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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 84 I 168. Jahrgang I Dienstag, 28. Oktober 2014

Spitaldirektor

Weiterhin Hoffnung

Beat Staubhaar übernimmt den Vorsitz der Spitalleitung interimistisch.> Seite 3

Geschäftsführer Thomas Lohmann ist guten Mutes, dass MyStop nicht schliessen muss. > Seite 5

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Sexueller Missbrauch

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Zürcher Obergericht hat Ex-Sozialpädagogen aus dem Bezirk Affoltern verurteilt. > Seite 7

Einblicke Kinder- und Jugendförderung: Fachtagung unter Ämtler Führung. > Seite 7

Türlersee und Pfäffikersee sind die saubersten Seen des Kantons Seit 1987 sorgt eine Zirkulationsunterstützungsanlage für die Regeneration

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«Grenzenlos offen?» Regionalgottesdienst und andere Anlässe rund ums Reformationsfest im Kloster Kappel. > Seite 10

Tempo-30Massnahmen in Affoltern vor Abschluss Mit Belagseinbau und neuen Randabschlüssen sind die Arbeiten an der Tannholzstrasse in Affoltern abgeschlossen worden. Und damit befinden sich auch die Tempo-30-Massnahmen in der Endphase: Anstehend ist nun noch durchgehend Tempo 30 an der Sonnenbergstrasse. Der Gemeinderat will dort umsetzen, was von Anwohnern verlangt wird. Der Abschnitt zum Spital wurde wegen Blaulichtfahrten seinerzeit ausgenommen.

................................................... > Bericht auf Seite 3

40 000 Übernachtungsgäste im Holiday Inn Das im Oktober 2013 eröffnete Hotel Holiday Inn in Affoltern verzeichnet ein erfolgreiches Startjahr: 40 000 Übernachtungsgäste entspricht einer Auslastung von gegen 70 Prozent. «Unser Konzept an dieser Lage erfüllt offensichtlich mehrere Bedürfnisse», bilanziert Martin Studer, VR-Präsident der Swiss Hospitality Management AG, zur der das Holiday Inn gehört.

Die Messboje der Zirkulationsunterstützungsanlage steht auch im Sommer in der Mitte des Türlersees. (Bild Salomon Schneider)

In den 1970er-Jahren war der Türlersee so stark verschmutzt, dass es im Sommer immer wieder zu grossen Fischsterben kam. Seit 1987 sorgt eine Zirkulationsunterstützungsanlage für die Regeneration des Sees. ................................................... von salomon schneider Als das Reppischtal noch primär bäuerlich geprägt war, wurden auch die menschlichen Ausscheidungen ins Gülleloch geleitet und als Dünger auf die Felder gebracht. Seit dem 19. Jahrhundert stieg die Bevölkerungszahl in

der Schweiz stetig, die Anzahl Bauernbetriebe war aber rückläufig. Um die menschlichen Ausscheidungen abzuführen, wurden aufgrund dieses Wandels Schwemmkanalisationen gebaut – Abwassersysteme, die Fäkalstoffe in nahegelegene Gewässer abführten.

Abwasserproblem wird erkannt Im Reppischtal führte diese Entwicklung dazu, dass der Türlersee in den 1970er-Jahren eine achtmal höhere Nährstoffbelastung aufwies – insbesondere durch Phosphorverschmutzung – als ein gesundes Gewässer maximal aufweisen darf. In den 1960erJahren reagierten die ersten Gemein-

den und bauten Abwasserreinigungsanlagen. 1987 nahm das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel) zudem eine seeinterne Zirkulationsunterstützungsanlage in Betrieb. Die Anlage führt seither im Winter sauerstoffreiches Oberflächenwasser in die tieferen Seeschichten. Durch den Sauerstoff können Algen abgebaut werden und Fische in der Tiefe haben auch im Sommer genügend Sauerstoff. Die Algen wachsen nicht am Boden, sondern werden dort zersetzt. Es gibt schon auch Algen, die effektiv auf dem Boden wachsen, aber diese sind hier nicht gemeint. Bereits 1993 war die Algenbildung so stark zurückgegangen, dass sich

keine grossflächigen Oberflächenalgen mehr bildeten. «Die Algensedimente auf dem Seeboden sind aber immer noch ein Problem», erklärt Pius Niederhauser vom Awel. Heute ist die Nährstoffbelastung trotz kleinem Durchlauf tiefer als beispielsweise im Zürichsee. Die Zirkulationsunterstützungsanlage ist weiterhin in Betrieb. Pius Niederhauser meint aber: «Bei Ausfall oder anstehender Revision muss der weitere Betrieb der Anlage diskutiert werden.» Die Messboje in der Seemitte erinnert auch im Sommer an die Anlage. In den nächsten Wochen wird das Awel die Zirkulationsunterstützungsanlage wieder in Betrieb nehmen.

................................................... > Bericht auf Seite 7 anzeigen

Spital und Ärztenetzwerk intensivieren Zusammenarbeit Kürzere Wege, schlanke Strukturen, raschere Kommunikation Ernst Benz (li.) bestätigt den Rettungsauftrag von Ueli Müller. (Bild tst.)

Abschiedsvorstellung in Bonstetten Die Hauptübung der Feuerwehr Unteramt stand diesmal ganz im Zeichen des Kommandowechsels. Kommandant Ueli Müller und Ausbildungschef Ernst Benz haben sich am vergangenen Samstag nochmals von der besten Seite präsentiert. Dabei war die Aufgabe alles andere als einfach. (tst.)

................................................... > Bericht auf Seite 11

Spital und Ärztenetzwerk intensivieren Zusammenarbeit. Integrierte Versorgung ist die Zukunft im Gesundheitswesen: Durch kürzere Wege, schlankere Strukturen und raschere Kommunikation führt die Zusammenarbeit für die Patientinnen und Patienten zu einer effizienteren, sichereren und qualitativ hochstehenden Behandlung. Bisher kennen wir die sogenannte horizontale integrierte Versorgung, wie sie in Ärztenetzen gehandhabt wird. Durch einen intensiveren Austausch unter den Hausärztinnen und Hausärzten profitieren die Patienten von einer verbesserten Qualität der Behandlung. Vor 10 Jahren wurde des-

halb das Ärztenetzwerk DocNet Säuliamt gegründet. Freitag und Samstag haben sich die Mitglieder dieses Netzwerks zur jährlichen intensiven Fortbildung getroffen, daneben das Jubiläum gefeiert, und sich mit der Zukunft auseinandergesetzt. Man möchte nun einen Schritt weitergehen und die Möglichkeiten, die die integrierte Versorgung für unsere Bevölkerung bietet, weiter ausbauen. Der nächste Schritt ist die Erweiterung in der vertikalen Achse. Was so kompliziert und hochgestochen tönt, ist recht einfach: Das Spital Affoltern wird in das Netzwerk eingebunden. Natürlich kann das nicht über Nacht geschehen, aber in einer intensiven Diskussion wurde

die Absicht bekräftigt und das Netz weiter zu spinnen begonnen. 29 Mitglieder von DocNet Säuliamt haben dazu mit Dr. Nadja Lindenmann, Dr. Natascha Klep, Dr. Roland Kunz und Dr. Matthias Wiens lebhaft diskutiert. Als Mitglied der Betriebskommission des Spitals hat sich Stephan Breidenstein ebenfalls an der Diskussion beteiligt. Ein erster Stein konnte gelegt werden, weitere werden folgen, um einen gemeinsamen Weg zur optimalen medizinischen Betreuung unserer Bevölkerung zu bauen. Einen Weg mit Zukunft. Dr. med. Philippe Luchsinger, Geschäftsführer DocNet Säuliamt

200 44 9 771661 391004


Bestattungen Aeugst am Albis

Ersatzwahl Friedensrichter/-in, Amtsdauer 2015 bis 2021

Abdankung am Dienstag, 4. November 2014, 14.00 Uhr in der Kirche Aeugst am Albis von

Strebel-Bruggmann Alexandra

Der Gemeinderat hat den ersten Wahlgang, Erneuerungswahl Friedensrichter/-in, Amtsdauer 2015 bis 2021, auf den 8. März 2015 festgesetzt. Wahlvorschläge sind bis zum 8. Dezember 2014 der Gemeindeverwaltung, Albisstrasse 2, 8932 Mettmenstetten, einzureichen. Die Wahlvorschläge müssen von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde eigenhändig unterzeichnet sein, welche dabei Namen, Vornamen, Geburtsdatum und Adresse hinzufügen müssen. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Auf den Wahlvorschlägen ist für die vorgeschlagene Person Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort anzugeben. Bei der Gemeindeverwaltung, Telefon 044 767 90 10, gemeinde@mettmenstetten.ch ist ein entsprechendes Formular erhältlich.

geboren am 23. September 1922, wohnhaft gewesen in 8914 Aeugst am Albis, Im Stümel 2, verstorben am 22. Oktober 2014. 13.45 Uhr: Besammlung beim Gemeinschaftsgrab Der Friedhofvorsteher

Bonstetten Kuhn geb. Fischer, Margareta Klara

Kommunaler Urnengang vom 30. November 2014 Neben den eidgenössischen und kantonalen Vorlagen kommt in der Gemeinde Hedingen folgendes kommunale Geschäft zur Abstimmung: Teilrevision der Gemeindeordnung

Die Wahlvorschläge werden nach Ablauf der Frist veröffentlicht. Innert einer weiteren Frist von sieben Tagen können die Vorschläge geändert, zurückgezogen oder auch neue Vorschläge eingereicht werden. Werden eine oder mehrere Personen vorgeschlagen, wird ein gedruckter oder ein leerer Wahlzettel verwendet. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Bezirksgebäude, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Stimmrechtsrekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Mettmenstetten, 28. Oktober 2014 Gemeinderat Mettmenstetten

Der Stimmzettel und die Weisung werden den Stimmberechtigten zusammen mit den Unterlagen zu den eidgenössischen und kantonalen Vorlagen zugestellt. Hedingen, 28. Oktober 2014

geboren 18. Dezember 1937, von Zürich ZH und Mogelsberg SG, Ehefrau des Kuhn Max, wohnhaft Herenholzweg 3, Bonstetten. Sie starb in Affoltern am Albis am 26. Oktober 2014. Andacht auf dem Friedhof Bodenfeld, Bonstetten am Freitag, 31. Oktober 2014, im engsten Familienkreis. Abdankung in der reformierten Kirche Bonstetten (kath. Gottesdienst) am Freitag, 31. Oktober 2014, 11.00 Uhr.

Du siehst den Garten nicht mehr grünen. Du siehst die Blumen nicht mehr blühen. Hast stets geschafft, manchmal gar über deine Kraft. Alles hast du gern gegeben, Liebe, Arbeit war dein Leben. Du hast ein gutes Herz besessen, nun ruhe still und unvergessen.

TODESANZEIGE Traurig und dankbar nehmen wir Abschied von

Toni Fässler-Iten 28. Oktober 1946 – 22. Oktober 2014

Mit grosser Würde hast Du Deine letzte Reise angetreten. Toni, wir vermissen Dich sehr! Margrit Fässler-Iten Markus und Lilian Da Rugna mit Jessica und Patrick, Corina und Emrah, Tanja und Fabio Stephan und Daniela Da Rugna mit Nico und Luca Verwandte und Freunde Der Trauergottesdienst findet am Donnerstag, 30. Oktober 2014, um 14.15 Uhr in der Friedhofskapelle in Affoltern a. A. statt. Urnenbeisetzung vorgängig im engsten Familienkreis. Kollekte zugunsten der REHA-Klinik des Kinderspitals in Affoltern am Albis. Traueradresse: Margrit Fässler-Iten, Loorenstrasse 13, 8910 Affoltern a. A.

Bestattungsamt Bonstetten

Gemeinderat Hedingen

Hausen am Albis

Affoltern am Albis

Am 17. Oktober 2014 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Submission (offenes Verfahren)

Baumann geb. Hostettler Paulina

– Bauvorhaben: Gesamtsanierung Schulhaus Ennetgraben, Affoltern am Albis

geb. 2. März 1918, von Hirzel ZH, wohnhaft gewesen in Ebertswil.

– Leistungen BKP 226.2 Verputzte Aussenwärmedämmung BKP 271 Gipserarbeiten – Bezug der Ausschreibungsunterlagen: www.simap.ch

Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 31. Oktober 2014, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis mit anschliessender Abdankung in der reformierten Kirche Hausen am Albis statt. Bestattungsamt Hausen am Albis

Säuligugger Affoltern am Albis

TODESANZEIGE In tiefer Betroffenheit haben wir vom Tod unseres Gründungsmitgliedes

Toni Fässler 28. Oktober 1946 – 22. Oktober 2014

erfahren.

Gemeinde Hausen am Albis Gebührentarif für die Sammelstelle Chratz Der Gemeinderat Hausen am Albis hat mit Beschluss vom 21. Oktober 2014 – gestützt auf Art. 13 der Abfallverordnung der Gemeinde Hausen am Albis vom 3. September 2008 – marginale Anpassungen der seit vielen Jahren unveränderten Tarife der Sammelstelle Chratz vorgenommen und diese wie folgt festgesetzt: Altmetall/Velos Altpapier/Zeitungen Batterien Elektrogeräte Kaffeekapseln Karton Leuchtmittel PET-Flaschen Styropor Altöl Aluminium Büchsen (Weissblechdosen) Grüngut Flaschen (Einweg- und Ganzglasflaschen) Textilien und Schuhe

kostenlos (vorher Fr. 1.–/kg und Fr. 12.–/Stück) kostenlos kostenlos kostenlos (vorher Unkostenbeitrag von Fr. 5.–/kg) kostenlos kostenlos Neu: Annahme bei der Entsorgungsstelle, kostenlos Neu: Annahme bei der Entsorgungsstelle, kostenlos kostenlos kostenlos kostenlos kostenlos kostenlos kostenlos kostenlos

Mineralische Stoffe Lavabos Klosetts WC-Spülkasten Fensterglas/Spiegel Tonwaren, Geschirr, Keramik, Stein usw. Grossmengen

Sperrgut brennbare Materialien (inkl. Feuerwerksartikel) Gemüsekisten

Fr. 11.–/Stück Fr. 17.–/Stück Fr. 6.–/Stück kostenlos keine Annahme bei der Sammelstelle Entsorgung direkt bei Gebr. Risi AG, Baar

Fr. 1.–/kg Fr. 1.–/Stück

Gültigkeit ab: 1. Januar 2015 Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Hausen am Albis, 28. Oktober 2014

Gemeinderat Hausen am Albis

Denk dir ein Bild – weites Meer und ein Segelschiff setzt seine weissen Segel und gleitet hinaus in die See. Du siehst, wie es kleiner und kleiner wird. Wo Wasser und Himmel sich treffen, verschwindet es. Da sagt jemand: «Nun ist es gegangen!» Ein anderer sagt: «Es kommt!» Wir sprechen seiner Familie unser herzlichstes Beileid aus. Deine Säuligugger


Bezirk Affoltern

Dienstag, 28. Oktober 2014

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Umsetzung von Tempo 30 in Affoltern in der Endphase Abschluss der Arbeiten an der Tannholzstrasse – an der Sonnenbergstrasse soll durchgehend Tempo 30 gelten Die Umsetzung von Tempo 30 in Affoltern befindet sich mit dem Abschluss an der Tannholzstrasse in der Endphase. Durchgehend Tempo 30 ist noch an der Sonnenbergstrasse geplant. ................................................... von werner schneiter Vor rund eineinhalb Jahren wurden an der Tannholzstrasse Kanalisation und Werkleitungen erneuert. Mit dem Belagseinbau und den Randabschlüssen sind nun die Massnahmen für Tempo 30 umgesetzt worden. «Die Arbeiten sind sehr gut verlaufen, obwohl die Situation wegen der Sackgassen-Querstrassen nicht ganz einfach, aber der Verkehrsfluss immer gewährleistet war», sagt Tiefbauvorstand Markus Gasser. Auch die Kosten bewegen sich im Rahmen des Budgets: Die Aufwendungen für Belags- und Randabschlussarbeiten belaufen sich auf rund 270 000 Franken, jene für Tempo-30Massnahmen 15 000 Franken.

