Bahnhofstrasse) viele Pfützen und Sümpfe mit moderig-warmem Wasser. Das war die ideale Brutstätte für Stechmücken. Im «Chratzquartier» mussten sich die Bewohner und Besucher in den Sommermonaten ständig kratzen; daher der Name. Die Kinder der Kindergärten, sowie der Primar- und Sekundarschule haben schon am 30. November und am 1. Dezember Gelegenheit, geschmackvolle Kerzen aus reinem Bienenwachs oder bunte aus Paraffin im

«Chratz» zu ziehen. Vom Freitag, 1. Dezember, bis Sonntag, 3. Dezember, sind dann Besucher nicht nur aus Hausen, sondern auch Freunde und Bekannte aus allen Gegenden der Region zu diesem fröhlichen Anlass herzlich eingeladen. Im Gemeindesaal werden 25 liebevoll gestaltete Verkaufsstände aufgestellt sein. Dort findet man ganz gewiss noch Geschenkideen für Verwandte, Freunde oder für sich selbst. Beim Marroniofen können duftende, heisse Marroni und Glühwein genossen werden. Für die Kleinen ab drei Jahren hält «s’chline Wärchstättli» Lebkuchen zum Verzieren bereit. Als Highlight findet wie immer am Sonntag, 3. Dezember, ab 10 Uhr, das beliebte Spaghetti-Essen statt. Der Reinerlös von Spaghetti-Essen, Marronibraten und Kerzenziehen kommt der Gruppe Welt zugute, die das lateinamerikanische Land Honduras beim Aufbau seiner Landwirtschaft unterstützt. Peter R. Schneider Verschönerungsverein Hausen 1. bis 3. Dezember im «Chratzhüüsli», Hausen. Öffnungszeiten: Freitag, 1. Dezember, 16 bis 18 Uhr; Samstag, 2. Dezember, 10 bis 18 Uhr; Sonntag, 3. Dezember, 10 bis 17 Uhr. Spaghetti-Essen: Sonntag, 3. Dezember, im Gemeindesaal, Hausen, 10.30 bis 17 Uhr.

Ausdrucksfähigkeit die Vorfahren vor 400 Jahren fähig waren. Sängerinnen und Sänger des Singkreises Bezirk Affoltern singen Madrigale von Claudio Monteverdi, Orlando di Lasso, Giovanni Giacomo Gastoldi u.a. Dazwischen treten die beim Sing-

kreis schon bekannte Sopranistin Iona Haueter und die in Affoltern aufgewachsene junge Gitarristin Meret Klee als Solistinnen auf. (pd.) Sonntag, 5. November, 17 Uhr, Gemeindesaal Bonstetten. Kollekte zur Deckung der Unkosten.

Am Sonntag, 5. November, im Kloster Kappel

Bruder Klaus ist der erste Mystiker der Schweiz: diesen Satz liest und hört man im Rahmen des Gedenkjahres «600 Jahre Niklaus von Flüe (1417–1487)» immer wieder. Mystik ist zu einem Modewort geworden und wird oft im Zusammenhang mit einer religionsübergreifenden und universalen (Einheits-)Spiritualität verwendet. Manchmal auch als Gegenmodell zu

Kerzenziehen mit Wachs in allen Farben in Hausen. (Bild zvg.)

Der Singkreis Bezirk Affoltern ist am Sonntag in Bonstetten zu hören. (Bild zvg.)

Tagung und «Musik und Wort» am Reformationssonntag «Heimweh nach Gott», unter diesem Titel findet im Kloster Kappel am 5. November eine Tagung zum Reformationssonntag statt. Im Anschluss daran musiziert das Ensemble des Bach Collegiums Zürich in der Klosterkirche.

