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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 083 I 172. Jahrgang I Dienstag, 23. Oktober 2018

Freiwillige würdigen

In dritter Generation

Das Haus zum Seewadel bietet Fortbildungen und Austausch. > Seite 5

Garage Perin in Affoltern: Es begann mit einer Schweiz-Reise. > Seite 8

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Halbes Jahrhundert Eichhorn Zäune AG in Ottenbach feierte das 50-Jahre-Jubiläum mit Kunden und Freunden. > Seite 8

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Bilder und Skulpturen Die Galerie Märtplatz in Affoltern zeigt Werke von Erika Hartmann und Elisabeth Jacob. > Seite 9

Von plündernden Söldnern und mordenden Singvögeln Nahreise des «LaMarotte» mit überraschenden Kombinationen Was haben Geschichte und Vogelkunde miteinander zu tun? Ganz viel, wie die zweite Nahwanderung des Kulturkellers LaMarotte von Hedingen nach Bonstetten zeigte. Vogelkundler Urs Heinz Aerni und Historiker Bernhard Schneider sprachen in lockerem Stil Zusammenhänge an. ................................................... von bernhard schneider Der süsse kleine Neuntöter hat eine besondere Form der Brautwerbung entwickelt: Das Männchen spiesst in einer Hecke auf Dornen Eidechsen und andere Beutetiere auf, um den Weibchen zu imponieren. Urs Heinz Aerni begründete mit diesem Beispiel, weshalb man nicht mehr von Raubvögeln spreche, da auch manche Singvögel keineswegs nur Kernen picken.

Urs Heinz Aerni und Bernhard Schneider zeigten unterwegs ornithologische und historische Zusammenhänge auf. (Bild Erika Schmid) Bei den Söldnern des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit dagegen hatte das Töten handfestere Gründe: Plündern war ihr Haupterwerb und ein toter Soldat – ob Freund oder Feind – eine Quelle dazu. Dieses Prinzip der Finanzierung der Soldaten

wurde bei der Gründung des Bundesstaates 1848 vergessen, ein Fehler, der sich während des Ersten Weltkriegs 1914 bis 1918 schmerzlich bemerkbar machte: Unzählige Familien verelendeten, weil die Männer die Grenzen bewachten, ohne dafür eine Entschä-

digung zu erhalten. Disziplinierte Truppen benötigen einen Lohn, sonst plündern sie entweder – wie in früheren Jahrhunderten – die Bauernhöfe der Umgebung oder ihre Familien hungern. Start der Nahreise war in der Bibliothek Hedingen. Von hier ging es an der Firma Schweizer vorbei zur Fernwärmeanlage der Renercon, wo just die Auslieferung von Holzschnitzeln beobachtet werden konnte – ein passender Anlass, um den Zusammenhang des Zustandes der Wälder mit den Wanderungen der Vögel zu erörtern. Ziel der Wanderung war der Hof von Heidi und Markus Müller in Bonstetten, wo nebst einem Interview mit Gemeindepräsident Erwin Leuenberger Most, Käse und weitere Köstlichkeiten vom Bauernhof die Wandernden erwarteten. ................................................... > Interview auf Seite 3

Wiederkäuende Schönheiten gekürt ten privat durchgeführt. Dabei werden sämtliche Rassen zugelassen und ausserdem werden von den Kindern auch blumengeschmückte Kälber und Ziegen vorgestellt. Den Titel «Miss Maschwanden gewann die Kuh «Ultra» aus dem Stall von Marcel Stehli. Am traditionellen bäuerlichen Dorffest wurden an den Festtischen Gespräche zwischen den Landwirten und den zahlreichen Gästen aus der ganzen Region geführt. Auch Unverständnis und Kopfschütteln über

kritische Ansichten einiger selbsternannter Tierfreunde waren ein Thema. Die rund 80 Tiere auf der grossen grünen Arena genossen jedoch den sonnigen Morgen sichtlich und auch mit nur wenig tierischem Verständnis war unschwer festzustellen, dass die ausgewählten schönsten Tiere zwar stoisch, aber zufrieden in ihre Ställe zurückkehrten. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 5

Gesamtsieger Urs Huber (Mitte) strahlt mit Sarah White (Beste Frau), und Konny Looser. (Bild Regina Stanger)

Rekordsieger der Crocodile Trophy Als erster Fahrer in der 24-jährigen Geschichte des australischen Bike-Etappenrennens gewann Urs Huber zum fünften Mal das Gesamtklassement.

Die grüne Arena der Misswahlen im Bauerndorf Maschwanden. (Bild Martin Mullis)

Gefährliche Glut Oberhalb von Affoltern kam es am Donnerstag zu einem Schwelbrand. > Seite 9

Flicken statt wegwerfen Am kommenden Samstag findet der dritte Schweizer Reparaturtag statt. Auch das Repair Café Säuliamt macht mit. Von 9 bis 15 Uhr reparieren in Affoltern Besucher kostenlos unter Anleitung ihre Lieblingsgegenstände. ................................................... > Bericht auf Seite 14

FCWB reitet auf Erfolgswelle Der FC Wettswil-Bonstetten (1. Liga) rang in einem hochklassigen Spiel den FC Kosova mit 2:1 nieder. Topskorer Lugo erzielte dabei seine Saisontreffer 13 und 14. Ein Kunstwerk stellte sein Siegestor dar: Aus spitzestem Winkel lupfte er den Ball über den Keeper. WB überzeugte als Kollektiv und mit seinem unbedingten Siegeswillen. Als Dritter liegt es nur noch einen Punkt hinter Leader Eschen/Mauren. WBs zweite Mannschaft kletterte als 2.-Liga-Aufsteiger grandios auf den zweiten Rang. Dramatisch verlief die Partie gegen Seefeld. WB glich in der Nachspielzeit durch seinen nach vorn geeilten Torhüter Meili aus, ehe Buchmann mittels Penalty gar noch der 3:2-Siegestreffer gelang. (kakö) ................................................... > Bericht auf Seite 21 anzeigen

Viehschau für alle Rinderrassen, Kälber und Ziegen in Maschwanden Ein grosses und beliebtes bäuerliches Dorffest findet alljährlich im herbstlichen Maschwanden statt. Sämtliche der fast 80 Tiere und rund ein Dutzend Kälber und Ziegen marschieren von ihren Ställen zu Fuss auf die grüne Arena hinter der «Gerbi». Es gilt unter den Kühen aller Rassen, die Miss Maschwanden zu küren. Auch in der Kategorie Mutter-Tochter wird das schönste Paar bestimmt. Die Viehschau im kleinen Bauerndorf wird von den örtlichen Landwir-

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Nach acht Tagen und einer Rennzeit von 27:38:30 Stunden stand Urs Huber als Sieger der Crocodile Trophy in Port Douglas fest. Der Rekordtriumph wurde dem Mettmenstetter nicht geschenkt. Bis zuletzt forderte ihn sein früherer Teamkollege Konny Looser, der nach den ersten beiden auch die Schlussetappe gewann und im Gesamtklassement Zweiter wurde. «Während ich mich sonst auf den Support von meinem Team verlassen kann, bin ich an der Crocodile Trophy auf mich alleine gestellt und muss mich den Umständen anpassen», beschreibt Huber die besondere Herausforderung der Crocodile Trophy. ................................................... > Bericht auf Seite 21


Einladung zur Gemeindeversammlung mit vorhergehendem Konzert der Harmonie Affoltern am Albis Zum Beginn der neuen Legislatur spielt am 3. Dezember 2018 um 19.00 Uhr die Harmonie Affoltern im Kasinosaal, Verwaltungszentrum, Markplatz 1, ein paar Stücke aus ihrem Repertoire. Anschliessend (um 19.30 Uhr) findet die Gemeindeversammlung statt. Zur Behandlung gelangen folgende Geschäfte: A) Sekundarschulgemeinde Affoltern am Albis / Aeugst am Albis und Politische Gemeinde 1. Gemeinsame Vorstellung des Finanzplanes 2018 bis 2022 B) Sekundarschulgemeinde Affoltern am Albis / Aeugst am Albis 1. Genehmigung Budget 2019 – Festsetzung Steuerfuss 2019 2. Bekanntmachungen Der Beleuchtende Bericht kann ab Montag, 19. November 2018, auf der Homepage www.osa.ch heruntergeladen werden oder wird auf Verlangen kostenlos zugestellt. C) Politische Gemeinde 1. Genehmigung Budget 2019 – Festsetzung des Steuerfusses für das Jahr 2019 2. Bekanntmachungen

Schulzweckverband Bezirk Affoltern Donnerstag, 22. November 2018, 20.00 Uhr Delegiertenversammlung des Schulzweckverbandes Bezirk Affoltern im Mehrzweckraum 4 im Schulhaus 4, Schachenstrasse 83, 8906 Bonstetten. Die Akten liegen ab 1. November 2018 im Sekretariat SZV, Breitenstrasse 18, 8910 Affoltern a.A. zur Einsicht auf. Die Versammlung ist öffentlich. Verbandsschulpflege Schulzweckverband Bezirk Affoltern

ABSCHIED Nach längerer, geduldig ertragener Krankheit müssen wir mit schwerem Herzen Abschied nehmen von meiner lieben Mutter, unserem lieben Omi und unserer lieben Schwester

Helene Paschaweh-Thomann 21. Februar 1936 – 17. Oktober 2018

Sie ist friedlich eingeschlafen und von ihren Altersbeschwerden erlöst worden. Dieser Gedanke tröstet uns. Deine humorvolle, hilfsbereite und liebenswürdige Art werden wir immer in unseren Herzen tragen. In stiller Trauer Oliver Paschaweh und Sonja van Engelenburg Nadja Paschaweh und Kevin Härtli Samira Stooss Rosi Niesen-Thomann, Walter Thomann, Werner Thomann, Peter Thomann und Anverwandte

Einladung zur Gemeindeversammlung

23. Oktober 2018

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Bonstetten werden zu einer ordentlichen Gemeindeversammlung am Dienstag, 27. November 2018 um 20.00 Uhr in den Gemeindesaal eingeladen.

Stadtrat Affoltern am Albis

Es liegen folgende Traktanden vor:

Der Beleuchtende Bericht kann ab Montag, 19. November 2018, auf der Homepage www.stadtaffoltern.ch heruntergeladen werden oder wird auf Verlangen kostenlos zugestellt.

Wenn ihr mich sucht, sucht in euren Herzen. Habe ich dort eine Bleibe gefunden, lebe ich in euch weiter.

Die Abschiedsfeier findet am Freitag, 26. Oktober 2018, um 14.30 Uhr in der reformierten Kirche Wettswil am Albis statt. Traueradresse: Oliver Paschaweh, Dorfstrasse 21, 8905 Islisberg

1. Genehmigung des Protokolls der Gemeindeversammlung vom 12. Juni 2018. 2. Genehmigung des Budgets 2019 und Festsetzung des Steuerfusses.

Einladung Eröffnung Kindergarten Zwillikon Die Gesamtsanierung des Kindergarten Zwillikon ist abgeschlossen. Die Primarschulpflege freut sich, den neuen Kindergarten der Bevölkerung vorzustellen und lädt zur Eröffnung ein:

Samstag, 27. Oktober 2018 Programm (Uhrzeiten Zirka-Angabe) 10.00 10.30 11.00 11.15 12.00 15.00

Eröffnungsansprachen Aufführung Kindergartenkinder Ansprache Schulleitung Rundgang mit Architekten/Bauleitung Grill/Verpflegung durch Sportclub Zwillikon Ende der Veranstaltung

Der Beleuchtende Bericht (Weisungsbroschüre) kann ab Dienstag, 6. November 2018 auf der Website www.bonstetten.ch (Politik & Verwaltung / Gemeindeversammlungen) heruntergeladen werden. Solange Vorrat können Exemplare kostenlos am Schalter der Einwohnerdienste bezogen werden. Anmeldungen zur Aufnahme in die Abonnentenliste können an die Gemeindeverwaltung (praesidiales@bonstetten.ch) gerichtet werden. Die Stimmberechtigung richtet sich nach den Bestimmungen des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) vom 1. September 2003. Nicht stimmberechtigte Personen sind zum Besuch der Gemeindeversammlung freundlich eingeladen; es werden für sie besondere Plätze bereitgehalten. Bonstetten, 23. Oktober 2018 Gemeinderat Bonstetten

Schulrain 8, 8909 Zwillikon Eine Anmeldung ist nicht nötig. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. www.psa.ch

Todesfälle Wettswil am Albis Am 17. Oktober 2018 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Paschaweh geb. Thomann, Helene geboren 21. Februar 1936, deutsche Staatsangehörige, verwitwet, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Bäumlisächerstrasse 31. Der Abdankungsgottesdienst findet am Freitag, 26. Oktober 2018, 14.30 Uhr, in der Ref. Kirche Wettswil am Albis statt. Der Friedhofvorsteher

Kontrolle von Hydranten auf privaten Grundstücken Die Feuerwehr wird am Samstag, 27. Oktober 2018, auf dem ganzen Gemeindegebiet von Hausen am Albis die vorhandenen Hydranten auf die Gebrauchstauglichkeit kontrollieren. Die Grundeigentümer werden gebeten, die Zugänglichkeit sicherzustellen. Die Zugänglichkeit ist gewährleistet, wenn die Hydranten nicht überwachsen sind, die Erreichbarkeit der Hydranten ohne Hindernisse jederzeit sichergestellt ist und rings um die Hydranten eine begehbare Fläche vorhanden ist. Sollte die Zugänglichkeit nicht gewährleistet sein, wird die Feuerwehr in Zusammenarbeit mit der Wasserversorgung die nötigen Massnahmen veranlassen. Kleinere Anpassungen, z.B. Rückschnitte einzelner Äste und dgl., werden während der Kontrollarbeiten ohne Rücksprache mit dem Grundeigentümer ausgeführt. Für Ihre wertvolle Zusammenarbeit zur Sicherstellung der Trink- und Löschwasserversorgung danken Ihnen der Gemeinderat und die Wasserversorgung. Bei Fragen steht die Wasserversorgung (Manuel Schneiter, Tel. 044 764 19 77) gerne zur Verfügung. Der Gemeinderat

Römisch-katholische Kirchgemeinde Hausen-Mettmenstetten Einladung zur Kirchgemeindeversammlung Sonntag, 25. November 2018, ca. 11.00 Uhr, anschliessend an den 10.00 Uhr-Gottesdienst Pfarrsaal, Bifangstrasse 4, Hausen am Albis Geschäfte: 1) Begrüssung und Wahl der Stimmenzähler 2) Genehmigung des KirchgemeindeBudgets 2019 und Festlegung des Steuerfusses 2019 3) Vorstellung des Investitionsplans 4) Genehmigung der BehördenEntschädigung 5) Informationen von der Kirchenpflege Die Unterlagen zu den Geschäften 2, 3 und 4 können zwei Wochen vor der Versammlung auf den Sekretariaten der beiden Pfarreien während der normalen Öffnungszeiten eingesehen werden. Zudem werden sie auf der Webseite, http://www.kath-hausenmettmenstetten.ch, der Kirchgemeinde publiziert. Stimm- und wahlberechtigt sind alle Mitglieder der Kirchgemeinde, welche das 18. Altersjahr zurückgelegt haben und im Besitze des Schweizer Bürgerrechts, der Niederlassungs- oder Aufenthaltsbewilligung C, Ci oder B sind. Anschliessend an die Versammlung wird ein Apéro offeriert. Die Mitglieder der Kirchenpflege und die Seelsorger stehen dann für Fragen zur Verfügung. Wir freuen uns auf eine gut besuchte Versammlung. Kirchenpflege Hausen-Mettmenstetten, 19. Oktober 2018

1. Publikation des Wahlvorschlags Ersatzwahl eines Mitglieds der Kirchenpflege Obfelden für den Rest der Amtsdauer 2018/2022 Gestützt auf die Wahlanordnung vom 7. September 2018 ist für die Ersatzwahl eines Mitglieds der Kirchenpflege Obfelden für den Rest der Amtsdauer 2014/2018 innert der festgesetzten Frist folgender Wahlvorschlag eingereicht worden: Jürg Pfeifer 1954, IT-Projektleiter, wohnhaft Schwerzimattstrasse 46 8912 Obfelden In Anwendung der Vorschriften des kantonalen Gesetzes über die politischen Rechte und der Kirchgemeindeordnung wird dieser Wahlvorschlag amtlich bekanntgegeben. Gleichzeitig wird hiermit eine neue Frist von sieben Tagen, das heisst bis 30. Oktober 2018, angesetzt. Während dieser Frist können beim Präsidenten der reformierten Kirchenpflege, Werner Schneiter, Fleugstrasse 7, 8912 Obfelden, der Wahlvorschlag zurückgezogen oder es können neue Vorschläge eingereicht werden. Ein solcher Vorschlag (mit Angabe von Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort) muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde Obfelden (mit Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse) unterzeichnet werden. Werden während dieser Frist der vorstehende Wahlvorschlag nicht zurückgezogen und kein neuer eingereicht, erklärt die Kirchenpflege den Vorgeschlagenen in stiller Wahl als gewählt (§ 54 GPR). Sind diese Voraussetzungen nicht erfüllt, wird eine ordentliche Urnenwahl durchgeführt. 23. Oktober 2018 Kirchenpflege Obfelden


Bezirk Affoltern wir gratulieren Zur diamantenen Hochzeit Am Donnerstag, 25. Oktober, sind Ruth und Max Werner Flick-Rauber in Affoltern 60 Jahre miteinander verheiratet. Zur diamantenen Hochzeit gratulieren wir den beiden ganz herzlich und wünschen weiterhin schöne Stunden zu zweit.

