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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 84 I 169. Jahrgang I Freitag, 23. Oktober 2015

Neukonstituierung

Investieren!

Die Zusammensetzung der Primarschulpflege Bonstetten. > Seite 3

Standortförderer: Energieeffizienz lohnt sich auch betriebswirtschaftlich. > Seite 7

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119 Mietwohnungen In Obfelden entsteht Wohnraum für 250 bis 300 Personen. > Seite 11

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Fast südländisch Ausstellung in der Galerie für Gegenwartskunst: Herbstnebel mit Farbe und Form trotzen. > Seite 12

Eklat im Gemeinderat Ottenbach Vier Gemeinderatsmitglieder mit happigen Vorwürfen an die Präsidentin Eklat im fünfköpfigen Gemeinderat Ottenbach: Vier Mitglieder werfen Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger unter anderem vor, Mehrheitsbeschlüsse des Rats zu ignorieren. Sie bestreitet das und sieht keinen Grund für einen Rücktritt. ................................................... von werner schneiter In der Ottenbacher Kollegialbehörde herrscht derzeit keine kollegiale Atmosphäre: Anfang Oktober erhält die Redaktion des «Anzeigers» eine von den vier Gemeinderatsmitgliedern Rita Ackermann, Roger Hatzi, Peter Weis und Salomon Schneider verfasste Stellungnahme, die happige Vorwürfe an die Gemeindepräsidentin enthält. Da ist von Gerüchten und Unruhe die Rede – und von einem E-Mail einer der Gemeindepräsidentin nahestehenden Person, die darin festhält: «Da sie (die Gemeindepräsidentin) im Rat überstimmt wird, muss sie Geschäfte vertreten, die sie überhaupt nicht mittragen kann ... Und man kann ihr kein einziges unkorrektes Verhalten nachweisen.» Die vier Mitglieder kontern diese Feststellung: «Es liegt in der Natur des demokratischen Kollegialitätsprinzips, dass jedes Gemeinderatsmitglied auch einmal überstimmt wird und dies akzeptieren muss – und, dass über Ratsverhandlungen Stillschweigen bewahrt wird.» Gaby Noser Fanger versichert, dass sie sich von diesem Zitat in besagtem E-Mail schriftlich zu-

handen ihrer Kollegen distanziert habe. Anschliessend habe sie versprochen, mit der nahestehenden Person zu reden, damit diese die E-Mail-Empfänger bittet, nicht weiter Stimmung zu machen. Sie habe dem Gemeinderat die aktuelle Situation nicht mitgeteilt und sei unverrichteter Dinge in die Ferien verreist – und dort auf Nachfragen nie reagiert. Darauf habe sich der Gemeinderat entscheiden, an die Öffentlichkeit zu treten. Die vier Gemeinderatsmitglieder verweisen auch auf die besondere Umstände in Ottenbach. So sei in den letzten drei Jahren fast der gesamte Gemeinderat ersetzt worden, und in dieser kurzen Zeit sei es auch zu mehreren Gemeindeschreiberwechseln gekommen. Der Gemeinderat habe deshalb auch im operativen Bereich verstärkt anpacken müssen – mehr als die Gewaltentrennung vorsieht. «Dass dabei nicht alle Entscheide einstimmig oder im Sinn eines einzelnen Mitglieds des Gemeinderat fielen, versteht sich von selbst», halten sie fest.

Mehrheitsbeschluss nicht umgesetzt? Der Präsidentin wird vor allem vorgeworfen, Mehrheitsbeschlüsse nicht umzusetzen und Abmachungen nicht einzuhalten. Sie verweisen dabei auf den Arbeitsvertrag des damaligen Gemeindeschreibers, den die Präsidentin entgegen der Absprache im Gesamtgemeinderat frühzeitig beendet habe. Dabei sei vereinbart gewesen, dass dieser bis Ende Jahr als Projektmanager

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Künstlertrio Karl Sauter, Sepp Carisch und Ferdinand Seiler stellen in der Galeriemarlène aus. > Seite 13

Vor reich befrachteter Gemeindeversammlung in Hedingen Verkauf eines Grundstücks, Beschaffung eines Tanklöschfahrzeugs, eine Erhöhung des Stellenplans, die Genehmigung einer Bauabrechnung und eine Steuerfusserhöhung für 2016 auf 105 Prozent: Die Stimmberechtigten entscheiden an der Hedinger Gemeindeversammlung vom 10. Dezember über wichtige Geschäfte.

................................................... > Bericht auf Seite 5

Affoltemer Gesamtsteuerfuss 2016 stabil bei 124 Prozent Derzeit hängt der Haussegen schief: Gemeindehaus in Ottenbach. (Bild -ter.) weiterarbeitet, um wichtige Projekte aufzugleisen. «Gemeindeschreiber Stefan Mettler wurde an der Gemeinderatssitzung vom 16. September vom Statthalter direkt auf sein Vertrauen zur Gemeindepräsidentin angesprochen. Daraufhin hat der Gemeindeschreiber bekräftigt, dass er überhaupt kein Vertrauen zu ihr habe», sagt Gemeinderat Roger Hatzi. Dass sie den Arbeitsvertrag mit dem Gemeindeschreiber frühzeitig beendet habe, bezeichnet Gaby Noser Fanger als «falsch», was durch Protokolle und E-Mails widerlegt sei. Am 9. Juni 2015 habe der Gemeindeschreiber im «Anzeiger» detailliert aufgeführt, weshalb der seine Anstellung kündigen werde, hält sie fest. Grund: der zu lange Arbeitsweg. «In der Vergangenheit habe ich mich an die Beschlüsse, welche der Gemeinderat gefällt hat, gehalten und diese umgesetzt», betont Gaby Noser Fanger.

Rücktrittsangebot angenommen Nach den Worten der vier Gemeinderatsmitglieder hat die Präsidentin aufgrund der verfahrenden Situation den Rücktritt angeboten. «Wir haben das diskutiert und diesen angenommen», halten sie fest. Eine verbindliche Antwort hätten sie dann allerdings nicht erhalten; die Präsidentin habe mehrere Fristen verstreichen lassen. Diese sieht das anders: Sie habe Bedenkzeit benötigt und die Vorwürfe der Kollegen genau geprüft und keine stichhaltigen Argumente entdeckt, diese mit schriftlichen Dokumenten widerlegt – und den Kollegen dargelegt. Zurücktreten will sie nicht: «Ich bin von Ottenbacherinnen und Ottenbachern für vier Jahre gewählt – und nicht von Kollegen.» ................................................... > Interview mit Gaby Noser Fanger und Kommentar auf Seite 3

Affoltern muss die Steuern im Jahr 2016 nicht erhöhen; der Gesamtsteuerfuss bleibt stabil bei 124 Prozent. Erstmals seit 2004 kommt der Bezirkshauptort ohne Sonderlastenausgleich bzw. Übergangsausgleich oder neuem indidviduellem Sonderlastenausgleich aus.

................................................... > Bericht auf Seite 5

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Arbeiten im «Öko-Korridor» an der Reppisch Zur Aufwertung von naturnahen Lebensräumen und Förderung von bedrohten Tieren und Pflanzen: Landwirte führen entlang der Reppisch im Auftrag der Zürcher Baudirektion Unterhaltsund Pflegemassnahmen durch. Die Arbeiten im sogeannten «Öko-Korridor» erfolgen zwischen November 2015 und März 2016. In diesem Winterhalbjahr wird besonderes Gewicht auf die Pflege von offenen Flächen entlang und zwischen den Gehölzen gelegt, um «Lichtkorridore» offen zu halten. ......................... > Bericht Seite 7 Mit den Pflegemassnahmen wird die Struktur- und Lebensraumvielfalt entlang der Reppisch gefördert. (Bild zvg.)

500 43 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Einstellung des Konkurses Über die Erbschaft von Rudolf Dalcher, geb. 10. März 1937, von Giebenach BL, gest. 31. Mai 2015, wohnhaft gewesen Kirchgasse 7, 8907 Wettswil am Albis, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern vom 30. Juli 2015 die konkursamtliche Liquidation angeordnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichtes vom 12. Oktober 2015 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 2. November 2015 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zu Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran vorläufig einen Barvorschuss von Fr. 450.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Schlieren, 23. Oktober 2015 Konkursamt Schlieren Lilie-Zentrum, Uitikonerstrasse 9 8952 Schlieren

Schulzweckverband Bezirk Affoltern Donnerstag, 26. November 2015 20.00 Uhr: Delegiertenversammlung des Schulzweckverbandes Bezirk Affoltern im Singsaal des Schulhauses Gramatt, Schulhausstrasse 12, 8932 Mettmenstetten. Die Akten liegen ab 2. November 2015 im Sekretariat SZV, Breitenstrasse 18, 8910 Affoltern a.A. zur Einsicht auf. Die Versammlung ist öffentlich. Verbandsschulpflege Schulzweckverband Bezirk Affoltern

Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK) Einladung zur Delegiertenversammlung ZPK auf Mittwoch, 18. November 2015, 19.30 Uhr Kasinosaal Gemeindezentrum, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis

Einladung zur Kirchgemeindeversammlung Sonntag, 22. November 2015, ca. 12.00 Uhr, anschliessend an den 11.00-Uhr-Gottesdienst Pfarrsaal, Bifangstrasse 4, Hausen am Albis Geschäfte: 1) Begrüssung und Wahl der Stimmenzähler 2) Wahl von Matthias Kühle-Lemanski zum Pfarreibeauftragten für die Pfarrei Hl. Herz Jesu Hausen am Albis, Amtsdauer 2015-2018 3) Genehmigung des Voranschlags 2016 der Kirchgemeinde und Festlegung des Steuerfusses Die Unterlagen zum Geschäft 3) können zwei Wochen vor der Versammlung auf den Gemeindeverwaltungen Mettmenstetten und Hausen am Albis, sowie bei den Sekretariaten der beiden Pfarreien während der üblichen Öffnungszeiten eingesehen werden. Zudem werden sie auf der Webseite der Kirchgemeinde aufgeschaltet. Stimm- und wahlberechtigt sind alle Mitglieder der Kirchgemeinde, welche das 18. Altersjahr zurückgelegt haben und im Besitze des Schweizer Bürgerrechts oder der Niederlassungs- oder Aufenthaltsbewilligung mit Ausweis B, C oder Ci sind. Nicht Stimmberechtige sind als Gäste herzlich willkommen. Anschliessend an die Versammlung wird ein Apéro offeriert. Die Mitglieder der Kirchenpflege und die Seelsorger stehen dann für Fragen zur Verfügung. Wir freuen uns auf eine gut besuchte Versammlung. Kirchenpflege Hausen-Mettmenstetten Hausen-Mettmenstetten, 17. Oktober 2015

Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Gemeinden Knonau, Maschwanden und Mettmenstetten werden eingeladen zu einer Kreis-Gemeindeversammlung auf Montag, 23. November 2015, 19.30 Uhr, reformierte Kirche, Maschwanden, zur Behandlung des folgenden Geschäfts: 1. Voranschlag/Steuerfuss 2016 Der Antrag liegt in der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten ab 6. November 2015 zur Einsicht auf. Die Weisung steht dann unter www.mettmenstetten.ch -‹Politik -› Gemeindeversammlung oder unter Neuigkeiten sowie unter www.sekmaettmi.ch zum Download zur Verfügung. Mettmenstetten, 23. Oktober 2015 Sekundarschulpflege Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten

(Parkierung: Tiefgarage Marktplatz) Traktanden: 1. 1.1 1.2 2.

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Römisch-katholische Kirchgemeinde Hausen-Mettmenstetten

Sekundarschulgemeinde Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten

Eröffnung Wahl der Stimmenzähler Traktandenliste Genehmigung des Protokolls der Delegiertenversammlung vom 20. Mai 2015 Information zum regionalen Richtplanentwurf zuhanden 2. Vorprüfung Verschiedenes

Im Anschluss referiert Lukas Bühlmann, Direktor der Schweizerischen Vereinigung für Landesplanung, über Ortsplanung – das Heft in die Hand nehmen! Die Versammlung ist öffentlich. Affoltern am Albis, 23. Oktober 2015 Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt Präsident Sekretär Kurt Weber Peter Schärer

Gemeindeammannamt Affoltern am Albis Gerichtliches Verbot Das Einzelgericht des Bezirksgerichtes Affoltern hat am 3. September 2015, nach Einsicht in das Gesuch der Immocal AG, Untere Bahnhofstrasse 12, 8910 Affoltern am Albis, und der Post Immobilien AG, Viktoriastrasse 72, 3030 Bern, in Anwendung der Art. 258 bis 260 der Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO) erkennt: Unberechtigten ist das Betreten und Lagern auf der Liegenschaft Kat. Nr. 1906, Bahnhofplatz 11, 8910 Affoltern am Albis, untersagt. Ausgenommen ist der Fussweg im Untergeschoss auf der nordwestlichen Seite des Grundstücks, auf welchem ein Fusswegrecht zugunsten der Öffentlichkeit besteht. Widerhandlungen werden mit einer Busse von maximal Fr. 500.– bestraft. Als Berechtigte gelten ausschliesslich Mieter, Besucher (z.B. der Mieter während der Dauer des Besuchs), Lieferanten/Zulieferer (im Verkehr mit den Mietern, während der Dauer ihrer Verrichtung) sowie Berechtigte aus den Parzellen Kat. Nr. 634 und 5953. Wer dieses Verbot nicht anerkennen will, hat innert 30 Tagen seit dessen Bekanntmachung und Anbringung auf dem Grundstück beim Gericht Einsprache zu erheben. Die Einsprache bedarf keiner Begründung. Die Einsprache macht das Verbot gegenüber der einsprechenden Person unwirksam. Zur Durchsetzung des Verbots ist beim Gericht Klage einzureichen (Art. 260 ZPO). Affoltern am Albis, 23. Oktober 2015 Gemeindeammannamt Affoltern a.A. R. Günthardt, Gemeindeammann

Planungskommission Bonstetten Ausschreibung Mitglieder Der Gemeinderat will in den nächsten Monaten einen Plan erarbeiten, wie die gemeindeeigenen Liegenschaften in der Zukunft genutzt werden sollen. Dazu zählt auch das kürzlich erworbene Bauland in Bahnhofsnähe. Zu diesem Zweck wird eine Kommission gebildet, welche Ideen und Vorschläge einbringen, diskutieren und eine konsolidierte Strategie zur Umsetzung in den nächsten Jahren vorschlagen soll. Beim Gebiet Heumatt handelt sich um die letzte strategische Landreserve in der Bauzone, welche der Politischen Gemeinde als Entwicklungsgebiet zur Verfügung steht. Diese Chance soll genutzt und verschiedene Entwicklungsvarianten ausgearbeitet werden. Der Gemeinderat möchte der neuen Kommission bewusst keine Vorgaben, Auflagen etc. hinsichtlich der künftigen Überbauungspläne auf besagtem Gebiet im Schachen machen. Die Mitglieder der neu zu gründenden Kommission sollen auf der «grünen Wiese» ihre Arbeit beginnen können. Aus der Arbeit der Kommission sollen mehrere Planungsvarianten entstehen, über welche der Gemeinderat anschliessend beraten bzw. beschliessen und dem Souverän beantragen wird. Die Arbeit der Planungskommission soll innert 3 bis 4 Monaten abgeschlossen sein. Wir suchen daher Personen, welche sich zutrauen, diese wichtige Planungsarbeit zu begleiten, die Visionen und Planungserfahrung haben, innovativ, weitsichtig und effizient sind, aus ihrem privaten wie beruflichen Umfeld gute Inputs für das Projekt einbringen können etc. An einer aktiven Mitarbeit Interessierte sind gebeten, bis 16. November 2015 ihre Bewerbung bei Gemeindeschreiber P. Kaiser einzureichen an primus.kaiser@bonstetten.ch oder auf dem Postweg an Gemeinderatskanzlei, Am Rainli 2, 8906 Bonstetten. Bitte Name, Vorname, Adresse, Telefonnummer und Mailadresse angeben. Der Gemeinderat wird die maximal 10-köpfige Kommission dann nominieren und zusammen mit ihr die Arbeit aufnehmen. Bonstetten, 23. Oktober 2015 Der Gemeinderat

Einladung zur Gemeindeversammlung

Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern

Montag, 23. November 2015 Ort: Kirche Maschwanden

Gemeinden im Bezirk Affoltern Entlang Strassen und öffentlichen Wegen gelten nachstehende Vorschriften der kantonalen Strassenabstandsverordnung:

19.30 Uhr: Gemeindeversammlung der Sekundarschulgemeinde Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten anschliessend ab 20.00 Uhr: Gemeindeversammlung der – Politischen Gemeinde – Primarschulgemeinde – Reformierten Kirchgemeinde Traktanden A. Sekundarschulgemeinde Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten Antrag der Oberstufenpflege: Genehmigung des Voranschlages 2016 B. Politische Gemeinde Anträge des Gemeinderates: 1. Genehmigung des Voranschlages 2016 2. Genehmigung Teilrevision der Statuten des Zweckverbandes Sozialdienst Bezirk Affoltern, gültig ab 1. Januar 2016 C. Primarschulgemeinde Antrag der Primarschulpflege: Genehmigung des Voranschlages 2016 D. Kirchgemeinde Antrag der reformierten Kirchenpflege: 1. Genehmigung des Voranschlages 2016 Die Akten und das Stimmregister der Gemeinde Maschwanden liegen in der Gemeinderatskanzlei ab Freitag, 6. November 2015, zur Einsichtnahme auf.

• Mauern und Einfriedigungen dürfen die Verkehrssicherheit nicht beeinträchtigen. • Pflanzen, Äste- und Blattwerk von Bäumen und Sträuchern dürfen bis in eine Höhe von 4,50 m nicht über Strassen- und Weggrenzen hinausragen; bei Rad-, Fuss- und Gehwegen bis in eine Höhe von 2,5 m. • Morsche und dürre Bäume oder Äste sind zu beseitigen, wenn sie auf die Strasse stürzen könnten. • Auf der Innenseite von Kurven sowie bei Strassenverzweigungen und Ausfahrten, sind die erforderlichen Sichtbereiche freizuhalten. In diesen dürfen Pflanzen, Mauern und Einfriedigungen eine Höhe von 0,8 m nicht überschreiten. Der Sichtbereich zwischen 0,8 m und 3,0 m ist immer freizuhalten. Dieser Vorschrift ist spezielle Aufmerksamkeit zu schenken. Die Grundeigentümer werden aufgefordert, diese Bestimmungen – im Interesse einer ungehinderten Benützung der Verkehrsflächen und zur Gewährung der Verkehrssicherheit – dauernd zu beachten und ihren Pflichten nachzukommen; die nötigen Arbeiten sind bis spätestens 2. November 2015 auszuführen. Nach diesem Termin werden die Mängel gegen Kostenverrechnung durch die Gemeinde behoben oder in Auftrag gegeben, wobei jede Haftung für unfachgemässes Schneiden von Bäumen und Sträuchern abgelehnt werden muss.

Die Stimmberechtigung richtet sich nach den Bestimmungen des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) vom 1. September 2003.

Die Gemeinderäte danken für das Verständnis.

Im Auftrag der einladenden Behörde:

Gemeinden des Bezirks Affoltern

Affoltern am Albis, 23. Oktober 2015

Gemeindeverwaltung Maschwanden

Tot ist nur der, der vergessen wird. Wer in den Herzen seiner Liebsten lebt, ist nicht tot – er ist nur fern.

TO D E S A N Z E I G E In Liebe und Dankbarkeit, mit vielen schönen Erinnerungen, nehmen wir Abschied von meinem herzensguten Ehemann, meinem lieben Vater, Schwiegervater, unserem Grossvater, Bruder und Schwager

Adolf Hochstrasser-Merz 20. Juli 1935 – 12. Oktober 2015

Die zunehmenden Veränderungen in seinem Gesundheitszustand haben ihn eingeschränkt. Beim Malen konnte er aber alles Beschwerliche vergessen. Sein Herz hat plötzlich und für uns alle ganz unerwartet aufgehört zu schlagen. Ein spezieller Dank geht an das Ärzteteam und an das Pflegepersonal der Langzeitpflege Sonnenberg, Haus Rigi, für die umsichtige und liebevolle Betreuung und Pflege. Weiter danken wir allen, die mit dem Verstorbenen auf seinem Lebensweg und während seiner Krankheit freundschaftlich verbunden waren. Dein Abschied tut weh, wir lieben und vermissen dich. Rosmarie Hochstrasser-Merz Stefan und Susann Hochstrasser-Buser mit Johanna und Ramon Hedy und Max Suter-Hochstrasser Elisabeth Götti-Hochstrasser Julia Hochstrasser-Rettich Verwandte und Freunde Auf ausdrücklichen Wunsch des Verstorbenen findet die Urnenbeisetzung im engsten Familien- und Freundeskreis auf dem Friedhof Heissächer in Wettswil statt. Traueradresse: Rosmarie Hochstrasser-Merz, Im Wiesengrund 18, 8907 Wettswil


Bezirk Affoltern

Freitag, 23. Oktober 2015

«Die Vorwürfe mit schriftlichen Dokumenten widerlegt und sie meinen Kollegen dargelegt»

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kommentar

Mediation nötig von werner schneiter

Die Ottenbacher Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger nimmt Stellung zu den Vorwürfen ihrer Gemeinderatskollegen. «Anzeiger»: Eine gemäss Ihren Gemeinderatskollegen «Ihnen nahestehende Person» hat E-Mails verschickt. Darin heisst es: «Da sie (die Gemeindepräsidentin) grossmehrheitlich im Rat überstimmt wird, muss sie Geschäfte vertreten, die sie überhaupt nicht mittragen kann …» Sie würden laufend überstimmt. Sie wurden aufgefordert, diese Behauptung berichtigen zu lassen. Das sei nicht erfolgt. Was sagen Sie dazu? Gaby Noser Fanger: Ich vertrete im Gemeinderat ab und an Positionen, für die sich keine Mehrheit findet und die ich dann gegenüber Aussenstehenden vertreten muss. Ich habe diesbezüglich schon Erfahrung gesammelt und handhabe das gelassen und im Bewusstsein, dass dies zur Behördentätigkeit gehört wie das Amen in der Kirche. Grundsätzlich frage ich mich schon, warum ich überhaupt verpflichtet werde, eine Behauptung zu berichtigen, die nicht von mir stammt? Ich kann Ihnen aber versichern: Meine entschiedene Distanzierung von diesem Zitat ist am 25. September 2015 schriftlich zuhanden meiner Gemeinderats-Kollegen erfolgt. Ihnen wird vorgeworfen, dass Sie Mehrheitsbeschlüsse des Gemeinderates nicht umsetzen und Abmachungen nicht einhalten. Die Kollegen verweisen dabei auf den Arbeitsvertrag mit dem früheren Gemeindeschreiber, den Sie entgegen des Gemeinderatsbeschlusses beendet haben sollen. Der Gemeindeschreiber, wird weiter ausgeführt, habe sich anerboten, laufende Projekte über seine Schreibertätigkeit hinaus zu betreuen. Nichts sei daraufhin geschehen. Ich kann nur sagen, dass die Aus-

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Dokumenten widerlegt und sie meinen Kollegen dargelegt. Des Weiteren kam ich zum Schluss: Ich bin von Ottenbacherinnen und Ottenbachern für vier Jahre gewählt und nicht von den Kollegen. Trotzdem setzten sie mir zweimal Fristen, bis wann ich mich bezüglich meines Rücktritts zu entscheiden habe. Zweimal hielt ich schriftlich und termingerecht fest, dass ich mein Amt weiter ausführen werde. Gebracht hat es nichts: Jetzt wird über die Presse die breite Öffentlichkeit gesucht – was ich von Gemeinderäten, in die die Bürgerinnen und Bürger Vertrauen gesetzt haben, unverantwortlich finde. Dass diese Medienmitteilung ohne mein Wissen, während meiner Ferien und entgegen der Empfehlung des Bezirksratspräsidenten geschehen ist, finde ich äusserst bedenklich.