Im Chratz in Hausen

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den institutionellen Kirchen, deren Gottesdienste als wortlastig und wenig berührend wahrgenommen werden. Dabei geht oft vergessen, dass auch die Gestalt des Christentums vielfältig ist und eine lange Tradition mystischer Gottsuche beinhaltet. Man denke nur an Augustinus, Bernhard von Clairvaux oder Hildegard von Bingen. Was bedeutet (christliche) Mystik eigentlich? Was kennzeichnet die «Mystik» des Schweizer Nationalheiligen Bruder Klaus? Wie verhalten sich reformierter Glaube und Mystik zueinander? Ist die aktuelle Anziehungskraft mystischer Spiritualität Ausdruck eines neuen, ganzheitlichen «Heimwehs nach Gott»? Diesen Fragen wird die Kappeler Tagung zum Reformationssonntag mit Referaten von

Pater Christian Rutishauser und der Theologin Angela Römer nachgehen. Im Anschluss an die Tagung am Nachmittag ist um 17.15 Uhr das Bach Collegium Zürich unter der Leitung von Bernhard Hunziker in der Klosterkirche zu hören: Die Bachkantate «Wachet auf, ruft uns die Stimme» gespiegelt im Licht späterer Rezeptionen – mit Motetten und Chorsätzen von Felix Mendelssohn, Edwin Nievergelt und Carl Rütti. Lesungen dazu hält Pfarrer Markus Sahli. Bei all diesen Programmpunkten am Reformationssonntag im Kloster Kappel gilt: Eintritt frei (Kollekte). (pd.) Weitere Informationen und Detailprogramme sind erhältlich unter www.klosterkappel.ch oder Telefon 044 764 88 10.

«Ab die Post» mit Theater und Gesang Chränzli des Oberämtler Chors in Hausen «Ab die Post» – am Chränzli des Oberämtler Chors vom 17. und 18. November, soll, wie in den letzten Jahren, «die Post abgehen» und das Publikum einen unvergesslichen Abend geniessen können. Das Liederprogramm besteht aus bekannten Hits wie auch nostalgischen Liedern und ist passend zum Motto zusammengestellt. Die engagierte Dirigentin Katrin Müller und der Chor proben seit einiger Zeit und freuen sich, das abwechslungsreiche Programm dem Publikum darzubieten. Die Hausband, bestehend aus vier jungen Hausemer Musikern, begleitet den Chor tatkräftig. Die Musiker werden einige rhythmische «Specials» zu bieten haben! Durch den Abend führt der Moderator Claudio Rütimann.

«Campiere isch luschtig» Im zweiten Teil des Programms wird der Einakter «Campiere isch luschtig» von Claudia Gysel aufgeführt. Dieser Schwank handelt von den Freuden und Leiden des Campierens und natürlich kommen da auch einige obskure

Der Oberämtler Chor lädt zum Chränzli. (Bild zvg.) Figuren ins Spiel! Die Theatergruppe Aeugst am Albis sorgt damit für Unterhaltung und viel Spannung. Die Küchencrew verwöhnt die Besuchenden an den Abendvorstellungen ab 18.30 Uhr mit verschiedenen Menüs. Ein wunderbares Kuchenbuffet steht an jeder Vorführung bereit. Nach den Abendvorstellungen lädt die Bar ein,

um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen. (pd.) Chränzli im Gemeindesaal Weid, Hausen; Freitag, 17. November, 20 Uhr (Türöffnung 18.30 Uhr). Samstag, 18. November, 13 Uhr (Türöffnung 12 Uhr) sowie 20 Uhr (Türöffnung 18.30 Uhr). Eintritt frei, Kollekte. Reservieren ab 6. November bei der Drogerie Rütimann, Telefon 044 764 06 68.


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Veranstaltungen

Dienstag, 31. Oktober 2017

Liederabend mit Tenor Werner Duss

Luther-Abend der reformierten Erwachsenenbildung Säuliamt

Reformierte Kirche Obfelden

Im reformierten Chilehus Affoltern

Am Samstag, 4. November, singt Werner Duss Opernarien und Lieder in der reformierten Kirche Obfelden.

«Hier stehe ich, ich kann nicht anders». Mit diesen Worten Martin Luthers, wird am 7. November, um 19 Uhr Pfarrerin Bettina Bartels im Affoltemer Chilehuus die Anwesenden zum Film «Luther» begrüssen.

