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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 633 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 83 I 175. Jahrgang I Dienstag, 26. Oktober 2021

100 Tage im Amt

Daniela Rieder über ihren Start als Gemeindeschreiberin in Obfelden. > Seite 3

Steuern steigen

Gemeinderat und Primarschulpflege Wettswil haben ihre Budgets verabschiedet. > Seite 5

Sonne nutzen

Auf dem Dach der Werkstatt des Götschihofs im Aeugstertal wird Energie erzeugt. > Seite 8

Die Reppisch schützen Die Kläranlage Birmensdorf soll für rund 10,5 Millionen ausgebaut werden. > Seite 9

«Festgetackert im Homeoffice» Pointiertes Referat in Kappel zur Vereinbarkeit zwischen Beruf und Familie Jutta Rump, die Auftaktreferentin der Vortragsreihe «Wirtschaft und Werte», sparte nicht mit Kritik an der belastenden Berufsund Familiensituation vieler berufstätiger Eltern, die das Corona-Regime noch akzentuiert hat. Die Einschränkungen haben aber auch alte Denk- und Verhaltensmuster aufgebrochen. Von Martin Platter Als «sehr ungesund» beurteilte Jutta Rump die Art, wie in den letzten Monaten Homeoffice gelebt wurde. Die Professorin für allgemeine Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule in Ludwigshafen referierte am letzten Mittwochabend im Kappeler Gemeindesaal im Rahmen der Vortragsreihe «Wirtschaft und Werte» der katholischen Kirche Zug zum Thema: «das ewige Dilemma – auch nach Corona? Vereinbarkeit zwischen Beruf und Familie.» Sie kam dabei schon zu Beginn pointiert auf den Punkt: «Teambildung oder die Einarbeitung neuer Mitarbeiter ist gar nicht möglich, wenn alle von irgendwo arbeiten.» Es gelte nun, eine Mischform zu finden. Zunächst müsse diese CoronaPhase aber exakt ausgewertet werden. Beispielsweise, was denn nun die «neue Normalität» für die Arbeitswelt bedeute. Rump teilte das «neue Normal» in verschiedene Bereiche auf. An erster Stelle steht die Transformations-Trilogie in digitale, ökonomische und ökologische Transformation. Dabei malte sie wirtschaftlich kein rosiges Bild, denn sie

Neustart mit einem Blog Eines Tages ein Buch veröffentlichen, das zum Bestseller wird. Davon träumen viele Autorinnen und Autoren – auch Tamara Guidolin aus Affoltern. Tagsüber arbeitet die 32-Jährige als kaufmännische Angestellte, abends und an den Wochenenden schreibt sie Geschichten. Zunächst waren es Fantasy-, inzwischen sind es Liebesromane. Vier Bücher und einen Blogroman hat sie bisher veröffentlicht. Zwar hat sie einige treue Fans, doch über ihren Freundes- und Bekanntenkreis hinaus ist das Echo bisher bescheiden geblieben. Der fehlende Erfolg habe sie enttäuscht und dazu geführt, dass sie sich immer mehr unter Druck gesetzt habe, sagt Tamara Guidolin. Nun hat sie in einem Projekt neuen Sinn gefunden: Auf ihrem Blog teilt sie ihre Erfahrungen mit anderen Kreativen, will diese ermutigen und ihnen zugleich ein realistisches Bild vermitteln. Sie selbst hätte sich in früheren Phasen des Zweifelns jemanden gewünscht, der über dieses Thema schreibt: «Das hätte mir bestimmt geholfen», sagt sie. (lhä)

> Bericht auf Seite 7

Prof. Dr. Jutta Rump referierte in Kappel zur Vereinbarkeit zwischen Beruf und Familie. (Bild Martin Platter) rechnet damit, dass künftig weniger finanzielle Mittel zur Verfügung stehen werden, die individuelle Zeit noch knapper wird und sich ein Nachwuchs- und Fachkräftemangel einstellt. Das verlange nach neuen Organisationsformen, die Agilität, Mobilität und Flexibilität voraussetzen. Die stationäre Zusammenarbeit wird ergänzt durch hybride und virtuelle Zusammenarbeitsformen. Die Ideen seien an sich nicht neu. Doch die Coronakrise habe wie ein Brandbeschleuniger zugunsten der Digitalisierung ge-

wirkt. Die virtuelle Zusammenarbeit sei plötzlich zur Pflicht geworden und nicht wie bisher die stationäre. Rump glaubt, dass sich in Zukunft hybride Arbeitsformen durchsetzen werden, eine Mischung zwischen stationärer und virtueller Zusammenarbeit.

Flexibel bleiben – aber nicht aus der Balance geraten Das bedinge jedoch, dass die Berufstätigen auch geistig in Bewegung bleiben und sich auf ein lebenslanges Lernen

einstellen können. Dabei gelte es, die Balance nicht zu verlieren, denn die laufende Veränderung werde zum Normalzustand. Interessant sei, wie die verschiedenen Generationen die derzeitige Lebensphase beurteilen. Als 54-Jährige betrachte sie die rasanten Veränderungen der letzten Monate als disruptiv. Ihre Studentinnen und Studenten jedoch sähen das weit weniger drastisch. Sicher sei aber, dass sich die Menschen mit der zunehmenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Ungewissheit nach ruhigen Häfen sehnten. Dies seien die Familie und Freundeskreise. «Selber halte ich den immerwährenden Veränderungsstrom nur aus, wenn ich auf meine Gesundheit achte und mich mit dem Arbeitgeber bzw. der Arbeit identifizieren kann. Identifikation ist die Basis zur Motivation», sagte Rump. Diesem Umstand müsse auch das berufliche Umfeld Rechnung tragen. Als Unternehmen gelte es, eine Lebensphasen-orientrierte Personalpolitik zu betreiben; die Förderung der Beschäftigungsfähigkeit über die gesamte Lebensarbeitszeit hinweg. Und das unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Lebens- und Berufssituationen sowie Denk- und Handlungsmuster der Beschäftigten. Sie sei sich aber durchaus bewusst, dass es da auch zu Zielkonflikten kommen könne, so Rump. Dann beispielsweise, wenn ein Team kurz vor Abschluss eines Projektes stehe – und Teammitglieder sich aber bereits am Verabschieden sind, weil sie die Kinder aus der Krippe holen müssen oder um Freizeitaktivitäten nachzugehen.

Vielschichtige Bilder

Die Hausemer Künstlerin Elisabeth Jacob stellt ihre Werke in Baar aus. > Seite 12

Kappel im Zeichen der Volksmusik Sie boten hochstehende Qualität und glänzten durch musikalische Harmonie, die drei Formationen, die gemeinsam den Kappeler Ländlerabig bestritten und unter den zahlreichen Zuhörern im Mühlesaal beste Stimmung verbreiteten. Beeindruckend war insbesondere die Leistung des Ländlertrios Tanzboden aus Ebnat-Kappel. Es trat erstmals in kurzfristig umgestellter Besetzung auf, eine «Not-Formation», die eine halbe Stunde vor dem Auftritt ein erstes Mal gemeinsam geübt hatte … (red.)

> Bericht auf Seite 12

Die besten Ämtler Sportler küren Ämtler Sportlerinnen und Sportler wussten 2021 zu gefallen. An den Säuliämtler Sports Awards sollen die besten geehrt werden. Nicht nur für das Erreichte, sondern auch für die unzähligen Stunden in Turnhallen, auf Sportplätzen und in Krafträumen, die dahinterstecken. Denn sportlicher Erfolg bedeutet oft auch Verzicht in anderen Bereichen. Aktuell läuft die Anmeldephase – für alle Athletinnen und Athleten, die im Knonauer Amt leben oder für einen hiesigen Verein starten. (red.)

> Bericht auf Seite 17

> Weiterer Bericht auf Seite 8

OBI-Eröffnung am Donnerstag

Der Bau- und Heimwerkermarkt bringt Affoltern 61 Arbeitsplätze Carrosserie/Spritzwerk

Lido Galli

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Ab Donnerstag geöffnet: der neue OBI-Markt an der Moosbachstrasse in Affoltern. (Bild Thomas Stöckli)

Ein breites Sortiment rund um Bauen, Technik, Wohnen und Garten, das bietet der neue OBI-Markt auf einer Verkaufsfläche von über 9000 m². Am Donnerstag ist Eröffnung. «Wir freuen uns, dass es endlich losgeht», sagt Fatlum Ipceski, Marktleiter

des neuen OBI in Affoltern. Rund 60 000 Artikel seien im modernsten OBI-Markt der Schweiz verfügbar. Und für die Eröffnungstage von Donnerstag, 9 Uhr, bis Samstag wird der Kundschaft auch darüber hinaus einiges geboten, von Eröffnungsangeboten über ein Gewinnspiel und ein Glücksrad mit attraktiven Preisen, eine Grilldemo und Festwirtschaft bis hin zur Hüpfburg für Kinder.

Eine Kernkompetenz des neuen Bauund Heimwerkermarkts ist sicher das Gartenparadies, das mit 4200 m² fast die Hälfte der Verkaufsfläche einnimmt. Etwas Besonderes ist auch das bediente Bodenstudio: Nach dem Markt in Winterthur ist der OBI in Affoltern der zweite mit diesem Angebot. (tst.)

> Bericht auf Seite 11

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Einladung zur Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten werden am Montag, 29. November 2021, 19.30 Uhr, in den Kasinosaal, Verwaltungszentrum, Marktplatz 1, zur Gemeindeversammlung eingeladen. Zur Behandlung gelangen folgende Geschäfte: A) Politische Gemeinde Affoltern am Albis und Sekundarschulgemeinde Affoltern am Albis / Aeugst am Albis 1. Gemeinsame Vorstellung des Finanzplanes 2021 bis 2024 B) Sekundarschulgemeinde Affoltern am Albis / Aeugst am Albis 1. Budget 2022 und Festsetzung Steuerfuss 2022 2. Bekanntmachungen Der Beleuchtende Bericht kann ab Montag, 15. November 2021 auf der Homepage www.osa.ch heruntergeladen werden oder wird auf Verlangen kostenlos zugestellt. C) Politische Gemeinde 1. Budget 2022 und Festsetzung Steuerfuss 2022 2. Projektierungskredit für den Ersatzneubau der Kläranlage Zwillikon 3. Objektkredit über Fr. 325ꞌ000.-- für die Erneuerung der Flutlichtanlage in der Sportanlage im Moos 4. Projektierungskredit über Fr. 1ꞌ020ꞌ000.– für einen Vierfach-Kindergarten, Schülerhort und Büros der Leitung Kindergärten und der Schulverwaltung auf dem Areal Breitenstrasse 16 und 18 5. Bekanntmachungen Die Beleuchtenden Berichte können ab Montag, 15. November 2021 auf der Homepage www.stadtaffoltern.ch heruntergeladen oder auf Verlangen kostenlos zugestellt werden. 26. Oktober 2021 Stadtrat Affoltern am Albis

Einladung zur Gemeindeversammlung vom 7. Dezember 2021 Die Stimmberechtigten der Gemeinde Bonstetten werden zu einer ordentlichen Gemeindeversammlung am: Dienstag, 7. Dezember 2021 um 20.00 Uhr in den Gemeindesaal eingeladen. Es liegen folgende Traktanden vor: 1. Genehmigung des Budgets 2022 und Festsetzung des Steuerfusses 2. Teilrevision der Bau- und Zonenordnung (BZO) vom 10. Mai 1995 betreffend Einführung eines kommunalen Mehrwertausgleichs (MAG) 3. Projekt- und Kreditantrag zur Erneuerung der öffentlichen Trinkwasserleitung und der öffentlichen Schmutzwasserleitung Sunnehaldestrasse 4. Genehmigung der Totalrevision der Gebührenverordnung der Siedlungsentwässerungsanlagen der Gemeinde Bonstetten (inkl. Stellungnahme des Preisüberwachers)

Wenn Kraft und Lebensfreude schwinden kommt der Tod als Freund.

Wenn wir Dir auch Deine Ruhe gönnen, ist doch voller Trauer unser Herz. Dich leiden sehen und nicht helfen können war unser allergrösster Schmerz.

Tieftraurig müssen wir Abschied nehmen von unserer geliebten

Margrit Rosmarie Weiss-Fischer

13. Juli 1948 – 7. Oktober 2021

Leider viel zu früh hat dich deine Krebserkrankung aus dem Leben gerissen. Wir sind dankbar für die vielen schönen Erinnerungen und gemeinsamen glücklichen Zeiten. Auf Wunsch der Verstorbenen findet die Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis statt.

Andreas Stadelmann 12. 08. 1967 – 20. 10. 2021

Wenn auch wir damit rechnen mussten und der Tod als Erlösung kam, so schmerzt doch die Endgültigkeit. Wir nehmen Abschied in Liebe und Dankbarkeit.

Es werden keine Leidzirkulare verschickt.

Wir werden Dein Lachen vermissen. Rosmarie Stadelmann-Schäublin Claudia und Pasqualino Meo-Stadelmann Gerardo Meo und Sabrina Mächler Romina Meo

In stiller Trauer Werner Weiss Elisabeth Fischer mit Familie Ruth Fischer mit Familie Walter und Dorli Weiss mit Familien Anstelle von Blumen gedenke man im Sinne von Margrit der Stiftung Solvita, 8902 Urdorf, IBAN CH03 0900 0000 8000 0507 0, Postkonto 80-507-0. Vermerk: Spende Götschihof. Kennwort: Todesfall Margrit Rosmarie Weiss-Fischer. Traueradresse: Werner Weiss, Dachlissen 98, 8932 Mettmenstetten

Wir verabschieden uns im engsten Familienkreis. Herzlichen Dank an alle, die Andis Leben auf irgendeine Weise bereicherten und ihm Zuneigung und Aufmerksamkeit geschenkt haben. Traueradresse: Claudia Meo, Muristrasse 24, 8913 Ottenbach

Das Schicksal liess dir keine Wahl doch dein Lachen wird uns immer bleiben in unserem Herzen als Sonnenstrahl kann selbst der Tod es nicht vertreiben

Sterben hat keine Bedeutung. Es zählt nicht. Ich bin nur ganz leise auf die andere Seite des Weges gegangen: Alles bleibt genauso, wie es war.

Elisabeth Zulauf-Spinner 27. November 1932 – 19. Oktober 2021

Christa und Kurt Schüle-Zulauf Alruna Elisa Solvey Aureus und Lionne mit Louve und Andri Katrin und Bruno Jäger Brigitte und Partner Franziska und Stefan mit Selina und Dominic Urs und Susanne mit Nils und Elin Désirée Myrta und Hannes Moser-Zulauf Ursa und Kristijan mit Alienor Daria Abschied: 2. November 2021, Reformierte Kirche Hausen, 14.00 Uhr Es gilt eine Zertifikatspflicht.

HERZLICHEN DANK! Wir danken allen Verwandten, Bekannten, Freunden und Nachbarn für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserem geliebten

Hansruedi Graber * 15. Juli 1946

† 22. September 2021

erfahren durften. Es tut gut und tröstet, sich in solchen Stunden gestützt und nicht allein zu wissen.

In Liebe und Dankbarkeit Sibylle Graber und Familie

Im Bezirk Affoltern werden keine Leidzirkulare versandt. Anstelle von Blumenspenden: Stiftung Solvita, 8902 Urdorf, IBAN CH03 0900 0000 8000 0507 0, Vermerk: Spende Götschihof, Elisabeth Zulauf. Traueradresse: Myrta Moser-Zulauf, Grossmatt 4, 8910 Affoltern am Albis

Der Beleuchtende Bericht (Weisungsbroschüre) kann ab Dienstag, 16. November 2021 auf der Website www.bonstetten. ch (unter Veranstaltungen auf der Frontseite) heruntergeladen werden. Solange Vorrat können Exemplare kostenlos am Schalter der Einwohnerdienste bezogen werden. Anmeldungen zur Aufnahme in die Abonnentenliste zur kostenlosen Zustellung des Beleuchtenden Berichts können an die Gemeindeverwaltung (praesidiales@bonstetten.ch) gesendet werden. Die Stimmberechtigung richtet sich nach den Bestimmungen des Gesetzes über die Politischen Rechte (GPR) vom 1. September 2003. Nicht stimmberechtigte Personen sind zum Besuch der Gemeindeversammlung freundlich eingeladen; es werden für sie besondere Plätze bereitgehalten. Für die Gemeindeversammlung vom 7. Dezember 2021 muss die 3G-Regel nicht angewendet werden. Es besteht ein Schutzkonzept, die Abstands- und Hygieneregeln können eingehalten werden. Wir bitten die Teilnehmenden an der Versammlung eine Maske zu tragen. Auf den anschliessenden Apéro muss verzichtet werden. Bonstetten, 26. Oktober 2021 Gemeinderat Bonstetten

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Bezirk Affoltern

Jetzt Balkon und Garten für Wildbienen herrichten Honig- und Wildbienen sind als wichtigste natürliche Bestäuber überhaupt von unschätzbarem Wert – sowohl für die biologische Vielfalt als auch die landwirtschaftliche Produktion. Jetzt ist der Zeitpunkt da, auf dem Balkon und im Garten für Nistplätze und Nahrungsangebot zu sorgen – damit es im Frühling dann so richtig summt und brummt. Frühblühende Blumen wie Krokusse, Blausterne oder Traubenhyazinthen dienen bereits in der kargen Zeit ab Ende Februar als willkommene Nahrung. Auch Blüten von Bäumen und Sträuchern bieten wertvolle Nektar- und Pollenquellen, insbesondere Weiden (Salix). Zu empfehlen ist auch die Anlage von Sandnistplätzen: Rund zwei Drittel aller Wildbienenarten sind nämlich auf Bodennistplätze angewiesen und nicht auf «Wildbienenhotels». (red.)

