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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 352 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 83 I 174. Jahrgang I Freitag, 23. Oktober 2020

Geldwäscher

Ein Ämtler hat Telefonbetrügern in Deutschland sein Konto zur Verfügung gestellt. > Seite 3

Malerische Ecken

Ein neuer Kalender vereint zwölf Zeichnungen von Ortsansichten aus der Region. > Seite 7

«Herz-Tiere»

Ein neues Angebot um Tier, Natur und Landleben in Uttenberg. > Seite 8

KG+ im Recht

Die Bezirkskirchenpflege weist Vorwürfe gegen die Abstimmung als unbegründet ab. > Seite 8

WM mit Adrian Brennwald Der Aeugster versuchte sich erstmals an einem ungewöhnlichen Ultra-Format Die Lücke zu den Top-Nationen, Belgien und den USA, war gross, mit Rang 14 schlug sich die Schweiz an den dezentral ausgetragenen Weltmeisterschaften im Backyard-Ultra dennoch beachtlich. Adrian Brennwald, der erstmals in dieser Disziplin antrat, war Drittbester des Teams. von Thomas sTöckli 6706 Meter in einer Stunde zurücklegen – darum geht es beim Backyard-Ultra. Das ist eigentlich nicht viel, aber trotzdem gilt das Format als härtestes Ausscheidungsrennen. Das liegt daran, dass die Runde nicht nur einmal, sondern jede Stunde von Neuem zurückgelegt werden muss. Wer die Strecke verlässt oder es nicht pünktlich an den Start oder ins Ziel schafft, scheidet aus. Sieger ist, wer eine Runde mehr absolviert als alle Gegner. Der Weltrekord aus dem Jahr 2018 lag bisher bei 68 Runden. Er sollte an der WM deutlich pulverisiert werden. «Backyard» ist englisch für Hinterhof und dürfte für den geringen Platzbedarf der kurzen Schlaufen stehen. Während das Format insbesondere in den USA schon länger beliebt ist, fand es erst dieses Jahr in die Schweiz. Und für die Weltmeisterschaft wurde im Coronajahr ein neues Format eingeführt, nach dem jede der 21 Nationen mit bis zu 15 Athleten auf einer eigenen Rundstrecke antritt. Vom Schweizer Veranstalter wurde auch Adrian Brennwald, Ultraläufer aus Aeugst, angefragt. Das für ihn neue Format habe ihn auf Anhieb gereizt, verrät er, der im Gegensatz zur internationalen Konkurrenz allerdings ohne spezifische Vorbereitung antrat. Dabei ist beim Backyard Ultra so einiges anders als bei anderen Ultraläufen. Die knapp 7 km, die eine Runde

Umwelt und Verkehr für Weiss An der Urnenwahl vom 27. September wurde Peter Weiss für den Rest der Amtsdauer bis 2022 in den Gemeinderat Obfelden gewählt. Die Behörde hat sich mittlerweile konstituiert und Weiss hat sein Amt als Vorsteher Umwelt und Verkehr per 15. Oktober angetreten. Für den zurückgetretenen Thomas Ammann hatte nach einer stillen Ersatzwahl bereits Mitte August Gemeinderat Stephan Hinners das Gemeindepräsidium übernommen. Er ist zudem Hochbauund Liegenschaftenvorstand. Die weiteren Gemeinderäte: Christoph Kobel (Finanzen/Kultur), Isabelle Egger (Soziales/Jugend), Franziska Marty (Gesundheit/Alter), Marcel Schönbächler (Tiefbau/Sicherheit) und Schulpräsident Werner Kurt (Schule Bildung). (red.)

> Verhandlungsbericht auf Seite 3

lang ist, legt Brennwald ansonsten im Training in 40 bis 45 Minuten zurück. Das Tempo ist also nicht die Herausforderung. Vielmehr sind es die Rhythmusbrüche, immer wieder pausieren und frisch anlaufen zu müssen. «Das bin ich nicht gewohnt», sagt denn auch Adrian Brennwald. Während ihm, dem routinierten Bergtrailläufer, das mit 100 Höhenmetern leicht coupierte Gelände der Schweizer Strecke noch entgegenkam, setzten ihm die kalten Nachttemperaturen doch sehr zu: «Wenn man bei vier Grad Celsius anläuft, ist das schon hart.» Und kaum auf Betriebstemperatur gekommen, sei die Runde wieder vorbei. Mit den Hinweis auf die hiesigen Bedingungen will er allerdings keinesfalls die Leistungen der internationalen Konkurrenz herabsetzen: «Andere hatten dafür vielleicht Regen oder starken Wind.»

Reichlich Zeit für die Verpflegung Für die fünf bis zehn Minuten Pausen zwischen den Runden hatte Brennwald im Start- und Zielbereich einen Campingstuhl bereitstehen. Von seinem Betreuer wurde er jeweils mit einer warmen Jacke und einer Decke empfangen. Und auch für die Verpflegung reicht die Zeit bei diesem Wettkampfformat locker. «Das hat man sonst nie», so Brennwald. Etwa alle fünf Runden gönnte er sich eine grössere Mahlzeit, etwa Bratwürste, Älplermakronen, Kartoffelstock oder eine Pizza, dazwischen Riegel, Früchte oder etwas Müesli. Während bei anderen Ultraläufen die meisten auf sich allein gestellt unterwegs sind, trifft man sich beim Backyard Ultra jede Stunde wieder am Start. «Das gibt mehr Zusammenhalt», sagt Brennwald, der rund die Hälfte der Schweizer bereits von anderen (Trail-)Läufen kannte. Über elf Stunden dauerte es, bis der erste ausstieg. Zwei weitere schafften 18, einer 22 Runden. Und nach 24 Stunden schrumpfte das Schweizer Team –

Später Rückblick

Die SAC Sektion am Albis empfing zur GV im Pfarrhauskeller Mettmenstetten. > Seite 9

Hülle dicht Die Amag baut in Wettswil ein neues Carrosserie-Center. Nun wurde – ziemlich genau ein Jahr nach dem Baubeginn – mit der Aufrichtungsfeier der Meilenstein «Hülle dicht» gefeiert. Das Center schafft neue Stellen für hoch qualifizierte und spezialisierte Fachkräfte. Einige Positionen seien bereits besetzt worden, es gebe jedoch noch offene Stellen, teilt das Unternehmen mit. (red.)

> Bericht auf Seite 15

Geistreicher Krimi

Laufen und pausieren. Die grosse Herausforderung an der Backyard-Ultra-WM war für Adrian Brennwald der fehlende Rhythmus. (Bilder Pascal Quaiser) alles erfahrene Ultraläufer – jede Runde weiter. «80 Prozent haben wegen Überbelastung aufgehört», so Brennwald, «wegen Sehnenentzündungen oder Muskelverhärtungen.»

203 km in 30 Runden Für den Aeugster war nach 30 Runden Schluss. Als drittletzter Schweizer strich er die Segel. «Mein Fuss begann zu schmerzen und ich wollte keine Verletzung riskieren», begründet er, zumal er auch mit 20 oder 30 Runden mehr keine Chance sah, gegen die grossen Nationen reüssieren zu können. Der zweitletzte Schweizer hat eine Runde später aufgegeben und so musste nach Runde 32 auch Niklas Sjoblöm aus dem Rennen, der die Schweizer Backyard-Ultra-Premiere im Mai mit 41 Runden für sich entschieden hatte. Nach Reglement des Teamevents ist spätestens eine Runde nach Aufgabe des letzten Mitstreiters Schluss.

Die ausdauerndsten unter den Backyard-Läufern, zwei Belgier, waren auch nach drei Tagen noch auf der Laufstrecke. Der erste Verlierer, Merijn Geerts, scheiterte erst auf der 75. Runde an der Richtzeit, Karel Sabbe schaffte auch diese und darf sich nun mit über 500 km Backyard-Weltmeister und -Weltrekordhalter nennen. «Da komme ich mir mit meinen 30 Stunden wie ein kleines Würstchen vor», kommentiert Adrian Brennwald. Rund 203 km hat er zurückgelegt. Er, der es in 24-Stunden-Rennen auch schon auf 230 km gebracht hat. Den Backyard-Lauf mit seinen Rhythmusbrechern habe er denn auch als ungleich intensiver erlebt. War es das nun für den Aeugster mit Backyard-Ultras? «Unmittelbar nach dem Lauf hätte ich gesagt: nie mehr!», sagt Adrian Brennwald und lacht. Mit einigen Tagen Distanz wollte er am Mittwoch eine weitere Teilnahme allerdings nicht mehr kategorisch ausschliessen.

«Drei Männer im Schnee»

Mord ist Familiensache im klassischen Krimi «Knives out», den das Kinofoyer Lux am Donnerstag, 29. Oktober, in der Aula Ennetgraben in Affoltern zeigt. Verdächtig sind sie alle, die exzentrischen Familienmitglieder, wie auch das Hauspersonal. Während James-BondDarsteller Daniel Craig als blasierter Detektiv ermittelt, bringt die fintenreiche Spurensuche zu den Geheimnissen der Beteiligten allerhand Verrat und Missgunst ans Licht – und überrascht mit unerwarteten Wendungen. (red.)

> Veranstaltungshinweis auf Seite 16 ANZEIGEN

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50043 Die Aemtler Bühne probt für «3 Männer im Schnee», eine Komödie von Charles Lewinsky nach dem Roman von Erich Kästner. In drei Wochen steht die Premiere bevor. (Bild zvg.) > Interview mit Regisseur René Schnoz auf Seite 5

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfä fällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Kirchgemeindeversammlung Sonntag, 29. November 2020 im Anschluss an den Gottesdienst um 11.00 Uhr in der Kirche Traktanden: 1. Genehmigung Budget 2021 und Festsetzung des Steuerfusses 2021 2. Anfragen (§ 17, Gemeindegesetz) Anschliessend • Informationen • Umfrage Im Anschluss an die Kirchgemeindeversammlung lädt die Kirchenpflege zu einem Apéro ein, falls dies Corona-bedingt möglich ist. Anfragen müssen spätestens bis zehn Arbeitstage vor der Versammlung schriftlich der Kirchenpflege eingereicht werden. Der beleuchtende Bericht zu den Traktanden liegt während der üblichen Öffnungszeiten zwei Wochen vor der Versammlung im Sekretariat im Kirchgemeindehaus auf. Den Abonnenten werden diese Unterlagen zugestellt. Sie können zudem zwei Wochen vor der Versammlung im Sekretariat bezogen werden. Interessenten für ein Abonnement melden sich bitte im Sekretariat (Tel. 044 761 24 00), so dass ihnen zukünftig die Unterlagen zugestellt werden können.

Hausen am Albis Bauherrschaft: Politische Gemeinde Hausen am Albis, Zugerstrasse 10, 8915 Hausen am Albis, Schweiz Projektverfasser: Baucal AG, Untere Bahnhofstrasse 12, 8910 Affoltern am Albis Projekt: Wasserleitungsersatz/-neubau Wesenmatt, Ebertswil bis Wesenmatt, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: gemäss Planauflage, Zone: W/1.2, KII, LW

Gemeinde Hausen am Albis Kontrolle von Hydranten auf privaten Grundstücken Die Feuerwehr wird am Samstag, 24. Oktober 2020 auf dem ganzen Gemeindegebiet von Hausen am Albis die vorhandenen Hydranten auf die Gebrauchstauglichkeit kontrollieren. Die Grundeigentümer werden gebeten, die Zugänglichkeit sicherzustellen. Die Zugänglichkeit ist gewährleistet, wenn die Hydranten nicht überwachsen sind, die Erreichbarkeit der Hydranten ohne Hindernisse jederzeit sichergestellt ist und rings um die Hydranten eine begehbare Fläche vorhanden ist. Sollte die Zugänglichkeit nicht gewährleistet sein, wird die Feuerwehr in Zusammenarbeit mit der Wasserversorgung die nötigen Massnahmen veranlassen. Kleinere Anpassungen, z.B. Rückschnitte einzelner Äste und dgl., werden während der Kontrollarbeiten ohne Rücksprache mit dem Grundeigentümer ausgeführt. Für Ihre wertvolle Zusammenarbeit zur Sicherstellung der Trink- und Löschwasserversorgung danken Ihnen der Gemeinderat und die Wasserversorgung. Bei Fragen steht die Wasserversorgung (Manuel Schneiter, Tel.: 044 764 19 77) gerne zur Verfügung.

Am Sonntag, 29. November 2020, findet die Urnenabstimmung betreffend Objektkredit «Aufstockung Klassentrakt Wygarten 1, Mettmenstetten» statt. Die Unterlagen dazu werden mit den Abstimmungsunterlagen verschickt (eidgenössischer Urnengang). Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politische Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffetlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. 23. Oktober 2020 Sekundarschulpflege Konau – Maschwanden – Mettmenstetten

Hausen am Albis Am 16. Oktober 2020 ist in Zürich gestorben:

Zellweger geb. Köpfli, Adelheid Marie geboren am 22. Februar 1949, von Zürich und Teufen AR, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis. Bestattung am Montag, 26. Oktober 2020 um 16.00 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis. Bestattungsamt Hausen am Albis

Der Gemeinderat Kappel am Albis hat den 1. Wahlgang für die Erneuerungswahl des Friedensrichters für die Amtsdauer 2021 – 2027 festgesetzt auf: Sonntag, 7. März 2021 Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, welche im Kanton Zürich Wohnsitz hat. In Anwendung der Gemeindeordnung werden leere Wahlzettel verwendet. Den Wahlunterlagen wird ein Beiblatt beigelegt, auf dem die Personen aufgeführt werden, die öffentlich zur Wahl vorgeschlagen sind. Stimmberechtigte, die auf dem Beiblatt aufgeführt sein möchten, haben sich bis spätestens Mittwoch, 2. Dezember 2020, bei der Gemeindeverwaltung Kappel am Albis schriftlich mit folgenden Angaben zu melden: Namen, Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort. Zudem können der Rufname und die Parteizugehörigkeit angegeben werden. Die entsprechenden Formulare sind auf der Homepage der Gemeindeverwaltung Kappel am Albis (www.kappelamalbis.ch), via E-Mail (gemeinde@ kappel-am-albis.ch) oder unter der Telefonnummer 044 764 83 60 erhältlich. Gegen diese Wahlanordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. 23. Oktober 2020 Gemeinderat Kappel am Albis

Ganz ohne Vorbereitung bist Du viel zu früh von uns gegangen. Dankbar für die gemeinsamen Jahre müssen wir Dich ziehen lassen. Mit vielen schönen Erinnerungen an ein erfülltes Leben nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Vater, Schwager, Onkel und Freund

In Anwendung von Art. 7 der Gemeindeordnung wird ein leerer Wahlzettel verwendet. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz im Kanton hat.

25. August 1940 – 19. Oktober 2020

Den Wahlunterlagen wird in Anwendung von § 61 Abs. 2 Gesetz über politische Rechte ein Beiblatt beigelegt, auf dem Kandidatinnen und Kandidaten in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt werden, die öffentlich zur Wahl vorgeschlagen sind. Stimmberechtigte, die auf dem Beiblatt aufgeführt sein möchten, haben sich bis spätestens Freitag, 30. Oktober 2020 beim Gemeinderat Knonau schriftlich zu melden. Sie teilen Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort mit. Zusätzlich können der Rufname, die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei sowie der Hinweis, ob die Kandidatin oder der Kandidat der Behörde schon bisher angehört hat, angegeben werden. Entsprechende Formulare sind auf der Homepage www.knonau.ch (Rubrik: Politik / Abstimmungen & Wahlen) oder unter der Telefonnummer 044 768 50 51 erhältlich. Gegen diese Wahlanordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. 20. Oktober 2020 Gemeinderat Knonau

Heinz Hurter-Zimmermann In stiller Trauer

Simone Hurter-Zimmermann Claudia Hurter und Ernst Widmer Barbara Hurter und Alex Fachin Erni Zimmermann Pia-Cristina Zimmermann Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Anstelle von Blumen gedenke man der Stiftung Furka-Bergstrecke, 3999 Oberwald, Postkonto 60-293080-2, IBAN CH11 0900 0000 6029 3080 2, Vermerk: Heinz Hurter, Affoltern am Albis. Simone Hurter-Zimmermann, Steinacherstrasse 6, 8910 Affoltern am Albis

Kant. Turnveteranen Turnverein Hedingen Männerriege Hedingen

T O D E S A N Z E I G E Wir trauern um unser langjähriges Mitglied der Kant. Turnveteranen, der Männerriege Hedingen und Ehrenmitglied des Turnvereins Hedingen

René Spillmann 15. 7. 1936 – 14. 10. 2020

Dem lieben Verstorbenen werden wir ein ehrendes Andenken bewahren und sprechen allen Angehörigen unser tief empfundenes Beileid aus.

Einladung zur Gemeindeversammlung

Erneuerungswahlen des Friedensrichters für die Amtsdauer 2021 – 2027

Plötzlich und unerwartet, an diesem sonnigen Herbsttag, hat Dein Herz aufgehört zu schlagen.

Der Gemeinderat hat den ersten Wahlgang für die Erneuerungswahlen des Friedensrichters bzw. der Friedensrichterin für die Amtsdauer 2021 bis 2027 auf Sonntag, 7. März 2021 festgesetzt.

Der Gemeinderat

Affoltern am Albis, 23. Oktober 2020

Abstimmungen und Wahlen

Wahlanordnung für die Erneuerungswahlen des Friedensrichters bzw. der Friedensrichterin für die Amtsdauer 2021 - 2027

Ach, schrittest du durch den Garten noch einmal in raschem Gang – wie gerne wollt ich warten, warten stundenlang. Theodor Fontane

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Ottenbach werden am Mittwoch, 25. November 2020, 19.30 Uhr, in den Gemeindesaal Ottenbach, zur Gemeindeversammlung eingeladen. Zur Behandlung gelangen folgende Geschäfte: A) Gemeinde Ottenbach 1. Budget 2021 der Einheitsgemeinde und Festsetzen des Steuerfusses (91%) 2. Bruttokredit von Fr. 440'000,– für die Leitungssanierungen Landhusweg: Wasserleitung Ringschluss sowie Sanierung Kanalisation 3. Bruttokredit von Fr. 325'900.– (inkl. 7.7 % MwSt., als Gemeindeanteil von gesamthaft Fr. 1'787'800.–) für die Erstellung einer Schlammentwässerungsanlage auf der ARA Kelleramt in Unterlunkhofen B) Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde Ottenbach 1. Budget 2021 und Festsetzen des Steuerfusses (14%) Der beleuchtende Bericht kann ab Dienstag, 10. November 2020, auf der Homepage www.ottenbach.ch heruntergeladen oder bei der Gemeindeverwaltung (am Schalter, per Telefon: 044 763 40 50 oder per E-Mail: info@ottenbach.ch) bezogen werden.

Die Vorstände und die Vereinskameraden Aufgrund der aktuellen Situation findet die Abdankung nur im engsten Familienkreis statt.

Einladung zur Delegiertenversammlung Die Stimmberechtigten werden am Donnerstag, 19. November 2020, 20.00 Uhr, im Mehrzwecksaal, Büelstrasse 11, 8910 Affoltern am Albis zur Delegiertenversammlung eingeladen. Die Akten lieben ab Donnerstag, 31. Oktober 2020 im Sekretariat SZV, untere Bahnhofstrasse 16, 8910 Affoltern a.A. zur Einsicht auf. Sie können aber auch auf der Homepage www.schulzweckverband.ch heruntergeladen werden oder werden auf Verlangen kostenlos zugestellt. Die Versammlung ist öffentlich. Die Versammlung wird, gemäss aktuellen Vorschriften, mit Masken durchgeführt. Verbandsschulpflege Schulzweckverband Bezirk Affoltern

23. Oktober 2020 Die Gemeindevorsteherschaften

Politische Gemeinde Hausen am Albis

Urnenabstimmung vom 29. November 2020

Solarvignette

Klimaschutz zum Aufkleben

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Ergänzend zu den eidgenössischen Vorlagen findet in Hausen am Albis am 29. November 2020 folgende Gemeindeabstimmung statt: Beitritt der Gemeinde Hausen am Albis zum Gewässerschutzverband der Region Zugersee-Küssnachtersee-Ägerisee (GVRZ) Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Hausen am Albis, 23. Oktober 2020 Gemeinderat


Bezirk Affoltern

Verordnung zum Mehrwertausgleich Der Regierungsrat hat die Mehrwertausgleichsverordnung (MAV) erlassen. Sie tritt 2021 in Kraft. Das Raumplanungsgesetz verlangt von den Kantonen, dass sie planungsbedingte Vorteile – so genannte Mehrwerte – bei Ein-, Um- und Aufzonungen ausgleichen. Der Kantonsrat verabschiedete am 28. Oktober 2019 das kantonale Mehrwertausgleichsgesetz, das diese bundesrechtlichen Vorgaben umsetzt. Nun hat der Regierungsrat die ausführende Mehrwertausgleichsverordnung erlassen. Beide treten am 1. Januar 2021 in Kraft. Die Gemeinden haben bis zum 1. März 2025 Zeit, um ihre Bau- und Zonenordnung anzupassen. Erst wenn diese in Kraft getreten ist, kann ein kommunaler Mehrwertausgleich vollzogen werden. (red.)

WIR GRATULIEREN Zum 96. Geburtstag Ganz anders sah die Welt noch aus, als Rosa Rüttimann geboren wurde. Sie feiert am Montag, 26. Oktober, in Affoltern den 96. Geburtstag. Ihr liebes Lächeln und ihre Zuvorkommenheit freut alle, die ihr begegnen und sie besuchen. Wir wünschen ihr weiterhin eine stabile Gesundheit und einen Freudentag in bester Stimmung; alles Gute!

Zur goldenen Hochzeit Ihr Eheversprechen liegt 50 Jahre zurück und hat auch heute noch Aktualität – ein wunderbarer Anlass, um diese lange gemeinsame Zeit zu feiern, wir gratulieren Margita und Jaroslav Josef Prihoda-Frim in Affoltern ganz herzlich zur goldenen Hochzeit heute Freitag, 23. Oktober.

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 352 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Freitag, 23. Oktober 2020

Die Konstituierung ist erfolgt

Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Obfelden Für den aus dem Gemeinderat zurückgetretenen Gemeindepräsidenten wurde in stiller Ersatzwahl Gemeinderat Stephan Hinners, Obfelden, für den Rest der Amtsdauer 2018 bis 2022 als Präsident gewählt. Sein Amtsantritt erfolgte Mitte August 2020. Mit der Urnenwahl vom 27. September 2020 wurde Peter Weiss, Obfelden, als Mitglied des Gemeinderats für den Rest der Amtsdauer 2018 bis 2022 gewählt. Die Konstituierung des Gemeinderats ist erfolgt und der Amtsantritt von Peter Weiss wurde auf den 15. Oktober 2020 festgelegt. Gemeinderat und Mitarbeitende der Gemeinde Obfelden danken Thomas Ammann herzlich für seine Arbeit und sein langjähriges Engagement als Gemeindepräsident und als Gemeinderat zum Wohle von Obfelden und freuen sich auf die Zusammenarbeit mit dem neugewählten Gemeindepräsidenten Stephan Hinners und Gemeinderat Peter Weiss, welcher das Ressort Umwelt und Verkehr übernehmen wird.

Budget 2021 Die Erfolgsrechnung des Budgets 2021 rechnet bei einem Aufwand von 35 204 935 Franken und einem Ertrag von 35 154 550 Franken mit einem Aufwandüberschuss von 50 385 Franken. Die Nettoabschreibungen betragen 2 923 000 Franken. Die Investitionsrechnung zeigt bei Ausgaben von 6 118 000 und Einnahmen von 604 000 Nettoinvestitionen von 5 514 000 Franken. Das Budget rechnet mit einem 100-prozentigen Steuerertrag von 12 159 000 Franken und einem Steuerfuss von 95 % (unverändert gegenüber Vorjahr inkl. Primarschule). Die Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach sieht einen Steuerfuss von 26 % (unverändert gegenüber Vorjahr) vor. Der Gesamtsteuerfuss für das Jahr 2021 bleibt unverändert auf 121 %. Der Gemeindeversammlung vom 9. Dezember 2020 wird beantragt, das Budget 2021 zu genehmigen und den Steuerfuss auf 95 % festzusetzen.

Grundgebühren für 2021 und Verbrauchsgebühren ab 1. Oktober Die Grundgebühren konnten beim Wasser, Abwasser und der Abfallbeseitigung unverändert belassen werden. Die Grundgebühren wurden für das Jahr 2021 wie folgt festgesetzt (in Klammern die Ansätze des Jahres 2020): Wasser: Pro Wohnung 80 (80) Franken, Landwirtschaftsbetriebe 80 (80) Franken und Gewerbe individuelle Ansätze (individuelle Ansätze), Verbrauchsgebühr (vom 1. Oktober 2020 bis 30. September 2021): Pro m³ Fr. 1.40 (1.40); Abwasser: Pro Wohnung 85 (85) Franken, Landwirtschaftsbetriebe und Gewerbe 85 Franken resp. individuelle Ansätze (85), versiegelte Flächen Fr. 0.875 (0.875), Klärgebühr: Pro m³ Wasserverbrauch Fr. 1.75 (1.75); Abfallbeseitigung, pro Wohnung 125 (125) Franken, Landwirtschaftsbetriebe und Gewerbe 125 (125) Franken, resp. individuelle Ansätze. Die Mehrwertsteuer ist in diesen Ansätzen nicht inbegriffen. Für die Wassergebühren werden 2,5 % und für die Abwasserund Abfallgebühren 7.7 % Mehrwertsteuer in Rechnung gestellt.

Liegenschaften Das Energieleitbild der Gemeinde sieht eine Reduktion des Energieverbrauchs der gemeindeeigenen Immobilien und Anlagen bis im Jahre 2020 um 10 % vor. Die Erneuerung der Singsaalbeleuchtung ist zu dieser Zielerreichung vorgegeben. Die heutige Beleuchtungsanlage des Singsaals Chilefeld besteht aus 50 Lampenkörpern mit dimmbaren 70 FL-Röhren, welche aus dem Jahre 1986 stammen. Mit der Erneuerung der Beleuchtungsanlage zu LED kann der Energieverbrauch um ca. 45 % gesenkt werden. Die Unterhaltskosten werden zudem, bei einer Lebensdauer der LED-Leuchtmittel von 70 000 Stunden, für die nächsten 20 Jahre minimiert. Für den Ersatz der Beleuchtung des Singsaals in der Schulanlage Chilefeld wurde ein

Kredit von 40 000 Franken bewilligt und der Auftrag an die Firma Elektro Lang GmbH, Affoltern a. A., vergeben.

