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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 913 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 913 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 84 I 166. Jahrgang I Freitag, 25. Oktober 2013

Zwei Rücktritte

Für die Natur

Delegiertenversammlung des Sicherheitszweckverbandes Albis in Affoltern. > Seite 7

Gehölzpflege entlang der Reppisch zwischen Sellenbüren und Aumüli. > Seite 11

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Wieder komplett Sekundarschulpflege Bonstetten: Konstituierung folgt nach der Präsidiumswahl. > Seite 13

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Spannungsvoll Malerin Maria Moser und Bildhauerin Jaya Schürch stellen in Bonstetten aus. > Seite 15

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Teppich-Schätze «Kunst und Handwerk aus zwei Kulturen» bei Kurt Wohndesign in Obfelden. > Seite 19

Herbst-Forum des Gewerbevereins Affoltern Am traditionellen Herbst-Forum des GVA referierte der neue Geschäftsführer des kantonalen Gewerbeverbandes Zürich KGV, Thomas Hess, wobei er in einem ersten Teil Stellung zu den aktuellen Abstimmungen bezog, die das Gewerbe beschäftigen. Sowohl bei der 1:12-Initiative als auch den folgenden Mindestlohn- und Erbschaftssteuer-Initiativen wünscht sich Hess ein geschlossenes Nein von den Gewerblern. Im zweiten Teil erörterte Hess, was der KGV für das Gewerbe im Kanton tut, wobei er festhielt, dass der Verband sich für die KMU-Themen im Kanton Zürich engagiert einsetze: «Der KGV gestaltet die politischen Rahmenbedingungen im Kanton Zürich mit, er macht juristische Einsprachen gegen gewerbefeindliche Verordnungen und Richtlinien.» (kb.) ................................................... > Bericht auf Seite 13 anzeigen

Angeregte Diskussion zwischen Unternehmensberater Bernhard Bauhofer (links), Abt Martin Werlen, Moderator Christoph Balmer und Banker Oswald Grübel. (Bild Martin Platter)

«Transparenz zerstört Vertrauen» Ex-UBS-Banker Oswald Grübel referierte in Kappel Mit teilweise provokativen Thesen unterhielt Oswald Grübel nicht nur kurzweilig das zahlreich aufmarschierte Publikum. Mit Abt Martin Werlen bot ihm auch noch ein Kirchenmann unaufgeregt die Stirn. ................................................... von martin platter In der Vortragsreihe «Wirtschaft und Werte» des Zuger Forums Kirche und

Wirtschaft ging es diesmal ums Thema «Glaube. Geld. Reputation. Wer verdient heute Vertrauen?» Unter anderen referierte Oswald Grübel, früherer Top-Banker von Credit Suisse und UBS. Nach Bekanntwerden eines Zwei-MillardenFranken-Verlustes, verursacht durch mangelnde Kontrolle des Londoner UBS-Investmentbankers Kweku Adoboli, trat Grübel im September 2011 nicht ganz überraschend zurück, um der Grossbank einen weiteren Glaubwürdigkeitsverlust zu ersparen. Seiner persönlichen Reputation scheinen die Vor-

kommnisse aber nicht geschadet zu haben, wie der Rekordandrang im Kappeler Gemeindesaal zeigte. Die ungezwungene Art, wie Grübel seine teils unkonventionellen Ansichten vortrug, und schlagfertig auf die Äusserungen der weiteren Referenten reagierte, sorgten für viel Heiterkeit. Vor allem der Abt des Klosters Einsiedeln, Martin Werlen, der auf gelassene Weise christliche und weltliche Standpunkte vertrat, erwies sich als idealer Konterpart in einer lebhaften Diskussion, an der sich auch das Publikum rege beteiligte.

Erstaunlich war, dass sowohl Grübel als auch Werlen keinerlei Scheu an den Tag legten im Umgang mit Tabuthemen. So sprach Werlen frei über begangene Kommunikationsfehler – in der Kirche und bei der UBS. Grübel malte auf fröhliche Art ein eher düsteres Bild über eine Zukunft in totaler Kontrolle und staatlicher Regulierung. Am Schluss des Abends waren sich aber alle einig: Ohne gegenseitiges Vertrauen geht gar nichts! ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 9

Projekt zur Sportplatz-Sanierung überzeugt Zusagendes Kopfnicken an der Informationsveranstaltung in Hausen Vergangenen Dienstagabend stellte die Sekundarschule Hausen das Sanierungsprojekt zum Sportplatz Jonentäli der Öffentlichkeit vor. Es fand allgemein guten Anklang. ................................................... von urs e. kneubühl Mehr als dreissig Jahre hat die Hausemer Sportanlage Jonentäli mittlerweile auf dem Buckel. Sie ist unübersehbar ganz schön in die Jahre gekom-

men und leidet an entsprechender Abnutzung sowie an Verdichtung und Alters- und Witterungsschäden. Fachleute taxieren sie daher als «sehr sanierungsbedürftig», wobei allerdings der Untergrund der Leichtathletikanlage weiter genutzt und Verbundsteine und Ausstattungen, wenn auch reinigungsbedürftig, wiederverwendet werden können. Die sorgfältigen und gründlichen Analysen haben zudem auch keinerlei Altlasten hervorgebracht, weshalb zum Beispiel die Entsorgung des Kunststoffes um ein Vielfaches günstiger ausfällt.

Rasen in zwei Spielfelder teilen Das am Dienstag von der Sekundarschulpflege Hausen vorgestellte Projekt ist die überzeugenste von drei geprüften Varianten und mit 1,92 Mio. Franken veranschlagt. Es bringt eine Neuanordnung von Kugelstoss- und Weitsprunganlage auf dem Leichtathletikplatz, dessen bisheriges Angebot bestehen bleibt, und ein zweites Beachvolleyballfeld. Der Allwetterplatz bleibt auch am selben Standort, wird jedoch auf das Mass eines Handballfeldes verkleinert und die grosse,

bestehende Rasenfläche wird in zwei Spielfelder eingeteilt: Das Hauptfeld – 100 Meter lang und 66 Meter breit – erlaubt Meisterschafts- und Verbandspiele bis und mit 3. Liga, das kleinere Rasenspielfeld – 63 Meter lang und 50 Meter breit – kann für Juniorenspiele bis D-9 verwendet werden. Am 24. November wird an der Urne über das vorgestellte Projekt, das überzeugt und am Dienstagabend zusagendes Kopfnicken erntete, abgestimmt. ................................................... > Bericht auf Seite 3

500 43 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Die Gemeindeverwaltung bleibt am Montag, 28. Oktober 2013, aufgrund der «Chilbi» und des traditionellen Herbstmarktes geschlossen. Bei Todesfällen steht Ihnen das Bestattungsamt von 10.00 bis 12.00 Uhr unter Telefon 079 527 10 11 telefonisch zur Verfügung.

Gemeinden im Bezirk Affoltern

Einweihungsfest Mehrzweckgebäude Affoltern am Albis Samstag, 26. Oktober, von 10.00 bis 16.00 Uhr Feiern Sie mit uns die Eröffnung des frisch sanierten Mehrzweckgebäudes. Es erwarten Sie informative Rundgänge durch das Gebäude, diverse spannende Darbietungen der Feuerwehr, interessante Wettbewerbsgewinne und noch einiges mehr. Die Gemeinde Affoltern am Albis freut sich auf Sie.

Abstimmungen

Bei unaufschiebbaren Angelegenheiten, das heisst bei Arresten oder Retentionen, ist unser Betreibungsbeamter unter Telefon 079 736 15 12 erreichbar.

In den Gemeinden des Bezirkes Affoltern finden am

Ab Dienstag, 29. Oktober 2013, sind wir gerne wieder für Sie da.

a) Eidgenössische Abstimmung 1. Volksinitiative vom 21. März 2011 «1:12 – für gerechte Löhne» (BBI 2013, 2473) 2. Volksinitiative vom 12. Juli 2011 «Familieninitiative: Steuerabzüge auch für Eltern, die ihre Kinder selber betreuen» (BBI 2013, 4717) 3. Änderung vom 22. März 2013 des Bundesgesetzes über die Abgabe für die Benützung von Nationalstrassen (Nationalstrassenabgabegesetz, NSAG) (BBI 2013, 2527)

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis. Ihre Gemeindeverwaltung

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars Im Konkurs über Simon Jeremy Skirrow, geb. 25. Februar 1961, Staatsangehörigkeit: Grossbritannien, Weiermattstrasse 33, 8926 Uerzlikon, liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 1. November 2013 verwiesen. Affoltern am Albis, 18. Oktober 2013 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Bestattungen Affoltern am Albis Am 19. Oktober 2013 ist in Zürich ZH gestorben:

Peter Markus Indermaur geb. 17. März 1969, ledig, von Berneck SG, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Seewadelstr. 10. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Gedenkgottesdienst am Dienstag, 29. Oktober 2013, 14.15 Uhr, in der alten reformierten Kirche in Urdorf ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Hedingen In Zürich ist am 22. Oktober 2013 gestorben:

Perl geb. Eggimann, Hanna Margrit geboren am 4. Oktober 1938, von Hedingen ZH und Lavin GR, Ehefrau des Perl Johann Martin, wohnhaft gewesen in Hedingen, Pilatusstr. 7. Abschiedsgottesdienst und Erdbestattung in Hedingen am Mittwoch, 30. Oktober 2013, 14.00 Uhr. Bestattungsamt Hedingen

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Sonntag, 24. November 2013, folgende Abstimmungen statt:

b) Kommunale Abstimmung 1. Auflösung des Zweckverbands Spital Affoltern 2. Beitritt zur Interkommunalen Vereinbarung (IKV) betreffend Umwandlung des Zweckverbands Spital Affoltern in die Gemeinnützige Spital Affoltern AG

Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern Entlang Strassen und öffentlichen Wegen gelten nachstehende Vorschriften der kantonalen Strassenabstandsverordnung: • Mauern und Einfriedigungen dürfen die Verkehrssicherheit nicht beeinträchtigen • Pflanzen, Äste- und Blattwerk von Bäumen und Sträuchern dürfen bis in eine Höhe von 4,50 m nicht über Strassen- und Weggrenzen hinausragen; bei Rad-, Fuss- und Gehwegen bis in eine Höhe von 2,5 m • Morsche und dürre Bäume oder Äste sind zu beseitigen, wenn sie auf die Strasse stürzen könnten • Auf der Innenseite von Kurven sowie bei Strassenverzweigungen und Ausfahrten, sind die erforderlichen Sichtbereiche freizuhalten. In diesen dürfen Pflanzen, Mauern und Einfriedigungen eine Höhe von 0,8 m nicht überschreiten. Der Sichtbereich zwischen 0,8 m und 3,0 m ist immer freizuhalten. Dieser Vorschrift ist spezielle Aufmerksamkeit zu schenken. Die Grundeigentümer werden aufgefordert, diese Bestimmungen – im Interesse einer ungehinderten Benützung der Verkehrsflächen und zur Gewährung der Verkehrssicherheit – dauernd zu beachten und ihren Pflichten nachzukommen; die nötigen Arbeiten sind bis spätestens 2. November 2013 auszuführen. Nach diesem Termin werden die Mängel gegen Kostenverrechnung durch die Gemeinde behoben oder in Auftrag gegeben, wobei jede Haftung für unfachgemässes Schneiden von Bäumen und Sträuchern abgelehnt werden muss. Die Gemeinderäte danken für das Verständnis. Affoltern am Albis, 25. Oktober 2013 Gemeinden des Bezirks Affoltern

Allfällige weitere Gemeindeabstimmungen oder -wahlen gemäss den speziellen Ankündigungen

Urnengang vom 24. November 2013 Abstimmungen und Wahlen Sekundarschulgemeinde: Wahl eines Präsidenten/einer Präsidentin der Sekundarschulpflege Bonstetten umfassend die Gemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil; 2. Wahlgang. Betreffend die Vorlagen des Bundes, des Kantons und der Gemeinden auf Bezirksebene wird auf die speziellen Publikationen verwiesen. Massgebend für die Durchführung der Abstimmungen und Wahlen sind – das Bundesgesetz vom 17. Dezember 1976 über die politischen Rechte mit der Verordnung des Bundesrates vom 24. Mai 1978 – das Bundesgesetz vom 19. Dezember 1975 über die politischen Rechte der Auslandschweizer mit der Verordnung des Bundesrates vom 25. August 1976 und das Kreisschreiben des Eidgenössischen Politischen Departements vom 30. August 1976 – das Gesetz über die politischen Rechte (GPR) vom 1. September 2003 und die Verordnung über die politischen Rechte (VPR) vom 27. Oktober 2004 Nach Erhalt des Antwortkuverts ist sofort zu prüfen, ob alle Stimm- und Wahlzettel vorhanden sind. Stimmberechtigte, die ihre Stimmunterlagen nicht rechtzeitig oder unvollständig erhalten haben, können dies der Gemeindeverwaltung spätestens bis Freitagvormittag (7. Juni 2013) mitteilen. Stimmberechtigten wird auf Verlangen Auskunft über die Stimmberechtigung einer Person erteilt. Die Details bezüglich der Ausübung des Stimmrechts, der Stellvertretung und der brieflichen Stimmabgabe sowie die Öffnungszeiten und Standorte der Urnen sind auf dem Stimmrechtsausweis ersichtlich. Wahlvorsteherschaft Bonstetten

Massgebend für die Durchführung der Abstimmungen und Wahlen sind – das Bundesgesetz vom 17. Dezember 1976 über die politischen Rechte mit der Verordnung des Bundesrates vom 24. Mai 1978 – das Bundesgesetz vom 19. Dezember 1975 über die politischen Rechte der Auslandschweizer mit der Verordnung des Bundesrates vom 25. August 1976 und das Kreisschreiben des Eidgenössischen Politischen Departements vom 30. August 1976 – das Gesetz über die politischen Rechte (GPR) vom 1. September 2003 und die Verordnung über die politischen Rechte (VPR) vom 27. Oktober 2004 Nach Erhalt des Antwortkuverts ist sofort zu prüfen, ob alle Stimm- und Wahlzettel vorhanden sind. Stimmberechtigte, die ihre Stimmunterlagen nicht rechtzeitig oder unvollständig erhalten haben, können dies der Gemeindeverwaltung spätestens bis Freitagvormittag (22. November 2013) mitteilen. Stimmberechtigten wird auf Verlangen Auskunft über die Stimmberechtigung einer Person erteilt. Die Details bezüglich der Ausübung des Stimmrechts, der Stellvertretung und der brieflichen Stimmabgabe sowie die Öffnungszeiten und Standorte der Urnen sind auf dem Stimmrechtsausweis ersichtlich. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung der Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen von dieser Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs in Stimmrechtsangelegenheiten erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Gemeindevorsteherschaften im Bezirk Affoltern

Römisch-katholische Kirchgemeinde Hausen-Mettmenstetten Plangenehmigungsverfahren für Starkstromanlagen

Sonntag, 24. November 2013, ca. 10.30 Uhr, anschliessend an den 9.30-Uhr-Gottesdienst, Pfarrsaal, Rüteliweg 4, Mettmenstetten

Öffentliche Planauflage

1) Abnahme Voranschlag 2014 der Kirchgemeinde 2) Informationen der Kirchenpflege. Wahlen 2014 Stimmberechtigt sind alle Mitglieder der Kirchgemeinde, welche das 18. Altersjahr zurückgelegt haben und im Besitze des Schweizer Bürgerrechts oder der Niederlassungs- oder Aufenthaltsbewilligung mit Ausweis B, C oder Ci sind. Nicht stimmberechtige Gemeindemitglieder sind als Gäste herzlich willkommen. Die Unterlagen zum ersten Geschäft können zwei Wochen vor der Versammlung auf den Gemeindeverwaltungen Mettmenstetten und Hausen am Albis sowie bei den Sekretariaten der beiden Pfarreien während der üblichen Öffnungszeiten eingesehen werden. Anschliessend an die Versammlung wird ein Apéro offeriert. Zudem stehen Ihnen die Mitglieder der Kirchenpflege und die Seelsorger für Fragen zur Verfügung. Wir freuen uns auf eine gut besuchte Versammlung. Kirchenpflege Hausen-Mettmenstetten Hausen, Mettmenstetten, 22. Oktober 2013

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindezentrum Marktplatz 1 Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: Ernst Gerber, Bruggenmattweg 16, 8906 Bonstetten Bauvorhaben: Abbruch Wohnhaus Vers.-Nr. 464, Ersatzbau Zweifamilienhaus mit Gewerbefläche, Kat.-Nr. 952, Betpurstrasse 28, Zentrumszone Z3

Bonstetten Bauherrschaft: Lüscher GartenbauBaumschulen AG, Bockhornstrasse 57, 8047 Zürich Projektverfasser/in: W T A AG Architekturbüro, Haldenstrasse 35, 8143 Uitikon-Waldegg Bauvorhaben: Humusauftrag zur Bodenverbesserung für Baumschule und Materialcontainer, Gebiet Fluechrüti, Zürcherstrasse, Kat.-Nr. 964, Zone Landwirtschaft

Bonstetten Bauherrschaft: Lüthy Martin und Monika, Chapfstrasse 27, 8906 Bonstetten Projektverfasser: Baumberger Bau AG, Hauptstrasse 6, 3425 Koppigen Bauvorhaben: Erstellung von offenem Carport, Chapfstrasse 27, Kat.-Nr. 1574, (Zone W2/30)

Obfelden

Einladung zur Kirchgemeindeversammlung

Geschäfte:

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

für ■ Transformatorenstation Oberalbis (S-162132.1) Beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat sind die oben erwähnten Plangenehmigungsgesuche eingegangen. Die Gesuchunterlagen liegen vom 25. Oktober 2013 bis 27. November 2013 beim Bauamt der Gemeinde öffentlich auf. Die öffentliche Auflage hat den Enteignungsbann nach den Artikeln 42 bis 44 des Enteignungsgesetzes (EntG; SR 711) zur Folge. Wer nach den Vorschriften des Verwaltungsverfahrensgesetzes (SR 172.021) oder des EntG Partei ist, kann während der Auflagefrist beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat, Planvorlagen, Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltorf, Einsprache erheben. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen. Nachträgliche Einsprachen und Begehren nach den Artikeln 39 bis 41 EntG sind ebenfalls beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat einzureichen. Eidgenössisches Starkstrominspektorat Planvorlagen Luppmenstrasse 1 8320 Fehraltorf

Gesuchsteller: Erbengemeinschaft Hungerbühler, c/o Müller Immobilien GmbH, Rindelstrasse 6a, 8912 Obfelden Vertreten durch: Müller Architektur, Rindelstrasse 6a, 8912 Obfelden Baurechtliches Vorhaben: Vorentscheid, Erschliessung Grundstück Kat.-Nr.1407 über die Rebhaldenstrasse, Kat.-Nr. 4222 und das Grundstück Kat.-Nr. 3219 in die Dorfstrasse (W2E)

Obfelden Obfelden Gesuchsteller: Von Arx Sandra und Hubli Rolf, Bergacherstrasse 7, 8912 Obfelden Projektverfasser: m+p team Architekten AG, Radmühlestrasse 18, 8916 Jonen Baurechtliches Vorhaben: Anbau Wohnraum und Carport am Wohnhaus Vers.-Nr. 312, Umgestaltung Umgebung mit Swimmingpool auf Kat.Nr. 3938 an der Bergacherstrasse 7, 8912 Obfelden (W2E)

Rifferswil Bauherrschaft: GU Immobau GmbH, Seefeldstr. 14, 8008 Zürich Bauprojekt: Neubau 3 MFH (20 Wohnungen) und Tiefgarage, Grundst. Kat.-Nr. 1893, Kappelerstr., KZ

Rifferswil Bauherrschaft: Christine Husi, Dorfplatz 4, 8911 Rifferswil Bauprojekt: Einbau von 2 Dachflächenfenstern, Geb. Vers.-Nrn. 105/106, Grundstücke Kat.-Nrn. 104/105, Dorfplatz 4, KZ


Bezirk Affoltern

Freitag, 25. Oktober 2013

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wir gratulieren

Zum 90. Geburtstag In Zwillikon feiert Irma EschbachSchneebeli am Montag, 28. Oktober, ihren 90. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich und wünschen einen schönen Festtag.

Zum 85. Geburtstag Bereits am Sonntag, 27. Oktober darf in Affoltern Fred Schmutz seinen 85. Geburtstag feiern. Zu diesem Ehrentag wünschen wir nur das Beste und gratulieren recht herzlich.

Zum 85. Geburtstag August Ziegler-Heiz, wohnhaft in Bonstetten, feiert am Montag, 28. Oktober, seinen 85. Geburtstag. Herzliche Gratulation! Wir wünschen einen schönen Festtag und alles Gute.

Totalsanierung für 1,92 Millionen Sekundarschule Hausen informierte zum Projekt Sportplatz Jonentäli Die gründliche Sanierung des Hausemer Sportplatzes Jonentäli ist dringend wie zwingend nötig. Das verdeutlichte die am Informationsabend der Sekundarschule Hausen präsentierte Analyse von Fachleuten. Das am Dienstagabend gezeigte Projekt überzeugt; darüber abgestimmt wird am 24. November. ................................................... von urs e. kneubühl

Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

Das Schwarzweiss-Foto, das die Projektverantwortliche der Sek. Hausen, Regula Baer, vom Bau der Sportanlage Jonentäli zum Einstieg präsentierte, mutet schon fast grossväterlich an. Dabei ist es vor 32 Jahren aufgenommen worden, als viele Freiwillige mithalfen, den Traum von einem Sportplatz in Hausen Wirklichkeit werden zu lassen. Die Vizepräsidentin und Ressortleiterin Liegenschaften sowie der Präsident der Schulpflege, Donatus Stemmle, betonten deshalb in ihren Ausführungen auch, wie wichtig es sei, nun – nach über dreissig Jahren – diese Anlagen gründlich zu sanieren. Bestätigung dazu lieferten die von Fachleuten vorgenommenen gründlichen Analysen des Ist-Zustandes; sie zeigen, dass zwar noch einiges intakt ist und als gute Grundlage zur Sanierung dienen kann, aber auch dass etliche gar gefährliche Schäden vorliegen. Wichtig auch: Maya Langhi, Ressort Finanzen Sek. Hausen, bestätigte, dass sich die Sekundarschule die 1,92 Millionen kostende Sanierung leisten kann.

Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch

Keine Altlasten, aber Schäden mit Verletzungsgefahr

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 913

Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701

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Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

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Als «sehr sanierungsbedürftig» taxieren Fachleute die Anlage am südlichen Fuss der Albiskette: Einzelne Elemente entsprechen nicht mehr den heutigen Standards und bergen, gemäss der

ballfeldes verkleinert. Vier Meter hohe Ballfangzäune grenzen Allwetterplatz und Beachvolleyballfelder von der Umgebung ab, die bestehende Beleuchtung wird wiederverwendet und zwischen Garderobengebäude respektive Zugangsweg und Leichtathletikanlage sorgt ein locker angelegter Baumfilter für Schattenplätze. Die grosse, bestehende Rasenfläche wird in zwei Spieleingeteilt: Die Totalsanierung des Sportplatzes Jonentäli in Hausen wurde am vergangenen Dienstagabend al- felder Das Hauptfeld mit len Interessierten vorgestellt und fand Anklang. (Bild Urs E. Kneubühl) den Massen 100 m schweizerischen Beratungsstelle für stellen und Risse auf. Die Abschlüsse x 66 m erlaubt Meisterschafts- und Unfallverhütung bfu, Unfallgefahren. und Rinnen sind teilweise defekt und Verbandspiele bis und mit 3. Liga, das Dazu kommen etliche Bauteile, die lose, die Zäune verformt, rostig und kleinere Rasenspielfeld mit den MasSchäden haben und defekt sind, die voller Windschäden. Erfreulich ist, sen 63 m x 50 m kann für Juniorenoft vernässten und nicht bespielbaren dass der Zustand des Untergrundes der spiele bis D-9 verwendet werden. Die Rasenspielfelder, deren Entwässerung Leichtathletikanlage gut ist, weshalb bestehende Kulturerde der gesamten kaum mehr funktioniert und deren darauf aufgebaut werden kann und Rasenfläche kann allerdings, gemäss Rasentragschicht verfilzt und ver- dass die Analysen keinerlei Altlasten Untersuchung, nicht als Rasentragschlämmt ist. Für Landschaftsarchi- aufdeckten, womit z.B. die Entsorgung schicht verwendet werden, die Enttekt Volker Allemann, der mit seinem des Kunststoffes um ein Vielfaches wässerung erfolgt über ein im Raster Compagnon und dem Team der günstiger ausfällt. Ebenso günstig, da angelegtes Drainagesystem. Beide PlätGraber Allemann Landschaftsarchitek- wiederverwendbar, wenn auch reini- ze werden mit einer neuen Beleuchtur GmbH in Pfäffikon als Sieger aus gungsbedürftig, sind die Verbundstei- tung ausgestattet. Die Bewässerung erder Ausschreibung hervorging, lohnt ne und Ausstattungen. folgt über versenkte Bodenregnersich eine sanfte Teilsanierung nicht ventile, welche über ein Steuergerät mehr. «Nur eine massvolle Totalsanievollautomatisch funktionieren. Der rung kann den gestellten Anforderun- 1,92 Mio. Franken Gesamtkosten Zugang zu den Tennisplätzen und der gen längerfristig gerecht werden», Das am Dienstagabend präsentierte Tenniswand erfolgt über einen neu anzieht er als Fazit aus den gründlichen Projekt ist die beste von drei geprüf- gelegten Kiesweg. Entlang des Baches und sorgfältig vorgenommenen Analy- ten Varianten und ist mit 1,92 Mio. und zwischen den Spielfeldern sind Franken veranschlagt. Es bringt eine Ballfangzäune in der Höhe von 4 m resen und der Bestandesaufnahme. Deren Fakten sprechen für sich: Neuanordnung von Kugelstoss- und spektive 6 m angeordnet. Die Rasenfelder sind voller Moos und Weitsprunganlage auf dem LeichtathDie Besucher des Informationsentsprechend vernässt, Unkraut letikplatz, dessen bisheriges Angebot abends vom vergangenen Dienstag spriesst und es gibt einen hohen An- bestehen bleibt, und ein zweites zeigten sich überzeugt von den Austeil an jährigen Rispen. Der Kunst- Beachvolleyballfeld. Der Allwetter- führungen. Fragen oder Diskussionen stoffbelag der Leichtathletikanlage ist platz bleibt auch am selben Standort, gab es keine, aber überall zusagendes vermoost und weist zahlreiche Flick- wird jedoch auf das Mass eines Hand- Kopfnicken.

Neue Schulverwaltungsleiterin Personal hat ihre Arbeit aufgenommen Aus der Primarschule Affoltern am Albis Monika Deplazes besetzt seit 1. Oktober die neu geschaffene 60-Prozent-Stelle als Schulverwaltungsleiterin Personal an der Primarschule Affoltern. Das bis anhin zuständige Schulpflegemitglied Barbara Russo führte diese Aufgabe während Jahren im Nebenamt aus. Nun nimmt die Personalfachfrau eine neue berufliche Herausforderung an. «Diese Aufgabe ist nebenbei nicht mehr zu bewältigen», begründet Behördenmitglied Barbara Russo die neue Teilzeitstelle. Die Primarschule Affoltern am Albis gehört mit ihren rund 185 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu den grössten Arbeitgebern im Bezirk. Obwohl ein grosser Teil der Lehrpersonen beim Kanton – dem Volksschulamt – angestellt ist, ist die Primarschule für die Selektion des gesamten pädagogischen, aber auch des nichtpädagogischen Personals der Primarschule zuständig. Entsprechend vielfältig und umfangreich sind die Aufgaben: Nicht nur ist neu Monika Deplazes verantwortlich für die Personalplanung und -betreuung. Sie erledigt auch alle damit verbundenen administrativen Aufgaben wie Anstel-

fenden Personalgeschäfte zu behandeln, trifft sich die Personalkommission der Primarschule Affoltern am Albis unter ihrer Leitung monatlich zu einer Sitzung. Zur Kommission gehören auch Monika Deplazes sowie Schulpräsidentin Esther Stöckli. Monianzeige

Monika Deplazes ist neu zuständig für die vielfältigen Aufgaben im Bereich Personal. (Bild zvg.) lungsformalitäten, Lohnmutationen, Schreiben von Arbeitszeugnissen, Bearbeiten von Urlaubs- und Weiterbildungsgesuchen, Austrittsformalitäten und Versicherungsfragen. Dabei arbeitet die Schulverwaltungsleiterin Personal eng mit den Schulleitungen und der Schulpflege zusammen. «Das Human Ressource Management gewinnt immer mehr an Bedeutung», so Barbara Russo. Um die lau-

ka Deplazes bringt elf Jahre Erfahrung in einer Schulverwaltung mit, wovon drei im Personalbereich. «Mit ihr haben wir eine qualifizierte Fachfrau gefunden», freut sich Barbara Russo. Claudia Merki, Primarschulpflege Affoltern


Kontrolle von Hydranten und Wasserschiebern auf privaten Grundstücken Hydrantenkontrolle:

Musikverein Ottenbach

Irish Blessing

Wir haben die schmerzliche Pflicht, Sie vom Hinschied unseres langjährigen Ehrenmitglieds

TODESANZEIGE

Für Ihre wertvolle Zusammenarbeit zur Sicherstellung der Trink- und Löschwasserversorgung danken Ihnen der Gemeinderat und die Wasserversorgung. Bei Fragen steht die Wasserversorgung (Guy Vuilliomenet, Telefon 044 764 19 77) gerne zur Verfügung. Der Gemeinderat

«wer ballast abwirft, gewinnt leichtigkeit»

Massagepraxis Frau Sigi Weber, dipl. Masseurin Mitteldorfweg 25, 8915 Hausen a. A. Tel. 044 764 06 76 oder 079 705 64 36

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Werner Hofstetter

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meiner geliebten Ehefrau, unserer Mutter, Schwiegermutter, unserem Omi und Gotti

in Kenntnis zu setzen. Wir werden Werner ein ehrendes Andenken bewahren und sprechen der Trauerfamilie unser aufrichtiges Beileid aus. Musikverein Ottenbach

Ann Wendler-Suter

Die Beerdigung findet am Freitag, 25. Oktober 2013, 14.00 Uhr, in der Kirche Ottenbach statt.