Seit geraumer Zeit singt der Tenor Werner Duss mit viel Herzblut in einem ersten Programm Opernarien der bedeutendsten Opernkomponisten und bekannte geistliche Lieder. Es gelingt ihm dabei, das Publikum in die teils romantische, teils heroische Opernwelt zu versetzen und mit seinen geistlichen Liedern auch besinnliche Momente zu schaffen. An diesem Abend sind unter anderen die Arien «Dies Bildnis ist bezaubernd schön» aus der «Zauberflöte» von Mozart, «La fleur que tu m’avais jetée» aus der Oper «Carmen» von Bizet, «Dalla sua pace» aus «Don Giovanni» von Mozart, «E lucevan le stelle» aus der Oper «Tosca» von Puccini, «Una furtiva lacrima» aus «L’elisir d’amore» von Donizetti, «Di provenza, il mar, il sol» aus «La Traviata» von Verdi zu hören. Dazwischen ertönen bedeutende geistliche Lieder wie das «Ave Maria» von Bach/Gounod. Das zweite Programm der Werner Duss Liederabende mit canzoni napoletane hat zum Ziel, das Publikum in anzeige

Werner Duss. (Bild zvg.) die nostalgische neapolitanische Welt der Canzoni zu «entführen». Populäre, traditionelle Lieder wechseln sich ab mit moderneren, wobei die Begleitung (Mandolinen oder ganze Orchester) oft den Unterschied ausmacht. An einem solchen Liederabend dürften bei manchem Zuhörer wieder mal weit zurückliegende Nostalgien an die Oberfläche kommen. «O sole mio», «Addio mia bella Napoli», «Santa Lucia»... bleiben für jeden Italienschwärmer unsterbliche Melodien (pd.) Samstag, 4. November, 20 Uhr, reformierte Kirche Obfelden. Gesang: Werner Duss, Musikbegleitung: Orchester-/Pianoplayback. (Türkollekte).

«Hier stehe ich, ich kann nicht anders» – mit diesen Worten beschloss Martin Luther auf dem Wormser Reichstag 1521 seine Weigerung, seine reformatorischen Erkenntnisse zu widerrufen. Mit diesen Worten wird auch Pfarrerin Bettina Bartels im Affoltemer Chilehuus die Anwesenden begrüssen. Denn auch sie kann dann nicht anders als den Reformator anlässlich seines legendären Thesenanschlags vor 500 Jahren mit einem Anlass zu würdigen. Gezeigt wird der immer wieder sehenswerte Film «Luther» von Eric Till aus dem Jahre 2003. Mit Starbesetzung und teilweise an Originalschauplätzen gedreht, bringt der Film ein epochales Stück Kirchen- und Theologiegeschichte auf die Leinwand. Er gewährt Einblick in den inneren und äusseren Werdegang Martin Luthers und zeich-

net die bewegten ersten Jahre der Reformation nach. Filmbegeisterte wie auch (kirchen-)historisch Interessierte kommen hier auf ihre Kosten. Beim anschliessenden Apéro serviert Pfarrerin Bettina Bartels für alle, die Lust haben, als Supplément noch einen kleinen Input «Luther: Licht und Schatten»: kleine «Häppchen», die einige wichtige Aspekte des Denkens und Wirkens Luthers leicht verdaulich darstellen, und Luthers weiteren Lebensweg nachzeichnen. Wer nur den Film sehen will, kann selbstverständlich auch vorher gehen. Auch hier gilt evangelische Freiheit.

Nicht nur für Reformierte Luthers Absicht war es nie, die Kirche zu spalten. Und die Reformationsbewegung, die er auslöste, war weder die erste in der Geschichte der Kirche noch die letzte. Auch wenn der Papst Luther, den «Gemeinsten aller Zweifüssler», und die anderen Reformatoren als Ketzer verurteilte, veranlassten ihre Forderungen und Lehren die römische Kirche auch dazu, über ihre Positionen noch einmal nachzudenken und Reformen durchzuführen. So

Luther (Joseph Fiennes) schlägt seine 95 Thesen an die Türe der Schlosskirche zu Wittenberg. (Bild zvg.) sind Luther und Co auch für die katholische Kirchengeschichte bedeutsam und in ihrem Einfluss auf die europäische Geistesgeschichte kaum zu überschätzen. In diesem Sinne steht der Affoltemer Luther-Abend allen offen. Dienstag, 7. November, 19 Uhr, ref. Chilehuus, Zürichstrasse 94, Affoltern. «Luther» (USA/D 2003, 118 Min., empfohlen ab 12 J.), anschliessend Apéro und «Luther – Licht und Schatten». Ende: 21 Uhr (nur Film)/21.45 (mit Input). Der Eintritt ist frei.