Schwimmbad Das Freibad ist mit hauptsächlichem Tagesbetrieb in den Sommermonaten als Verbraucher von Solarstrom bestens geeignet. Da die Dachflächen des Betriebsgebäudes des Freibades an der Wolserstrasse zudem eine ideale Ausrichtung haben, ist ein Einbau einer Fotovoltaikanlage, im Sinne des Energieleitbildes des Gemeinderates, angezeigt. Die bestehenden Wärmeabsorber, die zur Erwärmung des Badewassers genutzt werden, haben ihre Lebensdauer erreicht und sollen im Zuge dieser Arbeiten ausgetauscht werden. Für die Erstellung eine Fotovoltaikanlage und den Ersatz der Wärmeabsorber wurde ein Kredit von 80 000 Franken bewilligt und die Arbeiten an die Firma Furrer Solartechnik GmbH, Cham, vergeben.

Baupolizei Baurechtliche Bewilligungen wurden erteilt an: Creafonds AG, Sursee, für die Parkplatzerweiterung an der Räsch- und Bachstrasse; Logis Suisse AG, Baden, für eine Gebäude- und Fassadensanierung mit Balkonerweiterung und Lift- mit Treppenhausanbau (nur Liegenschaft Chileweg 25/27) an den Mehrfamilienhäusern Vers.-Nrn. 809 und 807 sowie Neubau Velounterstände am Chileweg; Peter Stephan Nüdlig, Obfelden, für den Neubau einer Sitzplatzüberdachung mit einem Lamellendach am Wohnhaus Vers.-Nr. 1752 an der Lötschenmattstrasse; Walter und Susanne Treichler, Affoltern, für den Um- und Ausbau des Dachgeschosses, Nutzungsänderung DG zur Kinderkrippe, Luft-/Wasserwärmepumpe und Fotovoltaikanlage am Wohnhaus Vers.-Nr. 603 an der Muristrasse. Eveline Meier, Gemeindeschreiberin

Der Geldwäscher aus dem Säuliamt

Ein Grieche als Gehilfe von Telefonbetrügern aus Deutschland Wegen Geldwäscherei wurde ein im Säuliamt wohnhafter Grieche zu neun Monaten Gefängnis auf Bewährung verurteilt. Er stellte einer Bande von Telefonbetrügern in Deutschland sein Konto zur Verfügung. von Werner Schneiter Enkeltrickbetrug und falsche Polizisten sind sattsam bekannt. Nun treiben Täter auch mit einer neuen Art von Telefonterror bei ahnungslosen Personen Geld ein. Anfang 2019 meldeten sich die unbekannten Betrüger bis zu viermal täglich bei vorwiegend älteren Menschen in Deutschland. Offenbar die gleichen Täter riefen hernach erneut an, aber dieses Mal im Namen einer nicht existierenden Firma und versprachen in deren Namen ein Unterbinden dieser Werbeanrufe. Dafür verlangten sie von den Geschädigten per Nachnahme eine Gebühr von 149.95 Euro. Mit einem weiteren Trick kamen die Betrüger zu noch mehr Geld. Und wiederum nahmen sie ältere Menschen in den Fokus, gaukelten diesen vor, sie hätten sich in der Vergangenheit an einem Gewinnspiel beteiligt. Dieses laufe wegen mangelnder Kündigung weiter. Man könne jedoch den Vertrag vorzeitig künden. Dafür werde eine Gebühr fällig. «Zufälligerweise» wiederum 149.95 Euro, die ebenfalls per Nachnahme erhoben wurden. Zahlreiche Personen leisteten dieser Zahlungsaufforderung Folge. Insgesamt beläuft sich die Deliktsumme auf knapp 110 000

Euro, die von 728 ahnungslosen Personen stammen.

Mehr als 8000 Franken erhalten In diesen Fällen spielte der im Bezirk Affoltern wohnhafte und in Düsseldorf aufgewachsene Grieche den Geldwäscher. Diese Rolle übernahm er im Sommer 2018, als er im Rahmen einer Wirtschaftsveranstaltung im deutschen Meerbusch einen Vater mit Sohn kennenlernte. Dabei wurde ihm vorgeschlagen, sein Bankkonto in der Schweiz für die Gelder aus dem Telefonverkauf kurzfristig zur Verfügung zu stellen. Die Beträge musste er von seinem Konto abheben und den beiden Betrügern aus Deutschland bar übergeben. Für diese «Dienste» erhielt der Grieche gesamthaft mehr als 8000 Franken – Geld, das beim Beschuldigten damals das einzige Einkommen darstellte und dem Lebensunterhalt diente. Er könne heute nicht mehr nachvollziehen, weshalb er sich auf diese Machenschaften eingelassen habe, sagte der Beschuldigte vor Bezirksgericht. Aber er habe sich zu diesem Zeitpunkt in einer Lebenskrise befunden, fügte er an und machte auch einen «bewegten» Lebenslauf geltend, der schliesslich in eine veritable Depression mündete. «Heute bin ich ein anderer Mensch und auf gutem Weg – auch dank vielen Fachgesprächen, jedoch ohne Medikamente», sagte der Marketingfachmann zum Gerichtsvorsitzenden. Er sei derzeit in einer Firma als Verantwortlicher für Projektentwicklung tätig und wolle sich weiterbilden – auch mit dem Ziel, die

derzeit rund 35 000 Franken Schulden zu tilgen. Allerdings läuft im Zusammenhang mit dem am Bezirksgericht behandelten Fall ein weiteres Strafverfahren in Deutschland.

Schwerer Fall Der Mann anerkennt die von der Staatsanwaltschaft beantragte Strafe von neun Monaten Gefängnis auf Bewährung und wurde deshalb vom Einzelrichter im abgekürzten Verfahren verurteilt – vollumfänglich so, wie von der Staatsanwaltschaft beantragt: neun Monate Gefängnis bedingt. Weil er gewerbsmässig gehandelt habe, müsse vorliegend von einem schweren Fall von Geldwäscherei gesprochen werden. Immerhin habe er mit dem Deliktsbetrag während vier Monaten den Lebensunterhalt bestritten. Er habe blauäugig, in einer schweren Lebenskrise und während der Probezeit gehandelt, zeige aber Reue und Einsicht. Deshalb sei das Strafmass angemessen, führte der Gerichtspräsident aus. Der Widerruf einer Vorstrafe vom Februar 2019 von 40 Tagessätzen à 100 Franken, unter anderem wegen Misswirtschaft, werde dem Beschuldigten genügend Warnwirkung sein. Neben der Gefängnisstrafe wurde er mit einer Geldstrafe von 50 Tagessätzen à 130 Franken bestraft – auch das auf Bewährung mit einer Probezeit von drei Jahren. Im Weiteren muss der Verurteilte dem Kanton Zürich eine Ersatzforderung in der Höhe von 5000 Franken abliefern und die Verfahrenskosten von über 6000 Franken übernehmen.

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Ins Schlafzimmer gefolgt, Schmuck gestohlen Eine dreist agierende Messerschleiferin in Bonstetten, Fahrzeugeinbrecher und Vandalen haben Ämtler Polizisten beschäftigt. Eine 60- bis 65-jährige Frau, die Schweizerdeutsch spricht, läutete am 16. Oktober nachmittags in Bonstetten an einer Haustüre und bot Dienste als Messerschleiferin an. Der 74-jährige Hausbesitzer gab ihr Messer mit. Als die Frau nach verrichteter Arbeit zurückkam, verlangte sie 380 Franken – zu viel für den Auftraggeber, der ihr 140 Franken übergab, aber dennoch in der Absicht in die Wohnung zurückging, um nach weiterem Bargeld zu suchen. Die Frau folgte ihm, erst in die Küche, in die Stube, dann sogar ins Schlafzimmer. Sie nahm schliesslich nicht nur 140 Franken mit, sondern klaute obendrein Schmuck im Wert von rund 1000 Franken, was der Mann erst dann feststellte, als die Frau bereits weg war.

Fahrzeugeinbrüche Dreimal wurde in den vergangenen Tagen in Fahrzeuge eingebrochen, einmal blieb es beim Versuch. In Obfelden wurden die Scheiben von zwei Taxifahrzeugen zertrümmert, bei einem kam ein Portemonnaie mit wenig Bargeld weg. Laut Angaben der Kantonspolizei in Affoltern beläuft sich der Schaden auf gesamthaft 2000 Franken. Ins Visier von Dieben gerieten vom 16. auf den 17. bzw. am 20. Oktober auch zwei auf dem Parkplatz beim Hedinger Schützenhaus abgestellte Fahrzeuge. Nach dem Zertrümmern einer Scheibe wurde aus dem einen Auto eine Handtasche entwendet und Sachschaden von rund 1000 Franken angerichtet. Beim anderen Fahrzeug versuchten die Täter, eine Türe aufzubrechen und hinterliessen Schaden in der Höhe von zirka 1500 Franken. Blumen im Wert von etwa 200 Franken kamen am 20. Oktober kurz vor 11 Uhr in Hedingen weg. Die Diebe «bedienten» sich bei einem Selbstbedienungsladen.

Vandalismus In Bonstetten wüteten am 16. Oktober kurz vor 10 Uhr Vandalen: Sie hoben beim Schulhaus ein Badge-Lesegerät aus der Verankerung. Der Schaden beläuft sich auf rund 1000 Franken. Und in Affoltern bewirkten Sprayer vom 16. auf den 17. Oktober mit ihren Graffiti an Stützsäulen von zwei Liegenschaften in Bahnhofnähe Schäden von 300 bzw. 500 Franken. Auch in der kälteren Jahreszeit rücken Kantons- und Stadtpolizei regelmässig wegen Lärmbelästigung aus: In den vergangenen Tagen zu den Schulhäusern in Aeugst und Ottenbach, an die Seewadelstrasse in Affoltern und zum Jugendtreff in Mettmenstetten. In allen Fällen blieb es bei Ermahnungen. (-ter.) ANZEIGE

Affoltern am Albis · roman-peter.ch


Stadtammann- und Betreibungsamt Affoltern am Albis

Grundpfandverwertung Schuldner Wagner-Länzlinger Eva Margaretha, geb. 25. Februar 1959, Bachmattstr. 11, 8910 Affoltern am Albis Pfandeigentümer Wagner-Länzlinger Eva Margaretha, geb. 25. Februar 1959, Bachmattstr. 11, 8910 Affoltern am Albis Tag und Zeit der Steigerung Donnerstag, 28. Januar 2021, 11.00 Uhr Wir weisen darauf hin, dass aufgrund der aktuellen Situation (COVID-19-Pandemie) eine Maskenpflicht gilt. Die Masken sind selber mitzubringen und werden vom Betreibungsamt nicht zur Verfügung gestellt. Steigerungsinteressenten ohne Masken dürfen das Steigerungslokal nicht betreten. Steigerungslokal Saal Mehrzweckgebäude, Büelstr. 11, 8910 Affoltern am Albis Eingabefrist bis 12. November 2020 Auflegung der Steigerungsbedingungen und des Lastenverzeichnisses Montag, 7. Dezember 2020 bis Mittwoch, 16. Dezember 2020 beim Betreibungsamt Affoltern am Albis, Obere Bahnhofstr. 4, 8910 Affoltern am Albis, auf telefonische Voranmeldung. Besichtigung Freitag, 6. November 2020, 09.00 Uhr Montag, 14. Dezember 2020, 16.30 Uhr Besammlung vor dem Eingang der Liegenschaft Bachmattstr. 11, 8910 Affoltern am Albis Wichtig: Aufgrund der COVID-19-Pandemie sind bei den Besichtigungen Schutzmassnahmen notwendig. Wir bitten Sie daher, sich bis spätestens am Vortag der Besichtigung dafür per E-Mail an betreibungsamt@stadtaffoltern.ch oder Telefon an 044 762 56 75 anzumelden, unter Angabe Ihrer Personalien sowie Kontaktdaten. Bei den Besichtigungen müssen Sie sich ausweisen können und es kann aufgrund der Schutzmassnahmen zu Wartezeiten kommen. Zudem gilt eine Maskenpflicht. Die Masken sind selber mitzubringen und werden vom Betreibungsamt nicht zur Verfügung gestellt. Interessenten ohne Masken dürfen die Liegenschaft nicht betreten. Grundstück In der Stadt Affoltern am Albis lt. Grundregister Blatt 2493, Stockwerkeigentum, EGRID CH907718831106, 139/1000 Miteigentum an Grundregister Blatt 2483, Kat. Nr. 4429, mit Sonderrecht an der 6½-Zimmer-Wohnung im 3. Obergeschoss und Dachgeschoss (2-geschossig), Kellerabteil Nr. 310 im Erdgeschoss, Bachmattstr. 11, 8910 Affoltern am Albis. Grenzen laut Grundbuchplan. Anmerkungen und Vormerkung laut Grundregisterauszug. Rechtskräftige betreibungsamtliche Schätzung des zur Verwertung gelangenden Stockwerkeigentumes: Fr. 980'000.00 Beschrieb des zu Stockwerkeigentum aufgeteilten Grundstückes In der Stadt Affoltern am Albis lt. Grundregister Blatt 2483, Liegenschaft (Baujahr 1985), Kataster Nr. 4429, EGRID CH967728898319, Bifang, Bachmattstr. 11, 8910 Affoltern am Albis, Plan 17, 1903 m², mit folgender Aufteilung: Gebäude Wohnen Nr. 00201135 (Teil), Bachmattstr. 11, unterirdisches Gebäude Nr. 00201137 (Teil), 413 m², Bodenbedeckungsarten: Gebäude 413 m2, Strasse, Weg 14 m2, befestigte Fläche 149 m2, Gartenanlage 1327 m2. Grenzen laut Grundbuchplan. Anmerkungen und Dienstbarkeiten laut Grundregisterauszug. Rechtskräftige betreibungsamtliche Schätzung des zu Stockwerkeigentum aufgeteilten Grundstückes: Fr. 6'820'000.00 Die Verwertung erfolgt auf Verlangen der Grundpfandgläubigerin an 1. und 2. Pfandstelle. Der Erwerber hat an der Steigerung unmittelbar nach dem dritten Aufruf und vor dem Zuschlag, eine unverzinsliche Anzahlung von Fr. 100'000.00 wie folgt zu leisten: a) durch Vorlegung eines unwiderruflichen Zahlungsversprechens einer dem Bundesgesetz über die Banken und Sparkassen (Bankengesetz; BankG; SR 952.0) unterstehenden Bank zugunsten des Betreibungsamtes Affoltern am Albis, welches einzig unter der Bedingung der Erteilung des Zuschlags stehen darf und im Übrigen unbedingt sein muss, oder b) durch einen von der Zürcher Kantonalbank an die Order des Betreibungsamtes Affoltern am Albis, Obere Bahnhofstr. 4, 8910 Affoltern am Albis ausgestellten Bankscheck (kein Privatscheck) in diesem Betrag (Bankchecks anderer Banken und Privatchecks werden nicht akzeptiert), oder c) in bar. Die Anzahlung kann auch beim Betreibungsamt Affoltern am Albis im Voraus mittels Überweisung (Postkonto 80-46291-6 / IBAN CH35 0900 0000 8004 6291 6, Vermerk: Anzahlung Grundstücksteigerung Wagner Eva für den Fall des Zuschlags) oder bis zum Maximalbetrag von Fr. 100'000.00 in bar hinterlegt werden. Die Gutschrift auf dem Konto des Betreibungsamtes hat spätestens zwei Arbeitstage vor der Versteigerung und die Hinterlegung in bar spätestens am Arbeitstag vor der Versteigerung zu erfolgen. Erfolgt die Gutschrift bzw. Hinterlegung in bar später, gilt die Anzahlung als nicht geleistet und ist an der Steigerung selbst wie oben beschrieben (gegebenenfalls nochmals) zu leisten. Eine solche Vorauszahlung wird nicht verzinst und dem Einzahler innert 20 Arbeitstagen nach der Grundstücksteigerung zurückerstattet, falls ihm das Grundstück nicht zugeschlagen wird. Personen, die als Stellvertreter in fremdem Namen, als Mitglied einer Rechtsgemeinschaft oder als Organ einer juristischen Person bieten, haben sich unmittelbar vor dem Zuschlag über ihre Vertretereigenschaft auszuweisen. Vertreter von Vereinen und Stiftungen haben sich zusätzlich über ihre Vertretungsbefugnis auszuweisen. Handelsgesellschaften und Genossenschaften haben zudem unmittelbar vor dem Zuschlag einen Handelsregisterauszug vorzulegen. Es wird ausdrücklich auf das Bundesgesetz über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland (BewG) sowie auf die Verordnung über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland (BewV) aufmerksam gemacht. Wir fordern hiermit die Pfandgläubiger (und die übrigen Beteiligten) auf, ihre Ansprüche am Grundstück, insbesondere auch für Zinsen (beim Schuldbrief gemäss Art. 818 Abs. 1 Ziff. 3 ZGB nur die tatsächlich geschuldeten Zinsen) und Kosten, bis zum Donnerstag, 12. November 2020 beim Betreibungsamt Affoltern am Albis, Obere Bahnhofstr. 4, 8910 Affoltern am Albis, anzumelden und gleichzeitig anzugeben, ob die Kapitalforderung schon fällig oder gekündigt ist, allenfalls für welchen Betrag und auf welchen Termin. Innert der Frist nicht angemeldete Ansprüche sind, soweit sie nicht durch die öffentlichen Bücher festgestellt sind, von der Teilnahme am Ergebnis der Verwertung ausgeschlossen. Ebenso haben Faustpfandgläubiger von Pfandtiteln ihre Faustpfandforderungen anzumelden. Innert der gleichen Frist sind auch alle Dienstbarkeiten anzumelden, welche vor 1912 unter dem früheren kantonalen Recht begründet und noch nicht in die öffentlichen Bücher eingetragen worden sind. Soweit sie nicht angemeldet werden, können sie einem gutgläubigen Erwerber des Grundstückes gegenüber nicht mehr geltend gemacht werden, sofern sie nicht nach den Bestimmungen des Zivilgesetzbuches auch ohne Eintragung im Grundbuch dinglich wirksam sind. Im Übrigen wird auf die Steigerungsbedingungen verwiesen. Affoltern am Albis, 23. Oktober 2020 Betreibungsamt Affoltern am Albis R. Günthardt, Betreibungsbeamter

Erneuerungswahl des Friedensrichters/der Friedensrichterin für die Amtsdauer 2021 bis 2027 Der Gemeinderat hat den ersten Wahlgang für die Erneuerungswahlen des / der Friedensrichters/in für die Amtsdauer 2021 bis 2027 auf 7. März 2021 festgesetzt. In Anwendung von Art. 4 Gemeindeordnung sowie § 48 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sind bis spätestens 2. Dezember 2020 Wahlvorschläge beim Gemeinderat Maschwanden einzureichen. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz im Kanton Zürich hat. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname, die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei und der Hinweis, ob die Kandidatin oder der Kandidat der Behörde schon bisher angehört hat, angegeben werden. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Formulare für die Wahlvorschläge sind bei der Gemeindeverwaltung, Dorfstrasse 54, 8933 Maschwanden, erhältlich oder können von der Gemeindewebsite www.maschwanden.ch heruntergeladen werden. Die provisorischen Wahlvorschläge werden nach Ablauf der ersten Frist veröffentlicht. Innert einer zweiten Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge geändert oder zurückgezogen werden, oder es können auch neue Wahlvorschläge eingereicht werden. Der Gemeinderat erklärt die/den Vorgeschlagene/n als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind. Sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt, wird die Urnenwahl mit leeren Wahlzetteln durchgeführt. Den Wahlunterlagen wird in Anwendung von § 61 Abs. 2 GPR ein Beiblatt beigelegt, auf dem Kandidatinnen und Kandidaten in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt werden, die öffentlich zur Wahl vorgeschlagen sind. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. 23. Oktober 2020 Gemeinderat Maschwanden

Gemeinde Rifferswil Hundesteuer 2021 Gestützt auf das kantonale Hundegesetz und die dazugehörende Verordnung hat der Gemeinderat Rifferswil am 20. Oktober 2020 die für das Jahr 2021 pro Hund zu entrichtende Abgabe wie folgt festgesetzt: CHF 150 (Gde. CHF 120 und Kt. CHF 30) CHF 20 (Anmeldung einmalig) Die verspätete Anmeldung (Hund älter als 6 Mte.) kostet zusätzlich CHF 40. Muss das Gemeindeverwaltungspersonal die Mitteilung bei der AMICUS machen, wird der für das Tier verantwortlichen Person max. CHF 150 in Rechnung gestellt. Der gemeinderätliche Entscheid liegt in der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme auf. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, vom Publikationsdatum an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Rifferswil, 21. Oktober 2020 Gemeindeverwaltung Rifferswil

Liegenschaftenabgaben Gestützt auf das Budget 2021 der polit. Gde. Rifferswil (einschl. PS) und den damit genehmigten Vorgaben in den Bereichen 7101 (Wasserversorgung), 7201 (Abwasser) und 7301 (Abfallwesen) werden für das Jahr 2020 folgende Abgaben pro Liegenschaft resp. Haushalt (Einpersonenhaushalt, Mehrpersonenhaushalt), Gewerbe- und Landwirtschaftsbetriebe) festgesetzt: Wassertarife 2021 (Gestützt auf das kommunale Wasserversorgungsreglement v. 23.11.93) 1. Grundtaxe pro Abonnent bzw. Anschluss (Gebäudekomplex) CHF 60.– 2. Zuschlag für jeden weiteren Zähler CHF 30.– 3. Verbrauchsgebühr CHF 1.–/m³ zuzüglich 2,5 % MwSt. Abwassergebühren 2021 (Gestützt auf das Gebührenregulativ zur SEVO v. 5.12.01 der Gde. R’wil) 1. Grundgebühr Einpersonenhaushalt CHF 90.– 2. Grundgebühr Mehrpersonenhaushalt CHF 220.– 3. Mengenpreis CHF 3.50/m³ Grundgebühr Gewerbebetriebe CHF 300.– Jahrespauschale Einpersonenhaushalt ohne Wasserzähler CHF 400.– Jahrespauschale Mehrpersonenhaushalt ohne Wasserzähler CHF 800.– zuzüglich 7,7 % MwSt. Abfallgebühren 2021 (Gestützt auf die kommunale Abfall-VO v. 4.8.92) Sonderabfall, Sperrgut, Altmetall und Elektrogeräte: 1. Jahrespauschale Einpersonenhaushalt CHF 60.– 2. Jahrespauschale Mehrpersonenhaushalt CHF 120.– 3. Jahrespauschale Landwirtschafts, Gewerbe- und Industriebetriebe CHF 60.– Grüngut: 1. Jahrespauschale EPH CHF 60.– (vorher 30.–) 2. Jahrespauschale MPH CHF 80.– (vorher 40.–) Gegen Vorstehendes kann innerhalb von 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich und begründet beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, Rekurs erhoben werden. Die Einsprache hat einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten. Rifferswil, 21. Oktober 2020 Gemeindeverwaltung Rifferswil


Bezirk Affoltern

Freitag, 23. Oktober 2020

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Drei Männer im «Rössli»

RATGEBER

Viktor Arheit, Paarberater/ Mediator in Affoltern a. A.

Rituale in der Partnerschaft Was kann an Ritualen schwierig sein? Gewohnheiten kann man auch als Rituale ansehen – und längst nicht alle unsere Gewohnheiten sind sinnvoll und hilfreich. In einer langjährigen Partnerschaft können auch Rituale entstehen, die nicht gut tun. Manchmal hängt einer von beiden stark an gewissen Gewohnheiten, und der Partner/die Partnerin passt sich dem Frieden zuliebe an. Wie kann das aufgelöst werden? Das Paar muss den Mut haben, die Rituale anzusprechen, zu hinterfragen und bereit sein ungute Gewohnheiten zu verändern. Im Gespräch kann die Frage helfen: «Was ist dir an diesem Ritual so wichtig, was bedeutet es dir?» Jeder sollte sich auch überlegen: «Was lebe ich bewusst und was läuft bei mir einfach unbewusst ab? Was will ich eigentlich und was will ich nicht?» Es gibt aber auch schöne bereichernde Rituale. Unbedingt! Wenn ein Paar es schafft, kreativ zu sein und sich neue, gute Rituale zu geben, kann das die Beziehung sehr stärken. Was könnten denn das für Rituale sein? Es geht darum, miteinander Momente zu erschaffen, in denen beide zusammen ihre Verbundenheit bewusst pflegen. Das kann bei einem Spaziergang sein, bei einem schönen Essen, einem Bad, einem Kinoabend oder in einem mit Kerzen geschmückten Schlafzimmer. Ein schönes Ritual ist auch, wenn abwechslungsweise einer von beiden einen Nachmittag oder Abend gestaltet und den Partner/die Partnerin überrascht. Können Rituale auch helfen, aus der Spirale eines Konflikts herauszufinden? Durchaus. Diese Rituale wären dann eher Abmachungen wie: «Wir gehen nicht mit Groll gegeneinander schlafen.» oder «Wir entschuldigen uns beieinander.» Kontakt: viktor.arheit@paarberatung-mediation.ch.

Noch gut drei Wochen bis zur Premiere – Interview mit Regisseur René Schnoz Die Aemtler Bühne lässt sich von den derzeitigen Umständen nicht entmutigen und probt Charles Lewinskys «Drei Männer im Schnee» nach Erich Kästners Roman (1934). Der «Anzeiger» sprach mit René Schnoz (Regie), vielbeschäftigter Schauspieler und Regisseur – und ehemals Skilehrer in St. Moritz. «Anzeiger»: René Schnoz, Sie inszenieren oft mit Laiengruppen, welchen Eindruck haben Sie von der Aemtler Bühne, was schätzen Sie besonders? René Schnoz: Bei der Aemtler Bühne habe ich ein hohes Niveau und eingespielte Strukturen vorgefunden: Produktionsleitung, professionelles Bühnenund Kostümbild, dazu erfahrene Laienschauspieler. Zwar war es dieses Jahr nicht möglich, genügend Spielende aus dem Verein zu finden, dafür konnten neue Spieler rekrutiert werden. Zwei von ihnen stehen das allererste Mal auf der Bühne und blühen auf, was mich ganz besonders freut. Natürlich schätze ich auch die Zusammenarbeit mit den anderen Profis; René Ander-Huber (Bühnenbild) ist ein alter Hase in der Theaterwelt, der sehr sorgfältig arbeitet und die Aemtler Bühne gut kennt, genauso wie Isabel Schumacher, (Kostüme). Was auch schön ist: Wir konnten von der ersten Probe an auf der Originalbühne spielen; auch das Bühnenbild kann so früh integriert werden. Es ist immer aufwendig, von einem externen Proberaum auf die Bühne zu wechseln.