Zur goldenen Hochzeit Ursula und Henri Suter-Rüegg in Affoltern feiern am Donnerstag, 25. Oktober, ihre goldene Hochzeit. Zum 50-Jahre-Ehejubiläum wünschen wir den beiden ein schönes Fest und viel Freude.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Livia Häberling redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.chmedia.ch anzeige

Dienstag, 23. Oktober 2018

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«Ich glaube, dass sich die Situation tatsächlich entspannt hat» «Nahreise» von Hedingen nach Bonstetten mit Gemeindepräsident Erwin Leuenberger Die zweite «Nahreise» des Kulturkellers LaMarotte führte von der Bibliothek Hedingen zu Müllers Buurelädeli in Bonstetten, wo Markus und Hedi Müller einen Brunch servierten. Erwin Leuenberger, seit wenig mehr als 100 Tagen Gemeindepräsident von Bonstetten, stellte sich bei dieser Gelegenheit den Fragen von Bernhard Schneider. «Anzeiger»: In den letzten Jahren war der Gemeinderat Bonstetten geprägt von öffentlich ausgetragenen Auseinandersetzungen und vielen Wechseln. Was hat Sie angesichts dieser Situation motiviert, als Gemeindepräsident zu kandidieren? Erwin Leuenberger: In den letzten zwanzig Jahren war ich politisch nicht aktiv, gehöre aber einer Partei an, konkret bin ich eine «Karteileiche» der SP Sektion Dietikon, die ich trotz Wohnortwechseln nie verlassen habe. Angesichts der Unruhen im Gemeinderat Bonstetten habe ich vor den Wahlen im «Anzeiger» einen Aufruf publiziert, wenn sich jemand bewerben wolle, könne er oder sie sich bei mir melden, ich sei als Jurist bei den Formalitäten behilflich. Gemeldet hat sich niemand. Deshalb habe ich mich entschieden, selbst für den Gemeinderat zu kandidieren und habe zu einem Apéro im «Rigelhüsli» eingeladen, um mich vorzustellen. An diesem Anlass kam der spontane Vorschlag, ich solle doch als Gemeindepräsident kandidieren. Ich habe mir dies überlegt und mit meiner Frau besprochen. Da ich pensioniert bin, verfüge ich über die erforderliche Zeit, deshalb habe ich mich dann als Gemeindepräsident zur Verfügung gestellt. ...............................................................

«Wir haben keine Altlasten im Bereich der persönlichen Beziehungen.» ............................................................... Ich habe Sie im Wahlkampf als parteilosen Kandidaten wahrgenommen, der nicht von einer Partei portiert worden ist. Das ist tatsächlich so, obwohl ich bereits im ersten Flugblatt meine parteipolitische Herkunft deklariert habe. Die SP Bonstetten war damals überrascht, als sie von meiner Kandidatur erfuhr. Vielleicht hätte ich tatsächlich vorab mit ihr sprechen sollen, wir ha-

Der Bonstetter Gemeindepräsident Erwin Leuenberger (Mitte) im Gespräch mit Bernhard Schneider (links) an der «LaMarotte»-Wanderung von Hedingen nach Bonstetten. (Bild Erika Schmid) ben das dann aber nachgeholt. Ich bin aber nach wie vor nicht Mitglied der Sektion Bonstetten und habe mich selbst als Kandidat aufgestellt. Der Gemeinderat ist stark erneuert worden. Was hat dies für Ihren Einstieg als Gemeindepräsident bedeutet? Ich glaube, dass sich dies als Vorteil herausstellt. Wir führen zwar manches weiter, das der bisherige Gemeinderat angepackt hat, aber wir haben keine Altlasten im Bereich der persönlichen Beziehungen. Die meisten meiner Kolleginnen und Kollegen im Rat habe ich erst im Verlauf des Wahlkampfs kennen gelernt. Etwas länger dabei sind Schulpräsidentin Christine Kienberger sowie Markus Reich, wir anderen wurden alle neu gewählt. Sind die vorherigen Spannungen im Dorf noch spürbar? Ich glaube, dass sich die Situation tatsächlich entspannt hat. Ich kenne die früheren Auseinandersetzungen nur vom Hörensagen und spüre sie nicht direkt, was sicher ein Vorteil ist. Ich glaube auch, dass die Bevölkerung dankbar ist, dass wir ohne diese «Händel» wieder nach vorne blicken können. Welches sind Ihre Hauptaufgaben in dieser Legislatur?

Bereits der vorherige Gemeinderat hat eine Liegenschaften-Strategie initiiert, die wir weiter vorantreiben. Sie sollte in den nächsten Wochen im Entwurf vorliegen und anschliessend im Gemeinderat besprochen werden, der dann das weitere Vorgehen festlegt. In diesen Bereich gehört auch das Gemeindeland beim Bahnhof, auf dem zurzeit Holz gelagert wird infolge der ausserordentlichen Situation in den Wäldern nach Stürmen und Borkenkäferbefall. Zusammen mit Wettswil und Stallikon hat Bonstetten auf diesem Land ein Mehrzweckgebäude geplant, das hier, im Gegensatz zu den beiden anderen Gemeinden, abgelehnt worden ist. Diese haben uns signalisiert, dass sie die diesbezüglichen Gespräche mit uns wieder aufnehmen möchten, was wir auch tun werden. ...............................................................

«Im nächsten Jahr wird der Steuerfuss unverändert bleiben.» ............................................................... Ein weiteres Anliegen ist die Ausdehnung der Tempo-30-Zone. Gerade hier vor dem Hof der Familie Müller darf man 50 fahren, obwohl es sich um einen Schulweg handelt. Es leuchtet nicht ein, weshalb die Tempo 30

Zone vor dieser Kurve endet, zudem könnte sie auch ein wenig besser gestaltet werden. Überkommunal steht die Zukunft des heutigen Spitalzweckverbandes zur Diskussion. Bonstetten hat den Austritt aus dem Zweckverband beschlossen. Falls aber im nächsten Jahr die Aufteilung in eine Interkommunale Anstalt und eine Aktiengesellschaft, wie von den Spitalbehörden beantragt, von den Stimmberechtigten der Bezirksgemeinden beschlossen wird, muss Bonstetten entscheiden, ob die Gemeinde bei einer oder beiden Nachfolgeorganisationen dabei ist. Falls nicht, wird sich dies auf die Gemeindefinanzen auswirken, da unser Anteil am Spital als Teil der Aktiven wegfallen würde. Im nächsten Jahr allerdings wird der Steuerfuss gemäss der Meinung des Gemeinderats unverändert bleiben. Alles in allem können wir noch manches verbessern und werden dies auch tun, aber insgesamt stelle ich fest, dass wir auf hohem Niveau jammern. Interview: Bernhard Schneider Die nächste «LaMarotte»-Nahreise führt am 6. April 2019 von Bonstetten nach Wettswil. Auch dann wird Urs Heinz Aerni unterwegs die Vogelwelt erklären, während Bernhard Schneider Historisches aus der Umgebung erläutert.


Bezirk Affoltern

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Die schönste aller Missen heisst Ultra Die Viehschau in Maschwanden ist auch ein ganz besonderes Dorffest Die Viehschau in Maschwanden wird jedes Jahr von den Milchbauern privat veranstaltet und nach inoffiziellen Regeln durchgeführt. Der traditionelle Anlass hat sich im kleinen Bauerndorf längst als eigentliches Dorffest etabliert. Zwei Experten aus Obfelden und aus Egg bei Einsiedeln kürten die Kuh «Ultra» zur Miss Maschwanden. ................................................... von martin mullis Trotz morgendlicher Nebelschwaden strömten am letzten Samstagmorgen hunderte erwartungsfreudige Zuschauer zur Gerbe in Maschwanden. Die private und inoffizielle Viehschau, bei der alle Rassen zugelassen werden, geniesst längst den Status eines Dorffestes. Nicht zuletzt, weil neben den Milchkühen auch mit Blumen bekränzte junge Kälbchen und Ziegen am Schönheitswettbewerb zugelassen sind, zieht das bäuerliche Herbstfest

stets besonders viele Kinder an. Es sind denn auch die Kleinen und Kleinsten, welche ihre Tiere schmücken und mit Mikrofon und Lautsprecher dem Publikum direkt vorstellen und den Viehzüchtern fast ein bisschen die Show stehlen. Sieben mit einem Stecken bewaffnete Knaben zwischen fünf und elf Jahre alt stürmten anschliessend laut und rhythmisch rufend: «Mir sind Puure!» zum Gaudi der Zuschauer über die grüne Arena. Ein Dutzend Landwirte brachte ihre rund 80 Tiere zu Fuss hinter die «Gerbe» wo sie geduldig auf die strenge Bewertung der beiden Experten warten. Alfred Etterlin aus Obfelden und Sepp Schönbächler aus Egg bei Einsiedeln übernehmen seit vielen Jahren den Job als Sachkenner und beurteilen die Miss-Anwärterinnen nach ganz bestimmten Regeln.

Mia und Aida, die Schönsten der Kategorie Mutter-Tochter Die obere Linie, das Gangwerk, das Fundament, die Aufhängung des Euters und viele andere Kriterien gilt es

Ultra, eine prächtige Miss Maschwanden: Vorgeführt von Keny Wydler, Auszubildender auf dem Hof von Landwirt Marcel Stehli. (Bilder Martin Mullis)

Treibhausgase vermindern und sich an Klimafolgen anpassen Der Klimawandel bringt mehr Hitzewellen und Trockenphasen, aber auch Starkniederschläge. Die kantonale Baudirektion hat zwei Massnahmenpläne festgesetzt, um die Herausforderungen koordiniert anzugehen. Es wird wärmer und extreme Wetterereignisse nehmen zu. Die Auswirkungen des Klimawandels sind auch in der Region zu spüren. Der Kanton ergreift Massnahmen, um den Ausstoss von Treibhausgasen zu verringern. Gleichzeitig trifft er Vorkehrungen, um sich an die Folgen des Klimawandels anzupassen. Zahlreiche Massnahmen wurden und werden bereits umgesetzt. So konnten beispielsweise die CO2-Emissionen von Neubauten durch energierechtliche Vorgaben massgeblich reduziert werden. Der Hochwasserschutz wird laufend verbessert und der kantonale Trinkwasserverbund verhindert Engpässe während Trockenperioden. Noch sind wir aber deutlich von einem klimaneutralen Lebensstil entfernt. Und wir müssen uns nach und nach an die sich ändernden Klimabedingungen anpassen. anzeige

Agieren und reagieren Dazu wurden zusätzliche Massnahmen definiert, die in zwei Massnahmenplänen à 100 respektive 114 Seiten gebündelt werden: Zur «Verminderung der Treibhausgase» gehören die Förderung von Wärmepumpen und von Holz als Bau- und Werkstoff, ein kantonsweites Angebot von Ladestationen für Elektrofahrzeuge, regionale und saisonale Menüs in kantonalen Verpflegungsbetrieben sowie die Verringerung von Food Waste, Sicherung und Wiedervernässung von Mooren (Feuchtgebiete speichern Kohlenstoff) oder eine Reduktion der Methanemissionen von Kläranlagen. Zu «Anpassung an den Klimawandel» führt der Kanton unter anderem den Kampf gegen Neobiota, die Wasserentnahme aus Seen und Flüssen, effizientere landwirtschaftliche Bewässerungsmöglichkeiten oder die klimaangepassten Gestaltung von Grünflächen auf. Weitere Themen sind die klimaangepasste Gestaltung der Gebäudeoberflächen und Sensibilisierung, um hitzebedingte Gesundheitsbeschwerden zu verringern. «Der Klimawandel ist eine der grössten globalen Herausforderungen», teilt die Baudirektion mit. «Diese anzugehen, ist eine Aufgabe, die globales wie auch lokales Handeln erfordert.» Dazu will der Kanton seinen Beitrag leisten. (tst.) Weitere Infos: www.klima.zh.ch.

«Mir sind Puure!»: Der Nachwuchs der Maschwander Landwirte. zu bewerten, bevor die schönsten Tiere der jeweiligen Kategorie bestimmt werden. In der Abteilung «MutterTochter» gewannen den Titel Mia und Aida aus dem Stall von Peter und Alfred Studer aus Maschwanden. Die schönste aller anwesenden Kühe und somit die stolze Miss Maschwanden trägt den Namen «Ultra», stammt aus dem Stall von Marcel Stehli und wurde von Keny Wydler, Auszubildender auf dem Hof des Besitzers, vorgeführt. Die Viehschau im kleinen Bauerndorf ist ein äusserst beliebtes Dorffest und auch dieses Jahr waren neben den Dorfbewohnern auch sehr viele Besucher von überall her aus dem ganzen Kanton angereist und genossen die entspannte Stimmung in der Natur. Eine grosse Runde der anwesenden Landwirte diskutierte im Anschluss an die Misswahl auch über die Freuden

und Sorgen rund um die Landwirtschaft. Hinsichtlich der Frage über die Rolle der an der Misswahl teilnehmenden Kühe rieten die Bauern dem «Anzeiger» sich beim Kollegen Ernst Humbel, Landwirt, Pontonier und heimlicher Kuhflüsterer zu erkundigen.

Streicheleinheiten vom Kuhflüsterer Humbel, Besitzer von fast zwei Dutzend Tieren, weist den Titel des «Kuhverstehers» jedoch weit von sich. Trotzdem hält er fest, dass sich seine Tiere bereits Tage vor der Misswahl ganz offensichtlich auf den Wettbewerb freuten. So hätten sie am Samstagmorgen in Allerhergottsfrühe bereits vor Freude gemuht. Er sah sich sogar genötigt, einige seiner Tiere mit Streicheleinheiten etwas zu beruhigen. Natürlich käme es unter seinen

Tieren hie und da zu kleinen Gifteleien und neidischem Gemuhe, erzählt der Landwirt. Vehement verteidigt der Kuhflüsterer aber seine Tiere und behauptet, die kleinen Streitereien seien lediglich Ausdruck ihres Bestrebens zu den Schönsten zu gehören. Er ist überzeugt, dass für seine Tiere die Misswahl zum Höhepunkt des Jahres zählt. Und wie zur Bestätigung seiner Worte, muht seine neben ihm stehende Kuh freundlich und geniesst sichtlich die kraulende Hand des Landwirtes Ernst Humbel. Dass die Wahl der Miss Maschwanden auf der grünen Arena im kleinen Bauerndorf zur bäuerlichen Tradition gehört und bei der Bevölkerung viel zum besseren Verständnis für die grossen und kleinen Probleme der Landwirtschaft beiträgt, bestätigten an den Festtischen die allermeisten der gut gelaunten Gäste.

Freiwilligenarbeit als Mehrwert für die Bewohner

Informatives Treffen im Haus zum Seewadel Freiwillige übernehmen im Haus zum Seewadel viele wertvolle Aufgaben, welche den Bewohnerinnen und Bewohnern direkt zugutekommen. Sie unterstützen das Aktivierungsteam auf Bewohnerausflügen, helfen bei Veranstaltungen mit, begleiten das gemeinsame Singen am Klavier, gestalten einen «Kaffeehöck» für die Bewohner oder kommen mit ihren Therapiehunden zu einzelnen Bewohnern. Ohne den grossen Einsatz der Freiwilligen könnten viele Aktivitäten nicht angeboten werden. Zweimal jährlich findet im Haus zum Seewadel ein gemeinsames Treffen mit den freiwilligen Mitarbeitenden statt. Diese allseits beliebten Treffen werden genutzt für Fortbildungen, Informationsaustausch und viele interessante Gespräche. Damit die Freiwilligen längerfristig regelmässig zu Einsätzen kommen, legt das Haus zum Seewadel grossen Wert darauf, die Einsatzmöglichkeiten vorgängig sorgfältig abzuklären. Bei einem Einsatz erhalten die Freiwilligen eine schriftliche Einsatzvereinbarung. Es werden regelmässig Gespräche mit ihnen geführt und Rückmeldungen gegeben. Im Frühling dieses Jahres trafen sich die Freiwilligen für eine gemeinsame Weiterbildung zum Thema Hygiene, eines der Jahresziele des ge-

Einige der Seewadel-Freiwilligen nach dem Dankeschön-Essen. (Bild zvg.) samten Betriebes für 2018 und somit ebenso wichtig für die Freiwilligen. Unter anderem wurde den Freiwilligen vermittelt, was alles zur Hygiene gehört, da im Umgang mit betagten Menschen die Umsetzung einer korrekten Händehygiene besonders wichtig ist. Die Weiterbildung war abwechslungsreich und interessant gestaltet, einerseits durch theoretische Inputs, aber auch durch viele Fragen und Diskussionen in der Gruppe. Die Freiwilligen konnten an diesem Nachmittag von vielen neuen Informa-

tionen profitieren, die nicht nur im Haus zum Seewadel, sondern auch im normalen Alltag und zu Hause sehr hilfreich und nützlich sind. Im Oktober wurden die Freiwilligen zum traditionellen DankeschönJahresessen eingeladen. Dabei berichteten die Freiwilligen einmal mehr, dass ihre Arbeit von den Bewohnerinnen und Bewohnern stets sehr geschätzt wird. Diese Freude zu spüren, bereichert ihre Arbeit und motiviert sie für viele weitere spannende Einsätze. (pd.)