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Sport

Dienstag, 31. Oktober 2017

Optimismus vor dem Olympiawinter Freeski-Nationaltrainer Misra Torniainen (34) blickt voraus Seit sieben Jahren kümmert sich Misra Torniainen um die besten Schweizer Freeski-Fahrer. Er hat vor dem Weltcup-Auftakt im österreichischen Stubaital von Ende November ein gutes Bauchgefühl. Auch bezüglich der Chancen auf ein Olympia-Ticket für den Ebertswiler Luca Schuler. ................................................... ruedi burkart

Szene im Schwingkeller: Matthias Furrer (rechts) kämpft gegen Reto Zimmermann. (Bild zvg.)

Bei den Zweikämpfen mitfiebern Am kommenden Sonntag steigt im Schwingkeller in Ottenbach der Klubschwinget. Nun ist sie schon fast wieder vorbei, die Schwingsaison. Zuschauende können diesen Sonntag, 5. November, um 9 Uhr, nochmals bei den Zweikämpfen mitfiebern. Im Schwingkeller in

anzeigen

Ottenbach wird der alljährliche Klubschwinget ausgetragen. Der Schwingklub freut sich auf zahlreiches Erscheinen und ein gemütliches Beisammensein. Für das leibliche Wohl wird ebenfalls gesorgt. (pd.) Weitere Infos: www.schwingklubamalbis.ch.

Zuerst eine Richtigstellung: Misra Torniainen ist kein Finne. Der 34-jährige Familienvater wurde am 30. April 1983 in Frankreich geboren und lebt seit seinem fünften Altersjahr in Mettmenstetten. Bis zu seiner Hochzeit im Juli vor zwei Jahren mit der Finnin Meri Torniainen hiess er noch Misra Noto, nahm danach den Familiennamen seiner Frau an. Vor 20 Monaten erblickte Tochter Elli das Licht der Welt, seither ist das Glück der jungen Familie komplett. Das heisst: Es wäre komplett, wenn Papi Misra nur nicht immer in der halben Welt herumreisen müsste. Grund: Misra Torniainen ist Nationaltrainer der Schweizer Freeskifahrer. Trainingslager in Saas Fee, Wettkämpfe in Österreich – viel daheim ist Torniainen in diesen Wochen nicht. «Natürlich würde ich meine Familie gerne öfter sehen. Aber mein Job bringt es halt mit sich, dass ich viel herumreisen muss», sagt der Mettmenstetter. Seit Sommer 2010 ist Torniainen verantwortlich für die helvetischen Freeskier in den Disziplinen

Misra Tornianien. (Bild Ruedi Burkart) Slopestyle und Big Air. Wenn er einmal ein paar Tage bei seinen Liebsten sei, dann geniesse er die Zeit umso mehr.

«Die Jungen drängen nach oben» Im persönlichen Gespräch mit dem gelernten Bauzeichner spürt man dessen Begeisterung für «seinen» Sport. Auch nach vielen Jahren in der Szene lebt Torniainen förmlich auf, wenn er auf seinen Job als Nationaltrainer zu sprechen kommt. «Wir haben in der Schweiz eine sehr gute Entwicklung hinter uns. Viele junge Athleten drän-

gen nach oben.» Auch aus dem Bezirk Affoltern kommen erfreuliche Signale. Einer wie der 19-jährige Ebertswiler Luca Schuler beispielsweise ist nicht nur ein Versprechen für die Zukunft. Gut möglich, dass der zweifache Schweizer Slopestyle-Meister diesen Winter voll durchstarten wird. «Luca hat sehr gut und sehr hart gearbeitet in den letzten Wochen und Monaten», lobt Torniainen. Der Trainer sieht zumindest gute Chancen, dass der Slopestyle-Juniorenweltmeister von 2015 im kommenden Januar den Cut schaffen und sich für Pyeongchang qualifizieren kann. Es wären seine zweiten Olympischen Spiele nach Sotschi 2014. Eine Nomination hat Schuler indes auf sicher: Er wird am 3. November im Zürcher Hallenstadion am Super-10-Kampf der Schweizer Sporthilfe an den Start gehen (der «Anzeiger» berichtete). Weniger verheissungsvoll präsentiert sich die aktuelle Lage für Vincent Schmid, einen weiteren Ämtler Freeskier. Der 21-jährige Hausemer hat sich laut Torniainen zwar von seinem Schlüsselbeinbruch im vergangenen Winter erholt, dennoch plagen Schmid anhaltende körperliche Probleme wie Leistungsasthma. «Vincent ist für Olympia 2018 kein Thema», sagt der Nationaltrainer unmissverständlich. Welche vier Schweizer Freeskier in Südkorea auf Medaillenjagd gehen dürfen, wird Mitte Januar entschieden. Mit eine Rolle in der Beurteilung dürfte auch das Abschneiden am nächsten grossen Anlass spielen, dem Weltcup-Auftakt von Ende November am Stubaier Gletscher.