Die Ottenbacher Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger am 1. August dieses Jahres mit Bundesrätin Doris Leuthard. (Archivbild) sagen der Kollegen falsch sind. Das belegen sowohl Protokolle wie auch EMails von allen vier Kollegen. Darüber hinaus verweise ich auf den Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern vom 9. Juni 2015, wo der Gemeindeschreiber detailliert ausgeführt hat, warum er seine Anstellung in Ottenbach wieder kündigen werde. In der Vergangenheit habe ich mich an die Beschlüsse, welche der Gemeinderat gefällt hat, gehalten und diese umgesetzt. Wenn Beschlüsse nicht umgesetzt werden konnten (weil sich zum Beispiel die Rahmenbedingungen geändert haben), dann habe ich jeweils darauf geachtet, dass die Sachfrage nochmals im Gremium traktandiert wurde und ein neuer Beschluss gefällt wurde. Sie haben – so wird von Ihren Kollegen

dargelegt – den Rücktritt angeboten. Und sie hätten diesen angenommen. Aber Sie hätten danach mehrere Fristen verstreichen lassen. Deshalb die Stellungnahme, die auch an die Presse ging. Ich weiss nicht, wie andere in so einer Situation reagieren würden, in der ihnen aus heiterem Himmel von Kollegen plötzlich massive Vorwürfe gemacht werden. Mir hat das im ersten Moment den Boden unter den Füssen weggezogen, und ich habe gesagt: «Ich kann ja auch gehen». Als mir meine Kollegen Tage später unter diesem Vorwand auch noch den Rücktritt nahegelegt haben, da brauchte ich etwas Bedenkzeit. Ich habe die Vorwürfe, die meine Kollegen gegen mich ins Feld führen, sorgfältig geprüft und fand keine stichhaltigen Argumente. Ganz im Gegenteil: Ich habe die Vorwürfe mit schriftlichen

Insgesamt drängt sich hier Frage auf: Hat eine Zusammenarbeit unter solchen Voraussetzungen noch Sinn? Ich habe mir diese Frage auch schon gestellt und bin zum Schluss gekommen, dass bei gewählten Gremien diese Frage nicht gestellt werden kann. Auch die Bundesräte Blocher und Leuenberger mussten vier Jahre zusammenarbeiten. Zudem hatte ich den Eindruck, dass wir bis zu dieser Rücktrittsforderung gut zusammengearbeitet und vieles erreicht haben. Es tut mir leid, dass ich offenbar diese divergierenden Kräfte unterschätzt habe. Wenn sich die Kollegen auf ihre Aufgaben besinnen und wir uns alle um Kooperation bemühen, am besten mithilfe einer Mediation, sehe ich durchaus eine Zukunft. Ich bin auch nach dem Vorgefallenen bereit, weiter mit meinen Kollegen zusammenzuarbeiten – zum Wohle von Ottenbach. (Interview: -ter.)

Neukonstituierung der Sekundarschulpflege Bonstetten Sibylle Albrecht-Schnetzler ist per 22. September 2015 aus der Sekundarschulpflege zurückgetreten. Das Gremium verdankt die engagierte Tätigkeit in der Behörde herzlich und wünscht ihr für die Zukunft alles Gute. Die Sekundarschulpflege Bonstetten ist erfreut, dass sich Dr. phil. Urs Wüthrich für die Mitarbeit in der Behörde zur Verfügung gestellt hat. Die stille Wahl wurde am 4. September 2015 im «Anzeiger» publiziert. Urs Wüthrich wird das neu geschaffene Ressort Personelles übernehmen. Seine berufliche Tätigkeit qualifiziert ihn für dieses Amt, welches er per 23. September angetreten hat. Er wohnt seit rund 15 Jahren mit seiner Familie in Bonstetten, kennt das schulische Umfeld gut und wird sich aktiv einbringen. Die Konstituierung der Sekundarschulpflege für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018 ist auf der Website einsehbar.

Die Sekundarschulpflege Bonstetten, von links: Marianne Wolfsgruber, Lutz Eichelkraut, Corinne Stutz, Urs Wüthrich und Claudia Chinello. (Bild zvg.) und die beiden ausgewiesenen Leiterinnen ihr Fachwissen entsprechend umsetzen können.

Ausblick Personelle Verstärkung in der Schulleitung Aufgrund der höheren Schülerzahl und weil der Kanton für die Schulleitungen mehr Stellenprozente vorsieht, konnte die Leitung der Sekundarschule Bonstetten verstärkt werden. Seit August 2015 ist Martina Brühl für die Sonderpädagogik zuständig. Zusätzlich unterrichtet sie als Heilpädagogin. Dr. Beate Kuhnt führt die Schule seit einem Jahr. Die Schulpflege freut sich, dass die Aufteilung der Arbeitsgebiete gut funktioniert

Per Anfang Januar 2016 tritt die neue Geschäftsordnung in Kraft. Sie ersetzt dann das nicht mehr zeitgemässe Organisationsstatut. Die Schulpflege will die Trennung von strategischer und operativer Ebene umsetzen. Die Geschäftsordnung sieht vor, dass die operativen Geschäfte von den beiden Schulleiterinnen, dem Leiter Hausdienst und der Leiterin Schulverwaltung geführt werden. Die Operative Leitung hat ihre Arbeit – in einer ersten Testphase – bereits aufgenommen.

Im nächsten Jahr wird die Sekundarschule Bonstetten 65 Jahre alt. Dies ist ein guter Grund zurückzuschauen, das Hier und Jetzt zu betrachten und einen Blick in die Zukunft zu wagen. Die Sekundarschule wird dies im Rahmen von Projekttagen gestalten und die Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen, daran teilzunehmen. Am Tag der offenen Tür (Samstag, 9. Juli 2016) wird auch die «Chronik der Sekundarschule» – verfasst durch Herrn Urs Gsell, ehemaliger Lehrer – vorgestellt. Auf der neu gestalteten Website www.sek-bonstetten.ch wird über die Entwicklungen an der Schule informiert. Corinne Stutz, Präsidentin Sekundarschulpflege Bonstetten

A

uch in einer Behörde sitzen Akteure mit unterschiedlichen politischen Einstellungen, stille Schaffer, laute Vordenker, Leute mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Charakteren. Vom Volk bestimmt, müssen sie sich im Gremium zusammenfinden, unter anderem die Finanzen im Griff haben und mehrheitsfähige Projekte aufgleisen. Fruchtbare Arbeit ist nur möglich, wenn sich der Gemeinderat oder eine andere Behörde intern findet und einmal gefasste Beschlüsse gegen aussen geeint vertritt. Von jenen im Gremium bei einer Abstimmung unterliegenden Mitgliedern wird erwartet, dass sie solche Beschlüsse mittragen und notfalls gegen aussen auch «contre Coeur» vertreten. Kollegialitätsprinzip nennt man das. Davon ist der Gemeinderat Ottenbach derzeit weit entfernt und offenbar nicht in der Lage, den Zwist intern zu lösen, wie man das eigentlich erwarten dürfte. Wie gross das Zerwürfnis ist, zeigt die Tatsache, dass vier Gemeinderatsmitglieder der Presse während der Ferienabwesenheit der Präsidentin eine Stellungnahme zukommen lassen, die garniert ist mit happigen Vorwürfen – ein ungewöhnliches Vorgehen. Es ist der «Höhepunkt» einer ganzen Reihe von Ereignissen, die schon seit Sommer diesen Jahres Fragen aufwerfen und wohl ein Spiegelbild der heutigen Situation bilden: Da ist der im Sommer angekündigte Rücktritt einer langjährigen Gemeinderätin, und da geben sich Gemeindeschreiber förmlich die Türklinke in die Hand. – Das Verhalten der Akteure und der Umstand, dass die Präsidentin an der Zusammenkunft mit der Presse nicht teilgenommen hat, legen den Schluss nahe: In dieser Behörde geht im Moment gar nichts mehr. Auf die Frage, wie es weitergehen soll, blickt man in ratlose Gesichter. Da Rücktritte – mit Ausnahme des längst angekündigten – nicht zur Diskussion stehen, helfen wohl nur noch eine externe Mediation und der Beistand des Bezirksrates. Auch Ottenbach braucht einen funktionierenden Gemeinderat – und zwar so schnell als möglich. Denn mit der Dorfkerngestaltung wartet ja ein wichtiges Projekt. anzeige


Bestattungen

Einbürgerungen Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 13. Oktober 2015 in das Bürgerrecht der Gemeinde Mettmenstetten aufgenommen: Koch Sylvia Veronika, geb. 1950, deutsche Staatsangehörige, wohnhaft in Mettmenstetten Mettmenstetten, 23. Oktober 2015 Gemeinderat Mettmenstetten

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).

Kontrolle von Hydranten auf privaten Grundstücken Die Feuerwehr wird am Samstag, 24. Oktober 2015, auf dem ganzen Gemeindegebiet von Hausen am Albis die vorhandenen Hydranten auf die Gebrauchstauglichkeit kontrollieren. Die Grundeigentümer werden gebeten, die Zugänglichkeit sicherzustellen. Die Zugänglichkeit ist gewährleistet, wenn die Hydranten nicht überwachsen sind, die Erreichbarkeit der Hydranten ohne Hindernisse jederzeit sichergestellt ist und rings um die Hydranten eine begehbare Fläche vorhanden ist. Sollte die Zugänglichkeit nicht gewährleistet sein, wird die Feuerwehr in Zusammenarbeit mit der Wasserversorgung die nötigen Massnahmen veranlassen. Kleinere Anpassungen, z. B. Rückschnitte einzelner Äste und dgl., werden während der Kontrollarbeiten ohne Rücksprache mit dem Grundeigentümer ausgeführt. Für Ihre wertvolle Zusammenarbeit zur Sicherstellung der Trink- und Löschwasserversorgung danken Ihnen der Gemeinderat und die Wasserversorgung. Bei Fragen steht die Wasserversorgung (Manuel Schneiter, Telefon 044 764 19 77) gerne zur Verfügung. Der Gemeinderat

Gemeindeammannamt Bonstetten

Aeugst am Albis

Gerichtliches Verbot

Bauherrschaft: Klein Fritz, Kilchbergstrasse 77, 8038 Zürich Bauvorhaben: Anbau Autounterstand an bestehende Liegenschaft, Buechbodenstrasse 6, Gemeinde Aeugst am Albis, Kat.-Nr. 291, GV-Nr. 806, Zone W1 (Gestaltungsplangebiet Stümel, GP 3)

Das Einzelgericht im summarischen Verfahren des Bezirksgerichtes Affoltern am Albis hat am 21. September 2015 nach Einsicht in das Begehren der gesuchstellenden Partei, Baugenossenschaft Rotach Zürich, Gertrudstr. 69, 8003 Zürich, in Anwendung von § 258 ZPO, verfügt:

Bauherrschaft: Zöllig Sonja, Hüttliacherweg 4, 8914 Aeugstertal Bauvorhaben: Abbruch Gartenhaus, Hüttliacherweg 4, Aeugstertal, Gemeinde Aeugst am Albis, Kat.-Nr. 1970, GV-Nr. 78, Zone K2 A

Obfelden Gesuchsteller: Schmid Immobilien AG, Neuhaltenring 1, 6030 Ebikon Baurechtliches Vorhaben: Neubau 3 Mehrfamilienhäuser mit 26 Wohnungen und Tiefgarage auf Kat.-Nr. 2291 an der Raihaltenstrasse (Zone W2)

Hausen am Albis Gesuchsteller: Ulrich und Rosa Maria Baumann, Ebertswilerstrasse 33, 8915 Hausen am Albis Bauprojekt: Ersatzanbau und Umbau Wohnhaus auf Kat.-Nr. 9, Bachstrasse 5 (KII) (Inv.-Nr. 148)

Hedingen Gesuchsteller: Stutz Edith und Emil, Kirchgasse 59, 8907 Wettswil Bauprojekt: Verlängerung der Schafhaltung in Feldscheune, Frohmoosstrasse, Kat.-Nr. 1119, Vers.-Nr. 392; Landwirtschaftszone kantonal

Hedingen Gesuchsteller: Scheidegger Alfred und Doris, Unterdorfstrasse, 8908 Hedingen Projektverfasser: Savioni Kuithan Architekten GmbH, Grubenstrasse 9, 8045 Zürich Bauprojekt: Abbruch Einfamilienhaus und Ersatzneubau Mehrfamilienhaus, Unterdorfstrasse 1, Kat.-Nr. 1350, Vers.Nr. 43; Kernzone Unterdorf

Ottenbach Bauherrschaft: Wegmann-Steiner Emmy, Hochwachtstrasse 46, 8400 Winterthur Bauvorhaben: Abbruch und Neubau Einfamilienhaus (Vers.-Nr. 650), an der Rüchligstrasse 1, Kat.-Nr. 418, Zone W2b

Am 19. Oktober 2015 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Somphia Peach geb. 02. Oktober 1954 kambodschanischer Staatsangehöriger, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Mühlebergstrasse 37. Die Trauerfeier findet am Samstag, 24. Oktober 2015, ab 9.00 Uhr im Buddhistischen Tempel in Walterswil SO, Kirchgasse 5, statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Wettswil am Albis Am 12. Oktober 2015 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Hochstrasser, Adolf geb. 20. Juli 1935, Bürger von Fahrwangen AG, Ehemann der Hochstrasser geb. Merz, Rosmarie Gertrud, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Im Wiesengrund 18. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Der Friedhofvorsteher

Affoltern am Albis Am 19. Oktober 2015 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Elise Susanna Christen geb. Buchmann

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Aeugst am Albis

Affoltern am Albis

Unberechtigten ist das Führen und Abstellen von Fahrzeugen aller Art auf der Liegenschaft Grundbuch Blatt 2076, Kataster Nr. 3548, Dettenbühl, 8907 Wettswil a.A., sowie der Liegenschaft, Grundbuch Blatt 600, Kataster Nr. 1649, Mettlen, 8907 Wettswil am Albis, untersagt. Ausgenommen sind die Mieter der Liegenschaften Kirchgasse 7–19, 8907 Wettswil am Albis, auf den ihnen zugewiesenen Parkplätzen, und deren Besucher auf den markierten Besucherparkplätzen während der Dauer ihres Besuches. In jedem Fall ist das Führen und Abstellen von Fahrzeugen mit einer Verkehrslast über 3.5 t auf der gesamten Tiefgaragendecke der genannten Liegenschaften verboten. Widerhandlungen werden mit einer Busse von maximal Fr. 500.– bestraft. Durch die richterlichen Behörden ist das vorstehende gerichtliche Verbot in Anwendung von Artikeln 258 bis 260 der Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO) verfügt worden. Für den Fristenlauf ist die Publikation im Amtsblatt des Kantons Zürich massgebend. Wer dieses Verbot nicht anerkennen will, hat innert 30 Tagen seit dessen Bekanntmachung und Anbringung auf dem Grundstück beim Gericht Einsprache zu erheben. Die Einsprache bedarf keiner Begründung. Die Einsprache macht das Verbot gegenüber der einsprechenden Person unwirksam. Zur Durchsetzung des Verbots ist beim Gericht Klage einzureichen. (§ 260 ZPO) 8906 Bonstetten, 23. Oktober 2015 Gemeindeammannamt Bonstetten lic.iur. T. Michel Burri, Gemeindeammann

geb. 30. Dezember 1920, von Wynau BE, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis, Melchior-Hirzel-Weg 42. Urnenbeisetzung am Dienstag, 27. Oktober 2015, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis, anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofkapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 21. Oktober 2015 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Christa Wandke geb. Bauer geb. 4. Januar 1939, Ehefrau des Claus Wandke, von Affoltern am Albis ZH, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Zeughausstrasse 30. Die Beisetzung fand im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Hausen am Albis Am 19. Oktober 2015 ist in Hausen am Albis gestorben:

Moroff, Werner geb. 01.08.1925, von Hausen am Albis ZH und Russikon ZH, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis. Die Beisetzung findet am Dienstag, 27. Oktober 2015, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis mit anschliessender Abdankung in der reformierten Kirche Hausen am Albis statt. Bestattungsamt Hausen am Albis

Obfelden Am 21. Oktober 2015 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Wildi Rita geb. 18. Juni 1944, von Horgen ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, Dorfstrasse 115. Abdankung am 30. Oktober 2015, 14.30 Uhr, in der Neuapostolischen Kirche, 8910 Affoltern am Albis Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Die Friedhofvorsteherin

«Und immer sind irgendwo Spuren deines Lebens, Gedanken, Bilder, Augenblicke und Gefühle. Sie werden uns an dich erinnern.»

TO D E S A N Z E I G E Traurig, gleichzeitig aber dankbar, nehmen wir Abschied von unserem Vati, Schwiegervater, Grossvati und Urgrossvati

Werner Moroff 1. August 1925 – 19. Oktober 2015

Er durfte zwei Jahre nach Mueti friedlich zu Hause einschlafen. Wir danken dir für deine Liebe und die gute gemeinsame Zeit. Vreni und Walter Müller-Moroff mit Corina und Reto und Familien Albert und Vreni Moroff-Rüegg mit Sandro und Olivia Susanna Morof und Ruedi Gaisser mit Lukas Regula und Richard Studer-Moroff mit Vera und Carla Christine Morof mit Jann und Lea Die Urnenbeisetzung ist am Dienstag, 27. Oktober 2015, 13.30 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis. Anschliessend findet der Trauergottesdienst in der reformierten Kirche Hausen am Albis statt. Für allfällige Spenden berücksichtigen Sie bitte die Spitex Knonaueramt, Postkonto 87-267156-1, Vermerk «Spitex Hausen / Werner Moroff» oder «Entlastungsdienst / Werner Moroff». In der Gemeinde werden keine Leidzirkulare versandt. Traueradresse: Susanna Morof, Bifangstrasse 23, 8915 Hausen am Albis


Bezirk Affoltern

Freitag, 23. Oktober 2015

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Spannende Geschäfte an der Gemeindeversammlung Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Hedingen Die Stimmberechtigten entscheiden an der Gemeindeversammlung vom 10. Dezember 2015 über zahlreiche Geschäfte. Neben der Verabschiedung des Voranschlags 2016 mit Erhöhung des Steuerfusses auf 105 % beantragt der Gemeinderat den Verkauf eines Grundstücks, die Beschaffung eines Tanklöschfahrzeugs, eine Erhöhung des Stellenplans und die Genehmigung einer Bauabrechnung. Der Gemeinderat hat in einem mehrstufigen Verfahren das Budget 2016 erarbeitet. Bei einem Aufwand von 19 724 300 Franken und einem Ertrag von 19 667 400 Franken wird mit einem Aufwandüberschuss von 56 900 Franken gerechnet. Gegenüber dem Vorjahresbudget sinkt der Aufwand leicht. Die Ertragsseite ist durch die Entwicklung der Steuereinnahmen und des Finanzausgleichs geprägt. Die Steuererträge werden leicht tiefer veranschlagt. Durch den zusätzlichen Finanzausgleich von 1,2 Mio. Franken gegenüber dem Vorjahr können die Mindereinnahmen aber mehr als kompensiert werden. Dieser höhere Steuerkraft- bzw. Ressourcenausgleichsbeitrag des Kantons wurde aufgrund des schlechten Rechnungsabschlusses 2014 gesprochen und wird in den Folgejahren wieder merklich tiefer ausfallen. Die im Frühjahr durchgeführte Analyse der Steuersituation hat gezeigt, dass die Reduktionen des Steuerfusses auf 98 % aufgrund einer fehler-

haften Steuerplanung in den Jahren 2011 und 2013 erfolgten. Für eine mittelfristig ausgeglichene Rechnung beantragt der Gemeinderat deshalb eine Erhöhung des Steuerfusses von 98 % auf 105 %. Bei unverändertem Steuerfuss könnte die Gemeinde ihre laufenden Ausgaben durch die Einnahmen nicht decken. Geld für Investitionen stünde dann nicht zur Verfügung. Die Anpassung des Steuerfusses wird als notwendig beurteilt.

Neues Tanklöschfahrzeug Das heutige Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Hedingen wurde erstmals 1992 in Verkehr gesetzt. Trotz regelmässiger und fachgerechter Wartung treten doch diverse Alters- und Verschleisserscheinungen auf. Die Gebäudeversicherung des Kantons Zürich (GVZ) gibt die Kriterien für eine Fahrzeugbeschaffung vor und hat der Feuerwehr Hedingen ein zehnjähriges Occasions-Tanklöschfahrzeug für 187 000 Franken angeboten. Mit diesem Fahrzeug können die Anforderungen für die nächsten 15 Jahre erfüllt werden. Ein neues Fahrzeug würde rund eine halbe Million Franken kosten.

Grundstückverkauf Die Gemeinde besitzt zwischen der Alten Zwillikerstrasse und dem SBB-Trassee ein 324 Quadratmeter grosses Grundstück. Eine Nutzung ist schwierig, da die Gemeindeparzelle eingebettet zwischen Strasse, Bahnlinie und Nachbargrundstücken liegt. Eine Überbauung macht nur Sinn, wenn die um-

Auf diesen Areal will der Gemeinderat 324 Quadratmeter veräussern. (Bild Werner Schneiter) liegenden Parzellen ebenfalls in die Betrachtung miteinbezogen werden. So entsteht eine Fläche von über 2500 Quadratmeter, was für ein ansprechendes Bauprojekt genügt. Der Gemeinderat ist zur Überzeugung gelangt, dass das Gemeindegrundstück für sich allein nicht befriedigend genutzt werden kann und mit dem Verkauf Voraussetzungen geschaffen werden können, um eine attraktive Wohnüberbauung zu realisieren. Die Sanierung der Hinteren Bahnhofstrasse wurde im Juni 2014 abge-

schlossen und hat 190 676 Franken gekostet, knapp 100 000 Franken weniger, als die Gemeindeversammlung 2013 bewilligt hatte. Einerseits ergab der optimale Zeitpunkt des Submissionsverfahrens niedrigere Kosten und andererseits konnte bei der Projektierung auf ein Vorprojekt aus dem Jahr 2007 zurückgegriffen werden.