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 23. Oktober 2018

Es begann mit einer Schweiz-Reise Bereits die dritte Generation garantiert für Qualität in der Garage Perin in Affoltern Mitte der 50er-Jahre besuchte der Italiener Gianfranco Perin De Iaco die Schweiz und lernte in Affoltern Heidi Huber kennen – und lieben. Damit begann die Familien- und Firmengeschichte der Garage Perin. Heute ist der Name Perin eng verbunden mit der Automarke Subaru.

ter und dem langjährigen exzellenten Mitarbeiter Cedric Frey weiss er das Unternehmen in guten Händen.

Erfolgreiche Philosophie

................................................... von regula zellweger Die Subaru-Erfolgsgeschichte begann vor 100 Jahren, als der Mutterkonzern Fuji Heavy Industries als Flugzeugspezialist startete. Subaru brachte 1972 den ersten Allrad-Personenwagen auf den Markt. Seit 1979 kann man Subaru in der Schweiz kaufen und bereits in diesem ersten Jahr übernahm Gianfranco Perin die Vertretung der Marke. «Mut zum Anderssein» wird dem japanischen Fahrzeugbauer zugeschrieben. Dasselbe gilt auch für die Garage Perin in Affoltern. Anderssein – und sich selbst bleiben.

Erste Generation Begonnen hat die Geschichte der Garage Perin Mitte 50er-Jahre, als Gianfranco Perin De Iaco, ein Italiener mit einem Namen spanischer Herkunft, in seinen Ferien eine Bekannte in der Schweiz besuchte. Diese arbeitete in der Seidenweberei Gebrüder Näf in Affoltern. Hier lernte der italienische

«Es begann mit …» In der Serie «Es begann mit …» werden in regelmässigen Abständen Unternehmen aus dem Knonauer Amt vorgestellt. Den Anfang machte die Sahli AG in Knonau («Anzeiger» vom 30. Januar), es folgten die W. R. Bernhard AG in Wettswil (23. März), Kurt Wohndesign in Obfelden (13. April), Lido Galli in Mettmenstetten (23. Mai), die Buchhandlung Scheidegger (26. Juni) sowie Bill & Siegfried Getränke AG in Affoltern (10. August) und Transalpes Bikes in Zwillikon (7. September).

Ein Superteam und ein Glücksfall für die Marke Subaru: Simon (links), Monika und Marco Perin. (Bild Regula Zellweger) Feriengast Heidi Huber kennen. Sie verliebten sich, heirateten Ende der 50er-Jahre und der als Automechaniker und in der italienischen Armee zusätzlich zum Flugzeugbordmechaniker ausgebildete Gianfranco Perin fand eine Arbeit bei der Garage Huber in Hedingen, später beim Landmaschinenspezialist W. Mahler in Obfelden. 1967 machte er sich als Garagist selbstständig. Kurze Zeit darauf übernahm er die Markenvertretungen Austin Morris, MG, Triumph und Rover, 1985 kam die Land- und Range-RoverVertretung dazu – alles Marken des Importeurs Emil Frey AG. Marco Perin war bei der Geschäftsgründung fünf Jahre alt und hat den ganzen Aufbau miterlebt.

Zweite Generation Für Marco Perin war seit der 6. Klasse klar: «Ich übernehme einmal den elterlichen Betrieb». Er lernte Automechaniker bei der Emil Frey AG und absolvierte 1982 die Lehrabschlussprüfung. Nun stellte erst einmal Vater Staat seine Ansprüche, Marco Perin wurde Unteroffizier und leistete seinen Dienst als Werkstattleiter in der Stabskompanie. Anschliessend war er als Jaguar-Spezialist in Sion tätig. Weitere Sprachaufenthalte kamen für ihn aber nicht mehr infrage. Denn in dieser Zeit waren die Weichen in Sachen

Liebe bereits gestellt. 1986 heiratete er seine Monika, als er bereits ein Jahr im Betrieb des Vaters angestellt war. Heute sagt er dankbar: «Ohne meine Frau hätte ich all dies nicht geschafft.» Noch heute ist Moni Perin quasi die «Seele der Garage», beliebt bei der Kundschaft, geliebt von ihrer Familie und immer bereit, die Ideen ihres Mannes und der drei Söhne mitzutragen. Denn alle vier leben den «Mut zum Anderssein» und verfolgen immer wieder «verrückte» Ideen.

Familienphase Gianfranco Perin hatte während seiner Zeit als Garagist mit sechs Mitarbeitenden auch regelmässig Aufträge vom Zeughaus Affoltern. Als diese wegfielen, musste er sich neu positionieren. Mit 57 Jahren, nach 23 Jahren Selbstständigkeit, übergab er den Betrieb 1990 seinem Sohn Marco. 1993 zog es ihn wieder in die Heimat, in die Dolomiten, zurück. Das Autogewerbe boomte in den 90ern. Marco Perin absolvierte eine Handelsschule und modernisierte die Administration mit EDV. Auch heute hat das Unternehmen betreffend IT die Nase vorn. Mit der Technik halten sich die Perins stets auf dem neusten Stand. Familienleben und Berufsleben verflochten sich, als 1989 Simon, 1990 Kevin und 1993 Kilian zur Welt ka-

men. Monika Perin verstand es, alle administrativen Arbeiten des Unternehmens neben der Familienarbeit zu bewältigen. Die drei Jungs hatten keinen abwesenden Vater, wie viele andere Kinder ihrer Generation. Die Familie lebt auch heute noch in der Wohnung über der Garage.

Am Ziel angekommen 1995 löste sich die Firma von den englischen Marken-Vertretungen und konzentrierte sich ausschliesslich auf die Marke Subaru. Marco Perin erlebte intensiv mit, wie die Marke Subaru mit Bernhard Russi als Galionsfigur den Schweizer Markt eroberte. Mit seiner Frau durfte er als Anerkennung für die Verkaufserfolge Händlerreisen in die weite Welt unternehmen. Dieser Erfolg war von beiden hart erarbeitet und Marco Perin investierte und modernisierte immer wieder mit Ausbauten, beispielsweise 2004 mit dem Anbau eines Show-Rooms und vor Kurzem mit dem Bau eines Kellerraumes, genannt Reifenhotel. Sein Bruder Stefan Perin wirkt in seiner Sattlerei gleich neben der Garage. Die beiden Brüder arbeiten oft Hand in Hand – ein Vorteil für die Kundschaft. Marco Perin ist angekommen, er macht sich nun Gedanken zur Zukunft. Dies kann er voller Zuversicht tun. Mit seinem Sohn als Werkstattlei-

Simon Perin hatte bei der Garage Herzog in Ottenbach die Lehre als Automechatroniker absolviert, Cedric Frey war nach dem Lehrabschluss im Unternehmen geblieben und bringt heute seine Kompetenzen als Automechatroniker ins Unternehmen ein. Die beiden harmonieren, arbeiten gut zusammen. Marco Perin ist überzeugt: «Meine Philosophie wird weitergetragen: Gradheit, Offenheit, Transparenz. Im Fokus steht die Kundenzufriedenheit. Es ist unsere Aufgabe, Bedürfnisse zu erkennen und Wünsche zu erfüllen.» Dass diese Philosophie zum Erfolg führt, zeigt sich in der Treue seiner Kunden und in den vielen persönlichen Beziehungen mit seiner Kundschaft, woran Monika Perin bestimmt einen hohen Anteil hat. Vetternwirtschaft jedoch lehnt Marco Perin konsequent ab.

Zukunftsperspektiven Monika Perin wird weiterhin die Seele des Unternehmens bleiben – sie liebt ihre Arbeit. So bringt sie beispielsweise oft Kunden persönlich nach Hause, wenn sie ihren Wagen abgeliefert haben. Auch das Vorführen der Wagen übernimmt sie. Beide Eheleute sind überzeugt: «Man muss sich mit dem Produkt identifizieren können.» Mit der Marke Subaru fällt ihnen dies meistens leicht. Marco Perin will noch einige Ideen umsetzen: Motorradtouren unternehmen, Oldtimer flottmachen und auch mit Motorsport liebäugelt er. Gemeinsam werden sie vermehrt biken, wandern, Ski fahren und mit Freunden etwas unternehmen. «Ich will den Übergang in die neue Lebensphase frühzeitig planen und meinem Sohn genügend Zeit und Raum für die Übernahme einräumen.» Marco Perin wird weiterhin Träume verwirklichen, auch wenn sie quer sind, und sich gleichzeitig selbst treu bleiben. Denn mit zunehmendem Alter braucht es immer weniger Mut zum Anderssein, man ist sich einfach selbst.

Das Familienunternehmen für Gehege und Hecken Eichhorn Zäune AG in Ottenbach feiert 50-Jahre-Jubiläum Das Familienunternehmen wurde 1968 durch Franz und Hilde Eichhorn gegründet. Heute führen die drei Söhne Urs, Martin und Thomas den Betrieb mit knapp 20 Handwerkern. Am Freitag feierten sie zusammen mit Kunden und Freunden das 50-jährige Bestehen der Firma. ................................................... von martin mullis Die kleinen Tafeln mit dem Namen «Eichhorn-Zäune» an den Garten-, Weide- und Parkeinfriedungen sind im Säuliamt und weit über die Region hinaus überall präsent. Der Name «Eichhorn Zäune» ist nicht nur ein Begriff für ausbruchsichere Weideflächen und stilvolle Garteneinfassungen, sondern vor allem auch für perfekte handwerkliche Arbeit. Seit Gründung des Kleinunternehmens durch Seniorchef Franz Eichhorn und seine Frau Hilde im Jahre 1968, entwickelte sich der Ottenbacher Handwerksbetrieb zu einer

Spezialfirma für Metall- und Holzzäune, Sicht- und Schallschutzwände, Geländer, Handläufe, Tore, Kleintiergehege, Containereinfassungen, Holzdecks, Pergolen und vieles mehr. Seniorchef Franz Eichhorn nickte zustimmend, als sein Sohn Thomas erzählte, dass seine Eltern den Betrieb 1968 eines Tages völlig spontan vom Vorgänger angeboten bekamen. Dieser gab ihnen genau einen Tag Zeit, um sich zum Kauf zu entschliessen. Seine Eltern hätten sich zum Kauf entschieden und den Betrieb, der damals lediglich Holzabsperrgitter für Kuhställe herstellte, übernommen. Das Geschäft besteht seit 1974 am jetzigen Standort und die Eichhorn Zäune AG beschäftigt heute 25 Mitarbeiter, davon 21 mit einem Vollzeitpensum.

Ein Handwerksbetrieb als Familienunternehmen Die Franz Eichhorn AG baute ihr Angebot stetig aus und heute werden in der hauseigenen Schreinerei und Schlosserei Holz- und Metallzäune,

Zum grossen Jubiläum in Feststimmung: Thomas, Seniorchef Franz, Martin und Urs Eichhorn (von links). (Bild Martin Mullis) Sicht- und Lärmschutzwände sowie Geländer und Handläufe hergestellt. Der Handwerksbetrieb wurde im Laufe der Jahre stetig ausgebaut, so dass in den letzten Jahren ein weiterer Werkstattanbau nötig wurde. Nach kurzer Planungs- und Bauzeit und vor allem nach einer neunjährigen Wartezeit auf die Baubewilligung, konnten

nun gleichzeitig mit dem Jubiläumsfest auch eine neue Lagerhalle und ein Lagerplatz eingeweiht werden. Thomas Eichhorn hielt in seiner kurzen Begrüssungsrede vor den rund 70 Gästen fest, dass die vielen treuen Kunden zu dem stetigen Wachstum der Firma beigetragen hätten. Ein «riesengrosses Dankeschön» sprach

Thomas Eichhorn auch seinen Mitarbeitern aus, welche alle in ihren «Eichhorn-Shirts» für die Verpflegung und Bedienung der Gäste sorgten. Und fast wie bestellt, lichtete sich der Nebel über dem Reusstal und die Herbstsonne trug ihren Teil zur fröhlichen Feststimmung in der neu erstellten Lager- und Werkstatthalle bei.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 23. Oktober 2018

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Bilder und Skulpturen in Harmonie Werke von Elisabeth Jacob und Erika Hartmann in der Galerie Märtplatz in Affoltern Erika Hartmann schafft Skulpturen aus Fundstücken aus der Natur und vom Flohmarkt. Elisabeth Jacob schafft Bildkompositionen zwischen Figuration und Abstraktion. Die Werke der beiden etablierten, befreundeten Künstlerinnen wurden in bezaubernder Harmonie und Poesie kuratiert. ................................................... von regula zellweger Skulpturen aus sanft-braunem Schwemmholz und rostfarbenem Blech nehmen eine Beziehung zu Bildern in Erdfarben auf, die an die Patina von alten Mauern erinnern. Freche Ziegen aus Holzstücken, die eine lange Reise hinter sich haben, gesellen sich zu üppigen Blumenwiesen und ein Engel scheint über kahlen Berggipfeln zu schweben. Priska Bill, Mitglied der Kulturkommission Affoltern, erklärte in der Einführung mit einem Lächeln: «Der fliegende Engel ist im letzten Moment eingeflogen und hat keine Nummer, aber kaufen kann man ihn trotzdem.» Wer die Ausstellung in der Galerie am Märtplatz besucht, wird absolut in Gefahr geraten, etwas zu kaufen. Elisabeth Jacob ist im Knonauer Amt seit vielen Jahren als Künstlerin bekannt. Schon vor vielen Jahren hat sie in der Galerie Marlène in Ottenbach eine Skulptur von Erika Hartmann gekauft – es war der Beginn einer langen Freundschaft mit der Ostschweizerin. Auch Elisabeth Jacob hat bei Marlène Hegetschweiler ausge-

stellt, zuerst zauberhafte Puppenstuben, später abstrakte Bilder. Heute findet Elisabeth Jacob zum figurativen Malen zurück, ohne das abstrakte Malen aufzugeben. Die Palette von Motiven ist breit, die ehemalige Primarlehrerin probiert nicht nur gern aus, sondern vermittelt Wissen und Können auch seit über 20 Jahren in Kursen. Die Gestaltung der Kurse bringt sie immer wieder auf neue Themen aus dem Alltäglichen, dem sie damit Aufmerksamkeit und Wertschätzung entgegenbringt und Emotionen auslöst: Blumen, Früchte, Muscheln, Gefässe, Landschaften, Blumenwiesen.

Mischtechnik Elisabeth Jacob arbeitet mit Pigmenten und nutzt beispielsweise Eisenpulver für Rostfarbe oder Kaffee für Brauntöne. «Kaffee ist aggressiv», erklärt sie, «wenn man Schichten drüberlegt, dringt er immer wieder durch.» Lustvolles Experimentieren macht ihr Spass. In Mischtechnik, meist auf Holz oder Leinwand, entstehen Bilder, an die sie selbst höchste Qualitätsansprüche stellt. «Es muss stimmen.» Manchmal krempelt sie eine Bildkomposition völlig um, um Harmonie zu erreichen, die aber nie langweilig wirkt, weil Spannung vorhanden ist. Deshalb arbeitet sie oft auch mit dem satten Schwarz von Bitumen. Sie arbeitet mehrschichtig, erzählt mit ihren Bildern Geschichten. Sie schafft auch Werke, indem sie «überschüttet», das heisst ohne Pinsel mit der Pipette arbeitet. Mit Schriftelementen verbindet sie dann einzelne Flächen.