An der Sonnenbergstrasse durchgehend Tempo 30 Damit ist nun Tempo 30 im Bezirkshauptort bald vollständig umgesetzt. Der Gemeinderat hat aufgrund eines Anstosses von Anwohnern jüngst beschlossen, die Sonnenbergstrasse zur durchgehenden Tempo-30-Zone zu machen. Dazu bedarf es des üblichen Verfahrens. Der Abschnitt zwischen Einmündung Mühlebergstrasse bis zum Spital wurde seinerzeit wegen der Blaulichtfahrten ausgeklammert.

Ist von Tempo 30 die Rede, wird ja oft gemurrt und manchmal gar leidenschaftlich über deren Nutzen debattiert. Nun, das Stimmvolk hat allüberall Ja gesagt zu dieser Massnahme. Markus Gasser bezieht Stellung zu viel gehörten Anwürfen, zum Beispiel: «Das Tempo wird ja ohnehin nicht eingehalten.» Er sagt: «Messungen bestätigten diese Vermutung nicht. Fahren zu viele Verkehrsteilnehmer über dem vorgeschriebenen Limit, werden durch die Kantonspolizei weitere Massnahmen ergriffen. In Affoltern war das nach Überprüfung diverser Tempo-30-Zonen bisher nicht nötig.» Anhaltspunkte soll nun auch der vermehrte Einsatz des «Speedy» geben – jenes Gerät, das den Verkehrsteilnehmern die gefahrene Geschwindigkeit anzeigt.

Wenig Spielraum bei der Gestaltung Den Vorwurf, wonach Hindernisse in Tempo-30-Zonen oft schlecht platziert seien, kontert Markus Gasser mit der Feststellung: «Mit Blick auf Verordnungen und Vorgaben der Kantonspolizei gibt es in baulicher Hinsicht sehr wenig Spielraum.» Und zur Kritik an angeblich wenig ästhetischen Bauten sagt er: «Mit Blick auf unsere finanziellen und personellen Ressourcen haben wir unterhaltsarme Einrichtungen bevorzugt.» Einen Kritikpunkt findet aber auch Markus Gasser. «Bei der Planung von Strassen-Neugestaltungen gibt es noch Optimierungspotenzial. Ich frage mich, weshalb – wie jetzt an der Tannholzstrasse – eine so schöne und

Affolterns Tiefbauvorstand Markus Gasser an der Tannholzstrasse an jener Stelle, die von Schülerinnen und Schülern als Übergang genutzt wird. Die Arbeiten sind inzwischen abgeschlossen worden. (Bild Werner Schneiter) schnelle Fahrbahn gebaut werden muss, die dann mit Hindernissen bestückt wird. Das ist ein Widerspruch. Wie könnte die Strasse so geplant werden, dass Tempo 30 ohne solche Hindernisse eingehalten wird?» Der Tiefbauvorsteher weist generell auf die Komplexität des Strassen-

baus hin. Oft stören sich die Leute daran, dass eine neu gemachte Strasse nach verhältnismässig kurzer Zeit wieder aufgerissen wird, wie derzeit in der Begegnungszone an der Oberen Bahnhofstrasse. Es sei schon erstaunlich, was da alles unter einer Strasse liege: Kabel fürs Telefon, fürs Fernse-

hen, fürs Elektrische, Gas- und Fernheizungsleitungen. All dies bedürfe einer Koordination der Werke, die in Affoltern regelmässig stattfänden. Trotzdem liessen sich solche Situationen nicht verhindern. Meistens sei ein Neubau der Auslöser für das Aufreissen einer Strasse.

wir gratulieren Zum 80. Geburtstag Mit 80 Jahren noch aktiv im Leben, sportlich und gut «zwäg» ist Käthi Leuthold-Bühlmann aus Aeugst. Sie feiert ihren runden Geburtstag am 30. Oktober gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Chefredaktor: Werner Schneiter Thomas Stöckli, Redaktor Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701

Spitaldirektion: Beat Straubhaar übernimmt interimistisch Ausgewiesener Fachmann für strategische Unternehmensführung Die Betriebskommission hat sich in den letzten Wochen intensiv mit der Führungssituation des Spitals Affoltern befasst. Nach dem gesundheitlich bedingten Weggang des bisherigen Spitaldirektors Fredy Furrer übernimmt der Berner Oberländer Beat Straubhaar interimistisch die Funktion des Vorsitzenden der Spitalleitung. Für die Position des Direktors ad interim, konnte der 66-jährige Berner Oberländer Beat Straubhaar, lic.rer.pol., gewonnen werden. Er übernimmt sein Amt ab sofort und bleibt bis zum Amtsantritt des neuen Direktors. Die Ausschreibung dafür ist bereits erfolgt. Straubhaar ist ein profunder Kenner des Schweizerischen Gesundheitswesens. Er hat Ökonomie studiert und ist ausgewiesener Fachmann für strategische Unternehmensführung. Beat Straubhaar verfügt über eine grosse Führungserfahrung im Spitalbereich. Er leitete während 25 Jahren das Spital Thun und führte dieses erfolgreich in die Spital STS AG (Spital Simmental-Thun-Saanenland). Beat Straubhaar unterstützt heute Unternehmen im Gesundheitswesen in strategischen Fragen und übernimmt auch Interimsmandate, so u.a. als Leiter Finanzen a.i. am Kinderspital Zürich und als CEO a.i. des Spitals Män-

nedorf. Er lebt mit seiner Familie in Thun, wo er auch Gemeinderat (Exekutive) war.

Offene Fragen und Führungssituation aufarbeiten Die Betriebskommission hat sich auch intensiv mit der aktuellen Situation des Spitals auseinandergesetzt. Spitalleitung und Betriebskommission sind an einer vorbehaltlosen Klärung der Ursachen und Problemfelder interessiert. Die Aufarbeitung der offenen Fragen und die Führungssituation hat zurzeit oberste Priorität. Die Betriebskommission ist überzeugt, mit diesen Entscheiden die Basis zu schaffen für eine nachhaltige Beruhigung der Situation und für eine erfolgreiche Weiterentwicklung des Spitals Affoltern zugunsten der Patientinnen und Patienten in der Region. Dass der Spitalbetrieb auch während der Turbulenzen einwandfrei funktionierte, zeugt von der Professionalität und dem grossen Engagement aller Mitarbeitenden. Die Betriebskommission dankt allen Beteiligten für ihren grossen Einsatz. Sie ist sich bewusst, dass das Spital Affoltern vor grossen Herausforderungen steht. Für die erfolgreiche Zukunft ist die Weiterentwicklung von Angeboten und Strukturen unerlässlich. Damit dieser Prozess gelingt, müssen alle Beteiligten am gleichen Strick zie-

Beat Straubhaar ist profunder Kenner des Gesundheitswesens. (Bild zvg.) hen. Das setzt voraus, dass die Delegierten, die Gemeindebehörden als Eigentümer des Spitals und die Mitarbeitenden in den Veränderungsprozess einbezogen werden. Dazu gehört auch eine offene und aktive Kommunikation. Daran arbeiten Betriebskommission und Spitalleitung intensiv. Sie sind überzeugt, dass mit dem eingeschlagenen Kurs die Position des Bezirksspitals Affoltern in der Grundversorgung der Region gestärkt und nachhaltig gesichert wird. (pd.)

Verdacht – ruf an Einbrüche in Einfamilienhäuser und Wohnungen verhindern – dies ist das Ziel der gestern gestarteten Kampagne der Kantonspolizei Zürich zusammen mit den Stadt- und Kommunalpolizeien des Kantons. Über die Notrufnummer 117 sollen verdächtige Wahrnehmungen sofort der Polizei mitgeteilt werden. Nur so kann diese ohne Zeitverzug intervenieren. Diese Kampagne hat mittlerweile seit zehn Jahren ihren festen Platz bei der Bekämpfung der Einbrüche, ihr Erfolg ist unbestritten. Mit der Umstellung der Uhren auf die Winterzeit nehmen die Einbruchszahlen erfahrungsgemäss zu. Einbrecher nutzen die düsteren Tage sowie die früh einsetzende Dämmerung aus und dringen vorzugsweise in Einfamilienhäuser sowie Parterrewohnungen von Mehrfamilienhäusern ein. Gemeinsam wirken die beteiligten Polizeikorps mit der Kampagne diesen Einbrüchen flächendeckend entgegen. Die Bevölkerung soll dazu motiviert werden, bei verdächtigen Wahrnehmungen ohne Zögern die Polizei zu benachrichtigen. Rund 600 Polizeifahrzeuge sind für die Dauer der Kampagne mit dieser Botschaft beschriftet worden. Ergänzend zu dieser «mobilen Botschaft» wird an öffentlichen Standorten mit Plakaten auf die Thematik aufmerksam gemacht. Begleitet werden die präventiven Massnahmen durch verstärkte polizeiliche Patrouillen- und Kontrolltätigkeit. Dauern wird die Kampagne voraussichtlich bis Ende Februar 2015. (pd.)


Ganz still und leise, ohne ein Wort, gingst Du von Deinem Leben fort. Du hast ein gutes Herz besessen, nun ruht es still, doch unvergessen; es ist so schwer es zu verstehen, dass wir Dich niemals wieder sehen.

Mit schwerem Herzen nehmen wir Abschied von unserer Mutter, Tochter, Schwester, Schwägerin, Gotte und Tante

Claudia Zimmermann 29. August 1960 – 21. Oktober 2014

Für uns alle viel zu früh und unerwartet infolge plötzlichen Herzversagens wurde sie aus unserer Mitte gerissen. Ihr gutmütiges und überaus liebenswertes Wesen wird uns sehr fehlen. In stiller Trauer: Severin Zimmermann Renato Cattani Martha Ulmann Sonya Ulmann Ivo Ulmann Bruno Ulmann Die Trauerfeier findet am Dienstag, 4. November 2014, 14.30 Uhr, in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis statt.

TODESANZEIGE Traurig nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter

Alexandra Strebel 23. September 1922 – 22. Oktober 2014

Nach einem langen, erfüllten Leben hat unser Mämeli uns bewusst verlassen. Ihre Lebendigkeit, ihr klarer Wille, ihr Humor, ihre Grosszügigkeit und ihre Dankbarkeit werden uns in guter Erinnerung bleiben. Wir danken ihr für ihr liebenswürdiges und optimistisches Wesen.

Liegenschaften Verkäufe

Monica Strebel, Los Angeles Thomas und Katrin Strebel Andy und Bibiana Strebel und Silvia Dragunova Silvio und Monika Strebel Viele gute, alte Freunde und Bekannte Abschiedsfeier am Dienstag, 4. November 2014, 14.00 Uhr, in der Kirche Aeugst am Albis.

Kaufgesuche

Besammlung 13.45 Uhr beim Friedhofsgebäude. Anstelle von Blumenspenden unterstützen Sie bitte Ärzte ohne Grenzen: Postkonto 12-100-2. Traueradresse: Thomas Strebel, Kleeweidstrasse 19, 8041 Zürich

Es werden keine Trauerzirkulare versandt. Traueradresse: Severin Zimmermann, Renato Cattani, Mühlebergstrasse 60, 8910 Affoltern am Albis

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Nicht trauern wollen wir, dass wir Mueti verloren, sondern dankbar sein, dass wir Mueti gehabt haben.

Unser Mueti, Grossmueti und Urgrossmueti, unsere Gotte und Tante

Paulina Baumann-Hostettler 2. März 1918 bis 17. Oktober 2014

ist eingeschlafen und nicht mehr erwacht, so wie sie es erwünscht hat. Ein langes und erfülltes Leben ist zu Ende gekommen. Wir sind von ihr liebevoll und fürsorglich ins Leben geführt und begleitet worden. Wir werden sie sehr, sehr vermissen. In grosser Dankbarkeit Harry Baumann und Marlene Spielmann Kathrin mit Familie; Stephan mit Familie Ernst und Rita Baumann-Balmelli Daniel; Isabel mit Familie Margrit und Georg Auf der Maur-Baumann Fränzi mit Familie Hansruedi und Erika Baumann-Röthlisberger Patrick mit Familie; Nicole mit Familie; Marc Kurt und Pirkko Baumann-Arjola Miia; Tanja mit Familie Adrian Ochsner-Baumann Thomas und Claudia; Sybille; Marcel; Christian Hannelore und Theo Brunner-Baumann Peter; Gabi und Michael Die Urnenbeisetzung findet statt am Freitag, 31. Oktober 2014, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis mit anschliessender Abdankungsfeier in der reformierten Kirche Hausen am Albis. Anstelle von Kranz- und Blumenspenden bittet die Trauerfamilie um Spendenüberweisungen mit dem Vermerk «Paulina Baumann» zugunsten Mission 21 Evangelisches Missionswerk Basel Postkonto 40-726 233-2, IBAN CH58 0900 0000 4072 6233 2 oder Wohnhuus Meilihof, Stiftung WFJB, Dorfstrasse 3c, 8925 Ebertswil Postkonto 87-85201-8, IBAN CH52 0900 0000 8708 5201 8 Traueradresse: H. Brunner-Baumann, Oberdorfstrasse 14, 8925 Ebertswil

Du kannst Tränen vergiessen, weil er gegangen ist. Oder du kannst lächeln, weil er gelebt hat, und all das sehen, was er hinterlassen hat.

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DANKSAGUNG Für die liebevolle und aufrichtige Anteilnahme in Wort und Schrift sowie die grossen Spenden für das Spital Affoltern beim Heimgang meines geliebten Vaters

Briefmarkensammlung

Bruno Karl Ochsner 9. September 1928 – 13. August 2014

bedanke ich mich von Herzen. Affoltern am Albis, im Oktober 2014

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 28. Oktober 2014

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Fortbestand der Raststätte MyStop: Die Hoffnung besteht weiterhin Die Suche nach einem Investor ist im Gang – Lösung bis Ende Jahr? Bisher ein gutes Geschäftsjahr 2014 Die Hoffnung, dass die Autobahnraststätte MyStop nicht geschlossen wird, besteht weiterhin. Verhandlungen mit möglichen Investoren laufen. Geschäftsführer Thomas Lohmann spricht von einem bisher guten Geschäftsjahr 2014. ................................................... von werner schneiter

Mit einem Rangrücktritt der Banken in der Höhe von 15 Mio. Franken liess sich der drohende Kollaps von MyStop verhindern. Der Betrieb schrieb im vergangenen Jahr abermals Verluste. Hauptgrund: der zu teure Bau. Rund 55 Mio. Franken wurden damals investiert. Inzwischen ist der Wert der Immobilie von 40 auf 20 Mio. Franken gesunken, die Aktie ohne Wert. Die happige Zinsbelastung und Abschreibungen haben sich negativ auf das Betriebsergebnis ausgewirkt. Wegen einer ausserordentlichen, zwingenden Abschreibung von 20 Mio. Franken beträgt der Jahresverlust 2013 rund 21 Mio. Franken. Gibt es unter solchen Vorzeichen noch Rettung? Das fragen sich die Aktionäre. An der Generalversammlung im Juni haben sie zwei möglichen Varianten zugestimmt: dem Verkauf der Immobilie und der Bildung einer Betriebsgesellschaft – und der Suche nach einem Käufer, der MyStop in eigener Regie betreibt. Geschäftsführer Thomas Lohmann hat den Optimismus nicht verloren. Er ist guten Mutes, dass die Investorensu-

che bis Ende Jahr erfolgreich abgeschlossen werden kann. Mit wem verhandelt wird, will er nicht verraten, sagt aber: «Der Betrieb läuft auch im Januar 2015 weiter.» Lohmanns Zuversicht fusst auf dem Umstand, dass MyStop in diesem Jahr in den meisten Sparten gegenüber dem Vorjahr Umsatzsteigerungen verzeichnet, zum Beispiel bei den Tankstellenshops und beim Benzinverkauf. Die Gründe dafür sieht er in längeren Öffnungszeiten und einem durchkämmten Sortiment. Lohmann spricht von einer Steigerung von rund 10 Prozent, verweist aber darauf, dass das letzte Quartal des Jahres entscheidend sein wird. Die Umsatzzahlen im Restaurant entsprechen bisher denjenigen des Vorjahres. Der Betrieb läuft insbesondere am Abend schlecht; rund 90 Prozent des Umsatzes werden über Mittag erzielt. Als gut bezeichnet Thomas Lohmann die Zusammenarbeit mit dem Holiday Inn auf dem ehemaligen OVA-Areal, das rund 300 Meter von der Raststätte entfernt ist. Reisegruppen, die im Hotel übernachten und Halbpension wünschen, können sich in der Raststätte verpflegen. «Wir sind das Speiserestaurant für das Holiday Inn», freut sich Lohmann.