Jugendtreff: Stellenplanerhöhung Für die Führung des Jugendtreffs bewilligte die Gemeindeversammlung

2013 einen Kredit von 60 000 Franken pro Jahr. Einen wesentlichen Bestandteil dieser jährlich wiederkehrenden Ausgaben bildet die Entschädigung des Treffleiters, der diese Arbeit auf Basis eines Dienstleistungsvertrags erledigt. Dieses Mandatsverhältnis soll in ein Anstellungsverhältnis umgewandelt werden. Dafür muss der Stellenplan der Gemeinde um 50 % auf 910 % erhöht werden. Mit dem Wechsel sind keine Mehrkosten und auch kein Abbau der Leistungen der ausserschulischen Jugendarbeit verbunden.

forum

2016: Keine Steuerfusserhöhung Aus dem Gemeinderat Affoltern Der Voranschlag 2016 kommt erstmals seit dem Jahr 2004 ohne Steuerfussausgleich bzw. Übergangsausgleich oder neuem individuellen Sonderlastenausgleich aus. Der Gesamtsteuerfuss von Affoltern bleibt stabil auf 124 %. Der Voranschlag 2016 der Politischen Gemeinde Affoltern am Albis zeigt bei einem Aufwand von 68 915 300 Franken und einem Ertrag von 68 658 100 Franken einen Aufwandüberschuss von 257 200 Franken auf. Darin enthalten sind 300 000 Franken zusätzliche Abschreibungen auf dem Verwaltungsvermögen betreffend das Haus zum Seewadel. Nettoinvestitionen sind im Verwaltungsvermögen in der Höhe von 4 872 000 Franken vorgesehen. Der Steuerfuss wird auf 124 % beibehalten und es wird weder Übergangsausgleich noch individueller Sonderlastenausgleich beantragt. Seit 2004 beanspruchte die Gemeinde Affoltern Steuerfussausgleich bzw. seit dem Jahr 2012 im Rahmen des neuen Finanzausgleichsgesetzes Übergangsausgleich. Deshalb musste der Steuerfuss seit 2012 schrittweise auf 124 % angehoben werden. Hätte für das Jahr 2016 weiterhin um Übergangsausgleichsbeiträge ersucht werden müssen, so hätte der Steuerfuss auf 134 % erhöht werden müssen. Ab 2016 besteht auch die Möglichkeit, beim Kanton individuelle Sonderlastenausgleichsbeiträge zu beantragen.

Solche Beiträge werden entrichtet, wenn nach der Anhebung des Steuerfusses auf 129 % ein Aufwandüberschuss vorhanden ist und Aufwendungen bzw. sogenannte Sonderlasten bestehen, welche ohne Einflussmöglichkeiten der Gemeinde über dem kantonalen Mittel liegen. Die Politische Gemeinde Affoltern am Albis weist vor allem im Sozialbereich verschiedene Sonderlasten auf. Da der Gemeinderat jedoch den Steuerfuss nicht um weitere 5 % anheben will, wurde kein Gesuch um individuellen Sonderlastenausgleich gestellt. Zudem zeigt das vor über drei Jahren lancierte Ressourcenoptimierungsprojekt Wirkung und so sind in den vergangenen Jahren bei der Politischen Gemeinde positive Rechnungsabschlüsse erzielt worden. Um eine ausgeglichene Laufende Rechnung im Voranschlag 2016 erreichen zu können, galt es, alle Aufwendungen auf deren Höhe, Dringlichkeit und Wirtschaftlichkeit hin zu überprüfen und weitere Einsparungen umzusetzen sowie Reserven mehrheitlich zu streichen. Auch die Erträge sind aufgrund von Berechnungen oder Erfahrungswerten aus den Vorjahren angepasst worden. Trotz praktisch ausgeglichener Laufender Rechnung bleibt die finanzielle Situation der Politischen Gemeinde Affoltern sehr angespannt. Neue Ausgaben gilt es sorgfältig zu prüfen und es sind weitere Sparanstrengungen zu tätigen. (tro)

Seltsame «Fort»-Schritte in Knonau Das kleine Dorf in der südlichsten Ecke des Kantons Zürich liess es sich nicht nehmen, auch vom Einwohnerwachstum im Säuliamt zu profitieren. Auch zurzeit entstehen wieder drei Wohnüberbauungen. Die Zahl der Einwohner dürfte merklich ansteigen. Ebenso die Steuereinnahmen. In dieser Situation sei aber auch auf eine gegenteilige Entwicklung in der friedlichen Gemeinde hingewiesen. Es macht Freude, wenn die Gemeinde auch von einem sympathischen Begegnungszentrum spricht. Einstweilen kann man ein solches Projekt durchaus begrüssen. Aber auch die Infrastruktur müsste eigentlich mit erhöhten Ansprüchen realisiert werden, die sich aus der steigenden Einwohnerzahl aufdrängen werden. Es sei hier nicht auf die Grundbedürfnisse wie Wasserversorgung, Anpassung von Verkehrswegen und an-

dere technische Aufgaben hingewiesen, sondern auf jene, die den Einwohnern für ihren üblichen Lebensstandard dienen. So zeigt sich wirklich ein unbegreiflicher «Fort»-Schritt, wenn die Einwohner in Knonau keinen Bancomaten mehr benützen können und auch keine volle Post-Dienstleistung mehr zur Verfügung steht. Eingeschriebene Briefe müssen jetzt in Mettmenstetten abgeholt werden. Die in den Volg übertragene MiniPost wird bei manchen Einwohnern zur besonderen Belastung. Bereits habe ich persönlich einen Stau an der Kasse erlebt, wo es bisher doch zügig voranging. Fehlt da nicht die Poststelle, der Bancomat, wenn immer mehr Einwohner diese Infrastruktur nicht mehr vorfinden? Mit der kürzlichen Schliessung des «Hörnli», der eigentlichen Dorfbeiz,

Unverständliches Urteil des Obergerichts Letzte Chance für rasenden Geisterfahrer, «Anzeiger» vom 20.10. Beim Lesen des oben genannten Artikels blieb mir sogar der Kaffee im Hals stecken. Es ist reine Glückssache, dass dieser unverbesserliche, unbelehrbare und völlig verantwortungslose Raser noch keinen Menschen verletzt oder getötet hat. Dass zwei von drei Richtern des Zürcher Obergerichtes diesem Mann nochmals eine «letzte

Chance» geben (nach x letzten Chancen!) und das Urteil des Bezirksgerichtes von Affoltern aufhoben, ist für mich unverständlich und skandalös! Der Entscheid dieser beiden Richter ist ein Affront an jeden Autofahrer, welcher sich an unsere Verkehrsgesetze hält und zeigt ganz klar deren berufliche Inkompetenz! Schade, dass wir in der Schweiz nur die Möglichkeit haben, unfähige Politiker abzuwählen! Brigitte Caldwell, Ottenbach

hat Knonau auch noch einen wichtigen Treffpunkt verloren. Das Restaurant zählte doch als ein Baustein zu einer guten Gemeindestruktur. Wie viele Einwohner und auch Vereine feierten dort ihre Feste, fröhlichen Gedankenaustausch, spannende Jassrunden. Jetzt ists aus. Das dienliche Saalprogramm zu allen Zwecken fehlt, fort ... Kurzum: Fort ist der BancomatService. Bargeld muss man sich mühsam ausserhalb Knonau beschaffen. Fort ist auch die Poststelle mit den umfassenden Dienstleistungen. Fort ist auch die sympathische Dorfbeiz Hörnli. Diese drei «Fort»Schritte passen nicht in eine wachsende Gemeinde. Wie lassen sich die aufgezählten Mängel neuen Zuzügern erklären? Max Zingg, Knonau

Immer mit vollständiger Adresse Die Redaktion erhält regelmässig per E-Mail übermittelte Zuschriften, die keine vollständige Namensangabe oder Adresse der Autorin oder des Autors enthalten. Bitte in jedem Fall einen Absender vermerken. Bei Zuschriften, die sich auf Artikel im «Anzeiger» beziehen, sind dessen Titel und das Erscheinungsdatum notwendig. Kürzere Beiträge haben bessere Abdruckchancen, dazu auch solche, die sich auf Artikel im «Anzeiger» beziehen. (Red.)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 23. Oktober 2015

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Investieren in Energieeffizienz lohnt sich auch betriebswirtschaftlich Die Standortförderung und die Energiewende (3): Energiesparen als Wettbewerbsfaktor Während viele Industriekonzerne, Banken, Versicherungen oder die öffentliche Hand bereits das grosse betriebswirtschaftliche Potenzial des Energiesparens als Wettbewerbsfaktor nutzen, verzichten mittelständische Unternehmen meist darauf, dieses Potenzial zu nutzen. Dabei spielt Energieeffizienz heutzutage eine Schlüsselrolle, wenn es darum geht, Betriebskosten zu senken und die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. ................................................... von marcel r. streiff* Keine Firma, die heutzutage am Markt bestehen will, kommt an Energieeffizienzmassnamen vorbei. Dabei geht es längst nicht mehr nur darum, die Betriebskosten tiefzuhalten, sondern auch um unternehmerisches Denken und um ein gutes Image in der Öffentlichkeit, bei Kundinnen und Kunden sowie bei Mitarbeitenden. Angesprochen sind alle Branchen vom Dienstleistungssektor über Produktions-Unternehmen bis hin zu Gastronomiebetrieben, Bäckereien, Schreinereien oder die Landwirtschaft. Dies gilt unabhängig davon, ob es sich um einen Klein-, Mittel- oder Grossbetrieb handelt. Neben dem Sichern und Fördern der Nachhaltigkeit von Umwelt und

Amt» das Projekt Energieeffizienz im Unternehmen in Gang gesetzt.

Energieeffizienz im Unternehmen Umsonst ist eine energieeffiziente Produktion selbstverständlich nicht zu haben – doch Investieren lohnt sich. Und zwar nicht nur für die Umwelt und das Klima, sondern auch für die unternehmerische Bilanz. Richtig gemacht amortisieren sich die eingeMarcel R. Streiff, Ämtler Standortförderer. (Bild zvg.) setzten Gelder inGesellschaft hat die Standortförderung nerhalb kurzer Zeit. Wie das gehen als oberste Zielsetzung auch die nach- soll, ist Kern des neuen Teilprojektes haltige Sicherung und Förderung der «Energieeffizienz im Unternehmen». Wirtschaft in ihren Zielen festgehal- Unterstützt wird die Ämtler Standortten. Dazu gehören unter anderem Hal- förderung in diesem Teilprojekt mit ten und Erhöhung der Arbeitsplätze, Förderbeiträgen vom Bundesamt für erhöhte regionale Wertschöpfung an- Energie (BFE) im Rahmen ihres Unterstreben oder Verkauf von regionalen stützungsprogramms «Auf dem Weg Produkten in- und ausserhalb unserer zur Energie Region». Region fördern. Eine Grundvoraussetzung für die Zielerreichung ist die Wettbewerbsfähigkeit der ansässigen Wirtschaftlich rentabel Unternehmen. Aus diesem Grund hat Energieeffizienz im Betrieb ermögdie Standortförderung im Rahmen ih- licht Kosten in beträchtlicher Höhe zu res Projekts «EnergieRegion Knonauer sparen und bietet einem Unterneh-

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Gehölzpflege für die Natur Unterhaltsarbeiten an der Reppisch Zwischen November 2015 und März 2016 werden entlang der Reppisch zwischen Sellenbüren und Aumüli im Auftrag der Baudirektion Kanton Zürich, Sektion Gewässerunterhalt, Unterhaltsund Pflegemassnahmen durch ortsansässige Landwirte durchgeführt. Die Arbeiten sind Teil des Projekts «Öko-Korridor Reppisch». Sie dienen der Aufwertung von naturnahen Lebensräumen und der Förderung von bedrohten Tieren und Pflanzen entlang der Reppisch. In den nächsten Monaten werden an ausgewählten Stellen entlang der Reppisch Krautsäume und Gehölze gepflegt. In diesem Winterhalbjahr wird besonderes Gewicht auf die Pflege von offenen Flächen entlang und zwischen den Gehölzen gelegt. Damit werden die in den letzten Jahren geschaffenen «Lichtkorridore» offen gehalten, welche die Besonnung von Riedwiesen verbessern und die Lebensräume für Libellen, Heuschrecken und Schmetterlinge optimieren.

Die Natur braucht Licht und Vielfalt Grosse Gehölzpartien entlang der Reppisch waren einförmig ausgebildet und wenig strukturreich. Die Sträucher waren zudem oft stark überaltert. Für Vögel und zahlreiche weitere Kleintiere sind aber dichte, vielfältig aufgebaute Strauchbestände unterschiedlichen Alters als Niststandorte und Unterschlüpfe unverzichtbar. Zudem haben sich die Gehölzbestände entlang der Reppisch in den letzten Jahrzehnten stark auf Kosten von gut besonnten Ufer- und Bachpartien aus-

gedehnt. Diese sind aber für Reptilien, Amphibien und spezialisierte Libellen sehr wichtige Lebensräume. Von solchen «Sonnenfenstern» profitieren zudem auch seltene Pflanzenarten wie zum Beispiel Orchideen, die Akelei oder der Gelbe Eisenhut.

Arbeiten über Jahre gestaffelt Die Pflegearbeiten stützen sich auf biologische Abklärungen und erfolgen gezielt unter Berücksichtigung der Bedürfnisse der seltenen Tier- und Pflanzenarten. Die Erfahrungen mit den in den letzten Jahren getroffenen Massnahmen zeigen, dass die gut sichbaren Lücken in den Gehölzen bald etwas verwachsen, die Strukturvielfalt aber nachhaltig erhöhen. Um den Eingriff naturverträglich zu gestalten, werden die im Pflegeplan angeregten Massnahmen im Gehölzbereich der Reppisch zudem nicht alle gleichzeitig, sondern räumlich und zeitlich gestaffelt über mehrere Jahre verteilt vorgenommen. Die Arbeiten werden von einer Arbeitsgruppe begleitet, die aus Ökologen, einem Förster, Gemeindevertretern und Mitarbeitenden kantonaler Fachstellen besteht.

Zusatzeinkommen für Landwirte Die Pflegemassnahmen werden im Auftrag des Kantons durch Bauern ausgeführt, welche auch das angrenzende Agrarland bewirtschaften. Die Bewirtschaftungsverträge sichern diesen ein zusätzliches Einkommen und stärken die Verbundenheit der Landwirte mit dem naturnahen Flussraum. (pd.)

men echte Wettbewerbsvorteile. Einsparmöglichkeiten bieten sich in vielen Bereichen wie zum Beispiel Beleuchtung, Druckluft, Pumpensysteme, Kälte- und Kühlwasseranlagen, Wärmeversorgung, Lüftungsanlagen, Mobilität etc. Es gibt in unserer Region einige Beispiele von erfolgreichen Unternehmen zum Beispiel die Ernst Schweizer AG, Hedingen oder Köfler Holzbau, Zwillikon, die mit dem Vorurteil aufräumen, Umweltschutz lohne sich nicht. Sie zeigen, dass sich mit einer durchdachten Strategie und gutem Willen zur Veränderung positive Effekte erzielen lassen die wirtschaftlich rentabel sind.

Start Projektumsetzung 2016 Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten wie im Betrieb der Energieverbrauch gesenkt werden kann und noch mehr Angebote, welche Unternehmen in diesen Aktivitäten unterstützen. Es gibt finanzielle Anreize von staatlicher Seite, vergünstigte Angebote der Elektrizitätsversorger und eine fast unüberschaubare Anzahl von Angeboten im Bereich der Beratungstätigkeiten. Zurzeit werden die Grundlagen für das Projekt erarbeitet. Es ist das Ziel, interessierte Unternehmen mit einem spezifischen regionalen Beratungsangebot mehrstufig zu begleiten zu können. Es soll herausgefunden werden, welche Massnahmen für einen Betrieb geeignet sind, um daraus abgeleitet ein mögliches Vorgehen zu

definieren, weiterführende Kontakte oder Angebote zu vermitteln und Hinweise auf Fördermittel für Umweltprojekte zu geben. Die partizipierenden Unternehmen sollen durch die eingesparten Energiekosten einen wirtschaftlichen Nutzen haben, der sich spätestens fünf Jahre nach entsprechenden Investitionen in Energiesparmassnahmen positiv auf die Erfolgsrechnung auswirkt. Interessierte Unternehmen können sich heute schon bei der Standortförderung melden, um an diesem Projekt teilzunehmen. *Der Autor ist Standortförderer im Knonauer Amt

Aktuelle Projekte Regionale Energieberatung: Jeden Dienstagnachmittag von 14 bis 19 Uhr. Stromeffizienz-Programm: Ersatz Elektroboiler, Umwälzpumpen – Beleuchtung optimieren: Jetzt Förderbeitrag sichern! Energieeffizienz im Unternehmen: Investieren in Energieeffizienz lohnt sich auch betriebswirtschaftlich. Mehr Informationen zur Standortförderung Knonauer Amt sind unter www.knonauer-amt.ch und zum Projekt EnergieRegion Knonauer Amt unter www.energieregion-knonaueramt.ch zu finden.


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Freitag, 23. Oktober 2015

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Mit Kochbuch das Dorfleben bereichern Morgen Samstag ist Taufe des Buches «Bonstetten kocht – ein kulinarisches Dorfportrait» «Bonstetten kocht – ein kulinarisches Dorfportrait» heisst das fast 300 Seiten starke Buch, das morgen Samstag vorgestellt wird. Es ist ein Werk der Familie Höhn, die das Projekt in eineinhalbjähriger Arbeit umgesetzt hat.

auch wissen, wie sie über das Dorf denken und haben allen die gleichen Fragen zur Beantwortung vorgelegt. So ist auch eine Art Dorfporträt entstanden, garniert mit schönen Bildern – ein Werk der gesamten Familie Höhn, die – ausser dem Druck – alle notwendigen Arbeiten in Eigenregie bewältig hat. Raphaela Höhn hat deswegen sogar einen InDesign-Kurs besucht und die Handhabung des Fotoshops verinnerlicht, derweil sich Charles Höhn um Organisatorisches und Vermarktung gekümmert hat. Morgen Samstag ist Buchtaufe im Bonstetter Gemeindesaal. «Ich bin sehr gespannt, wie die Leute reagieren werden – auch etwas nervös», sagt Raphaela Höhn.

................................................... von werner schneiter Die Idee stammt von Angela Höhn, der Ehefrau des ehemaligen Bonstetter Gemeindepräsidenten Charles Höhn. «Wir werden im Fernsehen täglich mit Kochsendungen überflutet, sehen da auch Sterneköche am Werk. Wir wissen aber nicht, was in den Haushalten in unserem Dorf tagtäglich gekocht wird. Mich interessiert, was unsere Nachbarn auf den Tisch bringen», sagt Angela Höhn. In ihr reift der Gedanke, ein Buch mit Rezepten aus dem Dorf zu gestalten, auch deshalb, weil Kulinarisches verbindet und geeignet ist, der um sich greifenden Anonymität entgegenzuwirken. Im Vorwort des Werks schreibt Regierungspräsident Ernst Stocker denn auch von einem «intimen Dorfporträt mit hoher Identität stiftender Wirkung». Für Gemeindepräsident Bruno Steinemann trägt es viel zur Bereicherung des Alltags bei.

Kochen und zusammen essen – auch eine Art Integration Angela Höhn hat ihre Idee hinausgetragen. «Ja, sie ‹missionierte› während Wochen, trug ihr Vorhaben an Versammlungen vor und schrieb Bekannte an», hält Ehemann Charles fest. Sie hat Reaktionen erhalten, die von Begeisterung bis zur Zurückhaltung reichen. Letzteres auch deshalb, weil sie die gesamte kulinarische Vielfalt des Dorfes abbilden und aus diesem Grund auch alle Gesellschaftsschichten – einschliesslich Asylbewerber –

Buchtaufe im Gemeindesaal

Mit grosser Freude dabei: Die Buchautorinnen Angela und Tochter Raphaela Höhn haben alle Rezepte 1:1 nachgekocht. (Bild Werner Schneiter)

einbeziehen will. «Alle, die in ein Dorf kommen, sei es aus der Stadt, einem anderen Landesteil oder dem Ausland, müssen sich irgendwie integrieren. Kochen und zusammen essen, das ist doch auch eine Form von Integration», fügt Angela Höhn bei und bezeichnet sich als «Sozialkämpferin». So ist denn im Buch von ganz althergebrachten, klassischen bis hin zu exotischen Rezepten alles zu finden. Die beiden Autorinnen wollen mit ihrem Werk auch zum Ausdruck bringen, dass Essen verbindet, der Einsamkeit entgegenwirkt. «Es ist doch schön, mit Freunden zusammen an der Tafel zu sitzen – beim Essen sind wir alle gleich», sagt Angela Höhn. Sie kann sich vorstellen, in der wärmeren Jahreszeit eine «Dorfchochete» zu veranstalten – die Leute vereint an einem

langen Tisch wie das in Italien Tradition hat.

Mit offenen Armen empfangen Die anfänglich spürbare Zurückhaltung schmolz. Als Angela und Raphaela Höhn von Haushalt zu Haushalt weibelten, erhielten sie nicht nur Rezepte, sondern wurden mit offenen Armen empfangen. «Es waren bereichernde Begegnungen, bei denen wir viel Familiengeschichtliches erfuhren», sagen die beiden Autorinnen, die auch beim Männerkochclub vorstellig wurden und dort sogar kochen durften. 114 Rezepte kamen schliesslich zusammen, darunter uralte und exotische, auch alltägliche, herausgerückt von Leuten im Alter von 9 bis 90 Jahren. Kulinarisches aus aller Herren

Ländern und allen Gegenden der Schweiz, Lieblingsrezepte von Familien mit «Seele und Herz», die Geschichte in sich tragen. Die Autorinnen haben zu Hause alle Rezepte 1:1 nachgekocht und keine Veränderungen vorgenommen, aber bei einzelnen Rezeptgebern nachgefragt, der Präzisierung wegen etwa dann, wenn da von «einer Handvoll Mehl» oder «etwas Zucker» die Rede war. «Eine spannende Sache, die vielen Rezepte zu probieren», ergänzen sie.

InDesign-Kurs besucht In ihrem Werk beschränken sich Angela und Raphaela Höhn nicht nur auf Rezeptvorlagen. Sie wollten von den Rezeptgeberinnen und -gebern

Die Taufe von «Bonstetten kocht – ein kulinarisches Dorfportrait» findet morgen Samstag, 24. Oktober, ab 18 Uhr, im Gemeindesaal von Bonstetten statt. 18 Uhr ist Türöffnung, die Taufe findet 19.30 Uhr statt – mit einem Überraschungsgast. An verschiedenen Ständen können Gerichte von Rezepten aus dem Buch degustiert werden. Ab 20 Uhr ist gemütliches Beisammensein, geniessen, Austausch von Rezepten usw. angesagt Das Buch erscheint in einer Auflage von 1300 Exemplaren. Einen Teil davon übernimmt die Gemeinde Bonstetten, die das Buch den Neuzuzügern abgibt. Diese Sponsoren unterstützen: Gemeinde Bonstetten, Foundation Zürich Park Side, Horgen; Gartencenter Guggenbühl, Bonstetten; Mobiliar, Generalagentur Affoltern;- Bäckerei-Café Betschart, Bonstetten; Lärche-Märt, Bonstetten; Fine Wines GmbH, Bonstetten; Urs-Peter Sauder, Bonstetten.

Quitten sind derzeit sehr gefragt Infolge der Pflanzenkrankheit Feuerbrand sind die gelben Früchte rar geworden Seit die Pflanzenkrankheit «Feuerbrand» in der Schweiz wütet, sind Quittenbäume seltener anzutreffen. Die gelben und süssen Früchte werden von den Produzenten von Quittenerzeugnissen bereits über Inserate gesucht. Doch der Weg bis zur Konfitüre ist aufwendig. ................................................... von martin mullis Vor allem bei älteren Personen weckt die steinharte, gelbe Frucht nostalgische Gefühle und erinnert an die herrliche selbstgemachte Konfitüre der Grossmutter. Die Liebhaber von Quitten-Konfitüre, -Gelée oder -Schnaps fürchten jedoch um ihre süssen Spezialitäten. Quittenbäume sind von der Pflanzenkrankheit «Feuerbrand» ganz besonders betroffen. Zudem sind sie Überträger und stecken andere Bäume an. So setzen sich immer weniger Produzenten dem Risiko aus. Sie roden befallene Quittenbäume und pflanzen keine mehr an. Aus diesen Gründen haben die Quitten massiv an wirtschaftlicher Bedeutung verloren, und die Anbaufläche in der Schweiz ist drastisch gesunken. Laut dem landwirtschaftlichen Informationsdienst sind Quitten ein reines Nischenpro-

dukt und spielen im Früchtehandel nur noch eine marginale Rolle. Eine Umfrage zeigt, dass im Säuliamt noch immer fast in jeder Gemeinde einige Quittenbäume zu finden sind. Hier ist allerdings eine fast gegenteilige Feststellung auszumachen. Die wenigen Besitzer von Quittenbäumen finden für ihre Früchte nur schwer Abnehmer. Die Verarbeitung dieses speziellen Kernobstes verlangt einen grossen Aufwand, sodass sich die Herstellung im privaten Bereich nicht lohnt. Rolf Hofmann, Landwirt in Aeugst, weiss, dass seit einigen Jahren jeweils im Herbst die Früchte nur schwer an den Mann oder an die Frau gebracht werden können.