Eine unüberlegte Handlung mit Folgen

Zigarette verursacht Schwelbrand Am Waldrand oberhalb von Affoltern kam es am Donnerstag zu einem Schwelbrand. Unbekannte hatten eine Zigarette an der Holzbank ausgedrückt – obwohl am Rastplatz ein Aschenbecher steht. Mit zwei Schüsseln Wasser eilten die beiden Mitarbeiterinnen des Rehabilitationszentrums des Kinderspitals herbei. Sie waren von einer Kollegin über den Brand informiert worden und löschten nun die Glut. Davor musste jemand auf der Bank am Waldrand

oberhalb Affoltern gesessen und seine Zigarette dort ausgedrückt haben. Am Rastplatz hätte jedoch ein Abfalleimer samt Aschenbecher gestanden. «Das Heimtückische an einem Schwelbrand ist, dass man ihn in der Regel nicht sieht. Unter den passenden Voraussetzungen kann er sich zu einem offenen Feuer entwickeln», warnt Michael Huber, Stabsoffizier bei der Feuerwehr Affoltern. Er rät, Zigaretten in den vorgesehenen Aschenbechern zu entsorgen und nach dem Bräteln an Feuerstellen im Wald die Glut grosszügig mit Wasser auszulöschen. (lhä)

Elisabeth Jacob (links) und Erika Hartmann haben es nach Jahren der Freundschaft geschafft, gemeinsam auszustellen. Bereits an der Vernissage am letzten Freitag fanden einige Werke ihre Käufer. (Bild Regula Zellweger) Fundstücke zum Leben erwecken Seit gut dreissig Jahren arbeitet Erika Hartmann mit Fundstücken, die sie zum Leben bringt. Sie sammelt Schwemmhölzer aus dem Bodensee, kaum ist ein Sturm vorbei, sieht man sie am Ufer sammeln. Zudem findet sie Metallteile mit Patina in Flüssen und Bächen. Diese Fundstücke aus der Natur inspirieren sie. Bereits während der Suche sieht sie einen Vogel, eine Kuh, eine Ziege oder einen Engel vor sich. Zudem hat sie einen immensen Fundus an Fundstücken. Im Atelier fügt sie Teile gezielt zusammen und ergänzt Fehlendes mit Töpferton. Sie nutzt die Formen ihrer Funde, schneidet sie nicht zu. Wer ihre Werke betrachtet, staunt, wie beispielsweise ein

Kerzenstäbe In der Galerie werfen auch Kerzen ihr sanftes Licht auf die Bilder und Skulpturen. Die Kerzenständer sind Unikate von Erika Hartmann und bestehen aus Fundstücken von Flohmärkten. Da ist beispielsweise der Engel aus Schwemmholz mit einem Flügel aus einem Stück Ornament – woher er wohl stammt? Von einem Spiegel, ei-

nem Bilderrahmen, einer Heiligenfigur? «Ich habe mich entschieden, ich habe ihn gekauft,» erklärt eine Frau strahlend. Sie schwankte zwischen einem kleinen und einem grösseren Engel. Der kleine symbolisiert für sie Leichtigkeit, lustvolles Leben, denn irgendwie strahlt die Skulptur auch eine Spur Witz aus. Er wird sie in Zukunft begleiten, darüber freut sich auch Erika Hartmann. Ausstellung: Bilder von Elisabeth Jacob und Skulpturen von Erika Hartmann, Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7, Affoltern, 19. Oktober bis 4. November. Öffnungszeiten: Freitag 17.00 bis 20.00 Uhr, Samstag 9.00 bis 12.00 Uhr, Sonntag 15.00 bis 18.00 Uhr Informationen zu Malkursen bei Elisabeth Jacob: www.atelier-jacob.ch

Agentenausbildung mit viel Spass

Herbstlager des Cevi Bonstetten-Hedingen im Kanton Bern Die Leiter und Kinder des Cevi Bonstetten-Hedingen verbrachten vom 14. bis 20. Oktober sechs actionreiche Tage mit James Bond und seiner Geliebten im schönen Beatenberg im Kanton Bern. Als sich die Cevi-Lagertruppe am Sonntag, 14. Oktober, um 9.30 Uhr am Bahnhof Bonstetten-Wettswil traf, warteten dort bereits zwei Reiseleiter der «007 Reisen». Kurz bevor der Zug abfuhr, kam schliesslich James Bond dazu. Nach dreimal stressigem Umsteigen erreichte man Beatenberg. Dort wurde die Schar von den restlichen Leitern herzlich begrüsst und konnte die Zimmer beziehen. Um drei Uhr nachmittags begann das Programm. Am OL wurden in Dreiergruppen Posten gesucht, die im ganzen Dorf verteilt waren. Nach zwei anstrengenden Stunden blieb vor dem Nachtessen noch etwas Zeit zur Erholung. Die erste Nacht im Haus war um 7.30 Uhr vorbei. Nach einem leckeren Nutellabrot ging es mit der Agentenausbildung weiter. Die Kinder lernten, verschiedene Knöpfe zu knüpfen, Erste Hilfe zu leisten und wie Morsen funktioniert. Als Nachmittagsprogramm fand ein Postenlauf mit verschiedenen Spielen und Aktivitäten statt. Ein Spieleabend rundete das Tagesprogramm ab.

Nachtaction im grusligen Wald

Die Glut der Zigarette führte an der Holzbank zu einem Schwelbrand. (Bild lhä)

Ziegenbock aus Schwemmholz mit echten Ziegenhörnern einen leicht verschmitzten, etwas dümmlichen Gesichtsausdruck zeigt. «Man muss meine Werke nicht nur sehen, sondern auch fühlen und riechen,» meint sie lachend. Beim Ziegenbock ist es ihr gelungen.

Mitten in der Nacht auf Dienstag wurden die Kinder von James Bond und seinen Agenten aufgeweckt. Seine Freundin sei verschwunden. Es war Zeit für die traditionelle Nachtaction. Bei dieser mussten die Kinder in Grup-

Abgehoben: Die Cevi Bonstetten-Hedingen im Herbstlager. (Bild zvg.) pen durch den Wald gehen, wo die Leiter sie mit gruseligen Sachen erschreckten. Auf dem Weg stiess man auf die Freundin von James Bond. Sie wurde ermordet. Etienne, ein Junge von der Stufe Jethro, wurde dabei von zwei Leitern entführt. Er wurde getauft auf den Cevinamen «Groot». Gegen drei Uhr früh ging es zurück ins Lagerhaus und ins Bett. Am Morgen galt es bei einem Postenlauf Klebepunkte zu sammeln, um beim nachfolgenden Geländegame bessere Chancen zu haben. Am Nachmittag ging es ins Hallenbad in Beatenberg. Nach dem Abendessen wurde am Feuer gesungen und Schoggibananen gegessen. Am Mittwoch stand eine Wanderung auf dem Programm. In vier Gruppen bekamen die Cevianer unterwegs Hinweise über den geheimen Informanten, der etwas über die Ermordung von James Bonds Freundin weiss. Am Abend wurde in verschiedenen Gruppen gebastelt und gebacken. Am Donnerstag stieg die LagerOlympiade. Bei dieser wurde ein Nachfolger für Agent «M» gesucht. Dabei

mussten die Kinder ihre Fähigkeiten bei einem Postenlauf unter Beweis stellen. Es gab zum Beispiel Blachenvolleyball, einen Parcours und Dreibein-Fussball. Am Abend wurden in Gruppen Chäshörnli über dem Feuer gekocht. Beim Nacht-Gelände-Game galt es dann, verschiedene Gadgets einzusammeln dabei wurden zwei Mädchen aus der Kibiz-Stufe auf die Cevinamen «Jeva» und «Naïma» getauft. Am Freitag folgte auf einen Postenlauf eine wilde «Schiesserei» zwischen den 00-Agenten und dem Bösewicht. Am frühen Abend wurde das Theaterstück für den Abschlussabend geprobt. Zum Schluss des Abends wurden noch Mr. & Mrs. Bond gewählt. Nach einer kurzen letzten Nacht durften die Kinder am Samstagmorgen draussen Sport treiben, während die Leiter das Lagerhaus putzten. Um 10.35 Uhr fuhr dann auch schon das Postauto nach Interlaken, in die Nebelsuppe. Müde, aber fröhlich kamen schliesslich alle beim Bahnhof Bonstetten-Wettswil an. (CeviBH)


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Die Diskussion um die Selbstbestimmungs-Initiative lässt den Eindruck aufkommen, die Schweiz selbst sei nicht fähig, die Rechtsordnung aufrechtzuerhalten. Direktdemokratisch gefällte Entscheide auf Verfassungsstufe sollen plötzlich keine Gültigkeit haben. Die Jahrzehnte dauernde Erfahrung mit Juristen haben mich dazu gebracht, gerade den Rechtsgelehrten in Fragen des Rechts kritisch zu begegnen. Aufgrund abgehobener (Ein-)Bildung neigen sie oftmals zu rechthaberischer Selbstherrlichkeit. Jedenfalls sind sie für mich nicht die unverzichtbaren Hüter des Rechtsstaates. Das zeigt auch die Haltung des Wirtschaftsverbandes Economiesuisse. Ihre Rechtsberater behaupten, mit der Annahme der Initiative müssten die bestehenden 600 Wirtschaftsverträge überprüft werden. Das würde heissen, diese seit Jahren gültigen Verträge sind möglicherweise alle nicht verfassungskonform abgeschlossen worden?! Das ist kaum zu überbietender Unsinn. Es ist im Interesse der Stimmbürger, der Initiative zum Durchbruch zu verhelfen. Mit der Initiative kann die Rechtsordnung wieder hergestellt werden. Im Lehrbuch eines Staatsrechtlers heisst es klar: Die Bundesverfassung hat Vorrang gegenüber Staatsverträgen! Die Bundesverfassung ist das Ergebnis jeweiliger Volks- und Kantonsmehrheiten. Wenn die Initiative vom Bundesgericht und der Mehrheit im Parlament bekämpft wird, ist das mit dem Aufruf verbunden, die Entscheide des Souveräns in Zukunft zu missachten. Mit dem Verzicht, die Ausschaffung krimineller Ausländer oder die eigenständige Steuerung der Zuwanderung durchzusetzen, ist der Anfang, die Entscheide der direkten Demokra-

Selbst- oder fremdbestimmt? Streitgespräch in Hedingen zur Selbstbestimmungsinitiative. Morgen Mittwochabend um 20 Uhr werden sich die Nationalräte Martin Naef (SP) und Claudio Zanetti (SVP) in der Krone Hedingen zur Volksinitiative Selbstbestimmung duellieren. Sollte die Initiative am 25. November angenommen werden, wird ihr Einfluss von den Referenten kontrovers beurteilt. Mit den eingeladenen Parlamentariern dürfte die unterschiedliche Beurteilung deutlich zum Ausdruck kommen. Es wird für die Besucher eine aufschlussreiche Veranstaltung sein, um sich der Bedeutung der Abstimmungsvorlage bewusst zu werden und deren Auswirkungen einordnen zu können. Es wird selbstverständlich auch die Möglichkeit geboten, sich in die Diskussion einzubringen und mit Fragen die Referenten zu fordern. Die Veranstalter freuen sich auf eine grosse Zahl interessierter Besucherinnen und Besucher. SVP Bezirk Affoltern

tie nicht ernst zu nehmen, gemacht. Es gilt nun einer Entwicklung entgegenzutreten, die nichts anderes als die Entmachtung des Stimmbürgers bedeutet. Es sind letztlich die Entscheide der direkten Demokratie, die unserem Land Sicherheit und Wohlstand gebracht haben. Darum ein klares Ja zur Selbstbestimmung am 25. November. Toni Bortoluzzi, alt Nationalrat, Affoltern

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Zuschriften sind willkommen Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief muss mit Namen, vollständiger Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein, soll ein Thema aus der

Region aufgreifen, nicht mehr als 2000 Zeichen lang sein und keine persönlichen Angriffe enthalten. Über die Publikation, den Erscheinungstermin und Kürzungen entscheidet die Redaktion. (Red.)


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Gewerbe/Dienstleistungen

Halber Eintrittspreis am energyday18 Am diesjährigen energyday, dem nationalen Stromspartag im Haushalt, bietet die Umwelt Arena Schweiz in Spreitenbach ein Programm mit Führungen und einem Gewinnerpfad an. Das alles zum halben Eintrittspreis. Seit 2006 engagieren sich am energyday Firmen und Organisationen, um gemeinsam den Stromverbrauch im Privathaushalt zu senken. Der energyday wird von der energie-agentur-elektrogeräte (eae) zusammen mit EnergieSchweiz (BFE, Bundesamt für Energie) organisiert. Die Umwelt Arena engagiert sich als Supportingpartner. Unter dem Motto «In Ihren Fingern liegt die Zukunft» erhalten Besucher der Umwelt Arena wertvolle Tipps zum Thema Energie im Allgemeinen und sie erleben, wie im Alltag durch gute Handhabung und energieeffiziente Lösungen Energie und Geld gespart werden kann – ohne Einschränkung der Lebensqualität.

Karussell und Musik

Staunen und Geniessen Stärker als gedacht

Nach langer Pause findet in Uerzlikon wieder die traditionelle Chilbi statt. > Seite 14

Kreativität pur an der Ausstellung «Kunst in Hausen 2018» im Gemeindesaal. > Seite 16

Franz Taferner live

Österreich-Wein-Event in Mü’s Vinothek Franz Taferner und seine Tochter Karoline vom gleichnamigen Weingut Taferner in Göttlesbrunn (Carnutum) gehören heute zu den Top-Winzern der österreichischen Wein-Szene. Mit ihren mächtigen Rotwein-Crus sorgen sie national und international für Begeisterung. «Tafi» wie er liebevoll genannt wird, zeigt eine Auswahl seiner imposanten Weine. Angeführt vom neuen Jahrgang, 2015, der Top Cuvée V.I.B (Very Important Bottle). Ein wuchtiger Wein aus 50 % Cabernet Sauvignon und 50 % Merlot, ausgebaut während 30 Monaten in neuen amerikanischen Eichenholz-Barriques. Diese streng limitiere Cuvée (ca. 1600 Flaschen und einige Magnum) wird nur in ausgezeichneten Jahren vinifiziert. Ebenfalls zur Degustation bereit stehen die bewährten «Excalibur» und «Tribun». Dazu die neuen Jahrgänge der Weine Zweigelt «Bärenreiser» und

Merlot «Haidacker». Und so läuft das Ganze ab: Am Freitagabend, 26. Oktober, von 18 bis 19.30 Präsentation und freie Degustation der Weine in Mü’s Vinothek. Ab 19.30 Uhr Wine & Dine, ausgerichtet vom Central-Team. Franz Taferner präsentiert die Weine in Symbiose mit einem feinen abgestimmten Nachtessen. Els Imhof und ihre bewährte Central-Crew werden diesen Abend als ein unvergessliches GenussErlebnis zelebrieren. (Achtung, nur noch ganz wenige freie Plätze.) Am Samstag, 21. Oktober, von 10 bis 16 Uhr ist dann noch einmal Gelegenheit, die Weine in Mü’s Vinothek zu verkosten. Alles, was das Herz begehrt – exzellente Weine und ein kulinarischer Event. (pd.)

Österreich-Event in Mü’s Vinothek, Dachlisserweg 1, Affoltern, Menü Wine & Dine sowie Degustationsliste unter www.mues-vinothek.ch.

Besucher profitieren am Freitag, 26. Oktober, von einem halbierten Eintrittspreis (Erwachsene 9 statt 18, Familien 19 statt 38 Franken). Sie erfahren auf spannenden Führungen durch die Ausstellungen ab 13.15, 14.15 und 15.15 Uhr, wie sie durch cleveres Handeln Energie sparen können. Und sie haben mit dem unterhaltsamen Spezial-energyday-Gewinnerpfad die Chance, einen energieeffizienten Staubsauger zu gewinnen. (pd.) Umwelt Arena Schweiz: Mittwoch bis Sonntag, 10 barung. Weitere Infos unter www.umweltarena.ch.

Franz Taferner mit seiner Frau Ilona und den Töchtern Karoline und Sabine. (zvg.)

Leidenschaftlich engagiert für alte Gemüsesorten

Schneebeli Schreinerhandwerk lädt nach Ottenbach Der neunte Anlass in der Reihe «Kulinarische Leckerbissen» von Schneebeli Schreinerhandwerk findet am Freitagabend, 26. Oktober, in Ottenbach statt. Zu Gast ist Annafried WidmerKessler, sie stellt ihre Arbeit für Pro Specie Rara vor. Menschen wie Annafried WidmerKessler helfen, alte Pflanzensorten vor dem Vergessen zu retten. Besonders angetan haben es der engagierten Sortenbetreuerin von Pro Specie Rara alte Gemüsesorten, wie beispielsweise Auskernbohnen, Baumspinat, ewiger Lauch und vieles mehr. In ihrem Garten hat sie im Lauf der letzten 25 Jahre mithilfe ihres Mannes über 200 bedrohte Sorten vor dem Verschwinden bewahrt. Ihre grosse Leidenschaft ist es, mit diesen alten Sorten neue Gerichte zu erfinden. Die Gäste können ihren Erzählungen über alte Kulturpflanzen, die Arbeit für Pro Specie Rara lauschen und erhalten nebenbei Tipps für Anbau und Weiterverarbeitung

Der FC Affoltern unterliegt einem kämpferisch überzeugenden FC Freienbach 1:2. > Seite 21

Modern und effektiv

Aus reuss-fit wird dr. rickli Premium Training

Der neue Inhaber Andi Müller und Geschäftsführerin Heidi Harms bieten in ihrem Center modernste Trainingsmethoden und Technologien. (Bild zvg.)

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen im Fitness-Markt durch Ketten und Billiganbieter hat sich der Besitzer des FitnessStudios reuss-fit entschlossen, sein etabliertes Fitness-Center an ein im Gesundheitsmarkt erfahrenes Betreiberteam zu übergeben. Das Fitness-Center wurde in den letzten Monaten zu einem der modernsten Gesundheitsdienstleister in der Region umstrukturiert. Der neue Name – dr. rickli Premium Training – zusammen mit neuem Erscheinungsbild sowie attraktive, individuell auf die Kunden zugeschnittene Angebote begleiten die Neuausrichtung vom herkömmlichen Fitness-Center zum ganzheitlichen Gesundheitsdienstleister. Alle Angebote basieren auf modernsten und sportwissenschaftlich fundierten Trainingskonzepten. dr. rickli Premium Training möchte einen unverzichtbaren Beitrag zur persönlichen Gesundheitsvorsorge bieten.