Sport

Dienstag, 31. Oktober 2017

WB von St. Gallens Nachwuchs «ausgekügelt»

Die Niederlagenserie hält weiter an

Fussball 1. Liga: FC Wettswil-Bonstetten – St. Gallen II 0:3 (0:0)

FC Adliswil – FC Affoltern 5:1 (3:0)

WB brillierte zuletzt bei seinen Heimauftritten und spielte vier Mal in Folge zu Null – diese Serie ging nun jäh zu Ende.

Nach der enttäuschenden Darbietung vor Wochenfrist zu Hause gegen den FC Regensdorf musste der FCA fast erwartungsgemäss auch gegen den Tabellenführer alle Punkte auf der anderen Seite der Albiskette im Sihltal liegen lassen.

................................................... von kaspar köchli WB lag einen Zähler hinter St. Gallen II auf dem viertletzten Rang, so kam dem Duell der Tabellennachbarn hohe Wichtigkeit zu. Gegensätzlich erlebten die beiden vor einer Woche Frust und Lust. WB führte in Seuzach rasch mit 2:0, alles deutete auf den ersten Auswärtserfolg hin. Das Gastgeschenk in Form eines Eigentors brachte die Winterthurer zurück in die Partie und die Ämtler gar noch auf die Verliererstrasse. Anders die U21-Equipe St. Gallens, die das zurzeit an Ort tretende Tuggen klar 3:0 abfertigte und kräftig Moral tankte.

Unbekümmerte, ballsichere St. Galler Die auf dem Kunstrasen ausgetragene Partie plätscherte vor sich hin, ehe die St. Galler nach einer Viertelstunde zu zwei nennenswerten Aktionen kamen. Im Gegenzug war es WBs Le, der den herauslaufenden Keeper Lapcevic umkurvte (Bild), aber schliesslich einen Verteidiger anschoss. Und kurz darauf zirkelte Srdic das Leder um Zentimeter am hinteren Pfosten vorbei. Das Spiel war jetzt lanciert. Die jungen, vorwiegend 18-jährigen Ostschweizer setzten nun die Akzente. Immer wieder schalteten sie über ihre starke Nr. 10, Sejdija, überfallartige Angriffe. WBs Hintermannschaft war gefordert, hielt sich aber knapp schadlos. Auch, weil St. Gallens Eberle innert Minutenspanne zwei glasklare Chancen versiebte. Das Heimteam besass durch seinen köpfelnden Stürmer Capone ebenfalls noch eine Gelegenheit. Auch der hoffnungsloseste Pessimist konnte zu diesem Zeitpunkt nicht ahnen, die letzte reale WB-Möglichkeit der Partie

................................................... von harry wettstein

WBs beste Chance: Le umkurvt elegant Keeper Lapcevic, schiesst dann aber einen Verteidiger an. (Bild Kaspar Köchli) gesehen zu haben. Überraschend wechselte Trainer Oswald in der 44. (!) Minute Loosli für den gestandenen Flügelspieler Le ein – womöglich um ein Zeichen gegen aufkommende Lethargie zu setzen.