Quitten werden in Kleinstmengen verkauft oder zu Schnaps verarbeitet Auch der Ackerbaustellenleiter der Gemeinde Rifferswil, Alois Müller, kennt Besitzer von Quittenbäumen, welche die Früchte kompostieren oder schreddern und zu Schnaps verarbeiten. Alt Landwirt Fritz Schneebeli in Ottenbach verkauft seine Früchte jeweils an einige Stammkunden und verarbeitet den Rest zu Konfitüre. Auch im «Dorfmärt» Obfelden werden Quitten angeboten und finden recht guten Absatz. Der Quitten-Mangel nimmt jedoch immer grössere Dimensionen an. Die

Früchte sind vor allem für die grossen Produzenten von Quitten-Spezialitäten kaum mehr erhältlich. Die Situation beim Handel mit den gelben Früchten ist geradezu grotesk. Zwar sind überall noch viele Früchte erhältlich, leider wachsen sie weit verstreut und sind lediglich in Kleinstmengen pro Gemeinde vorhanden. Insbesondere dieses Jahr weisen Quittenbäume sogar noch einen sehr guten Behang auf. Dafür jedoch extra Sammelstellen einzurichten, würde sich aber nicht lohnen. Für die grossen Her- Quittenbaum in Ottenbach mit gutem Behang: Leider ist der Weg zur feinen Konfitüre ziemlich steller von Konfitü- beschwerlich. (Bild Martin Mullis) re, welche Mengen von bis zu 50 Tonnen pro Jahr benöti- Zwar sind überall noch immer viele transportieren, lohnt sich nicht. Dies gen, stellt sich das Problem der Kosten einzelne Quittenbäume vorhanden, bestätigt auch Josef Christen, Leiter für das Einsammeln und den Trans- die Früchte in einzelnen Harassen an der Kommunikation des Schweizeriport für kleine und kleinste Mengen. die wenigen Verarbeitungsstellen zu schen Obstverbandes.


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Wohnraum für 250 bis 300 Personen Sentmatt in Obfelden: Auf der Wiese entstehen 119 Mietwohnungen – am Montag war Spatenstich An der Bodenackerstrasse hinter dem Dorfmärt in Obfelden entsteht die Wohnbebauung Sentmatt. Im Sommer 2017 sollen die drei Häuser mit insgesamt 119 Mietwohnungen à 2½ bis 5½ Zimmer bezugsbereit sein. Auch energetisch ist dieses Projekt spannend. ................................................... von thomas stöckli «Für die Gemeinde Obfelden bedeutet es etwas, wenn 119 neue Wohnungen entstehen», betonte Gemeinderat Christian Kägi. 4980 Einwohner zählt Obfelden aktuell. Rund 250 bis 300, so rechnet er, dürften durch die Bebauung Sentmatt dazukommen. Der 5000. Einwohner wird allerdings kaum hier einziehen. Diese Marke dürfte lange vor dem geplanten Bezugstermin im Sommer 2017 geknackt werden. Zwei Jahre ist es her, seit die Halter Immobilien als Bauherrin einen Architekturwettbewerb für die Wiese mitten in Obfelden lancierte. Unter den eingereichten Projekten wurde jenes von Egli Rohr Partner ausgewählt. Es basiert auf drei Baukörpern mit viel Raum dazwischen. Raum für Spielplätze, für Treffpunkte und für Begrünung, wie Gerhard Wittwer, der stellvertretende Verwaltungsratspräsident des Architekturbüros, ausführt. publireportage

Bezug der ersten Wohnungen im Juni 2017 Bereits vor 22 Jahren lag ein bewilligtes Projekt für das Areal vor. Durch sechs Baurekurse wurde es damals ausgebremst – und schliesslich ganz fallen gelassen. Umso erstaunlicher, dass diesmal keine einzige Einsprache erfolgte. «Wir haben den Spagat geschafft», so Roger Ricklin, Projektleiter von Halter, zur Herausforderung, in direkter Nachbarschaft zu einem Einfamilienhausquartier die angestrebte Verdichtung zu erreichen. Nach fast zwei Jahren Planungszeit trat das Projekt nun mit dem traditionellen Spatenstich in die Bauphase über. Der Bezug der ersten Wohnungen ist für Juni 2017 vorgesehen. Da die Grundrisse der Wohnungen sehr vielfältig sind, decken sie auch unterschiedliche Bedürfnisse ab. Schulhaus und Einkaufsmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe bieten ideale Voraussetzungen, damit sich sowohl Singles, Familien aber auch die Generation über 50 in der Sentmatt wohlfühlen werden.

Pilot- und Demonstrationsprojekt? Technisch richtet sich die Überbauung nach den neuesten Standards, energetisch leistet sie sogar Pionierarbeit: Ein Kollektorenmix auf dem Dach sorgt für Warmwasser und Strom, die Wärme und Kühle zur Klimatisierung der Räume kommen aus der Erde. Das

Übergang von der Planungs- in die Ausführungsphase: Spatenstich auf der Sentmatt in Obfelden. (Bild Thomas Stöckli) Besondere: Im Sommer wird der Überschuss an Energie in den Boden zurückgeführt. Ins Leuchtturmprogramm des Bundesamts für Energie

hat es die Überbauung zwar nicht geschafft, aber die Zeichen stehen gut, dass es zumindest als Pilot- und Demonstrationsprojekt für innovative

Energietechnologien anerkannt und entsprechend unterstützt wird. Informationen unter www.sentmatt.ch/vorabinfo.


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Freitag, 23. Oktober 2015

Herbstnebel mit Farbe und Form trotzen Beate Bitterwolf, Anneliese Hophan und Silvia Jeanneret in der Galerie für Gegenwartskunst in Bonstetten

Silvia Jeanneret mit ihren Arbeiten auf Leinwand.

Das Zusammenspiel zwischen dem farbenfrohen malerischen Werk Bitterwolfs, den in Herbstfarbtönen gehaltenen Bildern Jeannerets und den Bronzeskulpturen Hophans entfaltet eine bewegte Gegenwelt zur herbstlichen Nebeldecke. Die Schnittmenge dieser Werke ist eine innewohnende Energie, die dem Betrachter eine fast südländische Atmosphäre vermittelt. ................................................... von nana pernod «Potz tuusig»: Sprache heisst Heimat, heisst Identität: die Titel der Bilder von Silvia Jeanneret sind in Zürcher Mundart gehalten. Dies ist eine bewusste Wahl der Künstlerin, denn ihre Sprache ist auch ihre Identität und so

Ausstellung dauert bis 6. Dezember 17. Oktober bis 6. Dezember 2015 in der Galerie für Gegenwartskunst, Bonstetten. Apéro: 25. Oktober, 15. und 29. November, 13 bis 17 Uhr. Finissage: Sonntag 6. Dezember 2015, 13 bis 17 Uhr. Öffnungszeiten, Galerie: Donnerstag und Freitag, 14 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag 13 bis 17 Uhr. Kunstfenster: Sonntag 14 bis 17 Uhr und nach Absprache. Die Galerie ist an der Kunst 15 Zürich in der ABB-Halle, Oerlikon, vom 29. Oktober bis 1. November 2015 vertreten: Stand E3, Informationen: Galerie für Gegenwartskunst, Elfi Bohrer, Burgwies 2, 8906 Bonstetten, Telefon 044 700 32 10, www.ggbohrer.ch.

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Teil ihrer Bilder. Die in Mischtechnik mit Collage gefertigten, mehrschichtigen und meist grossformatigen Bilder sprühen vor Energie. Neu verwendet Jeanneret auch Bitumen (ein Erdölabfallprodukt) in ihrer Mischtechnik. Als dicke schwarze Striche oder braune Spuren tritt es in den meist abstrakten Bildern zutage, die sonst in herbstlichen Farbtönen gehalten und mit wenig Rot versetzt sind. Die Übergänge zwischen Collage und Malerei oder Zeichnung sind fliessend und für das Auge kaum wahrnehmbar. Auf diese fliessenden Übergänge legt Jeanneret besonderen Wert. Es ist die Arbeit mit den verschiedenen Materialien, die den Arbeitsprozess bestimmt. Die Titel haben ein Eigenleben: die Künstlerin ordnet sie erst nach dem Fertigstellen dem jeweiligen Bild zu. Zwischen diesen energetisch geladenen Bildern «schweben» die Skulpturen Hophans.

Beate Bitterwolf zeigt eine ihrer pflanzlich inspirierten Arbeiten. (Bilder Arthur Bohrer) ne Gleichzeitigkeit von Gegensätzlichem aufmerksam zu machen. Die Gussformen der Bronzen sind mit den Händen im Ausgangsmaterial Krealin, einer Laminatmasse, oder Gips gefertigt und strahlen in ihrer Machart

Wärme und Verspieltheit aus, die so auch die neue Tessiner Heimat der Künstlerin spiegeln. Aus dieser südlichen Atmosphäre empfängt uns ein freudvoller Farbreigen in Beate Bitterwolfs malerischem Werk.

Der Mensch im Traume fliegend Anneliese Hophans Bronzen sind fast allesamt dem Menschen, dem spannungsvollen Wechselspiel zwischen Weiblich und Männlich, der weiblichen Person und dem im Traume fliegenden Menschen gewidmet, dem sie in ihren Plastiken Flügel verleiht. Die Titel schlüsseln in Hophans Werk poetische Mehrdeutigkeiten freilich nicht auf, sondern weisen auf diese und ihre plastische Umsetzung hin. Der Titel «Nabel der Welt» ist mit einem Loch als Nabel in der menschlichen Skulptur zu erkennen. Dahinter steckt die Metapher des Überblicks und der Weitsicht, die der «Nabel der Welt» evoziert. Und doch ist ein Loch eben eine Leere und so auch etwas Mangelhaftes. Die Künstlerin spielt mit der Auslegung solcher Wendungen, die sie plastisch genauso mehrdeutig umsetzt, um damit den Betrachter auf ei-

Anneliese Hophan mit ihrer «Bronze-Novemberfrau».

Malerische Formfindungen Aus Farbklang und Farbkontrast, aus Ferne und Nähe, aus Klein und Gross entstehen die farbstarken Bilder Bitterwolfs, die motivisch an die pflanzliche Welt gemahnen. Ihre Werke versprühen eine sehr lebensbejahende und positive Grundstimmung. Sie geben so zugleich den Arbeitsprozess als auch die Persönlichkeit der Künstlerin wieder. Die Farbe tritt immer stärker im Werk der Künstlerin hervor, sie übernimmt die Federführung. Ihre malerische Technik, bei der sie mit Pigmenten eine sehr flüssige und gleichzeitig sehr deckende Farbe auf die Leinwand aufträgt, bestimmt die aus diesem Auftrag entstandenen Formen. Diese werden erst im malerischen Arbeitsprozess zu Blüten, Pflanzen und Landschaften. Eine solch zeitintensive Vorgehensweise lässt viel Raum offen für eigene Sichtweisen der Betrachter. In der motivisch nicht ganz ausformulierten Komposition bleibt eine Spannung bestehen, die durch die starken Farben, hier vor allem die warmen Farbtöne, unterstrichen wird. Es ist eine gestische Malerei, die sich der Form annähert, um sie dann nicht ganz auszuformulieren. Hier zeigt sich die Meisterschaft Bitterwolfs, die das Leben an sich durch das Festhalten am Malerischen zelebriert. Die Ausstellung in der Galerie für Gegenwartskunst in Bonstetten durchbricht die herbstliche Nebeldecke. Sie regt Auge undGeist an, sich zu bewegen, zu erkunden und zu entdecken sowie Farbe und Form zu bekennen. Die Galeristin Elfi Bohrer findet in der Wahl von spannungsvollen Gegenüberstellungen unterschiedlicher künstlerischer Positionen immer wieder inhaltliche und formale Schnittmengen derselben, die den Ausstellungsbesuch als Erlebnis der besonderen Art in Erinnerung haften lassen.


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Freitag, 23. Oktober 2015

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Trilogie von Landschaft, Baum und Mensch Galeriemarlène in Ottenbach: Mit Kunst andere Welten entdecken Das Künstlertrio Karl Sauter, Sepp Carisch, Ferdinand Seiler stellt in der Galeriemarlène in Ottenbach zusammen aus. ................................................... von nana pernod Die drei bildenden Künstler Karl Sauter, Sepp Carisch und Ferdinand Seiler verbindet eine langjährige Freundschaft. Ihre Werke zeigen sehr unterschiedliche Herangehensweisen an die künstlerische Arbeit und deren Sichtweise. Gerade diese Unterschiede bergen Spannungen in sich, die dann, wenn auch nicht für jedermann auf den ersten Blick sichtbar, in inhaltlichen Teilaspekten miteinander verschmelzen. Die Vernissage wurde umrahmt von einem wunderbaren Gitarrenkonzert des Duos Jürg Moser und Fredy Rahm sowie von einer wortgewandten Einführung des Künstlers Karl Sauter. Beide verströmten eine warme Atmosphäre, die den herbstlichen Regen vergessen liess.

Mit dem Fahrrad die Landschaft erfahren Karl Sauters farbenfrohe und mit bewegten Pinselduktus gefertigte Landschaftsbilder sind das Tagebuch des Künstlers. «Täglich erfahre ich die Landschaft», erläutert der Künstler. Seine intensiven Naturerlebnisse möchte er mit seinen Bildern allen zugänglich machen. Sauters Landschaften sind eine Art Tagebuch seiner täglichen Streifzüge in der Natur. Ausgedehnte Entdeckungsreisen führten ihn mit dem Fahrrad von Oberembrach bis an die Nord- und Ostsee. Die Aussenwelt tritt auf ihn zu, wird von ihm visuell «verdaut» und findet im fertigen Ölbild jenen Ausdruck, den Sauter nach aussen treten lassen möchte, um damit den Betrachtern die Schönheit und den Wert der Natur aufzuzeigen. Damit sind seine Bilder mit selbstgefertigter Ölfarbe, die Farbpigmente und Leinöl enthält, auch eine Botschaft, nämlich: der Mensch solle diesem Reichtum, den uns die Natur beschert, Sorge tragen. Die leuchtenden Farben seiner Bilder unterstreichen die lebensbejahende Energie, die von diesen ausgeht. Der Weg von aussen nach innen ist formal auch in Sepp Carischs Holzskulpturen zu verorten.

Der Baumstamm zeigt sein bewegtes Innenleben Der an der Kunstakademie in Köln ausgebildete Schweizer Holzbildhauer anzeige

Sepp Carisch arbeitet mit der Form des Baustamms. Er ist Ausgangspunkt seines künstlerischen Arbeitsprozesses und gibt mit seinen Verästelungen die Form seiner Skulpturen vor. Es ist ein äusseres «Formnehmen» des Baustamms, dem dann ein inneres imaginäres Auge die richtige «Passform» verleiht, aus der dann eine Skulptur geboren wird. Motivisch fällt auf, dass Carisch seinen Formkanon sicher beherrscht. Da jeder Baumstamm individuell ist, ist auch jede seiner Skulpturen einzigartig. Oft thematisieren seine Werke die Beziehung von Mensch zum Tier. Dies tun sie in einer überraschenden Art und Weise, die auch etwas Neckisches, manchmal gar etwas Surreales in sich birgt. Dies unterstreicht die Kolorierung der Holzskulpturen. Carisch ordnet seine Welt in zwei Teile: die eine Welt ist die Welt des Normalen, des Alltags und die andere ist jene Welt, in der er seine Vorstellungen und Fantasien anhand realer Formvoraussetzungen, die ihm die Natur liefert, künstlerisch umsetzen kann. Die Hölzer, die er für seine Skulpturen verwendet, reichen von Obstbäumen, über Birken bis hin zu Waldhölzern. Alle menschlichen Gestalten Carischs streben nach der Form des Baustamms, haben etwas Wohlwollendes und sind in ihrer geerdet neckischen Art auch Spiegel von Carischs künstlerischer Persönlichkeit. Anders im Werk von Ferdinand Seiler: Bei ihm treten seine inneren Auseinandersetzungen mit Mensch und Umwelt nach aussen und halten dem Betrachter einen imaginären Spiegel seiner selbst vor.

Karl Sauter: Farbenfrohe Landschaftsbilder.

Sepp Carisch: Arbeiten mit der Form des Baumstamms.

Der Kopf ist der Mensch Ferdinand Seilers tragendes Motiv über Jahrzehnte hinweg ist der menschliche Kopf, besser seine Umrisslinien, seine Verformungen und Aushöhlungen. «Das Gesicht ist der Spiegel menschlicher Erfahrungen», bemerkt Seiler. Im Kopf sei das Wesentliche des Menschen sichtbar. Seine in gehaltenen Braun-, Schwarz-, Grau- und Weisstönen mit wenig rot versetzten Kopfbilder strahlen eine bestimmte, teilweise fast erdrückende Tiefe aus. Nicht alles ist gut, was im Kopf entsteht – oft werden dabei andere Sinne vernachlässigt, evoziert die Motivik Seilers. Seine Bilder sind ein Nachdenken über das Sein und das Wesen des Menschen. Zentral in Seilers Werk ist auch der Begriff der Freiheit, die hier eingesperrt zu sein scheint. Dabei ist es der Mensch selber, der sie einsperrt. Auch Bildserien, die Atomkraftwerke auf sehr subtile Art und Weise thematisieren, handeln in ihrer Kernaussage vom menschli-

Ferdinand Seiler: «Das Gesicht ist der Spiegel menschlicher Erfahrungen». (Bilder Nana Pernod) chen Agieren und seinem möglichen Versagen. Die Freude an der technischen Umsetzung seiner Bilder ist in Seilers Werk augenfällig. Bildträger und Farbaufträge varieren stark auch innerhalb einer Serie. Neue Materialien, Flüssigkeiten und Essenzen werden experimentell ins Bild eingearbeitet und verstärken die motivische Tiefgründigkeit seiner Bilder. Wie Seiler selbst geschrieben hat: «Die MalerIn-

nen benutzen ihre Bilder, um zu sprechen», trifft auf sein eigenes Werk im besonderem Masse zu. So unterschiedlich die drei Werke des ausgestellten Künstlertrios sein mögen, so nah sind sie sich in dem einen grossen Anliegen. Nämlich: dem Verständnis und der Achtung vor der Natur, auch in Berücksichtigung jener anderen Natur, nämlich der menschlichen.

Die Ausstellung in der Galeriemarlène in Ottenbach dauert vom 18. Oktober bis 22. November 2015. Apéros: jeden Sonntag 13 bis 17 Uhr. Am Sonntag, 1. November, 14 Uhr: Jazz mit André Springer und Michi Senn, Finissage: Sonntag, 22. November 13 bis 17 Uhr. Öffnungszeiten: Donnerstag und Freitag 14-18 Uhr, Samstag und Sonntag 13 bis 17 Uhr. Galeriemarlène, Marlène Hegetschweiler, Ottenbach, Lanzenstrasse 6, Telefon 044 761 21 49. www.galeriemarlene.ch.


Hund- Katzen- Tages- Ferien-Betreuung Ihr professioneller, seriöser und zuverlässiger Tierbetreuungservice. Hund: Abholung und Bringservice. Freilauf auf eingezäuntem Hundeplatz in kleinem Rudel, Spaziergänge (Feld und Wald). Mittagsruhe und Übernachtung privat in meinem Haus mit eingezäuntem Garten. Kontakt: Sylvia Rastelletti Telefon 079 661 84 92 www.allinone-petsitting.ch

Ausstellung 18. Okt. bis 22. Nov. 2015

Karl Sauter Sepp Carisch Ferdinand Seiler Bilder – Holzskulpturen Apéros jeden Sonntag

13–17 Uhr

Offen: Do–Fr, 14–18 Uhr, Sa und So 13–17 Uhr

Restaurant Brüelmatt, Birmensdorf

2. Huus–Metzgete Mittwoch, 28. Okt. 2015 ab 18 Uhr Donnerstag, 29. Okt. 2015 ab 11 Uhr Freitag, 30. Okt. 2015 ab 11 Uhr Freitag ab 19 Uhr musikalische Unterhaltung mit em «Fredy Blue»! N.B. Ganzer Monat November « Rösti auf 22 verschiedene Arten»! Auf Ihren Besuch freuen sich M.+J. Korpar und Personal Tel. 044 737 35 50

Jahreskonzert Neuuniformierung Musikverein Jonen In der Mehrzweckhalle Jonen

Samstag, 24. Oktober 2015 20.00 Uhr (Nachtessen ab 18.30)

Sonntag, 25. Oktober 2015 14.00 Uhr www.mvjonen.ch


Gewerbe/Dienstleistungen

Lichtbildersinfonie

Stimmgewalt

Paul Roos lässt an den Eindrücken seiner Reisen nach Südasien teilhaben. > Seite 17

Yvonne Moore kommt mit ihrer Blues Band ins «Pöschtli», Aeugstertal. > Seite 21

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Freitag, 23. Oktober 2015

Seriensieger An der Crocodile Trophy durfte Urs Huber bereits den vierten Etappenerfolg feiern. > Seite 25

«Gampi-Rössli» selber machen

Die Flugdrachen sind los

Kurs von Schneebeli Schreinerhandwerk

Ausstellung und Workshops im Coopark Affoltern

Bei Schneebeli Schreinerhandwerk in Ottenbach können Papis und Mamis, Göttis und Gotten, Opas und Omas etc. ihren kleinen Prinzen und Prinzessinnen zu Weihnachten selber ein Schaukelpferd aus Holz machen.

In der Woche vom 2. bis 7. November heisst es im Coopark Affoltern: Die Flugdrachen sind los! Beim Wettbewerb können Glückspilze zweimal einen Einkaufsgutschein von Coopark im Wert von 150 Franken gewinnen.