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 633 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Dienstag, 26. Oktober 2021

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Vertrauen, Loyalität und ein offener Führungsstil Daniela Rieder hat ihre ersten 100 Tage als Gemeindeschreiberin in Obfelden hinter sich Eine Tätigkeit innerhalb eines öffentlichen Amtes hat sie immer interessiert. Seit 1. Juni ist Daniela Rieder Gemeindeschreiberin in Obfelden, wo sie gut «angekommen» ist und sich einen längeren Verbleib vorstellen kann. von Werner Schneiter In Andermatt aufgewachsen, absolvierte die heute 38-jährige Daniela Rieder eine kaufmännische Ausbildung in der Gemeindeverwaltung. Und schnell fand sie Gefallen an der Verwaltungstätigkeit, nicht zuletzt, weil sie der Gemeindeschreiber beeindruckt und ihr den Einblick in die verschiedenen Bereiche ermöglich hat: Steuern, Finanzen, Einwohnerkontrolle, Zivilstandsamt und anderes – Daniela Rieder erhielt einen breiten Einblick in die Verwaltung. «Das Juristische, die Gesetze, die Administration, die Zusammenarbeit mit den Behörden – das fasziniert mich», sagt sie. Berufsbegleitend absolvierte sie Weiterbildungen an der Hochschule Luzern und an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW). In der Gemeinde Brunnen SZ trat Daniela Rieder ihre erste Stelle als Gemeindeschreiber-Stellvertreterin an. Sie sammelte während zirka viereinhalb Jahren wertvolle Berufserfahrung, aber sie wollte vorerst nicht an die vorderste Front, weil sie eine fundierte Ausbildung und Erfahrung für wichtig hielt. Nachdem sie in verschiedenen Gemeinden und einer Stadt zahlreiche Erfahrungen sammelt konnte, kam sie Mitte 30 als Gemeindeschreiberin nach Knonau – ganz bewusst in eine kleinere Gemeinde, die ihr das ganze Spektrum einer Verwaltung bot – einschliesslich Bausekretariat. Im Sommer dieses Jahres bot sich die Möglichkeit in Obfelden, nachdem dort die langjährige Gemeindeschreiberin Eveline Meier in den Ruhestand trat. «Eine ähnlich grosse Gemeinde wie Brunnen, in welcher Nähe und der persönliche Kontakt zu Bürgerinnen und Bürger noch möglich sind», sagt Daniela Rieder, die in der Verwaltung von Kriens auch in einer Stadt mit Parlament tätig gewesen ist. Natürlich ist in Obfelden vieles anders. Hier ist sie – auch als Personalleiterin – näher bei den Mitarbeitenden mitsamt den Abteilungsleitern, die wiederum ihre Teams führen. Das bedeutet für die Gemeindeschreiberin mehr Absprache, mehr Teamarbeit. «Wir haben in Obfelden ein gutes, konstantes

In Obfelden gut «angekommen»: Daniela Rieder, seit 1. Juni 2021 Gemeindeschreiberin. (Bild Werner Schneiter) Team von insgesamt gegen 20 Mitarbeitenden», lobt sie, auch darauf hinweisend, dass sie ausserordentlich gut aufgenommen wurde.

Wertschätzung Ihr ist sind vor allem Vertrauen und Loyalität wichtig, was einen offenen Führungsstil ermöglicht. «Unsere Mitarbeitenden können sich jederzeit in Geschäfte, bei denen das Mitspracherecht möglich ist, einbringen – auch Lernende konsultieren wir bei Entscheiden, wenn sie die gesamte Verwaltung betreffen», betont Daniela Rieder. Wertschätzung, sagt sie, habe sie seit ihrem Stellenantritt auch von der Bevölkerung gespürt. Vielleicht das Resultat ihrer offenen Art und ihrem Bestreben nach Dienstleistung, die über das sogenannte «Muss» hinausgeht. Und dass sich Daniela Rieder, die in Hausen wohnt, auch mit Obfelden identifiziert. So hat sie gleich zu Beginn ihrer Tätigkeit einen Rundgang durch das Gemeindegebiet und durch sämtliche Gemeindeliegenschaften gemacht. Daniela Rieder hat auch klare Vorstellungen in der Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat. Sie sieht sich in ers-

ter Linie als Beraterin der Behörde, auch in juristischer Hinsicht. Und sie sorgt dafür, dass keine Fristen ungenutzt verstreichen, etwa, wenn es unter anderem um Urnenabstimmungen, Gemeindeversammlungen geht – auch mit dem Ziel, keinen Rekurs zu provozieren. Die Gemeindeschreiberin muss sodann den Blick für politisch heikle Geschäfte und für rechtliche Aspekte schärfen, auch um zu verhindern, dass Unterlassungen mit Kosten bestraft werden. Mit ihrem Sekretariat bereitet Daniela Rieder die Gemeinderatsgeschäfte vor, macht die Aktenauflage, fertigt die Traktandenliste an und bespricht das final mit dem Gemeindepräsidenten. «Er hat natürlich das letzte Wort», fügt die Gemeindeschreiberin bei.

Geschäftsabläufe digitalisieren In der Gemeindeverwaltung sieht Daniela Rieder gewissen Reformbedarf, insbesondere im Bereich der Digitalisierung. So wurde ein Projekt einer Digitalisierung von Geschäftsabläufen aufgegleist. Geplant ist die Einführung einer elektronischen Geschäftsverwaltung inklusiv einem Sitzungsmanagement für die Behörde, womit sich der Papier-

kram erheblich reduzieren lässt. «Gemeinderäte müssen dann nicht mehr in die Gemeindeverwaltung kommen, um Akten zu studieren», hält Daniela Rieder fest. Geplant ist, dieses Tool 2022 für den Gemeinderat bereitzustellen, ein Jahr später für die gesamte Verwaltung. «Aber ich lasse mit Blick auf den Datenschutz und Hacker auch die nötige Vorsicht walten», fügt sie bei. Ihr Engagement gilt derzeit auch einer Diplomarbeit, die sich dem Thema eines akuten Fachkräftemangels in Gemeindeverwaltungen widmet und der Frage nachgeht, wie dort die Attraktivität gesteigert werden kann – mit dem Ziel, dem Vorurteil der verstaubten Verwaltung und der sturen Beamten entgegenzuwirken. Dazu gehören auch weitere Fragen rund um die Attraktivität von öffentlichen Verwaltungen. Für Daniela Rieder stellt der Abschluss dieser Diplomarbeit «einen Meilenstein» dar. Und das kann auch ihr Engagement als Gemeindeschreiberin in Obfelden werden. «Ich sehe hier ein längerfristiges Engagement – auch, weil die Zukunft spannend ist. Es läuft ja einiges in der Gemeinde», sagt sie mit Blick auf den Zubringer, aufs Postareal und die gesamte Entwicklung.

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Affoltern am Albis

Einladung zur Gemeindeversammlung vom 1. Dezember 2021, 20.15 Uhr

Einladung zur Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Gemeinde Ottenbach werden am Donnerstag, 25. November 2021, 19.30 Uhr, in den Gemeindesaal Ottenbach, zur Gemeindeversammlung eingeladen. Zur Behandlung gelangt folgendes Geschäft:

Am 19. Oktober 2021 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Elisabeth Zulauf geb. Spinner

Die Stimmberechtigten werden am Mittwoch, 1. Dezember 2021, 20.15 Uhr, Turnhalle Loomatt, Massholderenstrasse 3, Sellenbüren, zur Gemeindeversammlung eingeladen. Zur Behandlung gelangt folgendes Geschäft:

y Budget 2022 der Einheitsgemeinde und Festsetzen des Steuerfusses (91%) Der beleuchtende Bericht kann ab Mittwoch, 10. November 2021, auf der Homepage www.ottenbach.ch heruntergeladen oder bei der Gemeindeverwaltung (am Schalter, per Telefon: 044 763 40 50 oder per E-Mail: info@ottenbach.ch) bezogen werden. 26. Oktober 2021 Der Gemeinderat

Margrit Rosmarie Weiss geb. Fischer geboren am 13. Juli 1948, wohnhaft gewesen in Mettmenstetten.

Die Abdankung findet am Dienstag, 2. November 2021 um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Hausen am Albis ZH statt.

Mettmenstetten

Der Friedhofvorsteher

Kurt Keller geboren am 1. März 1956, von Bözberg, wohnhaft gewesen Metzgerweg 6, Bonstetten.

Die Friedhofvorsteherin

Am 15. Oktober 2021 ist in Zürich ZH gestorben: geboren am 25. November 1941, wohnhaft gewesen in Mettmenstetten. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Der Friedhofvorsteher

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Die Urnenbeisetzung auf dem Friedhof der Gemeinde Ottenbach findet im engsten Familienkreis statt.

Bestattungsamt Bonstetten

26. Oktober 2021 Gemeinderat Stallikon

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geboren 12. August 1967, von EscholzmattMarbach LU, wohnhaft gewesen in Ottenbach.

Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Broschüren mit dem Beleuchtenden Bericht der Geschäfte der Gemeindeversammlung: Die Abonnenten werden ihr persönliches Exemplar bis am 16. November 2021 erhalten. Solange Vorrat können Exemplare im Gemeindehaus (Schalter Einwohnerkontrolle) kostenlos bezogen werden. Zudem kann die Broschüre auf der Website www.stallikon.ch/gemeindeversammlung heruntergeladen werden. Anmeldungen zur Aufnahme in die Abonnentenliste können per E-Mail (kanzlei@ stallikon.ch) oder im Onlineschalter an die Gemeindekanzlei gerichtet werden.

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Stadelmann, Andreas

Bürkle, Ursula Elisabeth

Am 20. Oktober 2021 ist in Affoltern am Albis verstorben:

Die Gemeindeversammlung findet vorbehältlich von behördlichen Anordnungen im Zusammenhang mit COVID-19 statt. Die Zertifikatspflicht gilt nicht für Gemeindeversammlungen. Es gilt eine generelle Maskenpflicht. Die Hygienemassnahmen sind in der Broschüre auf Seite 3 aufgelistet und können sich kurzfristig ändern. Eine allfällige Absage oder Verschiebung wird auf der Website www. stallikon.ch sowie im Anzeiger Bezirk Affoltern veröffentlicht.

Am 20. Oktober 2021 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Bonstetten

Anschliessend: Verschiedenes

Ottenbach

Am 7. Oktober 2021 ist in Zürich gestorben:

geboren am 27. November 1932 wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

26. Oktober 2021 Bestattungsamt Affoltern am Albis

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Bezirk Affoltern

Reussbrücke Mühlau gesperrt Zahlreiche Hohlstellen an der Betonunterschicht sowie stark angerostete Bewehrungen: Die Reussbrücke Mühlau muss saniert werden. So ist etwa eine Verstärkung durch quer zwischen den Hauptträgern eingespannte zusätzliche Stahlträger vorgesehen. Während der Arbeiten, die gestern Montag begonnen haben und bis Freitag, 19. November, andauern, bleibt die Brücke für den motorisierten Verkehr gesperrt. Velofahrerinnen und -fahrer sowie Fussgängerinnen und Fussgänger können sie zwar weiterhin passieren, wie die Zuger Baudirektion mitteilt, müssen aber mit Behinderungen rechnen. Deshalb wird bei Bedarf ein Verkehrsdienst im Einsatz stehen. (red.)

WIR GRATULIEREN Zum 100. Geburtstag Ein hundertster Geburtstag ist doch ein eher seltenes Ereignis – Grund genug es zu feiern! Diesen hohen Runden darf Berta Mäder in Affoltern begehen und zwar morgen Mittwoch, 27. Oktober. Wir wünschen ihr, dass dieser Tag voll Freude und Sonnenschein wird, herzliche Gratulation!

Zum 98. Geburtstag Zwillikon scheint ein guter Ort zum Leben und Älterwerden zu sein. Irmi Eschbach feiert am Donnerstag, 28. Oktober, ihren 98. Geburtstag! Wir wünschen ihr, dass dieser Tag ein Freudentag mit glücklichen Momenten wird – wir gratulieren von Herzen.

Zum 97. Geburtstag Rosa Rüttimann in Affoltern darf feiern! Und zwar ihren 97. Geburtstag. Wir wünschen ihr einen besonders frohen Tag mit angenehmen Überraschungen und Gratulanten aus Familie und Nachbarschaft. Auch von unserer Seite herzliche Gratulation!

Zum 80. Geburtstag Alles Gute zum 80. Geburtstag wünschen wir heute Dienstag, 26. Oktober, Marcel Ehrhard in Affoltern und morgen Mittwoch, 27. Oktober, Manfred Ruschmann-Aenishänslin in Obfelden. Wir gratulieren beiden und wünschen einen Tag mit Sonnenschein und ein Fest in fröhlicher Runde.

Zur eisernen Hochzeit Seit 65 Jahren verheiratet – was für eine lange Zeit, die Hildegard und Heinz Neuenschwander als Ehepaar zusammen verbracht haben! Sie feiern ihre eiserne Hochzeit in Affoltern morgen Mittwoch, 27. Oktober. Wir wünschen ein schönes Fest!

Dienstag, 26. Oktober 2021

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Steuerfusserhöhung in beiden Gütern Mitteilung aus dem Gemeinderat und der Primarschulpflege Wettswil Gemeinderat und Primarschulpflege haben ihre Budgets 2022 zuhanden der Gemeindeversammlung vom 6. Dezember 2021 verabschiedet. Steuerfusserhöhungen im politischen Gemeindegut wie im Primarschulgut sind unumgänglich. Die nach wie vor unbekannten Auswirkungen der Pandemie erschweren die Prognose zum Finanzhaushalt. Klar ist aber, dass sich der seit dem Jahr 2020 tiefere Gesamtsteuerfuss nicht mit den steigenden Aufwendungen verträgt. Auch die finanzpolitischen Ziele werden – abgesehen vom attraktiven Steuerfuss im besten Fünftel aller zürcherischen Gemeinden – deutlich verfehlt. Ohne Steuerfusserhöhung reichen die Einnahmen nicht aus, um die laufenden Kosten zu decken. Das noch vorhandene Nettovermögen verringert sich stetig und die Schulden nehmen gleichzeitig zu. Ein hohes Fremdkapital wirkt sich auf die Nettoverschuldung aus und die Steuerzahler haben in künftigen Jahren für die Amortisation aufzukommen. Es muss im Gesamthaushalt mit jährlichen Defiziten von mehreren Millionen Franken und einer negativen Selbstfinanzierung gerechnet werden. Alles in allem ist es nicht möglich, die Kostenentwicklungen einfach mit Sparen wettzumachen. Wettswil sieht sich ohne Steuerfusserhöhung von insgesamt acht Prozent (5 % Politische Gemeinde und 3% Primarschulgemeinde) mit einem strukturellen Defizit in der Erfolgsrechnung konfrontiert. Das gesetzlich vorgeschriebene Haushaltsgleichgewicht, welches den schlechtest tolerierbaren Zustand definiert, kann zwar beim Politischen Gemeindegut noch erreicht werden, dies aber nur, weil momentan noch ein Nettovermögen ausgewiesen wird, welches jedoch nach aktueller Finanzplanung im Jahr 2026 aufgebraucht ist. Die Primarschulgemeinde würde ohne Steuerfusserhöhung bereits im Jahr 2022 nur knapp ein zulässiges Budget erreichen – und dies auch nur dank massiven Sparmassnahmen. Die beiden Behörden haben sich intensiv mit ihren Budgets und den finanzpolitischen Zielen auseinandergesetzt. Sie halten dem Spagat, Notwendiges von Wünschenswertem zu trennen, stand. Auf weitere einschneidende Sparmassnahmen und einen übermässigen Leistungsabbau soll aber bewusst verzichtet werden. Ohnehin sind die grössten Kostensteigerungen auf gebundene Ausgaben zurückzuführen, auf die sowohl der Gemeinderat wie auch die Schulpflege kaum Einfluss haben. Die beiden Budgets 2022 in der vorliegenden Fassung werden als sinnvoll, angemessen und ausgewogen erachtet. Ein übermässiger und spürbarer Abbau

bestehender öffentlicher Leistungen, ein Aufschub von werterhaltenden Massnahmen in die Infrastruktur und die Reduktion von Beiträgen in das aktive Dorf- und Vereinsleben sind nicht zukunftsgerichtet. Die Gemeinde würde massiv an Identität, Attraktivität und Standortqualität verlieren und die schlechte Finanzsituation wäre immer noch nicht behoben.