Tag der offenen Tür am 27. und 28. Oktober Das gesamte Team freut sich darauf, seine Kunden und alle Interessierten am 27. und 28. Oktober im modernsten Premium Training Center der Region mit zahlreichen attraktiven Angeboten willkommen zu heissen und das neue Trainingskonzept vorzustellen. Natürlich wird auch weiterhin traditionelles Kraft- und Group-Fit-

nesstraining angeboten. Der neue Leistungskatalog mit allen Angeboten und Preisen ist per sofort online auf www.rickli-training.ch zu finden.

dr. rickli Premium Training Premium Training ist ein individuell abgestimmtes, ganzheitliches Gesundheitstraining. Im Mittelpunkt stehen dabei die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden. Neben dem klassischen Training liegt die Kernkompetenz von dr. rickli Premium Training im Bereich der Unterstützung bei Rücken-, Herz/Kreislauf-, Gelenk- und Stoffwechselproblemen. Insbesondere in der zweiten Lebenshälfte kommt der Erhaltung der Gesundheit, Beweglichkeit, Koordinations- und Reaktionsfähigkeit sowie einer wirksamen Prävention und Prähabilitation eine immer grössere Bedeutung zu. Modernste Diagnostik wie EKG und Ganzkörperscan bieten eine optimale Unterstützung, um die Kunden kompetent und zuverlässig an ihr Ziel zu begleiten. Mit effizienten 45-minütigen Trainingseinheiten richtet sich dieses Konzept insbesondere an engagierte Menschen ab 40, aber natürlich auch an alle jungen und junggebliebenen Personen, die wenig Zeit für Training haben, aber dennoch rasche und nachhaltige Resultate erzielen wollen – und alles in einem angenehmen und stilvollen Ambiente. (pd.) dr. rickli Premium Training, Ottenbacherstrasse 23, 8912 Obfelden, www.rickli-training.ch, Telefon 043 530 30 30 oder Mail an info@rickli-training.ch

Neu in Bonstetten: das Atelier für Maltherapie

Annafried Widmer-Kessler pflanzt in ihrem Garten seit mehr als 25 Jahren alte Pflanzensorten und bewahrt sie damit vor dem Verschwinden. (Bild zvg.) von Gemüse und Kräutern. Passende Häppchen nach Rezepten der engagierten Hobbyköchin dürfen dabei natürlich nicht fehlen. Die Anmeldung an info@schneebeli.ch oder per Telefon 043 322 77 77 erleichtert dem Team die Planung. Parkmöglichkeiten an der Hobacherstrasse oder beim Pro-

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Spannende Führungen

bis 17 Uhr. Events/Führungen täglich, nach Verein-

Dienstag, 23. Oktober 2018

duktionsgebäude an der Stüdlerstrasse 21. Die Zufahrt ist signalisiert. (pd.) «Pro Specie Rara und die Wiederentdeckung alter Kulturpflanzen» mit Annafried Widmer-Kessler, Freitag, 26. Oktober, ab 18 Uhr, Vortrag um 19 Uhr,

Über die Vielzahl der Möglichkeiten gab Kerstin Matthews, Inhaberin des Malateliers und zertifizierte Maltherapeutin, beim Eröffnungsapéro rege Auskunft. Mit Anschauungsbeispielen von Arbeiten zu den verschiedenen Methoden konnten sich die Gäste selber ein Bild machen. Ob als Kreativwerkstatt oder als therapeutische Massnahme, für Jung und Alt, in Gruppen oder einzeln, akut oder begleitend. Nach dem Motto «malend zur Ruhe kommen» ist das Angebot von Kerstin Matthews sehr breit. (pd.)

Schneebeli Schreinerhandwerk, Ausstellungsräume an der Jonenstrasse 22, Ottenbach.

Weitere Infos auf www.maltherapie-matthews.ch.

Mit Farben arbeiten und dabei zur Ruhe kommen. (Bild zvg.)


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Veranstaltungen

Dienstag, 23. Oktober 2018

Violoncello und Klavier Reparieren statt wegwerfen

Duo-Konzert in Affoltern

Am 27. Oktober auf dem Bauspielplatz in Affoltern

Am Sonntag, 28. Oktober, um 17 Uhr, spielen Katrin Mettler (Violoncello) und Young-Ah Hauser (Klavier) gemeinsam im Saal der katholischen Kirche Affoltern. Der Anlass steht unter dem Patronat der Musikschule Knonauer Amt.

Am kommenden Samstag findet der dritte Schweizer Reparaturtag statt. Auch das Repair Café Säuliamt hilft mit, den Schweizer Reparaturrekord vom letzten Jahr zu überbieten. Von 9 bis 15 Uhr reparieren in Affoltern Besucher kostenlos unter Anleitung von Profis ihre Lieblingsgegenstände.

Katrin Mettler, aufgewachsen in Affoltern, unterrichtet seit 25 Jahren im Knonauer Amt eine grosse Celloklasse. Sie hat in Luzern studiert und lebt dort mit ihrer Familie. Young-Ah Hauser, in Südkorea geboren, lebt mit ihrer Familie seit vielen Jahren in Hedingen. Sie ist als Korrepetitorin und Kammermusikerin im Raum Zürich und Zug tätig und tritt auch solistisch auf. Die beiden Musikerinnen sind auch Mitglied des Flötentrios «Trio con brio». Ludwig van Beethoven hat seine Sonate Op. 5 Nr. 1 dem cellospielenden König Friedrich Wilhelm II. von Preussen gewidmet. Es ist ein zweisätziges Werk: Dem Allegro geht eine ausdrucksvolle Adagio-Einleitung voraus, danach folgt das spielfreudige Rondo. Felix Mendelssohn Bartholdy hat unter dem Titel «Lied ohne Worte» viele Klavierstücke komponiert. Im Jahre 1845 schrieb er

auch ein Lied ohne Worte (Op. 109) für Cello und Klavier und widmete es der Cellistin Lisa Cristiani. Es beginnt mit einem bezaubernden und unbeschwerten Thema … Robert Schumann schrieb seine Fantasiestücke Op. 73 für Klarinette und Klavier, und versah sie mit der Bezeichnung «ad libitum für Violine oder Violoncello». Das Werk beginnt mit einem gesanglichen und berückenden ersten Satz, entzückt durch einen beschwingten Mittelsatz und endet mit dem feurigen und virtuosen Finale. Bohuslav Martinus (1890–1959) letztes Kammermusikwerk entstand als sehnsuchtsvolle Erinnerung an seine tschechische Heimat. Das Thema der Variationen ist ein altes tschechisches Volkslied. Der todkranke Komponist sollte seine Heimat nie mehr wiedersehen, weil er vor den Nationalsozialisten flüchten musste. Er starb in Pratteln, Schweiz, wo er seine letzten Lebensjahre verbracht hatte. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Konzert, das eine knappe Stunde dauern wird. Duo-Konzert am Sonntag, 28. Oktober, 17 Uhr, katholische Kirche Affoltern, Eintritt frei, Kollekte.

Repair Cafés werden immer zahlreicher, die einfache und begeisternde Idee breitet sich aus: Wer etwas reparieren möchte, bringt es von zuhause ins Repair Café mit. Dort kann er es flicken und dabei die Hilfe von Fachleuten in Anspruch nehmen. Die Fachleute machen dies freiwillig und unentgeltlich, Ersatzteile müssen bezahlt werden. Am kommenden Samstag, 27. Oktober können Besucherinnen und Besucher im GZB auf tatkräftige und begeisterte Hilfe von ausgewiesenen Reparatur-Fachleuten zählen. Die Handarbeitslehrerin, der Sattler, der Elektriker/Elektroniker, der Spenglermeister: Sie alle haben Freude am Reparieren und möchten helfen, unsere Abfallberge zu reduzieren. Speziell zum Reparaturtag wird die Gelegenheit geboten, unter kom-

Vieles muss nicht weggeworfen werden, sondern ist reparierbar. (Bild zvg.) petenter Anleitung zu löten! Man kann sich an von zuhause mitgebrachten kaputten Metallgegenständen versuchen oder etwas Kreatives und Nützliches aus Metallen herstellen. Ein Einstieg mit Instruktionen wird um 10 und um 14 Uhr gegeben, Ausrüstung und Materialien werden zur Verfügung gestellt (die Anmeldung an

repair-cafe@bauspielplatz.ch tert die Organisation). (pd.)

erleich-

Samstag, 27. Oktober, 9 bis 15 Uhr, Repair Café Säuliamt/GZB am Schweizer Reparaturtag, Gemeinschaftszentrum Affoltern, Bauspielplatz GZB, Alte Jonentalstrasse 1-3, Affoltern. Weitere Infos unter www.repair-cafe.ch.

In Uerzlikon ist wieder Chilbi

Musik, kulinarische Höhepunkte und ein Karussell Nach langer Pause findet am 27. und 28. Oktober in Uerzlikon wieder die traditionelle Chilbi statt.

Katrin Mettler.

Young-Ah Hauser. (Bilder zvg.)

Entspannungstechniken Ab Freitag, 2. November, jeweils von 19 bis 20.30 Uhr haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, verschiedene Entspannungstechniken kennen zu lernen und das Richtige für sich selbst zu entdecken. Die meisten Menschen leiden in der heutigen Zeit unter Dauerstress. Sie hetzen im oft gleich bleibendem All-

tag von einem Termin zum anderen, sind erschöpft und finden trotzdem keinen Schlaf. Sie leiden an körperlichen Beschwerden und Unausgeglichenheit, die dieser überbelastete Lebensstil mit sich bringt. Umso wichtiger ist es, im täglichen Leben bewusst innezuhalten. Die äussere Welt für kurze Zeit völlig zu vergessen, sich nach innen zu wenden, sich Zeit nur für sich selbst zu nehmen und den Körper zu verwöhnen mit Ruhe, Gelassenheit, Bewegung und Entspannung. Die diplomierte Wellnesstrainerin und Gesprächstherapeutin Gabriella Steiner weiss um die Wichtigkeit der Entspannungsphasen im Leben. Sie betrachtet die Entspannung als wichtigen Teil einer gesamtheitlichen, bewussten Lebensweise und verbindet verschiedene Entspannungstechniken zu einem harmonischen Programm, sodass alle Teilnehmenden auf ihre Kosten kommen. (GS) Anmelden unter Telefon 044 760 12 77 oder kurse@familienzentrum-

Wellnesstrainerin und Gesprächstherapeutin Gabriella Steiner. (Bild zvg.)

bezirk-affoltern.ch. www.familienzentrumbezirk-affoltern.ch.

Ein hochmotiviertes OK-Team mit vielen freiwilligen Helfern unter der Leitung von Sämi Berweger organisiert nach neun Jahren wieder das traditionelle Herbstfest in Uerzlikon, bekannt als «Uerzliker Chilbi». Am kommenden Wochenende bietet sie abermals ein Dorffest mit einigen Attraktionen.

Festwirtschaft mit Musik, Karussell und vieles mehr Gleichzeitig mit der Öffnung des Geschäfts der Berweger GmbH und weiterer lokaler Anbieter starten diese am Samstag um 9 Uhr in und um die Festwirtschaft. Neben der bekannten Mohrenkopfschleuder wird der Anlass am Nachmittag von Livemusik beglei-

tet. Um 16 Uhr spielen die «Turbo Örgeler Ägerital» auf. Sie begeistern mit Schwyzerörgeli und Bassgeige seit vielen Jahren die Ländlermusikfans. Ab 20 Uhr sorgt «Meiri» mit Akkordeon, Schwyzerörgeli und Gesang mit Ländler-Melodien, Schlager und Oldies bis spät in die Abendstunden für Stimmung. Am Sonntag eröffnet der Musikverein Hausen um 10 Uhr den Chilbitag. Ein Karussell auf dem Festgelände wird Kinderherzen bis 17 Uhr höherschlagen lassen. Wer will, kann in der Festwirtschaft bis 18 Uhr den Tag geniessen. Kulinarische Highlights reichen von frischen Berliner über feine Würste und Steaks bis hin zu Käse-Brätel und frisch gepresstem Süssmoscht oder Chilbi-Kafi. Und das alles zu Preisen wie vor 20 Jahren. Das OK-Team hat dies mit Absicht so festgesetzt, um ein gemütliches Dorffest für jedermann ermöglichen zu können.

Berweger GmbH aktuell zehn Prozent Rabatt «Für das Chilbiwochenende haben wir unser Sortiment ausgebaut. Am Samstag mit zusätzlichen Meindl Wanderschuhen, Husqvarna Elektrowerkzeugen und Gallagher Weidezäunen. Letztere bieten wir auch am Sonntag an, zusammen mit Metabo Elektrowerkzeugen. Um alle Besucher fachlich beraten zu können, werden wir von zusätzlichen Fachkräften im Verkauf unterstützt», ergänzt Chilbi-Initiant Sämi Berweger. Vom Chilbiwochenende bis 10. November gewährt das Uerzliker Fachgeschäft zehn Prozent Rabatt auf das ganze Sortiment für Hof, Haus und Garten (ausgenommen auf Nettopreise). (kb.) Uerzliker Chilbi, Samstag/Sonntag, 27./28. Oktober, mit Festwirtschaft, Live-Musik, Mohrenkopfschleuder, Karussell (am Sonntag) und Ausstellung. Samstag 9 bis 24 Uhr, Sonntag 10 bis 18 Uhr.

Kleider- und Spielsachenbörse

Komponistinnen, Kämpferinnen, Künstlerinnen

Am kommenden Wochenende findet im Werkgebäude Hedingen die beliebte Kinderund Spielsachenbörse statt.

Am Sonntag, 28. Oktober, spielen Aischa Gündisch (Violine), Seraphina Rufer (Violoncello) und Lina Schwob (Klavier) Werke von Mel Bonis, Luise Adolpha le Beau und Ethel Smyth.

Am 27. Oktober in Hedingen

Die Kleiderbörse Hedingen geht neue Wege. Nach diversen Überlegungen kam man zum Schluss, die Börse weiterhin anzubieten. Es brauchte aber eine Veränderung! Die kommende Kleider- und Spielsachenbörse ist die einzige in diesem Jahr und wird neu an einem Samstag stattfinden. Es werden Frühlings-, Sommer-, Herbst- und Winterartikel angenommen. Parallel zur Börse gibt es wie immer Kaffee und Kuchen! Angenommen werden Kleider ab Grösse 74 und Schuhe ab Grösse 22, sonstige Babyartikel, Sportartikel, Bücher, Spielsachen und anderes. Bitte keine Plüschtiere, Socken, Strumpfhosen und Unterwäsche (ausser Thermo). Die Sachen müssen sauber und modisch sein. Alle Artikel

müssen mit einer Etikette aus Halbkarton beschriftet werden. Zur Befestigung sollte Schnur oder Sternlifaden verwendet werden. Bitte keine Sicherheitsnadeln und Bostitch anbringen. Artikelbezeichnung, Grösse, Preis sowie die persönliche Verkaufsnummer (diese bitte in rot) darauf vermerken. Transportbehälter (mit Kontrollnummer beschriftet) können gerne bis zur Rückgabe bei den Veranstaltern aufbewahrt werden. Die Vermittlungsgebühr beträgt neu 20 Prozent des Verkaufspreises. (pd.) Kleider- und Spielsachenbörse, 27. Oktober, Werkgebäude Hedingen, Vordere Zelglistrasse 2.

Die drei Musikerinnen interpretieren romantische und klangvolle Klaviertrios dreier – zu unrecht – wenig bekannter Komponistinnen aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. In der wunderschönen Klosterkirche in Kappel erklingen Werke von Mel Bonis (F), Louise Adolpha Le Beau (D) und Ethel Smyth (E). Lesungen dazu hält Pfr. Theo Haupt. (pd.)

Annahme am Freitag, 26. Oktober, 18.30 bis 19.30 Uhr. Verkauf am Samstag, 27. Oktober, 9.30 bis

Das Konzert der Reihe «Musik und Wort»

11.30 Uhr. Auszahlung und Rückgabe: Samstag,

am Sonntag, 28. Oktober, um 17.15 Uhr.

27. Oktober, 15.15 bis 16 Uhr. Die persönlichen

Der Eintritt ist frei (Kollekte). Weitere Infos

Kontrollnummern können ab sofort bei Gisela Klöti,

unter Telefon 044 764 88 10, E-Mail:

043 322 89 41, gkloeti@bluemail.ch bezogen wer-

info@klosterkappel.ch oder unter

den. Infos: www.hedingen.ch/de/veranstaltungen.

www.klosterkappel.ch.


Veranstaltungen

Vom Barock bis in die Moderne

Abendmusik in der Kirche Aeugst In diesem abwechslungsreichen Konzertprogramm von Sebastian Bohren und Jonas Hablützel am 28. Oktober erklingen Werke vom Barock bis in die Moderne. Die zweite Violinsonate des böhmischen Virtuosen Heinrich Ignaz Biber wird dem mystischen Stück Fratres des zeitgenössischen baltischen Komponisten Arvo Pärt gegenübergestellt.