10. Juni 1931 – 19. Oktober 2013

Am Samstagmorgen ist Ann im Beisein ihrer Familie friedlich eingeschlafen und wurde von ihren Beschwerden erlöst. Wir sind von ganzem Herzen dankbar, dass Du immer für uns da warst. Wir werden Dich sehr vermissen. Dr. Felix Wendler Christian und Linda Jud-Jäger mit Jeannine und Raffaela Martin und SaWi Jud-Wittneben mit Manuel, Fabian, Andreas und Jessica, Simon Max und Gaby Wendler-Gall Barbara Schmutz-Riesen mit Familie Marina Mettke-Riesen mit Familie Daniel Riesen-Mumenthaler mit Familie Peter Riesen mit Familie

Schieberkontrolle: Die Firma Hinni AG wird im Auftrag der Wasserversorgung ab dem 23. Oktober 2013 während 3 bis 4 Wochen in Ebertswil die Wasserschieber auf die Gebrauchstauglichkeit kontrollieren. Damit die Kontrolle der Wasserschieber reibungslos getätigt werden kann, ist von allen Grundeigentümern, die einen Wasserscheiber auf ihren Grundstück haben, die Zugänglichkeit zu gewährleisten. Auch hier werden die Grundeigentümer gebeten, die Zugänglichkeit sicherzustellen. Sollte die Zugänglichkeit nicht gewährleistet sein, wird die ausführende Firma in Zusammenarbeit mit der Wasserversorgung die nötigen Massnahmen veranlassen. Kleinere Anpassungen, z. B. Rückschnitte einzelner Äste und dgl., werden während der Kontrollarbeiten ohne Rücksprache mit dem Grundeigentümer ausgeführt.

TODESANZEIGE

Männerturnverein Affoltern am Albis (MTVA) Kant. Turnveteranen Gruppe Affoltern am Albis

TODESANZEIGE Wir haben die traurige Pflicht, Sie vom Hinschied unseres langjährigen und geschätzten Turnkameraden

Leo Hagenbuch

Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 25. Oktober, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Wädenswil statt, anschliessend um 14.00 Uhr der Gedenkgottesdienst in der reformierten Kirche.

7. September 1924 – 19. Oktober 2013

in Kenntnis zu setzen. Wir bitten Sie, unserem verstorbenen Mitglied ein ehrendes Andenken zu bewahren.

Traueradresse: Dr. Felix Wendler, Florhofstrasse 28, 8820 Wädenswil

Der Vorstand des MTVA Der Vorstand der Turnveteranen www.brot-fuer-alle.ch

Tel. 031 380 65 65

Einladung zur Gemeindeversammlung auf Montag, 25. November 2013, um 20.00 Uhr in die Kirche Maschwanden Traktanden A. Politische Gemeinde Antrag des Gemeinderates: 1. Genehmigung des Voranschlages 2014 und Festlegung des Steuerfusses auf 53 % B. Primarschulgemeinde Anträge der Primarschulpflege: 1. Genehmigung der Bauabrechnung der Sanierung des Turnhallenbodens 2. Genehmigung des Voranschlages 2014 und Festlegung des Steuerfusses auf 47 % 3. Genehmigung Bruttokredit für die Sanierung/Umbau der WCAnlage im Kindergarten 4. Teilrevision der Statuten des Schulzweckverbandes Bezirk Affoltern (SZV)

Spendenkonto 40-984-9

Jodlerklub Affoltern am Albis

Für eine gerechtere Welt.

TODESANZEIGE Gratisinserat

Die Feuerwehr wird am Samstag, 26. Oktober 2013 auf einem Teilgebiet von Hausen am Albis (Parkplatz Chratz–Türlen) die vorhandenen Hydranten auf die Gebrauchstauglichkeit kontrollieren. Die Grundeigentümer werden gebeten, die Zugänglichkeit sicherzustellen. Die Zugänglichkeit ist gewährleistet, wenn die Hydranten nicht überwachsen sind, die Erreichbarkeit der Hydranten ohne Hindernisse jederzeit sichergestellt ist und rings um die Hydranten eine begehbare Fläche vorhanden ist. Sollte die Zugänglichkeit nicht gewährleistet sein, wird die Feuerwehr in Zusammenarbeit mit der Wasserversorgung die nötigen Massnahmen veranlassen. Kleinere Anpassungen, z. B. Rückschnitte einzelner Äste und dgl., werden während der Kontrollarbeiten ohne Rücksprache mit dem Grundeigentümer ausgeführt.

Möge der Weg dir freundlich entgegenkommen, möge der Wind dir den Rücken stärken. Möge die Sonne warm auf dein Gesicht scheinen und der Regen sanft auf deine Felder fallen. Und bis wir uns wiedersehen, möge Gott dich schützend in seiner Hand halten.

Wir haben die schmerzliche Pflicht, Sie vom Hinschied unseres Ehrenmitglieds

Leo Hagenbuch 7. September 1924 – 19. Oktober 2013

in Kenntnis zu setzen. Mit Leo Hagenbuch verlieren wir einen liebenswerten und geschätzten Menschen und Kameraden. Leo war dem Jodlerklub Affoltern immer sehr eng verbunden. Wir werden Leo in guter Erinnerung behalten und ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Seinen Angehörigen entbieten wir unser herzliches Beileid. Jodlerklub Affoltern am Albis

C. Kirchgemeinde Antrag der ref. Kirchenpflege: 1. Genehmigung des Voranschlages 2014 und Festlegung des Steuerfusses auf 14 % Die Akten und das Stimmregister der Gemeinde Maschwanden liegen in der Gemeinderatskanzlei ab Freitag, 8. November 2013, zur Einsichtnahme auf. Die Stimmberechtigung richtet sich nach den Bestimmungen des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) vom 1. September 2003. Im Auftrag der einladenden Behörde:

Vereinigung aktiver Gastronomen aus dem Bezirk Affoltern

TODESANZEIGE In tiefer Trauer haben wir vom unerwarteten Hinschied unseres langjährigen Mitgliedes und Vorstandsmitgliedes

Gemeindeverwaltung Maschwanden

Leo Hagenbuch-Grab erfahren, der am 19. Oktober 2013 im Alter von 89 Jahren verstorben ist. Leo Hagenbuch war ein aktives Mitglied unseres Vereins, der damals noch «Wirteverein des Bezirks Affoltern am Albis» hiess. Lange Jahre war er auch ein Vorstandsmitglied und setzte sich für die Anliegen der Ämtler Gastronomie in vorbildlicher Weise ein. Seine engagierte Art und sein geselliges Wesen werden wir in dankbarer Erinnerung halten. Vorstand Gastro Affoltern


«Zunächst: es gibt nichts, was uns die Abwesenheit eines lieben Menschen ersetzen kann, und man soll das auch gar nicht versuchen; man muss es einfach aushalten und durchhalten; das klingt zunächst sehr hart, aber es ist doch zugleich ein grosser Trost; denn indem die Lücke wirklich unausgefüllt bleibt, bleibt man durch sie miteinander verbunden. Es ist verkehrt, wenn man sagt, Gott füllt die Lücke aus; er füllt sie gar nicht aus, sondern er hält sie vielmehr gerade unausgefüllt, und hilft uns dadurch, unsere echte Gemeinschaft miteinander – wenn auch unter Schmerzen – zu bewahren. Ferner: Je schöner und voller die Erinnerungen, desto schwerer die Trennung. Aber die Dankbarkeit verwandelt die Qual der Erinnerung in eine stille Freude. Man trägt das vergangene Schöne nicht mehr wie einen Stachel, sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.» (Brief an Renate und Eberhard Bethge, Gefängnis Berlin-Tegel an Heiligabend 1943) Dietrich Bonhoeffer

Es weht der Wind ein Blatt vom Baum Von vielen Blättern eines. Das eine Blatt man merkt es kaum, denn eines ist ja keines. Doch dieses Blatt allein war Teil von unserem Leben. Drum wird dieses eine Blatt allein uns immer wieder fehlen.

TODESANZEIGE

TODESANZEIGE Tieftraurig müssen wir von unserem Sohn und Bruder Abschied nehmen

Daniel Vonow

Tieftraurig, aber mit den schönsten Erinnerungen, müssen wir Abschied nehmen von meiner lieben Ehefrau, unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, unserem innigst geliebten Grossmami, unserer Schwester, Schwägerin und Tante

Margrit Perl-Eggimann

18. Dezember 1976 – 16. Oktober 2013

4. Oktober 1938 – 22. Oktober 2013

Unser äusserst liebenswerter Dani ist unter tragischen Umständen viel zu früh und unerwartet aus seinem kurzen Leben gerissen worden. Er hinterlässt bei uns eine grosse Leere. Wir sind fassungslos, in Gedanken immer und fest bei Dir! Stallikon, 22. Oktober 2013

Nach kurzer, schwerer Krankheit, für uns viel zu früh, mussten wir sie in die Ewigkeit gehen lassen. Wir sind traurig, doch in unseren Herzen wird sie für immer weiterleben. In tiefer Trauer:

Maya und Christian Cédric mit Susann und Lenny Etienne und all seine Verwandten und Bekannten Die Trauerfeier fand im engsten Familienkreis statt. Wir bitten Dich darum, in Stille mit uns zu trauern und auf jegliche Art von Spenden zu verzichten. Wir danken Dir für Deine Anteilnahme, die Trauerfamilie. Traueradresse: Maya und Christian Vonow, Rainstrasse 129, 8143 Stallikon

Martin Perl-Eggimann Rico Perl Nelly Perl mit Seraina Markus Perl Rita Perl mit Manuel Urs und Else Eggimann Vreni Leuenberger-Eggimann mit Rolf und Sandra Anverwandte und Freunde

Kosmetikstudio Mandy Weber Gomweg 1, 8915 Hausen am Albis Telefon 078 752 01 14 «Gönnen Sie sich einen Moment des Wohlbefindens» Kosmetikbehandlung ab Fr. 75.– Manicure ab Fr. 30.– Diverse Körperenthaarungen Ich freue mich auf Sie!

Wir nehmen am Mittwoch, 30. Oktober 2013, um 14.00 Uhr in der Kirche Hedingen von Margrit Abschied. Die Erdbestattung findet im engsten Familienkreis statt. Anstelle von Blumen gedenke man der Krebsliga Schweiz, Postkonto 30-4843-9. In der Gemeinde werden keine Leidzirkulare versandt. Traueradresse: Martin Perl, Pilatusstrasse 7, 8908 Hedingen

Schulen und Kurse

Yoga die besondere

Geburtsvorbereitung nach Frau Dr. F. B. Freedman ● umfassender und kompetenter Unterricht durch erfahrene YogaLehrerin SYV ● ASCA-Mitglied (Krankenkassenbeitrag möglich) ● persönliche Betreuung in kleinen Gruppen ● keine Vorkenntnisse ● Abend mit einer Hebamme ● Paarabend Hausen a. A. Marianne Blaser, Tel 044 764 18 00 www.aravinda.ch


Bezirk Affoltern

Freitag, 25. Oktober 2013

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Zwei Rücktritte und etwas höhere Kosten 18. Delegiertenversammlung des Sicherheitszweckverbandes Albis Elsbeth Knabenhans leitete am Mittwoch ihre letzte Versammlung als Präsidentin des Sicherheitszweckverbandes Albis. Auch ihre Vizepräsidentin Kathrin Felix-Strebel scheidet aus. Der Aufwandüberschuss zulasten der Gemeinden wird im kommenden Jahr voraussichtlich steigen. ................................................... von martin platter Die letzte Versammlung von Elsbeth Knabenhans – die Affoltemer Sicherheitsvorsteherin scheidet wie ihre Vize Kathrin Felix-Strebel per Ende Legislatur aus dem Gemeinderat und damit auch aus dem SZV aus – war zugleich ein Neubeginn. Die erste Delegiertenversammlung im frisch sanierten Mehrzweckgebäude Affolterns. Elf von 14 Gemeinden waren vertreten. Finanzvorsteher Kurt Weber sieht im Budget 2014 Mehrkosten von 48 000 Franken auf die 14 Gemeinden des SZV zukommen. Das bedeutet einen Franken mehr pro Einwohner des Säuliamtes. Die Aufwendungen zulasten der Verbandsgemeinden steigen damit im Jahr 2014 voraussichtlich auf 665 000 Franken. Weber begründete die Mehrkosten im SZV (26 200 Franken) mit dem Ausbau der EDV-Anlage, die Mietmehrkosten durch die

Sanierung des Mehrzweckgebäudes und den Unterhalt von Maschinen, Fahrzeugen und Versicherungen. Auch bei der regionalen Führungsorganisation (RFO) und der Zivilschutzorganisation (ZSO) rechnet Weber mit je rund 11 000 Franken Mehrkosten. Die Delegierten hatte keine Einwände und nahmen das Budget einstimmig an.

oder gemeinnützigen Zwecken zugeführt.

Führungsstandort in der Brunnmatt

Zahlreiche Einsätze

Die scheidende Sicherheits-Zweckverbandspräsidentin Elsbeth Knabenhans (Mitte) und die ebenfalls Zivilschutzkomzurücktretende Vizepräsidentin Kathrin Felix-Strebel (links) mit Zivilschutzkommandant Alfred Haab mandant Alfred anlässlich der Delegiertenversammlung im neuen Affoltemer Mehrzweckgebäude. (Bild Martin Platter) Haab informierte über zahlreiche Einsätze seiner Leute vember erfolge noch die letzte Übung dass auch mit den neuen Fahrzeugen bis hinauf auf die Furka. «Das Wetter durch den Kanton. am Anhängerkonzept festgehalten war diesen Sommer schlicht perfekt Für 2014 seien zwei grössere Pro- werde. Alles Material sei auf Anhänfür die Ausseneinsätze», fasste Haab jekte vorgesehen, eines in Mettmen- gern (z.B. Beleuchtungsmaterial, zusammen. Er sei nun froh, dass das stetten, eines in Maschwanden, sowie Stromgeneratoren, Pumpen). Allfällige Mehrzweckgebäude fertig saniert sei eine vertiefte Zusammenarbeit mit Anhängerumbauten, bedingt durch und die neuen Räume bezogen wer- den Feuerwehren im Säuliamt im Rah- neue Aggregate, erfolgen durch Eigenden könnten, denn das erleichtere die men des Bevölkerungsschutzes. Bezüg- leistung während des Dienstes. Altes Organisation erheblich. Am 20./21. No- lich Materialbeschaffung sagte Haab, Material werde entweder verkauft

Die Schutzraumkontrollen im Säuliamt laufen gemäss Haab planmässig. Im grossen Ganzen seien die Schutzräume in gutem Zustand. Immer wieder stosse er jedoch darauf, dass Schutzräume abgebrochen würden, jedoch ohne dass eine Meldung der Gemeindebehörden an die kantonale Stelle erfolgt sei. Das Projekt der regionalen Führungsorganisation (RFO) ist gemäss Stabschef Christoph Schönbächler auf gutem Weg. Das Personal konnte weitgehend bestimmt werden. Ein erstes gemeinsames Training werde bald folgen. Der Führungsstandort ist in der Brunnmatt in Obfelden. Ein umfassendes Kommunikationskonzept wurde erarbeitet, die Internet-Domaines rfo-albis.ch und rfoalbis.ch seien vorgemerkt. Alle Mitglieder der RFO werden eine standardisierte Ausbildung durchlaufen. Bis Ende 2014 soll die Organisation eingespielt sein. Knabenhans dankte Schönbächler für die grossartige Arbeit und bezeichnete die RFO als mustergültig für den ganzen Kanton Zürich. Im Anschluss an den offiziellen Teil führte Haab die Delegierten durch die neuen Räumlichkeiten. Bei einem Apéro wurde der Abend gemütlich beendet.

Abenteuer mit Jim Knopf Rund 25 Jahre Engagement Cevi Bonstetten-Hedingen im Herbstlager für Maschwander im Pensionsalter Am Sonntagmorgen versammelten sich 24 Kinder und Jugendliche mit freudigen Erwartungen auf ein neues Cevilager am Bahnhof Bonstetten. Dort wurden sie von den Bewohnern von Lummerland empfangen. Jim Knopf und Lukas mit seiner Lokomotive Emma luden die Lagerteilnehmer gleich ein, an ihrem Abenteuer teilzunehmen. Mit Zug und Schiff ging es ab nach Weggis. Schon vom Schiff aus sah man das Lagerhaus, zu welchem die Gruppe hochwandern musste. Im Haus angekommen bezogen alle ihre Zimmer und mussten dann gleich in einem Spiel Rezepte und Essen er-

kämpfen, da Jim Knopf und Lukas in Mandala angekommen waren und Hunger hatten. Während der ganzen Woche durften die Cevianer mit Jim Knopf und Lukas mitreisen. Sie bekämpften zusammen böse Drachen (auch in der Nachtaktion) und befreiten die Tochter des Kaisers. Auch eine gemütliche Wanderung mit schönstem Panorama darf in einem Cevilager natürlich nicht fehlen. Am letzten Tag feierten alle zusammen die Rückkehr der Tochter des Kaisers. Es gab verschiedene Kampfsportarten, die man kennenlernte und einen Hallenbadbesuch im Tal. Am Abschlussabend gab es ein grosses Fest, mit leckerem Essen, Tanz und Musik. Auch die Miss und Mister Lagerwahl war in diesem Jahr ein Höhepunkt war. Nach einer tollen, interessanten und erlebnisreichen Woche kamen die Cevianer müde, aber mit einem Lachen im Gesicht nach Hause zurück. Wer auch gern einmal an einem Lager oder sonst einem Anlass des Cevi Bonstetten-Hedingen teilnehmen will, melde sich bei der Abteilungsleitung (quirli@cevi.ch) oder komme spontan vorbei am Familiennachmittag mit anschliessendem Elternabend am 2. November um 14 beim Chilehuus Hedingen. (Mutuli Jim Knopf und Lukas versuchen den Kaiser von Mandala und Toomai) telefonisch zu erreichen. (Bild zvg.)

Ein Meilenstein: 250. Mittagessen für 65plus Am vergangenen Mittwoch lud das Team «Mittagessen für 65plus» zum 250. Mittagessen in die Turnhalle in Maschwanden. Es gab dasselbe Menü wie vor 25 Jahren, es kostete sieben Franken wie damals, nur war diesmal für den Service der Gemeinderat zuständig. ................................................... von regula zellweger Elf Mal im Jahr treffen sich rund vierzig pensionierte Maschwanderinnen und Maschwander zum Mittagessen. Sie geniessen es, dass sie nicht kochen müssen und bedient werden, vor allem aber plaudern sie, politisieren, diskutieren, erzählen von alten Zeiten und tauschen den neusten Dorfklatsch aus. Fast die Hälfte der über 65-jährigen Dorfbewohner nimmt an den gemeinsamen Mittagessen teil – Alteingesessene und Neuzuzüger. Möglich ist dies dank der Freiwilligenarbeit einiger engagierter Maschwander.

Premiere am 11. Januar 1989 Das erste 65plus-Essen organisierten damals Ruth Hinder und Olga Wetli im Restaurant Linde, einige Monate später kam Vreni Bär dazu. Mit Unterstützung der Pro Senectute und der damaligen Gemeindehelferin wurde das Mittagessen 65plus zum Erfolg und schliesslich zur dörflichen Tradition. Es fanden sich immer wieder Leute, die sich gern dafür engagierten, kochten, servierten, und das Projekt am Laufen hielten. Sieben Franken kostete 1989 das Menu: grüner Salat, Gehacktes mit Kartoffelstock und Gemüse, Dessert, Kafi und Getränke. 2013 ist der Preis für Essen und Getränke auf 14 Franken angesetzt. Im Sommer wird gegrillt, im Herbst gibt es auch mal Wild, vor Weihnachten ein Filet im Teig und im Winter

Gast Marie Odermatt, Organisator Albert Nussbaumer und die Frauen der ersten Stunde Olga Wetli, Vreni Bär und Ruth Hinder (von links). (Bild Regula Zellweger) Raclette. «Wir wählen die Menus gemeinsam aus», erklärt Albert Nussbaumer, «und dabei achten wir darauf, dass wir etwas bieten, was man sich vielleicht alleine oder zu zweit zuhause nicht kocht.» Dem ehemaligen Banker bereitet es sichtlich Vergnügen, zusammen mit fünf Kolleginnen und einem Kollegen das Mittagessen für die Senioren zu organisieren. «Mittagessen für 65plus» ist kein Verein, hat keine juristische Form, es funktioniert einfach, weil man in Maschwanden die Dorfgemeinschaft aktiv pflegt, weil man hier den Erfahrungsschatz der älteren Generation und deren jahrzehntelanges Engagement für das Dorf schätzt.

Festliches Jubiläum Die Tische sind festlich gedeckt am 23. Oktober, als die Gäste kurz vor Mittag eintreffen. Blumenarrangements in warmen Farben beleben den Raum und einige Sträusse stehen bereit: Es sollen heute auch Personen geehrt werden, die sich besonders engagiert haben. Sponsoren trugen das Nötige bei, damit am Jubiläum das Essen nur sieben Franken kostet und ein festlicher Apéro serviert wird. Albert Nussbaumers Tochter vom Blumentreff Me-

renschwand lieferte Blumenarrangements zu günstigen Bedingungen. Gemeindepräsident Andreas Binder sowie die Gemeinderäte Kathrin Felix und Walter Wetli servieren. Der katholische Pfarrer von Mettmenstetten und die reformierte Pfarrerin von Maschwanden nehmen regelmässig teil. Und immer am gleichen Tisch sitzen die beiden Marien.

Im Alter vermehrt gemeinsam Marie Odermatt und Marie Melliger unternehmen oft etwas gemeinsam. Heute ist Marie Melliger nicht dabei und Marie Odermatt gibt bereitwillig Auskunft auf die Frage: «Wo ist die andere Marie?» «Eine Augenoperation – das kommt eben mit dem Alter.» Marie Odermatt erzählt gern – und hat viel zu erzählen. Sie ist hier aufgewachsen, auf einem Bauernhof, und sie war die letzte Maschwander Pöstlerin. «Wir hatten fünf Kinder innert fünf Jahren», erzählt sie. Viel zu früh, mit 52 Jahren, hat sie ihren Mann verloren. Aber sie fühlt sich aufgehoben im Dorf, auch zwei ihrer Kinder leben hier. Statt einsam zu werden, trifft sie sich mit der anderen Marie – und besonders schön ist jeweils das Mittagessen 65plus.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 25. Oktober 2013

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Währt ehrlich tatsächlich am längsten? Podiumsdiskussion des Forums Kirche und Wirtschaft zum Thema Vertrauen Banken und Kirche lieferten in letzter Zeit zahlreiche Gründe für wenig vertrauensbildende Schlagzeilen. Wie denken deren prominente Vertreter darüber? Ex-UBS-Chef Oswald Grübel, Abt Martin Werlen und Unternehmensberater Bernhard Bauhofer sprachen am Dienstagabend im vollen Kappeler Gemeindesaal Klartext. ................................................... von martin platter Gleich zu Beginn brach Martin Werlen eine Lanze fürs gegenseitige Vertrauen. Man könne keinen Zug und kein Auto besteigen, kein Brot essen und auch kein Wasser trinken, wäre kein Vertrauen vorhanden. Vertrauen sei ein Grundpfeiler unseres Lebens. Werlen bezog sich auf das Stufenmodell von Erik H. Erikson zur psychosozialen Entwicklung des Menschen im Spannungsfeld von Urvertrauen und Urmisstrauen. Das Urvertrauen sei dabei der Eckstein der gesunden Persönlichkeit, jeder Gesellschaft, gegenüber der Politik und jeder Organisation. «Wenn aber das grundlegende Wohlwollen fehlt, wird der Mensch ausgenützt», erklärte der Abt.

Lügen lohnt sich nicht Er plädierte dafür, offensiv auf Menschen und Medien zuzugehen, wenn Vertrauen gefragt sei. Und sich nicht zurückzuziehen, um eine Situation auszusitzen, zu lügen oder versuchen schönzureden, wenn etwas schief gelaufen sei. Als schlechtes Beispiel nannte er die Vorfälle um den Bischof von Limburg, Franz-Peter Tebartz-van Elst, der wegen seines monetär ausschweifenden Verhaltens ins Kreuzfeuer der Medien geraten war und sich zunächst herauszureden versuchte. Wer heute Vertrauen verdiene, das hänge auch von der Ehrlichkeit ab, meinte Werlen. Man sollte deshalb auch keine wichtigen Informationen unterschlagen. Erfolgreich sei, wer sich den gegebenen Situationen stellt und das Beste daraus macht; wer sich zu Fehlern bekennt. «Wir alle tragen grosse Verantwortung. Begonnen im kleinen Kreise der Familie bis hin zum Staat. Vertrauen verdienen ist wertvoller als Geld. Es stärkt unsere Reputation nachhaltig. Das sagt eigentlich auch unser Glaube – ohne Wenn und Aber», schloss der Geistliche. Oswald Grübel, der ohne Manuskript redete, kam ohne Umschweife zur Sache. Er sei nun schon 50 Jahre

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Unternehmensberater Bernhard Bauhofer (links) Banker Oswald Grübel, Moderator Christoph Balmer und Abt Martin Werlen lieferten sich eine spannende Diskussion zum Thema Vertrauen. (Bild Martin Platter) im Bankgeschäft. Immer wieder höre er, dass man vor 50, 30 oder 20 Jahren den Banken noch habe vertrauen können. Der Grund dafür sei, weil man damals nichts über die Banken wusste (Gelächter im Saal). Es sei nicht bekannt gegeben worden, wenn etwas schief gelaufen war. Man glich das Defizit stillschweigend aus den Reserven aus. «Das hat sich in den letzten 10 bis 15 Jahren grundlegend geändert. Die Technologie hat das Bankgeheimnis ausgehebelt. Jeder kann heute mit technischen Hilfsmitteln (CDs, Handyfotos) das Bankgeheimnis knacken», ist Grübel überzeugt. Bis 2007 sei dazu eine aufgeblähte Weltwirtschaft gekommen, die von den Regierungen unterstützt wurde, weil sie Wohlstand brachte. Das habe letztlich zum grossen Crash von 2008 geführt. Grübel sparte in seinem Rückblick nicht mit Kritik an den Topmanagern in den Banken, die nicht das liefern, was man eigentlich von ihnen erwartete. Das habe schliesslich dazu geführt, dass der Staat zur Rettung der Banken habe angerufen werden müssen.

wollen in einer Bank nicht jedes Detail kennen.» Mit einem Unternehmen, das 75 000 Angestellte in 50 Ländern beschäftige, könne man unmöglich jeden Angestellten überwachen. Aber genau das strebten die staatlichen Regulatoren künftig an. Die Wirtschaft funktioniere so aber nicht. «Transparenz und zu viele Informationen können den Glauben und das Vertrauen in eine Institution auch zerstören», meinte Grübel. Wir stünden erst am Anfang eines neuen technologischen Zeitalters, das noch längst nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft habe. «Noch hört man nichts über die grossen, multinationalen Unternehmen, die weltweit tätig sind», orakelte der frühere Banker, ehe er wieder zu den eigenen Leisten zurückkam und mit seiner Schelte fortfuhr. «Bankgeschäfte, die vor zehn Jahren getätigt wurden, werden nach heutigen Standards und mit heutigem Zeitgeist bewertet. Das ist vertrauenserschütternd für all jene, die vor zehn Jahren an die damalige Politik und deren Gesetzgebung geglaubt hatten!»