Politische Gemeinde rechnet mit 1 Mio. Franken Aufwandüberschuss Damit die finanzpolitischen Ziele erreicht und den künftigen Generationen ein gesunder Finanzhaushalt hinterlassen werden kann, beantragt der Gemeinderat den Stimmberechtigten an der Gemeindeversammlung vom 6. Dezember 2021 für die Politische Gemeinde eine Steuerfusserhöhung um 5 Prozentpunkte von heute 23 auf 28 Prozent. Aufgrund der rollenden Finanz- und Aufgabenplanung zeigt sich rückblickend in den Jahren 2016 bis 2020 ein durchschnittlich guter Finanzhaushalt mit durchschnittlich hohen Ausgaben. In den Jahren 2021 bis 2025 verschärft sich die Lage voraussichtlich aufgrund einer negativen Entwicklung der Selbstfinanzierung im Steuerhaushalt. Zum Ausgleich der Erfolgsrechnung und Erzielung einer durchschnittlich hohen Selbstfinanzierung mit einem Selbstfinanzierungsanteil von 10 Prozent fehlen ohne Steuerfusserhöhung oder einschneidenden Sparmassnahmen und Abbau bestehender öffentlicher Leistungen jährlich rund 2.1 Millionen Franken. Es zeigt sich aber klar, dass sich der seit dem Rechnungsjahr 2020 um 3 Prozent tiefere Steuerfuss nicht mit den steigenden Ausgaben verträgt. Nur das finanzpolitische Ziel des attraktiven Steuerfusses könnte noch erreicht werden. Das Budget 2022 geht von einem Aufwandüberschuss von rund 992 000 Franken bei einem einfachen Gemeindesteuerertrag von 25,3 Millionen Franken aus. Die Erfolgsrechnung der Politischen Gemeinde rechnet mit einem Gesamtaufwand von Fr. 18 081 469.25 bei einem Ertrag ohne ordentliche Steuern von Fr. 10 006 463.10. Der resultierende Aufwandüberschuss in der Höhe von Fr. 8 075 006.15 soll mit einem ordentlichen Steuerertrag von 7 083 000 Franken und einer Entnahme aus dem Eigenkapital gedeckt werden. In der Investitionsrechnung des Verwaltungsvermögens resultieren Ausgaben von 2 096 400 Franken bei Einnahmen von 160 000 Franken. Die Investitionsrechnung des Finanzvermögens weist Ausgaben von 100 000 Franken aus. Aufwandseitig wird die Erfolgsrechnung weiterhin und insbesondere durch den hohen – durch die Gemeinde nicht direkt beeinflussbaren – Transferaufwand von rund 11 Millionen Franken geprägt, welcher gegenüber dem Budget

2021 nochmals um 1,8 Millionen Franken höher liegt. Darin enthalten sind beispielsweise Beiträge an die stationäre und ambulante Pflegefinanzierung, Ausgaben für die wirtschaftliche Hilfe, Beiträge an die Kostenunterdeckung des Zürcher Verkehrsverbundes, Betriebsbeiträge an den Sozialdienst Unteramt sowie an weitere Zweckverbände. Ebenfalls darin enthalten ist der Ressourcenausgleich mit brutto knapp 3 Millionen Franken. Ertragsseitig besteht weiterhin eine grosse Ungewissheit, wie stark die Pandemie den einfachen Staatssteuerertrag beeinflussen wird. Aufgrund der aktuellen Kenntnisse und der provisorischen Rechnungsstellung wurde der ordentliche Steuerertrag Rechnungsjahr 2022 dem Rechnungsjahr 2020 vor der Pandemie angeglichen und mit 7,1 Millionen bei einem Steuerfuss von 28 Prozent auf gleich hohem Niveau budgetiert. Hingegen wird von rückläufigen Einnahmen um 500 000 Franken gegenüber dem Jahr 2021 bei den Grundstückgewinnsteuern gerechnet.

Budget der Primarschule: Aufwand steigt wegen höherer Schülerzahlen Die unsichere konjunkturelle Entwicklung, die stärkeren Aufwandzunahmen durch höhere Schülerzahlen sowie ungünstige gesetzliche Veränderungen prägten die Erstellung des Budgets 2022 der Primarschule. Gegenüber dem Budget 2021 weist das Budget 2022 grosse Abweichungen vor allem in den Lohnkosten der Primarschule, externen Sonderschulungen, der Miete eines Provisoriums und der Steigerung im Ressourcenausgleich auf. Die restlichen Aufwände wurden ähnlich zum Budget 2021 kalkuliert. Im kantonalen Vergleich liegt die Primarschule Wettswil, was die Kosten pro Schüler angeht, im Mittelfeld. Die oben erwähnten Mehrausgaben können nicht beeinflusst werden. Um Gegensteuer zu geben, hat die Primarschulpflege einige ursprünglich für 2022 vorgesehene Ausgaben gekürzt oder gar gänzlich auf ein späteres Jahr verschoben. Von den Sparmassnahmen wurde der Unterricht ausgenommen, ebenso wie sicherheitsrelevante Ausgaben im Bereich Liegenschaften. Unter die eingesparten Posten, die nun 2022 nicht realisiert werden können, fallen die erleichterte Türöffnung durch Automatisierung der Haupttür zu Mehrzwecksaal und Bibliothek, die Neuasphaltierung des maroden Vorplatzes vor der Turnhalle Mettlen, ein zusätzlicher Velounterstand, die geplante ganzheitliche Energie-Analyse der Schulhäuser, die Reduktion des Ersatzes von defekten Schülerstühlen sowie zahlreiche kleinere Einsparungen in verschiedenen Bereichen. Ohne diese Einsparungen und ohne eine Veränderung des Steuerfusses würde

das Budget 2022 die gesetzlichen Bestimmungen an ein zulässiges Budget nur knapp erfüllen. Eine weitere langfristige Senkung der Aufwände ist nicht realistisch und die im Jahr 2022 eingesparten Vorhaben sollen in einem späteren Jahr realisiert werden können. Seit der letzten Steuerfusserhöhung im Jahr 2017 sind zudem die Schülerzahlen um 14 % gestiegen und verursachen entsprechende Aufwandzunahmen. Die Primarschulpflege Wettswil beantragt daher an der Gemeindeversammlung vom 6. Dezember 2021 eine Steuerfusserhöhung um drei Prozentpunkte von jetzt 46 auf 49 Prozent. Das Budget 2022 weist einen Aufwandüberschuss von Fr. 581 324.65 in der Erfolgsrechnung auf. Damit hat sich das zu erwartende Ergebnis dank der eingerechneten Steuerfusserhöhung gegenüber dem Budget 2021 um Fr. 373 770.35 verbessert. Den grössten Aufwandposten bilden an der Primarschule die Lohnkosten, die, wie oben erwähnt, auch 2022 wieder steigen werden. Grund hierfür ist, dass im August 2021 zwei neue Klassen eröffnet werden mussten, die im Jahr 2022 dann ganzjährlich die Rechnung belasten werden. Dazu kommen Lohnkosten für schulische Heilpädagogen, aber auch für Logopädie und andere Therapien, bewirkt durch einen Anstieg von Schülerinnen und Schülern, die integrativ gefördert werden. Die wachsende Schülerzahl führt auch schon seit Längerem zu einer Überlastung der Schulverwaltung, deren Stellenprozente im Jahr 2022 erhöht werden, und zu höheren Aufwänden, aber auch Erträgen in den Tagesstrukturen. In der Investitionsrechnung sind für das Jahr 2022 die Sanierung der Kanalisation und die Umsetzung der notwendigen Brandschutzmassnahmen im Schulhaus Mettlen sowie Ersatz- und Neuanschaffungen für die Informatik-Infrastruktur geplant. Alle drei Investitionen zusammen umfassen ein Volumen von 458 800 Franken. Bei der Umsetzung der Brandschutzmassnahmen handelt es sich aufgrund von Auflagen der Feuerpolizei und der Denkmalpflege um gebundene Ausgaben, weshalb sie keiner Genehmigung durch die Gemeindeversammlung bedürfen, auch wenn sie die Grenze von 200 000 Franken überschreiten. Mit einer Steuerfusserhöhung und den weiterhin aufrechterhaltenen Sparund Optimierungsbestrebungen zeigen sich mittelfristig ausgeglichene Ergebnisse und es kann mit einer positiven Selbstfinanzierung gerechnet werden. Sämtliche finanzpolitischen Ziele werden erreicht und die Gemeinde Wettswil a.A. dürfte mit ihrem Steuerfuss auch weiterhin im besten Fünftel der zürcherischen Gemeinden liegen. Gemeinderat und Primarschulpflege

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Dienstag, 26. Oktober 2021

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Ihr Blog soll andere ermutigen Nach mehreren Rückschlägen als Autorin teilt Tamara Guidolin ihre Erfahrungen mit anderen Kreativen Tamara Guidolin träumt davon, als Autorin den Durchbruch zu schaffen. Vier Bücher und einen Blogroman hat sie bisher veröffentlicht – doch das Echo ist bescheiden geblieben. Nun hat die Affoltemerin in einem Blogprojekt neuen Sinn gefunden.

Kapitel frei, parallel arbeitete sie an einem neuen Manuskript. «Weil ich eher langsam schreibe und es bis zur Publikation noch dauerte, wollte ich meinen Leserinnen und Lesern in der Zwischenzeit etwas zur Überbrückung bieten», sagt sie. Mit dem Blogroman hegte sie auch die Hoffnung, im Nebel des Internets sichtbarer zu werden. Vielleicht würde der Google-Algorhythmus ihre Website besser bewerten, wenn regelmässig neuer Inhalt hinzukam. Dadurch würden ihre Blogbeiträge auf Google leichter gefunden, mehr gelesen, mehr geteilt, mehr kommentiert ...

von livia häberling Bei Wendepunkten ist gerne die Rede von einem Schlüsselmoment. Im Autorinnenleben der 32-jährigen Tamara Guidolin trug sich ein solcher im Frühling 2016 zu. Mit einem Dutzend anderer Autoren stand sie an der Fantasy-Messe in Basel drei Tage lang hinter einem Verkaufsstand, um ihren Roman zu bewerben. Gemeinsam führte man eine Liste. Eine Kolonne pro Buch, ein Strich für jedes verkaufte Exemplar. Ihre Bilanz nach drei Tagen: null Striche. Da war er, der Schlüsselmoment von Tamara Guidolin: Es kam zwar Bewegung ins Schloss – doch statt sich zu öffnen, schien die Tür sich zu verschliessen.

Viel Fleiss für wenig Resonanz Sie habe sich nicht erklären können, wieso sich niemand für ihr Buch interessierte. Bis dahin habe sie nicht ganz ausgeschlossen, es eines Tages zu schaffen, wie damals Joanne K. Rowling mit «Harry Potter». Rückblickend, findet sie, sei das «völlig vermessen» gewesen.

Doch nichts geschah.

Mit Tipps andere Kreative ansprechen Tamara Guidolin wohnt in Affoltern. Die 32-Jährige träumt davon, als Romanautorin eines Tages den Durchbruch zu schaffen. (Bild Livia Häberling) Inzwischen erzählt Tamara Guidolin die Anekdote mit einem Lachen, sie sitzt in einem Café in Affoltern, trinkt ihren Eistee. «Keine Ahnung, wie ich darauf kam», sagt sie. «Bis dahin lebte ich einfach in der Überzeugung, dass ich dieses Glück haben würde.» Allerdings sei sie nach dem Verkaufsflop an der Messe derart frustriert gewesen, dass sie sich überlegt habe, alles hinzuschmeissen, ihre Autorinnenexistenz aufzugeben. All die Mühe – zu welchem Zweck? Das Schreiben machte sie unzufrieden ... Das Nicht-Schreiben allerdings noch mehr, wie sie bald merkte. Also schrieb sie weiter.

Tamara Guidolin legte ihr Pseudonym ab, 2018 und 2019 erschienen ihre Romane «Der erste und letzte Song» und «Länger als die Ewigkeit». Sie veröffentlichte die Bücher im Eigenverlag, bezahlte die Lektorin, den Coverdesigner und den Vertrieb selbst. Von ihrem ersten Buch verkaufte sie in der E-Book- und Printversion insgesamt 100 Exemplare. Das zweite Buch, nur als E-Book erhältlich, erzielte zirka 30 Downloads. Um ihrem Veröffentlichungsrhythmus – jährlich ein Buch – treu zu bleiben, startete sie im Juni 2020 mit einem Blogroman. Jede Woche schaltete sie ein

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«Der Blogroman erzielte nicht die gewünschte Wirkung», sagt sie. Rückblickend vermutet sie, dass der Wochentakt nicht ideal war und der jeweils verschickte Newsletter in den Postfächern ihrer Leserschaft unterging. Zum harten Kern ihrer Fangemeinde zählten schlussendlich etwa zehn Personen; allesamt aus ihrem Freundeskreis. Neue Leserinnen und Leser erreichte sie kaum. Zweifel an ihrem Schaffen, sagt Tamara Guidolin, hätten sie allerdings schon früher beschlichen, im Frühling 2020, während des Shutdowns. Vor dem Hintergrund, dass die Welt wegen der Pandemie im Ausnahmezustand war, seien ihr die Inhalte ihrer Bücher als irrelevant, die Konflikte ihrer Prota-

gonisten als Luxusprobleme erschienen. Also suchte sie nach einem Thema, das ihrem Schreiben wieder mehr Sinnhaftigkeit gab und entschied sich, einen neuen Blog unter dem Namen «Kunst glücklich leben» zu starten. Die Beiträge richten sich an Menschen, die ihren Platz als Künstlerin oder Künstler suchen – genau wie sie. Was bedeutet es, kreativ zu sein? Was ist das persönliche Ziel? Wie definiert man Erfolg – und ist er wirklich so wichtig? «Ich hätte mir damals, nach dem erfolglosen Buchverkauf an der Messe jemanden gewünscht, der über diese Themen schreibt. Das hätte mir bestimmt geholfen», sagt sie. Seit zehn Monaten teilt sie nun ihre Erfahrungen. Sie schreibt darüber, wie man Inspiration findet, wie man davon abkommt, sich mit anderen zu vergleichen – oder sie unterzieht «den Traum vom Ruhm» einem Realitäts-Check. Es laufe recht gut, sagt sie. Zwar seien die Besuche auf ihrer Website noch immer überschaubar, doch es seien neue Abonnenten hinzugekommen, zudem werde mehr kommentiert, für sie ein Indiz, dass die Beiträge den Leserinnen und Lesern etwas bringen. Parallel schreibt Tamara Guidolin an einem neuen Manuskript. Ihren Traum, irgendwann ein grosses Publikum zu erreichen, hat sie noch nicht ausgeträumt. Doch sie versucht, es nun etwas lockerer anzugehen: «Das Schreiben soll mir in erster Linie Freude machen», sagt sie. Zum Blog: www.kunstgluecklichleben.com/blog.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 26. Oktober 2021

Mütter sind im Homeoffice besonders belastet Vereinbarkeit zwischen Beruf und Familie bleibt auch nach Corona ein Thema Ein vielseitig engagiertes Frauenquintett debattierte am Mittwochabend im Kappeler Gemeindesaal zum Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Man war sich einig, dass das ewige Dilemma auch nach Corona anhalten wird und Mütter während der Shutdowns die Hauptarbeit geleistet haben.

die Opportunitätskosten auch mehr in die politische Debatte einfliessen würden; wenn es darum geht, modulare Tagesschulen aus der öffentlichen Hand zu finanzieren. Für Muriel Urechs Tsamis war die Tagesschule ein Grund, weshalb sie mit ihren vier Kindern in den Kanton Zug gezogen ist.