Harzige Suche nach Mietern – Eigenregie Die Bäckerei Pfyl und Migrolino, die 10-Jahre-Verträge unterschrieben haben, bleiben der Raststätte erhalten, genauso wie Blackout (Mode). Zwei Mieter – Blumen 3000 und Cigarren

Die Verkaufsinsel «MyStop Flowers» wird in Eigenregie geführt: Floristin Silvia Rusch und MyStop-Geschäftsführer Thomas Lohmann. (Bild Werner Schneiter) Dürr – haben ihre 5-Jahre-Verträge nicht mehr erneuert und sind per Ende September ausgestiegen. Thomas Lohmann räumt ein, dass die Suche nach neuen Mieter nicht einfach ist. «Der Detailhandel gibt sich sehr zurückhaltend und ist wenig experimentierfreudig», stellt der MyStop-Geschäftsführer fest. Aus diesem Grund

sah er sich gezwungen, zwei verwaiste Verkaufsinseln in eigener Regie zu betreiben. Die eine läuft unter dem Namen «MyStop Flowers», wird von der diplomierten Floristin Silvia Rusch betreut und läuft sehr gut. Die andere Insel kommt unter dem Namen «MyStop Gifts» und «MyStop Souvenirs» daher. Dort werden

Geschenke und Souvenirs verkauft. – Eine leere, 160 Quadratmeter grosse Ladenfläche ist nach dem Weggang von Orange vorhanden. «Wir haben viele potenzielle Mieter angeschrieben. Zumindest hat einer nicht Nein gesagt», hält Thomas Lohmann fest und spricht von der guten Lage dieser Lokalitäten.

Elektroauto in weniger als 30 Minuten aufladen – kostenlos Die EKZ haben bei der Autobahnraststätte MyStop zwei Schnellladestationen installiert Die EKZ erweitern ihr öffentliches Stromtankstellennetz um zwei Schnellladestationen. Diese stehen bei der Raststätte MyStop und sind die ersten an einer Autobahn in der Deutschschweiz. Damit können Elektrofahrzeuge in weniger als 30 Minuten fast vollständig aufgetankt werden. Für die meisten Fahrten mit einem Elektroauto reicht es, den Wagen zu Hause an der Steckdose aufzuladen. Damit aber Elektroautos besser und effizienter genutzt werden können, braucht es auch eine gute öffentliche Infrastruktur. Deshalb haben die EKZ ihr öffentliches Stromtankstellennetz im Kanton Zürich laufend ausgebaut. Neu kommen zu den bisher 20 Standorten mit herkömmlichen Ladestationen zwei Schnellladestationen hinzu, die bei der Raststätte MyStop installiert wurden. anzeige

Wechselstrom arbeitet. Dabei teilt die Elektrobatterie dem Schnelllader mittels einer Signalleitung im Ladekabel mit, wie viel Spannung und Strom benötigt werden. Die Leistungselektronik im Schnelllader liefert den Strom in der von der Elektroautobatterie gewünschten Spannungslage und Stromstärke. Auf diese Weise wird der Ladevorgang vom Elektroauto aus gesteuert. So kann die Batterie rasch und ef-

fizient aufgeladen werden. – Bei der Raststätte MyStop stehen in beiden Fahrtrichtungen je eine Schnellladestation zur Verfügung. Alle Fahrzeuge mit einem Stecker Typ 2, CHAdeMO oder System CSS können aufgeladen werden. Zusätzlich zur DC-Schnellladung kann gleichzeitig ein weiteres Fahrzeug mit Wechselstrom aufgeladen werden. Die Stromkosten werden von MyStop übernommen. (pd.)

Langjähriges Engagement der EKZ für die Elektromobilität MyStop-Geschäftsführer Thomas Lohmann an der neuen Schellladestation für Elektroautos. (Bild Werner Schneiter) Die neuen Schnellladestationen mit 50 Kilowatt Leistung können die Batterie eines Elektroautos in weniger

als einer halben Stunde auf 80 Prozent laden. Möglich wird dies, weil der Schnelllader mit Gleichstrom statt mit

Als Energiedienstleister, der rund eine Million Menschen mit Strom versorgt, setzen sich die EKZ für einen sorgfältigen Umfang mit der Ressource Energie und für die Reduktion des klimaschädigenden CO2-Ausstosses ein. Die EKZ fördern energieeffiziente Massnahmen und

unterstützen deshalb auch die Elektromobilität. Mit einer eigenen Elektroautoflotte, die täglich im Einsatz steht und den EKZ-Stromtankstellen sammeln die EKZ wertvolle Erfahrungen, die sie ihren Kunden weitergeben.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 28. Oktober 2014

40 000 Hotelgäste für Affoltern Ausgezeichnetes erstes Jahr für das Hotel Holiday Inn Express Ein Jahr nach der Eröffnung zieht die Betreibergruppe des Holiday Inn Express Affoltern eine äusserst positive Bilanz. Die Erwartungen wurden mit rund 40 000 Übernachtungsgästen übertroffen. Die Zukunft verspricht ein weiteres Wachstum. Im Oktober 2013 hat die zur SHM Gruppe gehörende Swiss Hospitality Management AG das Holiday Inn Express in Affoltern eröffnet. Das Hotel zählte im ersten Jahr rund 40 000 Übernachtungsgäste, was einer Auslastung von gegen 70% entspricht. Martin Studer, VR-Präsident der SHM-Gruppe, ist stolz auf die vergangenen 12 Monate: «Es freut mich sehr, dass wir unsere Prognosen mehr als erfüllen konnten. Unser Konzept an dieser Lage erfüllt offensichtlich mehrere Bedürfnisse.» Internationale Gäste fanden überdurchschnittlich oft den Weg nach Affoltern – Gruppen mit mehreren Zieldestinationen in der Schweiz beispielsweise, Feriengäste der Regionen Zürich, Zug und Luzern oder Durchreisende und Geschäftsleute für einen Zwischenhalt. Nicht zuletzt deshalb zahlt sich die enge Zusammenarbeit mit der Raststätte MyStop an der nahen Nord-Südachse A4 aus.

Seminare als wichtiges Standbein Seit Kurzem trägt Soraya Gabriel die operative Verantwortung für das Haus mit 15 Vollzeitstellen. Sie bringt mehrere Jahre Erfahrung in der Hotellerie mit und kommt aus einer leitenden Position im Seminarbereich des Schwesterhotels Ramada FeusisbergEinsiedeln. Auch diese Sparte startete positiv und erhält weiterhin viel Auf-

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Keine Liebe, sondern sexueller Missbrauch Ex-Sozialpädagoge aus dem Amt verurteilt

Prognosen haben sich im ersten Betriebsjahr erfüllt: Gegen 70 Prozent Auslastung im Holiday Inn Express in Affoltern. (Bild Werner Schneiter) merksamkeit. «Wir sind sehr attraktiv für Seminare und Tagungen aller Art – ob für Vereine, KMU oder Konzerne. Einerseits aufgrund der zentralen Lage beim Bahnhof, andererseits wegen der umfassenden Pakete zu fairen Preisen», so die junge Hotelfachfrau.

Künftige Investitionen und Projekte Die Zukunft verspricht Gutes. In Affoltern am Albis und vor allem ins OVAAreal wird weiter investiert. Demnächst entstehen in der unmittelbaren

Umgebung neue Gastronomie- und Freizeitangebote. Martin Studer positioniert zudem den Great Room des Holiday Inn Express neu und gibt ihm einen eigenen Namen: «Das 7x24-Angebot unserer Bar ist konkurrenzlos in der Region. Dem wollen wir mehr Rechnung tragen.» Auch für die SHMGruppe geht es in grossen Schritten vorwärts: Nebst dem Ramada Feusisberg-Einsiedeln und dem Haus in Affoltern plant der Multi-Franchisor derzeit sein drittes Hotel. Es wird 2016 in Baden eröffnen. Weitere Projekte sind in der Pipeline. (pd.)

Ein Sozialpädagoge aus dem Bezirk Affoltern hat sowohl an seinem Wohnort als auch an seinem Arbeitsplatz eine ihm anvertraute 19-jährige Jugendliche sexuell missbraucht. Auch vor dem Obergericht sprach der 55-jährige Beschuldigte vergeblich von einer einvernehmlichen Liebesbeziehung und kassierte eine bedingte Freiheitsstrafe von 20 Monaten.

nicht daran hinderte, mit der jungen Frau ab September 2007 heimlich eine sexuelle Beziehung aufzunehmen. Die Übergriffe begannen, als der Teamleiter der Geschädigten im Türlersee unter Wasser einen Zungenkuss gab. Danach kam es immer wieder zu sexuellen Handlungen, wobei der Beschuldigte die Geschädigte nicht nur an seinem Wohnort, sondern auch im Heim sexuell missbrauchte. Bis hin zum Geschlechtsverkehr.

................................................... von attila szenogrady

Da die Geschädigte später Strafanzeige erstattete, beschäftigte der Fall am Donnerstag auch das Zürcher Obergericht. Der Beschuldigte beteuerte erneut vergebens seine Unschuld und machte wahre Liebe geltend. Das Obergericht bestätigte ein erstinstanzliches Urteil des Bezirksgerichts Zürich und verurteilte den Ex-Sozialpädagogen wegen sexueller Nötigung sowie sexuellen Handlungen, allerdings mangels Widerstand nicht wegen Vergewaltigung. Es setzte wie die erste Instanz eine bedingte Freiheitsstrafe von 20 Monaten fest. Zum Unwillen der Staatsanwaltschaft, die vier Jahre unbedingt verlangt hatte. Der Beschuldigte habe einen krassen Vertrauensmissbrauch begangen, befanden die Oberrichter, sahen aber aufgrund seiner schweren Erkrankung von einer Strafverschärfung ab. Der Beschuldigte wurde verpflichtet, dem Opfer ein Schmerzensgeld von 8000 Franken zu bezahlen. Ein von der Staatsanwaltschaft verlangtes Berufsverbot lehnten die Oberrichter als unverhältnismässig ab.

Der heute an Krebs erkrankte Beschuldigte legte vor Obergericht nur in moralischer Hinsicht ein Geständnis ab. So habe er gegen sein Berufsethos verstossen, gab er vor den Schranken zu. Eine sexuelle Nötigung, Vergewaltigung oder sexuelle Handlungen mit Anstaltspfleglingen wies er aber weit von sich. Der heute vom Sozialamt abhängige Schweizer sprach vielmehr von einer gegenseitigen Liebesbeziehung, die er früher zu einer damals 19-jährigen Heiminsassin gepflegt habe.

Sex mit Ex-Sex-Opfer Bei der geschädigten Bewohnerin eines Zürcher Wohnheims handelte es sich um ein Sex-Opfer, das bereits als fünf-jähriges Kind von seinem Onkel missbraucht worden war. Beim Eintritt in das Zürcher Heim galt die Jugendliche als psychisch sehr labil. Was den erheblich älteren Beschuldigten

20 Monate bedingt

Jugendförderung: Fachtagung unter Ämtler Führung Einblicke in die Umsetzung des Kinder- und Jugendförderungsgesetzes Die fünfte Fachtagung der Zürcher Gemeinschaftszentren im GZ Heuried stand unter der Leitung von Matias Dabbene, Jugendbeauftragter des Bezirks Affoltern. Dabei liessen sich vergangenen Freitag auch Fachleute und ein Politiker aus dem Säuliamt bezüglich der aktuellen Umsetzung der Kinder- und Jugendförderung informieren. ................................................... von urs e. kneubühl Als äusserst hilfreich resümierten am Freitagabend Juana Schmid, Lucy Dill, Flutur Aslani alle drei Fachfrauen der offenen Jugendarbeit in verschiedenen Gemeinden des Bezirks sowie der Affoltemer Gemeinderat Martin Gallusser ihren Kommentar zur fünften Fachtagung der Zürcher Gemeinschaftszentren, die ganz im Zeichen des aktuellen Themas Jugendförderung stand. Konkreter liessen Juana Schmid, offene Jugendarbeit Obfelden und Ottenbach, wie Lucy Dill von der offenen Jugendarbeit Oberamt (Hausen, Kappel und Rifferswil) wissen, dass einerseits die umfassende Information über das Kinder- und Jugendförderungsgesetz Kjfg aufschlussreich, andererseits die direkten Auseinandersetzungen in den Arbeitsgruppen äusserst hilfreich waren: «Wir haben viel mitbekommen, was wir direkt aufbauend in unsere Arbeit einfliessen lassen können.» Flutur Aslani von der offenen Jugendarbeit der drei Gemeinden Mettmenstetten, Knonau und Maschwanden, ihrerseits schätzte zusätzlich die neuen Erkenntnisse aus der Jugendforschung, die ebenfalls in die Ta-

Vertreterinnen und Vertreter aus dem Bezirk anlässlich der Fachtagung zur Jugendförderung, Zürich, von links: Martin Gallusser, Sozialvorstand Affoltern, Tagungsleiter Matias Dabbene, Jugendbeauftragter Bezirk Affoltern, Sonja Kaiser vom KiTi Hof Hausen, die als Mitarbeiterin der Zürcher Gemeinschaftszentren mit dabei war, Lucy Dill, offene Jugendarbeit Oberamt, Flutur Aslani, offene Jugendarbeit Mettmenstetten, Knonau und Maschwanden, sowie Juana Schmid, offene Jugendarbeit Obfelden und Ottenbach. (Bild Urs E. Kneubühl) gung eingeflossen sind. «Diese sind äusserst interessant und sehr wichtig, denn puncto Jugend ist alles in Bewegung und einem raschen Wandel unterworfen.»

Vorzeigeprojekt Affolterns Sozialvorstand Martin Gallusser war einer der wenigen Politiker unter den Jugend-Fachleuten im GZ Heuried. Er schätzt vor allem die Informationen über die gesetzlichen

Grundlagen sowie die Strategie des Bundes zur Stärkung des Integrationsund Präventionspotentials der Kinderund Jugendförderung. «Beeindruckt hat mich aber auch das Einstiegsreferat von Professor Dr. Peter Rieker vom Institut für Erziehungswissenschaft der Uni Zürich, welches der Frage nachging, unter welchen Bedingungen Jugendliche in der Schweiz aufwachsen und welche Herausforderungen sich daraus für die ausserschulische Jugendarbeit und Jugendförderung er-

geben.» Martin Gallusser wurde dabei überrascht durch die Erkenntnis, dass zurzeit die Partizipation der Jugendlichen an dieser Arbeit verhältnismässig gering ist. «Es ist deshalb wichtig, dass wir aktiv etwas tun, um mehr Jugendliche dafür zu interessieren und einzubinden sowie darauf achten, dass wir vor allem auch benachteiligte Jugendliche damit abholen.» Die Fachtagung für Jugendbeauftragte, Fachpersonen der offenen, verbandlichen und kirchlichen Jugendarbeit sowie für

Vertretungen schweizerischer und kantonaler Dachverbände, Politiker und weitere Interessierte stand im Rahmen eines Auftrages mit dem GZ Heuried unter der Leitung von Matias Dabbene, dem Jugendbeauftragten Bezirk Affoltern. Als Vorzeigeprojekt wurde im GZ Heuried auch die von Dabbene initiierte und vom «Anzeiger» umgesetzte und unterstützte Fotoausstellung «Jugend in den Gemeinden» mit Porträts von Jugendlichen aus dem Säuliamt gezeigt.


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Offene Grenzen für Gesellschaft und Kirchgemeinden? Anlässe zum Reformationsfest und Regionalgottesdienst der reformierten Kirchgemeinden des Bezirks Rund ums Reformationsfest Anfang November finden im Kloster Kappel Anlässe zum Thema «Grenzenlos offen?» statt. Der Höhepunkt ist der Regionalgottesdienst der reformierten Kirchgemeinden des Bezirks Affoltern in der Kirche Kappel.