WB in zweiter Hälfte chancenlos Wild stürmten die jungen St. Galler aus der Kabine, als gäbe es keinen nächsten Tag mehr. Sie bestimmten fortan den Rhythmus und führten ihre Angriffe überlegt. Imponierend, wie sie auch in heiklen Situationen den Ball nie fortschlugen, sondern mit spielerischen Mitteln die Lösung suchten. Folgerichtig kam der Gast zu Toren. Und dabei wurde WB in zehn Minuten richtiggehend «ausgekügelt». Zuerst markierte der Jüngste, Staubli (17-jährig), mit einem gezielten Hocheckschuss die Führung (48. Minute), kurz darauf sorgte Blasucci mit einem Doppelschlag für die definitive Entscheidung. Zwar bemühte sich WB um eine Reaktion, es war aber schlicht ausserstande, noch etwas zu bewegen. Abgeklärt kontrollierten die ballsicheren St. Galler das Geschehen und ka-

men gar zu weiteren Chancen, aufmerksam verhinderte WBs behandschuhter Thaler weiteres Malheur. Nach dem erlösenden Schlusspfiff konnte Bilanz gezogen werden. WB vermochte in Hälfte eins gut mitzuhalten und erspielte sich drei prächtige Torchancen, war aber nach der Pause fast inexistent. Das lag jedoch auch am starken Gegner, der sich beliebig durch die Ämtler Reihen kombinierte. Den Rotschwarzen fehlte es vor allem gegen vorne an Kreativität und Durchschlagskraft. Wenn Offensivspieler wie der abwesende Machado oder Le in Form sind, können sie mit ihrer unbestrittenen Klasse Entscheidendes bewirken. Der FCWB liegt noch knapp über dem ominösen Strich. Seine Aufgabe wird nicht einfacher: Am nächsten Samstagabend spielt er im Tessiner Hauptort gegen den unangefochtenen Leader Bellinzona. Stadion Moos, 140 Zuschauer, WB – St. Gallen II 0:3 (0:0). Thaler; Bétrisey, Studer, Peter, Waser; Le (44. Loosli), Gouiffe à Goufan, Schneebeli, Peduzzi; Capone (85. Agbomoagan), Srdic (70. Allemann). Tore: 48. Staubli 0:1, 55. Blasucci 0:2, 57. Blasucci 0:3.

Die Niederlage fiel zwar ebenfalls hoch aus, doch phasenweise spielte der Gast gut mit und hätte, bei einem etwas anderen Spielverlauf, durchaus mit einem positiveren Resultat den Heimweg antreten können. Mit dem Selbstvertrauen eines Tabellenführers begannen die Adliswiler fast schon beängstigend stark und druckvoll und bereits nach 120 Sekunden musste der Pfosten für den bereits geschlagenen Aegerter ein erstes Mal retten. Gradlinig und schnell wurde Angriff um Angriff lanciert, immer wieder wurden die schnellen Aussenläufer in Position gebracht. Noch vor Ablauf der ersten zwanzig Minuten konnten die Einheimischen doppelt reüssieren. Zuerst traf Muino nach bereits abgewehrtem Eckball gegen die unsortierte Gästeabwehr und wenig später liess sich Avdyli die Chance vom Elfmeterpunkt nicht nehmen.

Das nötige Glück fehlte Obwohl bereits früh in Schieflage, erholten sich die Ämtler ziemlich schnell von diesem Paukenschlag und kamen ihrerseits zu Chancen. Zuerst flog ein Freistoss von C. Antenen vom Innenpfosten ins Feld zurück und noch vor der Halbzeit hatten Hirzel und Stähli hervorragende Möglichkeiten zur Resultatkorrektur, leider ohne das nötige Glück. Anders auf der Gegenseite. Immer wieder streuten die «Adler» schnelle Gegenangriffe ein.

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Einen davon schloss Zangger von der Strafraummitte herrlich zur Drei-ToreFührung ab.