Von Martin Platter

Julia Cebreros berichtete von einer Studie, die sie zur Vereinbarkeit von Arbeit und Familie erarbeitet hat. Dazu wurden 50 Unternehmen befragt. Das Resultat sei eher ernüchternd. Die Unternehmen hätten lieber 70- bis 80-ProzentPensen, als weniger. In den Kaderpositionen ist Teilzeit nur selten möglich. Teilzeitarbeit ist wohl in vielen Unternehmen möglich, wird gegenüber den Arbeitnehmenden aber oft nicht aktiv kommuniziert. Cebreros vermutet, dass bessere politische Rahmenbedingungen helfen könnten, um der Teilzeitarbeit in der Arbeitswelt mehr Schwung zu verleihen. «Gut wäre, wenn man sich Mutter- und Vaterschaft zu gleichen Teilen aufteilen könnte.» Vroni StraubMüller: «Die Unternehmen müssen sich bewusst sein, dass die Mitarbeiter nicht bloss als Arbeitskraft zu betrachten sind, sondern als wichtigster Wert, den es zu pflegen gilt. Entsprechend sollte auch auf die Gesundheit der Arbeitnehmenden geachtet werden.» Helene Aecherli sprach eine Umfrage der Frauenzeitschrift «Annabelle» an, in der die Geschlechter nach ihrem Wunsch-Arbeitspensen gefragt wurden: Männer gaben im Durchschnitt 80 Prozent an, Frauen dagegen nur 50. Julia Cebreros plädierte dafür, dass jede und jeder selbst bestimmen kann, wie viel sie oder er arbeiten wolle. Für Jutta Rupp ist das ungleiche Verhältnis ökonomisch nicht nachvollziehbar, denn die Qualifikationen von Mann und Frau sind im Durchschnitt gleich. «Wie bekommt man die Männer an Bord?», wollte Aecherli zum Schluss wissen. Die Rollenbilder in den Köpfen der Menschen müssen verändert werden. Und: Frauen müssen aktiv an der Rollenauflösung arbeiten. Die Gesellschaft müsse erkennen, dass die Vereinbarkeit zwischen Arbeit und Familie kein Karrierekiller sein dürfe.

Für einmal eröffnete Karl Huwyler, der Präsident der Vereinigung der katholischen Kirchgemeinden des Kantons Zug den Abend in Kappel. Es war die letzte Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe «Wirtschaft und Werte» des Zuger Forums «Kirche und Wirtschaft» unter der Leitung von Christoph Balmer, der den Anlass vor zwölf Jahren ins Leben gerufen hatte. Huwyler richtete seinen Dank an Balmer und begrüsste dessen Nachfolger Thomas Hausheer. In Anspielung auf das Thema des Abends sagte Huwyler augenzwinkernd: «Ich bin Teil der Lösung, da ich vor Kurzem Grossvater geworden bin» und erntete dafür Gelächter und Applaus. Nach dem kurzweilig vorgetragenen Input-Referat von Prof. Dr. Jutta Rump (siehe Fronttext) stellten sich die Psychiaterin und Burnout-Spezialistin Barbara Hochstrasser, die Marketingfachfrau, Bloggerin und Mutter Muriel Urechs Tsamis, die Unternehmerin und Mutter Julia Cebreros sowie die Vorsteherin des Zuger Bildungsdepartements, Mutter und frühere Hebamme Vroni Straub-Müller den Fragen von Moderatorin Helene Aecherli.

Burnouts bei Müttern haben zugenommen Helene Aecherli eröffnete die Gesprächsrunde mit der Frage: «Wie geht es den Frauen in der Schweiz?» Barbara Hochstrasser entgegnete: «Wir stellen in der Praxis eine Vermehrung der psychischen Störungen insbesondere bei Frauen fest. Vor allem die Mütter haben während des Shutdowns die Hauptbelastung des Homeschoolings der Kinder abgefedert. Das machte sie vulnerabler. Burnouts bei Müttern haben deshalb zugenommen.» Muriel Urechs Tsamis bestätigte: «Die

Teilzeitarbeit ist bei vielen Unternehmen unpopulär

Die Fachstellenleiter flankiert von den engagierten Referentinnen. Von links: Julia Cebreros, Barbara Hochstrasser, Muriel Urechs Tsamis, Thomas Hausheer, Christoph Balmer, Moderatorin Helene Aecherli, Vroni Straub-Müller und Jutta Rump. (Bild Martin Platter)

Belastung bei arbeitenden Müttern haben markant zugenommen. Die Arbeitszeiten stiegen ins Unermessliche. Besonders belastend ist die Situation, wenn das Zusammenleben auf engem Raum – in kleinen Wohnungen – stattfindet.» Julia Cebreros hatte als Mitgründerin der Tatah AG in Zürich Anfang 2020 einen Coworking-Space mit Kinderbetreuung eröffnet, um auch anderen Eltern die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen. Während des Shutdowns mussten die Räume jedoch schliessen. «Ich habe dann tagsüber unsere Kinder betreut und nachts gearbeitet», erklärte Cebreros. Das habe sie komplett ausgelaugt, zumal sie während dieser Zeit noch gestillt hat und der Mann tagsüber ebenfalls zu Hause gearbeitet hat, viel am Telefon. Es musste deshalb ruhig sein in der Wohnung. Rump ergänzte: «Zahlreiche Interviews, die wir in den letzten Monaten mit berufstätigen Frauen geführt haben, bestätigten, dass viele Frauen während

des Shutdowns nur drei bis vier Stunden pro Nacht geschlafen haben.» Die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau habe mit Corona einen argen Rückschlag erlitten. Vroni Straub-Müller hat festgestellt, dass die Kleinkinderbetreuung in Zug mit Corona deutlich weniger beansprucht wurde. Bei den Schulangeboten haben man jedoch eine Erhöhung der Nachfrage festgestellt.

«Homeoffice ist grauenhaft» Wie gut Homeoffice für Mütter ist, darüber schieden sich die Geister. Muriel Urechs Tsamis fragte sich, wieso Homeoffice stets hauptsächlich mit Müttern assoziiert werde. Sie finde Homeoffice in der Regel grauenhaft. «Man kann sich gar nicht mehr abgrenzen.» Barbara Hochstrasser führte aus: «Homeoffice lässt sich nur machen, wenn man sich Zeitfenster schafft und sich auch räumlich distanzieren kann.» Die Kinderbetreuung müsse klar organisiert sein und

es erfordere Disziplin von allen. Zu berücksichtigen sei auch die Wertschätzung. Es hiesse immer «Arbeit und Familie», dabei sei Familie genauso Arbeit wie die berufliche Tätigkeit. Spontanapplaus im Saal. Was die Vereinbarkeit von Arbeit und Familie kostet, das konnte Jutta Rump zu Beginn ihrer Studientätigkeit den Unternehmen, die sie beriet, nicht beziffern. Bis sie mit den Opportunitätskosten argumentierte. Also mit den Folgekosten, wenn ein Unternehmen eine Arbeitskraft wegen der Unvereinbarkeit von Arbeit und Familie verliert, und man jemand anderen suchen und einarbeiten muss. Das habe die Wirkung nicht verfehlt, so Rump. Vroni StraubMüller hat gute Erfahrungen mit Tagesschulen gemacht. Wenn Unterricht und Betreuung enger zusammenwachsen, entspanne das auch das Familienleben. Denn wenn die Kinder abends nach Hause kommen, sind die Hausaufgaben bereits gemacht. Sie wünschte sich, dass

Unter und auf dem Dach zwei Arten von Wärme erzeugen Eröffnungsfest der Solaranlage auf dem Werkstattdach der Stiftung Solvita

Sonniges Leben und Herzenswärme gehören in der Sozialinstitution «Solvita» schon seit jeher zu den wichtigsten Begriffen. Nun wird auf dem Dach der Werkstatt des Götschihofs im Aeugstertal Energie und damit auch Wärme erzeugt. Von Martin Mullis «Solvita», also «Sonniges Leben», ist nicht nur der Name, sondern sozusagen Programm der Sozialinstitution im Aeugstertal. Da passt es ausgezeichnet, dass auf dem Werkstattdach ebenfalls Energie mit Fotovoltaik erzeugt wird. Zwei Ballone als strahlende Sonnen auf dem Dach, hiessen am letzten Samstagmorgen die rund 40 Gäste zum Eröffnungsfest des Solarprojekts (PV-Anlage) herzlich willkommen. Viel Herzblut und noch mehr Engagement sei in das Solarprojekt investiert worden, hielt Nadia Hausheer, Gemeindepräsidentin von Aeugst, fest, noch etwas ausser Atem von der Klettertour zum Fotoshooting auf dem Dach. Sie dankte dabei ganz besonders der Vertreterin des WWF, Regula Baggenstos, welche massgeblich und mit grossem Einsatz an der erfolgreichen Realisation

beteiligt war. Von der Institution «Solvita» richtete auch Geschäftsführer Markus Feil dankende Worte insbesondere an die vielen Sponsoren, Helferinnen und Helfer.

Auch der erste Leiter des WWF-Schweiz freute sich Unter der illustren Gästeschar befanden sich auch Hochbauvorstand Markus Fuchs aus Aeugst, der Leiter des Götschihofs, Volker Kessler, Walter Achermann, Genossenschaft «Säulistrom» sowie Werner Michel, Gemeindepräsident von Stallikon. Ebenfalls anwesend war alt Nationalrat Roland Wiederkehr, erster Leiter des 1961 gegründeten WWF Schweiz mit seiner Frau Mariann. Charles Höhn, einer der Initianten des A4-Autobahnkraftwerks im Knonauer Amt, freute sich ebenso über die neueste Solaranlage. Diese besteht aus 165 Panels, was knapp einer Fläche von 300 m² entspricht. Sie wird 62 600 KWh Strom pro Jahr liefern und kann damit den Strombedarf von rund 15 Haushaltungen decken. In der Gemeinde Aeugst bestehen nun 51 Fotovoltaikanlagen, was eine Potenzialausnützung von 6,34 Prozent ausmacht. Die Anlage Götschihof kam nicht zuletzt durch den riesigen Einsatz des WWF zustande.

Strahlende Sonne und Gesichter auf dem Werkstattdach. Von links: Regula Baggenstos (WWF), Nadia Hausheer (Gemeindepräsidentin Aeugst) und Markus Feil (Solvita). (Bild Martin Mullis) Anschliessend an die Rundgänge durch das Gebäude, die Anlagen und

den Garten, durfte dann in der strahlenden Herbstsonne schliesslich auf die

nachhaltige PV-Anlage angestossen werden.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 26. Oktober 2021

Zusätzliche Reinigungsstufe zum Schutz der Reppisch Die Kläranlage Birmensdorf soll für rund 10,5 Millionen ausgebaut werden Am Sonntag, 28. November 2021, entscheiden die Stimmbürger und Stimmbürgerinnen der Verbandsgemeinden – darunter auch Bonstetten, Stallikon und Wettswil – an der Urne über die Vorlage. Saubere Gewässer sind für die Umwelt und die Gesellschaft von unschätzbarem Wert. Obwohl die Schweizer Kläranlagen (ARA) gut ausgebaut sind, gelangen problematische Rückstände in Gewässer und damit ins Trinkwasser. Beispiele dafür sind Medikamentenrückstände, Pflanzenschutzmittel oder Kosmetika. Solche Stoffe werden unter dem Begriff «Mikroverunreinigungen» zusammengefasst und werden auf den heutigen ARAs nur teilweise eliminiert. Deshalb wurde vom Parlament beschlossen, gezielt ausgewählte ARAs mit einer zusätzlichen Reinigungsstufe zur Elimination von Mikroverunreinigungen (EMV) aufzurüsten. Die ARA Birmensdorf mit den Anschlussgemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil sowie Aesch, Birmensdorf und Uitikon, muss aufgrund der sensiblen Reppisch erweitert werden. Die Erstellung der neuen Reinigungsstufe wird zu ca. 75 Prozent durch eine Bundeskasse finanziert, in welche die Gemeinden jährlich neun Franken pro Einwohner einzahlen. Diese Abgabe entfällt, sobald die neue Anlage in Betrieb steht.

Neuer Gebäudeblock Die möglichen Reinigungsverfahren zur Elimination von Mikroverunreinigungen funktionieren mit Ozon oder Aktivkohle. Im Rahmen einer Variantenstudie wurde die Ozonung als das wirt-

Der geplante neue Gebäudeblock im Querschnitt. (Visualisierung zvg.) schaftlich und ökologisch geeignete Verfahren für die ARA Birmensdorf festgelegt. Im Rahmen des Vor- und Bauprojekts wurde diese Variante ausgearbeitet. Die EMV-Stufe ist hydraulisch für die gesamte Wassermenge und baulich einstrassig ausgelegt. Die gesamte EMVAnlage wird komplett neu erstellt. Das dafür notwendige neue Bauwerk, kombiniert für Ozonung und Sandfiltration, wird auf dem freien Gelände, in der nordwestlichen Ecke der Kläranlage-Parzelle erstellt. Die gesamte EMV-Anlage wird komplett als neuer Gebäudeblock erstellt. Damit kann durchgehend eine Anlage gebaut werden, welche dem Stand der Technik entspricht. Die Gestaltung des Gebäudeblocks wird durch die beiden Verfahrensstufen Ozonreaktor und Filtrationsstufe definiert. Die Gebäudehöhe ist durch den sieben bis acht Meter tiefen Ozonreaktor vorgegeben. Diese Höhe wird für eine optimale Ausnützung des eingeblasenen Ozons mittels Tiefenbelüftung benötigt. Die Filtrationsstufe besteht aus vier Filterzellen.

Zwischen den beiden Verfahrensstufen wird ein zweistöckiger Betriebsraum erstellt. Im Untergeschoss befinden sich die Pumpen, Messeinrichtungen und die Zugänge zu den einzelnen Reaktoren. Im Erdgeschoss die Ozongeneratoren, die Gebläse für die Rückspülung der Filterzellen und die Schaltschränke für die Steuerung aller elektromechanischen Einrichtungen.

Bund finanziert Grossteil Aufgrund der benötigten Höhe für die Ozonung kommen Pumpen zur Förderung des Abwassers aus der bestehenden Anlage in die Ozonreaktoren zum Einsatz. Die Ozonung ist eine verbreitete Aufbereitungsmethode im Trinkwasserbereich, welche hier zur Auftrennung der Mikroverunreinigungen eingesetzt wird. Sie umfasst die Ozongeneratoren, das Kühlsystem, das Eintragssystem des Ozongases in die Ozonreaktoren, die Analytik für die Messung des ozonierten Wassers sowie für die Dosierung von Ozon. Auch die sicherheitstechnischen

Installationen sind ein wichtiger Bestandteil der Ozonung. Die Sandfiltration umfasst Spülwasserpumpen, Spülluftgebläse, welche für die Reinigung bzw. die sogenannten Rückspülungen der Filterzellen benötigt werden, sowie die Schlammwasserpumpen, die das anfallende Schlammwasser aus der Reinigung der Filterzellen wieder in den Zulauf der Kläranlage leiten. Der Kostenvoranschlag für die Erstellung der EMV-Anlage beträgt 10,495 Mio. Franken (+/- 10%, exkl. MwSt.). Erstinvestitionen für Anlagen zur Elimination von Mikroverunreinigungen werden zu ca. 75 % durch Bundesbeiträge finanziert, wobei unter anderem Umgebungsarbeiten, Abbrüche, Wiederinstandstellungskosten, Provisorien, etc. nicht beitragsberechtigt sind. Von den 10,495 Mio. werden damit Kosten in der Grössenordnung von 70 Prozent durch den Bund getragen. Eine definitive Zusicherung der Bundesbeiträge wird nach der Kreditgenehmigung erteilt.