Christoph Sigrist und «Kloster-KappelPfarrer» Markus Sahli. «Musik und Wort» mit dem Vokal- und Instrumentalensemble des Bach Collegiums Zürich rundet um 17.15 Uhr den Tag ab. Die Anlässe können unabhängig voneinander besucht werden. Eine Anmeldung ist nur für die Denkwerkstatt am Samstag und für allfällige Mahlzeiten (Mittagessen à 32 Franken) nötig unter 044 764 88 10. Der Besuch der Tagungsveranstaltungen ist kostenlos.

................................................... von marianne voss Viele Menschen erleben die Offenheit unserer Gesellschaft und den Abbau der Grenzen als Errungenschaft, neuerdings aber auch als Bedrohung: kulturell, sozial, ökologisch und auch wirtschaftlich. Es stellen sich Fragen: «Gelangt das Konzept der Offenheit selbst an seine Grenzen? In welchem Verhältnis stehen Mobilität und Heimat, Weltoffenheit und Identität?» Diesen Fragen soll an Anlässen im Kloster Kappel nachgegangen werden. Am Samstag, 1. November, sind Interessierte zu einer «Denkwerkstatt» zum Thema «Offenheit der Grenzen – Grenzen der Offenheit» eingeladen. Ronald Weisbrod, Unternehmer, Ursula Junker, Bäuerin und Gemeinderätin, Hans-Peter Hefti, Vize-Oberzolldirektor, und Christina aus der Aus, Theologin, werden mit Kurzreferaten

Regionalgottesdienst des Bezirkes

Offenheit der Grenzen – Grenzen der Offenheit, Anlässe zum Reformationsfest im Kloster Kappel. (Bild zvg.) die Diskussion am Runden Tisch beleben. Die Tagung am Sonntag, 2. November, von 13.45 bis 16.45 Uhr, ist dem Thema «Den Zaun weit stecken –

Kirchgemeinden mit offenen Grenzen?!» gewidmet. Diese Veranstaltung soll einen Beitrag leisten zum gemeinsamen Nachdenken über die grundle-

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Kunstmesse mit Ämtler Beteiligung Diese internationale Kunstmesse feiert heuer ihr 20-Jahre-Jubiläum. Seit Anbeginn findet sie in der ABB-Halle 550 hinter dem Bahnhof Oerlikon statt, in einer grosszügigen, architektonisch eindrücklichen ehemaligen IndustrieHalle. 70 ausgewählte Galerien aus dem In- und Ausland zeigen ihre Positionen, Kunst vorwiegend aus dem 21. Jahrhundert: Malerei, Zeichnung, Plastik, Skulptur und Multiples. Seit zehn

Jahren ist die Galerie für Gegenwartskunst von Elfi Bohrer, Bonstetten, auf der Messe mit einem spannenden Programm vertreten, auf Stand E3. Vernissage ist am Donnerstag, 30. Oktober, 16 bis 22 Uhr. Weitere Öffnungszeiten: Freitag, 31. Oktober, 12 bis 21 Uhr, Samstag und Sonntag, 1. und 2. November, jeweils 11 bis 19 Uhr. Vernissage-Karten für zwei Personen liegen in der Galerie in Bonstetten auf. www.ggbohrer.ch.

Eine Arbeit von Rosemary Rauber aus Jonen, die seit Jahren im Programm der Galerie für Gegenwartskunst ist. «Where did the time go», 70 x 50 cm, Acryl/ Leinwand, wird an der Kunstmesse gezeigt. (Bild zvg.)

genden Voraussetzungen der Kirchenreform «KirchgemeindePlus». Referenten und im Gespräch mit dem Publikum sind Grossmünsterpfarrer

Am Sonntag, 2. November, wird das Reformationsfest gemeinsam von sämtlichen reformierten Kirchgemeinden des Bezirkes Affoltern gefeiert. Zu diesem ganz besonderen Gottesdienst mit Abendmahl in der Klosterkirche Kappel sind alle herzlich eingeladen. Die Predigt wird Prof. Dr. theol. Ralph Kunz – Professor für Praktische Theologie an der Universität Zürich – halten. Der Singkreis Bezirk Affoltern umrahmt die Feier musikalisch. Während des Gottesdienstes wird ein Kinderprogramm angeboten. Verschiedene Kirchgemeinden organisieren einen Fahrdienst nach Kappel (Fahrplan beim jeweiligen Pfarramt). Weitere Informationen unter www.klosterkappel.ch.


Bezirk Affoltern

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«Bewährtes soll man nicht ändern» Die Hauptübung der Feuerwehr Unteramt in Bonstetten war geprägt vom anstehenden Kommandowechsel Für Kommandant Ueli Müller und Ausbildungschef Ernst Benz war es die letzte Hauptübung in dieser Funktion. An die 200 interessierte Zuschauer verfolgten am vergangenen Samstagnachmittag die Abschiedsvorstellung in Bonstetten. ................................................... von thomas stöckli Am 1. Januar 2006 hat Ueli Müller das Kommando der Feuerwehr Unteramt übernommen. «Wir kennen uns schon länger», verriet Statthalter Claude Schmidt: Schon vor 16 Jahren im VaKi-Turnen habe Müller die stoische Ruhe und Gelassenheit ausgestrahlt, die ihn auch als Kommandant auszeichnet. Als «Fels in der Brandung» bezeichnete Schmidt den abgebenden Kommandanten weiter, als «Mann, der bereit ist, vorne hinzustehen, vollen Einsatz zu geben und Verantwortung zu tragen.» Diese und andere Ehrerbietungen musste sich der abtretende Kommandant allerdings erst verdienen. Beim Übungsszenario Grossbrand der Sägerei Zimmerei Schnider war Müller als Einsatzleiter gefragt. Als erstes Fahrzeug hatte er aber nicht etwa das Bonstetter TLF auf Platz, sondern das Pionierfahrzeug der Feuerwehr Schlieren. Die Überraschung war für den ebenfalls zurücktretenden Ausbildungschef Ernst Benz gedacht. Am Pionierfahrzeug angehängt war nämlich dessen altes Lieblingsgerät: die Mech-Leiter.

Zahlreiche Zuschauer verfolgten am vergangenen Samstagnachmittag bei der «Linde» in Bonstetten die Hauptübung der Feuerwehr Unteramt. (Bilder Thomas Stöckli)

Lob für Kommando und Mannschaft Anderthalb Tonnen schwer, 22 Meter Rettungshöhe, sechs Personen zur Bedienung – Benz weiss noch alles über die Mech-Leiter. In schwarzer Nostalgie-Uniform folgten die Schlieremer den Kommandos ihres früheren Feuerwehrkollegen. Spannend für die Zuschauer war der direkte Vergleich mit der modernen Affoltemer Autodrehleiter. Mit vereinten Kräften waren die Rettungen vom Dach und vom Balkon

Zweimal Rücktritt: Ueli Müller (rechts) gibt das Kommando ab, Urs Bigler hört nach 16 Jahren Feuerwehr ganz auf. bald ausgeführt. Dafür gab es Szenenapplaus vom zahlreich aufmarschierten Publikum. Mit diversen Halte- und Löschleitungen bekamen die Feuerwehrleute die Situation unter Kontrolle. Entsprechend wurden das Kommando und die Mannschaft anschliessend gelobt.

Bei seiner letzten Hauptübung als Ausbildungschef der Feuerwehr Unteramt durfte Ernst Benz noch einmal «seine» einstige Mech-Leiter aus der Zeit bei der Feuerwehr Schlieren befehlen.

Zum gemütlichen Teil traf man sich dann am Abend im Gemeindesaal Bonstetten. Hier standen die Abtretenden – allen voran Kommandant Ueli Müller und Ausbildungschef Ernst Benz – im Mittelpunkt. Beide wurden je mit einem Heliflug-Gutschein bedacht. Gewürdigt wurden aber auch

diverse Dienstjubiläen, Beförderungen sowie die Partnerinnen und Partner der Feuerwehrleute für deren Unterstützung und Rückhalt. «Ich bin stolz, dass ich so eine Mannschaft übernehmen darf», so Mathias Baumann, der Ueli Müller als Kommandant beerbt und von Michael Keller deshalb zum

Hauptmann befördert wurde. «Bewährtes soll man nicht ändern», bekennt er sich zur Kontinuität. Unterstützt wird Baumann vom verdienten Stabschef Jürg Dolder sowie von den beiden neuen Oberleutnants Reto Sonderegger (Vizekommandant) und Roman Humm (Ausbildungschef).

Wenn die Zuschauer Helm und Schutzbrille tragen müssen Die Betriebsfeuerwehr Kolb zeigte an der Hauptübung vom vergangenen Freitag, was sie kann ................................................... von thomas stöckli Eine Hauptübung, an der die Feuerwehrleute zu Fuss ausrücken und die Zuschauer Helm und Schutzbrille tragen müssen, das gibt es im Bezirk nur bei der Betriebsfeuerwehr Kolb. Ein Brand im Erdgeschoss der Produktion 1 – so lautete die Problemstellung am vergangenen Freitag. Zwei Personen wurden vermisst. Absperren, retten, löschen – Einsatzleiter Mathias Baumann und seine 20 Feuerwehrleute setzten die Prioritäten richtig und bekamen die Situation bald in den Griff. Eine Sirene sorgte bei der Übungs- und Einsatzleitung für zusätzlichen Stress: Der Übungsrauch drang auch in den Elektroraum, wo die Rauchsensoren reagierten und Alarm auslösten. Eine «motivierte Mannschaft» und den «sehr engagierten Einsatzleiter» sollte Übungsbeobachter Ismael Jareno loben. Einzig bei der AtemschutzBereitstellung ortete er Steigerungspotenzial: «Das muss schneller gehen!» Für vier Leute war dies die letzte Hauptübung. Niklaus Zweifel (geht in Pension) und Vincenzo Cerasa (wird 60 Jahre alt) waren je 34 Jahre in der Betriebsfeuerwehr – also seit der Gründung im Jahr 1981.

Die Feuerwehr rückt zu Fuss aus. (Bilder Thomas Stöckli)

Einsatzleiter Mathias Baumann gibt Anweisungen.

Der erste Atemschutztrupp ist bereit, vorzurücken.

Ein «Verletzter» wird gerettet.


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Forum

Dienstag, 28. Oktober 2014

Die Zukunft unserer Dörfer Gedanken zu einer öffentlichen Veranstaltung der sozialdemokratischen Ortsgruppe Hausen, Donnerstag, 30. Oktober, 20 Uhr Gemeindesaal Hausen.

Wir wohnen heute in Dörfern, die einst mehr oder weniger zufällig als Anhäufung bäuerlicher Familienbetriebe entstanden sind. Mit der Zeit kamen Mühle, Sägerei und andere Gewerbebetriebe dazu; später unter günstigen Umständen auch etwas Industrie. Mehr oder weniger alle Bewohner arbeiteten im Dorf. Das hat sich im letzten Jahrhundert verändert. Heute wohnen wir auf dem Land und arbeiten in einer Stadt. Stadtnahe Dörfer werden zur Agglomeration. Die Bevölkerung hat sich auch im Säuliamt stark verändert. In welchem Mass sind heute Alteingesessene und Neuzuzüger bereit, unter den neuen Voraussetzungen politische Verantwortung zu übernehmen? Ist die Gemeinde noch die viel gerühmte Schule der Demokratie? Oder zeigen die schlecht besuchten Gemeindeversammlungen an, dass die autonom funktionierende politische Gemeinde ein Auslaufmodell ist? Was bedeutet es, wenn in einer 3000-Seelen-Gemeinde gerade noch um die 50

Personen an den Budget- und Rechnungslegungs-Versammlungen teilnehmen? Wie, wenn sich – wie im Fall der Abstimmung um die Statuten des Zweckverbandes für den Spital Affoltern – weniger als 40 Stimmberechtigte einfinden? Sind die übrigen denn allesamt nicht auf ein gut bestelltes Bezirksspital angewiesen, werden sie denn nie krank und alt? Ist es gelebte Gemeindedemokratie, wenn in der gleichen Gemeinde (ja, es ist Hausen) im Fall eines Antrages durch 200 Einwohnerinnen und Einwohner, von den «geschenkten» Steuereinnahmen aus dem Glencore-Börsengang 75 000 Franken an Hilfswerke zu wenden, 300 Stimmberechtigte an der Gemeindeversammlung erscheinen, diesen Antrag mit beachtlicher Mehrheit annehmen und in der gleichen Versammlung diskussionslos einer Steuerfusserhöhung beistimmen? Warum mobilisieren die Glencore-Geschichte, die Kontroverse um einen Golf- oder Fussballplatz oder auch die Bau- und Zonenordnung bedeutend mehr Stimmbürgerinnen und Stimmbürger als der Finanzhaushalt der Gemeinde, welcher die Grundlage für ein gutes Funktionieren aller öffentlicher Aufgaben ist? Und dies von der Qualität der Schulen bis hin zum Strassenunterhalt, der Wasserversorgung, der Sorge für die Umwelt bis zur

Förderung einer lebendigen Dorfkultur? Im Vorfeld der Gemeinderatswahlen 2014 häuften sich in den Medien besorgte Stimmen darüber, dass die Gemeindedemokratie in Ermangelung engagierter Mitbürgerinnen und Mitbürger gefährdet sei. In vielen Dörfern gab es grosse Schwierigkeiten, genügend Kandidatinnen und Kandidaten für die Vielzahl von Ämtern in Gemeinderäten und Kommissionen zu finden. Im ganzen Kanton Zürich sind das immerhin um die 7000 Behördenmitglieder, von denen neben bezahlten Funktionen viel ehrenamtliche Arbeit geleistet wird. Wer stellt sich dafür noch zur Verfügung, mit welcher Motivation, für welche Amtsdauer? Im Ort ansässige Gewerbetreibende lassen sich am ehesten noch für ein Exekutivamt motivieren. Dank ihrer Verankerung im örtlichen Gewerbe und ihrer Vernetzung im weiteren Umfeld einer Gemeinde können sie aus diesen Erfahrungen heraus einen wertvollen Beitrag zur Meinungsbildung leisten. Doch wo bleiben die Frauen und Männer zwischen Dreissig und Fünfzig, welche familiär und beruflich zur aktivsten Generation zählen? Denen für ihre Kinder viel am guten Funktionieren der Schulen liegt, die sich engagieren für den Erhalt intakter Naturräume, welche an einem regen nach-

Gotthard – teurer Emmentaler Das Bundesparlament hat nun also entschieden, dass am Gotthard ein zweiter Strassentunnel gebaut werden soll, für die Sanierung des ersten. Der Bundesrat geht von Kosten von 3 Milliarden Franken aus, eine Sanierung ohne Neubau wäre für rund 1 Milliarde zu haben. Nur schon die Kosten sind Argument genug, eine Alternativlösung zu suchen. Ein weiteres Argument gegen den zweiten Strassentunnel ist das Versprechen, dass nach dem Bau die beiden Tunnel nur zur Hälfte genutzt werden sollen. Stellen Sie sich vor, ihre Wohngemeinde muss das Schulhaus renovieren. Damit der Schulunterricht nicht darunter leidet, wird ein ganzes zweites modernes Schulhaus gebaut. In Analogie zu den beiden Gotthardröhren sollen dann nach der Renovation das alte und das neue Schulhaus je zur Hälfte genutzt werden! Das wäre simple Verschleuderung von Steuergeldern. Es gibt eine viel sinnvollere Lösung: der Strassentunnel wird geschlossen und saniert. In dieser Zeit wird zwischen Göschenen und Airolo ein Autoverlad realisiert, die Lastwagen und der Personenverkehr verkehren ja ab 2016 bereits durch die NEAT. So können 2 Milliarden Franken gespart und anderenorts sinnvoller ein-

gesetzt werden. Dank Neat Autoverlad, GotthardPassstrasse und San Bernardino ist das Tessin auch in der Sanierungsphase bestens mit der restlichen Schweiz verbunden! 20 Milliarden wurden dank der Alpeninitiative in die Neat investiert, damit der alpenquerende Güterverkehr auf die Schiene verlagert wird. Soll dies für die Katz sein? Die zweite Gotthardröhre gefährdet die Nutzung dieses Alpenbasistunnels. Es wäre falsch, kurz vor der Eröff- Alternativvorschlag «ein Gotthard-Strassentunnel genügt» nung des längsten Eisenbahntunnels der Welt ein Kon- ter www.grunliberale.ch/unsere-posikurrenzprojekt auf der Strasse zu be- tionen/kampagnen/wir-unterstuetzen. schliessen. Die Grünliberalen unter- Oder schreiben Sie ein E-Mail an: rostützen deshalb das Referendum ge- nald.alder@grunliberale.ch. gen dieses sinnlose und ökologisch nicht vertretbare Projekt. Laden Sie Ronald Alder, Grünliberale, den Unterschriftenbogen herunter un- Ottenbach

Die Ecopop-Initiative bringt nichts Die Europäische Union ist die mit Abstand wichtigste Handelspartnerin der Schweiz. Jeder dritte Arbeitsplatz lebt vom Handel mit Europa. Eine fixe Einwanderungsquote blockiert die Schweiz massiv. Sie ist nicht wirtschaftsverträglich. Jede Möglichkeit, auf wirtschaftliche Schwankungen zu reagieren, geht verloren. Bereits heute fehlen in vielen Branchen gut ausgebildete Arbeitskräfte. Auch bei Ausnützung aller inländischen Potenziale können diese zu einem grossen Teil nur im Ausland gefunden werden. Mit der Ecopop-Initiative würde dies weitgehend verunmöglicht. Für unsere Unternehmen ist es überlebenswichtig, dass sie gut ausgebildetes Personal aus dem Ausland einstellen können. Ohne diese Fachkräfte würde unser Gesundheitssystem nicht mehr funktionieren.