Vertrauen in die Menschen Als man ihm dem Job an der Spitze der schlingernden UBS anbot, gab das Vertrauen in die Firma und deren Angestellte den Ausschlag zur Zusage. Grübel ist bis heute überzeugt: «Wir

Schuld liegt beim Überbringer der schlechten Nachricht! Auch die Medien gerieten ins Fadenkreuz des Managers. Er herrsche eine Kultur der Vorverurteilung und Fertig-

macherei. «Es ist eine harte Welt da draussen. Wir fordern ständig Transparenz von unserem Gegenüber. Anders sieht es jedoch aus, wenn von uns die gleiche Transparenz eingefordert wird», führte Grübel aus und stellte lakonisch fest: Erst in schwierigen Zeiten begännen die Leute wieder zu glauben und zu beten. Bernhard Bauhofer meinte, dass sich sowohl die Kirche als auch Banken zu weit von ihrer Basis entfernt hätten. Die Systeme seien zu gross geworden, um deren Exponenten noch kontrollieren zu können. Die grösste Gefahr komme aber nicht von den Kritikern, sondern von innen. «Die exorbitanten Saläre der Manager haben in der Bevölkerung bereits eine politische Gegenbewegung ausgelöst», stellte Bauhofer fest und vertrat den Standpunkt, die Kontrolle müsse durch die Anspruchsgruppen erfolgen. Als gutes Beispiel nannte er Papst Franziskus, der wieder aufs Volk zugehe, Bescheidenheit und Demut nicht nur predige, sondern auch selber vorlebe. Das habe bereits wieder zu Kircheneintritten geführt von Leuten, die der Kirche den Rücken gekehrt hatten. Bei der anschliessenden Podiumsdiskussion mochte Werlen nicht ins Medien-Bashing von Grübel einstimmen: «Medien haken nach, wenn Unstimmigkeiten auftreten. Die machen

nur ihre Arbeit.» Werlen ging sogar noch einen Schritt weiter: Heute laufe alles viel offener wie früher. Die Medien seien unabhängiger geworden. «Früher hätten Journalisten nicht gegen eine Grossbank anschreiben können, da deren Geschäftsführer womöglich noch im Verwaltungsrat der Zeitung sass.»

Keine offene Kommunikation möglich Grübel gab zu bedenken, dass man als CEO einer Grossbank nicht offen kommunizieren könne. Sage man etwas zum Geschäftsverlauf, das den Börsenkurs beeinflusse, riskiere man rechtliche Konsequenzen. Darauf warf Werlen ein: «Wenn alle anderen für mich kommunizieren, habe ich doch das grössere Problem.» Er nannte als Beispiel die KirchenHomepages, auf denen während der Missbrauchsskandale viel Selbstkritisches zu lesen gewesen sei. Nicht so auf dem Websites der Banken. Selbst in der grössten Krise 2008 sei da nichts über die eigenen wirtschaftlichen Probleme gestanden. Immerhin waren sich die Exponenten darüber einig, dass das Verhalten und Vorleben der Führungspersonen entscheidend für deren Glaubwürdigkeit sei. Und: dass Vertrauen im Umgang des täglichen Lebens unumgänglich ist.


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Die reformierte Kirchgemeinde Aeugst am Albis hat per 1. Februar 2014 oder nach Vereinbarung die Stelle des/der

Sigristen/Sigristin, 20 % neu zu besetzen. Die Stelle kann idealerweise durch ein Paar, jedoch auch durch eine Person oder in Stellenteilung mit einer anderen Person wahrgenommen werden. In diesem Amt wirken Sie in gewisser Weise als «Gastgeber» der Kirche. Ihre Aufgaben und Verantwortung umfassen im Wesentlichen: • Anwesenheit bei Gottesdiensten und Veranstaltungen in der Kirche • Dekoration der Kirche für verschiedene Anlässe • Reinigung und Unterhalt der Kirche sowie deren Zugänge und der unmittelbaren Umgebung • Überwachung und Bedienung der Höranlage, Heizung, Turmuhr und Läutwerk • Ausführung kleinerer Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten • Kollegial-unkomplizierte Zusammenarbeit mit allen Mitarbeitenden der reformierten Kirchgemeinde Sie wohnen in oder nahe Aeugst und verfügen über eine abgeschlossene Berufsausbildung, idealerweise im handwerklichen oder gestalterischen Bereich. Sie arbeiten gerne selbstständig, sind hilfsbereit und ein guter Teamplayer. Sie sind Mitglied der reformierten Kirche oder Sie könnten es sich vorstellen. Ihre Lebenserfahrung zeigt sich in guten Umgangsformen, in Kontaktfreudigkeit ebenso wie in Diskretion. Sie sind flexibel und bleiben auch unter Belastung freundlich. Auf Ihren gesunden Menschenverstand ist Verlass, der Ihnen sagt, wann Ihr Durchsetzungsvermögen und wann Ihre Dienstleistungsorientierung gefragt ist. Wir bieten Ihnen neben der sehr schönen kleinen Kirche, die wir Ihnen anvertrauen, standesgemässe Entlöhnung und Sozialleistungen, Entlastung durch einen engagierten Hilfssigristen sowie die nötige Aus- und Weiterbildung. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Bitte wenden Sie sich an Herrn Hanno Schmidheiny, Präsident der Kirchenpflege, Chlosterstr. 12, 8914 Aeugst am Albis, Telefon 043 333 96 20 E-Mail: hanno.schmidheiny@bluewin.ch.

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Leiterin oder Leiter Schulverwaltung (80 bis 100 %) (Mitglied der Geschäftsleitung) Sie sind eine unkomplizierte, fröhliche, flexible, selbstständige, fachkompetente und führungserfahrene Person, welche Freude am direkten Kontakt mit verschiedensten Partnern hat und Team- und Führungsarbeit sehr schätzt. Sie verfügen über eine kaufmännische Ausbildung und haben idealerweise das Diplom als Leiterin/Leiter Schulverwaltung abgeschlossen. Sie bringen Berufserfahrung im Bereich Verwaltung, die Bereitschaft für gelegentliche Abendsitzungen und eine kundenfreundliche und dienstleistungsorientierte Haltung mit. Die Schulverwaltung ist das Kompetenzzentrum für die Administration und sorgt für einen verwaltungstechnisch und organisatorisch professionellen Betrieb. Die Lehrerschaft, die Schulleitung, die Schulpflege, der Hausdienst, die Eltern und unsere Schülerinnen und Schüler wollen unterstützt, beraten und angehört werden – kurz etwa 100 freundliche, manchmal gestresste Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und über 460 Kinder und deren Eltern sind unsere resp. Ihre Kunden. Wir bieten Ihnen ein spannendes Arbeitsgebiet in einer aktiven und innovativen Schule, die Möglichkeit zu Weiterbildungen und zeitgemässe Arbeitsbedingungen. Mehr über die Primarschule Obfelden erfahren Sie auf www.primarobfelden.ch. Haben wir Ihr Interesse geweckt, dann zögern Sie nicht, sich bei uns zu bewerben. Ihre Fragen beantwortet Ihnen gerne der Schulpräsident, Herr Werni Kurt, Telefon 079 658 17 90. Ihre schriftliche Bewerbung senden Sie bitte mit den üblichen Unterlagen an die Primarschule Obfelden, Herrn Werni Kurt, Dorfstrasse 65, Postfach 21, 8912 Obfelden oder via E-Mail: schulverwaltung@primarobfelden.ch Wir freuen uns auf Sie.


Bezirk Affoltern

Pedro Guerrero Gemeindeleiter in Affoltern Pedro Guerrero wird per 1. November Pfarreibeauftragter der katholischen Kirchgemeinde Affoltern. Die katholische Kirchgemeinde Affoltern freut sich, mit Pedro Guerrero einen Pfarreibeauftragten einstellen zu können. Der neue Gemeindeleiter stammt aus Südamerika und ist dort in Venezuela geboren. Vor dreiundzwanzig Jahren kam er nach Europa. Er studierte Philosophie in Spanien und Venezuela. Das Studium der Theologie absolvierte er in Innsbruck. Pedro Guerrero ist verheiratet, hat zwei Töchter und arbeitet seit zwölf Jahren in der Pastoralarbeit in der Schweiz. Bis Ende Oktober 2013 ist er noch im Seelsorgeverband Muri-Aristau-Beinwil tätig. Ab dem 1. November 2013 wird er mit der Hauptaufgabe Gemeindeleitung in der Pfarrei Affoltern mitwirken. Im Gottesdienst vom Samstag, 30. November um 18 Uhr wird Pedro Guerrero von Dekan Franz Studer offiziell in sein Amt eingesetzt. Zu diesem Anlass sind alle Pfarreiangehörigen und Interessierten herzlich eingeladen. Für die neue Herausforderung wünschen wir Pedro Guerrero viel Freude, Kraft und Begeisterung sowie schöne Begegnungen mit den Pfarreimitgliedern. Die Kirchenpflege freut sich auf eine gute und erfreuliche Zusammenarbeit. Kath. Kirchenpflege Affoltern anzeige

Freitag, 25. Oktober 2013

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Gehölzpflege für die Natur Massnahmen entlang der Reppisch zwischen Sellenbüren und Aumüli Ab November 2013 bis März 2014 werden unter Federführung des Awel, Sektion Gewässerunterhalt, entlang der Reppisch zwischen Sellenbüren und Aumüli Unterhalts- und Pflegemassnahmen durchgeführt. Die Massnahmen sind Teil der Umsetzung des Ökokorridors Reppisch. In den nächsten Monaten werden an ausgewählten Stellen entlang der Reppisch Krautsäume und Gehölze gepflegt. In diesem Winterhalbjahr wird besonderes Gewicht auf die Pflege von Krautsäumen entlang und zwischen den Gehölzen gelegt. Damit werden die in den letzten Jahren geschaffenen «Licht»korridore offen gehalten, die Besonnung von Riedwiesen verbessert und die Lebensräume für Libellen, Heuschrecken und Schmetterlinge optimiert. Grosse Gehölzpartien entlang der Reppisch waren einförmig ausgebildet und wenig strukturreich. Die Strauchschicht war zudem oft stark überaltert. Für Vögel und zahlreiche weitere Kleintiere sind aber dichte, vielfältig aufgebaute Strauchbestände unterschiedlichen Alters als Niststandorte und Unterschlüpfe unverzichtbar. Auch wurde festgestellt, dass sich die Gehölzbestände entlang der Reppisch in den letzten Jahrzehnten stark auf Kosten von gut besonnten Ufer- und Bachpartien ausgedehnt haben. Diese

Mit den Pflegemassnahmen wird die Struktur- und Lebensraumvielfalt entlang der Reppisch gefördert. (Bild zvg.) stellen u.a. für Reptilien, Amphibien und spezielle Libellen aber sehr wichtige Entwicklungsräume dar. Von «Sonnenfenstern» profitieren auch seltene Pflanzenarten wie zum Beispiel Orchideen, Akelei oder der Gelbe Eisenhut.

Strukturvielfalt nimmt zu Die stattfindenden Pflegearbeiten stützen sich auf biologische Abklärungen

ab und erfolgen gezielt unter Berücksichtigung der Bedürfnisse von vorhandenen Lebensgemeinschaften. Die Erfahrungen mit den in den letzten Jahren getroffenen Massnahmen zeigen, dass auftretende «Wunden» in den Gehölzen bald verheilen, dass sie die Strukturvielfalt erhöhen und mithelfen, seltene Tiere und Pflanzen entlang der Reppisch zu fördern. Ohne gezielte Pflegemassnahmen drohen verschiedene dieser Arten ihren Le-

bensraum und ihre Nischen zu verlieren. Um den Eingriff naturverträglich zu gestalten, werden die im Pflegeplan angeregten Massnahmen im Gehölzbereich der Reppisch zudem nicht alle gleichzeitig, sondern räumlich und zeitlich gestaffelt, über mehrere Jahre verteilt, vorgenommen. Ebenso wird eine fachliche Begleitung durch eine speziell eingesetzte Arbeitsgruppe gewährleistet.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 25. Oktober 2013

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Verkehrsplanung aus der Steinzeit Schwache Verkehrsteilnehmer gefährdet

Sekundarschulpflege Bonstetten von links: Sibylle Albrecht-Schnetzler, Jana Kaufmann, Corinne Stutz, Lutz Eichelkraut, Claudia Chinello. (Bild zvg.)

Sekundarschulpflege Bonstetten in neuer Zusammensetzung Offizielle Konstituierung folgt nach der Präsidiumswahl Nach würdiger Verabschiedung der Präsidentin Jacqueline De Barro Ende September heisst das Team der Sekundarschulpflege Bonstetten das neu gewählte Mitglied Sibylle AlbrechtSchnetzler in der Behörde herzlich willkommen. Die offizielle Konstituierung wird nach der Präsidiums-Wahl vom 24. November 2013 erfolgen. Die Mitglieder der Sekundarschulpflege

Bonstetten empfehlen einstimmig die amtierende Vizepräsidentin Corinne Stutz zur Wahl für die Besetzung des Präsidiums. Corinne Stutz ist neben Jana Kaufmann, die zum Ende des laufenden Schuljahres zurücktreten wird, die Dienstälteste in der Behörde und amtet bereits seit eineinhalb Jahren als Vizepräsidentin. Die zurückgetretene Präsi-

dentin führte Corinne Stutz erfolgreich ins Präsidentenamt ein, welches sie seit Jacqueline De Barros Rücktritt umsichtig, kompetent und mit viel Engagement ad interim wahrnimmt. Die Sekundarschulpflege Bonstetten freut sich auf eine enge und gute Zusammenarbeit mit der Lehrerschaft, Behörden und der Bevölkerung von Stallikon, Wettswil und Bonstetten. (spf)

Gewerbeverein Affoltern: Engagement ist nötig und wichtig Herbst-Forum mit Referat des neuen KGV-Geschäftsführers Das traditionelle Herbst-Forum des Gewerbevereins Affoltern im Restaurant Central stand am vergangenen Dienstagmittag allgemein unter dem Thema «Engagement». Dieses wurde denn auch von allen Seiten gefordert. ................................................... von urs e. kneubühl Ohne Engagement, gehe es nicht, bemerkte René Ammann, Präsident des Gewerbevereins Affoltern GVA, schon in seinem Willkomm. Aus gutem Grund, waren doch von den rund 180 Mitgliedern des GVA, gerade einmal zwei Handvoll zum traditionellen Herbst-Forum vom Dienstagmittag erschienen. Verstärkt wurden diese von einigen Gewerblern aus den umliegenden Gemeinden, die Ammann zusätzlich eingeladen hatte, «um wenigstens 20 Leute zusammenzubekommen». Ammann betonte, wie nötig und wichtig das gemeinsame Engagement im Gewerbeverein ist, um als Stimme und Körperschaft wahrgenommen zu werden. Unterstützung erhielt der GVA-Präsident auch von Thomas Hess, dem geladenen Referenten. Seit rund 100 Tagen im Amt als neuer Geschäftsführer des Kantonalen Gewerbeverbandes Zürich KGV, referierte Hess zum Thema «Was bringt uns im Amt der KGV?».

Gewerbe geniesst Glaubwürdigkeit Hess ging allerdings vorerst auf die aktuellen Abstimmungen ein, die das Gewerbe beschäftigen. «Die 1:12-Initiative ist eigentlich nicht ein Thema direkt für das Gewerbe», stellt er fest, «dennoch stehen wir direkt oder indirekt in der Wertschöpfungskette – auch mit den börsenkotierten Grosskonzernen. Es geht dabei allerdings, trotz einiger Lohnexzesse, um einen

pragmatischen Ansatz und nicht um eine ethische Diskussion. Die Festsetzung Löhne ist Sache der Unternehmer und ihrer Mitarbeitenden, Lohnexzesse sollen durch das Aktionärsrecht geregelt werden und nicht durch den Staat», hielt Hess klar fest. Die Mindestlohn- und die Erbschaftssteuer-Initiativen sieht Hess ebenso als Puzzlesteine in einer Pipeline von gefährlichen Abstimmungen für die nächsten Jahre. Hier sei das Engagement aller Mitglieder gefordert, versichert er, denn «Kampagnen werden nicht mehr mit teuren Plakatkampagnen gewonnen, sondern von der Basis aus, die sich für ihre Überzeugung einsetzt». Ein Pluspunkt, so schloss Hess, sei dabei die Glaubwürdigkeit, die das Gewerbe geniesse.

Kostenlose Erstberatung beim KGV-Hausjuristen Der Frage, was die Mitglieder des GVA vom KGV generell erwarten können, stellte sich der neue KGV-Präsident im zweiten Teil seiner Ausführungen: «Der KGV engagiert sich für die KMUThemen im Kanton Zürich, zum Beispiel für tiefere Steuern, Gebühren und Abgaben.» Er erinnerte an die erfolgreiche KMU-Entlastungsinitiative, aus der das «KMU-Entlastungsgesetz» resultiert hat und die Lancierung der Volksinitiative «Ja zu fairen Gebühren», die zum Ziel hat, die stetig ansteigende Gebührenlast, unter der insbesondere die KMU leiden, zu beschränken. 2014 kommt diese in die parlamentarische Beratung. Weiter vermittelte Hess, dass der KGV auch bei kantonalen Vernehmlassungen die Stimme des Gewerbes vertritt und bei Wahlen gewerbefreundliche Kandidaten unterstützt. «Der KGV gestaltet zudem die politischen Rahmenbedingungen im Kanton Zürich mit, er macht juristische Einsprachen gegen gewerbefeindliche Verordnungen und Richt-

Um es vorweg zu nehmen: Ich bin Autofahrer, ich bin einer der Bösen. Dass die «studierten» Verkehrsplaner jetzt aber alles dransetzen, um ausgerechnet die potenziellen Opfer dieser rasenden Verkehrsteilnehmer zu gefährden, erstaunt mich schon sehr! Die dazu nötigen Waffen sind ein Naturprodukt und stammen aus der Steinzeit, genauso wie die Der Stein des Anstosses. (Montage Marcel Landolt) Ideen der genialen Herren Planer: Steine. Das Rezept ist einfach: Man verteile möglichst viele Schikanen aus diesem harten und dauerhaften Material möglichst gleichmässig und flächendeckend im Dorf und nenne Unnötiger Slalom ... das Resultat «verkehrsberuhigte Dreissiger- Zone». Gegen eine Dreissiger- Zone ist auch gar nichts einzuwenden. Aber dass die schwächeren Verkehrsteilnehmer, die Zweiradfahrer zum Beispiel, bei der Begegnung mit vier- ... aneinander vorbeikommen unmöglich. rädrigen Gefährten (Bilder Marcel Landolt) oft in lebensgefährliche Situationen wegen dieser un- den Elemente aus der planerischen motiviert angebrachten Dinger gera- Steinzeit zu stossen. Sie wohnen ja ten, muss ja nicht sein. Das finde so- auch weit weg vom «Tatort». gar ich als Böser. Im Übrigen wünsche ich den Leider haben es die naiv- kreativen Schneeräumungsequipen im komVerkehrsexperten bisher versäumt, menden Winter viel Glück bei der Suselber einmal mit dem Velo in solcher- che nach der Fahrrinne. Versichert euart befriedeten Gegenden herumzu- re Pflüge!! fahren und gegen eines dieser unwahrscheinlich eleganten und passen- Marcel Landolt anzeige

KGV-Geschäftsführer Thomas Hess. (Bild zvg.)

linien und nicht zuletzt ist der KGV die Brücke zwischen den örtlichen Gewerbevereinen und dem Schweizerischen Gewerbeverband.» Schliesslich wies Thomas Hess auch noch darauf hin, dass der KGV den Gewerbevereinen kostenlos Wissen durch einen Referenten-Pool mit vier Themen jährlich zur Verfügung stelle, die Berufsmesse Zürich organisiere, die Verwendung der Gelder aus dem kantonalen Berufsbildungsfonds mitbestimme und eine kostenlose Erstberatung beim KGV-Hausjuristen sowie schnelle und unkomplizierte Behandlung biete. Hess wünscht sich zudem gute und sachliche, auch hart geführte Diskussionen nach innen bei gleichzeitiger grosser Geschlossenheit gegen aussen. Den lokalen Gewerbevereinen wünscht er gute und engagierte Mitglieder. Ein Wunsch, dem sich mit Wortmeldungen auch die Gewerbler Werner Baur und Theo Fischer anschlossen.


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Freitag, 25. Oktober 2013

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Spannungsvolle Kontraste voller Lebenskraft Malerische Lavaströme und marmorne Vielgestaltigkeit in der Galerie für Gegenwartskunst in Bonstetten Die österreichische Malerin Maria Moser und die amerikanischschweizerische Bildhauerin Jaya Schürch verwenden in ihrer Bildsprache ganz unterschiedliches formales Vokabular. Dennoch verbindet die Werke eine inhaltliche Linie: Beide Künstlerinnen setzten sich mit dem Begriff und der Wirkung von Spannung auseinander. ................................................... von nana pernod Starke Rottöne und schwarze Gegenwelten, Asphalt sowie Eisenpigmente strahlen einem «glühend» in Maria Mosers Bildern entgegen. Daneben durchwandern tiefes Ultramarin, Violett oder Spuren eines Grün und Orange Mosers Bildwelten. Ausgang allen Schaffens ist bei der österreichischen Künstlerin das Eisen. Für sie ist es der kosmische Ursprung allen Seins. Das Eruptive, das Energetische sowie der eigene Kampf mit den formalen Elementen der Malerei bestimmen den Entstehungsprozess des Bildes. Die Malerin trägt dabei Ölfarben, Asphalt und darin eingemischte Eisenpigmente pastos auf die am Boden ausgebreitete ungespannte Leinwand auf. Die dabei entstehende Materialität ist ihr ebenso wichtig, wie die entfernte Wirkung der sich ineinander keilenden kubisch angedeuteten formalen Elemente. Sie evozieren einen Raum, der sich dann in einem Lavastrom auflöst und als Illusion entpuppt. «Der Glutstrom ist für mich eine zutiefst existentielle Angelegenheit: ein Entstehen und Verglühen», erläutert Moser. Das Prozesshafte eines Lebens, das von

Maria Moser, «Glutelemente», 140 x 200 cm. (Bilder zvg.) Werden und Vergehen bestimmt ist, sieht Moser einem Lavastrom ähnlich: das «innere Herz» der Erde kommt mit voller Wucht und Energie zum Vorschein, zerstört, um nachher wieder Ausgang von Leben zu sein. Mit der ihr eigenen Bildsprache erlangte Maria Moser weltweit Bekanntheit: Selbst das Kunsthaus Zürich hat Bilder von ihr gekauft.

Gemeinsamer Erguss vulkanischer Schmelze Den Werken der zwei Künstlerinnen gemeinsam ist die Spannung, die die

Jaya Schürch, «Polymorph VII», Marmor, 60 x 23 x 125 cm.

«glühenden» Bilder Mosers und die mit physikalischen Gesetzen ringenden marmornen Skulpturen Schürchs an den Tag legen. Der Betrachter kann sich an Mosers Bildwelten wärmen, um nachher die überschüssige Energie an den marmornen Skulpturen Schürchs wieder abzukühlen. Dennoch kann von einer inhaltlichen Abkühlung kaum die Rede sein, das zeigen uns die Bronzen von Schürch, die neben ihren marmornen Werken zu sehen sind. Hier fasziniert die Bildhauerin einerseits das Eruptive, Vulkanische und anderseits das Mysterium des Lebens: Pollen, Blütenstaub und

andere Mikroorganismen. Den flüssigen Wachs giesst Schürch in eine Wasserfass: es entsteht eine Lavalandschaft die sich so, bronzen, an die eisernen Lavaströme Mosers schmiegt.

Suche nach dem Mysterium des Lebens Die spannungsvollen Kräfte zwischen den Dingen und in zwischenmenschlichen Beziehungen faszinieren die Bildhauerin Jaya Schürch. Ihre grosse Leidenschaft: Der Marmor – oder besser; die verschiedensten Marmorarten – bieten ihr die Möglichkeit formal den Begriff und die Wirkung von

Spannung umzusetzen. Und so wirken viele ihrer marmornen Arbeiten vor allem in ihren «Zwischenräumen»dort, wo «nichts» ist, entsteht Spannung: hier ist Lebendigkeit für den Betrachter erahnbar und hier haftet dessen Aufmerksamkeit. Die Auseinandersetzung mit dem Leben an sich, seinen unergründlichen Geheimnissen, spiegelt auch die Person Schürchs wieder: Biologie war einst eines ihrer Studienfächer, neben der Bildhauerei. Trotz der physischen Kälte des Marmors ist für die Bildhauerin «ihr» Stein nie kalt, sondern belebt. Im Arbeitsprozess kämpft sie nicht gegen die harte Materie, sondern arbeitet mit ihr: «Erst das Gemeinsame, das Zusammenarbeiten mit dem Stein, macht aus meiner Arbeit eine Skulptur. Nie würde es klappen, würde ich gegen die Materie arbeiten und mich abmühen.» Ihre marmornen Skulpturen wirken denn auch so: Meist sind sie mehrteilig und schmiegen sich ineinander oder ruhen entfernt voneinander in spannungsvoller Eleganz . Möge der kommende Winter so richtig kalt werden, dann haben die Besucher der gegenwärtigen Ausstellung der Galerie für Gegenwartskunst in Bonstetten genügend Energie in sich aufgesogen, um dem frostigen Wetter zu trotzen. Ausstellung bis 8. Dezember in der Galerie für Gegenwartskunst, Bonstetten. Apéros: Sonntag, 17. und 24. November, 13 bis 17 Uhr. Finissage: Sonntag, 8. Dezember, 13 bis 17 Uhr. Öffnungszeiten, Galerie: Dienstag bis Freitag, 14 Uhr bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag 13 bis 17 Uhr. Kunstfenster: Sonntag 14 bis 17 Uhr und nach Absprache. Infos: Galerie für Gegenwartskunst, Elfi Bohrer, Burgwies 2, Bonstetten, Tel. 044 700 32 10, www.ggbohrer.ch.

Acrylbilder und Baumgefässe in der Galerie Märtplatz Bruno Arnold und Angelo De Moliner zeigen ihre neuen Werke in Affoltern Vom Freitag, 1. November, bis Sonntag, 17. November, zeigt die Galerie Märtplatz in Affoltern Acrylbilder von Bruno Arnold und Baumgefässe von Angelo De Moliner. Es sind genau vier Jahre her, seit die beiden Künstler am gleichen Ort ausgestellt und mit ihren Werken eine atmosphärisch ansprechende und gut besuchte Ausstellung gestaltet haben. Ihr kreatives Schaffen hat sich seither weiter entwickelt, und sie präsentieren ihre neuen Werke wieder gemeinsam in der bewährten Kombination. Holz in seiner ganzen Vielfalt und mit seiner charakteristischen Ausstrahlung prägt die Werke von Angelo De Moliner. Neue Ausdrucksformen

entstehen durch die Verarbeitung von schlagfrischem Holz. Im Trocknungsprozess gibt sich das Holz die endgültige Form. Die Bilder von Bruno Arnold, viele in warmen Farbtönen gehalten, sind mehrheitlich in den letzten vier Jahren entstanden. Neben Bildern auf Leinwand in mittleren Formatgrössen sind auch kleinformatige Bilder auf anderen Farbträgern, z.B. Stahlplatten zu sehen.