Informationsveranstaltung Der Zweckverband Kläranlage Birmensdorf lädt die interessierten Bürgerinnen und Bürger gerne zu einer Informationsveranstaltung zu diesem Projekt ein. Die Veranstaltung findet am 10. November um 19 Uhr im Gemeindezentrum Brüelmatt in Birmensdorf statt. Die Informationsveranstaltung wird unter Einhaltung der Zertifikatspflicht gemäss BAG durchgeführt. Ausserdem ist für die Teilnahme eine Anmeldung bis Montag, 8. November, erforderlich, per Mail (geschaeftsstelleara@birmensdorf.ch) oder telefonisch an 044 739 12 19. Ringo Keller, Präsident Zweckverband Kläranlage Birmensdorf

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FORUM

Die Dorfstrasse von Obfelden Obfeldens Behörden planen die zukünftige Dorfstrasse, ohne dass die Bevölkerung in irgendeiner Form einbezogen würde. Es ist ein ungutes Gefühl, den «Tatsachen» entgegen zu leben, die von ein paar wenigen bestimmt und aufgegleist wurden. Déjà-vus kommen hoch. Nicht genau gleich gelagert, aber als Beispiele von der Beziehung zwischen Obfeldens Behörden und der Bevölkerung. Die Abstimmung zum Postareal (2012) hat der damalige Gemeinderat gewonnen, weil der Dorfbevölkerung ein grosszügiger Begegnungsort mit Spielplatz versprochen wurde. Der Plan heute sieht vor, dass in der Mitte des Platzes 32 Parkplätze gebaut werden, und ein Schrumpf-Plätzchen vorne an der Dorfstrasse als Begegnungsort genügen soll. Für die Bebauung ebendieses Areals wurde ein Architekturwettbewerb versprochen. Der ist still und heimlich beerdigt worden. Die geplanten fantasielosen Blöcke sind keine Augenweide und eine verpasste Chance. Mangels Alternative hat die Bevölkerung dem Projekt an der GV im September 2020 zugestimmt. Und aktuell: Die Planung unserer zukünftigen Dorfstrasse ist fortgeschritten. Der Einbezug der Bevölkerung in die Planung wurde bei verschiedenen Gelegenheiten versprochen. Einbezug wäre optimal, Information und die Möglichkeit zu diskutieren das Minimum. Nichts davon hat stattgefunden. Wie nur kann eine Gemeindebehörde Engagement und Wissen aus der Bevölkerung so sehr ignorieren? Jedes Unternehmen und viele Gemeindeund Stadtbehörden haben verstanden, dass Mit-Einbezug in Entwicklungsprozesse Vertrauen, Akzeptanz und Zugehörigkeit schafft. Das Gegenteil bringt den viel zitierten Wutbürger hervor. Helena Heuberger, Obfelden

FORUM

Gut bedient zu günstigen Preisen Gastronomisches Ödland, Leserbrief vom 19. Oktober. Wenn Sie, Herr Hegetschweiler, so viel Wert auf Sterne und Punkte legen – tun Sie es selber. Es gibt und gab einige Lokale, die Ihnen zur Verfügung gestanden hätten. Ich wage zu bezweifeln, dass Sie wissen, welchen Aufwand, auch finanzieller Natur, mit einer «SterneGastronomie» verbunden ist. Sie sprechen die günstigen Menüs im Central an. Mit diesen wäre es vorbei mit 14 Gault-Millau-Punkten! Ich bevorzuge eine gutbürgerliche, feine Küche von gut gelauntem, freundlichen Personal ser-

viert. Fragen Sie doch einem Gastronomen, warum er die Sterne abgegeben hat. Zeichnen denn Sterne und Punkte die Gastronomen aus? Ich bezweifle das! Wir hätten doch gerne Wirte, bei denen wir willkommen sind, in deren Lokalen wir uns zu Hause fühlen, gut bedient werden und Preis-Leistung stimmt! Doch, doch, es gibt sie noch, diese «Sorte Wirte»! Els Imhof ist eine von ihnen, jetzt hört sie auf – sie hat ihren «Unruhestand» wohl verdient. Ich wünsche ihr alles Gute! Auch dass sie verwöhnt wird – wie sie uns verwöhnt hat! Gusti Furrer, Affoltern

An einen einfachen Geist geraten Eine Frage, Randnotizen vom Freitag, 22. Oktober. Das Schicksal scheint Sie, Herr Burkhard, sehr zu prüfen, sei es gesundheitlich oder in Form von Begegnungen mit Leuten, die den Corona-Massnahmen skeptisch gegenüberstehen. Und ich wünsche Ihnen von Herzen in beiden Bereichen eine bessere Zukunft! Gerne würde ich wissen, welche Fernsehsendung Sie gesehen haben, in der sich ein Massnahmenkritiker dermassen unflätig und unentschuldbar geäussert hat. Das Schweizer Fernsehen kann es nicht gewesen sein. Dieses zeichnet sich gerade dadurch aus, dass es Massnahmenkritikern keine Plattform bietet. Was auch nicht wirklich von einem Beitrag zu einem respektvollen Umgang miteinander zeugt. Dass unter tausenden von Menschen sehr unterschiedliche Typen und Charaktere anzutreffen sind, ist für jeden von uns nachvollziehbar. Bedauerlich,

dass Sie an der Demo in Rapperswil – die Sie sich offensichtlich lieber nicht von Weitem anschauen wollten – ausgerechnet an einen derart einfachen Geist geraten sind. Ich komme jedoch nicht umhin, Ihre Ausdauer zu bewundern: minutenlang seinen Treichellärm anzuhören und mitzuzählen, wie oft er seinen Eindruck über die Presse zum Besten gab, hätte ich mir auch mit viel Toleranz nicht angetan. Ein nüchterner Teilnehmer hätte Sie vielleicht gefragt, ob sie sich an Weihnachten wieder vorschreiben lassen wollen, mit wie vielen Ihrer Liebsten Sie das Fest der Liebe feiern wollen. Oder ob Sie eine Spaltung unserer Gesellschaft wollen. Oder ob Sie es in Ordnung finden, dass die Leute zu einer Impfung genötigt werden, deren endgültigen Studienresultate erst Ende 2022 zur Verfügung stehen. Auch bei der Auswahl Ihrer Fernsehbeiträge und Diskussionspartner wünsche ich Ihnen in Zukunft mehr Glück! Hermann Brütsch, Affoltern

Gesundheitspolitik auf Abwegen Am 28. November stehen zwei gesundheitspolitische Themen zur Abstimmung. Das Covid-Gesetz war für die finanzielle Unterstützung während der ersten «Covid-Zeit» notwendig. Heute aber ist eine Weiterführung unnötig, weil das Epidemien-Gesetz den Schutz gefährdeter Personengruppen gewährleistet. Mit der Pflegeinitiative und auch dem indirekten Gegenvorschlag des Parlaments steht unweigerlich ein Ausbau der kassenpflichtigen Leistungen ins Haus. Und damit ein weiterer Prämienanstieg für die Versicherten. Das Versicherungs-Obligatorium für alle lässt für Versicherte wenig Spielraum. Wenn der Selbstbehalt (Franchise) aufgebraucht ist, kann Leistung zulas-

ten der Allgemeinheit konsumiert werden. Ein weiterer Kostentreiber wird nun mit dem geänderten Pflegeangebot gestärkt. Wenn die Voraussetzung fachliche Ausbildung vorhanden ist, sind heute Ärzte berechtigt, zulasten der Krankenkassen Leistungen abzurechnen. Für kassenpflichtige Pflegeleistungen von Spitex oder in Heimen ist bisher eine ärztliche Anordnung nötig. Mit der Pflegeinitiative und auch mit dem nicht zur Abstimmung vorliegenden Gegenvorschlag werden Pf legefachleute berechtigt, selbstständig mit den Kassen Leistungen abzurechnen. Das bereits bestehende Problem in der Gesundheitspolitik, dass Ärzte berechtigt sind, zu-

lasten der Krankenkassen-Leistungen zu verrechnen, wird um eine weitere Berufsgruppe erweitert. Eine solche Entwicklung führt unweigerlich zu einem wachsenden Leistungsumfang und damit zu steigenden KrankenkassenPrämien. Dem Gegenvorschlag ist zugute zu halten, dass die Kantone berechtigt sind, bei steigenden Pflegekosten korrigierend einzugreifen. Dem Anliegen der Pflegenden, ihre fachliche Kompetenz mit Selbstständigkeit zu versehen, ist mit Verständnis zu begegnen. Allerdings wäre eine marktwirtschaftliche Lösung dem aktuellen Vorschlag vorzuziehen. Toni Bortoluzzi, alt Nationalrat SVP, Affoltern

Die Energiewende ist machbar! Energiewende? Kantonsratskolumne vom 19. Oktober.

Überschüssige Sonnenenergie speichern

In seiner Kolumne setzt Kantonsrat Hans Finsler ein Fragezeichen hinter die Energiewende und bringt das Beispiel seiner Fotovoltaik-Anlage, die nur zwischen 11 Uhr 19 Uhr Strom liefere. Im Amt gibt es bereits private Fotovoltaikanlagen, die mit einer Batterie gekoppelt, überschüssigen Strom nicht ins Netz ableiten, sondern speichern, um in der Nacht die Gefriertruhe zu betreiben oder das Elektromobil zu laden. Die heutige Technik ermöglicht sogar eine Steuerung vom Smartphone aus: «Aha, meine Batterie ist voll, also aktiviere ich das Laden meines E-Bikes oder stelle die Waschmaschine an» – egal, ob ich gerade im Rathaus oder auf dem Golfplatz bin.

Die Axpo besitzt das Pumpspeicherkraftwerk Linth-Limmern: dort kann mit überschüssiger Solarenergie Wasser in den Muttsee gepumpt werden. Das Kraftwerk kann während 30 sonnenlosen Stunden 500 MW produzieren – also gleich viel wie einst das AKW Mühleberg. Die EKZ betreiben in Volketswil die grösste Batterie der Schweiz mit einer Leistung von 18 MW. Damit gleichen sie bereits heute Stromschwankungen im Netz aus. Mit einem halben Dutzend Pumpspeicherkraftwerken, aktiven und innovativen Elektrizitätswerken und Gebäudebesitzern lässt sich die Energiewende meistern! Das zeigt auch das Sonnenhaus in Bonstetten, das überschüssige

Sonnenenergie als Wärme für die Wintermonate speichert. Ein weiterer Denkfehler ist, dass in den nächsten Jahren jedes Auto mit Verbrennungsmotor durch ein Elektroauto ersetzt werden soll. Hier gibt es energiesparende Alternativen: Mit dem Velo zum Bahnhof statt mit dem Auto durch den Gubrist-Tunnel. Oder Pendeln nicht mehr alleine mit drei freien Plätzen im Auto, sondern zu zweit. Hier erwarte ich vom Kantonsrat Anreize für einen flüssigeren Individualverkehr und eine bessere Ausnützung vorhandener Strassenkapazitäten! Der Kantonsrat hat nicht die Aufgabe, Fragezeichen hinter die Energiestrategie zu setzen, sondern diese mit innovativen Anreizen voranzutreiben. Hans Wiesner, alt Kantonsrat glp, Bonstetten


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Dienstag, 26. Oktober 2021

Faszinierende Frau

Im Klosterkeller Kappel dreht sich bei «Musik und Wort» am Sonntag alles um Maria. > Seite 16

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Früh in Rücklage

Trotz aufopferndem Kampf hatte der FCWB gegen Eschen-Mauren das Nachsehen. > Seite 17

«Wir freuen uns, dass es endlich losgeht» 9000 Quadratmeter Verkaufsfläche und 61 Mitarbeitende: Ab Donnerstag empfängt OBI in Affoltern

Blick vom Eingangsbereich nach rechts durch den Hauptgang.

Marktleiter Fatlum Ipceski heisst willkommen im neuen OBI in Affoltern. (Bilder Thomas Stöckli)

«Lustgarten» im gedeckten Aussenbereich.

Nach neun Wochen Einrichtungszeit startet am Donnerstag der Verkauf im neuen OBI-Baumarkt in Affoltern. Der «Anzeiger» hat vorgängig Einblick erhalten.

Ausverkauf vorgesehen. Auf einen floralen Wow-Effekt darf sich die Kundschaft im gedeckten Aussenbereich freuen. Wo jetzt noch ein Lustgarten mit Palisadenzaun angelegt ist, werden in der Adventszeit Tannenbäume verkauft. «Exklusiv Schweizer Tannen», so Fatlum Ipceski. Im mehrheitlich ungedeckten letzten Abschnitt folgen dann noch Erde, Gartenholz und Gartenbaustoffe. Bezahlt wird der Einkauf an einer von vier bedienten oder fünf Selbstbedienungs-Kassen.

Zur Schulung und Einarbeitung war dann jeder und jede für einen Monat in der OBI-Filiale Volketswil. Hier wurden sie mit dem System und den Abläufen vertraut gemacht. Und auch in die Einrichtung in Affoltern waren die Mitarbeitenden vom ersten Moment an involviert. «So konnten sie die Abteilungen kennenlernen und sind mit dem angebotenen Sortiment vertraut», erklärt der Filialleiter, der nach 15 Jahren bei einer anderen Baumarkt-Kette vor einem Jahr zu OBI gewechselt hat.

Nur noch wenige Stellen zu vergeben

Top-Angebote und Gewinnchance

61 Mitarbeitende sollen sich im OBI Affoltern künftig um die Kundenbedürfnisse kümmern. 55 Stellen seien bereits besetzt, sagt Ipceski, nebst vielen Mitarbeitenden mit jahrelanger BaumarktErfahrung auch durch gelernte Handwerksleute wie Elektriker, Maler, Zimmerleute und Maurer. Die mit dem kürzesten Arbeitsweg wohnen in Obfelden, andere kommen aus der erweiterten Region von Adliswil über Cham bis ins angrenzende Aargau, die meisten sind Vollzeit angestellt. Die Rekrutierung sei man bewusst früh angegangen.

Nebst dem Verkauf setzt OBI auch auf Service. Das fängt bei Gratisdienstleistungen wie dem Zuschnitt von Holz und Teppichen sowie der professionellen Farbmischung nach Kundenwunsch an und reicht über die Vermietung von Geräten wie Bohrmaschine, Rasenmäher oder Parkettschleifer bis zur Vermittlung von Dienstleistungspartnern im Bodenstudio, also Handwerkern, welche etwa den erworbenen Boden zum Fixpreis verlegen. «Wir freuen uns, dass es endlich losgeht und wir die Kunden mit unserer

von Thomas sTöckli Die Regale sind schon fast alle gefüllt, am Freitag vor der grossen Eröffnung. Nur hier und da stehen noch Schachteln mit gerade eingetroffenen Artikeln im Gang – etwa den Lichterketten – und die Pflanzen für den Aussenbereich werden erst noch geliefert. Marktleiter Fatlum Ipceski ist zuversichtlich, dass bis zur Eröffnung alles da sein wird. Das ist keine Selbstverständlichkeit in Zeiten von weltweiten Lieferengpässen. Die grösste Herausforderung sei das LadenbauMaterial gewesen, verrät er. Aber auch bei einigen Waren sei die Verfügbarkeit schwierig. «Wir konnten teils von anderen OBI-Märkten Material bekommen.» Mit sichtlichem Stolz führt der neue Marktleiter durch die 9000 Quadratmeter grosse, gut beleuchtete und übersichtlich angeordnete Verkaufsfläche. Vom Eingangsbereich, vorbei an der

MARKTPL ATZ

dekorativen Lampenabteilung – «ein Highlight», so Ipceski – geht es zuerst nach links, in den Bereich Baustoffe. Hier finden die Heim- und Handwerker etwa Parkett, Laminat und Fliesen, aber auch Zement und Beton. Nach der Filiale in Winterthur ist Affoltern der zweite OBI-Standort mit einem bedienten Bodenstudio.

4200 Quadratmeter Gartenbereich Vom Eingangsbereich nach rechts schliessen sich die Abteilungen Technik, Wohnen, Velo- und Autozubehör sowie Sanitär sowie die grosse Farbenabteilung an, jeweils mit ansprechendem Ausstellungsbereich zwischen den Regalen. Die rötliche Bodenfarbe signalisiert den Übergang in den Gartenbereich. Mit 4200 Quadratmetern macht dieser fast die Hälfte der Verkaufsfläche aus. Im Innenbereich finden sich hier die Zimmerpflanzen und Pflanzenschutzmittel, Gartengeräte und Grills sowie ein saisonaler Ausstellungsbereich. Aktuell steht hier allerlei Weihnachtliches zur Auswahl. «Im Frühling werden Campingartikel und Gartenmöbel folgen», sagt der Marktleiter, und dazwischen sei ein

Fachkompetenz und einem wunderschönen OBI-Markt begeistern können», sagt Fatlum Ipceski im Hinblick auf die bevorstehenden Eröffnungstage von Donnerstag bis Samstag. Mit Top-Angeboten in allen Abteilungen soll die Kundschaft in Massen angelockt werden. Zudem lassen sich ein E-Bike und ein E-Scooter im Wert von je 1200 Franken gewinnen. Weiter sind ein Essensstand aus der Region und für die Kinder eine Hüpfburg vorgesehen. Damit es nicht zum Verkehrschaos kommt, wird ein Verkehrsdienst vor Ort einweisen. Besonders auf «seine» Filiale freut sich übrigens Pietro Martinelli. Der Vertriebsleiter von OBI Schweiz wohnt seit 20 Jahren in Affoltern. Und was gefällt ihm am besten am neuen Markt? «Das Gartenparadies ist sicher eine Kernkompetenz, aber auch das neue Konzept mit dem Bodenstudio gefällt mir sehr», so Martinelli. «Und das tolle, kompetente und kundenorientierte Team», schiebt er nach. OBI Bau- und Heimwerkermarkt, Moosbachstrasse 13, Affoltern. Eröffnung am Donnerstag, 28. Oktober, 9 Uhr. Eröffnungstage bis Samstag mit diversen Eröffnungsangeboten und Attraktionen.

Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

Die Welt der österreichischen Weine Am Wein-Event vom 29. und 30. Oktober in Affoltern ist die österreichische Winzerin Karoline Taferner in Mü’s Vinothek zu Gast. Gezeigt wird eine Auswahl imposanter Rotweine. Angeführt von der Top Cuvée V.I.B (Very Important Bottle) der neue Jahrgang, 2018. Ein majestätischer Wein aus 50 % Cabernet Sauvignon und 50 % Merlot, ausgebaut während 30 Monaten in neuen amerikanischen Eichenholz-Barriques. Diese streng limitierte Cuvée (zirka 1600 Flaschen und einige Magnum) wird nur in

ausgezeichneten Jahren vinifiziert. Dazu zeigt die junge Winzerin ihre ersten beiden Eigenkreationen: den Weissburgunder Ried «Altenberg» und den Chardonnay Ried «Schüttenberg». Und so läuft das Ganze ab: Am Freitagabend, 29. Oktober, von 17 bis 19 Uhr gibt es eine Präsentation und eine freie Degustation der Weine in Mü’s Vinothek. Ab 19.30 Uhr findet im Bachhaus Affoltern ein «Wine and Dine» statt, ausgerichtet vom «Central»-Team. Karoline Taferner präsentiert die Weine in Symbiose mit einem fein abgestimmten Nachtessen. Els Imhof und ihre bewährte CentralCrew werden diesen Abend zu einem

unvergesslichen Genuss-Erlebnis machen. Es gibt noch wenige freie Plätze. Am Samstag, 30. Oktober, bietet sich von 10 bis 16 Uhr noch einmal die Gelegenheit, die Weine in Mü’s Vinothek zu verkosten. Diese beiden Tage bieten alles, was das Herz begehrt: exzellente Weine und kulinarische Höhenflüge. Ruedi Müller, Mü’s Vinothek Österreich-Event in Mü’s Vinothek, Dachlisserweg 1, Affoltern. Informationen auf: www.mues-vinothek.ch. Dort sind auch die Menü-Karte des «Wine and Dine» und die Degustationsliste zu finden.

Karoline Taferner mit ihrem Vater Franz. (Bild zvg.)


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Vermischtes

GESUNDHEITS-KOMPASS

Dienstag, 26. Oktober 2021

Reine Töne und Improvisationskunst Viel Publikum und gute Stimmung am Kappeler Ländlerabig

Veronika Mathys, Leiterin Spitalhygiene

Wer soll sich dieses Jahr gegen Grippe impfen lassen? Während aktuell die Covid-Impfung das Gesprächsthema Nummer eins ist, taucht für Personen aus Risikogruppen eine weitere Impffrage am Horizont auf: Soll ich mich auch dieses Jahr gegen Grippe impfen lassen oder gibt es im Zusammenhang mit der CovidImpfung Argumente dagegen?

Niemand weiss wirklich, wie der Winter bezüglich Covid und Grippe verlaufen wird. Letztes Jahr wurden dank den Hygienemassnahmen praktisch keine Grippeerkrankungen registriert. Die Grippewelle blieb aus, was selbst Fachleute in diesem Ausmass nicht erwartet hatten. Diese Tatsache zeigt auch gut auf, wie effizient die Hygienemassnahmen, insbesondere die Maskenpflicht, Tröpfcheninfektionen verhindern können. Das BAG rechnet nun damit, dass dank den noch weitreichenden Hygienemassnahmen die kommende Grippewelle kleiner als gewohnt ausfallen könnte. Allerdings könnte sich die Grippe im Zusammenhang mit der Lockerung der Maskenpflicht im privaten Umfeld, aber auch an Anlässen mit Zertifikatspf licht, unter Umständen wieder vermehrt ausbreiten. Schliesslich sind die drei Gs nur auf Covid ausgerichtet und nicht auf Grippe oder andere Erkältungskrankheiten. Eine aussergewöhnliche Grippewelle sei laut dem BAG aber nicht zu erwarten, da trotz des Jahrs mit «Grippe-Pause» eine robuste Teilimmunität in der Bevölkerung vorhanden ist. Daher geht das BAG aktuell von einer gewohnten Grippewelle aus, in etwa im Rahmen wie vor der Pandemie.

Empfehlungen des BAG zur diesjährigen Grippeimpfung Das BAG empfiehlt allen Personen mit einem erhöhten Risiko für Grippekomplikationen, sich gegen Grippe impfen zu lassen sowie auch allen Personen, die im privaten oder beruflichen Umfeld regelmässigen Kontakt mit Personen der Risikogruppe haben. Dazu gehören unter anderem Menschen über 65 Jahren und Gesundheitsfachpersonal. Bei gesunden Personen hat die Impfung eine Wirksamkeit von bis zu 80 Prozent, bei chronisch kranken und älteren Menschen ist die Wirksamkeit niedriger, aber sie verringert das Risiko für gefährliche Komplikationen. Die Grippeimpfung kann gleichzeitig, vor oder nach einer CovidImpfung erfolgen. Es wird kein minimaler Abstand zwischen einer mRNA-Impfung und einer anderen Impfung mehr empfohlen. Gehören Sie zur Risikogruppe? Dann wenden Sie sich für weitere Informationen an Ihre Hausärztin, Ihren Hausarzt. Wir wünschen Ihnen einen gesunden, goldenen Herbst und einen angenehmen Winter ohne Grippe und ohne Covid.

Im «Gesundheits-Kompass» geben Fachleute des Spitals Affoltern Tipps zu Gesundheitsfragen. Kontakt: Telefon 044 714 26 68 oder gesundheitskompass@spitalaffoltern.ch.

Drei Formationen, die für musikalische Abwechslung sorgten und durch ihre Improvisationskunst bestachen: Der Kappeler Ländlerabig – eine stimmungsvolle Veranstaltung mit viel Publikum. Möglich wurde der Anlass am Samstagabend im Mühlesaal wegen der Zertifikationspflicht, der Unterstützung durch die Gemeinde und dank der Ausschüttung eines Jubiläumsbonus der ZKB an die Gemeinden. Wie es dazu kam, schilderte Peter Keller, der zusammen mit Hans Arnold für die Organisation verantwortlich zeichnete. So galt der Dank dem fast vollständig anwesenden Gemeinderat von Kappel. «Es brauchte da nicht viel Überzeugungsarbeit», versicherte Gemeindepräsident Jakob Müller, der sich begeistert zeigte von den musikalischen Darbietungen und von der Stimmung, aber auch von den verschiedenen Stilrichtungen. «Ich wollte eigentlich das Handorgelspiel erlernen, schaffte es aber nicht ganz», fügte Müller bei.

Nur einmal geübt Die drei Formationen boten hochstehende Qualität, glänzten durch grosse musikalische Harmonie – vor allem das Ländlertrio Tanzboden aus Ebnat-Kappel, das erstmals in der Besetzung Cécile Schmidig, Claudia Lüthi und Christian Näf auftrat. Aufgrund verschiedener Umstände fast eine «Not-Formation», die eine halbe Stunde vor dem Auftritt ein

Musikalisches Schlussbouquet mit einem gemeinsamen Auftritt der drei Formationen. (Bild Werner Schneiter) einziges Mal gemeinsam geübt hatte … Zuhörende spürten das in keiner Sekunde: Zäuerli, Polka und anderes kamen gut an, wurden gross beklatscht. Im Weiteren auch die Büchel-Darbietung von Cécile Schmid.

«Ämtler Mekka der Volksmusik» Christian Rickenbacher, Beat Betschart und Sepp Lagler – diese Handorgel-

formation aus dem Illgau interpretierte den klassischen Innerschweizer Stil. Und von der Kapelle René Jakober (Sachseln), der mit Markus Wicki, Daniel Wigger und Dani Müller auftrat, fand auch der bekannte Heirassa-Stil grossen Gefallen, dazu Weisen der grossen Komponisten Kaspar Muther und Alois Schilliger. Durchs Programm führte im Mühlesaal übrigens Hans Arnold, der

die musikalischen Ankündigungen mit viel Witz begleitete und mehr als 120 Freundinnen und Freunde der Volksmusik immer wieder zum Lachen brachte. Kappel ist zurzeit so etwas wie das «Ämtler Mekka der Volksmusik»: Am Freitag trat Carlo Brunner im Restaurant Adler auf – dies im Rahmen des 15-Jahre-Jubiläums von Wirtin Renata Schönbächler. (-ter.)

Inspiriert vom Gesang der Flusskrebse Die Hausemer Künstlerin Elisabeth Jacob stellt ihre Werke in Baar aus Die Arbeiten von Elisabeth Jacob sind meist Inspirationen aus der Realität. Oder aus einem Buch. Beispielsweise aus dem Roman «Der Gesang der Flusskrebse» von Delia Owens. Die im Buch beschriebene Marschlandschaft und die hervorgerufenen Emotionen brachte die Malerin stimmig auf die Leinwand. Von Regula ZellwegeR In manche Bücher taucht man ein, lässt sich in Stimmungen versetzen und Bilder tauchen auf. Es gibt Bücher, die scheinen uns zu verstehen. Worte drücken aus, was man kennt, aber so nie formuliert hat. Tief beeindruckt war Elisabeth Jacob vom Roman «Der Gesang der Flusskrebse». Darin beschreibt die Amerikanerin Delia Owens die Geschichte von Kya Clark, die isoliert im Marschland lebt. Sie kennt jeden Stein und Seevogel, jede Muschel und Pflanze. Die Schriftstellerin erzählt intensiv und atmosphärisch davon, dass wir für immer die Kinder bleiben, die wir einmal waren. Und den Geheimnissen und der Gewalt der Natur nichts entgegensetzen können. Elisabeth Jacob arbeitet lange daran, dieses Menschen- und Weltbild, diese Atmosphäre in ihre eigene Sprache, die der Farben, Formen und Strukturen, umzusetzen.

Langer Schaffensprozess Das Bild strahlt Ruhe aus. Weckt aber keine Langeweile. Beim Betrachten taucht man ein in diese Marschlandschaft mit ihren Salzwiesen und Sandbänken. Es gibt Kontraste zwischen Hell und Dunkel. Perspektiven führen den Betrachter zum Punkt, wo Marsch und Himmel nahtlos ineinander übergehen. Der Himmel spiegelt sich im waagrecht

Elisabeth Jacob liess sich vom Roman «Der Gesang der Flusskrebse» für dieses Bild einer Marschlandschaft inspirieren. (Bild Regula Zellweger)

liegenden Wasser in verwaschenen Farben – wie auch die senkrechten Schilfhalme mit ihrer klaren Struktur. Kaltes Blau und warmes Braun spielen zusammen – und ein kleines helles Gelb im Himmel schafft Spannung. Ein paar rostrote Flecken im Vordergrund sorgen für Wärme. Was man am Schluss sieht, ist das Ergebnis eines langen Prozesses. Die Bilder von Elisabeth Jacob sind vielschichtig – im engeren und im weiteren Sinn. Sie übermalt so lange, bis es für sie stimmt. Lässt das Bild im Wohnzimmer hängen, schläft einmal darüber und beginnt wieder mit dem Bearbeiten. Sie schafft die Balance zwischen Harmonie und Spannung. Sie probiert aus, nutzt Hilfsmittel wie beispielsweise einen Hundekamm für die pastöse Struktur der Schilfhalme.

Sie fasst die Schaffensprozesse zusammen: «Beginnen – ausprobieren – Absturz – Baustelle – sich neu einlassen … und schliesslich loslassen.» Irgendwann weiss sie intuitiv: «Jetzt ist das Bild fertig.»

Langjährige Erfahrung Seit 1994 arbeitet die ehemalige Lehrerin als freischaffende Künstlerin. Sie kann auf zahlreiche Ausstellungen zurückblicken. Seit 1999 unterrichtet sie Acryl/Mischtechnik und Aquarell. Interessant ist das Verfolgen der künstlerischen Entwicklung der vielseitigen Künstlerin. Sie lässt sich vom Konventionellen, vom Alltäglichen inspirieren, das man selbst oft kaum mehr wahrnimmt. In Mischtechnik, meist auf Holz

oder Leinwand aufgetragen, entstehen modern interpretierte Stillleben, Landschaften, Blumen und abstrakte Bilder. Die Farben sind in hellen Naturtönen, sowie auch in kräftigeren Farbtönen aufgetragen. Sie sagt von sich: «Ich bewege mich zwischen der Figuration und der Abstraktion. Die Bildkompositionen sind Werke, die aus Lust am Malen entstehen, wo die Unbekümmertheit, Experimentierfreudigkeit und die Emotionalität spürbar wird.» An der Ausstellung in Baar sind drei Marschland-Bilder sowie weitere Motive in Acryl-Mischtechnik zu sehen. Auch Kunst zu kleinen Preisen. Atelier Ausstellung «Elisabeth Jacob», 29. bis 31. Oktober, jeweils 11 bis 17 Uhr. Obermühle 10, Baar.


Veranstaltungen

Dienstag, 26. Oktober 2021

«Die Figur erhält eine Stimme»

Blanca Imboden liest aus ihrem neuen Buch «Rigi» Am 3. November in Hausen

Erzähltheater «Lydia» im Kellertheater LaMarotte Die Schauspielerin Graziella Rossi versetzt sich in Lydia Escher und gestaltet so einen eindringlichen Theaterabend. Warum lässt uns diese Geschichte nicht los?

Urs Heinz Aerni: Das Schicksal von Lydia Escher aus dem 19. Jahrhundert beschäftigt uns bis heute. Immer wieder erscheinen zu ihrer Geschichte und ihrer Liebe zum Künstler Karl Stauffer-Bern, neue Romane und Bühnenstücke. Warum beschäftigt uns diese Geschichte auch heute noch im 21. Jahrhundert? Graziella Rossi: Gesellschaftlich benachteiligende Strukturen, Machtgefälle, soziale, wirtschaftliche und emotionale Abhängigkeiten gehören leider auch heute noch zu Hindernissen eines gleichberechtigten menschlichen Daseins.

Die Musik zu Ihrem Bühnenstück stammt von Damir Zizek. Wie darf man sich die Entwicklung zwischen Text und Musik vorstellen?

Graziella Rossi. (Bilder zvg.)

Reisetheater in Jonen Das Reisetheater Zürich gastiert auf Einladung des Joner Familienclubs am Samstag, 13. November, um 15 Uhr, in der Mehrzweckhalle in Jonen. Aufgeführt wird «Hänsel und Gretel». Hänsel und Gretel sind so arm, dass sie oft nichts zu essen haben und am Abend hungrig ins Bett müssen. In der Not lässt sich der Vater von seiner Frau dazu überreden, die Kinder am nächsten Morgen in den Wald mitzunehmen und sie dort allein zurückzulassen. Hänsel und Gretel irren im Wald herum und schlafen unter einem Baum. Am nächsten Morgen stehen sie hungrig auf, um weiter nach dem Weg zu suchen. Plötzlich sehen sie ein wunderschönes ... Das Stück kommt als Dialektmärchen auf die Bühne, neu inszeniert von Fabio Romano. Antonio Conde hat die passende Musik dazu geschrieben und die farbenfrohe Bühnenausstattung ist das Werk von Tarcisi Cadalbert und Moni Holenstein. Im Ensemble des Reisetheaters spielen bekannte und ausgebildete Darsteller und Darstellerinnen. Joner Familienclub Infos und Tickets auf www.joner-familienclub.ch.

Blanca Imboden, die beliebte Innerschweizer Autorin, ist am 3. November in Hausen zu Gast. Dort liest sie aus ihrem neusten Buch «Rigi», einem «fröhlichen Roman über traurige Menschen». Die freischaffende Journalistin Eliane trauert seit einem Jahr um ihren Mann. Während die einen finden, es reiche nun mit der Trauer meinen andere, sie dürfe ja nichts im Haus verändern. Um aus diesem Dilemma zu kommen, meldet sie sich zu einem Trauerseminar an. Blanca Imboden bringt in ihrem neusten Roman locker all das unter einen Hut, was unser Leben ausmacht. Die Autorin schrieb eine fröhliche, kecke, bunte und überraschende Geschichte, die uns die ganze Bandbreite des Lebens aufzeigt – ein Buch, das für gute Laune sorgt.