«Der ‹Rössli›-Zuschauerraum ist auf fast die Hälfte reduziert.» Zurzeit ist es schwierig, Veranstaltungen in Innenräumen durchzuführen, die Aemtler Bühne zeigt da Mut. Welche Vorkehrungen wurden getroffen? Ich selber trage Maske, Handschuhe und halte Distanz, da ich zurzeit mit verschiedenen Gruppen arbeite. Am heikelsten ist das mit der Seniorenbühne Zürich. Der Zuschauerraum im «Rössli» ist fast auf die Hälfte reduziert. Pro Vorstellung haben wir nunmehr 84 Plätze: Das Publikum wird in kleinen Gruppen von zwei bis acht Personen an Tischen sitzen und es gibt auch Einzelplätze. Alle werden Masken tragen müssen und dürfen nicht rotieren. Da das Stück hauptsächlich im «Badrutts Palace» in St. Moritz spielt, beziehen wir den Raum mit den Tischen mit ein und behaupten damit den Speisesaal des Hotels. Damit

Eine Komödie mit Tiefgang, die Aemtler Bühne ist intensiv am Proben – und hofft, bald auftreten zu können. (Bild zvg.) die Akustik stimmt, werden wir Raummikrofone installieren. Es war nicht eben einfach, alles coronagemäss aufzugleisen. Wir werden so lange proben wie man es uns erlaubt, zurzeit auch mit Masken. Aber wir möchten nicht mit Masken in den Aufführungen spielen, die Mimik wäre weg. Es passt absolut nicht zum Stück und zur Zeit, in der es spielt. Falls nötig, werden wir die Aufführung einfrieren und zu einem späteren Zeitpunkt weiterspielen. Das ist schon eine Zitterpartie. Es gibt ein Zitat von Ihnen: «Der Schauspieler sollte auf der Bühne nicht eine Maske an-, sondern sie abziehen – und das, obwohl ich gerne mit Masken arbeite.» Ja, das war natürlich gar nicht in Zusammenhang mit der heutigen Situation gemeint und hat jetzt einen schrägen, eher komischen Sinn bekommen. Ich habe Masken etwa in einem Commedia-dell’arte-Stück eingesetzt, so wie das original gemacht wurde, das hat mich sehr interessiert. Aber in «Drei Männer im Schnee» kommt das nicht infrage. Einer der spannendsten Momente ist ja, wenn die Figuren zu leben beginnen. Wie weit sind Sie mit den Proben? Ich würde schon sagen, dass die Figuren bereits lebendig sind. Die Spielenden sind intensiv dabei. Und das Casting ist perfekt, jede Figur ist gut getroffen. Jetzt setzen wir die einzelnen Szenen zusammen und ab nächster Woche werden wir ganze Durchläufe

proben. So bekommt die Geschichte ihren folgerichtigen Ablauf und die Spielenden nehmen ihre Rolle selber in die Hand. Ich bin froh, sind wir schon so weit.

«Kästners Komödie hat Tiefgang, die Themen sind zeitlos interessant.» «Drei Männer im Schnee», haben Sie das Stück mit ausgewählt? Welche Relevanz hat es für heute? Das Stück war ein Vorschlag von mir, die gemeinsame Entscheidungsfindung ein längerer Prozess. Kästners Komödie hat Tiefgang, die Themen sind zeitlos interessant: Ist man als Millionär automatisch glücklich? Ist der Clochard glücklicher? Kleider machen Leute, öffnen den Zugang zu Gesellschaftsschichten – oder eben nicht. Könige, die sich als Bettler verkleiden, um das Volk zu studieren, kennt man schon seit Urzeiten. Vorgefasste Meinungen kreieren ganze Welten. Auch im Stück ist es für die Protagonisten nach der Enttarnung erst mal fraglich, ob die Freundschaft weiter bestehen kann. Ich war früher Skilehrer in St. Moritz, habe Superreichen Unterricht gegeben und wir haben intensive Momente miteinander erlebt. Aber ich habe immer gespürt, dass sie in einer Parallelwelt leben. Wir siedeln das Stück in den Fünfzigern an, Wirtschaftswunder, Fortschritts-

glaube, alles musste modern sein, kein Blick zurück. Und die Geschlechterrollen waren klar aufgeteilt. Sie setzen gerne spezielle Bühnenbilder ein. Darf man von diesem schon etwas erfahren? In diesem Fall haben wir uns für ein traditionelles Bühnenbild ohne grosse Abstraktion entschieden. René AnderHuber hat damit viel Erfahrung und widmet dem Detail gerne Aufmerksamkeit. Faszinierend, wie er die Konstruktion so hinkriegt, dass man mit wenigen Handgriffen die Elemente der Bühne verwandeln kann. Der Umbau muss sehr schnell gehen, das gehört von nun an auch zur Probenarbeit. Das «Rössli» eignet sich natürlich sehr, um als Hotel aufzutreten. Musik aus den Fifties wird die Atmosphäre untermalen. Was wünschen Sie sich für die Inszenierung? Dass die Spielenden voll in ihren Rollen aufgehen, die Freude spürbar wird und das Publikum während der Aufführung für zwei Stunden den Alltag vergessen kann. Und natürlich, dass unsere Produktion überhaupt stattfinden kann. Interview Denise Bohnert Premiere 14. November; 18 Vorstellungen bis 12. Dezember; Tickets im Vorverkauf unter www.aemtlerbuehne.ch oder im Gasthaus zum weissen Rössli, Mettmenstetten.

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Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Ivanka und Christoph Suter, Reppischtalstrasse 18, 8914 Aeugstertal Projektverfasser: LABOR3 Architektur GmbH, Schachenstrasse 118, 8906 Bonstetten Projekt: Renovation und innerer Umbau, Neubau Schleppgaube, Reppischtalstrasse 18, 8914 Aeugstertal

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Food Point Fulmine GmbH, Zürichstrasse 57, 8910 Affoltern am Albis, Schweiz Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser Projekt: Einbau Fumoir und Gartenaussenbestuhlung, Zürichstrasse 57, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 4459, Zone: viergeschossige Zentrumszone Z4

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Heinz und Mathilde Leuzinger, Im Chrämerhoger 7, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Neubau Sichtschutzwand aus Granitstelen und Efeuwänden, Im Chrämerhoger 7, 8910 Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Bauherrschaft: STOWEG Lindenhof, Obfelderstrasse 39 – 41b, vertr. durch Ringger + Bolt AG, Zürichstrasse 120, 8910 Affoltern am Albis, Schweiz Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Aufstellung eines provisorischen Zeltes, befristet während Sanierung, Obfelderstrasse 41/41a+b, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 5075, Zone: Industriezone

Bauherrschaft: Manimaran Mohanathas und Debora Senn Mohanathas, Hochstrasse 28, 8044 Zürich Projektverfasser: Playze Switzerland GmbH, Kanzleistrasse 80, 8004 Zürich, Schweiz Projekt: Umbau Einfamilienhaus, Haldenstrasse 30, 8908 Hedingen Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 274, Zone: Wohnzone 1.0

Mettmenstetten Bauherrschaft: Wohn- und Siedlungsgenossenschaft Zürich, Dörflistrasse 50, 8050 Zürich, Schweiz Projektverfasser: Burlet und Partner AG, Püntenstrasse 8, 8932 Mettmenstetten, Schweiz Projekt: Erweiterung Zahnarztpraxis bei Wohn-/Gewerbeliegenschaft, Vers.Nr. 1093, Bahnhofstrasse 15, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2824 Zone: Wohn- und Gewerbezone WG3

Ich gebe Ihnen hiermit bekannt, dass ich meine Praxistätigkeit in Hedingen per 31.10.2020 dauerhaft aufgebe. Bereits vereinbarte Termine für die Grippeimpfung in der ersten Novemberwoche behalten ihre Gültigkeit. Ich bitte Sie, Ihre Krankengeschichte bis Mitte November in der Praxis abzuholen. Für das mir in den vergangenen Jahren entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich.

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Bauherrschaft: Jure Batur, Rüchligstrasse 10, 8912 Obfelden Projektverfasser: Rolf Blaser, Steigstrasse 10, 8912 Obfelden, Schweiz Projekt: Ersatz und Erweiterung Carport, Rüchligstrasse 10, 8912 Obfelden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3781, Zone: W2

Ottenbach Bauherrschaft: Markus und Susanne Hollenstein, Muristrasse 7, 8913 Ottenbach Projekt: Erstellen eines Garten- und Lagerschopfs mit angrenzendem Sandplatz für Pferde, Muristrasse 7, 8913 Ottenbach Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 271, Zone: Kernzone

Stallikon Bauherrschaft: Sonnenhaus AG, Kronaustrasse 4a, 8404 Winterthur, Schweiz Vertretung der Bauherrschaft: Rütimann Rechtsanwälte, Lindenstrasse 6, 8401 Winterthur, Schweiz Projekt: Teilweise Umnutzung der Gewerbeliegenschaft (Vorentscheid) Rainstrasse 1, 8143 Stallikon Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1252 (neu 2369), Zone: WG2/35

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Grenzdebil die Luft anhalten ...

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in grinsender Peter Burkhard aus Ottenbach schimpft spaltenlang mit Bild und grün hinterlegtem Text über grenzdebile Propaganda. («Anzeiger» vom 16. Oktober). Der selbsternannte Welterklärer verteilt grosszügig Belehrungen und erklärt, wie sich Comedians und vor allem aber Politiker zu verhalten haben. Dass die verteilten Noten des pensionierten Oberlehrers natürlich nur bürgerliche oder der SVP nahestehende Personen betreffen, erstaunt nicht. Nach der Tirade über unbeliebte Andersdenkende schlägt es bei Burkhards Fass den Boden raus. Er empört sich über geldgeile Säcke und deren grenzdebile Propaganda. Ganz offensichtlich ist «Debil» ein Lieblingsbegriff, verwendet er doch diesen Ausdruck nicht zum ersten Mal in seinen Randnotizen. Der ehemalige Leiter der «Alternative» weiss, was gut ist für die Menschenrechte, für den Kinder- und für den Umweltschutz. Immerhin hat er viele Jahre Gutes getan, dies allerdings nicht mit seinem eigenen Geld, er wurde dafür mit einem staatlichen und einem stattlichen Honorar entschädigt. Und dieses Honorar stammte nicht zuletzt von den geldgeilen Säcken, sprich Steuerzahlern (Zitat Burkhard: «darf man das so sagen? ... wenn es zutrifft»). Fast hört man ihn am Schluss der Tirade brüllen: «Wir lassen uns nicht länger für dumm verkaufen!», steht da schwarz auf grün. Natürlich mit Ausrufezeichen. Marco Rima, Andreas Thiel, Nationalrat Glarner und Rechtsanwalt Valentin Landmann, sowie andere geldgeile Säcke erlaubten sich über die Grundrechte in der Schweiz eine abweichende Meinung gegenüber von Rentner Burkhard zu haben. Er selbst offeriert jedoch keine Lösung, argumentiert nicht, was denn so verkehrt daran sein könnte. Wieso auch, Andersdenkende sind ja ohnehin doof. Dass aber sehr viele Menschen in der Schweiz die Wirksamkeit der Konzernverantwortungsinitiative anzweifeln, und dies auch noch öffentlich machen, findet der Mann grenzdebil. Liebe Stimmbürgerinnen und Stimmbürger entscheiden Sie am Sonntag, 29. November, selbst, wer als hirnlos beleidigt werden darf, ganz unabhängig ob sie nun ein Ja oder ein Nein auf den Stimmzettel schreiben. Martin Mullis

ZWISCHEN-RUF

Ein Kapuziner, ein ehemaliger!

Ich war ja eine Woche zusammen mit einer Schreibgruppe im Kloster Bigorio, hoch in den Tessiner Bergen. Ausser uns sei nur – wie die Leitung mitteilte – ein ehemaliger Kapuziner da. Zufällig treffe ich diesen im Gang. Er fragt mich, ob er ein Handtuch haben könne. «Ja, gern, aber äh, ich bin auch nur Gast», bedaure ich. Er hat keine Kutte an, sondern trägt ein blaues AdidasT-Shirt und sieht richtig gut aus. Nun erzählt er, dass er als Pfleger in einer Priester-Krankenstation arbeitet. Warum er kein Kapuziner mehr sei, das möchte ich zu gerne wissen. «Weil ich aus dem Orden ausgetreten bin.» «Schon klar, und: W E S H A L B ??» Er druckst herum. Ich warte. Schliesslich sagt er: «Wegen dem Zölibat.» «Prima, jetzt sind Sie also mit einer Frau zusammen.» «Nicht mehr.» Hier hake ich nicht nach, sondern frage nach dem Grund seines Hierseins. Er mache Meditation. «Und worüber denken Sie stundenlang nach?» Er klärt mich auf. Meditieren heisst: die Gedanken loslassen. Oh – gut für ihn, schade für mich: Es gongt zum Mittagessen.

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Dorfansichten aus dem Shutdown Kalender mit Zeichnungen der Obfelderin Katharina Proch Zwölf Tuschezeichnungen von Ortsansichten aus dem Knonauer Amt bringt Katharina Proch als Kalender heraus. Im Kasinosaal lassen sich derweil Holzschnitte der Obfelderin bestaunen. von Thomas sTöckli Holzschnitt und Aquarellmalerei – darauf ist Katharina Proch spezialisiert. Zwei Techniken also, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Kein Widerspruch für die Künstlerin: «Die Grafik und Bildgestaltung beeinflussen meine Malerei so wie die Leichtigkeit der Aquarellfarben sich im Holzschnitt wiederfinden.» Nicht unerwähnt bleiben darf das Zeichnen, über welches die Obfelderin vor rund 30 Jahren Zugang zur Kunst gefunden hat. Neben ihrem eigenen Kunstschaffen gibt Katharina Proch ihr Wissen auch weiter. Regelmässig in Aquarell- und gelegentlich auch in Holzdruck-Kursen. Diese Kurse fielen im Frühling wegen des Corona-Shutdowns weg. «So hatte ich viel Zeit», blickt die Obfelderin zurück. Zeit, die sie – wie viele andere – erst mal nutzte, um Ordnung zu schaffen. «Dabei fiel mir ein altes Foto von der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern in die Hand», erzählt sie. Die Veränderungen waren frappant. Und so machte sie sich mit ihrem Mann auf, «tigerte durch die Gegend», wie sie selber sagt, und entdeckte dabei so manche malerische Ecke in der Umgebung, die sie mit dem Tuschestift verewigte.

Das Titelbild des Kalenders «Dorfansichten» zeigt Hedingen. (Zeichnungen Katharina Proch)

Februar: Die Begegnungszone in Affoltern mit dem Kasino-Kopfbau (rechts) und dem Weiss-Medien-Haus nebenan.

Malerische Ecken aus neun Gemeinden des Knonauer Amts Zwölf Zeichnungen aus neun Ämtler Gemeinden sowie eine aus dem jenseits der Reuss angrenzenden Merenschwand entstanden auf diesen Nah-Wanderungen. Oft sind es nostalgisch-idyllische Ansichten, die man so kaum zu kennen glaubt. Und fast immer ist es ein Kirchturm, der im Hintergrund aufragt und so den abgebildeten Bereich in eine Ortschaft einordnen lässt. Nur in einem Fall, auf dem Februar-Blatt, sind es andere markante Bauten, nämlich das Weiss-Medienhaus und der alte Kasino- Bonstetten ziert das Juni-Blatt des Kalenders von Katharina Proch. Kopfbau an der Oberen Bahnhof- ANZEIGE strasse in Affoltern. Und fast genau an dieser Stelle, nämlich im Kasinosaal hinter der genannten Kopfbaute, ist Katharina Proch Rückentage Physiotherapie und Gymfit Affoltern a.A. noch bis Sonntag https://www.idiag-rueckentage.ch/ an der jurierten Ausstellung «Aemtler Kunst» zu Gast. Hier zeigt sie allerdings keine Zeichnungen, sondern ihre Holzdrucke: «Die Linie im Holzschnitt», so das Thema. Und allenfalls werde sie auch einen druckfrischen Kalender mitnehmen.

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Freitag, 23. Oktober 2020

Begegnungen mit Tieren, KG+: Zweiter Stimmrechtsrekurs Menschen und Natur chancenlos

«Herz-Tiere»: neues geselliges Hofangebot

Vorgehen der Kirchenpflege Affoltern war rechtskonform Die Bezirkskirchenpflege hat auch den zweiten Rekurs gegen die KG+-Abstimmung vom 27. September abgewiesen.

Im Vorfeld der Abstimmung über den Zusammenschlussvertrag der Kirchgemeinden Aeugst, Affoltern, Bonstetten, Hausen, Hedingen, Maschwanden, Mettmenstetten, Ottenbach und Rifferswil wurden zwei Stimmrechtsrekurse eingereicht. Den ersten hat die Bezirkskirchenpflege mit Beschluss vom 7. September noch vor dem Abstimmungstermin abgewiesen. Der zweite Rekurs von Hans Finsler richtete sich gegen die Kirchenpflege

Der Verein Herz-Tiere: Angebote rund um Hof, Tier und Natur. (Bilder zvg.)

Der kürzlich gegründete Verein Herz-Tiere bietet in Uttenberg ein vielfältiges Angebot für Kinder, Familien und Erwachsene an. Wertvolle und lehrreiche Erlebnisse auf dem Bauernhof sowie eine Menge Spass sind garantiert. Der Verein Herz-Tiere mit Sitz in Knonau steht für verschiedene Angebote rund ums Hofleben. An sogenannten Hoftagen oder Hofnachmittagen stellen die Teilnehmenden aus dem Obst-, Gemüse- und Kräutergarten verschiedene Lebensmittel- oder Kosmetikprodukte her. Die Ziegen werden auf einen Spaziergang ausgeführt oder diejenigen, die gerne handwerklich tätig sind, bauen gemeinsam einen Holzzaun. Die Mitgründerin des Vereins Herz-Tiere, Lydia Hartmann, besuchte während der letzten Jahre die Bäuerinnenschule, um sich das notwendige Wissen zur Führung eines Hofes anzueignen. Zu Beginn war da die Liebe zu den Ziegen. «Ziegen sind eigenwillig, charakterstark, freiheitsliebend, sensibel und neugierig», erzählt die Geissenfrau. Diese Eigenschaften gelten genauso für sie selbst. Mit ihnen wird es nie langweilig. So hat sie sich 2019 aus einem tiefen Herzenswunsch heraus entschieden, eine Ziegenherde zu kaufen. «Leute aus meinem nahen Umfeld haben sich mitbeteiligt – in Form von Ziegen-Patenschaften oder mit helfenden Händen. Das Projekt fand grossen Anklang.»

Hofbesichtigungen, Ziegenspaziergänge und Übernachtungen Das Mitwirken auf dem Hof ist beliebt und dient der aufwändigen Tierhaltung sehr. Bereits vor der Gründung des Vereins, in der Zeit des Shutdowns, halfen Gleichgesinnte aus der weiteren Umgebung mit. Das Gästezimmer des wunderschön gelegenen Vereinshauses war gerne belegt. Mit Elina Carmona, Evita Illa und Milena Kunz gewann der Verein auch tatkräftige Unterstützung in der Organisation. Der Verein gilt nun als

Affoltern. Diese sei im Abstimmungsverfahren bzw. im gesamten Fusionsprojekt unsorgfältig vorgegangen. Deshalb verlangte der Rekurrent einmal mehr, dass die Abstimmung abzusetzen bzw. das Resultat als ungültig oder nichtig zu bezeichnen sei. Im Entscheid vom 6. Oktober 2020 weist die Bezirkskirchenpflege die Vorwürfe als unbegründet ab. Wie schon im ersten Rekursverfahren wurden das Vorgehen und die Information der Kirchenpflege zuhanden der Stimmberechtigten als rechtskonform, umfassend und transparent gewürdigt. Mit dem Entscheid der Bezirkskirchenpflege ist der Weg frei, den Zusammenschluss weiter vorzubereiten. Über

die Kirchgemeindeordnung der neuen Kirchgemeinde solle am 7. März 2021 die Urnenabstimmung durchgeführt werden, teilte die Projektorganisation Kirchgemeinde Knonauer Amt mit, die für die Koordinations- und Vorbereitungsarbeiten verantwortlich ist. Dieser gehören Hans Asper und Pia Kinner, Affoltern, Magdalena Suter, Mettmenstetten, Sonja Kilchmann, Hausen, Sibylle Gloor, Ebertswil, Roland Koller, Ottenbach, und Hanno Schmidheiny, Aeugst, an. Die Projektorganisation werde die Bevölkerung über den Fortschritt des Zusammenschlussprojektes laufend informieren. (red.) Infos unter www.ref-saeuliamt.ch, Rubrik KG+.

Wenn Menschen beim Treppensteigen Handläufe meiden Auswirkungen der Pandemie

Sich selbst und den Geissen Gutes tun bei einem Spaziergang durch die Natur. Plattform für Begegnungen mit Tieren, Menschen und der Natur. «Wir halten die Tiere mit Herz, Respekt und Wertschätzung. Es freut uns, dass der Verein auf grosse Resonanz stösst, denn Tierhaltung mit Herz ist nur in Gemeinschaft möglich. Bei uns findet jeder seinen individuellen Platz. Jeder darf das beitragen, was er möchte und seinem Bedürfnis entspricht.» Neben dem Mitwirken bietet Herz-Tiere neu Hofbesichtigungen, Ziegenspaziergänge und Übernachtungen beziehungsweise Ferien auf dem Hof an. Die Initiantinnen haben noch viele weitere Pfeile im Köcher. Angedacht sind lernorientierte Angebote wie Erlebnisabende für Erwachsene oder ganze Hofwochen für Kinder und Jugendliche. Man darf gespannt sein, was sich auf dem «Herz-Hof» so alles entwickelt. Verein Herz-Tiere Samstag, 31. 10. Hoftag «Unser Herbst», 9 bis 17 Uhr, Fr. 75.- (ab 10 Jahren). Obst ernten (Quitten, Äpfel) und einmachen; gemeinsames Mittagessen; Mithilfe bei den Tieren (füttern, misten, spazieren und spielen); Zvieri.

Die Bevölkerungsbefragung 2020 der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) zeigt, dass 28 % der Befragten sich beim Treppensteigen nie am Handlauf oder Geländer festhalten. Das sind doppelt so viele wie noch 2018. Handläufe gelten als Sammelorte für Viren. Stürze sind schweizweit die häufigste Unfallursache zu Hause und in der Freizeit: Jährlich werden über 1600 tödliche Sturzunfälle gezählt, hinzu kommen durchschnittlich 15 800 Schwerverletzte. Besonders gross ist die Sturzgefahr auf Treppen – erst recht, wenn Geländer oder Handläufe fehlen. Allerdings hält sich ein Teil der Bevölkerung auch bei korrekt ausgestatteten Treppen nicht fest. In der diesjährigen Bevölkerungsbefragung der BFU gaben 28 % der Befragten an, dass sie sich beim Treppensteigen nie festhalten. Dieser Anteil hat sich seit 2018 verdoppelt. Der starke Anstieg dürfte auf die Furcht vor Viren

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Mehrheit tappt nachts im Dunkeln Die Bevölkerungsbefragung der BFU zeigt zudem: Erhöhte Unfallgefahr herrscht zu Hause bei mangelhafter Beleuchtung. Genügend Licht ist rund um die Uhr wichtig – auch nachts, wenn man zwischendurch aufsteht. Allerdings lassen viele Menschen beim nächtlichen Gang durch die Wohnung das

Licht ausgeschaltet. 55 % der Befragten schalten das Licht in dieser Situation nie oder selten ein. Immerhin: Bei Menschen ab 75 Jahren ist es nur jede und jeder Dritte.

Weniger Alkohol beim Sport Weiter zeigt die neueste Bevölkerungsbefragung, wie sich der Alkoholkonsum im Sport entwickelt. Am häufigsten wird gemäss den Selbstauskünften im alpinen Schneesport getrunken: 39 % der Ski- und 36 % der Snowboardfahrenden geben an, mindestens ab und zu beim Sport Alkohol zu konsumieren. Beide Werte sind im Vergleich zu 2017 gesunken. Auch beim Wandern (26 %), Fussball (16 %) und Schwimmen/Baden (14 %) ist der Alkoholkonsum nach eigenen Angaben rückläufig. BFU Die BFU führt seit 1995 jedes Jahr Bevölkerungsbefragungen durch. Zwischen März und Juni 2020 wurden insgesamt 3865 in der Schweiz wohnhafte Personen telefonisch und online befragt.

Cevi Hedingen-Bonstetten als «Geisel» Ereignisreiches Herbstlager in Segnas Ein Banküberfall hat die friedlichen Ferien des Cevi Bonstetten-Hedingen unterbrochen. Zum Glück konnten die Cevianerinnen und Cevianer helfen, ihn aufzuklären.

Schneeballschlacht. Zum Glück war das Wetter manchmal auch gut, so dass man draussen am Lagerfeuer singen und auf der Wanderung das schöne Panorama bestaunen konnte.

Am Samstagmorgen traf sich die Cevi-Lagerschar am Bahnhof, wo der Urschweizer Ueli bereits auf sie wartete. Er nahm die Ämtler mit zu sich nach Hause nach Segnas und stellte sich schnell als grosser Käse-Enthusiast heraus. Am ersten Abend schon wurde aber der gemütliche Fernsehabend von drei Banditen gestört. Sie hatten eine Bank überfallen und da sie Ueli als Geisel nahmen, sahen die Cevianer sich gezwungen, den Banditen zu gehorchen. Während zahlreichen lehrsamen Aktivitäten und aufregenden Spielen kam man nach und nach der Motivation der Verbrecher auf die Schliche. So galt es zum Beispiel, ein geheimes Fingeralphabet zur Verständigung zu lernen oder eine lange Wanderung zu machen, um mit Augenzeugen zu sprechen. Es stellte sich heraus, dass die Banditen gar kein Geld gestohlen haben, sondern nur versucht haben, ihr Haus zurückzubekommen, welches die Bank gestohlen hatte. Dabei trotzten die Cevianer dem harschen Wetter: Während sie im Rhein Gold wuschen, fiel dichter Schnee und noch am gleichen Abend gab es eine

Am Ende wurden dann die Geiselnehmer vor Gericht verurteilt, aber dank der Hilfe der Cevianer wurde ihre Haft reduziert. Ausserdem wurden auch die korrupten Bankiers überführt. Diesen Erfolg feierten alle zusammen. Am letzten Tag waren alle sehr müde und nachdem das Haus geputzt, am Bahnhof Disentis eine Tanzperformance abgeliefert und aus einem Wagen der RhB die

Mittwoch, 4. 11. Hofnachmittag «Unser Advent», vorbereiten (Produkte einpacken, beschriften und

und anderen Krankheitserregern zurückzuführen sein. Gerade für ältere Erwachsene kann ein Treppensturz verheerende Folgen haben. Es drohen lange Spitalaufenthalte und der Verlust der Selbstständigkeit. Die BFU empfiehlt daher trotz der anhaltenden Pandemie, sich beim Treppensteigen stets festzuhalten. Ein gleichzeitiger Ansteckungsschutz ist möglich, unter anderem durch Händewaschen und regelmässige Desinfektion der Oberflächen. Die BFU verweist dafür auf die Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit BAG.

Lager und Nachmittagsprogramm

Welt beschallt war, schliefen viele noch ein bisschen. Wer auch mal in so einem Lager dabei sein möchte, darf gerne in den Cevi schnuppern kommen. Nebst einem Wochenlager in den Sommer- oder Herbstferien wird auch ein dreitägiges Lager an Pfingsten angeboten. Zusätzlich findet jeden zweiten Samstag ein Nachmittags-Programm, meistens draussen im Wald, statt. Neue Gesichter sind immer willkommen! Cevi Hedingen-Bonstetten Weitere Impressionen des Lagers auf Instagram, @cevi_hebo. Infos zu Daten und schnuppern unter cevi-bonstetten.ch.