Hotels und Restaurants müssten schliessen. Die Bauern könnten ihre wichtigen Leistungen für die Volkswirtschaft nicht mehr erbringen. Forschungsabteilungen müssten ins Ausland verlagert werden. Die Ecopop-Initiative setzt damit auch die Sozialwerke und unseren Wohlstand aufs Spiel. Sie richtet einen wirtschaftlichen Scherbenhaufen an. Die Ecopop-Initiative will unser erfolgreiches System über Bord werfen. Die Ecopop-Initiative gibt zudem vor, die natürlichen Ressourcen zu schützen. Doch verschlossene Grenzen sind kein brauchbares Mittel für einen tieferen Energieverbrauch oder mehr Klimaschutz. Eine innovative und erfolgreiche Schweiz kann im Gegenteil einen viel grösseren Beitrag zur Bewältigung weltweiter Umweltprobleme leisten.

Mit jährlich mehr als 200 Millionen Franken für Verhütungsmittel und Aufklärungskurse soll ferner die Schweiz dafür sorgen, dass Frauen in Entwicklungsländern weniger Kinder bekommen. Alle Erfahrungen zeigen jedoch, dass Investitionen in Gesundheit und Bildung viel mehr bringen. Zusammengefasst will die Ecopop-Initiative die Zuwanderung in die Schweiz mit einer rigiden und starren Quote einschränken und gleichzeitig in Entwicklungsländern Verhütung predigen. Diese Mischung ist unverdaulich. Sie schadet unserem Wohlstand und bringt der Umwelt und den Menschen in ärmeren Ländern rein gar nichts. Deshalb Nein zu Ecopop! Hans Ulrich Meuter, Co-Präsident FDP-Ortspartei Affoltern

barschaftlichen und kulturellen Austausch in ihrem Dorf interessiert sind? Gespräche im Vorfeld der Wahlen 2014 zeigten, dass Frauen und Männer dieser Altersgruppe zwar oft zugunsten der Betreuung ihrer Kinder bereit sind, ihre Arbeitszeit zu reduzieren (zumeist die Väter) oder vorübergehend sich ganz der Familienbetreuung zu widmen (meistens die Mütter). Viele Paare mit Kindern im Vorschul- und Schulalter teilen heute Berufs- und Familienarbeit. Dies stellt so hohe Anforderungen, dass für ein politisches Amt kaum Raum bleibt. Über solche Überlegungen zum persönlichen Engagement hinaus gilt es zu fragen, welche Aufgaben heute von einer Gemeinde sinnvollerweise noch autonom wahrgenommen und welche Aufgaben in Zukunft an eine übergeordnete Körperschaft delegiert werden sollten. Sind nicht heute schon der Zusammenschluss von Schulgemeinden zu Zweckverbänden unter den Bezirksgemeinden für Spital, Vormundschaftswesen, Sozial- und Polizeiaufgaben nötig geworden, weil die betreffenden Aufgaben die Kraft eines einzelnen Dorfes übersteigen? Liegt die Zukunft unserer Dörfer in einer Fusion wie im Kanton Glarus, wo sich 2011 25 Ortsgemeinden, 18 Schulgemeinden, 16 Fürsorgegemeinden und 9 Bürgergemeinden zu 3 grossen

und starken Einheitsgemeinden zusammengeschlossen haben? Wäre das ein Schritt in die richtige Richtung oder ist die Thematik ganz anders anzugehen? Es diskutieren nach kurzen Referaten und moderiert von Franziska Sykora: – Prof. Dr. Ueli Mäder. Ordinarius für Soziologie an der Universität Basel – Charles Höhn, Bonstetten, langjähriger Leiter der Standortförderung Knonauer Amt – Kantonsrat Moritz Spillmann, Ottenbach Ueli Mäder wird aus seiner profunden Kenntnis über das Funktionieren von sozialen Gemeinschaften und über Wirkungsmechanismen der Politik dazu weitere Denkanstösse vermitteln. Charles Höhn und Moritz Spillmann werden aus ihrer Kenntnis der lokalen Bedingungen im Knonauer Amt Fragen zur Zukunft unserer Dörfer stellen und mögliche Antworten vorstellen. Speziell eingeladen zu dieser öffentlichen Veranstaltung sind amtierende Gemeinderäte aus allen Gemeinden des Bezirks, mit denen sich die Veranstalter eine anregende Diskussion versprechen. Für die Ortsgruppe Hausen der SP: Esther Burkhardt, Ebertswil

Alterswohnungen adieu Wohnen im Alter: So lautete der Titel im «Anzeiger» vom 4. Mai 2007 mit dem Hinweis auf eine Veranstaltung am 9. Mai 2007 in Wettswil. Der Saal im Türmlihaus war zum Bersten voll. Mehrheitlich ergraute Häupter, aber auch jüngere Paare, die sich für zahlbaren Wohnraum interessierten. Das erste Referat bestritt Frau Katrin Hiebert, Leiterin der Zürcher Beratungsstelle «Wohnen im Alter». Dann wurde zum zweiten Referat übergeleitet, zu Pater Bernhard Herzog, Pfarrer von St. Mauritius, umfassend die drei politischen Gemeinden Bonstetten, Stallikon, Wettswil. «Alle drei Gemeinden verfügen über wenig bis gar keine Alterswohnungen», war das Fazit. Weiter im Bericht: «Das Areal der Pfarrei St. Mauritius bietet nun eine ideale Gelegenheit, Alterswohnformen zu schaffen, die den drei Gemeinden zum grössten Nutzen sind. Dass hier Alterswohnraum entsteht, wird niemand ernsthaft bezweifeln.» Unterstrichen hat der Gottesdiener die ideale Lage, die viele Vorteile bietet. «Der Bahnhof verbindet die Zentren, Busstation, Einkaufsmöglichkeiten, leichte Besuchsmöglichkeiten, Parkplatz in der Tiefgarage, Nähe zu den Ärzten, Apotheke und Physiotherapie», hätte nicht besser hervorgehoben werden können. Auch «die gesamte Infrastruktur gewährleistet eine hohe Mobilität und Lebensqualität» und «die vorzügliche Lage bietet sich als Begegnungszentrum an» waren die weiteren Botschaften des Herrn Pfarrer. Gross war der Aufmarsch an jener denkwürdigen Veranstaltung, und beide Referate Balsam für die Zuhörer. Endlich tut sich was, war der einhellige Tenor im Saal, alle beseelt von der Idee, dass es schon gut kommt, wenn

die Kirche Land zur Verfügung stellt. Einige der Zuhörer haben sich rasch danach angemeldet. Die Liste von Interessenten für eine altersgerechte Wohnung war bald bedeutend länger als die Anzahl der geplanten Wohnungen. Das war vor siebeneinhalb Jahren. Und was ist heute daraus geworden? Inzwischen sind die Bagger aufgefahren. Rund drei Viertel des Grundstücks sind im Baurecht an eine ausserkantonale Aktiengesellschaft abgegeben worden, die dort je hälftig Mietund Eigentumswohnungen erstellt. Für den Neubau einer Kirche und die Versetzung des Kirchturms ist ein knapper Viertel der gesamten Baulandparzelle vorgesehen. Und die damaligen Zuhörer des Hochwürden im Türmlihaus? Aus ist ihr Traum. Die geplanten Wohnungen sind sehr teuer und fallen zusehends in ein schwieriger werdendes Marktumfeld. Stattdessen werden die Kirchgänger und Steuerzahler konfrontiert mit einem komplizierten Vertragswerk und einer Verschachtelung von Besitz- und Vertragsverhältnissen, die nicht einmal alle bekannt sind. Sicher ist nur, dass sogar der Kirchturm nach 25 Jahren in das Eigentum der «Kirchenstiftung» übergeht. Dem Kirchgänger und Steuerzahler bleiben vor allem die Schulden. Die Aktiven sind mehrheitlich in den Büchern der undurchsichtigen «Kirchenstiftung», worüber schlussendlich Seine Exzellenz Vitus Huonder, Bischof von Chur, wacht, entscheidet und verfügt. Alterswohnungen adieu. Hildegard von Arx, Bruno Bachmann, Guido V. Benz, Walter Blindenbacher, Marcel Fischer, Bruno Hasenfratz, Anton Koller, Josef Lautenschlager, Hermann Loretz, Irène Zbinden

Zuschriften mit ganzer Adresse Die Redaktion erhält regelmässig Zuschriften, die keine vollständige Adresse der Autorin oder des Autors enthalten – vor allem bei jenen, die uns online erreichen. Bitte in jedem Fall einen Absender und eine Tele-

fonnummer für allfällige Rückfragen angeben. Bei Zuschriften, die sich auf Artikel im «Anzeiger» beziehen, sind Titel und Erscheinungsdatum anzugeben. (Red.)


Gewerbe/Dienstleistungen

Funk und Soul

Für Bedürftige

Discomusik der Gegenwart mit der Band Discosaster in Wettswil. > Seite 16

Aktion «Weihnachtspäckli»: Sammelstellen auch in Affoltern und Maschwanden. > Seite 17

Dienstag, 28. Oktober 2014

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Remis im Ländle Gegen Eschen/Mauren zeigt der FCWB Kampfgeist und verdient sich einen Punkt. > Seite 21

Kürbissuppe und schaurige Gesellen Halloween im Coopark Affoltern Am 31. Oktober lädt der Coopark in Affoltern zum HalloweenAbenteuer für Gross und Klein. Die jungen Gäste können sich beim Kinderschminken in kleine Gespenster, Hexen und Zombies verwandeln lassen. «Wir verzaubern den Coopark in einen stimmungsvollen Gruselpalast», sagt Barbara Lang, Centerleiterin vom Coopark Affoltern. «Spinnweben und schaurige Gesellen als Dekoration sorgen für das richtige Halloween-Ambi-

ente.» Von 15 bis 19 Uhr können sich Kinder ein gespenstisches Motiv aussuchen und sich schminken lassen. Die Geschäfte verteilen verkleideten Kindern Süsses und Saures. Für den Hunger zwischendurch ist ebenfalls gesorgt. Das Coop Restaurant verwöhnt seine Gäste mit einer Kürbissuppe für einen Franken. Und übrigens: Am Samstag, 1. November (Allerheiligen), ist der Coopark von 8 bis 20 Uhr geöffnet. (pd.) Halloween im Coopark, Büelstrasse 15, Affoltern, am Freitag, 31. Oktober, 15 bis 19 Uhr.

Fahrzeugübergabe: LK Zug-Trainer Damian Gwerder nimmt die Schlüssel von Mathias Kamm, Stv. Geschäftsleiter der Albin Herzog AG, entgegen. Daneben: Inhaber Albin Herzog und Stefan Scheidegger, Vorstands-Mitglied LK Zug (von links). (Bild tst.)

Ein Volvo für Meister und Cupsieger Fahrzeugübergabe bei der Albin Herzog AG in Ottenbach Im Schweizer Frauenhandball ist LK Zug aktuell das Mass aller Dinge. Als wichtiger Faktor dieser Erfolgsgeschichte gilt Trainer Damian Gwerder. Er ist neu mit einem Volvo V40 Cross Country unterwegs.

Halloween-Stimmung am Freitag: Von 15 bis 19 Uhr wird es schaurig im Coopark Affoltern. (Bild zvg.)

Sie haben in der vergangenen Saison nicht nur den Schweizer Meistertitel, sondern auch noch den Cupsieg geholt – die Spielerinnen von LK Zug dominieren aktuell den Schweizer Frauenhandball. Und auch der Start in diese Saison ist den Zugerinnen geglückt: Fünf Siege und ein Unentschieden in sechs Spielen sprechen für sich. In acht Mannschaften spielen Mädchen und Frauen beim LK Zug

Handball. Nebst den Meisterschaftsund Cup-Spielen stehen für die Spielerinnen der ersten Mannschaft mindestens fünf Trainings pro Woche auf dem Programm. Dazu kommen für die meisten die Zusammenzüge in Auswahl-Kader. Das grosse Geld lässt sich mit Frauenhandball allerdings nicht verdienen. Von einer «Randsportart» spricht Stefan Scheidegger. Der Ämtler ist im Vorstand von LK Zug für die Finanzen zuständig. «Partner wie die Albin Herzog AG sind für uns sehr wichtig», verrät er. Entstanden sei der Kontakt im Rahmen der Gewerbeausstellung in Affoltern. Das neue Fahrzeug für Damian Gwerder hat die Ottenbacher VolvoGarage zur Hälfte gesponsert. Entsprechend ziert ihr Logo die Fahrer- und

Beifahrertür. «Zug ist eigentlich nicht unser Einzugsgebiet», so Albin Herzog. Weil er es gut findet, wenn Junge sich sportlich engagieren, hat er sich trotzdem für das Sponsoring entschieden. So konnte das Fahrzeug vergangenen Mittwoch übergeben werden – gerade mal zwei Monate nach dem ersten Kontakt. «Es musste unbedingt ein Fahrzeug mit Allrad-Antrieb sein», sagt Trainer Damian Gwerder, «bei uns gibt es im Winter viel Schnee». Wie er selber kommen auch vier Spielerinnen aus dem Muotatal. Diese dürfen nun auch im neuen Auto mitfahren. Der V40 punktet mit seinen Sicherheitsund Assistenzsystemen. Dazu gehört die weltweit erste Fussgänger-AirbagTechnik. (tst.)

Kulinarische Spezialitäten und edle Weine im Gewächshaus Wine & Dine: Österreich zu Gast im Restaurant Drunder & Drüber in Hedingen Kulinarische Spezialitäten und edle Gewächse aus Österreich vereinigten sich im Gewächshaus des Restaurants Drunder & Drüber in Hedingen zu einem Gesamtkunstwerk, das den Gästen in guter Erinnerung bleiben wird. In Sachen Rebensaft hat sich Österreich längst in der Spitzenklasse etabliert. Zeugnis davon legten die beiden renommierten Produzenten Franz Taferner und Meinhard Forstreiter ab, die auf Einladung von Mü’s Vinothek in Hedingen eine Auswahl ihrer Spitzenerzeugnisse präsentierten. Der eine – Taferner – produziert im niederösterreichischen Carnutum auf 30 ha zu 70 Prozent Roten, den Zweigelt. Der andere – Forstreiter – bewirtschaftet in Krems nahe der Donau 54 ha selbst und verarbeitet Wein, der auf insgesamt 70 ha gedeiht, davon über 60 Prozent grünen Veltliner. Ein grüner Veltliner, der cremigkräftige «Tabor» machte den Auftakt. Er begleitete das von Küchenchef Stefan Mönch zubereitete Kalbskopfcar-

siertem Wurzelgemüse, signalisierte die endgültige Ankunft in Österreich. Auch in diesem Fall trafen die Exponenten ins Schwarze: Der barrique-ausgebaute V.I.B Magnum passte sehr gut zum zarten Fleisch. Mit österreichischen Käsevariationen, begleitet vom Merlot «Haidacker», und Sauerrahmschmarrn mit Zwetschgenröster, ergänzt durch den süssen Riesling Wurden mit Applaus bedacht, von links: Küchenchef Stefan Mönch, Weinproduzent Meinhard Forstreiter, Drunder-und-Drüber-Leiterin Rita «Eiszeit», neigte Steiner, Vinothek-Betreiber Ruedi Müller und Weinproduzent Franz Taferner. (Bild -ter.) sich der gesellige paccio mit Kürbisöldressing und Kür- mung. Es folgten weitere Gänge, die auch eine aussergewöhnliche Varian- Wine-&-Dine-Anlass im «Drunder und bistartar mit Vogerlsalat, der in der Rieslingschaumsuppe und der Riesling te: So begleitete mit dem «Bäreneiser» Drüber» dem Ende zu. Der Anlass vom Schweiz Nüsslisalat genannt wird. Marke «Schiefer» – eine hervorragende eine junge (rote) Zweigeltsorte den ge- Donnerstag bildete die erste Etappe zu Kalbskopf? Kombination. Die beiden Produzenten bratenen Zander. Der nachfolgende Mü’s österreichischem Wein-Festival Anfänglichem Zögern und einer kommentierten ihre Erzeugnisse mit geschmorten Tafelspitz, serviert mit vom Wochenende in Affoltern. Portion Skepsis folgte volle Zustim- viel Humor und ein bisschen Schmäh, weissen Serviettenknödeln und gla- (-ter.)