Bruno Arnold: Lust und Faszination Bruno Arnold stellt seine Arbeiten seit 20 Jahren im Säuliamt aus. Die Lust und Faszination an der prozesshaften Entstehung seiner Bilder sind für ihn nach wie vor der Antrieb für die Malerei. Die Bilder entstehen meist ohne

Skizzierung und mit nur vagen ersten Vorstellungen. Dies gibt dem kreativen Prozess viel Raum, auch wenn diese gewählte Vorgehensweise teilweise anspruchsvoll und durch Umwege geprägt ist. Der Malbeginn verläuft spontan und intuitiv. Wenn die «Bildidee» fassbarer wird, beginnt die gezielte Weiterentwicklung. Dieser Malprozess ist selten geradlinig; meist wechseln sich spontane und chaotische Phasen, welche dem Zufall Raum geben, mit solchen der bewussten Strukturierung und Gestaltung ab. Letztere werden im Laufe der Bildentstehung zunehmend bestimmend. Zur Anwendung kommen vielseitige Möglichkeiten des Farbauftrages und der experimentelle Umgang mit Mischtechniken. Die Verwendung von Teer ist neu und ermöglicht im Zusammenwirken mit der Acrylfarbe spezielle Wirkungen, da sich die beiden Materialien gegenseitig abstossen. Wunsch und Anspruch von Bruno Arnold ist, mit jedem Bild etwas Neues zu schaffen. Jedes Bild hat seine eigene Gesetzmässigkeit und inneren Bezüge. Dabei spielt das Finden einer Balance zwischen Spontaneität und Ordnung, Dynamik und Ruhe, eine wichtige Rolle. Die Entwicklung der künstlerischen «Handschrift» ist für Bruno Arnold nie abgeschlossen. Neugier hilft ihm, bewährte und gelungene Bildkompositionen wieder zu verlassen, um Neues zu entdecken.

Angelo De Moliner: Im Dialog mit dem Baum Bruno Arnold lässt dem kreativen Prozess viel Raum.

Während der letzten 35 Jahre hat sich Angelo De Moliner intensiv mit sei-

nem Werkstoff Holz auseinandergesetzt und mit den Bäumen aus unserem Kulturkreis. Er weiss, dass er nur im Dialog mit seinem Material arbeiten kann. Äste, Risse, Verletzungen, Verfärbungen und Bruchstellen sind bei ihm keine Holzfehler, sondern bewusster Teil der Gestaltung. Die Geschichte und das Wesen des Baumes treten bei der Bearbeitung unmittelbar in Erscheinung und verlangen Beachtung. Der Schaffensprozess Angelo De Moliner in seiner Werkstatt. (Bilder zvg.) ist geprägt von Respekt gegenüber diesen nicht selten den feinster paralleler Rillen, durch jahrhundertealten Lebewesen. Be- Ausbürsten und Aufrauhen, entstehen scheidenheit wird spürbar, und sie die Kontraste zwischen seidenfeinen lässt den kraftvollen Objekten ihren und verletzten Flächen. Die AusRaum. druckskraft des Holzes wird mit dem Die minimalistischen Holzgefässe Einsatz von Metallspuren, Feuer und stehen wie Skulpturen im Raum. Sie Erdelementen unterstrichen. strahlen archaische Gelassenheit aus. Den Objekten ist keine Bedeutung Mal behäbig und erdennah, mal leicht beigegeben. So sind sie auch offen für und fast schwebend, jedoch immer Immaterielles: Ideen, Wünsche, Geselbstverständlich. Die Objekte wer- danken, Erinnerungen und andere den aus einem ganzen Stück des Bau- Energiequellen. mes geschnitten. Er selber sagt, dass seine Objekte bereits im Baum seien; Vernissage: Freitag, 1. November, 19 bis 21 Uhr. er müsse sie nur herausschälen. Weitere Öffnungszeiten: Freitag 17 bis 20 Uhr, SamsDurch spezielle Bearbeitungen der tag 9 bis 14 Uhr, Sonntag 14 bis 17 Uhr. Galerie Oberflächen, wie mit dem Einschnei- Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7, Affoltern.


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Forum

Freitag, 25. Oktober 2013

Steuererhöhung, die Ärzte im Knonauer Amt kaum Mehrwert schafft befürworten die neue Rechtsform Zur geforderten Erhöhung der Vignettenpreise. Mit der Vorlage werden im Wesentlichen zwei Dinge erreicht: Erstens prestigeträchtige Umfahrungsstrassen in peripheren Gebieten (Näfels, Le Locle und La Chaux-de-Fonds), die ohne schlüssigen Grund plötzlich «von nationaler Wichtigkeit» sind. Zweitens wird der Unterhalt (Sanierungen und Winterdienst) einiger kantonaler Strassen durch den Bund übernommen. Die erste Gruppe soll, sofern die Umfahrungen für diese Bewohner wichtig sind, kantonal oder kommunal finanziert werden. Warum Näfels umfahren werden muss, das benachbarte Netstal aber nicht, offenbart sich wohl nur zentralstaatlichen Planern und dem Stammtisch im «Ochsen» in Näfels. Ebenfalls nicht klar ist, warum man dies durch die Autobahnvignette (also eine Abgabe für Autobahnen) finanzieren soll. Die zweite Gruppe sind Strassen, die bereits existieren und deren Label zu «Strassen von nationaler Wichtigkeit» oder eben «Nationalstrassen» geändert wird. Mit entsprechenden finanziellen Folgen. Es wird kein Strukturausbau vorgenommen. Einzig werden föderale zugunsten von zentralstaatlichen Strukturen aufgegeben. Da

die Ersparnisse der Kantone kaum den Bürgern zurückgegeben werden, während die Vignettenpreise um 150% angehoben werden, ist dies einzig eine Steuererhöhung für den Erhalt von Strukturen, die bis dato anderweitig finanziert wurden.

Als Stimmberechtigter sollte man sich nicht erpressen lassen In diesem Zusammenhang geradezu eine Frechheit ist die Äusserung von Bundesrätin Leuthard in der Tribune de Genève, wonach bei einer Ablehnung dieses Gesetzes die Ausgaben dennoch getätigt werden – jedoch anders finanziert, etwa durch Erhöhung des Mineralölzuschlages. Eine Bundesrätin, die im Vorfeld einer Abstimmung die Meinung des Volkes derart ignoriert, ist untragbar. Als Stimmberechtigter sollte man sich nicht erpressen lassen! Teure Prestigeprojekte in der Peripherie, Reduktion des Föderalismus, Steuererhöhnungen ohne Mehrwert und Erpressung durch die Exekutive sind abzulehnen – und somit auch die Änderung des Nationalstrassenabgabegesetz. Florian Maier, Wettswil, Vorstandsmitglied jungfreisinnige Kanton Zürich und Säuliamt

Am 24. November wird über die neue Rechtsform des Spitals Affoltern abgestimmt werden. Eine Abstimmung, bei welcher vom Stimmvolk viel verlangt wird. Die Materie ist äusserst komplex. Kaum jemand ist in der Lage, den wirtschaftlichen und juristischen Hintergrund dieser Abstimmung vollumfänglich zu verstehen. Selbst Delegierte des Spital-Zweckverbandes geben offen zu, dass sie Mühe haben, das Themenfeld als Ganzes zu erfassen und adäquat zu beurteilen. Wie sollte der normale Bürger dazu in der Lage sein, wenn sogar Experten – selbst ernannte oder tatsächliche – hierüber uneins sind? In den letzten Monaten wurde über die neue Rechtsform eindrücklich intensiv diskutiert. Die Diskussion – nicht zuletzt im «Anzeiger» – war äusserst emotional und hinterliess beim unvoreingenommenen Leser den Eindruck, dass es um mehr gehen könnte als um die Sache als solche. Womöglich trifft dies sogar zu. Letztlich ist aber die Rechtsform eines Spitals nicht mehr als ein Rahmen. Ein Rahmen, innerhalb dessen das praktiziert wird, um was es bei einem Spital geht, nämlich um die Behandlung kranker Menschen. Argumente, dass die eine oder andere Rechtsform dazu dienen sollte, den Menschen nicht mehr als das zu sehen, was er ist, sondern als reine «Geldmaschine», könn-

ten grundsätzlich begründet sein. Wer möchte denn schon als kranker Mensch nur nach rein wirtschaftlichen Aspekten behandelt werden? Solche Bedenken sind in der heutigen Zeit durchaus gerechtfertigt. Andererseits kann ein Spital im 21. Jahrhundert gar nicht mehr funktionieren, ohne dass wirtschaftliche Aspekte mitberücksichtigt werden. Erst recht ein kleines Spital ist darauf angewiesen, dass «die Zahlen» stimmen. Denn ansonsten droht es, mitsamt aller sicherlich hochlobenswerten, ethisch moralischen Prinzipien schlicht und einfach aus finanziellen Gründen geschlossen zu werden. Der Rahmen ist daher durchaus nicht unwichtig.

Wesentlich wichtiger als der Rahmen ist letztlich das Bild im Zentrum Doch wesentlich wichtiger ist letztlich das Bild im Zentrum des Rahmens. Dieses Bild kann – wie verschiedene umliegende Spitäler ja auch beweisen – sowohl mit der einen wie mit der anderen Rechtsform durchaus funktionieren. Unseres Erachtens haben die Diskussionen rund um den Rahmen in den letzten Monaten dem Bild als solches erheblich geschadet. Es gilt, dass wieder Ruhe einkehrt in unserem Spital. Damit Ärzte, Pflegepersonal und

alle anderen beim grössten Arbeitgeber der Region mit viel Herzblut tätigen Angestellten dem nachgehen können, um das es letztlich geht. Um das Bild. Die Medizin und den kranken Menschen. Funktioniert das Spital im Kerngeschäft, ist die Rechtsform annähernd irrelevant. Wenn man alle Vorund Nachteile der neuen Rechtsform, über welche in den letzten Monaten exzessiv diskutiert wurde und auf deren erneute Erläuterung daher hier verzichtet wird, gegeneinander abwägt, scheinen unter dem Strich die Vorteile einer Aktiengesellschaft klar zu überwiegen. Die gesamte Ärzteschaft am Spital, die Spitaldirektion, die Betriebskommission sowie alle Delegierten der Gemeinden sind für diese neue Rechtsform. Der Vorstand der Ärztegesellschaft des Bezirks Affoltern schliesst sich dieser Empfehlung vollumfänglich an und empfiehlt daher den Stimmbürgern die Auflösung des Zweckverbandes (Frage 1) sowie den Beitritt zur interkommunalen Vereinbarung (IKV) betreffend die Umwandlung des Zweckverbandes in die Gemeinnützige Spital Affoltern AG (Frage 2). Vorstand Ärztegesellschaft Bezirk Affoltern (Dr. med. D. Koller, Dr. med. D. Zimmermann, Dr. med. B. Köhler, Dr. med. L. Steigmeier, Dr. med. A. Rothenfluh, Dr. med. R. Alvarez)

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Forum

Freitag, 25. Oktober 2013

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ämtler kantonsräte meinen

Hans Läubli (Grüne, Affoltern)

Trau, schau, wem … Unter dem Titel «Darum Raumplanung» fanden im Kulturkeller LaMarotte kürzlich Podiumsgespräche zum Thema «Schutz der Landschaft», «Bewältigung der Mobilität und «Entwicklung lebenswerter Siedlungen» statt. Neben Fachleuten und Interessenvertreter sassen auch Politiker von FDP und SVP auf den Podien. Andere Parteien wurden nicht angefragt. Warum gerade Exponenten dieser beiden Parteien auf diese Podien eingeladen wurden, ist schleierhaft, sind es doch gerade diese Parteien und deren Vertreter, die eine vernünftige und umweltschonende Raum-, Verkehrs- und Siedlungsplanung und den Schutz der Landschaft permanent torpedieren. So wurde vor etwas mehr als einem Jahr die Kulturlandinitiative der Grünen von den Stimmberechtigten des Kantons Zürich deutlich angenommen. Jetzt, wo es darum geht, den Volksentscheid umzusetzen, wird von eben diesen Parteien und ihren Regierungsvertretern wiederum alles unternommen, um dies zu verhindern.

Schrieb da in der vorletzten Kolumne an dieser Stelle ein Kantonsrat der SVP nicht etwas vom Respekt gegenüber dem Souverän? Wird von Grüner Seite auf den Schutz von Naturlandschaften und die Biodiversität der Erhalt von Bodenfläche gepocht, schreien die Vertreter der FDP und der SVP Zeter und Mordio. Wenn aber Kulturland für den umweltzerstörenden Strassenbau oder für Fachmärkte und Einkaufszentren zubetoniert wird, so klatschen sie in die Hände – dient es doch dem Wohl der Bauund Autolobby, von denen sie bei Wahlen grosszügig finanziell unterstützt werden. Im Rahmen der aktuellen Debatte um den kantonalen Richtplan wird vom Regierungsrat die Umzonung von Landwirtschaftsflächen in Siedlungsfläche in Bonstetten (Langacher) und Affoltern (Hedigerfeld) beantragt. Die Vertreter der Grünen haben Ablehnungsanträge gestellt. Kein einziger SVP- oder FDP-Vertreter, auch nicht aus unserem Bezirk, stellt sich bislang

hinter diese Ablehnungsanträge. Es sind ja auch die FDP-/SVP-dominierten Gemeinderäte der beiden betroffenen Gemeinden, die diese Gebiete offenbar einzonen wollen, auch wenn sie so tun, als wären sie für Kulturlandschutz und die Verdichtung nach Innen. Eine Politik des Fünfers und des Wegglis – lassen sich doch da wie dort lukrative Geschäfte mit Riesengewinnen machen. Den Schalmeientönen der FDP- und SVP-Politiker ist, wie noch viele weitere Beispiele zeigen, nicht zu trauen. Leider ist auch auf die Parteien der Mitte und der Linken kein Verlass – auch nicht auf die SP und die Grünliberalen, wie die Auseinandersetzungen um die Umfahrung Ottenbach im Natur- und Landschaftsschutzgebiet an der Reuss und um die Kulturlandinitiative, die auch von den Grünliberalen abgelehnt wurde, zeigen. Bleibt also nur, bei den nächsten Wahlen die Grünen zu stärken – denn sie sind die einzigen, die halten, was sie versprechen.

Alle Teile werden einzeln zusammengesetzt. (Bild zvg.)

Viel Handarbeit bei der Stadler Rail Ausflug der SVP-Sektion Hausen Die Mitglieder der SVP Hausen verbrachten einen lehrreichen Freitag am Bodensee. An einer sehr interessanten Besichtigung der Stadler Rail wurde viel über die Zugskompositionen der SBB und BLS, welche momentan in Produktion sind, erklärt. Die ganze Fertigung der Züge beinhaltet sehr viel Handarbeit, deshalb sind auch über 1000 Mitarbeiter in der Stadler Altenrhein beschäftigt, sei es beim Schweissen, Spritzen, Schaltafelbau, Kabelfertigung oder Innenausbau.

Nach der Führung stärkten wir uns im Flughafenrestaurant mit einem feinen Essen. Danach zeigten uns pensionierte Spezialisten das Aviatik Museum von Altenrhein. Die ehemaligen Militärflieger der Schweizer Luftwaffe, wie auch andere kleinere Flieger erinnerten so manchen an die vergangenen Zeiten. Das Schulungsflugzeug der SLS, welches der Swissair zur Weiterbildung der angehenden Swissair-Piloten diente, wurde auch bestaunt. (FB)

Die Gemeindefinanzen Kein «heimeliges Landspitälchen» und das Spital Affoltern Zukunft des Spitals Affoltern sichern, im «Anzeiger» vom 4. Oktober. Die neue Rechtsform des Spitals Affoltern ist eine komplexe Vorlage. Wenig Beachtung wurde bisher der Auswirkung für die einzelne Gemeinde insbesondere den Gemeindehaushalt geschenkt. Auch dieser Sachverhalt ist nicht ganz einfach, aber die Auswirkungen sind massiv. Der Zweckverband hat kein eigenes Vermögen, daher werden die Investitionsbeiträge der Gemeinden als Verwaltungsvermögen in der Gemeinderechnung geführt und entsprechend mit 10% degressiv abgeschrieben. Das ist wie beim Auto, im ersten Jahr wird mehr abgeschrieben als im fünften. Nun ist der Restwert in der Gemeinderechnung von Bonstetten kleiner als der Wert der Aktien der Sacheinlagen. Daher entsteht ein Buchgewinn. Im Weiteren müssen die Aktien nicht abgeschrieben werden, das entlastet die Laufende Rechnung. Kein Wunder frohlockt da der Gemeinderat. Alles nur positiv; aber eben nur auf dem Papier.

Eine Stiftung wäre ehrlicher Für die Aktien fürs Bettenhaus muss Bonstetten neue Schulden machen. Das tut in der Bilanz aber nicht weh, da die Aktien nicht abgeschrieben werden, den Schulden in der Bilanz die zusätzlichen Aktien gegengerechnet werden und so die Nettoschuld nicht steigt. Nun wissen wir aber, dass

Schulden früher oder später zurückbezahlt werden müssen. Für Bonstetten macht die Spitalbeteiligung bis 1000 Franken neue Schulden pro Kopf nötig. Finanztechnisch kommt das Ganze dann an die Oberfläche, wenn die Aktien nicht mehr so viel Wert sind, wie einbezahlt wurde. Das wird erst dann sein, wenn neue Gemeinderäte amten, die dann die Steuern für den Schuldenabbau erhöhen müssen. Was ist die Aktie wirklich wert? Gemeinnützig heisst die AG, damit keine Steuern bezahlt werden müssen. Das bedeutet aber auch, dass kein Geld an die Gemeinden zurückfliessen darf. Das bedeutet: die Aktien haben nur einen Wert in der Gemeinderechnung, können aber nie zu Geld gemacht werden.

Es gibt viele offene Fragen So gesehen wäre es ehrlicher, das Spital als Stiftung zu führen. Dann wäre der Gemeindehaushalt nicht nur kosmetisch entlastet, sondern bereinigt. Der Verwaltungsrat hiesse Stiftungsrat und der Zweck wäre im Stiftungsreglement festgelegt. Eine weitere Möglichkeit wäre den ganzen Zweckverband dem Kanton zu schenken. Damit bliebe das Vermögen bei der öffentlichen Hand. Es gibt also viele offene Fragen, die gemäss den Befürwortern genau untersucht worden sind. Gespannt bin ich daher auf die Infoveranstaltung am 28. Oktober um 20 Uhr im Gemeindesaal Bonstetten. Ernst Hedinger, Bonstetten

Bedingungen sind kontraproduktiv Bernhard Russi kommt nach Hedingen, im «Anzeiger» vom 18. Oktober. Mit Freude habe ich zur Kenntnis genommen, dass Bernhard Russi nach Hedingen kommt. Gerne wäre ich dabei gewesen. Doch die Teilnahme ist nur unter der Bedingung möglich, dass man am anschliessenden TartarEssen für 50 Franken teilnimmt, das

mir aber nicht zusagt. Auf telefonische Anfrage wurde mir erklärt, dass man auch nur am Apéro (30 Franken) dabei sein kann. Ich finde es schade, dass die Verantwortlichen den Promi-Talk an bestimmte Bedingungen knüpfen und so sicher einige Leute vom Besuch ausschliessen. Dies finde ich nicht kundenfreundlich und kontraproduktiv. Rolf Meier, Hedingen

Die Streichung von der Spitalliste droht, Leserbrief im «Anzeiger» vom 22. Oktober.

Der Leserbrief Nyffenegger bildet noch einmal das ganze Chaos ab, das um die Neustrukturierung des Spitals Affoltern entstanden ist. Zum Ersten: Die viel geschmähte Spitalliste ist eine bundesrechtliche Einrichtung die weder der Kanton Zürich noch der Bezirk Affoltern ändern kann. Der Bundesgesetzgeber schreibt vor, dass Spitäler (die mit der Krankenkasse abrechnen dürfen) einen Leistungsauftrag vom Kanton erhalten, der vom Kanton (unter Mithilfe der Krankenkassen) fallbezogen finanziert wird. Unbeschränkte Defizitgarantien gibt es nicht mehr. Der Leistungsauftrag wird für bestimmte Gebiete erteilt. Wenn ein Spital einen Leistungsauftrag für neurochirurgische Eingriffe will, muss es zeigen, dass es auf diesem Gebiet genügend Erfahrung hat, genügend Fälle behandelt und über das kompetente Personal verfügt. Der Leistungsauftrag wird einer rigorosen Qualitätskontrolle unterworfen. Früher, unter dem alten Kuvg, war es so, dass in den Spitälern die Chefärzte bestimmten, welche Behandlungen sie durchführen wollten, die Krankenkassen für allgemein Versicherte Tagespauschalen bezahlten (die für alle Behandlungsformen, ob IPS oder Wöchnerin, gleich hoch waren) und der Kanton am Schluss die Defizite deckte, wobei er etwa 50 % der Spitalkosten finanzierte. Die Infrastrukturkosten, namentlich für die Bauten flossen in die Spitalbudgets gar nicht ein. Das frühere System führte – dies nur ein Beispiel – dazu, dass lange Zeit kleinere Spitäler Paraplegiker nicht an spezialisierte Paraplegikerzentren abgeben wollten, weil sie an ihnen mit den Tagespauschalen ohne grossen Pflegeaufwand gut verdienten. Soviel zur Patientenfreundlichkeit des alten Systems. Heute wird für vordefinierte Fallgruppen, basierend auf Durchschnittswerten, eine Fallpauschale bezahlt, so dass kein Anreiz mehr besteht, jemanden zu lange im Spital zu behalten. Selbstverständlich müssen die Fallpauschalen vernünftig festgesetzt werden, und selbstverständlich muss man dafür sorgen, dass niemand, der noch Akutpflege braucht, einfach aus dem Spital geworfen wird. Das Problem

stellt sich wohl vor allem bei älteren Leuten, die sich weniger wehren können; gerade deren Betreuung wurde aber durch das neue Erwachsenenschutzrecht verbessert, sodass nicht zu erwarten ist, es werde zu massiven Missbräuchen kommen. Im Übrigen gibt es die Abstimmung mit den Füssen: In ein Spital, das behandlungsbedürftige Menschen rausschmeisst, werden wohl nur wenige Patienten gehen.

Ausgabefreudigkeit beschränken Der neue Ansatz bedingt, dass es in den Spitälern Geschäftsleitungen gibt, die für die Budgets verantwortlich sind und deshalb die entsprechenden Kompetenzen haben müssen, um Ausgaben zu tätigen oder eben nicht zu tätigen. Diese Geschäftsleitungen müssen kompetent beaufsichtigt werden. Das kann weder eine Laiendelegiertenversammlung noch gar das «Volk» selber. Ob die neuen Strukturen die Form eine privatrechtlichen AG annehmen oder im Rahmen einer öffentlich-rechtlichen Anstalt (wie zum Beispiel bei der Suva) realisiert werden, ist sekundär. Sicher kann es aber nicht sein, dass im Bezirk Affoltern die bundesrechlichen Vorgaben, die verhindern sollen, dass wir in 50 Jahren 99 % unseres Bruttosozialproduktes für Spitäler ausgeben, unterlaufen werden, indem die Delegierten – oder gar die Gemeindeversammlungen – einfach noch eine Zusatzfinanzierung zur gesetzlichen Finanzierung unter dem Titel «heimeliges Landspitälchen» sprechen. Wir werden nicht gesünder oder gar glücklicher, wenn wir einen immer grösseren Teil des BIP ins Gesundheitswesen (und ins Rechtswesen) stecken. Unfug ist der anti-deutsche Reflex, den Herr Nyffenegger schüren will. Wir haben die DRG von Deutschland übernommen; wie aber schon der englische Name zeigt, kommen sie aus Amerika und Australien. Deutsche Ärzte brummen genauso wie Schweizer Ärzte über DRGs, die die angestammte Ausgabefreudigkeit der Ärzte beschränken. Und wenn Herr Nyffenegger sich nicht mehr in einem DRG-gesteuerten Spital behandeln lassen will, wird er ins Ausland gehen oder eine der wenigen Kliniken, die nicht auf der Spitalliste sind, die er

dann aber selber bezahlt, suchen müssen. Wenn er ein Spital ohne deutsche Ärzte sucht, muss er wahrscheinlich nach Timbuktu auswandern. Wo ich den Spitalnostalgikern Recht gebe, ist, dass die Berater und Reorganisierer des Spitals Affoltern doch recht ungeniert für sich selber zuzulangen scheinen, um das von ihnen geschaffene Reförmchen auf den Weg zu bringen. Massgebend für den Erfolg der Spitalreform sind die Managementstrukturen, und die Managementpersönlichkeiten, d.h. eine Geschäftsleitung, die versucht, mit dem vorhandenen Geld das Optimum für Patienten und Mitarbeitende herauszuholen. Die rechtlichen Strukturen sind ziemlich nebensächlich, für deren Errichtung würden eigentlich – wenn man es richtig machte – wenige tausend Franken genügen. Hans Hegetschweiler, Zürich

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Spital Mit uns? – Wohl kaum Man weiss nicht, was die AG-Macher mit unserem Spital vorhaben. Sie reden viel, aber sie sagen es uns nicht. Sie drohen von vorn herein mit der Pleite und sie wollen uns dergestalt nötigen, ihrer DemokratieAusschaltungs-Vorlage zuzustimmen. (Was sind das für Firmengründer, die mit dieser miesen Vorstellung unser Spital neu aufstellen wollen?) Sie tricksen, indem sie in ihrem Inserat nicht den Mut haben, von einer AGGründung zu schreiben. Sie sagen, es sei eine «gemeinnützige» AG, obwohl das im Gesetz nicht vorgesehen ist. Der für 136 000 Franken beauftragte Bernhard Schneider wagt es nicht mehr, seine Werbetexte zu unterschreiben, es werden andere Namenkürzel vorgeschoben. Und besagter Schneider hat bereits vor einem Jahr gegen den Zweckverband nachweislich falsche Behauptungen publiziert. Die Juristin vom Gemeindeamt hat ihn in ihrem Bericht vom 15. Juli 2013 klar widerlegt! Wie sollen wir einer so wackligen Behördenvorlage zustimmen, wo so viele Ungereimtheiten, so ein massloses Geldausgeben bis hin zur persönlichen Bereicherung im Spiel sind? Das sind Fragen, die uns umtreiben und uns dazu verleiten, vorerst zweimal

Nein zu sagen

www.verein-zweckverband.ch Aktuell, Tagebuch


Veranstaltungen

Carfahrten, Umzüge und Spezialtransporte Kunz & Kiser Weidliweg 8 8909 Zwillikon Telefon 044 761 01 55 Sonntag, 27. Oktober 2013 Muotitaler Alpchäsmärcht 09.30 Uhr

Fr. 30.–

Dienstag, 5. November 2013 Beyeler Modeschau Fr. 30.– Donnerstag, 7. November 2013 Hosenruck–Thurgauer Rigi 10.00 Uhr Fr. 38.–

Kohle im Säuliamt! – Bergwerk Riedhof, Aeugstertal

Montag, 25. November 2013 Zibelemärit 06.30 Uhr inkl. Kaffee/Weggli Fr. 39.– Freitag, 6. Dezember 2013 Chlausfahrt

«Kohle im 21. Jahrhundert – wie weiter mit fossilen Brennstoffen» Kurzreferat von Kantonsrat Hans Wiesner

inkl. Mittagessen u. Chlaussäckli

Anschliessend Besichtigung des Bergwerkmuseums und Möglichkeit, den Bergwerkstollen zu besuchen mit Diskussion & Apéro.

Mittwoch, 1. Januar 2014 Neujahrsfahrt

Samstag, 26. Oktober 2013, 15.00 bis 17.30 Uhr,

inkl. Mittagessen u. Musik

im Museum und Stollen des Bergwerkes Riedhof, Aeugstertal (Postautostation Aeugstertal, Einfahrt Götschihof – Parkplätze vorhanden) Ein Diskussionsbeitrag der Grünliberalen zu den Themen fossile und erneuerbare Energien und zur Energiezukunft im Säuliamt.