Um ein Lager-Erlebnis reicher: Cevianerinnen Hedingen-Bonstetten. (Bild zvg.)


Bezirk Affoltern

Freitag, 23. Oktober 2020

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Ein später Rückblick auf ein gutes 2019 123. Generalversammlung der SAC Sektion am Albis im Pfarrhauskeller Mettmenstetten Am vergangenen Mittwoch holte die SAC Sektion am Albis ihre Generalversammlung nach.

deshalb vom Shutdown nicht betroffen war. Schwierigkeiten habe es – wiederum coronabedingt – bei den Hüttenhelfern gegeben. Diese hatten teils Probleme bei der Einreise in die Schweiz. Zuletzt informierte Ruedi Kehrli die Mitglieder, dass in der Bächlitalhütte demnächst Instandhaltungsarbeiten anfallen. So beispielsweise für die Fassade oder den Ersatz der Küche. Insgesamt sei mit Kosten zwischen 150 000 und 200 000 Franken zu rechnen. Der SAC bezahle davon rund 40 Prozent.

von livia häberling Offenbar, resümierte Präsident JeanDaniel Blanc bei seiner Begrüssung, scheine es ein Gesetz zu sein: «Wenn wir eine GV ansetzen, steigen die Corona-Zahlen.» Eigentlich hätte die Generalversammlung der SAC Sektion am Albis im Frühling stattfinden sollen. Der Ersatztermin war am vergangenen Mittwoch. Dieses Mal fand der Anlass zwar statt – jedoch mit Masken und ohne Begleitprogramm. Nachdem der Stimmenzähler gewählt und das Protokoll der GV vom 21. März 2019 abgenommen war, erläuterte Jean-Daniel Blanc die Entwicklung der Mitgliederzahlen. Zwar strebe man kein grosses Wachstum an, damit der Bestand jedoch nicht schrumpfe, seien regelmässige Neueintritte nötig. Per Ende September zählte der Verein 1844 Mitglieder – 100 mehr als Ende 2018. Jean-Daniel Blanc wies darauf hin, dass der Vorstand derzeit aus acht Personen bestehe. Das Ressort Kommunikation sei seit dem Rücktritt von Andrea Zimmermann unbesetzt, eine Nachfolge werde gesucht.

In Zukunft weniger Auslandtouren Vorstandsmitglied Anita Diener berichtete über die Entwicklung des Ressorts Touren. Zunächst teilte sie einen Wech-

Der Vorstand um Präsident Jean-Daniel Blanc (4.v.r.) wurde einstimmig wiedergewählt. (Bild Livia Häberling) sel in der Tourenkommission mit: Per Ende Februar 2020 habe Marek Polacek den bisherigen Sommer-Tourenchef Peter Saxer abgelöst. Sie könne auf ein funktionierendes Kommissionsgeschehen zurückblicken, resümierte Anita Diener. Im Zentrum der Arbeit standen die Themen «Ausbildung und Integration von jungen Tourenleitern», «Spontantouren», «Kommunikation unter den Tourenleitenden oder zwischen der Kommission und den Tourenleitenden» sowie «Umwelt und Klimawandel». Entsprechend sei auch die Agenda der Kommission und teilweise auch des Vorstands beeinflusst worden. So wurde das Spesenreglement überarbeitet: Ausland- und Inlandtouren werden nun gleich behandelt. Dazu habe der Vorstand eine Haltung formuliert: Nach dieser sollen Auslandtouren in Zukunft in einem kleineren Ausmass stattfinden. Weiter führte Anita Diener aus, dass im Jahr 2019 rund 240 Aktivitäten

ausgeschrieben worden seien, wovon 170 durchgeführt worden seien. Das Schwergewicht habe dabei auf Ski- und Wandertouren gelegen. Hingegen seien eher wenige Sommerhochtouren ausgeschrieben worden. Dieses Angebot wolle man in Zukunft stärken, so Diener. Weiter berichtete sie, dass sich mehrere Personen weitergebildet hätten: So gebe es drei neue Tourenleiter Winter und einen neuen Tourenleiter Bergwandern. Im laufenden Jahr seien weitere Tourenleiter hinzugekommen.

Tiefere Auslastung und coronabedingte Mehrkosten Als Nächstes informierte Ruedi Kehrli über das Ressort Hütten. Nach dem Rekordjahr 2018 sei auch 2019 ein gutes Jahr gewesen. In der Treschhütte habe man lediglich vier Übernachtungen weniger verbuchen können als 2018. Im Clubhaus Eseltritt seien es rund 30 weniger gewe-

sen, und in der Bächlitalhütte zirka 120. «Absolut super», bilanzierte Kehrli. Über die laufende Saison informierten die beiden Hüttenwartinnen Esther Bitschnau von der Bächlitalhütte und Franziska Kunz-Waser von der Treschhütte. Erstere berichtete von einer durchzogenen Saison. Nach dem Shutdown und zahlreichen Stornierungen habe man die Hütte über den Sommer nicht voll auslasten dürfen. Hinzu kamen zusätzliche finanzielle und arbeitstechnische Aufwände für die Umsetzung de Schutzkonzepts. Im Juni seien die Zahlen jedoch «super» gewesen, und auch während der Sommerferienzeit seien mehr Übernachtungen verbucht worden als noch 2019. Franziska Kunz-Waser berichtete von einer insgesamt «guten Saison» mit vielen Tagesgästen bei weniger Übernachtungen. In der Treschhütte war die Saison termingerecht gestartet, weil die Hütte nur von Pfingsten bis Oktober bewartet wird und

Stabile Erträge im Jahr 2019 Durch die Jahresrechnung 2019 führte Alice Rieder vom Ressort Finanzen. Die Ausgangslage der flüssigen Mittel sei komfortabel, was dem Club die Realisierung von Projekten ermögliche, wie beispielsweise die Renovationen in der Bächlitalhütte. Die Ertragslage 2019 bezeichnete sie als «sehr stabil». Das Betriebsergebnis von 128 561 Franken dürfe sich sehen lassen. Für 2020 seien Abweichungen vom Budget zu erwarten, so Rieder. Dieses Budget wurde anschliessend durch die Versammlung gutgeheissen. Weiter wurde entschieden, die Jahresbeiträge nicht anzupassen. Fredy Schlegel wurde als Revisor verabschiedet, während Walter Graf für eine weitere Amtsperiode gewählt wurde. Als neuer Revisor wurde Marcel Hauser einstimmig gewählt. Und zuletzt wurden sowohl der Vorstand als auch Präsident Jean-Daniel Blanc von den Mitgliedern einstimmig im Amt bestätigt.

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Forum

Daniel Sommer, EVP, Affoltern

Der neue Tatort

Das Anliegen ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit, die Unterstützung aus der Bevölkerung enorm. Es erstaunt daher nicht, dass die wenigen betroffenen Grosskonzerne langsam nervös werden. Mit hoch bezahlten PR-Agenturen versuchen sie, KMU und Gewerbetreibende ins sinkende Boot zu holen. Dabei schrecken sie auch vor Verdrehungen, Verfälschungen und unwahren «Fakten» nicht zurück. Es kann nicht genug betont werden: KMU sind von der Initiative ausgenommen. Es sei denn, sie sind in einem Hochrisikosektor tätig. Wer also keine Rohstoffe abbaut oder mit Diamanten oder Tropenholz handelt, wird von den neuen Gesetzesbestimmungen nicht betroffen sein. Wer die entsprechenden Paragrafen liest, kann mühelos feststellen, dass KMU auch keine neuen Haftungen befürchten müssen, wenn die Initiative angenommen wird.

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Konzerne in der Verantwortung

ÄMTLER KANTONSRÄTE MEINEN

Die Beweise sind erdrückend. Satellitenbilder, Arztbefunde und Zeugenaussagen lassen keinen Zweifel daran: Die Kinder wurden vergiftet. Die Verantwortlichen sitzen zwar in der Schweiz. Aber weil der Tatort im fernen Peru liegt, kommt es nicht zur Anklage. Noch nicht. Denn am 29. November stimmen wir darüber ab, ob Grosskonzerne mit Sitz in unserem Land für schwere Menschenrechtsverletzungen oder Umweltzerstörungen zur Rechenschaft gezogen werden können. Mit der Konzernverantwortungsinitiative müssten Konzerne künftig auch für Vergehen in Ländern wie Peru geradestehen. Der neue Tatort wäre somit dort, wo Konzerne ihren Sitz haben – in der Schweiz, wo Helvetia das Sagen hat.

Freitag, 23. Oktober 2020

Schon gar nicht, wenn sie blosse Zulieferer von Grosskonzernen sind. Etwas ändern wird sich einzig für jene Konzerne, die sich bisher wenig um Menschenrechte gekümmert haben. Der Weg dieser Initiative begann schon 2015. Und unterwegs zeigten sich die Initianten so kompromissbereit, dass sogar in den eigenen Reihen gemurrt wurde. Aber bei Gesetzen ist es wie bei gutem Werkzeug: Um einen günstigeren Preis offerieren zu können, kann der Hersteller auch einmal Abstriche bei den Extras oder der Qualität machen. Aber irgendwann kommt der Punkt, an dem eine Maschine, ein Werkzeug oder eben ein Gesetz nichts mehr taugt. Und weil genau das beim jetzigen, zahnlosen Alibi-Gegenvorschlag der Fall ist, sollten wir der Konzernverantwortungsinitiative den Vorzug geben. Wer noch nicht davon überzeugt ist, dass ein Konzern für den Schaden geradestehen muss, den er anrichtet, sollte sich vielleicht die folgende Frage stellen: Was würde ich tun, wenn meinem Kind, meiner Partnerin, meinem Partner oder sonst einem geliebten Menschen im Ausland etwas Schlimmes zustösst, die Verantwortlichen aber in der Schweiz sitzen? Für mich ist die Antwort klar: Ich möchte, dass mir unser Rechtsstaat zumindest die Möglichkeit gibt, gegen die Verantwortlichen vorzugehen. Auch wenn es dann an mir liegt, den Schaden, die Widerrechtlichkeit oder den Kausalzusammenhang zu beweisen. Deshalb sage ich am 29. November als Gewerbetreibender, als Politiker und als Mensch Ja zur Konzernverantwortungsinitiative.

Das Kleingedruckte lesen, Leserbrief vom 16. Oktober. Wie der Forumsschreiber meint, müsse man etwas Besseres tun. Er erinnert somit an die Gegnerschaft des CO2-Gesetzes: nur das Maximum ist gut genug – lehnen wir das Mögliche ab! Vereint mit den Fundis, die ein (juristisches) Haar in der Suppe finden oder ohnehin gegen jedwelche Belastung «der Wirtschaft» sind. Aber hallo, da melden sich Stimmen aus der Arena: Einspruch! Wie war das damals bei der Abstimmung über das erste Fabrikgesetz (späteres Arbeitsgesetz) und Beschränkung der Kinderarbeitszeit? Man bekämpfte es ebenso wie später die AHV-Abstimmung mit Bedenken wirtschaftlicher Art. Dabei hatte gerade das Arbeitsgesetz Signalwirkung in Europa. Der Rufer im Forum lehnt sich gar weit aus dem Fenster und meint, man müsste «die Opfer in ihrem dortigen Rechtssystem» stärken: Herculanum, es geht um hiesige Sitze der juristischen Personen mit Tätigkeit in «freier Wildbahn»! Eine Verdrehung sondergleichen, dass sich eine Empörung dort breitmachen könnte über schweizerische Gerichtsentscheide. Sollten sich durch Korruption Bereicherte ärgern – könnte man hierzulande damit leben (Sauberer Finanzplatz). Die viel geschmähte Beweislastumkehr ist an den Haaren herbeigezogen, schafft es doch ein Heer von juristischem Personal in den Holdings, ein verbindliches Paper zu schaffen, wie es sich für Corporate Governance gehört auch in der Schweiz. Dadurch wird vorgebeugt, Herr Stucky, und Geld gespart und nicht «immenser Aufwand betrie-

ben». Von einer Klageindustrie zu schreiben ist eh obszön im Zusammenhang mit Umwelt und Sozialverträglichkeit (Veranschaulichung: Film «Deepwater Horizon» betr. Menschenschutz; Naturschutz ist dort nicht im Fokus. In Steinhausen ist notabene Sitz der Betreiberfirma der Ölplattform). Wenn Sie schon das Edelstein-Abkommen erwähnen: Guter Ansatz mit Erfolgen, aber schwacher Kontroll- und Sanktionsinstanz bei grossem Zertifizierungsaufwand (klingt bekannt?!). Man schützt auch nicht nur Edelhölzer, sondern den ganzen Regenwald als System. Wie hiess doch das pionierhafte erste Waldgesetz 1876: Forstpolizeigesetz. Also fassen Sie sich ein Herz – die Schweiz ist nun einmal vom Armenhaus zu einer Macht geworden im Rohstoffhandel – und stimmen der fälligen und nichts als anständigen Verantwortungsnahme zu. Andreas Kyburz, Bonstetten

Wenn eine Rechtsprechung fehlt In seinem Leserbrief lehnt Lukas Stucky die Konzernverantwortungsinitiative ab, macht aber den Vorschlag, man könnte sich dafür einzusetzen, dass die Stellung der Opfer im Rechtssystem ihrer eigenen Staaten gestärkt werde, damit sich Ausgebeutete erfolgreich wehren könnten. Das wäre von uns aus gesehen sinnvoll und wurde auch immer wieder versucht. Leider aber funktioniert es nicht in jenen Ländern, wo Regierende kein Interesse an einem guten Rechtssystem haben. Es passt ihnen, wenn Korruption nicht aufgedeckt wird, es passt ihnen, wenn sie Kritiker ungestraft einsperren

oder gar umlegen lassen können. Für uns unvorstellbare Zustände in Justiz und Polizei! In solchen Situationen könnte nur eine Rechtsprechung nach unserem Recht einige in unserem Land domizilierte Konzerne zu verantwortungsvollerem Umgang bewegen. Genau da will die Konzernverantwortungsinitiative Hilfe ermöglichen. Antoinette Leisinger, Hausen a. A.

Eine Chance für die KMU Die KMU mit rund 590 000 Betrieben bilden das Rückgrat der Schweizer Wirtschaft. Glaubt man den Gegnern der Konzernverantwortungsinitiative, dann sind diese kleinen und mittleren Unternehmen bei Annahme der Initiative akut bedroht. Dabei ist es ganz einfach. Betroffen von der Initiative sind nur jene KMU, deren Geschäftstätigkeit hohe Risiken im Bereich Menschenrechte oder Umwelt birgt, zum Beispiel Gold- oder Diamantenhandel. Davon gibt es in unserer Region meines Wissens nicht allzu viele! Eigene Erfahrungen über viele Jahre haben mein Vertrauen in kleine Betriebe in der Region verstärkt. Da wird nicht geschummelt und der Kunde weiss, woran er ist. Was die Initiative verlangt, ist für KMU selbstverständlich. Man steht gerade für einen Schaden, für den man verantwortlich ist. Ein Ja zur Konzernverantwortungsinitiative ist eine Chance für alle KMU. Sie können sich viel Goodwill verschaffen und etwas für das Image des Wirtschaftsstandorts Schweiz tun. Georges Köpfli, Hausen a. A.

Bezirksrat: Antoinette Frey kandidiert Zur Delegiertenversammlung der SVP des Bezirks Affoltern vom 19. Oktober. An der (trotz Corona) gut besuchten Versammlung wurde neben den üblichen statutarischen Geschäften und politischen Diskussionen insbesondere Folgendes beschlossen: Im kommenden Jahr werden unter anderem die Erneuerungswahlen für die Bezirksbehörden stattfinden. Die SVP ist im Bezirksrat aktuell nur mit einem Ersatzmitglied vertreten, erhebt als nach wie vor wählerstärkste Partei im Bezirk aber Anspruch auf einen Sitz. Mit Antoinette Frey, Affoltern, steht der SVP auch eine ausgezeichnet qualifizierte Kandidatin zur Verfügung. Ausgezeichnet qualifiziert ist Antoinette Frey insbesondere aus zwei Gründen: Erstens ist ihr als ehemaliger Polizei-

beamtin der Umgang mit Gesetzen und Verordnungen vertraut. Und zweitens dient sie seit 2017 bereits als Ersatzmitglied des Bezirksrats. Damals bei ihrer Wahl wurde erwartet, dass dieses Mandat eher eine bedeutungslose Formalität sein werde, ein voraussichtlich quasi inhaltsloses Mandat. Dem war aber nicht so: Antoinette Frey hatte im Gegenteil zahlreiche Gelegenheiten, für andere Mitglieder des Bezirksrates einzuspringen, und gewann dabei einen umfassenden Überblick über die Kompetenzen und Aufgaben dieser Behörde. Aufgrund dieser Erfahrungen entschied sich Antoinette Frey, bei Gelegenheit als Vollmitglied des Bezirksrates zu kandidieren. Im kommenden Jahr wird sich mit der Erneuerungswahl diese Gelegenheit ergeben. Die SVP des Bezirks Affoltern freut sich darauf, mit Antoinette Frey in den Wahlkampf zu ziehen! SVP Bezirk Affoltern, Hans Finsler

15 junggebliebene Herren vom Weingarten- und Kronenstammtisch traten auf dem Golfplatz Affoltern an. (Leserbild Armin Wolf)

Das Bike-Camp in Merenschwand hat auch Kinder aus dem Säuliamt begeistert. (Leserbild Lukas Blickenstorfer)

Die Landschaft im Blick, zieht der Rotmilan majestätisch seine Kreise am Himmel über dem Oberamt. (Leserbild Albert A. Stahel.)

Vieles konnte geflickt werden am Reparaturtag im Repair Café Affoltern, anderes wurde mit etwas Wehmut endgültig abgeschrieben. (Leserbild Kati Kovats)


B E T T WA RE N D I R EK T A B FA B R I K

Einladung Herbstmarkt und Chilbi 2020

W I N T E R-S PEZ I A L

Herbsmarkt, 25. Oktober 2020 an der Unteren Bahnhofstrasse und an der Giessenstrasse Datum

Zeiten

Sonntag, 25. Oktober 2020

10.00 – 18.00 Uhr

28. OK TOBER BIS 7. NOVEMBER 2020 Wir heissen Sie herzlich willkommen in unserer bezaubernden Erlebnis-Schlafwelt. Besuchen Sie unseren Bettwaren-Shop und profitieren Sie von hochwertigen Schweizer Bettwaren mit bis zu 60% Rabatt!

Chilbi und Festwirtschaft, 23. – 25., 28. Oktober und 30. Oktober – 1. November 2020 auf dem Kronenplatz Datum

Zeiten

Bemerkung von 18.00 – 18.15 sind alle Bahnen gratis

Freitag 23. Oktober 2020

18.00 – 23.00 Uhr

Samstag, 24. Oktober 2020

13.00 – 23.00 Uhr

Sonntag, 25. Oktober 2020

11.00 – 20.00 Uhr

Mittwoch, 28. Oktober 2020

13.00 – 20.00 Uhr

Freitag, 30. Oktober 2020

18.00 – 23.00 Uhr

Samstag, 31. Oktober 2020

13.00 – 23.00 Uhr

Sonntag, 1. November 2020

11.00 – 20.00 Uhr

Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich von unserem Verkaufspersonal beraten.

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Albis Bettwarenfabrik AG alte Obfelderstrasse 69 CH-8910 Affoltern am Albis www.albis.ch

23. Oktober 2020 Stadt Affoltern am Albis

Aemtler Kunst 2020

Kasinosaal

Marktplatz 1, Affoltern am Albis

Jurierte Ausstellung 22.—25. Oktober Hier werden Kunstschaffende aus dem Amt ausstellen, die von einer Fachjury ausgewählt wurden. Die gezeigten Werke geben einen spannenden Einblick in die Arbeit der Künstlerinnen und Künstler. Vernissage Donnerstag 22. Oktober 19 Uhr

AT E L I E R A U S S T E L L U N G 30. Oktober bis 1. November 2020

ELISABETH JACOB Freitag, 30. Oktober 2020 Samstag, 31. Oktober 2020 Sonntag, 1. November 2020

11.00 – 17.00 Uhr 11.00 – 17.00 Uhr 11.00 – 17.00 Uhr

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Sie und Ihre Freunde sind herzlich eingeladen. Atelier Elisabeth Jacob Obermühle 10 | 6340 Baar | Mobil 079 311 01 84 Kursprogramme unter www.atelier-jacob.ch

Der Herbst ist da.

Öffnungszeiten Do 19 – 22 Uhr Fr 19 – 22 Uhr Sa 10 – 19 Uhr So 14 – 18 Uhr

Organisiert von der Kunstkommission der Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirks Affoltern www.ggaffoltern.ch Unterstützt durch: Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirks Affoltern

Öffnungszeiten Mittwoch – Freitag 13 –18 Uhr Samstag 10 –16 Uhr

Panflöten Konzert

Schwingklub am Albis

Samstag, 24. Oktober 2020, 19.00 Uhr Ref. Kirche Muri Sonntag, 25. Oktober 2020, 17.00 Uhr Ref. Kirche Affoltern a/A Eintritt frei – Kollekte zur Deckung der Unkosten Maskenpflicht für alle Besucher

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Wir sind bis Sommer 2021 mit dem gesamten Sortiment für Sie da!

Spoken Word mit Remo Zumstein & Michael Kuster Remo Zumstein ist einer der Überflieger der Schweizer Spoken-Word-Zunft, seines Zeichens Poetry-Slam-Schweizermeister 2016. Er performt in Berndeutsch und schweizerdeutschem Hochdeutsch mit Abstechern in allerlei Fremdsprachen. Seine auf den Punkt gebrachten Reim-Kaskaden sind eine erquickliche Mischung aus Komik und Poesie. Musikalisch untermalt wird der Abend durch den Gitarrenvirtuosen Michael Kuster.

Freitag, 30. Oktober 2020, 20:15 Uhr Im Chilehuus Hedingen, Oberdorfstrasse 1 Reservation obligatorisch: SMS an 077 509 04 29 (Name / Vorname / Wohnort / Telefonnummer). Anmeldungen werden rückbestätigt.

Generalversammlung vom Schwingklub am Albis am Samstag, 14. November 2020, 19.30 Uhr im Restaurant Löwen, Hausen am Albis. Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen. Der Vorstand www.schwingklubamalbis.ch

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Sa./So., 24./25. Oktober 2020, 10 – 16 Uhr, Winkel 2, 8916 Jonen. Wir brauchen PLATZ! Kleider, Spiele, Wintersport, Lampen, Keramik, Haushaltsartikel, Kunst.

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Gewerbe

Neue Filiale

Die Landi Albis hat ihr Gewerbezentrum Sood in Adliswil eröffnet. > Seite 15

Freitag, 23. Oktober 2020

Frauenabend

Coach Esther Nogler gibt Impulse zum konstruktiven Umgang mit Veränderungen. > Seite 17

13

Kein Exploit

Jacqueline Schneebeli und Timo Müller blieben an der Bike-EM im Rahmen der Erwartungen. > Seite 21

Wie die Mutter so die Tochter Seraina Zürcher, Lernende Floristin EFZ bei Kraut & Rosen Es scheint, als hätte Seraina Zürcher die Freude am Arbeiten mit Pflanzen in den Genen und bereits mit der Muttermilch aufgenommen. Von klein auf hat sie ihre Mutter in den Garten und ins Kloster Kappel begleitet. Seit vielen Jahren ist Regula Zürcher verantwortlich für den Blumenschmuck im Kloster Kappel.

mals ansteigen lässt», meint Walter Grimmer. «Leider haben wir in Knonau wenige grosse Unternehmen wie Banken oder Versicherungen, die sich ihre Büros regelmässig mit Blumen dekorieren lassen.» Walter Grimmer betreibt auch den Rosenkiosk, eine eigentliche kleine Filiale von «Kraut & Rosen» in Affoltern – auch dort arbeitet die 17-jährige Lernende manchmal.

Gemeinsam statt gegeneinander

Von Regula ZellwegeR Ausbildner Walter Grimmer von «Kraut & Rosen» in Knonau ist von seiner Lernenden Seraina Zürcher begeistert: «Sie erfüllt alle Erwartungen – und die waren hoch. Sie ist einfühlsam, erfasst die Wünsche der Kunden, ihre Persönlichkeit und Befindlichkeit und drückt mit Blumen Emotionen aus. Sie ist reifer als Gleichaltrige, man spürt auch die Unterstützung von daheim. Sie ist einsatzfreudig und leistungsfähig. Vor Weihnachten beispielsweise ist es hektisch. Lange Arbeitstage sind nicht zu vermeiden. Und auch im Team wirkt sie mit ihrer positiven Grundhaltung, ihren Ideen und ihrer Fröhlichkeit erfrischend.»

Berufswahl mit Fokus auf Wahlmöglichkeiten «Meine Entscheidung für die Floristik ist mehr als eine kurzfristige Wahl», erzählt Seraina Zürcher. Es ist ein grossartiger, abwechslungsreicher Beruf und es stehen viele Türen für eine berufliche Weiterbildung offen. Ich könnte die Berufsmatura nachholen und etwas im Bereich Design studieren, beispielsweise Innendekoration oder Gartendesign.» Ihre Schwester will noch Pharmazie studieren, beide interessieren sich auch für Heilpflanzen. Seraina Zürcher liest viel über die Anatomie von Pflanzen und befasst sich mit Forschungsergebnissen in der Botanik. «Es ist beispielsweise noch nicht viel darüber erforscht, wie Pflanzen miteinander kommunizieren.» Nun, im dritten Lehrjahr, führt sie alle Arbeiten aus, die es in einem inno-

Tag der Pausenmilch Schülerinnen und Schüler kommen am 3. November in den Genuss einer Portion Milch. Mit der Unterstützung des Schweizerischen Bäuerinnen- und Landfrauenverbands (Sblv) rief Swissmilk 2001 den Tag der Pausenmilch ins Leben. In den vergangenen 20 Jahren erhielten über 5,5 Millionen Schulkinder, und seit 2017 auch Kita- und Hortkinder, an diesem Tag eine Portion Milch. Der Anlass will aufzeigen, dass es keine Hexerei ist, mit regionalen und lokalen Produkten ein gesundes Znüni zusammenzustellen. Wie vieles in diesem Jahr ist auch der Tag der Pausenmilch durch Corona geprägt. In den Kindergärten und Schulen, wo eine Durchführung möglich ist, findet der Tag unter Berücksichtigung der lokalen Schutzmassnahmen statt. Swissmilk

Seraina Zürcher wird im nächsten Sommer ihre Lehre als Floristin EFZ abschliessen. Sie ist begeistert von Beruf und Lehrfirma und wünscht sich, ein Leben lang kreativ und gestalterisch zu arbeiten. (Bild Regula Zellweger) vativen Blumenladen zu erledigen gibt. Ausbildner Walter Grimmer unterscheidet gelernte und gelebte Floristik. Entsprechend wählt er seine Lernenden aus – sie müssen das «Floristik-Gen» haben. Schulnoten spielen eine untergeordnete Rolle. Aber ein Gefühl für Ästhetik, Sensitivität, Teamfähigkeit, Kreativität und handwerkliches Geschick sind unabdingbar. «Zudem müssen Floristinnen rechnen können.»