Stellenazeiger

Linde Bonstetten Samstag, 1. November 2014

Liebe Klara + lieber Köbi (Psalm 69 der «Linden-Bibel») Geniesst diesen freien Tag und habt viel Freude, wie auch wir geniessen ihn und machen «einen drauf», besten Dank jetzt schon für den Apéro. «Deine Glööne» Moni, Werni und Kili mit Gästen

Fahrzeuge Kaufe Autos auch Jeeps und Lieferwagen, alle Marken & Jg., km & Zustand egal, gegen gute Barzahlung & gratis Abholdienst (CH-Unternehmer). Telefon 079 777 97 79 auch Sa/So.

Krone-Hedingen.ch Samstag, 8. November, ab 16.00 Uhr Tanzworkshop ab 18.00 Uhr Tanz mit Duo Nirwana aus Tirol, Platz 2 der deutschen Schlagermeisterschaft

7./8. November 2014, ab 18.00 Uhr Metzgete Reservierungen unter Telefon 044 761 62 98

Schulen und Kurse

Veranstaltungen Generalversammlung Skiclub Hausen a. A. Samstag, 1. November, um 20.00 Uhr neu im GEMEINDESAAL Hausen Gäste und Interessenten für eine Neumitgliedschaft (ab Jahrgang 1998) sind herzlich willkommen. Anmeldung direkt an der Generalversammlung. Gratis-Nachtessen und Souvenirstand nach der Versammlung. Homepage: www.skiclub-hausen.ch


gewerbe

Fantastische Ballonkunst: Ein Pirat samt prächtigem Schiff. (Bild zvg.)

Fantasievoll gestaltete Skulpturen Ballonkunst prägt das Emmen Center Mit den «Magischen Ballonwelten» präsentiert das Emmen Center bis am 8. November ein Erlebnis der Extraklasse. Die XXL-Ballonskulpturen laden nicht nur zum Verweilen und Staunen, sondern auch zum Mitmachen ein. Die Besucher können den Ballonkünstlern in der ersten Woche über die Schulter schauen und die kunstvollen Aufbauten täglich live mitverfolgen. So entstehen zahlreiche bunte Landschaften und Skulpturen aus Luft und Naturlatex.

Seien es ein prächtiges Piratenschiff, bekannte Comic- und Märchenfiguren, oder eine ganze Dinosaurierlandschaft – die Gäste dürfen sich auf wahre Augenweiden freuen. Dazu locken viele weitere attraktive Aktionen rund um den Ballon. Am 29. Oktober und 8. November können sich die Besucher auf einer Ballon-Harley gratis ablichten lassen. Die Fotos werden sofort ausgedruckt und sind mit Sicherheit eine tolle Erinnerung. Am Abschlusstag werden dann sämtliche Ballon-Skulpturen verschenkt. (pd.)

Das Programm der «Ballonwelten» 27. bis 31. Oktober, 10 bis 18 Uhr: Live-Aufbau.

Ballonworkshops.

29. Oktober, 14 bis 18 Uhr: Künstler verschenkt

8. November, 12 bis 16 Uhr: Kinder-Ballonwork-

Ballontiere, Kinder-Ballonworkshops, Fotoshoo-

shop, Fotoshooting «Harley Davidson», Ballon-

ting «Harley Davidson».

stechen. Ab 16 Uhr: Verschenken der Skulpturen.

3. bis 7. November, 14 bis 18 Uhr: Kinder-

(pd.)

Übungen, Tipps und Tricks für den Alltag Kurs Kinesiologische Hausapotheke Die Nächte werden länger, die Tempe- Gleichgewicht und Wohlbefinden. Sie raturen sinken. Man zieht sich wär- wirken ausgleichend und sind nützmer an und bleibt vielleicht abends lich im Beruf, in der Schule, bei Prüeher in der warmen Stube sitzen. Das fungsvorbereitungen, auf Reisen, in muss aber nicht heissen, dass man Sport, Freizeit und Alltag. Alle Übunständig müde und motivationslos oder gen und Tipps unterstützen Erwachsegar krank ist. ne und Kinder. Der Kurs beinhaltet Was also kann in dieser Jahreszeit, auch eine kurze Einführung in die Kiaber auch durch das ganze Jahr hin- nesiologie und vermittelt Hintergründurch, ganzheitlich unterstützen? Wie de zu den Übungen. Vorkenntnisse bringt man sich am Morgen in sind also keine nötig. Schwung? Oder was hilft bei VerspanRegula Klee-Hauser ist diplomierte nungen, was bei Reisekrankheit? Was Integrative Kinesiologin und Kursleitetun, wenn sich ein Kind weh getan rin mit eigener Praxis in Affoltern. Die hat? Was hilft, um sich besser zu kon- Kurse sind zweiteilig und finden in zentrieren? Wie kann man das Kind Affoltern statt. (pd.) beim Lernen unterstützen? Was tun bei einem «Knopf in der Leitung»? Kurs A: Dienstag, 18. November und 2. Dezember, Gegen viele alltägliche Stolperstei- 19 bis 20.30 Uhr. Kurs B: Mittwoch, 14. und 21. ne und kleinere Beschwerden gibt es Januar 2015, 19 bis 20.30 Uhr. Infos und kinesiologische Übungen und Tricks. Anmeldung: www.integr-kinesiologie.ch, Telefon Der Kurs «Kinesiologische Hausapothe- 044 761 94 24, r.klee@integr-kinesiologie.ch. ke» vermittelt einfache, wirkungsvolle Übungen und «Hausmittelchen», um sich im Alltag selber zu helfen. Dazu werden einzig die Hände und gegebenenfalls das im Kurs abgegebene Büchlein mit den Übungsanleitungen gebraucht. Die kinesiologischen Übungen aktivieren, motivieren und fördern Denk- und Koordinationsfähigkeiten, verhelfen zu Regula Klee-Hauser . (Bild zvg.)


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Veranstaltungen

Dienstag, 28. Oktober 2014

300 Jahre Musik im Dienste des Friedens Vier Kompositionen mit hohen Zielen in der ref. Kirche Bonstetten Einer Zeitspanne von 300 Jahren entstammen die Werke, welche gut 30 Sängerinnen und Sänger des Singkreises Bezirk Affoltern zusammen mit Solisten und Instrumentalisten zum Erklingen bringen werden. Am Samstag, 1. November, um 20 Uhr in der reformierten Kirche Bonstetten.

Die Feuerwehr Obfelden lädt einmal mehr zum Mitmachen ein. (Archivbild)

Feuerwehr-Handwerk näherbringen Hauptübung in Obfelden am Samstag Die Feuerwehr Obfelden macht in diesem Jahr eine Feuerwehrübung unter der Motto «zuschauen, mitmachen und erleben». Die Feuerwehrhauptübung findet am 1. November bei der Post Obfelden statt. Ziel ist es, der Bevölkerung zu zeigen, wie ein Feuerwehreinsatz chronologisch abläuft und im Anschluss den interessierten Personen

das Handwerk der Feuerwehr näherzubringen. Die Feuerwehr Obfelden wird sich und das breite Spektrum ihrer Tätigkeiten an verschiedenen Posten zeigen. Natürlich darf bei jedem Posten auch selber Hand angelegt werden. Eine rege Beteiligung ist erwünscht. Feuerwehrhauptübung Obfelden am Samstag, 1. November, 13.30 bis 15.30 Uhr, bei der Post.

Johann Sebastian Bachs speziell für dieses Wochenende konzipierte Kantate beginnt kämpferisch: «Ein feste Burg ist unser Gott, ein gute Wehr und Waffen; er hilft uns frei aus aller Not...» Die Musik ist kraftvoll, komplex, kühn, siegesgewiss, erhaben und meisterhaft komponiert. Bei aller Dramatik geht es darin jedoch nicht um Gewalt und Zerstörung, vielmehr um einen Geisteskampf im Licht und in der Kraft Gottes; es geht um den Sieg über Niederträchtiges, Teuflisches, über alle Waffenarsenale dieser Erde, den Sieg über Krieg und Tod.

Innig-romantische Tonsprache Folgerichtig fortgesetzt wird die Thematik in der innigen, warmen romantischen Tonsprache von Max Regers Kantate «Meinen Jesum lass ich nicht» und der Anrufung des Weiblich-Göttlichen in Felix Mendelssohns Kantate für Solo-Sopran: «Salve Regina». Mit dem Lobpreis des umfassend Göttlichen als Wegbereiter eines wahren Friedens geht es stilistisch in unsere

«Grittibänz und Zopfteigtierli»

Weitere Infos und ganzes Veranstaltungsprogramm unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Anmelden bis Freitag, 31. Oktober, über die Homepage oder Telefon 044 760 21 13 (Freitagvormittag, sonst Anrufbeantworter).

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... und Sänger des Singkreises Bezirk Affoltern. (Bilder zvg.) Zeit. Jakob Wittwer hat durch seine Kantate (entstanden 2008) den bekannten Choral «Grosser Gott, wir loben dich» in die Gegenwart herübergerettet. Der Kreis schliesst sich mit den Worten: «Auf dich hoffen wir allein; lass uns nicht verloren sein.» (pd.)

Konzert am Samstag, 1. November, 20 Uhr, ref. Kirche Bonstetten. Solisten: Vera Ehrensperger, Sopran; Ursina Patzen, Alt; Siddique Eggenberger, Tenor; Benjamin Widmer, Bass; Jakob Wittwer, Orgel. Orchester: Camerata Fanny Mendelssohn; Gesamtleitung: Brunetto d’Arco. Kollekte zur Deckung der Unkosten. www.singkreisaffoltern.ch.

Funk und Soul mit der Band Discosaster

Am Samstag, 8. November, von 9.30 bis 11.30 Uhr findet im Familienzentrum Bezirk Affoltern ein Backkurs für Kinder von drei bis sechs Jahren statt. Selbstgebackene Zopfteigtierchen oder ein feiner Grittibänz lassen Kinderaugen erstrahlen und sind auch für Erwachsene ein Genuss. Beim Lachen, Kneten und Musikhören gelingen die leckeren Kerlchen wie durch Zauberhand auch bei weniger geübten Bäckern und Bäckerinnen. Zum Dekorieren werden Sultaninen, Nüsse und kleine Pfeifen verwendet. Michelle Furter, leidenschaftliche Bäckerin, hilft den Kindern die heranschleichende Winterzeit für ein paar Stunden zu versüssen. Es wird empfohlen, eine Schürze oder Kleider, die schmutzig werden dürfen, anzuziehen. (pd.)

Vier Kompositionen bringen sie zur Aufführung, die Sängerinnen ...

Konzert am Samstag in Wettswil Am Samstag, 1. November, spielt die Schweizer Funk- und Soul-Band Discosaster im Kirchgemeindesaal Wettswil.

Ein-Frau-Puppentheater: Kathrin Leuenberger. (Bild zvg.)

«Ida hat einen Vogel, sonst nichts»

Discosaster bringt die Live-Tanzmusik zurück ins Hier und Jetzt. Sie kombinieren Soul und Funk der 80er-Jahre mit brandaktueller Pop-Ästhetik und erschaffen so ihren unverkennbaren Stil, die Discomusik der Gegenwart! Hinter Frontmann Duke Gale steht eine 10-köpfige Band aus professionellen jungen Musikern aus Bern, Zürich, Luzern und St. Gallen unter der Lei-

tung des Keyboarders und Komponisten Mischa Maurer. Ihre Songs stammen aus eigener Feder und enthalten alles, was ein Live-Spektakel verlangt: Packenden Gesang, virtuose Soli, wuchtige Bläsersätze und einen Groove, der den Boden erbeben lässt. Tanzen ist angesagt! Seit Anfang 2013 ist Discosaster unterwegs und hat nun die erste EP am Start. (pd.) Konzert mit Discosaster am Samstag, 1. November, 19 bis 20.30 Uhr, Kirchgemeindesaal Wettswil. Eintritt: freiwilliger Beitrag. Ab 20.30 Uhr steht ein Grill bereit, um den kleinen Hunger zu stillen.

Figurentheater Lupine in Bonstetten Es ist ein Ein-Frau-Puppentheater (Idee/Spiel/Ausstattung: Kathrin Leuenberger), welches uns in die Welt von Ida mitnimmt. Da alle in die Ferien verreisen, nur Ida nicht, versteckt sie sich im Holzschuppen. Dort schnitzt sie sich ihren Lieblingsvogel, eine Elster. Zusammen fliegen die beiden nun ebenfalls davon in ihre Fantasiewelt und erleben die verrücktesten Geschichten. Wunderbar belebt Kathrin

Leuenberger die Figur der Ida und lässt aus allerlei Holz die Bühne immer wieder neu entstehen. Anschliessend werden zum Zvieri Schoggibrötli und Most angeboten. (pd.) Figurentheater am Samstag, 1. November, 14.30 Uhr in Bonstetten, Aula Sekundarschule, Schachenrain 1. Kasse 30 Min. vor dem Theater geöffnet. Für Kinder ab 4 Jahren geeignet. Organisator: Familienclub Wettswil-Bonstetten. Reservieren und weitere Infos: www.fam-club.ch.

Die Schweizer Funk- und Soul-Band Discosaster. (Bild zvg.)