10.00 Uhr

10.00 Uhr

Fr. 85.–

Fr. 83.–

Weihnachtsmärkte Freitag, 29. November 2013 (ID erforderlich) Stuttgart 08.00 Uhr inkl. Kaffee/Weggli Fr. 52.– Dienstag, 10. Dezember 2013 Konstanz 09.00 Uhr (ID erforderlich) Fr. 38.–

Eintritt frei www.knonaueramt.grunliberale.ch

Ferienreisen 2013 13. bis 15. Dezember 2013 Hansi Hinterseer Klingende Bergweihnacht in Seefeld inkl. Eintritt DZ/HP Fr. 445.–

Sa, 26. Okt. 2013, grosser Flohmarkt in Wetzikon/ZH ab 8 Uhr! Bei der Eishalle. Infos: Telefon 079 356 67 00, Mail: froggy1@gmx.ch

Restaurant Rütli, Obfelden Metzgete vom 25. bis 27. Oktober Telefon 044 770 07 07


Gewerbe/Dienstleistungen

«Quellwasser»

Auf Stradivaris Spuren

Moira Tanztheater feiert sein 20-Jahre-Jubiläum mit einer Grossaufführung. > Seite 23

Jagd nach dem idealen Geigenholz mit der Volkshochschule Knonauer Amt. > Seite 29

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Freitag, 25. Oktober 2013

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Schweizer Meister Hausemer Tanz-Junioren holen an den Titelkämpfen zweimal Gold und einmal Silber. > Seite 33

Die vollendete Luxus-Pflegelinie

Teppich-Schatzkammer aus dem Morgenland

Re-Nutriv in der Drogerie Pfister, Affoltern

Ausstellung «Kunst und Handwerk aus zwei Kulturen» in Obfelden

Mit der Einführung der ersten Re-Nutriv Creme im Jahre 1958 begann der Aufschwung der Luxus-Crèmen von Prestige-Marken. Bis dahin hatte wohl noch kaum jemand 115 Dollar für eine Gesichtscrème ausgegeben. Die goldene Verpackung von Re-Nutriv war ein Symbol für die hohen Ansprüche an dieses Produkt, und in der ersten Werbekampagne wurde denn auch kühn die Frage gestellt: «Was macht eine Crème 115 Dollar wert?» Die Antwort auf diese Frage lautete: optimale Wirkung und luxuriöse Beschaffenheit. Diese Kombination basierte auf einer streng gehüteten Rezeptur.

In einer ganz speziellen Ausstellung präsentiert die Firma Kurt Wohndesign in Obfelden einzigartige Teppiche der Firma Zollanvari. Zwei persische Teppichknüpferinnen demonstrieren ihr Können und lassen die Besucher kunstvolle Gestaltung und solides Handwerk hautnah erleben.

lich reduziert, der Teint ist fühlbar elastischer und straffer.

Supercrèmes der Luxusklasse

Neue Energie für die Haut

Seit mehr als 50 Jahren sind innovative Technologien und wertvolle Wirkstoffe Kennzeichen der luxuriösen Re-Nutriv Gesichts- und Körperpflege-Produkte. Zehn Jahre Forschung stehen hinter der Entwicklung des neuen Anti-Aging Super-Moleküls RVF-10. Durch ein ausgeklügeltes Verfahren gelang es der Estée-Lauder-Forschung, das leistungsstarke Anti-Oxidant Resveratrol mit dem ebenfalls antioxidativ wirkenden Irritationshemmer Ferulasäure zu vereinigen. Ein weltweites Novum in der Kosmetik! Besonders interessant: durch die Kombination leisten beide Wirkstoffe viel mehr, als einer der beiden es allein könnte. Die Lebensspanne der Hautzellen wird verlängert. Die Haut wirkt gesünder, vitaler und jünger, Linien und Fältchen wirken deut-

Die Drogerie Pfister in Affoltern kann auf eine langjährige Erfahrung mit der Pflegelinie von Estée Lauder zurückblicken. Ihre Kunden schätzen nicht nur das grosszügige Sortiment, sondern auch die kompetente Beratung des Fachpersonals. Anhand einer umfassenden Analyse der Haut und einem ausführlichen Gespräch mit den Kunden gelingt es das richtige Produkt für jeden Hauttyp zu finden. Vom 21. Oktober bis 2. November steht die Drogerie Pfister in Affoltern ganz im Zeichen von Estée Lauder. Es erwartet jede Kundin beim Kauf von Estée-Lauder-Produkten im Wert von 80 Franken ein schickes Trend-Necessaire mit Reisegrössen ausgewählter Pflege-Bestseller und beliebten Makeup Highlights. (pd.)

Jetzt kostenlos testen: die hochwertige Pflege von Estée Lauder. (Bild zvg.)

Schulter zu schauen, dürfte einen Besuch der Sonderausstellung der Firma Kurt Wohndesign in Obfelden rechtfertigen. Unter dem Motto «Kunst und Handwerk aus zwei Kulturen», sind gut 160 Teppiche in den verschiedensten Grössen zu besichtigen. Diese exklusiven Stücke stammen von der Firma Zollanvari AG. Firmeninhaber Reza Zollanvari ist mit einer Schweizerin verheiratet und lebt seit vielen Jahren im Säuliamt. In der Sonderausstellung Obfelden werden einzigartige Teppiche gezeigt, welche in traditioneller

Seit 20 Jahren verlässlicher Partner für Ferien und Freizeit Herbst-Ausstellung bei Willy’s Wohnmobile in Affoltern

Die beiden ergänzen sich gut: sie organisiert die Vermietung und führt den Shop, er ist zuständig für Reparaturen und den Verkauf. «Ohne sie könnte ich es nicht machen», sagt Willy Zim-

mermann und seine Frau entgegnet prompt: «Ich ohne dich auch nicht.» Seit 20 Jahren hat sich «Willy’s Womo» als verlässlicher Partner für Ferien und Freizeit etabliert. Gegründet wurde die Firma im November 1993. Fünfeinhalb Jahre später kommt hinter dem Volg in Zwillikon in einem Baucontainer der erste Zubehörshop dazu, im November 2003 kaufen Zimmermanns die Liegenschaft an der Unteren Bahnhofstrasse 39 in Affoltern. Nach dem Umbau folgt im Sommer 2006 der Umzug von Zwillikon nach Affoltern.

Weltpremiere in Obfelden

Die Farbenvielfalt und die Fülle von Symbolen und Materialien der Teppiche, geknüpft mit den Techniken der persischen Nomaden, sorgen für eine imaginäre Sinnesreise ins MorgenAllein den eigens aus dem Iran eingeland. Die Teppich-Ausstellung mit dieflogenen Teppichknüpferinnen bei ihsen Seidenteppichen gilt als eigentlirem kunstvollen Handwerk über die che Schweizerpremiere, können sie doch exklusiv und erstmals in Obfelden besichtigt werden. Neben den ausgesuchten Teppichen zeigt die Ausstellung selbstverständlich auch noch eine umfassende Palette an Möbeln, Wohntextilien, Lampen und Accessoires aus dem Hause Kurt Wohndesign. In einem echten Qashqai-Nomadenzelt dürfen sich die Ausstellungsbesucher mit Getränken und exotischen Häppchen von der Reise ins Morgenland erhoDie beiden Teppichknüpferinnen aus dem Iran (vorne Mitte) und das Ausstellungsteam freuen sich auf len. (mm) die Besucher. (Bild zvg.) anzeige

Verkauf und Vermietung von Reisemobilen und Wohnwagen, dazu Reparaturen und der Zubehör-Shop. Das sind die vier Pfeiler des Geschäfts von Willy und Margrit Zimmermann. Am Wochenende laden sie zur Herbst-Ausstellung.

und althergebrachter Herstellungsweise geknüpft sind, jedoch völlig neue und moderne Motive aufweisen.

Fahrzeuge für 2014 sind bereits da Mit zwei Mietfahrzeugen hat Willy Zimmermann angefangen. Heute sind es zehn Reisemobile und zwei Wohnwagen, alle ein bis zwei Jahre jung. «Die neuen Fahrzeuge sind bereits da», verrät Willy Zimmermann. Der Fachmann bemerkt einen Trend zu teilintegrierten Fahrzeugen – meist mit grosser Garage an Bord, in welcher sich Velos oder gar Roller unterbringen lassen. Neue Miet-Fahrzeuge, das bedeutet auch, dass sich die Vorgängermodelle als Occasionen erwerben lassen. Die Gelegenheit ist günstig: «Die Preise sind runter gekommen in den letzten zwei Jahren», so Zimmermann. (tst.) Herbst-Ausstellung mit Verpflegung und 10% Rabatt auf Zubehör am 26. und 27. Oktober, 10 bis 18 Uhr bei Willy’s Wohnmobile, Untere Bahnhof-

20 Jahre Willy’s Womo: Willy und Margrit Zimmermann laden zur Ausstellung. (Bild Thomas Stöckli)

strasse 39, Affoltern.


Ref. Kirche Ottenbach

Kath. Kirche Hausen a. A.

Sonntag, 27. Oktober 10.00 Erntedank-Gottesdienst und Begrüssungsgottesdienst für die neuen KonfirmandInnen und ihre Eltern Elisabeth Armingeon, Pfarrerin Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Landfrauenzmorge im Chilehuus

Samstag, 26. Oktober 17.00 Eucharistiefeier, Erstkommunion-EröffnungsGottesdienst Sonntag, 27. Oktober 11.00 Eucharistiefeier

Ref. Kirche Rifferswil

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Kappel a. A.

Freitag, 25. Oktober 18.00 Jugendgottesdienst in Affoltern Sonntag, 27. Oktober 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan und Hannes Tanner (Predigt) 18.30 Musik am Sonntagabend: Sebastian Bohren (Violine) und Christian Stuckert (Klavier) spielen Werke von L. v. Beethoven Donnerstag, 31. Oktober 14.00 Seniorennachmittag mit Herbstliedern und Herbstgeschichten Pfarrerin Bettina Stephan und Eva Stückelberger

Samstag, 26. Oktober 8.30 Frauezmorge im kleinen Mühlesaal Sonntag, 27. Oktober 9.30 Gottesdienst mit Pfr. J. Schultz Montag, 28. Oktober 13.30 Kolibri Dienstag, 29. Oktober 14.00 Bibelstunde

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 25. Oktober 18.00 Jugendgottesdienst Samstag, 26. Oktober 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel, Vikarin S. Brüngger Sonntag, 27. Oktober 10.00 Gottesdienst zum Erntedank mit Kirchen- und Gospelchor und einem separaten Kinderprogramm, «Geldsegen und Solidarität» (Jesaja 32, 17 + 18), Pfr. W. Schneebeli und Vikarin S. Brüngger. Anschliessend Teilete im Chilehuus Mittwoch, 30. Oktober 12.15 Oase: Besinnung über Mittag Pfrn. B. Bartels Donnerstag, 31. Oktober 18.00 Jugendgottesdienst

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 27. Oktober 10.00 Gottesdienst mit Pfrn. S. Sauder, Vorstellung der «grossen» Konfirmanden und Taufe des «kleinen» Fion Regenscheit mit Musik von Dominik Blum anschliessend Chilekafi im Untergeschoss des Kirchgemeindehauses

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 27. Oktober ab 8.30 Uhr Chilezmorge 10.00 familien-kirche Gottesdienst mit Pfarrerin Irene Girardet und dem Ad-hoc-Frauenchörli unter der Leitung von Sonja Kilchmann Taufe von Louis Sommer, Ebertswil Während der Predigt: Gschichte-Chischte für die Kinder Dienstag, 29. Oktober 16.00 Fiire mit de Chliine für Kinder von 0 bis 6 Jahren mit ihren Begleitpersonen in der Kirche Freitag, 1. November 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche mit anschliessendem Zmorge

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 27. Oktober 10.00 Gottesdienst in Affoltern Erntedank mit Pfarrer Werner Schneebeli Gospelchor unter der Leitung von Anette Bodenhöfer Fahrdienst auf Anmeldung bei R. Hack, Telefon 044 761 46 94 Amtswoche: Pfarrer Urs Boller, Affoltern Telefon 044 760 11 23

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 in der Klosterkirche Sonntag, 27. Oktober 17.15 Musik und Wort im Klosterkeller «Schubertiade» mit dem Ensemble Chamäleon: Madeleine Nussbaumer, Klavier; Tobias Steymans, Violine; Luzius Gartmann, Violoncello – Eintritt frei/Kollekte Anschliessend Möglichkeit zum Imbiss. Keine Anmeldung nötig Mittwoch, 30. Oktober 17.15 Offenes Singen in der Klosterkirche mit Pfr. Christof Menzi Donnerstag, 31. Oktober 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny in der Klosterkirche

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 27. Oktober 9.30 Regionalgottesdienst in Maschwanden, Pfrn. S. Wey Jubiläum Samariterverein Fahrdienst ab Kirche Knonau um 9.15 Uhr (Winterzeit!)

Ref. Kirche Maschwanden Samstag, 26. Oktober 9.30 bis 10.30 Uhr Kolibri Weihnachtsspiel, 1. Probe Leitung: Ilona Lüscher und Marina Clerici Sonntag, 27. Oktober 9.30 Regionaler Festgottesdienst des Samaritervereins zum 100-Jahre-Jubiläum mit dem Musikverein Mettmenstetten unter der Leitung von Urs Brinkmann Predigt: Pfrn. Susanne Wey Orgel: Silvia Seipp

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 27. Okotober 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Gudrun Schlenk-Niederbäumer Orgel Christian Rumer 19.30 Konzert Panflöte und Klavier, ref. Kirche www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Freitag, 25. Oktober 13.30 Freitagstreff «Jassen für alle» kath. Chilehuus Samstag, 26. Oktober 9.00 3.-Klass-Unti, ref. Kirchgemeindehaus Sonntag, 27. Oktober 9.30 Erntedank-Gottesdienst Pfrn. Bettina Ferrat(-Gerber) Angela Bozzola (Orgel) Toggenburger Messe mit Jacqueline Ott (Sopran) ad-hoc-Chor und Gesangverein Knonau, ref. Kirche anschliessend Kirchenkaffee im ref. Kirchgemeindehaus Dienstag, 29. Oktober 14.00 Frauentreff Aufenthaltsraum Alterswohnungen Alte Landstrasse Freitag, 1. November 19.00 Concerti Piccoli Simone und Benjamin Guggisberg www.kircheobfelden.ch

Freitag, 25. Oktober 18.30 Jugend-Chile Samstag, 26. Oktober 8.30 bis 11.00 Uhr Frauenzmorge: «Frauensolidarität – Frauenrivalität» in Kappel 16.00 Fiire mit de Chline Sonntag, 27. Oktober 9.30 Familiengottesdienst mit der Taufe von Jael Haller «Zeiche für en Bund» Pfrn. Yvonne Schönholzer 3.-Klass-Unti Anschliessend Chilekafi Montag, 28. Oktober 15.45 Kolibri 20.00 FrageZeichen! – «Toleranz oder Gleichgültigkeit?»

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Kath. Kirche Mettmenstetten Samstag, 26. Oktober 9.30 bis 15.30 Uhr Intensivtag für 2. Oberstufe (Firmweg) Sonntag, 27. Oktober 9.00 bis 11.00 Uhr Sunntigsfiir für Kinder von 0 bis 7 Jahren 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A.Saporiti Ministrantenaufnahme Dienstag, 29. Oktober 9.00 bis 11.00 Bibelmorgen für Frauen

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 27. Oktober 7.30 Spirituelle Wanderung Treffpunkt in der Kirche Affoltern 10.30 Eucharistiefeier

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24

Sonntag, 27. Oktober 10.00 Kirche Wettswil: Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Fahrdienst: Anmeldung 26. Oktober, Tel. 044 700 25 62 11.15 Kirche Wettswil: Jugendgottesdienst Mittwoch, 30. Oktober 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon 14.00 bis 16.00 Uhr Kolibri-Treff im Kirchgemeindesaal Wettswil und Jugendhaus Stallikon 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 31. Oktober 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil

Sonntag, 27. Oktober 9.45 Tauf-Gottesdienst Pfr. Ueli Baltensperger Kinderhüeti, Kids-Treff 19.00 Worship-Gottesdienst Montag, 28. Oktober 11.30 Mittagstisch Dienstag, 29. Oktober 20.00 Gemeindeversammlung Mittwoch, 30. Oktober 14.00 Kerzenziehen Donnerstag, 31. Oktober 14.00 Kerzenziehen Mehr Infos: www.sunntig.ch

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Heilsarmee Affoltern a. A.,

Samstag, 26. Oktober 17.30 Familien-Eröffnungsgottesdienst zur Erstkommunion Sonntag, 27. Oktober 7.30 Spirituelle Wanderung Treffpunkt in der Kirche 9.00 Eucharistiefeier 11.00 Santa Messa Donnerstag, 31. Oktober 17.00 Anbetung Freitag, 1. November, Allerheiligen 9.15 Eucharistiefeier

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 26. Oktober 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 27. Oktober 10.00 Eucharistiefeier Dienstag, 29. Oktober 19.30 Abendmesse Mittwoch, 30. Oktober 9.00 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 31. Oktober 19.00 Rosenkranz

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 27. Oktober 9.45 Gottesdienst (Heinz Bähler) mit Neumotiviert; Kinderhort

Wiesenstrasse 10

Freitag, 25. Oktober 20.00 Lobpreis-Gebetsabend Sonntag, 27. Oktober 10.00 Gottesdienst mit Hort und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 27. Oktober 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 27. Oktober 10.30 Gottesdienst Sonntagsschulen/Unterricht 19.30 Panflötenkonzert in der ref. Kirche Mettmenstetten

Gemeinde für Christus Schulweg 1 Ottenbach, Sonntag, 27. Oktober 14.00 Gottesdienst Wir heissen Sie herzlich willkommen

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

NovemberProgramm 2013 Jeden Dienstag SENIOREN 60plus Gemeinsames Spiel und Gespräche 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger+Team, 044 761 58 94 Jeden Mittwoch FITNESS ab 60 Seniorenturnen für sie und ihn Kath. Pfarreizentrum: 8.45 Uhr Turnhallen: Ennetgraben: 12.45 und 14.00 Uhr Zwillikon: 13.30 und 14.45 Uhr Mittwoch. 6. November 2013 KAFI-TRÄFF für Seniorinnen & Senioren Austausch von Geschichten und Kennenlernen untereinander 9.00 bis 11.00 Uhr im Märtkafi Org.: Alterskommission Affoltern Donnerstag, 7. November 2013 SENIORENTREFF Polizischt Wäckerli mit Schaggi Streuli in der Hauptrolle zeigt manche Schattierung dörflichen und städtischen Lebens 14 Uhr Chilehuus im Park, Affoltern Auskft: Vreni Eugster, 044 761 53 67 Donnerstag, 7. November 2013 WANDERUNG: Birmensdorf–Affzig Wanderzeit: ca. 3¾ Std. 8.45 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung /Anmeldung: Hans Abderhalden, 044 700 19 00 Donnerstag, 14. November 2013 BERGWANDERUNG Elgg–Schauenberg–Bichelsee Wanderzeit: 4½ Std. 7.30 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung /Anmeldung: Hans Heierli, 044 761 84 43 Donnerstag, 14. November 2013 SPAZIERGRUPPE Dietlikon–Dübendorf Spazieren: 1½ Std. 9.05 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung /An- Abmeldung: Guido Jud, 044 761 28 91 Donnerstag, 21. November 2013 Chlaushock 12 Uhr, Chilehuus im Park Menü: Suppe, Braten mit Polenta und Rotkraut; Mineralwasser, Kaffee/Tee und Kuchen Fr. 16.– Wander- und Spazierfreudige ab Bahnhof Affoltern 10.00 Uhr, Leitung Ernst Bründler 10.30 Uhr, Leitung Poldi Grüter Infos: Walter H. Hess, 044 761 87 42


Gewerbe

Freitag, 25. Oktober 2013

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Gymfit punktet mit grossartigen Neuheiten Eine Besichtigung des Fitnesscenters in Affoltern ist jederzeit möglich Nach neuesten Milon- und LifeFitness-Geräten erweitert das Fitnesscenter Gymfit in Affoltern sein Angebot im Kraftraum und Groupfitness nochmals massiv! Cross Training ist zurzeit total im Trend und in aller Munde! Ab dem 1. November 2013 steht den Gymfit-Mitgliedern auf einer Fläche von 100 m² der neue Synergy 360 Crossfit-Circle von Life Fitness zur Verfügung. Täglich werden diverse geführte Trainings angeboten. Synergy 360 ist ein Fitness-

erlebnis auf höchstem Level. Sehr vielseitig einsetzbar bietet er grenzenlose Möglichkeiten, um noch besser, effektiver und intelligenter zu trainieren. Functional Training ist das Schlagwort in der Gesundheits- und Rehabilitations-, sowie auch in der Fitnessszene. Mit funktionellem Training übt man alltagsnahe Bewegungen. Diese tragen zur Steigerung der Fitness und zur Unfallverhütung bei, Sie werden in der Rehabilitation erfolgreich angewendet. Ausserdem eignet sich Functional Training zur gezielten Vorbereitung für diverse Sportarten. Jeweils

am Mittwochmorgen findet bereits um 6 Uhr in der Früh das erste geführte Crosstraining mit Dave statt.

M.A.X. Das ultimative Konditionstraining Auch im Groupfitness ist das Gymfit stets auf dem neuesten Stand: M.A.X. (Muscle Activity Excellence) ist ein intensives Ganzkörpertraining mit den Schwerpunkten Muskel-/Körperform. Auf neusten Erkenntnissen werden Kraft und Ausdauer trainiert, die Fettverbrennung optimiert, Balance und

Koordination verbessert. Der Kurs dauert 30 Minuten, der Übungsablauf ist einfach. Dieses neue Groupfitnessprogramm kann je nach Fitnesszustand der TeilnehmerInnen in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden absolviert werden. Es ist für Männer und Frauen geeignet. Das Gymfit bietet ab dem 29. Oktober diverse Lektionen an: Am Morgen um 7 Uhr, über Mittag und abends. Nebst M.A.X. hat das Gymfit mit über 60 vielseitigen Stunden einen sehr attraktiven Lektionsplan zu bieten. Angeleitet werden die Lektionen durch motivierte und top-ausgebildete Leiterinnen und Leiter. Ein Groupfitness-Abo lohnt sich auch mit nur einer Stunde pro Woche: Man kann für nur 20 Franken eine Stunde pro Woche trainieren. Mit jeder zusätzlichen Stunde pro Woche halbiert sich der Preis. Während der Lektionen ist der betreute Kinderhort von Montag bis Sonntag am Morgen und am Nachmittag geöffnet und im Preis inbegriffen.

Neues Rückenund Gelenkkonzept Five Im September dieses Jahres hat das Gymfit bisher sehr erfolgreich die ganze Palette von «Five» eingeführt. Bereits gibt es sehr positive Rückmeldungen der Kunden. Five ist die Lösung

Funktionales Crosstraining an 16 Stationen. Im Gymfit geht die Post ab! (Bild zvg.)

«Mein Herz schlägt für Ihre Gesundheit!» Bemer-Gesundheitsmesse mit Doris Küttel Mehr Lebensqualität im Alter oder bei Krankheit? Bei Rückenbeschwerden und Arthrose weniger Schmerzen? Verbesserte Wundheilung, auch bei Diabetikern? Hilfe bei «austherapierten» Fällen und chronischen Krankheiten? Mehr Leistungsfähigkeit im Alltag, Profisport oder Berufsleben? Zu schön, um wahr zu sein? Doris Küttel, die Apothekerin aus Bonstetten, kennt diese Beschwerden aus ihrem Berufsalltag: «Natürlich haben auch wir keine Wundermittel. Aber: solche und andere Befindlichkeitsstörungen und Krankheiten können ihre Ursachen in einer gestörten Durchblutung der kleinsten Blutgefässe haben. Die physikalische Gefässtherapie Bemer kann diese wieder reaktivieren und dadurch Wohlbefinden und Lebensqualität verbessern. In vielen Studien und Anwenderbeobachtungen konnten Ärzte, Kliniken und Privatpersonen die Wirksamkeit belegen, und auch bei uns in der Apotheke dürfen wir uns über zahlreiche sehr

gute Erfolgserlebnisse von Anwendern freuen!» Wer die Therapie selbst erleben und an Vorträgen Neues erfahren möchte, ist herzlich eingeladen zur Bemer-Gesundheitsmesse, am Samstag, 9. November, 10 bis 18 Uhr im Reusspark in Niederwil-Gnadenthal, der Eintritt ist frei. In Fachvorträgen, Produkte-Erklärungen und persönlichen Gesprächen mit Ärzten und medizinischem Fachpersonal erfahren die Besucher, wie Bemer helfen kann. Doris Küttel: «Wenn Ihnen Ihre Gesundheit am Herzen liegt, kann dieser Tag die Weichen für Ihre Gesundheit neu stellen und Ihnen eine Lebensqualität wiederbringen, die Sie so nicht für möglich gehalten hätten. Sie erfahren alles, was Sie über Bemer wissen sollten und darüber hinaus wissen wollen. Nehmen Sie sich diese Zeit! Ich freue mich auf Ihre Anmeldung.» Weitere innovative Aussteller bieten Elektro-Bikes und Sicherheits-Fahrräder für Probefahrten an. Und auch zum Thema «Wie wohnt man im Alter optimal und gesund?» werden Experten am 9. November im «Reusspark» anzutreffen sein, um Fragen zu beantworten. Bemer Gesundheitsmesse im Reusspark in Niederwil-Gnadenthal am Samstag, 9. November, 10 bis 18 Uhr, Eintritt frei. Anmeldungen und weitere Infos bei Doris Küttel, Apotheke Drogerie Heumoos, Bonstetten,

Doris Küttel, die Apothekerin aus Bonstetten. (Bild zvg.)

Telefon 044 700 21 21.

bei Rückenschmerzen. Das Ziel ist es, den Körper voll funktionsfähig, geschmeidig und beweglich zu machen und zu halten. Five wirkt als Gegenpol zum Arbeitsalltag, den wir grösstenteils in gebeugten und verkürzten Positionen verbringen. Der Mensch wird aufgerichtet, Atmung, Durchblutung und der gesamte Energiefluss werden optimiert. Five arbeitet deshalb schwerpunktmässig mit Rückwärtsbewegungen. Zehn speziell dafür entwickelte Geräte ermöglichen ein geführtes und kontrolliertes Training auch in Eigenregie. Das Konzept ist für alle Altersgruppen leicht erlernbar. Entsprechende Kurse ermöglichen Anfängern einen schnellen und fehlerfreien Einstieg mit dem erfahrenen GymfitTeam.

Neuer Kraftraum auf über 200 m² Fläche Aufgepasst! Auf einer zusätzlichen Fläche von über 200 m² kommen die Kraftsportler auf ihre Kosten. Neu bietet das Gymfit einen modern eingerichteten Work-Out-Raum an mit den neuesten Life-, Fitness- und HammerStrength-Geräten direkt aus Amerika. Offen ab dem 31. Oktober. Spass und Erfolg garantiert! (pd.) Weitere Infos und Anmeldung fürs Probetraining unter Telefon 044 761 77 74, info@gymfit-affoltern.ch, www.gymfit-affoltern.ch.

Raum für Bewegung und Tanz Movimento: Tag der offenen Tür zum 10-Jahre-Jubiläum Im Sommer 2003 entstand in Bonstetten ein attraktiver Bewegungsraum. Das vielfältige Angebot wird seither von Kindern, werdenden Müttern, Frauen und Männern jeden Alters genutzt. Zum Jubiläum findet am 2. November ein Tag der offenen Tür statt. 45-minütige Workshops bieten Gelegenheit, einen Einblick in die Kurse zu gewinnen. Der Anlass findet in der Aula des Oberstufenschulhauses «Im Bruggen», Schachenrain 1, in Bonstetten statt. Der Tag startet mit fitdankbaby, einem innovativen Fitnesskonzept für Mamis mit Babys ab drei Monaten. Es vereint Fitnesstraining für Mamis – aufbauend auf die Rückbildungsgymnastik – und altersgerechte Babygymnastik in einem Gruppenkurs. Das Baby ist ganz in die Stunde eingebunden. Trainiert wird neben den klassischen Problemzonen auch der Rücken, indem funktionelle, alltagsnahe Übungen gewählt werden. Zusätzlich werden die Babys mit spielerischen Übungen gefördert (Conny KrummenacherWetter).

Beckenboden, Bauch und Rücken Im Beckenboden- und Bauchmuskeltraining wird die Aufmerksamkeit anfangs auf die Wahrnehmung und Aktivierung des Beckenbodens gelenkt. Zunehmend werden die Übungen anspruchsvoller und das Zusammenspiel von Beckenboden- und tiefer Bauchmuskulatur wird unumgänglich. Ein trainierter Beckenboden ist kräftig, elastisch und anpassungsfähig. Er stabilisiert zusammen mit den tiefen Bauchmuskeln den ganzen Körper (Karin Müller). Mit Pilates und Rückenfit wird vor allem die tiefe Bauch- und Beckenbodenmuskulatur, sowie der gesamte Rücken gekräftigt und gedehnt. In den Übungen wird auf eine richtige Körperhaltung geachtet, damit ein effektives Training möglich ist. Um jeden Teilnehmer optimal zu fördern, wer-

Stehend von links: Trix Huber, Brigitte Zellweger und Silvia Hegetschweiler, sitzend: Karin Müller und Conny Krummenacher-Wetter. (Bild zvg.) den die Übungen angepasst und modifiziert (Silvia Hegetschweiler). TriYoga Flows ist ein Übungssystem, das zu Beginn der 80er-Jahre von der Amerikanerin Kali Ray entwickelt wurde. Der TriYoga versucht den spontanen Fluss des Prana – der Lebenskraft – zu erwecken, indem er Körperstellungen, Atmung und Mudras dynamisch und fliessend miteinander verbindet. Der Körper wird in seinem natürlichen Fortschritt von zunächst einfachen Übungen an schwierigere herangeführt. Ziel ist es, von der Anstrengung in die Mühelosigkeit zu gelangen und ganz im Flow aufzugehen (Brigitte Zellweger).