Aufgaben einer Floristin Am liebsten erfüllt Seraina Zürcher individuelle Kundenwünsche. Sie bindet Sträusse, stellt Gestecke und Kränze her und bepflanzt Töpfe und Gebinde. Zum Blumeneinkauf geht sie eher selten mit. Sie arbeitet mit Schnittblumen, Pflanzen, Zapfen, Beeren, Bändern, Kerzen, Draht und Dekorationsfiguren. Neben Sträussen für den Alltag fertigt sie saisonale Gestecke für offizielle Feiertage wie Ostern, Weihnachten, Valentins- oder Muttertag an. Vor diesen Feiertagen ist die Arbeit im Blumenfach-

handel besonders anspruchsvoll. Auch für Geburtstage, Hochzeiten und Beerdigungen stellt sie Blumenschmuck zusammen, oft vor Ort in Festsälen oder Kirchen. Bei Todesfällen gilt es, besonders achtsam und empathisch zu kommunizieren. Die Dekoration für ein Firmenfest unter einem bestimmten Motto wie beispielsweise «Der grosse Gatsby», mit Federn, Perlen und dem Touch der 20er-Jahre des letzten Jahrhunderts, macht beispielsweise besonders Spass. Doch die Arbeit einer Floristin ist nicht immer nur kreativ. In einem Blumenladen ist es wegen der Blumen kühl und man steht den ganzen Tag. Es gilt auch, Vasen und Gebinde zu reinigen, welke Blätter zu entfernen und Stiele zu entdornen, Schnittabfälle wegzuräumen und den Laden in Ordnung zu halten. «Manchmal erwarten Kunden, dass Schnittblumen ewig halten», lacht Seraina Zürcher. Und weiter philosophiert sie: «Menschen, die sich und anderen Schnittblumen kaufen, leben in der Gegenwart, haben einen Sinn für

Ästhetik und können den Moment geniessen.» Die junge Frau philosophiert gern – wie auch ihr Chef. Sie schätzt vor allem die Sichtbarkeit ihrer Arbeit und die Wertschätzung durch die Kunden.

Sich verändernde Berufswelt Die Welt der Floristen hat sich in den letzten 25 Jahren, in denen der gelernte Gärtner und Florist Walter Grimmer seinen Blumenladen führt, stark verändert. Mit den Veränderungen der Traditionen bei Hochzeiten und Beerdigungen beispielsweise ging auch der Bedarf an Blumen zurück. 2020 gab es wegen Corona weniger Anlässe – und damit weniger Aufträge für Blumenschmuck. «Unsere privaten Kunden haben uns unterstützt und kauften explizit mehr Blumen, weil sie um unsere Situation wussten. Das hat uns sehr gefreut.» In der Shutdown-Zeit wuchs das Bedürfnis, das eigene Heim zu schmücken. «Nun hoffen wir, dass das Weihnachtsgeschäft den Umsatz noch-

Der Besitzer von «Kraut & Rosen» engagiert sich im Berufsverband florist.ch. Er tut seit Jahren viel für seinen Berufsstand. Deshalb bildet er Lernende aus – und sie können auch nach der Lehre bleiben, wenn Bedarf besteht. Gern diskutiert er auch mit Seraina Zürcher berufsspezifische Fragen. Es macht Sinn, dass Floristen näher zusammenrücken, Synergien nutzen, statt sich mit Konkurrenzdenken zu bekämpfen. Apotheken erkennt man überall an ihrem Logo. Und Blumenläden? Er setzt auf die Zusammenarbeit mit lokalen Bauern. «Auf der Wiese von Thomas Gersbach gleich neben dem Laden dürfen wir uns holen, was wir brauchen können. Und wir gehen auch in der Natur sammeln – selbstverständlich nur, was erlaubt ist.» Mit den unterschiedlichsten Pflanzen «komponiert» Seraina Zürcher ihre Werke und achtet dabei auf Struktur, Farben, Muster und Harmonie. Wie alle Mitarbeitenden von «Kraut & Rosen» hat sie ihre eigene «floristische Handschrift» entwickelt. Ihre Vertiefungsarbeit in der Berufsschule befasst sich mit der Symbolik der Farben. «Weiss steht für Unschuld und Reinheit. Weisse Lämmer sind Opfergaben und das weisse Einhorn wird Maria zugeschrieben …» Seraina Zürcher sprudelt, ist in ihrem Element, strahlt. Sollte es nicht so sein, bei allen Menschen und allen Berufen? «Anzeiger»-Serie «Lernende»: In unregelmässigen Abständen werden Lehrlinge in Ämtler Unternehmen in Zusammenarbeit mit dem Lehrstellenforum porträtiert. Die bisherigen Artikel findet man unter http://www.lehrstellenforum.ch/Serie-Lernende/

Die Gesundheit des Rückens überprüfen Rückentage mit Physiotherapie und Gymfit Affoltern Während der Idiag Rückentage vom Donnerstag, 29. Oktober, bis Sonntag, 1. November, haben Interessierte die Möglichkeit, ihren Rücken im «SomaSana» in Affoltern scannen zu lassen und besser kennenzulernen. 80 Prozent der Bevölkerung leiden mindestens einmal in ihrem Leben an Rückenschmerzen. Damit es erst gar nicht so weit kommt oder falls bereits Beschwerden da sind, sollte die Rumpfmuskulatur trainiert werden. Die Bewegungs- und Haltungskompetenz im Rumpf- und Beckenbereich sind entscheidende Grössen. Bei gutem Zustand ermöglichen sie effiziente Bewegungsabläufe – eine Voraussetzung für den beschwerdefreien Alltag. Was aber,

wenn nun plötzlich Rückenschmerzen auftreten? Wie wird der Zustand untersucht, dokumentiert und Veränderungen visualisiert? Da jeder Rücken individuell ist, bedarf es für eine möglichst effektive und zielgerichtete Trainingsplanung zuvor einer sorgfältigen Analyse der Wirbelsäule. Eine Analyse mit der Idiag M360 erfasst strahlenfrei Haltung, Beweglichkeit und Stabilität des Rückens. Die Analyse liefert die Grundlage, um gezielte präventive oder therapeutische Massnahmen zu ergreifen wie beispielsweise die Kräftigung der Rückenmuskulatur oder die Mobilisierung blockierter Wirbelsäulensegmente. Verständliche Grafiken veranschaulichen den aktuellen Zustand des Rückens. So können nachhaltig Rückenbeschwerden vorgebeugt oder gelindert werden.

Die Idiag Rückentage 2018 und 2019 waren ein voller Erfolg. Deshalb sollen Interessierte – mit und ohne Rückenbeschwerden auch dieses Jahr die Möglichkeit zu einem Rückenscan mit der Idiag M360 erhalten. Die gesamte Untersuchung dauert nur rund 15 Minuten. Während der Rückentage ist der Scan zu einem Spezialtarif von 30 Franken möglich. Dazu geben die Expertinnen und Experten gerne erste Trainingstipps. Gymfit Affoltern Termine für eine persönliche Rückenanalyse können am besten telefonisch unter 044 761 77 74 vereinbart werden bei Gymfit/Physiotherapie Affoltern. In Teil zwei am Dienstag berichtet Frau Rüegger, 82-jährig, wie sie seit Jahren schmerzfrei ist.

Rücken-Scan mit bester Technologie in der Physiotherapie Affoltern im SomaSana. (Bild zvg.)


Reformierte Kirchgemeinden im Bezirk Spirituelle Impulse Unter Tel. 032 520 10 82 hören Sie ein Wort zur Woche von einer Pfarrerin oder einem Pfarrer aus dem Säuliamt. Die Wochenworte und die regionalen Video-Gottesdienste sind jederzeit online abrufbar unter www.ref-saeuliamt.ch.

Ref. Kirche Aeugst a. A. Sonntag, 25. Oktober 10.00 Gottesdienst, Pfrn. Simone Weil

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 25. Oktober 10.00 Gottesdienst mit Rückgabe der Taufschmetterlinge und Verabschiedung von Yvonne Peter. Geschichte im Pfarrhaus für die Kinder während der Predigt. Pfarrerin Irene Girardet Montag, 26. Oktober 19.00 – 20.00 Meditation am Abend in der katholischen Kirche Freitag, 30. Oktober 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 23. Oktober 18.00–Ausstellung «Corona und ich» 21.00 im Freien, in der Kirche und im Chilehuus weitere Öffnungszeiten siehe: www.ref-affoltern.ch Sonntag, 25. Oktober 10.00 10.00 Gottesdienst zum Erntedank mit Pfr. Th. Müller (der Jodelklub am Albis kann leider pandemiebedingt nicht teilnehmen) Dienstag, 27. Oktober 14.30 Treffpunkt 60 PLUS Spielnachmittag im Chilehuus (Maskenpflicht!) 19.30 Das Tagebuch der Menschheit «Was die Bibel über unsere Evolution verrät» Vortrag von Prof. C. van Schaik in der Kirche Mittwoch, 28. Oktober 12.15 Oase: Besinnung über Mittag mit Pfrn. B. Bartels Freitag, 30. Oktober 14.00 Erzählcafé Thema: «Mein schönstes Geschenk» im Chilehuus

Ref. Kirche Bonstetten Samstag, 24. Oktober 9.30 Kolibri-Treff im KGH Sonntag, 25. Oktober 10.00 Gottesdienst «Von Angesicht zu Angesicht» mit Pfrn. Susanne Sauder und Josef Bachmann, Musik www.kirchebonstetten.ch

Ref. Kirche Knonau

Ref. Kirche Rifferswil

Kath. Kirche Mettmenstetten

Sonntag, 25. Oktober 10.00 Erntedankgottesdienst mit Pfr. Thomas Maurer, Taufe Anika Dobler aus Knonau, Einsegnung neue Kirchenpflegerin Daniela Fluri-Huber (der vorgesehene Erntedankstehapero draussen bei gutem Wetter kann gemäss Weisung der Regierung wohl leider nicht stattfinden) 17.00 Juki in Maschwanden

Samstag, 24. Oktober 9.30 Kolibri im Engel 16.00 Fiire mit de Chliine, Kirche Sonntag, 25. Oktober 19.30 Abendgottesdienst mit Texten von Dietrich Bonhoeffer Pfarrerin Rahel Walker Fröhlich www.kircherifferswil.ch

Samstag, 24. Oktober

Montag, 26. Oktober 19.00 Lesekreis im Pfarrhaus Ausser beim Jugendgottesdienst besteht neu eine Maskenpflicht in den Innenräumen!

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 25. Oktober 10.00 Gottesdienst «Der Mensch als Riss in der Schöpfung» mit Pfrn. Claudia Mehl In der ref. Kirche Maschwanden Das anschliessende Suppenessen in der Gerbi entfällt! 17.00 JUKI-Gottesdienst In der ref. Kirche Maschwanden 19.00 Abendmusik mit Marianne Rutscho In der ref. Kirche Maschwanden www.kirche-maschwanden.ch

Ref. Kirche Mettmenstetten Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 25. Oktober 19.00 Abendgottesdienst mit Musik von und (nicht nur) für Jugendliche Pfarrer Hansjakob Schibler Ad-hoc Jugendchor unter der Leitung von Anette Bodenhöfer Freitag, 23.10. um 20.00 Uhr: Probe Sonntag, 25.10. um 18.00 Uhr: Vorprobe Es gilt das Schutzkonzept der Zürcher Landeskirche (Maskenpflicht).

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 25. Oktober 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Volker Bleil

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Kirche, donnerstags als Abendmahlsfeier nach Ansage Sonntag, 25. Oktober 17.15 Musik und Wort im Klosterkeller: Geniale Komponistinnen: damals unterschätzt – heute im Rampenlicht; mit Aischa Gündisch (Violine), Seraphina Rufer (Violoncello) und Lina Schwob (Klavier) Lesungen: Pfr. Volker Bleil, Eintritt frei, Kollekte. Maskenpflicht. Mittwoch, 28. Oktober 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 29. Oktober 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) www.klosterkappel.ch

Samstag, 24. Oktober 19.30 Konzert findet leider nicht statt. Sonntag, 25. Oktober 11.00 Gottesdienst in Maschwanden Mittwoch, 28. Oktober 9.30 Fiire mit de Chliine www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Samstag, 24. Oktober 9.00 3.-Klassunti Sonntag, 25. Oktober 10.00 Erntedankgottesdienst Pfrn. Eva Eiderbrant Musik: Erich Eder (Orgel), Heidi Roth und Vreni Eichmann (Jodelgesang) 9.45 Kolibri Sonntagsclub für Kinder im ref. Kirchgemeindehaus Montag, 26. Oktober 15.45 Minichile Gruppe Omega Donnerstag, 29. Oktober 12.00 Club 4, Gruppe Ichthys www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 25. Oktober 10.00 Gottesdienst/Erntedankfest Pfarrerin Elisabeth Armingeon Veronica Nulty, Orgel SAGT» Die Landfrauen «ABGE schmücken die Kirche für das Fest und offerieren ein kulinarisches Mitbringsel. -> Mit Maskenpflicht www.kircheottenbach.ch

Sonntag, 25. Oktober 10.00 Kirche Stallikon, Gottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler Musik: Zhanel Messaadi, Orgel Montag, 26. Oktober 9.15+ Elki-Singen im Jugendhaus 10.15 Stallikon Dienstag, 27. Oktober 19.00 Stille und Tanz in der Kirche Wettswil Mittwoch, 28. Oktober 14.00 Kolibri-Treff in Stallikon Donnerstag, 29. Oktober 10.00 Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil Freitag, 30. Oktober 11.30 Stalliker Seniorenmittagessen im Restaurant Burestübli www.kirche-stallikon-wettswil.ch

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 24. Oktober 17.30 Eucharistiefeier 19.00 Santa Messa per i nonni, anschl. Apéro Sonntag, 25. Oktober 9.00 Eucharistiefeier, anschl. Chilekafi 19.00 Santa Messa www.kath-affoltern.ch

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 24. Oktober 15.00 Rosario del Amor Guadalupano 18.00 Vorabendmesse mit P. Raphael Sonntag, 25. Oktober 8.30 Erstkommunionfeier Gruppe 1 11.00 Erstkommunionfeier Gruppe 2 Dienstag, 27. Oktober 19.30 Hl. Messe Mittwoch, 28. Oktober 10.30 Ökum. Morgengebet 18.30 Rosenkranz Donnerstag, 29. Oktober 9.00 Hl. Messe

Kath. Kirche Hausen a. A. Wir freuen uns, mit Euch wieder folgende Gottesdienste zu feiern: Samstag, 24. Oktober 17.00 Eucharistiefeier mit Pater Ben Kentchimon, zur Erstkommunioneröffnung Sonntag, 25. Oktober 10.00 Wortgottesfeier mit Matthias und Silvana Bartels anschliessend ca. 11.00 Uhr Kirchgemeindeversammlung www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

16.00 Firmung mit Weihbischof Marian Eleganti und mit Religionspädagogin Silvana Bartels Orgel: A. Bozzola Sonntag, 25. Oktober 9.30 kein Gottesdienst in Mettmenstetten 10.00 Wortgottesdienst in Hausen a./Albis mit Diakon Matthias Kühle-Lemanski und mit Religionspädagogin Silvana Bartels Orgel: A. Bozzola Anschliessend KGV www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 25. Oktober 10.30 Eucharistiefeier www.kath-affoltern.ch

Chrischona Affoltern am Albis Kirche mit Nähe Alte Obfelderstrasse 24 Sonntag, 25. Oktober 10.00 Gottesdienst & Livestream David Ruprecht Mehr unter www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Affoltern a. A. Zürichstrasse 47 Sonntag, 25. Oktober 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann); mit Abendmahl; mit Brass Band; EMKidz

Heilsarmee Affoltern a. A. Wiesenstrasse 10

Alle Veranstaltungen mit vorgeschriebenem Schutzkonzept Sonntag, 25. Oktober 10.00 Gottesdienst Predigt: Markus Brunner Hüeti und KingsKids Donnerstag, 29. Oktober 14.30 Frauen-Treff 17.00 VIP-Gebet www.affoltern.heilsarmee.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A. Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 25. Oktober 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter: www.pfimiaffoltern.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 25. Oktober 10.30 Gottesdienst Thema: Treue, 2. Petrus 1,1–15 Hort, Sonntagsschulen, Unterricht www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.15 Online Klassenzeit 11.30 Abendmahlsversammlung in der Kirche Informationen über weitere Veranstaltungen siehe: www.hlt-bonstetten.ch


Gewerbe

Freitag, 23. Oktober 2020

15

Eröffnung im Frühsommer 2021 Hülle dicht: Die Bauarbeiten am neuen Amag Carrosserie-Center in Wettswil kommen voran Der langfristige Ausbau des Carosserie- und Lackbereichs innerhalb der Amag Automobil und Motoren AG nimmt mit dem neuen Standort in Wettswil seinen Lauf.

fachmännischen Reparatur und den klassischen Carosserie- und Lackarbeiten umfasst das Dienstleistungsangebot künftig auch die Schadenabwicklung bei Reparaturen nach einem Unfall, einen Hol-/Bringservice und die Möglichkeit, einen Ersatzwagen zu beziehen. Schadenmeldungen können schnell und einfach online unter amag.ch vollzogen werden.

Ziemlich genau vor einem Jahr erfolgte der Baubeginn des neuen Amag Carrosserie-Centers in Wettswil. Ein Grossteil der Baumeisterarbeiten ist bereits abgeschlossen und sämtliche Werkleitungen wurden verlegt. Vor wenigen Tagen wurde mit der Aufrichtungsfeier der Meilenstein «Hülle dicht» gefeiert. Nun folgt der Innenausbau mit modernen Arbeitsplätzen und innovativen Technikanlagen. Mit der Errichtung einer Fotovoltaikanlage setzt die «Amag» den Fokus auch hier auf Nachhaltigkeit.

Neue Arbeitsplätze in der Region

Kompetenzzentrum für Sicherheit, Zuverlässigkeit und Qualität Mit dem neuen Amag Carrosserie-Center in Wettswil wird ein Kompetenzzentrum geschaffen, wenn es um Carosserieund Lackarbeiten geht. Es ist das erste Amag Carrosserie-Center, welches innerhalb der Amag Automobil und Motoren

Das neue Amag Carosserie-Center befindet sich planmässig im Bau. (Bild zvg.) AG entsteht und im eigens dafür geschaffenen Betriebsverbund Carrosserie angesiedelt ist. Das Amag Carrosserie-Center wird sich neben den

Amag-Konzernmarken auch für die Instandstellung aller anderen Fahrzeugmarken auszeichnen. Speziell zu erwähnen ist die Kompetenz bei der Instand-

Landi Albis hat neue Filiale in Adliswil eröffnet Sortiment von rund 8000 Artikeln auf 1490 m2

stellung von Elektrofahrzeugen. Eine fachgerechte Reparatur des Fahrzeugs ist von grosser Wichtigkeit in Bezug auf die Sicherheit der Insassen. Nebst der

An den Eröffnungstagen vom 22. bis 24. Oktober erwarten die Kundinnen und Kunden im Neubau des Gewerbezentrums Sood zahlreiche Spezialangebote und diverse Attraktionen. Mit einer grosszügigen Tiefgarage im Haus, mit rund 140 Parkplätzen verteilt auf zwei Etagen, lässt es sich in der Landi Adliswil bequem einkaufen. Auf 1490 m2 Verkaufsfläche erwartet die Kundinnen und Kunden ein grosses Sortiment von rund 8000 Artikeln aus den Bereichen Haus und Garten, Landwirtschaft, Kleintierhaltung, Pflanzen und Sträu-

cher, alkoholfreie Getränke und Biere, Wein, Spirituosen, Mehl, Haushalt- und Freizeitbedarf sowie Obst und Gemüse. In den Landi-Laden integriert ist auch das neue Konzept «Natürlich vom Hof», das ausschliesslich bäuerliche Produkte aus der Region anbietet. Die Landi Albis will damit einen weiteren Beitrag für eine erfolgreich produzierende, regionale Landwirtschaft leisten. Da es sich um einen Abriss und Wiederaufbau eines Gebäudes handelt und sich die Parkplätze in der Tiefgarage des Gebäudes befinden, musste für den Bau dieses Landi-Ladens keine zusätzliche Grünfläche beansprucht werden. Das neue Gewerbezentrum befindet sich in

In Adliswil wartet eine grosse neue Filiale auf Kundschaft.

einem modernen Quartier in lebhafter Entwicklung. Die beiden Hauptmieter sind Landi und Aldi. Der Landi-Laden findet seinen Platz im Obergeschoss. Für die Kundschaft wird ein optimaler Abholservice geboten, indem sie mit ihrem Fahrzeug direkt auf die erste Etage fahren können, um dort grosse sperrige Ware einzuladen.

Weitere Infos zu den offenen Stellen unter www.jobs.amag.ch.

Felseneggbahn wechselt auf den Winterfahrplan Kabinen auf 15 Personen beschränkt

Mit der Zeitumstellung vom kommenden Sonntag, 25. Oktober, wechselt die Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg LAF auf den Winterfahrplan.

Die beiden Hauptmieter sind des neuen Gewerbezentrums sind Landi und Aldi. (Bilder zvg.)

Das Amag Carrosserie-Center schafft neue Stellen in der Region, und mit der Gemeinde Wettswil wurde ein Standort gewählt, der gut mit dem öffentlichen Verkehr erschlossen ist und über einen Anschluss an die Autobahn verfügt. Gut geschulte Fachkräfte sind wichtig, denn die heutigen Fertigungstechniken und Assistenzsysteme stellen neue Herausforderungen an eine Reparatur. Die Mitarbeitenden der Amag Carrosserie-Centers sind hochqualifiziert und spezialisiert. Einige Positionen wurden bereits besetzt, es gibt jedoch noch offene Stellen. Amag Automobil und Motoren AG

Der Winterfahrplan tritt am Sonntag, 25. Oktober, in Kraft und dauert bis Sonntag, 28. Februar 2021. Mit dem Winterfahrplan erfolgen die erste Fahrt am Morgen jeweils um 9.05 Uhr und die letzte Fahrt am Abend um 20.05 Uhr. Ausnahmen sind Freitag und Samstag, wo bis 22.05 Uhr gefahren wird. Die im Sommer eingeführten Schutzmassnahmen (Abstände, Hygiene) und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Kabine werden neu auf Personen ausgedehnt, die sich in der

Wartehalle befinden; den Gesichtsschutz müssen die Gäste selber mitbringen. Die Anzahl Personen pro Kabine ist zudem bis auf Weiteres auf 15 Personen beschränkt.

Revisionsarbeiten und neue Bremsen im März Von Montag, 1. März, bis Freitag, 26. März 2021, finden Revisionsarbeiten statt. Während dieser vier Wochen bleibt der Betrieb der LAF durchgehend eingestellt. Im Jahr 2021 werden zusätzlich zu den anfallenden Unterhaltsarbeiten die Betriebs- und Sicherheitsbremse sowie das Bremshydraulik-Aggregat ersetzt. LAF Infos unter www.laf.ch.

Aus kleinen Diskussionen entstand Grosses Die Landi Albis war schon seit mehreren Jahren auf der Suche nach einem geeigneten Standort, um einen eigenen Laden zu betreiben. Das langjährige Mitglied der Landi Albis Genossenschaft, Herbert Rüttimann, ebenfalls Mitglied eines hiesigen Jodlerklubs, gab seinem Gesangskollegen, Markus Schuler, welcher ein Mitarbeiter der Ruckstuhl Elektrotech AG ist, bei einer kleinen Diskussion den Anstoss für die Verhandlungen zwischen Clemens Ruckstuhl, Inhaber des Gebäudes Sood 36, und der Landi Albis. Clemens Ruckstuhl, Eigentümer der Ruckstuhl Elektrotech AG, plante auf diesem Grundstück einen Abriss der alten, bestehenden Gebäude und einen grossen Neubau. Nur kurze Zeit später, am 16. Januar 2018, stimmten an einer ausserordentlichen Generalversammlung die Mitglieder der Landi Albis dem zukunftsträchtigen Projekt zu. Am 1. Oktober 2018 erfolgte mit dem Spatenstich der Start des Gewerbezentrums im Sood 36 in Adliswil. Landi Albis

Viel gute Luft zum Atmen: Die Felsenegg ist auch in der kälteren Jahreszeit eine Reise wert. (Bild zvg.)


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Veranstaltungen

AGENDA

Mord ist Familiensache

Freitag, 23. Oktober

Freitag, 23. Oktober 2020

Ausstellungen Aeugst am Albis

Das Kinofoyer Lux zeigt einen klassischen, geistreichen Krimi

Affoltern am Albis

18.00–23.00: Chilbi. Erste Viertelstunde alle Bahnen gratis. Kronenplatz. 19.00: «DisTanz». Tanzprojekt 2020 vom Tanzraum Affoltern. Eine Choreografie zwischen Abstand und Nähe, zwischen Isolation und Zusammensein, von Philipp Egli. Aufgeführt von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Kasse und Bar 1 Std. vor Beginn. Aula Schulhaus Ennetgraben. 20.00: Der Konzern Report - ein neuer Film der Konzernverantwortung. 50-minütiger Dokumentarfilm als Entscheidungshilfe zur Abstimmung vom 29. November. Anschliessend Austausch. Maskenpflicht. Organisiert von Knonaueramt solidarisch. Chilehuus im Park, Zürichstrasse 94.

Ottenbach

20.15: «LaMarotte» auf «Tour de Säuliamt»: «Schönholzer?Schönholzer». Singer-Songwriter Markus Schönholzer, Regie Paul Steinmann. Bar/Abendkasse ab 19.30 Uhr. Gemeindesaal, Schulrain 12.

Am Donnerstag, 29. Oktober, um 20.15 Uhr läuft im Kinofoyer Lux in Affoltern der Film «Knives out». Harlan Trombey ist tot! Gestorben ist der Familienpatriarch in der Nacht nach der Feier zu seinem 85. Geburtstag. Wurde er umgebracht oder ist es Selbstmord? Im herrschaftlichen Haus, mit knarrenden Treppenstufen, viel Holz, zahlreichen Bücherregalen und Statuen erscheinen bald ein ermittelnder Polizist und der etwas blasierte Detektiv Benoit Blanc (Daniel Craig). Jeder steht unter Verdacht, die exzentrischen Familienmitglieder, wie auch das Hauspersonal. An möglichen Mördern mit Motiv mangelt es nicht! Ein Rätsel ist auch, wer wohl den lässig-eleganten Detektiv beauftragt hat? Die fintenrei-

Samstag, 24. Oktober Affoltern am Albis

08.00–12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Biogemüse, Obst, Eier, Milch, Brot, Gebäck und Naschereien, Blumen, Kaffee, tropische Früchte, Handarbeiten. Marktplatz. 13.00–23.00: Chilbi. Kronenplatz.