Vermischtes

Dienstag, 28. Oktober 2014

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Weihnachtspäckli bringen Hoffnung Sammelstellen der Aktion für bedürftige Menschen in Osteuropa auch in Affoltern und Maschwanden Die Aktion Weihnachtspäckli setzt ein Zeichen der Verbundenheit mit notleidenden Menschen. Die reformierte Kirchgemeinde Maschwanden und die Chrischona Gemeinde Affoltern beteiligen sich auch dieses Jahr wieder an der Aktion für bedürftige Menschen in Osteuropa. Hunderte von Kirchen, Schulen und Vereinen sowie Tausende von Einzelpersonen und Familien stellen jedes Jahr im November gegen 90 000 Weihnachtspäckli zusammen. Mit den Päckli werden gezielt bedürftige Menschen in Osteuropa beschenkt. Organisiert wird die Sammlung und Verteilung der Geschenke von vier christlichen Schweizer Hilfswerken. Gegen 420 Sammelstellen in der ganzen Schweiz nehmen Päckli entgegen, so auch die Chrischona Gemeinde Affoltern und die reformierte Kirchgemeinde Maschwanden. Bei der Aktion 2013 kamen allein an der Sammelstelle in Affoltern 245 Päckli zusammen.

teiligten Menschen vor Ort. Die Päckli gelangen an Kinder in Heimen und Schulen, an bedürftige Familien, verarmte Rentner sowie Menschen mit einer Krankheit oder Behinderung. Ein Weihnachtspäckli aus der Schweiz ist für die Beschenkten in der Ukraine, Moldawien, Albanien, Bulgarien, Rumänien, Serbien und Weissrussland eine wertvolle Hilfe und ein Zeichen grosEin Päckli für mich? Strahlender Junge in Rumänien. (Bild zvg.) ser Wertschätzung und Anteilnahme. Es gibt Standardpäckli für ErwachEinfache Verteilung sene und für Kinder. Dank einheitlidank Standard-Inhalt chem Inhalt werden alle Empfänger Die lokalen Partner der Hilfswerke gleich behandelt und die Produkte kennen die Verhältnisse der benach- entsprechen ihren Bedürfnissen. Nur

Chilbiwetter Viel Volk am Wochenende in Affoltern

Bulgarien, das Misstrauen weicht Traurig wirkt Sara, als sie das PäckliTeam am Rande eines Dorfes in Südbulgarien empfängt. Die junge Mutter lebt mit ihren beiden kleinen Kindern in einem ausgedienten Bahn- oder Lastwagenaufbau. Ihre Behausung besteht aus einem einzigen Zimmer, auf der rechten Seite wohnt eine andere bedürftige Familie. Obwohl es in der Nähe genug Holz für den kleinen Ofen gäbe, ist es sehr kalt im Raum. Bei undichtem Dach und gesprungenen Fensterscheiben lohnt es sich eben kaum, Feuer zu machen. Misstrauisch werso ist es möglich, zehntausende von Weihnachtspäckli reibungslos über den Zoll zu bringen.

den die Weihnachtsgrüsse entgegengenommen. Doch dann begreifen Sara und ihre Kinder, dass Menschen in der Schweiz an sie gedacht haben und sie mit ihrer Weihnachtsfreude gern anstecken möchten. Geschenke, für uns? Diese Sprache verstehen sie und so wird es beim Auspacken der Geschenke warm. Das Misstrauen weicht und macht einem strahlenden Lächeln und heller Freude Platz. Diese Herzenswärme bleibt im kahlen, unfreundlichen Raum. Noch lange werden sich Sara und die Kinder an den wertvollen Geschenken freuen. Pfarrhaus, Dorfstrasse 46. Affoltern: Sonntag, 9. und 16. November, 11.15 bis 12 Uhr, Samstag 15. November, 10 bis 12 Uhr bei der Chrischona-Kirche Alte Obfelderstrasse 24.

Abgabe der Weihnachtspäckli:

Infos: www.sunntig.ch oder Telefon 079 900 33 03

Maschwaden: Freitag, 7. November, 19 bis 21 Uhr

oder 044 764 15 35 Anna und Richard Roth.

und Samstag, 8. November, 13.30 bis 16 Uhr im

Infos und Packliste: www.weihnachtspaeckli.ch.

Elternbildung Unteramt: Primar und Sek gemeinsam 6. Elternbildungsmorgen Unteramt mit 120 Teilnehmenden Bereits zum sechsten Mal führte die Schule Bonstetten zusammen mit Wettswil und Stallikon am vergangenen Samstag den gemeinsamen Elternbildungsmorgen durch. Erstmals war auch die Sekundarschule mit dabei. Besucht wurden die interessanten Bildungsmodule von 120 Teilnehmenden. ................................................... von urs e. kneubühl

Mit Tempo auf dem Karussell.

Auf und nieder, immer wieder ... (Bilder Werner Schneiter) anzeige

allen drei Gemeinden hatten sich angemeldet.

Aktive Eltern, gute Organisation, beste Referenten Den interessierten und aktiv mitgestaltenden Teilnehmenden wurde ein attraktives Programm mit verschiedensten Modulen und besten Referenten angeboten. Darin ging es um den Umgang mit Emotionen, Stress und Rückschlägen, um Klassendynamik, Wohlbefinden und Leistung, genauso um Mobbing unter Kindern oder die Suchtprävention, wobei hier auch neuzeitliche Phänomene wie Telekommunikation oder soziale Netzwerke einbezogen wurden. Es gab Tipps zu Lern- und Arbeitstechniken sowie Gespräche und Informationen zum Zeitmanagement für die Oberstufe. Bei letzterem Modul gesellten sich auch Schülerinnen und Schüler der Ober-

stufe zu ihren Eltern, was der Lehrstunde eine ganz spezielle Note gab. Zum Abschluss zeigten sich sowohl die Veranstaltenden, die Referierenden und auch die Teilnehmenden – Eltern wie Fachpersonen – rundum begeistert. Fabiola Gramsamer, Wettswil, als Mami und Schulpflegerin mit dabei, streicht den hohen Informationsgehalt sowie die gute Lernstimmung mit dem offenen Austausch hervor, während Muriel Dogwiler, Schulleiterin der Primarschule in Bonstetten, betont: «Ein grossartig organisierter Anlass mit sehr guten Referenten, die auch neue Impulse vermitteln konnten.» Ihre Kollegin der Sekundarschule, Beate Kuhnt: «Toll, dass wir erstmals auch mit dabei sein konnten, die Zusammenarbeit funktioniert. Dazu kommt, dass die Eltern sich sehr aktiv eingebracht haben. Es ist gut und für die Schule sehr wichtig, wenn im Elternhaus reflektiert wird.»

«Elternbildung sichert, vertieft und entwickelt Erziehungskompetenzen bei Eltern und Erziehenden. In Vorträgen, Kursen, Gesprächsgruppen und anderen Formen der Erwachsenenbildung vermittelt sie Impulse für den Familien- und Erziehungsalltag. Mütter und Väter erfahren unter anderem, wie sie eine positive Beziehung zu ihren Kindern gestalten können und wie sie ihre Kinder altersgerecht und entwicklungsförderlich begleiten können», notiert die Elternbildung Unteramt auf ihrer Homepage www.elbimorgen.ch zum Elternbildungsmorgen. Vergangenen Samstag wurde dieser traditionelle Bildungsanlass, an dem sich die Elternräte der Primarschulen Bonstetten, Stallikon und Wettswil sowie der Familienclub WettswilBonstetten-Stallikon und erstmals auch die Sekundarschule beteiligen, zum sechsten Mal durchgeführt. Der Anlass erfuhr gros- Im Modul «Zeitmanagement für die Oberstufe Lern- und Arbeitstechniken für Schülerinnen, Schüler sen Zuspruch, 120 und deren Eltern» gesellten sich auch Schülerinnen und Schüler der Oberstufe zu ihren Eltern, was Teilnehmende aus der Lehrstunde eine spezielle Note gab. (Bild Urs E. Kneubühl)


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Sport

Dienstag, 28. Oktober 2014

Obfelder René Nüesch beendet Ultramarathon auf Rang vier Auf der traumhaft schönen Insel Oahu fand am 11. Oktober der 3. Peacock Ultramarathon statt Der Obfelder René Nüesch hat den Peackock-Ultramarathon auf der Hawaiianischen Insel Oahu in 10.06:19 beendet. Im «Anzeiger» berichtet er über seine Anstrengungen, die mit dem vierten Rang in der Kategorie M55 ausgezeichnet wurden. ................................................... von rené nüesch «Beim Briefing am Vortag des Rennens war ich gespannt, ob ich nun mehr über die Strecke und den Verlauf erfahren würde. Das ganze war jedoch schlicht chaotisch. Den meisten Teilnehmern war nach wie vor nicht klar, wo nun der Trail genau durchführen würde. Auch wenn Probleme auftauchen sollten, Handyempfang war leider nicht überall gewährleistet. Mit einem etwas mulmigen Gefühl fuhr ich zurück ins Hotel. In dieser Nacht schlief ich alles andere als ruhig, immer wenn ich erwachte dachte ich an den Trail und das Rennen. Werde ich den richtigen Weg finden?

Die Götter wurden gnädig gestimmt Der Wecker riss mich um vier Uhr aus dem spärlichen Schlaf – es war Raceday. Es folgte eine rund einstündige Fahrt in den Norden der Insel. Unser GPS fand das eingegebene Ziel (militärischer Flughafen) nicht auf Anhieb. Nach einigen Hin- und Herfahrten fanden wir dann doch noch pünktlich den Startort. Wie üblich auf Hawaii wurden vor dem Start alle Läufer nach hawaiianischer Sitte von einer Schamanin gesegnet. Diese soll die Götter gnädig stimmen, damit alle Teilnehmenden wieder heil zurückkommen.

ganze Stück mussten wir auch wieder zurücklaufen/gehen/kriechen.

54 Kilometer und 2850 Höhenmeter Die Nervosität steigerte sich bei mir von Minute zu Minute; wann geht es endlich los? Dann endlich um 6.05 Uhr erfolgt der Startschuss – ein hochgradig erlösender Moment. Alle machten sich auf die 54 Kilometer lange und mit 2850 Höhenmetern gespickte Strecke. Die einen gingen es gemütlich an, andere rannten jetzt schon los, als ob es um ihr Leben ginge. Nach kurzem flachem Einlaufen, folgten die ersten Serpentinen, dazwischen kurze Kletterpassagen, nach rund vier Kilometern erreichten wir die erste Anhöhe, circa 500 Meter über Meer, die eine phänomenale Aussicht bot. Ich hielt kurz an, um ein paar Fotos zu machen. So konnte sich auch mein Puls ein wenig beruhigen, der war nämlich schon im anaeroben Bereich angelangt. Der Abschnitt, der nun folgte, war alles andere als erholsam, denn es ging weiter sehr steil bergauf. Bei der ersten Abzweigung versuchte ich mich zu erinnern, was der Veranstalter am Briefing erwähnt hatte: «Hier müsst ihr nach rechts abbiegen.» Nach links gab es Markierungen, ich wusste nicht wofür, ich rannte auf jeden Fall nach rechts. Was zu meinem Glück der richtitge Weg war. Nach weiteren vier Kilometern erreichte ich den ersten Kontrollpunkt.

Im Glutofen des Pazifiks

René Nüesch mit Hawaiianischem Blumenschmuck im Ziel. (Bild zvg.) Pommes-Chips anstatt Sportlernahrung Dort konnte ich meinen Wasservorrat – dieser war schon arg geschrumpft – wieder auffüllen und essen. Aber es gab nur Chips, nicht so ganz das, was ich mir vorgestellt hatte. Was mich mehr interessierte, war der handgezeichnete Plan. Ich prägte mir kurz den Weg ein. Ohne zu essen lief ich

weiter. Ab nun veränderte sich die Landschaft alle paar Kilometer, teilweise rannte oder walkte ich durch regenwaldähnliche Gebiete, dann der abrupte Wechsel über Sanddünen, durch kleine Schluchten, Abhänge rauf und wieder runter. Gegen Mittag erreichte ich den Zeltplatz, hier sollte der Weg nach links gehen, leider war der Weg durch

einen Zaun versperrt, also mussten alle Teilnehmer darüberklettern, wenn möglich ohne sich dabei zu verletzen. Bei mir ging alles gut. Ab hier rannten wir etwa viereinhalb Kilometer auf einer Strasse nach unten zum letzten Kontrollpunkt/Wendepunkt. Bergab schlug ich ein gemütliches Tempo an – ich wollte nicht schon meinen ganzen Köcher leerschiessen, denn das

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Aufstiegsspiel gewonnen Schachclub Wettswil neu in der Nationalliga B Wettswil gewinnt den Aufstiegskampf gegen Pfäffikon ZH verdient, wenn auch hauchdünn, nach einem fünfstündigen Schach-Krimi. Er ist erstmals in der zweithöchsten Liga der Schweizer Meisterschaft vertreten. Am vergangenen Samstag packte der Schachclub Wettswil seine Chance. Auswärts in Pfäffikon stieg er konzentriert und mit unbändigem Siegeswillen in den Aufstiegskampf. Bald hatte er sich an zahlreichen Brettern gute Stellungen erarbeitet. Nach vier Stunden zeichnete sich ein 5:3-Sieg der Ämtler ab. Aber noch konnte der Champagner nicht entkorkt werden. Denn: ein Missgriff oder Blackout, und weg wäre der erhoffte Aufstieg gewesen. Schliesslich zogen die kühl kalkulierenden Wettswiler die Bremse, gingen auf sicher und gaben die letzten zwei Partien remis.

Eine taktisch reife Leistung So war ihnen trotz 4:4-Unentschieden dank besserer Feinwertung – Sieg am fünften Brett gegenüber Pfäffiker-Sieg am siebten Brett – der Matchgewinn sicher. Der Triumph ist ein kollektives

V.l.nr. Sacha Georges, Urs Allenspach, Hanspeter Bieri, Kaspar Köchli, Philipp Aeschbach, Daniel Christen, David Klee, Theo Heldner. Zum Team dazugehörend Werner Aeschbach, landesabwesend. (Bild zvg.) Meisterstück. Über die gesamte Saison hin war der Zusammenhalt gross. Mit dem Aufstieg in die Nationalliga B feiert der Schachclub Wettswil (gegründet 1979) den grössten Triumph seiner Vereinsgeschichte. Er dringt in die Gilde der Schweizer Top-30-Teams (gesamt 324) vor und ist dort mit Abstand der kleinste Verein. Die kommende Saison wird für den Schachclub Wettswil Ende März 2015 beginnen. (kakö)

Aufstiegsspiel 1. Liga/Nationalliga B, Pfäffikon ZH – Wettswil 4:4 (Brettpunkte 17:19). Patrik Hugentobler (Elo 2216) – Daniel Christen (2238) remis; Thomas Künzli (2095) – Sacha Georges (2215) remis; Stefan Wanner (2108) – Hanspeter Bieri (2123) remis; Manfred Gosch (2055) – Philipp Aeschbach (2163) remis; Hans Joller (1958) – Theo Heldner (2078) 0:1; Christian Mäder (2047) – Kaspar Köchli (2036) remis; Andreas Scheidegger (1997) – David Klee (1924) 1:0; Thomas Mülli (2046) – Urs Allenspach (1923) remis.

Beim Wendepunkt angelangt, zeigte das Thermometer 107° Fahrenheit an, was gut 41° Celsius entspricht. Zum letzten Mal die Wasservorräte auffüllen, hier gab es erstmals etwas anderes zu essen als Chips: gerollte Omeletten mit Inhalt, den ich nicht kannte. Ich nahm zwei mit und ass diese auf dem Rückweg. Mein verhaltenes Bergabrennen brachte nicht den gewünschten Erfolg, auch ich kroch und walkte in langsamem Tempo wieder bergauf und die Läufer, die mir entgegenkamen, taten mir leid, ich versuchte aber so gut es ging, sie mit einem Aloha oder Hang Loose zu begrüssen. Auf halber Strecke, ging von einer Minute zur anderen nichts mehr. Nun sah ich wohl eher etwas erbärmlich aus, die vorbeilaufenden Teilnehmer lachten mich kurz freundlich an. Ich kochte äusserlich vor Hitze und innerlich vor Wut. Ich musste mich einfach hinsetzen, verpflegte mich mit Gel und Wasser und siehe da, nach ein paar Minuten kehrte die Energie in meinen Körper zurück. Also, jetzt aber nichts wie los, nochmals über den Zaun klettern, ein paar Höhenmeter hinter sich bringen und dann den Abzweiger Richtung Ziel nicht verpassen. Im ‹Runners high› überholte ich auf den letzten acht Kilometern bis zum Ziel, einen um den anderen Teilnehmer. Das Kämpfen und Nichtnachlassen hatte sich gelohnt, ich wurde mit dem vierten Schlussrang in meiner Alterskategorie belohnt. Im Ziel etwas müde, aber überglücklich konnte ich den hawaiianischen Blumenschmuck in Empfang nehmen.»


Sport

Dienstag, 28. Oktober 2014

Remis im Ländle

Dem Gegner fehlten die Spieler

1. Liga: USV Eschen/Mauren – FC WB 2:2 (0:0)

Keine Gegner, kein Match: Im vorletzten Spiel der Meisterschaft hat der FC Oberrieden das Spiel gegen den FC Affoltern kurzfristig abgesagt.