Tanz und Fitness Im Tanzen für Kids und Teens wird auf spielerische Weise die Grundlage für den Jazztanz geschaffen. Jazz-ModernHip-Hop weckt die Freude an Bewegung, Rhythmik und Musikalität. Mit

verschiedenen Übungen werden Kraft, Beweglichkeit, Balance, Koordination und Rhythmus gefördert und weiterentwickelt. Erlernt werden Grundtechniken, sowie Choreografien, die zu aktueller Musik getanzt werden. (Trix Huber) Nia ist Lebensfreude in Bewegung. Ein einzigartiger Weg, auf dynamische und auch sanfte Weise zu Fitness und Wohlbefinden zu gelangen. Tänzerische und ganzkörperliche Bewegungen zu Musik schaffen, ohne Leistungsdruck die Bewusstheit zum eigenen Körpergefühl. Elemente aus Tanz, Kampfkunst und Körpertherapie werden miteinander kombiniert (Gasttrainerin Monika Michel). Eine Anmeldung ist nicht nötig. Bequeme Trainingskleider, ein Handtuch, eine Matte, falls vorhanden (und Turnschuhe für fitdankbaby) reichen. Infos bei Karin Müller, info@studio-movimento.ch oder Telefon 044 701 24 16.


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Vermischtes

Freitag, 25. Oktober 2013

«HandWerkKunst» näherbringen Monika Marti-Andermatt zeigt ihre Bilder bei Girardi in Hedingen

Sabine Dalla Costa-Müller

Botschaften aus der geistigen Welt In Obfelden betreibt Sabine Dalla Costa-Müller eine Praxis für natürliches Heilen. Nun veröffentlicht sie auch noch einen Bildband mit dem Titel «Lass dich in dein Herz gehen». Seit ihrer Kindheit habe sie Kontakt zur geistigen Welt, so Sabine Dalla Costa-Müller. Mittlerweile ist dies ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens. Nach einer tiefgreifenden spirituellen Erfahrung und einer langjährigen Tätigkeit als Pflegefachfrau kann sie nun ihr fundiertes Wissen optimal in ihre Arbeit integrieren. Ihr Angebot besteht aus Licht-Nerven-Massagen, aus medialen Beratungen, aus Klarschriften und Beratungen in Krankenpflege. Die mediale Arbeit bezeichnet sie als eine «Lebenshilfe zu einem autonomen, wahren Selbst». Es geht um die eigene Schöpferkraft und einen tiefen Frieden. Ausserdem ist es ihr ein Anliegen, Geist und Schulmedizin zu vereinen. Die Behandlungen und Beratungen bei Sabine Dalla Costa-Müller werden vor allem angewendet bei Schmerzen, bei einem Burnout, bei Ängsten, Blockaden, Depressionen, Verspannungen und chronischen Krankheiten. Der neue Bildband «Lass dich in dein Herz gehen», zeigt in Form von Klarschriften Botschaften aus der geistigen Welt, die aktuelle Lebensthemen betreffen. Hier ein Beispiel:

Annähern Liebes Herz, ich bitte dich, zeige mir deinen grossen Raum Ich will zu dir. Ich liebe mich und folge dir lass alles los damit ich bloss fühlen darf, wie nackt ich bin. Mein Herz. So warm ist’s drin ich danke dir, dass du mich nimmst mir meinen Sehnsuchts-Schmerz nun stillst. Einsicht in den Bildband und in die Arbeit von Sabine Dalla Costa-Müller am Donnerstag, 7. November, 19.30 im 4.eck an der Betpurstrasse 6, Affoltern. Anmeldung bis 5. November, Telefon 079 209 72 01 (15 bis 20 Uhr) oder praxis@klarschrift.ch.

Gratis ans Gymi Der Weg zur Kantonsschule ist längst nicht mehr nur eine Frage der Intelligenz, sondern auch immer mehr mit hohem Kosten- und Zeitaufwand für Vorbereitungskurse und Nachhilfestunden verbunden. Eine Internetplattform bietet nun kostenfreie Hilfsmittel für angehende Gymnasiasten an und will damit einen Beitrag zur Chancengleichheit bei der Aufnahmeprüfung schaffen. Auf der neuen Internetplattform «gymiaufnahme.ch» lassen sich kostenlose Lernkarten und -tipps für die Aufnahmeprüfung ans Kurzgymnasium finden. Hinter dem Non-Profitprojekt steht die Schaffhauser Psychologin Regina Hunter.

HandWerkKunst näherbringen, Emotionen wecken. Sei es durch Produkte der Schreinerei, Bilder einer Künstlerin oder Köstlichkeiten eines Gourmet-Kochs. In den Ausstellungsräumlichkeiten der Hedinger Schreinerei Arthur Girardi AG werden im November verschiedene Anlässe dazu dienen, eben diese Handwerkskünste einem breiten Publikum näherzubringen. In den Ausstellungsräumen der Schreinerei können sich die Besucher Inspiration und Ideen für einen Neubau oder eine Renovation holen. Interesseierte erhalten dort einen Eindruck von den Produkten sowie von der vielfältigen Materialpalette. Denn oftmals geben erst Impressionen ein konkretes Bild zu Begriffen wie Design, Ästhetik, Funktionalität oder Qualität. Sei es ein Einzelmöbel oder eine gesamte Einrichtung, von der Küche über das Bad bis zum individuellen Wohn- oder Geschäftsraum wird alles realisiert. Die Schreinerei Girardi bietet ein Gesamtkonzept von der ersten Bedarfsabklärung mit ausführlicher Beratung und Bemusterung bis zur Fertigstellung inklusive Kostenkontrolle an. Hierzu stehen den Kunden die hauseigenen Planer und Gestalter gerne mit Rat und Tat für Neubau- und Umbauprojekte zur Seite. Die Besucher sind auch herzlich eingeladen, sich ein Bild vom Schaffen in der Schreinerei zu machen, wo die diversen Kundenwünsche und Visionen in die Tat umgesetzt werden.

Genaues Hinschauen und Beobachten Bilder schmücken den Wohn-, Arbeitsund Lebensraum nicht nur aus, sie inspirieren und beeinflussen ihre Betrachter im Alltag. Monika Marti-Andermatt ist bei Girardi in der Ausstellung von November bis Weihnachten zu Gast. Sie zeigt ihre Werke, welche Alltagsgegenstände und Eindrücke in spannender und reizvoller Art durch verschiedene Techniken der Mal- und Druckkunst wiedergeben. Auf grossformatigen Leinwänden, bis hin zu kleinen Karten, nimmt sie den Betrachter mit auf eine spannende Reise, auf welcher die Dinge auch einmal ganz anders gesehen werden, als sie wirklich sind. Die raffinierten Techniken werden Interessierten durch die Künstlerin Monika Marti persönlich vor Ort nähergebracht. Künstlerisches Schaffen beginnt für Monika Marti mit alltäglichen Dingen. Sie entdeckt in verschieden Alltagssituationen Strukturen, Linien, Schatten, Spiegelungen, Farben und Formen, welche sie stark inspirieren. Die Grundlage und Basis ihrer Arbeiten sind genaues Schauen und Beobachten. Anschliessend fotografiert, malt, schreibt, druckt oder klebt sie Bilder und Texte, übermalt diese wieder, bearbeitet die Werke so lange weiter, bis die Farben und Linien sich zu einer poetischen Einheit geformt haben. (pd.) Vernissage am 1. November 2013 von 16 bis 21 Uhr, Ausstellung bis Weihnachten. Arthur Girardi AG Schreinerei, Maienbrunnenstrasse 5, Hedingen.

Handwerkskunst: Monika Marti-Andermatt nimmt den Betrachter mit auf eine spannende Reise. (Bild zvg.)

Ämtler Bibliotheken im November Bibliothek Aeugst Freitag, 8. November, 19 Uhr: Erzählnacht. Unter dem Motto «Geschichten zum Schmunzeln» führt die 5. Primarschulklasse unter der Leitung ihrer Lehrerin Carola Berendts kleine Schildbürgerstreiche vor. Freitag, 15. November, 20 Uhr: Lesung. Der Autor Catalin Florescu liest aus seinen Büchern. Mittwoch, 27. November, 14 Uhr: Kamishibai. Geschichten aus dem Koffer für Kinder ab 3 Jahren.

Regionalbibliothek Affoltern Dienstag, 5. November, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Versen und Fingerspielen. Freitag, 8. November, 19.30 bis 21 Uhr: Erzählnacht zum Motto «Geschichten zum Schmunzeln». Für Unterstufenkinder im Alter von 7 bis 9 Jahren. Anmeldung in der Bibliothek. Montag, 11. November, 18.30 bis ca. 19 Uhr: Einführung in die Benutzung der Regionalbibliothek. Rundgang und Infos zur Regionalbibliothek, zum Angebot, zur Benutzung und zur Katalogsuche. Anmeldung nicht erforderlich. Mittwoch, 13. November, 9 Uhr: Büchermorgen. Diskutiert wird über das Buch «Erklärt Pereira» von Antonio Tabucchi.

Bibliothek Bonstetten Dienstag, 5. November, 14 Uhr: «Gschichte-Zyt» mit Regula Leutert. Für Kinder ab 3 Jahren. Anmeldung nicht erforderlich. Freitag, 8. November, 18 bis ca. 21 Uhr: Schweizerische Erzählnacht

zum Thema «Geschichten zum Schmunzeln». Schülerinnen und Schüler einiger Primarschulklassen lesen Eltern, Grosseltern und allen Interessierten Geschichten vor. Als spezieller Gast des Abends wird Brigitte Schär (Schriftstellerin, Performerin und Vokalartistin) die Veranstaltung umrahmen mit ihren Geschichten und einer musikalischen Geschichten-Performance-Schlussveranstaltung. Mittwoch, 27. November, 9.30 bis ca. 10 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit der Leseanimatorin Judith Zanini. Für Kinder von 9 bis 36 Monate in Begleitung. Mittwoch, 27. November, 14 Uhr: «Gschichte-Zyt» mit Regula Leutert im Rigelhüsli während des Adventsbasars des Frauenvereins. Für Kinder ab 3 Jahren.

Mittwoch, 13. November, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern und Kinder zwischen 9 und 24 Monaten. Gemeinsam in die Welt der Verse und Fingerspiele eintauchen.

Bibliothek Mettmenstetten Montag, 4. November, 9 bis 10 Uhr: Büchermorgen. Das Team stellt Neuerscheinungen vor. Mittwoch, 13. November, 15 Uhr: «Zyt für Gschichte». Sonntag, 24. November, 10 bis 13 Uhr: Vernissage der Bilderausstellung von Lotti Gysi.

Bibliothek Obfelden

Mittwoch, 13. November, 19.30 Uhr: Lesung. Der Berner Schriftsteller Paul Wittwer liest aus seinem dritten Krimi «Widerwasser». Anschliessend Apéro.

Freitag, 1. November, ab 19.30 Uhr: Spieltreff Säuliamt. Spiel und Spass für alle von 17 bis 99 Jahren. Mittwoch, 27. November, 16 bis ca. 16.30 Uhr: Kamishibai. Eine Geschichte aus dem Koffer. Freitag, 29. November, ab 19.30 Uhr: Spieltreff Säuliamt. Spiel und Spass für alle von 17 bis 99 Jahren.

Bibliothek Knonau

Bibliothek Ottenbach

Mittwoch, 13. November, 16 bis 17 Uhr: Geschichten-Zeit in der Bibliothek. Samstag, 30. November, 13 bis 18.30 Uhr: Büchermarkt am Weihnachtsmarkt. Die Bibliothek ist während des Weihnachtmarktes durchgehend geöffnet. Zu den vollen Stunden wird in der Bibliothek eine Geschichte erzählt.

Dienstag, 5. und 19. November, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit ihren Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Freitag, 8. November, 20 Uhr: «Wie passen die digitale Bibliothek und Whisky-Night zusammen?» Einführung in die E-Book-Onleihe durch das Team und Informatives über die Welt des Whiskys von Peter Hoffmann.

Bibliothek Hedingen

Bibliothek Rifferswil

Freitag, 8. November, 20 Uhr, im Werkgebäude: Erzählnacht «Geschichten zum Schmunzeln» mit dem Theater «Dampf».

Mittwoch, 20. November, 16 Uhr: Kamishibai. Es wird die Geschichte «Die verlorene Weihnachtspost» erzählt. Zum japanischen Koffertheater in der

Bibliothek Hausen

Bibliothek sind alle Kinder eingeladen.

Bibliothek Stallikon Am Montag, 4. November liegen die neu eingekauften Medien für Erwachsene auf. Dienstag, 26. November, 10.15 bis 10.45 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» unter der Leitung von Leseanimatorin Judith Zanini (SIKJM). Für Eltern und Grosseltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Bibliothek im Schulhaus Loomatt, Sellenbüren. Am Donnerstag, 28. November, 20 Uhr: Im ersten Teil des Abends stellt das Bibliotheksteam spannende, heitere sowie zum Nachdenken anregende Buchneuheiten vor, die Lust aufs Lesen und Hören machen. Anschliessend geht es in festlichem Rahmen weiter: Feierliche Verabschiedung der Co-Leiterin Esti Frei, die Ende Januar 2014 die Bibliothek verlassen wird. Das Bibliotheksteam freut sich auf zahlreiche Besucher! Im November befinden sich auf einem grossen Extratisch viele Bastelbücher, Geschichten, Hörbücher und DVDs zu Advent und Weihnachten.

Bibliothek Wettswil Freitag, 8. November, 20 bis 22 Uhr: Schweizer Erzählnacht. «Wer hier nicht lacht, ist selber schuld». Spiele, Spass und Geschichten zum Lachen für Jungs und Mädchen ab der 4. Klasse. Anmeldung in der Bibliothek. Sonntag, 17. November, 17 bis 18 Uhr: «Nid so schnell Wilhelm Tell», Konzert mit Linard Bardill, Bruno Brandenberber und Kinderchor. Billette sind in der Bibliothek erhältlich. (I.S.)


Veranstaltungen

Freitag, 25. Oktober 2013

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Quellwasser – mit allen Wassern getanzt 20 Jahre Moira Tanztheater, 70 Mitwirkende, 9 Aufführungen, Premiere am 1. November in Affoltern Auch Affoltern hat seinen Tanznovember: Moira Tanztheater feiert sein 20-Jahre-Jubiläum mit einer Grossaufführung. Über 60 Laien zwischen fünf und siebzig Jahren, zwei Profitänzer, Videoprojektionen und Live-Musik vom Trio Kraah bilden das Gesamtkunstwerk «quellwasser». Premiere ist am 1. November.

Fluten, das Wasserwesen hat ihn bezaubert, er taucht ein und auf und ein, sie finden sich, entdecken einander mit Tanzberührung, Liebkosung, ziehen und nachgeben, ineinander schmelzen mit der Selbstverständlichkeit und dem Erstaunen über diese Begegnung. Und es kommen mehr Menschen und mit ihnen Menschengedanken: Arbeit, Geld, Geschäft, das Wasser beherrschen! Dramatische Szenen, die Elemente prallen aufeinander. Die Zähmung des Wassers durch den Menschen ist brutal in ihrer Effizienz und Kurzsichtigkeit, das Wasser bietet all seine Macht auf - und doch…

................................................... von denise bohnert Im chinesischen Jahr der Wasserschlange heisst die Jubiläumsproduktion von Moira Tanztheater «quellwasser», eine poetisch bewegte Reise durch das Leben als Wasser, verkörpert durch Tanzende allen Alters. Die Kleinsten blubbern auf die Bühne – und ab. Nun die vier Jungs mit Breakdance-Elementen, gefolgt von jungen Frauen, dann die Erwachsenen, alles fliesst – und wieder die Blubberkinder. Eine Wellengruppe, regelmässig und mit Sprutz. Deborah Hofstetter solo, das Wasserwesen! Auch dieses taucht wieder weg; in der Pause wird sie umschwärmt von den Mädchen: eine Tänzerin! Sie wirkt wie ein Magnet.

Tanz ist Poesie und Arbeit Es ist Probewoche, erste Durchläufe finden statt. Mit Hochkonzentration gibt Marina Gantert Kommandos – nächste Gruppe jetzt! Jedes Kind hat bei den Erwachsenen eine Gotte oder

Premiere am 1. November, neun Vorstellungen an drei Wochenenden

Der Mensch und das Wasserwesen, eine folgenreiche Begegnung: Moira-Jubiläum mit «quellwasser». (Bild Cyrill Grieder) einen Götti, die sich umeinander kümmern, eine soziale Form, die Marina Gantert eingeführt hat, so bekommt die fast 70-köpfige Horde eine interne Struktur. Vollversammlung: nochmals die Dynamik straffen, die Anschlüsse klären, Stichworte für Musikwechsel. Fein und leise ist die Musik mit Laute, der Elektrokontrabass gestrichen und gezupft, perkussive Raritäten wie Ozeantrommel und Kalebassen sowie Piano tragen als Klangteppich durch die bewegten Bilder optisch begleitet von den Videoprojektionen von Katrin Oettli und Susanne Hofer. Christian Zehnder setzt seine Stimme, Ober-

töne, als Instrument subtil ein. So viele Menschen zu einem Ganzen zu führen ist sehr anspruchsvoll, erfordert Klarheit, Geduld, Übersicht wissen alle, aus welcher Gasse sie auftreten? In welchem Moment? Mit der Gruppenchoreo, den Soli, den eigenen Improvisationselementen? Welle7, Strudel, Swing, Orkus, Dominowelle sind Stichworte.

Der Mensch besteht nur teilweise aus Wasser Kids6 werfen sich auf die Bühne – Bodenwoge – gleich im Anschluss quert

eine gekräuselte Kinderhändewelle die Bühne und da! Jemand wird getragen, ein Ast im Bach mitschwimmend und Wirbel, Aufruhr! Springflut, Tsunami… Wasser ist das ideale Element für Tanz, hat so viele Dynamiken, kann jede fliessende Form annehmen. Wunderbar: auch bei den Erwachsenen sind zwei Männer dabei. Anrollen der Seniorinnen, grosse Welle. Und Stille! Eine Einzelfigur in Rot tritt auf, Marco Volta ist «der Mensch» – seine (Tanz-) Substanz ist eine andere als die der wellenden blauen Körper – ein erster Kontakt, Staunen, Zusammenspielspiegel. Er stürzt sich in die anzeige

Dreimal Musik am Sonntagabend Konzerte in der Kirche Aeugst

Kerzenziehen an der Alten Obfelderstrasse 24 in Affoltern. (Bild zvg.)

Kerzenziehen in Affoltern Die Tage werden kürzer und schon bald findet wieder das alljährliche Kerzenziehen vom Tschägg-Point statt. Der Tschägg-Point ist die Kinder- und Jugendarbeit der Chrischona Kirche Affoltern. Vom 30. Oktober bis 2. November hat man an der Alten Obfelderstrasse 24 in Affoltern auf über 300 m² die Möglichkeit, sich eine Kerze aus über 10 verschiedenen Farben mit Paraffin oder mit Bienenwachs zu ziehen. Als i-Tüpfelchen werden die Kerzen zum Schluss gratis verziert. Bei der Chrischona-Kirche hinter dem OVA-Areal kommt jeder auf seine Kosten. Sei es beim Kerzenziehen oder bei einem warmen Kaffee in der gemütlichen Kaffeestube oder einem Hotdog. Der Kreativität sind fast keine Grenzen gesetzt! Kerzenziehen vom 30. Oktober bis 2. November, Mittwoch 14 bis 20.15 Uhr; Donnerstag und Freitag 16 bis 20.15 Uhr sowie am Samstag von 10 bis 16 Uhr an der alten Obfelderstrasse 24 in Affoltern. Weitere Infos, per Mail unter info@tschaegg-point.ch oder Tel. 079 792 82 14.

Wer eine Violine spielt, wird mit dem Violonisten, Klavierspieler und Komponisten Fritz Kreisler konfrontiert. Letztes Jahr wurde er zum 50. Todestag in aller Welt geehrt, denn nicht nur hat er ein umfassendes musikalisches Sebastien Bohren. (Bilder zvg.) Werk hinterlassen, sondern auch Musik vorgespielt, die seiner Überzeugung entsprach, nämlich, «Kunst ist – genau so wie die Liebe – gewissermassen ein Zustand der Seele und des Herzens; und die Kunst der Musik ist das mehr als die anderen Christian Stuckert. Künste.» Christian Stuckert, Organist in Spannende und lehrreiche Hinweise Aeugst, wollte zu diesem Anlass Fritz Kreisler eine Reverenz erweisen. Er Man darf gespannt sein, in der Spielfand Unterstützung für dieses Vorha- weise von Sebastian Bohren, zu hören, ben durch die beiden jungen, ausge- was Fritz Kreisler mit 19 Jahren seinerzeichneten Violonisten, Sebastian zeit als Kadenzen notierte und vor alBohren und Arata Yumi. Zu dritt ha- lem die geniale Kadenz zum ersten ben sie eine kleine Sonntagabendmu- Satz des Violinkonzertes, in dessen sik-Reihe gestaltet, die dem Publikum Höhepunkt zwei Themen in Form von die Auseinandersetzung Kreislers mit Doppelgriffen kontrapunktisch verWerken grosser und zeitgenössischer knüpft werden. Christian Stuckert Komponisten sowie auch eigene Kom- wird bei allen drei Abenden humorpositionen näherbringen werden. Das volle, spannende und lehrreiche HinProgramm am 27. Oktober: Ludwig weise geben. van Beethoven Violinkonzert D-Dur, Allegro ma non troppo, Larghetto, Konzerte am Sonntag, 27. Oktober, 18.30 Uhr; Rondo (Kadenzen von Fritz Kreisler); Sonntag, 10. November, 18.30 Uhr; Sonntag, 17. Romanze G-Dur; Romanze F-Dur. November 2013, 18.30 Uhr. Eintritt frei, Kollekte

Nun darf Marina Gantert Lob aussprechen, den Mitwirkenden für ihr Durchhaltevermögen, den Musikern für ihre grosse Geduld, der Kostümnäherin Tea Matukuta, der Regisseurin Delia Dahinden, dem BreakdanceCoach Azad Ali, der Assistentin Stefanie Schmid für ihre Präsenz und dem Tontechniker Patrick Honegger. Eine intensive Probewoche geht zu Ende, alle sind genudelt, aber voll freudiger Erwartung auf die Premiere am Freitag, 1. November. Es empfiehlt sich, den Vorverkauf zu benützen! «quellwasser» – 20 Jahre MOIRA tanztheater, freitags 1., 8., 15., und samstags 2., 9. und 16. November jeweils 19.30 Uhr, sonntags 3., 10. und 17. November 15.30 Uhr, Aula Ennetgraben, Affoltern, Vorverkauf Buchhandlung Scheidegger Affoltern und Ticketreservierung unter www.quellwasser-tanz.ch.


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Veranstaltungen

Freitag, 25. Oktober 2013

Schauspieler und eine Journalistin, Jazzer und Roma Die nächsten acht Tage im Kellertheater LaMarotte Wort und Musik in illustrer Besetzung

Sie verkörpern den Landgasthof «EggiMaaRundiFrou». Von links: Der Ottenbacher Tenor Thomas Leu, Jazzpianist Willy Schnyder und Vokalkünstlerin Agnes Hunger. (Bild zvg.)

«EggiMaaRundiFrou» Dîner-Spectacle im Obfelder Löwen Wenn der Konzert-Flügel eingeheizt wird und darauf der Kaffee kocht, dann ist der Landgasthof «EggiMaaRundiFrou» bereit für seine Gäste. Der Ottenbacher Tenor Thomas Leu ist dort Rezeptionist. Mit ihm warten die servierende Vokalkünstlerin Agnes Hunger und der hauswartende Jazzpianist Willy Schnyder auf die ausbleibenden Gäste. Letzterer vertonte auch die Texte des Emmentaler Mundartdichters Ernst Eggimann und stellte daraus ein Konzert zusammen. «Ein Konzert, aber das merkt man im Theater nicht».

Sprache als Kunstform Der mehrfache Literaturpreisträger Ernst Eggimann veröffentlichte die von Schnyder vertonten Mundart-Gedichte in den Jahren 1968 (Henusode) und 1971 (Heikeremänt). Zum 75. Geburtstag des Poeten erschienen im Jahr 2011 die Gedichte unter dem Titel «u ner hört». Dazu schrieb Beat Sterchi in seinem Nachwort: «Warum klingen einzelne seiner Verse, als wären sie heute geschrieben worden? Eggimann hat schon damals die Sprache nicht einzig als Transportmittel für Ideen, also für inhaltliche Anliegen missbraucht, sondern wie ein Künstler seine Farben und Formen als Material benutzt. Es ist dieser literarische Sinn für Struktur und Ton, aber auch für die Unantastbarkeit des Einfachen, was ihn von anderen unterschied.»

Agnes Hunger, Willy Schnyder und Thomas Leu entführen den zuhörenden Zuschauer in eine eindrücklich harmonische Klangwelt zwischen «eduwiss» und «henusomänt». Das Herzstück des theatralisch überraschenden Landgasthofs ist ein Konzert-Flügel mit dem sich die feinen Theatermomente zwischen Spiel und «Eggimann-Liedern» verbinden.

Gerichte mit literarischem Titel Natürlich nimmt auch das vom Monsieur Yvon kreierte «Dîner» die Worte Eggimanns auf, erhalten die Gerichte doch dessen literarischen Titel: «hesch mi no gärn»-Amuse bouche, «iss zuppe jiz, de blüeisch de»Kürbiscrème, «s’isch chrut u chabis zämegchrutet»-Gemüseterrine, «es chaub cha nid chaubere»-Kotelette und «schwizzerchrüzz»-Meringues auf «eduwiss-edurot»-Beeren. Zudem hören die Besucher des «Spectacle» mit dem Duo Tendola und Urs noch die Originalversion des bekannten Emmentalerliedes «Niene geit’s so schön u luschtig», wie es am 3. Oktober 1847 vom Schlossermeister, Volksdichter und Redaktor Christian Wiedmer in seinem «Wochenblatt des Emmenthals» erschienen ist. Dîner-Spectacle, Samstag, 26. Oktober, 19.30 Uhr im Saal des Restaurants zum Löwen, Dorfstrasse 90, Obfelden, Tel. 044 761 08 04, www.yvon-loewen.ch.

«Königin der Panflöte» Andreea Chira zu Gast in Mettmenstetten Die «Queen of Panflute», wie die Elite-Panflötistin noch genannt wird, ist live im Konzert zu hören am Sonntag, 27. Oktober, um 19.30 Uhr, in der reformierten Kirche Mettmenstetten. «Unvergleichliche Technik und brillantes Repertoire», «herausragend und begeisternd», «Gänsehautfaktor pur! Garantiert!», so und ähnlich lesen sich die Kritiken. Die junge Solistin hat in der letzten Zeit die Wettbewerbe gewonnen, das Publikum begeistert und die Preise abgeräumt. Sie gewann den Internationalen Wettbewerb George Georgescu und belegte bei dem internationalen Musik-Festival Leonard den ersten Platz, um nur einige davon zu erwähnen. Sie studierte bei dem berühmten Professor und Fachberater der Panflöte Cornel Pana. Zurzeit studiert sie Musikwissenschaft an der Uni in Wien. Eine talentierte und zielstrebige Solistin. Auch die schwierigsten Blastechniken des Instrumentes präsentiert sie bei ihren Konzerten. Da bleibt einem fast die Luft weg. Mit virtuoser Eleganz und enormer Geschwindigkeit spielt die Solistin klassische und moderne Werke. Lebendige, anregende Stücke werden von ruhigen und entspannenden abgelöst in denen der bezaubernde

Klang der Panflöte zu hören ist. Ein besonderer akustischer Ohrenschmaus sind natürlich die virtuosen Kunstwerke wie z.B. das international beliebte Stück «Die Lerche», bei dem die buntesten Vogelstimmen zu erleben sind. Auch mit geschlossenen Augen zelebriert die Virtuose ihr Instrument, wird eins mit der Panflöte, weint und jubelt mit ihr. Das muss man einfach erlebt haben! Da heisst es: Augen schliessen und sich entführen lassen in die Welt der besonderen Panflötenklänge. Untermalt mit Klavierbegleitung vom Feinsten erleben die Besucher einen unbeschreiblichen Hörgenuss, denn auch die Reife und Souveränität auf den Tasten bringt die Zuhörer zum Staunen. Petre Pandelescu, der Pianist, hat in Weimar an der Franz Lizst Hochschule Konzertpianist studiert und konzertierte bereits im Kölner Dom. Zurzeit studiert er Komposition. Das Konzert ist ein einmaliges Angebot und ein Höhepunkt. Versprochen wird ein Genuss höchster Qualität. Ungewöhnlich: Die Künstler verlangen keinen festen Eintritt, sondern überlassen es jedem Besucher selbst, den Betrag zu bestimmen, mit dem diese aussergewöhnlichen künstlerischen Darbietungen honoriert werden.