Es gibt nur wenige Weihnachtsgeschenke, die nicht einfach in einem Laden gekauft werden, sondern wirklich ganz persönlich sind. Die Firma Schneebeli Schreinerhandwerk in Ottenbach hatte dafür eine überaus sympathische und einzigartige Idee: Sie lädt Göttis und Gotten, Onkel und Tanten, Papis und Mamis, Opas und Omas ein, am Samstag 21. November 2015 ein eigenes Gampi-Rössli aus Holz für die Kleinen in Handarbeit selber herzustellen. Natürlich werden die Hobby-Handwerkerinnen und -Handwerker dabei von den Schreiner-Profis von Schneebeli tatkräftig und fachkundig unterstützt. Alles benötigte Material wird zur Verfügung gestellt – Holz, Werkzeuge und Maschinen sind genügend vorhanden. Schaukelpferde gehören auch in Zeiten der flimmernden und piepsenden Elektrospielzeuge immer noch zu den beliebtesten Klassiker-Geschenken zu Weihnachten, strahlende Kinderaugen und glückliche Gesichter sind damit garantiert. Damit alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer optimal unterstützt werden können, sind die verfügbaren Plätze beschränkt. Es gilt, sich rasch anzumelden, denn die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Die Teilnehmer wer-

Der Herbst ist da und mit ihm die Zeit des Drachensteigens. Der Coopark Affoltern lädt in der Woche vom 2. bis 7. November Kinder und Erwachsene zu einer interessanten Flugdrachen-Ausstellung ein. Diese widmet sich der Geschichte des Flugdrachens, bietet Wissenswertes zu Wind und Windstärke und informiert über Dos und Don’ts beim Drachenfliegen. Am Mittwoch, 4. November, von 13.30 Uhr bis 17.30 Uhr und am Samstag, 7. November, von 10 bis 16 Uhr können die Besucher im Coopark Affoltern unter Anleitung von Profis lernen, wie man einen Flugdrachen richtig baut. Anschliessend muss nur noch das Wetter mitspielen, damit man seinen Flugdrachen in die Lüfte steigen lassen kann.

Das macht Freude: ein selbst gebautes Schaukelpferd aus Holz. (Bild zvg.) den in der Schreinerei Schneebeli nicht nur einen unvergesslichen Samstag erleben, sondern dürfen am Schluss auch wirklich stolz sein auf ihr eigenes, von Hand gefertigtes «Gampi-Rössli» aus Holz. (pd.) Samstag, 21. November, 9 bis ca. 14.30 Uhr, Schneebeli Schreinerhandwerk, Stüdlerstrasse 21, Ottenbach. Kosten: 120 Franken für ein selber gemachtes Schaukelpferd (inkl. Material, Zmittag und Unterstützung durch die Schneebeli-Schreiner). Anmelden: Telefon 043 322 77 77 (zu Bürozeiten).

Probeliegen erwünscht Die neue ulrich-Schlafwelt ist eröffnet Mit der Aktion «Wohnherbst in Sursee» hat das Möbelhaus Ulrich anlässlich der Tage der offenen Tür die neu eingerichtete «ulrich-Schlafwelt» eröffnet. Auf der komplett neu umgebauten Ausstellungsfläche von über 1400 Quadratmetern präsentiert ulrich alles was das Thema Schlafen betrifft. Eine riesige Auswahl an Boxspringbetten, Schlafsystemen, Schlaf-

zimmern, begehbaren Schränken, Matratzen, Duvets, und Bettsofas erwartet die Besucher. Im Rahmen der Aktion «Wohnherbst» profitieren die Kunden noch bis zum 7. November von zusätzlichen Sonderkonditionen und einer gratis Entsorgung der alten Möbel. (pd.) Weitere Infos unter www.ulrichwohnen.ch.

Der Herbst ist da und mit ihm die Zeit des Drachensteigens. (Bild zvg.) Neben den Flugdrachen-Highlights hält der Coopark 16 Rabattgutscheine der Geschäfte bereit. Der Wettbewerb

bietet die Möglichkeit, zweimal einen Einkaufsgutschein im Wert von je 150 Franken zu gewinnen. (pd.)

Damit die Vitamine drin bleiben Natursenf in allen Varianten am Wochenmarkt Affoltern Von süss bis scharf reicht die Palette von Natursenf, die Peter Wittwer von der Sunneschür neu am Wochenmarkt in Affoltern anbietet. Im Gegensatz zum herkömmlichen Senf wird Natursenf kalt gemahlen. Dadurch bleiben die Vitamine erhalten. Bei einer Haltbarkeit von zwei Jahren (ungekühlt) kann man sich auch gleich mit mehreren Sorten eindecken. «Am besten läuft der Waben-Senf», verrät Wittwer. Mit 30 % Honig-Anteil eignet sich dieser besonders für Salatsaucen, zu Rippchen oder jeglichen Wurstsorten. Auf Interesse stösst auch der Feigen-Senf und für die Wild-Saison sei die Preiselbeer-Variante empfohlen. Dieses Wochenende ist die Sunneschür Wittwer übrigens auch am Chilbi-Märt Affoltern präsent. (tst.) anzeige

Die neu umgebaute ulrich-Schlafwelt in Sursee. (Bild zvg.)

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Nebst Floralem bietet Peter Wittwer nun auch Natursenf. (Bild zvg.)


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Hedingen

Samstag, 24. Oktober Juki-Projekttag zum Thema Reformation in Zürich Sonntag, 25. Oktober 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan Donnerstag, 29. Oktober 14.00 60+ in der Chilestube – Ferienerinnerungen an die Woche in Murten Freitag, 30. Oktober 12.00 Kolibri in der Chilestube

Sonntag, 25. Oktober 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Walter Hauser und Antonia Nardone, Orgel

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 23. Oktober 19.30 Kino Lux in der Kirche «Zu Ende leben» (CH 2014 91 Min.) Anschliessend Podiumsgespräch mit B. Barz und V. Gantenbein (Palliativstation Villa Sonnenberg) Sonntag, 25. Oktober 10.00 Gottesdienst zum Erntedankfest «Dankbarkeit» (Psalm 136) Pfr. W. Schneebeli, mit Kirchenund Gospelchor und separatem Kinderprogramm. Anschliessend Apéro riche im Kirchgemeindehaus Dienstag, 27. Oktober 19.30 Leben, Tod und Wiedergeburt im Hinduismus Vortragsabend im Kirchgemeindehaus mit Eveline Masilamani-Meyer. Mittwoch, 28. Oktober 12.15 Oase: Besinnung über Mittag Pfrn. B. Bartels Donnerstag, 29. Oktober 18.00 Jugendgottesdienst Freitag, 30. Oktober 18.00 Exkursion zum Sri-Subramaniar-Tempel in Adliswil Anmeldung erforderlich (bis 30.10.) bei Pfrn. B. Bartels

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 25. Oktober 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Lukas Maurer

Ref. Kirche Hausen a. A. Freitag, 23. Oktober 19.30 Lesung «Das Buch Kain» mit Hansjörg Roth und Gregor Schmitz, Panflöte Zwinglistube bei der Kirche Samstag, 24. Oktober 8.30 bis 11 Uhr Frauezmorge im Untergeschoss der katholischen Kirche Sonntag, 25. Oktober Ab 8.30 Uhr Chilezmorge. Frühstück in der Kirche (5.- pro Person) 10.00 familien-kirche Gottesdienst mit Pfrn. Irene Girardet und den Gitarrenschülern von Laura Pescaru Gschichte-Chischte für die Kinder während der Predigt Montag, 26. Oktober 19.00 bis 20.00 Uhr Meditation am Abend in der Kirche Dienstag, 27. Oktober 16.00 Fiire mit de Chliine in der reformierten Kirche für Kinder von 0 – 6 Jahren mit ihrer Begleitperson Freitag, 30. Oktober 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche 12.00 Zäme Zmittag in der Zwinglistube bei der Kirche Kosten: 10.- ,Kinder von 2 bis 10 Jahren 5.-. Anmeldung bis Mittwochabend an sonja_billeter@datazug.ch oder 044 764 02 15 (Pfarramt)

Ref. Kirche Kappel a. A. Samstag, 24. Oktober 8.30 Frauenzmorge in der katholischen Kirche Sonntag, 25. Oktober 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Markus Sahli Dienstag, 27. Oktober 20.00 Gesprächskreis im Pfarrhaus

Ref. Kirche Mettmenstetten

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Kath. Kirche Mettmenstetten

Freitag, 23. Oktober Ab 20 Uhr NAchtsamkeit im Chor Leitung Pfarrer Andreas Fritz Sonntag, 25. Oktober 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Gudrun Schlenk-Niederbäumer Orgel Rosa Buchmann Donnerstag, 29. Oktober 19.00 Pensioniert – ein Lebensübergang Pfarrhauskeller Anmeldung beim Sekretariat www.ref-mettmenstetten.ch

Samstag, 24. Oktober 10.00 Kirche Stallikon Fiire mit de Chliine Thema: «Schellenursli» Sonntag, 25. Oktober 10.00 Achtung Winterzeit Kirche Wettswil Gottesdienst Mit Pfr. Otto Kuttler Thema: «Und Gott sah, dass es gut war». Mit Bildbetrachtung zu Chagalls «Erschaffung des Menschen» Musik: Kirchenchor Bonstetten–Wettswil und Susanne Franklin Mit Kinderhüte Anschliessend Chilekafi Fahrdienst: Anmeldung 24. Oktober, 044 700 09 91 11.15 Jugendgottesdienst Mittwoch, 28. Oktober 9.15 und 10.15 Uhr Elki Singen im Jugendhaus Stallikon 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 29. Oktober 9.15 und 10.15 Uhr Elki Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil Freitag, 30. Oktober 11.45 Stalliker Senioren–Mittagessen im Restaurant Schwarzer Hecht Öffnungszeiten Jugendtreff siehe Homepage

Samstag, 24. Oktober 16.00 Taufe von Julia Zbinden Sonntag, 25. Oktober Ab 9.15 Uhr Sunntigsfiir für alle Kinder bis 7-jährig 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti und R. Dober mit Ministranten-Aufnahme

Ref. Kirche Obfelden Samstag, 24. Oktober 9.00 3. Klasse-Unterricht reformiertes Kirchgemeindehaus Sonntag, 25. Oktober 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Ursula Schärer Kornél Radics (Orgel) reformierte Kirche Anschliessend Kirchenkaffee im reformierten Kirchgemeindehaus Donnerstag, 29. Oktober 12.00 Club 4, Gruppe Omega reformiertes Kirchgemeindehaus www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Ausstellung Lebenskunst & Totentanz Bis 22. November findet täglich um 13.30 Uhr eine Führung statt Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) Sonntag, 25. Oktober 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Markus Sahli 17.15 «Musik und Wort» mit dem Trio Gramorimba Orgel Minako Matsuura Bekannte und unbekannte Klänge aus Stein. Lesungen: Pfr. Markus Sahli Anschliessend besteht die Möglichkeit zum Imbiss Eintritt frei. Kollekte Mittwoch, 28. Oktober 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 29. Oktober 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Recéption) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli

Ref. Kirche Knonau Samstag, 24. Oktober 9.45 Abfahrt der Untikinder ins 5.–Klassweekend nach Ederswiler JU Sonntag, 25. Oktober Winterzeit ! 10.00 Gottesdienst mit Vertretung Pfr. Hansruedi Spichiger, Bern Predigt in Berndeutsch Abendmahl und Erntedankfeier Sie können am Samstag und am Sonntag Gaben in die Kirche bringen die dann verteilt werden Mittwoch, 28. Oktober Ab 14.00 Uhr Fototreff der Seniorenferien Im Giebel Donnerstag, 29. Oktober 14.00 Seniorennachmittag mit Vikarin Rahel Albrecht Indien, meine Erfahrung mit diesem Land Im Giebel

Ref. Kirche Maschwanden Freitag, 23. Oktober 9.30 Fiire mit de Chliine in der Kirche, gestaltet vom Team Sonja Neuweiler, Marianne Brechbühl-Bär, Irene Studer, anschliessend Zopf und Kaffee im Pfarrhaus Sonntag, 25. Oktober 10.00 Gottesdienst mit Taufe von Jan Mathis in Maschwanden mit Pfrn. Claudia Mehl Orgel: Veronica Hvalic

Samstag, 24. Oktober 9.30 «Fiire mit de Chliine» Gottesdienst für Kinder von 3–7 Jahren «Der gelbrote Kürbis» von Herta Hubauer Erzählt von Lynn Berli Robin Berli, Julie Vaucher und Mira Lutikhuis Pfarrerin Elisabeth Armingeon Paula Gut, Piano Anschliessend Znüni im Chilehuus Sonntag, 25. Oktober 10.00 Gottesdienst mit Beteiligung der 2.–Klässler und Katechetin Jren Omlin Thema: «Ich bin ein Wunder» Taufen von Olivia Steiner und Suvi Werder Pfarrerin Elisabeth Armingeon Veronica Nulty, Orgel Anschliessend «Chilekafi uf de Heiweg» Dienstag, 27. Oktober 20.30 Vollmondsingen im Chor der Kirche mit Walti Winkler www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Freitag, 23. Oktober 18.30 Jugend-Chile 19.30 Singabend mit Taizé-Liedern Samstag, 24. Oktober 8.30 bis 11 Uhr Frauenzmorge zum Thema «Hausmittel von Kopf bis Fuss» Katholische Kirche Hausen 16.00 Fiire mit de Chline Sonntag, 25. Oktober 19.30 Abendgottesdienst «Danked Gott vo Härze– mit Muul und Händ!» Pfrn. Yvonne Schönholzer Sängerbund am Albis Anschliessend Apéro Montag, 26. Oktober 15.45 Kolibri

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 24. Oktober 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 25. Oktober 9.00 Eucharistiefeier dt./it. mit Segnung der Ehe-Jubilare Anschliessend Chilekafi

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 24. Oktober 18.00 Vorabendmesse im Provisorium Bonstetten 19.30 Santa Messa in lingua italiana im Provisorium Bonstetten Sonntag, 25. Oktober 10.30 Familiengottesdienst im Singsaal Schulhaus Mettlen Wettswil Einsingen um 10:15 Uhr Dienstag, 27. Oktober 19.30 Abendmesse Anschliessend Gebetsgruppe im Provisorium Bonstetten Mittwoch, 28. Oktober 9.00 Ökumenisches Morgengebet im Provisorium Bonstetten Donnerstag, 29. Oktober 19:00 Rosenkranz im Provisorium Bonstetten

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 24. Oktober 17.00 Eucharistiefeier ErstkommunionEröffnungsgottesdienst Sonntag, 25. Oktober 11.00 Wortgottesfeier mit Taufe von Leann Marie Müller

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 25. Oktober 10.30 Eucharistiefeier dt./it. mit Taufe

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 25. Oktober 9.45 Gottesdienst Martin Heller Kinderprogramm, Teenie-Godi 19.00 Worship-Gottesdienst Montag, 26. Oktober 12.00 Mittagstisch Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Samstag, 24. Oktober 14.00 Hochzeit von Johannes und Sara in der reformierten Kirche Mettmenstetten Sonntag, 25. Oktober 9.45 Liturgischer Gottesdienst Kinderhort mehr unter: emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 25. Oktober 19.00 Gottesdienst zum Start der Gebetswoche Ganze Woche: 24/7-Gebet mehr unter www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 25. Oktober 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 25. Oktober 10.30 Gottesdienst Thema: «Zu den eigenen Zusagen stehen» Nehemia 13, 1-14 Kinderhort/Sonntagsschulen/ Unterricht www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Veranstaltungen

Freitag, 23. Oktober 2015

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China – Vietnam – Myanmar Lichtbildersinfonie von Rifferswiler Paul Roos im Kasinosaal Affoltern Während rund sechs Monaten bereiste Paul Roos in den letzten Jahren die Länder China mit Tibet, Vietnam und Myanmar. Mit seiner neuen Lichtbildersinfonie lässt er alle Interessierte an den wunderbaren Eindrücken von Südasien teilhaben. Seit zu Beginn der 1980er-Jahre unter der Devise «Reform» grünes Licht zu Chinas Aufschwung für eine wirtschaftlich bessere Zukunft gegeben wurde, hat sich das Land neu erfunden und tut es immer noch. Man muss China selbst bereisen, um sich einigermassen ein Bild über die rasante Entwicklung machen zu können. Im Gegensatz dazu gibt es auch die chinesischen Traditionen, welche von Dutzenden Minoritäten im ganzen Land gelebt werden. Somit nicht zufällig wird der wirtschaftliche Aufschwung von einer Wiedergeburt traditioneller Sitten und Bräuche begleitet. Extremer Reichtum in den Städten und Armut in den Bergdörfern Tibets, Yunnans oder Sichuans sorgen für Kontraste, für die zu hoffen ist, dass sie sich im Laufe des landesweiten Aufschwungs egalisieren werden. Von der grossen Mauer – Chang Chang, die mit Sicherheit zu den grossartigsten Bauwerken der Welt zählt, über die zerklüfteten, wie Säulen in den Himmel ragenden Felsformationen um Guilin und eine Bootsfahrt auf dem Li-Fluss geht es bis nach Huang Shan, eine der imposantesten Bergregionen Chinas. Die malerischen Gipfel inspirieren seit Jahrhunderten chinesische Maler.

Metzgete mit Biosäuli und Volksmusik Fleisch vom Bioschwein und Volksmusik aus Zürich. Am Freitagabend, 6. November, lädt die Stiftung Werk- und Wohnhaus zur Weid in Rossau zur Metzgete. Feine Blut- und Leberwürste, dampfendes Sauerkraut, perfekt gebratene Koteletts und Bratwürste, auf den Punkt gegarte Rippli dazu Apfelschnitze und Kartoffeln aus eigener Produktion. Wem nun das Wasser im Mund zusammenläuft, der sollte sich den 6. November merken. An diesem Freitagabend steigt ab 19 Uhr die jährliche Metzgete im Glashaus der Stiftung zur Weid in Rossau.

Das «Echo vom Locherguet» spielt auf Alle Zutaten stammen aus dem Säuliamt. Das Fleisch von hauseigenen BioSchweinen. Die Würste aus der Ottenbacher Metzgerei Aregger. Und auch für lüpfige Musik ist gesorgt. Traditionellerweise unterhalten die Volksmusiker des «Echo vom Locherguet» die Gäste. Die Zürcher spielen fetzige Schweizer Volksmusik mit alten Instrumenten. Zufahrt und Parkplätze sind signalisiert. Die Anreise ist natürlich auch mit öV möglich: Postauto ab Mettmenstetten, Bahnhof, nach Rossau, Dorf, 18.09 Uhr oder 19.09 Uhr, anschliessend zehn Minuten Fussmarsch zur Weid. Für den Heimweg sei ein 45-minütiger Verdauungsmarsch nach Mettmenstetten empfohlen oder es findet sich eine spontane Mitfahrgelegenheit. (pd.) Anmelden bis 2. November, Telefon 044 768 50 80 oder mail@zur-weid.ch.

Tibet und Nordvietnam Tibet ist eine riesige, auf allen Seiten von hohen Bergen umgebene Hochebene im Herzen südlichen Zentralasiens. Die Berge bilden die natürliche Grenze zu den Nachbarländern Indien, Nepal, Bhutan und Birma. Tibet – das Dach der Welt – gehört zu den markantesten Landschaften der Erde. Der Norden Vietnams besticht durch seine landschaftliche Vielfalt. An der Grenze zu China und Laos erstrecken sich zerklüftete Gebirge, die von teilweise schroffen Taleinschnitten geprägt sind. Im Nordwesten befindet sich Vietnams höchster Berg Fan Si Tan mit 3143 m Höhe. In den Niederungen winden sich die Flüsse und suchen ihren Weg durch das Rote-Fluss-Delta. Zu den landschaftlichen Höhepunkten des Nordens zählen die vielerorts anzutreffenden Karstberge. Dass Teile dieser Karstberge zu Inseln wurden, ist eine Folge der letzten Eiszeit, als der Meeresspiegel angehoben wurde. So erscheinen die Karstberge in der Ha-Long Bucht wie ein chinesisches Gemälde – denn diese Formationen sind in China längs des Li-Flusses ebenfalls zu sehen. Eine Bootsfahrt durch die Ha-Long-Bucht ist ein einmaliges Erlebnis. Sei dies im Morgendunst, bei Sonnenuntergang aber auch bei Nebel – die Insellandschaft zaubert zu allen Zeiten spannende Motive zum Fotografieren.

Myanmar Myanmar ist so ursprünglich wie kaum ein zweites Land in Asien. Es heisst, die Menschen in Myanmar sei-

Reisanbau – ein Grossteil der Bevölkerung in Vietnam lebt davon. (Bild zvg.) en Buddhas Lieblingsvolk. Myanmar ist privilegiert für seinen grossen Pflanzenreichtum. Das Land ist umgeben vom Meer und von den Bergen. Der Ayeyawady-Fluss, als Hauptbewässerungsquelle sorgt zusammen mit dem tropischen Klima für die Rahmenbedingungen einer grossen Tierund Pflanzenvielfalt. Mandalay, die letzte Königsstadt befindet sich am Fusse des Mandalay Hill, dem Wahrzeichen der Stadt. Mandalay und die Region sind das Zentrum des Buddhismus und der schönen Künste. Bagan, das grösste buddhistische Ruinenfeld Südostasiens, zählt zu den grossartigsten Sehenswürdigkeiten in Myanmar und in ganz

Südostasien. Bagan ist eine architektonische Meisterleistung. Unvergessliche Erlebnisse sind die Stimmungen über die weitläufige Pagodenlandschaft während des Sonnenauf- und -untergangs, wenn sich die Schattierungen der Landschaft und der Pagoden laufend ändern. Der Inle-See schliesslich ist eine der Hauptattraktionen, die man auf einer Rundreise durch Myanmar sehen kann. Die schwimmenden Gärten, auf denen die Intha – die Söhne des Sees – Gemüse, Früchte und Blumen anpflanzen, bilden die Grundlage der Einheimischen. Man ist nicht in Myanmar gewesen, wenn man nicht die ShwedagonPagode besucht hat. «Mehr Gold, als in

eurer Bank of England», war zur Besatzungszeit ein gern geäusserter Spruch der Einheimischen. Goldglänzend bestimmt die mächtige Pagode das Stadtbild. Von morgens bis abends herrscht hier eine grosse Betriebsamkeit, und man kann wunderbar in einer Ecke sitzen und einfach nur beobachten und staunen. Wie bereits in den letzten Jahren wird der Erlös dieses Anlasses vollumfänglich notleidenden Menschen geschenkt, um ihnen zu helfen und damit etwas Freude und Erleichterung in ihrem Alltag zu bringen. Lichtbildersinfonie am Donnerstag, 29. Oktober, 20 Uhr, Kasinosaal, Marktplatz 1, Affoltern.

Essen, lachen, staunen

Klänge aus Stein in der Klosterkirche

Jahresfest von Kultur im Dorf Hausen

Am Sonntag, 25. Oktober, spielt das Trio Gramorimba – begleitet von Minako Matsuura an der Orgel – in der Reihe «Musik und Wort» in der Klosterkirche Kappel.

zusätzlich zu den Grundtönen auch die natürlich auftretenden Obertöne durch Abschleifen auf der Unterseite der Klangsteine in einer bewusst gewünschten Tonlage gestimmt werden. Die Gramorimba hat ein Tonspektrum von vier Oktaven. (pd.)