Hausen am Albis

20.15: «Stimmpro». Marcello Wick, Stimme, Andreas Paragioudakis, Instrumente. Einlass/Abendkasse um 19.45 Uhr (nach der GV des Vereins Kultur im Dorf). Gemeindesaal Weid.

Wettswil am Albis

14.00–16.00: Jassturnier für jede Frau und jeden Mann, mit Jahresklassement. Infos bei Karin und Richi Nydegger: 079 221 22 71 Rest. Hirschen, Stationsstrasse 38.

Sonntag, 25. Oktober Affoltern am Albis

10.00–18.00: Chilbi und Warenmarkt. Erweiterter Markt mit Giessenstrasse. Maskenpflicht. Chilbi auf dem Kronenplatz 11-20 Uhr. Untere Bahnhofstrasse. 15.00: «DisTanz». Tanzprojekt vom Tanzraum Affoltern. Choreografie von Philipp Egli zwischen Abstand und Nähe, zwischen Isolation und Zusammensein. Aufgeführt von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Kasse und Bar 14 Uhr. Aula Schulhaus Ennetgraben. 17.00: Panflötenkonzert mit Corona Panflötenensemble, Eintritt frei, Kollekte, Maskenpflicht. Reformierte Kirche.

Kappel am Albis

17.15: Musik und Wort im Klosterkeller. Geniale Komponistinnen:

warteten Wendungen. Die Auflösung ist weder so einfach noch so kompliziert. Der Film ist nicht nur ein unterhaltsamer Krimi, sondern auch eine Sittenkomödie über Privilegien, Klasse und die Bereitschaft, für den eigenen Wohlstand sinnbildlich oder auch tatsächlich über Leichen zu gehen. Die Starbesetzung von «Knives Out», vorab mit Daniel Craig, der noch mehr kann als nur James Bond, kann ihre Spielfreude unter Beweis stellen. Kinofoyer Lux «Knives out», Donnerstag, 29. Oktober, Aula

Der Krimi «Knives out» wartet mit einer Starbesetzung auf. (Bild zvg.)

Anmeldung nicht erforderlich, unabhängig von Kirchenzugehörigkeit. Pfarreizentrum der kath. Kirche St. Josef, Seewadelstrasse 13.

Montag, 26. Oktober

15.00: Reisetheater präsentiert: «Hänsel und Gretel» als Dialektmärchen. Aula Sekundarschulhaus, Schachenrain 1.

19.30: Klassik und Wein - Konzertaufnahmen in High Definition der Berliner Philharmoniker. Werke von drei Komponisten aus verschiedenen Epochen. In der Pause werden zur Musik passende Weine angeboten. Eintritt frei, Kollekte, keine Platzreservierung, Zentrum Kafimüli, im alten Kindergarten, Dorf, Weidhogerweg 11.

Dienstag, 27. Oktober Affoltern am Albis

19.00–21.30: Ein Abend in Dankbarkeit. Erlebnisabend mit gegenseitigem Austausch, kurzen Meditationen und Vertiefung von Gehörtem. Anmeldung: 044 760 12 77. Familienzentrum, Zürichstrasse 136. 19.30: «Das Tagebuch der Menschheit». Vortrag von Prof. Carel van Schalk. Eintritt frei, Hygiene- und Sicherheitsmassnahmen werden eingehalten. Reformierte Kirche.

Bonstetten

Kappel am Albis

17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.

Wettswil am Albis

10.00–10.30: Buchstart-Treff. Für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung und 14.30–15.00: «Gschichteziit» für Kinder von 3 bis 5 Jahren in Begleitung. Maskenpflicht für Erwachsene. Bibliothek, Dettenbühlstrasse 1.

Donnerstag, 29. Oktober Affoltern am Albis

11.15: Ortsvertretung Pro Senectute: KEIN Mittagstisch für Seniorinnen und Senioren, aufgrund der neusten Massnahmen des Bundesrats. 20.15: Jazz am Donnerstag. Mit «Joe Haider Sextett». Bar offen ab 19.30 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Chrischona Kirche, Alte Obfelderstrasse 24. 20.15: «Knives Out», Krimi von Rian Johnson mit Daniel Craig, Chris Evans, Ana de Armas. USA 2019, 130 Min., E/d. Kasse ab 19.30 Uhr, keine

Obfelden

16.00, 17.00, 18.00: Everdance Obfelden - Tanzen Ü60. Tanzen ohne Körperkontakt, mit der nötigen Distanz, aber voller Freude und Schwung. Schnuppern jederzeit möglich. Infos: www.everdance-obfelden.ch, Tel. 044 761 89 80, Helen Spörri. Mehrzweckraum Brunnmatt, Bächlerstrasse 11.

Craig, Chris Evans, Ana de Armas und anderen. USA 2019, 130 Minuten, E/d. Kasse geöffnet

che Spurensuche zu den Geheimnissen der Beteiligten bringt dabei allerhand Verrat und Missgunst ans Licht und überrascht mit gleich mehreren uner-

damals unterschätzt - heute im Rampenlicht. Mit Aischa Gündisch, Violine, Seraphina Rufer, Violoncello, und Lina Schwob, Klavier. Lesungen: Pfr. Volker Bleil. Eintritt frei/Kollekte. Maskenpflicht.

Stallikon

Ennetgraben. Krimi von Rian Johnson mit Daniel

ab 19.45 Uhr, Türöffnung um 20 Uhr. Die Bar bleibt geschlossen, keine Pause. Es besteht eine generelle Maskenpflicht.

Bar, Maskenpflicht. Kinofoyer Lux, Aula Schulhaus Ennetgraben.

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.

Mettmenstetten

19.30: Der Konzern Report - ein neuer Film der Konzernverantwortung. 50-minütiger Dokumentarfilm als Entscheidungshilfe zur Abstimmung vom 29. November. Maskenpflicht. Organisiert von Knonaueramt solidarisch. Katholische Kirche, Saal, Im Rüteli.

Obfelden

15.30, 16.30: Everdance Obfelden - Tanzen Ü60. Tanzen ohne Körperkontakt, mit der nötigen Distanz, aber voller Freude und Schwung. Schnuppern jederzeit möglich. Infos: www.everdance-obfelden. ch, Tel. 044 761 89 80, Helen Spörri. Mehrzweckraum Brunnmatt, Bächlerstrasse 11.

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Entdecken Sie den Unterschied». Alles hat weltweit immer Saison. Wer weiss noch, was saisonal reift? «Regional und saisonal» mit Ruth Bieri und Slow Food. Umwelt- und Klimaschutz beginnt auf dem eigenen Teller. Mo 8–11.30, 16–18.15, Di 8–11.30, Mi 8–11.30, 14–16.30, Do 8–11.30. Bis 8. Januar.

Affoltern am Albis

Chilehuus im Park, Zürichstrasse 94: «Corona und ich» - Menschen aus dem Bezirk stellen aus. Rund 50 Werke als Texte, Bilder, Bücher, Fotos, Songs, Cartoons, Tagebücher, Videos, Installationen. Teilweise auch im Freien (Zugang jederzeit) und in der Kirche (Zugang wochentags 9-18 Uhr) ausgestellt. Im Chilehuus wochentags 9-12 Uhr. Zusätzlich gesamte Ausstellung offen: Fr, 23. Oktober, 18-21, So, 8. November, 11-14 Uhr. Bis 21. November.

Affoltern am Albis

Kasinosaal, Marktplatz 1: Jurierte Ausstellung Ämtler Kunst 2020. 21 Künstlerinnen und Künstler aus dem Säuliamt. Fr 19–22, Sa 10–19, So 14–18

Kappel am Albis

Kloster Kappel, öffentliche Räume, Kappelerhof 5: «Wunsch nach Wandlung». Zeichnungen, Grafiken und Malereien von Jochen Maier. Wochentags 9-18 Uhr. Bis 22. November

Mettmenstetten

Pavillon maettmi50plus, Pfruendmattstrasse 5/7/9: Biodiversität Fliessgewässer 2019. Lebensgemeinschaften in den Bächen Mettmenstettens. Ergebnisse und Bilder einer Bestandesaufnahme 2019. So und Mo geschlossen, Gruppen/ Klassen jeweils nach Absprache, theodorfrey@bluewin.ch, 079 767 03 45. Fr 10–12, Sa 13–17. Bis 26. Oktober.

Wettswil am Albis

Agenda-Einträge Veranstaltungshinweise für die Agenda, jeweils in der FreitagAusgabe des «Anzeigers»: Angaben bis spätestens Montag, 10 Uhr, an: agenda@affolteranzeiger.ch.

Reformiertes Kirchgemeindehaus: Abstrakte Acrylkunstwerke von Ruth Moser, Stallikon, und Erika Manser, Oberlunkhofen. Besichtigungen sind auch vor und nach den Gottesdiensten möglich. Di 9–12, Do 14–16, 9–12. Bis Mitte Januar.

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ZUGER KINOPROGRAMM www.kinozug.ch

Seehof 041 726 10 01 Gotthard -02 Lux -03

DO 22.10.20 FR 23.10.20 SA 24.10.20 SO 25.10.20 MO 26.10.20 DI 27.10.20 MI 28.10.209

Mittwoch, 28. Oktober Affoltern am Albis

13.00–20.00: Chilbi. Kronenplatz. 19.00–21.00: «Spirit in Motion», getanztes Gebet. Leitung Claudia Schüpbach; Sakraltanzleiterin.

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Kinoprogramm Sins Dark Waters Täglich

KW 43 | Donnerstag 22. bis Mittwoch 28. Oktober

Kino Cinepol, Bahnhofstrasse 28, 5643 Sins Tel: 041 787 36 00

D 6(8)

D 12 (14) Die Misswahl D 8(10) Es ist zu Deinem Besten D 12 Jim Knopf & die Wilde 13 20.15 Täglich (auser So) 20.15 So 15.15 Sa So Mi 15.45 So 18.00 Sa So Mo Di Mi 20.15

Drachenreiter Sa So Mi

D 6 (8)

13.30

ACHTUNG! Neue Spielzeiten im Kino Gotthard!

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2. Woche ...........................

Gott, Du kannst ein.... D 8 Eden für Jeden Do F Do Frr 2200.1155 Do Fr Mo Di Mi Saa S S Soo 1188.0000 So

CH 8 Antebellum 18.00 Sa 11.00 So

CH-Premiere D (8)

18.00

Vamos Do Fr Di So

CH-Premiere Ov (12)

18.00 11.00

The Singing Club Fr Mo Di

14J 127 Min. 19:30 Edf A

20:15 Edf A

14:30 Edf A 20:15 Edf A

20:15 Edf A

19:30 Edf A

D 16 Der g geheime Garten D 6 (10) Meine Freundin Conny D 4/4 15.45 Sa Mi 15.45 18.00 Sa So Mi So 11.00 20.15

I am Greta Mo Mi Unser Boden Do Mi

DARK WATERS

D 10 The Secret 18.00 Sa So

Ov (12)

18.00

Yakari Sa So Mi

D 4/4

13.30

D 12 (14) Chaos auf der Feuerw r ache 13.30 18.00 Sa Mi 13.00 17.30 So

U25 Personen unter 25 Jahren erhalten das Ticket für CHF 10.00. / % Reduzierter Eintrittspreis. / Auf alle 3D-Vorstellungen wird ein Zuschlag von CHF 2.00 erhoben.

19:30 Edf A


Veranstaltungen

Freitag, 23. Oktober 2020

Der Konzern Report

Erstens kommt es anders als man zweitens denkt

Filmvorführungen in fünf Gemeinden

Wie geht frau konstruktiv mit Veränderungen um?

Coach und Supervisorin Esther Nogler gibt am Frauenabend am Freitag, 6. November, in der reformierten Kirche Mettmenstetten Impulse und praxistaugliche Tipps. Das Thema könnte aktueller nicht sein: Die gegenwärtige Pandemie verändert das Leben. Die Lage verändert sich ständig, und alle sind herausgefordert, sich immer wieder auf Veränderungen einzustellen und sich neu zu orientieren. Doch auch unabhängig von «Corona» gehören Veränderungen zum Leben. Manchmal sind Veränderungen erwünscht und willkommen; manchmal treten sie aber auch einfach ein. Mit manchen Veränderungen tut man sich äusserst schwer. Esther Nogler ist Coach und Supervisorin mit eigener Praxis in Wettswil und hat langjährige Erfahrung im Begleiten von Prozessen, die eine Veränderung anvisieren oder von einer Verände-

eingeladen, eigene Fragen und Erfahrungen einzubringen. Organisiert wird der Frauenabend von Jana Weiss, Sozialdiakonin in Mettmenstetten, Pfarrerin Claudia Mehl aus Maschwanden und der Affoltemer Pfarrerin Bettina Bartels, und wie immer sind Frauen aus dem ganzen Bezirk und aller Couleur herzlich willkommen! Eine Anmeldung bei einer der dreien (siehe unten) ist erbeten, doch steht grundsätzlich auch Kurzentschlossenen die Türe offen. In der Kirche besteht Maskenpflicht. Der Eintritt ist frei. «Erstens kommt es anders ...» – Frauenabend mit Esther Nogler am Freitag, 6. November,

Immer wieder im Leben ist Flexibilität gefragt. (Bild zvg.)

um 19.30 Uhr in der reformierten Kirche, Albisstrasse 10, Mettmenstetten. Anmeldung (gerne bis 2. November) unter jana.weiss@

rung angestossen wurden. In einem Referat erläutert sie, wie frau konstruktiv mit Veränderungen umgehen, Verunsicherung überwinden und das eigene Leben zuversichtlich gestalten kann. Selbstverständlich sind die Anwesenden

ref-mettmenstetten.ch, Telefon 043 466 83 25 oder claudia.mehl@kirche-maschwanden.ch, ref-affoltern.ch, Telefon 044 761 60 15. B. Bartels bietet auch einen Fahrdienst von und nach Affoltern an.

näre Gedanken machen Anna Angst. Als sie aber beobachtet, wie Zwingli die Nächstenliebe lebt und nicht nur predigt, «Zwingli» läuft in Bonstetten. (Bild zvg.) gerät sie mehr und mehr in seinen Bann. Doch Zwing- formieren beginnen, wird die Beziehung lis Erfolg wird rasch gefährlich. Seine von Zwingli und Anna auf eine harte Ideen lösen beinahe einen Bürgerkrieg Probe gestellt. Ref. Kirche Bonstetten aus und gleichzeitig entbrennt im inneren Zirkel der Bewegung ein Kampf um Freitag, 30. Oktober, 20 Uhr, ref. Kirche Bonstetten Macht und Deutungshoheit. Als sich die (Eintritt frei, freigegeben ab 12 Jahren). Anzahl katholischen Kräfte international zu Zuschauer begrenzt (Abstandsvorgaben).

«Vamos» läuft neu im Cinepol Sins Der neue Dokumentarfilm von Silvia Häselbarth Stolz läuft seit Donnerstag im Kino Cinepol. In der Matinée am Sonntag ist der jüngste Dokumentarfilm der Luzernerin als Schweizer Premiere im Programm. Bekannt wurde sie mit «Drei Brüder à la carte» über das Restaurant Küchen-Down Syndrom-Duo Wicki. «Vamos» porträtiert vier Personen in der Mitte des Lebens. Diese stehen durch verschiedene Umstände an einem Wendepunkt. Verlassen, verloren oder ohne Augenlicht müssen sie sich den Tatsachen stellen.

Gelingt ihnen der Dreh, sich noch einmal neu zu finden und von ihren Lasten und Zwängen zu befreien, oder drohen sie daran zu scheitern? Die Dokumentation im Breitbildformat ist spannend und gibt dem Publikum vielleicht auch etwas für den eigenen Lebensweg mit. Neben der Matinée läuft «Vamos» gemäss den Programmzeiten bereits seit Donnerstag und bis auf Weiteres im Programm des Kinos. Wegen der Abstandsregeln, welche im Kino gelten, wird empfohlen, vorab die Online- oder telefonische Reservierung zu benutzen. Jsabelle Arnold, Cinepol

«Vamos» zeigt Menschen, die an einem Wendepunkt stehen. (Bild zvg.) Kino Cinepol, Bahnhofstrasse 28, Sins. Telefon: 041 787 36 00, weitere Infos: www.cinepol.ch.

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A D L I S W I L

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Der Film lässt Menschen auf zwei Kontinenten zu Wort kommen, die durch die Tätigkeiten von Schweizer Konzernen geschädigt werden. Dick Marti und weitere Stimmen aus dem In- und Ausland erklären die Initiative und begründen, warum mit ihr klare Regeln verlangt werden. Im gegenwärtigen Hin und Her zwischen Befürwortern und Gegnern der Initiative rücken die Bilder des Films die Probleme auf die entscheidende Ebene: Es geht um Menschenrechte, auch jene

der Kinder, und um Schutz der Umwelt. Nicht spitzfindige juristische Problemstellungen oder – meist verdeckt – Angst vor kleineren Gewinnen der Grosskonzerne sollten im Zentrum der Überlegungen stehen, sondern die einfache Frage: Gilt für Schweizer Firmen auch im Ausland, was in der Schweiz selbstverständlich ist: Wer Schaden anrichtet, soll dafür haften. Knonaueramt Solidarisch An folgenden Orten wird der Film gezeigt (bitte Maske mitnehmen): Affoltern: Freitag, 23. Oktober, 20 Uhr, Chilehuus, anschliessend Austausch bei einem Apéro. Mettmenstetten: Donnerstag, 29.Oktober, um 19.30 Uhr, im Saal der katholischen Kirche. Obfelden: Samstag, 30. Oktober im Anschluss an eine Aktion um zirka 12 Uhr, in der Brunnmatt. Hausen: Donnerstag, 5. November, 20 Uhr, im Gemeindesaal. Hedingen: Dienstag, 10. November, 20 Uhr, im Chilehuus.

Der Weg zu sich selbst

Meditation im Familienzentrum Affoltern

Kino in der Kirche Bonstetten

Zürich im Jahr 1519. Die junge Witwe Anna Reinhart lebt ein karges Leben zwischen Furcht vor der Kirche und Sorgen um die Zukunft ihrer drei Kinder, als die Ankunft eines Mannes in der Stadt für Aufruhr sorgt: Der junge Priester Ulrich Zwingli tritt seine neue Stelle am Zürcher Grossmünster an und entfacht mit seinen Predigten gegen die Missstände der katholischen Kirche heftige Diskussionen. Zwinglis revolutio-

Der 50-minütige Dokumentarfilm ist eine interessante Entscheidungshilfe für Stimmbürgerinnen und Stimmbürger zur Abstimmung am 29. November über die Konzernverantwortungsinitiative. Er zeigt auf verständliche Weise, warum diese Initiative so wichtig ist.

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«Zwingli»

Nach der gelungenen Theateraufführung letztes Jahr ist nun auch der Film in der reformierten Kirche zu sehen.

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u e N

Am 30. Oktober startet ein fünfteiliger Meditationskurs mit der diplomierten Wellnesstrainerin und Gesprächstherapeutin Gabriella Steiner. Der Kurs dauert jeweils von 19.30 bis 21 Uhr. Wir leben in einer herausfordernden Zeit. Die schwierigen äusseren Umstände hinterlassen auch in unserem Inneren ihre Spuren. Es wird immer beschwerlicher, einen inneren Ausgleich zum Alltag und die auf uns einprasselnden Gegebenheiten zu finden. Hinzu kommt, dass den Menschen die dunklere Jahreszeit zusätzlich zu schaffen macht. Wie wäre es, die Augen zu schliessen und Schritt für Schritt ganz unabhängig von all dem, was draussen gerade passiert, wieder in eine innere Stabilität und Vertrauen zu kommen? Sozusagen ein Licht in sich anzuzünden, das von innen wärmt und Halt gibt? Meditation kann das und noch viel mehr. Meditation beruhigt den Geist und die ständig wandernden Gedanken und schafft Raum für neue Ansichten und Möglichkeiten im Leben. Meditieren kann inspirieren und stärken für kommende Aufgaben und Situationen. Menschen, die meditieren, sind ausgeglichener und können mit Veränderungen und Stresssituationen besser umgehen. Meditation wirkt dem Altern entgegen und kann sogar das Immunsystem stärken. Im Kurs im Familienzentrum geht es darum, verschiedene Meditationstechniken kennen zu lernen und eine

Zu innerer Ruhe finden. (Bild zvg.) eigene Meditationspraxis aufzubauen. Die Abende werden jeweils von einem bestimmten Thema begleitet, wie zum Beispiel inneres Kind, Vergebung, Dankbarkeit, Selbstliebe, Glaubenssätze, Atemtechniken, Klänge und viele weitere spannende Themen rund um Persönlichkeitsentwicklung und das, was den Menschen ausmacht. Einem persönlichen Austausch wird in diesem vertrauten Kreis ebenfalls angemessen Raum gegeben. Der Besuch eines Schnupperabends ist gegen Voranmeldung und für einen Unkostenbeitrag von 30 Franken jederzeit möglich. Familienzentrum Affoltern Familienzentrum Bezirk Affoltern, Zürichstrasse 136, Affoltern. Anmeldungen unter Tel. 044 760 12 77 oder kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Informationen und komplettes Kursangebot: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

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Veranstaltungen

Freitag, 23. Oktober 2020

«LaMarotte» bietet, was ein Kleintheater bieten kann Die nächsten zehn Tage bespielt «LaMarotte» Bühnen in Ottenbach und Affoltern und wandert nach Kappel Schönholzer & Schönholzer Von und mit Markus Schönholzer Regie: Paul Steinmann Schönholzer denkt über Schönholzer nach. Dabei entdeckt er zwei Stimmen in seiner Brust. Die eine will die Welt retten, die andere will lieber ausschlafen. Es beginnt ein Streit um die Sicht der Dinge und um die Gunst des Publikums. Wer gewinnt? Nach 90 Minuten Showdown ist nur eines klar: Der Songwriter geizt mit seinem zweiten abendfüllenden Programm nicht mit schönen Liedern und wilden Gedankengängen. Immer ehrlich, stets humorvoll und äusserst musikalisch. Heute Freitag, 23. Oktober, Gemeindesaal Ottenbach, Schulrain 12. Bar und Abendkasse ab 19.30 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30 Franken, mit KulturLegi 20 Franken.

Jazz am Donnerstag mit dem Joe Haider Sextett Joe Haider p, comp, arr. | Bert Joris tp, flh | Heinz von Hermann ts, fl | Johannes Herrlich tb | Raffaele Bossard b | Dominic Egli d, perc Seit über 60 Jahren ist Joe Haider in Sachen Jazz als Pianist, Komponist, Arrangeur und Pädagoge unterwegs. Das Sextett 2020/21 «As Time Goes By» ist sein neustes Projekt. «Nun bin ich ja inzwischen schon 84, aber immer noch frisch und munter dabei. Trotzdem muss ich langsam

schauen, wie es weitergeht. In meiner langen Karriere konnte ich viele Musikerkollegen kennenlernen und an vielen Konzerten als Pianist und Bandleader mitwirken. Dafür bin ich unendlich dankbar.» Joe Haider

illusionslos Partei für die Aussenseiter dieser Welt nimmt. Hanspeter MüllerDrossaart war am Schauspielhaus Zürich und am Burgtheater Wien tätig. Die Öffentlichkeit kennt ihn aus TV- und Film-Produktionen sowie als Vorleser bei Radio und Fernsehen.

Donnerstag, 22. Oktober, Chrischona Kirche Affoltern, Alte Obfelderstrasse 24. Bar und Türöffnung 19.30

Freitag, 30. Oktober, Gemeindesaal Ottenbach,

Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte

Schulrain 12, Bar und Abendkasse ab 19.30 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30 Franken, mit

Bajass Erzähltheater nach dem Roman von Flavio Steimann, Idee, Konzept & Spiel: Hanspeter Müller-Drossaart. Regie: Buschi Luginbühl. Musik: Till Löffler Auf dem abgelegenen Gandhof im stotzigen Luzerner Hinterland wurden der Bauer und seine Frau erschlagen aufgefunden. Kriminalkommissar Gauch macht sich noch vor Tagesanbruch auf, den Doppelmord aufzuklären. Schon bald zeigt sich, dass der Fall viel komplexer ist, als es zuerst den Anschein macht. Gauch schifft sich schliesslich auf dem Übersee-Dampfer Liberté ein, wo er kurz vor New York Bajass, den jugendlichen Täter und ehemaligen, übel behandelten Verdingbuben der ermordeten Bauersleute, stellt – und gehen lässt. Flavio Steimann bedient sich zwar des Genres Kriminalroman, aber «Bajass» ist vor allem eine psychologisch hochdifferenzierte, grossartige Milieuund Gesellschaftsstudie, die letztlich

KulturLegi 20 Franken.

Nahreise 7 – von Hausen nach Kappel Kultur und Natur im Säuliamt Reiseleitung: Urs Heinz Aerni: Journalist, Kulturvermittler und Ornithologe; Bernhard Schneider: Historiker und Kenner der Lokalgeschichte Die Wanderung findet nahe der Grenze zur Innerschweiz statt. Der Blick nach Süden zeigt den Übergang von der Moränenlandschaft des Mittellandes ins alpine Gebirge. Ob sich dies auch auf die Vogelwelt auswirkt? Nicht erst ab der Reformation war diese Grenze ohne kriegerische Mittel schwierig zu überwinden. Bereits im 12. Jahrhundert rüsteten die Freiherren von Eschenbach gegen Eindringlinge aus der Innerschweiz auf. Ab 1185 kristallisierten sich Konflikte zwischen plündernden Söldnerbanden aus der Innerschweiz und der Herrschaft Knonau heraus. Die Kappeler Kriege stellen das prominenteste Beispiel dar. Auf dem Hof Allen-

Für ein paar Stunden abtauchen Das Kino Mansarde in Muri zeigt demnächst die fesselnde Verfilmung der aktivistischen Schauspielerin «Jean Seberg – Against all Enemies» und die DramaKomödie «The Singing Club» über Soldatenfrauen, deren Männer in Afghanistan im Einsatz stehen. Als die Hollywood-Ikone Jean Seberg (Kristen Stewart) in den 60er-Jahren beginnt, sich für Bürgerrechte einzusetzen, sorgt sie für Schlagzeilen. Neben ihrem politischen Engagement unterstützt Seberg die Black-Panther-Bewegung auch finanziell. Spätestens ihre Affäre mit dem Aktivisten Hakim Jamal erweckt die Aufmerksamkeit des FBI, welches zwei Agenten auf die Schauspielerin ansetzt. Die ständige Beschattung und Einschüchterung arten zu einer regelrechten Hetzkampagne aus, unter deren Druck Jean zu zerbrechen droht. In glamourösen und authentischen Bildern fängt dieser Politthriller die spannungsgeladene Atmosphäre der Spätsechziger ein.