«Mit der Güte der Menschen war’s wieder mal nichts» – Das Leben Walter Mehrings wird mit den ausgezeichneten Schauspielern Graziella Rossi und Helmut Vogel als exemplarische Biografie auf die Bühne gebracht. Der Komponist und Pianist Daniel Fueter begleitet das erfolgreiche Projekt musikalisch. Walter Mehring (1896-1981) war deutscher Künstler, Faschismuskritiker und Exilant. Die Nazis verbrannten seine Bücher. Im letzten Moment konnte er aus dem nationalistischen Berlin entkommen. Szenische Lesung heute Freitag, 25. Oktober, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt: 40 / 30 Franken.

Musique Tzigane mit der Gruppe «Dschané». (Bild zvg.) «Laure Wyss – Leidenschaften einer Unangepassten» Laure Wyss war eine der Ersten im Schweizer Journalismus, die Frauen eine Stimme gab. Sie setzte sich für die Rechte der Frauen und von Benachteiligten ein. Diesen Sommer wäre Laure Wyss 100 Jahre alt geworden. Die Zürcher Autorin Barbara Kopp liest aus der neuen Biografie «Laure Wyss, Leidenschaften einer Unangepassten». Es ist ein Buch, das nicht nur eine schillernde Zeitgenossin porträtiert, sondern auch ein Stück Schweizer Mediengeschichte erzählt. Im zweiten Teil unterhält sich die ehemalige «10vor10»-Moderatorin Alenka Ambroz mit der Autorin Barbara Kopp über das Leben und Werk von Laure Wyss. Im Laufe des Abends werden auch Filmausschnitte präsentiert u.a. aus einem TV-Interview von Kurt Aeschbacher mit Laure Wyss. anzeige

Lesung und Interview morgen Samstag, 26. Oktober, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt: 25 / 15 Franken.

«Jazz am Donnerstag» mit der Band «Latin Spirit» Die Band überrascht mit interessanten Interpretationen von Standards und mitreissenden Latin-Stücken. Ein reizvolles Zusammenspiel von Steel Pan, Gesang und traditionellen Jazz-Instrumenten. Donnerstag, 31. Oktober, Bar ab 18.30, Musik 20.15 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

«Dschané» - Romalieder aus Ost und West Romalieder klingen unmittelbar in die Herzen ihrer Zuhörer. Über Generationen mündlich überliefert, blieb ihr

Kern bis in die heutige Zeit erhalten. Der Musiker, Sänger und Komponist Andrea Panitz hat auf unzähligen Reisen Romalieder der Zigeuner und Fahrenden gesammelt und mitgebracht: Flamenco, Czardasz, Balkanmusik oder russische Klänge. Mit Dschané hat er sich einen Wunschtraum erfüllt: Eine Gruppe, bei der der Gesang im Mittelpunkt steht. Die unverwechselbaren Stimmen von Lucy Novotnà, Ilsi Muna Ferrer und Andrea Panitz bringen eine einmalige Klangfarbe und überzeugende Intensität auf die Bühne. Die satte instrumentale Begleitung vertieft die lyrischen Momente in den Balladen und treibt beherzt den Pulsschlag voran. Freitag, 1. November, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt: 40 / 30 Franken. Platzreservierung empfohlen unter www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.


Veranstaltungen agenda

Freitag, 25. Oktober Affoltern am Albis 17.00: Voll im Oktoberfest-Fieber. Live Band & Güggeli & Bretzel. Miss Dirndl Wahl. Albis Lodge. Obere Bahnhofstrasse 4. 20.15: Szenische Lesung «Mit der Güte des Menschen war’s wieder mal nichts». Eine Walter MehringRevue. Spiel: Graziella Rossi und Helmut Vogel, Piano: Daniel Fueter, Buch und Konzept: Karen RothKrauthammer. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. LaMarotte. Centralweg 10.

Hedingen 20.15: Gemeindeverein Hedingen präsentiert: «Anderscht». Hackbrettformation mit Andrea Kind und Fredi Zuberbühler. Keine Platzreservierung. Kollekte. Chilehuus. Oberdorfstrasse 1.

Obfelden 14.00-21.00: Sonderausstellung «Kunst und Handwerk aus zwei Kulturen», Teppichknüpferinnen aus Persien. Apéro mit Häppchen im Nomadenzelt. Kurt Wohndesign. Dorfstrasse 51.

Samstag, 26. Oktober Aeugstertal 15.00: Vortrag von Hans Wiesner: «Kohle im 21. Jahrhundert – wie weiter mit fossilen Brennstoffen». Anschliessend Besichtigung von Museum und Bergwerkstollen. Eintritt frei. Bergwerksmuseum. Beim Götschihof. Areal Stiftung Solvita. 20.00: Pöschtli Aeugstertal: Echo vom Locherguet «Hauptsach es fäderet». Restaurant Alte Post. Pöstliweg.

Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, frisches Brot, süsses Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, Tiroler Spezialitäten und griechische Köstlichkeiten, Handwerk und Schmuck. Marktplatz. 08.00 und 13.30: Pflegearbeiten in Naturschutzgebieten. Einsatz mit dem Natur- und Vogelschutzverein Bezirk Affoltern in verschiedenen Schutzgebieten. Wetterfeste Kleidung. Infotelefon: 044 767 10 03 (A. Zemp). Vereinslokal des NVBA. Giessenstrasse. 13.00: Chilbibetrieb. Kronenplatz. 17.00: Voll im Oktoberfest-Fieber. Live Band & Güggeli & Bretzel. Miss Dirndl Wahl. Albis Lodge. Obere Bahnhofstrasse 4. 20.15: Autorin Barbara Kopp liest aus ihrem Buch «Laure Wyss Leidenschaften einer Unangepassten». Anschliessend Interview durch Moderatorin Alenka Ambroz. Abendkasse und Bar ab 19.15 Uhr. LaMarotte. Centralweg 10.

Freitag, 25. Oktober 2013

Jagd nach dem idealen Geigenholz

Philippe Domont ist freischaffender Forstingenieur, Mediator, Coach und Geigenspieler. Sein Ziel war es einst, zu erfahren, wo die Klangholzhändler ihr seltenes und wertvolles Holz finden, denn die meisten seiner Berufskollegen wussten es nicht. Und er wollte auch selbst eine Geige bauen. Was er sich als zeitweilige Freizeitbeschäftigung vornahm, stellte sich als zeitintensive Wissenschaft heraus. Knacknüsse waren das geheimnisvolle, zugeknöpfte Verhalten der Klangholzhändler und die unzähligen, jahrhundertealten Detailkenntnisse der Geigenbauer, die ein Amateur so einfach nicht in Erfahrung bringen kann.

Konkurrenz mit dem Käsehändler Klangholz ist das angesehenste aller hochqualitativen Fichtenhölzer. Anspruchsvoller als Holz für Schindeln, Furnierhölzer oder Holzsortimente, welche für den Flugzeugbau gebraucht werden. «Und wenn man dann endlich einen guten Geigenbaum gefunden hat, steht man in Kon-

tät. Über Frauenbeziehungen im Alltag». Anmeldung bis 23. Oktober: Telefon 044 764 00 11 oder kathausen.sek@gmx.ch. Kleiner Mühlesaal.

Knonau 10.00-16.00: Energietag. Mehrzweckgebäude Stampfi.

Aeugst am Albis

Mettmenstetten 10.00-16.00: Brocki - breites Angebot in guter Qualität. Evang. Missionshaus Güetli. Rossau.

Obfelden 10.00-18.00: Sonderausstellung «Kunst und Handwerk aus zwei Kulturen», Teppichknüpferinnen aus Persien. Apéro mit Häppchen im Nomadenzelt. Kurt Wohndesign. Dorfstrasse 51.

Sonntag, 27. Oktober Aeugst am Albis 20.00: Pöschtli Aeugstertal: Blues «Marco Marchi & the Mojo Workers». Restaurant Alte Post. Pöstliweg.

Affoltern am Albis

Violoncello. Eintritt frei, Kollekte. Anschliessend Imbiss, keine Anmeldung erforderlich. Klosterkeller.

Knonau 17.00: Panflöten-Konzert mit Corona Ensemble. Eintritt frei/Kollekte. Reformierte Kirche.

10.00-18.00: Sonderausstellung «Kunst und Handwerk aus zwei Kulturen», Teppichknüpferinnen aus Persien. Apéro mit Häppchen im Nomadenzelt. Kurt Wohndesign. Dorfstrasse 51.

Hausen am Albis 07.15: Wanderung Thurweg. Mit PW nach Ebnat-Kappel, EbnatKappel - Krummenau - Nesslau Stein - Starkenbach. Distanz: 18 km Wanderzeit: 5 Std. Anmeldung bis Freitagabend: Vreni Zürcher, Telefon 044 764 07 62. Parkplatz Chratz (Treffpunkt).

17.15: «Schubertiade» Musik und Wort im Klosterkeller mit dem Ensemble Chamäleon. Madeleine Nussbaumer, Klavier; Tobias Steymans, Violine; Luzius Gartmann

Pegasus Small World, Habersaat: «Die Welt der Steifftiere» Mit über 100 Steifftieren. Die Ausstellung dauert bis 27. Oktober. Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag, 11-18 Uhr.

Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Ausstellung Malerei, MarmorSkulpturen, Bronze-Plastiken, Maria Moser und Jaya Schürch. Die Ausstellung dauert bis 8. Dezember. Öffnungszeiten: DiFr, 14 bis 18 Uhr, Sa und So 13 bis 17 Uhr. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13: Öffnungszeiten: So 14 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung.

Affoltern Am Albis Kasinosaal: GGA Aemtler Künstler. Jurierte Ausstellung. Die Ausstellung dauert vom 24. bis 27. Oktober. Öffnungszeiten: Fr 19-21, Sa 10-18, So 13-18 Uhr.

Mittwoch, 30. Oktober Affoltern am Albis

agenda-einträge

19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Sporthalle Stigeli.

Veranstaltungshinweise für die Freitag-Ausgabe des «Anzeigers»: Angaben bis spätestens

Bonstetten

Dienstag, 12 Uhr

09.30: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit der Leseanimatorin Judith Zanini. Für Kinder von 9 bis 36 Monate in Begleitung. Dauer ca. eine halbe Stunde. Schul- und Gemeindebibliothek.

per E-Mail: uschi.gut@azmedien.ch oder per Post: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, Agenda, 8910 Affoltern am Albis

19.30: Fitness für alle. Organisator: SC Hausen. Primarschulhaus (alte Turnhalle).

Kappel am Albis 17.15: Offenes Singen in der Klosterkirche mit Pfr. Christof Menzi. Kloster Kappel.

Affoltern am Albis 20.15: Jazz am Donnerstag. Mit «Latin Spirit». Standards und Latin. Bar offen ab 18.30 Uhr. Reservieren unter Telefon 044 762 52 62 oder www.lamarotte.ch. Kollekte. LaMarotte. Centralweg 10.

06.45: Anspruchsvolle Wanderung: Bettschwanden-Luchsingen- Leuggelenberg-Glarus. Wanderzeit ca. 4½ Std. Anmeldung und Auskunft: Ernst Baumann, Telefon 044 700 08 06. Bahnhof (Treffpunkt). 20.00: «Neue Schweizer Literatur» präsentiert von Dr. Heinrich Boxer, Feldmeilen. Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich. Anschliessend wird ein Apéro offeriert. Gemeinde- und Schulbibliothek. Schachenstrasse 95.

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kino kino kino Tel. Reservation/Auskunft: Mo bis Fr 9–12 h sowie ab 14 h, Sa/So ab 12 h

SEEHOF 1 041 726 10 01 ZUG

WOLKIG MIT AUSSICHT AUF FLEISCHBÄLLCHEN 2 So 11.30 h Deutsch gespr., ab 16/14 J. Weitere Vorstellungen im Kino Gotthard Letzte Tage! Do/Fr 18 h JEUNE & JOLIE F/d, ab 16/14 J. Von François Ozon, mit Marine Vacth uva. 4. Woche! Sa 17 h, So/Mo/Di/Mi 20.15 h PRISONERS E/d/f, ab 16/14 J. Von Denis Villeneuve, mit Hugh Jackman uva. 2. Woche! Do/Fr/Sa 20.15 h, So 17 h Mo/Di/Mi 17.45 h E/d/f, ab 12/10 J.

Bonstetten

ABOUT TIME (ALLES EINE FRAGE DER ZEIT) Von Richard Curtis, mit Bill Nighy uva.

SEEHOF 2 041 726 10 01 ZUG

5. Woche/Reduz. Eintrittspr.!

S’CHLINE GSPÄNGST 4. Woche/Reduz. Eintrittspr.!

TURBO

Sa 14.30 h, CHD Ab 6/4 J.

So/Mi 14.30 h 3D, D gespr., ab 6/4 J.

Fr/Mi 18 h, Di 20.30 h 3D, E/d/f, ab 14/12 J. Von Alfonso Cuarón, mit George Clooney uva. 3. Woche! Do/Mo 18 h, So 17 h, Mi 20.30 h Letzte Tage/3D!

08.45: Mittelschwere Wanderung, gemächliche Gruppe: von Knonau durch drei Kantone über Frauenthal und Mühlau nach Mettmenstetten. Wanderzeit ca. 4 Std. Anmeldung und Auskunft: Toni Koller, Telefon 044 700 53 17. Bahnhof (Treffpunkt).

GRAVITY

BEHIND THE CANDELABRA (LIBERACE) E/d/f, ab 14/12 J. Von Steven Soderbergh, mit Michael Douglas und Matt Damon 2. Woche! Fr/Mo 20.30 h, Sa 17 h Di auch 14.30 h («Seniorenkino») THE BUTLER E/d/f, ab 12/10 J. Von Lee Daniels, mit Forest Whitaker uva. Premiere! Sa 20.30 h, CHD, ab 12/10 J.

ACHTUNG, FERTIG, WK! Weitere Vorstellungen im Kino Lux, Baar! 3. Woche! Do/So 20.30 h, Di 18 h RUSH E/d/f, ab 10/8 J. Von Ron Howard, mit Daniel Brühl uva.

Hausen am Albis 21.00: Mülibar, Mood-Rock-Band «The Riff» aus Rifferswil. www.muelibar.com. Bar ab 20.30 Uhr. Gemeinschaftsraum Mülimatt. Rifferswilerstrasse.

GOTTHARD 041 726 10 02 ZUG

2. Woche!

Fr/Mi 18 h, So 14.30 h D, ab 10/8 J.

L’EXPÉRIENCE BLOCHER

VON HEUTE AUF MORGEN

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Filmreihe «Im Gotthard um die Welt»! Mo 20.15 h UNA NOCHE Sp/d/f, ab 14/12 J.

Von Jean-Stéphane Bron 4. Woche! Do/Di 18 h, Sa 14.30 h, CHD, ab 8/6 J.

Stallikon 10.15-10.45: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» Judith Zanini (SIKJM). Für Eltern und Grosseltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Schulhaus Loomatt (Bibliothek).

CH-Premiere/3D/Reduz. Eintrittspr.! Sa/So/Mi 14.30 h, 3D-D gespr., ab 6/4 J.

AM HANG

Donnerstag, 31. Oktober

12.00: Chilbibetrieb mit Warenmarkt. Kronenplatz.

Bonstetten

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Matinee!

Affoltern am Albis

Dienstag, 29. Oktober 08.30-11.00: Frauenzeit - Frauenzmorge mit Vortrag und Ad-hocChor von Sonja Kilchmann. Referentin: Ruth Schmocker. Thema: «Frauensolidarität - Frauenrivali-

Aeugstertal

Hausen am Albis

Montag, 28. Oktober

12.00: Chilbibetrieb mit Warenmarkt. Kronenplatz.

Kappel am Albis

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Nichtwerke». Carlo Vagnières und sein Team gestalten Räume mit Naturmaterialien wie Kalk, Kreide oder Pigmenten. Die Ausstellung dauert bis 21. November. Öffnungszeiten: Mo, 8 bis 11.30/16.–18.15 Uhr, Di/Do, 8 bis 11.30 Uhr, Mi, 8 bis 11.30/14 bis 16.30 Uhr.

kurrenz mit dem Käsehändler», erzählt der im französischsprachigen Jura aufgewachsene Zürcher schmunzelnd. Für die Furnierblätter der VacherinMont-d’Or-Schachteln braucht es nämlich Holz mit ganz ähnlichen Eigenschaften wie Klangholz. Philippe Domont lichtet einige der Geheimnisse rund um das Klangholz, dessen Herkunft und Bearbeitung, die Zusammenarbeit mit Geigenbauern und Manche Geigenbauer verpassen ihrem neuen Instrument die Rolle des Kli- eine Nacht an der frischen Luft! (Bild Philippe Domont) mawandels für die Zukunft der Geigenbaukunst. Denn trachtet werden. Geigenbau zu lernen, der Schlüssel zum idealen Klangholz dauert natürlich mehr als eineinhalb sind die richtigen Wachstumsbedin- Stunden und wer diesbezügliche Ambitionen hat, besucht am besten noch gungen für die verwendeten Bäume. eine Geigenbauschule. Philippe Domont kommt nicht alleine, er hat wie Klangunterschiede hören immer einige Helfer engagiert. Eine Wer sich für Holz, Holzbearbeitung, hervorragende Musikerin, Mary Ellen Geigenbau und Musik interessiert, Woodside (www.merelquartet.com/), kommt bei Philippe Domont auf seine demonstriert die Klangunterschiede Rechnung. Sein Vortrag vermittelt ei- verschieden alter Geigen: Eine seltene nen hervorragenden Einblick in die Gelegenheit, die sich Liebhaber von Kunst und Magie des Geigenbaues. Streichinstrumenten nicht entgehen Holz und Bauteile können vor Ort be- lassen sollten!

Obfelden

Kappel am Albis

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Ausstellungen

Volkshochschule Knonauer Amt auf Stradivaris Spuren Eine Mischung aus Holztechnologie, Ökologie, Geigenbau und Musik vermittelt der Referent des ersten Vortrages im Wintersemester 2013/2014 der Volkshochschule Knonauer Amt, Philippe Domont, am folgenden Donnerstag um 19.30 am Melchior-Hirzel-Weg 40.

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Von Frank Matter Premiere! Ausser Mo tägl. 20.15 h, Sa /So auch 17 h AM HANG Mo 18 h, D, ab 16/14 J. Von Markus Imboden, mit Henry Hübchen uva.

LUX 041 726 10 03 BAAR

Premiere! Tägl. 20.15 h Sa/So auch 14.30 und 17.15 h, CHD, ab 12/10 J.

ACHTUNG, FERTIG, WK! Mit Marco Rima uva.


Veranstaltungen

Freitag, 25. Oktober 2013

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Unbeschwerte Momente geniessen Jahreskonzert des Musikvereins Harmonie Affoltern Am Samstag, 2., und Sonntag, 3. November, führt der Musikverein Harmonie Affoltern im Kasinosaal Affoltern das traditionelle Jahreskonzert durch.

Einmal mehr zu Gast in Kappel: Das Bach Collegium Zürich. (Bild zvg.)

Der einzige und alleinige Mittler Tagung zum Reformationssonntag in Kappel «Gott ja! – Jesus Christus nein», oder: Wie zentral ist Jesus Christus für unseren Glauben? Diesen Fragen will die Tagung am 3. November im Kloster Kappel nachgehen. «Solus Christus», allein Christus: das war eines der Grundbekenntnisse der Reformatoren. Es gründete auf dem Gedanken, dass Christus allein der Erlöser der ohne ihn zu ewigem Tod verurteilten Menschheit ist. Was er und zwar er allein durch sein Leiden und Sterben erbracht hat, hat Gültigkeit zur Vergebung der Sünden und zur Erlösung vom Tod. Christus gilt nach reformatorischer Lesart als der einzige und alleinige Mittler zwischen Gott und Mensch. Wie steht es heute um dieses «Solus Christus»? Jesus wird von vielen Menschen als Vorbild betrachtet, er gehört zu den grossen Weisen der Weltgeschichte und wird auch als Prophet verehrt. Jesus aber als Christus zu verstehen, als Sohn Gottes, als Mittler und Erlöser bereitet vielen Menschen Schwierigkeiten.

Podiumsdiskussion und Konzert Was bedeutet das reformatorische «Solus Christus» heute? Wie zentral ist der Glaube an Christus für den christ-

lichen Glauben? Wäre der interreligiöse Dialog einfacher ohne Bekenntnis zu Jesus Christus? Diesem Fragehorizont will die Tagung zum Reformationssonntag 2013 nachgehen. Prof. Dr. Ralph Kunz, Professor für Praktische Theologie an der Universität Zürich, wird das Hauptreferat halten. Pfarrerin Dr. theol. Tania Oldenhage, Gemeindepfarrerin in Zürich-Fluntern und Fernsehsprecherin des «Wort zum Sonntag» hält ihr Co-Referat aus feministisch-theologischer Perspektive. Lic. phil. Michel Bollag, Fachreferent Judentum und Co-Leiter des Lehrhauses in Zürich, geht in einem weiteren CoReferat der Bedeutung von Jesus Christus aus jüdischer Sicht nach. Die Tagung, welche vom Kloster Kappel und dem Freundeskreis des Klosters Kappel organisiert wird, schliesst mit einer Podiumsdiskussion unter Einbezug der Tagungsteilnehmenden. Sie dauert von 13.30 bis 16.45 Uhr. Daran anschliessend um 17.15 Uhr ist in der Klosterkirche Johann Sebastian Bachs Kantate «Ein feste Burg ist unser Gott» zu hören – mit dem Bach Collegium Zürich. Lesungen dazu hält Pfr. Markus Sahli. Für die Tagung und das Konzert sind keine Anmeldungen nötig. Sie werden durch Kollekten finanziert. Anmeldungen für Übernachtung und Essen unter Telefon 044 764 88 10, info@klosterkappel.ch.

Die Tage werden kürzer, der Nebel kriecht bereits wieder über die Felder, die Blätter fallen von den Bäumen. Und vielleicht trauert man etwas wehmütig dem Sommer nach? In dem Falle hat die Harmonie Affoltern genau das Richtige bereit, um graue Gedanken zu vertreiben und etwas Farbe und Freude in den Tag zu bringen! Es gibt nämlich durchaus auch Gründe, wieso man sich auf den Herbst freuen kann. Und zwar steht beispielsweise, wie immer im Herbst, das Jahreskonzert vor der Tür! Die Harmonie Affoltern hat erneut ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, welches kreuz und quer durch alle Stile Melodien bietet, die ins Ohr gehen. Man darf sich überraschen lassen und zusammen mit den Musikanten ein paar unbeschwerte Momente geniessen. Die Harmonie freut sich, am Samstag, 2. November, um 20 Uhr (Türöff-

Bastelspass für Kinder und alle Interessierten Aus einem gebrauchten oder neuen Veloschlauch in Kombination mit Perlen, Steinen und Magneten kann ein ganz persönlicher Schmuck entstehen. Drähte und Quetschperlen lassen für die Fantasie noch mehr Spielraum. Wer am Kreieren von einem originellen Weihnachtsgeschenk Interesse hat oder gerne speziellen Schmuck trägt, ist gerne zur Teilnahme an einem der beiden MüZe-Kurse eingeladen. Der Kinderkurs (ab 5 Jahren) findet am Mittwoch, 13. November, von 14 bis 16.30 Uhr und der Abendworkshop am gleichen Tag von 19 bis 21.30

Uhr im Familienzentrum Affoltern statt. Alles, was man dazu braucht, ist im Unterricht von Bea Zurfluh, Handarbeitslehrerin, erhältlich. Schon vorhandenes Material darf mitgebracht werden. Bei Anmeldung besteht die Möglichkeit, die gewünschte Farbrichtung anzugeben. Anmeldungen bis 1. November an MüZe, Kurswesen, Zürichstrasse 136, Affoltern, Telefon 044 760 21 13 (Freitagvormittag, sonst Anrufbeantworter) oder

nung 18.30 Uhr) und Sonntag, 3. November, um 14 Uhr (Türöffnung 13.30 Uhr) begrüssen zu dürfen. Der Eintritt für die Konzerte ist frei. Die Männerkochgruppe Affoltern wird wie bereits in den letzten Jahren am Samstagabend für das leibliche Wohl sorgen und mit einem vielversprechenden

Zwischen Rivalität und Solidarität Frauezmorge mit Vortrag in Kappel Aus dem Alltagstrubel rauskommen, Zeit haben für sich, auf neue Gedanken kommen, mit anderen Frauen reden – und etwas Neues über Gott und seine Welt erfahren. Das bietet der Frauezmorge im Oberamt. Frauenrivalität kann förderlich sein, indem sie anstachelt und das eigene Potenzial belebt. Leider blockiert sie im Alltag aber oft und bindet dann sinnlos Kräfte. Ähnlich ist es mit der Frauensolidarität. Auch sie kann hilfreich, stärkend und wohltuend sein. Wenn sie aber ausnützenden Charak- Referentin Ruth ter hat, kann sie Schmocker. (zvg.) die Eigenständigkeit schwächen. Referentin Ruth Schmocker ist theologisch-diakonische Mitarbeiterin und Erwachsenenbildnerin. Umrahmt wird der Fraue-

Geschenke aus Veloschlauch, kombiniert mit anderen Materialien. (Bild zvg.)

Geschenke und Schmuck aus Veloschlauch

Der Musikverein Harmonie Affoltern, hier bei der Parade am Musiktag in Bonstetten, lädt wieder zum Jahreskonzert. (Archivbild)

Unter Tag mit den Grünliberalen Der Verein Bergwerk Riedhof hat in Aeugstertal eine kleines Museum gestaltet und ermöglicht Führungen durch den alten Bergwerkstollen. Am Samstag, 26. Oktober, laden die Grünliberalen ein zu einer Besichtigung mit anschliessendem Apéro. Kantonsrat Hans Wiesner hält im Museum ein Kurzreferat «Kohle im 21. Jahrhundert – wie weiter mit fossilen Brennstoffen?» Anschliessend können die Gäste das Bergwerkmuseum besichtigen und haben die Möglichkeit, den Bergwerkstollen zu besuchen. Ausserdem gibt es noch einen Apéro und Gelegenheit für Gespräche und Diskussion.

kurse@mueze-affoltern-am-albis.ch. Weitere Infos und das ganze Kursprogramm

Samstag, 26. Oktober 2013, 15 bis 17.30 Uhr,

unter www.mueze-affoltern-am-albis.ch.

Bergwerk Riedhof, Aeugstertal.

zmorge durch den Ad-hoc-Chor von Sonja Kilchmann. Die Frauenzeit wird getragen von den reformierten Kirchgemeinden Hausen, Kappel, Rifferswil und der katholischen Pfarrei Hausen. Sie soll während des Frühstücks einen passenden und angenehmen Rahmen für gute Gespräche bieten. Frauezmorge mit Referat zum Thema «Frauensolidarität – Frauenrivalität» über Frauenbeziehungen im Alltag am Samstag, 26. Oktober, 8.30 bis 11 Uhr im kleinen Mühlesaal, Kappel. Beitrag: 20 Franken. Anmeldung bis 23. Oktober an: Telefon

Menü aufwarten: Vorarlberger Schopfbraten mit Risotto und Broccoli, oder für alle Vegetarier: Gemüsetrilogie mit Risotto. Janine Langhans, Aktuarin MV Affoltern Infos unter www.harmonie-affoltern.ch.