Die Gramorimba ist ein einzigartiges Instrument, das aus einem sehr gut schwingenden Stein, einem Serpentinit besteht. Rudolf Fritsche hat das Instrument im Jahr 2002 entwickelt. Das Instrument ist sowohl Grund- als auch Oberton gestimmt. Das bedeutet, dass

«Musik und Wort» mit dem Trio Gramorimba und

Apéro und Generalversammlung für die Mitglieder des Vereins Kultur im Dorf Hausen, anschliessend auch für Nichtmitglieder festliches Drei-GangMenü mit zauberhaften Einlagen von Markus Gabriel, Illusionist, Magier, Täuschungskünstler. 31. Oktober, La Table Albisbrunn. Geld aus der Luft pflücken? Gedanken lesen? In der Luft schweben? Alles kein Problem – in diesen Dingen ist er Experte. Aber bevor Markus Gabriel das Kaninchen aus dem Zylinder hoppeln lässt – oder eben gerade nicht, denn Gabriel’s Magie geschieht beiläufig und ist viel weitläufiger – gilt es für die Vereinsmitglieder erst noch das «Pflichtprogramm» zu absolvieren: den Apéro an der Kulturbar und die Generalversammlung. Anschliessend dann das «Kürprogramm» – an dem auch Nichtmitglieder teilnehmen können – mit Küchenchef Reto Fust, der einen Dreigänger aus der Küche schweben, bzw. von den Vereinsmitgliedern servieren lässt. Soviel sei verraten: Zur Vorspeise wird eine spezielle Tarte-Tatin-Komposition gereicht, auch die Hauptspeise mit oder ohne Fleisch trägt die leckere und eigenwillige Handschrift des Küchenchefs und die Nachspeise nimmt ein herbstliches Motto auf. Diese Küchenmagie wird in den Pausen zwischen den Gängen durch Markus Gabriel zusätzlich mit zauberhaften Häppchen angereichert. Und nach dem Dessert widmet er sich dann während einer Stunde der Frage: Gibt es ein Leben nach der Zauberei? Denn es ist für einen Zauberer nicht so einfach, einen anständigen Beruf auszuüben, vor allem wenn er mit allen Zauber-Wassern gewaschen ist wie

Minako Matsuura an der Orgel um 17.15 Uhr in der Klosterkirche. Eintritt frei, Kollekte. Anschliessend besteht die Möglichkeit, am gemeinsamen Imbiss teilzunehmen. Weitere Infos unter Telefon 044 764 88 10, info@klosterkappel.ch, www.klosterkappel.ch.

Ausstellungen Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «schäre-stei-papier». Susanne Bucher - Faszination Papierarchitektur, Siegfried Dörfler - Kerbschnitzen. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/ 14-16.30 Uhr. Bis 19. November.

Affoltern am Albis Herbstwind am Werk? Illusionist Markus Gabriel (Bild zvg.) Markus Gabriel. Sein Beruf ist es, Illusionen real werden zu lassen und das Publikum auf humorvolle Weise in Erstaunen zu versetzen. Dabei nimmt er auch sich selber und die Welt der Zauberei herzhaft auf die Schippe. Mit «Bitte nicht zaubern!», erleben die Zuschauerinnen und Zuschauer ein Programm, bei welchem viel gelacht und gestaunt werden kann. (san)

Galerie 100, Zürichstrasse 100: 2. Bilderbörse. Alte und neue Meister wie Soutine, Friedrich, Donatello, Erni, Jacobi, Geffels u.v.m. Verkauf noch bis 24. Oktober. Do/Fr, 15-18.30, Sa, 10-16 Uhr, www.galerie100.ch. Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: Kunstausstellung KA: «Augenweide». Mirjam Wydler, Skulpturen und Malerei, Florian Leibetseder, Malerei. Fr, 17-20, Sa, 9-12, So, 15-18 Uhr. Bis 8. November.

Samstag, 31. Oktober, La Table Albisbrunn.

Bonstetten

18 Uhr Apéro und GV für Mitglieder.

Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Malerei und Objekte. Beate Bitter-

19 Uhr Jahresfest auch für Nichtmitglieder. Anmelden bis Dienstag, 27. Oktober, unter info@kulturimdorf.ch. Infos: www.zauberei.ch.

wolf, Anneliese Hophan und Silvia Jeanneret. Do/Fr, 14-18, Sa/So, 13-17 Uhr. Bis 6. Dezember. Kunstfenster, Dorfstrasse 13, So, 14-17 Uhr.

Kappel am Albis Kloster Kappel (Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception), Kappelerhof 5: Tägliche Führung um 13.30 Uhr durch die Ausstellung «Lebenskunst & Totentanz». Bis 22. November.

Ottenbach Galeriemarlène, Lanzenstrasse 6: Karl Sauter, Sepp Carisch, Ferdinand Seiler, Bilder - Holzskulpturen. Apéros jeden Sonntag 13-17 Uhr, Galerie offen: Do/Fr, 14-18, Sa/So, 13-17 Uhr. Bis 22. November.

Rifferswil Park Seleger Moor: Letzte Seerosen, Farngarten, spiegelnde Teiche, Herbstfärbung. Fachkundige Führungen und Kinderwelt «Moorli». Park, Pflanzenverkauf täglich 8-18 Uhr. Bis 31. Oktober.


Veranstaltungen

Freitag, 23. Oktober 2015

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An Lár heizen mit Swiss Celtic Folk ein Die Berner Band kommt ins Chilehuus, Hedingen An Lár ist seit Jahren eine feste Grösse der Schweizer Irish- und Celtic-Folk-Szene. Am Freitag, 30. Oktober, spielt die Berner Band um 20.15 Uhr, im Chilehuus Hedingen. Traditioneller und zeitgenössischer Folk aus Irland, Schottland oder Asturien ist einerseits musikalischer Input für die An Lár Eigenkompositionen und anderseits reichhaltiger Fundus für Stücke, die ins Bandrepertoire einfliessen. Stilistisch lässt sich die Band daher vielleicht am ehesten unter Swiss Celtic Folk einordnen. Unter anderem zeichnen sich An Lár durch ihre vielschichtigen Arrangements, grosse Virtuosität auf einem guten Dutzend Instrumenten und starken Gesang aus.

An Lár haben Ende 2014 ihr fünftes Album «Shift» veröffentlicht. Thematisch drehen sich die aktuellen Songs vor allem um diverse Arten des Weggehens und Abschiednehmens. Auf und davon macht sich zum Beispiel der Keltische Tiger, respektive sein Gebiss, oder der Taubenringfabrikant mit seinem im Gurten gefundenen Gold. Vom erzwungenen Weiterziehen handelt das namengebende und einzige Cover auf der CD «Go Move Shift». Irische Folkmusik pendelt ständig zwischen Melancholie und Fröhlichkeit hin und her. Die Bandmitglieder von An Lár sind seit Jahren davon fasziniert. Diese Begeisterung sieht und hört man. Freitag, 30. Oktober, 20.15 Uhr, Chilehuus

An Lár, das sind Stefanie Aeschlimann, Matteo Hofer, Jürg Frey und David Brühlmann (von rechts). (Bild zvg.)

Hedingen. Eintritt frei, Kollekte, www.anlar.ch.

Probleme und Sorgen in Nordirland

Es wird gefolkt, gelesen, gejazzt, gesungen, gewerkt – und gegessen

Konzert mit Steafán Hanvey in Wettswil

Fünf Anlässe in den nächsten neun Tagen im «LaMarotte» Affoltern

Am Freitag, 23. Oktober, gibt der nordirische Singer-Songwriter Steafán Hanvey ein Konzert in der Kirche Wettswil. «Look behind you» heisst das Programm und ist eine multimediale Show über den Konflikt in Nordirland. Es zeigt, wie ein Vater und sein Sohn ihr Leben in diesen schwierigen Zeiten meisterten.

Original Fake Folk Music mit «Pago Libre»

Mit einer Mischung von Bildern und Stimmen präsentiert Steafán Hanvey den preisgekrönten Fotojournalismus seines Vaters, Bobbie Hanvey, dessen Bilder unter anderem auch im Spiegel veröffentlicht wurden. Steafán Hanvey beleuchtet mit seinen kritisch anklagenden Songs, ergänzt mit Radio-Interviews mit den bekanntesten nordirischen Politikern und Kulturschaffenden, die komplexen Umstände des nordirischen Konflikts. Als Sohn traditioneller Musiker ist Steafán Hanvey in Downpatrick in Nordirland aufgewachsen. Schon als Kind kam er mit verschiedensten musikalischen Einflüssen in Berührung, von Joni Mitchell, Van Morrison, Soundgarden, Simon & Garfunkel bis hin zu Liam Clancy, Willie Nelson,

Nina Simone und Leonard Cohen. Am prägendsten war aber das Elternhaus, das in dieser Zeit für seine Sessions bekannt war, und auch Steafán erste Auftritte ermöglichte. Als Teenager gründete er mit seinen Freunden Kenny und Carl Papenfus seine erste Rock-Band «50/50». Nach drei Jahren verliess er die Band und widmete sich dem Studium. Als Austauschstudent kam er nach Seattle, wo er den Aufstieg und Niedergang des Grunge miterlebte. Im Sommer 1995 führte ihn die Liebe und das Studium nach Helsinki, wo er sein erstes Album «Sole» aufnahm. Später zog er nach Dublin um, wo er ein weiteres Album «Steafàn Hanvey and The HoneyMoon Junkies» aufnahm. Es folgten weitere Aufnahmen mit Grössen der irischen MusikSzene und zahlreiche Konzerte in Skandinavien und Nordamerika. Sein jüngstes Album «Nuclear Family» zeigt Steafán Hanveys Qualitäten als Singer-Songwriter. Es enthält die ganze Bandbreite seines Könnens, von kauzigem Rock bis hin zu melodiösem Folk. Wie das Projekt «Look behind you!» beschäftigt es sich mit den Problemen und Sorgen des Lebens in Nordirland.

Pago Libre vereint vier glänzende Virtuosen zu einem grandiosen Quartett. Seit Jahren befasst sich Pago Libre mit volksmusikantischen Praktiken. Heute Freitag, 23. Oktober, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt: 40 / 30 Franken.

«Lülü» – Ein Schelmenroman – turbulente Geschichte aus dem Tösstal Der bekannte Publizist und Sachbuchautor Willi Wottreng erzählt in seinem ersten Roman «Lülü» eine ebenso spannende wie abgründige Geschichte. Sie ist Krimi, Schelmenroman, Groteske in einem und spielt in der fiktiven Tösstaler Gemeinde Riedwil: Aufruhr in der Gemeinde ohne Bahnhof! Von Ufosichtungen ist die Rede, von ausgewilderten Luchsen und auch von bigotten Predigern auf den Hügeln. Und zwei Tote in einem fremden Grab? Das ist mindestens einer zuviel, zumal von dem, der eigentlich darin liegen sollte, jede Spur fehlt … Die Lektorin Anne-Catherine Eigner unterhält sich mit dem Autor über dessen Erstling, sein Interesse an Figuren am Rand der Gesellschaft und seine Vorliebe für Kriminalgeschichten. Sonntag, 25. Oktober, Bar und Abendkasse ab 16.30, Beginn 17 Uhr. Eintritt: 25 / 15 Franken. Ab ca. 19 Uhr: Kürbis-Suppe, Chäs vom Chäs-Stöckli und Brot 15 Franken (Anmeldung erwünscht).

Jazz am Donnerstag mit dem «The Richard Lipiec Quartet» Die vier Musiker offerieren luftigen kammermusikalischen Jazz vom Feinsten. Seit 14 Jahren pflegt die Formation den swingend oder lateinamerikanisch rhythmisierten Mainstream, aufgemischt mit einer modernen Note. Zu hören sind Kompositionen von Tadd Dameron, Dexter Gordon, Hank Mobley, A.C. Jobim, Horace Silver, u.a. Donnerstag, 29. Oktober, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

Klassik: «Die schöne Müllerin» Liederzyklus von Franz Schubert

Vater und Sohn meistern ihr Leben in schwierigen Zeiten. (Bild Bobbie Hanvey Photographic Archives, John J. Burns Library, Boston College, Courtesy of the Trustees of Boston College)

Bei seinem dritten Besuch im «LaMarotte» bringt der Tenor Valentin Johannes Gloor Schuberts Liederzyklus «Die schöne Müllerin» zu Gehör. Begleitet

Der Autor Willi Wottreng liest aus seinem Roman «Lülü». (Bilder zvg.)

Tenor Valentin Gloor singt Schuberts Liederzyklus «Die schöne Müllerin»

wird er von der kanadischen Pianistin Anna Scott. Ein junger Müllersgeselle befindet sich auf Wanderschaft. Er folgt dem Lauf eines Baches, der ihn zu einer Mühle führt, wo er eine Stelle annimmt. Er verliebt sich in die Tochter seines neuen Meisters. Als die angestrebte Liebesbeziehung zur schönen, aber für ihn unerreichbaren Müllerstochter scheitert, sucht der unglückliche Müllersgeselle aus Verzweiflung schliesslich den Tod im Bach. Sind die ersten Lieder des Zyklus noch freudig vorwärtsdrängend, so schlägt der zweite Teil in Resignation, Wehmut und ohnmächtigen Zorn um. Die Grenzen zwischen unbändigem Lebenswillen und Depression werden weit ausgelotet.

riert werden, kurz: wenn handwerkliches Geschick, Erfahrung, historisches Wissen, Kreativität und Fantasie gefragt sind, dann greifen Architekten, Denkmalpfleger, aber auch Private gerne auf den Kunstschmied Moritz Häberling von Uerzlikon, den Hafner Christoph Roth von Rifferswil und den Holzbildhauer Oskar Studer von Hausen zurück. Alle drei betreiben ihr Kunsthandwerk meisterlich und mit grosser Leidenschaft. Öfters arbeiten sie auch am selben Auftrag Hand in Hand. Der Interview-Reigen mit den Kunsthandwerkern und «Anzeiger«Chefredaktor Werner Schneiter wird aufs Angenehmste umrahmt und unterbrochen, einerseits kulinarisch vom «Ämtlerchorb», anderseits musikalisch von den Jodlerinnen der «Ämtler Jodlerfründe» Vreni Eichmann und Heidi Roth sowie Lucia Strickler am Akkordeon. Im Eintrittspreis sind sowohl Apéro, Nachtessen als auch ein Dessert inbegriffen! (pz)

Freitag. 30. Oktober, Bar und Abendkasse ab 18.30, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40 / 30 Franken. Ab 19 Uhr Essen «Winzergratin» 15 Franken (Reservation erwünscht).

«Kunsthandwerk im Säuliamt» Wenn in der Stadt Zürich der 800 Kilogramm schwere, fünf Meter hohe Kronleuchter des Opernhauses renoviert wird, wenn die neu gebaute Orgel der Tonhalle kunstvoll verzierte Schnitzereien erhält, wenn das Zunfthaus zur Zimmerleuten brennt und aus der Brandruine wertvolle, antike Kachelöfen neu aufgebaut und restau-

Samstag, 31. Oktober, Bar und Abendkasse ab 17 Uhr. Eintritt 50 / 40 Franken. 17.30 bis 18.15 Uhr Apérobuffet vom «Ämtlerchorb», 18.30 bis 19.30 Uhr zwei Interviews, 19.30 bis 20.30 Uhr Nachtessen (Teigwaren-Gemüse-Hackfleisch-Gratin mit Zutaten von regionalen Bauernhöfen), 20.45 bis 21.45 Uhr zwei Interviews, ab 21.45 Uhr Dessertbuffet vom «Ämtlerchorb». Platzreservierungen für alle Anlässe unter www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62.


Veranstaltungen

Freitag, 23. Oktober 2015

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agenda

Freitag, 23. Oktober Affoltern am Albis 19.00-21.00: Vernissage: «Augenweide» Mirjam Wydler, Skulpturen und Malerei, Florian Leibetseder, Malerei. Galerie Märtplatz. Obere Bahnhofstrasse 7. 19.30: Kinofoyer Lux präsentiert: «Zu Ende Leben» von Rebecca Panian. Finnland/CH, 92 Min. Dialekt. Eintritt frei, Kollekte zugunsten der Palliativstation Villa Sonnenberg, Spital Affoltern. Reformierte Kirche. 20.15: «Pago Libre» Original Fake Folk Music. Bar & Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Hausen am Albis 18.00-21.00: Kultur im Dorf: «Kunst in Hausen». 29 Künstler, Ausstellungscafé. www.kulturimdorf.ch. Gemeindesaal Weid. 19.00: «Kain». Lesung und Diskussion mit Hansjörg Roth.Musikalische Umrahmung: Gregor Schmitz, Panflöte. Reformierte Kirche (Zwinglistube).

Knonau 20.00: «Himmlische Töne». Kirchenkonzert mit Sopranistin Nicole Mühle. Vorverkauf: Kraut & Rosen. Reformierte Kirche.

Ottenbach 19.30: «Tier». Tanztheater MOIRA, Premiere: Das Tierische im Menschen und das Menschliche im Tier sowie die Unschärfen im Dazwischen - ausgedrückt mit Tanz und Musik. Gemeindesaal. Schulrain 12.

Wettswil 19.00-23.00: Ländler-Abend im Hirschen. Eintritt frei, kein Konsumationszuschlag. Restaurant Hirschen. Stationsstrasse 38. 20.00: «Look behind you!» Konzert mit Steafán Hanvey. Eintritt frei, Kollekte zugunsten Orgelfonds Kirche Stallikon. Ref. Kirche (Saal).

Wettswil 20.00: «Keep Swinging Five». Old Time Jazz, Abendessen ab 18.30, Reservation: Tel. 044 700 01 28. Restaurant Hirschen. Stationsstr. 38.

Sonntag, 25. Oktober Affoltern am Albis 12.00: Chilbibetrieb und Warenmarkt. Kronenplatz. 17.00: «Lülü» Ein Schelmenroman. Willi Wottreng: Lesung/Autor; Anne-Catherine Eigner: Interview. Bar & Abendkasse ab 16.30 Uhr. LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten 13.00-17.00: Apéro. Malerei und Objekte. Beate Bitterwolf, Anneliese Hophan und Silvia Jeanneret. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2.

Hausen am Albis 09.00-14.00: Kultur im Dorf: «Kunst in Hausen». 29 ausstellende Künstler, Ausstellungscafé geöffnet. Brunch im Ausstellungscafé nur mit vorheriger Anmeldung. Musik: «All eyes closed». www.kulturimdorf.ch. Gemeindesaal Weid.

Kappel am Albis 17.15: Musik und Wort mit dem Trio Gramorimba; Orgel: Minako Matsuura, bekannte und unbekannte Klänge aus Stein. Lesungen Pfr. Markus Sahli. Eintritt frei. Kollekte. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Ottenbach 15.00: «Tier». Tanztheater MOIRA: Das Tierische im Menschen und das Menschliche im Tier sowie die Unschärfen im Dazwischen - ausgedrückt mittels Tanz und Musik. Gemeindesaal. Schulrain 12.

Mit Stimmgewalt und Lebensfreude Yvonne Moore mit ihrer Blues Band im «Pöschtli», Aeugstertal Seit ihrem Bühnendebüt vor mehr als 20 Jahren ist Yvonne Moore in der Schweiz eine Referenz für Soul und Blues mit Power. Am 1. November kommt sie mit «In Praise of Mose Allison» nach Aeugstertal. Mehrere Konzerttourneen führten Yvonne Moore durch Europa und die USA und verschafften ihr überall Respekt und Anerkennung. Künstler aller musikalischen Schattierungen engagieren sie immer wieder für Studiound Live-Produktionen. Die musikalische Bandbreite reicht dabei vom Schweizer Rock-Urgestein Polo Hofer bis zu George Gruntz, Jazzer mit Weltrenommee. Die letzten Jahre widmete sie sich verschiedenen Projekten, unter anderem war sie sehr erfolgreich mit dem Programm «Blue Wisdom», das dem Blues ihrer grossen Vorbilder Janis Joplin, Aretha Franklin, Big Mama Thornton und den Songs von alten Bluesgrössen wie Leadbelly, Robert Johnson und Skip James gewidmet ist. Ihr neues Programm «In Praise of Mose» widmet sie nun dem Leben und der Arbeit des grossartigen Mose Allison, Blues- und Jazzpianist, Sänger und Trompeter, geboren 1927 ausserhalb von Tippo, Mississippi, auf der Farm seines Grossvaters. Der Witz und die Weisheit seiner Songs sind legendär. Seine Musik hat viele Blues- und Rock-Interpreten beeinflusst, darunter die Rolling Stones, John Mayall, J.J. Cale und The Who. Die Texte von Mose Allison eignen sich perfekt für Yvonne Moores Stre-

10.30-12.00: «Indian Summer». Öffentliche Führung zum Saisonabschluss mit Obergärtner Silvan Fluder. Park Seleger Moor.

müli-Flawil. Wanderzeit 5 Std. Anmeldung und Auskunft: Ernst Baumann, Tel. 044 700 08 06. Bahnhof.

Ottenbach

Samstag, 24. Oktober Affoltern am Albis

Affoltern am Albis

20.00: Vollmond-Disco mit DJ Tomko. Bar offen ab 18 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3.

12.00: Chilbibetrieb und Warenmarkt. Kronenplatz.

Mittwoch, 28. Oktober

Hausen am Albis

Affoltern am Albis

07.00: Wanderung Hörnli-Grat, mit dem Wetter entsprechender guter Wanderausrüstung. Mit PW nach Fischingen, Rotbüel, Allenwinden, Hörnli, Grat, Fischingen. Wanderzeit 5 Std. Auf-/Abstieg je 700m, Distanz 16 km. Anmeldung bis Freitagabend: Vreni Zürcher. Telefon 044 764 07 62. Treffpunkt Chratz.

12.45: Fitness ab 60: Seniorenturnen für Sie und Ihn. MZG Büelstrasse: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.30 und 14.30 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Mit Aerobic- und Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli.

Hausen am Albis 16.00-20.00: Kultur im Dorf: «Kunst in Hausen». 29 ausstellende Künstler, Ausstellungscafé ist geöffnet. 16.30 und 19 Uhr humoristische Erklärungen von Rosi Loosli. Gemeindesaal Weid.

Ottenbach 19.30: Tanztheater Moira: «Tier» Das Tierische im Menschen und das Menschliche im Tier sowie die Unschärfen im Dazwischen - ausgedrückt mittels Tanz und Musik. Gemeindesaal. Schulrain 12.

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ben nach Musik, welche sowohl die Spielfreude anregt, als auch zu intelligenter Auseinandersetzung mit dem Leben inspiriert. Moore erzählt: «Ich habe eine Stimme geschenkt bekommen, die mir erlaubt, in allen Stilrichtungen zu singen. Ich habe daraus Blues, Soul, Funk und Jazz ausgewählt. Blues, weil ich damit geboren wurde, Soul und Funk, weil es meiner Seele und meiner Lebensfreude entspricht und Jazz, weil er eben auch mit dazugehört. Die Texte meiner Songs sind für mich aber ebenso wichtig wie die Melodie und das Arrangement».

Die Konzerte von Yvonne Moore sind immer ein besonderes Erlebnis. Sie ist sowohl akustisch wie physisch voll präsent, stimmgewaltig und voll ansteckender Spontaneität und Lebensfreude. Für ihr neues Liveprogramm hat sie sich mit dem Kontrabassisten André Pousaz, dem Schlagzeuger Arno Troxler sowie Marc Scheidegger an Gitarre und Mandoline eine hochkarätige Band auf die Bühne geholt. (pd.)

Senectute. Restaurant Rosengarten. 20.15: Jazz am Donnerstag: «The Richard Lipiec Quartett». Bar ab 18.30. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

zweigung Hersberg-SissacherflueSissach. Ca. 3 Std. Anmeldung/Auskunft: Rosmarie Baumann, 044 700 08 06. Bahnhof (Treffpunkt).

Sonntag, 1. November, 19 Uhr. Essen um 18 Uhr. Reservieren: 044 761 61 38.

Rifferswil

Montag, 26. Oktober

08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, Brot, Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, griechische und Engadiner Köstlichkeiten, Früchte aus Kamerun, Handwerk und Messerschleifer. Marktplatz. 13.00: Chilbibetrieb. Kronenplatz. 19.00: Jon Mathieu: «Die Alpen», Geschichten menschlicher Kultur in Bergen und Tälern, kulinarische Köstlichkeiten und Alphornklänge. Tickets nur im Vorverkauf. Buchhandlung Scheidegger. Obere Bahnhofstrasse.