Graziella Rossi arbeitet als Schauspielerin in Europa, in den USA, in Kanada sowie in Russland. Nach ihren grossen Monologen als Sabine Spielrein oder Maria Callas überzeugt Graziella Rossi nun als Lydia.

Wie haben Sie sich für dieses Monodrama auf Lydia Escher vorbereitet? Oder anders gefragt, wie nahe ist Ihnen diese Figur? Rossi: Lesen, lesen, lesen, recherchieren, am Text feilen, vertiefen, damit «schwanger» gehen. Charakterzüge von Lydia bei mir selber suchen, sie auf der Bühne ausleben.

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Blanca Imboden. (Bild zvg.) Mittwoch, 3. November, 19.30 Uhr im Gemeindesaal Weid in Hausen. Der Eintritt kostet 20 Franken, inklusive Apéro. Anmeldungen unter bibliothek@hausen.ch oder 041 764 21 73.

Bibliothek Hausen

Es gilt die Zertifikatspflicht.

In Uerzlikon ist wieder Chilbi Die Uerzliker Chilbi findet am 30. und 31. Oktober statt.

Erhält im Erzähltheater eine Stimme: Lydia Welti-Escher. (Bild zvg.) Die Musik setzt sich aus kurzen elektronischen Tonfolgen zusammen. Zumeist leitmotivisch gesetzt. Sie trägt dazu bei, szenische Übergänge und Zeitabschnitte transparent zu machen. Sie entdecken zusammen mit Helmut Vogel immer wieder Menschen und Geschichten für eine szenische Umsetzung. Was braucht die Figur, um in Ihr Programm aufgenommen zu werden? Rossi: Die Figur sollte auch heute Aktualität haben. Zeit, dass der Figur eine Stimme gegeben wird, wie bei Lydia, die auf der Bühne bis anhin kaum zu Wort gekommen ist. Eine Figur, von der man in der Auseinandersetzung mit ihr verstehen und vielleicht dazulernen kann. Sei es in politischer, kultureller oder menschlicher Hinsicht.

Kommen wir nochmals zurück auf Lydia Welti-Escher, die sich nach dem Freitod von Karl Stauffer am 12. Dezember 1891 das Leben nahm. Was kann oder soll diese Geschichte mit uns heute machen? Ich kann nur anregen, indem ich eine Figur auf die Bühne «stelle». Was das Bühnenstück mit der Zuschauerin oder dem Zuschauer macht, ist individuell, hängt davon ab, auf welches Thema man sich einlässt, berühren lässt, was besonders interessiert oder was abgelehnt wird. Urs Heinz Aerni, «LaMarotte» Freitag. 29. Oktober, Kellertheater LaMarotte. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Reservierung: www.lamarotte.ch oder per Telefon: 044 760 52 62.

Herbstmärt in Mettmenstetten Am 30. Oktober, von 10 bis 16 Uhr, findet auf dem Gemeindeplatz in Mettmenstetten der nächste Herbstmärt statt. Neben Handwerklichem warten auch Köstlichkeiten auf die Besucherinnen und Besucher. Zu Beginn der kalten Jahreszeit lädt die Info DräSchiibe zusammen mit dem Kulturcafé Brister wieder zum Staunen, Geniessen und zur Begegnung ein. Der kleine, aber feine Märt bietet kreativen Köpfen aus der Region die Möglichkeit, ihre Ware zu präsentieren und zu verkaufen. Die Vielseitigkeit des Marktes ist garantiert. An mehr als einem Dutzend Ständen gibt es wieder Gebackenes, Gekochtes, Getöpfertes, Genähtes, Gedrechseltes, Gefilztes, Duftendes und vieles mehr. Die Bedingung für die Standbetreiberinnen und -betreiber ist, dass sie aus der Region kommen und ihre Ware selbst herstellen. Die letzten Märkte mussten coronabedingt ausfallen. Auch jetzt findet der Markt unter Berücksichtigung der Schutzmassnahmen des Bundes statt. Für das leibliche Wohl sorgt diesmal das Kulturcafé Brister. Bei seinem abwechslungsreichen Angebot wird wohl so manches Leckermaul etwas finden.

Nach einer coronabedingten Pause freut sich das OK-Team mit seinen freiwilligen Helfern unter der Leitung von Sämi Berweger sehr auf das diesjährige Herbstfest in Uerzlikon, das seit 2018 wieder alljährlich stattfindet. Am Samstag, ab 7.30 Uhr, und am Sonntag, ab 10 Uhr, präsentieren die Angestellten der Berweger GmbH mit weiteren Anbietern ein grosses Sortiment ihrer bekannten und bewährten Produkte. Persönliche Beratung und festliche Rabatte von 10 % auf alle Produkte gehören wie gewohnt dazu. Dieses Jahr hat das OK-Team ein besonderes zertifikatsfreies Festprogramm zusammengestellt. Sechzehn regionale Marktaussteller präsentieren ihre Produkte, die sie mit Leidenschaft und Hingabe während des Jahres hergestellt haben. Des Weiteren gewähren sie auch spannende Einblicke in ihr Handwerk. Zum Beispiel wird gezeigt, wie Schafwolle kardiert wird, wie ein Handwebstuhl funktioniert, wie Holzsterne gesägt werden oder Brandschutzprodukte richtig angewendet werden. Neben der bekannten Mohrenkopfschleuder und den frisch hergestellten Berlinern können unsere kleinen Gäste auf Ponys reiten und spannenden Geschichten von Chasperli lauschen. Für die mutigen Kinder steht ein Fallbrett bereit. Umrahmt wird der Anlass von einer Festwirtschaft, die zertifikatsfrei besucht werden kann. Und: Auch dieses Jahr ist das «Chäs-Brätel» ein genüssli-

Die Uerzliker Chilbi findet seit 2018 wieder jährlich statt. (Bild zvg.) ches Highlight. Musikalisch untermalen am Samstag ab 12 Uhr die «Ägeritaler Turboörgeler» den Anlass. Am Sonntag eröffnet traditionsgemäss der Musikverein Harmonie Hausen um 10.30 Uhr den Tag. Das «Örgeli Trio Betschart» begleitet die Chilbi ab 13 Uhr. Das OK-Team und alle Helfer freuen sich auf einen gelungenen Anlass an einem prächtigen Herbstwochenende. Berweger GmbH Uerzliker Chilbi, Samstag und Sonntag, 30. und 31. Oktober. Mit lokalen Ausstellern, Festwirtschaft, Live-Musik, Mohrenkopfschleuder, Fallbrett, Chasperli-Theater und Ponyreiten.

«Das Boot ist voll» Das nächste Kino in der Kirche Bonstetten findet am Freitag, 29. Oktober, um 20 Uhr statt.

Das Glücksschwein soll schönes Wetter bringen. (Bild zvg.) Die Veranstalter hoffen nun auf einen goldenen Oktobertag, viele interessierte Besucher, tolle Begegnungen und einen netten Schwatz auf dem Gemeindeplatz. Herbstmärt in Mettmenstetten, Samstag, 30. Oktober, 10 bis 16 Uhr.

Sechs Personen ist 1942 während des Zweiten Weltkriegs die Flucht in die neutrale Schweiz gelungen, doch diese beschliesst im August eine Verschärfung ihrer Aufnahmebedingungen. Die sechs versuchen, auch mit etwas Komplizenschaft einiger Dörfler, durch Kleider-, Rollen- und Papiertausch die Bedingungen zu erfüllen. Doch der Dorfpolizist durchschaut das Verstellspiel, fühlt sich hintergangen und ordnet das offizielle Verfahren an. Die aufgrund rassistischer Motive Verfolgten müssen gehen, die politisch Verfolgten dürfen bleiben. Die reformierte Kirchgemeinde Bonstetten zeigt diesen Schweizer Spielfilm anlässlich einer Gedenkveranstaltung in Bonstetten. Anlass ist ein erst

Sechs Menschen suchen Schutz in der sicheren Schweiz. (Bild zvg.) kürzlich erschienenes Buch über ein Arbeitslager für Flüchtlinge. Dieses befand sich in der Zeit, in welcher der Film spielt, auf Gemeindegebiet von Bonstetten. Amadeo Vergés Freitag, 29. Oktober, 20 Uhr in der reformierten Kirche Bonstetten, Eintritt frei, der Film ist freigegeben ab 12 Jahren.


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Veranstaltungen

Dienstag, 26. Oktober 2021

Maria on Tour, um Unversöhntes zu versöhnen Sonntag, 28. November, um 17.15 Uhr im Klosterkeller Kappel

Da lachen sie noch, bald wird es ihnen vergehen. (Bild zvg.)

Das perfekte Geheimnis Kino in Obfelden am Freitag, 29. Oktober Drei Frauen. Vier Männer. Sieben Handys. Und die Frage: Wie gut kennt man sich wirklich? Relativ schlecht, wie die turbulente Erfolgskomödie zeigt. Als sie bei einem Abendessen über Ehrlichkeit diskutieren, entschliessen sich sieben Freunde zu einem Spiel: Alle legen ihre Smartphones auf den Tisch, und alles, was reinkommt, wird geteilt. Nachrichten werden vorgelesen, Telefonate laut mitgehört, jede noch so kleine WhatsApp-Nachricht muss offengelegt werden. Was als harmloser Spass beginnt, artet bald zu einem emotionalen Durcheinander aus – voller überraschender Wendungen und heikler Offenbarungen. Denn in dem scheinbar

perfekten Freundeskreis gibt es mehr Geheimnisse und Lebenslügen, als zu Beginn des Spiels zu erwarten waren. «Das perfekte Geheimnis» ist eine Neuverfilmung des italienischen Kinofilms Perfetti Sconosciuti aus dem Jahr 2016. In zahlreichen Ländern wurde der Film adaptiert: die Anzahl der Remakes – 18 – hält den Weltrekord. Die deutsche Variante der Komödie wurde vom «Fack ju Göhte»-Erfolgsduo Bora Dagtekin und Lena Schömann umgesetzt und begeisterte über fünf Millionen deutsche Kinobesucher. Kultur Obfelden Freitag, 29. Oktober, 20 Uhr, Obfelden, Schulhaus Chilefeld, Singsaal. Tickets und Infos auf www.kulturobfelden.ch.

Sessionsrückblick Der SVP-Nationalrat Martin Haab blickt zurück auf die Herbstsession, und zwar am Donnerstag, 28. Oktober, um 20 Uhr im Mehrzwecksaal Ägerten, an der Dettenbühlstrasse 1 in Wettswil. Die SVP Wettswil spendiert einen Apéro. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. An der Veranstaltung gilt eine Zertifikatspflicht. SVP Wettswil

Am 1. Advent stellen die Theologin Dr. Claudia Mehl und die Pianistin Veronica Hvalic dem Publikum in «Wort und Musik» die wohl berühmteste, ungewöhnlichste und zugleich faszinierendste Frau vor, die es jemals gab. Ein einst armes, unbedeutendes Landmädchen aus dem Galil, das Weltgeschichte geschrieben hat – eine Frau, die man beinahe in jedem Winkel unseres Planeten kennt und die bis heute Unversöhntes versöhnt: Maria Mutter Gottes. Aber wer war sie denn wirklich, diese Maria? Wer war diese faszinierende Frau zwischen Himmelskönigin und einem armen Landmädchen aus dem galiläischen Dorf Nazareth, die gleichzeitig Jungfrau und hingebungsvolle Mutter sein konnte, leidende Schmerzensmutter «mater dolorosa» und gekrönte Königin, grosse Revolutionärin, Gelehrte und Demütige, einfache Magd sowie Heilerin, Trösterin, Wohltäterin und Versöhnerin über alle Religionen hinweg? Wer war diese Frau, die alle grossen Meister, jeweils dem Geschmack der Zeit angepasst, auf Leinwand gebannt, in Stein gemeisselt oder in Holz geschnitzt dargestellt haben – und für die sämtliche grossen Musiker und Musikerinnen aller Zeiten Werke komponiert und ihr gewidmet haben – und das immer noch tun?

Die wohl berühmteste Frau: Maria Mutter Gottes. (Bild zvg.) Es gibt nicht nur ein Bild von Maria, das von sich beanspruchen könnte, richtig und vollständig zu sein. Die Fülle der verschiedenen Wallfahrtsorte, Legenden und Rituale, vor allem aber die unzähligen Musikstücke, die ihr gewidmet wurden und immer noch werden, führen uns unzählige Bilder dieser faszinierenden Frau vor Augen. Bilder, die uns an unsere eigenen Sehnsüchte nach einem besseren, schöneren und friedvolleren Leben erinnern. Bilder, die unser Herz bewegen. Der Schriftsteller Ernst Wiechert schreibt: «Wer Herzen bewegt, bewegt die Welt».

Claudia Mehl und Veronica Hvalic laden das Publikum dazu ein, ihr Herz bewegen zu lassen. Zu hören gibt es Texte, vorgetragen von Claudia Mehl, die Maria in ihren verschiedensten Facetten vorstellen sowie Musikstücke von Veronica Hvalic und zwar quer die Musikgeschichte – angefangen von klassischen Ave Maria- und Magnificatvertonungen über weniger bekannte Fassungen, wie die von Hildegard von Bingen oder Karl May bis hin zu Musikstücken aus der Popmusik. Claudia Mehl und Veronica Hvalic

Tischbörse in Hedingen

SVP-Nationalrat Martin Haab. (Bild zvg.)

Am Samstag, 30. Oktober, organisiert das Familien-Forum Hedingen eine Tischbörse für Kinderkleider und Spielsachen. Die Tische sind vergeben, und nun freuen sich die Organisatoren auf viele Käuferinnen und Käufer an

ANZEIGEN

der ersten Kinderkleider- und Spielsachenbörse, die in Hedingen in diesem Rahmen durchgeführt wird. Der Verkauf findet am Samstag, von 11 bis 14 Uhr, im Werkgebäude statt! Es besteht keine Zertifikatspflicht. Die Gäs-

MARKTPL ATZ

te sind jedoch gebeten, die Maskenund Abstandsregeln zu beachten. Familien-Forum Hedingen Kontakt: Gisela Klöti, Telefon 043 322 89 41, E-Mail: gkloeti@bluemail.ch.

Beiträge von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

Aargauer Safran Produkte sind noch bis 7. November kaufbar

Neue Pächterin oder neuer Pächter für den Badi-Kiosk im Naturbad Maschwanden gesucht Für die kommende Badisaison 2022 sucht die Gemeinde eine neue Pächterin oder einen neuen Pächter für den Badi-Kiosk im Naturbad Maschwanden. Interessierte Personen werden gebeten, sich direkt an die Leiterin Liegenschaften Sonja Rothert unter 044 767 05 55 oder sonja.rothert@maschwanden.ch zu wenden. Gemeinderat Maschwanden

Küchenhilfe gesucht

Der Anlass in der Reihe «Kulinarische Leckerbissen» von Schneebeli Schreinerhandwerk am 22. Oktober war gut besucht und fand Anklang. Zu Gast war tagora, ein Biolandwirtschaftsbetrieb in Aristau, der sich auf den Anbau von Safran spezialisiert hat. Tagora ist schweizweit die grösste Produzentin von Schweizer Safran und die einzige, die biozertifiziert ist. Wer den Anlass verpasst hat, kann die Produkte

noch bis 7. November in der Ausstellung von Schneebeli Schreinerhandwerk in Ottenbach kaufen. Von den Safranfäden über Safransirup zu gebrannten Mandeln mit Safran sind noch alle Produkte vor Ort vorhanden. Alle eignen sich auch ausgezeichnet für Geschenke. Eine Voranmeldung ist nicht nötig, die Ausstellung ist zu Bürozeiten geöffnet. Schneebeli Schreinerhandwerk Schneebeli Schreinerhandwerk, Ausstellung Jonenstr. 22, 8913 Ottenbach, Tel. 043 322 77 77.

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Chamstrasse 17, 8934 Knonau Der Biolandwirtschaftsbetrieb Tagora war zu Gast in Ottenbach. (Bild zvg.)