Starke Phase nach der Pause Nach dem Wechsel versuchten die Säuliämtler etwas höher anzugreifen und den Gegner in der eigenen Platzhälfte in Verlegenheit zu bringen – mit Erfolg. Die Adliswiler konnten nicht mehr wie gewünscht kombinieren und die Offensivkräfte der Affoltemer intervenierten immer wieder erfolgsversprechend. Nach einem wiederum früh erkämpften Ball stand plötzlich C. Antenen in vielversprechender Abschlussposition und liess sich diesmal die Chance nicht nehmen. Erfreut ob der gezeigten Leistung in der zweiten Halbzeit hofften nun auch die mitgereisten Fans auf eine Überraschung und weitere Treffer. In der Schlussviertelstunde fielen zwar noch weitere Tore, jedoch nicht auf der gewünschten Seite. Die aufsässige Störarbeit hatte Kraft gekostet und die Adliswiler konnten einen Entlastungsangriff wunschgemäss ausführen und weiter erhöhen. Die Partie war nun definitiv gelaufen und das 5:1 für den Tabellenführer noch die Sahne obendrauf. Die Ämtler haben nie den Kopf hängen lassen und immer versucht ins Spiel zurückzufinden. Leider hat in vielen Aktionen das nötige Glück gefehlt. Es gilt nun, diese Niederlagenserie abzuhacken und nach vorne zu schauen. Der Einsatz hat auf jeden Fall gepasst, darauf lässt sich aufbauen – Schritt für Schritt, dann kommen auch wieder Punkte auf das Konto. Sportanlage Tal Adliswil 120 Zuschauer; SR Dambone – Tore: 12. Muino 1:0, 19. Avdyli (P)2:0, 30. Zangger 3:0, 60. C. Antenen 3:1, 72. Steiger 4:1, 82. Avdyli 5:1 FCA; Aegerter, Mühlemann, Shala, Premananthan (24. Hirzel), Bala II, Ismajlaj, Steigmeier 73. S. Antenen), Arsic, Stähli (46. Markanovic), Bilic, C. Antenen.

40-Jahr-Jubiläum Sieg in Sierre – der SHC BW steht mit Oldies Night Revival in der nächsten Cuprunde Tennisclub Hausen feiert Geburtstag

Schweizer Cup im Streethockey

Der Tennisclub Hausen feiert am kommenden Freitag mit einem zweiteiligen Jubiläumsanlass das 40-jährige Bestehen. Nach dem Festakt sind alle willkommen.

Nach einem durchzogenen Saisonstart hat der SHC BW jetzt zwei Mal in Folge gewonnen und ist im Cup weitergekommen. Gegen den Underdog aus der 1. Liga tat man sich jedoch viel schwerer als nötig.

Der Klub mit «der weitherum schönsten Tennisanlage», wie Auswärtige immer wieder bestätigen, zählt heute gegen 300 Aktiv- und Juniorenmitglieder. Vor allem die Nachwuchsabteilung ist in den letzten Jahren dank hervorragender Ausbildungsarbeit enorm gewachsen und ist heute aus dem Angebot für die Hausemer Jugend nicht mehr wegzudenken.

Auch bei den Aktiven, die mit sechs Teams Interclub spielen, ist ein breites Angebot für alle Tennisinteressierten zu finden. Die Jubiläumsfeier startet am kommenden Freitag mit einem offiziellen Festakt für Mitglieder und Behördenvertreter. Ab 21 Uhr öffnen die Türen des Klubs für die Bevölkerung. Anlässlich eines Revivals der legendären Oldies Night gibt DJ «RT» sein breitgefächertes Musik-Repertoire mit Hits aus den 70ern, 80ern und 90ern zum Besten. Und wer genug hat vom Tanzbeinschwingen, kann sich an der TCH-Bar erfrischen (Eintritt frei). Chasper Weidli

TCH-Gründungsmitglieder von links: Bruno Schmid, René Gemperle, Hans-Peter Uster, Heiner Hotz (sel.), Adolf Brändle. (Bild zvg.)

Wie so oft musste der SHC BW den weitestmöglichen Weg nach Sierre auf sich nehmen, um im Cup anzutreten. Dieses Mal wurde man von der 2. Mannschaft der Walliser erwartet, welche momentan die 1. Liga richtiggehend dominieren. Man wusste also, dass es kein Selbstläufer werden würde und startete sogleich voller Elan ins erste Drittel, und ging auch bereits früh mit 2:0 in Führung, wobei vor allem der erste Treffer durch Monvoisin ziemlich kurios fiel. Den darauffolgenden Zwei-Tore-Vorsprung, welcher bekanntlich gefährlich ist, da man sich in Sicherheit wähnt, das Spiel aber trotzdem schnell gedreht werden kann, sahen die Spieler des SHC BW dann eher als Grund, nachzulassen und das Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen, als weiter ihr eigenes Spiel durchzuziehen. Im zweiten Drittel konnte man den Vorsprung zwar auf 3:0 erhöhen, aber auch das war eher ein Tropfen auf den heissen Stein, konzentrierter und einfacher spielte man nicht auf