Yvonne Moore kommt mit «In Praise of Mose Allison». (Bild zvg.)

Stallikon 15.30-16.00: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» Regina Meier (SIKJM). Für Eltern und Grosseltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Schulhaus Loomatt (Bibliothek).

Dienstag, 27. Oktober

Bonstetten 09.30: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit der Leseanimatorin Cornelia Ramming. Für Kinder von 1½ bis 4 Jahren in Begleitung. Dauer ca. 40 Minuten. Schul- und Gemeindebibliothek.

Affoltern am Albis 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Bonstetten 05.55: Anspruchsvolle Wanderung: Wil SG-Thurauen-Oberbüren-Glatt-

Hausen am Albis 09.00-10.00: Everdance: einfache Schrittfolge von Gesellschaftstänzen ohne Tanzpartner. Keine Vorkenntnisse nötig - nur Freude an Musik und Bewegung. Besuch einer Schnupperstunde nach Voranmeldung. Für Frauen und Männer ab 50+. Leitung Margrit Flumini 043 535 06 96. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1.

Kappel am Albis 17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel.

Donnerstag, 29. Oktober Affoltern am Albis 11.15: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Mittagstisch, 17 Franken. An/Abmeldung: Susanne Schmid 044 761 34 42. Organisation Pro

Kappel am Albis Bonstetten 07.40: Mittelschwere Wanderung, gemächliche Gruppe: Liestal, Ab-

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13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Recéption). Kloster Kappel.


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Vermischtes

Auf Baustelle Maschinen gestohlen Aus dem Magazin einer Neubaustelle bei einem Reiheneinfamilienhaus in Mettmenstetten haben Unbekannte diese Woche Werkzeug im Wert von rund 1500 Franken gestohlen. Sachschaden wird nicht gemeldet. Aus zwei in einer Tiefgarage im Zentrum von Affoltern abgestellten Autos wurden mehrere Gegenstände entwendet. Im einen Fall zerschlugen die Diebe ein Fenster. Den Sachschaden beziffert die Kantonspolizei auf rund 500 Franken. Beim anderen PW waren die Türen nicht verschlossen. So machten die Diebe leichte Beute:

Bargeld und Wertgegenstände in der Höhe von gegen 600 Franken. Zweimal rückten Kantons- und Kommunalpolizei wegen Lärmimmissionen aus. Am 17. Oktober zum Schützenhaus in Zwillikon, wo die Verursacher zur Ruhe ermahnt wurden. In Mettmenstetten meldeten Anwohner beim Bahnhof am Samstag kurz vor Mitternach Lärm und Randale. Es flogen Flaschen. Kantons- und Kommunalpolizei rückten aus und trafen auf junge Personen, die sich sodann ruhig verhielten. (-ter.)

Freitag, 23. Oktober 2015

Zum Apéro in den Gipsstollen Beim Feuerwehrverein Stallikon hiess es einmal mehr: Helm auf ! Am 17. Oktober besuchte der Feuerwehrverein Stallikon das Gipsmuseum Schleitheim. Viktor Stutz ist bekannt für seine mit dem Verein organisierten Ausflüge. In diesem Jahr besuchten die Mitglieder zuerst die Zuckerfabrik in Frauenfeld, wo das weisse Gold der Landwirtschaft und die süsse Versuchung für Leute hergestellt werden. Am Nachmittag dislozierte die Gesellschaft an den äussersten Zipfel der Schweiz, nach Schleitheim im Kanton Schaffhausen. Auf dem Programm stand der Besuch des einzigen Gipsmuseums der Schweiz und des einzigen noch begehbaren Gipsstollens. Im kleinen, aber sehr informativen Gipsmuseum fand die Einführung in den regionalen Gipsabbau statt, der vor allem im 19. Jh. für Arbeit, Verdienst und Wohlstand dank des weissen Minerals sorgte, um dann helmbewehrt in den Stollen einzufahren – auch wenn es zu Fuss ging. Zuhinterst in der grossen Kaverne, in der «Tonhal-

Apéro riche in der stimmungsvoll beleuchteten «Tonhalle». (Bild zvg.) le», wurden die Frauen und Männer von einer kerzenbeleuchteten Ambiance empfangen, was zu spontanem Applaus führte. Hier wurde ein Apéro riche, mit «Schlaatemer Rickli» und Schleitheimer Riesling-Silvaner u.a.m.

angeboten, der den Besuchern herrlich mundete. Beglückt verliessen sie den Stollen, um mit dem Car zurück in die Heimat zu fahren. (ust) Weitere Infos: www.museum-schleitheim.ch.

«Raumgefühl» sichtbar gemacht Rita Hürlimann verlagert ihr Atelier und Kurslokal nach Affoltern Freuen sich auf Besucher: Caroline Röthlisberger, Barbara Koller, Kathrin Schmid, Maya Baer und Antonetta Bossert (von links). (Archivbild)

Was der Herbstwind bringt ... Liebevoller Märt im Fro Shop, Rifferswil Nach den erfolgreichen «Herbstwind»Märkten der letzten Jahre, veranstalten die kreativen Frauen von «Waldgräfin» und «Glückssternli» auch dieses Jahr wieder einen kleinen, liebevollen Märt. Der «Herbstwind» verspricht gemütliches Bestaunen, Probieren, Geniessen und Kaufen von Genähtem, Gebackenem, Gefilztem, Aufgefädeltem, Floralem, Süssem, Zündendem, Eingemachtem, Überraschen-

dem, Wärmendem, Gedrucktem und Verpacktem. Kulinarisches, unter anderem märchenhafte Cupcakes von «Caro’s Stallkafi»» laden an diesem Oktobersonntag zum Verweilen ein. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall, wenns auch nur für eine feine Wurst vom Feuer ist! (pd.) «Herbstwind» am Sonntag 25. Oktober, 11 bis 16 Uhr im Fro Shop, Jonenbachstrasse 23, Rifferswil.

Fest der Vergänglichkeit und des Rückzugs Samhain – Jahreskreisfest für Frauen

«Eigentlich ist es eine Werkstatt, ein Laden und eine Ausstellung», sagt Rita Hürlimann über ihren Bereich an der Betpurstrasse 6 in Affoltern. Die Rückwand nimmt ein antikes Werkzeugregal ein. Die Raumgestalterin hat es selber vor der Entsorgung gerettet und liebevoll restauriert. Nun lagert sie darin die kleineren ihrer Werkstoffe. Die grösseren sind in Schatztruhen unter dem Arbeitstisch verstaut. Man sieht sogleich: hier wirkt jemand, der es versteht, das Praktische mit dem Schönen zu verbinden. Bisher hatte Rita Hürlimann in der eigenen Wohnung gewirkt und sich für Kurse in Kappel eingemietet. «Jetzt werde ich sichtbar», sagt sie über den Umzug nach Affoltern, in die Ateliergemeinschaft 4eck, die Irene Dolder und Esther Feuz eingerichtet haben. Die Stoffbude von Patricia Gmür und das Atelier Raumgefühl von Rita Hürlimann ergänzen nun die Vielfalt in den einstigen Räumen der Schreinerei Bortoluzzi. Für Rita Hürlimann entfällt die «Zügelei» der Arbeitsmaterialien, denn Kurse kann sie auch im 4eck anbieten. Und das tut sie auch fleissig. Am Mittwoch, 18. November, geht es darum, mit Immergrün und adventlichem Deko-Material einen Raum-

vorstellungen kommen, wann und wie lange es ihnen passt. Rita Hürlimann unterstützt von 9 bis 18 Uhr bei der Umsetzung und stellt Material wie Immergrün, Zapfen, Sterne und Kugeln zur Verfügung. Die Ausstellungstätigkeit ergänzt das Kursangebot. An der «Kunst in Hausen», die seit gestern Donnerstag und bis Sonntag im Gemeindesaal Weid läuft, hat die Oberämtlerin ein Heimspiel. Vom 20. November Zimtstern im Kerzenlicht – Rita Hürlimann kreiert. (Bild zvg.) bis 6. Dezember schmuck zu gestalten, der sich frei sind ihre Bilder und Objekte dann in aufhängen lässt. Schlag auf Schlag der Galerie Märtplatz im Bezirksgeht es weiter mit einem Kurs für Tür- hauptort zu bestaunen. Dort stellt sie schmuck (19. November), einem für mit zwei weiteren Frauen zum Thema den Adventskranz oder eine Advents- «Zusammenspiel» aus. (tst.) strecke (25. November). Am 26. November dürfen die Kursteilnehmer Infos und Kurs-Anmeldung bei Rita Hürlimann, mit ihren eigenen Ideen und Projekt- Telefon 079 261 10 89, www.raumgefuehl.ch.

Wieder hat sich das Jahresrad weitergedreht. Das zweitletzte Fest im Jahreskreis, das Fest «Samhain» oder Dunkelheitsfest, wird in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November gefeiert. Seine Schwerpunkte sind Annahme der Dunkelheit, des Rückzugs und der Vergänglichkeit.

Midlife-Krise als Chance sehen und aktiv werden

Da es im keltischen Jahresrad nur die zwei Jahreszeiten Sommer und Winter gab, wurde das Dunkelheitsfest «Samhain» genannt, abgeleitet von samfuin. Sam-fuin heisst Sommerende, da der Sommer am Abend des 31. Oktober endete und der Winter am Morgen des 1. November begann. Die Nacht dazwischen ist eine ungewisse, eine unbestimmte Zeit. Es ist eine Zeit zwischen den Welten, die Zeit der Ewigkeit, der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft – alles in einem. Aber nicht nur die zeitliche Abgrenzung fällt in dieser Nacht weg, auch die Trennung der Lebenden und der Verstorbenen soll sich auflösen. November heisst überwiegend trübe, melancholische Wochen, aber auch Zeit des Rückzugs, der Stille, um den leisen Tönen des Lebens zu lauschen. (jo.)

Wieso spricht man eigentlich von Midlife-Krise, statt Midlife-Chance? Vielleicht weil man nicht mehr so unbeschwert, furchtlos, mutig und offen ist wie «früher»? Oft blockiert man sich selber und merkt es nicht mal. Es sind Gedanken wie: «Wie soll das gehen?», «Was denken die anderen?», «Das wird nie was», oder «Die warten bestimmt nicht auf mich» ... Mit diesen Selbstsabotagen hält man sich klein und die Lebensqualität sinkt. Man bleibt in der vermeintlichen Komfortzone und verpasst es, die Krise als Chance zu nutzen. Wer möchte wieder wachsen, das volle Potenzial ausschöpfen und ein erfolgreiches, spannendes Leben führen? Komfortzone ade, Traumleben olé? Dieser Weg braucht Mut und manchmal einen neutralen Gesprächspartner auf Augenhöhe.

Marianne Fust unterstützt in Veränderungsprozessen

Samhain, die Nacht zwischen den Welten. (Bild zvg.) Jahreskreisfest für Frauen: Samstag, 31. Oktober, 19 bis 22 Uhr, Treffpunkt beim Bahnhof Hedingen; ca. 1½ Std. leichtes Wandern in dem Wetter entsprechender Kleidung und guten Schuhen; danach Feiern an der Wärme; Leitung: Jren Omlin, freie Seelsorgerin und dipl. Fachfrau Ritualgestaltung, Rüchligstrasse 2c, 8913 Ottenbach. Anmelden erleichtert die Vorbereitung: Telefon 079 733 40 29, oder Mail jren.omlin@bluewin.ch.; Kosten: 25 Franken pro Frau; Datum des letzten Jahreskreisfests in diesem Jahr: «Wintersonnenwende»: 18. Dezember.

Als Master Life Coach unterstützt Marianne Fust Menschen in solchen Veränderungsprozessen. Allfällige Gedanken, die positive Veränderungen blockieren, werden sofort aufgedeckt und aktiv angegangen. Das Gespann Klient und Coach muss passen. Ein kostenloses Vorgespräch kann online gebucht werden. (pd.) Weitere Infos unter www.traumleben.ch.

Marianne Fust, Master Life Coach. (Bild zvg.)


Vermischtes

Freitag, 23. Oktober 2015

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«Just call me Glen» Auftritt von Weltstar Marla Glen an einem Privatfest in Mettmenstetten Ein Traum ist wahr geworden! Das trifft für Claudia Schmid an diesem Abend mehrfach zu. Die Confiseurin feierte ihren Geburtstag, ihr Firmenjubiläum und eine Freundschaft. Der «Anzeiger» sowie das Schweizer Fernsehen waren dabei. ................................................... von denise bohnert Vor gerade mal einem Jahr hat sie sich selbstständig gemacht; als Swiss Chocolate Master und mit einer Top-TenKlassierung an der Weltmeisterschaft eröffnete Claudia Schmid in Affoltern ihre Manufaktur für Leckereien aus Meisterhand. Ein gewagtes Unterfangen, denn zurzeit sind Confiserien nicht gerade ein boomendes Geschäft. Anders bei Claudia Schmid. Nach einem Berufsweg mit Umwegen und mit viel Ehrgeiz, Fleiss und dem Glück, zur richtigen Zeit auf die richtigen Leute zu treffen, läuft ihr Dessertatelier bestens. Die kunstvoll verzierten Kreationen werden ausschliesslich auf Auftragsbasis hergestellt, ihr Hauptkunde, Globus Zürich, ersetzt den eigenen Laden. Die Wurzeln ihrer beruflichen Leidenschaft ehrt sie im Firmennamen cdg Schmid: c für Claudia, d für Doris und g für Gertrud – ihre beiden Grossmütter, die sie in die Backkunst einweihten.

Freundschaft unentbehrlich im Leben Ihre zweite Leidenschaft ist die Musik, das Singen und ihre Lieblingsmusikerin Marla Glen. An einem Konzert im Emmental, zu dem ihr Freund Beat sie – nach zwei Monaten durchgehenden Arbeitens – letztes Jahr einlud, lernte sie die Sängerin persönlich kennen.

Weltstar Marla Glen. (Bild Denise Bohnert) Sie pflegten den Kontakt, dieser wurde zusehends persönlicher und Claudia lud Marla zu sich ein, an einen ruhigen Ort, wo der Star einfach Mensch sein, sich unbehelligt bewegen und für ihre Freundin kochen konnte. Das sei eine wichtige Gemeinsamkeit, meint Claudia Schmid, sie seien beide Genussmenschen. Und sie beide führen ihr Business im eigenen Stil. Das war für Marla Glen nicht immer so. Als Protégée von Nina Simone in den Neunzigern zum Shooting Star hochgejubelt, mit Gold- und PlatinCDs, kam sie unter die Räder der Vampire im Showbiz, wurde ausgenutzt, finanziell abgezockt, ihr Name missbraucht. Nach einem Zusammenbruch wurde es ruhig um die androgyne Musikerin aus Chicago, die ihren Grosshit «Believer» aus Anlass des Berliner Mauerfalls komponiert hat. Die-

ses geschichtsträchtige Ereignis entsprach ihrer Sehnsucht nach Frieden, Freiheit und dem Zusammenkommen von Menschen in Liebe, der sie in ihren Liedern immer wieder auch mit Flehen Ausdruck gibt. Dass Freundschaft ein unentbehrliches Element ist, das ihr Geschäft zum Blühen brachte, davon ist auch Claudia Schmid überzeugt. Daher hat sie Freunde und Menschen, die ihr in mancher Weise zur Seite gestanden haben, eingeladen nach Mettmenstetten. Im Eventlokal des Restaurants Bahnhöfli hat sie die richtige Location gefunden – ein ansprechender Raum mit Bar, genug Platz und geeigneter Infrastruktur. Und als ganz besonderes Geschenk engagierte sie die mittlerweile 55-jährige Marla Glen.

Feingliedrige Sängerin mit Männerstimme Marla – eigentlich mag sie es lieber, wenn man sie Glen nennt – ist wieder da und tritt in ihrer bekannten Art, im weissen Anzug mit Fliege und schwarzem Hut auf. Und schon ertönt diese unglaublich tiefe Stimme aus ihrem feingliedrigen Körper. Mit einer siebenköpfigen Band, Musiker und Sängerinnen aus Kuba, Kroatien, Deutschland und Äthiopien, erfüllt der jazzig-

soulige Rhythmus den Raum. Die von Glen komponierten Songs kommen eindringlich wie eh und je rüber. Der Schweiss steht ihr bald im Gesicht, Wärme und Intensität, auch Wut und Verzweiflung liegen in ihrer Stimme. Die drei Backvocal-Sängerinnen Mirta Junco, Blain Pawlos und Catrin Groth bringen zusätzliche Farbe – klanglich wie optisch. Letztere überrascht ausserdem mit vielseitigem Bläsertalent auf Saxofonen diverser Stimmungen und Querflöte. Gitarre (Drazen Zalac), Bass (Matthias Polligkeit) und das Piano des Bandleaders Bruno Seletkov runden den Sound zusammen mit Gereon Bassos Schlagzeug ab.

Bessere Welt – nicht nur für Kinder Die Fernsehkamera – SRF ist für die Sendung reporter am Filmen – hängt wie alle im Saal an Glens Lippen. Die wohl jüngste der Anwesenden, ein kleines Mädchen, das Wunder des Laufens wohl noch nicht lange aber offensichtlich geniessend, platziert sich zuvorderst an den Bühnenrand und klopft dort gleich einen Rhythmus mit. Marla Glen ist sichtlich gerührt, beugt sich zu ihr, singt für sie «Child»; Kinder und welche Welt wir ihnen anbieten sind ein wichtiges Thema in ihren engagierten Songs. Ein anderer Junge tanzt spontan mit, was einzelne Erwachsene erst nach einiger Zeit wagen. Der Rahmen ist sehr intim und der Auftritt der Musikerin durchaus zum Staunen: Mit rhythmischer Mundharmonika, der sie herzzerreissende Bluesklänge entlockt, kommt sie voll in Fahrt; sie trommelt auf Bongos, und natürlich ist ihre akustische Gitarre verschiedentlich zur Hand. «The Cost of Freedom» klingt etwas härter und zügiger als früher. «The Believer» bringt ihr Credo mit unvermin-

derter Intensität zum Ausdruck: «This world is in trouble, we got to find a way to come together …!» Claudia Schmid hat ihre Lieblingssongs, wenn Glen sie spielt, steht sie ganz vorn an der Bühne und strahlt – noch mehr – und singt mit. «Let the love flow directly into your heart». Zwischendurch lacht Glen, platziert selbstironische Scherze, zappelt und hüpft, beim Singen scheint sie in Trance zu sein. Nebst ihren eigenen Songs ertönt James Browns «Man’s World», das mit der Zweigeschlechtlichkeit der Sängerin eine neue Bedeutung bekommt. Oder extra für die Gastgeberin «How wonderful life is while you’re in the world» von Elton John. Grosse Umarmung und beim Geburtstagslied, auf Spanisch, Äthiopisch und Englisch gesungen, singt das ganze Publikum mit. Claudia Schmid hat sich und ihren Gästen einen unvergesslichen Abend geschenkt und zum Abschied erhalten alle als «Give-Away» eine süsse Köstlichkeit aus der Manufaktur cdg Schmid. Die freundschaftliche Stimmung und der Optimismus dieses Anlasses werden die Geladenen noch länger begleiten. Gut möglich, dass man Marla Glen hier in der Region beim Einkaufen für ein Tex-Mex-Essen oder ein Käsefondue begegnen könnte. Man möge ihr die Anonymität gewähren, die sie hierzulande als «ganz normaler Mensch» so geniesst. Ein kleines «Hello Glen» ist sicher okay. Die Sendung reporter über Marla Glen und Claudia Schmid wird nicht vor Frühling 2016 ausgestrahlt, geplant ist noch eine Filmsequenz über das Konzert vom 16. Januar nächsten Jahres in der Mühle Hunziken. Weitere Konzertdaten: www.marlaglen.net. Kreationen von und alles über Claudia Schmid: www.cdg-schmid.ch.

sport

Das letzte Mal in Affoltern Golf spielen?

Dünne Luft in der Nationalliga B

Die Saison endet am Sonntag

Zuletzt zeigte die Formkurve nach oben, der Schachclub Wettswil hatte in der Nati B Tritt gefasst. Nun bezog er in der Doppelschlussrunde zwei Niederlagen und steigt nach einem Jahr wieder in die 1. Liga ab.

Morgen Samstag und am Sonntag kann man tatsächlich in Affoltern von 10 Uhr bis zur Dämmerung zum letzten Mal Golf spielen. Die Golfsaison ist dann zu Ende und die ganze Golfanlage muss noch winterfest gemacht werden.

und wunderbaren Herbst, war es kein besonders gutes Jahr für die GolfplatzBetreiber und auch für Golfspielende. Trotzdem konnte die Saison finanziell ausgeglichen gestaltet werden – dank der Unterstützung durch zahlreiche Firmen. Zu diesem Teilerfolg haben auch 25 Personen beigetragen, die in dieser Saison von einem neuen Angebot Gebrauch machen konnten. Mit dem eigenen Schlüssel und einer monatlichen Gebühr von 150 Franken hatten sie jederzeit Zutritt zur Golfanlage, wo sie unbeschränkt Golf trainieren oder spielen durften. Alle 25 konnten ihr Golfspiel verbessern und möchten daher in der kommenden Saison wieder einen eigenen Schlüssel. Wer sich über den geplanten Golfbetrieb für 2016 schlaumachen möchte, kann dies am Wochenende auf dem Golfplatz im Moos in Affoltern tun. (pd.)

Der Erfolg von Sportaktivitäten im Freien ist stark abhängig vom Wetter. Golfer sind eine ganz schwierig einzuschätzende Spezies. Sie haben es nicht gern zu kalt, aber auch nicht zu heiss. Viele von ihnen spielen nur bei schönem Wetter, und sind deshalb bei Regenwetter anderweitig aktiv. Viele Golfer sind sich nicht bewusst, dass die Golfplatzpflege bei jeder Witterung von fachlich fundiertem Personal gemacht werden muss. Nur so erklärt sich das erbarmungslose Abstrafen von Frau und Herrn Golfer durch Absenz, wenn der Zustand der Golfanlage nicht ihren Erwartungen entspricht. Dies könnten beispielsweise nicht perfekt gepflegte Greens oder einschränkende Platzpflegemassnahmen sein. Ausser einem schö- Bild vom 8. August: Der heisse und regenarme Sommer nen Spätsommer hat auch auf dem Golfplatz Spuren hinterlassen. (Bild zvg.)

Schach: Mendrisio – Wettswil 6:2 / Wettswil – Winterthur 3:5

................................................... von kaspar köchli Wettswil überraschte in den letzten Runden mit einem Sieg und einem Unentschieden, trotzdem bestand beim Saisonfinal die Chance zum Ligaerhalt nur noch theoretisch. Dies, weil auch die Konkurrenten alles andere als geschlafen und ihrerseits gepunktet hatten. Am letzten Samstag musste Wettswil im ersten Teil der Doppelschlussrunde in Chiasso gegen Mendrisio antreten. Ohne ihre drei abwesenden Spitzenspieler blieben die Ämtler gegen die topbesetzten Tessiner chancenlos. Immerhin setzten Wettswiler gegen markant höher klassierte Gegner mit einem Sieg und zwei Unentschieden ein fettes Ausrufezeichen. Bei der Heimreise waren bereits auch die Resultate der Mitstreiter bekannt – sie bedeuteten vorzeitig Wettswils Relegation.