Zwei kurze Stücke der ausgehenden französischen Romantik von Gabriel Fauré und Maurice Ravel leiten über zur wunderbaren Sonate für Violine und Orgel in A-Dur von J. S. Bach. Eröffnet wird das Programm mit der feierlichen Sonate in F-Dur, die Händel zugeschrieben wird. Der Geiger Sebastian Bohren ist der erfolgreichste Schweizer Geiger seiner Generation. Im September diesen Jahres gab er sein Debut beim Lucerne Festival, kurz darauf sprang er in Olten für die erkrankte Patricia Kopatchinskaja ein und landete mit dem Kammerorchester Basel unter Heinz Holliger einen Grosserfolg. Seine letzte CDAufnahme, die Werken von Bach gewidmet ist, wird von der internationalen Fachpresse gefeiert. (pd.) Abendmusik mit Sebastian

Dienstag, 23. Oktober 2018

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«Zapjevala» live im «Pöschtli»

Am Samstag, 27. Oktober, um 20.30 Uhr Am 27. Oktober tritt das Sextett Zapjevala im Aeugstertal auf. Mit im Gepäck hat es Musik aus Osteuropa und von nebenan. Ein warmes Konzert gegen Herbst- und Sonntagsblues. Die Pöschtli-Wirtsleute haben «Zapjevala» am Malanser Weinfest auf dem Weingut von Georg Fromm gehört und waren begeistert. Diese Energie, diese Spielfreude, dieser spielerische Umgang mit verschiedenen Musikstilen: Man wähnte sich in südlichen Gefilden an einem ausgelassenen Hochzeitsfest. Mit seinen mitreissenden Klängen mischt das Berner Sextett die Schweizer Folkszene auf. Zapjevala entführt das Publikum in eine rumänische Kaschemme oder in die Quartierbeiz um die Ecke zu skurrilen Gestalten und trunkenen Gemütern mit ihren Geschichten von verglühender Liebe, langen Abschieden und augenzwinkernden Scherzen. Erzählt wird von der ungeduldigen Schwiegermutter Olgica, die endlich ein Enkelkind liebkosen möchte, von dem tanzenden alten Mann oder von «Herrn Schicksal», der sich plötzlich an den Tisch setzt, ohne zu sagen, was er vorhat. Die Gruppe widmet sich der Musik aus Ost und West, oder eben der

Die Musiker (von links): Regula Künzi (Kontrabass), Sylvia Kürsteiner (Gesang, Gitarre, Bodhran), Karin Widmer (Violine, Bouzouki), Jenny Bachmann (Percussion), Claudius Domeyer (Gesang, Akkordeon, Ukulele), Daniela Meier (Gesang, Gitarre, Banjo). (Bild zvg.) Musik, die im «Spunten» gespielt wird, egal wo der ist. Die meisten der Stücke sind tanzbar, zwischendurch wirds aber auch mal melancholisch und romantisch. Inspiriert von den traurigen Melodien und feurigen Rhythmen der Lieder vom Balkan, der Musik der Roma und Klezmer verbindet «Zapjevala» die Ferne mit der Heimat. Da kommt es vor, dass einem rumänischen Volkslied die Sennenkappe angezogen wird oder ein Schweizer Lied mit einem guten Schluck Sliwowitz in die Nacht hinauswankt. Himmeltraurig schöne Melodien mischen sich mit rassigen Rhythmen und fremden Sprachen. «Zapjevalas» Lieder versetzen einen

ohne Zutun in die Strassen Bukarests oder an laue Sommerabende an die Seine in Paris. Mit der Zeit sind auch viele eigene Songs und Chansons entstanden, die in ihrer Einfachheit und Feinheit mitten ins Herz zielen und berühren. Fünf Frauen, ein Mann, zwölf Instrumente und vier Stimmen, vielsprachig von Berndeutsch über Französisch bis Romanes und «vielsaitig» von Bass bis Bouzouki: «Zapjevala» spielen «Chansons de l’est et du coin» – Musik aus Osteuropa und von nebenan, mit Herzblut, Schweiss und berstenden Saiten! (pd.) Samstag, 27. Oktober, 20.30 Uhr, Essen gibts um 19 Uhr. Reservieren unter Telefon 044 761 61 38.

Bohren und Jonas Hablützel am Sonntag,

Sebastian Bohren gilt als der erfolgreichste Schweizer Geiger seiner Generation. (Bild zvg.)

28. Oktober, 17 Uhr, reformierte Kirche Aeugst. Eintritt frei, Kollekte.

«Oh Alpenglühn!»

17. November, 20 Uhr, in Mettmenstetten Seit 2005 tourt hof-theater.ch mit Theaterproduktionen von Bauernhof zu Bauernhof. «Oh Alpenglühn!» wird am Samstag, 17. November, auf dem Hof der Familie Müller in Mettmenstetten aufgeführt. Unterhaltsame Kultur in der urchigen Atmosphäre eines Bauernhofs – hoftheater.ch machts möglich. Die erfolgreiche Musicaldarstellerin Carolin hat die Nase voll von ihrem hysterischen Manager und ihrem Ehemann. Sie sucht Zuflucht in der heilen Bergwelt. Doch statt im erwarteten 5-SterneWellnesshotel landet die Diva auf dem Hof des jungen Bergbauern Hubert. Nach anfänglichen Misstönen kommen sich die Stadtdame und der Naturbursche bei frischer Bergluft und loderndem Alpenglühen näher. Doch da ist noch die Mutter von Hubert, die, herabgestiegen von den Berggipfeln, dem «Geturtel» der beiden ein Ende bereiten will. Ein musikalischer Schmaus für die Lachmus-

keln erwartet die Besucherinnen und Besucher, wenn die zwei Darsteller «auf die Alp ziehen» und ihr Gesang durch die Berge hallt. Mit Popsongs, Arien und Heimatliedern werden sie ein lang anhaltendes Echo hinterlassen. Hof-theater.ch ist alljährlich von Mai bis November auf über 30 Bauernhöfen in 16 Kantonen der Deutschschweiz unterwegs. Es verwandelt den Stall, die Scheune oder den Heuboden für einmal in ein Theater und bietet seinem Publikum einen unterhaltsamen, berührenden und in jedem Fall unvergesslichen Abend – und zwar bei jeder Witterung. Die Bauernfamilien treten bei den Anlässen als Gastgeber auf. Sie engagieren sich mit viel Herzblut für eine gemütliche Atmosphäre und sind mit Speis und Trank aus Eigenproduktion für das leibliche Wohl der Gäste besorgt. (pd.) «Oh Alpenglühn!», 17. November, 20 Uhr, Sandras Hofzauber, Familie Müller, Waldmatt 1, Mettmenstetten. Bauernküche: ab 18 Uhr. Weitere Infos zum Theater sind auf www.hof-theater.ch zu finden.

Dritter Kinoabend «Filme für die Erde» im Zentrum Kafimüli Am Montag, 29. Oktober, um 19.30 Uhr zeigt der Verein Filme für die Erde den Dokumentarfilm «I Am» im Zentrum Kafimüli in Stallikon. Der Eintritt ist kostenlos. I Am – Du hast die Kraft die Welt zu verändern. Das Leben des erfolgsverwöhnten Hollywood-Regisseurs Tom Shadyac («Bruce Allmächtig») ändert sich schlagartig nach einem lebensgefährlichen Unfall. Statt wie bisher nach Erfolg und Ruhm zu streben, beschäftigen ihn jetzt zwei grundlegende Fragen: «Was stimmt mit unserer Welt nicht?» und «Was können wir verändern?» Shadyac phi-

losophiert mit brillanten Köpfen wie Bischof Desmond Tutu, Physikerin Lynn McTaggert und anderen populären Denkern und Machern. Er fasst die gewonnenen Erkenntnisse bewegend und humorvoll zusammen. Doch am Ende seiner Expedition findet er nicht d i e Antwort, sondern neue Denkanstösse: «Was ist, wenn wir die Lösung für die Probleme unserer Welt schon die ganze Zeit direkt vor uns haben?» (pd.) Filmabend am Montag, 29. Oktober, 19.30 Uhr, (Türöffnung: 19 Uhr), Zentrum Kafimüli, Weidhogerweg 11 in Stallikon. Eintritt: kostenlos (Kollekte zur Deckung der Unkosten) Sprache: d/e, Untertitel: deutsch. Infos: www.filmsfortheearth.org/de/events.

Spielerisch-kreatives Schaffen

Die HolzBauWelt kommt am 10. und 11. November nach Wettswil Die Kirchgemeinde StallikonWettswil veranstaltet zusammen mit dem Bibellesebund vom 10. bis 11. November ein Bauwochenende. Dieses Angebot richtet sich an Kinder im Alter zwischen acht und zwölf Jahren. 45 Kinder können am Bauprojekt unter der Leitung von Andi Grossmann eilnehmen. Kinder tauchen in 80 000 Holzklötze der HolzBauWelt ein und bauen meterhohe Türme, Tore, Häuser und Stadtmauern ... Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und in gemeinsamer spielerischer Arbeit werden kreative, einzigartige Bauwerke errichtet. HolzBauWelt bietet Spass und wertvolle spielpädagogische Elemente für Kinder.

werken mitbauen möchten, müssen sich im Vorfeld anmelden. Anmeldeschluss ist der 26. Oktober. Den Abschluss des Bauwochenendes bildet ein Gottesdienst für Klein und Gross am Sonntag um 15 Uhr in der Kirche Wettswil. Zu diesem speziellen Anlass sind alle Kinder und Eltern herzlich willkommen. Die anschliessende Vernissage lädt zum Verweilen und Plaudern ein und bietet die Möglichkeit, die kreativen Kunstwerke zu besichtigen und das Einsturzspektakel mitzuerleben. Die HolzBauWelt ist ein Projekt des Bibellesebundes. Diese in rund 130

Ländern vertretene überkonfessionelle Organisation motiviert auf kreative Weise Jung und Alt zum Bibellesen. In der Schweiz bietet der Bibellesebund nebst der Lego Stadt, Ferienlager für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene an. Vierteljährlich erscheinende Bibellese-Zeitschriften, Bücher, CDs und verschiedene Arbeitsmaterialien zu aktuellen Themen sind ein weiterer Teil der Arbeit des Bibellesebundes Schweiz. (pd.) Infos und Anmeldung bei Judith Fries, Telefon 076 448 20 82 oder per E-Mail an: J.fries@stawet.ch.

«Baumeister» gesucht Am Samstag von 12 bis 17 Uhr und am Sonntag von 9 bis 12 Uhr wird in der Kirche Wettswil gemeinsam an der Grossbaustelle gearbeitet. In den Baupausen wird ein kleiner Imbiss serviert und anhand von Geschichten aus der Bibel zieht Andi Grossmann einleuchtende Parallelen zu unserem heutigen Leben. Dabei werden die Kinder motiviert, selber in diesem, viele Baugeschichten enthaltenden Buch zu stöbern und darin zu lesen. «Baumeister», die an diesen faszinierenden Bau-

Zuerst wird gemeinsam an der Grossbaustelle gearbeitet. An der Vernissage kann schliesslich das Einsturzspektakel live miterlebt werden. (Bild zvg.)

«Nachts im Museum» Am Samstag, 27. Oktober, kann das Merenschwander Ortsmuseum Postlonzihus für einmal von einer ganz anderen Seite erlebt werden. Bei der Veranstaltung «Nachts im Museum» werden die Besucherinnen und Besucher die verschiedenen Räume und Gegenstände des Museums sicherlich aus einer ganz anderen Warte wahrnehmen. Irene Briner als leidenschaftliche Erzählerin, unter anderem im Schweizer Kindermuseum Baden

und beim Freiämter Sagenweg, sowie der Merenschwander Christian Breitschmid, Redaktor der Aargauer Zeitung, werden die Interessierten an verschiedenen Orten des Museums mit Freiämter Sagen und Gruselgeschichten in die Welt der Mythen und Sagen entführen. Die diversen Erzählungen werden ab 17 Uhr über den Abend verteilt Jung und Alt in ihren Bann ziehen und den Museumsbesuch zu einem ungewohnten Erlebnis werden lassen. Die Festwirtschaft verwöhnt die Besuche-

rinnen und Besucher mit einer kräftigen Kürbissuppe und Hot-Dogs, verschiedenen Getränken sowie Kaffee und Kuchen. Und wer möchte, kann sich zwischendurch an der Lonzibar mit einem Geisterdrink stärken. Die Kulturkommission Merenschwand freut sich auf zahlreiche grosse und kleine Gäste. (pd.) Am Samstag, 27. Oktober, Postlonzihus Merenschwand. Kontakt: Karl Suter, Präsident Kulturkommission Merenschwand, Telefon 079 394 70 21, E-Mail: elektra.meri@bluewin.ch.


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Veranstaltungen

Dienstag, 23. Oktober 2018

Kreativität im Gemeindesaal

Kunst in Hausen 2018 lädt zum Staunen und Geniessen ein Vom 25. bis 28. Oktober stellen 21 Kunstschaffende im Gemeindesaal Weid in Hausen aus. Alle drei Jahre findet diese Ausstellung mit Künstlerinnen und Künstlern, die einen Bezug zu Hausen haben, statt. Neun Ausstellende zeigen ihre Werke dieses Jahr zum ersten Mal in diesem Rahmen der Öffentlichkeit. Eine ganze Generation Künstlerinnen und Künstler ist präsent. Der älteste Künstler ist 70 Jahre alt, die jüngste 18 Jahre. Die Vielfalt der Arbeiten überrascht auch dieses Jahr. Die Besucherinnen und Besucher können sich auf abwechslungsreiche Eindrücke freuen. An der Vernissage überrascht «Jazz’n’so» (Sandra Siegfried-Mauer, Gesang, Adrian Siegfried, Gitarre) die Gäste mit musikalischer Kunst. Auch am Sonntagsbrunch wird das Duo nochmals aufspielen und ihr Publikum mit musikalischen Klängen verwöhnen. Während der Öffnungszeiten der Ausstellung ist stets auch das Ausstellungscafé geöffnet. Hier werden

Mit Vortrag von Rita Hürlimann Aus dem Alltagstrubel rauskommen, Zeit haben für sich, auf neue Gedanken kommen, mit anderen Frauen reden. Das bietet der Frauenzmorge vom Samstag, 27. Oktober. Ausserdem wird Rita Hürlimann über stimmungsvolles Einrichten referieren.

Bereits im Jahr 2015 nutzten zahlreiche Besuchende die Gelegenheit, sich von der kreativen Vielfalt in Hausen zu überzeugen. (Archivbild Thomas Stöckli) Cornelia Zehner und ihr Team mit lukullischen Genüssen für das kulinarische Wohl der Künstlerinnen und Künstler sowie der Besuchenden sorgen. Ein abwechslungsreiches Angebot lädt zum Verweilen ein. Am Sonntag findet, nach der erstmaligen Durchführung im Jahr 2015, ab 9 Uhr wieder der beliebte Brunch statt. Anmelden kann man sich dafür direkt im Ausstellungscafé. Maya Langhi

Donnerstag, 25. Oktober, 19 bis 22 Uhr, Vernissage mit Ansprachen und Apéro offeriert von der Gemeinde Hausen, Musik von «Jazz’n’so». Freitag, 26. Oktober, 18 bis 21 Uhr, Samstag, 27. Oktober, 14 bis 18 Uhr, Sonntag, 28. Oktober, 9 bis 14 Uhr mit Brunch* und Musik von «Jazz’n’so». *Anmeldungen für den Brunch bitte direkt im Ausstellungscafé bis Freitag, 21 Uhr, oder per Mail an maya.langhi@bluewin.ch. Weitere Infos auf www.kulturimdorf.ch.

Das unbekannte Armenien

Gemeindenachmittag in Knonau am 25. Oktober Am Donnerstag, 25. Oktober, um 14 Uhr, können Interessierte in Worten und Erinnerungen eine Reise nach Armenien unternehmen. Im Mai besuchte Pfarrer Thomas Maurer mit einer Gruppe Interessier-

Frauenzmorge im Oberamt

ter die frühere Sowjetrepublik Armenien im vorderen Kaukasus. Die Armenier sind das Volk, das als erstes um 313 n. Chr. als Staat zum Christentum kam. Es war ein grosses Volk mit eigener Sprache, Kirche und Kultur. Immer wieder erlebten die Armenier Verfolgungen. Beim Völkermord An-

Die Reisegruppe im wieder erstandenen Kloster Tatev in Ostarmenien. Der Abt begrüsste und segnete das Trüppchen für die Rückreise in die Schweiz. (Bild zvg.)

fang des 20. Jahrhunderts wurden rund 1,5 Millionen Menschen ermordet. Die meisten Armenier leben heute in der ganzen Welt verstreut. Die anderen leben im kleinen Land Armenien, eingeklemmt und oft isoliert in feindlicher Umgebung mit ungelösten militärischen und politischen Problemen. Die Reisegruppe erlebte ein Land mit freundlichen, sehr offenen und gastfreundlichen Menschen. Sie sah den beeindruckenden Berg Ararat und durchschritt Wüsten. Ausserdem traf das Trüppchen zufällig nahe der Grenze zu Aserbeidschan Menschen aus Maschwanden – ja, klein ist die Welt. Die Reisenden gingen in der lebendigen, jungen Stadt Eriwan aus, und das Hilfswerk «Little Bridge» infomierte sie über Hilfe an Bedürftigen. Ein toller Reiseleiter zeigte die berühmten Kunstschätze dieses Landes. Gerne sind alle Interessierten dazu eingeladen, im Rahmen des Seniorennachmittages an diesen Reise-Erzählungen teilzunehmen. (pd.) Donnerstag, 25. Oktober, 14 Uhr im Saal Giebel,

Wir Menschen verändern und entwickeln uns laufend. Wie steht es mit dem Wohn- und Geschäftsraum, entspricht er noch unseren aktuellen Bedürfnissen? Wer frisch umgezogen ist oder einen Umbau plant, wünscht sich oftmals eine Veränderung im Wohnbereich. Manchmal möchte man auch einfach neu einrichten, aber vielleicht fehlt es an Ideen, Kreativität, Zeit oder gar am Mut, den eigenen Lebensraum wohlig zu gestalten. Im Referat zeigt Rita Hürlimann anhand vieler Beispiele, wie man mit Gefühl, Flair und Wissen sein altes oder neues Heim wohnlich gestalten kann. Mit Farben, Licht, Möbeln, StilMaterialmix und Pflanzen entsteht eine besondere Wohn-Atmosphäre.

Kleine Veränderung, grosse Wirkung Schon immer faszinierte Rita Hürlimann der Raum, das kreative Schaffen mit Farben, Formen und Materialien verschiedenster Art. All dies zusammenzufügen, zu gestalten und platzieren im Raum, gibt ihr innerste Zufriedenheit. Ihr solides Grundwissen in der Gestaltung hat sie sich als Floristin, Feng-Shui-Beraterin und Einrichtungsgestalterin angeeignet. Die Natur, der Mensch, die Art des Wohnens und vieles mehr, sind täglich

«Gepflegte Langeweile» ist das zweite abendfüllende Programm des Kabarettisten Jan Rutishauser und handelt von Neubeginn und den damit verbundenen Herausforderungen. Wie finde ich den richtigen Anfang? Und das Ende? Und das dazwischen? Wie spricht man eine Frau an? Und

Gemeindehaus Knonau, Uttenbergstrasse Knonau.