Gebäude modernisieren Informationsveranstaltung am kommenden Samstag, 26. Oktober, in Knonau. Im Kanton Zürich stehen rund 300 000 Häuser, die mit einfachen Massnahmen energetisch verbessert werden könnten. Um das Potenzial für die Modernisierung des Gebäudeparks besser auszuschöpfen, haben die Baudirektion Kanton Zürich, die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich und die Zürcher Kantonalbank gemeinsam das Aktionsprogramm «starte!» lanciert. Es unterstützt Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer mit Informationen und vergünstigter individueller Beratung. Am Samstag macht das Projekt in Knonau Station.

044 764 00 11 (Mo, Di, Do, Fr, 8.30-11.30 Uhr) oder kathausen.sek@gmx.ch.

Samstag, 26. Oktober, Fachausstellung ab 9.30 Uhr,

Gratis-Kinderhüeti im Pfarrhauskeller Kappel,

Referate ab 10.15 Uhr, Mehrzweckgebäude Stampfi,

Alter und Anzahl der Kinder bitte melden.

Knonau.

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FCWB will gegen SV Höngg Heimsieg

Verkauf 044 701 88 60

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Im Meisterschaftsspiel vom Samstag geht der FC Wettswil-Bonstetten als Favorit ins Match gegen die Stadtzürcher vom Hönggerberg. Klar, dass die Aemtler dieser Rolle gerecht werden wollen und einen Heimsieg wollen. Auch wenn niemand gerne als Favorit in ein Spiel steigt, muss der FCWB für einmal mit dieser Konstellation leben. Aber, diese Rolle ist auch eine Auszeichnung für den bisherigen Saisonverlauf, Zeugnis über die Möglichkeiten, welche in der Dosch-Elf stecken und auch Ansporn, um dieses Derby zu gewinnen. Nach der Niederlage in Muri beträgt der Vorsprung der Aemtler auf den 12. Rang nur noch 3 Punkte. Nun gilt es, diesen Abstand möglichst schnell wieder zu vergrössern und den Anschluss an die vordere Tabellenhälfte nicht zu verlieren. Vor allem physisch ist Höngg absolut konkurrenzfähig. Zudem ist die Spielweise der Stadtzürcher für jeden Widersacher unangenehm. Man agiert aus einer gestärkten Defensive, oft mit langen Bällen in die Spitze oder schnellen Konterattacken sucht man Erfolg. Höngg ist jederzeit im Stande, Schwächen oder Unkonzentriertheiten beim Gegner zu nutzen. Im Team stehen erfahrene Hochkaräter wie Würmli oder Dösegger, welche fähig sind, Spiele zu entscheiden. Es ist zu erwarten, dass Höngg den einen Punkt, welchen man bei Spielbeginn hat, primär verteidigen will. Gleichzeitig wollen sie aber bereit für die entscheidende Aktion sein, um gar drei daraus zu machen und so vom Tabellenende wegzukommen. Entsprechend kämpferisch wird Höngg darum antreten und nur mit einer Topleistung werden die Aemtler ihrerseits ihre Ziele erreichen können. Buchmann beim FCWB fraglich Während beim FCWB der Einsatz Buchmanns (Rippenquetschung) fraglich ist, fehlt Höngg Eugster aufgrund ei-

Acostas spektakulärer Kopfball (vs. Muri) war nicht von Erfolg gekrönt. (Bild Kaspar Köchli) ner Sperre. «Unser Team besteht nicht nur aus 11 Spielern. Der ganze Kader hat schon bewiesen, dass man auf ihn zählen kann. Jeder der Startelf wird seinen Teil dazu beitragen, damit wir ein erfolgreiches Spiel machen», lässt sich Trainer Martin Dosch nicht auf Personaldiskussionen ein. Er hat sich in den Trainings unter der Woche mit taktischen Fragen befasst. «Gegen Höngg muss man wohl die Offensive suchen, aber immer mit nötigem Blick nach hinten und vor allem klugem Spiel», weiss der Baumeister des WB-Erfolgs. So gilt es defensiv Fouls und daraus entstehende ruhende Bälle zu meiden, bei denen die grossgewachsenen Höngger meist brandgefährlich sind. «Höchst konzentriert und abgeklärt» will Dosch darum seine Equipe sehen. Für Spannung ist gesorgt, Anpfiff am Samstag ist um 16.00 Uhr im Moos.

gezielten Massnahmen will das FARENetzwerk Schweiz die Fussballfamilie für ein faires Miteinander sensibilisieren. Einem breiten Publikum soll daher bewusst gemacht werden, dass Diskriminierungen im Umfeld von Sportveranstaltungen nicht toleriert werden. An der Aktion beteiligt sind alle Vereine der Super- und Challengeleague, sowie die Vereine der 1. und 2. Liga interregional. (awy)

FARE Action Weeks 2013 Der Spieltag wird ganz im Zeichen gegen Gewalt und Rassismus stehen. Mit

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A-Junioren weiter perfekt auf Kurs Viel Freude bereiten zur Zeit die A-Junioren. In den bisherigen Spielen war man meist krass überlegen und steht dadurch auch an der Tabellenspitze. Das entscheidende Spiel wird wohl der Auswärtsmatch vom 3. 11. gegen Freienbach werden. Aber, bis dahin gilt es unbedingt, die Konzentration aufrechtzuhalten, jede Aufgabe seriös anzugehen und Woche für Woche das Potential abzurufen. Nächste Gelegen-

heit hierzu ist das Heimspiel vom Sonntag gegen ZH-Affoltern, welches um 16.15 Uhr angepfiffen wird und viele Zuschauer verdient. Einige Rückschläge gabs leider bei der 2. Aktivmannschaft in der 3. Liga. Will man nochmals vorne angreifen, muss das Derby vom Sonntag, auswärts gegen Birmensdorf, gewonnen werden. Um 10.15 erfolgt hier der Anpfiff und die Gasic/Belis-Boys brauchen zahlreiche Unterstützung!

Letzte Chance: Anmeldung Jassen! Auch in diesem Jahr ist die Nachfrage nach Startplätzen zum Jass-Open, welches heuer am 14. Dezember in der 3-fach-Sporthalle Schachen in Bonstetten stattfindet, riesig. Weil diese Startplätze begrenzt sind, sollten sich interessierte Jasse/Innen jetzt unverzüglich anmelden! Wiederum sind tolle Preise zu gewinnen, ist ein

tolles Rahmenprogramm mit Barbetrieb durch das Schluck-Team vorbereitet und wartet ein währschaftes Nachtessen (Heisser Schinken, Salate und Dessert) auf die Teilnehmer. Anmeldungen sind per E-Mail über www.fcwb.ch oder telefonisch bei Nico Buchmann (Tel. 076 503 02 32) einzureichen.

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FC WB 1 – SV Höngg Samstag, 26. Oktober 2013 16.00 Uhr, Sportplatz Moos, Wettswil

Matchball-Spender Remo Illi, Wand- und Bodenbeläge, Bonstetten

FC Birmensdorf – FC WB 2 Sonntag, 27. Oktober 2013 10.15 Uhr, Sportplatz Geren, Birmensdorf

Die nächsten FCWB-Spiele: Freitag, 25. Oktober Tuggen/Buttikon – Veteranen

20.00

Samstag, 26. Oktober Dietikon – Jun. Eb 9.30 Dietikon – Jun. Ed 9.30 Jun. Db – Thalwil 10.00 Industrie-Turicum – Jun. Ea 10.30 Jun. Ca(CCJL) – Schwamendingen 12.00 Urdorf – Jun. Ec 13.00 Thalwil – Jun. Cb 13.00 Jun. Da – Schlieren 14.00 Knonau-Mettmenst. – Jun. Dc 14.00 FCWB 1 – SV Höngg 16.00 Srbjia – Senioren 17.00 Sonntag, 27. Oktober Birmensdorf – FCWB 2 FCWB 3 – Einsiedeln Jun. B1(CCJL) – Blue Stars Jun. B2 – Wollishofen Jun. A – ZH-Affoltern

10.15 10.15 12.15 14.15 16.15


Sport

Freitag, 25. Oktober 2013

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Zweimal Gold und einmal Silber ertanzt Hausemer Junioren brillieren an der Schweizer Tanzmeisterschaften Das Nachwuchstanzpaar Marisha Zimmerli und Davide Corrodi vom TSCZ Hausen hat den hohen Erwartungen standgehalten und holte sich den Schweizer Meistertitel im 10-Tanz und im Standard-, und den Vizemeistertitel in den Lateinamerikanischen Turniertänzen. Gross war der Jubel, nicht nur bei der TSCZ-Trainerin Jasmin Corrodi, als ihre Schützlinge mit Spitzenplatzierungen brillierten an der Schweizer Meisterschaft für Turniertänze, welche am vergangenen Wochenende in der Sporthalle Maihof in Luzern ausgetragen wurde. Über 1000 Zuschauer fieberten mit den TanzsportlerInnen aller Altersgruppen um Medaillen und Ränge. Ein siebenköpfiges Schiedsgericht mit aus 7 Ländern angereisten Wertungsrichtern beurteilte in einer vergleichenden Wertung die Darbietungen der rund 120 für die Schweiz startenden Paare. Im Wettkampf um den Meistertitel standen die Einzeldisziplin Standard mit Langsamer Walzer, Tango, Wiener Walzer, Slowfox, Quickstep und Latein, mit Samba, Cha-Cha-Cha, Rumba, Paso Doble und Jive sowie die Disziplin 10-Tänze. Das Publikum war sichtlich beeindruckt von den glamourös dargebotenen

Tanzleistungen der Paare in den verschiedenen Stilen. Am Samstag massen sich rund 40 Schüler und Juniorenpaare über alle 10 Turniertänze. Da zeigte es sich für Corrodi/Zimmerli deutlich, dass es für den Schweizermeistertitel über 10 Tänze unabdingbar ist, in beiden Einzeldisziplinen gut trainiert anzutreten um über alle Latein- und StandardTänze eine ausgewogene Leistung zeigen zu können. Nach vier Runden sportlicher Höchstleistung durch eine in allen Tänzen mindestens 1½ Minuten andauernde Darbietung durften sie am Abend nach langem Hoffen und Bangen zuoberst auf das Siegerpodest steigen und sich die wohlverdiente Goldmedaille umhängen lassen.

Sonntag durchgeführt. Nicht ganz einfach für die Jugendlichen, nach einer so kurzen Nacht, am Morgen früh mit feurigem Lateintanzen zu überzeugen. Nach der Vorrunde trieb die Trainerin sie nochmals an, ihre Leistung fürs Finale deutlich zu steigern, denn die Konkurrenz zwischen den Finalpaaren, von denen jedes sichtbar um den Meistertitel kämpfte, war stark, darunter vom TSCZ auch Dominik Zimmermann mit Darya Akhmedova. Mit ihrem in anspruchsvollen Choreografien beeindruckend sportlichen und dennoch glamourösen, publikumsmiteinbeziehenden Tanzen reichte es Corrodi/Zimmerli für Silber, Gold erlangten die Tessiner Nelson/Iten (TDSC), Zimmermann/Adhmedova den 6. Rang.

Dopingkontrolle von Swiss Olympic Lange konnten sie nicht gefeiert werden, da Corrodi/Zimmerli wie andere Erstplatzierte zur Dopingkontrolle aufgeboten wurden. Für so junge Leute war das alles andere als einfach, unter den Argusaugen der Tester eine Urinprobe abgeben zu können. Auf Schritt und Tritt, streng nach den Vorgaben der WADA (Welt-Anti-DopingAgentur) bei allem Tun begleitet, zog sich die Prozedur bis 23 Uhr über anderthalb Stunden hin. Die Titelkämpfe in den Einzeldisziplinen wurden am

Die Junioren-WM vor Augen Nach einigen anstrengenden Stunden war für die Einzeldisziplin Standard wieder höchste Konzentration gefordert. In ihrer stärksten Disziplin, zeigten Corrodi/Zimmerli von Anfang an eine souveräne Leistung durch harmonisch elegantes und raumgreifendes Tanzen, das allerdings schwer auf die Probe gestellt wurde. Nicht genug, dass Davides verletzte Hand unterdessen stark angeschwollen war und schmerzte, im zweitletzten Qualifika-

tionstanz stürzte Marisha und schlug sich das Knie blutig. Für die Qualifikation der sechs Paare ins Finale reichte es, aber konnten sie so einen Titel gewinnen? Die WM vor Augen mobilisierten sie alle Kräfte für zehn Minuten intensives Standardtanzen. Bei der Siegerehrung lagen die Nerven aller Beteiligten blank bis es für den TSCZ hiess, 5. Rang Zimmermann/Akhmedova und 1. Rang Corrodi/Zimmerli! Das Jugendpaar Corrodi/Zimmerli, wird die Schweiz also am 2. November an der Weltmeisterschaft in Riga/Lettland vertre- Marisha Zimmerli und Davide Corrodi (Bild zvg.) ten. gagierten Jugendlichen mit einem Sponsorbeitrag Alle Resultate und ein Livestream (Filmaufnahmen)

unterstützen möchte: Info TSCZ 076 343 89 15;

zur SM unter www.tanzsport2013.ch. Wer diese en-

Konto 50-14419-3 TanzSportClub Zug, 6300 Zug.

Niederlage in Sierre Sierre Lions – SHC Bonstetten-Wettswil 6:4 Die erste Mannschaft des Streethockeyclubs Bonstetten-Wettswil verliert zum ersten Mal in dieser Saison in der regulären Spielzeit und kehrt somit ohne Punkte aus dem Wallis zurück.

Auch die kleinen Jungs üben für den grossen Auftritt. (Bild zvg.)

Bodenständig abgehoben Mit dem Knonauer Chränzli auf die grosse Reise Die Knonauer Turnvereine laden zum traditionellen Chränzli. Unter dem Motto «Eimal rund um d’Wält» wird das Publikum auf eine grosse Reise mitgenommen. Wieder zu Hause angekommen, bietet die anschliessende Theateraufführung weiterhin beste Unterhaltung. Schon lange traditionell verankert, bieten die Turnvereine von Knonau dem interessierten Publikum mit dem Turner-Chränzli jeweils im Herbst zwei unterhaltsame Abende. Von den

kleinsten MuKi-Turnern bis hin zu den gestandenen Semestern wagen sie sich auf die Bühne, um die Gäste mit ihren Darbietungen zu erfreuen. Mit «Eimal rund um d’Wält» heben alle ab zu einer grossen Reise in ferne Länder. Ob heiss oder kalt, kulturell fremdartig oder doch vertraut, viele Stationen werden angeflogen und es hat für jeden etwas dabei. Doch keine Angst, die Reise führt die Anwesenden wieder sicher und rechtzeitig in die Schweiz und nach Knonau zurück, denn auch den zweiten Teil des Abends will man nicht verpassen: Mit der Theateraufführung

«Crazy Days im Altersheim» bringen die engagierten Laien-Darsteller ein amüsantes Lustspiel in zwei Akten auf die Bühne. Für das leibliche Wohl sorgt die Chränzli-Küche, welche ab 18.30 Uhr zum Abendessen lädt. Auch für Kaffee und Kuchen ist gesorgt und mit einem Drink in der Chränzli-Bar kann man den Abend gemütlich ausklingen lassen. Bodenständige musikalische Unterhaltung bieten die Räbberg-Fäger. Turnerchränzli in der Stampfi Knonau, 2. November, 14 Uhr (Kindervorstellung), 2. und 9. November, 20 Uhr. Abendessen ab 18.30 Uhr. Eintritt frei, Kollekte.

Viel Einsatz für Turn-, Schwing- und Bobsport Sportfreund Fredy Steinmann ist gestorben Völlig unerwartet ist Anfang dieser Woche Fredy Steinmann aus Hausen im 70. Altersjahr verstorben. Er führte an seinem Wohnort auch im Rentenalter noch sein Ingenieurbüro für Hochund Tiefbau. In seiner Freizeit war er ein begeisterter Turner. Fredy Steinmann

bleibt eine geschätzte Persönlichkeit in Sportlerkreisen, so bei den Turnern, Schwingern und Bobfahrern. Er hatte auch verschiedenste Chargen inne und dafür entsprechende Ehrungen erhalten. Eine Würdigung seines Lebens wird in einer späteren Ausgabe des Anzeigers erfolgen. (rf.)

Fredy Steinmann. (Archivbild)

Die schnellen Stürmer der Sierre-Lions sorgten von Beginn weg für Tempo und machten der Zürcher Verteidigung das Leben schwer. Trotzdem kamen auch die Gäste zu Torchancen und so nützte Meyer ein gewonnenes Bully zum 0:1. Die Führung kam eher überraschend und darum verwunderte es nicht, dass die Walliser postwendend ausgleichen konnten. In Überzahl gelang dem Heimteam in der Folge der Führungstreffer zum 2:1. Doch auch das Heimteam musste kurze Zeit später in Unterzahl agieren, was den Zürchern den Ausgleich durch Jens Bürki ermöglichte. Der offene Schlagabtausch setzte sich fort bis zum Ende des Drittels. Zuerst gelang Sibik der erneute Führungstreffer für die Gäste, doch auch diese Führung hatte nicht länger Bestand und so gingen die Teams beim Stand von 3:3 in die erste Drittelspause.

Schwaches Mitteldrittel Die Ämtler nahmen sich vor sich zu steigern und dem Spiel nun endlich den Stempel aufzudrücken. Immerhin war man doch als Leader ins Wallis gereist und damit klar in der Favoritenrolle. Doch dieses Vorhaben misslang gänzlich. Mit einem Doppelschlag zur Spielmitte schossen sich die Siderser erstmals mit zwei Toren in Führung. Spielertrainer Beat Hedinger nahm ein Timeout und weckte seine Truppe, doch kurz nach dieser Auszeit fiel auch noch der dritte Treffer. Die Walliser powerten weiter und liessen den Zürchern keine Chance sich wieder ins Spiel zurückzuschiessen. Kurz vor Ende des Drittels fasste sich dann Christoph Heiz ans Herz und schoss das moralisch wichtige 6:4 nach einer schönen Einzelleistung. Die Ämtler waren natürlich mit dem Resultat unzufrieden und man

machte sich auf, den Rückstand im letzten Drittel gutzumachen. Ein Fakt war aber, dass man nicht so dominant auftrat wie in den vergangenen Spielen. Man bekundete Mühe mit dem Tempo des Gegners und konnte sich während des ganzen Spiels nicht an die Platzverhältnisse gewöhnen. In den ersten 10 Minuten des letzten Drittels waren die Siderser immer noch feldüberlegen, trotz Rückstand der Zürcher, und so verunmöglichten sie eine Aufholjagd. Was drin gelegen wäre an diesem Tag und wie viel Druck man auf das Tor des Heimteams hätte machen können, setzten die Zürcher leider erst in den letzten Spielminuten um, doch jetzt zeigte sich der Walliser Torhüter in Bestform. Er liess kein Tor mehr zu und so blieb es beim gerechten Sieg der Sierre-Lions.

Cupspiel am Samstag Die Niederlage im Wallis schmerzt. Einerseits gab man wichtige Punkte gegen einen direkten Konkurrenten ab und andererseits zeigte man sich in ungewöhnlich schlechter Verfassung. Bisher hatte man in dieser Meisterschaft erst im Spiel gegen La Chauxde-Fonds eine ähnlich schlechte Leistung abgeliefert und genau dieser Gegner kommt am Samstag für die erste Cuppartie des Fanionteams ins Moos. Die Zürcher haben sich hohe Ziele gesetzt im Cup und wollen alles daran setzen, zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte ein Cupfinale zu spielen. Um dieses Ziel zu erreichen, braucht es vier Siege im Cup und den ersten möchten die Wettswiler am kommenden Samstag, 26. Oktober, einfahren. Spielbeginn ist um 14 Uhr. Bereits am Freitag 25. Oktober, Spielbeginn 20 Uhr, bestreitet die zweite Mannschaft ihr Cupspiel im heimischen Moos. Gegner ist die NLA-Topmannschaft SHC Grenchen-Limpachtal. Am Sonntag, 27. Oktober, kommt es dann zum ersten Auftritt der Junioren B in dieser Saison. Sie starten gleich mit ihrem Heimturnier in Wettswil. Spielzeiten 9.30 Uhr, 12.30 Uhr, 15.30 Uhr.


Veranstaltungen


Extra

Freitag, 25. Oktober 2013

Altweibersommer im Seleger Moor Gute Fernsicht, stabiles Wetter mit viel Sonne und warmen Temperaturen – das zeichnet den Altweibersommer aus. Ideale Bedingungen also für Freiluft-Veranstaltungen, aber auch für Spaziergänge in der Natur – etwa im Seleger Moor, Rifferswil. Jung und Alt bereitet es Freude, durch das bereits liegende Laub zu schlarpen und dabei die wärmenden Sonnenstrahlen zu geniessen, die durch das lichter werdende Blätterdach fallen. Die Natur präsentiert sich in diesen Tagen vielleicht weniger spektakulär als im Frühling oder Hochsommer, dafür umso stimmungsvoller. Sie schafft die Voraussetzung für ein neues Wachstum nach der ausgedehnten Winterruhe. Altweibersommer – steht das für die kurze Zeit der zweiten Jugend? Für eine vergänglichere, schwächere Form des zurückliegenden Sommers? Mit alten Weibern im wörtlichen Sinn dürfte die Bezeichnung für diese Hoch-Periode im Herbst wenig bis nichts zu tun haben. Der Begriff leitet sich wohl vielmehr von «weben» ab. Gemeint sein könnten etwa die Spinnfäden, mit denen junge Baldachinspinnen im Herbst durch die Luft segeln ... (tst.)

Wann, wenn nicht jetzt?

Die ersten Blätter liegen bereits – und doch war es in den letzten Tagen nochmals sonnig und fast sommerlich warm.

Der Herbst macht sich bemerkbar. (Bilder Thomas Stöckli)

Auch nach der Hauptsaison ein stimmungsvoller Ort ...

Das Blattwerk lichtet sich.

wetter

Im Spital Affoltern geboren

Robin, 13. Oktober. (Bilder Irene Magnin)

Emma, 17. Oktober.

volg-rezept

Amaretti-Mascarpone-Traum

«Ist der Oktober warm und fein kommt ein scharfer Winter drein.»

arbeitswelt und laufbahn

Von Regula Zellweger

Kunst von Josef Häfliger – von der Natur in Szene gesetzt.

bauernregel

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Zutaten für 4 Personen: 2 Eigelb 100 g Zucker 250 g Mascarpone 1 EL Puderzucker 2 Eiweiss, steif geschlagen 2 dl Rahm, steif geschlagen 2 EL Amaretto 250 g Amaretti, weich Pfefferminze und Früchte zum Dekorieren nach Belieben Zubereitung: 1. Eigelb mit Zucker mixen. Mascarpone und Puderzucker vermischen, Rahm und Eiweiss unterziehen, Ama-

retto untermischen. Amaretti in einer Schüssel zerbröseln. 2. Amaretti und Mascarpone-Mischung abwechslungsweise in vier Gläser schichten. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. Nach Belieben mit Pfefferminzblättern und Saisonfrüchten, z.B. Trauben, dekorieren. Tipp: statt Amaretti Meringues verwenden.

Menschen, die den Tod nah wissen, ziehen oft Bilanz über ihr Leben. Traurig, wenn diese negativ ist. Wenn nicht Frieden geschlossen und vergeben werden kann. Wenn bedauert wird, was man nicht getan hat, obwohl man es eigentlich gewollt hätte. Schade, wenn Erkenntnisse zu spät erfolgen. Dann, wenn man etwas nicht mehr in Ordnung bringen oder etwas Gewünschtes nicht mehr realisieren kann. Wahrscheinlich fällt das Sterben leichter, wenn das Leben intensiv gelebt wurde. Nicht nur ausgestanden, erlitten oder ausgehalten. Sondern wenn Ziele erreicht, Beziehungen intensiv und liebevoll gelebt, Träume realisiert und das Leben genossen wurde. Wer das Gefühl hat, ein gutes, erfülltes Leben gelebt zu haben, wird besser gehen können, als wer meint, im Leben zu kurz gekommen zu sein. Manche erkennen erst viel zu spät, dass es im Leben hauptsächlich um Liebe als Hingabe und um gelingende Beziehungen geht. Das gilt nicht nur für Paarbeziehungen, sondern auch um die Beziehungen zu Eltern und Kindern, zu Freunden, Nachbarn, im Berufsleben. Wer am Ende des Lebens bedauert, dass er nicht den Mut hatte, die eigenen Wünsche zu verwirklichen, gibt oft anderen oder dem Leben die Schuld. Aber das Leben schuldet einem überhaupt nichts. Die Frage ist eher, was schulde ich dem Leben? Was erreiche, bewege ich mit meinen Begabungen und meinem Verhalten in der Zeit, in der ich auf diesem schönen blauen Planeten weile? Man ist sich selbst schuldig, das Beste aus seinem Leben zu machen. Das Beste – kein Perfektionismus. So gut man kann. Sterbende lehren uns, dass oft ein einfaches Leben ein gelungenes Leben ist. Überhöhte Erwartungen machen unglücklich – Fatalismus aber auch. Es gilt, die gute Balance zu finden zwischen Wollen und Können. Wir meinen oft auch, Anspruch auf Sicherheit zu haben. Wer in vermeintlicher Sicherheit verharrt, hat damit noch nicht garantiert, dass ihm die Lektionen des Lebens erspart bleiben. Oft ist Sicherheit auch verkappte Bequemlichkeit oder Feigheit, die verhindert, dass man Neues ausprobiert. Menschen verpassen oft eine Menge Glück, weil sie sich zu sehr auf das Ergebnis konzentrieren und den Weg dahin nicht schätzen. Glück ist jetzt. Viele Sterbende bedauern ganz konkret, dass sie der Berufsarbeit zu viel und der Familie und den Freunden zu wenig Zeit gewidmet haben. Es gibt Dinge, die man nicht nachholen kann, beispielsweise den ersten Schultag seines Kindes oder den Geschichten der Eltern zu lauschen, die sie aus ihrer Kindheit, aus ihrem Leben erzählen. Lebensglück hat vermutlich mehr mit persönlichen Entscheidungen und Einstellungen als mit äusseren Umständen zu tun. Vielleicht lohnt es, sich ab und zu sich zu fragen: Wenn ich jetzt noch drei Monate zu leben hätte, was würde ich tun? Und es einfach zu tun. Infos: www.jobwohl.ch.


Veranstaltungen

Neue Rechtsform Spital Affoltern Urnenabstimmung am 24. November 2013 Einladung zum Informationsanlass am Montag, 28. Oktober 2013, um 20.00 Uhr Gemeindesaal, Am Rainli 4, Bonstetten

Referenten Thomas Jucker Präsident Betriebskommission Spital Affoltern Bertram Thurnherr Projektleiter und Mitglied Betriebskommission Spital Affoltern Im Anschluss an die Präsentation beantworten die Referenten Fragen aus dem Publikum. Ein gemeinsamer Anlass für die Einwohner der Gemeinden Bonstetten und Wettswil.

Natur- und Vogelschutzverein Bezirk Affoltern

Pflegearbeiten in Naturschutzgebieten Samstag, 26. Oktober 2013 (Verschiebungsdatum 2. November) Ein Einsatz mit dem Natur- und Vogelschutzverein Bezirk Affoltern (NVBA). Wir verrichten Pflegearbeiten in den Gebieten Bernhau und Jonentäli. Jedermann ist herzlich willkommen. Bitte dem Wetter angepasste Kleider anziehen. Treffpunkt: 8.00 Uhr, bzw. 13.30 Uhr Vereinslokal Giessenstrasse, Affoltern a. A. Infotelefon: 044 767 10 03 (A. Zemp) www.nvba.ch

Restaurant Brüelmatt Birmensdorf

2. Huus-Metzgete Mittwoch, 30. Oktober 2013, ab 18 Uhr! Donnerstag, 31. Oktober 2013, ab 11 Uhr! Freitag, 1. November 2013, ab 11 Uhr! Am Freitag ab 19 Uhr musikalische Unterhaltung mit em «Fredy Blue»! Auf Ihren Besuch freuen sich M. + J. Korpar und Personal! Telefon 044 737 35 50 Von Montag, 4. November, bis Feitag, 8. November:

25 Jahre Jubiläums-Woche! Lassen Sie sich überraschen! Am Samstag, 9. November 2013, ab 18 Uhr schweizerisch-kroatisches Treffen! Apéro, Menü, Mineralwasser, Musik im Preis inbegriffen! Es hat noch Plätze frei! Die Gruppe Tamburaski sastav Alkari Zürich, spielt zum Tanz! Informieren Sie sich bei uns! Telefon 044 737 35 50

084 2013  
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