und kassierte umgehend den Anschlusstreffer, weil die Gegenspieler nicht konsequent gedeckt wurden. Daraufhin nahm das Spiel etwas an Fahrt auf, die Säuliämtler konnten erneut ein Tor erzielen, vermochten aber immer noch nicht ihre Klasse, welche sie gegenüber einer nominell klar schlechteren Mannschaft haben sollten, aufblitzen zu lassen. In der letzten Drittelspause nahm man sich dann vor, endlich klar in Führung zu gehen, doch man schaffte es immer noch nicht wirk- Die Sierre Lions kamen dem SHC BW gefährlich nahe. lich, die Gastgeber (Bild zvg.) zu distanzieren. Schlussendlich gewann BW denn auch zielte und so die Ämtler sozusagen im nur mit 6:4, was für eine NLA-Mann- Alleingang in die nächste Runde schaft gegen eine Mannschaft aus der schoss. Fredrik Wallin 1. Liga viel zu knapp ist. Herausragender Spieler bei den Gästen war Benja- Mehr Infos zu den Spielen und ausführlichere min Wallin, welcher einen Hattrick er- Matchberichte unter shcbw.ch.


Veranstaltungen Generalversammlung Skiclub Hausen a. A. Samstag, 4. November, um 20.00 Uhr, im GEMEINDESAAL Hausen Gäste und Interessenten für eine Neumitgliedschaft (ab Jahrgang 2001) sind herzlich willkommen. Anmeldung direkt an der Generalversammlung. Gratis-Nachtessen nach der Versammlung. Homepage: www.skiclub-hausen.ch

Kanada und Alaska Lichtbildersinfonie von Paul Roos, Rifferswil

Benefizveranstaltung in Affoltern zugunsten von Sunshine School Kathmandu Nepal Donnerstag, 9. November 2017, 20.00 Uhr Kasinosaal, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis Eintritt Fr. 25.– inkl. Apéro Freitag, 10. November 2017, 20.00 Uhr Restaurant Schwiizerpöschtli, Rifferswil Eintritt Fr. 25.– inkl. Apéro Reservierung für Nachtessen: info@schwiizerpöschtli.ch / 043 530 05 08

Freitag, 3. November 2017, 19.30 Uhr

Violinrezital Laura-Delia Knecht, Violine Kateryna Tereshchenko, Klavier Antonín Dvo4rák: Sonatine für Violine und Klavier in G-Dur op. 100

Liederabend mit dem Tenor Werner Duss

Johannes Brahms: Scherzo in c-Moll aus der FAE-Sonate

Reformierte Kirche Obfelden, Samstag, 4. November 2017, um 20.00 Uhr & Katholische Kirche, Steinhausen Samstag, 25. November 2017, um 20.00 Uhr

Im Anschluss an das Konzert wird ein Apéro offeriert.

Eintauchen in die teils romantische, teils heroische Opernwelt, auch besinnliche Momente erleben. Opernarien der bedeutendsten Opernkomponisten und bekannte geistliche Lieder. Begleitung: Orchester- oder Pianoplayback. Türkollekte

César Franck: Sonate für Violine und Klavier in A-Dur op. 120

Herzlich willkommen! Eintritt frei – Kollekte

Grosse Hobbyund KunsthandwerkAusstellung mit Verkauf Waldmannhalle, Neugasse 55, Baar

Schulen und Kurse

Erfolgreich Lernen mit einem Lerncoaching, einer Lerntherapie für Jugendliche und Erwachsene, Schülerinnen und Schüler bei Aufgabenstress- und Planung, wenn Lernfreude, Konzentration oder Motivation fehlen, wenn bei hohem Lerneinsatz schlechte Resultate folgen, bei Prüfungsangst oder Schwächen in Deutsch und Mathematik. Arbeitsort: Obfelderstrasse 31, 8910 Affoltern am Albis, Nähe Bahnhof Evelyne Kunz-Jucker, dipl. Lerntherapeutin/Coach ILT Telefon 044 764 15 54 kunz-jucker@quickline.ch Weitere Informationen unter www.lerntherapie.ch

Eintritt frei Samstag, 4. Nov. 2017 Sonntag, 5. Nov. 2017

11–18 Uhr 10–17 Uhr

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