Sport

Dienstag, 26. Oktober 2021

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Entscheidung in den Startminuten Fussball 1. Liga Gruppe 3: FC Wettswil-Bonstetten – USV Eschen-Mauren 0:1 (0:1) Trotz aufopferndem Kampf kann der FCWB den frühen Rückstand nicht mehr wettmachen und verliert gegen die Liechtensteiner knapp. Nach dem guten Saisonstart befand sich der FCWB nach zuletzt zwei Niederlagen in der Meisterschaft in der fortwährend breiten Tabellenmitte. Eschen-Mauren hingegen tastete sich vor Wochenfrist an die Spitzenplätze heran, da es mit einem 2:0-Sieg in Baden den Aargauern die erste Saisonniederlage zugefügt hatte. Obwohl zwischen den Säuliämtlern und den Liechtensteinern vor dem Spiel nur zwei Punkte lagen, war das Momentum ganz auf der Seite der Gäste. Während der USV den Schwung nach dem Sieg unbedingt mitnehmen wollte, um auch auf dem Wettswiler Moos zu punkten, waren die Gastgeber bestrebt, nach zwei verlorenen Heimspielen wieder die volle Punktzahl aufs Konto zu schreiben.

Frühes Tor in ereignisarmer Halbzeit Trotz dieser Vorsätze startete WB nicht wie gewünscht in die Partie. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld war die WB-Defensive nicht optimal formiert und es reichte ein Steilpass in die Schnittstelle, um Muratovski zu bedienen, der WB-Keeper Rüegg keine Chance liess. Der frühe Rückstand nach nur fünf Minuten war natürlich ein herber Dämpfer. WB kam in der Folge nur langsam besser ins Spiel. Hinten wurde die Mannschaft immer stabiler, sodass man sich nun auch vermehrt in die Offensive bewegen konnte. Nach einer guten halben Stunde kam WB dem gegnerischen Tor am nächsten. Hager wurde tief im Eschen-Strafraum ange-

Glücklos in der Schlussphase Die Liechtensteiner konnten das Spieldiktat nicht mehr in die eigene Hand nehmen und es entstanden einige gefährliche Szenen mitten im Gäste-Strafraum. Mit einem Quäntchen Glück hätte der FCWB an einem anderen Tag daraus Erfolg geschlagen. So blieb es beim 0:1 für die Gäste. WB kann jedoch durchaus mit erhobenem Kopf nach vorne schauen. Verglichen mit dem LinthSpiel vor Wochenfrist legte man diesen Samstag eine deutlich positivere Haltung an den Tag und viel Herzblut. Die Mannschaft muss sich nun an diesen positiven Aspekten orientieren und die Trainings mit der gleichen Spannung bestreiten, um dann kommendes Wochenende in Thalwil auf die Siegerstrasse zurückzukehren.

Eschen verteidigte sich mit Glück und Können, für WB gab es einfach kein Durchkommen. (Bild Kaspar Köchli)

Matchtelegramm: Sportplatz Moos, Wettswil.

spielt und suchte in der Mitte einen seiner Mitspieler; der Abschluss war jedoch zu ungenau. Abgesehen von dieser kurzen Aufregung gelang es jedoch nur mittels Standards, sich an das Tor der Fürstentümer heranzutasten, ohne jedoch zwingende Abschlüsse zu verzeichnen.

Viel Herzblut in Hälfte zwei Nach der Pause spürte die Mannschaft, dass hier noch nicht alles gelaufen ist. WB nahm das Spieldiktat noch fester in die Hand. Ebenso wie in der ersten Hälfte, konnte man viele Zweikämpfe und zweite Bälle für sich gewinnen und erfreulicherweise nun die Ballverluste in Grenzen halten. Offensiv kam von den Liechtensteinern nicht mehr viel.

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Säuliämtler Sports Awards 2021

Europarekorde, Weltmeistertitel, Olympiadiplome und Finalqualifikationen: Die Schweizer Sportlerinnen und Sportler wussten 2021 zu gefallen. Mit den Säuliämtler Sports Awards 2021 sollen auch die besten Ämtler Athletinnen und Athleten geehrt und gefeiert werden. Aktuell läuft die Anmeldephase. Wurde das mehrheitlich wettkampffreie Jahr 2020 von vielen Athleten als Aufbaujahr genutzt, wurden 2021 wieder Medaillen vergeben. Zwar fanden viele Wettkämpfe vor leeren Rängen und damit ohne unterstützendes Publikum statt, aber die hiesigen Sportler vermochten ihre Trainingsleistungen ausgezeichnet umzusetzen und überzeugen mit sehr guten Leistungen. Sie erzielten persönliche Bestleistungen, qualifizierten sich für Nachwuchskader, errangen Diplome und Medaillen und qualifizierten sich für nationale und internationale Grossanlässe. Von aussen betrachtet scheinen die Einzel- und Mannschaftssportler ihre Leistungen stets mit Leichtigkeit, ja gar einem Lächeln auf dem Gesicht zu erbringen. Im Moment des Erfolgs rücken die vielen kräftezehrenden und harten Trainingsstunden in den Hintergrund. Vergessen sind die Schwierigkeiten, Schule/Beruf und Sport unter einen Hut zu bringen. Dabei verbergen sich hinter dem Erreichten unzählige Stunden in Turnhallen, Krafträumen, auf Sportplätzen etc. Sportlicher Erfolg bedeutet oft auch einsame Stunden und Verzicht in anderen Bereichen. Mit den Säuliämtler Sports Awards sollen die Sportler daher nicht nur für ihre hervorragenden Wettkampfresul-

Claudius Brüniger

Die Räume, welche sich durch die etwas mehr riskierenden Säuliämtler ergaben, wurden vom USV nicht genutzt und prallten stets im Mittelfeld oder spätestens in WBs Defensive ab. Eine zehnminütige Phase nach gut einer Stunde war dann durch viele Unterbrüche geprägt. Verletzungen und einige Krampferscheinungen zwangen den Unparteiischen dazu, die Partie mehrmals zu stoppen – zum Leidwesen des FCWB. Aber auch nach dieser etwas zerfahrenen Phase zeigte sich, dass das Momentum eher bei den Ämtlern war. Hart geführte, aber dennoch faire Zweikämpfe waren nun keine Mangelware. Ebenso konnte man viele Bälle der Gäste gut lesen und mögliche Angriffe früh unterbinden. Obwohl sich die Geschehnisse teilweise

weit in der gegnerischen Hälfte abspielten, konnte WB, wie vor einer Woche gegen Linth, nur wenige Torschüsse kreieren. Captain Flavio Peter fasste sich nach rund 70 Minuten ein Herz und versuchte sein Glück aus der Distanz; der Schuss wurde aber noch abgelenkt und somit verharmlost. In den letzten 15 Minuten starteten die Gastgeber noch zur Schlussoffensive. Nach einer Hereingabe von links traf Salihu den Ball nicht wunschgemäss und Di Battista konnte vom Abstauber nicht profitieren. Wenig später war es erneut Salihu, der kurios mit einer «Kerze» den USVGoali in Bedrängnis brachte. Der Ball sprang von der Latte nochmals in den Fünfmeterraum, wo viel Dusel und Chaos für grosse Aufregung sorgten.

FCWB: Rüegg, Thalmann, Studer, Brüniger, Heini (69. Salihu), N.Peter, Dzelili (65. Jakovljevic), F.Peter, Hager (57. Figueiredo), Aeberli, Bachmann (65. Di Battista) Alle WB-Resultate vom Wochenende: Oerlikon/ Polizei ZH 1 – FCWB 4:2, FCWB 3 – Lautaro-Chile 1 7:0, FCWB 4 – Altstetten 2 0:2, Jun. Aa (YL) – Höngg 1:0, Jun. Ab – Team Limmattal Süd 4:0, Jun. Ba (YL) – Horgen 3:6, Jun. Bb – Zürich City 7:2, Jun. Ca (YL) – Küsnacht 8:5, Jun. Cb – Wädenswil 1:13, Jun. Da – Wollerau 2:0, Jun. Db – Thalwil 4:1, Glattbrugg – Jun. Dd 9:6, Sen. 50+ – OetwilGeroldswil 5:1, Sen. 30+ – Schlieren 4:0. Rangliste: 1. Baden, 21 Pkt.; 2. Eschen/Mauren, 18; 3. Freienbach, 17; 4. Paradiso, 17; 5. Linth 04, 16; 6. Gossau, 16; 7. Tuggen, 15; 8. Thalwil, 15; 9. Wettswil-Bonstetten, 13; 10. St.Gallen II, 12; 11. Uzwil, 9; 12. Winterthur II, 6; 13. Team Ticino U21, 3; 14. Balzers, 3.

Das Ungemach kam über Nacht Magenverstimmung bremst die Cape-Epic-Ambitionen von Urs Huber Urs Huber und Simon Schneller lagen nach drei Etappen auf dem dritten Rang im Cape-EpicZwischenklassement. In der Nacht auf die vierte Etappe am letzten Donnerstag erwischte Schneller jedoch eine Magenverstimmung, die ihm die Kraft und damit dem Team die Chancen auf eine Podiumsplatzierung raubte. Von Martin Platter

Die Spannung steigt, das Couvert wird geöffnet. (Bild zvg.) tate, sondern auch für ihren Einsatz, ihren Fleiss, ihre Ausdauer und ihre Willensstärke geehrt werden! Zurzeit läuft die Anmeldephase für die Ehrung 2021. Anmelden können sich alle Athletinnen und Athleten, die entweder im Knonauer Amt leben oder für einen lokalen Verein starten. Meldungen sind dabei in den Kategorien Newcomer Männer und Frauen, sowie Männer und Frauen und Teams möglich. Sportler, Trainer, Funktionäre und alle Sportinteressierten sind aufgerufen, der Jury bis zum 31. Oktober mögliche Kandidaten zu melden. Weitere Infos dazu finden sich auf der Website www.ssa-affoltern.ch. Aus den Anmeldungen wird die Jury dann je drei Athleten/Teams pro Kategorie für die Endauswahl nominieren. Die grosse Preisverleihung mit Sportlerpräsentation, Interviews und Ehrungen geht am 6. Februar 2022 im Kasinosaal in Affoltern über die Bühne. Michèle Scherz

In Anbetracht der Umstände muss man Urs Huber und seinem «Bulls»-Rennpartner Simon Schneller Respekt zollen. Nach der Magenverstimmung von Schneller hätten die beiden aufgeben können. So, wie es die zweitplatzierten Andreas Seewald und Martin Stosek, die in derselben Nacht das gleiche Schicksal ereilte, getan haben. Aber Schneller biss sich durch und Huber tat alles, damit es seinem Teamkollegen nicht zu viel würde. Ohne Nahrungsaufnahme fehlte Schneller jedoch die Kraft, um mit den Besten mithalten zu können. So fuhren Huber/Schneller jeden Tag 20-minütige Rückstände ein. Da aber auch die anderen Teams am Limit fuhren und die Abstände gegen hinten immer grösser wurden, beendete das schweizerischdeutsche Team das achttägige Rennen im Val de Vie, 60 km östlich von Kapstadt, als immerhin Achtes.

Gemischte Gefühle Natürlich war Huber damit nicht nur zufrieden. Aber er konnte dem Anlass dennoch viel Positives abgewinnen. Anstelle von Huber/Schneller standen ihre «Bulls»-Teamkollegen Martin Frey und

Abgehängt von den Spitzenteams pilotiert Urs Huber seinen angeschlagenen Kollegen Simon Schneller im Windschatten ins Ziel. (Bild Simon Pocock) Simon Stiebjahn am Ende als Zweite auf dem Podium. Gewonnen wurde der Wettkampf von den Prologsiegern Jordan Sarrou und Matthew Beers, die das Leadertrikot vom Anfang bis zum Ende souverän verteidigten. Frey/Stiebjahn büssten bereits neun Minuten auf die Gesamtsieger ein. Hans Becking und José Dias, die sich mit ihrem Triumph auf der Schlussetappe noch den dritten Rang sicherten, lagen bereits ein knappe Viertelstunde hinter den Gesamtsiegern.

«Die ersten vier Tage haben gezeigt, dass unsere Zielsetzung, ein Podiumsplatz, realistisch gewesen war. Ohne Simons Magenverstimmung hätten wir das erreicht», erklärte Huber. Wichtig sei ihm die Bestätigung, dass sie menschlich als Team funktionierten – im Guten wie im Schlechten. Darauf lasse sich aufbauen. Der Mettmenstetter fliegt nun weiter nach Dubai, wo am Freitag mit dem Hero Dubai Hatta sein letzter Wettkampf der Saison 2021 auf dem Programm steht.


29. Okt. 21

Hausgemachte

«Buure-Metzgete» 2021 056 634 11 23

Öffnungszeiten Mittwoch bis Sonntag 10.00 - 24.00 Uhr Montag und Dienstag Ruhetag

Aula Ennetgraben, 8910 Affoltern am Albis

Herzlich willkommen zum

Sessionsrückblick in Wettswil

Donnerstag – Sonntag 28.10. bis 31.10. Donnerstag – Sonntag 11.11. bis 14.11. Donnerstag – Sonntag 25.11. bis 28.11. Tel.

Fr 20.15 Uhr

(durchgehend von 11.45 bis 22 Uhr/Sonntag bis 21 Uhr) Unterhaltung mit «Echo vom Horben» am 29. Oktober und 12. November 2021

WILDSPEZIALITÄTEN

Unser Nationalrat Martin Haab blickt zurück auf die Herbstsession.

zwischen den Metzgete-Wochen

(Mi – Fr abends / Sa + So durchgehend) Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Lydia Mai & Marcel Huber + Mitarbeiter

Hors Normes Komödie von Eric Toledano und Olivier Nakache mit Vincent Cassel und Reda Kateb

Donnerstag, 28. Oktober 2021, 20.00 Uhr, im Mehrzwecksaal Ägerten, Dettenbühlstrasse 1, 8907 Wettswil

F 2019, F 114 min. OV/d

RESTAURANT KRONE BIRMENSDORF

Kasse geöffnet ab 19.45 Uhr.

s t e a k h o u s e - b i r m e n s d o r f. c h

Aktuelle Informationen zu den Schutzmassnahmen unter www.kinolux.ch.

CONCERTO PICCOLO NO 2

Josef Rédai spielt am Flügel Werke von Ludwig van Beethoven

Kinofoyer Lux

www.kinolux.ch | info@kinolux.ch Postfach | 8910 Affoltern am Albis.

Die SVP Wettswil spendiert einen Apéro. Sie sind herzlich eingeladen. Veranstaltung mit Zertifikationspflicht

Freitag, 29. Oktober 2021 19.00 -19.30 Uhr Ref. Kirche Obfelden Eintritt frei – Kollekte

Affoltemer Chilbi Herbstmarkt, 31. Oktober 2021 an der Unteren Bahnhofstrasse und Giessenstrasse Sonntag, 10.00 – 18.00 Uhr

LandiTag! HALLOWEEN

Chilbi und Festwirtschaft 29. – 31. Oktober 2021 auf dem Kronenplatz Freitag, 18.00 – 23.00 Uhr (von 18.00– 18.20 Uhr sind alle Bahnen gratis) Samstag, 13.00– 23.00 Uhr Sonntag, 11.00– 20.00 Uhr Es laden ein: Schausteller, Markthändler und die Stadt Affoltern am Albis 29. Oktober 2021 Stadtrat Affoltern am Albis

Sa 30.10.21, 8-16 Uhr schnitzen & zwipf:

Halloween-Kürbis-Schnitzen mit Kindern, dazu knackige Wienerli mit Brot.1|2 ******

herbstlich & köstlich:

Hausgemachte Kürbissuppe für Fr. 3.-. Dazu gratis Glühwein und Punsch.2 ******

festlich & dekorativ:

Grosses Sortiment an Dekoartikeln für die Weihnachtszeit. 1Von

10 bis 15 Uhr, Unkostenbeitrag Fr. 15.-. 2Es hät, solang’s het!

Wochenausklang Freitag, 29. Oktober 2021, 19.30 Uhr EMK Affoltern am Albis Zürichstr. 47, 8910 Affoltern am Albis

„The Honeymoaners“ lassen schwelgen

nostalgisch, fein, witzig und frech!

Antonín Dvořák Humoresque Sonatine in G-Dur, op. 100 1. Allegro risoluto 2. Larghetto 3. Scherzo, Molto vivace 4. Finale, Allegro

Sylvie Chopard - Violine Cornelia Kaufmann - Klavier

Samstag, 30. Oktober 2021 um 20.15 Uhr in der Galerie am Märtplatz Obere Bahnhofstrasse 7, Affoltern a.A.

Abendkasse / Bar ab 19.30 Uhr Eintritt: 30.- /15.Reservation: www. kulturaffoltern.ch Vorverkauf: Buchhandlung Scheidegger Obere Bahnhofstr. 10A Tel. 044 762 42 42

Zertifikatspflicht (3G)

Dauer: 30 - 45 Minuten Eintritt frei – Kollekte kæser.ch DIE DRUCKER