Die Musik als Zuflucht Das Leben als Gattin eines Soldaten an der Front kann schwierig sein, auch wenn die zähe Kate (Kristin Scott Thomas) sich dies nicht anmerken lässt. Mit den anderen Ehefrauen, deren Män-

Endlich kommt die Gelegenheit, um Spielsachen, Bücher, Puzzles, Spiele, Kinderkleider, Schuhe und andere nicht mehr benutzte Artikel zu verkaufen! Alles, was zu schade zum Wegwerfen ist, findet am Flohmarkt bestimmt eine glückliche neue Besitzerin! An jenem Samstag sind mehrere Stockwerke des Familienzentrums geöffnet. Es können Tische gemietet und die eigenen Sachen

winden, der etwa in der Mitte zwischen dem Milchsuppenstein und dem Zwinglidenkmal liegt, steht ein kleiner Imbiss bereit. Die Familien Ringger und Falkensammer bewirtschaften den Hof nebenberuflich mit viel Freude und Leidenschaft. Als Gast wird sich Gemeinderätin Carolina Hauser in einem Interview zu aktuellen Themen in Kappel äussern.

Samstag, 31. Oktober, ab 10 Uhr Kaffee und Gipfeli in der Bibliothek Hausen, Zugerstrasse 10. Start um 11 Uhr, Eintritt 25/18 Franken, mit KulturLegi 12 Franken, Essen 20 Franken. Ab 13 Uhr: Kürbissuppe, Weisswürstchen und eine Neuheit: Das Kappeler Klosterbier (Reservierung erwünscht).

Reservierungen für alle Anlässe erwünscht über

Peter Zürcher, «LaMarotte»

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Populäre Werke von Ludwig van Beethoven Concerto piccolo am 30. Oktober in der Kirche Obfelden.

Mit ihrem Einsatz nimmt Jean Seberg (Kristen Stewart) schwerwiegende Konsequenzen auf sich. (Bild zvg.) ner in Afghanistan kämpfen, muss sie auf einer Militärbasis in Grossbritannien ausharren. Um der Monotonie des Alltags und der ständigen Angst zu entkommen, gründet Kate kurzentschlossen einen Soldatenfrauen-Chor – den ersten seiner Art. Unterschiedlicher können die Laiensängerinnen nicht sein; was sie verbindet, ist die Musik. Trotzdem drohen die Differenzen innerhalb des Grüppchens und weitere Rückschläge die Aussicht auf Erfolg ins Wanken zu bringen. Immerhin steht ein grosser Auftritt auf dem Spiel …

feli und Kaffee und der beschwingten Verwechslungskomödie «La Daronne», mit Isabelle Huppert. Um 13.30 und 16 Uhr ist dann Familienkino angesagt: Der Animationsfilm «Meine Freundin Conni – Geheimnis um Kater Mau». Nebst sämtlichen Infos können Sitzplätze direkt unter www.kinomansarde reserviert werden. Kino Mansarde «Jean Seberg – Against all Enemies», Donnerstag, 29. Oktober, 18 Uhr und Freitag, 30. Oktober, 20.30 Uhr. «The Singing Club», Donnerstag, 29.

Diesen Sonntag: Kinomatinée und Kinderfilm Kino in Muri gibts bereits am Sonntag, 25. Oktober, um 11 Uhr mit Gratis-Gip-

Oktober, 20.30 Uhr und Freitag, 30. Oktober, 18 Uhr. Gemäss den neusten Covid-19-Erlassen des Bundes gilt ab sofort in den Kino Mansarde-Räumen ab 12 Jahren Maskenpflicht (ausser beim Konsumieren im Foyer).

Flohmarkt im Familienzentrum Am Samstag, 7. November, von 10 bis 13.30 Uhr findet wieder der beliebte Flohmarkt statt.

Die eindrückliche Klosteranlage in Kappel rückt immer wieder ins Blickfeld der 7. Etappe der beliebten Nahwanderung von «LaMarotte» (Bild Bernhard Schneider)

verkauft werden. Der Erlös aus dem Verkauf geht bis auf eine kleine Tischgebühr vollumfänglich an die fleissigen Verkäuferinnen und Verkäufer. Das Kafi ist währenddessen geöffnet und bietet frisch zubereitete Snacks, Schoggibrötli, Kaffee und verschiedene Getränke sowie feine Hot Dogs zu moderaten Preisen an.

Der Pianist Josef Rédai spielt in der Kirche Obfelden. (Bild zvg.) williges Stück, daher die Bezeichnung Capriccio. Ungarese weist auf einen lebhaften Charakter und Rhythmus hin. Das Konzert am Freitag, 30. Oktober, beginnt um 19 Uhr und dauert wie gewohnt eine halbe Stunde. Die «concerti piccoli» stehen unter dem Patronat der reformierten Kirche Obfelden. «Musik soll Freude sein.» Mit dem Besuch unterstützen die Konzertbesuchenden dieses Motto. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, ein Konzert voller Sturm, Temperament und Lebhaftigkeit zu geniessen. Marianne Voss, reformierte Kirche Obfelden Concerto piccolo no.4 mit Klaviermusik in der Kirche Obfelden, Freitag, 30. Oktober. Beginn 19 Uhr, Dauer bis zirka 19.30 Uhr. Eintritt frei, Kollekte.

Erlebnisnachmittag für Kinder

Familienzentrum Affoltern Familienzentrum Bezirk Affoltern, Zürichstrasse 136, Affoltern. Tisch mieten unter Telefon 044 760 12 77 (Montag, Donnerstag, Freitag). Oder per E-Mail an: mail@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Der Pianist Josef Rédai, geboren in Ungarn, absolvierte die Grundausbildung in der Blindenschule. Nach dem Musikgymnasium nahm er das Studium an der Musikuniversität Franz Liszt in Budapest auf. 1967 wurde er mit dem Diplom als Klavierkünstler und Pädagoge ausgezeichnet. Danach folgte ein Auslandstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz (Österreich). Josef Rédai unterrichtete als Klavierpädagoge in der Steiermark und in Worb (BE). Seine vielseitige Konzerttätigkeit führte ihn in mehrere europäische Länder und nach Mittelamerika. An diesem concerto piccolo am 30. Oktober in Obfelden widmet sich der Pianist dem grossen Meister Ludwig van Beethoven (1750–1827) anlässlich seines 250. Geburtstages. Im Konzert erklingen zwei sehr populäre Werke des Komponisten. Es sind dies die Klaviersonate Nr. 17 d-Moll op 31/2 «Der Sturm» mit den Sätzen Largo/Allegro, Adagio und Allegretto sowie das Rondo Capriccioso alla Ungarese «Wut über den verlorenen Groschen». Die Sonate in d-Moll erhielt die Bezeichnung «Der Sturm» nach einer Äusserung Beethovens bezugnehmend auf Shakespeares «Sturm». Der erste Satz bringt eine düstere, unruhige Stimmung zum Ausdruck, der zweite eine eher heitere und der dritte kennzeichnet sich durch eine tänzerische Art. Die «Wut über den verlorenen Groschen» ist ein ausschweifendes, eigen-

Altes macht neue Freude. (Bild zvg.)

Früchte und Samen, farbige Blätter, Vorbereitung auf den Winterschlaf ... Die Stiftung Reusstal lädt am Samstag, 31. Oktober, alle Kinder dazu ein, die herbstliche Natur zu entdecken. Geleitet wird der Anlass von Sarah Wettstein, Umweltgeowissenschafterin der Stiftung Reusstal. Diese Exkursion ist ausschliesslich für Kinder zwischen sechs und 12 Jahren in Begleitung Erwachsener be-

stimmt. Auch jüngere Geschwister sind unter Aufsicht herzlich willkommen. Anmeldung bis am Montag, 26. Oktober, an sarah.wettstein@stiftung-reusstal.ch. Stiftung Reusstal Treffpunkt: Parkplatz Reussbrücke RottenschwilUnterlunkhofen (westseitig), Beginn: 13.30 Uhr, Ende zirka 16 Uhr. Kosten: Erwachsene 12 Franken, Kinder 8 Franken. (jüngere Geschwister kostenlos).


Sport

Freitag, 23. Oktober 2020

Treffsichere Ämtler Schützen Glarner Sommercup 2020: Luftgewehr Auflage in Glarus Der Glarner Sommercup war der einzige bedeutende Anlass für das Luftgewehrschiessen im Sommer. Dementsprechend war das Interesse gross. Schon die Resultate der fünf Qualifikationsrunden von 30 Schuss versprachen einen hochstehenden Finalabend, denn Neuner waren bei den meisten Qualifizierten Mangelware. Der Beste war Ernst Zellweger mit 1498 von 1500 möglichen Punkten, gefolgt von Franz Schöpfer und Daniel Troger mit 1497. Für den Finalabend zählte aber nicht nur dieses Trio zum Favoritenkreis. Der spezielle Finalmodus mit vorgegebenen Schiesszeiten und Direktduellen verlangt nämlich neben perfekter Schiesstechnik auch Nervenstärke und gute Taktik. Auch etwas Glück wäre nicht zu verachten. Bereits die Startrunde brachte heisse Duelle, drei davon wurden erst mit einem Entscheidungsschuss entschieden. Der Affoltemer Vorjahressieger Heinz Hug bekam es mit dem amtierenden Schweizer Meister Alessandro Rota zu tun, den er nach Punktgleichheit mit dem besseren Zusatzschuss in die Hoffnungsrunde schickte. Auch die anderen Affoltemer gewannen ihre Duelle: Krystyna Brezek siegte gegen Franz Schöpfer, Caroline Hegetschweiler bezwang überraschend Hansueli Mettler, und Markus Tobler schickte Peter Schörg in die Hoffnungsrunde. Die Achtelfinals lebten von hochstehenden Duellen. So musste sich

Das Podest mit Caroline Hegetschweiler, Yvonne Margreth, dem Sieger Ernst Zellweger und Daniel Troger. (Bild zvg.) Krystyna Brezek trotz 197 Punkten ihrem Vereinskollegen Heinz Hug beugen. Erst im Shoot-Off entschieden wurden zwei Begegnungen. Alessandro Rota bezwang Hans Beyeler mit 10,7 zu 10,6. Beide hatten zuvor 199 geschossen. Auch das Frauenduell wurde 10,1 zu 10,0 entschieden. Caroline Hegetschweiler, Stallikon, für Affoltern schiessend, hatte gegen Francesca Sala das Glück im Zusatzschuss auf ihrer Seite.

Hegetschweiler war erst als Ersatz ins Finalturnier gekommen und auf Position 28 gesetzt, schoss aber sehr stark und auch sehr nervenstark. Im Viertelfinal brauchte Caroline Hegetschweiler kein Glück mehr, sondern schoss 199 und sich damit in den Halbfinal. Im Mittelpunkt stand das Duell zwischen Heinz Hug und Daniel Troger. Beide schossen das Maximum von zwanzig guten Zehnern. Im Shoot-Off hatte

Troger mit 10,4 zu 10,1 die Nase vorn. Heinz Hug musste ausscheiden, obwohl er keinen Punkt verloren hatte. Yvonne Margreth gewann gegen Rota mit den letzten Schüssen. Hansueli Mettler unterlag der Nummer 1, Ernst Zellweger. Im Halbfinal war Zellweger für Hegetschweiler eine zu hohe Hürde. Troger schoss wieder das Maximum, das schaffte aber auch seine Gegnerin Yvonne Margret. Im Shoot-Off war nach dem ersten Schuss wieder Gleichstand (je 10,6), mit einer 10,7 gegen 10,4 im zweiten Schuss konnte dann die dreifache Schweizer Meisterin den Finaleinzug feiern. Das Finaldrehbuch gäbe allein einen ganzen Roman. Ernst Zellweger ging in Führung, doch dann kam Yvonne Margret bis auf einen Zehntel heran. Erst im letzten Schuss schaffte Zellweger knapp den Sieg. Um Rang drei liess der Walliser Daniel Troger nichts anbrennen, doch Caroline Hegetschweiler blieb bis zum Schluss nahe dran und wurde verdient Vierte. Caroline Hegetschweiler war die überraschendste Teilnehmerin am Final. Sie kam erst vor drei Jahren durch einen privaten Anlass zum Schiessen und hat sich als Quereinsteigerin in kürzester Zeit der nationalen Spitze angenähert. Das Auflageschiessen mit dem Luftgewehr als feiner Sport und die gute Hilfe und Kameradschaft bei den Sportschützen Affoltern ermöglichten ihr einen guten Einstieg. Herzliche Gratulation zum vierten Rang! Heinz Hug, Sportschützen Affoltern

FC KMM erfüllt Pflicht

Zwei Topergebnisse

Der FC KMM war am vergangenen Montagmorgen bestens in Form: gegen den FC Inter Club Zurigo 1 erzielte er satte acht Treffer.

Vom 16. bis 18. Oktober wurde in Brugg die Schweizer Meisterschaft im 6-, 12-, 24- und 48-Stunden-Lauf ausgetragen. Mit Hubert Rinderknecht aus Stallikon und René Nüesch aus Obfelden nahmen auch zwei Ämtler teil.

FC Inter Club Zurigo 1 – FC KMM 1 4:8 (1:5)

Der FC KMM wollte an die gute Leistung der Vorwoche gegen den FC Red Star anknüpfen und den Drive mitnehmen, um die nächsten drei Punkte nach Hause zu bringen. An diesem schönen Herbstmorgen waren die Ämtler sofort wach, im Gegensatz zu den Zürchern. Nach dem Anpfiff dauerte es nur gerade wenige Sekunden, bis Mili Ismajlaj einen Fehlpass des Inter-Club-Schlussmanns gnadenlos ausnutzte und das 0:1 erzielte. Der Auftakt zum Schützenfest war damit gemacht. In der 15. Minute lancierte J. Steinemann mit einem präzisen langen Ball A. Mazza, dieser liess sich nicht zweimal bitten – 0:2 mit einem herrlichen Lupfer. Die Gastgeber aus Zürich waren bis zu ungefährlichen Aktionen nahe der Strafraumgrenze kaum zu sehen, im Gegensatz zu den Ämtlern, diese kombinierten sich immer wieder durch die Reihen und erarbeiteten sich Chancen, gefühlt im Minutentakt. Es lief die 28. Spielminute als A. Mazza, G. Ismajlaj in Szene setzte und dieser zum 0:3 traf. Zwei Zeigerumdrehungen später, war es N. Rama, welcher G. Ismajlaj in die Tiefe schickte. Dieser konnte den Ball erneut im Netz versenken. In der 30. Minute waren es erneut die Gäste aus dem Amt, Mili Ismajlaj auf G. Ismajlaj dieser zieht alleine aufs Tor – 0:4!

Mit vier Toren Vorsprung in die Pause Der FC KMM benötigte weitere drei Minuten und eine herrliche Ballstafette über vier Stationen, bis der Ball bei K. Ismajlaj landete, dieser zog aufs Tor – 0:5. In den folgenden Minuten nahmen die Ämtler das Tempo raus und so kamen auch die Zürcher zu einer Chance welche sie in der 43. Minute auch gleich zum 1:5 nutzten. Zu mehr reich-

te es bis zum Pausenpfiff dann nicht mehr. Nach der Pause startete die Elf aus dem Amt gleich mit vier neuen Kräften und sogleich fulminant. Der Ball war wieder wenige Sekunden freigegeben, als A. Kouadio, G Ismajlaj lancierte und dieser seinen Hattrick zum 1:6 vollendete. In der 50. Minute: N. Ahmeti bediente A. Kouadio mit einem genialen Pass, dieser wiederum spielte das Leder zu G. Ismajlaj, welcher sich die Chance zum 1:7 nicht nehmen liess. Die Zürcher, bis dato kaum zu sehen, kamen in der 54. Minute wie aus dem Nichts zum 2:7. Die Ämtler reagierten umgehend: L. Ismajlaj auf G. Ismjalaj – 2:8. Doch die Gastgeber wehrten sich gegen die Niederlage, in der 63. Minute wurde eine Unstimmigkeit in der Abwehr von der Nummer 9 gnadenlos zum 3:8 ausgenützt, auch die Nummer 9 der Zürcher traf mit diesem Tor zum dritten Mal. Es lief die 68. Minute, als die Gastgeber weiter an der Resultatkosmetik arbeiteten und zum 4:8 einnetzten. In der Folge schalteten die Gäste wieder einige Gänge hoch und kreierten nochmals mehrere Chancen. L. Ismajlaj wie auch A. Kouadio scheiterten jedoch aus aussichtsreicher Position. Natürlich liessen sich die Ämtler diesen Sieg nicht mehr nehmen, der Score blieb bis zum Schluss bei 4:8. Die Ämtler lieferten eine solide Leistung, eine solche wird auch am Sonntag, 25. Oktober, nötig sein: Dann gastiert Verfolger Centro Lusitano Zurich in Mettmenstetten.

Ämtler siegen in ihrer Alterskategorie

Hubert Rinderknecht nahm die zwölf Stunden-SM unter seine Füsse: Zur Geisterstunde um Mitternacht wurde der Lauf gestartet. Nach sehr gutem Beginn kam dann im Lauf des Morgens ein Durchhänger, es stellten sich Magenprobleme ein. Darum musste er eine 30-minütige Zwangspause einschalten. Laufen zum Gehen im Wechsel waren in der nächsten Zeit angesagt. Ab zirka 8 Uhr konnte er wieder sein gewohntes Tempo laufen, was mit dem ersten Platz in seiner Alterskategorie und 84.058 Kilometern belohnt wurde. Der andere Ämtler Sportler, René Nüesch, machte sich um 6 Uhr auf den Weg, um möglichst viele Runden inner-

halb der nächsten sechs Stunden zu laufen. Der Sechsstundenlauf gehörte auch zur Schweizer Meisterschaft. Nüesch versuchte ein gleichmässiges Tempo zu laufen und nur kurz anzuhalten, um etwas zu trinken. Zur Halbzeit lag Nüesch hinter seinen gesetzten Erwartungen zurück, also versuchte er etwas mehr Tempo zu machen, was auch gelang. Die angepeilten 54 Kilometer blieben für Nüesch jedoch unerreichbar. Um 12 Uhr war der Lauf dann für alle beendet, jeder Teilnehmer bekam ein paar Minuten vorher eine zweite Startnummer mit auf den Weg, um diese nach dem Ertönen der Schlusssirene auf den Boden zu legen. Nun konnten noch die Restmeter vermessen werden. Bei Nüesch resultierten nach sechs Stunden 50,466 Kilometer, was in der Schweizer Meisterschaft den 11. Rang ergab, in seiner Kategorie sogar den ersten Platz. René Nüesch

Bledi Ismailaj Juchhof 1, Zürich, 19. Oktober, Aufstellung:, A. Pogasian, J. Steinemann (Captain), B. Gjoshi (70. J. Ewason), E. Bala (70. L. Vollenweider), F. Sula (45. N. Ahmeti), B. Ismailaj (45. L. Sefedini), N. Rama, K. Ismajlaj (45. A. Kouadio), A. Mazza, Mili Ismajlaj (45. L. Ismajlaj), G. Ismajlaj (65. J. Lüthi) Bemerkungen: FC KMM ohne: D. Bekcic (Familie), D. Lüscher, R. Tschirky, A. Cantekin, M. Gjini, M. Ismajlaj, Y. Renold, D. Abbagnale (verletzt)

Hubert Rinderknecht wurde Erster in seiner Alterskategorie. (Bilder zvg.)

René Nüesch mit der Medaille und seinem Diplom.

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EM im Rahmen der Erwartungen Die Mountainbike-CrosscountryNachwuchsfahrer Jacqueline Schneebeli (U23) und Timo Müller (U19) haben die Europameisterschaften im Rahmen der Erwartungen beendet. Timo Müller begann das EM-Rennen am letzten Sonntag auf der anspruchsvollen Strecke am Monte Tamaro vielversprechend. Von der 28. Startposition konnte er sich in der ersten Steigung bis ans Hinterrad des späteren Silbermedaillengewinners Janis Baumann vorkämpfen. Während sich der Bündner im weiteren Verlauf des Wettkampfs bis an die Spitze vorarbeitete, kam der Mettmenstetter in einer staubigen Kurve zu Fall und büsste einen grossen Teil seiner guten Ausgangslage wieder ein. Doch Müller gab nicht auf und kämpfte sich kontinuierlich wieder zurück bis auf den 15. Platz. Er sagt: «Das Mental-Training bei Primin Christen hat Wunder gewirkt. Ich ertappte mich im ersten Moment nach dem Sturz, wie ich den Kopf und damit auch die Beine hängen lassen wollte. Gleichzeitig verspürte ich den starken Willen, mich an der Heim-EM nicht kampflos geschlagen zu geben. So kehrte der Kampfgeist zurück. Am Ende war ich zufrieden, weil ich alles gegeben habe.» Auch Jacqueline Schneebeli machte das Beste aus ihren Möglichkeiten. «Ich startete als 15. und erreichte das Ziel als 15.», kommentierte sie in den sozialen Medien ihre EM-Leistung, nicht ohne leise Ironie. Versöhnlich schob sie jedoch nach, dass sie zufrieden sei, denn sie habe ihr Bestes gegeben und jede Menge Spass am Fahren gehabt. Noch wichtiger aber war ihr, dass sie endlich wieder vor Publikum fahren konnte. Die WM und der Weltcup unter Publikumsausschluss und bei miesem Wetter waren etwas gar trostlos. (map.)

Nico Huter in der heiklen Querpassage. (Bild zvg.)

Rennform getestet Das Team IG Radquer von Mettmenstetten fuhr an der EKZ Cross Tour in Bern mit. Wer am Sonntag in Bern auf dem Gelände des Weyermannshaus Freibades vor Ort sein wollte, musste sich gemäss Covid-19-Schutzkonzept online registrieren. Trotz dieser Massnahmen und Einschränkungen lieferten sich die Athleten und Athletinnen spannende und packende Wettkämpfe. Auch wenn der Austragungsort nicht unbedingt einem klassischen Quergelände glich, hatten die Organisatoren mit viel Elan ein anspruchsvolles Renngelände gestaltet. Für die zirka 2500 Zuschauer hatte dies den Vorteil, dass das Gelände übersichtlich und gut zu Fuss begehbar war. Die Fahrer und Fahrerinnen der IG Radquer Mettmenstten konnten sich auf der schnellen Strecke gut in Szene setzen und ihre Rennform testen. Gemeldet und gestartet sind Rahel Burkhard (Elite und U19 Women), Nico Huter (U19 Men), Xeno Schiess (Amateure / Master) und Kuno Schiess (U15/U13). Am kommenden Sonntag kann sich das junge Team des IG-Radquer Mettmenstetten in Schneisingen erneut mit den Besten messen. Der Renntag beginnt um 10 Uhr. Urs Sigg


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Sport

Freitag, 23. Oktober 2020

Die Krise als Chance genutzt

Lernen, leisten, lachen

Der TC Wettswil blickt auf eine erfolgreiche Freiluftsaison zurück

Handballlager des HSV-Säuliamt in Mürren

Wie die meisten Sportvereine sah sich der Tennisclub Wettswil in der vergangenen Sommersaison durch die Corona-Krise mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert. Dank grossem Engagement von Vereinsleitung und Mitgliedern konnten sie gemeistert werden, so dass die Saisonbilanz erfreulich ausfällt.

55+, 3. Liga Damen 30+, 3. Liga Herren 35+) schafften es in ihrer jeweiligen Gruppe auf den Spitzenplatz. Sportlich war dies zwar von beschränkter Bedeutung, aber fürs Selbstwertgefühl trotzdem wohltuend. Die restlichen Vertreter des TCW tummelten sich im Mittelfeld.

Club-Meisterschaften ohne Abstriche Als unbegründet erwiesen sich mögliche Bedenken, die internen Clubmeisterschaften würden in Corona-Zeiten keinen Zuspruch finden. Für die Einzel-Clubmeisterschaften meldeten sich in den verschiedenen Kategorien insgesamt 60 Spielerinnen und Spieler an. Auch die Doppel- und Mixed-Meisterschaften konnten wie üblich durchgeführt werden. Zu Clubmeistern kürten sich: Sina Dürst (Damen Aktive), Yves Wiedemeier (Herren Aktive), Jan Kollros (Herren 40+), Sergio Catellani (Herren 60+), Bruno Rüegsegger (Herren ohne Lizenz), Luis Mäder (Junioren U16), Cyrill Moser (Junioren U12), Muriel Dogwiler/Sybille Häsler (Damen Doppel), Peter Kuen/Raoul Stocker (Herren Doppel), Sina Dürst/Marco Merazzi (Mixed).

Der erste, für Tennisbegeisterte überaus bittere Wermutstropfen war bereits zu Saisonbeginn zu schlucken. Die Plätze blieben wegen des Shutdowns im Rahmen der ersten Corona-Welle während acht Wochen gesperrt. Falls bei TCW-Mitgliedern Fieber ein Thema war, hatte es nicht wie üblich im Mai mit den anstehenden Interclub-Begegnungen zu tun. Nachdem am 11. Mai die Plätze unter Vorgabe eines speziellen Schutzkonzepts endlich freigegeben werden konnten, verflogen eventuelle Frustrationen von Mitgliedern dank einer Reihe kompensatorisch organisierter Anlässe aber rasch.

Reibungslose IC-Begegnungen Die Interclub-Meisterschaft wurde in diesem Jahr auf den Spätsommer verlegt. Der TCW trat wie in der letzten Saison mit 15 Teams an, was organisatorisch durch die Corona-Auflagen einigen Aufwand mit sich brachte. Mit zwei NLC-Teams, vier in der 1. Liga, zwei in der 2. Liga und sieben in der 3. Liga war der TCW sehr breit aufgestellt. Dass es in diesem Jahr – natürlich coronabedingt – keine Auf- und Absteiger gab, förderte die Experimentierfreude der Captains. So kamen im NLC-Team der Aktiven auch junge Nachwuchsspieler zum Einsatz, die zwar meist Lehrgeld zahlten, aber auch wertvolle Erfahrungen sammelten. Wenn ein R6-klassierter Spieler gegen ein R1 oder ein R3 gegen ein N4 antritt, kommt ein klares Resul-

Wettkampf-Atmospäre auch im Winter

Mit Schwung durch die Saison: Die Mitglieder des TC Wettswil liessen sich die Spiellaune nicht durch Corona trüben. (Bild zvg.)

Seit Anfang Oktober läuft der Winterbetrieb in den zwei Traglufthallen, die vier der sechs Plätze auf der Clubanlage überspannen. Und am kommenden Wochenende kommt bereits erstmals Wettkampf-Atmosphäre auf, wenn ambitionierte Wettkampfspielerinnen und -spieler am Herbstturnier des TC Wettswil aufeinandertreffen. Bruno Kesseli Hallenplätze für alle: Der TC Wettswil wird im Winter

tat nicht überraschend und ist gut zu verkraften. Doch trotz dieses selbstgewählten Handicaps konnte Wettswil in der Schlussabrechnung immerhin eine Mannschaft hinter sich lassen. Stolze drei TCW-Teams (1. Liga Herren

zum offenen Verein, da die Hallenplätze von allen Tennisinteressierten gemietet werden können. Zudem wird eine Reihe von Turnieren für Spielerinnen und Spieler mit einer Swiss-TennisLizenz durchgeführt. Infos: www.tcwettswil.ch -> Traglufthallen.