Zwei Samstage im Herbst stehen traditionell ganz im Zeichen der Naturschutz-Gebietspflege: Die Naturschutzgruppe, verstärkt durch Helfer jeden Alters, stutzt die Sträucher, mäht Schilf und schneidet Stauden zurück, sodass die Vegetation im nächsten Jahr wieder prächtig wachsen kann. Überdüngung reduziert die Artenvielfalt in naturnahen Gebieten, darum muss jedes Jahr viel Biomasse aus den Naturschutzgebieten entfernt werden. Wer gerne selber mitmacht, ist willkommen, bei diesen Arbeiten mitzuhelfen. Die Einsätze dauern jeweils einen halben Tag, entweder vormittags oder nachmittags am 27. Oktober und 3. November. Es sind keine spezi-

sind mit dem Internetformular auf www.nsg-mettmenstetten.ch möglich oder via E-Mail an anlaesse@nsg-mettmenstetten.ch, wo auch weitere Informationen erhältlich sind. Werner Eugster

der katholischen Kirche Hausen, Unkostenbeitrag 20 Franken. Gratis-Kinderhüeti, Anzahl Kinder und Alter bitte angeben. Anmeldung bis Do, 25. Oktober, Telefon 044 764 00 11, morgens: Mo, Di, Do, Fr oder kathausen.sek@gmx.ch. Die Frauenzeit wird getragen von den reformierten Kirchgemeinden Hausen, Kappel, Rifferswil und der katholischen Pfarrei Hausen.

wie seinen Friseur? Was tun, wenn der Friseur kein gutes Haar an einem lässt? Sind Misserfolge Fluch oder Segen? Wie preise ich mich selbst am besten an, ohne mich dabei zu verkaufen? Reichen Fragen für einen guten Pressetext? Braucht man überhaupt einen perfekten Anfang für ein beglückendes Ende? Oder reicht es, einfach mal loszulaufen? Mögliche Antworten gibt es in «Gepflegte Langeweile». Ein wilder Ritt durch den Kopf eines Kabarettisten in Form von Geschichten, Gedichten und Liedern. Christine Fehr-Mürset Samstag, 27. Oktober, 20.15 Uhr, Weid-Saal, Stiftung zur Weid, Mettmenstetten. Billetreservierungen unter www.bieus.ch oder Telefon 077 488 00 89, Plätze sind nicht nummeriert, freie Platzwahl. Eintritt:

Jan Rutishauser. (Bild zvg.)

35/30 Franken (Legi/AHV), Abendkasse ab 19.15 Uhr. Weitere Informationen auf www.janrutishauser.ch.

Namibia - traumhaftes Afrika Multivision Fotoreportage von Corrado Filipponi am Freitag, 26. Oktober, im Gemeindesaal Ottenbach.

Damit der Forain-Weiher nicht verlandet, wird auch unter Wasser ein Teil der Vegetation entfernt. (Bild zvg.)

Samstag, 27. Oktober, 8.30 bis 11 Uhr, Unti-Räume

Mit Jan Rutishauser am 27. Oktober

Pflege-Arbeiten am 27. Oktober und 3. November ellen Kenntnisse oder Fähigkeiten nötig, es hat Arbeit für alle, die gerne etwas aktiv für die Natur leisten möchten. Wer eigene Arbeits- oder Gartenhandschuhe besitzt, bringt diese am besten mit. Anmeldungen

ihre Inspirationsquellen für neue, individuelle Ideen. Mit ihrer Firma Raumgefühl in Hausen ist Rita Hürlimann im In- und Ausland tätig und hat schon bei vielen Räumen das Wesentliche ins Licht gerückt, für ein neues Wohngefühl. Neben den neuen Inspirationen soll der Morgen während des Frühstücks aber auch einen passenden Rahmen für gute Gespräche bieten.

Gepflegte Langeweile

Mithelfen im Naturschutzgebiet

Die Naturschutzgruppe Mettmenstetten pflegt am Samstag, 27. Oktober und 3. November, mehrere Naturschutzgebiete. Helferinnen und Helfer sind willkommen.

Rita Hürlimann, Inhaberin von «Raumgefühl». (Bild zvg.)

Der bekannte Reisejournalist Corrado Filipponi erzählt Geschichten und zeigt Bilder von den unendlichen Weiten und rauen Schönheiten im faszinierenden Namibia. Ein halbes Jahr recherchierte der Schweizer Fotojournalist; ausgezeichnete Fotografien und einzigartige Begegnungen aus dem südlichen Afrika gehören zu seiner Beute. Die Live-Fotoreportagen von Corrado Filipponi begeistern überall, wo der Referent auftritt. Er versteht es

ausgezeichnet, Land und Leute in ungewöhnlichen und eher unbekannten Bildern näherzubringen. Unter dem Titel «Namibia – traumhaftes Afrika» wird der Reisejournalist über seine persönlichen Erlebnisse erzählen und diese mit seinen Fotos untermalen. Die Fotoreportage berichtet über Begegnungen und Erfahrungen abseits der üblichen Touristenziele in Namibia. Der Verein Kultur Ottenbach bringt die mitreissende MultivisionFotoreportage über Namibia nun nach Ottenbach. Freitag, 26. Oktober, im Gemeindesaal Ottenbach, Türöffnung ab 19.30 Uhr, Beginn 20 Uhr, Eintritt 20 Franken, Abendkasse, kein Vorverkauf.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 23. Oktober 2018

Ein Wanderer in der Winternacht Liederabend «Winterreise» in der Kirche Stallikon Am Sonntag, 28. Oktober, um 18 Uhr, tragen Alina Nikitina (Klavier) und Florian Engelhardt (Gesang) in der Kirche Stallikon den Liederzyklus «Winterreise» von Franz Schubert vor. «Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh’ ich wieder aus» – mit diesen Versen beginnt die «Winterreise». Der bekannte Zyklus bildet den Höhepunkt in Schuberts Liedschaffen und gleichzeitig den Gipfel romantischer Liedkunst: 24 Seelenzustände, gedichtet von Wilhelm Müller, 1827 vertont von Franz Schubert, dem hier sehr eindrücklich die Darstellung des existenziellen Schmerzes eines Menschen gelang. Im Verlauf des Zyklus werden die Hörerinnen und Hörer immer mehr zu Begleitern des Wanderers, der zentralen Figur der «Winterreise». Dieser zieht nach einem Liebeserlebnis aus eigener Entscheidung ohne Ziel und Hoffnung hinaus in die Winternacht. Schemenhaft singend, wandert er durch düstere und fahle Winterlandschaften. Ein Fremdling, ein Mensch ohne Heimat. Im ersten Moment ein unglücklich Verliebter, der weiterziehen muss ohne Ziel, allein mit seinen Träumen und seiner Melancholie. Bei näherer Betrachtung ein Suchender, der sein Lebensschicksal selbst in die Hand nimmt. Wer dieser Winterreisende eigentlich ist und wohin ihn seine äusseren und inneren Reisewege führen, bleibt merkwürdig unbestimmt. Im Ausklang des Zyklus trifft der Wanderer auf den Leiermann, der frierend seine Leier dreht, aber von nie-

Alina Nikitina.

Florian Engelhardt. (Bilder zvg.)

mandem gehört wird. Die Melodie erstarrt, das musikalische Leben hat sich verflüchtigt, und das Gefühl scheint aus einem verloschenen Herzen entwichen zu sein – und doch gelingt Schubert in dieser Szenerie unendlicher Hoffnungslosigkeit hier eines seiner berührendsten und gleichzeitig schlichtesten Lieder.

St. Petersburg (2011) und beim renommierten internationalen Orgelwettbewerb «M. Tariverdiev» in Kaliningrad (2013) gewann sie jeweils den 1. Preis. In Kaliningrad wurde sie zusätzlich mit sieben Sonderpreisen, inklusive dem Publikumspreis, ausgezeichnet. 2016 erhielt sie beim internationalen Bach-Wettbewerb in Leipzig den 3. Preis sowie einen Sonderpreis für ihr Konzert im Bachfestival in Tübingen. Nach weiteren Ausbildungen und Auszeichnungen ist sie derzeit daran, ihre Ausbildung an der Zürcher Hochschule der Künste im Master Orgelpädagogik abzurunden. Ab diesem Jahr wirkt sie als Organistin und Assistentin des Musikdirektors in Visp. Alle Interessierten sind herzlich zu diesem Konzert eingeladen. (mvo)

Klavier und Gesang Die Lieder der «Winterreise» werden von Florian Engelhardt gesungen. Er ist als Organist der Kirchgemeinde Stallikon-Wettswil bekannt, tritt aber auch verschiedentlich als Sänger auf. Begleitet wird er von Alina Nikitina am Klavier. Sie studierte am staatlichen Konservatorium in St. Petersburg, wo sie 2008 als Cembalistin, 2012 als Pianistin und 2013 als Organistin ihre Studien beendete. Beim internationalen Orgelwettbewerb in

Die «Winterreise», Liederzyklus von Franz Schubert, am Sonntag, 28. Oktober, 18 Uhr in der Kirche Stallikon. Eintritt frei, Kollekte.

Klein aber fein, aus der Region und mit Liebe gemacht

Mättmi-Märt am 27. Oktober auf dem Gemeindeplatz Am kommenden Samstag findet der diesjährige Herbstmärt auf dem Gemeindeplatz in Mettmenstetten statt. Ab 10 Uhr laden die Marktleute ein zum Staunen, Probieren, Begegnen, Entdecken, Plaudern oder einfach zum Geniessen. Unter dem Motto «Handwerk und Köstlichkeiten» zeigen die Ausstellerinnen und Aussteller kreative, handgemachte und leckere Produkte aus der Region. Diesmal neu dabei ist Brigitte Wigger, die unter dem Thema «Allerlei Handgemachtes» ihre Produkte anbietet. Hier finden sich liebevoll

gestaltete Artikel – von Lavendelkissen und Schlüsselanhängern bis hin zu Etuis oder wunderschönen Grusskarten. Wieder mit unter den Marktleuten ist auch Margrit Bayer. Sie bietet selbst entworfenen und gestalteten Silberschmuck an, wobei jedes Stück einzigartig und besonders ist. Daneben präsentiert Reni Sigg Malerei auf Seide und zeigt, dass dies viel mehr sein kann als Halstücher. Freuen dürfen sich die Besucherinnen und Besucher auch auf Barbara Niklaus. Vielen bekannt durch ihren tollen Garten, präsentiert sie am Märt ihre kunstvoll geformte Keramik. Wiedererkennen werden fleissige Marktbesucherinnen und -besucher ausserdem Rebekka Rossi. Ihre Naturheil-

Am Mättmi-Märt vom 27. Oktober gibt es Handwerk, aber auch vielerlei Kulinarisches zu entdecken. (Bild zvg.)

produkte, Salben oder Deos zeigen, wie Mutter Natur unseren Körper unterstützt und zudem gut duften lässt. Sonia Mösch bereichert den Märt mit neuen Stücken und Ideen aus ihrer Taschen- und Etuikollektion. Weitere Keramik bieten Sybill Jung und Ines Geyer an. Hier findet sich Schönes für Tisch, Haus und Garten, neue Dekoideen oder Nützliches für den Haushalt. Besonders freuen dürfen sich die Besucherinnen und Besucher wieder auf die Köstlichkeiten, welche am Mättmi-Märt angeboten werden. Martina Murer erweiterte ihre Fine-Food-Palette. Im Angebot sind eigene Kreationen frisch aus dem Garten, selbst gemachte Konfitüren oder Chutneys mit südfranzösischem Flair. Auch der Hofladen vom Güetli wird seine breite Palette von Bioprodukten anbieten – hier gibt es einiges Neues zu entdecken. Marie Melliger wird die Köstlichkeiten-Palette mit feinen Konfitüren und Likören abrunden. Ausserdem gibt es leckeren Kuchen und Kaffee, wofür der Verein DrähSchiibe einen Stand übernimmt. Bei Bratwurst oder Kürbissuppe bleibt Zeit für einen Plausch über das Neuste vom Dorf. Musikalisch umrahmt wird der Märt von Paul Miles. Die Marktleute freuen sich auf einen abwechslungsreichen Herbstmärt im Herzen von Mättmi. (pd.) Für Ideen, Anregungen oder zukünftige Marktfahrer steht Ines Geyer (OK Märt; Patronat Info DräSchiibe) unter geyerines@gmx.de gerne zur Verfügung.

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Handgemachte Unikate für jeden Geschmack

4. Bickwiler Art & Market in Obfelden Kunst und schönes Handwerk gibt es am 27. Oktober zum vierten Mal in Bickwil zu sehen und zu kaufen. Die Organisatorinnen: Katrin Zuzáková, Claudia Hinners und Michèle Brüllhardt stecken in den letzten Vorbereitungen. Noch sind die Tische leer, die Handwerkerinnen und Handwerker kreieren fleissig ihre selbst gemachten Sachen für den vierten Art & Market in Bickwil. Überwältigt sind die drei Organisatorinnen von den vielen Bewerbungen, die in diesem Jahr aus dem Bezirk Affoltern eingegangen sind. Die Vielfalt von Kunst und selbst entworfenen Kostbarkeiten bleibt auch dieses Mal im Vordergrund. «Wir wollen in Obfelden einen schönen Anlass für Gross und Klein, für Kunstfreunde oder einfach für ‹Gwunderige› durchführen», sind sich die drei einig. Für die Besucherinnen und Besucher steht ein breites Sortiment an handgemachten Taschen, Filzfiguren oder gestrickten Pulswärmern zum Verkauf. Aber auch handgesiedete Pflanzenölseife, Kreatives aus Metall, Tonfiguren, Blumen, Deko-Artikel, Edelsteine, Silberschmuck aus Art Clay Silver, Schmuck aus Glasperlen, Armbänder, Ringe, Ketten, Beton-Deko, Badesalze, Natur-Kosmetik sowie selbstgemachte Cupcakes, Kuchen und Kunstwerke sind im Angebot. Für die Kinder haben die Organisatorinnen ebenfalls wieder einiges zu bieten: Katharina Thierer wird mit ihrem Puppentheater «Geschichte aus dem Kinderwagen» die kleinen Gäste

Die drei Organisatorinnen des Art & Market in Bickwil. (Bild zvg.) verzaubern, in der Bastelecke steht Dominique Vögele gegen eine Entschädigung mit Rat und Tat zur Seite für einfache und wirkungsvolle Weihnachtsgeschenke. Für den kulinarischen Teil ist ebenfalls gesorgt, und an der Bar wird eine grosse Auswahl an verschiedenen Getränken bereitstehen. Nigel und Anita sorgen für die musikalische Unterhaltung aus den 90er-Jahren bis zur heutigen Zeit. «Wir blicken bereits auf drei erfolgreiche Jahre zurück. Ich bin begeistert, dass die Besucherzahl in jedem Jahr gestiegen ist. Ein Grund ist sicher auch, dass wir speziell für Kinder mit der Bastelecke und dem Puppentheater etwas bieten können. Ich denke, der «Art & Market» ist nicht nur ein Markt, sondern auch eine schöne Begegnungszone, in der man sich trifft», meint Michèle Brüllhardt. Der Art & Market findet am Samstag, 27. Oktober, ab 11 Uhr (Open End) in der Galerie statt. openArt in Bickwil an der Brunnenstrasse 4. Weitere Informationen zum Art & Market auf Facebook.

Die Herbstzeitlosen

26. Oktober: Kino in der Kirche Bonstetten Am kommenden Freitag um 20 Uhr wird in der reformierten Kirche Bonstetten eine Schweizer Filmproduktion gezeigt. Ländliche Postkarten-Idylle im schweizerischen Trub im Emmental. Die 80-jährige Martha Jost (Stephanie

Marthas Leben wird mit 80 Jahren nochmals richtig aufregend. (Bild zvg.)

Glaser) führt hier den eingestaubten Tante-Emma-Laden ihres verstorbenen Mannes Hans weiter. Wirkliche Freude bereitet ihr das aber nicht mehr, ebenso wie das regelmässige Kartenspielen mit ihren Freundinnen. Seit ihr Mann tot ist, fehlt Martha der Lebenswille und am liebsten würde sie ihm schnellstmöglich ins Jenseits folgen. Doch das Leben wird noch einmal richtig aufregend und schon bald wirbelt Martha mit ihren drei Freundinnen das konservative Dorfleben kräftig durcheinander: Martha entsinnt sich plötzlich wieder ihres grossen Jugendtraums – einer eigenen Boutique für Dessous. (pd.) Freitag, 26. Oktober, 20 Uhr in der reformierten Kirche Bonstetten (Eintritt frei, freigegeben ohne Altersbeschränkung).