Der FCWB zeigte grossen Kampfgeist nach einer eher durchzogenen Leistung und verdiente sich schliesslich den einen Punkt. Die Ausgangslage des Spiels zwischen Eschen/Mauren und dem FC WettswilBonstetten war spannend. Auf der einen Seite die Säuliämtler, auf Rang zwei platziert und somit in der Favoritenrolle was die Punkte anbelangt. Auf der anderen Seite die Gastgeber des USV Eschen/Mauren – in dieser Spielzeit eine Macht was Heimspiele angeht. Sie sind noch ohne Niederlage zuhause und diese Heimstärke erschwerte die Aufgabe der Dosch-Truppe zusätzlich. Der Beginn der Partie verlief nicht nach Wunsch für die Rotschwarzen. In den ersten 20 Minuten fanden sie kaum ins Spiel. Die Zweikämpfe wurden nicht mit letzter Konsequenz geführt und so war es nicht verwunderlich, dass man stets einen Schritt zu spät kam und so wenig vom Spiel hatte. Mit der Zeit fanden die Ämtler aber besser ins Spiel und liessen ihr Können aufblitzen, was den Platzherren einige Schwierigkeiten bereitete. Das Spiel war hektisch, was auch mit einigen fragwürdigen Entscheidungen des Unparteiischen zu tun hatte. Mit einem torlosen Unentschieden und wenigen nennenswerten Chancen gings zum Pausentee.

ber an der Nase nehmen. Nun war eine Reaktion gefordert – und sie kam. Der Anschlusstreffer durch Studer, im Anschluss an einen Eckball, liess einen Ruck durch die Mannschaft gehen. Man spürte, dass nun wieder alles möglich war. Die Rotschwarzen drückten auf den Ausgleich und drängten Eschen/Mauren weit in deren Platzhälfte zurück. Es war gut spürbar, wie sehr die Mannschaft an sich glaubte. Der Lohn für die Bemühungen kam in der 82. Minute. Flügelblitz Gjergji schoss das Leder aus spitzem Winkel in die Maschen, nach sehenswerter Vorarbeit von Acosta.

Schlussfurioso auf beiden Seiten Was dann noch geschah war nichts für schwache Nerven. Es folgte ein offener Schlagabtausch. Die Ämtler kamen noch zu guten Abschlusschancen, mussten aber ihrerseits auch noch das Glück eines Aluminiumtreffers in Anspruch nehmen. Der Punkt ist ein gewonnener und zeigt, dass die Mannschaft nicht nur über viel Qualität verfügt, sondern, dass auch der Teamgeist stimmt und jeder für den anderen kämpft. Nun gilt es diese Form zu behalten, um in den verbleibenden drei Partien möglichst viel Zählbares mitzunehmen. (NBu)

Forfait-Sieg des FC Affoltern gegen den FC Oberrieden

................................................... von volkmar klutsch Vergangener Samstag, kurz vor 18 Uhr, Sportplatz Moos in Affoltern. Ernst Marti, Teamchef der ersten Mannschaft, steht einsam am Zugang zum Spielfeld. Er begrüsst und verabschiedet die hinzukommenden Zuschauer gleichzeitig. Kein Flutlicht ist an, kein Zuschauer nimmt auf den Rängen Platz. Der Schiedsrichter ist nirgends zu sehen und die beiden Mannschaften schon gar nicht. Was war geschehen? Wie Marti berichtet, sind in den letzten beiden Stunden vor Spielbeginn die Telefondrähte zwischen dem FC Oberrieden und dem FC Affoltern heissgelaufen. Wie der Trainer der Oberrieder, Adriano Angelelli, mitteilen liess, verfüge er nicht über genügend Spieler für den Match. Er konnte lediglich acht oder neun Spieler aufbieten. Spieler aus der Nachwuchsmannschaft oder der zweiten Mannschaft bzw. Senioren waren aufgrund einer am Vortag stattgefunden Feier

Den Start in den zweiten Durchgang hat man sich aus WB-Sicht sicherlich anders vorgestellt. Wenige Minuten nach Wiederanpfiff lag der FCWB im Rückstand. Und nach einer Stunde Spielzeit waren es sogar zwei Tore, die die Ländler im Vorsprung lagen. Bei den Gegentoren musste sich WB sel-

FCWB: Bachmann; Constancio; Studer; Lienhard (54. Waser); Halef; Acosta; Gouiffe à Goufan; Peter (67. Lauper); Kalyon; Gjergji; Dukhnich (90. Buchmann)

................................................... von thomas winter Der EHC Affoltern-Hedingen hat das Siegen noch nicht verlernt. Gegen Einsiedeln gewannen die Säuliämtler letztlich hochverdient mit 2:1. Allerdings machten sich die Affoltemer das Leben selber schwer. Sie hatten zwar alles in allem die besseren Chancen, aber mit der Effizienz war es am vergangenen Sonntagnachmittag nicht weit her. Immerhin gelang es den Gastgebern in der 8. Minute in Führung zu gehen. Doch dieser Vorsprung hielt nicht lange an. Bereits in der 11.

Juventus - Jun. A (CCJL) 1:1, Sen. 40+ - Srbija 3:1, Jun. Ea - Dietikon 4:2, Jun. Ec - Lachen/Altendorf 6:3, Jun. Dd - Freienbach 8:3, Adliswil - Jun. Cb 3:2, Jun. Db - Lachen/Altendorf 5:2, Altstetten Jun. Eb 4:8, Jun. Ca (CCJL) - Schwamendingen 2:1, Wollishofen - Jun. B2 7:2, Dietikon - Jun. B1 (CCJL) 0:1.

Veteranen-Coach Thedi Frei. (Bild zvg.)

Minute konnten die Schwyzer ausgleichen. In der Folge erarbeiteten sich die Affoltemer beste Chancen, doch ein weiteres Tor wollte den Einheimischen lange nicht gelingen. Erst in der 36. Minute entwischte der AffolternTopskorer der letzten Jahre, Marco Kälin, der Abwehr der Schwyzer und erzielte im Nachsetzen das 2:1. Dass dies bereits der Siegestreffer war, konnte zu diesem Zeitpunkt niemand erwarten. Die Affoltemer lancierten Angriff um Angriff auf das Gästetor. Der Torhüter wusste aber alle Pucks zu parieren. So verpassten die Gastgeber eine frühe Entscheidung. Es spielte den Säuliämtlern in die Hand, dass auch Einsiedeln kaum Chancen erarbeitete. Der Sieg von Affoltern war verdient. Die ersten drei Punkte der laufenden Meisterschaft haben aber für das Team von Coach-Präsident Werner

Reiterhauser einen schalen Nachgeschmack. Der Verteidiger Pascal Rüegsegger fiel früh im Spiel mit einer Schulterverletzung aus. Später erwischte es auch noch Sandro Strebel. Damit ist das schon jetzt dünne Kader des EHC Affoltern-Hedingen noch dünner geworden. Wer beim nächsten Spiel am kommenden Sonntag gegen Seetal II (Südi, Hochdorf, 19.45 Uhr) auf dem Matchblatt stehen wird, ist derzeit noch unklar.

Wie Ernst Marti auf Anfrage mitteilte, wäre das Spiel für den FCA sehr wichtig gewesen. Zum einen hätten Nachwuchsspieler die Chance bekommen, gegen den Tabellenletzten Spielpraxis zu sammeln. Zum anderen wäre die Teamchef mit Herzblut: Ernst Marti. (Bild zvg.) Gelbsperre für Alen Rako mit dem Spiel erloschen sollte nicht sein. Es bleibt somit beim und er wäre für das wichtige Spiel ge- Forfait-Sieg des FCA. Für die Bilanz: gen den Lokalrivalen, den FC Wetts- Dem FC Affoltern werden drei Punkte wil-Bonstetten, wieder spielberechtigt. und drei Tore in der Tabelle gutgeUnd zu guter Letzt wurde gehofft, ge- schrieben und die Teilnahme an der gen das Tabellenschlusslicht mehr als Herbstmeisterschaft ist den Säuliämtnur drei Tore erzielen zu können. Es lern nicht mehr zu nehmen.

Für die Schweizer Meisterschaft qualifiziert

Tore: 8. Rüegsegger (Gisler, Kälin) 1:0. 11. Fischer (Füchslin) 1:1. 36. Kälin (Sattlegger) 2:1. – EHC Affoltern-Hedingen: De Jongh; Rüegsegger, Pfister; Risi, Sattlegger; Gisler; Portmann, Heller, Bischofberger; Strebel, Nietlisbach, Kälin; Brügger, Kevin Jud. – Strafen: Affoltern 3-mal 2 Minuten; Einsiedeln 5mal 2 Minuten. – Bemerkungen: Rüegsegger und Strebel verletzt ausgeschieden.

sätzlichen Aufwand einige Schützen mehr betreuen. (pd.) Auszug aus den Ranglisten : 50 m Kleinkaliber:

obern. Dies ist umso bemerkenswerter, als die Veteranen erst in dieser Saison aus der sogenannten «Schlauchliga» in die Promotions-Liga aufgestiegen sind. Zweifacher Torschütze war Bruno «Nöggi» Müller; Gewinner war die ganze Mannschaft. (vk)

Affoltemerin Aline Erni im Judo erfolgreich

1:0, 0:0). – Bossard-Arena. – 30 Zuschauer. –

Viertes Chilbischiessen mit Säuliämtler Schützenvereinen erfolgte nach dem gemeinsamen Mittagessen. Das Programm für alle drei Disziplinen bestand aus je vier Probeschüssen und sechs Gültigen. Junioren und Veteranen erhielten keine Zuschläge. Zu gewinnen gab es Kranzkarten und zwar je eine für die Sieger in den einzelnen Kategorien sowie für die ersten drei in der Gesamtwertung. Die Teilnehmerzahl befand sich im Rahmen des letzten Jahres. Doch könnten die Organisatoren ohne zu-

Die FCA-Senioren 40+, besser bekannt unter der Bezeichnung «FCA-Veteranen», sind Tabellenführer. Nach dem 2:1-Sieg vom vergangenen Wochenende gegen den FC Lachen-Siebnen konnten sie aufgrund des besseren Torverhältnisses die Tabellenspitze er-

EHC Affoltern-Hedingen – EHC Einsiedeln 2:1 (1:1,

Auf 25, 50 und 300 Meter getroffen Bereits zum vierten Mal hat am Samstag, 18. Oktober, das traditionelle Chilbischiessen stattgefunden. Eingeladen dazu waren die Schiessvereine Sportschützen Affoltern, Feldschützengesellschaft Zwillikon, Pistolenschützengesellschaft Affoltern sowie die Schützen des Schiessvereins Affoltern. Geschossen wurde am Vormittag auf die Kurzdistanzen 50 Meter Kleinkaliber und 25 Meter Pistole – das Schiessen auf die 300-Meter-Distanz

Chance für Nachwuchsspieler

Weitere WB-Resultate: Freienbach - FCWB 2 0:3, YF

EHC Affoltern holt ersten Sieg Die Säuliämtler haben im dritten Spiel endlich die ersten Punkte geholt. Der Sieg ist aber teuer erkauft: Zwei Affoltern-Spieler scheiden verletzt aus.

ebenfalls nicht verfügbar. Einer Spielverschiebung auf den darauffolgenden Dienstag, die seitens des FC Affoltern angeregt wurde, konnten die Oberrieder nicht zustimmen.

FC Affoltern: Senioren 40+ sind Tabellenführer

Matchtelegramm: Sportpark Eschen, 300 Zuschauer.

Grosse Charakterleistung in Hälfte zwei

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Aline Erni in ihrem Judo-Gi. (Bild zvg.)

Am 16. November kämpfen die besten Judoka der Schweiz in der Sporthalle Buchholz in Uster. Aline Erni hat sich für die Schweizer Einzelmeisterschaft (SEM) bereits im ersten Turnier qualifiziert. Während des Jahres finden in der Schweiz acht Rankingturniere statt. Aline stand bei jedem dieser Turniere auf dem Podest, sechs Mal als Siegerin ganz zuoberst. Nun kämpft Aline mit 13 Jahren um den Meistertitel in der Kategorie U18. Die Athletin trainiert im Kantonalkader und im Leistungszentrum 15 Stunden in der Woche. Um diesen Trainingsaufwand und all die Auslandaufenthalte mit der Schule zu vereinbaren, besucht sie das Sportgymnasium Zürich. Dort wird viel Disziplin im Selbststudium erfordert. Der Budo Sport Club aus Affoltern unterstützt Aline mit einer Fangruppe. (pd.)

Bonstetter Lukas Rahn Doppelmeister im Lead

1. Gody Plankensteiner, 57 Punkte, SV Affoltern. 25 m Pistole: 1. Josef Rogenmoser, 58 Punkte, PSG. 300 m: 1. Alfred Häfliger, 57 Punkte, Sportschützen. Gesamtrangliste: 1. Josef Rogenmoser, 167 Punkte,

Der Bonstetter Lukas Rahn ist Zürcher Meister im Lead-Klettern in der Kategorie U16.

PSG. 2. Paul Stutz, 167 Punkte, PSG. 3. Gody Plankentsteiner, 165 Punkte, SV Affoltern. 4. Rolf Schönbächler, 163 Punkte, SV Affoltern. 5. Alfred Häfliger, 162 Punkte, Sportschützen.

Ende September hat Lukas Rahn bereits den Zürcher Meistertitel im Speed-Klettern gewonnen. Am vergan-

genen Samstag hat der Kletterer des Regionalzentrums Zürich nun auch den Zürcher Meistertitel im Lead-Klettern erobern können. Der Wettkampf war so gestaltet, dass die Kletterer in jedem Durchgang schwerere Routen kletterten. (mrh)


Veranstaltungen

Wohnbaugenossenschaften als Partner für Gemeinden z. B. mit Wohnformen nach der Familienzeit Datum: 3. November 2014, 18.30 bis 20.15 Uhr, danach Apéro Ort: Katholisches Pfarreizentrum, Rüteliweg 4, 8932 Mettmenstetten

Programm: Einleitung und Moderation Marianne Dutli Derron, Stellvertretende Geschäftsführerin Wohnbaugenossenschaften Zürich Begrüssung René Kälin, Gemeindepräsident Mettmenstetten Zusammenarbeit von Genossenschaften mit Gemeinden, Erfahrungen und Projekte Andreas Wirz, Vorstand Wohnbaugenossenschaften Zürich Wohnformen nach der Familienzeit und Projekte von Genossenschaften im Knonauer Amt Simone Gatti, Vorstand Wohnbaugenossenschaften Zürich Demografische Entwicklung im Knonauer Amt, Projekte von Genossenschaften im Knonauer Amt und anderswo im Kanton Zürich 1. Emdwis Lindau 2. Alte Buchserstrasse Boppelsen 3. WSGZ, Mettmenstetten: Peter Kopp 4. Projekt Mättmi50plus: Ruedi Werder (oder anderer Vertreter des Projekts) 5. Projekt Hausen am Albis: SILU mit Gruppe Hausen am Albis Dienstleistungen von Wohnbaugenossenschaften Zürich für seine Mitglieder und die Gemeinden Felix Bosshard, Wohnbaugenossenschaften Zürich, Immobilienentwicklung und Akquisition Folgerungen für die Gemeinden, Forderungen an Kanton und Bund, Wünsche an die Wohnbaugenossenschaften – Podiumsdiskussion mit Martin Gallusser, Gemeinderat Affoltern am Albis, Sozialvorstand Simone Gatti, Zukunftswohnen 2. Lebenshälfte René Hess, alt Gemeindepräsident Hausen am Albis René Kälin, Gemeindepräsident Mettmenstetten Andreas Wirz, Vorstand Wohnbaugenossenschaften Zürich Leitung: Marianne Dutli Derron, Wohnbaugenossenschaften Zürich Anschliessend Apéro

Einladung zur öffentlichen Informationsveranstaltung des Hauseigentümerverbandes Albis zum Thema

Sicherheit und Einbruchschutz am Donnerstag, 30. Oktober 2014, ab 19.30 Uhr im Hotel Löwen, 8915 Hausen am Albis Programm: 19.30 Uhr: Türöffnung und Willkommens-Apéro 20.00 Uhr: Referat zum Thema «Sicherheit und Einbruchschutz» von Markus Ammann, KAPO Zürich ab ca. 20.45 Uhr: Vorstellen von Sicherheitsprodukten durch Hermann Eichholzer (QUADRAGARD® Einbruchschutz) Der Eintritt ist frei. Auch nicht HEV-Mitglieder sind herzlich willkommen. HEV Albis (www.hev-albis.ch)

Samstag, 1. November 2014, 19.00 Uhr in der ref. Kirche Muri Sonntag, 2. November 2014, 17.00 Uhr in der ref. Kirche Affoltern a. A. Eintritt frei. Kollekte zur Deckung der Unkosten

084 2014  
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