Ärgerliche Niederlage des FC Hausen Die Säuliämtler unterliegen dem Tabellenletzten Red Star 3 mit 0:2 Drei Punkte waren das Ziel der Hausemer im Match gegen den Tabellenletzten Red Star 3. Die Platzherren scheiterten jedoch am überragenden gegnerischen Goalie und an der Torumrandung. Nicht so die Gäste aus Zürich, die mit drei Punkten die Heimreise über den Albis antreten konnten. Bei perfektem Fussballwetter empfing der zehntplatzierte FC Hausen am letzten Sonntag im Jonentäli das Tabellenschlusslicht Red Star 3. Für beide Teams war es ein sehr wichtiges Spiel, da jeder Punkt in der Schlussabrechnung über den Verbleib in der 3. Liga entscheiden kann. Die erste Chance gehörte den Gästen. Nach einem Fehler im Hausemer Spielaufbau stand plötzlich ein Zürcher alleine vor Goalie Jan

Studerus, der den Schuss aber halten konnte. Die erste Möglichkeit für die Platzherren hatte nach 20 Minuten Michael Wüest mit einem Weitschuss, der jedoch vom gegnerischen Goalie Ektor Sotiropoulos pariert wurde. Ein paar Minuten später jubelten die Hausemer Fans schon, doch der Pfosten war beim Schuss von Kay Götschi der Spielverderber und den Nachschuss von Flurin Locher hielt Torhüter Sotiropoulos mit einem tollen Reflex.

Erfolgloses Anrennen der Hausemer Kurz vor der Halbzeit verpasste ein Zürcher Kopfball knapp den Hausemer Kasten, so dass die Teams torlos in die Pause gingen. Die ersten beiden Chancen der zweiten Halbzeit gehörten den Platzherren. Zuerst verfehlte Flurin Locher das Gehäuse aus einer guten

Position nur knapp und kurz darauf zeichnete sich der Zürcher Goalie mit einer klasse Parade nach einem Freistoss von Michael Wüest aus. In der 61. Minute konnte Red Star einen Freistoss verwerten. Der Zürcher Patrick Haas stieg am höchsten und versenkte das Leder mit einem Kopfball im Hausemer Tor. In der Folge rannte der FC Hausen an, kam dabei aber nur noch zu einer grossen Chance, als ein Hausemer Kopfball vom Zürcher Torhüter mit einem Reflex über die Torlatte gelenkt werden konnte. Red Star seinerseits nutzte in der 83. Minute einen Gegenstoss zum zweiten Treffer, den Claudio Cavazzi für Red Star erzielte. Damit war die Entscheidung gefallen. Der FC Hausen rutscht nun wegen der Niederlage auf Platz 11 ab. Red Star bleibt auf 12. Marco Bisa, Martin Platter

Die Hausemer im Abwehrdispositiv während eines Freistosses von Red Star 3, der nach einer Stunde zum verhängnisvollen 0:1 geführt hat. (Bild Marco Bisa)

Die Teilnehmenden genossen das Lager und hatten gemeinsam Spass. (Bild zvg.) «Päng» – ein krachender Schuss ins Lattenkreuz. So endete das letzte Training am Sonntag um 22 Uhr, dem ersten Tag des Handballlagers vom HSV-Säuliamt. Mehrere Stunden zuvor hatten wir uns in Affoltern bei der Turnhalle Stigeli getroffen. Zu unserem Glück durften wir das Handballlager trotz Covid-19 durchführen. Nachdem wir mit dem Car den kurvigen Brünig überquert hatten und mit der Luftseilbahn die steile Felswand hochgeschwebt waren, mussten wir auch schon die ersten Dorfrunden rennen. Nein, nicht irgendein Lauftraining, ein anstrengendes Höhentraining auf 1650 m ü. M., das einem den Atem nahm – wie übrigens auch der Ausblick direkt auf Eiger, Mönch und Jungfrau. Nach diesem ersten Lauftraining stürzten wir uns hungrig auf das Mittagessen. 40 Jugendliche und acht Trainer wohnten während fünf Tagen in einem Sportchalet. Alle Teilnehmer des Lagers (ausschliesslich Mitglieder des HSV-Säuliamt) waren in Trainingsteams zugeteilt. Am Montagmorgen mussten wir schon früh aufstehen und griffen am Frühstücksbuffet herzhaft zu. Es war neblig draussen, am Vorabend hatte es sogar geschneit und eine Schicht Schnee bedeckte den gefrorenen Boden. Die Kälte bekamen wir aber erst beim Lauftraining nach dem Frühstück zu spüren. Der Mangel an Sauerstoff und die Kälte machten uns beim Joggen Mühe. Doch immerhin: wer rannte, konnte sich warmhalten. Nach einer halben Stunde intensivem Joggen erreichten wir das Chalet und durften die Wärme in den gemütlichen Sesseln im Gemeinschaftsraum geniessen. Da wir das Handy nicht mitnehmen durften, was sich als durchaus sinnvoll herausstellte, haben wir uns damit beschäftigt, Schach, Tischtennis oder andere Spiele zu spielen. Neben den Trainings konnten wir viel Zeit mit

Freunden verbringen, lachen und zum Schach-Genie oder zum TischtennisKönig ernannt werden. Aber auch Disziplin war gefragt. Wir trainierten neben dem Laufen drei Mal täglich in der Halle (so viel wie sonst in einer Woche), jeweils für anderthalb oder zwei Stunden. Nicht nur Spielzüge, sondern auch Kraft, Kondition, Koordination, Geschwindigkeit und Technik. Das beste Training war am Ende des Tages aber immer noch die Praxis: Zwei Teams spielen gegeneinander, versuchen die Verteidigung des Gegners zu durchbrechen und den Ball am Torwart vorbei ins Tor zu schiessen. Das machte Spass! So nämlich lautete auch unser Motto: «Lernen, leisten, lachen». In den Alltag übersetzt: Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen. Viel Spass hatten wir auch in der Leistungsmannschaft (eines der drei Teams) als wir in einem Match gegen alle Trainer spielten. Laut Schiedsrichter gewannen wir sogar! Das ganze Lager versammelte sich in der Halle, um dieses Ereignis mitzuerleben. Auch die beiden anderen Mannschaften lieferten sich ein spannendes Match, zu dem sich wiederum viele Schaulustige aus dem Lager versammelten. Wer so viel Sport treibt, muss sich und besonders auch seine Muskeln entspannen. Die erste, eher etwas mühsame Variante, war das Ausdehnen. Die zweite und angenehmere lag direkt neben der Sporthalle in Form von warmem Sprudelwasser. Was für eine Wohltat, sich ins heisse Bad zu setzen, sich den Rücken von Düsen massieren zu lassen und das Panorama von Eiger, Mönch und Jungfrau zu begucken! Höhepunkt war die Schneeballschlacht gegen die Trainer am Donnerstag, nachdem es so viel geschneit hatte. In Erinnerung bleiben eine lehrreiche Zeit und der Spass, den wir miteinander hatten. Fredrik Gmür (Spieler U15)

Siegen ist Pflicht

3. Liga: FC Republika Srpska – FC Affoltern Die Fans des FCA erlebten in den vergangenen Wochen ein Wechselbad der Gefühle: Über nun fünf Meisterschaftsspiele wechselten sich Siege und Niederlagen ab. Nun ist es an der Zeit, diesen Trend gegen den FC Republika Srpska zu durchbrechen und voll zu punkten. Während das Team um Coach Jevremovic in den vergangenen Wochen Siege gegen Srbija, Industrie Turicum und NK Croatia verzeichnen konnte, musste man sich gleichzeitig gegen Kosova und Engstringen geschlagen geben. Dabei ist zu erkennen, dass sich das Team besonders gegen vermeintlich schlechtere Gegner besonders schwer tut. Nun steht mit dem FC Republika Srpska ein Gegner gegenüber, der ein hervorragender Gradmesser für die momentane Form des FCA sein wird. So verlor der FC Republika Srpska zwar gegen den Tabellenersten bis Tabellendritten, gewann aber auch gegen alle

Mannschaften, die sich zurzeit unter ihnen befinden. Somit zeigen sie eine sehr konstante Leistung und eine Niederlage gegen sie würde indizieren, dass der FCA nicht zur Tabellenspitze gehört. Gegen gute Gegner schlägt sich der FCA tendenziell besser und zeigt auch attraktiven Fussball. Dies lässt hoffen, dass eine motivierte und konzentrierte Truppe auftreten wird, die zeigt, welche Qualitäten im Kader des FCA stecken. Eine Niederlage würde zwar dank weniger Strafpunkte zu keinem Rangverlust führen, brächte das Fanionteam jedoch in eine deutlich unkomfortablere Lage. Diese Partie wird am Sonntag, 25. November, um 12 Uhr im Juchhof 2 ausgetragen. Patrick Hutzler, FCA Heimspiele vom Wochenende: Freitag, 20.15 Uhr, Senioren 30+P – Freienbach/Wollerau; Samstag, 10 Uhr: Jun Ec – Urdorf, Jun Db – Wollerau, Jun Eb – Birmensdorf, 12 Uhr: Jun Dc – KilchbergRüschlikon, 14 Uhr: Juniorinnen C – Team Furttal Zürich, 15 Uhr: Jun Dd – Wettswil-Bonstetten, 16 Uhr: Juniorinnen D – Wädenswil, Team Region Affoltern – Oberrieden; Sonntag, 13 Uhr, FCA Frauen 1 – Schlieren 2, 15 Uhr: Jun A+ - Wollishofen.


Extra

Freitag, 23. Oktober 2020

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«Spannend, mit Jugendlichen unterwegs zu sein»

HERKÖMMLICHES

In petto Der umgangssprachliche Ausdruck in petto kommt aus dem Italienischen und bedeutet: Etwas in Bereitschaft haben, vorhaben. Oder bildlich gesprochen: Etwas mit sich herumtragen. Und wo trägt man es mit sich herum? In petto eben – in der Brust. «Petto» ist das italienische Wort für Brust, lateinisch «pectus». Bleibt zu hoffen, dass das erwähnte Vorhaben nicht zur Angina pectoris (schmerzhafte Durchblutungsstörung des Herzens) führt. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die

Menschen im Säuliamt: Marco Müller ist seit zehn Jahren Jugendarbeiter im Oberamt Dekorationsgestalter war sein erster Beruf, heute ist Marco Müller in Hausen als Jugendarbeiter tätig. Die Kreativität kommt ihm bei der Arbeit mit den Jugendlichen zugute. Er schätzt die spannende und auch herausfordernde Aufgabe, bei der stets alles in Bewegung ist. Mit Marco Müller sprach Marianne Voss

mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

VOLG-REZEPT

Pouletvögel mit ErdnussKräuterfüllung

Zutaten für 4 Personen 4 Pouletbrüstchen Pfeffer aus der Mühle 1 Knoblauchzehe 50 g Erdnüsse geschält und gesalzen 1 Bund Peterli 8 Salbeiblätter 8 Tranche Bratspeck 1 TL Erdnussöl 1 dl Bouillon

Zubereitung Pouletbrüstchen mit einem scharfen Messer aufschneiden, auseinanderklappen und flachklopfen. Mit Pfeffer würzen. Knoblauchzehe pressen, Erdnüsse fein hacken, Peterli und Salbei fein schneiden und alles mischen. Auf die Pouletbrüstchen verteilen. Aufrollen und mit Speck umwickeln. Im heissen Öl bei kleiner Hitze rundum zirka 15 Minuten braten. Bratensatz mit Bouillon ablöschen und aufkochen. Tipp: mit Ebly und Saisongemüse anrichten. Weitere Rezepte unter www.volg.ch/dorfplatz/rezepte.

«Meine Arbeit hier ist genau die richtige Herausforderung für mich. Ich habe wirklich einen super Job.» Der Jugendarbeiter Marco Müller sitzt auf dem Sofa im Jugendtreff Chratz in Hausen und berichtet, was ihn an seiner Arbeit so begeistert: «Mit den Jugendlichen ist stets alles in Bewegung. Es ist spannend, mit ihnen unterwegs zu sein, mit ihnen einen Weg zu gehen mit Höhen und Tiefen. Ich bin aber auch gefordert, immer wieder Neues aufzugleisen. Und zudem mag ich die Lebendigkeit und die Begeisterungsfähigkeit der jungen Menschen.» Klar, manchmal müsse er auch als Blitzableiter für Frust hinhalten, doch das dürfe er nicht persönlich nehmen. Zusammen mit seiner Mitarbeiterin Chantal Eicher ist er bestrebt, dass die Jugendlichen hierher in den Treff kommen und auch selber aktiv sind. Manchmal klappt das und dann wird zusammen gespielt oder es entsteht etwas Kreatives. «Es sind mal mehr hier, mal weniger, stets schwankend, wie die Börsenkurse.» Schwierig sei heute die Verbindlichkeit. «Bei Projekten ist es nicht einfach, die Jugendlichen zu einer Anmeldung zu bewegen.» Marco Müller hatte aber mit Projekten auch schon grossen Erfolg. Ein Gestaltungsprojekt wurde 2016 sogar mit einem Preis ausgezeichnet. Es freut Marco Müller ganz besonders, wenn er die Früchte seiner Arbeit sehen kann. «Das ist schon extrem schön, wenn ich nach ein paar Jahren die jungen Erwachsenen wieder treffe und sehe, wie sie das Leben packen, positive Veränderungen durchgemacht haben und auch gelernt haben, mit Suchtmitteln umzugehen.»

Vertrauliche Gespräche Dem Jugendarbeiter macht manchmal das Image des Treffs zu schaffen. «Da schwirren in vielen Köpfen Vorurteile und Ängste herum.» Und er ergänzt: «Klar, die sind verständlich und auch

Marco Müller im Jugendtreff Chratz in Hausen. Die originellen Figuren mit den Piktogrammen gefallen ihm als Raumdekoration besonders gut. (Bild Marianne Voss.) nicht ganz unbegründet.» Doch er wolle klarstellen, dass während der Öffnungszeiten des Treffs immer Fachpersonen vor Ort seien. «Dann wird hier nicht gekifft und auch nicht getrunken.» Um das generationenübergreifende Gespräch im Dorf zu fördern, organisieren die beiden Jugendarbeiter alle zwei Monate auf dem Postplatz einen kleinen Event. «Wir grillieren Würste, servieren Suppe, verteilen Glace oder schenken Punsch aus.» Das komme jeweils gut an bei der Bevölkerung. Marco Müller und Chantal Eicher suchen die Jugendlichen an gewissen Abenden auch an ihren eigenen Treffpunkten auf und unterhalten sich persönlich mit ihnen. «Da entstehen oftmals vertrauliche Gespräche, in welchen zum Beispiel schwierige familiäre Situationen zur Sprache kommen können.»

Soziales und pädagogisches Engagement Marco Müller ist in Ottenbach aufgewachsen und hat auch dort die Schulen besucht. «Es zog mich aber schon während der Lehre stark nach Zürich. Ich liebte das bunt gemischte Leben in den Kreisen 4 und 5.» In Zürich bezog er dann auch seine erste eigene Wohnung. Nach einem Gestaltungsjahr an der F+F

Schule für Kunst und Design – «das war mein schönstes Schuljahr» – und einem 10. Schuljahr in Urdorf konnte er bei Globus die Lehre als Dekorationsgestalter absolvieren. «Zehn Jahre habe ich für Globus gearbeitet, das war eine ganz gute Zeit. Das Klima im Team war angenehm, und die Arbeit machte Spass.» Der Wunsch nach etwas Neuem und auch das Bedürfnis nach einer Reduktion des Arbeitspensums wurden bei ihm im Laufe der Zeit aber immer stärker. «Ich wechselte zu einer ganz anderen Tätigkeit und arbeitete in einem Hort in der Stadt Zürich mit Kindern vom Kindergarten bis zur 6. Klasse.» Während dieser Zeit entdeckte er seine Freude am sozialen und pädagogischen Engagement. Als vor zehn Jahren in Hausen ein Jugendarbeiter für die Offene Jugendarbeit Oberamt gesucht wurde, bewarb er sich. «Ich erhielt die Stelle. Die Ausbildung zum Sozialpädagogen absolvierte ich dann berufsbegleitend.»

Einfach zufrieden sein Marco Müller wohnt jetzt in Bonstetten. «Das ist noch immer nah genug an Zürich, und Hausen ist von dort gut mit dem öV erreichbar.» In seiner Freizeit beschäftigt er sich kreativ. «Ich male,

gestalte Plastiken oder kreiere auch Illustrationen.» Täglich sei er mit seinem Skateboard unterwegs. «Viele kennen mich so, wenn ich zum Bahnhof oder zum Bus rolle.» Er sei kein Vereinsmensch, doch die Politik interessiere ihn durchaus. Er verfolge mit, was laufe, und gehe auch fast immer abstimmen und wählen. Von sich selber sagt Marco Müller: «Ich bin ein positiver Mensch. Ich mag die Flut der negativen Nachrichten nicht, die ziehen mich eher runter.» Er wünsche sich, dass die Menschen hier in der Schweiz mal einfach zufrieden sein könnten. «Wir leben doch so privilegiert hier. Ich hoffe, dass die Coronakrise einen positiven Effekt haben kann und viele realisieren, was wir alles haben und wie gut es uns geht.»

Serie «Menschen im Säuliamt» In der Serie «Menschen in Säuliamt» berichtet Marianne Voss in loser Folge aus dem Leben von Menschen - ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt -, die im Säuliamt wohnen oder hier ihren Arbeitsplatz haben.

WETTER

Naturschutz, Seen und Rebberge

Heute Basel 13° 15° Zürich 11° 15°

Affoltern

Ämtler wanderten zur Kartause Ittingen

St.Gallen 11° 15°

11° 15°

Luzern 11° 15°

Neuchâtel 11° 13°

Bern 11° 14° Interlaken 10° 15°

Aussichten

min °C max °C

St.Moritz 5° 8°

Sion 11° 16°

Genève 12° 15°

Samstag

Sonntag

Chur 12° 17°

Bellinzona 12° 14°

Montag

Dienstag

Mittwoch

Alpennordseite

9° 16°

5° 15°

6° 10°

4° 10°

3° 11°

Alpensüdseite

11° 19°

11° 16°

11° 13°

8° 14°

7° 15°

LEBENSWEISHEIT «Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende.» (Indisches Sprichwort)

Die leichte Wanderung führte im Thurgau von Nussbaumen durch das Naturschutzgebiet mit drei malerischen Seen zur Kartause Ittingen und bis Frauenfeld. Mit der Bahn und dem Postauto ging es über Winterthur und Stammheim nach Nussbaumen. Nach einer Kaffeepause führte die Wanderung auf Feldwegen mitten durch Wälder, Wiesen und Felder ins Naturschutzgebiet mit drei malerischen Seen: Nussbaumer-, Hüttwiler- und Hasesee. Im Moos, beim ehemaligen Elternhaus der Frau des Wanderleiters, wurde die Gruppe mit einem selbstgemachten Glühmost überrascht. Dann ging es weiter Richtung Uerschhausen nach Trüttlikon und nach einer leichten Steigung auf eine Krete, mit wunderbarer Sicht auf das Seebachund das Thurtal. Nun führte der Weg hinab zum Rebberg und am oberen Rand des Rebberges entlang bis Uesslin-

Die Ämtler Wandergruppe vor dem Hofladen der Kartause Ittingen. (Bild zvg.) gen-Iselisberg und durch den Wald zur Kartause Ittingen. Dank einer guten Zusammenarbeit von Staat, Wirtschaft und Bevölkerung ist die ehemalige Klosteranlage heute ein lebendiges Kulturund Tagungszentrum. Nach dem Mittagessen gab es einen Rundgang durch die traumhaften Gartenanlagen. Von Warth aus führt der Weg in einer Stunde über die Thur und entlang

des Flüsschens Murg durch den gleichnamigen Auenpark in die Kantonshauptstadt Frauenfeld. Auf diesem Abschnitt sind die Anliegen der Erholungssuchenden, der Biodiversität und des Hochwasserschutzes vorbildlich vereint, was der Schweizer Heimatschutz mit dem Schulthess Gartenpreis 2017 auszeichnete. Dölf Gabriel, Wanderleiter www.miteinanderwandern.ch.


FC WettswilH O PP Bonstetten

Erstes Heimspiel als Spitzenreiter – WB empfängt Winterthur II Morgen Samstagnachmittag macht die U21Equipe, der FC Winterthur II, seine Visite auf dem Wettswiler Moos. Die Ämtler wollen alles dafür tun, um den Platz an der Sonne, die Tabellenführung, zu verteidigen und weitere drei Punkte zu erobern. Der Blick auf die Rangliste macht aus Sicht Wettswil-Bonstettens grosse Freude. Zwar mit einem Spiel mehr, aber auch drei Punkten Vorsprung, stehen die Rotschwarzen an der Spitze. Auch wenn allen Akteuren klar ist, dass dies höchstens eine Momentaufnahme darstellt, zeigt die Zwischenbilanz auf, dass auch in diesem Jahr auf dem Moos hervorragende Arbeit geleistet wird. Immerhin sind bereits neun Runden gespielt und zumindest das Mitwirken in der Spitzengruppe zeigt, dass der FCWB auch heuer zu den Topteams gezählt werden darf. Spieler und Trainerteam sind andererseits auch klug genug zu wissen, dass damit noch nicht allzuviel erreicht ist und weiterhin Woche für Woche Topleistungen abgerufen werden müssen. Nun heisst die Herausforderung Winterthur. Entgegen anderer U-Teams stellen die Eulachstädter eine kräftige Mannschaft. Natürlich besteht auch Winterthur aus vielen jungen Spielern, die Mischung mit arrivierten und robusten Kräften ist allerdings grösser als anders-

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wo. Die Partie dürfte für «Winti» richtungsweisend sein. Gelingt in Wettswil ein Exploit, kann man sich wohl nochmals nach vorne ausrichten, bei einer Niederlage müsste man sich nach hinten orientieren. Nur ganz knapp verlor Winterthur vor Wochenfrist in Thalwil, der Auftritt als solcher war jedoch gut. FCWB konnte Batterien wieder aufladen Nach zuletzt drei Spielen innert sieben Tagen ging es bei WB unter der Woche darum, einerseits den Akku wieder aufzuladen und andererseits trotzdem fokussiert und mit angepasster Intensität zu arbeiten. Zudem wird Trainer Oswald auch mental auf seine Kicker eingewirkt haben. Ein Spiel als gejagter Tabellenführer zu bestreiten erfordert noch mehr Gespür, Kaltblütigkeit und Demut als gewöhnlich. Das vielzitierte Unterschätzen eines Gegners dürfte dieser gereiften Mannschaft nicht passieren. «Wir wissen haargenau was es braucht. Die Mentalität aller ist grossartig, in jedem Training wollen wir unsere Grenzen ausloten. Natürlich werden auch Rückschläge kommen, aber ich weiss, dass wir in jedem Spiel höchstmögliche Einstellung und vor allem Motivation mitbringen, um uns auch zu belohnen», zementiert Captain Flavio Peter die Ansprüche dieser hungrigen Truppe. Kommt dazu, dass WB inzwischen über ein breites und fast gleichwertiges Kader verfügt, und es sich so kein Spieler erlauben kann, minimal nachzulassen. Gerade weil man zuhause spielt und nicht verteidigen sondern nachlegen will, darf morgen Samstag eine offensive Ämtler Mannschaft erwartet werden, die unbedingt drei Punkte will. Ankick ist wie gewohnt um 16.00 Uhr. (AWy) 1. L

iga

FCWB 1 – FC Winterthur 2

Samstag, 24. Oktober 2020 16.00 Uhr, Sportplatz Moos, Wettswil

Im Fokus das «Vieri», ebenfalls Tabellenführer Äusserst erfreulich, dass bei WB auch ums Fanionteam herum sehr gut gearbeitet wird. So weiss zum Beispiel die vierte Aktivmannschaft in der vierten Liga zu begeistern. Von vielen unbeachtet zeigt die Truppe um das Trainerduo Flachsmann/ Schneebeli Woche für Woche starke Leistungen und grüsst aktuell für viele überraschend vom

Leaderthron der Gruppe 3. Am Sonntagnachmittag empfängt man um 14.30 Uhr zuhause den SV Höngg. Die Stadtzürcher sind etwas weiter hinten klassiert, ein Heimsieg ist daher das erklärte Ziel der symphatischen vierten Mannschaft WBs. Schön, wenn auch sie ihr Können einer grossen Anhängerschaft demonstrieren darf. (AWy)

Wie in den letzten Partien möchte WB Spektakel bieten – und sich und seine Fans mittels Sieg beglücken. (Bild Kaspar Köchli)

Erweiterte Maskenpflicht auf dem Moos Aufgrund gefällter Behördenentscheide hat auch der FCWB sein Corona-Schutzkonzept angepasst. So gilt auf der gesamten Anlage (innen und aussen) ab sofort eine Maskenpflicht und alle Besucher der Spiele sind aufgefordert, eine Maske mitzubringen. Ausgenommen von dieser Pflicht sind einzig die Spieler und Trainerstaff während der Spiele auf dem Spielfeld sowie Kinder unter 12 Jahren. Weiterhin absolute Pflicht ist die Registrierung für jede Besucherin und jeden Besucher. Dies kann ganz einfach via SMS, QR-Code oder Liste im Clublokal erfolgen. Alle Infos dazu auf der WBHomepage www.fcwb.ch/contact_tracing. Der ganze FCWB hofft, dass diese Vorschriften ohne Ausnahme eingehalten werden – und dennoch zahlreiche Zuschauer den Weg an die verschiedenen Heimspiele finden. Jetzt erst recht soll

FC Urdorf 1 – FCWB 2

a Lig

Sonntag, 25. Oktober 2020 2. 10.15 Uhr, Sportplatz Chlösterli, Urdorf

Alles über WB: www.fcwb.ch

die Solidarität mit dem Verein unterstrichen werden und die WB-Familie zusammenstehen. (AWy)

Alle WB-Spiele vom Weekend Fr, 23.10. Sen. 40+ – Witikon-Neumünster Sen. 30+ – Schwamendingen Sa, 24.10. Siebnen – Jun. Eb Jun. Dc – Horgen Jun. Ed – Oberrieden Jun. Ec – Wiedikon Jun. Db – Langnau a.A. Horgen – Jun. Cb Jun. Ca – Thalwil Jun. Ea – LetziKids FCWB 1 – Winterthur 2 Siebnen –Jun. Da Küssnacht Weggis – Jun. Ba (JL) Rothenburg – Jun. Aa (JL) So, 25.10. Urdorf 1 – FCWB 2 FCWB 3 – Bosna Zürich 1 Zürich City – Jun. Ab United Zürich – Jun. Bb FCWB 4 – Höngg 3

20.15 Uhr 21.00 Uhr 09.30 Uhr 10.00 Uhr 10.00 Uhr 10.00 Uhr 12.30 Uhr 13.00 Uhr 13.00 Uhr 13.00 Uhr 16.00 Uhr 16.30 Uhr 17.30 Uhr 20.15 Uhr 10.15 Uhr 12.00 Uhr 12.00 Uhr 14.00 Uhr 14.30 Uhr

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