Die Feuerwehr zeigt der Bevölkerung ihr Können Traditionelle Hauptübung der Feuerwehr Unteramt in Wettswil. Die Feuerwehr Unteramt, also der Gemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil, führt am Samstag, 27. Oktober, um 13.45 Uhr auf dem Hof der Familie Baur an der Ettenbergstrasse 35 in Wettswil ihre jährliche Hauptübung durch. Die Übung erlaubt einen Einblick aus nächster Nähe in die Arbeit der Brandbekämpfer. Die Vorgänge auf dem Schadenplatz werden von einem Feuerwehroffizier kommentiert. Die Frauen und Männer der Feuerwehr Unteramt freuen sich, der Bevölkerung ihr Können anhand eines fiktiven Ereignisses zu demonstrieren. (mm)

Die Feuerwehr Unteramt stellt der Bevölkerung am 27. Oktober ihre Arbeit vor. (Bild Martin Mullis)


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Sport

Dienstag, 23. Oktober 2018

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Urs Huber wird Rekordsieger an der Crocodile Trophy Der Mettmenstetter gewinnt zum fünften Mal das australische Bike-Etappenrennen Als erster Fahrer in der 24-jährigen Geschichte der Crocodile Trophy kann Urs Huber in Port Douglas zum fünften Mal das Gesamtklassement der Achtetappenfahrt gewinnen. Auf dem vorletzten Teilstück hätte dies ein Känguru jedoch beinahe vereitelt. ................................................... von martin platter Nach acht Tagen und einer Rennzeit von 27:38:30 Stunden stand Urs Huber als Rekordsieger in Port Douglas fest. Bis zuletzt duellierte sich der 33-Jährige mit seinem früheren Teamkollegen Konny Looser, der nach den ersten beiden auch die Schlussetappe gewann und im Gesamtklassement schliesslich Zweiter wurde. Als Dritter erklomm der Wahlluxemburger Sören Nissen das Podium. Bei den Frauen war die Australierin Sarah White zum zweiten Mal die Schnellste. Sie benötigte 36:10:25 Stunden für den Parcours, der durch den australischen Bundesstaat Queensland führte. Huber beanspruchte bei seiner Siegfahrt auch Glück. Kurz nach dem Start der sechsten Etappe machte er

Auge. Doch auch Looser, der zum ersten Mal an der Crocodile Trophy startete, hatte nach den Strapazen in den Vortagen nicht mehr die beste Beinkondition. Erst fünf Kilometer vor dem Ziel in Port Douglas, als es auf die Schlussabfahrt zuging, griff der Hinwiler nochmals an. Huber wusste, dass er den Gesamtsieg hatte und überliess ihm den Etappensieg.

unliebsame Bekanntschaft mit einem kleinen Känguru. «Wir fuhren auf einer Schotterstrasse. Links und rechts war nur Steppe. Plötzlich sah ich ein kleines Känguru, dass durch uns aufgeschreckt wurde. Es sprang in grossen Sätzen direkt auf mich zu. Es ging blitzschnell. Ich hatte keine andere Chance, als einfach zu hoffen, dass es irgendwie abdreht oder bremst. Doch es sprang direkt auf die Strasse. Und schon knallte es mir direkt von links ins Hinterrad.» Der Stoss habe ihn derart stark versetzt, dass er das Gleichgewicht verlor und auf der rauen Schotterstrasse stürzte.

Die Komfortzone verlassen

Die Rennaufgabe bereits vor Augen «In dem Moment befürchtete ich schon das Aus. Doch ausser einem kleinen Kratzer an Knie und Ellbogen war ich in Ordnung. Auch das Känguru schien mit einem Schrecken davongekommen zu sein, denn es hüpfte in grossen Sätzen weiter. Einzig das Bike hatte am Hinterrad eine Acht abbekommen, war aber noch fahrbar. Ich musste jedoch den Hinterreifen nachpumpen. Fairerweise haben meine Kollegen aus der Spitzengruppe gewartet. So fuhr ich kurz darauf weiter, als sei nichts geschehen.

Urs Huber konzentiert auf dem Weg zum fünften Gesamtsieg an der Crocodile Trophy. (Bild Regina Stanger) Ich hatte allerdings riesiges Glück. Hätte das Känguru mich angesprungen, wäre die Sache wohl nicht so glimpflich ausgegangen», beschreibt Huber die ungewöhnliche Szene.

FCWB schliesst zur Spitze auf

Fussball 1. Liga: FC Kosova – FC Wettswil-Bonstetten 1:2 (1:1) Im Verfolgerduell vom Sonntag behielt der FC WettswilBonstetten die Oberhand. Er setzte sich gegen einen spielstarken FC Kosova mit 2:1 durch und konnte sich an die Spitzengruppe anschliessen. Das Duell zwischen dem FC Kosova und dem FC Wettswil-Bonstetten war nicht nur ein Zürcher Derby, sondern auch eine Direktbegegnung von zwei Verfolgerteams der Spitzenpositionen. Der Platz auf der Buchlern war sehr schwer bespielbar und aus dieser Optik war ein fussballerischer Leckerbissen wohl kaum zu erwarten. Trotzdem starteten die beiden Mannschaften fulminant in die Partie. Bereits in den Startminuten war klar, dass beide Seiten mit gepflegtem Kurzpassspiel zum Erfolg kommen wollten. In der Anfangsphase zeigte WB einmal mehr seine Stärke als Kontermannschaft. In den ersten zehn Minuten kam die Oswald-Elf dank ihres schnellen Umschaltspiels zweimal zu guten Chancen. Der Schuss von Zoller wurde abgelenkt und landete knapp neben dem Tor. Im Anschluss riss die Heimelf das Spielgeschehen an sich. Trotz mehrheitlichem Ballbesitz von Kosova waren es aber weiterhin die WB-ler, welche zu gefährlicheren Torchancen kamen. So auch in der 17. Minute, als Capone einen Kopfball knapp über die Querlatte setzte. Fünf Minuten später kam dann auch Kosova zur ersten gefährlichen Aktion im Gästestraf-

raum, die jedoch ungenutzt blieb. In der 33. Minute näherte sich Kosova dem Führungstreffer doch etwas näher an. Das Gehäuse rettete aber nach einem Freistoss für die Säuliämtler. Ein ähnliches Bild zeigte sich wenige Minuten später auf der anderen Seite, als Mollet einen Freistoss nur Zentimeter am Gehäuse vorbeisetzte. In der 40. Minute dann die Befreiung für Wettswil-Bonstetten: Lugo spekulierte im Strafraum goldrichtig und konnte einen Fehler des Heimkeepers gnadenlos ausnützen. Der Gegenschlag von Kosova liess jedoch nicht lange auf sich warten. Eine Minute nach dem Führungstreffer kombinierte sich Kosova brillant durch die gegnerische Abwehrkette und konnte zum 1:1 ausgleichen, ehe die beiden Teams in die Garderoben geschickt wurden.

Entscheidung nach der Pause Zu Beginn der zweiten Hälfte nahm das enorme Tempo der ersten Halbzeit ein bisschen ab. Lange Zeit waren Torchancen Mangelware. Dann schlug Topskorer Lugo einmal mehr zu. Genial lupfte er den freiliegenden Ball aus spitzem Winkel über den gegnerischen Torhüter in die Maschen. Nur zwei Minuten später konnte Kosova nach einem Kopfball von Studer auf der Linie retten und hielt somit die Ausgleichschancen intakt. Damit wurde das Schlussfeuerwerk von Kosova gezündet. Die Gastgeber warfen nun alles nach vorne und wollten unbedingt zum Ausgleich kommen. Dies

eröffnete Kontergelegenheiten für Wettswil-Bonstetten. Die Ämtler zogen sich nun weit in ihre Platzhälfte zurück und lauerten auf ihre Chance, was kurz vor Ende der Spielzeit allerdings fast schief gegangen wäre. Nachdem ein Ball nicht richtig geklärt worden war, eröffnete sich eine gefährliche Torchance für Kosova. Der Gegner konnte daraus allerdings kein Kapital schlagen. Kurze Zeit später dann ein gefährlicher Konter des FCWB. Der eingewechselte Marjanovic traf aus 16 Metern jedoch nur die Torumrandung. Mit dieser Chance pfiff die Unparteiische die Partie ab.

Nächstes Spitzenduell gegen Baden Lediglich ein Punkt trennt den FCWB nun vom Erstplatzierten Eschen/Mauren. Der FC Baden, Gegner von nächster Woche, liegt punktgleich, aber mit besserem Torverhältnis auf dem zweiten Rang, verfolgt von WB. Das Heimspiel gegen die Aargauer wird am Samstag um 16 Uhr angepfiffen und verspricht einen echten Spitzenkampf. (LSt) Sportplatz Buchlern; Kosova – Wettswil-Bonstetten 1:2. FCWB: Baumgartner; Todzi, Mollet, Studer; Peter, Massaro, Rüegger, Schneebeli (58. Hager); Zoller (82. Marjanovic); Capone (80. Miljkovic), Lugo (94. Loosli). 41. Lugo, 0:1; 42. Murati, 1:1; 71. Lugo, 1:2. Weitere WB-Resultate: FCWB 2 – Seefeld 3:2, Blue Stars – Jun. A (CCJL) 0:4, United Zürich – Jun. Ba (CCJL) 2:2, YF Juventus – Jun. Da 3:2, Urdorf – Jun. Ca 0:8, Herrliberg-Küsnacht – Sen. 30+ 5:1.

WB (in Weiss) verpasste bei Konterchancen das gegnerische Gehäuse oft nur um Zentimeter. (Bild Kaspar Köchli)

Die verbleibenden beiden Teilstücke verliefen ohne Zwischenfälle. Huber wusste, dass sein früherer Teamkollege Looser nichts zu verlieren hatte und behielt ihn stets im

Was reizt Huber eigentlich an diesem Rennen in der Wildnis auf der anderen Seite der Welt? Er sagt: «Während ich mich sonst auf den Support von meinem Team verlassen kann, bin ich an der Crocodile Trophy auf mich alleine gestellt und muss mich den Umständen anpassen. Das Leben im Zelt, das Essen aus der Feldküche, die kalte Dusche aus dem Gartenschlauch bedeuten Komfortfaktor Null. Das verlangt umso mehr Willen.» Er ist überzeugt, dass ihn diese Erfahrungen in der Wildnis weitergebracht haben. «Das hilft mir, mit anderen unvorhergesehenen Situationen während der normalen Saison besser zurechtzukommen.» Huber findet, es schade niemandem, die eigene Komfortzone hin und wieder zu verlassen.

Schwache Rückkehr aus der Spielpause

3. Liga: FCA – FC Freienbach 2 1:2 (1:2) Nachdem die Spieler des FC Affoltern sich von den anstrengenden englischen Wochen erholen konnten, wartete mit dem FC Freienbach ein vermeintlich schwacher Gegner. Mit mehr Einsatz und Kampfwillen konnten die Gäste jedoch den FCA schlagen. Als die Anhänger der beiden Mannschaften diesen Sonntag im Moos bei kühler und bewölkter Witterung eintrafen, erwarteten wohl nur wenige einen Sieg des FC Freienbach. Schliesslich trennten die beiden Mannschaften tabellarisch immerhin vier Plätze und zehn Punkte. Die Gäste nutzten ungewohnte Schwächen des FCA aus, um drei Punkte mitzunehmen, welche der FCA ebenfalls gebraucht hätte, um seinen zweiten Platz zu verteidigen.

Mangelnde Präzision und Entschlossenheit Bereits in den ersten Minuten der ersten Halbzeit wunderten sich viele Affoltern-Fans, ob dies wirklich die Mannschaft ist, welche während der englischen Wochen konstant gute Leistungen gezeigt hatte. So gab es zahlreiche Fehlpässe, die es unmöglich machten, ein sauberes Spiel aufzubauen und die Kontrolle zu übernehmen. Als in der fünften Minute Luchsinger ein Ball vom Fuss an die Hand prallte, bekamen die Gäste einen Elfmeter zugesprochen, welcher souverän zum 0:1 genutzt wurde. Doch selbst danach blieb die Präzision des FCA auf einem tiefen Niveau, was in der 17. Minute verdeutlicht wurde. Nachdem ein Schuss von Antenen an die Hand eines FCF-Verteidigers sprang, wurde dem FCA zwar der Elfmeter zugesprochen, dieser wurde jedoch durch Rama an den Pfosten geschossen, weshalb es beim 0:1 blieb. Der Ausgleich folgte jedoch nur wenige Minuten danach: Nach einer Hereingabe täuschte Antenen einen Schuss zwar an, lässt den Ball jedoch zu Stankovic durch, welcher den Ball im Netz zum 1:1 versenkte. Schöne

Spielzüge waren jedoch nur selten zu sehen. Es wurde häufig auf lange Bälle gesetzt, welchen leider auch die nötige Präzision fehlte. In der 40. Minute kam es nochmals bitter für den FCA: Nach einem Ballverlust an der Mittellinie erkannte der FCF-Stürmer, dass Steiner weit ausserhalb des Tores stand und drückte ab. Nach einer langen Flugbahn landete dieser Ball dann auch im Tor, was Steiner schlecht aussehen liess. Ihm konnte für diesen Treffer jedoch nicht die Schuld zugewiesen werden.

Zweite Hälfte noch schlechter Sämtliche FCA-Fans, welche auf eine bessere zweite Halbzeit gehofft hatten, wurden bitter enttäuscht. Das Spiel wurde mit voranschreitender Zeit immer schlechter. Die Freienbacher hatten mehr Spielanteile und konnten gegen die ratlosen Affoltemer tun und lassen, was sie mochten. Diese Ratlosigkeit wurde insbesondere durch die zahlreichen weiten Bälle offensichtlich, die nun im Vergleich zu den früheren siegreichen Spielen immer zahlreicher wurden. Auch liess man sich immer öfter auf Diskussionen mit dem Schiedsrichter ein, was die Konzentration weiter verschlechterte. Selbst als in der 57. Minute zwei Spieler eingewechselt wurden, kam kein frischer Wind ins Spiel. Ein höherer Rückstand konnte in der 62. Minute nur durch Steiner verhindert werden, als er reaktionsschnell einen Schuss aus kurzer Distanz abwehrte. Zwar wurde in den letzten Minuten die Aufstellung offensiver umgestellt, dies brachte jedoch nur wenig und der FCA konnte nur vier Chancen in der zweiten Halbzeit vorzeigen, wovon nur eine richtig gut war. Der FCA musste die 1:2-Niederlage zähneknirschend hinnehmen. Patrick Hutzler Moos Affoltern, 70 Zuschauer. FCA: Steiner, Scicchitano, Luchsinger, Bala, Arsic (57. Shala), Oetterli (57. Stähli), Shala, Antenen, Fedier (80. Bosshard), Rama, Stankovic. Tore: 5. FC Freienbach 0:1, 22. Stankovic 1:1, 40. FC Freienbach 1:2


Veranstaltungen 26. Okt. 18

Fr 20.15 Uhr

Aula Ennetgraben, 8910 Affoltern a.A.

The Florida Project

US-Filmdrama von Sean Baker mit Willem Dafoe, Bria Vinaite und den Kindern Brooklynn Prince, Valeria Cotto und Christopher Rivera USA 2017, 111 min, E/d

H

Kasse und LUX-Bar geöffnet ab 19.30 Uhr

E i n we i h u n g s e mi of l a d e n & Re

17 k tober / 10 bis O . 7 2 , g ta s m Sa

Uhr

d, bei Familie Bran aschwanden M 33 89 , rdorfstrasse 42

Hinte

terhaltung Musikalische Un erlenz (10.30 Uhr) Jodlerclub Nied

Speis & Trank lchüechli pfanne und Öpfe

Spätzle

Wir freuen uns

ch!

auf Ihren Besu

KUNST in HAUSEN

Gemeindesaal Weid 25.10.2018 •

19.00 bis 22.00 Uhr Vernissage mit Ansprachen, Musik und Apéro offeriert von der Gemeinde Hausen am Albis. Das Ausstellungscafé ist geöffnet.

26.10.2018 •

18.00 bis 21.00 Uhr Ausstellung & Ausstellungscafé sind geöffnet.

27.10.2018

14.00 bis 18.00 Uhr Ausstellung & Ausstellungscafé sind geöffnet.

28.10.2018

Kinofoyer Lux

www.kinolux.ch | info@kinolux.ch Postfach 406 | 8910 Affoltern a.A.

09.00 bis 14.00 Uhr Ausstellung und Musik. Brunch im Ausstellungscafé (mit Reservation).

www.kulturimdorf.ch

Achtung Spezialtag am 00.00.2018 KAUF von GOLD, SILBER und UHREN! Haben Sie zu Hause Schmuck, den Sie nicht mehr tragen oder der aus der Mode gekommen ist, dann sind Sie hier genau richtig! Wir kaufen jedes Karat aus Gold: Vreneli, Armbänder, Halsketten, Ringe, Goldbarren, Zahngold (auch defekte Ware) sowie alle Arten aus Silber (Tafelservice, Bestecke, Silbermünzen usw.) Sämtliche Gold- und Stahluhren (Patek Philippe, Audemars Piguet, Tag Heuer, IWC, Omega, Rolex, Vacheron, Jaeger-LeCoultre, usw.) Armband- und Taschenuhren – auch defekte. Ihre Vorteile sind: • sofortige Barauszahlung garantiert • Empfang in separatem Saal • Diskret, es lohnt sich auch für kleine Mengen • Amtlich geeichte Waage • Gratisgetränk nach Wahl • Auf Wunsch kommen wir auch zu Ihnen nach Hause. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Für Fragen bin ich telefonisch erreichbar: M. Gerzner 076 449 25 27

Tag der offenen Tür im Rehabilitationszentrum Samstag, 27.10.2018 von 10.00 – 17.00 Uhr Mühlebergstrasse 104, 8910 Affoltern am Albis

• Unterhaltung mit Jumba Jugendmusik Affoltern und der Steelband Aruba • Grosse Tombola + Grosse Festwirtschaft • Eröffnung Erlebnispark • UBS Kids Cup für Kinder mit körperlicher Beeinträchtigung mit Kariem Hussein (Hürdenläufer) und den beiden Para-Athleten Abassia Rahmani und Philipp Handler

083_2018  
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