Angriffslust wird nicht belohnt Nächstentags wollte sich Wettswil im allerletzten Saisonspiel nichtsdestotrotz «mit Anstand» aus der Nationalliga B verabschieden. Es strebte zu Hause im Türmlihaus mit mutigem, an-

Im Wettkampf gegen Winterthur vermochte an den vorderen vier Brettern nur Marcel Hug (hinten in der Ecke) für Wettswil zu punkten. (Bild kakö) griffigem Spiel den Sieg an. Der überraschte Gegner Winterthur – vom Papier her klar stärker besetzt – hatte sich «mit Hirn und Händen» zu wehren, um nicht unterzugehen. Wettswil stand auf sechs der acht Bretter gut. Symptomatisch für die gesamte Saison wendete sich das Blatt plötzlich zugunsten der Gegner. Sogar aus dem sicher scheinenden 4:4 wurde nichts, ein Eulachstädter drehte seine Verluststellung noch mit viel «Dusel» zum Gewinn, der Wettswils 3:5-Niederlage besiegelte. Fazit: Die Luft in der Nationalliga B war wie erwartet dünn. Wohl vermochte sich Wettswil im Lauf der Meisterschaft zu steigern, doch in entscheidenden Momenten fehlte nicht nur ein bisschen Glück, sondern eben auch eine gewisse Abgeklärtheit. Die gewonnene Erfahrung in der zweit-

höchsten Liga ist für alle wertvoll, sie wird beim nächsten Aufstieg helfen. Schweizer Mannschaftsmeisterschaft, Nat. B, 8. Runde: Mendrisio – Wettswil 6:2. Renzo Mantovani (2356 Elo) – Philipp Aeschbach (2230) 0:1; Fabio Bellini (2489) – Theo Heldner (2077) 1:0; Yelena Sedina (2343) – Christoph Moggi (2093) 1:0; Fabrizio Patuzzo (2358) – Kaspar Köchli (2047) remis; Alec Salvetti (2256) – Hanspeter Bieri (2082) 1:0; Emiliano Aranovitch (2288) – Urs Allenspach (1924) remis; Paolo Pedrini (2088) – David Klee (1936) 1:0; Claudio Boschetti (2184) – N.N. 1:0 ff. Nat. B, 9. Runde: Wettswil – Winterthur 3:5. Marcel Hug (2274 Elo) – Nedeljko Kelecevic (2289) 1:0; Sacha Georges (2211) – Benedict Hasenohr (2302) 0:1; Philipp Aeschbach (2230) – Damian Karrer (2206) 0:1; Werner Aeschbach (2097) – David Mäder (2211) 0:1; Theo Heldner (2077) – Daniel Borner (2198) remis; Hanspeter Bieri (2082) – Horst Zesiger (2126) 1:0; Kaspar Köchli (2047) – Stefan Zollinger (2171) remis; Werner Funk (1763) – Claudio Gloor (2106) 0:1.


Sport

Freitag, 23. Oktober 2015

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Urs Huber wird zum Seriensieger Bereits der vierte Etappenerfolg des RRC-Amt-Fahrers an der Crocodile Trophy Urs Huber macht derzeit keine Geschenke am australischen Mountainbike-Etappenrennen Crocodile Trophy in Queensland. Bei halber Distanz führt der Seriensieger im Zwischenklassement nun mit mehr als sechs Minuten Vorsprung. ................................................... von martin platter

Nur Sandra Meier (rechts) traf in der Kategorie U12/14 liegend frei noch besser als Anastasia Kulabukhova. (Bild zvg.)

Zweitbeste Jungschützin der Schweiz Die Qualifikation für den schweizerischen Final hatte Anastasia Kulabukhova aus Affoltern mit fast zehn Punkten Vorsprung gewonnen. Im Final reichte es immerhin für Silber. Anastasia Kulabukhova, Mitglied der Sportschützen Affoltern, ausgebildet und betreut von Christian Hug, konnte sich in ihrer Altersklasse am Final der Region Mitte mit einem sehr guten Resultat im Final problemlos durchsetzen und gewann die Qualifikation für den schweizerischen Final mit fast zehn Punkten Vorsprung. Für die Finalqualifikation massen sich die Jungschützen einerseits mit 20 Schuss liegend, aber auch mit polysportiven Elementen, bei denen die koordinativen und konditionellen Fähigkeiten der jungen Schützen geprüft werden. Es geht um die ganzheitliche Entwicklung der Jungen. Im Final gilt dann aber nur das schiesstechnische Können. Nach acht Schuss scheidet der schwächste Schütze aus, nach weiteren zwei Schüssen der nächste, bis am Schluss noch zwei Schützen übrig bleiben, die den Sieg unter sich ausmachen. Zwei Wochen später im schweizerischen Final lief es Anastasia dann nicht mehr ganz so gut, es reicht aber, um den zweiten Rang ohne Probleme zu halten. Diesmal erwischte Sandra Meier von den Sportschützen Glarnerland einen perfekten Wettkampf und gewann souverän. Anastasia qualifizierte sich dank ihren guten Leistungen über das ganze Jahr auch für das schweizerische Nachwuchskader, in dem die talentiertesten jungen Schützen und Schützinnen weiter ausgebildet werden. (pd.)

Das regnerische und für Queensland eher kühle Wetter von Anfang Woche ist den Teilnehmern der Crocodile Trophy treu geblieben. Urs Huber stört das bislang wenig. Mit jeder neuen Etappe baut er seinen Vorsprung auf seinen ärgsten Widersacher, den jungen italienischen Cross-Country-Fahrer Nicholas Pettina, weiter aus. 6:19 Minuten liegt Huber inzwischen vorne, konnte mit seinen Etappensiegen auf den Teilstücken zwei bis fünf täglich eine bis zwei Minuten Vorsprung dazugewinnen. Zuweilen auf die harte Tour. Im Radsport gilt ja das ungeschriebene Gesetz, dass der Leader einer Rundfahrt nach einer Flucht zu zweit den Tagessieg dem mitfahrenden Konkurrenten überlässt. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass sich dieser einigermassen kollegial verhält. Und nicht wie Pettina das Tempo durchzieht, wenn der Leader eine Panne hat. Als Huber den Kontakt wieder hergestellt hatte, versuchte Pettina unter Aufbietung seiner letzten Reserven abermals wegzukommen, um den Etappensieg

Crocodile-Trophy-Leader Urs Huber vor seinem härtesten Widersacher Nicholas Pettina und dem australischen Mountainbike-Marathonmeister Brendan Johnston im Outback von Queensland. (Bild Regina Stanger) einzuheimsen. Erst als auch dies nichts fruchtete, und die letzten Kraftreserven verpulvert waren, schlug der Italiener Huber einen Waffenstillstand vor.

Noch keine Geschenke Nach dem Vorgefallenen befand der Leistungsträger des Radrennclubs Amt jedoch, dass es noch zu früh sei, um Geschenke zu verteilen. Und erhöhte

seinerseits die Pace. Pettina blieb abermals der zweite Platz. Damit schmilzt die Auswahl valabler Kontrahenten, die Huber den Gesamtsieg an der Crocodile Trophy noch streitig machen können auf ein Trio, bestehend aus Pettina, dem dänischen Bike-Marathonmeister Sören Nissen und dem australischen Champion Brendan Johnston. Vorausgesetzt, es passiert nichts Unvorhergesehenes, was bei Mountainbike- Etappenrennen aller-

dings eher die Regel denn die Ausnahme ist. Nur schon ein grober Reifendefekt kann sich im Outback rasch zu einer grossen Hypothek entwickeln. Das weiss auch Huber. Er vermochte die Rundfahrt, die am Sonntag in Port Douglas zu Ende geht, bereits in den Jahren 2009 und 2010 für sich zu entscheiden. Entsprechend vorsichtig optimistisch schätzt er seine Chancen für den dritten Gesamtsieg Down Under ein.

Spitzen- und Breitensportler rennen 18. Säuliämtler Chlauslauf in Affoltern Der Säuliämtler Chlauslauf, welcher dieses Jahr zum 18. Mal ausgetragen wird, zieht sowohl Spitzen- wie auch Breitensportler an und ist weit über die Regionsgrenzen hinaus bekannt. Der Laufevent für Jung und Alt findet am Sonntag, 6. Dezember, statt. ................................................... von hanspeter feller Die rege Bautätigkeit im Zentrum von Affoltern am Albis macht es den Verantwortlichen nicht leicht. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass der beliebte Lauf auch dieses Jahr auf der normalen Runde in der Umgebung der Oberen Bahnhofstrasse ausgetragen werden kann. Der Lauf ist in den Chlausmärt der VOBA eingebunden und wird in enger Zusammenarbeit mit dieser Organisation ausgetragen, wobei die Lauforganisation bei der LV Albis liegt. Für die Junioren, Aktiven und Masters beträgt die Streckenlänge 5.2 km.

Gelaufen werden eine kurze und vier lange Runden mit dem nicht zu unterschätzenden Aufstieg auf der Äusseren Grundstrasse. Für die Nachwuchskategorien betragen die Distanzen zwischen 1.2 km und 1.7 km je nach Alter. Der beliebte Mutter/Kind- – Vater/Kind-Lauf wird auch dieses Jahr ausgetragen. Hier wurden die Jahrgänge denen des Zürcher Silvesterlaufes angepasst. Auch das Sie+Er-Rennen steht im Programm. Die Stafette für Promis, Behörden und Firmen wurde jedoch abgeschafft.

Vorbereitung für Zürcher Silvesterlauf Der Säuliämtler Chlauslauf ist ein idealer Vorbereitungslauf für alle, welche eine Woche später am Zürcher Silvesterlauf an den Start gegen werden. Die Distanzen sind zwar etwas kürzer als in Zürich, die Läuferinnen und Läufer können sich aber an den WettkampfRhythmus gewöhnen. Zum Lauf eingeladen werden wiederum die Schulklassen der Säuliämtler Schulen. Für diese gibt es einen Wettbewerb, wobei nicht die Leistung im Vordergrund steht. Diejenigen Klassen mit der grössten Anzahl Finisher erhalten einen Beitrag in die Klassenkasse. Es lohnt sich, jetzt mit der Vorbereitung zu beginnen und am Säuliämtler Chlauslauf an den Start zu gehen.

Gross und Klein am Säuliämtler Chlauslauf. (Bild Max Loder)

Infos: www.lvalbis.ch.

Das neu gebildete Team Damen 4 von Volley S9 ist bereit. (Bild Laura Lombriser)

Saisonauftakt nach Mass Das neue Team Damen 4 von Volley S9 siegt Lange hat das neu gebildete Damen 4 von Volley S9 auf diesen Tag gewartet. Die Saison 2015/16 hat endlich begonnen und die Mannschaft durfte sich ihrem ersten Ernstkampf, gegen den KSC Wiedikon, stellen – mit Erfolg. Um 20.30 Uhr pfiff der Schiedsrichter den ersten Match endlich an. Die etwas abgeänderte Aufstellung bereitete bei den ersten Ballwechsel keine Probleme. Eine gewisse Nervosität kam allerdings zum Vorschein. Schnell erarbeitete sich der Gegner einen kleinen Vorsprung. Vor allem mit Servicefehlern machten sich die Ämtlerinnen die ersten Minuten des Spiels selber schwer. Ein Timeout beim ausgeglichenen Stand von 12:12 brachte dann etwas Ruhe und der erste Satz ging mit 25:19 an das Volley-S9-Team. Die Freude an diesem Satzgewinn war allen Spielerinnen ins Gesicht geschrieben. Man hörte förmlich, wie allen eine Last von den Schultern fiel – ja

die Vorbereitung war gut und das Team war bereit. Auf in den zweiten Satz: Hier wurden die Servicefehler reduziert und ein erster Spielerwechsel vorgenommen. Auch das neu formierte Team arbeitete gut zusammen und der Satz konnte mit 25:19 gewonnen werden. Das Team schnupperte erste Siegesluft. Man spürte, dass die Mannschaft einen 3:0-Sieg nach Hause tragen möchte. Zwar war der Start in den dritten Satz wieder eher harzig, aber das Team fing sich und drehte das Spiel von 7:12 zum Spielstand von 17:13. Dann kam die Zeit für die zweite Auswechselspielerin. Sie gliederte sich souverän in ihre Position ein und der 3. Satz wurde mit 25:19 – und das Spiel somit mit 3:0 gewonnen. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Damen-4-Mannschaft von Volley S9 noch Steigerungspotenzial hat, sich aber in den Grundzügen auf einer Ebene befindet und Spass am Spiel hat. So kann es weitergehen. Karin Schönenberger


Extra

Freitag, 23. Oktober 2015

glosse

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Im Spital Affoltern geboren

Einfach wohltuend Früher gab ich immer gerne Auskunft, wenn mich zum Beispiel jemand nach dem Weg fragte. Eine solche Begegnung bot auch Gelegenheit, zusätzlich einige freundliche Worte zu wechseln. Ein am Strassenrand stehendes, besetztes Auto deutete oft darauf hin, dass sein Fahrer sich bei einem Passanten nach etwas erkundigen wollte. Heute ist das ja alles ganz anders. Die meisten Leute verfügen im Auto über ein Navigationsgerät, und Fussgänger lassen sich durch ihr Smartphone durch die Gegend lotsen. Und wenn irgendwo am Strassenrand oder auf einer Bushaltestelle ein Auto steht, so ist jemand am Telefonieren. Ich habe zwar ein neues Auto, aber ohne eine darin versteckte Stimme, die mir den Weg weist. Vermisst habe ich das Gerät bisher nicht allzu gross, weil ich als älterer Automobilist mit meinem Fahrzeug nicht mehr in Stadtzentren fahre. Dafür gibt es einen gut ausgebauten öffentlichen Verkehr. Dieser fordert uns Säuliämtler zwar demnächst auch wieder, nachdem beim Fahrplanwechsel im Dezember verschiedene S-Bahn-Bezeichnungen und Abfahrtszeiten ändern werden. Und wir Mettmenstetter müssen uns künftig für Bahn oder Postauto Richtung Bezirkshauptort entscheiden. Über Land erreichte ich per Auto das Ziel bisher stets, im vergangenen Sommer auch ins nahe Ausland. Einmal benützte ich ein ausgeliehenes Navi, als ich in Bordeaux gegen 22 Uhr unser Hotelzimmer anpeilte. Aber die vielen Einbahnstrassen und mein Gerätlein machten mich eher nervös. Nachdem ich mindestens drei Mal die gleiche Runde gedreht hatte, erkundigte ich mich bei einem Taxistand nach dem Ziel. Und siehe da, das Hotel war ganz in der Nähe, nur eine Häuserreihe neben uns. Kürzlich war ich mit meiner Frau in Ascona in einer Ferienwohnung am Hang zwischen Promenade und Monte Verità. Unser erster Spaziergang gehörte einmal mehr diesem Hügel, der aufgrund seiner Geschichte für uns immer wieder etwas Mystisches hat. Er war ja früher Emigrantenort verschiedener bedeutender Künstler. Dann – wenige Tage später – beim Verlassen der Wohnung passierte es. Da fragte uns tatsächlich ein ausländischer Tourist: Wo geht es zum Monte Verità? Für mich war es einfach wohltuend, in der heute technisierten Welt wieder einmal wie früher von Auge zu Auge einen kleinen Auskunfts-Dienst erweisen zu dürfen. Erich Rüfenacht

wetter

Nyat, 10. Oktober. (Bilder Irene Magnin)

Kaminfeger Fritz Haller und Lehrtochter Michelle Hauser macht die Arbeit sichtlich Spass. (Bild Martin Platter)

Vom Glücksbringer zum Saubermann

Jlea Mali, 11. Oktober.

Mit der kalten Jahreszeit beginnt die Saison der Kaminfeger Schornsteinfeger haben einen schmutzigen Job, gelten aber dennoch als Glücksbringer. Eine besondere Herausforderung ist die Sauberkeit. Das stellte sich beim Arbeitsbesuch des Hausemer Kaminfegers Fritz Haller und seiner Lehrtochter Michelle Hauser heraus. ................................................... von martin platter

Das Glück ist einem hold, wenn man einen Schornsteinfeger berührt. So lautet eine alte Volksweisheit. Sie stammt aus einer Zeit, als es infolge schlecht gewarteter Feueröfen und Kaminen immer wieder zu verstopften Schornsteinen und Feuersbrünsten kam. Das Handwerk des Kaminfegers konnte diese Gefahren minimieren. Der Besuch des schwarzen Mannes wurde so zum Sinnbild des Glücks. Die Zeiten haben sich geändert und mit ihr auch das Berufsbild und das Ansehen des Kaminfegers. Holzfeuerungen sind zwar nach wie vor im Trend. Wie früher mit kleinen Kanonenöfen in jedem Stockwerk heizt heute aber kam noch jemand. Beliebt sind Cheminées und andere schmucke Wärmespender in der guten Stube, die in der Übergangszeit oder bei entsprechender Stimmung wohlige Wärme und Atmosphäre verbreiten. Deren Kamine bedürfen wie früher regelmässi-

ger Pflege und Kontrolle wie auch die von Öl- und Gasheizungen.

Schutz vor Schmutz Heute ist aber kein Kaminfeger mehr mit Fahrrad, Leiter und Kehrbesen unterwegs wie anno 1917, als der gleichnamige Grossvater von Fritz Haller das Geschäft in Hausen gründete. Das wichtigste Arbeitsgerät neben Spachtel, zahlreichen Besen, Behältern und Abdeckungen ist inzwischen ein leistungsfähiger Staubsauger. So verhindert Haller ungeliebte Russ- und Asche-Emmissionen, die während der mechanischen Reinigung entstehen. Im Gegensatz zu früher ist Haller denn auch nicht mehr überall der gerne gesehene Glücksbringer, der mit seiner Arbeit in erster Linie Sicherheit schafft. «Die Leute sind heikler geworden bezüglich der Emissionen, die bei unserer Arbeit entstehen. Überdies haben wir eine Kontrollfunktion, müssen über die Einhaltung der Luftreinhalteverordnung wachen. Das kommt nicht überall gut an. Wenn wir beispielsweise Kunden darauf hinweisen müssen, dass es verboten ist, behandeltes Holz oder Hauskehricht zu verbrennen», stellt Haller fest. Das Lachen und die Freude an seiner Tätigkeit vergehen ihm deswegen aber nur selten. Ihm und seiner Lehrtochter Michelle Hauser macht die oft schwere und stets schmutzige Arbeit sichtlich Spass. Routiniert wie Maler kleben die beiden zuerst die schmutz-

gefährdeten Flächen neben der Serviceöffnung im weissen Kamin mit Deckband ab und legen grosse Matten um den Ofen in der Stube aus. Diese dienen nicht nur dem Schutz vor Schmutz und Kratzern. Sie sind auch eine Polsterung für die strapazierten Knie der Schornsteinfeger. Noch bevor eine Klappe geöffnet wird, bringt sich Hauser mit dem Staubsauger in Stellung. Russ- und Aschepartikel haben so keine Chance. In einer knappen Stunde sind Ofen und Kamin gereinigt – ohne in der Stube die geringste Verunreinigung zu hinterlassen.

Diego Aldo, 15. Oktober.

Heiklere Heizsysteme Anspruchsvoller ist die Wartung von Öl-, Gas- und grösseren Holz(schnitzel-)heizungen, die über elektronische Steuerungen verfügen. Der Spezialist dafür ist Fritz’ Sohn Yves Haller, der seit 2001 im Familienbetrieb mitarbeitet. Neben den traditionellen Kaminfegerarbeiten gehören Brennerservice von Öl- und Gasheizungen, die Reinigung von Gasfeuerungsanlagen und Feuerungskontrollen zu seinen Aufgaben. Fritz Haller geniesst die Aufmerksamkeit und Wertschätzung, die der Schreibende seiner Arbeit entgegenbringt. Das erinnere ihn an früher, als er vor 29 Jahren den Betrieb von seinem Vater übernommen habe. Auf dass es allen Glück bringen möge!

Luca, 15. Oktober.

Keila Marie, 16. Oktober.

haller-haustechnik.ch.

zwischen-ruf

«Bitte haltet durch!» Loran, 16. Oktober.

bauernregel «Oktober-Sonnenschein schüttet Zucker in den Wein.»

Meinen schönsten Fenstersims machte ich für meine Feriengäste frei. Und da kamen sie schon: Die hochgewachsene Schönheit Weisse Orchidee, die vor Lebenslust strotzende weisse HängerOrchidee und die grosse, stolze OrchiDame in Pink. Alle drei blühten wie im Vollrausch. Eine wahre Pracht für mein Fenster. Wie würden die Leute staunen! Meine Gäste waren anspruchslos – ein paar Centiliterli Hahnenwasser und sonst nichts. Doch obwohl ich sie morgens herzlich begrüsste und ihnen abends eine gute Nacht wünschte, schienen sie sich nicht hundertprozentig wohl zu fühlen. Am dritten Tag lagen zwei weisse Blüten am Boden. Ich beäugte die Stiele der hohen Schönheit und erschrak: Zwei waren nicht mehr grün, sondern gelblich. Um Gottes Willen! Die beiden anderen Orchideen standen stolz da und ich lobte sie:

«Brav, nöd ufgäh, sie chunnt jo bald wider.» Fast stündlich machte ich von nun an einen Kontrollbesuch. Der weisse Hänger blühte, wie wenn nichts wäre. Wie wenn nicht rings um ihn gestorben würde, denn nun musste ich auch Abschied nehmen von zwei hübschen rosé-pinken Blüten, die den Umzugsschock nicht verkraftet hatten. Dann war ich drei Tage weg. Als ich zurückkam, wagte ich kaum, die Türe zu öffnen. O Gott nein! Die hohe weisse Dame war kahl. Zwei dünne Äste ragten in die Luft und am Boden lag verstreut ihr weisses Laub. Furchtbar. Auch die pinke Lady hatte unter Verlustängsten gelitten. Nur noch vier wackere Blüten krallten sich am Ast fest. Aber der weisse Hänger! Wie aufgeplustert stand er auf meinem Sims und sonnte sich. «So geht’s doch auch», sagte ich zu den Heimwehkranken. Ute Ruf

Catalina Brigitte, 18. Oktober.

gedankensprünge Nachwehen Dem Kandidaten Jakob Joos Fehlten zur Wahl zwei Stimmen bloss Das wird ihn jetzt vier Jahre quälen Denn er vergass, sich selbst zu wählen Martin Gut


Reisen mit Freunden Freddy Kunz Weidliweg 8 8909 Zwillikon

Telefon 044 761 01 55

Tagesfahrten Muotathaler Alpkäsemarkt Fr. 30.– Sonntag, 25. Oktober 2015 Mariastein-Delémont Fr. 38.– Donnerstag, 5. November 2015 Zibelemärit Bern Fr. 39.– Montag, 23. November 2015 Fahrt mit Kaffee und Weggli Weihnachtsmarkt Stuttgart Fr. 55.– Freitag, 27. November 2015 Fahrt mit Kaffee und Weggli ID und Euro mitnehmen Klausfahrt Fr. 85.– Samstag, 5. Dezember 2015 inkl. Mittagessen und Chlaussäckli Weihnachtsmarkt Konstanz Fr. 38.– Dienstag, 15. Dezember 2015 Fahrt mit Kaffee und Weggli ID und Euro mitnehmen

Ferienreisen Salzburgerland – Adventsfahrt DZ/HP Fr. 615.– Weihnachtsmarkt Salzburg/Schlittenfahrt 30. November bis 3. Dezember 2015 Seefeld – Bergweihnacht DZ/HP Fr. 460.– inkl. Konzert Ösch’s die Dritten und Die Amigos 8. bis 10. Dezember 2015

www.aemtler-car.ch

084 2015  
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